Japan: Schweigen aus Angst vor Panik - Pitter Regatten 2011

bmw.businesscup.at

Japan: Schweigen aus Angst vor Panik - Pitter Regatten 2011

Die Presse

Sonderausgabe

Mittwoch, 25. Mai 2011 //// DIEPRESSE.COM/buSInESSCuP //// NR. 4

Ansturm auf die Zielgerade

Favoriten, Flauten und Proteste. Nach drei spannenden Rennen entscheidet

sich heute alles beim letzten Regattatag des 16. BMW Business Cup.

NavigatoR

SEgEln

an bord

9 Das Erfolgsrezept der BMW Group:

Flache Hierachien, Toleranz und vor

allem gute Laune.

11 140 Caipirinhas

Für Titelverteidiger Günther Lux gehören

Segeln und Feiern zusammen.

bIOgRaD

//// Teresa Zötl

DiE thEMEN iN DER bMW buSInESS CuP-„PRESSE“

an land

8 Die Insel Pašman bietet

Ruhe, Wälder und ein kleines

Benediktinerkloster.

4-7 alle Ergebnisse

Die Ranglisten des zweiten

Wettfahrttages.


2 BuSInESS CuP

Eine Treibjagd vor Biograd

Am ersten Tag des 16. BMW

Business Cup waren alle

Teams glücklich gewesen,

dass überhaupt eine Wettfahrt ins

Ziel gebracht werden konnte. Mit

Fortdauer des Cups stiegen am

zweiten Tag die Ansprüche der Segler.

Da wurde nicht nur genauer auf

jeden einzelnen Handgriff der eigenen

Leute, sondern auch der Konkurrenz

deutlich kritischer auf die

Finger geschaut. Gute Ergebnisse

alleine reichten vielen nicht mehr

zum Glücklichsein. Und noch etwas:

Hatte es am ersten Wettfahrttag

keinen einzigen Protest gegeben,

wurde das Schiedsgericht am

Dienstag gleich siebenmal bemüht.

Und ein paar weitere Unstimmigkeiten

konnten bei einem Glas Söll-

Wein ausgeräumt werden.

Unbeeindruckt fuhren Klaus

Pitter und seine Leute dem Feld in

der Klasse der Fahrtenyachten mit

Spinnaker auf und davon. Ein zweiter

Platz und ein Wettfahrtsieg sichern

ihnen die zwischenzeitliche

Führung auf der Bavaria Cruiser

40S vor dem unter kroatischer Flagge

segelnden Luka Sangulin.

Ebenfalls nur drei Punkte kassierte

am Dienstag Manfred Schöchl

(Sunbeam Yachts): Mit einem Wettfahrtsieg

und einem zweiten Platz

schob sich der Bootsbauer auf den

dritten Platz nach vor. Chancen auf

einen Podestplatz wahrten auch

noch Ferdinand Lang (Burisch

Elektronik Bauteile), Franz Flasch

Zwei Racer in

voller Fahrt:

Ariconsult und

Prescan auf der

Kreuz.

//// Gert Schmidleitner

Mittwoch, 25. Mai 2011

DIEPRESSE.COM

Die Presse

Manche Skipper glauben, ihrer Konkurrenz Angst einzujagen; dabei sind manche Teams ganz

einfach nur einen Tick schneller und segeln ohne Furcht und tadel. av o n M i c h a e l Kö t t r i t s c h

Roderich Zimmermann:

„Alle haben Angst vor mir

und versuchen, mir davon

zu fahren.“

iMPressUM

(DKL Rechtsanwälte) und Daniel

Cesky (Vienna Equity), dessen Hanse

470 beim BMW Business Cup

eine durchaus gelungene Regattapremiere

erlebt.

Warum Pitter so schnell unterwegs

war, lag allerdings an Schlusslicht

Roderich Zimmermann: Er

veranstaltet nach eigenen Worten

eine Treibjagd. „Alle haben Angst

vor mir und versuchen, mir davon

zu fahren“, meinte der Nachzügler,

der das Feld meist nur von hinten

sieht.

Beim Auslaufen hatten einige

Teams auf eine Langstrecke gehofft,

leichter Wind aus Südwest nährte

die Hoffnung zusätzlich. Doch dann

stellte sich ein, was die Kroaten gemeinhin

als „bonaca“ bezeichnen

und nichts anderes als „Flaute“

meint. Die logische Folge war, das

Startschiff von Eigner Michael Wolkenstein

näher bei Biograd zu positionieren.

Weil in Küstennähe mehr

Wind gemessen wurde, war die Entscheidung,

zwei kürzere Wettfahrten

zu starten, naheliegend.

der rückstand wird geringer. In der

Klasse der Yachten mit Spi konnten

Christian Bayer (Ariconsult Finan-

sPecial: Die Business-Cup-„Presse“ ist eine Spezialausgabe der Tageszeitung „Die Presse“. erscheinUngsweise: Samstag bis Donnerstag zwischen 21. und 26. Mai 2011 in einer Auflage von 600

Stück. Medieninhaber Und heraUsgeber: „Die Presse“ Verlags-Gesellschaft m.b.H. & Co KG, Hainburger Straße 33, 1030 Wien. geschäFtsFührUng: Reinhold Gmeinbauer, Michael Fleischhacker.

redaKtion: Mag. Michael Köttritsch M. A., Marlene Mayer, Mag. Dominik Rumler, Mag. Karin Schuh, Mag. Gert Schmidleitner. leKtorat: Mag. Tina Greiner. graFiK, ProdUKtion: M.S.C

Medien Service GmbH, Patricia Varga. hersteller: Tiskara Malenica d.o.o. Šibenik. Fotos: Mag. Teresa Zötl


Die Presse

Mittwoch, 25. Mai 2011

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cial Provider) mit zwei Wettfahrtsiegen

den Vorsprung sichern. Doch

Georg Haury (Prescan) kommt immer

besser in Fahrt. Vielleicht gelingt

heute die Überraschung.

