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22. Mai 2026

- Breite Front beschließt Bezirksreform - Neues Separee für vietnamesisches Fine-Dining im Restaurant Vina - ACP Süd eröffnet neuen Standort in Graz mit Vernissage

- Breite Front beschließt Bezirksreform
- Neues Separee für vietnamesisches Fine-Dining im Restaurant Vina
- ACP Süd eröffnet neuen Standort in Graz mit Vernissage

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Grazer22. MAI 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

27°

Morgen wird

es sonnig

und warm.

Die Temperaturen

liegen

am Samstag

zwischen 17 und 27 Grad.

Feine Kunst

Büro wird Galerie: ACP Süd eröffnet

neuen Standort in Graz mit einer

modernen Kunst-Vernissage. 7

Feine Küche

Asien-Genuss: Das Restaurant Vina

eröffnet ein edles Separee für vietnamesisches

Fine-Dining. 6

Mit Stimmen der NEOS

Breite Front

beschließt

Bezirksreform

PHIL LIHOTZKY GETTY, ACP

Rathaus. Der Gemeinderat beschloss eine fundamentale Reform samt Aufstockung der Bezirksräte und einem Verbot von Doppelfunktionen.

Während Bürgermeisterin Kahr den historischen Schritt zu mehr Rechten lobt, fordern die NEOS die Abschaffung der Bezirksräte. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 22. MAI 2026

Mehrheit für Bezirksreform,

doch NEOS wollen Kahlschlag

Im Grazer Rathaus wurden gestern bei der 61. Gemeinderatssitzung weitreichende Beschlüsse gefasst. Der NEOS-Vorschlag sorgt für Diskussionen.

RATHAUS-DEBATTE.

Große Reform beschlossen:

Mehr Rechte

vor Ort, doch NEOS

fordern das Aus.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Gestern ging im Grazer

Rathaus die 61. Gemeinderatssitzung

über die

Bühne – und sie brachte weitreichende

Entscheidungen für die

Murmetropole. Neben dem mit

Spannung erwarteten Grundsatzbeschluss

zur Modernisierung

des Stadions Liebenau

wurde auch die zukunftsweisende

„Haus Graz KI-Strategie“ verabschiedet.

Das demokratische

Kernstück der Sitzung bildete

jedoch die lang verhandelte Reform

der Bezirksräte im Rahmen

des „Konvents Bezirksdemokratie“.

Diese wurde mit einer breiten

Mehrheit gegen die Stimmen

der FPÖ angenommen und gilt

als historischer Schritt zu mehr

Mitsprache direkt vor Ort.

Bezirksräte abschaffen?

Ein Meilenstein, der im Sitzungssaal

allerdings von einer harten

Zukunftsdebatte begleitet wurde:

NEOS-Frontmann Philipp Pointner

forderte mittels Zusatzantrag –

der letztlich keine Mehrheit fand –

die Stärkung der Bezirksvorsteher

durch Direktwahl bei gleichzeiti-

ger Abschaffung der Bezirksräte.

Auf Anfrage des „Grazer24“, warum

die NEOS die gestrige Reform

trotz dieser gegensätzlichen Forderung

mitgetragen haben, heißt

es aus dem Team von Philipp

Pointner: „Wir haben die sogenannte

Reform der Bezirksräte

gestern mitgetragen, weil wir den

demokratischen Prozess respektieren

und die Verbesserungen für

die bezirksrätliche Arbeit in der jetzigen

Form begrüßen. Gleichzeitig

haben wir gestern im Gemeinderat

aber ebenso klar gesagt: Das

ist kein großer Wurf. Drei Jahre

Bezirkskonvent haben am Ende

nur eine kleinere Anpassung innerhalb

des bestehenden Systems

gebracht! Unser grundlegender

Kritikpunkt bleibt deshalb bestehen:

Graz hat mit 245 Politikern

einfach zu viel! Vergleichbare Städte

wie Linz kommen ganz ohne Bezirksstrukturen

aus. Ja, wir sehen

die Bezirke als wichtige lokale Ankerpunkte,

aber diese sollen Orte

echter Bürgerbeteiligung sein und

keine parteipolitische Spielwiese.

Deshalb haben wir gestern auch

unseren eigenen Reformvorschlag

eingebracht: Direktwahl der Bezirksvorsteher,

Abschaffung der

Bezirksräte und stattdessen halbjährliche

Bürgerversammlungen.

