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27. Mai 2026

- Graz startet in neue Straßenbahn-Ära - Rekord bei MINT-Gütesiegeln dank Kindergärten - ÖVP-Plan „Lebensader Mur“: Flussraum soll zu Freizeitoase werden

- Graz startet in neue Straßenbahn-Ära
- Rekord bei MINT-Gütesiegeln dank Kindergärten
- ÖVP-Plan „Lebensader Mur“: Flussraum soll zu Freizeitoase werden

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Grazer27. MAI 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

28°

Warm, viel

Sonne, kaum

Wolken.

Die Temperaturen

liegen

morgen Donnerstag

zwischen 16 und 28 Grad.

Vorsprung

Rekord bei MINT-Gütesiegeln: Die

Steiermark baut ihren Vorsprung dank

der Kindergärten stark aus. 7

Aufbruch

Neuer ÖVP-Plan „Lebensader Mur“:

So soll der Grazer Flussraum zu einer

modernen Freizeitoase werden. 5

Graz startet in neue

Straßenbahn-Ära

FOTO FISCHER, MARKUS PRANTL, DER GRAZER

Neue Bim. Heute hat die Zukunft des Grazer Nahverkehrs begonnen: Die erste Flexity-Straßenbahn namens „Theodora“ ist ab sofort im Einsatz. Die

34 Meter lange Bim bietet mehr Platz und Barrierefreiheit. Zeitgleich bekommen alle Grazer Öffis ab heute auch eine neue Ansagen-Stimme. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 27. MAI 2026

Premiere für die

Flexity „Theodora“

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Holding-Graz-Vorständin Alice Loidl, Bürgermeisterin Elke Kahr, Holding-Graz-Vorstand Mark Perz, Theodora

Acham, Holding-Graz-CEO Gert Heigl und Holding-Graz-Zentralbetriebsratsvorsitzender Horst Schachner (v.l.)

FOTO FISCHER

BIM. In Graz ist heute

die erste Flexity-Straßenbahn

„Theodora“

mit Fahrgästen auf Premierenfahrt

gegangen.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Heute hat eine neue Ära

des öffentlichen Verkehrs

in Graz begonnen:

Erstmals nahm eine der neuen

Flexity-Straßenbahnen bei einer

Premierenfahrt Fahrgäste mit.

Die Bim trägt den Namen „Theodora“

und ist nach Theodora

Acham benannt, die gemeinsam

mit Inge Steiner 1988 als erste

Grazer Straßenbahnfahrerin ihren

Dienst begann.

„Diese Fahrzeuge stehen für

das, was modernen Nahverkehr

ausmacht: mehr Kapazität,

konsequente Barrierefreiheit,

höchsten Fahrgastkomfort und

nachhaltige Mobilität für eine

wachsende Stadt“, betont Holding-Graz-Vorstand

Mark Perz.

Mit der heutigen Premierenfahrt

beginnt die schrittweise Inbetriebnahme

aller Garnituren.

Acht der neuen Straßenbahnen

sind bereits in Graz und werden

den Fahrgastbetrieb nach und

nach aufnehmen. Bis Ende des

Jahres sollen die restlichen sieben

Fahrzeuge der ersten Liefertranche

in der steirischen Landeshauptstadt

ankommen. Ab

März 2027 folgt die Lieferung

weiterer 16 Fahrzeuge. Bis 2028

soll die Flexity-Flotte auf insgesamt

31 Straßenbahnen anwachsen.

Die neuen Bims werden zunächst

auf den Linien 4 und 7

eingesetzt.

Mehr Kapazität

Mit einer Länge von 34 Metern

sind die neuen Garnituren die

längsten Straßenbahnen der Grazer

Geschichte. Zudem verfügen

sie über große Mehrzweckbereiche,

einen niederflurigen Innenraum

sowie Lademöglichkeiten

für Mobiltelefone – ein Feature,

das exklusiv für die Grazer Flexity-Straßenbahnen

umgesetzt

wurde.

Ein besonderer Fokus lag auf

der Barrierefreiheit: Breite Türen

und stufenlose Einstiege erleichtern

die Nutzung für Menschen

mit Kinderwagen, Rollstuhl oder

Fahrrad. „Moderne Fahrzeuge

mit mehr Platz und einem barrierefreien

Einstieg sorgen

dafür, dass man im

Alltag gut und verlässlich

durch die Stadt kommt.

