27. Mai 2026
- Graz startet in neue Straßenbahn-Ära - Rekord bei MINT-Gütesiegeln dank Kindergärten - ÖVP-Plan „Lebensader Mur“: Flussraum soll zu Freizeitoase werden
- Graz startet in neue Straßenbahn-Ära
- Rekord bei MINT-Gütesiegeln dank Kindergärten
- ÖVP-Plan „Lebensader Mur“: Flussraum soll zu Freizeitoase werden
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Grazer27. MAI 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG
Getty
Quelle: GeoSphere Austria
28°
Warm, viel
Sonne, kaum
Wolken.
Die Temperaturen
liegen
morgen Donnerstag
zwischen 16 und 28 Grad.
Vorsprung
Rekord bei MINT-Gütesiegeln: Die
Steiermark baut ihren Vorsprung dank
der Kindergärten stark aus. 7
Aufbruch
Neuer ÖVP-Plan „Lebensader Mur“:
So soll der Grazer Flussraum zu einer
modernen Freizeitoase werden. 5
Graz startet in neue
Straßenbahn-Ära
FOTO FISCHER, MARKUS PRANTL, DER GRAZER
Neue Bim. Heute hat die Zukunft des Grazer Nahverkehrs begonnen: Die erste Flexity-Straßenbahn namens „Theodora“ ist ab sofort im Einsatz. Die
34 Meter lange Bim bietet mehr Platz und Barrierefreiheit. Zeitgleich bekommen alle Grazer Öffis ab heute auch eine neue Ansagen-Stimme. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 27. MAI 2026
Premiere für die
Flexity „Theodora“
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Holding-Graz-Vorständin Alice Loidl, Bürgermeisterin Elke Kahr, Holding-Graz-Vorstand Mark Perz, Theodora
Acham, Holding-Graz-CEO Gert Heigl und Holding-Graz-Zentralbetriebsratsvorsitzender Horst Schachner (v.l.)
FOTO FISCHER
BIM. In Graz ist heute
die erste Flexity-Straßenbahn
„Theodora“
mit Fahrgästen auf Premierenfahrt
gegangen.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Heute hat eine neue Ära
des öffentlichen Verkehrs
in Graz begonnen:
Erstmals nahm eine der neuen
Flexity-Straßenbahnen bei einer
Premierenfahrt Fahrgäste mit.
Die Bim trägt den Namen „Theodora“
und ist nach Theodora
Acham benannt, die gemeinsam
mit Inge Steiner 1988 als erste
Grazer Straßenbahnfahrerin ihren
Dienst begann.
„Diese Fahrzeuge stehen für
das, was modernen Nahverkehr
ausmacht: mehr Kapazität,
konsequente Barrierefreiheit,
höchsten Fahrgastkomfort und
nachhaltige Mobilität für eine
wachsende Stadt“, betont Holding-Graz-Vorstand
Mark Perz.
Mit der heutigen Premierenfahrt
beginnt die schrittweise Inbetriebnahme
aller Garnituren.
Acht der neuen Straßenbahnen
sind bereits in Graz und werden
den Fahrgastbetrieb nach und
nach aufnehmen. Bis Ende des
Jahres sollen die restlichen sieben
Fahrzeuge der ersten Liefertranche
in der steirischen Landeshauptstadt
ankommen. Ab
März 2027 folgt die Lieferung
weiterer 16 Fahrzeuge. Bis 2028
soll die Flexity-Flotte auf insgesamt
31 Straßenbahnen anwachsen.
Die neuen Bims werden zunächst
auf den Linien 4 und 7
eingesetzt.
Mehr Kapazität
Mit einer Länge von 34 Metern
sind die neuen Garnituren die
längsten Straßenbahnen der Grazer
Geschichte. Zudem verfügen
sie über große Mehrzweckbereiche,
einen niederflurigen Innenraum
sowie Lademöglichkeiten
für Mobiltelefone – ein Feature,
das exklusiv für die Grazer Flexity-Straßenbahnen
umgesetzt
wurde.