Damit würde die Zahl der Politiker

in Graz von 245 auf 65 sinken. Es

geht dabei nicht in erster Linie ums

Geld, sondern ums Prinzip: weniger

Parteifunktionäre, mehr direkte

Demokratie. Alle Parteien reden

ständig von Bürgerbeteiligung.

Hier wäre die Chance, sie tatsächlich

umzusetzen. Wer diesen Vorschlag

ablehnt, muss den Grazerinnen

und Grazern erklären,

warum ihm 180 Parteifunktionäre

wichtiger sind als echte Mitbestimmung.“

Bürgermeisterin Elke Kahr

verteidigt hingegen das bestehende

System und äußert sich auf Anfrage

wie folgt zu der NEOS-Idee:

„Das Anwohnerparken im Univiertel,

der Innenstadt und bald im

Herz-Jesu-Viertel wäre ohne das

Engagement der Bezirksvertretungen

nicht möglich gewesen. Und

der Einsatz des Bezirksrats in Geidorf

hat entscheidend dazu beigetragen,

dass die biedermeierliche

Häuserzeile in der Zinzendorfgasse

vor Investoreninteressen geschützt

wurde. In St. Leonhard gelingt

es immer wieder, durch kluge

kleine Maßnahmen Parkplätze zu

schaffen. Das ist möglich, wenn

engagierte Bezirksräte ihr Ohr an

der Bevölkerung haben. In dieser

Periode wurden die Möglichkeiten

der Bezirksräte ausgeweitet, weitere

Verbesserungen erfolgen in der

nächsten Periode. Ganz neue Konzepte,

wie die vorgeschlagenen,

können nur durch den Landtag

beschlossen werden.“

Bezirksvorsteher

„Bezirksräte sind oft die erste Anlaufstelle

für die Menschen im

Viertel und leisten damit wichtige

demokratische Arbeit in unserer

Stadt. Ihre Abschaffung würde

daher einen Verlust an Bürgernähe

bedeuten“, so Valentin Gritsch,

GETTY

BV von Jakomini.

Ähnlich sieht das auch Belinda

Walkner, BV von Wetzelsdorf: Sie

kritisiert diesen Vorschlag ebenfalls

und sieht in den Plänen sogar

einen finanziellen Widerspruch:

„Da das Amt für eine Einzelperson

ein zeitaufwendiger Vollzeitjob

wäre, müsste die Position deutlich

besser bezahlt werden“, so Walkner.

Bezirksräte sind ehrenamtlich

tätig und erhalten für ihre Arbeit

nur eine Öffi-Freikarte.

„Ich persönlich halte von einer

Abschaffung der Bezirksräte

gar nichts“, sagt Christian Carli,

BV von Lend. Helmuth Scheuch,

BV von Puntigam ist der gleichen

Meinung: „Ich bin natürlich gegen

die Abschaffung des Bezirksrates,

weil ich glaube, dass das ein Gremium

ist, das wirklich direkt am

Bürger ist.“

Land muss zustimmen

Die Zuständigkeit für strukturelle

Änderungen wie diese liegt beim

Land Steiermark, da alle grundlegenden

Bestimmungen über

den Bezirksrat direkt im Statut der

Landeshauptstadt Graz verankert

sind. Die Stadt Graz kann solche

Regeln also nicht im Alleingang

abändern. Daher muss auch über

die gestern im Gemeinderat beschlossene

Reform letztlich noch

im Landtag abgestimmt werden.

Da die FPÖ im Rathaus als einzige

Fraktion gegen das Paket gestimmt

hat, bleibt abzuwarten,

wie sich die Debatte auf Landesebene

weiterentwickelt.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr

| GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | PROKURA, LEITUNG HR & FINANZEN: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538),

Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at |

ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666

6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl |

VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


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4 graz

www.grazer.at 22. MAI 2026

Wahlprogramm Grazer KPÖ

PRÄSENTATION. Die KPÖ präsentierte heute im Café Centraal ihr Wahlprogramm. Bürgermeisterin

Elke Kahr setzt auf eine Stadt, die an der Seite der Menschen in Graz steht.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Unter dem Titel „Wir alle

sind Graz“ und dem

„Stadtpark-Hansi“ auf

dem Wahlplakat, wurde das Kommunalprogramm

der Grazer KPÖ

von Bürgermeisterin Elke Kahr,

Stadtrat Robert Krotzer und

Klubobfrau Sahar Mohsenzada

heute im Café Centraal vorgestellt.

