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M-Puls 01/26

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1/2026

Stadtwerke München: Der Puls unserer Stadt

Happy

Birthday!

150 Jahre Tram

in München

Die Kraft

der Sonne

nutzen

Jetzt ist die Zeit

günstig für eine

eigene PV-Anlage

Ganzheitlich

versorgt

Mit Geothermie, Glasfaser

und grünem Strom

Die Unternehmen der Stadtwerke München


Stadtwerke München

Energie

Wer wir sind und was wir leisten

Als eines der größten kommunalen Unternehmen

Deutschlands stehen die SWM für eine sichere

Versorgung mit Energie, für zukunftsfähige Mobilität

und Telekommunikation sowie bestes Trinkwasser.

Wir halten München rund um die Uhr am Laufen.

Wir bieten eine sichere,

preiswerte und ökologisch

vorbildliche Energieversorgung.

Unser Angebot reicht

von Strom und Erdgas über

Fern- und Nahwärme bis hin

zu Fernkälte. Ergänzt wird es

durch PV-Anlagen, Ladelösungen

und Wärmepumpen.

Trinkwasser

Mit unserem Tochterunternehmen MVG

sorgen wir für eine umweltgerechte,

zu verlässige Mobilität in München.

Das Angebot umfasst U-Bahn, Tram

und Bus. Über die App MVGO können

auch indivi duelle Mobilitätsformen

wie E-Scooter gemietet werden.

Münchens Trinkwasser

kommt aus dem

bayerischen Voralpenland

und zählt zu den besten

Europas. Wir liefern es

quellfrisch an ca. 1,6

Millionen Menschen und

sichern die hervorragende

Qualität.

Wir sind der

Puls der Stadt.

Bäder

Mit 17 Hallen- und

Freibädern sowie acht

Saunen betreiben wir

eine der modernsten

und vielfältigsten

Bäderlandschaften

Deutschlands. Hinzu

kommen zwei Fitnesscenter

und ein Eislaufstadion.

Mit unserem Tochterunternehmen

M-net bieten wir unseren Kund*innen

schnelles Internet und bauen das

Glasfasernetz aus. Gemeinsam

haben wir bereits rund 70 Prozent

der Münchner Haushalte mit

Glasfaser erschlossen.

Inhalt

04

AKTUELLES

Besser leben

mit den SWM

Günstigste Preise im Großstadtvergleich,

Termine ohne

Wartezeiten und Jobs am Pool

07

PHOTOVOLTAIK

Zeit für Solar

Wer eine PV-Anlage besitzt,

lacht mit der Sonne jetzt um

die Wette. Und wer damit

liebäugelt, wendet sich an

die SWM

08

GEOTHERMIE

Der Schatz in der Tiefe

Wie Geothermie funktioniert

und welche Vorteile sie München

und der Region bietet

10

FORSCHUNG

Erkundung des

Untergrunds

Was seismische Messungen

sind und wie sie dazu beitragen,

Geothermie in der Region

bestmöglich zu nutzen

11

ÖKOSTROM

Solar trifft Natur

Bei Erding steht der größte

regionale Solarpark der SWM

Cover: Jasmin van de Loo; Fotos: MVG/Wolfgang Wellige, Getty Images/Westend61, SWM/Stefanie Aumüller; Illustration: Kai Pippig

12

MVG

Happy Birthday, Tram!

150 Jahre Tram in München:

ein Blick auf ihre Geschichte und

besondere Geburtstagsevents

14

GLASFASER

Schnelles Internet für alle

Der Glasfaserausbau in München

geht voran – mit dem kostenfreien

FTTH-Angebot der SWM

Wir sind für Sie da

Per Telefon: 0800 796 796 0

(Mo.–Fr. von 8–18 Uhr,

deutschlandweit kostenfrei)

Per E-Mail: privatkunden@swm.de

Vor Ort in unseren Kundencentern:

in München in der SWM Zentrale und

am Marienplatz, in Moosburg sowie

in Ottobrunn

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

AUCH DIESES JAHR GIBT ES bei den SWM – und in ganz München

– wieder etwas zu feiern: Die Münchner Tram wird 150

Jahre alt! Als 1876 die erste Tram in der Stadt ihren Betrieb

aufnahm, wurde sie von Pferden gezogen. Auch heute ist sie

umweltschonend unterwegs – nicht mehr mit Pferdestärke,

dafür mit Ökostrom. Die Tram hatte schon immer viele Fans

in München. Dieser Beliebtheit ist es auch zu verdanken,

dass sie heute noch fährt. Mehr zu ihrer Geschichte lesen

Sie ab S. 12.

Die Erfolgsgeschichte der Münchner Tram zeigt, wie wichtig

eine verlässliche und zukunftsorientierte Infrastruktur ist.

Deshalb setzen die SWM auch heute auf Technologien, die

München langfristig stärken, zum Beispiel die Geothermie.

Denn die Voraussetzungen dafür sind bei uns in der Region

ideal. Unter uns befindet sich ein geologischer Schatz: ein

großes Vorkommen an heißem Thermalwasser. Das Wasser

nutzen wir, um in Geothermieanlagen umweltschonend

Fernwärme zu erzeugen. Bis spätestens 2040 wollen die

SWM den gesamten Fernwärmebedarf Münchens CO₂neutral

decken. Dafür bauen wir die Geothermie weiter aus.

Wie viel Potenzial hier für München vorhanden ist, erfahren

Sie ab S. 8.