Ein besonderer Fokus lag auf
der Barrierefreiheit: Breite Türen
und stufenlose Einstiege erleichtern
die Nutzung für Menschen
mit Kinderwagen, Rollstuhl oder
Fahrrad. „Moderne Fahrzeuge
mit mehr Platz und einem barrierefreien
Einstieg sorgen
dafür, dass man im
Alltag gut und verlässlich
durch die Stadt kommt.
Gleichzeitig ersetzen wir
alte Garnituren, die nach
jahrzehntelangem Einsatz
ausgedient haben“,
so Finanz- und Beteiligungsstadtrat
Manfred
Eber.
Neue Stimme
Die Premierenfahrt der
ersten Flexity-Bim bringt
noch eine weitere Neuerung
mit sich: Auch die
Grazer Öffis haben seit
heute eine neue Stimme.
Simone Koren-Wallis
wird die Fahrgäste künftig
täglich begleiten und löst
damit Christine Brunnsteiner
ab, deren Stimme
die Grazerinnen und
Grazer rund 30 Jahre lang
durch ihren Alltag begleitet hat.
Die Stimme von Simone Koren-Wallis
wurde digital erfasst.
Dadurch können Ansagen künftig
flexibel und effizient erstellt
werden.
Bürgermeisterin Elke Kahr, Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner, Theodora Acham
und Holding-Graz-Vorstand Mark Perz.
derGrazer
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6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl |
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4 graz
www.grazer.at 27. MAI 2026
Augartenfest geht in 46. Runde
GUTE STIMMUNG. Mit Musik, Kulinarik und internationalem Flair lädt das Augartenfest am 20. Juni
unter dem Motto „Vielfalt, Gemeinschaft und gelebter Festkultur“ erneut in den Grazer Augarten.
Von Anna Stocker
anna.stocker@grazer.at
Das beliebe Augartenfest
geht in die nächste Runde:
Am 20. Juni verwandelt
sich der Grazer Augarten
bereits zum 46. Mal in ein buntes
Fest für Groß und Klein. Unter
dem Motto „Vielfalt, Gemeinschaft
und gelebte Grazer Festkultur“
erwartet die Besucher ab
12 Uhr ein abwechslungsreiches
Programm mit Musik, Sport,
Kulinarik und internationalem
Flair. Ein besonderes Jubiläum
prägt die diesjährige Ausgabe:
Seit 25 Jahren sorgt die Soundportal-Bühne
für musikalische
Highlights beim Traditionsfest.
Neu ist heuer die Kinderfreunde-
Steiermark-Bühne, die speziell
für junge Gäste ein eigenes Programm
bietet. Ergänzt wird das
Angebot durch einen traditionellen
Biergarten mit volkstümlicher
Musik und Austropop sowie
das beliebte „Bewegungsland
Steiermark“ am Sportcampus
mit mehr als 30 Sportarten zum
Ausprobieren. Mit über zehn
Musikgruppen, rund 30 Ständen
und einem vielfältigen kulinarischen
Angebot bietet das Augartenfest
nicht nur einen freien
Eintritt, sondern auch viel Unterhaltung
für alle Generationen.
Hoher Arbeitsaufwand
Hinter dem beliebten Familienfest
steckt enorme organisatorische
Arbeit. Doch gerade die
Mischung aus ehrenamtlichem
Engagement, kultureller Vielfalt
und familiärer Atmosphäre
macht das Augartenfest seit Jahrzehnten
zu einem der beliebtesten
Sommerfeste der Stadt Graz.
Das Augartenfest kehrt zurück und bringt am 20. Juni wieder jede Menge
Unterhaltung, Kulinarik und eine große Portion gute Stimmung. BENJAMIN GASSER
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27. MAI 2026 www.grazer.at
graz 5
Text
Architekt
Guido
Strohecker,
WB-Obmann
Bernhard
Bauer,
Stadtrat Kurt
Hohensinner
und Ziviltechniker
Robert Wendl
(v.l.).
