24. Mai 2026
- Barrierefreiheit: Graz hat, trotz einiger Besserungen, noch großen Nachholbedarf - Initiative „Die Helden der Stadt Graz“ soll besondere Menschen vor den Vorhang holen - Berliner Starkoch Tim Raue erzählt im Interview von seiner zweiten Heimat Graz
- Barrierefreiheit: Graz hat, trotz einiger Besserungen, noch großen Nachholbedarf
- Initiative „Die Helden der Stadt Graz“ soll besondere Menschen vor den Vorhang holen
- Berliner Starkoch Tim Raue erzählt im Interview von seiner zweiten Heimat Graz
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24. MAI 2026, AUSGABE 21
Schmackhaft
Der Berliner Starkoch Tim Raue erzählt
im Interview vom perfekten Frühstück
und seiner zweiten Heimat Graz. 14
Heldenhaft
Mit der Initiative „Die Helden der Stadt
Graz“ sollen besondere Menschen vor
den Vorhang geholt werden. 8
Im Schneckentempo zur Barrierefreiheit
Hilferuf aus dem
Asphalt-Dschungel
Appell. In Sachen Barrierefreiheit hat Graz, trotz einiger Besserungen, noch großen Nachholbedarf. Neben infrastrukturellen Defiziten wenden sich Experten
im „Grazer“ an die Bevölkerung, um eine dringend notwendige Bewusstseinsänderung für Menschen mit Behinderung herbeizuführen. SEITEN 4/5
HASENAU, GETTY, BEREITGESTELLT
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2 die seite zwei
www.grazer.at 24. MAI 2026
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Barrierefreiheit
beginnt in
unseren Köpfen
B
ei allem derzeitigen
Wahlkampfgetöse
spielen Themen wie
Barrierefreiheit und gegenseitige
Rücksichtnahme so gut
wie keine Rolle und bleiben
unsichtbar. Dabei hat die
Stadt unübersehbare Hausaufgaben
vor sich (siehe
Seiten 4/5). Es fehlen Behindertenparkplätze
an neuralgischen
Punkten wie dem
Stadion Liebenau oder der
Oper, und den Behörden fehlt
paradoxerweise die Handhabe,
den Missbrauch von
Behinderten-Parkausweisen
effektiv zu kontrollieren. Auch
der Zustand der öffentlichen
WCs gehört auf den Prüfstand.
Doch die besten
baulichen Maßnahmen und
Gesetze verpuffen, wenn der
menschliche Faktor versagt.
Barrierefreiheit betrifft eben
nicht nur eine kleine Minderheit
im Rollstuhl. Sie betrifft
die ältere Generation, die
beim Gehen mehr Zeit
braucht, oder Eltern mit
Kinderwagen. Dass diese
Menschen im Alltag oft auf
Ungeduld und Unverständnis
stoßen, ist beschämend, da
müssen wir uns wohl oder
übel an der eigenen Nase
nehmen. Die gute Nachricht
ist, dass wir es selbst in der
Hand haben, dem eine Ende
zu setzen. Denn sobald wir
gelernt haben, den öffentlichen
Raum wieder miteinander
statt nebeneinander zu
teilen, wird Graz wirklich
barrierefrei.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...
... Thomas
Maurer
Der österreichi-
sche Kabarettist
hat kein Früh-
stücksritual, freut
sich jedoch immer
über einen guten
Espresso.
Espresso. BEREITGESTELLT
Der Kabarettist und Schauspieler im Frühstück über seine Frühstücksgewohnheiten
und darüber, worüber er privat gerne lacht und dass
sein junges Ich nicht auf seine heutigen Weisheiten hören würde.
Wie sieht Ihr tägliches Frühstück aus?
Da ich ein recht unregelmäßiges Leben führe,
habe ich nicht wirklich eine fixe Frühstücksroutine.
Wenn es kurz nach dem Aufstehen
jedoch irgendwo einen vernünftigen
Espresso gibt, bin ich dafür immer sehr
dankbar.
Was war Ihr bisher lustigstes Erlebnis vor
Publikum?
Ein Zuschauer hatte einmal sehr viel Spaß
mit meinen Pointen, aber ein so ungewöhlich
lautes, durchdringendes und offenbar
nicht willentlich zu stoppendes Lachen,
dass ich die Vorstellung immer wieder unterbrechen
musste. Nach ungefähr 20 Minuten
war ich erst an einer Stelle, an der ich
normalerweise nach fünf Minuten gewesen
wäre. Letztlich hat dann der arme Mann
doch ein Einsehen gehabt und sich mit den
Worten: „Tschuldigen, es tut mir leid, ich
schau’s mir auf DVD an!“ verabschiedet.
Was bringt Sie privat wirklich zum Lachen?
Ich lache über gute Pointen, drollige Tiere
und natürlich über mich selbst.
Worauf darf sich das Grazer Publikum besonders
freuen?
Ich trete in Graz exklusiv mit einem Gipshaxen
auf.
Was verbinden Sie persönlich mit Graz?
Tatsächlich ziemlich viel. Hauptsächlich
aber eine angenehm verbrachte Gastspielzeit.
Wie entsteht bei Ihnen eigentlich ein Kabarettprogramm
– ist es eher strukturiert
oder doch ein kreatives Chaos?
Hm, tatsächlich beides, und zwar abwechselnd
und meistens unterbrochen von meinen
typischen und nicht enden wollenden
Prokrastinationsanfällen.
Was hätten Sie gemacht, wenn Sie nicht
Kabarettist geworden wären?
Hm, ich habe tatsächlich keine Ahnung.
Gelernt habe ich ja Buchhändler. Werden
wollte ich eigentlich immer Zeichner. Aber
wohin es mich dann wirklich verschlagen
hätte, werde ich nie erfahren.
Was würden Sie Ihrem jüngeren Ich heute
beim Frühstück mitgeben?
Ach, das tät sich von so einem alten Deppen
wie mir heute eh nix sagen lassen.
VICTORIA WEITENTHALER
Thomas Maurer wurde am 27. Juni 1967 in Wien
geboren. Seine ersten Erfolge als Kabarettist erzielte
er 1988 bei einem Talentwettbewerb im Kabarett
Niedermair. Noch im selben Jahr brachte er
sein erstes Soloprogramm „Unterm Farkas hätt’s
des net geben“ auf die Bühne. Von 27. bis 30. Mai
gastiert er im Grazer Theatercafé.
graz
4 graz
www.grazer.at 24. MAI 2026
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Das ist kein Sparpaket, das ist
ein Kahlschlag am Herzen der
Wissensregion Steiermark.“
Peter Riedler, Rektor Universität Graz, zu Einsparungsplänen
der Regierung bei den Unis UNI GRAZ/SCHIFFER
Hilferuf: Die Stadt
Kanalschächte erhalten in Graz
nun eine „Herzklappe“. LISA GAWES
Nächster Schritt
gegen Tigermücke
■ Graz setzt im Kampf gegen
die Tigermücke den nächsten
Schritt und baute diese Woche
das „ZikaSeal-System“ in ausgewählte
Regeneinläufe ein.
Ziel des Pilotprojekts ist es,
Tigermücken dauerhaft daran
zu hindern, in Kanalschächte
einzudringen und dort Eier
abzulegen. Im Rahmen des
Projekts soll nun untersucht
werden, ob das System unter
Grazer Bedingungen auch
langfristig funktionieren kann.
ALARM. Zu wenige
Parkplätze, zugeparkte
taktile Leitlinien und
vieles mehr: Vertreter
für Barrierefreiheit richten
Appell an Grazer.
Von T. Schweighofer & A. Stocker
redaktion@grazer.at
In Graz kämpft man seit
Jahrzehnten gegen Barrieren
im öffentlichen
Raum. Doch während Neubauprojekte
wie Reininghaus
und Smart City als Vorzeigeobjekte
glänzen, offenbart
der Alltag von Menschen mit
Mobilitätseinschränkungen,
älteren Personen oder Eltern
mit Kinderwagen ein gänzlich
anderes Bild. „Die beste
taktile Leitlinie hilft nichts,
wenn sie durch Fahrräder,
Scooter oder andere Gegenstände
verstellt wird“, richtet
Constanze Koch-Schmuckerschlag,
Referatsleiterin
für barrierefreies Bauen, einen
dringenden Appell an die
Grazer. Der aktuelle Umbau
des Tummelplatzes zeigt, wie
mühsam der Denkmalschutz
und die Bedürfnisse einer
modernen, alternden Gesellschaft
austariert werden
müssen. Besonders für blinde
und sehbeeinträchtigte Menschen
sind diese Leitsysteme
lebensnotwendig. Sie bieten
Orientierung, markieren Einstiegsbereiche
oder helfen
beim sicheren Überqueren
von Straßen.
Zu wenig Information
Doch genau dort liegt aktuell
eine enorme Herausforderung:
„Viele Menschen achten
nicht darauf, wo sie stehen,
parken oder Dinge abstellen.“
Oft werden taktile Bodeninformationen
verstellt oder
reservierte Bereiche in Straßenbahnen
blockiert. Die
städtische Sachverständige für
barrierefreies Bauen, Barbara
Sima-Ruml, stößt ins selbe
Horn: „Viele sind noch nicht
gut genug aufgeklärt. Ich glau-
be, es braucht noch sehr viel
mehr an Informationen für die
Menschen, die keine Behinderung
haben.“
Mehr BH-Parkplätze
Auch verkehrsplanerisch hat
die Stadt Aufholbedarf – speziell
an Standorten mit hoher
Frequenz oder Bedeutung
gibt es zu wenige Behindertenparkplätze.
In dem aktuellen
Maßnahmenbericht Inklusion
der Stadt finden sich Beispiele
wie die Bereiche beim Stadion
Liebenau, Landesgericht
für Zivilrechtssachen oder bei
der Oper Graz. Hinzu kommen
fehlende Vereinbarungen mit
privaten Parkplatzanbietern
oder Tiefgaragenbetreibern,
um die Anzahl der Behindertenparkplätze
zu erhöhen.
Ein weiterer Kritikpunkt: Bei
missbräuchlicher Nutzung von
Behinderten-Parkausweisen
haben die zuständigen städtischen
Stellen derzeit keine
Handhabe zur Überprüfung.
Eine abgestimmte Vorgehensweise
mit dem Sozialministeriumservice
wäre in solchen
Hart bei Graz bekommt eine
eigene Anschlussstelle.
GETTY
Absichtserklärung
für A2-Anschluss
■ Die Landesregierung hat
die Absichtserklärung für den
neuen A2-Anschluss Hart bei
Graz beschlossen. Das Projekt
soll Wirtschaft und Verkehrsanbindung
stärken sowie die
Bevölkerung entlasten. Die
Kosten von 21,8 Millionen
Euro teilen sich die ASFINAG,
das Land Steiermark sowie
die Gemeinde Hart bei Graz
und die KNAPP AG. Der Baustart
findet frühestens im Jahr
2031 statt.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
Werbedschungel: Gibt es in Graz zu viele Wahlplakate?
■ Am 28. Juni ist es so weit:
Die Gemeinderatswahl
2026 steht an. Wie bei jeder
Wahl setzen die Parteien
auch diesmal auf Wahlplakate,
um Wähler auf ihre
Botschaften aufmerksam zu
machen. Deshab wollten wir
wissen, ob die Grazer die Anzahl
der Wahlplakate in der
Stadt als zu hoch empfinden.
Das Ergebnis fiel deutlich
aus: 70 Prozent der Befragten
stimmten mit „Ja“. Die Mehrheit
der Teilnehmer empfindet
die Präsenz von Wahlplakaten
im Stadtbild also als
störend.
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
30 %
NEIN
70 %
JA
661 Teilnehmer, nicht repräsentativ,
Stand: Freitag, 22. Mai, 12 Uhr, Foto: Getty
24. MAI 2026 www.grazer.at
graz 5
➜
TOP
Größter Standort für Psychotherapie
Mit 140 Plätzen für das neue
Psychotherapie-Studium wird Graz
zum größten Standort Österreichs.
Radler im Plabutschtunnel
Am vergangenen Dienstag fuhr ein
Radler durch den Tunnel auf der A9.
Er war dabei zu schnell für die Polizei.
FLOP
➜
wird zur Barriere-Falle
Fällen dringend notwendig.
Ebenso fordert man eine Erhebung
der öffentlichen WC-
Anlagen auf deren Zustand
und Nutzbarkeit im Sinne der
Barrierefreiheit.
Senioren am Rand
Doch die Barrierefreiheit betrifft
weit mehr Menschen als
nur Rollstuhlfahrer. Auch ältere
Menschen, Personen mit
Kinderwagen oder blinde
Menschen profitieren davon.
„Wir bauen barrierefrei für
alle – egal ob du alt bist, im
Rollstuhl sitzt oder jung bist“,
betont Barbara Sima-Ruml.
Laut ihr werden besonders ältere
Menschen im Alltag oft
übersehen. Wer langsamer
geht oder mehr Zeit braucht,
stoßt häufig auf Ungeduld.
„Diese Personen müssen
menschlicher behandelt werden“,
sagt sie. Rücksicht sei genauso
wichtig wie die baulichen
Maßnahmen. Denn, so
meint sie: „Wenn Menschen
mit Behinderungen endlich
sichtbarer werden, dann wären
sie nicht so auffällig.“
Barrierefreiheit beginnt nicht bei den Bauprojekten, sondern bei den Menschen, die Rücksicht nehmen sollten.TOURISMUS GRAZ
202425010
6 graz
www.grazer.at 24. MAI 2026
K O M M E N T A R
von
Verena
Leitold
✏ verena.leitold@grazer.at
Die Schuster
bleiben bei
ihren Leisten
S
o kurz vor der Wahl – es
ist nur noch ein gutes
Monat bis zum
Urnengang in Graz – warten
die Parteien gerade mit
verschiedenen Bilanzen auf,
um zu zeigen, was sie in den
vergangenen fünf Jahren
geleistet haben. So freut sich
diese Woche etwa Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner
über Lösungen für 73
Fußgängerprobleme (siehe
rechts). Bürgermeisterin Elke
Kahr betonte bei der Programmpräsentation,
sich
auch in der Vergangenheit
immer am Allgemeinwohl
orientiert zu haben, und
feierte kürzlich das dritte
eigene Gemeindebauprojekt
der Stadt. Stadtrat Robert
Krotzer konzentriert sich
weiterhin auf die Tigermücke,
Stadtrat Kurt Hohensinner
sieht nur Unternehmer im
Stau stehen. FPÖ-Spitzenkandidat
René Apfelknab möchte
statt über weitere Unruhen
und Ausschlüsse in seiner
Partei lieber über Sicherheit
sprechen. Die Wahlprogramme
und Leistungsschauen
zeigen also: Die Schuster
bleiben bei ihren Leisten! Mit
einem wirklich umfassenden,
ressortübergreifenden
ganzheitlichen Konzept für
unsere Stadt kann eigentlich
keine Partei aufwarten. Da
wird vor allem Klientelpolitik
betrieben und auf Nummer
sicher gegangen. Schade!
