Kulturbeilage 2025/2026
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Kultur
UND
Theater – Konzerte – Ausstellungen –
Schmuckkunst – Literatur und mehr
mehr
Alle Termine und
Veranstaltungen für die
kommende Saison.
2025/26
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Kultur und mehr 2025/26
3
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Kultur in Pforzheim und der Region
So viel zu erleben
Lieben Sie Krimis? Dann sollten
sie die „Ladies Crime Night“
am 14. November bei Thalia
nicht verpassen? Oder doch lieber
Oper? Na dann schnell ins
Theater Pforzheim, denn da
läuft gerade Bizets berühmte
„Carmen“. Eher Lust auf Jazz?
Da bietet natürlich Pforzheims
weithin bekannter Jazzclub Domicile
wieder die Stars der Szene.
Und das Südwestdeutsche
Kammerorchester feiert nicht
nur Jubiläum, sondern zieht
auch neue Saiten auf – oder
besser gesagt, neue Komponisten
an Land, etwa bei den Programmen
„Junges Podium
Weltmusik“ oder „Volkslied
grenzenlos“.
Wie wäre es denn mit Kabarett?
Klar, da ist in Pforzheim
das Kulturhaus Osterfeld die
richtige Adresse: Da widmet
sich beispielsweise Rüdiger
Hoffmann am 9. Januar dem
„alltäglichen Wahnsinn“. „Komisch!“
wird es am 30. Oktober,
wenn im CCP Iris Berben
und Anke Engelke Texten von
Werner Finck über Voltaire bis
hin zu Monty Python performen.
Sandra Pfäfflin.
FOTO: MEYER
Oder doch eher Kunst? Da
wirft beispielsweise das Kulturamt
in der Pforzheim Galerie
unter dem Titel „Zwischen Zeiten“
einen Blick auf die Kunst
aus Pforzheim zwischen 1900
und 1950“. Nicht zu vergessen:
das Schmuckmuseum mit seinen
interessanten Ausstellungen.
Hier dreht sich ab 5. Oktober
alles um exquisitem Tafelschmuck,
mit dem die
Fürstenhäuser Europas sich
über Jahrhunderte hinweg luxuriös
die Zeit vertrieben, ehe
im kommenden Jahr die funkelnden
Preziosen der weltweit
bedeutenden Sammlung unter
dem Titel „Kühle Brillanz –
Highlights des Schmuckmuseums
aus Silber und Diamanten“
gezeigt werden.
Sag mal einer, in Pforzheim sei
in Sachen Kultur nichts los! Da
können der Enzkreis und die
Region Nordschwarzwald
natürlich nicht hintanstehen.
Ein paar Beispiele gefällig?
Am 11. Oktober
gestaltet die bekannte
Schauspielerin Jutta
Speidel a eine musikalische
Lesung im Uhlandbau
Mühlacker. Beim Neujahrskonzert
mit Harald Lesch
am 9. Januar in der Kulturhalle
Remchingen trifft Wissenschaft
auf Musik. Und das
Klostermuseum Hirsau zeigt
noch bis 31. Oktober die bewegenden
Gemälde von Rosario
de Simone. Ein absolutes Muss
für Ballettfans: John Neumeiers
legendäres „Nijinsky“-Ballet
von John Neumeier ist von
3. bis 5. Oktober im Festspielhaus
Baden-Baden zu erleben.
Pforzheimer Zeitung, Poststraße 5, 75172 Pforzheim,
Telefon 0 72 31/ 93 30, kultur@pz-news.de, www.pz-news.de
i
Inhalt
Baugenossenschaft
Arlinger Seite 26
Bezirkskantorei Neuenbürg/ Duo
KlangRaum Seite 10
Domicile Jazzclub Seite 12
EMMA – Kreativzentrum
Pforzheim Seite 26
Festspielhaus
Baden-Baden Seite 44
Folkclub Prisma Seite 13
Galerie Brötzinger Art Seite 22
Gasometer Pforzheim Seite 42
Hohenwart Forum Seite 28
Jazz Society Pforzheim Seite 12
Jazzclub-55 Seite 12
Johanneshaus
Öschelbronn Seite 11
Klostermuseum Hirsau Seite 43
Kommunales Kino
Pforzheim Seite 31
Königliches Kurtheater
Bad Wildbad Seite 19
Kultur in Ettlingen Seite 45
Kultur in Gaggenau Seite 45
kultur: Bahnhof
Niefern-Öschelbronn Seite 19
Kulturamt der
Stadt Pforzheim Seite 21
Kulturhalle Remchingen Seite 16
Kulturhaus Osterfeld Seite 15
Kulturkreis
Niefern-Öschelbronn Seite 14
Künstlergilde Buslat Seite 22
Künstlerinitiative
Pforzheim KIP Seite 22
Kunstverein Pforzheim Seite 23
Lifestyle Seiten 46 bis 47
LiteraDur –
Bücher & Noten Seite 29
Löbliche Singergesellschaft
von 1501 Seite 23
Marionettenbühne
Mottenkäfig Seite 17
MühlackerConcerto im
Uhlandbau Seite 11
Musikalischer Sommer, Frauenkirche
Lienzingen Seite 11
Musikschule aus dem ff Seite 10
Ökumenische Citykirche
Pforzheim Seite 9
Pforzheimer
Stadtmission Seite 18
Regionalverband
Nordschwarzwald Seite 18
Schloss Neuenbürg Seite 20
Schmuck+ Seite 26
Schmuckmanufaktur
Wellendorff Seite 25
Schmuckmuseum Pforzheim
im Reuchlinhaus Seite 24
Stadt Ettlingen Seite 44
Stadtbibliothek
Pforzheim Seite 27
Südwestdeutsches
Kammerorchester Seite 7
Thalia Pforzheim Seite 29
Theater Fiesemadände im
Mottenkäfig Seite 17
Theater im Schloss
Neuenbürg Seite 43
Theater im Uhlandbau
Mühlacker Seite 14
Theater Pforzheim Seite 4 bis 6
Theaterschachtel
Neuhausen Seite 20
Touristik und Kur
Schömberg Seite 43
TurmQuartier
Pforzheim Seite 13
Veranstaltungen und
Ausstellungen Seiten 32 bis 41
Volkshochschule
Pforzheim-Enzkreis Seite 30
Impressum
Herausgeber:
J. Esslinger
GmbH & Co. KG
Poststraße 5
75172 Pforzheim
Redaktion:
Sandra Pfäfflin
Titelbild:
Martin Sigmund
Anzeigen:
Info-Verlag,
Wolfgang Altmann
Layout:
Martina Flagmeyer
Termine:
Melanie Lutz
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
4 Kultur und mehr 2025/26
Die neue Spielzeit am Theater Pforzheim
Von Bizet bis Dancefloor
Das Musical „A Christmas Carol – Eine Weihnachtsgeschichte“ nach dem Roman von Charles Dickens läuft wieder ab 29. November im Großen Haus.
FOTO: SABINE HAYMANN
September
„Carmen“ – Opéra-Comique
von Georges Bizet | Libretto
von Henri Meilhac und Ludovic
Halévy nach der gleichnamigen
Novelle von Prosper Mérimée.
Eröffnungspremiere am 26. 9.,
im Großen Haus.
Familientheaterfest am
Samstag, 27.9., im ganzen Haus.
Oktober
1. Sinfoniekonzert „Vivaldi
auf dem Dancefloor/Tschaikowskis
Couch“ am Sonntag,
5. 10., CongressCentrum
Pforzheim.
„Silent Sky“: Schauspiel von
Lauren Gunderson, deutschsprachige
Erstaufführung am
Donnerstag , 9. 10., Podium
„Der zerbrochne Krug“:
Lustspiel von Heinrich von
Kleist, Premiere am Freitag,
10. 10., Großes Haus
„Schwanensee“: Neues Tanzstück
von Guido Markowitz
und Mar Rodríguez Valverde,
Dass das Theater Pforzheim seine Saison immer mit einer großen
Oper und einer starken Frauenfigur im Zentrum eröffnet,
setzt sich auch 2025 fort: Georges Bizets leidenschaftliche
„Carmen“ startet am 26. September den Premierenreigen.
Der Spielplan – inklusive Sinfoniekonzerte – im Überblick.
Uraufführung am Freitag,
24. 10., Großes Haus.
November
1. Kammerkonzert a
m Sonntag, 2. 11., Foyer.
„Der Opernball“:
Operette von Richard Heuberger,
Libretto von Victor Léon
und Heinrich von Waldberg,
Premiere am Samstag, 8. 11.,
Großes Haus.
2. Sinfoniekonzert:
„Atem der Unendlichkeit“ mit
Werken von Mozart und
Bruckner Am Sonntag, 16. 11.,
CCP.
„Des Kaisers neue Kleider“:
Familienstück zur Winterzeit
nach Hans Christian Andersen
von Nora Schumacher mit der
Musik von Stefan Hiller, ab
fünf Jahren, Premiere am
Dienstag, 25. 11., Großes
Haus.
„Monsieur Pierre geht online“:
Komödie von Folke
Braband nach dem Film „Un
profil pour deux“ von Stéphane
Robelin, Premiere am Samstag,
29. 11., Podium.
Dezember
Benefizkonzert „Stille Nacht,
Heilige Nacht“ zugunsten der
PZ-Aktion „Menschen in Not“,
Dienstag, 23. 12., Großes
Haus.
Januar
2. Kammerkonzert am
Sonntag, 6. 1., Foyer.
„Der Wolfspelz“: Kindertheaterstück
von Sid Sharp Dramatisierung,
ab fünf Jahren, Uraufführung
am Donnerstag,
15. 1., Podium.
„Die Nashörner“: Schauspiel
von Eugène Ionesco, Premiere
am Freitag, 16. 1., Großes
Haus.
3. Sinfoniekonzert „Heimatgefühle“
mit Werken von Askin
und Smetana am Sonntag
18. 1., CCP.
Februar
„Jesus Christ Superstar“:
Rock-Oper von Andrew Lloyd
Webber, Premiere am Samstag,
7.2., Großes Haus.
1. Kinderkonzert
„Der Karneval der Tiere“, ab
vier Jahren am Sonntag, 15. 2.
und am Montag 16. 2., Großes
Haus.
„Aali vom Kanaali“:-
Schauspiel von Dita Zipfel und
Finn-Ole Heinrich, ab acht
Jahren, Premiere am Dienstag,
24. 2., Podium.
März
4. Sinfoniekonzert „Klangmeere“
mit Werken von Nielsen,
Sibelius und Tschaikowskiam
Sonntag, 1. 3., CCP.
„Nora: Ein Puppenhaus“:
Schauspiel von Stef Smith nach
Henrik Ibsen, Deutschsprachige
Erstaufführung am Freitag
6. 3., Großes Haus.
„Junge Wilde“:
Tanzabend mit Uraufführungen
am Mittwoch, 25. 3., Podium.
„Il barbiere di siviglia“: Opera
buffa von Gioachino Rossini,
Premiere am Samstag, 28. 3.,
Großes Haus.
„Schwarze Schwäne“:
Schauspiel von Christina Kettering,
Premiere am Donnerstag,
16. 4., Podium.
April
5. Sinfoniekonzert „Die Geburt
der Filmmusik“ mit Werken
von Tschaikowski, Dukas,
Rota und Williams am Sonntag,
19. 4., CCP.
„Shakespeare in Hollywood“:
Komödie von Ken
Ludwig, Premiere am Samstag,
25. 4., Großes Haus.
3. Kammerkonzert am
Sonntag, 26. 4., Foyer.
Mai
Familienkonzert
„The Turn of the Tide“,
ab sechs Jahren, am Sonntag,
3. 5. 2026, Großes Haus.
11. Tanzgala: Gäste aus der
internationalen Tanz-Welt in
Pforzheim am Samstag, 9. 5.,
Großes Haus.
„Der Zwerg“/„Le Sacre du
Printemps“: Doppelabend
mit Musik von Alexander von
Zemlinsky und Igor Strawinsky,
Premiere am Freitag, 22. 5.,
Großes Haus.
Juni
6. Sinfoniekonzert
„Zu den Sternen“ mit Werken
von Beethoven und Kinan
Azmeh am Sonntg, 7. 6., CCP.
„Daddy Long Legs“: Musical
von Paul Gordon und John
Caird, ab 14 Jahren, Premiere
am Samstag, 20. 6. , Podium.
2. Kinderkonzert „Ein Sommernachtstraum“,
ab vier Jahren,
am Sonntag, 21. 6. , Großes
Haus.
„GlanzLichter Gala“ und
Theatersommerfest am
Samstag, 25. 7., Großes Haus.
Theater Pforzheim
Am Waisenhausplatz 5,
75172 Pforzheim,
Telefon (0 72 31) 392 440,
theater-pforzheim.de
Kultur und mehr 2025/26
5
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Willer Gonçalves Rocha
…, geboren 1994 geboren,
stammt aus Brasilien und begann
als Quereinsteiger im Alter
von 18 Jahren eine Bühnentanzausbildung.
Mit 19 Jahren zog
es ihn von seiner Heimatstadt
aus nach São Paulo, wo er am
Center of Art Pavilhão ein vierjähriges
Studium in klassischem
Ballett und Zeitgenössischem
Tanz absolvierte. 2016 gewann
er die Goldmedaille des Internationalen
Ballettwettbewerbs Valentina
Kozlova in New York.
Wenig später, beim Tanzolymp
Berlin, wurde Malou Fenaroli
Leclerc, künstlerische Leiterin
der Cinevox Junior Company
und Gründerin der Schweizerischen
Ballettberufsschule, auf
Willer Rocha und dessen hohes
tänzerisches Talent aufmerksam
und nahm ihn in ihre Company
auf. Rocha tanzte dort unter anderem
in Werken von Franz
Brodmann, Heinz Spoerli, Martin
Chaix oder Felix Duméril. Er
war bereits vor einigen Spielzeiten
Mitglied beim Tanz Theater
Pforzheim.
Raphaël Besse
… ist im Südwesten Frankreichs
aufgewachsen und hat am Conservatoire
National Supérieur de
Musique et de Danse in Paris
studiert. Er nahm am San Francisco
Ballet School Trainee Program
teil, es folgte ein Engagement
am San Francisco Ballet
sowie eine Tournee mit dem
ODC Ensemble, bis er ans Moravské
divadlo Olomouc in
Tschechien wechselte. 2024
wurde unter anderem seine
Choreografie „Vulgus“ zum Ballet
Sun Valley Festival eingeladen.
Besse hat in Choreografien
von Rudolf Nurejew, William
Forsythe, Jiri Kylián und Aszure
Barton getanzt.
Tilda Åsberg
… ist in Schweden aufgewachsen
und studiert seit 2022 zeitgenössischen
Tanz an der ArtEZ
University of the Arts in den
Niederlanden. An der ArtEZ hat
sie mit Anouk van Dijk, Julio César
Iglesias Ungo und Caroline
Finn gearbeitet. Mit ihrem Duett
„Trångt“ wurde Åsberg in 2024
zur Rotterdam international Duet
Choreography Competition
(RIDCC) eingeladen.
Willer Gonçalves
Rocha. FOTO: ROCHA
Johann Holland
Irene Branchesi
… ist in Italien aufgewachsen
und studierte Tanz an der Associazione
Europea Danza in Livorno,
bevor sie an der Zürcher
Hochschule der Künste (ZHdK)
für Contemporary Dance aufgenommen
wurde. An der ZHdK
hat Branchesi mit den Choreografinnen
und Choreografen
Marco Cantalupo, Jordy Dik, Katarzyna
Gdaniec, Marco Goecke,
Nadav Zelner und Gregor Zöllig
gearbeitet. In der Spielzeit
2024/25 unterstützte sie das
Tanz Theater Pforzheim als
Erasmus-Studentin, nun ist sie
neues Ensemblemitglied.
Joshua Pilgrim
… ist in England aufgewachsen
und hat an der Rambert School
of Ballet and Contemporary
Dance seine Tanzausbildung erhalten.
Zum zeitgenössischen
Tanz ist er eher zufällig gestoßen,
seitdem verfolgt er seine Tanzkarriere
mit Leidenschaft und war
von 2023 bis 2025 beim Ballet
Junior de Genève engagiert. Pilgrim
hat unter anderem mit Hofesh
Shechter, Marcos Morau,
Kor’sia und Marne van Opstal zusammengearbeitet.
Johann Holland
… kommt aus Norddeutschland
und hat einen musikalischen
Theater Pforzheim
Die Neuen
stellen sich vor
Tabea Mewis
FOTO: HOLLAND
FOTO: CAROLINE UFER
Raphaël Besse
Giulia Spinelli
FOTO: BESSE
FOTO: JOCHEN QUAST
Anton Engelmann
FOTO: JEANNE EGRAA
Tilda Åsberg
FOTO: ÅSBERG
Noémie Balzarini
FOTO: BALZARINI
Martin Berner
FOTO: CHRISTIAN METZLER
Hintergrund, den er mit 18 Jahren
für das Tanzen aufgab. Er
studiert Tanz an der Hochschule
für Musik und Darstellende
Kunst Frankfurt. Hier hat er in
Choreografien von Oded Graf,
Yossi Berg und Rena Butler getanzt
und sich in mehreren spartenübergreifenden
Produktionen
engagiert. Die Zusammenarbeit
mit der Dresden Frankfurt
Dance Company sowie mit der
Choreografin Kristel van Issum
haben seinen künstlerischen Ansatz
maßgeblich geprägt. In der
Spielzeit 2025/26 unterstützt er
das Tanz Theater Pforzheim als
Praktikant.
Giulia Spinelli
… ist in einem kleinen Dorf in
der Toskana aufgewachsen.
Nach ihrer Tanzausbildung an
der Accademia Nazionale di
Danza, dem École Nationale Supérieure
de Danse de Marseille
und der Joffrey Ballet School
hat Spinelli die letzten zehn
Jahre in den USA und Europa
Irene Branchesi
FOTO: CHRISTIAN METZLER
Chaerin Gwak
FOTO: CHRISTIAN METZLER
Joshua Pilgrim
FOTO: PILGRIM
Christian Senatore
FOTO: SENATORE
gearbeitet. Wichtige Stationen
waren das Ballett Memphis,
Saint Louis Dance Theatre, die
ImPerfect Dancers Company,
das Stadttheater Flensburg, das
Landestheater Detmold sowie
La Biennale di Venezia Danza
unter der Leitung von Marie
Chouinard.
Noémie Balzarini
…wuchs in Zürich auf und erhielt
ihre Tanzausbildung in Genf und
bei Stefania Pigato in Vicenza.
Derzeit studiert sie Contemporary
Dance an der Zürcher Hochschule
der Künste (ZHdK). Im
Rahmen ihres Studiums war sie
an verschiedenen Projekten beteiligt
und arbeitete unter anderem
mit Edouard Hue, Caroline
Finn, Phoebe Jewitt und Antonin
Rioche. In der Spielzeit 2025/26
unterstützt sie das Tanz Theater
Pforzheim als Erasmus-Praktikantin.
Chaerin Gwak
… ist in Südkorea aufgewachsen
und begann ihre Tanzausbildung
an der National Traditional Arts
School in Seoul. Nach ihrem Abschluss
in traditionellem koreanischen
Tanz entschied Gwak
sich für ein Studium im Fach
Zeitgenössischer Tanz an der
Anton Bruckner Universität in
Linz. Sie hat unter anderem mit
Chris Haring, Victor Rottier, Maciej
Kumiski und Roni Chadash
zusammengearbeitet. In der
Spielzeit 2024/25 unterstützt
sie das Tanz Theater Pforzheim
als Erasmus-Studentin, ab August
ist sie dann neues Ensemblemitglied.
Christian Senatore
… wuchs in Italien auf und verließ
seine Familie im Alter von
19 Jahren, um seinen Traum,
professioneller Tänzer zu werden,
zu verfolgen. Er absolvierte
das Intensivprogramm für zeitgenössischen
Tanz bei Michele
Merola und ein Tanzstudium an
der renommierten Codarts University
of Arts. Im Anschluss an
ein einjähriges Praktikum am
Scapino Ballet Rotterdam war
Senatore fünf Jahre an den Landesbühnen
Sachsen engagiert.
2024/25 arbeitete er als freier
Tänzer sowie in Taiwan und
Schweden als Choreograf.
Tabea Mewis
… wurde 1996 in Nürnberg geboren.
2023 schloss sie ihr
Schauspielstudium an der Akademie
für Darstellende Kunst
Baden-Württemberg ab. Hier
arbeitete sie unter anderem mit
Antje Siebers, Benedikt Haubrich,
Nils Brück und Jenke
Nordalm zusammen. Am Schauspiel
Stuttgart war sie 2023 in
„Picknick im Felde“ in der Regie
von Paul Auls zu sehen. In den
Jahren 2023 bis 2025 war Tabea
Mewis festes Ensemblemitglied
am Jungen Theater Heidelberg.
Anton Engelmann
…, geboren 2000 in Bad Homburg
vor der Höhe, studierte von
2021 bis 2025 Schauspiel an
der Folkwang Universität der
Künste. Seine ersten Theatererfahrungen
sammelte er am Residenztheater
München, wo er in
der Saison 2019/20 ein freiwilliges
kulturelles Jahr absolvierte,
im Jugendclub aktiv war und als
Regieassistent arbeitete. Vor seinem
Schauspielstudium begann
er Theaterwissenschaft und
Kunstgeschichte an der Lud-
wig-Maximilians-
Universität in München.
Martin Berner
Als vorbildlich in der Deklamation,
kantabel und dynamisch fein
schattiert, wird der Bariton Martin
Berner von der Presse beschrieben.
Sie lobt außerdem
seine strahlenden Höhen und
gesunden Tiefen. Der gebürtige
Hamburger und Sängerknabe
des Hamburger Knabenchores
studierte zunächst an der Musikhochschule
seiner Heimatstadt,
später bei Professor Rudolf
Piernay in Mannheim. Nach
seinem ersten Engagement am
Theater Aachen wechselte er
ans Staatstheater Nürnberg. Seine
freiberufliche Tätigkeit führte
ihn in den letzten Jahren an
zahlreiche Theater und Konzerthäuser.
Seit der Spielzeit
2023/24 ist Berner ständiger
Gast am Theater Pforzheim und
stand in mehreren Rollen auf der
Bühne. Nun gibt er in der Eröffnungspremiere
sein Debüt als
Stierkämpfer Escamillo.
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
6 Kultur und mehr 2025/26
Die neue Konzertsaison wird
ein spannender Anfang: Daniel
Inbal ist seit August der neue
Generalmusikdirektor des Theaters
Pforzheim. Er stand bereits
in zahlreichen großen
Häusern wie der Staatsoper
Berlin, der Volksoper Wien
oder der Opera National du
Rhin in Straßburg als Gastdirigent
am Pult. Er gestaltet in
Pforzheim eine Konzertsaison
mit Meisterwerken von Beethoven,
Mozart und Tschaikowski.
Herausragend wird einer
Uraufführung beim dritten
Sinfoniekonzert mit dem
Titel „Zu den Sternen“. Komponist
des Orchesterwerks ist Ali
N. Askin, der unter anderem
mit Frank Zappa zusammenarbeitete
und mit dem deutschen
Filmpreis für die beste
Filmmusik ausgezeichnet wurde.
Seine Komposition „Das
goldene Tor“ ist der Stadt
Pforzheim gewidmet und wird
am Sonntag, 18. Januar 2026
im CCP zu erleben sein. Dazu
erklingt eines der berühmtesten
Werke der Programmmusik:
Smetanas „Meine Heimat“
mit der Melodie zur Moldau.
Das fünfte Sinfoniekonzert
am Sonntag, 19. April 2026
wartet mit einer visuellen
Überraschung auf: Der Live-
Zeichner Ernesto Lucas wird
die Bildhaftigkeit von Tschaikowskis
„Romeo und Julia“,
Paul Dukas „Der
Zauberlehrling“ und
Nino Rotas berühmter
Filmmusik zu
Francis F. Coppolas
„Der Pate“ während
des Konzerts durch
Livezeichnungen unmittelbar
erfahrbar machen.
Welcher Komponist
darf in diesem Reigen nicht
fehlen? Natürlich John Williams.
Auf dem Programm
steht seine „Harry-Potter-Suite“.
Der Ursprung der Filmmusik
aus der Programmmusik
des 19. Jahrhunderts wird so
mit fast allen Sinnen erlebbar.
Sinfoniekonzerte
Daniel Inbal prägt
die neue Saison
Den Auftakt der Saison
2025/26 macht am Sonntag,
5. Oktober ein mitreißendes
erstes Sinfoniekonzert mit
Tschaikowskis 4. Sinfonie, einem
Meisterwerk voller dramatischer
Spannung und tänzerischer
Eleganz. Ergänzt wird
es durch Max Richters „Four
Seasons Recomposed“. Der britische
Komponist übersetzt die
Energie von Antonio Vivaldis
berühmten „Le quattro stagioni“
in eine Formsprache des
21. Jahrhunderts.
Zur Person
Daniel Inbal wird eine Komposition für Pforzheim uraufführen.
Das zweite Sinfoniekonzert
am Sonntag, 16. November,
entführt das Publikum nach
Daniel Inbal
Daniel Inbal, geboren in Aachen, studierte nach einer ersten
Ausbildung am Frankfurter Hochs Konservatorium
Klavier an der Hochschule für Musik Hannover. Bald darauf
zog es ihn zum Dirigierstudium an die Hochschule für
Musik Wien, das er mit Auszeichnung abschloss.
Sein erstes Engagement führte ihn
2003 als Chefdirigent des Preußischen
Kammerorchesters nach Prenzlau; ab
2005 war er auch musikalischer Assistent
von Leopold Hager und Dirigent an
der Volksoper Wien. Schon seit 2002
gab es eine regelmäßige Zusammenarbeit
mit dem Staatsorchester Braunschweig,
mit dem er viele Konzerte und
auch Opernvorstellungen bestritt. Im Jahr
2006 wechselte er als Erster Kapellmeister ans
Stadttheater Bern. Seit 2010 ist Inbal als Erster Kapellmeister
und Stellvertreter des Generalmusikdirektors am
Theater Osnabrück. Seine Tätigkeit dort, wie auch als international
wirkender Gastdirigent in Konzert und Oper,
umfasst diverse Uraufführungen und mit Preisen ausgezeichnete
Produktionen.
FOTO: OLIVER LOOK
Wien: Mozarts bezauberndes
Klarinettenkonzert in A-Dur
wird im reizvollen Kontrast zu
Bruckners monumentaler
3. Sinfonie stehen.
FOTO: RÖHR
Als Gastorchester für das vierte
Sinfoniekonzert am Sonntag,
1. März 2026, konnte das
Landesorchester von Baden-
Württemberg, die Württembergische
Philharmonie Reutlingen,
gewonnen werden. Sie
präsentieren unter der Leitung
von Nicolò Foron faszinierende
Facetten der Musik der Belle
Époque. Carl Nielsens „Helios-
Ouvertüre“ eröffnet den
Abend mit einem strahlenden
musikalischen Sonnenaufgang.
Es folgt Sibelius‘ geheimnisvoll
verschleiert klingendes Violinkonzert,
ein Meisterwerk der
Konzertliteratur um 1900. Die
Solistin ist die junge und international
gefragte Violinistin
Mira Foron. Den Abschluss des
Konzerts bildet Tschaikowskis
heitere und festliche 3. Sinfonie.
Den krönenden Abschluss
der Saison bildet das sechste
Sinfoniekonzert mit Beethovens
9. Sinfonie, einem Werk,
das die Grenzen der Sinfonik
um 1820 sprengt und seine
Botschaft an die gesamte
Menschheit richtet: „Freude
schöner Götterfunken“. Neben
dem Orchester werden auch
Solistinnen , Solisten und der
Chor des Theaters Pforzheim
auf der Bühne unter der Leitung
von GMD Daniel Inbal
auftreten. Kinan Azmehs
„Songs for Days to Come“ haben
bei einem dunkleren
Grundton einen ebenso universalen
Charakter für die
Menschen des 21. Jahrhunderts.
Der syrische Klarinettist und
Komponist verbindet in seinen
Kompositionen westliche Musik
mit orientalischen Skalen
und spannender Improvisation.
Seine Werke wurden unter anderem
in der New Yorker Carnegie
Hall aufgeführt. Die
Hauptpartie des Musiktheaterstück
wird die Sängerin Dima
Orsho übernehmen, die bereits
in der Opéra Bastille in Paris
auftrat.
Raum
für Kunst.
Freuen Sie sich auf
unsere Ausstellungen:
ULRICH SEIBT: 28.09.25 – 09.11.2025
FRANZISKA SCHEMEL: 23.11.2025 – 11.01.2026
FAHAR AL-SALIH: 25.01. – 22.03.2026
MARIA CRISTINA TANGORR: 03.04. – 05.07.2026
Hohenwart Forum Schönbornstraße 25 75181 Pforzheim
Kultur und mehr 2025/26
7
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Während Chefdirigent Douglas
Bostock, der das Ensemble seit
2019 prägt, nach der Saison
seinen Taktstock beim Südwestdeutschen
Kammerorchester
(SWDKO) niederlegen
wird, ist mit Anna Becker eine
neue Intendantin an den Start
gegangen. Sie hat eine Spielzeit
voller Mut und neuer
Ideen programmiert. Dazu gehören
etwa das „Junge Podium
Weltmusik“ und das
Konzert „Volkslied grenzenlos
erleben“ am 23. Oktober
um 19.30 Uhr. Das Kulturhaus
Osterfeld verwandelt sich dabei
mit dem Ensemble Vocoder
in ein Klanglabor der Kulturen,
wenn Klassik, Vokalkunst und
Modernes auf traditionelle
Volkslieder treffen. Oder aber
das Konzert am 27. November
um 19.30 Uhr mit dem
ukrainischen Komponisten und
Cimbalomspieler Oleksii Rybak,
der eigens konzipierte
Werke präsentiert. Basis hierzu
ist ukrainische Volksmusik, die
Streichorchester und traditionelle
Instrumente zu einem
eindrucksvollen Hörerlebnis
zusammenführt.
Die Reihe der Abonnementkonzerte
– wie gehabt immer
sonntags 19 Uhr im
CongressCentrum Pforzheim –
wird am 12. Oktober eröffnet
mit „Russischen Bildern“
und Werken russischer Komponisten,
darunter Mussorgskys
„Bilder einer Ausstellung“
in einer spektakulären Fassung
für Saxophonquartett und
Streicher. Als Gastensemble ist
hierfür das vielfach ausgezeichnete
Signum-Saxophonquartett
eingeladen.
Der renommierte
Schweizer Geiger
Sebastian Bohren gastiert
bei der „Sommer
Serenade“.
FOTO: MARCO BORGGREVE
Das Konzert am 9. November
steht unter dem Motto „Junge
Bühne“ und präsentiert
die vielfach ausgezeichnete
junge Geigerin Louisa Staples
mit Beethovens „Kreutzersonate“
in einem Arrangement
für Violine und Streichorchester.
Unter der Leitung der jungen
Dirigentin Holly Hyun
Choe wird hier hörbar, wie lebendig,
farbenreich und opulent
Streicherklang sein kann.
Am 25. Januar 2026 laden
Douglas Bostock und sein
Orchester zur „Movie
Night“ ein, und zwar
mit Filmmusik von Barber,
Rota, Herrmann,
Takemitsu und anderen,
moderiert von
Schauspieler Johannes
Steck. Da werden emotionale
Klassiker und
spannende Raritäten zu
hören sein, darunter Musik
aus „Psycho“, „Der junge Törless“
und Hiroshima-Filmen
sowie Werke, die erst durch
ihre Verwendung im Kino berühmt
wurden.
Mit dem Konzert „ÜberBrücken“
unter Leitung von Douglas
Bostock verbindet das
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
75 Jahre und viel Neues
Das Südwestdeutsche Kammerorchester ist in dieser Saison in besonderer Feierlaune.
Schon die ersten Takte der neuen Jubiläumssaison zeigen: Dieses
Orchester hat Großes vor. 75 Jahre und doch voller frischer Ideen
präsentiert sich das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim
in der Spielzeit 2025/26 so facettenreich wie nie: Sechs
Abonnementkonzerte, drei neue interkulturelle Auftragswerke, ein
Musik-Figurentheater, eine Ausstellung zur Orchestergeschichte und
viele Bildungsangebote. Das Programm markiert den Höhepunkt
einer erfolgreichen Ära und den Beginn eines neuen Kapitels.
SWDKO am 15. März 2026
Epochen, Stile und Deutungen
barocker Meisterwerke. Gespielt
werden Monteverdi, Purcell,
Telemann, Händel und Lully
in spannenden Bearbeitungen,
die den Wandel der Klangvorstellungen
und Aufführungspraxis
erlebbar machen.
Der Fokus des 5. Abonnementkonzerts
„Nordwind“
mit Douglas Bostock und dem
SWDKO am 26. April 2026
liegt auf skandinavischen
Klangfarben, romantischer
Weite und folkloristischer Lebendigkeit.
Als Solistin ist die
vielfach preisgekrönte Flötistin
Tatjana Ruhland zu erleben,
die mit dem virtuosen Flötenkonzert
Nr. 1 von Malcolm Arnold
brilliert. Weitere Werke
des Abends stammen von Max
Bruch, Alexander Borodin und
dem 1923 verstorbenen dänischen
Komponisten Asger Hamerik.
Dessen Sinfonie Nr. 6
„Symphonie spirituelle“ ist romantische
Musikliteratur mit
überbordender Klangwelt.
Selbst unter Klassikfans wenig
bekannt, sollte man gehört haben!
Die „Sommer Serenade“ am
28. Juni 2026 ist dann der
festliche Abschluss der Amtszeit
von Chefdirigent Douglas
Bostock. Gemeinsam mit dem
renommierten Schweizer Geiger
Sebastian Bohren erklingt
unter anderem Leonard Bernsteins
sinnliche „Serenade
nach Platons Symposion“. Werke
von Mozart – darunter das
expressive Adagio und die heitere
„Serenata notturna“ – sowie
Gordon Jacobs fantasievolle
Purcell-Variationen runden
das Programm ab.
Das große Orchesterjubiläum
in dieser Saison lebt allerdings
nicht nur von Konzerten, sondern
auch von Geschichten.
Die Ausstellung „75 Jahre
FOTO: JEAN LAFFITAU
SWDKO“ im Kulturhaus Osterfeld
(läuft noch bis 14. Dezember)
zeichnet die musikalische
Entwicklung des Orchesters
anhand historischer
Fotos und Dokumente nach.
Kuratiert wurde die Ausstellung
von Silke Helmerdig, Fotografin
und Professorin für
Bildjournalismus.
Zudem betritt das SWDKO
musiktheatralisches Neuland:
Gemeinsam mit dem Theater
Fiesemadände, der Hochschule
Pforzheim und Puppenspieler
Carsten Dittrich entsteht
das Musik-Figurentheater
„Der Wolf und die sieben
Geißlein“, das im Rahmen
der Langen Kulturnacht am
25. Oktober erstmals vorgestellt
wird. Die Produktion
verbindet Livemusik mit
Animation und tourt 2026
dann durch Baden-Württemberg.