DER GRAZER
Die Vision „Lebensader Mur“
PRÄSENTATION. Das
ÖVP-Konzept „Lebensader
Mur“ könnte Graz
völlig neu prägen.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Die Mur ist das größte ungenutzte
Stadtentwicklungspotenzial
im Herzen
von Graz. Das ambitionierte
Konzept „Lebensader Mur“, das
von Stadtrat Kurt Hohensinner
und der Grazer Volkspartei gemeinsam
mit den namhaften
Experten Guido Strohecker,
Robert Wendl und Kurt Fallast
ausgearbeitet wurde, will den
innerstädtischen Flussraum im
Kerngebiet völlig neu definieren.
Im Mittelpunkt stehen ganz neue
Aufenthaltsqualitäten entlang
des Wassers sowie eine spürbar
stärkere Verbindung von Freizeit,
Sport, Gastronomie, Kultur
und regionaler Wirtschaft. ÖVP-
Spitzenkandidat Stadtrat Kurt
Hohensinner betont in diesem
Zusammenhang, dass andere
europäische Städte längst erfolgreich
vorzeigen, wie ein Fluss
zum echten Lebensraum für Familien
wird. Als historisches Vorbild
dient hierbei unter anderem
die stadtplanerische Transformation
in Düsseldorf, wo in den
1970er-Jahren eine sechsspurige
Autobahn direkt am Rhein er-
folgreich unter die Erde verlegt
wurde, um den Menschen die
Altstadt und das Flussufer zurückzugeben.
Hohensinner kritisiert
die letzten fünf Jahre in
denen „relativ wenig passiert ist“
und fordert Mut für ein ganzheitliches
Projekt, das die „Stadtteile
verbindet, anstatt Verkehrsteilnehmer
und Menschen gegeneinander
auszuspielen“.
Vision für Graz
„Die Mur soll in zehn Jahren kein
trennendes Element mehr sein,
sondern ein verbindender Stadtraum
mitten in Graz“, betont
Hohensinner die weitreichende
Bedeutung der Pläne. Um an der
Oberfläche großzügige Boulevards,
Plätze, Kinderspielplätze
und weitläufige Grünflächen für
die Grazer zu schaffen, sieht der
Entwurf eine umfassende Unterflurtrasse
für den motorisierten
Verkehr direkt am Marburger
Kai vor. Dadurch wird das gesamte
oberirdische Areal rund
um den Andreas-Hofer-Platz
komplett autofrei und als neuer,
urbaner Begegnungsort für
die Bevölkerung zurückgewonnen.
Kernstück dieser neuen
Freizeitzonen direkt am Wasser
ist das sogenannte „Murauge“
zwischen der Radetzkybrücke
Bernhard Bauer
und Stadtrat
Kurt Hohensinner
(r.) über
das Projekt
„Lebensader
Mur“.
und der Tegetthoffbrücke. Dabei
handelt es sich um eine barrierefreie
Arena mit Tribünen für
Veranstaltungen, die flexibel
mit schwimmenden Pontons für
Cafés sowie einer optionalen,
hydraulisch regelbaren Surfwelle
nach dem erfolgreichen
Vorbild in Ebensee kombiniert
werden kann. Architekt Guido
Strohecker betonte, dass die
Umsetzung eines solchen Konzepts,
sofern es eine politische
Mehrheit findet, als langfristiger,
mehrstufiger Prozess gedacht
werden muss, an dem man über
Jahre konsequent dranbleiben
muss.
6 graz
www.grazer.at 27. MAI 2026
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
KI-generierte Stimme
Diese neue Stimme in Bus und
Bim ist offensichtlich KI generiert
und klingt dadurch wirklich
unglaublich nervig.
Helmut Binder
* * *
Alte Stimme wird vermisst
Schade! Ich bin mit der sympathischen
Stimme von Christine
Brunnsteiner aufgewachsen.
Nahema Guerlain
* * *
Die Freude ist sehr groß
Gratulation zur Stimme der
Grazer Simone Koren-Wallis,
einfach eine nette tolle Stimme,
da fährt man gleich lieber mit
den Öffis!
Christian Arloff
* * *
Gute englische Version
Englisch ist ok aber die deutsche
Version klingt irgendwie passiv
- aggressiv.
Christina Leb
* * *
Eine Gewöhnungssache
Wir alle müssen uns erst an die
Stimme gewöhnen.
