2026_Gipfeltreffen_Weltmarktführer
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16. Gipfeltreffen der
Weltmarktführer
SONDERVERÖFFENTLICHUNG ZUM KONGRESS
SCHWÄBISCH HALL, 3. FEBRUAR bis 5. FEBRUAR 2026
Walter Döring
Hildegard Müller
Dr.NikolasStihl
Initiator
Walter Döring spricht im Interviewüber die
Rolleder Weltmarktführer in unsteten Zeiten
Seite2
Von den
Besten
lernen
Unternehmer
NikolasStihl erklärt,wie sich der
Weltmarktführer bei Motorsägenimmer
wieder selbst wandelt
Seite4
Automobilindustrie
VDA-PräsidentinHildegard Müller zeigt
dieZukunftder Branche
Seite6
Magdalena Neuner
Andrea Sawatzki
PROGRAMM
WasdieWeltmarktführer
aktuellbewegt
IMPULSE
BiathletinMagdalenaNeuner
kommtzumGipfeltreffen
SCHAUSPIELERIN
AndreaSawatzkisprichtbeimGalaabendimCarmen-Würth-Forum
2
SONDERVERÖFFENTLICHUNG ZUM KONGRESS
GIPFELTREFFEN DER WELTMARKTFÜHRER SCHWÄBISCH HALL,3.BIS 5. FEBRUAR2026
„Wir machen uns
kleiner als wirsind“
Gipfeltreffen-Initiator Walter Döring sprichtüber dieRolle der Weltmarktführer
in bewegten Zeiten. Interviewvon AdinaBauer
Wenn sich dieser
Tage die Hidden
Champions
undder führende
Mittelstand des ganzen
Landes in Schwäbisch Hall
zum Gipfeltreffen der Weltmarktführer
treffen, stehen
Hauptthemen wiedie globale
Dynamik, diegrüne Transformation,
Technologie und Sicherheit
sowie Arbeit undDemografie
im Fokus. Dr.Walter
Döring, Gründer und Ehrenpräsident
des Gipfeltreffens,
ordnet die Bedeutung der Veranstaltung
ein.
Herr Döring, gibt es ein zentrales
Leitmotiv oder thematische
Schwerpunkte für die kommende
Auflagedes Gipfeltreffens?
Walter Döring: Das Leitmotiv,
das sich seit Jahren bewährt
hat, lautet: Vonden Besten lernen!
Das beinhaltet den Anspruch,
den ich andie Referentinnen
und Referenten
stelle: Die Teilnehmenden
müssen nach jedem Vortrag
sagen können: Das war ja
hochinteressant, das haben
wir noch gar nicht gewusst
und natürlich müssen sie von
diesen„Besten“Inspirationen
für ihr jeweiliges Unternehmen
mitnehmen können.
Gibt es Programmpunkte oder
Redner,auf die Siesichbesondersfreuen?
Da ich mich umjede Referentin
undjeden Referenten sehr
intensiv und angestrengt bemühe,
sind mir auch alle
gleich willkommen. Icherwarte
vonjeder Referentin undjedem
Referenten „vollen Einsatz“
und den Nachweis „zu
den Besten“ zu gehören. Deshalb
freue ich mich auf alle
gleichermaßen.
WelcheArt vonAustausch wünschen
Siesich besonderszwischen
den teilnehmenden Führungskräften?
Das Gipfeltreffenist längst zu
einem „Kommunikations-und
Austausch-Meeting“ geworden.
Nichtwenigeder wiederholt
Teilnehmendennutzenes
ganz bewusst, um sich mit
Kollegen und auch Wettbewerbern
auszutauschen; ein
sehr willkommener „Side-Effect“
des Gipfeltreffens. Oftmals
sind daraus schon neue
Geschäftsverbindungen hervorgegangen.
Seit Jahren bauen Sie die Kontaktenach
China aus, mittlerweile
gibt es in Pekingein Gipfeltreffen
und es wird wieder eine
Delegation zurVeranstaltungin
Schwäbisch Hall erwartet.Warumist
das wichtig?
Initiator: Dr.Walter Döringfreut sichauf einen intensivenAustausch während derKongresstage.
Foto:WirtschaftsWoche/FotoVogtGmbH
DER VORTRAG
ZUM BUCH
Walter Döring zu Gast
in der VHS Schwäbisch Hall
10. Februar 2026, 19Uhr
ISBN: 978-3-948696-44-3
China ist nun malimWechsel
mit den USA immer wieder
wichtigster Handelspartner
derBundesrepublik Deutschland.
Gerade in den aktuell
geopolitisch doch sehr volatilen
Verhältnissen istChina ein
stabiler, weitestgehend verlässlicher
Partner. Wir folgen
damit auchden an uns herangetragenen
Wünschen, die TürennachChina
und dort nach
Peking und Yangzhou alsauch
nach Chengdu zu öffnen. Wir
sind da Dienstleister für die
deutsche Wirtschaft. Die
Nachfrage zeigt, dass diese
Türöffnerfunktion sehr gerne
angenommen wird.
WelcheEntwicklungenoder Herausforderungen
der Wirtschaftswelt
machen das nächste
Treffen besondersrelevant?
Deutschland braucht Wachstum,
um unseren Wohlstand
und den Sozialstaat zu sichern,
sprich: bezahlen zu
können. Hierzu brauchtesInnovationen
und neue Handelspartner.Wir
sindnach wievor
sehrgut im Forschen und Entwickeln,
bringen die Ergebnisse
aber nicht rasch genug in
die Märkte. Deshalb ist es
auch so wichtig, immer wieder
deutlichzumachen:Innovation
braucht Kooperation
vonWirtschaft,Wissenschaft
und Politik. Auch das betont
das Gipfeltreffen.
WelcheRolle spielen Weltmarktführer
im aktuellen wirtschaftlichen
Umfeld, das vonUnsicherheitenund
Transformation geprägtist?
Weltmarktführer spielen hinsichtlich
mehrerer Aspekte
eineganzherausragende Rolle:
Siesind global tätig, wasdie
Absatzmärkte erweitert, was
zur Arbeitsplatzsicherung
hierzulande entscheidend beiträgt.
Sie sind innovativ und
noch immer weltweit spitze.
Beiallem Wehklagen wird oft
übersehen: Wir sind immer
noch das Land mit den meistenWeltmarktführernund
mit
diesennachwie vornachden
USAund China die drittgrößte
Volkswirtschaft der Welt!
Wirmachen unszuoft kleiner
als wir sind. Das Gipfeltreffen
will diesem Trend entgegenwirken.
Wo sehen Sie die größtenChancenfür
den deutschen Mittelstandinden
nächsten Jahren?
