Vorschau Kunst Herbst 2026
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KUNST
HERBST 2026
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Kevin Schneider
Marketing und Presse
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Liebe Leserinnen und Leser,
vier Jahre sind vergangen, seit Antisemitismus-Vorwürfe
die documenta fifteen erschütterten. Seither wurden die
Ereignisse nicht nur ausführlich aufgearbeitet. Die Debatten
haben zugleich eine intensive kunsthistorische Beschäftigung
mit antisemitischer Bildsprache angestoßen. Erstmals
wurde dieses Themenfeld in seiner historischen Dimension
untersucht, wodurch antisemitische Kulturtechniken
neu kontextualisiert werden konnten. Nach der jüngst
erschienenen Publikation Antisemitismus und Kunst vor 1933
legen wir im Herbst mit dem Sammelband Antisemitische
Symbole in Kunstobjekten einen weiteren Beitrag zu diesem
leider sehr aktuellen Thema vor.
Wie reagiert Kunst auf eine Gegenwart, die von Gewalt,
Migration und Zerstörung geprägt ist? Publikationen
wie der Ausstellungskatalog zum Werk des französischen
Künstlers Nicolas Daubanes, der Sammelband Times
of Waste oder die Bände der neuen Reihe Spectropia.
Experiments in Trace eröffnen vielfältige Perspektiven auf
diese Frage und geben zugleich differenzierte Impulse
für eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen
unserer Zeit.
Ich wünsche Ihnen wertvolle Anregungen beim Entdecken
dieser und vieler weiterer Titel zur Kunst von der Antike
bis heute in unserer Vorschau!
Katja Richter
Editorial Director Arts
INHALT
Nicolas Daubanes 4
Heia Norge! 6
Ashkan Sahihi 8
Unter Druck 10
Felix Nussbaum 12
Carl Schuch 1846–1903 14
Spielerische Allianzen 16
Tatort Ephesos. Kleopatra in Rom 18
Stories from the Post-Ethnological Museum 20
Times of Waste—Handling Matter 21
Counter-Cartographies of Trace 22
Fossil Aesthetics 23
AI Halftime 24
Crossing Borders 25
Theorien der Praxis – vor und nach Artistic Research 28
Rethinking Transcultural Interactions in Visual Art 29
Wachstum und Form 30
Tele-Monumente – Tele-Monuments 31
Malerei als Verkleidung 32
Feminist Insurgences 33
Körperidealen trotzen 34
Private: Please Come In 35
Objekte der Begierde 37
Mehr als Ironie 40
Carlo Scarpa 41
Armando. Das skulpturale Werk 1988–2017 42
Malen mit dem Körper 43
Zum Schreiben ermutigt 44
Tracing Provenance in Italy 46
Antisemitische Symbole in Kunstobjekten 47
Fragmented Modernity in Interwar France 48
Paul Posenenske und die Kunsthochschule Kassel 49
Ein kalifornischer Zauberberg 50
Aufbrüche zur Abstraktion in der europäischen Architektur der Moderne 52
Brasilianische Belle Epoque 54
Chinoiserie and Chinese Art in Siam 55
Wahnfried 56
Luxus 57
Gefällige Unordnung oder didaktische Innovation? 58
Poesie des Lichts 59
Katastrophe 60
Mimicry and Masks 61
Dynamische Kombinationen 62
Rubens und die Immanenz des Bildes 63
Silber 66
Fragile Masterpieces 67
Golden Glow 68
Der Schild und das Bild 69
Die Glasmalereien im Westchor des Naumburger Doms 70
Gesamtinstandsetzung der Kirche St. Michael in Bamberg 72
Der Berliner Dom 74
BACKLIST
Ausgewählte Titel 75
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Hrsg.)
Nicolas Daubanes
Le feu intérieur
Seiten 200
Abb. 70
Format 21,0 × 28,0 cm
Br.
978-3-422-80444-9 De/En
€ 40,00 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH
OKTOBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Katalog zur ersten großen Werkschau
in Deutschland
Engagierte Kunst über Mut zum
Ungehorsam, Befreiung und Demokratie –
mit kunsthistorischen Bezügen und
partizipativer Arbeit mit Betroffenen
4
Ausstellung
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
26. September 2026 bis 10. Januar 2027
9 783422 804449
Der französische Künstler Nicolas
Daubanes (*1983) beschäftigt sich mit
Machtstrukturen und dem Willen zum
Widerstand gegen sie. Seine Werke –
großformatige, zuweilen monumentale
Zeichnungen mit Eisenpuder auf magnetischen
Platten und Installationen
– reflektieren die Ursachen und Folgen
von Gewalt, sozialer Ungerechtigkeit,
Unterdrückung und Krieg. Historische
Recherchen widmet er vor allem der
jüngeren französischen und deutschen
Geschichte und Gegenwart, der Resistance
im Zweiten Weltkrieg und
dem Schicksal von Inhaftierten und
Deportierten.
Das Buch mit dem Titel Le feu intérieur
– was sowohl auf schwelende Brände
innerhalb von Gesellschaften als auch
auf das „innere Feuer“ als Antrieb von
Widerstand leistenden Künstler*innen,
Wissenschaftler*innen, Politiker*innen
oder Bürger*innen verweist – stellt
Daubanes´ Arbeiten und seine Themen
anhand von umfangreichem Bildmaterial
und fundierten Essays vor.
Mit Beiträgen von
Kirsten Claudia Voigt, Julien Voinot,
Laëtitia Desserrières, Frédéric Bußmann
u. a.
5
Mathias Listl, Nils Ohlsen, Theres Rhode
(Hrsg.)
Heia Norge!
Konkrete Kunst in Norwegen seit 1970 / Concrete
Art in Norway since 1970 / Konkret kunst i Norge
siden 1970
Seiten 192
Abb. 90
Format 22,0 × 28,0 cm
Br.
978-3-422-80437-1 De/En/Nor
ca. € 38,00 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH/NORWEGISCH
NOVEMBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Erster umfassender Überblick zur
Konkreten Kunst in Norwegen seit
1970 – mit rund 100 Werken von über
25 Künstler*innen
6
Ausstellungen
Kunstmuseum Lillehammer, 24. Oktober 2026 bis 7. Februar 2027
Museum für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt, voraussichtlich Herbst/Winter 2027/28
9 783422 804371
Kurz nach 1968 begannen einige norwegische
Kunstpionier*innen, radikal
vereinfachte Gemälde mit stark gefärbten
monochromen Flächen und
streng geometrischen Formen zu
schaffen. Dies markiert den Beginn
der Konkreten Kunst in Norwegen.
Völlig zu Unrecht sind viele ihrer Vertreter*innen
nicht nur in Deutschland,
sondern auch in ihrer Heimat bis
heute noch zu wenig bekannt. Der
Begleitband zu einer Ausstellung im
Kunstmuseum Lillehammer und dem
Museum für Konkrete Kunst und Design
Ingolstadt widmet sich erstmals
übergreifend diesem Thema und zeigt
die enorme Vielfalt und Qualität dieser
Strömung im nördlichsten Königreich
Europas. Dabei rücken nicht nur Gemälde,
Grafiken, Skulpturen und Installationen
ab den 1970er-Jahren bis
heute in den Fokus. Darüber hinaus
werden Video-, Textilkunst und Fotografie
in den Blick genommen und
zeigen das breite Spektrum der Konkreten
Kunst in Norwegen seit 1970.
Mit Beiträgen von
Mathias Listl, Nils Ohlsen,
Theres Rohde
Künstler*innen
Eirin Bjørsland Hansen, Paul Brand, Marie Buskov, Herbert Hebler, Callum Inness,
Hennie-Ann Isdahl, Marte Johnslien, Camilla Løw, Edith Lundebrekke, Arne Malmedal,
Trine Mauritz, Tone Myskja, Kristin Nordhøy, Thomas Pihl, Bjørn Ransve, Stein Rønning,
Dag Skedsmo, Anders Sletvold Moe, Thorbjørn Sørensen, Lars Strandh, André Tehrani,
Mouche Thomsen, Gerd Tinglum, Tone Vigeland, Sidsel Westbø, Erlend Grytbakk Wold,
Martin Woll Godal, Sverre Wyller
7
Ashkan Sahihi (Hrsg.)
Ashkan Sahihi
ParisNewYorkPortraits
Seiten 128
Abb. 38
Format 24,0 × 30,0 cm
Br.
978-3-422-80428-9 En
€ 38,00 [D]
ENGLISCH
APRIL 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
38 black-and-white studio portraits capture
young people from Paris and New York
beyond digital self-staging
With a reflection by Ocean Vuong
8
Exhibition
Lea Bischofberger Gallery, Zurich
March 19 to April 30, 2026
9 783422 804289
With ParisNewYorkPortraits, photographer
Ashkan Sahihi presents a
compelling portrait series that challenges
and refines the way we see.
Envisioning a radiant and optimistic
future, the book brings together 38
young people in their twenties from
Paris and New York—a generation
shaped by pandemic isolation and the
constant exposure of digital hypervisibility.
Captured in analogue black-andwhite,
without artificial light or digital
alteration, each face resists easy
categorization. Ethnic background,
identity, and belonging remain fluid
rather than fixed. With remarkable
sensitivity and restraint, Sahihi creates
images that privilege presence
over performance.
Accompanied by three thought-provoking
essays, the volume reflects on
contemporary image cultures, social
media self-staging, and the question
of what it means today not just to be
looked at but truly seen. ParisNew-
YorkPortraits is a celebration of
youth, individuality, and hope amid
the complexities of our time.
Ashkan Sahihi,
born in Tehran in 1963, is an Iranian-
American photographer who began
his artistic career in the cultural
avant-garde of 1980s New York.
Known for his portrait-based social
studies, often dealing with the question
of perception, he created significant
works in the cities of New York,
Istanbul, London, and Berlin, which
have been exhibited and published
internationally.
With contributions by
Sussan Babaie, Saskia Trebing,
Natascha Schoenaich-Carolath and
Ocean Vuong
9
Astrid Wallmann (Hrsg.)
Unter Druck
Politische Plakate 1918–1991
Seiten 144
Abb. 110
Format 24,0 × 28,0 cm
Geb.
978-3-422-80423-4 De
€ 28,00 [D]
DEUTSCH
APRIL 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Das 20. Jahrhundert im Spiegel
politischer Plakate
Mit Werken von A. M. Cay, Heinz Fuchs,
Ludwig Hohlwein, Käthe Kollwitz,
Holger Matthies, Max Pechstein,
Walter Schnackenberg, Klaus Staeck,
Franz von Stuck u. v. m.
10
Ausstellungen
Museum Wiesbaden, 6. Februar bis 9. August 2026
Hessischer Landtag, 18. März bis 12. April 2026
9 783422 804234
Politische Plakate werden in Europa
erstmals massiv im Kontext der Propaganda
des Ersten Weltkriegs eingesetzt.
Seither begleiten sie als visuelle
Kommentare gesellschaftliche und politische
Umbrüche. Die Publikation zeigt
die gestalterische und thematische
Entwicklung des politischen Plakats ab
1918. Während nach dem Ersten Weltkrieg
eine expressionistische Gestaltung
den traumatisierten Zustand der
Nation zum Ausdruck brachte, zeugen
Formen und Motive der Plakate aus
den 1920er- und 1930er-Jahren zunehmend
von der Brutalität der politischen
Auseinandersetzungen. Nach dem
Zweiten Weltkrieg rücken Themen wie
die Auseinandersetzung der Systeme
und individuelle Politiker in den Fokus.
Eine jüngere Zielgruppe sprechen die
Plakate der 1960er- und 1970er-Jahre
im Pop-Art-Stil an. Die 1980er- und
1990er-Jahre markieren schließlich den
Beginn eines Stilpluralismus.
Bearbeitet von
Peter Forster, René Grohnert, Nikolas
Werner Jacobs
Mit Beiträgen von
Petra Eisele, Peter Forster, René
Grohnert, Nikolas Werner Jacobs,
Astrid Wallmann
11
Museumsquartier der Stadt Osnabrück
(Hrsg.)
Felix Nussbaum
Maskeraden / Masquerades
Seiten 200
Abb. 60
Format 18,5 × 23,5 cm
Geb.
978-3-422-80443-2 De/En
ca. € 38,00 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH
NOVEMBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Neue Erkenntnisse zum Werk von
Felix Nussbaum
Maskendarstellungen in der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts
Chancen und Risiken von „Masken“ in
postmigrantischen Gesellschaften heute
12
Ausstellung
Felix-Nussbaum-Haus im Museumsquartier Osnabrück
22. November 2026 bis 4. April 2027
9 783422 804432
Maskeraden spielen im Werk des
deutsch-jüdischen Künstlers Felix
Nussbaum (1904–1944) eine besondere
Rolle. Sie sind Mittel der Selbstreflexion
in Zeiten des Umbruchs und der
Versuch, angesichts der zunehmenden
Bedrohung durch den Nationalsozialismus
die eigene künstlerische Identität
zu bewahren.
Der Katalog widmet sich diesem im
Werk Nussbaums bisher wenig erforschten
Motiv und zeigt seine Maskenbilder
in Gegenüberstellung mit
Werken von Zeitgenoss*innen, darunter
Max Beckmann, James Ensor, Karl
Hofer, Emil Nolde und Lea Grundig.
Die Präsentation der Werke wird mit
vertiefenden kunstwissenschaftlichen
Beiträgen zum Thema ergänzt. Sie
schlagen eine Brücke zu gesellschaftsund
identitätspolitischen Diskursen
unserer Gegenwart, in der „Maskierungen“
allgegenwärtig sind.
Mit Beiträgen von
Katharina Henkel, Maren Koormann,
María do Mar Castro Varela, Anne
Sibylle Schwetter, Herwig Todts u. a.
13
Österreichische Galerie
Belvedere (Hrsg.)
Carl Schuch 1846–1903
Catalogue raisonné
Seiten 482
Abb. 650
Format 24,0 × 28,0 cm
Geb.
978-3-422-80445-6 De
€ 55,00 [D]
DEUTSCH
DEZEMBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Erstes Werkverzeichnis zu Carl Schuch –
unter Berücksichtigung jüngster
maltechnischer Analysen und Befunde
Essays zu Biografie, Werk und Rezeption:
Schuch als unabhängiger Künstler im
Spannungsfeld zwischen Realismus und
Moderne
14
9 783422 804456
Die Malerei Carl Schuchs ist ein profunder
Beitrag zur europäischen Kunst
im ausgehenden 19. Jahrhundert. Sein
Œuvre spannt den Bogen vom Wiener
Biedermeier über den Realismus deutscher
Prägung hin zur französischen
Avantgarde, von Waldmüller über
Leibl zu Manet, Monet und Cézanne. In
stetiger Auseinandersetzung mit aktuellen
Entwicklungen und in skeptischer
Distanz zum eigenen Schaffen kulminiert
sein Werk während seiner Jahre
in Paris in Stillleben und Landschaften
eigenster Prägung.
Schuch selbst hat der Nachwelt den
Zugang zu seinem Werk nicht leicht
gemacht, indem er verwarf, was ihm
nicht gut genug erschien. Rund 350
Gemälde und etwa 250 Arbeiten auf
Papier haben sich erhalten. Ein beachtlicher
Teil davon ist verschollen.
Erstmals liegt nun mit dem Catalogue
raisonné eine kritische Bestandsaufnahme
des Werks vor.
Roland Dorn,
Vorsitzender der Carl Schuch Gesellschaft
e. V.
15
Fritz Backhaus, Wolfgang Cortjaens,
Thomas Weißbrich (Hrsg.)
Spielerische Allianzen
Bernsteinpolitik und höfische Kultur
in der Frühen Neuzeit
Seiten 256
Abb. 100
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
978-3-422-80427-2 De
€ 30,00 [D]
DEUTSCH
MAI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Erste interdisziplinäre Studie zu
Königsberger Bernstein-Brettspielkästen um
1600
Neue Perspektiven auf ein bisher wenig
untersuchtes Feld frühneuzeitlicher
Luxusobjekte
16
Ausstellung
Deutsches Historisches Museum, Berlin
8. Mai 2026 bis 31. Oktober 2027
9 783422 804272
Zwischen 1590 und 1620 entstanden
im Umfeld des preußischen Hofes in
Königsberg zahlreiche Brettspielkästen
für Mühle, Schach und Tric Trac,
die einen künstlerischen Höhepunkt
der Bernsteinverarbeitung markieren.
In diesem Band wird erstmals der Entstehungskontext
der kostbaren Kunstkammerobjekte
vor dem Hintergrund
höfischer (Spiel-)Kultur und dynastischer
Bündnispolitik untersucht.
Die Erwerbung einer Königsberger
Brettspielkassette von 1607 durch das
Deutsche Historische Museum gab
2021 den Anlass, diese kulturhistorisch
signifikante Untergruppe der preußischen
„Bernstein-Diplomatie“ interdisziplinär
zu erforschen. Die 13 Beiträge
des Bandes verbinden kunst-, kulturund
wirtschaftshistorische Perspektiven
und machen den Ostseeraum als
strategischen Brennpunkt der Zeit „um
1600“ greifbar.
Mit Beiträgen von
Valeria Butera, Wolfgang Cortjaens,
Mathias Herman, Katharina Küster-
Heise, Rahul Kulka, Markus Laufs,
Ulrich Schädler, Antje Scherner, Verena
Wasmuth, Klaus Weber, Thomas Weißbrich,
Sabine Witt
4 Brettspielkasten, Königsberg, 1607
(wie Abb. 1), Detail des Außenrandes:
ameliertes Ornamentplättchen
mit Blumen und Vögeln
5 Bernstein-Kästchen, Königsberg,
Anfang 17. Jahrhundert, signiert
Hans Klingenberg, Detail eines
Ornamentplättchens, Hamburg,
Altonaer Museum
einem engen Kontakt beider Meister ausgegangen werden kann. 10 Doch auch
materialkundliche Vergleiche haben ihre Grenzen, denn oft bezogen die Bernsteindreher
vorgefertigte Teile aus lokalen oder auswärtigen Werkstätten. So
erlauben etwa die Bildplättchen mit amelierten Pflanzen- und Vogeldarstellungen
an den Außenseiten des Berliner Brettspielkastens, zu denen sich identische
Amelierungen an einem Klingenberg zugeschriebenen Kästchen im
Altonaer Museum finden (Abb. 4, 5), keineswegs eine Zuschreibung an diesen
Meister, könnte es sich dabei doch ebenso gut um Importware einer der
Augsburger oder Nürnberger Goldarbeiterwerkstätten handeln, die sich auf
diese spezielle, aus der Hinterglasmalerei abgeleitete Fertigungs- und Dekortechnik
in Blattgold oder Metallfolie spezialisiert hatten. 11
Sowohl Hans Klingenberg als auch Georg Schreiber haben für den
Königsberger Hof gearbeitet. Die ab den 1560er-Jahren in fürstlichen Inventaren
und in den Ausgabenbüchern der preußischen Herzöge urkundlich
nachgewiesenen Bernstein-„Brettspiele“ (Abb. 6) waren vor allem Repräsentationsstücke,
zu bewundern in den Kunstkammern und Privatgemächern
der Herrschenden. In diesen nur ausgewählten Personen zugänglichen Räumen
fürstlicher Repräsentation befanden sich neben kunsthandwerklichen
Preziosen auch naturwissenschaftliche Fund- und Schaustücke aus den Bereichen
Botanik, Zoologie, Mineralogie und Archäologie. 12 Die Sammlungen
waren Teil der Selbstdarstellung des Adels, der sich in einem ständigen Konkurrenzverhältnis
und Überbietungswettbewerb befand.
6 Ausgabenbuch der herzoglichen Familie für das Jahr 1610, darin: Erwähnung
eines von Hans Klingenberg im Auftrag des Herzogs Albrecht Friedrich von
Preußen gefertigten Brettspiels aus Bernstein, Elfenbein und Silber, 19. Februar
1610, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (GStA PK), XX. HA Ostpr.
Fol., Nr. 13521
12
13
17
3a Klappspielbrett mit drei Spielbrettern, Norditalien, zweite Hälfte 15. Jahrhundert,
Kunsthistorisches Museum Wien, Inv.-Nr. KK 3715
3b Klappspielbrett mit drei Spielbrettern, Norditalien, zweite Hälfte 15. Jahrhundert
(wie Abb. 3a), Innenseiten
vertieft eingesetzt. Es war also noch nicht daran gedacht, Spielsteine im Innern
zu verstauen. In etwa die gleiche Zeit dürfte ein Klappspielbrett aus Glasscheiben
im Schloss Ambras gehören: 20 Durch das ebenfalls leicht rechteckige Format
entsteht auf zwei Seiten des Schach- und des Mühlebretts jeweils ein recht
breiter Rand. Die Zuschreibung der die Spielbretter umrahmenden orientalisierenden
Pflanzenmotive ist ungeklärt; außerdem ist der originale Rahmen
leider nicht erhalten, sodass eine genauere Einschätzung schwierig ist.
Neben dem dualen Spielbrett wurde also ein dreifaches Spielsystem
etabliert. Es führte dem bestehenden Schach- bzw. Damebrett und dem Brett
für Backgammon-Spiele das Mühlespiel hinzu. Dieses Spiel war in dem hier
betrachteten Zeitraum besonders im Süden Europas beliebt, wo es zur gleichen
Spielfamilie wie die kleine Mühle und das aus dem arabischen Raum stammende,
das Damespiel vorwegnehmende Alquerque gezählt wurde. 21 Nun
lässt sich beobachten, dass das typische Spielbrett für Alquerque nach 1500
in Europa kaum noch vorkommt, wohl weil das Spiel nun auf das Schachbrett
übertragen wurde. 22 Diese Entwicklung scheint durch die Brettspielkassette
maßgeblich beeinflusst worden zu sein. Nun finden wir das Dreigestirn
Schach–„Backgammon“–Mühle in dieser Form in Norditalien, nämlich in der
Problemsammlung eines unter dem Pseudonym Bonus Socius schreibenden
lombardischen Verfassers, die seit dem 14. Jahrhundert weite Verbreitung in
Europa fand. 23 Die Sammlung umfasst für Wetten gedachte Aufgaben für
Schach, 24 verschiedene Backgammon-Spiele und Mühle mitsamt ihren Lösungen.
Von Norditalien aus gelangte die Schrift schon im frühen 14. Jahrhundert
nach Frankreich, wo prächtig ausgestattete Handschriften und Übersetzungen
für des Lateinischen unkundige, aber wohlhabende Interessenten angefertigt
wurden, als deren Autor sich ein gewisser Nicolas de Nicolai ausgibt.
42
43
Georg A. Plattner, Regina Hölzl,
Stephanie Stoss, Martina Minas-Nerpel,
Hilmar Klinkott (Hrsg.)
Tatort Ephesos.
Kleopatra und Rom
Seiten 272
Abb. 270
Format 21 × 25,0 cm
Br.
978-3-68924-334-0 De
€ 45,00 [D]
DEUTSCH
OKTOBER 2026
DE GRUYTER
Neue Erkenntnisse zum sogenannten
Oktogon in Ephesos
Skulpturen, Inschriften, Grabreliefs und
Handschriften erzählen von Intrigen und
Machtkämpfen der Antike
18
Ausstellung
Kunsthistorisches Museum, Wien, Neue Hofburg
20. Oktober 2026 bis 29. März 2027
9 783689 243340
Ein geheimnisvoller Grabbau, ein skandalöser
Mord, eine Welt im Umbruch
– in Ephesos, einer der prunkvollsten
Städte der antiken Welt, wurde Kleopatras
Schwester Arsinoë ermordet
und begraben. Wer waren die handelnden
Personen und welche Rolle
spielten dabei die politischen Umwälzungen
des ersten Jahrhunderts vor
und nach Christus?