Wer das Jubiläum mitfeiern
möchte, sollte sich rechtzeitig
Plätze sichern. Denn eines ist
klar: Dieses Orchester feiert
nicht sich selbst. Es feiert die
Musik und lädt die Stadt dazu
ein.
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Westliche Karl-Friedrich-Straße 257A, 75172 Pforzheim,
Telefon 0 72 31 / 46 46 44,
www.swdko-pforzheim.de
Abonnements können ab sofort in der
Orchester-Geschäftsstelle, Telefon (0 72 31) 46 46 44
bestellt werden. Einzeltickets sind online und bei allen
Reservix-Vorverkaufsstellen (Kartenbüro im TurmQuartier)
Pforzheim buchbar.
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wechselnde Ausstellung
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Kultur und mehr 2025/26
9
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Die ökumenische Citykirchenarbeit an
der Schloßkirche St. Michael ist seit
vielen Jahren ein Garant für vielfältige
Veranstaltungen, Konzerte und
überraschende Gottesdienste – oft auch
an ungewöhnlichen Orten in der Stadt.
Traditionell endet der verkaufsoffene
Sonntag am 12.
Oktober um 17 Uhr mit einer
Jazzvesper in der Schloßkirche.
Es erwartet Sie Jazz vom
Feinsten mit Peter Lehel (Saxofon,
Bassklarinette, Tarogato),
Ull Möck (Piano) und dem
mongolischen Musiker Enkhjargal
Dandarvaanchig, einem
Meister des Obertongesangs
und der Pferdekopfgeige, der
traditionelle Klänge mit moderner
Improvisation verbindet.
Am 18. Oktober um 19 Uhr
ist in der Schloßkirche das Orchester
der Kulturen unter Leitung
von Adrian Werum zu
Gast. Mit „Spirit of one“ präsentiert
das Ensemble eine
musikalische Reise, die Menschen
und Kulturen verbindet.
Mit dabei ist die gebürtige
Pforzheimerin Sonja Priehn,
die bereits mit Max Mutzke
auftrat. Karten gibt es über
Reservix.
Dörsch musikalisch auf einen
„Celtic Roadtrip“ mit Liedern
aus Irland, Schottland und anderen
Ländern.
Eine außergewöhnliche Kirchenführung
bietet die Reihe
„Zur NACHT“ am 15. November
um 19.30 Uhr: Bei
Kerzenschein werden vom
Dach bis in die Grüfte der
Schloßkirche legendäre und
historische Gestalten lebendig
(Eintritt frei, Anmeldung erforderlich).
Ökumenische Citykirche Pforzheim
Mit Kultur
Kirche neu
erleben
Neu ist seit dem 1. September
die Zugehörigkeit der Citykirche
zum Themenbereich „leben
feiern“ der Evangelischen
Kirche Pforzheim. Passend dazu
findet am 25. und 26. Oktober
in der Matthäuskirche das Fest
„25 Stunden leben feiern“
statt: mit Kinderdisco, DJ, „Bibel
& Weißwurst“ mit der Band Pizzicato
Blue, Kaffee, Kuchen, Kinderprogramm
und dem Zauberkünstler
Topas, bekannt von
den „Winterträumen“ im Kulturhaus
Osterfeld.
Am 9. November um 17 Uhr
lädt das Café Rodensteiner zu
einem Bibel- und Whiskeytasting
ein. In Kooperation
mit The Waters Distillery führen
Christian Roch und Uli
Peter Lehel und Ull Möck sind zu Gast.
Timo Handschuh
kommt als Organist
nach Pforzheim.
FOTO: SEBASTIAN SEIBEL
Mit der Adventszeit erstrahlt
die Schloßkirche festlich über
dem Weihnachts- und Mittelaltermarkt.
Immer sonntags
um 16 Uhr heißt es „Advent
Anders“: Am 1. Advent begeistern
Matthias Hautsch (Gitarre)
und Ira Diehr (Gesang)
mit neu interpretierten Klassikern.
Am 2. Advent sorgt die
Band Quiet Lane mit akustischer
Folk-Intimität und deutschen
Texten für Wärme, unterstützt
von Kontrabass und
FOTO: ART OF DUO
Ungewöhnliche Klänge: Enkhjargal Dandarvaanchig und seine mongolische Geige.
Schlagwerk. Der 3. Advent gehört
dem Gospelchor Spirited
Voices aus Karlsruhe, und am
4. Advent wird gemeinsam gesungen
– beim traditionellen
Adventssingen unter Leitung
von Salome Tendies, begleitet
von Posaunenbläsern unter
Axel Pfrommer. Erstmals ist
eine kostenlose Anmeldung
online möglich.
An den Adventssamstagen
nach dem 12-Uhr-Geläut erklingen
die AdventsOrgel-
Konzerte mit Organisten aus
der Region, darunter Sun Kim,
Christian Karl und Wolfgang
Bürck. Am 12. Dezember um
20 Uhr folgt „Churching Violin“
mit Geiger Noah Leonne –
ein Konzertformat mit Crossover-Geige
und Lichtkunst (Tickets
bei vivenu.com). Den musikalischen
Schlusspunkt setzt
am 20. Dezember um 19 Uhr
die Weihnachtstour „Zwischen
den Zeilen“ von Masou & Leise
mit Gast Robin Biesenbach
(Dudelsack). Karten über
masouundleise.ticket.io.
Am Heiligabend um 17 Uhr
gibt es einen Pop-Gottesdienst
für Singles, Paare und
Familien mit bekannten und
weniger bekannten Popliedern,
vielen Kerzen und dem Friedenslicht.
Das neue Jahr startet am 6. Januar
um 16 Uhr mit dem
Drei-Königs-Konzert „Pipes
& Phones“: Peter Schindler (Orgel)
und Peter Lehel (Saxofon)
verbinden Jazz, Klassik und
Crossover (Eintritt 10 €).
Am 23. Februar um 18.30
Uhr lädt die Citykirche zum
Friedenslieder-Singen ein,
FOTO: PETER HILLERT
um an die Zerstörung der
Schloßkirche 1945 zu erinnern.
Die Liedtexte werden auf
eine große Leinwand projiziert,
sodass alle mitsingen können.
Höhepunkt im Frühjahr ist das
Internationale Orgelfestival an
der Steinmeyer-Mühleisen-Orgel:
Am 9. Mai eröffnet das
Südwestdeutsche Kammerorchester
Pforzheim unter Douglas
Bostock mit Timo Handschuh
an der Orgel. Am 15. Mai
gastiert Olivier Latry, Titularorganist
der Pariser Notre-Dame.
Am 21. Mai begleitet Otto M.
Krämer live den Stummfilm
„Der Glöckner von Notre Dame“
mit improvisierter Orgelmusik.
Karten für das Orgelfestival
sind über Reservix erhältlich.
Ökumenische Citykirche Pforzheim
an der Schloßkirche St. Michael, Schloßberg 10, Pforzheim,
Anmeldungen unter
www.oekumenische-citykirche-pforzheim.de
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
10 Kultur und mehr 2025/26
Bezirkskantorin Sun Kim gestaltet mit den Chören des Bezirks große Konzerte.
FOTOS: KLANGRAUM
Auch durch Musik
verbunden: Sun Kim
und ihr Ehemann
Christian David Karl.
Zwei Kirchenmusiker, zwei Orgeln,
ein musikalischer Dialog:
Das Duo KlangRaum, bestehend
aus Sun Kim, Bezirkskantorin
in Neuenbürg, und ihrem
Ehemann Christian David Karl,
Kantor in Alpirsbach, steht für
musikalische Tiefe, kreative
Spielfreude und außergewöhnliche
Klangräume.
Was einst als experimentelles
Projekt begann, wurde rasch
zur Tradition: das jährliche Silvesterkonzert
in der Stadtkirche
Neuenbürg. Hier erklingen
nicht nur klassische Werke der
Kirchenmusik, sondern
auch Bearbeitungen von
Orchester- und Opernliteratur
– vierhändig oder an zwei
Orgeln gleichzeitig. Christian
David Karl moderiert die Konzerte
kenntnisreich, humorvoll
und mit feinem Gespür für den
Moment.
Ein besonderes Format ist das
Orgelkino: Am Samstag,
8. Februar 2026, um 19 Uhr
improvisiert das Duo live zu
historischen Stummfilmsequenzen
– ganz ohne Absprache
– und schafft dichte
Klangwelten, mal dramatisch,
mal verspielt. Ebenfalls von
Sun Kim initiiert ist die Reihe
„Orgelpunkt“. Am Sonntag,
7. Juni 2026, um 18 Uhr begleitet
das Duo die Ausstellung
„Franziskus von Assisi“
mit zeitgenössischer Orgelmusik.
Ein weiterer Höhepunkt ist
das romantische Chorkonzert
zum Sommerbeginn: Am
Bezirkskantorei Neuenbürg/Duo KlangRaum
Klang, Raum
und Inspiration
Sonntag, 14. Juni 2026, singen
Bezirkskantorei Neuenbürg
und Kantorei Alpirsbach
Kantaten von Mendelssohn
Bartholdy, musikalisch geleitet
von Sun Kim und Christian David
Karl.
Auch außerhalb der Kirchenkonzerte
ist das Duo aktiv:
Nach einer Sommerreise zu
historischen Orgeln in Thüringen
und Norddeutschland
steht im Herbst 2026 eine
weitere Orgelreise an, unter
anderem nach Schlehdorf
(Thoma-Orgel von 1783) und
Bad Wimpfen (Ehrlich-Orgel
von 1747).
Neben ihrer Duo-Arbeit prägen
Sun Kim und Christian David
Karl das kirchenmusikalische
Leben in ihren Gemeinden.
Im April 2025 führten sie
mit den Chören des Kirchenbezirks
Bachs Johannespassion
auf – ein herausragender Moment
im Kirchenjahr. Aktuell
werden Bachs Weihnachtsoratorium
Teil I, Rossinis
„Petite messe solennelle“
(Kyrie & Agnus Dei) und neue
geistliche Lieder für den
Bezirkschortag „Stay with me“
am Sonntag, 19. Oktober in
der Stadtkirche Neuenbürg,
einstudiert. Dort gibt es
zwischen 14 und 17 Uhr auch
Gruppen-Stimmbildung für
alle Interessierten.
Ein weiteres Herzensprojekt ist
die Patenschaftsaktion für die
Pfeifen der Mühleisen-Lenter-
Orgel. Am 1. Adventssonntag
wird die Ehrentafel für alle Orgelpfeifenpatinnen
und -paten
feierlich eingeweiht. Noch
32 Pfeifen warten auf Patenschaften
– eine Beteiligung ist
bis Ende Oktober möglich.
Bezirkskantorei Neuenbürg/ Duo KlangRaum
www.neuenbuerg-evangelisch.de/musik
www.duoklangraum.hiller-musik.de
Musikschule aus dem ff
Einfach überraschend
Frank Förschler, Inhaber der
Pforzheimer Musikschule
Musik aus dem ff, lädt zu
zwei besonderen Veranstaltungen
ein: Am Samstag,
25. April 2026 um 18 Uhr
findet im „Kuhstall Pforzheim“
an der Kieselbronner
Straße 40 ein Stimmbildungsworkshop
statt – offen
für alle, die Freude an Gesang,
Singen und Stimmbildung
haben: ob Anfänger,
Hobbysänger oder Chormitglied.
Gemeinsam werden
praxisnahe Übungen, Stimmfarben
und Stimmbildungsansätze
erarbeitet, auch individuelle
Fragen und Stimmprobleme
finden Platz. Wer
möchte, kann eigene Songs
mitbringen (Anmeldung erforderlich).
Am Samstag, 27. Juni 2026
um 20 Uhr, lädt Frank
Förschler zu seinem Konzert
„FF Surprise“ in den Schloßberghöfen
Pforzheim ein.
Wie der Titel schon andeutet,
ist nichts festgelegt – weder
auf ein Genre noch auf eine
feste Besetzung. Das Konzert
bewegt sich zwischen Klassik,
Pop und weiteren Stilrichtungen,
bindet das Publikum
mit ein und könnte auch
von talentierten Schülern
mitgestaltet werden. Eine
musikalische Wundertüte,
die von Förschlers Vielseitigkeit
als Sänger und Pianist
lebt – und für Überraschungen
sorgt.
Pianist, Sänger und Musiklehrer:
Frank Förschler.
FOTO: MUSIKSCHULE AUS DEM FF
Musikschule aus dem ff
Dillsteiner Straße 15, 75173 Pforzheim,
Telefon (0 72 31) 6 04 83 15, foerschlerfrank@gmail.com,
www.musikausdemff.de
Kultur und mehr 2025/26
11
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Sebastian Manz ist wieder
im Uhlandbau zu
erleben.
FOTO: MARCO BORGGREV
Mit einem erlesenen Klassikprogramm
geht die von Peter
Wallinger als winterliches Pendant
zum „Musikalischen Sommer“
ins Leben gerufene Klassikreihe
„MühlackerConcerto“
bereits in ihre 21. Saison. Spielstätte
ist der auf Initiative der
musikliebenden jüdischen Familie
Emerich erbaute und mit
bester Akustik ausgestattete
Uhlandbau Mühlacker, auf dessen
Bühne bereits in den
1920er-Jahren großartige
Aufführungen zu erleben waren.
Eröffnet wird der Konzertreigen
am 9. November um
11 Uhr. Eingeladen sind an
diesem besonderen Tag drei
israelische Musiker, die sich
2020 als Trio Delyria formierten.
Innerhalb kürzester Zeit
erspielten sie sich einen festen
Platz in der jungen europäischen
Kammermusikszene. Auf
Musikalischer
Sommer Lienzingen
Gefeierte
Matineen
Die Besucher des Festivals Musikalischer
Sommer erlebten
eine an musikalischen Höhepunkten
reiche Saison bei sechs
Konzerten in der spätgotischen
Frauenkirche Lienzingen am
Rande des Naturparks Stromberg-Kraichgau:
Viel Beifall gab
es für die Konzerte des renommierten
Eliot Quartett, erweitert
um Pianist Dmitry Ablogin
und Kontrabassist Simon Wallinger,
für die „Jungen Talente“
– die 17-jährige Cellistin Anna
Meiparian, die 18-jährige Geigerin
Marie Helling und der
MühlackerConcerto im Uhlandbau
Musikalische
Höhenflüge
dem Programm stehen
Klaviertrios von Mendelssohn,
Ben-Haim und
Ravel.
Am ersten Adventssonntag,
30. November um 17 Uhr
stimmen die fünf Musiker von
Karidion Brass Karlsruhe auf
die Vorweihnachtszeit ein. Auf
Trompeten, Horn, Posaune und
Tuba erklingen virtuose und
festliche Werke für Blechbläser
vom Barock bis ins 21. Jahrhundert.
Das Neujahrskonzert
am 11. Januar 2026 um 11
Uhr – traditionell als musikalisch-literarische
Matinee –
Das Trio Delyria gestaltet das
Herbstkonzert.
FOTO: HANS-JÖRG RINDSBERG
präsentiert wieder originell zusammengestellte
und unterhaltsam
moderierte musikalische
Köstlichkeiten.
Mit „Herr Buffo und der
Notendieb“ setzt die
Pyrmonter Theater Companie
ihre seit vielen Jahren erfolgreiche
Zusammenarbeit mit
Musikern der Kammersinfonie
im Bereich Musiktheater für
Kinder und Jugendliche fort.
Die Veranstaltungen, die junge
Hörer spielerisch an klassische
Musik heranführen möchten,
finden am 26. und 27. März
jeweils um 9 Uhr und
10.30 Uhr statt.
Sebastian Manz, exzellenter
Solo-Klarinettist des Radio-
Sinfonieorchester Stuttgart,
konzertiert seit vielen Jahren
in enger Partnerschaft mit der
„sueddeutschen kammersinfonie
bietigheim“ unter Peter
Wallinger. Beim Frühjahrskonzert
am 9. Mai um 19 Uhr stehen
unter dem Titel „Facetten
der Romantik“ Werke von
Schubert, G.H. Mann und Mendelssohn
Bartholdy auf dem
Programm.
MühlackerConcerto im Uhlandbau
Uhlandstraße 7, 75417 Mühlacker, Sekretariat:
Telefon (0 70 43) 95 83 93, susanne@boekenheide.net,
www.muehlacker-klassik.de/muehlacker-concerto
Das Eliot Quartett spielte ein mit
viel Beifall aufgenommenes Konzert
in der Lienzinger
Frauenkirche. FOTO: KAUPO KIKKAS
16-jährige Pianist Kolja Hölscher
– sowie für die „Sommerliche
Serenade“ der sueddeutschen
kammersinfonie bietigheim
unter Peter Wallinger mit
der Konzertmeisterin des Concertgebouw
Amsterdam, Ursula
Schoch. Das Lotus Quartett, seit
vielen Jahren Stammgast, brillierte
mit zwei großen Werken
der Streichquartett-Literatur
von Debussy und Beethoven.
Eine originelle Darbietung lieferten
nach der Sommerpause
die Musiker der Lienzingen
Akademie zusammen mit der
Tänzerin Leonie Stöckle. Mit der
„Affetuoso“ betitelten Matinee
des enSemble RAiSONANT endete
die Saison. Auch 2026
dürfen sich Musikfreunde im
Juni, Juli und September auf
sechs sonntägliche Matineen
freuen.
Musikalischer Sommer,
Frauenkirche Lienzingen,
Bei der Frauenkirche 20,
75433 Mühlacker,
Telefon (0 70 43) 958 393,
muehlacker-klassik.de/
musikalischer-sommer
Johanneshaus Öschelbronn
Gemeinsam
Kultur erleben
Gesang auf hohem Niveau: Vokalensemble Anima.
Im Johanneshaus Öschelbronn
ist Kultur mehr als
nur ein Zeitvertreib – sie ist
ein lebendiger Teil des Gemeinschaftslebens
und trägt
maßgeblich zur besonderen
Atmosphäre bei. Das Haus
bietet das ganze Jahr über
ein vielfältiges Kulturprogramm,
das Bewohner, Angehörige
und Gäste gleichermaßen
begeistert.
Am Sonntag, 5. Oktober,
gastiert das Trio toninton.
Mit einer ungewöhnlichen
Instrumentenkombination
verspricht es eine musikalische
Reise, die Emotionen
weckt und begeistert . Ein
weiteres Highlight ist das
Konzert des Duo Passagio
am Samstag, 11. Oktober.
Flöte und Klavier vereinen
sich hier zu einem harmonischen
Zusammenspiel, das
Leichtigkeit und Tiefe in
perfekter Balance präsentiert.
Am Sonntag,
26. Oktober, gastiert der
Pianist Leonarndo Fuhrmann,
der zahlreiche Preise
bei internationalen Wettbewerben
gewann.
Am 15. November steht ein
besonderes Ensemble auf
der Bühne im Johanneshaus:
das russische Gesangsquartett
Anima, das im
März ein Friedenskonzert in
Schongau gegeben hat,
spannt einen weiten Bogen
von Gregorianischen Chorälen
bis hin zu russischen und
ukrainischen Volksweisen.
Den Höhepunkt der Konzertreihe
im Dezember bildet
schließlich die Aufführung
von Franz Schuberts
berühmtem „Forellenquintett“
am Sonntag,
7. Dezember.
FOTO: FKN
Neben der Musik bereichern
auch andere Kunstformen
das kulturelle Angebot des
Zentrums für Lebensgestaltung
im Alter. Die Eurythmie,
eine von Rudolf Steiner
entwickelte Bewegungskunst,
hat einen festen Platz
im Veranstaltungskalender.
Sie ist eine einzigartige Ausdrucksform,
bei der Sprache,
Musik und Bewegung zu einem
ganzheitlichen Erlebnis
verschmelzen. Für Sonntag,
9. November, und Samstag,
29. November, lädt das
Johanneshaus mit dem
Eurythmeum CH und dem
Eurythmeum Stuttgart zu
faszinierenden Eurythmieaufführungen
ein. Diese
Veranstaltungen bieten die
Gelegenheit, die Schönheit
und Präzision dieser besonderen
Kunstform hautnah zu
erleben.
In der Adventszeit dürfen
die traditionellen Oberuferer
Weihnachtsspiele
nicht fehlen. Der genaue
Termin steht noch aus, doch
die Aufführungen sind ein
fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit
und erzählen
die Weihnachtsgeschichte
auf eine berührende und besinnliche
Weise.
Johanneshaus
Öschelbronn
Am Eichhof 20,
75223 Niefern-
Öschelbronn,
www.johanneshausoeschelbronn.de
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
12 Kultur und mehr 2025/26
Hoch talentierter Trompeter:
Joey Curreri.
FOTO: TAL KALMAN
Das erste Montags-Konzert
nach den Feierlichkeiten zum
50. Geburtstag des Jazzclubs
Domicile findet am 13. Oktober
statt, mit einem hochkarätig
besetzten Septett um den
New Yorker Saxofonisten Vincent
Herring. Dessen neues,
mit seinem Schlagzeuger Joris
Dudli erarbeitetes Projekt widmet
sich dem Soul-Jazz, einer
der erfolgreichsten Stilrichtungen
des Jazz. Prominenteste
Vertreter dieser Musik waren
die Gebrüder Julian und Nat
Adderley, die mit ihrem Quintett
weltweit gefeiert wurden.
Vincent Herring wurde nach
Julians Adderley Tod– als junger
Altsaxfonist in New York
lebend – dessen Nachfolger.
Mit dem Nat Adderley Quintett
stand er dann Anfang der
1980er auch im Domicile
erstmals auf der Bühne. Bei
diesem Konzert wird ein blutjunger,
hoch talentierter Trompeter
vorgestellt: Joey Curreri
aus New York. Die übrigen Mitglieder
des Sextetts sind Gregor
Storf (Tenorsax), John Arman
(Gitarre), Urs Hager (Piano)
und Clemens Gigacher
(Bass).
Domicile Jazzclub
Von Soul-Jazz
bis Klassik
Ein weiteres Highlight im
50. domicile-Jahr erwartet die
Jazzfreunde am 20. Oktober:
Seit drei Jahrzehnten zählt der
New Yorker Trompeter Joe
Manarelli zu den weltweit
führenden Jazzmusikern. Zusammen
mit dem Wiener
Schlagzeuger Bernd Reiter hat
er ein hochinteressantes Bandprojekt
formiert: The Transatlantic
Jazz Sixtett. Die prominenten
Mitglieder der Band
aus den USA, Kanada und Österreich
thematisieren den
modernen Jazz der Miles Davis/John
Coltrane-Ära. Neben
Magnarelli spielen der kanadische
Saxofonist Kirk MacDonald
neben seiner Tochter Virginia
als Special Guest. Die Klarinetten-Virtuosin
gilt sie als
Shooting Star des modernen
Jazz. Die Rhythmusgruppe besteht
aus dem Schlagzeuger
Bernd Reiter, Pianist Oliver
Kent und dem kanadischen
Marie Luise Bodendorff spielt
Gade.
FOTO: JULIA SEVERINSEN
Kontrabassisten Neil Swainson.
Eine kurze Europa-Tournee
führt die Band nach Paris,
Brest, Turin, Basel und nach
Pforzheim.
Er gilt als einer der besten Latin-Jazzpianisten
weltweit: Ramon
Valle, der am 17. November
am Konzertflügel des
Domicile Platz nehmen wird.
Bewiesen hat er dies in den
zurückliegenden Jahren bereits
zweimal vor ausverkauftem
Haus. An seiner Seite präsentiert
er nun als Duo-Partnerin
die holländische Trompeterin
Maite Hontele. Sie wurde
„von der Wiege der lateinamerikanischen
Musik adoptiert“,
zweimal für den Latin-Grammy-Award
nominiert und ist
auf zahlreichen kubanischen
CD-Produktionen als Solistin
beteiligt. Ihr letztes Album
„Cuba Linda“ wurde in den legendären
Egrem Studios (Buena
Vista Social Club) in Havanna
aufgenommen. Gemeinsam
mit Ramon Valle begibt sie
sich im Domicile auf ein einzigartiges,
lateinamerikanischexotisches
musikalisches
Abenteuer.
Vincent Herring eröffnet die neue
Saison.
FOTO: DE GIRA
Am 8. Dezember findet das
Domicile-Jubiläumsjahr seinen
kammermusikalischen Abschluss
im Rahmen der Konzertreihe
Piano-Podium. Im
Mittelpunkt steht das Herz des
Domicile, der stattliche Yamaha-Flügel
C7, an dem Marie
Luise Bodendorff Platz nehmen
wird. Sie arbeitet international
als Konzertpianistin und
ist Preisträgerin zahlreicher
Klavier-Wettbewerbe. Heute
lebt sie wieder in Pforzheim
und arbeitet als Dozentin an
der Hochschule für Musik in
Karlsruhe. Im „Domi“ präsentiert
sie ihre brandneue CD mit
Klavierwerken des dänischen
Komponisten Niels Wilhlm Gade.
Domicile Jazzclub
Brunnenstraße 4
75172 Pforzheim,
domicile-pforzheim.de
(Schlagzeug). Den passenden
Namen hat die Band auch:
Swiss German Allstars. Am
26. November ist der international
bekannte Posaunist
Daniel Barda aus Paris der
Stargast bei Iris Oettinger’s
Jazzband.
Der bekannte Posaunist Daniel Barda aus Paris ist Stargast bei Iris
Oettinger’s Jazzband.
FOTO: KB
Jazz Society
Pforzheim
Mitreißende
Klänge
Sie möchten Jazz der feinsten
Art genießen? Und das Ganze
am liebsten live? Die Jazz Society
Pforzheim bietet dazu
jede Woche Gelegenheit. Die
Konzerte finden immer mittwochs
von 18 Uhr bis 21 Uhr
im „Landgasthof Hoheneck“
statt. Obwohl der Eintritt frei
ist, gelingt es der Jazz Society
immer wieder, hochkarätige
Musikerinnen und Musiker
nach Pforzheim zu locken, so
werden zum Beispiel am
1. Oktober wieder zwei bekannte
Musiker aus der
Schweiz anreisen: Philipp
Rellstab aus Zürich, klassisch
ausgebildet an Trompete, Flügelhorn,
Posaune und Tuba
sowie Daniel Sernatinger,
Profi-Musiker aus Kreuzlingen,
der singt und Klarinette
sowie Saxofon spielt. Die beiden
treffen auf die drei bestens
bekannten Musiker aus
Deutschland, Klaus Bader (Saxofon),
Andy Streit (Kontrabass)
und Iris Oettinger
Weitere Konzerte gibt es in
diesem Jahr am 22. Oktober
(Oldtime Jazz Quartett),
29. Oktober (Roaring Twenties
Jazzgang), 5. November
(Classic Jazz Trio Pforzheim
plus One), 12. November
(Iris Oettinger’s Hot Five),
19. November (Klaus Bader
Swing Quartett) und am
3. Dezember (Iris Oettinger’s
Swing Dance Band).
Jazz Society Pforzheim
Konzerte mittwochs im
„Landgasthof Hoheneck“,
75181 Pforzheim,
Huchenfelder Straße 70,
Reservierung: Telefon
(0 72 31) 4 15 33 62,
www.jazz-pforzheim.de
Die Penthouse Jazzband.
Jazzclub-55
Tradition und
Neues
Gerade hat der Jazzclub-55
(Jazzkeller Pforzheim) seinen
70. Geburtstag im „Schwarzen
Schaf“ in Ottenbronn gefeiert.
Während in den Anfangsjahren
alle Jazzstile von New Orleans
bis Free Jazz im Club zu hören
waren, liegt der Fokus der
Bands heute auf traditionellem
Jazz von den Anfängen in New
Orleans über Dixieland bis zum
FOTO: PETER HENNRICH
Swing und Latin Jazz. Bei manchen
Formationen, etwa der
Penthouse Jazzband, sind auch
Titel aus der Bebop- und Hardbop-Zeit
zu hören. Die kommenden
Termine: 27. September,
17 Uhr, Gottesdienst zum
Jubiläum 70 Jahre Markuskirche
Pforzheim, 18. Oktober,
11 Uhr, Wildpark und 25. Oktober
ab 19 Uhr Lange Kulturnacht
im Jazzclub „domicile“.
Jazzclub-55 im Gasometer
Pforzheim, Hohwiesenweg 6,
75175 Pforzheim,
www.folkclub-prisma.de
Kultur und mehr 2025/26
13
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Die Angel Company ist in diesem Jahr wieder zu Gast im Turmquartier.
FOTO: ANGEL COMPANY
Das beliebte TurmQuartier
Pforzheim lädt zu einem abwechslungsreichen
Herbst-
Winter-Programm ein.
Am Samstag, 18. Oktober, ist
das TurmQuartier Teil der Liveparade
in Pforzheim und
wartet um 21 Uhr mit einer
Happy Hour auf. „Kunst im
TurmQuartier“ ist ein wichtiges
Thema der Sparkasse
Pforzheim Calw. Am Donnerstag,
6. November, 17.30 Uhr
startet eine KunstWerk-Führung,
die die faszinierende
Sammlung von der Klassischen
Moderne bis zur Gegenwartskunst
vorstellt. Los geht es am
Mittwoch, 19. November, bereits
um 18 Uhr – mit einem
„Taste & Talk“ im Sparkassen-Turm,
eheum 18.30 Uhr
dann der Erlebnis-Vortrag Japan
„Das Land der aufgehenden
Sonne“ Im Turm-
Quartier startet.
Zur Weihnachtszeit sind das
Turmquartier und sein Forum
immer mit besonderen Angeboten
zu erleben. Am Donnerstag,
27. November, 19 Uhr ist
die Christophorus-Kantorei
Altensteig mit einem Adventskonzert
zu Gast. Von
TurmQuartier
Liveparade
bis Gospel
Montag, 1. Dezember bis
Samstag, 13. Dezember heißt
es „Weihnachten im Turm-
Quartier“ mit Weihnachtsmarkt,
Workshops und Events.
Da erstrahlt das TurmQuartier
im weihnachtlichen Glanz mit
festlich geschmückten Hütten,
traditionellem Kunsthandwerk,
kulinarische Köstlichkeiten und
nachhaltigen Weihnachtsgeschenken.
Kinder, Jugenliche
und Erwachsene können bei
kreativen Workshops Weihnachtsgeschenke
unter professioneller
Anleitung basteln. Und
am 6. Dezember kommt natürlich
der Nikolaus. Ein festliches
Konzerterlebnis wird auch der
Abend am Mittwoch,
3. Dezember, 19.30 Uhr mit
„Simon & Garfunkel – Tribute
meets Classic“. Die größten
Hits der beiden Weltstars werden
vom Duo Graceland mit
Streichensemble und Band mitreißend
interpretiert. Am Donnerstag,
11. Dezember, 17 Uhr
steht dann die AfterWork-Führung
„Winterglühen“ an mit
einem Rundum-Ausblick vom
Sparkassen-Turm und neuen
Glüh-Gin-Kreationen.
Einer der Höhepunkte der
Weihnachtszeit ist seit Jahren
das Konzert mit der Angel
Company. Der herausragende
Gospelchor mit fast 20 Sängerinnen
und Sängern sowie einer
leidenschaftlichen Live-Band
aus der Region Pforzheim-
Karlsruhe-Stuttgart- Mannheim
erfüllt den Raum mit berührenden
Stimmen, bewegender
Musik und einer
Atmosphäre voller Herzenswärme.
Kraftvolle Rhythmen, gefühlvolle
Balladen und festliche
Energie versprechen Gänsehaut-Momente
und unvergessliche
Emotionen am Samstag,
13. Dezember, 19.30 Uhr.
TurmQuartier Pforzheim
Poststraße 3,
Infos unter
www.turmquartier.de
Folkclub Prisma
Einzigartige
Atmosphäre
Der Folkclub Prisma ist ein
Fixpunkt am Pforzheimer
Live-Musik-Himmel. Der
1974 gegründete ehrenamtliche
Veranstalter hat sein
Hauptdomizil seit zehn Jahren
im Gasometer. Auch in
der Saison 2025/26 gibt es
meist dienstags zum günstigen
Ticketpreis akustische
Leckerbissen von Irish Folk
bis Liedermacher.
Das Berliner Duo Tidemore
spielt am 30. September eingängigen
Folk-Pop. Highlights
im Oktober sind die
Konzerte mit Robby Ballhause
(14. September) und
Iontach (21. September).
Am 4. November gibt es ein
Wiedersehen mit den schwedischen
Superstars Symbio.
Gitarren-Fans dürfen sich auf
den Ungarn Tomlumen
(18. November) freuen. Am
2. Dezember zaubert die
Schömberger Stubenmusik
mit Schwarzwälder Volksmusik
Adventsstimmung in
den Gasometer. Natürlich
sind auch die beliebten Mitmachformate
Folkmeetings
(25. November) und Play &
Singalong (16. Dezember)
wieder mit dabei.
Für das Frühjahr 2026 stehen
bereits einige Termine fest:
Am 10. Februar spielt Ausnahme-Gitarristin
Jule Malischke.
Am 24. Februar
Iontach sind am 21. Oktober im Gasometer zu erleben.
macht die Young Scots Trad
Award Winner-Tournee
Halt in Pforzheim. Der angesagte
Liedermacher David
Lübke spielt am 10. März,
FOTO: HAUKE BIETZ
und die irischen Shootingstars
3 On The Bund verwandeln
am 21. April den
Gasometer in einen brodelnden
Irish Pub.
Folkclub Prisma
360° Gasometer Pforzheim, Hohwiesenweg 6,
75175 Pforzheim, info@folkclub-prisma.de,
Tickets unter www.folkclub-prisma.reservix.de/events
und an der Abendkasse. www.folkclub-prisma.de
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
14 Kultur und mehr 2025/26
Auch in dieser Saison erwartet die
Kulturfreunde wieder ein vielfältiges und
spannendes Programm im Uhlandbau
Mühlacker, das Kabarett, Sprechtheater,
Musik und vieles mehr umfasst. Stars,
innovative Veranstaltungsformate sowie
unterhaltsame und inspirierende
Theaterabende sorgen für beste
Unterhaltung.
Den Auftakt im Uhlandbau
Mühlacker macht am 27. September
das Duo Friedolin
und Wiebke, besser bekannt
als „Das Geld liegt auf der
Fensterbank, Marie“. Mit ihrem
kabarettistischen Schlagabtausch
voller Witz, Sprachakrobatik,
Improvisation und Musik
versprechen sie einen fulminanten
Start in die neue Spielzeit.
Am 11. Oktober steht die
musikalische Lesung „Amaryllis“
von und mit der renommierten
Schauspielerin
Jutta Speidel an – ein Abend
voller Charme und Tiefgang.
Ein weiteres Highlight folgt am
24. Oktober: Beim Theatersport
treten zwei Schauspiel-
.Brennen für ihr Programm: die „Physikanten“.
Jutta Speidel.
FOTO: NILS SCHWARZ
FOTO: MARK WOHLRAB
Hits aus Hits aus Rock, Pop und Schlager verbindet das Musical „Ab in den Süden“.
