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06

Ausgabe 642 · 52. Jahrgang

www.das-stadtgespraech.de · Instagram: das.stadtgespraech

RG4

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Dieses Druckerzeugnis wurde mit

dem Blauen Engel ausgezeichnet.

Internationales Kulturfest Rheda 30. – 31.05.

Schützenfest der Stadtschützen 12. – 14.06.

Weinmarkt Rheda 26. – 28.06.

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Auch in 33397 Rietberg, Rathausstr. 52, seit 2011 vor Ort

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2 Das Stadtgespräch


1 Kultur und kulinarische Bewirtung am ukrainischen Stand

Rheda-Wiedenbrück setzt ein starkes

Zeichen für ein friedliches Miteinander

Besuchende beim Int. Kulturfest erwartet ein abwechslungsreiches Programm

Unser traditionelles »Internationales

Fest der

Kulturen« findet auch

in diesem Jahr wieder statt – am

Samstag, dem 30. und Sonntag,

dem 31. Mai 2026 auf dem Rathausplatz

in Rheda. Seit über 40

Jahren, bringt dieses besondere

Fest Menschen unterschiedlicher

Kulturen zusammen und setzt ein

starkes Zeichen für ein friedliches

Miteinander.

Gerade in der heutigen Zeit,

in der gesellschaftlicher Zusammenhalt

und gegenseitiges Verständnis

wichtiger denn je sind,

setzt Rheda-Wiedenbrück mit

diesem Fest ein Zeichen. Es zeigt,

wie bereichernd Vielfalt sein kann

und dass ein respektvolles und

freundschaftliches Miteinander

die Grundlage für eine starke Gemeinschaft

ist.

Wie gewohnt präsentieren die

teilnehmenden Nationen an ihren

Ständen die kulinarischen Spezialitäten

ihrer Heimatländer. Denn

ein gutes Essen verbindet und lädt

zum gemeinsamen Austausch ein.

Das Fest bietet außerdem ein

buntes Bühnenprogramm. Hier

treten Tanz- und Musikgruppen

aus den örtlichen Vereinen, den

Schulen und auch aus anderen

Kulturkreisen auf. Ein bunter Mix

auf der Bühne sorgt für eine abwechslungsreiche

Unterhaltung.

Rheda-Wiedenbrück feiert miteinander

ein buntes Fest der Kulturen.

Unsere Stadt freut sich auf

viele Besuchende. Ihnen gilt ein

herzliches Willkommen! Nur mit

Unterstützung der Vereinswelt,

insbesondere der verschiedenen

Kulturvereine, Gruppen und engagierten

Bürgerinnen und Bürgern,

der Stadt und Flora Westfalica kann

diese Veranstaltung durchgeführt

werden. Vertreten sind auf dem

Fest der Kulturen die Afghanische

Gruppe, der Alevitische Kulturverein,

der Aramäische Kulturverein,

eine Deutsche und eine Eritreische

Gruppe, der Heimatverein Rheda,

Integrationsrat ACI & der Fachbereich

Jugend/Familie, die Iranische,

Mazedonische und Polnische

Gruppe, der polnische Verein »Polnische

Herzen«, die Portugiesische

Gruppe, Weltreise durch Wohnzimmer,

die Rumänische Gruppe, der

Türkische Arbeitnehmerhilfs- und

Kulturverein, die Ukrainische und

die Usbekische Gruppe, die VHS &

»Demokratie Leben« sowie Willkommen

in Rheda-Wiedenbrück.

Bühnenprogramm

Samstag, 30. Mai

11.00 Uhr Eröffnung

11.15 Uhr Usbekischer Tanz

13.00 Uhr Tanzgruppe

OGGS-Wenneberschule

13.30 Uhr Efsane, türkische

Tanzgruppe

14.00 Uhr Ukrainischer Chor

14.30 Uhr Deutsch-bulgarische

Tanzgruppe

15.00 Uhr Mini Minis, türkische

Tanzgruppe

15.30 Uhr Prespa, mazedonische

Tanzgruppe

16.00 Uhr Orientalischer Tanz

16.30 Uhr Prespa, mazedonische

Tanzgruppe

17.00 Uhr Mazedonische Musik

18.30 Uhr Soundart

20.00 Uhr DJ Lou

Sonntag, 31. Mai

12.00 Uhr Begrüßung,

Start Europa-Lauf

12.15 Uhr Tanzgruppe VfL Rheda

13.00 Uhr Tonka, internationale

Rockmusik

15.00 Uhr Klänge aus Anatolien

17.00 Uhr Gemeinsamer Tanz

Speziell für die Kleinen

Malen & Basteln mit der Alten

Emstorschule

Nicht verpassen

Im Rahmen der Europa-Wochen im

Mai 2026 setzen 13 Kommunen gemeinsam

ein sichtbares Zeichen für

den europäischen Zusammenhalt.

An 13 Tagen tragen Lauf-Teams die

europäische Idee symbolisch durch

jede Kommune – begleitet von Begegnungen,

Gesprächen und vielfältigen

Perspektiven auf Europa.

Der Europa-Lauf ist bewusst keine

klassische Sportveranstaltung: Im

Mittelpunkt stehen Gemeinschaft,

Austausch und das gemeinsame

Erleben europäischer Werte – offen

für alle, unabhängig von Leistungsniveau

oder Hintergrund. Jede Kommune

bietet eine eigene Etappe mit

individuellem Charakter. Mehrere

Teilnahmen sind möglich – jede

Anmeldung erfolgt einfach separat

über das Formular: www.prowi-gt.

de/europe-direct/europa-lauf

Der Europa-Lauf in Rheda-Wiedenbrück,

im Rahmen des Internationalen

Kulturfestes, startet am

Sonntag, dem 31. Mai 2026 um 12.00

Uhr von der Bühne aus. Kem

Das Stadtgespräch

3


Noch lange nicht

schachmatt

Rigobert Ophoff 95 Jahre

Wir haben 6½: 1½ gegen Kirchlengern gewonnen«, drückte Rigobert

Ophoff seine Freude über den erfolgreichen Abschluss

des Wettkampfs seiner Mannschaft vom Rhedaer Schachverein aus.

Und er fügte gleich hinzu: »Wir haben damit in der Regionalliga als

Aufsteiger den vierten Platz unter elf Mannschaften belegt«.Ophoff

hatte sich damit zugleich selbst ein großartiges Geburtstagsgeschenk

bereitet: Der passionierte Schachspieler feierte am 13. Mai seinen 95.

Geburtstag. Der Jubilar ist damit fast auf den Tag genauso alt wie

»sein« geliebter Schachverein. Dessen Gründung erfolgte am 15. Mai

1931. Für Ophoff ist das Jahr 2026 noch mit einem weiteren persönlichen

und sehr seltenen Jubiläum verbunden: Seit genau 75 Jahren

spielt er im Schachverein. Dieser wurde seine dritte Heimat – nach

Schloß Holte und Rheda, wo er seit dem 1. Januar 1951 lebt. Jede Woche,

immer freitags, macht er sich auf den Weg zum Vereinsabend, wo er

seiner Leidenschaft für den spannenden Denksport nachgeht. Darüber

hinaus nimmt er seit 30 Jahren an verschiedensten Seniorenturnieren

im In- und Ausland teil, unter anderem in den Niederlanden und in

Italien. Mehrfach nahm er an Simultanveranstaltungen teil und trat

dabei gegen 20 oder sogar 30 Mitspieler gleichzeitig an – mit großem

Erfolg. Nicht zu vergessen ist zudem, dass Ophoff Mitbegründer des

Wiedenbrücker Schachvereins war. Wenn der Jubilar nun am 14. Mai

seinen Geburtstag im Kreise seiner Familie, seiner Freunde und langjähriger

Wegbegleiter im Melohs Spargelzelt feiert, blickt er auf ein

Leben zurück, das von vielen Höhen und glücklichen Momenten, aber

auch von schweren Zeiten geprägt war. Nach seiner Geburt in Stukenbrock

wuchs er in Schloß Holte auf. Dort besuchte er die Volksschule,

bevor er zur Mittelschule nach Bielefeld wechselte. Als im Krieg die

Bombardierungen begannen, kam er mit seinen Mitschülern zunächst

in die Kinderlandverschickung in den Odenwald, später in die Slowakei

und schließlich nach Oberbayern. Aufgrund der Kriegsereignisse

1 Rigobert Ophoff wurde 95 Jahre alt. Viele Menschen gratulierten dem passionierten

Schachspieler.

musste er die Schule vorzeitig und ohne Abschluss verlassen. Am 1.

Juli 1945 begann er eine Lehre als Industriekaufmann in einer Stahlund

Tempergießerei in Kracks (Senne II), heute Bielefeld. Dort blieb

er bis Ende 1950. Ab 1951 arbeitete er in Rheda zwölf Jahre lang beim

Holzgroßhandel Poppenburg und anschließend bis zu seinem Eintritt

in den Ruhestand als Prokurist beim Teppichgroßhandel Dresing. Inzwischen

ist er seit 30 Jahren Rentner. Neben dem Schachspiel trifft er

sich gerne zum Skat- und Doppelkopfspielen. Ebenso gehören Lesen

und das Lösen von Rätseln zu seinen Hobbys. Dreimal in der Woche

besucht er die »Mucki-Bude« und macht Wirbelsäulengymnastik. Er

erfreut sich einer guten Gesundheit. Wer ihm begegnet, ist erstaunt

über sein jugendliches Aussehen. Komplimente wie »Du hast dich seit

50 Jahren nicht verändert« oder »Dass du 95 bist, musst du dir auf die

Stirn tätowieren«, beschreiben das sehr treffend.

Ophoff freut sich besonders darüber, dass er seine beiden Töchter

an seinem Geburtstag in die Arme schließen kann. Sein Sohn und

seine Frau Elisabeth verstarben viel zu früh.

Kem

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4 Das Stadtgespräch


Starkes Comeback

von Mads Barwich

Deutsche Meisterschaft im Kanu-Freestyle

auf der Mugl-Wave in Graz

Die deutsche Meisterschaft im Kanu-Freestyle wurde 2026 erstmals

im Ausland ausgetragen, da in Deutschland derzeit kein geeigneter

Freestyle-Spot mit verlässlichem Wasserstand zur Verfügung steht.

Auf der Mur im österreichischen Graz bot die Mugl- Wave, in der u. a. die

Europameisterschaften 2024 ausgetragen wurden, ideale Voraussetzungen.

Von einem internationalen Team, bestehend aus Roman Glasman, dem Kanu-Club

Graz und vielen Helfern um die neue DKV-Ressortleiterin Andrea

Hacker, wurde eine offene deutsche Meisterschaft unter Beteiligung deutscher,

österreichischer und tschechischer Kanu-Freestyler mit hoher Qualität,

guter Stimmung und internationalem Flair ausgerichtet. Entfernungs- und

terminbedingt reiste der Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda nur mit 2 Kanuten

an. Mit eindrucksvollen Leistungen am 9. Mai 2026 haben die Geschwister

Nele und Mads Barwich vom Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda erneut ihre

Klasse unter Beweis gestellt.

Vor allem für Mads Barwich war der Wettkampf auf der anspruchsvollen

Mugl-Wave ein besonderer Meilenstein. Er sicherte sich im Kajak der Herren

einen hervorragenden zweiten Platz und musste sich lediglich dem Deutschen

Meister Roman Glasman geschlagen geben. Als zusätzlicher Maßstab

startete der Grazer Lokalmatador Philipp Windischbacher außer Konkurrenz.

Barwich verpasste die 1000-Punkte-Marke nur knapp und bestätigte mit

seiner Leistung eindrucksvoll seine Zugehörigkeit zur nationalen Spitze.

Dies ist besonders bemerkenswert, da der 18-jährige in diesem Jahr erstmals

in der Herrenklasse startet. Bereits eine Woche zuvor hatte er beim international

stark besetzten Salza Rodeo in Wildalpen mit Platz drei überzeugt

und war damit bester Deutscher hinter dem französischen Sieger Mathieu

Monier und dem Polen Adam Olesinski. Dem starken Abschneiden ging

eine intensive Vorbereitung voraus: Mads Barwich hatte sich eigens eine

Woche vor Ort in Graz auf die Meisterschaften vorbereitet. Nach der ver-

1 Mads Barwich sicherte sich im Kajak der Herren einen hervorragenden zweiten Platz.

letzungsbedingten Absage der Heim-Weltmeisterschaft 2025 in Plattling

sind diese Ergebnisse als gelungenes Comeback zu werten. Zuvor hatte der

Freestyler von Dezember 2025 bis März 2026 Südamerika bereist und mit

seinem Kajak Wildflüsse und Wasserfälle in Chile, Ecuador und Kolumbien

befahren. Ermöglicht wurde diese außergewöhnliche Reise unter anderem

durch ein Stipendium des Kreissportbundes aus dem Jahr 2025.

Auch seine Schwester Nele Barwich zeigte eine starke Entwicklung: Mit

260 Punkten erzielte sie im Kajak der Damen eine persönliche Bestleistung

und belegte damit Rang sechs. In ihrem Lauf zeigte sie anspruchsvolle

Tricks wie Cartwheel, McNasty und Loop und konnte sich auf dem technisch

schwierigen Wettkampfspot gut behaupten.

Der Blick richtet sich nun nach vorne: Im Juni 2026 stehen die Europameisterschaften

im finnischen Lieksa an. Dorthin reist Mads Barwich gemeinsam

mit seiner Schwester Nele sowie Vereinskollege Justin Niermeier.

Letzterer konnte aus beruflichen Gründen nicht an den Deutschen Meis-

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Das Stadtgespräch

5


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1 Mads Barwich bestätigt mit seiner Leistung seine Zugehörigkeit zur nationalen Spitze.

terschaften teilnehmen, gehört aber ebenfalls zum starken Aufgebot des

Vereins für die internationalen Wettkämpfe. Unterstützt wird das Team auch

von Familie und Freunden – mit dabei sind die Eltern sowie Linn Schäfer vom

KC Monschau, die in Graz den Deutschen Meistertitel bei den Juniorinnen

gewinnen konnte. Auch im Verein selbst steht ein besonderer Termin bevor:

Der Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda feiert am 30. Mai 2026 sein 70-jähriges

Bestehen mit einem großen Jubiläumsfest. Am Folgetag schließt sich mit

der »Kajak Parcours Challenge« auf der Ems ein sportliches Highlight für

Teilnehmer und Zuschauer an. Für den Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda sind

die Ergebnisse der Deutschen Meisterschaft und die anstehenden Ereignisse

ein starkes Zeichen für die erfolgreiche Arbeit im Leistungs- und Nachwuchsbereich

– und ein weiterer Motivationsschub für die internationale Saison.

Weitere Informationen unter: www.kcwd.de

Stadt Rheda-Wiedenbrück

und Westenergie suchen

die LokalStars 2026

Neuer Preis für nachhaltiges Engagement –

Bewerbung bis Ende Mai

Ob Gemeinschaftsgarten, ehrenamtliche Vorlesegruppe im

Altersheim oder Repair-Café – es gibt viele Menschen, die

mit ihren Ideen das Leben vor Ort besser machen. Mit dem

neuen LokalStars-Award würdigen die Stadt Rheda-Wiedenbrück und

Westenergie dieses Engagement und machen Projekte sichtbar, die

die Kommune nachhaltig lebenswerter, sozialer und zukunftsfähiger

gestalten. Vereine, Gruppen, Initiativen oder engagierte Personen, die

sich für eine starke Gemeinschaft, bewussten Konsum oder eine gesunde

Natur einsetzen, können sich bis zum 31. Mai 2026 bewerben.

Informationen und den Link zur Bewerbung gibt es auf der Homepage

www.rheda-wiedenbrueck.de/lokalstars

2.)

20

Ein

Auf

Ablauf und Preisvergabe Westenergie LokalStars

Nach einem digitalen Bürgervoting wählt eine Jury aus den drei beliebtesten

Projekten einen Sieger. Das Gewinnerprojekt erhält 500 Euro im Rahmen

einer kommunalen Ehrung. Alle kommunalen Gewinner können sich

zudem für den Regionalentscheid qualifizieren – dort warten zusätzlich

bis zu 5.000 Euro Preisgeld. Susen Griemens, Projektleitung Westenergie

20

LokalStars, betonte: »Die besten Ideen entstehen dort, wo Menschen zusammenkommen

und Verantwortung übernehmen. Mit den LokalStars

möchten wir nachhaltige Projekte sichtbar machen und auszeichnen«.

3.)

Ke

30

6 Das Stadtgespräch


Zeit, Danke

zu sagen

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

nach vielen, vielen Jahren beim »Das Stadtgespräch« möchte ich Abschied

nehmen. Gleichzeitig ist es mir ein großes Anliegen, Danke zu

sagen – für viele schöne, spannende und erfüllende Jahre.

Mein Dank gilt den zahlreichen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern

für ihre Hinweise, ihre Unterstützung und das entgegengebrachte

Vertrauen. Ebenso danke ich der Redaktion dafür, dass ich

über so viele Jahre für sie tätig sein durfte, sowie meinen Kolleginnen

und Kollegen für die stets hervorragende Zusammenarbeit. Ein ganz

besonderer Dank gilt meiner Frau, die mir all die Jahre den Rücken

freigehalten und mich, wenn es notwendig war, auch vertreten hat.

Meiner Familie danke ich herzlich für ihr stets großes Verständnis.

Meinen Nachfolgerinnen

und Nachfolgern wünsche

ich viel Erfolg und

Fortune dabei, die Marke

»Das Stadtgespräch« weiterzuentwickeln

und ihre

eigenständige Bedeutung

in der lokalen Medienlandschaft

weiter zu stärken – in

der Vermittlung von Nachrichten,

in der Begleitung

kommunalpolitischer Themen

und des gesellschaftlichen Zusammenlebens,

unabhängig

von Herkunft, Religion, sexueller

Orientierung oder politischer

Bindung.

Mit nunmehr 82 Jahren

möchte ich mich in den Ruhestand

verabschieden – mit mehr

Zeit für meine Frau, meine Familie,

Kinder und Enkelkinder. Zeit für

Freizeit, Hobbys, Muße und Reisen,

frei von Terminen und Verpflichtungen.

Ihr

Raimund Kemper

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Mo – Fr 10.00 –18.00 Uhr

Samstag 10.00 –16.00 Uhr

Das Stadtgespräch

7


Alle kleinen

und großen Kinder sind

herzlich eingeladen

31. Mai – Kinderschützenfest beim St. Sebastian

Bürgerschützenverein

1 Die Königin der Sebastianer, Lisa Busch, die seit über einem Jahr dem Vorstand als

Schriftführerin angehört und der frisch gewählte Schatzmeister Stefan Schlepphorst

haben zusammen mit einem Team die Aufgabe übernommen, die Kinder mit einem

eigenen Schützenfest zu begeistern.

Den Sebastianern in Wiedenbrück ist es ein großes Anliegen,

Kindern das Schützenwesen näher zu bringen. Denn sie sind

die Zukunft. Ein Verein kann nur durch das Miteinander von

Jung und Alt überleben.

Vor diesem Hintergrund haben sich ihre Königin, Lisa Busch, die seit

über einem Jahr dem Vorstand als Schriftführerin angehört und der frisch

gewählte Schatzmeister Stefan Schlepphorst zusammen mit einem Team

die Aufgabe übernommen, die Kinder mit einem eigenen Schützenfest

zu begeistern. Bislang ermittelte der Verein das Kinderkönigspaar stets

im Rahmen des Pfarrfestes von St. Pius. Zu dem neu gestalteten Kinderschützenfest

lädt der St. Sebastian Bürgerschützenverein am Sonntag,

dem 31. Mai, von 14.00 bis 18.00 Uhr auf das Gelände des Vereinsheimes

am Platz An Der Reitbahn 8 ein.

Lisa und Stefan möchten, dass sich die Kinder auf dem eigens für

sie gebotenen Schützenfest wohlfühlen und viel Spaß haben. Die Kinder

ermitteln – wie bislang auf dem Pfarrfest – ihre Majestäten mit Geschick

bei einem Vogelwerfen mit Tennisbällen. Der Wettbewerb unterteilt sich

in die Altersgruppe von 5–8 und 9–12 Jahren. Dadurch kann dem Alter

der Teilnehmenden optimal entsprochen werden.

Die Jungschützen planen, die neu ermittelten Kinder-Majestäten

mit einer lustigen Bollerwagenfahrt zu überraschen.

Für Kurzweil wird ebenfalls eine Kinderbelustigung mit der neuen

Hüpfburg des Vereins, XXL-Bausteinen sowie beim spannenden Cornhole-Wurfspiel

u.v.a.m. sorgen. Eine Tombola verspricht tolle Preise.

Selbstverständlich gehören auch coole Getränke, Pommes und Bratwurst

und eine Waffelbäckerei zum Angebot. Wie angekündigt, erhalten die

Teilnehmenden bei der Abgabe des anlässlich des Kinderschützenfestes

verteilten Flyers eine Waffel gratis.

Im Übrigen werden die Getränke und Speisen zu familienfreundlichen

Preisen angeboten. Es sei darauf hingewiesen, dass bei der Vorbereitung

des Kinderschützenfestes auch die seit drei Jahren bestehende

Kinderkompanie involviert ist.

Alle Kinder, ihre Eltern und Angehörigen sind herzlich zum Kinderschützenfest

eingeladen. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich.

Der Eintritt ist frei.

Der St. Sebastian Bürgerschützenverein freut sich, den Kindern und

Erwachsenen beim Kinderschützenfest mit Spiel, Sport und fröhlicher

Unterhaltung einen erlebnisreichen Tag bieten zu können. Kem

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8 Das Stadtgespräch


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1 (V. l.) Startklar für den 14. AOK-Firmenlauf Wiedenbrück am 10. Juni: Matthias Wehmhöner (AOK-Serviceregionsleiter) und Robert

Becker (Veranstalter) mit AOK-Drachenkind Jolinchen.

Foto: AOK/hfr.

14. AOK-Firmenlauf Wiedenbrück

startet am 10. Juni

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Das Frühlings-Highlight

für alle Unternehmen in

der Region rückt näher.

Wenn am Mittwoch, 10. Juni, um

19 Uhr das Startsignal zum 14.

AOK-Firmenlauf auf dem Marktplatz

Wiedenbrück ertönt, werden

sich wieder tausende motivierte

Läuferinnen und Läufer

gemeinsam auf die Strecke begeben.

Bis zu 2700 Läuferinnen und

Läufer konnten sich bis zum 22.

Mai anmelden. Ende April waren

es bereits über 2.100 aus mehr als

135 Firmen.

Veranstalter Robert Becker

meint: »Es ist immer wieder eine

ganz besondere Atmosphäre,

die bei unserem AOK-Firmenlauf

herrscht. Hier läuft der Azubi neben

seinem Chef. So viele Aktive,

die motiviert und unabhängig

von der Stellung im Betrieb hier

starten, das macht einfach Spaß.

Unser Rahmenprogramm spricht

dazu noch die gesamte Familie

an. Daher verwandeln wir den

Start und Zielbereich in eine große

Partyzone. Der Marktplatz bietet

Teilnehmenden wie Zuschauenden

eine tolle Gelegenheit

zum gemütlichen Beisammensein«.

Außerdem gilt wie jedes

Jahr: »Ankommen ist das Ziel«.

»Bei uns geht es nicht um Hochleistungssport,

sondern um das

gemeinschaftliche Teamerlebnis.

Auch Hobbyläuferinnen und

Hobbyläufer sowie Neueinsteigerinnen

und Neueinsteiger können

am Firmenlauf teilnehmen«,

betont AOK-Service regionsleiter

Matthias Wehmhöner.

Zeitplan und Laufstrecke

Um 19.00 Uhr starten die Walker

und Schüler auf die auf vier Kilometer

verkürzte »light-Distanz«.

Danach gehen die Firmenläufer

um 19.40 Uhr und um 20.20 Uhr

auf die Sechs-Kilometer-Distanz.

Die schöne Laufstrecke führt auf

einem Rundkurs vom Marktplatz

Wiedenbrück durch die Altstadt,

entlang des Emssees und zurück

über den Nordwall.

Auch wer nicht selbst läuft,

sollte ebenfalls unbedingt

zum Marktplatz Wiedenbrück

kommen und seine Arbeitskolleginnen

und -kollegen oder

Familienmitglieder lautstark

unterstützen. »Vorbeikommen

und anfeuern lohnt sich bei der

tollen Atmosphäre auf jeden

Fall und fördert auch den Teamgeist«,

sagt Becker. Alle Infos

gibt es unter www. firmenlaufwiedenbrueck.de.

Das Stadtgespräch

9


Schützenfestival –

Freitag, 12. Juni

Sensationell: Open-Air bei freiem Eintritt

Ab 18.00 Uhr startet am Freitag, dem 12. Juni das Open-Air-Schützenfestival

bei freiem Eintritt auf dem Werlplatz – partnerschaftlich präsentiert

vom Schützenverein zu Rheda und dem Eventwerk Lippstadt. Für

Live-Musik sorgen drei Bands:

Frau Jana und die Anderen

Mit dabei ist die Rock-Pop-Covershow, auf die Bühne gebracht von »Frau

Jana und die Anderen« aus Ostwestfalen. Das ist was Besonderes: Handgemachte

Musik mit Spaß, Können und tollen Stimmen; Beim bestem

Rock- und Popsongs der 1990er und 2000er Jahre. Der Schwerpunkt liegt

auf Metallica, Green Day, Foo Fighters oder den Goo Goo Dolls u. a.

Ein Herzensanliegen ist der Band der Einsatz für gemeinnützige Zwecke.

Die Einnahmen aus dem Auftritt werden entsprechend gespendet.

Momentan unterstützt die Band das Projekt »Jedem Kind ein Hobby«

in Steinhage.

Three n a Box

Auch diese leidenschaftliche Rock- & Pop-Coverband aus OWL steht

für handgemachte Musik, Rock- und Pop-Klassikern in unverwechselbaren

Arrangements. Die Set-Liste reicht von energiegeladenen Songs

FRAU JANA

UND DIE ANDEREN

Est. 2018

MEHR INFOS:

wie »When I come Around« (Green Day) und »We’re Not Gonna Take it«

(Twisted Sisters) über »We Didn’t Start the Fire« (Billy Joel) und »Here I

go Again« (Whitesnake) bis hin zu gefühlvollen Balladen wie »Nothing

Compares to You« (Chris Cornell). PS: Three n a Box spielt ohne Gage. Sie

spendet den Betrag ebenfalls für ein Hilfsprojekt.

Big Maggas – die verrückteste Boygroup Deutschlands

Vier Freunde, ein Unterhaltungsroboter, eine Mission – wo andere Bands

an ihre Grenzen stoßen, setzen die Big Maggas erst an. Mit ihrer eigenwilligen

und darum erfrischend anderen Mischung aus Welthits,

Schlagern und musikalischen Katastrophen treffen sie den Nerv des

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10 Das Stadtgespräch


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Publikums. Schräge Showeinlagen und mitreißende Animationen sorgen

für allergrößten Spaßfaktor. Intensiver Kontakt zum Publikum ist

garantiert! Von Sekunde eins an wollen die Jungs nur eins: ein Spektakel.

