2026_VR_Bank_Jobbörse
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JOBBÖRSE
2026
SONDERVERÖFFENTLICHUNG
ZUR 21.JOB-BÖRSE DER VR BANK HEILBRONN SCHWÄBISCH HALLEG
Am 9. Mai 2026
von 10.00 bis 15.00 Uhr auf den
Kocherwiesen in SHA-Steinbach
ÜBERZEUGENDER
AUFTRITT
Über 90 Aussteller
präsentieren sich auf
derJob-Börse.
Seite2
BERUFE IM PORTRÄT
Produktion, Handwerk,
Einzelhandel: Azubis
stellen ihren Arbeitsalltag
vor.
ab Seite3
DAS RICHTIGE OUTFIT
Tippseiner Expertin: So wählt man
die passende Kleidung für das
Vorstellungsgesprächoder den
Messebesuch.
Seite 12
2 21.JOB-BÖRSE DERVRBANKHEILBRONN SCHWÄBISCH HALL EG
Vielfältige Chancen
direktvor der Haustür
Messe Zahlreiche Unternehmen sind aufder Suche nach neuen Auszubildenden.
Die VR Bank Job-BörsebringtSchüler undBetriebe zusammen.
Berufswahl kann
ganz schön herausfordernd
sein–besonders
dann,
wenn noch unklar ist, wohin
der eigene Wegführen soll.
Allein in Deutschlandgibtes
laut Bundesinstitut für Berufsbildung
(BIBB) über 300
anerkannte Ausbildungsberufe
inIndustrie, Handwerk,
Landwirtschaft, Hauswirtschaft
und freien Berufen.
Hinzu kommen weitere, rein
schulische Ausbildungen.Die
Auswahl ist dementsprechend
groß –und wird sogar
noch größer, wenn man die
diversen dualen Studiengänge
mit einrechnet. Das Studiensystem,
das Theorie und
Praxis miteinander vereint,
ist weiter auf Erfolgskurs: Mit
über 1800 Studiengängen und
immer mehr angebotenen
Plätzen erfreut sich das duale
Studium immer größerer
Beliebtheit.
Nicht weit weggehen
Wie kann man hier also den
Überblick behalten und das
Richtigefür sich finden? Orientierung
bietet dieJob-Börse
der VRBank Heilbronn
Schwäbisch Hall am Samstag,
9. Mai, von10bis 15 Uhr. Dort
präsentieren sich über 90
Aussteller aus allen Branchen
und Bereichen und stehen
vor allem Schülerinnen und
Schülern mit Rat und Einblicken
in verschiedene Berufsfelder
zur Seite.
„UnsereRegion hatvielzu
bieten:innovative Unternehmen,
hochwertige Ausbildungsplätzeund
starke Perspektiven
für die Zukunft.
Doch nicht immer ist Jugendlichen
bewusst, welche vielfältigen
Chancen direkt vor
ihrer Haustürliegen. DieJob-
Börse macht genaudas sichtbar“,
erklärt Eberhard Spies,
Vorstandsvorsitzender der
VR Bank Heilbronn Schwäbisch
Hall. Betriebe präsentieren
sich, zeigen ihre Unternehmenskultur
und eröffnen
Einblicke in Entwicklungsmöglichkeiten.
„Sowird
deutlich: Man muss nicht
weit weggehen, um eine erfüllende
berufliche Zukunft
zu finden –die besten Chancen
liegen oft in der eigenen
Region.“
Die beliebte Berufswahlmesse
auf den Kocherwiesen
findet in diesem Jahr bereits
zum 21. Mal statt. Das zeigt:
Das Interesse der Jugendlichen
an heimischen Unternehmen
ist ebenso ungebremst
wie der Wille der
Aussteller, geeignete, junge
Mitarbeiter zu finden und sie
für sich und dieangebotenen
Ausbildungsberufezubegeistern.
Manche Lehre, die vor
21 Jahren auf der Liste stand,
gibt es heute nicht mehr.Andersherum
sind inden vergangenen
zwei Jahrzehnten
EberhardSpies, Vorstandsvorsitzenderder VR Bank Heilbronn
Schwäbisch Hall, weiß,wie wichtigeine gute Berufsorientierung
ist.
Foto:VRBank Heilbronn Schwäbisch Hall
auchzahlreiche neue Ausbildungsberufe
hinzugekommen.
„Die Arbeitswelt verändert
sich rasant –Digitalisierung,
neueTechnologien und
veränderteErwartungen formen
die Berufe von morgen.
Für junge Menschen wird es
immer wichtiger, nicht nur
fachliches Know-how, sondern
auch digitale Kompetenzen,
Flexibilität undTeamfähigkeit
mitzubringen“, weiß
EberhardSpies. Die Job-Börse
biete genau den Rahmen,
um diese neuen Anforderungen
greifbar zumachen: Unternehmen
zeigen, welche
Skills heute und künftig gefragt
sind, und Jugendliche
erhalten Orientierung in einer
zunehmend komplexen
Berufswelt. „So wirddie Messe
zu einem echtenZukunftskompass
–für Jugendliche,
Unternehmen und unsere gesamte
Region“, ist sich der
Vorstandsvorsitzendesicher.
Man muss
nicht weit
weggehen, um
eine erfüllende,
berufliche Zukunft
zu finden.
Eltern als Begleiter
Dabei hat ernicht nur Schülerinnen
und Schüler im
Blick: Die Job-Börse spreche
gezielt dieganze Familie,insbesondere
die Eltern an.
Denn sie sind ein entscheidender
Begleiter auf dem
Wegzum Beruf. „Sie kennen
ihreKinder,ihreStärken,und
manchmal auch ihre Unsicherheiten.
Gerade ineiner
Zeit, inder die Möglichkeiten
sovielfältig sind, brauchen
Jugendliche Menschen
an ihrer Seite, die ihnen zuhören
und sie unterstützen.
Die Job-Börse bietet daher
nicht nur Jugendlichen, sondern
auch Eltern wertvolle
Einblicke.“ Deshalb lädt er
alle am Samstag ein, auf die
Kocherwiesen zu kommen.
Aufder Job-Börse bietet sich
eine hervorragende Gelegenheit,
sich über dievielfältigen
Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten
zuinformieren.
„Egal, ob man noch auf
der Suche ist oder bereits
konkreteVorstellungen hat–
hier kann man ins Gespräch
kommen, Fragen stellen und
den nächsten Schritt Richtung
Zukunft gehen. Wir
freuen unsauf viele Besucherinnen
und Besucher!“,
schließt Spies.
es
Info Gute Gespräche machen
hungrig: Wieinden vergangenen
Jahren sorgtdeshalb wieder der
TTCGnadental für die passende
Verköstigung der Gäste.Die Ehrenamtlichen
bietenjedeMenge Köstlichkeiten
an. DerEintrittzur Job-
Börseist frei.
Die Job-BörsebietetjungenMenschendie ideale Gelegenheit,regionale Arbeitgeberkennenzulernenund
mitAusbildernins Gesprächzukommen. Foto:Archiv/BeatriceSchnelle
Spielend zum neuenJob
Angebot Über 90 Aussteller aus derganzenRegionsind
aufder VR Bank Job-BörseamSamstag, 9. Mai, vertreten.
Für Schülerinnen und Schüler
der Abschlussjahrgänge
ist der Besuch der VRBank
Job-Börse quasi „Pflicht“:
Hier bekommen Sie alle Infos
rund umAusbildung und
Studium auf einen Blick. Auf
der Messe auf den Kocherwiesen
in Steinbach gibt es
die Möglichkeit, unverbindlich
undvor allempersönlich
mit den Ausbildungsverantwortlichen
derUnternehmen
insGesprächzukommen–so
merktman schnell, ob derBeruf
und auch die Menschen
zu einem passen.
Informationen sind das
eine–Spiel undSpaßder andereFaktor,
der die VR Bank
Job-Börse zu einem unterhaltsamen
Event machen.Die
Aussteller –auch in diesem
Jahr sind wieder über90Firmen
und Institutionen dabei
–haben sich jede Menge Aktionen
einfallen lassen, mit
denen sie die Besucher von
sich überzeugen und ihnen
den Arbeitsalltag im Betrieb
näher bringen wollen.
Am Stand von Rosenberg
Ventilatoren gibt es einen
Ventilator sowieeinen Motor
ausdem Produktportfoliodes
Künzelsauer Unternehmens
zu entdecken. Ausbilder sowie
Auszubildende und duale
Studenten informieren die
Besucherzuden verschiedenen
Berufsbildern. „Unsere
Azubis sind mit Abstand die
besten Rekrutierer“, ist Ausbildungsleiterin
Elisabetha
Glücksräderund mehr:Die
Firmen habenviele tolle
Attraktionen im Gepäck.
Stumpf überzeugt. Sie könnendirektaus
ihremArbeitsund
Schulalltag berichten
und begegnen den Schülern
auf Augenhöhe.
Werauf derSuche nach einem
außergewöhnlichen
Ausbildungsberuf ist, ist bei
der Hohenloher Molkerei gut
aufgehoben. Die Ausbildung
zumMilchtechnologen sowie
zum milchwirtschaftlichen
Laboranten sind in SchwäbischHall
einmalig –und äußerstzukunftsfähig,wie
Philipp
Deigner, stellvertretender
Betriebsleiter betont.
„Denn Lebensmittel werden
immerbenötigt“, sagt er.Neben
zahlreichen Informationen
und authentischen Einblicken
von Ausbildern und
Azubis hat die Hohenloher
Molkerei eine besonders leckereAttraktion
vorbereitet:
In Kooperation mit Andy &
FOTO: DIAKONEO SONNENHOF
Joe’s Eis wurde eine Spezialität
entwickelt, die exklusiv
am Stand auf der Job-Börse
erhältlich ist.
Gleich doppelt vertreten
ist Schmitt aus Vellberg, im
Außenbereich undimMessezelt.
Draußen steht ein Lkw
bereit, der betreten werden
kann. Hier können sich Interessierte
gezielt zu den Ausbildungsangeboten
bei
Schmitt Spedition informieren.
Im Innenbereich dreht
sich alles um die Logistik:
Mitarbeiter und Auszubildende
stehen für Gespräche
bereit.„Außerdem bieten wir
dort einGewinnspiel in Form
eines Dartspiels an. Dabei
müssen bestimmteKombinationen
getroffen werden, um
attraktive Preise zu gewinnen“,
macht Mitarbeiterin
Jenny Klein neugierig.
Gewinnmöglichkeitengibt
es auch am Standvon Diakoneo
Sonnenhof: Hier wartet
ein Glücksrad mit kleinen
Preisenauf die Besucher.Natürlich
stehen auch hier Ausbilder,Fachschülersowie
erfahrene
Fachkräfte aus der
Praxisder Eingliederungshilfe
fürFragenund persönliche
Gespräche bereit. „Azubi-
Messen wie die Job-Börse
sind für uns tolle und wichtige
Gelegenheiten, mitMenschen
jedenAltersinKontakt
zu kommen und Einblicke in
unsere Arbeit zu geben“,verdeutlicht
Mitarbeiterin Patricia
Danner.
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21. Job-Börse
der VR-Bank,
Schwäbisch Hall
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3 21.JOB-BÖRSE DER VR BANK HEILBRONN SCHWÄBISCHHALL EG
Die Retter bei IT-Problemen
Support Wenn die Technik streikt, helfen FlorianHauptmanund Ilja Revinweiter: Sie absolvieren
die Ausbildungzum Kaufmann für IT-System-Management bei der VR Bank. VonEileenSchirle
Manchmal kommen
Mitarbeiternicht
weiter:
Die Computer-
Maus ist kaputt, ihnen fehlt
der Zugriff auf bestimmte
Websites und Systeme,die sie
fürdie Bearbeitungihrer Aufgaben
benötigen, oder dieInternetverbindung
streikt.
