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31. Mai

- Auch in diesem Jahr suchen wir Ferienpaten - 500 Millionen Euro Schulden wurden von der Stadt seit 2021 gemacht - Polit-Hickhack um die Remise Steyrergasse

- Auch in diesem Jahr suchen wir Ferienpaten
- 500 Millionen Euro Schulden wurden von der Stadt seit 2021 gemacht
- Polit-Hickhack um die Remise Steyrergasse

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31. MAI 2026, AUSGABE 22

Baden gehen

Auch in diesem Jahr suchen wir

Fe rienpaten, die Kindern schöne

Ferien ermöglichen möchten. 34

Baden gehen

500 Millionen Euro Schulden wurden

von der Stadt seit 2021 gemacht. So

viele wie davor in zehn Jahren. 6/7

Ungereimtheiten, Vorwürfe und Millionenverluste

Polit-Hickhack um die

Remise Steyrergasse

HOLDING GRAZ; GETTY

Seltsam. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner attackiert Holding und Vorgängerregierung aufgrund der massiven Kostensteigerungen beim

Ausbau der Remise Steyrergasse. Dabei reihen sich zahlreiche Ungereimtheiten aneinander, Konsequenzen soll es keine geben. SEITEN 4/5

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2 die seite zwei

www.grazer.at 31. MAI 2026

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Einblicke in

die Grazer

Schlangengrube

B

esonders in Vorwahlzeiten

kann das

ansonsten recht

ehrwürdige Grazer Rathaus

zur gefährlichen Schlangengrube

werden. Der Druck auf

die Beamten und Mitarbeiter

eröffnet aber manchmal auch

Einblicke hinter die Kulissen,

die sonst meist verborgen

bleiben. Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner warf der

Holding und der Vorgängerregierung

in den Sozialen

Medien vor, die Remise

Steyrergasse unbrauchbar

geplant zu haben. Wir haben

bei der Holding nachgefragt,

um dem nachzugehen, und

durften anschließend erste

Reihe fußfrei dabei zusehen,

wie „Krisenmanagement“ in

der Grazer Stadtpolitik

funktionert. Es dauerte nicht

lange, da war die Vizebürgermeisterin

über unsere

Anfrage bereits informiert.

Weder sie noch die Holding

wollten die Schuld für das

Millionen-Debakel übernehmen.

Erst nach zwei Tagen (!)

und zahlreichen Anrufen

unsererseits wurde eine

schwammige Antwort

geliefert, in der auf unsere

Fragen kaum eingegangen

wurde. Die Leidtragenden

solcher Politspielchen sind in

diesem Fall die politischen

Vorgänger, denen eine

Fehlplanung in die Schuhe

geschoben werden sollte, und

vor allem die Mitarbeiter der

Holding, die unverschuldet

zum Handkuss kamen.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Simone Koren-Wallis

Simone Koren-

Wallis lässt das

Frühstück meist

ausfallen. Dafür

gibt’s aber

immer einen

Kräutertee. KK

Die Moderatorin und Podcasterin ist die neue Stimme von Bus und Bim

der Holding Graz. Wie es dazu kam, erzählt sie uns beim Frühstück.

Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück?

Tatsächlich selten etwas, da ich intervallfaste und

daher nicht frühstücke. Wenn ich dann doch einmal

am Wochenende frühstücke, dann mag ich’s

lieber deftig. Dann gibt es Eierspeis oder Speigelei

und Toast. Ich trinke auch nur Tee. Kaffee vertrage

ich leider nicht. Am liebsten trinke ich Kräutertee.

Und wenn ich ganz müde bin, dann gibt

es einen Schwarztee. Das ist mein Energy Boost.

Was mögen Sie an Graz ganz besonders?

Ich mag das Flanieren durch die Innenstadt extrem

gerne. Ich liebe den Schlossberg, vor allem

weil ich durch meine Arbeit schon einmal im

Uhrturm und im Schlossberg sein durfte. Das

versteckte Graz finde ich spannend. Als Grazer

sehen wir das versteckte Graz vielleicht auch zu

wenig. Man sollte daher öfter mit offenen Augen

durch die Stadt, die Herrengasse gehen und die

schönen Häuser bewundern. Für mich ist Graz

ein Juwel.

Sie sind die neue Stimme der Grazer Öffis.

Wie kam’s dazu?

Für mich persönlich war das immer schon ein

Wunsch, dass ich das mal werde. Man überlegt

sich schon, was kannst du mit deiner Stimme alles

machen. Ich war 18 Jahre im Radio, ich mache

Telefonschleifen, habe einen Podcast und stehe

auf der Bühne. Und irgendwann habe ich gesagt,

das würde ich gerne machen. Vor rund einem

Jahr wurde ich von der Holding Graz gefragt, ob

ich die Stimme von Bus und Bim machen könnte.

Innerlich habe ich vor Freude Purzelbäume geschlagen.

Das ist wie ein Ritterschlag. Ich meinte

dann, dass ich mir das schon vorstellen kann,

aber ich müsse eine Nacht drüber schlafen.

Wie fühlt es sich an, sich selbst in den Öffis

zu hören?

Also, ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen,

war aber auch ein bisschen nervös, wie es ankommen

wird. Ich hab auch ein bisschen auf die

Reaktionen der Leute geachtet, es hat eine Frau

zu einer anderen gesagt: „Hey, das ist ja eine neue

Stimme.“ Ich glaube, es dauert, bis sich alle daran

gewöhnt haben.

Haben Sie eine Lieblingshaltestelle?

Eine schwierige Frage bei über 600 Haltestellen.

Ich muss sagen, ich war überrascht, wie viele es

sind, einige hab ich gar nicht gekannt. Ikonisch

sind natürlich die Ansagen von Hauptplatz, Kongress

oder Jakominiplatz. Da ich viel in Wetzelsdorf

ein- und aussteige, waren diese Haltestellen

für mich ein Highlight.

SABRINA NASERADSKY

Simone Koren-Wallis wurde am 14. Jänner 1982 in

Graz geboren. Sie hat in Klagenfurt Publizistik und

Kommunikationswissenschaften studiert. 18 Jahre

lang war sie gemeinsam mit Thomas Axmann und

Roland Schmidt bei der Antenne die Aufweckerin

der Steirer. Seit fünf Jahren ist sie in der Kommunikationsabteilung

der Stadt Graz die Stimme der

Stadt. Seit 27. Mai begleitet sie alle Öffi-Nutzer als

Stimme von einer Haltestelle zur anderen.



graz

4 graz

www.grazer.at 31. MAI 2026

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Die Universitäten sind das

schlagende Herz von Graz, aber

dieses Herz droht auszubluten.“

Mary Weitzer, Vorsitzende der ÖH Uni

Graz LUNGHAMMER

Millionenshow um

Am Donnerstag fand die Demo

in der Stadt statt.

DER GRAZER

Proteste gegen

Sparpläne

■ Am Donnerstag gingen in

Graz tausende Studierende,

Lehrende und Universitätsmitarbeiter

auf die Straße, um

zu protestieren. Unter dem

Motto „#UnisRetten“ wurde

gegen die geplanten Budgetkürzungen

an Österreichs

Universitäten demonstriert.

Die Proteste richteten sich

gegen angekündigte Einsparungen

im Hochschulbereich.

Studierende hatten zur Teilnahme

aufgerufen.

So hätte das Projekt von Judith Schwentner ausgesehen, das schnell wieder begraben wurde.

EDERER/HAGHIRIAN

LH-Stv. Manuela Khom und Bundeskanzler

Christian StockerGRAZER/HBK

Bundeskanzler

war zu Besuch

■ Im Zuge eines großen Steiermark-Besuchs

überzeugte

sich Bundeskanzler Christian

Stocker gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom von der

Innovationskraft der Grazer

Hightech-Industrie. Für Stocker

lieferte der Besuch laut

eigenen Angaben wichtige

Impulse für die Arbeit in Wien,

und er betonte die Wichtigkeit

des direkten Drahtes zu den

urbanen Schlüsselbetrieben.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

■ Bei unserer Frage der Woche

wollten wir herausfinden, wie

die Grazer ihren Sommerurlaub

planen: Bleiben sie heuer

lieber in Österreich oder zieht

es sie in andere Länder? Während

knapp 32 Prozent die heimischen

Berge, Seen und Städte

genießen möchten, freuen

sich rund 68 Prozent auf Sonne,

Strand und neue Eindrücke im

Ausland. Die Umfrage zeigt klar,

dass es viele Grazer im Sommer

in die Ferne zieht. Trotzdem

bleibt auch Urlaub in Österreich

für viele eine beliebte Wahl, vor

allem wegen der Natur, der kurzen

Anreise und der zahlreichen

Erholungsmöglichkeiten.

Wohin geht die heurige Urlaubsreise?

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

31,7 %

Inland

68,3 %

Ausland

751 Teilnehmer, nicht repräsentativ,

Stand: Freitag, 29. Mai, 12 Uhr, Foto: Getty


31. MAI 2026 www.grazer.at

graz 5

TOP

Das VinziNest ist zurück

Nach umfassender Sanierung hat

das VinziNest seine Pforten am

alten Standort wieder geöffnet.

Millionen-Abgang bei Wohnen Graz

Der Kontrollbericht bescheinigt

Wohnen Graz massive Missstände und

jährliche Verluste von elf Millionen Euro

FLOP

die Remise Steyrergasse

PEINLICH. Bei der Remise

Steyrergasse wurde

unnötig viel Geld verpulvert.

Vorwürfe und

viele Ungereimtheiten

begleiten das Projekt.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner sorgte mit

einem Posting für Aufsehen,

in dem sie der Holding Folgendes

ausrichtete: Der Ausbau

der Remise Steyrergasse Süd

wurde ihr in einer Planung übergeben,

die „gar nicht umsetzbar“

war, nicht einmal die neuen, langen

Straßenbahnen hätten dort

Platz gehabt. Deshalb musste

sie das „reparieren“, alles musste

neu geplant werden, statt ursprünglich

156 Millionen Euro

kostet das Projekt nun 230 Millionen

Euro. Wobei Schwentners

erste Vision inklusive Windrad

und Parkgelände am Dach der

Remise ebenfalls recht schnell

begraben werden musste.

Schuldfrage

Allerdings: Die ursprüngliche

Planung wurde von der Holding

erarbeitet und im Gemeinderat

im Februar 2021 beschlossen.

Die Pläne zeigen, dass die Hallen

sehr wohl auf lange Straßenbahnen

ausgelegt waren, lediglich die

Adaption für die später bestellten

Straßenbahnen konnte noch

nicht eingearbeitet sein. Das aktuelle

Projekt beinhaltet zusätzlich

nur eine Büroüberbauung

und Vor- und Ergänzungsprojekte

wie ein Logistikzentrum in der

Auer-Welsbach-Gasse und einen

Materialwirtschaftszubau am

Schönaugürtel.

Stellt sich die Frage: Entweder

wurden durch eine Fehlplanung

zig Millionen Euro an

Steuergeld in den Sand gesetzt,

oder die Vizebürgermeisterin

hat ein funktionierendes Projekt

gestoppt und sorgte so für eine

massive unnötige Teuerung, da

der Bauindex um 33 Prozent gestiegen

ist.

Kniefall

Auf unsere Anfrage hin liefen die

Drähte zwischen Rathaus und

Holding zwei Tage lang heiß,

da niemand der Beteiligten die

Schuld übernehmen wollte.

Schließlich rang man sich zu

folgender abgestimmter Antwort

durch, die sich wie ein

Kniefall der Holding liest: „Im

funktionalen Prüfbericht aus

dem Jahr 2024 wurden in der

bestehenden Betriebswerkstätte

unter anderem zu geringe

Gleisabstände, Einschränkungen

im Einfahrtsbereich sowie

zu kurze Werkstättenbereiche

für die Bearbeitung der bestellten

Fahrzeuge angeführt. Durch

den Neubau können künftig bis

zu sechs statt bisher drei Arbeitsstände

nach der Entscheidung

für die Flexity geschaffen

werden. Das verbessert die

Betriebs- und Wartungskapazitäten

deutlich und schafft die

Voraussetzungen für den weiteren

Ausbau des öffentlichen Verkehrs

in Graz.“

Ob die Holding tatsächlich

eine Fehlplanung vorgelegt hat,

wurde weder verneint noch bejaht.

„Bei Infrastruktur-Großprojekten

ist es üblich, Planungen

in frühen Phasen weiterzuentwickeln

und zu optimieren. Die

funktionale Prüfung durch die

Stadtbaudirektion hatte genau

das Ziel, zusätzliche Verbesserungsmöglichkeiten

frühzeitig

zu identifizieren und in die endgültige

Planung einzuarbeiten“,

heißt es kleinlaut.

Keine Konsequenzen

Auch wenn viel Geld offensichtlich

verschleudert wurde,

wird es keine personellen Konsequenzen

geben. „Seit wir das

Projekt übernommen haben,

wurde in enger und konstruktiver

Zusammenarbeit an einer

zukunftsfähigen Lösung gearbeitet.

Unsere Verantwortung

war es, sicherzustellen, dass am

Ende eine Remise entsteht, die

den Anforderungen eines modernen

Straßenbahnbetriebs

und einer wachsenden Stadt

gerecht wird. Genau das wurde

erreicht“, heißt es aus dem Büro

der Vizebürgermeisterin.


202425010

6 graz

www.grazer.at 31. MAI 2026

K O M M E N T A R

von

Sabrina

Naseradsky

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at

Wächst in

Graz das Geld

auf Bäumen?

M

anchmal hat man in

Graz das Gefühl, bei

der Stadtregierung ist

das Geld abgeschafft oder es

wächst auf den vielzitierten

Bäumen. Vor allem bei

Prestige- und Lieblingsprojekten

wird nicht so ganz genau

auf den Euro geschaut. Bestes

Beispiel das neue Sitzmöbel

in Andritz (siehe auch Seite

12). Hier wurde eine überdachte

Sitzgelegenheit für insgesamt

83.000 Euro gebaut.

Nur gewollt hat das Projekt im

Bezirk keiner so wirklich.

Ähnlich verhält es sich in der

Laimburggasse. 800.000 Euro

für eine Fahrradstraße, gegen

die die Anrainer Sturm laufen.

Dabei gibt es im direkten

Umfeld zwei Radwege und

jede Menge Grünflächen.

Nichts gegen den Ausbau des

Radwegenetzes oder Investitionen

in die städtische

Infrastruktur, aber in Zeiten

knapper Kassen sollte man

schon genau schauen, welche

Projekte man am Ende

wirklich umsetzt. Auch der

Schuldenberg der Stadt

wächst in den Himmel (siehe

rechts). Daher sei der

Stadtregierung ins Stammbuch

geschrieben, was jede

gute Hausfrau weiß: Man

kann nicht mehr ausgeben,

als man einnimmt. Ganz

besonders gilt das in Zeiten

des Wahlkampfes. Denn

Wahlzuckerl sind schnell

versprochen, und am Ende

zahlt der Wähler selbst die

Zeche.

Schulden in Graz:

SCHULDENBERG. 500 Millionen Euro neue Schulden entstanden in der

aktuellen Legislaturperiode. Die Vorgänger brauchten dafür zehn Jahre.

redaktion@grazer.at

Der Wahlkampf um die

Neuaufstellung im Grazer

Rathaus geht nun in die

Endphase. In knapp vier Wochen

wird wohl Bürgermeisterin Elke

Kahr als Erste die Ärmel oben

haben und den Wahlsieg feiern.

Bis dahin stehen Graz aber noch

intensive Tage des gegenseitigen

Hickhacks bevor. Und tagtäglich

begleitet die Stadt der immense

Schuldenberg sowie die dazugehörige

Schuldzuweisung.

Omnipräsent in der koalitionären

Ursachenforschung ist dabei

Alt-Bürgermeister Siegfried Nagl

mit seinen verschiedenen Koalitionspartnern.

„der Grazer“ hat

den Schuldenzuwachs von jeweils

500 Millionen Euro unter die Lupe

genommen, geprüft, in welchem

Zeitraum diese Schulden aufgebaut

wurden, und zeigt eine Auswahl

an umgesetzten Projekten.

2 Mrd

1,5 Mrd

1 Mrd

2011

950 Mio

2011

2013

2015

Dekade

Betrachtet man die aktuelle Legislaturperiode,

so verzeichnet

man einen Anstieg der Schulden

von rund 500 Millionen Euro. Als

Übeltäter werden immer gerne

die Vorgänger ins Bild gerückt.

Was aber erstaunt, ist, dass diese

Vorgänger ganze zehn Jahre mit

deutlich größeren Projekten und

Investitionen für dieselbe Summe

benötigten. Dazu vergisst die Koalition,

dass zum Teil sehr erfolgreich

ihre eigenen Parteikollegen

und -freunde an der Seite Nagls

dafür verantwortlich zeichnen.

Denn vor den drei Jahren Mario

Eustacchios als Vizebürgermeister

pushten die Grüne Lisa Rücker,

die Rote Martina Schröck

und die Dunkelrote Elke Kahr

rund sieben Jahre nicht unwesentlich

die Modernisierung der

steirischen Landeshauptstadt.

Und sie dürfen auch wichtige

Schulden der Stadt Graz

2015

1,15 Mrd

2020

2018 1,45 Mrd

1,3 Mrd

2017

2019

2021

2024

1,74 Mrd

2023

2025

Projekte als umgesetzt oder beschlossen

vorweisen.

Debatte

Hitzig diskutiert wird laufend

über die große Belastung durch

die Zinsen, die man übernahm.

Die Experten der Raiffeisen Graz-

St. Peter berechneten für das Volumen

von 500 Millionen Euro

eine jährliche Zinsbelastung von

15 Millionen Euro bei einem aktuellen

Zinssatz von 3,25 Prozent.

Die damals deutlich günstigere

Kreditsituation sollte aber einen

geringeren Betrag ausweisen.

Doch dafür haben die Grazer

viel bekommen. Unter anderem

entstanden neue Stadtteile wie

Reininghaus, die Smart City samt

Schulcampus und die Green City,

die Straßenbahnlinien 4 nach

Reininghaus, 6 in die Smart City

und 7 zur Med Uni wurden ausgebaut,

die Neutorlinie inklusive

Innenstadtentflechtung geplant.

2026

knapp über

2 Mrd prognostiziert

2027

GETTY

Die

Schuldenkurve

der

Stadt Graz

wächst

rasant an

und wird

2026 voraussichtlich

die

2-Milliar-

den-Euro-

Marke

übersteigen.

Die

Schuldzuweisungen

im Rathaus

sind nicht

zu überhören.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel.

