Fachbuchvorschau Evangelische Verlagsanstalt | Herbst 2026
Verlagsvorschau der Evangelischen Verlagsanstalt – Fachbuch | Herbst 2026 Das theologische Fachbuchprogramm für den Herbst 2026 der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig.
Verlagsvorschau der Evangelischen Verlagsanstalt – Fachbuch | Herbst 2026
Das theologische Fachbuchprogramm für den Herbst 2026 der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig.
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HERBST
2026
FACHBUCH
Theologie
Bibelwissenschaft | Kirchen- und Theologiegeschichte
| Systematische Theologie
Ökumenische Theologie | Interkulturelle Theologie
Praktische Theologie | Religionspädagogik
INHALT
Inhalt
Bibelwissenschaft 4–7
Kirchen- und Theologiegeschichte 8–12
Systematische Theologie 13–21
Ökumenische Theologie 22–23
Religionswissenschaft 24
Zeitschriften 25–28
Praktische Theologie / Religionspädagogik 29–38
Anzeige evangelische aspekte 39
Georg Schwikart
95 gute Gründe, evangelisch zu sein
Dieses Buch ist eine Selbstvergewisserung für Protestanten,
lädt aber ebenso dazu ein, diese Spezies näher
kennenzulernen. In kurzen Kapiteln erklärt der Autor
leicht verständlich und unterhaltsam evangelische Einsichten,
Eigentümlichkeiten und Errungenschaften, von
denen einige längst von anderen Glaubensgemeinschaften,
aber auch den modernen westlichen Gesellschaft generell
übernommen worden sind. Evangelisch ist mehr
als eine Konfession: Es ist eine eigne Art zu glauben, zu
leben und Kirche zu sein.
Interessantes
aus
dem Sachbuch
ca. 200 Seiten | 12 x 19 cm
Paperback
ca. EUR 18,00 [D]
ISBN 978-3-374-08118-9
WGS 2926
erscheint August 2026
E-Book (PDF) | EUR 17,99 [D]
ISBN 978-3-374-08119-6
auch erhältlich als
Gottfried Claß
Am vollen Grab vom leeren predigen
Die Traueransprache in Theorie und Praxis
Die Kirche hat auf dem Friedhof mächtig Konkurrenz
bekommen. Freie Redner sind auf dem Vormarsch. Wie
sollen wir als evangelische Kirche darauf reagieren?
Beerdigungen sind der Ernstfall christlicher Hoffnung.
Zu ihr gehört die endliche Hoffnung auf ein gutes
Leben. Aber auch die Hoffnung auf einen neuen Himmel
und eine neue Erde. Am Ort des Endes endlicher
Hoffnung müssen und können Christen von der österlichen
Hoffnung sprechen. Das ist das Anliegen des Buches.
Fabian Vogt
Gottesdienst für Neugierige
Das kleine Handbuch geistreicher Feste
Warum läuten eigentlich vor dem Gottesdienst die Glocken?
Heißt es Liturgie oder Lethargie? Singen die
wirklich »Alfred hat nun ein Ende«? Könnte die Pfarrerin
auch im »Kleinen Schwarzen« auftreten? Darf ich
reinrufen, wenn ich bei der Predigt etwas nicht verstehe?
Und: Wer ist dieser Trinitatis, der anscheinend
vor acht Wochen verstorben ist?
Fabian Vogt gibt Antworten: Fundiert, übersichtlich
und dabei höchst unterhaltsam zeigt er, was ernsthaft
im Gottesdienst passiert.
ca. 96 Seiten | 12 x 19 cm
Paperback
ca. EUR 16,00 [D]
ISBN 978-3-374-08166-0
erscheint September 2026
E-Book (PDF) | EUR 15,99 [D]
ISBN 978-3-374-08167-7
auch erhältlich als
ca. 220 Seiten | 13,50 x 19 cm
Paperback
ca. EUR 18,00 [D]
ISBN 978-3-374-08132-5
WGS 2926
erscheint September 2026
E-Book (PDF) | EUR 17,99 [D]
ISBN 978-3-374-08133-2
auch erhältlich als
2
EDITORIAL
Die Zukunft im Blick
In diesem Jahr feiert die Evangelische Verlagsanstalt
ihren 80. Geburtstag. Sie ist also eine
»alt-ehrwürdige« Institution, die schon sehr
vieles in Kirche und Gesellschaft erlebt und
manchmal auch erduldet hat. Dass sie überlebt
hat, verdankt sie ihrer Wandlungsfähigkeit.
Getreu dem »Protestantischen Prinzip«
nahm und nimmt sie die Zukunft immer wieder
neu in den Blick.
Zusammen mit der EVA begeht auch die
sächsische Kirchenzeitung »Der Sonntag«
ihr 80. Jubiläum. Kontinuität ist gerade in
unseren Zeiten etwas Schönes. Das gilt auch
für die »Ökumenische Rundschau«, die seit
2013 in der EVA erscheint. Sie begeht in diesem
Jahr ihr 75. Jubiläum. Und – man kann
es kaum glauben: Die »Theologische Literaturzeitung«
wird 150 Jahre alt. Das wird am
5. Juni mit einem Symposium unter dem Titel
»Das theologische Urteil. Gegenwärtige Herausforderungen
und zukünftige Entwicklungen«
gebührend gefeiert werden. Damit sind
wir aber noch nicht am Ende der erfreulichen
Nachrichten:
Die EVA stellt sich personell neu auf. Ab
dem 1. Juli dieses Jahres wird Dr. Rüdiger Leiendecker,
geb. Gebhardt, die Verlagsleitung
übernehmen. Herr Leiendecker ist ordinierter
Pfarrer. Nach Stationen als Gemeindepfarrer
und Studienleiter bei der VELKD war er zuletzt
Professor für Systematische Theologie
und Rektor an der CVJM-Hochschule in Kassel.
Er wurde bei Wilfried Härle promoviert.
Mit seiner theologischen Kompetenz, seiner
langjährigen Leitungserfahrung und seiner
Verbundenheit mit der kirchlichen und wissenschaftlichen
Landschaft bringt er beste Voraussetzungen
mit, um die Arbeit der EVA in
Kontinuität und mit neuen Impulsen weiterzuführen
und Ihnen für Ihre Projekte mit Engagement
und Verlässlichkeit zur Seite zu stehen –
ganz wie Sie das von uns gewohnt sind.
Der Grund für diese personelle Veränderung
ist einfach. Ich habe das gesetzliche Ruhestandsalter
erreicht und bin außerordentlich
froh, pünktlich zu diesem Zeitpunkt die
Verantwortung in neue Hände legen zu dürfen.
Von Ihnen verabschieden will ich mich jedoch
noch nicht. Vorerst werde ich weiterhin, allerdings
deutlich verkürzt, für Sie im Verlag arbeiten:
als Programmdirektorin der EVA und
Redakteurin der Theologischen Literaturzeitung.
Wir gehen also mit vereinten und verstärkten
Kräften an die Arbeit, was angesichts
der großen Herausforderungen in unseren
Kirchen und im Verlagsgeschäft auch nötig
ist. Hinzu kommt, dass die Titelzahl nach der
durch die Corona-Pandemie bedingten Delle
wieder ansteigt. Schauen Sie in unsere beiden
Vorschauen und lassen Sie sich von der Vielfalt
unseres Programms inspirieren. In besonderer
Weise möchten wir Sie auf drei biographische
Titel hinweisen:
Matthieu Arnold, Inhaber des Lehrstuhls
für moderne Geschichte des Christentums
an der Evangelisch-theologischen Fakultät
der Universität Strasbourg und international
bekannt für seine Arbeiten zu Albert Schweitzer,
wird im Sommer die Übersetzung seiner
großen Biographie aus dem Französischen
vorlegen – »Albert Schweitzer. Ein Leben für
andere«. Dieses Buch setzt neue Maßstäbe in
der Schweitzer-Forschung.
Im Herbst wird eine große Briefausgabe
von Dietrich Bonhoeffer erscheinen – »… Dein
dankbarer Dietrich. Eine Biographie in Briefen«,
herausgegeben, eingeleitet und kommentiert
von Jutta Koslowski, Pfarrerin und
Lehrbeauftragte für Ökumene und interreligiösen
Dialog. Dieser Band zeigt Bonhoeffer
als höchst beziehungsfähigen und -willigen
Menschen, dessen theologische und politische
Überzeugungen sich erst im Gespräch mit anderen
voll entfalteten.
Zum Dritten möchten wir unserer Freude
Ausdruck verleihen, dass seit April dieses
Jahres die umfassende Biographie Carl Heinz
Ratschows vorliegt, die dem Religionswissenschaftler
Martin Repp zu danken ist.
Lassen Sie sich nun von der Fülle unseres
Programms überraschen, das wohl für
alle Leser etwas Interessantes bereithält, wie
beispielsweise das Büchlein »Reine Glaubenssache.
Über Gottvertrauen und Möglichkeitssinn«
von Ulrich H. J. Körtner.
Dr. Annette Weidhas
Programm- und Verlagsleiterin
3
BIBELWISSENSCHAFT
Corinna Körting | Annette Schellenberg-
Lagler (Hrsg.)
Gerichtsprophetie
Zum aktuellen Stand der
alttestamentlichen Forschung
Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen
Gesellschaft für Theologie (VWGTh) | 82
ca. 222 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 88,00 [D]
ISBN 978-3-374-08110-3
WGS 2542
erscheint August 2026
E-Book (PDF)
EUR 78,99 [D]
ISBN 978-3-374-08111-0
auch erhältlich als
Bereits erschienen
Jan Christian Gertz
Konrad Schmid (Hrsg.)
Theologie der
Zukunft
XVIII. Europäischer
Kongress für Theologie
(8.–11. September
2024 in Heidelberg)
Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen
Gesellschaft für Theologie VWGTh | 80
Gerichtsprophetie ist integraler Bestandteil der prophetischen Bücher des Alten
Testaments. Doch ist sie auch der Katalysator der Literaturwerdung von Prophetie?
Unter welchen religionspolitischen Bedingungen wird Gerichtsprophetie
tradiert und aktualisiert? Was sagt sie über das Verhältnis Israel und den Völkern?
Welche Funktion hat sie in Zeiten des Heils?
Die Beiträge in diesem Band widmen sich den genannten Fragestellungen
anhand von Untersuchungen zu einzelnen alttestamentlichen prophetischen
Schriften. Erstmalig vorgestellt und diskutiert wurden sie auf der Tagung der
Fachgruppe Altes Testament der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie,
die vom 14. bis 16. März 2025 in Tübingen stattfand.
2025 | 580 Seiten
Hardcover
EUR 148,00 [D]
WGS 1542
ISBN 978-3-374-08064-9
E-Book (PDF)
EUR 147,99 [D]
ISBN 978-3-374-08065-6
auch erhältlich als
Mit Beiträgen von Uwe Becker, Ulrich Berges, Karin Finsterbusch, Anselm C. Hagedorn, Anja
Klein, Marcel Krusche, Konrad Schmid und Kristin Weingart.
[Prophecy of Judgement. The Current State of Old Testament Research]
Judgement prophecy is an integral part of the prophetic books of the Old Testament. But is it also
the catalyst for the literary development of prophecy? Under what religious-political conditions is
judgement prophecy handed down and updated? What does it say about the relationship between
Israel and the nations? What function does it have in times of salvation?
The contributions in this volume address these questions by examining individual Old Testament
prophetic writings. They were presented and discussed for the first time at the conference of the
Old Testament section of the Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie, which took place in
Tübingen from March 14 to 16, 2025.
4
KIRCHEN- UND THEOLOGIEGESCHICHTE
BIBELWISSENSCHAFT
Mathias Nell
Paulus vor Damaskus
Autobiografische Mitteilungen auf dem
Hintergrund hellenistisch-römischer
Selbstdarstellung
ca. 462 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 128,00 [D]
ISBN 978-3-374-08178-3
WGS 2542
erscheint Juli 2026
E-Book (PDF)
EUR 127,99 [D]
ISBN 978-3-374-08179-0
auch erhältlich als
Die Studie widmet sich der Untersuchung der vorchristlich-autobiografischen
Selbstdarstellung des Paulus im Kontext hellenistisch-römischer und frühjüdischer
Selbstinszenierungsstrategien. Sie zeigt, dass Paulus gezielt zeitgenössische
rhetorische Mittel zur apologetischen Profilierung seines Ethos einsetzt,
um Autorität und Glaubwürdigkeit zu sichern. Zugleich fällt seine
partiell ungewöhnlich negative Darstellung der eigenen Vergangenheit aus
dem antiken Rahmen literarischer Selbstinszenierung.
Diese bewusste Kontrastierung dient der Hervorhebung der göttlichen Gnade
und Berufung. Durch den Vergleich mit Philo, Josephus, Augustus, Nikolaos
von Damaskus und Plutarch wird die Selbstapologetik des Paulus präzise im
literarischen Kontext seiner Zeit verortet und zugleich als eigenständiges,
theologisch motiviertes Konzept profiliert.
[Paul Before Damascus. Autobiographical Accounts Against the Backdrop of
Hellenistic-Roman Self-Representation]
The study examines Paul’s pre-Christian autobiographical self-portrayal in the context of Hellenistic-Roman
and early Jewish self-presentation strategies. It shows that Paul deliberately uses
contemporary rhetorical devices to apologetically profile his ethos in order to secure authority
and credibility. At the same time, his partially unusual negative portrayal of his own past falls
outside the ancient framework of literary self-presentation.
This deliberate contrast serves to emphasise divine grace and calling. Through comparison with
Philo, Josephus, Augustus, Nicholas of Damascus and Plutarch, Paul’s self-apologetics is precisely
situated in the literary context of his time and at the same time profiled as an independent,
theologically motivated concept.
Mathias Nell, Jahrgang 1980, studierte Theologie
am Theologischen Seminar Beröa und
ist Pastor im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden.
Von 2015 bis 2024 leitete er die
Theologische Akademie Stuttgart und promovierte
in dieser Zeit nach einem aufbauenden
Studium in Theologie nebenberuflich an
der University of Pretoria im Department New
Testament and Related Literature. Seine Dissertation
wird in diesem Buch in überarbeiteter
Form veröffentlicht. Seit Sommer 2024
arbeitet er als Fachbereichsleiter für Neues
Testament und Studienleiter am Theologischen
Seminar Erzhausen.
5
BACKLIST THEOLOGISCHER HANDKOMMENTAR
Theologischer Handkommentar zum
Neuen Testament (ThHK) | 18
Theologischer Handkommentar zum
Neuen Testament (ThHK) | 3
2026 | 468 Seiten
Hardcover | EUR 48,00 [D]
ISBN 978-3-374-07893-6
WGS 1542
E-Book (PDF) | EUR 47,99 [D]
ISBN 978-3-374-07894-3
auch erhältlich als
2024 | 648 Seiten
Hardcover | EUR 48,00 [D]
ISBN 978-3-374-07488-4
WGS 1542
E-Book (PDF) | EUR 47,99 [D]
ISBN 978-3-374-07489-1
auch erhältlich als
Michael Labahn
Die Offenbarung des Johannes
Christfried Böttrich
Das Evangelium nach Lukas
Theologischer Handkommentar zum
Neuen Testament (ThHK) | 13
2024 | 544 Seiten
Hardcover | EUR 68,00 [D]
ISBN 978-3-374-07590-4
WGS 1542
E-Book (PDF) | EUR 67,99 [D]
ISBN 978-3-374-07591-1
auch erhältlich als
Theologischer Handkommentar zum
Neuen Testament (ThHK) | 2
2022 | 496 Seiten
Hardcover | Fadenheftung
EUR 39,00 [D]
ISBN 978-3-374-05347-6
WGS 1542
E-Book (PDF) | EUR 34,99 [D]
ISBN 978-3-374-05348-3
auch erhältlich als
Jens Herzer
Die Briefe des Paulus an Timotheus und Titus
Thomas Söding
Das Evangelium nach Markus
Theologischer Handkommentar zum
Neuen Testament (ThHK) | 4
2016 | 440 Seiten
Hardcover | EUR 38,00 [D]
ISBN 978-3-374-04317-0
WGS 1542
E-Book (PDF) | EUR 34,99 [D]
ISBN 978-3-374-04466-5
auch erhältlich als
Theologischer Handkommentar zum
Neuen Testament (ThHK) | 9
2022 | 352 Seiten
Hardcover | EUR 39,00 [D]
ISBN 978-3-374-07037-4
WGS 1542
E-Book (PDF) | EUR 34,99 [D]
ISBN 978-3-374-07038-1
auch erhältlich als
Udo Schnelle
Das Evangelium nach Johannes
Martin Meiser
Der Brief des Paulus an die Galater
6
BIBELWISSENSCHAFT
Kleine Schriften des Fachbereichs
Evangelische Theologie der
Goethe-Universität Frankfurt am
Main | 17
ca. 180 Seiten | 12 x 19 cm
Paperback
ca. EUR 38,00 [D]
ISBN 978-3-374-08136-3
WGS 2542
erscheint Juli 2026
E-Book (PDF) | EUR 37,99 [D]
ISBN 978-3-374-08137-0
auch erhältlich als
ca. 228 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 39,00 [D]
ISBN 978-3-374-08189-9
WGS 2542
erscheint Juli 2026
E-Book (PDF) | EUR 38,99 [D]
ISBN 978-3-374-08190-5
auch erhältlich als
Heiko Schulz (Hrsg.)
Geschlecht – Gott – Sprache
Aspekte der Gendergerechtigkeit in philosophischtheologischer
Perspektive
Genderdebatten sind in den letzten Jahrzehnten weltweit
mit zunehmender Heftigkeit geführt worden, und
zwar nicht nur in Politik, Medien und Gesellschaft,
sondern auch binnenakademisch: in Biologie, Soziologie,
Geschichte, Politikwissenschaften, Pädagogik,
Psychologie, Kognitionswissenschaft und Philosophie.
