Roth Journal_2026-06_01-28-red
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RothDas Magazin
Journal
für den Landkreis
JUNI-PROGRAMM KUFA
KUFA spielt unter
freiem Himmel
DATEV CHALLENGE 2026
Gemeinsam stark
im Landkreis
Wir verlosen
10 x 2 Tickets
für die DTM
am Norisring
(siehe Seite 25)
www.roth-journal.de
JUNI 2026
INHALT
2 Notruftafel
Impressum
3 Jugendparlament
der Stadt Roth
20 KUFA-Jugendprogramm
unter freiem Himmel
21 KUFA-Programm
von A bis Z
NOTRUFTAFEL
Polizei
110
Feuerwehr
112
4 Veranstaltungen Roth
6 Start im Freizeitbad
Roth
8 Beruflicher Neustart
Agentur für Arbeit
10 Ausstellung
Von Heilkunst und Menschlichkeit
11 Stadt Roth
Verwendung von Zinseinnahmen
12 Neubürgerempfang
der Stadt Roth
13 Sanierung kommunaler
Sportstätten
22 DATEV CHALLENGE
Roth 2026
23 Ratgeber Recht
die abgesicherte Frau
24 AOK Bayern
Muskelkater
25 DTM Norisring
Gewinnspiel
26 Stadt Roth
Städtebauförderung
27 Stadt Roth
Städtebauförderung
Rettungsdienst; Notarzt, Krankentransport 112
Kassenärztl. Bereitschaftsdienst 116117
Kreisklinik Roth
09171 8020
BRK-Wasserwacht
112
THW Roth
09171 4737
THW Hilpoltstein
09174 1475
Elektronotdienst
09172/667141
Notruf für vergewaltigte Frauen 0911 284400
Hilfe für Frauen in Not
09122 81919
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" 116 016
Frauenhaus Schwabach
09122 982080
Gesundheitsamt Roth
09171 811601
14 Pumtrack-Anlage
für die Stadt Roth
15 TV Hilpoltstein
Sportabzeichen ablegen
15 Stadtorchester Roth
Roth im Thytmus
Suchtberatung Roth
Telefonseelsorge evangelisch
Telefonseelsorge katholisch
Giftnotruf
Erziehungsberatungsstelle RH-SC
09171 9627400
0800 111 0 111
0800 111 0 222
0911 398 2665
09171 4000
16 Verabschiedung der
Stadtratsmitglieder
Sozialpsychiatrischer Dienst (AWO Roth)
09171 966420
17 Der neue Rother
Stadtrat
IMPRESSUM
Herausgeber und Redaktion:
Schwarm Druck + Werbung eGbR | Inh. Rudolf Schwarm und Bianka Luft
Industriestraße 18 | 91161 Hilpoltstein | Tel. 09174-9605
info@schwarm-verlag.de
V.i.S.d.P. Rudolf Schwarm
Erscheinungsweise:
monatlich, Redaktionsschluss
immer der 10. des Vormonats
12. Jahrgang
Verteilung: kostenlos in den Orten
des nördlichen Landkreises Roth
Dieses Heft wird zusätzlich im Internet unter www.schwarm-verlag.de im
Archiv veröffentlicht.Textbeiträge geben grundsätzlich die Meinung des Verfassers
und nicht die der Redaktion wieder. Der Verfasser stellt uns frei von
urheberrechtlichen Ansprüchen, die von ihm vorher rechtsverbindlich abzuklären
sind. Dieses Mitteilungsblatt ist politisch unabhängig und wird ohne
Zuschüsse der Kommunen ausschließlich aus den Anzeigenerlösen finanziert.
Die Weiterverarbeitung der Inhalte dieses Blattes ist untersagt.
Titelbild: istock
2 06 | 2026
JUGENDPARLAMENT ROTH
Junge Stimmen für die Stadt Roth
Roth. Anfang Dezember 2024 ist das erste
Rother Jugendparlament an den Start gegangen.
Seitdem hat sich einiges getan und
die Jugendparlamentarierinnen und Jugendparlamentarier
können erste Erfolge vorweisen.
Sieben Jugendliche zwischen 13 und 22
Jahren setzen sich aktiv für die Belange der
jungen Menschen in der Stadt und ihren
Ortsteilen ein. Nach etwa einem Jahr kam es
zu einem personellen Wechsel an der Spitze:
Der bisherige Vorsitzende Hennes Knoll trat
von seinem Amt zurück. In einer anschließenden
Wahl wurde seine bisherige Stellvertreterin
Emely Maunz mit großer Mehrheit
zur neuen Vorsitzenden bestimmt. Komplettiert
wird nun das Führungsteam durch
Babette Hausmann als Stellvertreterin sowie
Jonas Nagel als Schriftführer. Das Gremium
zählt aktuell sieben Mitglieder. Aktuellster
Neuzugang ist Sebastian Winkler, der über
die SMV des Gymnasiums Roth zum Jugendparlament
gestoßen ist. Weitere Mitglieder
sind: Kevin Bahr als Vertreter des Jugendhauses,
sowie die gewählten Mitglieder Felix
Schilling und Matteo Gruhl.
PRÄSENZ ZEIGEN UND INS
GESPRÄCH KOMMEN
Neben der Planung und Umsetzung konkreter
Projekte ist ein wichtiges Anliege des Jugendparlaments,
sichtbar zu sein und direkt
mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen.
So präsentierten sich die Mitglieder unter
anderem auf dem Rother Christkindlesmarkt.
Mit Popcorn und frisch zubereiteten
Sandwiches lockten sie Besucherinnen und
Besucher an ihren Stand. Doch im Mittelpunkt
stand nicht der Verkauf, sondern der
persönliche Austausch: „Es geht uns darum,
zuzuhören und zu erfahren, was junge Menschen
in Roth bewegt“, betonen die Jugendparlamentarierinnen
und -parlamentarier.
Auch künftig will das Jugendparlament verstärkt
auf junge Menschen zugehen – insbesondere
durch Besuche an Schulen. Dort
stellen sie ihre Arbeit, ihre Ziele und geplante
Projekte vor und laden gezielt zum Mitmachen
ein. Der direkte Dialog sei entscheidend,
um die Perspektiven und Anliegen der
jungen Generation aufzunehmen und ernsthaft
vertreten zu können.
ERSTES PROJEKT ERFOLGREICH
UMGESETZT
Ein konkretes Ergebnis dieser Arbeit ist bereits
im Stadtbild sichtbar: Im Stadtpark, am
Standort des ehemaligen Aussichtsturms,
wurden neue Sitzbänke installiert. Diese
sind bewusst einander zugewandt und bieten
Platz für Gruppen – ein Treffpunkt von
Jugendlichen für Jugendliche. Realisiert wurde
das Projekt in Zusammenarbeit mit dem
Stadtbauhof, wobei einige Mitglieder des
Jugendparlaments selbst tatkräftig mit anpackten.
WEITERE PROJEKTE IN PLANUNG
Die Ideen gehen dem Jugendparlament nicht
aus. In Planung sind unter anderem ein Aktionstag,
bei dem sich das Gremium vorstellt
und verschiedene Mitmachangebote organisiert.
Auch ein Public Viewing mit zusätzlichem
Torwandschießen soll Jugendliche zusammenbringen.
Darüber hinaus beteiligen
sich die jungen Parlamentarier*innen an der
Planung einer Solarbank. Diese soll nicht nur
als Sitzgelegenheit dienen, sondern auch
die Möglichkeit bieten, Smartphones unterwegs
aufzuladen – ein modernes Angebot,
das die alltäglichen Bedarfe vieler und nicht
nur junger Menschen aufnimmt. Ein weiterer
Termin im Kalender ist eine Teilnahme am
JuPas an den Bänken im Rother Stadtpark, Frühjahr 2026
Altstadtfest Anfang September, bei dem das
Jugendparlament erneut Präsenz zeigen und
den Austausch mit der Bevölkerung suchen
möchte.
Neben den persönlichen Treffen gibt es die
Möglichkeit, mit den Jugendparlamentarierinnen
und Jugendparlamentariern via Instagram
(@jugendparlament_roth) in Kontakt
zu treten.
ENGAGEMENT MIT ZUKUNFT
Das erste Rother Jugendparlament zeigt, wie
viel Potenzial in der politischen Beteiligung
junger Menschen steckt. Mit Engagement,
Ideenreichtum und dem klaren Ziel, die Stadt
aktiv mitzugestalten, haben sich die sieben
Mitglieder viel vorgenommen – und sind auf
einem guten Weg, Roth aus junger Perspektive
mitzuprägen. Da dieser Weg unbedingt
fortgeführt werden soll, wird durch die verschiedenen
geplanten Aktionen bereits heute
daran gearbeitet, weitere junge Menschen
von einem Engagement im Jugendparlament
zu überzeugen und für die Neuwahl des Gremiums
im Herbst dieses Jahres zu kandidieren,
oder eine Entsendung über die SMV der
jeweiligen Schule in Betracht zu ziehen. Das
erste Rother Jugendparlament hat ein solides
Fundament gelegt, auf dem nun aufgebaut
werden kann und darf.
Foto:Christina Gänßbauer
06 | 2026
3
JUNI | 06
MONTAG 01.06.
Floristik-Workshop Haarkranz
13:00, Jugendhaus
Stadt Roth - Jugendhaus
BIS SONNTAG 21.06.
Ausstellung: Sternenstaub und
Zeit der Dinge
10:00, Schloss Ratibor
Museum Stadt Roth
DIENSTAG 02.06.
Nähworkshop: Umhängetasche
09:30, Jugendhaus Stadt Roth
DIENSTAG 02.06.
Gemeinsamer Mittagstisch
12:00, Gasthaus „Frankenstube"
Stadt Roth - Seniorenbüro
DIENSTAG 02.06.
Nähworkshop: Umhängetasche
13:30, Jugendhaus Stadt Roth
DIENSTAG 02.06.
Genniges KinderLeseSpaß
15:30, Genniges Bücher
DIENSTAG 02./09.06.
Seniorenfilmnachmittag
14:30, Schloss Ratibor/Ratsstuben
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
MITTWOCH 03.06.
Acrylkurs: Urlaubsfeeling
10 :00, Jugendhaus Stadt Roth
MITTWOCH 03./07.06
Ausstellung
„Komplexe Interaktionsspiele"
12:00*, Glashaus
DONNERSTAG 04.-08.06.
Kirchweih in Rothaurach
19:00*, Landhotel-Gasthof Böhm
+ Kerwaboum & -madli Rothaurach
FREITAG 05.06.
Freitagstreff
18:00, Jugendhaus Stadt Roth
FREITAG 05.06.
Konzert:
For You Blue – meet the Beatles
19:30, Glashaus
SONNTAG 07.06.
Schlossführung mit Stadtmuseum
14:00, Schloss Ratibor/Schlosshof
Stadt Roth - Tourist-Information
VERANSTALTUNGSKALENDER ROTH
SONNTAG 07.06.
Künstlerführung mit Norbert Nolte
15:00, Schloss Ratibor/Museum Stadt Roth -
SONNTAG 07./21./28.06.
Führung im Fabrikmuseum
14:30, Fabrikmuseum Historischer Verein
Roth e. V.
SONNTAG 07.-27.06.
Stadtradeln
überall Stadt Roth
MONTAG 08.06.
Workshop: Englisch für
Challenge-Helfer
19:15, Seckendorffschloss vhs Außenstelle Roth
MITTWOCH 10.06.
Gemeinsamer Mittagstisch
12:00, Restaurant Gartenlaube
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
DONNERSTAG 11./18./25.06.
Sportkurs: „Gemeinsam bewegen!"
10:30, Fabrikmuseum Stadt Roth Seniorenbüro/
TSG 08 Roth e. V.
DONNERSTAG 11.06.
Treffen der AWO-Mineraliengruppe
18:00, AWO Sozialzentrum Schlimper Jens
DONNERSTAG 11.06.
