Programmheft_Im_weissen_Roessl
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Im weißen Rössl
Singspiel in drei Akten
frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg
von Hans Müller und Erik Charell
Gesangstexte von Robert Gilbert
Musik von Ralph Benatzky
Sechs musikalische Einlagen von Robert Gilbert,
Bruno Granichstaedten und Robert Stolz
Musikalische Arrangements von Michael Fuchs, Marty Jabara, Saessak Shin
und Band
Josepha Vogelhuber
Leopold Brandmeyer
Der Piccolo
Wilhelm Giesecke, Reisegast
Ottilie, Reisegast
Dr. Otto Siedler, Reisegast
Sigismund Sülzheimer, Reisegast, Hausdiener Johann
Professor Dr. Hinzelmann, Reiseleiter
Klärchen, Kathi, Stubenmädchen, Reisegast
Der Kaiser
Hausdiener Martin
Reisegäste, Stubenmädchen, Hausdiener,
Badegäste, Einheimische
Marianne Helene Jordan
Janus Torp
Richard Fuchs
Daniel Borgwardt
Lene Juretzka
Jan Nicolas Bastel
Leon Haller
Mirko Warnatz
Dana Koganova
Sybille Böversen
Sebastian Becker
Sebastian Becker
Anja Brecht/Franziska Mies
Alexandra Golk
Franziska Golk
Dana Kerstan
Isabell Pochwala
Band Saessak Shin (Keyboards), Peter Hensen (Schlagzeug), Christoph
Hermann (Posaune), Oliver Klemp (Bass), Jaroslav Menzinsky (Geige),
Friedemann Seidlitz (Klarinette & Saxofon)
Musikalische Leitung Saessak Shin Regie Daniel Ris Choreografie Franziska
Golk Bühnenbild Flavia Schwedler Kostümbild Gabriele Kortmann Dramaturgie
Karoline Felsmann
Regieassistenz/Soufflage Elena Vogrin-Smith Inspizienz Sandra Vogel
Technische Leitung Larissa Gund Produktionsmanagement & Werkstattleitung
Peter Jeske, Steffen Wolf Technische Einrichtung Dirk Lück Beleuchtung
Matthias Zeller Tontechnik Luke-Gene Krause, Reiner Lehmann, Sascha
Jenke Leiterin der Kostümabteilung (interimistisch) Nadine Hartmann
Gewandmeisterin (interimistisch) Cornelia Arnold Maske Claudia Schönberg,
Viktoriia Nemeryshyna, Lysann Rygiel Requisite Andreas Ellerfeld, Ute Nießner
Premiere 30. Mai 2026, AmphiTheater
Aufführungsdauer ca. 2 h 30 min (inklusive Pause)
Aufführungsrechte Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin
www.felix-bloch-erben.de
In Kooperation mit den „Chaotischen Idealisten“ des Kulturregen e.V.
Ensemble
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„Und dann treibt’s mich hinauf in die Berge, in den flüsternden Wald hinein!
Und wenn ich denn so durch den stillen Morgen gehe und das Auge
so offen wird für all das Schöne, da fange ich ihn an, zu fühlen, den Reisezauber.
Und alles, was noch vor kurzem mir so wichtig erschienen ist
und mich so gedrückt hat, es kommt mir auf einmal so kleinwinzig vor,
von da oben! Wie vergessen und verschollen ist alles, was unten liegt.
Ich kann mich nicht mehr besinnen, welchen Wochentag wir haben
und welches Datum – und wenn mich einer fragen sollte: ‚Ja, sind Sie
denn der Herr Doktor Walter Hinzelmann, den ich zu Haus oft so grämlich
gesehen habe …?!‘ Ich glaube wahrhaftig, ich würde ihm antworten:
‚Sie müssen sich irren … das ist ein viel älterer Bruder von mir.‘ Und das
macht alles der Reisezauber. Müsst es nur versuchen!“
„Im weißen Rößl“ war ursprünglich der Titel
einer von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg
1896 verfassten Posse. Das Stück erzählt von der Sommerfrische in
St. Wolfgang im Salzkammergut am Beispiel des Hotels „Im weißen Rößl“.
Liebesgeschichten unauffällig mit Politik verwebt bilden die Handlung.
2
Die Entstehung
eines Welterfolgs
Es ist eine Geschichte, die sich gut
erzählt – und die vielleicht genau deshalb
so hartnäckig überliefert wird:
Im Mai 1930 sitzen Erik Charell und der
Schauspieler Emil Jannings auf der
Terrasse des echten Hotels Weißes
Rössl in Sankt Wolfgang. Jannings
beginnt, die Figur des Giesecke zu
verkörpern – und Charell ist sofort
entflammt. Er lässt sich das Textbuch
des Lustspiels von Oskar Blumenthal
und Gustav Kadelburg schicken und
macht sich daran, das Schauspiel in
eine Revue-Operette zu verwandeln.