Gleichzeitig ersetzen wir

alte Garnituren, die nach

jahrzehntelangem Einsatz

ausgedient haben“,

so Finanz- und Beteiligungsstadtrat

Manfred

Eber.

Neue Stimme

Die Premierenfahrt der

ersten Flexity-Bim bringt

noch eine weitere Neuerung

mit sich: Auch die

Grazer Öffis haben seit

heute eine neue Stimme.

Simone Koren-Wallis

wird die Fahrgäste künftig

täglich begleiten und löst

damit Christine Brunnsteiner

ab, deren Stimme

die Grazerinnen und

Grazer rund 30 Jahre lang

durch ihren Alltag begleitet hat.

Die Stimme von Simone Koren-Wallis

wurde digital erfasst.

Dadurch können Ansagen künftig

flexibel und effizient erstellt

werden.

Bürgermeisterin Elke Kahr, Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner, Theodora Acham

und Holding-Graz-Vorstand Mark Perz.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr

| GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | PROKURA, LEITUNG HR & FINANZEN: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538),

Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at |

ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666

6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl |

VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


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4 graz

www.grazer.at 27. MAI 2026

Augartenfest geht in 46. Runde

GUTE STIMMUNG. Mit Musik, Kulinarik und internationalem Flair lädt das Augartenfest am 20. Juni

unter dem Motto „Vielfalt, Gemeinschaft und gelebter Festkultur“ erneut in den Grazer Augarten.

Von Anna Stocker

anna.stocker@grazer.at

Das beliebe Augartenfest

geht in die nächste Runde:

Am 20. Juni verwandelt

sich der Grazer Augarten

bereits zum 46. Mal in ein buntes

Fest für Groß und Klein. Unter

dem Motto „Vielfalt, Gemeinschaft

und gelebte Grazer Festkultur“

erwartet die Besucher ab

12 Uhr ein abwechslungsreiches

Programm mit Musik, Sport,

Kulinarik und internationalem

Flair. Ein besonderes Jubiläum

prägt die diesjährige Ausgabe:

Seit 25 Jahren sorgt die Soundportal-Bühne

für musikalische

Highlights beim Traditionsfest.

Neu ist heuer die Kinderfreunde-

Steiermark-Bühne, die speziell

für junge Gäste ein eigenes Programm

bietet. Ergänzt wird das

Angebot durch einen traditionellen

Biergarten mit volkstümlicher

Musik und Austropop sowie

das beliebte „Bewegungsland

Steiermark“ am Sportcampus

mit mehr als 30 Sportarten zum

Ausprobieren. Mit über zehn

Musikgruppen, rund 30 Ständen

und einem vielfältigen kulinarischen

Angebot bietet das Augartenfest

nicht nur einen freien

Eintritt, sondern auch viel Unterhaltung

für alle Generationen.

Hoher Arbeitsaufwand

Hinter dem beliebten Familienfest

steckt enorme organisatorische

Arbeit. Doch gerade die

Mischung aus ehrenamtlichem

Engagement, kultureller Vielfalt

und familiärer Atmosphäre

macht das Augartenfest seit Jahrzehnten

zu einem der beliebtesten

Sommerfeste der Stadt Graz.

Das Augartenfest kehrt zurück und bringt am 20. Juni wieder jede Menge

Unterhaltung, Kulinarik und eine große Portion gute Stimmung. BENJAMIN GASSER

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27. MAI 2026 www.grazer.at

graz 5

Text

Architekt

Guido

Strohecker,

WB-Obmann

Bernhard

Bauer,

Stadtrat Kurt

Hohensinner

und Ziviltechniker

Robert Wendl

(v.l.).

DER GRAZER

Die Vision „Lebensader Mur“

PRÄSENTATION. Das

ÖVP-Konzept „Lebensader

Mur“ könnte Graz

völlig neu prägen.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Die Mur ist das größte ungenutzte

Stadtentwicklungspotenzial

im Herzen

von Graz. Das ambitionierte

Konzept „Lebensader Mur“, das

von Stadtrat Kurt Hohensinner

und der Grazer Volkspartei gemeinsam

mit den namhaften

Experten Guido Strohecker,

Robert Wendl und Kurt Fallast

ausgearbeitet wurde, will den

innerstädtischen Flussraum im

Kerngebiet völlig neu definieren.