0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | HR/PROKURA: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer |

REDAKTION: Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533),

Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan

(Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890),

Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREI-

TETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

Recyclingpapierprodukte“

„Druck- und Recycling-

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

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Druck Styria, UW-Nr. 1417

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sammeln Sie Altpapier

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31. MAI 2026 www.grazer.at

graz 7

Ein Vergleich

Projekte: 2011–2021

Umsetzung/Planung

Stadtteile: Reininghaus, Smart

City, Green City

Murkraftwerk

Sportpark, Augartenbucht

Straßenbahnausbau: 4 Reininghaus,

6 Smart City, 7 Med Uni

Stadion Liebenau: Eishalle, Eishalle

B, Fußballstadion saniert

Planungen: Neutorlinie, Remise,

P&R Murpark

Straßenbahnankauf: Variobahn

Als Energiebringer errichtete

man das Murkraftwerk, der Sportpark

Hüttenbrennergasse wurde

gebaut, das Liebenauer Stadion

und die Eishalle wurden saniert,

die Eishalle B eröffnet, die Augartenbucht

und der Stadtstrand ins

Leben gerufen. Die aktuelle Koalition

eröffnete nun die Neutorlinie,

kauft die Flexity-Bims, eröffnete

die Küche Graz, baut den 5er

nach Puntigam und den 1er nach

Mariatrost zweigleisig, investiert

in den Ausbau und Neubau von

Radwegen und konzentriert sich

auf (Neu-)Planungen wie etwa

der Remise, des Park & Ride Murpark

oder des Stadions.

Projekte: 2021–2026

Umsetzung/Planung

Stadtteile: Weiterentwicklung

Reininghaus, Smart City

Unterführung Peter-Tunner-Gasse

Küche Graz

Straßenbahnausbau: Neutorlinie,

zweites Gleis Puntigam und

Mariatrost

Radwege

Planungen: Stadion Liebenau,

Remise, P&R Murpark

Straßenbahnankauf: Flexity

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Johanna Freyler erreichte mit

ihrer Diplomarbeit den 2. Platz. KK

Ausgezeichnete

Diplomarbeit

■ Die Grazer Schülerin Johanna

Freyler von der HLW

Schrödinger belegte im Finale

der besten Diplomarbeiten

am Studiengang Controlling,

Rechnungswesen & Finanzmanagement

der FH OÖ in

Steyr den hervorragenden

zweiten Platz. Insgesamt präsentierten

neun Finalisten aus

ganz Österreich ihre Arbeiten

zu aktuellen Finanzthemen.

Freylers Thema: „How2Finance:

Die ersten Schritte zur

persönlichen Geldanlage“.

Neuer Bebauungsplan:

Der Urweltmammutbaum

(links) und

die Scheinzypresse

konnten

vorerst

gerettet

werden. Als

Naturdenkmale

wären sie

noch besser

geschützt.

WOLFGANG WAGNER

Sorge um alten Grazer

Urweltmammutbaum

GERETTET. Ein riesiger Mammutbaum in der Engelgasse war durch einen

neuen Bebauungsplan bedroht. Zig Anrainer erhoben Einspruch. Mit Erfolg!

Der Plan wurde geändert. Jetzt hofft man auf Unter-Schutz-Stellung.

Center-Managerin Carina Weyringer

im Sammelfieber MURPARK

Schüler kriegen

Panini-Alben

■ Die Panini-Schulklassenaktion

im Murpark sorgt seit ihrem

Start am 15. Mai für große

Begeisterung bei Schülern und

Lehrern in der gesamten Region.

Bereits mehr als 3000 Panini-

Stickeralben wurden erfolgreich

vergeben. Die restlichen 2000

Alben werden nach Reihenfolge

der einlangenden Mails an

marketing@murpark.at vergeben

(einfach Mail von Schuladresse

mit Klasse, Schüleranzahl

und Schule schreiben).

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Urweltmammutbäume wurden

erst im Jahr 1941 in einer

unzugänglichen Bergregion

in China entdeckt. Seither

wurden die Exoten, die als lebende

Fossile gelten, auch in anderen

Weltregionen an besonderen

Orten gepflanzt – so auch vereinzelt

in Graz. Einer dieser Grazer

Urweltmammutbäume bereitet

Baumschützern jetzt aber Sorge.

Für den Bereich Leonhardstraße,

Pappenheimgasse, Wittekweg,

Engelgasse ist nämlich ein neuer

Bebauungsplan in Arbeit. Anrainer

und Baumliebhaber fürchten,

dass der riesige Mammutbaum

ebenso wie die große Scheinzypresse

direkt daneben diesem

Plan zum Opfer fallen könnten.

Einer der Anrainer, Thomas

Rohrmoser, sammelte insgesamt

49 Unterschriften, die als Einwendungen

vor allem zum Erhalt der

Grünflächen dem Stadtplanungsamt

vorgelegt wurden.

Mit Erfolg! „Die Menschen im

Grätzl haben sich zu Recht Sorgen

um den Urweltmammutbaum

und die Scheinzypresse in

der Engelgasse gemacht. Diese

Einwendungen habe ich ernst genommen

und mich dafür eingesetzt,

dass der Bebauungsplan angepasst

wird. Die Bebauung wird

nun reduziert, die Ecke Engelgasse/Pappenheimgasse

bleibt frei,

und damit können sowohl der Urweltmammutbaum

als auch die

Scheinzypresse erhalten werden.

Auch der Lebensraum für viele

Wild- und Kleintiere zwischen

Innenhof und Bach bleibt bestehen“,

verspricht Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner.

Naturdenkmale

Anrainer und Baumschützer sind

im ersten Schritt erleichtert. Aber:

„Solange die Bäume nur durch die

Grazer Baumschutzverordnung

geschützt sind, muss man immer

wieder bangen. Es gibt zwar hohe

Strafen für illegales Fällen, aber als

Naturdenkmale wären sie schon

noch besser geschützt“, gibt etwa

Wolfgang Wagner zu bedenken.

„Wird die Unter-Schutz-Stellung

eines Baumes als Naturdenkmal

angeregt, kann die Behörde

ein Verfahren zur Unterschutzstellung

einleiten. Mit der Verständigung

des Grundeigentümers oder

des Nutzungsberechtigten über

die Einleitung des Verfahrens tritt

der vorläufige Schutz des zukünftigen

Naturdenkmals ein“, erklärt

der Grazer Naturschutzbeauftragte

Michael Tiefenbach. Wird der

Baum ab diesem Zeitpunkt nicht

binnen eines Jahres per Bescheid

als Naturdenkmal ausgewiesen,

verliert der vorläufige Schutz seine

Wirkung.

Aktuell gibt es auf Grazer Stadtgebiet

93 rechtskräftige Naturdenkmale.

Seit 2020 wurden insgesamt

15 unter Schutz gestellt (eines

davon vom LVwG wieder aufgehoben).

Sechs wurden aufgrund

weggefallener Schutzwürdigkeit

(meist, da abgestorben oder durch

höhere Gewalt schwerwiegend geschädigt)

wieder entlassen.



10 graz

www.grazer.at 31. MAI 2026

Grazer „Mini-Budgets“

Wirtschaft Gesundheit Bildung Umwelt Soziales Sicherheit Sport Kultur Tierschutz

ÖVP

3 4

2 2 2 2 2 2 1

Kurt Hohensinner

Die Grünen

2 3 3 3 3

1 2 2 1

Judith Schwentner

SPÖ

3 4 3

1 2 2 2 2 1

Doris Kampus

FPÖ

Wirtschaft Gesundheit Bildung Umwelt Soziales Sicherheit Sport Kultur Tierschutz

3 2 3 2 2 3 2 1 2

René Apfelknab

KFG

Claudia Schönbacher

3

3 4 3

1

3 2 0 3

NEOS

6

3 2 3 3

1 1 1

0

Philipp Pointner

Wirtschaft

Gesundheit Bildung Umwelt Soziales Sicherheit Sport Kultur Tierschutz


31. MAI 2026 www.grazer.at

graz 11

der Spitzenkandidaten

WAHL. Wir haben die Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl darum gebeten, ein Mini-Bud-

get auf neun Themenbereiche aufzuteilen. Bis auf die KPÖ haben alle daran teilgenommen.

TS

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Exakt 20 Münzen hatten die

Spitzenkandidaten für die

Grazer Gemeinderatswahl

zur Verfügung, um sie in einem

spielerischen „Mini-Budget“

auf neun Bereiche aufzuteilen.

Selbstverständlich gehört zu

einem echten Budget weitaus

mehr, aber einen gewissen Überblick

über die Relevanz diverser

Themen unter den Kandidaten

kann man damit ohne Weiteres

finden und in die Wahlentscheidung

einfließen lassen.

Der Spitzenreiter ist ganz klar

die Bildung. Zusammengezählt

investieren die Kandidaten 23

Münzen in diesen Bereich. Umso

überraschender, wenn man bedenkt,

dass gerade erst Schulausbauten

aufgeschoben wurden

und der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze

nur behäbig vorankommt.

Auf dem zweiten Platz liegt die

Wirtschaft mit 17 Münzen, gefolgt

von der Gesundheit mit 14

und dem Sozialen mit 13 Münzen.

Darauf folgen die Sicherheit

(12) und der Sport (11). Die

Schlusslichter bilden der Tierschutz

und die Kultur. Selbst

Neos-Chef Philipp Pointner,

der im Brotberuf ja Dirigent ist,

investiert in die Kultur nur eine

Münze.

Investitionen

Ansonsten fällt auf, dass die ehemalige

Soziallandesrätin Doris

Kampus (SPÖ) nur zwei

Münzen in den Bereich

„Soziales“

investiert, dafür

vier Stück für

die Gesundheit

ausgibt.

So wie ÖVP-

Sportstadtrat

Kurt Hohensinner,

der nur

zwei Münzen für den

Sport übrig hat, dafür der

Bildung und der Wirtschaft den

Vorrang gibt. Claudia Schönbacher

(KFG) zeigt deutlich,

wofür sie sich nicht interessiert,

und zwar für Soziales und Kultur.

FPÖ-Kandidat René Apfelknab

hingegen legt wenig überraschend

besonders viel Wert

auf die Sicherheit, für die Grüne

Wahl

’26

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner hingegen

sind Sicherheit und der

Tierschutz weniger

wichtig, dafür zahlt

sie bei Gesundheit,

Bildung, Umwelt

und Soziales mehr

ein.

Die KPÖ mit Bürgermeisterin

Elke Kahr

hat die Teilnahme verweigert,

mit dem Hinweis: „So interessant

das Gedankenspiel ist,

so wenig aussagekräftig wäre es,

das Grazer Budget in so komprimierter

Weise zu behandeln.“

Am morgigen Montag findet

unsere Diskussion der Spitzenkandidaten

statt, das Video

kann man ab 17 Uhr in voller

Länge auf www.grazer.at sehen.

Thesen zur


12 graz

www.grazer.at 31. MAI 2026

Die kostenlosen Parkplätze in der Brucknerstraße sind meistens längerfristig

verstellt. Die Anrainer finden kaum einen freien Platz. STREET VIEW

Brucknerstraße: Ruf

nach Anrainerparken

VOLL. Die Parkplatzsituation in der Brucknerstraße

ist auch aufgrund von Dauerparkern angespannt.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Anders als in anderen

Straßen gibt es in der

Brucknerstraße im Bezirk

Jakomini eigentlich noch

recht viele Parkplätze auf beiden

Seiten – und diese auf Höhe der

Hausnummern 42 bis 48 sogar

kostenlos. Trotzdem sind die Anrainer

mit einem stetig wachsenden

Parkdruck konfrontiert. Das

Problem: Da man keinen Parkschein

braucht, kann man dort

zeitlich unbegrenzt stehen, was

von immer mehr Autofahrern

auch ausgenutzt wird. In der unmittelbaren

Nähe befinden sich

mehrere große Unternehmen

und Bildungseinrichtungen. Und

da stadtauswärts auf Höhe der

Hausnummer 52 die gebührenpflichtige

Grüne Zone beginnt,

verlagert sich die Parkplatzsuche

natürlich zunehmend auf den

kostenfreien Bereich.

Selbst, wenn man bereit wäre,

zu bezahlen, ist das gar nicht

so leicht. Denn erschwerend

kommt hinzu, dass die Anwohner

kein Dauerpickerl für die

Grüne Zone kaufen können. Das

Parkgebührenreferat der Stadt

Graz argumentiert mit eben diesen

ständig verstellten kostenlosen

Parkplätzen.

Anwohnerparken

Die Anrainer haben sich jetzt

auch an die Grazer SPÖ gewandt.

Mandatar Manuel Lenartitsch

stellte in der letzten Gemeinderatssitzung

eine Anfrage zur Prüfung

von Maßnahmen zur Entlastung

der Parkplatzsituation.

„Insbesondere soll geprüft werden,

ob eine Umwidmung in Anwohnerparkplätze

oder sonstige

geeignete Parkbeschränkungen

für Nicht-Anrainer möglich sind“,

heißt es darin.

Auch im Büro von Verkehrsstadträtin

Judith Schwentner

bewertet man auf Nachfrage

eine Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung

als sinnvoll:

„In einer kommenden Gemeinderatsperiode

nehmen wir das

Thema sehr gern auf und werden

uns für eine Ausweitung der Grünen

Parkzone in diesem Bereich

starkmachen“, verspricht man.

Anwohnerparken sei an diesem

Ort aber weder geeignet noch

möglich. Dies setze eine Blaue

Zone voraus und eine Auslastung

von circa 90 Prozent.

60.000 Euro hat die neue Sitzkonstruktion gekostet. Den Bauernmarkt

und die ansässigen Standler schränkt das jedoch erheblich ein. DER GRAZER

Sitzmöbel schränkt

Bauernmarkt ein

FRAGWÜRDIG. Die neue überdachte Sitzgelegenheit

in Andritz sorgt weiter für Unmut.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

De Aufregung war groß,

als in Andritz direkt zwischen

Bauernmarkt und

Viktor-Kaplan-Schule temporäre

Sitzmöbel um 23.000 Euro errichtet

wurden. Das Ganze war

der Vorbote für eine überdachte

Sitzkonstruktion.

Einschränkungen

Im März dieses Jahres wurde

dann mit dem Bau des eigentlichen

Sitzmöbels begonnen.

„der „Grazer“ hat in seiner

Ausgabe vom 22. März darüber

berichtet. Nun sind die Bauarbeiten

zum größten Teil abgeschlossen.

Doch die Kritik an der Konstruktion

reißt nicht ab. Nicht

nur die Kosten, sondern auch

die Größe des Möbels werfen

jede Menge Fragen auf. ÖVP-

Bezirks obmann Christian Jelesic:

„Es hat niemand etwas

gegen eine weitere Sitzbank,

aber warum musste man das in

dieser Dimension bauen? Auch

60.000 Euro sind in Zeiten knapper

Kassen sehr viel Geld.“ Mit

dem Testprojekt belaufen sich

die Kosten auf 83.000 Euro.

Zudem wird die Bewegungsfreiheit

der direkt dort ansässigen

Standler erheblich eingeschränkt.

„Die Standler direkt

bei der Schule verlieren vor

allem Stell- und Lagerfläche“,

weiß Jelesic. Warum die Konstruktion

dermaßen überdimensioniert

umgesetzt wurde, ist

ebenfalls nicht nachvollziehbar.

Es war aber der Wunsch der

Stadteil arbeit, eine überdachte

Sitzfläche zu schaffen. „Man

muss schon auch sagen, dass

wir im Bezirksrat bei diesem

Projekt vor vollendete Tatsachen

gestellt wurden. Wir und

auch die Standler wurden nicht

miteinbezogen“, so der ÖVP-Bezirksobmann.

Eine direkt betroffene Standlerin

macht sich zudem Sorgen

um die Zugänglichkeit, steht ihr

Stand doch direkt bei der Tür

des Objekts, und so muss immer

ein Mitarbeiter bei der Kassa

angestellt werden.

Wie sich das neue Sitzmöbel

auf die Situation mit den angeblichen

Jugendbanden auswirkt

(siehe auch unsere Ausgabe

vom 26. April), bleibt ebenfalls

abzuwarten.


31. MAI 2026 www.grazer.at

graz 13

Spazierweg weiter gesperrt

SPERRE. Seit Monaten ist ein Spazierweg am Rande des Stadtparks gegenüber des Landessportzentrums

gesperrt. Die gute Nachricht: Es soll noch heuer eine Sanierung oder Entsiegelung erfolgen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Abenteuerlich – so kann

man einen Spazierweg in

der Jahngasse am Rande

des Stadtparks bezeichnen. Seit

Monaten ist der Weg nun aus Sicherheitsgründen

gesperrt. Wie

„der Grazer“ in seiner Ausgabe

vom 8. März berichtete, war eine

Sanierung in Vorbereitung.

Nachgefragt

Doch nun ist es fast Juni, und der

Weg ist noch immer eine einzige

Buckelpiste. Wir haben daher

bei Christine Radl, Leiterin der

Abteilung Grünraum und Freiraumplanung,

nachgefragt: „Es

stimmt, es wurde mit der Sanierung

des Weges noch nicht begonnen.

Das Ganze ist ein sehr

umfassendes Projekt, in das sehr

viele Abteilungen und Stellen involviert

sind, da der Bereich unter

Denkmalschutz steht. Hier

muss sehr gut geplant und bedacht

werden.“ Der Denkmalschutz

besteht, da der Weg Teil

des Stadtparks ist.

Auch eine Entsiegelung der

Fläche steht im Raum: Da sich

im Nahbereich sehr viele weitere

Geh- und Spazierwege befinden,

die von den Grazern genutzt

werden können, würde sich das

anbieten.

Radl versichert aber, dass die

Sanierung bzw. eine mögliche

Entsiegelung noch im heurigen

Jahr erfolgen wird.

Trotz aufrechter Sperre wird

der Weg weiterhin von Spaziergängern

genutzt. Hier kann man

nur an die Eigenverantwortung

appellieren, die benachbarten

Wege zu benutzen.

Der Weg am Rande des Stadtparks soll heuer noch saniert werden. Aber

auch über eine Entsiegelung wird vonseiten der Stadt nachgedacht. DER GRAZER

Neue App für Hart bei Graz

■ Die Gemeinde Hart bei Graz

setzt nun verstärkt auf eine digitale

Vorsorge: Mit „ZIVA“, eine

App des Österreichischen Zivilschutzverbandes,

sollen auch die

Bürger in Hart bei Graz künftig

besser auf Krisensituationen wie

Unwetter, Stromausfälle oder

Hochwasser vorbereitet werden.

Die kostenlose App bringt dabei

Informationen zu regionalen

Gefahren, individuelle Vorsorge-Checklisten

für den eigenen

Haushalt sowie Echtzeit-Warnmeldungen

direkt aufs Handy.

Aktuell befindet sich die Anwendung

noch in einer offenen Testphase.

Die Menschen in Hart bei

Graz sind deshalb eingeladen,

die App bereits jetzt auszuprobieren

und Feedback zu geben.

Peter Preuss, Zivilschutzbeauftragter

und Hauptbrandinspektor

der Feuerwehr Hart bei Graz,

zeigt sich bereits überzeugt: „Ich

nehme so etwas sehr ernst und

habe die App inzwischen getestet.

Sie funktioniert wirklich gut.“

Mit der neuen Zivilschutz-App „ZIVA“ sollen die Menschen in der Gemeinde

Hart bei Graz künftig besser auf Krisensituationen vorbereitet sein. GETTY

So wird das neue Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Lieboch nach

der umfassenden Sanierung und Erweiterung aussehen.

