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Raubzug gegen Kleinverdiener und Pensionisten!

Verliererampel setzt ihre Verarmungsstrategie gegen die eigene Bevölkerung um

Verliererampel setzt ihre Verarmungsstrategie gegen die eigene Bevölkerung um

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Nr. 20 . Freitag, 15. Mai 2026

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

A-1080 Wien . Tel.: 01 512 35 35 0 . Fax: 01 512 35 359

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Schluss mit Bargeld

in der Asylversorgung

Mit der vollständigen Einführung der Sachleistungskarte

zieht Salzburg einen Schlussstrich unter die bisherige Bargeldauszahlung

in der Grundversorgung. FPÖ-Klubobmann

Andreas Schöppl: „Wer Schutz braucht, bekommt

auch die Unterstützung, die er braucht.“ S. 13

Foto: FPÖ Salzburg

Raubzug gegen Kleinverdiener

und Pensionisten!

Verliererampel setzt ihre Verarmungsstrategie gegen die eigene Bevölkerung um

S. 2/3

Remigration ist das Gebot

Foto: United States Central Command/Samuel Ruiz

der Vernunft für Österreich!

Gerald Grosz‘ Buch „Ab nach Hause“ greift FPÖ-Kurswechsel zu Asyl auf – S. 4/5

PARLAMENT

Asylanteneinbürgerung

Die Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung

seit 2015/16 zeigen sich

jetzt auch bei den Einbürgerungen. Nach

zehnjährigem Aufenthalt in Österreich können

auch Asylanten um die österreichische

Staatsbürgerschaft ansuchen. Das führt

jetzt zu einer Masseneinbürgerung von

Afghanen und Syrern. S. 7

AUSSENPOLITIK

Falsche Entwicklung

Während Bundespräsident und Außenministerin

noch mehr Macht in Brüssel

konzentriert sehen wollen, fordern die Freiheitlichen

am „Europatag“ eine Rückbesinnung

auf die Intention der Gründerväter

und ihrer „Gemeinschaft der Vaterländer“.

Das heißt Stärkung der Nationalstaaten

statt noch mehr Zentralismus. S. 8/9

WIEN

SPÖ will ans „Tafelsilber“

Mit der Umwandlung einer der größten Wohnbaugesellschaften

des Landes in eine GmbH hat die SPÖ ihren

Blick auch auf das Vermögen der GESIBA gerichtet.

Sie braucht Geld zur Budgetsanierung. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

„Ab nach Hause“ hieß es in

Schweden für jede Menge krimineller

Illegaler. Doch weniger

als die Hälfte nahm freiwillig

Abschied vom süßen Leben im

„Volksheim“. Abschiebungen von

Asylanten und Asylwerbern war

in Schweden de facto unmöglich.

Das belegt ein neuer Bericht des

Schwedischen Nationalrats für

Kriminalprävention.

Ab nach Hause

Dass das auch in Österreich

nicht funktioniert, dafür genügt

ein Blick in die Kriminalstatistik

und Justizstatistik zu Verurteilungen.

Der überproportionale

Anstieg seit der Massenankunft

der „Fachkräfte“ 2015 darin ist

unübersehbar, die Leere in der

Abschiebstatistik ebenfalls.

Für den darniederliegenden

Gesundheitsbereich verweigern

ÖGK und das Ministerium jedwede

Zahlen. An den Wartelisten

für Operationen lassen sich die

Folgen der „All inclusive“-Versorgung

für die zugereisten Sozialhilfefälle

grob abschätzen.

Doch die Regierungsparteien

lassen sich von ihren gesponserten

NGOs und den Eurokraten

am Abarbeiten der Rückführungswarteschlange

abhalten. Nicht nur

bei Kriminellen, sondern auch für

Asylanten, deren Asylgrund „Bürgerkrieg“

verschwunden ist, wie

bei Syrern und Afghanen.

So verwandeln deren Kinder

den Unterricht an den Schulen

in Vorbereitungskurse für den

„Gottesstaat“, Kulturgut der Ungläubigen

entsorgen an Schulen

vorauseilend die Willkommens-NGOs.

Wie lange kann

es sich Österreich noch leisten,

„Deradikalisierungskurse“ statt

Rückflüge für die Dschihad-

Missionare zu organisieren?

Verachtung gegenüber eige

Für verfehlte Sanktionspolitik, linke NGOs, sinnlose EU-Projekte und Mas

Den Pensionisten, die dieses Land aufgebaut haben, will die Regierung

die Anpassung kürzen und Kleinverdiener werden mit

der Erhöhung der Arbeitslosenversicherung drangsaliert. Aber für

die Ukraine, NGOs, Asylforderer und sogar für Fäkal-Kunst wirft die

Verliererampel weiterhin das Steuergeld zum Fenster hinaus.

Das Doppelbudget der Verliererampel

erweist sich immer mehr als

eine zynische Verarmungsstrategie

gegen die eigene Bevölkerung.

Zuletzt bat SPÖ-Finanzminister

Marterbauer die 1,3 Millionen

Kleinverdiener über die Erhöhung

der Arbeitslosenversicherungsbeiträge

zur Kassa.

„Wer beispielsweise 2.200 Euro

brutto verdient, dem raubt die Verliererampel

mit ihren Belastungsplänen

aufs Jahr gerechnet 723 Euro“,

rechnete FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz vor. Besonders

perfide sei, dass gerade jene

am stärksten getroffen werden, die

ohnehin unter der Kostenlawine am

schwersten zu leiden haben.

Pensionisten zahlen erneut drauf

In der ORF-„Pressestunde“ kündigte

Neos-Chefin Meinl-Reisinger

den Pensionisten eine Anpassung

unter der Inflationsrate an. Sie sollen

erneut einen Beitrag zu Österreichs

2,4 Milliarden Euro Mithaftung

am 90-Milliarden-Kredit für

die Ukraine, für die 600.000 Euro

teure Urin-Show auf der Biennale in

Venedig, den Fördersumpf für linke

NGOs oder die Sozialleistungen für

illegale Einwanderer leisten.

Die freiheitliche Sozialsprecherin

Dagmar Belakowitsch wertete

SPITZE FEDER

Kunstförderer.

die Pläne der Neos-Chefin als „Anschlag

auf das Leistungsprinzip:

„Diese Politik der Leistungsfeindlichkeit

und Gleichmacherei zerstört

das Vertrauen in unseren Generationenvertrag

und ist ein fatales Signal

an die aktive Bevölkerung!“

Und dort, wo die Regierung vorgibt

zu entlasten, etwa bei der neuen

Zuverdienstgrenze für Pensionisten,

baut sie derartige Hürden

ein, an denen die meisten scheitern.

Als „bürokratisches Schikanepaket“,

„zutiefst ungerecht“, „wenig

verwunderlich“ wertete die

freiheitliche Sozialsprecherin die

willkürliche Festlegung der „Zuverdienstgrenze“

auf 40 Beitragsjahre:

„Was ist mit einer Frau, die wegen

der Kindererziehung nicht auf 40

Jahre kommt? Oder mit der Tochter,

die jahrelang ihre Mutter zuhause

pflegte? Sie alle werden von dieser

Regierung als Pensionisten zweiter

Klasse behandelt. Das ist eine Politik

der sozialen Ungleichheit, die

wir auf das Schärfste ablehnen!“

Denn im System kracht es weiter

ordentlich. 1.741 Betriebe meldeten

laut Statistik Austria bereits im ersten

Quartal dieses Jahres Insolvenz

an. „Das ist der in Zahlen gegossene

Beweis dafür, wie diese Verliererkoalition

unseren Wirtschaftsstandort

systematisch an die Wand fährt“,

Foto: NFZ

Christian Hafenecker und Dagmar Bela

aufs Schärfste zurück. Die Koalition so

merkte FPÖ-Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm zu den Zahlen an.

Der Jubel in der Koalition über einen

minimalen Rückgang im Vergleich

zum Vorjahresquartal sei einfach

nur zynisch.

Selbstproduziertes Desaster

Die Ursachen für die desaströse

wirtschaftliche Lage sind für die

Wirtschaftssprecherin hausgemacht:

Die Betriebe ächzen unter einer Rekordabgabenlast,

sie werden mit

Bürokratiemonstern geknebelt und

durch explodierende Energiekosten,

verursacht von einer Politik der zen-

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

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Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 20 Freitag, 15. Mai 2026

g

ner Bevölkerung

senzuwanderung gibt es weiterhin Milliarden

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Innenpolitik 3

Karner lässt Beamte im Stich

„Wenn ‚Schwarzcampen‘ in Österreich illegal

und somit strafbar ist, dürften auch Roma

und Sinti vor jeglicher rechtlicher Verfolgung

nicht verschont bleiben“, erklärte FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz zur Posse des

Innenministeriums. Dieses hatte eine Warnung

des Bezirkspolizeikommando Neusiedl

am See an die Bevölkerung vor möglichen

Problemen mit den „Schwarzcampern“ gewarnt.

Das Innenministerium hat die Warnung

gelöscht und eine interne Untersuchung gegen

das Bezirkspolizeikommando eingeleitet.

kowitsch wiesen den „Raubzug gegen Kleinverdiener und Pensionisten“

llte stattdessen das Sparpotenzial auf der Ausgabenseite angehen.

Teurer Erneuerbarenstrom

„Wer Strom auch dann gefördert einspeisen

kann, wenn der Markt ihn nicht braucht

oder das Netz ihn nicht verträgt, produziert

keine Versorgungssicherheit, sondern Systemkosten“,

nannten die beide FPÖ-Energiesprecher

Axel Kassegger und Paul Hammerl

den Kernpunkt der Kritik der Internationalen

Energieagentur an der heimischen Energiepolitik.

Ohne Korrekturen des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz

werde der hoch subventionierte

„grüne Strom“ den Strompreis in

Österreich hochhalten.

Foto: EP

tral gelenkten Planwirtschaft unter

dem Deckmantel des Klimaschutzes,

in den Ruin getrieben. Kolm:

„Die Insolvenzwelle ist daher kein

Naturereignis, sondern die Folge

vorsätzlichen Versagens!“

Dafür flossen 12 Milliarden Euro,

7,75 Milliarden US-Dollar sowie

eine unbekannte Menge Gold aus

Wien in Richtung Ukraine. Seit 2022

gab es insgesamt 1.011 Transportanmeldungen,

der Löwenanteil wurde

2025 mit 553 Fuhren geliefert. Und

das alles ohne Prüfung der Herkunft

der Bargeldbeträge oder der Goldbarren

und es gab keine Informationen

über Auftraggeber, Eigentümer

oder Verwendungszweck. Das ergab

eine Anfrage von FPÖ-Generalsekretär

Christian Hafenecker an den

Finanzminister. „Wenn man in Österreich

12.000 Euro auf sein Girokonto

einzahlen will, dann muss

man lückenlos belegen, woher dieses

Geld stammt. Wer mit mehr als

10.000 Euro über die EU-Außengrenze

fährt, muss das beim Zoll detailliert

deklarieren. Aber wenn 20

Milliarden Euro in ein Kriegsgebiet

rollen, dann fragt das Finanzministerium

nicht einmal, woher das Geld

kommt“, wunderte sich Hafenecker.

