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2026_Vital_Plus_Frühjahr

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AUSGABE MAI 2026

Vital Plus

MAGAZIN FÜRGESUNDHEIT UNDWELLNESS

Lecker!

Eisteemit

Floating-

Effekt

Aufdie Abwehr

kommt es an

Daskörpereigene Immunsystemist derwichtigste

Partner,wenn es um unsereGesundheit

geht. Seite12

GESUNDHEIT

Was kann einem helfen,

wenn die Lebensfreude

fehlt? Seite 6

FITNESS

Die Arbeit im Garten

hält Körper und

Seele fit. Seite 10

KÖRPERBILD

Der Weg zum

Wunschgewicht ohne

JoJo-Effekt Seite 8


Corporate

Publishing

aus einer

Hand

Alles aus

einer Hand

Sie werden demnächst ein Geschäft eröffnen, Ihr neues Betriebsgebäude einweihen

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EDITORIAL 3

Inhalt

Editorial

Psychologie

Mentale

Gesundheit

Im Frühling, wenn dasLeben wieder blüht,

regt sich bei vielen Menschen dieLustauf

eineninneren Neustart. Seite4

So unterstützt man

das Immunsystem

Seite12

05 Eistee mitEffekt

Wiewäreesmit einem

fruchtigen Teemit Spezialeffekt?

06 Lebensfreude

tanken fürlau

Tipps, um wieder mehr

Licht in den Alltagzubringen

08 Mitdem Körperbild

im Reinen

So gelingt dasAbnehmen

ohne JoJo-Effekt.

10 Gartenarbeit

hältmichfit

Studien zeigen, wiegut

dieArbeitimGartenfür

Körper undSeele ist.

Wenn die

Pollenfliegen

Wiekann mantrotz fieserAllergie die

Naturgenießen? Seite 14

Da liegt

wasinder Luft

„Frühling lässt sein blaues

Band wieder flattern durch

dieLüfte.Süße,wohlbekannte

Düfte streifen ahnungsvoll

das Land. Veilchen träumen

schon, wollenbalde kommen.

Horch, von fern ein leiser

Harfenton! Frühling, ja du

bist‘s! Dich hab ich vernommen!“

Schon dem schwäbischen Lyriker

Eduard Mörike (1804 -

1875) ging eswie vielen von

uns: Endlich hat der Winter

ein Ende und der Frühling

kehrt mit Farben, Wärme und

diesem unverwechselbaren

Duft zurück. Verbunden mit

dieser Jahreszeit istjaimmer

eine gewisseAufbruchsstimmung.

Dieeinen wollen fitter

werden, anderen –auch mental

–ausmisten und wieder

andere juckt esinden Fingern,

wenn sie in ihren Garten

Blicken.

In dieser Ausgabe unseres Vital-Plus

Magazins haben wir

für Sie, liebe Leserinnen und

Leser, wieder zahlreiche Gesundheits-

und Fitnessthemen

unter die Lupe genommen.

Von der positiven Wirkung

der Gartenarbeit, über

mentale Gesundheit, ausgewogene

Ernährung bis hin zu

Hilfe bei Allergien.

Ichwünsche Ihnen viel Freude

beim Lesen!

Anne Schur

Vital-Plus-Redaktion

Impressum

Verlag&Herausgeber

SÜDWEST PRESSE

Hohenlohe GmbH &Co. KG

Haalstraße 5+7

74523SchwäbischHall

Anzeigen

Vera Epple (verantw.),

Ingo Bölz,Martin Haas,

Afsoon Kamrani,Kai Müller,

MartinNaterski,

SebastianNutsch,

Julia WinterfeldtWeiß

Redaktion

Tobias Lehmann (verantw.),

Anne Schur,

AndreasBrücken, dpa

Gestaltung

EvaMariaSchmeiser,

Natalia Stawiszynska,

mediaservice ulm

Fotos

Shutterstock, Adobe Stock,

SWP-Archiv, SVH

Datenschutz

DenDatenschutzbeauftragten

erreichen Sieunter:

datenschutz@swp.de

Druck

NPG DruckhausUlm GmbH

&Co. KG

Siemensstraße 10,

89079Ulm-Donautal


4

PSYCHOLOGIE

Tief durchatmen, zur Ruhe

kommen und innere

Einkehr halten

Foto: Maridav/Adobe Stock

Frühjahresputz

fürKörperund Geist

MentaleGesundheit Wenn dieerstenKnospensprießenund derWintermantelimSchrank

verschwindet, regt sich beivielendie Lust auf eineninneren Neustart. VonAndreas Brücken

Der Frühling ist die

ideale Zeit für einen

kleinen oder

großen Frühjahrsputz

–nicht nur in der Wohnung,

sondern auch für Körper

und Geist. Denn Hand

aufs Herz: Über die dunklen,

kalten Monate sammeln sich

bei vielen von uns nicht nur

Staubflockenunter demSofa,

sondern auch Müdigkeit,

Trägheit und so manche

schlechte Gewohnheit an.

