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06
Ausgabe 642 · 52. Jahrgang
www.das-stadtgespraech.de · Instagram: das.stadtgespraech
RG4
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dem Blauen Engel ausgezeichnet.
Internationales Kulturfest Rheda 30. – 31.05.
Schützenfest der Stadtschützen 12. – 14.06.
Weinmarkt Rheda 26. – 28.06.
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Auch in 33397 Rietberg, Rathausstr. 52, seit 2011 vor Ort
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2 Das Stadtgespräch
1 Kultur und kulinarische Bewirtung am ukrainischen Stand
Rheda-Wiedenbrück setzt ein starkes
Zeichen für ein friedliches Miteinander
Besuchende beim Int. Kulturfest erwartet ein abwechslungsreiches Programm
Unser traditionelles »Internationales
Fest der
Kulturen« findet auch
in diesem Jahr wieder statt – am
Samstag, dem 30. und Sonntag,
dem 31. Mai 2026 auf dem Rathausplatz
in Rheda. Seit über 40
Jahren, bringt dieses besondere
Fest Menschen unterschiedlicher
Kulturen zusammen und setzt ein
starkes Zeichen für ein friedliches
Miteinander.
Gerade in der heutigen Zeit,
in der gesellschaftlicher Zusammenhalt
und gegenseitiges Verständnis
wichtiger denn je sind,
setzt Rheda-Wiedenbrück mit
diesem Fest ein Zeichen. Es zeigt,
wie bereichernd Vielfalt sein kann
und dass ein respektvolles und
freundschaftliches Miteinander
die Grundlage für eine starke Gemeinschaft
ist.
Wie gewohnt präsentieren die
teilnehmenden Nationen an ihren
Ständen die kulinarischen Spezialitäten
ihrer Heimatländer. Denn
ein gutes Essen verbindet und lädt
zum gemeinsamen Austausch ein.
Das Fest bietet außerdem ein
buntes Bühnenprogramm. Hier
treten Tanz- und Musikgruppen
aus den örtlichen Vereinen, den
Schulen und auch aus anderen
Kulturkreisen auf. Ein bunter Mix
auf der Bühne sorgt für eine abwechslungsreiche
Unterhaltung.
Rheda-Wiedenbrück feiert miteinander
ein buntes Fest der Kulturen.
Unsere Stadt freut sich auf
viele Besuchende. Ihnen gilt ein
herzliches Willkommen! Nur mit
Unterstützung der Vereinswelt,
insbesondere der verschiedenen
Kulturvereine, Gruppen und engagierten
Bürgerinnen und Bürgern,
der Stadt und Flora Westfalica kann
diese Veranstaltung durchgeführt
werden. Vertreten sind auf dem
Fest der Kulturen die Afghanische
Gruppe, der Alevitische Kulturverein,
der Aramäische Kulturverein,
eine Deutsche und eine Eritreische
Gruppe, der Heimatverein Rheda,
Integrationsrat ACI & der Fachbereich
Jugend/Familie, die Iranische,
Mazedonische und Polnische
Gruppe, der polnische Verein »Polnische
Herzen«, die Portugiesische
Gruppe, Weltreise durch Wohnzimmer,
die Rumänische Gruppe, der
Türkische Arbeitnehmerhilfs- und
Kulturverein, die Ukrainische und
die Usbekische Gruppe, die VHS &
»Demokratie Leben« sowie Willkommen
in Rheda-Wiedenbrück.
Bühnenprogramm
Samstag, 30. Mai
11.00 Uhr Eröffnung
11.15 Uhr Usbekischer Tanz
13.00 Uhr Tanzgruppe
OGGS-Wenneberschule
13.30 Uhr Efsane, türkische
Tanzgruppe
14.00 Uhr Ukrainischer Chor
14.30 Uhr Deutsch-bulgarische
Tanzgruppe
15.00 Uhr Mini Minis, türkische
Tanzgruppe
15.30 Uhr Prespa, mazedonische
Tanzgruppe
16.00 Uhr Orientalischer Tanz
16.30 Uhr Prespa, mazedonische
Tanzgruppe
17.00 Uhr Mazedonische Musik
18.30 Uhr Soundart
20.00 Uhr DJ Lou
Sonntag, 31. Mai
12.00 Uhr Begrüßung,
Start Europa-Lauf
12.15 Uhr Tanzgruppe VfL Rheda
13.00 Uhr Tonka, internationale
Rockmusik
15.00 Uhr Klänge aus Anatolien
17.00 Uhr Gemeinsamer Tanz
Speziell für die Kleinen
Malen & Basteln mit der Alten
Emstorschule
Nicht verpassen
Im Rahmen der Europa-Wochen im
Mai 2026 setzen 13 Kommunen gemeinsam
ein sichtbares Zeichen für
den europäischen Zusammenhalt.
An 13 Tagen tragen Lauf-Teams die
europäische Idee symbolisch durch
jede Kommune – begleitet von Begegnungen,
Gesprächen und vielfältigen
Perspektiven auf Europa.
Der Europa-Lauf ist bewusst keine
klassische Sportveranstaltung: Im
Mittelpunkt stehen Gemeinschaft,
Austausch und das gemeinsame
Erleben europäischer Werte – offen
für alle, unabhängig von Leistungsniveau
oder Hintergrund. Jede Kommune
bietet eine eigene Etappe mit
individuellem Charakter. Mehrere
Teilnahmen sind möglich – jede
Anmeldung erfolgt einfach separat
über das Formular: www.prowi-gt.
de/europe-direct/europa-lauf
Der Europa-Lauf in Rheda-Wiedenbrück,
im Rahmen des Internationalen
Kulturfestes, startet am
Sonntag, dem 31. Mai 2026 um 12.00
Uhr von der Bühne aus. Kem
Das Stadtgespräch
3
Noch lange nicht
schachmatt
Rigobert Ophoff 95 Jahre
Wir haben 6½: 1½ gegen Kirchlengern gewonnen«, drückte Rigobert
Ophoff seine Freude über den erfolgreichen Abschluss
des Wettkampfs seiner Mannschaft vom Rhedaer Schachverein aus.
Und er fügte gleich hinzu: »Wir haben damit in der Regionalliga als
Aufsteiger den vierten Platz unter elf Mannschaften belegt«.Ophoff
hatte sich damit zugleich selbst ein großartiges Geburtstagsgeschenk
bereitet: Der passionierte Schachspieler feierte am 13. Mai seinen 95.
Geburtstag. Der Jubilar ist damit fast auf den Tag genauso alt wie
»sein« geliebter Schachverein. Dessen Gründung erfolgte am 15. Mai
1931. Für Ophoff ist das Jahr 2026 noch mit einem weiteren persönlichen
und sehr seltenen Jubiläum verbunden: Seit genau 75 Jahren
spielt er im Schachverein. Dieser wurde seine dritte Heimat – nach
Schloß Holte und Rheda, wo er seit dem 1. Januar 1951 lebt. Jede Woche,
immer freitags, macht er sich auf den Weg zum Vereinsabend, wo er
seiner Leidenschaft für den spannenden Denksport nachgeht. Darüber
hinaus nimmt er seit 30 Jahren an verschiedensten Seniorenturnieren
im In- und Ausland teil, unter anderem in den Niederlanden und in
Italien. Mehrfach nahm er an Simultanveranstaltungen teil und trat
dabei gegen 20 oder sogar 30 Mitspieler gleichzeitig an – mit großem
Erfolg. Nicht zu vergessen ist zudem, dass Ophoff Mitbegründer des
Wiedenbrücker Schachvereins war. Wenn der Jubilar nun am 14. Mai
seinen Geburtstag im Kreise seiner Familie, seiner Freunde und langjähriger
Wegbegleiter im Melohs Spargelzelt feiert, blickt er auf ein
Leben zurück, das von vielen Höhen und glücklichen Momenten, aber
auch von schweren Zeiten geprägt war. Nach seiner Geburt in Stukenbrock
wuchs er in Schloß Holte auf. Dort besuchte er die Volksschule,
bevor er zur Mittelschule nach Bielefeld wechselte. Als im Krieg die
Bombardierungen begannen, kam er mit seinen Mitschülern zunächst
in die Kinderlandverschickung in den Odenwald, später in die Slowakei
und schließlich nach Oberbayern. Aufgrund der Kriegsereignisse
1 Rigobert Ophoff wurde 95 Jahre alt. Viele Menschen gratulierten dem passionierten
Schachspieler.
musste er die Schule vorzeitig und ohne Abschluss verlassen. Am 1.
Juli 1945 begann er eine Lehre als Industriekaufmann in einer Stahlund
Tempergießerei in Kracks (Senne II), heute Bielefeld. Dort blieb
er bis Ende 1950. Ab 1951 arbeitete er in Rheda zwölf Jahre lang beim
Holzgroßhandel Poppenburg und anschließend bis zu seinem Eintritt
in den Ruhestand als Prokurist beim Teppichgroßhandel Dresing. Inzwischen
ist er seit 30 Jahren Rentner. Neben dem Schachspiel trifft er
sich gerne zum Skat- und Doppelkopfspielen. Ebenso gehören Lesen
und das Lösen von Rätseln zu seinen Hobbys. Dreimal in der Woche
besucht er die »Mucki-Bude« und macht Wirbelsäulengymnastik. Er
erfreut sich einer guten Gesundheit. Wer ihm begegnet, ist erstaunt
über sein jugendliches Aussehen. Komplimente wie »Du hast dich seit
50 Jahren nicht verändert« oder »Dass du 95 bist, musst du dir auf die
Stirn tätowieren«, beschreiben das sehr treffend.
Ophoff freut sich besonders darüber, dass er seine beiden Töchter
an seinem Geburtstag in die Arme schließen kann. Sein Sohn und
seine Frau Elisabeth verstarben viel zu früh.
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4 Das Stadtgespräch
Starkes Comeback
von Mads Barwich
Deutsche Meisterschaft im Kanu-Freestyle
auf der Mugl-Wave in Graz
Die deutsche Meisterschaft im Kanu-Freestyle wurde 2026 erstmals
im Ausland ausgetragen, da in Deutschland derzeit kein geeigneter
Freestyle-Spot mit verlässlichem Wasserstand zur Verfügung steht.
Auf der Mur im österreichischen Graz bot die Mugl- Wave, in der u. a. die
Europameisterschaften 2024 ausgetragen wurden, ideale Voraussetzungen.
Von einem internationalen Team, bestehend aus Roman Glasman, dem Kanu-Club
Graz und vielen Helfern um die neue DKV-Ressortleiterin Andrea
Hacker, wurde eine offene deutsche Meisterschaft unter Beteiligung deutscher,
österreichischer und tschechischer Kanu-Freestyler mit hoher Qualität,
guter Stimmung und internationalem Flair ausgerichtet. Entfernungs- und
terminbedingt reiste der Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda nur mit 2 Kanuten
an. Mit eindrucksvollen Leistungen am 9. Mai 2026 haben die Geschwister
Nele und Mads Barwich vom Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda erneut ihre
Klasse unter Beweis gestellt.
Vor allem für Mads Barwich war der Wettkampf auf der anspruchsvollen
Mugl-Wave ein besonderer Meilenstein. Er sicherte sich im Kajak der Herren
einen hervorragenden zweiten Platz und musste sich lediglich dem Deutschen
Meister Roman Glasman geschlagen geben. Als zusätzlicher Maßstab
startete der Grazer Lokalmatador Philipp Windischbacher außer Konkurrenz.
Barwich verpasste die 1000-Punkte-Marke nur knapp und bestätigte mit
seiner Leistung eindrucksvoll seine Zugehörigkeit zur nationalen Spitze.
Dies ist besonders bemerkenswert, da der 18-jährige in diesem Jahr erstmals
in der Herrenklasse startet. Bereits eine Woche zuvor hatte er beim international
stark besetzten Salza Rodeo in Wildalpen mit Platz drei überzeugt
und war damit bester Deutscher hinter dem französischen Sieger Mathieu
Monier und dem Polen Adam Olesinski. Dem starken Abschneiden ging
eine intensive Vorbereitung voraus: Mads Barwich hatte sich eigens eine
Woche vor Ort in Graz auf die Meisterschaften vorbereitet. Nach der ver-
1 Mads Barwich sicherte sich im Kajak der Herren einen hervorragenden zweiten Platz.
letzungsbedingten Absage der Heim-Weltmeisterschaft 2025 in Plattling
sind diese Ergebnisse als gelungenes Comeback zu werten. Zuvor hatte der
Freestyler von Dezember 2025 bis März 2026 Südamerika bereist und mit
seinem Kajak Wildflüsse und Wasserfälle in Chile, Ecuador und Kolumbien
befahren. Ermöglicht wurde diese außergewöhnliche Reise unter anderem
durch ein Stipendium des Kreissportbundes aus dem Jahr 2025.
Auch seine Schwester Nele Barwich zeigte eine starke Entwicklung: Mit
260 Punkten erzielte sie im Kajak der Damen eine persönliche Bestleistung
und belegte damit Rang sechs. In ihrem Lauf zeigte sie anspruchsvolle
Tricks wie Cartwheel, McNasty und Loop und konnte sich auf dem technisch
schwierigen Wettkampfspot gut behaupten.
Der Blick richtet sich nun nach vorne: Im Juni 2026 stehen die Europameisterschaften
im finnischen Lieksa an. Dorthin reist Mads Barwich gemeinsam
mit seiner Schwester Nele sowie Vereinskollege Justin Niermeier.
Letzterer konnte aus beruflichen Gründen nicht an den Deutschen Meis-
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1 Mads Barwich bestätigt mit seiner Leistung seine Zugehörigkeit zur nationalen Spitze.
terschaften teilnehmen, gehört aber ebenfalls zum starken Aufgebot des
Vereins für die internationalen Wettkämpfe. Unterstützt wird das Team auch
von Familie und Freunden – mit dabei sind die Eltern sowie Linn Schäfer vom
KC Monschau, die in Graz den Deutschen Meistertitel bei den Juniorinnen
gewinnen konnte. Auch im Verein selbst steht ein besonderer Termin bevor:
Der Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda feiert am 30. Mai 2026 sein 70-jähriges
Bestehen mit einem großen Jubiläumsfest. Am Folgetag schließt sich mit
der »Kajak Parcours Challenge« auf der Ems ein sportliches Highlight für
Teilnehmer und Zuschauer an. Für den Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda sind
die Ergebnisse der Deutschen Meisterschaft und die anstehenden Ereignisse
ein starkes Zeichen für die erfolgreiche Arbeit im Leistungs- und Nachwuchsbereich
– und ein weiterer Motivationsschub für die internationale Saison.
Weitere Informationen unter: www.kcwd.de
Stadt Rheda-Wiedenbrück
und Westenergie suchen
die LokalStars 2026
Neuer Preis für nachhaltiges Engagement –
Bewerbung bis Ende Mai
Ob Gemeinschaftsgarten, ehrenamtliche Vorlesegruppe im
Altersheim oder Repair-Café – es gibt viele Menschen, die
mit ihren Ideen das Leben vor Ort besser machen. Mit dem
neuen LokalStars-Award würdigen die Stadt Rheda-Wiedenbrück und
Westenergie dieses Engagement und machen Projekte sichtbar, die
die Kommune nachhaltig lebenswerter, sozialer und zukunftsfähiger
gestalten. Vereine, Gruppen, Initiativen oder engagierte Personen, die
sich für eine starke Gemeinschaft, bewussten Konsum oder eine gesunde
Natur einsetzen, können sich bis zum 31. Mai 2026 bewerben.
Informationen und den Link zur Bewerbung gibt es auf der Homepage
www.rheda-wiedenbrueck.de/lokalstars
2.)
20
Ein
Auf
Ablauf und Preisvergabe Westenergie LokalStars
Nach einem digitalen Bürgervoting wählt eine Jury aus den drei beliebtesten
Projekten einen Sieger. Das Gewinnerprojekt erhält 500 Euro im Rahmen
einer kommunalen Ehrung. Alle kommunalen Gewinner können sich
zudem für den Regionalentscheid qualifizieren – dort warten zusätzlich
bis zu 5.000 Euro Preisgeld. Susen Griemens, Projektleitung Westenergie
20
LokalStars, betonte: »Die besten Ideen entstehen dort, wo Menschen zusammenkommen
und Verantwortung übernehmen. Mit den LokalStars
möchten wir nachhaltige Projekte sichtbar machen und auszeichnen«.
3.)
Ke
—
Fü
30
6 Das Stadtgespräch
Zeit, Danke
zu sagen
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
nach vielen, vielen Jahren beim »Das Stadtgespräch« möchte ich Abschied
nehmen. Gleichzeitig ist es mir ein großes Anliegen, Danke zu
sagen – für viele schöne, spannende und erfüllende Jahre.
Mein Dank gilt den zahlreichen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern
für ihre Hinweise, ihre Unterstützung und das entgegengebrachte
Vertrauen. Ebenso danke ich der Redaktion dafür, dass ich
über so viele Jahre für sie tätig sein durfte, sowie meinen Kolleginnen
und Kollegen für die stets hervorragende Zusammenarbeit. Ein ganz
besonderer Dank gilt meiner Frau, die mir all die Jahre den Rücken
freigehalten und mich, wenn es notwendig war, auch vertreten hat.
Meiner Familie danke ich herzlich für ihr stets großes Verständnis.
Meinen Nachfolgerinnen
und Nachfolgern wünsche
ich viel Erfolg und
Fortune dabei, die Marke
»Das Stadtgespräch« weiterzuentwickeln
und ihre
eigenständige Bedeutung
in der lokalen Medienlandschaft
weiter zu stärken – in
der Vermittlung von Nachrichten,
in der Begleitung
kommunalpolitischer Themen
und des gesellschaftlichen Zusammenlebens,
unabhängig
von Herkunft, Religion, sexueller
Orientierung oder politischer
Bindung.
Mit nunmehr 82 Jahren
möchte ich mich in den Ruhestand
verabschieden – mit mehr
Zeit für meine Frau, meine Familie,
Kinder und Enkelkinder. Zeit für
Freizeit, Hobbys, Muße und Reisen,
frei von Terminen und Verpflichtungen.
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Mo – Fr 10.00 –18.00 Uhr
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
Das Stadtgespräch
7
Alle kleinen
und großen Kinder sind
herzlich eingeladen
31. Mai – Kinderschützenfest beim St. Sebastian
Bürgerschützenverein
1 Die Königin der Sebastianer, Lisa Busch, die seit über einem Jahr dem Vorstand als
Schriftführerin angehört und der frisch gewählte Schatzmeister Stefan Schlepphorst
haben zusammen mit einem Team die Aufgabe übernommen, die Kinder mit einem
eigenen Schützenfest zu begeistern.
Den Sebastianern in Wiedenbrück ist es ein großes Anliegen,
Kindern das Schützenwesen näher zu bringen. Denn sie sind
die Zukunft. Ein Verein kann nur durch das Miteinander von
Jung und Alt überleben.
Vor diesem Hintergrund haben sich ihre Königin, Lisa Busch, die seit
über einem Jahr dem Vorstand als Schriftführerin angehört und der frisch
gewählte Schatzmeister Stefan Schlepphorst zusammen mit einem Team
die Aufgabe übernommen, die Kinder mit einem eigenen Schützenfest
zu begeistern. Bislang ermittelte der Verein das Kinderkönigspaar stets
im Rahmen des Pfarrfestes von St. Pius. Zu dem neu gestalteten Kinderschützenfest
lädt der St. Sebastian Bürgerschützenverein am Sonntag,
dem 31. Mai, von 14.00 bis 18.00 Uhr auf das Gelände des Vereinsheimes
am Platz An Der Reitbahn 8 ein.
Lisa und Stefan möchten, dass sich die Kinder auf dem eigens für
sie gebotenen Schützenfest wohlfühlen und viel Spaß haben. Die Kinder
ermitteln – wie bislang auf dem Pfarrfest – ihre Majestäten mit Geschick
bei einem Vogelwerfen mit Tennisbällen. Der Wettbewerb unterteilt sich
in die Altersgruppe von 5–8 und 9–12 Jahren. Dadurch kann dem Alter
der Teilnehmenden optimal entsprochen werden.
Die Jungschützen planen, die neu ermittelten Kinder-Majestäten
mit einer lustigen Bollerwagenfahrt zu überraschen.
Für Kurzweil wird ebenfalls eine Kinderbelustigung mit der neuen
Hüpfburg des Vereins, XXL-Bausteinen sowie beim spannenden Cornhole-Wurfspiel
u.v.a.m. sorgen. Eine Tombola verspricht tolle Preise.
Selbstverständlich gehören auch coole Getränke, Pommes und Bratwurst
und eine Waffelbäckerei zum Angebot. Wie angekündigt, erhalten die
Teilnehmenden bei der Abgabe des anlässlich des Kinderschützenfestes
verteilten Flyers eine Waffel gratis.
Im Übrigen werden die Getränke und Speisen zu familienfreundlichen
Preisen angeboten. Es sei darauf hingewiesen, dass bei der Vorbereitung
des Kinderschützenfestes auch die seit drei Jahren bestehende
Kinderkompanie involviert ist.
Alle Kinder, ihre Eltern und Angehörigen sind herzlich zum Kinderschützenfest
eingeladen. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.
Der St. Sebastian Bürgerschützenverein freut sich, den Kindern und
Erwachsenen beim Kinderschützenfest mit Spiel, Sport und fröhlicher
Unterhaltung einen erlebnisreichen Tag bieten zu können. Kem
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8 Das Stadtgespräch
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1 (V. l.) Startklar für den 14. AOK-Firmenlauf Wiedenbrück am 10. Juni: Matthias Wehmhöner (AOK-Serviceregionsleiter) und Robert
Becker (Veranstalter) mit AOK-Drachenkind Jolinchen.
Foto: AOK/hfr.
14. AOK-Firmenlauf Wiedenbrück
startet am 10. Juni
KLEESTRASSE 11 . ST VIT
RHEDA-WIEDENBRÜCK
MOBIL: 0172 / 946 30 76
05242 / 377 171
Das Frühlings-Highlight
für alle Unternehmen in
der Region rückt näher.
Wenn am Mittwoch, 10. Juni, um
19 Uhr das Startsignal zum 14.
AOK-Firmenlauf auf dem Marktplatz
Wiedenbrück ertönt, werden
sich wieder tausende motivierte
Läuferinnen und Läufer
gemeinsam auf die Strecke begeben.
Bis zu 2700 Läuferinnen und
Läufer konnten sich bis zum 22.
Mai anmelden. Ende April waren
es bereits über 2.100 aus mehr als
135 Firmen.
Veranstalter Robert Becker
meint: »Es ist immer wieder eine
ganz besondere Atmosphäre,
die bei unserem AOK-Firmenlauf
herrscht. Hier läuft der Azubi neben
seinem Chef. So viele Aktive,
die motiviert und unabhängig
von der Stellung im Betrieb hier
starten, das macht einfach Spaß.
Unser Rahmenprogramm spricht
dazu noch die gesamte Familie
an. Daher verwandeln wir den
Start und Zielbereich in eine große
Partyzone. Der Marktplatz bietet
Teilnehmenden wie Zuschauenden
eine tolle Gelegenheit
zum gemütlichen Beisammensein«.
Außerdem gilt wie jedes
Jahr: »Ankommen ist das Ziel«.
»Bei uns geht es nicht um Hochleistungssport,
sondern um das
gemeinschaftliche Teamerlebnis.
Auch Hobbyläuferinnen und
Hobbyläufer sowie Neueinsteigerinnen
und Neueinsteiger können
am Firmenlauf teilnehmen«,
betont AOK-Service regionsleiter
Matthias Wehmhöner.
Zeitplan und Laufstrecke
Um 19.00 Uhr starten die Walker
und Schüler auf die auf vier Kilometer
verkürzte »light-Distanz«.
Danach gehen die Firmenläufer
um 19.40 Uhr und um 20.20 Uhr
auf die Sechs-Kilometer-Distanz.
Die schöne Laufstrecke führt auf
einem Rundkurs vom Marktplatz
Wiedenbrück durch die Altstadt,
entlang des Emssees und zurück
über den Nordwall.
Auch wer nicht selbst läuft,
sollte ebenfalls unbedingt
zum Marktplatz Wiedenbrück
kommen und seine Arbeitskolleginnen
und -kollegen oder
Familienmitglieder lautstark
unterstützen. »Vorbeikommen
und anfeuern lohnt sich bei der
tollen Atmosphäre auf jeden
Fall und fördert auch den Teamgeist«,
sagt Becker. Alle Infos
gibt es unter www. firmenlaufwiedenbrueck.de.
Das Stadtgespräch
9
Schützenfestival –
Freitag, 12. Juni
Sensationell: Open-Air bei freiem Eintritt
Ab 18.00 Uhr startet am Freitag, dem 12. Juni das Open-Air-Schützenfestival
bei freiem Eintritt auf dem Werlplatz – partnerschaftlich präsentiert
vom Schützenverein zu Rheda und dem Eventwerk Lippstadt. Für
Live-Musik sorgen drei Bands:
Frau Jana und die Anderen
Mit dabei ist die Rock-Pop-Covershow, auf die Bühne gebracht von »Frau
Jana und die Anderen« aus Ostwestfalen. Das ist was Besonderes: Handgemachte
Musik mit Spaß, Können und tollen Stimmen; Beim bestem
Rock- und Popsongs der 1990er und 2000er Jahre. Der Schwerpunkt liegt
auf Metallica, Green Day, Foo Fighters oder den Goo Goo Dolls u. a.
Ein Herzensanliegen ist der Band der Einsatz für gemeinnützige Zwecke.
Die Einnahmen aus dem Auftritt werden entsprechend gespendet.
Momentan unterstützt die Band das Projekt »Jedem Kind ein Hobby«
in Steinhage.
Three n a Box
Auch diese leidenschaftliche Rock- & Pop-Coverband aus OWL steht
für handgemachte Musik, Rock- und Pop-Klassikern in unverwechselbaren
Arrangements. Die Set-Liste reicht von energiegeladenen Songs
FRAU JANA
UND DIE ANDEREN
Est. 2018
MEHR INFOS:
wie »When I come Around« (Green Day) und »We’re Not Gonna Take it«
(Twisted Sisters) über »We Didn’t Start the Fire« (Billy Joel) und »Here I
go Again« (Whitesnake) bis hin zu gefühlvollen Balladen wie »Nothing
Compares to You« (Chris Cornell). PS: Three n a Box spielt ohne Gage. Sie
spendet den Betrag ebenfalls für ein Hilfsprojekt.
Big Maggas – die verrückteste Boygroup Deutschlands
Vier Freunde, ein Unterhaltungsroboter, eine Mission – wo andere Bands
an ihre Grenzen stoßen, setzen die Big Maggas erst an. Mit ihrer eigenwilligen
und darum erfrischend anderen Mischung aus Welthits,
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10 Das Stadtgespräch
Foto: tmephotografie
Publikums. Schräge Showeinlagen und mitreißende Animationen sorgen
für allergrößten Spaßfaktor. Intensiver Kontakt zum Publikum ist
garantiert! Von Sekunde eins an wollen die Jungs nur eins: ein Spektakel.
