20.05.2026 Aufrufe

Programmheft «Das Vampirgerücht»

Das neue Musical «Das Vampirgerücht» ist eine spritzige Komödie mit feiner Satire und musikalischem Glanz. Es greift Thurgauer Skandale mit einem Augenzwinkern auf, spielt charmant mit Klischees und erzählt ernste Themen mit Leichtigkeit und Witz. Erleben Sie ein Musicalfeuerwerk voller Humor, Überraschungen und absolut spektakulärer Musik – ein Highlight, das Ihnen noch lange im Blut bleibt!  Auf der Bühne: Fabienne Louves, Rolf Sommer, Marisa Jüni, Benjamin Fröhlich, Chasper Mani Infos und Tickets: https://www.buehne-mammern.ch

Das neue Musical «Das Vampirgerücht» ist eine spritzige Komödie mit feiner Satire und musikalischem Glanz. Es greift Thurgauer Skandale mit einem Augenzwinkern auf, spielt charmant mit Klischees und erzählt ernste Themen mit Leichtigkeit und Witz. Erleben Sie ein Musicalfeuerwerk voller Humor, Überraschungen und absolut spektakulärer Musik – ein Highlight, das Ihnen noch lange im Blut bleibt! 
Auf der Bühne: Fabienne Louves, Rolf Sommer, Marisa Jüni, Benjamin Fröhlich, Chasper Mani
Infos und Tickets: https://www.buehne-mammern.ch

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Das

Vampirgerücht

Musical von david lang

@chalottedujour

Musical am See

29.5.–14.6.26

2. – 18. Juni 2023 buehne-mammern.ch

1


Der Verein Bühne Mammern bedankt sich

ganz herzlich für die wertvolle Unterstützung

Wir danken auch allen im Programmheft aufgeführten Inserenten sowie

allen Unterstützenden, die auf eine namentliche Erwähnung verzichten.

Hauptsponsorin

Thurgauer Kantonalbank

Goldsponsoren

Baugeschäft Wagner AG

Gemeinde Mammern

Silbersponsoren

Klinik Schloss Mammern

Tschanen AG

Bronzesponsoren

Ärzte am Rhein AG

Gebr. Umbricht AG

Ilg + Köstli AG

STAUB Immobilien Treuhand AG

Sponsoren

Brauchli Tankrevisionen AG

Dössegger Barbara

Fleisch-Silvestri Ruth

Goba Getränke AG

Götz & Rufer Treuhand AG

Graf Myrtha & Luzia

Restaurant Seegarten

Häberlin Architekten AG

Künzli René und Silvia

Küwa Haustechnik AG

«Der Thurgauer Leu»

Mirabit AG

Schäfer Regula und Ferdi

Schloss Liebenfels

Tröpfel GmbH

Windwärts AG

Sach- und Materialsponsoren

Füllemann Transporte AG

Getränke Schäfli AG

Kressibucher Daniel

Sonnenbräu

Gönnerinnen und Gönner

Bichsel Patrick

Füllemann Transporte AG

Gemeinde Eschenz

Gemeinde Wagenhausen

Hagmann Katharina und Oscar

Oswald Ueli

Rhyner Jakob

Trachsel Hansueli

Schenk Ueli

Staub Heizungen AG

Vögtlin Marcel

Stiftungen & öffentliche Hand

Alice Wartemann-Stiftung

Dr. Heinrich Mezger-Stiftung

Ernst Göhner Stiftung

E. Fritz und Yvonne Hoffmann Stiftung

Fondation Suisa

Kedves-Stiftung

Kulturpool Untersee und Rhein

Lotteriefonds Kanton Thurgau

Migros Kulturprozent

TKB Jubiläums-Stiftung

Thurgauische Kulturstiftung Ottoberg

Medienpartner

Bote vom Untersee und Rhein

Radio Munot

2


Inhaltsverzeichnis

Grussworte 5-7

Handlung Musical «Das Vampirgerücht» 9

Gespräch mit Regisseur/Dramaturg Livio Beyeler 11-13

Kreativ- und Produktionsteam 15-19

Cast 20-25

Orchester | Musicalchor 27-29

Verein Bühne Mammern 31

Allgemeine Informationen 33

Hinter den Kulissen 35

Impressionen 38-39

3


Ihr Wagner-Team wünscht viel Vergnügen!

Neubau

Umbau

Renovation

052 741 16 00

info@wagnerbau.ch

8260 Stein am Rhein

www.wagnerbau.ch

4


Grusswort · Regierungspräsident Dominik Diezi, Patronat

Liebe Besuchende des Musicals

Liebe Freundinnen und Freunde der

Bühne Mammern

Das Vampirgerücht verspricht ein aussergewöhnliches

Erlebnis voller Humor, einer guten

Portion Absurdität und zugleich berührender

Emotionen: «eine fiktionale Reflexion

über Anpassung und Ausgrenzung, über

Macht und Mitgefühl, über Liebe jenseits

von Artgrenzen – und über die Frage, was

es eigentlich heisst, Mensch zu sein».

Als Musikliebhaber bin ich besonders gespannt,

wie die Musik die Figuren und ihre

Gefühle lebendig werden lässt. Das gesamte

Stück stammt aus der Feder von David Lang,

sämtliche Dialoge, Liedtexte sowie die musikalische

Komposition. Unter seiner Leitung

wachsen Orchester und Chor zu einer Einheit

zusammen, die verschiedene Musikstile

aufgreift: mal mitreissend und kraftvoll, mal

leise und nachdenklich. Begleitet von zwei

Keyboards, Cello, Saxophon und Kontrabass

wird sicherlich eine farbenreiche Klangwelt

entstehen.

Ich wünsche dem gesamten Team viel Freude

und Inspiration bei der kreativen Umsetzung.

Es ist schön zu sehen, dass das

Projektteam alle drei Jahre ein neues, faszinierendes

Werk in meiner emotionalen Heimat

am Untersee auf die Bühne bringt und

dafür so viele begabte Künstlerinnen und

Künstler gewinnen kann.

Mein herzlicher Dank gilt auch allen Helferinnen

und Helfern sowie den Sponsorinnen

und Sponsoren aus der Region. Ihr alle tragt

dazu bei, dass der Thurgau ein lebendiger

Kulturkanton bleibt.

Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher

der Bühne Mammern, wünsche ich einen unvergesslichen

Abend voller Anregung, Begeisterung

und herzlicher Lacher.