Mehr Süßes, weniger Bewegung,

spätes Einschlafen, zu

viel Bildschirmzeit und zu

wenig Zeit für sich selbst –

das alles hinterlässt Spuren.

Umso schöner ist es, wenn

derFrühling mitseinem Aufbruch

einlädt, Ballast abzuwerfen

und neue Energie zu

tanken.

Aufden Körper hören

Ein guter Startpunkt ist der

Körper.Erfreut sich jetzt besonders

über Bewegung an

der frischen Luft. Schon ein

täglicher Spaziergang kann

Wunder wirken: Das Tageslichthebtdie

Stimmung, regt

die Vitamin-D-Produktion an

und hilft dem Körper, seinen

Rhythmus wiederzufinden.

Wermag, steigert das Ganze

mit Radfahren, Joggen, Walkenodereiner

RundeYogaim

Park. Wichtig ist nicht die

sportliche Höchstleistung,

sondern die Regelmäßigkeit.

Der Körper liebt es, wenn er

wieder in Schwung kommt –

sanft, aber konsequent.

Auch die Ernährung darf

jetzt leichter werden. Statt

schwerer Wintergerichte sehnensichviele

Menschen nach

frischen Farben auf dem Teller:

knackiger Salat, Kräuter,

Gemüse, Obst und ausreichend

Wasser. Wer seinem

Körper etwas Gutes tun

möchte, setzt auf saisonale

Produkte wie Radieschen,

Spinat, Spargel oder Kräuter

derSaison.Und ganz ehrlich:

Ein bunter Teller machtnicht

nur fitter, sondern oft auch

einfach bessere Laune. Das

Auge isst schließlich mit.

Einfach mal

in sich hineinhören

Doch Frühjahrsputz bedeutet

mehr als Bewegung und gesunde

Küche. Mindestens

ebenso wichtig ist das Aufräumen

imKopf. Gerade wer

im Alltag ständig erreichbar

ist, zwischen Terminen,


PSYCHOLOGIE 5

FOTO: JAN RICKERS/TEEVERBAND.DE/DPA-MAG

Eistee mit

Floating Effekt

Zutaten für 1 Glas

à 400 ml:

2 Teebeutel oder

4 g loser Schwarztee

150 g Wasser

2 Stiele Thymian

1/2 Pfirsich, in Stücke

geschnitten

3 Kugeln Cantaloupe-

Melone à 2 cm

1 Kugel Vanille-Eiscreme

Mineralwasser mit Kohlensäure

zum Auffüllen

3Sobald der Tee

durchgekühlt ist in

ein Glas gießen, die

Pfirsich- und Melonenstücke

dazugeben.

4Eine Kugel Vanilleeis

vorsichtig in das Glas

gleiten lassen. Mit

Mineralwasser auffüllen.

Achtung, vorsichtig gießen –

es bildet sich ein cremiger

Schaum!

Nachrichten und Verpflichtungen

jongliert, spürt irgendwann

das Gefühl innerer

Unordnung. Dann hilft

es, bewusst Tempo herauszunehmen.

Vielleicht mit

festen Zeiten ohne Handy,

vielleichtmit einemSpaziergang

ohne Kopfhörer oder

mit ein paar Minuten Stille

am Morgen. Werden Geist

entlastet, schafft Platz für

Klarheit und Gelassenheit.

Hat Altbewährtes

noch Bestand?

Eine bewährte Methode ist

es, alte Gedankenmuster zu

prüfen: Muss wirklich alles

perfekt sein?Mussich immer

funktionieren? Darf ichauch

einfach mal nur sein?Gerade

der Frühling ist eine gute Gelegenheit,

sich von überholten

Ansprüchen zu verabschieden.

So wieman im KellerDingeaussortiert,

die man

seit Jahren nicht mehr

braucht, darf auch im Kopf

Platz geschaffenwerden –für

Leichtigkeit, neue Ideen und

etwas mehr Selbstfürsorge.

Hilfreich kann außerdem ein

kleines Ritual sein: eine Liste

mitDingen,die guttun. Mehr

schlafen,öfter lachen, wieder

lesen, weniger jammern,

mehr trinken,sich mit netten

Menschen treffen, öfter Nein

sagen. Klingt simpel? Ist es

auch. Und genau darin liegt

dieKraft.Gesundheit beginnt

oft nicht mit großen Veränderungen,

sondern mit kleinen,

freundlichen Entscheidungen

im Alltag.