Vision

„Wir sind diesen Grundsätzen

verpflichtet und drehen deshalb

unsere Fahne nicht nach dem

Wind. Es gibt keine Bank und keine

anonymen Geldgeber, die uns

vorschreiben können, was wir tun

dürfen und was nicht. Wir wollen

für die Menschen auch im täglichen

Leben greifbar sein“, stellt

Kahr zu Beginn fest.

Wichtig sei der Partei mehr

Grünraum, mehr Sportanlagen

und mehr Freizeitangebote für

jeden. Die Vision ist, dass die Politik

an der Seite der Bevölkerung

steht, angefangen von der Kinderbildung

und -betreuung bis hin

zum Pflegebereich – ganz unabhängig

von der Herkunft oder der

sexuellen Orientierung.

„Wir wollen weiter eine Stadt

entwickeln, die an der Seite der

Menschen steht, denn ein gutes

soziales Netz nützt allen Menschen.

Wir alle wissen: manchmal

kann es schnell gehen: eine

Erkrankung, ein Unfall oder

plötzliche Job- oder Wohnungslosigkeit

und man braucht ein

gutes Auffangnetz. Wir stehen für

eine Stadt in der Solidarität und

Zusammenhalt gelebt wird“ so

KPÖ-Gesundheitsstadtrat Robert

Krotzer.

Klubobfrau Sahar Mohsenzada, Stadtrat Robert Krotzer und Bürgermeisterin

Elke Kahr stellten heute das Wahlprogramm vor. (v. l.)

KPÖ GRAZ

Der Baubeginn der Anschlussstelle soll frühestens 2031 erfolgen.

GETTY

A2 in Hart bei Graz

VERKEHR. Die Absichtserklärung

für den A2-

Anschluss von Hart bei

Graz wurde beschlossen.

Nachdem im November

letzten Jahres die ASFI-

NAG eine Zusage von

Bundesminister Peter Hanke

für den Anschluss von Hart bei

Graz an die A2-Südautobahn

erhalten hatte, wurde gestern

die entsprechende Absichtserklärung

beschlossen. Darin wird

von einer Investition in Höhe

von 21,8 Millionen Euro ausgegangen.

50 Prozent der Kosten

übernimmt die ASFINAG, 25

Prozent das Land Steiermark.

Die restlichen 25 Prozent übernehmen

die Gemeinde Hart bei

Graz gemeinsam mit der Firma

Knapp AG.

„Die geplante Anschlussstelle

Hart bei Graz ist ein wichtiger

Impuls für die Gemeinde und

den Wirtschaftsstandort im Osten

von Graz. Gerade in einer

wirtschaftlich starken und dynamischen

Region braucht es eine

moderne und leistungsfähige

Verkehrsanbindung, damit Betriebe

gute Rahmenbedingungen

für Wachstum, Investitionen

und Arbeitsplätze vorfinden“,

betont Verkehrslandesrätin

Claudia Holzer.

Weitere Schritte

Nach der Unterzeichnung der

Absichtserklärung durch die

Vertragspartner sowie der Finanzierungsfreigabe

durch das

Bundesministerium für Innovation,

Mobilität und Infrastruktur

beabsichtigt die ASFINAG, mit

der Erstellung des Vorprojekts

sowie der Unterlagen für die Umweltverträglichkeitserklärung

fortzufahren. Der Baubeginn des

Projekts wird derzeit frühestens

für das Jahr 2031 angesetzt, da

die notwendigen Verfahren noch

Zeit in Anspruch nehmen werden.

LS


22. MAI 2026 www.grazer.at

graz 5

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Das nächste Fiasko?

Zu weit draußen. Das müsste in

unmittelbarer Nähe zur Straßenbahn

sein oder die Busse

müssen mindestens im 10-15

Minuten Intervall direkt in die

Stadt fahren. Sonst wird es das

nächste Fiasko.

Jörg Miklautz

* * *

Antwort auf Jörg Miklautz

Der Hauptzweck von P&R Anlagen

ist, den motorisierten Individualverkehr

möglichst zu reduzieren.

Je weiter „draußen“, also

je näher an der Wohnadresse die

Anlage liegt, desto kürzer sind

die Wege, die man mit dem Auto

zurücklegen muss. Im Idealfall

liegt er so nahe am Wohnort,

dass man ihn zu Fuß oder mit

dem Radl erreichen kann und

man das Auto gar nicht braucht.