Auch für schnelles Internet, also Glasfaser, investieren wir in

die Zukunft: Schritt für Schritt bringen die SWM die leistungsstarke

Infrastruktur jetzt in die Münchner Wohnungen und

Büros. Den Ausbau im Haus bieten wir kostenfrei an, er kann

einfach online beantragt werden (siehe S. 14). Ich lade alle

Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer ein, diese einmalige

Gelegenheit zu nutzen. Mit einem Glasfaseranschluss

in allen Wohnungen sichern sie nicht nur den Wert ihrer

Immobilie, sie schaffen auch eine Grundlage für modernes

Wohnen und Arbeiten.

Dr. Florian Bieberbach,

Vorsitzender der Geschäftsführung

2 M-Puls M-Puls 3



Aktuelles

GRUNDVERSORGUNG

Großstadtvergleich

Der deutschlandweite Großstadtpreisvergleich

zeigt die Kosten

für Strom, Erdgas und Trinkwasser

pro Jahr im Durchschnittshaushalt

auf Basis der Preise

der jeweiligen Grundversorger.

Zum Jahresanfang haben die

SWM die Preise für Strom und

Gas angepasst, für die meisten

Kund*innen sinken ihre Energiepreise

deutlich. Damit belegt

München im Vergleich der zehn

größten deutschen Städte jetzt

den ersten Platz!*

München

Düsseldorf

Essen

Köln

Berlin

Frankfurt

Hamburg

Leipzig

Stuttgart

Dortmund

3.044 €

3.047 €

3.251 €

3.279 €

3.316 €

3.322 €

3.334€

3.353 €

3.386 €

3.827 €

0 1.000 2.000 3.000 4.000

*Stand Februar 2026

Dem Vergleich zugrunde gelegt sind die Grundversorgungstarife/Allgemeinen Preise der jeweiligen Grundversorger in Bezug auf den Jahresverbrauch

eines Durchschnittshaushalts für Strom (2.500 Kilowattstunden), Erdgas (15.000 Kilowattstunden) und Wasser (96 Kubikmeter) (im

Zehn-Familien-Haus, Zähler Qn6). Es werden die Gesamtkosten für einen Jahresverbrauch im Durchschnittshaushalt in allen vorgenannten

Sparten verglichen (Quelle für Strom- und Erdgaspreise: Datenbank der ene’t GmbH; für Trinkwasserpreise: die auf den jeweiligen Internetseiten

veröffentlichten Tarife der Unternehmen).

M-BÄDER

Pool-Position gefällig?

Am 1. Mai startet die Freibadsaison. Damit alle Badegäste eine

gute Zeit haben, suchen die SWM ab Mitte April für ihre acht

Freibäder Verstärkung: engagierte Rettungsschwimmer*innen

oder Kassenkräfte, die in die Sommersaison eintauchen wollen.

Interesse, als Rettungsschwimmer*in zu starten? Voraussetzung

sind gute Deutschkenntnisse, ein Mindestalter von 18 Jahren

sowie für Rettungsschwimmer*innen der Rettungsschein in Silber

(DRSA) und eine Erste-Hilfe-Schulung, beides sollte nicht

älter als zwei Jahre sein. Für Quereinsteiger*innen gibt es am

14. April im Michaelibad einen Bewerbungstag am Pool, an dem

vor Ort der Rettungsschein absolviert werden kann.

Infos zu den Saisonjobs und dem Bewerbungstag am Pool:

www.swm.de/saisonkraefte-baeder

FÖRDERVEREIN

Mini-München für

alle ermöglichen

Seit über 40 Jahren bietet Mini-München Kindern

und Jugendlichen die Möglichkeit, das städtische

Leben in Miniaturform zu erleben. Sie können in

verschiedene Rollen schlüpfen und z. B. als Handwerker*innen,

Standesbeamt*innen oder Journalist*innen

lernen, wie eine Stadt funktioniert. Auch

die SWM sind Partner und unterstützen das kommunale

Ferienprogramm. Rund 500.000 Euro stellt

die Stadt zur Basisfinanzierung bereit, sodass

Mini-München dieses Jahr vom 3. bis 21. August

stattfinden kann. Das sind gut die Hälfte der Infrastrukturmittel.

Doch damit die Spielstadt die gewohnte

Größe bekommt und weiterhin für alle

Kinder kostenfrei bleibt, kämpft ein neu gegründeter

Förderverein für weitere finanzielle Unterstützung.

Jede Spende öffnet mehr Kindern die

Tore zu Mini-München 2026!

Heute schon

das Münchner

Kindl gesehen?

Das Münchner Kindl im Fahrgast-TV der MVG

ist ein echter Publikumsliebling. Mit Humor und

Herz bittet es auf den Monitoren in den U- und

Trambahnen sowie Bussen um gegenseitige

Rücksichtnahme und gibt hilfreiche Tipps rund

um den ÖPNV. Jetzt sorgen neue Spots für weitere

unterhaltsame Momente und ein gutes

Miteinander unterwegs.

MODERNISIERUNG

Technik-Wechsel

in den M-Bädern

AB DEM 1. MAI 2026 stellen die M-Bäder schrittweise auf ein

neues Kassensystem um. Die Modernisierung ist aus technischen

Gründen nötig, damit Eintritt, Kartenkauf und Service

weiterhin reibungslos funktionieren. Um den laufenden

Badebetrieb nicht zu beeinträchtigen, erfolgt die Umstellung

in den Hallenbädern während der Revisionszeiten – also

dann, wenn die Bäder für Wartungs- und Reinigungsarbeiten

sowieso geschlossen sind. Die Freibäder starten bereits mit

Beginn der Freibadsaison mit dem neuen System.