Die Beiträge des Bandes diskutieren
kulturhistorische Fragen zu den
zentralen Akteur*innen der Zeit, zu
Caesar, Marc Anton, Augustus und
Kleopatra. Neueste Ergebnisse der
österreichischen archäologischen
Grabungen in Ephesos ergänzen die
archäologischen, historischen und kulturwissenschaftlichen
Perspektiven. Es
entsteht das facettenreiche Panorama
einer vernetzten antiken Welt, in der
man sich kultureller „Codes“ bewusst
bediente, um Herrschaft zu sichern –
einer Welt, in der die Mittel zur Macht
vielfältig und Morde alltäglich waren.
Georg A. Plattner, Regina Hölzl,
Stephanie Stoss,
Kunsthistorisches Museum, Wien
Martina Minas-Nerpel,
Institut für Ägyptologie, Universität
Trier
Hilmar Klinkott,
Institut für Klassische Altertumskunde,
Universität Kiel
19
Claudia Banz (Hrsg.)
Stories from the
Post-Ethnological
Museum
Re-Reading Ethnographic Collections Today
WMW NOW 2
Seiten 88
Abb. 15
Format 15,0 × 23,0 cm
Br.
978-3-68924-324-1 En
€ 18,00 [D]
ENGLISCH
JUNI 2026
DE GRUYTER
Invites readers to explore new forms of
relationship between humans and the wider
world, moving beyond an anthropocentric
perspective
20
Exhibition
“The Craftocene” Weltmuseum Wien
March 3 to August 16, 2026
9 783689 243241
The post-ethnological museum no
longer regards ethnological collections
as archives of “foreign cultures”, but
as dynamic repositories of knowledge
on global relationships. It critically
examines their origins and provides
new forms of interpretation, cooperation,
and authorship. Central to this
approach is dialogue with contemporary
art: artistic practices create new
ways of engaging with the collections,
challenge established meanings, and
link them to current social and ecological
discourses. The museum sees
itself as a translator between different
knowledge systems and provides a
space in which the past, present, and
possible futures are negotiated.
The volume brings together artistic
and research-based positions that link
historical collections with current ecological
issues.
With essays by
Debbie Chachra, Mathias Muwonge
Kyazze, Natasha Doroshenko Murray,
Emanuele Quinz, and Superflux
20
infrastructures reinforce what we know. The Craftocene,
our first major solo show, invites us all to re-examine
this relationship to the world.
The Craftocene at the Weltmuseum
To enter the three rooms that house The Craftocene,
one must first walk through the grand marble hall of the
museum entrance. The Weltmuseum Wien is a place
where civilizations are studied and fragments of culture
preserved, where tens of thousands of objects from
around the world have undergone careful conservation
fig. 1 Superflux, The Craftocene, installation view of Refuge for Resurgence.
Weltmuseum Wien, 2026
and restoration. Passing through the hall and entering
The Craftocene, this context lingers. Inside the show,
the civilization being examined is our present, all-too
familiar one.
Our work has always aimed to challenge audiences
to question what we take as given. The behaviours and
purchases we make, the habits and customs we enact
and hold dear; these are deeply at odds with the kind of
futures we want for ourselves and our descendants.
Resolving this tension requires turning an ethnographic
lens on to ourselves.
The history of studying the ‘other’, which is woven
into the traditions of ethnography and anthropology, is
part of the same cultural impulse by which we separate
ourselves from the ecological systems that support us.
Much of our studio’s speculative work is focused on
building tangible worlds where this false separation
stops being the reason behind how and why we exist,
make, and create. The last six years of thinking and
making that are on display in The Craftocene embody
our belief that to change our actions we must reexamine
our fundamental understanding of where we
stand in relation to the more-than-human world. The
three elements that make up the exhibition build
alternative possibilities for people to step into, to
provoke other ways of being and sensing: sculptural
weather sensors resurface the ecological intelligence of
rivers (Nobody Told Me Rivers Dream, 2025; fig. 1) a
multi-species banquet sets the stage for reconciliation
with the more-than-human world (Refuge for
Resurgence, 2021; fig. 2), and a speculative archaeology
21
Deb Chachra
On
Technological
Complexity
and Systems
For many thousands of years, Indigenous communities
of the northwest coast of North America have used
distinctive wooden fishing hooks to catch the large,
bottom-dwelling Pacific halibut that are an important
food source for them. Some of these hooks can be
found in anthropological museums around the world,
including the Weltmuseum Wien (fig. 1). Three hooks,
from the Haida community, are currently on display at
the Museum of Anthropology at the University of British
Columbia in Vancouver. 1
1 MOA 2026.
47
Flavia Caviezel, Mirjam Bürgin,
Nina Samuel (Hrsg.)
Times of Waste —
Handling Matter
Seiten 264
Abb. 100
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-11-132066-3 En
€ 49,00 [D]
978-3-11-132092-2 En
Open Access
ENGLISCH
AUGUST 2026
DE GRUYTER
Waste and beyond
Caring for planetary conditions
Multifaceted perspectives on materiality
21
9 783111 320663
Waste is political. Waste is social. Waste
is economic, ecological, and colonial.
It embodies traces of the past and
imaginaries of the future. In this book,
artists, designers, and art scholars
discuss the perception and handling of
waste materiality, including practical
approaches to coexistence. Exploring
transnational narratives of material
traces, the contributions examine the
interplay of representation, temporality,
and technology. Attentive to the accumulated
leftovers of previous generations
and the unsettling prospect of a
‘new world disorder’, the publication
emphasizes interconnectedness and
dependency within a more-than-human
world. Against the backdrop of a
postcolonial understanding of material
culture and the implications of the
Anthropocene, how could a multiperspective
conception of waste in space
and time be embraced?
Flavia Caviezel,
Basel Academy of Art and Design
FHNW
Mirjam Bürgin,
Basel Academy of Art and Design
FHNW
Nina Samuel,
Cluster Matters of Activity, Humboldt
Universität zu Berlin
Lee Douglas, Aimée Joyce,
Magdalena Buchczyk (Hrsg.)
Counter-Cartographies
of Trace
Theoretical, Methodological and Ethical
Approaches Across Disciplines
Spectropia 1
Seiten 320
Abb. 210
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-68924-269-5 En
€ 69,00 [D]
978-3-68924-052-3 En
Open Access
ENGLISCH
OKTOBER 2026
DE GRUYTER
First articulation of Traces Studies
Opens fresh pathways for engaging with
the legacies of violence, the climate crisis,
technological change, imperial histories, and
everyday practices of resistance
Featuring contributions from academic and
artistic, non-academic voices
22
9 783689 242695
This volume provides a road map for
a new field of transdisciplinary Traces
Studies. Based on four years of collaborative,
interdisciplinary research, it
adopts an experimental approach to
traces. In a world marked by layered
forms of violence – political, economic,
social, and environmental – the
contributions offer a vital and timely
intervention. Instead of searching for
lost or silenced histories, they turn to
counter-cartography: a radical practice
where gaps, absences, and fragments
become powerful sites of possibility.
In this way, the authors seek to open
space for speculation, incompleteness
and the possibility of imagining:
What might it be like – or feel like – to
move through fractured, uncertain
worlds guided by traces? How might
we reimagine complex social realities
and contested terrains through what
remains? And what new possibilities
might emerge from the act of tracing?
Aimée Joyce,
University of St Andrews
Magdalena Buchczyk,
Humboldt-Universität zu Berlin
Lee Douglas,
Goldsmiths, University of London
Jaime Vindel
Fossil Aesthetics
Energy Imaginaries and Global Warming
Spectropia 3
Seiten 176
Abb. 9
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-68924-102-5 En
€ 69,00 [D]
978-3-68924-103-2 En
Open Access
ENGLISCH
OKTOBER 2026
DE GRUYTER
23
9 783689 241025
Fossil Aesthetics explores how fossil
fuels, thermodynamic science, and
industrial capitalism have shaped
modern cultural imaginaries. Bridging
political ecology, eco-Marxism, and
aesthetic theory, the book argues that
energy is not only a material force but
also a powerful symbolic construct
that has naturalized productivism and
domination. From the steam engine
to neoliberal “creative energy,” it traces
how fossil imaginaries structure
perception, labor, and worldviews in
the ‘Capitalocene’. At a time of climate
crisis, this essay calls for a denaturalization
of fossil culture and the imagining
of alternative, post-fossil energy
cultures.
Jaime Vindel,
Spanish National Research Council,
CSIC, Madrid
Zeynep Aksöz,
Margarete Jahrmann (Hrsg.)
AI Halftime
Becoming Human Through Art
Edition Angewandte
Seiten 180
Abb. 100
Format 19,5 × 25,0 cm
Geb.
978-3-68924-336-4 En
€ 48,00 [D]
ENGLISCH
NOVEMBER 2026
DE GRUYTER
Reframes AI as part of a hybrid ecology
New perspectives on AI and artistic practice
24
9 783689 243364
As AI evolves in increasingly autonomous
and difficult-to-govern ways,
it has become clear that we are no
longer at an early moment of experimentation.
AI halftime presents a
suspended moment within an unfolding
transformation.
Challenging the divide between technology
and nature, the book argues
that technology is not an external
force but part of the hybrid ecology
we inhabit, evolving in continuous
intra-action with biological, social, and
perceptual systems.
This book investigates the roles, embodiments,
and agencies AI assumes
within artistic practice. It explores
emerging hybrid ecologies shaped by
multiple intelligences and asks: How
artistic practices can intervene structurally,
reshaping the trajectories of
technological evolution and redefining
what intelligence might become.
Zeynep Aksöz, Margarete Jahrmann,
University of Applied Arts Vienna
Elana Shapira,
Anne-Katrin Rossberg (Hrsg.)
Crossing Borders
Central European Women in the Arts
Edition Angewandte
Seiten 256
Abb. 102
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-262-6 En
978-3-68924-049-3 En
€ 62,00 [D]
ENGLISCH
NOVEMBER 2026
DE GRUYTER
Central European women artists influencing
global art and design
Presents women artists who crossed borders
and shaped modernism
25
9 783689 242626
This book highlights the contributions
of Central European women to global
modernism in architecture, design, art,
photography, and museology. It spotlights
trailblazers including designers
Ilonka Karasz and Mariska Karasz,
artist Amrita Sher-Gil, photographer
Irena Blühová, architect Dora Gad, and
ceramicist Susi Singer. It also explores
the groundbreaking practices of jewelry
designer Cissy Zoltowska, artist
Kiki Kogelnik, museologist Zdenka
Munk, and visual artist Mira Schendel.
Concluding with contemporary multimedia
positions, the book examines
how these women navigated materiality
and spirituality, bridging concept
and matter, gender dynamics, and the
East–West divide within and beyond
Europe.
Elana Shapira,
University of Applied Arts Vienna
Anne-Katrin Rossberg,
Museum of Applied Arts Vienna
Elana Shapira, Daniela Finzi (Hrsg.)
It Hurts!
Violence against Women in Art and
Psychoanalysis
2025
Br. 978-3-11-133596-4 En/De
E-Book 978-3-11-133607-7 En/De
€ 72,00 [D]
Ernst Logar (Hrsg.)
Reflecting Oil
2025
Br. 978-3-68924-253-4 En
E-Book 978-3-68924-046-2 En
€ 32,00 [D]
Barbara Putz-Plecko (Hrsg.)
Heterotopien des
Künstlerischen
Lehren als künstlerische Praxis
2025
Br. 978-3-11-145774-1 De
E-Book 978-3-11-145819-9 De
€ 52,00 [D]
Başak Şenova (Hrsg.)
The Octopus
On Diversities, Art Production,
Educational Models, and
Curatorial Trajectories
2024
Br. 978-3-11-136534-3 En
E-Book 978-3-11-136554-1 En
€ 42,00 [D]
Parlamentsdirektion, Universität
für angewandte Kunst Wien, Pascal
Petignat (Hrsg.)
Probelauf
Performative Szenen zum
parlamentarischen Betrieb
2024
Br. 978-3-11-133716-6 De
€ 45,00 [D]
Jacqueline Rugo,
Rainer Wölzl (Hrsg.)
Rainer Wölzl – Konstellationen
2024
Br. 978-3-68924-132-2 De
E-Book 978-3-68924-010-3 De
€ 45,00 [D]
Peter Weibel,
Katharina Gsöllpointner (Hrsg.)
Ruth Schnell – WORKBOOK
Mirrors of the Unseen
2023
Br. 978-3-11-124998-8 En
E-Book 978-3-11-125010-6 En
€ 45,00 [D]
Alfred Vendl,
Martina R. Fröschl (Hrsg.)
Doors to Hidden Worlds
The Power of Visualization in
Science, Media, and Art
2023
Geb. 978-3-11-125000-7 En
E-Book 978-3-11-125012-0 En
€ 52,00 [D]
Cosima Rainer,
Eva Maria Stadler (Hrsg.)
Schule Oberhuber
Der Künstler, Rektor,
Ausstellungsmacher und sein
Programm
2023
Br. 978-3-11-106160-3 De
E-Book 978-3-11-106222-8 De
€ 42,00 [D]
Sammelbände, Dokumentationen und
Monografien aus den Bereichen
Die Buchreihe der
Universität für angewandte Kunst Wien
Barbara Putz-Plecko (Hrsg.)
Geografien des Textilen
Lehren als künstlerische Praxis
2025
Br. 978-3-11-145760-4 De
E-Book 978-3-11-145818-2 De
€ 52,00 [D]
Sven Ingmar Thies (Hrsg.)
Grafikdesign unterrichten
Ansätze, Einblicke, die Bedeutung
des Zuhörens und 24 Interviews mit
inspirierenden Lehrenden
2025
Br. 978-3-0356-2965-1 De
E-Book 978-3-0356-2967-5 De
€ 42,00 [D]
Thomas Feuerstein, Jens Hauser,
Lucie Strecker (Hrsg.)
Life Is Other
A/Biotic Entanglements in Art
and Curating
2025
Br. 978-3-68924-133-9 En
E-Book 978-3-68924-011-0 En
€ 42,00 [D]
Monika Sommer, Nora Sternfeld,
Luisa Ziaja, Martina Griesser-Stermscheg
(Hrsg.)
Nicht einfach ausstellen
Kuratorische Formate und
Strategien im Postnazismus
2025
Br. 978-3-11-136449-0 De
€ 42,00 [D]
Bernadette Reinhold,
Christina Wieder (Hrsg.)
„Sonderfall“ Angewandte
Die Universität für angewandte
Kunst Wien im Austrofaschismus,
Nationalsozialismus und in der
Nachkriegszeit
2024
Br. 978-3-11-136632-6 De
E-Book 978-3-11-137149-8 De
€ 49,00 [D]
Universität für angewandte Kunst
Wien (Hrsg.)
Radikale Universität
Universitäten in Zeiten globaler
Umbrüche. Die Angewandte und
Rektor Gerald Bast
2023
Br. 978-3-11-134156-9 De
E-Book 978-3-11-134167-5 De
€ 49,00 [D]
Martina Griesser-Stermscheg, Christine
Haupt-Stummer,
Renate Höllwart, Beatrice Jaschke,
Monika Sommer, Nora Sternfeld, Luisa
Ziaja (Hrsg.)
Widersprüche. Kuratorisch
handeln zwischen Theorie und Praxis
2023
Br. 978-3-11-101452-4 De
E-Book 978-3-11-102717-3 De
€ 42,00 [D]
Eva Maria Stadler,
Jenni Tischer (Hrsg.)
Abstraction & Economy
Myths of Growth
2024
Br. 978-3-11-136634-0 En
E-Book 978-3-11-137134-4 En
€ 45,00 [D]
Payer Gabriel
A plus minus Z
Payer Gabriel. Abwesenheit – Zufall /
Absence – Accidental
2023
Br. 978-3-11-106624-0 De/En
E-Book 978-3-11-106658-5 De/En
€ 45,00 [D]
# Architektur
# Bildende und Mediale Kunst
# Design
# Konservierung und Restaurierung
# Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung
# Sprachkunst
Christiane Kues
Theorien der Praxis –
vor und nach Artistic
Research
Seiten 160
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-68924-079-0 De
978-3-68924-080-6 De
€ 28,00 [D]
DEUTSCH
NOVEMBER 2026
DE GRUYTER
Grundlegende Studie zu Geschichte und
Aktualität künstlerischer Forschung
Untersucht erstmals historische und soziale
Kontexte der Vorgeschichte von Artistic
Research
28
9 783689 240790
„Artistic Research“ bezeichnet sowohl
künstlerisch‐forschende Praktiken als
auch deren zunehmende institutionelle
Verankerung, etwa in Promotionsprogrammen.
Das Buch untersucht erstmals
die Entwicklung dieses Feldes
entlang zentraler Transformationsprozesse
in den Künsten – von kritischen
Impulsen seit den 1970er-Jahren bis
zur Etablierung von Artistic Research
als eigenständigem Diskurs. Im Fokus
steht Artistic Research als Theorie
der Praxis: als ein Denken aus dem
künstlerischen Handeln heraus, mit
seinen Vorstufen, Verfestigungen und
Bruchstellen. Ein fundierter Beitrag zur
aktuellen Diskussion an der Schnittstelle
von Kunst, Forschung und Wissensproduktion.
Christiane Kues,
Research Fellow am ifk (Internationales
Forschungs zentrum Kulturwissenschaften)
in Wien
Gunhild Ravn Borggreen (Hrsg.),
Mette Højsgaard, Kristine Sandal Hansen
Rethinking Transcultural
Interactions in Visual Art
Contact Zones 10
Seiten 472
Abb. 140
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-245-9 En
€ 99,00 [D]
978-3-68924-041-7 En
Open Access
ENGLISCH
AUGUST 2026
DE GRUYTER
Transdisciplinary approaches to modern and
contemporary visual art
Includes interviews, photo essays, artworks,
and scholarly articles
Broad outlook from different geographical
positions and viewpoints
29
9 783689 242459
This book examines the transcultural
and global turn in art research as well
as in curatorial and artistic practice.
Bringing together contributions from
scholars, curators, and artists, the
volume approaches transculturation
as a critical lens for understanding the
complex flows of people, objects, and
ideas across the globe. The authors
examine how knowledge systems are
challenged and reconfigured, how
plural identities are negotiated within
entangled communities, and how
alternative historiographic frameworks
take shape beyond Western paradigms.
Attention to material practices
highlights the role of objects and
artworks as carriers of memory and
affective solidarity. In this way, transculturation
emerges as both an analytical
framework and a transformative
practice shaped by movement across
borders.
Gunhild Ravn Borggreen,
University of Copenhagen
Mette Højsgaard,
University of Copenhagen
Kristine Sandal Hansen,
University of Copenhagen
28 Transculturation as a Paradigm for Art History
Monica Juneja and Anne Ring Petersen 29
322 Conscious Creations
Anita Markmiller 323
urbanized gentleman-painters, to recreate life-like illustrations of Hindu mythology and
history, as well as portraits commissioned by elite patrons. This saw the professionalization
of the artist in the modern sense—as in the case of Ravi Varma, whose business
acumen helped him create a pan-Indian network of viewers and customers. The
transcultured aesthetic of Victorian illusionism that gave both human subjects as well as
divinities a sensuous immanence came to enjoy an appeal across class and geography.
This portrait of a senior rani (queen) of the royal family of Travancore taps the potential
of naturalist painting to draw out the luxuriance of silks, brocades, and jewels as well as
the textures of the red velvet curtain, imposing pillars, and an ornate marble table, all
set within her reception room in the palace. The rani rests her hand on a book bound in
red leather, with two others lying behind it (fig. 1). Thanks to the availability of German
technology, a number of printing presses supplied an eager market of buyers with a profusion
of mechanically reproducible, chromolithographic prints of painted works that
fed into other genres such as calendar art, advertising, and film. Instead of speaking of
incomplete modernization or an imperfect understanding that often results as a consequence
of forcible imposition, this particular transcultured conception of art asks us
to think of the telos of modernity together with, rather than replacing, other notions of
temporality, in an uneven, even frictional coexistence. Instead of having to make a case
for multiple or alternative or decolonial modernities, we see how a putatively singular
modern concept of art can transformatively unfold in heterogeneous settings.
We cannot, however, fully grasp these conceptual dynamics without asking how
they were constituted by the pre-histories of image-making in the subcontinent, where
illusionism was a subject of intense discussions across religious traditions—the Hindu,
the Buddhist, and the Islamic. Debates on the production of images, both painted and
sculpted, were lively and contested at the courts of Hindu and Muslim rulers during the
sixteenth to eighteenth centuries. The thorny question of illusionism—maya in Sanskrit
or tamathil in Arabic (translated as “likeness which deceives”)—and the legitimacy of
visual representation lay at the heart of many discussions across religious divides. Buddhist
practices of image-making strove to negotiate the slippery ground between art
and beauty as modes of persuasion and the traps present within the illusory nature of
the material world. Though the Buddha was portrayed as a sensuous human body, art
practice drew on both the Buddhist canon as well as Hellenistic idioms to explore a language
to represent him as embodying a peace offered in his teachings that transcended
worldly attachments. These discussions acquired a keener edge following the arrival of
European works during the late sixteenth and seventeenth centuries—mainly engravings
but also small format paintings—via the agency of diplomats, but primarily Jesuit
missionaries. The presence of a plurality of traditions and practices of representation
engendered a form of self-reflection about the nature of image-making itself. The aesthetic
category of “art” came to be disaggregated into several component elements—for
which a precise lexicon of terms was available in several Indian languages: skill, material,
idiom (or style, to use a modern term)—and further broken down into tasks such
as drawing, coloring, rendering faces, or burnishing, to mention a few. This copious
Fig. 1: Raja Ravi Varma, Portrait of Maharani Thirunal Lakshmibai of Travancore, 1883, oil on canvas. Sri
Chitra Art Gallery, Thiruvanthapuram
vocabulary carried its sedimented meanings into the nineteenth and twentieth centuries:
art as making with materials and transforming these, which transacted with the
more modern concept to pluralize it. In other words, the persistence of the pre-modern
should not be read as an anachronistic presence, but as a resignifiable corpus of lan-
Fig. 1: Annarita Serra, La Venere, various plastic materials and sea shell, 2012, Private Collection.
Since 1950, only nine percent of discarded plastics have been recycled worldwide,
while the majority have been landfilled or mismanaged rather than prevented or
returned to a circular economy.7 These past and ongoing failures of sustainable waste
management pose political, social, and environmental challenges. By reacting to them,
plastic waste in contemporary art is often read as an expression of activism and interpreted
as a social, political, or economic critique. Such readings are also shaped by the
complexity of plastic waste networks and their lack of transparency from a consumer’s
7 Heinrich-Böll-Stiftung and Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Plastikatlas: Daten und
Fakten über eine Welt voller Kunststoff (Heinrich-Böll-Stiftung, 2021), 36.
perspective. However, focusing on art primarily as an act of raising awareness favors
the message over the creative process and the meaning-making that emerges through
the artwork itself. Additionally, analyzing the transformation of waste into art solely
from the perspectives of value or recycling risks treating the artwork as a final product,
neglecting material agency. This obscures the friction and complexity that plastic waste
encounters along the way, which is necessary to understand the artwork. In La Venere,
the broken materials not only address the pollution of bodies of water from discarded
plastic; assembled into a plastic Venus, they also visually convey the entanglement of
material culture, mythology, living beings, and natural forces.
This study explores plastic waste as an artistic material within a dynamic global
network beyond human agency. Using a transcultural approach, it reframes the artwork
from a final product to a temporary pause in the lives of discarded plastic objects. In
dialogue with new materialism, the analysis focuses on the journey of plastic waste,
examining its taxonomic and physical transformations. It demonstrates how art-historical
attention to material, form, and subject enriches the transcultural method.
The article is structured around Michael Thompson’s socio-anthropological perspective
on the shifting valuation of objects, especially art, in his Rubbish Theory (1979).8
As one of the earliest publications on waste theory,9 Thompson understands value as
socially attributed, based on shared distinctions between relevance and irrelevance.10
He categorizes objects as durable, transient, or rubbish depending on whether their
value increases, decreases, or remains zero, while the concept of “transfer” describes
how objects move between these categories as they transition from one context to
another. This framework provides the structural basis for examining transformations
of waste into art, tracing movements from transient to rubbish, through rubbish itself,
and from rubbish to durable.