Hans Reiter

* * *

Haltestelle Wetzelsdorf

Wäre ein P+R bei der Endhaltestelle

Wetzelsdorf der Linien 7

und 17 nicht besser? Mir dämmert

da was von Fölling.

Patrick René Pauritsch

* * *

Antwort auf Patrick René

Der Bus müsste im 10 Minutentakt

fahren, dann bringt es was.

Barbara Mugrauer

* * *

Andritz wird vergessen

(Ober-)Andritz geht wieder leer

aus?

Barbara Sowiedu

* * *

Eine mögliche Option

Hmm, der könnte eine Option

sein. Mal sehen ob das was

wird...

Samuel Reicher

* * *

Eine teure Fehlplanung

So etwas hat nur Sinn an einer

Stadtbus- oder Bim-Haltestelle

oder Endhaltestelle.

Wer mit dem Regiobus fährt,

braucht keinen P+R-Parkplatz!

Der fährt mit dem Regiobus eh

bis in die Stadtmitte. Wenn man

Geld versenken will wie in Fölling,

dann plant man das so wie

hier vorgesehen. Ich dachte, die

Stadt Graz (KPÖ + Grüne) hätte

2 Mrd. € Schulden und das Land

(FPÖ + ÖVP) 8 Mrd. € Schulden.

Jetzt schon wieder so eine unsinnige

und teure Fehlplanung!

Hans J. Wilhelmi

_sippovic

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Neue P+R-

Anlage am

Steinberg

In der Hitzendorferstraße

soll eine neue Park-and-

Ride-Anlage errichtet werden.

Rund 150 Stellplätze

soll das gemeinsame Projekt

von Stadt und Land umfassen.

Die Grundstückskosten

betragen rund 900.000 Euro.

Die Stadt Graz beteiligt sich

mit einem Anteil von 25 Prozent

an den Kosten.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

Neue Trends in der HüftchirurgieANZEIGE

Der vordere Zugang setzt neue Maßstäbe. Eine besonders gewebeschonende Operation.

In der modernen Hüftchirurgie

gewinnt ein Verfahren

zunehmend an Bedeutung:

der sogenannte vordere Zugang

bei der Implantation einer

Hüfttotalendoprothese. Diese

minimalinvasive Operationstechnik

gilt als besonders gewebeschonend

und ermöglicht

vielen Patientinnen und Patienten

eine raschere Erholung.

„Dieser moderne schonende

Zugang zum Hüftgelenk, erfolgt

über natürliche Muskellücken,

ohne Muskelgruppen durchtrennen

zu müssen. Im Unterschied

zu klassischen minimalinvasiven

Operationsmethoden

bleibt beim vorderen Zugang,

die wichtige beckenstabilisierende

Muskulatur unversehrt“,

erklärt Doz. Clar. „Diese wird

sonst verdrängt und zumindest

DR. CLAR

gequetscht“, führt Doz. Clar weiter

aus. Die Vorteile zeigen sich

bereits unmittelbar nach der

Operation: Viele Patientinnen

und Patienten berichten über

geringere Schmerzen und können

noch früher mobilisiert werden.

Auch das freie Gehen ohne

Hilfsmitteln ist vielfach rascher

möglich als bei herkömmlichen

Verfahren. Die frühe Wiedererlangung

der Beweglichkeit trägt

wesentlich zu einer verkürzten

Rehabilitationsphase bei.

Auch kosmetisch bietet die moderne

Technik Vorteile: Kleinere

Hautschnitte und eine moderne

Wundversorgung ohne Nähte

oder Klammern führen in der

Regel zu schöneren Narbenbildern.

Der vordere Zugang

steht damit beispielhaft für den

Fortschritt in der modernen Orthopädie:

weniger Gewebebelastung,

schnellere Mobilität

und ein schnellerer Gewinn an

Lebensqualität. „Aber trozdem

gilt- jede Hüfte ist individuell,

deshalb beherrsche ich als

Hüftspezialist sowohl den vorderen

minimalinvasiven Zugang,

als auch alle anderen etablierten

Verfahren der modernen

Hüftchirurgie, um für die PatientInnen

die optimale Behandlung

zu wählen,“ so Doz. Dr. Heimo

Clar. In der Ordination von Doz.

Dr. Clar werden Patientinnen

und Patienten persönlich durch

den gesamten Behandlungsverlauf

begleitet – von der Erstberatung

und Operationsplanung

über den minimalinvasiven Eingriff

bis hin zur Physiotherapie,

Rehabilitation und individuellen

Nachsorge.