Kopf-an-Kopf-rennen. Die Bavaria

42match-Klasse schien sich mit der

zweiten Wettfahrt zur One-Boat-

Show zu entwickeln. Wie am Vortag

überquerte das Buchbinderei-Dohnal-Team

rund um Rainer Handl

und Norbert Blecha auf der „Cape

Town“ als schnellstes Team die

Ziellinie. Die Einheitsklasse fest in

„südafrikanischer“ Hand? Nicht

ganz, denn in der letzten Wettfahrt

des Tages glückte endlich der

Gegenangriff der Neuseeländer:

Die „Auckland“ setzte sich durch

und verdrängte die „Cape Town“

»Es gibt nur

Vollgas.«

oliver rihl glaubt

zu wissen, wo bei

der bavaria

42match der gashebel

montiert ist.

auf Platz zwei. Der Sieg ging also an

das celox sailing team, angeführt

von Gottfried Pössel. In der Zwischenwertung

unmittelbar hinter

den beiden Zwischenreitern liegt

das blackorange-racing-Team von

Lukas Ortner, das aber wegen eines

gebrochen Schäkels mit dem Spinnaker

zu kämpfen hatte.

Der Ehrgeiz der Steuerleute

zeigte sich besonders am Start der

dritten Wettfaht. Die Aktionen wurden

mutiger, was in zahlreichen

Frühstarts und einem allgemeinem

Rückruf resultierte.

Allen Hassardaktionen zum

Trotz dürften die Spitzenplätze vergeben

sein, denn Tina Sperl (Erste

Bank), Vitaly Tarakanov und Alexander

Gimborn (Generali) liegen

mit Respektabstand zurück.

BuSInESS CuP 3

Sechs Bavaria 42match auf beinahe einer Höhe unmittelbar nach dem Start zur insgesamt dritten Wettfahrt: Fotografiert mit wunderbarer Aussicht

von Michael Wolkensteins Startschiff „Cloud Stone“. //// Gert Schmidleitner, Peter Barnert

die raudaschl-Klasse. Die Klasse

der Fahrtenyachten ohne Spinnaker

könnte nach dem zweiten Tag in

„Raudaschl-Klasse“ umbenannt

werden. Oliver Rihl (Team faircheck)

mit Berater Florian Raudaschl

legte zwei Wettfahrtsiege

hin. Die Crew ist bestens zusammengespielt,

schließlich konnte ein

Teil der Besatzung im Vorjahr die

Uniqa Offshore Challenge gewinnen

– damals auf einer fünf Fuß längeren

Bavaria. Für Biograd lautet

Rihls Motto: „Es gibt nur Vollgas.“

Auf Platz zwei liegt Florian Raudaschls

Vater, Hubert, mit dem Paltentaler

Minerals. Eine starke Aufholjagd

legte Evergreen Anton

Schmalzbauer (Diskontmarin) hin.

Er schob sich von Platz acht auf die

drei vor. e

Auch das gehört zum BMW Business Cup dazu: Die Söll-Weinverkostung, das Probesitzen auf einem der BMW-Motorräder und der Blick von Pašman

in Richtung des neuen Heimatorts der Regatta: Biograd. //// Schmidleitner/Zötl


4 ErgEbnissE

BAVARIA 42match / Wettfahrt 2

Platz Start Nr. Firma Skipper Nation Bootsname gesegelte Zeit berechnete Zeit Punkte

1 53 Buchbinderei Dohnal Rainer Handl AUT Cape Town 1:15:30 1:15:30 1,00

2 67 Vitaly Tarakanov RUS Trieste 1:16:20 1:16:20 2,00

3 50 celox sailing team Gottfried Pössel AUT Auckland 1:17:44 1:17:44 3,00

4 55 b/o racing Lukas Ortner AUT Fastnet 1:17:49 1:17:49 4,00

5 64 Erste Bank Tina Sperl AUT Solent 1:18:48 1:18:48 5,00

6 65 Generali Alexander Gimborn AUT Southampton 1:19:35 1:19:35 6,00

7 63 workline Klaus Vrecer AUT San Diego 1:20:24 1:20:24 7,00

8 59 Haase-inox-line Lisa Vrecer AUT Les Sables 1:21:48 1:21:48 8,00

9 54 Richard Kalcher AUT Cowes 1:22:33 1:22:33 9,00

10 60 Ulikett GmbH Gerhard Ulrich AUT New York 1:23:05 1:23:05 10,00

11 62 ALLAUDIT Peter Brauner AUT Saint Tropez 1:23:23 1:23:23 11,00

Yachten mit Spi (Racer und Cruiserracer) / Wettfahrt 2

Platz Start Nr. Firma Skipper Klasse Bootsname GPH PLT PLD

Fahrtenyachten ohne Spi / Wettfahrt 2

Platz Start Nr. Firma Skipper Klasse Bootsname GPH PLT PLD

Mittwoch, 25. Mai 2011

DiEPrEssE.COM

gesegelte

Zeit

berechnete

Zeit

Die Presse

1 51 Team faircheck Oliver Rihl Bavaria 42match Cape Code 633,6 0,746 47,8 1:18:51 0:53:19 1,00

2 14 Diskontmarin A. Schmalzbauer First 45f5 Papillion 697,8 0,608 -1,8 1:29:54 0:54:52 2,00

3 3 Eugeniy Nikiforov First 45 Carmenta 619,4 0,734 29,0 1:20:27 0:55:42 3,00

4 5 Wolf Plastics Group Georg Hirsch First 45 Egeria 619,4 0,734 29,0 1:21:06 0:56:11 4,50

4 15 Michael Ruch Bavaria 40cruiser Catch me 676,8 0,684 38,3 1:28:36 0:56:11 4,50

6 18 FGGK Finowfurt Reinhard Otto Bavaria 44 Euros 680,5 0,700 51,7 1:28:57 0:56:18 6,00

7 23 Paltentaler Minerals Hubert Raudaschl Oceanis 431 Lithos 717,7 0,598 1,6 1:35:36 0:56:59 7,50

7 7 Klaus Naskau First 45 Galata 619,4 0,734 29,0 1:22:11 0:56:59 7,50

gesegelte

Zeit

berechnete

Zeit

1 31 Ariconsult Finan. Provider GmbH Christian Bayer TP 52 Aq+uila 464,4 1,028 48,7 0:56:37 0:52:35 1,00