Dominik Diezi

Regierungspräsident

5


rt den

cht» zu

t allen

el Spass

Die Gemeinde Mammern gratuliert den

Organisatoren von «Das Vampirgerücht» zu

dieser tollen Produktion und wünscht allen

Gästen ein unvergessliches Erlebnis, viel Spass

und eine fantastische Zeit in Mammern.

6


Grusswort · Anita Dähler-Engel, Gemeindepräsidentin Mammern

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitwirkende, geschätzte Gäste

Im Namen des Gemeinderates von Mammern

ist es mir eine grosse Freude, Sie zu

diesem ebenso schaurig-schönen wie humorvollen

Musicalabend willkommen zu

heissen. Der fiktive Handlungsort Johannashafen

liegt – wie unser schönes Mammern

– am Bodensee und verfügt ebenfalls über

eine renommierte Klinik.

Wenn sich das Zirkuszelt öffnet und die Bühne

zum geheimnisvollen Tummelplatz von

Vampiren und Menschen wird, erwartet uns

mehr als blosse Unterhaltung. Erzählt wird

eine Geschichte über Zusammenleben, Vertrauen

und Verantwortung – und darüber,

wie rasch ein sensibles Gleichgewicht ins

Wanken geraten kann.

Unerkannt leben die Vampire unter den

Menschen. Plötzlich verschwinden Blutkonserven

aus der Klinik, eine Nachbarskatze

wird blutleer aufgefunden, unerlaubte Medikamententests

verunreinigen das gespendete

Blut. Das Musical stellt die berechtigte

Frage: Was ist im Namen des wissenschaftlichen

Fortschritts erlaubt – und wo liegen

die Grenzen? Das Musical hält uns dabei

auf unterhaltsame und zugleich nachdenkliche

Weise den Spiegel vor: Wo Menschen

zusammenleben – in der Familie, im Verein,

in einer Dorfgemeinschaft – braucht es Regeln,

geschriebene und ungeschriebene. Es

braucht aber auch Rücksicht, Solidarität und

die Bereitschaft, Verantwortung füreinander

zu übernehmen.

Ein solches Projekt ist nur dank grossem freiwilligem

Engagement möglich. Viele Stunden

intensiver Vorbereitung liegen hinter

den Mitwirkenden. Unzählige Helferinnen

und Helfer stehen an den einzelnen Abenden

im Einsatz, um uns allen ein einmaliges

kulturelles Erlebnis hier in Mammern zu ermöglichen.

Dieses grosse freiwillige Engagement

verdient unseren besonderen Dank

und höchste Anerkennung.

Der Gemeinderat wünscht Ihnen einen spannenden,

unterhaltsamen und inspirierenden

Musicalabend. Geniessen Sie die Vorstellung

– und lassen Sie sich in die Welt der

Vampire entführen.

Freundliche Grüsse

Anita Dähler-Engel

Gemeindepräsidentin Mammern

7


ZURÜCK IN DEN ALLTAG

In einem erstklassigen Umfeld unterstützt unser interprofessionelles

Team Brustkrebs-Patientinnen und begleitet sie auf dem Weg zurück in

den gewohnten Alltag.

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8


Handlung Musical «Das Vampirgerücht»

Seit Jahrhunderten leben Vampire unerkannt

unter den Menschen. Ihr wichtigstes

Gesetz ist einfach und unerbittlich: Die

Menschen dürfen niemals erfahren, dass es

sie gibt. Um dieses Geheimnis zu schützen,

wacht eine streng organisierte Vampir-Kommission

über jedes ungewöhnliche Ereignis,

jede Unachtsamkeit und jeden Verdacht.

Als jedoch gegenüber der idyllischen Bodenseestadt

Johannashafen plötzlich Blutkonserven

aus einer Klinik verschwinden, schrillen

in der Vampirwelt alle Alarmglocken.

Blutdiebstahl ist nicht nur ein Tabubruch – er

könnte auch die Aufmerksamkeit der Menschen

wecken. Und wenn die Wahrheit ans

Licht kommt, wäre das Ende des friedlichen

Zusammenlebens besiegelt.

Die Sonderkommission reagiert sofort: Ihre

beste Ermittlerin, Dragana Arz von Straussenburg,

wird nach Johannashafen geschickt.

Für Dragana kommt der Auftrag denkbar ungelegen.

Eigentlich wollte sie endlich Ferien

machen und dem strengen Regelwerk der

Vampirwelt für ein paar Tage entkommen.

Stattdessen muss sie inkognito in eine Stadt

reisen, die sich gerade auf ihr grosses Hafenfest

vorbereitet.

Johannashafen wirkt auf den ersten Blick wie

der Inbegriff einer harmonischen Kleinstadt:

freundliche Menschen, bunte Girlanden, ein

Stadtfest voller Musik, Begegnungen und

Feuerwerk. Doch unter der Oberfläche dieser

Idylle scheint etwas nicht zu stimmen.

Immer wieder tauchen Hinweise auf, dass jemand

ein gefährliches Spiel spielt – und vielleicht

mehr über die geheimnisvollen Blutdiebstähle

weiss, als zunächst sichtbar ist.

Während Dragana versucht, unauffällig zu ermitteln,

begegnet sie den unterschiedlichsten

Menschen der Stadt: dem charmanten

Valentin, der ihr Johannashafen mit grosser

9

Begeisterung zeigt; seinem Freund Harry,

der überall Verschwörungen vermutet; der

besorgten Frau Theres mit ihrem treuen Begleiter

Theo; und dem geheimnisvollen Arzt

Dr. K., dessen Klinik eine zentrale Rolle im

Geschehen spielt. Je länger Dragana bleibt,

desto komplizierter wird ihre Mission. Gerüchte

beginnen zu kursieren, Verdächtigungen

wachsen – und plötzlich steht mehr

auf dem Spiel als nur ein gestohlener Vorrat

an Blut. Gleichzeitig gerät Dragana selbst in

einen inneren Konflikt zwischen ihrer Pflicht

gegenüber der Vampirwelt und den Begegnungen,

die ihr Herz berühren.

Langsam verdichten sich die Hinweise zu

einem Bild, das niemand erwartet hat. Doch

wenn die Wahrheit ans Licht kommt, könnte

sie alles verändern – für Johannashafen, für

die Menschen der Stadt und für die Welt der

Vampire.

