31. Mai
- Auch in diesem Jahr suchen wir Ferienpaten - 500 Millionen Euro Schulden wurden von der Stadt seit 2021 gemacht - Polit-Hickhack um die Remise Steyrergasse
- Auch in diesem Jahr suchen wir Ferienpaten
- 500 Millionen Euro Schulden wurden von der Stadt seit 2021 gemacht
- Polit-Hickhack um die Remise Steyrergasse
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31. MAI 2026, AUSGABE 22
Baden gehen
Auch in diesem Jahr suchen wir
Fe rienpaten, die Kindern schöne
Ferien ermöglichen möchten. 34
Baden gehen
500 Millionen Euro Schulden wurden
von der Stadt seit 2021 gemacht. So
viele wie davor in zehn Jahren. 6/7
Ungereimtheiten, Vorwürfe und Millionenverluste
Polit-Hickhack um die
Remise Steyrergasse
HOLDING GRAZ; GETTY
Seltsam. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner attackiert Holding und Vorgängerregierung aufgrund der massiven Kostensteigerungen beim
Ausbau der Remise Steyrergasse. Dabei reihen sich zahlreiche Ungereimtheiten aneinander, Konsequenzen soll es keine geben. SEITEN 4/5
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Tel.: 68 22 62
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2 die seite zwei
www.grazer.at 31. MAI 2026
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Einblicke in
die Grazer
Schlangengrube
B
esonders in Vorwahlzeiten
kann das
ansonsten recht
ehrwürdige Grazer Rathaus
zur gefährlichen Schlangengrube
werden. Der Druck auf
die Beamten und Mitarbeiter
eröffnet aber manchmal auch
Einblicke hinter die Kulissen,
die sonst meist verborgen
bleiben. Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner warf der
Holding und der Vorgängerregierung
in den Sozialen
Medien vor, die Remise
Steyrergasse unbrauchbar
geplant zu haben. Wir haben
bei der Holding nachgefragt,
um dem nachzugehen, und
durften anschließend erste
Reihe fußfrei dabei zusehen,
wie „Krisenmanagement“ in
der Grazer Stadtpolitik
funktionert. Es dauerte nicht
lange, da war die Vizebürgermeisterin
über unsere
Anfrage bereits informiert.
Weder sie noch die Holding
wollten die Schuld für das
Millionen-Debakel übernehmen.
Erst nach zwei Tagen (!)
und zahlreichen Anrufen
unsererseits wurde eine
schwammige Antwort
geliefert, in der auf unsere
Fragen kaum eingegangen
wurde. Die Leidtragenden
solcher Politspielchen sind in
diesem Fall die politischen
Vorgänger, denen eine
Fehlplanung in die Schuhe
geschoben werden sollte, und
vor allem die Mitarbeiter der
Holding, die unverschuldet
zum Handkuss kamen.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...
... Simone Koren-Wallis
Simone Koren-
Wallis lässt das
Frühstück meist
ausfallen. Dafür
gibt’s aber
immer einen
Kräutertee. KK
Die Moderatorin und Podcasterin ist die neue Stimme von Bus und Bim
der Holding Graz. Wie es dazu kam, erzählt sie uns beim Frühstück.
Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück?
Tatsächlich selten etwas, da ich intervallfaste und
daher nicht frühstücke. Wenn ich dann doch einmal
am Wochenende frühstücke, dann mag ich’s
lieber deftig. Dann gibt es Eierspeis oder Speigelei
und Toast. Ich trinke auch nur Tee. Kaffee vertrage
ich leider nicht. Am liebsten trinke ich Kräutertee.
Und wenn ich ganz müde bin, dann gibt
es einen Schwarztee. Das ist mein Energy Boost.
Was mögen Sie an Graz ganz besonders?
Ich mag das Flanieren durch die Innenstadt extrem
gerne. Ich liebe den Schlossberg, vor allem
weil ich durch meine Arbeit schon einmal im
Uhrturm und im Schlossberg sein durfte. Das
versteckte Graz finde ich spannend. Als Grazer
sehen wir das versteckte Graz vielleicht auch zu
wenig. Man sollte daher öfter mit offenen Augen
durch die Stadt, die Herrengasse gehen und die
schönen Häuser bewundern. Für mich ist Graz
ein Juwel.
Sie sind die neue Stimme der Grazer Öffis.
Wie kam’s dazu?
Für mich persönlich war das immer schon ein
Wunsch, dass ich das mal werde. Man überlegt
sich schon, was kannst du mit deiner Stimme alles
machen. Ich war 18 Jahre im Radio, ich mache
Telefonschleifen, habe einen Podcast und stehe
auf der Bühne. Und irgendwann habe ich gesagt,
das würde ich gerne machen. Vor rund einem
Jahr wurde ich von der Holding Graz gefragt, ob
ich die Stimme von Bus und Bim machen könnte.
Innerlich habe ich vor Freude Purzelbäume geschlagen.
Das ist wie ein Ritterschlag. Ich meinte
dann, dass ich mir das schon vorstellen kann,
aber ich müsse eine Nacht drüber schlafen.
Wie fühlt es sich an, sich selbst in den Öffis
zu hören?
Also, ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen,
war aber auch ein bisschen nervös, wie es ankommen
wird. Ich hab auch ein bisschen auf die
Reaktionen der Leute geachtet, es hat eine Frau
zu einer anderen gesagt: „Hey, das ist ja eine neue
Stimme.“ Ich glaube, es dauert, bis sich alle daran
gewöhnt haben.
Haben Sie eine Lieblingshaltestelle?
Eine schwierige Frage bei über 600 Haltestellen.
Ich muss sagen, ich war überrascht, wie viele es
sind, einige hab ich gar nicht gekannt. Ikonisch
sind natürlich die Ansagen von Hauptplatz, Kongress
oder Jakominiplatz. Da ich viel in Wetzelsdorf
ein- und aussteige, waren diese Haltestellen
für mich ein Highlight.
SABRINA NASERADSKY
Simone Koren-Wallis wurde am 14. Jänner 1982 in
Graz geboren. Sie hat in Klagenfurt Publizistik und
Kommunikationswissenschaften studiert. 18 Jahre
lang war sie gemeinsam mit Thomas Axmann und
Roland Schmidt bei der Antenne die Aufweckerin
der Steirer. Seit fünf Jahren ist sie in der Kommunikationsabteilung
der Stadt Graz die Stimme der
Stadt. Seit 27. Mai begleitet sie alle Öffi-Nutzer als
Stimme von einer Haltestelle zur anderen.
graz
4 graz
www.grazer.at 31. MAI 2026
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Die Universitäten sind das
schlagende Herz von Graz, aber
dieses Herz droht auszubluten.“
Mary Weitzer, Vorsitzende der ÖH Uni
Graz LUNGHAMMER
Millionenshow um
Am Donnerstag fand die Demo
in der Stadt statt.
DER GRAZER
Proteste gegen
Sparpläne
■ Am Donnerstag gingen in
Graz tausende Studierende,
Lehrende und Universitätsmitarbeiter
auf die Straße, um
zu protestieren. Unter dem
Motto „#UnisRetten“ wurde
gegen die geplanten Budgetkürzungen
an Österreichs
Universitäten demonstriert.
Die Proteste richteten sich
gegen angekündigte Einsparungen
im Hochschulbereich.
Studierende hatten zur Teilnahme
aufgerufen.
So hätte das Projekt von Judith Schwentner ausgesehen, das schnell wieder begraben wurde.
EDERER/HAGHIRIAN
LH-Stv. Manuela Khom und Bundeskanzler
Christian StockerGRAZER/HBK
Bundeskanzler
war zu Besuch
■ Im Zuge eines großen Steiermark-Besuchs
überzeugte
sich Bundeskanzler Christian
Stocker gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela Khom von der
Innovationskraft der Grazer
Hightech-Industrie. Für Stocker
lieferte der Besuch laut
eigenen Angaben wichtige
Impulse für die Arbeit in Wien,
und er betonte die Wichtigkeit
des direkten Drahtes zu den
urbanen Schlüsselbetrieben.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
■ Bei unserer Frage der Woche
wollten wir herausfinden, wie
die Grazer ihren Sommerurlaub
planen: Bleiben sie heuer
lieber in Österreich oder zieht
es sie in andere Länder? Während
knapp 32 Prozent die heimischen
Berge, Seen und Städte
genießen möchten, freuen
sich rund 68 Prozent auf Sonne,
Strand und neue Eindrücke im
Ausland. Die Umfrage zeigt klar,
dass es viele Grazer im Sommer
in die Ferne zieht. Trotzdem
bleibt auch Urlaub in Österreich
für viele eine beliebte Wahl, vor
allem wegen der Natur, der kurzen
Anreise und der zahlreichen
Erholungsmöglichkeiten.
Wohin geht die heurige Urlaubsreise?
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
31,7 %
Inland
68,3 %
Ausland
751 Teilnehmer, nicht repräsentativ,
Stand: Freitag, 29. Mai, 12 Uhr, Foto: Getty
31. MAI 2026 www.grazer.at
graz 5
➜
TOP
Das VinziNest ist zurück
Nach umfassender Sanierung hat
das VinziNest seine Pforten am
alten Standort wieder geöffnet.
Millionen-Abgang bei Wohnen Graz
Der Kontrollbericht bescheinigt
Wohnen Graz massive Missstände und
jährliche Verluste von elf Millionen Euro
FLOP
➜
die Remise Steyrergasse
PEINLICH. Bei der Remise
Steyrergasse wurde
unnötig viel Geld verpulvert.
Vorwürfe und
viele Ungereimtheiten
begleiten das Projekt.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner sorgte mit
einem Posting für Aufsehen,
in dem sie der Holding Folgendes
ausrichtete: Der Ausbau
der Remise Steyrergasse Süd
wurde ihr in einer Planung übergeben,
die „gar nicht umsetzbar“
war, nicht einmal die neuen, langen
Straßenbahnen hätten dort
Platz gehabt. Deshalb musste
sie das „reparieren“, alles musste
neu geplant werden, statt ursprünglich
156 Millionen Euro
kostet das Projekt nun 230 Millionen
Euro. Wobei Schwentners
erste Vision inklusive Windrad
und Parkgelände am Dach der
Remise ebenfalls recht schnell
begraben werden musste.
Schuldfrage
Allerdings: Die ursprüngliche
Planung wurde von der Holding
erarbeitet und im Gemeinderat
im Februar 2021 beschlossen.
Die Pläne zeigen, dass die Hallen
sehr wohl auf lange Straßenbahnen
ausgelegt waren, lediglich die
Adaption für die später bestellten
Straßenbahnen konnte noch
nicht eingearbeitet sein. Das aktuelle
Projekt beinhaltet zusätzlich
nur eine Büroüberbauung
und Vor- und Ergänzungsprojekte
wie ein Logistikzentrum in der
Auer-Welsbach-Gasse und einen
Materialwirtschaftszubau am
Schönaugürtel.
Stellt sich die Frage: Entweder
wurden durch eine Fehlplanung
zig Millionen Euro an
Steuergeld in den Sand gesetzt,
oder die Vizebürgermeisterin
hat ein funktionierendes Projekt
gestoppt und sorgte so für eine
massive unnötige Teuerung, da
der Bauindex um 33 Prozent gestiegen
ist.
Kniefall
Auf unsere Anfrage hin liefen die
Drähte zwischen Rathaus und
Holding zwei Tage lang heiß,
da niemand der Beteiligten die
Schuld übernehmen wollte.
Schließlich rang man sich zu
folgender abgestimmter Antwort
durch, die sich wie ein
Kniefall der Holding liest: „Im
funktionalen Prüfbericht aus
dem Jahr 2024 wurden in der
bestehenden Betriebswerkstätte
unter anderem zu geringe
Gleisabstände, Einschränkungen
im Einfahrtsbereich sowie
zu kurze Werkstättenbereiche
für die Bearbeitung der bestellten
Fahrzeuge angeführt. Durch
den Neubau können künftig bis
zu sechs statt bisher drei Arbeitsstände
nach der Entscheidung
für die Flexity geschaffen
werden. Das verbessert die
Betriebs- und Wartungskapazitäten
deutlich und schafft die
Voraussetzungen für den weiteren
Ausbau des öffentlichen Verkehrs
in Graz.“
Ob die Holding tatsächlich
eine Fehlplanung vorgelegt hat,
wurde weder verneint noch bejaht.
„Bei Infrastruktur-Großprojekten
ist es üblich, Planungen
in frühen Phasen weiterzuentwickeln
und zu optimieren. Die
funktionale Prüfung durch die
Stadtbaudirektion hatte genau
das Ziel, zusätzliche Verbesserungsmöglichkeiten
frühzeitig
zu identifizieren und in die endgültige
Planung einzuarbeiten“,
heißt es kleinlaut.
Keine Konsequenzen
Auch wenn viel Geld offensichtlich
verschleudert wurde,
wird es keine personellen Konsequenzen
geben. „Seit wir das
Projekt übernommen haben,
wurde in enger und konstruktiver
Zusammenarbeit an einer
zukunftsfähigen Lösung gearbeitet.
Unsere Verantwortung
war es, sicherzustellen, dass am
Ende eine Remise entsteht, die
den Anforderungen eines modernen
Straßenbahnbetriebs
und einer wachsenden Stadt
gerecht wird. Genau das wurde
erreicht“, heißt es aus dem Büro
der Vizebürgermeisterin.
202425010
6 graz
www.grazer.at 31. MAI 2026
K O M M E N T A R
von
Sabrina
Naseradsky
✏ sabrina.naseradsky@grazer.at
Wächst in
Graz das Geld
auf Bäumen?
M
anchmal hat man in
Graz das Gefühl, bei
der Stadtregierung ist
das Geld abgeschafft oder es
wächst auf den vielzitierten
Bäumen. Vor allem bei
Prestige- und Lieblingsprojekten
wird nicht so ganz genau
auf den Euro geschaut. Bestes
Beispiel das neue Sitzmöbel
in Andritz (siehe auch Seite
12). Hier wurde eine überdachte
Sitzgelegenheit für insgesamt
83.000 Euro gebaut.
Nur gewollt hat das Projekt im
Bezirk keiner so wirklich.
Ähnlich verhält es sich in der
Laimburggasse. 800.000 Euro
für eine Fahrradstraße, gegen
die die Anrainer Sturm laufen.
Dabei gibt es im direkten
Umfeld zwei Radwege und
jede Menge Grünflächen.
Nichts gegen den Ausbau des
Radwegenetzes oder Investitionen
in die städtische
Infrastruktur, aber in Zeiten
knapper Kassen sollte man
schon genau schauen, welche
Projekte man am Ende
wirklich umsetzt. Auch der
Schuldenberg der Stadt
wächst in den Himmel (siehe
rechts). Daher sei der
Stadtregierung ins Stammbuch
geschrieben, was jede
gute Hausfrau weiß: Man
kann nicht mehr ausgeben,
als man einnimmt. Ganz
besonders gilt das in Zeiten
des Wahlkampfes. Denn
Wahlzuckerl sind schnell
versprochen, und am Ende
zahlt der Wähler selbst die
Zeche.
Schulden in Graz:
SCHULDENBERG. 500 Millionen Euro neue Schulden entstanden in der
aktuellen Legislaturperiode. Die Vorgänger brauchten dafür zehn Jahre.
redaktion@grazer.at
Der Wahlkampf um die
Neuaufstellung im Grazer
Rathaus geht nun in die
Endphase. In knapp vier Wochen
wird wohl Bürgermeisterin Elke
Kahr als Erste die Ärmel oben
haben und den Wahlsieg feiern.
Bis dahin stehen Graz aber noch
intensive Tage des gegenseitigen
Hickhacks bevor. Und tagtäglich
begleitet die Stadt der immense
Schuldenberg sowie die dazugehörige
Schuldzuweisung.
Omnipräsent in der koalitionären
Ursachenforschung ist dabei
Alt-Bürgermeister Siegfried Nagl
mit seinen verschiedenen Koalitionspartnern.
„der Grazer“ hat
den Schuldenzuwachs von jeweils
500 Millionen Euro unter die Lupe
genommen, geprüft, in welchem
Zeitraum diese Schulden aufgebaut
wurden, und zeigt eine Auswahl
an umgesetzten Projekten.
2 Mrd
1,5 Mrd
1 Mrd
2011
950 Mio
2011
2013
2015
Dekade
Betrachtet man die aktuelle Legislaturperiode,
so verzeichnet
man einen Anstieg der Schulden
von rund 500 Millionen Euro. Als
Übeltäter werden immer gerne
die Vorgänger ins Bild gerückt.
Was aber erstaunt, ist, dass diese
Vorgänger ganze zehn Jahre mit
deutlich größeren Projekten und
Investitionen für dieselbe Summe
benötigten. Dazu vergisst die Koalition,
dass zum Teil sehr erfolgreich
ihre eigenen Parteikollegen
und -freunde an der Seite Nagls
dafür verantwortlich zeichnen.
Denn vor den drei Jahren Mario
Eustacchios als Vizebürgermeister
pushten die Grüne Lisa Rücker,
die Rote Martina Schröck
und die Dunkelrote Elke Kahr
rund sieben Jahre nicht unwesentlich
die Modernisierung der
steirischen Landeshauptstadt.
Und sie dürfen auch wichtige
Schulden der Stadt Graz
2015
1,15 Mrd
2020
2018 1,45 Mrd
1,3 Mrd
2017
2019
2021
2024
1,74 Mrd
2023
2025
Projekte als umgesetzt oder beschlossen
vorweisen.
Debatte
Hitzig diskutiert wird laufend
über die große Belastung durch
die Zinsen, die man übernahm.
Die Experten der Raiffeisen Graz-
St. Peter berechneten für das Volumen
von 500 Millionen Euro
eine jährliche Zinsbelastung von
15 Millionen Euro bei einem aktuellen
Zinssatz von 3,25 Prozent.
Die damals deutlich günstigere
Kreditsituation sollte aber einen
geringeren Betrag ausweisen.
Doch dafür haben die Grazer
viel bekommen. Unter anderem
entstanden neue Stadtteile wie
Reininghaus, die Smart City samt
Schulcampus und die Green City,
die Straßenbahnlinien 4 nach
Reininghaus, 6 in die Smart City
und 7 zur Med Uni wurden ausgebaut,
die Neutorlinie inklusive
Innenstadtentflechtung geplant.
2026
knapp über
2 Mrd prognostiziert
2027
GETTY
Die
Schuldenkurve
der
Stadt Graz
wächst
rasant an
und wird
2026 voraussichtlich
die
2-Milliar-
den-Euro-
Marke
übersteigen.
Die
Schuldzuweisungen
im Rathaus
sind nicht
zu überhören.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel.