Aber wie gesagt: Es ist ja noch
ein Monat hin.
BILANZ. 73 von 197 Problemstellen aus dem Masterplan Gehen sind umgesetzt
oder in Planung. Jetzt wurde der Maßnahmenplan verlängert und aufgestockt.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Am 18. Jänner 2024 wurde
mit dem Masterplan Gehen
im Gemeinderat die
erste umfassende Strategie der
Stadt Graz beschlossen, um das
Zufußgehen attraktiver, sicherer
und alltagstauglicher zu machen.
Er umfasst insgesamt 197 konkrete
Maßnahmen, definiert ein
stadtweites Fußwegenetz und
enthält strategische Ziele und
Handlungsfelder.
Jetzt gibt es erstmals eine große
Zwischenbilanz. Rund zweieinhalb
Jahre nach Beschluss ist bereits
ein Drittel der Maßnahmen
umgesetzt oder in Planung: Bei
73 von 197 Problemstellen gibt es
bereits konkrete Lösungen oder
laufende Umsetzungen.
„Ob Jugendliche am Weg zum
Sportplatz, ältere Menschen bei
der Bushaltestelle oder Familien
im Alltag: Gute Gehwege machen
einen echten Unterschied. Man
merkt sofort, ob eine Stadt für
Menschen gemacht ist“, so die zuständige
Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner. Sie versichert:
„Wir werden weiter in sichere
und gute Gehwege investieren!“
So wurde in der Gemeinderatssitzung
am Donnerstag die Verlängerung
und Erhöhung der Mittel
aufgrund von Mehrkosten um
560.000 Euro für die Jahre 2026
und 2027 auf 2,82 Millionen Euro
für den Masterplan beschlossen.
Großprojekte
Die Andritzer Reichsstraße ist heuer
das größte Fußgängerprojekt
der Stadt. Dort entsteht ein durchgehender
Gehsteig. Dadurch
werden bestehende Lücken geschlossen,
und die Erreichbarkeit
der Bushaltestellen St. Gotthard
und Villa Sonnblick wird deutlich
verbessert. Zusätzlich wird
bei der Haltestelle Villa Sonnblick
eine Querungshilfe bzw. Fußgängerinsel
errichtet, damit sowohl
der Bezirkssportplatz als auch die
Vizebürgermeisterin
Judith
Schwentner
freut sich: Ein
Drittel des
Masterplans
Gehen konnte
abgearbeitet
werden.
Es geht dahin mit dem
Masterplan Gehen
ERWEIN, KK
Heimgartenanlage künftig sicherer
erreichbar sind. Der Baustart
erfolgt in den Sommerferien.
Ein weiteres aktuelles Beispiel
ist die Johann-Haiden-Straße in
Eggenberg, wo der Bau eines neuen
Gehsteigs im Rahmen der GR-
Sitzung beschlossen wurde. Und
durch die Durchwegung Kirchner
Kaserne/Jakomini Verde und
den Ivanka-Gruber-Park entsteht
ebenfalls eine neue Verbindung
für den Fuß- und Radverkehr.
Spezielle Führungen
Passend dazu kommt als Abschluss
der Kampagne #GrazgehtZuFuß
am 26. Mai der Stadtführer
Eugene Quinn nach Graz
und führt in drei ungewöhnlichen
Walks durch die Stadt. Alle
gratis und ohne Anmeldung:
☞ 15 Uhr: Feminism for Boys
and Girls (Start: Hauptplatz)
☞ 18 Uhr: Silly Walks Contest
(Start: Hauptplatz)
☞ 21.30 Uhr: Grazer Nacht Tour
(Start: Freiheitsplatz)
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel.
0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | HR/PROKURA: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer |
REDAKTION: Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533),
Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan
(Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890),
Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREI-
TETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
Gedruckt nach den
Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-
den Richtlinien des
Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens
Recyclingpapierprodukte“
„Druck- und Recycling-
Druck Carinthia, UW-NR. 1417
papierprodukte“
Druck Styria, UW-Nr. 1417
EU Ecolabel: Bitte
sammeln Sie Altpapier
für das Recycling
24. MAI 2026 www.grazer.at
graz 7
Kritik an Sportkürzung
EINSPARUNG. Die Kürzungen beim Sport-Sponsoring der Holding Graz sorgen
für Unmut, Stadtrat Kurt Hohensinner fürchtet um die „Substanz des Sports“.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Die Bilanz ist besorgniserregend:
Während Sportvereine,
Ehrenamtliche
und das Sportamt mit immer weniger
Geld immer mehr leisten
müssen, sinkt der Stellenwert des
Sports in dieser Stadtregierung
Jahr für Jahr“, kritisiert Sportstadtrat
Kurt Hohensinner.
Aktueller Höhepunkt sind die
Kürzungen bei den Sport-Sponsorings
der Holding Graz. Nach
Informationen aus den Vereinen
sollen die Unterstützungen künftig
um 10 bis 50 Prozent reduziert
werden. Einige Vereine warnen
bereits offen davor, Projekte einstellen
zu müssen. Mädchenförderprogramme,
Nachwuchsarbeit
oder Special-Needs-Teams
stehen vor massiven Einschnitten.
„Hier geht es längst nicht
Gerade noch viel umjubelter Eishockey-Meister geworden, schon müssen
die 99ers eine 50-Prozent-Kürzung des Holding-Sponsorings schlucken.GEPA
mehr um ein paar Profisportler,
sondern um die Substanz des
Grazer Sports“, meint Hohensinner.
„In der Holding gibt es Geld
für ein 200.000 Euro teures Neu-
torgassenfest, aber bei Sportvereinen,
Nachwuchsarbeit und
Ehrenamt wird plötzlich jeder
Tausender zweimal umgedreht.
Diese Prioritäten passen nicht.“
LH Mario Kunasek freute sich
mit den Schulkindern. LAND STMK/RESCH
Olympiade für
Kindersicherheit
■ Beim Landesfinale der
Kindersicherheitsolympiade
„SAFETY-Tour“ auf der Kasematten-Schlossbergbühne
in
Graz gratulierte Landeshauptmann
Mario Kunasek am
21. Mai den teilnehmenden
Schülern zu ihren herausragenden
Leistungen.
Insgesamt nahmen 15 Volksschulklassen
mit rund 350 Kindern
am Bewerb teil. Gemeinsam
mit Lehrkräften, Eltern
und Vertretern kamen rund
700 Besucher auf den Grazer
Schlossberg.
8 graz
www.grazer.at 24. MAI 2026
Gratwein-Straßengel freut sich
über die Storchenküken. WEBCAM VS
Vier Küken in
Graz-Umgebung
■ Die Marktgemeinde Gratwein-Straßengel
in Graz-
Umgebung freut sich über
Storchennachwuchs. Vor rund
einem Monat wurde am Horst
der Volksschule Schirning eine
Kamera installiert, über welche
die Störche und ihr Nachwuchs
ungestört beobachtet
werden können. Mittlerweile
sind vier Küken geschlüpft und
gut auf der Webcam erkennbar.
Ihre Entwicklung kann weiterhin
live über die Kamera
mitverfolgt werden.
KK
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Neurologin Nina Homayoon-
Perchtold eröffnet ihre Praxis.
Praxis eröffnet
Neurologin Nina Homayoon-Perchtold
hat ihre
Wahlarztordination im Ärztezentrum
Prophy Docs eröffnet.
Die erfahrene Ärztin war langjährig
als Oberärztin an der
Universitätsklinik Graz tätig
und bietet eine umfassende
Abklärung bei Beschwerden
wie Gedächtnisproblemen,
Kopfschmerzen, Schwindel,
oder Nervenschmerzen. Es
wartet moderne Diagnostik
und individuelle Beratung.
STARK. Mit der Initiative „Die Helden der Stadt Graz“ will die Personalvertretung
des Haus Graz mit allen Fraktionen jene Menschen vor den Vorhang
holen, die tagtäglich für das Funktionieren der Stadt sorgen.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Superman, Batman und Superwoman
– bereits zu Fasching
zeigte so mancher
auf, dass die Stadt Graz von Helden
umgeben ist und diese für die
Grazer da sind. Unter dem Motto
„Helden der Stadt Graz“ soll das
Selbstbewusstsein der Bediensteten
gestärkt und die Bedeutung
des öffentlichen Dienstes stärker
ins öffentliche Bewusstsein gerückt
werden.
„Unsere Mitarbeiter sind die
wahren Helden dieser Stadt“, lautet
die zentrale Botschaft der Kampagne.
Gemeint ist dabei nicht nur
der Magistrat Graz selbst, sondern
das gesamte „Haus Graz“ – von
der Holding Graz über die GBG bis
hin zu zahlreichen weiteren städtischen
Einrichtungen. Tag für Tag
sorgen tausende Beschäftigte dafür,
dass Graz funktioniert: Sie halten
Straßen und Plätze sauber, kümmern
sich um Grünanlagen, organisieren
Verwaltungsabläufe oder
www.grazer.at
präsentiert
Heinz Rinner,
Schulwart der
VS Geidorf,
ist von seinen
insgesamt
34 Dienstjahren
seit
27 Jahren
Schulwart
und ist stolz
darauf, einen
positiven Beitrag
zu leisten.
BEREITGESTELLT
Helden vor den Vorhang
stehen Bürgern direkt zur Seite. tenpädagoginnen, Pflegekräfte,
Eine tragende Säule
Feuerwehrmitarbeiter,
ist der Gesundheits-
Reinigungsteams oder
und Pflegebereich
Beschäftigte im Bürgeramt.
– darunter die
Geriatrischen Gesundheitszentren
(GGZ) mit rund 700
Heldenhaft
Dafür setzt die Kampagne
auch auf sicht-
Beschäftigten. Auch
die Berufsfeuerwehr Wolfgang Demschner bare Symbole. Sticker
wird als unverzichtbarer
Teil der städtischen Daseinsvorsorge
genannt. Rund 220
mit dem „Helden der
Stadt“-Motiv sollen künftig auf
Dienstfahrzeugen, Rasenmähern,
Feuerwehrbedienstete stehen Laptops oder anderen Arbeitsmitteln
rund um die Uhr bereit. „Wenn
angebracht werden. Die
die Berufsfeuerwehr nicht so Idee dahinter: Sichtbarkeit schaffen
schnell und professionell handeln
würde, hätten wir in vielen
Situationen große Probleme“, betont
Wolfgang Demschner, Vorsitzender
des Zentralausschusses
der Personalvertretung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt
auf einem veränderten Blick auf
den öffentlichen Dienst. Oft wird
bei „Beamten“ nur an klassische
Büroarbeit gedacht. Tatsächlich
umfasst der öffentliche Dienst
jedoch weit mehr: Kindergarfördern.
und Stolz auf die eigene Arbeit
Schicken Sie uns ein Foto Ihres
persönlichen Helden der Stadt
an redaktion@grazer.at – ganz
egal, ob es der Bäcker ist, der am
Sonntag das Croissant mit extra
viel Füllung für Sie einpackt, der
Busfahrer, der etwas länger gewartet
hat, oder der Verkäufer an
der Kasse mit etwas mehr Geduld
als sonst. Wir werden ausgewählte
Helden veröffentlichen.
10 graz
www.grazer.at 24. MAI 2026
These: Grazer Klimapolitik
WAHL. Bis zum Jahr 2040 will Graz klimaneutral sein. Ein hehres
Ziel, das allerdings nur um viel Geld zu erreichen sein wird. Geld, das
die Stadt nicht hat. Der Klimaschutzplan stellt zudem lediglich eine
Absichtserklärung dar, da es keinerlei rechtliche Bindung oder Sank-
tionsmöglichkeiten bei Übertretungen gibt. Wie soll Klimapolitik in
Graz auf Gemeindeebene ernsthaft und nachhaltig funktionieren? TS
Thesen zur
Wahl
’26
✘
KPÖ
■ Klimaschutz ist für unsere
Stadt wichtig, weil er Menschen
schützt. Um abstrakte Ziele geht
es dabei überhaupt nicht. Auch wenn Maßnahmen
Geld kosten, geht es letztlich darum, dass
Kinder im Sommer auf sicheren, kühlen Plätzen
spielen können, ältere Menschen gut durch
Hitzetage kommen und alle in einer Stadt leben,
die atmet statt überhitzt, in der man sich gerne
aufhält.
■ Klimaschutz darf
kein Greenwashing und
keine reine Überschriftenpolitik
sein.
Klimapolitik funktioniert
Kurt Hohensinner nur dann nachhaltig,
wenn sie realistisch,
finanzierbar und mit Hausverstand umgesetzt
wird. Genau daran fehlt es in Graz derzeit oft.
Investitionen in Klimaschutz sind Ausdruck von
Fürsorge für Gesundheit und Lebensqualität. Sie
verhindern Schäden, die später viel teurer wären
– überflutete Keller, zerstörte Straßen, überlastete
Gesundheitssysteme. Auch thermische
Sanierungen sind ein Beitrag zum Klimaschutz,
der Energie spart und dadurch auch hohe Einsparungen
bei Heizkosten ermöglicht. Wohnungen
werden dadurch ebenso günstiger wie öffentliche
Gebäude.