Seit nunmehr 14 Jahren und über tausend Auftritten im In- und Ausland
sind die Big Maggas im Unterhaltungs-Olymp angekommen und aus
der Party-Szene nicht mehr wegzudenken.
DJ Mr. Lars
Der musikalische Major Tom am Mischpult feuert House, HipHop,
Charts, Pop und Party-Classics aus den Boxen. Seine Mission: Tanzspaß
zum Abheben zwischen und nach den Acts.
So geht gute Unterhaltung
Dieses Open Air-Erlebnis bietet einen bunten, lauten und fröhlichen
Auftakt in ein außergewöhnliches Schützenfest.
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Schützenfestsamstag, 13. Juni
Große Feier mit Qbeatz & DJ Mr. Lars
Nach der feierlichen Abholung des Königspaares mit Throngefolge und
dem spannenden Königsschießen am Nachmittag und der Krönung um
18.33 Uhr auf dem Werl, geht es abends mit dem Empfang der befreundeten
Traditionsvereine bei einer »Großen Feier« weiter.
Dabei ist Qbeatz. Die Party- und Coverband hat es sich zur Aufgabe
gemacht, die Veranstaltung zum Beben zu bringen. Ihr Motto: »Da
wo wir sind, ist Party!« Ihre Spielfreude ist geradezu ansteckend. Egal,
ob es um die größten Hits der letzten Jahrzehnte geht oder um aktuelle
Chartstürmer, diese Band beherrscht alle Genres und bringt das
Publikum dazu, die Tanzfläche zu stürmen und ausgelassen zu feiern.
Mit einer mitreißenden Mischung aus Dance, Disco, Schlager und Pop
schafft Qbeatz die perfekte Atmosphäre – seit vielen Jahren ist Qbeatz
auf Deutschlands Bühnen zuhause.
Schützenfestsonntag, 14. Juni
Gemeinschaft, Emotionen, Höhepunkte und WM-Party
Der Musikalische Königsfrühschoppen mit Frühstück & Ehrungen startet
ab 10.00 Uhr. Karten für das Frühstück gibt es nur im Vorverkauf beim
Sternmarsch und im Vereinsheim. Nachmittags folgen der große Festumzug
zum Schloss Rheda mit Fahnenübergabe, die Königsparade auf dem
Doktorplatz und das Vogelkönigsschießen auf dem Festplatz. Um 19.00
Uhr beginnt die WM-Party mit Großleinwandübertragung des Fußball-
WM-Spiels Deutschland gegen Curaçao. Der Abschluss ist mit DJ Mr. Lars.
An allen drei Tagen
gibt es außerdem einen großen Biergarten, eine vielfältige Food-Meile,
eine Kirmes mit Autoscooter, Schießbude und Kinderkarussell. Eine Fahrt
mit dem Kinderkarussell kostet nur 0,50 Euro.
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1 Kaiser Jens Noack und Königin Silke Koeper regieren das Schützenvolk in Rheda mit
Bravour und Leidenschaft.
Schützenfest bei den
Stadtschützen
Der Schützenverein zu Rheda e.V. von 1833 verbindet seit fast 200
Jahren Tradition mit Verantwortung für seine Heimatstadt. Sein
Schützenfest ist ein Ausdruck von Miteinander, Respekt und
gelebter Gemeinschaft – Werte, die gerade heute nichts von ihrer Bedeutung
verloren haben.
Den feierlichen Auftakt bildet traditionell der ökumenische Gottesdienst
mit anschließendem Sternmarsch eine Woche vor dem Festwochenende.
Dieser Moment der Besinnung stimmt die Schützinnen und
Schützen auf die kommenden Tage ein und führt sie als Gemeinschaft
zusammen. Im Fokus stehen dabei die Majestäten.
Der Weg zum Kaiserthron
Jens hatte bereits einmal die glückliche Hand beim Schießen – 2002 war
er bereits Schützenkönig im Verein. Doch nun hatte Jense einen Plan, der
12 Das Stadtgespräch
1 Kaiser Jens Noack und Königin Silke Koeper (Mitte) mit den Thronpaaren (v. l.) Marvin
Hoffmann und Laura Haase, Heidi Smolinski und Alwin Pieczewski, Barbara Gresch
und Alexander Leweling. Tanja und Dirk Buschmaas stellen die Thronoffiziere.
kühner war als eine Polonaise im Schneesturm: Er wollte Kaiser werden.
Dann war im November 2024 dieser magische Moment. Nach ein
paar Bierchen traute Jens sich die alles entscheidende Frage an Silke zu
richten: Als Kind war sie schon eine strahlende Kinderkönigin, doch der
wahre Thron war ihr bisher verwehrt geblieben. Jens Worte trafen sie wie
ein goldener Pfeil: »Wenn ich es noch einmal schaffe, die finale 10 zu
schießen, wirst du meine Königin!« Silkes Herz machte einen Freudensprung.
Das klang fast wie ein Heiratsantrag, nur mit mehr Glanz und
Pulverdampf. Sie sagte sofort ja, und die Vorfreude auf das kommende
Schützenfest begann sofort in ihren Adern zu kribbeln.
Dann kam im vergangenen Jahr das Stadtschützenfest. Bei dem
Wettkampf fiel in einem wahren Nervenkrieg für Jens die letzte finale 10!
Die tolle Kaiserzeit mit vielen Veranstaltungen, Events und Highlights
begann. Neue Bande wurden geknüpft. Das ereignisreiche Jahr
bleibt für immer unvergessen.
Treuer Begleiter in dieser Zeit war der Thron. Dazu zählen Barbara
Gresch und Alexander Leweling, Heidi Smolinski und Alwin Pieczewski
sowie Laura Haase und Marvin Hoffmann als Thronpaare. Tanja und
Dirk Buschmaas stellen die Thronoffiziere. Als Kaiser- und Königinnengruppen
stehen der Throngesellschaft die Gruppen 74er Jung-Gaukenbrink,
Die Wilden und Elite 85 zur Seite. Nach den Gewehrreinigen der
Vereinsgruppen ist das Ende der Amtszeit leider schon in Sicht. »Wo ist
nur das Jahr geblieben?«, fragen sich Jens und Silke.
Sie möchten sich bedanken: Bei ihrem tollen Thron und den besten
Thronoffizieren, bei dem super Vorstand, bei allen, die an der Straße
1 Mit dem 181. Schuss beendete Axel Witting das Vogelschießen als neuer Vogelkönig.
gestanden haben, um ihnen zuzuwinken und natürlich bei allen Schützenschwestern
und -brüdern, die sie das ganze Jahr so schön unterstützt
haben. Sie wünschen dem nachfolgenden Königspaar viel Freude, spannende
Erlebnisse und ein ebenso erinnerungsreiches Thronjahr.
Wenn der Adler zum Vogelkönig fällt
Schützenfestsonntag 2025, 19:29 Uhr. Ein Schuss zerreißt die Spannung
– der Adler fällt. Für einen kurzen Moment scheint die Zeit stillzustehen…
und dann explodiert der Platz. Jubel, Applaus, pure Emotion: Axel
Witting ist Vogelkönig!
Mit dem 181. Schuss beendet er ein Vogelschießen, das an Spannung
kaum zu überbieten war. Bei strahlendem Sommerwetter verfolgten
hunderte Zuschauer das Geschehen am Werl – und sie sollten ein Finale
erleben, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Doch der Weg zum
entscheidenden Treffer war alles andere als einfach. Der Vogel zeigte
sich hartnäckig, verlangte den Schützinnen und Schützen alles ab –
und sorgte für packende Momente bis in die Schlussphase. Bereits früh
fielen die ersten Insignien: Helga Neumann sicherte sich mit dem 11.
Schuss die Krone. Ivanova Zivka holte mit der 23. Patrone den Anker.
Mandy Sommerfeld bewies Durchhaltevermögen und trennte den Adler
von seinem Apfel. Thomas Langer sicherte sich schließlich mit dem 78.
Schuss das Zepter.
Doch dann kam dieser eine Moment, auf den alle gewartet hatten.
Axel Witting tritt an. Konzentriert. Ruhig. Fokussiert. Ein kurzer
Augenblick der Stille – dann der Schuss. Treffer. Der Vogel fällt. Und mit
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1 Die Jugendkönigin Leonie Mühle mit Prinz Tristan Himmelspach
ihm bricht ein Sturm der Begeisterung los, wie man ihn nur bei ganz
besonderen Augenblicken erlebt.
Der Vogelkönig ist Elektroniker bei Miele in Gütersloh und seit Jahren
fest im Vereinsleben verankert. Als Musiker im Fürstlichen Trompetercorps
Rheda bewies er direkt nach seiner Krönung, dass er nicht nur mit
dem Gewehr, sondern auch musikalisch den Ton angeben kann. Kaum
im Festzelt angekommen, wurde gefeiert, gesungen und gelacht – die
Stimmung: absolut am Siedepunkt
Schülerkönig und Jugendkönigin
Beim traditionellen Sternmarsch, der die Schützenfestwoche einläutet,
traten auch die Schüler der Stadtschützen zu einem besonderen Wettkampf
an: Beim Schießen um den Titel »Schüler des Jahres« setzte sich
Paul Horstkemper durch und sicherte sich die begehrte Auszeichnung.
Am Schützenfestsamstag
folgte dann das Jugendkönigsschießen.
Leonie
Mühle, die bereits 2013
Schülerkönigin war, krönte
sich mit dem 132. Schuss zur
diesjährigen Jugendkönigin.
Zu ihrem Prinzen ernannte
sie Tristan Himmelspach.
Die Insignien des stolzen
Holzadlers sicherten sich
Marlon Lepkojis (Anker),
Marvin Becker (Krone), Kira
Hardekopf (Apfel) und Felix
Stefes (Zepter). Für Leonie
und Tristan begann damit
ein ereignisreiches Jahr
voller Schützenfeste in der
näheren und weiteren Umgebung.
Kem
1 Paul Horstkemper sicherte sich die begehrte
Auszeichnung »Schüler des Jahres«.
14 Das Stadtgespräch
Stadtschützen blicken
optimistisch nach vorne
Jahreshauptversammlung des Schützenvereins
zu Rheda e. V. von 1833
Die Stadtschützen hielten im Schießstand am Werl Rückschau
auf ein spannendes Schützenjahr. Insbesondere aber diente die
Jahreshauptversammlung der Information über richtungsweisende
Entscheidungen zum bevorstehenden Schützenfest.
Die Freude war Oberst Alexander Himmelspach bei der Ankündigung
des neuen Festwirts anzusehen. Es ist das »eventwerk Lippstadt«. In
Rheda-Wiedenbrück ist der führende Anbieter von Streefood-Festivals in
NRW schon seit Jahren bekannt, machte sich als Partner des Parkfestivals
in der Flora Westfalica einen Namen.
Als Partner der Stadtschützen kümmert er sich bei dem Stadtschützenfest
am Werl jetzt mit versierter Erfahrung um das Musikmanagement,
das Catering, die Kirmes und das Zelt.
Weitere Zukunftsthemen
Unter »Verschiedenes« wurde die Idee angesprochen, der Schießsportabteilung
eine Dart-Gruppe anzugliedern. Angedacht sei eine Teilnahme
am Liga-Betrieb und die Installierung von zwei Dart-Automaten sowie
von Steel-Dart-Scheiben.
Neu gegründet hat sich für die Stadtschützen ein Förderverein. Damit
ist es möglich, Spendenquittungen auszustellen. Der Förderverein heißt
»Verein der Freunde und Förderer des Schützenvereins zu Rheda von 1833«.
Auf dem Werlkönig wollen die Stadtschützen eine Solaranlage errichten.
Bereits nach vier Jahren würde sich die Investition rechnen.
Die Zahl der privaten Feiern im Schießstand hat sich leider nicht
erhöht. Die Unterhaltung des Vereinsheims kostet dem Verein aber jedes
Jahr eine Menge Geld. Himmelspach lud deshalb alle Schützinnen
und Schützen ein, private Feiern im Vereinsheim auszutragen. Schießstandwart
Manni Neumann würde sich um entsprechende Angebote
kümmern.
Den von der Öffentlichkeit gerne genutzten Spielplatz am Schießstand
möchten die Schützen an die Stadt übergeben. Entsprechende
Gespräche würden mit dem Bürgermeister geführt. Der Schützenverein
muss sich bei einer Abtretung nicht mehr um die Wartung des Platzes
kümmern und ist auch nicht mehr haftbar. Aktuell ist der Spielplatz
aufgrund eines Geräteschadens gesperrt.
Dank & Rückblick
Der Oberst freute sich die amtierende Majestät Kaiser Jens Noack begrüßen
zu können. Er dankte allen Aktiven, Helfenden sowie Förderern
und Sponsoren für ihre Treue zum Schützenverein und für die Unterstützung.
Sein besonderer Dank galt dem Organisationsteam mit dem
Kompliment »Hut ab!« Zudem ließ er das Schützenjahr Revue passieren.
Durch das neue Präventionsgesetz sei die Erarbeitung eines Schutzkonzepts
erforderlich geworden. In einer Erweiterung der Satzung erfolgt
ein Hinweis auf das Konzept.
Kassenbericht
Kassierer Hendrik Eckert berichtete, dass die Kassenführung aufgrund
der steigenden Kosten herausfordernd sei. Die Miet- und Pachteinnahmen
würden den Schützenverein zu Rheda aber in die Lage versetzen,
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Der Vorsitzende der
Schießsportabteilung
Volker Remken dankte Thorsten
Bocks für seinen langjährigen
Einsatz in der Schießsportabteilung
und die erzielten Ergebnisse.
Wie bereits in den vergangenen
Jahren, haben die Stadtschützen
erfolgreich an den Rundenwettkämpfen
und Meisterschaften bis
hin zur Landesmeisterschaft teilgenommen.
Bei den Stadtmeisterschaften
hätten sie abermals den
zweiten Platz errungen. Bei der
Veranstaltung »Rheda erblüht«
hätten sich die Stadtschützen
wieder gut präsentieren und neue
Mitglieder gewinnen können.
Der zweite Schießoffizier Michael
Niermann berichtete, dass
leider immer weniger Schützen
schießen würden. Bei einigen
Wettbewerben seien die Teilnehmerzahlen
extrem rückläufig.
Er warb für eine verstärkte Teilnahme
für das donnerstags und
sonntags stattfindende Schießtraining.
Veranstaltungen, wie
der Gruppen-Kompanie-Pokal, das
Frühjahrspreisschießen würden
weiterhin gut angenommen. Luft
nach oben gebe es aber beim Osterpreisschießen,
dem Schinkenund
Weihnachtspreisschießen.
Die erste Bedingung des Jahres
errang mit 85 Ringen Jonas
Bocks. Den Neujahrspokal konnte
sich Volker Remken sichern.
Am Waffensachkundelehrgang
nahmen Lara Paula Niermann,
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1 Die diesjährige Schützenrevue 2026
Alina Sophie Bocks, Yannick Ernst
und Tristan Himmelspach teil. Sie
werden als Aufsichten eingesetzt.
Der Dank des Schießwarts galt
der Firma Holste. Sie hat für das
Vogelschießen zwei neue »Adler«
gesponsert.
Jugendabteilung
Auf ein erfolgreiches Jahr blickte
Marvin Hoffmann, Leiter der
Jugendabteilung mit Freude und
auch ein wenig Stolz. Die Jugend
sei mittlerweile auch bei Veranstaltungen
außerhalb des Schützenfestes
zu einem festen Bestandteil
des Vereinslebens geworden. Ein
realistischeres und effektiveres
Training würde mit dem neuen
Scatt-Gewehr erzielt, das durch die
Spende der Jahreshauptversammlung
2024 ermöglicht wurde. Eine
Vereinsfreundschaft habe die Jugendabteilung
mit dem örtlichen
Kanuverein aufgebaut. Gemeinsam
gehe man Kanufahren und lege
anschließend im Schießstand an.
Sportlich gehöre die Jugendabteilung
zu den stärksten Gruppen
bei den Kreismeisterschaften. In
der Disziplin Luftgewehr Freihand
Juniorinnen belegten die Schützinnen
die Plätze 2 bis 4. Jonas Bocks
belegte in der Klasse Luftpistole Junioren
II den ersten Platz. Auch die
Rundenwettkämpfe konnte die Jugend
sehr erfolgreich abschließen.
16 Das Stadtgespräch
1 Über Wanderpokale freuten sich Jonas Bocks (2. v. l.), er errang die 1. Bedingung des Jahres, und Volker Remken – er sicherte sich
den Neujahrspokal. Oberst Alexander Himmels pach (r.) und Kaiser Jens Noack (l.) beglückwünschten sie zu diesem Erfolg.
Ein wichtiger Punkt sei die personelle
Verstärkung durch vier neue
Aufsichten, die ihre Waffensachkunde
erfolgreich abgeschlossen
haben. In einer weiteren Schulung
sollen sie den sicheren und
pädagogisch wertvollen Umgang
mit Kindern und Jugendlichen erfahren.
Ein besonderes Highlight
ist die Jugendfahrt in die Älteste
Jugendherberge Europas – auf
die Burg Altena. Nach dem Motto
»was die Großen können, können
wir auch« holte Leonie Mühle den
Titel der Jugendkaiserin. Sie wird
beim Schützenfest als erste die
neue Jugendkrone tragen. Diese
wurde dankenswerterweise vom
Hauptverein gespendet, so Marvin.
Er kündigte an, dass er nach
gut 15-jährigem Einsatz für die Jugendabteilung
nunmehr seine Arbeit
im Vorstand beenden und auf
dem diesjährigen Vereinsjugendtag
nicht erneut zur Wahl antreten
möchte. Er dankte der gesamten
Jugend für das über so viele Jahre
hinweg geschenkte Vertrauen,
den Aufsichten und Eltern für die
hervorragende Zusammenarbeit
sowie allen Unterstützern, aber
auch den Kritikern, die ihn immer
wieder zum Nachdenken gebracht
und ihm geholfen hätten, die richtigen
Entscheidungen zu treffen.
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Familien erlebnis
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Drei Tage Ausnahmezustand im
Jahnstadion Wiedenbrück
Vom 12. bis 14. Juni 2026 verwandelt sich das Jahnstadion Wiedenbrück
in eine außergewöhnliche Open-Air-Eventlocation:
Mit einem dreitägigen Veranstaltungsformat schafft der SC
Wiedenbrück ein einzigartiges Erlebnis aus Party, Live-Musik und Familienunterhaltung
– und setzt damit ein starkes Zeichen für die regionale
Eventkultur.
MalleParty
Den Auftakt bildet am Freitag, den 12. Juni 2026, die MalleParty Wiedenbrück
2026. Ab 17.00 Uhr wird das Stadion zur Mallorca-Hochburg, wenn
bekannte Größen der Partyszene wie Ikke Hüftgold, Isi Glück, Calvin
Kleinen, HONK!, Nina Reh, DJ Timo Scheppert und Breitner für ausgelassene
Stimmung sorgen. Ergänzt wird das Line-up durch die aufstrebende
Newcomerin Sunnyfly. Durch den Abend führt Moderator DJ Käpt’n Käse,
der das Publikum mit viel Energie durch die Show begleitet. Tickets ab
29,99 € (ggf. zzgl. Gebühren und Versandkosten).
Dick Brave
Am Samstag, den 13. Juni folgt ab 15.00 Uhr der zweite Veranstaltungstag
mit einem hochkarätigen Live-Programm. Höhepunkt des Abends ist der
Auftritt von Dick Brave, der gegen 20.00 Uhr erwartet wird und mit seiner
Band den unverwechselbaren Rock’n’Roll-Sound ins Jahnstadion bringt.
Bereits im Vorfeld sorgen Nasty Habits und The Goodbeats für beste
Live-Stimmung. Tickets ab 59,35 € (zzgl. Gebühren und Versandkosten).
18 Das Stadtgespräch
Familientag mit HerrH & WM
Der Sonntag, 14. Juni, steht ganz im Zeichen der Familie – bei freiem
Eintritt für alle Besucher. Ab 15.00 Uhr startet ein abwechslungsreiches
Familienprogramm mit Minikicker-Turnier, Hüpfburgen und Fußball-Dart.
Ab 17.00 Uhr begeistert Kinderliedermacher HerrH die kleinen
und großen Gäste.
Den emotionalen Höhepunkt bildet um 19.00 Uhr das große Public
Viewing des Spiels der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026.
Wenn Deutschland aufläuft, wird das Jahnstadion zur gemeinsamen
Fan-Arena – mit echter Stadionatmosphäre, Gemeinschaftsgefühl und
Gänsehautmomenten.
Starker Rahmen
An allen drei Tagen erwartet die Besucher eine professionell organisierte
Veranstaltung mit hochwertiger Infrastruktur, vielfältigem Gastronomieangebot
sowie einem durchdachten Sicherheits- und Veranstaltungskonzept.
Stadionerlebnis
»Mit diesem Eventwochenende möchten wir Menschen zusammenbringen
– unabhängig von Alter oder Interessen. Gerade der Sonntag mit
kostenfreiem Eintritt und dem Deutschlandspiel steht für Gemeinschaft
und echtes Stadionerlebnis«, so der Veranstalter.
Tickets für Freitag und Samstag sowie Kombitickets sind über den
offiziellen Ticketshop des SC Wiedenbrück sowie an bekannten Vorverkaufsstellen
erhältlich.
Veranstaltungsübersicht:
Freitag, 12. Juni: MalleParty (ab 17.00 Uhr)
Samstag, 13. Juni: Live-Konzerte (ab 15.00 Uhr | Dick Brave ca. 20.00 Uhr)
Sonntag, 14. Juni: Familientag (ab 15.00 Uhr | kostenloser Eintritt | HerrH
ab 17.00 Uhr | Deutschlandspiel 19.00 Uhr)
Ort:
Jahnstadion Wiedenbrück
Weitere Informationen zu Programm, Tickets und Eventdetails unter
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Die ganze Bauerschaft
feiert Schützenfest
Schützenverein Linzel lädt ein
Die Schützenfestsaison ist in vollem Gang: Auch in der schönen
ländlichen Bauerschaft Linzel, in der Ansiedlung rechts und
links des Grenzweges rückt das Hochfest in greifbare Nähe.
Die Vorbereitungen hierzu laufen bereits auf Hochtouren, denn schon
in wenigen Wochen ist es dann endlich soweit!
Das jährliche Schützenfest bietet die perfekte Gelegenheit alte Freunde
wiederzusehen, als auch neue kennenzulernen, Traditionen und Rituale mit
Freunden und Nachbarn aufleben zu lassen oder auch mal völlig neue zu
erfinden. Das Schützenfest in Linzel soll der Ort sein, an dem die ganze Bauerschaft
und die umliegenden Gemeinden im sogenannten »Dreiländereck«
zusammenkommen und gemeinsam feiern. Von diesem nachbarschaftlichen
Bazillus lassen sich die Gäste gerne anstecken. Bis aus Langenberg,
Batenhorst und Stromberg und Wiedenbrück kommen sie angefahren, um
hier mitzufeiern. Der Schützenverein lädt alle Linzler, die Bewohner der
umliegenden Höfe und Ortschaften ganz herzlich zum diesjährigen Schützenfest
am Freitag, 26. und Samstag, 27. Juni ein. Ort des Festes ist in diesem
Jahr der Hof Gregor Lohmann in Batenhorst, Grenzweg 34.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die bei den Vorbereitungen für
das Fest mit anpacken, insbesondere dem Königspaar Patrick Kathöfer
und Jule Vogelsänger. Sie haben mit ihrer Throngemeinschaft mit
Frohsinn und guter Laune den Schützenverein Linzel bei allen Anlässen
hervorragend repräsentiert. Zum Schützenfest werden die königlichen
Majestäten mit einem Bus von ihrem Domizil in Röckinghausen abgeholt.
Ihre Thronzeit geht am Samstagnachmittag mit dem Vogelschießen zu
Ende. Die Throngesellschaft denkt mit Freude an die gemeinsame Zeit:
»Es ist einfach schön, die Gemeinschaft der Linzler Schützen zu erleben«.
In dem ländlich gelegenen Schützendomizil im Grünen genießen
die Gäste gerne ein paar entspannte Stunden. Für Kurzweil ist bestens
gesorgt: Mit zünftiger Marschmusik des Spielmannszuges St. Sebastian
Wiedenbrück, DJ Arnie, einer großen Tombola, Festball und natürlich
dem spannenden Wettbewerb um die Königswürde, der Proklamation
der neuen Majestäten und vielem mehr. Der Eintritt zu den Festbällen
am Freitag- und Samstagabend ist frei.
Seit der Generalversammlung in 2025 können Frauen beim Linzler
Schützenfest mitmachen. Die Entscheidung fiel einstimmig. Mit der
Entscheidung war Linzel zwar spät dran. Aber seit 2025 haben auch erst
einige andere größere Vereine, beispielsweise Wadersloh, diesen überfälligen
Schritt gemacht, »weshalb wir uns in guter Gesellschaft befinden«,
so Daniel Grünebaum vom Vorstand.
25 Damen sind seit Mai 2025 schon beigetreten. Da der Schützenverein
Linzel keine Kompanien hat, gibt es auch nicht extra eine Damen-Kompanie,
sondern die Frauen laufen ganz normal mit weißem
Hemd, schwarzer Hose und grüner Krawatte im Umzug mit. Kem
Worte des Königspaares
Ein Jahr voller Dankbarkeit & Erlebnisse
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rheda-Wiedenbrück,
liebe Schützenbrüder und Schützenschwestern,
liebe Throngesellschaft,
so schnell kann die Zeit vergehen. Gerade noch den Vogel fliegen lassen,
20 Das Stadtgespräch
1 Das Königspaar Patrick Kathöfer und Jule Vogelsänger (Mitte) mit der Throngesellschaft: Jan Schnieders, Lara Schulte, Noah Diekhans, Greta Gödecke, Luis Jakobtorweihen,
Annika Arndt, Nils Manche, Marvin Schiedel, Vivien Mußmann, Jona Diekhans, Leonie Pagenkemper, Lars Witte, Saskia Kathöfer, Henri Schnieders. Es fehlt: Robin Möllers.
neigt sich ein unvergessliches Jahr als Schützenkönigspaar des Schützenvereins
Linzel von 1961 schon wieder dem Ende zu. Es war ein Jahr
voller Emotionen und Geschichten, voller Freundschaft, Gemeinschaft
und Tradition, sowie vieler schöner Begegnungen und Erlebnisse.
Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bei allen bedanken, die
dieses Jahr für uns so unvergesslich gemacht haben:
Unser tiefster Dank gilt dem gesamten Schützenverein Linzel für euer
Vertrauen, eure stetige Unterstützung und die großartige Gemeinschaft,
die wir bei allen Terminen und Gastauftritten erleben durften. Es ist uns
eine Ehre, Teil der Geschichte dieses besonderen Vereins zu sein. Von
ganzem Herzen danken wir unserer wunderbaren Throngesellschaft. Ihr
wart mehr als Begleiter, ihr seid echte Freunde. Mit eurer Energie, eurer
Fröhlichkeit und eurem Rückhalt habt ihr dieses Jahr für uns erst so
lebendig und unvergesslich gemacht, wie es letztendlich war. Das wird
uns immer miteinander verbinden. Auch unseren Familien und Nachbarn
gilt unser Dank für eure ständige und unerlässliche Unterstützung über
das ganze Jahr hinweg. Das ist nicht selbstverständlich und werden wir
euch nie vergessen.
Danke an alle Rheda-Wiedenbrücker Bürgerinnen und Bürger, denn
eure Begeisterung und eure Herzlichkeit haben uns durch das Jahr getragen
und machen jedes Schützenfest erst zu dem, was es ist – ein
lebendiger Ort voller Tradition, Freundschaftlichkeit und Gemeinschaftlichkeit.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge übergeben
wir die Königswürde – voller Zuversicht, dass unsere Nachfolger das Amt
mit Würde, Engagement und Freude weiterführen werden und genauso
ein schönes Jahr erleben, wie wir es durften.
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Das Stadtgespräch
21
1 Strahlende Freude nach dem Königsschuss 1 Antreten für die Majestäten
Festfolge
1 Wenn Linzel feiert, steppt der Bär.
Zum Abschluss dieses unvergesslichen Jahres freuen wir uns auf ein
weiteres großartiges Schützenfest am vierten Juni-Wochenende und auf
viele weitere schöne Begegnungen mit euch allen!
Mit herzlichen Grüßen und einem dreifachen »Horrido«
Patrick Kathöfer & Jule Vogelsänger
Euer Linzeler Schützenkönigspaar 2025/2026
Freitag, 26. Juni
Ab 18.00 Uhr Treffen auf dem Festplatz
19.30 Uhr Antreten zum Abholen des Königspaares
20.00 Uhr Einmarsch ins Festzelt und Empfang der Gastvereine,
anschl. Festball; Musikalische Begleitung: DJ,
Spielmannszug St. Sebastian Wiedenbrück
Samstag, 27. Juni
14.00 Uhr Treffen auf dem Festplatz
14.30 Uhr Antreten zur Abholung des Königspaares
mit Gefolge
16.30 Uhr Königsparade auf dem Festplatz anschl.
Kaffeetrinken und Kinderbelustigung
17.00 Uhr Vogelschießen, anschl. Tombola
20.30 Uhr Königsproklamation mit Vorstellung der neuen
Majestäten, anschl. Festball
Sonntag, 28. Juni
Ab 11.00 Uhr Schützenfrühschoppen
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22 Das Stadtgespräch
4 Das »Vincent Peirani Trio« startet mit dem »Jokers-Projekt« die Saisoneröffnung.
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Unser
Konzertprogramm
2026/2027 steht
Abos ab dem 8. Juni, Einzelkarten
ab dem 16. Juni im Vorverkauf
Nach der Saison ist vor der Saison… und nach einer erfolgreichen und
musikalisch hervorragenden Saison 2025/26 knüpft der neue Vorstand
des Jazz-Clubs Rheda-Wiedenbrück an das bisher gebotene an und beginnt
das Programm 2026/27 gleich mit einem Kracher, der wie gewohnt
in unserem »Jazztempel« im Eventbereich des Restaurants Abrahams
gezündet wird.
Der Ausnahmemusiker am Akkordeon und an der Klarinette Vincent
Peirani wird uns am 30. September 2026 mit seinem kongenialen Trio,
bestehend aus Federico Casagrande an der Gitarre und Ziv Ravitz an den
Drums mit ihrem Projekt »Jokers« auf eine musikalische Reise entführen
und verzaubern.
Am 14. Oktober 2026 folgt gleich ein weiterer Konzerthöhepunkt: Berlin
meets Odessa. Der Multiinstrumentalist Sebastian Studnitzky mit seiner
Trompete, bekannt für seinen faszinierend emotional wie auch intimen
Ansatz mit atmosphärischer Tiefe und der in Odessa lebende Pianist Andrii
Pokaz präsentieren uns ihr aktuelles, enthusiastisch gefeiertes Duoprojekt.
Klassische Instrumente mit jazzigen Arrangements erklingen am
11. November 2026 beim europaweit gefeierten Matthieu Saglio Quartett,
bei dem das Cello und die Violine gekonnt harmonisch frech den Ton angeben
– Kammerjazz in Vollendung.
Jazztradition und frische Klangwelten werden musikalisch am
03. Februar 2027 verwoben, wenn das Barbara Barth Trio feat. Gero
Körner & Caspar van Meel die Musik von Duke Ellington mit ihrem
eigenen Sound traditionell und zugleich neu interpretiert.
Das Stadtgespräch
Als krönenden Abschluss der Saison 2026/27 erwartet uns am
03. März 2027 wiedermal ein besonderer Local Hero: der in Hamm geborene
Pianist und Keyboarder Bene Aperdannier wird mit seinem Trio
einen virtuosen Klangkosmos aus farbenfrohen Grooves in unserem
»Jazztempel« zelebrieren.
Für unsere Jazz-Club-Mitglieder sind ab Montag, den 08. Juni 2026 die begehrten
Abo-Karten (Sitz- bzw. Stehplatz 135 € bzw. 115 €) oder auch Einzelkarten
für alle oben aufgeführten fünf Abende zu erwerben: Diese können
nur bei der Flora Westfalica am Rathausplatz und vor Ort erworben werden.
Erweitert wurde übrigens das Stehplatz-Kontingent auch für Abonnements.
Viele >Stehplatz-Hörende< können einen Sitzplatz mit perfekter
Hör- und Sichtperspektive im Abrahams genießen – haben aber keinen
Anspruch darauf.
Der reguläre Vorverkauf der Einzelkonzertkarten beginnt offiziell am
Dienstag, den 16. Juni 2026, bei der Flora Westfalica, am Rathausplatz 8-10
und auch im Ticketshop auf der Webseite, sowie bei www.Eventim.de.
Die Einzelkarten kosten unverändert 31 € pro Sitzplatz und 27 € pro
Stehplatz. Ermäßigungen sind möglich und müssen an der Abendkasse
nachgewiesen werden.
Die Erfolgsgeschichte von VerTANZt des Jazz-Clubs geht weiter
und wird aufgrund der umwerfenden Resonanz fortgesetzt. Hier
die geplanten VerTANZt-Termine in >La Cantina<, Bosfelder Weg 7
(19:00 bis 22:00 Uhr) zum Vormerken:
16.09.2026 / 28.10.2026 / 25.11.2026 / 13.01.2027 / 17.03.2027 / 19.05.2027
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Das Stadtgespräch
25
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1 Das Leitungsteam mit Melanie D’Ambrosio für den pädagogischen Part und die für kaufmännische Angelegenheiten zuständige
Anne Böckmann (r. auf dem Foto) mit Erziehenden und Kindern im Freigelände der Spielkiste.
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30 Jahre Kita Spielkiste
an der Nordstraße:
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Der Verein Elterninitiative
Spielkiste e. V. freut sich
dieses Jahr, das 30-jährige
Bestehen der Kita Spielkiste an
der Nordstraße 37 feiern zu dürfen.
In den vergangenen Monaten
haben die Erziehenden der Einrichtung
und der Vorstand der Elterninitiative
intensiv an den Vorbereitungen
für das Jubiläumsfest
gearbeitet. Die offene Feier findet
am 20. Juni von 11 bis 17 Uhr rund
um die Kita statt. Die Kinder dürfen
sich auf ein tolles Programm,
u. a. mit Zauberer, Luftballonkünstler,
Hüpfburg, Eisenbahn u.
v. m. freuen. Natürlich wird auch
für das leibliche Wohl gesorgt.
Die Besuchenden erwarten kühle
Getränke, ein Kuchenbuffet und
gegrillte Köstlichkeiten.
Der Vorstand und das Kita-Team
laden die Kita-Kinder
mit ihren Familien, ehemalige
Mitglieder und alle Interessierten
herzlich ein.
Lange her
40 Jahre ist es her, dass ein paar
engagierte Eltern sich mit dem
Mangel an Kita-Plätzen in Rheda-Wiedenbrück
nicht zufrieden
gaben und die Sache selbst in die
Hand genommen haben.
Der Verein »Elterninitiative
Spielkiste e. V. wurde gegründet
und damit die Trägerschaft der
heutigen Kita. Sie startete mit
einer Gruppe an der Geschwister-Graf-Straße.
Vor 30 Jahren zog
die Kita Spielkiste an die Nordstraße
37 um. Hier fand sie in dem neu
errichteten Gebäude genügend
Platz, um der stark angewachsenen
Nachfrage der Eltern nach
einem Kita-Platz in der Spielkiste
nachkommen zu können. Sie eröffnete
mit vier Gruppen.
Viel bewegt
Das Leitungsteam mit Melanie
D’Ambrosio für den pädagogischen
Part und die für die kaufmännischen
Angelegenheiten
zuständige Anne Böckmann erinnerte
im Gespräch mit uns an Betty
Stroop. Die Gründungsleiterin
»war maßgeblich für den Aufbau
und die erfolgreichen Folgejahre
der Spielkiste verantwortlich«, so
D’Ambrosio. »Aufgrund ihrer wertvollen
Leistung konnte die Einrichtung
mit dem Leitungswechsel im
Jahr 2015 kontinuierlich weiterentwickelt
und zu dem gemacht
werden, was sie heute ist – und
weshalb wir nun dieses Jubiläum
feiern können.«
Der Vorstand des Trägervereins
arbeitet Hand in Hand mit dem
Leitungsteam zusammen. Die
Einrichtung ist zu keiner Zeit stehen
geblieben. Sie hat sich immer
weiterentwickelt. Dabei war sie
immer nah an den Bedürfnissen
der Kinder und Eltern dran. Was
es hier schon alles gab und wie es
sich entwickelt hat, stellte D’Ambrosio
uns in Schlagworten vor:
26 Das Stadtgespräch
1 Die Gründungsleiterin Betty Stroop
war maßgeblich für den Aufbau und
die erfolgreichen Folgejahre der Spielkiste
verantwortlich.
· von 4 auf 5 Gruppen (eine Gruppe
1–3 Jahre, vier Gruppen von 2 bis
zum Schuleintritt) mit insgesamt
102 Kindern, davon derzeit vier
Inklusionskinder.
· bedürfnisorientiertes Arbeiten
· von den Schulkindern zu den
ganz Kleinen
· von der Regelzeit Kindergarten
vormittags und dann nochmal
nachmittags, ohne Essen, zur
Blocköffnungszeit mit Essen
· von nur wenigen Tageskindern
bis hin zu fast 100% aller Kinder
in der Tagesbetreuung
· von nur 9 Erziehenden bis hin zu
heute 23 pädagogischen Mitarbeitenden
plus zwei Köchinnen,
die jeden Tag frisch kochen, zwei
1 Das Spielen der Kinder im Freien fördert die Bewegung und motorische Entwicklung,
Kreativität und Gemeinschaft.
Kitahelfenden, einem Hausmeister
und den Reinigungskräften
· vom alten Kindergartengesetz
bis hin zum neuen KiBiz
· von der Tagesstätte zum Familienzentrum
· von Kindergartenkindern bis hin
zu Familien
· von einem Konzept zu einem
neuen, mit der wichtigsten Aussage,
die uns als Spielkiste prägt
und in unserem Leitbild festgeschrieben
ist: Spielend lernen
fürs Leben, entsprechend des
Credos von Astrid Lindgren: »Kinder
sollten mehr spielen, als viele
Kinder es heutzutage tun. Denn
wenn man genügend spielt, solange
man klein ist, dann trägt
man Schätze mit sich herum, aus
denen man später sein ganzes
Leben lang schöpfen kann«.
Das alles wäre nicht möglich
gewesen ohne die Kinder und
Eltern, die einen Platz gesucht
haben, an dem sie wertgeschätzt
und sich gut aufgehoben fühlen
konnten, ein Ort zum Spielen,
Lernen, Lachen und Großwerden.
Es wurde damit auch ein Ort
geschaffen, an dem man gerne
arbeitet. »Das sieht man an auch
an unseren Mitarbeitenden: Zwei
gehören vom Anfang an zum Kita-Team.
Andere durften wir in die
wohlverdiente Rente schicken«,
so D’Ambrosio, die selber als eine
der beiden Dienstältesten seit der
Eröffnung der Spielkiste an der
Nordstraße dabei ist.
Als tollen Partner und Wegbereiter,
»damit dies hier umgesetzt
werden konnte«, bezeichnete
sie zudem die Stadt
Rheda-Wiedenbrück und das
zuständige Jugendamt.
Neues Außengelände
Das 30-jährige Bestehen der Spielkiste
hinterlässt naturgemäß
auch Gebrauchsspuren. Instandhaltung
und Renovierung gehören
mittlerweile zum Alltag. Die
Kita möchte das Jubiläum zum
besonderen Anlass nehmen, das
Außengelände neu zu gestalten.
Ein Großteil der Geräte ist veraltet
oder musste wegen Altersschwäche
sogar schon abgebaut
werden.
Dabei ist der Außenbereich
so wichtig, denn: Das Spielen
der Kinder im Freien fördert die
Bewegung und motorische Entwicklung,
Kreativität und Fantasie,
soziale Fähigkeiten und
Gemeinschaft. In der heutigen
Zeit sind zudem Naturerfahrungen
und Umweltbewusstsein
besonders wichtig. Es sollen neue
Spiel- und Kletterelemente angeschafft,
naturnahe Spielbereiche
geschaffen, Rückzugs- und Ruheorte
sowie das Gelände sicher
und nachhaltig zum Wohlfühlort
für die Kinder gestaltet werden.
»Und genau dafür benötigen
wir finanzielle Unterstützung«,
so das Team der Kita und der
Vorstand der Elterninitiativ und
besonders die Kinder der Spielkiste
e. V. Jeder Beitrag zähle, ob
groß oder klein.
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Wer das Anliegen unterstützen
möchte, kann den Wunschbetrag
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27
1 Der Spielmannszug Rheda begeisterte die Festgäste mit mehreren starken Einlagen.
Jubiläum war gelebte
Musikfreundschaft
100 Jahre Spielmannszug Rheda
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Wir sind insgesamt
sehr zufrieden
mit dem Fest
zum 100-jährigen Bestehen des
Spielmannszuges Rheda und ich
denke, dass das Jubiläum mit dem
Vogel, der nicht fliegen wollte, bei
vielen in Erinnerung bleiben wird«,
zog die zweite Vorsitzende, Laura
Kröger, eine Bilanz des rundum
gelungenen Tages rund um das
Spargelzelt auf dem Hof Meloh in
Nordrheda. Die Geburtstagsfeier
wurde zu einem tollen Erfolg für
den Spielmannszug Rheda.
Bürgermeister Theo Mettenborg
brachte es in seinem Grußwort
auf den Punkt: 100 Jahre
Spielmannszug Rheda, das sei
nicht nur einfach ein Geburtstag,
sondern ein Lebensgefühl. Die
Gründung durch den Turnverein
Rheda habe sich zu einer Institution
entwickelt, die weit über die
Musik hinauswirke. Musik verbin-
de halt Generationen! Ein besonderes
Lob sprach der Bürgermeister
der vorbildlichen Jugendarbeit
aus. Viele junge Nachwuchsmusikerinnen
und -musiker würden
sich mit Begeisterung einbringen
– was ein Verdienst auch der
langjährigen Mitglieder sei, die
ihr Wissen weitergeben würden.
Der Spielmannszug gehöre zu
den tragenden Säulen der Stadtgemeinschaft:
Der Spielmannszug
Rheda, der mit seinen 100 Jahren
zwar alt an Jahren, aber jung an
Klang geblieben sei.
Vereinsgeschichte
im Zeitraffer
Die Geschichte des Spielmannszuges
Rheda ist eng verknüpft
mit der Geschichte des Turnver-
eins Rheda. Im Jahre 1925
fand nämlich in Rheda ein
1 Bei dem anlässlich des 100-jährigen Bestehens veranstalteten Vogelschießen wollte
der Adler einfach nicht fliegen, so dass der Wettbewerb schließlich um 19.00 Uhr
beendet wurde.
28 Das Stadtgespräch
Gauturnfest statt, bei dem ein Gütersloher
Spielmannszug auftrat,
der aus verschiedenen Gründen
den Turnfreunden nicht gefiel.
Auf der folgenden Jahreshauptversammlung
1926 schlug man daher
die Gründung eines vereinseigenen
Trommlercorps vor. Gesagt,
beschlossen, getan. Als Übungsleiter
wurde Heinz Spiekermeier
gefunden. Später kamen dann
noch einige ehemalige Schüler der
Lindenschule (heute Wenneberschule)
hinzu, denn diese Schule
verfügte damals sogar über ein
schuleigenes Trommler-corps! Die
12 Trommler und Flötisten traten
beim Kriegerfest und ab 1927 regelmäßig
beim Stadt-Schützenfest
auf, seit 1953 auch bei den Bauernschützen.
Nach 1933 verließen
einige Spielleute den Verein, um
einen neuen, den zweiten Spielmannszug,
den SS-Spielmannszug
in Rheda zu gründen. 1942 war
der letzte offizielle Auftritt Spielleute.
Sie wurden nach und nach
zum Kriegsdienst eingezogen.
1 Gruppenbild beim 100-jahrigen Jubiläum
Den Neubeginn nach dem Krieg
verdankt der Spielmannszug dem
Kolping-Verein Rheda. Dessen Vorsitzender
Ernst Hecker benötigte
dringend eine Musikkapelle zum
50-jährigen Jubiläum am 11. Juli
1948. Er fragte seinen Nachbarn
auf dem Domhof, Heinrich Steiling,
und der suchte auf der Stelle
seine ehemaligen Spielkameraden
zusammen.
1956 wurden aus den weißen
Turnern die »blauen Jungs«. Die
Herkunft aus dem Turnverein
(jetzt TSG Rheda) verblasste so
auch äußerlich. Von nun an ging
es wieder aufwärts. Das Übungslokal
war zunächst noch in der
Gaststätte Neuhaus.
Seit 1970 übt man am Mittwochabend
und jeden Freitagabend
im Übungsheim an der
Emstorschule. Die Stadt hatte
dem Spielmannszug die Räumlichkeiten
zugewiesen. Dafür tritt
der Spielmannszug ehrenamtlich
am Volkstrauertag und anderen
öffentlichen Ereignissen auf.
Hoher Stellenwert
Die vielen Besuchenden und Abordnungen
aus den befreundeten
Vereinen auf dem Jubiläumsfest
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1 Ein frühes Foto des Spielmannszuges
brachten den hohen Stellenwert
des Spielmannszuges Rheda und
die Verbundenheit mit ihm zum
Ausdruck. Ihre Anwesenheit zeigte,
dass alle das Jubiläum mitfeiern
wollten. Zirka 500 Gäste waren
gekommen.
Und selbstverständlich präsentierte
der »Jubilar« sein Können.
Mit mehreren Stücken begeisterte
der Spielmannszug die Besuchenden
bei seinen Auftritten. Da
wurde es richtig eng rund um die
Bühne auf dem Festgelände.
Schützenfest
Einer der Höhepunkte im festlichen
Reigen war das gemeinsame
Vogelschießen der teilnehmenden
Gastvereine. Auf den Gewinner
des Wettbewerbs wartete ein von
dem »Geburtstagskind« gespendetes
50-Liter-Fass mit feinstem
Hopfenbräu. Doch nachdem Jan
Schnieders von St. Hubertus Batenhorst
sich das Zepter und Vivien
Kalthöfer vom Spielmannszug
den Apfel gesichert und Marc
Michel, Geschäftsführer beim St.
Sebastian Bürgerschützenverein
die Krone abgeschossen hatten,
beeindruckte den hölzernen Adler
kein weiterer Volltreffer mehr.
Schließlich brach der Gastgeber
den Wettbewerb ab und erklärte
kurz entschlossen den Gewinner
der Krone auch zum Sieger.
Kinderbelustigung,
Party und mehr
Derweil hatten es sich viele Gäste
auf dem Festgelände bei strahlendem
Sonnenschein u. a. mit
erfrischenden Getränken und
Köstlichkeiten vom Grill gemütlich
gemacht, während die Kinder
Spaß und Kurzweil bei den für sie
gebotenen Animationen fanden.
Abends ging es in dem Spargelzelt
bei einer Party fröhlich
weiter. Um die 300 Gäste rockten
ausgelassen das Festzelt. Kem
30 Das Stadtgespräch
Gemeinschaft und Genuss
Der Türkisch Islamische Kultur-Verein hatte zum
traditionellen Bahar Şenliği eingeladen
Schon über dem Eingang zur Ditib-Moschee an der Holzstraße
wehten die türkische und die deutsche Flagge, um das freundschaftliche
Miteinander beider Nationalitäten hervorzuheben
und auch die deutschstämmigen Rheda-Wiedenbrücker willkommen
zu heißen. Der DiTiB Türkisch Islamische Kultur Verein e. V. hatte zu
einem dreitägigen Frühlingsfest eingeladen. Es startete am 30. April. Der
Eintritt war frei. Der Vorstand mit dem Vorsitzenden Bayram Akbas und
seiner Stellvertreterin Zubeyde Davula sowie Ergin Özcan, Arif Sönmez
und Nadir Koruk sowie Memet Isik hatte ein starkes Programm vorbereitet.
An jeder Ecke lockten türkische Leckereien in großer Auswahl,
wie Adana Dürüm, Lahmacun und natürlich Döner, süße Leckereien
und vieles mehr. Ebenfalls die Frauen aus dem Beirat brachten sich ein,
am Grill, beim Brot-Backen, der Zubereitung von Lavasch und vielem
mehr. Dabei waren Necla Yanaz, Melahaf Unal sowie Rukiye Kalaye nebst
Gülcan Özden, Hulya Gebes und Neriman Cevik. Der Elternbeirat, vertreten
durch Muammer Cetinbag, sorgte mit Spielangeboten für die kleinen
Gäste und Tanzvorführungen einer Mädchengruppe für Kurzweil.
Besonders beliebt bei den Kindern waren zwei große Hüpfburgen, die
gerne auch für einige mutige Sprünge genutzt wurden. Zudem gab es
mehrere Verkaufsstände, wo es die neuesten Kreationen und Moden
zu erwerben gab.
1 Der Vorstand und der Beirat der Frauen hatten für das dreitägige Frühlingsfest der
DiTiB-Gemeinde alles zum Wohlfühlen der vielen Gäste vorbereitet.
Im Mittelpunkt aber stand, die Gemeinschaft zu stärken und zusammenzukommen.
Besuchende konnten mit den Gemeindemitgliedern
ins Gespräch kommen und mehr über das Gemeindeleben erfahren.
Die deutschstämmigen Gäste begeisterte dabei die sprichwörtliche sehr
gastfreundliche Aufnahme. Selbstverständlich stand auch die Moschee
samt dem sehenswerten Gebetsraum zur Besichtigung offen. Die Gemeinde
freute sich, auch hier die Gäste für den am Samstag wegen einer
dienstlichen Verpflichtung verhinderten Imam Bekir Yalan begrüßen zu
können. Gerne beantwortete sie Fragen der Besuchenden.
Sie dankte allen freiwilligen Helfenden für das Engagement, das
diese schönes »Kermes« möglich machte.
Kem
Das Stadtgespräch
31
LOCAL
HEROES
STARKE LOKALE GEMEINSCHAFT.
Seit unserer März-Ausgabe im vergangenen Jahr stellen wir im Stadtgespräch mit dem
Spezial »Local Heroes« in jeder Ausgabe ein Unternehmen aus unserer Region vor. Warum?
Weil Zusammenhalt wichtiger denn je ist. In einer Welt, die immer schneller und digitaler
wird, geraten kleine Läden und lokale Betriebe leicht aus dem Blick – dabei sind sie das Herz
unserer Stadt und der Region.
Mit diesem Format setzen wir bewusst ein Zeichen: für mehr Miteinander, für eine starke
regionale Wirtschaft und für achtsamen Konsum. Wer lokal einkauft, investiert direkt in
seine Nachbarschaft – in Vielfalt, Qualität und echte Begegnungen.
Inzwischen durften wir viele engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer kennenlernen
und ihre Geschichten teilen. Das große Interesse und der positive Zuspruch zeigen uns, wie
wichtig diese Plattform ist. Auch in den kommenden Ausgaben warten weitere spannende
Local Heroes darauf, entdeckt zu werden.
Lasst uns diesen Weg gemeinsam weitergehen und unsere Stadt lebendig halten.
Unterstützen wir unsere Local Heroes.
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Melanie und André – beide geboren
und aufgewachsen im schönen Rheda-Wiedenbrück.
André kommt aus
Rheda, Melanie aus Wiedenbrück –
die besten Voraussetzungen also für
eine kompetente, fachgerechte und
vor allem ortsverbundene Beratung.
Denn wer die Region nicht nur von
der Landkarte kennt, sondern hier
groß geworden ist, versteht auch die
Menschen, ihre Geschichten und ihre
Wünsche. Genau diese Mischung aus
Heimatverbundenheit und einer gemeinsamen
Vision macht »Pohlmann
& Partner« heute aus.
André Pohlmann-Horstkemper, Jahrgang
1974, hatte schon damals viele Interessen
und war immer aktiv unterwegs. Ob als Mitglied
im Schachverein, Trompetenspieler im
Fürstlichen Trompeterchor oder einfach mitten im
Geschehen – langweilig wurde es bei ihm selten. Heute ist er fest im Schützenverein der Stadtschützen Rheda
verwurzelt und schätzt vor allem das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit zur Region. Früher habe er
»typisch Junge eben« auch mal den einen oder anderen Blödsinn gemacht – natürlich immer alles im Rahmen. Vielleicht
ist genau daraus seine lockere, offene und bodenständige Art entstanden, die Kunden bis heute an ihm schätzen.
André
Pohlmann-Horstkemper
»
VON HIER. FÜR DIE REGION.
MIT GANZEM HERZEN.
Melanie Pohlmann
André begegnet Menschen auf Augenhöhe, unkompliziert und ehrlich – Eigenschaften, die gerade in der Immobilienbranche
oft den entscheidenden Unterschied machen.
