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greenya Magazin Ausgabe 02 · 2026/27

Das kostenlose Magazin für dein nachhaltiges Leben. In dieser Ausgabe nehmen wir dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Themen einer zukunftsfähigen Lebensweise – verständlich, praxisnah und redaktionell unabhängig. Im Schwerpunkt: Nachhaltig Bauen – Lösungen für dein zukunftsfähiges und gesundes Zuhause, plus Nachhaltigkeits-Siegel-Check Slow Travel – wie eine neue Art des Reisens die Welt verändern kann: Slowenien als Europas grünes Juwel, Nationalparks und mehr Nachhaltig Essen – Fermentieren, Lebensmittel richtig aufbewahren, leckere vegane Rezepte Außerdem im Heft: Food Waste stoppen, Naturkosmetik, Fair Fashion, Technik & Energie, Haus & Garten und Biodiversität. Das greenya Magazin erscheint zweimal jährlich und ergänzt greenya.de – Deutschlands Nachhaltigkeitsportal seit 1997. Geschrieben für Menschen, die bewusster konsumieren, gesünder wohnen und achtsamer reisen wollen. Jetzt gratis durchblättern und Inspiration für deinen nachhaltigen Alltag mitnehmen.

Das kostenlose Magazin für dein nachhaltiges Leben. In dieser Ausgabe nehmen wir dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Themen einer zukunftsfähigen Lebensweise – verständlich, praxisnah und redaktionell unabhängig.

Im Schwerpunkt:
Nachhaltig Bauen – Lösungen für dein zukunftsfähiges und gesundes Zuhause, plus Nachhaltigkeits-Siegel-Check
Slow Travel – wie eine neue Art des Reisens die Welt verändern kann: Slowenien als Europas grünes Juwel, Nationalparks und mehr
Nachhaltig Essen – Fermentieren, Lebensmittel richtig aufbewahren, leckere vegane Rezepte

Außerdem im Heft: Food Waste stoppen, Naturkosmetik, Fair Fashion, Technik & Energie, Haus & Garten und Biodiversität.
Das greenya Magazin erscheint zweimal jährlich und ergänzt greenya.de – Deutschlands Nachhaltigkeitsportal seit 1997. Geschrieben für Menschen, die bewusster konsumieren, gesünder wohnen und achtsamer reisen wollen.
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AUSGABE 02 • 2026/27

greenya.de/magazin

ONLINE

LESEN

F Ü R D E I N N A C H H A L T I G E S L E B E N

EUROPAS

GRÜNES

JUWEL S. 19

SPECIALS

Food Waste stoppen ·

Naturkosmetik · Fair

Fashion · Technik &

Energie · Haus & Garten ·

Biodiversität

Nachhaltig Bauen

Lösungen für dein zukunftsfähiges

und gesundes Zuhause ·

Nachhaltigkeits-Siegel-Check

Seite 24

Slow Travel

Wie eine neue Art des Reisens die Welt

verändern kann. Slowenien,

Nationalparks und mehr ...

Seite 19

Nachhaltig Essen

Fermentieren · Lebensmittel

retten und richtig aufbewahren ·

leckere vegane Rezepte

Seite 05



EDITORIAL & IMPRESSUM

IMPRESSUM

greenya Verlag OHG

Lasbeker Str. 9

22967 Tremsbüttel

T: +49 4532 21402

info@greenya.de

CHEFREDAKTION

Sonja Hermann

s.hermann@greenya.de

DESIGNLEKTORAT

Sabine Maack

LEKTORAT

Felicitas Bittong

ANZEIGENLEITUNG

Dagmar Hermann

d.hermann@greenya.de

Im Rahmen der Herstellung

dieses Druckproduktes

wurde ein

finanzieller Beitrag an

das Klimaschutzprojekt

„Kochöfen, Uganda”

zertifiziert nach

GoldStandard

geleistet.

Auf 100 % Recyclingpapier

gedruckt.

westermann DRUCK |

pva 38104 Braunschweig

Nachhaltig leben

wird immer einfacher.

greenya Magazin – weil deine Entscheidung

zählt.

Sie tüfteln an besseren Lösungen,

denken Handwerk neu,

führen Höfe, Hotels und Manufakturen

und beweisen jeden

Tag, dass es anders geht. Sie sind

oft leise, aber unbeirrbar. Auf den

nächsten Seiten begegnest du

ihnen: echten Pionierinnen und

Pionieren einer besseren Welt.

Menschen wie sie sind der Grund,

warum es greenya seit 1997 gibt.

Und warum wir auch nach all

den Jahren mit ganzem Herzen

dranbleiben.

Das greenya Magazin ist unser

Geschenk an dich, weil gute

Ideen geteilt gehören. Es zeigt dir

Unternehmen, die wir dir ans

Herz legen, weil ihre Arbeit uns

überzeugt. Die ganze Vielfalt findest

du auf greenya.de, Deutschlands

Nachhaltigkeitsportal mit

Saisonkalender, Rezepten und

sinnvollen Tipps für jeden Lebensbereich.

Blättere in Ruhe. Lass dich überraschen.

Und wenn dich ein Unternehmen

besonders berührt –

schau bei ihm vorbei. Denn jede

bewusste Entscheidung ist ein

kleines „Ja” zu einer besseren Welt.

Sonja

&

Dagmar

Sonja Hermann, Dagmar Hermann

Geschäftsführung, greenya Verlag

info@greenya.de

Bildnachweise:

lizenziertes Bildmaterial

und bereitgestelltes

Material von Partnern

und Unternehmen. Alle

Rechte liegen bei den

jeweiligen Urhebern.

3


INHALTSVERZEICHNIS

INHALT

05 ESSEN & TRINKEN

5. Lebensmittelverschwendung

11. Dein 7 Punkte Plan gegen Food Waste

12. Die richtige Lagerung

13. Fermentieren!

14. Bio-Schokolade

16. 11 Tipps für nachhaltigen Genuss

19 NACHHALTIG REISEN

19. Europas grünes Juwel: Slowenien

21. Urlaub am Biobauernhof

23. Nationalpark Hohe Tauern

24 HAUS & GARTEN

24. Nachhaltig bauen – ohne Kompromisse

26. VOCs & Siegel-Check

28. 6 Gründe für einen Luftreiniger

30. Dein Zuhause als Naturoase

32. Bio-Pflanzen & was du weglassen solltest

34. Grüne Dächer, offene Böden

36 TECHNIK & ENERGIE

36. Sonne & Wind

38. 7 Tipps zum Energiesparen

40 MODE & BEAUTY

40. Pflanzen, die Naturkosmetik besser machen

42. 7 Wege, Mode länger leben zu lassen

44 GREENYA

EMPFEHLUNGEN

44. Nachhaltige Anbieter, die überzeugen

46. Süß & Wow: Leckere Kreationen.

Gute Nachrichten - warum wir sie brauchen

Sehen. Fühlen. Handeln. Positive Geschichten lähmen nicht – sie bewegen. Sie zeigen, was möglich ist, machen

Mut und bringen uns ins Tun. Im greenya-Magazin und online auf greenya.de findest du konstruktive,

lösungsorientierte Inhalte: gut informiert, gestärkt, bereit, die Welt ein bisschen besser zu machen.


ESSEN & TRINKEN

ESSEN & TRINKEN

Lebensmittelverschwendung

Der doppelte Schaden

10,8 MIO. TONNEN. 48 MIO. TONNEN CO₂. 75 KG PRO KOPF.

WARUM JEDES WEGGEWORFENE LEBENSMITTEL DIE UMWELT DOPPELT BELASTET –

UND WAS HANDEL, GASTRONOMIE, START-UPS UND DU DAGEGEN TUN KÖNNEN.

5


ESSEN & TRINKEN

Zweimal bezahlen – für nichts

Stell dir vor, du kaufst ein brandneues Fahrrad. Du

fährst es nie. Du wirfst es weg. Und dann kaufst du

sofort ein zweites. Absurd? Genau das machen wir

mit Lebensmitteln. Jeden Tag. 10,8 Millionen

Tonnen im Jahr. Allein in Deutschland.

Doch der Wahnsinn geht weiter: Jede weggeworfene

Tomate, jedes verschmähte Brot und jeder

vergessene Joghurt hat bereits enorme Ressourcen

verschlungen – Wasser, Energie, Ackerfläche,

Transportkilometer, menschliche Arbeit. Das alles

ist unwiederbringlich verloren. Und gleichzeitig

muss ein neues Lebensmittel produziert werden,

das all diese Ressourcen erneut verschlingt. Das ist

ein doppelter Schaden.

In diesem Schwerpunkt-Special zeigen wir dir die

gesamte Kette der Verschwendung – vom Acker

bis zum Tellerrand. Wir stellen Unternehmen vor,

die mit mutigen Ideen gegensteuern. Und wir

zeigen dir, was du selbst tun kannst. Denn die gute

Nachricht: Die Lösung liegt auf dem Tisch.

Deutschland in Zahlen:

Das Ausmaß der Verschwendung

10,8 Mio. Tonnen

Lebensmittel landen in Deutschland jährlich im Müll

58 %

davon entstehen in privaten Haushalten

75 kg pro Kopf

pro Jahr werden in deutschen Privathaushalten

weggeworfen – darunter auch genießbare Reste,

frisches Obst und Gemüse, Brot und Mahlzeiten

48 Mio. t CO₂

durch vermeidbare Lebensmittelabfälle – mehr als der

gesamte innerdeutsche Flugverkehr (Quelle: WWF)

2,6 Mio. Hektar

Ackerland werden umsonst bewirtschaftet – deutlich

größer als Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: WWF)

Der doppelte Schaden -

so funktioniert die Rechnung

Schaden Nr. 1 – Die verlorene Investition:

Für jedes Lebensmittel, das im Müll landet, wurden

wertvolle Ressourcen verbraucht und zahlreiche

Prozesse durchlaufen: Wasser, bearbeitete Böden,

eingesetzter Dünger, betriebene Maschinen,

durchgeführte Kühltransporte, produzierte

Verpackungen und belegte Regalflächen.

Schaden Nr. 2 – Die erzwungene

Neuproduktion: Weil die Nachfrage bleibt,

muss exakt die gleiche Menge neu produziert

werden – mit exakt dem gleichen

Ressourcenverbrauch. Jede weggeworfene

Mahlzeit verursacht also den doppelten

ökologischen Fußabdruck.

Die Bundesregierung hat sich dem UN-Nachhaltigkeitsziel

12.3 verpflichtet: Halbierung der Lebensmittelverschwendung

bis 2030. Noch sind wir

weit davon entfernt. Aber es gibt Unternehmen

und Initiativen, die zeigen, wie es geht.

1. Der Handel: Vom Regal retten statt in die

Tonne

Supermärkte sind sichtbare Schlüsselstellen der

Verschwendung – aber auch des Wandels. Immer

mehr Händler erkennen: Lebensmittel zu retten

ist nicht nur ethisch richtig, sondern auch wirtschaftlich

klug. Was früher als Imageproblem galt

– reduzierte Ware offen anzubieten – wird heute

zum Wettbewerbsvorteil.

Rettertüten und „Ich bin noch gut”-Ecken

Eine der sichtbarsten Veränderungen im deutschen

Lebensmittelhandel sind die sogenannten

Rettertüten und speziellen Regalbereiche für Produkte

kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum.

Lidl und Kaufland (Schwarz Gruppe) haben mit

ihrer Rettertüte allein im Geschäftsjahr 2024/25

mehr als 124.000 Tonnen Obst und Gemüse vor der

Tonne bewahrt.

6


ESSEN & TRINKEN

Lidl, EDEKA und sogar Schnelllieferdienste wie

Flink bieten gezielt reduzierte Lebensmittel an, die

sonst entsorgt würden. Das Konzept ist simpel und

genial: Statt Lebensmittel mit nahem Mindesthaltbarkeitsdatum

in den Müll zu werfen, bekommen

sie eine letzte Chance – zu reduzierten Preisen.