Seit nunmehr 14 Jahren und über tausend Auftritten im In- und Ausland

sind die Big Maggas im Unterhaltungs-Olymp angekommen und aus

der Party-Szene nicht mehr wegzudenken.

DJ Mr. Lars

Der musikalische Major Tom am Mischpult feuert House, HipHop,

Charts, Pop und Party-Classics aus den Boxen. Seine Mission: Tanzspaß

zum Abheben zwischen und nach den Acts.

So geht gute Unterhaltung

Dieses Open Air-Erlebnis bietet einen bunten, lauten und fröhlichen

Auftakt in ein außergewöhnliches Schützenfest.

Foto: Fotowerk Menden Rothenspieler

Schützenfestsamstag, 13. Juni

Große Feier mit Qbeatz & DJ Mr. Lars

Nach der feierlichen Abholung des Königspaares mit Throngefolge und

dem spannenden Königsschießen am Nachmittag und der Krönung um

18.33 Uhr auf dem Werl, geht es abends mit dem Empfang der befreundeten

Traditionsvereine bei einer »Großen Feier« weiter.

Dabei ist Qbeatz. Die Party- und Coverband hat es sich zur Aufgabe

gemacht, die Veranstaltung zum Beben zu bringen. Ihr Motto: »Da

wo wir sind, ist Party!« Ihre Spielfreude ist geradezu ansteckend. Egal,

ob es um die größten Hits der letzten Jahrzehnte geht oder um aktuelle

Chartstürmer, diese Band beherrscht alle Genres und bringt das

Publikum dazu, die Tanzfläche zu stürmen und ausgelassen zu feiern.

Mit einer mitreißenden Mischung aus Dance, Disco, Schlager und Pop

schafft Qbeatz die perfekte Atmosphäre – seit vielen Jahren ist Qbeatz

auf Deutschlands Bühnen zuhause.

Schützenfestsonntag, 14. Juni

Gemeinschaft, Emotionen, Höhepunkte und WM-Party

Der Musikalische Königsfrühschoppen mit Frühstück & Ehrungen startet

ab 10.00 Uhr. Karten für das Frühstück gibt es nur im Vorverkauf beim

Sternmarsch und im Vereinsheim. Nachmittags folgen der große Festumzug

zum Schloss Rheda mit Fahnenübergabe, die Königsparade auf dem

Doktorplatz und das Vogelkönigsschießen auf dem Festplatz. Um 19.00

Uhr beginnt die WM-Party mit Großleinwandübertragung des Fußball-

WM-Spiels Deutschland gegen Curaçao. Der Abschluss ist mit DJ Mr. Lars.

An allen drei Tagen

gibt es außerdem einen großen Biergarten, eine vielfältige Food-Meile,

eine Kirmes mit Autoscooter, Schießbude und Kinderkarussell. Eine Fahrt

mit dem Kinderkarussell kostet nur 0,50 Euro.

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1 Kaiser Jens Noack und Königin Silke Koeper regieren das Schützenvolk in Rheda mit

Bravour und Leidenschaft.

Schützenfest bei den

Stadtschützen

Der Schützenverein zu Rheda e.V. von 1833 verbindet seit fast 200

Jahren Tradition mit Verantwortung für seine Heimatstadt. Sein

Schützenfest ist ein Ausdruck von Miteinander, Respekt und

gelebter Gemeinschaft – Werte, die gerade heute nichts von ihrer Bedeutung

verloren haben.

Den feierlichen Auftakt bildet traditionell der ökumenische Gottesdienst

mit anschließendem Sternmarsch eine Woche vor dem Festwochenende.

Dieser Moment der Besinnung stimmt die Schützinnen und

Schützen auf die kommenden Tage ein und führt sie als Gemeinschaft

zusammen. Im Fokus stehen dabei die Majestäten.

Der Weg zum Kaiserthron

Jens hatte bereits einmal die glückliche Hand beim Schießen – 2002 war

er bereits Schützenkönig im Verein. Doch nun hatte Jense einen Plan, der

12 Das Stadtgespräch


1 Kaiser Jens Noack und Königin Silke Koeper (Mitte) mit den Thronpaaren (v. l.) Marvin

Hoffmann und Laura Haase, Heidi Smolinski und Alwin Pieczewski, Barbara Gresch

und Alexander Leweling. Tanja und Dirk Buschmaas stellen die Thronoffiziere.

kühner war als eine Polonaise im Schneesturm: Er wollte Kaiser werden.

Dann war im November 2024 dieser magische Moment. Nach ein

paar Bierchen traute Jens sich die alles entscheidende Frage an Silke zu

richten: Als Kind war sie schon eine strahlende Kinderkönigin, doch der

wahre Thron war ihr bisher verwehrt geblieben. Jens Worte trafen sie wie

ein goldener Pfeil: »Wenn ich es noch einmal schaffe, die finale 10 zu

schießen, wirst du meine Königin!« Silkes Herz machte einen Freudensprung.

Das klang fast wie ein Heiratsantrag, nur mit mehr Glanz und

Pulverdampf. Sie sagte sofort ja, und die Vorfreude auf das kommende

Schützenfest begann sofort in ihren Adern zu kribbeln.

Dann kam im vergangenen Jahr das Stadtschützenfest. Bei dem

Wettkampf fiel in einem wahren Nervenkrieg für Jens die letzte finale 10!

Die tolle Kaiserzeit mit vielen Veranstaltungen, Events und Highlights

begann. Neue Bande wurden geknüpft. Das ereignisreiche Jahr

bleibt für immer unvergessen.

Treuer Begleiter in dieser Zeit war der Thron. Dazu zählen Barbara

Gresch und Alexander Leweling, Heidi Smolinski und Alwin Pieczewski

sowie Laura Haase und Marvin Hoffmann als Thronpaare. Tanja und

Dirk Buschmaas stellen die Thronoffiziere. Als Kaiser- und Königinnengruppen

stehen der Throngesellschaft die Gruppen 74er Jung-Gaukenbrink,

Die Wilden und Elite 85 zur Seite. Nach den Gewehrreinigen der

Vereinsgruppen ist das Ende der Amtszeit leider schon in Sicht. »Wo ist

nur das Jahr geblieben?«, fragen sich Jens und Silke.

Sie möchten sich bedanken: Bei ihrem tollen Thron und den besten

Thronoffizieren, bei dem super Vorstand, bei allen, die an der Straße

1 Mit dem 181. Schuss beendete Axel Witting das Vogelschießen als neuer Vogelkönig.

gestanden haben, um ihnen zuzuwinken und natürlich bei allen Schützenschwestern

und -brüdern, die sie das ganze Jahr so schön unterstützt

haben. Sie wünschen dem nachfolgenden Königspaar viel Freude, spannende

Erlebnisse und ein ebenso erinnerungsreiches Thronjahr.

Wenn der Adler zum Vogelkönig fällt

Schützenfestsonntag 2025, 19:29 Uhr. Ein Schuss zerreißt die Spannung

– der Adler fällt. Für einen kurzen Moment scheint die Zeit stillzustehen…

und dann explodiert der Platz. Jubel, Applaus, pure Emotion: Axel

Witting ist Vogelkönig!

Mit dem 181. Schuss beendet er ein Vogelschießen, das an Spannung

kaum zu überbieten war. Bei strahlendem Sommerwetter verfolgten

hunderte Zuschauer das Geschehen am Werl – und sie sollten ein Finale

erleben, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Doch der Weg zum

entscheidenden Treffer war alles andere als einfach. Der Vogel zeigte

sich hartnäckig, verlangte den Schützinnen und Schützen alles ab –

und sorgte für packende Momente bis in die Schlussphase. Bereits früh

fielen die ersten Insignien: Helga Neumann sicherte sich mit dem 11.

Schuss die Krone. Ivanova Zivka holte mit der 23. Patrone den Anker.

Mandy Sommerfeld bewies Durchhaltevermögen und trennte den Adler

von seinem Apfel. Thomas Langer sicherte sich schließlich mit dem 78.

Schuss das Zepter.

Doch dann kam dieser eine Moment, auf den alle gewartet hatten.

Axel Witting tritt an. Konzentriert. Ruhig. Fokussiert. Ein kurzer

Augenblick der Stille – dann der Schuss. Treffer. Der Vogel fällt. Und mit

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1 Die Jugendkönigin Leonie Mühle mit Prinz Tristan Himmelspach

ihm bricht ein Sturm der Begeisterung los, wie man ihn nur bei ganz

besonderen Augenblicken erlebt.

Der Vogelkönig ist Elektroniker bei Miele in Gütersloh und seit Jahren

fest im Vereinsleben verankert. Als Musiker im Fürstlichen Trompetercorps

Rheda bewies er direkt nach seiner Krönung, dass er nicht nur mit

dem Gewehr, sondern auch musikalisch den Ton angeben kann. Kaum

im Festzelt angekommen, wurde gefeiert, gesungen und gelacht – die

Stimmung: absolut am Siedepunkt

Schülerkönig und Jugendkönigin

Beim traditionellen Sternmarsch, der die Schützenfestwoche einläutet,

traten auch die Schüler der Stadtschützen zu einem besonderen Wettkampf

an: Beim Schießen um den Titel »Schüler des Jahres« setzte sich

Paul Horstkemper durch und sicherte sich die begehrte Auszeichnung.

Am Schützenfestsamstag

folgte dann das Jugendkönigsschießen.

Leonie

Mühle, die bereits 2013

Schülerkönigin war, krönte

sich mit dem 132. Schuss zur

diesjährigen Jugendkönigin.

Zu ihrem Prinzen ernannte

sie Tristan Himmelspach.

Die Insignien des stolzen

Holzadlers sicherten sich

Marlon Lepkojis (Anker),

Marvin Becker (Krone), Kira

Hardekopf (Apfel) und Felix

Stefes (Zepter). Für Leonie

und Tristan begann damit

ein ereignisreiches Jahr

voller Schützenfeste in der

näheren und weiteren Umgebung.

Kem

1 Paul Horstkemper sicherte sich die begehrte

Auszeichnung »Schüler des Jahres«.

14 Das Stadtgespräch


Stadtschützen blicken

optimistisch nach vorne

Jahreshauptversammlung des Schützenvereins

zu Rheda e. V. von 1833

Die Stadtschützen hielten im Schießstand am Werl Rückschau

auf ein spannendes Schützenjahr. Insbesondere aber diente die

Jahreshauptversammlung der Information über richtungsweisende

Entscheidungen zum bevorstehenden Schützenfest.

Die Freude war Oberst Alexander Himmelspach bei der Ankündigung

des neuen Festwirts anzusehen. Es ist das »eventwerk Lippstadt«. In

Rheda-Wiedenbrück ist der führende Anbieter von Streefood-Festivals in

NRW schon seit Jahren bekannt, machte sich als Partner des Parkfestivals

in der Flora Westfalica einen Namen.

Als Partner der Stadtschützen kümmert er sich bei dem Stadtschützenfest

am Werl jetzt mit versierter Erfahrung um das Musikmanagement,

das Catering, die Kirmes und das Zelt.

Weitere Zukunftsthemen

Unter »Verschiedenes« wurde die Idee angesprochen, der Schießsportabteilung

eine Dart-Gruppe anzugliedern. Angedacht sei eine Teilnahme

am Liga-Betrieb und die Installierung von zwei Dart-Automaten sowie

von Steel-Dart-Scheiben.

Neu gegründet hat sich für die Stadtschützen ein Förderverein. Damit

ist es möglich, Spendenquittungen auszustellen. Der Förderverein heißt

»Verein der Freunde und Förderer des Schützenvereins zu Rheda von 1833«.

Auf dem Werlkönig wollen die Stadtschützen eine Solaranlage errichten.

Bereits nach vier Jahren würde sich die Investition rechnen.

Die Zahl der privaten Feiern im Schießstand hat sich leider nicht

erhöht. Die Unterhaltung des Vereinsheims kostet dem Verein aber jedes

Jahr eine Menge Geld. Himmelspach lud deshalb alle Schützinnen

und Schützen ein, private Feiern im Vereinsheim auszutragen. Schießstandwart

Manni Neumann würde sich um entsprechende Angebote

kümmern.

Den von der Öffentlichkeit gerne genutzten Spielplatz am Schießstand

möchten die Schützen an die Stadt übergeben. Entsprechende

Gespräche würden mit dem Bürgermeister geführt. Der Schützenverein

muss sich bei einer Abtretung nicht mehr um die Wartung des Platzes

kümmern und ist auch nicht mehr haftbar. Aktuell ist der Spielplatz

aufgrund eines Geräteschadens gesperrt.

Dank & Rückblick

Der Oberst freute sich die amtierende Majestät Kaiser Jens Noack begrüßen

zu können. Er dankte allen Aktiven, Helfenden sowie Förderern

und Sponsoren für ihre Treue zum Schützenverein und für die Unterstützung.

Sein besonderer Dank galt dem Organisationsteam mit dem

Kompliment »Hut ab!« Zudem ließ er das Schützenjahr Revue passieren.

Durch das neue Präventionsgesetz sei die Erarbeitung eines Schutzkonzepts

erforderlich geworden. In einer Erweiterung der Satzung erfolgt

ein Hinweis auf das Konzept.

Kassenbericht

Kassierer Hendrik Eckert berichtete, dass die Kassenführung aufgrund

der steigenden Kosten herausfordernd sei. Die Miet- und Pachteinnahmen

würden den Schützenverein zu Rheda aber in die Lage versetzen,

Das Stadtgespräch

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Schützen

waren

treffsicher

Der Vorsitzende der

Schießsportabteilung

Volker Remken dankte Thorsten

Bocks für seinen langjährigen

Einsatz in der Schießsportabteilung

und die erzielten Ergebnisse.

Wie bereits in den vergangenen

Jahren, haben die Stadtschützen

erfolgreich an den Rundenwettkämpfen

und Meisterschaften bis

hin zur Landesmeisterschaft teilgenommen.

Bei den Stadtmeisterschaften

hätten sie abermals den

zweiten Platz errungen. Bei der

Veranstaltung »Rheda erblüht«

hätten sich die Stadtschützen

wieder gut präsentieren und neue

Mitglieder gewinnen können.

Der zweite Schießoffizier Michael

Niermann berichtete, dass

leider immer weniger Schützen

schießen würden. Bei einigen

Wettbewerben seien die Teilnehmerzahlen

extrem rückläufig.

Er warb für eine verstärkte Teilnahme

für das donnerstags und

sonntags stattfindende Schießtraining.

Veranstaltungen, wie

der Gruppen-Kompanie-Pokal, das

Frühjahrspreisschießen würden

weiterhin gut angenommen. Luft

nach oben gebe es aber beim Osterpreisschießen,

dem Schinkenund

Weihnachtspreisschießen.

Die erste Bedingung des Jahres

errang mit 85 Ringen Jonas

Bocks. Den Neujahrspokal konnte

sich Volker Remken sichern.

Am Waffensachkundelehrgang

nahmen Lara Paula Niermann,

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1 Die diesjährige Schützenrevue 2026

Alina Sophie Bocks, Yannick Ernst

und Tristan Himmelspach teil. Sie

werden als Aufsichten eingesetzt.

Der Dank des Schießwarts galt

der Firma Holste. Sie hat für das

Vogelschießen zwei neue »Adler«

gesponsert.

Jugendabteilung

Auf ein erfolgreiches Jahr blickte

Marvin Hoffmann, Leiter der

Jugendabteilung mit Freude und

auch ein wenig Stolz. Die Jugend

sei mittlerweile auch bei Veranstaltungen

außerhalb des Schützenfestes

zu einem festen Bestandteil

des Vereinslebens geworden. Ein

realistischeres und effektiveres

Training würde mit dem neuen

Scatt-Gewehr erzielt, das durch die

Spende der Jahreshauptversammlung

2024 ermöglicht wurde. Eine

Vereinsfreundschaft habe die Jugendabteilung

mit dem örtlichen

Kanuverein aufgebaut. Gemeinsam

gehe man Kanufahren und lege

anschließend im Schießstand an.

Sportlich gehöre die Jugendabteilung

zu den stärksten Gruppen

bei den Kreismeisterschaften. In

der Disziplin Luftgewehr Freihand

Juniorinnen belegten die Schützinnen

die Plätze 2 bis 4. Jonas Bocks

belegte in der Klasse Luftpistole Junioren

II den ersten Platz. Auch die

Rundenwettkämpfe konnte die Jugend

sehr erfolgreich abschließen.

16 Das Stadtgespräch


1 Über Wanderpokale freuten sich Jonas Bocks (2. v. l.), er errang die 1. Bedingung des Jahres, und Volker Remken – er sicherte sich

den Neujahrspokal. Oberst Alexander Himmels pach (r.) und Kaiser Jens Noack (l.) beglückwünschten sie zu diesem Erfolg.

Ein wichtiger Punkt sei die personelle

Verstärkung durch vier neue

Aufsichten, die ihre Waffensachkunde

erfolgreich abgeschlossen

haben. In einer weiteren Schulung

sollen sie den sicheren und

pädagogisch wertvollen Umgang

mit Kindern und Jugendlichen erfahren.

Ein besonderes Highlight

ist die Jugendfahrt in die Älteste

Jugendherberge Europas – auf

die Burg Altena. Nach dem Motto

»was die Großen können, können

wir auch« holte Leonie Mühle den

Titel der Jugendkaiserin. Sie wird

beim Schützenfest als erste die

neue Jugendkrone tragen. Diese

wurde dankenswerterweise vom

Hauptverein gespendet, so Marvin.

Er kündigte an, dass er nach

gut 15-jährigem Einsatz für die Jugendabteilung

nunmehr seine Arbeit

im Vorstand beenden und auf

dem diesjährigen Vereinsjugendtag

nicht erneut zur Wahl antreten

möchte. Er dankte der gesamten

Jugend für das über so viele Jahre

hinweg geschenkte Vertrauen,

den Aufsichten und Eltern für die

hervorragende Zusammenarbeit

sowie allen Unterstützern, aber

auch den Kritikern, die ihn immer

wieder zum Nachdenken gebracht

und ihm geholfen hätten, die richtigen

Entscheidungen zu treffen.

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Drei Tage Ausnahmezustand im

Jahnstadion Wiedenbrück

Vom 12. bis 14. Juni 2026 verwandelt sich das Jahnstadion Wiedenbrück

in eine außergewöhnliche Open-Air-Eventlocation:

Mit einem dreitägigen Veranstaltungsformat schafft der SC

Wiedenbrück ein einzigartiges Erlebnis aus Party, Live-Musik und Familienunterhaltung

– und setzt damit ein starkes Zeichen für die regionale

Eventkultur.

MalleParty

Den Auftakt bildet am Freitag, den 12. Juni 2026, die MalleParty Wiedenbrück

2026. Ab 17.00 Uhr wird das Stadion zur Mallorca-Hochburg, wenn

bekannte Größen der Partyszene wie Ikke Hüftgold, Isi Glück, Calvin

Kleinen, HONK!, Nina Reh, DJ Timo Scheppert und Breitner für ausgelassene

Stimmung sorgen. Ergänzt wird das Line-up durch die aufstrebende

Newcomerin Sunnyfly. Durch den Abend führt Moderator DJ Käpt’n Käse,

der das Publikum mit viel Energie durch die Show begleitet. Tickets ab

29,99 € (ggf. zzgl. Gebühren und Versandkosten).

Dick Brave

Am Samstag, den 13. Juni folgt ab 15.00 Uhr der zweite Veranstaltungstag

mit einem hochkarätigen Live-Programm. Höhepunkt des Abends ist der

Auftritt von Dick Brave, der gegen 20.00 Uhr erwartet wird und mit seiner

Band den unverwechselbaren Rock’n’Roll-Sound ins Jahnstadion bringt.

Bereits im Vorfeld sorgen Nasty Habits und The Goodbeats für beste

Live-Stimmung. Tickets ab 59,35 € (zzgl. Gebühren und Versandkosten).

18 Das Stadtgespräch


Familientag mit HerrH & WM

Der Sonntag, 14. Juni, steht ganz im Zeichen der Familie – bei freiem

Eintritt für alle Besucher. Ab 15.00 Uhr startet ein abwechslungsreiches

Familienprogramm mit Minikicker-Turnier, Hüpfburgen und Fußball-Dart.

Ab 17.00 Uhr begeistert Kinderliedermacher HerrH die kleinen

und großen Gäste.

Den emotionalen Höhepunkt bildet um 19.00 Uhr das große Public

Viewing des Spiels der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026.

Wenn Deutschland aufläuft, wird das Jahnstadion zur gemeinsamen

Fan-Arena – mit echter Stadionatmosphäre, Gemeinschaftsgefühl und

Gänsehautmomenten.

Starker Rahmen

An allen drei Tagen erwartet die Besucher eine professionell organisierte

Veranstaltung mit hochwertiger Infrastruktur, vielfältigem Gastronomieangebot

sowie einem durchdachten Sicherheits- und Veranstaltungskonzept.

Stadionerlebnis

»Mit diesem Eventwochenende möchten wir Menschen zusammenbringen

– unabhängig von Alter oder Interessen. Gerade der Sonntag mit

kostenfreiem Eintritt und dem Deutschlandspiel steht für Gemeinschaft

und echtes Stadionerlebnis«, so der Veranstalter.

Tickets für Freitag und Samstag sowie Kombitickets sind über den

offiziellen Ticketshop des SC Wiedenbrück sowie an bekannten Vorverkaufsstellen

erhältlich.

Veranstaltungsübersicht:

Freitag, 12. Juni: MalleParty (ab 17.00 Uhr)

Samstag, 13. Juni: Live-Konzerte (ab 15.00 Uhr | Dick Brave ca. 20.00 Uhr)

Sonntag, 14. Juni: Familientag (ab 15.00 Uhr | kostenloser Eintritt | HerrH

ab 17.00 Uhr | Deutschlandspiel 19.00 Uhr)

Ort:

Jahnstadion Wiedenbrück

Weitere Informationen zu Programm, Tickets und Eventdetails unter

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Das Stadtgespräch

19


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Die ganze Bauerschaft

feiert Schützenfest

Schützenverein Linzel lädt ein

Die Schützenfestsaison ist in vollem Gang: Auch in der schönen

ländlichen Bauerschaft Linzel, in der Ansiedlung rechts und

links des Grenzweges rückt das Hochfest in greifbare Nähe.

Die Vorbereitungen hierzu laufen bereits auf Hochtouren, denn schon

in wenigen Wochen ist es dann endlich soweit!

Das jährliche Schützenfest bietet die perfekte Gelegenheit alte Freunde

wiederzusehen, als auch neue kennenzulernen, Traditionen und Rituale mit

Freunden und Nachbarn aufleben zu lassen oder auch mal völlig neue zu

erfinden. Das Schützenfest in Linzel soll der Ort sein, an dem die ganze Bauerschaft

und die umliegenden Gemeinden im sogenannten »Dreiländereck«

zusammenkommen und gemeinsam feiern. Von diesem nachbarschaftlichen

Bazillus lassen sich die Gäste gerne anstecken. Bis aus Langenberg,

Batenhorst und Stromberg und Wiedenbrück kommen sie angefahren, um

hier mitzufeiern. Der Schützenverein lädt alle Linzler, die Bewohner der

umliegenden Höfe und Ortschaften ganz herzlich zum diesjährigen Schützenfest

am Freitag, 26. und Samstag, 27. Juni ein. Ort des Festes ist in diesem

Jahr der Hof Gregor Lohmann in Batenhorst, Grenzweg 34.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die bei den Vorbereitungen für

das Fest mit anpacken, insbesondere dem Königspaar Patrick Kathöfer

und Jule Vogelsänger. Sie haben mit ihrer Throngemeinschaft mit

Frohsinn und guter Laune den Schützenverein Linzel bei allen Anlässen

hervorragend repräsentiert. Zum Schützenfest werden die königlichen

Majestäten mit einem Bus von ihrem Domizil in Röckinghausen abgeholt.

Ihre Thronzeit geht am Samstagnachmittag mit dem Vogelschießen zu

Ende. Die Throngesellschaft denkt mit Freude an die gemeinsame Zeit:

»Es ist einfach schön, die Gemeinschaft der Linzler Schützen zu erleben«.

In dem ländlich gelegenen Schützendomizil im Grünen genießen

die Gäste gerne ein paar entspannte Stunden. Für Kurzweil ist bestens

gesorgt: Mit zünftiger Marschmusik des Spielmannszuges St. Sebastian

Wiedenbrück, DJ Arnie, einer großen Tombola, Festball und natürlich

dem spannenden Wettbewerb um die Königswürde, der Proklamation

der neuen Majestäten und vielem mehr. Der Eintritt zu den Festbällen

am Freitag- und Samstagabend ist frei.

Seit der Generalversammlung in 2025 können Frauen beim Linzler

Schützenfest mitmachen. Die Entscheidung fiel einstimmig. Mit der

Entscheidung war Linzel zwar spät dran. Aber seit 2025 haben auch erst

einige andere größere Vereine, beispielsweise Wadersloh, diesen überfälligen

Schritt gemacht, »weshalb wir uns in guter Gesellschaft befinden«,

so Daniel Grünebaum vom Vorstand.

25 Damen sind seit Mai 2025 schon beigetreten. Da der Schützenverein

Linzel keine Kompanien hat, gibt es auch nicht extra eine Damen-Kompanie,

sondern die Frauen laufen ganz normal mit weißem

Hemd, schwarzer Hose und grüner Krawatte im Umzug mit. Kem

Worte des Königspaares

Ein Jahr voller Dankbarkeit & Erlebnisse

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rheda-Wiedenbrück,

liebe Schützenbrüder und Schützenschwestern,

liebe Throngesellschaft,

so schnell kann die Zeit vergehen. Gerade noch den Vogel fliegen lassen,

20 Das Stadtgespräch


1 Das Königspaar Patrick Kathöfer und Jule Vogelsänger (Mitte) mit der Throngesellschaft: Jan Schnieders, Lara Schulte, Noah Diekhans, Greta Gödecke, Luis Jakobtorweihen,

Annika Arndt, Nils Manche, Marvin Schiedel, Vivien Mußmann, Jona Diekhans, Leonie Pagenkemper, Lars Witte, Saskia Kathöfer, Henri Schnieders. Es fehlt: Robin Möllers.

neigt sich ein unvergessliches Jahr als Schützenkönigspaar des Schützenvereins

Linzel von 1961 schon wieder dem Ende zu. Es war ein Jahr

voller Emotionen und Geschichten, voller Freundschaft, Gemeinschaft

und Tradition, sowie vieler schöner Begegnungen und Erlebnisse.

Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bei allen bedanken, die

dieses Jahr für uns so unvergesslich gemacht haben:

Unser tiefster Dank gilt dem gesamten Schützenverein Linzel für euer

Vertrauen, eure stetige Unterstützung und die großartige Gemeinschaft,

die wir bei allen Terminen und Gastauftritten erleben durften. Es ist uns

eine Ehre, Teil der Geschichte dieses besonderen Vereins zu sein. Von

ganzem Herzen danken wir unserer wunderbaren Throngesellschaft. Ihr

wart mehr als Begleiter, ihr seid echte Freunde. Mit eurer Energie, eurer

Fröhlichkeit und eurem Rückhalt habt ihr dieses Jahr für uns erst so

lebendig und unvergesslich gemacht, wie es letztendlich war. Das wird

uns immer miteinander verbinden. Auch unseren Familien und Nachbarn

gilt unser Dank für eure ständige und unerlässliche Unterstützung über

das ganze Jahr hinweg. Das ist nicht selbstverständlich und werden wir

euch nie vergessen.

Danke an alle Rheda-Wiedenbrücker Bürgerinnen und Bürger, denn

eure Begeisterung und eure Herzlichkeit haben uns durch das Jahr getragen

und machen jedes Schützenfest erst zu dem, was es ist – ein

lebendiger Ort voller Tradition, Freundschaftlichkeit und Gemeinschaftlichkeit.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge übergeben

wir die Königswürde – voller Zuversicht, dass unsere Nachfolger das Amt

mit Würde, Engagement und Freude weiterführen werden und genauso

ein schönes Jahr erleben, wie wir es durften.

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Das Stadtgespräch

21


1 Strahlende Freude nach dem Königsschuss 1 Antreten für die Majestäten

Festfolge

1 Wenn Linzel feiert, steppt der Bär.

Zum Abschluss dieses unvergesslichen Jahres freuen wir uns auf ein

weiteres großartiges Schützenfest am vierten Juni-Wochenende und auf

viele weitere schöne Begegnungen mit euch allen!

Mit herzlichen Grüßen und einem dreifachen »Horrido«

Patrick Kathöfer & Jule Vogelsänger

Euer Linzeler Schützenkönigspaar 2025/2026

Freitag, 26. Juni

Ab 18.00 Uhr Treffen auf dem Festplatz

19.30 Uhr Antreten zum Abholen des Königspaares

20.00 Uhr Einmarsch ins Festzelt und Empfang der Gastvereine,

anschl. Festball; Musikalische Begleitung: DJ,

Spielmannszug St. Sebastian Wiedenbrück

Samstag, 27. Juni

14.00 Uhr Treffen auf dem Festplatz

14.30 Uhr Antreten zur Abholung des Königspaares

mit Gefolge

16.30 Uhr Königsparade auf dem Festplatz anschl.

Kaffeetrinken und Kinderbelustigung

17.00 Uhr Vogelschießen, anschl. Tombola

20.30 Uhr Königsproklamation mit Vorstellung der neuen

Majestäten, anschl. Festball

Sonntag, 28. Juni

Ab 11.00 Uhr Schützenfrühschoppen

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22 Das Stadtgespräch


4 Das »Vincent Peirani Trio« startet mit dem »Jokers-Projekt« die Saisoneröffnung.

Foto: Stanislas Augris

Unser

Konzertprogramm

2026/2027 steht

Abos ab dem 8. Juni, Einzelkarten

ab dem 16. Juni im Vorverkauf

Nach der Saison ist vor der Saison… und nach einer erfolgreichen und

musikalisch hervorragenden Saison 2025/26 knüpft der neue Vorstand

des Jazz-Clubs Rheda-Wiedenbrück an das bisher gebotene an und beginnt

das Programm 2026/27 gleich mit einem Kracher, der wie gewohnt

in unserem »Jazztempel« im Eventbereich des Restaurants Abrahams

gezündet wird.

Der Ausnahmemusiker am Akkordeon und an der Klarinette Vincent

Peirani wird uns am 30. September 2026 mit seinem kongenialen Trio,

bestehend aus Federico Casagrande an der Gitarre und Ziv Ravitz an den

Drums mit ihrem Projekt »Jokers« auf eine musikalische Reise entführen

und verzaubern.

Am 14. Oktober 2026 folgt gleich ein weiterer Konzerthöhepunkt: Berlin

meets Odessa. Der Multiinstrumentalist Sebastian Studnitzky mit seiner

Trompete, bekannt für seinen faszinierend emotional wie auch intimen

Ansatz mit atmosphärischer Tiefe und der in Odessa lebende Pianist Andrii

Pokaz präsentieren uns ihr aktuelles, enthusiastisch gefeiertes Duoprojekt.

Klassische Instrumente mit jazzigen Arrangements erklingen am

11. November 2026 beim europaweit gefeierten Matthieu Saglio Quartett,

bei dem das Cello und die Violine gekonnt harmonisch frech den Ton angeben

– Kammerjazz in Vollendung.

Jazztradition und frische Klangwelten werden musikalisch am

03. Februar 2027 verwoben, wenn das Barbara Barth Trio feat. Gero

Körner & Caspar van Meel die Musik von Duke Ellington mit ihrem

eigenen Sound traditionell und zugleich neu interpretiert.

Das Stadtgespräch

Als krönenden Abschluss der Saison 2026/27 erwartet uns am

03. März 2027 wiedermal ein besonderer Local Hero: der in Hamm geborene

Pianist und Keyboarder Bene Aperdannier wird mit seinem Trio

einen virtuosen Klangkosmos aus farbenfrohen Grooves in unserem

»Jazztempel« zelebrieren.

Für unsere Jazz-Club-Mitglieder sind ab Montag, den 08. Juni 2026 die begehrten

Abo-Karten (Sitz- bzw. Stehplatz 135 € bzw. 115 €) oder auch Einzelkarten

für alle oben aufgeführten fünf Abende zu erwerben: Diese können

nur bei der Flora Westfalica am Rathausplatz und vor Ort erworben werden.

Erweitert wurde übrigens das Stehplatz-Kontingent auch für Abonnements.

Viele >Stehplatz-Hörende< können einen Sitzplatz mit perfekter

Hör- und Sichtperspektive im Abrahams genießen – haben aber keinen

Anspruch darauf.

Der reguläre Vorverkauf der Einzelkonzertkarten beginnt offiziell am

Dienstag, den 16. Juni 2026, bei der Flora Westfalica, am Rathausplatz 8-10

und auch im Ticketshop auf der Webseite, sowie bei www.Eventim.de.

Die Einzelkarten kosten unverändert 31 € pro Sitzplatz und 27 € pro

Stehplatz. Ermäßigungen sind möglich und müssen an der Abendkasse

nachgewiesen werden.

Die Erfolgsgeschichte von VerTANZt des Jazz-Clubs geht weiter

und wird aufgrund der umwerfenden Resonanz fortgesetzt. Hier

die geplanten VerTANZt-Termine in >La Cantina<, Bosfelder Weg 7

(19:00 bis 22:00 Uhr) zum Vormerken:

16.09.2026 / 28.10.2026 / 25.11.2026 / 13.01.2027 / 17.03.2027 / 19.05.2027

Detaillierte Infos unter www.jazz-club-rheda-wiedenbrueck.de.

Euch Allen bis dahin eine gute Zeit – wir sehen uns.

23


Jobbörse für die Region

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Das Stadtgespräch

25


Wasseraufsicht

und surfe für

Eure Sicherheit.

1 Das Leitungsteam mit Melanie D’Ambrosio für den pädagogischen Part und die für kaufmännische Angelegenheiten zuständige

Anne Böckmann (r. auf dem Foto) mit Erziehenden und Kindern im Freigelände der Spielkiste.

Wasseraufsicht –

der schönste Job im Sommer.

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30 Jahre Kita Spielkiste

an der Nordstraße:

Ein ladung zum Jubiläumsfest

40 Jahre Elterninitiative Spielkiste e. V.

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Der Verein Elterninitiative

Spielkiste e. V. freut sich

dieses Jahr, das 30-jährige

Bestehen der Kita Spielkiste an

der Nordstraße 37 feiern zu dürfen.

In den vergangenen Monaten

haben die Erziehenden der Einrichtung

und der Vorstand der Elterninitiative

intensiv an den Vorbereitungen

für das Jubiläumsfest

gearbeitet. Die offene Feier findet

am 20. Juni von 11 bis 17 Uhr rund

um die Kita statt. Die Kinder dürfen

sich auf ein tolles Programm,

u. a. mit Zauberer, Luftballonkünstler,

Hüpfburg, Eisenbahn u.

v. m. freuen. Natürlich wird auch

für das leibliche Wohl gesorgt.

Die Besuchenden erwarten kühle

Getränke, ein Kuchenbuffet und

gegrillte Köstlichkeiten.

Der Vorstand und das Kita-Team

laden die Kita-Kinder

mit ihren Familien, ehemalige

Mitglieder und alle Interessierten

herzlich ein.

Lange her

40 Jahre ist es her, dass ein paar

engagierte Eltern sich mit dem

Mangel an Kita-Plätzen in Rheda-Wiedenbrück

nicht zufrieden

gaben und die Sache selbst in die

Hand genommen haben.

Der Verein »Elterninitiative

Spielkiste e. V. wurde gegründet

und damit die Trägerschaft der

heutigen Kita. Sie startete mit

einer Gruppe an der Geschwister-Graf-Straße.

Vor 30 Jahren zog

die Kita Spielkiste an die Nordstraße

37 um. Hier fand sie in dem neu

errichteten Gebäude genügend

Platz, um der stark angewachsenen

Nachfrage der Eltern nach

einem Kita-Platz in der Spielkiste

nachkommen zu können. Sie eröffnete

mit vier Gruppen.

Viel bewegt

Das Leitungsteam mit Melanie

D’Ambrosio für den pädagogischen

Part und die für die kaufmännischen

Angelegenheiten

zuständige Anne Böckmann erinnerte

im Gespräch mit uns an Betty

Stroop. Die Gründungsleiterin

»war maßgeblich für den Aufbau

und die erfolgreichen Folgejahre

der Spielkiste verantwortlich«, so

D’Ambrosio. »Aufgrund ihrer wertvollen

Leistung konnte die Einrichtung

mit dem Leitungswechsel im

Jahr 2015 kontinuierlich weiterentwickelt

und zu dem gemacht

werden, was sie heute ist – und

weshalb wir nun dieses Jubiläum

feiern können.«

Der Vorstand des Trägervereins

arbeitet Hand in Hand mit dem

Leitungsteam zusammen. Die

Einrichtung ist zu keiner Zeit stehen

geblieben. Sie hat sich immer

weiterentwickelt. Dabei war sie

immer nah an den Bedürfnissen

der Kinder und Eltern dran. Was

es hier schon alles gab und wie es

sich entwickelt hat, stellte D’Ambrosio

uns in Schlagworten vor:

26 Das Stadtgespräch


1 Die Gründungsleiterin Betty Stroop

war maßgeblich für den Aufbau und

die erfolgreichen Folgejahre der Spielkiste

verantwortlich.

· von 4 auf 5 Gruppen (eine Gruppe

1–3 Jahre, vier Gruppen von 2 bis

zum Schuleintritt) mit insgesamt

102 Kindern, davon derzeit vier

Inklusionskinder.

· bedürfnisorientiertes Arbeiten

· von den Schulkindern zu den

ganz Kleinen

· von der Regelzeit Kindergarten

vormittags und dann nochmal

nachmittags, ohne Essen, zur

Blocköffnungszeit mit Essen

· von nur wenigen Tageskindern

bis hin zu fast 100% aller Kinder

in der Tagesbetreuung

· von nur 9 Erziehenden bis hin zu

heute 23 pädagogischen Mitarbeitenden

plus zwei Köchinnen,

die jeden Tag frisch kochen, zwei

1 Das Spielen der Kinder im Freien fördert die Bewegung und motorische Entwicklung,

Kreativität und Gemeinschaft.

Kitahelfenden, einem Hausmeister

und den Reinigungskräften

· vom alten Kindergartengesetz

bis hin zum neuen KiBiz

· von der Tagesstätte zum Familienzentrum

· von Kindergartenkindern bis hin

zu Familien

· von einem Konzept zu einem

neuen, mit der wichtigsten Aussage,

die uns als Spielkiste prägt

und in unserem Leitbild festgeschrieben

ist: Spielend lernen

fürs Leben, entsprechend des

Credos von Astrid Lindgren: »Kinder

sollten mehr spielen, als viele

Kinder es heutzutage tun. Denn

wenn man genügend spielt, solange

man klein ist, dann trägt

man Schätze mit sich herum, aus

denen man später sein ganzes

Leben lang schöpfen kann«.

Das alles wäre nicht möglich

gewesen ohne die Kinder und

Eltern, die einen Platz gesucht

haben, an dem sie wertgeschätzt

und sich gut aufgehoben fühlen

konnten, ein Ort zum Spielen,

Lernen, Lachen und Großwerden.

Es wurde damit auch ein Ort

geschaffen, an dem man gerne

arbeitet. »Das sieht man an auch

an unseren Mitarbeitenden: Zwei

gehören vom Anfang an zum Kita-Team.

Andere durften wir in die

wohlverdiente Rente schicken«,

so D’Ambrosio, die selber als eine

der beiden Dienstältesten seit der

Eröffnung der Spielkiste an der

Nordstraße dabei ist.

Als tollen Partner und Wegbereiter,

»damit dies hier umgesetzt

werden konnte«, bezeichnete

sie zudem die Stadt

Rheda-Wiedenbrück und das

zuständige Jugendamt.

Neues Außengelände

Das 30-jährige Bestehen der Spielkiste

hinterlässt naturgemäß

auch Gebrauchsspuren. Instandhaltung

und Renovierung gehören

mittlerweile zum Alltag. Die

Kita möchte das Jubiläum zum

besonderen Anlass nehmen, das

Außengelände neu zu gestalten.

Ein Großteil der Geräte ist veraltet

oder musste wegen Altersschwäche

sogar schon abgebaut

werden.

Dabei ist der Außenbereich

so wichtig, denn: Das Spielen

der Kinder im Freien fördert die

Bewegung und motorische Entwicklung,

Kreativität und Fantasie,

soziale Fähigkeiten und

Gemeinschaft. In der heutigen

Zeit sind zudem Naturerfahrungen

und Umweltbewusstsein

besonders wichtig. Es sollen neue

Spiel- und Kletterelemente angeschafft,

naturnahe Spielbereiche

geschaffen, Rückzugs- und Ruheorte

sowie das Gelände sicher

und nachhaltig zum Wohlfühlort

für die Kinder gestaltet werden.

»Und genau dafür benötigen

wir finanzielle Unterstützung«,

so das Team der Kita und der

Vorstand der Elterninitiativ und

besonders die Kinder der Spielkiste

e. V. Jeder Beitrag zähle, ob

groß oder klein.

Spendenkonto

Wer das Anliegen unterstützen

möchte, kann den Wunschbetrag

gerne auf das Spendenkonto

überweisen: Spielkiste e. V. DE43

4786 0125 4332 7783 00 GENO-

DEM1GTL. Eine Spendenbescheinigung

stellt die Elterninitiative

Spielkiste e. V. auf Nachfrage gerne

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27


1 Der Spielmannszug Rheda begeisterte die Festgäste mit mehreren starken Einlagen.

Jubiläum war gelebte

Musikfreundschaft

100 Jahre Spielmannszug Rheda

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Wir sind insgesamt

sehr zufrieden

mit dem Fest

zum 100-jährigen Bestehen des

Spielmannszuges Rheda und ich

denke, dass das Jubiläum mit dem

Vogel, der nicht fliegen wollte, bei

vielen in Erinnerung bleiben wird«,

zog die zweite Vorsitzende, Laura

Kröger, eine Bilanz des rundum

gelungenen Tages rund um das

Spargelzelt auf dem Hof Meloh in

Nordrheda. Die Geburtstagsfeier

wurde zu einem tollen Erfolg für

den Spielmannszug Rheda.

Bürgermeister Theo Mettenborg

brachte es in seinem Grußwort

auf den Punkt: 100 Jahre

Spielmannszug Rheda, das sei

nicht nur einfach ein Geburtstag,

sondern ein Lebensgefühl. Die

Gründung durch den Turnverein

Rheda habe sich zu einer Institution

entwickelt, die weit über die

Musik hinauswirke. Musik verbin-

de halt Generationen! Ein besonderes

Lob sprach der Bürgermeister

der vorbildlichen Jugendarbeit

aus. Viele junge Nachwuchsmusikerinnen

und -musiker würden

sich mit Begeisterung einbringen

– was ein Verdienst auch der

langjährigen Mitglieder sei, die

ihr Wissen weitergeben würden.

Der Spielmannszug gehöre zu

den tragenden Säulen der Stadtgemeinschaft:

Der Spielmannszug

Rheda, der mit seinen 100 Jahren

zwar alt an Jahren, aber jung an

Klang geblieben sei.

Vereinsgeschichte

im Zeitraffer

Die Geschichte des Spielmannszuges

Rheda ist eng verknüpft

mit der Geschichte des Turnver-

eins Rheda. Im Jahre 1925

fand nämlich in Rheda ein

1 Bei dem anlässlich des 100-jährigen Bestehens veranstalteten Vogelschießen wollte

der Adler einfach nicht fliegen, so dass der Wettbewerb schließlich um 19.00 Uhr

beendet wurde.

28 Das Stadtgespräch


Gauturnfest statt, bei dem ein Gütersloher

Spielmannszug auftrat,

der aus verschiedenen Gründen

den Turnfreunden nicht gefiel.

Auf der folgenden Jahreshauptversammlung

1926 schlug man daher

die Gründung eines vereinseigenen

Trommlercorps vor. Gesagt,

beschlossen, getan. Als Übungsleiter

wurde Heinz Spiekermeier

gefunden. Später kamen dann

noch einige ehemalige Schüler der

Lindenschule (heute Wenneberschule)

hinzu, denn diese Schule

verfügte damals sogar über ein

schuleigenes Trommler-corps! Die

12 Trommler und Flötisten traten

beim Kriegerfest und ab 1927 regelmäßig

beim Stadt-Schützenfest

auf, seit 1953 auch bei den Bauernschützen.

Nach 1933 verließen

einige Spielleute den Verein, um

einen neuen, den zweiten Spielmannszug,

den SS-Spielmannszug

in Rheda zu gründen. 1942 war

der letzte offizielle Auftritt Spielleute.

Sie wurden nach und nach

zum Kriegsdienst eingezogen.

1 Gruppenbild beim 100-jahrigen Jubiläum

Den Neubeginn nach dem Krieg

verdankt der Spielmannszug dem

Kolping-Verein Rheda. Dessen Vorsitzender

Ernst Hecker benötigte

dringend eine Musikkapelle zum

50-jährigen Jubiläum am 11. Juli

1948. Er fragte seinen Nachbarn

auf dem Domhof, Heinrich Steiling,

und der suchte auf der Stelle

seine ehemaligen Spielkameraden

zusammen.

1956 wurden aus den weißen

Turnern die »blauen Jungs«. Die

Herkunft aus dem Turnverein

(jetzt TSG Rheda) verblasste so

auch äußerlich. Von nun an ging

es wieder aufwärts. Das Übungslokal

war zunächst noch in der

Gaststätte Neuhaus.

Seit 1970 übt man am Mittwochabend

und jeden Freitagabend

im Übungsheim an der

Emstorschule. Die Stadt hatte

dem Spielmannszug die Räumlichkeiten

zugewiesen. Dafür tritt

der Spielmannszug ehrenamtlich

am Volkstrauertag und anderen

öffentlichen Ereignissen auf.

Hoher Stellenwert

Die vielen Besuchenden und Abordnungen

aus den befreundeten

Vereinen auf dem Jubiläumsfest

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Das Stadtgespräch

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1 Ein frühes Foto des Spielmannszuges

brachten den hohen Stellenwert

des Spielmannszuges Rheda und

die Verbundenheit mit ihm zum

Ausdruck. Ihre Anwesenheit zeigte,

dass alle das Jubiläum mitfeiern

wollten. Zirka 500 Gäste waren

gekommen.

Und selbstverständlich präsentierte

der »Jubilar« sein Können.

Mit mehreren Stücken begeisterte

der Spielmannszug die Besuchenden

bei seinen Auftritten. Da

wurde es richtig eng rund um die

Bühne auf dem Festgelände.

Schützenfest

Einer der Höhepunkte im festlichen

Reigen war das gemeinsame

Vogelschießen der teilnehmenden

Gastvereine. Auf den Gewinner

des Wettbewerbs wartete ein von

dem »Geburtstagskind« gespendetes

50-Liter-Fass mit feinstem

Hopfenbräu. Doch nachdem Jan

Schnieders von St. Hubertus Batenhorst

sich das Zepter und Vivien

Kalthöfer vom Spielmannszug

den Apfel gesichert und Marc

Michel, Geschäftsführer beim St.

Sebastian Bürgerschützenverein

die Krone abgeschossen hatten,

beeindruckte den hölzernen Adler

kein weiterer Volltreffer mehr.

Schließlich brach der Gastgeber

den Wettbewerb ab und erklärte

kurz entschlossen den Gewinner

der Krone auch zum Sieger.

Kinderbelustigung,

Party und mehr

Derweil hatten es sich viele Gäste

auf dem Festgelände bei strahlendem

Sonnenschein u. a. mit

erfrischenden Getränken und

Köstlichkeiten vom Grill gemütlich

gemacht, während die Kinder

Spaß und Kurzweil bei den für sie

gebotenen Animationen fanden.

Abends ging es in dem Spargelzelt

bei einer Party fröhlich

weiter. Um die 300 Gäste rockten

ausgelassen das Festzelt. Kem

30 Das Stadtgespräch


Gemeinschaft und Genuss

Der Türkisch Islamische Kultur-Verein hatte zum

traditionellen Bahar Şenliği eingeladen

Schon über dem Eingang zur Ditib-Moschee an der Holzstraße

wehten die türkische und die deutsche Flagge, um das freundschaftliche

Miteinander beider Nationalitäten hervorzuheben

und auch die deutschstämmigen Rheda-Wiedenbrücker willkommen

zu heißen. Der DiTiB Türkisch Islamische Kultur Verein e. V. hatte zu

einem dreitägigen Frühlingsfest eingeladen. Es startete am 30. April. Der

Eintritt war frei. Der Vorstand mit dem Vorsitzenden Bayram Akbas und

seiner Stellvertreterin Zubeyde Davula sowie Ergin Özcan, Arif Sönmez

und Nadir Koruk sowie Memet Isik hatte ein starkes Programm vorbereitet.

An jeder Ecke lockten türkische Leckereien in großer Auswahl,

wie Adana Dürüm, Lahmacun und natürlich Döner, süße Leckereien

und vieles mehr. Ebenfalls die Frauen aus dem Beirat brachten sich ein,

am Grill, beim Brot-Backen, der Zubereitung von Lavasch und vielem

mehr. Dabei waren Necla Yanaz, Melahaf Unal sowie Rukiye Kalaye nebst

Gülcan Özden, Hulya Gebes und Neriman Cevik. Der Elternbeirat, vertreten

durch Muammer Cetinbag, sorgte mit Spielangeboten für die kleinen

Gäste und Tanzvorführungen einer Mädchengruppe für Kurzweil.

Besonders beliebt bei den Kindern waren zwei große Hüpfburgen, die

gerne auch für einige mutige Sprünge genutzt wurden. Zudem gab es

mehrere Verkaufsstände, wo es die neuesten Kreationen und Moden

zu erwerben gab.

1 Der Vorstand und der Beirat der Frauen hatten für das dreitägige Frühlingsfest der

DiTiB-Gemeinde alles zum Wohlfühlen der vielen Gäste vorbereitet.

Im Mittelpunkt aber stand, die Gemeinschaft zu stärken und zusammenzukommen.

Besuchende konnten mit den Gemeindemitgliedern

ins Gespräch kommen und mehr über das Gemeindeleben erfahren.

Die deutschstämmigen Gäste begeisterte dabei die sprichwörtliche sehr

gastfreundliche Aufnahme. Selbstverständlich stand auch die Moschee

samt dem sehenswerten Gebetsraum zur Besichtigung offen. Die Gemeinde

freute sich, auch hier die Gäste für den am Samstag wegen einer

dienstlichen Verpflichtung verhinderten Imam Bekir Yalan begrüßen zu

können. Gerne beantwortete sie Fragen der Besuchenden.

Sie dankte allen freiwilligen Helfenden für das Engagement, das

diese schönes »Kermes« möglich machte.

Kem

Das Stadtgespräch

31


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Seit unserer März-Ausgabe im vergangenen Jahr stellen wir im Stadtgespräch mit dem

Spezial »Local Heroes« in jeder Ausgabe ein Unternehmen aus unserer Region vor. Warum?

Weil Zusammenhalt wichtiger denn je ist. In einer Welt, die immer schneller und digitaler

wird, geraten kleine Läden und lokale Betriebe leicht aus dem Blick – dabei sind sie das Herz

unserer Stadt und der Region.

Mit diesem Format setzen wir bewusst ein Zeichen: für mehr Miteinander, für eine starke

regionale Wirtschaft und für achtsamen Konsum. Wer lokal einkauft, investiert direkt in

seine Nachbarschaft – in Vielfalt, Qualität und echte Begegnungen.

Inzwischen durften wir viele engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer kennenlernen

und ihre Geschichten teilen. Das große Interesse und der positive Zuspruch zeigen uns, wie

wichtig diese Plattform ist. Auch in den kommenden Ausgaben warten weitere spannende

Local Heroes darauf, entdeckt zu werden.

Lasst uns diesen Weg gemeinsam weitergehen und unsere Stadt lebendig halten.

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Melanie und André – beide geboren

und aufgewachsen im schönen Rheda-Wiedenbrück.

André kommt aus

Rheda, Melanie aus Wiedenbrück –

die besten Voraussetzungen also für

eine kompetente, fachgerechte und

vor allem ortsverbundene Beratung.

Denn wer die Region nicht nur von

der Landkarte kennt, sondern hier

groß geworden ist, versteht auch die

Menschen, ihre Geschichten und ihre

Wünsche. Genau diese Mischung aus

Heimatverbundenheit und einer gemeinsamen

Vision macht »Pohlmann

& Partner« heute aus.

André Pohlmann-Horstkemper, Jahrgang

1974, hatte schon damals viele Interessen

und war immer aktiv unterwegs. Ob als Mitglied

im Schachverein, Trompetenspieler im

Fürstlichen Trompeterchor oder einfach mitten im

Geschehen – langweilig wurde es bei ihm selten. Heute ist er fest im Schützenverein der Stadtschützen Rheda

verwurzelt und schätzt vor allem das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit zur Region. Früher habe er

»typisch Junge eben« auch mal den einen oder anderen Blödsinn gemacht – natürlich immer alles im Rahmen. Vielleicht

ist genau daraus seine lockere, offene und bodenständige Art entstanden, die Kunden bis heute an ihm schätzen.