Derdeutsche Mittelstand mit
seinen vielen Familienunternehmen
besticht nachwie vor
mit seinem MutzuInnovationen,
mit dem bei ihm üblichen
„Denken in langen Linien“,
mit seiner ungebrochenenInnovationskraftund
mitseiner
Zuverlässigkeit Kunden und
Zulieferern gegenüber.Für die
größtenChancen im nationalenund
internationalenWettbewerb
müssen die EUund
die Bundesregierung sorgen:
Der Binnenmarkt muss endlich
ein echter Binnenmarkt
werden, die Überbürokratisierung
und Regulierungswut in
der deutschen Politik gehört–
von mir auch mit der viel zitierten„Kettensäge“–dramatisch
zurückgestutzt. Mehr
Freiheit für den Mittelstand
und mehr Anerkennung für
seine Leistungen, dann nehmen
die Chancen für unsere
mittelständischenFamilienbetriebe
rasant zu.
Dasdiesjährige Gipfeltreffen derWeltmarktführer soll zugleichein Leuchtfeuerfür mehr
Optimismusinder Wirtschaftswelt sein.
Foto:UfukArslan
Zeichender Zuversicht
WiekannsichDeutschland zwischen denUSA und China
behaupten? DieseFrage stehtimZentrum desTreffens.
Das Gipfeltreffen der Weltmarktführer
geht in die 16.
Runde. VonDienstag, 3., bis
Donnerstag, 5. Februar,treffen
sich in Schwäbisch Hall Weltmarktführer
und Hidden
Champions. Neben Wirtschaftslenkern
undBranchenvertretern
sind auch Wissenschaft,
Politik und Verbände
vertreten –ein Austausch, der
weit über Fachvorträge hinausgeht.
Undwie immerbehandeltdas
„Mittelstands-Davos“
dann die aktuellen Themen.
Künstliche Intelligenz,
Energieversorgung, Nachhaltigkeit,
Lieferketten oder Fachkräftemangel
–Herausforderungen
gibt es viele. Die Unternehmen
stehen vorder Aufgabe,digitaleTechnologienin
traditionell gewachsene Strukturen
zu integrieren.Zugleich
zwingt die Energie- und Klimapolitik
zu neuenStrategien,
um Wettbewerbsfähigkeit und
Nachhaltigkeit in Einklang zu
bringen.
Berechtigter Optimismus
Unddennoch istdas ständige
Jammern nicht zielführend
und auch nicht angemessen,
wie Gipfeltreffen-Gründer
Walter Döring imVorfeld erklärt.
Ermöchte daher in diesemJahrauchein
„Gipfeltreffender
Zuversicht unddes berechtigten
Optimismus“schaffen.
Gute Nachrichtengebees
durchaus: Deutschland behauptet
sich zum Beispiel
nach wievor aufPlatz drei der
größtenVolkswirtschaften der
Welt.Zudemwar 2025 ein Rekordjahr
bei der Zahl der
Gründungen von Start-ups.
Die weiteren Entwicklungen
und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts
Deutschland
nehmen Konzernchefs,Unternehmerinnen,
Politiker und
Wissenschaftlerinnen daher
an den beiden Kongresstagen
in denBlick. „BeimGipfeltreffen
der Weltmarktführer präsentieren
Unternehmen ihre
Ideen und teilen ihre Lösungen.
Sie nehmen uns gedanklich
mit inihre Werkshallen
und Innovation Labs, sie liefern
Einblicke und Best Practice“
verspricht der Veranstalter,
die „WirtschaftsWoche“.
Das alles steht wie immer
unter dem Motto „Von den
Besten lernen“. „Denn viele
unserer Hidden Champions
haben bereits Strategien entwickelt,
wiesie vonChina unabhängiger
werden,ihreCO₂-
Emissionen senken, neue
Märkteerschließenund Fachkräfte
langfristig ansich binden.Sie
haben schonAntwortengefunden,
wo anderenoch
dabei sind, das Problem zu
verstehen“, heißt es in der
„WirtschaftsWoche“.
Prominente Gäste
Und hierfür kommen auch in
diesemJahrwiederbedeutende
Redner nach Schwäbisch
Hall, darunter zum Beispiel
HildegardMüller, Präsidentin
des Verbands der Automobilindustrie.
Zudem haben unter
anderem Isabel Knauf, Mitglied
des Gesellschafterausschussesder
Gebrüder Knauf
KG, Dr. Joachim Schönbeck,
CEO der AndritzAG, und Professor
Otmar Wiestler, Präsident
der Helmholtz-Gemeinschaft
DeutscherForschungszentren,
ihre Teilnahmebestätigt.
Einblicke in ein
sogenanntes UnicorngibtDaniel
Khachab. Sein Start-up
Choca ist mittlerweile über
eine Milliarde Euro wert. Sie
alle geben wichtige Impulse,
wie sich die Bundesrepublik
nebenden USAund Chinabehaupten
kann.
ina
Nicht nurbei derEröffnungimRahmeneines CEO-Abends
im NeuenGlobe stehen alljährlichbekannteWirtschaftslenker
aufder Bühne.
Foto:UfukArslan
Bewegung durch Perfektion
Strategische Freiheit
beginnt im Motor!
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3
SONDERVERÖFFENTLICHUNG ZUM KONGRESS
GIPFELTREFFEN DER WELTMARKTFÜHRER SCHWÄBISCH HALL, 3. BIS5.FEBRUAR 2026
CEO-Abend
Dienstag, 3. Februar2026
CEO-Abend
Im geschlossenen Kreis erlebenTeilnehmer einenaußergewöhnlich
intensiven Abend
15.30 Check-In
16.30 Begrüßung zum CEO-Abend
16.45 Talk
OPENING
Horst vonButtlar
Chefredakteur –WirtschaftsWoche
Dr.Walter Döring
Gründerund Ehrenpräsidentdes
Gipfeltreffens Wirtschaftsministera.D.
Wo geht’shin mit Deutschlandund seinen
Unternehmen?Was wir morgenüber heute
sagenwollen
Dr.ReinhardZinkann
Geschäftsführender Gesellschafter–Miele &Cie. KG
17.15 KEYNOTE/TALK
Perspektiven und Herausforderungen für den
Forschungs- und Entwicklungsstandort
Deutschland
Prof.Dr. Dr.OtmarWiestler
ehem. Präsident HELMHOLTZ Gemeinschaft
Deutscher Forschungszentren
17:45 IMPULS
Zeitenwende für Geschäftsmodelle im Mittelstand:
Disruption in Wachstumschancenverwandeln
Dr.Kerim Galal
ChiefSales&Services Officer –TRUMPF SE +CO. KG
Clemens Koch
Mitglied der Geschäftsführung undLeiter Markets&
Financial Services –PwC Deutschland
18:05 IMPULS
RobertFriedmann
Sprecher der Konzernführung –Würth-Gruppe
18:25 Abschlussdes CEOAbend
18:35 anschließendeskulinarisches Get-Together in der
Kunsthalle Würthund im Sudhaus an der
KunsthalleWürth.