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Gedruckt nach den
Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-
den Richtlinien des
Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens
Recyclingpapierprodukte“
„Druck- und Recycling-
Druck Carinthia, UW-NR. 1417
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31. MAI 2026 www.grazer.at
graz 7
Ein Vergleich
Projekte: 2011–2021
Umsetzung/Planung
Stadtteile: Reininghaus, Smart
City, Green City
Murkraftwerk
Sportpark, Augartenbucht
Straßenbahnausbau: 4 Reininghaus,
6 Smart City, 7 Med Uni
Stadion Liebenau: Eishalle, Eishalle
B, Fußballstadion saniert
Planungen: Neutorlinie, Remise,
P&R Murpark
Straßenbahnankauf: Variobahn
Als Energiebringer errichtete
man das Murkraftwerk, der Sportpark
Hüttenbrennergasse wurde
gebaut, das Liebenauer Stadion
und die Eishalle wurden saniert,
die Eishalle B eröffnet, die Augartenbucht
und der Stadtstrand ins
Leben gerufen. Die aktuelle Koalition
eröffnete nun die Neutorlinie,
kauft die Flexity-Bims, eröffnete
die Küche Graz, baut den 5er
nach Puntigam und den 1er nach
Mariatrost zweigleisig, investiert
in den Ausbau und Neubau von
Radwegen und konzentriert sich
auf (Neu-)Planungen wie etwa
der Remise, des Park & Ride Murpark
oder des Stadions.
Projekte: 2021–2026
Umsetzung/Planung
Stadtteile: Weiterentwicklung
Reininghaus, Smart City
Unterführung Peter-Tunner-Gasse
Küche Graz
Straßenbahnausbau: Neutorlinie,
zweites Gleis Puntigam und
Mariatrost
Radwege
Planungen: Stadion Liebenau,
Remise, P&R Murpark
Straßenbahnankauf: Flexity
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5900 Euro für „Grazer“-Leserin
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8 graz
www.grazer.at 31. MAI 2026
Johanna Freyler erreichte mit
ihrer Diplomarbeit den 2. Platz. KK
Ausgezeichnete
Diplomarbeit
■ Die Grazer Schülerin Johanna
Freyler von der HLW
Schrödinger belegte im Finale
der besten Diplomarbeiten
am Studiengang Controlling,
Rechnungswesen & Finanzmanagement
der FH OÖ in
Steyr den hervorragenden
zweiten Platz. Insgesamt präsentierten
neun Finalisten aus
ganz Österreich ihre Arbeiten
zu aktuellen Finanzthemen.
Freylers Thema: „How2Finance:
Die ersten Schritte zur
persönlichen Geldanlage“.
Neuer Bebauungsplan:
Der Urweltmammutbaum
(links) und
die Scheinzypresse
konnten
vorerst
gerettet
werden. Als
Naturdenkmale
wären sie
noch besser
geschützt.
WOLFGANG WAGNER
Sorge um alten Grazer
Urweltmammutbaum
GERETTET. Ein riesiger Mammutbaum in der Engelgasse war durch einen
neuen Bebauungsplan bedroht. Zig Anrainer erhoben Einspruch. Mit Erfolg!
Der Plan wurde geändert. Jetzt hofft man auf Unter-Schutz-Stellung.
Center-Managerin Carina Weyringer
im Sammelfieber MURPARK
Schüler kriegen
Panini-Alben
■ Die Panini-Schulklassenaktion
im Murpark sorgt seit ihrem
Start am 15. Mai für große
Begeisterung bei Schülern und
Lehrern in der gesamten Region.
Bereits mehr als 3000 Panini-
Stickeralben wurden erfolgreich
vergeben. Die restlichen 2000
Alben werden nach Reihenfolge
der einlangenden Mails an
marketing@murpark.at vergeben
(einfach Mail von Schuladresse
mit Klasse, Schüleranzahl
und Schule schreiben).
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Urweltmammutbäume wurden
erst im Jahr 1941 in einer
unzugänglichen Bergregion
in China entdeckt. Seither
wurden die Exoten, die als lebende
Fossile gelten, auch in anderen
Weltregionen an besonderen
Orten gepflanzt – so auch vereinzelt
in Graz. Einer dieser Grazer
Urweltmammutbäume bereitet
Baumschützern jetzt aber Sorge.
Für den Bereich Leonhardstraße,
Pappenheimgasse, Wittekweg,
Engelgasse ist nämlich ein neuer
Bebauungsplan in Arbeit. Anrainer
und Baumliebhaber fürchten,
dass der riesige Mammutbaum
ebenso wie die große Scheinzypresse
direkt daneben diesem
Plan zum Opfer fallen könnten.
Einer der Anrainer, Thomas
Rohrmoser, sammelte insgesamt
49 Unterschriften, die als Einwendungen
vor allem zum Erhalt der
Grünflächen dem Stadtplanungsamt
vorgelegt wurden.
Mit Erfolg! „Die Menschen im
Grätzl haben sich zu Recht Sorgen
um den Urweltmammutbaum
und die Scheinzypresse in
der Engelgasse gemacht. Diese
Einwendungen habe ich ernst genommen
und mich dafür eingesetzt,
dass der Bebauungsplan angepasst
wird. Die Bebauung wird
nun reduziert, die Ecke Engelgasse/Pappenheimgasse
bleibt frei,
und damit können sowohl der Urweltmammutbaum
als auch die
Scheinzypresse erhalten werden.
Auch der Lebensraum für viele
Wild- und Kleintiere zwischen
Innenhof und Bach bleibt bestehen“,
verspricht Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner.
Naturdenkmale
Anrainer und Baumschützer sind
im ersten Schritt erleichtert. Aber:
„Solange die Bäume nur durch die
Grazer Baumschutzverordnung
geschützt sind, muss man immer
wieder bangen. Es gibt zwar hohe
Strafen für illegales Fällen, aber als
Naturdenkmale wären sie schon
noch besser geschützt“, gibt etwa
Wolfgang Wagner zu bedenken.
„Wird die Unter-Schutz-Stellung
eines Baumes als Naturdenkmal
angeregt, kann die Behörde
ein Verfahren zur Unterschutzstellung
einleiten. Mit der Verständigung
des Grundeigentümers oder
des Nutzungsberechtigten über
die Einleitung des Verfahrens tritt
der vorläufige Schutz des zukünftigen
Naturdenkmals ein“, erklärt
der Grazer Naturschutzbeauftragte
Michael Tiefenbach. Wird der
Baum ab diesem Zeitpunkt nicht
binnen eines Jahres per Bescheid
als Naturdenkmal ausgewiesen,
verliert der vorläufige Schutz seine
Wirkung.
Aktuell gibt es auf Grazer Stadtgebiet
93 rechtskräftige Naturdenkmale.
Seit 2020 wurden insgesamt
15 unter Schutz gestellt (eines
davon vom LVwG wieder aufgehoben).
Sechs wurden aufgrund
weggefallener Schutzwürdigkeit
(meist, da abgestorben oder durch
höhere Gewalt schwerwiegend geschädigt)
wieder entlassen.
10 graz
www.grazer.at 31. MAI 2026
Grazer „Mini-Budgets“
Wirtschaft Gesundheit Bildung Umwelt Soziales Sicherheit Sport Kultur Tierschutz
ÖVP
3 4
2 2 2 2 2 2 1
Kurt Hohensinner
Die Grünen
2 3 3 3 3
1 2 2 1
Judith Schwentner
SPÖ
3 4 3
1 2 2 2 2 1
Doris Kampus
FPÖ
Wirtschaft Gesundheit Bildung Umwelt Soziales Sicherheit Sport Kultur Tierschutz
3 2 3 2 2 3 2 1 2
René Apfelknab
KFG
Claudia Schönbacher
3
3 4 3
1
3 2 0 3
NEOS
6
3 2 3 3
1 1 1
0
Philipp Pointner
Wirtschaft
Gesundheit Bildung Umwelt Soziales Sicherheit Sport Kultur Tierschutz
31. MAI 2026 www.grazer.at
graz 11
der Spitzenkandidaten
WAHL. Wir haben die Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl darum gebeten, ein Mini-Bud-
get auf neun Themenbereiche aufzuteilen. Bis auf die KPÖ haben alle daran teilgenommen.
TS
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Exakt 20 Münzen hatten die
Spitzenkandidaten für die
Grazer Gemeinderatswahl
zur Verfügung, um sie in einem
spielerischen „Mini-Budget“
auf neun Bereiche aufzuteilen.
Selbstverständlich gehört zu
einem echten Budget weitaus
mehr, aber einen gewissen Überblick
über die Relevanz diverser
Themen unter den Kandidaten
kann man damit ohne Weiteres
finden und in die Wahlentscheidung
einfließen lassen.
Der Spitzenreiter ist ganz klar
die Bildung. Zusammengezählt
investieren die Kandidaten 23
Münzen in diesen Bereich. Umso
überraschender, wenn man bedenkt,
dass gerade erst Schulausbauten
aufgeschoben wurden
und der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze
nur behäbig vorankommt.
Auf dem zweiten Platz liegt die
Wirtschaft mit 17 Münzen, gefolgt
von der Gesundheit mit 14
und dem Sozialen mit 13 Münzen.
Darauf folgen die Sicherheit
(12) und der Sport (11). Die
Schlusslichter bilden der Tierschutz
und die Kultur. Selbst
Neos-Chef Philipp Pointner,
der im Brotberuf ja Dirigent ist,
investiert in die Kultur nur eine
Münze.
Investitionen
Ansonsten fällt auf, dass die ehemalige
Soziallandesrätin Doris
Kampus (SPÖ) nur zwei
Münzen in den Bereich
„Soziales“
investiert, dafür
vier Stück für
die Gesundheit
ausgibt.
So wie ÖVP-
Sportstadtrat
Kurt Hohensinner,
der nur
zwei Münzen für den
Sport übrig hat, dafür der
Bildung und der Wirtschaft den
Vorrang gibt. Claudia Schönbacher
(KFG) zeigt deutlich,
wofür sie sich nicht interessiert,
und zwar für Soziales und Kultur.
FPÖ-Kandidat René Apfelknab
hingegen legt wenig überraschend
besonders viel Wert
auf die Sicherheit, für die Grüne
Wahl
’26
Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner hingegen
sind Sicherheit und der
Tierschutz weniger
wichtig, dafür zahlt
sie bei Gesundheit,
Bildung, Umwelt
✘
und Soziales mehr
ein.
Die KPÖ mit Bürgermeisterin
Elke Kahr
hat die Teilnahme verweigert,
mit dem Hinweis: „So interessant
das Gedankenspiel ist,
so wenig aussagekräftig wäre es,
das Grazer Budget in so komprimierter
Weise zu behandeln.“
Am morgigen Montag findet
unsere Diskussion der Spitzenkandidaten
statt, das Video
kann man ab 17 Uhr in voller
Länge auf www.grazer.at sehen.
Thesen zur
12 graz
www.grazer.at 31. MAI 2026
Die kostenlosen Parkplätze in der Brucknerstraße sind meistens längerfristig
verstellt. Die Anrainer finden kaum einen freien Platz. STREET VIEW
Brucknerstraße: Ruf
nach Anrainerparken
VOLL. Die Parkplatzsituation in der Brucknerstraße
ist auch aufgrund von Dauerparkern angespannt.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Anders als in anderen
Straßen gibt es in der
Brucknerstraße im Bezirk
Jakomini eigentlich noch
recht viele Parkplätze auf beiden
Seiten – und diese auf Höhe der
Hausnummern 42 bis 48 sogar
kostenlos. Trotzdem sind die Anrainer
mit einem stetig wachsenden
Parkdruck konfrontiert. Das
Problem: Da man keinen Parkschein
braucht, kann man dort
zeitlich unbegrenzt stehen, was
von immer mehr Autofahrern
auch ausgenutzt wird. In der unmittelbaren
Nähe befinden sich
mehrere große Unternehmen
und Bildungseinrichtungen. Und
da stadtauswärts auf Höhe der
Hausnummer 52 die gebührenpflichtige
Grüne Zone beginnt,
verlagert sich die Parkplatzsuche
natürlich zunehmend auf den
kostenfreien Bereich.
Selbst, wenn man bereit wäre,
zu bezahlen, ist das gar nicht
so leicht. Denn erschwerend
kommt hinzu, dass die Anwohner
kein Dauerpickerl für die
Grüne Zone kaufen können. Das
Parkgebührenreferat der Stadt
Graz argumentiert mit eben diesen
ständig verstellten kostenlosen
Parkplätzen.
Anwohnerparken
Die Anrainer haben sich jetzt
auch an die Grazer SPÖ gewandt.
Mandatar Manuel Lenartitsch
stellte in der letzten Gemeinderatssitzung
eine Anfrage zur Prüfung
von Maßnahmen zur Entlastung
der Parkplatzsituation.
„Insbesondere soll geprüft werden,
ob eine Umwidmung in Anwohnerparkplätze
oder sonstige
geeignete Parkbeschränkungen
für Nicht-Anrainer möglich sind“,
heißt es darin.
Auch im Büro von Verkehrsstadträtin
Judith Schwentner
bewertet man auf Nachfrage
eine Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung
als sinnvoll:
„In einer kommenden Gemeinderatsperiode
nehmen wir das
Thema sehr gern auf und werden
uns für eine Ausweitung der Grünen
Parkzone in diesem Bereich
starkmachen“, verspricht man.
Anwohnerparken sei an diesem
Ort aber weder geeignet noch
möglich. Dies setze eine Blaue
Zone voraus und eine Auslastung
von circa 90 Prozent.
60.000 Euro hat die neue Sitzkonstruktion gekostet. Den Bauernmarkt
und die ansässigen Standler schränkt das jedoch erheblich ein. DER GRAZER
Sitzmöbel schränkt
Bauernmarkt ein
FRAGWÜRDIG. Die neue überdachte Sitzgelegenheit
in Andritz sorgt weiter für Unmut.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
De Aufregung war groß,
als in Andritz direkt zwischen
Bauernmarkt und
Viktor-Kaplan-Schule temporäre
Sitzmöbel um 23.000 Euro errichtet
wurden. Das Ganze war
der Vorbote für eine überdachte
Sitzkonstruktion.
Einschränkungen
Im März dieses Jahres wurde
dann mit dem Bau des eigentlichen
Sitzmöbels begonnen.
„der „Grazer“ hat in seiner
Ausgabe vom 22. März darüber
berichtet. Nun sind die Bauarbeiten
zum größten Teil abgeschlossen.
Doch die Kritik an der Konstruktion
reißt nicht ab. Nicht
nur die Kosten, sondern auch
die Größe des Möbels werfen
jede Menge Fragen auf. ÖVP-
Bezirks obmann Christian Jelesic:
„Es hat niemand etwas
gegen eine weitere Sitzbank,
aber warum musste man das in
dieser Dimension bauen? Auch
60.000 Euro sind in Zeiten knapper
Kassen sehr viel Geld.“ Mit
dem Testprojekt belaufen sich
die Kosten auf 83.000 Euro.
Zudem wird die Bewegungsfreiheit
der direkt dort ansässigen
Standler erheblich eingeschränkt.
„Die Standler direkt
bei der Schule verlieren vor
allem Stell- und Lagerfläche“,
weiß Jelesic. Warum die Konstruktion
dermaßen überdimensioniert
umgesetzt wurde, ist
ebenfalls nicht nachvollziehbar.
Es war aber der Wunsch der
Stadteil arbeit, eine überdachte
Sitzfläche zu schaffen. „Man
muss schon auch sagen, dass
wir im Bezirksrat bei diesem
Projekt vor vollendete Tatsachen
gestellt wurden. Wir und
auch die Standler wurden nicht
miteinbezogen“, so der ÖVP-Bezirksobmann.
Eine direkt betroffene Standlerin
macht sich zudem Sorgen
um die Zugänglichkeit, steht ihr
Stand doch direkt bei der Tür
des Objekts, und so muss immer
ein Mitarbeiter bei der Kassa
angestellt werden.
Wie sich das neue Sitzmöbel
auf die Situation mit den angeblichen
Jugendbanden auswirkt
(siehe auch unsere Ausgabe
vom 26. April), bleibt ebenfalls
abzuwarten.
31. MAI 2026 www.grazer.at
graz 13
Spazierweg weiter gesperrt
SPERRE. Seit Monaten ist ein Spazierweg am Rande des Stadtparks gegenüber des Landessportzentrums
gesperrt. Die gute Nachricht: Es soll noch heuer eine Sanierung oder Entsiegelung erfolgen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Abenteuerlich – so kann
man einen Spazierweg in
der Jahngasse am Rande
des Stadtparks bezeichnen. Seit
Monaten ist der Weg nun aus Sicherheitsgründen
gesperrt. Wie
„der Grazer“ in seiner Ausgabe
vom 8. März berichtete, war eine
Sanierung in Vorbereitung.
Nachgefragt
Doch nun ist es fast Juni, und der
Weg ist noch immer eine einzige
Buckelpiste. Wir haben daher
bei Christine Radl, Leiterin der
Abteilung Grünraum und Freiraumplanung,
nachgefragt: „Es
stimmt, es wurde mit der Sanierung
des Weges noch nicht begonnen.
Das Ganze ist ein sehr
umfassendes Projekt, in das sehr
viele Abteilungen und Stellen involviert
sind, da der Bereich unter
Denkmalschutz steht. Hier
muss sehr gut geplant und bedacht
werden.“ Der Denkmalschutz
besteht, da der Weg Teil
des Stadtparks ist.
Auch eine Entsiegelung der
Fläche steht im Raum: Da sich
im Nahbereich sehr viele weitere
Geh- und Spazierwege befinden,
die von den Grazern genutzt
werden können, würde sich das
anbieten.
Radl versichert aber, dass die
Sanierung bzw. eine mögliche
Entsiegelung noch im heurigen
Jahr erfolgen wird.
Trotz aufrechter Sperre wird
der Weg weiterhin von Spaziergängern
genutzt. Hier kann man
nur an die Eigenverantwortung
appellieren, die benachbarten
Wege zu benutzen.
Der Weg am Rande des Stadtparks soll heuer noch saniert werden. Aber
auch über eine Entsiegelung wird vonseiten der Stadt nachgedacht. DER GRAZER
Neue App für Hart bei Graz
■ Die Gemeinde Hart bei Graz
setzt nun verstärkt auf eine digitale
Vorsorge: Mit „ZIVA“, eine
App des Österreichischen Zivilschutzverbandes,
sollen auch die
Bürger in Hart bei Graz künftig
besser auf Krisensituationen wie
Unwetter, Stromausfälle oder
Hochwasser vorbereitet werden.
Die kostenlose App bringt dabei
Informationen zu regionalen
Gefahren, individuelle Vorsorge-Checklisten
für den eigenen
Haushalt sowie Echtzeit-Warnmeldungen
direkt aufs Handy.
Aktuell befindet sich die Anwendung
noch in einer offenen Testphase.
Die Menschen in Hart bei
Graz sind deshalb eingeladen,
die App bereits jetzt auszuprobieren
und Feedback zu geben.
Peter Preuss, Zivilschutzbeauftragter
und Hauptbrandinspektor
der Feuerwehr Hart bei Graz,
zeigt sich bereits überzeugt: „Ich
nehme so etwas sehr ernst und
habe die App inzwischen getestet.