Die „Ich bin noch gut“-Ecken in vielen Supermärkten

senden eine starke Botschaft: Das Mindesthaltbarkeitsdatum

ist kein Verfallsdatum. Es

sagt „mindestens haltbar bis“ – nicht „tödlich ab“.

Diese Aufklärung allein könnte Millionen Tonnen

Abfall vermeiden.

Tafel-Partnerschaften: Vom Überfluss zur Hilfe

Mehr als 970 Tafeln in Deutschland verteilen überschüssige

Lebensmittel an bedürftige Menschen.

Die Partnerschaften zwischen Handel und Tafeln

sind ein Paradebeispiel für Win-win-Situationen:

Der Handel spart Entsorgungskosten, die Tafeln

bekommen hochwertige Ware, und die Umwelt

profitiert von vermiedenen Emissionen. Doch die

Kapazitäten der Tafeln sind begrenzt und brauchen

Unterstützung aus Politik und Wirtschaft.

Penny und die „Wahren Kosten”

Penny ging 2023 einen ungewöhnlichen Weg und

bezifferte die tatsächlichen Umweltkosten von

Lebensmitteln. Die Aktion „Wahre Kosten“ zeigte

schockierend deutlich: Beispiel Mozzarella: Statt 89

Cent kostete er in der Aktionswoche 1,55 € - das

sind die wahren Kosten, wenn man Klimaschäden,

Wasserverbrauch und Bodendegradation einrechnet.

Übertragen auf Lebensmittelverschwendung

bedeutet das: Jedes weggeworfene Produkt vernichtet

nicht nur seinen Kaufpreis – sondern auch

seine versteckten ökologischen Kosten. Doppelt.

2. Gastronomie: Hotels, Restaurants und Großküchen

sind für den erheblichen Anteil der Lebensmittelverschwendung

verantwortlich. Aber gerade

hier zeigt sich: Technologie kann ein mächtiger

Verbündeter sein.

IKEA Food: Mit KI gegen die Tonne

IKEA setzt in seinen Restaurantküchen eine KIgestützte

Waage ein, die jedes weggeworfene Lebensmittel

erfasst. Die Daten fließen direkt in die

Bestellplanung. Das Ergebnis: Weltweit reduzierte

IKEA seine Lebensmittelabfälle um 54 Prozent - in

Deutschland sogar um 73,6 Prozent.


ESSEN & TRINKEN

Bäckereien: Das Dilemma der vollen Auslage

Kunden erwarten auch um 17 Uhr noch volle Regale. Die Folge: Riesige Mengen an Brot, Brötchen und

Gebäck landen täglich im Müll. Innovative Bäckereien setzen auf Vorbestellsysteme, reduzierte Preise ab

Nachmittag und Partnerschaften mit Food-Sharing-Plattformen. Manche gehen noch weiter und

verarbeiten Restbrot zu Brotbier, Paniermehl oder Brotcroutons – Kreislaufwirtschaft im besten Sinne.

Hotels und Restaurants dürfen Portionsgrößen neu denken

Die gehobene Gastronomie entdeckt zunehmend „Nose to Tail“ und „Root to Leaf“ – Kochen mit dem

gesamten Tier und der ganzen Pflanze. Was früher als Abfall galt – Karottengrün, Brokkolistrünke,

Fischgräten für Fonds – wird in kreativen Küchen zur Delikatesse. Gleichzeitig überdenken immer mehr

Restaurants ihre Portionsgrößen und bieten kleinere Portionen zu angepassten Preisen an.

3. Online-Handel & Kochboxen: Präzision statt Überfluss

Der Online-Lebensmittelhandel und Kochbox-Anbieter haben einen strukturellen Vorteil gegenüber dem

stationären Handel: Sie können bedarfsgerecht produzieren und liefern. Kein Regal muss voll sein. Keine

Ware muss „schön“ sein. Und die Mengen sind exakt auf die Bestellung abgestimmt.

Motatos & Knuspr: Retter im digitalen Regal

Motatos hat sich als Online-Supermarkt für „aussortierte“ Produkte etabliert – Lebensmittel mit

Verpackungsfehlern, kurzer Restlaufzeit oder saisonalem Überschuss. Das schwedische Unternehmen

zeigt: Es gibt einen riesigen Markt für Produkte, die der klassische Handel verschmäht. Knuspr verfolgt

mit seinem Same-Day-Delivery-Konzept einen ähnlichen Ansatz und setzt auf kurze Lieferketten und

minimale Lagerhaltung.

4. Food-Saving-Apps: Die Rettung in deiner Hosentasche

Wenige Innovationen haben das Thema Lebensmittelverschwendung so greifbar gemacht wie Food-

Saving-Apps. Sie verbinden Überangebot mit Nachfrage – in Echtzeit, lokal und für jeden zugänglich. Die

revolutionäre Idee: Was der eine nicht mehr braucht, kann für den anderen das perfekte Abendessen

sein.

Too Good To Go: Über eine halbe Milliarde gerettete Mahlzeiten

Die Zahlen von Too Good To Go sind atemberaubend: Weltweit über 500 Millionen gerettete Mahlzeiten,

allein in Deutschland kooperieren über 26.000 Partner mit der App – Bäckereien, Restaurants,

Supermärkte, Hotels. Das Prinzip der „Magic Bags“ ist denkbar einfach: Partner packen überschüssige

Lebensmittel in eine Tüte, Nutzer kaufen sie über die App zum Bruchteil des Originalpreises. Oft

bekommt man Ware im Wert von 10–15 Euro für nur 3–4 Euro. Lebensmittelrettung, die auch noch Spaß

macht – jede Tüte eine Überraschung.

5. Bio-Retter: Krumm, aber kostbar

Wusstest du, dass ein erheblicher Teil der Ernte nie im Supermarkt landet – nur weil das Gemüse nicht

der Norm entspricht? Zu krumm, zu klein, zu groß, die falsche Farbe. Die Karotte mit zwei Beinen, die

Gurke mit Knick, der Apfel mit Sonnenbrand. Sie alle schmecken genauso gut – aber sie passen nicht in

die Vorstellung von „perfektem“ Gemüse.

Etepetete: Die Revolution der krummen Dinger

Das Münchner Unternehmen liefert Bio-Gemüse- und Obstboxen direkt von Biohöfen, gefüllt mit

Produkten, die der konventionelle Handel ablehnt. Jede Box rettet Lebensmittel, die sonst untergepflügt

oder als Tierfutter enden würden. Die Botschaft ist klar: Wahre Schönheit kommt von innen – auch bei

Gemüse. Das Konzept trifft einen Nerv: Immer mehr Verbraucher sind bereit, optische Makel zu

akzeptieren, wenn sie dafür wissen, dass sie aktiv Verschwendung reduzieren. Die bunten Boxen von

Etepetete sind längst mehr als ein Lieferservice – sie sind ein Statement gegen die absurden

Schönheitsnormen der Lebensmittelindustrie.

Von der Norm-Karotte zur Norm-Befreiung

Die EU-Vermarktungsnormen sind ein wesentlicher Treiber der Verschwendung: Sie definieren exakt, wie

groß, wie gerade und wie makellos Obst und Gemüse sein müssen, um verkauft werden zu dürfen. Zwar

wurden einige Normen gelockert, doch der Handel setzt häufig noch strengere eigene Standards. Hier

braucht es ein grundlegendes Umdenken – bei Händlern und bei uns Verbrauchern.

8



ESSEN & TRINKEN

Weitere Retter-Apps

Neben Too Good To Go gibt es ein

wachsendes Ökosystem von Food-

Saving-Plattformen: Foodsharing.de

ermöglicht das kostenlose Teilen von

Lebensmitteln unter Privatpersonen

und mit sogenannten „Fairteilern“ –

öffentlich zugänglichen

Kühlschränken.

ResQ Club und SIRPLUS verfolgen

ähnliche Modelle und erweitern die

Reichweite der Lebensmittelrettung

kontinuierlich.

6. Privathaushalte: Die größten Verursacher –

und die größte Chance

Hier kommt die unbequeme Wahrheit: 58 Prozent

der Lebensmittelverschwendung in Deutschland

passieren bei uns zu Hause. Nicht in der Industrie,

nicht im Handel, nicht in Restaurants – bei dir und

mir. Das klingt erst mal frustrierend. Aber es

bedeutet auch: Nirgendwo ist das Potenzial für

Veränderung größer als in deiner eigenen Küche.

Warum werfen wir so viel weg?

Die Gründe sind vielfältig – und menschlich. Wir

kaufen zu viel ein, weil wir hungrig einkaufen oder

keine Einkaufsliste haben. Wir vergessen Reste im

Kühlschrank. Wir missverstehen das Mindesthaltbarkeitsdatum.

Wir kochen zu große Portionen.

Wir lagern Lebensmittel falsch. Und manchmal

sind wir einfach zu bequem, aus den letzten

Zutaten noch etwas Leckeres zu zaubern.

Lies dazu „Die richtige Lagerung macht den

Unterschied” auf S. 12


Dein

gegen

7

Punkte-Plan

Food Waste

1.

Einkaufsplanung: Plane deine

Mahlzeiten für die Woche, schreibe

eine Liste – und halte dich daran.

Klingt banal, spart aber nachweislich

bis zu 30 % Lebensmittelabfälle.

2. 3.

4.

Kühlschrank-Check: Bevor du

einkaufen gehst, schau in den

Kühlschrank und die Vorräte.

Fotografiere den Inhalt mit

dem Handy – so hast du ihn im

Supermarkt immer dabei.

First In, First Out: Stelle neue Einkäufe

nach hinten, ältere Produkte nach

vorne. So vergisst du nichts.

5.

Richtig lagern: Tomaten gehören

nicht in den Kühlschrank,

Bananen nicht neben Äpfeln,

Kartoffeln nicht ans Licht. Die

richtige Lagerung kann die

Haltbarkeit verdoppeln.

MHD verstehen: Lebensmittel, die

das Mindesthaltbarkeitsdatum

überschritten haben, sind in der

Regel noch genießbar. Vertaue auf

deine Sinne: Sehen, Riechen,

Schmecken.

7.

6.

Reste lieben lernen: Aus übrigem Gemüse

wird Suppe, aus altem Brot wird Armer Ritter

oder Paniermehl, aus braunen Bananen wird

Bananenbrot. Resteverwertung ist

kulinarische Kreativität!

Portionsgrößen anpassen: Koch lieber etwas weniger.

Nachkochen geht immer – Rückholen aus der Tonne nicht.

11


Die richtige Lagerung

macht den Unterschied

LEBENSMITTEL RICHTIG LAGERN FALSCH LAGERN

Tomaten

Bei Zimmertemperatur,

nicht im Kühlschrank

Im Kühlschrank (verlieren

Aroma & Textur)

Brot

Im Brotkasten oder

Stoffbeutel

In Plastiktüte (schimmelt

schneller)

Kartoffeln

Dunkel, kühl, trocken,

luftig

Im Kühlschrank oder am

Licht (keimen)

Bananen

Getrennt von anderem

Obst aufhängen

Neben Äpfeln (reifen zu

schnell)

Kräuter

In feuchtem Tuch im

Kühlschrank

Trocken liegen lassen

(welken sofort)

Käse

In Wachspapier oder

Käsepapier

In Frischhaltefolie

(schwitzt, schimmelt)

Wenn du ein Lebensmittel rettest – sei es durch bewussteren Einkauf, bessere Lagerung, eine Retter-App oder

eine krumme Möhre in der Biobox – dann verhinderst du nicht nur den Ressourcenverlust der Produktion dieses

Lebensmittels. Du verhinderst gleichzeitig, dass ein Ersatzlebensmittel mit dem gleichen Ressourcenaufwand

neu produziert werden muss.

