10. Mai 2026
- Stadion: Vereine, Land und Koalitionspartner SPÖ kritisieren Vorgehen der Stadt - Aktuelle Umfrage zur Gemeinderatswahl sieht KPÖ vor ÖVP - Tipps: Wir wissen, was man am Muttertag in Graz machen kann
- Stadion: Vereine, Land und Koalitionspartner SPÖ kritisieren Vorgehen der Stadt
- Aktuelle Umfrage zur Gemeinderatswahl sieht KPÖ vor ÖVP
- Tipps: Wir wissen, was man am Muttertag in Graz machen kann
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
10. 3. MAI 2026, AUSGABE 18 19
MEGA
Deine Lehre
bei SPAR.
spar.at/ lehre
Prost Muttertag
Die Heute neuen gilt es, Sommerdrinks alle Mamas zu des feiern. Jahres Wir
sind wissen, in Graz wo und angekommen: wie man das in Graz am
Solare besten Spritz machen und kann. Ube Latte. 21 22
Mahlzeit Wahltag
Die Eine Gastro-Szene aktuelle Umfrage serviert zur neue Grazer Standln
bei Gemeinderatswahl Uni und am sieht Jakominiplatz die KPÖ vor
sowie der ÖVP ein auf Pizzeria-Comeback. dem ersten Platz. 6 14
Grazer Blitzlichtgewitter
Radarfallen
schnappten
650 Mal
am Tag zu
Vereine, Land und Koalitionspartner SPÖ
kritisieren Vorgehen der Stadt
Die Grazer
Stadion-Lüge
Bitte Jetzt lächeln. kracht’s. Exakt Nach 232.578 der neuerlichen Mal wurde Verschiebung im Vorjahr ein einer Radar Entscheidung in Graz ausgelöst. rund Statistisch um das Grazer gesehen Stadion wurde reicht damit es fast nicht jeder nur führerscheintaugliche
dem Land Steiermark
Grazer und den einmal Vereinen, geblitzt. sondern Die höchste auch dem Übertretungsquote Koalitionspartner gab SPÖ. es in Landeshauptmann Mariatrost, die meisten Mario Anzeigen Kunasek beim kritisiert Blitzer Dilettantismus in der Schubertstraße. in Graz. SEITEN 4/5
Seriös - Einfühlsam - Würdevoll
NUR
159€
STATT 199€
AKTION
Make-up
PERMANENT
Soft Powder Brows
Soft Lip Blush
Tel.: 0660/44 05 025 | Facebook: Eleganza
24h www.eleganza-kosmetik.at täglich
| CENTER WEST
GRAZ
Augasse 34
8020 Graz
Tel.: 68 22 62
GETTY(2), GEPA, DER ZOOMVP, GRAZER, GETTY KK
3 M o nate
Fitness
99
um € 119,–
2 die seite zwei
www.grazer.at 10. MAI 2026
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Dieses Match
kennt nur
Verlierer
W
as sich im Rathaus rund
um die Stadionfrage
abspielt, ist mehr als nur
ein lokales Behörden-Wirrwarr.
Es ist ein Lehrstück
darüber, wie man Verantwortung
so lange im Kreis schickt,
bis die Legislaturperiode
praktischerweise zu Ende geht.
Fast fünf Jahre lang wurde den
Fans die Karotte einer „Stadionlösung“
vor die Nase
gehalten. Kurz vor dem
Wahltag bleibt davon nur ein
„Grundsatzbeschluss“ übrig. In
der Politiksprache bedeutet
das: Man beschließt heute,
dass man morgen vielleicht
etwas beschließen möchte –
sofern übermorgen die Zahlen
stimmen, die man heute noch
nicht einmal berechnet hat.
Vielmehr hat man sich die
Zahlen so hergerichtet, wie
man sie gerade braucht, indem
man etwa bei der 150-Millionen-Variante
Reserven und
Grundstücksankäufe in Höhe
von 60 Millionen Euro
miteinrechnete. Die Diskrepanz
zwischen geschätzten
150 Millionen und 60 Millionen
Euro für die Stadionvariante
deutet auf gezielte
Zahlenakrobatik zur politischen
Stimmungsmache hin,
bei der Reserven und Grundstückskäufe
taktisch ein- oder
ausgeblendet werden. Das
Ergebnis dieser „Nullnummer“
ist fatal. Das Vertrauen der
Vereine ist erschüttert, das
Land Steiermark wartet
vergeblich auf Professionalität,
und die Fans werden auf den
Herbst 2026 vertröstet.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT DEN ...
... Schick
Sisters
Christine Schick erzählt
von den Frühstücksvorlieben
des Trios, vom gemeinsamen
Musizieren als
Geschwister – und davon,
welche Rolle ihre Mutter
dabei gespielt hat.
Wie sieht euer tägliches Frühstück aus? Frühstückt
ihr oft gemeinsam?
Meistens frühstücken wir gemeinsam auf Tour. Da
sprechen wir uns sogar schon am Vorabend ab,
wann wir uns in der Früh treffen, um gemeinsam
in den Tag zu starten. Außerdem haben wir ähnliche
Frühstücksgewohnheiten. Wir mögen alle
gerne frisches Obst mit Joghurt oder auch Avocado
mit Ei. Ein Kaffee darf dabei natürlich nicht fehlen,
davor gibt es aber meistens einen Tee. Generell
ernähren wir drei uns gerne gesund und frisch.
Wenn eure Musik ein Frühstück wäre, was
käme dann auf den Teller?
Da würde etwas Frisches und Biologisches draufliegen.
Für uns ist wichtig, dass alles handgemacht
und echt ist – genauso wie unsere Musik. Wir spielen
alle Instrumente selbst und singen auch alles
selbst. Und genau so würde wohl auch unser
Frühstücksteller aussehen: biologisch, frisch, direkt
vom Hof, fruchtig und handgemacht.
Was ist der größte Vorteil daran, als Schwestern-Trio
Musik zu machen, und was ist eine
große Herausforderung?
Das Schönste ist natürlich, dass wir gemeinsam
unser Leben bestreiten können. Das Wort „bestreiten“
kommt ja auch von „concertare“ und bedeutet,
Konzerte zu spielen. Und genau das machen
wir: Wir bestreiten unser Leben gemeinsam. Dabei
schwingt natürlich nicht immer alles harmonisch,
aber wir versuchen, auch schwierige Situationen
in Harmonie zu verwandeln, indem wir alles offen
ansprechen und gemeinsam erarbeiten. Die große
Herausforderung ist, dass wir alle individuelle
Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Charakteren
sind. Den gemeinsamen Nenner zu finden, ist
manchmal schwierig – aber genau daraus entsteht
am Ende unsere Harmonie.
War das schon immer geplant, dass ihr gemeinsam
Musik machen wollt?
Wir haben schon als Kinder und Jugendliche immer
gerne gemeinsam musiziert und verschiedene
Instrumente ausprobiert. Für Katharina und
Veronika, Katharina und
Christine Schicho (v. l.)
frühstücken liebend
gerne gemeinsam, wenn
sie auf Tour sind.
BEREITGESTELLT
Veronika war sowieso immer klar, dass sie Musikerinnen
werden wollen. Ich wollte immer etwas
Künstlerisches machen, wusste aber lange nicht
genau, was – vor allem, weil ich auch bildnerisch
sehr viel gearbeitet habe. So haben wir gemerkt,
dass ich das verbindende Element bin und unsere
Gruppe auch nach außen hin visuell repräsentiere,
sei es durch CD-Covers oder Plakate.
Ihr tretet ja genau am Muttertag in Graz auf.
Welche Rolle spielt eure Mama auf eurem musikalischen
Weg?
Unsere Mama hat uns die Musik in die Wiege
gelegt und hat die musikalische Früherziehung
übernommen, nicht nur für uns, sondern für das
ganze Dorf. Sie leitete einen großen Kinderchor,
unterrichtete Flöten- und Geigenschüler und
brachte uns die Volksmusik näher. Sie war immer
ein Fels in der Brandung für uns, immer da – für
uns und auch für andere Kinder. Früh hat sie erkannt,
dass man den Samen des Guten schon in
jungen Jahren in die Menschen pflanzen muss.
Was verbindet euch persönlich mit der Stadt
Graz?
Wir haben alle drei mehrere Jahre in Graz studiert,
und das war natürlich die Stadt, in der wir alles
ausprobiert und unsere wilden Jahre verbracht
haben. Graz ist für uns ein Hafen, zu dem wir immer
wieder gerne zurückkehren, weil die Stadt ein
großes künstlerisches und musikalisches Potenzial
birgt. Außerdem liegt dort immer ein bisschen
südländisches Flair in der Luft – Graz ist für uns
einfach immer wieder eine Inspiration und eine
unserer Heimatstädte.
VICTORIA WEITENTHALER
Die Schick Sisters wurden bekannt als „Dornrosen“ und
sind ein österreichisches Musik-Trio, bestehend aus den
drei Schwestern Katharina, Christine und Veronika Schicho.
Bekannt sind sie vor allem für ihren dreistimmigen
Gesang sowie ihren stilvollen Mix aus Folk, Pop, Jazz
und Chanson. Begleitet wird ihre Musik unter anderem
von Akustikgitarre, Violine und Kontrabass.
graz
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Alle waren bemüht, das Mädchen
zu finden, aber das Gebiet
ist groß und der Wald dicht.“
Gratweins Bürgermeisterin Doris Dirnberger zum
Auftauchen des vermissten Mädchens SP GRATWEIN
www.grazer.at 10. MAI 2026
Stadion-Nullnummer:
Platz eins belegt Bregenz, gefolgt
von Linz auf Platz zwei. GETTY
Drittgrünstes
Stadtzentrum
■ Greenpeace hat anhand
von Satellitenbildern die Landeshauptstädte
analysiert und
herausgefunden, welche Städte
die grünsten sind. Graz liegt
dabei auf Platz drei und weist
einen Grünflächenanteil von
32,2 Prozent auf. Greenpeace
hebt besonders den Schlossberg,
den Volksgarten und den
Stadtpark als große Grünzonen
hervor. Am Hauptplatz und in
den Fußgängerzonen fehlt es
an Bäumen und Schatten.
Das Stadion in Liebenau sorgt nun für massive Unruhen in der Rathauskoalition, beim Land und den Vereinen.
GEPA
Ernst Gödl ist neuer Klub obmann
der ÖVP. PARLAMENTSDIREKTION/THOMAS TOPF
Ernst Gödl ist
Klubobmann
■ Der Nationalratsabgeordnete
Ernst Gödl wurde in der
Parteisitzung am 5. Mai einstimmig
zum neuen Klubobmann
der ÖVP bestellt. Der
Wechsel wurde durch den
Rücktritt von Ernst Wöginger
notwendig. Gödl wurde
1995 zum Bürgermeister von
Zwaring-Pöls gewählt, nach
der Gemeindefusion von
Zwaring-Pöls und Dobl war
Gödl dort bis 2025 Vizebürgermeister.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
Freibad-Saison startet – sind die Grazer Freibäder zu teuer?
■ Wie jedes Jahr startet
Anfang Mai die Freibadsaison
in Graz. Gerade
in der Stadt nutzen viele
das Schwimmbad zur erfrischenden
Abkühlung
– doch das hat seinen Preis:
Ein Tageseintritt kostet mittlerweile
8,90 Euro.
Wir wollten von unseren
Lesern wissen, ob die Eintrittspreise
für die Freibäder
zu teuer sind. 78 Prozent
stimmten mit Ja, das sind 700
Teilnehmer von 897.
Das zeigt, dass eine Abkühlung
an heißen Sommertagen
für viele keine Selbstverständlichkeit
mehr ist.
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
22 %
NEIN
78 %
JA
897 Teilnehmer, nicht repräsentativ,
Stand: Freitag, 8. Mai, 12 Uhr, Foto: Getty
10. MAI 2026 www.grazer.at
graz 57
➜
TOP
Premstätten gewinnt Gold
Bei der österreichweiten „Wahl zur
besten Bushaltestelle“ geht der erste
Platz an Premstätten.
Hohe Verschuldung bei Steirern
Die durchschnittliche Verschuldung beträgt
61.915 Euro. Hauptgründe sind Arbeitslosigkeit
und mangelnde Finanzbildung.
FLOP
➜
Absicht oder Inkompetenz?
TRAURIG. Nach der
jüngsten Verschiebung
rund ums Stadion
reicht’s nicht nur Land
und Vereinen, sondern
sogar Partner SPÖ.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Jetzt reicht’s! Wenn ich mir
,Ich will ein neues Stadion‘
auf ein T-Shirt drucken lasse,
dann ist das gleich viel wert wie
dieser Gemeinderatsbeschluss“,
platzt SPÖ-Klubvorsitzender
Daniela Schlüsselberger im
Gespräch mit dem „Grazer“ der
Kragen, obwohl sie zähneknirschend
die Parteilinie wahren
muss: „Wir stimmen diesem Antrag
aus Koalitionsräson zu, weil
wir nicht wollen, dass ein Nein
als Nein zum Stadion ausgelegt
wird. Doch die Wahrheit ist vielmehr:
Die SPÖ hat sich klar dafür
eingesetzt, dass im Mai ein Planungsbeschluss
im Gemeinderat
gefasst wird. Aus für uns nicht
nachvollziehbaren Gründen
lehnt ein Koalitionspartner dies
jedoch ab. Der nun zu treffende
,Grundsatzbeschluss‘ kann daher
nur als weiterer Zwischenschritt
gesehen werden.“
Fast fünf Jahre lang konnte
man der Koalition dabei zusehen,
wie sie sich dabei abmühte,
ihr Wahlversprechen, eine
Stadionlösung für Graz zu finden,
geschäftig zu bearbeiten.