22.30 Endedes CEO-Abend
Erster Konferenztag
Mittwoch, 4. Februar2026
GIPFELTREFFEN DER WELTMARKTFÜHRER:
Vonden Besten lernen
8.30 CHECK-IN
9.00 OPENING
Horst vonButtlar
Chefredakteur –WirtschaftsWoche
Kristin Seyboth
Mitglieddes Vorstands –Bausparkasse Schwäbisch Hall
Weltmarktführer zwischenMachtverschiebungund
Wettbewerbsdruck
9.20 KEYNOTE/Talk
Hinter der GEA-Erfolgsstory:
Wieder Turnaroundzum DAX-Aufsteiger gelang
StefanKlebert
CEO–GEAGroup
9.40 LIVE SCHALTE
Oliver Rentschler
Leiter der Abteilung Klimaaußenpolitik und Geoökonomie–
Auswärtiges Amt
10.00 STUDIE
10.20 TALK
Navigating Geopolitics–Chancen,Risikenund
Status Quoindeutschen Unternehmen
Dr.BenediktHerles
Co-LeadGeopolitics&DefenceKompetenzzentrum –
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Die Automobilindustrie aufdem Wegzur Mobilität
der Zukunft –Chancenund Herausforderungen
Hildegard Müller
Präsidentin –Verbandder Automobilindustrie e.V. (VDA)
Beatrix C. Keim
Director–CARCenter Automotive Research
10.20 NETWORKING BREAK
Neue Märkte erkennen, Innovationen nutzen,
Risiken beherrschen
11.00 BEGRÜSSUNG
11.20 TALK
Daniel Bullinger
Oberbürgermeister, Schwäbisch Hall
Veränderung auseigener Kraft –
WieSTIHL seit 1926 Zukunft gestaltet
Dr.Nikolas Stihl
Vorsitzender desBeirats–Stihl Holding AG &Co. KG
11.45 KEYNOTE
Zurückins Handeln kommen –konsequent,
fokussiertund innovativ durchdie Krisen
PetraScharner-Wolff
CEO–OTTOGroup
12.05 KEYNOTE
Diese Kriseist anders: Warumder Mittelstand
Internationalisierungneu denkenmuss
IsabelKnauf
Mitglieddes Gesellschafterausschusses derGebrüder Knauf KG
12.25 IMPULS
LeadingCompaniesThrough UncertainTimes:
WhyDataand Tech Matter More Than Ever
Xavier Durand
CEO–Coface
12.40 BUSINESS LUNCH
AUFDEM WEGZUR MEHR SOUVERÄNITÄT EUROPAS
14.00 IMPULS
Wettbewerb aus China: Wiebestehen wir gegen
die neuen Playeraus Fernost
Dr.JochenWeyrauch
CEO–Dürr AG
14.10 ANSCHLIESSENDE DISKUSSION
NeueKonkurrenz aus China: AbweichundAusweichstrategienfür
denMittelstand
Prof.Dr. Sebastian Heilmann
LehrstuhlPolitik undWirtschaft Chinas –Universität Trier;
GründungsdirektorMERICS
GeorgWeber
Global ChiefTechnologyOfficer (CTO)–WILOSE
Dr.JochenWeyrauch
CEO–Dürr AG
Foto: Archiv
14.30 IMPULS
Lokale Kreisläufe alsAntwort auf globale Krisen –
Wieder Mittelstand durchdie Stärkung einer
Circular Economydie eigene Resilienz stärkt
Prof.Dr. Tomas Smetana
CTO–ebm-papst Mulfingen GmbH &Co. KGaA &Co. KG
Dr.Niclas-Alexander Mauß
Co-Founder –CIRCULARREPUBLIC
14.50 STUDIE
Souveränitätdurch Diversifizierung: Warum
AbschottungEuropas Wettbewerbsfähigkeit
gefährdet
PeterdeLorenzi
Bereichsvorstand Horizontals, Platforms&Services–adessoSE
15.05 BEGRÜSSUNG
Yiyang Huang
Generalkonsul –Generalkonsulat der Volksrepublik
China Frankfurt am Main
HaitaoZheng
Oberbürgermeisterder Stadt Yangzhou, China
15.10 PARALELLE MASTERCLASSES
Teilnehmer wählen aus vier Sessions aus:
MASTERCLASS 1
DEZDeutsch-EuropäischesZentrum für KMUs
in China, EZ Standorte:Peking –Chengdu–
Yangzhou. IhrWeg nach China –wir machen ihnfrei!
Yiyang Huang
Generalkonsul –Generalkonsulat der Volksrepublik
China FrankfurtamMain
HaitaoZheng
Oberbürgermeisterder Stadt Yangzhou, China
MASTERCLASS 2
In Abstimmung
MASTERCLASS 3
Familienunternehmen &Private Equity:
(Vermeintliche)Widersprüche nutzen –
gemeinsam wachsen
Daniel Fehling, LL.M.(Auckland)
Rechtsanwalt,Fachanwalt fürHandels-und
Gesellschaftsrecht,Fachanwalt fürBank-und Kapitalmarktrecht
–GSK STOCKMANNRechtsanwälte
Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB
Robert Korndörfer Rechtsanwalt
–GSK STOCKMANN RechtsanwälteSteuerberater
Partnerschaftsgesellschaft mbB
AndreasKrämer Mitglied derGeschäftsleitung
–InvestmentAdvisory Team –Deutsche BeteiligungsAG
MASTERCLASS 4
Nur auf persönlicheEinladung
Agenten, die für unsarbeiten. Plattformen, auf
denen jederzum Entwickler wird.Ist dasdie Zukunft
oder nurdas nächste großeBuzzword?
KaiKauffmann
SeniorManager –PwC
15.50 Networking Break
MECKLENBURG-VORPOMMERN:WACHSTUM DURCH
INNOVATION UND UNTERNEHMERISCHESTÄRKE
16.30 IMPULSE+PANEL
Wieneoplas medmit Spitzenforschung die
Zukunft derMedizintechnik gestaltet
UlrikeSailer
geschäftsführende Gesellschafterin –neoplas medGmbH
ResilienteLieferkettenals Wettbewerbsfaktor:
Friesland-Kabel als systemrelevanter Partner für
diemaritimeIndustrie
MalteWitowski
Geschäftsführer–Friesland Kabel GmbH
Warumdie EKATOGroup Stralsund als
Standortgewählt hat
DominikBeyland
CSCO,Geschäftsführer–EkatoGroup
17.00 IMPULS
Neue Märkte erkennen, Innovationen nutzen,
Risikenbeherrschen
DavidGerstner
Mitglied desVorstandes –Deutsche Leasing AG
17.15 IMPULS
Made in Denkendorf. Gefragtinder Welt.–
Wörner als globale Marke
Dr.Tobias Weber
Managing Director –Wörner AutomatisierungstechnikGmbH
17.30 ABSCHLUSSDES ERSTEN KONFERENZTAGS
18.10 ABFAHRTZUR HIGHLIGHT-SESSIONIMCARMEN
WÜRTHFORUM
HIGHLIGHT-SESSION
Veranstaltungsort:
CARMEN WÜRTH FORUM
18.30 Empfang und Ausstellungsrundgang
19.15 OPENING
GRUSSWORT
Dr.WalterDöring
Gründer undEhrenpräsident des
Gipfeltreffens Wirtschaftsminister a. D.