Wichtig für Bade- und Saunagäste: Der Systemwechsel führt

zu vorübergehenden Änderungen beim Ticketkauf, beispielsweise

gibt es bis Ende April keine E-Tickets. Außerdem wird

es eine neue M-Bäderkarte geben.

Weitere Informationen und Unterstützung erhalten Sie

jederzeit in Ihrem Bad, an der Kasse sowie online unter:

www.swm.de/kassenumstellung

Fotos: SWM/Jan Sauerer, Kultur & Spielraum e.V., MVG; Illustration: MVG; Infografik: SWM

BARRIEREFREIHEIT

Praktische Einstiegshilfe

SCHON GEWUSST? Bei älteren Münchner U-Bahnen lohnt

sich ein Blick nach vorne: Ein Aufkleber an der Frontscheibe

zeigt an, wenn der Zug mit einer mobilen Faltrampe

ausgestattet ist. Diese Rampen überbrücken den Spalt

zwischen Bahnsteig und Fahrzeug und erleichtern Fahrgästen

mit Rollstuhl oder Gehbeeinträchtigung den Einstieg.

Wer die Einstiegshilfe nutzen möchte, wartet einfach

in Fahrtrichtung vorne an der ersten Tür und gibt dem Fahrpersonal

ein Zeichen – die Rampe wird dann ausgelegt.

Mehr Angebote für Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkungen:

www.mvg.de/barrierefreiheit

Sie oder Ihr Unternehmen möchten Mini-München

mit einer Spende unterstützen?

www.foerderverein-mini-muenchen.de

4 M-Puls

M-Puls 5



PHOTOVOLTAIK

SCHON GEWUSST?

Rund 350.000 Kilometer

fährt eine Rolltreppenstufe

bis zu ihrem Lebensende. Das

entspricht fast neun

Erdumrundungen.

Insgesamt 772 Rolltreppen

gehören zum MVG-Netz.

Die längste Rolltreppe in

Bayern? Misst 56,7 Meter und

befindet sich am U-Bahnhof

Karlsplatz (Stachus).

70 Prozent bzw. 35 Grad

beträgt die größte Steigung

einer Rolltreppe in München.

Sie befindet sich am

Marienplatz.

Bis zu 1.500 Fahrten

absolviert ein Aufzug im

U-Bahnhof – pro Tag.

MVG-KUNDENCENTER

Per Klick

zum Termin

BYE-BYE, WARTEZEITEN: Ab sofort

kann man Termine in den MVG-

Kundencentern am Hauptbahnhof

und Marienplatz online buchen.

Kund*innen mit Termin erhalten vor

Ort eine priorisierte Nummer und

werden als Nächstes aufgerufen.

Buchungen sind ab dem Folgetag bis

zu sieben Tage im Voraus möglich.

So funktioniert die Buchung:

Die Terminvereinbarung finden Sie

auf www.mvg.de im Bereich Service

& Kontakt. Dort einfach das

gewünschte Kundencenter, den

Termin und die Uhrzeit auswählen,

Namen und E-Mail-Adresse eingeben

und die Buchung abschließen.

Termine sind montags bis freitags

von 9 bis 18.30 Uhr und samstags

von 10 bis 14.30 Uhr verfügbar.

ROLLTREPPEN & AUFZÜGE

Auf und nieder, immer wieder

Die Rolltreppen im MVG-Netz sind laufend im Einsatz, an der Oberfläche auch bei Regen

und Schnee, und dementsprechend enormen Belastungen ausgesetzt. Mit über 30

Jahren auf dem Buckel kommen sie an ihre Grenze. 2026 erneuern die SWM und die MVG

daher auf verschiedenen U-Bahn-Linien 21 Rolltreppen, die aus den Jahren 1988 bis 1993

stammen. Die neuen Rolltreppen sind mit modernster Anlagen- und Computertechnik

ausgestattet: Eine permanente Online-Überwachung ermöglicht schnelle Eingriffe

bei Störungen und verkürzt so Ausfallzeiten. Seit 2005 sind insgesamt 571 Rolltreppen

modernisiert worden und das nächste Erneuerungsprogramm mit 122 Rolltreppen für

2027 bis 2031 steht bereits fest. Auch die Aufzüge werden systematisch erneuert. Allein

zwischen 2018 und 2025 wurden 45 Stück ausgetauscht.

Weitere Infos unter: www.mvg.de/lifte-rolltreppen

E-MOBILITÄT

Die Ladekarte für den Alltag

Kennen Sie schon die SWM Ladekarte? Mit ihr laden Sie Ihr E-Auto in München

und an über 400.000 Ladepunkten europaweit. Die Konditionen bleiben dabei

transparent und fair: 49 ct/kWh (AC) und 69 ct/kWh (DC), ohne Grundpreis

und ohne Blockiergebühren. Und weil Sie den Tarif jeden Monat kündigen

können, sind Sie jederzeit flexibel. Die Ladekarte lässt sich schnell und einfach

online im SWM more Kundenportal bestellen.