Dann kommen Florian
Hauptman und Ilja Revin ins
Spiel: Die beiden absolvieren
eine Ausbildung zum Kaufmann
für IT-System-Management
bei der VR Bank Heilbronn
Schwäbisch Hall und
sindAnsprechpartner füralle
Technik-Fragender Bankmitarbeiter.
Florian und Ilja kannten
den Beruf vorher nicht und
sind erst auf der Suche nach
einemAusbildungsplatz darauf
gestoßen – und waren
gleich begeistert. „Ich interessieremich
auch privat sehr
für Computer und Technik
und baue auch PCs zusammen
– nicht nur für mich,
sondern auch für meine Familieund
Freunde. Der Beruf
hatmich deswegengleichangesprochen“,
erzählt der
22-jährigeIlja. Florianhat zuvor
sein Fachabitur in der
Richtung Wirtschaftsinformatik
absolviert und hat Gefallen
am Thema IT undProgrammieren
gefunden. „Früher
wollte ich immer Bankkaufmann
werden. Dass ich
nun beides kombinierenkann
–Bank und IT –ist perfekt“,
sagt derBad Wimpfener.Daneben
haben auch die Konditionen
der VR Bank – Arbeitszeiten
und -ort sowiedie
guten Weiterbildungsmöglichkeiten
–überzeugt, wie
Ilja betont.
Arbeit mit Ticketsystem
Zu ihren alltäglichen Aufgaben
gehört unter anderem
der Support: Via Ticketsystem
melden sich die Mitarbeiter
mit IT-Problemen bei
den Experten, die diesedann
versuchen zulösen. So sind
Florian und Iljabeispielsweise
für den Hardware-Austausch
zuständig und versorgen
die Kollegen mit neuen
Laptops, Computer-Mäusen
oder Headsets. Komplexer
wirdes, wenn es um die Freischaltung
von Seiten und
Programmen geht. Bevordies
passieren kann, müssen die
angehenden Kaufmänner für
IT-System-Management auf
die Teamleiter der betroffenen
Person zugehen und sich
bestätigen lassen, dass dieser
Nicht immer sitzen Florian Hauptman (links)und Ilja Revin an ihremSchreibtisch –oft
sind die Azubis unterwegs, um Kollegenbei IT-Problemen zu helfen. Foto:Eileen Schirle
Ichmag es,
mit Menschen
zu kommunizieren
und bei Problemen
weiterzuhelfen.
Mitarbeiter wirklich diesen
Zugriff benötigt. Werwelche
Anfragebearbeitet, hängtvon
der Komplexität und auch
vom Standort ab: Florian arbeitet
imBereich Heilbronn,
Ilja im Bereich Schwäbisch
Hall. Es kommt auch durchaus
vor, dasssie fürSupporttätigkeiteninden
Geschäftsstellen
der VR Bank unterwegs
sind.
Besonders spannend wird
es, wenn es um moderne
Überwachungs- und Sicherheitssysteme
sowie umdie
Prüfung möglicher Betrugsversuche
geht –auch das gehört
zum Aufgabenbereich
derIT. „Eskann vorkommen,
dass Sicherheitssysteme ungewöhnliche
Aktivitäten erkennen,
etwa Manipulationsversuche
an Geldautomaten“,
erklärt Ilja. „In solchen Fällen
greifenunseremehrstufigen
Alarm- und Überwachungssysteme
sofort.Bei relevanten
Vorfällen arbeiten
wir eng mit den zuständigen
Behörden, also auch mit der
Polizei, zusammen, da es sich
um strafrechtlich relevante
Sachverhalte handeln kann.“
Einen solchen Vorfall hat
der Schwäbisch Haller bereits
miterlebt: Ineiner Filiale
registrierten die Systeme
auffällige Aktivitäten im
Selbstbedienungsbereich,
woraufhin umgehend interne
Prüfprozesse angestoßen
wurden. Zum Glück ist niemand
zu Schaden gekommen,
denn die Sicherheitsmechanismen
haben komplett gegriffen.
Wie die Bankkaufmann-
Azubis lernen auch die IT-
Lehrlinge viele Abteilungen
innerhalb des Kreditinstitutes
kennen. Das Facility Management,
verschiedenste
Geschäftsstellen oder das
Kundendialogcenter zählten
beispielsweise zu denStationen,
die die beiden bereits
besucht haben. Ilja und Florian
sind dort in den normalen
Arbeitsalltag integriert,
erledigen also keine speziellen
IT-Aufträge. „Aber ich
achteschonetwas darauf,mit
welcher Software die Kollegenjeweils
arbeiten und welche
Probleme auftreten“,sagt
Ilja. „So bekommt maneinen
umfassenden Einblick,kennt
sich in den Arbeitsweisen aus
und kann später, wenn IT-
Probleme auftreten, besser
und schneller helfen“, ergänzt
Florian.
Bis zu zweimal die Woche
besuchen sie die Berufsschule
in Heilbronn. Fächer wie
Englisch oder Deutsch stehen
hier auf dem Stundenplan.
Vorallem wird Berufsfachkompetenz
gelehrt: „Arbeitsplätze
nach Kundenwunsch
ausstatten“,„Clients in Netzwerke
einbinden“ oder „Software
zurVerwaltungvon Daten
anpassen“ heißen die
Lernfächer im ersten Lehrjahr.
Wille und Motivation
Ihr dort erlangtes Wissen
können siedann direkt im Arbeitsalltag
bei der VR Bank
einsetzen. „Der Jobmacht unglaublich
viel Spaß“, erzählt
Florian. „Ich mag es mitMenschenzukommunizieren
und
bei Problemen weiterzuhelfen–und
genaudas bietetmir
die Ausbildung.“ Generell sei
der Umgang mit den Kollegen
sehr familiär, pflichtet
Ilja ihmbei.„Wirlernenständig
neue, nette Menschen
kennen und alle sind schnell
beim ,Du‘. Das gefällt mir.“
Wersich für die Ausbildung
zum Kaufmann beziehungsweise
-frau für IT-System-Management
interessiert,
sollte auf jeden Fall IT-
Kenntnisse mitbringen, sind
sichdie Azubis einig.Das Interesse
andiesem Gebiet sei
essenziell, denn die Lehresei
nicht einfach. „Man muss
hier wirklich Willen zeigen
und motiviert sein, sich auch
in komplexere Themen einzuarbeiten“,
sagt Ilja. Werdas
macht, wird dafür mit einer
spannenden und abwechslungsreichen
Ausbildungszeit
belohnt.
Grußwort
Gerhard Bauer
Landrat
DieBerufswahl gehört zu den wichtigsten Entscheidungen jungerMenschen
und eröffnet Chancen für die persönliche Zukunft.Gleichzeitig
stellt dieVielfalt anMöglichkeiten oftdie
Frage: Welcher Wegpasst zu mir?
Die Job-Börse der VR Bank bieteteine hervorragende Gelegenheit,sich
zu informieren. Jugendliche und ihre Eltern können
Schulen, Organisationen undUnternehmen aus verschiedenen
Branchen kennenlernen und direkt Einblicke inAusbildungsund
Studienmöglichkeiten sowie den Arbeitsalltag erhalten.
UnsereRegionhält dafürviele Perspektiven bereit: engagierte
Unternehmen, Handwerksbetriebe, Mittelständler undöffentliche
Einrichtungen bieten vielfältige Chancen. Die Job-Börse
bringtgenau diese Möglichkeiten mit jungen Menschen zusammen
und eröffnetdamit ersteSchritte in Richtung Ausbildung
oder Studium. Es istmir ein Anliegen, dassjungeMenschenihre
Zukunft vorOrt gestalten können. Die heimischeWirtschaftist
aufmotivierte Nachwuchskräfte angewiesen und bietet zugleich
spannende Arbeitsfelder und sicherePerspektiven.
Nutzen Sie die Gelegenheit,stellen Sie Fragen, informieren Sie
sich und kommen Sie mit den Ausstellern ins Gespräch. Vielleicht
entdeckenSie genau den Beruf,der zu IhrenTalenten und
Interessenpasst.
Auch das Landratsamt Schwäbisch Hall wirdwiedermit einem
Stand vertreten sein.Jährlich bietenwir rund zehn verschiedene
Ausbildungs- und Studiengängeanund beschäftigen insgesamt
etwa 60 Auszubildende und Studierende. Eine Ausbildung
oderein Studium ist bei uns in unterschiedlichen Bereichen
möglich –von der Verwaltung über soziale Aufgaben bis hin zu
technischen und handwerklichen Tätigkeiten. Wirfreuen uns
aufzahlreiche Gespräche mit jungen Menschen, die ihre Zukunft
aktiv gestalten wollen.
EinherzlichesDankeschön gilt allen Unternehmen, Schulen und
Institutionen, die ihreAusbildungsangebotepräsentieren und
damit jungen Menschen Orientierung geben. Besonderer Dank
gilt dem Initiator,der VR Bank Heilbronn Schwäbisch Hall eG,
für die Organisation dieser wichtigen Veranstaltung und ihr Engagement
für die berufliche Zukunft unserer Jugend. Ich wünsche
der Job-Börse viele interessante Begegnungen, inspirierende
Gespräche undallen jungen Menschen viel Erfolgbei der
Suche nach ihrem persönlichen Berufsweg.
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4 21.JOB-BÖRSE DERVRBANKHEILBRONN SCHWÄBISCH HALL EG
Die Resozialisierung
istdas obersteZiel
Grußwort
Elisabeth Giesen
Vorsitzende der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit
Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim
Die Job-Börse –das TorzuberuflichenTräumen. Seit überzweiJahrzehnten bringtdiese AusbildungsmessejungeMenschenund
Unternehmen ausder Region zusammen. Gerade in einer Zeit,inder sich
Berufeund Anforderungenschnell verändern, sind persönliche Begegnungenbesonders wertvoll.
Rund 90 engagierteBetriebewartenindiesemJahr darauf, dieTalente vonmorgenzuentdecken.DieseVielfalt
zeigteindrucksvoll, wieviele spannende Wege jungen Leuten heuteoffenstehen.
Liebe Schülerinnenund Schüler,hier habt ihr dieChance,direktmit Ausbilderinnen,Ausbildern und Azubis
ins Gespräch zu kommen. Ihr lernt Berufekennen undmachtvielleicht sogarden ersten Schrittin
Richtung Traumjob.Mein Tipp:Seid neugierig,stelltFragenund schaut auch mal über denTellerrand
hinaus. Vielleichtentdecktihr einen Beruf,den ihr vorher noch garnichtauf dem Schirm hattet,der
aber perfektzueuch passt.
Ein besonderer Dank gilt der VR Bank undallen Beteiligtenfür diehervorragende Organisation dieser
Veranstaltung, die Jahr fürJahreine wichtigePlattformfür dieZukunftsgestaltung junger Menschen
bietet. Ich wünsche Ihnen gute Gespräche undinspirierende Begegnungen!
Grußwort
Daniel Bullinger
Oberbürgermeister
DerSchulabschlussist in der Tasche –doch waskommt jetzt? Erst einmalein Freiwilliges Soziales
Jahr,ein Bundesfreiwilligendienst,ein Studium odereineAusbildung? Bisdie richtigeEntscheidung
gefallen ist, stehen meistviele Fragezeichen im Raum. Sicherlich machen es Ihnen dievielenMöglichkeiten
in unsererwirtschaftsstarken Region bei der Entscheidungsfindung nicht einfacher.