Zum historischen Hintergrund:

Das Musical behandelt zentrale Themen wie

Macht, Abhängigkeit und Verantwortung im

medizinischen Kontext. Es nimmt dabei lose

Bezug auf reale Ereignisse aus der Bodenseeregion:

In der Psychiatrischen Klinik

Münsterlingen (TG) wurden im 20. Jahrhundert

über einen längeren Zeitraum Medikamente

an Patient:innen getestet, ohne dass

diese ausreichend informiert waren oder

wirksam einwilligen konnten.

Die künstlerische Auseinandersetzung versteht

sich ausdrücklich nicht als Nacherzählung

konkreter Personen oder Fälle. Vielmehr

dient der historische Bezug als Ausgangspunkt

für eine Reflexion: Was passiert, wenn

Fürsorge, Kontrolle und wissenschaftlicher

Fortschritt in Spannungsfelder geraten und

ethische Grenzen überschritten werden?


Bei uns wird beraten, gelacht, gemeinsam ausgehalten, aufgemuntert, nachgefragt,

gestaunt, gehofft und besprochen.

Unser Team gibt täglich das Beste für Ihre Gesundheit!

10


Gespräch mit Regisseur und Dramaturg Livio Beyeler

Gleichzeitig denken wir die Höhe des Zeltes

aktiv mit: Unsere dreistöckige Bühnenkonstruktion

ermöglicht es uns, auf verschiedenen

Ebenen zu spielen und dadurch sehr

dynamische Bilder zu erzeugen.

Ein Zirkuszelt hat eine ganz eigene Atmosphäre

– näher am Publikum, direkter, vielleicht

roher. Wie beeinflusst dieser Raum

Ihre Regiearbeit?

Die Nähe macht die Emotionen spürbarer –

und auch ehrlicher. Alles ist unmittelbarer, direkter

– das fordert eine grosse Präzision im

Spiel. Gleichzeitig entsteht gerade dadurch

eine sehr intensive Verbindung.

Wie unterscheidet sich die Arbeit im Zelt

von einer klassischen Theaterbühne?

Im Zelt arbeitet man stärker in alle Richtungen.

Es gibt kein «Vorne» im klassischen

Sinn – das Publikum umgibt einen. Das verändert

die Wege, die Blickachsen, die Choreografien.

Gleichzeitig ist der Raum weniger

kontrollierbar, was ihn aber auch lebendig

macht. Man muss ihn sich gewissermassen

erspielen.

Sie inszenieren zum ersten Mal in einem

Zirkuszelt. Was reizt Sie an diesem ungewöhnlichen

Spielort?

Ein Zirkuszelt bringt eine völlig andere Atmosphäre

mit sich als ein klassischer Theaterraum.

Unsere Bühne ist räumlich an die Manege

angepasst, das Publikum sitzt in einem

Halbkreis von 180 Grad – das schafft eine

unmittelbare Nähe, die man so selten erlebt.

Der Titel «Das Vampirgerücht» klingt geheimnisvoll.

Was hat Sie an der Geschichte

interessiert?

Vampirgeschichten sind tief in unser popkulturelles

Gedächtnis eingebrannt – es entstehen

sofort Bilder, Assoziationen, Referenzen.

Mit diesen Erwartungen zu spielen, ist unglaublich

reizvoll. Das Besondere an dieser

Geschichte ist, dass sie Motive aus der Vampirwelt

mit Elementen eines Krimis verbindet.

Dieses Spannungsfeld eröffnet ganz eigene

Möglichkeiten.

11


Weil Tradition

und Brauchtum

ein gutes

Fundament bilden.

Seit 1948

tschanengruppe.ch

12


Gespräch mit Regisseur und Dramaturg Livio Beyeler

Welche Themen stehen für Sie im Zentrum

der Inszenierung?

Alle Figuren in diesem Stück sind Getriebene

– sei es durch einen Kriminalfall, unerwiderte

Liebe, Karriere oder pure Lebenslust. Mich

interessiert, was passiert, wenn diese unterschiedlichen

Kräfte aufeinandertreffen.

Und dann geht es natürlich auch um die

Liebe gegen Widerstände, gegen Zweifel,

gegen das, was man zu wissen glaubt.

Es handelt sich um eine Uraufführung mit

Musik von David Lang. Was bedeutet es

für Sie, ein Werk erstmals auf die Bühne zu

bringen?

Eine Uraufführung hat einen ganz eigenen

Reiz. Auf der Textebene kann man sehr direkt

mit dem Autor und Komponisten über

Ideen, Motive und Visionen sprechen – das

ist ein unglaublich spannender Prozess.

Gleichzeitig entsteht auch in der Arbeit mit

den Darsteller:innen etwas sehr Besonderes:

Die Figuren entwickeln sich während

der Proben weiter, werden persönlicher,

konkreter und lebendiger.

Wie eng war der Austausch mit dem Komponisten

während der Probenphase?

David und ich haben sehr eng zusammengearbeitet

– vieles wurde schon vor Probenbeginn

immer wieder überprüft, geschärft und

weiterentwickelt. In den Proben selbst bleibt

das Material dann sehr agil: Text und Musik

können sich weiter verändern, wachsen,

sich anpassen. Das ist ein sehr organischer

Prozess.

Wenn man mit einem lebenden Komponisten

arbeitet – ist das eher Freiheit oder

zusätzliche Verantwortung?

Es ist beides. Einerseits hat man die Möglichkeit,

direkt Einfluss zu nehmen und

Dinge gemeinsam zu gestalten – das ist

eine grosse Freiheit. Gleichzeitig arbeitet

man mit Material, das sehr persönlich ist, oft

noch ganz nah am Entstehungsprozess. Das

bringt auch eine besondere Verantwortung

mit sich.

Sie haben nicht nur Regie geführt, sondern

auch die Dramaturgie entwickelt. Wie beeinflussen

sich diese beiden Rollen gegenseitig?

Die beiden Rollen greifen stark ineinander.

Die dramaturgische Arbeit schafft die narrative

Grundlage – die Regie übersetzt sie

in konkrete Bilder, Situationen und Abläufe.

Wenn man beides verantwortet, hat man

einen sehr direkten Zugriff auf den Gesamtbogen.

Ist es schwieriger oder einfacher, wenn

man selbst die dramaturgische Grundlage

geschaffen hat?

Beides. Einerseits kennt man das Material

sehr genau und kann sehr gezielt damit arbeiten.