Vorteile gegenüber vielen anderen Angeboten:

Keine Blockiergebühr

Viele Anbieter erheben nach einer

bestimmten Standzeit zusätzliche

Gebühren

Einfach bestellen

Bestellung und Verwaltung der Karte

über das SWM more Kundenportal

Europaweit flexibel

Zugang zu über 400.000

Ladepunkten im Verbundnetz

Jederzeit kündbar

Keine lange Laufzeit, monatlich

kündbar

Transparente Preise

Klar einsehbare Preise für alle

Ladepunkte

Mehr Infos:

www.swm.de/oeffentlich-laden

Fotos: Getty Images/Christianchen, SWM/Jan Schmiedel; Illustration: Shutterstock.com

Zeit für

Solar

Der Frühling bringt längere Tage und

wieder bessere Bedingungen für Strom vom

eigenen Dach. Interesse an einer PV-Anlage?

Die SWM beraten Sie gerne

Ab März steigt die Zahl der Sonnenstunden

merklich. Für Photovoltaik-Anlagen ist das

der Start in die ergiebigste Zeit des Jahres

– und für Hausbesitzer*innen ein guter

Moment, die eigene Solaranlage anzugehen. Schließlich

kann eine PV-Anlage schon im Frühjahr viel Strom erzeugen.

Auch wer die Vorteile der Einspeisevergütung

nutzen möchte, sollte nicht zu lange warten. Da sich die

Rahmenbe dingungen zukünftig ändern können, lohnt

es sich, die aktuell attraktiven Konditionen zu nutzen.

Doch auch unabhängig davon, wie die Einspeisevergütung

zukünftig geregelt wird, kann eine PV-Anlage

eine langfristig rentable Investition sein, die für mehr

Unabhängigkeit von den Preisentwicklungen am Markt

sorgt. Am besten ist es dabei, möglichst viel selbst

erzeugten Strom selbst zu nutzen. Denn Solarstrom

vom eigenen Dach ist günstiger als Strom aus dem

Netz. Daher sollte eine PV-Anlage mit einem Batteriespeicher

kombiniert werden. So können bis zu 50

Prozent des Strombedarfs mit eigenem Solarstrom

gedeckt werden. Wer auch noch mit einer Wärmepumpe

heizt oder sein E-Auto an der eigenen Wallbox lädt,

der profitiert zusätzlich.

Die Stadtwerke München bieten PV-Anlagen und Batteriespeicher

zusammen an – und übrigens

auch Wärmepumpen und Ladelösungen.

Bei Interesse erstellen die SWM

gerne ein unverbindliches Angebot.

Das Expertenteam berät Sie

kostenlos und prüft anhand

von Standort, Dach-ausrichtung

und jährlichem Stromverbrauch,

ob Photovoltaik die

passende Lösung ist. Entschei-

den Sie sich für eine Photovoltaik-Anlage, übernehmen

die SWM auch die Planung, Installation, Inbetriebnahme

und Wartung. Weitere Vorteile dieses Komplettpakets

M-Solar Plus: Sie haben einen lokalen Partner mit Erfahrung,

Montage-Expertise und transparenten Festpreisen

an Ihrer Seite.

Weitere Infos zu M-Solar Plus der SWM:

www.swm.de/m-solar-plus

Intelligentes Energiemanagement

Wer PV-Anlage und Speicher mit einer Wärmepumpe

oder einem E-Auto kombiniert, kann zusätzlich von den

Vorteilen eines Home Energy Management Systems wie

des M-Energiepilot der SWM profitieren. Er vernetzt

alle Geräte intelligent und sorgt dafür, dass möglichst

viel vom selbst erzeugten PV-Strom im eigenen Haushalt

genutzt wird. Neukund*innen erhalten die App

M-Energiepilot beim Kauf einer M-Solar Plus PV-Anlage

ein Jahr kostenlos.

Weitere Infos: www.swm.de/m-energiepilot

6 M-Puls

M-Puls 7



ENERGIEVERSORGUNG

Geothermie von

Grund auf verstehen

München und die Region sitzen auf einem

Energieschatz – die Stadtwerke München heben ihn.

Die wichtigsten Infos rund um Tiefengeothermie

4. Wie sicher ist Geothermie?

Sehr sicher. In Bayern wird ausschließlich das natürlich

vorhandene Thermalwasser genutzt und anschließend

wieder in dieselben Gesteinsschichten zurückgeführt.

Diese sogenannte hydrothermale Geothermie gilt als besonders

risikoarm. Zwar kann es in der Tiefe bei Bohrungen

zu leichten Bodenbewegungen kommen, diese sind

jedoch so schwach, dass Menschen sie gar nicht wahrnehmen.

Und sie haben auch keinen Einfluss auf Gebäude.

Die jahrzehntelange Erfahrung im Großraum München

zeigt: Noch nie wurde hier ein Schaden durch Geothermieanlagen

verursacht. Und das ist auch nicht zu erwarten,

denn München ist eine tektonisch stabile Region.

5. Was bringt Geothermie den Menschen vor Ort?

Geothermie ist eine lokale Energiequelle direkt in bzw.

unter der Stadt, sie macht München unabhängiger von

Energie- oder Rohstoffimporten. Und sie ist quasi unerschöpflich.

Damit ist Geothermie eine nachhaltige und

zukunftssichere Energieform, im Betrieb entsteht zudem

praktisch kein CO₂. Außerdem ist sie zuverlässig: Die Erd-

wärme liefert rund um die Uhr Energie, bei jedem Wetter.

Für die Nutzer*innen bedeutet das eine sichere, bezahlbare

und umweltschonende Wärmeversorgung.

6. Welche Rolle wird Geothermie zukünftig spielen?

Die SWM bauen die Geothermienutzung aus, um Münchens

Fernwärme spätestens ab 2040 CO₂-neutral bereitzustellen.