The analysis of Serra’s La Venere proceeds by engaging with the individual objects
and their material histories as they appear within the artwork. Focusing on their fragmented
state, the study treats the plastic fragments as displaced remnants comparable
to spolia, whose prior uses and meanings remain legible in the composition. Comparison
to their previous forms, recalled through visual and practical memory, serves as
a method for identifying physical change. Waste appears throughout the analysis as a
plural and indeterminate condition rather than a fixed category. It encompasses collections
of discarded objects, individual fragments, and microplastics, whose persistence
8 Michael Thompson, Rubbish Theory: The Creation and Destruction of Value – New Edition (Pluto Press,
2017).
9 For a broad discussion of theories on waste, see Lucy Bell, “Place, People and Processes in Waste
Theory: A Global South Critique,” Cultural Studies 33, no. 1 (2019), https://doi.org/10.1080/09502386.20
17.1420810.
10 Thompson, Rubbish Theory, 72.
K. Lee Chichester
Wachstum und Form
Gestaltungsprozesse in der Kunst und Biologie
der Britischen Moderne
Seiten 464
Abb. 150
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-11-124908-7 De
978-3-11-124921-6 De
€ 79,00 [D]
DEUTSCH
DEZEMBER 2026
DE GRUYTER
Kunst und ihre Einflüsse auf die
Wissenschaft um 1900
Neue Perspektiven auf das Werk Barbara
Hepworths und John Pipers
30
9 783111 249087
Welche Relevanz hat Kunst für die
Wissenschaft? Nur wenige Studien
konnten bisher konkrete Auswirkungen
künstlerischer Werke auf wissenschaftliche
Theoriebildung nachweisen.
Dies gelingt jedoch in diesem
Buch. K. Lee Chichester zeigt auf, wie
die Begegnung von Biolog*innen mit
Kunstwerken zur Entwicklung neuer
Bilder in der Biologie geführt hat. Sie
folgt der Spur des einflussreichen
schottischen Biologen D’Arcy W.
Thompson, der um 1900 eine Theorie
organischer Formbildung formulierte,
die sich am kunsthandwerklichen
Verständnis von Form und Kraft orientierte.
Seine Ansätze wurden von
jüngeren Biolog*innen aufgegriffen,
die unter dem Eindruck der Kunst des
Britischen Konstruktivismus und in
Zusammenarbeit mit Künstler*innen
wie Barbara Hepworth und John Piper
neue Bilder für Gestaltungsprozesse
im Organismus entwickelten.
K. Lee Chichester,
Universität Bremen
Andrea Pinotti
Tele-Monumente –
Tele-Monuments
Erinnerungspraktiken und digitale Technologien –
Memorial Practices and Digital Technologies
Panofsky-Professur am Zentralinstitut
für Kunstgeschichte München
Seiten 112
Abb. 24
Format 13,0 × 21,0 cm
Br.
E-Book
978-3-422-80404-3 De/En
978-3-422-80405-0 De/En
€ 16,90 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH
SEPTEMBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Innovativer kritischer Vergleich
digitaler Technologien (VR, AR, KI) als
Erinnerungsstrategien
Tele-Erinnerung betrachtet im Kontext der
menschlichen Dialektik Nähe/Ferne
Analyse der Neugestaltung des sozialen
Gedächtnisses im Zeitalter algorithmischer
Medien
31
9 783422 804043
Bei Monumenten denken wir normalerweise
an Objekte aus Stein oder
Bronze, die das soziale Gedächtnis
einer Nation oder Gemeinschaft verkörpern
und es in materiellen Objekten
greifbar machen. Neue digitale Technologien
– virtuelle Realität, erweiterte
Realität und künstliche Intelligenz –
verleihen Gedenkpraktiken eine unerwartete
Materialität und ein neuartiges
Potenzial. Dieses Buch bietet einen
kritischen Vergleichsüberblick über die
verschiedenen Arten digitaler Denkmäler
und betrachtet sie als Strategien
der Telepräsenz, sowohl ästhetisch
als auch ethisch und soziopolitisch.
Paradigmatische Fallstudien werden
analysiert, um aufzuzeigen, wie die Erfahrung
des externalisierten Gedächtnisses
im Zeitalter der algorithmischen
Medien tiefgreifend umgestaltet wird.
Andrea Pinotti,
Institut für Philosophie an der Universität
Mailand La Statale
Barbara Reisinger
Malerei als Verkleidung
Andy Warhols Tapeten 1964–1974
Oyster 8
Seiten 312
Abb. 100
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-11-079393-2 De
€ 59,00 [D]
978-3-11-079407-6 De
Open Access
DEUTSCH
NOVEMBER 2026
DE GRUYTER
Erste Monografie zu Andy Warhols Tapeten
Neue Erkenntnisse durch Aufarbeitung von
bisher unbeachtetem Archivmaterial
Aktuelle Methodik kombiniert queer theory
und Männlichkeitsforschung
32
9 783110 793932
Andy Warhol begann Mitte der 1960er-
Jahre, Tapete als künstlerisches Medium
zu verwenden. Trotz der intensiven
Forschung zu seinem Werk wurde
dieser Bereich seines Œuvres bisher
kaum untersucht oder diskutiert. Das
Buch nimmt diese vermeintlich marginale
Werkgruppe zum Ausgangspunkt,
um zentrale Umbrüche in Warhols
künstlerischer Produktion neu zu betrachten:
Sowohl für den Wandel vom
erfolgreichen Grafiker zum Pop-Künstler
als auch für Warhols Bezug zur
Malerei spielten Innenraumgestaltung
und Tapete eine wesentliche Rolle. Das
massenhaft reproduzierbare, billige
Medium der Tapete ermöglichte Warhol,
die seriöse, heteronorm-männlich
geprägte Domäne der Malerei umzudeuten.
Diese medialen Besonderheiten
korrespondieren mit seiner Selbstinszenierung
als Künstler, der durch
queere Verkleidungsstrategien gezielt
Mehrdeutigkeiten produzierte.
Barbara Reisinger,
Kunsthistorikerin in Wien
Auch interessant
Christiane Kruse, Sven Christian Schuch, Ileana
Pascalau, Mona Behfeld (Hrsg.)
Make – Get – Be Visible
A Queer_Feminist Perspective on Art and Design
Oyster 3
Seiten 304
Abb. 112 in Farbe
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-68924-215-2
E-Book 978-3-68924-036-3 Open Access
€ 59,00[D]
ENGLISCH/DEUTSCH
OKTOBER 2025
DE GRUYTER
Ulla Angkjær-Jørgensen,
Sigrun Åsebø (Hrsg.)
Feminist Insurgences
Women Restructuring the Arts in 1970s Norway
Oyster 9
Seiten 336
Abb. 70
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-242-8 En
€ 89,00 [D]
978-3-68924-040-0 En
Open Access
ENGLISCH
DEZEMBER 2026
DE GRUYTER
Groundbreaking contribution to Nordic and
European transnational feminist history
Investigates how women artists interfered
with existing institutional frameworks and
built new structures
Explores overlooked work by women
in the visual arts, theater, dance, and
documentary film
33
9 783689 242428
Feminist Insurgences takes the first
steps toward mapping the previously
unknown territory of the feminist art
movement and women’s art in Norway
and Sápmi in the 1970s. By examining
how women artists challenged existing
institutional frameworks and created
new structures, this edited volume
offers groundbreaking new insights
into Nordic and European transnational
feminist history and suggests
new premises for cultural heritage. It
explores overlooked work by women
in the visual arts, theater, dance, and
documentary film, as well as critically
examining art history, its institutions,
and their collecting practices by
studying women’s activism and exhibitions.
Ulla Angkjær-Jørgensen,
Norwegian University of Science and
Technology, Trondheim
Sigrun Åsebø,
University of Bergen
Fabienne Huguenin, Sofina Dembruk,
Daniele Maira (Hrsg.)
Körperidealen trotzen
Inszenierung unkonventioneller Weiblichkeit in
Kunst und Literatur (1400–1800)
Oyster 10
Seiten 320
Abb. 41
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-11-078689-7 De/Fr
978-3-11-171240-6 De/Fr
€ 69,00 [D]
DEUTSCH/FRANZÖSISCH
JULI 2026
DE GRUYTER
Neueste Forschungserkenntnisse zur
weiblichen Handlungsmacht
Ein neuer Blick auf die Gattung des Porträts
Aktuelle Untersuchungen zum Topos der
„unschönen” Intellektuellen
34
9 783110 786897
Über Epochen hinweg wird das Talent
intellektuell tätiger Frauen mit einem
vermeintlich unattraktiven Äußeren
verknüpft. Der Band untersucht erstmals
dieses wirkmächtige Narrativ
anhand literarischer und künstlerischer
Frauenporträts der Frühen Neuzeit –
etwa der Dichterin Laura Battiferri, der
Philosophin Marie de Gournay und der
Malerin Rosalba Carriera – und stellt
heraus, wie eng intellektuelle Legitimität
mit Vorstellungen weiblicher Physis
verflochten war. Zugleich wird aufgezeigt,
dass ein den Schönheitsnormen
„trotzendes“ Erscheinungsbild nicht
nur als Defizit, sondern als bewusst
eingesetztes emanzipatorisches Mittel
inszeniert wurde. Der Band lädt ein,
vertraute Deutungsmuster zu überdenken
und die Geschichte weiblicher
Autorität als Geschichte strategischer
Selbstinszenierung sowie intellektueller
Selbstbehauptung neu zu lesen.
Sofina Dembruk,
Universität Stuttgart
Fabienne Huguenin,
Staatliche Archive Bayerns
Daniele Maira,
Georg-August-Universität Göttingen
5 Rosalba Carriera, Selbstbildnis,
Pastell, 71× 57 cm,
1709, Florenz, Galleria degli
Uffizi
2 Vania Elettra Tam, „Laura Battiferri” aus dem Gemäldezyklus „Kanon Regole Ferree“, 2015, Acryl auf Leinwand, 40 × 40 cm
(Abb. 5). Das Brustbildnis, in dem sie den Betrachter in einer leichten Drehung zwischen
Kopf und Oberkörper frontal anblickt, folgt mit der Aufnahme der Hände, Pastellstiften
und dem Bildnis ihrer Schwester, das uns Rosalba Carriera präsentiert, den Konventionen
des Künstlerselbstbildnisses. Das zeitgenössische Gewand, die reiche Spitzenbordüre
und das hochgesteckte Haar mit einer den Namen der Künstlerin alludierenden
Rose betonen eine Weiblichkeit, die auch die künstlerische Technik aufruft. Obwohl die
Technik des Pastells als weiblich konnotiert galt, attestiert Dézallier d’Argenville diesem
Porträt einen männlichen, noblen Stil:
1 Agnolo Bronzino, Laura Battiferri, ca. 1560, Öl auf Leinwand, 87,5 × 70 cm, Museo di Palazzo Vecchio, Florenz
Ce morceau fait le désespoir des gens de sa profession, on y trouve un style noble, mâle,
soutenu; beaucoup de justesse dans les expressions, des chairs d’une vérité surprenante;
enfin, il n’y manque qu’une ame. 26
4 Abraham Wuchters, Christina von Schweden, 1661, Öl auf Leinwand, 116 × 81 cm, 1661, Schloss Skokloster
26 Dézallier d’Argenville 1762, S. 316. Das fehlende Lob der Lebendigkeit – ein Topos frühneuzeitlicher
14
Sofnn eembuuk nmienne uguenin unn nniele
nibn
Einleitung 15
168
Christina Posselt-Kuhli
Selbstbestimmung durch das eigene Bild 169
Elena Zanichelli
Private: Please Come In
Privacy and Its Rhetorics in 1990s Art
Oyster 11
Seiten 448
Abb. 125
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-68924-294-7 En
978-3-68924-067-7 En
€ 59,00 [D]
ENGLISCH
NOVEMBER 2026
DE GRUYTER
Shows how the private sphere itself became a
stage in artistic practices
Offers a new, theoretically grounded
perspective on intimate artistic self-exposure
First systematic study of how art makes the
supposedly hidden visible, renegotiating
autonomy, freedom, and their limits
35
9 783689 242947
Why should we be interested in what
is, strictly speaking, none of our
business? Where has our growing
fascination with the private sphere
come from? Artistic practices of the
1990s operate precisely in this field of
tension when they claim to “honestly”
reproduce private life experiences –
or even stage them live. Wolfgang
Tillmans photographed intimate
scenes from his circle of friends; Félix
González-Torres presented billboards
with close-ups of his unmade bed
in New York in 1992; Elke Krystufek
masturbated at the Kunsthalle Wien in
1994. In this book, Elena Zanichelli examines
artistic practices that visualize
a sphere that is supposed to remain
hidden, yet at the same time promises
and regulates autonomy and freedom.
Elena Zanichelli,
University of Marburg
Auch interessant
Änne Söll, Maike Wagner,
Katharina Boje (Hrsg.)
Under Construction
Kunst, Männlichkeiten und Queerness
seit 1970
Oyster 1
Seiten 231
Abb. 43
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-11-099109-3
E-Book 978-3-11-134732-5
€ 59,00[D]
DEUTSCH/ENGLISCH
FEBRUAR 2024
DE GRUYTER
Schriften des Rheinischen Archivs
für Künstlernachlässe
Das Rheinische Archiv für Künstlernachlässe (RAK) in Bonn widmet
sich der Bewahrung, Erforschung und Vermittlung der Kunst des 20.
und 21. Jahrhunderts im Rheinland. Mit über 200 Vor- und Nachlässen
bildet es eine zentrale Forschungsstätte zur regionalen und
internationalen Moderne. Die wissenschaftliche Erschließung, universitäre
Anbindung und konservatorische Sicherung der Bestände
gewährleisten ihre nachhaltige Zugänglichkeit.
Mit der neuen Schriftenreihe macht das RAK seine Bestände und
Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und
beleuchtet zentrale Fragen rheinischer Kunstgeschichte: künstlerische
Netzwerke, Künstlergruppen sowie die Wechselwirkungen
regionaler und internationaler Moderne. Im Fokus stehen u. a. der
„Sonderbund“, „Das Junge Rheinland“, die „Kölner Progressiven“ und
die „Gruppe 53“.
Die Reihe umfasst Ausstellungskataloge, monografische Studien und
kommentierte Quelleneditionen. Den Auftakt bildet der Katalog zur
Ausstellung über Konrad Klapheck. Es folgen monografische Publikationen
zu Richard Paling (2026) und Käthe Schmitz-Imhoff (2027).
Ergänzt wird die Reihe durch Editionen bedeutender Primärquellen
wie Briefwechsel und Tagebücher, die einzigartige Einblicke in künstlerische
Netzwerke und Lebenswelten eröffnen.
In einem klar gestalteten, wiedererkennbaren Format konzipiert, erscheint
jährlich mindestens ein Band.
Die Reihe unterstreicht die Rolle des Rheinlandes als bedeutende
Keimzelle der Moderne und macht seine künstlerischen Entwicklungen
nachhaltig erfahrbar.
Schriften des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe
ISSN 3054-5129
In Vorbereitung
Richard Paling
Geb. 978-3-422-80450-0
DEUTSCH
voraussichtlich Ende 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Käthe Schmitz-Imhoff.
Die Künstlerin und der Nationalsozialismus
Geb. 978-3-422-80451-7
DEUTSCH
2027
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Rheinisches Archiv für
Künstlernachlässe (Hrsg.)
Objekte der Begierde
Konrad Klapheck und seine Welt der Dinge
Seiten 160
Abb. 80
Format 23,0 × 28,0 cm
Geb.
978-3-422-80430-2 De
€ 38,00 [D]
DEUTSCH
MAI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Bisher unbekanntes Material aus dem
Nachlass Konrad Klaphecks zu seinen
Vorlagen und seiner Arbeitsweise
Seltener Blick auf das Frühwerk
des Künstlers
Ausstellung
Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
13. April bis 20. Mai 2026
37
9 783422 804302
Der Maler und Grafiker Konrad Klapheck
(1935–2023) zählt zu den
zentralen Vertretern der Neuen Gegenständlichkeit.
Er wurde durch seine
technisch präzisen, zugleich surreal
überhöhten Darstellungen von Maschinen
und Apparaten, die er zu psychologisch
aufgeladenen Bildikonen
steigerte, berühmt.
Der Band stellt erstmals die Objekte
in den Vordergrund, die Grundlage für
Klaphecks Bildwelt sind: angefangen
mit der ersten Schreibmaschine aus
dem Jahr 1955 über Näh- und Rechenmaschinen,
Schuhspanner bis hin zu
Fahrradschellen. Ihnen werden die
Werke Klaphecks gegenübergestellt,
in denen er diese meist alltäglichen
Dinge präzise ins Bild setzt und zugleich
metaphorisch überhöht. Neben
Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken
wird erstmals auch ein Einblick
in den umfangreichen Nachlass
Klaphecks mit Dokumenten, Skizzen
und akribisch angelegten Sammelmappen
zu thematisch geordneten
Objektgruppen gewährt.
Mit Beiträgen von
Daniel Schütz, Siegfried Gohr, Hansdieter
Erbsmehl, Konrad Klapheck
RHEINLAND
38
Kunstakademie Düsseldorf (Hrsg.)
Die Geschichte der Kunstakademie Düsseldorf seit 1945
2014. 480 Seiten, 24,0 × 30,0 cm, 400 Abbildungen
Geb. 978-3-422-07229-9 De
€ 44,90 [D]
Rainer Pabst
Wie die Bilder ins Museum kamen
Biografien von Kunstwerken aus dem
Wallraf-Richartz-Museum in Köln
2021. 224 Seiten, 13,5 × 21,5 cm, 92 Abbildungen
Br. 978-3-422-98438-7 De
€ 19,00 [D]
Johannes Myssok (Hrsg.)
Die Kunstakademie Düsseldorf 1773–2023
Kunstgeschichte einer Institution
2023. 400 Seiten, 24,0 × 30,0 cm, 243 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80165-3 De
€ 48,00 [D]
Vanessa Sondermann (Hrsg.)
Mit Beiträgen von: Kunibert Bering, Susanne Deicher,
John Morgan, Cornelia Nowak, Vanessa Sondermann,
Hans-Peter Thurn, Alexander Zschokke
Walter Kaesbach und die Kunstakademie Düsseldorf
2024. 312 Seiten, 22,5 × 30,0 cm, 201 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80203-2 De
€ 44,00 [D]
Andrea Pufke (Hrsg.)
Die Kreuzigung Petri von Rubens / The Crucifixion of Saint
Peter by Rubens
Band der Reihe Arbeitshefte der rheinischen Denkmalpflege
2022. 256 Seiten, 21,0 × 29,7 cm, 128 Abbildungen
Geb. 978-3-422-98952-8 De/En
€ 48,00 [D]
Georg Dehio
Dehio Vereinigung e. V. (Hrsg.)
Nordrhein-Westfalen I
Rheinland
Band der Reihe Dehio -
Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler
2005. 1344 Seiten, 12,5 × 18,5 cm
Geb. 978-3-422-03093-0 De
E-Book 978-3-422-80156-1 De
€ 58,00 [D]
39
Marcel Schumacher (Hrsg.)
A–Z Kunst in NRW 2000–2023
Sammlung Kunsthaus NRW
2024. 384 Seiten, 16,6 x 22,0 cm, 262 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80123-3 De
€ 36,00 [D]
Maximilian Rück
Zwischen den Kulissen
Der Maler Otto Erdmann und
die Aufführung des 19. Jahrhunderts
2024. 376 Seiten, 17,0 x 24,0 cm, 60 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80254-4 De
E-Book 978-3-422-80255-1 De
€ 42,00 [D]
Christian van Hummel
Mehr als Ironie
Zur Bedeutungstiefe in Martin Parrs Tourismus-
Bildern
Seiten 224
Abb. 51
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-422-80410-4 Ger
978-3-422-80411-1 Ger
€ 32,00 [D]
DEUTSCH
JULI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Tiefgehende bildwissenschaftliche Analyse
der Fotobücher
Exemplarische Analysen von Einzelbildern
sowie Fotobüchern
Umfassende Berücksichtigung des
Œuvres Martin Parrs bis 2025
40
9 783422 804104
Martin Parr (1952–2025) ist aktuell
einer der einflussreichsten und zugleich
populärsten Fotografen. Chris
von Hummel nähert sich der unverwechselbaren
Bildsprache Parrs mit
dem Blickwinkel auf visuelle Spielarten
der Ironie. Der Fokus liegt dabei nicht
auf dem einzelnen Bild, vielmehr stellt
der Autor die Fotobücher The Last
Resort (1986), Small World (ab 1995)
sowie Death by Selfie (2019) und ihre
Themen wie Freizeitverhalten, Reisen
sowie Tourismus ins Zentrum. Von
diesen zeitgenössischen Ikonen der
Fotografie ausgehend, wird die Bedeutung
des Fotobuchs als eigenständiges
Genre reflektiert. So entsteht
ein umfassendes Gesamtbild, das
neue Aspekte der Rezeption von Parrs
Arbeit und seiner Relevanz für die
zeitgenössische Kunst vorstellt. Kurze,
punktuelle Interviews mit Parr ergänzen
die Analysen.
Christian van Hummel,
Kunsthistoriker
Francine Giese, Jennifer Burkard,
Ariane Varela Braga (Hrsg.)
Carlo Scarpa
Architecture et vitrail
Seiten 108
Abb. 80
Format 14,8 × 21,0 cm
Br.
E-Book
978-3-68924-315-9 Fr/It
978-3-68924-316-6 Fr/It
€ 29,00 [D]
FRANZÖSISCH/ITALIENISCH
JUNI 2026
DE GRUYTER
Dedicated to one of Italy’s most important
20th-century architects and designers
Focuses on Scarpa’s stained glass designs,
little known to date
Links Scarpa’s early experiments in the
decorative arts with his later architectural
achievements
41
9 783689 243159
Carlo Scarpa (1906–1978) was an influential
Italian architect and designer
whose handling of materials, craftsmanship,
and detail made him a major
figure in 20th-century architecture.
Written by Swiss and Italian experts,
this book compares Scarpa’s aesthetic
experiments with stained glass in
Venice during the 1920s and 1930s
with the work of several important
20th-century Swiss artists: Edmond
Bille, Bodjol, Charles Hindenlang, Felix
Hoffmann, Burkhard Mangold, Robert
Schär, Otto Staiger, Hans Stocker, and
Peter Travaglini, among others. Special
attention is paid to Scarpa’s early
experimentation with little-known
projects for the Venetian glassworks
M.V.M. Cappellin & C.: a set of stainedglass
windows that reveal key aspects
of his emerging approach to the material,
light, and craftsmanship.
Francine Giese,
Vitromusée and Vitrocentre Romont
Jennifer Burkard,
Vitromusée Romont
Ariane Varela Braga,
UNED, Facultad de Geografía e
Historia, Madrid
10 Carlo Scarpa per
M.V.M. Cappellin, bozzetto
per pannello decorativo
con natura morta, 1930
ca., matita, acquerello,
tempera, inchiostri colorati
su carta, 63.2 × 48.2 cm,
collezione privata
© Ayants droit .
con quest’ultima fotografia d’epoca e con una brochure promozionale del
periodo, che si è potuto attribuire con certezza a Scarpa anche tale opera
inedita (fig. 10). 3
6 Carlo Scarpa pour M.V.M. Cappellin, étude pour verrière pour le magasin
M.V.M. à Florence, 1927–1928, crayon, tempera et aquarelle sur papier,
101.3 × 74 cm, Archive Carlo Moretti e Giovanni Moretti, Centro Studi del Vetro,
Istituto di Storia dell’Arte, Fondazione Giorgio Cini, Venise. © Ayants droit /
Photo : Matteo De Fina.
7 Carlo Scarpa pour M.V.M. Cappellin, étude pour verrière à deux portes pour le
magasin M.V.M. Cappellin à Florence, 1927–1928, crayon, pastel coloré, aquarelle,
tempera, encre coloré sur papier, 61.8 × 49.6 cm (recto), Archive Carlo Moretti e
Giovanni Moretti, Centro Studi del Vetro, Istituto di Storia dell’Arte, Fondazione
Giorgio Cini, Venise. © Ayants droit / Photo : Matteo De Fina.