Im Mittelpunkt stehen ganz neue

Aufenthaltsqualitäten entlang

des Wassers sowie eine spürbar

stärkere Verbindung von Freizeit,

Sport, Gastronomie, Kultur

und regionaler Wirtschaft. ÖVP-

Spitzenkandidat Stadtrat Kurt

Hohensinner betont in diesem

Zusammenhang, dass andere

europäische Städte längst erfolgreich

vorzeigen, wie ein Fluss

zum echten Lebensraum für Familien

wird. Als historisches Vorbild

dient hierbei unter anderem

die stadtplanerische Transformation

in Düsseldorf, wo in den

1970er-Jahren eine sechsspurige

Autobahn direkt am Rhein er-

folgreich unter die Erde verlegt

wurde, um den Menschen die

Altstadt und das Flussufer zurückzugeben.

Hohensinner kritisiert

die letzten fünf Jahre in

denen „relativ wenig passiert ist“

und fordert Mut für ein ganzheitliches

Projekt, das die „Stadtteile

verbindet, anstatt Verkehrsteilnehmer

und Menschen gegeneinander

auszuspielen“.

Vision für Graz

„Die Mur soll in zehn Jahren kein

trennendes Element mehr sein,

sondern ein verbindender Stadtraum

mitten in Graz“, betont

Hohensinner die weitreichende

Bedeutung der Pläne. Um an der

Oberfläche großzügige Boulevards,

Plätze, Kinderspielplätze

und weitläufige Grünflächen für

die Grazer zu schaffen, sieht der

Entwurf eine umfassende Unterflurtrasse

für den motorisierten

Verkehr direkt am Marburger

Kai vor. Dadurch wird das gesamte

oberirdische Areal rund

um den Andreas-Hofer-Platz

komplett autofrei und als neuer,

urbaner Begegnungsort für

die Bevölkerung zurückgewonnen.

Kernstück dieser neuen

Freizeitzonen direkt am Wasser

ist das sogenannte „Murauge“

zwischen der Radetzkybrücke

Bernhard Bauer

und Stadtrat

Kurt Hohensinner

(r.) über

das Projekt

„Lebensader

Mur“.

und der Tegetthoffbrücke. Dabei

handelt es sich um eine barrierefreie

Arena mit Tribünen für

Veranstaltungen, die flexibel

mit schwimmenden Pontons für

Cafés sowie einer optionalen,

hydraulisch regelbaren Surfwelle

nach dem erfolgreichen

Vorbild in Ebensee kombiniert

werden kann. Architekt Guido

Strohecker betonte, dass die

Umsetzung eines solchen Konzepts,

sofern es eine politische

Mehrheit findet, als langfristiger,

mehrstufiger Prozess gedacht

werden muss, an dem man über

Jahre konsequent dranbleiben

muss.


6 graz

www.grazer.at 27. MAI 2026

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

KI-generierte Stimme

Diese neue Stimme in Bus und

Bim ist offensichtlich KI generiert

und klingt dadurch wirklich

unglaublich nervig.

Helmut Binder

* * *

Alte Stimme wird vermisst

Schade! Ich bin mit der sympathischen

Stimme von Christine

Brunnsteiner aufgewachsen.

Nahema Guerlain

* * *

Die Freude ist sehr groß

Gratulation zur Stimme der

Grazer Simone Koren-Wallis,

einfach eine nette tolle Stimme,

da fährt man gleich lieber mit

den Öffis!

Christian Arloff

* * *

Gute englische Version

Englisch ist ok aber die deutsche

Version klingt irgendwie passiv

- aggressiv.

Christina Leb

* * *

Eine Gewöhnungssache

Wir alle müssen uns erst an die

Stimme gewöhnen.

Ch Lackner

* * *

Hervorragende Stimme

Also ich habe sie heute schon das

erste mal gehört ich finde man

versteht es hervorragend

Bernhard Weber

* * *

Eine gute Veränderung

Super, freu mich, schon gehört!