Jede gerettete Mahlzeit spart also doppelt: doppelt CO₂, doppelt Wasser, doppelt Ackerfläche, doppelt Energie.

Das ist der doppelte Hebel – und er liegt in deiner Hand. Die Bundesregierung will die Lebensmittelverschwendung

bis 2030 halbieren. Das klingt nach einem ambitionierten Ziel. Aber wenn Handel, Gastronomie, Technologie

und wir alle zusammenarbeiten, ist es erreichbar. Jeder Schritt zählt. Jede gerettete Mahlzeit zählt. Und sie

zählt doppelt.

Werde Teil der Lösung

Als Verbraucher: Nutze die Tipps aus diesem Special. Lade Too Good To Go herunter. Probiere eine Etepetete-

Box. Plane deine Einkäufe. Vertraue deinen Sinnen statt dem MHD.

Als Unternehmen: Zeige dein Engagement! Auf greenya.de präsentieren sich tausende nachhaltige Unternehmen

einer wachsenden Leserschaft bewusster Verbraucher.

12


Fermentieren!

WARUM DEIN KÜHLSCHRANK GERADE EIN UPGRADE BRAUCHT

ESSEN & TRINKEN

In Omas Keller standen sie noch: Gläser mit Sauerkraut

und eingelegten Gurken. Dann kamen Tiefkühltruhe

und Supermarkt – und das Wissen verschwand.

Jetzt ist es zurück. Fermentieren ist keine

Hipster-Spielerei, sondern die cleverste Art, Gemüse

haltbar zu machen, Geschmack zu intensivieren

und deinem Darm etwas Gutes zu tun.

So funktioniert's

Milchsäurebakterien wandeln Zucker in Milchsäure

um. Das Gemüse wird sauer, Fäulnisbakterien haben

keine Chance. Kein Erhitzen, keine Konservierungsstoffe.

Nur Salz, Zeit und ein Glas. Das Ergebnis

hält monatelang – und wird immer besser.

Warum es sich lohnt

Fermentiertes Gemüse liefert lebende Milchsäurebakterien,

die deine Darmflora stärken. Dazu entstehen

zusätzliche B-Vitamine, schwer verdauliche

Stoffe werden abgebaut. Und geschmacklich?

Mehr Umami, mehr Tiefe, mehr Wow.

Dein Einstieg: Sauerkraut in 5 Schritten

Du brauchst: 1 kg Weißkohl, 20 g echtes Salz

(Steinsalz oder Meersalz), 1 Bügelglas (1,5 L)

1.Kohl in feine Streifen hobeln.

2.Mit Salz 10 Minuten kräftig kneten, bis

Flüssigkeit austritt.

3.Fest ins Glas schichten – Lake muss den Kohl

bedecken.

4.Beschweren, 5–7 Tage bei Zimmertemperatur

stehen lassen, täglich entlüften.

5.Schmeckt sauer genug? Ab in den

Kühlschrank.

Was du sonst fermentieren kannst

Kimchi: Chinakohl mit Chili, Ingwer, Knoblauch

greenya Tipp: Kimchi aus Kohlrabi und

Karottensticks mit Chili, Ingwer, Knoblauch

Salzzitronen: Marokkanischer Klassiker, genial

zu Salaten

Jalapeños: Selbstgemachte Hot Sauce

Rote Bete: Erdig, süß, leuchtend pink

Tofu (Feto), als vegane Alternative zu Feta.

Starter-Kit für unter 20 Euro

Bügelgläser (1–2 Liter)

Meersalz ohne Zusätze (kein Jodsalz!)

Gemüsehobel

Optional: Glasgewichte zum Beschweren

Kurz gesagt:

Fermentieren ist Slow Food im besten Sinne.

Du bestimmst, was reinkommt. Kein Zucker, keine

Zusatzstoffe, keine Plastikverpackung. Nur Gemüse,

Salz und ein bisschen Geduld.

Fermentieren für Anfänger:

Mehr Rezepte und

Schritt-für-Schritt-

Anleitungen auf greenya.de

Goldene Regel: Was aus der Lake ragt,

schimmelt. Immer beschweren!

13


ESSEN & TRINKEN

Warum Bio-Schokolade den

Unterschied macht

REGENWALD, KINDERARBEIT, PESTIZIDE – HINTER JEDER BILLIGEN TAFEL STECKT EIN HOHER PREIS.

DOCH ES GEHT AUCH ANDERS. EINE SPURENSUCHE ZWISCHEN AGROFORSTSYSTEMEN, FAIREN LÖHNEN

UND EINER ÜBERRASCHENDEN INNOVATION.

9,6 Kilo Schokolade – so viel isst jede und jeder von

uns im Schnitt pro Jahr. Wir lieben sie. Aber weißt

du, was in deiner Tafel wirklich steckt? Hinter dem

zarten Schmelz verbirgt sich oft eine bittere Lieferkette:

gerodeter Regenwald, ausgelaugte Böden,

Pestizide – und Menschen, die von ihrer Arbeit

kaum leben können.

Was konventioneller Kakao anrichtet

Rund 75 Prozent des weltweiten Kakaos stammen

aus Westafrika, vor allem aus der Elfenbeinküste

und Ghana. Der konventionelle Anbau läuft fast

immer gleich: Monokultur, volle Sonne, viel Dünger,

viele Pestizide. Das Ergebnis? Die Böden verarmen,

die Pflanzen werden anfällig für Krankheiten

und wenn die Ernte nicht mehr reicht, wird

neuer Regenwald gerodet.

Die Zahlen sind alarmierend: Allein die Elfenbeinküste

hat in den letzten Jahrzehnten rund 80

Prozent ihres Regenwaldes verloren. Und der

Wasserverbrauch ist enorm – für eine einzige Tafel

Schokolade fließen im Schnitt 1.700 Liter Wasser.

Dazu kommt: In den Anbauregionen arbeiten nach

Schätzungen internationaler Organisationen noch

immer über 1,5 Millionen Kinder unter gefährlichen

Bedingungen auf Kakaoplantagen.

3.000 US-Dollar gefallen, aber die Unsicherheit

bleibt.

Und Bio-Kakao? Der kostet nochmal mehr, weil

Aufschläge für Bio-Zertifizierung und faire Löhne

dazukommen.

Ausgerechnet die Hersteller, die es richtig machen,

stehen unter dem größten Druck. Kleine Bio-Marken

können die Kostensteigerungen nicht einfach

an die Kundinnen und Kunden weitergeben, ohne

sie zu verlieren. Trotzdem wäre es fatal, jetzt beim

Kakao zu sparen – denn billiger Kakao bedeutet

fast immer: weniger Naturschutz, weniger faire

Löhne, mehr Regenwaldzerstörung.

Kakaoschote im Agroforst – nachhaltiger Kakao

wächst im Schatten anderer Bäume.

Agroforstsysteme: Kakao, wie die Natur ihn will

Bio-Kakao funktioniert fundamental anders. Statt

Monokultur wächst er in sogenannten Agroforstsystemen

– zwischen Bananen, Mangos, Orangen

und Schattenbäumen. Das klingt nach Idylle, ist

aber knallharte Ökologie: Die Mischkultur schützt

die Böden vor Erosion, speichert mehr CO₂, Kunstdünger

und Pestizide werden überflüssig. Und die

Kakaobäume? Die werden widerstandsfähiger gegen

Krankheiten und Wetterextreme.

Für die Bauernfamilien bedeutet das außerdem:

mehrere Einnahmequellen statt einer totalen Abhängigkeit

vom schwankenden Kakaopreis. Wenn

der Kakao mal weniger bringt, gibt es immer noch

Bananen und Mangos zum Verkaufen.

Der Elefant im Raum: der Preis

2024 explodierte der Kakao-Weltmarktpreis auf

über 12.000 US-Dollar pro Tonne – ein historisches

Allzeithoch. Inzwischen ist er zwar wieder auf rund

14


ESSEN & TRINKEN

Und wenn Schokolade gar keinen Kakao mehr

braucht?

Parallel zur Bio-Bewegung passiert etwas Erstaunliches:

Start-ups wie Planet A Foods aus München

haben entdeckt, dass das typische Schokoladenaroma

nicht in der Kakaobohne selbst steckt, sondern

erst durch Fermentation und Röstung entsteht.

Diesen Prozess übertragen sie auf Sonnenblumenkerne

und Hafer aus Europa – das Ergebnis

schmeckt tatsächlich nach Schokolade, verbraucht

aber bis zu 90 % weniger CO₂ und 99 % weniger

Wasser. Spannend, aber: kakaofreie Alternativen

sind bislang ausschließlich im konventionellen

Bereich angekommen. Eine Bio-Zertifizierung gibt

es nicht, und Palmfett ist noch im Spiel. Für bewusste

Verbraucher bleibt Bio-Schokolade aus

fairem Anbau also weiterhin die erste Wahl, wenn es

um den gesamten ökologischen und sozialen

Fußabdruck geht.

Was du tun kannst

Jede Tafel ist eine Entscheidung. Wenn du beim

nächsten Einkauf zu Bio-Schokolade mit Fairtradeoder

Naturland-Fair-Siegel greifst, unterstützt du

Bauernfamilien, die ihren Kakao im Einklang mit

dem Regenwald anbauen. Der Aufpreis schützt

Böden, Artenvielfalt und Menschenleben. Und mal

ehrlich: Schokolade ist ein Genussmittel – lieber ein

Stück weniger, dafür eines, das sich wirklich gut

anfühlt.

Quellen: ICCO, WWF, Naturland, Carbon Cloud,

Ökolandbau.de

Kakao im Agroforst: Mischkulturen schützen Böden,

Klima und Einkommen der Bauernfamilien.

Aus der Kakaoschote entstehen durch Fermentation

und Röstung die typischen Schokoladenaromen.

Warum Bio-Kakao besser ist

Keine Pestizide, kein Kunstdünger – Böden

bleiben fruchtbar

Agroforstsysteme statt Monokultur – mehr

Biodiversität

Schattenbäume speichern zusätzlich CO₂

Mehrere Einnahmequellen für

Bauernfamilien

Naturland Fair: auch Zucker und weitere

Zutaten fair gehandelt

Widerstandsfähiger gegen Klimawandel

und Pflanzenkrankheiten


1. 11

2.

einfache Tipps

für nachhaltigen

Genuss

Wildkräuter entdecken

Bärlauch, Brennnessel oder Giersch wachsen

direkt vor deiner Tür – kostenlos, regional und

voller Nährstoffe. Einfach mal ein Wildkräuter-

Pesto ausprobieren!

Wasser mit Genuss filtern

Ein guter Wasserfilter spart Plastikflaschen

und Schlepperei. Mit Minze, Zitrone oder

Ingwer wird gefiltertes Wasser zum

erfrischenden Genuss-Getränk.

3. 4.

Eigene Sprossen ziehen

Brokkoli-, Radieschen- oder Alfalfa-

Sprossen wachsen auf der Fensterbank

in 5 Tagen. Null Transport, maximale

Vitamine, minimaler Aufwand.

5.

Bärlauch, Brennnessel, Giersch: Was vor

der Tür wächst, gehört auf den Teller.

Einer Foodcoop beitreten

In einer Einkaufsgemeinschaft

bestellt ihr gemeinsam direkt

beim Bio-Hof – günstiger,

frischer, weniger Verpackung.

Und du lernst nette Leute aus

der Nachbarschaft kennen.

Saisonale Vorratskammer anlegen

Getrocknete Tomaten, eingekochte

Marmelade, Apfelmus aus der Ernte

– so hast du das ganze Jahr regionale

Zutaten ohne Supermarkt-Import.

Saisonal, regional, gemeinsam – so wird Essen

zum Erlebnis.