Osservando i cataloghi e i materiali di studio, si evince come la policromia e
la leggerezza delle appliques e delle vetrate, si traducono graficamente me-
on peut reconnaître son célèbre vase sphérique sur base tronconique, pré-
ment avec l’héritage futuriste italien (fig. 6). Il ne s’agit toutefois jamais de
diante il sapiente accostamento di campiture di colori vibranti e complemen-
senté au Salon d’automne de Paris en 1926 et devenu le symbole de la maison
copier un motif existant, mais toujours de traduire l’esprit de l’époque à tra-
9 Carlo Scarpa per M.V.M. Cappellin, bozzetto per vetrata con nudo femminile per la IV Esposizione
Triennale Internazionale delle Arti decorative e industriali moderne, Monza, 1930 ca., acquerello,
tempera, inchiostri colorati su carta, 39.1 × 27 cm, Collezione Centro Studi del Vetro, Istituto di Storia
dell’Arte, Fondazione Giorgio Cini, Venezia. © Ayants droit / Photo : Matteo de Fina.
tari. Se però i termini policromia e leggerezza appartengono al lessico vetrario
di Scarpa, va certamente ricordato che tali erano le caratteristiche riconosciute
unanimemente alla ditta Cappellin, che nel periodo in esame eccelleva
anche nella produzione di pannelli in vetro e invetriate. Il recente intervento di
Cappellin. Il figurait d’ailleurs bien en vue dans la boutique de Florence (fig.
3). Ces éléments figuratifs disparaissent progressivement pour aboutir dans
la solution définitive à une composition beaucoup plus abstraite, dynamique
et aérée, où l’inspiration des avant-gardes internationales dialogue étroite-
vers un langage plastique spécifique au vitrail.
La tension entre figuration et abstraction est explicite dans une étude pour la
double-porte vitrée (fig. 7) : sur la droite, Scarpa illustre clairement des vases
et coupes disposés sur plusieurs plans qui viennent rythmer la composition.
30 Marzia Scalon Le molte vite degli archivi del vetro
31
62 Ariane Varela Braga Carlo Scarpa et l’expÉrience du vitrail commercial
63
Melanie Lange
Armando. Das skulpturale
Werk 1988–2017
Erinnern als Symbiose von historischer Seismik
und archaischer Tektonik
Seiten 440
Abb. 76
Format 21,0 × 28,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-108-7 De
978-3-68924-109-4 De
€ 68,00 [D]
DEUTSCH
AUGUST 2026
DE GRUYTER
Erste systematische Analyse von Armandos
skulpturalem Œuvre
Werkästhetische Auseinandersetzung mit
Armandos Kunstschaffen im Kontext der
Zeitgeschichte
Kunst im Spannungsfeld analytischer
Reflexion und mimetischer Einfühlung
42
9 783689 241087
Das Œuvre des niederländischen
Künstlers Armando umfasst 173
Bronzeskulpturen, die im Zeitraum
zwischen 1988 und 2017 entstanden.
Melanie Lange analysiert erstmals die
bildhauerischen Arbeiten in Hinsicht
auf Form und Gehalt, Materialität und
Struktur und ordnet die Bronzen in
das Gesamtwerk des Künstlers ein.
Sechs Schlüsselmotive – „Die Leiter“,
„Das Rad“, „Das Blatt“, „Kopf“,
„Gestalt“, „Bruchstück“ – verkörpern
ästhetische Konzeptionen und das
Credo einer verantwortungsbewussten
Kunst, die dem Vergessen und Verschweigen
bildnerisch entgegenwirkt.
Armandos Skulpturen weiten die zeitgeschichtliche
Dimension der Malerei
auf archaische Topoi der frühzeitlichen
Menschwerdung aus. Angesichts aktueller
Entwicklungen von Autokratie,
Gewalt und Krieg gewinnt seine sich
in den Skulpturen spiegelnde Weltanschauung,
eine besondere Aktualität.
Melanie Lange,
Museum Folkwang, Essen
Dominik Eckel
Malen mit dem Körper
Konzeptionen des gestischen Farbauftrags
1952–1959
Schriftenreihe der Forschungsstelle
Informelle Kunst 5
Seiten 288
Abb. 44
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-422-80400-5 De
978-3-422-80401-2 De
€ 48,00 [D]
DEUTSCH
AUGUST 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Transdisziplinäre Geschichte der
Verknüpfung von Choreografie und Malerei
Transkulturelle Studie zu Karl Otto Götz,
Georges Mathieu, Jackson Pollock und
Kazuo Shiraga
Kritische Revision von
Innovationsvorstellungen, Gendernormen
und der „Weltsprache Abstraktion“
43
9 783422 804005
Im Mittelpunkt der Betrachtung steht
die Frage, wie sich der malende Körper
unmittelbar in abstrakte Gemälde
der 1950er-Jahre einschrieb. Führte
dieser Ansatz von 1952–1959 dazu,
dass in verschiedenen Orten eine
ähnlich verstandene Idee von Malerei
entstehen konnte? Über die Analyse
der Netzwerke um Götz, Shiraga,
Pollock und Mathieu hinaus etabliert
die Studie erstmals eine konstruktive
Schnittstelle: die Konfrontation von
Malprozessen mit einer Choreografiegeschichte.
Dieser Ansatz macht das
Zirkulieren verkörperlichter Konzepte
über Sprachgrenzen hinweg greifbar.
Die Publikation unterzieht die „Weltsprache
Abstraktion“, Innovationsvorstellungen
und Maskulinitätsnormen
einer kritischen Revision und trägt zu
Studien zur Performativität des Bildes
bei.
Dominik Eckel,
Institut für Europäische Kunstgeschichte,
Universität Heidelberg
Felix Billeter, Maria Leitmeyer (Hrsg.)
Zum Schreiben ermutigt
Hans Purrmann und das Ehepaar Göpel.
Der Briefwechsel 1954–1966
Edition Purrmann Briefe
Seiten 544
Abb. 75
Format 13,5 × 21 cm
Br.
E-Book
978-3-422-80398-5 De
978-3-422-80399-2 De
€ 56,00 [D]
DEUTSCH
JUNI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Erstmalige Veröffentlichung des
Briefwechsels
Kunst, Politik und Gesellschaft in der
deutschen Nachkriegszeit
Max Beckmann und Deutschland
44
9 783422 803985
Der Briefwechsel zwischen dem Maler
Hans Purrmann und dem Kunsthistoriker-Ehepaar
Barbara und Erhard
Göpel eröffnet neue Perspektiven auf
die Kunstwelt und Gesellschaft der
deutschen Nachkriegszeit. Die 280
bislang unveröffentlichten Briefe erzählen
auch die Entstehungsgeschichte
des von dem Ehepaar herausgegebenen
Buches „Leben und Meinungen
des Malers Hans Purrmann“, das 1961
erschien. Die Korrespondenz vermittelt
eindrücklich neue Kenntnisse über
künstlerische und kunstpolitische
Fragestellungen jener Zeit. Nicht zuletzt
bietet sie Material, um Erhard
Göpels Beschäftigung mit der zeitgenössischen
Kunst nach 1950 vor dem
Hintergrund seiner Verstrickung in den
Kunstraub der Nationalsozialisten neu
zu bewerten.
Felix Billeter,
Purrmann Archiv, München
Maria Leitmeyer,
Museum Purrmann-Haus, Speyer
EDITION PURRMANN BRIEFE
Felix Billeter, Maria Leitmeyer (Hrsg.)
Sehnsucht nach dem Anderen -
Eine Künstlerehe in Briefen 1909-1914
Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller-Purrmann
Band 2
2019. 184 Seiten, 13,5 × 21,0 cm, 50 Abbildungen
Br. 978-3-422-89286-6 De
€ 14,90 [D]
Felix Billeter, Maria Leitmeyer (Hrsg.)
Stürmische Zeiten –
Eine Künstlerehe in Briefen 1915-1943
Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller-Purrmann
Band 3
2020. 256 Seiten, 13,5 × 21,0 cm, 50 Abbildungen
Br. 978-3-422-98242-0 De
€ 18,00 [D]
45
Felix Billeter, Maria Leitmeyer (Hrsg.)
Künstlerpaare der Moderne
Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller-Purrmann im Diskurs
Band 4
2021. 176 Seiten, 13,5 × 21,0 cm, 50 Abbildungen
Br. 978-3-422-98650-3 De
€ 18,00 [D]
Rainer Stamm, Gloria Köpnick (Hrsg.)
Matisse kommt mir vor wie vom Himmel
Hans Purrmann, Karl Ernst Osthaus, Henri Matisse.
Der Briefwechsel 1907–1919
Band 7
2024. 120 Seiten, 13,5 × 21,0 cm, 32 Abbildungen
Br. 978-3-422-80212-4 De
€ 18,00 [D]
Alice Cazzola, Katharina Hüls-Valenti,
Madeleine Schneider (Hrsg.)
Tracing Provenance
in Italy
Navigating through Post-Unitarian Primary
Sources and Archival Collections
Schriftenreihe der Forschungsstelle Provenienzforschung,
Kunst- und Kulturgutschutzrecht 13
Seiten 288
Abb. 60
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-296-1 En
€ 79,00 [D]
978-3-68924-068-4 En
Open Access
ENGLISCH
AUGUST 2026
DE GRUYTER
Fundamental contribution to provenance
research in Italy between academia and
practice
Current case studies and unpublished
archival materials
Transnational cooperation and
interdisciplinary knowledge exchange
between Italy and Germany
46
9 783689 242961
Following the guiding question Quo
vadis provenance research in Italy?,
this volume brings together interdisciplinary
approaches and outlines
current developments in the research
field on the basis of concrete case
studies. In addition to focusing on
historical contexts of injustice such
as colonialism, National Socialism
and Fascism, the publication provides
insights into the rich, heterogeneous
archival sources for Italian collection
and art market research. The relevance
of researching the provenance
and transfer of art and cultural assets
is demonstrated at both the academic
and the practical level.
Alice Cazzola,
Universität Heidelberg/Kunsthistorisches
Institut in Florenz –
Max-Planck-Institut
Katharina Hüls-Valenti,
Deutsches Historisches Institut, Rom
Madeleine Schneider,
Ludwig-Maximilians-Universität
München
Auch interessant
Ulrike Saß, Matthias Weller,
Christoph Zuschlag (Hrsg.)
Provenienz und Kulturgutschutz
Juristische und kunsthistorische Perspektiven
Schriftenreihe der Forschungsstelle Provenienzforschung,
Kunst- und Kulturgutschutzrecht 1
Seiten 128
Abb. 14 s/w, 8 in Farbe
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-11-066282-5 De
978-3-11-066420-1 De
€ 49,95[D]
DEUTSCH/ENGLISCH
SEPTEMBER 2022
DE GRUYTER
Dorothee Wimmer, Ines Gerber,
Meike Hopp (Hrsg.)
Antisemitische Symbole
in Kunstobjekten
Abb. 168
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-422-80390-9 De
€ 48,00 [D]
978-3-422-80391-6 De
Open Access
DEUTSCH
OKTOBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Neue bildhistorische und bildkritische
Forschungen zu antisemitischen Codes
Gesellschaftliche, politische und
ökonomische Kontextualisierungen
antisemitischer Kulturtechniken
Kuratorische Strategien im Umgang mit
antisemitischen Kunstobjekten
Mit deutschen und englischen Beiträgen
47
9 783422 803909
Wie manifestieren sich antisemitische
Weltbilder in Kunstwerken? Welche
Wirkungen entfalten sie in ihrer manipulativen
visuellen Macht in Kulturkämpfen
bis in die Gegenwart? Die
Fragen sind drängender denn je ob des
wieder weltweit zunehmenden Antisemitismus,
der sich auch in der documenta
fifteen offenbarte. Die Beiträge
des Bandes zeigen, wie Antisemitismus
als visueller Code teils plakativ, teils
subversiv operiert/e. Analysiert werden
Motive des tradierten christlichen Antijudaismus,
nationalistische und antikapitalistische
antisemitische Bildsprachen
sowie das Zusammenwirken von
antisemitischen und kolonialistischen
Kulturtechniken. Ergänzend bietet die
Publikation Impulse zur NS-Provenienzforschung
sowie zu kuratorischen Strategien
im Umgang mit antisemitischen
Quellen und Objekten.
Ines Gerber,
Graduiertenkolleg „Belongings“,
Universität Leipzig
Meike Hopp,
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
/ Universität zu Köln
Dorothee Wimmer,
Centre for Art Market Studies /
Technische Universität Berlin
Mit Beiträgen von
Peter Bell, Gabriela Benner, Nikolaus
Bernau, Johanna Bork, Christina Brinkmann,
Louisa Denker, Ines Gerber, Meike
Hopp, Andreas Huth, Sylvia Karges,
Alexey Markin, Mira Anneli Naß, Anne
D. Peiter, Nora Sternfeld, Julia Stolba,
Elke Anna Werner, Annika Wienert,
Dorothee Wimmer
Auch interessant
Nike Bätzner, Christina Brinkmann (Hrsg.)
Antisemitismus und Kunst vor 1933
Seiten 128
Abb. 40 in Farbe
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-422-80332-9
€ 48,00[D]
E-Book 978-3-422-80334-3
Open Access
DEUTSCH
MÄRZ 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Chara Kolokytha
Fragmented Modernity
Art and the Politics of Form in Interwar France
Seiten 184
Abb. 23
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-317-3 En
978-3-68924-318-0 En
€ 109,00 [D]
ENGLISCH
NOVEMBER 2026
DE GRUYTER
Challenges the long-standing narrative of
pluralist modernism
Reconfigures the modernist field and its
canon
Study that offers archival depth and
addresses ongoing debates about diversity,
gatekeeping, and cultural power
48
9 783689 243173
Fragmented Modernity offers a critical
reappraisal of interwar modernism,
challenging the assumption that its
pluralism was a lived historical reality.
Through an analysis of French cultural
institutions, independent salons,
private academies, critical discourse
and market dynamics, it argues that
modernism was consolidated through
selective recognition and exclusion.
Fragmentation emerges not as a
transitional phase but as a structural
condition administered through
institutional practices. Reframing
the interwar years as a threshold in
mod ernism’s formation, the book
contributes to debates in modernist
studies, art history, and the sociology
of culture.
Chara Kolokytha,
Art historian, Athens, Greece
Alexis Joachimides,
Philipp Oswalt (Hrsg.)
Paul Posenenske und die
Kunsthochschule Kassel
Seiten 184
Abb. 50
Format 28,0 × 21,0 cm
Geb.
978-3-422-80414-2 De
€ 40,00 [D]
DEUTSCH
JULI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Gebäudemonografie mit unpublizierten
historischen Plänen und Fotos
Ungewöhnliche Blicke auf Fragen wie
Baustelleneinrichtung, Hacking und
dystopische Zukünfte
Grafische Gestaltung basierend auf Ideen
des Architekten und in Anlehung an das
Gebäude
49
9 783422 804142
Die von Paul Posenenske entworfene
Kasseler Hochschule für bildende
Künste ist mit ihrem differenzierten
Raumgefüge, ihrer hohen Variabilität
und einer Atmosphäre der Leichtigkeit
ein herausragendes Beispiel der Nachkriegsarchitektur.
Die Gebäudemonografie
zeigt mit bislang unpublizierten
Dokumenten, Plänen und Fotografien
die Entstehungsgeschichte des Gebäudes
auf – von den biografischen
Prägungen des Architekten über die
institutionsgeschichtlichen und kulturpolitischen
Voraussetzungen, bis zum
Entwurfs- und Bauprozess und der
Analyse des 1968 fertiggestellten Projekts,
einschließlich der zugehörigen
Möbel und Lampen. Auf die spätere
Nutzungsgeschichte folgt eine Skizze
möglicher Zukünfte – von den Schwierigkeiten
der angestrebten energetischen
Sanierung bis zu dystopischen
Fantasien.
Alexis Joachimides,
Kunsthochschule, Kassel
Philipp Oswalt,
Universität Kassel
Nina Lucia Groß
Ein kalifornischer
Zauberberg
Das Hearst Castle als Assemblage
mobilisierter Kunst
Studien aus dem Warburg-Haus 29
Seiten 416
Abb. 125
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-308-1 De
978-3-68924-071-4 De
€ 99,00 [D]
DEUTSCH
OKTOBER 2026
DE GRUYTER
Das Hearst Castle und die kalifornische
Moderne
Neubewertung des Hearst Castle als
architektonische Assemblage
Innovative Verbindung von Architektur-,
Sammlungs- und Kulturtransferforschung
50
9 783689 243081
Das in den 1920er-Jahren errichtete Hearst Castle gilt als hyperreales
Schloss zwischen Mythos und Monument, Kitsch und Kuriosität.
Nina Lucia Groß bietet erstmals eine fundierte kunsthistorische
Bewertung des Ensembles und verortet es im Kontext kalifornischer
Moderne. Architektur, Interieur, Sammlung und gestaltete Landschaft
werden als Assemblage mobilisierter Objekte, Bilder und
Stile untersucht. Auf der Grundlage intensiver Quellenforschung
rekonstruiert die Studie die kollaborative Praxis von Julia Morgan
und William Randolph Hearst und liest das Anwesen zugleich als
kulturelles Transferprojekt. Historische Analyse und die Untersuchung
der populärkulturellen und touristischen Fortschreibung des
Schlosses greifen ineinander und zeigen Hearst Castle als gebauten
Ort und als dynamischen Raum kollektiver Imagination.
Nina Lucia Groß,
Kunsthistorikerin, Hamburg
51
Anselm Treichler
Aufbrüche zur
Abstraktion in der
europäischen Architektur
der Moderne
Schinkel – Berlage –
Mies van der Rohe – Le Corbusier
Kunstwissenschaftliche Studien
Seiten 368
Abb. 89
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-422-80376-3 De
978-3-422-80377-0 De
€ 58,00 [D]
DEUTSCH
OKTOBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Umfassende Analyse und Neubewertung der
Abstraktionsprozesse in der europäischen
Architektur
Kritische Perspektiven auf ästhetische,
technische und gesellschaftliche
Entwicklungen
Zentrale Werke der modernen Architektur in
neuer Perspektive
52
9 783422 803763
Welche Rolle spielten Abstraktionsprozesse
in der Architektur der Moderne
im Kontext kultureller, technischer
und gesellschaftlicher Entwicklungen?
Dieser Frage geht Anselm Treichler
durch die Analyse und Neubewertung
von Entwürfen und Bauwerken der
Moderne nach. Die enge Verknüpfung
der neuen Materialien und Konstruktionen
aus Eisen, Stahl, Beton sowie
Glas mit technischen Innovationen und
gestalterischen Konzepten steht im
Zentrum der Überlegungen. Inmitten
dieser Veränderungen steht der spannungsvolle
Aufbruch zu einer neuen
Architektursprache, die in ausgewählten
Werken von Schinkel, Berlage,
Loos, Gropius, Mies van der Rohe und
Le Corbusier vorgestellt wird.
Anselm Treichler,
Kunsthistorisches Institut, Universität
Köln
KUNSTWISSENSCHAFTLICHE
STUDIEN
Marlen Schneider
Bildnis – Maske – Galanterie
Das portrait historié zwischen Grand Siècle und Zeitalter der Aufklärung
Band 197
2018. 272 Seiten, 17,0 × 24,0 cm, 102 Abbildungen
Br. 978-3-422-07487-3 De
€ 38,00 [D]
Friederike Voßkamp
Im Wandel der Zeit
Die Darstellung der Vier Jahreszeiten in der bildenden Kunst
des 18. und frühen 19. Jahrhunderts
Band 201
2023. 356 Seiten, 17,0 × 24,0 cm, 115 Abbildungen
Br. 978-3-422-98686-2 De
E-Book 978-3-422-80110-3 De
€ 68,00 [D]
53
Andrea Deichmann
Säkularisation und Kunst in Köln
Die Entdeckung und Rettung der Tafelbilder der Alten Meister
und ihre frühen Sammler
Band 202
2023. 367 Seiten, 17,0 × 24,0 cm, 46 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80112-7 De
E-Book 978-3-422-80162-2 De
€ 68,00 [D]
Julia Selzer
Architektur von innen denken
Zur Genese und Ausgestaltung des Raumkonzepts von
August Schmarsow
Band 203
2026. 416 Seiten, 17,0 × 24,0 cm, 29 Abbildungen
Br. 978-3-422-80349-7 De
E-Book 978-3-422-80350-3 De
€ 72,00 [D]
Alina Hofmann
Brasilianische
Belle Époque
Irritationen fotografischer Normen bei Valério
Vieira um 1900
Kunstwissenschaftliche Studien
Seiten 384
Abb. 116
Format 17,0 × 24,0 cm
hardcover
Br. 978-3-422-80378-7 De
E-Book 978-3-422-80379-4 De
€ 88,00 [D]
DEUTSCH
AUGUST 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Erste deutschsprachige Monografie zu
Valério Vieira
Wichtiger Forschungsbeitrag zur
Internationalen Moderne außerhalb Europas
Vereint kunst- und medienwissenschaftliche
Diskurse mit der Fotografiegeschichte
54
9 783422 803787
Die Internationale Moderne außerhalb
Europas wurde in der Geschichte
der Fotografie bisher selten berücksichtigt.
So ist kaum bekannt, dass
Brasilien seit den 1830er-Jahren eine
herausragende Rolle in der Fotografie
einnahm und ein bemerkenswertes
Repertoire an Techniken, Diskursen
und individueller Formensprache
entwickelte. Auf der Basis intensiver
Archivarbeit und ausgehend von dem
Fotografen Valério Vieira rekonstruiert
Alina Hofmann den ästhetisch-kulturellen
Kontext der Fotografie der
‚brasilianischen Belle Époque’. Sie geht
der Frage nach, was ein fotografisches
Bild um 1900 leisten konnte oder sollte.
Vieira fand darauf humorvolle wie
kritische Antworten. Seine Fotografien
vermitteln ein umfassenderes Bild der
Jahrhundertwende als bisher in der
Forschung beachtet.
Alina Hofmann,
Fotohistorikerin und Kuratorin mit
Schwerpunkt auf der Internationalen
Moderne und eurpäischer Ideengeschichte
Jessica Lee Patterson
Chinoiserie and Chinese
Art in Siam
New Designs for Buddhist Temples in the
Third Reign, 1824–1851
Seiten 240
Abb. 66
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-312-8 En
978-3-68924-313-5 En
€ 109,00 [D]
ENGLISCH
NOVEMBER 2026
DE GRUYTER
Thai Buddhist temples presented as tangible
sites of cross-cultural exchange between
Siam and China
Examines the concept of chinoiserie from a
broader, non-Eurocentric perspective
55
9 783689 243128
Early 19th-century Siam enjoyed vigorous
maritime trade with China that
coincided with an influx of Chinese migrants
to Bangkok, reshaping the city‘s
culture. The wealth and prestige of
the Qing Empire attracted admiration
even from Thai royalty, who became
fond of Chinese literature and decorative
art. As this publication highlights,
these two strands converged in the
creation of a new artistic style, a kind
of Siamese chinoiserie, that became
fashionable among court-affiliated
elites. Known as “the royal preference,”
this style was applied to numerous
temples that were built or renovated
during the Third Reign (1824–1851).
It did not reproduce Chinese art and
architecture, but adapted and altered
specific forms, objects, and motifs to
fit the devotional constraints of Theravada
Buddhism and the exuberance of
Thai aesthetics.
Jessica Lee Patterson,
Art historian and curator, USA
Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth
(Hrsg.)
Wahnfried
50 Jahre Richard Wagner Museum 1976–2026
Seiten 200
Abb. 80
Format 22,0 × 28,0 cm
Geb.