Doz. Heimo Clar, Spezialist für

minimalinvasive Operationen

Priv.-Doz. Dr. Heimo Clar

Facharzt für Orthopädie und

orthopädische Chirurgie

Ordination:

Privat und alle Kassen

Reitschulgasse 1

8010 Graz

Tel. 0 316/830 312

anmeldung@orthoclar.at

Ambulatorium:

Hans-Sachs-Gasse 1

8010 Graz

Tel. 0 316/811 644

ambulatorium@orthoclar.at


6 graz

www.grazer.at 22. MAI 2026

Neues Separee

eröffnet

Das Vina bietet nun einen eigenen Bereich

für sein Fine-Dining-Menü. Thi Ba und Robert

Nguyen servieren typisches vietnamesisches

Streetfood auf Haubenniveau.

SABINE OMANN (4), PHIL LIHOTZKY

NEU. Das schönste Restaurant der Welt, die älteste Haubenköchin der Welt – Robert

Nguyens Vina bietet viele Superlativen. Nun hat sich der umtriebige Gastronom wieder

etwas neues einfallen lassen: Streetfood auf Haubenniveau.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Wer einen Tisch im Vina

reservieren möchte,

ist gut beraten, das einige

Wochen im Voraus zu tun.

Besonders das 2024 gelaunchte

Fine-Dine Gourmet-Menü erfreut

sich großer Beliebtheit. So

groß, das Vina Eigentümer Robert

Nguyen nun beschlossen

hat diesem einen eigenen Raum

zu geben.

Ab ins Separee

Am 28. Mai eröffnet „Vina Fine

Dine“ mit 20 Sitzplätzen seine

Pforten. Geboten wird vietnamesisches

Streetfood auf Haubenniveau.

Mama Thi Ba Nguyen, stolze

85 Jahre und damit die älteste

Haubenköchin der Welt, steht

zwar noch in der Küche, kulinarisch

gibt aber Sohn Robert die

Richtung vor.

„Mir war es wichtig, die traditionelle

vietnamesische Straßenküche

auf die Teller zu holen und

ihr einen neuen, feinen Twist zu

geben“, erklärt Nguyen die Idee

hinter der neuen Fine-Dine-Linie.

Die Gäste erwartet sowohl

ein A-la-Carte-Angebot und ein

Sechs-Gang-Degustationsmenü.

„Man kann einzelne Gänge des

Degustationsmenüs auch gegen

Gänge aus dem A-la-Carte-Angebot

tauschen“, so der Gastronom.

Somit haben die Gäste eine breite

Auswahl an Speisen.

„Die vietnamesische Küche ist

so bunt und vielfältig, hier können

wir das komplette Spektrum

an den Tisch bringen. Ein Besuch

bei uns im ,VINA Fine Dine’

schmeckt wie ein Kurzurlaub in

Vietnam“, so Nguyen. Serviert

wird das Menü von Donnerstag

bis Samstag ab 18 Uhr.

Das Menü

Zum Start erwartet die Gäste

getrockneter Wolfsbarsch mit

hausgemachter Tamarinden-

Fischsauce, scharf frittierte Lotuswurzel

und Faschiertem vom

Schwein im Tia to Blatt. Vor allem

der getrocknete Fisch wird in Vietnam

viel gegessen, da er sehr

günstig zu erhalten ist und somit

auch für eine ärmere Bevölkerungsschicht

leistbar ist.

Als Gruß aus der Küche wird

eine Hommage an Mama Thi Ba

Nguyen serviert: die traditionelle

Pho.

Richtig los mit dem Menü

geht es mit Venusmuscheln in

einem Zitronengras Ingwersüppchen,

gefolgt von einer gedämpften

Reisrolle gefüllt mit

Schweinefleisch. „Traditionell

wird diese mit Wurst serviert, bei

uns kommt Gänseleber dazu“, erklärt

der Gastronom.

Spannend wird es im Anschluss:

serviert wird eine Wellhornschnecke.

Zwar steckt

Schnecke im Namen, das Produkt

stammt aber aus dem Nordatlantik

und erinnert eher an eine

Meeresfrucht. Serviert wird das

Gericht mit einer sensationellen

Sate-Sauce. Kindheitserinnerungen

lässt Robert Nguyen mit einer

gegrillten Aubergine auf Krabbenchips

wieder aufleben. Als

Hauptgang gibt es fein marinierte

Schweinerippchen mit Bruchreis,

der früher ein typisches Arme-Leute-Essen

war, und Ei.