Andererseits muss man auch bereit

sein, die eigene Ausgangsidee immer wieder

infrage zu stellen – gerade im Probenprozess.

Und ganz persönlich: Glauben Sie eigentlich

selbst an Vampire?

Sagen wir so: Ich habe noch keinen getroffen

– aber ich würde es auch nicht kategorisch

ausschliessen. Man weiss ja nie, wer sich

jetzt gerade alles im Publikum versteckt…

13


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persönlichen Note

14


Kreativ- und Produktionsteam

Livio Beyeler Regie & Dramaturgie

Livio Beyeler ist Regisseur

für Theater,

Musical und Oper

sowie Konzept- und

Performancekünstler.

Er studierte an

der Zürcher Hochschule der Künste und an

der Hochschule Luzern – Design und Kunst.

Seit der Spielzeit 2022/23 ist er Hausregisseur

am Theater Uri. Dort inszenierte er u.a.

«Ein Sommernachtstraum», «Wilhelm Tell»,

«Faust» sowie das interdisziplinäre Kunstprojekt

«welcome home». Seine Arbeit «was ihr

wollt und wie es euch gefällt» war 2021 am

Schweizer Theatertreffen vertreten. Weitere

Stationen waren u. a. Theater Basel, Konzert

und Theater St. Gallen, Theater am Neumarkt

Zürich, Schlachthaus Theater Bern

und das Landschaftstheater Lenzburg.

Im Musiktheater realisierte er mehrere

Schweizer Erstaufführungen, darunter «tick,

tick…BOOM!» und «Elegies for Angels, Punks

and Raging Queens». Zudem inszenierte

er «The Last Five Years» sowie die schweizerdeutsche

Erstaufführung von «Next to

Normal» und arbeitete bei Disneys «Der

Glöckner von Notre Dame» an den Thunerseespielen.

Seine Arbeiten als Konzept- und Performancekünstler

wurden international gezeigt,

u. a. in Prag, Chicago und Hongkong. Zudem

entwickelt er partizipative Projekte und kuratiert

Festivals und Ausstellungen.

liviobeyeler.com

David Lang Komposition, Buch, musikalische Leitung

David Lang arbeitet

vorwiegend als

Komponist, Sänger,

Autor, Chorleiter und

Pianist. Er hat über

400 bei der SUISA

registrierte Werke geschaffen – darunter

Musicals, Singspiele und Chorwerke – und

wurde mehrfach bei nationalen Kompositionswettbewerben

ausgezeichnet.

Als Gründer und künstlerischer Leiter prägt

er die Formate «Chor der 100», «Männergesang»

und «Bühne Mammern», leitet verschiedene

Chöre und realisiert regelmässig

spannende Konzertprojekte. Er engagiert

sich als Experte der Schweizerischen Chorvereinigung

und als Botschafter für Gesang

in offenen Singveranstaltungen für Firmen

und Organisationen.

In Musicals ausserhalb Mammerns wirkte er

unter anderem als Orchesterleiter bei Billy

Elliot – Das Musical in der MAAG Halle Zürich.

Seine Ausbildung umfasst klassisches

Klavier, klassischen Gesang, Chor- und Orchesterdirigieren

sowie Komposition an der

Zürcher Hochschule der Künste und der

Musikhochschule Luzern sowie internationale

Meisterkurse in Gesang, Dirigieren und

Performance. David Lang verbindet kompositorische

Handschrift, dirigentische Erfahrung

und pädagogisches Engagement, um

Menschen für Musik und insbesondere für

Gesang zu begeistern.

davidlang.ch

15


Damit nur auf der Bühne die Funken sprühen-

Und bei Ihnen alles sicher bleibt.

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Kreativ- und Produktionsteam

Gabor Nemeth · Bühnenbild

Gabor Nemeth, geboren

zwischen Nadelkissen

und Kreissäge,

absolvierte

erst die Ausbildung

zum Zimmermann,

danach die zum Schauspieler. Er wirkte vor

der Kamera als Lockvogel bei «Rätpäck», in

zahlreichen Sketches bei «Giacobbo/Müller»,

im «Kassensturz» und als Boulevardschauspieler

in diversen Stücken mit Walter

Andreas Müller und Erich Vock. Heute gestaltet

und produziert er in seinem Handwerksbetrieb

requisit.ch für SRF, das Casinotheater

Winterthur, die MAAG Halle sowie

für das Theater am Hechtplatz Bühnenbilder

und Spezialrequisiten. requisit.ch

Natalie Péclard · Kostüme

Natalie Péclard ist

Coutureschneiderin

und Industrieschnitttechnikerin.

Über 18

Jahre lang leitete sie

die Schneiderwerkstatt

und die Ausbildung von Lernenden bei

der Stiftung Märtplatz in Freienstein. Seit

2014 führt sie ihre eigene Kostümschneiderei

in Winterthur und fertigt Kostüme für Theater,

Tanz und Zirkus an – vom Kindertheater

bis zu grossen Bühnenproduktionen. Sie

arbeitet unter anderem mit dem Affentheater

Winterthur, dem Opernhaus Zürich, Karls

kühne Gassenschau und zahlreichen weiteren

Schweizer Theaterprojekten zusammen.

María Sala · Maske

Geboren und aufgewachsen

in Argentinien,

absolvierte

María Sala ihre Ausbildung

als Maskenbildnerin

am Instituto

Superior de Arte del Teatro Colón und

als Bühnenbildnerin am Instituto de Diseño

Escénico Saulo Benavente in Buenos Aires.

In der Schweiz arbeitet sie freischaffend und

wirkte in verschiedenen Theaterproduktionen

mit, u. a. am Theater der Künste Zürich,

am Theater St. Gallen, an den St. Galler Festspielen,

am See-Burgtheater Kreuzlingen

und an der Operettenbühne Vaduz.

17


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Kreativ- und Produktionsteam

Christina Schäfer · Produktionsleitung

Seit fünfzehn Jahren

organisiert und realisiert

Christina Auftritte

und Konzerte

für Künstler:innen

sowie Kulturvereine.