Seit 2004 sind sechs SWM Geothermieanlagen

in Betrieb gegangen – von Riem über Freiham bis zum

Energiestandort Süd, Deutschlands aktuell größter Geothermieanlage.

München ist damit Vorreiter in Deutschland.

Die nächste Anlage entsteht auf dem Gelände des

Michaelibads. Sie soll ab 2034 genug Fernwärme erzeugen,

um rund 75.000 Münchner*innen zuverlässig zu versorgen.

Zudem sind die SWM an Forschungsvorhaben beteiligt,

die den Untergrund umfassend untersuchen (siehe Kasten).

Das Geothermie-Potenzial ist riesig, zukunftssicher

und stärkt die Energie-Souveränität Münchens.

Weitere Infos erhalten Sie hier:

www.swm.de/geothermie

1. Was ist Geothermie überhaupt?

Geothermie bedeutet Erdwärme, also die natürliche Wärme

aus dem Erdinneren. Sie steckt entweder im Gestein

oder in den dort zirkulierenden Flüssigkeiten und Gasen,

z. B. im Thermalwasser. Durch Bohrungen kann dieses heiße

Wasser an die Oberfläche gefördert und zur Erzeugung

von Wärme, Strom oder Kälte genutzt werden. Von Tiefengeothermie

spricht man, wenn die Wärme aus Tiefen von

über 400 Metern bis zu mehreren Kilometern gewonnen

wird. Mit dieser Technologie lassen sich ganze Stadtviertel

verlässlich und klimafreundlich mit Energie versorgen.

2. Wie kommt Erdwärme zu mir nach Hause?

Das heiße Thermalwasser wird an die Oberfläche gepumpt.

In der Geothermieanlage überträgt es seine

Energie über sogenannte Wärmetauscher an das Fernwärmenetz.

Das erwärmte „Fernwärmewasser“ fließt

durch gut isolierte Rohre zu den Haushalten, die ans

Fernwärmenetz angeschlossen sind, und gibt dort seine

Wärme ab – sorgt also für warme Räume und Warmwasser.

Das abgekühlte Thermalwasser wird wieder in

die Erde zurückgeführt, wo es sich erneut erwärmt –

dadurch entsteht ein geschlossener Kreislauf.

3. Warum eignet sich der Großraum München besonders

für Geothermie?

Kaum ein anderes Gebiet in Deutschland hat so günstige

geologische Voraussetzungen für Geothermie wie München

und die Region. Unter der Stadt befindet sich ein

riesiger Vorrat an Thermalwasser. Je weiter man in Richtung

Alpen geht, desto heißer wird es: In Sauerlach erreicht

das Wasser in der Tiefe über 140 Grad. Das ist heiß

genug, um zusätzlich zur Heizwärme auch klimafreundlichen

Strom zu erzeugen. Die SWM Geothermieanlage in

Sauerlach beispielsweise produziert genug Energie, um

rund 16.000 Haushalte mit Ökostrom zu versorgen.

Geothermieanlage

Infografik: SWM; Foto: SWM

10° C

20° C

40° C

60° C

80° C

100° C

1.000 m

2.000 m

3.000 m

GEOTHERMIE-FORSCHUNG

Wissen aus der Tiefe

Gemeinsam mit Partnern arbeiten die

SWM daran, die Tiefengeothermie in

München und der Region noch besser zu

verstehen, sie nachhaltig sowie sicher zu

erschließen und zu nutzen.

In dem Ende 2025 abgeschlossenen Forschungsvorhaben

GFK-Monitor wurden

Glasfaserkabel in ein Geothermie-Bohrloch

eingebaut. Sie können rund um die

Uhr Temperatur, Druck und Akustik im

Untergrund messen und so wertvolle

Echtzeitdaten über das Thermalwasserreservoir

und den Produktionsbetrieb

liefern. Diese ganzheitliche Überwachung

hilft dabei, den Betrieb der Anlage zuverlässig

und sicher zu gewährleisten und

weiter zu optimieren.

Mehr Infos: www.swm.de/gfk-monitor

Für das Projekt GIGA-M arbeitet ein breites

Bündnis von Akteuren in Stadt und Landkreis

zusammen. Durch umfangreiche seismische

Messungen entsteht ein detailliertes

3D-Modell des Untergrunds auf einer

Fläche von über 1.000 Quadratkilometern.

So lässt sich die weitere Erschließung des

Geothermie-Potenzials im Großraum München

optimal koordinieren – und die Wärmewende

mit vereinten Kräften schneller

und effizienter vorantreiben.

Mehr dazu auf S. 10 →

8 M-Puls M-Puls 9



Schicht 1

Schicht 2

Vibro-Fahrzeug

Geophone

Die Vibro-Fahrzeuge

werden in und um

München in einem

Umkreis von 1.100

km2 aktiv sein

ENERGIEVERSORGUNG

Solar trifft

Natur

Freiflächen

gesucht!

Sie besitzen Wiesen oder Ackerland,

das Sie betrieblich nicht nutzen?

Die SWM pachten oder kaufen geeignete

Freiflächen (ab ca. 5 Hektar) für

Photovoltaik-Anlagen.

Mehr Infos: www.swm.de/pv

Schicht 3

Einblick in

die Tiefe

Je genauer man den Untergrund im Großraum München kennt,

desto effizienter lässt sich Geothermie nutzen. Ein Interview über

die Seismik-Kampagne des Forschungsprojekts GIGA-M

In der zweiten Jahreshälfte starten sogenannte

seismische Messungen des

Forschungsprojekts GIGA-M, erkennbar

an speziellen Vibro-Trucks, die im Großraum

München unterwegs sein werden.