Charell ist zu diesem Zeitpunkt keine
unbekannte Größe: Seit 1924 leitet er
das Große Schauspielhaus in Berlin
und gilt als Pionier des amerikanisch
geprägten Revue-Genres im deutschsprachigen
Raum. Er versammelt ein
Team erfahrener Mitstreiter um sich
– und keine fünf Monate später ist „Im
weißen Rössl“ fertig. Ob es sich genau
so zugetragen hat, darüber schweigen
sich die Quellen unterschiedlich aus.
„Charell will, dass wir in seiner Revue
wieder Weltluft atmen.“ Mit diesem
Credo stimmte der Journalist Alfred
Flechtheim im Oktober 1930 seine Leserschaft
auf die anstehende Premiere
im Berliner Großen Schauspielhaus
ein.
Was sich hingegen verbürgen lässt:
Die Premiere am 8. November 1930 im
Großen Schauspielhaus wird ein triumphaler
Erfolg. Das Stück avanciert
zum Kassenschlager und erobert die
Bühnen der Welt.
Das Berliner Tageblatt brachte es auf
den Punkt: „Dieser Aufwind, diese
Freigebigkeit, dieses Übermaß und
dann schlechte Zeiten? Nicht möglich.
700 Leute gehören dazu, um jeden
Abend das Feuerwerk anzukurbeln;
3.000 Leute haben die Chance, hoffnungslose
Optimisten zu werden. Das
nennt man Rationalisierung: 700 Menschen
haben täglich ihr Futter, 3.000
die Illusion, glücklich zu sein. Lasst
ihnen die Illusion! Wenigstens für vier
Stunden!“
Doch was danach geschieht, ist von
einer anderen, dunkleren Geschichte
geprägt. Mit den Wahlerfolgen der
NSDAP und Hitlers Machtübernahme
geraten viele der beteiligten Kunstschaffenden
– darunter zahlreiche
Jüdinnen und Juden – in unmittelbare
Lebensgefahr und werden in
die Emigration getrieben. „Im weißen
Rössl“ wird als „entartet" verboten.
Ganz verschwinden konnte es freilich
nicht: 1935 erschien eine Verfilmung
– braver Musikfilm, ohne Ironie, ohne
die charakteristische Musik und ohne
die Namen der jüdischen Autoren zu
nennen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte
das Singspiel zwar auf die Spielpläne
zurück, doch an das, was Charell und
sein Team einst mit Gespür für Kunst
und Unterhaltung geschaffen hatten,
ließ sich nur schwer wieder anknüpfen.
Der Beliebtheit des Stücks tat das
keinen Abbruch. Mehrere Verfilmungen
trugen zu seinem anhaltenden
3
Erfolg bei: Die Adaption von 1952 unter
der Regie von Willi Forst entstand in
enger Zusammenarbeit mit Charell
selbst und zeigte Johannes Heesters
als Dr. Siedler. Zur wohl bekanntesten
Version wurde jedoch die Verfilmung
von 1960 mit Peter Alexander als Leopold.
Den entscheidenden Impuls für eine
Rückkehr des „Weißen Rössls“ auf die
Bühnen gab eine ebenso unerwartete
wie radikale Neuinterpretation: 1994
brachte das Musikkabarett-Kollektiv
Geschwister Pfister das Stück in der
Berliner Kleinkunstbühne „Bar jeder
Vernunft“ heraus – und setzte damit
einen Kontrapunkt, der größer kaum
hätte sein können. Wo Charell einst
mit gigantischem Aufwand inszeniert
hatte, regierte nun die bewusste
Reduktion: einfach bemalte Kulissen
voller alpinem Kitsch, kein Chor, kein
Ballett, das Orchester auf eine kleine
Band zusammengeschmolzen. Und
doch knüpfte diese Fassung tief an
den Geist von 1930 an. Mit den Geschwistern
Pfister, Meret Becker, Otto
Sander und Max Raabe standen abermals
Stars der Berliner Kabarettszene
auf der Bühne – derselbe Tonfall,
dieselbe Leichtigkeit, dieselbe Lust am
schnellen Witz.
Die Wirkung war durchschlagend.
Wurden in der Spielzeit 1993/94 gerade
mal drei Produktionen an deutschen
Theatern vom „Rössl“ gespielt,
schnellte die Zahl in der folgenden
Saison auf 42. Das Weiße Rössl war zurück
– und ist seither nicht mehr von
den Spielplänen wegzudenken.