Sie funktioniert wirklich gut.“
Mit der neuen Zivilschutz-App „ZIVA“ sollen die Menschen in der Gemeinde
Hart bei Graz künftig besser auf Krisensituationen vorbereitet sein. GETTY
So wird das neue Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Lieboch nach
der umfassenden Sanierung und Erweiterung aussehen.
KUESS ARCHITEKTUR ZT
Umbau bei FF Lieboch
■ In der Marktgemeinde Lieboch
hat ein bedeutendes Infrastrukturprojekt
begonnen: Das
Feuerwehrhaus wird umfassend
saniert und erweitert. Nach Abschluss
der Vergabeverfahren
starteten die Bauarbeiten planmäßig
am 26. Mai. Das Vorhaben
liegt aktuell voll im Budget und
umfasst moderne Umkleidebereiche,
zusätzliche Lagerflächen
sowie optimierte Räume für den
Nachwuchs. Während der Bauphase
sichert ein provisorisches
Containerdorf auf einem von
Bernhard Bodlos bereitgestellten
Grundstück die uneingeschränkte
Einsatzbereitschaft.
Bürgermeister Stefan Helmreich
betont: „Wir investieren gezielt
in die Sicherheit unserer Bevölkerung
und schaffen moderne
Rahmenbedingungen für unsere
Einsatzkräfte.“ Gemeinde und
Feuerwehr arbeiten eng zusammen,
um die Infrastruktur für die
kommenden Jahrzehnte nachhaltig
zu stärken.
14 graz
www.grazer.at 31. MAI 2026
„Wir werden von der
Claudia Schönbacher (r.) mit
Barbara Gsellmann STADT GRAZ/FISCHER
Der Social Walk
■ Am 19. Juni veranstaltet Tierschutzstadträtin
Claudia Schönbacher
gemeinsam mit Hundetrainerin
Barbara Gsellmann
einen Hunde-Social-Walk. Bei
dem professionell geführten
Spaziergang mit der Hundetrainerin
gehen die Hunde mit nötigem
Abstand zueinander. Die
Hunde lernen dabei, sich an die
Anwesenheit der anderen Vierund
Zweibeiner zu gewöhnen
und sich trotzdem auf ihren Besitzer
zu konzentrieren. Genauso
gibt es genug Zeit und Raum
für Fragen, Tipps und Möglichkeiten,
unter allerhand Ablenkungen
zu lernen und eine gute
Hund-Mensch-Beziehung zu
fördern.
Für Tierschutzstadträtin Claudia
Schönbacher ein wichtiger
Trainingsaspekt: „Oftmals reagieren
Hunde bei Hundebegegnungen
verunsichert oder
sind so voller Freude, dass sie
sich kaum halten können – wir
wollen mit einfachen Tipps und
Kniffs Hundebesitzern in einer
angenehmen Atmosphäre zeigen,
wie sie in solchen alltäglichen
Situationen am besten
reagieren können!“ Treffpunkt
ist um 18 Uhr bei den Auwiesen
beim Getränkestand.
Dieter Thyr, Karl-Heinz Dernoscheg, Simone Schmiedtbauer und Martin Graf (v. l.) arbeiten an der Energiewende. SCHERIAU
IM GESPRÄCH. Vor
dem Langen Tag der
Energie am 20. Juni
haben wir relevante
Experten zum Thema
an einen Tisch gebeten.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Die Energiewende macht
auch vor Graz und der
Steiermark nicht Halt.
Ganz im Gegenteil setzt man
hierzulande schon allein aus
wirtschaftlichen Überlegungen
schon zeitig auf nachhaltige
Energiegewinnung, um zu den
Gewinnern dieser gobalen Entwicklung
zu zählen. Dennoch
gibt es auf diesem Weg noch zahlreiche
Herausforderungen zu bewältigen.
Wir haben Landesrätin
Simone Schmiedtbauer, Energie-Steiermark-Vorstand
Martin
Graf, Wirtschaftskammer-Direktor
Karl-Heinz Dernoscheg und
den Geschäftsführer der Energie
Agentur Steiermark Dieter Thyr
an einem Tisch versammelt, um
mit ihnen einen Blick hinter die
Kulissen zu erhalten.
Green Jobs
Oberstes Credo ist dabei: „Wir
müssen die Energieunabhängigkeit
stärken“, erklärt Schmiedtbauer.
„Alles, was wir selbst
erzeugen und produzieren können,
müssen wir nutzen, nur
dann können wir auch für einen
stabilen Preis sorgen.“ Jährlich
werden bis zu zwölf Milliarden
Euro ins Ausland
überwiesen,
um Energie
zu kaufen. „Damit
finanzieren
wir leider auch
Über den Energiezukauf
finanzieren
wir derzeit leider
auch Kriege.“
Landesrätin
Simone Schmiedtbauer
Kriege, das
muss man offen
und ehrlich so
sagen.“
Der Lange Tag der Energie am
20. Juni wird auch deshalb unter
das Motto „Green Jobs“ gestellt.
Denn es wird sehr viele Facharbeiter
brauchen, um die Energiewende
tatsächlich zu schaffen.
„Wie bringen wir die Jungen
dazu, dass sie nicht demonstrieren
gehen, sondern eine Maureroder
Elek trikerlehre machen und
die Fundamente von Windkrafträdern
mauern oder die Speicher
der Zukunft installieren? Hier
braucht es dringend einen Impuls,
weil laut Branchenverband
österreichweit etwa 14.000 Elektrotechniker
fehlen, die Absolventenzahlen
an der TU Graz gehen
aber eher nach unten.“
Benötigt werden insbesonders
Installateure, Elektriker, Elektrotechniker,
Starkstromfernmeldetechniker,
Wirtschaftsingenieure
und Maurer und
Dachdecker.
„Wir brauchen
sie alle, das gilt
auch für die
Mädchen!“
Um Jugendliche
dafür zu
begeistern,
braucht es eine
Strategie. „Es gibt in diesen Bereichen
ganz hervorragende
Ausbildungsmöglichkeiten“, betont
Dernoscheg. „Gerade diese
Naturjobs sind für junge Leute
eigentlich hochinteressant, die
suchen ja einen Sinn in ihrer Arbeit.
Und gleichzeitig schaffen
sie einen Wirtschaftsfaktor, der
volkswirtschaftlich für die Steier-
31. MAI 2026 www.grazer.at
graz 15
Energiewende profitieren“
mark unheimlich wichtig ist. Im
neuen Center of Excellence der
Wirtschaftskammer wird allein
im Bereich der Kälte-, Klimaund
Wasser- und Haustechnik
dermaßen Hochwertiges angeboten.
Früher hat ein Installateur
vielleicht Kaltwasser und Warmwasser
angeschlossen. Heute ist
das absolutes Hightech. Da stehen
die Leute den Maturanten
um nichts nach.“
Jobsicherheit
„Wir werden nie aufhören, an der
Energiewende zu arbeiten“, verspricht
Schmiedtbauer. Damit
geht auch eine hohe Jobsicherheit
einher, die gerade in Zeiten
wie diesen immer seltener wird.
Martin Graf, Vorstand der
Energie Steiermark, stößt ins
selbe Horn: „Wir haben 2019 unsere
fast hundert Jahre alte Lehrwerkstätte
abgerissen und den
E-Campus in Betrieb genommen,
weil wir den jungen Menschen
Chancen für die Zukunft
geben wollen.“ Die Anzahl der
Lehrlinge hat sich daraufhin um
40 Prozent erhöht. „Wir haben in
diesem Bereich
so viele Aufträge
wie noch nie
und brauchen
jeden einzelnen
von ihnen.
Egal ob beim
Netzausbau,
PV-Anlagenbau
oder wo auch
Bis zum Jahr
2040 wird sich
unser Stromverbrauch
verdoppeln.“
Vorstand Energie Steiermark
Martin Graf
immer.“ Genau so, wie früher die
Kinder den Eltern das Mülltrennen
beigebracht haben, begeistern
jetzt die jüngeren Menschen
die ältere Generation für das
Thema erneuerbare Energie. Wie
wichtig das Thema ist, zeigt auch
eine aktuelle Prognose: „Bis zum
Jahr 2040 wird sich unser Stromverbrauch
nämlich verdoppeln!“
Keine Furcht
„Die Energiewende ist aber
nichts, vor dem man sich fürchten
muss“, betont Thyr. „Besonders
für die Steiermark ist sie sogar
sehr positiv. Wir haben beste
Voraussetzungen
für erneuerbare
Ernergiegewinnung,
wir
haben Universitäten,
die Fachkräfte
und das
Know-how und
mit dem Green
Tech Cluster
auch die Firmen. Die Steiermark
wird definitiv von dieser Energiewende
profitieren.“
Allerdings muss die Bevölkerung
mitziehen. Genau hier setzt
der Lange Tag der Energie an.
„Wenn man ein Windrad sieht,
dann ist das nichts Schlechtes,
sondern was Gutes. Wir stören
uns vielleicht noch daran, aber
die nächste Generation kennt
das nicht anders und wird damit
keine Probleme haben.“ Genau
dieses Bewusstsein will man am
20. Juni vermitteln und einen
positiven Zugang zum Thema
schaffen.
Die Grundlage für eine positive
Zukunft bildet unter anderem
auch das Geothermieprojekt
der Energie Steiermark und
der OMV, durch das 40 Prozent
der Wärmeversorgung von Graz
durch nachhaltige Energie produziert
werden, die obendrein
völlig unabhängig vom Gaspreis
und vom CO2-Preis ist. „Das
heißt, das ist planbar für eine
ganze Generation. Das ist wirklich
herausragend“, meint Graf.
Dabei wäre das Projekt beinahe
an politischem Hickhack gescheitert.
„Darüber, dass man
da im Grazer Rathaus zum Glück
doch noch eingelenkt hat, können
wir alle froh sein“, erläutert
Schmiedtbauer. „Das wird ein
absolutes Vorzeigeprojekt, das
einen enormen Vorteil für Graz
bringt.“
Das vierte „Grazer“ Marktfest
FEIERLAUNE. Am 19. Juni findet am Lendplatz das vierte „Grazer“ Marktfest statt. Seien Sie dabei
und feiern am Lendplatz mit dem „Grazer“, DJ Wurzinger und Edi and Friends.
Es ist wieder so weit: Das
„Grazer“ Marktfest kehrt
auf den Lendplatz zurück.
Die Besucher erwartet
gute Stimmung, beste Musik
mit DJ Wurzinger und
Edi and Friends und
ein tolles Rahmenprogramm.
Beim vierten
„Grazer“ Markt-
www.grazer.at
fest verwandelt
sich der Platz zu
einem Treffpunkt, an
dem sich die Grazer bei
Musik, Kulinarik und guter
Gesellschaft wohlfühlen können.
Nicht verpassen
Der Lendplatz verwandelt sich
am 19. Juni einmal mehr in eine
Bühne voller Genuss, Energie
und Musik. Ab 14 Uhr sorgt das
Grazer Original DJ Wurzinger
mit seinen Beats für beste Stimmung.
Weiter geht es um 17 Uhr
mit Live-Musik von Edi and
Friends. Auch kulinarisch
können sich die Besucher
verwöhnen
lassen.
Ein weiteres
Highlight ist die
Bekanntgabe
der Gewinner des
„Beliebtesten Grazer
Bauernmarkts“. Diese
können auf unserer
Website noch bis 15. Juni gewählt
werden.
VW
präsentiert
Wählen Sie
Ihren liebsten
Bauernmarkt
DJ Peter Wurzinger wird auch dieses Jahr beim vierten „Grazer“ Marktfest
mit seinen Beats für beste Stimmung sorgen.
B. GASSER
16 graz
www.grazer.at 31. MAI 2026
Steirer Burger trifft
Landeshauptmann Mario Kunasek
mit Tino Pölzer LAND STMK/ ROBERT FRANKL
Auszeichnungen
in Graz verliehen
■ Landeshauptmann Mario Kunasek
hat am 28. Mai in der Aula
der Alten Universität Große Goldene
Ehrenzeichen des Landes
Steiermark sowie Ehrenzeichen
des Landes Steiermark für Wissenschaft,
Forschung und Kunst
an verdiente Persönlichkeiten
überreicht. Die Ausgezeichneten
waren Honorarkonsul a. D. Tino
Pölzer, Landtagsabgeordneter
a. D. und Präsident des Bundesrates
a. D. Peter Samt, Anja
Haase, Werner Magnes, Roland
Pomberger und Gustav Troger.
Ocean Burger
Gastro
& GF-
Börse
www.grazer.at
Zehn Jahre: Die Airea 55 im Citypark feiert Jubiläum und präsentiert ein neues Angebot an speziellen Burgern. EDI ALDRIAN
NEWS. Die Airea 55 setzt zum Jubiläum auf ein neues Burger-Konzept, während
am Grieskai ein Bowl-Lokal öffnete. In Seiersberg hat die neue Thalia-
Filiale eröffnet. Das Österreichisch-Französische Kulturinstitut zieht um.
B. Unger, R. Riedel, C. Weyringer
und V. Steirer (v. l.)
MURPARK
Mit Pfand Gutes
tun im Murpark
■ Im Murpark nutzten Kunden
erneut die Möglichkeit,
Pfandflaschen und -dosen
über eigens eingerichtete
Spendentonnen zu spenden.
Der gesammelte Betrag wurde
vom Shoppingcenter auf
insgesamt 1000 Euro aufgestockt
und anschließend an
das Schutzengeldorf der behinderten
Katzen übergeben.
„Das Schutzengeldorf bietet
Katzen ein liebevolles und
sicheres Zuhause“, freut sich
Center-Managerin Carina
Weyringer.
Seit dem Jahr 2016 gilt das
Bausatzlokal Airea 55 im Citypark
als beliebter Gastro-
Treff für alle, die sich ihr Gericht
selbst zusammenstellen möchten.
Auch, wenn’s um Burger geht.
Genau hier fährt Lokalchef Shafi
Esmati jetzt zum Zehn-Jahr-Jubiläum
auf einer weiteren Schiene.
Neben dem bewährten Angebot
bietet die Airea 55 auch eine Palette
von Burgern an – von ganz
speziellen Burgern, sagt Shafi Esmati.
Und damit dürfte er nicht
übertreiben. Dass alle Burger
mit einem 150-Gramm-Fleisch-
Patty (oder zwei vegetarischen
90-Gramm-Pattys), grünem Salat
und Cheddar Original Burgerkäse
kommen, ist ja keine große
Sensation. Aber dass der „Steirer
Burger“ mit Speck, Käferbohnen,
Spiegelei und Kernöl, der „Ocean
Burger“ mit Thunfisch, Sardellen
und Sauce Tartare, der „Popeye
Burger“ mit Spinat, Zucchini
und Tomatenscheiben sowie der
„French Burger“ mit Schnecken,
Briekäse und Knoblauch serviert
werden, macht schon ein bisschen
neugierig.
Am 5. und 6. gibt’s eine Halbpreis-Aktion
zum Ausprobieren.
Für unter 14-Jährige wartet außerdem
ein Gratis-Getränk.
Wer mehr auf Bowls steht, ist
bei dem neu eröffneten Fat Monk
– Deli Bowls genau richtig. Der
Markteintritt in Graz markiert einen
wichtigen Meilenstein: Mit
dem Standort am Grieskai 2 ist Fat
Monk erstmals in der Steiermark
vertreten. Das Konzept verbindet
internationale Streetfood-Inspiration
mit regionalen Zutaten, saisonalen
Specials und effizienten
Prozessen. „Graz ist für uns ein
idealer Markt: jung, urban und offen
für moderne Food-Konzepte
sowie geprägt von einer lebendigen
Gastronomiekultur. Wir sehen
hier großes Potenzial für die weitere
Entwicklung der Marke“, sagt
Geschäftsführer Philipp Zinggl.
Für Leseratten
In der ShoppingCity Seiersberg
hat am 28. Mai eine neue
Thalia-Filiale eröffnet. Auf 565
Quadratmetern erwartet Kunden
ab sofort ein breites Sortiment
an Büchern, Spielwaren,
E-Readern sowie Geschenkartikeln.
Selbstbedienungskassen
sollen die Wartezeit verkürzen,
zudem ermöglicht das Scan-
&-Go-System kontaktloses Bezahlen
direkt in der Filiale. Am
Eröffnungstag gab es ein abwechslungsreiches
Programm
samt Eröffnungsaktionen.
Apropos Bücher: Das Österreichisch-Französische
Kulturinstitut im Herzoghof
in der Herrengasse siedelt
mit 1. Juli ins Palais Welsersheimb,
in dem sich auch
die Buchhandlung Morawa
Moser befindet. Am 13. Juni
gibt es deshalb ab 10 Uhr einen
„Bib liotheksflohmarkt“.
5000 französische Raritäten
von Literatur über Magazine
bis zu Schallplatten
und VHS können ab einem
Euro mitgenommen werden.
TS, VW, LS, VENA
31. MAI 2026 www.grazer.at anzeige
17
STVP
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Programm: Der Plan für Graz
Kurswechsel. Kurt Hohensinner präsentierte ein umfangreiches Programm:
Lösungen für die großen Herausforderungen – und Perspektiven für die Zukunft.
Gemeinsam mit seinem
Team hat Kurt Hohensinner
seinen Plan für Graz
vorgestellt. Dabei zeigte sich
der Spitzenkandidat der Grazer
Volkspartei überzeugt: „Graz
kann es besser. Deshalb trete
ich für einen Kurswechsel in der
Stadtpolitik an. Deshalb habe
ich ein Ziel: Graz wieder nach
vorne bringen.“ Gerade in einer
herausfordernden Zeit reiche
es nicht, nur Geld zu verteilen,
so Hohensinner: „Graz braucht
Ziele – und ganz konkrete Maßnahmen,
um sie zu erreichen.“
Ein Bewusstsein, dass in der
rot-rot-grünen Stadtkoalition offenbar
fehlt. Ihre traurige Bilanz:
Graz fällt in wichtigen Bereichen
zurück. Deshalb sagen immer
mehr Menschen, dass die Stadt
heute schlechter dasteht als vor
fünf Jahren. Dass wichtige Aufgaben
nicht angegangen werden,
drückt die Stimmung: Verkehr,
Innenstadt, Stadion – und
viele andere.
„Probleme endlich wieder lösen“
Für Kurt Hohensinner ist klar:
Um Graz wieder nach vorne
zu bringen, braucht es eine
Stadtpolitik, die die Anliegen
der Menschen wieder ernstnimmt,
statt mit ideologisch
aufgeladenen Prestigeprojekten
drüberzufahren. Und
es braucht eine Stadtpolitik,
die Probleme wieder löst.
„Besonders unter der hohen
Verkehrsbelastung und unter
dem Baustellenchaos leiden
immer mehr Grazerinnen und
Grazer“, so Hohensinner. Deshalb
hat er mit seinem Team
und Experten aus der Wissenschaft
ein umfangreiches
Konzept erarbeitet, das Öffis,
Auto, Radfahrer und Fußgänger
endlich zusammendenkt.