(optional)

Schlagsahne

Keks-/Waffel-/

Kuchenstücke

Lemon Curd

Pfirsich- oder Melonenstücke

Zubereitung:

1Den Tee und die Thymianstiele

in ein hitzebeständiges

Gefäß geben

und mit 100 Grad heißem

Wasser übergießen.

215 Minuten ziehen

lassen, dann Teebeutel

beziehungsweise

die losen Bestandteile der

Teeblätter sowie die Thymianstiele

entfernen, abkühlen

und anschließend im Kühlschrank

2 Stunden durchkühlen

lassen.

Topping

1Wer möchte, kann den

Tea Float nun noch mit

Toppings versehen.

2Dazu das Glas mit etwas

Schlagsahne dekorieren

und darauf

einige kleine Keks-/Waffeloder

Kuchenstücke verteilen.

31 EL Lemon Curd

(steht in gut sortierten

Supermärkten im

Marmeladen-Regal) mit etwas

Wasser zu einer Soße

cremig rühren und über die

Sahne geben.

4Sind noch ein paar

Pfirsich- oder Melonenstücke

übrig,

kann man diese noch als

Deko auf die Sahne legen.

Iguide you

Craniosacrale Therapie

Systemisch integratives Naturcoaching

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6

GESUNDHEIT

Lebensfreude

tanken

istnicht teuer

Alltag DasLeben hält nichtimmernur Sonnenstunden bereit.

Doch waskannhelfen, wenn am Horizont dunkleWolkenaufziehen? VonAndreas Brücken

Wer kennt das

nicht, die erdrückenden

Sorgen, oder

die schlechten Gedanken

und belastendenGespräche,

die uns über den Alltag

hinaus fesseln, bis in die

Nacht begleiten und uns

dort nicht zur Ruhe kommen

lassen. Am nächsten

Tag fehlt der wichtige

Schlaf, um fit zu sein, für die

neuen Herausforderungen

des Tages. Stattdessen machen

sich Müdigkeit und

schlechte Konzentration

breit –das fördert neue Probleme

und der Teufelskreis

schließtsichaufsNeue. Um

dieSpirale in dieinnereUnzufriedenheit

zu unterbrechen,

gibt es jedoch einfache

Wege zur eigenen Kraftquelle:

Die Nachtruhe sollte

einem geordneten 1.Schlafen:

Ritual folgen. Die Anzeichen

von abendlicher Müdigkeit

müssen ernst genommen

werden unddürfen

nicht durch zwanghaften

Blick auf einen Bildschirm

unterdrückt werden. Egal,

wie spannend der Krimi

oder das Onlinespiel

scheint:Der Körper fordert

seine Ruhe,die er sich dann

auch verdient hat.

2.Natur:

Ein paar Schritte

an der frischen

Luft, imWald oder auf der

Wiese, machen den Kopf

frei. Der Spaziergang sollte

eine Auszeit vonLeistungsdruck

und Stress sei. Bäume,

Blumen und Gewässer

bieten dafür die ideale Kulisse.

Die Natur wirkt auf

uns ohne den Drang, etwas

zu verändern, zu optimieren

oder zu verbessern. Wer

hier ohne Erwartung nach

dem ultimativen Erlebnis

loszieht, kommt zur Ruhe

und kann sich selbst finden.

„Du bist, was du

3.Ernährung:

isst“, das wussten

schon unsereEltern–und sie

hatten recht. Essen undTrinken

sind der Input für unseren

Körper. Frisches Obst

und Gemüse halten gesund

und fit. Wer ausgewogene

und regelmäßigeMahlzeiten

zu sich nimmt, erlebt keinen

Verzicht, sondern Wohlbefinden.

Denn übermäßige Zufuhr

von Alkohol, Fett oder

künstlichen Aromen belasten

den Organismus. Gut Essen

bedeutet auch, sich Zeit zu

nehmen und jeden Bissenbewusst

zugenießen.

Unsere Umgebung

4.Beziehungen:

ist wie ein Spiegel

unserer selbst.Wer unzufrieden,

schlecht gelaunt oder

gar aggressiv auf seine Mitmenschen

zugeht, wird meistens

ähnlicheReaktionenzurückerhalten.

Anerkennende

Worte, Dankbarkeit oder einfach

ein Lächeln sorgen für

Entspannung –selbst in Konfliktsituationen.

Wer seine

Aufmerksamkeit auf positive

Dinge legt, wird positive Erfahrungen

machen. Das Gleiche

gilt auch für Gegenteiliges.

Nachrichten sind

5.Medien:

in unserer heutigenZeitimmergegenwärtig.