19.30 KONZERT
20.00 TALK
Würth Philharmoniker
Andrea Sawatzki
Schauspielerinund Autorin
23.00 Endeder Highlight-Session
ZweiterKonferenztag
Donnerstag, 6. Februar2026
8.30 Kaffee&Networking
9.00 Begrüßung durch dieWirtschaftsWoche
9.05 Zusammenfassungdes ersten Tages
ICH ARBEITE GERNE BEI...
... Ziehl-Abegg, weil ich dort super
Kolleginnenhabe und das Arbeitsklima
sehr gut finde. Zudem
pflegenmeine Vorgesetzten einen
wertschätzenden Umgang,
sie sindnicht vonoben herab.
Daherfahreich gerne zurArbeit
nach Künzelsau, auch wenn ichin
SchwäbischHallwohne. Früher,
in meiner altenHeimat Kroatien,
habe ichimMarketing gearbeitet
–aberdas istlangeher.Ich bin
bereits 2017nachDeutschland
gekommen, habe dann in anderenUnternehmen
gearbeitet und
2019 bei Ziehl-Abeggbegonnen.
Ich weiß,dassdas Bestücken der
grünen Leiterplattenmit großen
und kleinenBauteilen sehr wichtigist.Dennohne
funktionierende
Leiterplattenläuftkein Elektromotor.
IvaIvanac, Bestückerin in der
Leiterplattenfertigung bei Ziehl-
Abegg in Künzelsau.
Wachstumsmotor: Mut, Resilienz und Innovationskraft
9.10 TALK
„Freude am Leisten“
Magdalena Neuner
Biathletin
9.30 KEYNOTE
Die grüneTransformation als Chance
Dr.Joachim Schönbeck
CEO–ANDRITZ AG
VeronikaElsener
ChiefMarketingOfficer –VICTORINOXAG
9.50 Impuls
Wieeine energieintensivemittelständische
Industriegruppe dieenergetische Transformation
zum Wettbewerbsvorteil macht. Erfahrungen
und Fehler.
Sven Killmer
Geschäftsführer, CEO–Härtha GroupGmbH
10.10 IMPULS
10.30 TALK
VomHeizkostenableserzum digitalenEnabler
derDekarbonisierung:Wie Techem Datenin
Wirkung verwandelt
Matthias Hartmann
CEO–Techem
Mittelstand 2030: WieKIDeutschlands
Wettbewerbsfähigkeitsichert
Niklas Harzheim
DigitalIndustries Lead –OpenAI DACH
DanielKhachab
Gründer &CEO –Choco
10.50 NETWORKING BREAK
10.20 IMPULS
SmartProcurement:Zahlungsprozesse
im Einkauf neugedacht
Oliver Scharf
Leiter Firmenkunden–Visa Zentraleuropa
10.40 IMPULS
Beyond theProduct:BusinessTransformation
durch Vernetzung, Datenund KI
Stefan Bär
CTO&GlobalBusiness Unit Head –NagarroGmbH
12.00 PARALELLE MASTERCLASSES
Teilnehmerwählen aus drei Sessions aus:
MASTERCLASS 1
Mehr als MadeinGermany:
Ihr Fahrplan in dieService Ökonomie
Stefan Bär
CTO&GlobalBusiness Unit Head –NagarroGmbH
MASTERCLASS 2
AktuelleKredit- und Ausfallrisiken sichersteuern
Benjamin Bubner
Regional InformationServices Director,NER –Coface
Miriam Mattern
Head of Coface Global Solutions Northern Europe Region
MASTERCLASS 3
Business Impactaus KI –eine Frageder Führung
Wolfgang Reissenberger
CEO–Xenium AG
13.00 IMPULS
Die Transformation einesHiddenChampions
Dr.Andreas Widl
CEO–Samson AG
13.20 PANEL
Next Frontier:SpaceTech als Wachstumsmarkt
für Mittelständler
Dr.Max Gulde
Co-Founder and CEO–constellr
LukasLeitner
Founding Partner –DrumbeatCapital
Philippvon Schlenk
Boardrepresentative–SCHLENK SE
JanWörner
ehemaliger Director General der ESA/ChiefStrategy
Officer –Space CargoUnlimited
13.50 ENDE DES15. GIPFELTREFFENSDER
WELTMARKTFÜHRER
14.00 ANSCHLIESSENDESGEMEINSAMESLUNCH
14.30 ABFAHRTSHUTTLE-BUS ZUM
LOGISTIKZENTRUMWÜRTH
15.00 LOGISTIKFÜHRUNG IM LOGISTIKZENTRUM WÜRTH
Ausgebucht
16.00 ENDE DERLOGISTIKFÜHRUNG
IvaIvanac platziertBauteile auf den Leiterplatten, damit diese anschließend
maschinellverlötet werden können.
Foto:Ziehl-Abegg
4
SONDERVERÖFFENTLICHUNG ZUM KONGRESS
GIPFELTREFFEN DER WELTMARKTFÜHRER SCHWÄBISCH HALL,3.BIS 5. FEBRUAR2026
NichtYOLO, sondern FOMO
DieFieberkurveinSachenKIist in Heilbronn-Frankenimletzten Jahr sichtlich angestiegen:
Experten erklären, wiedie Transformationgelingt. VonAntonio De Mitri
NikolausStihl steht beim Waiblinger Gerätehersteller in
dritterGenerationander Spitze.
Foto:Stihl
König der
Kettensägen
Wenn NikolasStihl ans Mikro tritt,wird
es interessant.Denn der Unternehmer
nimmt kein Blattvor denMund.
„Wer 100 Jahre alt wird, lebt
nicht von Tradition allein.
Ein Unternehmen bleibt nur
dann über ein Jahrhundert erfolgreich,
wenn es seineWurzeln
kennt und zugleich erkennt,
wann ein neues Kapitel
beginnt“, sagt Nikolas
Stihl. Der 65-Jährige ist seit
2012 Aufsichtsrats- und Beiratsvorsitzender
von Stihl.
Nach seinem Vater Hans Peter
trat somit die dritte Generation
seit Firmengründer
Andreas Stihl an, um die Geschicke
desWaiblinger Geräteherstellers
zu lenken.
In diesem Jahr feiert Stihl
also 100. Geburtstag. „Unser
Jubiläum ist nicht nur ein
Blick zurück, sondern auch
ein Moment, uns bewusst zu
machen, welche Stärke aus
der Verbindung von Herkunft,
Ingenieurskunst und
demMut zurErneuerung entsteht“,
so Nikolas Stihl. Wie
das Familienunternehmen
seit 1926 seine Zukunftgestaltet
hat und weiter gestalten
wird–darüber wirdStihl am
Mittwoch um 11.20 Uhr auf
dem Gipfeltreffen reden.
Motto des Vortrags: „Veränderung
aus eigener Kraft“.
Stihl hat inletzter Zeit öfter
für Schlagzeilen gesorgt:
So kündigte das Unternehmen
im vergangenen Jahr an,
seine Mähroboter nicht mehr
in Deutschland und Österreich
produzieren zu lassen,
sondern damit nachChina zu
gehen. Zuvor hatte Beiratschef
Nikolas Stihlbereits angedroht,
mit seinem Unternehmen
DeutschlandinRichtung
Schweiz zuverlassen.