Aperitivo
18:30, Marktplatz Mein Roth e. V.
DONNERSTAG 11.06.
Workshop: Essen mit Wirkung
18:30, Seckendorffschloss vhs Außenstelle Roth
FREITAG 12.06.
Ausflug: Kartbahn Formula Nürnberg
15:00, ab Jugendhaus Stadt Roth
FREITAG 12.06.
Lesung: Jessica Mawuena Lawson
18:30, Stadtbücherei Stadt Roth - Roth ist bunt
FREITAG 12.-15.06.
Kirchweih Pfaffenhofen
17:00*, Festplatz Pfaffenhofen
Stadt Roth - Veranstaltungsabteilung
FREITAG 12.06.-05.07.
Ausstellung: „Kunst auf Carbon" (jeden Sonntag)
17:00*, Glashaus
SAMSTAG 13.06.
Glasurtermin: Eltern-Kind-Töpfern
10:00, Jugendhaus Stadt Roth - Jugendhaus
SAMSTAG 13.06.
Glasurtermin: Töpferwerkstatt
13:00, Jugendhaus Stadt Roth - Jugendhaus
SAMSTAG 13.06.
Reparatur-Café
14:00, Bürgertreff „Zeughausstüberl"
Bund Naturschutz Roth
SONNTAG 14.06.
Abenteuerspiel: Dungeons & Dragons
15:30, Jugendhaus Stadt Roth
SONNTAG 14.06.
Kräuterspaziergang:
Wildkräuterwissen
17:00, Feuerwehrhaus Belmbrach
vhs Außenstelle Roth
SONNTAG 14.06.
Jazzkonzert:
Southwest Oldtime All Star
19:30, Augustinum
MONTAG 15.06.
Kurs: Sicher mit dem E-Bike
13:00, Grundschule Kupferplatte Verkehrswacht,
Polizei, TSG 08 Roth, Seniorenbeauftragte
MONTAG 15.06.
Vortrag: „Kunst des Altwerdens"
19:00, Schloss Ratibor/Ratsstuben Stadt Roth
Seniorenbüro/KEB Neumarkt-Roth-Schwabach
WÖCHENTLICHE TERMINE
JEDEN DIENSTAG
Android am Smartphone/Tablet
14:30, Bürgertreff „Zeughausstüberl"
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
JEDEN MITTWOCH
Wochenmarkt
08:00, Marktplatz Deutsche Marktgilde
JEDEN MITTWOCH
Kombi-Stadt-Schloss-Führung
14:00, ab Schloss Ratibor/Schlosshof
Stadt Roth - Tourist-Information
JEDEN MITTWOCH
Spielenachmittag
14:00, Stadtbücherei Stadt Roth -
Seniorenbeauftragte/Stadtbücherei
JEDEN DONNERSTAG
Chor 09:30,
Evang. Gemeindehaus Stadt Roth -
Seniorenbeauftragte
JEDEN FREITAG
Geführte Radtour
13:00*, ab Schloss Ratibor/Schlosshof
Stadt Roth - Tourist-Information
JEDEN SAMSTAG
Bauernmarkt
08:00, Marktplatz Stefan Sichert
4 06 | 2026
MITTWOCH 17.06.
Rother Erzählcafé: Reisebericht
14:30, Schloss Ratibor/Ratsstuben
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
MITTWOCH 17.06.
Schlosshof-Open-Air: „Dreghoods"
19.00, Schloss Ratibor/Schlosshof
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
MITTWOCH 17.06.
Vortrag: Stimmen der Natur mit Dr.
Uwe Westphal
19:30, Augustinum
FREITAG 19.06.
Sommerfest mit Abendflohmarkt
17:00, Schule am Stadtpark
FREITAG 19.06.
Kabarett: Sven Bach – Fränkisches
Mundart
19:30, Glashaus
FREITAG 19.-21.06
MEMMERT Rothsee Triathlon
17:00*, Rothsee TSG 08 Roth Service GmbH
SAMSTAG 20.06.
Kaffee und mehr
14:00, Zeughausstüberl Seniorenbeirat
SAMSTAG 20.06.
Schlosshof-Open-Air:
Musikalische Lesung
20:00, Schlosshof/Schloss Ratibor Stadt Roth -
Kulturfabrik
SONNTAG 21.06.
Schlosshof-Open-Air:
Der Räuber Hotzenplotz-Theater
14:00, Schlosshof/Schloss Ratibor
Stadt Roth - Kulturfabrik
SONNTAG 21.06.
Führung: Walk of Triathlon
14:00, Schlosshof/Schloss Ratibor Stadt Roth -
Tourist-Information
SONNTAG 21.06.
Künstlerführung mit Norbert Nolte
15:00, Schloss Ratibor/Museum
Stadt Roth - Museum Schloss Ratibor
VERANSTALTUNGSKALENDER ROTH
MONTAG 22.-26.06.
Kindertheaterwoche
09:15, Kulturfabrik Stadt Roth
MONTAG 22.06.
Öffentliche Sitzung des
Seniorenbeirates
16:00, Bürgertreff „Zeughausstüberl"
Seniorenbeirat
MONTAG 22.06.
Vortrag: „100 Jahre Bauhaus Dessau"
19:30, Augustinum A
DIENSTAG 23.06.
Korbleger-Turnier
17:00, Jugendhaus Stadt Roth
MITTWOCH 24.06.
RoSe Rother Seniorenstammtisch
11:00, Restaurant Zeppelin Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
MITTWOCH 24.06.
Literaturkreis: „Heimsuchung“
15:30, Augustinum
MITTWOCH 24.06.
Leseclub: New Adult
18:30, Genniges Bücher
DONNERSTAG 25.06.
Gemeinsamer Mittagstisch
12:00, Goldener Schwan
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
DONNERSTAG 25.06.
Kreativkurs:
DIY-Summerdrinks & Glasdeckel
15:00, Jugendhaus Stadt Roth
FREITAG 26.06.
Soirée Open Air:
Gunther Rissmann & Band
21:00, Kulturfabrik Stadt Roth - Stadtorchester
SAMSTAG 27.06.
Schmiedevorführung
14:00, Historischer Eisenhammer Landratsamt
Roth/Stadt Roth - Tourist-Information
SAMSTAG 27./28.06.
Fischerfest
Eckersmühlen mit Sonnwendfeuer
17:00*, Eckersmuehlen Festplatz Angelfreunde
Eckersmühlen 05 e. V.
SAMSTAG 27.06.-10.07.
Instrumente-Schnupperwochen
10:00*, Orchesterschule Stadt Roth - Stadtorchester
SONNTAG 28.06.
Kräuterspaziergang:
Wildkräuterwissen
11:00, Feuerwehrhaus Belmbrach
vhs Außenstelle Roth
SONNTAG 28.06.
Tischtennis-Turnier
15:30, Jugendhaus Stadt Roth
MONTAG 29.06.
Schülerkonzert
19:00, Fabrikmuseum - Stadt Roth - Orchesterschule
DIENSTAG 30.06.
Gemeinsamer Mittagstisch
12:00, Gasthaus „Frankenstube"
Stadt Roth - Seniorenbüro
DIENSTAG 30.06.
Lesung unter freiem Himmel
18:00, Stieber-Mausoleum
Stadt Roth - Roth ist bunt
DIENSTAG 30.06.
Leseclub: Krimi und Thriller
18:30, Genniges Bücher Genniges Bücher
JUNI | 06
SONNTAG 21.06.
Schlosshof-Open-Air: Stefan Eichner
spielt Reinhard Mey
20:00, Schlosshof/Schloss Ratibor
Stadt Roth - Kulturfabrik
Sie haben Fragen zu Veranstaltungen, Termine oder möchten sich anmelden, dann erreichen sie uns unter 09171 848-0.
06 | 2026
5
STADTWERKE ROTH
Erfolgreicher Start im Freizeitbad Roth
In der Saison 2026 werden bei täglicher Öffnung wieder bis zu 150.000 Gäste erwartet
ROTH – Das Freizeitbad Roth ist am 3. Mai
als erstes Freibad der Region in die neue Saison
gestartet. Zur Mittagszeit machte sich
Bürgermeister Andreas Buckreus (SPD)und
Werkleiter Dr. Gerhard Brunner gemeinsam
mit den Stadtratsmitgliedern Steven Gruhl
(SPD) und Wolfgang Treitz (FW) ein Bild
vom Saisonstart. Die Freude war ihm anzumerken:
„Es ist keine Selbstverständlichkeit,
dass ein Bad täglich 13 Stunden und damit
91 Stunden wöchentlich den Besuchern geöffnet
ist. Ein großes Dankeschön an unser
Team des Freizeitbades", betonte das Stadtoberhaupt.
Bis voraussichtlich Mitte September
soll geöffnet sein — in der Triathlon-Hochburg
Roth ein wichtiger Baustein in
der Infrastruktur.
Stadtwerke-Leiter Dr. Gerhard Brunner, dessen
Stadtwerke das Bad betreiben und das
jährliche Defizit tragen, hofft auf eine unfallfreie
Saison: „Unsere Mitarbeitenden geben
in der Saison alles für ein angenehmes und
sicheres Badeerlebnis. Wenn viele zufriedene
Besucher ins Bad kommen, ist das schon
auch eine emotionale Entschädigung für die
10-Stunden-Schicht“, so Brunner. Der Werkleiter
verwies zudem auf die anstehende
energetische Sanierung des Freizeitbads Roths
mit einer modernen Beckenabdeckung –
die Investition soll nach der Saison erfolgen.
Bis 2030 will das Freizeitbad Roth klimaneutral
werden. Die Vorbereitungszeit wurde
bereits für Sanierungen genutzt. Der Sanitär-
und Umkleidebereich wurde aufgefrischt —
neue Fliesen, frische Farbe an den Wänden.
Außerdem erhielt die Chlorierungsanlage
eine neue Technik; Ziel ist, mit möglichst
wenig Chloreinsatz einwandfreies Badewasser
zu gewährleisten — selbst wenn bis zu
5.000 Menschen täglich ins Becken steigen.
FÜR BADEGÄSTE WICHTIG
Die Wassertemperatur soll wie gewohnt
bei 25 Grad Celsius gehalten werden — in
den ersten Tagen werden die kühlen Nächte
der vergangenen Wochen den Wert im
Schwimmerbecken noch etwas drücken. Die
Eintrittspreise bleiben unverändert; Stadtwerke-Kunden
erhalten 25 Prozent Rabatt
auf die Saisonkarte (Erwachsene: 131,25
Euro, Kinder: 75 Euro für rund 130 mögliche
Badetage). Auch die Gastronomie von
Pächter Giuseppe Oscarini bietet vom ersten
Tag an warme und kalte Speisen. Neu
in dieser Saison: Mit der Georgensgmünder
Firma toolcraft konnte das Freizeitbad einen
neuen Werbepartner gewinnen — ein Transparent
an der Wellenrutsche macht darauf
aufmerksam.
Bürgermeister Andreas Buckreus (r.) und Stadtwerke-Leiter Dr. Gerhard Brunner (2. v. l.) beim Rundgang mit
den Stadtratsmitgliedern Steven Gruhl (Mitte), Wolfgang Treitz (2.v.l) sowie René Attala
(Meister für Bäderbetriebe, l.).
Foto: Stadtwerke Roth / Tschapka
Mit bis zu 150.000 Besuchern pro Saison
zählt das Freizeitbad Roth zu den meistbesuchten
Freibädern Mittelfrankens. Im vergangenen
Jahr erreichte das Freizeitbad Roth
beim Ranking von TUI durch Auswertungen
von Google-Bewertungen einen bundesweit
beachtlichen Platz 22 unter insgesamt 1400
Freibädern.