Foto: NFZ

Wahlfreiheit in der Pflege

„Wer Pflege braucht, wer Angehörige

pflegt oder wer tagtäglich in diesem Beruf arbeitet,

braucht keine Sonntagsreden, sondern

endlich ein System, das gerecht, menschlich

und verlässlich funktioniert“, mahnte FPÖ-

Pflege- und Behindertensprecher Christian

Ragger anlässlich des Internationalen Tages

der Pflege. Für die FPÖ sei die Stärkung der

Pflege zu Hause wichtig, die das Rückgrat

des Pflegesystems sei, weil sie menschlicher,

vertrauter und würdevoller als der Gang ins

Heim sei. Der Pflegescheck der FPÖ stelle

die Wahlfreiheit sicher, ob jemand zuhause

oder in einem Heim gepflegt werden wolle.

SPRUCH DER WOCHE

„Österreich hat enorm davon profitiert, Teil

dieser europäischen Gemeinschaft zu sein –

wirtschaftlich, kulturell und als

starke Stimme in der Welt.“

Christian Stocker

8. Mai 2026

Foto: NFZ

Die „enorme“ wirtschaftliche

Profitabilität? Kleiner Denkanstoß,

Herr Kanzler: Mit 1.000

Euro kann man sich im Vergleich

zum Jahr 2000 heute nur noch

Waren im Wert von 525,71 Euro

kaufen.

BILD DER WOCHE

Roter Zauberlehrling: Die Geister, die Wiens

SPÖ-Bürgermeister mit der Masseneinwanderung rief, pfiffen ihn

wegen der Teilnahme Israels am Songcontest am Rathausplatz aus.

Foto: Screenshot NFZ


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Wer zog in der „Causa Pilnacek“

die schwarzen Fäden?

Im Mittelpunkt der letztwöchigen Sitzungen des „Pilnacek-Untersuchungsausschusses“ stand das Vorgehen

der Behörden unmittelbar nach dem Tod von Christian Pilnacek. Für FPÖ-Fraktionsführer

Christian Hafenecker war die zeitliche Abfolge der Ereignisse bemerkenswert, denn sie erfolgte in einem

absoluten Rekordtempo ohne Rücksicht auf die Beweissicherung. Vor allem die Sicherung der elektronischen

Geräte Pilnaceks wäre wichtig gewesen, um die These der Polizei von einem Selbstmord zu verifizieren.

Befragt wurde jener Kriminalbeamte,

dem vorgeworfen wurde,

persönliche Gegenstände bei der

Freundin des Justiz-Sektionschefs

abgeholt und an den Anwalt der

Witwe übergeben zu haben, anstatt

diese als Beweismittel sicherzustellen.

Der Ermittler hatte gemeinsam

mit einem Kollegen am

Tag der Auffindung der Leiche

Pilnaceks dessen Handy und Autoschlüssel

sowie weitere Gegenstände

abgeholt.

Der Beamte erklärte sein Vorgehen

damit, dass ein Suizid Pilnaceks

für ihn „außer Zweifel“ gestanden

sei und diese daher aus kriminalpolizeilicher

Sicht keine Beweismittel

gewesen seien: „Wasserleichen

gehören zum täglichen

Geschäft des Landeskriminalamts

Niederösterreich.“

Mit der gleichen Begründung

verteidigte übrigens tags darauf

Pilnaceks Witwe das Vernichten

des ihr ausgehändigten Smartphones

ihres Mannes mit einem

Bunsenbrenner.

Seltsame Beweissicherung

Ebenso wehrte sich der Chefermittler

in seinem Eingangsstatement

gegen „konstruierte Vorwürfe“.

So habe man von den mit Pilnacek

damals im selben Haus wohnenden

Frauen weder Gegenstände gefordert,

noch sichergestellt. Die Mitbewohnerinnen

hätten vielmehr

bei der Polizei angefragt, was mit

den Gegenständen geschehen soll

und die Beamten ersucht, sie an

Pilnaceks Witwe zu übergeben.

Darunter war allerdings auch das

Smartphone Pilnceks, das der Chefermittler

als „nicht polizeilich relevant“

klassiert hatte: „Ein Handy

sagt mir keine Todesursache.“

Diese Aussagen zum Umgang

mit potenziellen Beweismitteln

waren für die Freiheitlichen zentraler

Kritikpunkt an der Arbeit der

Ermittler. „Es ist nicht nachvollziehbar,

warum zentrale Beweismittel

wie das Mobiltelefon und

die Smartwatch derart unterschiedlich

behandelt wurden. Während

das eine Gerät ausgewertet wurde,

sah man beim anderen von einer

rechtlich zulässigen Sicherstellung

ab. Ein solches Vorgehen muss hinterfragt

werden, um eine lückenlose

Aufklärung zu gewährleisten“,

erklärte FPÖ-Sicherheitssprecher

Gernot Darmann.

FPÖ-Fraktionsführer Hafenecker wunderte sich über die „flotte Feststellung“

eines Suizids und die Nichtsicherung von Beweismitteln.

Foto: NFZ

Zweifel an Ermittlungen

Kritisch bewertete er auch die

Darstellung der Ermittlungsarbeit.

Wenn offiziell ständig von „keinen

Ermittlungsfehlern“ die Rede sei,

gleichzeitig aber die Zuständigkeit

der Staatsanwaltschaft Krems an

die Staatsanwaltschaft Eisenstadt

übertragen wurde, dann stelle sich

für ihn doch die Frage nach der

Qualität der ursprünglichen Ermittlungsarbeit:

„Es entsteht der Eindruck,

dass ein sensibles Verfahren

formal korrekt dargestellt werden

soll, obwohl es inhaltliche Lücken

gab und gibt.“

Das ergab sich auch aus der Aussage

jenes Oberstaatsanwalts, der

am Vorhabensbericht der WKStA

zahlreiche Korrekturen vorgenommen

haben soll, in dem die Einstellung

der Ermittlungen gegen

die Beamten empfohlen wurde. Er

habe zwar das Ergebnis des Verfahrens

geteilt, die Begründung

dafür sei aber rechtlich in gewissen

Punkten falsch gewesen, sagte

er aus. Gefehlt habe die Rechtsfrage

zum Befugnismissbrauch. Denn

laut Strafprozessordnung liege es

im Ermessen der Beamten, ob sie

im Handy eine kriminalpolizeiliche

Relevanz erkennen. Wenn

wie im konkreten Fall die Arbeitshypothese

Suizid laute, dann wären

auch die letzten Kontakte am interessantesten

und somit eine Sicherstellung

aus seiner Sicht daher zulässig

gewesen.

Weisungsrat wurde „korrigiert“

Zur Frage, warum das Verfahren

der Staatsanwaltschaft Krems

entzogen und an die Staatsanwaltschaft

Eisenstadt übertragen wurde,

meinte der Oberstaatsanwalt,

dass es keine Fehler der Staatsanwaltschaft

Krems gegeben habe.

Aber diese sei infolge von Medienberichten

derart unter Beschuss geraten,

dass eine „Anscheinsbefangenheit“

bestanden habe. In einer

Weisung habe aber ein Kollege von

„renitentem“ Verhalten der Kremser

geschrieben. Man sei dort wegen

der Abgabe des Verfahrens

richtig „angefressen“ gewesen.

Für Darmann stellte sich dabei

die Frage nach der Rolle des Weisungsrates

im Justizministerium,

dessen Entscheidungen nachträglich

korrigiert wurden: „Der Weisungsrat

wirkte dabei mehr wie ein

‚unverbindlicher Empfehlungsrat‘.

Für eine transparente Aufklärung

ist es unerlässlich, dass all diese offenen

Fragen geklärt werden.“

Das neue Buch „Ab nach Hause“

von Gerald Grosz ist die

logische Fortsetzung seines letzten

mit dem Titel „Merkels Werk

– unser Untergang”. Nach der

Aufarbeitung der von Merkels

„Wir schaffen das!“ ausgelösten

Masseneinwanderung von Muslimen

aus aller Welt arbeitet sich

Grosz an den Lösungsvorschlägen

zur Behebung dieses katastrophalen

Fehlers ab, der die öffentliche

Sicherheit und unseren

Sozialstaat existenziell gefährdet.

Und das heißt: Remigration für

all jene, die nicht integriert sind,

die vom Sozialsystemen leben, die

kriminell geworden sind oder deren

Asylgrund erloschen ist. Sinnbildhaft

fand deshalb die Präsentation

des Buchs zusammen

mit FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl auch am Flughafen

Wien-Schwechat statt, dem „Tor

zurück zur Normalität“ für Asylforderer

und Österreicher.

Remigrati

In seinem neuen Buch „Ab

„Ab nach Hause“ – so lautet der

Titel des neuen Buchs von Gerald

Grosz, die logische Fortsetzung seines

Bestsellers „Merkels Werk –

unser Untergang”. Gemeinsam mit

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert

Kickl hat er letzte Woche das Werk

bei einer Pressekonferenz am Flughafen

Wien vorgestellt. Remigration

ist die einzig logische Antwort

auf die illegale Masseneinwanderung,

mit der wir Österreicher unsere

Heimat schützen können.

Kurswechsel um 180 Grad

Der Flughafen diene als Symbol

für diese unumgängliche Lösung

aller Probleme der unkontrollierten

Masseneinwanderung des letzten

Jahrzehnts. „Wenn es in den letzten

elf Jahren seit 2015 so gewesen

ist, dass Österreich ein Zielland für

Völkerwanderer aus Ländern geworden

ist, weil unverantwortliche

Politiker Österreich zu einem solchen

Zielland gemacht haben, dann

muss es in den kommenden Jahren

so sein, dass diese Reisebewegungen

entweder gar nicht stattfinden

oder die, die stattfinden, in die umgekehrte

Richtung verlaufen, nämlich

ab nach Hause!“, stellte der

FPÖ-Chef unmissverständlich klar.

Denn die gesamte Völkerwande-


Nr. 20 Freitag, 15. Mai 2026

g

Innenpolitik 5

Foto: FPÖ-TV

Thema

der

Woche

on ist das Gebot der Vernunft!

nach Hause“ fordert Gerald Grosz ganz im Sinne der Freiheitlichen eine Totalumkehr in der Asylpolitik

rung seit 2015 sei auf den falschen

Versprechen der Systemparteien

aufgebaut gewesen, erinnerte Kickl:

„Es kommen doch nur Frauen und

Kinder. Es kommen die Facharbeiter,

die wir so dringend brauchen. Die

Flüchtlinge werden unser Sozialsystem

stützen, die Pensionen finanzieren.