Einen weiteren Schwerpunkt
setzt Hohensinner bei Arbeit
und Wirtschaft: Es brauche
klare Regeln und kurze Wege
statt überbordender Bürokratie.
Eine aktive Ansiedelungspolitik
und Unterstützung für
Jung-Unternehmer. „Wir müssen
Ideen und Initiativen wieder
Rückenwind geben. Denn
wenn Betriebe den Menschen
eine sinnstiftende Arbeit geben,
ist das die beste Sozial-
politik“, so Hohensinner, dem
besonders die Grazer Innenstadt
am Herzen liegt: „Sie
sollte das Wohnzimmer des
Grazer Lebens sein. Dafür
braucht es aber Erreichbarkeit
und attraktive Angebote.
Wir dürfen das Stadtzentrum
nicht länger sich selbst überlassen.“
Richtige Prioritäten
Darüber hinaus enthält das
Programm für den Kurswechsel
Maßnahmen für alle wichtigen
Bereiche des Grazer
Lebens – wie Sicherheit und
Sauberkeit, Stadtentwicklung
und Wohnen, Kinderbetreuung
und Bildung oder die Entwicklung
der „Lebensader Mur“.
Dafür muss die Stadt aber
auch finanziell die richtigen
Prioritäten setzen: „Geld verschwenden,
aber bei Kindern
kürzen, um ein Beispiel zu
nennen – so kann es nicht
weitergehen.“
Hohensinner und sein Team
wollen eine Stadtpolitik, die
sich mit Vernunft und Verantwortung
dafür einsetzt, Graz
wieder nach vorne zu bringen
– und die Stadt gemeinsam
mit den Grazerinnen und
Grazern weiterzuentwickeln.
Das ganze Programm für den
Kurswechsel finden Sie auf
kurt-hohensinner.at
Team Hohensinner für Graz
96 Kandidatinnen und Kandidaten
treten bei der Grazer
Gemeinderatswahl am
26. Juni im Team Hohensinner
an. Ein Team, das die ganze
Breite des Grazer Lebens abbildet.
Ein Signal dafür, wie
stark ausgeprägt der Wunsch
nach einem Kurswechsel in
der Stadt ist.
„Wir alle teilen ein Ziel: Graz
wieder nach vorne zu bringen.
Ich bin sehr stolz, mit so vielen
Persönlichkeiten aus den
unterschiedlichsten Bereichen
des Grazer Lebens in die Wahl
zu gehen“, freut sich Spitzenkandidat
Kurt Hohensinner.
Gemeinsam wird man sich
für eine Politik einsetzen, die
wieder Verantwortung übernimmt
– und die Themen, die
den Grazerinnen und Grazern
wichtig sind, angeht.
18 anzeige
www.grazer.at 31. MAI 2026
„Unser Ziel: Graz wieder
Entscheidung für fünf Jahre. Kurt Hohensinner, Spitzenkandidat der Grazer Volkspartei,
im Interview über den notwendigen Kurswechsel für Graz, sein Programm und darüber,
warum die Gemeinderatswahl am 28. Juni so entscheidend für die Grazer Zukunft ist.
Am 28. Juni steht Graz vor
der Wahl: entweder weiter
mit einer rot-rot-grünen
Koalition, die zuschaut, wie Graz
zurückfällt. Oder: Kurswechsel
mit neuen Ideen für die Zukunft
der Stadt. Mit seinem Programm
für den Kurswechsel hat Kurt
Hohensinner einen Plan für Graz
vorgestellt. Mit Lösungen für die
wichtigsten Anliegen der Grazerinnen
und Grazer. Mit einer
Fülle von Maßnahmen für die
wichtigsten Bereiche des Grazer
Lebens: für Verkehr, Wirtschaft,
Innenstadt und vieles mehr.
Herr Hohensinner, am 28. Juni
wählt Graz einen neuen Gemeinderat.
Wie blicken Sie persönlich
als Spitzenkandidat auf
diese Wahl?
HOHENSINNER: Wie viele andere
Menschen trage ich unsere
Heimatstadt Graz im Herzen.
Ich bin einfach ein leidenschaftlicher
Grazer. Deshalb leide ich
wie viele andere darunter, wenn
Graz zu einer Dauerbaustelle
wird. Es ärgert mich persönlich,
wenn zu wenig weitergeht. Bei
dieser Wahl haben wir alle es
in der Hand, wie Graz in den
nächsten fünf Jahren regiert
wird. Ich möchte den Menschen
zeigen, dass es eine
Alternative zu einer Stadt-Koalition
gibt, die nur zuschaut, wie
Graz zurückfällt. Deshalb setze
ich mich für den Kurswechsel
für Graz ein.
Sie wollen eine Alternative anbieten.
Wie schaut diese Alternative
aus?
HOHENSINNER: Es ist eine klare
Entweder-oder-Frage: entweder
eine rot-rot-grüne Koalition,
die den Abstieg verwaltet. Oder
Kurswechsel zu einer Politik mit
neuen Ideen und einem klaren
Plan für Graz. Diese Entscheidung
treffen wir für fünf Jahre.
Ich trete für einen Kurswechsel
an, weil ich überzeugt bin, dass
wir nicht bis zum Jahr 2031
warten sollten, um Graz wieder
nach vorne zu bringen. Graz
kann es schon in den nächsten
fünf Jahren besser machen.
Ich will eine
Politik, die
Verantwortung nicht
abschiebt, sondern
Entscheidungen trifft.“
Und wie wollen Sie mit Ihrem
Team Graz wieder nach vorne
bringen?
HOHENSINNER: Gerade in
einer Zeit mit großen Herausforderungen
darf Politik die Verantwortung
nicht abschieben,
sondern muss Entscheidungen
treffen – auch wenn es schwierig
ist. Kurswechsel heißt also
zunächst: Wie wollen wir Stadtpolitik
machen? Ich will eine
Stadtführung, die tut, was zu tun
ist – die Entscheidungen nicht
aufschiebt, sondern trifft. Wir
sehen ja die Konsequenzen einer
Stadtpolitik, die verschiebt,
verzögert und vertröstet: die ungelösten
und zunehmenden Probleme
beim Verkehr, die offene
Stadionfrage, die immer schwierigere
Situation der Innenstadt.
Ihre Antwort ist ein umfassender
Plan für Graz, den Sie zum
Wahlauftakt vorgestellt haben.
Kurz: Was sind die wichtigsten
Punkte?
HOHENSINNER: Wenig überraschend
ist der Verkehr das Thema,
unter dem die Grazerinnen
und Grazer besonders leiden.
In unserem Plan haben wir eine
Vielzahl von Lösungen – für die
Öffis, für Auto- und Radfahrer
und für Anliegen der Fußgänger,
die von der Stadtpolitik zuletzt
zu oft übersehen wurden. Ein
Plan gegen die Planlosigkeit.
Lösungen, wo es bisher nur gestaut
hat. Mir geht es nicht um
Ideologie, sondern darum, was
funktioniert. Und das wollen wir
gemeinsam mit den Menschen
umsetzen.
FOTOS: ÖVP; GETTY
Bei vielen Projekten gab es in
den vergangenen Jahren Ärger,
weil Anliegen von Bürgerinnen
und Bürgern nicht gehört wurden.
HOHENSINNER: In der Planung
herrschte Ideologie statt Vernunft
– in der Umsetzung war
Drüberfahren für die Koalition
bequemer, als sich den Anliegen
der Menschen zu stellen.
Wir haben unsere Maßnahmen
gemeinsam mit Experten entwickelt
– und wir wollen die
Menschen bei der Umsetzung
mitnehmen. Wir wollen eine Ent-
31. MAI 2026 www.grazer.at
anzeige 19
nach vorne bringen“
Politische Werbung | nähere Informationen: https://bezirk.at/lMMIlmmK2Wes
lastung: mit weniger Verkehr, Abgasen
und Lärm, aber wir wollen
die, die auf das Auto angewiesen
sind, nicht aussperren.
In dieser Zeit
braucht Graz keine
halben Sachen, sondern
Klarheit für fünf Jahre.“
Neben klaren Entscheidungen
vermissen viele Grazerinnen
und Grazer in der Stadtpolitik
den Blick in die Zukunft. Viele
sagen: Das kann doch nicht alles
gewesen sein …
HOHENSINNER: Wir haben erlebt,
dass selbst eine Stadt mit
sehr guten Voraussetzungen
zurückfällt, wenn eine Koalition
nur an zwei Dinge denkt: an die
eigenen Leute und daran, den
Tag irgendwie zu überstehen.
Ich glaube daran, dass wir Graz
wieder nach vorne bringen können,
wenn wir die Anliegen aller
ernst nehmen und unserer
Stadt wieder eine Perspektive
für die Zukunft geben – gerade
in einer herausfordernden Zeit.
Kritik gibt es auch am Umgang
von Rot-Rot-Grün mit Betrieben
und Unternehmen. Die Sorge
vor dem Verlust von Arbeitsplätzen
wächst. Was wollen Sie
besser machen?
HOHENSINNER: Das Umfeld ist
heute schwierig genug. Deshalb
dürfen wir in Graz den Betrieben
nicht noch zusätzliche Steine in
den Weg legen. Im Gegenteil:
Wir brauchen Rückenwind und
ein Klima des Ermöglichens,
damit Unternehmen den Menschen
Arbeitsplätze und Chancen
geben können. Die Stadtpolitik
muss tun, was sie selbst
tun kann – beim Service, bei der
Bürokratie, in der Innenstadt.
Dann können die Betriebe dazu
beitragen, Graz wieder nach vorne
zu bringen.
Zuletzt wurden noch massive
Einsparungen bei Kinderbetreuung
und Bildung angekündigt.
HOHENSINNER: Über Jahre
wurde Geld für Prestigeprojekte
verschwendet, das jetzt bei der
Zukunft unserer Kinder eingespart
werden muss. Ich will eine
Stadtpolitik, die die richtigen
Prioritäten setzt. Wir müssen
bei Unsinnigkeit sparen – nicht
an der Zukunft.
Wo bisher nur
Stau provoziert wurde,
haben wir Lösungen für
den Verkehr.“
In der Koalition scheinen vor allem
Personalfragen Priorität zu
haben. Wie denken Sie über die
Diskussionen um einen vorzeitigen
Wechsel?
HOHENSINNER: Ich denke,
dass wir alle es in der Hand
haben, wie die Stadt in den
nächsten fünf Jahren regiert
wird. Und ich bin überzeugt,
dass es dafür keine Koalition
braucht, die über Personalrochaden
nachdenkt, sondern
Klarheit – bei Personen und Inhalten.
Angesichts der Herausforderungen,
vor denen Graz
steht, braucht es keine halben
Sachen, sondern Einsatz für
volle fünf Jahre.
Wenn wir dieses Gespräch in
fünf Jahren wiederholen, was
müsste passieren, dass Sie zufrieden
zurückblicken?
HOHENSINNER: Dass wir Probleme
wieder lösen. Wenn wir
die Menschen wieder mitnehmen.
Und wenn wir Graz mit
einem klaren Plan wieder nach
vorne bringen – dann wäre ich
zufrieden. Deshalb setze ich
mich genau dafür ein. Und deshalb
bitte ich die Grazerinnen
und Grazer dafür um ihre Unterstützung.
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Mobilität für Graz neu gedacht
Mit einem umfassenden Mobilitätskonzept setzen Kurt Hohensinner und die Grazer VP auf
eine Verkehrspolitik mit Vernunft: mehr Platz für Menschen, klare Wege für den Verkehr.
Park & Ride, neue Tiefgaragen,
der Ausbau
der Straßenbahn und
moderne Angebote wie Park
& Bike sollen Graz besser erreichbar
machen und gleichzeitig
mehr Raum für Lebensqualität
schaffen.
Die Verkehrssituation in Graz
ist für viele Menschen zur täglichen
Belastung geworden.
Stau, Parkplatzsuche und
eine sinkende Erreichbarkeit
prägen den Alltag. Gleichzeitig
wurden in den vergangenen
Jahren rund 2000
Parkplätze reduziert, ohne
ausreichenden Ersatz zu
schaffen. „Dauerstau, Parkplatznot
und Baustellenchaos
zeigen, dass die bisherige
Verkehrspolitik gescheitert
ist. Verkehrsteilnehmer werden
gegeneinander ausgespielt,
anstatt Lösungen für
alle zu schaffen“, sagt Kurt
Hohensinner und präsentiert
sein Gesamtkonzept.
Weniger Parkplatzsuche
Ein zentrales Element ist der
Ausbau von Park-&-Ride-Anlagen
an den Stadteinfahrten.
Standorte wie Webling, Andritz,
Gösting oder Murpark
sollen Pendlerverkehr frühzeitig
abfangen. Wer von außerhalb
kommt, soll bequem
auf öffentliche Verkehrsmittel
oder das Fahrrad umsteigen
können. „Wir wollen Stellplätze
gezielt in Garagen und an
strategische Standorte verlagern
und den Parkplatzsuchverkehr
deutlich reduzieren“,
so Hohensinner.
Gleichzeitig setzt die Volkspartei
auf den Ausbau von Tiefgaragen
an zentralen Standorten
wie dem Andreas-Hofer-Platz
oder dem Lendkai. Autos verschwinden
dadurch von der
Oberfläche, während Platz für
Grünflächen, Fußgänger und
Aufenthaltsqualität entsteht.
„Wir schaffen mehr Raum für
Menschen und stärken gleichzeitig
die Attraktivität der Innenstadt
als Wirtschaftsstandort“,
betont Hohensinner.
Auch die Straßenbahn soll
weiter ausgebaut werden.
Vorgesehen sind die Verlängerung
des 5ers bis Webling
sowie die neue Linie 8 von
Reininghaus zum Nahverkehrsknoten
Gösting. Ergänzt
wird das Konzept durch ein
modernes Leihradsystem an
wichtigen Mobilitätsknoten.
Aus Park & Ride wird damit
Park & Bike. „Wir setzen auf
attraktive Angebote statt Bevormundung.
Die Menschen
sollen freiwillig umsteigen“,
erklärt Hohensinner.
Baustellenmanagement
Ein weiterer Schwerpunkt ist
ein professionelles Baustellenmanagement.
Im vergangenen
Jahr gab es in Graz
rund 570 Baustellen gleichzeitig.
Die Folge sind Staus
und Verzögerungen. Die Grazer
Volkspartei fordert daher
eine bessere digitale Koordination
nach Vorbild des Hamburger
Systems „ROADS“.
„Baustellen müssen aktiv
gemanagt und mit den Verkehrsströmen
abgestimmt
werden“, so Hohensinner.
Das Ziel ist klar: weniger
Stau, weniger Suchverkehr
und mehr Lebensqualität.
„Gemeinsam mit renommierten
Experten haben wir einen
konkreten Plan erarbeitet,
wie Graz wieder in Bewegung
kommt – ausgewogen, durchdacht
und mit Fokus auf die
Bedürfnisse der Menschen.“
31. MAI 2026 www.grazer.at
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STVP
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StVP-Landesgeschäftsführer Georg Preßler, Ulrike Gugel, Guido Strohecker, Moderatorin Claudia Aichhorn-Edler, Landeshauptmann-Stv.
Manuela Khom, Stadtparteiobmann und Spitzenkandidat StR Kurt Hohensinner (v. l.)
BENJAMIN GASSER/STVP
Graz braucht Kurswechsel
Beim SteirerTalk der Steirischen Volkspartei diskutierten Experten über Verkehr,
Innenstadt und neue Perspektiven für Graz.
Wie kann Graz wieder
stärker als lebenswerte
und
wirtschaftlich erfolgreiche
Landeshauptstadt auftreten?
Dieser Frage widmete sich
der jüngste SteirerTalk der
Steirischen Volkspartei. Im
Mittelpunkt standen die Themen
Verkehr, Erreichbarkeit
und Innenstadtentwicklung.
Die Veranstaltung gab einen
Ausblick auf die bevorstehende
Grazer Gemeinderatswahl
am 28. Juni.
Landeshauptmann-Stv. Manuela
Khom betonte die
besondere Bedeutung der
Landeshauptstadt für die gesamte
Steiermark: „Graz als
unsere Landeshauptstadt
ist das Herz der Steiermark.
Hier kommt man an, hier fühlt
man sich wohl, aber nur wenn
sich einige Dinge ändern. Dafür
braucht es das Engagement
von Kurt Hohensinner
und den Willen, wieder ganz
vorne dabei zu sein.“
Stadtrat und VP-Spitzenkandidat
Kurt Hohensinner sprach
sich klar für einen neuen Weg
in der Grazer Politik aus. „Wir
brauchen in Graz einen Kurswechsel“,
so Hohensinner.
Derzeit gibt es für Hohensinner
viel Stückwerk und zu wenig
Gesamtkonzept. Sein Ziel
ist eine bessere Verbindung
von Mobilität, Lebensqualität
und wirtschaftlicher Entwicklung.
Dazu zählen unter
anderem zusätzliche Park-&-
Ride-Anlagen an den Stadtgrenzen,
ein Tiefgaragenring
mit Parkleitsystem sowie
bessere öffentliche Anbindungen
wichtiger Verkehrsknotenpunkte
wie Webling
und Don Bosco. Gleichzeitig
brauche es Investitionen in
durchgängige Radwege und
eine Gehsteigoffensive in
den Randbezirken.
Architekt und Raumplaner
Guido Strohecker verwies auf
den dringenden Handlungsbedarf
bei der Infrastruktur:
„Bei den Parkplätzen pro Einwohner
liegt Graz im österreichischen
Städtevergleich
im untersten Bereich.“ Für
ihn müsse Stadtentwicklung
langfristig gedacht werden.
„Man muss bei der Infrastruktur
alle Mobilitätsformen
gleichwertig mitdenken und
auch für künftige Generationen
planen“, so Strohecker.
Innenstadthändlerin Ulrike
Gugel schilderte die Herausforderungen
aus Sicht der
Wirtschaft. Viele Kunden
aus dem Umland würden die
Innenstadt immer seltener
besuchen, weil die Erreichbarkeit
schwieriger geworden
sei. „Wir erleben durchaus
einen Frequenzrückgang, weil
es sich für viele nicht lohnt, in
die Innenstadt zu fahren, wo
sie keinen Parkplatz finden“,
erklärte Gugel. Gleichzeitig
sieht sie großes Potenzial für
Graz, fordert aber politisches
Handeln: „Wir brauchen wieder
mehr Mut, in Dinge zu
investieren, die nachhaltig
sind, den Menschen gefallen
und Kunden in die Stadt ziehen.“
Für Hohensinner ist die wirtschaftliche
Entwicklung eng
mit der Attraktivität der Innenstadt
verbunden. „Wir wollen
in der Innenstadt wieder
mehr Attraktivität schaffen“,
betonte er. Mehr Sauberkeit
und Sicherheit, eine stärkere
Belebung der Mur als Lebensader
sowie bessere Rahmenbedingungen
für Handel
und Wirtschaft seien dafür
entscheidend. Am Mittwoch
stellte Hohensinner sein konkretes
Konzept für die Mur
vor. Infos dazu gibt es unter:
www.murcenter.at
22 graz
www.grazer.at 31. MAI 2026
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Rare Behindertenparkplätze
Behindertenparkplätze um die
Bauernmärkte sind rar und fast
immer durch Bewohner der Gegend
besetzt. Die Behindertenparkplätze
in der Kaiserfeldgasse
wurden reduziert. Gerde von dort
sind das Amtshaus, das Rathaus
und diverse Gerichte zu erreichen.