Doris Häusler

* * *

Bereits sehr viele Fans

Meine Stimme hat Sie!

Robert Django

* * *

Robotorhafte Stimme

Eine sehr schöne und passende

Stimme, aber die gestückelten

Ansagen klingen tatsächlich

noch etwas roboterhaft.

jakobgretler

* * *

Änderung des Signaltons

Man hätte auch direkt den „Ankündigungs/Signalton“

ändern

können.

sophie.mnk03

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Neue Öffi-

Stimme

Simone Koren-Wallis ist ab

heute die neue Stimme

für die Grazer Öffis. Ob am

Weg zur Arbeit, zur Schule

oder nach Hause – die neue

Stimme begleitet nun täglich

tausende Fahrgäste in den

Grazer Öffis. Im Zuge eines

innovativen Projekts werden

die Ansagen in den Fahrzeugen

ab heute hörbar überarbeitet.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ anna.stocker@grazer.at

Verkehrsunfall im

Bezirk Gösting

■ Am Dienstagnachmittag kam

es im Grazer Bezirk Gösting zu

einem Verkehrsunfall, bei dem

ein Fahrradfahrer schwer verletzt

wurde. Gegen 17:25 Uhr

wollte eine 30-jährige LKW-

Lenkerin von einem Parkplatz

nach links in die Zanklstraße

einbiegen. Da eine hohe Steinmauer

die Sicht in beide Richtungen

einschränkte, tastete sie

sich mit dem LKW langsam zur

Fahrbahn vor und blieb mit der

Fahrzeugfront auf der Straße

stehen. Zur selben Zeit fuhr ein

64-jähriger Mann mit seinem

E-Bike auf der Zanklstraße in

südliche Richtung. Obwohl die

Straße dort eine Einbahn Richtung

Norden ist, dürfen Radfah-

Am Dienstag konnte ein Storchenkücken erfolgreich von der Feuerwehr

gerettet werden. Das Jungtier wird nun aufgepäppelt. FF EGGERSDORF BEI GRAZ

rer in die Gegenrichtung fahren.

Um einen Zusammenstoß mit

dem LKW zu vermeiden, lenkte

der Radfahrer plötzlich nach

links und bremste stark ab. Dabei

stürzte er, ohne den LKW zu

berühren, auf die Fahrbahn. Der

Mann erlitt schwere Verletzungen

an der rechten Hand und

wurde im UKH Graz behandelt.

Die Alkoholtests bei beiden Beteiligten

verliefen negativ. Weitere

Personen wurden nicht verletzt.

Storchenrettung in

Eggersdorf bei Graz

■ Dienstagfrüh wurde die Freiwillige

Feuerwehr Eggersdorf bei

Graz zu einer Storchenrettung

alarmiert. Gemeinsam, mit Storchenbeauftragten

des Bezirks

Weiz wurden sie zu der Tierrettung

gerufen. Bei einem Storchennest

im Ortsgebiet wurde

festgestellt, dass eines von vier

Jungtieren deutlich kleiner und

geschwächt war. Mithilfe des

WLF-Krans konnte der junge

Storch sicher aus dem Nest geborgen

werden. Anschließend

wurde das Tier zur weiteren Versorgung

in die Storchenstation

nach Tilmitsch gebracht, wo es

nun aufgepäppelt wird.

Wickelmaschine in

Brand geraten

■ Die Freiwillige Feuerwehr

Kalsdorf wurde am Mittwochmorgen

zu einem Brandmeldeanlagenalarm

gerufen. In einem

Logistikbetrieb begann eine

Wickelmaschine zu brennen.

Glücklicherweise konnte diese

noch vor dem Eintreffen der

Feuerwehr ins Freie gebracht

und dort abgelöscht werden.