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06 | 2026
7
AGENTUR FÜR ARBEIT ANSBACH-WEISSENBURG
Beruflicher Neustart mit Perspektive:
Teilzeit-Qualifizierung in der Kinderpflege
Ilona Hartl hat ihren beruflichen Neustart
gefunden. Heute arbeitet die 47-jährige
Mutter aus Treuchtlingen als Kinderpflegerin
in BRK-Kindergärten in Pleinfeld und in
Dorsbrunn. Ihr Weg dorthin führte über eine
Teilzeit-Qualifizierung zur staatlich geprüften
Kinderpflegerin. Über diesen Weg informiert
die Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg
in drei kostenfreien Veranstaltungen. Im Oktober
startet der nächste Durchlauf.
Ilona Hartl spricht mit spürbarer Freude über
ihren beruflichen Wechsel. „Ich bin total
happy, dass ich mir meinen Traum erfüllen
konnte und jetzt mit Kindern arbeite“,
sagt sie. Vor Beginn der Qualifizierung hatte
sie auch Zweifel, das Pensum in Teilzeit zu
schaffen. Dazu kommen Familie, Alltag und
Organisation. „Am Anfang hatte ich schon
Bedenken, ob ich den Stoff unter diesen
Umständen schaffe. Die gute Vorbereitung
durch die Dozent*innen und der Mix aus
Theorie und Praxis haben mir dann sehr geholfen“,
sagt Hartl. Gerade dieser Wechsel
zwischen Unterricht und Arbeit in der Kita
hat für sie viel ausgemacht. Was sie lernte,
konnte sie direkt ausprobieren. In ihrer damaligen
Praktikumsstelle – dem heutigen Arbeitsort
BRK-Kindergarten Am Bahnweiher
in Pleinfeld – fand sie außerdem eine verlässliche
praktische Begleitung. „Das war sehr
wichtig. Interessierte sollten sich deshalb
vorher gut informieren und eine passende
Kita suchen“, sagt Hartl.
Die Qualifizierung startet am 5. Oktober
2026 und läuft bewusst in Teilzeit. Der Theorieunterricht
findet an drei Vormittagen
pro Woche in Weißenburg statt. An zwei
weiteren Tagen sammeln die Teilnehmenden
praktische Erfahrung in einer Kinderbetreuungseinrichtung
ihrer Wahl. Mitte 2028
steht dann die Externenprüfung an einer
Berufsfachschule an. Wer sie besteht, erhält
den anerkannten Abschluss als staatlich geprüfter
Kinderpflegerin.
Die Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg
stellt diesen Weg gemeinsam mit dem
Bildungsträger vor. Die Informationsveranstaltungen
finden online am Mittwoch,
17. Juni 2026, um 19 Uhr und am Montag,
13. Juli 2026, um 9 Uhr statt. Die Termine
bauen nicht aufeinander auf. Interessierte
müssen also nur einen Termin besuchen. Die
Veranstaltungen richten sich besonders an
Menschen, die sich beruflich neuorientieren
oder nach einer Familienphase wieder in Arbeit
kommen möchten. Auch für Menschen
mit familiärer Verantwortung kann die Teilzeitform
eine passende Möglichkeit sein. Die
Veranstaltungen geben einen Überblick über
Inhalte, Zugangsvoraussetzungen, Kosten
und Fördermöglichkeiten. „Dieses Modell
öffnet eine Tür in einen Beruf mit Sinn und
Perspektive. Entscheidend ist, dass der Weg
realistisch bleibt: mit Teilzeit, Praxisnähe und
guter Beratung zur Förderung“, sagt Hedwig
Hochreiter von der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg.
„Die Agentur kann die
Kosten in vielen Fällen über einen Bildungsgutschein
vollständig fördern.“
Für Ilona Hartl ist der Abschluss nicht nur ein
Ziel gewesen. Er ist auch eine Grundlage für
weitere Schritte. Kinderpfleger*innen können
in Kindertageseinrichtungen arbeiten,
aber auch im Hort oder in der Schulkindbetreuung.
Auch weitere Qualifizierungen bleiben
möglich. Hartl selbst schätzt außerdem
die Vielfalt im Alltag. Sie arbeitet flexibel an
verschiedenen Einsatzorten und lernt dabei
unterschiedliche Konzepte und Arbeitsweisen
kennen. „Das macht mir Spaß. Und ich
will mich weiterentwickeln“, sagt sie.
Anmeldungen zu den kostenfreien Informationsveranstaltungen
nimmt die Agentur für
Arbeit per E-Mail an Ansbach-Weissenburg.
Ilona Hartl hat über eine Teilzeit-Qualifizierung den
Abschluss als Kinderpflegerin erreicht.
Bild: Ilona Hartl/privat
BCA@arbeitsagentur.de entgegen. Fragen
zu Fördermöglichkeiten beantwortet Hedwig
Hochreiter, Beauftragte für Chancengleichheit
am Arbeitsmarkt der Agentur für
Arbeit Ansbach-Weißenburg, unter derselben
E-Mail-Adresse oder telefonisch unter
09141 871-207.
TERMINE ZUR AUSWAHL:
● 17.06.2026, 19:00 Uhr – online
● 13.07.2026, 09:00 Uhr – online
Anmeldung per E-M ail an:
Ansbach-Weissenburg.BCA@arbeitsagentur.de
● Infos und Beratung unter: 09141
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Die Geschichte des Dr. Mehler" in Georgensgmünd
Freitag, 26. Juni 2026 | 19:00 Uhr | ehemalige Synagoge Georgensgmünd
Wer sich mit der Gemeinde Georgensgmünd beschäftigt, wird immer
wieder auf einen Namen stoßen, der seit mehr als einem Jahrhundert
fest mit der Rezatgemeinde verbunden ist: Dr. Heinrich Mehler war
Arzt, Klinikleiter, Mitglied der israelitischen Kultusgemeinde, Philanthrop,
Gemeinderat und Ehrenbürger.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts prägte er das Erscheinungsbild und
die Entwicklung Gmünds wie kaum ein anderer. Dr.-Mehler-Schule
und Dr.-Mehler-Halle erinnern noch heute an sein außergewöhnliches
Engagement.
Seinem Leben und Werk widmet sich nun eine Sonderausstellung mit
Infotafeln, Exponaten und Filmmaterialien.
Die Eröffnung findet am 26.06.2026 um 19:00 Uhr in der ehemaligen
Synagoge (Am Anger 9) in Georgensgmünd statt. Musikalisch eingeleitet
wird sie durch ein Konzert des ökumenischen Kirchenchors.
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
„Die Geschichte des Dr. Mehler“, 26.06.2026, 19:00 Uhr
mit einem Konzert des ökumenischen Kirchenchors,
im Anschluss Begehung der Ausstellung.
ÖFFNUNGSZEITEN DER AUSSTELLUNG:
So., 28.06., So., 05.07., So. 12.07., So., 19.07. jeweils von
14:00 - 16:00 Uhr und unter der Woche von Montag bis Donnerstag
vormittags nach telefonischer Vereinbarung (Tel.:
09172/703-70) • Der Eintritt ist frei.
Weitere Infos: www.georgensgmuend.de
www.arlt-orthopaedie.de
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10 06 | 2026
STADTRAT ROTH
Verwendung von Zinseinnahmen
In der jüngsten Sitzung des Rother Stadtrates
befassten sich die Gremiumsmitglieder
mit der Verwendung von Zinseinnahmen aus
der sogenannten „Sonderrücklage Schneider-Erbe“.
Dieses Vermächtnis der im Jahr 1992 verstorbenen
Margarete Schneider, welches aktuell
ein Volumen von rund 820.000 Euro umfasst,
ist laut Testament zweckgebunden –
und zwar für die Denkmal- und Kulturpflege
innerhalb der Stadt Roth.
Nachdem die vorangegangene Niedrigzinsphase
überwunden wurde, konnten in den
letzten Jahren wieder Erträge in Höhe von
insgesamt rund 55.700 Euro erwirtschaftet
werden, wie Bürgermeister Andreas Buckreus
erläuterte. Da bereits Mittel in Projekte
wie die Aufarbeitung des jüdischen Lebens
in Roth oder in Informationsstelen zur Stadtbrauerei
geflossen sind, stand nun die Förderung
zeitgenössischer Kunst auf der Agenda.
Grundlage der Beratung war ein Vorschlag
aus den Reihen des Stadtrates, ein Werk
des regional bekannten Bildhauers Clemens
Heinl aus Schwabach zu erwerben. Der
Künstler, der sein Atelier zwischenzeitlich in
Roth betreibt, war zuvor von einer eigens
gebildeten Kommission aus Stadtratsmitgliedern
besucht worden. Ziel dieser Initiative ist
es, das lokale Kunstschaffen sichtbar zu unterstützen
und das Stadtbild durch moderne
Akzente aufzuwerten. Zur Auswahl standen
nun zwei unterschiedliche Konzepte.
Die erste Option umfasste den Ankauf der
Holzskulptur „Junge mit Skateboard“. Dabei
handelt es sich um eine charakteristische
Arbeit Heinls, die zu einem Bruttopreis von
6.200 Euro zum Erwerb steht.
Als zweite Variante wurde das Projekt „Die
Gymnasten“ vorgestellt, welches eine männliche
Figur in einer markanten 90-Grad-Pose
zeigt. Das Besondere an diesem Vorschlag ist
die technische Umsetzung: Von einer hölzernen
Vorlage würde eine Gussform erstellt,
um zwei Repliken aus Beton zu fertigen.
Zum Preis von 8.000 Euro brutto erhielte
die Stadt damit zwei witterungsbeständige
Skulpturen, die zudem die Option auf künftige
Vervielfältigungen und somit eine Verteilung
auf mehrere Standorte im Stadtgebiet
böten.
Obwohl zum Zeitpunkt der Vorlage noch keine
konkreten Standortvorschläge durch die
Kommission kommuniziert wurden, ist die
Finanzierung gesichert. Nach Abzug bereits
bewilligter Projekte für das laufende Jahr
verbleibt ein verfügbarer Betrag von rund
20.000 Euro aus den Zinserträgen.
Bevor Bürgermeister Andreas Buckreus über
die Varianten abstimmen ließ, entfachte sich
im Gremium eine lebhafte Diskussion.
Dabei wurden nicht nur die Beschaffenheit,
sondern auch der künftige Unterhalt der
Skulpturen kritisch beleuchtet. Jochen Gürtler
(CSU) sprach sich letztendlich für die Anschaffung
der Skater-Figur aus und regte an,
diese auf der geplanten Dirtbike- und Skateranlage
aufzustellen. Ebenfalls für eine Holzfigur
votierte Sonja Möller (Freie Wähler). Eine
klare Absage erteilte hingegen Jutta Scheffler
(Bündnis 90/Die Grünen) den Entwürfen
aus Beton mit den Worten, dass sie keine
Turner aus Beton auf dem Marktplatz sehen
wolle. Ihr Parteikollege Joachim Holz bewertete
die markante Pose der Figuren jedoch
anders und betonte, dass Kunst durchaus die
Aufgabe habe, zu provozieren. Mit Blick auf
die Haltbarkeit und einen möglichen Vandalismus
argumentierte Daniel Matulla (CSU),
der sich schließlich ebenfalls für die Holzvariante
aussprach. Wolfgang Treitz (Freie
Wähler) begegnete dem Vorhaben grundsätzlich
skeptisch; er kritisierte die einseitige
Förderung eines einzelnen Künstlers und sah
keinen Sinn darin, in ein solches Projekt zu
investieren, da das Geld an anderer Stelle
besser eingesetzt sei. Er kündigte an, gegen
beide Figuren zu stimmen.
Mit deutlicher Mehrheit entschied sich der
Rother Stadtrat schließlich für den Kauf des
Werkes „Junge mit Skateboard“. Wo genau
dieses Kunstwerk zukünftig im Stadtbild anzutreffen
sein wird, soll in kommenden Beratungen
geklärt werden.