VieleJahreschon setzt hier dieJob-Börse der VR Bank an.Mehrals 90 verschiedeneArbeitgeberinnen
und Arbeitgebern ausunterschiedlichen Branchen informierenhier über ihreAngebote. Hier
haben Siedie Möglichkeit,direktenKontaktzuUnternehmen, Bildungseinrichtungen und potenziellen
Arbeitgebern herzustellen und mitBeschäftigten ins Gespräch zu kommen.
Obwohl Sie sich sicherlich schon im Internet über verschiedene Berufszweige und Unternehmen
informiert haben, konnten Sievielleicht bisher noch nicht direktmit ihren potenziellenKolleginnen
und Kollegen ins Gespräch kommen –der direkte Kontakt ist oft am hilfreichsten und vermittelt
den besten Eindruck über das, waseinen erwarten könnte.
DieJob-Börse in ihrer 21.Auflagehat schon vielen Menschenbei der beruflichen Entscheidungsfindung
geholfenund damit den Stein fürerfolgreiche Karrierengelegt.
Ich bin froh, dassunter anderemauch unsereStadtverwaltung Schwäbisch Hall beider Job-Börse
vertreten ist und zu den engagiertesten Ausbildungsbetrieben in der Umgebung gehört und ich
freuemich auch, dass heuteauchwieder einigeUnternehmen aus Schwäbisch Hall hierdabei sind.
Nutzen Sie heutedie Möglichkeit,indie breiteVielfaltanUnternehmenskulturen und Berufsmöglichkeitenreinzuschnuppern
undfinden Sieeinen Beruf, derwirklichzuIhnenpasst –indiesemSinnevielenDank
an dieVRBankfür die Initiierung und die Organisation.
Soziale Berufe:
Buntwie das Leben
Startemit einertollenAusbildung durch als
• Heilerziehungspfleger*in
• Heilerziehungspflegeassistent*in
• Erzieher*in
• DualesStudiumSoziale Arbeit
NochFragen? Wirhelfen gerne weiter:
• Kinderpfleger*in
• PädagogischeFachkraft
• Pflegefachfrau*mann
• Pflegefachhelfer*in Altenpflege
Bereich Heilerziehungspflege/pädagogische Berufe
Patricia Danner
Tel.:+49 160 7855618
E-Mail: patricia.danner@diakoneo.de
BereichSenioren
Anna Präger
Tel.:+49 9874 8-2350
E-Mail:anna.praeger@diakoneo.de
Wir bieten
auch das
FSJ an!
Verbeamtung Rafael Knödlerund ShannonHuber habensich in derHallerJVA
zu Justizvollzugsbeamten im MittlerenDienstausbilden lassen. VonAlisa Grün
Das Klimpern eines
schweren Schlüsselbundes,
das
Auf- und Zuschließen
eines Schlosses, eine
schwere Türe, die lautstark
zufällt –wer an einen Gefängniswärter
denkt,hat vermutlich
schnell auch diese
Geräusche im Kopf.Dassder
Job von Justizvollzugsbeamten
imMittleren Dienst, wie
der Beruf ganz offiziellheißt,
viel mehr beinhaltet, als irgendwelche
Türen aufzusperren,
wissen Shannon Huber
und Rafael Knödler genau.Sie
haben diezweijährige
Ausbildung in der
Justizvollzugsanstalt (JVA)
Schwäbisch Hall absolviert.
Seit April arbeiten sie dort
nun im neuen Beruf.
„Wir kommen beide eigentlich
aus der Fitnessbranche.
Über Bekannte haben
wir damals von der Ausbildung
erfahren und waren
neugierig“, erklärt Shannon.
„Klar, hattenauch wir bisdahin
keine Berührungspunkte
mit dem Aufgabenfeld und
mussten uns erstmal einen
Überblick verschaffen.“ Deshalb
haben sie sich zunächst
ausgiebiger informiert und
schnell gemerkt, wie abwechslungsreich
die Aufgaben
doch sind. „Außerdem
hatmich gereizt, dassder Job
zukunftssicher und man
durch die spätere Verbeamtung
natürlich auch finanziell
sehr gut abgesichert ist“,
ergänzt Rafael.
Sie schickten ihre Bewerbungen
raus und wurden zum
Vorstellungsgespräch und
anschließendem Einstellungstest
geladen. Der beinhaltet
neben einem gesundheitlichen
Check auch eine
Befragung zur psychischen
Verfassung. „Dadurch soll
eingeschätzt werden,obman
in seinereigenen Persönlichkeit
gefestigt ist, wie man in
Drucksituationen agiert und
welche Charaktereigenschaften
man mitbringt“, erklärt
Shannon.
Wichtig: authentisch sein
Kann man sich auf den Test
vorbereiten? „Nicht wirklich“,
sagt sie, „aber das ist
auch gut so, denn man soll
sich so zeigen, wie man ist.
Nur sokann geprüft werden,
ob man für den Job geeignet
ist. Man arbeitet einerseits
mit Menschen und muss andererseits
jederzeit authentisch
bleiben, um vonden Insassen
ernst genommen zu
werden.“Rafaelergänzt:„Außerdem
ist es gut, wenn man
schon etwas Lebenserfahrung
gesammelt hat. So bringt
man schon ein ganz anderes
Auftreten mit und kann womöglich
auch viele Situationen
besser meistern.“
Ansprechpartner aufdem „Stockwerk“: Rafael Knödlerund
Shannon Huberhaben dieFitnessbranche hinter sich gelassenund
arbeiten nuninder JVASchwäbischHall. Dasbedeutet
fürdie beiden 27-Jährigen, auch Schicht-und Wochenenddienste
zu absolvieren.
Foto:Alisa Grün
DEINEAUSBILDUNG
AUF DICH ZUGESCHNITTEN
Ausbildung in Oberrot
Holzbearbeitungsmechaniker m/w/d | Industriemechaniker m/w/d
Land-&Baumaschinenmechatroniker m/w/d
Elektroniker fürBetriebstechnik m/w/d
Fachkraft Lagerlogistik m/w/d | Industriekaufleute m/w/d
FachinformatikerSystemintegration m/w/d
Ausbildungsbeginn 1.September 2026
www.binderholz.com/karriere
Die Hauptsekretäranwärter,
wie die Justizvollzugbeamten
in Ausbildung auch
genannt werden, werden aber
natürlich nach und nach an
alle Aufgaben herangeführt
undbekommenauchüber die
gesamte Ausbildungsdauer
einen Paten an die Seite
gestellt. Die ersten drei Monate
habendie beiden 27-Jährigenbei
einerTheoriephase
in Crailsheim verbracht.
„Dort haben wir die Grundlagen
gelernt, also etwa in
welchem rechtlichen Rahmen
wir uns bewegen, wie
wir uns selbst schützen können
und genauso auch die
Handhabung einer Schusswaffe“,
erinnert sich Rafael.
Dietragensie nunaber nicht
jeden Arbeitstag amKörper,
sondern nur, wenn es die
Situation erfordere.
Aufdie dreimonatige Theoriephase
folgten 16 Monate
JVA-Alltag an diedann nochmals
eine fünfmonatige
Theoriephase samt Abschlussprüfungen
anschloss.
„Wir durchlaufen während
der Praxisphase alle Aufgabenbereich
–von der Stockwerk-Arbeit,
über die Kammer
bis hin zum Vorführdienst“,
erläutert Shannon.
Die Arbeit auf dem Stockwerk,alsodirektvor
denZellen
der Inhaftierten, umfasst
vieleAufgaben: „Wir sind die
ersten Ansprechpartner für
dieGefangenen, sind zuständig
für deren Betreuung, geben
ihnen die Nahrungsmittel
und Kleidung. Durch unseren
Einsatz wollen wir außerdem
zurResozialisierung
der Insassen beitragen, sodass
sie nach Haft-Ende idealerweisenicht
mehr straffällig
werden“, macht Rafael
deutlich. Deshalb sei esfür
den Beruf auch so wichtig,
viel Empathie zubesitzen.
Genausozählen aber auch
Zuverlässigkeitund Genauigkeit.
„Diese Eigenschaften
kommen beispielsweise beim
Kammerdienst zum Zug. Jeder
Insassetritt seineHaftin
der Kammer an, muss dort
seine persönlichen Gegenstände
abgeben und verlässt
das Gefängnis auch wieder
durch die Kammer, wo er
dann alles zurückbekommt.
Wir sind dafür zuständig, allesakribisch
zu dokumentieren“,
soShannon.
2026 mit
Sägewerks-Simulator.
Probiere Dich aus!
Abordnung in andere JVA
Rund vier bis sechs Wochen
verbringen die Anwärter zudemineiner
anderenAnstalt.
Dasist notwendig, damitzum
Beispiel auch Shannon lernt,
wie Durchsuchungen vonInsassen
ablaufen. Dafür war
sie ineiner Haftanstalt für
Frauen. „In Hall sind ausschließlich
Männer untergebracht.
Aus Persönlichkeitsgründen
darf ich hier natürlich
keine Durchsuchungen
am Körper durchführen“, erklärt
sie. „Deswegen ist man
hier aber keine ‚minderwertige‘
Arbeitskraft –bei allen
anderen Aufgaben wird man
als Frau genauso gefordert.“
Körperlich fit zu sein, ist
da unumgänglich. Denn
brenzlige Situationen, die
auch körperliche Auseinandersetzungen
beinhalten, seien
zwar nicht ander Tagesordnung,
„aber wir müssen
natürlich dieFähigkeithaben,
uns jederzeitselbstzuschützen“,soRafael.
Des Weiteren
seieswichtig, die Distanzzu
den Insassen zu wahren,
nichts Persönliches preiszugeben
und sich durch eine
klare Linie den Respekt der
Gefangenen zu erarbeiten.
Disziplin und Diskretion
„Man muss sich aufjeden Fall
bewusstsein,dassdieser BerufvielDisziplin,
Teamfähigkeit
und Diskretion fordert –
mal eben mit der Familie
über Begebenheiten amTag
sprechen, ist nicht möglich,
um keine Persönlichkeitsrechte
zu verletzten.“ Auch
dafürist es denbeidenzufolge
wichtig, gutmit denanderen
Beamten vor Ort zusammenzuarbeiten.
Um auch das
Erlebtevertrauensvollzubesprechen
und dadurch für
sich selbst zu verarbeiten.
„Man wirdwährendder Ausbildung
und auch danach
aber niemals alleine gelassen“,
unterstreicht Shannon.
Sinnstiftende Tätigkeit
Insgesamt betont auch Rafael,
dass esinnerhalb der JVA
kein Gegeneinander gibt,
sondern ein Miteinander angestrebt
wird. „Das Gericht
richtet und wir behandeln
hier dann alle gleich. Denn
der Fokus liegt inDeutschland
auf derResozialisierung.
Das ist es auch, was wir mit
unsererArbeittagtäglichanstreben
–dass die Gefangenen
nach ihrer Haft wieder
in die Gesellschaft integriert
werden.“
Dassinddie
Voraussetzungen
Wersichfür diezweijährige
Ausbildungzum JustizvollzugbeamtenimMittleren
Dienst interessiert
muss 18 Jahrealt sein,die
deutsche Staatsangehörigkeit
besitzenund einenRealschulabschlussodereinen
Hauptschulabschlussmit
abgeschlossener
Ausbildungvorweisen.Man darf
nichtvorbestraft sein,mussstabile
wirtschaftliche Verhältnisse
habenund einengesundheitlichenTestbestehen.
Da derBeruf
eine Verbeamtungvorsieht,muss
außerdem diefreie demokratische
Grundordnung akzeptiert
werden.
Besuche uns
im Außenbereich.