6.

Bio-Reste kompostieren

Ob Wurmkiste auf dem Balkon

oder Komposter im Garten – aus

Küchenabfällen wird wertvolle

Erde. Kreislauf geschlossen!

16

7.

Fair gehandelten Kaffee & Tee wählen

Dein Morgenritual kann Bauernfamilien weltweit stärken.

Fairtrade und Direkthandel machen den Unterschied.


8.

Essbare Blüten & Kräuter anbauen

Kapuzinerkresse, Lavendel oder

Ringelblume – essbare Blüten wachsen

auf jedem Balkon, verschönern Salate und

sind echte Hingucker auf dem Teller.

9.

Samenfestes Saatgut tauschen

Auf Saatgut-Tauschbörsen alte Sorten retten

und im eigenen Beet oder Balkonkasten anbauen.

Biodiversität beginnt im Blumentopf.

10.

Nachhaltig grillen

Statt Einweggrill und Billigkohle: FSC-

Kohle, Gemüse-Spieße und wiederverwendbares

Geschirr. Schmeckt

genauso gut, Gewissen inklusive.

Alte Sorten bewahren: Was heute

gesät wird, ist die Ernte der Zukunft.

Selbstgemacht statt schnell gekauft – essbare

Geschenke mit Herz und Handschrift.

11.

Essbare Geschenke machen

Selbstgemachtes Kräutersalz, Chili-Öl

oder Granola im Glas – persönlich,

nachhaltig verpackt und immer ein

Hit. Schenken mit Geschmack.


GUTE NACHRICHTEN

Wasser – Ganz klar.

Und soo viel mehr.

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gemahlen bleiben Aroma

und Nährstoffe erhalten, die

fertiges Mehl aus dem Supermarkt

längst verloren hat.

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Küchenheld“ sind der ideale

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NACHHALTIG REISEN

GREEN TRAVEL

Europas grünes Juwel

WARUM SLOWENIEN DAS PERFEKTE ZIEL FÜR BEWUSSTE

ENTDECKER IST

Stell dir vor: Morgens Espresso in

einer autofreien Altstadt, mittags

wandern durch Urwälder, in

denen Bären leben, abends frischer

Fisch an der Adriaküste.

Alles an einem Tag. Alles in

einem Land, das kleiner ist als

Brandenburg. Willkommen in

Slowenien – dem versteckten

Juwel Europas.

Ein Land unter Naturschutz

Über 60 Prozent Sloweniens

sind Wald – dichter, wilder, ursprünglicher

als fast überall

sonst in Europa. Im Triglav-Nationalpark

ragen die Julischen

Alpen in den Himmel. Im Soča-

Tal leuchtet der Fluss so unwirklich

türkis, dass jedes Foto aussieht

wie bearbeitet. Und in den

Urwäldern von Kočevje, UNES-

CO-Weltnaturerbe, kannst du

mit etwas Geduld Braunbären in

freier Wildbahn beobachten.

Über die Hälfte der gesamten

Landfläche steht unter Schutz.

Ljubljana: grün und großartig

Ljubljana wurde 2016 zur Grünen

Hauptstadt Europas gewählt.

Die Altstadt? Komplett autofrei.

Fahrräder? Erste Stunde kostenlos.

Entlang der Ljubljanica sitzen

Einheimische und Reisende

in kleinen Lokalen, die ihre Zutaten

vom Bauern um die Ecke

holen. Mit 542 Quadratmetern

Grünfläche pro Kopf ist Ljubljana

grüner als fast jede andere

Hauptstadt – und dabei herrlich

unprätentiös.

So kommst du nachhaltig hin

Mit dem Zug: Nachtzug von

München oder Wien direkt nach

Ljubljana. Aufwachen, aussteigen,

da sein.

Mit dem Auto: München –

Ljubljana in ca. 4 Stunden. Von

Hamburg oder Berlin lohnt sich

ein Zwischenstopp in Salzburg

oder Graz.

Mit dem Bus: Flixbus fährt günstig

ab vielen deutschen Städten.

Was es kostet

Doppelzimmer im Bio-Hotel:

ab 80–120 € / Nacht

Abendessen im lokalen

Restaurant: 15–25 €

Kajak-Tour auf der Soča: ab

40 € pro Person

Eintritt Höhlen von Postojna:

ca. 30 €

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SEITE

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Soča-Tal - Traumhafte Landschaften, die zum Erkunden einladen.


Ljubljana wurde 2016 zur Grünen

Hauptstadt Europas gewählt.

Dein Reise-Beitrag zählt

Slowenien setzt auf Qualität statt Masse. Das Siegel

„Slovenia Green” zeichnet über 280 Unterkünfte,

Restaurants und Anbieter aus, die strenge Nachhaltigkeitskriterien

erfüllen. Wer hier bucht, unterstützt:

Lokale Bio-Bauern und Familienbetriebe

Naturschutzprojekte im Triglav-Nationalpark

Den Erhalt autofreier Zonen und sanfter Mobilität

Urlaub, der etwas verändert

Slowenien ist der Beweis: Spektakuläre Natur liegt so

nah. Urwälder, Bergseen und eine Hauptstadt, die

zeigt, wie grünes Stadtleben funktioniert. Einfach

rein ins Abenteuer.

Insel im Bleder See mit der Marienkirche –

das Wahrzeichen Sloweniens.


Advertorial

Urlaub am Biobauernhof

NATÜRLICH REISEN. BEWUSST ANKOMMEN.

NACHHALTIG REISEN

Auch der Genuss ist Teil dieses Erlebens. Hofeigene

Produkte, regionale Spezialitäten und saisonale

Vielfalt prägen den Aufenthalt – unverfälscht, bodenständig

und mit viel Liebe zur Herkunft. Qualität

zeigt sich hier nicht im Übermaß, sondern in

der Sorgfalt.

Urlaub am Biobauernhof bedeutet Entschleunigung.

Ohne Programm auf Knopfdruck, ohne

künstlichen Trubel. Stattdessen entstehen Momente,

die Raum lassen – zum Durchatmen, zum

Beobachten, zum Kraftschöpfen. Ob als Paar, mit

der Familie oder allein: Es ist eine Form des

Reisens, die Ruhe schenkt und neue Perspektiven

eröffnet.

Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns. Wenn die

Natur aufatmet und alles wieder in Bewegung

kommt, wächst die Sehnsucht nach Orten, die gut

tun – nicht nur uns selbst, sondern auch der

Umwelt. Urlaub am Biobauernhof verbindet genau

das: echte Erholung, gelebte Nachhaltigkeit und

authentische Begegnungen.

Gerade im Frühling wird sichtbar, was diese Art

des Urlaubs bewirkt. Biologisch wirtschaftende

Höfe stehen für regionale Verantwortung, für den

respektvollen Umgang mit Natur und Ressourcen

und für eine Landwirtschaft mit Zukunft. Wer hier

Urlaub macht, wird Teil eines Kreislaufs, der weit

über den eigenen Aufenthalt hinausreicht.

Ein Biobauernhof ist mehr als ein Urlaubsort. Er ist

ein Versprechen – an die Natur, an die Tiere und an

eine Form des Wirtschaftens, die Verantwortung

übernimmt. Wer sich für Urlaub am Biobauernhof

entscheidet, entscheidet sich für Höfe, die im

Einklang mit natürlichen Kreisläufen arbeiten und

Lebensmittel mit Respekt erzeugen.

Was Gäste besonders schätzen, ist diese spürbare

Ehrlichkeit. Die Gastgeber:innen öffnen ihre Hoftüren

und geben Einblick in ihren Alltag. Ihr erlebt,

woher unsere Lebensmittel kommen, warum gutes

Brot Zeit braucht und wie viel Wissen und Erfahrung

in nachhaltiger Landwirtschaft steckt. Für

Familien wird der Biobauernhof zum lebendigen

Erfahrungsraum: Tiere versorgen, im Garten mithelfen,

barfuß über die Wiese laufen. Einfach da

sein.


GUTE NACHRICHTEN

Gut für die Umwelt.

Und den Geldbeutel

DIE TORFFRAU

ohne Torf

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Bio Riko fördert Wurzelwachstum,

stärkt Pflanzen, speichert

Wasser und ist Basis torffreier

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Sabine Schmidt:

Mode, die sich gut

anfühlt

Warum sie ein eigenes

Modelabel gegründet hat?

„Weil es das, was ich brauchte,

einfach nicht gab.”

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Gelassenheit

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zum Anfassen

2017 gründete Sabine in

Berlin Xaxiraxi - ein Damen-

Modelabel für Frauen mit

sensibler Haut, die auf

Tragekomfort genauso viel

Wert legen wie auf Stil.

Viele Krisen fordern uns heute

heraus: Als Psychologin unterstütze

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fundiertem und achtsamkeitsbasiertem

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darin, auch in unübersichtlichen

Zeiten klar, gelassen und

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der südländischen Leichtigkeit.

Auch der Name stammt

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Advertorial

Glasklare Gletscherbäche und historische Handelswege,

Steinböcke und Murmeltiere, Smaragde

und tausend Jahre alte Zirbenbäume: Der

Nationalpark Hohe Tauern im SalzburgerLand

ist ein Naturparadies, das in Schönheit und

Vielfalt kaum zu überbieten ist.

Rund um die höchsten Berge Österreichs eröffnet

sich Outdoor-Liebhabern, Familien, Genusswanderern

und ambitionierten Alpinisten eine der

faszinierendsten und aufregendsten Landschaften

dieser Erde. Bestens markierte Wege führen in

die Nationalpark-Täler, zu versteckten Almen, zu

Gletscherabbrüchen und bis auf die Gipfel der

Dreitausender.

Hohe Tauern Panorama Trail

Im Rahmen von siebzehn Tagesetappen legen

Wanderer vom Startpunkt am Fuße der Krimmler

Wasserfälle bis nach Hüttschlag ins Tal der Almen

eine Wegstrecke von 270 Kilometern zurück.

Übernachtet wird am Hohe Tauern Panorama Trail

wechselweise im Tal oder auf den Bergen – in

Augenhöhe mit den höchsten Bergen Österreichs.

Der Trail führt quer durch die Nationalparkregion

Hohe Tauern: Die Nutzung von Bergbahnen oder

Shuttle-Diensten an den Etappenzielen sowie ein

buchbarer Gepäcktransfer bieten höchsten Komfort.

Auf dem Weg liegen Naturschauspiele,

sehenswerte Ausstellungen, gepflegte Nationalpark-Orte

und attraktive Ausflugsziele. Green

Spirit Pauschale 7 Übernachtungen, 6 Etappen

ab € 846.- pro Person im Doppelzimmer.

NACHHALTIG REISEN

Nationalpark Hohe Tauern

bleibt und nachwirkt. Die Inklusivkarte, die von

teilnehmenden Partnerbetrieben vom 1. Mai bis 31.

Oktober ausgegeben wird, beinhaltet Eintritte und

Ermäßigungen für rund 60 Attraktionen sowie die

Nutzung von Wandertaxis und Mautstraßen in der

Nationalpark-Region. Zu den Besonderheiten zählen

unter anderem die kostenlose Teilnahme am

Sommer-Rangerprogramm im Nationalpark Hohe

Tauern mit geführten Wanderungen und Exkursionen,

wie zum Beispiel ins Tal der Smaragde, in

den Rauriser Urwald oder ins Wildnisgebiet

Sulzbachtäler. Ebenfalls inkludiert sind jeweils ein

Tagesticket für die Großglockner Hochalpenstraße

und die Gerlos Alpenstraße.

Auch die Nationalparkwelten Hohe Tauern in

Mittersill sind Inklusiv-Partner der Nationalpark

SommerCard. Die vielfach ausgezeichnete Erlebnisausstellung

mit 360°-Kino und filmischen

Update „Wildnisgebiet Sulzbachtäler“ sind ein

absoluter Besucherliebling.