Für uns ist klar: Umwelt- und Klimaschutz
brauchen Vernunft statt Symbolpolitik. Die
Stadt muss dort ansetzen, wo sie tatsächlich
etwas bewegen kann – mit konkreten
Maßnahmen statt ideologischen Debatten.
Dazu gehören der Ausbau von Fernwärme und
Fernkälte, nachhaltige Energiegewinnung,
Tiefengeothermie als Eckpfeiler der Dekarbonisierung
sowie eine PV-Offensive auf Dächern
Wenn man an die Preisentwicklung
bei Öl und
Gas denkt, sind auch
Investitionen wichtig, um
die Abhängigkeit davon
zu verringern – wie das
Energiewerk und die Geothermie.
Beim Klimaschutz
Elke Kahr
nicht zu handeln, wäre für Graz auf lange Sicht
die teuerste Option.
GETTY, STADT GRAZ/FISCHER
ÖVP
und versiegelten Flächen statt
auf Grünflächen.
Unser Zugang ist: Technologie statt Verbote,
Anreize statt Bevormundung und Lösungen
statt Symbolpolitik. Klimaschutz muss Ökologie,
Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit
verbinden. Nur dann wird er langfristig
glaubwürdig funktionieren.
die Grünen ■ „Greenwashing“
wäre
es, groß über Klimaschutz zu reden und nichts
umzusetzen. In Graz ist das Gegenteil passiert.
In den letzten fünf Jahren ist beim Klimaschutz
so viel weitergegangen wie noch nie. Noch nie
wurden so viele Bäume gepflanzt, Grünräume
geschaffen oder der öffentliche Verkehr so
massiv ausgebaut.
Und das kommt direkt bei den Menschen
an: Über 90.000 Grazer:innen nutzen das
geförderte Klimaticket. Dazu kommen neue
Straßenbahnen, Radwege, Entsiegelungen,
Photovoltaik-Offensiven und Investitionen
in erneuerbare Energie. Wir haben erstmals
Klimaschutz verbindlich in der Stadtentwicklung
verankert und den Klima-Pakt mit Bürger:innen
und Unternehmen geschlossen. Klimaschutz ist
mittlerweile auch ein
knallharter Standortfaktor.
Und ja, das kostet Geld.
Aber die viel höhere Judith Schwentner
Rechnung bekommen
wir, wenn wir nichts tun. Energieabhängigkeit,
Extremwetter, Hitze und schlechte Luft kosten
deutlich mehr.
■ Die Grazer Klimapolitik
ist weit mehr als
bloß „Greenwashing“.
Natürlich kostet der
Weg zur Klimaneutralität
Geld, doch Nichtstun
Doris Kampus wäre langfristig deutlich
teurer. Extremwetter,
Hitzebelastung, Schäden an Infrastruktur oder
steigende Energiekosten treffen Städte bereits
heute massiv. Investitionen in öffentlichen
Verkehr, Begrünung, erneuerbare Energie und
energieeffiziente Gebäude sind daher keine
Luxusprojekte, sondern notwendige Zukunftsinvestitionen.
Auch wenn der Klimaschutzplan
2040 keine unmittelbaren Sanktionen vorsieht,
schafft er klare politische Leitlinien und
Orientierung für Verwaltung, Unternehmen und
Bevölkerung. Viele erfolgreiche Veränderungen
beginnen genau mit solchen strategischen
SPÖ
Zielen. Entscheidend ist, dass
Projekte Schritt für Schritt
umgesetzt und transparent
kontrolliert werden. Gerade auf Gemeinde ebene
kann Klimapolitik besonders wirksam sein:
Städte gestalten Verkehr, Wohnbau, Energieversorgung
und öffentliche Räume direkt mit.
Graz hat damit die Chance, Lebensqualität,
Innovation und Klimaschutz miteinander zu
verbinden.
24. MAI 2026 www.grazer.at
graz 11
ist doch nur Greenwashing
FPÖ
■ Die FPÖ steht für eine Umweltpolitik,
die in erster Linie von Hausverstand
und Augenmaß geprägt
ist. Entsprechende Zielsetzungen in diesem Bereich,
die der wirtschaftlichen und verkehrstechnischen
Weiterentwicklung der Landeshauptstadt im Wege
stehen, sollten rasch evaluiert und gegebenenfalls
verworfen werden. Eine
■ Wie unlängst berichtet wurde,
musste ein lange als unverrückbar
geltendes Extremszenario,
Claudia Schönbacher den Klimawandel betreffend,
angepasst werden. Statt einer
max. Erderwärmung von 4,8 Grad bis zum Ende des
Jahrhunderts sind es nun max. 3,5 Grad. Aber auch nicht
teils fanatisch geführte Klimapolitik, die mittlerweile
nahezu religiöse Züge annimmt und vielfach auf
EU- sowie Bundesebene praktiziert wird, lehnen wir
Freiheitliche entschieden ab. Wenn es darum geht,
bestehende Grünflächen und Parks zu erhalten sowie
die Lebensqualität im urbanen Raum zu sichern,
braucht es effektive und sachbezogene Maßnahmen
– keine von grüner Klimaideologie geprägte Politik.
wirklich, denn eigentlich sind sich Experten einig, dass
es wahrscheinlich nicht mehr als 2,8 Grad sein könnten.
Warum „könnten“? Weil niemand in der Klimafrage
etwas mit Sicherheit sagen kann. Sicher ist jedoch, dass
seit Jahren eine Klimahysterie stattfindet, die unserer
Erde nicht hilft, sondern sie Milliarden an Euros kostet.
Es geht nur mehr um das CO2, aber kaum jemand spricht
Zweifellos wurden gerade in den
vergangenen Jahren von der weit
links stehenden, KPÖ-geführten
Stadtkoalition unter dem
Deckmantel des Klimaschutzes
Maßnahmen gesetzt, die einer
sachlichen Grundlage weitgehend
entbehren.
René Apfelknab
KFG
über Themen wie Artenschutz, Schutz
unserer Wälder oder unserer Meere. All
diese Dinge sind jedoch die vielen kleinen Zahnräder,
die am Ende des Tages das Klima beeinflussen. Will man
einen positiven Einfluss auf das Klima nehmen, gilt es
mit Vernunft im Sinne unserer Umwelt zu handeln und
nicht starren Fantasieplänen zu folgen.
NEOS
■ Klimapolitik funktioniert
nur dann, wenn sie messbar,
ehrlich und verbindlich ist. Genau dafür habe ich
in den letzten Jahren als Vorsitzender des Kontrollausschusses
gekämpft. Auf meine Initiative
hin wurden Empfehlungen des damaligen Stadtrechnungshofes
zum Klimaschutz erstmals für die
Stadtregierung verbindlich gemacht. Das war ein
wichtiger Schritt weg von leeren Ankündigungen
hin zu echter Kontrolle. Besonders sichtbar
wird der Stillstand in der Innenstadt. Seit Jahren
fordern wir eine Stadtallee – echte Bäume vom
Jakominiplatz über die Herrengasse bis hinauf
zum Hauptbahnhof. Doch statt mutiger Reformen
erleben wir weiterhin eine Trogerl-Baum-Symbol-Politik.
Graz braucht mehr Schatten,
mehr Aufenthaltsqualität und
eine Innenstadt, die auch an
heißen Sommertagen lebenswert
bleibt.
Philipp Pointner
Neuer Woolworth eröffnet
ERÖFFNUNGEN. Fellhof ist neu in der Innenstadt. In St. Peter kommt eine neue Woolworth-Filiale.
In Waltendorf wird die Physiotherapie ausgebaut. Und in Puntigam ist ein neuer Padel-Platz geplant.
Von Sabrina Naseradsky & Verena Leitold
redaktion@grazer.at
Flauschig wird es am Grazer
Hauptplatz. In der ehemaligen
Max-Mara-Filiale neben
Juwelier Weikhard eröffnet
Fellhof im Juni eine Filiale. Das
Salzburger Unternehmen bietet
seit mittlerweile 35 Jahren eine
breite Auswahl an hochwertigen
Naturprodukten aus Lammfell,
Kuhfell, Alpaka- und Merinowolle.
In der Filiale in Graz findet
man unter anderem Fellprodukte
wie Hausschuhe, Winterstiefel,
Hauben und Handschuhe,
aber auch Wohndeko und Interieur
aus Lamm- und Stierfell
sowie süße Kuscheltiere und
Leder-Accessoires.
Der Erfinder des Discounters
Woolworth, die erste Filiale
entstand 1879 in Amerika, setzt
seine Expansion in Graz weiter
fort. In der Plüddemanngasse
107a wurde am 21. Mai eine
neue Filiale der beliebten Kette
eröffnet. Die Kunden finden hier
alles von Kleidung über Deko bis
hin zu Lifestyle-Produkten. Es ist
nach dem Center West und dem
Shopping Nord bereits die dritte
Filiale in Graz.
Physio & Padel
Unweit entfernt baut Physio Waltendorf
gerade aus. Direkt gegenüber
vom bestehenden Standort
im kleinen Center in der Waltendorfer
Hauptstraße werden
die ehemaligen Räumlichkeiten
der Asia-Restaurants Laozi und
Mr. Bin umgebaut, um mehr Platz
zu schaffen. Noch im Juni soll die
Eröffnung stattfinden.
Und um Bewegung geht es
auch in der neuen Padelzone,
die im Juni in Puntigam eröffnet.
Nach dem Standort im Racket
Sport Center kommt ein zweiter
in der Alten Poststraße 376 ganz
Geschäfts
Börse
www.grazer.at
in der Nähe des Zentralfriedhofs.
Drei Double und ein Single Court
sind indoor geplant. Auch einen
Schlägerverleih wird es geben.
Fellhof eröffnet im Juni eine Filiale in Graz. Die Kunden finden hier Kuscheliges
aus Lammfell, Kuhfell, Alpaka- und Merinowolle.
DER GRAZER
12 graz
www.grazer.at 24. MAI 2026
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Nachfolger gesucht
Die Grazer Innenstadt hat einen
bekannten Unternehmer und geschätzten
Menschen verloren: Der
Betreiber des traditionsreichen „US
Army Shop“ in der Schönaugasse
ist wenige Wochen nach seinem
60. Geburtstag nach langer, schwerer
Krankheit an Krebs verstorben.
15 Jahre lang führte er das Kultgeschäft
mit großer Leidenschaft und
persönlichem Einsatz. Für viele
Stammkunden war der Shop weit
mehr als nur ein Geschäft – er war
Treffpunkt, Anlaufstelle und fester
Bestandteil der Grazer Innenstadt.
Besonders schwer trifft der Verlust
seine Ehefrau, die selbst seit mittlerweile
23 Jahren ein Handarbeitsgeschäft
in der Grazer Innenstadt
betreibt. Neben der persönlichen
Trauer steht sie nun vor enormen
organisatorischen und wirtschaftlichen
Herausforderungen. Während
sie ihr eigenes Geschäft weiterführen
muss, läuft derzeit gleichzeitig
der Abverkauf im US Army Shop
ihres verstorbenen Mannes. Die
laufenden Mietkosten und die Verantwortung
für beide Lokale sorgen
zusätzlich für großen Druck in einer
ohnehin belastenden Zeit. Deshalb
wird nun dringend ein Nachfolger
oder eine Nachfolgerin für das
Geschäftslokal in der Schönaugasse
gesucht. Gesucht wird jemand,
der Interesse hat, das Lokal weiterzuführen
und vielleicht sogar
die langjährige Geschichte des
beliebten Geschäfts fortzuschreiben.
Freunde, Stammkunden und
Wegbegleiter hoffen, dass sich rasch
eine Lösung findet – auch als Zeichen
der Wertschätzung für einen
Menschen, der über viele Jahre mit
seinem Geschäft das Stadtbild von
Graz mitgeprägt hat.
* * *
Karin Moser
Die schönen Mur-Plätze
Gerne baden sich jetzt die KPÖ und
die Grünen im Erfolg um die wunderschönen
Plätze an der Mur, die
sie vor der Entstehung vehement
bekämpft hatten. Man kann nun bei
der Fortsetzung dieser Regierung davon
ausgehen, dass weitere Freizeiteinrichtungen
für die Grazer Bevölkerung
keine Prioritäten genießen!
Bernd Matzenauer
* * *
Die Mur-Attraktivierung
Endlich einmal jemand, der den
Wert des Flusses mitten in der Stadt
auch für deren Bewohner erkennt
und die Kajakstrecke an der Mur
zum zentralen Punkt für Mensch
und Umwelt macht. Viele bunte
Boote stellen nicht nur einen optischen
Aufputz dar, sie verleiten zum
Zusehen, Flanieren und Verweilen,
also zum Nutzen des städtischen
Angebotes, wie Cafés, oder zu einer
Shoppingtour, sondern geben auch
eine Möglichkeit der sinnvollen,
sportlichen Betätigung in der Natur,
mitten in der Stadt, vor allem
für junge, aber auch ältere Menschen,
jeder kann mitmachen!
Keep on moving.
Bernhard Mandl
* * *
Stadt verschenkt das Geld
Für mich ist es noch immer unverständlich:
Gemeindewohnungen
sind für jene da, die sich am freien
Markt keinen Wohnraum leisten
können. Zum Glück ändern sich
Lebenssituationen, aber trotzdem
zahlt man bei Wohnen Graz immer
gleich viel, auch wenn man mehr
verdient. Das ist kein Einzelfall –
das heißt, die Stadt verschenkt Geld
an jene, die sich eigentlich eine höhere
Miete leisten könnten. Vor allem
jetzt, wo es überall kracht, wehren
sich die Verantwortlichen mit
dem Argument, es wäre zu aufwendig,
in regelmäßigen Abständen einen
Einkommensbescheid vorlegen
zu lassen.
Andreas Molnár
* * *
Minus kann kein Ziel sein
Sozialer Wohnbau muss möglich
sein in einer Stadt, trotzdem muss
man auch da drauf schauen, ob
sich Lebensumstände geändert haben.
Jedes Jahr ein mega Minus auf
Kosten der Steuerzahler einzufahren,
kann nicht das Ziel sein.