Melanie Pohlmann, Jahrgang 1981, wird auch gerne »Melli« genannt, ist ebenfalls seit vielen Jahren mit Herzblut
im Schützenverein der Stadtschützen Rheda aktiv. Während André eher die Kategorie »kreativer Wirbelwind« war,
beschreibt sie sich selbst mit einem Augenzwinkern so: »Ich war immer eine von den Guten – auch wenn ich
bis heute kein Blatt vor den Mund nehme.« Genau diese ehrliche, direkte und gleichzeitig herzliche Art sorgt
dafür, dass sich Menschen bei ihr sofort gut aufgehoben und ehrlich beraten fühlen. Melanie steht für Verlässlichkeit,
Offenheit und eine klare Kommunikation – immer mit dem Anspruch, Kunden ehrlich und
transparent zu beraten. Denn gerade bei wichtigen Entscheidungen rund um Immobilien ist Vertrauen
die wichtigste Grundlage.
Gemeinsam sind die beiden nicht nur beruflich ein eingespieltes Team, sondern auch privat. Als
Patchworkfamilie mit vier Kindern im Alter von 5 bis 17 Jahren, einem Hund und seit 2020 verheiratet,
wissen sie genau, wie wichtig Zusammenhalt, Organisation und gegenseitiges Vertrauen
sind. Eigenschaften, die sich auch in ihrer täglichen Arbeit widerspiegeln.
Die Geschichte von »Pohlmann & Partner« begann 2013 am heimischen Küchentisch. Mit viel
Leidenschaft, harter Arbeit und einem klaren Blick für Menschen und Immobilien entwickelte
sich daraus Schritt für Schritt ein erfolgreiches Unternehmen. Nach dem ersten eigenen Büro
in Rheda folgte der Umzug an den Marktplatz in Wiedenbrück. Heute gehören neben der
Hauptfiliale in Wiedenbrück auch weitere Standorte in Lippstadt und Oelde dazu.
Trotz des Wachstums ist eines immer geblieben: die Nähe zu den Menschen und Verbundenheit
zur Heimat. Denn bei »Pohlmann & Partner« stehen nicht nur Immobilien im Mittelpunkt,
sondern vor allem die Menschen dahinter. Persönlich, ehrlich und mit einer guten
Portion Humor – eben typisch Melanie und André.
Fotos: PeterSundermann,PetersFotokunst
Markt 6, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242 / 9318680
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Bürozeiten Rheda-Wiedenbrück:
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1 Der IGMG-Ortsverein Rheda empfing Bürgermeister Theo Mettenborg und Generalkonsul
Mehmet Özgün Arman (5. u. 6. v. l.) als Ehrengäste.
Foto: IGMG
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Das Frühlingsfest der Merkez-Moscheegemeinde an der Egerstraße
hat sich als Traditions-Veranstaltung etabliert. Die Besucherinnen
und Besucher kamen aus der direkten Nachbarschaft und
aus der ganzen Stadt. Viele Gäste reisten von weiter her mit ihrem Wagen
an, um das Familienfest mitzuerleben. Ebenfalls aus dem öffentlichen
Leben kamen einige Ehrengäste, unter ihnen der türkische Konsul Mehmet
Özgün Arman und Bürgermeister Theo Mettenborg.
Er zeigte sich in seinen Grußworten dankbar für die gelebte Willkommenskultur.
Die Festbesuchenden entdeckten ein vielseitiges Angebot aus der
türkischen Küche. Die frisch zubereiteten Spezialitäten und Getränke
fanden bei den Gästen einen reißenden Absatz. An anderen Ständen
wurden Bücher und religiöse Schriften angeboten. Mehrere Frauen der
Gemeinde sorgten für frischen Nachschub mit vor Ort gebackenem
Brot. Die beliebten Maskottchen Karinca Kadir und Karinca Esma vom
Kinderclub begleiteten das Fest und bereiteten vor allem den Kindern
eine riesige Freude.
Langweilig wurde der Besuch auf dem Frühlingsfest auf dem Freigelände
der Moschee garantiert nicht. Kinder und Erwachsene kamen
voll auf ihre Kosten. Vielfach stand auch das soziale Miteinander im
Fokus. Die Gäste freuten sich auf das Zusammentreffen mit Nachbarn,
Freunden und Bekannten, saßen im Rund der zahlreich aufgestellten
Zelte, die gegen Regen und vor dem aufkommenden Wind schützten.
Zu den entsprechenden Zeiten bestand die Möglichkeit zum Innehalten
beim Gebet in der Moschee. Einige Gäste nutzten die Gelegenheit,
das Innere der Moschee zu besichtigen und sich über die muslimische
Glaubensverrichtungen zu informieren.
Die Gemeinde verwendete einen Teil des Erlöses für die eigene Arbeit.
Einen weiteren Teil spendete sie über die internationale islamische
Hilfsorganisation Hasene für Menschen in Not.
Die Mitglieder der Gemeinde hatten sich mit großem Einsatz in die
Organisation, Durchführung und den Rückbau des Festes eingebracht.
Mehr als 50 Frauen und Männer hatten dabei beim Aufbau der gemütlichen
Zeltstadt, bei der Vorbereitung der Speisen und weiteren Tätigkeiten
mitgeholfen. Es dauerte manchmal bis spät in den Abend, ehe
die Teilnehmenden Feierabend machen konnten.
Über den guten Besuch und das wertschätzende Miteinander freute
sich Harun Berk, Vorsitzender des IGMG-Ortsvereins Rheda. Kem
34 Das Stadtgespräch
Mit Frühschwimmer-
Frühstück in
die Freibadsaison
Freibad Rheda
1 Die Freude bei den Schwimmerinnen und Schwimmern war im Wasser und beim
Frühstückstisch riesengroß.
Foto: Petra Winkler
1 Das Traumwetter lockte zahlreiche Besuchende in das Freibad Rheda; Das Foto zeigt
es Minuten vor der Eröffnung.
Foto: Petra Winkler
Das Stadtgespräch
Nun kann der Sommer
kommen: Schon die Saisoneröffnung
am 1. Mai
war wirklich ein gelungener Start
in diese herbeigesehnte Zeit! Das
wolkenlose und sonnige Traumwetter
lockte zahlreiche Besucherinnen
und Besucher. Schon
früh vor der Toröffnung scharrten
die ersten Schwimmerinnen und
Schwimmer mit den Füßen und
blickten erwartungsvoll auf die
bevorstehende Saison. So waren
es zwei Stunden nach Öffnung
auch schon mehr als 160 Gäste,
die nach den ersten Schwimmrunden
ebenfalls das kostenfreie
Frühstück vom Förderverein genossen.
Ruck, zuck waren die
Brötchen und Aufschnitt-Platten
geplündert. Die vielen ehrenamtlichen
Helfenden des Fördervereins
hatten sie bereitgestellt. In
gemütlicher Runde kamen nette
Gespräche auf. Die beiden Vorstandsvorsitzenden
Frank Winkler
und Sigrid Strüber spielten
sogar das erste Match auf der
neuen Tischtennisplatte aus. Der
Förderverein hatte sie pünktlich
vor Saisonstart angeschafft. Die
Freude stand allen ins Gesicht
geschrieben – ob den Schwimmenden,
die genüsslich ihre
Runden im kühlen Nass drehten
– oder den Frühstücksgästen.
Ebenso freute sich der Förderverein
auch schon auf die nächste
Aktion, die nicht lange auf sich
warten ließ. Schon zwei Tage später
hieß es »Trödeln im Freibad«.
Über 60 Stände sorgten für ein
breites Angebot. Dann stellt der
Förderverein abermals wieder
eine köstliche Verpflegung bereit.
Da lohnte sich ein Besuch
gleich doppelt.
Vorschau auf die nächsten Termine
20. Juni: Kaffee & Kuchen mit Modenschau
10.–11. Juli: Kinderzelten im Freibad
19. Juli, 10.30 Uhr: Taufe mit Gottesdienst
Es folgen: Seepferdchen- und Kraulkurse für Anfänger
und Fortgeschrittene
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1 Ruck-zuck waren die Brötchen und
Aufschnitt-Platten geplündert, die
die vielen ehrenamtlichen Helfenden
bereitgestellt hatten. Foto: Petra Winkler
35
1 Der Weinmarkt ist der Treff von Verwaltung, Politik und Geschäftswelt.
26. – 28. Juni: Wenn der Charme
des Doktor platzes so richtig zur
Geltung kommt
Rhedas stimmungsvoller Weinmarkt
Wenn der Weinmarkt seine Tore
öffnet, ist kaum ein Sitzplatz zu
bekommen. Dicht drängen sich
die Rhedaer und die Gäste der Stadt. Andere
finden sich in Gruppen an den Stehtischen und
an den Ständen der Winzer ein.
Beim Weinmarkt strömen die Leute. Und
der Wein fließt: Ob Rheinhessischer oder Pfälzer
und Rebensaft von der Nahe: Die Winzer
schenken gerne ein. Es ist die Möglichkeit, dass
die Gäste direkt mit den Erzeugern über ihre
Weine fachsimpeln können. Auf die profunde
Expertise der Experten ist Verlass. Die Weinlieber
schätzen dieses Angebot.
Nicht wenige haben ihren Lieblingswinzer.
Mancher von ihnen versorgt seine Freunde
auch außerhalb des Marktes mit dem
Wunschtropfen für den heimischen Weinkeller.
Einige der Winzer sind schon seit Jahrzehnten
dabei. Aus dem Winzerdorf Sommerloch
(Nahe) ist seit 1992 das Weingut Keber-Kolling
vertreten. Ebenfalls das in Hainfeld (Pfalz) ansässige
Weingut Hagenbuch gehört seit 2004
zu den Stammbeschickern. Zu den dienstjüngeren
Winzern zählen das aus Siefersheim
(Rheinhessen) anreisende Weingut Faust sowie
das in Oberflörsheim in der Pfalz ansässige
Weingut Stauff aus Ober-Flörsheim. Zum
dritten Mal mit dabei ist das Weingut Emrich
aus Biebelsheim.
Köstliche Schmankerl für den Hunger zwischendurch
sind ebenfalls erhältlich. Dafür
sorgen Delikatessen Nottbrock-Monert mit
ihrem Imbisswagen und zum ersten Mal Wiaam
Almoussli mit seinen selbstgemachten
Falafeln. Und sicher locken ebenso die Karten
der umliegenden Gastronomie Delphi, Eisflamme,
Prego und Wohnzimmer.
Nicht zuletzt schmeicheln die musikalischen
Klänge von Thomas Venten, der TV-
Band und der Piano Session Band den weinseligen
Seelen.
Der Charme des Doktorplatzes macht es
auch aus. Und natürlich der reibungslose Ablauf
des Marktes, auch dank der guten Zusammenarbeit
mit der engagierten Projektgruppe
der Initiative Rheda. Und stimmungsvoll ist
der Weinmarkt auch. Die Besuchenden fühlen
sich zwischen den historischen Altstadthäusern
und der dazu passenden neueren
Bebauung wohl. Wenn dann das Wetter noch
mitspielt, steht dem Erfolg des Weinmarktes
nichts mehr im Wege. Rheda braucht Aktionen
wie den Weinmarkt, um Menschen anzuziehen
– so wie jede andere Stadt. Das stellt dann auch
die Geschäftswelt zufrieden.
Seit 1986, als der Weinmarkt erstmals seine
Tore öffnete, hat diese Veranstaltung viele
Freunde gefunden. Sie genießen es, hier einen
kühlen Tropfen und mehr in netter Gesellschaft
zu verkosten.
Für die Organisation des Marktes sorgen
für die Initiative Rheda die Mitglieder der dafür
eigens geschaffenen Projektgruppe mit Alwin
Wedler (Projektleiter), Wulf-Hagen Lorenz, Thomas
Venten (musikalische u. technische Leitung),
Tino Hille, Kalle Janßen, Peter Karduck,
Günter Göpfert, Vera Welpotte, Margret Reker
und Simone Hördel. Und nicht zuletzt sind natürlich
ebenfalls die teilnehmenden Winzer mit
im Boot. Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren.
Ohne ihre Unterstützung wäre das Fest so
nicht möglich.
Kem
Programmübersicht
Freitag, 26. Juni
18.00 Uhr der Weinmarkt öffnet
19..00 Uhr Offizielle Eröffnungsfeier
20.00 – 24.00 Uhr Musik mit DJ Lou
Samstag, 27. Juni
18.00 Uhr der Weinmarkt öffnet
20.00 – 1.00 Uhr Musik mit der »TV-Band«
Sonntag, 28. Juni
13.00 Uhr der Weinmarkt öffnet
14.00 – 20.00 Uhr Musik mit der
»Piano Session Band«
1 Der Weinmarkt lockt die Menschen in Scharen an. 1 Simone Hördel und Margret Reker von der Initiative
Rheda an der »Winzerklause« von Familie Hagenbuch
1 Das Weingut Faust schenkt Rheinhessischen ein.
36 Das Stadtgespräch
TSG Rheda 1
sicherte sich
vorzeitig die
Meisterschaft
Handball
Am 3. Mai gewann die TSG Rheda 1 gegen
den Tabellendritten Herzebrocker
SV 2 das Nachbarschaftsderby überlegen
mit 30:17 (15:11). Durch diesen 12. Siege
in Folge, bei bisher 19 Spielen, sicherte sich
die Mannschaft um Rüdiger Löwenstein vorzeitig
die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse
Gütersloh. 33:5 Punkte, 576:448 Tore nach 19
Spielen sprechen eine deutliche Sprache für
die tolle Saison 2025/26 der TSG Rheda. Die
Mannschaft ist extrem zusammengewachsen
und die Tore werden auch immer auf sehr viele
Spieler verteilt. Lediglich zwei Niederlagen und
ein Unentschieden ließen die Schwarz-Gelben
in der Saison zu.
1 TSG Rheda 1 feiert Meisterschaft: (hinten v. l.) Florian Löppenberg, Justus Kraska, Louis Flamme, Edgar Glau,
Christopher Hegel, Alexander Gesell, Christoph Hornig, (Mitte v. l.) Klaus Holste, Tobias Strathoff, Rolf Sudbrock,
Leander Glomm, Simon Löwenstein, Christoph Montag, (vorne sitzend) Florian Rahn, Marius Lahrkamp, Marc
Vormweg, Lance Langer und Erfolgscoach Rüdiger Löwenstein. Auf dem Foto fehlen: Tim Kuhlmann, Simon Schön
und Tim Kolloch.
Foto: TSG-Handball
Nächste Saison spielt die 1. Herren dann in
der 1. Kreisklasse, dort trifft die Mannschaft
dann auch wieder auf den Ortsnachbar Wiedenbrücker
TV, so dass es nach Jahren wieder
ein Ortsderby im Handball geben wird.
Auch die Jugend war ganz erfolgreich diese
Saison. Die männliche C-Jugend ist in der
OWL-Kreisklasse 2. geworden, die männlich
B-Jugend ist 5. in der OWL-Kreisklasse, die
gemischte D-Jugend in der Kreisliga siebter.
Die gemischte E-Jugend errang den dritten
Platz in der Kreisklasse Gütersloh. Die Minis
haben mehrere Mini-Spielfeste erfolgreich
bestritten.
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Das Stadtgespräch
37
1 (V. l.) Ralf Harz, Susanne Westermann, Geschäftsführer Sebastian Siefert, Kerstin Bruchmann-Schön, Julian Burmann
und Elisbeth Dübjohann freuen sich auf den Start der Bauarbeiten für das »Wasserreich« in der Flora Westfalica.
Erfrischend
anders mit dem
Wasserreich
Flora Westfalica
Nach zweijähriger, intensiver Planung des
Wasserreichs im Park der Flora Westfalica, soll
es in Kürze an die Umsetzung gehen. Möglich
ist diese umfangreiche Erweiterung im Park
durch das Förderprogramms »EFRE« (Europäischer
Fonds für regionale Entwicklung). Die
Flora Westfalica GmbH hatte sich zu dem The-
1 Am Skaterpark wird die Ems zwischen Volleyballfeld
und WC-Container zugänglich gemacht.
ma »Erlebnis. NRW-Zukunft von Kultur, Natur
und nachhaltigem Tourismus gestalten«, beworben
und konnte mit ihrer Idee zum Wasserreich
überzeugen. Die Gesamtsumme für
die Gestaltung beläuft sich auf 1.214.000 Euro,
davon trägt die Flora Westfalica 240.000 Euro,
was 20 Prozent entspricht. Der Aufsichtsrat
hatte der Idee gerne zugestimmt, weil man
davon überzeugt ist, dass der Park noch einmal
deutlich an Attraktivität gewinnt, betont
Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Harz. Im Mai
noch sollen die Bagger anrollen. Das Projektteam
mit Julian Burmann, Sebastian Siefert,
Susanne Westermann, Elisabeth Dübjohann
und Kerstin Bruchmann-Schön ist sich sicher,
dass es auch deutlich mehr Touristen nach
Rheda-Wiedenbrück lockt, weil »Wasser in
Verbindung mit schattigen Plätzen und die
Natur gerade den Nerv der Zeit bei Jung und
Alt trifft«, betont Susanne Westermann.
690.000 Messungen hat der im letzten
Jahr im April angebrachte Frequenzmesser aufgezeichnet.
»Daran können wir ermitteln, was
passiert, wenn das Wasserreich fertig ist«, so
Lisa Dübjohann als Leiterin für die Grüngestaltung
des Parks. Da der Eintritt wie bisher im
Park frei bleiben soll, geht man insbesondere
von vielen neuen Tagesgästen aus.
Julian Burmann erläutert, was es Neues
geben wird: Der Erlebnispfad mit sechs informativen
und abwechslungsreichen Stationen
wird nach einem naturpädagogischen Konzept,
dass von der Kessler & Co. GmbH entwickelt
wurde, geplant. Themen wie Jahreszeiten,
Nass- und Feuchtgrünland, Altwasser, die Ems,
Auenfunktion sowie Wasser und Stadtklima
werden dabei spielerisch in den Fokus genommen.
Die Stationen werden in den Bereichen
1 Auf diesem Wiesenstück wird der Rastplatz »Aegidiusblick«
installiert. Gerade Radfahrer sollen sich angesprochen
fühlen, eine attraktive Pause einzulegen.
zwischen der Obstwiese und der Spielerei angeordnet
und bestehen aus Würfelelementen
mit unterschiedlichen Funktionen.
Am Skatepark wird zwischen den Volleyballfeldern
und dem WC-Container die Ems erlebbar
gemacht. Neben einer kleinen Bucht wird
auch ein Aussichtspunkt geschaffen, der eine
tolle Sicht über die Ems bietet. Große Steine,
Baumstämme, ein attraktiver Rastplatz und
ein Barfuß pfad erhöhen die Attraktivität des
neu gestalteten Bereiches. Mit den Füßen im
Wasser spazieren ist durchaus erlaubt. Als
Badebereich ist er jedoch nicht zugelassen.
Am Altarm der Ems wird es ein Holzpodest
inmitten der Natur mit Unterwasserspionen
zur Beobachtung der Tier- und Pflanzenwelt in
der Ems geben. Der Park bekommt eine völlig
neue Wegeleitung, mit bunten Schildern, die
die Orientierung insbesondere von auswärtigen
Gästen erleichtern soll. Auf der Wiese am
Emssee entsteht der Rastplatz »Aegidiusblick«
und eine Sitzskulptur »Emsschlange. Wenn
alles planmäßig läuft, soll spätestens zu den
Herbstferien alles fertig sein. Gerne hätten sie
früher die Bagger anrollen lasen, doch es fehlten
noch Bescheide und Genehmigungen, die
sich unerwartet lange hingezogen haben.
Kersin Bruchmann-Schön freut sich auf die
erfrischend andere Aufwertung für die Stadt,
denn die beiden Innenstädte sollen auch mit
eingebunden werden durch Wegbeschreibungen
und Schilder. Die neuen analogen Angebote
werden durch die Entwicklung einer Park-App
ergänzt. Diese liegt als progressive Web-App
vor. Sie muss vom Nutzer nicht heruntergeladen
werden, sondern wird durch Scannen eines QR-
Codes aktiviert. Zudem soll sehr viel Werbung in
allen möglichen Medien geschaltet werden. wl
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Julia Dibbern
»Zugvögel wie wir«
Als Kind habe ich die wunderbare
Reise Nils Holgerssons mit
den Wildgänsen von Selma Lagerlöf
regelrecht verschlungen.
Als Erwachsener war ich sehr angetan
von Hape Kerkelings »Ich
bin dann mal weg«. Von beiden
Büchern habe ich mir etwas für
»Zugvögel wie wir« von Julia
Dibbern gewünscht – und wurde
nicht enttäuscht. Eva, die Ich-Erzählerin,
aus deren Perspektive
die Handlung überwiegend geschildert
wird, fliegt nicht mit
den Wildgänsen von Schweden
aus gen Norden. Aber sie reist den
Kranichen aus Schweden, wo sie
eine alte Freundin besucht, Richtung
Süden nach. Und zwar mit
dem Fahrrad. Dabei ist sie keine
ausgesprochen sportliche Frau,
eher mit der Kondition, die man
untrainiert mit Mitte fünfzig so
erwarten darf. Auch die Ausrüstung
ist nicht optimal, denn der
Drahtesel ist ein Erbstück von
Großtante Astrid, wer immer das
war. Aber der Roadtrip ins Kranich-Winterlager
war ja auch gar
nicht geplant, denn Eva wollte
eigentlich nur sehen, ob es dem
kleinen Kranich, den sie gerettet
hatte, gelang, mit den anderen
gen Süden zu ziehen. Der kleine
Sender, den sie ihm mit etwas
schlechtem Gewissen verpasst
hat, soll ihr den Weg weisen.
Ein Wegweiser in ihrer aktuellen
Lage ist dabei gar nicht
schlecht für Eva, denn sie steht
definitiv am Scheideweg. Dabei
sind ihr gekündigter Job und ihr
mieses Verhältnis zu ihrer Tochter
nur zwei Problembereiche,
über die sie sich Gedanken machen
muss. Und genau dazu hat
sie nun die nötige Muße, während
sie die Freuden und auch die
Strapazen ihrer langen Radtour
nach Frankreich durchlebt. Bei
solch einem echten »road movie«
spielen natürlich die Begegnun-
gen mit den unterschiedlichsten
Menschen eine große Rolle, um
Vergangenes, Gegenwärtiges und
vielleicht auch Zukünftiges besser
einordnen zu können. Und
nicht zuletzt ist da ja auch noch
die Begegnung mit der Natur und
auch mit sich selbst, die unabdingbar
bei einer solchen Reise
ist: »Viel Zeit für Ehrlichkeit sich
selbst gegenüber«.
Julia Dibbern, geboren 1971,
liebt es nach eigenen Angaben,
sich in der Natur den Wind um
die Nase wehen zu lassen, sei es
in Norwegen, an der Ostsee oder
im Wald nebenan. Die Liebe zur
Natur und zum Meer bekam sie
quasi in die Wiege gelegt. Nach
dem Architekturstudium und der
Ausbildung zur Journalistin verfasste
sie viele Jahre lang Sachbücher
und leitete eine Erwachsenenbildungsakademie.
Mittlerweile
schreibt sie Romane und hat
auch schon Lesereisen per Fahrrad
unternommen. Sie lebt mit ihrer
Familie und einer wechselnden
Anzahl von Tieren vor den Toren
Hamburgs am Deich. Von ihrem
gerade bei Limes als Hardcover
erschienenen »Zugvögel wie wir«,
301 Seiten, 22 Euro, bin ich so angetan,
dass ich als nächstes ihren
letzten Roman »Unter Wasser ist
es still« lesen werde, obwohl der
mich wohl weder an Nils Holgersson
noch an Hape Kerkeling erinnern
wird.
Freida McFadden
»Die Ehefrau«
Victoria hat beruflich und privat
ein perfektes Leben. Sie arbeitet
in Manhattan in der Notaufnahme
eines Krankenhauses und
fühlt sich wohl dabei. Warum
auch nicht, denn schließlich ist
sie jung, hübsch und voller Elan.
Dann erscheint auch noch dieser
Mann in ihrer Notaufnahme,
Adam, den ihre beste Freundin
und Kollegin schon bald »Mr.
Perfect« nennt. Und auch das
scheint nicht übertrieben, denn
Adam sieht nicht nur blendend
aus und hat tadellose Umgangsformen,
sondern ist auch noch
ausgesprochen aufmerksam.
Dass er finanziell sehr gut aufgestellt
ist, spricht ebenfalls
nicht gegen ihn. Von Beruf ist
er zudem Bestsellerautor. Victoria
verliebt sich in ihn. Schon
bald ziehen sie zusammen, und
schließlich heiraten sie und ziehen
von Manhattan in die ländliche
Idylle weit im Norden des
Bundesstaates. Doch dann passiert
Victoria ein schrecklicher
Unfall, nach dem sie weder gehen
noch verständlich sprechen
kann und rund um die Uhr Betreuung
benötigt.
Zum Glück lernt Adam Sylvia
kennen, die sein Jobangebot
zur Unterstützung seiner
Frau annimmt. Sylvia bekommt
zu ihrem Gehalt, das sie bitter
benötigt, auch noch freie Kost
und Logie in dem großen Haus,
in dessen Obergeschoss Victoria
durch ihre Behinderung gefangen
ist. Doch schon bald hat
Sylvia das Gefühl, dass Victoria
nicht so hilflos ist, wie es zunächst
scheint. Als sie Victorias
Tagebuch liest, das diese in einer
40 Das Stadtgespräch
Kommode versteckt hat, wird
Sylvia nach und nach klar, dass
Adam, von dem sie absolut fasziniert
ist, vielleicht doch nicht
der perfekte Mann ist. Doch vielleicht
ist auch alles anders, als
Victoria es darstellt.
Auch in diesem Roman von
Freida McFadden, der im Original
zuerst 2020 im Selbstverlag erschien
und nun in der deutschen
Übersetzung vorliegt, überzeugt
der feine Spannungsaufbau, der
stets für Überraschungen gut
ist. Die Autorin ist als Ärztin auf
Gehirntraumata spezialisiert.
Vermutlich sind ihr deshalb die
verschlungenen Wege der Psyche
nicht unbekannt. Erschienen ist
»Die Ehefrau« als Taschenbuch
bei Heyne, 413 Seiten, 17 Euro.
Thomas Enger /
Jørn Lier Horst
»Blutregen«
Das Autorenduo Thomas Enger
und Jørn Lier Horst ist ausgesprochen
erfolgreich. Enger ist
eigentlich Journalist, hat aber
auch als Sportlehrer gearbeitet
und komponiert. Lier Horst
ist gelernter Polizist, hat sogar
als Kriminalhauptkommissar
im norwegischen Polizeibezirk
Vestfold jahrelang als Ermittler
gearbeitet. Sein Kommissar
Wisting ist vielen bekannt, nicht
nur seinen Lesern, sondern auch
den Zuschauern, die ab 2019 die
Fernsehserie dazu geschaut haben.