Ob eine kurze Botschaft auf

dem Handy, eine neue Mail

oder die Neuigkeiten imRadio

oder Fernseher,die Informationsflut

droht uns oft zu

überfordern. Wer sich die

Freiheit nimmt, fürseinetägliche

Auszeitwirklich offline

zu sein, wird erfahren, dass

die Welt deswegen nicht

untergeht. Zeit imHier und

Jetzt ist zum Luxus geworden.

Umso wertvoller ist die

„Quality Time“ mit dem Fokus

auf schöne Momente,

statt negativer Bilder geworden.

GRAFIK: PERFECT VECTOR/ADOBE STOCK



8

KÖRPERBILD

Ob man sich im Spiegel schön

findet, hat nicht nur mit dem

Gewicht zu tun, sondern auch

viel mit Selbstwahrnehmung

und Selbstbewusstsein.

Abnehmen

ohne JoJo-

Effekt

Wohlfühlen Crashdiäten bringenoft nicht

den gewünschtenEffekt, sondern bewirken

meistdas Gegenteil. VonAndreas Brücken

Herzhaft, süß oder

herb, obfrisches

Obst, saftiges

Fleisch oder leckere

Süßigkeiten –Lebensmittel,die

für unswie selbstverständlich

verfügbar sind.

Zu jeder Jahreszeit, in fast jeder

Menge und mit wenig

Aufwand zu bekommen. Paradiesische

Zustände wie im

Schlaraffenlandalso, vondenen

unsereVorfahren oftnur

träumen durften. Nur wenige

Generationen voruns war

der Speiseplan eintönig, im

Winter meist mangelhaft und

selten üppig. Die Fähigkeit

des Körpers, Fette und Kohlenhydrate

einzuspeichern,

wenn sie zur Verfügung standen,

warfür schlechte Zeiten

überlebenswichtig. Zentrales

Speicherorganfür Kohlenhydrate

inForm ist die Leber.

Überschüssige Energie wird

in Fettreserven umgewandelt

und hauptsächlich im Unterhautfettgewebe

sowie im

Bauchraum gespeichert. Die

Verlockungen von All-youcan-eat-Buffets,

Fastfood

Restaurants und zwischendurch

Snacks sorgen dafür,

dass die körpereigenen Speicher

gut gefüllt sind, nicht

selten zu viel: Nach aktuellen

Erhebungen sindrund 60 bis

67 Prozent der Erwachsenen

in Deutschland übergewichtig.

Selbst bei Kindern liegt

der Anteil bei 15 Prozent.

Kein Wunder also, dass Magazine

voller Diätensindund

im Internet unzählige Videos

zum Abnehmen zu sehen

sind.Überschattetwerdenall

dieseVorhabenvom gefürchteten„Jo-jo-Effekt“.Gemeint

damit ist die schnelle Gewichtszunahme

nach einer

Diät, die oft sogar über das

Ausgangsgewichtgeht. Ursache

ist meist ein zu starkes

Kaloriendefizit, dasden Stoffwechsel

auf „Sparflamme“

stellt und Muskeln abbaut.

Nach derDiätführennormale

Essgewohnheiten zum

Überschuss.


KÖRPERBILD 9

FOTO: DRAZEN/ADOBE STOCK

Das lässt sich weitestgehend

vermeiden, wenn Gewichtsverlust

nachhaltig und physiologisch

erfolgt. Wichtige

Prinzipien:

und realistisch

reduzieren:

1.Langsam

Ziel ist kein schneller

Gewichtsverlust, sondern

0,5–1 kgpro Woche bzw. ein

moderates Kaloriendefizit.

Zu starke Einschnitte führen

zu Muskelabbau,reduziertem

Grundumsatz und starkem

Heißhunger.

essen:

Eine erhöhte Eiweißzufuhr

schützt 2.Proteinreich

die Muskulatur, erhöht das

Sättigungsgefühlund stabilisiert

den Stoffwechsel. Bevorzugen:

mageres Fleisch,

Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte,

Nüsse.

integrieren: Muskelmasse

erhöht 3.Krafttraining

den Grundumsatz. Zwei- bis

dreimal pro Woche Kraftübungen

helfen, Fett statt

Muskeln zu verlieren.

gene Ernährung

4.Flexible,ausgewo-

stattVerbote:

Langfristig erfolgreicher

sind Ernährungsweisen, die

Lieblingsspeisen in Maßen

zulassen, statt rigider Verbote,

die zu Rückfällen führen.

Rückkehr

zurErhaltungsenergie:

Nach der Ab-

5.Langsame

nahme nichtplötzlichwieder

„normal“ essen. Kalorienzufuhr

schrittweise erhöhen

unddas Gewichtengmaschig

beobachten, umschnell gegenzusteuern.