In der schmalen Neutorgasse ist
ein Behindertenparkplatz, der nur
mit Geschick anzufahren ist, er ist
ohne Not durch Bepflanzung klein
geraten. Ich finde, es ist richtig und
notwendig, die Fehler der Stadtregierung
aufzuzeigen!
Bernd Nußmüller
* * *
Einladung zum Spaziergang
Ich lade die zuständigen Personen
zu einem Spaziergang am Grieskai,
Augartenpark bis in die Innenstadt,
mit meiner Mutter, Rollator-Fahrerin,
und mir ein. Bei so gut wie jedem
Fußgängerübergang muss ich
ihren Rollator hochheben, um zurück
auf den Gehsteig zu kommen,
es gibt immer eine kleine Stufe zu
überwinden! Auch sind viele Gehsteige
abfallend, für einen gesunden
Menschen kaum merkbar, aber
für einen älteren Menschen, der auf
Rollstuhl/Rollator angewiesen ist,
kann das zu einem großen Problem
werden. Die Verantwortlichen
könnten ja einmal einen Tag im
Rollstuhl verbringen und durch
Graz fahren! Vielleicht wird dann
einmal bei den Radwegen gespart
und das Geld in die Barrierefreiheit
investiert! Eine bessere Überwachung
(in Zivil) der Geschwindigkeit
der Rad- und E-Scooter-Fahrer
im Augarten würden wir uns auch
wünschen!
Anonymer Absender (Name
der Redaktion bekannt)
* * *
Ein lächerliches Argument
Ich kann Herrn Molnár nur beipflichten!
Das Argument, es wäre
zu aufwendig, in regelmäßigen
Abständen einen Einkommensbescheid
vorlegen zu lassen, um
einen Anspruch für eine günstige
Gemeindewohnung zu haben bzw.
nicht mehr zu haben, ist lächerlich!
Für andere Unterstützungen und
Förderungen ist es selbstverständlich,
entsprechende Unterlagen
vorzulegen!
Evelin Obal
* * *
Deckelung der Bevölkerung
Anstatt noch mehr zuzubauen,
den Tieren den Lebensraum zu
nehmen, die Grazer zum Gehen
zu zwingen und dass sie am besten
in ihrem Bezirk bleiben sollen,
wäre es gut, über eine Deckelung
der Grazer Bevölkerung nachzudenken.
Die Schweiz macht es uns
diese Tage vor. Es findet eine Befragung
„Bevölkerungsdeckel: Ist
die Schweiz zu voll?“ statt.
Sabine Burg
* * *
Euro zweimal umdrehen
Österreich steckt mitten im Sparpaket.
Überall heißt es plötzlich, es
sei „kein Geld da“. Im Gesundheitssystem
wird seit Jahren gekürzt,
die Menschen warten monatelang
auf Termine; Pflegekräfte und
Ärzte laufen am Limit, und jetzt
wird sogar darüber gesprochen,
im LKH Graz Stellen einzusparen.
Gleichzeitig können sich immer
mehr Leute Mieten, Wohnen und
den Alltag kaum noch leisten. Und
was macht die Stadt? Sie feiert sich
dafür, Millionen für irgendwelche
Prestige- und Spaßprojekte auszugeben.
„Silly Walks Contest“,
Kampagnen und irgendwelche
symbolischen Aktionen, während
an den wirklich wichtigen Bereichen
gespart wird. Natürlich sind
sichere Gehwege wichtig. Dagegen
sagt niemand etwas. Aber irgendwo
muss doch endlich einmal die
Verhältnismäßigkeit zurückkommen.
Wenn das Land spart, bis
es quietscht, und die Bevölkerung
jeden Euro zweimal umdrehen
muss, dann kann die Antwort der
Politik nicht sein, weiterhin Geld
zum Fenster hinauszuwerfen und
sich dafür noch auf die Schulter
zu klopfen. Viele Menschen haben
mittlerweile das Gefühl, dass komplett
an der Realität vorbeiregiert
wird. Alleine schon um zu verhindern,
dass die Grünen erneut in
die Stadtregierung kommen, muss
die KPÖ abgewählt werden!
René Rainer
Jetzt App downloaden!
Kommende Woche
im
Elefantenrunde zur Wahl
■ Die Radikalisierung in sozialen
Medien stellt die Integrationsarbeit
vor neue Aufgaben. Ein Seminar
von ÖIF und DPI beleuchtet
aktuelle Trends und Präventionsansätze.
Welche Lösungen Experten
und Politik dabei diskutieren,
lesen Sie im „Grazer24“!
Stadion-Baustelle
■ Spitzenpolitik im Schlagabtausch:
Für die Elefantenrunde
zur Gemeinderatswahl bittet der
„Grazer“ die Spitzenkandidaten
auf den Schlossberg. Welche
Positionen die Parteien zu den
brennendsten Themen der Stadt
vertreten, gibt es exklusiv bei uns!
Religiös motiv. Extremismus
■ Von Sommerpause keine Spur:
Im Stadion Graz-Liebenau wird
mit schwerem Gerät intensiv an
Rasen, Flutlicht und Sektor 11
gearbeitet. Einblicke in die Großbaustelle
und was sich für die Fans
ändert, gibt es im „Grazer24“!
GETTY (2), SCHERIAU
31. MAI 2026 www.grazer.at
graz 23
Zig Bücher landeten im Müll
TRAURIG. Ein Papiercontainer
voller gut erhaltener
Bücher sorgte
beim Bad zur Sonne für
Aufregung. Die Holding
musste sie entsorgen.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
■ Da traute Buchhändler und
„Grazer“-Leser Wolfgang Wagner
seinen Augen kaum: Vor
dem Bad zur Sonne fand er einen
Papiermüllcontainer vollgestopft
mit Büchern vor – allesamt
auf den ersten Blick gut
erhalten und einige Klassiker
wie „Im Westen nichts Neues“
darunter. Auch in der Facebook-
Gruppe „Offene Bücherregale
Graz“ sorgten seine Fotos für
reichlich Aufregung und zahlreiche
Kommentare.
Denn eigentlich gibt es in Graz
andere Möglichkeiten, wenn
man Bücher nicht mehr haben
möchte. Weit mehr als hundert
offene Regale gibt es inzwischen
im gesamten Stadtgebiet. In
diesen kann man Bücher anderen
Lesern zur Verfügung stellen,
wenn man sie nicht mehr
braucht. Sie können dort kostenlos
mitgenommen und nach
Herzenslust getauscht werden.
Und was passiert mit den
Büchern im Papiercontainer?
„Grazer“ Schlemmer-Pass:
„Uns sind da leider die Hände
gebunden: Wenn sie einmal im
Container sind, müssen wir sie
entsorgen. Der Müllmann hat da
leider nicht die Möglichkeit, aussortieren
zu gehen“, heißt es von
der Holding. Deshalb bittet man,
den ReUse-Bereich im Ressourcenpark
zu nutzen. Werden Bücher
dort in der eigenen Bücherzelle
abgegeben, werden sie an
die Caritas weitergegeben. Das
im Altpapier gesammelte Papier
wird zu hundert Prozent recycelt.
Unzählige Bücher wurden achtlos weggeworfen – obwohl es in Graz einige
Möglichkeiten gibt, sie anderen Lesern zur Verfügung zu stellen. WOLFGANG WAGNER
Genießen und dabei sparen
KULINARISCH. Mit dem „Grazer“ Schlemmer-Pass für 45 Euro fünfmal gutes Essen genießen und
dabei knapp 50 Prozent sparen. Der Pass ist ab sofort in den Verkaufsstellen in Graz erhältlich.
Fünfmal schlemmen und dabei
sparen – viele kennen das
wahrscheinlich noch: Mit
dem „Grazer“-Schlemmer-Pass hat
man die Möglichkeit, dreimal zu
frühstücken und zweimal tagsüber
zu essen. In fünf teilnehmenden
Lokalen in Graz und Umgebung
können kulinarische Highlights getestet
und ein angenehmes Ambiente
genossen werden. Besonders
attraktiv: Dabei lassen sich knapp
50 Prozent sparen.
Der Pass kostet 45 Euro und
ermöglicht unterschiedliche
kulinarische Angebote in fünf
verschiedenen Lokalen. Der
Gesamtwert des Passes beträgt
87,40 Euro, was einer Ersparnis
von etwa 42,40 Euro entspricht
Köstlich
Im Angebot enthalten sind
ein Flann- oder Veggie-Bur-
ger inklusive Pommes im Flann
O’Brien sowie ein italienischer
Klassiker inklusive
Suppe oder Salat plus ein Espresso
bei Ristorante Paradiso.
Für Frühstücksfans ist natürlich
ebenfalls gesorgt: Der Pass
beinhaltet einen Gutschein für
eine Bagel-Frühstücks-Combo
bei Barista’s Kalsdorf, das
reichhaltige Frühstücksbuffet
im Novapark Flugzeughotel
und ein Frühstück im Wert
von 13 Euro beim Café Restaurant
Leo.
Erhältlich ist er in den Grazer
’sFachl-Filialen in der Herrengasse,
im Murpark und
im Citypark sowie in allen
oeticket-Verkaufsstellen. Die
Stückzahl ist limitiert, daher
empfiehlt sich ein rascher Kauf.
Schnell sein, fünfmal schlemmen
und dabei sparen!
5-mal
schlemmen
um
€ 45,-
Ein Pass, fünfmal schlemmen: Der „Grazer“-Schlemmer-Pass ist ab sofort
in den verschiedenen Verkaufsstellen in ganz Graz erhältlich.
GETTY
szene
graz
26 www.grazer.at 31. MAI 2026
26
Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Ich hätte den Rat von vielen
beherzigen sollen: Schau dir keine
Kommentare auf Social Media an.“
Die neue Stimme der Grazer Öffis, Simone
Koren-Wallis
FOTO FISCHER
„Genuss ab
Hof“-Obmann
Franz Deutschmann
(l.) und
„HochGenuss“-
Organisatorin
Margareta
Reichsthaler
BRUTMANN/GENUSS AB HOF
Eine kulinarische Premiere
GENUSSVOLL. Am 13. Juni 2026 verwandeln sich die Kasematten am Grazer Schlossberg durch
etwa 100 handverlesene Lebensmittel in die größte Verkostungs- und Genussmeile des Landes.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
erlicher Produktion.
Genau diese Vielfalt steht am
13. Juni beim „HochGenuss“
am Grazer Schlossberg im Mittelpunkt.
Insgesamt 96 regionale
Spezialitäten, die zuvor
von einer Genussjury ausgewählt
wurden, laden Besucher
zu einer kulinarischen Entdeckungsreise
ein. Von herzhaften
Fleisch- und Käseprodukten bis
hin zu süßen Kreationen bietet
die Veranstaltung einen breiten
Einblick in die steirische Genusskultur.
Das All-inclusive-Ticket um
25 Euro ermöglicht es, sich einen
ganzen Tag lang durch das
Angebot zu kosten. Im Preis enthalten
sind Kostproben an allen
Ausstellungsständen, das musikalische
Rahmenprogramm
sowie der Verkostungslöffel
aus Ton. Dieser ersetzt an allen
Ständen Geschirr und Besteck
und soll gleichzeitig den nach-
Erstmalig präsentieren
sich bei der kulinarischen
Weltpremiere „Hoch-
Genuss“ die 100 besten Lebensmittel
der Steiermark. Von
eingelegtem Ziegenkäse über
geräucherte Entenbrust bis hin
zur Himbeer-Schokolade. Am
13. Juni kann sich jeder um einen
All-inclusive- Preis von 25
Euro durch die heimische Kulinarik-Spitze
durchkosten.
Ka Himbeersoft
Österreich hat kulinarisch einiges
zu bieten, nicht umsonst gilt
das Land als Feinkostladen Europas.
Und die Steiermark? Sie
ist dabei das genussvolle Aushängeschild.
Ob nussiges Kürbiskernöl,
herzhafte Käferbohnen,
feinster Karreespeck oder
kreative Spezialitäten aus bäuhaltigen
Charakter der Veranstaltung
unterstreichen. So wird
der „HochGenuss“ nicht nur
zu einem Treffpunkt für Feinschmecker,
sondern auch zu
einer Bühne für regionale Produzenten.
Programm
Die Veranstaltung beginnt um
11 Uhr auf den Grazer Schloss-
Gut zu wissen
berg-Kasematten und geht
bis 20 Uhr. Durch das Programm
führt die Moderatorin
Christiane Stöckler, für
die musikalische Untermalung
sorgt das Volksmusik-Quartett
Gstrichn vui.
Wem das noch nicht reicht,
der kann zusätzlich noch eine
kommentierte Verkostung dazubuchen.
■ Veranstaltet wird der HochGenuss von der unabhängigen
Kulinarik-Initiative „Genuss ab Hof“ gemeinsam mit der Volksbank
Steiermark und der GenussHauptstadt Graz. Insgesamt
461 Top-Produkte von bäuerlichen Produzenten und Genuss-
Manufakturen wurden zum Wettbewerb eingereicht. In vier
regionalen Jurys wurden die Top 3 in insgesamt acht Kategorien
– von Fleischprodukten über Backwaren bis zu alkoholfreien
Getränken – ausgewählt, die sich am 13. Juni 2026 erstmals
gemeinsam am Schlossberg präsentieren.
31. MAI 2026 www.grazer.at
szene graz 27
FOTO FISCHER, Ö3
Kathryn List
Morgen feiert die Gründerin der
AVL Cultural Foundation ihren
72. Geburtstag. Alles Gute!
GEBURTSTAGSKINDER
DER WOCHE
Happy Birthday!
Landessieger Wein 2026
Philipp Hansa
Der Ö3-Moderator feiert am 3. Juni
seinen 36. Geburtstag.
Happy Birthday und schöne Feier!
TRADITION. Am Donnerstag, dem 28. Mai, fand die traditionelle Präsentation
des Landessiegers Wein in der Seifenfabrik Graz statt.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Unter den insgesamt 18
Landessiegern konnten
sich in diesem Jahr
gleich drei Betriebe doppelt
auszeichnen: Der Peiserhof
der Familie Strohmeier aus Eibiswald
überzeugte mit einem
Sämling 88 Klassik sowie einem
Weißburgunder Weststeiermark
DAC. Ebenfalls zwei Landessiege
gingen an Weinbau
Wurzinger aus Bad Gleichenberg
für den Welschriesling
Vulkanland Steiermark DAC
und den Zweigelt „Herzblut“.
Der Weinhof Leitner aus Ilztal
durfte sich über Auszeichnungen
für Gelben Muskateller
Sekt und Welschriesling Beerenauslese
freuen. Darüber hinaus
wurde das Weingut Lackner
aus Krottendorf-Gaisfeld
als „Weingut des Jahres 2026“
ausgezeichnet.
„Rund 350 Weinbauern reichten
1747 Weine zur Bewertung
ein. Die hervorragenden Ergebnisse
bestätigen die konsequente
Qualitätsarbeit der Weinbauern
und dienen zugleich als
Sprungbrett für nationale und
internationale Märkte“, betonte
Landwirtschaftskammer-Präsident
Andreas Steinegger bei
der Siegerpräsentation.
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Martin Palz, Antonia Hiebaum
und Magdalena I. (v. l.)
SCHERIAU
Erkan Ildeniz, Josh Lamonaca
und Gökhan Ildeniz (v. l.) PRIVAT
Grazer von Star-
Barber geehrt
■ Der Grazer Barber Gökhan Ildeniz,
bekannt unter dem Namen
„Onkelfade“, und sein Bruder Erkan
Ildeniz wurden bei einem internationalen
Barber-Event in Istanbul
von Star-Barber Josh Lamonaca
ausgezeichnet. „Es macht mich
stolz, unser Familienhandwerk
vertreten zu dürfen“, so Gökhan.
„Unser Ziel war immer, moderne
Techniken und professionelle Weiterbildung
weiterzuentwickeln und
nach Graz mitzunehmen.“
www.grazer.at
präsentiert
Das Augartenfest kehrt zurück und bringt am 20. Juni wieder jede Menge
Unterhaltung, Kulinarik und eine große Portion gute Stimmung.
B. GASSER
Augartenfest ist zurück
■ Das beliebte Augartenfest geht
in die nächste Runde: Am 20. Juni
verwandelt sich der Grazer Augarten
bereits zum 46. Mal in ein buntes
Fest für Groß und Klein. Unter
dem Motto „Vielfalt, Gemeinschaft
und gelebte Grazer Festkultur“ erwartet
die Besucher ab 12 Uhr ein
abwechslungsreiches Programm
mit Musik, Sport, Kulinarik und
internationalem Flair.
Neu ist heuer die Kinderfreunde-Steiermark-Bühne,
die speziell
für junge Gäste ein eigenes Programm
bietet. Ergänzt wird das
Angebot durch einen traditionellen
Biergarten mit volkstümlicher
Musik und Austropop sowie das
beliebte „Bewegungsland Steiermark“
am Sportcampus mit mehr
als 30 Sportarten zum Ausprobieren.
Mit über zehn Musikgruppen,
rund 30 Ständen und einem vielfältigen
kulinarischen Angebot
bietet das Augartenfest nicht nur
freien Eintritt, sondern auch viel
Unterhaltung für alle Generationen.
28 szene
www.grazer.at 31. MAI 2026
Mit der Sonne um
die Wette grinsen
■ Gute Musik, tolle Stimmung
und ganz viel Festivalfeeling:
das erwartete die
Besucher vergangenes Wochenende
beim Zinzengrinsen.
Live-Musik, besondere
Acts und beste Stimmung
entlang der ganzen Zinzendorfgasse
brachten die Leute
in beste Stimmung. Auch an
unterschiedlichen Workshops
und einer Tombola-Verlosung
fehlte es nicht. Die Besucher
grinsten mit der Sonne um die
Wette und genossen das Fest.