Kurz vor dem Ende der Legislaturperiode
scheint man so gut
wie gar nicht weitergekommen
zu sein. Die Verhandlungen stocken
seit Monaten, weil seitens
der Stadt – glaubt man den Vereinen
Sturm und GAK und dem
Land Steiermark – keine validen
Zahlen vorliegen. So sollen die
Vereine zwar das Stadion betreiben
und ein Betriebskonzept
erarbeiten, wissen aber weder,
wie teuer die Pacht kommt,
noch, wie hoch die Betriebskosten
sein werden, wer Sponsoren
einbinden darf und vieles mehr.
Trotzdem richtete die Bürgermeisterin
Elke Kahr nur medial
ein dementsprechend seriöserweise
nicht erfüllbares Ultima-
tum aus, dass man sich noch
vor der Gemeinderatswahl zu
einigen habe, sonst werde das
Stadion eben nur saniert. Ein
weiterer massiver Knackpunkt:
Getrieben durch Finanzdirektor
Johannes Müller, besteht die
KPÖ darauf, dass die Vereine die
städtischen 30 Millionen Euro
auf eine Laufzeit zurückzahlen
müssen, will aber dennoch Eigentümer
bleiben. Wirtschaftlich
wird sich so etwas nicht abbilden
lassen.
Keine Zahlen
Die Gespräche mit dem Land
Steiermark, das sich mit 30 Millionen
Euro beteiligen soll, haben
hingegen noch nicht einmal
begonnen. Auch dort wartet
man noch immer auf valide,
belastbare Zahlen. „Solange
die Stadt Graz nicht in der Lage
ist, diese Zahlen vorzulegen,
kann es keine Zustimmung des
Landes geben. Dieser Zustand
grenzt an politischen Dilettantismus,
für den Bürgermeisterin
Kahr die Verantwortung trägt“,
wettert Landeshauptmann Mario
Kunasek. Trotz allem soll
im kommenden Gemeinderat
ein Grundsatzbeschluss zur
Abstimmung kommen, in dem
die Finanzdirektion beauftragt
wird, ein Betriebskonzept als
Voraussetzung für einen angestrebten
Planungsbeschluss im
Herbst 2026, unter Einbindung
des Landes Steiermark, der
Vereine und der Stadion Graz
Liebenau GmbH, zu erarbeiten.
Mit anderen Worten wird
man beschließen, beschließen
zu wollen, im Herbst einen Planungsbeschluss
zu beschließen.
Unsportlich
Auch Sportstadtrat und ÖVP-
Chef Kurt Hohensinner ist sauer:
„Das Vorgehen der Koalition
zum Stadion Liebenau ist an Unsportlichkeit
nicht zu überbieten.
Als Wahlkampfversprechen
2021, sogar zwei Stadien zu bauen,
hat man die Wähler über fünf
Jahre vertröstet und letztendlich
mit einer Nullnummer getäuscht.
Der Grundsatzbeschluss ist ein
Weiterschieben der Verantwortung
auf die nächste Gemeinderatsperiode
und ein unwürdiges
Spiel auf Zeit.“
202425010
6 graz
www.grazer.at 10. MAI 2026
K O M M E N T A R
von
Verena
Leitold
✏ verena.leitold@grazer.at
Das geht
doch sicher
schöner?!
D
ie Schandflecke in der
Innenstadt bleiben
auch in dieser Urlaubssaison
offenbar erhalten.
Franziskanergasse, Pomeranzengasse
und nicht zuletzt
Davidgasse wurden in den
letzten Jahren immer mehr
durch Schmierereien und
andere unschöne Hinterlassenschaften
verunstaltet. Vor
allem in ihrer unmittelbaren
Nähe zum Hauptplatz sind sie
nicht gerade ein touristisches
Ruhmesblatt. Dass letztere
Gasse jetzt zumindest
notdürftig gereinigt wurde
(siehe Seiten 8/9), ist zwar
erfreulich, aber noch lange
nicht genug. Die Stadt wäre
hier gut beraten, mit den
verschiedenen Hauseigentümern
in Kontakt zu treten und
Konzepte für Behübschungen
auszuarbeiten. Auch wenn es
aufgrund der unmittelbaren
Besitzverhältnisse vielleicht
nicht im direkten Zuständigkeitsbereich
der Kommune
liegt, fällt das grausliche
Erscheinungsbild im Endeffekt
doch auf die Stadt zurück.
Und um die eigenen Schönheitsfehler
kann man sich
dann gleich mitkümmern:
den Fleckerlteppich im
Asphalt am Hauptplatz, den
inzwischen verwaisten
Citybeach, das durch Bauzäune
verstellte Flugdach
Scheiner. Jetzt heißt es wieder
einmal anpacken, damit wir
wieder ohne Einschränkungen
stolz auf unsere wunderschöne
Altstadt sein können.
30
25
20
15
10
5
27 %
KPÖ
Eine aktuelle, von der ÖVP in Auftrag gegebene repräsentative Befragung sieht die KPÖ auf Platz eins.
KPÖ hat die Nase vorn
WAHL. Eine von der ÖVP in Auftrag gegebene Umfrage zur Gemeinderatswahl
sieht die KPÖ auf Platz eins, gefolgt von der ÖVP und den Grünen.
SPÖ und Neos werden laut Studie nicht in den Stadtsenat kommen.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
24 %
ÖVP
Sonntagsfrage zur Gemeinderatswahl in Graz
Wenn am kommenden Sonntag Gemeinderatswahlen in Graz wären,
welche Partei würden Sie dann am ehesten wählen?
17 %
GRÜNE
14–15 %
FPÖ
SPÖ
Die jüngste Sonntagsfrage
zur Gemeinderatswahl
der M&R Meinungsforschung
im Auftrag der ÖVP bestätigt
weitgehend den Trend der
meisten vorangegangenen Befragungen.
Die KPÖ mit Elke Kahr
hat mit 27 Prozent die Nase vorne,
gefolgt von der ÖVP mit Kurt Hohensinner
mit 24 Prozent. Da die
Befragung, die unter 400 Grazern
telefonisch durchgeführt wurde,
eine relativ große Schwankungsbreite
von plus/minus 4,9 Prozent
aufweist, ist statistisch gesehen
also noch alles offen im Rennen
um den ersten Platz.
Auf Platz drei landen die Grünen
rund um Judith Schwentner
mit 17 Prozent der Stimmen
und könnten damit ihr historisch
bestes Ergebnis von 2021 wiederholen.
Damit wären sie am Wahltag
gewiss zufrieden, auch wenn
sie das von ihnen ausgerufene
Rennen um Platz zwei gegen die
ÖVP doch recht deutlich verlieren
würden.
Die FPÖ mit ihrem Spitzenkandidaten
René Apfelknab wird
aller Voraussicht nach ebenso
stark zulegen und mit 14 bis 15
Prozent auf den vierten Platz
kommen. Schlecht schaut es hingegen
für die SPÖ mit Spitzenkandidatin
Doris Kampus aus,
die ihr Ziel vom Stadtrat bzw.
etwa zehn Prozent zumindest in
dieser Befragung deutlich verfehlt.
Die Neos mit Frontmann
Philipp Pointner legen etwas
7–8 %
Befragungszeitraum: April 2026
Art der Befragung: telefonisch
Stichprobe 400
Schwankungsbreite +/- 4,9
7–8 %
NEOS
3 %
KFG
zu, während der KFG rund um
Claudia Schönbacher aus dem
Stadtsenat fliegen dürfte und gar
nur bei drei Prozent zu liegen
kommt.
Koalitionsvarianten
Sollte die Wahl tatsächlich wie in
dieser Befragung ausgehen, tun
sich gleich ein paar Fragen auf.
Als einzige Zweierkoalition würde
KPÖ/ÖVP in Frage kommen.
Dafür müsste man jedoch tiefe
inhaltliche Gräben überwinden.
Die jetzige Koalition von KPÖ,
Grün und SPÖ wird es wohl nicht
mehr spielen, da sich die SPÖ
eine Koalitionsbeteiligung ohne
Stadtsenatssitz wohl nicht mehr
antun wird. Ähnliches gilt für
die Neos bei einer rechten ÖVP/
FPÖ/Neos-Koalition.
KK
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel.
0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer
| REDAKTION: Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533), Leonhard
Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung,
0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic
(0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE
PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
Gedruckt nach den
Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-
den Richtlinien des
Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens
Recyclingpapierprodukte“
„Druck- und Recycling-
Druck Carinthia, UW-NR. 1417
papierprodukte“
Druck Styria, UW-Nr. 1417
EU Ecolabel: Bitte
sammeln Sie Altpapier
für das Recycling
8 graz
www.grazer.at 10. MAI 2026
Archäologie-Vitrine gereinigt, Graffiti soll kommen:
Schandfleck wurde
Ein Unterdruck soll die Gefäßverengung
verhindern. AMON VITALITY
Amon Vitality:
Neues Angebot
■ Bei Amon Vitality wird im
Vitality Atelier Graz die neue
Behandlungsmethode „Alpha
Cooling“ eingeführt. Anders als
bei der klassischen Kryotherapie
wird dabei nicht der gesamte
Körper gekühlt. Stattdessen
wird das Blut über die gefäßreichen
Handinnenflächen kontrolliert
abgekühlt. Das kühlere
Blut fließt anschließend zurück
in den Körperkreislauf und soll
dort eine systemische Regulationsreaktion
auslösen, die regenerative
Prozesse in Gang setzt.
BESSER. Ausgrabungen
in der Davidgasse
werden nun zumindest
sauberer präsentiert.
Graffiti soll bald für weiteren
Aufputz sorgen.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Die Davidgasse zwischen
Hauptplatz und Kapaunplatz
ist nicht gerade ein
Gustostückerl in der Grazer Innenstadt.
Sie ist genau genommen
gar keine Gasse, sondern
eine Reiche durch ein Haus und
als solche nicht gerade ansehnlich.
Zahlreiche Schmierereien
„zieren“ die Wände, es kam in
den letzten Jahren immer wieder
zu Vandalismus. Und just an diesem
Ort ist eine archäologische
Vitrine der Stadt zu finden, die
Ausgrabungen zeigt, die im Zuge
des Hauptplatz-Umbaus zutage
befördert wurden. Oder zeigen
sollte, denn bis vor kurzem waren
die Fundstücke hinter den
staubigen, verschmierten und
teilweise sogar beschädigten
Glasscheiben kaum zu sehen.
Das hat sich nach unzähligen
Forderungen nun geändert. Im
Raum stand auch eine Dekonstruktion,
aber die für die Stadtbaudirektion
zuständige Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner
und Bürgermeisterin Elke Kahr
haben sich dafür eingesetzt, die
Vitrine zu erhalten. So wurde sie
kürzlich gereinigt und mit einer
neuen Beleuchtung ausgestattet.
Bezahlt wurde diese Revitalisierung
aus dem Budget der Bürgermeisterin.
„Es gibt würdigere Orte, um dieses
spannende Kapitel der Grazer
Stadtgeschichte zu präsentieren
– aus meiner Sicht wären der
Hauptplatz und der Eingangsbereich
des Rathauses denkbar“,
so Stadträtin Claudia Unger. „Es
geht auch darum, dieses Thema
touristisch besser zu nutzen.“
Professionelles Graffiti
Diese Forderung nach einem
Ortswechsel ist zumindest derzeit
kein Thema. Wohl aber möchte
man den Präsentationsrahmen
weiter aufwerten. Ein professioneller
Graffiti-Künstler wurde
beauftragt, ein Konzept für die
der Vitrine gegenüberliegende
Wand zu erstellen. „Es hat bereits
Gespräche mit dem Hauseigentümer
gegeben. Der Entwurf wird
im nächsten Schritt dann mit der
Altstadtkommission abgestimmt“,
heißt es aus dem Büro der Bürgermeisterin.
„Darüber hinaus ist
aber auch der Hauseigentümer
gefordert, das doch recht ramponierte
Portal herzurichten.“
Saisonstart gesichert
AUFATMEN. Nach der Insolvenz des Pächters sichert die Gemeinde mit
einer Kaution den Sommerbetrieb im beliebten Naturbad Weihermühle.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Das beliebte Erlebnisbad
Weihermühle in Gratwein-Straßengel
öffnet
trotz der Insolvenz der Pächtergesellschaft
Bad Weihermühle
Event & Gastronomie GmbH in
Kürze seine Pforten. Um den Betrieb
auf dem rund 35.000 Quadratmeter
großen Areal für die
Sommersaison 2026 zu garantieren,
griff die Marktgemeinde nun
beherzt ein. In der Gemeinderatssitzung
vom 28. April wurde
eine Fortführungskaution in der
Höhe von 20.000 Euro beschlossen.
Bad frisch saniert
Neben der finanziellen Rettung
glänzt das Naturbad mit umfassenden
infrastrukturellen
Neuerungen, deren Umsetzung
kurz vor dem Abschluss steht.
Steg, Brücke und Terrasse wurden
für die Badegäste baulich
runderneuert, während die Außenduschen
eine zeitgemäße
Modernisierung erhielten. Auch
Sportfreunde kommen auf ihre
Kosten: Der Beachvolleyball-
Platz wurde durch eine neue
Sandschüttung professionell für
den Spielbetrieb vorbereitet. Da
Das rund
35.000
Quadratmeter
große
Areal der
Weihermühle
ist bereit
für die
Saison. MG GS
die technischen und infrastrukturellen
Voraussetzungen damit
erfüllt sind, rechnet der Betreiber
– abhängig von der Wetterlage –
mit einer Eröffnung in etwa einer
Woche. Das Naherholungsziel ist
somit rechtzeitig für die ersten
heißen Sommertage des Jahres
gerüstet, der Badesee mit 15.000
Quadratmetern Wasserfläche ist
ein Hotspot für Jung und Alt.