Zusammen mit Enger hat
der in 40 Sprachen übersetzte
Lier Horst die beiden Figuren
Alexander Blix und Emma Ramm
erfunden.
Emma Blix ist eine junge
Kriminalreporterin mit komplizierter
Vergangenheit. Die hat
auch der außer Dienst gestellte
ehemalige Hauptkommissar
Blix. Der hat nämlich den Mörder
seiner Tochter erschossen,
wobei fraglich ist, ob er das tatsächlich
aus Notwehr oder aus
Rache getan hat. Solange die
Untersuchung läuft, hat er jedoch
keinerlei Polizeibefugnis.
Immerhin sitzt er nicht mehr in
Untersuchungshaft.
Zusammen müssen Emma
und er dennoch versuchen, einem
Killer das Handwerk zu legen.
Der erschießt nämlich dem
Anschein nach wahllos Menschen
in Oslo. Zu den Opfern
zählt auch ausgerechnet Irene,
die Schwester von Emma, die
schwerverletzt ins Krankenhaus
eingeliefert wird. Lange ist nicht
klar, ob Irene ihre Verletzungen
überlegen wird. Klar dagegen ist,
dass die ohnehin schon schwierige
Teenager-Tochter Martine
betreut werden muss. Von
Martines Vater ist keine Hilfe
zu erwarten, da er nicht nur ein
immer wieder rückfälliger Junkie
ist, sondern auch konsequent
von seiner Tochter ferngehalten
wurde. Bleibt noch Blix, mit dem
Emma seit einem Jahr eine Privatdetektei
führt. Blix hat gerade
einen Job abgelehnt hat, bei
dem ein schmieriger Boss versucht,
seine Angestellte, die ihn
wegen Belästigung angezeigt
hat, mit Hilfe der Detektei zu
diskreditieren. Dafür gibt es also
kein Honorar. Ebenso wenig natürlich
für den neuen »Fall« des
Killers, dessen Flucht von einem
der Tatorte Blix fast verhindern
konnte. Von der Tatsache, dass
Blix und Emma auf eigene Faust
ermitteln, sind die ehemaligen
Kollegen aus dem Polizeirevier,
die sich zum allergrößten Teil
von Blix abgewandt hatten,
ohne auf das Ergebnis der Untersuchung
zu warten, alles andere
als begeistert.
Über die Vorgänger des aktuellen
Krimis »Blutregen«, der
norwegische Titel »utskudd«
lautet übersetzt etwas weniger
dramatisch »Ablehnung«, sagte
die Sunday Times: »depressive
Ermittler gibt es in Krimis wirklich
an jeder Ecke, aber diese hier
sind die Ausnahme«. Das gilt
auch für diesen Nordic-noir-Roman,
der bei Blanvalet als Taschenbuch
erschienen ist, 429
Seiten, 13 Euro.
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Das Stadtgespräch
41
Standesamtliche Nachrichten
Vom 1.4.2026 – 30.4.2026
Standesamtsbezirk Rheda-Wiedenbrück
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In dem angegebenen Zeitraum wurden insgesamt
28 Ehen geschlossen, keine Geburt und 41 Sterbefälle
beurkundet. Nachfolgend sind nur die Personenstandsfälle
aufgeführt, zu denen die Beteiligten ihr
Einverständnis gegeben haben:
Eheschließungen: Lea Lexy und Muhammed Talha
Köseoğlu | Merve Sezen Jašari und Maik Brennenstuhl
| Elisabeth Zajac und Thorsten Jost | Andrea
Schönknecht, geb. Gawlik und Rüdiger Arens | Aylin
Bittner und Semih Söyler | Andrea Nieländer und
Klaus Egon Niestadtkötter
Sterbefälle: Klara Weyerstraß, geb. Elmer | Ingrid
Franziska Schnippen kötter, geb. Nadol | Jörg Karl
Maria Breenkötter | Veronika Elisabeth Gößmann,
geb. Voltmann | Konrad Wilhelm Oswald Pantke
| Hans-Joachim Kuhn | Irmgard Stücker, geb.
Riemenschneider | Klaus Peter Bauszus | Werner Erwin
Schucht | Sigrid Margarete Müller, geb. Metz |
Annemarie Kölling, geb. Kappelmann | Katharina
Hühn, geb. Heldt | Lutz Friedrich Ludwig Paul Hengstmann
| Edith Margarethe Kollender, geb. Schliewe |
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Von der Vorsorge bis zur letzten Reise.
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42 Das Stadtgespräch
GÄRTNEREI STENDER
1 Über die Spende der Kreissparkasse, überreicht von Marcel Knüwer (2. v. l.) und Janluca
Herbold, Azubi bei der Kreissparkasse (l.), freuen sich (hinten v. r.) Robert Fiedler
(Trainer), Dr. Stefan Barwich (2. Vors.), Rainer Peitz (1. Vors.), Fabian Gretenkort
(Trainer) und Justin Niermeier (Trainer) sowie zahlreiche Kinder der Jugendgruppe.
Mehr Sicherheit
für junge Paddler
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück spendet
für neue Ausrüstung
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Fassadenarbeiten · Wärmedämmung
Bodenbelagsarbeiten
(Designbeläge, Laminat, Parkett, Teppichböden)
Gardinendekoration · Gardinenwäsche
Sonnenschutz- und Markisenmontage
Die Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück hat dem Kanu Club Wiedenbrück
Rheda e. V. eine Spende zur Anschaffung von neuen
Schwimmwesten und Helmen überreicht. Damit wird ein entscheidender
Baustein für die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen
gelegt, die das ganze Jahr über auf der Ems trainieren und regelmäßig an
Fahrten in anspruchsvollere Gewässer bis hin zum Wildwasser teilnehmen.
Der regelmäßige Austausch von Schwimmwesten und Helmen ist
für den Verein eine enorme finanzielle Belastung, weil diese Ausrüstungsgegenstände
nach kurzer Zeit erneuert werden müssen, um den
hohen Sicherheitsstandards zu entsprechen. Durch die Unterstützung
der Kreissparkasse kann der Kanu Club nun seine jungen Mitglieder und
Einsteiger mit modernem Schutz ausstatten und dem Verein finanziellen
Spielraum verschaffen.
»Sicherheit steht bei uns an erster Stelle«, erklärt Rainer Peitz, Vorstand
des Kanu Clubs Wiedenbrück Rheda e. V. »Dank der großzügigen
Unterstützung der Kreissparkasse können wir allen unseren jungen Mitgliedern
die bestmögliche Schutzausrüstung bieten. Es gibt uns und den
Eltern ein beruhigendes Gefühl, wenn die Kinder ins Kanu steigen, sei es
beim täglichen Training auf der Ems oder bei besonderen Expeditionen.«
Der Verein bietet ein umfangreiches Trainingsprogramm: Montags
finden für Fortgeschrittene von 17.00 bis 19.00 Uhr und für Erwachsene
von 19.00 bis 21.00 Uhr sowie Dienstags 17.00 bis 19.30 für Kinder und neuerdings
nach Absprache mit einem SUP Trainings am Bootshaus auf der
Ems statt, geleitet von erfahrenen Trainerinnen und Trainern. Zusätzlich
organisiert der Club regelmäßig Veranstaltungen wie den Schüler Cup in
Neheim, das Indoor Rodeo und weitere Wettkämpfe, Wildwasser- und
Wandertouren, die das sportliche Niveau und den Teamgeist fördern.
Weiter Infos unter www.kcwd.de.
Marcel Knüwer, BeratungsCenter-Leiter Wiedenbrück der Kreissparkasse,
ergänzt: »Wir wollen unseren jungen Menschen nicht nur sportliche
Fähigkeiten, sondern ein rundum sicheres Umfeld vermitteln. Der Kanu
Club leistet einen wertvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung und zur Persönlichkeitsentwicklung
vieler Kinder. Mit unserer Spende möchten wir
die Vereinsarbeit nachhaltig stärken und dafür sorgen, dass die Sicherheit
immer gewährleistet ist«.
IMPRESSUM:
Verlag/Herausgeber:
Mangrove Advertising GmbH & Co. KG, Moritz Ebeling
Anschrift für Redaktion und Verlag:
Nickelstr. 7a, 33378 RhedaWiedenbrück · Tel. 05242 / 40810
info@meverlag.de · www.dasstadtgespraech.de
Titelbild: Brigitte Kemper
Druck: Bonifatius GmbH, KarlSchurzStr. 26, Paderborn
Verteilung: durch Boten
Verbreitete Auflage: 22.500 an die Haushalte in
RhedaWiedenbrück (einschl. Ortsteile), kostenlos
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Erscheinungsweise: monatlich
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Mama und Papa sagen,
der Björn macht das schon.
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Das Stadtgespräch
43
HONG KONG
5 Teil der Nordküste vom Victoria Peak aus gesehen
5 Der Gott Kwun Yam
Hong Kong kommt aus dem
Kantonesischen und bedeutet
so viel wie »duftender
Hafen« oder »Hafen der Düfte«.
Wobei das heute nicht so richtig
wörtlich genommen werden sollte,
denn die tatsächlichen Düfte
des Hafens stammen oftmals von
den traditionellen Sampan-Booten,
deren Motoren eher keine Abgasnorm
erfüllen. Das ist natürlich
entschuldbar, denn der Name dieser
Stadt, deren Geschichte sich wie
eine Achterbahnfahrt liest, stammt
aus Zeiten, in denen es keine Motoren
gab. Besiedelt war die Halbinsel,
auf der die heutige Großstadt liegt,
schon vor 5.000 Jahren. Archäologische
Funde belegen, dass es offenbar
Menschen aus dem Norden
Chinas vorzogen, sich hier anzusiedeln,
wo das Klima gemäßigt ist und
die Handelsrouten in alle Himmelsrichtungen
wiesen. Die günstige
Lage, an drei Seiten umgeben vom
Südchinesischen Meer und an der
Mündung des Perlflusses – und die
Nähe zum Festland – war schon früh
günstig für den See- und Landhan-
del und auch von strategischer Bedeutung,
wie Chinesen, Portugiesen
und Engländer beizeiten erkannten.
Schon im zweiten Jahrhundert zog
es Han Chinesen in diese Gegend.
Die Salzgewinnung und Perlenzucht
erlebten eine erste Blüte. Im
13. Jahrhundert übernahmen die
mongolischen Yuan die Herrschaft
im Gebiet des heutigen Chinas und
auch in dieser Gegend.
Piraten, Opiumschmuggler
und Kolonialherren
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts
gab es schon recht ansehnliche
Ansiedlungen in der Gegend des
heutigen Hong Kong. 1517 landete
der portugiesische Händler Fernão
Pires de Andrade mit einer Flotte an
der südchinesischen Küste, um mit
Händlern aus Guangzhou Geschäfte
zu machen. Dabei ist »Händler« eine
sehr wohlwollende Bezeichnung,
denn ebenso gut könnte man die damaligen
Portugiesen Seeräuber oder
rücksichtslose Eroberer nennen. Wie
wenig zimperlich diese Händler mit
den Einheimischen umgingen, zeigt
1 Sampan vor Aberdeen Skyline
der Bericht des Fernão Mendes
Pinto »Merkwürdige Reisen
im fernsten Asien 1537–1558«.
Hierin berichtet der Seefahrer,
wie der Chef-Händler agierte,
wenn nicht alles nach Plan lief
und die Chinesen keinen Handel
treiben wollten: »Einer der
Unseren schoss den Mandarin
(also dem höchsten Beamten)
in die Brust, sodass er vom Pferd
fiel. Das erfüllte die Chinesen mit
solchem Schrecken, dass sie alle
Fersengeld zahlten«. Und weiter
heißt es: »Daraufhin trieben wir sie
mit langen Spießen wie Vieh vor
uns her zum entgegengesetzten
Tor hinaus«. Anschließend wurde
natürlich die Stadt geplündert und
in Brand gesetzt. Dann zogen sich
die Portugiesen zurück, allerdings
1 Lin Hau Tempel
nicht ohne »viele schöne Frauen«
mitzunehmen, die »bitterlich weinten,
während sich die Unsrigen freuten«.
Die Portugiesen siedelten sich
schließlich mit einem festen Handelsstandort
in Macau an, wo noch
heute zum Teil Portugiesisch gesprochen
wird. Bis 1999 war Macau
das Las Vegas des Ostens, denn hier
war das Glücksspiel legal. In Hong
Kong war und ist das Glücksspiel
44 Das Stadtgespräch
5 Repulse Bay hat einen der
Traumstrände der Stadt
Zu Besuch im
Hafen der Düfte
5 Prachtvoller Kolonialbau am Victoria Peak
1 Hong Kong im Morgengrauen
nur sehr eingeschränkt möglich und
Wetten sind allein bei Pferderennen
zulässig.
Der Stern Portugals als Seemacht
sank im Laufe der folgenden
Jahrzehnte, wogegen das britische
Empire schnell zur Weltmacht wurde.
1699 landete die British East
India Company zum ersten Mal in
China. Schon 1711 gründete sie einen
festen Handelsstützpunkt in Guangzhou.
Im 18. Jahrhundert waren die
Europäer ganz verrückt nach Waren
aus China, für die schwindelerregende
Preise bezahlt wurden. Das
Problem der Briten war nur, dass
sie den Chinesen nicht viel für ihre
Waren bieten konnten, denn das
Silber als Zahlungsmittel war ausgesprochen
knapp. So kamen sie auf
die »glorreiche« Idee, den Chinesen
Opium aus ihren indischen Kolonien
zu verkaufen. Doch so schwach
die chinesischen Kaiser zu jener
Zeit waren, so wussten sie doch
über die verheerende Wirkung des
Rauschgiftes Bescheid und verboten
entsprechend den Verkauf. Das wiederum
rief Schmuggler auf den Plan,
die unter der Hand unterstützt von
den Briten weiterhin Opium in großen
Mengen nach China schafften.
Als die Chinesen anschließend versuchten,
den Handel unter Einsatz
des Militärs zu unterbinden, mussten
sie im sogenannten Opiumkrieg
erfahren, dass sie den Briten militärisch
haushoch unterlegen waren.
Der Krieg ging für sie verloren und
die Briten besetzten am 20. Januar
1841 Hong Kong. Zwei Jahre später
wurde die Stadt britische Kronkolonie.
1898 wurden die sogenannten
»New Territories«, also das Gebiet
1 Guan Yin Göttin des Meeres
nördlich Kowloons bis zum Shenzhen-Fluss,
zusammen mit weiteren
235 Inseln auf 99 Jahre gepachtet.
Das diente dazu, die Versorgung der
Kronkolonie mit Wasser und Nahrungsmitteln
zu sichern. Außerdem
wurde so eine Pufferzone errichtet.
Very British, indeed
Natürlich haben knapp drei Jahrhunderte
britischer Einfluss Spuren in
Hong Kong hinterlassen. Das zeigt
sich für die Besucher der Sonderverwaltungszone
der Volksrepublik China,
wie Hong Kong seit 1997 heißt,
schon sobald sie die Stadt betreten.
In China herrscht wie bei uns
Rechtsverkehr, in Hong Kong dagegen
fahren die Fahrzeuge, inklusive
der roten Doppeldeckerbusse, auf
der linken Straßenseite. Entsprechend
ist der gesamte Verkehr auf
Linksverkehr ausgerichtet, was Peking
nicht änderte. Wie auch in anderen
Bereichen ist die chinesische
Führung recht pragmatisch mit den
unterschiedlichen Staats-Systemen
umgegangen. Obwohl die Garantien
für die Beibehaltung der Demokratie
im westlichen Sinne nach dem
Abzug der Briten Schritt für Schritt
abgebaut wurden, sodass es heute
beispielsweise keine Peking-kritische
Partei mehr gibt, könnte
Hong Kong kapitalistischer kaum
sein. Wer sich buchstäblich einen
Überblick über die gigantische
Besiedlung der Stadt verschaffen
möchte, der sollte unbedingt auf
den Victoria Peak fahren. Am besten
mit der Victoria Peak Tram genannten
Seilbahn, die Schweizer
Spezialisten hier 1888 errichteten,
damit man die 400 Höhenmeter
bequem überwinden kann. Mittlerweile
führt auch eine Straße auf
den Aussichtspunkt, der einem
Hong Kong zu Füßen legt, aber das
ist natürlich weniger spannend als
die steile Fahrt mit der Tram. Zu sehen
gibt es von dort oben aus jede
Menge Hochhäuser, denn Hong q
Das Stadtgespräch
45
Kong beherbergt bei gerade einmal
elfhundert Quadratkilometern fast
siebeneinhalb Millionen Einwohner.
Anders ausgedrückt leben 16.000
Einwohner pro Quadratkilometer.
Das wird nur noch von Monaco
getoppt. Nimmt man die zu Hong
Kong gehörenden Gebiete hinzu,
sind es aber »nur« etwa 7.000 Einwohner
pro Quadratkilometer. In
Deutschland sind das übrigens
233, in Norwegen 14, nur mal so
zum Vergleich. Insgesamt gibt es
in ganz Deutschland 22 Hochhäuser
mit einer Höhe von 150 Metern
und darüber, in Hong Kong sind das
570. Gebäude über 100 Metern Höhe
gibt es mehr als 4.000. Wobei die
Bauweise ausgesprochen faszinierend
ist, denn die Gerüste für die
Bauten sind selbst in schwindelnder
Höhe aus Bambus. Das ist zwar
ökologisch wirklich überzeugend,
aber sicherheitstechnisch nicht so
ganz. Der trockene Bambus brennt
nämlich gut und tut das auch gelegentlich.
Im November 2025 kam
es bei Renovierungsarbeiten zu einem
Großbrand in der Wohnanlage
Wang Fuk Court, bei dem sieben
der acht 31-stöckigen Wohnhäuser
abbrannten. 168 Menschen verloren
ihr Leben. Davon erfuhren wir
bei einer Stadtrundfahrt wenige
Wochen später nichts. Immerhin
wusste unser Guide zu berichten,
dass Wohnungen bis zum zehnten
Stockwerk weitaus teurer sind als
die in den höheren Stockwerken.
Die normalen Leitern der Feuerwehr
reichen nur bis zum zehnten
Stock, höher wird’s dann m Brandfall
wirklich brenzlig. Überhaupt
ist wohnen ein großes Problem der
Stadt. Da es über viele Jahre immer
wieder eine große Zahl von Menschen
gab, die hierhin flüchteten,
sei es, um der kommunistischen
Partei Chinas zu entkommen oder
auch aus wirtschaftlichen Gründen,
mussten schnell Wohnlösungen
gefunden werden in einer der
teuersten Städte der Welt. Das Public-housing-Programm
wurde mit
dem Ziel, bezahlbare Wohnungen
zu schaffen, ins Leben gerufen und
ist bis heute der wichtigste Erzeuger
von Wohnraum.
Cage People und
Milliardäre
Von der Wohnungsnot profitierten
schon in den 1950er und 1960er
Jahren einige Vermieter. Viele
Wohnungen wurden nämlich von
den Eigentümern unterteilt in Mini-Behausungen,
die mit viel Galgenhumor
Schuhkartons genannt
wurden. Allerdings gibt es diese
heute meist illegal betriebenen
»Wohnungen« noch heute. Passender
ist der Begriff Käfig, denn
die einzelnen Wohneinheiten sind
etwa zwei Kubikmeter groß und
werden teilweise doppel- oder dreistöckig
gestapelt. Ganze Familien
leben in den Käfigen oder Holzboxen.
Sie teilen sich mit sechs anderen
Familien eine Toilette, waschen
dort ihre Wäsche mit der Hand und
schlafen übereinander. Die unschöne
Seite des Lebens in Hong Kong
ist, dass etwa anderthalb Millionen
Menschen unterhalb der Armutsgrenze
leben, die laut Verwaltung
bei Menschen liegt, denen weniger
als 450 Dollar im Monat zur Verfügung
stehen. Büroangestellte in der
öffentlichen Verwaltung, bei Banken
und Versicherungen verdienen
dagegen monatlich rund 3.000
Euro. Der Mindestlohn liegt seit
Mai 2025 bei einem Stundenlohn
von 42 Hong Kong Dollar, was etwa
4,50 Euro entspricht. Die Wochenarbeitszeit
beträgt – das bitte nicht
deutschen Politikern weitersagen
– 51,5 Stunden, eine gesetzliche
Krankenversicherungspflicht besteht
nicht und für die gesetzliche
Altersvorsorge ist erst seit dem Jahr
2000 gesorgt.
Die Marktwirtschaft wird als
die vielleicht liberalste der Welt
beschrieben. Entsprechend kann
es nicht verwundern, dass in Hong
Kong der Anteil an Millionären und
Milliardären so hoch ist wie nirgendwo
sonst. 632.000 Millionäre,
35 davon Milliardäre, machten
Hong Kong 2021 zum Spitzenreiter
der Schwerreichen, zumindest prozentual
zur Bevölkerung gesehen.
Entsprechend viel Luxus kann man
sich mit dem nötigen Kleingeld in
dieser chinesischen Sonderverwaltungszone
leisten.
Badespaß nach
Tempelbesuch
Was ich nicht in Hong Kong erwartet
habe, waren Traumstrände. Doch
die gibt es schon wenige Kilometer
vom Trubel entfernt. Verschiedene
Buchten haben wundervolle Sandstrände,
die zum Bade locken. Das
Klima in Hong Kong ist subtropisch.
Die Jahresdurchschnittstemperatur
beträgt gut 22 Grad. Im Winter
liegen die Temperaturen zwischen
tagsüber 20 und nachts 14 Grad. Im
Sommer wird es gerne über 30 Grad
und schwül mit 17 oder 18 Regentagen
im Monat. Der regenreichste
Monat ist der August. Dennoch
streben die Einwohner gerade im
Sommer an die Badebuchten. Eine
der bekanntesten ist die Repulse
Bay, die heutzutage gerne auch
als luxuriöse Wohngegend genutzt
wird. Vor hundert Jahren ließen sich
die britischen Kolonialherrschaften
hier nieder, um zu baden, später
auch gepflegt zu dinieren und auch
auf der breiten Strandpromenade
zu flanieren. Der Name stammt von
einem britischen Kriegsschiff, das
hier ankerte. Statt sich mit den chinesischen
Namen auseinander zu
setzen, wurde der Badespaß im 26
Grad warmen südchinesischen Meer
einfach nach dem Schiff benannt.
Im Winter sinken die Wassertemperaturen
natürlich ab, auf 19 Grad, da
muss man bei der Nordsee schon im
Sommer Glück haben. Heute findet
man natürlich noch eine Mall. The
Pulse bietet von diversen Shopping-Angeboten
über Restaurants
und Cafés, ein Gym bis zu einem
Hundefriseur alles, was das Herz
der betuchten Einwohner begehrt.
Sogar ein Tempel findet sich
in unmittelbarer Nähe. Galt unter
Mao Religion noch als Opium fürs
Volk, so lässt das moderne China
deutlich mehr Freiheit. Auch wenn
die Gebäude und Einrichtungen für
westliche Besucher oftmals »too
much« sind, treffen sie doch den Geschmack
vieler Einheimischer. Entsprechend
finden sich viele Tempel
in Hong Kong und auch das Einrichten
nach den Vorschriften des Feng
Shui ist vielen selbstverständlich.
Auch anderen Religionen gegenüber
ist Hong Kong ausgesprochen liberal,
was bei den Einschränkungen
im politischen Bereich schon fast
verwundert.
Reise ins alte Hong Kong
Wer zumindest den Nachklang des
alten Hong Kongs erleben möchte,
der sollte sich zum Aberdeen
Harbour begeben. Heute nur noch
als Zufluchtshafen bei Taifunen
von Handelsschiffen genutzt, war
Aberdeen früher das Viertel der Fischer,
Schmuggler und Ganoven, die
sich dem Zugriff der Kolonialbeamten
dadurch entzogen, dass sie sich
auf einem der vielen Hausboote und
Dschunken versteckten. Hausboote
gibt es noch heute, wenn sich auch
deren Bewohner sehr zivilisiert haben.
Auch eines der früheren Restaurantschiffe
ist noch von außen
zu besichtigen. Der Restaurantbetrieb
wurde in der Corona-Pandemie
lahmgelegt und zwei der großen
Schiffe abgeschleppt, wobei beide
sanken. Nah heran an das letzte Restaurantschiff
kommt man mit einem
der traditionellen Boote, Sampan
genannt, die Touren durch den
Hafen anbieten. Doch die Zeiten,
zu denen Curd Jürgens oder Sean
Connery im Smoking im Aberdeen
Harbour auf einem prächtigen Restaurantschiff
dinierten, sind definitiv
vorbei. Am ehesten kann man
das alte Hong Kong vielleicht an einem
der Nachtmärkte erleben. Der
bekannteste ist der Temple Street
Night Market, den man erst mit
Einbruch der Dunkelheit besuchen
sollte, damit man das buchstäblich
bunte Treiben bestaunen kann. Neben
den Street-Food-Händlern, die
lokale Spezialitäten verkaufen, finden
sich hier auch Wahrsager oder
Straßenmusiker, die zum Teil sogar
traditionelle kantonesische Musik
zum Besten geben.
Long time no see
Die Verständigung in der südchinesischen
Metropole ist auf Englisch
kein Problem, zumal English nicht
nur für den Handel unerlässlich ist,
sondern sogar zweite Amtssprache
in Hong Kong ist. 95 Prozent der Bevölkerung
spricht Kantonesisch und
46 Das Stadtgespräch
das war auch zu der Zeit so, in der
die Stadt britische Kronkolonie war.
Das »Lange nicht gesehen«, das viele
Engländer scherzhaft mit »Long
time no see« ausdrücken, ist eine
direkte Übersetzung aus dem Kantonesischen.
Diese Sprache wird von
Peking mittlerweile als Variante des
Hochchinesischen eingestuft, also
als Dialekt. Dabei ist das Kantonesisch
tatsächlich eine chinesische
Sprache, die von Mandarin-Sprechern
nicht auf Anhieb verstanden
wird. Immerhin wird die gleiche
Schrift benutzt, wobei das Kantonesisch
einige alte Schriftzeichen
beibehaltet. Die neun Tonhöhen
des Kantonesischen zu meistern ist
aber eine Kunst für sich. Seit China
die ehemalige Kronkolonie de facto
übernommen hat, ist die Anzahl
der Mandarin-Sprecher von einem
Viertel der Bevölkerung 1997 auf die
Hälfte aller Bewohner 2017 gestiegen
und dürfte jetzt noch höher
liegen. Der Einfluss Pekings nimmt
zu, die Hälfte der Hong Konger fühlt
sich von den Festlands chinesen bedroht.