Doris Häusler
Jetzt App downloaden!
Kommende Woche
im
Lebensader Mur
■ Nach drei Jahren Großbaustelle
öffnen die Notschlafstellen
VinziNest und VinziSchutz
wieder ihre Türen. Mit welchen
Neuerungen die renovierten
Grazer Zufluchtsorte für Bedürftige
in die Zukunft starten, lesen
Sie bei uns!
Neue Flexity-Straßenbahn
■ Stadtrat Kurt Hohensinner
präsentiert einen Plan zur Weiterentwicklung
des innerstädtischen
Murufers. Welche neuen
Impulse für Sport, Freizeit und
Gastronomie die „Lebensader
Mur“ bringen soll, lesen Sie im
„Grazer24“!
VinziNest & VinziSchutz
■ Nach erfolgreichen Testläufen
rollt am 27. Mai die erste
neue „Flexity“-Straßenbahn in
den Grazer Linienbetrieb. Welche
Verbesserungen die moderne
Bim für die Fahrgäste bringt,
berichten wir nächste Woche!
STADT GRAZ/FISCHER, GETTY (2)
24. MAI 2026 www.grazer.at
graz 13
Stadtverschandelung
ARG. Wildes Plakatieren greift immer mehr um sich. Derzeit verschandeln
KJÖ-Zettel nicht nur das Stadtbild, sondern kosten auch noch Steuergeld.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Seit jeher werben Vereine
oder Fans für ihre Anliegen
mit Aufklebern, die
sie an allen möglichen Orten in
der Stadt anbringen. Neben der
Verschandelung öffentlichen
Guts entstehen dadurch auch
erhebliche Kosten, da mit Klebstoff
gearbeitet wird, der sich
kaum lösen lässt. In den letzten
Wochen haben vor allem „wilde
Plakate“ der Kommunistischen
Jugend KJÖ für Aufsehen
gesorgt, die besonders dreist in
Haltestellenhäuschen, an Telefonzellen
und Energiekästen
angebracht wurden.
Gemeinderätin Sabine Reininghaus
machte die Problematik
im Gemeinderat diese
Woche zum Thema und forderte
eine Ergänzung der Grazer
Ein Grazer Bürger hat in den letzten Tagen Dutzende solcher Fotos aufgenommen.
Politisch ist man mit einem Lösungsvorschlag aber abgeblitzt.
Förderrichtlinie. Vereine, die
ja meist von der öffentlichen
Hand gefördert werden, sollen
zur Einhaltung der Plakatierverordnung
verpflichtet wer
den, um dem Treiben Einhalt
zu gebieten. Dem Antrag wurde
jedoch die Dringlichkeit
von KPÖ, Grünen und SPÖ aberkannt.
KK
14
szene
Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Buchstabensuppe ist auch sehr
gut, aber wenn die jetzt ernsthaft
,ABC-Suppe‘ heißt, bin ich raus.“
Ö3-Moderator Philipp Hansa beim Eurovision Song
Contest 2026 in Wien
Ö3
www.grazer.at 24. MAI 2026
Mehr als ein Besucher
Spitzenkoch Tim
Raue ist nicht
nur zu Zeiten
der Rollin Pin
Convention in
Graz. Nach seiner
Hochzeit mit der
Grazerin Katharina
Raue kann man
ihm immer wieder
in der Stadt über
den Weg laufen.
NILS HASENAU
ZWEITE HEIMAT. Der Berliner Sternekoch Tim Raue hat mittlerweile auch in Graz Wurzeln geschlagen.
Wir haben mit ihm über Essen, die Stadt und seine Orte der Entspannung gesprochen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Was gibt es bei Ihnen zum
Essen?
Tim Raue: „Mein Tag
beginnt mit dem Lunch, sonntags
eigentlich einem Brunch,
das mache ich ein paar Mal im
Jahr zu Hause für meine Frau,
noch lieber gehen wir allerdings
essen und verbinden es eigentlich
jeden Sonntag mit einem
Ausflug in die Südsteiermark zu
unseren Freunden, den Tements
vom Weingut Tement. In deren
Magnothek lassen wir dann den
Wein in Bächen fließen und es
gibt dazu göttliches Cordon bleu,
grandiose Kasnudeln und für
mich zum Schluss alle Desserts!
Das ist mein perfektes Frühstück
an einem Sonntag in Graz.“
Graz ist ja mittlerweile Ihre zweite
Heimat geworden. Was lieben Sie
an Graz?
Raue: „Die Stadt hat eine Gelassenheit
und Ruhe, die ich in Berlin
nur am Stadtrand finden kann,
dazu kommt die Genussfreude
der Steirer, die dafür sorgt, dass
man sehr gut essen kann. Ich liebe
auch die Konditoreien und Eisdielen,
meine liebste ist die Confiserie
Eckhard, die mit dem Himbeer-Joghurt-Eis
eines der besten
Eise meines Lebens hat, davon
esse ich immer drei Kugeln!“
Sie haben einmal in einem Interview
gesagt, mit dem richtigen
Standort würden Sie ein Restaurant
in Graz eröffnen. Wie steht es
um die Standortsuche?
Raue: „Da muss ich falsch verstanden
worden sein, ich werde
definitiv keinen Betrieb in Graz
eröffnen oder hier arbeiten, man
kann mich am STANDL5 schmecken,
wenn man den Steirischen
Hotdog mit Jalapeños gepimpt
genießt!“
Graz verfügt seit heuer über drei
1-Sterne-Restaurants. Haben Sie
den Kollegen schon einen Besuch
abgestattet?
Raue: „Nein, wenn ich in Graz
bin, liegt mein Fokus nicht darauf,
in den besten Restaurants zu
essen, sondern an die Orte mit
Freunden zu gehen, an denen es
um Geselligkeit geht, das sind für
mich casual Restaurants mit sehr
guten Weinen auf der Karte, wie
das El Pescador, Der Steirer und
der Mohrenwirt.“
Sie sind heuer bei der Rollin Pin
Convention dabei. Was erwartet
die Besucher?
Raue: „Die Rolling Pin Convention
ist für die Gastronomie
einzigartig, in Graz genauso wie
in Düsseldorf, man trifft sich,
tauscht sich aus, lässt sich inspirieren,
nimmt den Vibe mit in
den eigenen Betrieb, findet neue
Produzenten, Geschmäcker und
Lösungen für Probleme, es sind
zwei Tage geballte Großartigkeit.“
Sie treten in zahlreichen TV-
Shows auf, haben mehrere Restaurants
und sind viel unterwegs.
Wie entspannen Sie sich?
Raue: „Wenn ich Zeit an Orten
verbringe, an denen es warm
und sonnig ist, die Menschen
herzlich sind und es guten Wein
gibt! Das kann auf den Malediven,
Mauritius, Singapur und in
Apulien sein, oder eben in Graz.“
Rollin Pin Convention
8. bis 9. Juni
Tim Raue tritt mit zahlreichen
Kollegen bei einem der wichtigsten
Treffen der Branche auf. Nach
der Madrid Fusión ist die Rollin
Pin Convention das zweitgrößte
Food-Symposium Europas.
Raue wird über seinen Weg vom
Koch zum Unternehmer und zur
starken Marke sprechen.
24. MAI 2026 www.grazer.at
szene graz 15
ANTONIA RENNER, LEUTGEB
Robert Krotzer
Der Gesundheitsstadtrat feiert
heute seinen 39. Geburtstag. Wir
wünschen alles Gute!
Erfolgreicher Tanzabend
GEBURTSTAGSKINDER
DER WOCHE
Happy Birthday!
Klaus Leutgeb
Am 30. Mai feiert der Top-Konzertveranstalter
seinen 56. Geburtstag.
Happy Birthday!
■ Am Mittwoch, dem 20. Mai, feierte der dreiteilige
Tanzabend „Modern Times“ in der Oper
Graz Premiere.
Die drei Choreografen Katarzyna Koziel ska,
Anne Jung und Giovanni Insaudo beschäftigen
sich dabei aus verschiedenen Blickwinkeln
mit der Schnelllebigkeit unserer Zeit und setzen
ihr die Kraft der Entschleunigung entgegen. Im
Mittelpunkt des Abends steht der Rhythmus des
Lebens.
Das Ballettensemble der Oper Graz sorgte mit
seiner Leistung erneut für große Begeisterung
beim Publikum und in der Kritik.
Auch die drei Choreografien überzeugten in
Kombination mit den Kostümen von Elisabeth
Perteneder und Silke Fischer sowie dem Licht
von Martin Schwarz auf allen Ebenen.
Landeshauptmann Mario Kunasek (Mitte) und Verteidigungsministerin
Klaudia Tanner (2. v. r.) beim AuftaktLAND STMK
Die Tänzer des Ballettensembles der Oper Graz: Kirsty
Clarke, Fabio Agnello und Isabel Edwards ANDREAS ETTER
Habt Acht in der Messe Graz
■ Am 21. und 22. Mai ging das Militärmusik-Festival
2026 in der Grazer Stadthalle über die Bühne.
„Es freut mich sehr, dass das beliebte Militärmusikfestival
nach 18 Jahren wieder in der Steiermark
stattfindet“, so Landeshauptmann Mario Kunasek
im Rahmen der Eröffnung. Mit dabei waren unter
anderen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner,
der steirische Militärkommandant Brigadier
Heinz Zöllner, der Präsident des Österreichischen
Blasmusikverbandes Erich Riegler, Bildungsdirektorin
Elisabeth Meixner, Präsident des Gemeindebundes
Erwin Dirnberger, Landesrätin
Claudia Holzer, Nationalrat Kurt Egger, Tanzprofi
Willi Gabalier, Opus-Mastermind Ewald Pfleger,
Austropop-Legende Christian Kolonovits sowie
Alle Achtung-Frontman Christian Stani.
Christoph Schlagenhaufen mit
Madalina Bellariu Ion MARCONCINI
Das Red-Carpet-
Debüt in Cannes
■ Der Grazer Schauspieler
Christoph Schlagenhaufen
marschiert zurzeit bei den
Internationalen Filmfestspielen
in Cannes über den
roten Teppich. Er hat eine
Rolle im Action-Thriller „The
Train“, in welchem er einen
Auftragskiller spielt. Außerdem
mit dabei sind Regisseur
und Autor Boris Volodarsky,
Produzent und Schauspieler
Dennis Dewall und in der
weiblichen Hauptrolle Madalina
Bellariu Ion.
Silvesterkonzert für Graz
■ Das Haus Styriarte verabschiedet das Jahr
2026 heuer erstmals mit zwei Silvesterkonzerten
unter dem Titel „Graz im Dreivierteltakt“.
Im Stefaniensaal wird die junge, international
bekannte britische Dirigentin Alma Deutscher
gemeinsam mit dem Grazer Orchester Recreation
für eine festliche Atmosphäre und einen
würdigen Jahresabschluss sorgen.
Im Repertoire stehen Deutschers eigene
Werke sowie bekannte Walzer von Johann
Strauss bis Richard Strauss. Außerdem liegt
ein besonderer Fokus auf dem Grazer Komponisten
Robert Stolz, ergänzt durch Werke von
Florence Price.
Geplant ist, dass das Silvesterkonzert kein
einmaliges Erlebnis bleibt, sondern bei positiver
Resonanz jährlich wiederkehrt. Karten sind
ab sofort im Styriarte-Kartenbüro erhältlich.
Alma Deutscher dirigiert das Silvesterkonzert. Die Vorstellungen
finden am 31. Dezember um 16 und 19 Uhr statt.
APA FOTOSERVICE / LUDWIG SCHEDL
„Judas – ein Mensch“ feiert am
31. Mai Graz-Premiere. DANIELA FEISTL
Musicalpremiere
in Graz
■ Das Rockmusical „Judas –
ein Mensch“ feiert am 31. Mai
in der Pfarre St. Johann Graz-
Premiere. „Es geht im die Passionsgeschichte
und die Zerrissenheit
des Judas. Religion
wird hier auch mit einem Augenzwinkern
betrachtet“, wie
die Macher verraten. „der Grazer“
verlost zweimal zwei Tickets
für das Musical. Einfach
E-Mail an gewinnspiel@grazer.
at schicken und bei der Premiere
mit dabei sein.
16 szene
www.grazer.at 24. MAI 2026
Spielzeit 2026/27
Thi Ba (l.) und Robert Nguyen servieren
Streetfood auf Haubenniveau. LIHOTZKY
Neues Separee
im Vina eröffnet
■ Das schönste Restaurant der
Welt und die älteste Haubenköchin
der Welt – Robert Nguyens
Vina bietet viele Superlative.
Nun hat sich der der umtriebige
Gastronom wieder
etwas Neues einfallen lassen:
Am 28. Mai eröffnet „Vina Fine
Dine“ mit 20 Sitzplätzen seine
Pforten. Geboten wird vietnamesisches
Streetfood auf Haubenniveau.
Die Gäste erwartet
sowohl ein À-la-carte-Angebot
wie auch ein Sechs-Gänge-Degustationsmenü.
Anna-Sophia Güther und Andrea Vilter
(v. l.) bei der Präsentation LEX KARELLY
KULTUR. Am 19. Mai
wurde im Schauspielhaus
Graz die Spielzeit
2026/27 präsentiert.
Erfreuliche Zahlen, Kanonerweiterung
und politische
Fragestellungen:
Intendantin Andrea Vilter
präsentierte diese Woche gemeinsam
mit Chefdramaturgin
Anna-Sophia Güther die neue
Saison des Schauspielhauses
Graz und zog zugleich Bilanz
über die laufende Spielzeit. Mit
bislang 53.118 Gästen bis Ende
April verzeichnete das Haus die
erfolgreichste Saison seit Beginn
von Vilters Intendanz. Auch die
Auslastung stieg um fünf Prozentpunkte
auf 75 Prozent.
Spielzeitfarbe Pink
Insgesamt stehen in den
drei Spielstätten des Hauses,
Schauspielhaus, Schauraum
und Konsole, 17 Premieren
auf dem Programm, darunter
drei Uraufführungen sowie
sechs deutschsprachige beziehungsweise
österreichische
Erstaufführungen.