Zudem ist sie für die Durchführung des

Chorfestivals «Fest der Chöre» in Frauenfeld

verantwortlich. Sie ist Absolventin der

Schweizerischen Hotelfachschule Luzern

und hat sich im Bereich Human Resources

weitergebildet. Sie leitete mehrere Jahre die

Personalabteilung von drei Hotels in Zürich,

bevor sie sich 2010 auf die Organisation von

Events und Veranstaltungen spezialisierte.

kulturbuero-schaefer.com

Nina Rehn · Regieassistenz und Abendspielleitung

Nina Rehn schloss

ihre Musicalausbildung

2022 erfolgreich

an der Stage

School in Hamburg

ab. Bereits während

ihrer Ausbildung stand sie für die Produktion

„Die grosse Weihnachtsshow“ auf der Bühne

des First Stage Theater in Hamburg. Unmittelbar

nach der Ausbildung war sie als Solistin

in Musical Dinner Shows auf Tour. Ab 2023

folgten zwei Spielzeiten im festen Ensemble

des DasDa Theaters in Aachen, wo sie unter

anderem als Crystal im Musical «Der kleine

Horrorladen» und in der Hauptrolle Penny

in der Uraufführung der Komödie «Karaoke

für zwei» zu sehen war. Weitere Produktionen

waren «Die Goldfische», «Konferenz der

Tiere», «das Neinhorn» und «Willkommen bei

den Hartmanns». Seit 2025 lebt sie in Bern

und war im Sommer in der Schweizer Uraufführung

«Ungeheuerlich» auf der Seebühne

in Murg am Walensee als Lea Kälin zu sehen.

Pro Rent · Licht & Ton

Pro Rent ist ein ausgewiesener Spezialist im

Bereich der Veranstaltungstechnik. Referenzen:

Classic Openair Wil, Martin O. Stimmentänzer

& Cosmophon, Operette Musiktheater

Wil, usw.

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19


Cast

Fabienne Louves · Dragana

Geprägt von einer unvergleichbaren Natürlichkeit

geht die Luzernerin seit dem Gewinn

der TV-Show «Musicstar» ihren Weg unaufhaltsam

vorwärts: Zwei Alben, ausgiebige

Tourneen, unzählige TV-Shows, hunderte

von Auftritten in Musicals wie «Ewigi Liebi»,

«Die kleine Niederdorfoper», «Ost Side Story»,

«Stägeli uf - Stägeli ab» und «Cabaret»,

Kooperationen mit Star-DJ Yves Larock, mit

Polo Hofer und mit dem Christoph Walter

Orchestra sind nur einige Highlights in einer

beispiellosen Karriere, welche Fabienne

Louves in den letzten Jahren gemacht hat.

Dank ihrer natürlichen Offenheit hat sich die

Frau mit der grossen Stimme zur vielleicht

vielseitigsten Schweizer Entertainerin der

Neuzeit entwickelt und gewinnt fast genau

10 Jahre nach Ihrem Erfolg bei «Musicstar»

in der SRF-Tanzshow «Darf ich bitten» erneut

einen vom Publikum gewählten Titel.

fabiennelouves.ch

IM GESPRÄCH mit Fabienne

Du kennst die grossen Bühnen des Landes

– was macht für dich den besonderen Zauber

aus, in Mammern aufzutreten?

Meine Freundin Marisa Jüni hat schon mehrmals

in Mammern gespielt und schwärmte

mir immer wieder vor, wie schön der Ort sei

und wie toll es sei, hier spielen zu dürfen.

Deswegen hat es mich umso mehr gefreut,

dieses Jahr auch dabei sein zu dürfen und

diesen Zauber spüren zu können.

Wenn du auf das letzte Jahr zurückblickst:

Welcher Moment hat dich als Künstlerin am

meisten berührt oder geprägt?

Nach meiner Chemotherapie im letzten

Jahr habe ich es wieder enorm geschätzt,

die Kraft zu haben, um auf der Bühne stehen

und als Sängerin performen zu dürfen.

Persönlichkeit, die kein Blatt vor den Mund

nimmt. Genau das macht auch mich aus. Ich

liebe es, vor allem positive Dinge anzusprechen,

habe aber auch keine Angst, unangenehme

Diskussionen zu führen.

Was steht auf deiner künstlerischen

Wunschliste noch ganz oben, trotz all deiner

bisherigen Erfolge?

Da ich leidenschaftlich gerne Filme und Serien

schaue, würde ich sehr gerne einmal in

einem Film oder einer Serie eine Rolle bekommen.

Ich durfte bereits ein wenig Kinoluft

im Film «Ewigi Liebi» schnuppern. Vor der

Kamera zu arbeiten hat mir enorm viel Spass

gemacht.

Mit welchem Charakterzug deiner Figur

kannst du dich am besten identifizieren?

Dragana ist eine sehr starke und direkte

20


Cast

Marisa Jüni · Frau Theres

Die Faszination für die Theaterwelt packte

die gebürtige Bernerin Marisa Jüni schon

in jungen Jahren. Sie machte ihre Leidenschaft

zum Beruf und absolvierte eine Ausbildung

in Gesang, Tanz und Schauspiel in

München. Seither stellte sie ihre Vielseitigkeit

in zahlreichen Produktionen unter Beweis:

Sie war in Mel Brooks’ «Young Frankenstein»

am Theater am Hechtplatz zu

sehen, tourte als «Heidi» durch die Schweiz,

spielte die Milena Vakulic im Musical «Die

Schweizermacher» und die Miriam Leibowitz

in der Komödie «Der Tag, an dem der

Papst gekidnappt wurde». Zudem begeisterte

sie zwei Jahre lang das Publikum als

Schwester Maria Roberta im Musical «Sister

Äct». Und wer Marisa von einer neuen

Seite hören möchte, kann sie ab September

erstmals mit ihrer Band «Interregio» live erleben.

marisajueni.ch, interregioband.ch.

IM GESPRÄCH mit Marisa

Seit 2016 bist du ein fester Teil von Bühne

Mammern. Was war das Bemerkenswerteste

oder Witzigste, was du hier erlebt

hast? Ich möchte mich gar nicht auf ein einzelnes

Ereignis festlegen müssen. Es ist die

Atmosphäre. Ich finde es bemerkenswert,

dass ein ganzes Dorf mit anpackt und alle

hier so wahnsinnig herzlich zu uns sind. Und

das alle Jahre wieder. Ich werde in Mammern

ganz oft von mir noch fremden Menschen

angesprochen, die mir ihre Begeisterung

kundtun. Es ist ein wahnsinnig wohlwollendes

Umfeld. Und ja, es gab da schon einen

lustigen Moment: Meine Hündin Mila hat mal

den Jagdhund von Davids Eltern befreit. Sie

hat seine Leine durchgebissen, damit er ausbüxen

konnte.