Im theologischen Kontext haben sich dabei drei thematische
Schwerpunkte als diskursbestimmend erwiesen,
die auch die Beiträge dieses Bandes gliedern: die Geschlechtlichkeit
des Menschen; die Geschlechtlichkeit
Gottes; die Geschlechtlichkeit der Sprache.
Dass hier kontextbedingt keine Totalansichten geboten,
sondern lediglich (philosophisch-theologische) Schlaglichter
geworfen werden, versteht sich von selbst. Immerhin,
die Konturen, aber auch die Abgründe einer
Debatte, die mit dem Ausgriff auf deren sprachliche
und religiöse Dimension ganz offensichtlich den Kern
des menschlichen Selbstverständnisses berührt, bündeln
sich in deren Konzentration auf die theologisch
virulenten Probleme wie in einem Brennglas.
Mit Beiträgen von Ute Eva Eisen, Roland Kipke, Melanie Köhlmoos,
Friederike Kuster, David Lauer und Lukas Ohly.
[Gender – God – Language. Aspects of Gender Justice
From a Philosophical-Theological Perspective]
Gender debates have been conducted with increasing intensity
worldwide in recent decades, not only in politics, the media, and
society, but also within academia: in biology, sociology, history, political
science, pedagogy, psychology, cognitive science, and philosophy.
In the theological context, three focal points have proven to be
decisive for the discourse: gender and human beings; gender and
God; gender and human language.
It goes without saying that highlights will be thrown into sharp relief;
this notwithstanding, the contours, but also the abysses of a
debate that, with its foray into linguistic and religious dimensions,
quite obviously touches on the core of human self-understanding, do
also bear upon theologically virulent problems, as if under a magnifying
glass.
Hanna und Christian Stettler
Leben nach dem Tod
Biblisch-theologische Perspektiven
Die beiden Neutestamentler Hanna und Christian
Stettler fragen in diesem existenzielle Themen ansprechenden
Buch nach der biblischen Perspektive auf das
Leben nach dem Tod. In verschiedenen Aufsätzen widmen
sie sich zunächst der Gesamtschau von neuem
Himmel und neuer Erde, sodann einzelnen Stationen
(Tod, Unsterblichkeit der Seele, leibliche Auferstehung,
Endgericht) und schließlich dem Weg zum ewigen
Leben (Rechtfertigung, Frage der Allversöhnung).
Schwerpunkt ist eine Analyse der zentralen alt- und
neutestamentlichen Texte zum Thema. Zudem wird die
Relevanz des biblischen Befundes für die christliche
Hoffnung und Lebensführung diskutiert.
[Life After Death. Biblical-Theological Perspectives]
In this volume, New Testament scholars Hanna and Christian Stettler
explore the biblical perspective on life after death. In various essays,
they first focus on the overall view of the new heaven and new
earth, then on individual stages (death, immortality of the soul, bodily
resurrection, final judgement) and finally on the path to eternal
life (justification, the issue of universal reconciliation). The focus is
on an analysis of central Old and New Testament texts on the subject.
In addition, the relevance of the biblical findings for Christian
hope and life is discussed.
Prof. Dr. Hanna Stettler, Dr. theol., Jahrgang 1964, ist außerplanmäßige
Professorin für Neues Testament an der Universität
Tübingen und Pfarrerin in der evangelischen Landeskirche des
Kantons Zürich. Nach dem Studium der Evangelischen Theologie
in München, Tübingen, Aberdeen und Erlangen wurde sie 1997
in Tübingen promoviert, 2008 habilitierte sie sich dort mit einer
Arbeit über Heiligung bei Paulus.
Prof. Dr. Christian Stettler, Jahrgang 1966, ist Titularprofessor
für Neues Testament und antikes Judentum an der universitären
theologischen Hochschule STH Basel, Privatdozent für Neues
Testament an der Universität Zürich und Pfarrer in der evangelischen
Landeskirche des Kantons Zürich. Nach dem Studium der
Evangelischen Theologie in Zürich, Tübingen und Erlangen wurde
er 2000 in Tübingen promoviert, 2013 habilitierte er sich in
Zürich mit einer Arbeit über das Endgericht bei Paulus.
7
KIRCHEN- UND THEOLOGIEGESCHICHTE
Matthieu Arnold
Albert Schweitzer
Ein Leben für andere. Die Biographie
ca. 572 Seiten | 13 x 21,5 cm
Hardcover | Fadenheftung
ca. EUR 39,00 [D]
ISBN 978-3-374-08062-5
WGS 2926
erscheint August 2026
E-Book (PDF)
EUR 38,99 [D]
ISBN 978-3-374-08063-2
auch erhältlich als
Matthieu Arnold, Dr. theol., Jahrgang 1965,
studierte Theologie in Strasbourg und Mainz.
Seit 1997 ist er Inhaber des Lehrstuhls für
moderne Geschichte des Christentums an
der Evangelisch-theologischen Fakultät der
Universität Strasbourg. Er hat auch in Neuenburg
(Schweiz) und Basel gelehrt. Seit 2021
ist er korr. Mitglied der Mainzer Akademie
der Wissenschaften und der Literatur und
der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres
(Institut de France). Für seine Biographie
Martin Luthers (Paris, Fayard 2017) hat er
den Preis »Pierre-Antoine Bernheim« der
Académie des Inscriptions et Belles-Lettres
bekommen. Seine Biographie Schweitzers
(Paris, Fayard, 2025) ist schon mit den Preisen
»Beatus Rhenanus« (Académie d’Alsace)
und »René Laurentin pro Christo« (Académie
des sciences morales et politiques, Institut de
France) geehrt worden.
Arzt, Theologe, Philosoph und Musiker: Viele Eigenschaften beschreiben Albert
Schweitzer (1875–1965), einen Elsässer, der von der deutschen und von
der französischen Kultur geprägt war. Sein protestantischer Glaube und seine
humanistischen Ideale spiegelten sich in vielfältiger Weise wider: Er war ein
produktiver Schriftsteller, aber auch ein Mann der Tat, ein Gegner des Nationalismus
und später der Atomwaffen sowie ein Pionier der humanitären Hilfe.
Schon vor seinem Friedensnobelpreis 1953 wurde er für das von ihm gegründete
Krankenhaus in Lambaréné, mitten im Äquatorialwald, sowie für seine
Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben berühmt.
Von Kaysersberg und Günsbach nach Lambaréné in Gabun über Straßburg,
Paris und Berlin greift Matthieu Arnold auf zahlreiche unveröffentlichte, wenig
oder nie erforschte Quellen zurück, um uns auf die Spuren des facettenreichen
Lebens Albert Schweitzers zu führen.
[Albert Schweitzer. A Life for Others: The Biography]
Doctor, theologian, philosopher, and musician: there are many qualifiers that define Albert Schweitzer
(1875-1965), an Alsatian nurtured by German and French cultures. His Protestant faith
and humanist ideals were embodied in many ways: a prolific writer, he was also a man of action,
an opponent of nationalism and then nuclear weapons, and a pioneer in humanitarian aid. Even
before his Nobel Peace Prize in 1953, he became famous for the hospital he founded in Lambaréné,
in the middle of the equatorial forest, as well as for his ethic of respect for life.
From Kaysersberg and Gunsbach to Gabon, via Strasbourg, Paris, and Berlin, Matthieu Arnold
draws on numerous unpublished sources, little or never explored, to guide us in the footsteps of a
multifaceted Albert Schweitzer.
Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich
Matthieu Arnold mit Albert Schweitzers Leben
und Denken.
8
KIRCHEN- UND THEOLOGIEGESCHICHTE
Dietrich Bonhoeffer
... Dein dankbarer Dietrich
Eine Biographie in Briefen
Hrsg., eingel. und kommentiert von
Jutta Koslowski
ca. 460 Seiten | 14 x 21 cm
Paperback
ca. EUR 35,00 [D]
ISBN 978-3-374-08142-4
WGS 2926
erscheint September 2026
E-Book (PDF)
EUR 34,99 [D]
ISBN 978-3-374-08143-1
auch erhältlich als
»… Dein dankbarer Dietrich« – so hat Dietrich Bonhoeffer viele seiner Briefe
unterzeichnet. Die meisten von ihnen waren an Familienmitglieder und
Freunde adressiert, die das Wichtigste in seinem Leben waren und das Netzwerk
bildeten, das den Widerstand gegen den Nationalsozialismus ermöglichte.
Bonhoeffers Briefe eröffnen so einen wichtigen und authentischen Zugang
zu seiner Persönlichkeit. Sie können gewissermaßen als Ersatz für eine
Autobiographie betrachtet werden.
Diese Briefe sind nicht nur wegen ihres zeitgeschichtlichen Hintergrunds lesenswert
– ihre Lektüre ist auch ein Genuss. Denn Dietrich war ein leidenschaftlicher
Briefeschreiber – ein Mensch, der in und von Beziehungen lebte
und dessen Gedanken sich erst im Gespräch mit anderen voll entfalteten. Mehr
als in seinen anderen Texten nimmt er hier kein Blatt vor den Mund, sodass
sich die Gelegenheit bietet, ihn von einer privaten und bisweilen überraschenden
Seite kennenzulernen.
[... Your Grateful Dietrich. A Biography in Letters]
»... Your grateful Dietrich« – this is how Dietrich Bonhoeffer signed many of his letters. Most of
them were addressed to family members and friends, who were the most important people in his
life and formed the network that made resistance to National Socialism possible. Bonhoeffer’s letters
thus provide an important and authentic insight into his personality. They can be regarded
as a substitute for an autobiography, so to speak.
These letters are not only worth reading because of their historical background – they are also a
pleasure to read. Dietrich was a passionate letter writer – a person who lived in and through relationships
and whose thoughts only fully unfolded in conversation with others. More than in his
other texts, he does not mince his words here, offering the opportunity to get to know him from a
private and sometimes surprising side.
Jutta Koslowski, Dr. theol., Jahrgang 1968,
studierte Philosophie, evangelische, katholische
und orthodoxe Theologie in München
und Tübingen, Judaistik in Oxford. Sie ist evangelische
Pfarrerin und Lehrbeauftragte für
Ökumene und interreligiösen Dialog und hat
zahlreiche Veröffentlichungen zu diesen Themen
vorzuweisen.
Bereits erschienen
Dietrich Bonhoeffer
Theologische Briefe
aus »Widerstand und
Ergebung«
Herausgegeben und
kommentiert von
Thorsten Dietz
Große Texte der Christenheit (GTCh) | 2
2017 | 184 Seiten
Paperback | EUR 10,00 [D]
ISBN 978-3-374-05011-6
E-Book (PDF)
EUR 8,99 [D]
ISBN 978-3-374-05012-3
auch erhältlich als
9
KIRCHEN- UND THEOLOGIEGESCHICHTE
Quellen und Forschungen
zur württembergischen
Kirchengeschichte | 28
ca. 420 Seiten | 15,5 x 23 cm
Hardcover | Fadenheftung
ca. EUR 118,00 [D]
ISBN 978-3-374-08147-9
WGS 1542
erscheint Juli 2026
E-Book (PDF) | EUR 117,99 [D]
ISBN 978-3-374-08148-6
auch erhältlich als
Herbergen der Christenheit | 48/49
ca. 380 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 28,00 [D]
ISBN 978-3-374-08031-1
WGS 2542
erscheint August 2026
E-Book (PDF) | EUR 27,99 [D]
ISBN 978-3-374-08032-8
auch erhältlich als
Antonia Schmidt
Zwischen Kirche und Fabrik
Die Soziale Frage als Herausforderung für evangelische
Pfarrer württembergischer Gemeinden
Herbergen der Christenheit 2024/2025
Jahrbuch für deutsche Kirchengeschichte
Hrsg. von Markus Cottin, Stefan Michel und
Alexander Wieckowski
In dieser Studie liegt das Augenmerk auf den Folgen
der Industrialisierung im Königreich Württemberg
in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt
stehen evangelische Pfarrer im Dienst der Landeskirche,
die sich mit den Auswirkungen der Sozialen
Frage in ihren Gemeinden konfrontiert sahen.
Die Untersuchung nimmt insbesondere die Regionen
um die Oberamtsstädte Heilbronn und Geislingen/
Steige in den Blick, wo aufstrebende industrialisierte
Unternehmen und die damit verbundenen Folgen für
die Pfarrer zur Herausforderung wurden. Das Zusammenleben
in den Gemeinden wandelte sich, was die
Menschen vor Ort deutlich wahrnahmen. Durch ganz
unterschiedliches Reagieren auf die Veränderungen
wurden mitunter mittel- und langfristig neue Angebote
vor Ort geschaffen.
[Between Church and Factory. The Social Question as
a Challenge for Protestant Pastors in Württemberg
Parishes]
This study focuses on the consequences of industrialisation in the
Kingdom of Württemberg in the second half of the 19th century. It
centres on Protestant pastors in the service of the regional church
who were confronted with the effects of the social question in their
communities.
The study focuses in particular on the regions around the district
towns of Heilbronn and Geislingen/Steige, where emerging industrialised
companies and the associated consequences for the pastors
became a challenge. Life in the communities changed, which was
clearly noticed by the local people. Reactions to the changes varied
greatly, and in some cases new local services were created in the
medium and long term.
Von dörflicher Renitenz in der Reformationszeit bis
zum Kirchenkampf im Dritten Reich: Der neue Doppelband
der Herbergen der Christenheit versammelt zwölf
Studien zur mitteldeutschen Kirchengeschichte vom
16. bis ins 20. Jahrhundert. Besonders hervorzuheben
ist Andres Straßbergers umfangreiche Untersuchung
zu Georg Klein-Nicolai, einem Anhänger der Petersenschen
Wiederbringungslehre, deren Wirkungsgeschichte
bis nach England und Nordamerika reicht.
Weitere Beiträge gelten Pestpredigten, jüdischen Konvertiten
in Sachsen-Altenburg, der Wartburgfeier 1921,
den Folgen der Währungskrise 1923 in Sachsen sowie
der Evangelischen Frauenhilfe im Kirchenkampf.
Mit Beiträgen von Rudolf Bönisch, Gerhard Graf, Anke Költsch,
Sebastian Kranich, Matthias Ludwig, Uwe Schirmer, Margit
Scholz, Andres Straßberger und Christian Tegtmeier.
[Yearbook for German Church History 2024/2025]
From village resistance during the Reformation to the Kirchenkampf
in the Third Reich: the new two-volume edition of Herbergen
der Christenheit brings together twelve studies on the history of
the church in central Germany from the 16th to the 20th century.
Particularly noteworthy is Andres Straßberger’s extensive study of
Georg Klein-Nicolai, a follower of Petersen’s doctrine of restoration,
whose influence extended as far as England and North America.
Other contributions deal with plague sermons, Jewish converts in
Saxony-Altenburg, the Wartburgfest in 1921, the consequences of
the currency crisis in Saxony in 1923, and the Evangelical Women’s
Relief Organisation in the Kirchenkampf.
Antonia Schmidt, Jahrgang 1988, studierte Germanistik, Geschichte
und Evangelische Theologie in Tübingen und Straßburg.
Sie ist als Studiendirektorin am Gymnasium Hechingen und
Fachberaterin für Unterrichtsentwicklung am Zentrum für Schulqualität
und Lehrerbildung Baden-Württemberg tätig. Mit der
vorliegenden Arbeit wurde sie von der Philosophisch-Historischen
Fakultät der Universität Stuttgart 2026 promoviert und
erhielt für diese Studie den Johannes-Brenz-Preis 2026.
10
KIRCHEN- UND THEOLOGIEGESCHICHTE
Edition Pietismustexte (EPT) | 20
ca. 250 Seiten | 12,00 x 19,00 cm
Paperback
ca. EUR 24,00 [D]
ISBN 978-3-374-08174-5
WGS 2542
erscheint Oktober 2026
E-Book (PDF) | EUR 23,99 [D]
ISBN 978-3-374-08175-2
auch erhältlich als
Edition Pietismustexte (EPT) | 21
ca. 204 Seiten | 12,00 x 19,00 cm
Paperback
ca. EUR 24,00 [D]
ISBN 978-3-374-08191-2
WGS 2542
erscheint Oktober 2026
E-Book (PDF) | EUR 23,99 [D]
ISBN 978-3-374-08192-9
auch erhältlich als
Philipp Jakob Spener
Pia Desideria
Eine Schrift zur Reform der Evangelischen Kirche
Hrsg. von Klaus vom Orde
Vor 350 Jahren gab Philipp Jakob Spener (1635–1705),
Senior der Pfarrerschaft in Frankfurt/M., in seiner
Schrift »Pia Desideria oder herzliches Verlangen« einer
neuen Frömmigkeit eine Stimme, die sich im Laufe
der Neuzeit im lutherischen Protestantismus in weitem
Maße durchsetzen sollte. Kirche solle nicht vornehmlich
das Ende der Zeit vor Augen stellen, sondern
eine bessere Zeit auf Erden erwarten; die Wahrheit der
christlichen Botschaft lasse sich nicht dogmatisch begründen,
sondern nur durch die praktische Umsetzung
der biblischen Botschaft erfahren; Christ sei man nicht
durch Mitgliedschaft in einer Kirche, sondern durch
eine bewusste Lebensführung und in der Gemeinschaft
von Brüdern und Schwestern.
Die Neuedition greift in der historischen Kommentierung
erstmals umfassend auf die historisch-kritische
Edition der Briefe Speners zurück.
[Pia Desideria]
350 years ago, Philipp Jakob Spener (1635–1705), senior pastor of
the Frankfurt am Main clergy, gave voice in his work »Pia Desideria,
or Heartfelt Longing« for a New Piety to a perspective that was
to gain widespread acceptance within Lutheran Protestantism over
the course of the modern era. The Church should not primarily focus
on the end of time, but rather look forward to a better time on earth;
the truth of the Christian message cannot be justified dogmatically,
but can only be experienced through the practical application of the
biblical message; one is not a Christian through membership of a
church, but through a conscious way of life and in the fellowship of
brothers and sisters.