10. MAI 2026 www.grazer.at
graz 9
hergerichtet
Die Vitrine links wurde hergerichtet. Rechts sind noch unschöne Beschmierungen
zu sehen – diese sollen einem professionellen Graffiti weichen. KK
10 graz
www.grazer.at 10. MAI 2026
These: Graz muss zur
THESE. Bis zur Gemeinderatswahl am 28. Juni konfrontieren wir die
Spitzenkandidaten mit provokanten Thesen zu wichtigen Stadtthe-
men. Dieses Mal steht die Sicherheit im Zentrum. Viele Grazer fühlen
sich nicht sicher, meiden Parks und dunkle Ecken. Werden wir immer
ängstlicher, oder wird die Stadt tatsächlich gefährlicher? Was kann
man tun, damit wir entspannter durch unsere Stadt gehen können?TS
KPÖ
■ Die für die Sicherheit in
unserer Stadt zuständigen
Behörden sind gut aufgestellt.
Die Einsatzorganisationen haben immer wieder
unter Beweis gestellt, dass auf sie Verlass ist.
Entsprechend zählt Graz im österreichweiten
Vergleich zu den sichersten Großstädten. Auch
wenn die Sicherheit in Graz keine großen Veränderungen
aufweist und sich das Sicherheitsgefühl,
wie in der LQI-Studie im Sommer 2025 erhoben,
verbessert hat, gibt es punktuell immer
wieder das Gefühl, dass sich die Sicherheitslage
verschlechtert. Dort setzt die Stadt, wo sie gesetzlich
dazu die Möglichkeit hat, Maßnahmen,
etwa durch den Einsatz der Ordnungswache.
Ganz wichtig waren der Neubau der Feuerwache
Ost durch die Stadt Graz und der Landeszentrale
des Roten Kreuzes mit Beteiligung der Stadt
im Vorjahr. Bei der Blackout-Vorsorge hat die
Stadt Maßnahmen getroffen, um für den Fall der
Thesen zur
Wahl
’26
✘
Fälle vorbereitet zu sein. Im
Bereich der Verkehrssicherheit
wurden viele
Verbesserungen umgesetzt.
Für das subjektive
Sicherheitsgefühl ist es
immer wichtig, dass Menschen
Teil eines funktionie-
Elke Kahr
renden Gefüges sind. Deshalb setzen wir auf die
Förderung einer guten Nachbarschaft.
■ Das Sicherheitsgefühl
vieler Grazerinnen
und Grazer hat sich
verändert. Manche
Plätze und Parks werden
Kurt Hohensinner nachts gemieden.
Das höre ich in vielen
Gesprächen, gerade auch von Frauen. Gute
Politik muss diese Probleme ernst nehmen, statt
sie kleinzureden. Für mich beginnt Sicherheit mit
klaren Regeln und einer Stadtpolitik, die hinschaut
und handelt. Öffentliche Plätze müssen
wieder den Menschen gehören – nicht Dealern,
Vandalismus oder Vermüllung. Deshalb braucht
es mehr Beleuchtung, mehr Präsenz von Polizei
und Ordnungswache, konsequente Kontrollen
und moderne Videoüberwachung an neuralgischen
Punkten wie Volksgarten, Hauptplatz oder
GETTY, STADT GRAZ/FISCHER
ÖVP
Jakominiplatz. Aber Sicherheit
entsteht nicht nur durch Maßnahmen,
sondern auch durch Konsequenz. Wer
Regeln dauerhaft ignoriert oder öffentlichen
Raum missbraucht, muss spüren, dass die Stadt
nicht wegschaut. Unser Ziel muss eine Stadt
sein, in der sich Frauen, Familien und ältere
Menschen jederzeit sicher fühlen können – ohne
Angst und ohne Einschränkungen im Alltag.
die Grünen ■ Sicherheit
darf nicht davon
abhängen, ob man ein Mann oder eine Frau ist.
Nichtsdestotrotz überlegen viele Frauen immer
noch, welchen Weg sie nachts nehmen oder ob
sie bestimmte Orte lieber meiden. Darum setzen
wir in der Grazer Stadtplanung ganz bewusst
Maßnahmen, die Sicherheit aus weiblicher Perspektive
mitdenken. Für mich beginnt Sicherheit
im Alltag: auf gut beleuchteten Wegen, an belebten
Plätzen, in Öffis und auf Straßen, auf denen
man sich frei bewegen kann. Genau deshalb
gestalten wir Graz um: mit Verkehrsberuhigung,
dynamischer Beleuchtung, sicheren Wegen und
öffentlichen Räumen, in denen Menschen gerne
unterwegs sind. Plus, und das ist mir wichtig:
auch durch den Ausbau aktiver Gewaltprävention.
Ich nehme Sorgen zur Sicherheit sehr ernst.
Und gleichzeitig ist mir
wichtig, zu betonen,
dass Graz eine sehr
sichere Stadt ist. Das
zeigen auch die Judith Schwentner
aktuellen Zahlen der
Lebensqualitätsstudie. Das Sicherheitsgefühl auf
Straßen und Plätzen bei Nacht hat sich in den
letzten Jahren sogar deutlich verbessert.
■ Grundsätzlich ist Graz
immer noch eine sichere
Stadt, aber das Gefühl
der Unsicherheit nimmt
Doris Kampus bei vielen Grazerinnen
und Grazern zu. Die
Politik muss dieses Empfinden ernst nehmen.
Besonders Frauen erleben öffentliche Räume oft
anders: Schlechte Beleuchtung, Angsträume oder
respektloses Verhalten schränken die Freiheit
ein, sich unbeschwert durch die Stadt zu bewegen.
Unsere Aufgabe als Politik ist es, Sicherheit
und Lebensqualität gemeinsam zu stärken.
Das beginnt bei gut beleuchteten Straßen und
sicheren Öffis in der Nacht und reicht über mehr
soziale Arbeit und Prävention bis hin zu einer
sichtbaren, bürgernahen Polizei. Der Ausbau der
Videoüberwachung von Problemplätzen hat sich
SPÖ
in anderen Städten bewährt. Sicherheit
ist mehr als Polizeipräsenz.
Sicherheit bedeutet, dass
Menschen ihren Alltag ohne Angst leben können.
Aber genauso wichtig ist der gesellschaftliche
Zusammenhalt: Wo Menschen einander kennen,
wo es starke Nachbarschaften, Jugendangebote
und funktionierende soziale Netze gibt, entsteht
auch mehr Sicherheit.
10. MAI 2026 www.grazer.at
graz 11
„sicheren Festung“ werden
FPÖ
■ Aus Sicht der FPÖ hat die Koalition
aus KPÖ, Grünen und SPÖ den
Bereich der Sicherheitspolitik in Graz sträflich
vernachlässigt. Die Freiheitlichen setzen sich
daher für eine deutliche Stärkung der Ordnungswache,
eine bessere Beleuchtung sogenannter
Angstplätze sowie die Schaffung eines eigenen,
professionell geführten Sicherheitsressorts
innerhalb der Stadtregierung ein. Darüber hinaus
sollen Videoüberwachungssysteme an ausgewählten
Orten im öffentlichen Raum verstärkt
eingesetzt werden, um das Sicherheitsgefühl der
Bevölkerung nachhaltig zu erhöhen. Auch braucht
es umfassende Maßnahmen, damit Parks und
öffentliche Anlagen wieder
sicherer und familienfreundlicher
werden. Zudem fordert
die FPÖ eine personelle Aufstockung
der Polizei in Graz
René Apfelknab
sowie die Errichtung neuer
Polizeidienststellen, etwa in Puntigam.
■ Graz braucht definitiv
mehr Schutz, denn wenn
Drogenmissbrauch in
unseren Parks vorherrschend
ist, können
Claudia Schönbacher
sich die Menschen
in unserer Stadt nicht sicher fühlen. Zudem ist es
an vielen öffentlichen Plätzen einfach zu dunkel.
Die Stadt braucht eine Beleuchtungsoffensive
mit Bewegungssensoren, um auf die umliegenden
Anrainer Rücksicht zu nehmen und auch im
Sinne des Tierschutzes zu agieren. Vollkommen
klar ist, dass es jedenfalls mehr Polizei auf der
Straße geben muss und nicht nur im Auto. Die
Ordnungswache muss umgehend höhere
Kompetenzen erhalten, um tatsächlich
auch eingreifen zu können. Ein weiterer
wichtiger Faktor zur Stärkung des subjektiven
Sicherheitsgefühls war das Heimwegtelefon,
das durch die Rathauskoalition einfach ersatzlos
gestrichen wurde.
KFG
NEOS
■ Politik darf die Sorgen der
Bevölkerung nicht kleinreden
oder wegdiskutieren, sondern muss hinschauen
und Probleme lösen. Daher braucht Graz jetzt
mehr Mut, konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Dazu gehören für uns NEOS praktische Verbesserungen
im Alltag: gut beleuchtete Wege,
gepflegte öffentliche Räume, saubere Parks,
verlässliche Öffis sowie moderne Notrufsäulen
an sensiblen Orten. Sicherheit bedeutet aber
auch, unsere liberale Demokratie und das friedliche
Zusammenleben aktiv zu schützen. Deshalb
fordern wir NEOS seit langem z. B. eine ständige
Arbeitsgruppe gegen Antisemitismus im Magistrat
Graz. Junge Menschen,
die Diskriminierung erleben,
brauchen bekannte
und vertrauenswürdige
Anlaufstellen. Angebote wie
die „BanHate-App“ müssen
weiter gestärkt werden.
Philipp Pointner
12 graz
www.grazer.at 10. MAI 2026
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Übertretungsquote Mariatrost
Ich möchte mitteilen, warum
in Mariatrost so viele bestraft
wurden. Bei der Volksschule
gibt es eine 30er-Beschränkung
mit Messgerät. Im Vorjahr hat
man die 30er-Tafel stillschweigend
bis zur Auffahrt zum
Kirchberg verlegt, mit der Aufschrift
„Montag–Freitag“. Ich
habe in der ersten Ferienwoche
und eine Woche darauf bezahlt,
in der Annahme, dass in den
Ferien 50 gilt. Die Strafen sind
Wochen später gekommen, das
heißt, wenn man das öfter übersehen
hat, wurde man auch öfter
bestraft.
Gerlinde Fürntratt
* * *
Naturbelassene Gärten
Vielen herzlichen Dank an alle,
die ihren Garten auch für Wildlebewesen,
Insekten und heimische
Pflanzen zur Verfügung
stellen und nicht nur egoistisch
und lernresistent sind und alles
steril aufgeräumt haben wollen.
Vielen Dank an alle, die keine
Maschinen ohne Kontrolle auf
die Tierwelt loslassen oder Gifte
einsetzen. Die stattdessen für
Wasserstellen, Käferkeller, Sandarien,
Igelfutterstellen, Laubhaufen
und Wildblumenwiesen
sorgen und nützliche „Helfer“
unterstützen (Tigerschnecke,
Weinbergschnecke, Hirschkäfer,
Vögel, Igel, Glühwürmchen,
Eid echsen, Fledermäuse ...), die
gegen invasive Arten auftreten.
Vielen Dank an alle, die unsere
heimische Vielfalt erhalten,
Lichtverschmutzung und Schottergärten
vermeiden und „neue“
Wege gehen, um unsere Natur
zu schützen! Vielen Dank an
Gärtnereien, in denen es wieder
heimische, seltene Pflanzen
zu kaufen gibt. Vielen Dank an
alle, die den Text lesen können
und ihn verstehen wollen und
auch so handeln. Vielen Dank
an alle, die sich am wilden Naturgarten
ihres Nachbarn erfreuen
und nützliche Pflanzen
tauschen, vermehren und dafür
Platz schaffen.
Denn eure Bemühungen wirken
sich auch außerhalb eurer
Grundstücksgrenzen aus! Gemeinsam
können wir die Welt
rund um uns lebenswerter machen.
Carmen Göschl
* * *
Die Rötelmäuse in Graz
Die putzig aussehende Rötelmaus
(auch Waldmühlmaus
genannt) stammt ursprünglich
aus feuchten Wäldern in Nordasien
und hat inzwischen fast
ganz Europa besiedelt. Medienberichten
ist zu entnehmen,
dass sich jüngst zwei Passagiere
auf einer Atlantik-Schiffsreise
„MV Hondius“ mit dem Hantavirus
infizierten und an Atemwegserkrankungen
starben.
Auch in Österreich gibt es seit
2024/2025 einen signifikanten
Anstieg von Hantavirus-Infektionen.
Die Rötelmaus ist ebenso
in der Steiermark weit verbreitet
und gilt als Hauptüberträger
des sogenannten „Puumala
Virus“! Das Nagetier, das besonders
waldnahe Gebiete
und Objekte bevorzugt, hat ein
charakteristisches rotbraunes
bis fuchsrotes Fell am Rücken,
graubraune Flecken an den
Flanken und einen weißlichen
bis beigen Bauch. Beim jetzigen
Frühjahrsputz kann durch
den Kot und die Ausscheidungen
der Mäuse bei der Reinigung
von Kellern, Dachböden,
Garagen und Schuppen durch
Staub das Virus auf den Menschen
übertragen werden. Die
Hantavirus-Infektion löst einen
plötzlichen, grippeähnlichen
Beginn aus und führt anschließend
zu Nierenbeschwerden.
Beim Verdacht einer Hantavirus-Infektion
sollte umgehend
ein Arzt aufgesucht werden; bei
schweren Verläufen ist ein stationärer
Aufenthalt in einem
Krankenhaus notwendig. Zum
Schutz vor der Übertragung
empfehlen Experten das Tragen
von Handschuhen und eines
eng anliegenden Mundschutzes,
und bei der Reinigung soll eine
Staubentwicklung sowie der
Kontakt mit den Mäusen möglichst
vermieden werden.
