Neue Funktionen

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Neue Funktionen

Dezember 05


Einleitung

Dieses Dokument „Release“ enthält Informationen zu den in der Version 12 neu enthaltenen Features,

Funktionen und Gerätetreiber.

Inhalt

Neue Funktionen 3

Trennung Design + RIP 3

Bildzusätze (Nur mit PostScript Option) 3

Globale Einstellung von Medienformaten 4

Globale Farbersetzung 4

Konfiguration speichern und laden 4

Unterschiedliche Benutzerrechte 4

Trennung Programmdaten / Anwenderdaten 4

Frei definierbarer Schwarzaufbau in ColorGPS 4

Schneiden-Funktion 4

Zentrier-Funktion 4

Erweiterte Funktionen 5

Rasterverfahren 5

Manuelle Farbersetzung 5

Erweitertes Druckumgebungsformat 5

Rapport-Funktion (nur TexPrint) 5

Ebenen einfärben (nur TexPrint) 6

Farben-Messen-Dialog 6

Hot Folder 6

Neue Gerätetreiber 6

X-Rite DTP70 6

Epson SP4400/4800/7400/7800/9400/9800 6

MGE I-CUT 7

Mimaki CG130FX Repeat 7

Mimaki GP-604 7

GP-604 7

GP-604D (Discharge) 7

GP-604S (Solvent) 7

Mimaki UJF-605 C und UJV-110 7

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Neue Funktionen

Trennung Design + RIP

Die Trennung vom Erstellen und dem Berechnen / Drucken eines Jobs ist eigentlich als erster

Schritt in Richtung eines netzwerkfähigen Systems zu sehen. Mit der Einschränkung, dass momentan

das Erstellen des Jobs und das Berechnen der Druckdaten auf demselben Rechner stattfinden

muss.

Sie werden überrascht sein, dass die Applikation jetzt nach dem Drücken des Drucken-Buttons

sofort wieder bereit ist, um einen neuen Job anzulegen. Das macht die ganze Sache um einiges

produktiver.

Um das zu erreichen, wurden 3 neue Module entwickelt.

• Job-Composer

• RIP-Server

• JobQueue-Viewer

Der Job-Composer ist eigentlich eine abgespeckt Version des bisher bekannten Haupt-

Programms. Abgespeckt in dem Sinne, dass es die produzierten Jobs nicht mehr selber verarbeitet,

sondern zum Verarbeiten weitergibt. Der RIP-Server ist zuständig, dass ein Job nach dem anderen

abgearbeitet wird. Mit dem JobQueue-Viewer können die anstehenden und schon gedruckten

Jobs überwacht werden. Neu ist es auch möglich, die erstellten Jobs aus dem JobQueue-

Viewer mit allen Bildern und der Druckumgebung zu exportieren. Nur so ist es möglich, die Jobs

auch auf einem anderen System oder zu einem späteren Zeitpunkt auf dem gleichen System zu

reproduzieren.

Bildzusätze ( Nur mit PostScript Option )

In der Version 12 ist es möglich, Bildzusätze zu definieren. Folgende Zusätze sind momentan verfügbar:

• Ösen (Eyelets)

▪ Kreise am Rande des Bildes.

• Beschnitt mit gestrichelter Linie

▪ gestrichelte Linen um das Bild.

• Beschriftung (Label)

▪ Variabler text welcher abgefragt wird.

• Bildunterschrift (Caption)

▪ Text der unter dem Bild zentriert und umgebrochen wird.

• Rahmen einfarbig (SolidFrame)

▪ Rahmen um das Bild mit Verlauf von Weiss nach eingestellter Farbe.

• Rahmen mit Farbverlauf (GradientFrame)

▪ Rahmen um das Bild in der eingestellten Farbe.

• Firmenlogo

▪ Eine Bilddatei kann auf dem Bild platziert werden.

Weiter Zusätze werden in Zukunft folgen.