Text und Foto: Marco Frömter
ROTH JOURNAL | Ausgabe Juli
Abgabeschluss für Anzeigen und Berichte ist der 10. Juni 2026
06 | 2026
11
NEUBÜRGEREMPFANG DER STADT ROTH
1.494 Neubürgerinnen und Neubürger seit Februar 2025
ROTH - Mit einem Empfang hieß Bürgermeister Andreas Buckreus
die neuen Einwohner im Namen der Stadt Roth herzlich willkommen.
Von den rund 1.494 Neubürgerinnen und Neubürgern, die
seit Februar 2025 nach Roth gezogen sind, folgten über 100 der
Einladung in die städtische Kulturfabrik an der Stieberstraße.
Neben der Begrüßung, Präsentation und dem gegenseitigen Kennenlernen
diente die Feierstunde vor allem der Orientierung. Eine
kurzweilige Präsentation sowie ein Film stellten den Neubürgerinnen
und Neubürgern die Kreisstadt mit ihren Einrichtungen, Sehenswürdigkeiten
und Veranstaltungshighlights sowie die Ämter
und Einrichtungen vor.
Im Anschluss bot ein kleiner Sektempfang mit Imbiss Gelegenheit
zum Austausch, bei dem sich auch örtliche Vereine präsentierten
und mit den Neubürger*innen ins Gespräch kamen.
Für den musikalischen Rahmen sorgte das Querflötenensemble
des Stadtorchesters unter der Leitung von Sebastian Fratila.
Der nächste Neubürgerempfang findet dann wieder im Frühjahr
2027 statt. Text: Wolfgang Sauerbeck
Bildquelle: Stadt Roth, Lucie Grasl
KATH. PFARREI ROTH-ECKERSMÜHLEN
29 Kinder erstmals am Tisch des Herrn
Die Kommunionkinder mit Pfarrer Klaus Meyer (hinten Mitte) und Pastoralassistentin Iris Jokiel
(hinten links).
Foto: Jessica Kern /katho-lische Pfarrei Roth
29 Kinder aus Roth und Eckersmühlen haben bei
einem feierlichen Gottesdienst in der Rother Kirche
ihre erste Heilige Kommunion gefeiert. In den vorangegangenen
Monaten hatten sie sich gemeinsam
mit ihren Familien unter dem Motto „Ihr seid
meine Freunde!“ auf diesen Tag vorbereitet. Diese
Bibelstelle stammt aus dem Johannes-Evangelium
(Joh 15,15), in dem das Letzte Abendmahl beschrieben
wird. „Jedes Mal, wenn du in der Messfeier zur
Kommunion gehst, kannst du diese Freundschaft
mit Jesus wieder spüren und neu erleben!“, sagte
Pfarrer Klaus Meyer zu den Kindern. „Dann ist Jesus
in deinem Herz, er berührt dich und ist wie ein
Freund, der immer mitgeht.“
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12 06 | 2026
RALPH EDELHÄUSSER MDB
Haushaltsausschuss beschließt Projekte des Bundesprogramms
"Sanierung kommunaler Sportstätten"
Berlin/Wendelstein - Der Haushaltsausschuss
des Deutschen Bundestages hat gestern
(22.04.2026) in seiner Ausschusssitzung
neue Förderentscheidungen im Rahmen des
Bundesprogramms „Sanierung kommunaler
Sportstätten“ getroffen. Städte, Gemeinden
und Landkreise hatten bei einem Aufruf die
Gelegenheit, ihre Vorschläge für die Sanierung
und Modernisierung von Sportstätten
beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
Raumforschung einzureichen.
„Wir stellen sicher, dass dringend sanierungsbedürftige
Sportanlagen in Deutschland
endlich auf den neuesten Stand gebracht
werden, denn Sport ist und bleibt ein
entscheidender Motor für Zusammenhalt
und Teamgeist“, erklärt Ralph Edelhäußer.
Insgesamt wurden beim Bundesinstitut für
Bau-, Stadt- und Raumforschung 3.684 Inte-
ressenbekundungen eingereicht. Die beantragte
Fördersumme lag bei über 7,5 Milliarden
Euro. Für die erste Fördertranche stehen
nun 333 Millionen Euro aus Bundesmitteln
bereit. Ziel ist es zugleich, zusätzliche Investitionen
in den Kommunen anzustoßen und
zu verstärken.
Aus diesem Programm fließen 405.000
Euro in die Gemeinde Wendelstein für den
Neubau des Kunstrasenplatzes. Ralph Edelhäußer,
der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete
für den Wahlkreis Roth, freut sich
über die positiven Nachrichten für die Region:
„Es ist eine enorme Chance für den Fußball
in Wendelstein. Mit den Fördermitteln
des Bundes kann nun die angespannte Platzsituation
im Herbst und Winter angegangen
werden.“
Mit dem Programm zur „Sanierung kommunaler
Sportstätten“ wird ein zentrales Vorhaben
aus dem Koalitionsvertrag angegangen.
Durch die Umsetzung der Sportmilliarde
setzt der Bund ein klares Zeichen: für starke
Kommunen, für engagierte Vereine und für
den Breitensport im ganzen Land.
Text und Foto: Ralph Edelhäuser
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13
PUMPTRACK-ANLAGE FÜR DIE STADT ROTH
Roth kauft Pumptrack-Anlage
Mit der feierlichen Eröffnung einer eigenen
Pumptrack-Anlage hat die Stadt Roth ihr
sportliches Angebot im Stadtgarten nun
dauerhaft erweitert. Obwohl der Parcours
bereits seit Oktober des vergangenen Jahres
aufgebaut ist, gab Bürgermeister Andreas
Buckreus den 65 Meter langen Wellenparcours
im Beisein zahlreicher Gäste nun offiziell
für den Betrieb frei.
Die Einweihung fand im Rahmen der Veranstaltung
„Rund ums Rad“ statt, die in Kooperation
mit dem Rotary Club Roth organisiert
wurde. Nachdem die Stadt in den vergangenen
drei Jahren bereits positive Erfahrungen
mit angemieteten Anlagen gesammelt hatte,
entschied sich die Verwaltung im Jahr 2025
für den Kauf eines eigenen Modells.
Mit Nettoanschaffungskosten von rund
40.000 Euro stellt die Investition einen be-
deutenden Mehrwert für die lokale Freizeitgestaltung
dar, wobei das Projekt durch
Fördermittel aus dem GAP-Strategieplan
Deutschland mit 60 Prozent unterstützt wurde.
Die lokale Umsetzung begleitete zudem der
Verein „ErLebenswelt Roth“.Technisch setzt
die Stadt Roth auf eine nachhaltige und witterungsbeständige
Lösung eines Südtiroler
Spezialisten.
Die Anlage besteht aus recyceltem Kunststoff,
was sie gegenüber herkömmlichen
Varianten aus Holz oder Verbundstoffen
deutlich robuster macht. Ein wesentlicher
Vorteil dieser Materialwahl ist, dass die Bahn
über die Wintermonate nicht abgebaut und
eingelagert werden muss, was den städtischen
Bauhof entlastet und zusätzliche Kosten
spart.Das sportliche Konzept der Anlage
basiert auf der sogenannten Pumptechnik.
Radfahrer, Skater und Rollerfahrer bauen
dabei Geschwindigkeit allein durch gezielte
Gewichtsverlagerung auf, ohne in die Pedale
treten zu müssen.
Dass dieses Angebot generationenübergreifend
funktioniert, zeigte zur Eröffnung ein
erfahrener Radsportler, der dem Publikum
die Fahrtechniken auf der Strecke demonstrierte.
Trotz des festen Standorts im Stadtgarten
bleibt das Projekt flexibel. Bürgermeister
Buckreus betonte, dass die mobile Konstruktion
es ermögliche, auch die Ortsteile einzubinden.
Bereits Anfang Juni ist ein temporärer Standortwechsel
nach Pfaffenhofen oder Eckersmühlen
geplant, bevor die Anlage für die
restliche Sommersaison wieder in den Stadtgarten
zurückkehrt.
Auch Anfragen benachbarter Kommunen
zur Ausleihe liegen bereits vor, wobei die
Versorgung der eigenen Bürger zunächst
oberste Priorität behält.
Während die mobile Anlage nun ihren Dienst
aufnimmt, hält die Stadtverwaltung zudem
an den Planungen für einen zusätzlichen stationären
Pumptrack fest.
Text + Foto: Marco Frömter
Foto: Marco Frömter
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14 06 | 2026
TV HILPOLTSTEIN
Sportabzeichen beim TV HIP ablegen
und Frei-Startplatz beim Burgfestlauf erhalten
Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig herausgefordert? Wir
reden nicht vom kurzen Sprint zum Zug oder das Schleppen von Wasserkästen,
sondern von echter, messbarer Fitness.
Stellen Sie sich mal ehrlich die Frage:
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Testen Sie Ihre Grenzen aus und entdecken Sie, was in Ihnen steckt!
Der TV Hip bietet folgende Termine zum Training und zur
Abnahme des Sportabzeichen an:
Freitag ab 17 Uhr am 19.06.26 und 10.07.26 sowie am Samstag
25.07.26 um 10 Uhr an der Grundschule Hilpoltstein. Eine Anmeldung
ist erforderlich unter www.tv-hip.de/veranstaltungen. Es besteht
aber auch immer die Möglichkeit individuelle Termine unter der
Mail-Adresse sportreferentin@tv-hip.de zu vereinbaren.
Elke Stöhr, Vorsitzende
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Foto: Andrea Dorr
STADTORCHESTER ROTH
Roth im Rhythmus
Schlagzeug, Marimba und Percussion in allen
Facetten: Am 8./9. Mai 2026 lädt die Orchesterschule
der Stadt Roth zum 5. Percussion
Festival ein. Interessierte Musikerinnen und
Musiker, die frische Impulse und professionelle
Anleitung suchen, können sich bis zum
7. Mai zu den Workshops des zweitätigen
Festivals anmelden.
Von Warm-ups und Grundlagentraining über
Ensemblearbeit bis hin zu stilistisch vielfältigem
Trommeln im Einzel- oder Gruppenunterricht
reicht das Angebot der praxisnahen
Workshops. Dieses Mal ist der preisgekrönte
Percussionist und Komponist Eckhard
Kopetzki als Dozent zu Gast. Nach über
35 Jahren als Lehrer an Berufsfachschulen
für Musik, ist er Experte für Marimba- und
Schlagwerktechniken. Zusammen mit dem
ecuadorianischen Schlagzeuger und Rother
Dozenten Fidel Zaldumbide mit Masterabschluss
aus Nürnberg, spezialisiert auf lateinamerikanische
Percussion und Ensemblespiel
und international konzertierend steht der
Festivalsamstag ganz im Zeichen praxisnaher
Workshops.
Bei der Abschlussveranstaltung werden die
erarbeiteten Werke und Ergebnisse des Wochenendes
öffentlich dargeboten.
Gleich zum Auftakt zeigt das Festival, was es
zu bieten hat: geballte schlagkräftige Kompetenz
beim Eröffnungskonzert am Freitagabend,
8. Mai in der Soirée-im-Café-Reihe in
der Kulturfabrik. Dieses Mal treten nicht nur
die Dozenten auf, sondern auch die Schlagzeugensembles
der Orchesterschule, teils gemeinsam
mit ihren Lehrern. Sie präsentieren
die ganze Bandbreite an Instrumenten, Beats
und Sounds, Rhythmuspower, Klangvielfalt
und Finesse.
Außerdem als Musiker neben den Dozenten
mit dabei: der renommierte Schlagzeuger
und Percussionist Werner Treiber, der zu den
vielseitigen Percussionisten der Jazz- und
Musikszene zählt.