Was genau passiert da?

Wir werden mit diesen Vibro-Fahrzeugen

geophysikalische Messungen des

Untergrunds vornehmen. Die Daten helfen,

den Verlauf und die Ausbildung von

Gesteinsformationen zu erkennen – auch

von denen, die Thermalwasser enthalten.

Das Wasser nutzen wir für die Tiefengeothermie,

also zur nachhaltigen Energiegewinnung.

Wir brauchen eine genaue

Kenntnis des Thermalwasserreservoirs,

um es langfristig sinnvoll zu nutzen und

geeignete Standorte für neue Geothermieanlagen

auszumachen.

Wie laufen die Seismik-Messungen ab?

Die Vibro-Trucks senden Schallwellen

in den Boden, die an den Schichtgrenzen

FORSCHUNG

im Untergrund je nach Beschaffenheit des

Gesteins unterschiedlich schnell reflektiert

werden. Diese Reflexionen werden

von speziellen Geophonen aufgezeichnet,

die wir im Messgebiet regelmäßig verteilen.

Anhand aller Daten können wir anschließend

ein 3D-Modell von der Zusammensetzung

des Untergrunds erstellen.

Richard Kretzschmar ist bei

den SWM stellvertretender

Projektleiter Seismik

Was bekommt man mit, wenn in der Nähe

gemessen wird?

Der Vibro hält für die Messungen circa

alle 50 Meter. Von Lautstärke und Dauer

her ist das vergleichbar mit einem Müllwagen,

der sich nähert, oder mit einer

Straßenbahn, die vorbeifährt. Da südlich

von München die thermalwasserführende

Schicht tiefer liegt als im Norden,

werden hier Messgruppen mit zwei Vibro-

Trucks unterwegs sein. Begleitfahrzeuge

gewährleisten die Verkehrssicherheit.

Außerdem sichern Begleitmessungen,

dass die Grenzwerte von Erschütterungen

in der Norm liegen, damit weder

die Natur noch Gebäude beeinträchtigt

werden. Bevor wir mit den Messungen

starten, bieten wir auch mehrere Info-

Veranstaltungen vor Ort an.

An GIGA-M sind neben den SWM beteiligt:

die TU München, die Landeshauptstadt,

der Landkreis München, die Energieagentur

Ebersberg-München und die

Energie-Wende-Garching. Was ist der

Vorteil dieses Verbunds?

Die Tiefengeothermie ist ein großer

Vorteil unserer Region. Durch den Verbund

unter Leitung der TU München können wir

die Nutzung des Thermalwasserreservoirs

bestens koordinieren – das spart Zeit und

Kosten, schließlich will Deutschland bis

2045 klimaneutral sein.

Infos über GIGA-M und Termine für

die Info-Abende finden Sie unter:

www.giga-m.de

Fotos: Privat, SWM/GEO-Drohne; Illustration: SWM

In Zengermoos bei Moosinning

holt der bislang größte Solarpark

der SWM eine ertragreiche Ernte

ein: Sonnenenergie

DIE SONNE MEINT ES GUT mit München: Pro Jahr scheint

sie hier durchschnittlich mehr als 1.800 Stunden und liefert

somit reichlich Energie. Wie gut, dass Photo voltaik-

Anlagen heute ganz selbstverständlich zum Stadtbild

gehören. Allein die SWM betreiben inzwischen mehr

als 400 PV-Anlagen in und um München. Auch in der

Region sind sie aktiv: Unter anderem am Wasserkraftwerk

Uppenborn 1 oder in Niederhummel bei Moosburg

(siehe Foto) sind in den vergangenen Jahren Solarparks

der SWM entstanden. Der erzeugte Strom wird direkt

ins SWM Netz eingespeist und stärkt damit die lokale

Versorgung mit erneuerbarer Energie.

Jetzt kommen neue Projekte hinzu – darunter der bislang

größte Solarpark der SWM im Münchner Umland.

Er umfasst eine Fläche von rund 30 Hektar und steht

in Zengermoos im Landkreis Erding. Bei optimalen

Bedingungen erreicht die Anlage eine Leistung von bis

zu 37 Megawatt-Peak und kann über 40 Gigawattstunden

Ökostrom pro Jahr liefern – dies entspricht dem

Verbrauch von rund 17.600 Haushalten, das sind ca. 63

Prozent des Stadtteils Moosach.

Dabei geht es nicht nur um Energie. Unter den Modulen

entsteht eine blütenreiche Wiese mit heimischen Pflanzenarten.

Hinzu kommen Strauchhecken als Lebensraum

für Tiere, eine Streuobstwiese sowie eine Ausgleichsfläche

für die lokale Vogelpopulation. So soll der Solarpark

zugleich Raum für Pflanzen, Insekten und Weidetiere

bieten. SWM Projektleiter Florian Schaetz bringt es auf

den Punkt: „Wir erzeugen erneuerbaren Strom, schaffen

gleichzeitig Raum für die Natur und geben den Böden

Zeit, sich zu regenerieren.“

Die SWM können mittlerweile so viel Ökostrom in

eigenen Anlagen erzeugen, wie ganz München an Strom

verbraucht. Damit das auch bei einem künftig steigenden

Strombedarf so bleibt, bauen sie die erneuerbaren

Energien weiter aus. Der Solarpark Zengermoos ist ein

wichtiger Schritt und stärkt die erneuerbare Stromproduktion

in der Region.