2 30 Prescan GmbH Georg Haury TP 52 Sonic 468,8 1,042 60,9 0:59:23 0:54:51 2,00

Fahrtenyachten mit Spi / Wettfahrt 2

Platz Start Nr. Firma Skipper Klasse Bootsname GPH PLT PLD

gesegelte

Zeit

berechnete

Zeit

1 48 Sunbeam Yachts Manfred Schöchl Sunbeam 36.1 4me 679,2 0,705 55,1 1:22:46 0:52:00 1,00

2 41 YCTM/ Pitter Yachtcharter Klaus Pitter Bavaria Cruiser 40S Amo ca 623,3 0,797 72,3 1:16:28 0:52:36 2,00

3 32 Sangulin Group Luka Sangulin X-41 X-cite 576,2 0,920 106,5 1:11:31 0:53:31 3,00

4 42 DKL Rechtsanwälte Franz Flasch First 40.7 Dorofra VII 615 0,835 89,5 1:18:14 0:55:00 4,00

5 43 Burisch Elektr. Bauteile GmbH Ferdinand Lang X-50 La Dolce Vita 542,6 0,954 93,5 1:09:40 0:55:41 5,00

6 49 archX Martin Fekonja Z34 70170 640 0,770 68,3 1:23:18 0:56:16 6,00

7 47 www.segelcrew-hartberg.at Dietmar Koller Elan 450 Malemok II 591,5 0,811 55,0 1:18:50 0:57:35 7,00

8 44 Vienna Equity Daniel Cesky Hanse 470 Ceti 574 0,857 67,3 1:16:52 0:58:07 8,00

9 38 A. u. M. Toifl GmbH Helmut Wollner Elan 350 Kiki 600,8 0,837 76,8 1:20:43 0:58:42 9,00

10 40 Omya GmbH Josef Kucera Grand Soleil 43 Kumpanjo 592,9 0,847 78,2 1:20:07 0:58:50 10,00

11 46 R. Zimmermann Salona 34 One 642,5 0,817 100,7 1:27:43 1:00:03 11,00

DNC 37 YC Biograd Borcillo Elan 340 Alpha 646,9 0,810 100,5 13,00

Punkte

Punkte

Punkte


Die Presse

Mittwoch, 25. Mai 2011

DiEPrEssE.COM

Yachten mit Spi (Racer und Cruiserracer) / Wettfahrt 3

Platz Start Nr. Firma Skipper Klasse Bootsname GPH PLT PLD gesegelte Zeit

ErgEbnissE 5

9 13 Art & Cut Robert Dreier Bavaria 35match Lan 673,3 0,717 58,7 1:29:50 0:57:38 9,00

10 8 Petr Kochnev First 45 Hera 619,4 0,734 29,0 1:23:44 0:58:07 10,50

10 20 Fsystem Günther Lux Elan 340 Golf 679,5 0,722 66,7 1:31:09 0:58:07 10,50

12 11 Husquarna Rupert Schantl Bavaria 39cruiser Anna Mari 680,4 0,669 29,8 1:32:40 0:58:33 12,00

13 9 BMW Group Hans-Jörg Piechotka First 45 Isis 619,4 0,734 29,0 1:25:34 0:59:28 13,00

14 4 Conrad Electronic Thomas Schöfmann First 45 Despoina 619,4 0,734 29,0 1:26:10 0:59:54 14,00

15 6 BMW Austria/ Die Presse Gerhard Pils First 45 Fortuna I 619,4 0,734 29,0 1:26:16 0:59:59 15,00

16 39 Fenster Türen Lammer Josef Lammer Optima 106 Karides 729,2 0,681 73,0 1:40:42 1:00:09 16,00

17 2 Söll, Tondach Gleinstätten Gerhard Glashüttner First 45 Byblis 619,4 0,734 29,0 1:26:36 1:00:13 17,00

18 12 C&P Consult Georg Fleischhacker Oceanis 411 Vertigo 733,1 0,585 1,6 1:43:40 1:00:28 18,00

19 21 Agentur AugenBlick Gerhard Allwinger Bavaria 46cruiser Ratz Fatz 674,9 0,627 -3,9 1:36:25 1:00:54 19,00

20 19 TomazS Thomas Malinka First 47.7 Franko 624,1 0,723 25,8 1:28:49 1:01:14 20,00

21 17 Geberit Aqua Clean Harald Offner Dufour 385 Uccello 746,4 0,563 -7,6 1:48:44 1:02:06 21,00

22 10 Danone Thomas Redl First 45 Charybdis 619,4 0,734 29,0 1:29:30 1:02:21 22,00

23 1 JSC Plant Molot Sergey Manuielenko First 45 Ariadne 619,4 0,734 29,0 1:30:36 1:03:09 23,00

24 16 Uwe Kolodziej Bavaria Cruiser 55 Rawa 667,6 0,596 -31,2 1:48:53 1:08:30 24,00

DNC 22 The Pumkins Andreas Schober Bavaria 46cruiser Deep Blue 678,2 0,621 -6,6 26,00

BAVARIA 42match / Wettfahrt 3

Platz Start Nr. Firma Skipper Nation Bootsname gesegelte Zeit berechnete Zeit Punkte

1 50 celox sailing team Gottfried Pössel AUT Auckland 1:14:15 1:14:15 1,00

2 53 Buchbinderei Dohnal Rainer Handl AUT Cape Town 1:16:41 1:16:41 2,00

3 55 b/o racing Lukas Ortner AUT Fastnet 1:18:04 1:18:04 3,00

4 59 Haase-inox-line Lisa Vrecer AUT Les Sables 1:18:22 1:18:22 4,00

5 64 Erste Bank Tina Sperl AUT Solent 1:18:27 1:18:27 5,00

6 65 Generali Alexander Gimborn AUT Southampton 1:19:23 1:19:23 6,00

7 60 Ulikett GmbH Gerhard Ulrich AUT New York 1:19:49 1:19:49 7,00

8 63 workline Klaus Vrecer AUT San Diego 1:22:00 1:22:00 8,00

9 62 ALLAUDIT Peter Brauner AUT Saint Tropez 1:22:40 1:22:40 9,00

10 54 Richard Kalcher AUT Cowes 1:31:03 1:31:03 10,00

DSQ 67 Vitaly Tarakanov RUS Trieste 12,00

berechnete

Zeit

1 31 Ariconsult Finan. Provider GmbH Christian Bayer TP 52 Aquila 464,4 1,028 48,7 0:56:32 0:52:57 1,00