TIPP: Das neue, einheitliche Ticket gilt für alle

Übernachtungsgäste im Bundesland Salzburg für

alle öffentlichen Verkehrsmittel im SalzburgerLand

während der Dauer des Aufenthalts.

Das Guest Mobility Ticket ist im Stadtverkehr, im

Regionalbusverkehr, in den S-Bahnen, in den Regionalzügen,

in den Fernverkehrszügen und in den

Salzburg Verkehr Shuttles gültig.

Ferienregion

Nationalpark Hohe Tauern

Gerlosstraße 18, 5730 Mittersill

Tel. +43(0) 6562 40939

ferienregion@nationalpark.at

nationalpark.at / hohetauerntrail.at

Mit den Nationalpark-Rangern im Wiegenwald

unterwegs ©Ferienregion NPHT_Michael Huber

Nationalpark SommerCard

In der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern wird

größten Wert auf nachhaltige Urlaubserlebnisse

gelegt. Mit ihren Leistungen ist die Nationalpark

SommerCard ein wichtiger Beitrag für einen naturnahen

Sommerurlaub, der lange in Erinnerung

Einzigartige Naturerlebnisse in den Nationalparktälern

©Ferienregion NPHT_Max Draeger


HAUS & GARTEN

Nachhaltig bauen

SO WIRD DEIN ZUHAUSE ZUKUNFTSFÄHIG – OHNE SCHADSTOFFE, OHNE KOMPROMISSE

Die Baubranche verursacht rund 40 Prozent des

weltweiten CO₂-Ausstoßes – eine gigantische Zahl.

Aber sie zeigt auch: Hier liegt ein riesiger Hebel. Ob

Neubau, Anbau oder Renovierung – mit den richtigen

Materialien kannst du richtig viel bewegen.

Das Beste daran? Was gut fürs Klima ist, ist meistens

auch gut für dein Zuhause.

Holz: Der Klima-Champion unter den Baustoffen

Holz speichert CO₂, statt es freizusetzen – genau

das Gegenteil von Beton und Stahl. Dank moderner

Brettsperrholz-Technik (CLT) entstehen heute

ganze Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise: in

kurzer Zeit gebaut, deutlich leichter und mit einer

sensationellen Ökobilanz.

Holzständerbauweise eignet sich perfekt für Anbauten,

Aufstockungen oder Gartenhäuser. Und

der Bonus? Holz reguliert die Raumfeuchtigkeit

ganz natürlich – du merkst den Unterschied sofort

beim Wohnen.

Dämmen – aber richtig

Styropor war gestern. Heute dämmen Holzfaser,

Hanf, Zellulose oder Schafwolle genauso gut – und

lassen sich am Ende des Lebenszyklus kompostieren.

Besonders spannend: Einblasdämmung aus

Zellulose. Sie füllt jeden Hohlraum, wird aus Altpapier

hergestellt und eignet sich perfekt für Altbauten

mit unregelmäßigen Wänden.

greenya Tipp: Lass dich nicht von höheren Materialkosten

abschrecken. Natürliche Dämmstoffe halten

oft länger, lassen sich leichter entsorgen und

verbessern das Raumklima spürbar.

5 Dinge, die sich wirklich lohnen

Bauteilbörsen checken – gebrauchte Türen und

Böden sparen Geld und Ressourcen

KfW-Förderung beantragen – für energetische

Sanierung gibt’s ordentlich Zuschüsse

Handwerker mit Öko-Erfahrung auf greenya

suchen – die wissen, worauf es ankommt

Rückbaubar planen – wer heute so baut, dass

sich Materialien später leicht trennen und

wiederverwenden lassen, spart doppelt

Auf Siegel achten

Was du einatmest, ohne es zu merken

Wir verbringen bis zu 90 % unserer Zeit in Innenräumen.

Klingt viel? Ist es auch. Und hier kommt

der Haken: Die Luft drinnen ist oft zwei- bis fünfmal

stärker belastet als draußen. Die Übeltäter?

Stecken oft in genau den Materialien, die wir selbst

verlegt oder gestrichen haben.

Fortsetzung auf Seite 26

Innenraumluft

ist 2- bis 5-mal

schlechter als die Luft

draußen

Lehm, Glas & smarte Alternativen

Dreifachverglasung ist heute Standard – und der

Aufpreis gegenüber Zweifachglas? Minimal. Die

Energieeinsparung über 20 Jahre? Enorm. Das

rechnet sich schnell.

Lehm als Wandmaterial ist ein echtes Wundermittel:

Er reguliert die Feuchtigkeit besser als alles

andere, bindet Schadstoffe aus der Luft und ist

komplett recycelbar.

Für Beton gibt es längst clevere Alternativen: Recycling-Beton

mit bis zu 40 % aufbereitetem Bauschutt,

Hanfkalk – leicht, dämmend und CO₂-bindend,

kann (noch) nicht tragend eingesetzt werden

– oder Stampflehm für schöne Sichtmauern.

24



HAUS & GARTEN

VOCs: Die unsichtbare Belastung

VOC steht für „flüchtige organische Verbindungen“

– Stoffe, die bei Raumtemperatur aus Baumaterialien

ausgasen. Sie stecken in Parkettkleber,

Fugenmassen, Dispersionsfarben, Laminat und

Spanplatten. Kurzfristig bringen sie Kopfschmerzen

und gereizte Schleimhäute, langfristig können

manche das Immunsystem belasten.

Die gute Nachricht: Emissionsarme Alternativen

gibt’s mittlerweile in jedem großen Baumarkt – erkennbar

an unabhängig geprüften Siegeln. Direkt

auf greenya listen wir Anbieter wie Naturstoffbauhändler,

Öko-Baumärkte und Hersteller schadstoffarmer

Farben, Klebstoffe und Bodenbeläge –

geprüft und nachhaltig. Finde Baustoffanbieter in

deiner Nähe ⟶ greenya.de/kategorie/baustoffe

Tipp: Parkett auf Fußbodenheizung am besten

kleben statt klicken – das leitet die Wärme

besser weiter und spart laut einer Studie der TU

München bis zu 21 % Energie.

Beim Renovieren gleich richtig machen

Achte beim Kauf von Klebstoffen, Spachtelmassen

und Bodenbelägen auf ausgewiesene Emissionsklassen.

Das klingt technisch, ist aber einfach:

Siegel suchen, fertig. Produkte mit geprüften

Zertifikaten schützen nicht nur dich, sondern auch

Kinder und besonders empfindliche Menschen im

Haushalt.

So verbesserst du deine Raumluft – sofort

Emissionsarme Kleber, Spachtelmassen und

Grundierungen wählen. Auf echte Siegel achten,

nicht auf Marketing

Natürliche Materialien bevorzugen: Lehmputz,

Naturfarben, unbehandelte Hölzer

Nach Renovierung mindestens 72 Stunden

intensiv lüften – das ist die kritische Phase

Grünpflanzen aufstellen: Efeutute, Bogenhanf

und Einblatt sorgen für ein besseres Raumklima –

ersetzen aber kein gründliches Lüften.

Neue Möbel und Baustoffe vor dem Einbau auspacken

und ein paar Tage in der Garage oder ei-

nem Nebenraum offen stehen lassen – so gasen

die meisten Schadstoffe ab, bevor sie ins Wohnzimmer

kommen.

Siegel-Check: Diese Zeichen

solltest du kennen

Eurofins Indoor Air Comfort Gold – Bündelt über 20

europäische Emissionsstandards in einem Siegel –

darunter EMICODE EC1 PLUS und Blauer Engel. Wer

Gold sieht, hat die strengsten VOC-Grenzwerte Europas.

Nur die Gold-Stufe zählt.

Natureplus – Das Rundum-Siegel: Prüft nicht nur

Schadstoffe, sondern auch Rohstoffe (mind. 85 %

nachwachsend oder mineralisch), Herstellung und

Klimawirkung. Wenn ein Baustoff dieses Siegel trägt

– zugreifen.

eco-INSTITUT-Label – Umfangreich und unabhängig

auf Schadstoffe und Emissionen geprüft. Gilt

auch für Möbel und Matratzen.

EMICODE – dein Freund beim Kauf von Bauprodukten

für den Innenraum. Das Siegel fordert

strengste Grenzwerte und schließt Schadstoffe aus.

Achte auf die höchste Stufe EC 1 PLUS – sehr

emissionsarm.

Sentinel Haus Institut – Kein eigenes Labor, aber

Deutschlands strengster Filter für gesunde Baustoffe.

Unabhängige Institute wie TÜV Rheinland

prüfen – das SHI bewertet und listet nur, was wirklich

besteht. Kennst du vielleicht aus dem BAUHAUS

unter „Gesünder Wohnen”.

IBR-Prüfsiegel – Das Institut für Baubiologie Rosenheim

prüft seit über 40 Jahren Baustoffe auf Wohngesundheit.

Klein, aber fein.

Blauer Engel – Er ist Deutschlands bekanntestes

Umweltzeichen und liefert guten Mindeststandard.

Schau genau hin, welche Eigenschaft ausgezeichnet

wird, z. B. „emissionsarm”.

FSC / PEFC – Für Holzprodukte aus nachhaltiger

Forstwirtschaft. FSC ist strenger, PEFC etwas lockerer.

Nicht perfekt, aber deutlich besser als Holz ohne

jedes Siegel.

Öko-Tex Standard 100 – Relevant für textile Bodenbeläge

und Wohntextilien – und die können ordentlich

ausgasen. Schadstoffgeprüft und zuverlässig.

Wer Teppichboden verlegt, sollte auf dieses Siegel

achten.


Advertorial

Mehrwert für Mieter und Eigentümer

GEKLEBTE BODENBELÄGE ALS NACHHALTIGE LÖSUNG

Während Haus- und Wohnungseigentümer

oft auf langanhaltende

Qualität setzen, dominiert in Mietwohnungen

häufig die schwimmende

Verlegung – bis man die

Vorteile des vollflächigen Klebens

genauer betrachtet.

Ein fest geklebter Bodenbelag bietet nicht nur

optische Vorteile. Er ist strapazierfähiger und weniger

anfällig für Verschleißerscheinungen. Für Mieter

bedeutet dies einen dauerhaften Wohnkomfort,

ohne dass häufig Reparaturen oder gar ein

kompletter Austausch anstehen. Vermieter profitieren,

da hochwertige Böden den Wert ihrer

Immobilie steigern und langfristig Betriebskosten

senken.

Dazu kommt: Geklebte Böden lassen sich in der

Regel deutlich einfacher und kostengünstiger

reparieren als schwimmend verlegte Varianten.

Oft unterschätzt, der Schallschutz: Durch das

formschlüssige Anhaften der Beläge wird die

Trittschalldämmung im Durchschnitt um rund 20

dB verbessert.

Erhöhte Sicherheit in Feuchträumen:

Wasserdichte Bodenbeläge, die vollflächig auf den

Untergrund geklebt wurden, trotzen selbst stehendem

Wasser. So sinkt das Risiko von Bauschäden

und teuren Regressforderungen erheblich.

Ein weiterer, oft übersehener Aspekt in Zeiten steigender

Energiepreise ist die verbesserte Wärmeleitung

in Wohnungen mit Fußbodenheizung, die

zu effizienterer Heizungsnutzung und so zur

Heizkostensenkung führt.

Das vollflächige Kleben der Bodenbeläge erfordert

fachmännisches Know-how. Ein erfahrener Handwerker

kann den jeweiligen Untergrund optimal

vorbereiten und die passenden Materialien – von

Klebern über Grundierungen bis hin zu Spachtelmassen

– auswählen. Dabei spielen auch umweltfreundliche

Produkte eine wichtige Rolle. Das

Gütesiegel Emicode garantiert nicht nur eine hohe

Leistungsfähigkeit, sondern auch ein wohngesundes

Raumklima durch geringe VOC-Emissionen.