Grußwort
Kirsten Hirschmann
Präsidentin IHKHeilbronn-Franken
Hannah Bezikofer und Justin Staudenmaier vorihrem Einsatzort,dem WaldschulheimimKloster Schöntal. Foto:Alisa Grün
Das „Ö“ schließt
das „S“ nicht aus
Künstliche Intelligenz oder AI istaktuell das wichtigsteThema in allen Bereichen und Branchen. Für
die IHK Heilbronn-Franken steht AI aber auch noch für etwas anders: fürAzubi Intelligence. Und
das aus gutem Grund. Auszubildende sind füruns die entscheidende Intelligenz in denBetrieben.
Beiallentechnologischen Fortschritten und Chancen, diedie digitale Transformation mit sich bringt,
der Fachkräftemangel bleibt für unsereUnternehmen eine großeHerausforderung, bei der vieledarauf
setzen, die Spezialistenvon morgenheuteimeigenen Betrieb aufzubauen. Sie wissen: Nachhaltiger
als mit einer dualen Ausbildung lässt sich dem Fachkräftemangel nicht begegnen. Ausbildung
bedeutetZukunftssicherung für Unternehmen und bestmögliche Karrierechancen fürjunge
Menschen.
Wirleben in wirtschaftlich turbulenten Zeiten, und auch auf dem Ausbildungsmarktwaren die Voraussetzungen
schon mal besser.Aber gerade jetzt sind Begegnungenund Gespräche besonders
wertvoll, ist der Austausch wichtig und das Kennenlernen entscheidend. FürdiesenAustausch
braucht es Begegnungsstätten, Plattformen, aufdenen Interessierteund Anbieterzwanglosinden
Austausch miteinanderkommen. Ich bin derVRBank Heilbronn Schwäbisch Hall deshalb sehr dankbar,
dasssie dieserBegegnung in diesemJahr schon zum 21.Mal die Bühne bereitet,und dassdie
Job-Börse auch2026auf so regesInteresse beiUnternehmen, Besucherinnenund Besuchernstößt.
Wirbrauchen solche Erfolgsformateheute dringender denn je.
Ich wünsche der Job-Börse 2026 gutes Gelingen und allen BeteiligtenguteGespräche und Kontakte,
die den jungen Menschen in der Regiondie Türzuihrem Traumjob öffnen.
Freiwilligendienst Hannah Bezikoferund JustinStaudenmaiermachenein
Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)bei ForstBW. VonAlisa Grün
Die Natur,den Wald
und die Arbeit darin
–das sind grob
gesagt die Inhalte,
die Forst BW den Kindern
und Jugendlichennäherbringen
will, die mit ihren Schulen
für jeweils eine Woche
das Waldschulheim in Kloster
Schöntal besuchen. Neben
den festangestellten Mitarbeitern
ist dieser Ort aber
auchein ganzes Jahr langdie
Wirkungsstätte von Hannah
Bezikofer und Justin Staudenmaier.
Die beiden absolvieren
dort seit September
einFreiwilligesÖkologisches
Jahr (FÖJ).
„Ich habe mich ganz bewusst
für das FÖJ, imVergleich
zum Freiwilligen Sozialen
Jahr entschieden, denn
ich wolltevermehrt auch körperlich
arbeiten“, sagt Hannah.
Die 19-Jährige hat hierfür
online nach potenziellen
Stellen gesucht, die Aufgabenstellungen
der Angebote
miteinander verglichen und
sich schließlich für den
Schwerpunkt „Wald“ entschieden.
Hannah kommt eigentlich
aus dem Bodenseeraum.
Für das FÖJ lebt sie
nun ineiner WG direkt am
Waldschulheim (WSH). Dort
ist auch Justin untergebracht,
der das WSH bereits kannte,
obwohl er ausdem Landkreis
Esslingen kommt. „Mein Bruder
war hier schon für ein
FÖJ und hat nur Gutes berichtet“,
erinnert sich der
17-Jährige.
Für beide ist es die ideale
Art, um die Zeit zwischen
Schulabschluss und dem Beginn
einer Berufsausbildung
und Studium –Justin wird
Kfz-Mechatroniker, Hannah
liebäugelt mit dem Studiengang
Forstwirtschaft – zu
überbrücken. „Und vorallem
auch, um ganz viel Erfahrungenzusammeln“,macht
Hannah
deutlich.
Denn auch wenn das FÖJ
bei ForstBWden beiden sehr
viel Praktisches lehrt, etwa
den korrekten Obstbaumschnitt,
Feuer zu machen
oder Freischneider und Motorsäge
zubedienen, betont
Justin: „Die soziale Komponente
fällt bei einem ‚Ökologischen
Jahr’ eigentlich nie
weg. Man ist jeden Tag in
Kontakt mit Menschen–egal
ob auf einemBauernhof oder
in einem Schullandheim.“
40 bis 60 Kinderbetreuen
Für Hannah und Justin bedeutet
das im WSH, dass sie
zwar jede Wocheinetwaden
gleichen Ablauf an Aufgaben
haben. „Aber es kommen natürlich
auch jede Wocheneue
Kinder und Jugendliche zu
uns – darunter sind alle
Schularten und Altersklassen
vertreten. Wir müssen uns
also jedes Mal neu auf die
Gruppen einstellen“, so Justin.
Etwa 40 bis 60 junge
Menschen gilt es dann gemeinsam
mit den Lehrern
und Mitarbeitern des WSH
zu betreuen.
Bei gemeinsamen Ausflügen
inden Wald müssen die
FÖJ’ler den Kindern beispielsweise
zeigen, welche
Aufgaben zurjeweiligen Jahreszeit
zu erledigen sind.
Gleichzeitig werden bei dieser
Aktion auch mal Haselnusszweige
gesammelt, die
später in einem Workshopzu
Pfeil und Bogen verarbeitet
werden. Diesen Workshop
leitet derzeit Justin an. Hannah
stellt mit den Kindern
Nudeln her oder ist dabei,
wenn im Holzbackofen
Flachswickel oder Dinnete,
eine schwäbische Spezialität
aus Hefeteig, gebacken werden.
„Wir bekommen vonunseren
Betreuern das Wissen
für die Workshops an die
Hand und können die dann
eigenständig in kleinen Gruppen
durchführen. Man bekommt
hier also auf jeden
Fall auch schon Verantwortungübertragen,
fühlt sich als
vollwertiges Mitglied des
Teamsund ist nicht nur‚Mitläufer’“,
berichtet Hannah.
Neben der Betreuung der
Kinder und Jugendlichen
werden die FÖJ’ler aber auch
bei anderen Tätigkeiten gefordert,
etwa der Abrechnung
des Kiosks, bei verschiedenen
Hausmeistertätigkeiten
oder Vorbereitungen. „Natürlich
kann sich jeder auch anhand
seiner Vorlieben einbringen.
Darauf wird schon
geachtet“, sagt Justin.
Fünf Wochen Seminar
Waszum FÖJ ebenfalls dazugehört,
sind fünf einwöchige
Seminare, die mit anderen
Freiwilligendienstlernanunterschiedlichen
Orten verbracht
werden. „Wir haben
da eine ganz tolle Gruppe –
Neckar-Tauber –woraus sich
schon inkurzer Zeit Freundschaften
entwickelt haben“,
sagt Hannah undstrahlt.„Ich
freue michschon sehrauf das
nächste Seminar.“ Hierfür
waren sie unter anderem
schon im Schwarzwald oder
in Bretzfeld.EineweitereOptionfür
noch mehrEinblicke
ist der „Öki-Austausch“.„Darüber
kann man mit einem
anderenFÖJ’ler dieStellefür
eine Woche tauschen und
dann auch mal einen ganz anderen
Bereich sehen“, erklärt
sie. Hannahhat das miteiner
Freundinaus der Neckar-Tauber-Gruppe
gemacht und war
dann eine Woche auf einem
Bauernhof imEinsatz. „Das
hat richtig Spaß gemacht!“
ManlerntfürsLeben
Ganz schön viele Möglichkeiten,
oder nicht? „Absolut, dadurch
geht die Zeit extrem
schnell rum, wasein bisschen
schade ist“, findet Justin.Beide
sehen ihr FÖJ als riesigen
Zugewinn an Erfahrungen.
„Man lernt sehr viel Sozialkompetenz,
körperlichzuarbeiten
und sich immer wieder
aufneue Situationen einstellen
zu können.“
Wersich ebenfalls für das
FÖJ bei ForstBWinteressiert
–die Institution betreibt in
Baden-Württemberg gleich
mehrere Waldschulheime –
sollte Hannah und Justin zufolge
vor allem Interesse für
das Thema Wald und Natur
mitbringen. Außerdem darf
die körperliche und soziale
Arbeit nicht abschrecken.
Braucht es denn viel Vorerfahrung?
„Nein, ich bin auch
ganz grün hinter den Ohren
hergekommen. Man lernt alles,
wasnötig ist. Ichkannes
wirklich nur jedem empfehlen!“,
sagt Hannah.
Grußwort
Ulrich Stein
Kreishandwerksmeister
Ich freue mich sehr,Sie bei der Job-Börse der VR Bank Schwäbisch Hall Heilbronn eG in Schwäbisch
Hall begrüßen zu dürfen. DasHandwerk befindetsich in einer spannenden und zugleich herausfordernden
Zeit.Die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen deutlich,
wieunverzichtbar unsereBetriebe fürdas tägliche Leben, fürdie regionale Versorgung und fürdie
Zukunft unseres Landes sind.Umso erfreulicherist es,dass die Ausbildungszahlen imHandwerk
wieder steigen. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich ganz bewusst für eine berufliche
Zukunft im Handwerk –eine Entscheidung mit Perspektiveund Bestand.
Wersich heutefür eine Ausbildung im Handwerk entscheidet, entscheidetsich nicht nurfür einen
Beruf,sondernfür eine Zukunft mit echten Chancen:sichere Arbeitsplätze,vielfältigeEntwicklungsmöglichkeiten
und die Möglichkeit, aktivander Gestaltung unserer Umwelt mitzuwirken. Junge
Menschen, die anpacken können und wollen, sind gefragterdenn je –und sie sind in unserer Gesellschaftlängst
angekommen.
Als Kreishandwerkerschaft sind wir stolzauf unser starkes,regional verwurzeltes Handwerk. Unsere
Betriebe stehen fürQualität,Verlässlichkeit und Innovationskraft.Sie sind das Rückgrat unserer
heimischen Wirtschaft und ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Region.Esist erfreulich zu sehen,
dassauch die Politik die Bedeutung desHandwerkszunehmend erkennt und stärkt. Dennoch
bleibt es unseregemeinsame Aufgabe, die Attraktivität der handwerklichen Berufeweiter sichtbar
zu machen undjunge Menschen für diesenWeg zu begeistern.
Die Job-Börse bietethierfür eine hervorragende Gelegenheit: Informieren Sie sich, kommen Sie mit
unseren Ausbildungsbetrieben ins Gespräch und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, die
dasHandwerk bietet.
Ich wünsche allen Ausstellern viele guteGespräche und den Besucherinnen und Besuchern spannende
Einblickeund wertvolle Orientierung fürihreberufliche Zukunft.Herzlichen Dank für Ihr Interesse–und
vielleicht sehen wir uns bei der Job-Börse der VR Bank und bald wieder im Handwerk!