2 30 Prescan GmbH Georg Haury TP 52 Sonic 468,8 1,042 60,9 0:57:37 0:53:34 2,00

Fahrtenyachten mit Spi / Wettfahrt 3

Platz Start Nr. Firma Skipper Klasse Bootsname GPH PLT PLD

gesegelte

Zeit

berechnete

Zeit

1 41 YCTM/ Pitter Yachtcharter Klaus Pitter Bav. Cruiser 40S Amo ca 623,3 0,797 72,3 01:14:15 00:51:30 1,00

2 48 Sunbeam Yachts Manfred Schöchl Sunbeam 36.1 4me 679,2 0,705 55,1 01:22:38 00:52:24 2,00

3 32 Sangulin Group Luka Sangulin X-41 X-cite 576,2 0,920 106,5 01:09:46 00:52:53 3,00

4 44 Vienna Equity Daniel Cesky Hanse 470 Ceti 574 0,857 67,3 01:12:26 00:54:56 4,50

4 43 Burisch Elektr. Bauteile GmbH Ferdinand Lang X-50 La Dolce Vita 542,6 0,954 93,5 01:07:59 00:54:56 4,50

6 49 archX Martin Fekonja Z34 70170 640 0,770 68,3 01:22:08 00:55:59 6,00

Punkte

Punkte


Fahrtenyachten mit Spi / Wettfahrt 3

7 42 DKL Rechtsanwälte Franz Flasch First 40.7 Dorofra VII 615 0,835 89,5 01:18:28 00:56:01 7,00

8 47 www.segelcrew-hartberg.at Dietmar Koller Elan 450 Malemok II 591,5 0,811 55,0 01:16:30 00:56:12 8,00

9 40 Omya GmbH Josef Kucera Grand Soleil 43 Kumpanjo 592,9 0,847 78,2 01:19:19 00:58:53 9,00

10 38 A. u. M. Toifl GmbH Helmut Wollner Elan 350 Kiki 600,8 0,837 76,8 01:21:35 01:00:08 10,00

11 46 R. Zimmermann Salona 34 One 642,5 0,817 100,7 01:29:57 01:02:48 11,00

DNC 37 YC Biograd Borcillo Elan 340 Alpha 646,9 0,810 100,5 13,00

Fahrtenyachten ohne Spi / Wettfahrt 3

Platz Start Nr. Firma Skipper Klasse Bootsname GPH PLT PLD

BAVARIA 42match / Zwischenergebnis

Platz Start Nr. Nation Sponsor Skipper Bootsname 1. WF 2. WF 3. WF Pkt.

1 53 AUT Buchbinderei Dohnal Rainer Handl Cape Town 1 1 2 4

2 50 AUT celox sailing team Gottfried Pössel Auckland 3 3 1 7

3 55 AUT b/o racing Lukas Ortner Fastnet 2 4 3 9

4 64 AUT Erste Bank Tina Sperl Solent 4 5 5 14

5 67 RUS Vitaly Tarakanov Trieste 5 2 DSQ 19

6 65 AUT Generali Alexander Gimborn Southampton 7 6 6 19

7 59 AUT Haase-inox-line Lisa Vrecer Les Sables 9 8 4 21

8 63 AUT workline Klaus Vrecer San Diego 8 7 8 23

9 62 AUT ALLAUDIT Peter Brauner Saint Tropez 6 11 9 26

10 60 AUT Ulikett GmbH Gerhard Ulrich New York 10 10 7 27

11 54 AUT Richard Kalcher Cowes DNF 9 10 31

gesegelte

Zeit

berechnete

Zeit

1 51 Team faircheck Oliver Rihl Bavaria 42match Cape Code 633,6 0,746 47,8 1:13:16 0:49:35 1,00

2 23 Paltentaler Minerals Hubert Raudaschl Oceanis 431 Lithos 717,7 0,598 1,6 1:26:10 0:51:21 2,00

3 6 BMW Austria/ Die Presse Gerhard Pils First 45 Fortuna I 619,4 0,734 29,0 1:15:00 0:51:58 3,00

4 14 Diskontmarin Anton Schmalzbauer First 45f5 Papillion 697,8 0,608 -1,8 1:26:46 0:52:57 4,00

5 12 C&P Consult Georg Fleischhacker Oceanis 411 Vertigo 733,1 0,585 1,6 1:31:11 0:53:10 5,00

6 18 FGGK Finowfurt Reinhard Otto Bavaria 44 Euros 680,5 0,700 51,7 1:24:00 0:53:19 6,00

7 3 Eugeniy Nikiforov First 45 Carmenta 619,4 0,734 29,0 1:17:49 0:54:02 7,00

8 7 Klaus Naskau First 45 Galata 619,4 0,734 29,0 1:18:07 0:54:16 8,00

9 4 Conrad Electronic Thomas Schöfmann First 45 Despoina 619,4 0,734 29,0 1:19:32 0:55:18 9,00

10 8 Petr Kochnev First 45 Hera 619,4 0,734 29,0 1:20:28 0:55:59 10,00

11 21 Agentur AugenBlick Gerhard Allwinger Bavaria 46cruiser Ratz Fatz 674,9 0,627 -3,9 1:29:29 0:56:31 11,00

12 2 Söll, Tondach Gleinstätten Gerhard Glashüttner First 45 Byblis 619,4 0,734 29,0 1:21:14 0:56:33 12,00

13 11 Husquarna Rupert Schantl Bavaria 39cruiser Anna Mari 680,4 0,669 29,8 1:29:47 0:56:54 13,00

14 17 Geberit Aqua Clean Harald Offner Dufour 385 Uccello 746,4 0,563 -7,6 1:40:19 0:57:17 14,00