Das markenrechtlich geschützte Siegel wird seit

29 Jahren vergeben und gilt durch klare Haltung

gegen Greenwashing, unabhängige Prüfungen

und Stichproben als glaubwürdig. Ziel ist es,

vorwiegend emissionsarme Produkte auf den

Markt zu bringen.

www.emicode.com / www.ibk-fussboden.de


6

Gründe, warum sich ein

Luftreiniger für dich lohnt

DU LÜFTEST, DU SAUGST, DU WISCHST – UND TROTZDEM JUCKT DIE NASE?

1.

Was da eigentlich in deiner Luft schwebt

Pollen, Feinstaub, Milbenrückstände,

Tierhaare – unsere Raumluft ist voller

unsichtbarer Partikel. Und die größte

Belastung findet nicht draußen statt,

sondern genau dort, wo wir uns sicher

fühlen: zu Hause.

2.

OP-Saal-Technik fürs Schlafzimmer

Das Herzstück guter Luftreiniger ist

ein HEPA-Filter. Die Technik stammt

aus den 1940ern, steckt heute in Krankenhäusern

und Flugzeugen – und

filtert laut EU-Norm bis zu 99,95 Prozent

aller Partikel ab 0,3 Mikrometern.

Achte auf Filterklasse H13.

3.

4.

Gemessen, nicht nur

versprochen

Forschende der TU München

konnten zeigen: HEPA-

Luftreiniger reduzierten

Innenraumallergene um

über 75 Prozent. Die Stiftung

Warentest bestätigt: Gute

Geräte senken die

Partikelbelastung in 20

Minuten um bis zu 98

Prozent.

Saubere Luft im

Schlafzimmer –

und zwar leise: Wir

verbringen rund ein Drittel

unseres Lebens im Bett.

Dort schweben Pollen und

Staub durch die Luft. Gute

Luftreiniger haben einen

Schlafmodus unter 25

Dezibel – leiser als ein

Flüstern.

28


Samtpfotengeprüft:

Worauf es beim Kauf wirklich ankommt

✓ HEPA H13 oder besser – Fängt 99,95 % aller Partikel ab

0,3 µm, auch feine Katzenallergene.

✓ CADR (Clean Air Delivery Rate) passend zur

Raumgröße – Faustregel: mindestens das doppelte

Raumvolumen pro Stunde.

✓ Schlafmodus unter 25 dB – Leiser als Katzenschnurren.

Wichtig für den Nachtbetrieb.

✓ Mehrstufiges Filtersystem – Vorfilter + HEPA +

Aktivkohle (hilft auch gegen Katzenklo-Gerüche).

Versiegeltes Gehäuse – Damit Partikel nicht seitlich

entweichen.

✓ ECARF-Siegel – Gibt Sicherheit, dass das Gerät

allergikerfreundlich ist.

5.

Längere Blütezeiten, aggressive

neue Arten wie Beifuß-Ambrosie –

was du draußen nicht beeinflussen

kannst, lässt sich drinnen

reduzieren. Ein Luftreiniger hält

den Großteil der Pollen fern.

6.

Überraschend günstig und nachhaltiger

als gedacht: 5 bis 50 Watt, 10 bis 30 Euro

Strom im Jahr. Smarte Sensoren regeln

automatisch runter. Innovative Hersteller

setzen längst auf langlebige Wechselfilter

und biobasierte Materialien.

Gut zu wissen: Dieser Beitrag bietet allgemeine Infos rund um Raumluft und Luftreiniger – er ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei

anhaltenden Beschwerden sprich am besten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Quellen: AOK/forsa 2025 • Stiftung Warentest •

ZAUM, TU München • EU-Norm EN 1822


HAUS & GARTEN

Dein Zuhause als

Naturoase

WIE DU AUF KLEINSTEM RAUM GROSSES FÜR DIE ARTENVIELFALT BEWIRKST

Sommer im Naturgarten: Wo es summt

und blüht, schmeckt es einfach besser.

Zwischen Betonplatten und Regenrinnen passiert

gerade etwas Erstaunliches: Städte werden zu

Rettungsinseln für Insekten, Vögel und Pflanzen.

Denn während die industrielle Landwirtschaft

draußen Monokulturen pflegt und Pestizide

sprüht, entstehen in Hinterhöfen, auf Balkonen

und Dachterrassen kleine Paradiese. Du brauchst

keinen Hektar Land. Du brauchst nur ein paar

Quadratmeter – und die richtigen Ideen.

Das Geheimnis: Unordnung

Der perfekt gemähte Rasen? Ein ökologischer

Friedhof. Echte Naturoasen sehen anders aus – ein

bisschen wild, ein bisschen chaotisch. Lass eine

Ecke deines Gartens einfach wachsen.

Brennnesseln sind Kinderstuben für

Schmetterlingsraupen. Verblühte Stauden bieten

Samen für Vögel im Winter. Der Laubhaufen

unterm Strauch wird zum Igel-Hotel. Mut zur

Unordnung ist der erste Schritt zur lebendigen

Oase.

Pflanzen, die wirklich helfen

Vergiss die Geranien aus dem Baumarkt – für

Insekten sind sie nutzlos wie Plastikblumen. Setz

stattdessen auf heimische Wildstauden:

1.Wilde Malve: Blüht monatelang, Bienen lieben

sie

2.Natternkopf: Sieht spektakulär aus, zieht bis zu

40 Wildbienenarten an

3.Färberkamille: Robust, trockenheitsresistent,

perfekt für Balkonkästen

4.Gewöhnlicher Dost: Wilder Oregano – gut für

die Küche, ein Fest für Schmetterlinge

5.Nachtkerze: Öffnet abends ihre Blüten für

Nachtfalter

Praxis-Tipp: Achte auf gestaffelte Blühzeiten von

März bis Oktober. Dann finden Insekten

durchgängig Nahrung.

Fortsetzung auf Seite 32

Wo Wildblumen blühen, kehrt das Leben zurück.


Advertorial

HAUS & GARTEN

Lieblingsstücke statt Massenware

IN MÜDEN AN DER ALLER ENTSTEHEN SEIT 15 JAHREN VORHÄNGE, TEPPICHE UND AKUSTIKBILDER AUS

WOLLFILZ, NACH MASS UND VON HAND.

Wenn draußen der Wind gegen die Aller drückt,

bleibt es in der Werkstatt an der Bahnhofsstraße

bemerkenswert still. Es liegt an der Wolle. In langen

Bahnen hängt sie von den Regalen, in achtundzwanzig

Farben. Dazwischen die Zuschneidetische,

das leise Surren der Nähmaschinen, deren

Nadel sich durch zehn Millimeter Filz arbeitet.

Susanne Sternagel hat die monofaktur 2009 gegründet.

2025 hat sie den Betrieb in eine eingetragene

Genossenschaft überführt, eine Rechtsform,

die man in der Möbelbranche selten findet. Unter

einem Dach entstehen Vorhänge für Altbauwohnungen

und Restaurants, Teppiche, Sitzkissen für

Holzbänke und Akustikbilder für Büros, in denen

man sich auch in größerer Runde noch gut hört.

Alles nach Maß, alles zugeschnitten, genäht und

verpackt in Müden.

Filz ist älter als die gewebte Wolle. Die Nomaden

Zentralasiens haben vor Jahrtausenden ihre Jurten

daraus gefertigt, wetterfest, warm, portabel. Das

Prinzip hat sich bis heute nicht verändert. Wolle,

Wasser, Wärme und Druck, mehr braucht es nicht.

Und das Material kann mehr, als man ihm ansieht.

Ein Vorhang aus reiner Schurwolle schluckt Schall

bis zu neun Dezibel und hält Räume im Winter

merklich wärmer. Ein Filzteppich aus Designfilz

oder reinem Wollfilz verträgt jahrzehntelang Stuhlbeine

und Schuhe, ohne auszufasern. Er riecht

nach nichts, auch nach Jahren nicht, und wenn er

doch einmal gereinigt werden muss, genügt lauwarmes

Wasser.

Das Sortiment reicht weit. Thermovorhänge und

Akustikvorhänge, Raumteiler, runde und eckige

Filzteppiche, Bankauflagen, Sitzpolster, Schreibtischunterlagen.

Akustikbilder für Konferenzräume

oder Homeoffice werden auf Wunsch mit eigenem

Motiv bedruckt. Wer größer denkt, bekommt auch

Wände tapeziert oder ganze Räume ausgekleidet.

Zu den Kundinnen und Kunden gehören Hoteliers,

Architekturbüros und Menschen, die in einer

Altbauwohnung endlich die Zugluft aus dem Flur

haben wollen.

Wer mag, lässt sich vorab Muster nach Hause

schicken, zum Selbstkostenpreis. Am Telefon meldet

sich jemand, der bei der Farbwahl weiterhilft.

Am Ende hängt in der Wohnung ein Vorhang, der

Räume ruhiger, wärmer und ein Stück weit

persönlicher macht.

monofaktur eG

Am Bahnhof 16 · 38539 Müden/Aller

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HAUS & GARTEN

Die Sache mit den Bio-Pflanzen

Klingt absurd, ist aber Realität: Die meisten „bienenfreundlichen”

Pflanzen aus Gartencentern sind

mit Pestiziden behandelt. Der BUND fand bei Tests

in 96 % aller Proben Insektengifte – teilweise Cocktails

aus mehreren hochgiftigen Wirkstoffen.

Wer Insekten wirklich helfen will, kauft Bio-

Pflanzen aus zertifizierten Gärtnereien oder zieht

selbst aus Samen. Saatgut von Wildblumen kostet

ein paar Euro und reicht für Jahre.

Wasser – das unterschätzte Element

Eine flache Schale mit Wasser rettet an heißen

Tagen Leben. Wichtig: Steine oder Korken reinlegen,

damit Bienen und Käfer nicht ertrinken. Noch

besser ist ein Mini-Teich – eine glasierte Schüssel,

ein halbes Weinfass oder eine Zinkwanne genügen.

Mit Wasserpflanzen wie Zwergseerose oder

Froschbiss wird daraus ein Biotop, das Libellen,

Molche und Vögel anzieht.

Balkon-Edition: Naturoase auf 3 Quadratmetern

Auch ohne Garten geht eine Menge:

✓ Tiefe Kästen statt flache Schalen: Mindestens 20

cm Tiefe, damit Wildstauden richtig wurzeln

können.

✓ Kräuterspirale im Miniformat: Thymian, Salbei,

Lavendel – alles Insektenmagneten, die auch noch

gut schmecken und duften.

✓ Rankpflanzen nutzen: Kapuzinerkresse oder

wilde Waldrebe wachsen vertikal und schaffen auf

kleinem Grundriss viel Grün.

✓ Nisthilfen aufhängen: Ein kleines

Wildbienenhotel aus Schilfrohr passt an jedes

Balkongeländer.

Was du weglassen solltest

1.Torf: Für Blumenerde werden Moore zerstört,

die über Jahrtausende CO₂ gespeichert haben.

Es gibt längst gute torffreie Alternativen.

2.Mähroboter: Sie töten nachts Igel, Kröten und

bodenbrütende Insekten. Wenn Rasenmähen,

dann tagsüber und nicht zu kurz.

3.Lichterketten im Dauerbetrieb: Kunstlicht

verwirrt nachtaktive Insekten bis zur

Erschöpfung. Wenn Beleuchtung, dann

warmweiß und mit Timer.

4.Schneckenkorn: Vergiftet die ganze

Nahrungskette. Schnecken lieber mit Brettern

absammeln oder Laufenten-Nachbarn fragen.