Ch Lackner
* * *
Hervorragende Stimme
Also ich habe sie heute schon das
erste mal gehört ich finde man
versteht es hervorragend
Bernhard Weber
* * *
Eine gute Veränderung
Super, freu mich, schon gehört!
Doris Häusler
* * *
Bereits sehr viele Fans
Meine Stimme hat Sie!
Robert Django
* * *
Robotorhafte Stimme
Eine sehr schöne und passende
Stimme, aber die gestückelten
Ansagen klingen tatsächlich
noch etwas roboterhaft.
jakobgretler
* * *
Änderung des Signaltons
Man hätte auch direkt den „Ankündigungs/Signalton“
ändern
können.
sophie.mnk03
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Neue Öffi-
Stimme
Simone Koren-Wallis ist ab
heute die neue Stimme
für die Grazer Öffis. Ob am
Weg zur Arbeit, zur Schule
oder nach Hause – die neue
Stimme begleitet nun täglich
tausende Fahrgäste in den
Grazer Öffis. Im Zuge eines
innovativen Projekts werden
die Ansagen in den Fahrzeugen
ab heute hörbar überarbeitet.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ anna.stocker@grazer.at
Verkehrsunfall im
Bezirk Gösting
■ Am Dienstagnachmittag kam
es im Grazer Bezirk Gösting zu
einem Verkehrsunfall, bei dem
ein Fahrradfahrer schwer verletzt
wurde. Gegen 17:25 Uhr
wollte eine 30-jährige LKW-
Lenkerin von einem Parkplatz
nach links in die Zanklstraße
einbiegen. Da eine hohe Steinmauer
die Sicht in beide Richtungen
einschränkte, tastete sie
sich mit dem LKW langsam zur
Fahrbahn vor und blieb mit der
Fahrzeugfront auf der Straße
stehen. Zur selben Zeit fuhr ein
64-jähriger Mann mit seinem
E-Bike auf der Zanklstraße in
südliche Richtung. Obwohl die
Straße dort eine Einbahn Richtung
Norden ist, dürfen Radfah-
Am Dienstag konnte ein Storchenkücken erfolgreich von der Feuerwehr
gerettet werden. Das Jungtier wird nun aufgepäppelt. FF EGGERSDORF BEI GRAZ
rer in die Gegenrichtung fahren.
Um einen Zusammenstoß mit
dem LKW zu vermeiden, lenkte
der Radfahrer plötzlich nach
links und bremste stark ab. Dabei
stürzte er, ohne den LKW zu
berühren, auf die Fahrbahn. Der
Mann erlitt schwere Verletzungen
an der rechten Hand und
wurde im UKH Graz behandelt.
Die Alkoholtests bei beiden Beteiligten
verliefen negativ. Weitere
Personen wurden nicht verletzt.
Storchenrettung in
Eggersdorf bei Graz
■ Dienstagfrüh wurde die Freiwillige
Feuerwehr Eggersdorf bei
Graz zu einer Storchenrettung
alarmiert. Gemeinsam, mit Storchenbeauftragten
des Bezirks
Weiz wurden sie zu der Tierrettung
gerufen. Bei einem Storchennest
im Ortsgebiet wurde
festgestellt, dass eines von vier
Jungtieren deutlich kleiner und
geschwächt war. Mithilfe des
WLF-Krans konnte der junge
Storch sicher aus dem Nest geborgen
werden. Anschließend
wurde das Tier zur weiteren Versorgung
in die Storchenstation
nach Tilmitsch gebracht, wo es
nun aufgepäppelt wird.
Wickelmaschine in
Brand geraten
■ Die Freiwillige Feuerwehr
Kalsdorf wurde am Mittwochmorgen
zu einem Brandmeldeanlagenalarm
gerufen. In einem
Logistikbetrieb begann eine
Wickelmaschine zu brennen.
Glücklicherweise konnte diese
noch vor dem Eintreffen der
Feuerwehr ins Freie gebracht
und dort abgelöscht werden.