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H-
6 21. JOB-BÖRSE DER VR BANK HEILBRONN SCHWÄBISCH HALL EG
Catering
AU-08
AU-01
AU-07
AU-10
AU-02
AU-03
AU-09
AU-06
AU-05
AU-04
A-01 Bausch + Ströbel SE + Co.KG
A-02 OPTIMA packaging group GmbH
A-03 Recaro Aircraft Seating GmbH & Co. KG
A-04 Mustang GmbH
A-05 Drölle GmbH
A-06 R. STAHL Schaltgeräte GmbH
A-07 SÜDWEST PRESSE Hohenlohe GmbH & Co. KG
A-08 Fertighaus Weiss GmbH
A-09 inab - Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft
des bfw mbH
A-10 Diak Berufsschule für Pflege Schwäbisch Hall
B-01 Bechtle AG
B-02 Hohenloher Molkerei eG
B-03 Breitner Abfüllanlagen GmbH
B-04 SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH
B-05 Campus Schwäbisch Hall (HHN)
B-06 Evangelisches Schulzentrum Michelbach
B-07 LebensWerkstatt für Menschen mit Behinderung e.V.
B-08 AOK Heilbronn-Franken
B-09 Bürger GmbH & Co. KG
B-10 Veloland Zügel
B-11 Sport- und Physioschule Waldenburg
B-12 LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG
C-01 KW automotive GmbH
C-02 ZIEHL-ABEGG SE
C-03 DIAKONEO Sonnenhof Schwäbisch Hall gGmbH
C-04 Rommelag Engineering Germany
C-05 ALUCA GmbH
C-06 Samariterstiftung,
Sozialpsychatrie Region Schwäbisch Hall
C-07 Evangelische Fachschule für Heilerziehungspflege
C-08 IHK Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken
C-09 Gewerbliche Schule Schwäbisch Hall
C-10 R+V Allgemeine Versicherung AG
C-11 Rosenberg Ventilatoren GmbH
C-12 Polizei BW
D-01 Koch Auto.Gruppe GmbH
D-02 Autohaus Walter Mulfinger GmbH
D-03 Handwerkskammer Heilbronn-Franken
D-04 Elektroinnung Schwäbisch Hall - Crailsheim
D-05 Stegmaier Nutzfahrzeuge GmbH
D-06 Kolping Berufsbildung GmbH
D-07 Konrad Hornschuch AG / Continental
D-08 temPERSO Rummel & Glass GmbH
D-09 Autohaus Bruno Widmann GmbH & Co. KG
D-10 MEFA Befestigungs- und Montagesysteme GmbH
D-11 NORMA Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG
D-12 Güde GmbH & Co. KG
D-13 Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg
E-01 Adolf Würth GmbH & Co
E-02 WLC Würth-Logistik Gm
E-03 Würth Elektronik Gruppe
E-04 STAHL CraneSystems Gm
E-05 CSS-Connect GmbH
E-06 Bäuerliche Erzeugergem
E-07 STEGO Elektrotechnik G
E-08 LEGROM GmbH
E-09 LHM Maurer Fantini Kalis
E-10 Bott GmbH & Co. KG
E-11 DSV - Global Transport a
E-12 Röther Beteiligungs Gmb
Schwäbisch Hall - Taube
F-01 VR Bank Heilbronn Schw
F-02 Bausparkasse Schwäbisc
F-03 Schwäbisch Hall Facility
F-04 BAUFINEX GmbH
F-05 Klafs GmbH
F-06 HBC-radiomatic GmbH
F-07 INL Innovative Netzwerk
F-08 Windmüller Technik
F-09 Bürkert Fluid Control Sys
F-10 Agentur für Arbeit
8 21.JOB-BÖRSE DERVRBANKHEILBRONN SCHWÄBISCH HALL EG
Mit wachsamen Augen
Grußwort
Christian
Freiherr vonStetten
MdB
Werdie Schuleerfolgreichabgeschlossenhat und sein Zeugnis
in denHänden hält,steht vorzahlreichen wichtigen Fragen:
wasnun?Für welchenberuflichen Werdegangsoll ich
mich entscheiden?WelcheAusbildungsmöglichkeitengibtes
eigentlich?Wenn man bereitsseit einigen Jahren im Beruf
steht,wünscht man sichvielleicht eine inhaltliche Veränderung,
eine Weiterentwicklungoder einfach etwas„Neues“.
Und großewie kleine Unternehmen sind aufder Suche nach
neuen Mitarbeiterinnenund Mitarbeitern.
Die Job-Börse der VR Bank Heilbronn Schwäbisch Hall eG ist
deshalb seit bereits 21Jahren die maßgebliche Messe, um all
dieseMenschenerfolgreich zusammenzubringen undwirdam
9. Maiauf denKocherwiesenwiederdie Türenfür eine gemeinsame
Zukunft öffnen: FürSchülerinnen und Schüler,die ihre
ersten beruflichen Schritteplanen, für Fachkräfte, dieneueHerausforderungen
suchen, sowie Wirtschaftsbetriebe unterschiedlichsterArt,die
sich präsentieren und ihrefreien Stellen
und Ausbildungsplätzeanbieten. Diese Messeist mehr als nur
eine Informationsplattform.Sie isteine Brückezwischen Unternehmen,
Institutionen und all denen, die auf der Suche nach
beruflichen Chancen sind.HiertreffenTalenteauf Möglichkeiten,
Leistungsfähigkeiten auf vielseitige Ausbildungsplätze,
Praktikaund Jobangebote.
Rund 90 Aussteller haben sich angemeldet,das zeigt die Dimension
der Messe, aber auch dieBandbreiteder Möglichkeiten,die
sich bei dieserVeranstaltung füralle eröffnet. Fürjeden,
derseinen nächsten Karriereschrittplant,bietensich auf
diese Weisegroßartige Perspektiven, denn die große Anzahl der
Aussteller bedeutet umgerechnet über 160 unterschiedliche
Berufsbilder und 2500 Ausbildungsplätze, diezur Verfügung
stehen. Die vielfältigen Branchen vomMaschinenbau,Industrie
überHandwerksbetriebe, Pflegeeinrichtungen und soziale
Institutionen,vom Dienstleistungssektorbis zum Einzelhandel
werden garantiert denunterschiedlichstenNeigungen derinteressierten
Besuchergerecht werden.
Dasteht dann einer erfolgreichen beruflichen Laufbahnnichts
mehr im Wege,insbesondere,weil man durch intensiveGespräche
seinem möglichen Arbeitgeber näher in Augenschein nehmen
kann.Gleichzeitigkönnen auch alle jungen Menschen, die
auf der Suchenach demrichtigenBeruf sind, zeigen, wasihre
Stärken sind, wietalentiertund wissbegierig sie sind und wie
sie sichihreZukunftvorstellen. Dasist ein Gewinnfür beide Seiten,
denn im Lebengehtesnicht nur um einen „Job“, sondern
darum,sein Berufsleben aktiv zu gestalten, Verantwortung zu
übernehmen,sich einzubringenund auf diese WeiseTeil einer
lebendigen und zukunftsfähigen Gemeinschaftzuwerden.
Ich dankedaher allenAusstellern für ihr Engagement und ihre
Bereitschaft,jungenMenschenneue Perspektiven zu eröffnen
und berufliche Chancengreifbarzumachen. Allen Besucherinnen
und Besuchern wünscheich viele inspirierende Gespräche,
neue Ideen, den einen oder anderen „Aha-Moment“ und natürlich
viel Erfolg auf ihremweiterenWeg!
Qualitätskontrolle RalucaIvanbegleitet alsangehende Fachkraftfür Lebensmitteltechnikden
gesamten Produktionsprozessbei Bürger in Crailsheim. VonEileenSchirle
Bis die Maultasche
bei uns im Topf
oder inder Pfanne
landet, hat sie bereits
einen weiten Weghinter
sich gebracht: Teig und Brät
wurden hergestellt, sie musste
zusammengesetzt, vorgekocht,
verpackt und in den
Einzelhandel transportiert
werden. Damit auf dem Weg
zum fertigen Produkt nichts
falsch läuft und die Maultasche
am Ende in einem einwandfreien
Zustand in den
Verkauf gelangt, muss jeder
Arbeitsschritt ausgiebig kontrolliert
werden. Hier kommen
Fachkräfte für Lebensmitteltechnik
ins Spiel.
Raluca Ivan ist eine davon.
Sie absolviert aktuell eine
Ausbildung bei der Firma
Bürger in Crailsheim. „Ich
wollteunbedingt eineAusbildung
machen und habe mich
im Internet überdie Angebote
der regionalen Firmen informiert“,
berichtet die
24-Jährige, die zuvor inverschiedenen
Branchen gejobbt
hatte. DenBeruf Fachkraftfür
Lebensmitteltechnik kannte RalucaIvankontrolliertdie fertigen Maultascheninder Produktionshalle.
sie nicht, wohl aber das Unternehmen:
Ihre Mutter und
ihr Freund arbeiteten bereits
bei Bürger. „Die Inhalte haben
mich sehr angesprochen.
Vorallem, dassder Berufviel
mit Biologie und Chemie zu
tun hat, sagte mir zu“, erinnert
sich die Crailsheimerin.
DerWeg der Maultasche
Ihre Ausbildung beim Maultaschenspezialisten
startete
im September 2025. Die Lehre
sei sehr abwechslungsreich,
sagt Raluca. „Ich durchlaufe
verschiedene Abteilungen
und habe dementsprechend
auch immer wieder neue Aufgaben.“
ImAllgemeinen betreuen
Fachkräfte für Lebensmitteltechnik
den gesamten
Produktionsablauf –vom Rohstoffeingang
über den Herstellungsprozess
bis zum abgepackten
Fertigprodukt. Aktuell
ist Raluca in derMetzgerei
tätig. Hier wird das Brät, das
späterinden Maultaschen zu
findenist, hergestelltund mit
Gewürzen verfeinert. Raluca
mischt diese an und befüllt die
Maschinen. Daneben war sie
auch schoninder Qualitätssicherung
oder im Labor tätig.
„Hier kontrollieren wir, ob die
Produkte in einwandfreiem
Zustand sind. Ich wiege die
Maultaschen, messe die Temperatur
und den Salzgehalt“,
erklärt dieAuszubildende,die
auch selbst gerne in ihrerFreizeit
kocht und backt.
In derProduktionshalle,in
der Maultaschen, Spätzle,
Gnocchi undmehrindustriell
hergestellt werden, läuft vielesautomatisiertab.
DieAuszubildende
begleitet und
überwacht den Herstellungsprozess,
befüllt die Anlagen
mit den benötigten Zutaten,
bedient diese und greift bei
Störungen ein. Hier seidurchaus
auch körperliche Fitness
gefragt. Ebenso müssen die
Hygienebestimmungen beachtet
werden: Schutzkleidung
und Kopfhaube sind
Vorschrift.
Auch die Verpackungsabteilunghat
Raluca bereits besucht.
Die fertigen Produkte
werden hier in Folien verpackt
und gekühlt. Die angehende
Fachkraft für Lebensmitteltechnik
muss auch hier
diegroßenAnlagen bedienen
undden Verpackungsprozess
überwachen. Zusätzlich wird
hier wieder die Funktionsfähigkeit
der einzelnen Geräte
überprüftsowie dieTemperatur
der Produkte gemessen.
Unterricht in Heilbronn
Neben der Praxis im Betrieb
besucht die 24-Jährige blockweise
die Berufsschule in
Heilbronn.Englisch, Deutsch
undGemeinschaftskunde stehenauf
demStundenplan. Einen
großen Teil nimmt zudem
Technik sowie die Be-
Foto:BürgerGmbH&Co.KG
rufsfeldbezogenen Kompetenzen
(BFK) ein – Verpackungsarten,
Messverfahren,
Chemie, Mathematik,
Mikrobiologie, Lebensmittelkunde
und vieles mehr werden
gelehrt. Raluca ist glücklich
mit ihrer Entscheidung,
die Ausbildung zur Fachkraft
für Lebensmitteltechnik zu
machen.„Es istsehrabwechslungsreich
und spannend. Jeden
Tag lerne ich etwas Neues“,
sagt sie. Siekannsichgut
vorstellen, nach ihrer Ausbildung
weiter indiesem Beruf
zu arbeiten.