André

Pohlmann-Horstkemper

»

VON HIER. FÜR DIE REGION.

MIT GANZEM HERZEN.

Melanie Pohlmann

André begegnet Menschen auf Augenhöhe, unkompliziert und ehrlich – Eigenschaften, die gerade in der Immobilienbranche

oft den entscheidenden Unterschied machen.

Melanie Pohlmann, Jahrgang 1981, wird auch gerne »Melli« genannt, ist ebenfalls seit vielen Jahren mit Herzblut

im Schützenverein der Stadtschützen Rheda aktiv. Während André eher die Kategorie »kreativer Wirbelwind« war,

beschreibt sie sich selbst mit einem Augenzwinkern so: »Ich war immer eine von den Guten – auch wenn ich

bis heute kein Blatt vor den Mund nehme.« Genau diese ehrliche, direkte und gleichzeitig herzliche Art sorgt

dafür, dass sich Menschen bei ihr sofort gut aufgehoben und ehrlich beraten fühlen. Melanie steht für Verlässlichkeit,

Offenheit und eine klare Kommunikation – immer mit dem Anspruch, Kunden ehrlich und

transparent zu beraten. Denn gerade bei wichtigen Entscheidungen rund um Immobilien ist Vertrauen

die wichtigste Grundlage.

Gemeinsam sind die beiden nicht nur beruflich ein eingespieltes Team, sondern auch privat. Als

Patchworkfamilie mit vier Kindern im Alter von 5 bis 17 Jahren, einem Hund und seit 2020 verheiratet,

wissen sie genau, wie wichtig Zusammenhalt, Organisation und gegenseitiges Vertrauen

sind. Eigenschaften, die sich auch in ihrer täglichen Arbeit widerspiegeln.

Die Geschichte von »Pohlmann & Partner« begann 2013 am heimischen Küchentisch. Mit viel

Leidenschaft, harter Arbeit und einem klaren Blick für Menschen und Immobilien entwickelte

sich daraus Schritt für Schritt ein erfolgreiches Unternehmen. Nach dem ersten eigenen Büro

in Rheda folgte der Umzug an den Marktplatz in Wiedenbrück. Heute gehören neben der

Hauptfiliale in Wiedenbrück auch weitere Standorte in Lippstadt und Oelde dazu.

Trotz des Wachstums ist eines immer geblieben: die Nähe zu den Menschen und Verbundenheit

zur Heimat. Denn bei »Pohlmann & Partner« stehen nicht nur Immobilien im Mittelpunkt,

sondern vor allem die Menschen dahinter. Persönlich, ehrlich und mit einer guten

Portion Humor – eben typisch Melanie und André.

Fotos: PeterSundermann,PetersFotokunst

Markt 6, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242 / 9318680

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Bürozeiten Rheda-Wiedenbrück:

Montag, Dienstag, Donnerstag: 8 – 16 Uhr

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1 Der IGMG-Ortsverein Rheda empfing Bürgermeister Theo Mettenborg und Generalkonsul

Mehmet Özgün Arman (5. u. 6. v. l.) als Ehrengäste.

Foto: IGMG

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Das Frühlingsfest der Merkez-Moscheegemeinde an der Egerstraße

hat sich als Traditions-Veranstaltung etabliert. Die Besucherinnen

und Besucher kamen aus der direkten Nachbarschaft und

aus der ganzen Stadt. Viele Gäste reisten von weiter her mit ihrem Wagen

an, um das Familienfest mitzuerleben. Ebenfalls aus dem öffentlichen

Leben kamen einige Ehrengäste, unter ihnen der türkische Konsul Mehmet

Özgün Arman und Bürgermeister Theo Mettenborg.

Er zeigte sich in seinen Grußworten dankbar für die gelebte Willkommenskultur.

Die Festbesuchenden entdeckten ein vielseitiges Angebot aus der

türkischen Küche. Die frisch zubereiteten Spezialitäten und Getränke

fanden bei den Gästen einen reißenden Absatz. An anderen Ständen

wurden Bücher und religiöse Schriften angeboten. Mehrere Frauen der

Gemeinde sorgten für frischen Nachschub mit vor Ort gebackenem

Brot. Die beliebten Maskottchen Karinca Kadir und Karinca Esma vom

Kinderclub begleiteten das Fest und bereiteten vor allem den Kindern

eine riesige Freude.

Langweilig wurde der Besuch auf dem Frühlingsfest auf dem Freigelände

der Moschee garantiert nicht. Kinder und Erwachsene kamen

voll auf ihre Kosten. Vielfach stand auch das soziale Miteinander im

Fokus. Die Gäste freuten sich auf das Zusammentreffen mit Nachbarn,

Freunden und Bekannten, saßen im Rund der zahlreich aufgestellten

Zelte, die gegen Regen und vor dem aufkommenden Wind schützten.

Zu den entsprechenden Zeiten bestand die Möglichkeit zum Innehalten

beim Gebet in der Moschee. Einige Gäste nutzten die Gelegenheit,

das Innere der Moschee zu besichtigen und sich über die muslimische

Glaubensverrichtungen zu informieren.

Die Gemeinde verwendete einen Teil des Erlöses für die eigene Arbeit.

Einen weiteren Teil spendete sie über die internationale islamische

Hilfsorganisation Hasene für Menschen in Not.

Die Mitglieder der Gemeinde hatten sich mit großem Einsatz in die

Organisation, Durchführung und den Rückbau des Festes eingebracht.

Mehr als 50 Frauen und Männer hatten dabei beim Aufbau der gemütlichen

Zeltstadt, bei der Vorbereitung der Speisen und weiteren Tätigkeiten

mitgeholfen. Es dauerte manchmal bis spät in den Abend, ehe

die Teilnehmenden Feierabend machen konnten.

Über den guten Besuch und das wertschätzende Miteinander freute

sich Harun Berk, Vorsitzender des IGMG-Ortsvereins Rheda. Kem

34 Das Stadtgespräch


Mit Frühschwimmer-

Frühstück in

die Freibadsaison

Freibad Rheda

1 Die Freude bei den Schwimmerinnen und Schwimmern war im Wasser und beim

Frühstückstisch riesengroß.

Foto: Petra Winkler

1 Das Traumwetter lockte zahlreiche Besuchende in das Freibad Rheda; Das Foto zeigt

es Minuten vor der Eröffnung.

Foto: Petra Winkler

Das Stadtgespräch

Nun kann der Sommer

kommen: Schon die Saisoneröffnung

am 1. Mai

war wirklich ein gelungener Start

in diese herbeigesehnte Zeit! Das

wolkenlose und sonnige Traumwetter

lockte zahlreiche Besucherinnen

und Besucher. Schon

früh vor der Toröffnung scharrten

die ersten Schwimmerinnen und

Schwimmer mit den Füßen und

blickten erwartungsvoll auf die

bevorstehende Saison. So waren

es zwei Stunden nach Öffnung

auch schon mehr als 160 Gäste,

die nach den ersten Schwimmrunden

ebenfalls das kostenfreie

Frühstück vom Förderverein genossen.

Ruck, zuck waren die

Brötchen und Aufschnitt-Platten

geplündert. Die vielen ehrenamtlichen

Helfenden des Fördervereins

hatten sie bereitgestellt. In

gemütlicher Runde kamen nette

Gespräche auf. Die beiden Vorstandsvorsitzenden

Frank Winkler

und Sigrid Strüber spielten

sogar das erste Match auf der

neuen Tischtennisplatte aus. Der

Förderverein hatte sie pünktlich

vor Saisonstart angeschafft. Die

Freude stand allen ins Gesicht

geschrieben – ob den Schwimmenden,

die genüsslich ihre

Runden im kühlen Nass drehten

– oder den Frühstücksgästen.

Ebenso freute sich der Förderverein

auch schon auf die nächste

Aktion, die nicht lange auf sich

warten ließ. Schon zwei Tage später

hieß es »Trödeln im Freibad«.

Über 60 Stände sorgten für ein

breites Angebot. Dann stellt der

Förderverein abermals wieder

eine köstliche Verpflegung bereit.

Da lohnte sich ein Besuch

gleich doppelt.

Vorschau auf die nächsten Termine

20. Juni: Kaffee & Kuchen mit Modenschau

10.–11. Juli: Kinderzelten im Freibad

19. Juli, 10.30 Uhr: Taufe mit Gottesdienst

Es folgen: Seepferdchen- und Kraulkurse für Anfänger

und Fortgeschrittene

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1 Ruck-zuck waren die Brötchen und

Aufschnitt-Platten geplündert, die

die vielen ehrenamtlichen Helfenden

bereitgestellt hatten. Foto: Petra Winkler

35


1 Der Weinmarkt ist der Treff von Verwaltung, Politik und Geschäftswelt.

26. – 28. Juni: Wenn der Charme

des Doktor platzes so richtig zur

Geltung kommt

Rhedas stimmungsvoller Weinmarkt

Wenn der Weinmarkt seine Tore

öffnet, ist kaum ein Sitzplatz zu

bekommen. Dicht drängen sich

die Rhedaer und die Gäste der Stadt. Andere

finden sich in Gruppen an den Stehtischen und

an den Ständen der Winzer ein.

Beim Weinmarkt strömen die Leute. Und

der Wein fließt: Ob Rheinhessischer oder Pfälzer

und Rebensaft von der Nahe: Die Winzer

schenken gerne ein. Es ist die Möglichkeit, dass

die Gäste direkt mit den Erzeugern über ihre

Weine fachsimpeln können. Auf die profunde

Expertise der Experten ist Verlass. Die Weinlieber

schätzen dieses Angebot.

Nicht wenige haben ihren Lieblingswinzer.

Mancher von ihnen versorgt seine Freunde

auch außerhalb des Marktes mit dem

Wunschtropfen für den heimischen Weinkeller.

Einige der Winzer sind schon seit Jahrzehnten

dabei. Aus dem Winzerdorf Sommerloch

(Nahe) ist seit 1992 das Weingut Keber-Kolling

vertreten. Ebenfalls das in Hainfeld (Pfalz) ansässige

Weingut Hagenbuch gehört seit 2004

zu den Stammbeschickern. Zu den dienstjüngeren

Winzern zählen das aus Siefersheim

(Rheinhessen) anreisende Weingut Faust sowie

das in Oberflörsheim in der Pfalz ansässige

Weingut Stauff aus Ober-Flörsheim. Zum

dritten Mal mit dabei ist das Weingut Emrich

aus Biebelsheim.

Köstliche Schmankerl für den Hunger zwischendurch

sind ebenfalls erhältlich. Dafür

sorgen Delikatessen Nottbrock-Monert mit

ihrem Imbisswagen und zum ersten Mal Wiaam

Almoussli mit seinen selbstgemachten

Falafeln. Und sicher locken ebenso die Karten

der umliegenden Gastronomie Delphi, Eisflamme,

Prego und Wohnzimmer.

Nicht zuletzt schmeicheln die musikalischen

Klänge von Thomas Venten, der TV-

Band und der Piano Session Band den weinseligen

Seelen.

Der Charme des Doktorplatzes macht es

auch aus. Und natürlich der reibungslose Ablauf

des Marktes, auch dank der guten Zusammenarbeit

mit der engagierten Projektgruppe

der Initiative Rheda. Und stimmungsvoll ist

der Weinmarkt auch. Die Besuchenden fühlen

sich zwischen den historischen Altstadthäusern

und der dazu passenden neueren

Bebauung wohl. Wenn dann das Wetter noch

mitspielt, steht dem Erfolg des Weinmarktes

nichts mehr im Wege. Rheda braucht Aktionen

wie den Weinmarkt, um Menschen anzuziehen

– so wie jede andere Stadt. Das stellt dann auch

die Geschäftswelt zufrieden.

Seit 1986, als der Weinmarkt erstmals seine

Tore öffnete, hat diese Veranstaltung viele

Freunde gefunden. Sie genießen es, hier einen

kühlen Tropfen und mehr in netter Gesellschaft

zu verkosten.

Für die Organisation des Marktes sorgen

für die Initiative Rheda die Mitglieder der dafür

eigens geschaffenen Projektgruppe mit Alwin

Wedler (Projektleiter), Wulf-Hagen Lorenz, Thomas

Venten (musikalische u. technische Leitung),

Tino Hille, Kalle Janßen, Peter Karduck,

Günter Göpfert, Vera Welpotte, Margret Reker

und Simone Hördel. Und nicht zuletzt sind natürlich

ebenfalls die teilnehmenden Winzer mit

im Boot. Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren.

Ohne ihre Unterstützung wäre das Fest so

nicht möglich.

Kem

Programmübersicht

Freitag, 26. Juni

18.00 Uhr der Weinmarkt öffnet

19..00 Uhr Offizielle Eröffnungsfeier

20.00 – 24.00 Uhr Musik mit DJ Lou

Samstag, 27. Juni

18.00 Uhr der Weinmarkt öffnet

20.00 – 1.00 Uhr Musik mit der »TV-Band«

Sonntag, 28. Juni

13.00 Uhr der Weinmarkt öffnet

14.00 – 20.00 Uhr Musik mit der

»Piano Session Band«

1 Der Weinmarkt lockt die Menschen in Scharen an. 1 Simone Hördel und Margret Reker von der Initiative

Rheda an der »Winzerklause« von Familie Hagenbuch

1 Das Weingut Faust schenkt Rheinhessischen ein.

36 Das Stadtgespräch


TSG Rheda 1

sicherte sich

vorzeitig die

Meisterschaft

Handball

Am 3. Mai gewann die TSG Rheda 1 gegen

den Tabellendritten Herzebrocker

SV 2 das Nachbarschaftsderby überlegen

mit 30:17 (15:11). Durch diesen 12. Siege

in Folge, bei bisher 19 Spielen, sicherte sich

die Mannschaft um Rüdiger Löwenstein vorzeitig

die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse

Gütersloh. 33:5 Punkte, 576:448 Tore nach 19

Spielen sprechen eine deutliche Sprache für

die tolle Saison 2025/26 der TSG Rheda. Die

Mannschaft ist extrem zusammengewachsen

und die Tore werden auch immer auf sehr viele

Spieler verteilt. Lediglich zwei Niederlagen und

ein Unentschieden ließen die Schwarz-Gelben

in der Saison zu.

1 TSG Rheda 1 feiert Meisterschaft: (hinten v. l.) Florian Löppenberg, Justus Kraska, Louis Flamme, Edgar Glau,

Christopher Hegel, Alexander Gesell, Christoph Hornig, (Mitte v. l.) Klaus Holste, Tobias Strathoff, Rolf Sudbrock,

Leander Glomm, Simon Löwenstein, Christoph Montag, (vorne sitzend) Florian Rahn, Marius Lahrkamp, Marc

Vormweg, Lance Langer und Erfolgscoach Rüdiger Löwenstein. Auf dem Foto fehlen: Tim Kuhlmann, Simon Schön

und Tim Kolloch.

Foto: TSG-Handball

Nächste Saison spielt die 1. Herren dann in

der 1. Kreisklasse, dort trifft die Mannschaft

dann auch wieder auf den Ortsnachbar Wiedenbrücker

TV, so dass es nach Jahren wieder

ein Ortsderby im Handball geben wird.

Auch die Jugend war ganz erfolgreich diese

Saison. Die männliche C-Jugend ist in der

OWL-Kreisklasse 2. geworden, die männlich

B-Jugend ist 5. in der OWL-Kreisklasse, die

gemischte D-Jugend in der Kreisliga siebter.

Die gemischte E-Jugend errang den dritten

Platz in der Kreisklasse Gütersloh. Die Minis

haben mehrere Mini-Spielfeste erfolgreich

bestritten.

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Das Stadtgespräch

37


1 (V. l.) Ralf Harz, Susanne Westermann, Geschäftsführer Sebastian Siefert, Kerstin Bruchmann-Schön, Julian Burmann

und Elisbeth Dübjohann freuen sich auf den Start der Bauarbeiten für das »Wasserreich« in der Flora Westfalica.

Erfrischend

anders mit dem

Wasserreich

Flora Westfalica

Nach zweijähriger, intensiver Planung des

Wasserreichs im Park der Flora Westfalica, soll

es in Kürze an die Umsetzung gehen. Möglich

ist diese umfangreiche Erweiterung im Park

durch das Förderprogramms »EFRE« (Europäischer

Fonds für regionale Entwicklung). Die

Flora Westfalica GmbH hatte sich zu dem The-

1 Am Skaterpark wird die Ems zwischen Volleyballfeld

und WC-Container zugänglich gemacht.

ma »Erlebnis. NRW-Zukunft von Kultur, Natur

und nachhaltigem Tourismus gestalten«, beworben

und konnte mit ihrer Idee zum Wasserreich

überzeugen. Die Gesamtsumme für

die Gestaltung beläuft sich auf 1.214.000 Euro,

davon trägt die Flora Westfalica 240.000 Euro,

was 20 Prozent entspricht. Der Aufsichtsrat

hatte der Idee gerne zugestimmt, weil man

davon überzeugt ist, dass der Park noch einmal

deutlich an Attraktivität gewinnt, betont

Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Harz. Im Mai

noch sollen die Bagger anrollen. Das Projektteam

mit Julian Burmann, Sebastian Siefert,

Susanne Westermann, Elisabeth Dübjohann

und Kerstin Bruchmann-Schön ist sich sicher,

dass es auch deutlich mehr Touristen nach

Rheda-Wiedenbrück lockt, weil »Wasser in

Verbindung mit schattigen Plätzen und die

Natur gerade den Nerv der Zeit bei Jung und

Alt trifft«, betont Susanne Westermann.

690.000 Messungen hat der im letzten

Jahr im April angebrachte Frequenzmesser aufgezeichnet.

»Daran können wir ermitteln, was

passiert, wenn das Wasserreich fertig ist«, so

Lisa Dübjohann als Leiterin für die Grüngestaltung

des Parks. Da der Eintritt wie bisher im

Park frei bleiben soll, geht man insbesondere

von vielen neuen Tagesgästen aus.

Julian Burmann erläutert, was es Neues

geben wird: Der Erlebnispfad mit sechs informativen

und abwechslungsreichen Stationen

wird nach einem naturpädagogischen Konzept,

dass von der Kessler & Co. GmbH entwickelt

wurde, geplant. Themen wie Jahreszeiten,

Nass- und Feuchtgrünland, Altwasser, die Ems,

Auenfunktion sowie Wasser und Stadtklima

werden dabei spielerisch in den Fokus genommen.

Die Stationen werden in den Bereichen

1 Auf diesem Wiesenstück wird der Rastplatz »Aegidiusblick«

installiert. Gerade Radfahrer sollen sich angesprochen

fühlen, eine attraktive Pause einzulegen.

zwischen der Obstwiese und der Spielerei angeordnet

und bestehen aus Würfelelementen

mit unterschiedlichen Funktionen.

Am Skatepark wird zwischen den Volleyballfeldern

und dem WC-Container die Ems erlebbar

gemacht. Neben einer kleinen Bucht wird

auch ein Aussichtspunkt geschaffen, der eine

tolle Sicht über die Ems bietet. Große Steine,

Baumstämme, ein attraktiver Rastplatz und

ein Barfuß pfad erhöhen die Attraktivität des

neu gestalteten Bereiches. Mit den Füßen im

Wasser spazieren ist durchaus erlaubt. Als

Badebereich ist er jedoch nicht zugelassen.

Am Altarm der Ems wird es ein Holzpodest

inmitten der Natur mit Unterwasserspionen

zur Beobachtung der Tier- und Pflanzenwelt in

der Ems geben. Der Park bekommt eine völlig

neue Wegeleitung, mit bunten Schildern, die

die Orientierung insbesondere von auswärtigen

Gästen erleichtern soll. Auf der Wiese am

Emssee entsteht der Rastplatz »Aegidiusblick«

und eine Sitzskulptur »Emsschlange. Wenn

alles planmäßig läuft, soll spätestens zu den

Herbstferien alles fertig sein. Gerne hätten sie

früher die Bagger anrollen lasen, doch es fehlten

noch Bescheide und Genehmigungen, die

sich unerwartet lange hingezogen haben.

Kersin Bruchmann-Schön freut sich auf die

erfrischend andere Aufwertung für die Stadt,

denn die beiden Innenstädte sollen auch mit

eingebunden werden durch Wegbeschreibungen

und Schilder. Die neuen analogen Angebote

werden durch die Entwicklung einer Park-App

ergänzt. Diese liegt als progressive Web-App

vor. Sie muss vom Nutzer nicht heruntergeladen

werden, sondern wird durch Scannen eines QR-

Codes aktiviert. Zudem soll sehr viel Werbung in

allen möglichen Medien geschaltet werden. wl

38 Das Stadtgespräch


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Das Stadtgespräch

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Julia Dibbern

»Zugvögel wie wir«

Als Kind habe ich die wunderbare

Reise Nils Holgerssons mit

den Wildgänsen von Selma Lagerlöf

regelrecht verschlungen.

Als Erwachsener war ich sehr angetan

von Hape Kerkelings »Ich

bin dann mal weg«. Von beiden

Büchern habe ich mir etwas für

»Zugvögel wie wir« von Julia

Dibbern gewünscht – und wurde

nicht enttäuscht. Eva, die Ich-Erzählerin,

aus deren Perspektive

die Handlung überwiegend geschildert

wird, fliegt nicht mit

den Wildgänsen von Schweden

aus gen Norden. Aber sie reist den

Kranichen aus Schweden, wo sie

eine alte Freundin besucht, Richtung

Süden nach. Und zwar mit

dem Fahrrad. Dabei ist sie keine

ausgesprochen sportliche Frau,

eher mit der Kondition, die man

untrainiert mit Mitte fünfzig so

erwarten darf. Auch die Ausrüstung

ist nicht optimal, denn der

Drahtesel ist ein Erbstück von

Großtante Astrid, wer immer das

war. Aber der Roadtrip ins Kranich-Winterlager

war ja auch gar

nicht geplant, denn Eva wollte

eigentlich nur sehen, ob es dem

kleinen Kranich, den sie gerettet

hatte, gelang, mit den anderen

gen Süden zu ziehen. Der kleine

Sender, den sie ihm mit etwas

schlechtem Gewissen verpasst

hat, soll ihr den Weg weisen.

Ein Wegweiser in ihrer aktuellen

Lage ist dabei gar nicht

schlecht für Eva, denn sie steht

definitiv am Scheideweg. Dabei

sind ihr gekündigter Job und ihr

mieses Verhältnis zu ihrer Tochter

nur zwei Problembereiche,

über die sie sich Gedanken machen

muss. Und genau dazu hat

sie nun die nötige Muße, während

sie die Freuden und auch die

Strapazen ihrer langen Radtour

nach Frankreich durchlebt. Bei

solch einem echten »road movie«

spielen natürlich die Begegnun-

gen mit den unterschiedlichsten

Menschen eine große Rolle, um

Vergangenes, Gegenwärtiges und

vielleicht auch Zukünftiges besser

einordnen zu können. Und

nicht zuletzt ist da ja auch noch

die Begegnung mit der Natur und

auch mit sich selbst, die unabdingbar

bei einer solchen Reise

ist: »Viel Zeit für Ehrlichkeit sich

selbst gegenüber«.

Julia Dibbern, geboren 1971,

liebt es nach eigenen Angaben,

sich in der Natur den Wind um

die Nase wehen zu lassen, sei es

in Norwegen, an der Ostsee oder

im Wald nebenan. Die Liebe zur

Natur und zum Meer bekam sie

quasi in die Wiege gelegt. Nach

dem Architekturstudium und der

Ausbildung zur Journalistin verfasste

sie viele Jahre lang Sachbücher

und leitete eine Erwachsenenbildungsakademie.

Mittlerweile

schreibt sie Romane und hat

auch schon Lesereisen per Fahrrad

unternommen. Sie lebt mit ihrer

Familie und einer wechselnden

Anzahl von Tieren vor den Toren

Hamburgs am Deich. Von ihrem

gerade bei Limes als Hardcover

erschienenen »Zugvögel wie wir«,

301 Seiten, 22 Euro, bin ich so angetan,

dass ich als nächstes ihren

letzten Roman »Unter Wasser ist

es still« lesen werde, obwohl der

mich wohl weder an Nils Holgersson

noch an Hape Kerkeling erinnern

wird.

Freida McFadden

»Die Ehefrau«

Victoria hat beruflich und privat

ein perfektes Leben. Sie arbeitet

in Manhattan in der Notaufnahme

eines Krankenhauses und

fühlt sich wohl dabei. Warum

auch nicht, denn schließlich ist

sie jung, hübsch und voller Elan.

Dann erscheint auch noch dieser

Mann in ihrer Notaufnahme,

Adam, den ihre beste Freundin

und Kollegin schon bald »Mr.

Perfect« nennt. Und auch das

scheint nicht übertrieben, denn

Adam sieht nicht nur blendend

aus und hat tadellose Umgangsformen,

sondern ist auch noch

ausgesprochen aufmerksam.

Dass er finanziell sehr gut aufgestellt

ist, spricht ebenfalls

nicht gegen ihn. Von Beruf ist

er zudem Bestsellerautor. Victoria

verliebt sich in ihn. Schon

bald ziehen sie zusammen, und

schließlich heiraten sie und ziehen

von Manhattan in die ländliche

Idylle weit im Norden des

Bundesstaates. Doch dann passiert

Victoria ein schrecklicher

Unfall, nach dem sie weder gehen

noch verständlich sprechen

kann und rund um die Uhr Betreuung

benötigt.

Zum Glück lernt Adam Sylvia

kennen, die sein Jobangebot

zur Unterstützung seiner

Frau annimmt. Sylvia bekommt

zu ihrem Gehalt, das sie bitter

benötigt, auch noch freie Kost

und Logie in dem großen Haus,

in dessen Obergeschoss Victoria

durch ihre Behinderung gefangen

ist. Doch schon bald hat

Sylvia das Gefühl, dass Victoria

nicht so hilflos ist, wie es zunächst

scheint. Als sie Victorias

Tagebuch liest, das diese in einer

40 Das Stadtgespräch


Kommode versteckt hat, wird

Sylvia nach und nach klar, dass

Adam, von dem sie absolut fasziniert

ist, vielleicht doch nicht

der perfekte Mann ist. Doch vielleicht

ist auch alles anders, als

Victoria es darstellt.

Auch in diesem Roman von

Freida McFadden, der im Original

zuerst 2020 im Selbstverlag erschien

und nun in der deutschen

Übersetzung vorliegt, überzeugt

der feine Spannungsaufbau, der

stets für Überraschungen gut

ist. Die Autorin ist als Ärztin auf

Gehirntraumata spezialisiert.

Vermutlich sind ihr deshalb die

verschlungenen Wege der Psyche

nicht unbekannt. Erschienen ist

»Die Ehefrau« als Taschenbuch

bei Heyne, 413 Seiten, 17 Euro.