Beifall erhielt der „Kettensägen-König“
dagegen für seine
klare Kantegegen dieAfD:
Deren Wirtschaftsprogramm
kanzelte er im November als
„Blödsinn“ ab. adm
Fluch oder Segen?
Oder beides? An
Künstlicher Intelligenz
scheiden sich
nach wie vor die Geister. Da
sind einerseits die Kritiker,
zu denenerstaunlicherweise
prominente Zauberlehrlinge
der Technologieselbst gehören:
Sam Altman, Chef von
Open AI und sozusagen „Vater“
von Chat GPT etwa
scheint sichvom Saulus zum
Paulus gewandelt zuhaben
undwarnt mittlerweile offen
vor den Gefahren der algorithmischen
Agenten: Vor
lauterBequemlichkeit,soseine
Befürchtung, drohe die
Menschheit, die Kontrolle
über ihr Leben zu verlieren.
Wovor ihm graust: die
„YOLO“-Mentalität.Gemeint
ist „You OnlyLiveOnce.“ Soll
heißen:Weil die KI ja scheinbar
für alles imLeben eine
Lösung hat, leben wir ohne
weitereGedanken in den Tag
hinein und kennen nur noch
den Moment. Folgt man diesem
Szenario,lautetdie Antwort
auf die Eingangsfrage:
KI? Ein Fluch!
Ganz anders, nämlich als
Segen, fällt dieEinschätzung
mit Blick auf die Wirtschaft
aus. Esgilt inzwischen allgemein
als ausgemacht, dass
sich der akute Fachkräftemangel
in Deutschland niemals
beheben lassen wird. Zu
schnell schreitet der demografische
Wandel mit den
bald ausscheidenden Boomern
voran. Undals Einwanderungsland
ist die Bundesrepublik
fürausländischeExperten
ehereineHinderungsgrund
–zuvielbürokratischer
Aufwand, die schlechte Stimmung
imLand, die iminter-
Modellcharakter: DerIPAI, hiermit dessen ChefMoritzGräter, will KI mitdem Mittelstandzusammenbringen.
nationalenVergleichschlech-
te Bezahlungvon hoch qualifizierten
Top-Kräften.Bei einer
Studie der OECD zur
Attraktivität als Einwanderungsland
landet Deutschland
auf Platz 49 –von 53.
Kein Wunder also, dass
immer mehr Unternehmen
ihr Heil in KI undRobotik suchen.
Geradefür eineRegion
wie Heilbronn-Franken ist
das ein großes Thema: Da
sind zum einen die zahlreichen
Weltmarktführer wie
die Maschinenbauer Optima,
Ziehl-Abegg, EBM-Papstund
Gemü oder das Schrauben-
Imperium von Reinhold
Würth. Zumanderen hatsich
Foto:adm
Heilbronninden letzten Jahren
zum deutschen Mekka
der KI, Robotik und inzwischenauchdes
Quantencomputing
entwickelt. Statt
„YOLO“ herrscht hier also
eher „FOMO“, „Fear Of Missing
Out“. Bloß nichts verpassen!
Das Besondere: Seien es
der InnovationParkArtificial
Intelligence (IPAI), der Campus
der TU München, der
Bildungscampus, die Forschungs-
und Innovationszentren
der Fraunhofer-Gesellschaft
oder inzwischen
auch die Eidgenössische
Technische Hochschule
(ETH) Zürich –sie alle setzen
hier auf den gezielten
Transfer zwischen Wissenschaftund
Wirtschaft. Allein
der IPAI zählt inzwischen
mehr als 60Partner, die an
denLösungen vonmorgenarbeiten,
viele von ihnen aus
Heilbronn und Hohenlohe.
DieTransformation in der
Industrie,dasind sich die Experten
einig, ist ohne KI und
Robotik nicht zu bewerkstelligen.
Auf dem Gipfeltreffen
bieten sich reichlich Gelegenheiten,
solchen Experten
zuzuhören. Der Donnerstag
steht neben dem Thema
Nachhaltigkeit ganz im Zeichen
der Möglichkeiten und
Chancen, die KI dem Mittelstand
bietet. Niklas Harzheim,Digital
IndustriesLead
von Open AIDACH, sowie
Daniel Khachab, Gründer
und Chef der KI-Plattform
Choco, diskutieren um 10.30
Uhrunter demMotto:Mittelstand
2030: Wie KIDeutschlands
Wettbewerbsfähigkeit
sichert“. Stefan Bär, Technikchef
der IT-Beratung Nagarro
steuertum11.40 Uhreinen
Impulsvortrag bei. Titel:
„Beyond the Product: Business
Transformation durch
Vernetzung, Daten und KI“.
Um 12 Uhr gibt es außerdem
eineMasterclass zumThema
„Business Impact aus KI –
eine Frage der Führung“.
ICH ARBEITE GERNE BEI...
MitgliedimstrahlendenUnicorns-Club
DanielKhachab,Gründerund CEO von
Choco, gibt beimGipfeltreffenEinblickein
die Potenziale vonKünstlicher Intelligenz.
DasUnternehmen verbindetGastronomen
und deren Lieferanten auf einer gemeinsamen
KI-gestützen Plattform miteinander
und revolutionierte damit die Lebensmittel-Lieferkette.Choco
gehört zu den erfolgreichstenStart-ups.
In nur fünf Jahren
hat es 308Millionen Euro aufgebracht und
gehört mit einer Bewertung von1,2 Milliarden
Dollarzum Unicorn-Club. Foto:Choco
... Bausch +Ströbel,weilich die
abwechslungsreichenHerausforderungen
in meinem AufgabenbereichimProjektmanagement
schätze. Sie ermöglichenesmir,
mich fachlich, technischwie auch
persönlichkontinuierlichweiterzuentwickeln.Große
Freude bereitet
mir derAustausch mit Kundenaus
allerWeltsowie dieZusammenarbeit
mitKolleginnen
undKollegenaus unterschiedlichenFachbereichen,umgemeinsampraktikable
Lösungenzu
entwickeln.Genau dieseMischung
aus Teamarbeit,Entwicklungsmöglichkeitenund
internationalemUmfeldmacht
dieArbeit
beiBausch+Ströbel für mich
besondersattraktiv.
PetraMahr, Project Engineer bei
Bausch+Ströbel
PetraMahrarbeitetmit Kollegenund Kunden ausallerWelt
zusammen, um bestmögliche Lösungen zu entwickeln. Foto:
Bausch+Ströbel
Wie Phönix ausder Asche
PlötzlichDax: DieGEA-Gruppegaltals tot–und dann kamStefanKlebert.
Selbstkritik stattNabelschau
–das ist selten bei Unternehmen.
Essei denn, eine Firma
konnte sich aus dem tiefsten
Loch wieder ans Licht hieven.