Es ist eine Tatsache, dass

alles, was der Bevölkerung damals

versprochen und angekündigt wurde,

letztlich nur Lug und Trug war.“

Einzig die Freiheitliche Partei

habe der Bevölkerung von Beginn

an reinen Wein eingeschenkt und

vor den heute für jedermann sichtbaren

Folgen gewarnt: Von der immer

offeneren Islamisierung über

die explodierende Kriminalität bis

hin zur systemgefährdenden Belastung

des Sozialstaats. Damals habe

man die FPÖ wegen dieser Warnungen

„Ausländerfeindlichkeit“ und

Schlimmeres an den Kopf geworfen.

Heute kritisiere man sie, weil

sie, wieder als einzige Partei, konkrete

Lösungen für die aufgestauten

Probleme vorlegt, erklärte Kickl.

Wir wurden 2015/16 belogen

Auch der Autor Gerald Grosz bezeichnete

die Grenzöffnung 2015 als

„das größtmögliche politische Verbrechen

der Nachkriegsgeschichte“.

Er warf den etablierten Parteien vor,

die Bevölkerung damals und auch

noch heute bewusst zu täuschen:

„Finden wir uns damit ab, dass wir

durch Scheinkonservative, die von

Obergrenzen in der Zuwanderung

sprechen, und dann in Wahrheit die

eigenen Wähler belügen und betrügen

und in dem Bereich gar nichts

tun, nur belogen und betrogen werden?“

In Hinblick auf die krachenden

Budgets und deren einseitige Sanierung

auf Kosten der arbeitenden

Staatsbürger verwies er auf die untragbaren

Folgekosten dieser unverantwortlichen

Asyl- und Einwanderungspolitik:

Für Deutschland lägen

Berechnungen in Höhe von 50 Milliarden

Euro jährlich vor. Umgelegt

auf Österreich würde das rund fünf

Milliarden allein für die „Gesellschaftsbereicherung“

ergeben. Und

von wem hole man sich das Geld für

diese Rechnung? Von den Pensionisten,

die den Wohlstand aufgebaut

haben, denn die Systemparteien seit

Jahren mutwillig niederzureißen begonnen

hätten!

Remigration statt Zuwanderung

Grosz und Kickl verteidigten den

Begriff der Remigration gegen die

Diffamierungsversuche des politi-

Zuwanderung nach Europa überfordert Gesellschaft und Sozialstaat.

Grafik: Rockwool Foundation Berlin

schen Establishments und der woken

Gesellschaftszerstörungsideologie.

„Remigration ist nicht Reintegration.

Und das ist der entscheidende

Punkt. Jene, die nicht integriert sind,

die unseren Sozialstaat ausnutzen,

die keinen wertschöpfenden Beitrag

zu einer europäischen Leistungsgesellschaft

leisten, die kriminell oder

religiös motivierte Gefährder geworden

oder die keine Staatsbürger

geworden sind, deren Asylgrund ist

erloschen!“

Herbert Kickl trat dem Vorwurf

der „Unmenschlichkeit“, der in

diesem Zusammenhang oft vorgebracht

werde, entschieden entgegen:

„Menschlich zu handeln heißt, vernünftig

zu handeln. Und vernünftig

zu handeln, das bedeutet, bedrohliche

Fehlentwicklungen und Gefahren

von vornherein zu unterbinden.“

Wo das aber nicht mehr möglich

sei und bereits massive Schäden

eingetreten seien, dort heißt vernünftig

zu handeln, die Ursachen

abzustellen und die Schäden zu reparieren.

„Nur so können wir Österreicher

unsere Werte, unsere Identität,

unsere Kultur und unseren Staat

erhalten. Wir handeln also zutiefst

menschlich, wenn wir den Systemwechsel

im Asylbereich vorantreiben“,

betonte der FPÖ-Obmann.


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Seit dem Wöginger-Verfahren

und der Bestellung eines Neos-

Manns zum Mitglied des EU-Rechnungshofs

ist er wieder in aller

Munde: Der Postenschacher. Darunter

versteht man die Verteilung

von gut bezahlten und einflussreichen

Jobs an Parteigünstlinge, obwohl

bei objektiver Herangehensweise

eine andere qualifiziertere

Person zum Zug gekommen wäre.

Ein Missstand, der zu Recht Empörung

auslöst.

Los vom Postenschacher

Vor diesem Hintergrund sorgte

eine Passage im Wahlprogramm

der FPÖ für Erstaunen, nach der

wichtige Posten der Verwaltung

durch ein Losverfahren zu vergeben

seien. Wer sich bewirbt und

die formalen und materiellen Voraussetzungen

erfüllt, dessen Name

kommt in den Lostopf. Das war

im Wahlkampf nicht als dezidierte

Forderung formuliert, sondern

als Gedankenanstoß: Was sollte in

der Realität schlechter werden, wie

gerade der Vorgang rund um den

EU-Rechnungshof beweist?

Tatsächlich hätten dann Personen

ohne „Parteiticket“ die gleiche

Chance wie alle anderen Kandidaten.

So würde dem Gedanken

der rechtlichen Gleichheit aller

Staatsbürger besser entsprochen,

wenn man sie von der Notwendigkeit

der Gnade eines Kabinetts

befreit. Wem die Vorstellung eines

Lostopfs zu gewöhnlich ist, kann

sich das Bild eines antiken Kleroterion

vor Augen halten. Das war

eine antike Losmaschine mit der

unter anderem die Bule, das war

die Ratsversammlung in den antiken

Städten, bestellt wurde. Sie

tagte an der Agora. Eine Agora

haben wir im Parlament, allerdings

wird dort nicht gelost, sondern über

den Postenschacher gejammert.

Foto: NFZ

BILDUNGSPOLITIK

Pinkes Experimentierchaos

Als „planloses Experimentierchaos auf dem

Rücken von Schülern, Eltern und Lehrern“ kritisierte

der FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl, die

von Neos-Bildungsminister Christoph Wiederkehr

vorgestellten Pläne für eine „Bildungsreform“. Insbesondere

die Idee einer sechsjährigen Volksschule

wertete Brückl als „völlig überflüssigen, ideologisch

motivierter Angriff“ auf das bewährte und differenzierte

österreichische Schulsystem.

Foto: NFZ

POLITIKBEWERTUNG

Auf dem falschen Weg

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts

IPSOS sehen

74 Prozent der Österreicher ihr

Land auf einem falschen Weg. Gar

85 Prozent beurteilen die wirtschaftliche

Situation als „sehr schlecht“.

Die größten Sorgen bereiten den

Österreichern Zuwanderung, Inflation

und Gesundheitswesen.

Paketstrafsteuer: Der

nächste Teuerungstreiber

Verliererampel heizt mit ihren „Sparmaßnahmen“ die Teuerung an

Die Koalition verspricht einerseits

die Bekämpfung der Teuerung,

um andererseits dann mit

Strafsteuern zur Budgetsanierung,

wie der Paketsteuer, die Inflation

selbst weiter anzuheizen.

Als ein „verheerendes Zeugnis

für die Systemparteien und die zuständige

SPÖ-Gesundheitsministerin

Korinna Schumann“ wertete

Paketstrafsteuer trifft heimische

Betriebe und die Konsumenten.

„Die neue Paketstrafsteuer ist

der nächste unwiderlegbare Beweis

dafür, dass diese Regierung die Bevölkerung

einfach nur mehr für

dumm verkaufen will!“, empörte

sich FPÖ-Generalsekretär Michael

Schnedlitz über die geplante Paketsteuer

der Verliererampel.

Selbst die Ausrede der Koalition,

damit ja nur die großen ausländischen

Onlinekonzerne abkassieren

zu wollen, triefe vor Unkenntnis

der Situation des Onlinehandels:

Denn auch die meisten heimischen

Unternehmen verkaufen über diese

Onlinekonzerne ihre Produkte.

„Mit anderen Worten: Weil diese

Versagerkoalition mit einer ausgabenseitigen

Budgetsanierung intellektuell

überfordert ist, versucht sie

Foto: NFZ

jetzt mit neuen Steuern die stetig

wachsenden Löcher zu stopfen“,

kritisierte Schnedlitz.

Schwarz-pinke Dilettanten

Vielleicht sollte die angebliche

Wirtschaftspartei ÖVP einmal ihre

Kammerfunktionäre fragen, wie

viele österreichische Klein- und

Mittelbetriebe auf Online-Plattformen

angewiesen sind, um überleben

zu können, insistierte der

FPÖ-Generalsekretär: „Jetzt diese

Unternehmen dafür zu bestrafen,

dass sie günstige Angebote schaffen

und gleichzeitig auch den Konsumenten

die nächste Teuerung

aufs Auge zu drücken, ist wohl der

letzte Beweis, dass ÖVP und Neos

wirtschaftspolitisch bereits auf das

Niveau der Babler-Kommunisten

abgesandelt sind!“

Ärztemangel und arbeitslose Jungärzte

der freiheitliche Gesundheitssprecher

Gerhard Kaniak die untragbaren

Zustände in der heimischen

Ärzteausbildung: „Während die

schwarz-rot-pinke Regierung den

Ärztemangel beklagt, müssen hunderte

heimische Medizinabsolventen

monatelang auf einen Ausbildungsplatz

für die Basisausbildung

warten und werden dadurch ins

Ausland getrieben.“

Da werden hunderttausende

Euro an Steuergeld in die Ausbildung

der Medizinstudenten investiert,

nur um ihnen nach dem

Studiumsabschluss die Tür vor der

Nase zuzuschlagen. „Anstatt unsere

hochqualifizierten jungen Ärzte

mit offenen Armen zu empfangen,

zwingt das System sie durch fehlende

Ausbildungsplätze in die Arbeitslosigkeit

oder treibt sie direkt

in die Arme von Deutschland und

der Schweiz. Das ist kein Zufall,

das ist organisiertes Versagen!“

Es brauche eine Ausbildungsgarantie

mit der Einrichtung eines

bundesweiten „Ausbildungspools“

zur Schaffung zusätzlicher Plätze

sowie ein einheitliches Stipendiensystem,

das Medizinstudenten im

Gegenzug für eine befristete Tätigkeit

im öffentlichen Gesundheitssystem

finanziell unterstützt.


Nr. 20 Freitag, 15. Mai 2026

g

Im 1. Quartal 2026 wurden um 21 Prozent mehr Ausländer eingebürgert

als im Vorjahr. Unter den 4.686 Eingebürgerten mit Wohnsitz

in Österreich waren 1.110 Asylanten aus Syrien sowie 420 aus

Afghanistan. Die FPÖ kritisiert dies als „Ausverkauf der Heimat“.

Parlament 7

Masseneinbürgerung von Syrern und Afghanen

Asyl heißt Schutz auf Zeit und nicht Anrecht auf Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft

Die unkontrollierte Masseneinwanderung

der 2010er Jahre zeigt

immer größere Auswirkungen bei

der Vergabe der österreichischen

Staatsbürgerschaft. Denn nach geltendem

Gesetz kann jede Person

nach zehnjährigem Aufenthalt in

Österreich einen Antrag auf Einbürgerung

stellen. Und er erhält

diese auch in der Regel zugesprochen.

Selbst dann, wenn er den bisherigen

Aufenthaltstitel nach dem

Asylrecht zugesprochen bekommen

hat.