Inhaltlich setzt das Haus
weiterhin auf die Erweiterung
des Kanons und einen Fokus
auf gesellschaftspolitische
Fragestellungen.
Eröffnet wird die neue Spielzeit
am 25. September mit einer
Adaption von Bertha von
Suttners Roman „Die Waffen
nieder!“.
Einen Tag später folgt im
Schauraum die Uraufführung
von „ФielföلkaŠtát (äh, vielvölkastaat,
oder was?)“ – eine
Koproduktion mit dem Schauspielhaus
Wien und dem Katona
József Theater Budapest.
In der Konsole wird das Premieren-Triple
mit Ingeborg
Bachmanns „Undine geht“
vervollständigt.
LS
Summer Open-Air-Festival in Kalsdorf
■ Kalsdorf schreit förmlich nach
Sommer: Von 19. bis 21. Juni findet
die erste Edition eines Summer
Open-Air-Festivals direkt in Kalsdorf
statt. „Kalsdorf Calling 2026“
verbindet Live-Bands am Tag mit
Techno- und elektronischer Musik
bis in die Morgenstunden und
schafft dabei eine Atmosphäre, die
sich von entspannten Sommernachmittagen
in ein energiegeladenes
Nachtleben verwandelt. Organisiert
wird das Event von „Purer
Ernst“ und „SeniorenKlub Events“
aus Graz. Für Campingmöglichkeiten
und Stellplätze ist direkt am
Festivalgelände gesorgt, sodass
Besucher das gesamte Festivalwochenende
genießen können. Zu
hören sind unter anderem Kobrakasino,
Fellowsoph & Edi Flaneur,
Air Rapide und Polsprung. Die DJs
Haze, Falabella, Kamila, Parasol,
Martin Freudentanz und Optix
Tribe legen auf und sorgen für ein
unvergessliches Wochenende.
Das Festival findet von 19. bis 21. Juni in Kalsdorf bei Graz statt und
verbindet Live-Bands am Tag mit Techno- und elektronischer Musik.
GETTY
Spende an Gewaltschutz für Frauen
Christian Scambor, Michaela Gosch,
Katharina Fischer-Weitzer, Birgit
Penker und Marina Sorgo (v. l.) LUEF
■ Zum 25-jährigen Bestehen im
Clubjahr 2025/26 setzte sich der
„Inner Wheel Club Graz“ das Ziel,
25.000 Euro für den Gewaltschutz
von Frauen zu spenden. Nach Besuchen
bei Grazer Vereinen konnten
insgesamt 25.060 Euro gesammelt
werden. „Das Geld kommt
gewaltbetroffenen Frauen und Familien
zugute. Außerdem wurden
der Fokus und die Sensibilität für
das Thema erhöht“, erklärt Katharina
Fischer-Weitzer, Präsidentin
Inner Wheel Club Graz.
24. MAI 2026 www.grazer.at szene
17
„Grazer“ Schlemmer-Pass:
Fünfmal genießen
und dabei sparen
5-mal
Schlemmen
um
€ 45,-
KULINARIK. Mit dem
„Grazer“ Schlemmer-
Pass für 45 Euro fünfmal
gutes Essen genießen
und dabei knapp
50 Prozent sparen.
Fünfmal schlemmen und
dabei sparen – viele kennen
ihn wahrscheinlich noch:
den „Grazer“-Frühstücks-Pass.
Heuer kommt er in neuer Form
zurück, und diesmal kommen
nicht nur Frühstücks tiger auf
ihre Kosten. Wer gerne gut
isst und Kulinarik genießt, hat
dieses Jahr mit dem „Grazer“-
Schlemmer-Pass die Möglichkeit,
dreimal zu frühstücken
und zweimal tagsüber zu essen.
In fünf teilnehmenden
Lokalen in Graz und Umgebung
können kulinarische
Highlights getestet und ein
angenehmes Ambiente ge-
Coffeeshop Barista’s
nossen werden. Besonders attraktiv:
Dabei lassen sich knapp
50 Prozent sparen.
Der Pass kostet 45 Euro und
ermöglicht unterschiedliche
kulinarische Angebote in fünf
verschiedenen Lokalen. Der
Gesamtwert des Passes beträgt
87,40 Euro, was einer Ersparnis
von etwa 42,40 Euro entspricht.
Fünfmal genießen
Im Angebot enthalten sind
ein Flann- oder Veggie-Burger
inklusive Pommes im Flann
Flann O’Brien
Novapark
Flugzeughotel
O’Brien sowie ein italienischer
Klassiker inklusive Suppe oder
Salat plus einen Espresso bei
Ristorante Paradiso.
Für Frühstücksfans ist natürlich
ebenfalls gesorgt: Der Pass
beinhaltet einen Gutschein für
eine Bagel-Frühstücks-Combo
bei Barista’s Kalsdorf, das reichhaltige
Frühstücksbuffet im Novapark
Flugzeughotel und ein
Frühstück im Wert von 13 Euro
beim Café Restaurant Leo. Ob alleine,
zu zweit oder mit der ganzen
Familie – mit dem Pass ist
Ristorante Paradiso
eine entspannte Zeit voller Genuss
vorprogrammiert.
Verkauf
Der Verkauf des „Grazer“-
Schlemmer-Passes läuft ab sofort.
Erhältlich ist er in den
Grazer ’sFachl-Filialen in der
Herrengasse, im Murpark und
im Citypark sowie in allen
oeticket-Verkaufsstellen. Die
Stückzahl ist limitiert, daher
empfiehlt sich ein rascher Kauf.
Schnell sein, fünfmal schlemmen
und dabei sparen!
Café Restaurant Leo
Ein Pass,
fünfmal
schlemmen:
Der „Grazer“-
Schlemmer-
Pass ist ab
sofort an
verschiedenen
Verkaufsstellen
in Graz erhältlich.
GETTY, BEREITGESTELLT (5)
eco
Sabrina Naseradsky
18
sabrina.naseradsky@grazer.at
www.grazer.at 24. MAI 2016
Wir brauchen auch in Zukunft starke
Universitäten, damit wir als Standort
und als Gesellschaft wachsen können.“
Landesrat Willibald Ehrenhöfer zu den geplanten
Kürzungen an den heimischen Universitäten LUNGHAMMER
KK
Willibald Ehrenhöfer, Andrea Ravai,
Johannes Tratz und Roland Hirtenfelder
Stadt trifft
Wörthersee
■ Zu einem ganz besonderen
Netzwerkabend lud Andrea
Ravai gemeinsam mit Finanzexperten
und Lebensgefährten
Johannes Tratz in ihre gleichnamige
Boutique. Präsentiert
wurde eine Kooperation zwischen
Boutique Ravai und dem
Hotel Werzers. Hoteldirektor
Roland Hirtenfelder hob dabei
die Bedeutung der neuen
Koralmbahn hervor. Landesrat
Willbald Ehrenhöfer betonte,
wie sehr die Regionen mit der
neuen Verbindung zusammengewachsen
sind.
Eco Kalender
W I R T S C H A F T
EcoTermin
sabrina.naseradsky@grazer.at
■ 27. Mai: Lange Nacht
der Jungen
Wirtschaft
Ein Comeback
feiert
am 27. Mai
die Lange
Nacht Sky Bar
der Jungen
Wirtschaft in der Sky Bar
am Schlossberg. Die Gäste
erwartet ein Abend voller
Networking Insights von Entscheidungsträgern
aus der
Wirtschaft und die Auszeichnung
zum Grazer Jungunternehmer
des Jahres. Organisiert
wird der Abend von der
Jungen Wirtschaft Graz unter
Achim Wippel.
KK
TOP. Der Grazer Technologiekonzern Andritz investiert in diesem Jahr noch
acht Millionen Euro in die Revitalisierung seines alten Werksgeländes.
Fast jeder Grazer kennt den
mitten im Andritzer Zentrum
gelegenen Technologiekonzern
Andritz. Die ehemalige
Maschinenfabrik Andritz
wurde 1852 von dem aus Ungarn
stammenden Eisenwarenhändler
Josef Körösi als kleine Eisengießerei
gegründet. Daraus hat
sich in den letzten Jahrhunderten
ein Weltkonzern mit 7,9 Milliarden
Euro (Bilanz 2025) und knapp
30.000 Mitarbeitern entwickelt.
Investition
Nun gibt das Unternehmen ein
klares Bekenntnis zum Standort
ab: Ein Teil des historischen
Werksgeländes, das zwischen
1852 und 1872 errichtet wurde,
wird einer Revitalisierung unterzogen.
„Ja, es ist das Ursprungsgelände,
das nun saniert wird,“
erklärt Bernhard Pesenhofer,
HR Business Partner Manufacturing
& Facility Management,
der für das Projekt zuständig ist.
Das Unternehmen hat die Gebäude
als erhaltenswert erachtet
und nimmt nun acht
Millionen Euro für
die Sanierung in die
Hand. Ein kleiner
Teil, etwa das Gebäude,
in dem die
Firma Rauscher angesiedelt
war, wird
zwar abgerissen, der
Rest wird aber revitalisiert.
„In Phase eins wird das
Turmgebäude kernsa niert und
ein Lift eingebaut“, erklärt der
Projektleiter. Durch den Abriss
des alten Gebäudes ist es zudem
möglich, einen großzügigen
Freibereich zu schaffen und die
Einfahrt sowie den Kreuzungsbereich
nach hinten zu verlegen.
In den sanierten Gebäuden
entstehen so 107 neue Plätze für
die Mitarbeiter, die aus anderen
Standorten zurück nach Andritz
siedeln werden. „Wir sehen das
So wird das
historische
Werksgelände
nach
der Revitalisierung
aussehen.
Es wurden
mehr
Grünflächen
geschaffen
und
E-Ladestationen
installiert.
ANDRITZ (2)
Millioneninvestition
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Bernhard Pesenhofer
auch als Aufwertung für den gesamten
Bezirk. Und es ist eine
Investition, die so nicht alltäglich
ist“, weiß Pesenhofer.
Am neuen Freigelände werden
Grünflächen geschaffen
sowie Parkplätze
und E-Ladestationen
für Auto und Rad errichtet.
Die Mitarbeiter
können ihre
E-Bikes sogar gratis laden.
Der Strom dafür
wird aus der neuen
Photovoltaikanlage kommen,
die im Zuge der Revitalisierung
gemeinsam mit einem Fernwärmeanschluss
errichtet wird.
In Zukunft sind zudem weitere
Revitalisierungen geplant.
„Für die ehemaligen Werkswohnungn
gibt es viele Ideen, aber
zunächst wollen wir dieses Projekt
abschließen“, verrät Pesenhofer.
Die Revitalisierung soll bis
zum Herbst 2027 abgeschlossen
sein.
24. MAI 2016 www.grazer.at
eco 19
➜
TEURER
GETTY (2)
Bücher +5,5 %
Schlechte Nachrichten für Leseratten:
Bücher sind im Jahresvergleich um
5,5 Prozent teurer geworden.
Saatgut –12,8 %
Gute Nachrichten für Bauern, Saatgut
ist im Jahresvergleich um 12,8 Prozent
günstiger geworden.
BILLIGER
➜
W I R T S C H A F T
EcoNews
sabrina.naseradsky@grazer.at
Erfolgreiche AMS
Business Tour 2026
■ Eine positive Bilanz kann
das AMS zu seiner Business
Tour 2026 ziehen. Im Zeitraum
vom 13. April bis zum 15. Mai
konnte man 2305 Betriebskontakte
verzeichnen. 1889 davon
persönlich. Das Service für
Unternehmen (SfU) im AMS
Steiermark konnte die Betriebskontakte
im Vergleich zum Vorjahr
von 2246 auf 2305 steigern.
„Der persönliche Austausch
wirkt – und stärkt den regionalen
Arbeitsmarkt nachhaltig“,
betont AMS-Landesgeschäftsführer
Karl-Heinz Snobe.
Roman Kirchmayer, Heidi Jirku, Gabi
Lechner und Helmut Röck (v. l.) FISCHER
Forschungsraum
für Kinder
■ Um Kinder früh für Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaft
und Technik zu begeistern, wurde
heute auf Initiative der Metalltechnischen
Industrie der WKO Steiermark
an der BAfEP Graz die erste
Grazer Spürnasenecke eröffnet.
Der kindgerechte Forschungsraum
bietet über 80 Experimente
und soll Kinder bereits früh an
MINT-Themen heranführen. Besonders
für Mädchen öffnen sich
dadurch neue Perspektiven.
Erholung zum Sparpreis
■ Wer sich nach einer Auszeit
sehnt, hat auch dieses Jahr mit
dem „Grazer“ Bade-Pass die
Möglichkeit, Erholung in fünf
der schönsten Thermen Österreichs
zu genießen und dabei
auch noch ordentlich zu sparen.
Um 75 Euro ermöglicht der
Bade-Pass den Tageseintritt in
fünf beliebte Thermen des Landes,
ganz ohne lange Anreise.
Der Gesamtwert des Passes
beträgt rund 170 Euro, was einer
Ersparnis von etwa 95 Euro
5-mal
Therme
um
€ 75,–
entspricht. Im Angebot enthalten
ist jeweils ein Tageseintritt
in die Parktherme Bad Radkersburg,
die Aqualux Therme
Fohnsdorf, die AVITA Therme
und Resort Bad Tatzmannsdorf,
die Therme Nova Köflach und
die Therme der Ruhe in Bad
Gleichenberg. Die Pässe sind
bei den Öticket-Verkaufsstellen
bereits ausverkauft. Bei ’s Fachl
und der Citypark-Information
gibt es noch vereinzelte Pässe.
Schnell sein lohnt sich.
Mit dem „Grazer“ Bade-Pass für 75 Euro kann man fünfmal eine angenehme
Auszeit in den wunderschönsten Thermen Österreichs genießen.GETTY
Neuer Leiter
Corporate Banking
■ Mit 1. Juni 2026 übernimmt
Mario Korditsch die Leitung
des Corporate Bankings der Steiermärkischen
Sparkasse. „Mit
Mario Korditsch übernimmt
eine erfahrene und zugleich
dynamische Führungspersönlichkeit
mit vielseitiger Karriere
im Kommerzkundengeschäft
die Leitung des Corporate Bankings.