Mannschaften gegeneinander
an und beweisen ihre Kunst des
Improvisierens – Spannung und
Humor sind garantiert. „Deutscher“,
die Theaterfassung zur
gleichnamigen TV-Serie auf
ZDF-neo, erzählt am 7. November
die Geschichte zweier Nachbarsfamilien,
die eigentlich über
ihren unterschiedlichen Auffassungen
in politischen Fragen
hinwegsehen – bis zur Bundestagswahl
– ein hochaktuelles
Stück mit Tiefgang. Musikalisch
wird es am 6. Dezember mit
dem preisgekrönten Musical
„Once“, das auf dem gleichnamigen
Film basiert und mit viel
Gefühl und Oscar-prämierten
Songs begeistert.
Einen fulminanten Start ins
neue Jahr versprechen die
Theater im Uhlandbau Mühlacker
Witz, Wissenschaft und Welthits
„Physikanten“ am 16. Januar
2026, wenn Sie mit ihrer bekannten
und beliebten Wissenschaftsshow
erneut Halt in
Mühlacker machen – ein unterhaltsamer
Abend für Jung
und Alt. Am 7. Februar 2026
geht es rhythmisch weiter: Power
Percussion laden zu einer
musikalischen Weltreise ein,
bevor Ramona Krönke am
28. Februar 2026 als Cavewoman
humorvolle Tipps zur
„Pflege beziehungstauglicher
FOTO: ERICH HOCHMAYR
Partner“ gibt. Mit „Black
Mountain“ bringen die
Theatergastspiele Fürth am
13. März 2026 einen
spannenden und nervenaufreibenden
Psychothriller auf die
Bühne. Zum krönenden Abschluss
der Spielzeit dürfen
sich die Besucherinnen und
Besucher am 18. April 2026
auf das mitreißende Musical
„Ab in den Süden“ freuen –
mit Hits aus Rock, Pop und
Schlager.
Theater im Uhlandbau Mühlacker
Uhlandstraße 7, 75417 Mühlacker, Telefon (0 70 41) 87 63 05
oder vhs@stadt-muehlacker.de, www.muehlacker-kultur.de
LÖBLICHE SINGERGESELLSCHAFT
VON 1501 PFORZHEIM
KULTUR & STADT-
GESCHICHTE
wir verbinden gestern und
heute für morgen
www.löbliche-singer-pforzheim.de
Kulturkreis
Niefern-Öschelbronn
Mit der Eröffnung der Ausstellung
„Impressionen in
Farbe und Struktur“ am
Freitag, 26. September,
18.30 Uhr, im Kirnbachmuseum
Niefern beginnt die neue
Saison des Kulturkreises Niefern-Öschelbronn.
Heiderose
Buck-Panetta zeigt ihre Acrylbilder
bis 16. November.
Der Kulturkreis lädt dann am
Samstag, 18. August,
Zauber des Orients
19.30 Uhr, zu einer großen
Gala in den Ameliussaal
Niefern ein.
Kulturkreis Niefern-Öschelbronn
Kirnbachmuseum, Hauptstraße 25,
75223 Niefern-Öschelbronn, www.niefern-oeschelbronn.de
Anlässlich des 30-jährigen
Bestehens des Tanzstudios
Mayyadah gibt es eine Jubiläumsshow
mit Stars des
orientalischen Tanzes sowie
den Lehrenden und dem
Ensemble des Studios. Der
Zauber des Orients erwacht
in vielfäligten Choreografien
und atemberaubenden,
von Mayyadah entworfenen
Kostümen. Die Jubiläumsshow
zeigt das Lebenswerk
der international bekannten
Nieferner Tänzerin, Lehrerin,
Choreografin und Modedesignerin.
Eingeladen
sind auch Künstlerinnen
und Künstler, die in besonderer
Weise Mayyadah auf
ihrem Weg begleitet haben,
der sie schon zu Auftritten
nach Ägypten, Toronto und
San Franzisco geführt hat.
Das Programm bietet bereits
ab 15 Uhr einen Basar
und ein Nachmittagstanzprogramm
im Foyer.
Mayyadah feiert Jubiläum.
FOTO: VOLLMER
Kultur und mehr 2025/26
15
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Iris Berben.
FOTO: LAURENCE CHAPERON
Wenn ein A Cappella-Comedy-Quartett
aus Hamburg sein
30-jähriges Bühnenjubiläum
feiert, darf man etwas Besonderes
erwarten. Am 17. Oktober
bringt LaLeLu seine musikalisch-kabarettistische
Vielfalt
auf die Bühne – klug, witzig
und mit jugendlichem Charme.
Zwei große Namen treffen sich
am 30. Oktober im CCP: Iris
Berben und Anke Engelke
nehmen sich einen Abend lang
das Komische vor – mit Texten
von Werner Finck über Voltaire
bis hin zu Monty Python. Ihre
erste gemeinsame Bühnenarbeit
„Komisch!“ verspricht kluge
Pointen, absurde Momente
und ein ebenso literarisches
wie unterhaltsames Feuerwerk.
Es gibt nur noch wenige
Restkarten.
Am 5. November zeigt der britische
Ausnahmegitarrist
Mike Dawes, dass Virtuosität
und Gefühl kein Widerspruch
sind. Seine millionenfach gestreamten
Arrangements und
eigenen Kompositionen klingen,
als würde eine ganze
Band spielen – dabei steht er
allein auf der Bühne.
Mit souligem Jazz, ausdrucksstarker
Stimme und einem Gespür
für moderne Grooves begeistert
Fola Dada am 20.
November. Die Jazzpreis-Trägerin
2022 erzählt in ihren
Songs von Identität, Liebe und
Zusammenhalt – begleitet von
einer hochkarätigen Band.
Urban Priol bringt am
7. Dezember ein ganzes
Jahr auf die Bühne
– rasant, bissig und
brillant. Er enthüllt
Hintergründe, entlarvt
Machtspiele und jagt
von einer Pointe zur
nächsten.
„In der Sowjetunion waren wir
die Deutschen, in Deutschland
die Russen“ – dieser Satz seiner
Großmutter begleitet Nikita
Miller bis heute. Am 10.
Dezember erzählt er im CCP
humorvoll und
poetisch von
seiner Suche
nach Identität
zwischen
zwei Kulturen.
„Artgerecht“ hält Kabarettistin Daphne de Luxe nicht nur ihre Hühner.
FOTO: S. STUETZNER
Wenn sich das Jahr dem Ende
zuneigt, verwandelt sich das
Kulturhaus Osterfeld in eine
Welt voller Staunen und Fantasie:
Die WinterTräume sind
zurück! Vom 18. Dezember bis
6. Januar präsentieren internationale
Varieté-Künstlerinnen
und -Künstler in 25 Shows
ein Programm voller faszinierender
Magie, anmutiger Artistik
und Comedy-Momenten.
Mit einem Augenzwinkern
widmet sich Rüdiger Hoffmann
am 9. Januar dem alltäglichen
Wahnsinn. In „Andererseits
…“ geht alles schief –
vom schamanischen Paartherapie-Desaster
bis zum Heimwerkerchaos.
Am 11. Januar liest Andrea
Sawatzki aus ihrem neuen Roman
„Biarritz“, einer berührenden
Geschichte über die Beziehung
zwischen Mutter und
Tochter.
Kulturhaus Osterfeld
Von Magie bis
Comedy
Nach der Sommerpause startet das
Kulturhaus Osterfeld voller Vorfreude in
eine Saison, die alles bietet, was das
Kulturherz höherschlagen lässt:
mitreißende Musikkonzerte,
scharfzüngiges Kabarett, beste Comedy
und fesselnde Theateraufführungen. Als
krönenden Jahresabschluss
entführt das beliebte
Winter-Varieté in eine Welt
voller Magie, Artistik und
Fantasie.
Am 6. März wird gefeiert: Bodo
Bach, Hessens Kult-Comedian,
blickt
in „Das Guteste
aus 20
Jahren“ auf
zwei Jahrzehnte
voller schräger Geschichten
und selbstironischer
Alltagsbeobachtungen
zurück.
Mit anarchischem Witz, Kultcharakter
und viel Tempo meldet
sich Tom Gerhardt am
8. März zurück. Zwischen
Spießbürgertum und Wahnsinn
tobt sein neues Solo.
Ein echtes Highlight für alle
90er-Nostalgiker folgt am
13. März: Fools Garden bringen
„Dish Of The Day“ in einer
Jubiläumsshow auf die Bühne
– inklusive aller Hits, neuer Anekdoten
und ganz vielen Erinnerungen.
Wenige Tage später, am 21.
März , steht ein Jubiläum anderer
Art an: Purple Schulz
wird 70 – und kommt mit einem
Programm zurück, das
poetische Songs, kritische Töne
und humorvolle Geschichten
vereint.
Rockig geht’s am 7. Mai weiter:
Bounce, Europas erfolgreichste
Bon Jovi-Tributeband,
liefert ein energiegeladenes
Konzert mit Klassikern und Raritäten.
Tierisch menschlich wird es am
2. Juli, wenn Daphne de Luxe
in ihrem Programm „Artgerecht“
Parallelen zwischen
Mensch und Tier zieht – witzig,
selbstironisch, klug.
Vom 31. Juli bis 1. August
verwandelt sich die Pforzheimer
Innenstadt wieder in eine
große Bühne unter freiem
Himmel. Beim Internationalen
Pforzheimer Straßentheater
Festival beleben
zahlreiche nationale und internationale
Künstlerinnen und
Künstler die Stadt.
Eigenproduktionen des Vereins
„Kultur im Osterfeld“:
„Loriot – Die Ente bleibt draußen“
feiert am 17. Oktober
Wiederaufnahme. „Der Vorname“
hat am 29. November
Premiere. Was als gemütliches
Familienessen geplant war, gerät
völlig aus dem Ruder. Mit
„Emil und die Detektive“ startet
am 31. Januar 2026 ein
Theatererlebnis für Jung und
Alt. Und die Neuinterpretation
von Georg Büchners berühmtem
Werk „Dantons Tod“ ist ab
18. April 2026 zu erleben.
Kulturhaus Osterfeld
Osterfeldstraße 12, 75172 Pforzheim
Telefon (0 72 31) 31 82 10,
www.kulturhaus-osterfeld.de
Musikalisch-kabarettistische Vielfalt: LaLeLu kommt am 17. Oktober
ins Kulturhaus Osterfeld.
FOTO: JONAS WALZBERG
Oliver Wnuk, bekannt aus
TV-Produktionen wie „Stromberg“,
bringt am 15. Januar
seine humorvoll-philosophischen
Texte auf die Bühne–
zwischen Lesung, Spiel und
persönlichen Anekdoten.
Wilde Stille – 12.10. – 26.10.25
Christine Herr und Heike Renz
Offen für Neues – 08.03. – 22.03.26
Mitgliederausstellung
Open Call – Mai 2026
Ausschreibung – Kunstwettbewerb
www.kuenstlergilde-buslat.de
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
16 Kultur und mehr 2025/26
Kulturhalle Remchingen
Stars, Talente und große Momente
Glasperlenspiel – Carolin
Niemczyk und Daniel Grunenberg
– kommen am 23. Oktober nach
Remchingen. FOTO: MARK HANER
September
Löwensaal Nöttingen
Zwischen Burnout und Brieffreundschaft,
Internetsucht
und Naturidylle – Andreas
Langsch seziert am 26. September
in seinem preisgekrönten
Soloprogramm mit
viel Witz und Tiefgang den Alltagswahnsinn
seiner Generation.
Oktober
Nacht der Gitarren, 16.10.:
Vier Länder, vier Stile, ein unvergesslicher
Abend: Bei der
Nacht der Gitarren treffen internationale
Gitarrenvirtuosen
aufeinander – dieses Mal mit
Lulo Reinhardt, Alexandra
Whittingham, Élodie Bouny
und Lucas Imbiriba.
MEDLZ, 18.10.: Vier Powerstimmen,
ganz ohne Instrumente
– die MEDLZ bringen
Harald Lesch.
FOTO: TOBIAS MELLE
Nur Fliegen ist schöner: Free Vivaldi verbindet HipHop mit den „Vier Jahreszeiten“.
die 90er zurück, wie man sie
noch nie erlebt hat! Mit A-cappella-Sound,
Beatboxing und
viel Humor verwandeln sie Hits
von Fanta 4 bis Nirvana in mitreißende
Klangwelten.
Irish Folk Night, 19.10.: Das
Irish Folk Festival 2025 bringt
die ganze Vielfalt der grünen
Insel auf die Bühne. Mit dabei:
Dave Flynn, Léda, Buíoch und
die Craic Addicts – vier Acts,
die zeigen, wie lebendig und
facettenreich Irish Folk heute
ist.
Glasperlenspiel, 23.10.: Das
Elektropop-Duo Glasperlenspiel
bringt frischen Sound,
tanzbare Beats und emotionale
Songs nach Remchingen.
November
Michael Krebs ist Liedermacher,
Improvisationstalent
und scharfer Beobachter
in einer Person – sein
Kabarettkonzert am
7. November ist spontan,
persönlich und mitreißend.
Zwischen Klavier,
Wortwitz und gelebter
Haltung bringt er das
Publikum zum Lachen.
Dezember
Zamma ist mehr als ein Musikduo
– es ist ein Gefühl. Mit
Soul, Pop und Blues erzählen
Die neue Spielzeit der Kulturhalle
Remchingen verspricht ein
abwechslungsreiches Kulturprogramm
mit Musik, Kabarett, Literatur,
Wissenschaft, Theater und
Familienveranstaltungen. Ein Blick auf
die Höhepunkte der Saison zeigt: Für
jeden Geschmack ist etwas dabei.
Sigi Gall und ihr musikalischer
Partner am 7. Dezember
Geschichten, die berühren,
zum Lachen bringen und verbinden.
„Der kleine Lord“, 19.12.:
der berührende Theaterklassiker
zur Weihnachtszeit – liebevoll
inszeniert für die ganze
Familie.
Januar
Neujahrskonzert mit Harald
Lesch, 9.1.2026: Wenn Wissenschaft
auf Musik trifft: Astrophysike.
Harald Lesch führt
gemeinsam mit Violinist Martin
Walch und dem Merlin En
semble Wien durch eine faszinierende
Reise von der Entstehung
der Erde bis hin zum Klimawandel.
Die Lachnacht, 11.1.2026:
Fünf Comedians, ein Moderator,
ein Ziel: ein Abend voller
Lacher. Das Erfolgsformat
bringt regelmäßig frischen Humor
auf die Bühne – mit bekannten
Gesichtern und neuen
Talenten.
Februar
Die Bremer Stadtmusikanten,
5.2.2026: ein Theaternachmittag
für die ganze Familie
(ab vier Jahren).
FOTO: GOMEZ/WILDFEUER
Zwei Ausnahmekünstler, eine
Stimme, eine Gitarre – mehr
braucht es nicht für einen intensiven
Konzertabend voller
Gefühl und Tiefe. Sandie Wollasch
und Matthias Hautsch
interpretieren am 13. Februar
2026 große Songs auf ihre
ganz eigene, minimalistische
Art und berühren mit Eigenkompositionen
ebenso wie mit
Klassikern.
März
Christoph Kuch, 21.3.2026:
In seiner Show vermischt der
Mentalmagier, Psychologe und
Deutscher Meister der Zauberkunst
Magie, Spannung und
Psychologie zu einem verblüffenden
Erlebnis.
Wortakrobat, Zauberkünstler,
Comedian – Helge Thun ist
ein echtes Allround-Talent der
Kleinkunst und spielt am
7. März 2026 mit Sprache,
Pointen und Illusionen auf
höchstem Niveau. In seinem
neuen Programm „Zickzack
zum Zenit“ verbindet er blitzgescheiten
Humor mit verblüffender
Magie.
Mai
Free Vivaldi, 8.5.2026: Wenn
Vivaldi auf Beats trifft entsteht
eine elektrisierende Neuinterpretation
der „Vier Jahreszeiten“
– mit Violinvirtuose
Manuel Druminski und den
preisgekrönten HipHop-Tänzerinnen
und -Tänzer der M.A.K
Company.
Kulturhalle Remchingen
Hauptstraße 115, 75196 Remchingen
Telefon (0 72 32) 36 96 10
www.kulturhalle-remchingen.de
Kultur und mehr 2025/26
17
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Das Theater Fiesemadände besteht
seit 2003 als professionelles
Tournee-Theater und
hat vor einem Jahr im Figurentheater
Mottenkäfig eine Heimat
gefunden. Carsten Dittrichs
humorvolles Repertoire
umfasst ein abwechslungsreiches
Programm für alle.
Gruselig startet das Theater
Fiesemadände am 31. Oktober
in die neue Spielzeit
2025/26 mit einem „Halloween
Spezial“. Wenn die Nebel
schwaden und sich die Keller
wölben, wird es Zeit für
Geistergeschichten. Carsten
Dittrich und Jan Mixsa führen
in die verwinkelsten Winkel
des Museumsareals, um mit
und ohne Puppen das Gruseln
zu lehren. Es werden Cocktails
und Fingerfood gereicht (Anmeldungen
bis 24. Oktober).
Mama Muh ist eine Super-Kuh!
Sie spricht, sie schaukelt, sie
tanzt und hat eine beste
Freundin. Die Krähe. Was kann
da noch passieren? Jede Menge!
Nach den Kinderbüchern
von Jujja und Tomas Wieslander
und Sven Nordqvist
zeigt das Theater Fiesemadände
am 15. und 16. November
„Mama Muh“ (ab drei Jahren).
„Mama Muh im
Schnee“ ist dann am 20. und
21. Dezember zu erleben.
Carsten Dittrich lädt zum „Halloween Spezial“.
Am 30. November um 15 Uhr
und am 18. Januar 2026 um
15 Uhr ist das Stück „Ritter
Rost“ nach dem Kinderbuch
von Jörg Hilbert/Felix Janosa
zu sehen. Die fantasievolle Geschichte
handelt vom frechen
Feuerdrachen Koks, dem tapferen
Burgfräulein Bö und dem
überheblichen Ritter Rost.
Theater Fiesemadände
Ansteckender
Humor
„Der Brandner Kaspar und
das ewig` Leben“ kommt in
der neuen Spielzeit ebenfalls
auf die Bühne des Figurentheaters
Mottenkäfig zurück. Der
Tod, alias Boandlkramer, will
den alten Brandner ins Jenseits
holen. Aber ans Ableben denkt
der alte Wilderer noch lange
nicht. Mit Livemusik, Bier und
Schnaps. Das turbulente Stück
wird gespielt am 16. November
um 17 Uhr, 5. Dezember
um 20 Uhr und am 28. Dezember
um 17 Uhr.
Für Familien mit Kindern ab
sechs Jahren zeigen Dittrich
und Mixsa am 28. November
FOTO: FIESEMADÄNDE
um 18 Uhr „Die Schatzinsel“
nach dem Roman von Robert
Louis Stevenson. Für Zuschauer
ab fünf Jahren ist das Musical
„Tabaluga und Lilli“ von
Peter Maffay und Gregor Rottschalk
neu erzählt mit den
Mitteln des Figurentheaters,
mit Schauspiel und Livegesang
am 29. November um 11 Uhr
sowie am 30. Dezember um
11 und 15 Uhr zu sehen. Das
Theater Fiesemadände präsentiert
am 19. Dezember und
am 24. Januar jeweils um
20 Uhr das Figurentheater Raphael
Mürle mit der beliebten
Inszenierung „Cervantes“.
Konstantin Schmidt und Carsten
Dittrich sorgen am 21. Dezember
um 17 Uhr beim
weihnachtlichen Kabarett mit
Klavier, Humor und himmlischem
Figurenspiel für „Besinnliche
Weihnachten –
Last Minute“.
„Fritz Rasselkopf“ für alle ab
vier Jahren ist der Theaterspaß
für die ganze Familie. Zum
Mitsingen, Lachen und Krach
machen – von und mit Jan
Mixsa am 27. Dezember um
15 Uhr. König Artus begibt
sich, mit seinen Rittern der Tafelrunde,
auf die Suche nach
dem heiligen Gral – leider handelt
es sich bei seiner Truppe
um eine Ansammlung irrer
Trottel und sein Unternehmen
erleidet schnell Rückschläge.
„Die Ritter der Kokosnuss –
frei nach Monty Python“
reiten am 16. Januar um
20 Uhr.
Theater Fiesemadände
im Mottenkäfig
Kirchenstraße 3,
75172 Pforzheim,
Telefon (0 72 31) 46 32 34,
www. fiesemadaen.de
Marionettenbühne
Mottenkäfig
Kirchstraße 3,
75172 Pforzheim,
Telefon
(0 72 31) 46 32 34,
www.mottenkaefig.de
Nach der erfolgreichen Premiere
im Frühjahr 2025 eröffnet
„Das Gespenst von Canterville“
die neue Herbstsaison
der Marionettenbühne Mottenkäfig.
Der Klassiker von Oscar
Wilde für Erwachsene und
Jugendliche ist am 17. Oktober
sowie am 12. und 13. Dezember
zu erleben. Bereits am
7. November öffnet sich der
Vorhang zur Premiere des urkomischen
Agenten-Thrillers
an Fäden: „James Blond –
Goldenpussy“. Das Stück
spielt im England der 60er-
Jahre. „Goldenpussy“, ein Artefakt
mit unglaublicher Macht
und Stärke, ist dem größenwahnsinnigen
Fu Wan Tan in
die Hände gefallen. Nur ein
Mann kann da helfen – der
fast beste Mann des Secret
Service, Geheimagent 008 alias
James Blond. Weitere Aufführungen
am 8., 21. und 22.
November sowie am 30. und
31. Januar 2026.
Für die kleineren Zuschauer
sorgt das „Rumpelstilzchen“
(Kinderstück mit wenigen
Ausnahmen ab vier Jahren)
am 22. und 23. November.
Natürlich muss „Frau
Holle“ wieder in der kalten
Jahreszeit am 13. und 14. Dezember
sowie am 10. und 11.
Januar 2026 endlich ihre Betten
ausschütteln.
„Oh wie schön ist Panama“ erfreut einfach alle.
Marionettenbühne Mottenkäfig
James Blond ermittelt
Im Rahmen des Internationalen
Figurentheaters präsentieren
sich bekannte Bühnen
als Gäste in Pforzheim:
Das Blinklichter Theater aus
St. Leon-Rot mit „Cowboy
Klaus und das pupsende
Pony“ am 12. Oktober, „Pettersson
und Findus“ kommen
mit dem Theater Fingerhut
am 18. und 19. Oktober,
auf die Kleinsten ab drei Jahren
freut sich das Figurentheater
Künster aus Mayen, das die
Geschichten von den „Bremer
Stadtmusikanten“ und
FOTO: KÜNSTER
„Oh wie schön ist Panama“
mit Figuren aus einigen Koffern
am 25. und 26. Oktober
erzählt. Die Spieler des Lempen
Puppet Theatre aus England
zeigen am 8. November
die poetische Geschichte ohne
Worte über Klimawandel, Migration
und Freundschaft von
„Flotsam & Jetsam“. In
„Der Karneval der Tiere“
versuchen sie am 9. November
das komplizierte „großartigste“
Tier zu bauen, das es je
gab.
Das Theatrium Steinau präsentiert
für Jugendliche und
Erwachsene „Das letzte Autogramm
– Hommage an
Johnny Cash“ am 14. November.
Danach geht`s weiter
für die „Großen“ mit „Der
Fußmord und andere Liebesdramen“
am 29. November
mit dem Fußtheater Anne
Klinge.
Die Vorweihnachtszeit wird
vom September Figurentheater
aus Mühlheim mit der Erzählung
für Kinder „Die
wundersame Nacht“ am
6. und 7. Dezember eingestimmt.
Das neue Jahr startet
am 3. Januar mit der Freien
Bühne Neuwied und „Joli
und der Zuckerdrache“, einem
musikalischen Süßigkeitenabenteuer
für alle. Noch
spannender wird es mit „Die
Piratenprinzessin“ (ab fünf
Jahren), die soll am 4. Januar
als Tochter des Piraten White
Bird bald das Kommando
übernehmen. Ein Puppenmusical
mit Großfiguren.
Und dann gibt es noch die
Tuchlinge, die als Gemeinschaft
in einer Küche leben.
Das Figurentheater Hattenkofer
aus Prien erzählt am
6. Januar davon, was geschah
„Als der kleine Koriander
kam“ (ab drei Jahren).
Am gleichen Tag macht sich
eine kleine Hexe auf die Suche
nach einem großen „Besen
für Hexe Hilda“ (ab drei
Jahren).
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
18 Kultur und mehr 2025/26
Seit Jahrhunderten sind Kunst
und Kultur ein Weg, eine Möglichkeit
den Glauben an einen
unsichtbaren Gott, sichtbar zu
machen. Sie können neue Perspektiven
aufzeigen und so
Unbegreifliches greifbar und
bisher Ungeahntes erfahrbar
machen. Die Pforzheimer
Stadtmission lädt ein, durch
Musik, Theater, Vortrag und
mehr den Blick über Vordergründiges
hinaus zu richten
und Neues zu erfahren.
Bewegtes Leben:
Matthias Berg FOTO: BERG
11. Oktober, 19.30 Uhr: Dinnerabend
mit Klaus Göttler.
Gitarrenkunst von Jazz, Bossa
Nova bis Folk und Blues, dazu
Bedenkenswertes über Gott
und die Welt.
14. November, 19.30 Uhr:
Männervesper mit Matthias
Berg. Der Sportler, Jurist,
Musiker, Coach, Auto und ,
ZDF-Experte Berg ist als Solist
und Ensemble-Musiker mit
dem Horn weltweit auf
Konzertbühnen unterwegs, er
hat 27 Medaillen bei Weltmeisterschaften
und Paralympics
errungen, ist Führungskräfte-Coach,
Christ, und er ist contergan-behindert
(Eintritt
frei).
27. November,
19.30 Uhr: Andrea
Ballschuh. Nach über
3000 Fernsehmoderationen
(Sat.1, MDR und ZDF) ist
Andrea Ballschuh zu Gast in
der Pforzheimer Stadtmission.
Sie erzählt von ihrer Kindheit
in der DDR, wie sie Jesus kennengelernt,
und warum sie so
Pforzheimer Stadtmission
Neue
Perspektiven
sehr von ihm fasziniert ist
(Eintritt frei).
7. Dezember, 9.30 Uhr, 11.30
Uhr und 15 Uhr: Christmas
Carols. Gemeinsames Singen,
kreative weihnachtliche Ideen,
begeisternde Musik, faszinierende
Arrangements – besser
kann man nicht auf die Weihnachtszeit
eingestimmt werden
(Eintritt frei)
19. Dezember, 19.30 Uhr: Sefora
Nelson ist zu Gast in der
weihnachtlich geschmückten
Stadtmission. Neben den schönen
Dingen in der Adventsund
Weihnachtszeit stellt die
Singer-Songwriterin mit der
traumhaft schönen Stimme
Jesus und das Wunder seiner
Menschwerdung in den Mittelpunkt.
Andrea Ballschuh spricht über Jesus.
FOTO: THOMAS MEYER
12. März bis 5. April 2026,
täglich von 8 bis 20 Uhr: Der
Ostergarten lädt zu einer besonderen
Reise in die Vergangenheit
ein. Erleben Sie die
Passions- und Ostergeschichte
mit allen Sinnen. Infos:
www.ostergarten-pforzheim.de
Pforzheimer Stadtmission
Sachsenstraße 30, 75177 Pforzheim,
Telefon (0 72 31) 2 72 56, www.pforzheimer-stadtmission
Eine Produktion des Kulturhauses Osterfeld
Pforzheim, mit Stars der internationalen Varieté-Szene
Das Varieté
zwischen den Jahren!
25 Shows zwischen dem
Do. 18.12.25 & Di. 06.01.26
Mike Dawes
Mi. 05.11.25
Live 2025
Nikita Miller
Mi. 10.12.25
Es war einmal im
Nirgendwo
Tom Gerhardt
So. 08.03.26
Volle Packung!
Fola Dada
Do. 20.11.25
Sisters and
brothers
Andrea Sawatzki
So. 11.01.26
Lesung: Biarritz
Fools Garden
Fr. 13.03.26
Dish Of The Day
Osterfeldstr. 12 · 75172 Pforzheim
Tel./WhatApp: 07231-318210 · vvk@kulturhaus-osterfeld.de
www.kulturhaus-osterfeld.de
Urban Priol
So. 07.12.25
Tilt!
Bodo Bach
Fr. 06.03.26
Das Guteste aus
20 Jahren
Bounce
Do. 07.05.26
Bon Jovi
Tributeband
Kultursommer
Nordschwarzwald
Viel
geboten
Der sechste Kultursommer
Nordschwarzwald wartet
2026 erneut mit einem abwechslungsreichen
und regional
verwurzelten Kulturprogramm
auf, das die große
Bandbreite der Kulturszene
im Nordschwarzwald sichtbar
macht. Vom 16. Juli bis
16. August 2026 werden
rund 100 Veranstaltungen in
der gesamten Region angeboten
– von Musik und Theater
über Literatur, Kabarett
und Tanz bis hin zu neuen
kreativen Formaten. Die feierliche
Eröffnung wird auf
Schloss Neuenbürg stattfinden.
Von dort aus entfaltet
sich ein ganzes Netzwerk
kultureller Highlights über
vier Wochen lang, das sich
über die Region Nordschwarzwald
von Maulbronn
bis Alpirsbach erstrecken
Der Kultursommer Nordschwarzwald 2026 wird auf Schloss
Neuenbürg eröffnet.
ARCHIVFOTO:GEORG MORITZ
wird. Bekannte Veranstaltungsreihen
wie der Calwer
Klostersommer, die Opernproduktionen
von Rossini in
Wildbad, die traditionsreichen
Alpirsbacher Klosterkonzerte,
EnzLive, die
schwimmende Bühne in
Pforzheim, bilden gemeinsam
mit Lesungen, Workshops
und interaktiven Formaten
und besonderen Ausstellungen
das Gesamtbild
der vielseitigen Region ab.
Regionalverband Nordschwarzwald,
Geschäftsstelle der AG Kulturregion,
Westliche Karl-Friedrich Straße 29-31, 75172 Pforzheim
Alle Informationen sowie das Programm sind ab Mai 2026
unter www.kultursommer.nordschwarzwald.de verfügbar.
Kultur und mehr 2025/26
19
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Königliches
Kurtheater
Bad Wildbad
Ein Ort
zum
Genießen
Es ist mit Sicherheit eines der schönsten,
noch erhaltenen Theater seiner Art. Das
Königliche Kurtheater am Bad
Wildbader Kurpark kann aber nicht nur
mit sorgsam sanierten
Renaissance-Elementen, mit Stuckdekor
im Rokokostil, barocken Gestaltungen
und einer hervorragenden Akustik
punkten, es bietet auch ein breites
künstlerisches Programm.
Nach der Spielzeit 2025, die
wegen der sinkenden Temperaturen
im nicht heizbaren Königlichen
Kurtheater in den
letzten Septembertagen zu
Ende geht, steigt der Trägerverein
jetzt mit großem Engagement
in die Planung der
Mitte Mai beginnenden Spielzeit
2026 ein und hat zudem
gemeinsam mit der Touristik
für dieses Jahr noch ein Dezemberprogramm
im nahen
historischen – heizbaren –
Kursaal ins Programm genommen.
Das Baudenkmal zu erhalten
und mit kulturellen Angeboten
zu füllen, ist eine auch unter
finanziellen Aspekten schwierige
Aufgabe, für die das Theater
weder von der Stadt noch
vom Land Fördermittel erhält.
Trotzdem gelingt es, immer
wieder beliebte Gruppen und
bekannte Künstler für das
Haus zu gewinnen. „Wir sind
Christoph Angerer.
FOTO: RAINER FEHRINGER
mit dem künstlerischen Inhalt
des Programms zufrieden“,
stellt der Vorstand des Trägervereins,
Thomas Käppler, fest
und kann dabei unter anderem
auf Engagements von Justus
Frantz, Heinz-Rudolf Kunze,
ChrisTine Urspruch und Mark
Marshall in der abgelaufenen
Spielzeit verweisen.
„Hell ist die Nacht!“ ist der Titel des Programms der Real Comedian
Harmonists.
FOTO: MARTIN SIGMUND
Auch das Programm im Winter
weist bekannte Namen
auf – so kommt für ein
Konzert am 30. Dezember
Christoph Angerer,
dessen Vater von
1971 bis 1981 das
Südwestdeutsche Kammerorchester
Pforzheim
leitete und in der Region
fest in der Erinnerung verankert
ist, aus Wien nach
Bad Wildbad. Er bringt das
1982 von seinem Vater und
ihm gegründete Wiener Ensemble
Concilium Musicum –
ein Spezialist für die Wiener
Klangkultur – mit in den Kursaal.
Christoph Angerer, zeitweilig
in Pforzheim aufgewachsen,
ist der heutige Dirigent
des Ensembles. Beim
Silvesterkonzert darf das Publikum
sich auf ein musikalisches
Erlebnis ganz im Stil der
traditionsreichen Wiener Konzerte
zum Jahresende einstellen.
Dabei werden insbesondere
Werke des zu seinem 200.
Geburtstag in Wien gefeierten
Walzerkönigs Johann Strauss
zur Aufführung kommen.
Schon jetzt gut im Rennen bei
den Kartenvorverkäufen liegt
auch Kabarettist und Comedian
Heinrich Del Core am
19. Dezember mit „Advent,
Advent – und jeder rennt“.
Dass beim Sohn einer Schwäbin
und eines Italieners da
schon rein temperamentsmäßig
einiges durcheinander
„Advent, Advent – und jeder rennt“, meint Comedian Heinrich Del
Core.
FOTO: RALF GRANER
geht, ist bei dem kurzweiligen
und pointenreichen Weihnachtsprogramm
vorprogrammiert,
während am 29. Dezember
The Real Comedian
Harmonists mit ihrer Konzertrevue
„Hell ist die Nacht!“
festliche Glanzlichter mit Klassikern
und schwungvollen
Christmas-Hits auf die Bühne
bringen.
Für die neue Spielzeit 2026
laufen die Vorbereitungen, fest
steht aber schon jetzt, dass ein
paar vom Publikum heißgeliebte
Solisten und Gruppen
wieder auf der Bühne des
Kurtheaters stehen werden.
„Ein viele Interessen abdeckendes
Programm“, das mit einem
breiten Spektrum auch musikalisch
von der Klassik bis zur
Moderne reicht, hat Käppler
im Visier. Und „Ich möchte Ulrich
Tukur mit einem seiner
Soloprogramme, in denen er
als Schauspieler, Musiker und
Entertainer auftritt, ins Kurtheater
holen“, lässt sich Käppler
ein konkretes Wunschengagement
entlocken.
Königliches Kurtheater Bad Wildbad
Kernerstraße 44, 75323 Bad Wildbad,
Telefon (0 70 81) 38 07 06, www.kurtheater.com
kultur: Bahnhof
Breites Spektrum
rett-Solo von
Bernard Liebermann.
kultur: Bahnhof
Niefern-Öschelbronn
Bahnhofstraße 40,
75223 Niefern-
Öschelbronn,
Vorverkauf: Rathaus
Niefern, Friedenstraße 11.