Vom Asylanten zum Staatsbürger

Daher steigt seit einigen Jahren

die Zahl der eingebürgerten Personen

aus Afghanistan und Syrien

massiv an. Für die Freiheitlichen

ist der Anstieg der Einbürgerungen

ein Grund zur Sorge. „Es ist

ein untragbarer Zustand, dass das

Asylchaos nun direkt in eine Einbürgerungswelle

mündet“, erklärte

der freiheitliche Sicherheitssprecher

Gernot Darmann. Die aktuellen

Zahlen, wonach Syrer bereits

die größte Gruppe der Eingebürgerten

mit Wohnsitz in Österreich

ausmachen, würden diesen Trend

belegen.

Darmann ortete einen „organisierten

Ausverkauf der Heimat“

durch ÖVP-Innenminister Gerhard

Karner. „Der brüstet sich doch bei

jeder monatlichen Bekanntgabe der

Asylzahlen mit einem neuen Abschieberekord.

Aber in Wahrheit

betrifft das großteils nur Überstellungen

von kriminellen Personen

aus unseren Nachbarländern wie

Fast jeder zweite Schüler

in Wien ist bereits Moslem

In Wien ist der Anteil an muslimischen

Schülern in den Pflichtschulen

weiter gestiegen. Laut der

Wiener Bildungsdirektion haben

im laufenden Schuljahr bereits 38,5

Prozent der Schüler an Volks-, Mittel-,

Sonder- und Polytechnischen

Schulen ein islamisches Glaubensbekenntnis.

Betrachtet man nur die Volksschulen,

so sind dort 35 Prozent

Muslime, 37 Prozent gehören einer

christlichen Kirche an. Katholiken

machen nur mehr 22 Prozent aus.

Ihr Anteil ist damit geringer als

jener der Schüler ohne religiöses

Bekenntnis (26 Prozent). In den

Mittelschulen sind Muslime mit

46 Prozent noch deutlicher in der

Mehrheit, 35 Prozent sind Christen

und 17 Prozent ohne Bekenntnis.

Noch ausgeprägter zeigt sich

diese Entwicklung beim Vergleich

zwischen öffentlichen und privaten

Schulen: An den öffentlichen

Pflichtschulen sind 42 Prozent der

Schüler islamischen Glaubens, an

den Privatschulen Katholiken mit

45 Prozent die mit Abstand größte

Gruppe. Beide Male jeweils vor

Moslems sind an Wiener Schulen

bereits in der Mehrheit.

den Schülern ohne Bekenntnis mit

rund einem Viertel.

Durch die Zuwanderung aus

Syrien, Afghanistan und Irak habe

sich auch das Islamverständnis verändert,

warnte der Integrationsexperte

Kenan Güngör: „Der arabische

Islam ist homogener, koranfixierter

und dadurch rigider und salafistischer.“

Also mit einem Wort:

integrationsfeindlicher.

„Wir brauchen eine ehrliche Debatte

über die Grenzen der Integrationsfähigkeit

und die Notwendigkeit

einer klaren, österreichischen

Leitkultur“, mahnte der FPÖ-

Bildungssprecher Hermann Brückl

klare Maßnahmen ein.

Foto: NFZ

Sie kamen als Asylwerber, um als „Österreicher“ hier zu bleiben.

die Slowakei oder Ungarn“, relativierte

Darmann.

Seit über einem Jahr fällt der

Asylgrund für Syrer de facto weg.

Aber statt sie rückzuführen, würden

Karner & Co diese Asylanten

einbürgern. Dass die Länder für die

Masseneinbürgerung verantwortlich

seien, widerlegte Niederösterreichs

Asyllandesrat Martin Antauer:

„Die Länder können nicht anders,

als die Bundesvorgaben zu vollziehen.

So auch beim Staatsbürgerschaftsrecht.“

(Siehe dazu Seite 12)

Steuergeld für linke,

antisemitische Aktivisten

Erneut übte der freiheitliche

Kultursprecher Wendelin Mölzer

heftige Kritik am österreichischen

Beitrag zur Kunst-Biennale

in Venedig. Nicht nur hat der

von SPÖ-Vizekanzler und Kulturminister

Andreas Babler mit rund

600.000 Euro Steuergeld unterstützte

Österreich-Pavillon bereits

wegen seiner fragwürdigen Auftritte

von nackten Aktionistinnen und

einem mit Urin gefüllten Tank für

Kopfschütteln gesorgt. Jetzt erregte

auch die Beteiligung des Teams

rund um die Künstlerin Florentina

Holzinger an anti-israelischen Protestaktionen

im Rahmen der Biennale

negatives Aufsehen.

„Es ist völlig inakzeptabel, dass

ein offiziell von Österreich finanzierter

Beitrag für politische

Boykottaktionen gegen Israel

missbraucht wird. Hier wird mit

österreichischem Steuergeld Antisemitismus

gefördert“, stellte der

FPÖ-Kultursprecher klar.

Mölzer zeigte sich überzeugt, dass

die aktuelle Causa exemplarisch für

die Fehlentwicklungen der heimischen

Kulturpolitik stehe. Wenn

Frau Holzinger tatsächlich so ein

international gefeierter Weltstar sei,

wie es die SPÖ und die linke Kulturszene

behaupten, dann dürfte sie

wohl nicht auf die millionenschwere

Steuergeldsubvention angewiesen

sein. In diesem Zusammenhang

kündigte er auch eine parlamentarische

Anfrage zu sämtlichen Förderungen

der Künstlerin an.

„Österreich braucht eine Kulturpolitik

für die Menschen und nicht

für eine kleine ideologische Elite.

Kein einziger Steuercent darf für

antisemitische Protestaktionen, linke

Provokationskunst oder politische

Agitation missbraucht werden“,

forderte Mölzer.

Mölzer: Kein Steuergeld mehr für

antisemitische Aktivisten.

Foto: reporter.co.at

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Gerald Hauser

Ivermectin-Einsatz

war bei Corona legal

Demokratie-Gomorrha

im Europaparlament

Seit November 2025 ermittelt die

Europäische Staatsanwaltschaft gegen

die CSU-Europaabgeordnete

Angelika Niebler, die stellvertretende

CSU-Vorsitzende und Co-Vorsitzende

der CDU/CSU-Gruppe in

Brüssel. Niebler soll über Jahre Mitarbeiter,

die vom Europaparlament

bezahlt wurden, für Tätigkeiten in

Deutschland eingesetzt haben, die

keinen direkten Bezug zu ihrem

Mandat gehabt haben sollen.

Laut dem Nachrichtenportal

„Politico“ soll es auch um die Nutzung

von Fahrdiensten durch Assistenten

zwischen München, Brüssel

und Straßburg sowie zu privaten

und geschäftlichen Terminen ohne

Bezug zur Abgeordnetentätigkeit

umfassen. Außerdem sollen ihre

Assistenten in Brüssel private Aufgaben

erledigt haben.

Letzte Woche hat der Rechtsausschuss

des Europaparlaments ihre

Auslieferung verhindert. Während

die Mainstreammedien dazu donnernd

schweigen, haben sie im Vorjahr

eine regelrechte Kampagne

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Jahrelang wurden kritische

Ärzte, Wissenschaftler und Bürger

von den Systemparteien als

„Schwurbler“ diffamiert, wenn

sie die Corona-Maßnahmen oder

den Umgang mit Ivermectin hinterfragten.

Nun beschied der Verwaltungsgerichtshof:

Der Einsatz

von Ivermectin gegen COVID-19

war legal. Damit bricht das Kartenhaus

aus Propaganda und Panikmache

endgültig zusammen.

Besonders skandalös ist die

Diffamierung von Ivermectin.

Politiker, Medien und sogenannte

„Faktenchecker“ bezeichneten

es wider besseres Wissen als

„Pferdeentwurmungsmittel“ und

verschwiegen den jahrzehntelangen

Einsatz in der Humanmedizin.

Ivermectin ist seit 1987 für Menschen

zugelassen, es zählt laut

WHO zu den wichtigsten Arzneimitteln

und seinen Entdeckern wurde

2015 der Nobelpreis verliehen.

Das Gericht stellte klar, dass

Ärzte Patienten nach Wissenschaft

und Erfahrung behandeln

müssen und dabei auch über

„schulmedizinische“ Standards

hinausgehen dürfen. Bereits 2020

empfahl die Salzburger Ärztekammer

Ivermectin gegen COVID-19.

Auch das wurde von Regierung

und Medien verschwiegen. Dr.

Strasser und ich haben 2021 darauf

hingewiesen, dass Ivermectin

weltweit bei 28 Prozent der Weltbevölkerung

eingesetzt wurde. In

66 klinischen Studien zeigte sich

eine Reduktion von 79 Prozent der

Infektionen und 47 Prozent der

COVID-19-Todesfälle. Dies muss

jetzt aufgearbeitet werden. Die

Bürger haben ein Recht darauf!

Foto: EP

gegen die Vorsitzende des französischen

„Rassemblement National“,

die frühere Europaabgeordnete

Marine Le Pen, gefahren.

Auch Le Pen wurde damals vorgeworfen,

EU-Gelder für ihre Mitarbeiter

zweckentfremdet zu haben.

In Paris führte dies, passend vor

Präsidenten- und Parlamentswahl,

zu einem riesigen Skandal. In einem

Gerichtsverfahren wurde Le Pen

das passive Wahlrecht entzogen

und damit ihre Kandidatur zur Präsidentschaftswahl

2027 verhindert.

Parlament „schützt“ Niebler.

Weg vom Zentralstaa

zur Gemeinschaft d

Die Freiheitlichen warnten am „Europatag“ vor de

Am 9. Mai war der „Europatag

der Europäischen Union“ im

Gedenken an die Erklärung des

französischen Außenministers

Robert Schuman zur Gründung

der Europäischen Gemeinschaft

für Kohle und Stahl (EGKS). Die

EU-Kommission, unsere Außenministerin

und der Bundespräsident

nutzten dieses Gedenken,

um die Entwicklung weg von

der „Gemeinschaft der Nationalstaaten“

hin zu einem „zentralistischen

Unionsstaat“ voranzutreiben.

Das zeigte genau die

gefährliche Entwicklung für Europa

auf, die FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl in seiner

Stellungnahme kritisierte.

Bundespräsident Alexander Van

der Bellen begann seine Rede dann

auch mit „Liebe Europäerinnen

und Europäer und alle, die in Europa

leben“, um dem folgend kein

einziges Mal „Österreich“ oder gar

„Österreicherinnen und Österreicher“

zu erwähnen. Dafür schwadronierte

er einmal mehr über einen

„Europapatriotismus“, der den Europäern

den nationalen Patriotismus

austreiben soll.

Diesen Zentralismuswahn trieb

die Kommission auf die Spitze,

die in einem Post auf X all jene als

„Aluhut-Träger“ diffamierte, die

Europas Entwicklung nicht durch

jene rosa Brille sehen, wie Frau

von der Leyen & Co und fügte dem

den höhnischen Text hinzu: „Der

Kampf der Narrative spitzt sich

zu. Unsere Länder sind ein wiederkehrendes

Ziel. Es ist an der Zeit

zu handeln, um die Geschichten

zu erzählen, die uns stark machen.