For the first time, this new edition draws comprehensively on the
historical-critical edition of Spener’s letters in its historical commentary.
Klaus vom Orde, Dr. theol., Jahrgang 1956, war ab 1993 wissenschaftlicher
Mitarbeiter bei der Edition der Briefe Philipp
Jakob Speners in Bochum und Berlin und von 2011 bis 2023
Arbeitsstellenleiter des gleichnamigen Akademieprojekts der
Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Er ist Verfasser
zahlreicher Publikationen zu Spener, dem Pietismus und
der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts.
Adam Ewald
»Wer das Schwert nimmt …«
Tagebuch eines Chrischona-Bruders aus dem Deutsch-
Französischen Krieg 1870/71
Hrsg. von Peter Kunze
Der aus Baden stammende Chrischona-Bruder Adam
Ewald (1847–1918) beschreibt in dem erst kürzlich wiederentdeckten
Kriegstagebuch seine Erlebnisse als unbewaffneter
Krankenträger im Deutsch-Französischen
Krieg 1870/71. Die mit Preußen verbündeten badischen
Truppen führten ihn und andere Soldatenbrüder von
Straßburg über die Vogesen bis nach Dijon und Belfort.
Dabei schildert Ewald die Schrecken des Krieges
schonungslos, aber voller Empathie für die betroffenen
Menschen und in der bekenntnishaften Sprache des
Pietismus und der Gemeinschaftsbewegung. Wo immer
es möglich war, evangelisierte er mit Wort und Schrift
unter den Soldaten und der Bevölkerung. Dabei sieht er
den Krieg als Strafe für menschliches Versagen, eingeordnet
in den Heilsplan Gottes. Das Tagebuch bildet
auch eine wichtige militärgeschichtliche Quelle und ist
ein Zeugnis der Verarbeitung von Kriegstraumata auf
der Basis eines unerschütterlichen Glaubens.
[»Whoever takes up the Sword …« Diary of a Chrischona
Brother from the Franco-Prussian War of 1870/71]
Adam Ewald (1847–1918), a Chrischona brother from Baden, describes
his experiences as an unarmed stretcher bearer in the
Franco-Prussian War of 1870/71 in his recently rediscovered war
diary. The Baden troops, allied with Prussia, led him and other soldier
brothers from Strasbourg across the Vosges mountains to Dijon
and Belfort. He describes the horrors of war unsparingly, but with
empathy for the people affected – in the religious language of Pietism
and Revival. Wherever he could, he evangelised among the
soldiers and the population through word and writing. He saw war
as punishment for human failure and part of God’s plan of salvation.
The diary is also an important source of military history and a
testimony to the processing of war trauma on the basis of unshakeable
faith.
Peter Kunze, Dr. phil., Jahrgang 1949, studierte Germanistik,
Philosophie und Geschichte. Er war zuletzt Direktor des Hebel-
Gymnasiums in Lörrach. Er hat zur Geschichte der Reformation
und des Deutsch-Französischen Kriegs im Dreiländereck
Deutschland, Schweiz und Frankreich publiziert.
11
KIRCHEN- UND THEOLOGIEGESCHICHTE
Wolfgang Sommer
Nachdenken über den
Nationalsozialismus
Aufsätze zur ersten Hälfte des
20. Jahrhunderts
ca. 258 Seiten | 15,5 x 23 cm
Hardcover | Fadenheftung
ca. EUR 58,00 [D]
ISBN 978-3-374-08170-7
WGS 1542
erscheint Juli 2026
E-Book (PDF)
EUR 57,99 [D]
ISBN 978-3-374-08171-4
auch erhältlich als
Wolfgang Sommer, Dr. theol., Jahrgang
1939, studierte Evangelische Theologie in Berlin,
Tübingen und Erlangen. Nach seiner Promotion
war er Pfarrer in Berlin und Religionslehrer
in Memmingen und Hameln, von 1974
bis 1988 Dozent für Kirchengeschichte an der
Theologischen Akademie Celle, nach der Habilitation
1986 wurde er Professor für Kirchenund
Dogmengeschichte an der Augustana-
Hochschule Neuendettelsau. Von 1999 bis
2010 war Sommer Vorsitzender der Historischen
Kommission des Deutschen Nationalkomitees
des Lutherischen Weltbundes. Er ist
Inhaber des Wilhelm von Pechmann-Preises
der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
Das Nachdenken über den Nationalsozialismus geschieht in diesem Buch anhand
von Publikationen während der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus,
die bisher wenig bzw. zum Teil noch gar nicht in der Forschung beachtet
wurden. Sie betreffen die Situation der evangelischen Landeskirchen und
der katholischen Kirche, die Welt der Kultur und der Politik in Deutschland in
der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der der Nationalsozialismus für sie
zur größten Herausforderung in ihrer bisherigen Geschichte wurde.
Die Arbeiten des Literaturwissenschaftlers und Dramatikers Eugen Gürster
(1895–1980), der in der Gegenwart weithin unbekannt geworden ist, stellen für
das Nachdenken über den Nationalsozialismus eine wichtige Quelle dar, die
dem Buch einen besonderen Akzent verleiht.
[Reflections on National Socialism. Essays on the First Half of the 20th Century]
This book reflects on National Socialism on the basis of publications during the Weimar Republic
and National Socialism that have received little or no attention in research to date. They concern
the situation of the Protestant regional churches and the Catholic Church, the world of culture
and politics in Germany in the first half of the 20th century, when National Socialism became the
greatest challenge in their history to date.
The works of the literary scholar and playwright Eugen Gürster (1895–1980), who has become
largely unknown today, represent an important source for reflections on National Socialism, giving
the book a special emphasis.
12
SYSTEMATISCHE THEOLOGIE
Ulrich H. J. Körtner
Reine Glaubenssache
Über Gottvertrauen und
Möglichkeitssinn
186 Seiten | 12 x 19 cm
Paperback
EUR 29,00 [D]
ISBN 978-3-374-08120-2
WGS 2542
Mai 2026 erschienen
E-Book (PDF)
EUR 28,99 [D]
ISBN 978-3-374-08121-9
auch erhältlich als
Ohne Vertrauen ist menschliches Leben nicht möglich. Permanentes Misstrauen
hindert am Leben. Die Behauptung, Vertrauen sei gut, Kontrolle aber
besser, führt in einen Kontrollzwang, der letztendlich jede Freiheit verunmöglicht.
Ob unser Grundvertrauen ganz in der Immanenz aufgehen kann oder
aber selbst bei Materialisten, Naturalisten und überzeugten Atheisten von
einem uneingestandenen ontologischen Überschuss zehrt, ist eine Streitfrage,
die in einer Zeit der religiösen Indifferenz neue Dringlichkeit gewinnt.
Glauben ist Sinn für das Mögliche, das in Gott als der Alles bestimmenden
Wirklichkeit seinen letzten Grund hat. Die Essays des vorliegenden Bandes
loten aus, was es bedeutet, im Vertrauen auf Gott zu leben, mag solches Gottvertrauen
auch nur so klein sein wie ein Senfkorn und sich manchmal nur zu
dem Stoßgebet durchringen: »Ich glaube; hilf meinem Unglauben!«
[A Matter of Pure Faith. On Trust in God and a Sense of Possibility]
Without trust, human life is impossible. Constant mistrust hinders life. The assertion that trust
is good, but control is better, leads to a compulsion to control that ultimately makes any freedom
impossible. Whether our basic trust can be completely absorbed into immanence or whether even
materialists, naturalists, and convinced atheists feed on an unacknowledged ontological surplus
is a controversial question that is gaining new urgency in an age of religious indifference.
Faith is a sense of the possible, which has its ultimate foundation in God as the all-determining
reality. The essays in this volume fathom what it means to live in trust in God, even if that trust
is as small as a mustard seed and sometimes only manifests itself in a quick prayer: »I do believe;
help me overcome my unbelief!«
Ulrich H. J. Körtner, Dr. theol. habil., Dr. h.c.
mult., Jahrgang 1957, war von 1992 bis 2025
Ordinarius für Systematische Theologie (reformiert)
an der Evangelisch-Theologischen Fakultät
der Universität Wien. Von 2001 bis
2022 war er auch Vorstand des Instituts für
Ethik und Recht in der Medizin der Universität
Wien. Körtner bekam 2016 das Ehrenkreuz für
Wissenschaft und Kunst I. Klasse der Republik
Österreich verliehen und im selben Jahr von
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
den Wilhelm-Hartel-Preis für sein Gesamtwerk.
Bereits erschienen
Ulrich H. J. Körtner
Gott verstehen
Aufgaben und
Grenzen theologischer
Hermeneutik
2025 | 216 Seiten
Paperback | EUR 35,00 [D]
ISBN 978-3-374-07879-0
E-Book (PDF)
EUR 34,99 [D]
ISBN 978-3-374-07880-6
auch erhältlich als
13
SYSTEMATISCHE THEOLOGIE
Matthias Hofmann
Wie funktioniert Systematische
Theologie?
Eine Einführung in das Fach
ca. 246 Seiten | 12 x 19 cm
Paperback
ca. EUR 25,00 [D]
ISBN 978-3-374-08151-6
WGS 2542
erscheint Juli 2026
E-Book (PDF)
EUR 24,99 [D]
ISBN 978-3-374-08152-3
auch erhältlich als
Matthias Hofmann, Dr. theol., Jahrgang
1987, studierte Evangelische Theologie in
Rostock und Leipzig. Er ist wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Institut für Systematische
Theologie an der Universität Leipzig und wurde
2025 promoviert. Von 2021 bis 2024 war er
Vikar der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche
Sachsens. Er ist Mitglied der Schleiermacher-Gesellschaft
sowie der Altstipendiaten
der Konrad-Adenauer-Stiftung und engagiert
sich in Leipzig als Pfarrer im Ehrenamt.
Bereits erschienen
Matthias Hofmann |
Thomas Linke | Florian
Priesemuth (Hrsg.)
Gelingende
Unvollkommenheit
Glück als Herausforderung
der Ethik
Was würde der wissenschaftlichen Theologie fehlen, wenn es die Systematische
Theologie nicht gäbe? – Es gäbe keine fachliche Spezialisierung dafür, das
Christentum mit der Gegenwart zu vermitteln. Im Bildungszyklus Theologie
kommen dem Fach Systematische Theologie spezielle Funktionen zu, die sie
durch das Zusammenspiel ihrer Disziplinen Dogmatik, Ethik und Religionsphilosophie
erfüllt. Aber wie?
Matthias Hofmann wirft einen funktionalen Blick auf die Systematische Theologie.
Im Fokus dieser Einführung steht die Methodik des Fachs und seiner
Disziplinen. Mit zahlreichen Schaubildern und zusätzlichen Literaturhinweisen
vermittelt sie Grundlagen und Anregungen für die je eigene systematischtheologische
Arbeit im Studium und darüber hinaus.
[How Does Systematic Theology Work? An Introduction to the Subject]
What would academic theology be without systematic theology? – There would be no specialist
subject to relate Christianity to the here and now. In the cycle of theological education the subject
systematic theology has special functions, which it fulfils through the interactions between its
disciplines of dogmatics, ethics and philosophy of religion. But how?
Matthias Hofmann takes a look at systematic theology from a functional point of view. The focus
of this introduction is on the methodology of the subject and its disciplines. With numerous charts
and additional references it provides basics and suggestions for one’s own systematic theological
work while studying and beyond.
Arbeiten zur Systematischen Theologie
(ASTh) | 20
2025 | 200 Seiten
Hardcover | EUR 68,00 [D]
ISBN 978-3-374-07793-9
E-Book (PDF) | EUR 67,99 [D]
ISBN 978-3-374-07794-6
auch erhältlich als
14
SYSTEMATISCHE THEOLOGIE
ca. 216 Seiten | 14 x 21 cm
Paperback
ca. EUR 35,00 [D]
ISBN 978-3-374-08159-2
WGS 2542
erscheint Juli 2026
E-Book (PDF) | EUR 34,99 [D]
ISBN 978-3-374-08160-8
auch erhältlich als
ca. 438 Seiten | 12 x 19 cm
Paperback
ca. EUR 35,00 [D]
ISBN 978-3-374-08140-0
WGS 2542
erscheint August 2026
E-Book (PDF) | EUR 34,99 [D]
ISBN 978-3-374-08141-7
auch erhältlich als
Rebekka A. Klein
Verkörperte Wahrheit
Jesus Christus und die theologische Rechtfertigung
der Kirche
Kirche bezieht sich auf Jesus Christus als ihren Grund
und verkennt darin oft, dass dieser auf prekäre Weise
leiblich existiert und Gemeinschaft gestiftet hat. Das
Buch thematisiert diese bleibende christologische
Herausforderung der Kirche. Es arbeitet in körpertheoretischer
Perspektive eine negative, disruptiv-entfremdende
Seite der christlichen Wahrheit heraus und fragt,
inwiefern das Christentum in der Gefahr steht, die Einheit,
Identität und Stabilität seiner ekklesialen Gemeinschaft
durch Verweis auf den sozialen Körper der Kirche
anstelle von Christus garantieren zu wollen.
Um dem zu begegnen, entwickelt es eine Relektüre
der die Kirche leitenden »Kraft« des Heiligen Geistes.
Es deutet den Geist Christi als eine sinnlich-affektive
Energie, die Unruhe in den sozialen Verkörperungen
der Kirche schafft und sie sakramental neu ausrichtet.
[Embodied Truth: Jesus Christ and the Theological
Justification of the Church]
The Church refers to Jesus Christ as its foundation, but all too often
fails to recognize that he existed in a precarious bodily form and
fostered community in a disturbing way. The book addresses this
enduring Christological challenge to the Church. From a bodilytheoretical
perspective, it elaborates on a negative, disruptive, and
estranging aspect of Christian truth and, at the same time, asks to
what extent Christianity is in danger of seeking to guarantee the
unity, identity, and stability of its ecclesial community by referring
to the social body of the Church instead of Christ, as it were.
To counter this, it develops a reinterpretation of the »power« of the
Holy Spirit that guides the Church. It interprets the Spirit of Christ
as a sensual-affective energy that creates unrest and trouble in the
social embodiments of the Church and at the same time sacramentally
realigns them.
Rebekka A. Klein, Jahrgang 1980, studierte Evangelische Theologie
in Halle/Saale, Zürich und Marburg. Sie lehrt als Professorin
für Systematische Theologie an der Goethe-Universität in
Frankfurt am Main. Seit 2023 ist sie Mitglied der Gemeinsamen
Arbeitsgruppe des Ökumenischen Rates der Kirchen und der
römisch-katholischen Kirche (Joint Working Group). 2019 erhielt
Klein den Hanns-Lilje-Wissenschaftspreis für Freiheit und Verantwortung.
Klimatheologie
Ein Lesebuch
Im Auftrag der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche
(VELKD) hrsg. von Christine Axt-Piscalar, Nikolas Keitel und
Andreas Ohlemacher
In der Klimadebatte stehen christliche Kirchen und
Theologie in der Kritik: »Das« christliche Menschenbild
hätte dazu geführt, dass die Menschheit den Planeten
und seine Ressourcen rücksichtslos ausbeutet. Noch
immer würden »westliche« Kirchen einen klimaschädigenden
Lebensstil unterstützen. Und »die« Theologie
sei von Grundannahmen geleitet, die das befördern.
Die Beiträge dieses Bandes zeigen aus der Perspektive
der theologischen Fächer verschiedene Zugänge zum
Themenfeld Klima, Umwelt und Schöpfung. Es werden
biblische, theologiegeschichtliche und neuere Perspektiven
behandelt. So wird ein Spektrum eröffnet,
das auf das Gottesverständnis, das Verständnis des
Menschen in seinem Sein in der Welt, auf die religiösen
Einstellungen sowie das in ihnen mitgesetzte Verantwortungsbewusstsein
reflektiert. Dabei kommt ein
vielfältiges Deutungspotenzial für einen theologischen
Umgang mit der Klimathematik zur Geltung.
Mit Beiträgen von Christine Axt-Piscalar, Achim Behrens, Ulrich
Heckel, Sarah Jäger, Claudia Jahnel, Konstanze Kemnitzer, Susanne
Luther, Roger Mielke, Thorsten Moos, Reinhard Müller, Wolf-Friedrich
Schäufele, Arnulf von Scheliha und Notger Slenczka.
[Climate Theology: A Reader]
Christian churches and theology are under criticism in the climate
debate: »The« Christian view of humanity has led to humanity ruthlessly
exploiting the planet and its resources. »Western« churches
still support a lifestyle that is harmful to the climate. And »theology«
is guided by basic assumptions that promote this.
The contributions show different approaches to the topics of climate,
environment and creation from the perspective of theological disciplines.
Biblical, theological-historical and more recent perspectives
are discussed. This opens up a spectrum that reflects on the understanding
of God, the understanding of human beings in their existence
in the world, religious attitudes and the sense of responsibility
inherent in them. In the process, a diverse range of interpretations
for a theological approach to the climate issue comes to the fore.
15
SYSTEMATISCHE THEOLOGIE
Forum Ethik | 5
ca. 228 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 39,00 [D]
ISBN 978-3-374-08149-3
WGS 2542
erscheint Juli 2026
E-Book (PDF) | EUR 38,99 [D]
ISBN 978-3-374-08150-9
auch erhältlich als
Forum Ethik | 6
ca. 132 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 49,00 [D]
ISBN 978-3-374-08182-0
WGS 2542
erscheint Oktober 2026
E-Book (PDF) | EUR 48,99 [D]
ISBN 978-3-374-08183-7
auch erhältlich als
Karsten Lehmkühler
In der Wahrheit leben
Ethik der Wahrhaftigkeit in Zeiten der Post-Wahrheit
Matthis Glatzel | Florian Priesemuth (Hrsg.)