Zimmer 109,
Telefon (0 7233)96 22 16,
veranstaltungen-n-oe.de
Von Kabarett bis Cellokonzert,
das neue Programm des
kultur: Bahnhof
Niefern-Öschelbronn bietet –
immer sonntags ab 19 Uhr –
ein breites Spektrum.
19. Oktober:
„Mord ist nicht alles“,
Lesung mit Claudia Konrad
und Linda Graze.
9. November: „Also mir wär‘
sie zu dünn“, Klavierkabarett-
Solo von Christine Schütze.
21. Dezember: „Kerzenscheinkonzert“,
Weihnachtsspecial
des Solina Cello-Ensembles.
18. Januar:
„Quatsch mit Quote“, Kaba-
Bernard Liebermann kommt
mit „Quatsch mit Quote“ nach
Niefern. FOTO: ANTJE KRÖGER
15. Februar:
„Labertaschenland“, Kabarett
von Gerd Normann.
15. März: „Believe“ –Sonja
Priehn und Alberto Marsico
präsentieren ihr musikalisches
Projekt.
19. April: „Heinz singt keine
Liebeslieder“, Heinz Klevers
politisches Kabarett mit Musik.
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
20 Kultur und mehr 2025/26
Das soziokulturelle Zentrum
Theaterschachtel in Neuhausen
ist seit zehn Jahren Treffpunkt
und Kulturbühne in einem
und lockt in der neuen
Spielzeit mit einem vielseitigen
Angebot. Und immer wieder
gibt es Neues: Am 28. September
findet zum ersten Mal
ein Kunsthandwerkerinnenmarkt
statt. Von 11 bis 18
Uhr kann gestöbert, geschaut
und eingekauft werden. Dazwischen
schenkt das Duo Novemberliebschaft
mit Marina
Capek & Manne Wirth allen
Gästen ein paar ihrer Lieder.
„Männer von Welt“:
René Sydow (rechts)
und Christian Miedreich.
FOTO: STEFFEN SUUCK
Unter der Leitung von Selda
Falke beginnt ab 7. Oktober
ein Bürgertheaterprojekt.
Passend zum Gemeindejubiläum
lautet der Titel Projekttitel:
„Vier Dörfer, ein Theater“. Anmeldung
per E-Mail erforderlich.
Neu im Programm ist
auch das Kursangebot Yoga &
Meditation, das am Mittwoch
1. Oktober unter der Leitung
von Anusha Lux startet.
Einmal im Monat steht Kindertheater
auf dem Theaterschachtelprogramm.
Los geht
es am 19. Oktober um 15 Uhr,
mit dem Stück „Frau Meier,
die Amsel“. Ein ganz besonderes
Highlight ist das Kindertheatergastspiel
„Konzert
der stillen Dinge“ (ab
fünf Jahren) am 18. Januar
2026. Eine Theaterreise
an die Grenzen
des Gehörs mit zarten
Tönen und ohrenbetäubendem
Lärm, mit
Ohrenschützern und
Flüstertüten. Das Theater
Lindenhof ist am
Sonntag, 12. Oktober um
17 Uhr mit einem musikalischen
Heinz-Erhardt-
Programm „Hinter eines
Baumes Rinde“ zu Gast.
„Supp’Kultur“ – die Open-
Stage der Theaterschachtel –
steht am 24. Oktober um
Theaterschachtel Neuhausen
Zehn Jahre
volles Programm
20 Uhr auf dem Programm.
Wer mitmachen will sollte sich
unter suppkultur@theaterschachtel.de
anmelden.
Am Sonntag, 9. November um
17 Uhr, erwartet die Zuschauer
ein Highlight aus Artistik,
Slapstick und Poesie. „Entglitten“
ist eine poetische Soloperformance
zeitgenössischer
Zirkuskunst. Das Theaterstück
„Elvis, der King und Ich“ am
Samstag, 15. November um
20 Uhr ist ein Muss für alle Elvis-Fans.
Hochkarätiges Kabarett
bietet die Theaterschachtel
am Sonntag, 30. November
um 17 Uhr. René Sydow
kommt mit seinem neuen Programm
„Männer von Welt“.
Dieses Mal hat er Christian
Miedreich an der Seite. Am
19. Dezember um 20 Uhr ist
„Die lustigste und poetischste Liedermacherin der Welt“: Fee Badenius
kommt am 27. Februar nach Neuhausen.
das Duo Novemberliebschaft
zu Gast. „Ein Fest der Liebe“
wird es werden wenn Marina
Capek und Manne Wirth weihnachtliche
Töne anschlagen.
Am 27. Februar um 20 Uhr ist
„die lustigste und poetischste
Liedermacherin der Welt“, Fee
Badenius mit ihrem Programm
„Ich bring mich ganz
groß raus“ zu Gast. Ein weiteres
Highlight ist am 28. Februar
um 20 Uhr zu sehen. Die
FOTO: LESZEK JANUSZEWSKI
tragisch-komische Performance
„Schwarzweiß“ ist eine
Geschichte über Glücksmomente
und Existenzangst, über
Mut und Kraft.
Theaterschachtel
Neuhausen
Pforzheimer Straße 1,
75242 Neuhausen,
Telefon (0 72 34)
409 25 50,
www.theaterschachtel.de
Schon seit einigen Wochen
zieht die Mitmach-Ausstellung
„Schön Schräg Schrill“
Besucher jeden Alters in ihren
Bann. Nur noch bis
28. September ist die Sonderschau,
bei der man neue
Klangwelten entdecken und
mitzugestalten kann, zu erleben.
Mit den faszinierenden Arbeiten
und Videos von Melanie
Wiora zeigt Kunsthistorikerin
und Museumsleiterin
Bernd Kohlhepp zeigt „Faust“
die Fäuste. FOTO: FELIX GROTELOH
Schloss Neuenbürg
Hintere Schlosssteige /
Schloss 1
75305 Neuenbürg
schloss-neuenbuerg.de
Schloss Neuenbürg
Wunder der Natur
Jacqueline Maltzahn-Redling
von 12. Oktober bis 23. November
erneut eine Künstlerin
im Forum für zeitgenössische
Kunst, die sich mit Natur
und der Beziehung zum Menschen
auseinandersetzt. Der
Blick schweift in Wiora Fotoserie
„Natura“ über weite
Landschaften, Makro- und
Mikrokosmen. Die Kraft und
die Veränderung, die den ursprünglichen
Landschaften
innewohnt, wird spürbar. Dabei
bleibt unklar, ob wir es
mit Nebel, Wasser, Gestein
oder Eis zu tun haben, wo der
Himmel anfängt und wo die
Erde aufhört. In ihrer Fotoreihe
„Arise“ zeigt die Künstlerin
kristallin wirkende Strukturen
und Formationen, die wie aus
dem Nichts erscheinende Gebilde
hervorbringen. Wie eingefroren
sind die Ausbrüche
von Schlammvulkanen inmitten
ihrer Bewegung fixiert.
Wioras Videos der Reihe „Waters“,
zumeist vulkanische
Wasserphänomene, erzeugen
eine Choreografie ineinanderfließender
Strukturen und
Formen. Die extreme Zeitlupe
lässt die gewaltigen Kräfte
des Wassers und dessen fortwährende
Wandlungsfähigkeit
erfahrbar werden. In den
raumhohen Installationen
kann der Betrachter kleinste
Details und Veränderungen
der tatsächlich nur wenige
Sekunden andauernden
Naturvorgänge beobachten.
Von 18. Oktober bis
7. Dezember läuft im Schloss
zudem die Fotoausstellung
„Gegensätze“.
„Mit Dem Faust Auf’s Auge …
frei nach Goethe“ hat Bernd
Kohlhepp sein Programm
übertitelt, das er am 21. November
präsentiert. Der baden-württembergische
Kabarettist
trägt mit Sprachgewalt
die weltbekannten Stellen
Melanie Wiora beleuchtet spannende Seiten der
Natur.
aus Goethes 1808 erschienenem
Werk vor und hält dem
klassischen Stoff die blanke
Wirklichkeit entgegen. Im Forum
für zeitgenössische
Kunst ist dann von 28. November
bis 4. Januar Johannes
R. Lang mit Farbradierungen,
Keramik und Holzschnitten
zu Gast.
Theater für Kinder steht am
16. November auf dem Programm.
Das renommierte Figurentheater
„Puppenpalast“
bringt das Märchen
„Rumpelstilzchen“ der Gebrüder
Grimm auf die Bühne. Die
kleinen Zuschauer werden
während der Aufführung immer
wieder zum Mitmachen
FOTO: WIORA
animiert und dürfen sich
nach der Show mit den nostalgischen
Holzhandpuppen
fotografieren lassen.
Die Big Band des Musikverein
Neuenbürg gastiert
am 23. November im Fürstensaal
des Schlosses, ehe am
13. und 14. Dezember der
große Adventsmarkt den Jahresabschluss
bildet.
Nach einer kurzen Winterpause
vom 7. Januar bis einschließlich
28. Februar sind
Schloss sowie Museum sowie
ab 1. März die deutschlandweit
einzigartige Märcheninszenierung
„Das kalte
Herz“wieder geöffnet.
Kultur und mehr 2025/26
21
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Kulturamt der Stadt Pforzheim
Bilder einer
bewegten Zeit
Die 6. Pforzheimer Kulturnacht und eine
Ausstellung mit Kunst aus Pforzheim der
Jahre 1900 bis 1950 stehen auf dem
Programm des Kulturamts der Stadt
Pforzheim.
Am 25. Oktober kommen Kulturliebhabende
wieder auf ihre
Kosten und können ab den
frühen Abendstunden bei der
6. Pforzheimer Kulturnacht
in das bunte Leben Pforzheims
eintauchen. Mit dabei sind neben
etablierten Kulturinstitutionen
auch zahlreiche freie
Künstlerinnen und Künstler,
Kollektive, Ateliers und Vereine.
Über viele Monate hinweg
haben die Kreativ- und Kulturschaffenden
ein spannendes
und vielfältiges Programm zusammengestellt.
Präsentationen
und Neuheiten aus den
Bereichen Tanz, Musik, Film
und Bildender Kunst warten
darauf, entdeckt zu werden.
Zwischen 19 Uhr und 24 Uhr
besteht bei freiem Eintritt die
Richard Zieglers“ Kartenlegerin“ von 1927/28.
Möglichkeit, verschiedene Stationen
zu besuchen. Zentraler
Treffpunkt ist der Waisenhausplatz,
von dem aus zwei Kultur-Routen
zu den Veranstaltungsorten
führen. Einerseits
vom Kollmar & Jourdan Gebäude
über das Kulturhaus Osterfeld
bis in den Westen Pforzheims
nach Brötzingen oder
vom Theater über das EMMA
Kreativzentrum und das Archäologische
Museum bis zum
Alten Schlachthof im Osten
Pforzheims. Insgesamt können
an diesem Abend rund 30 Stationen
erlebt werden.
Von Edmund Daniel Kinzinger stammt das Gemälde „Eisenbahnviadukt bei Pforzheim“ aus dem Jahr
1912. FOTOS: JENS ALEMANN
Viele der beteiligten Akteurinnen
und Akteure bieten zusätzlich
kleine kulinarische
Köstlichkeiten an. Wer möchte,
kann den Abend in Clubatmosphäre
oder bei einem Absacker
ausklingen lassen. Koordiniert
wird die Kulturnacht vom
Kulturamt Pforzheim.
Weitere Informationen und
das vollständige Programm
unter: www.pforzheim.de/kulturnacht.
Bereits im Vorfeld kann am
25. Oktober ab 17.30 Uhr die
Vernissage der neuen Ausstellung
„Zwischen Zeiten.
Kunst aus Pforzheim 1900
bis 1950“ in der Pforzheim
Galerie besucht werden. Die
Schau setzt ihren Fokus erneut
auf die Kunstwerke aus der
städtischen Sammlung Pforzheim.
Was passiert mit Kunst,
wenn die Welt zerbricht? Die
Ausstellung lädt dazu ein, eine
Generation wiederzuentdecken,
deren Stimmen fast verstummt
wären. Zwischen Kaiserreich,
Weltkrieg und Diktatur
entwickelten Künstlerinnen
und Künstler in Pforzheim ihre
ganz eigene Sprache – geprägt
von Aufbruch, Bruch und
Überlebenskunst. In der
Sammlung der Stadt Pforzheim
haben sich ihre Werke
erhalten. Nun treten sie bis
19. Juli 2026 ins Licht.
„Bettina“ von Otto Dix
aus dem Jahr 1953.
Rund 40 Positionen aus der
sogenannten „Lost Generation“
– geboren zwischen 1880
und 1900 – erzählen in dieser
Ausstellung von kreativer Freiheit
und politischer Repression,
von Kriegserfahrungen,
künstlerischem Mut und existenziellen
Krisen. Mit dabei
sind bekannte Namen wie Richard
Ziegler, Mely Joseph, Oskar
Nerlinger, Edmund Daniel
Kinzinger und Oskar Theodor
Loos sowie Otto Dix und Vera
Joho – aber auch weniger bekannte
Künstlerinnen und
Künstler, deren Werke viel zu
lange im Verborgenen waren.
Ein besonderes Highlight der
Ausstellung: Zwei bedeutende
Leihgaben der Kunststiftung
der Sparkasse Pforzheim Calw
– Werke von Rudolf Schlichter
und Max Ackermann – erweitern
die Perspektive auf die regionale
Kunstszene dieser Zeit.
Die Kunst zwischen 1900
und 1950 war von Spannungen
zerrissen – und
von Ideen durchdrungen:
Impressionismus,
Expressionismus, Neue
Sachlichkeit, Konstruktivismus
und andere
Strömungen prallten
aufeinander. Doch die
Freiheit der Kunst hatte
ihren Preis. Viele der ausgestellten
Künstlerinnen und
Künstler wurden nach 1933
verfolgt, ins Exil gezwungen
oder aus der Öffentlichkeit gedrängt.
Einige passten sich an,
andere verschwanden spurlos
aus dem kulturellen Gedächtnis.
„Zwischen Zeiten“ spürt diesen
vergessenen Biografien nach –
und zeigt Kunst, die unter
schwierigen Bedingungen entstanden
ist und dabei nichts an
Ausdruckskraft verloren hat.
Jede Leinwand, jedes Blatt erzählt
nicht nur von ästhetischen
Ideen, sondern von einem
Leben im Schatten großer
Umbrüche.
Die Ausstellung des
Kulturamts Pforzheims wird
von Kunsthistorikerin
Christina Klittich kuratiert
und von Uta Gruber-Ballehr
gestaltet.
Kulturamt der Stadt Pforzheim
Dillsteiner Straße 21, 75173 Pforzheim,
Telefon (0 72 31) 39 21 13,
www.pforzheim.de/kultur
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
22 Kultur und mehr 2025/26
Auch in diesem und im kommenden
Jahr zeigt die Pforzheimer
Galerie Brötzinger Art
wieder ein abwechslungsreiches
Ausstellungsprogramm.
Noch bis 28. September präsentiert
Bronislava von Podewils
in der Ausstellung „Milch
in Scherben“ Skulpturen und
Bilder. In ihrer Ausstellung untersucht
die Künstlerin das
Wechselspiel zwischen Flora
und Fauna. Mit einer innovativen
Herangehensweise an das
Material Wellpappe erschafft
sie detaillierte, bildhafte Darstellungen
von Tieren und
Pflanzen, die den Betrachter in
eine Welt voller Feinheiten und
Stickerei Mandarinente
von Anna Eickhoff.
FOTO: EICKHOFF
Einklang entführen. Ihre Werke
laden dazu ein, die Pracht in
der näheren Umgebung wahrzunehmen,
zu erkunden und
über die unzähligen kleinen
organischen Verbindungen zu
sinnieren.
In ihren Werken schichtet die
Künstlerin Wellpappe sorgfältig
aufeinander, wodurch feste
Körper entstehen, die eine erstaunliche
Stabilität und Präsenz
ausstrahlen. Jedes Detail,
sei es die zarten Füße
der Tiere, die ausdrucksstarken
Augen oder das
realistisch nachgebildete
Fell aus unzähligen
Papierstreifen, wird
mit großer Sorgfalt
und Präzision ausgearbeitet.
Die Protagonisten in Anna
Eickhoffs Ausstellung „LebeWesen“
vom 10. Oktober
bis 2. November sind oft stille
Weggefährten in unser aller
Alltag, die wir kaum wahrnehmen.
Wie Krähen, Tauben
Galerie Brötzinger Art
Tierische Themen
oder Spatzen, die ihre Kreise
über uns ziehen, umgesetzt in
Acryl. Eine Vielzahl an Vögeln
ergänzen die Acrylgemälde
als Stickereien. So werden
über 20 heimische Vogelarten
in Verbindung mit Steckbriefen
zu sehen sein, diese beschreiben
Eigenschaften wie
Gefährdungsgrad, Vorkommen
und Besonderheiten des
jeweiligen Vogels auf Acrylplatten.
Neben der Tierwelt stehen
wartende Menschen im Fokus,
die Anna Eickhoff selbst an
Bahnhöfen und Bushaltestellen
angetroffen hat. Gezeigt
werden dabei intime Detailaufnahmen
der Wartenden, wie
sie eingenickt sind oder ihren
Gedanken nachhängen. Es sind
Momente, die vielen verborgen
bleiben und keiner in der Hektik
des Alltags wahrnimmt.
Ab dem 7. November ist die
Wanderausstellung „Fujifilm
Moment Street Photo
Awards“ aus Pforzheims
Elefant aus Wellpappe von Bronislava von Podewils.
Partnerstadt Tschenstochau zu
sehen. Gezeigt werden ausgewählte
Arbeiten von internationalen
Fotografinnen und Fotografen,
die sich an dem jurierten
Wettbewerb beteiligt
haben.
Vormerken sollte man sich das
dritte Adventswochenende,
13. und 14. Dezember, wenn
es wieder heißt „Art to go“ –
Kunst zum kleinen Preis direkt
zum Mitnehmen. Über
30 Künstlerinnen und Künstler
aus Pforzheim und der Region
präsentieren ihre Arbeiten –
von Zeichnung über Malerei
und Collage bis zu Fotografie
und Skulptur.
FOTO: VON PODEWILS
2026 feiert die Galerie Brötzinger
Art ihr 50-jähriges Bestehen.
Aus diesem Anlass
sind verschiedene Jubiläumsausstellungen
geplant. Ab
dem 20. Februar sind aktuelle
Arbeiten der Gründungsmitglieder
Axel Heil, Dieter Huthmacher,
Heinz Treiber und Monika
Ziemer ausgestellt. Ab
dem 17. April zeigen Isa Dahl,
Thomas Heger und Daniel Wagenblast
ihre Kunstwerke.
Galerie Brötzinger Art
Brunnenstraße 14,
75172 Pforzheim,
Telefon (0 72 31) 46 51 42
galerie-broetzinger-art.de
Spiegelungen im Wasser von Heike
Renz.
FOTO: RENZ
Künstlergilde Buslat
Neuer Wettbewerb
„Wilde Stille“ ist der Titel der
kommenden Ausstellung der
Künstlergilde Buslat. Vom
12. bis 26. Oktober Werke der
Künstlerinnen Heike Renz
und Christine Herr. „Wilde
Stille – das ist der Moment,
Künstlergilde Buslat
Katharinenthaler Hofgut,
75177 Pforzheim,
kuenstlergilde-buslat.de
Natur künstlerisch gesehen von
Christine Herr.
FOTO: HERR
wenn das Gras sich bewegt
und die Seele innehält“ – ein
Spaziergang durch malerischen
Interpretationen der Natur.
Die Ausstellung „Offen für
Neues“ zeigt von 8. bis
23. März 2026 die bunte
Vielfalt der kunstschaffenden
Gilde-Mitglieder und
bietet die Möglichkeit, die
regionale Kunstszene
kennenzulernen.
Zur Förderung der Kunst
schreibt Buslat erstmalig einen
Kunstwettbewerb mit Preisvergabe
für das Jahr 2026 aus.
Verbunden mit dieser Ausschreibung
ist der Anspruch
einerseits, die regionalen umfangreichen
künstlerischen Positionen
weiter zu beleben,
aber auch den Blick über den
Tellerrand hinaus auf die facettenreiche
Kunstszene in Baden-Württemberg
zu erweitern,
den Dialog zwischen
Kunstschaffenden zu fördern
und gleichzeitig Künstlerinnen
und Künstler aus ganz Baden-
Württemberg die Möglichkeit
zu öffnen, sich zu präsentieren.
Der erste Open Call bezieht
sich auf die Bereiche Malerei,
Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur
und Objekt. Geplant ist ein
jurierter Wettbewerb, der einmal
pro Jahr mit jeweils neuen
Themen fortgesetzt wird. Die
erste Ausschreibung zum jurierten
Wettbewerb im Herbst
2026 ist zum Frühjahr 2026
vorgesehen. Ab Mai 2026
können die Bewerbungsunterlagen
und Teilnahmebedingungen
auf der Homepage abgerufen
werden.
Künstlerinitiative Pforzheim KIP
„Das Gelbe vom Ei“
Seit vielen Jahren ist die
Ausstellung „Das Gelbe vom
Ei“ der Kunstiniative Pforzheim
KIP ein Erfolg – auch
weil sie einen substanziellen
Beitrag zur Hilfsorganisation
„Menschen in Not“ der
„Pforzheimer Zeitung“ leistet.
„kip im Oster(n) feld“
findet wieder am 28. und
29. März 2026 statt.
Viel zu bestaunen gibt es bei
„kip im Oster(n) feld“. FOTO: KIP
Die Besucher erwartet ein
vielfältiges Angebot. Ausgefallene
Objekte in den unterschiedlichsten
Techniken
und von professionellen
Ausstellenden aus ganz
Deutschland als Unikate
oder in Kleinserien gefertigt,
können erworben werden.
Keramiken, Porzellanmalerei,
Raku, Textilien, Schmuck,
Skulpturen, Figuren, Papeterie,
Malerei, Graphik, Holz-,
Leder- sowie Glasarbeiten
und vieles mehr werden angeboten.
Musik, Vorführungen, Mitmachaktionen
und das das
beliebte Gewinnspiel für
„Menschen in Not“ runden
am 28. März von 14 bis
18 Uhr und am 29. März von
11 bis 18 Uhr das vielfältige
Programm ab.
KIP-Kunstinitiative
Pforzheim,
kip-kunstmarkt.de
Kultur und mehr 2025/26
23
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Kunstverein Pforzheim
Neue Leitung,
neue Impulse
Das Jahr 2025 markierte einen
Wendepunkt für den Kunstverein
Pforzheim im Reuchlinhaus:
Mit Daria Schroth und
Janusz Czech übernahm ein
neues Leitungsteam, das die
Tradition des Vereins bewahrt
und gleichzeitig neue Perspektiven
einbringt. Ihr Ziel ist es,
den Kunstverein als lebendigen
Reflexionsraum zu etablieren,
der aktuelle gesellschaftliche
Fragen aufgreift und verschiedene
künstlerische
Disziplinen miteinander in Dialog
bringt. Augenmerk liegt
dabei auch auf der Einbindung
der jungen und diversen Stadtgesellschaft
sowie auf der Arbeit
mit neuen Medien und interdisziplinären
Projekten.
Blick in die noch bis 5. Oktober dauernde Ausstellung „Boxing Culture“.
Nach dem Leitungswechsel
startete das Programm mit der
bis 5. Oktober laufenden Ausstellung
„Boxing Culture“,
die Interdisziplinarität, offene
Gesellschaft und zeitgenössische
Perspektiven in den Fokus
rückte. Begleitend wurde in
der Galerie zum Hof der Salon
der Kulturen eingerichtet – ein
dauerhafter Ort des Austauschs
und Verweilens. Der
Salon wird sich mit jeder Ausstellung
leicht verändern und
bietet Raum für Lesungen,
Workshops, Podiumsdiskussionen,
Screenings und weitere
interdisziplinäre Formate. Er
soll zukünftig zu einem zentralen
Treffpunkt für Begegnungen
innerhalb der Stadtgesellschaft
werden und die interaktive
Dimension der
Ausstellungstätigkeit des
Kunstvereins stärken.
Darauf aufbauend folgt Ende
Oktober die Ausstellung von
Jakob Janovsky, die bis Februar
2026 zu sehen ist. Janovsky
setzt sich in seinen Arbeiten
mit der sozialistischen
Vergangenheit und der Gegenwart
auseinander und beleuchtet
Erinnerung und gesellschaftliche
Transformation aus
persönlicher Perspektive. Weitere
Höhepunkte in 2026 sind
eine Gruppenausstellung
von Marina Grzinic, die Meisterschüler:innen-Ausstellung
der Staatlichen Akademie
der Bildenden Künste
Karlsruhe sowie die Einzelausstellung
des Jacobi-Stipendiaten
Fynn Ribbeck.
FOTOS: JANUSZ CZECH
Neben der klassischen Ausstellungstätigkeit
erweitert der
Kunstverein sein Angebot
durch innovative Formate: Der
Chaos Kunst Club fungiert
als flexibles Veranstaltungsformat,
das sowohl im Kunstverein
als auch an verschiedenen
Orten in der Stadt stattfindet.
Ziel ist es, künstlerische Vernetzung
zu fördern, neue Publikumsschichten
zu erreichen
und in unkonventionelle Räume
zu gehen. Gleichzeitig sollen
Kinder- und Jugendangebote
weiter ausgebaut werden,
um frühzeitig kreative
Partizipation zu ermöglichen
und junge Menschen für zeitgenössische
Kunst zu begeistern.
Flügeljubiläum 2025
Der Salon der Kulturen ist ein Ort des Austauschs und Verweilens.
Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus
Jahnstraße 42, 75173 Pforzheim, Telefon (0 72 31) 2 15 25,
www.kunstvereinpforzheim.de
Konzerte
in der
Veranstalter: Stadt Gaggenau,
Kulturbüro / Tickets und Infos:
www.kulturrauch-gaggenau.de
Löbliche Singergesellschaft von 1501
Interessante Blicke
in die Vergangenheit
Die Geschichte Pforzheims
steht auch in den kommenden
Monaten wieder im Mittelpunkt
der Veranstaltungen
der Löblichen Singergesellschaft
von 1501. Am
28. September um 15 Uhr
laden die Kunsthistorikerin
Christina Klittich und Obermeister
Kai Adam zu einem
Rundgang durch die Innenstadt
ein. Unter dem Titel
„Pforzheim im Nationalsozialismus“
zeigen sie an verschiedenen
Stationen Spuren
aus der Zeit der nationalsozialistischen
Diktatur bis zur
Zerstörung der Stadt am
23. Februar 1945.
Am 29. September um
19 Uhr spricht die gebürtige
Löbliche Singergesellschaft von 1501
Holzgartenstraße 3, 75175 Pforzheim,
Telefon (0 7231) 455 02 16
www.loebliche-singer-pforzheim.de
Pforzheimerin Elke Pastré im
Stadtarchiv über „Regionale
Wirtshausschilder und ihre
Bedeutung“. Am Beispiel
des Gasthauses „Zum Goldenen
Lamm“ erklärt sie die
Symbolik der Zeichen. Am
19. Oktober um 15 Uhr stellt
die Kunsthistorikerin Christina
Klittich die St. Franziskuskirche
vor, den ersten katholischen
Kirchenneubau in
Pforzheim seit der Reformation.
Am 21. Oktober um 19 Uhr
spricht Jurist und Obermeister
Christoph Mährlein – in
Kooperation mit dem Rechtshistorischen
Museum Karlsruhe
– über über den französischen
Humanisten Guillaume
Budé (1467-1540), der
als Begründer des juristischen
Humanismus gilt. Am 9. November
um 15 Uhr führt
Gaststätte „Zum Beckh“ im Jahr
1905. FOTO: WERNER SCHÜLE
Hans Mann von der Initiative
Stolpersteine Pforzheim
zum Gedenken an die Reichspogromnacht
1938 durch die
Nordstadt.
Am 17. November um
19 Uhr spricht Professor
Andreas Deutsch, Leiter der
Forschungsstelle Deutsches
Rechtswörterbuch, im
Stadtarchiv unter dem Titel
„Bauernkriegsheld oder
Bösewicht?“ über den
Juristen Johann Elias Meichsner.
Am 1. Dezember um 19 Uhr
laden die Archivarinnen
Andrea Binz-Rudek und Klara
Deecke zu einer besonderen
Führung ein. Unter dem Titel
„Aufgetischt – Archivführung
durch die Pforzheimer
Esskultur“ geben sie
Einblicke in Rezepte, Kochbücher
und Dokumente rund
um die Essgewohnheiten
vergangener Jahrhunderte.
Ergänzt wird die Veranstaltung
durch kleine kulinarische
Kostproben.
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
24 Kultur und mehr 2025/26
Das Schmuckmuseum schlägt einen
großen Bogen: über die Jahrhunderte
und Kulturen hinweg, von der
Tischkultur bis zu aktuellen
Silberarbeiten und den Schätzen
des Hauses.
Diamentenbrosche um
1860. FOTO: GÜNTER MEYER
25. Oktober 2025
bis 19. April 2026
Aufgetischt – eine
kulinarische Weltreise
Mit aufwendigen Banketten
und exquisitem Tafelschmuck
zelebrierten die Fürstenhäuser
Europas ihre Macht
und vertrieben sich luxuriös
die Zeit. Bis ins 18.
Jahrhundert hatte man
durchaus sein persönliches
Besteck dabei – nicht selten
kuriose oder kostbare Unikate.
Im Barock kamen einheitliche
Tafelservice in Mode, die mit
der Industrialisierung schließlich
zur gehobenen Massenware
wurden. Handel, Eroberungszüge
und Migrationsprozesse
bereicherten die
Speisezettel mit exotischen
Früchten und Gewürzen, veränderten
Sitten und Gebräuche.
Im Dialog sind ethnografische
Kostbarkeiten,
historische
Goldschmiedekunst,
zeitgenössisches
Design und
Objekte der Alltagskultur
zu sehen. Die
Ausstellung widmet
sich Esskulturen aus
aller Welt. Kultur
geht schließlich auch
durch den Magen.
17. Mai 2026 bis
17. Januar 2027
21. Silbertriennale International
der Gesellschaft für
Goldschmiedekunst und des
Deutschen Goldschmiedehauses
Hanau
Schmuckmuseum Pforzheim
Rund
um
die Welt
Halsschmuck „Sumt“ mit Maria-Theresien-
Talern aus dem Oman aus der Sammlung
Eva und Peter Herion. FOTO: PETRA JASCHKE
Das Schmuckmuseum Pforzheim
zeigt die 21. Silbertriennale
International, die zuvor im
DIVA-Museum in Antwerpen
zu sehen war. Seit 1965 richten
die Gesellschaft für
Goldschmiedekunst und
das Deutsche Goldschmiedehaus
Hanau den Wettbewerb
zur Förderung der
zeitgenössischen Silberschmiedekunst
aus, der
durch Präsentationen im Inund
Ausland zu einer weltweit
anerkannten Ausstellungsreihe
geworden ist. Auch dieses Mal
sind ausgefallene Silberobjekte
zu sehen, die in ihrer Gestaltung
und Fertigung von handwerklicher
Präzision und
künstlerischer Raffinesse zeugen.
Kühle Brillanz – Highlights
des Schmuckmuseums aus
Silber und Diamanten
Alles, was glänzt, zieht die Blicke
an. Kein Metall vermag das
Licht so stark zu reflektieren
wie Silber. Es hat einen warmen,
hellen Weißton. Das gab
ihm seinen lateinischen Namen
„argentum“. Die kühle
Brillanz von Diamanten wird
Silberne Teekanne von Yong-il
Jeon.
FOTO: UWE DETMAR
erst durch die Fassung in weißem
Edelmetall voll zur
Geltung gebracht, was
dem ausschweifenden Bedürfnis
nach Luxus und
Extravaganz im Barock
und Rokoko entsprach. Diamantschmuck
wurde bis ins
19. Jahrhundert oft in Silber
gearbeitet, denn Weißgold war
noch nicht erfunden und die
Verarbeitung von Platin noch
nicht ausgereift. So konnte
Silber in der Gunst der Geschmäcke
Gold durchaus
übertreffen. In der historischen
Sammlung werden Schlaglichter
auf die vielfältige Bedeutung
von Silber geworfen, eine
Multimedia-Inszenierung stellt
das Metall kulturhistorisch vor,
und in einem großen Setzkasten
lässt es sich interaktiv erkunden.
Afghanistan, Syrien oder
Schwarzwald? Highlights
der ethnografischen Sammlung
Herion aus Silber
Älteste Silberfunde stammen
aus dem fünften vorchristlichen
Jahrtausend und wurden
in der Gebirgsregion zwischen
Anatolien und Afghanistan
ausgegraben. Silber ist nach
wie vor weltweit als Schmuck
und Zahlungsmittel beliebt,
davon zeugt die Sammlung
von Eva und Peter Herion in
der Schau „Was ist Schmuck?“
des Schmuckmuseums. Der
Ausstellungsbereich kann unter
diesem Aspekt neu entdeckt
werden, nicht zuletzt mit
einem digitalen Grabungstisch,
der kleine und große Besucher
zu Archäologen werden lässt.
Mit etwas Geschick können
Silberschätze aus aller Welt
freigelegt werden – ein interaktiver
Spielespaß für die ganze
Familie. Die Originale dazu
lassen sich in den verschiedenen
Bereichen der Ausstellung
entdecken.
Schale „Halibut Bowl“ von Vancouver Island.
FOTO: MELANIE MEIER
Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus
Jahnstraße 42, 75172 Pforzheim, Telefon (0 72 31) 39 21 26,
www.schmuckmuseum.de
Kultur und mehr 2025/26
25
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Wellendorff – Wahre Werte
Strahlende Kraftquellen
Jedes Power-Armband von
Wellendorff ist aus 18-karätigem
federnden Gold gefertigt
und einzigartig in seiner Gestaltung.
FOTOS: WELLENDORFF
Das wohl kleinste
Schatzkästchen der Welt
verbirgt sich an der Seite
der Solitärfassung
hinter einem kleinen
Herzen aus transparenter
roséfarbener Kaltemaille.
Es gibt diese besonderen Momente
im Leben – Augenblicke
voller Kraft, Liebe und unerschütterlichem
Vertrauen.
Man fühlt sich vollkommen,
getragen vom Leben, erfüllt
von einer tiefen inneren Stärke.
Und insgeheim wünscht
man sich: Könnte ich dieses
Gefühl doch für immer bewahren.
Was wäre, wenn genau
das möglich wäre? Wenn wir
diese wertvollen Emotionen
genau dann abrufen könnten,
wenn wir sie am meisten brauchen?
Diese Frage inspirierte Christoph
Wellendorff zu den neuen
Power-Armbändern. Entstanden
aus einer
berührenden Familiengeschichte,
sind sie mehr
als nur Schmuck. Jedes Mal,
wenn man eines dieser Armbänder
trägt, erinnert es an
persönliche Kraftmomente, an
innere Stärke, an das Gefühl,
dass alles möglich ist. Welche
Erinnerungen schenken Ihnen
Kraft? Welcher Moment verdient
es, für immer in Ihrem
Herzen zu bleiben?