KUESS ARCHITEKTUR ZT

Umbau bei FF Lieboch

■ In der Marktgemeinde Lieboch

hat ein bedeutendes Infrastrukturprojekt

begonnen: Das

Feuerwehrhaus wird umfassend

saniert und erweitert. Nach Abschluss

der Vergabeverfahren

starteten die Bauarbeiten planmäßig

am 26. Mai. Das Vorhaben

liegt aktuell voll im Budget und

umfasst moderne Umkleidebereiche,

zusätzliche Lagerflächen

sowie optimierte Räume für den

Nachwuchs. Während der Bauphase

sichert ein provisorisches

Containerdorf auf einem von

Bernhard Bodlos bereitgestellten

Grundstück die uneingeschränkte

Einsatzbereitschaft.

Bürgermeister Stefan Helmreich

betont: „Wir investieren gezielt

in die Sicherheit unserer Bevölkerung

und schaffen moderne

Rahmenbedingungen für unsere

Einsatzkräfte.“ Gemeinde und

Feuerwehr arbeiten eng zusammen,

um die Infrastruktur für die

kommenden Jahrzehnte nachhaltig

zu stärken.


14 graz

www.grazer.at 31. MAI 2026

„Wir werden von der

Claudia Schönbacher (r.) mit

Barbara Gsellmann STADT GRAZ/FISCHER

Der Social Walk

■ Am 19. Juni veranstaltet Tierschutzstadträtin

Claudia Schönbacher

gemeinsam mit Hundetrainerin

Barbara Gsellmann

einen Hunde-Social-Walk. Bei

dem professionell geführten

Spaziergang mit der Hundetrainerin

gehen die Hunde mit nötigem

Abstand zueinander. Die

Hunde lernen dabei, sich an die

Anwesenheit der anderen Vierund

Zweibeiner zu gewöhnen

und sich trotzdem auf ihren Besitzer

zu konzentrieren. Genauso

gibt es genug Zeit und Raum

für Fragen, Tipps und Möglichkeiten,

unter allerhand Ablenkungen

zu lernen und eine gute

Hund-Mensch-Beziehung zu

fördern.

Für Tierschutzstadträtin Claudia

Schönbacher ein wichtiger

Trainingsaspekt: „Oftmals reagieren

Hunde bei Hundebegegnungen

verunsichert oder

sind so voller Freude, dass sie

sich kaum halten können – wir

wollen mit einfachen Tipps und

Kniffs Hundebesitzern in einer

angenehmen Atmosphäre zeigen,

wie sie in solchen alltäglichen

Situationen am besten

reagieren können!“ Treffpunkt

ist um 18 Uhr bei den Auwiesen

beim Getränkestand.

Dieter Thyr, Karl-Heinz Dernoscheg, Simone Schmiedtbauer und Martin Graf (v. l.) arbeiten an der Energiewende. SCHERIAU

IM GESPRÄCH. Vor

dem Langen Tag der

Energie am 20. Juni

haben wir relevante

Experten zum Thema

an einen Tisch gebeten.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Energiewende macht

auch vor Graz und der

Steiermark nicht Halt.

Ganz im Gegenteil setzt man

hierzulande schon allein aus

wirtschaftlichen Überlegungen

schon zeitig auf nachhaltige

Energiegewinnung, um zu den

Gewinnern dieser gobalen Entwicklung

zu zählen. Dennoch

gibt es auf diesem Weg noch zahlreiche

Herausforderungen zu bewältigen.

Wir haben Landesrätin

Simone Schmiedtbauer, Energie-Steiermark-Vorstand

Martin

Graf, Wirtschaftskammer-Direktor

Karl-Heinz Dernoscheg und

den Geschäftsführer der Energie

Agentur Steiermark Dieter Thyr

an einem Tisch versammelt, um

mit ihnen einen Blick hinter die

Kulissen zu erhalten.

Green Jobs

Oberstes Credo ist dabei: „Wir

müssen die Energieunabhängigkeit

stärken“, erklärt Schmiedtbauer.

„Alles, was wir selbst

erzeugen und produzieren können,

müssen wir nutzen, nur

dann können wir auch für einen

stabilen Preis sorgen.“ Jährlich

werden bis zu zwölf Milliarden

Euro ins Ausland

überwiesen,

um Energie

zu kaufen. „Damit

finanzieren

wir leider auch

Über den Energiezukauf

finanzieren

wir derzeit leider

auch Kriege.“

Landesrätin

Simone Schmiedtbauer

Kriege, das

muss man offen

und ehrlich so

sagen.“

Der Lange Tag der Energie am

20. Juni wird auch deshalb unter

das Motto „Green Jobs“ gestellt.

Denn es wird sehr viele Facharbeiter

brauchen, um die Energiewende

tatsächlich zu schaffen.

„Wie bringen wir die Jungen

dazu, dass sie nicht demonstrieren

gehen, sondern eine Maureroder

Elek trikerlehre machen und

die Fundamente von Windkrafträdern

mauern oder die Speicher

der Zukunft installieren? Hier

braucht es dringend einen Impuls,

weil laut Branchenverband

österreichweit etwa 14.000 Elektrotechniker

fehlen, die Absolventenzahlen

an der TU Graz gehen

aber eher nach unten.“

Benötigt werden insbesonders

Installateure, Elektriker, Elektrotechniker,

Starkstromfernmeldetechniker,

Wirtschaftsingenieure

und Maurer und

Dachdecker.

„Wir brauchen

sie alle, das gilt

auch für die

Mädchen!“

Um Jugendliche

dafür zu

begeistern,

braucht es eine

Strategie. „Es gibt in diesen Bereichen

ganz hervorragende

Ausbildungsmöglichkeiten“, betont

Dernoscheg. „Gerade diese

Naturjobs sind für junge Leute

eigentlich hochinteressant, die

suchen ja einen Sinn in ihrer Arbeit.

Und gleichzeitig schaffen

sie einen Wirtschaftsfaktor, der

volkswirtschaftlich für die Steier-


31. MAI 2026 www.grazer.at

graz 15

Energiewende profitieren“

mark unheimlich wichtig ist. Im

neuen Center of Excellence der

Wirtschaftskammer wird allein

im Bereich der Kälte-, Klimaund

Wasser- und Haustechnik

dermaßen Hochwertiges angeboten.

Früher hat ein Installateur

vielleicht Kaltwasser und Warmwasser

angeschlossen. Heute ist

das absolutes Hightech. Da stehen

die Leute den Maturanten

um nichts nach.“

Jobsicherheit

„Wir werden nie aufhören, an der

Energiewende zu arbeiten“, verspricht

Schmiedtbauer. Damit

geht auch eine hohe Jobsicherheit

einher, die gerade in Zeiten

wie diesen immer seltener wird.

Martin Graf, Vorstand der

Energie Steiermark, stößt ins

selbe Horn: „Wir haben 2019 unsere

fast hundert Jahre alte Lehrwerkstätte

abgerissen und den

E-Campus in Betrieb genommen,

weil wir den jungen Menschen

Chancen für die Zukunft

geben wollen.“ Die Anzahl der

Lehrlinge hat sich daraufhin um

40 Prozent erhöht. „Wir haben in

diesem Bereich

so viele Aufträge

wie noch nie

und brauchen

jeden einzelnen

von ihnen.

Egal ob beim

Netzausbau,

PV-Anlagenbau

oder wo auch

Bis zum Jahr

2040 wird sich

unser Stromverbrauch

verdoppeln.“

Vorstand Energie Steiermark

Martin Graf

immer.“ Genau so, wie früher die

Kinder den Eltern das Mülltrennen

beigebracht haben, begeistern

jetzt die jüngeren Menschen

die ältere Generation für das

Thema erneuerbare Energie. Wie

wichtig das Thema ist, zeigt auch

eine aktuelle Prognose: „Bis zum

Jahr 2040 wird sich unser Stromverbrauch

nämlich verdoppeln!“

Keine Furcht

„Die Energiewende ist aber

nichts, vor dem man sich fürchten

muss“, betont Thyr. „Besonders

für die Steiermark ist sie sogar

sehr positiv. Wir haben beste

Voraussetzungen

für erneuerbare

Ernergiegewinnung,

wir

haben Universitäten,

die Fachkräfte

und das

Know-how und

mit dem Green

Tech Cluster

auch die Firmen. Die Steiermark

wird definitiv von dieser Energiewende

profitieren.“

Allerdings muss die Bevölkerung

mitziehen. Genau hier setzt

der Lange Tag der Energie an.

„Wenn man ein Windrad sieht,

dann ist das nichts Schlechtes,

sondern was Gutes. Wir stören

uns vielleicht noch daran, aber

die nächste Generation kennt

das nicht anders und wird damit

keine Probleme haben.“ Genau

dieses Bewusstsein will man am

20. Juni vermitteln und einen

positiven Zugang zum Thema

schaffen.

Die Grundlage für eine positive

Zukunft bildet unter anderem

auch das Geothermieprojekt

der Energie Steiermark und

der OMV, durch das 40 Prozent

der Wärmeversorgung von Graz

durch nachhaltige Energie produziert

werden, die obendrein

völlig unabhängig vom Gaspreis

und vom CO2-Preis ist. „Das

heißt, das ist planbar für eine

ganze Generation. Das ist wirklich

herausragend“, meint Graf.

Dabei wäre das Projekt beinahe

an politischem Hickhack gescheitert.

„Darüber, dass man

da im Grazer Rathaus zum Glück

doch noch eingelenkt hat, können

wir alle froh sein“, erläutert

Schmiedtbauer. „Das wird ein

absolutes Vorzeigeprojekt, das

einen enormen Vorteil für Graz

bringt.“

Das vierte „Grazer“ Marktfest

FEIERLAUNE. Am 19. Juni findet am Lendplatz das vierte „Grazer“ Marktfest statt. Seien Sie dabei

und feiern am Lendplatz mit dem „Grazer“, DJ Wurzinger und Edi and Friends.

Es ist wieder so weit: Das

„Grazer“ Marktfest kehrt

auf den Lendplatz zurück.

Die Besucher erwartet

gute Stimmung, beste Musik

mit DJ Wurzinger und

Edi and Friends und

ein tolles Rahmenprogramm.

Beim vierten

„Grazer“ Markt-

www.grazer.at

fest verwandelt

sich der Platz zu

einem Treffpunkt, an

dem sich die Grazer bei

Musik, Kulinarik und guter

Gesellschaft wohlfühlen können.

Nicht verpassen

Der Lendplatz verwandelt sich

am 19. Juni einmal mehr in eine

Bühne voller Genuss, Energie

und Musik. Ab 14 Uhr sorgt das

Grazer Original DJ Wurzinger

mit seinen Beats für beste Stimmung.

Weiter geht es um 17 Uhr

mit Live-Musik von Edi and

Friends. Auch kulinarisch

können sich die Besucher

verwöhnen

lassen.

Ein weiteres

Highlight ist die

Bekanntgabe

der Gewinner des

„Beliebtesten Grazer

Bauernmarkts“. Diese

können auf unserer

Website noch bis 15. Juni gewählt

werden.

VW

präsentiert

Wählen Sie

Ihren liebsten

Bauernmarkt

DJ Peter Wurzinger wird auch dieses Jahr beim vierten „Grazer“ Marktfest

mit seinen Beats für beste Stimmung sorgen.

B. GASSER


16 graz

www.grazer.at 31. MAI 2026

Steirer Burger trifft

Landeshauptmann Mario Kunasek

mit Tino Pölzer LAND STMK/ ROBERT FRANKL

Auszeichnungen

in Graz verliehen

■ Landeshauptmann Mario Kunasek

hat am 28. Mai in der Aula

der Alten Universität Große Goldene

Ehrenzeichen des Landes

Steiermark sowie Ehrenzeichen

des Landes Steiermark für Wissenschaft,

Forschung und Kunst

an verdiente Persönlichkeiten

überreicht. Die Ausgezeichneten

waren Honorarkonsul a. D. Tino

Pölzer, Landtagsabgeordneter

a. D. und Präsident des Bundesrates

a. D. Peter Samt, Anja

Haase, Werner Magnes, Roland

Pomberger und Gustav Troger.

Ocean Burger

Gastro

& GF-

Börse

www.grazer.at

Zehn Jahre: Die Airea 55 im Citypark feiert Jubiläum und präsentiert ein neues Angebot an speziellen Burgern. EDI ALDRIAN

NEWS. Die Airea 55 setzt zum Jubiläum auf ein neues Burger-Konzept, während

am Grieskai ein Bowl-Lokal öffnete. In Seiersberg hat die neue Thalia-

Filiale eröffnet. Das Österreichisch-Französische Kulturinstitut zieht um.

B. Unger, R. Riedel, C. Weyringer

und V. Steirer (v. l.)

MURPARK

Mit Pfand Gutes

tun im Murpark

■ Im Murpark nutzten Kunden

erneut die Möglichkeit,

Pfandflaschen und -dosen

über eigens eingerichtete

Spendentonnen zu spenden.

Der gesammelte Betrag wurde

vom Shoppingcenter auf

insgesamt 1000 Euro aufgestockt

und anschließend an

das Schutzengeldorf der behinderten

Katzen übergeben.

„Das Schutzengeldorf bietet

Katzen ein liebevolles und

sicheres Zuhause“, freut sich

Center-Managerin Carina

Weyringer.

Seit dem Jahr 2016 gilt das

Bausatzlokal Airea 55 im Citypark

als beliebter Gastro-

Treff für alle, die sich ihr Gericht

selbst zusammenstellen möchten.

Auch, wenn’s um Burger geht.

Genau hier fährt Lokalchef Shafi

Esmati jetzt zum Zehn-Jahr-Jubiläum

auf einer weiteren Schiene.

Neben dem bewährten Angebot

bietet die Airea 55 auch eine Palette

von Burgern an – von ganz

speziellen Burgern, sagt Shafi Esmati.

Und damit dürfte er nicht

übertreiben. Dass alle Burger

mit einem 150-Gramm-Fleisch-

Patty (oder zwei vegetarischen

90-Gramm-Pattys), grünem Salat

und Cheddar Original Burgerkäse

kommen, ist ja keine große

Sensation. Aber dass der „Steirer

Burger“ mit Speck, Käferbohnen,

Spiegelei und Kernöl, der „Ocean

Burger“ mit Thunfisch, Sardellen

und Sauce Tartare, der „Popeye

Burger“ mit Spinat, Zucchini

und Tomatenscheiben sowie der

„French Burger“ mit Schnecken,

Briekäse und Knoblauch serviert

werden, macht schon ein bisschen

neugierig.

Am 5. und 6. gibt’s eine Halbpreis-Aktion

zum Ausprobieren.

Für unter 14-Jährige wartet außerdem

ein Gratis-Getränk.

Wer mehr auf Bowls steht, ist

bei dem neu eröffneten Fat Monk

– Deli Bowls genau richtig. Der

Markteintritt in Graz markiert einen

wichtigen Meilenstein: Mit

dem Standort am Grieskai 2 ist Fat

Monk erstmals in der Steiermark

vertreten. Das Konzept verbindet

internationale Streetfood-Inspiration

mit regionalen Zutaten, saisonalen

Specials und effizienten

Prozessen. „Graz ist für uns ein

idealer Markt: jung, urban und offen

für moderne Food-Konzepte

sowie geprägt von einer lebendigen

Gastronomiekultur. Wir sehen

hier großes Potenzial für die weitere

Entwicklung der Marke“, sagt

Geschäftsführer Philipp Zinggl.

Für Leseratten

In der ShoppingCity Seiersberg

hat am 28. Mai eine neue

Thalia-Filiale eröffnet. Auf 565

Quadratmetern erwartet Kunden

ab sofort ein breites Sortiment

an Büchern, Spielwaren,

E-Readern sowie Geschenkartikeln.

Selbstbedienungskassen

sollen die Wartezeit verkürzen,

zudem ermöglicht das Scan-

&-Go-System kontaktloses Bezahlen

direkt in der Filiale. Am

Eröffnungstag gab es ein abwechslungsreiches

Programm

samt Eröffnungsaktionen.

Apropos Bücher: Das Österreichisch-Französische

Kulturinstitut im Herzoghof

in der Herrengasse siedelt

mit 1. Juli ins Palais Welsersheimb,

in dem sich auch

die Buchhandlung Morawa

Moser befindet. Am 13. Juni

gibt es deshalb ab 10 Uhr einen

„Bib liotheksflohmarkt“.

5000 französische Raritäten

von Literatur über Magazine

bis zu Schallplatten

und VHS können ab einem

Euro mitgenommen werden.

TS, VW, LS, VENA


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17

STVP

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Programm: Der Plan für Graz

Kurswechsel. Kurt Hohensinner präsentierte ein umfangreiches Programm:

Lösungen für die großen Herausforderungen – und Perspektiven für die Zukunft.

Gemeinsam mit seinem

Team hat Kurt Hohensinner

seinen Plan für Graz

vorgestellt. Dabei zeigte sich

der Spitzenkandidat der Grazer

Volkspartei überzeugt: „Graz

kann es besser. Deshalb trete

ich für einen Kurswechsel in der

Stadtpolitik an. Deshalb habe

ich ein Ziel: Graz wieder nach

vorne bringen.“ Gerade in einer

herausfordernden Zeit reiche

es nicht, nur Geld zu verteilen,

so Hohensinner: „Graz braucht

Ziele – und ganz konkrete Maßnahmen,

um sie zu erreichen.“

Ein Bewusstsein, dass in der

rot-rot-grünen Stadtkoalition offenbar

fehlt. Ihre traurige Bilanz:

Graz fällt in wichtigen Bereichen

zurück. Deshalb sagen immer

mehr Menschen, dass die Stadt

heute schlechter dasteht als vor

fünf Jahren. Dass wichtige Aufgaben

nicht angegangen werden,

drückt die Stimmung: Verkehr,

Innenstadt, Stadion – und

viele andere.

„Probleme endlich wieder lösen“

Für Kurt Hohensinner ist klar:

Um Graz wieder nach vorne

zu bringen, braucht es eine

Stadtpolitik, die die Anliegen

der Menschen wieder ernstnimmt,

statt mit ideologisch

aufgeladenen Prestigeprojekten

drüberzufahren. Und

es braucht eine Stadtpolitik,

die Probleme wieder löst.

„Besonders unter der hohen

Verkehrsbelastung und unter

dem Baustellenchaos leiden

immer mehr Grazerinnen und

Grazer“, so Hohensinner. Deshalb

hat er mit seinem Team

und Experten aus der Wissenschaft

ein umfangreiches

Konzept erarbeitet, das Öffis,

Auto, Radfahrer und Fußgänger

endlich zusammendenkt.

Einen weiteren Schwerpunkt

setzt Hohensinner bei Arbeit

und Wirtschaft: Es brauche

klare Regeln und kurze Wege

statt überbordender Bürokratie.

Eine aktive Ansiedelungspolitik

und Unterstützung für

Jung-Unternehmer. „Wir müssen

Ideen und Initiativen wieder

Rückenwind geben. Denn

wenn Betriebe den Menschen

eine sinnstiftende Arbeit geben,

ist das die beste Sozial-

politik“, so Hohensinner, dem

besonders die Grazer Innenstadt

am Herzen liegt: „Sie

sollte das Wohnzimmer des

Grazer Lebens sein. Dafür

braucht es aber Erreichbarkeit

und attraktive Angebote.