978-3-422-80440-1 De
€ 34,00 [D]
DEUTSCH
AUGUST 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
50 Jahre Wahnfried – Geschichte,
Geschichten und Einblicke in das Richard
Wagner Museum, nicht nur für Wagner-Fans
56
9 783422 804401
In Bayreuth gründete Wagner 1876
die Festspiele im eigenen Theater für
ausschließlich das eigene Werk. Hier
verbrachte er in seinem ersten eigenen
Wohnhaus, genannt „Wahnfried“,
sein letztes Lebensjahrzehnt. Nach
seinem Tod wurde es zum Mittelpunkt
eines ideologischen Wagner-Kults.
Während des Nationalsozialismus war
es als Wohnort der Wagner-Familie
eng mit Adolf Hitler verbunden. 1945
durch einen Bombentreffer teilweise
zerstört, wurde Wahnfried ab 1974
originalgetreu wiederaufgebaut und
1976 als Richard Wagner Museum
eröffnet.
Das Buch zeichnet die 50-jährige
Geschichte des Museums nach und
beleuchtet Wahnfried als Erinnerungsort
zwischen künstlerischem
Erbe, politischer Instrumentalisierung
und kritischer Neubewertung. Reich
bebildert dokumentiert es Wandel,
Forschung und Vermittlung eines
bedeutsamen Hauses der deutschen
Kulturgeschichte.
Sven Friedrich,
Richard-Wagner-Museum mit Nationalarchiv,
Franz-Liszt-Museum,
Jean-Paul-Museum in Bayreuth
Sabine Becker,
Tabea Mannßhardt (Hrsg.)
Luxus
Die Lust am Überfluss
Seiten 160
Abb. 51
Format 17,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-422-80425-8 De
978-3-422-80426-5 De
€ 24,00 [D]
DEUTSCH
SEPTEMBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Interdisziplinäre Beiträge zur Geschichte
von Konsum und Luxus
Mit Fokus auf den deutsch- und
französischsprachigen Raum
Baden-Baden als europäischer Schauplatz
luxuriöser Lebenswelten
57
9 783422 804258
Einst ein aristokratisches Privileg, wandelte
sich Luxus vom 18. Jahrhundert
bis zum Ende der Weimarer Republik
zu einem bürgerlichen Statussymbol
und wurde zu einem Fundament der
modernen Konsumgesellschaft. Die
Publikation untersucht die Ambivalenz
des Luxusbegriffs zwischen moralischer
Kritik und seiner Rolle als Motor
kapitalistischer Dynamiken. Während
die Industrialisierung Luxusgüter massenhaft
verfügbar machte, erzeugte
sie zugleich neue soziale Ungleichheiten.
Anhand zentraler Themenfelder –
von kolonialer Kulinarik und Architektur
über Mode und Design bis hin zu
Mobilität und Freizeit – entfaltet der
Band eine Genealogie des Überflusses
an der Schwelle zur Moderne und
eröffnet vor dem Hintergrund aktueller
Debatten um Inflation, Ressourcenknappheit
und soziale Spaltung
eine kritische Perspektive auf Luxus
und Reichtum in der Gegenwart.
Mit Beiträgen von
Sabine Becker, Tabea Mannßhardt,
Frank Trentmann, Michael G. Esch,
Burcu Dogramaci, Peter Peter, Eva
Zimmermann, Sebastian Meixner
Alice Hoppe-Harnoncourt
Gefällige Unordnung
oder didaktische
Innovation?
Die kaiserliche Gemäldegalerie unter
Heinrich Füger im Spannungsfeld von
Klassizismus und Frühromantik
Schriften des Kunsthistorischen Museums 23
Seiten 224
Abb. 200
Format 24 × 28 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-325-8 De
978-3-68924-326-5 De
€ 79,00 [D]
DEUTSCH
OKTOBER 2026
DE GRUYTER
Sammlungsgeschichte der kaiserlichen
Gemäldegalerie Wien, heute Teil des
Kunsthistorischen Museums Wien
Die Galerie-Einrichtung unter Füger
präsentiert als innovative Weiterentwicklung
und visuelle Repräsentation des
zeitgenössischen Diskurses
58
9 783689 243258
Die Wiener Gemäldegalerie ist als
innovative Gründung der Aufklärung
bekannt. Doch wie veränderte sich die
Präsentation der Gemälde unter Heinrich
Füger (1806–1818)? Während seine
Hängung der Gemälde oft als willkürliche
Unordnung missverstanden
wurde, legt Alice Hoppe-Harnoncourt
erstmals die didaktische Innovation
des Konzeptes frei. Erst durch die
Berücksichtigung von Fügers Rolle als
akademischer Lehrer und seiner künstlerischen
Verortung zwischen Klassizismus
und Frühromantik erschließt
sich die Neueinrichtung. Füger brach
das statische System der 1780er-Jahre
auf, um Raum für zeitgenössische
Kunst und eine neue Einteilung „alter
Schulen“ zu schaffen. Diese Neuordnung
wird als visuelle Repräsentation
des zeitgenössischen Diskurses im
Übergang zur institutionellen Ausformung
des Museums im 19. Jahrhundert
gedeutet.
Alice Hoppe-Harnoncourt,
Kunsthistorikerin, Wien
Stiftung „Fürst-Pückler-Park
Bad Muskau“ (Hrsg.)
Poesie des Lichts.
Der Landschaftsmaler
Carl Graeb (1816–1884)
und seine Muskauer
Aquarellserie
Seiten 208
Abb. 80
Format 30,0 × 24,0 cm
Geb.
978-3-422-80429-6 De
€ 38,00 [D]
DEUTSCH
JULI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Erstmalige Veröffentlichung des 2021 aus
Privatbesitz angekauften Aquarellzyklus mit
Ansichten des Muskauer Parks
Eindrucksvolles Zeugnis vom Zustand
des Muskauer Parks in der Mitte des
19. Jahrhunderts, einem der international
bedeutendsten Landschaftsgärten und
UNESCO-Welterbestätte
Ausstellung
Neues Schloss Bad Muskau
5. Juni bis 16. August 2026
59
9 783422 804296
Carl Graeb zählte zu den gefeierten
Künstlern des 19. Jahrhunderts. Mit
feinen Pinselstrichen, beeindruckender
Detailgenauigkeit und gekonnter
Lichtführung schuf er Architektur- und
Landschaftsdarstellungen, die bis
heute faszinieren. Sie avancierten zu
beliebten Sammlungsgegenständen,
weswegen zu Graebs Mäzenen Vertreter
hochrangiger deutscher und
europäischer Adelshäuser gehörten,
die ihn mit prestigeträchtigen Aufträgen
betrauten. Die Publikation zeigt
eine seiner umfangreichsten Serien,
den zwischen 1855 und 1860 für Prinz
Friedrich der Niederlande angefertigten
Aquarellzyklus zur Standesherrschaft
Muskau. Mit kräftigen Farben
und gekonntem Lichtspiel hielt er
hierbei ephemere Momente für die
Ewigkeit fest, die Zeitgenossen als
eine „Poesie des Lichts“ feierten.
Stefanie Fink,
Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad
Muskau“
Laura Isengard
Katastrophe
Erzählte Naturgewalten im
deutschsprachigen Realismus
Imaginarien der Kraft 9
Seiten 312
Format 15,5 × 23,0cm
Br.
E-Book
978-3-68924-104-9 De
978-3-68924-105-6 De
€ 69,00 [D]
DEUTSCH
AUGUST 2026
DE GRUYTER
Innovative Neubewertung des
deutschsprachigen Realismus am Beispiel
der erzählten Naturkatastrophe
Verknüpfung von Literatur-, Kultur- und
Wahrnehmungstheorie
60
9 783689 241049
Katastrophendarstellungen in Literatur
und Kunst verweisen auf einen
Grundwiderspruch: Naturkatastrophen
erscheinen einerseits als Herausforderung
der symbolischen Ordnung,
zugleich sind sie immer schon kulturell
gedeutet. Die Dichtung selbst ist an
der Entstehung dieser Deutungsmuster
beteiligt. Sie kann jedoch nicht
nur auf die eigene Deutungsleistung
reflektieren, sondern sie auch problematisieren
und blockieren. Vor
diesem Hintergrund untersucht Laura
Isengard die erzählte Naturgewalt in
ausgewählten Texten des deutschsprachigen
Realismus als krisenhafte
‚Wahrnehmungsstörung‘. Am Beispiel
der erzählten Katastrophe wird die
Spannung zwischen Realismus und
Idealismus sichtbar gemacht.
Laura Isengard,
DFG-Kollegforschungsgruppe
„Imaginarien der Kraft“, Universität
Hamburg
Auch interessant
Frank Fehrenbach, Laura Isengard, Gerd M.
Micheluzzi, Cornelia Zumbusch (Hrsg.)
Wahrnehmungskräfte - Kräfte wahrnehmen
Dynamiken der Sinne in Wissenschaft, Kunst
und Literatur
Imaginarien der Kraft 7
Seiten 456
Abb. 29 s/w, 26 in Farbe
Format 15,0 × 24,0 cm
Br.
E-Book
978-3-11-105987-7 De
978-3-11-106038-5 De
€ 89,00[D]
DEUTSCH/ENGLISCH
MAI 2024
DE GRUYTER
Caroline van Eck, Bram van Oostveldt,
Zoë Vanderhaeghen (Hrsg.)
Mimicry and Masks
Camouflage in Nature and Art
Seiten 256
Abb. 90
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-124-7 En
978-3-68924-006-6 En
€ 59,00 [D]
ENGLISCH
DEZEMBER 2026
DE GRUYTER
First history of camouflage before Darwin,
showing connections between image-making
by animals and by humans in the arts
Offers a new way of thinking about the mask
and masquerade as a paradigm for imagemaking
Major contribution to rethinking animalhuman
relations
61
9 783689 241247
This book is the first to contribute to
the pre-history of camouflage, that
is its history before its codification
in evolution theory in the 1860s and
1870s, and its military use in World
War I. Its history is in fact much older,
going back to the zoological writings
of Aristotle and observations of mimicry
among animals and humans in
Homer’s Odyssey. Defining camouflage
as an adaptive change of appearance
or behaviour, this publication
starts from the fact that this is a very
common phenomenon among humans
and animals, based on our shared
ability to create images. The mask is
the point where animal and human
camouflage meet. The essays do not
only present a major stage in the history
of camouflage, but also develop
a new history and theory of the mask
by reconstructing its origins in animal
behavior.
Caroline van Eck,
University of Cambridge
Bram van Oostveldt,
University of Ghent
Zoë Vanderhaeghen,
University of Ghent
Joel Fischer
Dynamische
Kombinationen
Eugène Delacroix' rekursive Bildpraxis
Phoenix 11
Seiten 464
Abb. 200
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-100-1 De
978-3-68924-101-8 De
€ 98,00 [D]
DEUTSCH
OKTOBER 2026
DE GRUYTER
Neue Perspektive auf das Werk Eugène
Delacroix´ und die französische Malerei des
19. Jahrhundert
Differenzierte Betrachtung der Vielfalt
künstlerischer Selbstwiederholungen
Abgrenzung mehrteiliger
Selbstwiederholungen zur Serie
62
9 783689 241001
Das Werk Eugène Delacroix' weist
zahlreiche Selbstwiederholungen
auf, in denen der Künstler auf frühere
Kompositionen, Themen und Motive
zurückgriff oder sie in andere Techniken
übersetzte. Diese Rückbezüge
stellen eine Form der malerischen
Selbstreflexion über die eigene künstlerische
Produktion dar. Ihre Vielfalt
und Unregelmäßigkeit sind zudem ein
wichtiger Indikator für die Umbrüche
und Herausforderungen der künstlerischen
Arbeit im 19. Jahrhundert. Die
Monografie stellt erstmals systematisch
die Selbstwiederholungen und
ihre unterschiedlichen Erscheinungsformen
im Werk Delacroix´ in den
Mittelpunkt und analysiert ihre wechselhaften
Kombinationen, in denen
sich persönliche, ästhetische und kommerzielle
Motive zu einer komplexen
rekursiven Bildpraxis verbinden.
Joel Fischer,
Museum für Kommunikation, Frankfurt
Maximilian Geiger
Rubens und die
Immanenz des Bildes
Sehen und Erzählen im Norden
Kunstwissenschaftliche Studien
Seiten 752
Abb. 222
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-422-80374-9 De
978-3-422-80375-6 De
€ 88,00 [D]
DEUTSCH
OKTOBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Neue Forschungen zu Wahrnehmungs- und
Raumtheorien des 17. Jahrhunderts
Bilderzählung als methodische
Herausforderung
Exemplarische Studie zu zentralen
Aspekten der frühneuzeitlichen Bildtheorie
63
9 783422 803749
Ausgehend von Peter Paul Rubens’
Amazonenschlacht (1617/1618)
erforscht Maximilian Geiger in
dieser Studie die Entwicklung des
frühneuzeitlichen Historienbildes in
den Niederlanden. Er untersucht,
welche religiösen, wirtschaftlichen
und empirischen Faktoren und
welche ästhetischen und
erkenntnistheoretischen Aspekte
diese Entwicklung seit dem
Quattrocento prägten. Rubens’
Werke, die an der Wende in ein neues
politisches und ökonomisches
Zeitalter entstanden, führen ein
gewandeltes Bildverständnis vor
Augen, in dem die Bildkonzepte Leon
Battista Albertis und der katholischen
Reform reflektiert und modifiziert
wurden. Maximilian Geiger zeigt, dass
die Erzählstrukturen der Malerei in
verschiedenen Wahrnehmungsräumen
und Darstellungsmodi gründen und
die Materialität der Bilder Bestandteil
einer neuen Form der visuellen
Wahrnehmung ist. Er verdeutlicht,
dass Rubens mit seinem Gemälde zu
einer neuen Erschließung der
Wirklichkeit beitrug.
Maximilian Geiger,
lehrte Kunstgeschichte an den Universitäten
Konstanz und Wuppertal
Sonja Stummerer, Martin Hablesreiter
Cleaning
A Cultural Technique
Seiten 216
Abb. 100
Format 26,0 × 26,0 cm
Geb.
978-3-422-80408-1 En
€ 45,00 [D]
ENGLISCH
JUNI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
BÖHLAU
Überraschender Blick auf eine
alltägliche Kulturtechnik.
Verbindet Putzen mit Themen
wie Care-Arbeit, Nachhaltigkeit und
Gesellschaft.
Fundiert, originell und hochaktuell –
von den Designforschern honey & bunny.
“Cleaning” takes a closer look at everyday
life in Western societies. Culture
takes place every day: in every household,
with every bite, with every piece
of clothing; it is negotiated through
the products we choose and how we
use them. The book sets out to highlight
cleaning as a cultural technique
through which culture is lived and
nature is vanquished, through which
hierarchies are created, social rankings
manifested, and traditions implemented.
Addressing dirt and cleanliness,
cleaning agents, equipment,
and machines, (clean) surfaces and
polluted environments, it interrogates
the unwritten cultural rules around
cleanliness and order, asking what
they reveal about our beliefs and
value systems. In 2020, the original
German-language edition of this book
was published under the title “Putzen.
Eine Kulturtechnik”. It triggered
tremendous media coverage in German-speaking
countries
Sonja Stummerer und
Martin Hablesreiter
Sie studierten Architektur und Design
in Wien, London und Barcelona.
Nach beruflichen Stationen in Tokio
gründeten sie das Wiener Designstudio
honey & bunny, das sich mit
Alltagskultur und nachhaltigem Design
beschäftigt.
Auch interessant
Philipp Weber, Inka Meyer, Simon
Büttner, Marc Christian (Hrsg.)
KUNST ESSEN
Kochrezepte inspiriert von großen
Meisterwerken
2025. 152 Seiten. 21,0 × 23,5 cm
50 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80329-9 De
€ 42,00 [D]
Sonja Stummerer, Martin Hablesreiter
Putzen
Eine Kulturtechnik
2020. 216 Seiten. 21,0 × 26,0 cm
120 Abbildungen
Geb. 978-3-205-21242-3 De
E-Book 978-3-205-21243-0 De
€ 40,00 [D]
Sonja Stummerer, Martin Hablesreiter
wie wir essen
Tischkultur | Geschichte, Design
und Klima
2021. 221 Seiten. 17,5 × 24,5 cm
zahlreiche Abbildungen
Geb. 978-3-422-80329-9 De
E-Book 978-3-205-21381-9 De
€ 35,00 [D]
© honey & bunny, Daisuke Akita, Ulrike Köb
KUNST BEI BÖHLAU
ManfreDu Schu, Günther Moschig,
Hannes Priesch (Hrsg.)
REMbox
Die Wiener Künstlergruppe REM. 1984–1990 /
The Viennese artists group REM. 1984–1990
2026. 432 Seiten
zahlr. Abbildungen
19,5 x 26,8 cm
Geb. 978-3-205-22519-5 De
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Janine Freeston
Exhibitions, Societies, and the Press
The Emergence of Color Photography
in Britain, 1906–1932
2026. ca. 200 Seiten
ca. 100 Abbildungen
17,0 x 24,0 cm
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Felix Steffan
Die Peripherie als Zentrum
Der Kunstbetrieb in Rosenheim und dem
Chiemgau 1904–1968
2025. 737 Seiten
66 Abbildungen
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Rebecca Welkens
Die Tronie in der Druckgrafik
Funktionen, Rezeptionen und Vermarktung
vom 16. bis zum 18. Jahrhundert
2026. 375 Seiten
147 Abbildungen
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karin.gasch@boehlau-verlag.com
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Magdalena Bushart, Livia Cárdenas, Andreas Huth (Hrsg.)
Die Vielfalt des Vervielfältigten
Bildgebende Verfahren in der Kunst der Neuzeit
und ihre Produkte
2025. 348 Seiten
126 Abbildungen
17,0 x 24,0 cm
Br. 978-3-412-53205-5 De
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Günter Brucher
Venezianische Veduten- und Landschaftsmalerei
des 18. Jahrhunderts
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176 Abbildungen
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Kathrin Borgers
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Die Bildgenese monströser Figuren in der
Tafelmalerei des 15. Jahrhunderts
2026. ca. 352 Seiten
ca. 164 Abbildungen
17,0 x 24,0 cm
Geb. 978-3-412-53494-3 De
E-Book 978-3-412-53495-0 De
€ 59,00 [D]
Esther Wipfler (Hrsg.)
Silber
Produktion – Distribution – Semantik
Seiten 496
Abb. 260
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-422-80402-9 De
978-3-422-80403-6 De
€ 88,00 [D]
DEUTSCH
AUGUST 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Epochenübergreifende Studien
zur Silberschmiedekunst
im deutschsprachigen Raum
Neue Forschungen zu Produktion, Funktion,
Bedeutung und Distribution von Objekten
aus Silber
Reich illustriert mit zum Teil bislang
unveröffentlichten Abbildungen
66
9 783422 804029
Nicht alles, was glänzt, ist Gold, sondern
es ist häufig Silber: getrieben,
poliert, emailliert, punziert und auch
vergoldet. Die Beiträge des Bandes
setzen sich mit semantischen, wirtschaftlichen
und technischen Dimensionen
der künstlerischen Verarbeitung
von Silber auf einer breiten Basis von
Objekttypen und Quellen auseinander.
Internationale Expertinnen und Experten
aus den Bereichen Kunstgeschichte,
Geschichte und Sprachwissenschaft
stellen ihre aktuellen Forschungsergebnisse
zu Produktion, Handel,
Translokation und gesellschaftlicher
Bedeutung von Silberobjekten exemplarisch
und im Wandel der Zeit vor.
Dabei werden auch aktuelle Fragen
von Raub und Restitution thematisiert.
Esther Wipfler,
Forschungsstelle Realienkunde am
Zentralinstitut für Kunstgeschichte in
München
Zuzanna Sarnecka, Claudio Paolinelli,
Susanne Prillwitz (Hrsg.)
Fragile Masterpieces
Ceramics from the Collection of the Pharmacy
Museum, University of Basel (1500–1700)
Seiten 200
Abb. 100
Format 24,0 × 24,0 cm
Br.
978-3-68924-329-6 De/En/It
€ 32,00 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH/ITALIENISCH
NOVEMBER 2026
DE GRUYTER
Exhibition
Pharmacy Museum Basel
Starting October 15, 2026
Provides the first detailed art historical study
of the ceramic collection of the Pharmacy
Museum, University of Basel
243296
9 783689 243296
Focusing on Renaissance albarelli –
iconic tin-glazed jars used by apothecaries
for the storage and display
of medicinal ingredients – this publication
explores the intersection of
science, art, and globalization in early
modern Europe from the 15th to the
17th centuries. In that era, these
decorated vessels permitted those
authorized to handle them to claim
authority and command of
knowledge within the rapidly growing
field of
pharmaceutical and medical studies.
By highlighting the materiality of
these ceramic containers, the authors
point to the scientific community’s
continual search for knowledge and
technologies. The lustrous surfaces
testify to the networks of exchange
established across the early modern
world, and to the experimentation that
linked early modern pottery workshops
with apothecary practices.
Zuzanna Sarnecka,
University of Bern
Claudio Paolinelli,
University of Urbino
Susanne Prillwitz,
Pharmacy Museum, University of Basel
67
Stefania Gerevini, Giosuè Fabiano,
Andrew J. Hopkins (Hrsg.)
Golden Glow
Gold and Silver Altarpieces in Medieval Venetia
Object Studies in Art History 9
Seiten 432
Abb. 130
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-297-8 En
€ 79,00 [D]
978-3-68924-069-1 En
Open Access
ENGLISCH
AUGUST 2026
DE GRUYTER
Reassessment of the arts of medieval
and Renaissance Venice
Reframes “Venetian art” as the product
of dynamic exchanges between the
city, its Adriatic colonies, and the wider
Mediterranean
Including two Italian contributions
68
9 783689 242978
In medieval and early modern Venice,
churches gleamed with the brilliance
of gold and silver altarpieces and altar
frontals. Large-scale, sumptuous, and
visually ingenious, these altarpieces
functioned as dramatic “viewing machines”,
dominating the architectural
space and framing the liturgy. The
essays in this volume bring those
awe-inspiring and long-neglected
objects back to light, exposing their
significance as the forgotten heart
of Venice’s visual and religious landscape
and situating them within their
broader Adriatic and Mediterranean
contexts. In doing so, this volume
contributes to key art-historical debates
about materiality and the “object
archive”; fragmentation and the
afterlives of artworks; the interactions
between space and liturgy; visuality,
and the history of the senses.
Stefania Gerevini,
Bocconi University, Milan
Giosuè Fabiano,
University of Vienna
Andrew J. Hopkins,
Università degli Studi dell’Aquila
Julia Saviello
Der Schild und das Bild
Geschichte einer engen Verbindung
Object Studies in Art History 11
Seiten 376
Abb. 110
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb.
E-Book
978-3-68924-112-4 De
€ 79,00 [D]
978-3-68924-113-1 De
Open Access
DEUTSCH
OKTOBER 2026
DE GRUYTER
Widmet sich erstmals eingehend dem
Schild als Bildträger und Gegenstand der
Kunsttheorie
Präsentation wenig bekannter Objekte
aus europäischen und amerikanischen
Sammlungen
Bezüge zum Tierreich (Schildkröte) und
transkulturelle Verflechtungsprozessen
69
9 783689 241124
Der Schild ist Waffe und Bildträger
zugleich. Die enge Verbindung seiner
Funktionen reicht zurück bis in die
Antike und erfuhr in der Frühen Neuzeit
eine neue Gewichtung: Zu einem
Zeitpunkt, da der Schild an militärischer
Relevanz einbüßte, wurde er als
Bildträger umso gefragter. Die Waffe
fand darin eine neue Bestimmung. Die
Publikation geht dem Wandel in der
Nutzung des Schildes nach. Sie zeigt
auf, was es heißt, den Schild als Bildträger
am eigenen Körper zu tragen,
untersucht welchen Anteil das Objekt
bei der Generierung und Vermittlung
von bildlicher Bedeutung hat, und
rekonstruiert die neuen funktionalen,
räumlichen und narrativen Kontexte
der Bildschilde. Fokussiert wird
die zentrale Phase vom 15. bis zum
17. Jahrhundert, mit Einblicken in die
Antike und in kulturelle Kontexte außerhalb
Europas.