Als zweite Fremdsprache in
der Beliebtheitsskale rangiert nach
dem Englischen Japanisch. Offenbar
hat man den Japanern die Besatzungszeit
im Zweiten Weltkrieg
anders als in anderen asiatischen
Ländern verziehen. Deutsch, Französisch
oder Spanisch fristen dagegen
ein Schattendasein. Doch
keine Bange, die Einwohner Hong
Kongs sind es seit Jahrhunderten
gewohnt, mit Besuchern aus dem
Westen klarzukommen. Und noch
funktioniert die von der Volksrepublik
ausgegebene Devise: Ein Land
– zwei Systeme.
1 Kai Kiewert (Serviceleiter Thiel), Markus Elbracht, Thomas Klemm (Verkaufsleiter Thiel) und Annette Runschke (LG Burg) laden zum
12. Staffelmarathon am Schloss Rheda ein. Es kann sich nun für das Laufevent mit einem Team ab zwei Personen angemeldet
werden – bis Ende Mai noch mit einem Rabatt.
12. Staffelmarathon der LG Burg
am Sonntag, 5. Juli
In diesem Jahr findet bereits die 12.
Auflage des beliebten Staffelmarathons
der LG Burg am Sonntag,
5. Juli, um 10 Uhr im Rosengarten
des Flora Westfalica Parks statt. In
Zusammenarbeit mit der Autozentrale
Thiel und der Fürstlichen Kanzlei,
lädt die Organisationsgruppe der
LG Burg zu diesem Team-Event ein.
Sport-Mannschaften, Freundeskreise,
Nachbarschaften, Familien, Jugendklubs,
Schulklassen oder auch
Firmenmannschaften können sich
anmelden, um gemeinsam einen
schönen Tag im wunderschönen
Ambiente am Rosengarten zu erleben
und im Wechsel ihre Runden zu
Das Stadtgespräch
laufen. Neu ist in diesem Jahr, dass
auch Zweier-Staffel-Teams zugelassen
werden. Bislang mussten es
immer mindestens vier Personen
sein. Der Teamgedanke beim Staffel
Marathon, die familiäre Atmosphäre
und die wunderschöne Laufstrecke
durch den Schlosspark Rheda sind
gute Gründe, dass die Organisatoren
der Laufgruppe »LG Burg Wiedenbrück«
sich jedes Jahr aufs Neue
auf den Staffelmarathon freut. Eine
Staffel besteht aus zwei bis sieben
Teilnehmen, die im Wechsel
eine 2-Kilometer-Runde durch den
Schlosspark und Rosengarten laufen.
Der Rundkurs ist insgesamt 21-
mal zu durchlaufen, bis die Gesamtdistanz
von 42,195 Kilometer erreicht
ist. Der Spaß an der Sache steht bei
vielen Teilnehmern im Vordergrund.
Die Teams kommen mit Picknickdecken
und Pavillons, haben Verpflegung
dabei und werden von Fans
aus ihrem Umfeld begleitet, sodass
es eine bunte Veranstaltung wird mit
Aufenthaltscharakter. Seit einigen
Jahren bietet die LG Burg auch Kaffee
und Kuchen an, was bei Läufern,
aber auch Gästen und Zuschauern
bestens ankommt. Ein Fotograf hält
zudem Momentaufnahmen fest.
Rund 50 Mitglieder und Freunde der
LG Burg werden an diesem Sonntag
dafür Sorge tragen, dass es den Teilnehmern
an nichts fehlt. »Dass wir
immer noch so viele Menschen zum
Helfen motivieren können, ist schon
bemerkenswert«, meint Markus Elbracht
als Mitorganisator. Er zeichnet
auch für die Auswahl der Pokale,
die von Beginn an ein Modellauto
sind, verantwortlich. In diesem Jahr
bekommt jede Wertungsklasse mit
den drei besten Ergebnissen ein
blaues VW-Beatle-Cabrio-Modell
im Maßstab 1:24 auf einer Holzplatte
verschraubt mit Widmung. Sobald
der Staffelstab zurückgegeben wird,
erhält jedes teilnehmende Team ein
Gruppenpräsent. Im letzten Jahr war
es ein Getränkepaket der Brauerei
Hohenfelde. Es gab aber auch schon
mal ein Pasta-Paket. Was sich das
Team für 2026 überlegt hat, bleibt
erst einmal spannend. »Auch bei den
Präsenten nimmt letztendlich der
Teamgedanke immer einen großen
Stellenwert ein«, so Elbracht. »Vielleicht
trifft man sich nach dem Event
noch mal, um einen gemeinsamen
Abend zu verbringen und den Lauf
Revue passieren zu lassen.«
Die Anmeldephase ist gestartet
und 46 Mannschaften stehen bereits
auf der Starterliste. 100 teilnehmende
Teams wäre die Wunschzahl der
Organisatoren. Wer sein Team noch
bis zum 31. Mai anmeldet, erhält
einen Rabatt. Übrigens: Die Namen
der Teilnehmer müssen bei der Anmeldung
noch nicht final feststehen,
lediglich die Wertungsklasse und
der Staffelname sollten klar sein.
Weitere Infos sowie die Möglichkeit
zur Anmeldung gibt es auf der
Homepage www.lgburg.de unter der
Rubrik »Staffelmarathon«.
47
Schwedenrätsel
Geliebte
Tristans
krankhafte
Abhängigkeit
ugs.:
Topf;
altes
Schiff
Eier von
Wassertieren
schwimmendes
Seezeichen
Fachmann;
Insider
ohne
Milde,
hart
auf den
Beingelenken
kauern
Anlasser
an Fahrzeugen
Papieroder
Plastikbeutel
Fischfett
im Kehlkopf
erzeugter
Klang
Lösungswort:
5
Stifterfigur
im
Naumburger
Dom
Sudoku
12
Abk. für
Norddeutscher
Rundfunk
Amtsbezirk
eines
Bischofs
Kfz-
Zeichen
Heidelberg
Gebetsschlusswort
Rasensportler
der
Blaue
Planet
8
Nahrung
des
Wildes
3
spannende
Handlung
(engl.)
linker
Nebenfluss
der
Fulda
Lochvorstecher,
Pfriem
2
Rendezvous,
Meeting
1 2 3 4 5 6 7
9
Radkranz
Ablassprediger
zur Zeit
Luthers
1
Teil der
Kleidung
Frau des
Menelaos
Ziegenleder
Stadt
an der
Donau
schlechte
Angewohnheit
Gleitschiene
(Schlitten)
11
vorspringender
Mauerstreifen
Feingewicht
für Edelmetalle
chemisches
Zeichen
für Neon
flüssiges
Fett
Fluss in
Schles-
wig-
Holstein
altägyptischer
Sonnengott
Nachlassempfänger
südamerikanisches
Gebirge
kantig,
nicht
rund
Ring;
Spielzeug
zugunsten
einer
Person,
Sache
Null
beim
Roulette
Junges
von Reh,
Gämse,
Ziege
munter,
lebhaft
kleines,
ärmliches
Haus
Gerte
6
Einfall,
Gedanke
Kleidungsstück
erzählender
Dichter
Gerät
zur Zielführung
(Kzw.)
Schwur
gegen
Lichteinfall
abschirmen
harmlose
Stichelei
mit Paddeln
gefahrenes
Sportboot
10
Monogamie
8 9 10 11 12
Papstname
Beweggrund;
Leitgedanke
Abschnitt
der
Woche
4
Gewürzständer
Einsiedler,
Klausner
englischer
Artikel
7
französisch:
Wasser
Vorname
der Taylor
(Kurzform)
hoch
achten
Klatsch,
Tratsch
Unser Lösungswort vom letzten Mal: Maibaum
leicht
mittel
Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede
der Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.
48 Das Stadtgespräch
1 Eine Augenweide waren die meisterhaft vorgetragenen Tänze der Volkstanzgruppe
des Türkischen Arbeitsnehmerhilfs- und Kulturvereins.
„ Wir unterstützen Sie
gerne im Alltag.
Buntes Kinderfest mit
über 500 kleinen und
großen Gästen
Türkischer Arbeitnehmerhilfs- und Kulturverein
begeisterte mit tollem Programm
Der Türkische Arbeitnehmer Hilfs- und Kulturverein in Rheda-Wiedenbrück
feierte Ende April mit über 500 Besucherinnen und
Besuchern den Nationalen Souveränitäts- und Kindertag. Das
alljährliche Kinderfest geht auf eine von Mustafa Kemal Atatürk ins Leben
gerufene Tradition zurück. Bei bestem Wetter wurde das Festgelände rund
um das Einstein Gymnasium im dritten Jahr zu einem Ort voller Freude,
Musik und Kinderlachen. Der Generalkonsul Mehmet Özgün Arman
dankte der Stadt und der Schule für die Bereitstellung des Schulgeländes
und der Aula. Er wies darauf hin, wie wichtig es sei, die Kinder in den
Mittelpunkt zu stellen. Sie seien es, die unsere Zukunft tragen würden.
Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm wurde von den beiden
Nachwuchs-Moderierenden Alina Varol und Gizem Saygi kurzweilig eröffnet
– begleitet von den Nationalhymnen der Türkei und Deutschlands. Efe
yiliksever übernahm im symbolischen Rahmen den Vorsitz des Vereins
für einen Tag und begrüßte das Publikum mit einer kurzen Ansprache.
Servet Zan koordinierte im Hintergrund.
Die Kinder und Jugendlichen präsentierten ein vielseitiges Programm
aus Gedichten, Tänzen, Chorgesang und traditionellen Volkstänzen. Begeisterten
Applaus erhielt die Volkstanzgruppe Efsane unter der Leitung
von Mehmet Ali Alp für die absolut perfekt präsentierten Choreographien.
Die von Hülya Karabulut und Filiz Aygün trainierte Kindertanzgruppe Mini
Miniler gewann die Herzen des Publikums mit Anmut und Charme. Nicht
zuletzt bezauberte ebenfalls die von Dilara Aydin betreute Tanzgruppe
der OGGS-Wenneber-Schule. Der aus Bielefeld angereiste Chor »Kunstsolidarität«
faszinierte mit seinen musikalischen Beiträgen.
Zudem erwarteten die Kinder verschiedene Spielstände und Angebote
zum Mitmachen. Der beliebte Clown »Hi Abi« sorgte mit seiner fröhlichen
Art für viele leuchtende Kinderaugen.
Ebenfalls für das leibliche Wohl hatten die Gastgebenden mit einem
großen Kuchenbuffet, frisch zu bereiteten türkischen Grillspezialitäten
und einem Stand für heiße und kühlende Durstlöscher bestens gesorgt.
Der Verein bedankt sich herzlich bei allen engagierten Helferinnen
und Helfern, bei den Familien aus Rheda-Wiedenbrück sowie bei den Gästen
aus der Region und den Abordnungen befreundeter Vereine für ihre
Teilnahme und Unterstützung. »Wir freuen uns schon auf das nächste
Kinderfest!«, zog die Vorsitzende Senay Ufuk Bilanz.
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Das Stadtgespräch
49
1 (V. l.) Bettina Lienekampf-Beckel und Simone Bille
Immobilienmarkt im
Kreis Gütersloh
mit stabiler Nachfrage
Der Immobilienmarkt im
Kreis Gütersloh zeigt sich
aktuell stabil und weiterhin
gut nachgefragt. Nach den
Preiskorrekturen der vergangenen
Jahre, die vor allem auch auf das
gestiegene Zinsniveau zurückzuführen
sind, hat sich der Markt
neu sortiert und ausgerichtet.
Besonders gefragt sind energieefiziente
Immobilien sowie
gut gepflegte Bestandsobjekte in
attraktiven Wohnlagen. Der Neubau
dagegen kann den Bedarf an
Wohnraum weiterhin nicht vollständig
decken. Gestiegene Bauund
Grundstückskosten führen
dazu, dass viele Neubauprojekte
nur eingeschränkt realisiert
werden und Neubauimmobilien
für zahlreiche Interessenten nur
schwer finanzierbar sind. Dadurch
bleiben Bestandsimmobilien sehr
gefragt. Als Immobilienexperten
für den gesamten Kreis Gütersloh
begleiten wir Eigentümerinnen
und Eigentümer sowie Kaufund
Mietinteressenten in dieser
Marktphase mit fachlicher Kompetenz,
persönlicher Beratung und
einem realistischen Blick auf dem
Markt. Ziel ist es, Immobilienangebote
und Interessenten passgenau
zusammenzuführen und
nachhaltige, faire Abschlüsse zu
ermöglichen.
Auch auf dem Mietmarkt
zeigt sich weiterhin eine hohe
Nachfrage. Durch den begrenzten
Neubau bleibt der Druck auf den
Mietwohnungsmarkt bestehen.
Die Mieten entwickeln sich entsprechend
steigend, insbesondere
bei gut ausgestatteten und zentral
gelegenen Wohnungen. Für
Eigentümer von Mietimmobilien
bieten sich damit stabile Preisperspektiven.
Die wirtschaftliche Stärke,
eine gute Infrastruktur und die
hohe Lebensqualität machen
den Kreis Gütersloh weiterhin zu
einem gefragten Wohnstandort,
sowohl in den Städten als auch in
den ländlichen Gemeinden.
Somit schätzen wir den Ausblick
für 2026 insgesamt positiv
und erwarten eine ruhige, gesunde
Marktentwicklung mit moderaten
Preisbewegungen. Entscheidend
für einen erfolgreichen Verkauf,
Kauf oder eine Vermietung bleiben
neben Lage und Zustand vor
allem eine realistische Preisfindung
sowie eine professionelle
individuelle Vermarktung.
Bille’S Immobilien GmbH · Ernst-
Buschmann-Str. 2 · 33330 Gütersloh
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Werlplatz: Stadtauto
Rheda-Wiedenbrück e.V.
mit zweiter Station
Neue Wege der Mobilität:
Der Verein Stadtauto
Rheda-Wiedenbrück e. V.
bietet im Carsharing-Format nun
ein zweites Fahrzeug und auch
eine weitere Lademöglichkeit an.
Die Rheda-Wiedenbrücker Initiative
hatte zuvor schon in Wiedenbrück
auf dem Parkplatz Auf
der Schanze ein Angebot etabliert,
das Pendant in Rheda befindet
sich auf dem Parkplatz Am Werl.
»Unser Angebot wird schon
sehr gut angenommen. Mit dem
zweiten Fahrzeug und der zusätzlichen
Lademöglichkeit erschließen
wir die ganze Stadt. Wir freuen uns
über weitere Mitglieder, die sich
beim Carsharing beteiligen möchten«,
betont Laura Heuschneider,
Vorsitzende des Vereins.
So einfach ist die Teilnahme:
Alle Mitglieder des Vereins können
die jeweiligen Autos über
eine Buchungsplattform oder
App mieten, darin sind auch die
Ladezeiten berücksichtigt. Zu
festgelegten Konditionen wird
mittels Lastschriftverfahren abgerechnet.
Im Vorfeld erhalten die
Vereinsmitglieder eine Einweisung
in die Systematik des Fahrzeugs.
Voraussetzungen für das Carsharing-Angebot
sind die Vereinsmitgliedschaft
sowie der Nachweis
einer gültigen Fahrerlaubnis und
1 Die Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück, das Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück, die
Stadtverwaltung und das Unternehmen e-Flat sind Kooperationspartner für das
Angebot des Stadtautos. Für die offizielle Einweihung der Ladesäule und des neuen
Fahrzeugs sind viele der Beteiligten zusammengekommen.
eines Personalausweises. Zudem
muss ein Nutzungsvertrag abgeschlossen
werden.
Mit den Kooperationspartnern
e-Flat, Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück,
Stadt und Stadtwerk
Rheda-Wiedenbrück hat der Verein
die Anschaffung der beiden E-Autos
und der Ladesäulen möglich
gemacht. Heuschneider bedankt
sich ausdrücklich für die Unterstützung
und das Entgegenkommen.
Für die offizielle Einweihung
der zweiten Ladesäule und des
neuen Fahrzeugs sind die Verantwortlichen
zusammengekommen
und haben sich von der Leistungsfähigkeit
überzeugen können.
50
Anzeigen
Das Stadtgespräch
Ein guter Start für den
Pflegedienst 2000
Der Pflegedienst 2000 hat
Anfang April seine Türen
in der Beckerpassage in
Rheda-Wiedenbrück eröffnet. Mit
insgesamt 6 Standorten im Umkreis
bietet er ein Rundum-Sorglos-Paket
für Pflegebedürftige und
Angehörige an.
Die neuen Räumlichkeiten
haben sich bereits gut etabliert
und sind im Alltag angekommen.
Das Büro dient als zentrale
Anlaufstelle für Pflegebedürftige
und Angehörige, die Beratung
und Unterstützung rund
um die häusliche Pflege suchen.
Natasha Arndt, stellvertretende
Pflegedienstleitung, ist gemeinsam
mit Kevin Lübbert Ansprechpartner
vor Ort. Sie ist montags
bis freitags zwischen 11 und 14
Uhr persönlich im Büro erreichbar,
Termine sind zusätzlich nach
telefonischer Absprache möglich.
Gemeinsam mit ihrem Mann Jonathan
Arndt, Geschäftsführer
der Pflegedienstgruppe, blicken
sie positiv auf den gelungenen
Start in Rheda-Wiedenbrück. »Wir
freuen uns sehr über die bereits
zahlreichen Kundenanfragen und
die positive Resonanz in den vergangenen
Monaten. Der Standort
läuft bereits sehr gut an, trotzdem
haben wir noch freie Kapazitäten,
um weitere pflegebedürftige
Menschen betreuen zu können«,
erklärt Jonathan Arndt.
Das Leistungsspektrum reicht
von Körperpflege und medizini-
1 Das Team in der Beckerpassage freut sich über die positive Resonanz.
scher Versorgung über hauswirtschaftliche
Unterstützung bis hin
zu verschiedenen Betreuungsangeboten.
Auch Begleitungen im
Alltag und individuelle Hilfen gehören
zum Angebot des Pflegedienstes.
»Uns sind eine persönliche
Betreuung, Verlässlichkeit
und feste Ansprechpartner in der
Pflege besonders wichtig«, erklärt
Natasha Arndt. So soll vermieden
werden, dass sich pflegebedürftige
Menschen ständig an neue
Gesichter gewöhnen müssen.
Ebenfalls sehr wichtig für das
Unternehmerpaar ist die Ausbildung
junger Menschen im Pflegebereich.
Sie setzen alles daran,
dass Jugendlichen die Möglichkeit
geboten wird, eine fachgerechte
Ausbildung mit Spaß und Abwechslung
zu erlernen und sich
so auf den Berufsalltag vorbereiten
können.
Pflegedienst 2000 · Beckerpassage
10 · 33378 Rheda-Wiedenbrück
· Telefon 05242/9760705
info@ pflegedienst2000.de
Spende
an die Paul- Büdding-
Stiftung
Eine prall gefüllte Spendenbox
konnte Martin Schulz,
Inhaber der Rats-Apotheke,
an die Rheda-Wiedenbrücker
Paul-Büdding-Stiftung übergeben.
Im Rahmen der Jubiläumsfeiern
zum 50-jährigen Bestehen der
Apotheke hatte das Apothekenteam
ein Glücksrad aufgestellt,
an dem die Kunden für 50 Cent
Einsatz schöne Preise gewinnen
konnten. Auch außerhalb der
Glücksrad-Aktion zeigten sich viele
Kunden spendabel, so dass ein
stolzer Betrag von fast 1000 Euro
zusammenkam. Dafür bedankt
sich das Team der Apotheke bei
allen Teilnehmenden herzlich.
Schulz zeigte sich gerührt:
»Wir sind überwältigt von den vie-
1 (V. l.) Apotheker Martin Schulz, Bürgermeister Theo Mettenborg und Marlies Gerold
len Glückwünschen, netten Gesten
und Worten und dem Vertrauen,
das uns unsere Stammkunden
und langjährigen Weggefährten
entgegenbringen. Dafür sind wir
sehr dankbar«.
Die Spendensumme verdoppelte
Schulz auf 2000 Euro und
überreichte sie nun an den Vorsitzenden
des Vorstands der Stiftung,
Bürgermeister Theo Mettenborg
und Kuratoriumsmitglied Marlies
Gerold, die sich über den großzügigen
Betrag freuten und das Engagement
des Apothekenteams
und seiner Kunden würdigten.
Die von dem bekannten Rheda-Wiedenbrücker
Bürger Paul
Büdding (1934–2022) im Jahr 2018
gegründete Stiftung hat bereits
zahlreiche heimische Projekte, die
sich um das Wohl von benachteiligten
Kindern und Jugendlichen
kümmern, gefördert.
Das Stadtgespräch
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51
Am 30. Mai 2026 startet der
Abonnementverkauf für
die Spielzeit 2026/2027
am Theater Gütersloh. Theaterbegeisterte
können aus insgesamt
21 Abonnement-Reihen das
für sie passende Abo wählen und
sich Vorteile sichern: die Theatersaison
von einem festen Platz aus
verfolgen, Geld sparen und auch
bei stark nachgefragten Veranstaltungen
dabei sein.
Das Abonnement »Musik, Theater,
Tanz« bietet beispielsweise
Foto: Ingo Höhn
Kultur Räume Gütersloh
Start des Aboverkaufs für die Spielzeit 2026/2027
am Theater Gütersloh
1 »Hamlet« vom Theater Basel ist Teil der Abo-Reihen »Musik, Theater, Tanz III« und »Theater der Welt II«.
vier Varianten mit Schauspiel, Tanz
und Musiktheater. Schauspiel von
renommierten Bühnen präsentieren
die Reihen »Theater der Welt«
I und II. Die Reihen »Boulevard« I
und II setzen auf Komödien und
unterhaltsames Musiktheater. In
all diesen Reihen treten auch prominente
Gesichter aus Film und
Fernsehen auf, unter anderem Caroline
Peters, Devid Striesow, Jonas
Dassler oder Michaela May.
Das »Taschentheater« zeigt,
dass auch die kleine Form großen
Theatergenuss bringt. Die Reihe
»Theater am Nachmittag« richtet
sich an jene, die 16-Uhr-Vorstellungen
an vier Sonntagen bevorzugen.
Musikbegeisterte können aus
unterschiedlichen Musik-Reihen
wählen: von »Gütersloh Philharmonisch«
über »Panoramamusik«
bis zu »Fokus Lied«. Opernliebhaber
kommen mit der Reihe »Oper
& Mehr« auf ihre Kosten. Das Theater
präsentiert hier Werke wie
»Don Chisciotte della Mancia«
zum 100. Geburtstag des in Gütersloh
geborenen Hans Werner
Henze, Puccinis »La Bohème«, das
Konzertprojekt »Dancing Queen«
der lautten compagney Berlin und
das Zirkus-Musiktheater-Abenteuer
»Händel on Hands«. Top-Künstlerinnen
und Künstler aus Uruguay,
der Türkei, Frankreich, der
Schweiz und Deutschland bringt
die durch KulturPLUS+ ermöglichte
Premium-Reihe »Vier Jahreszeiten«
nach Gütersloh.
Das Abo-Programm ist nicht
nur facettenreich, sondern auch
generationsübergreifend aufgestellt:
Mit »Fidolino« ab vier Jahren
und den Kinder-Abonnements
ab vier oder ab sechs Jahren gibt
es spezialisierte Angebote für die
Kleinen. Für alle ab zehn Jahren
bietet sich die Reihe »Theater-Stärkung«
an, und ab vierzehn Jahren
das »Theater-Date«.
Der Verkauf der Abonnements
beginnt am Samstag, 30. Mai 2026,
um 9 Uhr in der Tourist-Information
Gütersloh oder online unter
theater-gt.de. Einzelkarten sind ab
Samstag, 27. Juni 2026, ebenfalls
ab 9 Uhr an allen bekannten Vorverkaufsstellen
und online unter
theater- gt.de erhältlich.
Foto: Bo Lahola
Foto: Johann Maria Kressin
1 In der Abo-Reihe »Boulevard II«: Michaela May und Sigmar Solbach in »Der
Abschiedsbrief«, Komödie am Kurfürstendamm Berlin
1 Teil der Abo-Reihe »Theater-Stärkung«: »Typen«, Theater Strahl Berlin
52
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Das Stadtgespräch
Badespaß mit dem
Gewerbeverein
Freibadgutscheine für die ganze Familie
Der Gewerbeverein konnte jetzt in den Räumen der Buchhandlung
Güth den Gewinnerkindern des »Kinderglückshäuschen Gewinnspiels«
die Preise überreichen. Gemeinsam mit Vorstandsmitglied
Martina Güth und Geschäftsführerin Birgit Leßmann freuten sich die fünf
»Wasserratten«, Ludwig (4) und Jano (5), Benke (6), Lea (6) sowie Nele (14)
mit ihren Eltern über die erhaltenen Familienkarten für das Wiedenbrücker
Freibad. Sie besuchen dieses gerne, berichteten sie bei der Preisübergabe.
Nele ist eine absolut sichere Schwimmerin. Sie trainiert bei der DLRG. Die
Jüngeren ziehen es noch vor mit Schwimmflügeln in das Wasser zu gehen,
sagten sie. Martina Güth und Birgit Leßmann gratulierten den glücklichen
Gewinnerkindern herzlich und wünschte ihnen viel Badewetter.
1 Bei der Übergabe der Familien-Jahreskarten für das Freibad Wiedenbrück in der
Buchhandlung Güth: (hinten v. l.) Birgit Leßmann, Nele, Martina Güth, (vorne v. l.)
Benke, Ludwig, Lea und Jano.
Richter Bautenschutz
verschmilzt mit
Bautenschutz Wendt
Vor knapp drei Jahren haben
Sebastian Stiens und
Jörg Niggenaber das renommierte,
über 50-jährige Unternehmen
»Richter Bautenschutz« in
Herzebrock-Clarholz vom Gründer
Alfred Richter übernommen. Zu
Jahresbeginn kam mit der Übernahme
der Firma Bautenschutz
Wendt in Ennigerloh ein zweites,
ebenfalls alteingesessenes Unternehmen
mit einer 60-jährigen Firmengeschichte
dazu. Beide Firmen
werden weiterhin eigenständig
arbeiten, doch sehen Stiens und
Niggenaber große Vorteile in der
1 Mitarbeiter Carsten Schneider dichtet
eine Wand mit Dichtungsschlämme ab.
Verschmelzung. »Wir haben zwei
tolle Mitarbeiterteams, die Profis
auf ihren Gebieten rund um den
Bautenschutz sind«, erklärt Niggenaber.
Jetzt sei man zudem in
der Lage, noch flexibler arbeiten
zu können und viele Synergien
zu nutzen. Auch die Markterweiterung
vom Münsterland bis OWL
ist für die beiden Geschäftsführer
perfekt.
Andrea und Bernd Wendt, die
das Ennigerloher Unternehmen vor
30 Jahren vom Gründer Bernhard
Wendt übernommen haben, bleiben
weiterhin als Mitarbeiter im
Team. »Besser geht es nicht«, freuen
sich der 43-jährige Sebastian
Stiens und der 55-jährige Jörg Niggenaber.