Ist es für dich ein Unterschied, ob du in der

MAAG Halle singst oder in einem Zirkuszelt

auf dem Lande? Absolut. Beide haben ihren

eigenen Zauber. Die MAAG Halle hat diesen

urbanen, industriellen Charme mit einer

21

gewissen Erwartungshaltung einer Grossproduktion.

Das Zirkuszelt in Mammern ist

intimer. Manchmal wahnsinnig heiss, wenn

die Sonne draufknallt, manchmal laut wegen

Wind und Regen. Es fordert mehr Flexibilität,

aber dafür ist die Kulisse unbezahlbar. Mir

gefällt das Unberechenbare.

Wo beginnt für dich die Magie: im Probenraum,

auf der Bühne oder beim ersten Publikumslachen?

Ich würde lügen, wenn ich sagen

würde, dass bei den Proben oder beim

Vorbereiten zu Hause die Magie entsteht.

Ich probe sehr gerne, aber der Austausch

mit dem Publikum und dessen Reaktion sind

unbezahlbar. Das passiert nur live.

Du bist unsere Vampir-Expertin: Welche

Superkraft hättest du gerne?

Zeitmanipulation. Die Fähigkeit, schöne Momente

zu dehnen oder die Zeit zwischen

Generalprobe und Premiere zu verdoppeln!


Cast

Rolf Sommer · Dr. K

Rolf Sommer absolvierte seine Ausbildung

zum Schauspieler und Musicaldarsteller

in München. In den letzten zwanzig Jahren

spielte er unzählige Rollen in diversen

Schweizer Theater- und Musicalproduktionen,

unter anderem den Hanspeter in der

Originalinszenierung von «Ewigi Liebi», Moritz

Fischer in «Die Schweizermacher», Dr.

Rock in «Io Senza Te» oder den Dällebach

Kari im gleichnamigen Musical an den Thunerseespielen,

wofür er in Berlin mit dem

«Deutschen Musical Theater Preis 2023» als

bester Darsteller in einer Hauptrolle ausgezeichnet

wurde. Seit 2017 ist er auch erfolgreich

als Regisseur tätig. Er inszenierte beispielsweise

die Neuauflage des Musicals

«Space Dream» in der Zürcher MAAG Halle,

die Komödie «Monsieur Claude und seine

Töchter» im Zürcher Bernhardtheater oder

den viralen Hit «Made in Switzerland» für

den Eurovision Song Contest 2025 in Basel.

rolfsommer.net

IM GESPRÄCH mit Rolf

Du bist ein echtes Multitalent: Schauspiel,

Gesang, Regie, Schreiben. Wo schlägt dein

Herz am lautesten, wenn niemand zuhört?

Ganz ehrlich: Ich kann‘s nicht sagen! Jahrelang

habe ich mich nur als Darsteller empfunden

und war in diesem Beruf überglücklich.

Dann kam Regie hinzu und diese Erweiterung

fühlte sich an, als würde ich plötzlich

vom Handwerker zum Künstler werden. Das

Schreiben scheint nun die logische Konsequenz

in dieser beruflichen Entwicklung zu

sein. Zum Glück muss ich mich nicht für eine

dieser Aufgaben entscheiden!

2023 wurdest du mit dem Deutschen Musical

Theater Preis als «Bester Darsteller in

einer Hauptrolle» ausgezeichnet. Was ging

dir in diesem Moment durch den Kopf? Ich

konnte es kaum fassen. Es war wie bei einer

Oscar-Verleihung! Da sitzt man im ehrwürdigen

«Theater des Westens» in Berlin, ist

umgeben von den wichtigsten Leuten der

deutschsprachigen Musical-Industrie, ein

Couvert wird geöffnet und jemand sagt: «Und

der Gewinner ist...» Als mein Name fiel, haben

22

alle um mich herum geschrien und gejubelt.

Ich war völlig überwältigt!

Was ist die verrückteste Bühnengeschichte,

die du je erlebt hast und die man im Programmheft

gerade noch erzählen darf?

Hmmm... Wie wär‘s mit dem Moment, als ich

im Theater am Hechtplatz beinahe in der

Unterhose die Show begonnen hätte? Oder

als bei den Thunerseespielen im dramatischsten

Moment der Strom ausfiel? Oder als ich

im Theater 11 direkt vom Flughafen auf die

Bühne hechtete? Oder vielleicht doch die

Geschichte vom Publikum, das noch während

der Applausordnung aufhörte zu klatschen...?

Vampir-Check: Wärst du eher der charismatische

Anführer, der stille Strippenzieher im

Hintergrund oder der, der nachts einfach

nur seine Ruhe will? Welcher Vampir will bitte

nachts seine Ruhe? Wäre ich ein Vampir, dann

würde mich nachts mit Blut besaufen, wäre

hemmungslos hedonistisch, ausschweifend

und verschwenderisch und würde mich erst

morgens, wenn die Sonne aufgeht, in meinen

Sarg legen.


Cast

Benjamin Fröhlich · Valentin

Benjamin Fröhlich ist ein vielseitiger Schauspieler

und Sänger. Zuletzt war er in «Billy

Elliot» und «Sister Äct» in der MAAG Halle

zu sehen und spielte parallel die Rolle des

Felix in «Bergen» an der Bühne Aarau. Zudem

ist er Co-Host des beliebten «Musical

Lovers Open Mic» im Millers Theater in Zürich.

Bevor er seine künstlerische Laufbahn

einschlug, studierte Benjamin einige Semester

Medizin an der Universität Zürich.

Anschliessend absolvierte er eine Ausbildung

an der StageArt Musical & Theatre

School Zürich und parallel ein DAS Chorleitung

Kirchenmusik an der ZHdK. Seinen

Abschluss machte er mit einem MA in

Musical Theatre an der Royal Academy of

Music, London. Benjamin wirkte in vielen

Haupt- und Nebenrollen in Musicals wie

«Schacher Sepp», «Rent» und «Titanic»

mit. Als Regisseur, Dramaturg und Produzent

prägte er unter anderem die Produktionen

«The Copyright Girl», «Die Goldig

Chetti» und «The Magic Barrel Organ».

benjaminfroehlich.com

IM GESPRÄCH mit Benjamin

Was überrascht dich selbst immer wieder

an deiner Arbeit auf der Bühne?