Thomas Enger /

Jørn Lier Horst

»Blutregen«

Das Autorenduo Thomas Enger

und Jørn Lier Horst ist ausgesprochen

erfolgreich. Enger ist

eigentlich Journalist, hat aber

auch als Sportlehrer gearbeitet

und komponiert. Lier Horst

ist gelernter Polizist, hat sogar

als Kriminalhauptkommissar

im norwegischen Polizeibezirk

Vestfold jahrelang als Ermittler

gearbeitet. Sein Kommissar

Wisting ist vielen bekannt, nicht

nur seinen Lesern, sondern auch

den Zuschauern, die ab 2019 die

Fernsehserie dazu geschaut haben.

Zusammen mit Enger hat

der in 40 Sprachen übersetzte

Lier Horst die beiden Figuren

Alexander Blix und Emma Ramm

erfunden.

Emma Blix ist eine junge

Kriminalreporterin mit komplizierter

Vergangenheit. Die hat

auch der außer Dienst gestellte

ehemalige Hauptkommissar

Blix. Der hat nämlich den Mörder

seiner Tochter erschossen,

wobei fraglich ist, ob er das tatsächlich

aus Notwehr oder aus

Rache getan hat. Solange die

Untersuchung läuft, hat er jedoch

keinerlei Polizeibefugnis.

Immerhin sitzt er nicht mehr in

Untersuchungshaft.

Zusammen müssen Emma

und er dennoch versuchen, einem

Killer das Handwerk zu legen.

Der erschießt nämlich dem

Anschein nach wahllos Menschen

in Oslo. Zu den Opfern

zählt auch ausgerechnet Irene,

die Schwester von Emma, die

schwerverletzt ins Krankenhaus

eingeliefert wird. Lange ist nicht

klar, ob Irene ihre Verletzungen

überlegen wird. Klar dagegen ist,

dass die ohnehin schon schwierige

Teenager-Tochter Martine

betreut werden muss. Von

Martines Vater ist keine Hilfe

zu erwarten, da er nicht nur ein

immer wieder rückfälliger Junkie

ist, sondern auch konsequent

von seiner Tochter ferngehalten

wurde. Bleibt noch Blix, mit dem

Emma seit einem Jahr eine Privatdetektei

führt. Blix hat gerade

einen Job abgelehnt hat, bei

dem ein schmieriger Boss versucht,

seine Angestellte, die ihn

wegen Belästigung angezeigt

hat, mit Hilfe der Detektei zu

diskreditieren. Dafür gibt es also

kein Honorar. Ebenso wenig natürlich

für den neuen »Fall« des

Killers, dessen Flucht von einem

der Tatorte Blix fast verhindern

konnte. Von der Tatsache, dass

Blix und Emma auf eigene Faust

ermitteln, sind die ehemaligen

Kollegen aus dem Polizeirevier,

die sich zum allergrößten Teil

von Blix abgewandt hatten,

ohne auf das Ergebnis der Untersuchung

zu warten, alles andere

als begeistert.

Über die Vorgänger des aktuellen

Krimis »Blutregen«, der

norwegische Titel »utskudd«

lautet übersetzt etwas weniger

dramatisch »Ablehnung«, sagte

die Sunday Times: »depressive

Ermittler gibt es in Krimis wirklich

an jeder Ecke, aber diese hier

sind die Ausnahme«. Das gilt

auch für diesen Nordic-noir-Roman,

der bei Blanvalet als Taschenbuch

erschienen ist, 429

Seiten, 13 Euro.

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Das Stadtgespräch

41


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Vom 1.4.2026 – 30.4.2026

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In dem angegebenen Zeitraum wurden insgesamt

28 Ehen geschlossen, keine Geburt und 41 Sterbefälle

beurkundet. Nachfolgend sind nur die Personenstandsfälle

aufgeführt, zu denen die Beteiligten ihr

Einverständnis gegeben haben:

Eheschließungen: Lea Lexy und Muhammed Talha

Köseoğlu | Merve Sezen Jašari und Maik Brennenstuhl

| Elisabeth Zajac und Thorsten Jost | Andrea

Schönknecht, geb. Gawlik und Rüdiger Arens | Aylin

Bittner und Semih Söyler | Andrea Nieländer und

Klaus Egon Niestadtkötter

Sterbefälle: Klara Weyerstraß, geb. Elmer | Ingrid

Franziska Schnippen kötter, geb. Nadol | Jörg Karl

Maria Breenkötter | Veronika Elisabeth Gößmann,

geb. Voltmann | Konrad Wilhelm Oswald Pantke

| Hans-Joachim Kuhn | Irmgard Stücker, geb.

Riemenschneider | Klaus Peter Bauszus | Werner Erwin

Schucht | Sigrid Margarete Müller, geb. Metz |

Annemarie Kölling, geb. Kappelmann | Katharina

Hühn, geb. Heldt | Lutz Friedrich Ludwig Paul Hengstmann

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42 Das Stadtgespräch


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1 Über die Spende der Kreissparkasse, überreicht von Marcel Knüwer (2. v. l.) und Janluca

Herbold, Azubi bei der Kreissparkasse (l.), freuen sich (hinten v. r.) Robert Fiedler

(Trainer), Dr. Stefan Barwich (2. Vors.), Rainer Peitz (1. Vors.), Fabian Gretenkort

(Trainer) und Justin Niermeier (Trainer) sowie zahlreiche Kinder der Jugendgruppe.

Mehr Sicherheit

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Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück spendet

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Die Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück hat dem Kanu Club Wiedenbrück

Rheda e. V. eine Spende zur Anschaffung von neuen

Schwimmwesten und Helmen überreicht. Damit wird ein entscheidender

Baustein für die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen

gelegt, die das ganze Jahr über auf der Ems trainieren und regelmäßig an

Fahrten in anspruchsvollere Gewässer bis hin zum Wildwasser teilnehmen.

Der regelmäßige Austausch von Schwimmwesten und Helmen ist

für den Verein eine enorme finanzielle Belastung, weil diese Ausrüstungsgegenstände

nach kurzer Zeit erneuert werden müssen, um den

hohen Sicherheitsstandards zu entsprechen. Durch die Unterstützung

der Kreissparkasse kann der Kanu Club nun seine jungen Mitglieder und

Einsteiger mit modernem Schutz ausstatten und dem Verein finanziellen

Spielraum verschaffen.

»Sicherheit steht bei uns an erster Stelle«, erklärt Rainer Peitz, Vorstand

des Kanu Clubs Wiedenbrück Rheda e. V. »Dank der großzügigen

Unterstützung der Kreissparkasse können wir allen unseren jungen Mitgliedern

die bestmögliche Schutzausrüstung bieten. Es gibt uns und den

Eltern ein beruhigendes Gefühl, wenn die Kinder ins Kanu steigen, sei es

beim täglichen Training auf der Ems oder bei besonderen Expeditionen.«

Der Verein bietet ein umfangreiches Trainingsprogramm: Montags

finden für Fortgeschrittene von 17.00 bis 19.00 Uhr und für Erwachsene

von 19.00 bis 21.00 Uhr sowie Dienstags 17.00 bis 19.30 für Kinder und neuerdings

nach Absprache mit einem SUP Trainings am Bootshaus auf der

Ems statt, geleitet von erfahrenen Trainerinnen und Trainern. Zusätzlich

organisiert der Club regelmäßig Veranstaltungen wie den Schüler Cup in

Neheim, das Indoor Rodeo und weitere Wettkämpfe, Wildwasser- und

Wandertouren, die das sportliche Niveau und den Teamgeist fördern.

Weiter Infos unter www.kcwd.de.

Marcel Knüwer, BeratungsCenter-Leiter Wiedenbrück der Kreissparkasse,

ergänzt: »Wir wollen unseren jungen Menschen nicht nur sportliche

Fähigkeiten, sondern ein rundum sicheres Umfeld vermitteln. Der Kanu

Club leistet einen wertvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung und zur Persönlichkeitsentwicklung

vieler Kinder. Mit unserer Spende möchten wir

die Vereinsarbeit nachhaltig stärken und dafür sorgen, dass die Sicherheit

immer gewährleistet ist«.

IMPRESSUM:

Verlag/Herausgeber:

Mangrove Advertising GmbH & Co. KG, Moritz Ebeling

Anschrift für Redaktion und Verlag:

Nickelstr. 7a, 33378 Rheda­Wiedenbrück · Tel. 05242 / 40810

info@meverlag.de · www.das­stadtgespraech.de

Titelbild: Brigitte Kemper

Druck: Bonifatius GmbH, Karl­Schurz­Str. 26, Paderborn

Verteilung: durch Boten

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der Björn macht das schon.

Das Stadtgespräch wird als Monatsmagazin mit

großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet.

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müssen abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete

Artikel stimmen nicht unbedingt mit der

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Das Stadtgespräch

43


HONG KONG

5 Teil der Nordküste vom Victoria Peak aus gesehen

5 Der Gott Kwun Yam

Hong Kong kommt aus dem

Kantonesischen und bedeutet

so viel wie »duftender

Hafen« oder »Hafen der Düfte«.

Wobei das heute nicht so richtig

wörtlich genommen werden sollte,

denn die tatsächlichen Düfte

des Hafens stammen oftmals von

den traditionellen Sampan-Booten,

deren Motoren eher keine Abgasnorm

erfüllen. Das ist natürlich

entschuldbar, denn der Name dieser

Stadt, deren Geschichte sich wie

eine Achterbahnfahrt liest, stammt

aus Zeiten, in denen es keine Motoren

gab. Besiedelt war die Halbinsel,

auf der die heutige Großstadt liegt,

schon vor 5.000 Jahren. Archäologische

Funde belegen, dass es offenbar

Menschen aus dem Norden

Chinas vorzogen, sich hier anzusiedeln,

wo das Klima gemäßigt ist und

die Handelsrouten in alle Himmelsrichtungen

wiesen. Die günstige

Lage, an drei Seiten umgeben vom

Südchinesischen Meer und an der

Mündung des Perlflusses – und die

Nähe zum Festland – war schon früh

günstig für den See- und Landhan-

del und auch von strategischer Bedeutung,

wie Chinesen, Portugiesen

und Engländer beizeiten erkannten.

Schon im zweiten Jahrhundert zog

es Han Chinesen in diese Gegend.

Die Salzgewinnung und Perlenzucht

erlebten eine erste Blüte. Im

13. Jahrhundert übernahmen die

mongolischen Yuan die Herrschaft

im Gebiet des heutigen Chinas und

auch in dieser Gegend.

Piraten, Opiumschmuggler

und Kolonialherren

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts

gab es schon recht ansehnliche

Ansiedlungen in der Gegend des

heutigen Hong Kong. 1517 landete

der portugiesische Händler Fernão

Pires de Andrade mit einer Flotte an

der südchinesischen Küste, um mit

Händlern aus Guangzhou Geschäfte

zu machen. Dabei ist »Händler« eine

sehr wohlwollende Bezeichnung,

denn ebenso gut könnte man die damaligen

Portugiesen Seeräuber oder

rücksichtslose Eroberer nennen. Wie

wenig zimperlich diese Händler mit

den Einheimischen umgingen, zeigt

1 Sampan vor Aberdeen Skyline

der Bericht des Fernão Mendes

Pinto »Merkwürdige Reisen

im fernsten Asien 1537–1558«.

Hierin berichtet der Seefahrer,

wie der Chef-Händler agierte,

wenn nicht alles nach Plan lief

und die Chinesen keinen Handel

treiben wollten: »Einer der

Unseren schoss den Mandarin

(also dem höchsten Beamten)

in die Brust, sodass er vom Pferd

fiel. Das erfüllte die Chinesen mit

solchem Schrecken, dass sie alle

Fersengeld zahlten«. Und weiter

heißt es: »Daraufhin trieben wir sie

mit langen Spießen wie Vieh vor

uns her zum entgegengesetzten

Tor hinaus«. Anschließend wurde

natürlich die Stadt geplündert und

in Brand gesetzt. Dann zogen sich

die Portugiesen zurück, allerdings

1 Lin Hau Tempel

nicht ohne »viele schöne Frauen«

mitzunehmen, die »bitterlich weinten,

während sich die Unsrigen freuten«.

Die Portugiesen siedelten sich

schließlich mit einem festen Handelsstandort

in Macau an, wo noch

heute zum Teil Portugiesisch gesprochen

wird. Bis 1999 war Macau

das Las Vegas des Ostens, denn hier

war das Glücksspiel legal. In Hong

Kong war und ist das Glücksspiel

44 Das Stadtgespräch


5 Repulse Bay hat einen der

Traumstrände der Stadt

Zu Besuch im

Hafen der Düfte

5 Prachtvoller Kolonialbau am Victoria Peak

1 Hong Kong im Morgengrauen

nur sehr eingeschränkt möglich und

Wetten sind allein bei Pferderennen

zulässig.

Der Stern Portugals als Seemacht

sank im Laufe der folgenden

Jahrzehnte, wogegen das britische

Empire schnell zur Weltmacht wurde.

1699 landete die British East

India Company zum ersten Mal in

China. Schon 1711 gründete sie einen

festen Handelsstützpunkt in Guangzhou.

Im 18. Jahrhundert waren die

Europäer ganz verrückt nach Waren

aus China, für die schwindelerregende

Preise bezahlt wurden. Das

Problem der Briten war nur, dass

sie den Chinesen nicht viel für ihre

Waren bieten konnten, denn das

Silber als Zahlungsmittel war ausgesprochen

knapp. So kamen sie auf

die »glorreiche« Idee, den Chinesen

Opium aus ihren indischen Kolonien

zu verkaufen. Doch so schwach

die chinesischen Kaiser zu jener

Zeit waren, so wussten sie doch

über die verheerende Wirkung des

Rauschgiftes Bescheid und verboten

entsprechend den Verkauf. Das wiederum

rief Schmuggler auf den Plan,

die unter der Hand unterstützt von

den Briten weiterhin Opium in großen

Mengen nach China schafften.

Als die Chinesen anschließend versuchten,

den Handel unter Einsatz

des Militärs zu unterbinden, mussten

sie im sogenannten Opiumkrieg

erfahren, dass sie den Briten militärisch

haushoch unterlegen waren.

Der Krieg ging für sie verloren und

die Briten besetzten am 20. Januar

1841 Hong Kong. Zwei Jahre später

wurde die Stadt britische Kronkolonie.

1898 wurden die sogenannten

»New Territories«, also das Gebiet

1 Guan Yin Göttin des Meeres

nördlich Kowloons bis zum Shenzhen-Fluss,

zusammen mit weiteren

235 Inseln auf 99 Jahre gepachtet.

Das diente dazu, die Versorgung der

Kronkolonie mit Wasser und Nahrungsmitteln

zu sichern. Außerdem

wurde so eine Pufferzone errichtet.

Very British, indeed

Natürlich haben knapp drei Jahrhunderte

britischer Einfluss Spuren in

Hong Kong hinterlassen. Das zeigt

sich für die Besucher der Sonderverwaltungszone

der Volksrepublik China,

wie Hong Kong seit 1997 heißt,

schon sobald sie die Stadt betreten.

In China herrscht wie bei uns

Rechtsverkehr, in Hong Kong dagegen

fahren die Fahrzeuge, inklusive

der roten Doppeldeckerbusse, auf

der linken Straßenseite. Entsprechend

ist der gesamte Verkehr auf

Linksverkehr ausgerichtet, was Peking

nicht änderte. Wie auch in anderen

Bereichen ist die chinesische

Führung recht pragmatisch mit den

unterschiedlichen Staats-Systemen

umgegangen. Obwohl die Garantien

für die Beibehaltung der Demokratie

im westlichen Sinne nach dem

Abzug der Briten Schritt für Schritt

abgebaut wurden, sodass es heute

beispielsweise keine Peking-kritische

Partei mehr gibt, könnte

Hong Kong kapitalistischer kaum

sein. Wer sich buchstäblich einen

Überblick über die gigantische

Besiedlung der Stadt verschaffen

möchte, der sollte unbedingt auf

den Victoria Peak fahren. Am besten

mit der Victoria Peak Tram genannten

Seilbahn, die Schweizer

Spezialisten hier 1888 errichteten,

damit man die 400 Höhenmeter

bequem überwinden kann. Mittlerweile

führt auch eine Straße auf

den Aussichtspunkt, der einem

Hong Kong zu Füßen legt, aber das

ist natürlich weniger spannend als

die steile Fahrt mit der Tram. Zu sehen

gibt es von dort oben aus jede

Menge Hochhäuser, denn Hong q

Das Stadtgespräch

45


Kong beherbergt bei gerade einmal

elfhundert Quadratkilometern fast

siebeneinhalb Millionen Einwohner.

Anders ausgedrückt leben 16.000

Einwohner pro Quadratkilometer.

Das wird nur noch von Monaco

getoppt. Nimmt man die zu Hong

Kong gehörenden Gebiete hinzu,

sind es aber »nur« etwa 7.000 Einwohner

pro Quadratkilometer. In

Deutschland sind das übrigens

233, in Norwegen 14, nur mal so

zum Vergleich. Insgesamt gibt es

in ganz Deutschland 22 Hochhäuser

mit einer Höhe von 150 Metern

und darüber, in Hong Kong sind das

570. Gebäude über 100 Metern Höhe

gibt es mehr als 4.000. Wobei die

Bauweise ausgesprochen faszinierend

ist, denn die Gerüste für die

Bauten sind selbst in schwindelnder

Höhe aus Bambus. Das ist zwar

ökologisch wirklich überzeugend,

aber sicherheitstechnisch nicht so

ganz. Der trockene Bambus brennt

nämlich gut und tut das auch gelegentlich.

Im November 2025 kam

es bei Renovierungsarbeiten zu einem

Großbrand in der Wohnanlage

Wang Fuk Court, bei dem sieben

der acht 31-stöckigen Wohnhäuser

abbrannten. 168 Menschen verloren

ihr Leben. Davon erfuhren wir

bei einer Stadtrundfahrt wenige

Wochen später nichts. Immerhin

wusste unser Guide zu berichten,

dass Wohnungen bis zum zehnten

Stockwerk weitaus teurer sind als

die in den höheren Stockwerken.

Die normalen Leitern der Feuerwehr

reichen nur bis zum zehnten

Stock, höher wird’s dann m Brandfall

wirklich brenzlig. Überhaupt

ist wohnen ein großes Problem der

Stadt. Da es über viele Jahre immer

wieder eine große Zahl von Menschen

gab, die hierhin flüchteten,

sei es, um der kommunistischen

Partei Chinas zu entkommen oder

auch aus wirtschaftlichen Gründen,

mussten schnell Wohnlösungen

gefunden werden in einer der

teuersten Städte der Welt. Das Public-housing-Programm

wurde mit

dem Ziel, bezahlbare Wohnungen

zu schaffen, ins Leben gerufen und

ist bis heute der wichtigste Erzeuger

von Wohnraum.

Cage People und

Milliardäre

Von der Wohnungsnot profitierten

schon in den 1950er und 1960er

Jahren einige Vermieter. Viele

Wohnungen wurden nämlich von

den Eigentümern unterteilt in Mini-Behausungen,

die mit viel Galgenhumor

Schuhkartons genannt

wurden. Allerdings gibt es diese

heute meist illegal betriebenen

»Wohnungen« noch heute. Passender

ist der Begriff Käfig, denn

die einzelnen Wohneinheiten sind

etwa zwei Kubikmeter groß und

werden teilweise doppel- oder dreistöckig

gestapelt. Ganze Familien

leben in den Käfigen oder Holzboxen.

Sie teilen sich mit sechs anderen

Familien eine Toilette, waschen

dort ihre Wäsche mit der Hand und

schlafen übereinander. Die unschöne

Seite des Lebens in Hong Kong

ist, dass etwa anderthalb Millionen

Menschen unterhalb der Armutsgrenze

leben, die laut Verwaltung

bei Menschen liegt, denen weniger

als 450 Dollar im Monat zur Verfügung

stehen. Büroangestellte in der

öffentlichen Verwaltung, bei Banken

und Versicherungen verdienen

dagegen monatlich rund 3.000

Euro. Der Mindestlohn liegt seit

Mai 2025 bei einem Stundenlohn

von 42 Hong Kong Dollar, was etwa

4,50 Euro entspricht. Die Wochenarbeitszeit

beträgt – das bitte nicht

deutschen Politikern weitersagen

– 51,5 Stunden, eine gesetzliche

Krankenversicherungspflicht besteht

nicht und für die gesetzliche

Altersvorsorge ist erst seit dem Jahr

2000 gesorgt.

Die Marktwirtschaft wird als

die vielleicht liberalste der Welt

beschrieben. Entsprechend kann

es nicht verwundern, dass in Hong

Kong der Anteil an Millionären und

Milliardären so hoch ist wie nirgendwo

sonst. 632.000 Millionäre,

35 davon Milliardäre, machten

Hong Kong 2021 zum Spitzenreiter

der Schwerreichen, zumindest prozentual

zur Bevölkerung gesehen.

Entsprechend viel Luxus kann man

sich mit dem nötigen Kleingeld in

dieser chinesischen Sonderverwaltungszone

leisten.

Badespaß nach

Tempelbesuch

Was ich nicht in Hong Kong erwartet

habe, waren Traumstrände. Doch

die gibt es schon wenige Kilometer

vom Trubel entfernt. Verschiedene

Buchten haben wundervolle Sandstrände,

die zum Bade locken. Das

Klima in Hong Kong ist subtropisch.

Die Jahresdurchschnittstemperatur

beträgt gut 22 Grad. Im Winter

liegen die Temperaturen zwischen

tagsüber 20 und nachts 14 Grad. Im

Sommer wird es gerne über 30 Grad

und schwül mit 17 oder 18 Regentagen

im Monat. Der regenreichste

Monat ist der August. Dennoch

streben die Einwohner gerade im

Sommer an die Badebuchten. Eine

der bekanntesten ist die Repulse

Bay, die heutzutage gerne auch

als luxuriöse Wohngegend genutzt

wird. Vor hundert Jahren ließen sich

die britischen Kolonialherrschaften

hier nieder, um zu baden, später

auch gepflegt zu dinieren und auch

auf der breiten Strandpromenade

zu flanieren. Der Name stammt von

einem britischen Kriegsschiff, das

hier ankerte. Statt sich mit den chinesischen

Namen auseinander zu

setzen, wurde der Badespaß im 26

Grad warmen südchinesischen Meer

einfach nach dem Schiff benannt.

Im Winter sinken die Wassertemperaturen

natürlich ab, auf 19 Grad, da

muss man bei der Nordsee schon im

Sommer Glück haben. Heute findet

man natürlich noch eine Mall. The

Pulse bietet von diversen Shopping-Angeboten

über Restaurants

und Cafés, ein Gym bis zu einem

Hundefriseur alles, was das Herz

der betuchten Einwohner begehrt.

Sogar ein Tempel findet sich

in unmittelbarer Nähe. Galt unter

Mao Religion noch als Opium fürs

Volk, so lässt das moderne China

deutlich mehr Freiheit. Auch wenn

die Gebäude und Einrichtungen für

westliche Besucher oftmals »too

much« sind, treffen sie doch den Geschmack

vieler Einheimischer. Entsprechend

finden sich viele Tempel

in Hong Kong und auch das Einrichten

nach den Vorschriften des Feng

Shui ist vielen selbstverständlich.

Auch anderen Religionen gegenüber

ist Hong Kong ausgesprochen liberal,

was bei den Einschränkungen

im politischen Bereich schon fast

verwundert.

Reise ins alte Hong Kong

Wer zumindest den Nachklang des

alten Hong Kongs erleben möchte,

der sollte sich zum Aberdeen

Harbour begeben. Heute nur noch

als Zufluchtshafen bei Taifunen

von Handelsschiffen genutzt, war

Aberdeen früher das Viertel der Fischer,

Schmuggler und Ganoven, die

sich dem Zugriff der Kolonialbeamten

dadurch entzogen, dass sie sich

auf einem der vielen Hausboote und

Dschunken versteckten. Hausboote

gibt es noch heute, wenn sich auch

deren Bewohner sehr zivilisiert haben.

Auch eines der früheren Restaurantschiffe

ist noch von außen

zu besichtigen. Der Restaurantbetrieb

wurde in der Corona-Pandemie

lahmgelegt und zwei der großen

Schiffe abgeschleppt, wobei beide

sanken. Nah heran an das letzte Restaurantschiff

kommt man mit einem

der traditionellen Boote, Sampan

genannt, die Touren durch den

Hafen anbieten. Doch die Zeiten,

zu denen Curd Jürgens oder Sean

Connery im Smoking im Aberdeen

Harbour auf einem prächtigen Restaurantschiff

dinierten, sind definitiv

vorbei. Am ehesten kann man

das alte Hong Kong vielleicht an einem

der Nachtmärkte erleben. Der

bekannteste ist der Temple Street

Night Market, den man erst mit

Einbruch der Dunkelheit besuchen

sollte, damit man das buchstäblich

bunte Treiben bestaunen kann. Neben

den Street-Food-Händlern, die

lokale Spezialitäten verkaufen, finden

sich hier auch Wahrsager oder

Straßenmusiker, die zum Teil sogar

traditionelle kantonesische Musik

zum Besten geben.

Long time no see

Die Verständigung in der südchinesischen

Metropole ist auf Englisch

kein Problem, zumal English nicht

nur für den Handel unerlässlich ist,

sondern sogar zweite Amtssprache

in Hong Kong ist. 95 Prozent der Bevölkerung

spricht Kantonesisch und

46 Das Stadtgespräch


das war auch zu der Zeit so, in der

die Stadt britische Kronkolonie war.

Das »Lange nicht gesehen«, das viele

Engländer scherzhaft mit »Long

time no see« ausdrücken, ist eine

direkte Übersetzung aus dem Kantonesischen.

Diese Sprache wird von

Peking mittlerweile als Variante des

Hochchinesischen eingestuft, also

als Dialekt. Dabei ist das Kantonesisch

tatsächlich eine chinesische

Sprache, die von Mandarin-Sprechern

nicht auf Anhieb verstanden

wird. Immerhin wird die gleiche

Schrift benutzt, wobei das Kantonesisch

einige alte Schriftzeichen

beibehaltet. Die neun Tonhöhen

des Kantonesischen zu meistern ist

aber eine Kunst für sich. Seit China

die ehemalige Kronkolonie de facto

übernommen hat, ist die Anzahl

der Mandarin-Sprecher von einem

Viertel der Bevölkerung 1997 auf die

Hälfte aller Bewohner 2017 gestiegen

und dürfte jetzt noch höher

liegen. Der Einfluss Pekings nimmt

zu, die Hälfte der Hong Konger fühlt

sich von den Festlands chinesen bedroht.