Julia Saviello,
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Cornelia Aman, Maria Deiters,
Sarah Jarron
Die Glasmalereien
im Westchor des Naumburger
Doms
Untersuchungen zu Gestaltung, Werkprozess
und historischer Technologie vom 13. bis zum
20. Jahrhundert
Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland.
Studien 4
Seiten 256
Abb. 350
Format 24,5 × 31,5 cm
Geb.
978-3-68924-314-2 De/En
€ 69,00 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH
MAI 2026
DE GRUYTER
Einblicke in das Zusammenwirken
von mittelalterlicher Bauhütte und
Glaswerkstatt
Ausführliche Erforschung der
Restaurierungsgeschichte
Reich bebilderte Publikation zu einem
bedeutenden Beispiel mittelalterlicher
Glasmalerei
70
9 783689 243142
Im Westchor des Naumburger Doms,
einem der bedeutendsten Ensembles
der europäischen Gotik, stehen Architektur,
Skulptur und Glasmalerei in
engem Verhältnis. Der Band widmet
sich nach einer aktuellen Restaurierung
den bisher wenig erforschten
Glasmalereien aus kunsthistorischer
und kunsttechnologischer Perspektive.
Er diskutiert die Einbindung der Glaswerkstatt
des 13. Jahrhunderts in die
Entwurfs- und Konstruktionsprozesse
der Bauhütte, zeigt die künstlerische
und technische Qualität der mittelalterlichen
Glasmalereien und würdigt
die Rekonstruktionsleistung des 19.
Jahrhunderts. Das Buch ist zudem ein
wichtiger Beitrag zur Geschichte und
Methodik der Glasmalereirestaurierung.
Cornelia Aman, Maria Deiters,
Corpus VitrearumMedii Aevi (CVMA) ,
Potsdam
Sarah Jarron,
Lincoln Cathedral
Auch interessant
Matthias Ludwig, Holger Kunde
Der Dom zu Naumburg
Große DKV-Kunstführer
Seiten 160
Format 16,5 × 24,0 cm
Br.
978-3-422-02305-5 De
€ 14,90[D]
DEUTSCH
AUGUST 2018
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
32
maria deiters
33
2. Planung und Gesamtgestaltung
Maria Deiters
2.1. Die besondere Gestalt der Eisenarmaturen des Westchors
die Glasmalereien des Westchors zeichnen sich durch ein sehr charakteristisches armatur system aus: bestimmendes
Gestaltungselement der Glasmalereien sind die großen langpässe, in denen die heiligen bzw. tugenden stehen. die
armatureisen sind im bogen um die langpässe geführt und binden – ohne weitere senkrechte unterteilungen – links
und rechts in die Fenstergewände ein. senkrechte streben
am scheitelpunkt der bögen verbinden die über einander
gestapelten, großen For men und halten gleichzeitig die
eingefügten ornamentalen zwickelscheiben. in der untersten
zeile umfassten die armatureisen die kreisförmigen
bi schofsmedaillons (abb. 1, 2).
dieses armatursystem ist weitgehend noch im mittelalterlichen
erscheinungsbild erhalten. in den Fenstern
swiii, nwii und nwiii sind zudem große teile der mittelalterlichen
substanz überliefert. die vor der domrestaurierung
von 1874 bis 1878 entstandenen Fotografien vermitteln
ein bild von der ur sprünglichen montagesituation
(abb. 3): in den a-bahnen der Fenster nwii und nwiii
sind die im kreis um die medaillons mit den bischofsbildnissen
geführten eisen noch erhalten und belegen
damit die grundsätzliche richtigkeit der rekonstruktion
des damaligen bauleiters karl memmin ger 1 . erkennbar
ist außerdem die montage der Glasscheiben auf den
armatureisen mittels geschmiedeter Ösen und splinten.
alle eisen wiesen vermutlich deckschienen auf. diese
sind allerdings im mittleren bereich der auf der Fo tografie
erkennbaren Bildfelder nicht mehr erhalten, so
dass hier die randbleie der Glasmalereifelder zu sehen
sind. an den seitli chen partien erkennbare stummel legen
jedoch nahe, dass die deck schienen im mittelbe reich
verloren gegangen sind; möglicherweise in Folge von
vibrationsbelastun gen, Feuch tigkeitsanfall und korrosion.
auch an den Glastafeln selbst sind randstreifen zu
erken nen, die weniger korrodiert sind, weil sie vermutlich
durch abdeckende schienen stärker geschützt wa ren.
die Form der naumburger armaturen und die teilung
2. naumburg, dom, Westchor. sog. priesterheiligenfenster (swiii).
der Glasmalereifelder ist in der mittel alterlichen Glasmalerei
dieser zeit in deutschland ungewöhnlich. in den
meisten überlieferten verglasungen des 13. Jahrhunderts
wird hier im Wesentlichen eine rechtwink lige teilung 1 vgl. kap. 6.2 (cornelia aman).
vorgenom men 2 . auch die spannweite der Figurentafeln 2 ein naumburg geographisch benachbarter weiterer ausnahmefall
ist die um 1240 entstandene verglasung der erfurter barfüßerkirche.
über die ganze breite der bahn ist unüblich. so verläuft
hier waren in der zu rekonstruierenden dreifenstergruppe im chor
z.b. im Falle der langpassformen mit heiligen in st. kunibert
in köln die eisenführung eng um den langpass medaillons mit szenen der Wurzel Jesse, des christuslebens und der
des romanischen erstbaus mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls
vita des hl. Franziskus in kreisförmige armaturen eingefügt. siehe
herum und ein senkrechtes eisen trennt die rah mende dazu cvma Deutschland Xv,1, 1976 (karl-Joachim maercker), bes.
borte zusätzlich ab (abb. 4).
s. 11 (mit rekonstruktionszeichnung).
1. naumburg, dom, Westchor. sog. ritterheiligenfenster (nwiii).
1_CVMA_Studien_IV_Text_Seiten_1-231_EF.indd 32 09.04.2026 11:52:18
1_CVMA_Studien_IV_Text_Seiten_1-231_EF.indd 33 09.04.2026 11:52:20
71
60
sarah jarron
3. techniques and materials of the 13th-century stained glass
61
3. Layered amber glass from panel swIII, 18a2.
blurs the line between the conventional notion of pot-metal colours being
created from a single colour batch and requiring less expertise to produce
than flashed glasses 24 .
The medieval glaziers were keenly aware of the different properties of
the glass they were using. The red flashed glass was always glazed with
the red layer to the exterior side of the panel. This has resulted in visible
corrosion where it has been lost (Fig. 5). This effect was not witnessed
on any of the other colours of glass, regardless of the severity of the
corrosion. Whilst the technology for abrading and hand etching flashed
4. A tiny fragment of stripey blue glass from
swIII, 15a1.
glasses was developing during the thirteenth century, this technique
was not employed in the West Choir.
The glass sheets exhibited undulations in colour as well as small
impurities, bubbles etc. Whilst the master glazier made the decision
about which colours were to be used for which aspects of the design,
the choice of how to use these materials clearly fell to the glazing team.
Despite the ravages of time, the glass colours in the decorative borders
of the design remain remarkably uniform. Evidently it was important
to use bold, uniform colours with no swap serrations for striations for
these small pieces of glass.
Conversely, glass sheets with colour variations were employed in the
robes and drapery of the central figures. Even when accounting for the
current level of glass corrosion, there is evidence that variations within
the coloured sheet were used to highlight lighter and darker areas of
5. Corroded red flashed glass on the exterior
side of panel swIII, 2AB3.
the design, e.g. in the robes of St Margaret (Fig. 6). When observed in
reflected light, it is clear that corrosion is not limited to the paler areas
of the glass and that adjacent glasses are also corroded but not tonally affected. This demonstrates a great sophistication
in the realisation of these designs as well as providing evidence that the Master delegated some decision making to
individual craftsmen within his team 25 .
Another example of the careful selection of glass is the use of the blue-red streaky. Unusually, this exquisite glass only
appears in panels nwII, 7a (as the crown of Hirtac) and nwII, 7b (as the sword of Ira), though it is possible that it also
6. St Margaret (nwIII, 10–11b). Detail in reflective and transmitted light
7. blue-red streaky glass in panels nwii, 7a.
(interior side), and reflective light (exterior side).
featured in the two lost windows of swii and wi. the stripe of red through hirtac’s crown has been carefully chosen
to complement this shape (Fig. 7). similarly, the red streak on the sword of ira is representative of blood. the use of
this glass indicates that this project was not tightly constrained by finances. Today, similar two-toned glass is more
expensive and by only using certain areas of the sheet, there would have been a lot of wastage.
the use of multiple shades of glass for skin and hair has enabled subtle variations between the different saints and again
demonstrates that this project was not limited by access to materials (Fig. 8). Whilst the original face of st mauritius
(nwiii, 17a) was lost, we can ascertain from the grey-violet tone of the hand that he was originally represented with
dark skin in line with his ethnicity (bottom right) 26 .
24 Frenzel/Frodl-Kraft 1963, p. 94. This paper includes a survey
of layered glasses from the twelfth to the fourteenth century. It is interesting
to note that Frenzel suspected multi-layered glass was a result
of a poor mastery of the colouring process, rather than a sign of expertise.
He based this on the false assertion that multi-layered glass was
mainly produced in the twefth century and that the transition to pot
metal glass took place in the thirteenth century. This topic has been
little researched and requires further investigation.
25 Brown 2019, p. 15.
26 See for the presentation of St Mauritius as African, especially in the
archbishopric of Magdeburg during the thirteenth century, Suckale-
Redlefsen 1987.
8. Various skin and hair tones – Top row: panels nwIII, 8b; nwIII, 14a; nwIII, 11b; and nwII, 11a.
Bottom row: panels nwIII, 5a; swIII, 14b; swIII, 17b; and nwIII, 17a.
1_CVMA_Studien_IV_Text_Seiten_1-231_EF.indd 60 16.04.26 11:49
1_CVMA_Studien_IV_Text_Seiten_1-231_EF.indd 61 09.04.2026 11:53:30
Bürgerspitalstiftung Bamberg (Hrsg.)
Gesamtinstandsetzung
der Kirche St. Michael
in Bamberg
Im Schutz des Engels
Seiten 174
Abb. 135
Format 21,0 × 30,0 cm
Br.
978-3-422-80432-6 De
€ 28,00 [D]
DEUTSCH
MAI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Dokumentation einer außergewöhnlichen
Restaurierung
Interdisziplinäre Einblicke in eine moderne
Denkmalpflege
72
9 783422 804326
Die ehemalige Benediktinerklosterkirche
St. Michael auf dem Michelsberg
zählt zu den historisch und kunsthistorisch
bedeutendsten Monumenten
Bambergs und ist Teil des UNES-
CO-Welterbes der oberfränkischen Bischofsstadt.
Im Jahr 2012 machte die
akute Einsturzgefahr eine Schließung
der Kirche unumgänglich und leitete
eine der umfangreichsten Restaurierungskampagnen
in der Geschichte
des Bauwerks ein.
Dieser Band umfasst mehr als 30
Beiträge, die die außergewöhnliche
Instandsetzung von St. Michael aus
unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.
Sie zeichnen die einzelnen
Etappen der Restaurierung nach, erläutern
die komplexen Aufgaben, Entscheidungen
und Herausforderungen
und geben Einblicke in neue Erkenntnisse
aus Bauforschung, Archäologie
sowie Kunstgeschichte und Kunsttechnologie.
Mit Beiträgen von
Julia Brandt, Kerstin Brendel, Annette
Faber, Susanne Fischer, Madlen
Gulitsch, Karin Hamper, Theresa Hilger,
Angelina Klassen, Katharina von Miller,
Nicole Röring, Claudia Schelbert,
Sabine Schwab, Petra Spiller, Marianne
Tauber, Ivonne Tschoepe
Ebenfalls neu erschienen
Peter Ruderich
St. Michael in Bamberg
DKV-Kunstführer 614
Seiten 40
Abb. 20
Format 11,6 × 17,4 cm
Br. 978-3-422-80435-7
€ 3,50[D]
DEUTSCH
MAI 2025
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Selbst in der reichen Kunstlandschaft Frankens besticht
die Ausstattung von St. Michael durch ihre Speer (1702–1765) und Johann Joseph Scheubel d. Ä.
Zu ihnen gehörten die Schöpfer der Gemälde Martin
hohe künstlerische- und ausführungstechnische (1686–1769), die Kunstschreiner Servatius Brickard
Qualität.
(1676–1742) und Hans-Georg Eichler († nach 1746),
Für die holzsichtige Ausstattung beauftragte die die Bildschnitzer Leonhard Gollwitzer (1682–1746),
Benediktinerabtei in den Jahren 1726 bis 1730 eine Thomas Esterbauer (um 1685–1737) und Franz Anton
Gemeinschaft aus seinerzeit gefragten Künstlern. Schlott (1697–1736). Georg Reuß (1704–1768) wirkte
ab 1751 als Bildschnitzer wohl mit dem Kunstschreiner
Franz Anton Thomas (1705–1773) an der architektonisch
wie kunsttechnologisch großartig gestalteten
Rokokokanzel zusammen (Abb. 92). Ein Hauptwerk
Servatius Brickards ist das Chorgestühl im Hochchor,
er fertigte aber auch Mobiliar im Langhaus wie das
Laiengestühl.
MASSNAHMEN AN DER HOLZSICHTIGEN
AUSSTATTUNG
Eine einschneidende Bearbeitung weiter Teile der
holzsichtigen Ausstattung fand 1889 statt. Hierbei
wurden unter anderem die originalen Lacke der Entstehungszeit
– stets wesentliches künstlerisches Gestaltungsmittel
holzsichtiger Werke – entfernt und
durch einen neuen Überzug auf der Basis von Schellack
ersetzt. Dieser Überzug wurde im Gegensatz zu
den Lacken des 18. Jahrhunderts, die durch den Auftrag
mit dem Pinsel offenporig waren, porenfüllend
aufgetragen. Aus restaurierungswissenschaftlicher
Sicht war es wichtig, anhand letzter erhaltener Frag-
92 | Die Kanzel nach Abschluss der Restaurierung.
mente die Zusammensetzung und damit das Erscheinungsbild
der Originallacke naturwissenschaftlich
bestimmen zu lassen. Dies gelang in Kooperation mit
einem externen Fachlabor; dabei wurde festgestellt,
dass man im 18. Jahrhundert einen Kolophoniumlack
auf der Basis von Leinöl verwendet hatte.
Anlässlich der Kirchenrestaurierung im Jahr 1952
erfolgten nochmals Maßnahmen an den Altären
und dem Kanzelkorb. Die Schellackoberflächen von
1889 blieben hierbei erhalten, man überarbeitete sie
jedoch mit einer kompakten Paraffinwachsschicht.
Diese hatte in der Zwischenzeit derartig viel Staub
und Schmutz gebunden, dass entschieden wurde,
das Wachs zu entfernen. Hierdurch wurde die freigelegte
Schellackoberfläche matt. Im Wissen um die
einstige Glanzwirkung der Originallacke entschied
man sich für eine reversible Überarbeitung dieser
Schellackschicht durch eine differenzierte Vorgehensweise,
sodass der Oberflächenglanz der zunächst
unterschiedlich erscheinenden Ausstattungsstücke
Stück um Stück aufeinander abgestimmt
wurde, nachdem sämtliche Furniere gefestigt und
ergänzt worden waren.
Ein optisches Vorbild für die Einstellung des Glanzgrads
war der Schalldeckel der Kanzel. Er hatte, vermutlich
durch seine Höhe, eine ganz eigene Restaurierungsgeschichte:
Im Gegensatz zu allen anderen
marketerierten Ausstattungsstücken blieb hier der
Originallack bei den restauratorischen Aktivitäten
im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts erhalten. Er
wurde durch einen ölhaltigen Überzug überarbeitet.
Bei der aktuellen Restaurierung gelang es dem
Team, den ölhaltigen Überzug unter Erhalt des Originals
abzunehmen (Abb. 93). So wurde der Schalldeckel
hinsichtlich seines Glanzgrads zu einer wichtigen
Referenzfläche.
DIE SKULPTUREN UND VERGOLDETEN
SCHNITZAPPLIKATIONEN IM LANGHAUS
Die gefassten Objekte im Langhaus, insbesondere
die vergoldete Ornamentik und die nur wenigen
polychromen Fassungen, sollten analog der Objekte
im Hochchor bearbeitet werden. Schwerpunkt war
hier die bildhauerische Ergänzung der reichen, aber
oft nicht mehr vollständigen Schnitzornamentik
(Abb. 94) und die anschließende Neuvergoldung der
Ergänzungen passend zum Bestand. An der Kanzel
93 | Detail vom Schalldeckel der Kanzel: Abnahme des
stark gedunkelten ölhaltigen Überzugs unter Erhalt des
originalen Lacks (Vorzustand).
94 | Arbeitsfoto während einer holzbildhauerischen
Ergänzung am Kanzelkorb.
D IE AUSSTATTUNG DES LANGHAUSES | 103
73
118 | Isometrie der verschränkten Eckverbindung der unteren
Ringbalkenlage an der Südostecke des südlichen Querhausarmes.
Beide hochrechteckigen Eichenbalken sind mit einem angeschrägten
Sitz als kraftschlüssige Verbindung aufeinandergesetzt und
werden durch die Einmauerung und Auflast lagestabil gehalten.
119 | Isometrie des romanischen Baus der Klosterkirche
St. Michael von Südosten mit farbiger
Eintragung der Lage der Ringbalken im Querhaus
und Presbyterium (rot: obere Ringbalkenlage,
blau: untere Ringbalkenlage).
116 | Isometrie des romanischen Baus der Klosterkirche
St. Michael von Südosten. Die Zeichnung zeigt die heute
gesichert romanische Bausubstanz.
117 | Blick auf die verschränkte Eckverbindung der
Ringbalkenlage aus dem 12. Jahrhundert, die nach
Entfernung eines Quaders an der Südostecke des südlichen
Querhausarms sichtbar wurde.
und klammerten so das Mauerwerk des Querhausarms
zusammen (Abb. 119). Die Hölzer sind jeweils
errichtet wurde. Die Balken übernehmen somit die
Funktion von Zugstäben, die die Mauern zusammen-
10,7 m lang und haben eine Stärke von 17 auf 27 cm.
halten und somit das Ausweichen des Mauerwerks
An den Ecken wurden sie zimmermannstechnisch
verhindern, das eben nur Druckkräfte aufnehmen
oftmals sensationellen neuen Befunde wurden in
rungslöcher im Mauerwerk weisen auf solch einen
verschränkt und durch die direkt folgende Aufmaue-
kann. Auf diese Weise wurde die Standfestigkeit
Text und Bild dokumentiert. Die daraus resultieren-
Einsatz hin. Anders verhält es sich mit Hölzern, die
rung lagefest gehalten. Diese Formation einer Ring-
im Bereich des Querhauses Süd gewährleistet. Ein
den Erkenntnisse konnten somit in die zahlreichen
im Mauerwerk als Zug- oder Armierungselemente
balkenlage konnte auch in einer Höhe von 16,8 m
ebensolches Ringankersystem kann auch für den
zu treffenden Entscheidungen während des Arbeits-
integriert sind. Sie wurden zur Unterstützung und
nachgewiesen werden. Sie liegt etwa 1 Meter unter
Querhausarm Nord sowie über der Vierung, dem
prozesses mit einfließen.
Verbesserung der Standfestigkeit des romanischen
der Traufe – also dem oberen Mauerabschluss – der
mittigen Quadrat im Schnittpunkt des kreuzförmi-
Baus im Mauerwerk eingebracht und sind heute
Querhauswände. Hier haben sich jedoch die für die
gen Grundrisses angenommen werden (Abb. 119).
noch zum Teil nachweisbar.
Tragstruktur wichtigen eingebauten Hölzer nicht
HOLZ ALS BAUSTOFF
mehr erhalten, da diese beim Brand im Jahr 1610
im Mauerwerk verbacken wurden und gegenwärtig
Jeder repräsentative, aus Werksteinen erbaute Mo-
DIE WIEDERENTDECKTEN RINGANKERLAGEN
nur noch in Form von Holzkohle in Bruchstücken
numentalbau strahlt eine gewisse Langlebigkeit und
IM QUERHAUS
nachweisbar sind. Heutzutage ist an dieser Stelle
Robustheit aus. Ohne Zweifel ist aber ein solches
ein Kanal vorzufinden, der an den Wänden Negativ-
Bauwerk nicht ohne den Werkstoff Holz zu errich-
Durch den notwendigen Ausbau eines Werksteins
spuren der eingelegten Hölzer im Mörtel abbildet
ten. Nicht nur für Gerüste und andere Hilfsmittel war
an der südöstlichen Eckquaderung des südlichen
(Abb. 120). Zudem begrenzt sich der Befund auf
Holz notwendig. Auch für die Überdeckung von weit
Querhausarmes konnte ein Blick in das technische
den Bereich des südlichen Querhausgiebels, da die
zu überspannenden Räumen durch Gewölbe wur-
Know-how des 12. Jahrhunderts erlangt werden.
oberen Wandabschnitte der Ost- und Westwand des
den sogenannte Lehrgerüste aus Holzkonstruktio-
In der Mitte des zweischaligen Mauerwerks wurden
südlichen Querhausarms nach dem Brand 1610 neu
nen gebaut. Sie gewährleisteten das Aufmauern der
während der Errichtung der Wand auf einer Höhe
aufgemauert wurden.
Gewölbe während des Bauens und wurden nach der
Aushärtung der Kalkmörtel wieder entfernt. Hiervon
zeugen heute nur noch die Negativspuren von Abdrücken
im Mörtel, aber auch zugesetzte Veranke-
von 11,80 m Eichenbalken eingelegt. Diese wurden
satt in Kalkmörtel gebettet und beidseitig bündig
mit den Werksteinen eingemauert (Abb. 117 und
118). Jeweils vier Eichenbalken bildeten ein Geviert
Notwendig waren diese eingelegten Armierungsbalken,
durch die das Mauerwerk auch Zugkräfte
aufnehmen konnte, da der Kirchenbau ohne jegliche
Stützpfeiler oder Abstrebungen geplant und
120 | Blick in den hochrechteckigen Kanal der oberen
Ringbalkenlage unterhalb des Südgiebels am Querhaus
Süd. Im Mörtel des 12. Jahrhunderts zeichnen sich die Abdrücke
des hölzernen Ringbalkens als Negativspuren ab.
128 | B AUBEGLEITENDE FORSCHUNG
B LICK IN DIE ENTSTEHUNGSZEIT DER ABTEIKIRCHE | 129
Lars Zimmermann
Der Berliner Dom
Lars Zimmermann, Birgit Walter
Der Berliner Dom
2. Auflage
Große DKV-Kunstführer
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Lars Eisenlöffel Der Berliner Dom
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DEUTSCH
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Kunstführer zum Berliner Dom mit
Überblick zu Geschichte, Architektur und
Ausstattung
Mit zahlreichen Neuaufnahmen, die
Außenbau, Innenraum und Kunstwerke
zeigen
Einordnung in die neobarocke Architektur
und Analyse der Bedeutung des Doms als
„Hauskirche des Kaisers“
74
9 783422 804333
Der Berliner Dom gehört zu den
eindrucksvollsten Sakralbauten
Deutschlands und ist eines der prägenden
Wahrzeichen der Hauptstadt.
Im Auftrag Kaiser Wilhelms II. als
repräsentative Hof- und Domkirche
der Hohenzollern errichtet, wurde
das monumentale Bauwerk am 27.
Februar 1905 feierlich eingeweiht. Mit
seiner mächtigen Kuppel, der reich
gegliederten Hauptfassade und dem
aufwendigen Skulpturenprogramm
verkörpert der Dom den Anspruch des
deutschen Neobarock auf imperiale
Repräsentation.