Wir dürfen das Stadtzentrum

nicht länger sich selbst überlassen.“

Richtige Prioritäten

Darüber hinaus enthält das

Programm für den Kurswechsel

Maßnahmen für alle wichtigen

Bereiche des Grazer

Lebens – wie Sicherheit und

Sauberkeit, Stadtentwicklung

und Wohnen, Kinderbetreuung

und Bildung oder die Entwicklung

der „Lebensader Mur“.

Dafür muss die Stadt aber

auch finanziell die richtigen

Prioritäten setzen: „Geld verschwenden,

aber bei Kindern

kürzen, um ein Beispiel zu

nennen – so kann es nicht

weitergehen.“

Hohensinner und sein Team

wollen eine Stadtpolitik, die

sich mit Vernunft und Verantwortung

dafür einsetzt, Graz

wieder nach vorne zu bringen

– und die Stadt gemeinsam

mit den Grazerinnen und

Grazern weiterzuentwickeln.

Das ganze Programm für den

Kurswechsel finden Sie auf

kurt-hohensinner.at

Team Hohensinner für Graz

96 Kandidatinnen und Kandidaten

treten bei der Grazer

Gemeinderatswahl am

26. Juni im Team Hohensinner

an. Ein Team, das die ganze

Breite des Grazer Lebens abbildet.

Ein Signal dafür, wie

stark ausgeprägt der Wunsch

nach einem Kurswechsel in

der Stadt ist.

„Wir alle teilen ein Ziel: Graz

wieder nach vorne zu bringen.

Ich bin sehr stolz, mit so vielen

Persönlichkeiten aus den

unterschiedlichsten Bereichen

des Grazer Lebens in die Wahl

zu gehen“, freut sich Spitzenkandidat

Kurt Hohensinner.

Gemeinsam wird man sich

für eine Politik einsetzen, die

wieder Verantwortung übernimmt

– und die Themen, die

den Grazerinnen und Grazern

wichtig sind, angeht.


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www.grazer.at 31. MAI 2026

„Unser Ziel: Graz wieder

Entscheidung für fünf Jahre. Kurt Hohensinner, Spitzenkandidat der Grazer Volkspartei,

im Interview über den notwendigen Kurswechsel für Graz, sein Programm und darüber,

warum die Gemeinderatswahl am 28. Juni so entscheidend für die Grazer Zukunft ist.

Am 28. Juni steht Graz vor

der Wahl: entweder weiter

mit einer rot-rot-grünen

Koalition, die zuschaut, wie Graz

zurückfällt. Oder: Kurswechsel

mit neuen Ideen für die Zukunft

der Stadt. Mit seinem Programm

für den Kurswechsel hat Kurt

Hohensinner einen Plan für Graz

vorgestellt. Mit Lösungen für die

wichtigsten Anliegen der Grazerinnen

und Grazer. Mit einer

Fülle von Maßnahmen für die

wichtigsten Bereiche des Grazer

Lebens: für Verkehr, Wirtschaft,

Innenstadt und vieles mehr.

Herr Hohensinner, am 28. Juni

wählt Graz einen neuen Gemeinderat.

Wie blicken Sie persönlich

als Spitzenkandidat auf

diese Wahl?

HOHENSINNER: Wie viele andere

Menschen trage ich unsere

Heimatstadt Graz im Herzen.

Ich bin einfach ein leidenschaftlicher

Grazer. Deshalb leide ich

wie viele andere darunter, wenn

Graz zu einer Dauerbaustelle

wird. Es ärgert mich persönlich,

wenn zu wenig weitergeht. Bei

dieser Wahl haben wir alle es

in der Hand, wie Graz in den

nächsten fünf Jahren regiert

wird. Ich möchte den Menschen

zeigen, dass es eine

Alternative zu einer Stadt-Koalition

gibt, die nur zuschaut, wie

Graz zurückfällt. Deshalb setze

ich mich für den Kurswechsel

für Graz ein.

Sie wollen eine Alternative anbieten.

Wie schaut diese Alternative

aus?

HOHENSINNER: Es ist eine klare

Entweder-oder-Frage: entweder

eine rot-rot-grüne Koalition,

die den Abstieg verwaltet. Oder

Kurswechsel zu einer Politik mit

neuen Ideen und einem klaren

Plan für Graz. Diese Entscheidung

treffen wir für fünf Jahre.

Ich trete für einen Kurswechsel

an, weil ich überzeugt bin, dass

wir nicht bis zum Jahr 2031

warten sollten, um Graz wieder

nach vorne zu bringen. Graz

kann es schon in den nächsten

fünf Jahren besser machen.

Ich will eine

Politik, die

Verantwortung nicht

abschiebt, sondern

Entscheidungen trifft.“

Und wie wollen Sie mit Ihrem

Team Graz wieder nach vorne

bringen?

HOHENSINNER: Gerade in

einer Zeit mit großen Herausforderungen

darf Politik die Verantwortung

nicht abschieben,

sondern muss Entscheidungen

treffen – auch wenn es schwierig

ist. Kurswechsel heißt also

zunächst: Wie wollen wir Stadtpolitik

machen? Ich will eine

Stadtführung, die tut, was zu tun

ist – die Entscheidungen nicht

aufschiebt, sondern trifft. Wir

sehen ja die Konsequenzen einer

Stadtpolitik, die verschiebt,

verzögert und vertröstet: die ungelösten

und zunehmenden Probleme

beim Verkehr, die offene

Stadionfrage, die immer schwierigere

Situation der Innenstadt.

Ihre Antwort ist ein umfassender

Plan für Graz, den Sie zum

Wahlauftakt vorgestellt haben.

Kurz: Was sind die wichtigsten

Punkte?

HOHENSINNER: Wenig überraschend

ist der Verkehr das Thema,

unter dem die Grazerinnen

und Grazer besonders leiden.

In unserem Plan haben wir eine

Vielzahl von Lösungen – für die

Öffis, für Auto- und Radfahrer

und für Anliegen der Fußgänger,

die von der Stadtpolitik zuletzt

zu oft übersehen wurden. Ein

Plan gegen die Planlosigkeit.

Lösungen, wo es bisher nur gestaut

hat. Mir geht es nicht um

Ideologie, sondern darum, was

funktioniert. Und das wollen wir

gemeinsam mit den Menschen

umsetzen.

FOTOS: ÖVP; GETTY

Bei vielen Projekten gab es in

den vergangenen Jahren Ärger,

weil Anliegen von Bürgerinnen

und Bürgern nicht gehört wurden.

HOHENSINNER: In der Planung

herrschte Ideologie statt Vernunft

– in der Umsetzung war

Drüberfahren für die Koalition

bequemer, als sich den Anliegen

der Menschen zu stellen.

Wir haben unsere Maßnahmen

gemeinsam mit Experten entwickelt

– und wir wollen die

Menschen bei der Umsetzung

mitnehmen. Wir wollen eine Ent-


31. MAI 2026 www.grazer.at

anzeige 19

nach vorne bringen“

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lastung: mit weniger Verkehr, Abgasen

und Lärm, aber wir wollen

die, die auf das Auto angewiesen

sind, nicht aussperren.

In dieser Zeit

braucht Graz keine

halben Sachen, sondern

Klarheit für fünf Jahre.“

Neben klaren Entscheidungen

vermissen viele Grazerinnen

und Grazer in der Stadtpolitik

den Blick in die Zukunft. Viele

sagen: Das kann doch nicht alles

gewesen sein …

HOHENSINNER: Wir haben erlebt,

dass selbst eine Stadt mit

sehr guten Voraussetzungen

zurückfällt, wenn eine Koalition

nur an zwei Dinge denkt: an die

eigenen Leute und daran, den

Tag irgendwie zu überstehen.

Ich glaube daran, dass wir Graz

wieder nach vorne bringen können,

wenn wir die Anliegen aller

ernst nehmen und unserer

Stadt wieder eine Perspektive

für die Zukunft geben – gerade

in einer herausfordernden Zeit.

Kritik gibt es auch am Umgang

von Rot-Rot-Grün mit Betrieben

und Unternehmen. Die Sorge

vor dem Verlust von Arbeitsplätzen

wächst. Was wollen Sie

besser machen?

HOHENSINNER: Das Umfeld ist

heute schwierig genug. Deshalb

dürfen wir in Graz den Betrieben

nicht noch zusätzliche Steine in

den Weg legen. Im Gegenteil:

Wir brauchen Rückenwind und

ein Klima des Ermöglichens,

damit Unternehmen den Menschen

Arbeitsplätze und Chancen

geben können. Die Stadtpolitik

muss tun, was sie selbst

tun kann – beim Service, bei der

Bürokratie, in der Innenstadt.

Dann können die Betriebe dazu

beitragen, Graz wieder nach vorne

zu bringen.

Zuletzt wurden noch massive

Einsparungen bei Kinderbetreuung

und Bildung angekündigt.

HOHENSINNER: Über Jahre

wurde Geld für Prestigeprojekte

verschwendet, das jetzt bei der

Zukunft unserer Kinder eingespart

werden muss. Ich will eine

Stadtpolitik, die die richtigen

Prioritäten setzt. Wir müssen

bei Unsinnigkeit sparen – nicht

an der Zukunft.

Wo bisher nur

Stau provoziert wurde,

haben wir Lösungen für

den Verkehr.“

In der Koalition scheinen vor allem

Personalfragen Priorität zu

haben. Wie denken Sie über die

Diskussionen um einen vorzeitigen

Wechsel?

HOHENSINNER: Ich denke,

dass wir alle es in der Hand

haben, wie die Stadt in den

nächsten fünf Jahren regiert

wird. Und ich bin überzeugt,

dass es dafür keine Koalition

braucht, die über Personalrochaden

nachdenkt, sondern

Klarheit – bei Personen und Inhalten.

Angesichts der Herausforderungen,

vor denen Graz

steht, braucht es keine halben

Sachen, sondern Einsatz für

volle fünf Jahre.

Wenn wir dieses Gespräch in

fünf Jahren wiederholen, was

müsste passieren, dass Sie zufrieden

zurückblicken?

HOHENSINNER: Dass wir Probleme

wieder lösen. Wenn wir

die Menschen wieder mitnehmen.

Und wenn wir Graz mit

einem klaren Plan wieder nach

vorne bringen – dann wäre ich

zufrieden. Deshalb setze ich

mich genau dafür ein. Und deshalb

bitte ich die Grazerinnen

und Grazer dafür um ihre Unterstützung.


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Mobilität für Graz neu gedacht

Mit einem umfassenden Mobilitätskonzept setzen Kurt Hohensinner und die Grazer VP auf

eine Verkehrspolitik mit Vernunft: mehr Platz für Menschen, klare Wege für den Verkehr.

Park & Ride, neue Tiefgaragen,

der Ausbau

der Straßenbahn und

moderne Angebote wie Park

& Bike sollen Graz besser erreichbar

machen und gleichzeitig

mehr Raum für Lebensqualität

schaffen.

Die Verkehrssituation in Graz

ist für viele Menschen zur täglichen

Belastung geworden.

Stau, Parkplatzsuche und

eine sinkende Erreichbarkeit

prägen den Alltag. Gleichzeitig

wurden in den vergangenen

Jahren rund 2000

Parkplätze reduziert, ohne

ausreichenden Ersatz zu

schaffen. „Dauerstau, Parkplatznot

und Baustellenchaos

zeigen, dass die bisherige

Verkehrspolitik gescheitert

ist. Verkehrsteilnehmer werden

gegeneinander ausgespielt,

anstatt Lösungen für

alle zu schaffen“, sagt Kurt

Hohensinner und präsentiert

sein Gesamtkonzept.

Weniger Parkplatzsuche

Ein zentrales Element ist der

Ausbau von Park-&-Ride-Anlagen

an den Stadteinfahrten.

Standorte wie Webling, Andritz,

Gösting oder Murpark

sollen Pendlerverkehr frühzeitig

abfangen. Wer von außerhalb

kommt, soll bequem

auf öffentliche Verkehrsmittel

oder das Fahrrad umsteigen

können. „Wir wollen Stellplätze

gezielt in Garagen und an

strategische Standorte verlagern

und den Parkplatzsuchverkehr

deutlich reduzieren“,

so Hohensinner.

Gleichzeitig setzt die Volkspartei

auf den Ausbau von Tiefgaragen

an zentralen Standorten

wie dem Andreas-Hofer-Platz

oder dem Lendkai. Autos verschwinden

dadurch von der

Oberfläche, während Platz für

Grünflächen, Fußgänger und

Aufenthaltsqualität entsteht.

„Wir schaffen mehr Raum für

Menschen und stärken gleichzeitig

die Attraktivität der Innenstadt

als Wirtschaftsstandort“,

betont Hohensinner.

Auch die Straßenbahn soll

weiter ausgebaut werden.

Vorgesehen sind die Verlängerung

des 5ers bis Webling

sowie die neue Linie 8 von

Reininghaus zum Nahverkehrsknoten

Gösting. Ergänzt

wird das Konzept durch ein

modernes Leihradsystem an

wichtigen Mobilitätsknoten.

Aus Park & Ride wird damit

Park & Bike. „Wir setzen auf

attraktive Angebote statt Bevormundung.

Die Menschen

sollen freiwillig umsteigen“,

erklärt Hohensinner.

Baustellenmanagement

Ein weiterer Schwerpunkt ist

ein professionelles Baustellenmanagement.

Im vergangenen

Jahr gab es in Graz

rund 570 Baustellen gleichzeitig.

Die Folge sind Staus

und Verzögerungen. Die Grazer

Volkspartei fordert daher

eine bessere digitale Koordination

nach Vorbild des Hamburger

Systems „ROADS“.

„Baustellen müssen aktiv

gemanagt und mit den Verkehrsströmen

abgestimmt

werden“, so Hohensinner.

Das Ziel ist klar: weniger

Stau, weniger Suchverkehr

und mehr Lebensqualität.

„Gemeinsam mit renommierten

Experten haben wir einen

konkreten Plan erarbeitet,

wie Graz wieder in Bewegung

kommt – ausgewogen, durchdacht

und mit Fokus auf die

Bedürfnisse der Menschen.“


31. MAI 2026 www.grazer.at

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STVP

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StVP-Landesgeschäftsführer Georg Preßler, Ulrike Gugel, Guido Strohecker, Moderatorin Claudia Aichhorn-Edler, Landeshauptmann-Stv.

Manuela Khom, Stadtparteiobmann und Spitzenkandidat StR Kurt Hohensinner (v. l.)

BENJAMIN GASSER/STVP

Graz braucht Kurswechsel

Beim SteirerTalk der Steirischen Volkspartei diskutierten Experten über Verkehr,

Innenstadt und neue Perspektiven für Graz.

Wie kann Graz wieder

stärker als lebenswerte

und

wirtschaftlich erfolgreiche

Landeshauptstadt auftreten?

Dieser Frage widmete sich

der jüngste SteirerTalk der

Steirischen Volkspartei. Im

Mittelpunkt standen die Themen

Verkehr, Erreichbarkeit

und Innenstadtentwicklung.

Die Veranstaltung gab einen

Ausblick auf die bevorstehende

Grazer Gemeinderatswahl

am 28. Juni.

Landeshauptmann-Stv. Manuela

Khom betonte die

besondere Bedeutung der

Landeshauptstadt für die gesamte

Steiermark: „Graz als

unsere Landeshauptstadt

ist das Herz der Steiermark.

Hier kommt man an, hier fühlt

man sich wohl, aber nur wenn

sich einige Dinge ändern. Dafür

braucht es das Engagement

von Kurt Hohensinner

und den Willen, wieder ganz

vorne dabei zu sein.“

Stadtrat und VP-Spitzenkandidat

Kurt Hohensinner sprach

sich klar für einen neuen Weg

in der Grazer Politik aus. „Wir

brauchen in Graz einen Kurswechsel“,

so Hohensinner.

Derzeit gibt es für Hohensinner

viel Stückwerk und zu wenig

Gesamtkonzept. Sein Ziel

ist eine bessere Verbindung

von Mobilität, Lebensqualität

und wirtschaftlicher Entwicklung.

Dazu zählen unter

anderem zusätzliche Park-&-

Ride-Anlagen an den Stadtgrenzen,

ein Tiefgaragenring

mit Parkleitsystem sowie

bessere öffentliche Anbindungen

wichtiger Verkehrsknotenpunkte

wie Webling

und Don Bosco. Gleichzeitig

brauche es Investitionen in

durchgängige Radwege und

eine Gehsteigoffensive in

den Randbezirken.

Architekt und Raumplaner

Guido Strohecker verwies auf

den dringenden Handlungsbedarf

bei der Infrastruktur:

„Bei den Parkplätzen pro Einwohner

liegt Graz im österreichischen

Städtevergleich

im untersten Bereich.“ Für

ihn müsse Stadtentwicklung

langfristig gedacht werden.

„Man muss bei der Infrastruktur

alle Mobilitätsformen

gleichwertig mitdenken und

auch für künftige Generationen

planen“, so Strohecker.

Innenstadthändlerin Ulrike

Gugel schilderte die Herausforderungen

aus Sicht der

Wirtschaft. Viele Kunden

aus dem Umland würden die

Innenstadt immer seltener

besuchen, weil die Erreichbarkeit

schwieriger geworden

sei. „Wir erleben durchaus

einen Frequenzrückgang, weil

es sich für viele nicht lohnt, in

die Innenstadt zu fahren, wo

sie keinen Parkplatz finden“,

erklärte Gugel. Gleichzeitig

sieht sie großes Potenzial für

Graz, fordert aber politisches

Handeln: „Wir brauchen wieder

mehr Mut, in Dinge zu

investieren, die nachhaltig

sind, den Menschen gefallen

und Kunden in die Stadt ziehen.“

Für Hohensinner ist die wirtschaftliche

Entwicklung eng

mit der Attraktivität der Innenstadt

verbunden. „Wir wollen

in der Innenstadt wieder

mehr Attraktivität schaffen“,

betonte er. Mehr Sauberkeit

und Sicherheit, eine stärkere

Belebung der Mur als Lebensader

sowie bessere Rahmenbedingungen

für Handel

und Wirtschaft seien dafür

entscheidend. Am Mittwoch

stellte Hohensinner sein konkretes

Konzept für die Mur

vor. Infos dazu gibt es unter:

www.murcenter.at


22 graz

www.grazer.at 31. MAI 2026

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Rare Behindertenparkplätze

Behindertenparkplätze um die

Bauernmärkte sind rar und fast

immer durch Bewohner der Gegend

besetzt. Die Behindertenparkplätze

in der Kaiserfeldgasse

wurden reduziert. Gerde von dort

sind das Amtshaus, das Rathaus

und diverse Gerichte zu erreichen.

In der schmalen Neutorgasse ist

ein Behindertenparkplatz, der nur

mit Geschick anzufahren ist, er ist

ohne Not durch Bepflanzung klein

geraten. Ich finde, es ist richtig und

notwendig, die Fehler der Stadtregierung

aufzuzeigen!