15 5 Wolf Plastics Group Georg Hirsch First 45 Egeria 619,4 0,734 29,0 1:22:45 0:57:40 15,00

16 19 TomazS Thomas Malinka First 47.7 Franko 624,1 0,723 25,8 1:23:51 0:57:53 16,00

17 20 Fsystem Günther Lux Elan 340 Golf 679,5 0,722 66,7 1:30:34 0:58:18 17,00

18 1 JSC Plant Molot Sergey Manuielenko First 45 Ariadne 619,4 0,734 29,0 1:23:40 0:58:20 18,00

19 13 Art & Cut Robert Dreier Bavaria 35match Lan 673,3 0,717 58,7 1:34:30 1:01:31 19,00

20 10 Danone Thomas Redl First 45 Charybdis 619,4 0,734 29,0 1:28:40 1:02:00 20,00

21 16 Uwe Kolodziej Bavaria Cruiser 55 Rawa 667,6 0,596 -31,2 1:43:58 1:05:17 21,00

OCS 15 Michael Ruch Bavaria 40cruiser Catch me 676,8 0,684 38,3 26,00

OCS 39 Fenster Türen Lammer Josef Lammer Optima 106 Karides 729,2 0,681 73,0 26,00

OCS 9 BMW Group Hans-Jörg Piechotka First 45 Isis 619,4 0,734 29,0 26,00

DNC 22 The Pumkins Andreas Schober Bavaria 46cruiser Deep Blue 678,2 0,621 -6,6 26,00

Punkte


Yachten mit Spi (Racer und Cruiserracer) / Zwischenergebnis

Platz Start Nr. Firma Skipper Klasse Bootsname GPH PLT PLD WF1 WF2 WF3 Punkte

1 31 Ariconsult Finan. Provider GmbH Christian Bayer TP 52 Aquila 464,4 1,028 48,7 1 1 1 3,00

2 30 Prescan GmbH Georg Haury TP 52 Sonic 468,8 1,042 60,9 2 2 2 6,00

Fahrtenyachten mit Spi / Zwischenergebnis

Platz Start Nr. Firma Skipper Klasse Bootsname GPH PLT PLD WF1 WF2 WF3 Punkte

1 41 YCTM/ Pitter Yachtcharter Klaus Pitter Bav. Cruiser 40S Amo ca 623,3 0,797 72,3 1 2 1 4

2 32 Sangulin Group Luka Sangulin X-41 X-cite 576,2 0,92 106,5 2 3 3 8

3 48 Sunbeam Yachts Manfred Schöchl Sunbeam 36.1 4me 679,2 0,705 55,1 6 1 2 9

4 43 Burisch Elektronik Bauteile GmbH Ferdinand Lang X-50 La Dolce Vita 542,6 0,954 93,5 3 5 4 12,5

5 42 DKL Rechtsanwälte Franz Flasch First 40.7 Dorofra VII 615 0,835 89,5 4 4 7 15

6 44 Vienna Equity Daniel Cesky Hanse 470 Ceti 574 0,857 67,3 5 8 4 17,5

7 47 www.segelcrew-hartberg.at Dietmar Koller Elan 450 Malemok II 591,5 0,811 55 8 7 8 23

8 49 archX Martin Fekonja Z34 70170 640 0,77 68,3 OCS 6 6 25

9 38 A. u. M. Toifl GmbH Helmut Wollner Elan 350 Kiki 600,8 0,837 76,8 7 9 10 26

10 40 Omya GmbH Josef Kucera Grand Soleil 43 Kumpanjo 592,9 0,847 78,2 9 10 9 28

11 46 R. Zimmermann Salona 34 One 642,5 0,817 100,7 10 11 11 32

12 37 YC Biograd Borcillo Elan 340 Alpha 646,9 0,81 100,5 DNC DNC DNC 39

Fahrtenyachten ohne Spi / Zwischenergebnis

Platz Start Nr. Firma Skipper Klasse Bootsname GPH PLT PLD WF1 WF2 WF3 Punkte

1 51 Team faircheck Oliver Rihl Bavaria 42match Cape Code 633,6 0,746 47,8 3 1 1 5

2 23 Paltentaler Minerals Hubert Raudaschl Oceanis 431 Lithos 717,7 0,598 1,6 2 7 2 11,5

3 14 Diskontmarin Anton Schmalzbauer First 45f5 Papillion 697,8 0,608 -1,8 8 2 4 14

4 18 FGGK Finowfurt Reinhard Otto Bavaria 44 Euros 680,5 0,7 51,7 5 6 6 17

5 6 BMW Austria/ Die Presse Gerhard Pils First 45 Fortuna I 619,4 0,734 29 4 15 3 22

6 7 Klaus Naskau First 45 Galata 619,4 0,734 29 7 7 8 22,5

7 4 Conrad Electronic Thomas Schöfmann First 45 Despoina 619,4 0,734 29 1 14 9 24

8 3 Eugeniy Nikiforov First 45 Carmenta 619,4 0,734 29 15 3 7 25

9 8 Petr Kochnev First 45 Hera 619,4 0,734 29 6 10 10 26,5

10 5 Wolf Plastics Group Georg Hirsch First 45 Egeria 619,4 0,734 29 11 4 15 30,5

11 12 C&P Consult Georg Fleischhacker Oceanis 411 Vertigo 733,1 0,585 1,6 17 18 5 40

12 13 Art & Cut Robert Dreier Bavaria 35match Lan 673,3 0,717 58,7 13 9 19 41

13 20 Fsystem Günther Lux Elan 340 Golf 679,5 0,722 66,7 14 10 17 41,5

14 15 Michael Ruch Bavaria 40cruiser Catch me 676,8 0,684 38,3 12 4 OCS 42,5

15 2 Söll, Tondach Gleinstätten Gerhard Glashüttner First 45 Byblis 619,4 0,734 29 16 17 12 45

16 9 BMW Group Hans-Jörg Piechotka First 45 Isis 619,4 0,734 29 9 13 OCS 48

17 11 Husquarna Rupert Schantl Bavaria 39cruiser Anna Mari 680,4 0,669 29,8 23 12 13 48