Jedes Power-Armband von
Wellendorff ist aus 18-karätigem
federnden Gold gefertigt
und einzigartig in seiner Gestaltung.
Doch eines verbindet
sie alle: das unvergleichliche
Tragegefühl auf der Haut.
Sanft schmiegen sie sich um
das Handgelenk und verzaubern
mit ihrer filigranen Eleganz.
Die neue Armbandkollektion
von Wellendorff – bestehend
aus vier Damenarmbändern
und einem Herrenarmband
– möchte Ihnen als
Energiespeicher Kraft und Vitalität
schenken und Sie auf
einzigartige Weise mit Ihren
Lieblingsmenschen verbinden.
Die Power-Armbänder – „Power
of diamond drop“, „Power of
diamonds“ und „Power of solitaire“
– bieten einen besonderen
Clou: das wohl kleinste
Schatzkästchen der Welt. Es
verbirgt sich an der Seite der
Solitärfassung hinter einem
kleinen Herzen aus transparenter
roséfarbener Kaltemaille.
Auf einer herausnehmbaren
goldenen Gravurplatte kann
man eine persönliche Botschaft
verewigen lassen. Liebe,
Erfolg, Glück, Familie,
Dankbarkeit – jeder von uns
hat Kraftquellen, die uns das
Gefühl von Leichtigkeit und
purer Lebensfreude geben.
„Um herauszufinden, welche
Power Sie sich wünschen und
welches Armband perfekt zu
Ihnen passt, haben wir die
Wellendorff-Powert-Oase geschaffen.
Erleben Sie sie bei
Juwelier Leicht in den
Schmuckwelten. Sind Sie bereit,
Ihre persönliche Power zu
entdecken?“, die Schmuckmanufaktur.
Eine ganz besondere Kraftquelle: das Armband „Power of diamond drop“.
Schmuckmanufaktur Wellendorff
Alexander-Wellendorff-Straße 4, 75172 Pforzheim,
www.wellendorff.com
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
26 Kultur und mehr 2025/26
EMMA – Kreativzentrum Pforzheim
Besonderes zum Fest
Bei der „Schönen Bescherung“ gibt es viel zu entdecken.
Wer in der Vorweihnachtszeit
auf der Suche ist nach hochwertigen,
nachhaltigen und
handgemachten Geschenken,
der wird beim Designmarkt
„Schöne Bescherung“ am
22. und 23. November von
11 bis 18 Uhr im EMMA – Kreativzentrum
Pforzheim garantiert
fündig: Sorgfältig ausgewählte
Designerinnen und Designer
aus Pforzheim und der
Region bieten in festlichem
Ambiente Schmuck, Mode, Accessoires,
Papeterieprodukte
und Kulinarisches an. Da die
Inhaberinnen und Inhaber der
Labels meist selbst am Stand
stehen, können die Besucherinnen
und Besucher in den direkten
Austausch treten und
FOTO: FELIX GRÜNSCHLOSS
mehr über die erworbenen
Produkte erfahren. Dem Organisationsteam
aus den
Schmuckdesignerinnen Traudel
Hennig, Irene Bruckmann,
Christine Risch Ferreira und
Marleen Hecker ist dabei eine
gute Mischung der verschiedenen
Produkte sowie aus bereits
bekannten und neuen Ausstellenden
ein großes Anliegen.
Neu dabei ist beispielsweise
Susanne Hoffmann von Studio
Suho, die in ihrem Keramikatelier
im Stuttgarter Süden Becher,
Schalen oder Vasen fertigt,
vieles davon sind Unikate.
Bei „Holzkind“ finden die Besucherinnen
und Besucher handgefertigte
Möbel und Wohnaccessoires
aus dem Schwarzwald.
Sarah Bantle von H51
Büro für textiles Gestalten verbindet
modernes Design mit
hochwertiger Handwerkskunst
und fertigt textile Accessoires
aus nachhaltigen Materialien
und Reststoffen. Auch Suse
Seitz nutzt gerne Restgarne,
die sie zu Kordeln verstrickt
und daraus in ihrer Webwerkstatt
in Wiernsheim farbenfrohe
Teppiche herstellt. Natürliche
Pflegeprodukte aus Heilpflanzen
aus dem Schwarzwald
bringt Cindy Fernandez von
„bloomwood“ mit, regionalen
Genuss in Form von handwerklich
hergestelltem Essig aus
eigenen Trauben in Bioqualität
gibt es beim Hofgut Loh aus
dem Bottwartal.
Für die Stärkung zwischendurch
sorgen Gentlemans
Blend mit Kaffeespezialitäten
und Möki mit leckeren vegetarischen
süßen und herzhaften
Speisen vor dem Eingang des
EMMA.
EMMA – Kreativzentrum Pforzheim
Emma-Jaeger-Straße 20, 75175 Pforzheim,
www.schoene-bescherung-pforzheim.de, www.emma-pf.de
Die Organisatorinnen: Sabine Hauss, Regina Rieber, Kerstin Mayer
und Stefanie Prießnitz (von links).
FOTO: WINFRIED REINHARDT
Schmuck+
Der Treffpunkt
Die Ausstellung Schmuck+
am 4. und 5. Juli 2026 wird
wieder der Treffpunkt für alle,
die sich mit Schmuck beschäftigen
– ob in Gestaltung,
Herstellung oder Zulieferung.
Und natürlich auch
für all diejenigen, die sich für
Schmuck interessieren. Die
Schmuck+2026 wird wieder
von der Sektion Schmuck im
Pforzheimer Kulturrat veranstaltet
und findet 2026 zum
sechsten Mal auf dem Gelände
des Alten Schlachthofs in
Pforzheim stattfinden.
Die Schmuck+ versteht sich
als ein Forum für gestalterisch
anspruchsvollen und
zeitgenössischen Schmuck
und Objekte der Alltagskultur.
Die Vernetzung von Kreativschaffenden
steht im Mittelpunkt,
ebenso wie die Präsentation
ausgewählter
Schmuckgestalterinnen und
-gestalter aus dem In- und
Ausland. Sie alle zeigen handgefertigten
Exponate aus
dem Bereich Kunst, Design
und Handwerk, die auch gekauft
werden können.
Als Besonderheit lädt die Musikerinitiative
mipf am 4. Juli
zu einem Konzert ein.
Schmuck+,
Alter Schlachthof,
Kleiststraße 2,
75177 Pforzheim,
www.schmuckpluspforzheim.com
Baugenossenschaft Arlinger
Starke Bildwelten
Baugenossenschaft Arlinger
Hohlohstraße 6, 75179 Pforzheim,
Telefon (0 72 31) 94 620,
www.arlinger.de
In den Gemälden von Leo
Staigle wirkt die sichtbare
Realität wie ein durchscheinender
Vorhang, hinter dem
sich eine eigenwillige, poetische
Welt entfaltet. Der 1991
in Tübingen geborene Künstler
studierte zunächst Industriedesign
und Creative Direction
an der Hochschule Pforzheim
und wurde durch sein
Masterstudium bei Professor
Abraham David Christian geprägt.
Seit 2020 widmet er
sich ausschließlich der Malerei.
Für die bis 16. Januar
dauernde Jahresausstellung
2025 der Baugenossenschaft
Arlinger präsentiert
er unter dem Titel „Die Krönung
des Fehlers“ groß- und
mittelformatige Acrylbilder,
die ohne Vorzeichnung entstehen
und das Ergebnis eines
langen, experimentellen
Arbeitsprozesses sind. Kuratiert
wird die Schau von Regina
M. Fischer.
Staigles Bildwelt, die er selbst
„Kaltwelt“ nennt, steht in der
Tradition des Surrealismus
und des Magischen Realismus.
Leo Staigles Bilder sind noch bis 16. Januar bei der Baugenossenschaft
Arlinger zu sehen.
FOTO: UTA VOLZ
Charakteristisch ist der völlige
Verzicht auf Schatten. Seine
Werke bevölkern Gestalten
und Formen, die einerseits an
Bekanntes erinnern, andererseits
nur in seiner Malerei
existieren: imaginäre Meereswesen,
unbekannte Baumarten,
textile Organismen, architektonische
Fragmente, rätselhafte
Möbelstücke oder
nächtliche Himmel voller Sterne.
Perspektiven lösen sich auf
– man verliert leicht das Gefühl,
ob man sich unter Wasser,
im Himmel oder auf festem
Boden bewegt.
Für jedes Bild entwickelt
Staigle eigene „Colour Panels“
und mischt sämtliche
Töne selbst. So entstehen
Stimmungen, die von bedrohlich
(„Atomarer Frühling II“)
bis heiter („Wer da?“) reichen;
im Werk „Schwarzland“ verzichtet
er sogar vollständig
auf Farbe. Jedes Gemälde eröffnet
neue Gedankenräume
und lädt dazu ein, sich in
Staigles minutiös komponierter,
illusionistisch-verspielter
Kaltwelt zu verlieren.
Kultur und mehr 2025/26
27
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Die Stadtbibliothek Pforzheim
ist für viele Menschen ein moderner
Wohlfühlort, Treffpunkt
und ein Ort des Wissens und
Lernens. Mit rund 400 Veranstaltungen
pro Jahr bietet sie
ein umfangreiches Spektrum
für alle Altersgruppen. Neben
klassischen Lesungen, wechselnden
Ausstellungen im Foyer,
Vorträgen und Informationsveranstaltungen,
gibt es
Thementage, Musikveranstaltungen
und Familien-Events.
Jaël Lunik ist mit ihrem
Kinderalbum zu Gast .
FOTO: PAHEKA
Die Highlight-Veranstaltungen
in den kommenden Monaten:
Den Auftakt macht am Samstag,
8. November, um 15 Uhr
die Schweizer Sängerin Jaël
Lunik, bekannt aus „Sing
meinen Song“. Mit ihrem
Kinderalbum „Sensibelchen“
widmet sie sich
der Welt sensibler kleiner
und großer Seelen.
In einer musikalischen
Lesung präsentiert sie
Lieder und Texte, die
nicht allein Kinder ansprechen,
sondern generationenübergreifend
berühren.
Die Veranstaltung ist
für Kinder ab drei Jahren in Begleitung
geeignet.
Am Freitag, 14. November,
um 19 Uhr führt Christine
Stadtbibliothek Pforzheim
Bücher und
Begegnungen
Fuchs in die Welt alter Rituale
ein. Unter dem Titel „Hausräucherung
in den Raunächten
– alte Rituale neu
entdecken!“ gibt sie eine praxisnahe
Anleitung, wie mit
ausgewählten Harzen und
Kräutern die eigenen vier
Wände in einen Ort der Ruhe
und Kraft verwandelt werden
können.
Hausräucherungen sind ein spannendes
Thema.
FOTO: ROBERTO BULGRIN
Krimifreunde kommen am
Dienstag, 18. November, um
19 Uhr in der Filiale Huchenfeld
auf ihre Kosten. Unter
dem Motto „Glühwein und
Crime / Mordsfrau trifft
Mordskerle – Das Weihnachtsspecial“
stellen Julia Hofelich,
Joachim Speidel und Rudolf
Georg ihre neuen Weihnachtskrimis
vor. Unterstützt von
Musiker Uwe Dörr entsteht ein
(nicht ganz) besinnlicher
Abend voller Spannung und
schwarzem Humor.
Ein besonderes Highlight bietet
am Samstag, 22. November,
um 18 Uhr die Zentralbibliothek
mit einem Poetry
Slam Spezial in Kooperation
mit dem Ambulanten Hospizdienst
Pforzheim. Anlässlich
des 30-jährigen Bestehens treten
renommierte Slammer mit
Texten zu den Themen Sterben,
Tod und Trauer gegeneinander
an. Moderiert von Lino
Wirag entsteht ein Abend voller
Intensität, Nachdenklichkeit
und sprachlicher Kraft.
Reise durch die Weihnachtszeit
mit Myriam Rossbach.
FOTO: FREDERIKE HENSCHEL
Zum Abschluss des Jahresprogramms
verzaubert am Samstag,
13. Dezember, um 15
Uhr die Puppenspielerin Myriam
Rossbach mit „Weihnachtswunder“.
Am Stand
von Madame Nadelgrün entfaltet
sich eine interaktive Reise
durch die Weihnachtszeit –
mit klingenden Paketen, lebendigen
Geschichten und besonderen
Tannenbäumen. Die
Vorstellung richtet sich an Kinder
von vier bis sechs Jahren.
Alle Veranstaltungen erfordern
eine Anmeldung.
Stadtbibliothek
Pforzheim
Deimlingstraße 12,
75175 Pforzheim
stadtbibliothek.
pforzheim.de
CongressCentrum Pforzheim
Highlights 20E25K
So.P 0E5K.P1F0E.P Badische Philharmonie 1F.P Sinfonie-iKonzert
Mi.P 0E8N.P1F0E.P Die Schlümpfe Musical
So.P 26L.P1F0E.P ALICE Spektakuläre Zirkusshow
Do.P 3H0E.P1F0E.P Iris Berben &U Anke Engelke Komisch!
So.P 0E9O.P1F1F.P SWDKO 2G.P Abonnement-iKonzert
Mi.P 1F2.P1F1F.P Alexander Stevens &U Constantin
Schreiber Angeklagt! Live
Do.P 1F3H.P1F1F.P Kastelruther Spatzen Live 2G0E2G5K
So.P 1F6L.P1F1F.P Badische Philharmonie 2G.P Sinfonie-iKonzert
Mi.P 1F9O.P1F1F.P Lords of the Elements Musical
Sa.P 22.P1F1F.P Adonia e.PV.P Musical Mose
Di.P 25K.P1F1F.P vhs BilderWelten Nach Japan per Anhalter
Sa.P 29O.P1F1F.P Bülent Ceylan Yallah hopp!
So.P 0E7M.P1F2.P Urban Priol Tilt!
Di.P 0E9O.P1F2.P vhs BilderWelten Deutschlands Wilde Wöolfe
Di.P 0E9O.P1F2.P Nikita Miller Es war einmal im Nirgendwo
So.P 1F4.P1F2.P Kaya Yanar LOST
Highlights 20E26L
Do.P 0E8N.P0E1F.P Schwanensee Der Ballettklassiker
Di.P 1F3H.P0E1F.P vhs BilderWelten Patagonien
Mi.P 1F4.P0E1F.P Dr.P Mark Benecke Serienmord
Do.P 1F5K.P0E1F.P Biyon Kattilathu Eine Reise zum Glück
Di.P 27M.P0E1F.P vhs BilderWelten In den Bergen ist Freiheit
Do.P 0E5K.P0E2.P Music of Hans Zimmer
Fr.P 0E6L.P0E2.P Paul Panzer Schöone neue Welt .P.P.P
Welcome to Hell
Sa.P 0E7M.P0E2.P Christine Thürmer Wandern total
So.P 22.P0E2.P The Spirit Of Freddie Mercury
Rock & Music Show
Fr.P 0E6L.P0E3H.P BELIEVE The Tribute To Cher
Sa.P 21F.P0E3H.P Alexander Wurz &U Egerländer Musikanten
7M0E Jahre Egerländer Musikanten
Do.P 1F6L.P0E4.P Lisa Eckhart Ich war mal wer
Mo.P 27M.P0E4.P Max Raabe und PalastorchesterTour 2G0E2G6L
Do.P 3H0E.P0E4.P TINA The Rocklegend
Do.P 1F7M.P0E9O.P Der große Loriot Abend
Mehr unter: congresscentrum-ipforzheim.Pde
Terminankündigungen ohne Gewähr.P
Bertha-iBenz-iPlatz 1F
7M5K1F7M2G Pforzheim
Teil des
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
28 Kultur und mehr 2025/26
Hohenwart Forum
Von Mythen bis
Migration
Vier Künstlerinnen und Künstler
zeigen im Hohenwart Forum
in wechselnden Ausstellungen
ihre individuellen Zugänge
zu Zeichnung, Malerei
und Installation.
Für Ulrich Seibt ist die Zeichnung
das zentrale Ausdrucksmittel
seines künstlerischen
Werkes. Er arbeitet abstrakt
und gegenstandslos, mit Materialien
wie Tusche, Graphit und
Tinte auf Bütten und Papier.
Häufungen und Bündelungen
von Linien sind typisch für seine
Arbeit und schaffen Spannung.
Neben klassischen zweidimensionalen
Zeichnungen zeigt
Seibt auch Arbeiten, die er als
objektgewordene Zeichnungen
versteht. Indem er seine Materialien
um Buchbinderzwirn,
Holz, Lack und Spanngurte erweitert,
werden seine Werke
dreidimensional und raumgreifend.
Die Ausstellung wird am
Sonntag, 28. September um
11.30 Uhr eröffnet und ist bis
9. November zu sehen.
Abonnement 2025 I2026
Sonntags, 19 Uhr CongressCentrum Pforzheim, Großer Saal
18 Uhr Konzerteinführung
12. Oktober 2025
Russische Bilder
SIGNUM Saxophonquartett
Douglas Bostock Leitung
Werke von Glasunow, Schostakowitsch
und Mussorgsky
09. November 2025
Konzertant – Junge Bühne
Louisa Staples Violine
Holly Hyun Choe Leitung
Werke von Karłowicz, Strawinsky und Beethoven
25. Januar 2026
Movie Night
Johannes Steck Moderation
Douglas Bostock Leitung
Werke von Adams, Barber, Rota, Henze,
Takemitsu, Dvořák und Herrmann
15. März 2026
ÜberBrücken
Douglas Bostock Leitung
Werke von Monteverdi, Purcell,
Telemann, Händel und Lully
26. April 2026
Nordwind
Tatjana Ruhland Flöte
Douglas Bostock Leitung
Werke von Bruch, Borodin, Arnold
und Hamerik
28. Juni 2026
SommerSerenade
Sebastian Bohren Violine
Douglas Bostock Leitung
Werke von Mozart, Bernstein
und Jacob
Das Werk „passage“, Aquarell, Sand, Graphit auf Bütten von Franziska Schemel.
Typisch für die Arbeiten von
Franziska Schemel sind die
architektonisch strukturierten
Raumbilder. Die Kombination
aus Fotografie, Aquarell oder
Leinwand betont sie durch das
Mischen von Acrylfarbe mit
Pigmenten, Steinmehl und
Sand, wodurch die haptisch
wirkenden Oberflächen zusätzlich
strukturiert und konstruiert
werden.
An den Schnittpunkten von
kleinformatiger Fotografie und
großflächigen Bildern steht
der gemalte Mensch im Zentrum
der Fokussierung und eröffnet
uns ein Fenster in eine
einsame Weite. Die Vernissage
ist am Sonntag, 23. Dezember
um 11.30 Uhr. Die Schau
dauert bis 11. Januar 2026.
In seinem Werk setzt sich Fahar
Al-Salih intensiv mit Fragen
von Identität, Heimat und
gesellschaftlichen Fragmentierungen
auseinander und beschäftigt
sich mit Themen wie
Migration und persönlicher
wie kollektiver Begrenzung.
Ob in Malerei, Mosaik-Arbeiten,
Fotografien, Installation –
im Zentrum seines Schaffens
steht dabei die Verbindung des
europäischen und arabischen
Kulturraumes.
FOTO: SCHEMEL
In seiner künstlerischen Praxis
verbindet Al-Salih persönliche
Erfahrungsräume mit politischen
und kulturellen Fragestellungen
und schafft so eindrückliche
Bildwelten von poetischer
wie gesellschaftlicher
Relevanz. Die Ausstellung startet
am Sonntag, 25. Januar
um 11.30 Uhr und endet am
22. März.
Der Garten ist für Maria Cristina
Tangorra ein verbindendes
Element der Kulturen und
eine Inspirationsquelle ihrer
Kunst. Sie schöpft aus dem
Reichtum symbolischer Formen,
griechischer Mythen und
antiker Sagen sowie den
Schriften der Mystiker.
Sie stellt die Natur nicht nur
als Muse, sondern auch als zerbrechliches
Erbe dar, und experimentiert
mit unterschiedlichen
Medien, Materialien und
Formaten und entwickelt
klein- bis großformatige Zeichnungen,
Gemälde, raumbezogene
Objekte sowie Assemblagen.
Die Ausstellung wird am
Sonntag, 3. April um 15 Uhr
eröffnet. Die ist bis 5. Juli zu
sehen.
„Mosaik“, Acryl und Harz auf
Topfreiniger von Fahar Al-Salih.
FOTO: WOLFGANG THEUNER
Foto: Winfried Reinhardt
Abo-Telefon: (0 72 31) 46 46 44
www.swdko-pforzheim.de
Veröffentlichung mit freundlicher
Unterstützung der
Hohenwart Forum
Schönbornstraße 25, 75181 Pforzheim,
Telefon (0 72 34) 60 60, www. hohenwart.de
Kultur und mehr 2025/26
29
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Literatur, Spannung, Spiele und
eine ganz besondere Nacht inmitten
von Büchern: Der Herbst
bei Thalia Pforzheim steckt voller
Überraschungen.
Das Herbstprogramm von Thalia
Pforzheim zeigt die Vielfalt
literarischer Welten – von historischen
und bewegenden
Geschichten bis hin zu packenden
Krimis und fantastischen
Erzählungen. Jede Veranstaltung
bietet einen besonderen
Zugang zur Literatur und lädt
dazu ein, Neues zu entdecken.
Hochgelobter Roman:
„Die Hummerfrauen“
von Beatrix Gerstberger.
FOTO: SONJA TOBIAS
Den Auftakt gestaltet am
14. Oktober um 19.15 Uhr
der Autor Norbert Weimper.
Mit „Das schwarze Geheimnis
von Maulbronn“ führt er
in die Welt der Zisterziensermönche
zu Beginn des
16. Jahrhunderts. Bruder Anselm,
auf der Suche nach einem
Leben in Zurückgezogenheit,
wird auf eine gefährliche
Mission geschickt, die ihn
zwischen klösterlichem Alltag
und weltlichen Intrigen bestehen
lässt. Die Erzählung verbindet
historische Fakten mit
spannender Fiktion.
Thalia Pforzheim
Spannender
Buch-Herbst
Bestseller-Autorin Ava Reed liest aus ihrem Romantasy-Roman
„Witches of Deadly Sins“.
FOTO: GABY GERSTER
Am 29. Oktober um
19.15 Uhr folgt die Lesung
von Beatrix Gerstberger. Ihr
Roman „Die Hummerfrauen“
entstand nach der Rückkehr
in ein kleines Hummerfischerdorf
in Maine, wo die Autorin
bereits viele Jahre zuvor
lebte. Gespräche mit Hummerfischerinnen
über Verlust,
Trauer und die Kraft des Weitermachens
bildeten die
Grundlage für diese berührende
Geschichte.
Gesellige Abwechslung bietet
der Spieleabend am 7. November
von 19.15 bis 22 Uhr
im Café der Buchhandlung.
Neue Spiele werden vorgestellt
und in entspannter Atmosphäre
ausprobiert – ein Abend,
der Begegnungen und Unterhaltung
verspricht.
Krimifans erwartet am 14. November
ab 19.15 Uhr die
Ladies Crime Night der
„Mörderischen Schwestern“.
Fünf Autorinnen – Helga Becker,
Dorothea Böhme alias Elisa
Corti, Regine Bott alias Anna
Täuber, Linda Graze und Sarah
Kempfle – lesen im
Zehn-Minuten-Takt ihre Kurzkrimis,
die mal humorvoll, mal
gruselig und stets dramatisch
sind. Moderation und Musik
rahmen den Abend ein, während
Sängerin Sally Grayson
mit ihrer unverwechselbaren
Stimme für musikalische Gänsehautmomente
sorgt.
Am 21. November um
19.15 Uhr präsentiert Bestsellerautorin
Ava Reed ihr neues
Fantasy-Epos „Witches of
Deadly Sins“. Eine mythische
Welt voller Magie, Hexen, Dämonen
und Todsünden entfaltet
sich vor dem Hintergrund
der griechischen Mythologie,
verknüpft mit moderner Fantasy
im heutigen Amsterdam.
Zum Abschluss des Herbstprogramms
findet am 28. November
ab 21 Uhr das außergewöhnliche
Event „Nachts
sind alle Bücher wach“ statt.
Übernachtung zwischen Bücherregalen,
nächtliches Stöbern
und Lesen, ein Mitternachtsimbiss,
Getränke sowie
ein Frühstück am Morgen im
Café machen diesen Abend zu
einem einmaligen Erlebnis. Für
die Teilnahme werden lediglich
Schlafsack und Kissen benötigt.
Teilnahme ab 18 Jahren.
Norbert Weimper liest aus
„Das schwarze Geheimnis von
Maulbronn“. FOTO: GMEINER
Thalia Pforzheim, Westliche Karl-Friedrich-Straße 27-29,
75172 Pforzheim, Telefon (0 72 31) 1 34 20,
www.thalia.de/veranstaltungen
LiteraDur – Bücher und Noten
lädt in den kommenden
Monaten zu einem abwechslungsreichen
Programm für
Kinder, Familien und Musikfreunde
ein.
Den Auftakt macht am
10. Oktober um 16.30 Uhr
im „Lesetreff“, Kinder- und
Jugendbücherei, Stuttgarter
Straße 25 in Waldbronn, die
Autorinnenlesung „Die Geschichte
vom kleinen Siebenschläfer,
der nicht einschlafen
konnte“. Sabine
Bohlmann, Schauspielerin,
Synchronsprecherin und erfolgreiche
Autorin, erzählt
und spielt die Rollen der tierischen
Waldbewohner, die
dem kleinen Siebenschläfer
beim Einschlafen helfen wollen
– ein Erlebnis zum Staunen,
Lachen und Träumen für
Kinder ab vier Jahren.
Am 16. Oktober um
14.30 Uhr verzaubert die
Freiburger Puppenbühne in
der Kulturhalle Remchingen
mit „Wiedersehen mit Pinocchio“
Kinder ab vier Jahren.
Figurenspiel, Fantasie
LiteraDur, Hauptstraße 7, 75196 Remchingen,
Telefon (0 72 32)37 20 47, info-remchingen@literaturdur.de
Marktplatz 11, 76337 Waldbronn, Telefon (0 72 43)52 63
93, info-waldbronn@literadur.de, www.literadur.de
LiteraDur – Bücher & Noten
Für die ganze Familie
und die zeitlose Geschichte
vom kleinen Holzjungen, der
lebendig wird, begeistern die
ganze Familie.
Musikalisch wird es am
19. Oktober um 18 Uhr im
Alten Pfarrsaal, Pfarrgasse 1
in Remchingen-Nöttingen:
Der aus Remchingen stammende
Jazzpianist Justin
Zitt präsentiert mit seinem
Trio Frigo das Debütalbum.
Zusammen mit Julius Steyer
(Schlagzeug) und Julian
Grüneberg (Bass) entstehen
feinfühlige Kompositionen
voller Interaktion und
Vertrauen – Jazz mit internationalem
Flair.
Justin Zitt gastiert mit Julius Steyer (Schlagzeug) und Julian Grüneberg
(Bass) im Alten Pfarrsaal in Nöttingen.
Den Abschluss bildet am
12. November um 16 Uhr in
der Kulturhalle Remchingen
das Theater Poetenpack mit
„Oh, wie schön ist Panama“.
Das Stück nach Janosch
ARCHIVFOTO: STEFAN REINHOLD
erzählt als musikalischer Theaternachmittag
von einer
abenteuerlichen Reise und
einer wunderbaren Freundschaft
– sehenswert für die
ganze Familie.
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
30 Kultur und mehr 2025/26
Die Volkshochschule Pforzheim -Enzkreis
bietet wieder ein vielseitiges Kultur- und
Bildungsprogramm – von den
spektakulären Multivisionsshows der
vhsBilderWelten über historische
Vorträge bis hin zu Theaterabenden und
kreativen Kinoformaten.
Volkshochschule Pforzheim-Enzkreis
Ein Ort zum
Genießen
Auf Großleinwand entführen
die MultivisionShows der
vhsBilderWelten regelmäßig
über 350 Besucher im CongressCentrum
Pforzheim auf
faszinierende Reisen. Profi-Fotografen
und Weltreisende
präsentieren fremde Kulturen,
atemberaubende Natur und
pulsierende Metropolen – live,
hautnah, mit brillanten Bildern,
Videosequenzen und
mitreißender Musik. Die Reihe
startet am Dienstag, 25. November
mit der abenteuerlichen
Reise „Per Anhalter
nach Japan“. Bastian Maria
und seine Frau Viviane wollen
zu den Olympischen Spielen
nach Tokio trampen. Die Live-
Reportage zeigt die gewaltigen
Herausforderungen und überraschenden
Begegnungen auf
dem 10 000 Kilometer langen
Trip durch zwölf Länder.
Der vielfach ausgezeichnete
Zoologe, Fotograf und international
renommierte Filmemacher
Axel Gomille gewährt am
Dienstag, 9. Dezember einzigartige
Einblicke in das Leben
„Deutschlands wilder Wölfe“.
Tobias Schorcht führt am
Dienstag, 13. Januar, nach
„Patagonien – Durch die
Wildnis bis nach Feuerland“.
Die spannende Reihe der
vhsBilderWelten gipfelt am
Dienstag, 27. Januar im Multivisionserlebnis
mit Klettererund
Bergsteigerlegende Thomas
Huber. Sein Vortrag ist
eine wilde, spannende, humorige
aber auch nachdenkliche
Reise durch die unvergleichliche
Welt der legendären Huberbuam,
angefangen bei den
ersten Schritten am Fuße der
Alpen, über Leidenschaft, Bruderschaft,
Mut und Zweifel bis
hin zu den Siebentausendern
des Karakorums und Himalayas.
Darüber hinaus wird der Historiker
Philipp Deeg ab dem
4. November die Existenz des
Christentums beleuchten. In
drei anschaulichen Vorträgen
gibt die Reihe kompakt faszinierende
Einblicke in die Ursprünge
einer Weltreligion –
vom Aufstieg einer kleinen
Glaubensgruppe zur führenden
Religion des Römischen
Reichs.
Die Volkshochschule bietet zudem
gemeinsam mit dem
Stadttheater Pforzheim vielseitige
Kulturveranstaltungen:
Die seit Jahren erfolgreiche
Kursreihe „Theater für Insider“
gewährt ab 6. Oktober
Tobias Schorcht durchquerte das wilde Patagonien zu Fuß. Seine Erlebnisse schildert er am 13. Januar im
CongressCentrum Pforzheim.
FOTO: SCHORCHT
zehn Abende lang Einblicke
hinter die Kulissen, auf die
Bühne, in Werkstätten und andere
Orte, die Besuchern gewöhnlich
verborgen bleiben.
Probenbesuche und Gespräche
mit Gästen aus künstlerischen
Teams, Ensembles und Abteilungen
ermöglichen eine Theatererfahrung
aus einer ganz
neuen Perspektive.
In Kooperation mit dem rex by
Cineplex präsentiert die vhs ab
Sonntag, 19. Oktober, das
„Strickkino – Kino und Kreativität“
vereint. Jeden dritten
Sonntag im Monat wird bei
gedimmtem Licht ein ausgewählter
Film geschaut werden,
während das Stricken nebenbei
weitergeht.
Einblicke in das Leben
der Wölfe gibt Axel Gomille.
FOTO: GOMILLE
Das Grundgesetz begleitet uns
ein Menschenleben lang –
doch sein Geschenk bleibt keineswegs
selbstverständlich. In
der Abendveranstaltung „Demokratie
unter Druck“ am
Mittwoch, 22. Oktober,
diskutieren Muhterem
Aras, Präsidentin des
Landtags von Baden-
Württemberg, und interessierte
Besucher
darüber, wie demokratische
Grundwerte geschützt
werden können.
Zusätzlich bietet die Zusammenarbeit
mit dem 360° Gasometer
Pforzheim am Freitag,
14. November, und Samstag,
15 November, zwei gebührenfreie
Sonderführungen an.
Die Besucher begeben sich dabei
unter fachkundiger Führung
auf eine spannende Reise
durch den Regenwald Amazoniens.
„In den Bergen ist Freiheit“: Thomas Huber von den Huberbuam
kommt am 27. Januar ins CongressCentrum Pforzheim.
FOTO: HENNING KAISER/PICTURE ALLIANCE/DPA
Volkshochschule Pforzheim-Enzkreis
Zerrennerstraße 29, 75172 Pforzheim,
Telefon (0 72 31 ) 3 80 00, www.vhs-pforzheim.de
Kultur und mehr 2025/26
31
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Koki vor Ort
Mindestens einmal im Monat
zieht es das Kommunale Kino
in die Welt hinaus – in andere
Orte in Pforzheim. Am liebsten
werden dabei ungewöhnliche
Orte bespielt.
Lebens(t)räume
Früher hieß die Reihe „Natur
und Bäuerliches Leben“, aber
thematisch hat sie sich zu einer
Diskussionsplattform über
relevante Themen von Naturschutz
bis Kapitalismuskritik
entwickelt. Immer aktuell, oft
kontrovers, mit spannenden
Gästen, engagiert betreut
durch den ehrenamtlichen Programmrat.
Montag, 29. September,
20 Uhr, „Ernte teilen“, Filmemacher
und Aktivist Philipp
Petruch begibt sich mit dem
Film auf eine Reise zu drei So-
LaWi-Initiativen in Brandenburg
und Mecklenburg-Vorpommern,
in Kooperation mit
der SolaWi, zu Gast Matthias
John vom awi Ulmenhof in Unterlengenhardt.
Montag, 20. Oktober, 20 Uhr,
„Plastic People“
Filme ohne
Verfallsdatum im
Cineastischen Salon
Mittwoch, 12. November,
18 Uhr, mit fachkundig besetztem
Salongespräch mit Professor
Thomas Hensel und Profossorin
Evelyn Echle.
Kunst | Architektur | Design
Der Film ist ein Meta-Medium:
Erst das Zusammenspiel aller
Gewerke führt, ähnlich wie
beim Theater, zum Gesamt-
Kunstwerk. Was läge also näher,
als sich auch filmisch mit
Kunst, Architektur und Design
auseinanderzusetzen.
Der Film „Plastic People“
von Ben Addelman
läuft am 20. Oktober.
FOTO: WHITE PINE PICTURES
Suzanne Lindon (inks) als Adèle und Sara Giraudeau als Odette in dem Film „Die Farben der Zeit“.
Dienstag, 30. September,
18 Uhr, „Sep Ruf – Architekt
der Moderne“ mit Einführung
durch Hans Göz von der
Architektenkammer.
Theater Treff Kino
In der Kooperation mit
dem Theater ergänzt das
Koki dessen Spielplan
durch einen filmischen
Kommentar. Nach der
Vorstellung ist Raum
für Gespräche mit Ensemblemitgliedern,
vorher
oft für szenische Miniaturen.
Dienstag, 21. Oktober,
20 Uhr, „Der Zerbrochen
Krug“ von Gustav Ucicky
(1937).