Bernd Nußmüller

* * *

Einladung zum Spaziergang

Ich lade die zuständigen Personen

zu einem Spaziergang am Grieskai,

Augartenpark bis in die Innenstadt,

mit meiner Mutter, Rollator-Fahrerin,

und mir ein. Bei so gut wie jedem

Fußgängerübergang muss ich

ihren Rollator hochheben, um zurück

auf den Gehsteig zu kommen,

es gibt immer eine kleine Stufe zu

überwinden! Auch sind viele Gehsteige

abfallend, für einen gesunden

Menschen kaum merkbar, aber

für einen älteren Menschen, der auf

Rollstuhl/Rollator angewiesen ist,

kann das zu einem großen Problem

werden. Die Verantwortlichen

könnten ja einmal einen Tag im

Rollstuhl verbringen und durch

Graz fahren! Vielleicht wird dann

einmal bei den Radwegen gespart

und das Geld in die Barrierefreiheit

investiert! Eine bessere Überwachung

(in Zivil) der Geschwindigkeit

der Rad- und E-Scooter-Fahrer

im Augarten würden wir uns auch

wünschen!

Anonymer Absender (Name

der Redaktion bekannt)

* * *

Ein lächerliches Argument

Ich kann Herrn Molnár nur beipflichten!

Das Argument, es wäre

zu aufwendig, in regelmäßigen

Abständen einen Einkommensbescheid

vorlegen zu lassen, um

einen Anspruch für eine günstige

Gemeindewohnung zu haben bzw.

nicht mehr zu haben, ist lächerlich!

Für andere Unterstützungen und

Förderungen ist es selbstverständlich,

entsprechende Unterlagen

vorzulegen!

Evelin Obal

* * *

Deckelung der Bevölkerung

Anstatt noch mehr zuzubauen,

den Tieren den Lebensraum zu

nehmen, die Grazer zum Gehen

zu zwingen und dass sie am besten

in ihrem Bezirk bleiben sollen,

wäre es gut, über eine Deckelung

der Grazer Bevölkerung nachzudenken.

Die Schweiz macht es uns

diese Tage vor. Es findet eine Befragung

„Bevölkerungsdeckel: Ist

die Schweiz zu voll?“ statt.

Sabine Burg

* * *

Euro zweimal umdrehen

Österreich steckt mitten im Sparpaket.

Überall heißt es plötzlich, es

sei „kein Geld da“. Im Gesundheitssystem

wird seit Jahren gekürzt,

die Menschen warten monatelang

auf Termine; Pflegekräfte und

Ärzte laufen am Limit, und jetzt

wird sogar darüber gesprochen,

im LKH Graz Stellen einzusparen.

Gleichzeitig können sich immer

mehr Leute Mieten, Wohnen und

den Alltag kaum noch leisten. Und

was macht die Stadt? Sie feiert sich

dafür, Millionen für irgendwelche

Prestige- und Spaßprojekte auszugeben.

„Silly Walks Contest“,

Kampagnen und irgendwelche

symbolischen Aktionen, während

an den wirklich wichtigen Bereichen

gespart wird. Natürlich sind

sichere Gehwege wichtig. Dagegen

sagt niemand etwas. Aber irgendwo

muss doch endlich einmal die

Verhältnismäßigkeit zurückkommen.

Wenn das Land spart, bis

es quietscht, und die Bevölkerung

jeden Euro zweimal umdrehen

muss, dann kann die Antwort der

Politik nicht sein, weiterhin Geld

zum Fenster hinauszuwerfen und

sich dafür noch auf die Schulter

zu klopfen. Viele Menschen haben

mittlerweile das Gefühl, dass komplett

an der Realität vorbeiregiert

wird. Alleine schon um zu verhindern,

dass die Grünen erneut in

die Stadtregierung kommen, muss

die KPÖ abgewählt werden!

René Rainer

Jetzt App downloaden!

Kommende Woche

im

Elefantenrunde zur Wahl

■ Die Radikalisierung in sozialen

Medien stellt die Integrationsarbeit

vor neue Aufgaben. Ein Seminar

von ÖIF und DPI beleuchtet

aktuelle Trends und Präventionsansätze.

Welche Lösungen Experten

und Politik dabei diskutieren,

lesen Sie im „Grazer24“!

Stadion-Baustelle

■ Spitzenpolitik im Schlagabtausch:

Für die Elefantenrunde

zur Gemeinderatswahl bittet der

„Grazer“ die Spitzenkandidaten

auf den Schlossberg. Welche

Positionen die Parteien zu den

brennendsten Themen der Stadt

vertreten, gibt es exklusiv bei uns!

Religiös motiv. Extremismus

■ Von Sommerpause keine Spur:

Im Stadion Graz-Liebenau wird

mit schwerem Gerät intensiv an

Rasen, Flutlicht und Sektor 11

gearbeitet. Einblicke in die Großbaustelle

und was sich für die Fans

ändert, gibt es im „Grazer24“!

GETTY (2), SCHERIAU


31. MAI 2026 www.grazer.at

graz 23

Zig Bücher landeten im Müll

TRAURIG. Ein Papiercontainer

voller gut erhaltener

Bücher sorgte

beim Bad zur Sonne für

Aufregung. Die Holding

musste sie entsorgen.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

■ Da traute Buchhändler und

„Grazer“-Leser Wolfgang Wagner

seinen Augen kaum: Vor

dem Bad zur Sonne fand er einen

Papiermüllcontainer vollgestopft

mit Büchern vor – allesamt

auf den ersten Blick gut

erhalten und einige Klassiker

wie „Im Westen nichts Neues“

darunter. Auch in der Facebook-

Gruppe „Offene Bücherregale

Graz“ sorgten seine Fotos für

reichlich Aufregung und zahlreiche

Kommentare.

Denn eigentlich gibt es in Graz

andere Möglichkeiten, wenn

man Bücher nicht mehr haben

möchte. Weit mehr als hundert

offene Regale gibt es inzwischen

im gesamten Stadtgebiet. In

diesen kann man Bücher anderen

Lesern zur Verfügung stellen,

wenn man sie nicht mehr

braucht. Sie können dort kostenlos

mitgenommen und nach

Herzenslust getauscht werden.

Und was passiert mit den

Büchern im Papiercontainer?

„Grazer“ Schlemmer-Pass:

„Uns sind da leider die Hände

gebunden: Wenn sie einmal im

Container sind, müssen wir sie

entsorgen. Der Müllmann hat da

leider nicht die Möglichkeit, aussortieren

zu gehen“, heißt es von

der Holding. Deshalb bittet man,

den ReUse-Bereich im Ressourcenpark

zu nutzen. Werden Bücher

dort in der eigenen Bücherzelle

abgegeben, werden sie an

die Caritas weitergegeben. Das

im Altpapier gesammelte Papier

wird zu hundert Prozent recycelt.

Unzählige Bücher wurden achtlos weggeworfen – obwohl es in Graz einige

Möglichkeiten gibt, sie anderen Lesern zur Verfügung zu stellen. WOLFGANG WAGNER

Genießen und dabei sparen

KULINARISCH. Mit dem „Grazer“ Schlemmer-Pass für 45 Euro fünfmal gutes Essen genießen und

dabei knapp 50 Prozent sparen. Der Pass ist ab sofort in den Verkaufsstellen in Graz erhältlich.

Fünfmal schlemmen und dabei

sparen – viele kennen das

wahrscheinlich noch: Mit

dem „Grazer“-Schlemmer-Pass hat

man die Möglichkeit, dreimal zu

frühstücken und zweimal tagsüber

zu essen. In fünf teilnehmenden

Lokalen in Graz und Umgebung

können kulinarische Highlights getestet

und ein angenehmes Ambiente

genossen werden. Besonders

attraktiv: Dabei lassen sich knapp

50 Prozent sparen.

Der Pass kostet 45 Euro und

ermöglicht unterschiedliche

kulinarische Angebote in fünf

verschiedenen Lokalen. Der

Gesamtwert des Passes beträgt

87,40 Euro, was einer Ersparnis

von etwa 42,40 Euro entspricht

Köstlich

Im Angebot enthalten sind

ein Flann- oder Veggie-Bur-

ger inklusive Pommes im Flann

O’Brien sowie ein italienischer

Klassiker inklusive

Suppe oder Salat plus ein Espresso

bei Ristorante Paradiso.

Für Frühstücksfans ist natürlich

ebenfalls gesorgt: Der Pass

beinhaltet einen Gutschein für

eine Bagel-Frühstücks-Combo

bei Barista’s Kalsdorf, das

reichhaltige Frühstücksbuffet

im Novapark Flugzeughotel

und ein Frühstück im Wert

von 13 Euro beim Café Restaurant

Leo.

Erhältlich ist er in den Grazer

’sFachl-Filialen in der Herrengasse,

im Murpark und

im Citypark sowie in allen

oeticket-Verkaufsstellen. Die

Stückzahl ist limitiert, daher

empfiehlt sich ein rascher Kauf.

Schnell sein, fünfmal schlemmen

und dabei sparen!

5-mal

schlemmen

um

€ 45,-

Ein Pass, fünfmal schlemmen: Der „Grazer“-Schlemmer-Pass ist ab sofort

in den verschiedenen Verkaufsstellen in ganz Graz erhältlich.

GETTY




szene

graz

26 www.grazer.at 31. MAI 2026

26

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Ich hätte den Rat von vielen

beherzigen sollen: Schau dir keine

Kommentare auf Social Media an.“

Die neue Stimme der Grazer Öffis, Simone

Koren-Wallis

FOTO FISCHER

„Genuss ab

Hof“-Obmann

Franz Deutschmann

(l.) und

„HochGenuss“-

Organisatorin

Margareta

Reichsthaler

BRUTMANN/GENUSS AB HOF

Eine kulinarische Premiere

GENUSSVOLL. Am 13. Juni 2026 verwandeln sich die Kasematten am Grazer Schlossberg durch

etwa 100 handverlesene Lebensmittel in die größte Verkostungs- und Genussmeile des Landes.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

erlicher Produktion.

Genau diese Vielfalt steht am

13. Juni beim „HochGenuss“

am Grazer Schlossberg im Mittelpunkt.

Insgesamt 96 regionale

Spezialitäten, die zuvor

von einer Genussjury ausgewählt

wurden, laden Besucher

zu einer kulinarischen Entdeckungsreise

ein. Von herzhaften

Fleisch- und Käseprodukten bis

hin zu süßen Kreationen bietet

die Veranstaltung einen breiten

Einblick in die steirische Genusskultur.

Das All-inclusive-Ticket um

25 Euro ermöglicht es, sich einen

ganzen Tag lang durch das

Angebot zu kosten. Im Preis enthalten

sind Kostproben an allen

Ausstellungsständen, das musikalische

Rahmenprogramm

sowie der Verkostungslöffel

aus Ton. Dieser ersetzt an allen

Ständen Geschirr und Besteck

und soll gleichzeitig den nach-

Erstmalig präsentieren

sich bei der kulinarischen

Weltpremiere „Hoch-

Genuss“ die 100 besten Lebensmittel

der Steiermark. Von

eingelegtem Ziegenkäse über

geräucherte Entenbrust bis hin

zur Himbeer-Schokolade. Am

13. Juni kann sich jeder um einen

All-inclusive- Preis von 25

Euro durch die heimische Kulinarik-Spitze

durchkosten.

Ka Himbeersoft

Österreich hat kulinarisch einiges

zu bieten, nicht umsonst gilt

das Land als Feinkostladen Europas.

Und die Steiermark? Sie

ist dabei das genussvolle Aushängeschild.

Ob nussiges Kürbiskernöl,

herzhafte Käferbohnen,

feinster Karreespeck oder

kreative Spezialitäten aus bäuhaltigen

Charakter der Veranstaltung

unterstreichen. So wird

der „HochGenuss“ nicht nur

zu einem Treffpunkt für Feinschmecker,

sondern auch zu

einer Bühne für regionale Produzenten.

Programm

Die Veranstaltung beginnt um

11 Uhr auf den Grazer Schloss-

Gut zu wissen

berg-Kasematten und geht

bis 20 Uhr. Durch das Programm

führt die Moderatorin

Christiane Stöckler, für

die musikalische Untermalung

sorgt das Volksmusik-Quartett

Gstrichn vui.

Wem das noch nicht reicht,

der kann zusätzlich noch eine

kommentierte Verkostung dazubuchen.

■ Veranstaltet wird der HochGenuss von der unabhängigen

Kulinarik-Initiative „Genuss ab Hof“ gemeinsam mit der Volksbank

Steiermark und der GenussHauptstadt Graz. Insgesamt

461 Top-Produkte von bäuerlichen Produzenten und Genuss-

Manufakturen wurden zum Wettbewerb eingereicht. In vier

regionalen Jurys wurden die Top 3 in insgesamt acht Kategorien

– von Fleischprodukten über Backwaren bis zu alkoholfreien

Getränken – ausgewählt, die sich am 13. Juni 2026 erstmals

gemeinsam am Schlossberg präsentieren.


31. MAI 2026 www.grazer.at

szene graz 27

FOTO FISCHER, Ö3

Kathryn List

Morgen feiert die Gründerin der

AVL Cultural Foundation ihren

72. Geburtstag. Alles Gute!

GEBURTSTAGSKINDER

DER WOCHE

Happy Birthday!

Landessieger Wein 2026

Philipp Hansa

Der Ö3-Moderator feiert am 3. Juni

seinen 36. Geburtstag.

Happy Birthday und schöne Feier!

TRADITION. Am Donnerstag, dem 28. Mai, fand die traditionelle Präsentation

des Landessiegers Wein in der Seifenfabrik Graz statt.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Unter den insgesamt 18

Landessiegern konnten

sich in diesem Jahr

gleich drei Betriebe doppelt

auszeichnen: Der Peiserhof

der Familie Strohmeier aus Eibiswald

überzeugte mit einem

Sämling 88 Klassik sowie einem

Weißburgunder Weststeiermark

DAC. Ebenfalls zwei Landessiege

gingen an Weinbau

Wurzinger aus Bad Gleichenberg

für den Welschriesling

Vulkanland Steiermark DAC

und den Zweigelt „Herzblut“.

Der Weinhof Leitner aus Ilztal

durfte sich über Auszeichnungen

für Gelben Muskateller

Sekt und Welschriesling Beerenauslese

freuen. Darüber hinaus

wurde das Weingut Lackner

aus Krottendorf-Gaisfeld

als „Weingut des Jahres 2026“

ausgezeichnet.

„Rund 350 Weinbauern reichten

1747 Weine zur Bewertung

ein. Die hervorragenden Ergebnisse

bestätigen die konsequente

Qualitätsarbeit der Weinbauern

und dienen zugleich als

Sprungbrett für nationale und

internationale Märkte“, betonte

Landwirtschaftskammer-Präsident

Andreas Steinegger bei

der Siegerpräsentation.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Martin Palz, Antonia Hiebaum

und Magdalena I. (v. l.)

SCHERIAU

Erkan Ildeniz, Josh Lamonaca

und Gökhan Ildeniz (v. l.) PRIVAT

Grazer von Star-

Barber geehrt

■ Der Grazer Barber Gökhan Ildeniz,

bekannt unter dem Namen

„Onkelfade“, und sein Bruder Erkan

Ildeniz wurden bei einem internationalen

Barber-Event in Istanbul

von Star-Barber Josh Lamonaca

ausgezeichnet. „Es macht mich

stolz, unser Familienhandwerk

vertreten zu dürfen“, so Gökhan.

„Unser Ziel war immer, moderne

Techniken und professionelle Weiterbildung

weiterzuentwickeln und

nach Graz mitzunehmen.“

www.grazer.at

präsentiert

Das Augartenfest kehrt zurück und bringt am 20. Juni wieder jede Menge

Unterhaltung, Kulinarik und eine große Portion gute Stimmung.

B. GASSER

Augartenfest ist zurück

■ Das beliebte Augartenfest geht

in die nächste Runde: Am 20. Juni

verwandelt sich der Grazer Augarten

bereits zum 46. Mal in ein buntes

Fest für Groß und Klein. Unter

dem Motto „Vielfalt, Gemeinschaft

und gelebte Grazer Festkultur“ erwartet

die Besucher ab 12 Uhr ein

abwechslungsreiches Programm

mit Musik, Sport, Kulinarik und

internationalem Flair.

Neu ist heuer die Kinderfreunde-Steiermark-Bühne,

die speziell

für junge Gäste ein eigenes Programm

bietet. Ergänzt wird das

Angebot durch einen traditionellen

Biergarten mit volkstümlicher

Musik und Austropop sowie das

beliebte „Bewegungsland Steiermark“

am Sportcampus mit mehr

als 30 Sportarten zum Ausprobieren.

Mit über zehn Musikgruppen,

rund 30 Ständen und einem vielfältigen

kulinarischen Angebot

bietet das Augartenfest nicht nur

freien Eintritt, sondern auch viel

Unterhaltung für alle Generationen.


28 szene

www.grazer.at 31. MAI 2026

Mit der Sonne um

die Wette grinsen

■ Gute Musik, tolle Stimmung

und ganz viel Festivalfeeling:

das erwartete die

Besucher vergangenes Wochenende

beim Zinzengrinsen.

Live-Musik, besondere

Acts und beste Stimmung

entlang der ganzen Zinzendorfgasse

brachten die Leute

in beste Stimmung. Auch an

unterschiedlichen Workshops

und einer Tombola-Verlosung

fehlte es nicht. Die Besucher

grinsten mit der Sonne um die

Wette und genossen das Fest.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Musik, Sonne und Spaß standen

bei dem Fest am Programm. FEDOROVA

Der Grazer Sternekoch Philipp Dyczek schwingt bei

der Initiative „Herz am Herd“ den Kochlöffel. SCHERIAU

Vollmund war in Hamburg

■ Mit einem Auftakt auf internationalem Boden,

der sich sehen lassen kann, setzte die Erlebnisregion

Graz am Mittwoch, dem 27. Mai, im Rahmen

ihrer Internationalisierungsoffensive ein starkes

Zeichen in Hamburg. Genussbotschafter Johann

Lafer und Haubenkoch Christof Widakovich präsentierten

regionale Spezialitäten. Unter den Gästen

fanden sich prominente Steiermark-Fans wie

Fernsehkoch Tim Mälzer, Sänger Sascha sowie

Vertreter des THW Kiel – eine der weltbesten Handballmannschaften,

die ihr Trainingslager bereits

mehrmals in Graz abgehalten hat. Ziel der Veranstaltung

war es, Graz und die Steiermark internatio-

Starköche mit Herz am Herd

■ Die Initiative „Herz am Herd“ macht am 30. Mai

bei der Team-Österreich-Tafel-Ausgabestelle Halt

in Graz. Mit dabei sind die steirischen Starköche

Jaimy Reisinger und Philipp Dyczek, die ab

13.30 Uhr den Kochlöffel schwingen – serviert werden

ihre ganz persönlichen Erdäpfelgulasch-Kreationen.