Weitere Infos: www.swm.de/zengermoos

10 M-Puls M-Puls 11



Zum Jubiläum sind

zwei moderne Züge im

Retro-Look unterwegs

Stadtgeschichte auf Schienen: Triebwagen

vom Typ A, Baujahr 1901 (ganz rechts), bis zum

Typ R3, Inbetriebnahme 1999–2001 (ganz links)

Sie wollen mehr über

die Geschichte der Tram

erfahren?

Sichern Sie sich Ihr

kostenloses Exemplar der

Festtagsbroschüre zum

Beispiel in den

MVG-Kundencentern!

JUBILÄUM

Happy

Birthday,

Tram!

150 Jahre alt und nicht wegzudenken

aus München: Die Tram transportiert

jährlich 120 Millionen Fahrgäste

durch die Stadt. Zu verdanken ist

das auch dem Einsatz der

Münchner*innen – ein Blick in

die Geschichte

WO STEIGEN SIE AM LIEBSTEN EIN: BUS, U-BAHN ODER

TRAM? Befragungen der Münchner Verkehrsgesellschaft

ergeben immer wieder: in die Tram, eindeutig. Sie ist eben

nicht nur ein Verkehrsmittel, sondern auch ein Stück

Münchner Lebensgefühl.

Ihre Geschichte beginnt 1876 – vor 150 Jahren: Die Bevölkerung

Münchens wuchs stetig und die Eingemeindung

umliegender Dörfer (etwa Schwabing, Haidhausen oder

Sendling) führte zu einem wachsenden Bedarf an Mobilität.

Am 21. Oktober wurde die erste Trambahnstrecke zwischen

dem Promenadeplatz im Zentrum der Stadt und der

Stadtgrenze an der Nymphenburger Straße eröffnet. Im

Zehn-Minuten-Takt und mit einer Geschwindigkeit von zwei

bis drei Kilometern pro Stunde zogen damals noch Pferde

die Wagen auf Schienen. Im ersten Betriebsjahr beförderten

sie 390.000 Fahrgäste, das sind in etwa so viele wie

heute jeden Tag. Ab 1895 fuhr die Tram dank Elektrifizierung

schneller und effizienter. Nach und nach ersetzte man

die Pferdewagen, bis 1900 schließlich die letzte Tram mit

Pferdestärke ausgedient hatte.

Das Netz wuchs kontinuierlich, bis der Zweite Weltkrieg

diese Entwicklung abrupt unterbrach. Bomben zerstörten

zahlreiche Tramfahrzeuge, -gleise und -werkstätten.

Erst 1950 war das Streckennetz wieder auf Vorkriegsniveau.

1965 erreichte es mit 134,6 Kilometern seine

größte Ausdehnung.

Doch in den folgenden Jahren verlor die Tram rapide an

Bedeutung: einerseits durch die vermeintlich flexibleren

Busse (die aber oft im Stau standen), andererseits ab 1971

Fotos: MVG/Wolfgang Wellige, MVG (2)

1 originales

Tram-Stationshaus

gibt es heute noch an der

Haltestelle Neuhausen.

Es ist über 100 Jahre alt

16,8 Kilometer

misst die längste Münchner

Straßenbahnlinie: die Tram 17

zwischen Amalienburgstraße

und St. Emmeram

Bis zu 150

Milliarden Mark

kostete ein Fahrschein

während der Hyperinflation

1923

Mit echter

Pferdestärke

unterwegs:

Im Jahr 1876 fuhr

die erste Tram

durch München

1975

wurde der letzte

Münchner Trambahnschaffner

verabschiedet

2,5 Millionen

Kilometer

fährt eine Tram im

Schnitt, bevor sie

ausgemustert wird.

Das entspricht 62,5

Erdumrundungen

120 Millionen

Fahrgäste pro Jahr

befördert die Tram

durch die U-Bahn. Sie war schneller, unabhängig vom Straßenverkehr

und massentauglich – was dazu führte, dass

die Tram in der Verkehrspolitik einen schwierigen Stand

hatte. Die Bürger*innen liebten allerdings ihre Tram und

setzten sich für den Erhalt in ihren Vierteln ein. Auch ein

Verkehrsgutachten kam zu dem Schluss: Die Tram rentiert

sich für München. In den 1990er-Jahren erlebte sie daher

eine Renaissance. Mit politischem Rückhalt wurden Strecken

reaktiviert und neue Fahrzeuge gekauft.

Heute ist das Münchner Tramnetz 82 Kilometer lang mit

173 Haltestellen. In den nächsten Jahren soll das Netz um

mehr als zehn Kilometer wachsen. Europaweit gehen

übrigens viele Städte den Ausbau der Tram an.

In München feiern SWM und MVG den 150. Geburtstag der

Tram mit einem vielfältigen Festprogramm. Ein Highlight

findet am 17. Oktober statt: ein Korso aus modernen und

historischen Zügen, zum Teil über 100 Jahre alt. Alle sind

herzlich eingeladen mitzufeiern!

Aktuelle Infos und Termine rund um das Jubiläum

finden Sie unter: www.mvg.de/tram150

12 M-Puls M-Puls 13



GLASFASER

Schnelles

Internet für

alle

Der Glasfaserausbau nimmt

dank den SWM an Fahrt auf –

jetzt geht’s bis in die Wohnung!