18 10 Danone Thomas Redl First 45 Charybdis 619,4 0,734 29 10 22 20 52

19 21 Agentur AugenBlick Gerhard Allwinger Bavaria 46cruiser Ratz Fatz 674,9 0,627 -3,9 22 19 11 52

20 17 Geberit Aqua Clean Harald Offner Dufour 385 Uccello 746,4 0,563 -7,6 18 21 14 53

21 19 TomazS Thomas Malinka First 47.7 Franko 624,1 0,723 25,8 19 20 16 55

22 1 JSC Plant Molot Sergey Manuielenko First 45 Ariadne 619,4 0,734 29 20 23 18 61

23 39 Fenster Türen Lammer Josef Lammer Optima 106 Karides 729,2 0,681 73 21 16 OCS 63

24 16 Uwe Kolodziej Bavaria Cruiser 55 Rawa 667,6 0,596 -31,2 24 24 21 69

25 22 The Pumkins Andreas Schober Bavaria 46cruiser Deep Blue 678,2 0,621 -6,6 DNC DNC DNC 78


Mittwoch,

8 Business cup

Hinter Klostermauern auf Pašman

Klostermauern haben eine

eigene Magie. Vor allem,

wenn sich das dazugehörige

Kloster auf einem gut sichtbaren

Berg befindet und man schon von

weitem rätselt, was sich wohl dahinter

verbergen mag. Besucht man

die relativ große und dünn besiedelte

Insel PaŠman mit der Fähre,

sticht bereits beim Hafen in Biograd

das Kloster der Benediktinermönche

auf dem Berg Cokovac ins Auge.

Nach einer kurzen Autofahrt ist

man am gleichnamigen Kloster angelangt.

Vor dem Tor hängt eine

Glocke an einer langen Schnur. Ein

freundlicher Priester öffnet mit seeliger

Ruhe. Priester Jozo führt durch

sein Reich. Mit sieben Mönchen

lebt er hier in vollkommener Abgeschiedenheit.

Der Rasen ist – im

Gegensatz zu dem wilden Gestrüpp

vor der Türe – perfekt gepflegt. An

den Klostermauern wachsen Kapern,

im Beet ziehen die Mönche

Kräuter. „Früher haben wir auch

Gemüse angebaut, das hat aber

nicht für alle gereicht. Außerdem

geht die Ästhetik vor“, sagt Jozo.

Das Kloster blickt auf eine lange

Geschichte zurück. Bereits im

sechsten Jahrhundert gab es dort

eine Kirche, im zwölften Jahrhundert

haben sich hier die Benedikti-

ner angesiedelt. Das Gebäude weist

auf die unterschiedlichen Bauepochen

hin: Die eine Hälfte der Kirche

ist romanisch, die Fassade gotisch

und in der kleinen, innen spärlich

eingerichteten Kirche hängen lediglich

zwei Barock-Engerl.

„Das ist nur ein kleines Kloster.

Die größten kroatischen Klöster

sind immer noch kleiner als die

kleinsten Klöster in Österreich“, sagt

der freundliche Mönch.

Vergessene Sprache. Besondere

Aufmerksamkeit wird in Cokovac

einer altslawischen Sprache gewidmet:

Glagoliza wurde im neunten

Jahrhundert entwickelt und teilweise

bis ins 20. Jahrhundert verwendet.

„Die alten Bewohner, die zur

Messe kommen, singen heute noch

glagolitische Melodien. Die Jungen

25. Mai 2011

DiepResse.cOM

Die Presse

Auf der dünn besiedelten Insel Pašman befindet sich ein kleines Benediktinerkloster. Dort

spielt Zeit keine Rolle, die altslawische Sprache Glagoliza hingegen schon. a vO n k a r i n S c h u h

Grandioser Blick

vom Straža auf die

Kornaten. /// Teresa Zötl

Pater Jozo befasst sich mit der historischen Sprache Glagoliza. In dieser Sprache wurden auch die ersten

Graffiti verfasst. Die Nachricht eines Mönches: „1459 war ich in Bethlehem und Jerusalem.“ //// Teresa Zötl

»Die größtenkroatischen

Klöster

sind immer

noch kleiner

als die kleinsten

in Österreich.«

Pater Jozo

können damit nichts anfangen“,

sagt der Pater. Immerhin kommen

die Jungen zur Messe – viel zu tun

gibt es in dieser Gegend sonst nicht.

Die Ortschaften der Insel

Pašman sind verschlafen. Lediglich

3000 Menschen leben hier auf 60

Quadratkilometern. In den Sommermonaten

erhöht sich die Zahl

durch Touristen auf das Vierfache.

Für Ruhesuchende hat die Insel

aber auch dann einiges zu bieten.

Der steinige Weg auf den Berg

Straža lohnt sich allemal. Dort hat

man eine wunderschöne Aussicht –

in Richtung Biograd ebenso wie zur

Insel KoŠara mit den dort angesiedelten

Fischfirmen. Zwei Tonnen

Fisch, die hier pro Jahr gefangen

werden, werden allerdings nach Italien

exportiert. Auf Pašman gibt es

schlicht zu wenig Abnehmer. e


Die Presse

Mittwoch, 25. Mai 2011

DiepResse.cOM

»unser Ritual ist ein

gutes brot mit Verhackertem

und Käse nach

der Wettfahrt. Das gibt

wieder Kraft.«

rene ManGoLd

burisch elektronik bauteile Gmbh

Teamwork und Toleranz

Am Boot der bMw

Group gelten flache

Hierarchien und das

Gute-Laune-Prinzip.

a VO n M a r L e n e M ay e r

An Bord eines Segelbootes

werden Profilneurotiker ganz

schnell zu Neurotikern.“ Das

sagt Hans-Dieter, der wie alle seine

Kollegen von der BMW-Group den

Nachnamen zu Hause gelassen hat.