Der Innenraum beeindruckt durch seine
prachtvolle Ausstattung: den farbenprächtigen
Altarraum, großformatige
Mosaiken, zahlreiche Standbilder und
Skulpturen sowie die Hohenzollerngruft
als bedeutende dynastische Begräbnisstätte.
Architektur, Kunst und politische
Symbolik verbinden sich hier zu einem
einzigartigen Gesamtkunstwerk.
Dieser reich bebilderte Kunstführer
stellt Geschichte, Baugestalt und Ausstattung
des Berliner Doms anschaulich
vor. Neue Fotografien und präzise
Erläuterungen eröffnen einen fundierten
Zugang zu einem der wichtigsten
Bauwerke der deutschen Architekturgeschichte
und zur einstigen „Hauskirche
des Kaisers“.
Lars Zimmermann,
Kunsthistoriker und Autor zahlreicher
Publikationen. Lebt und arbeitet auf
Rügen
Baugeschichte und Architekten
Kaiserkunst – die Idee des Doms
kirche im Zuge des Wiederaufbaus, die die Länge Dom überführt, wo er vom 12. bis zum 15. März
des Gebäudekomplexes nahezu halbierte, und der öffentlich aufgebahrt werden sollte.
sehr vereinfachten und verkleinerten Kuppel. 400 Soldaten aus allen Regimentern der Berliner
Garnison bildeten vom Schloss zum Dom
Zwei Ereignisse sind es letztlich, die dem Berliner
Dom bei seiner Einweihung 1905 Gestalt auf der Strecke ein Fackelspalier. Die Domgeistlichkeit
mit Oberhofprediger Kögel an der Spitze
und Bedeutung gaben: Der Sieg über Frankreich
1871 und das Drei-Kaiser-Jahr 1888. Denn obgleich
die Millionen von Besuchern und Tou-
Nachdem der Sarg aufgestellt war, fand eine kur-
empfing den Zug am Haupteingang des Doms.
risten den Dom immer wieder mit Kaiser Wilhelm
II. in Verbindung bringen, waren es doch Am Morgen des 12. März legten zunächst eize
Andacht statt.
vor allem sein Großvater und Vater, die dem nige Städte- und Regimentsvertreter, der Reichstagspräsident
sowie ausgewählte Einzelpersonen
Dombau ihre prägende Kraft verliehen.
Die Aufbahrung Kaiser Wilhelms I. war die Kränze nieder. Dann brach ein unglaublicher
letzte große Nationalfeier im alten Berliner Dom. Ansturm los: Schon am Mittag führte der große
Am Morgen des 9. März 1888, kurz vor seinem Andrang – noch verstärkt durch die (falsche) Information,
der neue Kaiser Friedrich III. werde
91. Geburtstag, war Wilhelm I. in seinem Palais
Unter den Linden gestorben. Am Abend des zum Dom kommen – zu Streitereien und Gedränge.
Es gab Verletzte. Nach den »Scenen« am
11. März segnete Oberhofprediger Kögel den Toten
im Sterbezimmer aus. In der darauf folgenden
Nacht vom 11. auf den 12. März wurde der gungszeiten auf täglich 8 bis 22 Uhr ausgedehnt.
ersten Tag der Aufbahrung wurden die Besichti-
Leichnam durch dichtes Schneegestöber in den Dennoch: Am 14. März riet die National-Zeitung
Dom und Lustgarten, Anfang des 20. Jahrhunderts
die auf Pergament verfasste Stiftungsurkunde, reichen Staats- und Domchors, Konzerte von
die die Geschichte des Doms in seinen Vorgängerbauten
zusammenfasst. 2
Sauer-Orgel oder auch historisch fundierte Aus-
Star-Musikern aus aller Welt an der berühmten
Erst am 27. Februar 1905, dem Hochzeitstag stellungen machen das Gotteshaus zu einem Ort
des Herrscherpaares, wird der Dom mit nie gesehenem
Aufwand geweiht. Marschmusik erklingt, tion und des Beisammenseins.
der Besinnung und des Austauschs, der Inspira-
am Lustgarten paradiert Militär – zum Teil in Im und mit dem Berliner Dom, wie die ehemalige
Hof- und Domkirche kurzerhand genannt
historischen Kostümen. Der Oberhofprediger
Ernst von Dryander begrüßt das »erlauchteste wird, manifestierten sich das preußische und
Herrscherpaar der evangelischen Christenheit«; deutsche Herrschaftsverständnis der Hohenzollern
einerseits und die Theologie der reformier-
den prachtvollen Bau feiert er als Erfüllung des
Prophetenworts: »Ich will das Haus voll Herrlichkeit
machen.«
und Museen – Altar, Thron, Schwert und Geistesten
Kirche andererseits. Dom, Schloss, Zeughaus
Der Berliner Dom, der heute die Museumsinsel
überragt, war seit seiner Einweihung 1905 die in seiner ursprünglichen Gestalt überwölbte alles,
kultur – waren die Säulen des Staates. Der Dom
Krone des historischen Schlossbezirks. Bis heute machte das Herrscheramt zum Gottesdienst und
ist die Oberpfarr- und Domkirche einer der letzten
verbliebenen Orte im historischen Zentrum der Regierenden. Das war der Anspruch. »Ein
verdeutlichte gleichzeitig das Gottesgnadentum
der Hauptstadt, an dem sich das urbane Leben feste Burg ist unser Gott« – hier hat Luthers Liedzeile
anschaulich Form angenommen. Mächtig
einst und jetzt authentisch erspüren lässt: Eine
sehr vitale Domgemeinde mit beeindruckenden
Gottesdiensten, die Auftritte des traditions- seumsinsel – trotz der Sprengung der
und trutzig ragt der Dom bis heute über die Mu-
Denkmals-
William Pape, Die Aufbahrung Wilhelms I., 1888, 425 × 549 cm
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11
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E-Book 978-3-11-134223-8 De/En
€ 45,00 [D]
Ruth Schnell – WORKBOOK
Mirrors of the Unseen
Peter Weibel,
Katharina Gsöllpointner (Hrsg.)
2023. 360 Seiten. 21,0 × 27,0 cm
387 Abbildungen
Br. 978-3-11-124998-8 En
E-Book 978-3-11-125010-6 En
€ 45,00 [D]
A plus minus Z
Payer Gabriel. Abwesenheit –
Zufall / Absence – Accidental
2023. 246 Seiten. 20,5 × 28,5 cm
145 Abbildungen
Br. 978-3-11-106624-0 De/En
E-Book 978-3-11-106658-5 De/En
€ 45,00 [D]
Schule Oberhuber
Der Künstler, Rektor,
Ausstellungsmacher und sein
Programm
Cosima Rainer,
Eva Maria Stadler (Hrsg.)
2023. 224 Seiten. 16,5 × 22,0 cm
138 Abbildungen
Br. 978-3-11-106160-3 De
E-Book 978-3-11-106222-8 De
€ 42,00 [D]
Friedl Dicker-Brandeis
Werke aus der Sammlung der
Universität für angewandte
Kunst Wien
Stefanie Kitzberger,
Cosima Rainer,
Linda Schädler (Hrsg.)
2022. 352 Seiten. 16,5 × 24,0 cm
170 Abbildungen
Geb. 978-3-11-078907-2 De
E-Book 978-3-11-078912-6 De
€ 49,95 [D]
Barbis Ruder. Werk – Zyklus –
Körper / Work – Cycle – Body
Madeleine Frey (Hrsg.)
2023. 400 Seiten. 21,0 × 26,0 cm
27 s/w-Abbildungen,
706 Abbildungen
Br. 978-3-11-106146-7 De/En
E-Book 978-3-11-106256-3 De/En
€ 49,00 [D]
Wenn der Wind weht /
When the Wind Blows
Luft, Wind und Atem in der zeitgenössischen
Kunst / Air, Wind,
and Breath in Contemporary Art
Liddy Scheffknecht, Ernst
Strouhal (Hrsg.), Ernst Strouhal,
Verena Kaspar-Eisert, Liddy
Scheffknecht, Helga Kromp-Kolb,
Philipp Blom
2022. 232 Seiten. 24,0 × 30,0 cm
190 Abbildungen
Br. 978-3-11-078520-3 De/En
E-Book 978-3-11-078524-1 De/En
€ 48,00 [D]
Barbara Holub – Stiller
Aktivismus / Silent Activism
Başak Şenova (Hrsg.)
2022. 312 Seiten. 22,0 × 28,0 cm
321 Abbildungen
Geb. 978-3-11-079081-8 De/En
E-Book 978-3-11-079082-5 De/En
€ 49,95 [D]
Judith P. Fischer – Linie Form
Raum / Line Shape Space
Theresia Hauenfels (Hrsg.)
2022. 256 Seiten. 20,5 × 26,0 cm
292 Abbildungen
Geb. 978-3-11-054250-9 De/En
E-Book 978-3-11-076986-9 De/En
€ 39,95 [D]
Liddy Scheffknecht –
Points in Time
Arbeiten/Works 2010–2020
Ernst Strouhal (Hrsg.)
2021. 248 Seiten. 22,0 × 28,0 cm
334 Abbildungen
Geb. 978-3-11-076943-2 De/En
E-Book 978-3-11-076956-2 De/En
€ 39,95 [D]
LINDA BERGER –
PEACH-BLOW
MONOGRAFIE/MONOGRAPH
Linda Berger,
Maria Christine Holter (Hrsg.)
2021. 224 Seiten. 21,9 × 25,8 cm
90 Abbildungen
77
Geb. 978-3-11-074475-0 De/En
E-Book 978-3-11-074703-4 De/En
€ 39,95 [D]
Rini Tandon. to spaces unsigned
Works, Concepts, Processes
1976–2020 / Arbeiten, Konzepte,
Prozesse 1976–2020
Sabine Folie (Hrsg.)
2020. 328 Seiten. 23,0 × 30,0 cm
400 Farbabbildungen
Br. 978-3-11-070045-9 De/En
€ 39,95 [D]
Widersprüche. Kuratorisch handeln
zwischen Theorie und Praxis
Martina Griesser-Stermscheg,
Christine Haupt-Stummer,
Renate Höllwart, Beatrice Jaschke,
Monika Sommer,
Nora Sternfeld, Luisa Ziaja (Hrsg.)
2022. 240 Seiten. 14,8 × 21,0 cm
63 Abbildungen
Br. 978-3-11-101452-4 De
E-Book 978-3-11-102717-3 De
€ 42,00 [D]
Für eine neue Agenda der
Kulturpolitik
Michael Wimmer (Hrsg.)
2022. 448 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-11-079162-4 De
E-Book 978-3-11-079172-3 De
€ 39,95 [D]
Toxic Temple
An Artistic and Philosophical
Adventure into the Toxicity of
the Now
Anna Lerchbaumer, Kilian Jörg
(Hrsg.)
2022. 256 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
112 Abbildungen
Geb. 978-3-11-076914-2 En
E-Book 978-3-11-076924-1 En
€ 39,95 [D]
Plastic Ocean: Art and Science
Responses to Marine Pollution
Ingeborg Reichle (Hrsg.)
2021. 272 Seiten. 20,0 × 25,0 cm
164 Abbildungen
Geb. 978-3-11-074472-9 En
E-Book 978-3-11-074477-4 En
€ 39,95 [D]
Oskar Kokoschka: Neue Einblicke
und Perspektiven / New Insights
and Perspectives
Régine Bonnefoit,
Bernadette Reinhold (Hrsg.)
2021. 452 Seiten. 14,8 × 21,0 cm
63 Abbildungen
Br. 978-3-11-072420-2 De/En
E-Book 978-3-11-072422-6 De/En
€ 39,95 [D]
Remix
Von Gerhard Richter bis
Katharina Grosse / From Gerhard
Richter to Katharina Grosse
2025. 208 Seiten. 24,0 × 30,0 cm
120 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80324-4 De/En
€ 44,00 [D]
Paris 1955
Deutsche Abstrakte im Zentrum
der Moderne
Rouven Lotz (Hrsg.), Anne-Kathrin
Hinz, Christoph Zuschlag,
Rouven Lotz
2025. 192 Seiten. 24,0 × 30,0 cm
140 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80342-8 De
€ 35,00 [D]
Auf zu neuen Werken!
Max Slevogt und sein Verleger
Bruno Cassirer
Generaldirektion Kulturelles Erbe
(GDKE) (Hrsg.), Karoline Feulner
2025. 240 Seiten. 24,0 × 29,0 cm
150 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80346-6 De
€ 50,00 [D]
Auf zu neuen Werken!
Der Briefwechsel zwischen Max
Slevogt und seinem Verleger
Bruno Cassirer 1899−1932
Generaldirektion Kulturelles Erbe
(GDKE) (Hrsg.), Eva Wolf, Armin
Schlechter, Karoline Feulner
2025. 500 Seiten. 24,0 × 29,0 cm
30 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80347-3 De
€ 94,00 [D]
Kirchner, Lehmbruck, Nolde
Geschichten des Expressionismus
in Mannheim
Luisa Heese, Johan Holten (Hrsg.)
2025. 192 Seiten. 23,0 × 27,5 cm
150 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80339-8 De/En
€ 44,00 [D]
Jugendstil im Quadrat
Art Nouveau Squared
Heike Maria Johenning
2025. 224 Seiten. 20,0 × 20,0 cm
193 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80331-2 De/En
E-Book 978-3-422-80333-6 De/En
€ 45,00 [D]
Nürnberg GLOBAL
1300–1600
Benno Baumbauer, Sven Jakstat,
Marie-Therese Feist (Hrsg.)
2025. 350 Seiten. 22,0 × 27,0 cm
280 Abbildungen
Br. 978-3-422-80321-3 De
€ 48,00 [D]
Materialisierte Heiligkeit
Jüdische Buchkunst im
kulturellen Kontext
Annett Martini (Hrsg.)
2025. 400 Seiten. 22,0 × 28,0 cm
175 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80325-1 De
E-Book 978-3-422-80326-8 De
€ 48,00 [D]
Ich drucke! Signet, Marke
und Druckerzeichen seit dem
Zeitalter Gutenbergs
Hui Luan Tran,
Nino Nanobashvili (Hrsg.)
2025. 192 Seiten. 23,0 × 28,0 cm
130 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80320-6 De
€ 48,00 [D]
78
KUNST ESSEN
Kochrezepte inspiriert von
großen Meisterwerken
Philipp Weber, Inka Meyer, Simon
Büttner, Marc Christian (Hrsg.)
2025. 152 Seiten. 21,0 × 23,5 cm
50 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80329-9 De
€ 42,00 [D]
Barbara Klemm
Entscheidende Momente
Astrid Wallmann (Hrsg.),
Peter Forster, Nikolas Werner
Jacobs, Astrid Wallmann
2025. 112 Seiten. 24,0 × 28,0 cm
80 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80327-5 De
€ 24,00 [D]
„Liebe Mutti!“ Postkarten aus
Theresienstadt 1943–1944 mit
künstlerischen Arbeiten von
Inbar Chotzen
Gedenk- und Bildungsstätte Haus
der Wannsee-Konferenz (Hrsg.),
Inbar Chotzen, Klaus Hillenbrand,
Ruth Preusse
2025. 160 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
100 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80305-3 De
€ 36,00 [D]
Kunst sammeln,
Kunstgeschichte schreiben
Werner Busch zum Geburtstag
Jonas Beyer, Karin Gludovatz,
Yannis Hadjinicolaou (Hrsg.)
2025. 224 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
71 Abbildungen
Br. 978-3-422-80213-1 De
E-Book 978-3-422-80219-3 De
€ 48,00 [D]
Sigmar Polke am Gaspelshof
Kunst und Alltag im
Spannungsfeld von Autorschaft
und Pluralität
Willicher Kunstverein e. V. (Hrsg.),
Lucy Degens
2025. 125 Seiten. 15,5 × 23,0 cm
43 Abbildungen
Br. 978-3-422-80337-4 De
E-Book 978-3-422-80338-1 De
€ 28,00 [D]
Die neue Akademie
Die Kunstakademie Düsseldorf
1919–1933
Jürgen Wiener (Hrsg.)
2025. 231 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
59 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80322-0 De
E-Book 978-3-422-80323-7 De
€ 59,00 [D]
Antisemitismus und
Kunst vor 1933
Nike Bätzner,
Christina Brinkmann (Hrsg.)
2026. 128 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
40 Abbildungen
Br. 978-3-422-80332-9 De
E-Book 978-3-422-80334-3 De
€ 48,00 [D]
Fotopoesie
Fotogedichte in deutschsprachigen
Zeitschriften 1920–1940
Michael Will
2025. 320 Seiten. 21,0 × 28,0 cm
256 Abbildungen
Br. 978-3-422-80314-5 De
E-Book 978-3-422-80317-6 De
€ 56,00 [D]
Bastowerkstatt
Else Stadler-Jacobs und ihre
Tiere aus Bast
Christoph Sauter, Daniel Karrasch
2025. 160 Seiten. 18,0 × 25,0 cm
200 Abbildungen
Br. 978-3-422-80335-0 De
E-Book 978-3-422-80336-7 De
€ 32,00 [D]
Friedrich Nerly –
Von Erfurt in die Welt
Die Gemälde und Ölstudien des
Nerly-Bestandes im Angermuseum
Erfurt
Claudia Denk, Kai Uwe Schierz,
Thomas von Taschitzki (Hrsg.)
2024. 560 Seiten. 25,0 × 29,0 cm
450 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80257-5 De
€ 62,00 [D]
In Motion
Kunst und Fußball
Manuel Neukirchner (Hrsg.)
2024. 344 Seiten. 24,0 × 30,0 cm
120 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80134-9 De
€ 48,00 [D]
Paulus Potter
Zurück in Kassel
Justus Lange
2025. 79 Seiten. 14,7 × 22,0 cm
38 Abbildungen
Br. 978-3-422-80307-7 De
E-Book 978-3-422-80309-1 De
€ 15,00 [D]
Rüstkammer Dresden
Gewehrgalerie im Langen Gang
Marius Winzeler, Staatliche
Kunstsammlungen Dresden
(Hrsg.)
2025. 152 Seiten. 15,0 × 23,0 cm
120 Abbildungen
Br. 978-3-422-80312-1 De
€ 19,00 [D]
Wachs in seinen Händen
Daniel Neubergers Kunst der
Täuschung
Johanna Diel, Barbara Goldmann,
Paulus Rainer,
Konrad Schlegel (Hrsg.)
2025. 184 Seiten. 20,5 × 26,0 cm
150 Abbildungen
Br. 978-3-422-80318-3 De
E-Book 978-3-422-80319-0 De
€ 42,00 [D]
Zwischen Zeichen und Material
Die Figur in den Bildkünsten
der Frühen Neuzeit
Maximilian Geiger (Hrsg.)
2026. 176 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
100 Abbildungen
Br. 978-3-422-80303-9 De
E-Book 978-3-422-80304-6 De
€ 48,00 [D]
InformELLE Künstlerinnen
der 1950er/60er Jahre –
InformELLEs: Women Artists
and Art Informel in the
1950s/60s
2024. 256 Seiten. 23,0 × 29,0 cm
160 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80279-7 De/En
€ 45,00 [D]
Otto Dix – Adolf Dietrich
Andreas Rüfenacht
2025. 152 Seiten. 23,0 × 28,0 cm
87 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80290-2 De
€ 40,00 [D]
KörperGeometrie
Ilse Leda und Friedrich
Vordemberge-Gildewart
Roman Zieglgänsberger, Arta
Valstar-Verhoff (Hrsg.)
2025. 224 Seiten. 19,5 × 25,5 cm
176 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80283-4 De
€ 38,00 [D]
Von der Linie zur Landschaft
TANAKA RYŌHEI. Radierungen
Japans
Chris van Otterloo (Hrsg.)
2024. 184 Seiten. 24,5 × 29,7 cm
200 Abbildungen
Br. 978-3-422-80270-4 De
€ 48,00 [D]
Den Menschen vor Augen
Künstlerische Strategien seiner
Darstellung in italienischen
Zeichnungen 1450–1750
Kurt Zeitler (Hrsg.)
2025. 304 Seiten. 24,0 × 30,0 cm
150 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80248-3 De
€ 62,00 [D]
Decolonial History of Art
A Methodological Introduction
Carolin Overhoff Ferreira
2025. 304 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
102 Abbildungen
Br. 978-3-422-80267-4 En
E-Book 978-3-422-80269-8 En
€ 38,00 [D]
79
Dehio – Handbuch der deutschen
Kunstdenkmäler / Thüringen I
Kreis Eichsfeld, Kreis Gotha,
Kreis Hildburghausen, Ilm-Kreis,
Kyffhäuserkreis, Kreis Nordhausen,
Kreis Schmalkalden-
Meiningen, Kreis Sonneberg,
Stadt Suhl, Unstrut-Hainich-Kreis,
Wartburgkreis
Georg Dehio
3. Auflage
2025. 880 Seiten. 12,0 × 18,0 cm
Zahlreiche Abbildungen
Geb. 978-3-422-80101-1 De
E-Book 978-3-422-80260-5 De
€ 52,00 [D]
Dehio – Handbuch der deutschen
Kunstdenkmäler / Thüringen II
Kreis Altenburger Land, Stadt
Erfurt, Stadt Gera, Kreis Greiz,
Stadt Jena, Saale-Holzland-Kreis,
Saale-Orla-Kreis, Kreis Saalfeld-Rudolstadt,
Kreis Sömmerda,
Stadt Weimar, Kreis Weimarer
Land
Georg Dehio
3. Auflage
2025. 928 Seiten. 12,0 × 18,0 cm
Zahlreiche Abbildungen
Geb. 978-3-422-80272-8 De
E-Book 978-3-422-80273-5 De
€ 52,00 [D]
Hans-Hendrik Grimmling
Malerei von 1978 bis 2024 /
Paintings from 1978 to 2024
Annegret Laabs (Hrsg.)
2025. 132 Seiten. 24,0 × 28,5 cm
50 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80296-4 De/En
€ 34,00 [D]
Der Zustand des Erlebens –
The Condition of Experience
Workshop Manuscripts
Katharina Neuburger (Hrsg.),
Gereon Beuckers, Lisa
Beißwanger, Nick Böhnke, Paula
Kohlmann, Barbara Könches,
Raha Golestani, Konstantin
Schönfelder, Georg Winter,
Xiao Xiao
2025. 200 Seiten. 14,8 × 21,0 cm
74 Abbildungen
Br. 978-3-422-80293-3 De/En
€ 28,00 [D]
Der Ruhm und sein Preis
Die Malerfürstin Vilma Parlaghy
Ulrich Schulte-Wülwer
2025. 196 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
70 Abbildungen
Br. 978-3-422-80274-2 De
E-Book 978-3-422-80275-9 De
€ 36,00 [D]
Duett der Moderne /
Duet of Modernism
Hansaviertel & Karl-Marx-Allee,
Berlin Fotografien von / Photographs
by Bettina Cohnen
Jan Dimog, Hendrik Bohle (Hrsg.),
Bettina Cohnen
2025. 128 Seiten. 23,0 × 28,0 cm
80 Abbildungen
Br. 978-3-422-80282-7 De/En
€ 30,00 [D]
Alte Baukunst und
Neue Architektur
Wie die Architektur wurde, was
sie heute ist
Günther Fischer
2025. 256 Seiten. 19,0 × 25,0 cm
423 Abbildungen
Br. 978-3-422-80280-3 De
E-Book 978-3-422-80281-0 De
€ 38,00 [D]
Dichterzimmer
2025. 144 Seiten. 15,0 × 23,0 cm
80 Abbildungen
Br. 978-3-422-80228-5 De
€ 14,90 [D]
Die Neue Sachlichkeit /
The New Objectivity
Ein Jahrhundertjubiläum /
A Centennial
Inge Herold, Johan Holten (Hrsg.)
2024. 408 Seiten. 23,0 × 27,5 cm
350 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80250-6 De/En
€ 56,00 [D]
Alberto Giacometti
Surrealistische Entdeckungen |
Unveiled Surrealism |
Le surréalisme dévoilé
Madeleine Frey,
Friederike Voßkamp (Hrsg.)