Den krönenden Abschluss bildet

der vietnamesische Eierkaffee,

der mit Eigelb, Zucker und

Kondensmilch serviert wird.

Begleitet wird das Menü von einer

Auswahl an hervorragenden

Weinen und Champagner.

Pho, eine Hommage an die Mama

Wellhornschnecke mit Sate-Sauce

Typischer vietnamesischer Eierkaffee

Bruch-

Reis mit

Rippchen


22. MAI 2026 www.grazer.at

graz 7

Kunst trifft Digitalisierung

BUSINESSKUNST. Das IT-Unternehmen ACP hat zu einem ganz besonderen Abend an seinen Standort

in Graz geladen. Das Unternehmen wurde im Rahmen einer Vernissage zur Bühne für Urban Art.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Rund 170 Gäste folgten der

Einladung von ACP-Süd-

Geschäftsführer Hubertus

Seeberger in das neue ACP Bürogebäude

in der Herrgottwiesgasse.

Die Räumlichkeiten verwandelten

sich an diesem Abend in einen außergewöhnlichen

Schauplatz zeitgenössischer

Kunst. Das Künstlerduo

Stefan Temmel alias „stebo“

und Bildhauer Christian Gollob

präsentierte neue Werke aus Urban

Art, Pop Art, Street Art sowie

Skulpturen aus Stein, Bronze und

Edelstahl. Musikalisch begleitet

wurde der Abend von DJ Graszias.

Kunstvoll

„Mit unserem neuen Standort

wollten wir bewusst mehr schaffen

als ein klassisches Büroge-

bäude. Das Gebäude soll ein Ort

für Innovation, Begegnung und

Inspiration sein – und genau das

wurde bei dieser Vernissage eindrucksvoll

sichtbar“, Seeberger.

Besonders bemerkenswert:

stebo und Christian Gollob

zeichnen auch für den gesamten

künstlerischen Auftritt des

ACP-Standorts verantwortlich –

von der Fassadengestaltung bis

hin zu den Skulpturen im Innenbereich.

Damit wird Kunst integraler

Bestandteil eines Gebäudes,

das Technologie, moderne

Arbeitswelten und Kreativität

miteinander verbindet. Die Veranstaltung

zeigte eindrucksvoll,

dass Digitalisierung und Kunst

keine Gegensätze sein müssen

– sondern gemeinsam Räume

schaffen können, die Kreativität,

Austausch und neue Perspektiven

fördern.

Stefan Temmel alias „stebo“ eröfnet gemeinsam mit Hubertus Seeberger

die Vernissage „Urban Forms“ im ACP Standort in Graz.

ACP


8 graz

www.grazer.at 22. MAI 2026

Trotz Ausfalls ist Sieg Pflicht

HANDBALL. Das erste von drei „Endspielen“ in der Abstiegsrunde der HLA Meisterliga wartet am

Samstag auf die HSG Graz. In einer anderen Heimstätte und ohne den verletzten Matej Galina.

Für Matej Galina (rechts) ist die Saison nach einer schweren Knieverletzung

zu Ende. Der rechte Aufbau der HSG Graz muss operiert werden.

GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Nicht daheim und doch

zu Hause empfängt die

HSG Graz am Samstag in

der Abstiegsrunde Hollabrunn.

Weil im Sportpark die Badminton

Austrian Open stattfinden,

müssen Nemanja Belos und

Co. nach Eggenberg in die AS-

KÖ-Halle ausweichen – in die

alte Heimat des Vereins also.

Eine schlechte Nachricht gibt

es für die Grazer aber bereits,

bevor die Partie gegen die Niederösterreicher

am Samstag um

19 Uhr angepfiffen wird: Matej

Galina hat sich im Spiel gegen

Schwaz schwer am Knie verletzt,

muss operiert werden und

fällt für den Rest der Saison aus.

Auch ohne den rechten Aufbau

muss die HSG gegen Holla-

brunn aber einen Sieg einfahren,

liegt man in der Tabelle der Abstiegsrunde

doch einen Punkte

hinter dem Gegner und Bregenz

an der letzten Stelle.

Im Hinspiel musste sich die

Mannschaft von Neo-Trainer

Risto Arnaudovski mit zwei

Toren Differenz geschlagen geben.