Er ist fachlich hervorragend
aufgestellt, kennt unser
Unternehmen seit vielen Jahren“,
so Vorstand Oliver Kröpfl.
Mario Korditsch, Katrin Pair und
Oliver Kröpfl (v. l.) MARGIT KUNDIGRABER
Lukas Walter (l.) übernimmt die
Leitung von Helmut List.DORIS SPORER/AVL
Führungswechsel
bei AVL
■ Stolze 47 Jahre: So lange
stand Helmut List an der Spitze
des von seinem Vater Hans List
gegründeten Mobilitäts-Technologieunternehmens
AVL.
Nun gibt einer der wichtigsten
heimischen Wirtschaftslenker
die operative Führung ab und
übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat.
Ende Mai übernimmt
Lukas Walter den Vorsitz der
Geschäftsführung. Walter war
bisher als COO bei AVL tätig.
Das Unicorn Startup & Innovation Lab stand bei re:think media ganz im
Zeichen der Medien. Junge Medienschaffende gaben Einblick in ihre Arbeit.DER
Ein Tag für die Medien
■ Das Unicorn Startup & Innovation
Lab war vergangene
Woche gut gefüllt, als das neue
Medienevent re:think media
nach drei Jahren in Wien heuer
zum ersten Mal in Graz Station
machte. Die Veranstaltung
mit dem Ziel, den heimischen
Medienstandort zu stärken und
den journalistischen Nachwuchs
sowie Medienmacher
des Landes zu fördern, stand in
diesem Jahr unter dem Motto
„Tech meets Creativity“. Junge
Medienschaffende sprachen dabei
über die Herausforderungen
gerade beim Berufseinstieg und
welche Chancen bzw. Gefahren
sie in der Künstlichen Intelligenz
sehen. Ebenfalls im Fokus
stand die Frage, wie man gerade
im Lokaljournalismus junge
Menschen abholen kann. Junge
Start-ups erzählten zudem über
ihren Schritt, neue Medienprodukte
auf den Markt zu bringen,
und darüber, wie wichtig es ist,
auch Medien neu zu denken.
20 eco
www.grazer.at 24. MAI 2026
Bauwirtschaft unter Druck
ALARMSTUFE ROT. Zu einem Baugipfel kamen diese Woche in der WKO Steiermark Sozialpartner und
Politik zusammen, um Auswege aus der prekären Lage für die heimische Bauwirtschaft zu finden.
Michael Stvarnik, Christian Supper, Wohnbaulandesrätin Simone Schmiedtbauer,
Josef Muchitsch und Stefan Lipp (v. l.) trafen sich zum Baugipfel. FISCHER
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Besonders die Zukunft der
Fördertöpfe und die Rahmenbedingungen
bereiten
der Bauwirtschaft Kopfzerbrechen.
Hier wird Klarheit für die
Zukunft gefordert. Denn eine
aktuelle Online-Befragung des
Instituts für Wirtschafts- und
Standortentwicklung (IWS) zeigt
ein besorgniserregendes Bild: Ein
großer Teil der Betriebe rechnet
mit sinkenden Auftragsbeständen
und erzwungenem Personalabbau.
Zudem geht die Zahl der
Lehrlinge kontinuierlich zurück.
Ein Problem in Bezug auf den
ohnehin eklatanten Fachkräftemangel.
Besorgte Stimmen
Bau-Landesinnungsmeister
Michael Stvarnik fordert: „Die
Zeichen stehen auf Sturm. Wir
brauchen Planbarkeit, leichtere
Finanzierungen, mehr Anreize
im Geschoßwohnbau und für Eigenheime.“
Bau-Holz-Gewerkschaft-Chef
Josef Muchitsch stößt ins selbe
Horn: „Ein Personalabbau von
minus 30 Prozent tut wirklich
weh. Jetzt geht es darum, Budgets
und Wohnbaufördermittel
bestmöglich zu sichern.“
Wohnbaulandesrätin Simone
Schmiedtbauer berichtet: „Viele
steirische Maßnahmen zeigen,
wie nicht zuletzt die sehr hohen
Förderzahlen belegen, bereits
Wirkung. Unser Ziel bleibt klar:
leistbaren Wohnraum sichern,
Investitionen fördern und wieder
mehr Arbeitsplätze und Wertschöpfung
in die Steiermark
bringen.“
Rätsel-Lösung vom 17.5.2026
R J B F S
H O F B A U E R P L A T Z
S I N U S A I E A
V E L O F O O D D U E N N
N O T A R E H E R E N
B L O N D R A N P E
E P A N I K F A R N
U R L U L A Z A R U S
G A U N A M E K I T
G E N U G T U U N G N A
U R N E A S E O P E R
B E A U W C S
Lösung:
R E R O J E
T O T E M U M CENTER
L E N Z A A R E WEST
A L A S C H O N Lösung:
N E U H A R T CENTER WEST
Sudoku-Lösung
vom 24.5.2026
1 2 8 5 4 9 3 7 6
6 5 9 7 3 8 1 2 4
3 4 7 2 6 1 5 9 8
2 7 3 4 8 5 9 6 1
9 8 1 3 7 6 2 4 5
5 6 4 1 9 2 8 3 7
4 1 5 9 2 7 6 8 3
8 3 2 6 5 4 7 1 9
7 9 6 8 1 3 4 5 2
24. MAI 2026 www.grazer.at
graz 21
22
viva
graz
www.grazer.at 24. MAI 2026
Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
22
Tatsächlich sind in diesen Zeiten
Kunst und Kultur wichtiger denn je.“
Schauspielhaus-Graz-Intendantin Andrea
Vilter über die Herausforderungen aufgrund der Sparmaßnahmen
im Kunst- und Kulturbereich JOHANNA LAMPRECHT
Zwischen Altstadt und Stadtentwicklung
Graz mit dem
Sepp Kurzmann, Mihaela Geltner,
Karin Röber und Karl Solderer KK
Herzenszeilen im
Odilieninstitut
■ Die Aktion „Herzenszeilen“
war vor kurzem im Odilieninstitut
in Graz zu Besuch. Karl
Solderer trug dabei frei eine
Auswahl seiner Gedichte vor.
Musikalisch wurde der Nachmittag
von Sepp Kurzmann
begleitet. Im Rahmen der Aktion
wird ein musikalischer und
lyrischer Nachmittag in steirischen
Pflegeeinrichtungen gestaltet.
Ziel ist es, Abwechslung
in das Leben der Bewohner zu
bringen.
Petra Birchbauer, Christian Kladiva
und Leo Payr (v. l.)MERKUR VERSICHERUNG
13.000 Euro für
Kinder gesammelt
■ Die Mitarbeitenden der Merkur
Versicherung haben bei einem
internen Charity-IT-Flohmarkt
13.333 Euro für Kinder
und Jugendliche gesammelt. Das
Geld geht an „Rettet das Kind
Steiermark“ und sein Projekt
Kids@home. Dieses begleitet
Kinder und Jugendliche im Alter
von fünf bis 15, die fremduntergebracht
sind und in Wohneinrichtungen
betreut werden. Ziel
ist es, den Kindern einen sicheren
Lebensraum zu ermöglichen.
Rad erkunden
GrazGuide Sieghild Oberwinkler (kleines Bild) erkundet gemeinsam mit den Teilnehmern die steirische Landeshauptstadt
auf zwei Rädern. Ab 7. Juni gehen die geführten Radtouren in die zweite Saison. BEREITGESTELLT (2)
AKTIV. Graz lässt sich nicht nur zu Fuß entdecken. Seit dem Vorjahr bieten
die GrazGuides geführte Radtouren durch die Landeshauptstadt an.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Viele Grazer kennen ihre
Stadt – oder glauben zumindest,
sie zu kennen.
Denn bei Stadtführungen entdecken
nicht nur Touristen neue
Seiten der steirischen Landeshauptstadt.
Auch Einwohner
sind oft überrascht, welche Details
sich mitten in Graz verbergen.
Die GrazGuides bieten gemeinsam
mit GrazTourismus
heuer bereits die zweite Saison
geführter Radtouren an. Dabei
wird Graz nicht zu Fuß oder mit
dem Bus, sondern mit dem Rad
erkundet. „Wir wollten einerseits
das charmante Altstadtfeeling
und andererseits das urbane,
moderne Leben im Westen
von Graz vermitteln“, so Graz
Guide Sieghild Oberwinkler.
Gerade mit dem Fahrrad gelinge
das besonders gut: „Links
der Mur sind wir touristisch bereits
sehr gut aufgestellt. Den
Westen wollten wir daher stärker
einbinden, und durch die
neuen Radrouten hat sich das
hervorragend ergeben“, sagt
Oberwinkler.
Obwohl Stadtführungen häufig
mit Touristen assoziiert werden,
nahmen im Vorjahr viele
Grazer an den Touren teil und
lernten ihre Stadt von einer anderen
Seite kennen. „An vielen
Dingen fährt man im Alltag einfach
vorbei. Vom Rad aus hat
man eine neue Perspektive“, so
die Fremdenführerin. Besonders
in Erinnerung bleiben laut
Oberwinkler oft die kleinen Details.
„Viele sind beispielsweise
völlig beeindruckt von der Tatsache,
dass es mitten in Graz landwirtschaftlich
genutzte Flächen
gibt. Aber auch Reininghaus und
der Hofbauerplatz faszinieren.
Oft sind es aber nicht die großen
Dinge, sondern viele kleine Details,
die man im Alltag noch nie
wahrgenommen hat – etwa eine
neue Perspektive auf die Herz-
Jesu-Kirche“, ergänzt sie.
Bald geht’s los
Ab 7. Juni wird Graz wieder jeden
Sonntag mit dem Rad erkundet.
Räder können bei der Radstation
Bicycle am Hauptbahnhof
ausgeborgt werden – dort befinden
sich auch Start und Ziel
der Tour. Die rund dreistündige
Strecke führt durch unterschiedliche
Stadtteile und verbindet
bekannte Sehenswürdigkeiten
mit weniger bekannten Orten
und neuen Entwicklungen der
Stadt. Zwischendurch gibt es
mehrere Stopps sowie eine Labestation
im Café Fotter.
24. MAI 2026 www.grazer.at
graz viva 23
➜
IN
GETTY (2)
Flip-Flops
Flip-Flops sind dieses Jahr ein wichtiger
Bestandteil eines jeden Sommerlooks
– absolut zeitlos und simpel.
Blühendes Münzkabinett
■ Jede Blume erzählt eine
Geschichte – sogar auf Münzen
und Geldscheinen. Genau
diesem Detail widmet sich die
neue Ausstellung „Die blühende
Sprache des Geldes“ im Münzkabinett.
Die Schau ist Teil des
Bloom-Jahresschwerpunkts des
Universalmuseums Joanneum
und verbindet Natur, Kunst und
die Geldgeschichte.
Von 22. Mai bis 31. Oktober
zeigt die Ausstellung florale Motive
auf Münzen und Banknoten
aus aller Welt und entschlüsselt
die Botschaften hinter Rosen,
Edelweiß, Chry santhemen oder
Hibiskusblüten. Das Münzkabinett
veranschaulicht dabei, wie
Geld nicht nur Zahlungsmittel,
sondern auch Ausdruck von
Macht, Tradition, Schönheit
und nationaler Identität wurde.
„Blumenbilder auf Münzen
transportieren eine Fülle von
Botschaften“, so Karl Peitler,
Chefkurator der Münzensammlung.
Eröffnung
In der Ausstellung sind rund
240 Münzen und Banknoten
aus aller Welt zu sehen. Ergänzt
wird das heurige Münzkabinett
auch durch Kunstwerke
des Künstlers Ryts Monet,
der sich in seinen Arbeiten mit
Geld, Symbolen und deren Bedeutung
auseinandersetzt. Begleitend
zur Ausstellung finden
regelmäßig Führungen und
Themenrundgänge statt, die
Eröffnung des Münzkabinetts
erfolgte am Donnerstag.
Karl Peitler, Leiter des Münzkabinetts und Kurator der Ausstellung, Künstler
Ryts Monet und Marc Philipp Wahl, Co-Kurator (v. l.) UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM/J.J. KUCEK
Espandrilles
Espandrilles müssen auf ihr Sommer-
Comeback noch warten und anderen
Schuhtrends Raum geben.
OUT
➜
Die diesjährigen Schmetterlings-Eltern erhielten am 20. Mai von Biologe
Frank Weihmann eine Einschulung zur Betreuung der Raupen. NATURSCHUTZBUND
Start der Raupenaufzucht
■ Am 19. April berichteten wir
über das Artenschutzprojekt des
Naturschutzbundes Steiermark
zur Wiederansiedelung des
Wiener Nachtpfauenauges. Für
das Projekt wurden „Schmetterlings-Eltern“
gesucht, die die
Aufzucht von Schmetterlingsraupen
übernehmen und diese
bis zur Verpuppung betreuen.
Insgesamt bewarben sich dieses
Jahr 110 Menschen, 25 davon
wurden anhand der Teilnahmevoraussetzungen
ausgewählt.
Übergabe
Am 20. Mai fand die Übergabe
der Raupen statt. Projektleiter
Frank Weihmann, Biologe
beim Naturschutzbund Steiermark,
erklärte die verschiedenen
Entwicklungsstadien
der Tiere, die Handhabung der
Aerarien sowie die Betreuung
der Raupen. Gemeinsam mit
Regionalstellenleiterin Andrea
Pavlovec-Meixner übergab
er den Schmetterlings-Eltern
die Aerarien und die Raupen.
Anfang September werden die
Puppen gemeinsam mit einem
kurzen Erfahrungsbericht zur
Überwinterung zum Naturschutzbund
zurückgebracht.
Im Vorjahr wurden rund 200
verpuppte Raupen retourniert.