Lassen Sie uns unsere eigene Geschichte

leben! Schützen Sie, was

zählt - unsere Demokratie.“

Entmachtung der Nationalstaaten

Die „Erzählung“, in die sich Neos-

Außenministerin Meinl-Reisinger

mit ihrem „Neun-Punkte-Plan“

verstieg, wertete die freiheitliche

Europasprecherin Susanne Fürst

als „Frontalangriff auf die österreichische

Souveränität und Neutralität“

und einen Verrat der Interessen

Foto: BMEIA/ Michael Gruber

ÖVP-Kanzler Stocker, Bundespräsiden

EU-Kommission noch mehr Macht auf

der eigenen Bevölkerung.

„Die große Idee des französischen

Außenministers Robert

Schuman einer Gemeinschaft freier

Vaterländer zur Sicherung von

Frieden und Wohlstand wurde bis

zur Unkenntlichkeit entfremdet.

In Brüssel agiert eine abgehobene

Elite, die Europa immer mehr

in Richtung eines zentralistischen

Superstaats verwandelt“, zeigte

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert

Kickl diese gefährliche Entwicklung

der EU auf.

So will Meinl-Reisinger in der

EU-Außenpolitik das Einstimmig-

EU-Kommission diffamiert ihre Kritiker

als schwurbelnde Aluhut-Träger.


Nr. 20 Freitag, 15. Mai 2026

g

t der Eliten, zurück

er Vaterländer

n brandgefährlichen Entwicklungen der EU

t Van der Bellen und Neos-Außenministerin Meinl-Reisinger wollen der

Kosten der Mitgliedsstaaten und deren gewählter Parlamente übertragen.

Foto: X.com

keitsprinzip abschaffen und damit

de facto die österreichische Neutralität

zu Grabe tragen. Für Fürst

werde mit dem Vetorecht der letzte

Schutzwall Österreichs demontiert,

der unser Land vor der völligen

Fremdbestimmung durch Brüsseler

Apparate und den Interessen der

Großmächte schützen könne. Denn

zuletzt hatte sich die Kommission

sogar auf eine eigene Rüstungsund

Verteidigungspolitik parallel

zur NATO eingeschworen.

Brüssel und der „gläserne Bürger“

„Geht es nach den Brüsseler

Zentralisten und ihren Erfüllungsgehilfen

wie Meinl-Reisinger, dann

sollen noch mehr Kompetenzen

von den Nationalstaaten an die EU

übertragen werden. Diese bedenkliche

Entwicklung muss gestoppt

und wieder umgekehrt werden.

Als Schutzschild für unsere Souveränität

und Neutralität müssen

wir daher in Artikel I unserer Bundesverfassung

festschreiben, dass

Österreich eine demokratische,

wehrhafte, immerwährend neutrale,

souveräne Republik ist, deren

Recht einzig vom österreichischen

Bundesvolk ausgeht“, mahnte der

FPÖ-Obmann.

Denn mit der Kontrolle des „digitalen

Raumes“ hat sich die EU

nicht nur ein gigantisches Zensur-

instrument geschaffen, sondern

will sich mit dem digitalen Euro

auch den Zugriff auf die Finanzen

der Bürger sichern, um so letztendlich

ihr Ziel des „gläsernen, kontrollier-

und lenkbaren Bürgers“ zu

erreichen. „Nicht der freie, mündige

Bürger, sondern der gläserne,

fügsame Untertan ist das Idealbild

dieser selbsternannten Eliten“,

warnte Kickl.

Den Gipfel dieser Entfernung

vom „Europa der Vaterländer“, den

die Gründerväter im Sinn hatten,

stellt für Kickl das „brandgefährliche

Verhalten“ der „Europäischen

Union“ im Ukraine-Krieg dar:

„Die EU bezeichnete sich einmal

als ‚Friedensprojekt‘, ihre Eliten

legen aber eine kriegstreiberische

Rhetorik an den Tag, die das Wort

‚Frieden‘ gar nicht mehr kennt.“

Eine FPÖ-geführte Bundesregierung

würde daher all diese Fehlentwicklungen

der EU nicht weiter

hinnehmen, sondern eine Redemokratisierung

einleiten: Die Entscheidungsgewalt

müsse wieder

in die Hände der Bevölkerung zurückgegeben

werden, erklärte der

FPÖ-Bundesparteiobmann: „Nicht

der Wille der selbsternannten

EU-Eliten darf über die Zukunft

Europas entscheiden, sondern nur

jener der Bürger in den souveränen

Mitgliedsstaaten.“

KURZ UND BÜNDIG

Außenpolitik 9

Wahlschlappe für Sozialisten

Bei den Regional- und Kommunalwahlen

in Großbritannien und der Regionalparlamente

in Schottland und Wales, die als wichtigster

Stimmungstest vor der nächsten regulären

Parlamentswahl im Jahr 2029 galten, hat die

regierende sozialistische Labour-Partei von

Premierminister Keir Starmer schwere Verluste

erlitten. „Reform UK“ des Brexit-Initiators

Nigel Farage gewann in den wählenden

136 Gemeinden mehr als 380 Sitze in den

Kommunalvertretungen dazu. Labour verlor

demzufolge 254 Sitze (mehr als die Hälfte

ihrer bisherigen Gemeinderäte), insbesondere in traditionellen roten Hochburgen

in Mittel- und Nordengland sowie in Teilen Londons.

Kritik an Millionen-Umbau

Foto: Screenshot BBC

Gegen den Plan der EU-Kommission, das

erst 2018 umgebaute Justus-Lipsius-Gebäude

um weitere 800-Millionen Euro zu renovieren,

regt sich heftiger Widerstand unter

den Mitgliedsländern. Elf Mitgliedsstaaten,

darunter Deutschland, Frankreich, Italien,

Spanien, Schweden, Ungarn und die Niederlande,

mahnten zur Vorsicht bei der Umsetzung

des Projekts. Der Widerstand regte

sich, so das Nachrichtenportal „euractiv“

nach heftiger Kritik von Italiens Ministerpräsidentin

Giorgia Meloni, die das Projekt zuletzt bei einem Treffen der

EU-Staats- und Regierungschefs auf Zypern scharf kritisiert hatte.

Brüssel verteilte Milliarden

Euro ohne jeden Plan

Foto: NFZ

Es war das bisher größte Hilfsprogramm

der EU-Kommission aller

Zeiten und noch dazu schuldenfinanziert.

Aber fünf Jahre nach dem

Start der „Recovery and Resilience

Facility“ (RRF), des 577 Milliarden

Euro schweren „Corona-Aufbaufonds“

der EU ist vielfach nicht

klar, wohin die bewilligten Mittel

eigentlich geflossen sind.

Dies hat jetzt der EU-Rechnungshof

in Luxemburg festgestellt. Tausende

Empfänger der Gelder, darunter

zahlreiche Unternehmen oder

große Konsortien, seien bis heute

nicht identifiziert: „Ohne diese Informationen

können wir nicht beurteilen,

ob die Mittel fair verteilt werden,

ob Risiken einer Konzentration

bestehen und ob EU-Gelder einen

Nutzen für die Bürger bringen.“

Unter den deutschen Hilfsgeldempfängern

war auch der Covid-

Impfstoffhersteller Biontech. Im

vergangenen Jahr erhielt er 95

Millionen Euro für neue Produktionsstätten

in Ruanda. Letzte Woche

kündigte die Firma an, mehrere

Standorte in Deutschland zu

schließen und die Produktion dem

US-Partner Pfizer zu übertragen.

„Transparenz gibt es in Brüssel

vor allem als Lippenbekenntnis, gelebt

wird sie nicht“, sah Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm die Kritik

der FPÖ an diesem Fonds bestätigt:

„Ein System, in dem hinter Scheintransparenz

Milliarden verteilt werden,

ohne dass Bürger nachvollziehen

können, wofür ihr Steuergeld

tatsächlich ausgegeben wurde, ist

demokratiepolitisch bedenklich.“

Kolm: FPÖ-Warnungen bestätigt.

Foto: EU


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

Mai

19

Mai

20

Vortragsabend der

FPÖ Floridsdorf

Bürgerstammtisch

Rudolfsheim/Fünfhaus

LESER AM WORT

So kanns nicht weitergehen!

Migranten sollen um viel Steuergeld

Deutsch lernen. Warum

wird das durch diverse Behörden

behindert, indem sie alle Formulare,

besonders Anträge für Beihilfen

und Förderungen, in vielen

Fremdsprachen auflegen? Ebenso

kontraproduktiv ist das Schulwesen,

wo sich die meisten Migranten

in ihrer Muttersprache unterhalten

und die Lehrer keine Möglichkeiten

mehr haben, unwillige oder

aufmüpfige Schüler zu sanktionieren.

Durchfallen ist unerwünscht,

jeder soll seinen Schulabschluss

bekommen. Man will ja niemanden

„benachteiligen“. Die Lehrpläne

wurden reduziert, statt Geschichte

oder Latein gibt es nur noch „Anti-

Rechts-Propaganda“. KI ersetzt

den Hausverstand, Arbeit soll auf

Teilzeitarbeit zum vollen Lohn reduziert

und die Urlaube verlängert

werden. Aus der Leistungsgesellschaft

wird so eine Spaßgesellschaft.

Ein bekannter Unternehmer

sucht Personal: Von zehn Bewerbern

verlangen sieben Teilzeitarbeit

und drei sind völlig ungeeignet.

Ihre Fähigkeiten beschränken

sich auf das Kassieren von Sozialhilfe

und der Staat schaut tatenlos

zu. Sie wollen aber alle eine tolle

Wohnung oder ein Haus, viele

Urlaube und einen schnellen Wagen.

Wer das bezahlen soll, darüber

haben sie sich keine Gedanken

gemacht oder sie verlangen noch

mehr Sozialhilfe und fordern daher

Erbschafts- und Vermögenssteuern

von den Menschen, die ohnehin oft

55 Prozent oder mehr Abgaben und

Steuern bezahlen und damit den

Staat erhalten. Höchste Zeit zum

Umdenken, wenn der Staat nicht in

einer Katastrophe enden soll.

Stephan Pestitschek, Strasshof

Destabilisierungspolitik

Ja, es ist an Gemeinheit nicht zu

übertreffen. Diese „Entlastungsprämie“

der deutschen Bundesregierung

ist eine unübertreffbare

„Shakespeare‘sche Hinterlist“, gut

genug um eine Revolution auszulösen.

Aber was passiert in Deutschland?

Wenig bis Nichts. Offiziell

ein wenig Herumgemaule. Was das

allerdings in den Köpfen vieler Unternehmer

auslöst, kann sich ein

deutscher Politiker wahrscheinlich

gar nicht vorstellen. Es ist wie ein

Destabilisierungsszenario aus dem

Lehrbuch eines Geheimdienstes.