Die Initiative „Herz am Herd“ möchte das wichtige

Engagement der Team Österreich Tafel sichtbar

machen: 18 Spitzenköche setzen sich für Menschen

in Not ein und kochen für die Ausgabestellen der

Team Österreich Tafel und ihre Kunden ihre persönlichen

Variationen eines Erdäpfelgulaschs.

Die Spitzenköche Johann Lafer, Christof Widakovich und

Tim Mälzer (v. l.) mit steirischen Spezialitäten REGION GRAZ


31. MAI 2026 www.grazer.at szene

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www.grazer.at

präsentiert

Heute findet das Schlossberg-Biergarten-Opening statt.

DeZwa sorgen mit Austropop für beste Stimmung. B. GASSER

Steirer bei Helnwein in Venedig

■ Gottfried Helnwein zeigte im Rahmen der

Biennale in Venedig sein großartiges, beeindruckendes

und sehr berührendes „Lamm

Gottes“-Fastentuch mit einem von ihm entworfenen

Marmoraltar in der St. George’s Anglikanischen

Kirche am Campo San Vio in Venedig.

Das Fastentuch, ein Plädoyer gegen Gewalt,

hätte ursprünglich im Stephansdom gezeigt

werden sollen, wurde aber nach Protesten wieder

abgesagt. Bei der Eröffnung dabei waren

unter anderen Konsul Rudi Roth und der ehemalige

Grazer Kulturstadtrat Günter Riegler.

Biergarten Opening ganz oben

■ Heute findet am Grazer Schlossberg, hoch

über den Dächern von Graz, das Biergarten Opening

statt. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreicher

Tag voller Musik, Genuss und Tradition.

Bereits um 11 Uhr startet der gemütliche Frühschoppen

– von 10 bis 11 Uhr können Besucher

gratis mit der Schlossbergbahn hinauffahren. Für

die passende musikalische Unterhaltung sorgen

anschließend deZwa live – echte Austropop-Hits,

beste Mitsing-Momente und ausgelassene Tanzstimmung

sind garantiert. Als besonderes Goodie

erhalten alle „Grazer“-Leser ein 0,5-Liter-Gösser

um nur 2,90 Euro.

Gottfried Helnwein (r.) und Konsul Rudi Roth in Venedig R

Das Jubiläum wird im Zeichen von

Bildung und Vielfalt gefeiert. BRG

40 Jahre BRG

Petersgasse Graz

■ Am 4. Juli feiert das Bundesrealgymnasium

Petersgasse

sein 40-jähriges Bestehen

und veranstaltet zu diesem

Anlass ein Fest. Was einst als

junge Schule begann, ist heute

ein lebendiger Ort, der Tradition

und Moderne miteinander

verbindet. „40 Jahre BRG

Petersgasse bedeuten 40 Jahre

Engagement für junge Menschen,

40 Jahre pädagogische

Innovation und 40 Jahre gelebte

Schulgemeinschaft“, erklärt

Direktor Reinhard Dellinger.


30

eco

graz

www.grazer.at 31. MAI 2026

Der steirische Wintertourismus

bleibt ein verlässlicher Wachstumsmotor.“

30 Sabrina Naseradsky sabrina.naseradsky@grazer.at

Landeshauptmann Mario Kunasek zum stabilen

Wachstumskurs des steirischen Tourismus ANDREAS HOFER

Gerhard Wohlmuth

Elisa-Maria Steinberger

Die geopolitische

Lage setzt

den Handel

weiter

unter

Druck.

Doch

was kann

man tun,

um die

Menschen

wieder

mehr in

die Stadt

zu bringen?

FISCHER,

GRAZ TOURISMUS

SCHIFFER, LUEF

Handel unter Druck

HERAUSFORDERND. Die Konjunktur zieht nicht an, der Konsum geht zurück.

Dem Handel geht es nicht gut, wie kann dieser wiederbelebt werden?

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Wie eine aktuelle Erhebung

von Remax zeigt, bleibt

die Situation im heimischen

Handel angespannt. Zwar

hat die heimische Wirtschaft zu Beginn

des Jahres ein leichtes Wachstum

erzielt, eine klare Trendwende

ist jedoch nicht zu erkennen.

Konsum

Die schwache Konjunktur

wirkt sich auch auf die privaten

Konsum ausgaben aus. Die Menschen

geben weniger Geld für

Konsumgüter aus. Sie legen es

lieber für schlechte Zeiten auf

die Seite. „Die Menschen legen

mehr Geld auf ihre Sparbücher.

Die geopolitische Lage animiert

nicht gerade zum Geld-Ausgeben.

Dabei hat das Jahr gut begonnen

und das Konsumverhalten ist positiv

gewesen“, weiß Handelsobmann

Gerhard Wohlmuth. Die

Situation im steirischen Handel

ist nicht viel anderes als im Rest

Österreichs. „Vor allem die hohen

Fixkosten sind für die Unternehmen

ein Problem“, so der Experte.

Auch der Onlinehandel setzt den

heimischen Handel weiter unter

Druck. Zudem wird zukünftig eine

Paketabgabe eingeführt, die auch

den heimischen Handel treffen

wird. „Wir sind generell gegen jede

neue Abgabe, und diese trifft auch

den heimischen Handel“, so Wohlmuth.

Lösungen

Doch wie kann man dem Handel

auch als Stadt unter die Arme greifen?

Dazu Citymanagerin Elisa-

Maria Steinberger: „Früher hieß

es von Handelsexperten immer

,Umsatz pro Quadratmeter‘. Heute

geht es mehr um das Erlebnis pro

Quadratmeter. Das ist eine Zahl,

die mich umtreibt.“ Für die City-

managerin wird das Erlebnis im

Handel immer wichtiger für die

Kundenbindung. „Wir müssen den

stationären Handel wieder spannend

machen“, weiß die Expertin.

Das können kleine Erlebnisse

sein wie ein Glas Sekt, ein Kaffee,

Musik, einfach eine Top-Beratung

oder eine einfache und unkomplizierte

Click&Collect-Abholung.

„Wir müssen die Aufenthaltsdauer

wieder erhöhen, aber auch die

Menschen dazu bringen, dass sie

wiederkommen und die Geschäfte

weiterempfehlen“, so Steinberger.

Für die Citymanagerin muss auch

der stationäre Handel App-basierter

werden: „Der Einkauf beginnt

heute meist schon zu Hause am

Handy. Ich informiere mich, gekauft

wird dann vor Ort. Das muss

aber reibungslos funktionieren. Es

muss gelingen, wieder mehr Einkaufserlebnisse

zu schaffen und

vor allem die Jungen in die Stadt

zu bringen.“


31. MAI 2026 www.grazer.at

graz eco 31

TEURER

GETTY (2)

Tabakwaren +5 %

Schlechte Nachrichten für alle

Raucher. Tabakwaren sind im Monatsvergleich

um 5 Prozent teurer.

Lebende Tiere –1,3 %

Gut für die Bauern: Lebende Tiere

sind im Monatsvergleich um 1,3 Prozent

günstiger geworden.

BILLIGER

Die erfahrene

Top-Managerin Eva

Liebmann übernimmt

ab 1. Jänner

2027 die Agenden

der Direktorin in der

Wirtschaftskammer

Steiermark. WILKE

Neue WK-Direktorin

■ Am 1. Jänner 2027 erhält die

WKO Steiermark eine neue Direktorin.

Mit der Bestellung von Eva

Liebmann stellt WK-Präsident

Josef Herk die Weichen für die

Zukunft. Sie folgt Karl-Heinz Dernoscheg

nach, der nach zwölf Jahren

als Direktor seinen lverdienten

Ruhestand antritt. „Mit Eva Liebmann

gewinnt die WKO Steiermark

eine international erfahrene

Wirtschaftsexpertin als Direktorin.

Sie steht für strategische Modernisierung,

wirtschaftspolitische

Kompetenz und neue Impulse in

der Interessenvertretung“, so Herk.

Eva Liebmann selbst sieht ihre

neue Aufgabe als große Chance.

Bereichsleiter Retail Branches Austria Manuel Greiner, Regionaldirektorin Region

Süd Claudia Roschkaritsch und Filialleiter Robert Dimetrik (v. l.)

DER GRAZER

Bawag in neuem Glanz

■ Vergangene Woche wurde die

Bawag-Filiale in Graz-Eggenberg

nach Umbau wieder eröffnet. Die

Filiale besticht durch ein modernisiertes

Foyer und diskrete Beratungszonen,

in denen das vergrößerte

Team die Kunden umfassend

beraten kann. Die Neuausrichtung

folgt dem Strategieziel, die Verschmelzung

der digitalen Welt mit

hochwertiger persönlicher Beratung

voranzutreiben. Filialleiter

Robert Dimetrik konnte unter

anderen Bereichsleiter Manuel

Greiner, Regionaldirektorin Claudia

Roschkaritsch und den stv.

Bezirksvorsteher Robert Hagenhofer

begrüßen.

Bei einem Infoabend der Caritas am 16. Juni dreht sich alles um das Thema

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Erbschaft und Testament. GETTY

Infoabend der Caritas

■ Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung

und Testament – viele

Menschen haben sich zu diesen

Themen noch nie Gedanken gemacht.

Daher lädt die Caritas am

16. Juni zu einem Infoabend in

den Pfarrsaal der Marienpfarre.

Auch Fragen zu Erbregelungen

für den Fall, dass kein Testament

vorliegt, Bedingungen für die Gültigkeit

eines Testaments sowie die

Möglichkeit, über das eigene Leben

hinaus Gutes zu tun, werden

besprochen. Zudem gibt es Informationen

über Caritas-Angebote

für ältere Menschen. Notarin Astrid

Leopold begleitet den Abend

und steht für Fragen zur Verfügung.

Anmeldung: meinwille@

caritas-steiermark.at oder

Tel. 0 316/8015-0, Beginn ist um

17 Uhr. Davor haben Inter essierte

die Möglichkeit, an einer Führung

durch das Caritas-Marien stüberl

teilzunehmen. Beginn ist um

16 Uhr. Anmelden kann man sich

ebenfalls unter den oben genannten

Kontaktdaten.


32 eco

www.grazer.at 31. MAI 2026

Lange Nacht der jungen Wirtschaft

Eine Nacht für

Jungunternehmer

Die Eigentümer

von Nova

Labs David

Schweiger (l.)

und Christian

Gubik (3. v. l.)

wurden als

Jungunternehmer

des Jahres

ausgezeichnet,

Martin Sykora,

Junge Wirtschaft

Graz

(2. v. l.), und

Wirtschaftsstadtrat

Kurt

Hohensinner

(r.) gratulierten

herzlich.

SCHERIAU (4)

NETZWERK. Bei der

Langen Nacht der Jungen

Wirtschaft kamen

junge Unternehmer zum

Netzwerken und Austauschen

zusammen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Auch ein kurzer Gewitterschauer

konnte die Stimmung

bei der Langen Nacht

der Jungen Wirtschaft in der Sky Bar

am Grazer Schlossberg nicht trüben.

Hunderte Jungunternehmer

waren der Einladung von Junge-

Wirtschaft-Graz-Obmann Achim

Wippel gefolgt, einen gemeinsamen

Netzwerkabend zu genießen.

Der Abend stand zudem ganz im

Zeichen der Wahl des Jungunternehmers

des Jahres. Die Auszeichnung

ging an David Schweiger und

Christian Gubik, die Gründer und

Eigentümer von Nova Labs. „Wir

haben uns sehr viele Gedanken gemacht,

wer diese Auszeichnung bekommen

könnte. Unsere Wahl ist

dann auf zwei Unternehmer gefallen,

die ihr Unternehmen vor fünf

Jahren in Graz gegründet haben

und heute bereits knapp 100 Mitarbeiter

an zwei Standorten beschäftigen“,

begründet Wippel die Wahl.

Mit dabei

Den Abend genossen: der Nationalratsabgeordnete

Kurt Egger,

Stadtrat Kurt Hohensinner,

VP-Graz-Geschäftsführer Markus

Huber, Bezirksvorsteher-Stellvertreter

Robert Hagenhofer,

Junge-Wirtschaft-Steiermark-Landesvorsitzender

Christian Wipfler,

Junge-Wirtschaft-Graz-Obmann-

Stellvertreter Max Schell, Martin

Sykora, Junge-Wirtschaft-Graz-

Umgebung-Obfrau Silke Kurzmann,

Carolin Kogler und Simon

Aldrian von idlab und viele mehr.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

VP-Graz-Geschäftsführer Markus Huber, Martin Sykora, Junge-Wirtschaft-

Graz-Obmann Achim Wippel und Nationalratsabgeordneter Kurt Egger (v. l.)

Junge Wirtschaft: Max Schell, Silke

Kurzmann, Christian Wipfler (v. l.)

Tolle Auszeichnung durch die Junge

Wirtschaft Graz

Volles Haus bei der Langen Nacht der Jungen Wirtschaft. Hunderte Jungunternehmen

waren gespannt, wer der Jungunternehmer des Jahres wird.


31. MAI 2026 www.grazer.at eco

33

W I R T S C H A F T

EcoNews

sabrina.naseradsky@grazer.at

Grazer Betrieb

ausgezeichnet

■ Nach der Nominierung nun

die Auszeichnung: Soluto Sattler

Anhell aus Seiersberg wurde

bei den Franchise-Awards

des Österreichischen Franchise-Verbandes

als Franchise-

Partner des Jahres 2026 ausgezeichnet!

Die Geschäftsführer

Mario Sattler und Thomas

Anhell nahmen den Award im

Rahmen der Franchise-Gala

entgegen.

Thomas Anhell und Mario Sattler (M.)

freuen sich über den Preis. ÖFV/STEFAN SEELIG

Andritz bekommt einen neuen

Großauftrag aus Kanada. DER GRAZER

Neuer Auftrag aus

Kanada für Andritz

■ Einen weiteren großen Auftrag

konnte der internationale

Technologiekonzern Andritz an

Land ziehen. Das neu gegründete

Unternehmen Kruger Nonwovens

hat dem Konzern den

Auftrag erteilt, eine komplette

WetlaceTM-Hybridanlage für

das Werk Wayagamack in Trois-

Rivières, Quebec, Kanada, zu liefern.

Die Anlage – die erste ihrer

Art in Kanada – wird eine neue

Generation plastik- und chemikalienfreier

Materialien zur

Herstellung nachhaltiger Feuchttücher

produzieren. Produktionsbeginn

ist für 2028 geplant.

Steiermark an der

MINT-Spitze

■ Die Steiermark baut ihren

Vorsprung im MINT-Gütesiegel-Ranking

deutlich aus. Für

die Gütesiegelverleihung gab

es 39 Neueinreichungen. Insgesamt

30 Prozent der MINT-Gütesiegel

sind in der Steiermark

zu finden. Mit insgesamt 256

steirischen MINT-Gütesiegel-

Bildungseinrichtungen baut

die Steiermark ihren MINT-

Gütesiegel-Vorsprung heuer

erneut deutlich aus. Besonders

erfreulich ist der Zuwachs an

steirischen Kindergärten, die

sich erstmals für das Gütesiegel

qualifiziert haben.

Die Steiermark liegt bei den

MINT-Gütesiegeln vorne. MARKUS PRANTL

Steirische KMU profitieren beim

Export von Amazon.

GETTY

KMU steigern durch

Amazon Umsatz

■ Mehr als 320 steirische KMUs

bieten ihre Produkte international

über Amazon an. Insgesamt

erzielten die Betriebe 2025 damit

90 Millionen Euro Umsatz. Eine

Steigerung um 30 Prozent. Das

Wachstum konnte trotz der wirtschaftlichen

Herausforderungen

erzielt werden. „Mit einem Exportwachstum

von circa 30 Prozent

zeigen steirische KMU, dass

auch regionale Betriebe digitale

Vertriebskanäle erfolgreich für

die Internationalisierung nutzen“,

sagt Yorck von Mirbach,

Country Lead Österreich und

Schweiz bei Amazon.


34

viva

graz

www.grazer.at 31. MAI 2026

Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

34

Graz ist nicht nur seit Anbeginn Teil des

Klimabündnis-Netzwerkes, sondern hat

in den letzten 35 Jahren viele Projekte

gemeinsam mit dem Klimabündnis umgesetzt.“

Friedrich Hofer, GF Klimabündnis Stmk STADT GRAZ/FOTO FISCHER

Die Steirische Apothekerkammer

ist erfreut über die Beteiligung. GETTY

Neue Aktion für

Frauengesundheit

■ Die steirischen Apotheken

starten am 1. Juni ihre neue

Schwerpunktaktion zur Frauengesundheit.

Die Aktion steht

unter dem Motto „Ich kümmere

mich – auch um mich“: Vorsorge,

Gesundheitsbewusstsein und

niederschwellige Testangebote

stehen dabei im Fokus. Frauen

sollen im Rahmen des Aktionsmonats

ermutigt werden, ihrer

eigenen Gesundheit mehr Aufmerksamkeit

zu schenken.

Ferienpate werden:

Sommerauszeit für

Kinder ermöglichen

Mit einer Ferienpatenschaft in der Höhe von 75 Euro kann Kindern im Sommer ein Aufenthalt in einem Feriencamp

am Wörthersee oder Turnersee geboten werden. Auch die Übernahme mehrerer Patenschaften ist möglich. GETTY

GUTES TUN. Auch dieses Jahr sucht „der Grazer“ Ferienpaten, die mit

einer Patenschaft Kindern einen schönen Ferienaufenthalt ermöglichen.

Z. Aygan-Romaner, E. Kahr,

M. Schröck und M. KhomALEXANDER DANNER

VinziNest hat

wieder offen

■ Nach drei Jahren Umbauarbeiten

hat das VinziNest

am Donnerstag seine Tore im

alten Standort in der Maria-

Stromberger-Gasse 14 wieder

geöffnet. Für die VinziWerke

geht damit eines der herausforderndsten

Projekte seit dem

Bestehen der Organisation zu

Ende. Seit 1992 ist das Vinzi-

Nest eine Notschlafstelle für

Armutsmigranten und bietet

täglich zahlreichen Menschen

einen warmen Schlafplatz.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Teuerungen, steigende

Strompreise und andere

finanzielle Herausforderungen

machen es vielen Famillien

schwer, ihren Kindern einen

Ferienaufenthalt zu finanzieren.

Seit einigen Jahren sucht „der

Grazer“ daher gemeinsam mit

Partnerorganisationen Ferienpaten,

die Kindern mit einer Patenschaft

in Höhe von 75 Euro eine

schöne Auszeit im Sommer ermöglichen

– entweder als finanzielle

Beteiligung oder als vollständige

Übernahme der Kosten.

Auch die Übernahme mehrerer

Patenschaften ist möglich.

Ferienspaß

Die Partnerorganisationen Kinderland

Steiermark und Kinder-

freunde Steiermark schicken die

Kinder auch heuer wieder in Feriencamps,

in denen gemeinsam

viel erlebt wird, unvergessliche

Momente entstehen und Freundschaften

geschlossen werden.