Als zweite Fremdsprache in

der Beliebtheitsskale rangiert nach

dem Englischen Japanisch. Offenbar

hat man den Japanern die Besatzungszeit

im Zweiten Weltkrieg

anders als in anderen asiatischen

Ländern verziehen. Deutsch, Französisch

oder Spanisch fristen dagegen

ein Schattendasein. Doch

keine Bange, die Einwohner Hong

Kongs sind es seit Jahrhunderten

gewohnt, mit Besuchern aus dem

Westen klarzukommen. Und noch

funktioniert die von der Volksrepublik

ausgegebene Devise: Ein Land

– zwei Systeme.

1 Kai Kiewert (Serviceleiter Thiel), Markus Elbracht, Thomas Klemm (Verkaufsleiter Thiel) und Annette Runschke (LG Burg) laden zum

12. Staffelmarathon am Schloss Rheda ein. Es kann sich nun für das Laufevent mit einem Team ab zwei Personen angemeldet

werden – bis Ende Mai noch mit einem Rabatt.

12. Staffelmarathon der LG Burg

am Sonntag, 5. Juli

In diesem Jahr findet bereits die 12.

Auflage des beliebten Staffelmarathons

der LG Burg am Sonntag,

5. Juli, um 10 Uhr im Rosengarten

des Flora Westfalica Parks statt. In

Zusammenarbeit mit der Autozentrale

Thiel und der Fürstlichen Kanzlei,

lädt die Organisationsgruppe der

LG Burg zu diesem Team-Event ein.

Sport-Mannschaften, Freundeskreise,

Nachbarschaften, Familien, Jugendklubs,

Schulklassen oder auch

Firmenmannschaften können sich

anmelden, um gemeinsam einen

schönen Tag im wunderschönen

Ambiente am Rosengarten zu erleben

und im Wechsel ihre Runden zu

Das Stadtgespräch

laufen. Neu ist in diesem Jahr, dass

auch Zweier-Staffel-Teams zugelassen

werden. Bislang mussten es

immer mindestens vier Personen

sein. Der Teamgedanke beim Staffel

Marathon, die familiäre Atmosphäre

und die wunderschöne Laufstrecke

durch den Schlosspark Rheda sind

gute Gründe, dass die Organisatoren

der Laufgruppe »LG Burg Wiedenbrück«

sich jedes Jahr aufs Neue

auf den Staffelmarathon freut. Eine

Staffel besteht aus zwei bis sieben

Teilnehmen, die im Wechsel

eine 2-Kilometer-Runde durch den

Schlosspark und Rosengarten laufen.

Der Rundkurs ist insgesamt 21-

mal zu durchlaufen, bis die Gesamtdistanz

von 42,195 Kilometer erreicht

ist. Der Spaß an der Sache steht bei

vielen Teilnehmern im Vordergrund.

Die Teams kommen mit Picknickdecken

und Pavillons, haben Verpflegung

dabei und werden von Fans

aus ihrem Umfeld begleitet, sodass

es eine bunte Veranstaltung wird mit

Aufenthaltscharakter. Seit einigen

Jahren bietet die LG Burg auch Kaffee

und Kuchen an, was bei Läufern,

aber auch Gästen und Zuschauern

bestens ankommt. Ein Fotograf hält

zudem Momentaufnahmen fest.

Rund 50 Mitglieder und Freunde der

LG Burg werden an diesem Sonntag

dafür Sorge tragen, dass es den Teilnehmern

an nichts fehlt. »Dass wir

immer noch so viele Menschen zum

Helfen motivieren können, ist schon

bemerkenswert«, meint Markus Elbracht

als Mitorganisator. Er zeichnet

auch für die Auswahl der Pokale,

die von Beginn an ein Modellauto

sind, verantwortlich. In diesem Jahr

bekommt jede Wertungsklasse mit

den drei besten Ergebnissen ein

blaues VW-Beatle-Cabrio-Modell

im Maßstab 1:24 auf einer Holzplatte

verschraubt mit Widmung. Sobald

der Staffelstab zurückgegeben wird,

erhält jedes teilnehmende Team ein

Gruppenpräsent. Im letzten Jahr war

es ein Getränkepaket der Brauerei

Hohenfelde. Es gab aber auch schon

mal ein Pasta-Paket. Was sich das

Team für 2026 überlegt hat, bleibt

erst einmal spannend. »Auch bei den

Präsenten nimmt letztendlich der

Teamgedanke immer einen großen

Stellenwert ein«, so Elbracht. »Vielleicht

trifft man sich nach dem Event

noch mal, um einen gemeinsamen

Abend zu verbringen und den Lauf

Revue passieren zu lassen.«

Die Anmeldephase ist gestartet

und 46 Mannschaften stehen bereits

auf der Starterliste. 100 teilnehmende

Teams wäre die Wunschzahl der

Organisatoren. Wer sein Team noch

bis zum 31. Mai anmeldet, erhält

einen Rabatt. Übrigens: Die Namen

der Teilnehmer müssen bei der Anmeldung

noch nicht final feststehen,

lediglich die Wertungsklasse und

der Staffelname sollten klar sein.

Weitere Infos sowie die Möglichkeit

zur Anmeldung gibt es auf der

Homepage www.lgburg.de unter der

Rubrik »Staffelmarathon«.

47


Schwedenrätsel

Geliebte

Tristans

krankhafte

Abhängigkeit

ugs.:

Topf;

altes

Schiff

Eier von

Wassertieren

schwimmendes

Seezeichen

Fachmann;

Insider

ohne

Milde,

hart

auf den

Beingelenken

kauern

Anlasser

an Fahrzeugen

Papieroder

Plastikbeutel

Fischfett

im Kehlkopf

erzeugter

Klang

Lösungswort:

5

Stifterfigur

im

Naumburger

Dom

Sudoku

12

Abk. für

Norddeutscher

Rundfunk

Amtsbezirk

eines

Bischofs

Kfz-

Zeichen

Heidelberg

Gebetsschlusswort

Rasensportler

der

Blaue

Planet

8

Nahrung

des

Wildes

3

spannende

Handlung

(engl.)

linker

Nebenfluss

der

Fulda

Lochvorstecher,

Pfriem

2

Rendezvous,

Meeting

1 2 3 4 5 6 7

9

Radkranz

Ablassprediger

zur Zeit

Luthers

1

Teil der

Kleidung

Frau des

Menelaos

Ziegenleder

Stadt

an der

Donau

schlechte

Angewohnheit

Gleitschiene

(Schlitten)

11

vorspringender

Mauerstreifen

Feingewicht

für Edelmetalle

chemisches

Zeichen

für Neon

flüssiges

Fett

Fluss in

Schles-

wig-

Holstein

altägyptischer

Sonnengott

Nachlassempfänger

südamerikanisches

Gebirge

kantig,

nicht

rund

Ring;

Spielzeug

zugunsten

einer

Person,

Sache

Null

beim

Roulette

Junges

von Reh,

Gämse,

Ziege

munter,

lebhaft

kleines,

ärmliches

Haus

Gerte

6

Einfall,

Gedanke

Kleidungsstück

erzählender

Dichter

Gerät

zur Zielführung

(Kzw.)

Schwur

gegen

Lichteinfall

abschirmen

harmlose

Stichelei

mit Paddeln

gefahrenes

Sportboot

10

Monogamie

8 9 10 11 12

Papstname

Beweggrund;

Leitgedanke

Abschnitt

der

Woche

4

Gewürzständer

Einsiedler,

Klausner

englischer

Artikel

7

französisch:

Wasser

Vorname

der Taylor

(Kurzform)

hoch

achten

Klatsch,

Tratsch

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Maibaum

leicht

mittel

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede

der Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.

48 Das Stadtgespräch


1 Eine Augenweide waren die meisterhaft vorgetragenen Tänze der Volkstanzgruppe

des Türkischen Arbeitsnehmerhilfs- und Kulturvereins.

„ Wir unterstützen Sie

gerne im Alltag.

Buntes Kinderfest mit

über 500 kleinen und

großen Gästen

Türkischer Arbeitnehmerhilfs- und Kulturverein

begeisterte mit tollem Programm

Der Türkische Arbeitnehmer Hilfs- und Kulturverein in Rheda-Wiedenbrück

feierte Ende April mit über 500 Besucherinnen und

Besuchern den Nationalen Souveränitäts- und Kindertag. Das

alljährliche Kinderfest geht auf eine von Mustafa Kemal Atatürk ins Leben

gerufene Tradition zurück. Bei bestem Wetter wurde das Festgelände rund

um das Einstein Gymnasium im dritten Jahr zu einem Ort voller Freude,

Musik und Kinderlachen. Der Generalkonsul Mehmet Özgün Arman

dankte der Stadt und der Schule für die Bereitstellung des Schulgeländes

und der Aula. Er wies darauf hin, wie wichtig es sei, die Kinder in den

Mittelpunkt zu stellen. Sie seien es, die unsere Zukunft tragen würden.

Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm wurde von den beiden

Nachwuchs-Moderierenden Alina Varol und Gizem Saygi kurzweilig eröffnet

– begleitet von den Nationalhymnen der Türkei und Deutschlands. Efe

yiliksever übernahm im symbolischen Rahmen den Vorsitz des Vereins

für einen Tag und begrüßte das Publikum mit einer kurzen Ansprache.

Servet Zan koordinierte im Hintergrund.

Die Kinder und Jugendlichen präsentierten ein vielseitiges Programm

aus Gedichten, Tänzen, Chorgesang und traditionellen Volkstänzen. Begeisterten

Applaus erhielt die Volkstanzgruppe Efsane unter der Leitung

von Mehmet Ali Alp für die absolut perfekt präsentierten Choreographien.

Die von Hülya Karabulut und Filiz Aygün trainierte Kindertanzgruppe Mini

Miniler gewann die Herzen des Publikums mit Anmut und Charme. Nicht

zuletzt bezauberte ebenfalls die von Dilara Aydin betreute Tanzgruppe

der OGGS-Wenneber-Schule. Der aus Bielefeld angereiste Chor »Kunstsolidarität«

faszinierte mit seinen musikalischen Beiträgen.

Zudem erwarteten die Kinder verschiedene Spielstände und Angebote

zum Mitmachen. Der beliebte Clown »Hi Abi« sorgte mit seiner fröhlichen

Art für viele leuchtende Kinderaugen.

Ebenfalls für das leibliche Wohl hatten die Gastgebenden mit einem

großen Kuchenbuffet, frisch zu bereiteten türkischen Grillspezialitäten

und einem Stand für heiße und kühlende Durstlöscher bestens gesorgt.

Der Verein bedankt sich herzlich bei allen engagierten Helferinnen

und Helfern, bei den Familien aus Rheda-Wiedenbrück sowie bei den Gästen

aus der Region und den Abordnungen befreundeter Vereine für ihre

Teilnahme und Unterstützung. »Wir freuen uns schon auf das nächste

Kinderfest!«, zog die Vorsitzende Senay Ufuk Bilanz.

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Das Stadtgespräch

49


1 (V. l.) Bettina Lienekampf-Beckel und Simone Bille

Immobilienmarkt im

Kreis Gütersloh

mit stabiler Nachfrage

Der Immobilienmarkt im

Kreis Gütersloh zeigt sich

aktuell stabil und weiterhin

gut nachgefragt. Nach den

Preiskorrekturen der vergangenen

Jahre, die vor allem auch auf das

gestiegene Zinsniveau zurückzuführen

sind, hat sich der Markt

neu sortiert und ausgerichtet.

Besonders gefragt sind energieefiziente

Immobilien sowie

gut gepflegte Bestandsobjekte in

attraktiven Wohnlagen. Der Neubau

dagegen kann den Bedarf an

Wohnraum weiterhin nicht vollständig

decken. Gestiegene Bauund

Grundstückskosten führen

dazu, dass viele Neubauprojekte

nur eingeschränkt realisiert

werden und Neubauimmobilien

für zahlreiche Interessenten nur

schwer finanzierbar sind. Dadurch

bleiben Bestandsimmobilien sehr

gefragt. Als Immobilienexperten

für den gesamten Kreis Gütersloh

begleiten wir Eigentümerinnen

und Eigentümer sowie Kaufund

Mietinteressenten in dieser

Marktphase mit fachlicher Kompetenz,

persönlicher Beratung und

einem realistischen Blick auf dem

Markt. Ziel ist es, Immobilienangebote

und Interessenten passgenau

zusammenzuführen und

nachhaltige, faire Abschlüsse zu

ermöglichen.

Auch auf dem Mietmarkt

zeigt sich weiterhin eine hohe

Nachfrage. Durch den begrenzten

Neubau bleibt der Druck auf den

Mietwohnungsmarkt bestehen.

Die Mieten entwickeln sich entsprechend

steigend, insbesondere

bei gut ausgestatteten und zentral

gelegenen Wohnungen. Für

Eigentümer von Mietimmobilien

bieten sich damit stabile Preisperspektiven.

Die wirtschaftliche Stärke,

eine gute Infrastruktur und die

hohe Lebensqualität machen

den Kreis Gütersloh weiterhin zu

einem gefragten Wohnstandort,

sowohl in den Städten als auch in

den ländlichen Gemeinden.

Somit schätzen wir den Ausblick

für 2026 insgesamt positiv

und erwarten eine ruhige, gesunde

Marktentwicklung mit moderaten

Preisbewegungen. Entscheidend

für einen erfolgreichen Verkauf,

Kauf oder eine Vermietung bleiben

neben Lage und Zustand vor

allem eine realistische Preisfindung

sowie eine professionelle

individuelle Vermarktung.

Bille’S Immobilien GmbH · Ernst-

Buschmann-Str. 2 · 33330 Gütersloh

Tel. 05241 / 4000080 · info@ billesimmobilien.de

· www.billesimmobilien.de

Werlplatz: Stadtauto

Rheda-Wiedenbrück e.V.

mit zweiter Station

Neue Wege der Mobilität:

Der Verein Stadtauto

Rheda-Wiedenbrück e. V.

bietet im Carsharing-Format nun

ein zweites Fahrzeug und auch

eine weitere Lademöglichkeit an.

Die Rheda-Wiedenbrücker Initiative

hatte zuvor schon in Wiedenbrück

auf dem Parkplatz Auf

der Schanze ein Angebot etabliert,

das Pendant in Rheda befindet

sich auf dem Parkplatz Am Werl.

»Unser Angebot wird schon

sehr gut angenommen. Mit dem

zweiten Fahrzeug und der zusätzlichen

Lademöglichkeit erschließen

wir die ganze Stadt. Wir freuen uns

über weitere Mitglieder, die sich

beim Carsharing beteiligen möchten«,

betont Laura Heuschneider,

Vorsitzende des Vereins.

So einfach ist die Teilnahme:

Alle Mitglieder des Vereins können

die jeweiligen Autos über

eine Buchungsplattform oder

App mieten, darin sind auch die

Ladezeiten berücksichtigt. Zu

festgelegten Konditionen wird

mittels Lastschriftverfahren abgerechnet.

Im Vorfeld erhalten die

Vereinsmitglieder eine Einweisung

in die Systematik des Fahrzeugs.

Voraussetzungen für das Carsharing-Angebot

sind die Vereinsmitgliedschaft

sowie der Nachweis

einer gültigen Fahrerlaubnis und

1 Die Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück, das Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück, die

Stadtverwaltung und das Unternehmen e-Flat sind Kooperationspartner für das

Angebot des Stadtautos. Für die offizielle Einweihung der Ladesäule und des neuen

Fahrzeugs sind viele der Beteiligten zusammengekommen.

eines Personalausweises. Zudem

muss ein Nutzungsvertrag abgeschlossen

werden.

Mit den Kooperationspartnern

e-Flat, Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück,

Stadt und Stadtwerk

Rheda-Wiedenbrück hat der Verein

die Anschaffung der beiden E-Autos

und der Ladesäulen möglich

gemacht. Heuschneider bedankt

sich ausdrücklich für die Unterstützung

und das Entgegenkommen.

Für die offizielle Einweihung

der zweiten Ladesäule und des

neuen Fahrzeugs sind die Verantwortlichen

zusammengekommen

und haben sich von der Leistungsfähigkeit

überzeugen können.

50

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Das Stadtgespräch


Ein guter Start für den

Pflegedienst 2000

Der Pflegedienst 2000 hat

Anfang April seine Türen

in der Beckerpassage in

Rheda-Wiedenbrück eröffnet. Mit

insgesamt 6 Standorten im Umkreis

bietet er ein Rundum-Sorglos-Paket

für Pflegebedürftige und

Angehörige an.

Die neuen Räumlichkeiten

haben sich bereits gut etabliert

und sind im Alltag angekommen.

Das Büro dient als zentrale

Anlaufstelle für Pflegebedürftige

und Angehörige, die Beratung

und Unterstützung rund

um die häusliche Pflege suchen.

Natasha Arndt, stellvertretende

Pflegedienstleitung, ist gemeinsam

mit Kevin Lübbert Ansprechpartner

vor Ort. Sie ist montags

bis freitags zwischen 11 und 14

Uhr persönlich im Büro erreichbar,

Termine sind zusätzlich nach

telefonischer Absprache möglich.

Gemeinsam mit ihrem Mann Jonathan

Arndt, Geschäftsführer

der Pflegedienstgruppe, blicken

sie positiv auf den gelungenen

Start in Rheda-Wiedenbrück. »Wir

freuen uns sehr über die bereits

zahlreichen Kundenanfragen und

die positive Resonanz in den vergangenen

Monaten. Der Standort

läuft bereits sehr gut an, trotzdem

haben wir noch freie Kapazitäten,

um weitere pflegebedürftige

Menschen betreuen zu können«,

erklärt Jonathan Arndt.

Das Leistungsspektrum reicht

von Körperpflege und medizini-

1 Das Team in der Beckerpassage freut sich über die positive Resonanz.

scher Versorgung über hauswirtschaftliche

Unterstützung bis hin

zu verschiedenen Betreuungsangeboten.

Auch Begleitungen im

Alltag und individuelle Hilfen gehören

zum Angebot des Pflegedienstes.

»Uns sind eine persönliche

Betreuung, Verlässlichkeit

und feste Ansprechpartner in der

Pflege besonders wichtig«, erklärt

Natasha Arndt. So soll vermieden

werden, dass sich pflegebedürftige

Menschen ständig an neue

Gesichter gewöhnen müssen.

Ebenfalls sehr wichtig für das

Unternehmerpaar ist die Ausbildung

junger Menschen im Pflegebereich.

Sie setzen alles daran,

dass Jugendlichen die Möglichkeit

geboten wird, eine fachgerechte

Ausbildung mit Spaß und Abwechslung

zu erlernen und sich

so auf den Berufsalltag vorbereiten

können.

Pflegedienst 2000 · Beckerpassage

10 · 33378 Rheda-Wiedenbrück

· Telefon 05242/9760705

info@ pflegedienst2000.de

Spende

an die Paul- Büdding-

Stiftung

Eine prall gefüllte Spendenbox

konnte Martin Schulz,

Inhaber der Rats-Apotheke,

an die Rheda-Wiedenbrücker

Paul-Büdding-Stiftung übergeben.

Im Rahmen der Jubiläumsfeiern

zum 50-jährigen Bestehen der

Apotheke hatte das Apothekenteam

ein Glücksrad aufgestellt,

an dem die Kunden für 50 Cent

Einsatz schöne Preise gewinnen

konnten. Auch außerhalb der

Glücksrad-Aktion zeigten sich viele

Kunden spendabel, so dass ein

stolzer Betrag von fast 1000 Euro

zusammenkam. Dafür bedankt

sich das Team der Apotheke bei

allen Teilnehmenden herzlich.

Schulz zeigte sich gerührt:

»Wir sind überwältigt von den vie-

1 (V. l.) Apotheker Martin Schulz, Bürgermeister Theo Mettenborg und Marlies Gerold

len Glückwünschen, netten Gesten

und Worten und dem Vertrauen,

das uns unsere Stammkunden

und langjährigen Weggefährten

entgegenbringen. Dafür sind wir

sehr dankbar«.

Die Spendensumme verdoppelte

Schulz auf 2000 Euro und

überreichte sie nun an den Vorsitzenden

des Vorstands der Stiftung,

Bürgermeister Theo Mettenborg

und Kuratoriumsmitglied Marlies

Gerold, die sich über den großzügigen

Betrag freuten und das Engagement

des Apothekenteams

und seiner Kunden würdigten.

Die von dem bekannten Rheda-Wiedenbrücker

Bürger Paul

Büdding (1934–2022) im Jahr 2018

gegründete Stiftung hat bereits

zahlreiche heimische Projekte, die

sich um das Wohl von benachteiligten

Kindern und Jugendlichen

kümmern, gefördert.

Das Stadtgespräch

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51


Am 30. Mai 2026 startet der

Abonnementverkauf für

die Spielzeit 2026/2027

am Theater Gütersloh. Theaterbegeisterte

können aus insgesamt

21 Abonnement-Reihen das

für sie passende Abo wählen und

sich Vorteile sichern: die Theatersaison

von einem festen Platz aus

verfolgen, Geld sparen und auch

bei stark nachgefragten Veranstaltungen

dabei sein.

Das Abonnement »Musik, Theater,

Tanz« bietet beispielsweise

Foto: Ingo Höhn

Kultur Räume Gütersloh

Start des Aboverkaufs für die Spielzeit 2026/2027

am Theater Gütersloh

1 »Hamlet« vom Theater Basel ist Teil der Abo-Reihen »Musik, Theater, Tanz III« und »Theater der Welt II«.

vier Varianten mit Schauspiel, Tanz

und Musiktheater. Schauspiel von

renommierten Bühnen präsentieren

die Reihen »Theater der Welt«

I und II. Die Reihen »Boulevard« I

und II setzen auf Komödien und

unterhaltsames Musiktheater. In

all diesen Reihen treten auch prominente

Gesichter aus Film und

Fernsehen auf, unter anderem Caroline

Peters, Devid Striesow, Jonas

Dassler oder Michaela May.

Das »Taschentheater« zeigt,

dass auch die kleine Form großen

Theatergenuss bringt. Die Reihe

»Theater am Nachmittag« richtet

sich an jene, die 16-Uhr-Vorstellungen

an vier Sonntagen bevorzugen.

Musikbegeisterte können aus

unterschiedlichen Musik-Reihen

wählen: von »Gütersloh Philharmonisch«

über »Panoramamusik«

bis zu »Fokus Lied«. Opernliebhaber

kommen mit der Reihe »Oper

& Mehr« auf ihre Kosten. Das Theater

präsentiert hier Werke wie

»Don Chisciotte della Mancia«

zum 100. Geburtstag des in Gütersloh

geborenen Hans Werner

Henze, Puccinis »La Bohème«, das

Konzertprojekt »Dancing Queen«

der lautten compagney Berlin und

das Zirkus-Musiktheater-Abenteuer

»Händel on Hands«. Top-Künstlerinnen

und Künstler aus Uruguay,

der Türkei, Frankreich, der

Schweiz und Deutschland bringt

die durch KulturPLUS+ ermöglichte

Premium-Reihe »Vier Jahreszeiten«

nach Gütersloh.

Das Abo-Programm ist nicht

nur facettenreich, sondern auch

generationsübergreifend aufgestellt:

Mit »Fidolino« ab vier Jahren

und den Kinder-Abonnements

ab vier oder ab sechs Jahren gibt

es spezialisierte Angebote für die

Kleinen. Für alle ab zehn Jahren

bietet sich die Reihe »Theater-Stärkung«

an, und ab vierzehn Jahren

das »Theater-Date«.

Der Verkauf der Abonnements

beginnt am Samstag, 30. Mai 2026,

um 9 Uhr in der Tourist-Information

Gütersloh oder online unter

theater-gt.de. Einzelkarten sind ab

Samstag, 27. Juni 2026, ebenfalls

ab 9 Uhr an allen bekannten Vorverkaufsstellen

und online unter

theater- gt.de erhältlich.

Foto: Bo Lahola

Foto: Johann Maria Kressin

1 In der Abo-Reihe »Boulevard II«: Michaela May und Sigmar Solbach in »Der

Abschiedsbrief«, Komödie am Kurfürstendamm Berlin

1 Teil der Abo-Reihe »Theater-Stärkung«: »Typen«, Theater Strahl Berlin

52

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Das Stadtgespräch


Badespaß mit dem

Gewerbeverein

Freibadgutscheine für die ganze Familie

Der Gewerbeverein konnte jetzt in den Räumen der Buchhandlung

Güth den Gewinnerkindern des »Kinderglückshäuschen Gewinnspiels«

die Preise überreichen. Gemeinsam mit Vorstandsmitglied

Martina Güth und Geschäftsführerin Birgit Leßmann freuten sich die fünf

»Wasserratten«, Ludwig (4) und Jano (5), Benke (6), Lea (6) sowie Nele (14)

mit ihren Eltern über die erhaltenen Familienkarten für das Wiedenbrücker

Freibad. Sie besuchen dieses gerne, berichteten sie bei der Preisübergabe.

Nele ist eine absolut sichere Schwimmerin. Sie trainiert bei der DLRG. Die

Jüngeren ziehen es noch vor mit Schwimmflügeln in das Wasser zu gehen,

sagten sie. Martina Güth und Birgit Leßmann gratulierten den glücklichen

Gewinnerkindern herzlich und wünschte ihnen viel Badewetter.

1 Bei der Übergabe der Familien-Jahreskarten für das Freibad Wiedenbrück in der

Buchhandlung Güth: (hinten v. l.) Birgit Leßmann, Nele, Martina Güth, (vorne v. l.)

Benke, Ludwig, Lea und Jano.

Richter Bautenschutz

verschmilzt mit

Bautenschutz Wendt

Vor knapp drei Jahren haben

Sebastian Stiens und

Jörg Niggenaber das renommierte,

über 50-jährige Unternehmen

»Richter Bautenschutz« in

Herzebrock-Clarholz vom Gründer

Alfred Richter übernommen. Zu

Jahresbeginn kam mit der Übernahme

der Firma Bautenschutz

Wendt in Ennigerloh ein zweites,

ebenfalls alteingesessenes Unternehmen

mit einer 60-jährigen Firmengeschichte

dazu. Beide Firmen

werden weiterhin eigenständig

arbeiten, doch sehen Stiens und

Niggenaber große Vorteile in der

1 Mitarbeiter Carsten Schneider dichtet

eine Wand mit Dichtungsschlämme ab.

Verschmelzung. »Wir haben zwei

tolle Mitarbeiterteams, die Profis

auf ihren Gebieten rund um den

Bautenschutz sind«, erklärt Niggenaber.

Jetzt sei man zudem in

der Lage, noch flexibler arbeiten

zu können und viele Synergien

zu nutzen. Auch die Markterweiterung

vom Münsterland bis OWL

ist für die beiden Geschäftsführer

perfekt.

Andrea und Bernd Wendt, die

das Ennigerloher Unternehmen vor

30 Jahren vom Gründer Bernhard

Wendt übernommen haben, bleiben

weiterhin als Mitarbeiter im

Team. »Besser geht es nicht«, freuen

sich der 43-jährige Sebastian

Stiens und der 55-jährige Jörg Niggenaber.