»Rechtes Christentum«
Analytische und ethische Perspektiven
Kann man sich selbst belügen? Sollte man immer die
Wahrheit sagen? Leben wir in einer Zeit, in der das
Streben nach Wahrheit nicht mehr wichtig ist? Menschen
sind Wahrheitssucher, sie sind fähig, sich auf ein
»Leben in der Wahrheit« auszurichten, das drei unterschiedliche
Bereiche ihrer Existenz prägen könnte: die
Beziehung zu sich selbst, das Gespräch mit anderen
Personen sowie den Umgang mit Wahrheit und Lüge in
der Gesellschaft, in der sie gemeinsam leben. In diesem
Buch wird versucht, eine Ethik der Wahrhaftigkeit als
Ethik des Charakters (oder Tugendethik) zu entfalten
und ihre möglichen Auswirkungen auf unser Leben zu
beschreiben – in einer Zeit, in der »Fake News« und die
Idee der »Post-Wahrheit« allgegenwärtig sind.
[Living in Truth. Ethics of Truthfulness in the Age of
Post-Truth]
Can you lie to yourself? Should you always tell the truth? Do we live
in a time when the pursuit of truth is no longer important? Humans
are seekers of truth; they are capable of orienting themselves toward
a »life in truth« that could shape three different areas of their
existence: their relationship with themselves, their conversations
with other people, and their handling of truth and lies in the society
in which they live together. This book attempts to propose ethics of
truthfulness as character ethics (or virtue ethics) and to describe its
possible effects on our lives – in an age in which »fake news« and the
idea of »post-truth« are omnipresent.
Karsten Lehmkühler, Dr. theol., Jahrgang 1963, studierte
Evangelische Theologie in Basel, Erlangen und Strasbourg. Er
lehrt als Professor für Systematische Theologie/Ethik an der
evangelisch-theologischen Fakultät der Université de Strasbourg.
Lehmkühler ist Mitglied der Ethikkommission der Fédération
Protestante de France, des Advisory Board on Ethics der Gemeinschaft
Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und des Vorstandes
der Internationalen Bonhoeffer-Gesellschaft Deutschsprachige
Sektion.
Seit einigen Jahrzehnten ist die Rede von einer Rückkehr
der Religion in den öffentlichen Raum der westlichen
Gesellschaften. Wird dabei regelmäßig ihre demokratiefördernde
Bedeutung betont, sind gegenwärtig
nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland
extrem rechte Christentumsdeutungen auf dem Vormarsch.
Unter dem Begriff des »rechten Christentums«
finden sich im Band Auseinandersetzungen mit diesem
neuen Phänomen im spannungsreichen Verhältnis
von Religion und Politik. Die Beiträge fragen teils
unter systematischen, teils unter hermeneutischen Gesichtspunkten
nach Verbreitung und Charakteristik
des Phänomens sowie nach theologisch verantworteten
Strategien der Auseinandersetzung. Berührt werden
dabei sowohl soziologische und kulturwissenschaftliche
Fragestellungen als auch historische und normativ-ethische.
Mit Beiträgen von Martin Fritz, Sarah Jäger, Philine Lewek, Kristin
Merle, Gert Pickel, Arnulf von Scheliha, Thomas Schlag, Verena
Schneider, Johannes Streitberger und Thomas Wabel.
[»Right-Wing Christianity« as a Theological Challenge.
Analytical and Ethical Perspectives.]
For several decades, there has been talk of a return of religion to
the public sphere in Western societies. While its importance in promoting
democracy is regularly emphasized, extreme right-wing interpretations
of Christianity are currently on the rise not only in
the US, but also in Germany. Under the term »right-wing Christianity«,
this volume explores this new phenomenon in the tense relationship
between religion and politics. The contributions examine,
partly from a systematic and partly from an hermeneutic perspective,
the spread and characteristics of the phenomenon as well as
theologically responsible strategies for dealing with it. They touch
on sociological and cultural studies issues as well as historical and
normative-ethical ones.
16
SYSTEMATISCHE THEOLOGIE
Theologie – Kultur – Hermeneutik
(TKH) | 39
120 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
EUR 44,00 [D]
ISBN 978-3-374-08106-6
WGS 2542
Mai 2026 erschienen
E-Book (PDF) | EUR 43,99 [D]
ISBN 978-3-374-08107-3
auch erhältlich als
Theologie – Kultur – Hermeneutik
(TKH) | 40
ca. 336 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 88,00 [D]
ISBN 978-3-374-08184-4
WGS 2542
erscheint August 2026
E-Book (PDF) | EUR 87,99 [D]
ISBN 978-3-374-08185-1
auch erhältlich als
Knud Henrik Boysen
Radikales und konsequentes Denken in der Theologie
Überlegungen und Konkretionsversuche zur Christologie
und zum Verhältnis von Judentum und Christentum
Welche Denkform bildet den Kern theologischer Reflexion?
Geht es um ein konsequentes Denken, welches
einen Gedanken bis zu seiner letzten Grenze stringent
verfolgt? Oder geht es um ein radikales Denken, das
auch den Gegensatz oder gar den Widerspruch seiner
selbst noch mitzudenken wagt?
Boysens kluges Buch schärft diese an Walter Benjamin
gewonnene Grundunterscheidung an den Beispielen
der christologischen Zweinaturenlehre und der Verhältnissetzung
zwischen Judentum und Christentum.
Damit will die Studie zu einer neuen theologischen
Grundlegung und zu einer wertschätzenden Beziehung
dieser beiden wahrheitsverwandten Religionen beitragen.
[Radical and Consistent Thinking in Theology. Reflections
and Attempts at Concretisation on Christology and
the Relationship Between Judaism and Christianity]
What form of thinking forms the core of theological reflection? Is
it consistent thinking, which rigorously pursues an idea to its ultimate
limits? Or is it radical thinking, which dares to consider even
its own opposites or contradictions?
Boysen’s insightful book sharpens this fundamental distinction, derived
from Walter Benjamin, using the examples of the Christological
doctrine of two natures and the relationship between Judaism
and Christianity. In doing so, the study aims to contribute to a new
theological foundation and an appreciative relationship between
these two truth-related religions.
Knud Henrik Boysen, Dr. theol., Jahrgang 1985, studierte
Evangelische Theologie und ist derzeit Pfarrer der Evangelisch-
Lutherischen Kirche in Norddeutschland sowie Privatdozent für
Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität
Greifswald.
Patrick Papenbrock
Geist und Ethik
Eine pneumatologische Perspektive auf protestantische
Ethik
Die Arbeit entwickelt eine systematisch-theologische
Grundlegung protestantischer Ethik aus pneumatologischer
Perspektive. Ausgehend von der These, dass
protestantische Ethik den dynamischen und nicht abschließbaren
Prozess geistlicher Erneuerung in der Lebensführung
als ethisches Ringen im Horizont göttlicher
Gnade ernst nehmen muss, wird Ethik prozessual
verstanden. Dabei betrachtet der Autor geistlich vermittelte
Wahrnehmungs- und Deutungsprozesse
menschlicher Lebensvollzüge als konstitutiv für ethische
Urteilsbildung. Das Wirken des Heiligen Geistes
im Rahmen menschlicher Urteilsbildung wird als inspirierendes
Resonanzgeschehen verstanden, das den
kontingenten Vollzug des Glaubens berücksichtigt und
zugleich Orientierung in pluralen Lebenswelten ermöglicht.
[Spirit and Ethics. A Pneumatological Perspective on
Protestant Ethics]
The study develops a systematic-theological foundation of Protestant
ethics from a pneumatological perspective. Starting from the
thesis that Protestant ethics must take seriously the dynamic and
non-conclusive process of spiritual renewal in lived practice as an
ethical struggle within the horizon of divine grace, ethics is understood
not as static but as processual. Building on this, the argument
advances the view that spiritually mediated processes of perception
and interpretation of human life practices are constitutive of ethical
judgement. To this end, the work conceptualizes the activity of the
Holy Spirit as an inspiring phenomenon of resonance that accounts
for the contingent enactment of faith while simultaneously providing
orientation within pluralistic contexts of life.
Patrick Papenbrock, Dr. theol., Jahrgang 1994, studierte Evangelische
Theologie in Wuppertal, Bethel, Leipzig, Münster und
Mainz, wo er auch promoviert wurde. Seine Forschungsschwerpunkte
liegen in der Verknüpfung dogmatischer Pneumatologie
mit prozessualen Ethikentwürfen und dem Konzept des Resonanzgeschehens
in pluralen Lebenswelten. Derzeit ist er Vikar im
Taunus und wird danach in den Pfarrdienst der Evangelischen
Kirche in Hessen und Nassau treten.
17
SYSTEMATISCHE THEOLOGIE
Jeyeon Park
Gott, Böses und Leiden
Ingolf Dalferths Hermeneutik des
Bösen und die neue Politische
Theologie im Gespräch
ca. 254 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 88,00 [D]
ISBN 978-3-374-08176-9
WGS 2542
erscheint August 2026
E-Book (PDF)
EUR 87,99 [D]
ISBN 978-3-374-08177-6
auch erhältlich als
Jeyeon Park, Dr. theol., Jahrgang 1992. Sie
studierte Evangelische Theologie an der Methodist
Theological University in Seoul und
wurde mit der vorliegenden Arbeit 2025 an
der Goethe-Universität Frankfurt am Main im
Fach Religionsphilosophie promoviert. Ihre
Forschungsschwerpunkte liegen in der Systematischen
Theologie, auf der Theodizeefrage
und dem Problem des Bösen, der Hermeneutik
sowie der Politischen Theologie. Park
lebt und arbeitet derzeit als Vikarin der Hangdong
Methodistischen Kirche in Südkorea.
Die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Gut und Böse gehört zu den
zentralen Themen der christlichen Theologie. Angesichts konkreter Leidensund
Gewalterfahrungen verlieren klassische theodizeetheoretische Rechtfertigungsversuche
zunehmend an Überzeugungskraft. Das Buch untersucht Ingolf
Dalferths hermeneutischen Zugang zur Problematik des Bösen und fragt,
ob trotz der Erfahrung von Sinnverlust eine erneuerte Glaubensorientierung
möglich bleibt. Dabei kommt der Gegenwart Gottes zentrale Bedeutung zu. Im
Dialog mit der Neuen Politischen Theologie (Dorothee Sölle, Jürgen Moltmann,
Johann Baptist Metz) wird diese Perspektive um die Dimension politischer Verantwortung
erweitert. Zugleich werden die theologischen Entwürfe aus der Perspektive
eines koreanischen Denkhorizonts kritisch rezipiert.
Bereits erschienen
Ingolf U. Dalferth
Sünde
Die Entdeckung der
Menschlichkeit
[God, Evil and Suffering. Ingolf Dalferth’s Hermeneutics of Evil and the New
Political Theology]
The examination of the relationship between good and evil is one of the central themes of Christian
theology. In light of concrete experiences of suffering and violence, classical theodicy attempts
at justification are increasingly losing their persuasiveness. This book examines Ingolf
Dalferth’s hermeneutical approach to the problem of evil and asks whether, despite the experience
of a loss of meaning, a renewed orientation towards faith remains possible. The presence of God
is of central importance here. In dialogue with New Political Theology (Dorothee Sölle, Jürgen
Moltmann, Johann Baptist Metz), this perspective is expanded to include the dimension of political
responsibility. At the same time, the theological concepts are critically examined from the
perspective of a Korean intellectual horizon.
2020 | 432 Seiten
Paperback
EUR 32,00 [D]
ISBN 978-3-374-06351-2
E-Book (PDF)
EUR 25,99 [D]
ISBN 978-3-374-06352-9
auch erhältlich als
18
SYSTEMATISCHE THEOLOGIE
Kölner Forschungen zur Theologie
Dorothee Sölles | 2
ca. 264 Seiten | 14 x 21 cm
Paperback
ca. EUR 48,00 [D]
ISBN 978-3-374-08153-0
WGS 2542
erscheint Juli 2026
E-Book (PDF) | EUR 47,99 [D]
ISBN 978-3-374-08154-7
auch erhältlich als
Marburger Theologische Studien
(MThSt) | 146
ca. 180 Seiten | 17 x 24 cm
Paperback
ca. EUR 39,00 [D]
ISBN 978-3-374-08104-2
WGS 2542
erscheint August 2026
E-Book (PDF) | EUR 38,99 [D]
ISBN 978-3-374-08105-9
auch erhältlich als
Julius Trugenberger | Folkart Wittekind (Hrsg.)
Dorothee Sölle und das Politische Nachtgebet
Theologie – Politik – Aktion
Das Politische Nachtgebet gilt als der »gottesdienstliche
Beitrag der Kirchen zur 68er-Bewegung« (Peter
Cornehl) und Dorothee Sölle als seine Symbolfigur. Bekannt
für ihre sprachgewaltigen Texte, ihren prophetischen
Radikalismus und ihre charismatische Persönlichkeit,
wird Sölle heute häufig mit den Nachtgebeten
in einem Atemzug genannt, wenn es um die tiefgreifenden
Umbrüche im kirchlich-theologischen Feld der
1960er Jahre geht.
Der vorliegende Band untersucht, worin genau Sölles
Beitrag zu dieser Bewegung bestand. Zugleich bettet er
die Nachtgebete in den breiteren Kontext der Modernisierung
der beiden großen christlichen Konfessionen
während der langen 1960er-Jahre ein. Die Vor- und
die Nachgeschichte des Politischen Nachtgebets, sowie
sein Zusammenhang mit den Gottesdienstreformen
seit den 1960er-Jahren werden ebenfalls bedacht.
Mit Beiträgen von Norbert Brieden, Raphael Döhn, Kristian Geßner,
Albrecht Grözinger, Doreen Habermann, Siegfried Hermle,
Annika Krahn, Konstantin Sacher, Frank Seifert, Miriam Sünder,
Julius Trugenberger und Folkart Wittekind.
[Dorothee Sölle and the Political Night Prayer]
The Political Night Prayer is said to be the most important contribution
of politically engaged Christianity to the 1968 movement.
To this day, the German liberation theologian Dorothee Sölle is regarded
as its symbolic figure and forerunner, even though research
on her role in this context remains scarce. This volume sheds light
on the still unclear question of what exactly Sölle contributed to the
Political Night Prayer in her hometown of Cologne and beyond. It
also examines the movement’s origins and its aftermath, while offering
readers further insights into the cultural background of this
sweeping revolution in liturgy and worship.
Elisabeth Gräb-Schmidt | Martina Kumlehn (Hrsg.)
Marburger Jahrbuch Theologie XXXVII
Übersetzung
Übersetzen ist kein Nebenproblem der Theologie, sondern
ihr Brennpunkt. Die christliche Theologie kennt
keinen unmittelbaren Zugang zu Gott jenseits der
Sprache. Gott begegnet in seinem Wort im Zeugnis der
Schrift, in geschichtlichen Texten, in menschlichen
Worten. Damit ist jede theologische Aussage bereits
eine Übersetzung – zwischen Sprachen, Zeiten, Kulturen
und Lebenswelten. Übersetzen ist daher mehr
als die Übertragung von Bedeutungen. In der Gegenwart,
in der maschinelle Übersetzbarkeit und algorithmische
Vermittlung den Eindruck erzeugen, Bedeutungen
ließen sich verlustfrei transferieren, gewinnt
diese Einsicht besondere Dringlichkeit. Die Beiträge
in diesem Band - der alttestamentliche von Friedhelm
Hartenstein, der kirchengeschichtliche von Peter Gemeinhardt,
der systematisch-theologische von Michael
Moxter und der praktisch-theologische von Martina
Kumlehn - sind dem Anliegen verpflichtet, die Weite,
Leistungskraft, das Riskante, aber auch die Grenzen
der Aufgabe des Übersetzens zu beleuchten.
Mit Beiträgen von Peter Gemeinhardt, Friedhelm Hartenstein,
Martina Kumlehn, Michael Moxter und Notger Slenczka.
[Translation]
Translation is not a secondary issue in theology, but rather its focal
point. Christian theology knows no direct access to God beyond language.
God is encountered in his word in the testimony of scripture,
in historical texts, in human words. Thus, every theological statement
is already a translation – between languages, times, cultures,
and worlds. Translation is therefore more than the transfer of meanings.
In the present day, when machine translation and algorithmic
mediation create the impression that meanings can be transferred
without loss, this insight takes on particular urgency. The contributions
in this volume – the Old Testament contribution by Friedhelm
Hartenstein, the church history contribution by Peter Gemeinhardt,
the systematic theology contribution by Michael Moxter, and the
practical theology contribution by Martina Kumlehn – are committed
to illuminating the breadth, power, risks, and limitations of the
task of translation.
19
SYSTEMATISCHE THEOLOGIE
Peter Zimmerling (Hrsg.)
Ein Gott, der richtet?
ca. 246 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 58,00 [D]
ISBN 978-3-374-08108-0
WGS 2542
erscheint Juli 2026
E-Book (PDF)
EUR 57,99 [D]
ISBN 978-3-374-08109-7
auch erhältlich als
Bereits erschienen
Michael Herbst
Andreas C. Jansson
David Reißmann
Patrick Todjeras
Evangelisation
Mission und Kontext (MuK) | 3
2024 | 540 Seiten
Hardcover
EUR 39,00 [D]
ISBN 978-3-374-07514-0
E-Book (PDF)
EUR 38,99 [D]
ISBN 978-3-374-07515-7
Theologische Grundlagen,
Zugänge und
Perspektiven
auch erhältlich als
Die Vorstellung von einem richtenden Gott spielt gegenwärtig in Theologie,
Kirche und Gesellschaft höchstens eine marginale Rolle. Das verbreitete Bild
vom liebenden Gott wird häufig als unvereinbar mit einem richtenden Handeln
Gottes betrachtet. Im Gegensatz dazu ist die Rede vom unberechenbaren, zornigen
und richtenden Gott fester Bestandteil des Alten und Neuen Testaments:
»Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.« (Hebr 10,31).