Denn Geltungssucht habe beim Segeln

nichts verloren, es gehe vielmehr

um Toleranz und darum, in

der Gruppe Konsens zu finden. Und

wenn das mal etwas länger dauert,

ist auch das halb so wild: „Dem

Boot ist das gleich, das wartet solange,

bis der Konsens da ist“, so

Hans-Dieter lapidar. „Bei uns gibt

es eigentlich nur eine feste Regel“,

sagt Christian: „Es herrscht Schreiverbot

an Bord.“ Und Hans-Dieter

fügt hinzu: „Wenn jemand auf Ideen

kommt, von denen man nichts

hält, meint der das ja nicht bös.“

Und weiter: „Jeder von uns könnt so

ein Boot alleine segeln. Damit das

im Team funktioniert, muss sich jeder

ein Stück weit zurücknehmen.“

Damit sich die Truppe – die sich

aus der Firmenzentrale in München

zwar kennt, für den BMW Business

Cup, aber frisch zusammengewürfelt

wurde – optimal auf einander

einspielt, „muss auch jeder mal Verantwortung

übernehmen“, ist man

sich einig. Basisdemokratie ist das

Stichwort: Die Positionen an Bord

werden täglich neu verteilt und

Urlaubslaune. Die BMW Group-Crew nach den Fahrten. //// Teresa Zötl

»Am boot

muss man

dazu bereit

sein, sein ego

zurückzunehmen.«

hans-

dieter

zwar recht spontan vor der Abfahrt.

„Es gibt immer wieder Wahlen.

Wenn die Positionen aber mal beschlossen

sind, dann stehen die

auch fest“, so Kai, denn: „Wenn wir

jedes Manöver diskutieren, kommen

wir nie ins Ziel.“ Und am Ende

zählt eben doch der sportliche Gedanke.

„Wir steigern uns langsam

von Fahrt zu Fahrt, die Ergebnisse

geben unserer Strategie also recht.“

Apropos Strategie: Weil sich das

Segeln als Teambuilding-Maßnahme

bewiesen hat, nutzt man den

Sport bei BMW auch, um den Zusammenhalt

innerhalb von Abteilungen

zu verbessern. So organisierte

man zuletzt etwa nach einem

Workshop einen Mitarbeiter-Turn

am Chiemsee. Beim Business Cup

sind die Herren aber aus privater

Initiative, die BMW-Segelabteilung

ist als Verein organisiert. HaJo trommelte

die Kollegen nicht nur zusammen,

sondern organisierte

auch für jedes Mitglied der Crew ein

spezielles traditionelles Sturmglas.

Neben bereits absolvierten Regatten

ist da nun auch der Business

Cup eingraviert. e

business cup 9

»unser Maskottchen

ist ein kleiner Teddybär.

Wenn wir nicht gut

fahren, schmeißen wir

ihn ins Meer.«

FranZ FLasch

dKL rechtsanwälte

Welche

Begleiter

gibt es an

Bord? Gibt

es Rituale

oder ein

Maskottchen?

»Wir haben ein

Ritual beim Auslaufen.

um uns auf den Wettkampf

einzustellen,

klatschen wir einfach

ein. so schalten wir in

den Race-Modus.«

Lisa Vrecer

Gabi KiesseLbach

haase-inox-line

»unser Ritual ist es,

dem Gott der Meere,

poseidon, eine Flasche

Wein zu opfern, damit

wir die guten Geister

gnädig stimmen. Heute

hat es funktioniert und

der Wind ist doch noch

gekommen.«

toni PaLLanich

team Zimmermann


alle wege

führen

nach com.

Egal wann, egal wo, egal wie.

DiePresse.com/services:


Die Presse

Mittwoch, 25. Mai 2011

DiepResse.cOM

Das Partyboot des Titelverteidigers

Günther Lux beweist mit seinem Team FSystem, dass gutes Segeln und

ausgelassenes Feiern kein Widerspruch sind. a vO n D o M i n i k R u M l e R

Seit dem ersten BMW Business

Cup ist Günther Lux ein fixer

Bestandteil des Teilnehmerfeldes.

Als Skipper des Teams FSystem

präsentiert sich der Routinier auch

2011 als Garant für gute Laune.

Doch macht ihn dies für die Konkurrenz

nicht weniger gefährlich -

bereits dreimal beendete Lux den

Cup als Gesamtsieger. Seit seinem

fünften Lebensjahr zu Wasser

unterwegs, entstammt er einer Familie

mit langer Starboot-Tradition,

sein Großvater Max Kastinger ist

vielen Seglern immer noch ein Begriff.

Wenig verwunderlich, dass

nun auch Sohn Martin das Team

verstärkt. Auch er begann bereits im

Kindesalter zu segeln, der Spezialist

der 420er und 470er Klasse ist heuer

erstmals bei einer Hochseeregatta

dabei.

Biograd, 11.00 Uhr //// DHmZ.htnet.hr

Biograd, 14.00 Uhr //// DHmZ.htnet.hr

Richtige Mischung. „Schönes Wetter,

guter Wind, keine Unfälle“ -

beim Segeln steht für Lux der Spaß

im Vordergrund. Doch nicht nur am

Wasser, auch im Hafen bleibt er diesem

Prinzip treu. Seit jeher versorgt

der „Caipirinha-König“ die Teilnehmerschaft

des Business Cup mit seinem

Lieblingscocktail. Der Rekord

von 140 „Caipis“, 2008 in Trogir aufgestellt,

ist bislang ungebrochen.

Was nicht ist, kann ja noch werden:

An Bord der „Golf“ darf bis in die

später Nacht gefeiert werden. „Party

ist immer“, versichert Lux.

erfolgsgeheimnis. Ob bei all der guten

Laune nicht doch auch ein bisschen

Ehrgeiz mitfährt? „Natürlich!

Am Wasser gibt es keine Freunde“,

verabschiedet sich der Titelverteidiger

mit einem herzhaften Lachen.

business cup 11

s

proGramm

Mittwoch,

25. Mai

ab 7 uhr:

Frühstück

im Veranstaltungszelt

8.45 uhr:

Skipper-Briefing

10.30 uhr:

geplanter Start

zur Wettfahrt

nach ankunft in

der Marina bis

18 uhr:

Freibier am

Steg; danach

Rückgabe der

Startnummern

und der Trackingbox

im Regattabüro(Skippersclub)

20 uhr:

Siegerehrung im

Veranstaltungszelt

w e t t e R

Biograd. Ist über dem Wasser vor Biograd Wind von Süd bis Südost angesagt,

so weht über dem Land schon am Morgen leichte Bora.