Eveline Kaufmann, per Email

Opferpolitik der EU

Das Mercosur-Abkommen ist

ein Schlag ins Gesicht für alle, die

Wert auf Qualität und Regionalität

legen. Wahrend unsere Bauern

in Europa durch immer strengere

Auflagen und höchste Umweltstandards

drangsaliert werden, öffnen

wir nun Tür und Tor für Billigimporte

aus Südamerika. Dort wird

Fleisch unter Bedingungen produ-

ziert, die bei uns völlig undenkbar

wären, oft auf Kosten des Regenwalds

und ohne Rücksicht auf das

Tierwohl. Das ist nicht nur unfair

gegenüber unseren heimischen Betrieben,

die um ihre Existen kämpfen,

sondern auch reiner Etikettenschwindel

beim Klimaschutz.

Mit diesem Abkommen opfert die

EU-Kommission unsere Bauern.

Und das alles nur um eine Alibiaktion

für die mit „Klimaauflagen“

niederregulierte Industrie vorweisen

zu können.

Ernst Pitlik, Wien

Nächster EU-Jackpot

August Wöginger ist als ÖVP-

Klubobmann zurückgetreten, aber

kassiert als Nationalratsabgeordneter

weiterhin das Geld der Steuerzahler.

So ist meine „Verschwörungstheorie“,

dass Herr Wöginger

bei der nächsten EU-Wahl von der

ÖVP nach Brüssel weggelobt wird,

damit er sich fernab der Heimat die

Taschen mit unserem Steuergeld

so richtig vollstopfen kann! Eine

politische Auferstehung bei Wahlen

in Oberösterreich und oder bei

der nächsten Nationalratswahl, ist

kaum vorstellbar! In diesem Sinne

Herr Wöginger: „Jackpot für Sie!“

Nehammer und Brunner sind schon

in Vorbereitung für eine Willkommensparty.

Das ist übrigens nicht

Theorie und Verschwörung hinsichtlich

der ÖVP, sondern deren

Praxis!

Stefan Scharl, Klosterneuburg

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

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Nr. 20 Freitag, 15. Mai 2026

g

WIEN

SPÖ sichert vollen Zugriff

auf den sozialen Wohnbau

Freiheitliche entsetzt über eiskalten „SPÖ-Putsch“ in der GESIBA

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Wiens FPÖ übte heftige Kritik

an den Plänen zur Umwandlung

der GESIBA in eine

GmbH. Parteichef Dominik

Nepp spricht von einem „politischen

Putsch“ der Wiener SPÖ

und warnt vor mehr Einfluss der

Partei auf den sozialen Wohnbau.

Die geplante Umwandlung der

GESIBA von einer Aktiengesellschaft

in eine GmbH sorgt für heftige

Aufregung in Wien. Die Freiheitlichen

sehen darin den Versuch

der Wiener SPÖ, die volle Kontrolle

über eines der größten Wohnbauunternehmen

Österreichs zu

erlangen. FPÖ-Landeschef Nepp

sprach bei einer Pressekonferenz

von einem „politischen Putsch“

und warnte vor dem Zugriff auf das

Milliardenvermögen der GESIBA.

SPÖ will mit GESIBA-„Putsch“ den Wohnungsmarkt beherrschen.

SPÖ-Zugriff aufs „Tafelsilber“

Die GESIBA verwalte laut FPÖ

mehr als 31.000 Wohnungen und

verfügt über ein Eigenkapital von

rund 850 Millionen Euro und sei

damit das „Tafelsilber der Wiener

Bevölkerung“. Durch die Umwandlung

in eine GmbH könnte

der Eigentümer, also das „rote

Wien“, künftig stärker auf das Unternehmen

Einfluss nehmen, was

bei der aktuellen Budgetlage der

Stadt als „gefährliche Drohung“ im

Raum stehe.

Laut Nepp könnten künftig Mittel

der GESIBA für Projekte der

Stadt herangezogen werden. Dadurch

drohten weniger Investitionen

in Neubauten und Sanierungen

sowie langfristig steigende Mieten.

Daher kündigte er eine umfassende

Anfragenserie an Rot-Pink im Wiener

Rathaus an. Damit sollen die

Hintergründe der geplanten Umstrukturierung

offengelegt werden.

Wasserstoffbusse

stehen still

Das Zehn-Millionen-Euro-Prestigeprojekt

Wasserstoffbusse der

Wiener Stadtwerke erweist sich als

Pleite mit Ansage. Nur wenige Monate

nach ihrer Inbetriebnahme stehen

sieben der zehn Wasserstoffbusse

still, weil Ersatzteile fehlen.

Der freiheitliche Mobilitätssprecher

Klemens Resch wies daraufhin,

dass es bereits beim Projektstart

massive Beschwerden über eiskalte

Busse und technische Probleme im

laufenden Betrieb gegeben habe.

Foto: NFZ

Normalerweise berichte ich

hier über meine Spaziergänge

und ihre Ziele. Oder was mir unterwegs

passiert ist. Oder was da

mit anderen los war. Heute ist das

anders. Ich erzähle über meinen

Spaziergang am 6. Mai. 16 Uhr.

Mein Ziel war der Reumannplatz.

Einmalig

Ein Tag fast wie im Sommer.

Die Wolken machten am blauen

Himmel einen guten Eindruck.

Einige Spatzen flogen vorbei, es

waren weniger als sonst. Auch

diese Allerweltsvogerln gehen

uns also voraus. Außer, dass mich

ein kleiner schwarzer Dackel anbellte,

was sicherlich nicht bös

gemeint war, geschah so gut wie

gar nichts. Nach drei ereignislosen

Rundgängen stieg ich in die

Tramway und fuhr nach Ottakring

auf den Yppenplatz. Da

kaufte ich mir zwei Birnen, schaute

mich um und ging von hinnen

nach dannen.

Ich bilde mir ein, dass ich da meinen

ersten Mauersegler entdeckte.

Vorige Woche hatte ich in Mödling

meine erste Schwalbe gesehen.

Dann fuhr ich per Bim heimwärts.

Und das war’s. Kein Messer

in den Rücken. Kein Schuss

in die Herzgegend. Keine Metallstange

auf den Kopf.

Die lieben Syrer, Afghanen &

Co hatten offenbar Ruhetag. Eben

darum werde ich diesen ohnehin

gewagten Spaziergang nicht wiederholen.

Ich bin ja nicht lebensmüde.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

BURGENLAND

Skandalvertuscher

Nach burgenländischen Gemeinden

beklagen auch an die 30

Gemeinden in Westungarn eine rekordverdächtige

Asbestbelastung

durch aus dem Burgenland importierten

Schotter. „Das bisherige

Wegducken der Landesregierung

ist angesichts der Dimension des

Skandals nicht länger tragbar“, kritisierte

FPÖ-Landesparteiobmann

Alexander Petschnig die für Umweltschutz

zuständige grüne Landeshauptmannstellvertreterin

Anja

Haider-Wallner und den für Bergbau

verantwortlichen SPÖ-Landesrat

Heinrich Dorner.

NIEDERÖSTERREICH

Neue iFF-Landesobfrau

Auf der Generalversammlung

der

„Initiative Freiheitlicher

Frauen Niederösterreich“

wurde

letzte Woche

in St. Pölten

die 30-jährige,

dreifache Mutter

und Gemeinderätin Reinhild

Hügel aus Behamberg zur neuen

Obfrau gewählt. Unterstützt wird

sie dabei von ihrer Stellvertreterin

Susanne Weber und der bisherigen

Obfrau Edith Mühlberghuber.

OBERÖSTERREICH

Reinhild Hügel

Moderne Innkreisbahn

Bis Ende 2029 wird die gesamte

Strecke der Innkreisbahn von Braunau

via Ried bis Neumarkt-Kallham

vollständig elektrifiziert. Auf

der gesamten 55 Kilometer langen

Strecke werden für die Realisierung

des Projekts von den ÖBB

87,3 Millionen Euro investiert. Ein

Großteil der Bauarbeiten soll während

des laufenden Betriebs sowie

in den Nachtstunden erfolgen, um

Einschränkungen für die Fahrgäste

möglichst gering zu halten. „Das ist

ein wichtiger Schritt für eine moderne

und leistungsfähige Schieneninfrastruktur

im Innviertel. Das

bedeutet mehr Komfort im täglichen

Pendlerverkehr und gleichzeitig

stärken wir die Verbindung in

den oberösterreichischen Zentralraum

und erhöhen die Attraktivität

des Standorts für die Wirtschaft“,

erklärte FPÖ-Infrastrukturlanderat

Günther Steinkellner.

Foto: FPÖ Niederösterreich

Die Länder müssen die Bundesvorgaben

beim Staatsbürgerschaftsrecht

vollziehen,

was zu steigenden Zahlen bei den

Einbürgerungen führt.

Foto: klagenfurt-airport.at

Staatsbürgerschaft: Länder

setzen nur Bundesvorgaben um

Lasches Staatsbürgerschaftsrecht führt zu Masseneinbürgerungen

„Das Chaos auf Bundesebene

und die Laschheit der Verliererampel

zu Asyl- und Staatsbürgerschaftsrecht

führen zu einem Ausverkauf

unserer Heimat. Denn die

Länder müssen die Bundesvorgaben

vollziehen und somit die

bittere Suppe auslöffeln“, kommentierte

Niederösterreichs FPÖ-

Asyllandesrat Martin Antauer die

steigende Zahl an Einbürgerungen

in seinem Bundesland im ersten

Quartal 2026.

Längere Frist für Einbürgerung

Daher forderte Antauer eine Verschärfung

des Staatsbürgerschaftsrechts:

„Der legale Aufenthalt in

Österreich muss auf mindestens

15 oder 20 Jahre erweitert werden.

KÄRNTEN

NIEDERÖSTERREICH

Alles unter Verschluss?

Die Vertuschung und fehlende

Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit

geht bei SPÖ und ÖVP unvermindert

weiter. So wurde eine

von der FPÖ beantragte Akteneinsicht

durch die Landesregierung im

Fall des Kärntner Flughafens einmal

mehr verweigert, zeigte FPÖ-Landeschef

Erwin Angerer auf.

SPÖ und ÖVP erklären Flughafen

zur Verschlusssache.

Foto: FPÖ Niederösterreich

Antauer: Länder müssen die Vorgaben des Bundes vollziehen.

Erwin Angerer hat daher Anträge

nach dem Informationsfreiheitsgesetz

eingebracht. „Wenn die Landesregierung

die Unterlagen dem

Landtag als Kontrollorgan verweigert,

fordere ich sie als Bürger

vom zuständigen Beteiligungsreferenten

ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter

Martin Gruber wie

auch von SPÖ-Landeshauptmann

Daniel Fellner ein, der für die Verfassungsabteilung

politisch verantwortlich

ist“, betonte Angerer.