Dadurch konnte ein größerer
Schaden durch den Brandrauch
verhindert werden. Nach dem
Eintreffen kontrollierte die Feuerwehr
sowohl die Maschine als
auch den ursprünglichen Standort
sorgfältig. Die Brandmeldeanlage
konnte wieder zurückgesetzt
werden
27. MAI 2026 www.grazer.at
graz 7
Spitze bei MINT-Förderung
TOP. Die Steiermark baut ihren Vorsprung im MINT-Gütesiegel Ranking deutlich aus. Für die Gütesiegel Verleihung
gab es 39 Neueinreichungen. Insgesamt 30 Prozent der MINT-Gütesiegel sind in der Steiermark zu finden.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Mit insgesamt 256 steirischen
MINT-Gütesiegel
Bildungseinrichtungen
baut die Steiermark ihren MINT-
Gütesiegel Vorsprung heuer erneut
deutlich aus. Besonders erfreulich
ist der Zuwachs an steirischen Kindergärten,
die sich erstmals für das
Gütesiegel qualifiziert haben und
damit die Bedeutung frühkindlicher
MINT-Bildung in den Mittelpunkt
rücken.
Erfolgsbasis
Gerade die elementarpädagogischen
Einrichtungen verfolgen exzellente
pädagogische Ansätze, um schon in
der Elementarpädagogik die Begeisterung
für naturwissenschaftliche
und technische Themen zu wecken.
Der Zugang erfolgt spielerisch, etwa
durch Experimente oder forschendes
Lernen im Alltag, denn es ist die
Frühförderung, die den Grundstein
für wichtige Zukunftskompetenzen
wie kreatives Denken, Problemlösung
und technisches Verständnis
legt. Essenziell ist dabei die in der
Steiermark gelebte enge Zusammenarbeit
zwischen Pädagogen,
Bildungsdirektion, Wirtschaft und
Wissenschaft sowie die Steirische
MINT-Koordinationsstelle Science
Garden. Die IV-Steiermark blickt
mit Stolz auf die ausgezeichneten
MINT-Einrichtungen und sieht deren
Engagement als Impuls für weitere
Kindergärten und Schulen im
Bundesland, ebenfalls den Weg zur
MINT-Zertifizierung einzuschlagen.
Bundesminister Christoph Wiederkehr
gratulierte den anwesenden
Bildungseinrichtungen anlässlich
ihrer erstmaligen Auszeichnung mit
dem MINT-Gütesiegel.
Bei der heurigen MINT-Gütesiegel Verleihung konnte die Steiermark ihren
Vorsprung deutlich ausbauen. Ein Gewinn für den Standort.
MARKUS PRANTL
8 graz
www.grazer.at 27. MAI 2026
So, 21. Juni 2026
ab 9.00 Uhr
Fotos: Werner Krug, Richard Mayr
Sa, 20. Juni
KONZERT DER
WALZERPERLEN
am Hauptplatz
Medienpartner
Biedermeierfest.at
TIPP:
ZUM FEST MIT
OTTO REISEN
GRAZ
Wenn Geschichte
lebendig wird ...
Der Reinerlös des traditionellen Festes kommt wohltätigen Zwecken
der Pfarre und den VinziWerken zugute.
VINZIWERKE
VinziFest‘l kehrt zurück
■ Mit der Pfarre St. Vinzenz
laden die VinziWerke in Graz
dieses Jahr wieder zu ihrem
traditionellen Sommerfest im
Pfarrgarten. Am Sonntag, dem
28. Juni, wird unter dem Motto
„Setz‘ di her do neben mir!“
mit Musik, Hüpfburg und Spaß
gefeiert.
Am Grundprinzip, auf das
VinziWerke-Gründer Pfarrer
Wolfgang Pucher großen Wert
gelegt hat, halten die Veranstalter
fest: Egal, wie jung oder alt,
ob wohlhabend oder armutsbetroffen
oder von welcher
Herkunft – alle Menschen sind
eingeladen, sich gemeinsam an
einen Tisch zu setzen, zu essen,
zu trinken und die Musik zu genießen.
Aufgrund des Spardrucks findet
das Fest jedoch nur noch
alle zwei Jahre und in einer
abgespeckten Variante statt
- dafür in einer familiären Atmosphäre
und mit Gartenfest-
Charakter.