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Globale Einstellung von Medienformaten:

Das Einstellen des Medienformates erfolgt jetzt an einer zentralen Stelle und kann auch nachträglich

in bereits erstellten Jobs noch geändert werden. Sollten die im Job enthaltenen Bilder nicht

mehr in der gleichen Anordnung darstellbar sein, werden die Bilder automatisch neu angeordnet.

Neu ist auch, dass nicht bedruckbare Ränder dargestellt werden. Wenn der Drucker es erlaubt,

auf dem aktuellen Medienformat randlos zu drucken, kann auch das an dieser Stelle ausgewählt

werden.

Globale Farbersetzung

In der neuen Version besteht die Möglichkeit, eine Standard-Farbersetzung zu verwenden.

Damit ist es möglich, Farben aus dem Farbraum des Bildes direkt in den Farbraum des Druckers

zu wandeln. Wenn Sie also einen bestimmten Farbton, welcher immer als RGB 255,0,0 angeliefert

wird, durch den Wert CMYK 0,100,80,0 ersetzen möchten, können Sie eine globale Ersetzung definieren

und von nun an wird die Farbe immer ersetzt.

Konfiguration speichern und laden

Neu ist es möglich, die meisten Einstellungen, welche unter dem Menü Extras / Optionen gemacht

worden sind, zu speichern und anschliessend auch wieder zu laden. So ist es zum Beispiel möglich,

mehrere Konfigurationen mit unterschiedlichen Druckmarkierungen zu erstellen und diese

einfach wieder anzuwenden.

Unterschiedliche Benutzerrechte

Neu gibt es zwei unterschiedliche Benutzer, welche in der neuen Software eingestellt werden können.

Es gibt einen Administrator und einen Benutzer Produktion.

Der Administrator hat, wie es der Name schon erahnen lässt, sämtliche Rechte im Ergosoft RIP.

Die Produktion kann nur vorhandene Druckumgebungen verwenden, diese aber nicht ändern.

Der Administrator-Zugang zu der Software ist passwortgeschützt, und die Software startet, wenn

ein Passwort für den Administrator eingegeben worden ist grundsätzlich unter dem Benutzer

Produktion.

Trennung Programmdaten / Anwenderdaten

In der neuen Version wird beim ersten Start der Software nach der Installation abgefragt, in welchem

Verzeichnis die Anwenderdaten abgespeichert werden sollen. Sämtliche Einstellungen, welche

der Anwender im Ergosoft RIP macht, werden in diesem Verzeichnis abgelegt.

Frei definierbarer Schwarzaufbau in ColorGPS

Ab der ColorGPS-Variante Foto ist es möglich, den Schwarzaufbau frei zu definieren. Somit kann

genau bestimmt werden, ab welchem Punkt die schwarze Tinte verwendet werden soll.

Neu können in dieser Version auch die vordefinierten Schwarzaufbaue ausgewählt werden.

Schneiden-Funktion

Neu kann im Drucken-Dialog gewählt werden, ob am Ende des Jobs das Medium abgeschnitten

werden soll ( sofern der Drucker das unterstützt ). Bis jetzt war das eine Einstellung, welche

in der Druckumgebung fix eingestellt war. Um die Einstellung zu ändern, musste jedes Mal die

Druckumgebung geändert werden oder temporär umgestellt werden.

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Zentrier-Funktion

Neu ist es möglich, das Bild auf dem Medium zu zentrieren. Dabei werden die nicht bedruckbaren

Ränder berücksichtigt. Bei einem Rollen-Medium wir das Bild nur horizontal, bei Einzelblatt horizontal

und vertikal zentriert.

Erweiterte Funktionen

Rasterverfahren

In der neuen Version sind 2 neue Rasterverfahren implementiert worden.

• Smooth Diffusion

• Stochastic3 (V12)

Dem Smooth Diffusion liegt ein verbessertes Error-Diffusion-Verfahren zugrunde.

Es zeichnet sich durch eine kaum mehr wahrnehmbare Punktverteilung besonders in hellen

Bereichen aus. Besonders Drucker mit niedrigen Auflösungen profitieren von diesem neuen

Raster.