Schon der Verkauf des Flughafens

durch SPÖ und ÖVP im Jahr

2018 sei unter Ausschluss der Öffentlichkeit

am Landtag vorbei

erfolgt. Und nun gehe die Vertuschung

munter weiter. Die Landesregierung

habe die Einsicht mit

der Begründung verwehrt, dass es

„keine direkten finanziellen Auswirkungen

für das Land“ gebe und

daher kein Einsichtsrecht bestehe.

„Die Kärntner haben ein Recht,

alle Informationen zu bekommen“,

forderte Angerer.

Foto: FPÖ Tirol

Asylwerber, Geduldete, Vertriebene

und illegale Migranten sollen

gar keine Möglichkeit des Erwerbs

der Staatsbürgerschaft erhalten, da

sie nur ,Schutz auf Zeit‘ erhalten

und bei Besserung der Lage in ihrem

Herkunftsland rückreisepflichtig

sind.“ Zudem wäre eine strengere

Prüfung der Lebensführung

notwendig, denn Österreich brauche

arbeitende Menschen und keine,

die dem Steuerzahler ihr Leben

lang auf der Tasche liegen, betonte

Antauer.

TIROL

Gudrun Kofler

Eine Million Euro

für Linksradikale

Die FPÖ-Landtagsabgeordnete

Gudrun Kofler zeigte sich empört

über die Beantwortung ihrer Anfrage

zu „Steuergelder für linksradikale

Vereine oder Organisationen?“

durch ÖVP-Landeshauptmann

Anton Mattle. Laut dessen Antwort

werden zwei zentrale Einrichtungen

der linksradikalen Szene, „Die Bäckerei

– Kulturbackstube“ und die

„p.m.k. – Plattform mobile Kulturinitiativen“,

erhielten in den letzten

vier Jahren rund eine Million Euro

aus dem Kulturbudget. „Die linke

Szene wird subventioniert, während

man vorgibt, jeden Extremismus zu

bekämpfen“, kritisierte Kofler.


Nr. 20 Freitag, 15. Mai 2026

g

Länder 13

SALZBURG

Foto: FPÖ Salzburg

LÄNDER-

SACHE

Marlene Svazek

FPÖ-Landesparteiobfrau Salzburg

Foto: NFZ

Salzburg wechselt in der Grundversorgung von der

Bargeldauszahlung zur Sachleistungskarte, um

Missbrauch von Sozialleistungen zu verhindern.

Jetzt Schluss mit Bargeld

in der Asylversorgung!

Sachleistungskarte bringt mehr Kontrolle und klare Regeln

Ab Juli endet die Ausgabe von

Bargeld in der Grundversorgung.

Salzburg setzt auf Kontrolle,

Zweckbindung und klare Regeln

statt finanziellem Freibrief.

Mit der Einführung der Sachleistungskarte

zieht Salzburg einen

Schlussstrich unter die bisherige

Bargeldpraxis in der Grundversorgung.

Nachdem privat wohnende

Personen bereits umgestellt wurden,

folgen ab 15. Juni auch sämtliche

organisierten Quartiere. „Damit erhalten

künftig nahezu alle Personen

in der Grundversorgung ihre Leistungen

ausschließlich zweckgebunden

über die Sachleistungskarte“,

betonte FPÖ-Klubobmann Andreas

Schöppl. „Wer Schutz braucht, bekommt

Unterstützung aber mit

System und Kontrolle. Öffentliche

Gelder müssen nachvollziehbar

verwendet werden und dort ankommen,

wo sie wirklich gebraucht

werden, bei Lebensmitteln, Wohnen

und dem täglichen Bedarf.“

Einschränkung des Missbrauchs

Gleichzeitig werden Missbrauch

und unkontrollierte Bargeldflüsse

massiv eingeschränkt. Die technische

Umsetzung erforderte umfangreiche

Vorarbeiten. „Vermieter,

Aktive Sprachförderung

Die Sicherstellung ausreichender

Deutschkenntnisse im frühen

Kindesalter steht im Mittelpunkt

eines auf Initiative der FPÖ eingebrachten

Antrags der beiden Regierungsfraktionen

im Vorarlberger

Landtag. „Es gibt im Bereich der

Sprachförderung ausreichend Angebote,

deren Erfolg hängt aber

ganz wesentlich von der aktiven

Mitarbeit und Unterstützung der

Eltern ab. Wer in Vorarlberg lebt

und die Chancen unseres Bildungssystems

nutzen will, muss auch

bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.

Dazu gehört, dass Kinder

Deutsch lernen und zwar mit Unterstützung

ihrer Eltern“. erläuterte

die FPÖ-Landtagsabgeordnete

Andrea Kerbleder.

Das Ziel des Antrags sei es, die

bestehenden Instrumente zu stärken

und dort nachzuschärfen, wo

sie nicht ausreichend greifen. Dazu

gehört, so Kerbleder, auch die

Überprüfung und gegebenenfalls

Verschärfung von Sanktionen bei

fehlender Mitwirkung. Alles andere

schwäche die Integration und

verschärft die Bildungsprobleme.

Stromanbieter und weitere Zahlungsempfänger

mussten in das

neue System eingebunden werden,

damit notwendige Zahlungen weiterhin

reibungslos abgewickelt werden

können“, erläuterte der freiheitliche

Klubobmann.

Ab Juli 2026 wird es in der Salzburger

Grundversorgung keine Bargeldauszahlungen

mehr geben. Damit

erfolgt, so Schöppl, ein echter

Systemwechsel hin zu mehr Ordnung,

Transparenz und Verantwortung:

„Der eingeschlagene Kurs

steht für mehr Kontrolle, klare Regeln

und ein Ende von Missbrauchsmöglichkeiten

im Sozialsystem.“

VORARLBERG

Kerbleder: Eltern müssen Kinder

beim Deutsch lernen unterstützen.

Foto: FPÖ Vorarlberg

Der Begriff „Deal“ klingt ja

nach Erfolg, nach Handschlagqualität,

nach einem Geschäft,

bei dem am Ende beide Seiten

gewinnen. Der Ausdruck kommt

nicht zufällig aus dem Amerikanischen.

Dort steht ein Deal für

Wachstum, Nutzen und Ergebnisorientierung

aus dem Land unbegrenzter

Möglichkeiten, eben

für Gewinner. Wer einen guten

Deal macht, steigt besser aus, als

er hineingegangen ist.

Deal

Die europäische Version eines

Deals funktioniert offenbar ein

bisschen anders. Denn während

Brüssel vom Green Deal

schwärmt, erleben Österreichs

Bauern, wie ihre Existenz Schritt

für Schritt untergraben wird. Unsere

Landwirte sollen weniger

düngen, weniger produzieren,

Flächen stilllegen und sich durch

immer absurdere Auflagen kämpfen.

Gleichzeitig öffnet dieselbe

EU die Märkte für Billigimporte

aus Südamerika. Rindfleisch aus

Brasilien wird tausende Kilometer

über den Atlantik transportiert,

um im Supermarkt gegen

heimisches Salzburger Bergrind

zu konkurrieren. Alles produziert

unter Bedingungen, die in Europa

niemals erlaubt wären.

Und genau das verkauft man

uns dann als Nachhaltigkeit. Man

zerstört regionale Kreisläufe,

schwächt die Eigenversorgung

und macht Europa immer abhängiger

von internationalen bis

globalen Lieferketten. Familienbetriebe

sperren zu, während internationale

Konzerne profitieren.

Der angebliche „Klimaschutz“

endet dort, wo das große Geschäft

für andere beginnt.

Zugegeben, der Green Deal

ist tatsächlich ein Deal. Aber bei

Gott, ein verdammt schlechter.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Joseph Noir

@aut_joseph

Ernst Gödl, der neue ÖVP-Klubchef,

im „Heute“-Talk: „Werden

uns weiter von FPÖ abgrenzen.“

Die ÖVP ist heuer schon schlimmer

als die Grünen, nicht mehr

wählbar.

Faika El-Nagashi

@el_nagashi

9. Mai 2026 06:36

In Dauerverbindung mit der SPÖ

und grünem Zwischenspiel, driftet

die ÖVP immer weiter nach links.

Der Verein ZARA hat eine

Sachverhaltsdarstellung wegen

Verhetzung bei der Staatsanwaltschaft

gegen eine Psychotherapeutin

eingebracht, die sich

geweigert hatte, einen Mann als

Frau anzusprechen.

9. Mai 2026 08:30

Und genau deswegen will die

SPÖ dem Verein 300.000 Euro

Steuergeld nachwerfen?

TELEGRAM

ORF als PR-Produktionsfirma von

Staatsbetrieben und Kammern?

Zweifelhafte Finanzierungen von „ORF-III“-Dokumentationen

Laut Medienberichten soll

ORF III Dokumentationen

gesendet haben, die im Auftrag

von ÖBB und Wirtschaftskammer

produziert worden sind.

Die ÖBB bewarb ihr Jubiläumsbuch und die ORF III-Doku.

„Der Zwangsgebührenfunk ist

also nicht nur eine Systempropagandaanstalt,

sondern agiert offenbar

auch noch wie eine PR-Produktionsfirma

für staatliche und

staatsnahe Organisationen“, erklärte

dazu FPÖ-Mediensprecher

Christian Hafenecker. Erschwerend

komme hinzu, dass den Zusehern

jedwede Information über diese

„Auftragsarbeiten“ vorenthalten

wurde.

Besonders pikant sei, dass eine

Dokumentation, die den ehemaligen

niederösterreichischen

ÖVP-Landeshauptmann Erwin

Pröll regelrecht verkläre, zu zwei

Dritteln von einer externen Produktionsfirma

bezahlt worden sein

soll, die ihre Rechte daran an den

niederösterreichischen Bauernbund,

also einer Teilorganisation

der ÖVP, verkauft haben soll.

„Ein geflügeltes Wort in

ÖVP-Kreisen heißt ja: ‚Wer zahlt,

schafft an‘. Das haben die Österreicher

zuletzt aus den Chats des

Kurz-Intimus Thomas Schmid erfahren.

Ein Schelm, wer dabei Böses

denkt und meint, dass eine kritische

Auseinandersetzung mit der

Ära Pröll somit von vorneherein

gar nie beabsichtigt war“, bemerkte

Hafenecker dazu.

Justiz ermittelt zu Luxuspension

Immerhin ist jetzt die Justiz, nach

einem ordentlichen medialen Wirbel,

in einem anderen ORF-Skandal

tätig geworden. So wurde die

Prüfung eines Anfangsverdachts in

der Causa um die Luxuspension für

den Ex-Grünen-Spitzenfunktionär

und ORF-Gagenkaiser Pius Strobl

durch die Staatsanwaltschaft Wien

eingeleitet. „Dass die Justiz hier

nun aktiv wird, ist erfreulich. 2,4

Millionen Euro an Pensionsrückstellungen

sind ein Schlag ins Gesicht

der gesamten Bevölkerung,

die mit der ORF-Zwangssteuer von

den Einheitsparteien dazu vergattert

wird, diese zu bezahlen“, erklärte

der FPÖ-Mediensprecher.

Alles in allem brauche der ORF

eine vollständige Aufklärung dieses

Pensionsskandals und des restlichen

Sumpfes, der in der „Causa

Weißmann“ hochgeschwappt ist.