Dienstag, 16. Dezember,
20 Uhr, „Schwanensee“ von
Kommunales Kino Pforzheim
der Opera National de Paris
bon 2024.
Dientag, 10. Februar, 20 Uhr,
„Carmen“ von Carlos Saura.
Dienstag, 21. April, 20 Uhr
„Shikun“ von Amos Gitai zum
Schauspiel „Die Nashörner“.
Dienstag, 16. Juni, 20 Uhr,
„Jesus Christ Superstar“.
Midnight Movies
Einmal im Monat, zu später
Stunde, präsentiert der ehrenamtliche
Programmrat Lemmi
(Virus-Magazin) kontroverses
Kino. Abseitiges und Bizarres,
Groteskes und Gewalttätiges,
Skurriles und Geschmackloses
findet hier seinen Platz.
Freitag, 26. September,
23 Uhr, „Der weiße Hai“.
FOTO: STUDIOCANAL/DPA
Filme, die bewegen
Thematische Reihen, Kooperationen mit Partnern aus der Region,
Gespräche Gästen aus der Filmbranche, Diskussionsrunden mit
Experten und viele andere Veranstaltungen, bei denen Menschen
zusammenkommen, sind neben einem sorgfältig ausgewählten
Hauptprogramm die Aushängeschilder des mit 106 Plätzen kleinen,
aber hochmodernen Kommunalen Kinos Pforzheim (Koki). Immer
wieder werden Themen aus der Stadt aufgegriffen und vertieft.
Freitag, 31. Oktober, 21 Uhr,
„Halloween Special- Battle“:
Das Publikum hat die Wahl
zwischen der Troma-Trashgranate
„The Toxic Avenger-Atomic
Hero“ und dem kultigen
„Opera – Terror in der Oper“
von Regielegende Dario Argento.
Unterwegs
Auf Weltreise im Kinosessel:
Die spannenden Filme nehmen
die Besucher mit auf den Weg
über alle Kontinente, ob zu
Fuß, zu Wasser oder in der
Luft. Die Filme stellen die
Landschaften, die Menschen
und ihre Kultur, Gewohnheiten
und Lebensweisen informativ
und unterhaltsam vor. Immer
mit einer kleinen Begrüßung
durch Herbert Rubelius, etwa
am Montag, 6. Oktober.
On Stage –
mit Plattenklatsch
Regelmäßig bietet das Koki
besondere Filme zum Thema
Musik an: Vom Biopic über Dokumentation
bis zum reinen
Konzertmitschnitt wird hier
Vielfältiges für Augen und Ohren
geboten. Regelmäßig mit
Bart Dewijzes Plattenklatsch
und Whisky-Verkostung im Foyer
Mittwoch, 24 September,
19.30 Uhr, „Love & Mercy“
ist eine US-amerikanische
Filmbiografie über Brian Wilson
(The Beach Boys) von Bill
Pohlad.
Stadtgeschichte
Zum Jahrestag des Luftangriffs
auf Pforzheim am 23. Februar
1945 zeigt das Koki die
vom Kulturamt ins Leben gerufene
Serie von stadtgeschichtlichen
Filmen. Den Auftakt
macht chronologisch das
„Reifezeugnis für den Krieg“,
der inhaltlich bis zum Kriegsbeginn
reicht. „Code Yellowfin“
beschäftigt sich mit dem Bombenangriff,
ohne die Vorgeschichte
der Nazi-Aggression
auszulassen. In „Die Bombennacht“
werden neun Zeitzeugenberichte
verwoben. „Trümmerleben“
schließlich zeigt die
Aufbauphase der nahezu ausgelöschten
Stadt. In „Wohlstandsjahre“
sind der Aufbau
der Innenstadt ab 1955 und
die Sanierung Brötzingens
Thema. Im Zeitraum vom
16. bis 24. Februar finden Vorstellungen
sowie Schulkinovorstellungen
dieser Filme statt.
Film & Frühstück
Mit dem benachbarten Wirtshaus
„Lehners „bietet das Koki
viermal monatlich immer
sonntags ab 10.30 Uhr eine
kulinarisch-cineastisch-gesellige
Sonntagsmatinee: Zuerst
gibt es ein üppiges Frühstück.
90 Minuten später ist Filmbeginn
– in der Regel wird leicht
Verdauliches gezeigt.
28. September, 10.30 Uhr,
„Die Farben der Zeit“.
Kommunales Kino, Schloßberg 20, 75175 Pforzheim,
Telefon (0 72 31) 5 66 19 70,
www.kommunales-kino-pforzheim.de
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
32 Kultur und mehr 2025/26
Veranstaltungsvorschau
September bis
Dezember 2025
Sonntag, 05. Oktober, 16.00 Uhr
Konzert Trio toninton
Samstag, 11. Oktober, 16.00 Uhr
Konzert Duo Passagio - Flöte und Klavier
Sonntag, 26. Oktober, 16.00 Uhr
Konzert Leonarndo Fuhrmann – Klavier
Sonntag, 09. November, 16.00 Uhr
Eurythmieaufführung Eurythmeum CH
in Zusammenarbeit mit dem Johanneszweig Öschelbronn
Samstag, 15. November, 16.00 Uhr
Konzert Vokalensemble Anima
Samstag, 29. November, 16.00 Uhr
Eurythmieaufführung Eurythmeum Stuttgart
Sonntag, 07. Dezember, 16.00 Uhr
Konzert Franz Schubert: Forellenquintett
Dezember – genauer Termin folgt
Oberuferer Weihnachtsspiele
Bei allen
Konzerte
ist der Eintritt
für Sie frei
Veranstaltungen
– September –
Freitag, 26.9.
Kleinkunst
Pforzheim
• Luke Dimon, Luke und Trug,
Comedy, Kulturhaus Osterfeld,
19.30 Uhr T
Remchingen
• Andreas Langsch,
Der Liebesalgorithmus, Kabarett,
Löwensaal Nöttingen, 20 Uhr T
Theater
Pforzheim
• Carmen, Opéra-Comique von
Georges Bizet, in französischer
Sprache mit deutschen Übertiteln,
Eröffnungspremiere, Theater
Pforzheim, 19 Uhr – ausverkauft
Baden-Baden
• The Simon & Garfunkel Story,
Festspielhaus Baden, 20 Uhr
Verschiedenes
Pforzheim
• Book-Talk, alles rund ums
Thema Buch: aktuelle Lieblingsbücher,
Booktok-Hypes, Lieblingstropes
und mehr, Thalia Pforzheim,
19.15 Uhr
Niefern-Öschelbronn
• Heiderose Buck-Panetta,
Impressionen in Farbe und Struktur,
Acrylbilder, Eröffnung (Laufzeit
bis 16. November), Kirnbachmuseum
Niefern, 18.30 Uhr
Bad Wildbad
• Stummfilm von Alfred Hitchcock:
Erpressung, Königliches Kurtheater
Bad Wildbad, 19 Uhr T
Samstag, 27.9.
Kleinkunst
Pforzheim
• Christoph Sieber, Weitermachen,
Kabarett, Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Mühlacker
• Glorreich versieben, Das Geld
liegt auf der Fensterbank, Marie,
Uhlandbau Mühlacker, 20 Uhr T
Schömberg
• Michael Krebs, Foto by Sven
Hagolani, Kabarett, Kaffee-Gässle
Seh(e)-Bühne, 20 Uhr
Musik
Remchingen
• Guitar Heroes, Cream of Clapton
– Radio EXP – Blueprint, Kulturhalle
Remchingen, 20 Uhr T
Theater
Pforzheim
• GenZ-ukunft, Stückentwicklung
des Jugendtheaterensembles EigenArt
zum Thema Digitaler Konsum,
Kulturhaus Osterfeld, 18
Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• Familientheaterfest,
Theater Pforzheim, 13 Uhr
Sonntag, 28.9.
Musik
Bad Wildbad
• Brandheiß Bigband: Love Is In
The Air, Königliches Kurtheater
Bad Wildbad, 16 Uhr T
Theater
Pforzheim
• GenZ-ukunft, Stückentwicklung
des Jugendtheaterensembles
EigenArt zum Thema Digitaler
Konsum, Kulturhaus Osterfeld,
16 Uhr T
Märkte +Messen
Neuhausen
• Schachtelwerk,
Kunsthandwerkermarkt, Theaterschachtel,
11–18 Uhr
Verschiedenes
Pforzheim
• Pforzheim im Nationalsozialismus,
Führung mit Kunsthistorikerin
Christina Klittich und Obermeister
Kai Adam, Veranstaltung
der Löblichen Singergesellschaft
von 1501 Pforzheim, Platz der
Synagoge, 15–17 Uhr
Montag, 29.9.
Vorträge
Pforzheim
• Montagabend im Archiv,
Regionale Wirtshausschilder und
ihre Bedeutung mit Dr. Elke Pastré,
Veranstaltung der Löblichen
Singergesellschaft von 1501
Pforzheim, Stadtarchiv Pforzheim,
19 Uhr
Verschiedenes
Pforzheim
• Dokumentarfilm „Ernte teilen“
im Kommunale Kino (Koki), Kommunales
Kino, 20 Uhr
Dienstag, 30.9.
Kleinkunst
Pforzheim
• Muhsin, Interkulturelle Woche –
Integration à la Ikea, Comedy,
Kulturhaus Osterfeld, 20 Uhr T
Musik
Pforzheim
• Tidemore, Folkclub Prisma im
360° Gasometer, 20 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• Sep Ruf – Architekt der Moderne,
Kommunales Kino, 18 Uhr
Veranstaltungshotline: Telefon 0 72 31/ 93 33 96
(Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr)
termine@pz-news.de T heißt Tickets –
zu bestellen im Online-Eventkalender
der Pforzheimer Zeitung unter www.stadtklar.de
Veranstaltungen
– Oktober –
Mittwoch, 1.10.
Verschiedenes
Pforzheim
• Teatime, Tijan Sila liest aus dem
Roman: Radio Sarajevo, Stadtbibliothek,
19–21 Uhr
Donnerstag, 2.10.
Kleinkunst
Pforzheim
• Junge, Junge - Hut ab!, Comedy,
Kulturhaus Osterfeld,
19.30 Uhr T
Theater
Baden-Baden
• Tanzfestival, The World of John
Neumeier, Eröffnung,
Festspielhaus Baden, 20 Uhr
Samstag, 4.10.
Musik
Pforzheim
• Kings of Floyd – Wish You Were
Here Tour, Tribute to Pink Floyd,
Kulturhaus Osterfeld, 20 Uhr T
Gaggenau
• Voices and Stories ein Abend mit
Daniel Weiß & Friends – Heimspiel,
klag-Bühne Gaggenau,
20 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Hörbe mit dem großen Hut,
Stück für Kinder ab 3 Jahren,
Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 15 Uhr T
Sonntag, 5.10.
Musik
Pforzheim
• 1. Sinfoniekonzert,
Vivaldi auf dem Dancefloor
Tschaikowskis Couch, mit Werken
von Vivaldi, Richter und Tschaikowski
, Solistin: Alexandra Tirsu,
Badische Philharmonie Pforzheim,
CongressCentrum Pforzheim,
18 Uhr T
Niefern-Öschelbronn
• Konzertnachmittag mit dem
Trio toninton, Johanneshaus
Öschelbronn, 16 Uhr
Calw
• Konzertreihe Aurelius, Licht und
Schatten – Arien und Sonaten des
europäischen Barocks, Aureliuskirche,
19 Uhr
Ettlingen
• Ettlinger Schlosskonzerte, Verità
Baroque spielen Werke von Vivaldi,
Migó, Bach und anderen,
Schloss Ettlingen, 18 Uhr
Dienstag, 7.10.
Verschiedenes
Pforzheim
• Teatime, Bernhard Meindl liest
aus Bret Easton Ellis Roman: The
Shards, Stadtbibliothek, 17–18 Uhr
Mittwoch, 8.10.
Kleinkunst
Pforzheim
• Bernd Stelter, Reg Dich nicht auf.
Gibt nur Falten! Comedy,
Kulturhaus Osterfeld, 20 Uhr
Musik
Schömberg
• Kammerkonzert mit der Musikhochschule
Karlsruhe, Kurhaus
Schömberg, 18.30 Uhr
Kultur und mehr 2025/26
33
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Theater
Remchingen
• Du bist meine Mutter, Theaterstück
mit Achim Conrad, Löwensaal
Nöttingen, 19.30 Uhr T
Donnerstag, 9.10.
Musik
Gaggenau
• Collectivity, The Music of
Michael Brecker, klag-Bühne Gaggenau,
20 Uhr T
Theater
Pforzheim
• Silent Sky, Schauspiel von Lauren
Gunderson, Deutschsprachige
Erstaufführung, Premiere,
Theater Pforzheim, 20 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Bilderbuchkino, Die Geschichte
vom kleinen Siebenschläfer,
Anmeldung erforderlich unter
(0 72 31) 39 24 41, Stadtbibliothek,
15–16 Uhr
Vorträge
Pforzheim
• Autorenforum, Sky du Mont
präsentiert sein Buch: Der nächste
Fehler kommt bestimmt. Ein
humorvoll, melancholisches Buch
über das Älterwerden, Reservierung
unter (0 72 31) 93 31 25,
PZ-Forum, Ecke Post-/Luisenstr.,
19 Uhr
Freitag, 10.10.
Kleinkunst
Pforzheim
• Jochen Malmsheimer, Statt
wesentlich die Welt bewegt, hab
ich wohl nur das Meer gepflügt –
ein Rigorosum sondershausen,
Comedy, Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Gaggenau
• Frank Fischer, Gagaland, Comedy,
klag-Bühne Gaggenau, 20 Uhr T
Theater
Pforzheim
• Der zerbrochne Krug, Lustspiel
von Heinrich von Kleist, Premiere,
Theater Pforzheim, 19.30 Uhr
• GenZ-ukunft, Stückentwicklung
des Jugendtheaterensembles Eigen-
Art zum Thema Digitaler Konsum,
Kulturhaus Osterfeld, 19 Uhr T
Kinder
Waldbronn
• Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer,
der nicht einschlafen
konnte, mit Sabine Bohlmann, für
Kinder ab 4 Jahren, LiteraDur,
16.30 Uhr
Samstag, 11.10.
Musik
Pforzheim
• Shortplay Festival – Absolut live!,
Regionale Bands im Osterfeld, Kulturhaus
Osterfeld, 20 Uhr T
Niefern-Öschelbronn
• Konzertnachmittag mit dem
Duo Passagio, Johanneshaus
Öschelbronn, 16 Uhr
Theater
Pforzheim
• GenZ-ukunft, Stückentwicklung
des Jugendtheaterensembles
EigenArt zum Thema Digitaler
Konsum, Kulturhaus Osterfeld,
16 Uhr T
Ettlingen
• Theater Ulüm, Deutsch-Türkisches
Theater, Schloss Ettlingen,
18 Uhr T
Verschiedenes
Mühlacker
• Amaryllis (Was wäre, wenn...),
Musikalische Lesung von und
mit Jutta Speidel, Uhlandbau
Mühlacker, 20 Uhr T
Sonntag, 12.10.
Kleinkunst
Remchingen
• Doris Reichenauer, Jetzt hat´s
gschnacklt, Comedy,
Löwensaal Nöttingen, 20 Uhr
– ausverkauft
Musik
Pforzheim
• Jazzvesper, ev. Schlosskirche St.
Michael, 17 Uhr
• Russische Bilder – 1. Abonnementkonzert,
Saisoneröffnung des
Südwestdeutschen Kammerorchesters
Pforzheim mit dem SIGNUM
Saxophonquartett, CongressCentrum
Pforzheim, 19 Uhr T
Theater
Pforzheim
• Helge Thun, Nah dran, Comedy,
Kulturhaus Osterfeld, 18 Uhr T
Neuhausen
• Hinter eines Baumes Rinde,
Heinz Erhardt mit viel Musik, ein
Gastspiel des Theater Lindenhof,
Theaterschachtel, 17 Uhr
Vorträge
Pforzheim
• Matinee, der Deutsch-Polnischen
Geselllschaft Pforzheim-
Enzkreis, Vortrag: Deutsch-polnische
Beziehung auf dem Prüfstand
– Polen nach der Präsidentschaftswahl,
mit Dr. Andrzej Kaluza, Theater
Pforzheim, 11 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Cowboy Klaus & das pupsende
Pony, Stück für Kinder ab 4 Jahren
mit dem Blinklichter Theater,
St. Leon-Rot, Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 15 Uhr T
Montag, 13.10.
Musik
Pforzheim
• Vincent Herring, Jazz, Jazzclub
Domicile Brötzingen, 20.30 Uhr
Dienstag, 14.10.
Musik
Pforzheim
• Robby Ballhause, Folk, Bluegrass,
Country, Rock, Folkclub Prisma im
360° Gasometer, 20 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• Autorenlesung: Norbert Weimper
liest aus seinem Roman: Das
schwarze Geheimnis von Maulbronn,
Thalia Pforzheim,
19.15–21 Uhr T
Mittwoch, 15.10.
Vorträge
Pforzheim
• Vortragsabend mit Dr. Mario
Ludwig, Warum Pandas im Handstand
pinkeln. Die verrücktesten
Tiergeschichten der Welt, Reservierung
unter (0 72 31) 93 31 25,
PZ-Forum, Ecke Post-/Luisenstr.,
19 Uhr
Donnerstag, 16.10.
Kleinkunst
Pforzheim
• Archie Clapp, Atemlos, Comedy,
Kulturhaus Osterfeld, 20 Uhr T
Musik
Remchingen
• Nacht der Gitarren, Lulo Reinhardt,
Alexandra Whittingham,
Elodie Bouny, Lucas Imbiriba, Kulturhalle
Remchingen, 20 Uhr T
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regionale Küche
Goldener Bock
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11.30 bis 14.00 Uhr
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Ruhetag
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Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
34 Kultur und mehr 2025/26
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18.11.25: To yle Guitar
Ettlingen
• Anders – A-Capella-Band,
Schloss Ettlingen, 20 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Bilderbuchkino: Die Geschichte
vom kleinen Siebenschläfer, Bildertheater,
Anmeldung erforderlich
unter (0 72 31) 39 24 41,
Stadtbibliothek, 10–11 Uhr
Remchingen
• Wiedersehen mit Pinocchio, für
Kinder ab 4 Jahren, Kulturhalle
Remchingen, 14.30 Uhr T
Freitag, 17.10.
Kleinkunst
Pforzheim
• Das Gespenst von Canterville,
Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 20 Uhr T
Gaggenau
• Helge Thun, Zickzack zum Zenit,
Comedy, klag-Bühne Gaggenau,
20 Uhr T
Musik
Pforzheim
• LaLeLu – a cappella comedy,
Best of 30 Jahre!, Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Theater
Pforzheim
• Loriot – Die Ente bleibt draußen!,
Kulturhaus Osterfeld,
19.30 Uhr T
Samstag, 18.10.
Kleinkunst
Pforzheim
• Florian Schroeder, Endlich glücklich,
Kabarett, Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Gaggenau
• Roberto Capitoni, 60 ist das
Neue 40, Comedy, klag-Bühne
Gaggenau, 20 Uhr T
Musik
Pforzheim
• Liveparade – Musikevent mit
Happy Hour, TurmQuartier, 21 Uhr
Spirit of one, Benefizkonzert für
den Förderverein an der Schloßkirche
St. Michael, Schloßkirche
St. Michael Pforzheim, 19 Uhr T
Remchingen
• MEDLZ – Die 90er - a capella,
Kulturhalle Remchingen,
20 Uhr T
Bad Wildbad
• Broadway Glamour & Evergreens
mit Miriam Kurrle (Sopran),
René Krömer (Piano), Jeremy
Buck (Tenor) und Bastian Levacher
(Bariton), zu Gunsten der
PZ-Aktion Menschen in Not, Kurhaus
Bad Wildbad, 18 Uhr
Baden-Baden
• Al Di Meola, Acoustic Trio,
Festspielhaus Baden, 20 Uhr
Theater
Pforzheim
• Loriot – Die Ente bleibt draußen!,
Kulturhaus Osterfeld,
19.30 Uhr T
Niefern-Öschelbronn
• Getanzte Träume aus 1001
Nacht, 30 Jahre Studio Mayyadah,
Ameliussaal, 19 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Pettersson und Findus, Stück
für Kinder ab 4 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
15 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• Tangonacht, Kulturhaus Osterfeld,
21–24 Uhr
Sonntag, 19.10.
Musik
Pforzheim
• Heroes and Legends, präsentiert
von Voices in Motion, Kulturhaus
Osterfeld, 17 Uhr T
Remchingen
• The Irish Folk Festival, Different
Strokes for Different Folks, Kulturhalle
Remchingen, 19 Uhr
• Trio Frigo mit Justin Zitt, Julius
Steyer und Julian Grüneberg, Jazz,
Alter Pfarrsaal Nöttingen, 18 Uhr
Waldbronn
• Annette Postel: ...her mit dem
Haifisch, WEILL!, von der 3 Groschen-Oper
im Babylon Berlin bis
zum Broadway-Musical: Lieder,
Arien, Songs, Chansons, Kulturtreff
Waldbronn, 18–20 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Heidi. Eine Berg- und Talgeschichte
mit dem Theater Kirschkern
& Compes, für Kinder ab 5
Jahren, Kulturhaus Osterfeld,
11 Uhr T
• Pettersson und Findus, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
15 Uhr T
Neuhausen
• Frau Meier, die Amsel, Kindertheater
mit Susan Würth vom Theater
Option Orange für Kinder ab 4 Jahren,
Theaterschachtel, 15 Uhr
Vorträge
Niefern-Öschelbronn
• Mord ist nicht alles, Lesungen
Claudia Konrad und Linda Graze,
musikalisch begleitet vom Duo
Julia und Andy, kultur:BAHNHOF
Niefern, 19 Uhr
Verschiedenes
Pforzheim
• Führung mit Kunsthistorikerin
Christina Klittich, Veranstaltung
der Löblichen Singergesellschaft
von 1501 Pforzheim,
St. Franziskus Kirche, 15 Uhr
Montag, 20.10.
Musik
Pforzheim
• Joe Magnarelli, Jazz, Jazzclub
Domicile Brötzingen, 20.30 Uhr
Dienstag, 21.10.
Musik
Pforzheim
• Iontach, Irish Music Unlimited,
Folkclub Prisma im 360° Gasometer,
20 Uhr
Vorträge
Karlsruhe
• Vortragsabend, Guillaume Budé
(1467-1540) – Begründer des
juristischen Humanismus, mit
Obermeister Dr. Christoph Mährlein,
Veranstaltung der Löblichen
Singergesellschaft von 1501
Pforzheim, Badische Landesbibliothek,
19 Uhr
Verschiedenes
Pforzheim
Koki vor Ort,
• 17.30 Uhr: Wie das Leben
manchmal spielt
• 20 Uhr: Der zerbrochene Krug,
Amtsgericht
Remchingen
Koki vor Ort,
• 16 Uhr: Die Schlümpfe: Der
große Kinofilm
• 19 Uhr: Das Kanu des Manitu,
ab 6 Jahren,
Kulturhalle Remchingen
Mittwoch, 22.10.
Musik
Pforzheim
• Oldtime Jazz Quartett,
Landgasthof Hoheneck, 18 Uhr
Baden-Baden
• SWR Big Band & Max Mutzke,
Soul viel mehr, Festspielhaus
Baden, 20 Uhr T
Donnerstag, 23.10.
Musik
Pforzheim
• Junges Podium Weltmusik #2,
Volkslied neu erleben Volkslied
grenzenlos!, Kulturhaus Osterfeld,
19.30 Uhr T
Remchingen
• Glasperlenspiel, Elektropop,
Kulturhalle Remchingen, 20 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Bilderbuchkino: Die Geschichte
vom kleinen Siebenschläfer,
Bildertheater, Anmeldung erforderlich
unter (0 72 31) 39 24 41,
Stadtbibliothek, 10–11 Uhr
Freitag, 24.10.
Musik
Pforzheim
• Schöne Mannheims, Das wird ja
immer schöner, Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Schömberg
• Rock`n`Lyrix`n`More mit der
Band MiReNa, Pop und Rock, Kurhaus
Schömberg, 20 Uhr
Theater
Pforzheim
• Loriot – Die Ente bleibt draußen!,
Kulturhaus Osterfeld, 19.30 Uhr T
• Schwanensee, Neues Tanzstück
von Guido Markowitz und Mar
Rodriguez Walverde, Premiere,
Theater Pforzheim, 19.30 Uhr T
Mühlacker
• Theatersport, Zwei Schauspiel-Mannschaften
improvisieren
um die Wette, Uhlandbau Mühlacker,
20 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• Aufgetischt – eine kulinarische
Weltreise, historische Goldschmiedekunst,
zeitgenössisches
Design und Objekte der All-tagskultur,
Eröffnung (Laufzeit bis 19.
April), Schmuckmuseum Pforzheim,
19 Uhr
Kultur und mehr 2025/26
35
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Neuhausen
• Supp’Kultur, Open-Stage,
Theaterschachtel, 20 Uhr
Samstag, 25.10.
Kleinkunst
Schömberg
• Alice Köfer, Alice auf Anfang,
Kabarett, Kaffee-Gässle Seh(e)-
Bühne, 20 Uhr
Musik
Ettlingen
• Elke Wollmann & Béatrice Kahl,
Schloss Ettlingen, 20 Uhr
Kinder
Baden-Baden
Songs of Travel, Dem Lied auf der
Spur: Eine musikalische Reise,
Festspielhaus Baden, 15 Uhr T
Art to go
Kunst zum kleinen Preis
Nur am 13. und 14. Dezember
von 14 –18 Uhr in der
Galerie Brötzinger Art e.V.
Brunnenstraße 14
Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr
Freitag/Samstag 18.30 – 22.00 Uhr
Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr
www.galerie-broetzinger-art.de
Kulturkreis Niefern-Öschelbronn 1982 e.V.
Getanzte Träume aus 1001 Nacht
Große Gala
im Ameliussaal Niefern
30 Jahre Tanzstudio
Mayyadah
18. Okt. 2025 19:30 Uhr
Karten 30,-€ - 40,-€
E-Mail: Kulturkreis_NOe@neue-dateien.de
Verschiedenes
Pforzheim
• Pforzheimer Kulturnacht,
Waisenhausplatz, 19 Uhr
Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim
1900 bis 1950, Kunstwerke
aus der städtischen Sammlung
Pforzheim, Eröffnung (Laufzeit
bis 19. Juli), Pforzheim Galerie,
17 Uhr
Sonntag, 26.10.
Musik
Niefern-Öschelbronn
• Klavierkonzert mit Leonardo
Fuhrmann, Johanneshaus
Öschelbronn, 16 Uhr
Schömberg
• Konzert, mit dem Chor Frauenzimmer,
Kurhaus Schömberg,
16 Uhr
Baden-Baden
• Brahmstage mit dem Amsterdam
Chamber Ensemble, Festspielhaus
Baden, 11 Uhr
Theater
Pforzheim
• Loriot – Die Ente bleibt draußen!,
Kulturhaus Osterfeld,
16 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Oh wie schön ist Panama,
Stück für Kinder ab 3 Jahren,
Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 11 und 15 Uhr T
Montag, 27.10.
Vorträge
Pforzheim
• Bildervortrag: Carl Schuch –
Der große Unbekannte mit Kunsthistorikerin
Claudia Baumbusch,
Reservierung unter (0 72 31)
93 31 25, PZ-Forum, Ecke Post-
/Luisenstr., 19 Uhr
Mittwoch, 29.10.
Musik
Pforzheim
• Roaring Twenties Jazzgang,
Landgasthof Hoheneck, 18 Uhr
Vorträge
Pforzheim
• Autorenforum: Wolfgang Kubicki
präsentiert sein Buch: Aufwind
im freien Fall. Eine liberale
Kampfansage, Reservierung unter
(0 72 31) 93 31 25, PZ-Forum,
Ecke Post-/Luisenstr., 19 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• Autorenlesung: Beatrix Gerstberger
liest aus ihrem Roman: Die
Hummerfrauen, Thalia Pforzheim,
19.15–21.15 Uhr T
Donnerstag, 30.10.
Verschiedenes
Pforzheim
• Iris Berben & Anke Engelke –
Komisch! Iris Berben trifft Anke
Engelke, CongressCentrum Pforzheim,
20 Uhr T
Freitag, 31.10.
Kleinkunst
Pforzheim
• Halloween Spezial, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
20 Uhr
Musik
Baden-Baden
• Cecilia Bartoli & Lang Lang,
Werke von Rossini, Schubert,
Bizet und anderen, Festspielhaus
Baden, 20 Uhr
Veranstaltungshotline: Telefon 0 72 31/ 93 33 96
(Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr)
termine@pz-news.de T heißt Tickets – zu bestellen
im Online-Eventkalender
der Pforzheimer Zeitung unter www.stadtklar.de
Penthouse Jazzband
Jazz mit Spaß
und guter Laune!
Samstag, 27.09.25 Markuskirche (Kirchenjubiläum) 17.30 Uhr
Samstag, 18.10.25 Wildpark ab 13.00 Uhr
Samstag, 25.10.25 Lange Kulturnacht Domicile ab 20.00 Uhr
Weitere Termine sind in Planung, siehe auch:
www.jazzclub55-pforzheim.de und www.penthouse-jazzband.de
Pforzheimer Zeitung – wir swingen mit!
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– November –
Samstag, 1.11.
Kleinkunst
Ettlingen
• Ettlinger Lachnacht,
Stadthalle Ettlingen, 20 Uhr T
Musik
Baden-Baden
• Die Winterreise, Franz Schubert
Winter-reise op. 89, Liederzyklus
nach Gedichten von Wilhelm Müller,
mit Thomas Hampson (Bariton)
und Wolfram Rieger (Klavier),
Festspielhaus Baden, 18 Uhr
Sonntag, 2.11.
Kleinkunst
Pforzheim
• Ingo Oschmann, Scherztherapie
– Lachen, bis einer heult!, Comedy,
Kulturhaus Osterfeld, 19 Uhr T
Musik
Ettlingen
• Ettlinger Schlosskonzerte, Trio
E.T.A. spielen Werke von Bach,
Haydn, Dvorák und anderen,
Schloss Ettlingen, 18 Uhr
Baden-Baden
• Wiener Symphoniker, Jan Lisiecki
(Klavier), Petr Popelka (Dirigent),
Werke von Mozart und Grieg, Festspielhaus
Baden, 17 Uhr
Kinder
Ettlingen
• Frederick, Figurentheater für
Kinder ab 4 Jahren, Schloss Ettlingen,
14 und 16 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• 1. Kammerkonzert,
Theater Pforzheim, 11 Uhr
Dienstag, 4.11.
Musik
Pforzheim
• Symbio, Nordic Folk, Folkclub Prisma
im 360° Gasometer, 20 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• Teatime, Leonie Jacobs liest aus
dem Roman: Das flüssige Land
von Raphaela Edelbauer, Teatime,
Stadtbibliothek, 17 Uhr
Mittwoch, 5.11.
Musik
Pforzheim
• Classic Jazz Trio Pforzheim plus
One, Landgasthof Hoheneck,
18 Uhr
• Mike Dawes, Folk, Pop, Rock,
Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Ettlingen
• Sebastian Krumbiegel, Pop,
Schloss Ettlingen, 20 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Paul*, Klassenzimmerstück von
Eva Rottmann ab 13 Jahren,
Wiederaufnahme, Theater
Pforzheim, 11 Uhr T
Vorträge
Pforzheim
• Philosophischer Vortrag: Buchvorstellung
mit Prof. Wilhelm
Schmid, Was hält die
Gesellschaft zusammen?, Reservierung
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PZ-Forum, Ecke Post-/Luisenstr.,
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36 Kultur und mehr 2025/26
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SIVIGLIA | SHAKESPEARE IN HOLLYWOOD |
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Donnerstag, 6.11.
Kinder
Pforzheim
• Bilderbuchkino: Die Geschichte
vom kleinen Siebenschläfer,
Anmeldung erforderlich unter
(0 72 31) 39 24 41, Stadtbibliothek
– Filiale Buckenberg-
Haidach, 10–11 Uhr
• Dann gehe ich jetzt, sagte die
Zeit, Kindertheaterstück nach
dem Bilderbuch von Bettina Obrecht,
ab 4 Jahren, Wiederaufnahme,
Theater Pforzheim, 11 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• KunstWerk-Führung, Kunst im
TurmQuartier, TurmQuartier,
17.30 Uhr
Freitag, 7.11.
Kleinkunst
Pforzheim
• James Blond, Goldenpussy, Premiere,
Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 20 Uhr T
• Rolf Miller, Wenn nicht wann,
dann jetzt!, Comedy, Kulturhaus
Osterfeld, 20 Uhr T
Remchingen
• Michael Krebs, Optimismus –
jetzt stark reduziert, Kabarett,
Löwensaal Nöttingen, 20 Uhr T
Gaggenau
• Schwester Cordula, Schwester
Cordula liebt Groschenromane –
der Westernroman, klag-Bühne
Gaggenau, 20 Uhr T
Musik
Pforzheim
• Matti Klein Soul Trio, Jazz im
Osterfeld, Kulturhaus Osterfeld,
19.30 Uhr T
Theater
Mühlacker
• Deutscher, Schauspiel zur
gleichnamigen ZDF neo TV-Serie,
Uhlandbau Mühlacker, 20 Uhr T
Vorträge
Pforzheim
• Regenwald-Wunderwelt im
Verborgenen, Live-Reportage mit
Dieter Schonlau und Sandra Hanke,
CongressCentrum Pforzheim,
19 Uhr
Samstag, 8.11.
Kleinkunst
Pforzheim
• James Blond, Goldenpussy,
Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 20 Uhr T
• Marie Lumpp, Mama ohne Plan,
Comedy, Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Gaggenau
• Hans Well & Wellbappn,
Comedy, klag-Bühne Gaggenau,
20 Uhr T
Musik
Ettlingen
• 16. Ettlinger Folknacht,
Stadthalle Ettlingen, 19 Uhr T
Theater
Pforzheim
• Der Opernball, Operette von
Richard Heuberger, Premiere,
Theater Pforzheim, 19.30 Uhr T
• Loriot – Die Ente bleibt
draußen!, Kulturhaus Osterfeld,
19 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Flotsam und Jetsam, Stück für
Kinder ab 4 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
15 Uhr T
• Musikalische Lesung:
Sensibelchen, für Kinder
ab 3 Jahren, Stadtbibliothek,
15–16 Uhr
Sonntag, 9.11.