Fünfmal genießen und dabei sparen
Der „Grazer“ Schlemmer-Pass
enthält je einen Gutschein für:
• Flann O‘Brien: Flann- oder Veggie-Burger
• Ristorante Paradiso: italienischer Klassiker
• Coffeeshop Barista‘s Kalsdorf:
Bagel-Frühstücks-Combo
• Novapark Flugzeughotel: reichhaltiges
Frühstücksbuffet
• Café Restaurant LEO: moderne
Frühstückskreationen
der Grazer
Schlemmer-
Pass
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€ 45,–
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27. MAI 2026 www.grazer.at
graz 9
Frauen-EM soll Zugpferd sein
FOOTVOLLEY. Samstag und Sonntag gastiert die Europameisterschaft der Frauen auf dem Karmeliterplatz
– sie soll neben Spitzensport auch Interessierte anlocken, den Sport einmal auszuprobieren.
Antonia Missethan und Julia Sauer-Rauch aus Graz zählen am Karmeliterplatz
am Samstag und Sonntag zu den Favoritinnen der Footvolley-EM.GEPA
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Die größte Sandkiste der
Stadt steht aktuell und
noch bis 7. Juni wieder
auf dem Grazer Freiheitsplatz.
Samstag und Sonntag steigt in
der „bolao Arena“ die Frauen
Footvolley-Europameisterschaft,
nächstes Wochenende
gastieren die Männer mit der
„League of Champions“ dort
und dazwischen steht die Arena
allen offen, die Footvolley
einmal ausprobieren möchten.
„Und das kostenlos und
ohne Voranmeldung“, sagt Organisator
Benedikt Hofmann-
Wellenhof. „Denn wir wollen
nicht nur Spitzensport ins
Herz der Stadt bringen, sondern
auch neue Leute zum
Sport bringen.“
Natürlich ist die EM der
Frauen ein Highlight und eine
Favoritinnen-Paarung kommt
dabei mit Antonia Missethan
und Julia Sauer-Rauch aus
Graz. Das Duo hat die Heim-
EM 2023 an gleicher Stelle
gewonnen und fordert heuer
die regierenden Europameisterinnen
Yosy Silva und Keyla
Faria aus Spanien heraus.
Silva freut sich auf die EM.
„Die Atmosphäre hier ist besonders
und ich komme immer
gerne nach Graz.“ Die
Spanierin wird auch bis zum
nächsten Wochenende bleiben
und Footvolley-Trainings am
Freiheitsplatz durchführen.
Einig sind sich Organisator
Hofmann-Wellenhof und Spielerin
Faria über das Niveau bei
den Damen. „Das hat sich in
den letzten Jahren sehr stark
verbessert“, sagen beide unisono.
Neue Trends in der HüftchirurgieANZEIGE
Der vordere Zugang setzt neue Maßstäbe. Eine besonders gewebeschonende Operation.
In der modernen Hüftchirurgie
gewinnt ein Verfahren
zunehmend an Bedeutung:
der sogenannte vordere Zugang
bei der Implantation einer
Hüfttotalendoprothese. Diese
minimalinvasive Operationstechnik
gilt als besonders gewebeschonend
und ermöglicht
vielen Patientinnen und Patienten
eine raschere Erholung.
„Dieser moderne schonende
Zugang zum Hüftgelenk, erfolgt
über natürliche Muskellücken,
ohne Muskelgruppen durchtrennen
zu müssen. Im Unterschied
zu klassischen minimalinvasiven
Operationsmethoden
bleibt beim vorderen Zugang,
die wichtige beckenstabilisierende
Muskulatur unversehrt“,
erklärt Doz. Clar. „Diese wird
sonst verdrängt und zumindest
DR. CLAR
gequetscht“, führt Doz. Clar weiter
aus. Die Vorteile zeigen sich
bereits unmittelbar nach der
Operation: Viele Patientinnen
und Patienten berichten über
geringere Schmerzen und können
noch früher mobilisiert werden.
Auch das freie Gehen ohne
Hilfsmitteln ist vielfach rascher
möglich als bei herkömmlichen
Verfahren. Die frühe Wiedererlangung
der Beweglichkeit trägt
wesentlich zu einer verkürzten
Rehabilitationsphase bei.