Peter Puster
Jetzt App downloaden!
Kommende Woche
im Grazer24
Stadion-Pläne
■ Die Zukunft des Griesplatzes
nimmt Form an: Am Montag
wird das Siegerprojekt zur Neugestaltung
des Areals erstmals
der Öffentlichkeit präsentiert. Der
„Grazer24“ liefert Ihnen alle Details
und Bilder zu den Plänen für
das neue Herz im Bezirk Gries.
Personalbesetzungen
■ Die Pläne rund um das Stadion
Liebenau sorgen weiterhin für
hitzige Debatten und neue Reaktionen
aus Sport und Politik. Der
„Grazer24“ bleibt für Sie am Ball.
Wir berichten über alle weiteren
Entwicklungen zu diesem sportlichen
Großprojekt.
Neugestaltung Griesplatz
■ Stadtrat Manfred Eber (Bild)
hat die Ausschreibung fürs Sozialamt
zurückgezogen. Doch das ist
nicht die einzige haarige Personalentscheidung
der nächsten Tage.
Für jede Menge Zündstoff ist auf
jeden Fall gesorgt.
ZOOMVP, LUEF, ANTONIA RENNER
10. MAI 2026 www.grazer.at
graz 13
Die Stadt von morgen
EIN TAG FÜR DIE ANNENSTRASSE. Im Leiner Living Lab im ehemaligen
Leiner-Haus entstand am 8. Mai ein offener Dialog- und Experimentierraum.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Im Leiner Living Lab im ehemaligen
Leiner-Haus präsentierten
am 8. Mai die Grazer
Hochschulen gemeinsam mit
Akteuren aus Wissenschaft, Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft
neue Ideen für die Zukunft der
Annenstraße.
Experimentierraum
Es wurde gezeigt, wie aus der
Zwischennutzung des Leiner-
Hauses ein „Brutkasten für die
Annenstraße und die Stadt von
morgen“ werden kann. „Die
vielfältigen Herausforderungen,
vor denen die Annenstraße und
die Stadt stehen (z. B. Leerstände
und Belebung der Innenstadt)
machen neue Allianzen
erforderlich. Mit dem Leiner Lab
wollen wir den Dialog zwischen
Wissenschaft und Stadtgesellschaft
anstoßen“, erklärt Mitorganisator
Holger Hoff (Universität
Graz).
Am Nachmittag standen KI-
Visionen zur Annenstraße sowie
die Filmpremiere „Potenziale
der Erdgeschoßzone“ mit anschließender
Podiumsdiskussion
im Mittelpunkt. Mit dabei
waren unter anderen Stadträtin
Claudia Unger und Joachim
Reidl, Vizerektor für Forschung
der Uni Graz.
„Für mich ist die Annenstraße
das Tor in die Innenstadt.
Außerdem bündelt die Straße
alles, wofür Innenstadt steht:
Wirtschafts-, Lebens- und Erlebnisraum.
Unsere Aufgabe ist es,
Unternehmen dabei zu unterstützen,
sich hier verwirklichen
zu können, eine Atmosphäre
zu erzeugen, wo sich Menschen
inspiriert fühlen, und mit der
Annenstraße einen Wohlfühlort
zu schaffen, wo Menschen einander
begegnen, wo sie feiern
und miteinander eine gute Zeit
haben können! Genau das alles
bündelt die Veranstaltung am
8. Mai“, erklärt Citymanagerin
Graz Elisa-Maria Steinberger.
Roland Kloss, Barbara Hammerl,
Elisa-Maria Steinberger, Holger
Hoff, Reinhard Hochegger (v. l.)
KK
Rätsel-Lösung vom 3.5.2026
D A W
A
N I G H T L I N E N A B L
G E R A D E O R G A N T
T E N X A N T H I P P E
D R A G R A C E E V E N T
P I S A N E B E I E
C E R D R A U A L E C
E H D E R G E D E I H
S A M U R A I V E N E N
K A I P S L I P R I
W E I N Z O E D L T A N K
U E O S I N
Lösung:
I S A R C D S
S C H A M H A F T CITYPARK
H O L A M A O
A N R S O D R Lösung:
N E S T R O Y CITYPARK
Sudoku-Lösung
vom 10.5.2026
6 5 9 1 4 8 2 7 3
2 8 7 5 3 9 6 4 1
1 3 4 6 2 7 5 9 8
4 1 3 9 5 2 8 6 7
8 2 5 4 7 6 1 3 9
9 7 6 3 8 1 4 5 2
5 6 2 7 1 3 9 8 4
7 4 1 8 9 5 3 2 6
3 9 8 2 6 4 7 1 5
14
szene
Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Für 90 Prozent der Menschen ist
das Leben die Höchststrafe.“
Sänger Paul Pizzera in der neu erschienenen
„Hawi D’Ehre“-Podcast-Folge RAUCH
www.grazer.at 10. MAI 2026
Gastro
Börse
www.grazer.at
Falstaff-Küchenchef
kocht im Edel
Küchenchef Angelo Nicola führte vor seinem Wechsel die Luther Alpenbrasserie mit seinem Team in den Falstaff Restaurant- und Gasthausguide 2025. RESTAURANT EDEL
NEUHEITEN. Das
Edel startet neu, das
S’Heimgartl ist zurück
und es gibt einen neuen
Burger-Hotspot.
Südlich von Graz, im Restaurant
Edel, werden nun rumänische
Wurzeln mit mediterraner
Leichtigkeit und steirischer
Raffinesse verbunden. Bereits
im November 2025 eröffnete das
Restaurant in Gössendorf seine
Tore. Mit Ende Mai dieses Jahres
möchte es neue Wege gehen und
mit einer komplett überarbeiteten
Karte neue Wege beschreiten. Mit
dabei ist kein Geringerer als Falstaff-Küchenchef
Angelo Nicola.
Das Summer-Opening am 30. Mai
bildet den Auftakt, getragen vom
Inhaberpaar Nicoleta und Daniel
luhas und einer Atmosphäre, in der
Eleganz und Herzlichkeit gleichermaßen
wirken sollen.
„In dieser Region hat bisher ein
modernes Konzept gefehlt, das Eleganz
mit kreativer Küche und einem
ganzheitlichen Erlebnis für
die Gäste verbindet. Genau diese
Lücke wollen wir mit dem Restaurant
Edel füllen“, so der Inhaber.
Der Relaunch geschieht nicht
ohne Grund: Das Inhaberpaar
stammt ursprünglich aus Rumänien.
Seit vier Jahren leben die beiden
in Kalsdorf und sahen von Beginn
an eine Lücke vor Ort: ein modernes
Lokal, das Eleganz mit kreativer
Küche und einem ganzheitlichen
Erlebnis verbindet, ohne dabei die
Herzlichkeit zu verlieren, die beide
aus ihrer Herkunft mitbringen.
Der Küchenchef verbindet in der
neuen Karte drei Küchen. Rumänien
hat selbst eine Meeresküste und
mediterrane Einflüsse, die Steiermark
liefert die regionale Basis.
Konkret heißt das: AMA-zertifiziertes
Hühner- und Rindfleisch, steirisches
Kürbiskernöl und steirische
Äpfel als Fundament. Aushängegericht
ist die Steirische Carbonara
mit hausgemachten Eiernockerln,
Bauchspeck, Bergkäse, einem pochierten
Ei, Kürbiskernöl und geschmortem
Lauch.
(Wieder-)Eröffnungen
S’Heimgartl in der Liebenauer
Kasernstraße hat unter neuen Be-
treibern kürzlich wieder eröffnet.
Rainer Baldauf zeichnet jetzt für
das kultige Wirtshaus, das früher
auch Heimgartenwirt oder Liebenauerhof
hieß, verantwortlich.
Serviert wird weiterhin gutbürgerliche
Küche und traditionelle
Hausmannskost.
Bodenständige Küche bietet
auch die Rauchkuchl beim
CenterCourt an. Das Lokal bei
den Tennisplätzen in der Walter-
Goldschmidt-Gasse in St. Peter
hat zwar schon seit einiger Zeit
geöffnet, am kommenden Samstag
wird aber die offizielle Eröffnungsparty
gefeiert. Geführt wird
das Lokal von Stefan Magenheim,
Daniela Friedrich und Uwe Seifner.
„Gemeinsam möchten wir einen
Ort schaffen, an dem Qualität,
Handwerk und Herzlichkeit im
Mittelpunkt stehen“, so die drei zu
ihrer Philosophie. Vom T-Bone-
Steak aus dem eigenen Dry Ager
bis zum veganen Schmankerl erfüllen
sie nahezu jeden Wunsch.
Täglich werden Mittagsmenüs
angeboten. Man muss nicht unbedingt
Tennis spielen, um sich in
der Rauchkuchl kulinarisch verwöhnen
zu lassen.
S’Heimgartl eröffnete wieder.DERGRAZER
Burger-Hotspot
Burger-Fans dürfen sich auf ein
brandneues Burgerlokal in Eggenberg
freuen: Am Dienstag hat in der
Vinzenzgasse das neue Lokal „Chicken
Digga“ eröffnet, in dem sich
alles um American Fastfood dreht.
Über ein Jahr lang arbeiteten die Betreiber
am Konzept und feilten an ihrer
Speisekarte. Nun warten verschiedenste
Chicken-Variationen, saftige
Smashburger, Chicken Tenders sowie
Pommes, Slushies und hausgemachte
Saucen auf die Gäste. Besonders
im Fokus stehen würzige Varianten
nach Nashville-Art. Auch optisch
setzt das neue Lokal auf modernes
Streetfood-Feeling und will vor allem
junge Besucher ansprechen.
VW, VENA, AS
10. MAI 2026 www.grazer.at
szene graz 15 17
GEPA, STADT GRAZ
Christian Jauk
Am 15. Mai feiert der Präsident des
SK Sturm Graz seinen 61. Geburtstag.
Happy Birthday!
GEBURTSTAGSKINDER
DER WOCHE
Happy Birthday!
Kurt Hohensinner
Wir wünschen dem Sportstadtrat
alles Gute zu seinem 48. Geburtstag
am 16. Mai.
Am 17. Mai findet das Schlossberg-Biergarten-Opening statt. Eine Trachten-
Modenschau und deZwa sorgen für beste Stimmung.
B. GASSER
Sommerliches Transgourmet-Fest
■ Am Donnerstag lud Transgourmet-Marktleiter
und Standortsommelier
Klaus Mondon
wieder zum Transgourmet-Fest.
Eine exklusive Weinverkostung,
unter anderem von den Weingütern
Neumeister und Lackner
Tinnacher, sowie Live-Musik
brachten sommerliche Stimmung
mit. Privatkoch Philipp Pirstinger
verwöhnte die Gäste mit
www.grazer.at
präsentiert
Steaks, Burgern und Schweinefilets
vom offenen Feuergrill. Unter
den Gästen befanden sich unter
anderen Landesrechnungshofdirektor
Heinz Drobesch, Josef
Reinprecht (Landesrechnungshof),
die Winzer Katharina Lackner
Tinnacher und Christoph
Neumeister, Michael Radspieler
(idlab Media) und Gastronom Arsim
Gjergji.
Biergarten-Opening über den Dächern
■ Am 17. Mai lädt der Schlossberg-Biergarten
zum großen
Opening ein – mit kulinarischen
Schmankerln, guter Musik und
abwechslungsreicher Unterhaltung
in einzigartiger Atmosphäre
über den Dächern von
Graz. Neben Frühschoppen,
einer Modenschau von Trachten
Hiden und Schmankerln
ist eine Live-Übertragung des
Meisterschaftsfinales geplant.
Als besonderes Goodie erhalten
die ersten 200 „Grazer“-Leser
ein 0,5-Liter-Gösser um nur
2,90 Euro.
Für die passende Stimmung
sorgen DeZwa mit echtem steirischem
Austropop. Es wartet
ein Tag voller steirischer Tradition
hoch über den Dächern von
Graz mit bester Aussicht.
Josef Reinprecht, Michael Radspieler, Klaus Mondon, Philipp Pirstinger
und Arsim Gjergji (v. l.) beim Transgourmet-Fest
DERGRAZER
Erholung zum Vorteilspreis
ERHOLUNG. Ein Pass, fünfmal entspannen und ordentlich sparen: Jetzt den „Grazer“ Bade-Pass
kaufen und eine Auszeit in fünf der schönsten Thermen Österreichs genießen – um nur 75 Euro.
Wer sich nach einer Auszeit
sehnt, hat auch
dieses Jahr mit dem
„Grazer“ Bade-Pass die Möglichkeit,
Erholung in fünf der
schönsten Thermen Österreichs
zu genießen und dabei auch
noch ordentlich zu sparen – ob
alleine, mit Freunden oder als
kleine Erholungspause mit der
Familie.
Um 75 Euro ermöglicht der Bade-Pass
den Tageseintritt in fünf
beliebte Thermen des Landes,
ganz ohne lange Anreise – perfekt
für einen entschleunigenden
Tagestrip. Der Gesamtwert
des Passes beträgt rund 170 Euro,
was einer Ersparnis von etwa
95 Euro entspricht.
Vielfalt
Im Angebot enthalten ist jeweils
ein Tageseintritt in die Parktherme
Bad Radkersburg, die Aqualux
Therme Fohnsdorf, die AVITA
Therme und Resort Bad Tatzmannsdorf,
die Therme Nova
Köflach und die Therme der
Ruhe in Bad Gleichenberg. Alle
Thermen überzeugen mit warmem
Thermalwasser, schönen
Innen- und Außenbereichen
sowie einem vielfältigen Angebot
an Wellness- und Entspannungsmöglichkeiten.