Bewegung:

6.Regelmäßige

Neben Training ist

Alltagsaktivität (Spazierengehen,

Treppensteigen)

wichtig für den Kalorienverbrauch

und das Wohlbefinden.

und Stressmanagement:

Schlafmangel

und chroni-

7.Schlaf

scher Stress fördern Hungergefühle

und Fettanlagerung.

Gute Schlafhygiene und Entspannungstechnikenreduzieren

Rückfallrisiken.

ändern,

nicht nur Diät:

8.Verhalten

Achtsames Essen,

Mahlzeiten planen, emotionale

Auslöser kennen undAlternativen

zum Essen entwickeln.

Begleitung:

9.Professionelle

Ernährungsberatung

oder medizinische Unterstützung

helfengeradebei

Vorerkrankungen oder starkem

Übergewicht.


10

FITNESS

Gartenarbeit ist nicht nur

was für Erwachsene. Auch

die Kids können dabei sein

und so viel über die Natur

lernen.

Foto: tunedin/Adobe Stock

So viele Kalorien

verbrennen wirim

Garten proStunde:

Rasenmähen (mit elektrischemMäher):

300 bis400 kcal

Rasenmähen (mit Handrasenmäher):

400bis 500kcal

Graben oder Umgraben:

biszu600 kcal

Laub harken:

250 bis300 kcal

Heckeschneiden:

200 bis300 kcal

Pflanzen zupfen/ernten:

150 bis200 kcal

Quelle: AOK/ Zentrum für Gesundheit

durch Sport undBewegung

an der Deutschen

Sporthochschule Köln

Natur Wersichregelmäßig um seinen Garten kümmert,hältnicht

nur das Unkraut in Schach, sondern tutauch seiner Gesundheit

etwasGutes. VonAnne Schur

Unkraut jäten, Rasen

mähen, Pflanzen

von Anach B

tragen: Im Frühling

geht es im Garten wieder

rund. Und mal ehrlich: Uns

Mein Garten

hält mich fit

passionierte Hobbygärtner

juckt es doch schon ewig in

den Fingern. Wer gerne im

Garten werkelt weiß: In den

Wintermonaten fehlt einem

etwas–die Bewegung, die frische

Luft, der Muskelkater

und der Duft der Pflanzen.

Doch bildet man sich das nur

ein oder ist Gartenarbeit tatsächlich

eine Wohltat?

Eindeutige Studienlage

Ja, mit den Effekten der Gartenarbeit

haben sich auch

Forschende auseinandergesetzt.

Zum Beispiel von der

„AmericanPsychological Association“.

Laut deren Studienergebnissen

führt Gartenarbeit

zu einer Reduktionvon

Stress und steigert unser allgemeines

Wohlbefinden. Die

Expertinnen und Experten

des „Journal ofHealth Psychology“

stützen diese These

und weißen darauf hin,

dass die Arbeit nicht nur das

Risiko fürHerz-Kreislauf-Erkrankungen

senkt, sondern

auch das Immunsystem

stärkt. Zudem sorgt der Aufenthalt

im Garten für den

Rückgang von Entzündungsprozessen,

die vielleicht gerade

im Körper ablaufen.

EinMuskelspielan

derfrischen Luft

Beim Mähen,Graben, Umstechen

oder Schneiden kommenzahlreicheMuskelgruppen

zum Einsatz, die im Alltag

oft ihre Ruhe haben. Besonders

viel leisten die

Arm- und Schultermuskulatur,

die Rückenmuskulatur

oder die Muskeln in den

Oberschenkeln. Auch den

Händen wird einiges abverlangt.KeinWunder

also, dass

mannacheinem TagimGarten

seinen ganzen Körper

spürt -und oftnoch Tage danach.

Dasbedeutetaber auch:

Bitte nicht übertreiben! Besondersnachder

Winterpau-


FITNESS

11

se nicht. Denn der Körper

muss sich erst wieder langsamandie

Belastung gewöhnen.

Eine Wohltatfür dieSeele

Doch nicht nur der Körper

profitiert von der Arbeit im

Grünen, sondern auch unsere

Psyche. Auch indiesem

Bereich gibt esStudien, die

zeigen, die Zeit inder Natur

sich positiv auf den Schlaf

auswirkt und ein Baustein bei

der Behandlung von Angststörungen

oderDepressionen

sein kann. Es gibt sogar Studien,die

zeigen, dassdie Gewaltbereitschaft

sinkt, wenn

Menschen mehr Zugang zu

Parks, Gärten oder Grünflächen

haben. Die Gründe für

den positiven Effekt auf die

Psyche sind vielfältig. Die

einfachen und wiederkehrenden

Arbeiten, zum Beispiel

ein Jäten von Unkraut, beruhigen

und helfen uns dabei,

uns auf das Wesentliche zu

fokussieren. Auch bekommt

man das Gefühl, etwas Sinnvolles

undZukunftsgerichtetes

zutun: Wer im Frühling

Tomaten sät, kann später im

Jahr ernten. Wesentlich ist

auch der Kontakt zur Natur:

Der Duft und die Bewegung

der Pflanzen, die Beobachtung

derJahreszeitenund die

Freude, wenn alles

Nun hat ja nicht jeder einen

eignen Garten. Doch

auch auf dem Balkon lässt

sich ein kleines Gartenparadiesschaffen.Auchgibtesin

den letzten Jahren immer

mehrGartenprojekteinForm

von Community- oder Stadtgärten,

bei denen man sich

einbringen kann. Oder auch

denguten altenSchrebergarten.

Jeder SpatenstichbringtzahlreicheMuskeln in Gang.

Foto:Kzenon/AdobeStock

Schweben.Abschalten. Wohlfühlen.

Schwerelos im FränkischenToten Meer ®

Wer Körper und Geist etwas

Gutes tun möchte, findet

in der Franken-Therme

Bad Windsheim einen Ort

natürlicher Regeneration.

Hier, amFränkischen Toten

Meer ® , entfaltet die reine

Bad Windsheimer Thermalsole

ihre wohltuende Wirkung

auf Haut, Muskulatur

und Wohlbefinden.

Die besondere, mineralstoffreiche

Sole stammt direkt

aus örtlichen Quellen und

wird mit unterschiedlichen

Konzentrationen in allen Becken

genutzt –von sanften

1,5%biszubeeindruckenden

26,9 %. In dieser besonderen

Umgebung lässtsichdas Gefühl

von Leichtigkeit auf natürliche

Weise erleben: einfach

treiben, loslassen, den

Alltaghintersichlassen.

Wärme, Auftrieb und wertvolle

Mineralien fördern die

Durchblutung, entspannen

verspannte Muskeln und

schenkenneue Energie. Auch

Haut und Atemwege können

vom Zusammenspiel aus

Hoch sollst Du

schweben!

Entspannen und Schweben inden vielfältigen Termalsole-Becken und

dem Salzsee. DasGute liegt so nah. www.franken-therme.net

Sole undWärme profitieren.

Franken-ThermeBad Windsheim

– wo natürliche Sole

Gesundheit und Entspannung

vereint.

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12

KÖRPER

DasImmunsystem, der

innere Abwehrschirm

Schutz UnserImmunsystemist einwahres Wunder undein wichtiger Partner fürein

gesundesLeben. VonAndreasBrücken

Inder Werbung wird es

gerne beschrieben: „Frei

von Bakterien“. Doch

das bleibt ein Wunsch.

Denn alleine aufder Hautbefindensichgeschätzt

eine BillionMikroorganismen.

Manche

davon sind nützlich, ja

sogar lebenswichtig für uns.

Damit schädliche Viren und

Bakterien dem Körper nicht

gefährlich werden können,

sorgt das Immunsystem für

Abwehr und Sicherheit.Doch

auch dem stärksten Krieger

geht mal diePusteaus. So ist

nicht jeder vonuns mit einem

starkenImmunsystemgesegnet.

Menschen, die ständig

kranksind, möchtenihreAbwehrkräfte

am besten schnell

stärken. Mit nur fünf Tipps

kann dasImmunsystemfitgehalten

werden.

1Frische und möglichst

naturbelassene Lebensmittel,

am besten aus

der Region und der Jahreszeit

angepasst, sind der beste Input

für die Abwehrkraft. Lebensmittel

wie Obst, Gemüse,Nüsse

und Saaten stecken

voller wichtiger Mikronährstoffe

und sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe.

Beeren oder

Zitrusfrüchten sind bekannt

für ihren hohen Vitamin-C

-Gehalt. Aber auch Paprika,

Petersilie oder Kohlsorten

beinhalten Ascorbinsäure.

Käse, Vollkornprodukte

und rotes Fleisch oder Käse,

Eier oder Butter sind reich an

Zink und Vitamin A. Diebeiden

sind wahre Immunklassiker

die nicht nur die Barrierefunktion

der Haut und

Schleimhäute unterstützen,

sondern die Abwehrzellen

bilden. Auch Vitamin Dspielt

eineRolle fürdas körpereigene

Immunsystem. Fettreicher

Fisch, wie Makrele, Lachs

oder Hering,Eigelb oder Pilze

sind dafür ergiebige Lieferanten.Die

B-Vitamine liefern

dasRundumpaket für ein

schlagkräftiges Immunsystem.

Sie helfen der Immunabwehr

dabei, Krankheitserregerzuerkennen

und tragen

zum Zellwachstum bei.