Mit der Erfahrung in der

Branche und als Mitglied im Deutschen

Holz- und Bautenschutzverband

steht das Unternehmen für

Qualität, Gewährleistung und Zuverlässigkeit,

insbesondere wenn

es um die Abdichtung und Sanierung

von Feuchtigkeitsschäden an

Bauteilen und der Beseitigung von

bauwerksschädlichen Salzen geht.

»Das größte Kapital der Firma

sind jedoch unsere zufriedenen

Mitarbeiter und dadurch natürlich

auch zufriedene Kunden«, betonen

die beiden und setzen auf

regelmäßige Produktschulungen

und Meetings, damit die Mannschaft

vollends im Bilde ist. »Eine

gemeinsame und offene Kommunikation

ermöglicht uns genau

dies«, ergänzen sie. Auch die zwei

Geschäftsführer ergänzen sich prima.

Kommt Niggenaber aus dem

kaufmännischen Bereich, weiß

Stiens als gelernter Stahl- und Betonbauer

im praktischen Geschäft,

wo es lang geht.

Vom Privatkunden bis hin zu

großen Industrieunternehmen

sind Richter Bautenschutz und

Wendt Bautenschutz kompetente

Partner für Abdichtungsarbeiten,

Mauerwerkssanierung,

Betoninstandsetzung, Schimmelschadenbeseitigung,

Innendämmung

und durch die Verschmelzung

mit Wendt Bautenschutz

kam eine Dienstleistungserweiterung

mit Bodenverfestigung,

Fassadenreinigung und Fassadenschutz,

Imprägnierung und

Graffitischutz, Fußboden- und

Industriebodenbeschichtungen

und Holzschutz hinzu. wl

Richter Bautenschutz & Bauelemente

Vertrieb GmbH & Co. KG

Indus triestr. 6 · Herzebrock-Clarholz

Telefon: 05245 / 4031 · E-Mail: info@

richter-bautenschutz.de

1 (V. l.) Jörg Niggenaber, Andrea und Bernd Wendt, Sebastian Stiens gehen nunmehr

gemeinsame Wege.

Das Stadtgespräch

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53


1 Das Team des Wiedenbrücker Lieblingsweinladens

macht den Einstieg in die Weinwelt leichter.

Wein erleben!

Egal ob viel

Ahnung oder

wenig Ahnung!

Dafür sind wir da,

das Team vom Wiedenbrücker

Lieblingsweinladen!

Bei uns dreht sich alles um die Freude

am Wein, unterhaltsam, spannend

und garantiert ohne Zwang zur Fachsimpelei.

Unser Team liebt Wein, kennt sich

aus und klärt gerne die großen und kleinen

(Wein-)fragen des Lebens. Dieses Jahr haben

wir uns besonders spannende Themen ausgedacht.

Am Abend des 12. Juni 2026 nimmt der

badische Winzer Arndt Köbelin uns mit auf

eine tolle Weinreise. Es gibt nicht nur exzellente

Weine aus seinem Sortiment zu probieren,

sondern auch seine Winzergeschichten,

die faszinieren.

Etwas Neues haben wir mit Sip Happens!

geplant. Am Nachmittag in entspannter Atmosphäre

nehmen wir Euch mit auf kleine

Genussreisen durch die Welt des Weins.

Zum Start dieser Serie am 11.7.2026 kommt

Natalie Lumpp, eine der besten deutschen

Sommelières und erzählt von ihrem andalusischen

Weingut. Wir probieren uns

gemeinsam durch spannende Weine, lernen

Wein zu verkosten, den eigenen Geschmack

zu finden, erzählen Geschichten hinter den

Flaschen und zeigen, dass Wein alles sein

darf – nur nicht langweilig!

Freut Euch auf besondere Tastings, nette

Menschen, Lieblingsweine und meldet Euch

rechtzeitig an – online oder im Geschäft – wir

freuen uns auf Euch!

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zahlen nur 25,– €.

Vom Sneaker- Reselling

zur eigenen Marke

Wie Max Leweling mit »Vestic« neue Wege geht

Mit gerade einmal 24 Jahren hat Max

Leweling mit »Vestic« eine Marke

geschaffen, die Mode, Möbel und

modernes Reselling verbindet. Was zunächst

spontan entstand, entwickelt sich heute zunehmend

zu einem vielseitigen Geschäftsmodell.

Die ersten Erfahrungen sammelte Leweling

im Sneaker-Reselling. Besonders limitierte

Drops und Produkte mit möglicher Wertsteigerung

weckten früh sein Interesse an Mode und

Handel. Daraus entstand nach und nach die

Idee, eigene Verkaufsstrukturen aufzubauen

und das Angebot stetig zu erweitern. Neben

Kleidung gehören inzwischen auch Möbelstücke

zum Sortiment.

»Ich wollte einfach ausprobieren, was möglich

ist. Und das funktioniere überraschend

gut!«, beschreibt der Gründer den Beginn seines

Projekts. Genau diese unkomplizierte Herangehensweise

prägt Vestic bis heute. Statt

sich auf einen bestimmten Stil festzulegen,

richtet sich das Angebot bewusst an eine breite

Zielgruppe – von Privatkunden jeglicher Altersgruppe

bis hin zu Unternehmen.

Besonders wichtig ist Leweling die direkte

und einfache Kommunikation mit seinen Kunden.

Kontaktmöglichkeiten bestehen unkompliziert

per WhatsApp, E-Mail oder Telefon. Die

Verkaufsdienstleistung wird mit 30 Prozent des

Verkaufswertes berechnet.

Der Aufbau der Marke erfolgte bisher

hauptsächlich über Mund-zu-Mund-Propaganda

und im Nebengewerbe. Parallel arbeitet

Leweling weiterhin in einer 4-Tage-Woche in

seinem Hauptberuf. Mit Vestic setzt der junge

1 Max Leweling

Unternehmer auf individuelle Produkte, persönlichen

Service und eine moderne, unkomplizierte

Verkaufsplattform.

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54

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Das Stadtgespräch


1 Die Belegschaft der A. Bohmeier GmbH durfte sich zum Firmenjubiläum über eine Feier im GOP Varieté-Theater in Bad Oeynhausen freuen.

25-jähriges

Firmen jubiläum

der A. Bohmeier

GmbH

Am 1.4.2026 feierte die A. Bohmeier GmbH

ihr 25-jähriges Firmenjubiläum. Die Wurzeln

des Unternehmens reichen jedoch bis ins

Jahr 1932 zurück, als Heinrich Wiesbrock den Betrieb

gründete. 1969 wurde das Baugeschäft von

Hermann Döinghaus übernommen und unter

dem Namen Wiesbrock & Döinghaus weitergeführt.

Seit dem 1.4.2001 leitet Andreas Bohmeier

den familiären Betrieb als A. Bohmeier GmbH.

Andreas Bohmeier erlernte bereits im damaligen

Baugeschäft Wiesbrock & Döinghaus

den Beruf des Maurers und ergänzte seine Ausbildung

später durch den Besuch der Technikerund

Meisterschule.

Heute bietet die A. Bohmeier GmbH mit

ihren 38 Mitarbeitern, darunter mehrere Auszubildende,

ein breites Leistungsspektrum in

den Bereichen Wohnungs-, Industrie- und Landwirtschaftsbau

sowie bei Renovierungen und

Umbauten.

Das Jubiläum wurde gemeinsam mit dem

gesamten Team im GOP Bad Oeynhausen gefeiert.

Gleichzeitig gratuliert die Firma ihrem langjährigen

Mitarbeiter Klaus-Peter Lübbert zur

25-jährigen Betriebszugehörigkeit. Er begann

seine berufliche Laufbahn gemeinsam mit

Andreas Bohmeier im Baugeschäft Wiesbrock

& Döinghaus und ist dem Unternehmen bis

heute treu geblieben.

Wir sagen Danke für 25 Jahre Vertrauen,

Einsatz und gemeinsame Erfolge.

1 (V. l.) Andreas Bohmeier dankt Klaus-Peter Lübbert für

25 Jahre Unternehmenstreue mit einem Präsent.

A. Bohmeier GmbH · Siemens straße 8 · 33397

Rietberg · Telefon: 02944 / 978920 · E-Mail:

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Das Stadtgespräch

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57


Termine

1

Trio Levcatho

2

Jürgen B. Hausmann

Bitte beachten Sie weitere Termine

aus unserer Mai-Ausgabe.

Mai

MI 27

8.00 »Kind am Fenster«

Ausstellung mit Gemälden und Grafiken

von Jens Hunger in der Galerie im

Forum der Stadthalle Gütersloh, verlängert

bis Mitte Juni. Eintritt: frei. Öffnungszeiten:

Mo – Fr 8 – 12 Uhr, zu Veranstaltungen

und nach Vereinbarung.

DO 28

15.00–18.00 Kindertreffprogramm

Nächste Termine: 28. Mai: Leckere

Milchshakes selber mixen | 11. Juni: Spiel

& Spaß im Garten | 18. Juni: Ausflug

zum Bessmann-Abenteuerspielplatz.

Anbieter: Homebase im Jugendhaus St.

Aegidius. Ohne Kosten. Anmeldung erforderlich

unter Tel. 05242/9037-13 oder

hi@ homebase-wd.de. Bringen der Kinder

15–15.30 Uhr, Abholung 17.45–18 Uhr.

SA 30

11.00–23.30 Internationales

Kulturfest in Rheda

»Gemeinsam feiern, essen, tanzen«

auf dem Rathausplatz. Eintritt: frei.

Auch So 31. Mai, 10 – 19 Uhr. Infos vorn.

14.00 Fest zum 70-jährigen Bestehen

des »Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda«

Beginn mit Schnupperpaddeln für Jedermann

und Action am Steg an der

Ems im Schulzentrum Burgweg. Ab 17

Uhr offizielles Jubiläumsfest im Bootshaus

für Vereinsmitglieder, Freunde

und Ehrengäste. So 31. Mai, ab 11 Uhr:

Kajak Parcours Challenge auf der Ems.

Infos: kcwd.de

SO 31

12.00–14.00 Europa-Lauf

durch die Flora Westfalica

Im Rahmen der Europa-Wochen wird

Europa symbolisch in 13 Etappen durch

jede Kommune des Kreises Gütersloh

getragen. Die Mitmach-Aktion für alle

Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft

oder sportlicher Erfahrung, ist

kein Wettkampf, sondern soll ein Zeichen

für den europäischen Zusammenhalt

und die gemeinsamen Werte

der EU setzen. In Rheda-Wiedenbrück

geht der Lauf von der Altstadt Rheda

durch die Flora Westfalica zum Historischen

Rathaus nach Wiedenbrück

und auf der anderen Seite der Ems

wieder zurück. Ausrichter sind Europe

Direct Kreis Gütersloh und die Stadt

Rheda-Wiedenbrück. Kostenfreie Anmeldung

(möglich für alle 13 Läufe):

prowi-gt.de/europe-direct/europa-lauf

13.30–18.00 Lebensspuren on Tour:

von St. Vit zum Domhof

Geführte Wanderung (ca. 6 km) mit

dem Historiker Martin Wedeking vom

Küsterhaus, teilw. an den Grenzen

der früheren Gemeinden entlang mit

versch. Stopps an historisch interessanten

Orten zum Domhof. Abschluss

mit einer geselligen und kulinarischen

Einkehr. Bitte an festes Schuhwerk,

angepasste Kleidung und Getränke

denken. Anmeldung bis 29. Mai, 12

Uhr, unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-

900 oder briefkasten@vhs-re.de

14.00–17.00 SonntagsCafé

Leckerer, selbstgemachter Blechkuchen

und Kaffeespezialitäten im Küsterhaus.

Bei gutem Wetter stehen die

XXL-Bausteine bereit.

14.00–17.00 KreativZeit Kids

Dorf aktiv e. V. lädt alle kleinen Künstler

(ab 3 J.) zum Malen in die Remise

am Küsterhaus ein. Unter der liebevollen

Begleitung der Malerin Margaretha

Brummert können sie ihrer Kreativität

freien Lauf lassen. Alles, was benötigt

wird, steht bereit. Gemalt wird im Stehen

an einer Stellwand. Malzeit: solange

das Bild braucht. Kosten: 2 € pro

Malblatt, Kinder von Gästen des SonntagsCafé

erhalten einen Gutschein.

14.00–19.00 Kubbturnier

Auf der Wiese am Seilzirkus fliegen die

Hölzer und der Rasen wird zur Picknickwiese.

Im Gepäck hat der JKR Getränke

und Würstchen. Für die 2er-Teams geht

es um die Ehre und Sachpreise. Tickets:

5 € / Team. Anmeldung (max. 36 Teams)

über jugendkulturring.com/contact/

oder bis 13 Uhr direkt beim Schiri. Infos:

jugendkulturring.com

15.00 Nils Holgersson

Zur Strafe für seine bösen Streiche wird

Nils Holgersson von zwei Wichteln auf

Däumlingsgröße geschrumpft. Er reist

mit den Wildgänsen und den zahmen

Hausgänsen Martin und Tuva an seiner

Seite quer durch Schweden und beweist

in vielen Abenteuern, dass er ein

besserer Mensch geworden ist. Doch

werden die beiden Wichtel ein Einsehen

haben? Aufführungen der Burgbühne

Stromberg (empf. ab 5 J.) nach

dem Buch von Selma Lagerlöf und der

Bühnenfassung von Jana Lissovskaia

und Carmen Walter. Regie: Hendrik

Becker und Kevin Wahlbrinck. Termine

(jew. 15 Uhr): Do 4., So 7. und So 14.

Juni. Abendvorstellung (20 Uhr): So 16.

Juli. Nachmittagsvorstellung (jew. 15

Uhr): So 23. und So 30. August, So 6.

September. Tickets im VVK für Kinder,

Stud., erm. je 6 € | Erw. 8 €. Buchung bei

der Burgbühne, Burgstr. 5, Stromberg,

Di 17–19 Uhr unter Tel. 02529 / 948484

sowie unter buchung.burgbuehne.de.

Infos: burgbuehne.de

1

17.00 OhrWL: Trio Levcatho

Thorsten Stracke (Akkordeon), Levin

Stracke (Gitarre) und Cajetan Stracke

(Kontrabass) präsentieren akustischen

Jazz angelehnt an die Stilrichtung

Django Reinhardts. Neben bekannten

Klassikern bringt das Trio auch Eigenkompositionen

ins Kloster Wiedenbrück

und ergänzt Melodien durch

mehrstimmige Gesangsdarbietungen.

Dabei interpretieren die sowohl solistisch

als auch rhythmisch überzeugenden

Musiker ihr Repertoire eigenständig

und verbinden die Klänge

des traditionellen Jazz mit Melodien

anderer Genres. Ticket: 15 €. Reservierung

unter kloster-wiedenbrueck.de,

Bezahlung und Abholung Mo–Fr 9–12

Uhr und 14–17 Uhr im Kloster oder an

der Abendkasse.

Juni

MO 1

6.00 Eröffnung Freibad Wiedenbrück

Zeiten: Mo–Fr 6–20 Uhr, Sa 6–19 Uhr, So

/ Feiertag 8–19 Uhr. Einlass bis 30 Min.

vor Schließung. Saison: 1. Juni bis 30.

September.

DI 2

10.00–12.00 »Kleiner runder Tisch«

Mitglieder des Seniorenbeirats sind für

Seniorinnen und Senioren in der Gastronomie

des EDEKA-Schenke-Markts,

hören zu, beantworten Fragen zur

Stadtentwicklung, nehmen Anregungen

auf und geben praktische Tipps.

Ohne Anmeldung, ohne Verzehrpflicht.

16.15–18.30 Ein Stern für jeden –

Astronomie für Kinder

Es gibt nichts Spannenderes, als etwas

über Planeten und Sterne zu erfahren.

Und aus jeder beantworteten

Frage ergeben sich viele neue Fragen.

Stephanie Zimmermeier steht Kindern

im Stadthaus (Luise-Hensel-Saal) Rede

und Antwort. Gebühr: VVK 12,50 €.

Anmeldung bis 29. Mai, 12 Uhr unter

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder

briefkasten@vhs-re.de

17.00–17.00 Rheuma-Café

Die Arbeitsgemeinschaft der Rheuma-

Liga Rheda-Wiedenbrück lädt zum Kaffeetrinken,

Klönen und Erfahrungs austausch

ins Kloster, gerne auch Gäste.

MI 3

19.00–20.30 NS-Diktatur und Krieg

in Rheda-Wiedenbrück

Wie war das Leben einzelner Menschen

1933 – 1945, zwischen Begeisterung, Anpassung,

Angst und Widerstand? Wie

erlebten Kinder und Jugendliche den

NS-Alltag und besonders den Krieg?

Was ist bekannt über Kriegsgefangene

und Zwangsarbeitende: Wer war wann

wo für was eingesetzt? Antworten geben

Norbert Ellermann und Jerome Habighorst

mit zeitgenössischen Bildern

und Erlebnisberichten im Stadthaus

(Luise-Hensel-Saal). Gebühr: VVK 10 € /

AK 12 €. Anmeldung bis 1. Juni, 16 Uhr

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900

oder briefkasten@vhs-re.de

19.00–22.00 VerTANZt

After-Work-Tanzabend mit Rock & Pop

im La Cantina, Bosfelder Weg 7.

Eintritt: frei – man freut sich aber

über Spenden. Veranstalter: Jazz-Club

Rheda-Wiedenbrück e. V.

DO 4

18.00–20.00 Jürgen B. Hausmann:

25 Jahre – Dat is e Ding!

Mit stolzer Verwunderung blickt Jürgen

B. Hausmann dankbar auf 25 Jahre Kabarett

zurück. Die Ideen für seine Gags

und Programme gehen dem Entertainer

alter Schule nie aus. Seine Bühnenerfahrung,

seine unschlagbare Beobachtungsgabe

und sein direkter Draht

zum Publikum garantieren immer neue

Pointen. Und so verspricht auch »Dat is

e Ding!« wieder urkomische Anekdoten

– herrlich überdreht und doch wie aus

dem Leben gegriffen. In seinen herrlichen

Gesangsnummern unterstützt

ihn sein langjähriger musikalischer

Partner Harald Claßen. Kabarett in der

Stadthalle. Einlass: ab 17 Uhr. Karten:

ab 39,55 € im VVK bei der Flora Westfalica,

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0

bzw. unter flora- ticket.de.

FR 5

15.30–17.30 FamilienSpieleTreff

Karten-, Brett- und Strategiespiele für

Kinder aller Altersklassen – mit oder

ohne Lieblingserwachsene(n) im Kloster.

Eintritt: frei. Ohne Reservierung.

2

58 Das Stadtgespräch


18.00 Dartsabend im Kloster

Der SpieleTreff im Refektorium des

Klosters fällt leider aus, die Möglichkeit

Darts zu spielen, bleibt aber. Eintritt:

frei. Ohne Reservierung.

18.30 Orgelmusik zum Feierabend

Eröffnungskonzert für Blechbläser, Orgel

und Schlagwerk in St. Clemens mit

Daniel Reichert (Trompete), Felix Beno

(Trompete), Tabea Löbbecke (Trompete),

Christoph Leo (Posaune), Ulrich

Dieckmann (Posaune), Magnus Schröder

(Posaune), Sebastian Gokus (Köln |

Schlagwerk) und Harald Gokus (Orgel).

Eintritt: frei – Türkollekte.

19.00–22.00 DeelenZeit

Im Küsterhaus nette Menschen treffen

und ein kühles Getränk genießen. Ein

Pizza-Holdienst wird angeboten.

SA 6

11.00 Eine Kleine Marktmusik

Ansgar Brockamp spiel am Flügel in

der Stadtkirche Tänze von Georg Friedrich

Händel, das »Ständchen« aus dem

Schwanengesang von Franz Schubert

sowie Werke des türkischen Komponisten

Fazil Say, des Australiers Percy

Grainger und des dominikanischen

Komponisten Rafael Landestoy. Eintritt:

frei – Spende am Ausgang erbeten.

SO 7

11.00–12.30 Stadtführung Wiedenbrück

Start: Adenauerplatz. Ohne Anmeldung.

Kosten: 8 €.

14.00 Führungen im Schloss Rheda

Gezeigt werden: romanische Schlosskapelle

u. historische Räume im Barocktrakt.

Dauer: ca. 1 Std. Treff: Schlossmühle.

Kosten (Barzahlung): Erw. 12 € |

Schüler / Studenten 6 €. Kontakt:

Fürstliche Kanzlei, Tel. 05242/9471-0,

E-Mail ingrid- wedeking@gmx.de. Weitere

Termine: 14., 21. und 28. Juni. Infos:

schloss-rheda.de

3

15.30–17.00 KC & the Soulbrothers

Ob Reggae, Soul, Funk, Latin, Rock oder

Pop – die Band bewegt sich in diesen

Genres und hat tolle Songs von Coldplay

bis Joe Cocker, über Jamiroquai

zu James Brown, von Michael Jack son

bis Ricky Martin, über Bob Marley zu

Stevie Wonder, von Pharrell Williams

bis Tom Jones, über The Police zu den

Beatles im Programm. Die Musiker: KC

(Gesang), Felix(Gitarre), Dimitar (Keys),

Dirk (Trompete), Wolfgang (Sax), Samir

(Bass) und Ben (Drums). Platzkonzert

im Garten am Küsterhaus St. Vit. Eintritt:

frei. Einlass 15 Uhr.

MI 10

19.00 14. AOK-Firmenlauf

Die Läufe in Wiedenbrück (Start Marktplatz

/ Lange Straße) beginnen um 19

Uhr für Walker und Schüler sowie um

19.40 bzw. 20.20 Uhr für die 6-km-

Distanz. Anschl. Siegerehrung. Infos:

firmenlauf- wiedenbrueck.de

19.15–21.30 LittMitt:

Weibliche Faust-Figuren

Dr. Rüdiger Krüger widmet sich in der

Kinderbibliothek der Stadtbibliothek

Wiedenbrück diesmal Ida Gräfin von

Hahn, Frank Wedekind und anderen.

Gebühr (auch online): 10 €. Anmeldung

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-139

oder aleksandra. matuszak@vhs-re.de

DO 11

13.30 Seniorenwanderung

im Raum Lämershagen

Mitglieder des SGV Gütersloh und

gerne auch Gäste treffen sich am

Park platz des Einrichtungsmarktes

an der Wiedenbrücker Str. 26 in

Gütersloh. Info.: Angelika Großwald,

Tel. 0152 / 02925154.

FR 12

17.00–1.00 MalleParty im Jahnstadion

Party von der ersten bis zur letzten

Minute mit Ikke Hüftgold, Isi Glück,

Calvin Kleinen, Honk, Breitner, Nina

Reh, DJ Timo Scheppert, Sunnyfly

(New comer aus Bad Westernkotten).

Moderation & Stimmung: DJ Käpt’n

Käse. Ticket im VVK: Stehplatz 24,99 €,

VIP-Ticket (mit Stehplatz, Zugang

VIP-Tribüne, Sonderzugang beim Einlass

inkl. Getränke + Snacks + Essen im

VIP-Bereich) 130 € unter https://events.

vereinsticket.de/scwiedenbrueck/. Einlass:

16 Uhr. Infos: scwiedenbrueck.de

ab 18.00 Schützenfest der

Stadtschützen

Start: Schützenfestival u. a. mit »Frau

Jana und die Anderen«, »Three n a Box«,

Big Maggas« und DJ Mr. Lars auf

dem Werlplatz | Sa 13. Juni ab 13 Uhr

Festprogramm, u. a. mit Königs- und

Jung schützen-Königsschießen, Proklamation

und ab 20.30 Uhr großem

Festball mit »qbeatz« und DJ Mr. Lars |

So 14. Juni ab 10 Uhr Musikalischer

Königsfrühschoppen, u. a. Festumzug,

Vogelkönigsschießen und ab 20 Uhr

WM-Party mit DJ Mr. Lars | Eintritt: an

allen Tagen frei. Infos vorn.

18.30 Orgelmusik zum Feierabend

Konzert für Trompete und Orgel mit

Hannes Maczey (Potsdam | Trompete)

und Andreas Kaiser (Wünsdorf |

Orgel) in St. Clemens. Eintritt: frei

– Tür kollekte.

19.00–20.30 Neige deines Herzens

Ohr – Treffpunkt Meditation

Sanfte Körperübungen, Impulstexte

zur spirituellen Reflexion, 2 Meditationseinheiten

je 20 bis 25 Min. sowie

meditatives Gehen, kontemplative

Gesänge und Gebärdengebet im Ev.

Gemeindehaus, Bolandstr. 15, Herzebrock-Clarholz.

Leitung: Rainer Moritz,

Pfarrer und Meditationslehrer der

Via Cordis. Kosten: keine – freiwillige

Spende erbeten. Ohne Anmeldung.

19.30 Claus Dieter Clausnitzer liest

Max von der Grün

Als einer der wichtigsten deutschen

Vertreter der Literatur der Arbeitswelt

in der Nachkriegszeit wurde er vor allem

durch seine verfilmten Romane

wie »Stellenweise Glatteis« oder »Flächenbrand«

bekannt, in denen er sich

kritisch mit der Arbeitswelt und ihren

Auswirkungen auf das Verhältnis von

Individuum und Gesellschaft auseinandersetzte.

Mit seinem Buch »Irrlicht

und Feuer«, in dem er die schlechten

Arbeitsbedingungen der Kumpel

in den Zechen beschreibt und die

Auswüchse des Leistungsdenkens

und der Konsumgesellschaft anprangerte,

schaffte der Autor 1963 seinen

Durchbruch als Schriftsteller. Vor allem

sein Jugendbuch »Vorstadtkrokodile«

ist auch heute noch einer breiten Öffentlichkeit

bekannt. Der Schauspieler

Claus Dieter Clausnitzer, früher zu

3

KC & the Soulbrothers

4

Die Pia-Nino-Band lädt ein zur Schaumparty.

sehen im Schauspiel Dortmund, heute

noch im Tatort Münster, stellt den

2005 verstorbenen von der Grün und

seine Werke zu seinem 100. Geburtstag

auf dem Kulturgut Haus Nottbeck vor.

Textauswahl: Arnold Maxwill; Einführung

Prof. Dr. Stefan Höppner. Tickets

im VVK je 14 € / 12 € (zzgl. Gebühren)

unter kulturgut- nottbeck.reservix.de.

AK: 16 € / 14 €. Infos: www.kulturgutnottbeck.de

22.00 Open Air Kino

Popcornduft liegt in der Luft: Auf der

großen Leinwand auf dem Marktplatz

in Wiedenbrück präsentiert der JKR am

Freitag »The Fall Guy«, die Kinoversion

der sehr erfolgreichen 1980er-Jahre-

Serie »Ein Colt für alle Fälle« um den in

die Jahre gekommenen, ab ge half terten

Stuntman Colt Seavers und Sa 13. Juni

»Hangover«, in dem drei Kumpels mit

Filmriss in Las Vegas den verschwundenen

Bräutigam von Tracy suchen

und so die Ereignisse der vergangenen

Nacht enthüllen. Eintritt: frei. Infos:

jugendkulturring.com

SA 13

11.30 Orgelmusik vor dem Angelus

Mit Hoonbyeong Chae (Köln) in St.