Der Spassfaktor mit Kolleginnen und Kollegen

auf und hinter der Bühne und die Interaktion

mit dem Publikum ist immer wieder

überraschend intensiv und wohltuend.

Was hast du für einen Bezug zu Produktionen

im Zirkuszelt?

Ich war in meinen Jugendjahren Teil des

Jugendzirkus Pipistrello und habe als

Clown und Zirkusdirektor gross aufgespielt.

In Mammern schliesst sich so ein Kreis.

Wie verarbeitest du einen intensiven Probentag?

Vorzugsweise mit einem Spaziergang (auch

bei Hudelwetter), gerne auch mit einem

Buch oder bei Gesprächen über irgendwas

ganz anderes als Bühnenstaub und Scheinwerferlicht.

Mit deinem medizinischen Hintergrund:

War dir der Münsterlinger Medikamentenskandal

bereits ein Begriff, bevor du dich

mit dem Stück beschäftigt hast?

Nein, aber ich weiss, dass es in der Medizingeschichte

viele Episoden gibt, wo Patient:innen

übergangen wurden oder als

Mittel zum Zweck dienten. David Langs investigative

Ader, die er in einem Musical versteckt,

finde ich sehr anregend.

23


Löwenstarke

Unterhaltung beim

Vampirgerücht

wünscht der Thurgauer Leu!

instagram.ch/derthugauerleu/

thurgauerleu.ch

24


Cast

Chasper-Curò Mani · Harry

Chasper-Curò Mani studierte Gesang und

Dirigieren an den Hochschulen der Künste

Zürich und Bern und an der Schola Cantorum

Basiliensis und schloss mit Auszeichnung

ab. Er ist Preisträger mehrerer Stiftungen

sowie des Förderpreises der Bündner

Regierung. Er ist ein gefragter Solist in Konzert,

Oper, zeitgenössischer Musik und Musiktheater.

Engagements führten ihn u. a. an

die Bühnen in Biel und Bern, zu den Zürcher

Festspielen sowie in die Tonhalle Zürich

und ins Opernhaus Zürich. Gastspiele bei

internationalen Festivals wie Eclat Stuttgart

und der Münchner Biennale ergänzen seine

Tätigkeit.

Er gründete mehrere Ensembles, darunter

das Helvetia Quartett, Ensemble Turicanto

und OPERETTA ARDEZ, dessen künstlerischer

Leiter er ist. Mit letzterem realisierte

er erfolgreiche Produktionen wie „Hänsel

e Grettina“ (2024). Neben seiner solistischen

Tätigkeit ist er als Dirigent aktiv und

leitet verschiedene Chöre und Projekte.

chaspermani.ch

IM GESPRÄCH mit Chasper

Singen auf hohem Niveau verlangt Ausdauer:

Was tust du im Alltag, um Stimme

und Körper fit zu halten? Neben dem ständigen

Üben, Lernen und sich weiterbilden,

gehören für mich gesunder Schlaf, Yoga, viel

Bewegung und ein gesundes Umfeld dazu,

um einen gesunden und nachhaltigen Gebrauch

der Stimme auf hohem Niveau zu erhalten.

25

Wie prägt dich die romanische Kultur in

deiner künstlerischen Identität? Die romanische

Kultur prägt mich seit meiner Kindheit.

Mit zehn Jahren sang ich an der 700-Jahr-

Feier der Eidgenossenschaft im Kanton Freiburg

vor 12’000 Zuschauern die romanische

Strophe des viersprachigen Liedes «Miin

Wunsch» solistisch. Geprägt haben mich

auch mein Grossvater und mein Vater, beide

Curò Mani, die sich mit Kompositionen, Musiktheater

und Texten intensiv für Sprache

und Kultur engagierten. Als künstlerischer

Leiter von OPERETTA ARDEZ ist es mir ein

Anliegen, das Romanische über die Sprachgrenzen

hinaus sichtbar und hörbar zu machen.

So haben wir die erste Oper von Rossini

komplett ins Romanische übersetzt und

den Inhalt angeglichen.

Wo entsteht für dich eine Rolle: im Kopf oder

erst auf der Bühne? Der erste Eindruck entsteht

beim Lesen und entwickelt sich während

des Übens und Auswendiglernens bis

zu den szenischen Proben und der Premiere

weiter. Auch im Zusammenspiel verändert

sich die Rolle und wächst bis zur Derniere.

Dabei prägen sowohl das Umfeld als auch

die Mitwirkenden auf der Bühne den Charakter

der Rolle entscheidend.


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Orchester und Chor

David Lang Keyboard 1 · Musikalische Leitung

David Lang ist Musiker

und Komponist

aus Mammern, der

sich insbesondere

in der Chor- und

Musiktheaterszene

einen Namen gemacht hat. Als Dirigent und

künstlerischer Leiter prägt er Ensembleprojekte

mit klarer musikalischer Handschrift

und stilistischer Vielseitigkeit.

Neben der Leitung von Chören und Orchestern

realisiert er eigene Konzert- und Bühnenformate,

in denen er Konzeption, Komposition

und musikalische Gesamtleitung

vereint. So übernahm er im Herbst 2025

auch die Co-Orchesterleitung des Musicals

«Billy Elliot». davidlang.ch

Mario Strebel · Keyboard 2

Mario Strebel ist

ein vielseitiger Akkordeonist,

der in

unterschiedlichsten

Stilrichtungen und

auf renommierten

Bühnen (u.a. MAAG Halle, Schauspielhaus

Zürich, Theater 11) tätig ist. Er gründete das

«PantaLeón Project», welches sich der Musik

von Astor Piazzolla verschrieb. Neben

der Bühnentätigkeit unterrichtet er an der

«Akkordeonschule Aarau» und leitet das

«Akkordeon-Orchester Luzern». Strebel arrangiert

für verschiedene Ensembles, wie

«Lovebirds» oder das «Luminis Quintett».

Nebst seiner Leidenschaft für das Klavierspiel

erlernte er Bass, Geige und Saxophon

und wirkte mit Freude in Kammerchören sowie

bei den «Zurich Chamber Singers» mit.