Text: Christina Gänßbauer
06 | 2026
15
STADTRAT DER STADT ROTH
Verabschiedung verdienter Mitglieder
durch Herrn Bgm. Andreas Buckreus
Im Rahmen der letzten Stadtratssitzung
des bis zum 30. April amtierenden Gremiums
verabschiedete Bürgermeister Andreas
Buckreus zahlreiche Mitglieder des Rother
Stadtrates, die teilweise über Jahrzehnte
hinweg die Kommunalpolitik der Stadt aktiv
mitgestaltet hatten. Während der feierlichen
Verabschiedung blickte der Rathauschef weit
in die Stadtgeschichte zurück und hielt für
jedes scheidende Mitglied die eine oder andere
witzige Anekdote bereit.
Als Zeichen der Anerkennung wurden zudem
Präsente überreicht, darunter der Freiungsgulden
der Stadt Roth sowie Essensgutscheine.
In den Ruhestand verabschiedete
Buckreus darüber hinaus den Stadtkämmerer
Robert Feyerlein, der es bei der Stadtverwaltung
auf eine beachtliche Dienstzeit von
45 Jahren brachte. Feyerlein begann seinen
Dienst im Rathaus bereits im Jahr 1980. Zunächst
in der Stadtkasse eingesetzt, wurde
er 1989 Kassenverwalter und übernahm
schließlich als Kämmerer die Leitung der
Finanzabteilung. Für Buckreus galt Feyerlein
als Vorzeigebeamter, auf den man sich
stets zu einhundert Prozent verlassen konnte,
wenn Zahlen geliefert werden mussten:
„Robert Feyerlein hat bei der Stadt Roth eine
beamtenrechtliche Bilderbuchkarriere hingelegt.“
Feyerlein selbst blickte im Rahmen
der Feierstunde auf sein 45-jähriges Berufsleben
zurück und erinnerte an Zeiten mit
grauen Wählscheibentelefonen, in denen es
weder Telefax noch Internet gab. Der Postweg
und der direkte persönliche Kontakt
seien seinerzeit die einzigen Möglichkeiten
gewesen, mit der Stadtverwaltung zu kommunizieren.
„Wir hatten keine Tourist-Information
und ähnliche Einrichtungen – aber
eine Stadtbrauerei“, merkte er schmunzelnd
an. Zudem habe er im Laufe der Jahre viele
Bürgermeister kommen und gehen sehen.
Zusammenfassend erklärte Feyerlein, dass
sich die Zeiten und Umstände zwar verändert
hätten, die Erwartungshaltung der Bevölkerung
gegenüber dem Rathaus jedoch
stetig gewachsen sei. Seine Bilanz zum Ende
der Tätigkeit bei der Stadt Roth fiel jedenfalls
durchweg positiv aus: „Es war eine schöne
Zeit. Ich glaube, wir haben in den vergangenen
Jahren viel bewegt. Es war mir eine
Ehre, in meiner Geburts- und Heimatstadt
dienen zu dürfen.“ Seinem Nachfolger Wolfgang
Schmidt wünschte Feyerlein viel Erfolg
und appellierte an ihn: „Passen Sie gut auf
unsere Stadt auf – vor allem auf die Finanzen.“
Aus den Reihen des Stadtrates verabschiedete
Buckreus nach 30-jähriger Amtszeit
Siegfried Schwab (Wählergemeinschaft
Pfaffenhofen-Pruppach-Meckenlohe) und
Hans-Peter Auer (CSU). Walburga Kumar
(FDP) wird dem Gremium nach 24 Jahren
ebenfalls nicht mehr angehören. Das Gleiche
gilt nach 18 Jahren für Karl Schnitzlein
(Freie Wähler) sowie Hans Raithel (SPD). Ein
herzliches Dankeschön für 16 Jahre engagierte
Kommunalpolitik ging an Hannedore
Nowotny (SPD) sowie für jeweils 12 Jahre
an Martin Biller (CSU) und Andrea Schindler
(Bündnis 90/Die Grünen). Nach neun Jahren
Zugehörigkeit bedankte sich Buckreus bei
Thomas Dechant (CSU) und für eine beendete
Wahlperiode bei Susanne Horn (Die
Linke). Zu einem späteren Zeitpunkt möchte
sich der Bürgermeister zudem bei Daniela
Schlenk (CSU) und Robert Gattenlöhner
(Freie Wähler) verabschieden, die an der Sitzung
nicht teilnehmen konnten.
Andreas Buckreus lobte ausdrücklich das
eingebrachte Engagement und das gute Miteinander
innerhalb des Stadtrates. Natürlich
kam in der Sitzung auch die Tagesordnung
nicht zu kurz: Den bereits in den Ausschüssen
vorbesprochenen Themen (wir berichteten),
namentlich der Entwurfsplanung
zur Sanierung der Kulturfabrik sowie dem
Jahresabschluss der Energieservice GmbH
der Stadtwerke Roth, wurde jeweils offiziell
grünes Licht erteilt.
Abschließend informierte Bürgermeister
Buckreus über das weitere Vorgehen hinsichtlich
der Dirt- und Skaterbahn in der
Nähe der Kläranlage. Da nach wie vor keine
Baugenehmigung durch das Landratsamt
erteilt wurde, erklärte der Rathauschef, dass
das Projekt nun zur Chefsache erklärt worden
sei. In den kommenden Wochen sollen
regelmäßige Besprechungen aller Beteiligten
folgen, um das Vorhaben gezielt voranzutreiben
Text und Foto: Marco Frömter
16 06 | 2026
STADTRAT DER STADT ROTH
Rother Stadtrat startet neu
Die Kommunalpolitik in der Kreisstadt startet
in eine neue Ära: In der konstituierenden
Sitzung des Stadtrats vereidigte Bürgermeister
Andreas Buckreus dieser Tage die neu
gewählten Mitglieder des Gremiums für die
nun begonnene Wahlperiode. Für die kommenden
sechs Jahre leisteten unter anderem
Ralph Edelhäußer (CSU), Alexander Bott
(Freie Wähler), Birgit Bast (CSU), Max Besold
(CSU), Alexandra Wagenhuber (SPD), Petra
Amann-Lutz (Freie Wähler), Markus Schaffer
(SPD), Nina Seidel (Freie Wähler), Ulrich Horn
(Die Linke), Claudia Schwab (Wählergemeinschaft
Pfaffenhofen-Pruppach-Meckenlohe),
Stephanie Seitz (Die Partei) und Peter Krieger
(WGPPM) den Treueschwur.
Bereits vor zwei Wochen verabschiedete der
Rathauschef im feierlichen Rahmen zahlreiche
verdiente Mitglieder, die teilweise über
Jahrzehnte hinweg die Kommunalpolitik
der Kreisstadt aktiv mitgestaltet hatten.
Während der feierlichen Würdigung blickte
Buckreus weit in die Stadtgeschichte zurück
und hielt für jedes scheidende Mitglied die
eine oder andere Anekdote bereit, um das
langjährige Engagement gebührend zu honorieren.
Anschließend galt es für das neu
formierte Gremium, das sich auf insgesamt
30 Sitze verteilt, die Weichen für die künftige
Arbeit zu stellen.
Die politische Landschaft im Rother Stadtrat
präsentiert sich dabei vielschichtig: Die CSU
stellt mit acht Sitzen die stärkste Fraktion,
gefolgt von den Freien Wählern und der
SPD, die mit jeweils sieben Sitzen im Rathaus
vertreten sind. Die Grünen verfügen über
drei Mandate, während die Wählergemeinschaft
Pfaffenhofen-Pruppach-Meckenlohe
sowie Die Partei mit jeweils zwei Sitzen
und Die Linke mit einem Sitz das Gremium
komplettieren. In geheimer Wahl sprachen
sich die Stadträte für die Fortführung einer
bewährten Struktur mit zwei weiteren Bürgermeistern
aus, um Kontinuität und eine
breite Repräsentation in der Stadtführung zu
gewährleisten.
Zur zweiten Bürgermeisterin wurde Claudia
Lux (CSU) gewählt sowie Sonja Möller (Freie
Wähler) als dritte Stellvertreterin.Einstimmig
beschloss das Gremium darüber hinaus die
Beibehaltung der zentralen Ausschüsse, was
neben dem Haupt- und Finanzausschuss
auch den Bau- und Umweltausschuss sowie
den Kultur-, Sport- und Jugendausschuss
umfasst. Gleiches gilt für den Werkausschuss.
Ebenso wurde beschlossen, wer die
Besetzung der verschiedenen Zweckverbände
und Gremien, in denen die Stadt Roth
vertreten ist, zukünftig besetzt. Der Stadtrat
legte zudem die personelle Stärke der jeweiligen
Ausschüsse fest, die künftig unter dem
Vorsitz des Ersten Bürgermeisters zusammenkommen.
Eine Sonderrolle nimmt dabei traditionell
der Rechnungsprüfungsausschuss ein, dessen
Vorsitzender direkt aus der Mitte des
Ausschusses gewählt wird, um die Unabhängigkeit
der Prüfung gegenüber der Verwaltung
zu unterstreichen.Bürgermeister
Andreas Buckreus stimmte den neu formierten
Stadtrat mit einem klaren Appell auf die
kommende Amtszeit ein: Er forderte die Gremiumsmitglieder
zu Mut und Entscheidungsfreude
auf, getragen von einem sachlichen
und vertrauensvollen Miteinander. Während
Buckreus die bisherige Diskussionskultur
lobte, setzte er für die künftige Sitzungsdisziplin
auf eine charmante Tradition: Ein
Sparschwein soll bei Störungen, wie etwa
klingelnden Mobiltelefonen, auf freiwilliger
Basis mit fünf Euro gefüttert werden. Lange
Verschnaufpausen wird es für die Räte ohnehin
nicht geben: Laut dem geschäftsführenden
Beamten Stefan Krick steige man bereits
in der kommenden Woche „tief“ in die
Sacharbeit ein. Neben Baurecht-Schulungen
im Juni stehen zudem eine Studienreise im
Herbst sowie ein Besuch in der Partnerstadt
Regen im Juli auf der Agenda, um das neu
aufgestellte Gremium fit für die anstehenden
Aufgaben zu machen.
LUX UND MÖLLER GEWÄHLT
Die Würfel sind gefallen: In der konstituierenden
Sitzung des Rother Stadtrats wurden
die Weichen für die laufende Kommunalwahlperiode
gestellt und die Stellvertreter
von Bürgermeister Andreas Buckreus in geheimer
Wahl bestimmt. Die Entscheidung
über die Besetzung des zweiten Bürgermeisterpostens
fiel dabei deutlich zugunsten
der Kontinuität aus. Auf Vorschlag der
CSU-Fraktion wurde Claudia Lux erneut für
das Amt der ersten Stellvertreterin nominiert.
Der CSU-Fraktionsvorsitzende Daniel
Matulla hob in seiner Begründung hervor,
dass sich Lux in den vergangenen Jahren
in dieser Position mehr als bewährt habe.
Neben ihrer langjährigen Erfahrung verwies
Matulla insbesondere auf ihr weitreichendes
Netzwerk und ihr sicheres Auftreten bei repräsentativen
Terminen, womit sie die Stadt
Roth stets würdig vertreten habe.
Das Gremium folgte dieser Empfehlung mit
einer breiten Mehrheit von 28 Stimmen,
während lediglich eine Stimme auf Wolfgang
Treitz von den Freien Wählern entfiel
und eine weitere Stimmabgabe als ungültig
gewertet wurde.
Spannungsreicher gestaltete sich im Anschluss
die Wahl der weiteren Stellvertretung,
bei der es zu einer innerhalb der Fraktionen
unerwarteten Konkurrenzsituation kam. Zunächst
schlugen die Freien Wähler mit Sonja
Möller ein erfahrenes und langjähriges Mitglied
ihrer Fraktion für das Amt der dritten
Bürgermeisterin vor. Überraschend meldete
jedoch Wolfgang Treitz, ebenfalls Mitglied
der Freien Wähler, eigene Ambitionen an
und warb in einer persönlichen Stellungnahme
um das Vertrauen des Gremiums.