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Musik, Sonne und Spaß standen
bei dem Fest am Programm. FEDOROVA
Der Grazer Sternekoch Philipp Dyczek schwingt bei
der Initiative „Herz am Herd“ den Kochlöffel. SCHERIAU
Vollmund war in Hamburg
■ Mit einem Auftakt auf internationalem Boden,
der sich sehen lassen kann, setzte die Erlebnisregion
Graz am Mittwoch, dem 27. Mai, im Rahmen
ihrer Internationalisierungsoffensive ein starkes
Zeichen in Hamburg. Genussbotschafter Johann
Lafer und Haubenkoch Christof Widakovich präsentierten
regionale Spezialitäten. Unter den Gästen
fanden sich prominente Steiermark-Fans wie
Fernsehkoch Tim Mälzer, Sänger Sascha sowie
Vertreter des THW Kiel – eine der weltbesten Handballmannschaften,
die ihr Trainingslager bereits
mehrmals in Graz abgehalten hat. Ziel der Veranstaltung
war es, Graz und die Steiermark internatio-
Starköche mit Herz am Herd
■ Die Initiative „Herz am Herd“ macht am 30. Mai
bei der Team-Österreich-Tafel-Ausgabestelle Halt
in Graz. Mit dabei sind die steirischen Starköche
Jaimy Reisinger und Philipp Dyczek, die ab
13.30 Uhr den Kochlöffel schwingen – serviert werden
ihre ganz persönlichen Erdäpfelgulasch-Kreationen.
Die Initiative „Herz am Herd“ möchte das wichtige
Engagement der Team Österreich Tafel sichtbar
machen: 18 Spitzenköche setzen sich für Menschen
in Not ein und kochen für die Ausgabestellen der
Team Österreich Tafel und ihre Kunden ihre persönlichen
Variationen eines Erdäpfelgulaschs.
Die Spitzenköche Johann Lafer, Christof Widakovich und
Tim Mälzer (v. l.) mit steirischen Spezialitäten REGION GRAZ
31. MAI 2026 www.grazer.at szene
29
www.grazer.at
präsentiert
Heute findet das Schlossberg-Biergarten-Opening statt.
DeZwa sorgen mit Austropop für beste Stimmung. B. GASSER
Steirer bei Helnwein in Venedig
■ Gottfried Helnwein zeigte im Rahmen der
Biennale in Venedig sein großartiges, beeindruckendes
und sehr berührendes „Lamm
Gottes“-Fastentuch mit einem von ihm entworfenen
Marmoraltar in der St. George’s Anglikanischen
Kirche am Campo San Vio in Venedig.
Das Fastentuch, ein Plädoyer gegen Gewalt,
hätte ursprünglich im Stephansdom gezeigt
werden sollen, wurde aber nach Protesten wieder
abgesagt. Bei der Eröffnung dabei waren
unter anderen Konsul Rudi Roth und der ehemalige
Grazer Kulturstadtrat Günter Riegler.
Biergarten Opening ganz oben
■ Heute findet am Grazer Schlossberg, hoch
über den Dächern von Graz, das Biergarten Opening
statt. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreicher
Tag voller Musik, Genuss und Tradition.
Bereits um 11 Uhr startet der gemütliche Frühschoppen
– von 10 bis 11 Uhr können Besucher
gratis mit der Schlossbergbahn hinauffahren. Für
die passende musikalische Unterhaltung sorgen
anschließend deZwa live – echte Austropop-Hits,
beste Mitsing-Momente und ausgelassene Tanzstimmung
sind garantiert. Als besonderes Goodie
erhalten alle „Grazer“-Leser ein 0,5-Liter-Gösser
um nur 2,90 Euro.
Gottfried Helnwein (r.) und Konsul Rudi Roth in Venedig R
Das Jubiläum wird im Zeichen von
Bildung und Vielfalt gefeiert. BRG
40 Jahre BRG
Petersgasse Graz
■ Am 4. Juli feiert das Bundesrealgymnasium
Petersgasse
sein 40-jähriges Bestehen
und veranstaltet zu diesem
Anlass ein Fest. Was einst als
junge Schule begann, ist heute
ein lebendiger Ort, der Tradition
und Moderne miteinander
verbindet. „40 Jahre BRG
Petersgasse bedeuten 40 Jahre
Engagement für junge Menschen,
40 Jahre pädagogische
Innovation und 40 Jahre gelebte
Schulgemeinschaft“, erklärt
Direktor Reinhard Dellinger.
30
eco
graz
www.grazer.at 31. MAI 2026
Der steirische Wintertourismus
bleibt ein verlässlicher Wachstumsmotor.“
30 Sabrina Naseradsky sabrina.naseradsky@grazer.at
Landeshauptmann Mario Kunasek zum stabilen
Wachstumskurs des steirischen Tourismus ANDREAS HOFER
Gerhard Wohlmuth
Elisa-Maria Steinberger
Die geopolitische
Lage setzt
den Handel
weiter
unter
Druck.
Doch
was kann
man tun,
um die
Menschen
wieder
mehr in
die Stadt
zu bringen?
FISCHER,
GRAZ TOURISMUS
SCHIFFER, LUEF
Handel unter Druck
HERAUSFORDERND. Die Konjunktur zieht nicht an, der Konsum geht zurück.
Dem Handel geht es nicht gut, wie kann dieser wiederbelebt werden?
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Wie eine aktuelle Erhebung
von Remax zeigt, bleibt
die Situation im heimischen
Handel angespannt. Zwar
hat die heimische Wirtschaft zu Beginn
des Jahres ein leichtes Wachstum
erzielt, eine klare Trendwende
ist jedoch nicht zu erkennen.
Konsum
Die schwache Konjunktur
wirkt sich auch auf die privaten
Konsum ausgaben aus. Die Menschen
geben weniger Geld für
Konsumgüter aus. Sie legen es
lieber für schlechte Zeiten auf
die Seite. „Die Menschen legen
mehr Geld auf ihre Sparbücher.
Die geopolitische Lage animiert
nicht gerade zum Geld-Ausgeben.
Dabei hat das Jahr gut begonnen
und das Konsumverhalten ist positiv
gewesen“, weiß Handelsobmann
Gerhard Wohlmuth. Die
Situation im steirischen Handel
ist nicht viel anderes als im Rest
Österreichs. „Vor allem die hohen
Fixkosten sind für die Unternehmen
ein Problem“, so der Experte.
Auch der Onlinehandel setzt den
heimischen Handel weiter unter
Druck. Zudem wird zukünftig eine
Paketabgabe eingeführt, die auch
den heimischen Handel treffen
wird. „Wir sind generell gegen jede
neue Abgabe, und diese trifft auch
den heimischen Handel“, so Wohlmuth.
Lösungen
Doch wie kann man dem Handel
auch als Stadt unter die Arme greifen?
Dazu Citymanagerin Elisa-
Maria Steinberger: „Früher hieß
es von Handelsexperten immer
,Umsatz pro Quadratmeter‘. Heute
geht es mehr um das Erlebnis pro
Quadratmeter. Das ist eine Zahl,
die mich umtreibt.“ Für die City-
managerin wird das Erlebnis im
Handel immer wichtiger für die
Kundenbindung. „Wir müssen den
stationären Handel wieder spannend
machen“, weiß die Expertin.
Das können kleine Erlebnisse
sein wie ein Glas Sekt, ein Kaffee,
Musik, einfach eine Top-Beratung
oder eine einfache und unkomplizierte
Click&Collect-Abholung.
„Wir müssen die Aufenthaltsdauer
wieder erhöhen, aber auch die
Menschen dazu bringen, dass sie
wiederkommen und die Geschäfte
weiterempfehlen“, so Steinberger.
Für die Citymanagerin muss auch
der stationäre Handel App-basierter
werden: „Der Einkauf beginnt
heute meist schon zu Hause am
Handy. Ich informiere mich, gekauft
wird dann vor Ort. Das muss
aber reibungslos funktionieren. Es
muss gelingen, wieder mehr Einkaufserlebnisse
zu schaffen und
vor allem die Jungen in die Stadt
zu bringen.“
31. MAI 2026 www.grazer.at
graz eco 31
➜
TEURER
GETTY (2)
Tabakwaren +5 %
Schlechte Nachrichten für alle
Raucher. Tabakwaren sind im Monatsvergleich
um 5 Prozent teurer.
Lebende Tiere –1,3 %
Gut für die Bauern: Lebende Tiere
sind im Monatsvergleich um 1,3 Prozent
günstiger geworden.
BILLIGER
➜
Die erfahrene
Top-Managerin Eva
Liebmann übernimmt
ab 1. Jänner
2027 die Agenden
der Direktorin in der
Wirtschaftskammer
Steiermark. WILKE
Neue WK-Direktorin
■ Am 1. Jänner 2027 erhält die
WKO Steiermark eine neue Direktorin.
Mit der Bestellung von Eva
Liebmann stellt WK-Präsident
Josef Herk die Weichen für die
Zukunft. Sie folgt Karl-Heinz Dernoscheg
nach, der nach zwölf Jahren
als Direktor seinen lverdienten
Ruhestand antritt. „Mit Eva Liebmann
gewinnt die WKO Steiermark
eine international erfahrene
Wirtschaftsexpertin als Direktorin.
Sie steht für strategische Modernisierung,
wirtschaftspolitische
Kompetenz und neue Impulse in
der Interessenvertretung“, so Herk.
Eva Liebmann selbst sieht ihre
neue Aufgabe als große Chance.
Bereichsleiter Retail Branches Austria Manuel Greiner, Regionaldirektorin Region
Süd Claudia Roschkaritsch und Filialleiter Robert Dimetrik (v. l.)
DER GRAZER
Bawag in neuem Glanz
■ Vergangene Woche wurde die
Bawag-Filiale in Graz-Eggenberg
nach Umbau wieder eröffnet. Die
Filiale besticht durch ein modernisiertes
Foyer und diskrete Beratungszonen,
in denen das vergrößerte
Team die Kunden umfassend
beraten kann. Die Neuausrichtung
folgt dem Strategieziel, die Verschmelzung
der digitalen Welt mit
hochwertiger persönlicher Beratung
voranzutreiben. Filialleiter
Robert Dimetrik konnte unter
anderen Bereichsleiter Manuel
Greiner, Regionaldirektorin Claudia
Roschkaritsch und den stv.
Bezirksvorsteher Robert Hagenhofer
begrüßen.
Bei einem Infoabend der Caritas am 16. Juni dreht sich alles um das Thema
Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Erbschaft und Testament. GETTY
Infoabend der Caritas
■ Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung
und Testament – viele
Menschen haben sich zu diesen
Themen noch nie Gedanken gemacht.
Daher lädt die Caritas am
16. Juni zu einem Infoabend in
den Pfarrsaal der Marienpfarre.
Auch Fragen zu Erbregelungen
für den Fall, dass kein Testament
vorliegt, Bedingungen für die Gültigkeit
eines Testaments sowie die
Möglichkeit, über das eigene Leben
hinaus Gutes zu tun, werden
besprochen. Zudem gibt es Informationen
über Caritas-Angebote
für ältere Menschen. Notarin Astrid
Leopold begleitet den Abend
und steht für Fragen zur Verfügung.
Anmeldung: meinwille@
caritas-steiermark.at oder
Tel. 0 316/8015-0, Beginn ist um
17 Uhr. Davor haben Inter essierte
die Möglichkeit, an einer Führung
durch das Caritas-Marien stüberl
teilzunehmen. Beginn ist um
16 Uhr. Anmelden kann man sich
ebenfalls unter den oben genannten
Kontaktdaten.
32 eco
www.grazer.at 31. MAI 2026
Lange Nacht der jungen Wirtschaft
Eine Nacht für
Jungunternehmer
Die Eigentümer
von Nova
Labs David
Schweiger (l.)
und Christian
Gubik (3. v. l.)
wurden als
Jungunternehmer
des Jahres
ausgezeichnet,
Martin Sykora,
Junge Wirtschaft
Graz
(2. v. l.), und
Wirtschaftsstadtrat
Kurt
Hohensinner
(r.) gratulierten
herzlich.
SCHERIAU (4)
NETZWERK. Bei der
Langen Nacht der Jungen
Wirtschaft kamen
junge Unternehmer zum
Netzwerken und Austauschen
zusammen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Auch ein kurzer Gewitterschauer
konnte die Stimmung
bei der Langen Nacht
der Jungen Wirtschaft in der Sky Bar
am Grazer Schlossberg nicht trüben.
Hunderte Jungunternehmer
waren der Einladung von Junge-
Wirtschaft-Graz-Obmann Achim
Wippel gefolgt, einen gemeinsamen
Netzwerkabend zu genießen.
Der Abend stand zudem ganz im
Zeichen der Wahl des Jungunternehmers
des Jahres. Die Auszeichnung
ging an David Schweiger und
Christian Gubik, die Gründer und
Eigentümer von Nova Labs. „Wir
haben uns sehr viele Gedanken gemacht,
wer diese Auszeichnung bekommen
könnte. Unsere Wahl ist
dann auf zwei Unternehmer gefallen,
die ihr Unternehmen vor fünf
Jahren in Graz gegründet haben
und heute bereits knapp 100 Mitarbeiter
an zwei Standorten beschäftigen“,
begründet Wippel die Wahl.
Mit dabei
Den Abend genossen: der Nationalratsabgeordnete
Kurt Egger,
Stadtrat Kurt Hohensinner,
VP-Graz-Geschäftsführer Markus
Huber, Bezirksvorsteher-Stellvertreter
Robert Hagenhofer,
Junge-Wirtschaft-Steiermark-Landesvorsitzender
Christian Wipfler,
Junge-Wirtschaft-Graz-Obmann-
Stellvertreter Max Schell, Martin
Sykora, Junge-Wirtschaft-Graz-
Umgebung-Obfrau Silke Kurzmann,
Carolin Kogler und Simon
Aldrian von idlab und viele mehr.
Alle Fotos auf
www.grazer.at
VP-Graz-Geschäftsführer Markus Huber, Martin Sykora, Junge-Wirtschaft-
Graz-Obmann Achim Wippel und Nationalratsabgeordneter Kurt Egger (v. l.)
Junge Wirtschaft: Max Schell, Silke
Kurzmann, Christian Wipfler (v. l.)
Tolle Auszeichnung durch die Junge
Wirtschaft Graz
Volles Haus bei der Langen Nacht der Jungen Wirtschaft. Hunderte Jungunternehmen
waren gespannt, wer der Jungunternehmer des Jahres wird.
31. MAI 2026 www.grazer.at eco
33
W I R T S C H A F T
EcoNews
sabrina.naseradsky@grazer.at
Grazer Betrieb
ausgezeichnet
■ Nach der Nominierung nun
die Auszeichnung: Soluto Sattler
Anhell aus Seiersberg wurde
bei den Franchise-Awards
des Österreichischen Franchise-Verbandes
als Franchise-
Partner des Jahres 2026 ausgezeichnet!
Die Geschäftsführer
Mario Sattler und Thomas
Anhell nahmen den Award im
Rahmen der Franchise-Gala
entgegen.
Thomas Anhell und Mario Sattler (M.)
freuen sich über den Preis. ÖFV/STEFAN SEELIG
Andritz bekommt einen neuen
Großauftrag aus Kanada. DER GRAZER
Neuer Auftrag aus
Kanada für Andritz
■ Einen weiteren großen Auftrag
konnte der internationale
Technologiekonzern Andritz an
Land ziehen. Das neu gegründete
Unternehmen Kruger Nonwovens
hat dem Konzern den
Auftrag erteilt, eine komplette
WetlaceTM-Hybridanlage für
das Werk Wayagamack in Trois-
Rivières, Quebec, Kanada, zu liefern.
Die Anlage – die erste ihrer
Art in Kanada – wird eine neue
Generation plastik- und chemikalienfreier
Materialien zur
Herstellung nachhaltiger Feuchttücher
produzieren. Produktionsbeginn
ist für 2028 geplant.
Steiermark an der
MINT-Spitze
■ Die Steiermark baut ihren
Vorsprung im MINT-Gütesiegel-Ranking
deutlich aus. Für
die Gütesiegelverleihung gab
es 39 Neueinreichungen. Insgesamt
30 Prozent der MINT-Gütesiegel
sind in der Steiermark
zu finden. Mit insgesamt 256
steirischen MINT-Gütesiegel-
Bildungseinrichtungen baut
die Steiermark ihren MINT-
Gütesiegel-Vorsprung heuer
erneut deutlich aus. Besonders
erfreulich ist der Zuwachs an
steirischen Kindergärten, die
sich erstmals für das Gütesiegel
qualifiziert haben.
Die Steiermark liegt bei den
MINT-Gütesiegeln vorne. MARKUS PRANTL
Steirische KMU profitieren beim
Export von Amazon.
GETTY
KMU steigern durch
Amazon Umsatz
■ Mehr als 320 steirische KMUs
bieten ihre Produkte international
über Amazon an. Insgesamt
erzielten die Betriebe 2025 damit
90 Millionen Euro Umsatz. Eine
Steigerung um 30 Prozent. Das
Wachstum konnte trotz der wirtschaftlichen
Herausforderungen
erzielt werden. „Mit einem Exportwachstum
von circa 30 Prozent
zeigen steirische KMU, dass
auch regionale Betriebe digitale
Vertriebskanäle erfolgreich für
die Internationalisierung nutzen“,
sagt Yorck von Mirbach,
Country Lead Österreich und
Schweiz bei Amazon.
34
viva
graz
www.grazer.at 31. MAI 2026
Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
34
Graz ist nicht nur seit Anbeginn Teil des
Klimabündnis-Netzwerkes, sondern hat
in den letzten 35 Jahren viele Projekte
gemeinsam mit dem Klimabündnis umgesetzt.“
Friedrich Hofer, GF Klimabündnis Stmk STADT GRAZ/FOTO FISCHER
Die Steirische Apothekerkammer
ist erfreut über die Beteiligung. GETTY
Neue Aktion für
Frauengesundheit
■ Die steirischen Apotheken
starten am 1. Juni ihre neue
Schwerpunktaktion zur Frauengesundheit.
Die Aktion steht
unter dem Motto „Ich kümmere
mich – auch um mich“: Vorsorge,
Gesundheitsbewusstsein und
niederschwellige Testangebote
stehen dabei im Fokus. Frauen
sollen im Rahmen des Aktionsmonats
ermutigt werden, ihrer
eigenen Gesundheit mehr Aufmerksamkeit
zu schenken.
Ferienpate werden:
Sommerauszeit für
Kinder ermöglichen
Mit einer Ferienpatenschaft in der Höhe von 75 Euro kann Kindern im Sommer ein Aufenthalt in einem Feriencamp
am Wörthersee oder Turnersee geboten werden. Auch die Übernahme mehrerer Patenschaften ist möglich. GETTY
GUTES TUN. Auch dieses Jahr sucht „der Grazer“ Ferienpaten, die mit
einer Patenschaft Kindern einen schönen Ferienaufenthalt ermöglichen.