Eine superschnelle Übertragung von Daten – dafür

sorgt moderne Glasfasertechnologie. Seit

2010 treiben die SWM und M-net den Glasfaserausbau

in München voran. Mit Erfolg: 70 Prozent

aller Münchner Wohnungen und Geschäftseinheiten

haben bereits einen Glasfaseranschluss im Gebäude –

meist liegt dieser im Keller. Im Haus läuft die Übertragung

oft weiterhin über Kupferkabel. Nun geht es an diese

letzten Meter vom Gebäudeanschluss bis in die einzelne

Wohnung oder das Büro. Das nennt man Fiber-to-the-

Home, kurz FTTH. Denn erst mit einer durchgehenden

Glasfaserleitung kann deren hohe Übertragungsgeschwindigkeit

voll genutzt werden.

Das Beste?

Die SWM bieten den FTTH-Ausbau aktuell kostenfrei an

– eine gute Gelegenheit, den Wert der Immobilie langfristig

zu steigern. Denn Glasfaser ist nicht nur schneller,

sondern auch zuverlässiger, energieeffizienter – und

dank Bandbreiten von bis zu 5.000 Mbit/s zukunftssicherer

als herkömmliche Kupferkabel. So kann man dem

steigenden Bedarf an Datenmengen, die in Zukunft

durch Streaming, Smart Home, ja auch autonomes Fahren

entstehen, gerecht werden. Als Hauseigentümer*in

KOOPERATION MIT WOHNUNGSGESELLSCHAFT

Über einen FTTH-Anschluss dürfen sich bald

auch die Mieter*innen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft

Münchner Wohnen

freuen. Dank ihres Kooperationsvertrags mit

den SWM werden in den kommenden Jahren

rund 70.000 ihrer Wohnungen mit Glasfaser

ausgestattet. Die ersten rund 65.000 Anschlüsse

in knapp 7.000 Bestandsgebäuden

sollen in zweieinhalb Jahren mit einer

halbjährigen Pilotphase realisiert werden.

Rund 550.000

Anschlüsse in München

können durch die

Kooperation von SWM,

M-net und Telekom

Deutschland

modernste Glasfasertechnologie

bis in die

Wohnung erhalten

Foto: Getty Images/Westend61; Karte: M-net

Sie möchten

ebenfalls schneller

surfen? Dann informieren

Sie sich unter

www.swm.de/

glasfaser

muss man dem FTTH-Ausbau

lediglich zustimmen, alles

Weitere, sprich: die vollständige

Planung und Umsetzung, übernehmen die Stadtwerke

München. Das Glasfaserkabel wird entweder über bestehende

Leerrohrsysteme, nicht genutzte Kamine oder

einen Metallkanal durchs Treppenhaus verlegt.

Zusammen ganz München erschließen

Auch die Telekom Deutschland hat 2021 begonnen, Glasfaser

in München auszubauen, und zusätzliche 300.000

Haushalte erschlossen. Für den weiteren Ausbau arbeiten

SWM, M-net und die Telekom zusammen und gewähren

sich gegenseitig Zugang zu den jeweiligen Glasfaserinfrastrukturen.

Die Partnerschaft ermöglicht so die komplette

Erschließung der Stadt. Jede Wohnung, in der die SWM

FTTH installieren, erhält eine Glasfaserdose mit Anschlüssen

für M-net und die Telekom. Über diese können aber

auch andere Partneranbieter genutzt werden. Schließlich

sollen eine breite Anbietervielfalt und die Attraktivität

der Glasfaserinfrastruktur gewährleistet sein.

Schnelles Internet ist bereits jetzt integraler Bestandteil

unseres Alltags – in Zukunft wird es noch wichtiger

werden für die Lebensqualität in einer Großstadt. Mit

dem Ausbau tragen die SWM dazu bei, dass diese in

München konstant hoch bleibt.

Impressum

Herausgeber:

Stadtwerke München GmbH,

Emmy- Noether-Straße 2,

80287 München,

E-Mail: privat kunden@swm.de; Marketing/ Kommunikation:

Andreas Brunner (verant wortlich), Natascha Lung, Matthias

Korte; Redaktion: SWM mit der Storyboard GmbH, Wiltrudenstraße

5, 80805 München; Gestaltung: Storyboard GmbH;

Druck: Stark Druck GmbH + Co. KG, Im Altgefäll 9, 75181 Pforzheim

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GANZ EINFACH

So funktionieren

Laufwasserkraftwerke

ERKL ÄRT

Infografik: Fabia Matveev

Seit mehr als 100 Jahren erzeugen Menschen mit der Kraft des

Wassers Ökostrom – auch direkt in München. Hier nutzen Laufwasserkraftwerke

wie das Isarwerk 2 (s. o.) das natürliche Gefälle

der Isar und wandeln die Energie des Wassers in elektrische

Energie um. Das funktioniert so: Zuerst fließt das Wasser durch

eine Rechenanlage. Sie hält Treibgut zurück und sammelt ganz

nebenbei auch Müll aus dem Fluss. Danach strömt das Wasser

ins Kraftwerk und bringt dort eine Turbine zum Drehen. Ein Ge-

nerator wandelt die Bewegungsenergie in elektrischen Strom

um, der ins Netz eingespeist wird. Im Isarwerk 2 erzeugen vier

Turbinen mit je 630 kW Leistung 15 Millionen Kilowattstunden

Ökostrom pro Jahr. Das entspricht dem Verbrauch von 6.000

Durchschnittshaushalten und deckt zusätzlich den Bedarf des

Laufwasserkraftwerks selbst.

Weitere Infos: www.swm.de/wasserkraft

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