„Ich werfe meinen Hut in den Ring.“Treitz
begründete seine Kandidatur unter anderem
mit seinem überdurchschnittlichen Engagement
im Bereich der Städtepartnerschaften
und seiner stetigen Präsenz bei ehrenamtlichen
Verpflichtungen. Er betonte, dass er
sich der Aufgabe gewachsen fühle und seine
Kandidatur der eigenen Fraktion nicht schade.
Im Gremium selbst stieß das Vorhaben
von Treitz auf unterschiedliche Reaktionen,
während die Mehrheit den Entschluss hinnahm,
verdeckte ein Stadtratsmitglied der
Freien Wähler kopfschüttelnd sein Gesicht
mit den Händen. Das anschließende Votum
der Ratsmitglieder fiel jedoch zugunsten der
offiziellen Fraktionskandidatin aus.Sonja
Möller konnte 21 Stimmen auf sich vereinen
und wird damit zukünftig als weitere Stellvertreterin
von Andreas Buckreus fungieren.
Wolfgang Treitz erzielte mit neun Stimmen
eine Absage. Unmittelbar nach der Bekanntgabe
des Ergebnisses zeigte sich Treitz als
fairer Verlierer, indem er seiner Fraktionskollegin
per Handschlag gratulierte und das Votum
des Stadtrats akzeptierte.
Text: Marco Frömter
06 | 2026
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06 | 2026
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Rother Schlosshof als auch ihren eigenen Außenbereich. Zu Gast
sind Stefan Leonhardsberger & Stefan Zinner, Stefan Eichner
mit seinem Reinhard Mey Programm, „Der Räuber Hotzenplotz“ und
die Soirée Open Air. Das Kindertheater bleibt in der Kulturfabrik und
feiert heuer sein 30stes Jubiläum.
Los geht das Kulturfabrik-Programm am 20. Juni mit Stefan Leonhardsberger
& Stefan Zinner und ihrem Musikkabarett-Programm
„Kaffee und Bier“. Wie 95% der Österreicher schätzt Stefan Leonhardsberger,
geboren im Unteren Mühlviertel, das Wiener Kaffeehaus
als Institution, die mit keiner in der Welt zu vergleichen ist. Und
wie 95% der Bayern schätzt Stephan Zinner, geboren im Hinteren
Chiemgau, das Münchner Wirtshaus als einen Literaten, Komponisten,
Freidenker und Philosophen inspirierenden Ort. In „Kaffee und
Bier“ lesen die beiden Schauspieler und Kabarettisten Texte von u.a.
Karl Kraus, Arthur Schnitzler, Joseph Roth, Egon Fridell und Anton
Kuh. Oskar Maria Graf, Joachim Ringlnatz, Gerhard Polt, Frank Wedekind
und Karl Valentin. Wie es die Auswahl zeigt, kann es heiter,
wolkig, laut und leise werden – alles in allem eine österreichisch-bayerische
Melange, die Eigenheiten oder vielleicht sogar die Gemeinsamkeiten
zeigen soll.
Am Abend des 21. Juni spielt Stefan Eichner open air sein neues
„Reinhard Mey 3.0“ - Programm. Der Künstler, der auch als Comedian
„Das Eich“ unterwegs ist, setzt seine musikalische Reise fort und
zeigt erneut seine Interpretationen und Hommagen an Reinhard. Und
das Beste: Reinhard Mey gehört zu seinen Fans und das ist die wohl
größte Auszeichnung.
Bevor die Spielzeit sich dem Ende neigt, gibt es im Garten der Kulturfabrik
noch eine weitere Ausgabe der Soirée Open Air. Am 26.
Juni um 21 Uhr präsentiert Kontrabassist und Jazzmusiker Gunther
Rissmann und seiner Band gelingt das besonders gut – diesmal mit
Special Guest und künftigem Dozenten der Orchesterschule Roth,
Denis Cue Rodrigo.
Tickets gibt es an den bekannten eventim-Vorverkaufsstellen, online
über eventim.de, in Roth bei Bücher Genniges und Buchhandlung
Feuerlein und an der Abendkasse. Reservierung unter Tel. 09171 848-
714. Infos unter www.kulturfabrik.de
Mit dem „Räuber Hotzenplotz“ vom Theater Fritz und
Freunde geht es am 21. Juni um 14 Uhr im Rother Schlosshof weiter.
Ottfried Preußlers Kinderbuch begeistert seit Jahrzehnten Jung
und Alt. Das Theater Fritz und Freunde eröffnet mit seiner mitreißenden
Inszenierung unser 30. Kindertheaterfestival. Tatort der wilden
Räubergeschichte ist der wunderschöne Schlosshof Ratibor. Der
gefährliche Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter die geliebte
Kaffeemühle. So machen sich Kasper und Seppl auf die Jagd nach
dem Hotzenplotz. Zum Glück hilft ihnen die gute Fee Amarylis... Für
kleine und große Leute ab 4 Jahren.
20 06 | 2026
SPIELZEITVORSCHAU 2026/27 DER KULTURFABRIK
Von A wie atemberaubend bis Z wie zünftig
ROTH – Was für ein Aufgebot an Kabarett- und Comedygrößen und
hochkarätigen Künstlerinnen und Künstler: Die 36. Spielzeit präsentiert
u.a. neben Wolfgang Krebs, Eva Karl Faltermeier,
Claudia Pichler, Christine Eixenberger, Michael Altinger, Ralf Winkelbeiner,
Bruno Jonas, Helmfried von Lüttichau und Eisi Gulp auch wahre
Klang-Höhepunkte der irischen
Band Cara, von Kult-Star Curtis Stigers
und Italobarde Pippo Pollina
mit Quartetto Acustico.
Den Auftakt macht Profi-Imitator und
Staatskanzlei-Kenner Wolfgang Krebs
am 19. September mit seinem neuen
Programm „Bayern liebt dich“ – gefolgt
von Eva Karl Faltermeiers neuem
Programm mit dem spektakulären Titel
„Ding Dong“ (25. September). Dass die
Kinder und Kindeskinder der Well-Familie
ebenso musikalisch-humorvoll sind
wie ihre Vorfahren lässt sich am 4. Oktober wunderbar ablesen, wenn
die NouWell Cousines ihr Programm „Boaznklassik“ zum Besten
geben.
Die fränkische Meisterschaft im Poetry Slam findet am 10. Oktober
beim Frankenslam statt, wenn Poeten und Autoren zum spannenden
Wettkampf antreten.
Mit Claudia Pichler betritt am 23. Oktober eine promovierte Münchner
Kabarettistin die Bühne: Mit „Kopfnuss und Konterbier“ bringt
sie viel Tiefgründiges, herrlichen Schmarrn, haarsträubende Aufreger
und spaßige Lieder mit.
Mit seinen Songs wie „I Wonder Why“, „Never Saw A Miracle“ oder
„This Life“ hat er Geschichte geschrieben: Am 4. November präsentiert
der Sänger, Songwriter und Saxofonist Curtis Stigers diese und
andere Songs seiner 30jährigen Karriere.
Mit Christine Eixenberger („Volle Kontrolle, 13. November), Michael
Altinger („Die letzte Tasse Testosteron, 20. November), Ralf
Winkelbeiner („HAPPY“, 27. November) und Bruno Jonas („Klappen
halten“, 28. November) betreten vier weitere Größen der bayerischen
Kabarettszene die KUFA-Bühne, bevor es auch etwas traurig
wird.
Der Ehemann der verstorbenen Lizzy Aumeier, Andreas Stock, gibt
stellvertretend für die beliebte Kabarettistin und Kontrabassistin, die
jahrelang die KUFA zum Beben gebracht hat, deren letztes Programm
„Freudenschmaus“ zum Besten (29. November). Mit dabei wie auch
schon zu Lebzeiten Lizzys: Svetlana Klimova an der Violine und Sergey
Vlasov.
Ex-Staller Helmfried von Lüttich kommt am 5. Dezember mit seinem
zweiten Programm „Weil’s raus muss…“ als Solo-Musikkabarettist
nach Roth, bevor der aus der italienischen Schweiz stammende
Barde Pippo Pollina mit seinem Quartetto Acoustico am 17. Dezember
mit „La vita è bella cosi com` è – Das Leben ist schön, so wie es
ist“ die Weihnachtspause einläutet.
Im neuen Jahr warten das Familienmusical „Dornröschen“ (17.
Januar), das Chiemgauer Volkstheater mit „Der Hosenkavalier“
(22. Januar) und der Jahresrückblick von und mit Mathias Tretter
(23. Januar) auf das Kulturfabrik-Publikum.
Die Live-Reportage des 3-D-Fotografen Stephan Schulz über „Costa
Rica – Naturparadiese zwischen Karibik und Pazifik“ (3. Februar)
und ein Wiedersehen mit Papa Eberhofer, Eisi Gulp (28. Februar)
runden neben vielen anderen Veranstaltungen das Programm ab.
Karten gibt es an den bekannten eventim-Vorverkaufsstellen, online
über eventim.de sowie in Roth bei Bücher Genniges und Buchhandlung
Feuerlein und an der Abendkasse.
Reservierung unter Tel. 09171 848-714.
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06 | 2026
21
DATEV CHALLENGE ROTH 2026
Gemeinsam stark im Landkreis:
Stadtbrauerei Spalt wird neuer Partner des DATEV Challenge Roth
ROTH / SPALT. Der DATEV Challenge Roth
begrüßt mit der Stadtbrauerei Spalt einen
neuen starken Partner im Bereich untergäriger
Biere. Die traditionsreiche kommunale
Brauerei aus Spalt wird künftig die Veranstaltung
mit ausgewählten Produkten begleiten
und im gesamten Eventareal sowie an den
Stimmungsnestern an der Strecke präsent
sein.
AUSGEZEICHNETES BIER FÜR DEN
TRIATHLON IN ROTH
Im Rahmen der Partnerschaft werden unter
anderem Spalter Vollbier, Spalter Radler
sowie die beliebten alkoholfreien Varianten
Spalter Freiheit NaturRadler und Spalter Freiheit
ausgeschenkt. Letzteres wurde 2025
von den fachkundigen Leserinnen und Lesern
der Nürnberger Nachrichten sogar zum
beliebtesten alkoholfreien Bier der gesamten
Region gewählt.
Die Produkte sind im Triathlonpark, bei allen
Veranstaltungen in der Rennwoche, im Food
Court des Festival Market sowie an den Stimmungsnestern
und Sprechstellen entlang der
Strecke erhältlich. Darüber hinaus wird die
Spalter Brauerei auch Partner des großen
Helferfests am Montag nach dem Rennen.
Ein besonderes verbindendes Element der
Partnerschaft ist die starke Gemeinschaft.
In Spalt stehen rund 5.000 Bürgerinnen und
Bürger als Eigentümer hinter ihrer Brauerei
und machen sie zu einem einzigartigen Beispiel
gelebter kommunaler Identität. Beim
DATEV Challenge Roth ist es eine ganz
ähnliche Kraft, die das Event trägt: 7.500
Volunteers, die mit ihrem Einsatz und ihrem
Herzblut den Triathlon Jahr für Jahr möglich
machen. Diese Parallele hebt auch Rennleiter
Felix Walchshöfer hervor: „Der DATEV Challenge
Roth lebt von Leidenschaft, Ehrlichkeit
und Gemeinschaft. Genau diese Werte finden
wir in der Stadtbrauerei Spalt wieder. Es
ist diese Authentizität und das Miteinander,
das unsere Helferinnen und Helfer und die
Menschen in Spalt verbindet. Wir freuen uns
sehr, dass mit der Partnerschaft das Spalter
Hügelland noch näher an die Veranstaltung
heranrückt.“
„BOCK AUF DEN DATEV CHALLEN-
GE ROTH“
Udo Weingart, Bürgermeister der Stadt Spalt
und Geschäftsführer der Stadtbrauerei Spalt
erklärt zur Partnerschaft: „Wir haben Bock
auf den DATEV Challenge Roth! Dieses außergewöhnliche
Event steht nicht nur für
sportliche Höchstleistungen, sondern auch
für eine einzigartige gesellschaftliche und
emotionale Kraft. Der unvergleichliche Zusammenhalt,
der Einsatz unzähliger Helferinnen
und Helfer und der besondere „Triathlon
Spirit“ machen die Veranstaltung zu einem
echten Gewinn für die gesamte Region. Als
lokale, kommunale Brauerei sind wir stolz,
Teil dieses besonderen Miteinanders zu sein.