Und auch die Lust auf
Maultaschen ist ihr nach all
derZeit nochnicht vergangen.
Im Gegenteil: „Einmal inder
Woche werden die Manufaktur-Maultaschenproduziert
–
meine absoluten Lieblinge!
MitFleisch,Spinatund diversenGewürzen
sind siebesonders
lecker“, soRaluca.
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9 21.JOB-BÖRSE DER VR BANK HEILBRONN SCHWÄBISCHHALL EG
„Euch zeig ich’s!“
Studium DieLehrergabenihr keineChance: Dasweckte
beiConstanze Friederichdas Ego. VonAntonio De Mitri
SarvigaRameskumar kenntsichaus im Sportschuh-Sortimentbei IntersportSchoell.
„Kunden gut zu beraten
machtmich glücklich“
Verkauf SarvigaRameskumarkam mit vier Jahren nach Deutschlandund
macht eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. VonClaudia Linz
InSport war Sarviga Rameskumar
eine Einserrade
läuft“, sagt sie. „Dank-
dankbar dafür, wie gut esgekandidatin.
Jetzt lernt
bar, glücklich und zufrieden.“
die 20-jährige Frau aus
Ihr Arbeitstag beginnt um
Sri LankaEinzelhandelskauffrau
beiIntersport Schoell in
Schwäbisch Hall.
Wenn Sarviga Rameskumar
von ihrer Ausbildung
und den verschiedenen Aufgaben
spricht, huscht einLächeln
über ihr Gesicht. Noch
heller strahlt sie, wenn sie
von den Highlights in ihrem
Berufsalltag spricht. „Ich liebe
es wirklich, zu beraten und
dabei zu helfen, die für sieam
besten passenden Kleidungsstücke
oder Schuhe zu finden“,
sagt sie. Vorallem ältere
Eine Schaufensterpuppe
wirdneu eingekleidet.
Online-Informationen und
9.45 Uhr mit der Vorbereitung
und dem morgendlichen
Meeting. Dabei wird besprochen,
was ansteht, und festgelegt,
wersichworum kümmert.
Wer etwa die Online-
Bestellungen prüft, werneue
Ware auf die Kleiderstangen
hängt oderindie Regalfächer
legt undsie auszeichnet. „Für
Ordnung zu sorgen gehört
ebenso zu meinem Arbeitsgebiet
wie Schaufensterpuppen
neu einzukleiden und Retouren
zu bearbeiten“, erzählt
sie.
Kundinnen und Kunden
seinen oft sehr dankbar für
dieUnterstützung.Die Kundschaftspüre
das, ist ihrChef,
Filialleiter Rafael Majwald
überzeugt. „Sarvigawirdimmersehrgelobtund
viele fragen
Gespräche mit einer Beraterin
von der Agentur für Arbeit
folgten. Dannkam etwas
hinzu, wasSarviga selbstmitbrachte:ihregroße
Begeisterung
Sport hat Sarviga schon
immer Spaß gemacht. In der
Schule nahm sie erfolgreich
an Turnieren teil. In ihrer
Freizeit hält sie sich im Fitnessstudio
mit Kraft- und
Ausdauertraining fit. Früher
nach ihr, wenn sie bera-
war ihr Sportbekleidung
Werdran
ten werden möchten.“
nicht sowichtig. „Ich hatte
SarvigaRameskumarist ist bleibt,kann immer Baumwoll-T-Shirts
in Sri Lankageboren und kam allesschaffen. an“, erinnert sie sich. Heute
mit vier Jahren nach Deutschland.
ist sie vonFunktionskleidung
Schwäbisch Hall ist zu
ihrer Heimat geworden. Sie
wuchs hier auf,besuchteden
SarvigaRameskumar
Auszubildende
überzeugt, denn diegebedie
Feuchtigkeit nach außen ab
und werde nicht nass.
Kindergarten, die Grundschule.
Eigene Erfahrungen und
„Meine Brüder haben
immer mit mir Deutsch gesprochen,
damit ich sicherer
wurde“, erinnert sie sich. An
der Gemeinschaftsschule im
für Sport. Alles fügte
sich zusammen. Eine Fachfrau
von der Arbeitsagentur
half ihr dabei, eine Bewerbung
zu verfassen und nach
das, was sie bei Herstellerpräsentationen
und vonihren
Kolleginnen und Kollegen
über atmungsaktive Stoffe,
wasserdichte Materialienund
Schulzentrum West absolvierte
einem Arbeitstag zur Probe die Laufschuhdämpfung
sie schließlich erfolg-
reich ihren Schulabschluss.
Doch wie sollte esweitergehen?
Prospekteüber die Ausbildunglagen
bei Intersport Schoell hatte
sie einen Ausbildungsplatz.
Für diejungeFrauist derJob
inzwischen mehr als nur das.
Es ist ein Neuanfang und ein
lernt,gibt sie weiter,wenn sie
die Kunden in den Bereichen
Fitness und Outdoor berät.
Dabei geht es nicht um Marken
und Preise, sondern um
in der Schule aus. Glücksfall. „Ich bin sehr echte Hilfe: Welche Jacke
ist
Fotos: Claudia Linz
für welches Wetter geeignet?
Welche Wanderhose passtzu
welcher Anforderung? Wie
funktioniert der Schlafsack?
Was macht Funktionskleidung
aus? Wieist eine Schuhsohle
aufgebaut? Welche
Stützebrauchen die verschiedenen
Fußtypen?
Weil Sarviga neben
Deutsch auch Tamilisch
spricht,berät sieKundenaus
Sri Lankaund Indienauch in
derenMuttersprache. „Tamilisch
ist eine Sprache, die
schnell gesprochen wird“, erklärt.
„Deshalb muss ich
manchmal aufpassen, dass
ichinDeutschnicht genauso
schnell spreche“, lacht sie,
„und die Kunden mich nicht
mehr verstehen.“
Zurdualen Ausbildung gehört
auch der Unterricht in
der Berufsschule. Dann stehen
Deutsch, Gemeinschaftskunde,
BWL, Steuerung und
Kontrolle,Warenbeschaffung
und Kalkulation, Englisch
und Ethik auf dem Stundenplan.
Esgeht aber auch um
Rechteund Gesetze. Jetzt, im
dritten Lehrjahr, steht für
Sarviga die Abschlussprüfung
vor der IHK an.
Intersport Scholl istfür die
junge Frau nicht einfach nur
ein Ausbildungsbetrieb. „Es
ist fast wie Familie und ich
fühle mich sehr wohl.“ Für
dieZukunft hatSarvigaklare
Wünsche: Sie möchte sich
weiterbilden und anderen
Mut machen, ihren Weg zu
gehen. Manchmal reicht dafür
schon ein Lächeln. Oder
einSatzwie ihrer: „Wer dranbleibt,
kann alles schaffen“.
„Nawartet–euch zeig‘ich’s!“
Schon in der Realschule war
Constanze Friederich ein
Mensch, der sichnicht unterkriegenlässt.Denneigentlich
hatten die Grundschullehrer
beschlossen, sie an die
Hauptschule anihrem Heimatort
Schnelldorfweiterzuführen
–ohne,dassdie Eltern
ein Mitspracherecht hätten.
In Bayern geht so was. Nicht
mit mir, sagt sich Constanze,
und absolvierte einen Aufnahmetest
für die Realschule.
Den sie prompt bestand.
„Boah, Wirtschaft!“
Und dann das: „Die Lehrer
wurden nichtmüde, mirdauernd
einzureden,dassich die
Schule nicht packen werde“,
erinnert sich die heute
22-Jährige. Aber genau das
wares, wasihr Egoerstrecht
anstachelte. Zugegeben: Der
Lerntyp war sie nie, wie sie
verrät. Die Noten? Nicht so
toll. Außer Physik: Da seisie,
wie sie lachend anmerkt, ja
„erschreckenderweise“ sehr
gut gewesen. Aber die anderenFächer…Mathe?„Übelst
schlecht.“ Chemie? Constanze
Friederich winkt ab.
Bis dann dieser Moment in
der neunten Klasse kam:
Wirtschaft als neues Fach.
„Ich dachte: Boah, das ist es.
Das ist genau mein Ding.“
DerGrund: „Ich fand es total
spannend zu lernen, wiezum
Beispiel am Ende ihrerReise
die Soße vor mir imSupermarkt
imRegal steht. Und
warum genau in diesem Regal“,
erklärt sie.
2019 machte die gebürtige
Crailsheimerin den Mittleren
Abschluss und zeigte ihrer
Realschule eine lange Nase.
Ihr nächster Schritt führtesie
zurück in die Horaffenstadt
an die kaufmännische Berufsschule,
wosie 2021 ihr Fachabitur
machte. Lernen fiel ihr
schwer? Das war mal. Jetzt
öffnetesichdie Tür für mehr.
Aber welche Tür? „Ich hab‘
erst mal ein Jahr Pause eingelegt“,
so Constanze, „wusste
nicht, was ich machen
wollte.“Das Schlimmste, findet
sie bis heute, ist, etwas
anzufangen und dann abzubrechen.
Zu Hause herumzusitzen,
war aber auch keine
Option, und so jobbte sie im
Einzelhandelsgeschäft ihres
Vaters. Und wartete auf diese
eine Tür…
…die sich dann in Schwäbisch
Hall öffnete. Genauer:
Am dortigen Campus der
Hochschule Heilbronn, mit
dem Bachelor-Studiengang
Management und Vertrieb.
Los ging es im September
2022. Esfolgten sieben Semester,
indenen nichts ausgelassen
wird: Angewandte
Mathematik, Statistik, Vertriebs-
und Kundenmanagement
gehören ebenso dazu
wieMarketing,Vertriebscontrolling
undBusinessEnglish.
Ab dem dritten Semester
können sich die Studentinnen
und Studenten auf einen Bereich
spezialisieren: Zur
Wahl stehen Finanzen, Handel
und Industrie.
Constanze musste nicht
langeüberlegen:Handel. „Ich
liebe es, einkaufen zugehen
und zushoppen.“ Klar, ein
Motiv brauche jeder, meint
sie, und muss schmunzeln.
Die Rechnung ging auf, der
neue Schwerpunkt machte
ihr viel Spaß –angefangen bei
der Geschichte des Handels
bis hin zum Planspiel „Business
Simulation“. Die Aufgabe:
In Zweiergruppen steuern
die Studentinnen und Studenten
einfiktivesUnternehmenund
müssen unter realitätsnahenBedingungenwichtige
unternehmerische Entscheidungen
treffen. In
Constanzes Fall war esein
Supermarkt. „Wir mussten
Leute einstellen, das Sortiment
festlegen, Budgets berechnen
unduns gegenunsere
Wettbewerber im Kurs behaupten.“
Was prima gelang:
Constanze und ihre Kommilitonin
schnitten am besten
ab.Mit einer „Eins Komma irgendwas.“Sie
lachtund zuckt
mit den Schultern.
Sie weiß,wo‘slang geht: ConstanzeFriederich macht entschlossenihren
Wegins Berufsleben.
Foto:privat
Es geht ins Ausland
Dreieinhalb Jahre später hat
Constanzeihren Bachelor mit
der Note „gut“inder Tasche.
Thema: „WandelimKonsumverhalten.
Die wachsende Bedeutung
von Secondhand in
der Modebranche.“ Eine Sache,
die es ihr als leidenschaftliche
Shopperin angetan
hat.