Der Verkauf des „Grazer“ Bade-Passes
startet nun. Die Pässe
sind in den Grazer ’sFachl-Filialen
in der Herrengasse, Murpark
und Citypark, an der Citypark-
Information sowie in allen
Öticket-Verkaufsstellen erhältlich.
Da die Stückzahl limitiert
ist, empfiehlt sich ein baldiger
Kauf – schnell sein lohnt sich.
5-mal
Therme
um
€ 75,–
Mit dem „Grazer“ Bade-Pass für 75 Euro kann man fünfmal eine angenehme
Auszeit in den wunderschönsten Thermen Österreichs genießen.GETTY
16 szene
www.grazer.at 10. MAI 2026
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Verschiedene Künstler traten auf
und brachten gute Laune mit. FEDOROVA
Es wurde wieder
fleißig gewirbelt
■ Von 30. April bis 3. Mai wurde
beim Lendwirbel wieder ausgelassen
gefeiert, getanzt und gewirbelt.
Bei strahlendem Wetter
und bester Stimmung kamen
Menschen aller Altersgruppen zusammen,
um gemeinsam unvergessliche
Tage zu verbringen. Zu
unterschiedlichsten Musikrichtungen
wurde bis in die Abendstunden
getanzt und mitgesungen,
während überall gute Laune
und fröhliche Atmosphäre zu spüren
war – die Veranstaltung bot für
jeden etwas und machte die Tage
zu einem besonderen Erlebnis.
Strahlende Jubilarin
■ Die beliebte Grazer Gastronomin
Katharina Tscheppe
lud am vergangenen Montag
anlässlich ihres runden Geburtstags
Familie, Freunde und
Stammgäste zu einer kleinen
Feier in ihr „Tscheppe ums Eck“.
Mama Waltraud Tscheppe
sorgte für einen echten Gänsehautmoment
und feuchte
Augen, als sie den Geburtstag
von Kathi und ihrem Zwillingsbruder
Edi Revue passieren
ließ. Neben Papa Roland und
ardea zeigt klare Handschrift
■ Das Grazer Label ardea präsentierte in einem der
schönsten Hinterhöfe der Stadt seine neue Frühjahr/
Sommer-Kollektion. Das Setting war eine reduzierte
und bewusst inszenierte Dschungelkulisse entlang
des Green Carpets. „Leinen fällt luftig und gibt
gleichzeitig Struktur – das ist genau die Balance, die
wir suchen“, sagt Designerin Babsi Schneider. „Uns
interessieren keine starken Kontraste – wir arbeiten
lieber mit Abstufungen und feinen Übergängen“, erklärt
Designerin Elke Steffen-Kühnl.
Zu den Models des Abends zählte die Grazer Mezzosopranistin
Anna Brull – eine Wahl, die das Selbstverständnis
von ardea unterstreicht.
Erwin Wurm (l.) und Rudi Roth beim Pre-Opening der
Biennale. Roth brachte ein steirisches Geschenk mit.
Stephanie und Edi Tscheppe, Roland und Waltraud Tscheppe, Geburtstagskind
Kathi und Bruder Stefan mit den Citoller Tanzgeigern (v. l.)DER GRAZER
Kathis Töchtern waren auch
Bruder Stefan und Schwägerin
Stephanie bei der Party mit
dabei. Ebenfalls vorbei schauten
Dompfarrer Ewald Pristavec,
Stadtbaudirektor Bertram
Werle, Rechtsanwaltskammerpräsident
Michael Kropiunig,
Finanzexperte Johannes Tratz,
Oberlandler Thomas Fischer
Barbara Muhr und Walter
Kriwetz. Für die musikalische
Begleitung sorgten die Citoller
Tanzgeiger.
R
Designerin Babsi Schneider, Opernsängerin Anna Brull
und Designerin Elke Steffen-Kühnl (v. l.)
GABRIEL STEFFEN
Erwin Wurm in Venedig
■ Der gebürtige Steirer und Josef-Krainer-Preis-
Träger Erwin Wurm sorgt derzeit in Venedig für
großes Aufsehen: Im traditionsreichen Museo
Fortuny eröffnet er im Rahmen der diesjährigen
Biennale di Venezia seine beeindruckende Ausstellung
„Dreamers“.
Schon beim Pre-Opening waren die Besucher
von den diesmal überdimensionalen und teilweise
angezogenen Skulpturen begeistert. Für einen
besonders herzlichen Moment sorgte Konsul Rudi
Roth, der dem Künstler als besondere Aufmerksamkeit
eine originale Steiermark-Torte überreichte.
Reggae-Brunch ganz oben
■ Aufgepasst: Im Schlossbergrestaurant
zieht echtes Reggae-
Feeling ein. Hoch über den Dächern
von Graz sorgt der neue
Reggae-Brunch für entspannte
Stimmung und musikalische
Highlights. Freuen Sie sich auf
bekannte Reggae-Klassiker,
sommerliche Atmosphäre und
ein vielfältiges Frühstücks- und
Brunchangebot für Groß und
Klein – der perfekte Start in einen
genussvollen Sonntag.
Erleben Sie einen entspannten
Reggae-Brunch mit 7Ray
und Band und freuen Sie sich
auf die größten Reggae-Hits von
Legenden wie Bob Marley bis
UB40 – live begleitet von einem
karibischen Gourmet-Brunch
voller exotischer Aromen und
guter Vibes. Musik, Genuss und
echtes Insel-Feeling sorgen für
einen unvergesslichen Sonntag
in entspannter Atmosphäre.
Der Reggae-Brunch findet am
9. Mai, 13. Juni, 25. Juli und am
22. August statt.
Reggae-Brunch mit 7Ray und Band: Die Top-Hits von Bob Marley bis
UB40 treffen auf einen karibischen Gourmet-Brunch.
SCHLOSSBERG
10. MAI 2026 www.grazer.at szene
17
econet 2026
Die Gastgeber des Abends Martin
Lux und Marcella Handl SCHERIAU (5)
Landesräte unter sich: Claudia
Holzer und Willibald Ehrenhöfer
WKO-Steiermark-Vizepräsident
Dietmar Schweiggl mit Gattin Doris
Wahrheit oder Wirklichkeit
■ Was ist Fakt und was ist Fake?
Diesem spannenden Thema
widmete sich die heurige econet,
zu der die Notariatskammer Steiermark
unter Präsident Martin
Lux und Vizepräsidentin Marcella
Handl luden. Den Abend
genossen: die Nationalratsabgeordneten
Kurt Egger und Daniela
Gmeinbauer, die Landesräte
Willibald Ehrenhöfer und
Claudia Holzer, von der Wirtschaftskammer
Steiermark Josef
Herk, Dietmar Schweiggl, Karl-
Heinz Dernoscheg und Markus
Kohlmeier, ICS-Geschäftsführer
Karl Hartleb, Styria-Vorstandsvorsitzender
Markus Mair, die
Banker Philipp Boruta, Ernst
Albegger, Hannes Zwanzger,
Martin Schaller und Florian
Stryeck, KSV1870-Leiter Region
Süd René Jonke, die Notare
Valentina Herk, Dieter Kinzer
und Stephan Plankensteiner
(Notariatskammer), Wohnbau-
gruppe-Ennstal-Vorstandsdi-
rektor Wolfram Sacherer, Graz-
Airport-Aufsichtsrat Wolfgang
Malik, Holding-Graz-Marketingleiter
Richard Peer, Apotheker
Gerhard Kobinger, Rektorin
Beatrix Karl, Finanzexperte
Johannes Tratz, Andrea Ravai,
Barbara Muhr, Susanne Gorny,
die Werber Peter Schaar und
Andrea Stanitznig und die Immobilienexperten
Gerald Gollenz
und Dieter Johs.
Karl-Heinz Dernoscheg, Notarin
Valentina Herk und Josef Herk (v. l.)
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Styria-Vorstandsvors. Markus Mair
und Moderatorin Sabine Kronberger
20
eco
graz
www.grazer.at 10. MAI 2026
Sabrina Naseradsky
18 sabrina.naseradsky@grazer.at
Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit
der Menschen ist
mühsam, aber alternativlos.“
Styria-Vorstandsvorsitzender Markus Mair bei der
econet 2026 zum Thema digitale Wirklichkeit SCHERIAU
Ohne Landwirte
keine Versorgung
Die derzeitige Trockenheit macht den Landwirten schwer zu schaffen. Sie sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. GETTY, LUEF
DRAMATISCH. Graz
hat mit 356 Bauern die
gößte Bauerngemeinde
Österreichs. Auch sie
leiden unter der derzeitigen
Trockenheit.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Dass es in Graz so viele Bauern
gibt, wissen die wenigsten.
Wie wichtig diese Bauern,
wie alle in unserem Land, für
unsere Wirtschaft und die Versorgung
sind, ist auch den wenigsten
bewusst.
Laut der Statistik Austria betrug
der Anteil der Landwirtschaft am
BIP 2025 0,9 Prozent. Der Produktionswert
der Landwirtschaft lag
im Vorjahr bei 10,9 Milliarden Euro
und die Bruttowertschöpfung bei
fünf Milliarden.
Zu trocken
Umso härter trifft die Bauern und
somit unsere Wirtschaft die derzeitige
Trockenheit im Land. Besorgt
zeigt sich auch Bauernbunddirektor
Bernd Brodtrager: „Es ist seit
1858, dem Beginn der Messgeschichte,
die schlimmste Trockenheit.
Bei gewissen Getreiden wie
Gerste, Weizen, Kürbis und Mais
liegt die Wahrscheinlichkeit eines
Ernteausfalls derzeit bei 100 Prozent.“
Vor allem dann, wenn in
den nächsten drei Wochen kein
flächendeckender Regen
kommt.
Für den Bauernbunddirektor
steht die
Versorgungssicherheit
der Menschen an erster
Stelle. „Wir haben
zwar bei gewissen Lebensmitteln,
etwa in der
Tierhaltung oder beim
Getreide, eine sehr gute Selbstversorgung,
aber bei Obst und Gemüse
sind wir nicht so gut aufgestellt“,
weiß Brodtrager.
Auch das Grünland leidet unter
der Trockenheit, und somit könnte
den Landwirten das Futter für die
Tiere ausgehen.
Das Grazerfeld ist ebenfalls
schwer von der Trockenheit betroffen.
Wie schwer die Landwirte
betroffen sind, hängt auch von
der Bodenbeschaffenheit ab und
davon, wie viel Wasser versickert.
Tonhaltige Böden speichern das
Wasser besser. Im Grazerfeld ist der
Boden hingegen eher schottrig. „In
Graz gibt es zudem bessere Bewässerungsmöglichkeiten“,
weiß der
Bauernbunddirektor.
Neue Ideen
Für Bernd Brodtrager ist klar, dass
Bewässerung zukünftig anders gedacht
werden muss. „Einerseits
Bernd Brodtrager
sollte es möglich sein, kurzfristige
Genehmigungen für die Entnahme
aus Flüssen und Bächen zu bekommen.
Andererseits muss über langfristige
Lösungen nachgedacht
werden“, so Brodtrager.
Eine dieser Lösungen
könnte sein, Hochwasserrückhaltebecken
als Wasserreservoirs
zu nutzen. „Anstatt das
Wasser langsam auszuleiten,
könnte man
es sammeln und der
Landwirtschaft zur Verfügung stellen.
Dafür müssen allerdings erst
die rechtlichen Voraussetzungen
geschaffen werden“, wirft der Bauernbunddirektor
eine Lösung auf.
Wichtig ist es für Brodtrager auf jeden
Fall, in die Gänge zu kommen.
Teuerung
Da die derzeitige Trockenheit ganz
Europa betrifft, besteht durchaus
die Möglichkeit, dass die Lebensmittelpreise
weiter steigen werden.
Dass diese derzeitige Krise zu einem
erhöhten Sterben der Landwirte
führen wird, glaubt Bernd
Brodtrager nicht: „Die größte Herausforderung
ist mit Sicherheit,
dass die Landwirte die Kosten nicht
weitergeben können, das ist aus betriebswirtschaftlicher
Sicht sicher
eine Challenge.“
Bleibt zu hoffen, dass die Wetterprognosen
stimmen und nächste
Woche wirklich der Regen kommt.
10. MAI 2026 www.grazer.at
graz eco 19 21
➜
TEURER
Getty (2)
Tabakwaren +2,2 %
Ein guter Anlass, um mit dem
Rauchen aufzuhören. Tabakwaren
wurden um 2,2 Prozent teurer.
Fernseher –1,4 %
Songcontest und Fußball-WM stehen
vor der Tür. Umso besser, dass Fernseher
um 1,4 Prozent günstiger sind.
BILLIGER
➜
W I R T S C H A F T
EcoNews
sabrina.naseradsky@grazer.at
Meet&Walk mit
der Steiermark
■ Mit der Premiere von #treffpunktsteiermark
„Meet&Walk“
setzte die Steiermark Convention
ein starkes Zeichen für die Weiterentwicklung
klassischer Messekonzepte
und traf damit den Nerv
der rund 120 Teilnehmer. „Es freut
uns sehr, dass sich eine starke Angebotsgruppe
im Rahmen der
Tagungsmesse mit einem so frischen
und zeitgemäßen Konzept
präsentiert und damit neue Impulse
für den Business-Tourismus
setzt“, betont Michael Feiertag,
Geschäftsführer der Steirischen
Tourismusmarketing GmbH.
Katharina Rinner ( l.), Stoffwerkstatt,
mit Andrea Kern GRÜNE WIRTSCHAFT
Grüne Wirtschaft
unterwegs
■ Die Grüne-Wirtschaft-Landessprecherin
Andrea Kern
machte mit ihrem Team bei ihrer
Bezirkstour diesmal im Bezirk
Gries Station. In der Belgiergasse
besuchte Kern die erst kürzlich
neu eröffnete Bäckerei „vom
Lichtenberg“ und den Handwerksladen
„Der Stadthandwerker“.