Die Fassung der „Bar jeder Vernunft“
hat damit neben den opulenten
Versionen der 1950er Jahre und
der rekonstruierten Originalfassung
von 2009 eine dritte, eigenständige
Traditionslinie begründet. Ihr Geheimnis
liegt in der Konzentration auf das
Wesentliche: die Ohrwurm-Qualitäten
der Lieder, die Schärfe der Komödie,
die liebevolle Überzeichnung der
Figuren, die kleinen Frivolitäten und
Derbheiten – und manchmal, ganz
leise, eine Note Melancholie. Jeder
Ballast ist abgeworfen, die Revue wird
schaumig-leicht. Aber darunter, kaum
hörbar, schwelen große Sehnsüchte:
nach heilen Illusionswelten, nach romantischen
Begegnungen vor Bergpanoramen.
Intakt, für den Moment.
Für die Senftenberger Inszenierung ist
aus der „großen Fassung“ des „Rössls“
eine Fassung speziell für diese Besetzung
mit Klavier, Kontrabass, Geige,
Posaune, Klarinette/Saxofon und
Schlagzeug geschrieben worden. Die
Arrangements sind teilweise jazziger
oder mit mehr Swing versehen.
Karoline Felsmann
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v.l.n.r. Janus Torp, Jan Nicolas Bastel, Franziska Golk, Lene Juretzka
v.l.n.r. Isabell Pochwala, Anja Brecht, Marianne Helene Jordan, Alexandra Golk, Daniel Borgwardt,
Dana Kerstan, Sebastian Becker, Franziska Golk
5
Marianne Helene Jordan, Jan Nicolas Bastel, im Hintergrund Ensemble
Gedanken zum Tourismus
Vergebliche Brandung der Ferne
Immer schon war es die Not, waren
es biologische und wirtschaftliche
Zwänge, was die Menschen veranlasste,
zu wandern. Die Züge der Nomaden
haben geographische und klimatische
Ursachen. Die Reise als Abenteuer, als
Selbstzweck, war bis tief ins 18. Jahrhundert
hinein unbekannt. Im Lauf
des 18. Jahrhunderts begann sich die
strenge Zweckhaftigkeit des Reisens
zu lockern.
Anfang des 19. Jahrhunderts hatte
sich die Wende des Reisens vollzogen.
Der Tourismus war geboren. Der
Engländer John Murray bereiste den
Kontinent, um das Material für seine
„Bibel“ zu sammeln. Sie erschien 1836
und wurde weltberühmt: das erste
Red Book. Drei Jahre später folgte Karl
Baedekers erster Reiseführer durch
„Die Rheinlande“. Die neue Bewegung
hatte ihre heiligen Schriften, sie hatte
ihren Siegeszug angetreten.
Die unberührte Landschaft und die
unberührte Geschichte sind die Leitbilder
des Tourismus bis heute geblieben.
Er ist nichts anderes als der
Versuch, den in die Ferne projizierten
Wunschtraum der Romantik leibhaftig
zu verwirklichen. Je mehr sich die bürgerliche
Gesellschaft schloss, desto
angestrengter versuchte der Bürger,
ihr als Tourist zu entkommen.
Im Jahre 1845 organisierte Thomas
Cook die erste Gesellschaftsreise zum
touristischen Vergnügen. Der Tourismus
krönte seinen Sieg. In Deutschland
entstand das erste Reisebüro,
das dem Tourismus diente, im Jahre
1868.
Der Fortschritt des Tourismus lässt
sich an drei Errungenschaften darstellen,
deren jede für die Entwicklung
einer Industrie großen Stils unentbehrlich
ist: Normung, Montage und
Serienfertigung.
Je weiter der Tourismus im Zeichen
des Hochkapitalismus fortschritt,
desto mehr machte sich die Hotelindustrie
dessen Wirtschaftsformen zu
eigen. Das Hotel ist das Schloss des
Großbürgertums.
Die Flut des Tourismus ist eine einzige
Fluchtbewegung aus der Wirklichkeit,
mit der unsere Gesellschaftsverfassung
uns umstellt. Jede Flucht aber,
wie töricht, wie ohnmächtig sie sein
mag, kritisiert das, wovon sie sich abwendet.
Das Verlangen, aus dem sich der Tourismus
speist, ist das nach dem Glück
der Freiheit.
Der Tourismus zeigt, dass wir uns
daran gewöhnt haben, Freiheit als
Massenbetrug hinzunehmen, dem wir
uns anvertrauen, obschon wir ihn insgeheim
durchschauen. Indem wir auf
die Rückfahrkarte in unserer Tasche
pochen, gestehen wir ein, dass Freiheit
nicht unser Ziel ist, dass wir schon
vergessen haben, was sie ist.