Im September will Constanze
Friederich ein Masterstudium
anfangen. Wo,weiß
sie noch nicht. Aber was mit
Wirtschaft, klar.Und auf lange
Sicht? „EinenJob in einem
Unternehmen, das auch im
Ausland sitzt.“ Bis heute bereut
sie, nach dem Fachabi
nicht auf große Tour gegangen
zusein. Wo Reisen ihr
doch im Blut liegt. In Korea
war sie schon zweimal, im
Mai geht es nach China.
„Auch, um mein Mandarin
aufzufrischen.“ Wie bitte? In
der Tat: Neben ihrem Bachelor-Studium
in Hall hatConstanze
auch mit dieser Sprache
angefangen. Die Zukunft
dürfte für Constanze Friederich
eine weitere Türe ganz
weit öffnen.
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10 21.JOB-BÖRSE DERVRBANKHEILBRONN SCHWÄBISCH HALL EG
Lehre oder Studium?
Jobs KI verändert die Berufswelt –das hegt oftZweifel am
eingeschlagenenWeg.Wie entscheidetman sich richtig?
Nach der Schule eine Ausbildung
oder ein Studium starten?
Für viele keine leichte
Entscheidung. Besonders,
wenn Eltern, Freunde oder
Lehrkräfte ihre Meinung zur
passenden beruflichen Zukunftlautstarkvertreten.Von
Prestige oder Erwartungen
sollten sich junge Menschen
bei der Entscheidung aber
nicht leiten lassen, rät Ute
Neher, HR- und Karriereexpertin
beim Portal Indeed.
Sondern?„Vondem, waszum
eigenen Alltag passt“, so Neher.
Einer Umfrage imAuftrag
vonIndeed unter 500Studierenden
zufolgehaben immerhin
zwei Drittel(67 Prozent)
schon darüber nachgedacht,
ob eine Ausbildung nicht besser
zuihnen gepasst hätte.
Für Ute Neher zeigt das:
„Selbst mit gefasster Entscheidung
bleiben viele im
Zweifel.“ Sie hält folgende
Fragen bei der Entscheidungsfindung
für wichtig:
• Wasliegt mir? Arbeite ich
gerne mit meinen Händen
oder direkt mit Menschen?
Macht esdir Spaß, Dinge
praktisch umzusetzen, im
Team zu arbeiten und
schnell Ergebnisse zu sehen?
Dann ist eine Ausbildung
vielleicht der richtige
Weg. WerTiefebraucht und
Dingedurchdringen, planen
oder analysierenwill, findet
womöglich eher im Studium
Erfüllung.
• Will ich schnell finanziell
unabhängig sein?
Zweifel sind nachder Entscheidung
–Studium oder
Ausbildung –normal.
FOTO: SEBASTIAN GOLLNOW/DPA-TM
• Brauche ich ein sicheres
Umfeld oder traue ich mir
mehr Freiheit zu?
• Wie wichtig ist es mir, direkt
ins Berufsleben einzusteigen
oder will ich mir ein
paar Jahrezum Lernen nehmen?
Es zähle am Ende aber
nicht die perfekte Entscheidung
auf Anhieb, „sondern
die Bereitschaft, sie bewusst
zu treffen“, so Neher. Das gelte
besonders in einer sich
wandelnden Arbeitswelt, in
der etwa Künstliche Intelligenz
eineimmer größer werdende
Rolle bei der Frage
spiele, wie sicher oder zukunftsfähig
bestimmte Berufswege
sind.
In der Indeed-Umfrage
gibt mehr als die Hälfte (52
Prozent) der Befragten an,
sich Sorgen zumachen, dass
KI viele der im Studium erlerntenFähigkeiten
überflüssig
machen könnte. Unbegründet
seien solche Sorgen
nicht, sagt Neher. „Einfache
Wissensarbeit lässtsich technisch
leichter automatisieren.“
Gleichzeitig würden
Tätigkeiten, die weniger gut
durch KI ersetzbar sind, an
Bedeutung gewinnen. Etwa
Berufe mit handwerklichen
oder sozialen Anteilen. „Genau
hier liegteineneue Stärke
der Ausbildung.“
Ute Neher zufolge werde
aber generell der Umgang mit
KI zunehmend zurSchlüsselkompetenz.
„Gefragt sind
Menschen, die KI nicht fürchten,
sondern sinnvoll einsetzen
können, egal ob sie aus
der Ausbildung oder dem
Studium kommen.“ Wichtig
sei deshalb, sich auf lebenslanges
Lernen einzustellen
und Technologien aktiv zu
nutzen, um auf die Anforderungen
im Arbeitsmarkt vorbereitet
zu sein.
Und was hilft, wenn man
rückblickend mit dereigenen
Entscheidung für den einen
oder anderen Weg hadert?
„Zweifel gehören dazu“, beruhigt
Neher. Passt ein einmal
gefasster Plan nicht
mehr, sei das kein Scheitern,
sondern Realität.Wichtig ist,
dass man bereit ist, sich darauf
einzulassen. Manchmal
reiche dafür schon ein Perspektivwechsel
im eigenen
Beruf oder eine Weiterbildung,
um die Zweifel zu überwinden.
„Und manchmal
braucht es den Mut, wirklich
neu zu starten –sei es miteiner
späten Ausbildung, einem
Quereinstieg oder einem
ganz anderen Weg“, so die
Karriereexpertin. dpa
FranziskaWulf arbeitet an der CNC-Maschine undmit derHandmit demAkkuschrauber.
FranziskaWulfschwärmt
vom WerkstoffHolz
Saunabau Die 21-Jährige aus MarbächleinOberrot isteinevon wenigen
Holzmechanikerinnen in derBerufsschule. VonClaudia Linz
sorgen,nachdem Rechtensehen,
beider Organisation der
Feste helfen, Tisch auf- und
abbauen haben ihr gefallen.
Weiter ging es mit Praktika
in kleineren Schreinereien
und bei Klafs Saunabau.
„Mirwar wichtig,dassesvor
allemmenschlichpasst“, sagt
die junge Frau aus dem kleinenOrt
Marbächlebei Oberrot,
die in ihrer Freizeit eine
eigene Pfadfindergruppe leitet
und das Lagerleben liebt.
Auch dabei hat sie mit Holz
zu tun, etwa,wennfür dasLagerfeuer
trockenes Holz zu-
Wenn Franziska
Wulf über ihren
Beruf
spricht, dann
ist ihre Begeisterung zu spüren.
Holz riecht für sie nicht
einfach nur gut –es ist ein
Material mit Charakter, mit
Wärme, mit Leben. Nussbaum
mit seiner schokoladenbraunen
Farbe,dem leicht
rötlichen Schimmer und der
schönenMaserung ist ihrFavorit.
Die 21-Jährige ist aktuell
imzweiten Lehrjahr bei
Klafs Saunabau in Schwäbisch
Hall. Sieabsolviert eine
Ausbildung zur Holzmechanikerin,
eine Arbeit, die
Handwerk, Teamgeist und
sichtbare Ergebnisse verbindet.
„Ich wollte auf keinen Fall
den ganzen TagimBüro sitzen“,
sagt Franziska. „Laptop, FranziskaWulf
Kopfschmerzen – das war Auszubildende
einfach nicht mein Ding.“
Schon früh war ihr klar, dass
sie etwas mit ihren Händen sammengetragen
machen möchte. Aber wo es
genau hingehen würde, entwickelte
sich erst nach und
nach – wie schönes Holz.
Nach dem mittleren Bildungsabschluss
ander Sibilla-Egen-Schule
in Hall entschied
sie sich zunächst für
ein Bundesfreiwilligenjahr
im Hohenloher Freilandmuseum
Wackershofen. Viel
draußen sein, die Tiere ver-
Ichwollteauf
garkeinenFall
nurimBürositzen.
werden
muss. Den Jüngeren Wissen
und praktische Handgriffe
beizubringen macht ihr großen
Spaß.
Bei Klafs haben sich Franziskas
Vorstellungen von ihremWunschberuf
erfüllt. Sie
unterschrieb den Ausbildungsvertrag.
Der Holzmechaniker
unterscheidet sich
vomSchreinerdarin, dass die
Werkstücke in größerer
DiesesSpiel hatFranziska
Wulf entwickelt undgebaut.
Stückzahl industriell gefertigt
werden. Individualität
schließt das aber nicht aus,
zumindest bei Klafs. Denn
dort entstehen auch spezielle
runde Saunen für Yachten
oderwelche,die unterDachschrägen
eingebaut werden
können.
AlsAzubidurchläuftFranziska
verschiedene Abteilungeninder
Produktion. Es gibt
etwa eine eigene Abteilung
für Sonderanfertigungen,
eine, inder die Saunaliegen
entstehen, und eine in der
CNC-Maschinen das Holz in
Form sägen. Franziska hat
keine Angst vor großen Maschinen,
„aber Respekt“. Sie
muss dabei sehr darauf acht
geben, die erforderlichen
Maße korrekt einzugeben,
damit das Werkstück am
Ende passt. Franziska
schraubt Bretter aneinander,
Fotos: ClaudiaLinz
wachst und lackiertdas Holz.
Auch kleine Azubi-Projekte
darf sie während ihrer Ausbildung
realisieren. Imvergangenen
Jahr entstanden
Webrahmen für Kindergärten.
In diesem Jahr hat sie
sich ein Spiel fürden Messestand
auf der VR-Bank-Jobbörse
ausgedacht und realisiert.
Dabei suchen sich
Scheiben aus unterschiedlichen
Hölzern wie Hemlock
oderWengeihren Wegdurch
ein Labyrinth aus Dübeln.
Manchmal haben die Azubis
auch dieGelegenheit zu Sauna-
und Dampfbadabenden.
Daserste Jahr der dreijährigenAusbildunghat
Franziska
in der Berufsschule verbracht.
Nunist sieeinen Tag,
manchmal auch zwei Tage,
dort –eine vonwenigen Frauen.
Neben allgemeinen Fächern
steht auch theoretischer
undpraktischer Unterricht
rund umden Werkstoff
Holz auf dem Stundenplan.
„Wir machen Sägearbeiten,
hobeln und schleifen einen
Rundstab undlernen Schlitzund
Zapfenverbindungen,
etwa die halbverdeckte
Schwalbenschwanzverbindung“,
gibt Franziska einen
Einblick. Auch einen Hocker
hat sie schon gezimmert –
unddemnächststeht ein kleinesMöbelstückauf
demProgramm.
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11 21.JOB-BÖRSE DER VR BANK HEILBRONN SCHWÄBISCHHALL EG
Eine Woche volle Verantwortung
Projekt Sieben Tage lang übernehmen 14 Auszubildende eine StationimDiakKlinikum in Schwäbisch Hall. So werden
die angehenden Pflegefachkräfte auf ihre Aufgaben nach dem Examen vorbereitet. VonEileenSchirle
Impressum
Sonderveröffentlichung
zur 21. Job-Börse der
VR Bank Heilbronn
Schwäbisch Hall eG,
6. Mai 2026
Plötzlich muss es vorallem Verantwortung hinzu,
die sie vorher so nicht
ganz schnell gehen.
Eine Patientin auf kannten. Deswegen haben
der Station B3,Neurologie
wir die Azubi-Station eingeführt“,
und Innere Medizin,
hat einen Krampfanfall. Immer
berichtet Lisa Herzi-
ger,die dasProjekt betreut.In
mehr Pflegende eilen dieser Woche können die anger,die
herbei, legen Schläuche und gehenden Fachkräfte realitätsnah,
Zugänge und messen die Vitalwerte
der Frau. Die Fachkräfte
aber dennoch in ei-
nem geschützten Rahmen er-
kommunizieren laut leben, was esheißt, eine Stanem
und klar miteinander, jeder tion zuleiten. „Und dabei ist
weiß, was der andere gerade hier nichts gespielt oder
macht. Sie saugen Flüssigkeit
ab undsprechen derFraugut
zu. Nach wenigen Minutenist
die Patientin stabilisiert, der
konstruiert: Essind echte Patienten,
echte Krankheiten,
echte Notfälle“, ergänzt Kollegin
Pia Meder.