Das neue stochastische Raster zeigt im Gegensatz zu dem Vorgänger gerade in den mittleren

Tönen ein bedeutend ruhigeres Rasterbild.

Bei beiden Rasterverfahren kann bei Druckern, welche variable Punktgrössen unterstützten, die

Verwendung dieser beeinflusst werden. Ein Beispiel gefällig?

Bei einem Drucker, welcher mit hellen Tinten bestückt ist, kann es durchaus Sinn machen, nicht

mit den kleinen Tropfen der dunklen Tinte sondern mit den grossen Tropfen der hellen Tinte zu

drucken.

Neu kann auch mit einem künstlichen Rauschen, welches dem Raster hinzugefügt werden kann,

mechanischen Problemen des Druckers zu Leibe gerückt werden.

Manuelle Farbersetzung

Neu ist es auch möglich, ohne vorher umständlich ein Benannte-Farben-Profil zu erstellen, direkt

eine Ersatzfarbe einzugeben. Die Ersatzfarbe kann manuell eingeben werden oder auch mit

einem Farbmessgerät gemessen werden. Neu ist auch eine Vorschau zuschaltbar, welche die

Änderungen sofort auf dem aktuellen Bild anzeigt.

Erweitertes Druckumgebungsformat

In der Version 12 wird jede Druckumgebung als einzelne Datei gespeichert.

Diese Datei enthält sämtliche Einstellungen der Druckumgebung sowie die Dichte und das

Farbprofil. So ist es einfach möglich, die Druckumgebung durch Kopieren dieser Datei zu sichern

oder auf ein anderes System zu übertragen.

In der vorhergehenden Version waren die Dichten und das Farbprofil als eigenständige Datei abgelegt.

So war es möglich, dass mehrere Druckumgebungen auf dieselben Dateien verwiesen haben.

Wenn die Dichte oder das Farbprofil nun von einer Druckumgebung geändert worden ist, konnte

das Auswirkungen auf all die anderen Druckumgebungen haben. Sollte dieses Verhalten aber gewünscht

sein ist es auch in der neuen Version möglich, die Dichte und das Druckerprofil „extern“

zu halten. Es besteht auch die Möglichkeit, ein „eingebettetes“ Druckerprofil zu exportieren, um es

zum Beispiel als Arbeitsfarbraum für andere Grafikapplikationen zu verwenden.

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Rapport Funktion ( nur TexPrint )

Die Eingabe der Rapport-Parameter wurden vereinfacht. Der neue Dialog ermöglicht es, schneller

zu dem gewünschten Resultat zu kommen. Die Einstellungen lassen sich auch abspeichern und

auf ein anderes Design anwenden .

Ebenen einfärben ( nur TexPrint )

Das komplete Modul würde überarbeitet und bietet folgende Änderungen.

- Rastersimulation eines Zieldruckers

- Genaueres Einfärben der Ebenen dank Berechnung mittels Spektraldaten

- Kombination mit der Rapport-Funktion

- Drag&Drop der Farben aus einem Farbbuch

- Zuschaltbare Online-Vorschau

- Sämtliche Parameter könne gespeichert und bei Bedarf auch auf andere Designs angewendet

werden.

Farben-Messen-Dialog

Im neuen Dialog ist es möglich, Dichte und Delta E Messungen vorzunehmen.

Neu kann auch das Papierweiss gemessen werden; und so ist es möglich, relative Messungen

zum Papierweiss vorzunehmen.

Hot-Folder

In der alten Version war es so, dass immer ein Bild nach dem anderen gedruckt worden ist.

Es war nicht möglich, mehrere Bilder so auf dem Job anzuordnen, dass das Material optimal ausgenutzt

wird. Das ist jetzt in der neuen Version möglich. Zusätzlich kann auch definiert werden,

dass nach dem Erreichen einer gewissen Länge des Jobs mit dem Drucken gestartet werden

kann. Es ist auch möglich anzugeben, wie viele Kopien von einem Bild in den Job eingebaut werden

sollen.