Z. Aygan-Romaner, E. Kahr,
M. Schröck und M. KhomALEXANDER DANNER
VinziNest hat
wieder offen
■ Nach drei Jahren Umbauarbeiten
hat das VinziNest
am Donnerstag seine Tore im
alten Standort in der Maria-
Stromberger-Gasse 14 wieder
geöffnet. Für die VinziWerke
geht damit eines der herausforderndsten
Projekte seit dem
Bestehen der Organisation zu
Ende. Seit 1992 ist das Vinzi-
Nest eine Notschlafstelle für
Armutsmigranten und bietet
täglich zahlreichen Menschen
einen warmen Schlafplatz.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Teuerungen, steigende
Strompreise und andere
finanzielle Herausforderungen
machen es vielen Famillien
schwer, ihren Kindern einen
Ferienaufenthalt zu finanzieren.
Seit einigen Jahren sucht „der
Grazer“ daher gemeinsam mit
Partnerorganisationen Ferienpaten,
die Kindern mit einer Patenschaft
in Höhe von 75 Euro eine
schöne Auszeit im Sommer ermöglichen
– entweder als finanzielle
Beteiligung oder als vollständige
Übernahme der Kosten.
Auch die Übernahme mehrerer
Patenschaften ist möglich.
Ferienspaß
Die Partnerorganisationen Kinderland
Steiermark und Kinder-
freunde Steiermark schicken die
Kinder auch heuer wieder in Feriencamps,
in denen gemeinsam
viel erlebt wird, unvergessliche
Momente entstehen und Freundschaften
geschlossen werden.
Zu den Seen
Beim Kinderland Steiermark
geht es für die Kinder auch dieses
Jahr ins Feriencamp am Turnersee
in Kärnten. Dort stehen
unter anderem ein Fußballplatz
sowie ein Volleyball- und Badmintonfelder,
Drehfußball und
Dart zur Verfügung. Außerdem
gibt es einen Disco- und Theaterkeller,
verschiedene Aktivitätsräume
sowie einen eigenen
Badestrand.
Die Kinderfreunde Steiermark
veranstalten ihr Feriencamp in
Sekirn am Wörthersee. Neben
einem direkten Zugang zum See
bietet die moderne und kindgerechte
Freizeitanlage zahlreiche
Möglichkeiten für Sport, Spiel
und Freizeit. Ergänzt wird das
Angebot unter anderem durch
Kreativ-Workshops und viele
weitere Freizeitaktivitäten.
Beide Camps bieten eine Mischung
aus Erholung, Spaß und
Action.
Eckdaten
■ Einzahlungen: Eine Patenschaft
kostet 75 Euro. Mehrere Patenschaften
sind herzlich willkommen.
■ Bank: RLB Steiermark
■ IBAN: AT71 3800 0000 0002
8266
■ BIC: RZSTAT2G
■ Kontoinhaber: Media21 GmbH
31. MAI 2026 www.grazer.at
graz viva 35
➜
IN
GETTY (2)
Indirekte Beleuchtung
Versteckte warme Lichtquellen und
mehrere kleine Lampen sorgen im Zuhause
für eine gemütliche Atmosphäre.
Direkte Beleuchtung
Grelle Deckenleuchten mit kühlem
Licht sind eher out, da sie für eine
sterile Stimmung sorgen können.
OUT
➜
Blumen für den Artenschutz
SUMM SUMM. Am Grazer Zentralfriedhof entsteht durch ein Artenschutzprojekt neuer Lebensraum
für Tiere und Insekten. Bisherige Rasenflächen wurden in Wildblumenwiesen umgewandelt.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Durch zahlreiche Grünflächen,
Mauern und Nischen
bietet der Zentralfriedhof
gute Voraussetzungen für
die Ansiedelung verschiedenster
Lebewesen. Die Diözese Graz-
Seckau mit der Stadtpfarrkirche
Graz hat gemeinsam mit dem Verein
Blühen&Summen ein neues
Artenschutzprojekt gestartet.
Umsetzung
Als erste Maßnahme wurden
bisherige Rasenflächen in Wildblumenwiesen
umgewandelt.
Diese sollen künftig als Nah-
rungsquelle, Unterschlupf und
Nistmöglichkeit für zahlreiche
Wiesenbewohner dienen. Insgesamt
entstanden 700 Quadratmeter
Wildblumenwiese sowie zwei
zusätzliche Streifen direkt beim
Kirchengebäude. Weitere Maßnahmen
sollen Schritt für Schritt
folgen. „Wenn sich Schmetterlinge
oder Heuschrecken in bunten
Wiesen tummeln, steigt auch die
Bewusstseinsbildung. Die Menschen
können beobachten, was
sich in der Wiese abspielt, und
setzen sich so vielleicht mehr mit
unserer schönen und schützenswerten
Natur auseinander“, so
Christine Podlipnig vom Verein
Blühen&Summen.
Eva Heidlmair, Ewald Pristavec, Christine Podlipnig, Michael Kreuhsler (v. l.)BLÜHEN&SUMMEN
36 viva
www.grazer.at 31. MAI 2026
Ein Sommer voller
Auf der Grebenzen kann man in der
Gondel frühstücken. TV MURAU/TOM LAMM
Frühstück in der
Panoramagondel
■ In der Panoramabahn
Greben10 kann man auf der
Grebenzen ein ganz besonderes
Frühstück erleben. Die Gondel
wird mit einem Tisch für bis zu
sechs Personen liebevoll gedeckt.
So kann man sein Frühstück mit
einem herrlichen Blick über die
„GrebenzenHöhen“ genießen.
Man hat die Wahl zwischen drei
verschiedenen Frühstücksvarianten.
Sattessen und sattsehen
ist das Motto, denn man steigt
erst aus, wenn man das Frühstück
für beendet erklärt hat.
KÜNSTLERISCH. Nicht
nur national, auch
international warten
zahlreiche Festspiele
und Kulturveranstaltungen
auf die Gäste.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Die Arena von Verona ist jedes
Jahr Anziehungspunkt
für hunderte Opernbegeisterte.
Das gut erhaltene römische
Amphitheater mitten im Zentrum
der Stadt bietet eine herrliche
Kulisse für verschiedene Aufführungen.
Rund 22.000 Zuschauer
finden hier Platz. Diesen Sommer
kann man von 13. Juni bis 12. September
verschiedene Opern genießen.
Die Bayreuther Festspiele sind
eng mit einem Namen verknüpft:
Richard Wagner. Heuer kann
man die Werke des berühmten
Komponisten von 24. Juli bis
26. August im Festspielhaus auf
dem Grünen Hügel genießen.
Auch in der berühmten Mailänder
Scala finden Opernbegeisterte
den ganzen Sommer über ein tolles
Programm.
Bella Venezia
Wen die Oper nicht reizt, wer
sich aber trotzdem dem internationalen
Kunstgenuss hingeben
möchte, dem sei ein Ausflug nach
Venedig empfohlen. Noch bis
zum 22. November kann man in
der Stadt zeitgenössische Kunst,
Kultur und Architektur erleben.
Heuer steht die 61. Kunstbiennale
unter dem Motto „In Minor
Keys“. Die vom renommierten
Team um die verstorbene Kuratorin
Koyo Kouoh entworfene
Ausstellung lädt dazu ein, gesellschaftliche
Signale differenziert
wahrzunehmen.
Die Aufführungen
Im Überblick
■ Arena di Verona
- 13. Juni: La Traviata
- 19. Juni: Aida
- 26. Juni: Nabucco
- 3. Juli: La Boheme
- 7. August: Turandot
- 13. August: Carmina Burana
■ Mailänder Scala
- 8. Juni: Carmen
- 26. Juni: Lucia Di Lammermoor
- 2. Juli: Don Quixote
■ Bayreuther Festspiele
- 26. Juli: Rienzi
- 28. Juli: Walküre
- 6. August: Der fliegende
Holländer
- 9. August: Götterdämmerung
- 15. August: Siegfried
- 25. August: Parsifal
31. MAI 2026 www.grazer.at viva
Kunst und Kultur
37
Rätsel-Lösung vom 24.5.2026
S B N R
L E V E L K S E I N S E S
L I T U R G L A T E N T
L E M A K S A U N A
M A R C E L M O H A B E D
F O N L I N E A R T
G L O C K E N S P I E L K
E A I G U A M B A R
S R N M M R H E R O
S C H A D E W M A R I N
H E R S T I L K U N D E
P U C H S T E G
A L M U I S
H A A R N A D E L
T A N S I O
S Z E N E E N G Lösung:
A G N O S I E MURPARK
Lösung:
MURPARK
Die spektakuläre Kulisse der Arena in Verona ist jedes Jahr Schauplatz zahlreicher Aufführungen.
GETTY
Sudoku-Lösung
vom 31.5.2026
3 9 5 4 1 8 6 7 2
2 7 4 6 9 5 8 1 3
6 8 1 2 3 7 4 5 9
4 3 7 5 2 9 1 8 6
1 2 9 8 6 4 7 3 5
5 6 8 3 7 1 2 9 4
9 5 2 7 8 6 3 4 1
8 4 6 1 5 3 9 2 7
7 1 3 9 4 2 5 6 8
38 viva
www.grazer.at 31. MAI 2026
Kühle Orte für die heißen Tage
COOL. Die Temperaturen steigen und damit das Bedürfnis, sich abzukühlen. Die Thermen bieten viele
Möglichkeiten, aber auch abseits davon gibt es zahlreiche Orte, die Schatten und Kühlung bieten.
Der Altausseer See liegt in der eindrucksvollen Kulisse der Bergwelt und
bietet jede Menge Möglichkeiten, sich abzukühlen.
STG/WOLFGANG WEINHÄUPL
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Kirchen und Klöster bieten
den Besuchern nicht nur
ein kühles Plätzchen, sonder
auch die Möglichkeit, innezuhalten,
eine stille Pause und vielleicht
auch ein Gebet einzulegen.
Zudem sind Kirchen und Klöster
reich an Kulturgütern, die man
sich anschauen kann.
Auch Museen sind Orte der
Abkühlung, bieten zugleich aber
auch abwechslungsreiche Programme
mit unterschiedlichen
Ausstellungen. Im Universalmuseum
Joanneum etwa kann man
20 Museen und einen Zoo erkunden.
Kühl wird es auch in den Tiefen
des Grazer Schlossberges. Eine rasante
Abfahrt kann man mit der
Schlossbergrutsche erleben, oder
man kann im 4D-Erlebniskino
„The Flight Graz“ einen spannenden
Flug über die Stadt wagen.
Nicht nur für Kinder ein Erlebnis
ist eine Fahrt mit der Märchengrottenbahn.
Unterirdisch und abkühlend ist
es auch in der Lurgrotte. In der
größten Tropfsteinhöhle Österreichs
herrscht ganzjährig dieselbe
Temperatur. Gerade an heißen
Tagen ein Ort, der zum Verweilen
einlädt.
Wen es in die Natur zieht, wer
aber trotzdem der Hitze entgehen
möchte, der kann eine Wanderung
durch die Kesselfallklamm
oder die Rettenbachklamm unternehmen.
Dort sorgt allein schon
das Rauschen des Wassers für Abkühlung.
Planschen
Wie bereits erwähnt sind die
steirischen Thermen immer für
einen Sprung ins kühle Nass gut.
Aber auch abseits gibt es jede
Menge Möglichkeiten, Zeit im,
am und ums Wasser zu genießen.
Der Stadtstrand an der Mur
bietet Strandfeeling mitten in der
Grazer City. Zudem bieten die
sieben Grazer Bäder genug Platz
für einen abwechslungsreichen
Badetag.
Die Steiermark ist generell
reich an Badeseen. Direkt vor
der Haustür der Grazer liegt der
Schwarzlsee, der neben einem
wunderschönen See auch zahlreiche
Freizeitaktivitäten bietet.
Der Grundlsee, auch als das
„Steirische Meer“ bekannt, ist
ideal für Bootsfahrten und einen
Sprung ins kühle Nass. Malerisch
von Bergen umgeben ist der Altausseer
See. Das kristallklare
Wasser lädt zum Schwimmen
ein. Aufgrund seiner Naturbelassenheit
wird der Hirzmann-
Stausee auch als „Steirisches
Kanada“ bezeichnet. Ein Muss
also für alle Naturfans. Ebenfalls
ein Naturerlebnis ist der Günster
Wasserfall. Mit einer Fallhöhe
von 65 Metern ist er der höchste
Wasserfall der Steiermark.
Rätsel-Lösung vom XX.XX.XXXX
Sudoku-Lösung
vom XX.XX.XXXX
Lösung:
XXX
XXXX
31. MAI 2026 www.grazer.at
graz 39
40 viva
www.grazer.at 31. MAI 2026
Sieben Gipfel, ein Erlebnis
HERAUSFORDERND. Als „Seven Summits“ werden die jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente
bezeichnet. Eine bergsteigerische Herausforderung, die man auch bei uns erleben kann.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Ein Traum jedes Bergsteigers:
die sieben höchsten Gipfel
der Welt zu besteigen. Wer
sich so einer Herausforderung in
Österreich stellen möchte, kann
die Austrian Seven Summits, die
sieben höchsten Berge Österreichs,
besteigen. Dazu gehören
der Großglockner, der Großvenediger,
der Große Piz Buin, Hoher
Dachstein, Schneeberg, Geschriebenstein
und der Hermannskogel.
Man kann diese Berge natürlich
in einzelnen Etappen oder in
einer großen Tour besteigen. So
oder so eine große bergsteigerische
Herausforderung.
Steirisch
Auch in der Steiermark kann
man die „Seven Summits“ erle-
ben und die höchsten Berge des
Bundeslandes besteigen. Der
Hohe Dachstein ist hierbei ein
Ziel, das man bereits bei einer
Österreich-Tour besteigen kann.
Der höchste Gipfel der Schladminger
Tauern, die Hochwildstelle,
ist ebenso eine Besteigung
wert wie das Große Bärneck, der
Grimming, der Hochreichart, der
Zinken und der Ameringkogel.
Doch warum in die Ferne
schweifen, wenn das Gute so nah
ist, denn auch in Graz sind die
Seven Summits zu finden. Hier
kann man die Gipfel des Schlossbergs
(Hackher-Löwe), des Lustbühel
(Satellitenstation), des
Fürstenstands (Fürstenstein), St.
Johann und Paul, den Buchkogel
(Kronprinz-Rudolf-Warte),
die Platte (Stephanienwarte) und
den Schöckl (Alpengasthof) erobern.
Der Großglockner ist einer der „Seven Summits“ Österreichs. Der höchste
Berg unseres Landes besticht mit seinen einzigartigen Touren.
GETTY
31. MAI 2026 www.grazer.at
graz 41
42
mobil
Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Mit der Premierenfahrt beginnt
in Graz eine neue Ära des öffentlichen
Verkehrs.“
Holding-Graz-Vorstandsdir. Mark Perz über die
Inbetriebnahme der Flexity-Straßenbahn HOLDING GRAZ
www.grazer.at 31. MAI 2026
Volldampf voraus: Die historische
Lok fährt ab sofort wieder. STB
Nostalgie auf
Schienen
■ Das Obere Murtal lädt ab
sofort wieder zu einer nostalgischen
Entdeckungstour
ein. Gestern startete die beliebte
Steiermarkbahn offiziell
in die neue, erlebnisreiche
Dampfzugsaison. Bis Oktober
verkehren die historischen Lokomotiven
mit ihren liebevoll
restaurierten Waggons durch
die idyllische Landschaft direkt
entlang der Mur. Zwischen
Murau und Tamsweg
erwartet die Fahrgäste echte
Eisenbahnromantik samt
Live-Musik und eigenem Barwagen.
Neben den regulären
Fahrten locken Highlights wie
der Kinderzug am 4. August
für Familien oder der kaiserliche
Ausflug nach Frojach am
13. September. Auch exklusive
Gruppenbuchungen sind
möglich.
TEST. Der ÖAMTC nahm 16 aktuelle Kindersitze unter die Lupe. Während
drei Produkte überzeugten, versagte ein Modell im Crashtest komplett.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Wer mit dem Nachwuchs
im Auto unterwegs ist,
will vor allem eines:
die absolute Gewissheit, dass
die Kleinsten bei einem Unfall
bestmöglich geschützt sind.
Doch hält der Markt dieses Versprechen
auch? Beim Kauf stehen
Eltern oft vor einer riesigen
Auswahl und verlassen sich gern
blind auf die Versprechen der
Hersteller. Der ÖAMTC hat für
seinen großen, aktuellen Kindersitztest
gemeinsam mit internationalen
Partnerorganisationen
16 aktuelle Modelle in allen Größenkategorien
ganz genau unter
die Lupe genommen. Im Fokus
der Experten standen dabei die
Bereiche Sicherheit, Bedienung,
Ergonomie, Schadstoffgehalt sowie
die allgemeine Umweltverträglichkeit.
Das Ergebnis liefert
zwar durchaus Lichtblicke, zeigt
aber auch sehr deutlich, dass
teure Preise nicht automatisch
vor gefährlichen Mängeln schützen.
Ein bitteresErgebnis
Ein Modell rasselte im Crashtest
komplett durch: Die Babyschale
Kinderkraft Mink Pro 2 löste sich
beim harten Frontalaufprall von
ihrer Isofix-Basis und wurde in
der Folge unkontrolliert durch
das Testfahrzeug geschleudert
– ein klares „Nicht genügend“.
Der Hersteller reagierte daraufhin
prompt und bietet betroffenen
Kunden bereits einen Umtausch
an. Gesichert mit dem
normalen Autogurt erreichte
derselbe Sitz immerhin noch
ein „Befriedigend“.
Insgesamt ist das Feld aber
solide: Neben zehnmal „Befriedigend“
gab es zweimal „Genügend“
und dreimal die Note
„Gut“. Zu den echten Testsiegern
zählen die Modelle Cybex
Sirona Ti und Pallas G3 sowie
das sehr günstige Modell Kinderkraft
Junior Fix 2 i-Size.
Positiv überrascht zeigten
sich die Experten diesmal von
der Umweltverträglichkeit
und den erfreulich niedrigen
Schadstoffwerten im gesam-
Strahlende Gesichter
auf der
Rückbank gibt
es nur, wenn
die Kindersitze
optimal
passen. Der
ÖAMTC-Test
zeigt, welche
Produkte überzeugen.
GETTY
Babyschale fällt durch
ten Testfeld. Bei den zwei mit
„Genügend“ bewerteten Sitzen
zeigten sich hingegen ganz andere
Schwächen: Der Lionelo
Lavender i-Size patzte beim
erhöhten Verletzungsrisiko im
Crash, während der Axkid Minikid
4 Pro zwar absolut sicher ist,
aber durch einen komplizierten,
fehleranfälligen und platzintensiven
Einbau wertvolle Punkte
verlor.
Damit die Schutzwirkung
im Alltag optimal bleibt, warnt
der Mobilitätsclub eindringlich
vor Bedienungsfehlern. Diese
können die Schutzwirkung von
Kindersitzen erheblich reduzieren.
Umso wichtiger ist es,
sich nach dem Kauf (oder nach
Möglichkeit schon beim Beratungsgespräch
im Handel) mit
der Handhabung vertraut zu
machen. Sowohl Fahrzeug- als
auch Hosenträgergurte müssen
immer straff sitzen, dicke Jacken
gehören unter dem Beckengurt
herausgezogen. Zudem gilt:
Kopfstützen und Rückenlehnen
regelmäßig an die aktuelle Größe
des Kindes anpassen.