Aegidius. Eintritt: frei.

13.00 Radtour mit dem SGV Gütersloh

Treffpunkt: Hilgenbusch / Ecke

Rhedaer Str. Info: Angelika Elgner, Tel.

05242 / 4045060.

ab 13.00 Bugs, Beer & Badeanstalt

Der Verein »Luftgekühlter Freundeskreis

e. V.« veranstaltet im Stromberger

Termine

Freibad wieder ein einzigartiges Oldtimertreffen

mit luftgekühlten VW und

Porsche. Nachmittags berichten Melanie

und Thorsten Elberg mit Fotos und

Videos über ihre Reise durch Südeuropa

mit dem VW-T1-Bus. Abends steigt die

Aftershowparty mit DJ und Live-Musik.

Eintritt (für Besucher ohne Fahrzeug):

frei – Spenden sind willkommen. Die

Veranstalter spenden erneut sämtliche

Einnahmen an gemeinnützigen Organisationen.

In 2025 waren das 4700 €.

Infos: bbb-event.de · facebook.com/

events/2543033136080140/ ?active_

tab=discussion · instagram.com/

bugsbeerbadeanstalt

14.00–17.00 Die Gute Form

Ausstellung der Tischlerinnung Gütersloh

mit rund 60 Gesellenstücken im

Kloster Wiedenbrück. Diese zeigen die

Kreativität und das Können der angehenden

Tischler / innen. Eine Gelegenheit

für alle, die Interesse an der Tischlerausbildung

und / oder an modernen

Möbeln haben. Ohne Anmeldung, ohne

Kosten. Auch So 14. Juni 10–17 Uhr.

14.00–17.00 RepairCafé

Eigene Gegenstände mitbringen und

unter Anleitung reparieren. Preis:

Spende nach eigenem Ermessen. Ort:

Osterrath-Realschule, Burgweg 19.

15.00 Dick Brave »Back for More«

Die Rock’n’Roll- und Rockabilly-Legende

feiert nach über zehn Jahren sein

Bühnencomeback und kommt nach

einer (bereits ausverkauften) Club

Tour zum Open Air Konzert ins Jahnstadion.

Unterstützung erhält er u. a.

von den GoodBeats aus Paderborn

Das Stadtgespräch

59


Termine

5

Audi 100 C 1 Symbolbild: JoachimKohlerBremen – wikimedia.org | CC BY-SA 4.0

6

Frühstück im Park

(eine der besten Rock’n’Roll, Pop- und

Funk-Coverbands Ostwestfalens) und

den Nasty Habbits (kernige Songs der

60er und 70er Jahre von ehemaligen

SCW-Spielern). Tickets ab 59,35 € (zzgl.

Gebühren und Versandkosten) unter

eventim.de/event/dick-brave-backfor-more-live-2026-jahnstadion-scwiedenbrueck-20686800/

Infos vorn.

15.00–17.00 300 Jahre Reckenberg:

Außenbesichtigung inkl. Barockgarten

Dr. Wilhelm Sprang informiert über

das barocke Verwaltungsgebäude von

1726 mit Bauplänen aus den Original-

Akten inkl. dem abgerissenen Reckenberg-Turm

sowie den Garten. Gebühr:

VVK 5 €. Anmeldung bis 11. Juni, 16 Uhr,

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900

oder briefkasten@vhs-re.de

SO 14

11.00–14.00 Flohmarkt / Pfarrfest

Der Förderverein des Kindergarten St.

Vitus lädt rund um die Kirche zum Familien-Flohmarkt

ein, der parallel zum

Pfarrfest stattfindet. Für das leibliche

Wohl wird gesorgt. Anmeldung und

Info: flohmarktstvit@gmx.de

11.00–18.00 Tag der Gärten und Parks –

Klostergarten Wiedenbrück

Für Kinder und Familien gibt es Mitmachaktionen

und Spielangebote:

Große Legosteine und Tischtennisplatten

laden zum Spielen ein. Mit dem

»Klostergarten-Quiz« kann die Oase

mitten in der Stadt neu entdeckt werden.

Im versteckten Gartenhaus stehen

Romane, Sach-, Bilder- und Kinderbücher

zum Lesen breit. Nach dem

Spaziergang im Garten warten leckere

selbstgebackene Waffeln und Getränke.

Über eine kleine Spende würde

man sich freuen. Eine Veranstaltung

mit dem LWL. Weitere Infos: klosterwiedenbrueck.de

14.00–17.00 Tag der Gärten & Parks

in Westfalen

Das diesjährige Motto » Wertvolles

Wasser« passt wunderbar zum Flora-

Westfalica-Park, schließlich durchzieht

die Ems den gesamten Park. Für Kinder

ist an der Mittelhegge richtig was los:

eine Hüpfburg, das Bleichhäuschen

lädt ein zur Mal-Aktion, verschiedene

Mitmach-Stationen und ab 15.30 Uhr

lädt die Pia-Nino-Band zum Konzert

mit Schaumparty ein. Pia, die energiegeladene

Frontfrau, tanzt und springt

und singt gemeinsam mit den Kindern.

Sänger und Gitarrist Nino ist unglaublich

witzig und kennt die verrücktesten

Musik-Geschichten. Wenn Pia & Nino

loslegen, ist Spaß und Ac tion angesagt.

Und dann ist da noch die Sache

mit dem Schaum... Eintritt: frei.

15.00 Familientag & Public Viewing

Der SC Wiedenbrück lädt zu einem entspannten

Tag für die ganze Familie mit

Kinderprogramm, Unterhaltung und

anschließendem Public Viewing des

Deutschland-Spiels ins Jahnstadion.

Eintritt: frei. Infos: scwiedenbrueck.de/

allgemeine-informationen

DI 16

Abend-KulTour

Ziel und Uhrzeit Abfahrt: dorfaktiv.

de/termine. Anmeldung bei Ludger

4

Vollenkemper, Tel. 0160/1560566. Veranstalter:

Dorf aktiv e. V.

20.00–21.30 Lebzeitige Übertragung

Die Alternative zur testamentarischen

Regelung erklärt Fachanwältin für Erbrecht

und Notarin Dorothee Maiwald

im Haus der Kreativität. Gebühr: VVK

10 € / AK 12 €. Anmeldung bis 12. Juni, 12

Uhr, unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-

900 oder briefkasten@vhs-re.de

MI 17

18.30–21.00 Was tun bei

Pflegebedürftigkeit?

Ein kurzer Orientierungskurs für pflegende

Angehörige und Ehrenamtliche

aller Kassen mit Marion Moselage im

Haus der Kreativität. Ohne Kosten –

finanziert von der AOK. Anmeldung

über die Zentrale der VHS erforderlich.

FR 19

18.30 Orgelmusik zum Feierabend

Konzert für Flöte, Violine, Schlagwerk,

Orgel »Quartetto in un fiato« mit Mariia

Kostina (Düsseldorf | Flöte), Oksana

Pinchuk (Violine), Oksana Shnit

(Essen | Klavier, Cembalo, Orgel) und

Günther Wiesemann (Hattingen | Klavier,

Orgel, Schlagwerk) in St. Clemens.

Eintritt: frei – Türkollekte.

18.30–22.00 VesperZeit

»Spießbraten«

Geselliger Abend mit saftig gegrilltem

Spießbraten, leckeren Beilagen u. kühlen

Getränken im Küsterhaus. Anmeldung

erforderlich: Tel. 05242/9648956

bzw. vesperabend@dorfaktiv.de

19.30 KlosterKwizz

Teams mit 3 bis 6 Personen können im

Kloster ihr Wissen testen. Welches ist

das schlaueste? Anmelden können sich

einzelne Personen, Paare oder Gruppen.

Je verschiedener die Hintergründe, desto

höher die Gewinnchancen. Einlass:

19 Uhr. Ticket: 10 €. Reservierung unter

kloster- wiedenbrueck.de, Abholung

und Bezahlung im Kloster Mo–Fr 9–12

Uhr und 14–17 Uhr.

SA 20

ab 7.30 ADAC Oldtimer-Rallye

»Rund um Oelde«

5

Zahlreiche attraktive Oldtimer können

wieder bestaunt werden, z. B. im Parc

Fermé in der Oelder Innenstadt, beim

Start auf dem Marktplatz oder im

Vier-Jahreszeiten-Park. Ab 7.30 Uhr:

Eintreffen der Teilnehmer | 9.31 Uhr:

Start zur 1. Etappe | ab 13.30 Uhr: Eintreffen

zur Pause bei Firma IRO | 14.30

Uhr: Re-Start zur 2. Etappe | ab 16.30

Uhr: Zielempfang | ... | ca. 21.00 Uhr:

Siegerehrung. Infos: www.ac-oelde.de

13.00–17.00 Selbstbehauptungstraining

speziell für Männer

»Gewalt betrifft nach wie vor weitaus

häufiger Frauen als Männer. Doch

die kleine Gruppe von Männern, die

Gewalt erleben, findet oft kaum Unterstützung«,

erklärt Khia Sluka,

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt

Rheda-Wiedenbrück. Die Beauftragten

der Kommunen und des Kreises

Gütersloh bieten daher erstmals ein

Selbstbehauptungs- und Deeskalationstraining

speziell für Männer an.

Der zweitägige Kurs »Selbstbehauptung

& Deeskalation – Neue Stärken

in Grenzsituationen« in der Sporthalle

der Johannisschule, Lessingstr. 5, findet

auch So 21. Juni 10–14 Uhr, statt.

Er wird von dem Dipl.-Sozialarbeiter

und erfahrenem Trainer Heinz Kirchner

geleitet. Eigenanteil für den von

den Gleichstellungsbeauftragten geförderten

Kur: 40 €. Anmeldung unter

https://beteiligung.nrw.de/k/1021400.

Rückfragen: Tel. 05242/963266 oder

gleichstellung@rh-wd.de und info@

kijo-online.de

15.00 »Silent Reading«

Das Kulturgut Haus Nottbeck bietet das

perfekte Ambiente, um sich (gemeinsam)

mit einem guten Buch in der Bibliothek

des Museums zurückzuziehen.

Ohne Anmeldung und ohne Kosten.

Kaffee & Kuchen mit Modenschau

Inspirationen im Freibad Rheda von

Kappel, Sandknop und Sport Wien.

19.00–22.00 SpieleZeit im Küsterhaus

Ob Karten- oder Strategiespiel, jung

oder alt, es ist für jede und jeden etwas

dabei. Eigene Spiele dürfen mitgebracht

werden. Ohne Anmeldung.

SO 21

11.00–14.00 Frühstück im Park

Für alle Bürger/innen Vereine, Verbände

und Unternehmen im Rosengarten.

Die Flora Westfalica sorgt für Marmelade

und Eier, die Bäckerei Reker spendiert

frische Brötchen. Alles andere

packt jeder selber ein. Bierzeltgarnituren

(je max. 10 Pers.) werden für 20 €

verliehen. Buchung unter flora-ticket.

de. Wer eigenes Mobiliar bzw. eine

Picknickdecke mitbringen möchte,

teilt dies der Flora Westfalica unter Tel.

05242/9301-0 oder unter lessmeier@

flora- westfalica. de mit. Für musikalische

Unterhaltung sorgt »Modern

Walking«. Die jüngsten Besucher können

auf der Wiese vor dem Emshaus

spielen, toben und malen.

15.00 Träume am Fließband –

Das 1. Klosterbanden-Open-Air

Die Kindertheatergruppe des Klosters

Wiedenbrück zeigt ihr selbst entwickeltes

Theaterstück: In der Zukunft,

am Fließband einer in die Jahre gekommenen

Schokoladenfabrik arbeiten

Kinder hart und für schmalen

Lohn. Sie büffeln Schmelzpunkte von

Kakaobutter, rühren sich schwindlig

an Nougatcreme und verdienen für

ihre finanziell gebeutelten Familien

gerade so viel Geld dazu, dass es mehr

schlecht als recht zum Leben reicht.

Doch sie lassen sich nicht unterkriegen

und versuchen das Beste aus ihrer

scheinbar aussichtslosen Lage zu

machen. Eines Tages kommt ein neues

Mädchen in die Fabrik. Sie tut sich

besonders schwer mit den harten Arbeitsbedingungen,

dem strengen Umgangston

und vor allem den fantasielosen

Vorgaben der schrecklich fiesen

Fabrikbesitzerin Barbara Bitter. Doch

als ein geheimnisvoller Brief mit zwei

Flugtickets auftaucht, beginnt für

die Kinder eine abenteuerliche Reise

durch die halbe Welt. Wird es den Kindern

gelingen, die Rätsel und Aufgaben,

die dort auf sie warten, zu bewältigen?

Werden sie herausfinden, wer

sie auf diese magische Reise geschickt

hat? Wird es ihnen gelingen, sich ihre

Freiheit zurückzuholen? Ein Kinderstück

für die ganze Familie, mit Tiefgang

und doch voller Witz, Action und

6

60 Das Stadtgespräch


Termine

Überraschungen. Ticket: 3 €. Reservierung

unter kloster- wiedenbrueck.de,

Bezahlung und Abholung Mo–Fr 9–12

Uhr und 14–17 Uhr im Kloster oder an

der Tageskasse.

15.00–18.00 Workshop zur

Sommer sonnenwende

Energie tanken statt ausbrennen mit

Stefanie Britt. Ort: Hundert Zwei, Wiedenbrücker

Straße 102, Rietberg. Gebühr:

49 €. Infos und Anmeldung unter

stefaniebritt.de bzw. 0151 / 10045728.

MO 22

17.00–19.00 Offener Trauer-Treff

Der Tod eines geliebten Menschen

verändert alles. Das Gespräch in einer

geschützten Atmosphäre kann beim

Weg der Trauer helfen. Denn nichts ist

mehr wie vorher. Vieles ist ungewohnt,

neu und schwierig. Ort: Caritas

Tagespflege, Nadelstr. 8, Rheda. Infos

bei Thomas Plugge, Cari tasverband für

den Kreis Gütersloh, Tel. 05242/1821120

oder plugge@ caritas-guetersloh.de.

MI 24

15.30–17.00 LeseKids –

Es summt und brummt!

Im Kloster werden Kinder ab 4 J. (gerne

mit Erwachsenen) zu Insektenforschern.

Gemeinsam mit Oskar können

sie ihre bunte Vielfalt kennenlernen

und herausfinden, wie sie am glücklichsten

sind. Ticket: 3 € (Begleiterwachsene

und Geschwisterkinder kostenfrei).

Reservierung unter klosterwiedenbrueck.de,

Bezahlung und

Abholung Mo–Fr 9–12 Uhr und 14–17

Uhr im Kloster oder an der Tageskasse.

18.00–21.45 TOOOR-tillas & mehr

Leckere Ideen für den Anstoß, die Halbzeit

und Verlängerung mit Blick in die

Töpfe und Pfannen der teilnehmenden

Länder. Mit einem kühlen Drink in der

Hand wird gekocht wie die Weltmeister.

Kurs in der Küche des vhs campus

Rheda mit Marita Feldmann. Gebühr im

VVK je 36 € / erm. 28,25 €. Weitere Infos

und Anmeldung unter vhs-re.de.

20.00 The Smith Street Band

Die Rockband aus Melbourne steht für

energiegeladene Live-Shows und sehr

direkte, oft autobiografische Texte. In

rund 15 Jahren hat sie fast 1000 Konzerte

in 23 Ländern gespielt. Stilistisch

bewegt sie sich zwischen Punk Rock,

Indie Rock und Folk Punk. Mit »Don’t

Waste Your Anger« schaffte sie es in

2020 auf Platz 1 der australischen Album-Charts.

Auf ihrer aktuellen Tour

kommt sie nach Paris, London, Hamburg

und Stockholm auch zum Konzert

ins KGB nach Langenberg. Infos

und Tickets je 23 € / erm. 10 € (zzgl.

Gebühren) u. a. unter kgb-langenberg.

de, im Soundstore Wiedenbrück, Wasserstr.

26 (Mi & Do 15.30–18.30 Uhr, Fr

14–18.30 Uhr und Sa 10–16 Uhr).

20.00–22.00 Aging und Anti-Aging:

über das Alter(n)

Wie altern wir? Und warum eigentlich?

Wie bleibt man möglichst lange fit

und gesund? Dr. Rainer Schnippe versucht,

biologische und medizinische

Aspekte verständlich zu erläutern.

Am Ende darf diskutiert werden. Ort:

Stadthaus (Luise-Hensel-Saal). Kosten:

keine. Eine Anmeldung über die Zentrale

der VHS ist erforderlich.

FR 26

18.00–24.00 Weinmarkt

Wein trinken & Freunde treffen in

entspannter Atmosphäre und mit

Live-Musik auf dem Doktorplatz. Öffnungszeiten:

Fr 26. und Sa 27. Juni

18–24 Uhr, So 28. Juni 13–20 Uhr. Infos:

rheda-erle ben.de und vorn.

ab 18.00 Schützenfest in Linzel

Ab 20 Uhr Einmarsch ins Festzelt und

Festball. Auch Sa 27. Juni ab 14 Uhr,

16.30 Königsparade auf dem Festplatz,

Kaffeetrinken und Kinderbelustigung,

17 Uhr Vogelschießen und große Tombola,

20.30 Uhr Könisgsproklamation

und Festball. Ort: Hof Gregor Lohmann,

Grenzweg 34, Stromberg. Infos vorn.

18.30 Orgelmusik zum Feierabend

Konzert mit Markus Eichenlaub

(Speyer | Orgel) in St. Clemens. Eintritt:

frei – Türkollekte.

SA 27

9.30 Pilgern – Sommer, Sonne, Energie

Tour (ca. 15 km) mit Cornelia Schubert

durch die Flora Westfalica und einen

Teil der Herzebr. Klosterwälder. »Was

erwärmt im Altag mein Herz?«: Impulse

regen an, dem Thema in Gesprächen

und im Schweigen nachzuspüren.

Nicht religionsgebunden. Treff: Franziskusbrunnen

im Kloster. Ankunft: ca.

15 Uhr. Optional gem. Kaffeetrinken.

Rückkehr mit dem ÖPNV (eigene Kosten).

Hunde können nicht mitkommen.

Teilnah me: 15 €. Tickets und Infos:

kloster-wiedenbrueck.de. Abholung

Mo–Fr 9–12 Uhr und 14–17 Uhr im Kloster.

11.30 Orgelmusik vor dem Angelus

Mit Kantor Christian Ortkras in St. Aegidius.

Eintritt: frei.

17.00–22.00 Klavier im Kloster:

Open-Air-Pianoabend

Talentierte Nachwuchspianisten der

Klavierschule Brockamp spielen im

Kloster Musik von den Beatles, Udo

Jürgens, Michael Jackson, Hans Zimmer

und Henry Mancini. Das Küchenteam

verwöhnt mit Snacks und Getränken.

Eintritt: frei. Ohne Anmeldung.

Mit freundlicher Unterstützung

von Eudur- Bau. Einlass ab 16.30 Uhr.

18.30 Evensong

Mit den Jugendchören in St. Aegidius.

SO 28

9.00 Zwischen Schweinskopf

und Hockendem Weib

Tageswanderung mit dem SGV Gütersloh

an den Dörenther Klippen. Treff

für Fahrgemeinschaften: Getränkemarkt-Parkplatz,

Bielefelder Str. 139.

Info: Heiko Güth, Tel. 05241 / 927418.

14.00–17.00 SonntagsCafé

für Familien mit Puppentheater

Luxis Puppentheater unterhält in der

Remise mit faszinierenden Geschichten

rund um Kasper, Zauberer und

Co. Dazu gibt es leckere Blechkuchen,

Waffeln, Kakao und für die Großen

auch Kaffeespezialitäten.

DI 30

19.00 Musikalisches Abendlob

Mit dem Kirchenchor (Ltg. Harald Gokus)

in St. Clemens. Eintritt: frei.

Das

Stadtgespräch

PODCAST AUS RHEDA-WIEDENBRÜCK

MEHR ALS BIER

Sophia Schütze spricht über Wandel, Werte und Visionen.

Podcast-Veröffentlichung am 1.6.2026

Vier Jahre nach ihrem ersten Besuch in unserem Podcast ist Sophia erneut zu Gast –

diesmal mit einer spannenden Zwischenbilanz ihrer Zeit in der Geschäftsführung der

Hohenfelder Brauerei. Was 2022 noch der Beginn einer neuen Aufgabe war, ist heute

geprägt von Verantwortung, wichtigen Entscheidungen und neuen Perspektiven.

Im Gespräch erzählt die studierte Betriebswirtin, wie sich die Brauerei zwischen

Tradition und Moderne weiterentwickelt hat, welche Herausforderungen die Branche

prägen und wie man eine regionale Marke zukunftsfähig aufstellt.

Natürlich spielt auch das Bier selbst wieder eine zentrale Rolle: Sophia

spricht über Qualität, Leidenschaft und Authentizität – und gibt Einblicke

in aktuelle Projekte, neue Ziele und ihre persönliche Vision für die

kommenden Jahre.

Ihr könnt unseren Stadtgespräch-Podcast über

Spotify, Deezer, Apple Podcast, Audio Now

oder über Amazon Music anhören – oder ihr

scannt den hier abgebildeten QR-Code.

Jetzt auch

als Video

Podcast!

Kontakt:

www.hohenfelder.de

hohenfelderbrauerei

Das Stadtgespräch

61


1 Gabriele Kammerewert mit ihrer Mitarbeiterin und Änderungsschneiderin Mareen

Brinkmann

Traditionshaus

Kammerewert

schließt seine Türen

Gerne hätte Gabriele Kammerewert ihr Modegeschäft für

Herren und Damen weitergeführt, noch mindestens bis zu

ihrer Rente. Doch die aktuelle Lage veranlasste sie dazu, zu

handeln. Nun hat die 57-Jährige den Total-Räumungsverkauf wegen

Geschäftsaufgabe an der Langen Straße 88 gestartet. Sie leitet das

Familienunternehmen in vierter Generation. Gegründet wurde es

1888, als sich der Schneidermeister Caspar Kammerewert in Vellern

selbstständig machte. Fast ein halbes Jahrhundert später heiratete

sein Sohn Bernhard, ebenfalls Schneidermeister, ein Wiedenbrücker

1 Außenansicht des Traditions-Bekleidungshauses Kammerewert in der oberen

Langen Straße

Mädchen. Seine Frau Erika brachte das 1592 erbaute Ackerbürgerhaus

mit in die Ehe, in dem sich bis heute das Modehaus Kammerewert

in der Langen Straße befindet. Das Fachwerkhaus wandelte sich seit

1937 von einem Wohn- zu einem Geschäftshaus. Dort wurde Herrenbekleidung

angefertigt, auch Damenmäntel und Kostüme wurden

geschneidert und verkauft. Weil das Geld nach dem Zweiten Weltkrieg

knapp war, ging die Maßanfertigung zurück, der Handel wurde

stärker.

In den 1970er Jahren besetzte das Modehaus eine Nische: Übergrößen

für Herren. Die vielen Sondergrößen, für sehr kleine und

sehr große Männer, lockten Kunden aus einem Umkreis von 100 Kilometern

in die Stadt. Nun wickelt die 57-Jährige das Geschäft mit

einer Verkaufsfläche von 270 Quadratmetern ab. Das führt Gabriele

Kammerewert seit dem Tod ihrer Schwester Heike vor sechs Jahren

alleine. Unterstützt wird sie von vier Mitarbeiterinnen in Voll- und

Teilzeit. Erst vor einem Jahr hatte sie das 2011 an der Langen Straße 34

eröffnete Geschäft »Kammerewert Woman« mit der Herrenmode zum

»Modehaus Gabriele Kammerewert« im Stammhaus an der Langen

Straße 88 zusammengeführt. Fehlendes Personal im Einzelhandel und

ein verändertes Kaufverhalten der Männer waren die Hauptgründe.

Das war noch nicht wieder auf dem Vor-Corona-Niveau angekommen.

Gabriele Kammerewert meint, das Kaufverhalten sei stimmungsanfälliger

geworden. Menschen würden stärker auf Krisen reagieren

und sparen. »Wir haben ja eine Krise nach der anderen«, betont sie

mit Blick auf den Iran-Krieg und seine Folgen. Der Umsatz bei der

Damenmode hätte sich unter einem Dach positiv entwickelt. Ihre

Hoffnung, dass Frauen, die immer noch gerne shoppen, auch den

Herrenumsatz beleben würden, hat sich hingegen nicht erfüllt. Stattdessen

stieg für die Geschäftsfrau der Stress, weil der Laden kaum

noch Gewinn abwirft. Die 57-Jährige hat sich ihre Entscheidung nicht

leicht gemacht. Schließlich hat sie ein Traditionshaus geerbt, was fast

140 Jahre Bestand hatte. »Ich habe es geliebt, zur Order zu fahren, die

Kundschaft zu beraten, Service zu bieten«, bedauert sie die Entwicklung.

Sogar eine eigene Änderungsschneiderin gehörte zum Team.

Das tut ihr auch wegen ihres Vaters Bernhard leid. Der 88-Jährige kann

das nicht wirklich fassen. Seitdem die Entscheidung steht, ist der

Geschäftsfrau aber ein großer Stein vom Herzen gefallen. Schließlich

hat sie Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und hat so manche

Nacht vor Sorge, was die Zukunft bringt, nicht schlafen können. Der

Räumungsverkauf wird bis etwa Mitte August laufen. Danach wickelt

sie die letzten Arbeiten im Büro ab und sucht sich einen neuen Job.

Das Ackerbürgerhaus, in dem seit 1937 Herren- und Damenbekleidung

angeboten wurde, hat sie zum 1. September verkauft.

Kommentar

Solche Nachrichten wie die Schließung von Kammerewert stimmen

mich nachdenklich. Mir kommt dabei der Gedanke, ob man nicht

auch selber ein Stück weit Schuld daran hat, dass es zu solchen

Schließungen kommt. Sind wir bequem geworden, kaufen wir zu

schnell im Netz, warten wir auf mögliche Schnäppchen, haben wir

vielleicht weniger Zeit zum Bummeln? Insbesondere der Ortsteil Wiedenbrück

ist noch eine schöne Einkaufsstadt mit zahlreichen Parkmöglichkeiten

– viele davon sogar kostenlos – und guten Geschäften.

Es wäre doch toll, wenn wir alle ein wenig unser Kaufverhalten

überdenken und unsere Einzelhändler mehr unterstützen würden,

damit es auch weiterhin so eine liebens- und lebenswerte Stadt mit

einem außergewöhnlichen, sehr besonderen Angebot bleibt, für das

uns Nachbarkommunen bestimmt beneiden. Waltraud Leskovsek

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