Neue Gerätetreiber

X-Rite DTP70

Neu wird das automatische Messgerät DTP70 von X-Rite unterstützt. Das Ergosoft RIP hat eine

spezielle Geometrie für das Messgerät, welche es erlaubt, die Messfelder enger anzuordnen, so

dass weniger Material verbraucht wird und auch die Einlesezeit reduziert werden konnte.

Epson SP4400/4800/7400/7800/9400/9800

In der Neuen Version werden die neuen Epson mit den K3 Tinten unterstützt. Die neu entwickelten

Rasterverfahren erlauben es, die 3 schwarzen Tinten zu benutzten.

Dank dem neuen Rasterverfahren, den 3 schwarzen Tinten und der Verwendung der variablen

Tropfengrösse können im Schwarzweiss-Photobereich Ergebnisse erzielt werden, welche früher

nur mit wesentlich mehr Abstufungen von Schwarz erreichbar waren.

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MGE I-CUT

In der Version 12 wird auch das Cut-System von MGE unterstützt. Es gibt 2 Treiber:

• MGE i-Cut 4 Point

• MGE i-Cut Barcode

Der 4 Punkte Treiber verwendet 4 Referenzpunkte, um die Schneidedaten zu transformieren. Der

Barcode-Treiber hat zusätzlich noch die Möglichkeit, den Schneidejob anhand eines Barcodes zu

identifizieren und erlaubt somit ein automatisiertes Arbeiten.

Mimaki CG130FX Repeat

Bei dem neuen Treiber kann angegeben werden, wie oft ein Objekt geschnitten werden soll. Die

Software platziert nun die Bilder automatisch auf dem Job und macht um jedes Bild die benötigten

Registrierungsmarken. Wenn das Schneidegerät nun anfängt zu schneiden, liest es bei jedem

Bild die 4 Markierungen ein, bevor es zu schneiden beginnt. So ist es auch möglich, eine grössere

Anzahl von Bildern sehr präzise zu schneiden.

Mimaki GP-604

Bei dem Mimaki-Drucker gibt es eigentlich 3 neue Treiber.

GP-604

Der GP-604 ist der T-Shirt Drucker von Mimaki. Er ist mit 2x CMYK bestückt.

GP-604D ( Discharge )

Der GP-604D ist der T-Shirt Drucker, welcher mit den Discharge-Tinten die Möglichkeit bietet, bereits

eingefärbte Stoffe zu entfärben und neu zu bedrucken.

Dabei kann gewählt werden, ob die Discharge-Lösung zuerst oder nach den Farben gedruckt

werden soll. Der Bereich, in welchem die Discharge-Lösung verwendet wird, kann entweder über

einen 5. Kanal frei definiert werden oder von der Software anhand der Druckdaten selbständig berechnet

werden.

GP-604S ( Solvent )

Dabei handle es sich um die Lösungsmittel-Variante des Druckers. Es gibt ihn als 2x CMYK und

als CMYKcm und 2 weissen Tinten. Die beiden weissen Tinten können sowohl als Spotfarben als

auch automatisch vom Treiber angesprochen werden.

Die Drucker sind im Printer Level 1 verfügbar.

Mimaki UJF-605 C und UJV-110

Auch bei den beiden neuen UV-Druckern gibt es die Möglichkeit, die weisse Tinte sowohl als

Spotfarbe als auch automatisch vom Treiber zu berechnen. Beim automatischen Berechnen kann

gewählt werden, in welchem Bereich die Tinte eingesetzt werden soll:

Modus1: Kompletter Bereich mit weiss füllen

Modus2: Bereich, in dem kein Pixel gesetzt ist, mit weiss füllen

Modus3: Bereich, bei welchem ein oder mehrere Pixel gesetzt sind, füllen

Auch bei diesem Gerät ist es möglich, anzugeben, ob die Farbe oder die weisse Tinte zuerst gedruckt

werden soll.

Die Drucker sind im Printer Level 3 verfügbar.

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