31. MAI 2026 www.grazer.at
mobil 43
Bernd Kammerer
... in Graz
Parken in der Kastner&Öhler-
Garage kostet unter der
Woche tagsüber 4,40 Euro.
GARAGENTARIFE IN DER CITY
PRO STUNDE
4,40 Euro : 5 Euro
... in Berlin
In der Tiefgarage des weltberühmten
„Kaufhaus des
Westens“ zahlt man 5 Euro.
Getty
Premiere für „Theodora“
ÖFFIS. In Graz ist am Mittwoch die erste Flexity-Straßenbahn „Theodora“ mit Fahrgästen auf Premierenfahrt
gegangen. Nach und nach werden die neuen Bims den Fahrgastbetrieb aufnehmen.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Diese Woche hat eine neue
Ära des öffentlichen Verkehrs
in Graz begonnen:
Erstmals nahm eine der neuen
Flexity-Straßenbahnen bei einer
Premierenfahrt Fahrgäste mit.
Die Bim trägt den Namen „Theodora“
und ist nach Theodora
Acham benannt, die gemeinsam
mit Inge Steiner 1988 als erste
Grazer Straßenbahnfahrerin ihren
Dienst begann.
Fahrplan
Mit der Premierenfahrt beginnt
die schrittweise Inbetriebnahme
aller Garnituren. Acht der neuen
Straßenbahnen sind bereits in
Graz und werden den Fahrgastbetrieb
nach und nach aufnehmen.
Bis Ende des Jahres sollen
die restlichen sieben Fahrzeuge
der ersten Liefertranche in
der steirischen Landeshauptstadt
ankommen. Bis 2028 soll
die Flexity-Flotte auf insgesamt
31 Straßenbahnen anwachsen.
Die neuen Bims werden zunächst
auf den Linien 4 und 7
eingesetzt und sind mit ihren
34 Metern die längsten Straßenbahnen
der Grazer Geschichte.
Judith Schwentner, Alice Loidl, Elke Kahr, Mark Perz, Theodora Acham,
Gert Heigl und Horst Schachner (v. l.) bei der Premierenfahrt
FOTO FISCHER
Kritik an der Pickerl-Reform
INTERVALL. Der Wechsel auf das 4-2-2-2-1-Intervall soll Entlastung bringen. Der ÖAMTC kritisiert
teure Ersatzplaketten, fehlende Digitalisierung und drohende Mehrkosten für alpine Regionen.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Noch vor der Sommerpause
soll im Nationalrat
die Reform der Pickerl-
Intervalle beschlossen werden.
Der Wechsel vom bisherigen
3-2-1-System auf die neue
4-2-2-2-1-Regelung soll eigentlich
Entlastung bringen. Doch
der ÖAMTC übt scharfe Kritik:
Weil die Reform auch in laufende
Perioden eingreift, müssen
rund zwei Millionen Autobesitzer
extra zur Prüfstelle fahren,
um sich eine Ersatzplakette zu
holen. Dieser mühsame bürokratische
Mehraufwand kostet
die Betroffenen viel Zeit und verursacht
unnötige Verwaltungskosten
von rund 23 Millionen
Euro. Für den Club wäre daher
erst die zeitgleiche Einführung
eines „digitalen Pickerls“ eine
echte Entlastung für die Autofahrer.
Regionen-Vergleich
Zudem warnt der ÖAMTC vor
regionalen Ungleichgewichten:
Daten zeigen, dass in Alpinregionen
wegen des harten Winters
und des aggressiven Streusalzes
weit mehr schwere Mängel auftreten
als im Flachland. Nach
fünf Jahren hat im Flachland jeder
vierte Pkw schwere Mängel,
im alpinen Bezirk Liezen sind
es 38 Prozent. Nach zehn Jahren
steht es sogar 35 zu 56 Prozent.
Weil Schäden an Bremsen oder
Achsen durch die längeren Intervalle
künftig viel später entdeckt
werden, drohen den betroffenen
Autobesitzern in den
Bergen am Ende sogar deutlich
höhere Reparaturkosten.
Der ÖAMTC befürchtet, dass durch die längeren Prüfintervalle schwere
Mängel an Fahrzeugen erst viel zu spät entdeckt werden.
GETTY
44
sport
graz
www.grazer.at 31. MAI 2026
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
44
Ein „Athener“
für den GAK
■ Einen Routinier im zentralen
Mittelfeld hat der GAK für die
kommende Saison verpflichtet.
Peter Michorl wechselt von Atromitos
Athen nach Graz. Der
Wiener spielte bis 2024 beim
LASK und war in 351 Partien
an 130 Toren beteiligt. „Ich bin
irrsinnig froh, beim Traditionsverein
GAK zu sein“, sagt der
31-Jährige. „Tino Wawra hat
sich sehr lange um mich bemüht.“
Der Sportdirektor wiederum
freut sich, „nicht nur einen
spielstarken Fußballer, sondern
auch eine international erfahrene
Persönlichkeit“ in den Verein
zu bekommen. Michorl wechselt
ablösefrei aus Griechenland
nach Graz und erhält einen Vertrag
bis 2028.
Viel besser, viel attraktiver
hätte es für uns nicht
kommen können.“
Graz-99ers-Sportdirektor Philipp Pinter zur
Auslosung der Champions Hockey League GEPA
So wie in dieser KI-Visualisierung wird es bald in der einstigen Daviscuphalle am Schwarzlsee aussehen.
Die „Hall of Ball“ zieht
internationale Gäste an
HALL OF BALL
Peter Michorl ist der erste GAK-
Neuzugang diesen Sommer. GEPA
EINZIGARTIG. Am Schwarzlsee eröffnet im August eine Fußballhalle, die in
Österreich ihresgleichen sucht – und die Trainingslager-Anbieter anzieht.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
In der Winter-Vorbereitung
zieht es die Fußballklubs immer
in den Süden – wegen
der besseren Platzverhältnisse.
Wenn es künftig in unseren Breiten
schneit und frostig ist, wird
es Fußballvereine weiterhin in
den Süden ziehen – allerdings
müssen sie dann nur noch bis in
den Grazer Süden fahren. Denn
in der alten Daviscuphalle am
Schwarzlsee eröffnet Martin Reiner
im August seine „Hall of Ball“.
Nun gibt es zwar Fußball-Hallen
im Box-Format schon, diese
Anlage bietet aber ein 90 mal
60 Meter großes Spielfeld. „Das
ist das kleinstmögliche Feld für
11 gegen 11“, sagt Reiner. Damit
kann man witterungsunabhängig
ein Training wie im Freien gestalten.
Und noch bevor die Halle eröffnet
ist, hat Reiner auch schon
die erste prominente Buchung.
Mit der Agentur Soccatours, die
Trainingslager für Amateur- und
Profiteams in ganz Europa organisiert,
gibt es bereits einen
langfristigen Vertrag. Ab Herbst
starten deren Trainingslager.
„Auch ein Turnieranbieter will
im Herbst bei uns andocken“, sagt
Reiner.“
Qual der Wahl
Er sieht in der Halle enormes
Potenzial. „Es gibt alleine
16 Umlandvereine, die ihre Vorbereitungsspiele
und ihr Wintertraining
bei uns machen wollen“,
erklärt Reiner. Dazu kommt seine
eigene „Münchner Fußballschule“,
in der er Individualtraining
für Kinder, Jugendliche, „aber
auch Erwachsene“ anbietet. Zudem
gebe es weit und breit nichts
Vergleichbares, das öffentlich zugänglich
ist. „In Salzburg gibt es
eine Halle auf Akademiegelände,
auch der neue ÖFB-Campus ist
nicht öffentlich zugänglich.“
Weil die Halle ganzjährig qualitativ
hochwertiges Trainieren
ermöglicht, könnte sie auch für
internationale Vereine als Testspielort
fungieren. „Unser Vorteil
ist die Abgeschlossenheit. Wir
können so abriegeln, dass keiner
reinkommt, der nicht rein soll“,
sagt Reiner. „Überspitzt gesagt,
könnte Bayern mit der U19 in der
Früh in Graz landen, bei uns ein
Testspiel absolvieren, und am
Abend wären die Spieler zum
Abendessen daheim.“
Bis zur offiziellen Eröffnung
im August stehen Reiner und
sein Team noch vor einer ganz
großen, entscheidenden Herausforderung:
der Wahl des richtigen
Bodens. „Wir wollen ja trotz
Kunstrasen und Asphaltunterlage
ein Feeling wie auf einem echten
Freiplatz bieten. Da sind wir
gerade am Tüfteln. Weil wenn
der Boden einmal liegt, dann
liegt er. Den kannst nicht einfach
so austauschen.“
31. MAI 2026 www.grazer.at
sport graz 45
OHA!➜
Kapitänin bleibt an Bord
Die Sturm-Damen haben die
Vertrags-Option bei der Grazerin
Sophie Maierhofer gezogen.
Keine Chance in Runde eins
Sebastian Ofner musste sich zum
Start der French Open Italiens Luciano
Darderi mit 6:7, 2:6 und 3:6 beugen.
GEPA (2)
Lockerlassen streng verboten
OJE!
➜
SPITZENSPIEL. Die Graz Giants empfangen in der Austrian Football League heute die Danube
Dragons. Trotz des klaren Sieges im Hinspiel warnt Headcoach Stefan Pokorny vor den Wienern.
Vier Siege in Serie haben
die Graz Giants zuletzt
gefeiert, vor zwei Wochen
die Danube Dragons in Wien
Do naufeld mit 28:14 geschlagen.
Jetzt kommt der regierende
Champion nach Eggenberg
(15 Uhr). Und Headcoach Stefan
Pokorny hebt warnend den
Zeigefinger. „In Wien ist für die
Dragons vieles schlecht gelaufen
und für uns in der zweiten Hälfte
vieles gut. Das Ergebnis spiegelt
nicht das reale Kräfteverhältnis
wider. Wir haben unser Potenzial
in dem Spiel gut ausgeschöpft,
während die Dragons deutlich
darunter geblieben sind.“
Überhaupt müsse man nach
den „zwei verschenkten Spielen“
zum Saisonstart in dieser engen
Liga nun alles gewinnen, um ein
Play-off-Heimspiel zu haben.
„Für uns hat also jedes Spiel jetzt
schon Play-off-Charakter.“
Nach Anlaufschwierigkeiten
läuft das Giants-Werkl jetzt rund.
„Wir haben uns in Offense und
Defense eingegroovt, Quarterback
Bastian Steinmair trifft
immer bessere Entscheidungen“,
sagt Pokorny. Nur: „Stehen bleiben
dürfen wir jetzt auf keinen
Fall. Wenn wir das tun, wird es am
Ende der Saison nicht für einen
Platz im Play-off reichen.“ KM
Die Giants (l. Jakob Schneeberger) wollen den Dragons davonlaufen.
GEPA
46 grazer sonntag
www.grazer.at 31. MAI 2026
SO ISST GRAZ
Omas Teekanne präsentiert ...
... Feigen-Basilikum-
Limonade
Betreiberin Yuno Khripunova
genießt die Outdoor-Saison KK (2)
Spätestens in der vergangenen
Woche hat sich der Sommer
schon in Graz gezeigt. Die warmen
Temperaturen eignen sich perfekt
für etwas Zeit an der frischen Luft.
Die perfekte Abkühlung gibt es am
Nikolaiplatz, wo Omas Teekanne
neben herrlichen Mehlspeisen auch
Getränke anbietet. Heute präsentiert
Betreiberin Yuno Khripunova
das „Trendgetränk
des Sommers“
– eine
Feigen-
Basilikum-
Limonade.
LEO
Zutaten:
Sirup:
• 300 g Zucker
• 1 Liter Wasser
• 100 g Feigen-Basilikum-Tee
Für ein großes Glas Limonade (500 ml):
• 1/8 l Feigen-Basilikum-Sirup
• etwas frischer Zitronensaft
• Soda zum Auffüllen
• frisches Basilikum
Zubereitung:
Für den Sirup Wasser und Zucker
gemeinsam aufkochen, bis sich der
Zucker vollständig aufgelöst hat. Anschließend
den Feigentee hinzufügen
und einige Minuten ziehen lassen.
Danach abseihen und den Sirup auskühlen
lassen.
Sirup und Zitronensaft in ein großes
Glas geben, mit Soda auffüllen und
reichlich frisches Basilikum hinzufügen.
Nach Belieben mit Eis servieren.
Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!
GRAZWORTRÄTSEL
Grazer Simulationszentrum
für
Flüge & Co.
Meerrettich
Abk. für
"Normalnull"
schweizerischer
Urkanton
Andritzer
Kinderchor
Geburtsort
von
Christoph
Kolumbus
Devise,
Leitspruch,
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"Niederösterreich"
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Kreuzes
(Henry) †
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das Wissen
steigernd
HTL in
Gösting
Mond
des
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Lösung:
SUDOKU
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10
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14
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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
7 6
3 9 5 8 2
4 8 3
2 7 9
7 5 9 1 8
9
5 6 8 9
5 7 8 6
1
1
698
Jede
Ziffer darf
in jeder
Reihe in
jedem
Quadrat
nur
einmal
vorkommen.
Bleistift
spitzen,
los geht’s.
Viel Spaß!
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Rätsel knackt,
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Lösung einschicken und
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€ 50.– GUTSCHEIN
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31. MAI 2026 www.grazer.at
grazer sonntag 47
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 31. MAI
Storytelling Festival in Graz
„Graz träumt“ lautet das diesjährige
Motto des beliebten Storytelling
Festivals – eine Einladung, Träume
zu erkunden, zu teilen und die
eigene Geschichte aktiv zu gestalten.
Am Grazer Mariahilferplatz
gibt es heute einen öffentlichen
Raum für Visionen und Fantasie
zu entdecken: Mit der interaktiven
Kunstinstallation „Graz träumt“
haben Besucher die Möglichkeit,
eine interaktive Traumlandschaft
zu erleben.
Geco – Das Grazer Eco Festival
Das Geco Festival verwandelt Graz
auch heute wieder in eine Bühne
für Nachhaltigkeit, Innovation
und gemeinsames Erleben. Beim
größten steirischen Nachhaltigkeitsfestival
erwarten Besucher
Workshops, Vorträge, Diskussionen,
Kulinarik, Musik und zahlreiche
Mitmach-Formate rund um
Klima, Zukunft und nachhaltiges
Leben. Der Eintritt ist frei!
Dramatiker|innenfestival
Das Dramatiker|innenfestival lädt
heute unter dem Motto „Verflechten“
zu einer spannenden Reise
durch zeitgenössisches Theater,
neue Perspektiven und internationale
Produktionen. Ob Theaterproduktionen,
neue dramatische
Texte, Vorträge oder Workshops
– das Festival macht Graz erneut
zum Treffpunkt für neue Dramatik
und kreative Zukunftsvisionen.
Floßfahrten auf der Mur
Um 10 Uhr startet heute am Stadtstrand
die öffentliche Floßfahrt.
Besucher können auf der Mur ein
einmaliges Abenteuer mit den
Floßfahrten der Flößerei Graz
erleben und die entspannte Atmosphäre
auf dem Wasser genießen.
Gemeinsam mit Freunden oder
der Familie wird Graz aus einer
ganz neuen Perspektive erlebt. Die
Kosten belaufen sich auf 22 Euro
pro Person.
Rosenführung in Eggenberg
Blühende Rosen stehen heute bei
den Eggenberger Rosenführungen
im Mittelpunkt: Im Schlosspark
von Schloss Eggenberg erfahren
Besucher Wissenswertes über
Geschichte, Kultur und Besonderheiten
der Rose. Der Rundgang
führt unter anderem durch den
berühmten Eggenberger Rosenhügel
mit hunderten Rosenarten.
Die Führungen starten um 9 und
um 11 Uhr.
Neurobunt Festival in Graz
Das Neurobunt Festival im Lendhafen
widmet sich auch heute
den Themen Autismus und ADHS
bei Erwachsenen. Im Lendhafen
erwarten Besucher Vorträge, Diskussionen
und Workshops rund
um Neurodiversität, Community
und gesellschaftliche Sichtbarkeit.
Ziel des Festivals ist es, Vorurteile
abzubauen, Netzwerke zu stärken
und Raum für Begegnung zu
schaffen.
Biergarten-Opening Schlossberg
Heute startet am Schlossberg das
Biergarten Opening und damit
offiziell die neue Biergarten-Saison.
Ab 11 Uhr lädt der Biergarten
zu einem entspann- ten
Frühschoppen mit
Musik, Live-Acts, kulinarischen
Schmankerln
und einem abwechslungsreichen
Rahmenprogramm.
Der Eintritt
für alle Besucher ist frei!
Hinterhof- und Gartenflohmarkt
Der Hinterhof- und
Gartenflohmarkt
OPENING:
11 Uhr
Schlossberg
Am Schlossberg findet wieder das beliebte Biergarten-Opening statt.
Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm. BENJAMIN GASSER, GETTY
WOHIN AM SONNTAG
startet heute um 10 Uhr in ganz
Graz. Dabei verwandeln Bewohner
ihre privaten Höfe und Gärten
in kleine Flohmärkte und bieten
gebrauchte Gegenstände zum
Stöbern, Tauschen und Verkaufen
an. Gemeinschaft, Nachbarschaft
und Nachhaltigkeit stehen dabei
im Mittelpunkt.
Wiener Städtische LadiesRun
Der Wiener Städtische LadiesRun
Graz findet heute statt und verwandelt
die Grazer Innenstadt in
eine Laufstrecke für alle Frauen.
Gestartet wird um 11 Uhr vor der
Oper Graz, gelaufen wird auf einer
rund 5 Kilometer langen Strecke
durch die Innenstadt. Neben
Einzel- und Klassenwertungen gibt
es auch Freundinnen- und Mutter-
Tochter-Wertungen.
Bolao Arena am Freiheitsplatz
Die Bolao Arena Graz bringt am
Sonntag internationalen Spitzensport
auf den Freiheitsplatz: Im
Rahmen der Footvolley EM &
League of Champions findet heute
die Footvolley Europameisterschaft
der Frauen statt. Der Eintritt
ist frei und für ein Rahmenprogramm
sowie Verpflegung ist
gesorgt!
Ein kulinarischer Rundgang
Ein gemütlicher Sonntagsspaziergang
mit appetitlichen Zwischenstopps
findet heute ab 10.45 Uhr
statt. Gäste erwartet nicht nur eine
große Menge an inter essanten
Informationen übers Kochen,
sondern auch eine Auffahrt auf
den Schlossberg sowie mehrere
kulinarische Stationen und Gerichte
zum Genießen. Die Teilnahme
kostet 105 Euro pro Person.
Immer top informiert!
Die digitale Tageszeitung
Auf Ihrem Handy, Tablet oder PC
– immer und überall!
Jetzt reinlesen
www.grazer.at