So wie die GEA-Gruppe
in Düsseldorf: „Seit 2019 hat
sich GEA vom Underperformer
zum Dax-Mitglied gewandelt.“
Dieser Satz stammt
von der Gruppe selbst.
Waswar geschehen? 2014
startete die damalige Unternehmensführung
eingroßangelegtes
Restrukturierungsprogramm,
um das breitgefächerte
Maschinenbauportfolio
massiv auf Effizienz zu
trimmen. Doch es kamanders
als gedacht. Die Maßnahmen
führten zumehr Bürokratie,
zu Führungskräften ohne
Spielraum, zu kulturellem
Widerstand–undinder Folge
zu wirtschaftlichen Rückschlägen,
gipfelnd in sieben
aufeinanderfolgenden Gewinnwarnungen.
Das Vertrauender
Investoren warerschüttertund
derAktienkurs
im Keller.„2019 befanden wir
uns in einer schwierigen
Lage“, erinnert sich Firmenchef
Stefan Klebert, der in
dieser Phase die Führung
Hatden Konzernradikal auflinks gedreht: derVorstandsvorsitzendeStefanKlebert.
Foto:GEA
übernahm.„WirhattenWeltklasse-Ingenieure
und eine
hochqualifizierte Belegschaft.
Aber wir hatten eine
Struktur geschaffen, die Eigeninitiative
systematisch
ausbremste und die Teams
daran hinderte, ihr Bestes zu
geben.“ Sechs Jahre später
zeigte sich ein völlig anderes
Bild. ImSeptember 2025 gelang
GEA der Sprung inden
Dax –„als erstem und bisher
einzigen reinen Maschinenund
Anlagenbauer“. Vorausgegangen
warein Rekordjahr
2024,indem GEAseine Ebitda-Margenprognosezweimal
anhob und Finanzziele zwei
Jahre früher als geplant erreichte.
Esdürfte also spannend
werden, wenn Klebert
auf dem Gipfeltreffen am
Mittwoch um 9.15 Uhr aus
dem Nähkästchen des Konzerns
mit Sitz in Düsseldorf
plaudert.
adm/pm
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SONDERVERÖFFENTLICHUNG ZUM KONGRESS
GIPFELTREFFEN DER WELTMARKTFÜHRER SCHWÄBISCH HALL, 3. BIS5.FEBRUAR 2026
Füreinen leichtenWeg
nach China
Intensiver Austausch: ZumGipfeltreffenwirdeine hochrangigeDelegation aus
dem Reich der Mitte erwartet.
InFairnessund Miteinander
zum Vorteil beider
Länder dieFreundschaft
zu China ausbauen“, so
lautet ein erklärtes Ziel von
Walter Döring. Daher startete
2024 die Konferenzreihe
auch mit einer eigenen Ausgabe
in Peking. Hier treffen
deutsche und chinesische
Hidden Champions zusammen.
Diese direkten Kontakte
fördern den Austausch über
Innovation, Digitalisierung
und den Ausbau von Marktpositionen
in China.
Beim zweiten China-Germany
Hidden Champion Forum
in Peking reiste Döring
im Mai vergangenen Jahres
mit einer rund 150-köpfigen
Delegation in den Stadtbezirk
Shunyi. Insgesamt nahmen
über 600 Teilnehmer amForum
teil, darunter Regierungsvertreter
aus dem Inund
Ausland,Wissenschaftler
und zahlreiche Branchenführer.
Unddas Forum ist nichtdie
einzige Anstrengung, die unternommen
wird, um die Zusammenarbeit
zwischen beiden
Volkswirtschaften zuintensivieren.
So beteiligen sich
das Deutsch-Europäische
Zentrum (DEZ) und die Akademie
Deutscher Weltmarktführer
(ADWM) am Aufbau
eines chinesisch-deutschen
Industrieparks in Yangzhou.
Gute Kontakte
Da ist eswenig verwunderlich,
dass auch auf dem 16.
Gipfeltreffen der Weltmarktführer
wieder eine hochrangige
Delegation aus China
vertreten sein wird. Die chinesischen
Politiker und Unternehmer
werden angeführt
vom chinesischen Generalkonsul
aus Frankfurt, dem
größten Konsulat Chinas in
Europa. Generalkonsul Yiyang
Huang war bereits im
Juli für Unternehmensbesuche
in Heilbronn-Franken zu
Gast. In der chinesischenDelegation
werden zudem sowohl
der Oberbürgermeister
als auch der Parteichef von
Yangzhou dabei sein.
Walter Döring, Gründer
des Gipfeltreffens, folgt mit
dieser erneuten Einladung
dem Wunsch der deutschen
Wirtschaft, die Kontakte zu
China zu intensivieren. Als
Beleg führt erdie „Deutsche
Bank Research“ an: „China
wird ein wichtiger Markt für
deutsche Unternehmen bleiben.
Deren China-Strategien
sind bedingt durch die Notwendigkeit,
in einem kompetitiven
und höchst innovativen
Markt präsent zu sein.“
Der Gründer der ADWM
betont: „Deutschland kann
auf den chinesischen Markt
nicht verzichten. Die deutschen
Unternehmen setzen
wie eh und jeauf China, das
nach einer kurzen Unterbrechung
wieder zu Deutschlands
wichtigstem und größtem
Handelspartner aufgestiegen
ist.“
DasAuswärtigeAmt bestätigt:
„Die Wirtschaftsbeziehungen
zwischen Deutschland
und China sind intensiver
denn je. Deutschland ist
der mit Abstand wichtigste
Handelspartner Chinas in Europa.
Umgekehrt ist China
wirtschaftliches Partnerland
Nummer eins für Deutschland
in Asien. Das bilaterale
Handelsvolumen lag zuletzt
bei circa 300 Milliarden
Euro.“
DerBotschafter derVolksrepublik
China in der Bundesrepublik
Deutschland, Deng
Hongbo,sprach jüngst voneinem
strategischen Vertrauensverhältnis
und betonte,
dass Deutschland in China
nach wie vor höchstes Ansehen
genieße als führende europäische
Wirtschaftsmacht.
RegesInteresse
Beim letztjährigen Gipfeltreffenhatte
die chinesische Masterclass
das mit weitem Abstand
größte Interesse beiden
Besuchern hervorgerufen,
weshalb esauch nun wieder
eine solche Veranstaltung
(Mittwoch, 15.10Uhr)mit der
Vorstellung des dann bereits
drittenInternationalenWeltmarktführer-Forums
in Peking
und Yangzhou geben
wird.Auchandiesemwerden
wieder Firmen aus der Region
teilnehmen.