Hier treffen zwei Welten aufeinander, die
perfekt zusammenpassen: die Einzigartigkeit
eines internationalen Triathlon-Highlights
und unsere tief verwurzelte Tradition als
einzige kommunale Brauerei. Was uns verbindet,
ist ein gemeinsames Ziel: Menschen
zusammenzubringen, zu begeistern und unvergessliche
Momente zu schaffen.“
Mit der Kooperation unterstreichen beide
Partner ihren Anspruch, regionale Identität,
Qualität und Gemeinschaft erlebbar zu
machen für Gäste aus der ganzen Welt. Der
DATEV Challenge Roth bleibt damit seinem
Charakter treu: fränkisch verwurzelt, international
gefeiert und getragen von einer außergewöhnlichen
Gemeinschaft.
Text: Felix Walchshöfer
Fotos: Jennifer Riesinger
22 06 | 2026
RATGEBER RECHT
Erbrecht: die abgesicherte Frau
Ein Ehepaar hat früh geheiratet, der Ehemann
wünschte, dass die Frau zu Hause bleibt. So hat
sie in ihrem Leben bis auf eine Ausbildung und
wenige Jahre fast nie an einem Arbeitsplatz gearbeitet.
Sie hat sich nach der Geburt um die
Kinder gekümmert, bis sie das Haus verlassen
haben, danach um die Enkel. Nach einigen Jahren
Ehe hatte man damals das Familienheim
gekauft, allerdings nur auf den Namen der Ehefrau,
damit sie abgesichert ist. Den Kredit hat
zunächst der Ehemann bezahlt. Nach weiteren
Jahren der Ehe erbte die Ehefrau ein Mehrfamilienhaus
in München. Auch dies wird nur auf
ihren Namen im Grundbuch geführt. Und weil
die Eheleute Immobilien als Wertanlage schätzten,
kauften sie noch eine Wohnung in Nürnberg,
die das Miethaus in München abbezahlte.
Im Grundbuch ist wiederum zur Absicherung
der Ehefrau nur deren Namen eingetragen. Im
Übrigen lebten die Eheleute eher bescheiden.
Im Alter von 78 Jahren wurde die Ehefrau merkwürdig
und am Ende stellte der Arzt fest, dass
Demenz vorhanden ist. Die Erkrankung schritt
schnell voran, die Ehefrau wurde geschäftsund
testierunfähig.
Der Ehemann, auch schon über 80 Jahre alt,
pflegte seine Frau tapfer, doch irgendwann
wurde es ihm zu schwer und die Frau kam in
ein Heim. Die Pflege dort kostet 6000 € im Monat.
Nachdem die Frau nie gearbeitet hat, hat
sie fast keine Rente. Der Ehemann war immer
fleißig, hat alles Geld in die Immobilien gesteckt,
bekommt auch nur eine kleine Rente.
Das alles reicht für die Pflege nicht.
Das Mehrfamilienhaus in München wurde ein
halbes Jahrhundert lang nicht ordentlich saniert,
die Mieter gehen auf die Barrikaden,
mindern die Miete, einige bezahlen gar nicht.
Es rächt sich nunmehr, dass man nicht die ortüblichen
Mieten angesetzt hat, sondern ein
freundlicher Vermieter war und im Übrigen mit
den Mieten das eigene Haus und die Wohnung
mit abbezahlt hat. Es wären nun erhebliche Investitionen
notwendig, die die Eheleute aber
nicht stemmen können. Die Wohnung in Nürnberg
bringt nach Abzug der Steuern 250 € im
Monat, auch sie ist nun in einem sanierungsbedürftigen
Zustand. Auch hier wären erhebliche
Investitionen nötig.
Nachdem die Ehefrau in ihrer Demenz dann
auch noch einen nächtlichen Ausflug hinter
sich gebracht hat, bei dem Sie als Fußgängerin
einen Unfall verursacht hatte, erfährt das zuständige
Amtsgericht durch die Polizei davon.
Es bestellt sofort den Ehemann zum Betreuer.
Er erhält die Betreueraufgabe sowohl für die
Person als auch für deren Vermögen. Der Ehemann
fragt sich nun, was er überhaupt machen
kann und vor allem: was wird erbrechtlich und
steuerlich der Fall sein?
Die Renten und die Einnahmen reichen nicht
aus, um die Pflege der Frau zu bezahlen. Der
Ehemann wird nicht darum herumkommen,
als Betreuer einen Antrag zu stellen, mit dem
Ziel, dass die Pflegekosten vorab übernommen
werden. Sollte es so kommen, so wird die Regierung
von Mittelfranken das nicht umsonst
machen, sondern mit einer Sicherungshypothek
die Ansprüche in das Grundbuch eintragen
lassen. Die Pflege der Frau ist gesichert, der
Regress des Staates allerdings auch.
Problematischer ist die erbrechtliche Situation.
Die Ehefrau kann ob ihrer Testierunfähigkeit
wegen der Demenz keine letztwillige Verfügung
mehr errichten. Das bedeutet, dass der
Ehemann und der Sohn kraft Gesetzes zwangsläufig
in einer Erbengemeinschaft mit 50 zu 50
% Anteilen landen werden.
Eine Erbengemeinschaft ist eine BGB Gesellschaft,
die „auf Auseinandersetzung“ angelegt
ist. Der Gesetzgeber meinte damit zwar „Teilen“,
in der Realität bedeutet dies allerdings
oft Teilen durch Rechtsstreit. Dies bedeutet,
dass Vater und Sohn, die sich kaum verstehen,
immer einvernehmlich entscheiden müssen.
Wenn das nicht der Fall ist, dann werden die
Immobilien notfalls versteigert. Der Vater wird
also - bereits jetzt absehbar - sein gewohntes
Familienwohnheim verlieren. Davor hat er
Angst. Er überlegt nun, was er jetzt machen
kann?
Die Frau kann über die Immobilie nicht mehr
verfügen. Sie ist geschäftsunfähig. Es kann
also auf keinem Wege die Frau dem Mann das
Wohnhaus, einen Teil daran oder ein Wohnrecht
verschaffen. Der Ehemann kann für die
Frau als Vertreter auch nichts machen, da er
weder eine Vorsorgevollmacht unserer Kanzlei
hat, noch die Frau eine solche jetzt wegen der
Demenz noch errichten könnte. Damit geht auf
diesem Wege nichts.
Hinzukommt, dass er nach der Bestellung als
Betreuer die Einwilligung des Gerichtes braucht,
die er absehbar nicht bekommen wird, weil das
Vermögen der Betreuten durch eine Schenkung
an den Ehemann ohne Gegenleistung gemindert
wird. Eine Scheidung als finalen Ausweg
aus der Situation möchte der Ehemann nicht
gehen: er möchte seine Frau nicht wegen Geld
alleine lassen.
Erbschaftsteuerrechtlich ist der Fall auch ein
Desaster, da der Ehemann und der Sohn insgesamt
900.000 € Steuerfreibetrag haben, diese
allerdings deutlich überschritten werden wird
und folglich erhebliche Steuern anfallen werden,
sodass aus einem großen Vermögen nach
Bezahlen der Pflegekosten und der Steuern ein
kleines wird. Für den Sohn wird es nach dem
Tod des Vaters noch unangenehmer und teurer,
da jedwede vorweggenommene Erbfolge nicht
möglich war. Das alles hätte man sich sparen
können, wenn man rechtzeitig in unsere Kanzlei
gekommen wäre.
Stephan Baumann
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Familienrecht
Erbrecht
PR-Text
ANWALTSKANZLEI BAUMANN
RECHTSANWÄLTE • FACHANWÄLTE
Kupferschmiedstraße 1a (Kostenlose Parkplätze vor der Kanzlei)
91154 Roth • Telefon (09171) 8 51 85-0 • Telefax (09171) 8 51 85-9
E-Mail: info@ab-anwaelte.de • www.ab-anwaelte.de
Stephan Baumann, Rechtsanwalt und Mediator
Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht, Fachanwaltslg. für Erbrecht
Dozent a. D. an der GEORG-SIMON-OHM Hochschule Nürnberg
Peter Spies, Rechtsanwalt und Dozent der Verwaltungsgenossenschaft
Wir sind für Sie auch auf
folgenden Rechtsgebieten tätig:
• Arbeitsrecht
• Familienrecht
• Erbrecht und Betreuungen
• Seniorenrecht
• Internetrecht
• Verkehrsrecht
und Unfallregulierung
• Miet- und Immobilienrecht
• Straf- und Steuerrecht
• Versicherungsrecht
• Steuerstrafrecht
• Forderungsbeitreibung
06 | 2026
23
AOK
Muskelkater – warum Bewegung schmerzen kann
Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit
und steigert das allgemeine Wohlbefinden.
Mit steigenden Temperaturen und längeren
Tagen werden daher viele Menschen
wieder sportlich aktiv. „Doch gerade nach
längeren Sportpausen, bei besonders intensiven
Trainingseinheiten oder ungewohnten
Bewegungsabläufen kann es zu schmerzhaftem
Muskelkater kommen“, so Linda Schäff,
Gesundheitsexpertin bei der AOK in Mittelfranken.
Ursache sind winzige Mikroverletzungen
in den Muskelfasern. Als Reaktion darauf
kommt es zu Entzündungsprozessen im
Muskelgewebe sowie zu Wassereinlagerungen,
die wiederum die Muskelfasern dehnen.
Diesen Dehnungsschmerz nehmen wir
als Muskelkater wahr. Da diese Prozesse Zeit
benötigen, treten die typischen Beschwerden
oft erst mehrere Stunden oder am Tag
nach der Belastung auf. Muskelkater ist dabei
keine Erkrankung, sondern eine normale
Anpassungsreaktion des Körpers auf ungewohnte
Beanspruchung.
NICHT NUR ANFÄNGER BETROFFEN
Muskelkater trifft nicht nur sportlich Ungeübte.
Auch erfahrene Sportlerinnen und Sportler
können Muskelkater entwickeln, etwa bei
intensivem Krafttraining, langen Ausdauer-
Bewegung ist gesund – doch wer Sport treibt, kann auch einen schmerzhaften Muskelkater erleiden.
© PantherMedia / martinan
einheiten oder schnellen Richtungswechseln
in Ballsportarten. Entscheidend ist weniger
das individuelle Trainingsniveau als vielmehr
die Art und Stärke der Belastung. Zur Vorbeugung
sollte man sich vor dem Training
ausreichend aufwärmen und sich nur schrittweise
belasten. „Regelmäßige Bewegung
und eine langsame Steigerung der Trainingsintensität
helfen dem Körper, sich anzupassen
und senken das Risiko für Muskelkater
deutlich“, so Linda Schäff.
WAS HILFT GEGEN MUSKELKATER?
In der Regel verschwindet der Muskelkater
von selbst. „Nach wenigen Tagen, manchmal
bis zu einer Woche, klingen die Beschwerden
ab“, so Linda Schäff. Am ersten Tag ist
es eventuell hilfreich, den Muskel etwas zu
kühlen, um die Schwellung in den Muskelfasern
nicht zu stark werden zu lassen. Später
kann Wärme helfen: Lindernd wirken häufig
Wärmeanwendungen wie warme Bäder
oder Wärmflaschen, da sie die Muskulatur
entspannen. Auch leichte Bewegung, beispielsweise
ein Spaziergang, kann die Durchblutung
fördern und zur Erholung beitragen.