Auch die biblische Hoffnung auf ein Ende allen Unrechts ist untrennbar mit der
Erwartung von Gottes Gericht verbunden. Das Buch fragt, wie ein richtender
Gott heute theologisch gedacht und im kirchlichen Leben zur Geltung gebracht
werden kann. Das geschieht in (ökumenischen) Beiträgen aus den unterschiedlichen
theologischen Disziplinen und aus dem Bereich von Psychologie und
Kunstgeschichte.
Mit Beiträgen von Michael Beintker, Ingolf U. Dalferth, Roland Deines, Julia Drube, Josip
Gregur, Martin P. Grünholz, Rüdiger Lux, Markus Schmidt, Stefan Schweyer, Günter Thomas,
Michael Utsch, Frank Weigelt und Peter Zimmerling.
[A God Who Judges?]
The idea of a judging God currently plays at most a marginal role in theology, the Church, and
society. The widespread image of a loving God is often considered incompatible with God’s judgemental
actions. In contrast, talk of an unpredictable, angry, and judging God is an integral part
of the Old and New Testaments: »It is a dreadful thing to fall into the hands of the living God«
(Hebrews 10:31).
The biblical hope for an end to all injustice is also inseparably linked to the expectation of God’s
judgement. The book asks how a judging God can be conceived theologically today and brought
to bear in church life. This is done in (ecumenical) contributions from the different theological
disciplines and from the fields of psychology and art history.
20
SYSTEMATISCHE THEOLOGIE
GET-Tagungshefte
ca. 280 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 78,00 [D]
ISBN 978-3-374-08045-8
WGS 2542
erscheint Juli 2026
E-Book (PDF) | EUR 77,99 [D]
ISBN 978-3-374-08046-5
auch erhältlich als
ca. 180 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 34,00 [D]
ISBN 978-3-374-08180-6
WGS 2542
erscheint August 2026
E-Book (PDF) | EUR 33,99 [D]
ISBN 978-3-374-08181-3
auch erhältlich als
Marco Hofheinz | Emmanuel L. Rehfeld (Hrsg.)
Menschenwürde in Begründungsnot
Theologische Impulse in interreligiöser Perspektive
Der noch junge Rechtsbegriff »Menschenwürde«, der
vor gut 75 Jahren an den Anfang des Grundgesetzes
gestellt wurde, befindet sich in akuter Erklärungs- und
Begründungsnot: Wann, weshalb und für wen gilt die
postulierte Menschenwürde – und was beinhaltet dieses
Postulat? Gilt die Menschenwürde absolut oder ist
sie abwägungsfähig? Angesichts gesamtgesellschaftlicher
Fragmentierungs- und Polarisierungstendenzen
sieht sich der Menschenwürdebegriff solchen Fragen in
zunehmendem Maße ausgesetzt. Können in dieser Situation
die hierzulande vertretenen Religionsgemeinschaften
eine orientierende Funktion wahrnehmen?
Wie stehen sie überhaupt zur Menschenwürde? Dieser
Band versammelt Antworten aus verschiedenen religiösen
Traditionen.
Mit Beiträgen von Friedmann Eißler, Merdan Günes, Marco Hofheinz
mit Margit Ernst-Habib, Ovidiu Ioan, Gábor Lengyel, Alexander
Merkl, Mohammed Nekroum, Renate Penßel, Christoph
Raedel und Emmanuel L. Rehfeld.
[Human Dignity in Need of Justification. Theological
Impulses From an Interreligious Perspective]
The still young legal concept of »human dignity«, as it was placed at
the beginning of the »Grundgesetz« a good 75 years ago, is in acute
need of explanation and justification: When, why, and for whom
does the postulated human dignity apply – and what does this postulate
entail? Is human dignity absolute or can it be weighed up? In
view of the fragmentation and polarisation tendencies in society as a
whole, the concept of human dignity is increasingly exposed to such
questions. In this situation, can the religious communities represented
in this country perform an orienting function? What is their
position on human dignity? This volume brings together answers
from various religious traditions.
Andreas Schüle (Hrsg.)
Wer ist denn mein Nächster?
Das Gebot der Nächstenliebe als theologische Orientierung
in Zeiten von Feindseligkeit und Gewalt
»Wer ist denn mein Nächster?« Diese Frage aus dem
Gleichnis des barmherzigen Samariters (Lk 10,29),
könnte dringlicher kaum sein. In Zeiten, in denen Entfremdung
und Anfeindung auf allen Ebenen des sozialen
und politischen Lebens zu beobachten sind, stellt
sich die Frage, was Menschen einander eigentlich zu
»Nächsten« macht.
Das biblische Gebot der Nächstenliebe (Lev 19,18.34)
unternimmt etwas Kontraintuitives. Es überträgt den
Gedanken der Liebe, der dem Nah- und Intimbereich
zugehört, auf »ferne« zwischenmenschliche Verhältnisse.
Damit fordert das Liebesgebot »Nähe«, der keine
selbstverständliche Evidenz entspricht. Im Gegenteil,
das Liebesgebot konstruiert Nähe gegen die Entfremdungen,
die gemeinschaftliches Leben belasten. Aber
welche Plausibilität hat diese Gegenläufigkeit? Wenn
Nächstenliebe nicht nur fromme Rhetorik sein soll, wie
kann sie dann theologisch glaubwürdig begründet werden?
[Who Is My Neighbour? The Commandment to Love
One’s Neighbour as a Theological Guide in Times of
Hostility and Violence]
»Who is my neighbour?« This question from the parable of the Good
Samaritan (Luke 10:29) could hardly be more urgent. In times when
alienation and hostility can be observed at all levels of social and
political life, the question arises as to what actually makes people
»neighbours« to one another.
The biblical commandment to love one’s neighbour (Lev 19:18, 34)
does something counterintuitive. It transfers the idea of love, which
belongs to the sphere of intimacy and closeness, to »distant« interpersonal
relationships. In doing so, the commandment to love demands
»closeness« that is not self-evident. On the contrary, the commandment
to love constructs closeness against the alienation that
burdens communal life. But how plausible is this contradiction? If
love for one’s neighbour is to be more than pious rhetoric, how can it
be justified in a theologically credible way?
21
ÖKUMENISCHE THEOLOGIE
Dirk G. Lange | Frank Zeeb (Hrsg.)
Broadening the Conversation
The Joint Declaration on the
Doctrine of Justice
LWF Documentation 64
ca. 96 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 19,00 [D]
ISBN 978-3-374-08201-8
WGS 2542
erscheint September 2026
Bereits erschienen
Beihefte zur Ökumenischen
Rundschau (BÖR) | 142
2025 | 204 Seiten
Paperback
EUR 46,00 [D]
WGS 2542
ISBN 978-3-374-07678-9
E-Book (PDF)
EUR 45,99 [D]
ISBN 978-3-374-07679-6
Mark Chapman |
Friederike Nüssel |
Matthias Grebe | Frank-
Dieter Fischbach (Eds.)
Towards Interchangeability
II
Local and Legal
Perspectives and the
Meissen Agreement
auch erhältlich als
This book collects the contributions made by scholars who gathered to celebrate
the 25th Anniversary of the signing of the ground-breaking ecumenical
document, The Joint Declaration on the Doctrine of Justification (JDDJ). Since
its signing on October 31, 1999, three other world communions have associated
with the Joint Declaration (Methodists, Anglicans, and Reformed).
The contributors, each from their own ecclesial perspective, reflect on the importance
of the JDDJ for all ecumenical dialogues in the western church and
begin exploring questions that the JDDJ itself poses concerning ecclesiology.
The conversation broadens as they ask what are the next steps for deepening
ecclesial communion around this fundamental consensus. The book begins
with two reflections on the process and content by one of its primary authors,
Professor Theo Dieter from the Institute for Ecumenical Research in Strasbourg.
[Den Dialog erweitern. Die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre]
Dieser Dokumentationsband enthält die Beiträge der Theologen, die sich anlässlich des 25. Jahrestages
der Unterzeichnung des wegweisenden ökumenischen Dokuments »Gemeinsame Erklärung
zur Rechtfertigungslehre« (GER) versammelten. Seit ihrer Unterzeichnung am 31. Oktober
1999 haben sich drei weitere Weltkirchen der GER angeschlossen (Methodisten, Anglikaner
und Reformierte).
Die Beiträger des Bandes reflektieren aus ihrer jeweiligen Perspektive die Bedeutung der Gemeinsamen
Erklärung für die ökumenischen Dialoge in den westlichen Kirchen und erörtern Fragen
zur Ekklesiologie, die die GER aufwirft. Im Anschluss daran geht es um die nächsten Schritte zur
Vertiefung der kirchlichen Gemeinschaft auf der Grundlage dieses grundlegenden Konsenses.
Das Buch beginnt mit zwei Reflexionen zu Entstehungsprozess und Inhalt der GER von Professor
Theo Dieter vom Institut für Ökumenische Forschung in Straßburg, einem der Hauptautoren.
22
ÖKUMENISCHE THEOLOGIE
Beihefte zur Ökumenischen
Rundschau (BÖR) | 149
ca. 180 Seiten | 14,5 x 21,5 cm
Paperback
ca. EUR 48,00 [D]
ISBN 978-3-374-08128-8
WGS 2542
erscheint August 2026
E-Book (PDF) | EUR 47,99 [D]
ISBN 978-3-374-08129-5
auch erhältlich als
Beihefte zur Ökumenischen
Rundschau (BÖR) | 150
ca. 324 Seiten | 14,5 x 21,5 cm
Paperback
ca. EUR 68,00 [D]
ISBN 978-3-374-08125-7
WGS 2542
erscheint Oktober 2026
E-Book (PDF) | EUR 67,99 [D]
ISBN 978-3-374-08126-4
auch erhältlich als
Die »Rechenschaft vom Glauben« aus
ökumenischer Perspektive
Reflexionen über ein baptistisches Glaubensbekenntnis
Hrsg. von Carsten Claußen, Andrea Klimt und Uwe Swarat
Die »Rechenschaft vom Glauben« ist seit 1977 in den
Baptistenbünden Deutschlands, Österreichs und der
Schweiz als Bekenntnisschrift in Gebrauch. Was Baptisten
glauben, kann man hier nachlesen. Zur Vorbereitung
auf das fünfzigjährige Jubiläum des Bekenntnisses
werden in diesem Buch Kommentare zur
»Rechenschaft« aus ökumenischer Perspektive zusammengestellt:
Lutherische, reformierte, methodistische,
frei-evangelische, mennonitische und pentekostale
Theologinnen und Theologen beleuchten den Text aus
ihrer Sicht. Außerdem äußern sich im Buch drei baptistische
Theologen über verschiedene Aspekte des Bekenntnisses,
u. a. über die Frage, ob Glaubensbekenntnisse
überhaupt noch zeitgemäß sind.
Die Herausgeber des Buche Carsten Claußen und Andrea
Klimt gehören zum Kollegium der baptistischen
Theologischen Hochschule Elstal bei Berlin, an der
auch der dritte Herausgeber Uwe Swarat bis zu seinem
Ruhestand unterrichtete.
Mit Beiträgen von Rainer Burkart, Carl Heng Thay Buschmann,
Carsten Claußen, Margit Ernst-Habib, Markus Iff, Andrea Klimt,
Friederike Nüssel, Oliver Pilnei, Martin Rothkegel, Marc Strunk,
Uwe Swarat und Stephan von Twardowski.
[The »Account of Faith« From an Ecumenical Perspective.
Reflections on a Baptist Creed]
The »Account of Faith« has been in use as a confession of faith in
the Baptist unions of Germany, Austria and Switzerland since 1977.
What Baptists believe can be read here. In preparation for the 50th
anniversary of the confession, this book compiles comments on the
»Account« from an ecumenical perspective: Lutheran, Reformed,
Methodist, Free Evangelical, Mennonite and Pentecostal theologians
shed light on the text from their point of view. In addition, three
Baptist theologians comment on various aspects of the confession,
including the question of whether confessional texts are still relevant
today.
The editors of the book, Carsten Claußen and Andrea Klimt, are
members of the faculty at the Baptist Elstal Theological Seminary
near Berlin, where the third editor, Uwe Swarat, also taught until
his retirement.
Sprachen des Gebets
Ökumenische Perspektiven in einer pluralen Gesellschaft
Im Auftrag des Deutschen Ökumenischen Studienausschusses
(DÖSTA) hrsg. von Yauheniya Danilovich und Julia Knop
Christliches Gebet bewegt sich zwischen sprachlicher
Vielfalt und konfessioneller Identität. Entfremdung von
liturgischen Formen und die Divergenz zwischen Alltagssprache
und Gebet erschweren die theologische
und spirituelle Aneignung zentraler Traditionen. Die
neue Studie des Deutschen Ökumenischen Studienausschusses
(DÖSTA) untersucht biblische, sprachliche, liturgische
und institutionelle Dimensionen des Betens
in unterschiedlichen konfessionellen Kontexten. Ziel ist
es, den Reichtum christlicher Gebetstraditionen sichtbar
zu machen, ökumenische Lernprozesse zu fördern
und Bedingungen zu reflektieren, unter denen Gebet
heute verständlich, gemeinschaftsstiftend und ökumenisch
fruchtbar wird. Historische und gegenwartsbezogene
Perspektiven, Übersetzungsprozesse sowie anthropologische
und ekklesiologische Voraussetzungen
des Betens werden analysiert.
Mit Beiträgen von Martina Böhm, Carsten Claußen, Yauheniya
Danilovich, Christian Frevel, Hacik Gazer, Pater Johannes Hauck,
Ralph Hennings, Christian Hild, Werner Klän und Ulrike Schuler,
Julia Knop, Hanne Lamparter, Andrea Lange, Lara Mayer, Michael
Meyer-Blanck, Bernd Oberdorfer, Bernhard Olpen, Thomas
Roscher und Dorothea Sattler.
[Languages of Prayer: Ecumenical Perspectives in a Plural
Society]
Christian prayer moves between linguistic diversity and confessional
identity. The alienation from liturgical forms and the divergence
between everyday language and prayer complicate the theological
and spiritual appropriation of central traditions. The new
study by the German Ecumenical Study Committee (DÖSTA) examines
biblical, linguistic, liturgical, and institutional dimensions
of prayer in various confessional contexts. Its aim is to make the
richness of Christian prayer traditions visible, to promote ecumenical
learning processes, and to reflect on the conditions under which
prayer today can be comprehensible, community-building, and ecumenically
fruitful. Historical and contemporary perspectives, translation
processes, as well as the anthropological and ecclesiological
foundations of prayer are analysed.
23
RELIGIONSWISSENSCHAFT
Studien zu Kirche und Israel. Neue
Folge (SKI.NF) | 23
ca. 384 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 59,00 [D]
ISBN 978-3-374-08134-9
WGS 2542
erscheint Oktober 2026
E-Book (PDF) | EUR 58,99 [D]
ISBN 978-3-374-08135-6
auch erhältlich als
348 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
EUR 78,00 [D]
ISBN 978-3-374-08102-8
WGS 2542
Mai 2026 erschienen
E-Book (PDF) | EUR 77,99 [D]
ISBN 978-3-374-08103-5
auch erhältlich als
In einem Atemzug von Gott und Jesus Christus reden?
Überlegungen zum Bekenntnis zu Jesus Christus als Gott in
christlich-jüdischem Horizont. 1700 Jahre nach Nizäa
Hrsg. von Wolfgang Kraus, Michael Fricke, Alexander Deeg,
Bernd Schröder und Axel Töllner
Der Band dokumentiert Beiträge einer Tagung zum
Ersten Ökumenischen Konzil von Nicaea und seinem
Bekenntnis. Die international, interreligiös und interdisziplinär
ausgerichteten Studien fragen, welche Lösungsansätze
für christologische Sprachfiguren heute
möglich und sinnvoll sind.
Sie betreffen das Gottesverständnis im antiken Judentum,
die Verehrung Jesu und die Christologie im Neuen
Testament und frühen Christentum, die gottesdienstliche
Kommunikation mit Gott und Jesus, die Fleischwerdung
des Logos, sowie die Verständlichkeit und
Nutzbarkeit theologischer Denkfiguren in der Frömmigkeitspraxis.
Wie kann heute systematisch-theologisch,
in der Gebetspraxis und im Religionsunterricht sachgemäß
von und zu Gott und Jesus gesprochen werden?
Mit Beiträgen von Philip Alexander, Asher Biemann, Jörg Breu,
Ruben A. Bühner, Yauheniya Danilovich, Kathy Ehrensperger,
Johannes Elberskirch, Dirk Evers, Yemima Hadad, Martin Hailer,
Martin Karrer, Benedikt Kranemann, Wolfgang Kraus, Amy-
Jill Levine, William R. G. Loader, Hermut Löhr, Michael Meyer-
Blanck, Constantin Plaul, Bernd Schröder, Annette von Stockhausen,
Zeev Strauss, Martin Vahrenhorst, Samuel Vollenweider,
Claudia Welz, Klaus Wengst und Simone Ziermann.
[Talking About God and Jesus Christ in the Same
Breath? – Reflections on the Confession of Jesus
Christ as God in a Christian-Jewish Context 1,700
Years After Nicaea]
This volume documents contributions from a conference on the First
Ecumenical Council of Nicaea and the Nicene Creed. These international,
interreligious and interdisciplinary studies explore which
approaches to Christological language are possible and meaningful
today.
They concern the understanding of God in ancient Judaism, the veneration
of Jesus and Christology in the New Testament and early
Christianity, liturgical communication with God and Jesus, the incarnation
of the Logos, but also the comprehensibility and usability
of theological concepts in the practice of piety. How can we speak
appropriately about God and Jesus today in systematic theology, in
prayer practice and in religious education?