Im Zuge der Tour wurden
aber auch etablierte Unternehmen
wie die „Stoffwerkstatt“ und
„Samen Köller“ besucht.
Grawe erhält
Auszeichnung
■ Bereits zum 14. Mal in Folge
wurde die Grawe mit dem Recommender
Award in der Kategorie
„Versicherungen bundesweit“
ausgezeichnet. Zudem darf
sich die Grawe über die Verleihung
des Gütesiegels „Exzellente
Kundenorientierung“ freuen.
„Besonderer Dank gilt allen Mitarbeitern
sowie unseren Partnern,
die diesen Erfolg möglich
gemacht haben“, so Grawe-Vorstandsdirektor
Georg Schneider.
Grawe-Vorstandsdirektor Georg
Schneider
MARTIN HÖRMANDINGER
ams Osram kann auf ein sehr starkes
erstes Quartal zurückblicken. AMS OSRAM
Starke Zahlen bei
ams Osram
■ Auf ein starkes erstes Quartal
kann ams-Osram-CEO Aldo
Kamper blicken. Der Umsatz lag
bei 796 Millionen Euro und die
bereinigte EBITDA-Marge bei
16,5 Prozent. Das Halbleiter-Kerngeschäft
wies ein Wachstum von
neun Prozent auf. Es liegt damit
auf einem vergleichbaren Niveau
wie im Vorjahr. Für das zweite
Quartal erwartet der Technologiekonzern
eine Umsatzspanne von
725 bis 825 Millionen Euro.
Bildungspartnerschaft
■ Einen bedeutenden Schritt in
der Weiterentwicklung der touristischen
Ausbildung setzen die
Tourismusschule Bad Gleichenberg
und die FH Joanneum. Im
Mittelpunkt steht dabei die enge
Verknüpfung der Kollegausbildung
der Tourismusschulen mit
dem Bachelorstudiengang „Tourismus-
und Gesundheitsmanagement“
der FH Joanneum.
Absolventen des Tourismuskollegs
können in das dritte Semester
des Bachelorstudienganges
an der FH einsteigen. Die Studiendauer
verkürzt sich damit auf
acht Semester. Der Fokus der
Ausbildung liegt auf der internationalen
Ausrichtung. Daher ist
die Unterrichtssprache auch Englisch
(Kolleg) und Deutsch/Englisch
(FH). Diese Partnerschaft
steht exemplarisch für eine moderne
und vernetzte Bildungslandschaft,
die auf einen internationalen
Arbeitsmarkt reagiert.
Der Start ist für das Herbstsemester
2026/27 geplant.
Bürgermeister Michael Karl, Christian Schweinzer (Tourismusschule), Eva-Maria
Adamer-König (FH Joanneum) und Alfred Tieber (Tourismusschule, v. l.) DER GRAZER
20
viva
Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
www.grazer.at 10. MAI 2026
Armut ist kein leeres Wort und schlägt sich
auch in der Möglichkeit nieder, für ausreichend
Körperhygiene zu sorgen.“
Caritas-Direktorin Nora Tödtling-Musenbichler zu den frisch befüllten
Caritas-Hygieneboxen in steirischen Schulen CHAKA2/SIMONRAINER
Benefizveranstaltung für Forschung
Solidarität ME/CFS
für
ME/CFS
Carmen Rinnhofer (l.) ist an ME/CFS erkrankt. Ihre beste Freundin Antonia Maria Gusenbauer (r.) veranstaltet am
17. Mai in Graz eine Benefizveranstaltung. Der gesamte Erlös geht direkt an die Forschung. GETTY, BEREITGESTELLT (3)
AWARENESS. Am 17. Mai findet am Grazer Hauptplatz eine Benefizveranstaltung
für ME/CFS statt. Alle Einnahmen kommen der Forschung zugute.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
ME/CFS (Myalgische
Enzephalomyelitis/
Chronisches Fatigue-
Syndrom) ist eine neuroimmunologische
Multisystemerkrankung,
die den gesamten
Körper betrifft. „Der
Körper befindet sich
dauerhaft in einem
Alarmzustand. Betroffene
leiden unter einer Sonja Marsche
massiven und anhaltenden
Erschöpfung, die sich
durch Schlaf oder Ruhe nicht verbessert.
Die Energiereserven sind
dauerhaft stark eingeschränkt
– vergleichbar mit einem Akku,
der niemals vollständig geladen
werden kann“, erklärt Sonja Marsche,
Fachärztin für Neurologie
an der Privatklinik Laßnitzhöhe.
Je nach Schweregrad führt
die Erkrankung zu Behinderung,
Bettlägrigkeit und Pflegebedürftigkeit.
„Besonders belastend ist
die sogenannte Post-Exertional
Malaise (PEM) – eine massive
Verschlechterung der Symptome
nach körperlicher oder geistiger
Belastung. Selbst alltägliche Tätigkeiten
wie Duschen, Zähneputzen
oder Telefonieren können die
vorhandenen Energiereserven
vollständig aufbrauchen“, ergänzt
sie.
Was die Situation für Betroffene
zusätzlich erschwert,
ist, dass die
Erkrankung und ihre
Ursachen bislang
nicht ausreichend
erforscht sind. Zudem
gibt es keine allgemeine
Therapie, die
gezielt die Ursachen
von ME/CFS behandelt. Betroffene
müssen daher oft über Jahre
hinweg individuell angepasste
Therapien zur Linderung ihrer
Symptome finden. Das führt
neben psychischen und
physischen Herausforderungen
auch zu
großen finanziellen
Belastungen.
Am 12. Mai findet
der Internationale ME/
CFS Awareness
Day statt. Aus diesem
Anlass veranstaltet Antonia
Maria Gusenbauer am 17. Mai die
Benefizveranstaltung „Solidarität
Antonia Maria Gusenbauer
für ME/CFS“ am Grazer Hauptplatz
– alle Einnahmen kommen
direkt der ME/CFS-Forschung zugute.
„Die Idee zur Veranstaltung
entstand Ende Jänner in einem
Chat mit meiner besten Freundin
Carmen, die selbst schwer an
ME/CFS erkrankt ist. Ich habe sie
gefragt, was ich konkret tun kann
und was sie sich wünschen würde.
Ihre Antwort war sehr klar: Ihr
größter Wunsch ist es, Spenden
für die Forschung zu sammeln
und mehr Aufmerksamkeit für die
Erkrankung zu schaffen“, erzählt
Gusenbauer. Mehr Sichtbarkeit
soll zu einem besseren gesellschaftlichen
Verständnis führen:
„Eine der größten Belastungen
ist für viele Betroffene, nicht ernst
genommen zu werden.
Zahlreiche Menschen
mit ME/CFS berichten
davon, bagatellisiert
oder fälschlich als
psychisch krank eingestuft
zu werden“, erklärt
sie.
Die Veranstaltung
startet um 11 Uhr.
Das gesamte Programm gibt es
auf der Website von „Solidarität
für ME/CFS“.
10. MAI 2026 www.grazer.at
viva 21
➜
IN
GETTY (2)
Broschen
Ob zum Schließen eines Pullovers
oder als Anhänger: Broschen sind als
echte Hingucker zurück im Trend.
Mini-Bags
Die einst trendigen Mini-Taschen weichen
größeren Modellen, die mehr Platz
für die täglichen Essentials bieten.
OUT
➜
Perfekter Muttertag in Graz
MUTTERTAG. Heute ist der Tag, um allen Mamas eine große Freude
zu bereiten. Graz bietet dabei mehr als Blumen und Süßwaren.
Von Anna Stocker
anna.stocker@grazer.at
Heute ist Muttertag – die
perfekte Gelegenheit,
um allen Mamas einmal
„Danke“ zu sagen. Doch statt
klassischen Blumen und Pralinen
bereiten auch gemeinsame
Erlebnisse eine besonders große
Freude. Graz bietet dafür zahlreiche
Möglichkeiten: von entspannten
Brunches bis hin zu
spannenden Freizeitaktivitäten,
die Groß und Klein gemeinsam
genießen können.
Salon Marie
Zum heutigen Muttertag wird
es im Salon Marie besonders
genussvoll: Heute lädt das Restaurant
im Grand Hôtel Wiesler
zu einem stilvollen Muttertags-Brunch.
Besucher erwartet
ein vielfältiges Buffet mit Live-
Cooking-Station, hausgemachten
Desserts sowie süßen Überraschungen
für alle Mamas.
Dazu gibt es Kaffee, Säfte, Wein
und Sekt in gemütlicher Atmosphäre
direkt an der Mur. Der
Brunch findet von 11.30 bis 15
Uhr statt, eine Reservierung
wird empfohlen.
Schick Sisters
Die Schick Sisters laden heute
zum Muttertagskonzert mit ihrem
aktuellen Programm „Stories
Tour“. Das Trio begeistert
im Theater der Komödie mit
dreistimmigem Gesang, akustischem
Sound und persönlichen
Songs zwischen Folk, Pop
und Jazz. Ein stimmungsvoller
Konzertabend voller Emotionen
und Geschichten – passend
zum Muttertag.
Museumsbesuch
Im Universalmuseum Joanneum
findet passend zum Muttertag
die Aktion „Alles Liebe
zum Muttertag“ statt. Mütter
erhalten heute in Begleitung
ihrer Kinder freien Eintritt in
die teilnehmenden Museen.
Ein gemeinsamer Museumsbesuch
voller Kunst, Geschichte
und Natur – ideal für einen
kulturellen Ausflug zum Muttertag.
Muttertagskonzert
Heute lädt das Muttertagskonzert
ab 16.30 Uhr zu einem
musikalischen Nachmittag
im Margaretenbad ein. Gemeinsam
mit Zoltán
Galamb werden große
Legenden gefeiert.
Mamas können
sich auf bekannte
Klassiker, italienisches
Flair, Chansons
und beliebte
Schlager
freuen.
Braination
Mamas freuen
sich nicht nur
über Blumen,
sondern
auch
über eine
große Portion
Action
und
Abenteuer.
Deswegen
durfen
heute
alle Mütter bei
Braination Graz
kostenlos in den
Escape Rooms spielen.
Ein einzigartiges
Escape-Erlebnis, bei dem
gemeinsam gerätselt, gelacht
und geknobelt wird.
Den Mamas einmal so richtig
„Danke“ sagen – dafür ist
heute der ideale Anlass. Wir
wünschen allen Müttern
einen schönen Muttertag!GETTY
22 viva
www.grazer.at 10. MAI 2026
Mit dem Bus
in den Urlaub
ON TOUR. Wer an Busreisen denkt, denkt fast immer
noch an Kaffeefahrten. Dabei sind Reisen mit
dem Bus heutzutage durchaus luxuriös und eine
entspannte Möglichkeit, in den Urlaub zu gelangen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Für manche haben Busreisen
noch immer den Nimbus
von Pensionistenausflug
und Kaffeefahrt. Dabei ist eine
Busreise eine entspannte, kostengünstige
und umweltfreundliche
Alternative zum Urlaub mit dem
Auto oder dem Flugzeug.
Entspannt
Zahlreiche Urlaubsanbieter verfügen
auch über ein breites Angebot
an Busreisen. So kann man
fast jeden Teil Europas mit dem
Bus entdecken. Dabei sollte man
keine Sorge vor den langen Busfahrten
haben. Die modernen
Reisebusse bieten jede Menge
Komfort, der schon fast an Luxus
grenzt. Sie bieten viel Beinfreiheit,
bequeme Sitze, Bord-WC,
WLAN und Klimaanlage. Wer
mit dem Bus auf Urlaub fährt, erspart
sich zudem den Stress mit
Staus, Navigation und Parkplatzsuche.
Man setzt sich bequem
in den Bus und lässt sich an den
Zielort chauffieren. Auch für die
eigene Klima bilanz ist so ein
Eine Busreise bietet die Möglichkeit, die herrliche Landschaft zu genießen und
entspannt am Urlaubsort anzukommen. Auch findet man leicht Anschluss. GETTY
Urlaub von Vorteil, ist doch ein
Reisebus eines der klimaschonendsten
Verkehrsmittel. Für die
eigene Geldbörse ist so ein Urlaub
auch von Vorteil, da es viele
tolle Angebote gibt.
Für Alleinreisende bietet eine
Busreise jede Menge Vorteile.
Sie sind meist als Gruppenreisen
konzipiert; so findet man sofort
Anschluss mit Gleichgesinnten.
Meistens ist bei diesen Gruppenreisen
auch ein Reiseleiter inkludiert,
und auch die Stopps und
das Sightseeing sind sehr gut geplant.
Auch im Sommer kann man auf
der Planai viel erleben. ABSENGER
Planai startet in
Sommersaison
■ Am Donnerstag, dem 14. Mai
2026, starten Planai und Hochwurzen
in den Sommerbetrieb
und laden dazu ein, die Berge
auf vielfältige Weise zu erleben.
Bereits zum Saisonstart sind auf
der Planai das Hopsiland sowie
der Bikepark Schladming geöffnet.
Auch im Hopsiland ist zum
Saisonstart bereits ein Großteil
der Spielstationen geöffnet. Aussichtsreich
geht es auf der Hochwurzen
weiter – der Bankerlweg
mit seinen 25 thematisierten
Sitzgelegenheiten steht ebenfalls
zur Verfügung.
Zahlreiche Konzerte warten auf die
Besucher bei den Curkonzerten.
Musikgenuss in
Bad Gleichenberg
■ Am heutigen 10. Mai starten
wieder die beliebten Curkonzerte
in Bad Gleichenberg.