Um Derartiges in Zukunft zu verhindern,

brauche es eine Totalreform,

betonte Hafenecker: „Das

heißt die Abschaffung der Zwangsgebühren

und die Verschlankung

des ORF zu einem objektiven

,Grundfunk‘.“

Foto: ÖBB

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

11. Jänner 2026

Mein Team und ich besprechen

gerade die kommenden Wochen

– von Strategien über Termine bis

hin zu vielen weiteren wichtigen

Themen. Es steht einiges an,

immer mit dem Ziel, das Beste für

die Österreicher zu erreichen. Ich

wünsche euch einen guten Start in

die neue Woche!

1.746 Personen gefällt das.


Nr. 20 Freitag, 15. Mai 2026

g

Werdegang eines Möbels

Die „Enzis“ im MQ und ihre Geschichte

Wissen Sie, was ein Enzi ist? Ich

hab es nicht gewusst. Und beim

Nachschlagen im Google hat man

mich auch einige Absätze lang im

Dunkeln gelassen. Zunächst hab

ich nur erfahren, dass „Enzis“ etwas

mit MQ zu tun haben. „Einzi“

war übrigens der Kosename von

Robert Stolz für seine Frau, weil

sie für ihn so „einzigartig“ war. Das

stimmt, denn nach seinem Tod wurde

Einzi zu einer wahrhaft „lästigen

Witwe“, indem sie die Werke ihres

Mannes unermüdlich bewarb und

darauf achtete, dass sie möglichst

oft aufgeführt wurden. Und weil ich

mit Abkürzungen schon immer auf

Kriegsfuß gestanden bin, hat mich

auch das nicht weitergebracht.

Das Bedürfnis, in dieser Kolumne

etwas über Enzis zu schreiben,

hat mich angespornt. Ich will mein

Wissen ja weitergeben und so tun,

als wüsste ich so vieles.

Formen, Farben und Namen

Nach einigen Recherchen weiß

ich nun: MQ heißt Museumsquartier.

Ich war schon oft dort, habe

aber mit der Abkürzung nie zu

tun gehabt. Die seinerzeitigen von

Johann Bernhard Fischer von

Erlach erbauten Hofstallgebäude,

wo einst bis zu 600 Pferde untergebracht

waren, wurden 1921 nach

dem Ende der Monarchie in den sogenannten

Messepalast umgewandelt,

hier wurde auch die Wiener

Internationale Messe abgehalten.

Schließlich kam es zu einer weiteren

Umwandlung, und zwar in

den 80er Jahren, in denen hier das

Museumsquartier, also das MQ,

entstand. Der Platz davor war übrigens

der Messeplatz, jetzt ist es der

Museumsplatz.

Einige Worte zum „MQ“. Die

große Vorliebe für Abkürzungen,

„Gratis volltanken, bitte!“:

Gewinnspielsieger ermittelt

Mit der Aktion „Spritpreis-

Schock? Wir helfen!“ hat die FPÖ

Freistadt drei Gratis-Tankfüllungen

unter den rund 500 Berwerbern ihrer

Facebook-Aktion verlost. Am

vergangenen Wochenende überreichte

FPÖ-Stadtrat und Nationalratsabgeordneter

Harald Schuh (im

Bild rechts) die Gewinne persönlich

und tankte drei Pendlern bei der

Foto: MuseumsQuartier Wien/Markus Wache

Tankstelle Oberreiter in der Linzer

Straße in Freistadt das Auto voll.

„Nachdem die Bundesregierung

im neuen Budget erneut die Leistungsträger

und Familien zusätzlich

belasten will, setzen wir ein

bewusstes Zeichen. Wir wollen den

Menschen helfen, statt sie zu belasten“,

betonte Schuh und kündigte

eine Wiederholung der Aktion an.

Foto: FPÖ Freistadt

die teilweise eher infantil wirken, ist

noch nicht alt. So hat ja der Messepalast

zu seiner Zeit auch nicht

„MP“ geheißen. Freilich war der

ORF ehedem die RAVAG (in der es

gesitteter zuging), doch die Straßenbahn

war die Tramway und ist jetzt

zur Bim verkommen, die Mayonnaise

wurde zur Mayo, und „Auf

Wiedersehen“ heißt „Tschüss“.

Ohne Enzis gehts nicht mehr

Die Enzis sind ein Möblierungsbestandteil

des Innenhofs

des Museumsquartiers, der Name

wird abgeleitet von Daniela

Enzi, die bis 2012 Prokuristin

des MQ war. Enzi-Vorläufer

waren große Schaumstoffkuben,

deren Lebensdauer allerdings

begrenzt war, und so lud

die Messeverwaltung zur Ideenfindung

haltbarerer Möbel ein.

Enzi ging als Sieger des Wettbewerbs

hervor. Die ersten Enzis waren

zum Liegen gedacht und in der

Farbe Schwimmbadblau gehalten.

Im Jahr 2009 waren alle Enzis

zu einer Art Eispalast zusammengestellt

und brannten durch einen

Kurzschluss ab.

Jetzt wurde die Form der Enzis

Kultur 15

überarbeitet, ein neuer nicht brennbarer

Kunststoff wurde für ihre Herstellung

verwendet. Und weil der

neue Hersteller ein Italiener war,

änderte man den Namen „Enzi“ auf

„Enzo“. Die Form wurde neuerlich

geändert, die Farben wurden alljährlich

neu festgelegt. Nach einer

Weile blieb man bei einer einzigen

Farbe, und jetzt ist die vorläufige

Endphase der Enzi-Entwicklung

beendet. Alte Enzis (nun hießen

sie wieder so) wurden in alle Welt

verkauft, man findet sie in Moskau,

Düsseldorf, Dresden, Zürich und

Bayreuth.

Jetzt ist das Möbel zum Sitzen

wie auch zum Liegen geeignet und

hat bei den Wienern großen Anklang

gefunden. Ich meine, durch

ihre Beliebtheit und ihre Einzigartigkeit

könnte man den Enzis

durchaus den Kosenamen für Robert

Stolzens Witwe „Einzi“ verleihen.

So viel über die Enzis im MQ.

Ich meine, dass ich durch meinen

aufschlussreichen Bericht über

dieses Möbel die Allgemeinbildung

meiner Leser auf einen neuen

Höchststand gebracht habe…

Herbert Pirker

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Lotto Bonus-Ziehung am Freitag, den 15. Mai

Ein Wochenende im Zeichen von Geschichte, Musik und Glück

und es geht auch wieder um 30.000 Euro extra

Der 15. Mai – für Österreich politisch

gesehen aufgrund der Unterzeichnung

des Staatsvertrages vor 71 Jahren ein

bedeutsamer Tag. Vom Blickwinkel des

Entertainments ist es heuer der Tag vor

der Final-Show des Eurovision Song

Contest. Und durch die Brille der Lotto

Fans betrachtet: Tag der Bonus-Ziehung.

Bevor es also für die 26 ESC-Teilnehmer:innen

auf der großen Show-Bühne

um alles geht, wird es am Vorabend,

also am Freitag, den 15. Mai 2026, für

alle Freunde von „6 aus 45“ spannend.

Es steht wieder eine Lotto Bonus-Ziehung

auf dem Programm, und das

bedeutet eine zusätzliche Möglichkeit,

Lotto Millionär:in zu werden. Zudem geht es auch wieder um den Bonus von 30.000 Euro, der unter allen mitspielenden

Lotto Tipps verlost wird.

Die Ziehung findet unter notarieller Aufsicht wieder bei den Österreichischen Lotterien in Wien statt. Die Ziehungsergebnisse

werden am Abend als TV-Insert vor der ZIB 1 in ORF 2 ausgestrahlt sowie auf den Websites

lotterien.at und win2day.at, sowie über die Lotterien App und im ORF Teletext bekannt gegeben.

Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung ist am Freitag, den 15. Mai 2026 um 18.30 Uhr.

Zwölfmal 7.000 Euro „Urlaubsgeld“

Das neue Rubbellos der Österreichischen Lotterien bietet als

Hauptgewinn eine monatliche Ratenzahlung für ein Jahr

Im Normalfall wird das „Urlaubsgeld“ als 13. Gehalt einmal im Jahr vom Arbeitgeber ausbezahlt. Die Österreichischen

Lotterien gehen mit ihrem neuen Rubbellos „Urlaubsgeld“ einen Schritt weiter und zahlen es einem

Gewinner zwölfmal im Jahr aus. Konkret:

Rechtzeitig vor dem Start der

Urlaubssaison besteht jetzt die Chance,

beim Rubbellos „Urlaubsgeld“ als

Hauptgewinn monatlich 7.000 Euro

für ein ganzes Jahr lang zu gewinnen.

Daneben gibt es noch zahlreiche weitere

Gewinne zwischen 3 Euro und

1.000 Euro.

Die Rubbellos-Serie „Urlaubgeld“ besteht

aus 800.000 Losen und ist zum

Stückpreis von 5 Euro in allen Annahmestellen

erhältlich. Die Ausschüttungsquote

beträgt 57,0%. Die Chance

auf einen Gewinn beträgt 1:2,57.

Foto: Österreichische Lotterien

Foto: Österreichische Lotterien/Raimund Nics


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

Politische Bildung aktuell

Partei Parlament Publikationen Seminare Veranstaltungen

Steuern und Sozialversicherung 2026

Ein Wegweiser

Der Verfasser dieses aktualisierten Leitfadens, MMag. DDr. Hubert Fuchs, ist freiheit licher

Bereichssprecher für Finanzen und Steuern im Nationalrat. Er gilt als ausgewiesener

Steuer experte und war Staats sekretär im Bundesministerium für Finanzen.

Im ersten Teil des Buches werden unter anderem Einkommensteuer-, Körperschaftsteuer- sowie

Umsatzsteuergesetz, Fristen im Steuerrecht, Finanzamtszinsen, Buchführungspflicht, Schenkungsmeldegesetz,

Grunderwerbsteuergesetz und internationales Steuerrecht behandelt.

Im zweiten Teil geht es um die Sozialversicherung für Unselbständige und Selbständige sowie um

arbeitsrechtliche Informationen, Lohnnebenkosten und Lohnpfändungswerte.

Der Leitfaden soll eine erste Orientierung im Dschungel der Steuergesetze ermöglichen. Eine fachkundige

Beratung soll dadurch keinesfalls ersetzt werden.

GRATIS zu beziehen über das Freiheitliche Bildungsinstitut (FBI):

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Per E-Mail: buchbestellung@fbi.at oder über das Bestellformular auf:

www.fbi-politikschule.at/publikationen/buecher-und-broschueren

Informationen zu Buchbestellungen und Datenschutz finden Sie unter: www.fbi-politikschule.at/datenschutz

FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

Hubert Fuchs 9. Auflage Steuern und Sozialversicherung 2026 – Ein Wegweiser

Steuern und

Sozialversicherung 2026

Ein Wegweiser

MMag. DDr. Hubert Fuchs

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fbi-politikschule.at

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