Clemens Hanßmann
Insider-Bewegungen
Nachfolger Jesu innerhalb des Islam
Insider-Bewegungen stellen die Welt traditioneller
christlicher Missionsbemühungen sprichwörtlich auf
den Kopf. Muss man seine ursprüngliche Religionszugehörigkeit
verlassen, um Jesus Christus nachfolgen
zu können? Diese Frage wird seit Jahren in der Missionstheologie
kontrovers diskutiert. Das Buch analysiert
die Debatte um Insider-Bewegungen im islamischen
Kontext und ordnet missionswissenschaftliche
Wurzeln sowie theologische Grundannahmen einer
sich abzeichnenden Insider-Missiologie kritisch ein.
Schließlich werden die Ergebnisse mit theologischen
Grenzfällen und deren Performanzen Schrift, Raum
und Bekenntnis ins Gespräch gebracht. Damit liegt ein
Buch vor für alle, die sich ausführlich mit einer der
größten missionstheologischen Debatten der letzten
Jahrzehnte beschäftigen wollen.
[Insider Movements. Followers of Jesus within Islam]
Insider Movements turn the world of traditional Christian mission
efforts upside down. Must one leave one’s religion in order to follow
Jesus Christ? This question has been the subject of controversial discussion
in missiology for years. This book analyses the debate surrounding
Insider Movements in the Islamic context and critically
situates the missiological roots and theological assumptions of an
emerging Insider Missiology. Finally, the findings are brought into
conversation with theological and practical challenges of scripture,
space, and confession. A book for anyone who wants to engage in
depth with one of the major missiological debates of recent decades.
Clemens Hanßmann, Dr. theol., Jahrgang 1994, studierte Evangelische
Theologie in Tübingen und Beirut. Er arbeitet als Pfarrer
in der Evangelischen Landeskirche Württemberg und ist zudem
als Studienleiter im Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen tätig.
24
ZEITSCHRIFTEN
Theologische Literaturzeitung
(ThLZ)
ISSN 0040-567
Bezugspreise (pro Kalenderjahr)
150
Jahre
ThLZ
Die Theologische Literaturzeitung (ThLZ) ist das traditionsreichste protestantische
Rezensionsorgan und die umfangreichste deutschsprachige wissenschaftlich-theologische
Zeitschrift überhaupt, 1876 begründet von Emil
Schürer und Adolf von Harnack. Herausgeberkreis und Redaktion legen
besonderes Augenmerk auf eine ausgewogene und repräsentative Präsenz
der Hauptfächer der Theologie. Die ThLZ rezensiert deshalb jährlich rund
550 Bücher aller theologischen Disziplinen. Neben den Rezensionen erscheinen
für jedes Fach thematisch orientierte Aufsätze sowie Literatur- und Forschungsberichte.
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Böttrich, Beate Ego, Friedhelm Hartenstein, Ralph Kunz,
Friederike Nüssel, Nils Ole Oermann und Henning Wrogemann
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25
ZEITSCHRIFTEN
Ökumenische Rundschau (ÖR)
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ÖR
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Theologien der Migration
ÖR 03/2026
ca. 160 Seiten | 14,5 x 21 cm
Paperback
EUR 18,90 [D]
erscheint Juli 2026
Die Ökumenische Rundschau widmet sich
Theologien der Migration aus ökumenischer
Sicht. Sie befasst sich mit der theologischen
Deutung von Flucht, Vertreibung
und Arbeitsmigration. Sie betrachtet Migration
als ein globales Phänomen, das die
Kirche und den christlichen Glauben herausfordert,
aber auch bereichert. Es wurden
über die letzten 100 Jahre vielfältige
Ansätze in der römisch-katholischen Kirche,
dem Ökumenischen Rat der Kirchen
und der Lausanner Bewegung entwickelt.
Gemeinden im Kontext von Migration fördern
den interkulturellen Dialog und ökumenische
Lernerfahrungen.
50 Jahre EATWOT
ÖR 04/2026
ca. 160 Seiten | 14,5 x 21 cm
Paperback
EUR 18,90 [D]
erscheint Oktober 2026
Im August 1976 wurde EATWOT während
des Kongresses »Statement of the Ecumenical
Dialogue of Third World Theologians«
in Dar es Salaam (Tansania) gegründet.
EATWOT ist befreiungstheologisch orientiert.
Ziele der Vereinigung sind der bessere
Austausch zwischen Theologinnen und
Theologen des Südens, Vertiefung der theologischen
Arbeiten auf allen Kontinenten
und der Dialog mit den konkreten Lebenswirklichkeiten
der Menschen in den verschiedenen
Regionen der Welt. Zu diesem
Zweck werden regionale und globale Versammlungen,
Konferenzen und Seminare
organisiert sowie Publikationen und Übersetzungen
ermöglicht. Die Ökumenische
Rundschau berichtet über die Arbeit von
EATWOT aus verschiedenen Perspektiven.
Einzelheft: EUR 18,90 zzgl. Versand
* gültig ab 1.1.2026
Erscheinungsweise: quartalsweise
Redaktion: Jens D. Haverland (V. i. S. d. P.)
Redaktionssekretärin: Gisela Sahm
Anschrift: Ludolfusstraße 2–4,
60487 Frankfurt am Main
Tel. (069) 247027-0 · Fax (069) 247027-30
E-Mail: info@ack-oec.de
Internet: www.oekumenische-rundschau.de
Die führende deutschsprachige Zeitschrift der Ökumene
greift Grundsatzfragen der ökumenischen Bewegung auf
bringt interdisziplinäre und interreligiöse Beiträge
fördert die Diskussion zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung
reflektiert ökumenische Theoriebildung
analysiert ökumenische Dialoge
bringt Beiträge zu kontextueller Theologie und Genderfragen
verfolgt ökumenische Entwicklungen in Europa
berichtet von Kirchen und Bewegungen auf anderen Kontinenten
dokumentiert bedeutende ökumenische Texte und Verlautbarungen
bietet wichtige ökumenische Fakten in Chronik, Personennachrichten,
Buchrezensionen und Zeitschriftenschau
26
ZEITSCHRIFTEN
Interkulturelle Theologie
Zeitschrift für Missionswissenschaft
(ZMiss)
in Fortführung des Evangelischen
Missions-Magazins (seit 1816) und der
Evangelischen Missions-Zeitschrift
ISSN 1867-5492
Bezugspreise
Einzelheft: EUR 23,00 [D]
(inkl. MwSt., zzgl. Versand)
Sinisierung in China
Christentum, Theologie und
Religionspolitik
ZMiss 52 (2026) 2
ca. 260 Seiten | 14,8 x 21 cm
Paperback
ca. EUR 23,00 [D]
ISBN 978-3-374-08127-1
WGS 2542
erscheint Dezember 2026
Seit dem Regierungsantritt von Xi Jingping
im Frühjahr 2013 und dem Gesetz
über die Verwaltungsregeln zur
Religionsausübung im Jahr 2018 wurde
in der VR China der Sinisierungsprozess
in den Religionen forciert.
Der Diskurs über dieses religionspolitische
Programm zeichnet sich durch
eine komplexe Gemengelage unterschiedlicher
Interessen und Kontexte
aus. Perspektiven aus Kirche, Wissenschaft,
Politik sowie darin christliche
und nicht-christliche Positionen in der
VR China, Hong Kong und Taiwan sind
hier zu berücksichtigen. Die Ausgabe
gibt einen interdisziplinären Einblick
in die Beziehung zwischen Sinisierung
und Religion mit einem Schwerpunkt
auf dem Christentum und diskutiert
exemplarisch historische und gegenwärtige
Entwicklungen in einer multidimensionalen
Debatte.
Erscheint im Auftrag der Deutschen Gesellschaft
für Missionswissenschaft und der Basler
Mission, herausgegeben von Andreas Heuser
und Karl-Friedrich Appl.
Redaktion: Andreas Heuser, Claudia Hoffmann,
Claudia Jahnel, Anton Knuth, Katrin Kusmierz,
Ulrike Schröder, Christian Weber
Georg Plasger (Hrsg.)
Christliche Hoffnung in der Krise
ZDTh 42 (2026) 2 = 84
ca. 180 Seiten | 14,5 x 21,5 cm
Paperback
ca. EUR 25,00 [D]
ISBN 978-3-374-08122-6
WGS 3542
erscheint Dezember 2026
Wie ist die christliche Hoffnungsbotschaft
in Krisenzeiten zu erkennen
und zu verstehen? Oder ist zu konstatieren,
dass die christliche Hoffnung
selber in eine Krise geraten ist? Beiden
Herausforderungen hat sich die
Karl Barth-Tagung 2025 gestellt. Inwiefern
kann eine Eschatologie, die
das »Schon« des Gekommenseins Jesu
Christi in den Mittelpunkt gestellt hat,
das »noch« zu Erwartende theologisch
würdigen? Wie krisensensibel ist die
Theologie Karl Barths und welche Impulse
aus ihr können für eine gegenwärtige
Krisenresistenz relevant sein?
Sie finden in der Ausgabe Beiträge u.a.
von Hanna Reichel, Philipp Ziegler,
Benedikt Friedrich-Lang und Günter
Thomas.
Gründer: Gerrit Neven (Kampen)
Herausgeber: Georg Plasger (Siegen),
Gregor Etzelmüller (Osnabrück) und
Günter Thomas (Bochum)
Erweiterter Herausgeberkreis: Bruce McCormack
(Princeton), Kait Dungan (Princeton),
Marco Hofheinz (Hannover), Edward van’t Slot
(Amsterdam) und Matthias Wüthrich (Zürich)
Redaktionsanschrift: Universität Siegen,
Prof. Dr. Georg Plasger, 57068 Siegen,
zdth@uni-siegen.de
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immer unbefristet, ist aber jederzeit beim
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gültig ab 1.1.2023, Preisänderungen vorbehalten
Erscheinungsweise:
halbjährlich
Zeitschrift für Dialektische Theologie
(ZDTh)
ISSN 0169-7536
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halbjährlich
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Großbuchhandelsgesellschaft
in der Agorando Technologies GmbH
Carola Knoth
An der Südspitze 1–12
04571 Rötha
Tel. +49 (0)3 42 06 65-282
Fax +49 (0)3 42 06 65-100
service@agorando.com
27
ZEITSCHRIFTEN
Quatember
Vierteljahreshefte für Erneuerung
und Einheit der Kirche
ISSN 0341-9494
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Erscheinungsweise: viermal im Jahr
1926: Berneuchener Buch
Quatember 90 (2026) 3
ca. 80 Seiten | 15,5 x 23 cm
Broschur
ca. EUR 12,00 [D]
ISBN 978-3-374-08112-7
WGS 3542
erscheint Oktober 2026
E-Book (PDF) | EUR 0,00 [D]
ISBN 978-3-374-08113-4
auch erhältlich als
Das Berneuchener Buch, erwachsen aus
den Konferenzen auf dem Rittergut
Berneuchen, erschien vor einhundert Jahren.
Es beschreibt die problematische Lage
der Kirchen nach dem Ersten Weltkrieg
und weist Wege eines geistlichen Neuanfangs.
Für die Berneuchener Gemeinschaften
hat das Buch eine besondere und prägende
Bedeutung. In den gegenwärtigen
Diskussionen über den Weg der Kirche
kann es eine eigene Stimme von nicht zu
unterschätzender Aktualität sein.
Jenseits des Kirchturms?
Quatember 90 (2026) 4
ca. 80 Seiten | 15,5 x 23 cm
Broschur
ca. EUR 12,00 [D]
ISBN 978-3-374-08114-1
WGS 3542
erscheint Dezember 2026
E-Book (PDF) | EUR 0 [D]
ISBN 978-3-374-08115-8
Die allgegenwärtigen Strukturreformen
verändern das Angesicht der Kirche.
Nachbarschaftsräume schließen Gemeinden
in unterschiedlichen Formen
zusammen. Verkündigungsteams sollen
mehrere Professionen im Dienst an den
Gemeinden verbinden. Was geschieht dabei
mit der Gemeinde, die bisher Ort des
gemeinsamen geistlichen Lebens war?
Wie verändert sich das Pfarramt? Wie
kann Spiritualität leibhaft verwirklicht
werden? Gleichzeitig stellt sich neu die
Frage nach der Bedeutung geistlicher Gemeinschaften
für die Kirche.
Herausgegeben von Helmut Schwerdtfeger
und Matthias Gössling im Auftrag der
Evangelischen Michaelsbruderschaft, des
Berneuchener Dienstes und der Gemeinschaft
St. Michael
Schriftleitung: Roger Mielke
Der »Quatember«, der Name geht zurück auf die den vier Jahreszeiten verbundenen
Buß- und Fastentage, versammelt nunmehr im 89. Jahr Beiträge zu Fragen der Spiritualität,
des geistlichen Lebens und der Erneuerung der Kirche in ökumenischer
Perspektive. Herausgegeben und getragen von den drei Berneuchener Gemeinschaften,
sucht »Quatember« nach dem Zusammenhang von geistlichen Grunderfahrungen,
Leben der Kirche und gesellschaftlicher Verantwortung. »Quatember« scheut zwar
den Blick auf die Theologie und andere Wissenschaften nicht, soll aber vor allem dem
geistlichen Leben dienen. Die Zeitschrift richtet sich daher nicht in erster Linie an
theologische Fachleute, sondern darüber hinaus an alle, denen die Einheit und die
Erneuerung der Kirche aus ihrer Bindung an den dreieinigen Gott am Herzen liegen.
28
PRAKTISCHE THEOLOGIE
Fritz Lienhard
Strategien der Kirche
Grundhaltungen zwischen Widerstand
und Anpassung in der Moderne
ca. 228 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 38 [D]
ISBN 978-3-374-08197-4
WGS 2542
erscheint September 2026
E-Book (PDF)
EUR 37,99 [D]
ISBN 978-3-374-08198-1
auch erhältlich als
»Wie machen es die anderen?« So fragen evangelische Kirchen in der Krise.
Deshalb untersucht dieses Buch vier charakteristische Strategien in der Moderne:
den »Traum von Compostela« als eine Komponente – unter anderen –
des römischen Katholizismus, die liberale Anpassung an die Moderne als eine
besondere Gestalt des Protestantismus, die evangelikale Evangelisierung, wie
sie besonders in den USA präsent ist, und die Pfingstbewegungen, wie sie
weltweit und besonders im globalen Süden verbreitet sind.
Anhand der Kriterien der Kommunikation des Evangeliums und einer Beteiligungskultur
sind Stärken und Schwächen auszuloten. Im Gespräch mit diesen
Strategien stellt sich theologisch die Frage der Heiligkeit der Kirche – zwischen
Ausgrenzungsdynamiken und Gottes vergebender Gegenwart.
[Church Strategies. Basic Attitudes Between Resistance and Conformity in
Modern Times]
»How are others doing it?« This is the question Protestant churches are asking in times of crisis.
This book therefore examines four characteristic strategies in modern times: the ›dream of Compostela‹
as one component – among others – of Roman Catholicism, liberal adaptation to modernity
as a particular form of Protestantism, evangelical evangelisation, as it is particularly present
in the USA, and the Pentecostal movements, as they are widespread worldwide and especially in
the global South.
Strengths and weaknesses are explored on the basis of the criteria of communicating the Gospel
and a culture of participation. In discussing these strategies, the theological question of the holiness
of the church arises – between dynamics of exclusion and God’s forgiving presence.
Fritz Lienhard, Dr. theol., Jahrgang 1964,
lehrte nach einem Pfarrdienst im Elsass und
seiner Promotion zum Thema Diakonie Praktische
Theologie an der Fakultät für Protestantische
Theologie in Montpellier. Seit 2006 ist
er Professor für Praktische Theologie an der
Universität Heidelberg.
Bereits erschienen
Fritz Lienhard
2025 | 360 Seiten
Paperback | EUR 35,00 [D]
ISBN 978-3-374-07933-9
WGS 2542
Die Zukunft der
evangelischen
Kirchen
Religiöse Entwicklungen
und kirchliche Reformen
E-Book (PDF)
EUR 34,99 [D]
ISBN 978-3-374-07934-6
auch erhältlich als
29
PRAKTISCHE THEOLOGIE
Arbeiten zur Praktischen
Theologie (APrTh) | 103
ca. 392 Seiten | 15,5 x 23 cm
Hardcover | Fadenheftung
ca. EUR 58,00 [D]
ISBN 978-3-374-08168-4
WGS 1543
erscheint August 2026
E-Book (PDF) | EUR 57,99 [D]
ISBN 978-3-374-08169-1
auch erhältlich als
ca. 412 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 88,00 [D]
ISBN 978-3-374-08193-6
WGS 2543
erscheint Oktober 2026
E-Book (PDF) | EUR 87,99 [D]
ISBN 978-3-374-08194-3
auch erhältlich als
Birger Falcke
Kirchenstruktur und der »Kampf um Anerkennung«
Eine Deutung des Verhältnisses von parochialen und
nichtparochialen Gemeindeformen
Vielfältige Konflikte beschäftigen die evangelischen
Kirchen. Deren leitende Gremien sind herausgefordert,
diese zu bearbeiten. Dies gilt gerade angesichts
schwindender Ressourcen und eines Verlusts an gesellschaftlicher
wie individueller Relevanz. Ein zentrales
Konfliktthema stellt dabei das Verhältnis von
parochialen und nichtparochialen Gemeindeformen
dar. Wie aber verstehen wir diesen Konflikt? Bisher
wurde er meist als Interessenskonflikt gedeutet.
Birger Falcke bietet im Anschluss an den Sozialphilosophen
Axel Honneth eine neue Deutung, die eines
»Kampfes um Anerkennung«. Damit verbunden sind
neue Handlungsoptionen zu dessen Bearbeitung. In
der Folge rückt die Bedeutung des Kirchenrechts in
den Blick sowie die Notwendigkeit eines tiefgreifenden
Wandels evangelischer Kirchenstrukturen in
Deutschland.
[Church Structure and the »Struggle for Recognition«.