„Uns erwartet ein enorm

wichtiges Heimspiel“, sagt Matic

Kotar ohne Umschweife. „Wir

müssen punkten, um den letzten

Tabellenplatz zu verlassen und

uns eine gute Ausgangsposition

für die letzten beiden Partien

zu schaffen.“ Hollabrunn sieht

Kotar gut in Form. „Daher rechnen

wir mit einem schwierigen

Match.“

Nach diesem Match wartet im

Kampf um den Klassenerhalt

noch das Spiel in Schwaz um

zum Abschluss Bregenz in Graz.

Zweite Chance

für Amy

Grazer

Pfoten

Amy braucht einen geregelten Tagesablauf.

Amy kam aus schlechter

Haltung und hatte bei ihrer

Ankunft in der Arche Noah

Kratzer, Schnitte und offene

Wunden. Schritt für Schritt

kämpfte sie sich zurück ins

Leben und ist heute eine gut

genährte Hündin mit viel Lebensfreude.

Im Auslauf tobt sie

gerne umher. Nun wünscht sie

sich ein rasseerfahrenes Zuhause.

- 10 Jahre

- weiblich

- nur ältere Kinder

- mag keine anderen Hunde

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at

Tel. 0676 84 24 17 437

ARCHE NOAH

Das Landesfinale der Safety Tour fand dieses Jahr am Schlossberg statt. Die

15 Siegerklassen wurden von zahlreichen Zuschauern angefeuert. STADT GRAZ/FISCHER

Finale der Safety Tour

■ Zum ersten Mal fand heuer

das Landesfinale der „Safety

Tour“ in Graz am Schlossberg

statt. Insgesamt 15 Bezirkssiegerklassen

aus der gesamten

Steiermarkt traten gegeneinander

an und stellten in unterschiedlichen

Bewerben ihr

Können zu Sicherheit und Geschicklichkeit

unter Beweis,

wobei sogar einige Rekorde gebrochen

wurden. Auch zahlreiche

Einsatz- und Sicherheitsorganisationen

präsentierten ihre

Arbeit vor Ort, darunter das

Rote Kreuz, die Bergrettung,

die Holding Graz, die städtische

Ordnungswache sowie

das Grazer Umweltamt. Auch

das Rahmenprogramm bot mit

einer Trial-Show, einer Vorführung

der Rettungshundebrigade

und einer Höhenrettung der

Berufsfeuerwehr Graz spannende

Einblicke in die Arbeit

der Einsatzkräfte. Als Sieger

wurde dieses Jahr die Volksschule

Frauenberg gekührt.


22. MAI 2026 www.grazer.at

graz 9

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ anna.stocker@grazer.at

Neunjähriger

schwer verletzt

■ Im Bezirk Eggenberg ereignete

sich am Donnerstagnachmittag

ein Zusammenstoß zwischen

einem Pkw und einem

neunjährigen Kind, das mit

einem Scooter unterwegs war.

Kurz vor 18:00 Uhr lenkte ein

37-Jähriger seinen Pkw auf der

Einbahnstraße Rochelgasse

von Osten kommend in Richtung

Westen. Zur selben Zeit

befand sich der Neunjährige

mit seinem Scooter auf dem

Gehsteig der Rochelgasse und

war Richtung Osten unterwegs.

Laut Aussagen von Zeugen

und der Aussage des Fahrzeuglenkers

dürfte sich das Kind

kurz vor dem Pkw aus bislang

unbekannter Ursache auf die

Fahrbahn begeben haben. Der

Pkw-Lenker gab an, nicht mehr

rechtzeitig bremsen bzw. ausweichen

haben zu können. In

der Folge kam es zu einem Zusammenstoß,

bei dem der Neunjährige

schwer verletzt wurde. Er

wurde vom Roten Kreuz in die

Kinderklinik gebracht.

Menschenrettung

in der Lurgrotte

■ Die Feuerwehr Peggau wur-

de am Donnerstagnachmittag

zu einer Menschenrettung nach

einem medizinischen Notfall in

die Lurgrotte Peggau alarmiert.

Die betroffene Person wurde

gemeinsam mit den Einsatzkräften

mittels Schleifkorbtrage und

Tragetuch über eine Strecke von

rund einem Kilometer aus der

Höhle getragen und anschließend

dem Rettungsdienst übergeben.

Bei dem Einsatz waren

10 Einsatzkräfte sowie das Rote

Kreuz beteiligt.

In Eggenberg

kam es zu einem

Zusammenstoß

mit einem Pkw-

Lenker und einem

neunjährigem

Buben. Er wurde

in die Kinderklinik

gebracht.