Jeden Sonntag im Monat Mai
wird der Kurort zur stimmungsvollen
Bühne für musikalische
Genussmomente.
Insgesamt finden bis zum
13. September 18 Konzerte
statt. Die Nachmittagskonzerte
im Früh- und im Spätsommer
beginnen um 15 Uhr, während
die Termine im Hochsommer
in stimmungsvoller Abendatmosphäre
um 19 Uhr angesetzt
sind.
KK
10. MAI 2026 www.grazer.at
graz 25
24
mobil
Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Immer wenn ich ein Wunschkennzeichen
sehe, freue ich
mich.“
LR Claudia Holzer über den positiven Nebeneffekt:
Die Erlöse fließen in den Verkehrssicherheitsfonds. LAND
www.grazer.at 10. MAI 2026
Nach der Kundgebung im Herzen der
Stadt geht’s zur Ausfahrt. FOTO FISCHER
Erratum zu
Fellows Ride
■ In unserer vergangenen
Print ausgabe vom 3. Mai ist
uns ein Fehler unterlaufen: Der
Fellows Ride Graz findet am 30.
Mai und nicht, wie irrtümlich
berichtet, am 30. April statt.
Bereits zum vierten Mal werden
an diesem Tag hunderte
Biker auf ihre Motorräder steigen,
um ein Tabu sichtbar zu
machen, über das in unserer
Gesellschaft noch immer viel zu
selten gesprochen wird: Depression.
Gefahren wird mit Herz,
Haltung und offenem Visier, um
Spenden für die Organisation
„WEiL – Weiter im Leben“ zu
sammeln, die suizidgefährdeten
Kindern und Jugendlichen neuen
Mut gibt.
„Wir fahren für Menschen,
die täglich kämpfen. Für alle,
die sich alleine fühlen. Motorradfahren
verbindet, und genau
dieses Gefühl von Gemeinschaft
soll Mut machen!“, sagt
Organisator Michael Krist von
Motorradland Austria.
Wolfgang Feigl,
Christina Simmerer,
Daniel
Huber, Bettina
Thaller, Jakob
Seidler, Birgit
Leinich, Bertram
Werle, Alexander
Daum,
Ulrich Bergmann,
Nicole
Pruckermayr,
Hans Schaffer,
Wolfram Sacherer
(v. l.) bei der
Präsentation
KAROLINE JUST
Reininghaus: So bewegt
man sich im neuen Viertel
LABOR REININGHAUS.
Eine neue Umfrage
zeigt: Der Stadtteil
Graz-Reininghaus wird
zum Vorreiter für sanfte
Mobilität in Graz.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Ein neues Stadtviertel ist wie
ein Versprechen an die Zukunft.
In Reininghaus wird
dieses Versprechen nun messbar.
Bei einer Präsentation in der Tennenmälzerei
stellten Ulrich Bergmann
und Jakob Seidler vom Institut
verkehrplus die Ergebnisse
einer umfassenden Mobilitätsbefragung
vor. Mit 552 Rückmeldungen
– einer Quote von über
zehn Prozent – liefert die Studie
ein repräsentatives Bild davon,
wie die Bewohner den mutigen
„Rahmenplan für eingeschränkte
Automobilität“ im Alltag leben.
Für Alexander Daum, Obmann
des Vereins Stadtteil Reininghaus,
ist die Evaluierung ein
Meilenstein: „Wir interessieren
uns über das Bauen hinaus für
die Menschen, die hier wohnen“,
betonte er. Die Daten geben ihm
recht. Während der Bezirk Eggenberg
seit 2019 um satte 25
Prozent gewachsen ist, blieb das
Verkehrsaufkommen an den
Hauptschlagadern stabil. An der
Wetzelsdorfer Straße sank der
Kfz-Verkehr seit 2018 sogar um
drei Prozent. Der Grund: Nur 26
Prozent der Reininghauser nutzen
das Auto für den täglichen
Weg zur Arbeit. Zum Vergleich:
Im Grazer Durchschnitt liegt der
Pkw-Anteil oft noch bei 40 Prozent.
Besonders beeindruckend
ist die Treue zum öffentlichen
Verkehr. Ganze zwei Drittel der
Befragten besitzen eine Zeitkarte
oder ein Klimaticket. „Man hat
die Leute am richtigen Punkt erwischt“,
resümierten die Experten
von verkehrplus. Die Straßenbahn-Anbindung
wird von 90
Prozent der Befragten positiv bewertet.
Parkplatznot
Trotz der Euphorie für Öffis und
Rad bleibt ein „Transformations-
Dilemma“. Rund 65 Prozent der
Haushalte besitzen weiterhin ein
Auto, oft als Sicherheitsreserve.
Da jedoch nur für 56 Prozent ein
privater Stellplatz zur Verfügung
steht, entsteht Reibung. Das Parkplatzangebot
für Besucher wird
von den Teilnehmern als größte
Herausforderung genannt. Hier
steuert der Verein nun gegen: Ein
Leitsystem soll künftig helfen, die
bereits bestehenden öffentlichen
Garagenplätze im Viertel besser
zu finden und effizienter zu nutzen.
Die Sehnsucht nach weiterer
Infrastruktur bleibt groß: Ganz
oben auf der Wunschliste stehen
eine Apotheke, eine Post und
mehr Gastronomie. Während die
baulichen Kapazitäten und ersten
medizinischen Angebote bereits
vorhanden sind, müssen Orientierung
und Nahversorgung noch
mit dem Viertel mitwachsen.
Auch die für Anfang 2028 geplante
Unterführung Josef-Huber-Gasse
wird das Viertel noch enger an die
Innenstadt binden – vor allem für
Radfahrer, die schon heute in nur
zehn Minuten das Zentrum erreichen.
So wandelt sich Reininghaus
Schritt für Schritt von einer
Baustelle zu einem lebendigen
Stück Graz, das seine eigene Mobilität
täglich neu definiert.
10. MAI 2026 www.grazer.at
mobil 25
GETTY (2)
... in Graz
Der Trend, Wege zu Fuß
zurückzulegen, ist in Graz in
den letzten Jahren gestiegen.
Nachhaltigkeit im All
■ Das heurige
Circular Economy
Summit in der WKO
Steiermark durfte einen
ganz besonderen
Gast begrüßen.
Österreichs ESA-Astronautin
Carmen
Possnig sprach über
Ressourcen im All.
„Im Weltall haben
wir wenige Ressourcen.
Daher müssen
wir schauen, dass
wir die vorhandenen
gut nutzen“, erklärt
die Astronautin.
Possnig nennt
hier als Beispiel
eine mögliche Reise zum und
Aufenthalt auf dem Mars: „Wir
können nicht alles, was wir auf
dem Mars zum Überleben brauchen,
von der Erde mitnehmen.
Daher muss man schauen, was
man aus dem herstellen kann,
was man vor Ort vorfindet.“
ZU-FUSS-GEHEN
ANTEIL DER WEGE
21 % : 30 %
... in Wien
Die Wiener legen durchschnittlich
30 Prozent der
Alltagswege zu Fuß zurück.
Scooter-Nachrüstfalle
■ Seit dem 1. Mai gilt die neue
StVO-Novelle, für viele E-Scooter-Besitzer
folgt nun das böse
Erwachen. Denn zahlreiche
Modelle lassen sich technisch
gar nicht nachrüsten – oft verhindern
einklappbare Griffe
die Montage der nun obligatorischen
Blinker. Zudem klagen
laut ÖAMTC zahlreiche Mitglieder
über fehlende Ersatzteile
und horrende Preise im Handel.
Die rechtliche Lage ist unnachgiebig,
erklärt ÖAMTC-Jurist
Matthias Wolf: Wer ohne Blinker
fährt, verliert die Betriebserlaubnis
für den öffentlichen
Straßenverkehr. Neben Strafen
droht bei Unfällen der Verlust
des Versicherungsschutzes.
Wolf kritisiert die kurze Übergangsfrist
und rät Betroffenen,
das Fahrzeug stehenzulassen.
Matthias Wolf bestätigt Probleme
bei der Nachrüstung.
ÖAMTC/POSTL
Wer nach dem Stichtag ein nicht
regelkonformes Gerät gekauft
hat, sollte eine Vertragsrückabwicklung
prüfen. Da europaweit
uneinheitliche Regeln herrschen,
fordert der ÖAMTC dringend ein
EU-weites Regelwerk, um Klarheit
für Konsumenten und Hersteller
zu schaffen.
28
sport
graz
www.grazer.at 10. MAI 2026
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
26
Im Sportpark
fliegen die Federn
■ Von 21. bis 24. Mai gastieren
die Badminton Austrian Open
wieder im Sportpark. Mehr als
400 Teilnehmer aus 46 Nationen
haben für das mit 10.000 Dollar
dotierte Turnier genannt. Die
Setzlisten im Einzel werden von
Kanadiern angeführt: Bei den
Herren ist das die Nummer 77
der Welt, Joshua Nguyen, bei
den Damen Rachel Chan, die
an 76. Stelle rangiert. Graz ist
bei dem Turnier, das auch zum
Badminton Europe Elite Circuit
zählt, durch Lena Krug, Leon
Seiwald, Gustav Andree und
Thomas Wiesler gleich vierfach
vertreten.
Ich kann es gar nicht beschreiben,
was mir dieser
Titel mit Graz bedeutet.“
99ers-Kapitän Korbinian Holzer, der diese
Woche seine Karriere beendet hat GEPA
Nicholas Lynch (r.) und der UBSC könnten am Samstag gegen Kapfenberg auf das große Feld im Sportpark spielen. GEPA
Der UBSC Graz hat im
Semifinale Großes vor
Lena Krug schlägt bei den Badminton
Austrian Open auf. GEPA
PREMIERE. Zum ersten Mal könnten die Grazer Basketballer am nächsten
Samstag gegen Kapfenberg die komplette Halle im Sportpark bespielen.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Heute ist im Sportpark noch
alles Business as usual,
wenn der UBSC Graz die
Kapfenberg Bulls zum zweiten
Spiel der „Best of five“-Semifinalserie
empfängt. Heißt: Gespielt
wird auf die Breitseite am östlichen
Ende der Halle. Da wollen
sich die Grazer auch für die klare
69:88-Niederlage aus dem ersten
Spiel revanchieren.
Kommt es aber am nächsten
Samstag zu einem vierten Spiel,
wird alles anders. „Dann wollen
wir das erste Mal in der Geschichte
auf die Längsseite spielen“,
sagt Michael Fuchs. Denn
vor allem nach dem spektakulären
87:85-Heimsieg gegen Wels
im Viertelfinale rechnet man bei
den Grazern mit einem großen
Andrang. „Wir haben uns schon
während des Grunddurchgangs
Gedanken darüber gemacht, einmal
die ganze Halle zu bespielen,
und auf ein Play-off-Duell mit
Kapfenberg gehofft“, sagt Fuchs.
Das ist nun eingetreten. Statt
knapp 1200 Fans im „normalen“
Modus finden im Fall der Fälle
nun 3000 Fans Platz. Bei der Liga
hat Fuchs das schon angekündigt
und im Sportpark das ganze Feld
reserviert.
Damit rechnet man beim
UBSC zwar nicht unbedingt.
„Aber mit 1700, 1800 Zuschauern
schon. Weil aus Kapfenberg
bestimmt zwischen 300 und 400
Anhänger mitkommen werden.“
Also werden zunächst einmal
nur die Tribünen auf der Längsseite
geöffnet. „Damit es auch
gut aussieht“, sagt Fuchs.
Planungen laufen
Um möglichst viele Fans in die
Halle zu bekommen, wird es
auch eine spezielle Aktion geben.
Kinder und Jugendliche, die
in Grazer Sportvereinen gemel-
det sind, sollen bis zum Alter von
16 Jahren freien Eintritt haben.
Egal, ob es zu dem vierten Spiel
kommt oder nicht – im Hintergrund
laufen bereits die Planungen
für die kommende Saison in
der Basketball-Superliga. Lose
Gespräche mit Langzeit-Trainer
Ervin Dragsic hat es bereits gegeben.
„Wenn es nach mir geht,
bleibt er“, sagt Fuchs.
Auf dem Spielersektor besteht
die Möglichkeit, dass der überragende
Guard Tevin Brewer ein
Jahr beim UBSC anhängt. „Ich
habe mit seinem Manager gesprochen,
und ganz unmöglich
ist es nicht, dass er bleibt“, sagt
Fuchs. Dafür wird Peyton Gerald
die Grazer verlassen. „Bei
ihm sind die Begehrlichkeiten
derart gewachsen, dass wir da
einfach überhaupt nicht mehr
mitkommen.“ Auch Nicholas
Lynch dürfte wohl versuchen,
den Sprung in eine Topliga zu
schaffen.
10. MAI 2026 www.grazer.at
sport graz 29 27
OHA!➜
GEPA (2)
Conny Hütter fährt weiter
Die Olympia-Dritte von Mailand
Cortina 2026 im Super G hängt noch
eine Saison im Ski-Weltcup an.
Saisonende für Mittelfeldspielerin
Lena Breznik von den Sturm-Damen
hat sich im Training eine Verletzung
am Sprunggelenk zugezogen.
OJE!
➜
Der Meister baut kräftig um
EISHOCKEY. Die Graz 99ers haben nach dem Meistertitel und den Feierlichkeiten auf Ibiza damit
begonnen, ihren Kader umzubauen. Fünf Spieler werden nicht mehr in Liebenau zu sehen sein.
Die Saison ist beendet, und
nach den Meisterfeiern
sind die Spieler der Graz
99ers auf Urlaub. Unterdessen
wird aber schon eifrig an der Zusammenstellung
der Mannschaft
für die neue Saison gearbeitet.