Dadurch konnte ein größerer

Schaden durch den Brandrauch

verhindert werden. Nach dem

Eintreffen kontrollierte die Feuerwehr

sowohl die Maschine als

auch den ursprünglichen Standort

sorgfältig. Die Brandmeldeanlage

konnte wieder zurückgesetzt

werden


27. MAI 2026 www.grazer.at

graz 7

Spitze bei MINT-Förderung

TOP. Die Steiermark baut ihren Vorsprung im MINT-Gütesiegel Ranking deutlich aus. Für die Gütesiegel Verleihung

gab es 39 Neueinreichungen. Insgesamt 30 Prozent der MINT-Gütesiegel sind in der Steiermark zu finden.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Mit insgesamt 256 steirischen

MINT-Gütesiegel

Bildungseinrichtungen

baut die Steiermark ihren MINT-

Gütesiegel Vorsprung heuer erneut

deutlich aus. Besonders erfreulich

ist der Zuwachs an steirischen Kindergärten,

die sich erstmals für das

Gütesiegel qualifiziert haben und

damit die Bedeutung frühkindlicher

MINT-Bildung in den Mittelpunkt

rücken.

Erfolgsbasis

Gerade die elementarpädagogischen

Einrichtungen verfolgen exzellente

pädagogische Ansätze, um schon in

der Elementarpädagogik die Begeisterung

für naturwissenschaftliche

und technische Themen zu wecken.

Der Zugang erfolgt spielerisch, etwa

durch Experimente oder forschendes

Lernen im Alltag, denn es ist die

Frühförderung, die den Grundstein

für wichtige Zukunftskompetenzen

wie kreatives Denken, Problemlösung

und technisches Verständnis

legt. Essenziell ist dabei die in der

Steiermark gelebte enge Zusammenarbeit

zwischen Pädagogen,

Bildungsdirektion, Wirtschaft und

Wissenschaft sowie die Steirische

MINT-Koordinationsstelle Science

Garden. Die IV-Steiermark blickt

mit Stolz auf die ausgezeichneten

MINT-Einrichtungen und sieht deren

Engagement als Impuls für weitere

Kindergärten und Schulen im

Bundesland, ebenfalls den Weg zur

MINT-Zertifizierung einzuschlagen.

Bundesminister Christoph Wiederkehr

gratulierte den anwesenden

Bildungseinrichtungen anlässlich

ihrer erstmaligen Auszeichnung mit

dem MINT-Gütesiegel.

Bei der heurigen MINT-Gütesiegel Verleihung konnte die Steiermark ihren

Vorsprung deutlich ausbauen. Ein Gewinn für den Standort.

MARKUS PRANTL


8 graz

www.grazer.at 27. MAI 2026

So, 21. Juni 2026

ab 9.00 Uhr

Fotos: Werner Krug, Richard Mayr

Sa, 20. Juni

KONZERT DER

WALZERPERLEN

am Hauptplatz

Medienpartner

Biedermeierfest.at

TIPP:

ZUM FEST MIT

OTTO REISEN

GRAZ

Wenn Geschichte

lebendig wird ...

Der Reinerlös des traditionellen Festes kommt wohltätigen Zwecken

der Pfarre und den VinziWerken zugute.

VINZIWERKE

VinziFest‘l kehrt zurück

■ Mit der Pfarre St. Vinzenz

laden die VinziWerke in Graz

dieses Jahr wieder zu ihrem

traditionellen Sommerfest im

Pfarrgarten. Am Sonntag, dem

28. Juni, wird unter dem Motto

„Setz‘ di her do neben mir!“

mit Musik, Hüpfburg und Spaß

gefeiert.

Am Grundprinzip, auf das

VinziWerke-Gründer Pfarrer

Wolfgang Pucher großen Wert

gelegt hat, halten die Veranstalter

fest: Egal, wie jung oder alt,

ob wohlhabend oder armutsbetroffen

oder von welcher

Herkunft – alle Menschen sind

eingeladen, sich gemeinsam an

einen Tisch zu setzen, zu essen,

zu trinken und die Musik zu genießen.

Aufgrund des Spardrucks findet

das Fest jedoch nur noch

alle zwei Jahre und in einer

abgespeckten Variante statt

- dafür in einer familiären Atmosphäre

und mit Gartenfest-

Charakter.