Der Domino-Effekt

Das Schöne an einer Naturoase: Sie steckt an. Dein

Nachbar sieht die Schmetterlinge, fragt nach,

pflanzt selbst was. Plötzlich summt der ganze

Innenhof. In Städten wie Berlin, Hamburg oder

Leipzig entstehen so grüne Korridore – Trittsteine,

über die Wildbienen und Vögel von Park zu Park

gelangen. Dein Balkon ist kein Balkon. Er ist ein

Puzzleteil im großen Bild.

3 Starter-Sets für Einsteiger

FÜR WEN? WAS PFLANZEN? BUDGET

Totale Anfänger Lavendel, Fetthenne, Sonnenhut ca. 25 €

Schattenbalkon Walderdbeere, Günsel, Storchschnabel ca. 30 €

Volle Sonne Natternkopf, Königskerze, Thymian ca. 20 €

32



HAUS & GARTEN

Grüne Dächer, offene Böden

DACHBEGRÜNUNG UND ENTSIEGELTE FLÄCHEN GEHÖREN ZU DEN WIRKSAMSTEN MITTELN GEGEN

STARKREGEN UND SOMMERHITZE – UND JEDER KANN ETWAS BEITRAGEN

Rund 1.000 Starkregenereignisse pro Jahr zählt der

Deutsche Wetterdienst in Deutschland. Gleichzeitig

werden Trockenphasen länger. Klingt widersprüchlich,

ist es aber nicht: Regen fällt seltener,

aber dafür heftiger. Ausgetrocknete Böden können

die Wassermassen dann kaum aufnehmen – es

fließt alles oberflächlich ab, die Kanalisation läuft

über, und das Grundwasser geht leer aus. Ein Problem,

das alle betrifft: überschwemmte Straßen bei

Regen, verdorrte Stadtbäume im Sommer.

Versiegelt bis zum Anschlag

In deutschen Städten sind teils über 50 Prozent

der Flächen zubetoniert oder asphaltiert. Jeder

Quadratmeter Beton verhindert, dass Regenwasser

dorthin gelangt, wo es hingehört: in den

Boden. Bei Starkregen sucht sich das Wasser

seinen Weg über Straßen und in Keller. Bei Hitze

fehlt genau dieses Wasser zur natürlichen Kühlung

– denn wo Pflanzen fehlen, findet keine Verdunstung

statt, die für Abkühlung sorgen könnte.

Fachleute sprechen von urbanen Hitzeinseln: Dicht

bebaute Innenstädte können im Sommer bis zu

zehn Grad wärmer sein als das grüne Umland.

Gründächer sind Schwamm, Klimaanlage und

Biotop zugleich

Begrünte Dächer speichern Regenwasser wie ein

Schwamm und geben es langsam durch Verdunstung

ab. Das entlastet die Kanalisation und kühlt

die Umgebung um bis zu 1,5 Grad. Während sich

ein nacktes Flachdach im Sommer auf über 80

Grad aufheizt, bleibt ein Gründach angenehm

temperiert – das spürt man auch in der Wohnung

darunter. Nebenbei entstehen wertvolle Lebensräume

für Insekten und Vögel. Schon eine dünne

Schicht Spezialerde mit anspruchslosen, trockenheitsresistenten

Pflanzen wie Fetthenne oder

Mauerpfeffer reicht aus – die wachsen fast von

allein und brauchen kaum Pflege. Das funktioniert

auf Wohnhäusern, Garagen, Carports oder Bushaltestellen.

Übrigens: Wer zusätzlich Solarpanels aufs

Gründach setzt, profitiert doppelt. Die Panels werden

auf Ständern über der Begrünung montiert.

und die Pflanzen darunter sorgen durch Verdunstung

dafür, dass sich die Module weniger aufheizen

– das steigert den Stromertrag.

Beton raus, Leben rein

Auch am Boden lässt sich viel bewegen. Statt einer

komplett betonierten Einfahrt gibt es heute Pflastersteine

mit breiten Fugen, durch die Wasser direkt

in den Boden sickern kann. Oder Rasengittersteine

– stabil genug fürs Auto, aber durchlässig

für Regen. Auch Kies und Schotterflächen lassen

Wasser versickern, allerdings nur dann, wenn darunter

kein Vlies oder Folie liegt – sonst ist der

Effekt gleich null. Wer mehr Platz hat, kann flache,

bepflanzte Rinnen anlegen, sogenannte Versickerungsmulden,

die Regenwasser sammeln und

langsam an den Boden abgeben. Der Unterschied

ist enorm: Auf versiegelten Flächen fließen bis zu

90 Prozent des Regens in die Kanalisation. Bei

durchlässigen Belägen versickert der Großteil

genau da, wo er gebraucht wird – im Boden.

Förderungen machen es leichter

Viele Kommunen bezuschussen Dachbegrünungen

mit 25 bis 50 Euro pro Quadratmeter, manche

wie die Region Hannover mit bis zu 10.000 Euro

pro Anlage. Wer Flächen entsiegelt oder begrünt,

kann außerdem die Niederschlagswassergebühr

um bis zu 60 Prozent senken – das ist die Gebühr,

die Kommunen für die Ableitung von Regenwasser

in die Kanalisation erheben. Welche Förderprogramme

und Ermäßigungen es konkret

gibt, verrät der örtliche Entwässerungsbetrieb.

Was jeder tun kann

Keine Dachterrasse? Kein Eigenheim? Macht

nichts. Wer zur Miete wohnt, kann die Hausverwaltung

auf Förderprogramme für Dach- oder

Hofbegrünung hinweisen. Im eigenen Garten helfen

offene Erde statt Schottergärten und eine Regentonne.

Und wer sich in die kommunale Wasser-

und Klimaplanung einbringt, sorgt dafür, dass

im eigenen Viertel mehr entsiegelt und begrünt

wird. Jeder Quadratmeter zählt.

Pflaster mit begrünten Fugen lässt Regenwasser direkt im Boden versickern – gut fürs Grundwasser und

gegen Überflutung.


Advertorial

Woodline - DER Kastanien

Latten- u. Staketenzaun

WIE EIN ELSÄSSISCHES FAMILIENUNTERNEHMEN DIE NACHHALTIGSTE

ZAUN-REVOLUTION EUROPAS ANFÜHRT

Kastanienholz: Das vergessene Gold des Waldes

erobert deinen Garten

Stell dir vor: Ein Zaun, der 30 Jahre hält, mit jedem

Jahr schöner wird und am Ende seines Lebens

vollständig kompostierbar ist.

Seit über 25 Jahren setzt Woodline im Elsass auf

diese Tradition.

Kastanienholz – das „Teakholz Europas”. Gewachsen

in französischen Wäldern, direkt vor Ort verarbeitet,

mit kurzen Transportwegen ins Elsass.

Warum Kastanie die nachhaltigste Wahl für

deinen Garten ist

Die natürliche Gerbsäure macht es witterungsbeständig

wie kaum ein anderes europäisches Holz –

ganz ohne Imprägnierung.

Die Öko-Bilanz überzeugt:

15-30 Jahre Haltbarkeit völlig unbehandelt

CO₂-neutral durch regionale Forstwirtschaft

statt Übersee-Import

100% kompostierbar – vom Wald in deinen

Garten und zurück in den Kreislauf.

Keine Chemie: Die Natur bringt bereits alles mit

Die Zäune fügen sich harmonisch in die Landschaft

ein und fördern die Biodiversität. Sie bieten

Vögeln Nistplätze und lassen Kleintieren Durchschlupf.

Mit der Zeit entwickelt das Holz eine

silbergraue Patina – ein lebendiges Kunstwerk der

Natur.

Der perfekte Kreislauf

Nach Jahrzehnten treuer Dienste wird das unbehandelte

Kastanienholz zu wertvollem Brennholz

oder Kompost. So schließt sich der Kreislauf –

genau wie die Natur es vorgesehen hat.

Übrigens: Auch bei Massivholzböden setzt Woodline

auf heimische Hölzer – robust, warm und mit

dem gleichen Nachhaltigkeitsversprechen.

Warum jetzt handeln?

Wir brauchen Lösungen, die heute funktionieren

und morgen noch Bestand haben. Ein Kastanienzaun

von Woodline ist diese Lösung – erprobt seit

25 Jahren und bereit für deinen Garten.

„Wer einmal die Qualität und Nachhaltigkeit von

echtem Kastanienholz erlebt hat, will nichts

anderes mehr.“

Bereit für deinen nachhaltigen Traumzaun?

Entdecke die ganze Welt von Woodline: Von der

Beratung bis zur Lieferung – alles aus einer Hand,

regional und nachhaltig.

? Jetzt inspirieren lassen auf woodline.de

Tipp: Wer früh plant, startet mit seinem

nachhaltigen Traumzaun pünktlich in die

Gartensaison. Sichere dir deine ökologische

Gartenlösung!

Perfekt für jeden nachhaltigen Garten

Ob du einen Bauerngarten planst, Biotope für

Insekten schaffen willst oder einen sicheren

Spielplatz für Kinder gestaltest – Woodline bietet

Maßanfertigungen für jeden Bedarf.


TECHNIK & ENERGIE

Sonne und Wind liefern mehr

als die Hälfte unseres Stroms

ERNEUERBARE ENERGIEN SIND ERSTMALS DIE UNANGEFOCHTENE NUMMER EINS IM DEUTSCHEN

STROMMIX – UND 2026 KÖNNTE EIN REKORDJAHR WERDEN

Wer heute in Deutschland den Lichtschalter betätigt,

bekommt mit hoher Wahrscheinlichkeit

Strom aus Wind oder Sonne. Im Jahr 2025 deckten

erneuerbare Energien knapp 56 Prozent des deutschen

Bruttostromverbrauchs. Besonders bemerkenswert:

Photovoltaik-Anlagen erzeugten mit

rund 91 Milliarden Kilowattstunden fast ein Fünftel

mehr Strom als im Vorjahr und überholten damit

erstmals Erdgas als Stromquelle. Windkraft blieb

trotz eines historisch windschwachen Frühjahrs

mit großem Abstand der wichtigste Energieträger

im Strommix.

2026 wird das Jahr der Windkraft

Die eigentliche Nachricht steckt in den Genehmigungszahlen:

2025 wurden laut Bundesnetzagentur

Windenergieprojekte mit einer Leistung von

knapp 20,8 Gigawatt genehmigt – ein neuer Rekord

und nochmals deutlich mehr als im Vorjahr.

Weil zwischen Genehmigung und Inbetriebnahme

in der Regel rund zwei Jahre vergehen, rechnen

Branchenverbände für 2026 mit einem Zubau von

8 bis 8,5 Gigawatt neuer Windkraftleistung. Das

wäre fast eine Verdoppelung gegenüber 2025 und

würde die Energiewende sichtbar beschleunigen.

Was das für den Geldbeutel bedeutet

Mehr erneuerbare Energie bedeutet auch: sinkende

Kosten. Zum Jahresbeginn 2026 fielen die

Strompreise für Haushalte im Schnitt um rund

neun Prozent. In Regionen mit besonders vielen

Wind- und Solaranlagen, wie etwa in Teilen Niedersachsens,

sanken die Netzentgelte sogar um

über 26 Prozent.

Solardächer, Dachbegrünung und versickerungsfähige Flächen statt versiegelter Böden – so geht

klimaangepasstes Wohnen.


PLANkon

PLANUNG VON WINDPARKS

Unabhängig. Erfahren. Kompetent. Effizient.

Vom Entwurf bis zur Genehmigung begleiten

wir Sie in Ihrem Projekt – seit 1996.

UNSERE SCHWERPUNKTE:

Entwurf von Aufstellungen, Refinements und Optimierungen

Vorbetrachtungen zu Schall, Schattenwurf und Turbulenz

sowie Windertrag

Erstellung von Antragsunterlagen und Begleitung von

Genehmigungsverfahren

Landschaftsbildanalysen und Visualisierungen

Berechnungen und Gutachten zu Schall, Schattenwurf und

Turbulenz sowie Windertrag

Akkreditiertes Prüflabor nach DIN ISO 17025

www.plankon.de · info@plankon.de · Sitz: Oldenburg in Niedersachsen


7

1.