Auch kosmetisch bietet die moderne
Technik Vorteile: Kleinere
Hautschnitte und eine moderne
Wundversorgung ohne Nähte
oder Klammern führen in der
Regel zu schöneren Narbenbildern.
Der vordere Zugang
steht damit beispielhaft für den
Fortschritt in der modernen Orthopädie:
weniger Gewebebelastung,
schnellere Mobilität
und ein schnellerer Gewinn an
Lebensqualität. „Aber trozdem
gilt- jede Hüfte ist individuell,
deshalb beherrsche ich als
Hüftspezialist sowohl den vorderen
minimalinvasiven Zugang,
als auch alle anderen etablierten
Verfahren der modernen
Hüftchirurgie, um für die PatientInnen
die optimale Behandlung
zu wählen,“ so Doz. Dr. Heimo
Clar. In der Ordination von Doz.
Dr. Clar werden Patientinnen
und Patienten persönlich durch
den gesamten Behandlungsverlauf
begleitet – von der Erstberatung
und Operationsplanung
über den minimalinvasiven Eingriff
bis hin zur Physiotherapie,
Rehabilitation und individuellen
Nachsorge.
Doz. Heimo Clar, Spezialist für
minimalinvasive Operationen
Priv.-Doz. Dr. Heimo Clar
Facharzt für Orthopädie und
orthopädische Chirurgie
Ordination:
Privat und alle Kassen
Reitschulgasse 1
8010 Graz
Tel. 0 316/830 312
anmeldung@orthoclar.at
Ambulatorium:
Hans-Sachs-Gasse 1
8010 Graz
Tel. 0 316/811 644
ambulatorium@orthoclar.at
27. MAI 2026 www.grazer.at
graz 11
Ausblick
Was am Donnerstag
in Graz wichtig ist
■ Das angekündigte Budget der Universitäten sieht drastische Einschnitte
für die steirischen Hochschulen vor. Die Rektoren schlugen
Alarm: Um gegen dieses „Kaputtsparen des Bildungsstandorts“ ein
Zeichen zu setzen, rufen sie zu einer gemeinsamen Demonstration
auf. Diese startet am morgigen Donnerstag um 14 Uhr in der Wilhelm-Fischer-Allee.
Durch die Innenstadt geht es zum Hauptplatz,
wo die Abschlusskundgebung stattfindet. Es kommt zu Behinderungen
sowohl für den Öffi- als auch den Individualverkehr.
■ Im Rahmen eines „Pinken Luftballonwalks“ durch die Innenstadt
und anschließenden Kick-Off-Events auf der Murinsel geben die Grazer
NEOS den offiziellen Startschuss für ihren Wahlkampf.
■ Beim größten und traditionsreichsten Wein-Wettbewerb des Landes
katapultierten sich zahlreiche Newcomer, aber auch Etablierte an
die Spitze: Morgen werden in der Seifenfabrik die Landessieger und das
Weingut des Jahres 2026 gekürt. Beginn der Verkostung ist um 16 Uhr.
■ Das VinziNest wurde im letzten Jahr kernsaniert und steht seit kurzem
wieder als Notschlafstelle bereit. Morgen wird auch die offizielle
Wiedereröffnung mit Bürgermeisterin Elke Kahr und Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela Khom gefeiert.
Die Rektoren Horst Bischof, Manuela Raith, Peter Riedler, Andrea Kurz und
Georg Schulz (v.l.) rufen morgen zur Demonstration in Graz auf. UNI GRAZ/SCHIFFER
■ Mit dem VINA Fine Dine eröffnet am Standort es Hauben-Vietnamesen
im Joanneumsviertel morgen ein eigenes Separee, in dem Robert
Nguyen vietnamesische Klassiker neu interpretiert.
4. Markt fest
LEND-
PLATZ
FREITAG
19. JUNI
Feiern Sie mit uns das
4. „Grazer“-Marktfest
am Lendplatz!
• 14 Uhr: DJ Wurzinger
• 17 Uhr: Edi and Friends
www.grazer.at
präsentiert