2Stress und Hektik vermeiden,

ausreichend

Schlaf und Ruhe sowie

stabile soziale Kontakte

und Familie sind zentrale

Säulen eines funktionierenden

Immunsystems. Chronischer

Stress führt zu einer

dauerhaften Erhöhung von

Stresshormonen wie Cortisol

und Adrenalin. Das stört

die entzündungshemmende

Balance, vermindert Produktion

und Funktion von

Abwehrzellen und erhöht so

die Anfälligkeit für Infekte

und chronische Entzündungen.

Guter Schlaf (in der Regel

7–9 Stunden) fördert die

Immunregulation: Während

des Tiefschlafs werden Zytokine

gebildet, das Immungedächtnis

konsolidiert und

Reparaturprozesse aktiviert.

Regelmäßige Ruhepausen

reduzieren Stressreaktionen

und ermöglichen physiologische

Erholung. SozialeUnterstützung

durch Familie und

Freunde wirkt protektiv: Geborgenheit

senkt Stresshormone,

fördert gesunde Verhaltensweisen

und stabilisiert

die psychische Widerstandskraft.

3Bewegung stärkt das

Immunsystemauf vielfältigeWeise.Moderate

Ausdaueraktivität fördert

die Zirkulation von Immunzellen,

sodass Krankheitserreger

schneller erkannt und

bekämpft werden. Sport senkt

chronische Entzündungsmarker,

verbessert Stoffwechselgesundheit,

Insulinsensitivität

und Körpergewicht —alles

Faktoren, die die Immunfunktion

positiv beeinflussen.

Bewegung unterstützt die

Darmflora, verbessert Schlafqualitätund

reduziert Stresshormone,

was indirekt die

Abwehrkräfte stärkt. Kurzfristig

steigert körperliche

Unverarbeitete Lebensmittel

wie Nüsse, Obst

und Gemüse füllen den

Körper mit Nährstoffen.

Foto: Prostock-studio/

Adobe Stock

Kostet nichts,bringtaber viel:Bewegung an derfrischen

Luft

Foto:RobertKneschke/Adobe Stock


KÖRPER

13

Aktivität die Immunantwort,

langfristig verbessert sie die

Wirkung vonImpfungenund

vermindert Infekthäufigkeit.

Wichtig: Maß halten —extremes

Training kann vorübergehend

immunsuppressiv

wirken. Praktisch gelten

etwa 150 Minuten moderates

Ausdauertrainingpro Woche

plus zwei Krafttrainingseinheiten,

regelmäßige Alltagsbewegung

und ausreichende

Erholung als ideal.

4Hygiene mit Augenmaß

schützt vor Infektionen,

ohne das

Immunsystem unnötig zu

entkoppeln. Händewaschen,

sichere Lebensmittelzubereitung

und sachgerechte

Wundversorgung reduzieren

Keimübertragung und sind

besonders in Risikosituationen

(Krankenhaus, Pflege,

bei Erkrankten) unverzichtbar.

Übertriebene Sterilität

im Alltag –ständiges Desinfizieren,

antibakterielle Seifen

oder eine extrem keimfreieUmgebungfür

Kinder–

kann die natürliche Besiedlung

von Haut und Darm

stören. Kontakt mit harmlosen

Umweltkeimen, Haustierenund

Erde fördert die Ausbildung

immunologischer

Toleranz und stärkt die Mikrobiomvielfalt,

was Allergien

entgegenwirken kann.

Praktisch heißt das: gezielte

Hygiene nach Toilettenbesuch,

vor dem Essen und

bei Krankheit; normale Reinigung

stattDauerdesinfektion

zu Hause; kindliches Spielen

in natürlicherUmgebung;bei

Epidemien oder Risikogruppen

strengere Maßnahmen.

Händewaschen ist eine einfache,

aber wichtige Hygienemaßnahme.

Foto: Maridav/Adobe Stock

5Alkohol und Rauchen

schaden dem Immunsystem

und erhöhen

das Infektrisiko. Alkohol

stört die Schleimbarrieren,

erhöht die Darmpermeabilität

und verursacht

Mikrobiom-Veränderungen.

Er schwächt die Funktion

von Makrophagen, Neutrophilenund

Lymphozytenund

reduziert die Antikörperantwort

nach Impfungen. Rauchen

beschädigt die Atemwegsepithelien

und macht

die Lunge anfälliger. Tabakrauch

moduliert Immunzellen,

fördert chronische Entzündung

und erhöht Risiko

für schwere Atemwegsinfekte,

Autoimmunerkrankungen

und verringert die Impfantwort.

Passivrauchen ist

ebenfalls schädlich. Praktisch:

Rauchen aufgeben, wenig

oder keinen Alkohol, bei

Abhängigkeit Hilfe suchen.