An Interpretation of the Relationship Between
Parochial and Non-Parochial Forms of Church Based
on Recognition Theory]
The Protestant churches in Germany are grappling with a variety
of conflicts. Their leading committees are challenged to deal with
these issues, particularly in light of dwindling resources and declining
social and individual relevance of the Christian faith. A central
point of conflict is the relationship between parochial and non-parochial
congregations. But how do we understand this conflict? Until
now, it has mostly been interpreted as a conflict of interests.
Following on from the social philosopher Axel Honneth, Birger Falcke
offers a new interpretation, that of a »struggle for recognition«.
This opens up new options for dealing with the conflict. As a result,
the importance of ecclesiastical law and a profound change in protestant
church structures in Germany come into focus.
Birger Falcke, Dr. theol., Jahrgang 1989, studierte Evangelische
Theologie in Wuppertal, Jerusalem, Leipzig, Münster. Derzeit ist
er als Pfarrer tätig (Stabsstelle Transformation im ev. Kirchenkreis
Hamm). Falcke erhielt den Hochschulpreis für ökumenische Theologie
und Konfessionskunde 2017 des Ev. Bundes Westfalen/
Lippe und war Promotionsstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung
(2021–2024).
Ritualagenturen, Segensbüros und Pop-Up-Events
Analysen zur gegenwärtigen Kasualpraxis
Hrsg. von Gerald Kretzschmar | David Plüss | Manuel Stetter
Die rasante Ausbreitung der Kasualagenturen gehört
zu den zentralen Symptomen einer sich verändernden
Kirche. Hier lässt sich beobachten, welchen Herausforderungen
sich die Kirchen aktuell gegenübersehen
und wie sie darauf zu reagieren versuchen. Das Buch
gibt Selbstbeschreibungen einzelner Kasualagenturen
Raum und versammelt kirchenleitende Wahrnehmungen.
Im Mittelpunkt stehen ausführliche praktisch-theologische
Analysen, die anhand von empirischen Fallstudien
und ausgewählten Themen einschlägige Entwicklungen
der Kasualpraxis diskutieren. Für alle, die sich
in Theorie und Praxis mit den Kasualien, der Kirche
und individuellen Lebensübergängen beschäftigen, eröffnet
der Band sehr interessante Einblicke und weiterführende
Impulse.
Mit Beiträgen von Pia Baumann, Sonja Beckmayer, Anne Bringen,
Magdalene L. Frettlöh, Annette Haußmann, Julia Helmke,
Jan Hermelink, Lars Hillebold, Sabine Joy Iben-Bahl, Laura Kadur,
Tone Stangeland Kaufman, Gerald Kretzschmar, Michael Meyer-
Blanck, Frank Peters, David Plüss, Timm Siering, Manuel Stetter,
Martin Teubner, Andreas Thier, Karl Friedrich Ulrichs, Kerstin
Vogt und Margit Zahn.
[Ritual Agencies, Blessing Offices and Pop-up Events.
Analyses of Current Casual Practice]
The rapid spread of pastoral agencies is one of the key symptoms of
a changing church. Here we can observe the challenges currently
facing churches and how they are attempting to respond to them.
The book provides space for individual pastoral agencies to describe
themselves and brings together the perceptions of church leaders.
The focus is on detailed practical-theological analyses that discuss
relevant developments in pastoral practice on the basis of empirical
case studies and selected topics. For anyone involved in the theory
and practice of pastoral care, the church and individual life transitions,
this volume offers very interesting insights and further inspiration.
30
PRAKTISCHE THEOLOGIE
gemeinsam gottesdienst gestalten
(ggg) | 37
ca. 220 Seiten | 12,5 x 20,5 cm
Hardcover
ca. EUR 28,00 [D]
ISBN 978-3-374-08130-1
WGS 1543
erscheint Juli /August 2026
E-Book (PDF) | EUR 27,99 [D]
ISBN 978-3-374-08131-8
auch erhältlich als
Hermeneutik und Ästhetik (HuÄ) | 11
414 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
EUR 88,00 [D]
ISBN 978-3-374-08011-3
WGS 1542
Februar 2026 erschienen
E-Book (PDF) | EUR 87,99 [D]
ISBN 978-3-374-08012-0
auch erhältlich als
Jan Meyer | Jan Simowitsch (Hrsg.)
God is a DJ
Popgottesdienste denken und feiern
Popkultur prägt unsere Lebenswelt – aber wie klingt
ein Gottesdienst, der diese Wirklichkeit lebendig aufgreift?
Dieser Band versammelt Theologinnen, Musikerinnen
und Praktikerinnen, die Popgottesdienste
denken, feiern und weiterentwickeln. Er bietet Texte zu
Sprache, Liturgie und Ästhetik, erzählt die Geschichte
von Beatmesse bis Rave-Osternacht und zeigt, wie Popmusik
Atmosphäre, Sprache und Haltung prägen kann.
Dazu kommen Gottesdienstentwürfe aus der Praxis
sowie poetische Impulse zu Popsongs – bereit zur direkten
Verwendung. Ein Buch für Haupt- und Ehrenamtliche:
von der Lektorin zur Pastorin, vom interessierten
Laien zur Expertin, für Musikmachende wie
für Wortteams – theologisch reflektiert und nah an der
Praxis.
[God is a DJ. Thinking About and Celebrating Pop Church
Services]
Pop culture shapes our lives – but what does a church service that
brings this reality to life sound like? This volume brings together
theologians, musicians and practitioners who conceive, celebrate
and develop pop church services. It offers texts on language, liturgy
and aesthetics, tells the story from Beat Mass to Rave Easter Vigil,
and shows how pop music can shape atmosphere, language and attitude.
In addition, there are practical church service plans and poetic
ideas for pop songs – ready for immediate use. A book for full-time
and voluntary workers: from lecturers to pastors, from interested
lay people to experts, for musicians and word teams – theologically
reflective and close to practice.
Ursula Roth | Lukas Grill (Hrsg.)
Modulationen und Variationen
Der evangelische Gottesdienst und seine Musik
»Modulationen« und »Variationen« sind zentrale Begriffe
der Musiktheorie, werden aber auch in den Geisteswissenschaften
verwendet. Sie bezeichnen jeweils
eine Veränderung: die Variation als eine episodische
Ausschöpfung des Potentials eines musikalischen Themas,
die Modulation als einen Wechsel in eine andere
Tonart. Somit stehen sie sinnbildlich für das, was momentan
zwischen Musik und Kirche zu beobachten ist:
eine grundlegende Transformation bestehender Verhältnisse
angesichts tiefgreifender soziokultureller
Umwälzungen.
Die Beiträge analysieren musikalische Praxis in unterschiedlichen
Kontexten – vom Gottesdienst bis zur
Popkultur – und entfalten dabei in interdisziplinärer
Ausrichtung historische, religionstheoretische, philosophische,
phänomenologische und praxisbezogene
Perspektiven.
[Modulations and Variations. The Protestant Church
Service and its Music]
»Modulations« and »variations« are central concepts in music theory,
but are also used in the humanities. They each denote a change: variation
as an episodic exploitation of the potential of a musical theme,
modulation as a change to a different key. Thus, they symbolise what
can currently be observed between music and the church: a fundamental
transformation of existing conditions in the face of profound
socio-cultural upheavals.
The contributions analyse musical practice in different contexts –
from church services to pop culture – and, in an interdisciplinary
approach, unfold historical, religious-theoretical, philosophical,
phenomenological and practice-related perspectives.
31
PRAKTISCHE THEOLOGIE
Neue Beiträge der Paul-Gerhardt-
Gesellschaft | 3
ca. 208 Seiten | 14,5 x 21,5 cm
Paperback
ca. EUR 34,00 [D]
ISBN 978-3-374-08138-7
WGS 2593
erscheint November 2026
E-Book (PDF) | EUR 33,99 [D]
ISBN 978-3-374-08139-4
auch erhältlich als
Beiträge zu Liturgie und
Spiritualität (Lit) | 37
ca. 204 Seiten | 14,5 x 21,5 cm
Paperback
ca. EUR 35,00 [D]
ISBN 978-3-374-08155-4
WGS 2543
erscheint September 2026
E-Book (PDF) | EUR 34,99 [D]
ISBN 978-3-374-08156-1
auch erhältlich als
Konrad Klek (Hrsg.)
»Tapfre Leute soll man loben …«
Paul Gerhardt in Lübben – und das Weiterwirken
seiner Lieder
Der Band versammelt Beiträge zur Tagung der Paul-
Gerhardt-Gesellschaft 2025 an des Dichters letztem
Wirkungsort Lübben/Spree. Im Blick sind neben dem
letzten Kausalgedicht Gerhardts das Testament an
seinen Sohn, die Verbreitung der Lieder in Gesangbüchern
der Niederlausitz, auch im sorbischen Sprachbereich
und in ganz Deutschland in der Zeit nach seinem
Tod, bis Gerhardt neben Luther namentlich bereits im
Buchtitel erscheint. Auch das neu entdeckte Lied auf
den Tod eines Kindes wird vorgestellt.
Mit Beiträgen von: Konrad Klek, Frank Kurzmann, Hartmut Leipner,
Andreas Stegmann, Andreas Waczkat.
Ich und Wir
Subjekt und Gemeinde im Gottesdienst
Im Auftrag der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche
Deutschlands (VELKD) hrsg. von Alexander Deeg und Simone
Ziermann
Wer bin ich im Gottesdienst? Welche verschiedenen
Rollen übernehmen Liturginnen und Liturgen? Und
wie verhalten sich diese Rollen zum jeweiligen Person-Sein?
Wie lässt sich andererseits »Gemeinde« verstehen?
Und wie sind beide gottesdienstliche Pole –
Liturgin und Gemeinde – aufeinander bezogen und
verwiesen? Diesen Fragehorizont erkundet das vorliegende
Buch.
Die gottesdienstlichen Akteure werden dabei facettenreich
in den Blick genommen, liturgiewissenschaftlich
reflektiert, kulturwissenschaftlich akzentuiert, historisch
vertieft und in ökumenischer Weite verortet.
[»Brave People Deserve Praise …« Paul Gerhardt in
Lübben – and the Lasting Impact of His Hymns]
This volume contains contributions to the 2025 conference of the
Paul Gerhardt Society in Lübben/Spree, the poet‘s last place of work.
In addition to Gerhardt‘s last causal poem, it focuses on his will to
his son, the dissemination of his songs in hymnals in Lower Lusatia,
also in the Sorbian-speaking region and throughout Germany in
the period after his death, until Gerhardt appeared alongside Luther
by name in the title of the book. The newly discovered song on the
death of a child is also presented.
Mit Beiträgen von Veronika Darian, Alexander Deeg, Christian
Grethlein, Konstanze Kemnitzer, Ralph Kunz, Kerstin Menzel,
Michael Meyer-Blanck, Nepomuk Riva, Uwe Steinmetz, Stephan
Winter und Simone Ziermann.
[Me and Us. Subject and Community in Worship]
Who am I in worship? What different roles do liturgists take on?
And how do these roles relate to the respective personhood? On the
other hand, how can ‘congregation’ be understood? And how are
both poles of worship – liturgist and congregation – related and referenced
to each other? This book explores these questions.
The actors in worship are examined from many angles, reflected
upon from a liturgical perspective, accentuated from a cultural studies
perspective, explored in depth from a historical perspective,
and situated in an ecumenical context.
32
PRAKTISCHE THEOLOGIE
Patrick Todjeras | Michael Herbst
Begabt und ermächtigt
Ehrenamtsgemeinden mit
hauptamtlicher Assistenz
ca. 136 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 28,00 [D]
ISBN 978-3-374-08172-1
WGS 2543
erscheint September 2026
E-Book (PDF)
EUR 27,99 [D]
ISBN 978-3-374-08173-8
auch erhältlich als
Die Kirchen in Deutschland befinden sich in einem lang andauernden, sich beschleunigenden
Umbauprozess. Dazu trägt auch bei, dass es keinen ausreichenden
pastoralen Nachwuchs gibt, und dass für die Besetzung von Pfarrstellen
auf Dauer auch die Mittel nicht ausreichen. Die Autoren sehen in der Krise
der Kirchen eine Chance, sich zu besinnen und ihre ›Idee‹ von Kirche neu zu
formulieren: als selbsttätige, von den Gaben der Getauften und Gäste getragene
Ehrenamtskirche – und nicht als pastoral betreute Gemeinde. Chancen
und Grenzen dieser Idee werden in diesem Band erörtert und praktische Anregungen
vermittelt.
Patrick Todjeras, Dr., Jahrgang 1983, Studium
der Ev. Theologie in Wien und Los Angeles,
ev. Pfarrer in Marchtrenk, Direktor des
Instituts zur Erforschung von Mission und
Kirche (IMK), Rektor des Werks für Evangelisation
und Gemeindeaufbau in der Evangelischen
Kirche in Österreich.
[Talented and Empowered. Volunteer Congregations with Professional Assistance]
The Churches in Germany are undergoing a long-term, accelerating process of restructuring.
This is partly due to a lack of young pastoral workers and insufficient funds to fill parish positions
in the long term. The authors see this crisis as an opportunity to reflect and reformulate
their ›idea‹ of the church: as an autonomous church of volunteers, supported by the gifts of the
baptised and guests – and not as a parish under pastoral care. The opportunities and limitations
of this idea are discussed in this volume, which also provides practical suggestions.
Michael Herbst, Dr., Jahrgang 1955, Studium
der Ev. Theologie in Bethel, Göttingen
und Erlangen, wiss. Mitarbeiter in Erlangen
(1981–1984), ev. Pfarrer in Münster (1984–
1992) und Bethel (1992–1996), Professor für
Praktische Theologie und Direktor des Instituts
zur Erforschung von Evangelisation und
Gemeindeentwicklung (IEEG) in Greifswald,
seit 2022 Senior Consultant am Institut zur
Erforschung von Mission und Kirche (Attersee,
Österreich).
33
PRAKTISCHE THEOLOGIE
ca. 168 Seiten | 12 x 19 cm
Paperback
ca. EUR 38,00 [D]
ISBN 978-3-374-08157-8
WGS 2542
erscheint August 2026
E-Book (PDF) | EUR 37,99 [D]
ISBN 978-3-374-08158-5
auch erhältlich als
222 Seiten | 12 x 19 cm
Paperback
EUR 35,00 [D]
ISBN 978-3-374-08100-4
WGS 2543
April 2026 erschienen
E-Book (PDF) | EUR 34,99 [D]
ISBN 978-3-374-08101-1
auch erhältlich als
Christine Ulrich
Die zweifache Wahrheitstradition
Evangelische Publizistik zwischen journalistischem Ethos
und christlichem Glauben
In Zeiten von Desinformation und digitalem Wandel
steht die journalistische Suche nach Wahrheit vor
neuen Herausforderungen. Auch die evangelische Publizistik
als spezifisches Modell dieser Berufspraxis ist
davon betroffen. Dabei zeigt sich, dass sich christliche
Journalistinnen und Journalisten in zwei Wahrheitstraditionen
bewegen: Sie sind den handwerklichen Fakten
wie auch dem biblischen Verständnis von Wahrheit als
Beziehung und Treue verpflichtet.
Journalismus und Kirche sind als Institutionen durch
ihren hermeneutischen Ansatz und ihren Wahrheitsanspruch
teilweise verbunden. Christliche Publizistik
hat gerade im Sinne Öffentlicher Theologie wesentliche
Aufgaben: den gesellschaftlichen Diskurs qualitativ zu
bereichern, ihn anwaltschaftlich um wichtige Perspektiven
zu ergänzen, Gesprächsräume offenzuhalten und
so christliche Wahrheit mitzutransportieren.
[The Dual Tradition of Truth. Protestant Journalism Between
Journalistic Ethics and Christian Faith]
In times of disinformation and digital transformation, the journalistic
search for truth faces new challenges. Protestant journalism, as a
specific model of this professional practice, is also affected by this. It
is evident that Christian journalists operate within two traditions of
truth: they are committed to factual accuracy as well as to the biblical
understanding of truth as relationship and faithfulness.
Journalism and the church are institutions that are partly connected
by their hermeneutic approach and their claim to truth. Christian
journalism has essential tasks, particularly in terms of public theology:
to enrich the quality of social discourse, to supplement it with
important perspectives in an advocacy role, to keep spaces for dialogue
open and thus to convey Christian truth.
Christian Grethlein
Praktische Theologie und Kirche
Eine autobiographisch orientierte Rekonstruktion
Seit Jahrzehnten vollziehen sich in unserer Gesellschaft
tiefgreifende Veränderungen. Sie betreffen auch
die Daseins- und Wertorientierung der Menschen und
fordern so Kirche heraus.
Der deutschlandweit bekannte Praktische Theologe
Christian Grethlein untersucht seit fast 50 Jahren diese
Entwicklungen.
In seinem anregenden Taschenbuch rekonstruiert er
Einsichten, die sich für ihn durch die Analyse menschlicher
Daseins- und Wertorientierungen ergaben und
zu einem neuen Verständnis von Kirche und Praktischer
Theologie führten.
[Practical Theology and the Church. An Autobiographically
Oriented Reconstruction]
For decades, profound changes have been taking place in our society.
These changes also affect people’s attitudes towards life and values,
thus challenging the Church.
Christian Grethlein, a practical theologian known throughout Germany,
has been studying these developments for almost 50 years.
In his stimulating paperback, he reconstructs insights that he
gained through analysing human existential and value orientations,
which led to a new understanding of the church and practical
theology.
Christian Grethlein, Dr. theol., Jahrgang 1954, lehrte in Berlin
und Halle und war von 1997 bis 2020 Professor für Praktische
Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Münster.
Von 2006 bis 2009 war er Vorsitzender des Evangelisch-
Theologischen Fakultätentags. Von 2010 bis 2012 erhielt er die
Opus-magnum-Förderung der VolkswagenStiftung. Bis 2017 hat
er seit den 1990er Jahren die »Theologische Literaturzeitung«
als Fachherausgeber im wiedervereinigten Deutschland entscheidend
mitgeprägt.