Daraus schlüpften zahlreiche
Falter, von denen wiederum
Eier für die Nachzucht gewonnen
werden konnten. „Den
Schmetterlings-Eltern stehen
wir natürlich mit Rat und Tat
zur Seite, und wir bedanken uns
schon jetzt für ihren Einsatz!“,
betonen Weihmann und Pavlovec-Meixner.
24 viva
www.grazer.at 24. MAI 2026
Einmal rund um die
Der Leopoldsteinersee lässt sich von Wanderern von Land und Wasser aus erkunden.
STEIERMARK_TOURISMUS_MICHAEL_WEBERBERGER
Stani arbeitet in
Loipersdorf
■ Einen Tag lang tauschte Alle
Achtung-Sänger Christian
Stani sein Bühnenoutfit gegen
die Dienstkleidung der Therme
Loipersdorf. Die Aktion war
Teil eines Wetteinsatzes, den
er nun einlöste. Egal ob Gäste
begrüßen, als Bademeister für
Ordnung sorgen oder in der
Kinderanimation aushelfen:
Stani war überall dort vor Ort,
wo er gerade gebraucht wurde.
Der Sänger zeigte sich am Ende
der Aktion beeindruckt von
den Leistungen der Thermenmitarbeiter.
Philip Borckenstein (l.) mit „Bademeister“
Christian Stani THERME LOIPERSDORF
Susanne Haubenhofer (Erlebnisregion Graz), Thomas Brandner (Innoprojekt), Sylvia
Loi dolt (Erlebnisregion Graz), Michael Schunko (Erlebnisregion Graz, v. l.) REGION GRAZ/SCHIFFER
Vollmund ist zurück
■ Das beliebte und äußerst erfolgreiche
Kulinarikformat Vollmund
geht heuer in seine dritte
Auflage. Auf die Gäste warten
in diesem Jahr neue Locations,
neue steirische Top-Köche und
ein exklusives Rahmenprogramm.
Die Kulinarikfans erwartet
ein Fünf-Gänge-Menü
inklusive Weinbegleitung. Erstmals
wird Vollmund auch auf
internationalem Boden stattfinden.
Am 27. Mai gastieren
Johann Lafer und Christof Widakovich
in Hamburg. Bei der
Mühle in Kalsdorf gastiert man
am 29. und 30. Juli. Klassisch
wird es bei „Kammer Musik Festival
trifft Vollmund“ am 29. Juli
bei einer Konzertwanderung am
Schöckl. Weihnachtlich wird es
am 24. November, wenn Vollmund
mit der Advent-Bim durch
Graz fährt. Bei den Tickets heißt
es schnell sein, denn die Termine
sind heiß begehrt. Und einige
sind bereits im Vorfeld ausverkauft
gewesen.
24. MAI 2026 www.grazer.at viva
25
Seen gehen
NASS. Die steirischen
Seen eignen sich nicht
nur zum Baden. Gerade
im Frühling laden sie
zum Spazieren und
Wandern ein.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Der Grüne See ist mit Sicherheit
einer der bekanntesten
Seen der Steiermark
und besticht mit seiner
einzigartigen Farbe. Man würde
daher am liebsten reinspringen.
Aber genau das ist hier verboten,
denn erlaubt ist nur Anschauen
und Verweilen am Ufer.
Naturschauspiel
In Erzberg-Leoben kann man
bei einem ebenen Rundgang den
Leo poldsteinersee entdecken.
Ein Bootsverleih bietet zudem
die Möglichkeit, einen Ausflug
auf den See zu machen. Im Sommer
empfiehlt sich zudem ein
Sprung ins kühle Nass.
Das Murtal lockt mit Seentouren
unter anderem rund um den
Scheibelsee, den Winterleitensee,
den Ingeringsee oder den
Tubaysee. Die Seen sind Orte der
Stille und Erholung, die auf jeden
Fall entdeckt werden sollten.
In Murau warten die Wasserwelten
auf die Wanderer. So kann
man bei den Touren 40 verschiedene
Seen erwandern, darunter
der Schattensee und der Etrachsee.
Ebenfalls eine Wanderung
wert ist das Alm-See-Plateau in
Turrach. Die Drei-Seen-Wanderung
ist die perfekte Tour, um
die Schönheit der Natur zu genießen.
Auch die Zwieflerseen
bieten ein beeindruckendes Panorama
– perfekt für Naturliebhaber
und solche, die es noch
werden wollen.
26
mobil
Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Gefühlt habe ich noch nie ein
Sparpaket erlebt, das einmal
die Autofahrer verschont hat.“
Peter Jagersberger, Obmann des steir. Fahrzeughandels,
über die Dauerbelastung der Autofahrer GEOPHO
www.grazer.at 24. MAI 2026
Aufwind für Branche:
Die neue Regelung für Hebammen
tritt mit 4. Juni in Kraft. GETTY
Erleichterung
für Hebammen
■ Die beruflichen Autofahrten
von Hebammen sind künftig
von Parkgebühren befreit.
Die neue Regelung tritt am
4. Juni in Kraft und umfasst die
gesamte berufliche Tätigkeit.
Hebammen werden damit
Ärzten und ambulanten Pflegediensten
gleichgestellt und
erhalten eine offizielle Tafel
mit der Aufschrift „Hebamme
im Dienst“ samt Amtssiegel.
Die geehrten Unternehmer nach der feierlichen Urkundenverleihung auf Schloss Vasoldsberg
KLAUS MORGENSTERN
Sicher in den Urlaub
TRANSPORT. Damit die Reise mit dem Fahrrad stressfrei gelingt, gibt der
ÖAMTC wichtige Tipps zu Beladung, Vorschriften und Spritverbrauch.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Wer das eigene Fahrrad
mit dem Auto in den
Urlaub mitnimmt, sollte
unbedingt auf die Sicherheit
achten. Laut ÖAMTC-Techniker
Dominik Darnhofer müssen
dafür alle Beladungs- und Belastungsgrenzen
von Fahrzeug und
Träger strikt eingehalten werden.
Zudem empfiehlt der Club
für längere Reisen eine Diebstahlsicherung.
Sicher im Urlaub
Beim Transport am Heck haben
Kennzeichen und Beleuchtung
stets komplett sichtbar zu bleiben
– falls sie verdeckt werden,
ist eine rote Kennzeichentafel
nötig. Die Ladung darf dabei
niemals über die Breite inklusive
Außenspiegel hinausragen. Ein
Dachträger verändert wiederum
den Fahrzeugschwerpunkt,
was das Fahrverhalten bei Seitenwind
und in Kurven stark
beeinflusst. Schwere E-Bikes
überschreiten zudem oft die zulässige
Dachlast.
Vor der Fahrt sollten lose Teile
wie Akkus entfernt und der feste
Ein kurzer Kontrollcheck
vor der Abfahrt
und bei den Pausen
verhindert böse
Überraschungen.
ÖAMTC/RALPH WAGNER
Sitz sollte bei Pausen kontrolliert
werden. Da der Transport den
Spritverbrauch erhöht, gilt: Am
sparsamsten ist der Kupplungsträger,
während Dachträger den
Treibstoffverbrauch massiv steigern.
Wer ins Ausland fährt, sollte
zudem die dortigen Vorschriften
genau beachten. Gut gesichert
reist es sich entspannter.
24. MAI 2026 www.grazer.at
mobil graz 27
GETTY (2)
... in Graz
Eine enorme Blitzer-Dichte
im Vergleich mit dem doppelt
so großen Düsseldorf.
ANZAHL DER RADARKÄSTEN
FIX INSTALLIERT
25 : 27
... in Düsseldorf
Die Rheinmetropole hat
620.000 Einwohner, aber
nahezu gleich viele Blitzer.
Kfz-Verkäufe steigen wieder
WIRTSCHAFT. Jährlicher
Branchentag auf
Schloss Vasoldsberg im
Zeichen von Aufwind,
Innovationen und großen
Jubiläen.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Der jährliche und traditionelle
Branchentag, der
„Tag der steirischen Kfz-
Wirtschaft“ auf Schloss Vasoldsberg,
startete mit einer spürbar
positiven Meldung für die vielen
heimischen Kfz-Betriebe: Die
vorliegenden Verkaufszahlen für
den Zeitraum Jänner bis April bescheren
der Steiermark ein Plus
von rund 15 Prozent. „Insgesamt
ist es eine gute Nachricht, dass
sich dieser Post-Corona-bedingte
Rückstau offensichtlich langsam,
aber sicher auflöst“, freut sich
Peter Jagersberger, Obmann
des steirischen Fahrzeughandels.
Besonders bei Fahrzeugen
mit Hybrid-Antrieb verzeichnen
die steirischen Autohäuser derzeit
laut den aktuellen Daten die
stärksten Zugewinne.
Digitaler Helfer
Der Mangel an Fachkräften
bleibt die größte Hürde für die
heimischen Werkstätten. Genau
hier setzt nun jedoch die digitale
Revolution an. Präsentiert
wurde das intelligente KI-System
namens LISA, das den Betrieben
unter die Arme greifen soll. Die
smarte Sprachassistentin übernimmt
im Autohaus vollautomatisch
die Terminvergabe – rund
um die Uhr, selbst am Sonntagabend.
So werden die Mitarbeiter
im Betrieb massiv entlastet
und können sich ganz auf das
Kerngeschäft in der Werkstatt
konzentrieren. In der Diskussion
wurde zudem betont, wie
wichtig die eigene Nachwuchsarbeit
ist, um dem Personalmangel
langfristig zu begegnen.
Betriebe sollten daher verstärkt
in die Ausbildung von Lehrlingen
investieren, um den Bedarf
an qualifizierten Fachkräften
für die Zukunft eigenständig zu
sichern. Ein emotionaler Höhepunkt
der Veranstaltung war
die Ehrung zahlreicher Betriebe.
Diese wurden für ihr 25- bis über
100-jähriges erfolgreiches Bestehen
feierlich gewürdigt, denn sie
sichern oft schon in dritter oder
vierter Generation als verlässliche
Arbeitgeber die regionale
Mobilität. Wirtschaftskammer-
Vizepräsidentin Gabi Lechner
hob in ihrer Ansprache die enorme
Bedeutung dieses gewachsenen
steirischen Netzwerks für
den Wirtschaftsstandort hervor.
Vor allem der gelebte Servicegedanke
und der Zusammenhalt
innerhalb der Branche seien in
herausfordernden Zeiten der
Schlüssel, um als Unternehmer
langfristig erfolgreich zu bleiben.
28
sport
graz
www.grazer.at 24. 17. MAI 2026
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
28
In Semriach geht
es um Padel-Titel
■ Die Favoriten bei den Padel-
Nachwuchs-Meisterschaften
in Semriach kommen aus der
Steiermark. Im PadelPark stehen
die Finali in den Klassen
U14, U16 und U18 auf dem Programm.
In der U16 und U18 treten
die Brüder Constantin und
Sebastian Bernecker aus Graz
gemeinsam an, ihre größten Herausforderer
kommen mit Theo
Zmugg und Nico Walter aus
dem eigenen Bundesland. Dazu
kommt mit Mathis Korsatko in
der U14 ein fünfter Steirer, der
mit Partner Gabriel Wilfling an
Nummer 2 gesetzt ist. „Die Steiermark
hat aktuell in Österreich
die besten Nachwuchsspieler“,
freut sich der steirische Verbandspräsident
Gernot Prattes.
Da hätte ich zum Beispiel
einen Hödl von Sturm Graz
noch mitgenommen.“
Andreas Herzog fehlt ein U21-Spieler in Ralf
Rangnicks Kader für die Fußball-WM. GEPA
Die Bären schließen
jetzt die letzte Lücke
Die Styrian Bears aus der zweiten Football-Liga werden ab Sommer neue Nachwuchs-Teams etablieren. LUKAS HEHER
Zwei der Favoriten: Theo Zmugg
(l.), Sebastian Bernecker RAIMUND HEIGL
FOOTBALL. Nach dem
Abenteuer AFL vor drei
Jahren stellen sich die
Styrian Bears neu auf.
Ab Sommer kann der
Nachwuchs auch Tackle
Football spielen.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Die Kampfmannschaft dominiert
die zweite Liga
im American Football.
Fünf Spiele, fünf Siege, bevor es
am Samstag auf dem Verbandsplatz
in der Herrgottwiesgasse im
großen Hit Erster gegen Zweiter
gegen die Mödling Rangers geht.
Da brennen die Bears auf die
Revanche für die Niederlage im
Vorjahrsfinale, der sogenannte
„Silver Bowl“.
Aber egal, wie die Saison ausgeht:
Der nächste Schritt ist der
„Lückenschluss“ im Nachwuchs.
Ab Sommer will man auch eine
Tackle-Nachwuchsmannschaft
aufbauen. „Das fehlt noch und
ist notwendig, um den Verein
breiter aufzustellen“, sagt Stefan
Göttfried, der Obmann der Styrian
Bears.
Nach einer Saison in der Austrian
Football League (AFL), der
höchsten heimischen Spielklasse,
hat man einen Schritt zurück
in die Division I gemacht – um in
Zukunft zwei Schritte vorwärts zu
machen. „Da haben wir gemerkt,
dass wir was verändern müssen,
um den Verein weiterzuentwickeln“,
sagt Göttfried.
2024 hat man mit dem Aufbau
des Flag-Football-Nachwuchs
in U9, U11 und U13 begonnen,
2025 spielt man mit der Jugend
im Liga-Betrieb. „Vom einen aufs
andere Jahr sind 50 Kids dazugekommen“,
sagt Göttfried. Football
zieht also; dass die Flag-Variante
2028 in Los Angeles olympisch
ist, tut das Übrige. „Das merken
wir am Zulauf schon“, sagt Göttfried.
Übrigens entdecken auch
immer mehr Mädchen den Sport
für sich.
Facelift
Bislang konnten die Kids, die
mit 14, 15 Jahren vom Flag- zum
Tackle-Football wechseln wollten,
das nicht im Bears-Nachwuchs
machen. „In Zukunft kann
man dann bei uns seine gesamte
Laufbahn absolvieren“, sagt Göttfried.
Und zwar in beiden Varianten,
denn eine Flag-Football-
Kampfmannschaft, die in der
Division II engagiert ist, haben
die Bären auch.