Mit der Erfahrung in der
Branche und als Mitglied im Deutschen
Holz- und Bautenschutzverband
steht das Unternehmen für
Qualität, Gewährleistung und Zuverlässigkeit,
insbesondere wenn
es um die Abdichtung und Sanierung
von Feuchtigkeitsschäden an
Bauteilen und der Beseitigung von
bauwerksschädlichen Salzen geht.
»Das größte Kapital der Firma
sind jedoch unsere zufriedenen
Mitarbeiter und dadurch natürlich
auch zufriedene Kunden«, betonen
die beiden und setzen auf
regelmäßige Produktschulungen
und Meetings, damit die Mannschaft
vollends im Bilde ist. »Eine
gemeinsame und offene Kommunikation
ermöglicht uns genau
dies«, ergänzen sie. Auch die zwei
Geschäftsführer ergänzen sich prima.
Kommt Niggenaber aus dem
kaufmännischen Bereich, weiß
Stiens als gelernter Stahl- und Betonbauer
im praktischen Geschäft,
wo es lang geht.
Vom Privatkunden bis hin zu
großen Industrieunternehmen
sind Richter Bautenschutz und
Wendt Bautenschutz kompetente
Partner für Abdichtungsarbeiten,
Mauerwerkssanierung,
Betoninstandsetzung, Schimmelschadenbeseitigung,
Innendämmung
und durch die Verschmelzung
mit Wendt Bautenschutz
kam eine Dienstleistungserweiterung
mit Bodenverfestigung,
Fassadenreinigung und Fassadenschutz,
Imprägnierung und
Graffitischutz, Fußboden- und
Industriebodenbeschichtungen
und Holzschutz hinzu. wl
Richter Bautenschutz & Bauelemente
Vertrieb GmbH & Co. KG
Indus triestr. 6 · Herzebrock-Clarholz
Telefon: 05245 / 4031 · E-Mail: info@
richter-bautenschutz.de
1 (V. l.) Jörg Niggenaber, Andrea und Bernd Wendt, Sebastian Stiens gehen nunmehr
gemeinsame Wege.
Das Stadtgespräch
Anzeigen
53
1 Das Team des Wiedenbrücker Lieblingsweinladens
macht den Einstieg in die Weinwelt leichter.
Wein erleben!
Egal ob viel
Ahnung oder
wenig Ahnung!
Dafür sind wir da,
das Team vom Wiedenbrücker
Lieblingsweinladen!
Bei uns dreht sich alles um die Freude
am Wein, unterhaltsam, spannend
und garantiert ohne Zwang zur Fachsimpelei.
Unser Team liebt Wein, kennt sich
aus und klärt gerne die großen und kleinen
(Wein-)fragen des Lebens. Dieses Jahr haben
wir uns besonders spannende Themen ausgedacht.
Am Abend des 12. Juni 2026 nimmt der
badische Winzer Arndt Köbelin uns mit auf
eine tolle Weinreise. Es gibt nicht nur exzellente
Weine aus seinem Sortiment zu probieren,
sondern auch seine Winzergeschichten,
die faszinieren.
Etwas Neues haben wir mit Sip Happens!
geplant. Am Nachmittag in entspannter Atmosphäre
nehmen wir Euch mit auf kleine
Genussreisen durch die Welt des Weins.
Zum Start dieser Serie am 11.7.2026 kommt
Natalie Lumpp, eine der besten deutschen
Sommelières und erzählt von ihrem andalusischen
Weingut. Wir probieren uns
gemeinsam durch spannende Weine, lernen
Wein zu verkosten, den eigenen Geschmack
zu finden, erzählen Geschichten hinter den
Flaschen und zeigen, dass Wein alles sein
darf – nur nicht langweilig!
Freut Euch auf besondere Tastings, nette
Menschen, Lieblingsweine und meldet Euch
rechtzeitig an – online oder im Geschäft – wir
freuen uns auf Euch!
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zahlen nur 25,– €.
Vom Sneaker- Reselling
zur eigenen Marke
Wie Max Leweling mit »Vestic« neue Wege geht
Mit gerade einmal 24 Jahren hat Max
Leweling mit »Vestic« eine Marke
geschaffen, die Mode, Möbel und
modernes Reselling verbindet. Was zunächst
spontan entstand, entwickelt sich heute zunehmend
zu einem vielseitigen Geschäftsmodell.
Die ersten Erfahrungen sammelte Leweling
im Sneaker-Reselling. Besonders limitierte
Drops und Produkte mit möglicher Wertsteigerung
weckten früh sein Interesse an Mode und
Handel. Daraus entstand nach und nach die
Idee, eigene Verkaufsstrukturen aufzubauen
und das Angebot stetig zu erweitern. Neben
Kleidung gehören inzwischen auch Möbelstücke
zum Sortiment.
»Ich wollte einfach ausprobieren, was möglich
ist. Und das funktioniere überraschend
gut!«, beschreibt der Gründer den Beginn seines
Projekts. Genau diese unkomplizierte Herangehensweise
prägt Vestic bis heute. Statt
sich auf einen bestimmten Stil festzulegen,
richtet sich das Angebot bewusst an eine breite
Zielgruppe – von Privatkunden jeglicher Altersgruppe
bis hin zu Unternehmen.
Besonders wichtig ist Leweling die direkte
und einfache Kommunikation mit seinen Kunden.
Kontaktmöglichkeiten bestehen unkompliziert
per WhatsApp, E-Mail oder Telefon. Die
Verkaufsdienstleistung wird mit 30 Prozent des
Verkaufswertes berechnet.
Der Aufbau der Marke erfolgte bisher
hauptsächlich über Mund-zu-Mund-Propaganda
und im Nebengewerbe. Parallel arbeitet
Leweling weiterhin in einer 4-Tage-Woche in
seinem Hauptberuf. Mit Vestic setzt der junge
1 Max Leweling
Unternehmer auf individuelle Produkte, persönlichen
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Das Stadtgespräch
1 Die Belegschaft der A. Bohmeier GmbH durfte sich zum Firmenjubiläum über eine Feier im GOP Varieté-Theater in Bad Oeynhausen freuen.
25-jähriges
Firmen jubiläum
der A. Bohmeier
GmbH
Am 1.4.2026 feierte die A. Bohmeier GmbH
ihr 25-jähriges Firmenjubiläum. Die Wurzeln
des Unternehmens reichen jedoch bis ins
Jahr 1932 zurück, als Heinrich Wiesbrock den Betrieb
gründete. 1969 wurde das Baugeschäft von
Hermann Döinghaus übernommen und unter
dem Namen Wiesbrock & Döinghaus weitergeführt.
Seit dem 1.4.2001 leitet Andreas Bohmeier
den familiären Betrieb als A. Bohmeier GmbH.
Andreas Bohmeier erlernte bereits im damaligen
Baugeschäft Wiesbrock & Döinghaus
den Beruf des Maurers und ergänzte seine Ausbildung
später durch den Besuch der Technikerund
Meisterschule.
Heute bietet die A. Bohmeier GmbH mit
ihren 38 Mitarbeitern, darunter mehrere Auszubildende,
ein breites Leistungsspektrum in
den Bereichen Wohnungs-, Industrie- und Landwirtschaftsbau
sowie bei Renovierungen und
Umbauten.
Das Jubiläum wurde gemeinsam mit dem
gesamten Team im GOP Bad Oeynhausen gefeiert.
Gleichzeitig gratuliert die Firma ihrem langjährigen
Mitarbeiter Klaus-Peter Lübbert zur
25-jährigen Betriebszugehörigkeit. Er begann
seine berufliche Laufbahn gemeinsam mit
Andreas Bohmeier im Baugeschäft Wiesbrock
& Döinghaus und ist dem Unternehmen bis
heute treu geblieben.
Wir sagen Danke für 25 Jahre Vertrauen,
Einsatz und gemeinsame Erfolge.
1 (V. l.) Andreas Bohmeier dankt Klaus-Peter Lübbert für
25 Jahre Unternehmenstreue mit einem Präsent.
A. Bohmeier GmbH · Siemens straße 8 · 33397
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57
Termine
1
Trio Levcatho
2
Jürgen B. Hausmann
Bitte beachten Sie weitere Termine
aus unserer Mai-Ausgabe.
Mai
MI 27
8.00 »Kind am Fenster«
Ausstellung mit Gemälden und Grafiken
von Jens Hunger in der Galerie im
Forum der Stadthalle Gütersloh, verlängert
bis Mitte Juni. Eintritt: frei. Öffnungszeiten:
Mo – Fr 8 – 12 Uhr, zu Veranstaltungen
und nach Vereinbarung.
DO 28
15.00–18.00 Kindertreffprogramm
Nächste Termine: 28. Mai: Leckere
Milchshakes selber mixen | 11. Juni: Spiel
& Spaß im Garten | 18. Juni: Ausflug
zum Bessmann-Abenteuerspielplatz.
Anbieter: Homebase im Jugendhaus St.
Aegidius. Ohne Kosten. Anmeldung erforderlich
unter Tel. 05242/9037-13 oder
hi@ homebase-wd.de. Bringen der Kinder
15–15.30 Uhr, Abholung 17.45–18 Uhr.
SA 30
11.00–23.30 Internationales
Kulturfest in Rheda
»Gemeinsam feiern, essen, tanzen«
auf dem Rathausplatz. Eintritt: frei.
Auch So 31. Mai, 10 – 19 Uhr. Infos vorn.
14.00 Fest zum 70-jährigen Bestehen
des »Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda«
Beginn mit Schnupperpaddeln für Jedermann
und Action am Steg an der
Ems im Schulzentrum Burgweg. Ab 17
Uhr offizielles Jubiläumsfest im Bootshaus
für Vereinsmitglieder, Freunde
und Ehrengäste. So 31. Mai, ab 11 Uhr:
Kajak Parcours Challenge auf der Ems.
Infos: kcwd.de
SO 31
12.00–14.00 Europa-Lauf
durch die Flora Westfalica
Im Rahmen der Europa-Wochen wird
Europa symbolisch in 13 Etappen durch
jede Kommune des Kreises Gütersloh
getragen. Die Mitmach-Aktion für alle
Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft
oder sportlicher Erfahrung, ist
kein Wettkampf, sondern soll ein Zeichen
für den europäischen Zusammenhalt
und die gemeinsamen Werte
der EU setzen. In Rheda-Wiedenbrück
geht der Lauf von der Altstadt Rheda
durch die Flora Westfalica zum Historischen
Rathaus nach Wiedenbrück
und auf der anderen Seite der Ems
wieder zurück. Ausrichter sind Europe
Direct Kreis Gütersloh und die Stadt
Rheda-Wiedenbrück. Kostenfreie Anmeldung
(möglich für alle 13 Läufe):
prowi-gt.de/europe-direct/europa-lauf
13.30–18.00 Lebensspuren on Tour:
von St. Vit zum Domhof
Geführte Wanderung (ca. 6 km) mit
dem Historiker Martin Wedeking vom
Küsterhaus, teilw. an den Grenzen
der früheren Gemeinden entlang mit
versch. Stopps an historisch interessanten
Orten zum Domhof. Abschluss
mit einer geselligen und kulinarischen
Einkehr. Bitte an festes Schuhwerk,
angepasste Kleidung und Getränke
denken. Anmeldung bis 29. Mai, 12
Uhr, unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-
900 oder briefkasten@vhs-re.de
14.00–17.00 SonntagsCafé
Leckerer, selbstgemachter Blechkuchen
und Kaffeespezialitäten im Küsterhaus.
Bei gutem Wetter stehen die
XXL-Bausteine bereit.
14.00–17.00 KreativZeit Kids
Dorf aktiv e. V. lädt alle kleinen Künstler
(ab 3 J.) zum Malen in die Remise
am Küsterhaus ein. Unter der liebevollen
Begleitung der Malerin Margaretha
Brummert können sie ihrer Kreativität
freien Lauf lassen. Alles, was benötigt
wird, steht bereit. Gemalt wird im Stehen
an einer Stellwand. Malzeit: solange
das Bild braucht. Kosten: 2 € pro
Malblatt, Kinder von Gästen des SonntagsCafé
erhalten einen Gutschein.
14.00–19.00 Kubbturnier
Auf der Wiese am Seilzirkus fliegen die
Hölzer und der Rasen wird zur Picknickwiese.
Im Gepäck hat der JKR Getränke
und Würstchen. Für die 2er-Teams geht
es um die Ehre und Sachpreise. Tickets:
5 € / Team. Anmeldung (max. 36 Teams)
über jugendkulturring.com/contact/
oder bis 13 Uhr direkt beim Schiri. Infos:
jugendkulturring.com
15.00 Nils Holgersson
Zur Strafe für seine bösen Streiche wird
Nils Holgersson von zwei Wichteln auf
Däumlingsgröße geschrumpft. Er reist
mit den Wildgänsen und den zahmen
Hausgänsen Martin und Tuva an seiner
Seite quer durch Schweden und beweist
in vielen Abenteuern, dass er ein
besserer Mensch geworden ist. Doch
werden die beiden Wichtel ein Einsehen
haben? Aufführungen der Burgbühne
Stromberg (empf. ab 5 J.) nach
dem Buch von Selma Lagerlöf und der
Bühnenfassung von Jana Lissovskaia
und Carmen Walter. Regie: Hendrik
Becker und Kevin Wahlbrinck. Termine
(jew. 15 Uhr): Do 4., So 7. und So 14.
Juni. Abendvorstellung (20 Uhr): So 16.
Juli. Nachmittagsvorstellung (jew. 15
Uhr): So 23. und So 30. August, So 6.
September. Tickets im VVK für Kinder,
Stud., erm. je 6 € | Erw. 8 €. Buchung bei
der Burgbühne, Burgstr. 5, Stromberg,
Di 17–19 Uhr unter Tel. 02529 / 948484
sowie unter buchung.burgbuehne.de.
Infos: burgbuehne.de
1
17.00 OhrWL: Trio Levcatho
Thorsten Stracke (Akkordeon), Levin
Stracke (Gitarre) und Cajetan Stracke
(Kontrabass) präsentieren akustischen
Jazz angelehnt an die Stilrichtung
Django Reinhardts. Neben bekannten
Klassikern bringt das Trio auch Eigenkompositionen
ins Kloster Wiedenbrück
und ergänzt Melodien durch
mehrstimmige Gesangsdarbietungen.
Dabei interpretieren die sowohl solistisch
als auch rhythmisch überzeugenden
Musiker ihr Repertoire eigenständig
und verbinden die Klänge
des traditionellen Jazz mit Melodien
anderer Genres. Ticket: 15 €. Reservierung
unter kloster-wiedenbrueck.de,
Bezahlung und Abholung Mo–Fr 9–12
Uhr und 14–17 Uhr im Kloster oder an
der Abendkasse.
Juni
MO 1
6.00 Eröffnung Freibad Wiedenbrück
Zeiten: Mo–Fr 6–20 Uhr, Sa 6–19 Uhr, So
/ Feiertag 8–19 Uhr. Einlass bis 30 Min.
vor Schließung. Saison: 1. Juni bis 30.
September.
DI 2
10.00–12.00 »Kleiner runder Tisch«
Mitglieder des Seniorenbeirats sind für
Seniorinnen und Senioren in der Gastronomie
des EDEKA-Schenke-Markts,
hören zu, beantworten Fragen zur
Stadtentwicklung, nehmen Anregungen
auf und geben praktische Tipps.
Ohne Anmeldung, ohne Verzehrpflicht.
16.15–18.30 Ein Stern für jeden –
Astronomie für Kinder
Es gibt nichts Spannenderes, als etwas
über Planeten und Sterne zu erfahren.
Und aus jeder beantworteten
Frage ergeben sich viele neue Fragen.
Stephanie Zimmermeier steht Kindern
im Stadthaus (Luise-Hensel-Saal) Rede
und Antwort. Gebühr: VVK 12,50 €.
Anmeldung bis 29. Mai, 12 Uhr unter
vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder
briefkasten@vhs-re.de
17.00–17.00 Rheuma-Café
Die Arbeitsgemeinschaft der Rheuma-
Liga Rheda-Wiedenbrück lädt zum Kaffeetrinken,
Klönen und Erfahrungs austausch
ins Kloster, gerne auch Gäste.
MI 3
19.00–20.30 NS-Diktatur und Krieg
in Rheda-Wiedenbrück
Wie war das Leben einzelner Menschen
1933 – 1945, zwischen Begeisterung, Anpassung,
Angst und Widerstand? Wie
erlebten Kinder und Jugendliche den
NS-Alltag und besonders den Krieg?
Was ist bekannt über Kriegsgefangene
und Zwangsarbeitende: Wer war wann
wo für was eingesetzt? Antworten geben
Norbert Ellermann und Jerome Habighorst
mit zeitgenössischen Bildern
und Erlebnisberichten im Stadthaus
(Luise-Hensel-Saal). Gebühr: VVK 10 € /
AK 12 €. Anmeldung bis 1. Juni, 16 Uhr
unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900
oder briefkasten@vhs-re.de
19.00–22.00 VerTANZt
After-Work-Tanzabend mit Rock & Pop
im La Cantina, Bosfelder Weg 7.
Eintritt: frei – man freut sich aber
über Spenden. Veranstalter: Jazz-Club
Rheda-Wiedenbrück e. V.
DO 4
18.00–20.00 Jürgen B. Hausmann:
25 Jahre – Dat is e Ding!
Mit stolzer Verwunderung blickt Jürgen
B. Hausmann dankbar auf 25 Jahre Kabarett
zurück. Die Ideen für seine Gags
und Programme gehen dem Entertainer
alter Schule nie aus. Seine Bühnenerfahrung,
seine unschlagbare Beobachtungsgabe
und sein direkter Draht
zum Publikum garantieren immer neue
Pointen. Und so verspricht auch »Dat is
e Ding!« wieder urkomische Anekdoten
– herrlich überdreht und doch wie aus
dem Leben gegriffen. In seinen herrlichen
Gesangsnummern unterstützt
ihn sein langjähriger musikalischer
Partner Harald Claßen. Kabarett in der
Stadthalle. Einlass: ab 17 Uhr. Karten:
ab 39,55 € im VVK bei der Flora Westfalica,
Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0
bzw. unter flora- ticket.de.
FR 5
15.30–17.30 FamilienSpieleTreff
Karten-, Brett- und Strategiespiele für
Kinder aller Altersklassen – mit oder
ohne Lieblingserwachsene(n) im Kloster.
Eintritt: frei. Ohne Reservierung.
2
58 Das Stadtgespräch
18.00 Dartsabend im Kloster
Der SpieleTreff im Refektorium des
Klosters fällt leider aus, die Möglichkeit
Darts zu spielen, bleibt aber. Eintritt:
frei. Ohne Reservierung.
18.30 Orgelmusik zum Feierabend
Eröffnungskonzert für Blechbläser, Orgel
und Schlagwerk in St. Clemens mit
Daniel Reichert (Trompete), Felix Beno
(Trompete), Tabea Löbbecke (Trompete),
Christoph Leo (Posaune), Ulrich
Dieckmann (Posaune), Magnus Schröder
(Posaune), Sebastian Gokus (Köln |
Schlagwerk) und Harald Gokus (Orgel).
Eintritt: frei – Türkollekte.
19.00–22.00 DeelenZeit
Im Küsterhaus nette Menschen treffen
und ein kühles Getränk genießen. Ein
Pizza-Holdienst wird angeboten.
SA 6
11.00 Eine Kleine Marktmusik
Ansgar Brockamp spiel am Flügel in
der Stadtkirche Tänze von Georg Friedrich
Händel, das »Ständchen« aus dem
Schwanengesang von Franz Schubert
sowie Werke des türkischen Komponisten
Fazil Say, des Australiers Percy
Grainger und des dominikanischen
Komponisten Rafael Landestoy. Eintritt:
frei – Spende am Ausgang erbeten.
SO 7
11.00–12.30 Stadtführung Wiedenbrück
Start: Adenauerplatz. Ohne Anmeldung.
Kosten: 8 €.
14.00 Führungen im Schloss Rheda
Gezeigt werden: romanische Schlosskapelle
u. historische Räume im Barocktrakt.
Dauer: ca. 1 Std. Treff: Schlossmühle.
Kosten (Barzahlung): Erw. 12 € |
Schüler / Studenten 6 €. Kontakt:
Fürstliche Kanzlei, Tel. 05242/9471-0,
E-Mail ingrid- wedeking@gmx.de. Weitere
Termine: 14., 21. und 28. Juni. Infos:
schloss-rheda.de
3
15.30–17.00 KC & the Soulbrothers
Ob Reggae, Soul, Funk, Latin, Rock oder
Pop – die Band bewegt sich in diesen
Genres und hat tolle Songs von Coldplay
bis Joe Cocker, über Jamiroquai
zu James Brown, von Michael Jack son
bis Ricky Martin, über Bob Marley zu
Stevie Wonder, von Pharrell Williams
bis Tom Jones, über The Police zu den
Beatles im Programm. Die Musiker: KC
(Gesang), Felix(Gitarre), Dimitar (Keys),
Dirk (Trompete), Wolfgang (Sax), Samir
(Bass) und Ben (Drums). Platzkonzert
im Garten am Küsterhaus St. Vit. Eintritt:
frei. Einlass 15 Uhr.
MI 10
19.00 14. AOK-Firmenlauf
Die Läufe in Wiedenbrück (Start Marktplatz
/ Lange Straße) beginnen um 19
Uhr für Walker und Schüler sowie um
19.40 bzw. 20.20 Uhr für die 6-km-
Distanz. Anschl. Siegerehrung. Infos:
firmenlauf- wiedenbrueck.de
19.15–21.30 LittMitt:
Weibliche Faust-Figuren
Dr. Rüdiger Krüger widmet sich in der
Kinderbibliothek der Stadtbibliothek
Wiedenbrück diesmal Ida Gräfin von
Hahn, Frank Wedekind und anderen.
Gebühr (auch online): 10 €. Anmeldung
unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-139
oder aleksandra. matuszak@vhs-re.de
DO 11
13.30 Seniorenwanderung
im Raum Lämershagen
Mitglieder des SGV Gütersloh und
gerne auch Gäste treffen sich am
Park platz des Einrichtungsmarktes
an der Wiedenbrücker Str. 26 in
Gütersloh. Info.: Angelika Großwald,
Tel. 0152 / 02925154.
FR 12
17.00–1.00 MalleParty im Jahnstadion
Party von der ersten bis zur letzten
Minute mit Ikke Hüftgold, Isi Glück,
Calvin Kleinen, Honk, Breitner, Nina
Reh, DJ Timo Scheppert, Sunnyfly
(New comer aus Bad Westernkotten).
Moderation & Stimmung: DJ Käpt’n
Käse. Ticket im VVK: Stehplatz 24,99 €,
VIP-Ticket (mit Stehplatz, Zugang
VIP-Tribüne, Sonderzugang beim Einlass
inkl. Getränke + Snacks + Essen im
VIP-Bereich) 130 € unter https://events.
vereinsticket.de/scwiedenbrueck/. Einlass:
16 Uhr. Infos: scwiedenbrueck.de
ab 18.00 Schützenfest der
Stadtschützen
Start: Schützenfestival u. a. mit »Frau
Jana und die Anderen«, »Three n a Box«,
Big Maggas« und DJ Mr. Lars auf
dem Werlplatz | Sa 13. Juni ab 13 Uhr
Festprogramm, u. a. mit Königs- und
Jung schützen-Königsschießen, Proklamation
und ab 20.30 Uhr großem
Festball mit »qbeatz« und DJ Mr. Lars |
So 14. Juni ab 10 Uhr Musikalischer
Königsfrühschoppen, u. a. Festumzug,
Vogelkönigsschießen und ab 20 Uhr
WM-Party mit DJ Mr. Lars | Eintritt: an
allen Tagen frei. Infos vorn.
18.30 Orgelmusik zum Feierabend
Konzert für Trompete und Orgel mit
Hannes Maczey (Potsdam | Trompete)
und Andreas Kaiser (Wünsdorf |
Orgel) in St. Clemens. Eintritt: frei
– Tür kollekte.
19.00–20.30 Neige deines Herzens
Ohr – Treffpunkt Meditation
Sanfte Körperübungen, Impulstexte
zur spirituellen Reflexion, 2 Meditationseinheiten
je 20 bis 25 Min. sowie
meditatives Gehen, kontemplative
Gesänge und Gebärdengebet im Ev.
Gemeindehaus, Bolandstr. 15, Herzebrock-Clarholz.
Leitung: Rainer Moritz,
Pfarrer und Meditationslehrer der
Via Cordis. Kosten: keine – freiwillige
Spende erbeten. Ohne Anmeldung.
19.30 Claus Dieter Clausnitzer liest
Max von der Grün
Als einer der wichtigsten deutschen
Vertreter der Literatur der Arbeitswelt
in der Nachkriegszeit wurde er vor allem
durch seine verfilmten Romane
wie »Stellenweise Glatteis« oder »Flächenbrand«
bekannt, in denen er sich
kritisch mit der Arbeitswelt und ihren
Auswirkungen auf das Verhältnis von
Individuum und Gesellschaft auseinandersetzte.
Mit seinem Buch »Irrlicht
und Feuer«, in dem er die schlechten
Arbeitsbedingungen der Kumpel
in den Zechen beschreibt und die
Auswüchse des Leistungsdenkens
und der Konsumgesellschaft anprangerte,
schaffte der Autor 1963 seinen
Durchbruch als Schriftsteller. Vor allem
sein Jugendbuch »Vorstadtkrokodile«
ist auch heute noch einer breiten Öffentlichkeit
bekannt. Der Schauspieler
Claus Dieter Clausnitzer, früher zu
3
KC & the Soulbrothers
4
Die Pia-Nino-Band lädt ein zur Schaumparty.
sehen im Schauspiel Dortmund, heute
noch im Tatort Münster, stellt den
2005 verstorbenen von der Grün und
seine Werke zu seinem 100. Geburtstag
auf dem Kulturgut Haus Nottbeck vor.
Textauswahl: Arnold Maxwill; Einführung
Prof. Dr. Stefan Höppner. Tickets
im VVK je 14 € / 12 € (zzgl. Gebühren)
unter kulturgut- nottbeck.reservix.de.
AK: 16 € / 14 €. Infos: www.kulturgutnottbeck.de
22.00 Open Air Kino
Popcornduft liegt in der Luft: Auf der
großen Leinwand auf dem Marktplatz
in Wiedenbrück präsentiert der JKR am
Freitag »The Fall Guy«, die Kinoversion
der sehr erfolgreichen 1980er-Jahre-
Serie »Ein Colt für alle Fälle« um den in
die Jahre gekommenen, ab ge half terten
Stuntman Colt Seavers und Sa 13. Juni
»Hangover«, in dem drei Kumpels mit
Filmriss in Las Vegas den verschwundenen
Bräutigam von Tracy suchen
und so die Ereignisse der vergangenen
Nacht enthüllen. Eintritt: frei. Infos:
jugendkulturring.com
SA 13
11.30 Orgelmusik vor dem Angelus
Mit Hoonbyeong Chae (Köln) in St.