Zu den Seen

Beim Kinderland Steiermark

geht es für die Kinder auch dieses

Jahr ins Feriencamp am Turnersee

in Kärnten. Dort stehen

unter anderem ein Fußballplatz

sowie ein Volleyball- und Badmintonfelder,

Drehfußball und

Dart zur Verfügung. Außerdem

gibt es einen Disco- und Theaterkeller,

verschiedene Aktivitätsräume

sowie einen eigenen

Badestrand.

Die Kinderfreunde Steiermark

veranstalten ihr Feriencamp in

Sekirn am Wörthersee. Neben

einem direkten Zugang zum See

bietet die moderne und kindgerechte

Freizeitanlage zahlreiche

Möglichkeiten für Sport, Spiel

und Freizeit. Ergänzt wird das

Angebot unter anderem durch

Kreativ-Workshops und viele

weitere Freizeitaktivitäten.

Beide Camps bieten eine Mischung

aus Erholung, Spaß und

Action.

Eckdaten

■ Einzahlungen: Eine Patenschaft

kostet 75 Euro. Mehrere Patenschaften

sind herzlich willkommen.

■ Bank: RLB Steiermark

■ IBAN: AT71 3800 0000 0002

8266

■ BIC: RZSTAT2G

■ Kontoinhaber: Media21 GmbH


31. MAI 2026 www.grazer.at

graz viva 35

IN

GETTY (2)

Indirekte Beleuchtung

Versteckte warme Lichtquellen und

mehrere kleine Lampen sorgen im Zuhause

für eine gemütliche Atmosphäre.

Direkte Beleuchtung

Grelle Deckenleuchten mit kühlem

Licht sind eher out, da sie für eine

sterile Stimmung sorgen können.

OUT

Blumen für den Artenschutz

SUMM SUMM. Am Grazer Zentralfriedhof entsteht durch ein Artenschutzprojekt neuer Lebensraum

für Tiere und Insekten. Bisherige Rasenflächen wurden in Wildblumenwiesen umgewandelt.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Durch zahlreiche Grünflächen,

Mauern und Nischen

bietet der Zentralfriedhof

gute Voraussetzungen für

die Ansiedelung verschiedenster

Lebewesen. Die Diözese Graz-

Seckau mit der Stadtpfarrkirche

Graz hat gemeinsam mit dem Verein

Blühen&Summen ein neues

Artenschutzprojekt gestartet.

Umsetzung

Als erste Maßnahme wurden

bisherige Rasenflächen in Wildblumenwiesen

umgewandelt.

Diese sollen künftig als Nah-

rungsquelle, Unterschlupf und

Nistmöglichkeit für zahlreiche

Wiesenbewohner dienen. Insgesamt

entstanden 700 Quadratmeter

Wildblumenwiese sowie zwei

zusätzliche Streifen direkt beim

Kirchengebäude. Weitere Maßnahmen

sollen Schritt für Schritt

folgen. „Wenn sich Schmetterlinge

oder Heuschrecken in bunten

Wiesen tummeln, steigt auch die

Bewusstseinsbildung. Die Menschen

können beobachten, was

sich in der Wiese abspielt, und

setzen sich so vielleicht mehr mit

unserer schönen und schützenswerten

Natur auseinander“, so

Christine Podlipnig vom Verein

Blühen&Summen.

Eva Heidlmair, Ewald Pristavec, Christine Podlipnig, Michael Kreuhsler (v. l.)BLÜHEN&SUMMEN


36 viva

www.grazer.at 31. MAI 2026

Ein Sommer voller

Auf der Grebenzen kann man in der

Gondel frühstücken. TV MURAU/TOM LAMM

Frühstück in der

Panoramagondel

■ In der Panoramabahn

Greben10 kann man auf der

Grebenzen ein ganz besonderes

Frühstück erleben. Die Gondel

wird mit einem Tisch für bis zu

sechs Personen liebevoll gedeckt.

So kann man sein Frühstück mit

einem herrlichen Blick über die

„GrebenzenHöhen“ genießen.

Man hat die Wahl zwischen drei

verschiedenen Frühstücksvarianten.

Sattessen und sattsehen

ist das Motto, denn man steigt

erst aus, wenn man das Frühstück

für beendet erklärt hat.

KÜNSTLERISCH. Nicht

nur national, auch

international warten

zahlreiche Festspiele

und Kulturveranstaltungen

auf die Gäste.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Die Arena von Verona ist jedes

Jahr Anziehungspunkt

für hunderte Opernbegeisterte.

Das gut erhaltene römische

Amphitheater mitten im Zentrum

der Stadt bietet eine herrliche

Kulisse für verschiedene Aufführungen.

Rund 22.000 Zuschauer

finden hier Platz. Diesen Sommer

kann man von 13. Juni bis 12. September

verschiedene Opern genießen.

Die Bayreuther Festspiele sind

eng mit einem Namen verknüpft:

Richard Wagner. Heuer kann

man die Werke des berühmten

Komponisten von 24. Juli bis

26. August im Festspielhaus auf

dem Grünen Hügel genießen.

Auch in der berühmten Mailänder

Scala finden Opernbegeisterte

den ganzen Sommer über ein tolles

Programm.

Bella Venezia

Wen die Oper nicht reizt, wer

sich aber trotzdem dem internationalen

Kunstgenuss hingeben

möchte, dem sei ein Ausflug nach

Venedig empfohlen. Noch bis

zum 22. November kann man in

der Stadt zeitgenössische Kunst,

Kultur und Architektur erleben.

Heuer steht die 61. Kunstbiennale

unter dem Motto „In Minor

Keys“. Die vom renommierten

Team um die verstorbene Kuratorin

Koyo Kouoh entworfene

Ausstellung lädt dazu ein, gesellschaftliche

Signale differenziert

wahrzunehmen.

Die Aufführungen

Im Überblick

■ Arena di Verona

- 13. Juni: La Traviata

- 19. Juni: Aida

- 26. Juni: Nabucco

- 3. Juli: La Boheme

- 7. August: Turandot

- 13. August: Carmina Burana

■ Mailänder Scala

- 8. Juni: Carmen

- 26. Juni: Lucia Di Lammermoor

- 2. Juli: Don Quixote

■ Bayreuther Festspiele

- 26. Juli: Rienzi

- 28. Juli: Walküre

- 6. August: Der fliegende

Holländer

- 9. August: Götterdämmerung

- 15. August: Siegfried

- 25. August: Parsifal


31. MAI 2026 www.grazer.at viva

Kunst und Kultur

37

Rätsel-Lösung vom 24.5.2026

S B N R

L E V E L K S E I N S E S

L I T U R G L A T E N T

L E M A K S A U N A

M A R C E L M O H A B E D

F O N L I N E A R T

G L O C K E N S P I E L K

E A I G U A M B A R

S R N M M R H E R O

S C H A D E W M A R I N

H E R S T I L K U N D E

P U C H S T E G

A L M U I S

H A A R N A D E L

T A N S I O

S Z E N E E N G Lösung:

A G N O S I E MURPARK

Lösung:

MURPARK

Die spektakuläre Kulisse der Arena in Verona ist jedes Jahr Schauplatz zahlreicher Aufführungen.

GETTY

Sudoku-Lösung

vom 31.5.2026

3 9 5 4 1 8 6 7 2

2 7 4 6 9 5 8 1 3

6 8 1 2 3 7 4 5 9

4 3 7 5 2 9 1 8 6

1 2 9 8 6 4 7 3 5

5 6 8 3 7 1 2 9 4

9 5 2 7 8 6 3 4 1

8 4 6 1 5 3 9 2 7

7 1 3 9 4 2 5 6 8


38 viva

www.grazer.at 31. MAI 2026

Kühle Orte für die heißen Tage

COOL. Die Temperaturen steigen und damit das Bedürfnis, sich abzukühlen. Die Thermen bieten viele

Möglichkeiten, aber auch abseits davon gibt es zahlreiche Orte, die Schatten und Kühlung bieten.

Der Altausseer See liegt in der eindrucksvollen Kulisse der Bergwelt und

bietet jede Menge Möglichkeiten, sich abzukühlen.

STG/WOLFGANG WEINHÄUPL

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Kirchen und Klöster bieten

den Besuchern nicht nur

ein kühles Plätzchen, sonder

auch die Möglichkeit, innezuhalten,

eine stille Pause und vielleicht

auch ein Gebet einzulegen.

Zudem sind Kirchen und Klöster

reich an Kulturgütern, die man

sich anschauen kann.

Auch Museen sind Orte der

Abkühlung, bieten zugleich aber

auch abwechslungsreiche Programme

mit unterschiedlichen

Ausstellungen. Im Universalmuseum

Joanneum etwa kann man

20 Museen und einen Zoo erkunden.

Kühl wird es auch in den Tiefen

des Grazer Schlossberges. Eine rasante

Abfahrt kann man mit der

Schlossbergrutsche erleben, oder

man kann im 4D-Erlebniskino

„The Flight Graz“ einen spannenden

Flug über die Stadt wagen.

Nicht nur für Kinder ein Erlebnis

ist eine Fahrt mit der Märchengrottenbahn.

Unterirdisch und abkühlend ist

es auch in der Lurgrotte. In der

größten Tropfsteinhöhle Österreichs

herrscht ganzjährig dieselbe

Temperatur. Gerade an heißen

Tagen ein Ort, der zum Verweilen

einlädt.

Wen es in die Natur zieht, wer

aber trotzdem der Hitze entgehen

möchte, der kann eine Wanderung

durch die Kesselfallklamm

oder die Rettenbachklamm unternehmen.

Dort sorgt allein schon

das Rauschen des Wassers für Abkühlung.

Planschen

Wie bereits erwähnt sind die

steirischen Thermen immer für

einen Sprung ins kühle Nass gut.

Aber auch abseits gibt es jede

Menge Möglichkeiten, Zeit im,

am und ums Wasser zu genießen.

Der Stadtstrand an der Mur

bietet Strandfeeling mitten in der

Grazer City. Zudem bieten die

sieben Grazer Bäder genug Platz

für einen abwechslungsreichen

Badetag.

Die Steiermark ist generell

reich an Badeseen. Direkt vor

der Haustür der Grazer liegt der

Schwarzlsee, der neben einem

wunderschönen See auch zahlreiche

Freizeitaktivitäten bietet.

Der Grundlsee, auch als das

„Steirische Meer“ bekannt, ist

ideal für Bootsfahrten und einen

Sprung ins kühle Nass. Malerisch

von Bergen umgeben ist der Altausseer

See. Das kristallklare

Wasser lädt zum Schwimmen

ein. Aufgrund seiner Naturbelassenheit

wird der Hirzmann-

Stausee auch als „Steirisches

Kanada“ bezeichnet. Ein Muss

also für alle Naturfans. Ebenfalls

ein Naturerlebnis ist der Günster

Wasserfall. Mit einer Fallhöhe

von 65 Metern ist er der höchste

Wasserfall der Steiermark.

Rätsel-Lösung vom XX.XX.XXXX

Sudoku-Lösung

vom XX.XX.XXXX

Lösung:

XXX

XXXX


31. MAI 2026 www.grazer.at

graz 39


40 viva

www.grazer.at 31. MAI 2026

Sieben Gipfel, ein Erlebnis

HERAUSFORDERND. Als „Seven Summits“ werden die jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente

bezeichnet. Eine bergsteigerische Herausforderung, die man auch bei uns erleben kann.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Ein Traum jedes Bergsteigers:

die sieben höchsten Gipfel

der Welt zu besteigen. Wer

sich so einer Herausforderung in

Österreich stellen möchte, kann

die Austrian Seven Summits, die

sieben höchsten Berge Österreichs,

besteigen. Dazu gehören

der Großglockner, der Großvenediger,

der Große Piz Buin, Hoher

Dachstein, Schneeberg, Geschriebenstein

und der Hermannskogel.

Man kann diese Berge natürlich

in einzelnen Etappen oder in

einer großen Tour besteigen. So

oder so eine große bergsteigerische

Herausforderung.

Steirisch

Auch in der Steiermark kann

man die „Seven Summits“ erle-

ben und die höchsten Berge des

Bundeslandes besteigen. Der

Hohe Dachstein ist hierbei ein

Ziel, das man bereits bei einer

Österreich-Tour besteigen kann.

Der höchste Gipfel der Schladminger

Tauern, die Hochwildstelle,

ist ebenso eine Besteigung

wert wie das Große Bärneck, der

Grimming, der Hochreichart, der

Zinken und der Ameringkogel.

Doch warum in die Ferne

schweifen, wenn das Gute so nah

ist, denn auch in Graz sind die

Seven Summits zu finden. Hier

kann man die Gipfel des Schlossbergs

(Hackher-Löwe), des Lustbühel

(Satellitenstation), des

Fürstenstands (Fürstenstein), St.

Johann und Paul, den Buchkogel

(Kronprinz-Rudolf-Warte),

die Platte (Stephanienwarte) und

den Schöckl (Alpengasthof) erobern.

Der Großglockner ist einer der „Seven Summits“ Österreichs. Der höchste

Berg unseres Landes besticht mit seinen einzigartigen Touren.

GETTY


31. MAI 2026 www.grazer.at

graz 41


42

mobil

Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Mit der Premierenfahrt beginnt

in Graz eine neue Ära des öffentlichen

Verkehrs.“

Holding-Graz-Vorstandsdir. Mark Perz über die

Inbetriebnahme der Flexity-Straßenbahn HOLDING GRAZ

www.grazer.at 31. MAI 2026

Volldampf voraus: Die historische

Lok fährt ab sofort wieder. STB

Nostalgie auf

Schienen

■ Das Obere Murtal lädt ab

sofort wieder zu einer nostalgischen

Entdeckungstour

ein. Gestern startete die beliebte

Steiermarkbahn offiziell

in die neue, erlebnisreiche

Dampfzugsaison. Bis Oktober

verkehren die historischen Lokomotiven

mit ihren liebevoll

restaurierten Waggons durch

die idyllische Landschaft direkt

entlang der Mur. Zwischen

Murau und Tamsweg

erwartet die Fahrgäste echte

Eisenbahnromantik samt

Live-Musik und eigenem Barwagen.

Neben den regulären

Fahrten locken Highlights wie

der Kinderzug am 4. August

für Familien oder der kaiserliche

Ausflug nach Frojach am

13. September. Auch exklusive

Gruppenbuchungen sind

möglich.

TEST. Der ÖAMTC nahm 16 aktuelle Kindersitze unter die Lupe. Während

drei Produkte überzeugten, versagte ein Modell im Crashtest komplett.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Wer mit dem Nachwuchs

im Auto unterwegs ist,

will vor allem eines:

die absolute Gewissheit, dass

die Kleinsten bei einem Unfall

bestmöglich geschützt sind.

Doch hält der Markt dieses Versprechen

auch? Beim Kauf stehen

Eltern oft vor einer riesigen

Auswahl und verlassen sich gern

blind auf die Versprechen der

Hersteller. Der ÖAMTC hat für

seinen großen, aktuellen Kindersitztest

gemeinsam mit internationalen

Partnerorganisationen

16 aktuelle Modelle in allen Größenkategorien

ganz genau unter

die Lupe genommen. Im Fokus

der Experten standen dabei die

Bereiche Sicherheit, Bedienung,

Ergonomie, Schadstoffgehalt sowie

die allgemeine Umweltverträglichkeit.

Das Ergebnis liefert

zwar durchaus Lichtblicke, zeigt

aber auch sehr deutlich, dass

teure Preise nicht automatisch

vor gefährlichen Mängeln schützen.

Ein bitteresErgebnis

Ein Modell rasselte im Crashtest

komplett durch: Die Babyschale

Kinderkraft Mink Pro 2 löste sich

beim harten Frontalaufprall von

ihrer Isofix-Basis und wurde in

der Folge unkontrolliert durch

das Testfahrzeug geschleudert

– ein klares „Nicht genügend“.

Der Hersteller reagierte daraufhin

prompt und bietet betroffenen

Kunden bereits einen Umtausch

an. Gesichert mit dem

normalen Autogurt erreichte

derselbe Sitz immerhin noch

ein „Befriedigend“.

Insgesamt ist das Feld aber

solide: Neben zehnmal „Befriedigend“

gab es zweimal „Genügend“

und dreimal die Note

„Gut“. Zu den echten Testsiegern

zählen die Modelle Cybex

Sirona Ti und Pallas G3 sowie

das sehr günstige Modell Kinderkraft

Junior Fix 2 i-Size.

Positiv überrascht zeigten

sich die Experten diesmal von

der Umweltverträglichkeit

und den erfreulich niedrigen

Schadstoffwerten im gesam-

Strahlende Gesichter

auf der

Rückbank gibt

es nur, wenn

die Kindersitze

optimal

passen. Der

ÖAMTC-Test

zeigt, welche

Produkte überzeugen.

GETTY

Babyschale fällt durch

ten Testfeld. Bei den zwei mit

„Genügend“ bewerteten Sitzen

zeigten sich hingegen ganz andere

Schwächen: Der Lionelo

Lavender i-Size patzte beim

erhöhten Verletzungsrisiko im

Crash, während der Axkid Minikid

4 Pro zwar absolut sicher ist,

aber durch einen komplizierten,

fehleranfälligen und platzintensiven

Einbau wertvolle Punkte

verlor.

Damit die Schutzwirkung

im Alltag optimal bleibt, warnt

der Mobilitätsclub eindringlich

vor Bedienungsfehlern. Diese

können die Schutzwirkung von

Kindersitzen erheblich reduzieren.

Umso wichtiger ist es,

sich nach dem Kauf (oder nach

Möglichkeit schon beim Beratungsgespräch

im Handel) mit

der Handhabung vertraut zu

machen. Sowohl Fahrzeug- als

auch Hosenträgergurte müssen

immer straff sitzen, dicke Jacken

gehören unter dem Beckengurt

herausgezogen. Zudem gilt:

Kopfstützen und Rückenlehnen

regelmäßig an die aktuelle Größe

des Kindes anpassen.


31. MAI 2026 www.grazer.at

mobil 43

Bernd Kammerer

... in Graz

Parken in der Kastner&Öhler-

Garage kostet unter der

Woche tagsüber 4,40 Euro.

GARAGENTARIFE IN DER CITY

PRO STUNDE

4,40 Euro : 5 Euro

... in Berlin

In der Tiefgarage des weltberühmten

„Kaufhaus des

Westens“ zahlt man 5 Euro.

Getty

Premiere für „Theodora“

ÖFFIS. In Graz ist am Mittwoch die erste Flexity-Straßenbahn „Theodora“ mit Fahrgästen auf Premierenfahrt

gegangen. Nach und nach werden die neuen Bims den Fahrgastbetrieb aufnehmen.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Diese Woche hat eine neue

Ära des öffentlichen Verkehrs

in Graz begonnen:

Erstmals nahm eine der neuen

Flexity-Straßenbahnen bei einer

Premierenfahrt Fahrgäste mit.

Die Bim trägt den Namen „Theodora“

und ist nach Theodora

Acham benannt, die gemeinsam

mit Inge Steiner 1988 als erste

Grazer Straßenbahnfahrerin ihren

Dienst begann.

Fahrplan

Mit der Premierenfahrt beginnt

die schrittweise Inbetriebnahme

aller Garnituren. Acht der neuen

Straßenbahnen sind bereits in

Graz und werden den Fahrgastbetrieb

nach und nach aufnehmen.