An der Hochschule Luzern hat Mario den Bachelor

of Arts in Classical Music und an der

Zürcher Hochschule der Künste den Master

of Arts Music Pedagogy abgeschlossen.

mariostrebel.ch

Regina Kobe · Violoncello

Die Kammermusik

bildet den Schwerpunkt

der Konzerttätigkeit

von Regina

Kobe, wobei

ihr Hauptinteresse

der Alten Musik und der zeitgenössischen

Musik gilt. Sie ist Mitglied verschiedener

Formationen mit historischen Instrumenten

(Ensemble Musicalina, Opera strumentale,

La Vuelta). An der Musikschule Kreuzlingen

27

unterrichtet Regina Kobe Cello und Ensemble.

Ausserdem ist sie Lehrerin für Musik,

Klassen- und Oberstufenorchester an der

Rudolf Steiner Schule Winterthur, wo sie

auch die Musik für die Theaterproduktionen

entwickelt, arrangiert und einstudiert.

Regina Kobe wuchs in Kreuzlingen auf. Sie

studierte bei Markus Stocker am Konservatorium

Winterthur und an der Schola Cantorum

Basiliensis bei Christophe Coin.


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Orchester und Chor

Felix Meisterhans · Saxophon und Klarinette

Nebst seinen Wurzeln

in der Blasmusik

entdeckte Felix

Meisterhans als

Jugendlicher seine

Leidenschaft für den

Jazz. Nach der Matura studierte er an der

Jazzschule St. Gallen und an der Kalaidos

Fachhochschule Saxophon bei Carlo Schöb

und Reto Suhner. Aktuell unterrichtet er Saxophon

und leitet die Blasorchester Polizeimusik

Schaffhausen, Alte Garde Winterthur

und den Musikverein Beringen und Neuhausen

am Rheinfall und ist als Co-Bandleader

der tonuM Big Band tätig. Nebst diversen

Projekten absolviert er berufsbegleitend den

Lehrgang Master of Arts in Musikpädagogik

Jazz/Pop an der Kalaidos FH.

Jean-Pierre Dix · Bass

In Bern geboren,

wuchs Jean-Pierre

Dix in Schaffhausen

auf. Er studierte E-

Bass an der Jazzschule

St.Gallen.

Anschliessend folgte Kontrabassunterricht

am Konservatorium Schaffhausen. Heute

arbeitet er als Schulleiter der Musikschule

Untersee und Rhein im Kanton Thurgau und

als Musiklehrer an der MKS in Schaffhausen.

Jean-Pierre Dix spielt in diversen Bands,

u.a. in Motek/CH (NuJazz), im Lake Side

Jazz Orchestra/D/CH (Big Band) und in Back

to Blues/D. bassdix.de

Musicalchor

Thomas Bächer

Rosemarie Brauchli

Silvia Buck

Anita Dähler-Engel

Mirjam Frey

Gabi Eisenegger

Christoph Ernst

Ute Gaisser

Sara Günter

Maria José Günter

Margrit Hübscher

Rebecca Muggli

Sandro Niklaus

Lucia Nötzli

Theres Oswald

Petra Rechsteiner

Brit Rollberg

Eveline Schmid

Maria Schneider

Adrian Schrepfer

Vreni Späni

Nadine Stäheli

Anja Wegmann

29


„Wöttsch garantiert frische Fisch us em

Untersee ha, muesch halt in Seegarte

z’Ermatinge go ässe ga…“

Wir wünschen allen

Beteiligten und

Zuschauern viel

Spass und Freude.

Euer Seegarten-Team

30


Verein Bühne Mammern

Der Verein «Bühne Mammern» – ehemals

Mammern Classics – begeistert seit seiner

Gründung im Jahr 2012 mit lebendiger Kulturarbeit

und zählt heute rund 65 engagierte

Mitglieder.

Lassen Sie sich von Kultur begeistern!

Werden Sie Teil eines einzigartigen Netzwerks

mit besonderer Ausstrahlung und

echter Leidenschaft für Kunst und Gemeinschaft.

Machen Sie den Unterschied: Unterstützen

Sie «Bühne Mammern» mit einem Mitgliederbeitrag

von nur 50 CHF pro Jahr, oder

engagieren Sie sich als Gönnerin oder

Gönner mit einem Beitrag Ihrer Wahl.

Gemeinsam schaffen wir unvergessliche

Kulturmomente.

Wir freuen uns auf Sie!

Präsidentin: Monika Ribi Bichsel

Vizepräsident: Michael E. Nägeli

Finanzen: Margrit Hübscher

Beisitz: Nina Lang

Geschäftsstelle: Christina Schäfer

Revisoren: Geneviève Bachmann

und Reto Gugger

Anmeldung bei:

christina@buehne-mammern.ch oder

Tel. 076 325 29 34

Unterstütze uns

jetzt mit einer

Mitgliedschaft!

Der Mitgliederbeitrag beträgt 50 CHF pro Jahr.

Anmeldung & Zahlung direkt via TWINT.

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Allgemeine Informationen

Vorstellungsdauer

ca. 2 Stunden inklusive Pause

Abendkasse

1 Stunde vor Aufführung geöffnet

Gastronomie

90 Minuten vor Aufführung geöffnet

Zugverbindungen ab Mammern

Richtung Schaffhausen: 22.37 / 23.07

Richtung Kreuzlingen: 22.18 / 22.48

Taxi

Taxi Schmid 052 741 41 41

Bild- und Tonaufnahmen

Jede Art von Bild- und Tonaufnahme

ist ohne ausdrückliche Genehmigung

nicht gestattet.

Weitere Informationen

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Hinter den Kulissen

Bühne Mammern bedankt sich ganz herzlich

für die tatkräftige Unterstützung in den

Bereichen:

• Gastfamilien zur Beherbergung der

Künstler:innen

• Bistro Bernina und Badi Mammern für die

Verpflegung der Künstler:innen

• Gastronomie

• Abendkasse/Eingangskontrolle

• Kostümassistenz

• Maskenassistenz

• Backstage

• Technik, Bau

• Kulissen- und Bühnenbau

• Verkehrsdienst

• Fahr- und Transportdienste

Impressum

Herausgeber

Verein Bühne Mammern

www.buehne-mammern.ch

info@buehne-mammern.ch

Redaktion

Christina Schäfer

Fotos

Marc Faistauer – Faistauer.ch

und weitere

Stand: April 2026.

Änderungen vorbehalten.

Ein besonderes Dankeschön geht an unsere Chorsingenden

für ihr riesiges und unermüdliches Engagement!

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