Aegidius. Eintritt: frei.
13.00 Radtour mit dem SGV Gütersloh
Treffpunkt: Hilgenbusch / Ecke
Rhedaer Str. Info: Angelika Elgner, Tel.
05242 / 4045060.
ab 13.00 Bugs, Beer & Badeanstalt
Der Verein »Luftgekühlter Freundeskreis
e. V.« veranstaltet im Stromberger
Termine
Freibad wieder ein einzigartiges Oldtimertreffen
mit luftgekühlten VW und
Porsche. Nachmittags berichten Melanie
und Thorsten Elberg mit Fotos und
Videos über ihre Reise durch Südeuropa
mit dem VW-T1-Bus. Abends steigt die
Aftershowparty mit DJ und Live-Musik.
Eintritt (für Besucher ohne Fahrzeug):
frei – Spenden sind willkommen. Die
Veranstalter spenden erneut sämtliche
Einnahmen an gemeinnützigen Organisationen.
In 2025 waren das 4700 €.
Infos: bbb-event.de · facebook.com/
events/2543033136080140/ ?active_
tab=discussion · instagram.com/
bugsbeerbadeanstalt
14.00–17.00 Die Gute Form
Ausstellung der Tischlerinnung Gütersloh
mit rund 60 Gesellenstücken im
Kloster Wiedenbrück. Diese zeigen die
Kreativität und das Können der angehenden
Tischler / innen. Eine Gelegenheit
für alle, die Interesse an der Tischlerausbildung
und / oder an modernen
Möbeln haben. Ohne Anmeldung, ohne
Kosten. Auch So 14. Juni 10–17 Uhr.
14.00–17.00 RepairCafé
Eigene Gegenstände mitbringen und
unter Anleitung reparieren. Preis:
Spende nach eigenem Ermessen. Ort:
Osterrath-Realschule, Burgweg 19.
15.00 Dick Brave »Back for More«
Die Rock’n’Roll- und Rockabilly-Legende
feiert nach über zehn Jahren sein
Bühnencomeback und kommt nach
einer (bereits ausverkauften) Club
Tour zum Open Air Konzert ins Jahnstadion.
Unterstützung erhält er u. a.
von den GoodBeats aus Paderborn
Das Stadtgespräch
59
Termine
5
Audi 100 C 1 Symbolbild: JoachimKohlerBremen – wikimedia.org | CC BY-SA 4.0
6
Frühstück im Park
(eine der besten Rock’n’Roll, Pop- und
Funk-Coverbands Ostwestfalens) und
den Nasty Habbits (kernige Songs der
60er und 70er Jahre von ehemaligen
SCW-Spielern). Tickets ab 59,35 € (zzgl.
Gebühren und Versandkosten) unter
eventim.de/event/dick-brave-backfor-more-live-2026-jahnstadion-scwiedenbrueck-20686800/
Infos vorn.
15.00–17.00 300 Jahre Reckenberg:
Außenbesichtigung inkl. Barockgarten
Dr. Wilhelm Sprang informiert über
das barocke Verwaltungsgebäude von
1726 mit Bauplänen aus den Original-
Akten inkl. dem abgerissenen Reckenberg-Turm
sowie den Garten. Gebühr:
VVK 5 €. Anmeldung bis 11. Juni, 16 Uhr,
unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900
oder briefkasten@vhs-re.de
SO 14
11.00–14.00 Flohmarkt / Pfarrfest
Der Förderverein des Kindergarten St.
Vitus lädt rund um die Kirche zum Familien-Flohmarkt
ein, der parallel zum
Pfarrfest stattfindet. Für das leibliche
Wohl wird gesorgt. Anmeldung und
Info: flohmarktstvit@gmx.de
11.00–18.00 Tag der Gärten und Parks –
Klostergarten Wiedenbrück
Für Kinder und Familien gibt es Mitmachaktionen
und Spielangebote:
Große Legosteine und Tischtennisplatten
laden zum Spielen ein. Mit dem
»Klostergarten-Quiz« kann die Oase
mitten in der Stadt neu entdeckt werden.
Im versteckten Gartenhaus stehen
Romane, Sach-, Bilder- und Kinderbücher
zum Lesen breit. Nach dem
Spaziergang im Garten warten leckere
selbstgebackene Waffeln und Getränke.
Über eine kleine Spende würde
man sich freuen. Eine Veranstaltung
mit dem LWL. Weitere Infos: klosterwiedenbrueck.de
14.00–17.00 Tag der Gärten & Parks
in Westfalen
Das diesjährige Motto » Wertvolles
Wasser« passt wunderbar zum Flora-
Westfalica-Park, schließlich durchzieht
die Ems den gesamten Park. Für Kinder
ist an der Mittelhegge richtig was los:
eine Hüpfburg, das Bleichhäuschen
lädt ein zur Mal-Aktion, verschiedene
Mitmach-Stationen und ab 15.30 Uhr
lädt die Pia-Nino-Band zum Konzert
mit Schaumparty ein. Pia, die energiegeladene
Frontfrau, tanzt und springt
und singt gemeinsam mit den Kindern.
Sänger und Gitarrist Nino ist unglaublich
witzig und kennt die verrücktesten
Musik-Geschichten. Wenn Pia & Nino
loslegen, ist Spaß und Ac tion angesagt.
Und dann ist da noch die Sache
mit dem Schaum... Eintritt: frei.
15.00 Familientag & Public Viewing
Der SC Wiedenbrück lädt zu einem entspannten
Tag für die ganze Familie mit
Kinderprogramm, Unterhaltung und
anschließendem Public Viewing des
Deutschland-Spiels ins Jahnstadion.
Eintritt: frei. Infos: scwiedenbrueck.de/
allgemeine-informationen
DI 16
Abend-KulTour
Ziel und Uhrzeit Abfahrt: dorfaktiv.
de/termine. Anmeldung bei Ludger
4
Vollenkemper, Tel. 0160/1560566. Veranstalter:
Dorf aktiv e. V.
20.00–21.30 Lebzeitige Übertragung
Die Alternative zur testamentarischen
Regelung erklärt Fachanwältin für Erbrecht
und Notarin Dorothee Maiwald
im Haus der Kreativität. Gebühr: VVK
10 € / AK 12 €. Anmeldung bis 12. Juni, 12
Uhr, unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-
900 oder briefkasten@vhs-re.de
MI 17
18.30–21.00 Was tun bei
Pflegebedürftigkeit?
Ein kurzer Orientierungskurs für pflegende
Angehörige und Ehrenamtliche
aller Kassen mit Marion Moselage im
Haus der Kreativität. Ohne Kosten –
finanziert von der AOK. Anmeldung
über die Zentrale der VHS erforderlich.
FR 19
18.30 Orgelmusik zum Feierabend
Konzert für Flöte, Violine, Schlagwerk,
Orgel »Quartetto in un fiato« mit Mariia
Kostina (Düsseldorf | Flöte), Oksana
Pinchuk (Violine), Oksana Shnit
(Essen | Klavier, Cembalo, Orgel) und
Günther Wiesemann (Hattingen | Klavier,
Orgel, Schlagwerk) in St. Clemens.
Eintritt: frei – Türkollekte.
18.30–22.00 VesperZeit
»Spießbraten«
Geselliger Abend mit saftig gegrilltem
Spießbraten, leckeren Beilagen u. kühlen
Getränken im Küsterhaus. Anmeldung
erforderlich: Tel. 05242/9648956
bzw. vesperabend@dorfaktiv.de
19.30 KlosterKwizz
Teams mit 3 bis 6 Personen können im
Kloster ihr Wissen testen. Welches ist
das schlaueste? Anmelden können sich
einzelne Personen, Paare oder Gruppen.
Je verschiedener die Hintergründe, desto
höher die Gewinnchancen. Einlass:
19 Uhr. Ticket: 10 €. Reservierung unter
kloster- wiedenbrueck.de, Abholung
und Bezahlung im Kloster Mo–Fr 9–12
Uhr und 14–17 Uhr.
SA 20
ab 7.30 ADAC Oldtimer-Rallye
»Rund um Oelde«
5
Zahlreiche attraktive Oldtimer können
wieder bestaunt werden, z. B. im Parc
Fermé in der Oelder Innenstadt, beim
Start auf dem Marktplatz oder im
Vier-Jahreszeiten-Park. Ab 7.30 Uhr:
Eintreffen der Teilnehmer | 9.31 Uhr:
Start zur 1. Etappe | ab 13.30 Uhr: Eintreffen
zur Pause bei Firma IRO | 14.30
Uhr: Re-Start zur 2. Etappe | ab 16.30
Uhr: Zielempfang | ... | ca. 21.00 Uhr:
Siegerehrung. Infos: www.ac-oelde.de
13.00–17.00 Selbstbehauptungstraining
speziell für Männer
»Gewalt betrifft nach wie vor weitaus
häufiger Frauen als Männer. Doch
die kleine Gruppe von Männern, die
Gewalt erleben, findet oft kaum Unterstützung«,
erklärt Khia Sluka,
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt
Rheda-Wiedenbrück. Die Beauftragten
der Kommunen und des Kreises
Gütersloh bieten daher erstmals ein
Selbstbehauptungs- und Deeskalationstraining
speziell für Männer an.
Der zweitägige Kurs »Selbstbehauptung
& Deeskalation – Neue Stärken
in Grenzsituationen« in der Sporthalle
der Johannisschule, Lessingstr. 5, findet
auch So 21. Juni 10–14 Uhr, statt.
Er wird von dem Dipl.-Sozialarbeiter
und erfahrenem Trainer Heinz Kirchner
geleitet. Eigenanteil für den von
den Gleichstellungsbeauftragten geförderten
Kur: 40 €. Anmeldung unter
https://beteiligung.nrw.de/k/1021400.
Rückfragen: Tel. 05242/963266 oder
gleichstellung@rh-wd.de und info@
kijo-online.de
15.00 »Silent Reading«
Das Kulturgut Haus Nottbeck bietet das
perfekte Ambiente, um sich (gemeinsam)
mit einem guten Buch in der Bibliothek
des Museums zurückzuziehen.
Ohne Anmeldung und ohne Kosten.
Kaffee & Kuchen mit Modenschau
Inspirationen im Freibad Rheda von
Kappel, Sandknop und Sport Wien.
19.00–22.00 SpieleZeit im Küsterhaus
Ob Karten- oder Strategiespiel, jung
oder alt, es ist für jede und jeden etwas
dabei. Eigene Spiele dürfen mitgebracht
werden. Ohne Anmeldung.
SO 21
11.00–14.00 Frühstück im Park
Für alle Bürger/innen Vereine, Verbände
und Unternehmen im Rosengarten.
Die Flora Westfalica sorgt für Marmelade
und Eier, die Bäckerei Reker spendiert
frische Brötchen. Alles andere
packt jeder selber ein. Bierzeltgarnituren
(je max. 10 Pers.) werden für 20 €
verliehen. Buchung unter flora-ticket.
de. Wer eigenes Mobiliar bzw. eine
Picknickdecke mitbringen möchte,
teilt dies der Flora Westfalica unter Tel.
05242/9301-0 oder unter lessmeier@
flora- westfalica. de mit. Für musikalische
Unterhaltung sorgt »Modern
Walking«. Die jüngsten Besucher können
auf der Wiese vor dem Emshaus
spielen, toben und malen.
15.00 Träume am Fließband –
Das 1. Klosterbanden-Open-Air
Die Kindertheatergruppe des Klosters
Wiedenbrück zeigt ihr selbst entwickeltes
Theaterstück: In der Zukunft,
am Fließband einer in die Jahre gekommenen
Schokoladenfabrik arbeiten
Kinder hart und für schmalen
Lohn. Sie büffeln Schmelzpunkte von
Kakaobutter, rühren sich schwindlig
an Nougatcreme und verdienen für
ihre finanziell gebeutelten Familien
gerade so viel Geld dazu, dass es mehr
schlecht als recht zum Leben reicht.
Doch sie lassen sich nicht unterkriegen
und versuchen das Beste aus ihrer
scheinbar aussichtslosen Lage zu
machen. Eines Tages kommt ein neues
Mädchen in die Fabrik. Sie tut sich
besonders schwer mit den harten Arbeitsbedingungen,
dem strengen Umgangston
und vor allem den fantasielosen
Vorgaben der schrecklich fiesen
Fabrikbesitzerin Barbara Bitter. Doch
als ein geheimnisvoller Brief mit zwei
Flugtickets auftaucht, beginnt für
die Kinder eine abenteuerliche Reise
durch die halbe Welt. Wird es den Kindern
gelingen, die Rätsel und Aufgaben,
die dort auf sie warten, zu bewältigen?
Werden sie herausfinden, wer
sie auf diese magische Reise geschickt
hat? Wird es ihnen gelingen, sich ihre
Freiheit zurückzuholen? Ein Kinderstück
für die ganze Familie, mit Tiefgang
und doch voller Witz, Action und
6
60 Das Stadtgespräch
Termine
Überraschungen. Ticket: 3 €. Reservierung
unter kloster- wiedenbrueck.de,
Bezahlung und Abholung Mo–Fr 9–12
Uhr und 14–17 Uhr im Kloster oder an
der Tageskasse.
15.00–18.00 Workshop zur
Sommer sonnenwende
Energie tanken statt ausbrennen mit
Stefanie Britt. Ort: Hundert Zwei, Wiedenbrücker
Straße 102, Rietberg. Gebühr:
49 €. Infos und Anmeldung unter
stefaniebritt.de bzw. 0151 / 10045728.
MO 22
17.00–19.00 Offener Trauer-Treff
Der Tod eines geliebten Menschen
verändert alles. Das Gespräch in einer
geschützten Atmosphäre kann beim
Weg der Trauer helfen. Denn nichts ist
mehr wie vorher. Vieles ist ungewohnt,
neu und schwierig. Ort: Caritas
Tagespflege, Nadelstr. 8, Rheda. Infos
bei Thomas Plugge, Cari tasverband für
den Kreis Gütersloh, Tel. 05242/1821120
oder plugge@ caritas-guetersloh.de.
MI 24
15.30–17.00 LeseKids –
Es summt und brummt!
Im Kloster werden Kinder ab 4 J. (gerne
mit Erwachsenen) zu Insektenforschern.
Gemeinsam mit Oskar können
sie ihre bunte Vielfalt kennenlernen
und herausfinden, wie sie am glücklichsten
sind. Ticket: 3 € (Begleiterwachsene
und Geschwisterkinder kostenfrei).
Reservierung unter klosterwiedenbrueck.de,
Bezahlung und
Abholung Mo–Fr 9–12 Uhr und 14–17
Uhr im Kloster oder an der Tageskasse.
18.00–21.45 TOOOR-tillas & mehr
Leckere Ideen für den Anstoß, die Halbzeit
und Verlängerung mit Blick in die
Töpfe und Pfannen der teilnehmenden
Länder. Mit einem kühlen Drink in der
Hand wird gekocht wie die Weltmeister.
Kurs in der Küche des vhs campus
Rheda mit Marita Feldmann. Gebühr im
VVK je 36 € / erm. 28,25 €. Weitere Infos
und Anmeldung unter vhs-re.de.
20.00 The Smith Street Band
Die Rockband aus Melbourne steht für
energiegeladene Live-Shows und sehr
direkte, oft autobiografische Texte. In
rund 15 Jahren hat sie fast 1000 Konzerte
in 23 Ländern gespielt. Stilistisch
bewegt sie sich zwischen Punk Rock,
Indie Rock und Folk Punk. Mit »Don’t
Waste Your Anger« schaffte sie es in
2020 auf Platz 1 der australischen Album-Charts.
Auf ihrer aktuellen Tour
kommt sie nach Paris, London, Hamburg
und Stockholm auch zum Konzert
ins KGB nach Langenberg. Infos
und Tickets je 23 € / erm. 10 € (zzgl.
Gebühren) u. a. unter kgb-langenberg.
de, im Soundstore Wiedenbrück, Wasserstr.
26 (Mi & Do 15.30–18.30 Uhr, Fr
14–18.30 Uhr und Sa 10–16 Uhr).
20.00–22.00 Aging und Anti-Aging:
über das Alter(n)
Wie altern wir? Und warum eigentlich?
Wie bleibt man möglichst lange fit
und gesund? Dr. Rainer Schnippe versucht,
biologische und medizinische
Aspekte verständlich zu erläutern.
Am Ende darf diskutiert werden. Ort:
Stadthaus (Luise-Hensel-Saal). Kosten:
keine. Eine Anmeldung über die Zentrale
der VHS ist erforderlich.
FR 26
18.00–24.00 Weinmarkt
Wein trinken & Freunde treffen in
entspannter Atmosphäre und mit
Live-Musik auf dem Doktorplatz. Öffnungszeiten:
Fr 26. und Sa 27. Juni
18–24 Uhr, So 28. Juni 13–20 Uhr. Infos:
rheda-erle ben.de und vorn.
ab 18.00 Schützenfest in Linzel
Ab 20 Uhr Einmarsch ins Festzelt und
Festball. Auch Sa 27. Juni ab 14 Uhr,
16.30 Königsparade auf dem Festplatz,
Kaffeetrinken und Kinderbelustigung,
17 Uhr Vogelschießen und große Tombola,
20.30 Uhr Könisgsproklamation
und Festball. Ort: Hof Gregor Lohmann,
Grenzweg 34, Stromberg. Infos vorn.
18.30 Orgelmusik zum Feierabend
Konzert mit Markus Eichenlaub
(Speyer | Orgel) in St. Clemens. Eintritt:
frei – Türkollekte.
SA 27
9.30 Pilgern – Sommer, Sonne, Energie
Tour (ca. 15 km) mit Cornelia Schubert
durch die Flora Westfalica und einen
Teil der Herzebr. Klosterwälder. »Was
erwärmt im Altag mein Herz?«: Impulse
regen an, dem Thema in Gesprächen
und im Schweigen nachzuspüren.
Nicht religionsgebunden. Treff: Franziskusbrunnen
im Kloster. Ankunft: ca.
15 Uhr. Optional gem. Kaffeetrinken.
Rückkehr mit dem ÖPNV (eigene Kosten).
Hunde können nicht mitkommen.
Teilnah me: 15 €. Tickets und Infos:
kloster-wiedenbrueck.de. Abholung
Mo–Fr 9–12 Uhr und 14–17 Uhr im Kloster.
11.30 Orgelmusik vor dem Angelus
Mit Kantor Christian Ortkras in St. Aegidius.
Eintritt: frei.
17.00–22.00 Klavier im Kloster:
Open-Air-Pianoabend
Talentierte Nachwuchspianisten der
Klavierschule Brockamp spielen im
Kloster Musik von den Beatles, Udo
Jürgens, Michael Jackson, Hans Zimmer
und Henry Mancini. Das Küchenteam
verwöhnt mit Snacks und Getränken.
Eintritt: frei. Ohne Anmeldung.
Mit freundlicher Unterstützung
von Eudur- Bau. Einlass ab 16.30 Uhr.
18.30 Evensong
Mit den Jugendchören in St. Aegidius.
SO 28
9.00 Zwischen Schweinskopf
und Hockendem Weib
Tageswanderung mit dem SGV Gütersloh
an den Dörenther Klippen. Treff
für Fahrgemeinschaften: Getränkemarkt-Parkplatz,
Bielefelder Str. 139.
Info: Heiko Güth, Tel. 05241 / 927418.
14.00–17.00 SonntagsCafé
für Familien mit Puppentheater
Luxis Puppentheater unterhält in der
Remise mit faszinierenden Geschichten
rund um Kasper, Zauberer und
Co. Dazu gibt es leckere Blechkuchen,
Waffeln, Kakao und für die Großen
auch Kaffeespezialitäten.
DI 30
19.00 Musikalisches Abendlob
Mit dem Kirchenchor (Ltg. Harald Gokus)
in St. Clemens. Eintritt: frei.
Das
Stadtgespräch
PODCAST AUS RHEDA-WIEDENBRÜCK
MEHR ALS BIER
Sophia Schütze spricht über Wandel, Werte und Visionen.
Podcast-Veröffentlichung am 1.6.2026
Vier Jahre nach ihrem ersten Besuch in unserem Podcast ist Sophia erneut zu Gast –
diesmal mit einer spannenden Zwischenbilanz ihrer Zeit in der Geschäftsführung der
Hohenfelder Brauerei. Was 2022 noch der Beginn einer neuen Aufgabe war, ist heute
geprägt von Verantwortung, wichtigen Entscheidungen und neuen Perspektiven.
Im Gespräch erzählt die studierte Betriebswirtin, wie sich die Brauerei zwischen
Tradition und Moderne weiterentwickelt hat, welche Herausforderungen die Branche
prägen und wie man eine regionale Marke zukunftsfähig aufstellt.
Natürlich spielt auch das Bier selbst wieder eine zentrale Rolle: Sophia
spricht über Qualität, Leidenschaft und Authentizität – und gibt Einblicke
in aktuelle Projekte, neue Ziele und ihre persönliche Vision für die
kommenden Jahre.
Ihr könnt unseren Stadtgespräch-Podcast über
Spotify, Deezer, Apple Podcast, Audio Now
oder über Amazon Music anhören – oder ihr
scannt den hier abgebildeten QR-Code.
Jetzt auch
als Video
Podcast!
Kontakt:
www.hohenfelder.de
hohenfelderbrauerei
Das Stadtgespräch
61
1 Gabriele Kammerewert mit ihrer Mitarbeiterin und Änderungsschneiderin Mareen
Brinkmann
Traditionshaus
Kammerewert
schließt seine Türen
Gerne hätte Gabriele Kammerewert ihr Modegeschäft für
Herren und Damen weitergeführt, noch mindestens bis zu
ihrer Rente. Doch die aktuelle Lage veranlasste sie dazu, zu
handeln. Nun hat die 57-Jährige den Total-Räumungsverkauf wegen
Geschäftsaufgabe an der Langen Straße 88 gestartet. Sie leitet das
Familienunternehmen in vierter Generation. Gegründet wurde es
1888, als sich der Schneidermeister Caspar Kammerewert in Vellern
selbstständig machte. Fast ein halbes Jahrhundert später heiratete
sein Sohn Bernhard, ebenfalls Schneidermeister, ein Wiedenbrücker
1 Außenansicht des Traditions-Bekleidungshauses Kammerewert in der oberen
Langen Straße
Mädchen. Seine Frau Erika brachte das 1592 erbaute Ackerbürgerhaus
mit in die Ehe, in dem sich bis heute das Modehaus Kammerewert
in der Langen Straße befindet. Das Fachwerkhaus wandelte sich seit
1937 von einem Wohn- zu einem Geschäftshaus. Dort wurde Herrenbekleidung
angefertigt, auch Damenmäntel und Kostüme wurden
geschneidert und verkauft. Weil das Geld nach dem Zweiten Weltkrieg
knapp war, ging die Maßanfertigung zurück, der Handel wurde
stärker.
In den 1970er Jahren besetzte das Modehaus eine Nische: Übergrößen
für Herren. Die vielen Sondergrößen, für sehr kleine und
sehr große Männer, lockten Kunden aus einem Umkreis von 100 Kilometern
in die Stadt. Nun wickelt die 57-Jährige das Geschäft mit
einer Verkaufsfläche von 270 Quadratmetern ab. Das führt Gabriele
Kammerewert seit dem Tod ihrer Schwester Heike vor sechs Jahren
alleine. Unterstützt wird sie von vier Mitarbeiterinnen in Voll- und
Teilzeit. Erst vor einem Jahr hatte sie das 2011 an der Langen Straße 34
eröffnete Geschäft »Kammerewert Woman« mit der Herrenmode zum
»Modehaus Gabriele Kammerewert« im Stammhaus an der Langen
Straße 88 zusammengeführt. Fehlendes Personal im Einzelhandel und
ein verändertes Kaufverhalten der Männer waren die Hauptgründe.
Das war noch nicht wieder auf dem Vor-Corona-Niveau angekommen.
Gabriele Kammerewert meint, das Kaufverhalten sei stimmungsanfälliger
geworden. Menschen würden stärker auf Krisen reagieren
und sparen. »Wir haben ja eine Krise nach der anderen«, betont sie
mit Blick auf den Iran-Krieg und seine Folgen. Der Umsatz bei der
Damenmode hätte sich unter einem Dach positiv entwickelt. Ihre
Hoffnung, dass Frauen, die immer noch gerne shoppen, auch den
Herrenumsatz beleben würden, hat sich hingegen nicht erfüllt. Stattdessen
stieg für die Geschäftsfrau der Stress, weil der Laden kaum
noch Gewinn abwirft. Die 57-Jährige hat sich ihre Entscheidung nicht
leicht gemacht. Schließlich hat sie ein Traditionshaus geerbt, was fast
140 Jahre Bestand hatte. »Ich habe es geliebt, zur Order zu fahren, die
Kundschaft zu beraten, Service zu bieten«, bedauert sie die Entwicklung.
Sogar eine eigene Änderungsschneiderin gehörte zum Team.
Das tut ihr auch wegen ihres Vaters Bernhard leid. Der 88-Jährige kann
das nicht wirklich fassen. Seitdem die Entscheidung steht, ist der
Geschäftsfrau aber ein großer Stein vom Herzen gefallen. Schließlich
hat sie Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und hat so manche
Nacht vor Sorge, was die Zukunft bringt, nicht schlafen können. Der
Räumungsverkauf wird bis etwa Mitte August laufen. Danach wickelt
sie die letzten Arbeiten im Büro ab und sucht sich einen neuen Job.
Das Ackerbürgerhaus, in dem seit 1937 Herren- und Damenbekleidung
angeboten wurde, hat sie zum 1. September verkauft.
Kommentar
Solche Nachrichten wie die Schließung von Kammerewert stimmen
mich nachdenklich. Mir kommt dabei der Gedanke, ob man nicht
auch selber ein Stück weit Schuld daran hat, dass es zu solchen
Schließungen kommt. Sind wir bequem geworden, kaufen wir zu
schnell im Netz, warten wir auf mögliche Schnäppchen, haben wir
vielleicht weniger Zeit zum Bummeln? Insbesondere der Ortsteil Wiedenbrück
ist noch eine schöne Einkaufsstadt mit zahlreichen Parkmöglichkeiten
– viele davon sogar kostenlos – und guten Geschäften.
Es wäre doch toll, wenn wir alle ein wenig unser Kaufverhalten
überdenken und unsere Einzelhändler mehr unterstützen würden,
damit es auch weiterhin so eine liebens- und lebenswerte Stadt mit
einem außergewöhnlichen, sehr besonderen Angebot bleibt, für das
uns Nachbarkommunen bestimmt beneiden. Waltraud Leskovsek
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