Hans Magnus Enzensberger, 1958
8
v.l.n.r. Janus Torp, Daniel Borgwardt, Lene Juretzka, Richard Fuchs
Dana Koganova, im Hintergrund Leon Haller & Ensemble
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Kurzbiografien
des Regie-Teams
Saessak Shin, Musikalische Leitung
Saessak Shin wurde in Dae-Gu/Südkorea geboren und schloss 2002 ihr Klavierstudium
mit Diplom an der Kyungpook National University ab. Seit 2005 lebt sie in Deutschland
und arbeitet als freie Konzertpianistin, unter anderem mit dem Berliner Konzertchor,
dem Dirigenten Jan Olberg und am Staatstheater Cottbus. An der neuen Bühne war sie
schon mehrfach als Musikalische Leitung tätig.
Daniel Ris, Regie
Daniel Ris ist Schauspieler, Regisseur, Autor, Berater und seit 2022 Intendant der neuen
Bühne. Zu Beginn seiner Tätigkeit als Regisseur standen Erst- und Uraufführungen im
Schauspiel im Zentrum. Er inszenierte u.a. an den Theatern in Konstanz, Augsburg, Bremerhaven,
Aachen, Heilbronn, Ingolstadt, Ulm, Baden-Baden und an den Staatstheatern
in Oldenburg und Darmstadt. In Senftenberg führte er im Genre Musical bereits Regie bei
„Cabaret“, „Hair“ und „Der kleine Horrorladen“.
Franziska Golk, Choreografie
Franziska Golk studierte Kultur- und Medienpädagogik, ist Theaterpädagogin der neuen
Bühne Senftenberg, SpielClub-Leiterin des NachwuchsMusical- und MusicalEnsembles,
künstlerische Leitung der „Chaotischen Idealisten“ des Kulturregen e.V. und Choreografin.
Auf kleinere choreografische Arbeiten für die neue Bühne folgte 2024 mit der Choreografie
von „Hair“ auch die erste Kooperation des Kulturregen e.V. mit dem Ensemble
der neuen Bühne. „Im weißen Rössl“ setzt diese Zusammenarbeit fort und ist eine neue
choreografische Herausforderung.
Flavia Schwedler, Bühnenbild
Nach ihrem Innenarchitekturstudium in Hannover studierte sie Szenografie. Seit 2010
arbeitet sie als Bühnen- und Kostümbildnerin, unter anderem am Theater im Bauturm
in Köln, am Comedia Theater Köln, an der Kinderoper Köln, am Schauspielhaus Düsseldorf,
am Pfalztheater Kaiserslautern, am Grenzlandtheater Aachen, für das ensemble 7,
bei den Burgfestspielen Mayen, am Brandenburger Theater, dem Burgtheater Wien, dem
Schauspiel Frankfurt und an der neuen Bühne.
Gabriele Kortmann, Kostümbild
Seit 1990 arbeitet sie als freie Kostümbildnerin in Deutschland, Frankreich, der Schweiz
und der Welt. 1991 gründete sie ihr eigenes Atelier und Label mit Schwerpunkt Zirkus &
Artistik, wo sie vom Entwurf bis zur Fertigstellung Kostüme für international arbeitende
Artisten kreiert. An der neuen Bühne war sie schon für zahlreiche Inszenierungen für das
Kostümbild verantwortlich – u.a. „Hair“ oder „Shakespeare in Love“.
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Dana Koganova
Marianne Helene Jordan & Sybille Böversen
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Mirko Warnatz
v.l.n.r. Anja Brecht, Mirko Warnatz, Dana Koganova, Marianne Helene Jordan, Daniel Borgwardt, Janus Torp,
Leon Haller, Jan Nicolas Bastel
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→ Liebe Gäste,
wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass Ton- und / oder Bildaufnahmen
unserer Aufführungen aus urheberrechtlichen Gründen untersagt sind. Bitte schalten
Sie Ihre Mobiltelefone stumm. Vielen Dank.
Impressum
→ Die neue Bühne dankt
Blumen Mädler für die Premierenrosen.
neue Bühne Senftenberg, Theaterpassage 1, 01968 Senftenberg
Intendant Daniel Ris Gestaltung www.pingundpong.de Redaktion Karoline Felsmann
Fotos Steffen Rasche Textnachweis S. 3/4 ist ein Originalbeitrag für das Programmheft von Karoline
Felsmann; S. 8 Ausschnitte aus: Hans Magnus Enzensberger: Vergebliche Brandung der Ferne. Eine
Theorie des Tourismus; Merkur, Nr. 126, August 1958
Gefördert mit Mitteln des Ministeriums
für Wissenschaft, Forschung und Kultur
des Landes Brandenburg.
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„Der Mensch
kann halt nicht
weg von sich.“