Kleinkunst
Neuhausen
• Entglitten, eine Geschichte der
Hoffnung, ein Abend voller Poesie
und Akrobatik, Theaterschachtel,
17 Uhr
Niefern-Öschelbronn
• Christine Schütze,
Also mir wär‘ sie zu dünn,
Klavierkabarett-Solo,
kultur:BAHNHOF Niefern,
19 Uhr
• Eurythmieaufführung mit dem
Eurythmeum CH, Johanneshaus
Öschelbronn, 16 Uhr
Musik
Pforzheim
• Konzertant – Junge Bühne –
2. Abonnementkonzert, das Südwestdeutsche
Kammerorchester
mit der Geigerin Louisa Staples,
CongressCentrum Pforzheim,
19 Uhr T
Mühlacker
• MühlackerConcerto, Trio
Delyria, Klaviertrios von Mendelssohn,
Ben-Haim und Ravel, Uhlandbau
Mühlacker, 11 Uhr
Calw
• Von Wien nach Baden-Baden:
Die Klarinettenquintette von
Wolfgang A. Mozart und Johannes
Brahms, Aureliuskirche,
19–21 Uhr
Baden-Baden
• Sonntagsmatinee mit dem
Maat Saxophone Quartet,
Festspielhaus Baden, 11 Uhr
Theater
Pforzheim
• Loriot – Die Ente bleibt
draußen!, Kulturhaus Osterfeld,
16 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Karneval der Tiere, Stück für
Kinder ab 4 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
15 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• Kirche anders! – Bibel- & Whiskey-
Tasting, Genussvoll glauben,
mit der Ökumenische Citykirche
ein!, Rodensteiner Café Bar,
17 Uhr
• Stolpersteinführung mit Hans
Mann, zum Gedenken an die
Reichspogromnacht von 1938,
Veranstaltung der Löblichen
Singergesellschaft von 1501
Pforzheim, Platz der Synagoge,
15 Uhr
Mittwoch, 12.11.
Musik
Pforzheim
• Iris Oettinger’s Hot Five,
Landgasthof Hoheneck, 18 Uhr
Schömberg
• Kammerkonzert mit der Musikhochschule
Karlsruhe, Kurhaus
Schömberg, 18.30 Uhr
Kinder
Remchingen
• Oh, wie schön ist Panama, von
Marianne Terplan nach der Erzählung
von Janosch, Kulturhalle
Remchingen, 16 Uhr T
Donnerstag, 13.11.
Kleinkunst
Pforzheim
• Ernst & Heinrich, Nex verkomma
lassa, Comedy, Kulturhaus
Osterfeld, 20 Uhr T
Musik
Remchingen
• KNEF – Deutschlands letzte Diva
und ein Weltstar, Biographischer
Chansonabend mit Meike
Fabian und Band, Kulturhalle
Remchingen, 20 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Moby Dick, musikalisches
Abenteuer frei nach Herman Melville,
ab 8 Jahren, Wiederaufnahme,
Theater Pforzheim, 11 Uhr
Vorträge
Pforzheim
• Autorenforum: Bent Freiwald
präsentiert sein Buch: Wer denkt,
ist klar im Vorteil. Wie du dein
Gehirn im Alltag smarter nutzt,
Reservierung unter (0 72 31)
93 31 25, PZ-Forum, Ecke Post-
/Luisenstr., 19 Uhr
Freitag, 14.11.
Kleinkunst
Pforzheim
• Das letzte Autogramm – Hommage
an Johnny Cash, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
20 Uhr T
• Mundstuhl, Wir kommen,
Comedy, Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Gaggenau
• Stefan Danziger, Mittel und
Wege, Comedy, klag-Bühne Gaggenau,
20 Uhr T
Theater
Pforzheim
• LIEBE – Die Spätschicht 17 -
22 Uhr, Stück mit der Seniorentheatergruppe
Eulenspiel, Kulturhaus
Osterfeld, 19 Uhr
Vorträge
Pforzheim
• Ladies Crime Night der Mörderischen
Schwestern, mit den Autorinnen
Helga Becker, Dorothea
Böhme als Elisa Corti, Regine Bott
als Anna Täuber, Linda Graze, Sarah
Kempfle, Thalia Pforzheim,
19.15 Uhr
Verschiedenes
Pforzheim
• Männervesper, mit Matthias
Berg (Autor, Musiker, Sportler),
Kultur und mehr 2025/26
37
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Pforzheimer Stadtmission, 19.30
Uhr
Samstag, 15.11.
Kleinkunst
Pforzheim
• Tauschrausch, mit Helge Thun,
Jakob Nacken und Mirjam Woggon,
Comedy, Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Neuhausen
• Elvis, der King und ich,
Theaterschachtel, 20 Uhr
Musik
Niefern-Öschelbronn
• Konzertnachmittag mit dem
russischen Vocalensemble Anima,
Johanneshaus Öschelbronn,
16 Uhr
Remchingen
• Schockvember, Metal-Festival,
Kulturhalle Remchingen,
18 Uhr T
Gaggenau
• King Henry and his College Jazz
Band, Heimspiel, klag-Bühne
Gaggenau, 20 Uhr T
Theater
Pforzheim
• LIEBE – Die Spätschicht 17 -
22 Uhr, Stück mit der Seniorentheatergruppe
Eulenspiel, Kulturhaus
Osterfeld, 19 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Mama Muh, Stück für Kinder ab
3 Jahren, Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 15 Uhr T
Remchingen
• Heavysaurus, Heavy Metal Festival
für Kinder, Kulturhalle Remchingen,
13 Uhr
Vorträge
Baden-Baden
• Herbstfestspiele Baden-Baden,
Thomas Hengelbrock lädt ein,
Vortrag, Festspiel-Eröffnung,
Festspielhaus Baden, 17 Uhr
Verschiedenes
Pforzheim
• Zur Nacht, Kirchenführung bei
Kerzenschein, Anmeldung erforderlich
unter www.oekumenisch-citykirche-pforzheim.de,
ev. Schlosskirche
St. Michael, 19.30 Uhr
Ettlingen
• Poetry Slam, Stadthalle Ettlingen,
20 Uhr T
Sonntag, 16.11.
Kleinkunst
Pforzheim
• Der Brandner Kaspar und das
ewig Leben, Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 17 Uhr T
Musik
Pforzheim
• 2. Sinfoniekonzert, Werke von
Mozart und Bruckner mit der
Badischen Philharmonie Pforzheim,
CongressCentrum Pforzheim,
18 Uhr T
Theater
Baden-Baden
• Herbstfestspiele Baden-Baden,
Aschenputtel, Rossinis La Cenerentola,
Festspielhaus Baden,
17 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Mama Muh, Stück für Kinder ab
3 Jahren, Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 11 Uhr T
Neuenbürg
• Rumpelstilzchen, Stück nach
den Gebrüder Grimm mit dem
Figurentheater Puppenpalast,
für Kinder ab 2 Jahren, Schloss,
15 Uhr T
Montag, 17.11.
Musik
Pforzheim
• Ramon Valle, Jazz, Jazzclub Domicile
Brötzingen, 20.30 Uhr
Vorträge
Pforzheim
• Montagabend im Archiv, Bauernkriegs-Held
oder Bösewicht? Die
Flucht des Kanzleisekretärs Johann
Elias Meichsner nach Pforzheimmit
Prof. Dr. Andreas Deutsch, Veranstaltung
der Löblichen Singergesellschaft
von 1501 Pforzheim,
Stadtarchiv Pforzheim, 19 Uhr
Dienstag, 18.11.
Musik
Pforzheim
• Tom Lumen, Hungarian solo
acoustic fingerstyle guitarist,
Folkclub Prisma im 360° Gasometer,
20 Uhr T
Vorträge
Pforzheim
• Bildervortrag: Bekanntes neu
gesehen, mit Kunsthistorikerin
Claudia Baumbusch, Reservierung
unter (0 72 31) 93 31 25, PZ-Forum,
Ecke Post-/Luisenstr., 19 Uhr
Glühwein und Crime, Lesung mit
Julia Hofelich, Joachim Speidel
und Rudolf Georg, Anmeldung
erforderlich unter (0 72 31)
39 24 41, Stadtbibliothek –
Filiale Huchenfeld, 19–21 Uhr
Remchingen
• Amerikas Westküste – 3000
Kilometer Abenteuer am Pazifik,
Multivisionsschau mit Dirk Rohrbach,
Kulturhalle Remchingen,
20 Uhr T
Mittwoch, 19.11.
Musik
Pforzheim
• Klaus Bader Swing Quartett,
Landgasthof Hoheneck, 18 Uhr
Lords of the Elements, Musical
Fantasy Show, CongressCentrum
Pforzheim, 19 Uhr T
Baden-Baden
• Herbstfestspiele Baden-Baden,
Die Königin der Stimme – Ein
Abend rund um Pauline Viardot-
García, Festspielhaus Baden, 19 Uhr
Vorträge
Pforzheim
• Erlebnis-Vortrag, Japan – Das
Land der aufgehenden Sonne,
mit Roland Marske, TurmQuartier,
19.30 Uhr T
Donnerstag, 20.11.
Musik
Pforzheim
• Fola Dada – Sisters and brothers,
Kulturhaus Osterfeld, 20 Uhr T
Gaggenau
• Collectivity – The Beauty meets
the Beast, klag-Bühne Gaggenau,
20 Uhr T
Freitag, 21.11.
Kleinkunst
Pforzheim
• James Blond, Goldenpussy,
Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 20 Uhr T
Neuenbürg
• Bernd Kohlhepp: Mit dem
Faust aufs Auge frei nach Goethe,
Comedy, Schloss, 19 Uhr T
Gaggenau
• Andy Häussler, Irrtümer und
andere Wunder, Comedy,
klag-Bühne Gaggenau, 20 Uhr T
Musik
Pforzheim
• anders – So kurz davor, A Cappella
Pop, Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Baden-Baden
• Herbstfestspiele Baden-Baden,
Unsterbliche Geliebte – Meisterwerke
Beethovens, Festspielhaus
Baden, 20 Uhr
Verschiedenes
Pforzheim
• Witches of Deadly Sins, Autorenlesung
mit Ava Reed, Thalia
Pforzheim, 19.15 Uhr T
Samstag, 22.11.
Kleinkunst
Pforzheim
• James Blond, Goldenpussy,
Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 20 Uhr T
• Poetry Slam Spezial,
Stadtbibliothek, 18–22 Uhr
Neuhausen
• Chessy’s LateNight-Mitmach-
Show mit Bürgermeisterin Dr. S.
Wagner, Theaterschachtel, 20 Uhr
Musik
Pforzheim
• People for People, Benefizkonzert
für Menschen mit der Krankheit
ALS, Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Baden-Baden
• Herbstfestspiele Baden-Baden,
Singet dem Herren ein neues
Lied! - Bach und die Romantiker,
Festspielhaus Baden, 18 Uhr
Gaggenau
• Peter Götzmann´s Jazz Hop
Rhythm, klag-Bühne Gaggenau,
20 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Rumpelstilzchen, Stück für
Kinder ab 4 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
15 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• Festakt zur Verleihung des
Reuchlinpreises 2025, mit dem
Südwestdeutschen Kammerorchester
Pforzheim, Theater
Pforzheim, 11 Uhr
Neuenbürg
• Gruselevent,
Schloss, 18 Uhr
Foto: Sangduk Han | Gestaltung: L2M3.com
21. Silbertriennale
International
17.05.26
bis
17.01.27
Flasche »Bottle in Silver«
Silber, Leder
Lee Sungyeoul, 2023
der Gesellschaft
für Goldschmiedekunst
und des Deutschen
Goldschmiedehauses
Hanau
Sonntag, 09. November 2025 | 11 Uhr Matinee
Herbstkonzert
Trio Delyria
David Strongin · Violine
Uriah Tutter · Violoncello
Elisha Kravitz · Klavier
Mendelssohn Bartholdy, Ben-Haim, Ravel
Sonntag, 30. November 2025 | 17 Uhr
Adventskonzert
Karidion Brass Karlsruhe
Festliche Musik für Blechbläser-Quintett
vom Barock bis ins 21. Jahrhundert
Sonntag, 11. Januar 2026 | 11 Uhr Matinee
Neujahrskonzert
sueddeutsche kammersinfonie bietigheim
Leitung Peter Wallinger
Unterhaltsames und Anregendes in Wort und Ton
Do 26. / Fr 27. März 2026 | jeweils 9 Uhr und 10.30 Uhr
Schülerkonzerte
„Herr Buffo und der Notendieb“
Musiktheater für Kinder der Klassen 1 bis 5
Samstag, 09. Mai 2026 | 19 Uhr Konzerteinführung 18.15 Uhr
Frühjahrskonzert sueddeutsche kammersinfonie bietigheim
Kartenbestellungen
Weitere Infos unter
Leitung
Solist
Schubert
G.H. Mann
Mendelssohn
Peter Wallinger
Sebastian Manz · Klarinette
Ballettmusik aus „Rosamunde“
Klarinettenkonzert c-moll op.90
Sinfonie Nr.4 „Italienische“
Sekretariat „MühlackerConcerto“
T 07043/ 95 83 93 | susanne@boekenheide.net
www.muehlacker-klassik.de
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
38 Kultur und mehr 2025/26
Do. 16.10.25, 20:00 Uhr
NACHT DER
GITARREN
Gänsehaut pur
Do. 23.10.25, 20:00 Uhr
GLASPERLEN-
SPIEL
Elektropop-Duo
Fr. 09.01.26, 20:00 Uhr
NEUJAHRS-
KONZERT
Mit Harald Lesch
Eröffnung
im Schloss
Neuenbürg
am 16.07.
16.07. – 16.08.
Gemeinsam feiern – kreativ erleben.
Enzkreis
kultursommer.nordschwarzwald.de
kulturhalle-remchingen.de
Tickets & Infos: Tel. 07232 / 369610
So. 19.10.25, 19:00 Uhr
IRISH FOLK
FESTIVAL
Die pure Magie Irlands
Fr. 19.12.25, 19:00 Uhr
DER KLEINE
LORD
Musical
Fr. 08.05.26, 19:00 Uhr
FREE
VIVALDI
Streetdance
Vielfalt erleben.
Sonntag, 23.11.
Musik
Pforzheim
• Legendary Rock Voices mit
dem Symphonic Orchestra
CongressCentrum Pforzheim,
17 Uhr T
Neuenbürg
• Konzertabend mit der Big Band
des Musikverein Neuenbürg,
Schloss, 17 Uhr
Baden-Baden
• Martin Stadtfeld, Klavier, Werke
von Bach, Händel, Chopin und
anderen, Festspielhaus Baden,
17 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Rumpelstilzchen, Stück für
Kinder ab 4 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
15 Uhr T
Neuhausen
• Die Riesin und der Topf, Kindertheater
mit dem Figurentheater
Maren Kaun für Kinder ab 4 Jahren,
Theaterschachtel, 15 Uhr
Baden-Baden
• Herbstfestspiele Baden-Baden,
Der kleine Prinz, mit dem Nova
Orchester, für Kinder von 6 bis
10 Jahren, Festspielhaus Baden,
11 Uhr
Dienstag, 25.11.
Musik
Pforzheim
• Folkmeeting, offene Bühne für
Akustik-Liebhaber, Folkclub Prisma
im 360° Gasometer, 20 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Des Kaisers neue Kleider, Familienstück
nach Hans Christian
Andersen, ab 5 Jahren, Premiere,
Theater Pforzheim, 9 Uhr
Vorträge
Pforzheim
• vhsBilderWelten, Daumen hoch
– Nach Japan per Anhalter, Multivisionsschau
mit Bastian Maria,
CongressCentrum
Pforzheim, 19.30 Uhr
Mittwoch, 26.11.
Musik
Pforzheim
• Iris Oettinger’s Jazzband feat.
Daniel Barda aus Paris, Landgasthof
Hoheneck, 18 Uhr
Vorträge
Pforzheim
• Autorenforum: Anne Brorhilker
präsentiert ihr Buch: Cum/Ex,
Milliarden und Moral. Warum sich
der Kampf gegen
Wirtschaftskrimnalität lohnt,
Reservierung unter (0 72 31)
93 31 25, PZ-Forum,
Ecke Post-/Luisenstr., 19 Uhr
Donnerstag, 27.11.
Musik
Pforzheim
• Junges Podium Weltmusik #3,
Eine musikalische Reise durch die
Ukraine, mit Oleksii Rybak (Cimbalom),
Oksana Oposhnian(Gesampelte
Volksinstrumente) und
dem Südwestdeutschen Kammerorchester
Pforzheim, Theater
Pforzheim, 19.30 Uhr T
Vorträge
Pforzheim
• Vortragsabend mit Andrea
Ballschuh, Fernsehmoderatorin,
Pforzheimer Stadtmission,
19.30 Uhr
Verschiedenes
Pforzheim
• Adventskonzert der Christophorus-Kantorei
Altensteig,
TurmQuartier, 19 Uhr T
Freitag, 28.11.
Musik
Pforzheim
• The Irish/Celtic Folk-Rock Festival,
Kulturhaus Osterfeld, 20 Uhr
• Ettlingen Kammermusik vom
feinsten, Schloss Ettlingen,
19 Uhr T
Baden-Baden
• Mahler: Der Titan, Tonhalle-
Orchester Zürich, Festspielhaus
Baden, 20 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Die Schatzinsel, Stück für Kinder
ab 6 Jahren, Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 18 Uhr T
Märkte + Messen
Pforzheim
• Großer Bücherflohmarkt,
Stadtbibliothek, 11–19 Uhr
Verschiedenes
Gaggenau
• Poetry Slam, klag-Bühne
Gaggenau, 20 Uhr T
Samstag, 29.11.
Kleinkunst
Pforzheim
• Der Fußmord und andere
Liebesdramen, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
20 Uhr T
Niefern-Öschelbronn
• Eurythmieaufführung mit dem
Eurythmeum Stuttgart, Johanneshaus
Öschelbronn, 16 Uhr
Musik
Pforzheim
• AdventsOrgel, Konzerte mit
Organisten aus der Region, ev.
Schlosskirche St. Michael, 12 Uhr
Novemberliebschaft, Chanson,
Kulturhaus Osterfeld, 20 Uhr T
Schömberg
• Adventskonzert der Schömberger
Stubenmusik, Kurhaus
Schömberg, 19.30 Uhr
Ettlingen
• Götz Alsmann, Stadthalle Ettlingen,
20 Uhr T
Baden-Baden
• Mahler: Auferstehungssinfonie,
Tonhalle-Orchester Zürich,
Festspielhaus Baden, 18 Uhr
Gaggenau
2cool Movie Night – the Oscar
goes to... , Heimspiel, klag-Bühne
Gaggenau, 20 Uhr T
Theater
Pforzheim
• Der Vorname, nach dem Theaterstück
und dem gleichnamigen
Film von Sönke Wortmann,
Kulturhaus Osterfeld, 19 Uhr T
• Monsieur Pierre geht online,
Komödie von Folke Braband,
Premiere, Theater Pforzheim,
20 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Tabaluga und Lilli, Stück für
Kinder ab 5 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
11 Uhr T
Märkte + Messen
Pforzheim
• Großer Bücherflohmarkt,
Stadtbibliothek, 10–17 Uhr
Verschiedenes
Pforzheim
• A Christmas Carol – Eine Weihnachtsgeschichte,
Musical von
Alan Menken mit Songtexten von
Lynn Ahrens, Wiederaufnahme,
Theater Pforzheim, 19.30 Uhr T
Sonntag, 30.11.
Kleinkunst
Neuhausen
• Männer von Welt, Kabarett mit
René Sydow und Christian Miedreich,
Theaterschachtel, 17 Uhr
Schömberg
• Bernd Kohlhepp alias Herr
Hämmerle, Der Tannenbaum
brennt, Kabarett, Kaffee-Gässle
Seh(e)-Bühne, 16 Uhr
Musik
Pforzheim
• Advent Anders, Matthias
Hautsch (Gitarre) und Ira Diehr
(Gesang), ev, Schlosskirche
St. Michael, 16 Uhr
Mühlacker
• MühlackerConcerto, Karidion
Brass, Werke für Blechbläser vom
Barock bis ins 21. Jahrhundert,
Uhlandbau Mühlacker, 17 Uhr
Baden-Baden
• Daniil Trifonov & Matthias Goerne,
Schwanengesang, Festspielhaus
Baden, 11 Uhr
Theater
Pforzheim
• Der Vorname, nach dem Theaterstück
und dem gleichnamigen
Film von Sönke Wortmann, Kulturhaus
Osterfeld, 16 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Sitzkissenkonzert – Wie
klingt‘s im Wichtelwald, für Kinder
ab 3 Jahren, Kulturhaus Osterfeld,
11 Uhr T
Veranstaltungshotline: Telefon 0 72 31/ 93 33 96
(Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr)
termine@pz-news.de T heißt Tickets – zu bestellen
im Online-Eventkalender
der Pforzheimer Zeitung unter www.stadtklar.de
Kultur und mehr 2025/26
39
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Veranstaltungen
– Dezember –
Montag, 1.12.
Vorträge
Pforzheim
• Montagabend im Archiv, Aufgetischt
– Archivführung durch die
Pforzheimer Esskultur mit Andrea
Binz-Rudek und Dr. Klara Deecke,
Veranstaltung der Löblichen Singergesellschaft
von 1501 Pforzheim,
Stadtarchiv Pforzheim,
19 Uhr
Dienstag, 2.12.
Musik
Pforzheim
• Schömberger Stubenmusik,
Folkclub Prisma im 360° Gasometer,
20 Uhr T
Vorträge
Pforzheim
• Autorenforum: Irina Scherbakowa
präsentiert ihr Buch: Der
Schlüssel würde noch passen.
Moskauer Erinnerungen, Reservierung
unter (0 72 31) 93 31 25,
PZ-Forum, Ecke Post-/Luisenstr.,
19 Uhr
Mittwoch, 3.12.
Musik
Pforzheim
• Duo Graceland, Simon & Garfunkel
Tribute meets Classic, Turm-
Quartier, 19.30 Uhr
• Iris Oettinger’s Swing Dance
Band, Landgasthof Hoheneck,
18 Uhr
Baden-Baden
• Gregorian, Popmusik mit gregorianischem
Gesang, Festspielhaus
Baden, 20 Uhr
Donnerstag, 4.12.
Kleinkunst
Pforzheim
• Elvis trifft Elvis Vol. 2 – Love
Letters from Bempflingen, Comedy,
Kulturhaus Osterfeld, 20
Uhr T
Freitag, 5.12.
Kleinkunst
Pforzheim
• Chessy‘s Latenight, Gast: Jörg
Augenstein, Kulturhaus Osterfeld,
19.30 Uhr T
• Der Brandner Kaspar und das
ewig Leben, Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 20 Uhr T
• Mathias Richling, Kabarett,
Kulturhaus Osterfeld, 20 Uhr T
Gaggenau
• Helge Thun, Zickzack zum Zenit,
Comedy, klag-Bühne Gaggenau,
20 Uhr T
Musik
Pforzheim
• AdventsOrgel, Konzerte mit
Organisten aus der Region, ev.
Schlosskirche St. Michael, 12 Uhr
Samstag, 6.12.
Musik
Pforzheim
• Marie Diot, Unwahrscheinliche
Hits, Liedermacherin, Kulturhaus
Osterfeld, 19.30 Uhr T
Ettlingen
Björn Bergmann & Isobel Afonte,
Schloss Ettlingen, 20 Uhr T
Baden-Baden
• Max Raabe & Palast Orchester,
Hummel streicheln, Chanson,
Festspielhaus Baden, 19 Uhr
Gaggenau
• Miri in the green, klag-Bühne
Gaggenau, 20 Uhr T
Theater
Mühlacker
• Once, Musical nach dem gleichnamigen
Film, Uhlandbau Mühlacker,
20 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Die wundersame Nacht, Stück
für Kinder ab 4 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
15 Uhr T
Sonntag, 7.12.
Kleinkunst
Pforzheim
• Urban Priol, Tilt!, Kabarett,
Congress-Centrum Pforzheim,
19 Uhr T
Musik
Pforzheim
• Advent Anders, Quiet Lane,
Folk, ev. Schlosskirche St. Michael,
16 Uhr
• Christmas Carols, Pforzheimer
Stadtmission, 11.30 und 15 und
19.30 Uhr
• Stadtteilkonzert Pforzheim-
Würm mit dem Südwestdeutschen
Kammerorchester Pforzheim,
ev. Kirche Würm, 18 Uhr
Niefern-Öschelbronn
• Konzertnachmittag, Franz Schubert
– Forellenquintett, Johanneshaus
Öschelbronn, 16 Uhr
Theater
Remchingen
• Zamma – Märchenhaftes Glück,
Löwensaal Nöttingen, 20 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Die wundersame Nacht, Stück
für Kinder ab 4 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
15 Uhr T
Neuhausen
• Können wir wunschlos glücklich
sein?, mit dem Theater Berenike
Felger für Kinder ab 3 Jahren,
Theaterschachtel, 15 Uhr
Baden-Baden
• Sitzkissenkonzert, mit Pianist
Lukas Sternath, für Kinder
ab 3 Jahren, Festspielhaus Baden,
11 Uhr
Montag, 8.12.
Musik
Pforzheim
• Piano Podium mit Marie Luise
Bodendorff, Jazzclub Domicile
Brötzingen, 20.30 Uhr
Dienstag, 9.12.
Vorträge
Pforzheim
• vhsBilderWelten, Deutschlands
wilde Wölfe, Multivisionsschau
mit Axel Gomille, CongressCentrum
Pforzheim, 19.30 Uhr
Mittwoch, 10.12.
Kleinkunst
Pforzheim
• Nikita Miller, Es war einmal im
Nirgendwo, Comedy, CongressCentrum
Pforzheim, 20 Uhr T
Musik
Schömberg
• Kammerkonzert mit der Musikhochschule
Karlsruhe, Kurhaus
Schömberg, 18.30 Uhr
Vorträge
Pforzheim
• Bildervortrag: Liebermann und
die Impressionisten mit Kunsthistorikerin
Claudia Baumbusch,
Reservierung unter (0 72 31)
93 31 25, PZ-Forum, Ecke
Post-/Luisenstr., 19 Uhr
Donnerstag, 11.12.
Musik
Gaggenau
• Collectivity – Malen nach Klängen,
klag-Bühne Gaggenau,
20 Uhr T
Freitag, 12.12.
Kleinkunst
Pforzheim
• Das Gespenst von Canterville,
Figurentheater Mottenkäfig Brötzingen,
20 Uhr T
• Django Asül, Rückspiegel 2025,
Kabarett, Kulturhaus Osterfeld,
20 Uhr T
Ettlingen
• Andreas Müller & Klaus Birk,
Comedy, Stadthalle Ettlingen,
20 Uhr T
Gaggenau
• Tan Caglar, Der Teufel trägt Rollstuhl,
Comedy, klag-Bühne Gaggenau,
20 Uhr T
Musik
Pforzheim
• Churching Violin mit Noah Leonne,
Crossover-Geige und Lichtkunst,
ev. St. Michael, 20 Uhr
Theater
Baden-Baden
• Winterfestspiele, Die Schneekönigin,
Nationalballett der Ukraine,
Premiere, Festspielhaus Baden,
20 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Buchvorstellung: Als ich noch
klein war, Lesung, Stadtbibliothek,
16–18 Uhr
Mühlacker
• Kinderweihnachtstheater – Die
Bremer Stadtmusikanten, für Kinder
ab 5 Jahren, Uhlandbau Mühlacker,
9.30 und 15 Uhr T
Samstag, 13.12.
Kleinkunst
Pforzheim
• Das Gespenst von Canterville,
Marionettenbühne Mottenkäfig
e.V., Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 20 Uhr T
• Schwester Cordula liebt Groschenromane,
Der Westernroman
- Liebe, Lasso, Leidenschaft, Comedy,
Kulturhaus Osterfeld,
19.30 Uhr T
• Weihnachtswunder, Interaktive
Schmuck+ 2026
Schmuck | Objekte
Messe | Ausstellung
Internationale Zeitgenössische Schmuckausstellung
4.+ 5. Juli 2026 im Alten Schlachthof Pforzheim
Eine besondere Ausstellung mit anspruchsvollem,
zeitgenössischem Schmuck und Objekten
der Alltagskultur, sowie ausgewählter Musik
in einem angesagten Ambiente.
Veranstalterinnen:
Sektion Schmuck im Pforzheimer Kulturrat e.V.
Gewerbekultur Alter Schlachthof e.G. und die
Musikerinitiative Pforzheim und Enzkreis MIPF e.V.
Das Orgateam v.r: Stefanie
Prießnitz, Kerstin Mayer,
Regina Rieber u. Sabine Hauss.
Foto: Winfried Reinhardt
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
40 Kultur und mehr 2025/26
Königliches Kurtheater Bad Wildbad
www.kurtheater.com
Königliches Kurtheater | Kernerstraße 44 | 75323 Bad Wildbad
Karten über Bad Wildbad Touristik | Tel. 07081 10280 oder
www.reservix.de | Infos unter www.kurtheater.com
Daniel Vieser, Architekturfotografie, Karlsruhe
WIR SIND DIE NEUEN!!!
31.10. 20 Uhr Halloween Spezial
16.11. 17 Uhr Der Brandner Kaspar
28.11. 18 Uhr Die SchRatzinsel (ab 6)
05.12. 20 Uhr Der Brandner Kaspar
19.12. 20 Uhr Cervantes
21.12. 17 Uhr BesinnlichRe WeihRnachRten
W– Last Minute
28.12. 17 Uhr Der Brandner Kaspar
16.01. 20 Uhr Die Ritter der Kokosnuss
W– frei nachR Monty PythRon
Theater Fiesemadände im Mottenkäfig
KirchRenstraße 3 · 75172 PforzhReim
Telefon (07231) 46 32 34
Reise durch die Weihnachtszeit,
Stadtbibliothek, 15–16 Uhr
Musik
Pforzheim
• AdventsOrgel, Konzerte mit
Organisten aus der Region, ev.
Schlosskirche St. Michael, 12 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Frau Holle, Stück für Kinder ab
4 Jahren, Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 15 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• Art to go – Kunst zum kleinen
Preis, Künstler_innen aus Pforzheim
und der Region präsentieren
ihre Arbeiten, Galerie Brötzinger
Art e.V., 14–18 Uhr
• Weihnachtskonzert mit ANGEL
COMPANY – Gospelchor & Band,
TurmQuartier, 19.30 Uhr T
Sonntag, 14.12.
Musik
Pforzheim
• Advent Anders, Gospelchor
Spirited voices, ev. Schlosskirche
St. Michael, 16 Uhr
• Its Christmas mit Sandie Wollasch,
Andrea Ritter und Daniel
Koschitzki, Kulturhaus Osterfeld,
18 Uhr T
Kinder
Pforzheim
• Frau Holle, Stück für Kinder ab
4 Jahren, Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 15 Uhr T
Verschiedenes
Pforzheim
• Art to go – Kunst zum kleinen
Preis, Künstler_innen aus Pforzheim
und der Region präsentieren
ihre Arbeiten, Galerie Brötzinger
Art e.V., 14–18 Uhr
Mittwoch, 17.12.
Theater
Remchingen
• Danceperados of Ireland – Spirit
of Irish Christmas, Kulturhalle
Remchingen, 20 Uhr T
Donnerstag, 18.12.
Kleinkunst
Pforzheim
• Winter Träume Varieté – Varieté
zwischen den Jahren, Premiere,
Kulturhaus Osterfeld, 20 Uhr T
Theater
Remchingen
• Der kleine Lord, Musical von
Günter Edin und Gabriele Misch,
Kulturhalle Remchingen,
20 Uhr T
Freitag, 19.12.
Kleinkunst
Pforzheim
• Cervantes, Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 20 Uhr T
Gaggenau
• Hans Gerzlich, Ihr Sünderlein
kommet!, Kabarett, klag-Bühne-
Gaggenau, 20 Uhr T
Musik
Pforzheim
• Sefora Nelson, Singer-Songwriterin,
Pforzheimer Stadtmission,
19.30 Uhr
Neuhausen
• Novemberliebschaft, ein Fest
der Liebe, Chanson, Theaterschachtel,
20 Uhr
Theater
Pforzheim
• Last Christmas Miracle,
CongressCentrum Pforzheim,
20 Uhr T
Remchingen
• Der kleine Lord, Musical von
Günter Edin und Gabriele Misch,
Kulturhalle Remchingen, 19
Uhr T
Baden-Baden
• Winterfestspiele, Mozart: Don
Giovanni, Oper, Premiere, Festspielhaus
Baden, 18 Uhr
Samstag, 20.12.
Musik
Pforzheim
• AdventsOrgel, Konzerte mit
Organisten aus der Region, ev.
Schlosskirche St. Michael, 12 Uhr
• Dirigentenschmiede 2.0 mit
dem Südwestdeutschen
Kammerorchester Pforzheim,
Dirigierstudierende der
Hochschule für Musik Franz Liszt
Weimar, Leitung, Stadtmuseum,
18 Uhr
• Masou & Leise, Zwischen den
Zeilen, mit Luzi von Saltatio Mortis
(Dudelsack), ev. Schlosskirche
St. Michael, 19 Uhr
Ettlingen
• Morpheus, Schloss Ettlingen,
20 Uhr T
Baden-Baden
• Winterfestspiele, Weihnachtsoratorium,
Johann Sebastian
Bach, Festspielhaus Baden,
18 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Mama Muh im Schnee, Stück
für Kinder ab 3 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
15 Uhr T
Sonntag, 21.12.
Kleinkunst
Pforzheim
• Besinnliche Weihnachten – Last
Minute, Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 17 Uhr T
Musik
Pforzheim
• Advent Anders, Adventssingen
mit Chören aus Pforzheim und
der Region, unter Leitung von
Salome Tendies, begleitet von
Posaunenbläsern unter Leitung
von Axel Pfrommer, ev. Schlosskirche
St. Michael, 16 Uhr
Niefern-Öschelbronn
• Kerzenscheinkonzert, Weihnachtsspecial
des Solina Cello-
Ensembles, kultur:BAHNHOF
Niefern, 19 Uhr
Ettlingen
• Ettlinger Schlosskonzerte,
Franziska Hölscher und Marianna
Shirinyan spielen Werke von
Schubert, Ravel Boulanger und
anderen, Schloss Ettlingen,
18 Uhr
Theater
Pforzheim
• Loriot – Die Ente bleibt
draußen!, Kulturhaus Osterfeld,
16 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Mama Muh im Schnee, Stück
für Kinder ab 3 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
11 Uhr T
Dienstag, 23.12.
Verschiedenes
Pforzheim
• Benefizkonzert,
Zugunsten der Aktion
„Menschen in Not“,
Theater Pforzheim, 19.30 Uhr
Neuhausen
• Weihnachtlich heiter, Weihnachtliche
Lesung mit Gitarrenmusik
von Helmut Rauscher und
Till Veeh, Theaterschachtel,
19 Uhr
Mittwoch, 24.12.
Musik
Pforzheim
• Pop-Gottesdienst
mit Thorsten Kiefer (Gitarre),
Simon Krust
(Piano) und Susanne Krust
(Gesang), ev. Schlosskirche
St. Michael, 17 Uhr
Freitag, 26.12.
Kleinkunst
Pforzheim
• Szenen mit Marionetten,
Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 17 Uhr T
Samstag, 27.12.
Kinder
Pforzheim
• Fritz Rasselkopf, Stück für
Kinder ab 4 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
15 Uhr T
Verschiedenes
Baden-Baden
• Drei Haselnüsse
für Aschenbrödel, Der Originalfilm
mit Live Orchester, Festspielhaus
Baden, 19.30 Uhr
Sonntag, 28.12.