Krampfanfall ist vorbei. Zur Vorbereitung haben
Solche Situationen wie an
diesem Dienstagmorgen Mitte
sich die Auszubildenden in
der Berufsfachschule zu Arhören
März sind nicht schön, gebeitsgruppen
zusammenge-
zum Alltag im Krankenhausaber
schlossen. Schwerpunktewaren
dazu. Die beteischlossen.
ligten Pflegerinnen und Pfleger
kennen die Handgriffe
Hierist nichts
und können der Frau helfen.
Das Besondere ist jedoch, gespieltoder die angehenden PflegefachkräfteFlyer
und verteilten die-
dass die Fachkräfte an diesem konstruiert: Es sind
Tagsich alle noch in Ausbildung
befinden –und das ist echtePatienten, entenstehen demProjekt der
se auf der Station. „Die Pati-
auch gewollt. Denn indieser echteKrankheiten, Erfahrung nach sehr positiv
einen Märzwoche findet die
gegenüber. Berufsanfänger
echteNotfälle.
„Azubi-Station“ imDiak Klinikum
sind in der Regel sehr empathisch
in Schwäbisch Hall
statt. Sieben Tage lang übernehmen
die Auszubildenden,
die imSommer ihr Examen
Pia Meder
Betreuerin Azubi-Station unddas istauchfür die
Patienten spürbar“, weiß Lisa
Herziger. Den Auszubildenden
sind währenddes Projek-
machen werden, eine komplette
die Themen Stationsleites
erfahrene, examinierte
Station. Sie sind nicht tung, Dienstplanerstellung, Fachkräfte zugeteilt, die die
nur für die pflegerischen Tätigkeiten,
sondern für den gesamten
Ablauf, die Dienstplan-Einteilung
Stationsablauf und SocialMedia.
Dabei warvieles garnicht
so einfach wie gedacht: Beim
Beobachterrolle einnehmen
und im Zweifel eingreifen und
unterstützen. So ist auch die
sowie die Dienstplan mussten Familien-
Sicherheit der Patienten ge-
Kommunikation mit anderen verhältnisse, private Termine währleistet.
Abteilungen und nach außen und Ruhezeiten berücksichtigt
werden –eine echte Her-
zuständig.
Routine gewinnen
„Wir haben festgestellt, ausforderung, wenn manzum Das Projekt startete bereits
dass viele Azubis ins kalte ersten Mal einen solchen Plan am Sonntagabend mit einem
Wasser geworfen werden, erstellt.
ersten Vorbereitungsdienst.
wenn sie mit ihrer Ausbildung
fertig sind. Dann kommen
viele neue Aufgaben und
Zudem mussten diePatienten
über das Projekt informiert
werden. Dazu erstellten
Am Montagfrühfing dieerste
Schicht mit voller Verantwortung
an. Umsich besser auf
die neuen Aufgaben und Abläufe
konzentrieren zu können,
müssen die Azubis während
der Projektwoche nur
die Tagdienste, Früh- und
Werliegt in welchem Zimmer?Wohinwirdder Patient verlegt?Diese
Fragen mussder Stationsleiterbeantworten
und koordinieren.Die AzubisarbeitenindieserWocheerstmals
in dieserverantwortungsvollenPosition.
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Arbeiten undder intensivePatientenkontaktgefällt ihnen.
Fotos: Diak Klinikum
Spätschicht, übernehmen.
Die Nachtschichten bestreiten
die Kollegen. „Der Montag
war anfangs etwas chaotisch
–das ist aber ganz normal,
schließlich müssen sich
alle erst einmal in ihren neuen
Rollen einfinden. Es ist
durchaus herausfordernd,
wenn manplötzlich aktiv und
selbstständig sein muss und
sich nicht mehr hinter anderen
verstecken kann“, erklärt
Pia Meder. Doch schon am
Dienstag haben sich erste
Routinen eingespielt.
Auch die Azubis schätzen
den Mehrwert dieses Projekts
am Diak: „Es bringt einen
echt weiter. Wir lernen neue
Aufgaben, führen intensive
Gespräche mit Patienten,
Ärzten und Kollegen. Man
bekommt einen guten Eindruck
davon, was später auf
uns zukommt“, erläutert Marie
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Waschen.
Emily Beutenmüller istder
Stationsleitung zugeordnet –
ein ganz neuer Job, den Azubis
im normalenArbeitsalltag
nicht ausführen.Die 22-Jährige
übernimmt dieadministrativen
Tätigkeiten: Sie hat die
Bettenbelegung im Blick, koordiniert
Anmeldungen und
Entlassungen und bleibt telefonisch
mit anderen Stationen,
Ärzten oder Pflegeeinrichtungen
in Kontakt. Dafür
ist sie weniger inden pflegerischen
Alltag eingebunden.
„Es ist nicht ganz einfach, alles
im Blick und vor allem im
Kopf zu behalten. Aber es
macht großen Spaß. Ichkann
mir gutvorstellen,spätereinmal
als Stationsleiterin tätig
zu sein“, sagt sie.
Der Krampfanfall der Patientin
bleibt andiesem Vormittag
der einzig ernstere
Zwischenfall. Die Auszubildenden
haben alles im Griff,
die Betreuer sind zufrieden.
„Das Examen kann kommen“,
sagt Marie Hengerer abschließend.
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VR Bank Heilbronn
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74523 Schwäbisch Hall
Redaktion: Ulrich Becker
(V.i.S.d.P.), Antonio De Mitri,
Alisa Grün, Claudia Linz,
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Gestaltung: Jürgen Schneider,
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Anzeigen: Vera Epple (verantw.),
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Warum istdas richtige Outfit
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Jutta Brodbeck: Das richtige
Outfit bei Vorstellungsgesprächen
ist ein relevanter
Aspekt, der nicht unterschätzt
werden sollte. Er ist
wichtig in Bezug auf denerstenEindruck,
denein Arbeitgeber
von Bewerbenden erhält.
Dieser ist oft mit der
Kleidung und dem allgemeinen
Erscheinungsbild verbunden.
Jugendliche sollten
sich bewusst sein, dass ihre
Kleidung ein Spiegelbild ihrerEinstellung
und ihresEngagements
zur Ausbildung
ist.
Wiefinde ich heraus, welcher
Kleidungsstil in meinem
Wunschberuf oder -unternehmen
erwartetwird?
Um den erwarteten Kleidungsstil
in einem Wunschberuf
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ermitteln, gibt es mehrere
Strategien, die man anwenden
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für die Unternehmenskultur
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oder -beruf kann einen
direkten Einblick indie Unternehmenskultur
und die
Kleidungsvorschriftengeben.
Die Berufsberatung der Bundesagentur
für Arbeit kann
ebenfalls nützliche Informationen
undRatschlägezur angemessenen
Kleidung in verschiedenen
Berufen und
Branchen anbieten.
Gibt es Branchen, in denen ein
besondersformellesOutfit erwartet
wird?
Branchen mit hohen Erwartungen
an Seriosität, Vertrauenswürdigkeit
und Respekt
legen großen Wert auf Professionalität
und auf das äußere
Erscheinungsbild. Dies
gilt beispielsweise für Banken
oder Versicherungen, im Öffentlichen
Dienst oder im
Rechtswesen. Wobei es hier
nicht zwangsläufig derAnzug
DasrichtigeOutfit für ein Bewerbungsgespräch zu finden,ist garnicht so leicht.Gedeckte
Farben und geschlosseneSchuhesindeinesichereWahl. Foto:New Africa/adobe.stock.com
oder das Kostüm sein müssen.
Wiekleide ich mich angemessen,
wenn ich mir unsicher bin,
waserwartetwird?
Es gibt einige allgemeine
Richtlinien, die man befolgen
kann, um sicherzustellen,
dassman angemessengekleidet
ist. Ein Business-Casual-
Outfit ist oft eine sichere
Wahl.Für Jungsbedeutetdies
in der Regel ein Hemd mit
Kragen, eine Hose und geschlossene
Schuhe, während
Mädchen auf eine Bluse,eine
Hose oder einen Rock und geschlossene
Schuhe setzen
können. Auch ein schlichtes
Poloshirt oder T-Shirt ohne
großes Logo kommen infrage.Kleidungsollteinneutralen
Farben wie Schwarz,
Weiß,Grau, BeigeoderNavy
gewählt werden. Diese Farbensindinden
meisten Branchen
akzeptabel und können
leicht kombiniert werden.
Kräftige Farben,große Prints
und harte Kontraste sollten
dagegen vermieden werden.
Welche Fehler sehenSie häufig
beijungen Bewerbern in Bezug
aufdas Outfit?
Wie sooft liegen die Dinge
meistens im Detail: Turnschuhe
oder Schuhe mit abgelaufenen
Absätzen, ein zerknittertes
Hemd oder Bluse
oder eine unangemessene
Länge oder Passform der
Kleidung.
Zum Erscheinungsbild
zähltabernicht nurwas man
sieht, sondern auch was man
riecht. Sosollte Parfüm nur
dezent aufgetragen und auf
denVerzehr vonSpeisen mit
Knoblauchvor einem Arbeitgeberkontaktverzichtet
werden.
Auch der Geruch vonZigarettenrauch
wirdoft als unangenehm
empfunden.
WiewichtigsindAccessoires,
Frisur undMake-up beim ersten
Eindruck?
Accessoires, Frisur und
Make-up könneneinen wichtigenBeitragzum
ersten Eindruck
leisten und sollten immer
angemessen gewählt
werden. Accessoires wie
Schmuck, Uhren oder Taschen
sollten zurückhaltend
sein. Eine ordentliche Frisur
und ein dezentes Make-up
können ebenfalls dazu beitragen,
einen gutenEindruckzu
hinterlassen.
Wiekleideich mich am besten
füreinen Besuch aufeiner Berufsmessewie
derVRBankJob-
Börse?
Beieiner Berufsmessegehtes
oft um den ersten Kontaktmit
einem Unternehmen und
manmöchtemöglichst einen
guten Eindruck hinterlassen.
Deshalb gilt auch hier auf
saubere und heile Kleidung
zu achten. Beispielsweise
kann man ein schönes T-
Shirt, eine Bluse, ein Hemd
und eine ordentliche Jeans
tragen.Ein „No-Go“sindJogginghose
und bauchfrei.
Wiesollteich mich fürein Praktikumodereinen
Schnuppertag
kleiden?
Je nachdem, in welcher Branche
und in welchem Unternehmen
das Praktikumabsolviert
wird, können unterschiedliche
Kleidungsstile
angebracht sein. Bei einem
Praktikum im kaufmännischen
Bereich kleidet man
sich schicker als wenn man
ein Praktikum in einem handwerklichen
Beruf absolviert.
Am besten fragtman vordem
Praktikum nach, ob es Kleidervorschriften
gibt. Das
können beispielsweise ineiner
Fertigungshalle oder auf
der Baustelle Sicherheitsschuhe
sein, die jedoch häufig
vom Arbeitgeber gestellt
werden.
Welche Tippshaben Siefür
Schüler,Auszubildende und
Studenten, um Unsicherheiten
beim ThemaKleidung zu überwinden?
Mein Tipp ist, dass man sich
nicht zu sehr aufdie Kleidung
konzentrieren sollte. Es ist
wichtig, dass man angemessen
gekleidet ist, aber es ist
auch wichtig, dass man sich
selbstbewusst und selbstsicher
fühlt. Man sollte sich in
seiner Kleidung wohl und
nicht verkleidet fühlen.
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