Um noch mehr Kinder und
Jugendliche für den Sport zu begeistern,
hat man auch dem Logo
ein Facelift verpasst. Auf dem
Helm prangt jetzt ein blauer Bär;
das Maskottchen, das bei Heimspielen
zum Anfeuern motiviert,
trägt den Namen „Herbärt“. Der
Nachwuchs, das hat man bei den
Bears erkannt, sichert die Zukunft
des Vereins. Immer wieder
beginnen auch Erwachsene mit
Football. „Wir haben 22-Jährige,
die nach einem Try-out weitermachen
und es auch in die
Kampfmannschaft schaffen“, erzählt
Göttfried.
Und eine Rückkehr in die Austrian
Football League? „Damit
beschäftigen wir uns zu diesem
Zeitpunkt nicht, weil wir uns
voll auf die nächsten Spiele und
die Play-offs konzentrieren“, sagt
Göttfried. Und da kommen am
Samstag die zweitplatzierten
Rangers nach Graz. „Das wird
sicher eine ausgeglichene und
spannende Partie“, glaubt Göttfried.
„Weil die Liga insgesamt
eng beisammen ist.“
24. MAI 2026 www.grazer.at
sport graz 29
OHA!➜
GEPA (2)
Schopp wieder in Hartberg
Markus Schopp ist zum dritten Mal
Trainer des TSV Hartberg und wird
auch Technischer Direktor.
Misolic verpasst Rasensaison
Tennis-Profi Filip Misolic wird nach
seiner Fußverletzung auch die Saison
auf Rasen auslassen müssen.
OJE!
➜
Die Trainerin bleibt an Bord
BASKETBALL. Von der Übergangs- zur Dauerlösung: Theresa Petricevic wird die Damen von UBI
Graz als Headcoach in die neue Saison führen – mit dem altbekannten Ziel der Meisterschaft.
Aus der Einspringerin ist die
Chef-Trainerin geworden.
In der Schlussphase der
abgelaufenen Damen-Basketball-
Superliga hat Theresa Petricevic
UBI Graz übernommen, nachdem
man sich zuvor von zwei
Trainern getrennt hatte. Nun hat
der Verein um Obmann Sebastian
Eger-Mraulak Petricevic das
Vertrauen ausgesprochen und sie
für ein Jahr in dieser Position bestätigt.
„Das freut mich sehr“, sagt
Petricevic. Im Gegenzug wird sie
die U19 nicht mehr betreuen können
und sich voll auf die Superliga-Mannschaft
konzentrieren,
und auch ihre zahlreichen ande-
ren Organisationsaufgaben werden
anders verteilt.
Aktuell ist Petricevic voll mit
der Kaderplanung für die neue
Saison beschäftigt. „Wir führen
Gespräche mit Spielerinnen, den
Stamm wollen wir unbedingt halten“,
sagt sie. Sportdirektorin Edvina
Tankic sondiert unterdessen
den Markt im Ausland. Denn das
Ziel bleibt gleicht: Der Titel soll
nach Graz geholt werden. Um den
werden ab Herbst heuer wieder
acht Mannschaften spielen, Linz
kommt aus Liga zwei dazu. „Und
sehr wahrscheinlich werden wir
auch wieder international in der
WABA2 spielen.“ KM
Theresa Petricevic bleibt Headcoach bei den Damen von UBI Graz.
GEPA
580 Kilometer in Laibach
■ Zum neunten Mal nahmen
Studierende, Angehörige und
Absolventen des Grazer FH-Studiengangs
Physiotherapie am
„Wings for Life“ World Run teil.
Elf absolvierten den Charity-Lauf
mit der App, 23 Studierende und
zwei Lehrende stellten sich beim
Flagship-Event in Ljubljana an
die Startlinie und versuchten,
so lange wie möglich vor dem
Catcher Car zu bleiben. Die FH-
Lehrenden Klemens Moser und
Maria Kleinhappl organisierten
die Fahrt in Sloweniens Hauptstadt.
„Es ist toll, dass sich unsere
Studierenden so engagieren und
Solidarität mit Leuten zeigen,
denen es nicht so gut geht“, sagt
Kleinhappl. Insgesamt erlief die
Truppe der FH Joanneum 580
Kilometer, was eine Spende von
1420 Euro ergibt. Auch nächstes
Jahr wollen die angehenden Physiotherapeuten
wieder für jene
laufen, die es nicht können.
Die Truppe der Physiotherapie-Studierenden der FH Joanneum beim
Wings For Life World Run in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana KK
30 grazer sonntag
www.grazer.at 24. MAI 2026
SO ISST GRAZ
Der Schanzlwirt präsentiert ...
... Steves
Rindsrouladen
Stefan „Steve“ Bauer ist
Küchenchef beim Schanzlwirt. KK (2)
Klassische heimische Küche kombiniert
mit modernem Flair bietet der
Schanzl wirt beim LKH. Wirt Christian
Schrempf serviert mit Küchenchef Stefan
Bauer zahlreiche regionale Schmankerln.
Eine genauere
Anleitung zum präsentierten
Rezept
gibt es auf Instagram
unter
@grazergastro.
LEO
Zutaten:
5 Schnitzel à 160 g
Rinderschale (Butterfly-Schnitt),
250 g Speck in Streifen,
4 Essiggurken in Streifen, 6 EL Senf, Salz,
Pfeffer, Thymian, Majoran, 500 ml Rotwein,
1 l Rindsuppe, 2 gelbe und 2 orange
Karotten, ¼ Knollensellerie, 1 Zwiebel,
3 Knoblauchzehen, 2 EL Tomatenmark,
1 EL Maizena
Zubereitung:
Den Ofen auf 140 °C vorheizen. Die
Schnitzel zwischen Frischhaltefolie
klopfen, beidseitig mit Salz, Pfeffer,
Thymian und Majoran würzen und mit
je 1 EL Senf einstreichen. Speck- und
Gurkenstreifen auf dem unteren Drittel
verteilen, fest einrollen, Seiten einklappen
und mit Küchengarn abbinden. In
einem Bräter von allen Seiten scharf anbraten,
dann in eine Auflaufform legen.
Im selben Bräter Zwiebel, Knoblauch,
Karotten und Sellerie kräftig anbraten.
Restlichen Senf und Tomatenmark einrühren,
mit Rotwein ablöschen und
vollständig einkochen lassen. Mit Rindsuppe
aufgießen, kurz aufkochen und
über die Rouladen gießen. Abgedeckt
1,5 Stunden im Ofen schmoren. Die
Sauce anschließend aufkochen und
mit in Wasser angerührtem Maizena
binden. Anschließend mit Butterpüree
servieren. Mahlzeit!
GRAZWORTRÄTSEL
neuer Höhepunkt
in
der Grazer
Skyline
den Gottesdienst
haltender
Geistlicher
KFZ-
Kennz.
für
Leoben
Mime und
Kabarettist
aus Graz
(2 Wörter)
"tanzendes
Paar über
d. Dächern
von Graz"
Zeichen für
Strontium
"Leider
Gottes!"
Schmuck
am Kopf
Teil eines
Dramas
Lösung:
SUDOKU
zentraler
Grazer Park
mit Gedenkcharakter
4
Platzdeckchen
zwei mal
zwei
6
im
Internet
das Nichtwissen
Normungsinstitut
Abk. f. "ehrenamtlich"
Zeichen für
Machzahl
Andenstrauch
Initialen
Mandelas †
frz. für
"Bogen"
Stilistik
Reitervolk
unter Attila
Hippie
Waffe einer
Katze
7
größte
Insel der
Marianen
Heiland
5
"stramm
sitzend"
beim
Bikini
chem.
Zeichen
für Seaborgium
chines.
"Vasen-
Dynastie"
1368-1644
1
Abk. für
"Mister"
Domäne für
Trinidad
und Tobago
das da
1 2 3 4 5 6 7
1 7
5 9 8 2
3 6 1 5 9
2 7 4 8 6 1
3 6 2
5 6 3
1 2 7 6
8 2 5
6
972
längster
Strom
der Erde
chem.
Zeichen
für
Nickel
Jede
Ziffer darf
in jeder
Reihe in
jedem
Quadrat
nur
einmal
vorkommen.
Bleistift
spitzen,
los geht’s.
Viel Spaß!
symptomlos
Teil des
Harnoncourt-Parks
Schwitzstube
medizin.
für "Leber"
das Meer
betreffend
Abk. für
"Lehrgang"
Schanktisch
Holzeinschlag
Dreifingerfaultier
"Gliederreißen"
Freudenruf
Platzierung
vergangen,
zurückliegend
Mur-Überführung
Bergweide
abgeteilter
Raum im
Theater
Luft- und
Raumfahrtbehörde
der USA
in dem
engl. für
"Held"
Abk. für
"Markus"
Stange,
Stock,
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Spezies
trocken,
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3
24. MAI 2026 www.grazer.at
grazer sonntag 31
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 24. MAI
Badminton Austria Open
Die schnellste Ballsportart der
Welt macht wieder Station in
Graz: Von Donnerstag bis Sonntag
gehen im Raiffeisen Sportpark
die „Badminton Austria
Open“ über die Bühne. Erwartet
werden internationale Topspieler
sowie unzählige heimische
Athleten. Heute stehen um 9 Uhr
das Halbfinale und um 15 Uhr das
Finale auf dem Programm. Der
Eintritt ist frei!
Storytelling Festival in Graz
„Graz träumt“ lautet das diesjährige
Motto des beliebten Storytelling
Festivals – eine Einladung,
Träume zu erkunden, zu teilen
und die eigene Geschichte aktiv
zu gestalten. Am Grazer Mariahilferplatz
entsteht heute ein
öffentlicher Raum für Visionen
und Fantasie: Mit der interaktiven
Kunstinstallation GRAZ TRÄUMT
haben Besucher die Möglichkeit,
eine interaktive Traumlandschaft
zu erleben.
Besonderer Fine-Dining-Abend
Kulinarik trifft Kunst der Pâtisserie:
Mit „BIJA – Dessert Inspired
Dining Experience“ lädt Spitzen-
Pâtissière Jaimy Reisinger heute
zu einem außergewöhnlichen
Fine-Dining-Abend ins Van den
Berg Gewürzhaus. Serviert wird
ein sechsgängiges Menü, das
mit kreativen Techniken aus der
Pâtisserie spielt. Begleitet von
Musik, Licht und abgestimmten
Aromen entsteht dabei ein
kulinarisches Gesamterlebnis für
alle Sinne.
Rosenführung in Eggenberg
Blühende Rosen stehen heute bei
KULINARIK:
Van den Berg
Gewürzhaus
Spitzen-Pâtissière Jaimy Reisinger veranstaltet heute ein Pop-up, in
dem einzigartige Desserts im Mittelpunkt des Abends stehen. PIXELCOMA, GETTY
den Eggenberger Rosenführungen
im Mittelpunkt: Im Schlosspark
vom Schloss Eggenberg
erfahren Besucher Wissenswertes
über Geschichte, Kultur und
Besonderheiten der Rose. Der
Rundgang führt unter anderem
durch den berühmten Eggenberger
Rosenhügel mit hunderten
Rosenarten. Die beiden Führungen
starten um 9 und um 11 Uhr.
BLOOM 2026 in Graz
Mit BLOOM widmen sich das
Universalmuseum Joanneum und
das Kunsthaus Graz der kulturellen,
wissenschaftlichen und
gesellschaftlichen Bedeutung
der Blume. An diesem Wochenende
warten auf die Besucher
die neu eröffneten Ausstellungen
„Die blühende Sprache des
Geldes“ im Münzkabinett und
„Durch die Blume – Geschichten
vom Schenken“ im Schloss
Eggenberg.
Floßfahrten auf der Mur
Um 10 Uhr und um 17 Uhr starten
heute am Stadtstrand die öffentlichen
Floßfahrten. Besucher können
auf der Mur ein einmaliges
Abenteuer mit den Floßfahrten
der Flößerei Graz erleben und die
entspannte Atmosphäre auf dem
Wasser genießen. Gemeinsam
mit Freunden oder der Familie
wird Graz aus einer ganz neuen
Perspektive erlebt. Die Kosten
belaufen sich auf 22 Euro pro
Person.
Kein Sonntag ohne Techno
Techno-Fans aufgepasst:
„Kein Sonntag ohne
Techno“ verwandelt die
Schlossbergbühne Kasematten
und den Dom
im Berg heute wieder
in eine große Day-&-
Night-Rave-
Location.
Los geht es
WOHIN AM SONNTAG
bereits um 15 Uhr unter freiem
Himmel in den Kasematten,
abends wird im Dom im Berg
weitergefeiert. Die Tickets sind
online erhältlich.
Ebbe und Flut im FRida & freD
Ein poetisches Theatererlebnis
für die Kleinsten erwartet
Familien heute im Grazer Kindermuseum
FRida & freD: Mit „Ebbe
und Flut – Der Mond trinkt eine
Tasse Tee“ bringt Künstlerin
Cordula Nossek eine ruhige,
fantasievolle Inszenierung rund
um Mond, Meer und Zeit auf die
Bühne. Das Stück richtet sich an
Kinder ab zwei Jahren und lädt
mit sanften Bildern, Klängen und
Bewegungen zum Staunen ein.
Gespielt wird ab 16 Uhr.
Ein kulinarischer Rundgang
Ein gemütlicher Spaziergang mit
appetitlichen Zwischenstopps
findet heute ab 10.45 Uhr statt.
Gäste erwartet nicht nur eine
große Menge an inter essanten
Informationen übers Kochen,
sondern auch eine Auffahrt auf
den Schlossberg sowie mehrere
kulinarische Stationen und Gerichte
zum Genießen. Die Teilnahme
kostet 105 Euro pro Person.
Kasperl in der Zauberschule
Im Orpheum Graz ist heute der
Kasperl in der Zauberschule zu
Besuch. Bereits um 11 Uhr haben
Kinder die tolle
Möglichkeit, den
Kasperl auf seinem
spannenden und
magischen Abenteuer zu
begleiten.
Tickets gibt
es ab 9 Euro.