Kleinkunst
Pforzheim
• Der Brandner Kaspar und das
ewig Leben, Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 17 Uhr
Musik T
Baden-Baden
• Harlem Gospel Singers,
Festspielhaus Baden, 19 Uhr
Kinder
Pforzheim
• Die kleine Hexe, Stück für
Kinder ab 4 Jahren,
Figurentheater Mottenkäfig
Brötzingen, 11 Uhr T
Montag, 29.12.
Kinder
Pforzheim
• Die kleine Hexe, Stück für Kinder
ab 4 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
11 und 15 Uhr T
Kultur und mehr 2025/26
41
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Dienstag, 30.12.
Kinder
Pforzheim
• Tabaluga und Lilli, Stück für
Kinder ab 5 Jahren, Figurentheater
Mottenkäfig Brötzingen,
11 und 15 Uhr T
Mittwoch, 31.12.
Musik
Neuenbürg
• Silvester Konzert, Werke von
Mozart, Rossini und Soler mit
dem Duo Klangraum, ev. Stadtkirche,
22 Uhr
Veranstaltungshotline:
Telefon 0 72 31/ 93 33 96
(Montag bis Freitag
von 8 bis 16 Uhr)
termine@pz-news.de
T heißt Tickets – zu
bestellen im
Online-Eventkalender
der Pforzheimer Zeitung
unter www.stadtklar.de
Ausstellungen
Pforzheim
Amazonien, Faszination
Regenwald, 360°-Panorama von
Yadegar Asisi (bis Ende 2026),
360° Gasometer
Anna Eickhoff – LebeWesen,
Bilder und Stickerei (bis 2. 11.),
Galerie Brötzinger Art e.V.
Aufgetischt – eine kulinarische
Weltreise, (bis 19. 4.),
Schmuckmuseum Pforzheim
Boxing Culture, Die Ausstellung
widmet sich Fragen von Kultur,
Identität und gesellschaftlicher
Sichtbarkeit. (bis 5. 10.),
Kunstverein Pforzheim
Bronislava von Podewils – Milch
in Scherben, Bilder und Skulpture
(bis 28. 9.), Galerie Brötzinger Art
e.V.
Franziska Schemel, Raumbilder
(bis 11. 1.), Hohenwart Forum
Ulrich Siebt, Zeichnung
(bis 9. 11.), Hohenwart Forum
Wilde Stille, Heike Renz und
Christine Herr, Malerei (bis 26.
10.), Künstlergilde Buslat
Zwischen Zeiten. Kunst aus
Pforzheim 1900 bis 1950,
Kunstwerke aus der städtischen
Sammlung Pforzheim (bis 19. 7.),
Pforzheim Galerie
„Fujifilm Moment Street Photo
Awards“, Fotografie aus
Pforzheims Partnerstadt
Tschenstochau (bis 30. 11.),
Galerie Brötzinger Art e.V.
Neuenbürg
Melanie Wiora, FLUX – Zwischen
Wasser und Stein, Fotografie und
Video (bis 23. 11.), Schloss
Kultur pur.
Mit der PZ-AboCard!
Tolle Erlebnisse und exklusive Vorteile
www.pz-news.de/abocard
Niefern-Öschelbronn
Heiderose Buck-Panetta –
Impressionen in Farbe und
Struktur, Acrylbilder, (bis
16.11.), Kirnbachmuseum Niefern
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
42 Kultur und mehr 2025/26
Gasometer Pforzheim
Zwischen Staunen und Verantwortung
Höchst eindrucksvoll ist der Blick von der oberen Plattform in den tropischen Regenwald von Yadegar Asisi.
FOTO: ASISI GMBHI
Im Gasometer Pforzheim wird
die beeindruckende Welt des
tropischen Regenwaldes erlebbar.
Mit „Amazonien – Faszination
tropischer Regenwald“
zeigt der Gasometer
das 360°-Panorama des Berliner
Künstlers Yadegar Asisi.
Seit Eröffnung Anfang Dezember
2024 haben bereits weit
über 100 000 Besucher das
Kunstwerk bestaunen und in
die vielfältige Welt des Amazonasbeckens
eintauchen können.
Das Panorama verbindet
Natur, Kunst und Kultur und
schafft ein Bewusstsein für
den Schutz dieses einzigartigen
Ökosystems.
Lesenswerte Informationen über den Regenwald.
Das „Amazonien“-Panorama bleibt ein
Besuchermagnet: Weit über 100 000
Besucher erleben bereits die Faszination
Regenwald im Gasometer Pforzheim.
FOTO: ASISI GMBH
Neben der Ausstellung engagiert
sich der Gasometer aktiv
für den Umweltschutz. Verschiedene
Aktionen und Veranstaltungen
sollen das Bewusstsein
für die Bedeutung
der Regenwälder stärken. So
findet ein Austausch mit Diplombiologe
Rainer Putz vom
Regenwald-Institut Freiburg
statt, der seit über 30 Jahren
regelmäßig im Amazonas unterwegs
ist. In einem Interview
mit der Gasometer-Betriebsleiterin
Angelika Taudien berichtet
er von den dramatischen
Veränderungen in Amazonien:
Seit 20 Jahren erlebt das Gebiet
immer wieder Jahrhundertereignisse
wie Dürren und
Sintfluten. Im vergangenen
Oktober endete eine zweijährige
Dürre, die die Wasserwege
stark einschränkte und die Versorgung
der Menschen sowie
die Tierwelt bedrohte.
Tausende Fische und Delphine
starben qualvoll, die Nahrungsketten
sind massiv gestört.
Die Wälder reagieren auf
diese Extremereignisse unvorhersehbar,
und die Folgen sind
unklar. Nach den Dürreperioden
regnete es zwar wieder,
doch die Überschwemmungen
erreichten Rekordpegel,
etwa den Rio Madeira, der von
25 Zentimeter auf über
25 Meter anschwoll. Der Zyklus
der Extremereignisse setzt
sich fort.
„Wir können bei den klimabedingten
Gefahren kaum noch
eingreifen“, so Putz. „Doch bei
den menschgemachten Bedrohungen
wie Raubbau, Bränden
und Rodungen für Sojafelder
haben wir die Chance, aktiv zu
werden.“ Er rät, den eigenen
Fleischkonsum zu hinterfragen,
da viel Soja für die Tierhaltung
aus Amazonien
stammt. Zudem empfiehlt er
Kleines Wunder der
Natur.
FOTO: DIETER SCHONLAU
den Kauf nachhaltiger Produkte
wie Regenwaldöle, Seifen
oder Lebensmittel, die die traditionellen
Waldbewohner unterstützen
und die Wälder
schützen.
Die Ausstellung im Gasometer
trägt dazu bei, das Bewusstsein
für die Bedeutung der Regenwälder
zu schärfen. „Sie ist
fantastisch gemacht, sorgt für
Staunen und Ergriffenheit und
vermittelt viel Wissen über
dieses mystische Ökosystem“,
lobt Putz.
Am 7. November um 19 Uhr
findet im Congress
Centrum Pforzheim die
Live-Reportage
„Regenwald-
Wunderwelt im Verborgenen“
statt. Dieter
Schonlau, National
Geographic-Fotograf,
und seine Frau Sandra
Hanke berichten von ihren
monatelangen Expeditionen
in die Regenwälder am
Äquator. Sie schlafen in Hängematten,
trotzen Moskitostichen
und kämpfen sich mit
schwerer Kameraausrüstung
durch das Dickicht. Ihre Bilder
zeigen leuchtende Pilze, winkende
Frösche, Rüsselkäfer im
blauen Haarkleid, boxende
Gottesanbeterinnen, Orang-
Utans im Kronendach und farbenprächtige
Hornvögel. Bei
ihren Berichten über
Begegnungen mit Naturvölkern
und seltenen Tieren fühlt
man sich mitten im Geschehen,
man ist verzaubert und
verblüfft. Eine einmalige Gelegenheit,
die Wunderwelt des
Regenwaldes hautnah zu erleben
und mehr über die Arbeit
der Naturfotografen zu erfahren.
Gasometer Pforzheim
Hohwiesenweg 6, 75175 Pforzheim,
Telefon (0 72 31)/ 7 76 09 97,
www.gasometer-pforzheim.de
Kultur und mehr 2025/26
43
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Einfühlsam und zerbrechlich,
ruhelos und melancholisch, so
erscheinen die Werke des aus
Neapel stammenden Künstlers
Rosario de Simone, die bereits
beim ersten flüchtigen
Blick für ambivalente Empfindungen
sorgen. Unter dem
Ausstellungstitel „Eterno Elisio“
(„Ewiges Elysium“) zeigt
das Klostermuseum Hirsau
noch bis 31. Oktober die faszinierenden
Werke des Malers.
Es sind Bruchstücke von Erinnerungen
und archaische
Landschaften, die sich in den
Schleiern und Dunstschichten
von Farbe verbergen. Im malerischen
Prozess schälen sich die
Motive und Figuren aus der
Tiefe der zunächst fast abstrakten
Komposition heraus,
der Künstler arbeitet sie jedoch
nie detailreich aus, er deutet
nur an. Schon nach kurzer Zeit
Klostermuseum Hirsau
Vom Schatten ins Licht
Das 1,90 mal 1,40 Meter große Gemälde „Uliveto“.
Theater im
Schloss Neuenbürg
FOTO: DE SIMONE
geben sich die fragmentarischen
und schattenhaften Gestalten
zu erkennen und die in
den Farblasuren verborgenen
Körper beginnen ihre Geschichte
zu erzählen. Gerade
die Befreiung des scheinbar
sicheren Erkennens lässt den
Blick dabei tiefer wandern. Diese
gemalten „Verästelungen“
veranlassen den Betrachter
schließlich, die Wesen und die
Hintergründe ihres Daseins zu
ergründen. Sind sie aus irdischen
Zusammenhängen Entlassene,
Übriggebliebene, gar
Heilige, Wallfahrtsgestalten
oder der Anbetung Entkommene?
Überzeitlich und verklärt
sind sie befähigt, eine
Brücke zu bilden zwischen der
alltäglichen Heiligkeit und der
Heiligkeit des Alltags.
Während sich die Bilder zwischen
Abstraktion und Gegenständlichkeit
bewegen, greifen
die großformatigen Ölgemälde
Themen aus der christlichen
Glaubenslehre und der Mythologie
auf, geprägt durch Einflüsse
der alten Meister der italienischen
Renaissance und des
Barocks. Gleichzeitig findet der
Betrachter weltliche Motive,
die eng mit dem Schicksal
menschlichen Lebens verbunden
sind. Die scheinbar gesichtslosen
Wesen in seinen
Gemälden zeigen sich verletzlich
und zerbrechlich und symbolisieren
menschliche Abgründe,
das Hadern mit Gott
und dem eigenen Schicksal, einen
Zustand zwischen Hoffen
und Bangen. Die Figuren stehen
daher nicht nur für sich
selbst, sondern dienen als
Hochbild des Menschen und
seiner Menschlichkeit.
In „Eterno Elisio“ lotet Rosario
de Simone malerisch die changierenden
Grenzen Überirdischem
und Menschlichem aus
– ein ständiges Hinterfragen
des für ihn existenziellen Glaubens
an die Malerei, das sich
unmittelbar auf die Wahrnehmung
des Betrachtenden
überträgt.
Klostermuseum Hirsau
Calwer Straße 6, 75365 Calw-Hirsau, Telefon (0 70 51) 590 15,
www.calw.de/attraktionen/klostermuseum-calw-hirsau
Voller Vielfalt
Schömberg
Abwechslung
garantiert
Die Schömberger Stubenmusik spielt zum Advent.
Mitten im Herzen der
Glücksgemeinde Schömberg
pulsiert das kulturelle Leben
– und das besonders im stilvollen
Kurhaus. Regelmäßige
Tanzveranstaltungen mit Alleinunterhalter
Michael Kastel
lassen das Parkett beben,
während musikalische
Sternstunden – wie die
Kammerkonzerte der Hochschule
für Musik Karlsruhe –
den Saal in eine Bühne voller
Klangfarben verwandeln.
Humor und scharfsinnige
Pointen finden ihren Platz
bei Kabarett- und Comedy
Abenden. Ein besonderes
kulturelles Kleinod ist die
Kaffee-Gässle-Sehe-Bühne.
In diesem einzigartigen Ambiente
erleben Gäste hautnah
Kleinkünstler und wortgewandte
Kabarettisten.
Freitag, 12. bis
Samstag, 14. September
Street Food Fiesta (internationale
Spezialitäten)
Jeweils Sonntag, 21. September,
5. Oktober, 2. November,
14. Dezember und
28. Dezember.
Tanz für Jedermann
ARCHIVFOTO: FUX
Jeweils Mittwoch,
8. Oktober, 12. November
und 10. Dezember
Kammerkonzert mit der
Musikhochschule Karlsruhe
(Kurhaus Schömberg)
Freitag, 24. Oktober.
„Rock`n`Lyrix`n`More“
mit der Band „MiReNa“
(Kurhaus Schömberg)
Sonntag, 26. Oktober
Konzert Chor
„Frauenzimmer“
(Kurhaus Schömberg)
Samstag, 29. November
Adventskonzert der
Schömberger Stubenmusik
(Kurhaus Schömberg)
Samstag, 21. März 2026
10. Comedy Night
mit dem Lions Club
(Glückszentrale)
Touristik und
Kur Schömberg
Lindenstraße 7,
75328 Schömberg,
Telefon (0 708 4) 14 444,
touristik@schoemberg.de
Weitere Infos
und Tickets unter
theater-im-schloss.de
Der Verein Theater im
Schloss Neuenbürg fördert
kulturelle Vielfalt in der Stadt
Neuenbürg und im Schloss.
Der Verein organisiert kulturelle
Projekte in den Bereichen
Theater, Musik, Kunst
und Performance und verbindet
dabei moderne Kulturangebote
mit der Geschichte
und dem Charakter
der Region. Das Programm
2025/26 verspricht vielfältige
Erlebnisse.
Am 11. Oktober um 19 Uhr
und am 12. Oktober um
17 Uhr zeigt der Verein
„Der große Gatsby – Ein
Zirkus der großen Träume“
im Zirkus Maccaroni in Karlsruhe.
Am 25. Oktober folgt
mit „Break – Entspannung
für alle Sinne“ ein meditativer
Konzertabend, bei dem
das Publikum auf dem
Fußboden liegt.
Das Konzert wird gestaltet
mit Texten von Rainer Maria
Rilke, Theodor Fontane
und Franz Kafka, begleitet
von Musik des Maruti
Quintetts.
Außerdem erwartet das
junge Publikum am
19. April um 16 Uhr das
Familienmusical
„Ritter Rost im Zirkus“ in
der Musikschule.
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IM REUCHLINHAUS
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
44 Kultur und mehr 2025/26
Festspielhaus Baden-Baden
Für Herbstprinzen und Schneeköniginnen
Das Nationalballett der Ukraine bringt „Die Schneekönigin“ mit nach Baden-Baden.
FOTO: KSENIA
Im Tanzfestival „The World of
John Neumeier“ von 2. bis
10. Oktober wird der Meisterchoreograf
wieder zum Kurator:
Er zeigt eigene Arbeiten
und lädt internationale Kompagnien
ein. Sein legendäres
„Nijinsky“-Ballet und die Choreografie
„Epilog“, mit dem
Neumeier sich vom Hamburg
Ballett verabschiedete, stehen
auf dem Programm.
Die Herbstfestspiele (15. bis
23. November) finden traditionell
mit den Balthasar-Neumann-Ensembles
statt. Thomas
Hengelbrock präsentiert
am 16. November Rossinis
witzig-romantische „Aschenputtel“-Oper
in einem inszenierten
Konzert. Auf einen
Abend rund um die legendäre
Sängerin und Komponistin
Pauline Viardot (19. November)
folgen Beethovens Violinkonzert
und die Sinfonie Nr. 7
(21. November) sowie Chorkonzerte
von Bach (22. November).
Das Wochenende darauf ist
Gustav Mahler mit dessen erster
und zweiter Sinfonie
(28. und 29. November) gewidmet.
Paavo Järvi dirigiert
das Tonhalle-Orchester Zürich,
Gautier Capuçon kommt als
Solist für Dvorák Cellokonzert
dazu. Zwischen den Festspielerperioden
lockt das Klaviergenie
Daniil Trifonov mit
Alexander Riabko (Nijinsky), Karen Azatyan (Faun) und Helene Bouchet
(Romola) tanzen im Ballett „Nijinsky“.
FOTO: KIRAN WEST.
Wenn es draußen dunkler wird, bietet das
Festspielhaus Baden-Baden viele schöne
Fluchten – und nicht zuletzt auch
Geschenkideen für das Weihnachtsfest.
dem Barion Matthias Goerne
zum „Schwanengesang“, einenm
Zyklus später gibt es
Lieder von Franz Schubert.
Die Winterfestspiele (12. bis
21. Dezember) beginnen mit
dem Nationalballett der Ukraine,
das „Die Schneekönigin“
tanzt (12. bis 14. Dezember).
Opernfreunde erwartet Mozarts
„Don Giovanni“, dirigiert
und inszeniert von Iván Fischer
mit André Schuen in der Titelrolle
(19. und 21. Dezember).
Fischer und sein Budapest Festival
Orchestra musizieren am
20. Dezember Bachs „Weihnachtsoratorium“.
Danach findet der eine oder
die andere womöglich Festspielhaustickets
unterm Weihnachtsbaum
und freit sich auf
das Silvesterkonzert am
31. Dezember: Star-Tenor Piotr
Beczala und Aigul Akhmetshina,
die momentan gefragteste
„Carmen“, laden zum
„Spanischen Abend“.
Mit Lieblingssängern geht es
weiter, wenn der Tenor Jonas
Kaufmann und der Bariton Luca
Salsi das neue Jahr mit
Opernarien und -duetten begrüßen
(10. Januar). Beim
Jonas Kaufmann gastiert
beim „Konzert
zum neuen Jahr“.
FOTO: GREGOR HOHENBERG/
SONY MUSIC
Takeover Festival (30. Januar
bis 8. Februar) verwandelt
sich das Festspielhaus in einen
Club mit mehreren Bühnen
und aufregenden Acts wie der
„Techno Ballett Odyssey“, einer
spektakulären Mischung aus
Ballett-Performance und
Dancefloor für alle (30. Januar).
Der nächste Festivaltag
(31. Januar) gehört Christian
Löffler, NORLYZ und Caro Roses.
Es folgen ein Brunchkonzert
mit der Jazz-Harfenistin
Brandee Younger (1. Februar),
die Sao Paulo Dance Company
(6. und 7. Februar) und das
Klassikstars-Konzert mit Martin
Kohlstedt (8. Februar).
Mit George Gershwins jazzigem
Klavierkonzert vertreibt
die großartige Hélène
Grimaud den Februar-Blues
(14. Februar).
Sie kehrt zu den Osterfestspielen
(28. März
bis 6. April) mit Klavierkonzerten
von Brahms
und Beethoven zurück
(29. März). Vorher feiert
die große Osterfestspiel-
Oper Premiere: In Johannes Eraths
Neuinszenierung des „Lohengrin“
gibt es ein Wiedersehen
mit Piotr Beczala (28. und
31. März, 5. April).
Die junge, gefragte Dirigentin
Joana Mallwitz gibt mit Wagners
romantischer Oper ihren
Einstand im Festspielhaus –
nach Debüts an der New Yorker
Met und der Wiener
Staatsoper. Mit dem Mahler
Chamber Orchestra bringt sie
bei den Osterfestspielen auch
Brittens „War Requiem“ am
3. April auf die Festspielhausbühne.
Der finnische Dirigierstar
Klaus Mäkelä musiziert
am 30. März mit dem Royal
Concertgebouw Orchestra
Bachs „Matthäuspassion“,
Mahlers fünfte und Bruckners
achte Sinfonie (1. und 2. April).
Das Bundesjugendorchester
im Verbund mit dem Bundesjazzorchester
beschließt die
Osterfestspiele am 6. April.
Festspielhaus Baden-Baden, Beim Alten Bahnhof 2,
76530 Baden-Baden, www.festspielhaus.de
Kultur und mehr 2025/26
45
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Mit frischen Impulsen, hochkarätigen
Künstlerinnen und
Künstlern sowie einem abwechslungsreichen
Programm,
das von Theater über Musik bis
hin zu Comedy und spannenden
Sonderformaten reicht,
startet Ettlingen im Oktober in
die Kultursaison 2025/2026.
Zu den musikalischen Highlights
der Saison zählen sicher
das Konzert von Sebastian
Krumbiegel von den Prinzen
am 5. November mit seinem
neuen Soloalbum und der
Abend mit dem großartigen
Götz Alsmann und seiner
Band am
Sebastian Krumbiegel
stellt sein neues Solo-
Album vor.
FOTO: ENRICOMEYER
29. November. Eingängige
Melodien zu intelligenten Texten
gibt es von der A-Cappella-Band
anders am 16. Oktober.
Passend zum Nikolaustag
sorgen Björn Bergmann &
Isobel Afonte am 6. Dezember
für winterliche
Swing-Stimmung.
Kultur in Ettlingen
Neue Stimmen
und vertraute
Größen Ganz
Der aufstrebende Musiker
Martijn Verhagen
alias Morpheus aus
Amsterdam setzt am
20. Dezember mit seiner
einzigartigen Stimme
und einem Sound aus Klavier,
Cello und digitalen Beats
neue Impulse, und die ladinische
Band Ganes verbindet
am 14. März Gitarren und
Streicher mit Jodel und mehrstimmigem
Gesang, während
Chanson-Musikerin Emmanuelle
Mei im Rahmen des
Champagnerfests am 13. April
für französisches Flair sorgt.
Humoristische Höhepunkte
des Programms bilden die Ettlinger
Lachnacht am 1. November
als Ergänzung zur beliebten
Show „NightWash“
(5. März) sowie Andreas
Müller & Klaus Birk mit ihrem
satirischen Jahresrückblick
am 12. Dezember.
Die Schlagzeugmafia bietet
am 10. Januar mit ihrer Comedy
Drum Show generationenübergreifende
Unterhaltung,
und Musikkabarettist Matthias
Ningel überzeug am
31. Januar mit seinem Programm
„Harmonie“. Im Rahmen
der Interkulturellen Woche
bereitet das Theater
entspannt: die A-Cappella-Band anders. FOTO: FELIX GROTELOH
Ulüm mit der deutsch-türkischen
Komödie „Sind Sie Ausländer?
Nein, ich bin Türke“ am
11. Oktober einen kurzweiligen
Abend mit Denkanstößen.
Mit ansteckener Spielfreude
gestaltet das Duo Elke Wollmann
und Béatrice Kahl am
25. Oktober seinen Liederabend
über die Frauen der
1920er-Jahre, während das
Duo Hart auf Hart am 28. Februar
mit deutsch-schweizerischer
Satire aufwartet.
Auch das Angebot für Familien
ist breitgefächert: vom Figurentheater
„Frederick“ (ab
vier Jahren) am 2. November
über das Musical „Der Grüffelo“
(ab drei Jahren) am
29. März bis hin zum Literaturklassiker
„Der Wunschpunsch“
(ab sechs Jahren) am
4. Januar und dem beliebten
Kindertheater-Konzert über
den bekannten Musikvermittlungsklassiker
„Eule findet
den Beat“ (ab vier Jahren) am
1. März.
Auch die beliebten Formate
Swing- und Folknacht, Poetry
Slam, Songslam und Jung &
intensiv sind wieder Teil des
Programms. Den Saisonabschluss
macht das Benefizkonzert
des Landespolizeiorchesters
Baden-Württemberg
am 9. Mai.
Stadt Ettlingen
Schillerstraße 7-9, 76275 Ettlingen,
Telefon (0 7243) 10 12 22, www.ettlingen.de/kulturlive
Fünf Stimmen, ein Klavier: Die Söhne Mannheims machen auf ihrer
Weihnachtstour in Gaggenau Station. FOTO: SEBASTIAN GOLLNOW/DPA
Kulturbüro der Stadt
Gaggenau
Hauptstraße 71,
76571 Gaggenau,
Tel. (0 72 25) 96 25 13,
kultur@gaggenau.de,
www.kulturrauschgaggenau.de
www.gaggenau.de/
die-klag-buehne
Die Stadt Gaggenau widmet
in diesem Jahr ihrem Konzertflügel
Steinway D-274
eine eigene Veranstaltungsreihe:
„beFlügelt“. Von der
Weltausstellung Expo 2000
in Hannover kam er nach
Gaggenau. Das ist 25 Jahre
her. Noch immer besticht das
Instrument mit seinem kraftvollen
Klang. In „beFlügelt“
zeigt sich das kostbare Instrument
mit all seinen musikalischen
Möglichkeiten. Vier abwechslungsreiche
Konzerte in
der Jahnhalle Gaggenau stehen
noch auf dem Programm:
Hagen Rether stiftet
mit seinem Programm
„Liebe“ am 16. Oktober zum
Kultur in Gaggenau
Festival für den
Steinway
Selberdenken und -handeln
an. Mit dem kammermusikalischen
Programm „Lieder
meines Lebens“ präsentiert
der Münchner Musiker, Komponist
und Autor Konstantin
Wecker zusammen mit
dem Pianisten Jo Barnikel
am 9. November seine persönlichen
poetischen Highlights
von den Anfängen bis
heute. Die Söhne Mannheims
kommen am 19. Dezember
mit der Weihnachtstour
„ganz leise, ganz leise“
mit ihren größten und emotional
für Piano und fünf Stimmen
arrangiert Hits nach
Gaggenau. „Schluss mit …?“
ist der Titel des traditionellen
Benefizkonzerts am 30. Dezember:
Musiziert wird in
hochkarätiger Besetzung.
Rüdiger Baldauf`s Trumpet
Night feat. Max Mutzke
am 21. Mai in der Jahnhalle
Gaggenau ist ein großartiges
Zusammentreffen der
Stars der Szene. Regie führt
Star-Trompeter Baldauf. Und
Max Mutzke freut sich dabei
quasi auf ein Heimspiel. Die
Künstler präsentieren neben
ihren bekannten Stücken
auch Eigenkompositionen
von Baldauf, die er neu arrangiert
und den Gastsolisten
auf den Leib geschrieben hat.
Vervollständigt wird dieses
besondere Konzert von einer
hochkarätig besetzten Band.
Gemeinsam mit der Rantastic
GmbH hat das Kulturbüro der
Stadt Gaggenau ein vielfältiges
Programm aus Comedy,
Kabarett und Konzerten in
der Kleinkunstbühne klag
zusammengestellt. Neben
vielen prominenten Gästen,
schätzen auch lokale Musikerinnen
und Musiker die Bühne
für ihre Konzerte. Noch bis
Mitte 2026 kann die urige
Atmosphäre der legendären
Kleinkunstbühne genossen
werden. Danach geht es woanders
weiter, denn die Bühne
wird, nachdem ihr die
Räumlichkeiten gekündigt
wurden, umziehen.
Konstantin Wecker ist mit dem
Pianisten Jo Barnikel am 9. November
zu Gast.
FOTO: DANIELA PFEIL/DPA
Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
46 Kultur und mehr 2025/26
Anders - Spannend - Ungewöhnlich
Gerade war noch Sommer, da
fegt der Wind das letzte Laub
von den Bäumen: Der Herbst
ist zurück. Und mit ihm Boots,
Mäntel und Strick. Klassische
Herbstfarben werden von Pastelltönen
und zeitlosen Nuancen
durch die kühlen Jahreszeiten
begleitet. Herbst/Winter
2025 verspricht ein farbenfrohes
Potpourri im Kleiderschrank,
das nach Fashion duftet.
Eleganz und Weiblichkeit
punkten neben Jeans, Leo und
Leder.
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Herbst & Winter
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Lebhafte Farbdialoge: Dramatik
bis Dynamik
Ein Mix aus kräftigen und soften
Farben macht 2025 die
Herbst-/Wintermode aus. Besonders
angesagt sind derzeit
Rot- und Brauntöne – vor allem,
weil ‚Mocha Mousse‘ von
Pantone zur Farbe des Jahres
gewählt wurde. Schokobraun,
Mocca-Töne und sanftes Cappuccino
machen Lust auf heiße
Schokolade und Milchkaffee.
Auch Mint, Lavendel und Rosétöne
runden die Farbpalette
ab, in der Burgunderrot ein
Herbstklassiker ist, der seine
Farbfamilie mit Winterberry
und Poppy Red ergänzt. Warme
Naturtöne sowie
Schwarz und Weiß dürfen
als Allstars nicht fehlen.
Greige – eine Mischung aus
Grau und Beige, die
Eleganz
und Luxus
verkörpert –
ist neben Mocha,
Tannen- und Salbeigrün
trendsetzend im Bereich
der Naturtöne. Gedeckt
Gelbtöne wie Senfgelb
und Safran sowie
softes Buttergelb finden
sich besonders in winterlichen
Materialien.
Die Kombination aus einer
eleganten Stoffhose in
sanftem Greige und einem
Strickoberteil in schwarzweißem
Muster wirkt
schick und gleichzeitig gemütlich.
FOTO: COMMA/FASHIONPRESS
Kann Mann auch tragen: Diese braune Business-Tasche aus Echtleder
macht den sonst eher dunkel gehaltenen Look lässig.
Von Timeless Neutrals bis
Greige und Mauve
Die neue Saison ist geprägt
von Poesie, subtiler Eleganz
und entspannter Ruhe und Coziness.
Insbesondere im Bereich
Leder sind dunkle Brauntöne
neben klassischem
Schwarz angesagt. Das Funkeln
darf in dieser Saison nicht fehlen:
Ob als Metallic Piece oder
mit Glitzer, sowohl Kleidungsstücke
als auch Accessoires
dürfen in Silber,
Gold und anderen metallischen
Tönen erstrahlen
und für den
Glam-Faktor sorgen.
FOTO: PICARD/FASHIONPRESS
Als vielseitige Kombifarbe
dienen Blautöne
von tiefem Crown Blue
bis hin zu pastelligem
Hellblau, auch Weiß,
French Roast und
Mauve Wine sind perfekte
Kombi-Partner.
Lilatöne wie Aubergine
strahlen Luxus
aus, lebendiges
Orange vermittelt
Energie. Während
die Naturtöne und
gedeckten Farben
für Ruhe und Ausgeglichenheit
sorgen,
setzen andere
Töne besondere
Akzente – von
energetisch über
luxury bis individuell.
Als „Timeless Neutrals“
gelten Klassiker, die ihre Wirkung
niemals verlieren: Garderobe,
die Qualität und Understatement
verkörpert, bestenfalls
in Evergreens wie Greige,
Taupe, Creme oder Schwarz.
Als zeitlose Basics lassen sich
diese Teile jederzeit mit angesagten
Farben und Schnitten
kombinieren.
Eine besondere Herbst-Harmonie
strahlen Kombinationen aus
Rot- und Beige- bis Brauntönen
aus, ebenfalls die Kombi Lila
und Grau- oder Grünnuancen.
Mode als Statement oder
Feeling
Die Herbst/Winter Modetrends
2025 haben ihren Fokus auf
Individualität und Nachhaltigkeit,
gepaart mit Kontrasten
und Romantik sowie einer neuen
Sensibilität für Materialästhetik.
Eine frische Dynamik
bewirkt die Kombi aus verspielter
Romantik und kühlem
Minimalismus mit einer Prise
Außergewöhnlichkeit. Oversize-Blazer
mit geradem Schnitt
stehen nicht nur im Büro hoch
im Kurs. Strick ist schick – in
dieser Saison nicht nur als Pulli
oder Cardigan, sondern als
komplettes Ensemble. Farbiges
(Kunst-) Leder, Statement-Pieces,
auffällige Muster und Elemente
wie Glitzer und Fransen
ziehen die Blicke auf sich.
Kultur und mehr 2025/26
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Das Service-Magazin des
Pforzheimer Medienhauses
Animal Print ist weiterhin angesagt
– neben Leo schlängelt
sich auch Schlangen-Print in die
Garderobe – kombiniert mit
einem schmalen Bleistiftrock
sogar perfekt und edel für Arbeit
oder Party. Ein Hauch Rebellion
ist immer erlaubt, der
Ruf nach Freiheit und Individualität.
New Romance hat den
Sommer überdauert und lädt
auch weiterhin mit romantischen
Elementen wie Spitze,
Volants, Rüschen und Transparenz
oder Rosen-Prints zum
Träumen ein. In dunklen Tönen
zieht Dark Boho mit wallenden
Maxiröcken mit einem melancholischen
Touch in den Herbst
ein. Creative Graphics machen
Mode zum Masterpiece. Strong
Lines, verspielte Farbkombis
und abstrakte Muster machen
aus dem Kleidungsstück eine
Leinwand und aus der Trägerin
eine Muse.
Cool bis cozy
Konkrete Silhouetten mit Stärke
zeigen auch in den Winter
hinein ihre Relevanz. Untenrum
darf es Low Rise sein, Hosen
und Röcke sind tiefsitzend
trendy und Statement-Gürtel
machen sie zum Blickfang. Der
Dauerbrenner Denim erlebt ein
Update mit Applikationen, Stickereien
und Deko-Elementen
wie Strass, Perlen und Nieten.
Fringe is fashionable: Fransen
sind als dynamisches Detail für
Looks in allen Farben angesagt.
Von Magie bis Moderne
ist alles erlaubt, es darf gern
progressiv sein – Selbstbewusstsein
drückt sich gut im
Style aus. Auch Wohlfühlambiente
darf in der Mode in dieser
Jahreszeit nicht fehlen, cozy
kann cool sein. Darum ist
auch Athleisure Wear salonund
saisonfähig. Sportswear
macht den Alltag gemütlich
und kann im Bruch zu eleganten
Pieces edle Vibes verströmen.
Der Scandi-Style vermittelt
Landhausstil, back
to nature – aber
mit Stil. Warme
Strukturen
und erdige Töne in Grobstrick,
Steppwesten und robustem
Material verbinden Ursprünglichkeit
mit moderner
Lässigkeit. Cozy kann auch
edel sein: Auf der leisen Seite
des Luxus umspielen weiche,
hochwertige Garne wie Kaschmir,
Yak oder Alpaka die Haut
und wirken wie eine Umarmung
– stilvoll mit Geborgenheit
und Entschleunigung, ruhig,
weich und sinnlich. Der
Trenchcoat ist das Must-have
der Saison und schenkt jedem
Outfit einen angesagten
Streetstyle-Look, ein wertiger
Wollmantel pusht jedes Outfit.
Hallo Herbst – willkommen.
fashionpress
Ein grober weißer Strickpullover
getragen mit einem langen gemusterten
Rock in Blau-, Grauund
Weißtönen macht den Look
verspielt und gleichzeitig zeitlos-elegant.
FOTO: COMMA/FASHIONPRESS
Herbstlicher Farbtupfer: Eine orangefarbene Henkeltasche aus Echtleder
macht ein klassisches Outfit im Schwarz-Weiß-Look zum Hingucker.
FOTO: PICARD/FASHIONPRESS
breuning.de