Bis Ende des Jahres sollen

die restlichen sieben Fahrzeuge

der ersten Liefertranche in

der steirischen Landeshauptstadt

ankommen. Bis 2028 soll

die Flexity-Flotte auf insgesamt

31 Straßenbahnen anwachsen.

Die neuen Bims werden zunächst

auf den Linien 4 und 7

eingesetzt und sind mit ihren

34 Metern die längsten Straßenbahnen

der Grazer Geschichte.

Judith Schwentner, Alice Loidl, Elke Kahr, Mark Perz, Theodora Acham,

Gert Heigl und Horst Schachner (v. l.) bei der Premierenfahrt

FOTO FISCHER

Kritik an der Pickerl-Reform

INTERVALL. Der Wechsel auf das 4-2-2-2-1-Intervall soll Entlastung bringen. Der ÖAMTC kritisiert

teure Ersatzplaketten, fehlende Digitalisierung und drohende Mehrkosten für alpine Regionen.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Noch vor der Sommerpause

soll im Nationalrat

die Reform der Pickerl-

Intervalle beschlossen werden.

Der Wechsel vom bisherigen

3-2-1-System auf die neue

4-2-2-2-1-Regelung soll eigentlich

Entlastung bringen. Doch

der ÖAMTC übt scharfe Kritik:

Weil die Reform auch in laufende

Perioden eingreift, müssen

rund zwei Millionen Autobesitzer

extra zur Prüfstelle fahren,

um sich eine Ersatzplakette zu

holen. Dieser mühsame bürokratische

Mehraufwand kostet

die Betroffenen viel Zeit und verursacht

unnötige Verwaltungskosten

von rund 23 Millionen

Euro. Für den Club wäre daher

erst die zeitgleiche Einführung

eines „digitalen Pickerls“ eine

echte Entlastung für die Autofahrer.

Regionen-Vergleich

Zudem warnt der ÖAMTC vor

regionalen Ungleichgewichten:

Daten zeigen, dass in Alpinregionen

wegen des harten Winters

und des aggressiven Streusalzes

weit mehr schwere Mängel auftreten

als im Flachland. Nach

fünf Jahren hat im Flachland jeder

vierte Pkw schwere Mängel,

im alpinen Bezirk Liezen sind

es 38 Prozent. Nach zehn Jahren

steht es sogar 35 zu 56 Prozent.

Weil Schäden an Bremsen oder

Achsen durch die längeren Intervalle

künftig viel später entdeckt

werden, drohen den betroffenen

Autobesitzern in den

Bergen am Ende sogar deutlich

höhere Reparaturkosten.

Der ÖAMTC befürchtet, dass durch die längeren Prüfintervalle schwere

Mängel an Fahrzeugen erst viel zu spät entdeckt werden.

GETTY


44

sport

graz

www.grazer.at 31. MAI 2026

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

44

Ein „Athener“

für den GAK

■ Einen Routinier im zentralen

Mittelfeld hat der GAK für die

kommende Saison verpflichtet.

Peter Michorl wechselt von Atromitos

Athen nach Graz. Der

Wiener spielte bis 2024 beim

LASK und war in 351 Partien

an 130 Toren beteiligt. „Ich bin

irrsinnig froh, beim Traditionsverein

GAK zu sein“, sagt der

31-Jährige. „Tino Wawra hat

sich sehr lange um mich bemüht.“

Der Sportdirektor wiederum

freut sich, „nicht nur einen

spielstarken Fußballer, sondern

auch eine international erfahrene

Persönlichkeit“ in den Verein

zu bekommen. Michorl wechselt

ablösefrei aus Griechenland

nach Graz und erhält einen Vertrag

bis 2028.

Viel besser, viel attraktiver

hätte es für uns nicht

kommen können.“

Graz-99ers-Sportdirektor Philipp Pinter zur

Auslosung der Champions Hockey League GEPA

So wie in dieser KI-Visualisierung wird es bald in der einstigen Daviscuphalle am Schwarzlsee aussehen.

Die „Hall of Ball“ zieht

internationale Gäste an

HALL OF BALL

Peter Michorl ist der erste GAK-

Neuzugang diesen Sommer. GEPA

EINZIGARTIG. Am Schwarzlsee eröffnet im August eine Fußballhalle, die in

Österreich ihresgleichen sucht – und die Trainingslager-Anbieter anzieht.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

In der Winter-Vorbereitung

zieht es die Fußballklubs immer

in den Süden – wegen

der besseren Platzverhältnisse.

Wenn es künftig in unseren Breiten

schneit und frostig ist, wird

es Fußballvereine weiterhin in

den Süden ziehen – allerdings

müssen sie dann nur noch bis in

den Grazer Süden fahren. Denn

in der alten Daviscuphalle am

Schwarzlsee eröffnet Martin Reiner

im August seine „Hall of Ball“.

Nun gibt es zwar Fußball-Hallen

im Box-Format schon, diese

Anlage bietet aber ein 90 mal

60 Meter großes Spielfeld. „Das

ist das kleinstmögliche Feld für

11 gegen 11“, sagt Reiner. Damit

kann man witterungsunabhängig

ein Training wie im Freien gestalten.

Und noch bevor die Halle eröffnet

ist, hat Reiner auch schon

die erste prominente Buchung.

Mit der Agentur Soccatours, die

Trainingslager für Amateur- und

Profiteams in ganz Europa organisiert,

gibt es bereits einen

langfristigen Vertrag. Ab Herbst

starten deren Trainingslager.

„Auch ein Turnieranbieter will

im Herbst bei uns andocken“, sagt

Reiner.“

Qual der Wahl

Er sieht in der Halle enormes

Potenzial. „Es gibt alleine

16 Umlandvereine, die ihre Vorbereitungsspiele

und ihr Wintertraining

bei uns machen wollen“,

erklärt Reiner. Dazu kommt seine

eigene „Münchner Fußballschule“,

in der er Individualtraining

für Kinder, Jugendliche, „aber

auch Erwachsene“ anbietet. Zudem

gebe es weit und breit nichts

Vergleichbares, das öffentlich zugänglich

ist. „In Salzburg gibt es

eine Halle auf Akademiegelände,

auch der neue ÖFB-Campus ist

nicht öffentlich zugänglich.“

Weil die Halle ganzjährig qualitativ

hochwertiges Trainieren

ermöglicht, könnte sie auch für

internationale Vereine als Testspielort

fungieren. „Unser Vorteil

ist die Abgeschlossenheit. Wir

können so abriegeln, dass keiner

reinkommt, der nicht rein soll“,

sagt Reiner. „Überspitzt gesagt,

könnte Bayern mit der U19 in der

Früh in Graz landen, bei uns ein

Testspiel absolvieren, und am

Abend wären die Spieler zum

Abendessen daheim.“

Bis zur offiziellen Eröffnung

im August stehen Reiner und

sein Team noch vor einer ganz

großen, entscheidenden Herausforderung:

der Wahl des richtigen

Bodens. „Wir wollen ja trotz

Kunstrasen und Asphaltunterlage

ein Feeling wie auf einem echten

Freiplatz bieten. Da sind wir

gerade am Tüfteln. Weil wenn

der Boden einmal liegt, dann

liegt er. Den kannst nicht einfach

so austauschen.“


31. MAI 2026 www.grazer.at

sport graz 45

OHA!➜

Kapitänin bleibt an Bord

Die Sturm-Damen haben die

Vertrags-Option bei der Grazerin

Sophie Maierhofer gezogen.

Keine Chance in Runde eins

Sebastian Ofner musste sich zum

Start der French Open Italiens Luciano

Darderi mit 6:7, 2:6 und 3:6 beugen.

GEPA (2)

Lockerlassen streng verboten

OJE!

SPITZENSPIEL. Die Graz Giants empfangen in der Austrian Football League heute die Danube

Dragons. Trotz des klaren Sieges im Hinspiel warnt Headcoach Stefan Pokorny vor den Wienern.

Vier Siege in Serie haben

die Graz Giants zuletzt

gefeiert, vor zwei Wochen

die Danube Dragons in Wien

Do naufeld mit 28:14 geschlagen.

Jetzt kommt der regierende

Champion nach Eggenberg

(15 Uhr). Und Headcoach Stefan

Pokorny hebt warnend den

Zeigefinger. „In Wien ist für die

Dragons vieles schlecht gelaufen

und für uns in der zweiten Hälfte

vieles gut. Das Ergebnis spiegelt

nicht das reale Kräfteverhältnis

wider. Wir haben unser Potenzial

in dem Spiel gut ausgeschöpft,

während die Dragons deutlich

darunter geblieben sind.“

Überhaupt müsse man nach

den „zwei verschenkten Spielen“

zum Saisonstart in dieser engen

Liga nun alles gewinnen, um ein

Play-off-Heimspiel zu haben.

„Für uns hat also jedes Spiel jetzt

schon Play-off-Charakter.“

Nach Anlaufschwierigkeiten

läuft das Giants-Werkl jetzt rund.

„Wir haben uns in Offense und

Defense eingegroovt, Quarterback

Bastian Steinmair trifft

immer bessere Entscheidungen“,

sagt Pokorny. Nur: „Stehen bleiben

dürfen wir jetzt auf keinen

Fall. Wenn wir das tun, wird es am

Ende der Saison nicht für einen

Platz im Play-off reichen.“ KM

Die Giants (l. Jakob Schneeberger) wollen den Dragons davonlaufen.

GEPA


46 grazer sonntag

www.grazer.at 31. MAI 2026

SO ISST GRAZ

Omas Teekanne präsentiert ...

... Feigen-Basilikum-

Limonade

Betreiberin Yuno Khripunova

genießt die Outdoor-Saison KK (2)

Spätestens in der vergangenen

Woche hat sich der Sommer

schon in Graz gezeigt. Die warmen

Temperaturen eignen sich perfekt

für etwas Zeit an der frischen Luft.

Die perfekte Abkühlung gibt es am

Nikolaiplatz, wo Omas Teekanne

neben herrlichen Mehlspeisen auch

Getränke anbietet. Heute präsentiert

Betreiberin Yuno Khripunova

das „Trendgetränk

des Sommers“

– eine

Feigen-

Basilikum-

Limonade.

LEO

Zutaten:

Sirup:

• 300 g Zucker

• 1 Liter Wasser

• 100 g Feigen-Basilikum-Tee

Für ein großes Glas Limonade (500 ml):

• 1/8 l Feigen-Basilikum-Sirup

• etwas frischer Zitronensaft

• Soda zum Auffüllen

• frisches Basilikum

Zubereitung:

Für den Sirup Wasser und Zucker

gemeinsam aufkochen, bis sich der

Zucker vollständig aufgelöst hat. Anschließend

den Feigentee hinzufügen

und einige Minuten ziehen lassen.

Danach abseihen und den Sirup auskühlen

lassen.

Sirup und Zitronensaft in ein großes

Glas geben, mit Soda auffüllen und

reichlich frisches Basilikum hinzufügen.

Nach Belieben mit Eis servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

GRAZWORTRÄTSEL

Grazer Simulationszentrum

für

Flüge & Co.

Meerrettich

Abk. für

"Normalnull"

schweizerischer

Urkanton

Andritzer

Kinderchor

Geburtsort

von

Christoph

Kolumbus

Devise,

Leitspruch,

Aussage

Abk. für

"Niederösterreich"

Gründer

des Roten

Kreuzes

(Henry) †

informativ,

das Wissen

steigernd

HTL in

Gösting

Mond

des

Planeten

Jupiter

Lösung:

SUDOKU

8

10

11

am Anfang,

zu Beginn

Wappentier

chemischtechnischer

Assistent

Futteral

Vorsilbe

für "drei"

Bundeskriminalpolizei

der USA

eine Art

Billard

Hauch,

Schimmer

15

Abk. für

"links

oben"

CITYPARK,

MURPARK,

Shopping

Nord & Co.

1

auf

diese

Weise

Rundung

sorgfältig,

ordentlich

Sportanlage

in

Graz-

Jakomini

6

9

chem.

Zeichen

für Neon

Heimcomputer

sächliches

Fürwort

norddt. für

"Uferbefestigung"

Teil des

Steirischen

Salzkammerguts

dreioder

vierblättrige

Pflanze

würdevoll

Vorsilbe für

"Tumor"

Fluss in

Äthiopien

geladene

Teilchen

wo die Sonne

aufgeht

hiesig,

lokal

frz. für

"See"

Vorsilbe für

"darauf"

Abk. für

"hard

disk

drive"

7

KFZ-Kz.

der

Informationstechnologie

blindwütiges

Morden

ungarisch

für "Franz"

Initialen

der

Christie †

Anrede

unter

Freunden

Werkzeug

des Frisörs

übel,

wüst

Funktion

Ghostwalker

von Grätz

† 2025

14

Ukraine

13 Rätsellösungen: S. 37

4

Grün mit

Blaustich

italien.

für "drei"

beißlustiges

Insekt

Hof um

eine

Lichtquelle

KFZ-Kz.

für Melk

italien. für

"sechs"

Abk. für

"Rundfunk"

12

französ.

für "in"

Eiland

2

Gutschein

Gewässer

Abk. für

zw. Stadtpark

und

"Mountainbike"

Burggarten

die Beine

unter

die Arme

nehmen

3

britischer

Musiker

(Brian)

G E W I N N S P I E L

im Wert von 50 Euro für Billa

und Billa plus zu gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 3.6.2026.

Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

7 6

3 9 5 8 2

4 8 3

2 7 9

7 5 9 1 8

9

5 6 8 9

5 7 8 6

1

1

698

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

WER DAS

Rätsel knackt,

SPART BEI

UNS NOCH MEHR!

Lösung einschicken und

mit etwas Glück gewinnen:

€ 50.– GUTSCHEIN

5


31. MAI 2026 www.grazer.at

grazer sonntag 47

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 31. MAI

Storytelling Festival in Graz

„Graz träumt“ lautet das diesjährige

Motto des beliebten Storytelling

Festivals – eine Einladung, Träume

zu erkunden, zu teilen und die

eigene Geschichte aktiv zu gestalten.

Am Grazer Mariahilferplatz

gibt es heute einen öffentlichen

Raum für Visionen und Fantasie

zu entdecken: Mit der interaktiven

Kunstinstallation „Graz träumt“

haben Besucher die Möglichkeit,

eine interaktive Traumlandschaft

zu erleben.

Geco – Das Grazer Eco Festival

Das Geco Festival verwandelt Graz

auch heute wieder in eine Bühne

für Nachhaltigkeit, Innovation

und gemeinsames Erleben. Beim

größten steirischen Nachhaltigkeitsfestival

erwarten Besucher

Workshops, Vorträge, Diskussionen,

Kulinarik, Musik und zahlreiche

Mitmach-Formate rund um

Klima, Zukunft und nachhaltiges

Leben. Der Eintritt ist frei!

Dramatiker|innenfestival

Das Dramatiker|innenfestival lädt

heute unter dem Motto „Verflechten“

zu einer spannenden Reise

durch zeitgenössisches Theater,

neue Perspektiven und internationale

Produktionen. Ob Theaterproduktionen,

neue dramatische

Texte, Vorträge oder Workshops

– das Festival macht Graz erneut

zum Treffpunkt für neue Dramatik

und kreative Zukunftsvisionen.

Floßfahrten auf der Mur

Um 10 Uhr startet heute am Stadtstrand

die öffentliche Floßfahrt.

Besucher können auf der Mur ein

einmaliges Abenteuer mit den

Floßfahrten der Flößerei Graz

erleben und die entspannte Atmosphäre

auf dem Wasser genießen.

Gemeinsam mit Freunden oder

der Familie wird Graz aus einer

ganz neuen Perspektive erlebt. Die

Kosten belaufen sich auf 22 Euro

pro Person.

Rosenführung in Eggenberg

Blühende Rosen stehen heute bei

den Eggenberger Rosenführungen

im Mittelpunkt: Im Schlosspark

von Schloss Eggenberg erfahren

Besucher Wissenswertes über

Geschichte, Kultur und Besonderheiten

der Rose. Der Rundgang

führt unter anderem durch den

berühmten Eggenberger Rosenhügel

mit hunderten Rosenarten.

Die Führungen starten um 9 und

um 11 Uhr.

Neurobunt Festival in Graz

Das Neurobunt Festival im Lendhafen

widmet sich auch heute

den Themen Autismus und ADHS

bei Erwachsenen. Im Lendhafen

erwarten Besucher Vorträge, Diskussionen

und Workshops rund

um Neurodiversität, Community

und gesellschaftliche Sichtbarkeit.

Ziel des Festivals ist es, Vorurteile

abzubauen, Netzwerke zu stärken

und Raum für Begegnung zu

schaffen.

Biergarten-Opening Schlossberg

Heute startet am Schlossberg das

Biergarten Opening und damit

offiziell die neue Biergarten-Saison.

Ab 11 Uhr lädt der Biergarten

zu einem entspann- ten

Frühschoppen mit

Musik, Live-Acts, kulinarischen

Schmankerln

und einem abwechslungsreichen

Rahmenprogramm.

Der Eintritt

für alle Besucher ist frei!

Hinterhof- und Gartenflohmarkt

Der Hinterhof- und

Gartenflohmarkt

OPENING:

11 Uhr

Schlossberg

Am Schlossberg findet wieder das beliebte Biergarten-Opening statt.

Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm. BENJAMIN GASSER, GETTY

WOHIN AM SONNTAG

startet heute um 10 Uhr in ganz

Graz. Dabei verwandeln Bewohner

ihre privaten Höfe und Gärten

in kleine Flohmärkte und bieten

gebrauchte Gegenstände zum

Stöbern, Tauschen und Verkaufen

an. Gemeinschaft, Nachbarschaft

und Nachhaltigkeit stehen dabei

im Mittelpunkt.

Wiener Städtische LadiesRun

Der Wiener Städtische LadiesRun

Graz findet heute statt und verwandelt

die Grazer Innenstadt in

eine Laufstrecke für alle Frauen.

Gestartet wird um 11 Uhr vor der

Oper Graz, gelaufen wird auf einer

rund 5 Kilometer langen Strecke

durch die Innenstadt. Neben

Einzel- und Klassenwertungen gibt

es auch Freundinnen- und Mutter-

Tochter-Wertungen.

Bolao Arena am Freiheitsplatz

Die Bolao Arena Graz bringt am

Sonntag internationalen Spitzensport

auf den Freiheitsplatz: Im

Rahmen der Footvolley EM &

League of Champions findet heute

die Footvolley Europameisterschaft

der Frauen statt. Der Eintritt

ist frei und für ein Rahmenprogramm

sowie Verpflegung ist

gesorgt!

Ein kulinarischer Rundgang

Ein gemütlicher Sonntagsspaziergang

mit appetitlichen Zwischenstopps

findet heute ab 10.45 Uhr

statt. Gäste erwartet nicht nur eine

große Menge an inter essanten

Informationen übers Kochen,

sondern auch eine Auffahrt auf

den Schlossberg sowie mehrere

kulinarische Stationen und Gerichte

zum Genießen. Die Teilnahme

kostet 105 Euro pro Person.

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