Fünfmal genießen und dabei sparen

Der „Grazer“ Schlemmer-Pass

enthält je einen Gutschein für:

• Flann O‘Brien: Flann- oder Veggie-Burger

• Ristorante Paradiso: italienischer Klassiker

• Coffeeshop Barista‘s Kalsdorf:

Bagel-Frühstücks-Combo

• Novapark Flugzeughotel: reichhaltiges

Frühstücksbuffet

• Café Restaurant LEO: moderne

Frühstückskreationen

der Grazer

Schlemmer-

Pass

www.grazer.at

5-mal

Schlemmen

um

5-mal

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um

€ 45,–

€ 45,–

FOTOS: Getty, Beigestellt (6)

Mehr Infos

Erhältlich in den s’Fachl Filialen Murpark, Citypark und Herrengasse,

sowie in allen oeticket-Verkaufsstellen. Gültig bis 30. September 2026

www.grazer.at


27. MAI 2026 www.grazer.at

graz 9

Frauen-EM soll Zugpferd sein

FOOTVOLLEY. Samstag und Sonntag gastiert die Europameisterschaft der Frauen auf dem Karmeliterplatz

– sie soll neben Spitzensport auch Interessierte anlocken, den Sport einmal auszuprobieren.

Antonia Missethan und Julia Sauer-Rauch aus Graz zählen am Karmeliterplatz

am Samstag und Sonntag zu den Favoritinnen der Footvolley-EM.GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Die größte Sandkiste der

Stadt steht aktuell und

noch bis 7. Juni wieder

auf dem Grazer Freiheitsplatz.

Samstag und Sonntag steigt in

der „bolao Arena“ die Frauen

Footvolley-Europameisterschaft,

nächstes Wochenende

gastieren die Männer mit der

„League of Champions“ dort

und dazwischen steht die Arena

allen offen, die Footvolley

einmal ausprobieren möchten.

„Und das kostenlos und

ohne Voranmeldung“, sagt Organisator

Benedikt Hofmann-

Wellenhof. „Denn wir wollen

nicht nur Spitzensport ins

Herz der Stadt bringen, sondern

auch neue Leute zum

Sport bringen.“

Natürlich ist die EM der

Frauen ein Highlight und eine

Favoritinnen-Paarung kommt

dabei mit Antonia Missethan

und Julia Sauer-Rauch aus

Graz. Das Duo hat die Heim-

EM 2023 an gleicher Stelle

gewonnen und fordert heuer

die regierenden Europameisterinnen

Yosy Silva und Keyla

Faria aus Spanien heraus.

Silva freut sich auf die EM.

„Die Atmosphäre hier ist besonders

und ich komme immer

gerne nach Graz.“ Die

Spanierin wird auch bis zum

nächsten Wochenende bleiben

und Footvolley-Trainings am

Freiheitsplatz durchführen.

Einig sind sich Organisator

Hofmann-Wellenhof und Spielerin

Faria über das Niveau bei

den Damen. „Das hat sich in

den letzten Jahren sehr stark

verbessert“, sagen beide unisono.

Neue Trends in der HüftchirurgieANZEIGE

Der vordere Zugang setzt neue Maßstäbe. Eine besonders gewebeschonende Operation.

In der modernen Hüftchirurgie

gewinnt ein Verfahren

zunehmend an Bedeutung:

der sogenannte vordere Zugang

bei der Implantation einer

Hüfttotalendoprothese. Diese

minimalinvasive Operationstechnik

gilt als besonders gewebeschonend

und ermöglicht

vielen Patientinnen und Patienten

eine raschere Erholung.

„Dieser moderne schonende

Zugang zum Hüftgelenk, erfolgt

über natürliche Muskellücken,

ohne Muskelgruppen durchtrennen

zu müssen. Im Unterschied

zu klassischen minimalinvasiven

Operationsmethoden

bleibt beim vorderen Zugang,

die wichtige beckenstabilisierende

Muskulatur unversehrt“,

erklärt Doz. Clar. „Diese wird

sonst verdrängt und zumindest

DR. CLAR

gequetscht“, führt Doz. Clar weiter

aus. Die Vorteile zeigen sich

bereits unmittelbar nach der

Operation: Viele Patientinnen

und Patienten berichten über

geringere Schmerzen und können

noch früher mobilisiert werden.