RuheForst. Ruhe finden.

WaldbestattungimRuheForst Landhege.

SingendeVögel,kühle Waldluft,uralteBäume:Der RuheForst Landhege, zwischen

Rothenburg ob derTauberund Creglingen,bietetMenschen die letzte Ruhestättein

einem herrlichen über 100-jährigen Eichen-Hainbuchen-Mischwald.

STADTROTHENBURGOBDER TAUBER

Ruheforst Landhege |Marktplatz 1|91541 Rothenburgobder Tauber

Tel.: 09861/404 -512 |E-Mail:ruheforst@rothenburg.de | www.ruheforst-landhege.de


14

ALLERGIEN

Frühlingszeit ist

Allergiezeit

Hatschi! So sehr der Frühling

mitall seiner Blütenpracht

herbeigesehnt wird:Für

Pollenallergiker beginnt mitihm

dieZeitder laufendenNaseund

derjuckendenAugen.

Bei einer Allergie

lautet der Rat normalerweise:

dem

Auslöser aus dem

Weggehen. Wasbei Erdnüssen

oderNickel klappenmag,

ist bei Pollen unmöglich.

Denn der feine Blütenstaub

wirdkilometerweit durch die

Luft getragen, bleibt in Stoff

und Haaren hängen, ist

überall. „Selbst wenn Sie

sich im Keller einschließen,

würden wahrscheinlich

noch kleine Pollen durch

die Fensterritzen hineinfliegen“,

sagt Prof. Regina

Fölster-Holst. Sie ist Oberärztin

der Dermatologie am

Campus Kiel des Universitätsklinikums

Schleswig-

Holstein. Die Nase läuft, die

Augentränen, die Hautjuckt.

All daspassiert, weil der Körperdie

Pollenals Gefahr deutet.

„Das Immunsystemhängt

an der Decke, esist viel zu

aktiv“, sagt Regina Fölster-

Holst.

Viele Menschen versuchen

im Alleingang, ihre Pollenallergieinden

Griffzubekommen.

Anja Schwalfenbergvom

Deutschen Allergiker-

und Asthmabund rät

dazu, sich die Pollenallergie

ärztlich diagnostizieren zu

lassen. Anlaufstelle ist dafür

einAllergologe oder eineAllergologin.

Oftsind es HNO-

,Lungen- oder Hautärzte,die

dieseZusatzqualifikation haben.

Warum ist die Einschätzung

einesProfis so wichtig?

„Die Pollenallergie kann sich

verstärken –eskann sogar

Blumen sind toll –aber

ihre Pollenkönnen fies

sein. Foto:Shrikant/

Adobe Stock

ein allergischesAsthma daraus

entstehen“, sagt Anja

Schwalfenberg.

Eine Gruppe von Medikamenten,

die die Symptome

einesHeuschnupfens lindern

können, sind Antihistaminika.Sie

unterbinden die allergische

Reaktion, indem sie

die Rezeptoren des Botenstoffs

Histamin blockieren.

Gängig sind Antihistaminika

derzweiten Generation. „Sie

machen weniger müde als die

der ersten Generation“, sagt

Regina Fölster-Holst. Wer

zum Beispiel eine Radtour in

der Natur vorhat,sollteinSachen

Medikamente ambesten

vorsorgen. Sie rät dazu,

das Antihistaminikum nicht

nachBedarfzunehmen, sondern

in der Blütezeit des jeweiligen

Allergens durchgängig

für drei oder vier Wochen.

„Mal nehmen, mal

nicht –das bringt nichts.“Die

Pollenallergie an derWurzel

packen –das geht nurmit einer

spezifischen Immuntherapie.

„Dabei wird das Immunsystemüberlistet,

indem

man dem Patienten eine

ganz, ganz, ganz kleine Menge

des Allergens verabreicht,

dieimweiterenVerlauflangsamaber

sicher gesteigert

wird“, so Fölster-

Holst. Aber: „Die spezifische

Immuntherapie muss mindestens

drei Jahre, besser

fünf Jahre, durchgeführt werden.“

dpa

Waspassiertbei

einer Allergie?

Beieiner Allergie laufen ähnliche

Vorgängeabwie beieiner

normalen Immunabwehr: Das

Immunsystemidentifiziert einen

Eindringlingals Gefahr

und setzt HebelinGang, um

den Störenfried loszuwerden.

Beieiner Grippe oder Erkältung

erfülltdieserAbwehrkampfeinewichtige

Funktion.

Eine allergischeReaktionist

problematisch, weil der Körper

harmlose Stoffe wiePollenals

gefährlichbewertet

und dann seineAbwehrkräfte

mobilisiert.

Quelle:European Centrefor

AllergyResearchFoundation


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