2024. 208 Seiten. 22,0 × 28,0 cm
140 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80258-2
De/En/Fr
€ 42,00 [D]
Jugendstil. Made in Munich
Roger Diederen, Anja Huber,
Nico Kirchberger,
Antonia Voit (Hrsg.)
2024. 272 Seiten. 24,0 × 29,0 cm
310 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80241-4 De
€ 45,00 [D]
Plakatfrauen. Frauenplakate
Peter Forster (Hrsg.),
Peter Forster, Petra Eisele
2024. 128 Seiten. 21,0 × 26,0 cm
77 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80259-9 De
€ 28,00 [D]
Heilende Kunst
Wege zu einem besseren Leben
Sabine Becker, Ksenija Chochkova
Giese, Elena Korowin (Hrsg.)
2024. 144 Seiten. 14,0 × 21,0 cm
64 Abbildungen
Br. 978-3-422-80226-1 De
E-Book 978-3-422-80227-8 De
€ 24,00 [D]
Impressions of the Land
The Story of a Photographic
Collection of Palestine-Eretz
Israel
Vivienne Silver-Brody
2024. 424 Seiten. 24,0 × 28,0 cm
300 Abbildungen
Br. 978-3-422-80263-6 En
€ 88,00 [D]
ARCHISTORIES
Architektur in der Kunst
2025. 304 Seiten. 21,0 × 25,0 cm
180 Abbildungen
Br. 978-3-422-80072-4 De
€ 48,00 [D]
80
Helen and Newton Harrison
California Work
Tatiana Sizonenko
2024. 224 Seiten. 29,0 × 29,0 cm
220 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80211-7 En
€ 50,00 [D]
Hermann Czech und die
Dialektik der Architektur
Maximilian Müller
2024. 184 Seiten. 16,5 × 23,5 cm
102 Abbildungen
Br. 978-3-422-80225-4 De
€ 34,90 [D]
Virtuelle Museen –
Ein Plädoyer
Rund um die Uhr.
Rund um die Welt
Isabelle Becker, Otmar Böhmer,
Reinhard Gröne, Bernd Günter,
Rebecca Heinzelmann, Anja
Kircher-Kannemann, Yasmin
Mahmoudi, Julia Römhild, Holger
Simon, Theresa Stärk,
Laura Zebisch, Anne Seebeck,
Karl-Ludwig Döring
2024. 108 Seiten. 15,5 × 23,0 cm
4 Abbildungen
Br. 978-3-422-80232-2 De
E-Book 978-3-422-80233-9 De
€ 12,00 [D]
Graffiti Expressionism
DARE / Sigi von Koeding in Basel
Kai Hendrik Schlusche
2024. 176 Seiten. 23,0 × 25,0 cm
191 Abbildungen
Br. 978-3-422-80231-5 De/En
€ 38,00 [D]
Berührung im Entzug
Struktur, Temporalität und Haptik
des malerischen Handelns
an den frühen Strukturreliefs
Günther Ueckers
Katharina Neuburger (Hrsg.),
Nick Böhnke
2024. 120 Seiten. 14,8 × 21,0 cm
17 Abbildungen
Br. 978-3-422-80242-1 De/En
€ 28,00 [D]
Koloniales Erbe in Thüringen
Sahra Rausch,
Christiane Bürger (Hrsg.)
2024. 144 Seiten. 21,0 × 28,5 cm
50 Abbildungen
Br. 978-3-422-80210-0 De/En
€ 32,00 [D]
Bilder des Textilen
Mode und Stoffe in der Malerei
Pierre-Auguste Renoirs
Agnes Sawer
2024. 252 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
69 Abbildungen
Br. 978-3-422-80243-8 De
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Friedrich von Amerling.
Werkverzeichnis der Gemälde
Stella Rollig, Sabine Grabner
(Hrsg.), Sabine Grabner,
Katharina Lovecky, Martin Böhm,
Udo Felbinger, Sabine Grabner,
Katharina Lovecky, Stella Rollig
2024. 336 Seiten. 24,0 × 31,0 cm
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Georg Eisler. Werkverzeichnis
der Gemälde
Stella Rollig, Luisa Ziaja, Christian
Huemer (Hrsg.)
2024. 368 Seiten. 24,0 × 31,0 cm
1400 Abbildungen
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ABBILDUNGSNACHWEIS
4 unten La fenêtre de Galilée de la Villa
Médicis, 2025 © Nicolas Daubanes, Foto:
D. Molajoli, VG Bild-Kunst, Bonn 2026
5 oben nach unten „L‘Hallali“, 2023, 12 portes
de prison, bois, acier, gravue, © Nicolas
Daubanes, Foto: N. Brasseur, Adagp, Paris,
VG-Bild-Kunst, Bonn 2026; La Colonne Marc-
Aurèle, 2025 © Nicolas Daubanes, Foto:
D. Molajoli, VG Bild-Kunst, Bonn 2026;
Ancien camp de concentration de Natzweiler-Struthof,
forêt, 2025 © Nicolas Daubanes,
Foto: Didier Plowy, Adagp, Paris, VG-Bild-
Kunst, Bonn 2026
6 Tone Vigeland, Sculpture I (Skulptur I),
2010, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto:
Børre Høstland
7 oben links André Tehrani, HEX #FCFEFC
> #676C89, 2023 © Courtesy of the artist
and Galleri Haaken, Oslo; Foto: Øystein
Thorvaldsen; oben rechts Eirin Bjørsland
Hansen, Ohne Titel (aus der Serie: Føniks/
Phönix), 2024, © Eirin Bjørsland Hansen,
Foto: Line Møllerhaug; unten Martin Woll
Godal, Kryss (Kreuz), 2023, © VG Bild-
Kunst, Bonn 2026, Foto: Simen Ulstein
8 und 9 © Ashkan Sahihi
10 Coverabbildung Barbara Klemm, Bundestagswahl,
Frankfurt am Main, 1972,
© 2026 Barbara Klemm; links nach rechts
Ludwig Hohlwein, Volksspende für die
deutschen Kriegs- und Zivil-Gefangenen,
Deutsches Reich, 1916; N. N., Es geht um
Deutschland – wählt CDU, Deutsches Reich,
1949; N. N. (nach John Heartfield), Wählt
Liste 5 – Kommunisten, Deutsches Reich,
1956
11 Max Pechstein, Erwürgt nicht die junge
Freiheit durch Unordnung und Brudermord.
Sonst verhungern Eure Kinder, Deutsches
Reich, 1919
12 links Felix Nussbaum, Selbstbildnis an
der Staffelei, 1943, Felix-Nussbaum-Haus
im Museumsquartier Osnabrück, Leihgabe
der Niedersächsischen Sparkassenstiftung;
© Museumsquartier Osnabrück, Fotograf:
Christian Grovermann; rechts Felix
Nussbaum, Masken und Katze, 1935, Felix-
Nussbaum-Haus im Museumsquartier
Osnabrück, Leihgabe der Niedersächsischen
Sparkassenstiftung © Museumsquartier
Osnabrück, Foto: Christian Grovermann
13 Felix Nussbaum, Zwei Masken, 1935,
Felix-Nussbaum-Haus im Museumsquartier
Osnabrück, Sammlung Dr. Koritz © Museumsquartier
Osnabrück, Foto: Hermann
Pentermann
14 links Carl Schuch, Pariser Häuser, um
1885–90, Belvedere, Wien, Foto: Belvedere,
Wien / Johannes Stoll; rechts Carl Schuch,
Selbstporträt, um 1875/76, Belvedere, Wien,
Foto: Belvedere, Wien / Johannes Stoll
15 oben Carl Schuch, Stillleben mit Kürbis,
Pfirsich und Weintrauben, um 1884,
Belvedere, Wien, Foto: Belvedere, Wien /
Johannes Stoll; unten Carl Schuch, Waldinneres
bei Saut du Doubs, um 1887, Belvedere,
Wien, Foto: Belvedere, Wien / Johannes Stoll
16 Brettspielkasten aus Bernstein, Königsberg
1607 @ DHM/Sebastian Ahlers
18 links nach rechts Statue der Isis, © SMÄK,
Leihgabe des Wittelsbacher Ausgleichsfonds,
Gl. WAF 26b, Foto: Roy Hessing;
Büste einer Kolossalstatue eines jugendlichen
Königs (Prinzen), © KHM-Museumsverband;
Gemma Augustea, © KHM-
Museumsverband
19 Oktogon von Ephesos, © KHM-Museumsverband
21 Still eines Livestreams: Mirjam Buergin
und Flavia Caviezel im Gespräch mit Astrid
Schwarz und Baruch Gottlieb im Rahmen
des Symposiums “Times of Waste – Handling
Matter”, Basel/Berlin 2021
24 links nach rechts Zeynep Aksöz, Nicolaj
Kirisits, Alexander Urban Resonant Blech
Performative Human AI Collaboration, 2024,
© Kathrin Stumreich; Martina Menegon
Glitche-lia, 2025, © Martina Menegon; Shira
Wachsmann John Wild Forest Installation,
2025, © Chris Lee
25 links Mariska Karasz in einem von einem
Szür inspirierten Mantel, Foto: Nickolas
Muray, New York, ca. 1926, Fotografie auf
Karton aufgezogen; Fotografie 25,4 × 20,32
Zoll; Karton 44,45 × 5,08 cm. ©Nickolas
Muray Photo Archives. Sammlung der
Künstlerfamilie; rechts Zoya Laktionova,
Diorama, 2018, Video, 12 min (Produktion:
Nadia Parfan, Schnitt: Mykola Bazarkin, Ton:
Andrew Borysenko)
28 © Christiane Kues
30 links nach rechts George Dutch Davidson,
Abstract Decoration, ca. 1898, Aquarell auf
Papier, Bridgeman Images, Dundee Art
Galleries & Museums, The McManus; Hugh
Allan, Allander Pottery Vase, 1905, Ton,
glasiert, 15,2 × 19,0 cm, Glasgow Museums,
J. Arnold Fleming Collection, gifted by Miss
A Fleming, 1938, E.1938.10.fl, Glasgow Life,
Creative Commons Attribution-Non
Commercial 4.0 International License;
D’Arcy W. Thompson, Querschnitt einer
Nautilus-Schale, aus: D’Arcy W. Thompson,
On Growth and Form, Cambridge 1917, S. 581
31 links nach rechts Still of Cenotaph for
Newton VR (Femme Fatale Studio, 2021);
Kinfolk, Toussaint l’Ouverture AR monument
in Columbus Circle, New York (Monuments
Project, 2021)
37 links Konrad Klapheck, Der mütterliche
Vater, 1980, Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe,
Bonn, Foto: Daniel Cremer;
rechts Peter Sevriens, Konrad Klapheck im
Atelier, 1983 © Peter Sevriens
40 links nach rechts New Brighton, England,
1983–1985. Aus: The Last Resort. © Martin
Parr / Magnum Photos; Imperial War Museum,
London, England, 2015. Aus: Death by Selfie.
© Martin Parr / Magnum Photos
42 links nach rechts Armando, Die Leiter
(Detailansicht in nordöstliche Richtung),
1994, reg.nr.: 29, Bronze, Sammlung
Gemeinde Amersfoort; Armando, Das Rad,
1992, reg.nr.: 18, Bronze, Sammlung Gemeinde
Rosmalen; Detailansicht diverser
Skulpturen „Das Blatt“, 2015, reg.nr.: 161-166,
6 verschiedenfarbige Fassungen, Kunstpark
Soestdijk, Baarn
43 links nach rechts Raoul Auger Feuillet,
Chorégraphie, ou l‘art de décrire la danse
par caractères, figures et signes démonstratifs,
Paris 1700, © Bibliothèque nationale
de France; Kazuo Shiraga, Scrapbook 1953–
1965. Fotografien zu 泥 に 挑 む/Challenging
mud, Performance, 1955, O’Hara Keikan,
© The Estate of Kazuo Shiraga, Tokio; Oliver
Baker, An installation view of the Jackson
Pollock show at the Sidney Janis Gallery,
1955, fotografischer Schwarz-Weiß-Abzug,
21 × 25 cm, Washington D. C., Archives of
American Art, Smithsonian Institution
44 links nach rechts Hans Purrmann in
Montagnola, Foto 1959, Hans Purrmann
Archiv München; Hans Purrmann bei der
Jury-Sitzung des Künstlerbundes in Berlin,
Foto 1957, Hans Purrmann Archiv München;
Hans Purrmann porträtiert Barbara Göpel,
Foto 1959, Hans Purrmann Archiv München
48 links El Lissitzky, Läufer in der Stadt, ca.
1926, Silbergelatineabzug, 13,1 × 12,8 cm,
The Metropolitan Museum, New York.
https://pdimagearchive.org/images/
f25b9834-bd51-4b2b-9b62-0621175f4e15/
(public domain); rechts Édouard Vuillard,
Maillol bei der Arbeit am Cezanne-Denkmal,
ca. 1930–1935, Leimfarbe auf Leinwand,
116 × 115,5 cm, Musée d‘Art Moderne de la
Ville de Paris, Foto: Julien Vidal/Parisienne
de Photographie, https://www.mam.paris.
fr/fr/collections-en-ligne#/artwork/
edouard-vuillard-portrait-d-aristide-maillol-
180000000001686?filters=query%3Avuillard,
,authors%3AVUILLARD%20Edouard%E2%
86%B9VUILLARD%20Edouard&page1&
layout=grid&sort=by_author (public domain)
49 links nach rechts Paul Posenenske,
perspektivische Ansicht der Staatlichen
Hochschule für Bildende Künste in Kassel,
ca. 1963, Nachlass Paul Posenenske, Archiv
der Universität Kassel; Nordbau der Kunsthochschule
Kassel von der Parkseite, 2015
(Aufnahme Nicolas Wefers), Archiv des
Fotografen; Aufblick an einem Stahlträger
des Hörsaalblocks der Staatlichen Hochschule
für Bildende Künste in Kassel, ca. 1968
(Aufnahme Tile Westermann), Nachlass Paul
Posenenske, Archiv der Universität Kassel
50 oben Detailansicht Glockenturm der
Westfassade, Foto: Tilman Walther, 2023.
Courtesy of California State Parks, 2023;
unten Martin Munkacsi, o. T. [Gruppe mit
Carmel Snow, Charlie Chaplin und Marion
Davies, Hearst Ranch, San Simeon, California],
1933, Glasnegativ, International Center of
Photography, New York. © Estate of James
Karales, Courtesy of Howard Greenberg
Gallery, New York / Courtesy of the International
Center of Photography, New York
51 oben Westfassade des Hauptgebäudes
La Casa Grande, Detail, Foto: Tilman
Walther, 2023. Courtesy of California State
Parks, 2023 unten Erich Salomon, Erich Salomon
zu Gast bei William Randolph Hearst,
Blick in den Park auf den rechten Turm des
81
82
Schlosses in San Simeon, Kalifornien,
1930, Silbergelatinepapier, 17,9 × 24,2 cm,
Berlinische Galerie, Landesmuseum für
Moderne Kunst, Fotografie und Architektur,
Berlin. Scan: Anja Elisabeth Witte/Berlinische
Galerie
52 links nach rechts Hendrik Petrus Berlage,
Amsterdamer Börse, Südfassade, letzter
ausgeführter Entwurf, 1899/1900, Nederlands
Architectuurinstituut; Ludwig Mies
van der Rohe, Glashochhaus „Wabe”, Wettbewerbsentwurf
für „Hochhaus am Bahnhof
Friedrichstrasse” in Berlin, 1921/22, überzeichnete
Fotomontage, Bauhaus-Archiv
Berlin, VG Bild-Kunst, Bonn 2026
54 links nach rechts Valério Vieira, Fotohülle
zur Aufbewahrung einer Kabinettkarte,
1900, Balady; Sonia Umbaranas, Valério
Vieira. Um dos Pioneiros da Experimentação
Fotográfica no Brasil, São Paulo 2012,
S. 60; Valério Vieira, Os Trinta Valérios
(1901), Biblioteca Nacional, Rio de Janeiro,
FOTOS-ARM.1.7.2(13), Iconografia
55 links Detail der Wandmalereien im oberen
Bereich des Tempels Wat Nak Prok,
Bangkok, Foto 2025, Archiv der Autorin;
rechts Details der Wandmalereien im oberen
Bereich des Tempels Wat Ratcha Orot,
Bangkok, Foto 2025, Archiv der Autorin
56 links nach rechts Wahnfried Halle,
© Thomas Köhler; Wahnfried Saal,
© Thomas Köhler; Wahnfried Vorderseite,
© Thomas Köhler
57 links nach rechts Titanic, Rauchsalon
der 1. Klasse, (Fotografie des baugleichen
Schwestern-Schiffs Olympic), © Malte
Fiebing-Petersen, Archiv Deutscher
Titanic-Verein von 1997 e.V.; Abraham
Hendricksz. van Beyeren, Prunkstillleben,
1655, Öl auf Leinwand, 136,5 × 126,0 cm,
© Staatliche Kunsthalle Karlsruhe; Honore
Daumier, Auf den Champs-Elysées – Von
drei bis sechs Uhr große Ausstellung der
neuen Ballonröcke. (Die Weltausstellung,
13), 1855, Lithografie, Papier (rohweiß),
26,80× 36 cm © Staatsgalerie Stuttgart
58 links Pieter Bruegel d. Ä., Turmbau zu
Babel, Öl/Holz, 1563 © KHM-Museumsverband;
rechts Giovanni Bellini, Junge Frau
bei der Toilette, Öl/Holz, 1515 © KHM-
Museumsverband
59 links Carl Graeb, Wehreichenblick, Foto:
René E. Pech; rechts Carl Graeb, Blick von
der Moosgalerie, Foto: René E. Pech
Horatio auf dem Friedhof, 1859, Musée
du Louvre, Paris, © 2015 GrandPalaisRmn
(musée du Louvre) / Philippe Fuzeau
63 links nach rechts Peter Paul Rubens, Die
Amazonenschlacht, Inv. Nr. 324, Öl auf
Eichenholz, um 1617, 1,20 × 1,60 m, München,
Bayerische Staatsgemäldesammlungen –
Alte Pinakothek © Bayerische Staatsgemäldesammlungen
München, bpk / Bayerische
Staatsgemäldesammlungen; Sebastian
Vrancx, Het Kranenhoofd am Hafen von
Antwerpen an der gefrorenen Schelde,
SK-A-1699-00, 1622, Öl auf Holz, 58,3 × 114 cm,
Amsterdam, Rijksmuseum, public domain;
Paul Bril/Peter Paul Rubens, Landschaft
mit Jupiter und Psyche, ca. 1610/1617–1618,
Öl auf Leinwand, 95 × 129 cm, (Inv. Nr.
P001849), Madrid, Museo Nacional del Prado,
© Photographic Archive Museo Nacional
del Prado
66 links nach rechts Nautiluspokal in
Gestalt eines Pelikans, Christoph Cunad,
Nürnberg, 1603–1609, Silber, vergoldet,
Nautilusgehäuse, H 41 cm, Grünes Gewölbe,
SKD, Inv.-Nr. III 145, Foto: Staatliche Kunstsammlungen
Dresden; Benno-Fisch, Fritz
von Miller, 1897–1900, Sockel ergänzt:
zwischen 1910–1922, H 50 x B 125 cm,
Münchner Stadtmuseum, Inv.Nr. K-76/109,
Foto: Münchner Stadtmuseum; Reliquiar,
Vorderansicht, Tirol (?), 1487, 23,5 × 19 × 7,2 cm,
Innsbruck, Stift Wilten, Foto: Watzek
67 links nach rechts Werkstatt aus Faenza,
Apothekengefäß (Albarello) mit einer
männlichen Heiligenfigur, ca. 1580–1600,
Inv. Nr. K782, Pharmaziemuseum, Universität
Basel, Foto: Natascha Jansen; Werkstatt
aus den Marken, Apothekengefäß (Albarello)
mit der Jungfrau von Loreto, ca. 1620– 1640,
Pharmaziemuseum, Universität of Basel, Inv.
Nr. K 50, Foto: Natascha Jansen; Werkstatt
aus Sizilien (Sciacca), Apothekengefäß
(Albarello) mit heiligem Petrus und Hahn,
Mitte 17. Jahrhundert, Inv. Nr. K61, Pharmaziemuseum,
Universität Basel, Foto:
Natascha Jansen
68 Caorle, Santo Stefano, Pala d‘Oro, Detail:
Erzengel, Foto: Domenico Ventura
61 Gerald und Emma Abott Thayer, Das
Baumwollschwanzkaninchen zwischen trockenem
Gras und Laub t, ca. 1904, Gouache
über Grafit auf cremefarbenem, glatt strukturiertem
Karton mit Papieroberfläche,
Brooklyn Museum, New York. Foto: Brooklyn
Museum https://commons.wikimedia.org/
wiki/File:Brooklyn_Museum_-_The_Cotton-
Tail_Rabbit_among_Dry_Grasses_and_
Leaves_-_Gerald_H._Thayer_-_overall.jpg
(public domain)
62 rechts / links Eugène Delacroix, Christus
im Sturm, 1854, © The Walters Art Museum,
Baltimore; Eugène Delacroix, Hamlet und
AUTOR*INNEN- UND
HERAUSGEBER*INNEN-INDEX
A
Aksöz, Zeynep 13, 41
Aman, Cornelia 36
Angkjær-Jørgensen, Ulla 17
Åsebø, Sigrun 17
B
Backhaus, Fritz 9
Banz, Claudia 11
Becker, Sabine 29, 41
Billeter, Felix 23
Buchczyk, Magdalena 12
Bürgin, Mirjam 11
Burkard, Jennifer 21
C
Caviezel, Flavia 11, 41
Cazzola, Alice 24
Chichester, K. Lee 16
Cortjaens, Wolfgang 9
D
Deiters, Maria 36
Dembruk, Sofina 18
Douglas, Lee 12
E
Eckel, Dominik 22
F
Fabiano, Giosuè 35
Fischer, Joel 32, 37, 39, 41
G
Geiger, Maximilian 32, 40
Gerber, Ines 24
Gerevini, Stefania 35
Giese, Francine 21, 41
Groß, Nina Lucia 26
H
Hofmann, Alina 28
Højsgaard, Mette 15
Hölzl, Regina 10
Hopkins, Andrew J. 35
Hopp, Meike 24
Hoppe-Harnoncourt, Alice 30
Huguenin, Fabienne 18
Hüls-Valenti, Katharina 24
O
Oswalt, Philipp 25
P
Pinotti, Andrea 16
Plattner, Georg A. 10
Ravn Borggreen, Gunhild 15
Reisinger, Barbara 17
Rossberg, Anne-Katrin 13, 39
S
Sahihi, Ashkan 2, 5, 41
Samuel, Nina 11, 39
Sandal Hansen, Kristine 15
Sarnecka, Zuzanna 34
Saviello, Julia 35
Schneider, Madeleine 24, 27
Shapira, Elana 13, 14, 38, 39
Stoss, Stephanie 10
T
Treichler, Anselm 27
V
van Eck, Caroline 31
van Hummel, Christian 21
van Oostveldt, Bram 31
Vanderhaeghen, Zoë 31
Varela Braga, Ariane 21
Vindel, Jaime 12
W
Wallmann, Astrid 6, 40
Walter, Birgit 6, 20, 38
Weißbrich, Thomas 9
Wimmer, Dorothee 24, 39
Wipfler, Esther 34
Z
Zanichelli, Elena 18
Zimmermann, Lars 29, 38
I
Isengard, Laura 31
J
Jahrmann, Magarete 13
Jarron, Sarah 36
Joachimides, Alexis 25
Joyce, Aimée 12
K
Klinkott, Hilmar 10
Kolokytha, Chara 25
Kues, Christiane 15, 41
L
Lange, Melanie 22, 40
Lee Patterson, Jessica 28
Leitmeyer, Maria 23
Listl, Mathias 4
M
Maira, Daniele 18
Mannßhardt, Tabea 29
Minas-Nerpel, Martina 10
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