Vier Spieler haben den Verein
schon verlassen: Korbinian Holzer,
Anders Koch, Nick Bailen,
Kasper Kotkansalo und Lukas
Kainz.
Holzer hat seine Karriere bekanntlich
beendet, bei Koch hat
man die Option nicht gezogen
und den Vertrag nicht verlängert.
Der Däne musste in den Play-offs
aufgrund einer Operation passen.
Auch von Kainz haben sich die
Grazer getrennt.
Kotkansalo konnte nicht gehalten
werden – er kehrt nach Finnland
zu Kiekko-Espoo zurück.
Nick Bailen hat in der Abwehr
eine herausragende Saison gespielt,
sich aber schon früh gegen
ein neues Angebot der 99ers
entschieden und wechselt zu den
Vienna Capitals. „Wir wollen aber
den Großteil der Mannschaft halten“,
sagt 99ers-Sportdirektor
Philipp Pinter. „Die finalen Gespräche
mit Spielern laufen auf
Hochtouren, derzeit gibt es aber
noch das eine oder andere Fragezeichen.“
KM
Nick Bailen verlässt die 99ers und wechselt zu den Vienna Capitals.
GEPA
28 grazer sonntag
www.grazer.at 10. MAI 2026
SO ISST GRAZ
Die Bäckerei Kern präsentiert einen ...
... Erdbeerkuchen
Konditoreileiter Markus Kristöfl
mit dem Erdbeerkuchen KK (2)
Der heutige Sonntag eignet sich
perfekt für eine süße Überraschung
für alle Mütter. Wer noch auf
der Suche nach einem Rezept für
den Muttertags-Kuchen ist,
ist hier genau richtig.
Das herrliche
Original gibt es
bei der Bäckerei
Kern. LEO
Zutaten für 1 Blech
(ca. 10 Personen):
Für den Rührteig (Boden):
300 g weiche Butter, 220 g
Zucker, 1 Päckchen Vanillinzucker, 1 Prise
Salz, 5 Eier, 270 g Mehl, 3 TL Backpulver,
50 ml Milch, etwas Butter für die Form;
Puddingcreme: 850 ml Milch, 2 Päckchen
Vanillepuddingpulver, 80 g Zucker; für
den Erdbeerbelag & Guss: 1 kg Erdbeeren,
1 Päckchen klarer Tortenguss, 1 EL Zucker
Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze
vorheizen. Butter, Zucker, Vanillinzucker
und Salz mehrere Minuten cremig
aufschlagen, bis die Masse hell und
luftig ist. Die Eier einzeln unterrühren.
Mehl und Backpulver vermischen und
zusammen mit der Milch kurz unterheben.
Den Teig auf ein gefettetes Blech
geben und glattstreichen. Den Boden ca.
25–35 Minuten backen (Stäbchenprobe
machen). Anschließend vollständig auskühlen
lassen. Für die Puddingcreme
den Vanillepudding mit Milch und Zucker
nach Packungsanleitung kochen – dabei
insgesamt 850 ml Milch verwenden.
Den heißen Pudding direkt auf den ausgekühlten
Kuchenboden streichen. Die
Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken,
damit sich keine Haut bildet, und
abkühlen lassen. Für den Guss Erdbeeren
waschen, putzen und halbieren. Die Erdbeeren
gleichmäßig auf der erkalteten
Puddingcreme verteilen. Den Tortenguss
mit Zucker nach Packungsanleitung zubereiten.
Den Guss gleichmäßig über
die Erdbeeren geben. Den Kuchen kaltstellen,
bis der Guss fest geworden ist. In
Stücke schneiden und genießen!
GRAZWORTRÄTSEL
U-Bahn-
Projekt
unter der
Innenstadt
Exponate
im Grazer
Landeszeughaus
nicht
gelogen
nach Graz
übersiedeln
"verborgener
Schatz"
der Grazer
Stadtwälder
Vorsilbe für
"diesseits"
3,1415...
5
Allgemeiner
Turn- und
Sportverein
(Abk.)
Kräuteraufguss
Abschnitt,
Kolumne
SUDOKU
Gerät für
richtige
Stromversorgung
Vorname
der
Frank †
stilles
Örtchen
zum Austreten
17
21
12
"König
der
Nacht"
Gangsterboss
bei
Brecht †
(Arturo)
durchsichtiges
Teil
über dem
Zifferblatt
Vorname
Newtons †
"Genau
deshalb!"
20
Senkblei
buddhistischer
Gebetsruf
Streit,
Zwist
16
18
Grazer Grätzel
mit dem haus & Co.
Schauspiel-
höchsten ClayDays
Kirchturm in Graz
ausgestorben,
einsam,
verwaist
Abk. für
"persönliche
Nachricht"
französisch
für "in"
Abk. für
"Mister"
Abk. f. "Ratenzahlung"
kleine Insel
vor Zadar
10
Grazer
Partnerstadt
Sinnesorgan
zum Zuhören
2
4
Abgemacht!
ehem. Bodenschatz
Übelbachs
"per ..."
(von selbst)
Abk. f. "ehrenamtlich"
1
Traumgespenst
Karteikartenreiter
8
7
Tüte,
Sackerl
Objekt,
Sache
ein
Sprengstoff
"unbedingt
einzuhalten"
bei Regeln
engl. für
"sein"
vertraute
Anrede
"Schlusspfiff"
moslem.
Filzkappe
steir. Zugverbindung
Zeichen
für Niob
wüstenhaft
Kunst
des Streitgesprächs
Abgeklärtheit
sächlicher
Artikel
Hügel des
Plabutsch
14
22
27M
Die längste
Hüpfburg Österreichs
13
19
farbenfroher
japan.
Karpfen
Schrei
eines
Esels
Klassikkonzerte
säen
in Graz
engl. "Chef"
Abk. für
"zirka"
Zuvorkommenheit
9
15
6
Rätsellösungen: S. 13
HÜPFBUR
HÜPFBUR
Mir samma
Mir samma
27M
Die längste
Hüpfburg Österreichs
die Gaudi!
HÜPFBUR
27M
27M Die längste
Mir
samma die Gaudi!
Die längste
Hüpfburg Österreichs
zeugungsunwilliger
Sohn
von Juda
G E W I N N S P I E L
5 Karten
für das Hüpfburgenland
zu gewinnen!
Wie lautet die Lösung?
E-Mail mit Betreff „Rätsel“,
Lösung und Telefonnummer an:
gewinnspiel@grazer.at
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn
nicht übertragbar. Einsendeschluss: 13.5.2026.
Gewinner werden telefonisch verständigt und
sind mit der Veröffentlichung einverstanden.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
3 8 7 1
6 9 1 7
8
3 4 2 5
4 1 7
8 5 4 6 9
3 5
1 8
4 9
6
917
Jede
Ziffer darf
in jeder
Reihe in
jedem
Quadrat
nur
einmal
vorkommen.
Bleistift
spitzen,
los geht’s.
Viel Spaß!
die Gaudi!
Mit Quadbahn für groß und klein
Mit Quadbahn für groß und klein
Mit Quadbahn für groß und klein
3
Bitte Badekleidung mitbringen
11
ENLAND
AUDI
ENLAND
AUDI
ENLAND
AUDI
Bitte Badekleidung mitbringen
GRAZ-SEIERSBERG
ÖSTERREICHS GRÖSSTER HÜPFBURGENPARK
vom
ÖSTERREICHS GRÖSSTER HÜPFBURGENPARK
vom
bis
13. GRAZ-SEIERSBERG
WERSCHWEG 1 / NEBEN HORNBACH
Geöffnet:
28.
WERSCHWEG NEBEN HORNBACH
Mittwoch bis Samstag 14:00 bis 18:30 Uhr
Geöffnet:
MAI 13. WERSCHWEG 1 / NEBEN HORNBACH
Mittwoch bis Samstag 14:00 bis 18:30 Uhr
JUNI 28.
Geöffnet: Sonn- und Feiertag
11:00 bis 19:00 Uhr
MAI Mittwoch Mittwoch – 13.5.2026
bis Samstag 14:00 FREIER bis 18:30 EINTRITT
Uhr
JUNI
Eintritt: Kinder 15 € (1 Begleitperson Gratis) Info-Hotline 0660 96 26 175 - BEI REGEN GESCHLOSSEN!
Eintritt: Kinder 15 € (1 Begleitperson Gratis) Info-Hotline 0660 96 26 175 - BEI REGEN GESCHLOSSEN!
Sonn- und Feiertag
D
Bitte Badekleidung mitbringen
11:00 bis 19:00 Uhr
10. MAI 2026 www.grazer.at
grazer sonntag 29
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 10. MAI
Austrian Darts Open 2026
Die Austrian Darts Open gehen
am Sonntag in der Grazer Stadthalle
ins Finale. Beim internationalen
Turnier treffen die besten
Darts-Spieler der Welt aufeinander
und kämpfen um den Titel.
Das Event zählt zu den Höhepunkten
der European Tour, lockt
zahlreiche Fans in die Messe Graz
und sollte auf keinen Fall verpasst
werden!
Storytelling Festival in Graz
„Graz träumt“ lautet das diesjährige
Motto des beliebten Storytelling
Festivals – eine Einladung,
Träume zu erkunden, zu teilen
und die eigene Geschichte aktiv
zu gestalten. Am Grazer Mariahilferplatz
entsteht heute ein
öffentlicher Raum für Visionen
und Fantasie: Mit der interaktiven
Kunstinstallation GRAZ TRÄUMT
haben Besucher die Möglichkeit,
eine interaktive Traumlandschaft
zu erleben.
Kunst- und Designmarkt
Ab 10 Uhr kann heute in der
Seifenfabrik Graz der einzigartige
Kunst- und Designmarkt besucht
werden. Eine große Vielfalt
an Mode, Schmuck, Lifestyle,
Accessoires bis hin zu Kunst,
Grafik, Produkt- und Möbeldesign
bietet Besuchern ein einmaliges
Erlebnis. Künstler, Nachwuchstalente
und Junggastronomen laden
zum Verweilen und Genießen
ein, der Eintritt kostet fünf Euro
pro Person.
7Ray Jazz-Frühstück
Im Schlossberghotel findet
heute ab 11.30 Uhr das „7Ray
Jazz-Frühstück“ statt – von
KONZERT:
16.30 Uhr
Komödie Graz
Die Schick Sisters sind im Theater der Komödie Graz zu Gast und
bieten am Muttertag ein einzigartiges Konzerterlebnis. ELISA MAIER, GETTY
Welcome-Drinks, Kaffee & Tee,
Brot- und Gebäckauswahl bis hin
zu Wurst- und Käsespezialitäten,
Aufstrichen und Gemüse & Obst
ist für jeden Geschmack etwas
dabei. Eine große Auswahl und
Musik sorgen für einen einmaligen
Tag im Schlossberghotel. Die
Kosten belaufen sich auf 79 Euro
pro Person.
Arizona Lady in der Oper
Cowboys, Pferderennen und eine
große Portion Gefühle! Das alles
und mehr bringt heute die Aufführung
der Operette Emmerich
Kálmáns auf die Bühne der Oper
Graz. In einer spannenden und
gefühlvollen Inszenierung ist
die Westernoperette zum ersten
Mal in Österreich zu erleben. Das
Stück beginnt um 15 Uhr, die
Tickets sind online erhältlich.
Schick-Sisters-Konzert
Im Theater der Komödie Graz
findet heute ein ganz besonderes
Konzert statt: Die Schick Sisters
sind in der Stadt und laden
zu einem Konzerterlebnis am
Muttertag ein. Hier verschmelzen
gefühlvoller Gesang, akustische
Instrumentierung und emotionale
Geschichten zu einem einzigartigen
Musikerlebnis, das garantiert
unter die Haut geht!
20 Jahre Liebe und Kernöl
Die beiden Kernölamazonen Caro
& Gudrun feiern heute 20 Jahre
Kabarett – mit einer einmaligen
Show voller musikalischer
Highlights, humorvoller Rückblicke
und überraschender
Gäste. Im Kabarett
im Orpheum Graz
wird auf zwei
Jahrzehnte voller
Kostüme, Pointen
und Bühnenmomente
zurückgeblickt.
Ein Abend
WOHIN AM SONNTAG
voller Unterhaltung, der nicht
verpasst werden sollte.
BLOOM 2026 – Neue Galerie
Mit Bloom widmen sich das Universalmuseum
Joanneum und
das Kunsthaus Graz der kulturellen,
wissenschaftlichen und
gesellschaftlichen Bedeutung der
Blume. An diesem Wochenende
warten auf die Besucher die beiden
Ausstellungen „Blümchensex
– Das bunte Treiben der Pflanzen“
und „Analytische Schönheit
– Blumenbilder aus 200 Jahren“
in der Neuen Galerie Graz.
Letzter Tag im Fun Park Graz
Der Fun Park Graz lädt heute
zum letzten Mal seine Besucher
dazu ein, einen Tag voller Spaß,
Spannung und unvergesslicher
Momente zu erleben. Ab 11 Uhr
kann in eine bunte Welt eingetaucht
werden – mit rasanten
Attraktionen, liebevoll gestalteten
Buden und einzigartigen
Erlebnissen für Groß und Klein.
Eine Veranstaltung, die Familie,
Kinder und Freunde auf keinen
Fall verpassen sollten. Der Eintritt
ist frei!
Ein kulinarischer Rundgang
Ein gemütlicher Sonntagsspaziergang
mit appetitlichen Zwischenstopps
findet heute ab 10.45 Uhr
statt. Gäste erwartet nicht nur
eine große Menge an interessanten
Informationen übers
Kochen, sondern auch eine
Auffahrt auf den Schlossberg
sowie mehrere kulinarische
Stationen und
Gerichte zum Genießen.
Die Teilnahme kostet
105 Euro pro Person.