„Zusätzlich werden den
deutschen Unternehmen auf
dem Gipfeltreffen die Vorteile
einer Kooperation mit China
zum beiderseitigen Vorteil
präsentiert werden“, verspricht
Döring. Hierfür hält
Dr. Jochen Weyrauch, CEO
der Dürr AG, einen Impulsvortrag
zum Thema „Wettbewerb
aus China: Wie bestehen
wir gegen die neuen
Player aus Fernost“. Anschließend
diskutieren Professor
Sebastian Heilmenn,
Lehrstuhl für Politik und
Wirtschaft Chinas an der
Universität Trier, Georg Weber,
CTO des Maschinenbauers
WILO SE, und Dr. Jochen
Weyrauch, CEO der Dürr AG,
über Abweich- und Ausweichstrategien
für den Mittelstand
angesichts der neuen
Konkurrenz aus dem
Reich der Mitte. ina
So soll sich Leistung wiederlohnen
Magdalena Neuner zähltmit zwölf Weltmeistertiteln,zweiolympischen
Goldmedaillen und dem dreimaligen
Gewinn desGesamtweltcups zu den erfolgreichsten
Biathletinnenaller Zeiten.Die dreifache
Mutterengagiertsich alsMarkenbotschafterin,Rednerinund
Schirmherrinder Peak-Performer-Stiftung.
Diese nennt sich die „erste Stiftung für mehr
FreudeamLeisten“. Kanzler Friedrich Merzund der
ICH ARBEITE GERNE BEI...
... EBM-Papst,weil es hier ein
Umfeld gibt,indem Wertschätzung
und Vertrauen selbstverständlich
sind und echteWeiterentwicklung
möglich ist. In zukunftsorientierten
Märktenliefern
wir Produkte,die weltweit im
Einsatz sind und einen echten
Unterschiedmachen. Bereichsübergreifend
arbeiteich mitKolleginnen
und Kollegenininternationalen
Teamsdaran, unsereZusammenarbeit
und Produkte mit
Datenund KI zu verbessern –
technologieoffen, verantwortungsvoll
und nachhaltig. Besondersmotiviert
mich der offene
Austausch im IPAI in Heilbronn,
der unsereInnovationskraft zusätzlich
stärkt.
Boas Dünkel,AICompetence
Center
Wirtschaftsflügel der CDUdürften ihre Freude an
dem Motto haben,kritisieren sie doch deutlich die
mangelnde Leistungsbereitschaft bei den deutschenArbeitnehmern.
Stichwort: „Lifestyle-Teilzeit“.
Freilich,der Ansatz der Peak-Performer-Stiftung ist
ein anderer:Sie will Kinder durchdie Leistung im
Sportzueiner höherenLeistungsfreudegenerell
motivieren.
Foto:LarsSchwerdtfeger
Boas Dünkel: „Mit Datenund KI entwickeln wirunsereSysteme
und Prozesseweiter –mit Fokusauf innovative, nachhaltigeLösungen“.
Foto:EBM-Papst
vb-hohenlohe.de/thebaenk
Grenzenlos
Zukunftgestalten.
Beim KongressinPekingimvergangenen Jahr gaben deutsche Unternehmen EinblickeinihreErwartungen an BeteiligungeninChina.
Foto:Adina Bauer
Ein Abend unter Chefs
CEOs erhalten Einblicke,wie sich dieheimischeWirtschaft entwickelnkönnte.
Ihre starkeBank in Hohenlohe.
DasBesteseit1843.
Traditionell startet das Gipfeltreffen
mit einer exklusivenVeranstaltung:
demCEO-
Abend imNeuen Globe in
Schwäbisch Hall. Hier bekommen
die Firmenlenker
Impulse rund um aktuelle
Themen. Im vergangenen
Jahr sprach CemÖzdemir damals
als Doppelminister für
Ernährung und Landwirtschaftsowie
Bildung undForschung
über „Wohlstand
durch Fortschritt–Innovationen
als Schlüssel unserer
Wettbewerbsfähigkeit“.
Und hieran schließt die
diesjährige Ausgabe inhaltlich
an. ImZentrum stehen
Überlegungen, wie sich die
Bundesregierung als Wirtschaftsstandort
entwickelt.
So führt Dr. Reinhard Zin-
Wogeht’shin mit Deutschlandund seinen Unternehmen?
DieserFrage geht Dr.ReinhardZinkann, Geschäftsführender
Gesellschafter bei Miele, nach.
Foto:Miele
kann, Geschäftsführender
Gesellschafter bei Miele, in
das Themaein.Der Chefdes
Herstellersvon Haushaltsgeräten
stellt die spannende
Frage: „Wo geht’s hin mit
Deutschland und seinen Unternehmen?“
Perspektiven und Herausforderungen
für den Forschungs-
und Entwicklungsstandort
Deutschland zeigt
Professor Otmar Wiestler,
ehemaliger Präsident der
Helmholtz-Gemeinschaft –
die größte deutsche Organisation
zur Förderung und Finanzierung
der Forschung –
auf.
Im Anschluss geben Dr.
Kerim Galal von der Trumpf
SE und Clemens Koch von
PwC Deutschland Impulse,
wie sich Disruption in Wachstumschancen
verwandeln
lässt.
DerCEO-Abend ist bei den
Teilnehmern sehr beliebt und
auch in diesem Jahr bereits
wieder ausgebucht. ina
Sieerreichen unstelefonisch unddigital:
07941 933-0·kontakt@vb-hohenlohe.de
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SONDERVERÖFFENTLICHUNG ZUM KONGRESS
GIPFELTREFFEN DER WELTMARKTFÜHRER SCHWÄBISCH HALL,3.BIS 5. FEBRUAR2026
„Die Listeder Probleme istlang“
MitHildegard Müller undBeatrixKeimsprechenauf dem GipfeltreffenzweiausgewieseneExpertinnen über dieZukunftder
Automobilindustrie. Auch der AnlagenbauerDürr,der dieFahrzeugherstellerausstattet, kommtzuWort. VonMariusStephan
Deutschland, das
Autoland: Die
Kraftfahrzeugbranche
ist nicht
nur eine der tragenden Säulen
der deutschen Wirtschaft,
sondern auch eine der Erfolgsgeschichten
derErfolgsgeschichten
der letzten 100
Jahre. Doch die Branche
steckt in der Krise: Sinkende
Absatzzahlen, volatile Märkte,
Handelskriege und nicht
zuletzt die Konkurrenz aus
Fernost, die vor allem bei
E-Fahrzeugen mächtiginden
Markt drängt, machen der
Automobilindustrie mächtig
zu schaffen. Allein im vergangenen
Jahr verlor die Autoindustrie
fast 50.000 Stellen,
berichtet das Statistische
Bundesamt.
„Die deutsche Automobilindustrie
befindet sich in der
größtenTransformation ihrer
Geschichte –technologisch,
industriell und geopolitisch
zugleich. Um diese Transformation
zur klimaneutralen
und digitalen Mobilität der
Zukunfterfolgreich zu gestalten,
investieren die Unternehmen
der deutschen Automobilindustrie
und ihre Zulieferer
bis 2030 weltweit
etwa 320 Milliarden Euro in
Forschung und Entwicklung
und 220MilliardenEuroinsbesondere
inden Neu- und
Umbauvon Werken“, erklärt
Hildegard Müller, Präsidentin
des Verbandes der Automobilindustrie.
DieAutomobilindustrie in Deutschland steckt in der Transformation.