GETTY

Rehkitzrettung in

Schirning und Stiwoll

■ Freitagfrüh ging es bereits um

04:15 Uhr für die Freiwillige Feuerwehr

Stiwoll nach Eisbach-Rein

zu einem Einsatz, wo ein Kalb

entlaufen war. Leider konnte der

Einsatz nicht positiv abgeschlossen

werden. Anschließend ging

es weiter zur Rehkitzrettung nach

Schirning und Stiwoll, wo Rehkitze

gerettet werden konnten. Es

waren auch Jäger beteiligt.

So, 21. Juni 2026

ab 9.00 Uhr

Vizedirektor Thomas Ferk, Caritasdirektorin Nora Tödtling-Musenbichler

und Vizedirektorin Petra Prattes (v.l.) präsentierten den Bericht. CARITAS / STREIF

Wirkungsbericht 2025

■ Heute wurde der Wirkungsbericht

der Caritas Steiermark

für das Jahr 2025 veröffentlicht.

Direktorin Nora Tödtling-Musenbichler

betont angesichts

der aktuellen Herausforderungen:

„Auch wenn es enger wird:

Wir bleiben bei den Menschen

in Not.“ Aufgrund der Teuerungen,

ausbleibender Valorisierung

öffentlicher Beiträge und

Förderkürzungen musste die

Caritas Stellen reduzieren und

Angebote einschränken. „Wir

verstehen, dass gespart werden

muss. Das darf aber nicht

zu Lasten derer gehen, die es

ohnehin schon schwer haben“,

so Tödtling-Musenbichler.

2.524 Mitarbeiter und 2.267

Ehrenamtliche stehen derzeit

im Dienst der Organisation.

Das Gesamtvolumen der Hilfsorganisationen

belief sich im

Jahr 2025 auf 137,2 Millionen

Euro – im Vergleich zu 142,7

Millionen Euro im Vorjahr. Der

gesamte Bericht ist unter www.

caritas-wiewirwirken.at/2025

abrufbar.

Fotos: Werner Krug, Richard Mayr

Sa, 20. Juni

KONZERT DER

WALZERPERLEN

am Hauptplatz

Medienpartner

Biedermeierfest.at

TIPP:

ZUM FEST MIT

OTTO REISEN

GRAZ

Wenn Geschichte

lebendig wird ...


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Streetfood, Live-Musik, Hüpfburg und Co: In der Zinzendorfgasse geht am

morgigen Samstag wieder ein buntes Straßenfest über die Bühne. ZINZENGRINSEN

graz

10 www.grazer.at 22. MAI 2026

Ausblick

Was am Samstag

in Graz wichtig ist

■ Am morgigen Samstag gibt es bei einem der beliebtesten Grazer

Straßenfeste fast schon sommerliches Wetter: Das Zinzengrinsen findet

von 14 bis 22 Uhr statt. In der Zinzendorfgasse warten Live-Musik,

Kinderprogramm, Workshops und natürlich jede Menge Kulinarik.

■ Die Innenstadt verwandelt sich wieder in ein Footvolley-Zentrum.

Morgen findet am Freiheitsplatz der Roundnet Beach Cup statt. Die

vier besten Teams qualifizieren sich für die Finalspiele, die Anfang Juni

im Rahmen der Herren League of Champions ausgetragen werden.

■ Treffpunkt für hochwertige Tuning-Kultur und automobile Leidenschaft:

Das Parkhaus A des Citypark verwandelt sich in eine exklusive

Plattform für Automobilbegeisterte.

■ Aufgrund einer Demo kommt es am Nachmittag zu Verkehrsbehinderungen.

Diese beginnt um 15 Uhr in der Franz-Graf-Allee und

führt dann über den Opernring und die Herrengasse bzw. Sackstraße

zum Schloßbergplatz. Die Straßenbahnlinien 1, 4 und 7 werden über

den Andreas-Hofer-Platz umgeleitet. Für 3er und 5er fährt ein Schienenersatz.

Die Buslinie 30 wird über den Glacis geführt.

■ Der Club Wakuum wird zum Treffpunkt für alle Fans von handgemachter

Rockmusik, Alternative und außergewöhnlichen Live-

Sounds. Ab 20 Uhr gibt‘s einen intensiven Konzertabend mit Otto

Pesante, Smörebröht und Container of Fools.

■ Im Music House feiert Mace aus Salzburg zehn Jahre „Schubladendenken“.

Beginn ist um 21. 30 Uhr.

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