Christine Ulrich, Dr. phil., Jahrgang 1978, ist Journalistin und Medienethikerin.
Sie hat zunächst Romanistik und Politikwissenschaft
in Bamberg und Pisa studiert. Beim »Münchner Merkur« volontierte
sie und war als Redakteurin im Lokal- und im Kulturteil tätig.
Seit 2018 arbeitet sie beim Evangelischen Pressedienst (epd)/Evangelischen
Presseverband für Bayern (EPV) in München. Nebenher
absolvierte sie ein Aufbaustudium Medienethik an der Hochschule
für Philosophie in München. 2025 schloss sie an der KU Eichstätt-
Ingolstadt ihre Promotion ab zum Thema »Der Wahrheitsdiskurs in
seiner Bedeutung für die journalistische Praxis«.
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PRAKTISCHE THEOLOGIE
ca. 288 Seiten | 14 x 21 cm
Paperback
ca. EUR 38 [D]
ISBN 978-3-374-08195-0
WGS 2543
erscheint August 2026
E-Book (PDF) | EUR 37,99 [D]
ISBN 978-3-374-08196-7
auch erhältlich als
ca. 268 Seiten | 12 x 19 cm
Paperback
ca. EUR 28,00 D]
ISBN 978-3-374-08186-8
WGS 2543
erscheint August 2026
Frank Weyen
Religiöse Daseinsvorsorge
Kirche, Diakonie und der essentielle Zusammenhalt der
Gesellschaft
Religiosität ist eines der elementarsten Bedürfnisse des
Menschen. Nicht umsonst ist Religion ein ständiger Begleiter
aller kultureller Epochen der Menschheit. Diese
Monografie geht der Frage nach, was die Gesellschaft
zusammenhält und welchen Beitrag dazu die Religion,
vermittels der evangelischen Kirche als Gesellschaftskirche
leistet. Dies hat nicht nur, wie zu vermuten wäre,
einen praktischen und haptischen Bezug, so als würde
Kirche nur noch durch eine Verkündigung mit Händen
und Füßen in Form der Diakonie als tätige Nächstenliebe
erfahrbar und gesellschaftlich akzeptiert. Es geht
um die Bedeutung von Theologie und Kirche für die
Gesellschaft als Ganze.
[Religious Public Services. The Church, Social Welfare
Work and the Essential Cohesion of Society]
Religiosity is one of humankind’s most fundamental needs. It is no
coincidence that religion has been a constant companion throughout
all cultural epochs of humanity. This monograph explores what
holds society together and what contribution religion, through the
Protestant Church as a church for society, makes to this cohesion.
This is not merely, as one might assume, a practical and tangible
matter, as if the Church could only be experienced and socially accepted
through a hands-on proclamation in the form of diakonia
(service) as active charity. Rather, it examines the significance of
theology and the Church for society and its cohesion.
Frank Weyen, Dr. theol., Jahrgang 1965, ist außerplanmäßiger
Professor für Praktische Theologie und Diakoniewissenschaft an
der Universität Münster, Privatdozent für Praktische Theologie an
der Universität Zürich, Vorstandsmitglied im Pastorenausschuss
der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers sowie Gemeindepfarrer.
Wolfgang Gern
Um Menschenwürde und Gerechtigkeit willen
Ökumenische und diakonische Impulse
Der Theologe und langjährige hessische Diakoniechef
Wolfgang Gern entfaltet in Vorträgen und Aufsätzen,
wie mitleidenschaftlich interkulturelle Theologien
und die ökumenische Bewegung als Ganzes verbunden
sind mit Leidenserfahrungen im Widerstand und
mit dem hoffnungsvollen Einsatz für Menschenwürde,
menschliche Entwicklung und Gerechtigkeit.
Gern hebt hervor, dass in der weltweiten Ökumene Diakonie
als Sprache der Kirche besonders verstanden wird.
Seine Impulse mahnen, Ausgrenzung, Diskriminierung
und Entsolidarisierung entgegenzuwirken und sich den
»Blick von unten« zu bewahren. Dazu gehört, Integration
zu gestalten, das interkulturelle Zusammenleben in der
Einwanderungsgesellschaft zu fördern und Unterschiede
und Vielfalt als Chance und Reichtum wahrzunehmen.
[For the Sake of Human Dignity and Justice. Ecumenical
and Diaconal Impulses]
In lectures and essays, theologian and long-standing head of the
Hessian Diakonie, Wolfgang Gern, explains how intercultural theologies
and the ecumenical movement as a whole are passionately
linked to experiences of suffering in resistance and to the hopeful
commitment to human dignity, human development and justice.
Gern emphasises that in global ecumenism, social welfare work is
understood as the language of the church. His ideas urge us to counteract
exclusion, discrimination and a lack of solidarity and to maintain
a »view from below«. This includes shaping integration, promoting
intercultural coexistence in immigrant societies and perceiving
differences and diversity as opportunities and assets.
Wolfgang Gern, Dr. theol., Jahrgang 1951, ist Pfarrer i.R. der
Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Er studierte Theologie
in Berlin, Heidelberg und Bangalore/Indien. In den Jahren
1973/74 war er Flüchtlingshelfer im Vietnamkrieg. Er wurde 1984
im Fach Praktische Theologie promoviert und war Hochschulassistent
an der Theologischen Fakultät Heidelberg. 1990 wurde er
Gemeindepfarrer in Reichelsheim/Odenwald und 1996 Leiter der
Gossner Mission in Mainz. Im Jahr 2000 wurde er Vorstandsvorsitzender
des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau, 2013
der Diakonie Hessen. Seit seinem Ruhestand 2016 übernahm er
Gastdozenturen u. a. an der Protestantischen Universität in Ruanda
und an der Silliman-University auf den Philippinen sowie
Vakanzvertretungen als Pfarrer in Venedig und Shanghai.
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PRAKTISCHE THEOLOGIE
SI-Diskurse | Gesellschaft –
Kirche – Religion | 9
575 Seiten | 15,3 x 22,7 cm
Paperback
EUR 139,00 [D]
ISBN 978-3-374-08099-1
WGS 2543
April 2026 erschienen
SI-Diskurse | Gesellschaft –
Kirche – Religion | 10
ca. 381 Seiten | 15,3 x 22,7 cm
Paperback
ca. EUR 69 [D]
ISBN 978-3-374-08199-8
WGS 2543
erscheint Juni 2026
Georg Lämmlin | Philipp Elhaus | Niko Labohm
Gunther Schendel (Hrsg.)
Adaption und Innovation
Evangelische Kirchen in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen
Die evangelischen Kirchen stehen mitten in einem
grundlegenden Wandel: Gesellschaftliche Veränderungen
mit der Folge abnehmender Kirchenbindung und
Mitgliederzahlen. Die damit verbundenen finanziellen
und personellen Engpässe erfordern grundlegende
Umstrukturierungen. Projekte und Prozesse in den
Landeskirchen, die wir empirisch beobachten, bewegen
sich nach unserer Beobachtung in einer Spannung
zwischen Adaption und Innovation. Während Adaption
an die externen Veränderungsprozesse stärker auf eine
Abfederung der Folgen gerichtet ist, könnte ein originäres
Konzept von Innovation seine Bedeutung darin gewinnen,
die Potenziale der christlichen Religionspraxis
in der Gesellschaft unter veränderten Bedingungen
neu zur Geltung zu bringen.
Mit Beiträgen von Philipp Elhaus, Veronika Eufinger, Johannes
Eurich, Georg Lämmlin, Andreas Mayert, Hilke Rebenstorf, David
Samhammer, Gunter Schendel, Matthias Sellmann.
[Adaptation and Innovation. Protestant Churches in Processes
of Social Change]
The Protestant churches are in the midst of fundamental changes:
societal shifts resulting in declining church loyalty and membership
numbers. The financial and personnel constraints that have
already occurred and will become worse in the future require fundamental
restructuring. We observe that projects and processes in
the regional churches, which we empirically study, are caught in
a tension between adaptation and innovation. While adaptation to
external change processes is more focused on mitigating the consequences,
an original concept of innovation could gain significance
in rediscovering the potential of Christian religious practice in society
under changed conditions.
Felix Eiffler | Philipp Elhaus | Georg Hofmeister |
Gunther Schendel | Hubertus Schönemann (Hrsg.)
Postparochiale Kirche
Veränderungsdynamiken in ökumenischer Perspektive
Der Band analysiert die tiefgreifenden Strukturumbrüche
der Kirchen im Horizont gesellschaftlicher Transformation.
Die Beiträge entfalten den Begriff der „Postparochialität“
als ökumenische Suchbewegung jenseits
bestehender territorialer Raumbezüge. In historischer,
kirchentheoretischer und praxisbezogener Perspektive
werden neue Raum-, Organisations- und Sozialformen
kirchlichen Handelns vorgestellt und diskutiert. Wissenschaftliche
Analysen und konkrete Praxisbeispiele
eröffnen einen reflektierten Diskursraum für Kirchenentwicklung.
Der ökumenisch verantwortete Band
richtet sich an Theologie, Kirchenleitung und kirchliche
Praxis gleichermaßen und bietet einen substanziellen
Beitrag zur Zukunft von kirchlicher Präsenz und
Sendung.
Mit Beiträgen von Georg Hofmeister, Paula Hofmeister, Ludwig
M. Jetschke, Hanns-Peter Johannsen, Sonja Keller, Mathias Kreplin,
Steve Ogedegbe, Christiane Quincke, Andreas Raabe, Erik
Reppel, Simon Roppel, Gunther Schendel, Hubertus Schönemann,
Johannes Weth, Andreas Weiser, Nadine Willke.
[The Post-Parochial Church. Dynamics of Change from
an Ecumenical Perspective]
This volume analyses the profound structural upheavals within the
churches against the backdrop of societal transformation. The contributions
explore the concept of ‘post-parochiality’ as an ecumenical
quest that transcends existing territorial boundaries. New spatial,
organisational and social forms of church activity are presented
and discussed from historical, ecclesiological and practical perspectives.
Scholarly analyses and concrete practical examples open up a
space for reflective discourse on church development. This ecumenically
authored volume is aimed equally at theology, church leadership
and church practice, and offers a substantial contribution to the
future of the church’s presence and mission.
36
RELIGIONSPÄDAGOGIK
Martin Hailer
Systematische Theologie für die Schule
ca. 400 Seiten | 14 x 21 cm | 15 s/w Abb.
Hardcover | Fadenheftung
ca. EUR 58,00 [D]
ISBN 978-3-374-08144-8
WGS 2543
erscheint August 2026
E-Book (PDF)
EUR 0,00 [D]
ISBN 978-3-374-08145-57
auch erhältlich als
Hier wird ein Lehrbuch der Systematischen Theologie, speziell für Religionslehrkräfte
und entsprechende Studiengänge vorgelegt. Es orientiert sich nicht
am klassischen Schema der Dogmatik, sondern an Bildungsplanthemen, Schülerfragen
und Interessenbekundungen aktiver Lehrkräfte, die aus Interviews
gewonnen wurden.
In neun Kapiteln geht es unter anderem um die Frage nach Gottes Gegenwart,
um Israel und Christus, um eine für die Gegenwart verständliche Übersetzung
der Themen von Gnade und Rechtfertigung, um die zu oft abgeblendete
Wunderfrage und die nach Gott und dem Leid. Klassische Themen wie die
Frage nach dem Schöpfer und die Gotteslehre fehlen nicht, werden aber den
Interessenbekundungen folgend neu aufgerollt. Der Stoff wird mit Tabellen
und Graphiken sowie einer Synopse zum klassischen Schema veranschaulicht.
[Systematic Theology for Teachers]
A textbook on systematic theology for religious education teachers and students. It is not
based on the classic dogmatic scheme, but on educational topics, questions from pupils and
expressions of interest from active teachers, which were gathered from interviews. Nine chapters
deal with topics such as the question of God’s presence, Israel and Christ, a translation of
the themes of grace/justification that is understandable today, the question of miracles, which
is too often glossed over, and the question of God and suffering. Classical themes such as
Creator/creation and the doctrine of God are not missing, but are revisited in line with the
interests expressed. The presentation is illustrated with tables and graphs as well as a synopsis
of the classic dogmatic scheme.
Martin Hailer, Dr. theol. habil., Jahrgang
1965, studierte Theologie und Philosophie.
Er ist Professor für Evangelische Theologie
und ihre Didaktik, Schwerpunkt Systematische
Theologie, an der Pädagogischen
Hochschule Heidelberg. Bücher u.a.: Theologie
als Weisheit (1997), Gott und die Götzen
(2004), Stellvertretung (2018).
37
RELIGIONSPÄDAGOGIK
Karlo Meyer | Christian Hild
Mehr Relevanz wagen!
Partizipation bei der Themenklärung
im Religionsunterricht
ca. 264 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
ca. EUR 39,00 [D]
ISBN 978-3-374-08123-3
WGS 2543
erscheint November 2026
E-Book (PDF)
EUR 38,99 [D]
ISBN 978-3-374-08124-0
auch erhältlich als
Karlo Meyer, Dr. theol., Jahrgang 1968, lehrt
als Professor für Religionspädagogik an der
Universität des Saarlandes. Er ist Herausgeber
der Zeitschrift für Religionspädagogik, des
Theo-Web sowie Bereichsherausgeber des
Wissenschaftlich-Religionspädagogischen Lexikons
(WiReLex) zu interreligiösem Lernen
und internationalen Fragen.
Schülerinnen und Schüler können stärker in die Mitbestimmung religiös bedeutsamer
Themen einbezogen werden. Das Buch ermutigt Lehrkräfte, ihnen
dabei Eigenständigkeit zuzugestehen und Verantwortung zu übertragen,
selbstbestimmt gemeinsam zu klären, was thematisch in Religion relevant sein
oder noch werden könnte. Als Hintergrund gehen die Autoren auf religionspädagogische
Konzeptionen ein, greifen auf Relevanztheorien zurück und geben
praxisnahe Impulse.
Drei Zielhorizonte bilden den Fokus: kommunikativ das Einüben gemeinsamer
demokratischer Aushandlungen, didaktisch die Mitverantwortung für Lehr-
Lern-Prozesse und theologisch die Förderung von religiöser Mündigkeit und
Positionierung. Vorgelegt wird ein engagiertes Plädoyer für einen Religionsunterricht,
der relevante Themen nicht vorgibt, sondern hervorbringt.
Christian Hild, Dr. Dr. phil., Jahrgang 1978,
studierte Evangelische Theologie und Klassische
Philologie und arbeitete als Studienrat
im saarländischen Schuldienst. Er ist Privatdozent
für Religionspädagogik und als Akademischer
Rat am Institut für Evangelische Theologie
der Universität des Saarlandes tätig.
[Dare to be More Relevant! Participation in Clarifying Topics in Religious Education]
Pupils can be more closely involved in the co-determination of religiously significant topics. The
book encourages teachers to allow them independence and to transfer responsibility to them,
enabling them to clarify together, in a self-determined manner, what could be or might become
relevant in terms of religious topics. As background, the authors discuss religious education concepts,
draw on relevance theories and provide practical ideas.
The focus is on three objectives: communicatively, practising joint democratic negotiations; didactically,
sharing responsibility for teaching and learning processes; and theologically, promoting
religious maturity and positioning. The book presents a passionate plea for religious education
that does not dictate relevant topics, but rather brings them to the fore.
38
ANZEIGE
evangelische aspekte
evangelische aspekte
ISSN 0939-3455
Abonnement:
Evangelische
Akademikerschaft
in Deutschland e. V.
Im Lontel 31
71254 Ditzingen
Tel: 07156-179 79 54
info@ev-akademiker.de
Gewissen
21 × 29,5 cm
EUR 8,00 [D]
erscheint August 2026
In schwierigen moralischen Fragen ist
unser Gewissen Richtschnur und nach
protestantischem Verständnis letzte
Entscheidungsinstanz. Die Verantwortung
bei Gewissensentscheidungen
kann uns niemand abnehmen – ob bei
Kriegsdienstverweigerung, Sterbehilfe
oder Schwangerschaftsabbruch. Umso
wichtiger ist, wodurch das Gewissen
geprägt wird und wie es sich Geltung
verschafft. Ein Heft zu Gewissensfragen
mit Antworten aus Theologie, Philosophie
und Psychologie.
Heiliger Geist
21 × 29,5 cm
EUR 8,00 [D]
erscheint November 2026
Obwohl im Alten wie im Neuen
Testament an vielen Stellen vom Geist
Gottes die Rede ist, tun sich bis heute
viele Menschen schwer mit dem
Glauben an den »Heiligen Geist«. In der
Theologie steht er für die Anwesenheit
Gottes bei den Menschen – innerhalb,
aber auch außerhalb der Kirche. Erfüllt
vom Heiligen Geist können Menschen
zu Boten Gottes werden. Aber woran
lässt sich der Heilige Geist erkennen
und von anderen (unheiligen) Geistern
unterscheiden?
Bezugspreise:
Einzelausgabe 48 Seiten
zzgl. Versand: EUR 8,00
Jahresabo 4 Ausgaben
inkl. Zustellung: ab EUR 16,00
Bezugsbedingungen:
Ein Jahresabonnement
umfasst die Zustellung
von vier Heften im Umfang
von jeweils 48 Seiten. Das
Abonnement verlängert
sich jeweils um 12 Monate,
wenn es nicht bis zum
30. September des Vorjahres
gekündigt wurde.
Kündigungen sind an die
Abo-Adresse (s.o.) zu richten.
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quartalsweise, jeweils
Mitte Februar, Mai,
August und November.
Zuletzt erschienen:
Heft 1/2026: Demokratie
Heft 2/2026: Lesen
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Redaktion, Manfred Schütz, Im Lontel 31, 71254 Ditzingen
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