Müller spricht am ersten
Konferenztag des diesjährigen
Gipfeltreffens der Weltmarktführer
in Schwäbisch
Hall. Mit Beatrix Keim steht
ihr bei der diesjährigen Auflage
des Wirtschaftstreffs
eine weitere ausgewiesene
Expertin derAutomobilbranchezur
Seite:Keim istDirektorin
des Instituts „Center
Automotive Research“ (CAR)
in Duisburg. „Damit die
Transformation in der Branche
letztendlich gelingt und
maßgeblich ausDeutschland
heraus gestaltet wird,müssen
aber auch die richtigen politischen
Entscheidungen hier
am Standort getroffen werden.Dem
möchteich mich in
meiner Keynote widmen“,
sagt Müller.
Foto:dpa
Kaum Wettbewerbsfähigkeit
Vorallem die mangelnde internationale
Wettbewerbsfähigkeit
des Produktionsstandorts
Deutschland sieht
die VDA-Präsidentin zunehmendals
Gefahr für „Wachstum,
Wohlstand, Unternehmen
und damit auch für Arbeitsplätze“.
Hohe Energiepreise,eine
im internationalen
Vergleich hohe Steuerlast,
hohe Lohnkosten sowieüberbordende
Bürokratie täten
ihr Übriges. „Die Liste der
Probleme in Europa und
Deutschland ist lang und die
Herausforderungen amheimischen
Standort setzen neben
den großen Unternehmen
besondersauch denvielen
mittelständischen Zulieferern
zu“, berichtet Müller.
In einer VDA-Umfrageimautomobilen
Mittelstand gaben
80 Prozent der Unternehmen
an,eigentlichgeplanteInvestitionen
in Deutschland zu
verschieben, zu verlagern
oder ganz zu streichen. Müller:
„Ein Warnsignal, das
zeigt, dass es grundlegende
Reformen braucht.“
Baden-Württemberg war
schon immer ein Kernland
desdeutschen Autobaus.Fast
30 Prozent aller Arbeitsplätze
der deutschen Automobilindustrie
lagen 2024 inBaden-Württemberg.
Im selben
Jahr wurden knapp140 Milliarden
EuroUmsatzinder baden-württembergischen
Automobilindustrie
erwirtschaftet
undbeinahe 700.000
Autos produziert.
„Die Zahlen zeigen:Baden-
Württemberg ist das Zentrum
derAutomobilindustrie.
Vordiesem Hintergrund ist
meine Teilnahme am Gipfeltreffen
in Schwäbisch Hall für
mich selbstverständlich. Ich
bin vor Ort, um besonders
mitden vielen Hidden Championsund
Weltmarktführern
aus der Region persönlich in
den Austausch zu kommen
und gemeinsam innovative
Lösungen für die Herausforderungen
der Zeit zu finden.
Diese Unternehmen undMittelständlersinddas
Rückgrat
der deutschen Wirtschaft“,
freutsichMüllerauf die Veranstaltung.
Zusätzlich zu Müller und
Keim istmit Dr.JochenWeyrauch
der CEO des Maschinen-
und Anlagenbauers
Dürr aus Bietigheim-Bissingen
vertreten, der die Fahrzeughersteller
undderen Zulieferer
ausstattet. Dürr steht
für hochautomatisierte Lackier-
undEndmontagesysteme
fürdie Automobilproduktion.Weyrauchspricht
in seinem
Impulsvortrag über die
Konkurrenzsituationmit Anbietern
aus China und wie
Dürr gegen diese bestehen
will.
HildegardMüllerist seit 2020 Präsidentendes Verbandes
derDeutschenAutomobilindustrie. Bereits2022besuchte
sieindieserFunktiondas Gipfeltreffen derWeltmarktführer
in Schwäbisch Hall.
Foto:Archiv
BeatrixKeimist DirektorinamrenommiertenDuisburger
Center Automotive Research (CAR).
Foto:Archiv
Musik trifft Schauspiel
Beim Gala-AbendimCarmen-Würth-Forum hatdie
Kultur dieNasevorn.
Wo die Besten
voneinander lernen
Zum bereits 16. Mal bringt das Gipfeltreffen der Weltmarktführer führende Persönlichkeiten und Hidden Champions
aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen. Im Mittelpunkt stehen Impulse zu Innovationen, der gemeinsame
Blick auf aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen sowie der Austausch von Wissen und Erfahrungen. Das Ziel?
Die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts Deutschland nachhaltig zu stärken.
Mit dem Carmen Würth Forum bieten wir den rund 500 Teilnehmenden den festlichen Rahmen für die Highlight
Session des Gipfeltreffens – einen Ort für Begegnungen, Dialog und neue Perspektiven.
Wiejedes Jahr findet der Gala-Abend
des Gipfeltreffens
der Weltmarktführer am ers-
tenKonferenztagimCarmen-
Würth-Forum inKünzelsau
statt. Traditionellhaltensich
die Wirtschaftsthemen dann
etwas mehr im Hintergrund
und überlassen der kulturellen
Seite der mehrtägigen
Veranstaltung den Vortritt
auf der Bühne.
In stilvollem Ambiente
spielen nicht nurdie weithin
bekannten Würth-Philharmoniker
ihre magischenMelodien.
Auf die Gäste des
Abends wartet auch eine
Talkrundemit derSchauspielerin,
Hörbuchsprecherin
und Autorin Andrea Sawatzki,
dieunter anderemals Tatort-Kommissarin
und als
Gundula Bundschuh aus der
erfolgreichen Filmreihe „Familie
Bundschuh“ bekannt
Die Schauspielerin Andrea Sawatzki istbeimGala-Abend
desGipfeltreffens zu Gast. Foto:IMAGO/STAR-MEDIA
ist, deren Drehbuch sie auch
schreibt.
Der Abend verspricht so
spannende Impulse abseits
der Wirtschaftsthemen, lädt
aber natürlich dennoch mit
seinem einzigartigen kulturellenBlickwinkel
zumhochkarätigen
Netzwerken unter
den Gästen ein. mst
ICH ARBEITE GERNE BEI...
wuerth.de
05_425
... derVolksbank Hohenlohe,
weil Vertrauenverbindet.Globale
Dynamik, grüneTransformation,
Technologie undSicherheit–
zahlreiche Herausforderungen
verlangennachLösungen. Als
‚Begleiter IhresVertrauens‘steht
dieVolksbankHohenloheeGihrenKundinnen
undKundenmit
fundierterExpertise, Weitsicht
undechterNähezur Seite. Unser
Anspruch istes, dieses Vertrauen
täglichneu zu verdienen: als verlässlicherPartner
undmit maßgeschneiderten
Lösungenfür individuelle
unternehmerische und
privateZiele.Offenheit,Respekt
undder festeWille,stets das
Bestezuerreichen,leitenunser
Handeln. Denn Vertrauenentstehtdort,
wo wir Menschenund
Unternehmenganzheitlichverstehen.
Tobias Belesnai, Marktvorstand
Tobias Belesnai:„IhreVolksbank Hohenlohe eG –verlässlicherPartner
fürindividuelle Lösungen in einerdynamischen
Welt.“
Foto:Volksbank