Auch das freie Gehen ohne

Hilfsmitteln ist vielfach rascher

möglich als bei herkömmlichen

Verfahren. Die frühe Wiedererlangung

der Beweglichkeit trägt

wesentlich zu einer verkürzten

Rehabilitationsphase bei.

Auch kosmetisch bietet die moderne

Technik Vorteile: Kleinere

Hautschnitte und eine moderne

Wundversorgung ohne Nähte

oder Klammern führen in der

Regel zu schöneren Narbenbildern.

Der vordere Zugang

steht damit beispielhaft für den

Fortschritt in der modernen Orthopädie:

weniger Gewebebelastung,

schnellere Mobilität

und ein schnellerer Gewinn an

Lebensqualität. „Aber trozdem

gilt- jede Hüfte ist individuell,

deshalb beherrsche ich als

Hüftspezialist sowohl den vorderen

minimalinvasiven Zugang,

als auch alle anderen etablierten

Verfahren der modernen

Hüftchirurgie, um für die PatientInnen

die optimale Behandlung

zu wählen,“ so Doz. Dr. Heimo

Clar. In der Ordination von Doz.

Dr. Clar werden Patientinnen

und Patienten persönlich durch

den gesamten Behandlungsverlauf

begleitet – von der Erstberatung

und Operationsplanung

über den minimalinvasiven Eingriff

bis hin zur Physiotherapie,

Rehabilitation und individuellen

Nachsorge.

Doz. Heimo Clar, Spezialist für

minimalinvasive Operationen

Priv.-Doz. Dr. Heimo Clar

Facharzt für Orthopädie und

orthopädische Chirurgie

Ordination:

Privat und alle Kassen

Reitschulgasse 1

8010 Graz

Tel. 0 316/830 312

anmeldung@orthoclar.at

Ambulatorium:

Hans-Sachs-Gasse 1

8010 Graz

Tel. 0 316/811 644

ambulatorium@orthoclar.at



27. MAI 2026 www.grazer.at

graz 11

Ausblick

Was am Donnerstag

in Graz wichtig ist

■ Das angekündigte Budget der Universitäten sieht drastische Einschnitte

für die steirischen Hochschulen vor. Die Rektoren schlugen

Alarm: Um gegen dieses „Kaputtsparen des Bildungsstandorts“ ein

Zeichen zu setzen, rufen sie zu einer gemeinsamen Demonstration

auf. Diese startet am morgigen Donnerstag um 14 Uhr in der Wilhelm-Fischer-Allee.

Durch die Innenstadt geht es zum Hauptplatz,

wo die Abschlusskundgebung stattfindet. Es kommt zu Behinderungen

sowohl für den Öffi- als auch den Individualverkehr.

■ Im Rahmen eines „Pinken Luftballonwalks“ durch die Innenstadt

und anschließenden Kick-Off-Events auf der Murinsel geben die Grazer

NEOS den offiziellen Startschuss für ihren Wahlkampf.

■ Beim größten und traditionsreichsten Wein-Wettbewerb des Landes

katapultierten sich zahlreiche Newcomer, aber auch Etablierte an

die Spitze: Morgen werden in der Seifenfabrik die Landessieger und das

Weingut des Jahres 2026 gekürt. Beginn der Verkostung ist um 16 Uhr.

■ Das VinziNest wurde im letzten Jahr kernsaniert und steht seit kurzem

wieder als Notschlafstelle bereit. Morgen wird auch die offizielle

Wiedereröffnung mit Bürgermeisterin Elke Kahr und Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom gefeiert.

Die Rektoren Horst Bischof, Manuela Raith, Peter Riedler, Andrea Kurz und

Georg Schulz (v.l.) rufen morgen zur Demonstration in Graz auf. UNI GRAZ/SCHIFFER

■ Mit dem VINA Fine Dine eröffnet am Standort es Hauben-Vietnamesen

im Joanneumsviertel morgen ein eigenes Separee, in dem Robert

Nguyen vietnamesische Klassiker neu interpretiert.

4. Markt fest

LEND-

PLATZ

FREITAG

19. JUNI

Feiern Sie mit uns das

4. „Grazer“-Marktfest

am Lendplatz!

• 14 Uhr: DJ Wurzinger

• 17 Uhr: Edi and Friends

www.grazer.at

präsentiert

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