Tipps zum

Energiesparen

Deckel drauf – Energie drin: Ohne

Deckel kochst du dreimal so viel

Energie weg wie nötig. Dazu Topf

passend zur Plattengröße wählen.

Spart bis zu 65 % – und das Wasser

kocht schneller.

Der einfachste Energiespar-Trick der Welt: Deckel drauf.

2.

4.

Stoßlüften statt dauerkippen:

Gekipptes Fenster = ausgekühlte

Wand = Heizung läuft Marathon.

Lieber 5 Minuten weit auf, am besten

Durchzug. Frische Luft in Minuten,

Wärme bleibt in den Wänden.

Wasserkocher statt

Herdplatte – aber clever: Für

eine Tasse Tee nicht den Topf

aufsetzen. Und vor allem: nur so

viel Wasser einfüllen, wie du

wirklich brauchst. Wer den

Kocher randvoll macht für eine

Tasse, verschenkt jedes Mal

Energie.

Vorspülen war gestern – heute

übernimmt das die Maschine.

6.

3.

5.

Warmwasser runterregeln: Boiler

und Durchlauferhitzer laufen oft

auf 65 °C – völlig übertrieben. 55 °C

reichen (und sind legionellensicher).

Jedes Grad weniger =

bares Geld, ohne Komfortverlust.

Vorspülen? Bitte nicht:

Moderne Spülmaschinen

schaffen auch Eingetrocknetes.

Reste abkratzen reicht. Wer

vorspült, jagt bis zu 30 Liter

Warmwasser pro Spülgang in

den Abfluss.

Umluft statt Ober-/Unterhitze: Umluft

kommt mit 20 °C weniger aus – und du

kannst auf zwei Ebenen gleichzeitig

backen. Doppelt clever, doppelt gespart.

7.

Vorhänge richtig nutzen: Tags auf, abends zu.

Sonne heizt kostenlos mit, geschlossene

Vorhänge halten die Wärme drin wie eine extra

Dämmschicht. Null Kosten, sofort spürbar.


Advertorial

Clever mit Sonnenenergie:

WIE my‐PV PHOTOVOLTAIK WIEDER RICHTIG RENTABEL MACHT

Wenn du zu denen gehörst, die seit Februar 2025

bei negativen Börsenstrompreisen nichts mehr

für ihren Sonnenstrom bekommen, bist du nicht

allein. Alle Betreiber von PV-Anlagen, die vom Solarspitzengesetz

seit Februar 2025 betroffen sind,

verschenken wertvolle Energie – statt sie selbst effizient

zu nutzen!

Die gute Nachricht: Mit dem Solar Peak Optimizer

(SPO) von my‐PV nutzt du deinen Strom genau

dann, wenn du ihn sonst unvergütet ins

öffentliche Stromnetz verschenken würdest.

Der my-PV SPO erkennt automatisch, wann die

Strompreise im Keller sind – also dann, wenn du

nichts für deinen eingespeisten Strom bekommst.

Stattdessen wird die überschüssige Energie intelligent

verschoben: zum Beispiel in dein Warmwasser.

So bleibt der Strom im Haus – und du

sparst bares Geld.

So einfach funktioniert's:

Du brauchst keine neue Hardware – der my-PV

SPO ist ein cleveres Software-Upgrade für

bestehende my‐PV Geräte.

Er reagiert in Echtzeit auf Strompreise und

passt deine Wärmeerzeugung automatisch an.

Drei einfache Modi sorgen dafür, dass alles zu

deinem Haushalt passt – von Plug-and-Play bis

zur Profi-Steuerung mit Speicher.

Für wen ist das interessant?

Für alle, die eine PV-Anlage mit my‐PV Technik

nutzen – ob im eigenen Haus, im Tiny House oder

im Wohnbau.

Deine Vorteile auf einen Blick:

Mehr Ertrag aus der eigenen PV-Anlage rausholen

Volle Kontrolle über die my-PV Cloud – einfach

per App

Zukunftssicher & nachrüstbar – auch für bestehende

Anlagen

my‐PV aus Österreich gehört zu den Pionieren,

wenn es um smarte Lösungen zur Eigenverbrauchsoptimierung

geht. Mit durchdachten Produkten

und digitalem Know-how hilft das Unternehmen

dabei, Solarstrom sinnvoll für die dezentrale

Wärmeerzeugung einzusetzen – für Warmwasser

und Heizung mit PV-Strom.

Fazit: Mit dem Solar Peak Optimizer holst du dir

die Kontrolle zurück – trotz neuer gesetzlicher

Vorgaben. Du nutzt deine Energie dort, wo sie

wirklich zählt: bei dir.

Sonnenenergie clever speichern statt verschenken

– das ist smart. Das ist my‐PV.

my‐PV GmbH – Betriebsstraße 12,

4523 Neuzeug (AT) - my‐pv.com

Drei smarte Modi – für jede Lebenssituation:

MODUS

FÜR

WEN?

FUNKTION

Easy Mode

Alle, die es

einfach

mögen

Einfach zu

aktivieren – ohne

Einstellungen

People-

Household

Familien &

WGs

Optimiert

Für den Alltag & mit

Batteriespeicher

SoC Mode

Technik-Fans

& Profis

Misst den

Ladezustand von

Warmwasser &

Speicher


MODE & BEAUTY

Von Sophie Rebenbach

Diese Pflanzen machen Naturkosmetik

nachweislich besser

Pflanzen können Naturkosmetik tatsächlich funktional

verbessern – wenn sie in wirksamer Form

und ausreichender Konzentration eingesetzt werden.

Viele pflanzliche Inhaltsstoffe sind gut untersucht,

andere werden traditionell genutzt und zeigen

vielversprechende Effekte, ohne dass alle

Mechanismen vollständig geklärt sind.

Rose (Rosa damascena / Rosa centifolia)

Rosenextrakte und Rosenwasser können

die Haut beruhigen und zur Feuchtigkeitsbalance

beitragen. Studien zeigen

antioxidative und milde entzündungshemmende

Eigenschaften, insbesondere

bei empfindlicher Haut. Die Wirkung ist sanft,

aber gut belegt – vor allem bei Hautirritationen.

Sanddorn (Hippophae rhamnoides)

Sanddornöl ist einer der am besten untersuchten

Pflanzenwirkstoffe in der Naturkosmetik. Es enthält

nachweislich hohe Mengen an Carotinoiden, Vitamin

E und essenziellen Fettsäuren. Studien belegen,

dass Sanddornöl die

Hautbarriere unterstützen,

die Regeneration fördern und

oxidativen Stress reduzieren kann.

Jasmin (Jasminum officinale)

Jasminextrakte werden traditionell

in der Hautpflege eingesetzt.

Sie können die Haut geschmeidiger

machen und werden häufig bei

trockener oder müder Haut

verwendet. Wissenschaftliche Daten

zur direkten Hautwirkung sind begrenzt,

die pflegende und sensorische Wirkung gilt jedoch

als gut verträglich.

Schwarzkümmel (Nigella sativa)

Schwarzkümmelöl ist für seine entzündungshemmenden

Eigenschaften bekannt. Studien zeigen,

dass es nachweislich antimikrobiell wirken kann

und bei Hautproblemen wie Ekzemen oder unreiner

Haut unterstützend eingesetzt werden kann.

Besonders relevant ist der Wirkstoff Thymochinon.

Lavendel (Lavandula angustifolia)

Lavendelöl besitzt nachweislich antibakterielle

und entzündungshemmende Eigenschaften.

In niedriger Dosierung kann es die Hautregeneration

unterstützen und wird häufig bei irritierter

oder unreiner Haut eingesetzt. Gleichzeitig kann

der Duft eine entspannende Wirkung haben –

indirekt ebenfalls relevant für die Haut.

www.bio-zahnpulver.de


Ringelblume (Calendula officinalis)

Calendula-Extrakte gehören zu den am besten belegten Pflanzenwirkstoffen

in der Hautpflege. Studien zeigen, dass Ringelblume

nachweislich entzündungshemmend wirkt, die Wundheilung

fördern kann und besonders gut für empfindliche oder

strapazierte Haut geeignet ist.

Aloe Vera (Aloe barbadensis miller)

Aloe Vera wird seit Jahrzehnten intensiv in Dermatologie und

Hautpflege eingesetzt. Untersuchungen zeigen, dass Aloe-Gel

nachweislich Feuchtigkeit bindet, die Re-generation der Haut

unterstützen kann und entzündungshemmende Eigenschaften

besitzt. Besonders bei trockener, gereizter oder sonnengeschädigter

Haut ist Aloe Vera gut verträglich.

Kamille (Matricaria chamomilla)

Kamille zählt zu den klassischen Heilpflanzen der Hautpflege.

Ihre Inhaltsstoffe Bisabolol und Apigenin wirken nachweislich

entzündungshemmend, beruhigend und antimikrobiell. Deshalb

findet Kamille häufig Anwendung in Produkten für empfindliche

Haut, bei Irritationen oder in der Babypflege.

Grüner Tee (Camellia sinensis)

Grüntee-Extrakte liefern eine hohe Konzentration an Polyphenolen,

insbesondere Catechinen. Studien belegen, dass diese

antioxidativ wirken, die Haut vor oxidativem Stress schützen

können und entzündliche Prozesse in der Haut modulieren. Grüner

Tee wird daher häufig in schützender und regenerierender

Naturkosmetik eingesetzt.

Pflanzen in Naturkosmetik können richtig eingesetzt, nachweislich

Hautfunktionen unterstützen. Entscheidend sind Qualität,

Verarbeitung und Konzentration der Pflanzenwirkstoffe.


7

Wege, wie du Mode

länger leben lässt.

1.

2.

6.

Knöpfe & Nähte selbst reparieren: Ein loser Knopf oder eine aufgeplatzte Naht? In

10 Minuten gefixt. Kleine Reparaturen verlängern die Lebensdauer deiner

Lieblingsteile enorm.

Schuhe zum Schuster bringen

Neue Sohlen, frische Absätze, gepflegtes

Leder: Ein guter Schuster macht

aus abgetragenen Schuhen wieder

Schmuckstücke. Günstiger als

Neukauf und viel nachhaltiger.

Kleidertausch statt Kleiderkauf

Tauschpartys mit Freunden oder auf

organisierten Swap-Events: Neues

Outfit, null Euro, null Ressourcen.

Macht auch noch richtig Spaß.

Pflegen statt wegwerfen

Leder fetten, Wolle mit Essig

auffrischen, Fusseln entfernen:

Wer seine Kleidung pflegt, hat

jahrelang Freude daran. Gute

Pflege ist der beste

Nachhaltigkeits-Hack.

3.

4. 5.

42

7.

Richtig waschen spart Kleidung

30 Grad, Wäschenetz, seltener

waschen. Deine Kleidung hält

deutlich länger, wenn du sie

schonend behandelst. Bonus:

spart auch Energie & Wasser.

Upcycling: Aus alt mach wow

Alte Jeans werden zur Tasche, ein

übergroßes Hemd zum Crop-Top.

Mit ein bisschen Kreativität entsteht

aus Ausrangiertem dein

individuellstes Teil.

Qualität erkennen lernen

Gerade Fair-Fashion-Marken

achten auf gerade Nähte, festen

Stoff, saubere Knopflöcher: Wenn

auch du beim Kauf auf

Verarbeitung achtest, kaufst du

seltener nach.



GREENYA EMPFEHLUNGEN:

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Klimafreundlich gebacken im holzgefeuerten Backofen: feinste Vollkornspezialitäten aus

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44


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