Eine vollständige Sportpause ist meist nicht
erforderlich, stark beanspruchte Muskelgruppen
sollten jedoch geschont werden.
Halten die Schmerzen ungewöhnlich lange
an, nehmen sie zu oder sind sehr stark, kann
statt Muskelkater auch eine Zerrung oder ein
Muskelfaserriss vorliegen. In diesem Fall ist
es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen.
Öffnungszeiten
Dienstag–Freitag 09:00-18:00
Samstag 09:00-14:00
weitere Termine nach Absprache
Zum Thema "Das hilft wirklich gegen Muskelkater
- 4 Tipps!" bietet "AOK - Der Gesundheitskanal"
ein Youtube-Video mit Doc
Felix an.
Text:AOK
Marktplatz 8
91180 Heideck
Telefon:
09177 4859790
24 06 | 2026
DTM NORISRING 2026
Hohe Nachfrage für Norisring-Spektakel:
Ticketkontingent erweitert
Die DTM am Norisring begeistert traditionell
mit einer eindrucksvollen Kulisse. Auch für
dieses Jahr ist das Interesse an dem Stadtspektakel
in Nürnberg (3. bis 5. Juli) riesig.
Viele Tickets für das Rennwochenende sind
bereits vergeben – aufgrund der hohen
Nachfrage wurden die Kapazitäten nochmal
erhöht.
Durch eine Erweiterung der Milwaukee-Tribüne
stehen den Fans knapp 500 zusätzliche
Sitzplätze zur Verfügung, die teilweise überdacht
und ab 104 Euro im Onlineshop der
DTM erhältlich sind. ADAC Mitglieder profitieren
von zehn Prozent Rabatt.
Die Milwaukee-Tribüne steht direkt neben
dem Fahrerlager der DTM. Von ihr aus haben
die Zuschauer beste Sicht auf die Ausfahrt
der Boxengasse, die Thomas-Sommer-Kurve
und die Start-Ziel-Gerade, wo die
DTM-Fahrzeuge Runde für Runde mit hoher
Geschwindigkeit vorbeijagen.
Dank einer großer Videoleinwand lässt sich
auch das weitere Renngeschehen perfekt
verfolgen. Neben der DTM erwartet die Besucher
auch die ADAC GT4 Germany, der
BMW M2 Cup und der Porsche Sixt Carrera
Cup Deutschland.
Foto: DTM
Verlosung
Der Schwarm-Verlag verlost 10 x 2 Tickets für das DTM-Rennen auf dem
traditionsreichen Norisring in Nürnberg vom 3. bis 5. Juli 2026.
Die ersten 10 E-Mails die am Freitag den 12. Juni 2026 unter
info@schwarm-verlag.de mit dem Betreff: Gewinnspiel DTM Norisring 2026
eingehen, gewinnen die Tickets! Viel Glück!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
06 | 2026
25
STADT ROTH
Städtebauförderung
ROTH –Im Jahr 2026 wird in Roth das Jubiläum
„50 Jahre Städtebauförderung“ gefeiert.
Am 9. Mai fand hierzu von 10 bis 17 Uhr ein
großes Fest im Schloss Ratibor statt. Christine
Freitag und Verena Nowotny vom Team
der Städtebauförderung der Stadt Roth geben
im Interview Informationen zur Bedeutung
der Städtebauförderung und erklären,
wie auch Bürger*innen davon profitieren
können.
FRAGE:
50 Jahre Städtebauförderung in Roth –
das klingt nach einer beeindruckenden
Erfolgsgeschichte. Doch was bedeutet
Städtebauförderung eigentlich ganz
konkret?
Nowotny: „Städtebauförderung ist im
Grunde ein gemeinsames Investitionsprogramm
von Bund, Land und Kommune, das
dabei hilft, Innenstädte lebendig, attraktiv
und zukunftsfähig zu halten. Wir vom Team
der Städtebauförderung sind im Bauamt der
Stadt angesiedelt und beraten Sachgebiete,
wie die Stadtplanung, den Tiefbau, den
Hochbau aber auch Eigentümer*innen von
Grundstücken in den Sanierungsgebieten
der Stadt Roth gezielt zu Fördermöglichkeiten
von Bund und Land. Dazu gehören
Sanierung, Modernisierung und Weiterentwicklung
– egal ob im öffentlichen Raum
oder bei privaten Gebäuden. Die Innenstadt
ist historisch und kulturell gesehen das Herzstück
einer Stadt, ihre „DNA“. Damit sie lebendig
bleibt, braucht es also kontinuierliche
Pflege, Investitionen und eine klare Vision.“
Freitag: „Wenn wir in der Innenstadt beispielsweise
graue, versiegelte Flächen haben
und Schattenspender in Form von Baumbepflanzung
oder Ähnlichem planen, dann ist
das auch förderfähig. Das trägt ungemein
zur Lebensqualität bei. Und das macht eine
Stadt erst lebenswert: Wenn nicht nur die
Gebäude schön sind, sondern auch das Umfeld
passt.“
FRAGE:
Inwieweit hat die Städtebauförderung
Roth in den vergangenen Jahrzehnten
geprägt?
Freitag: „Enorm. Seit 1976 konnten 352
Maßnahmen in der Innenstadt umgesetzt
werden – ein Umfang, der das große Engagement
und den Einsatz, die in dieses
Programm gesteckt werden, deutlich macht.
Davon waren 164 private Maßnahmen, bei
denen Bürger*innen ihre Häuser saniert,
modernisiert oder energetisch verbessert
haben, sowie 188 städtische Maßnahmen,
durch die Straßen, Plätze, Wege und öffentliche
Gebäude aufgewertet wurden. Insgesamt
wurden 91 Millionen Euro investiert.
Bund und Land haben Roth mit 32 Millionen
Euro unterstützt und die Stadt hat zusätzlich
3,9 Millionen Euro in private Projekte investiert.
Diese gemeinsame Kraftanstrengung
hat die Innenstadt nachhaltig belebt und die
Lebensqualität deutlich gesteigert.“
FRAGE:
Welche städtischen Projekte waren
denn besonders prägend?
Nowotny: „Oh, da gibt es besonders viele
– und jedes erzählt ein Stück Stadtgeschichte.
Wenn man sich beispielsweise die Stieberstraße
früher ansieht: Sie war Teil des
LEONI-Fabrikgeländes, zugebaut und für die
Öffentlichkeit nicht zugänglich. Mithilfe der
Städtebauförderung konnten wir sie komplett
umgestalten. Heute ist die Stieberstraße
eine wichtige Verkehrsader und erlaubt einen
grandiosen Blick auf das Aushängeschild
unserer Stadt, das Schloss Ratibor. Übrigens
konnte auch dieses mithilfe von Städtebaumitteln
saniert werden. Das Dach des Schlosses
wurde erneuert, die Fenster haben ihre
charakteristischen Fensterläden bekommen
und auch der Prunksaal erscheint im neuen
Glanz. Auch die Kulturfabrik als lebendiger
kultureller Treffpunkt wurde neu gebaut.
Ebenso wurde das ehemals stark sanierungsbedürftige
Jugendhaus wieder zu einem beliebten
Zentrum für die Rother Jugendlichen.
Freitag: „Und auch die Umgestaltung der
Kugelbühlstraße und die Sanierung des Rathauskomplexes
haben unser Stadtbild nicht
nur verschönert, sondern auch funktional
verbessert.
FRAGE:
Und wie profitieren private Eigentümerinnen
und Eigentümer von der
Städtebauförderung?
Freitag: „Direkt und indirekt. Wer eine Immobilie
in einem festgelegten Sanierungsgebiet
– meist in der Kernstadt – besitzt, kann
Fördermittel erhalten, um sein Gebäude zu
modernisieren oder zu sanieren. Möglich
sind unter anderem Fassadengestaltung,
energetische Maßnahmen und die Wiederherstellung
historischer Elemente. Oftmals
sind auch steuerliche Vorteile möglich.“
FRAGE:
Warum werden Sanierungsgebiete
überhaupt festgelegt?
Nowotny: „Weil sie die Voraussetzung dafür
sind, Fördermittel beantragen zu können.
Ein Sanierungsgebiet definiert einen Bereich,
in dem besonderer Entwicklungsbedarf besteht,
meist sind das historisch gewachsene
Innenstädte. In Roth betrifft das vor allem die
Kernstadt. Ziel ist es, das Stadtbild attraktiv
zu erhalten, den Verfall von Häusern zu verhindern
und die Innenstadt zu einem Ort zu
machen, an dem man gerne lebt, arbeitet
und sich aufhält. Durch die klare Abgrenzung
des Gebiets können wir zielgerichtet
planen, investieren und Fördermittel effizient
einsetzen.“
FRAGE:
Am 9. Mai findet der offizielle Tag der
Städtebauförderung statt. Was erwartet
die Besucherinnen und Besucher in
Roth?
Nowotny: „Wir feiern an diesem Tag nicht
nur das bundesweite Format, sondern auch
unser eigenes Jubiläum: ‚50 Jahre Städtebauförderung
in Roth‘.“
Ab 10 Uhr dürfen sich die Besucher*innen
auf ein buntes und informatives Rahmenprogramm
freuen. Wir wollen vor allem zeigen,
was in den letzten 50 Jahren passiert ist. Zu
diesem Zweck haben wir eine Ausstellung
organisiert, einen Film produziert und eine
Jubiläumsbroschüre erstellt. Diese werden
um 12 Uhr durch den Ersten Bürgermeister
erstmals präsentiert.
Um 14 Uhr ist eine zum Thema passende
Stadtführung geplant. Es wird erstmals
und exklusiv möglich sein die Brücke vom
Schlossgraben zum ehemaligen LEONI-Gelände
zu nutzen. Darüber hinaus wird es eine
digitale Stadtrallye zu relevanten Orten geben.
Kinder können mit Riesen-Legosteinen
bauen, ein Malwettbewerb ist organisiert
und es gibt die Möglichkeit vor dem Green
Screen lustige Bilder zum Thema Bauen erstellen
zu lassen..“
Freitag: Unterstützt wird die Aktion außerdem
durch unsere Stadtbücherei, die eine
26 06 | 2026
STADT ROTH
Städtebauförderung
Pflanzentauschbörse im Innenhof von Schloss Ratibor sowie einen
Bücherflohmarkt anbietet. Der Aktionstag ist wirklich eine tolle Gelegenheit
zu sehen, was in den letzten Jahrzehnten entstanden ist und
wie die Städtebauförderung das Leben in Roth konkret verbessert hat.
FRAGE:
Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Städtebauförderung
in Roth?
Freitag: „Für uns in der Städtebauförderung ist es immer das Größte,
wenn eine Maßnahme am Ende tatsächlich eine positive Reaktion
hervorruft und wenn wir sehen, dass etwas angenommen wird. Das
ist für uns die große Bestätigung, dass wir alles richtig gemacht haben
und dass nicht nur Geld investiert wurde, sondern etwas geschaffen
wurde, das Bestand hat.“
Nowotny: „Ja, wir wünschen uns, dass wir auch in den nächsten
50 Jahren gemeinsam mit den Bürger*innen, Bund und Land viele
spannende Projekte angehen und damit weiterhin an einer lebendigen,
attraktiven und nachhaltigen Innenstadt arbeiten können. Die
vergangenen 50 Jahre haben gezeigt, was möglich ist, wenn alle an
einem Strang ziehen.
Karin Büttner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Schloss Ratibor vor und nach den Sanierungsmaßnahmen
Christine Freitag und Verena Nowotny kümmern sich um die Städtebauförderung in
Roth und organisierten den Tag der Städtebauförderung, der am 09. Mai in Roth gefeiert
wird.
Original
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Burgfestbier
Ab Mitte Juni
wieder erhältlich!
06 | 2026
27
ROTH JOURNAL | Ausgabe Juli
Abgabeschluss für Anzeigen und Berichte ist der 10. Juni 2026
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Zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb
28 06 | 2026