Gegen Mittag dreht der Wind am Wasser nach Südwest, während die

Bora über dem Land immer stärker wird und sich am Nachmittag dann

auch auf das Wasser ausbreitet.

Hier eine exakte Windgrenze vorauszusagen, ist extrem schwierig. Die

Windvorhersage versucht es trotzdem. Wie weit man daran glaubt, bleibt

jedem selbst überlassen. Wir hoffen jedenfalls auf ein oder zwei schöne

Wettfahrten. GS

m/s

0 0 0

3,4

5,5

8

10,8

13,9

17,2

24,5

32,7

Biograd, 17.00 Uhr //// DHmZ.htnet.hr Biograd, Vorschau bis Donnerstag. //// DHmZ.htnet.hr

kn

6,6

10,7

15,6

21

27

33,4

47,6

63,6

bft

2

4

5

6

7

8

10

12

Bartender Günther Lux. ////Gert Schmidleitner


12

BuSInESS CuP

Japan: Schweigen aus

Angst vor Panik

Kraftwerkbetreiber Tepco bestätigt erst jetzt die

Kernschmelze in drei Reaktoren nach dem Unglück in Japan.

Fukushima. Wochenlang haben

Arbeiter im AKW Fukushima I mit

sechs Reaktorblöcken gekämpft,

um Kernschmelzen zu verhindern.

Gestern, Dienstag, präsentierte der

japanische Energieriese Tepco der

Welt, einen Super-GAU auf Raten –

und räumte ein, dass es bei dem

Unglück vom 11. März in drei Fu-

In drei Reaktoren des AKW Fukushima ist

es zu einer Kernschmelze gekommen. //// AP

Dunkle Schatten über

Bundesligafinale

wettbetrug? Das österreichische

Fußballmeisterschaftsfinale ist

nach Abbruch des Wiener Derbys

am Sonntag plötzlich verstärkt im

Blickfeld. Bis gestern wurden 40 Anzeigen

gegen Rapid-,,Fans“ erstattet.

Auch ein möglicher Wettskandal

steht im Raum: Beim Match SC

Wiener Neustadt – Sturm Graz am

Sonntag beging Edin Salkic (Wr.

Neustadt) in der 87. Minute unnötiges

Handspiel im Strafraum – Sturm

gewann durch Elfmeter 2:1. Bei der

Staatsanwaltschaft liegt Anzeige vor;

es gibt Behauptungen, in Asien sei

hoch auf das Spiel gewettet worden.

Nachrichten

auf einem Blick.

24h 24 STunDEn AKTuELLE nACHRICHTEn AuF DiEPRESSE.coM

kushima-Reaktoren zu einer Kernschmelze

gekommen war. Lange

hieß es, man habe die nukleare Katastrophe

unter Kontrolle gehalten.

Doch offenbar sollte die Desinformation

lediglich eine Massenpanik

verhindern. Eine Evakuierung der

35 Millionen Einwohner im Großraum

um Tokio wäre allein schon

organisatorisch nicht zu bewerkstelligen

gewesen.

Ein unabhängiges Gremium

soll nun Schlüsse aus dem Unfallhergang

ziehen. Experten gehen jedoch

davon aus, das das Ausmaß

der Strahlenbelastung erst in bis zu

zwei Jahren bewertet werden kann.

Noch immer versuchen Arbeiter in

Fukushima Strahlenlecks zu schließen.

Auch die Gefahr weiterer Erdbeben

ist nach wie vor gegeben.

Führerscheine nur

noch 15 Jahre gültig

Österreich. Ab 2013 werden Führerscheine

in Österreich befristet und

als Scheckkarte ausgegeben. Sie

müssen nach 15 Jahren erneuert

werden – ohne Fahrprüfung und

ohne ärztliche Untersuchung, wie

Verkehrsministerin Doris Bures

(SPÖ) gestern versicherte. Alte Führerscheine

bleiben bis 19. Jänner

2033 gültig. Der Umtausch kostet

55,70 Euro. Ab 2012 wird außerdem

die Bildung von Rettungsgassen

Pflicht: Lenker müssen auf Autobahnen

eine Fahrspur für Einsatzfahrzeuge

freimachen, indem sie

links bzw. rechts ausweichen.

ÜBERBlicK

MELDungEn

In KüRzE

Deutschland

Gefährliche

Darmseuche

Mindestens 300

Menschen sind in

Deutschland an der

EHEC-Seuche erkrankt;

drei Frauen

starben. Das

aggressive Darmbakterium

wird

vermutlich durch

ungewaschenes

Gemüse und zu

wenig gegartes

Rindfleisch

verbreitet wird.

Symptome sind

Durchfall, Übelkeit,

Bauchschmerzen.

amstetten

hitler als

Ehrenbürger

Viel Aufregung

herrscht in

Amstetten um eine

noch immer bestehendeEhrenbürgerschaft

Adolf

Hitlers. Laut BürgermeisterKatzengruber

ist eine

Aberkennung nicht

notwendig gewesen,

da diese automatisch

mit dem Tod

erlösche. Gestern

wurde im Gemeinderat

ein Dringlichkeitsantrag

zur

Löschung eingebracht.

Universitäten

Start der Öh-

wahlen

282.000 Studenten

sind seit gestern zu

den ÖH-Wahlen

aufgerufen. Das

Ergebnis soll in der

Nacht auf

Donnerstag bekannt

werden. Bei den

letzten Wahlen vor

zwei Jahren ging

nur jeder 4. wählen.

Mittwoch, 25. Mai 2011

DIEPRESSE.COM

Belgiens Bonität

in Gefahr

Die Presse

herabstufungen. Nach Italien droht

auch Belgien die Herabstufung seiner

Kreditwürdigkeit. Zwei Tage,

nachdem S&P den Ausblick für das

südeuropäische Land senkte, hat

die Agentur Fitch am Montagabend

ihren Ausblick für Belgien auf „negativ“

gesetzt. Das Land werde

wahrscheinlich die zweitbeste

Fitch-Note „AA+“ verlieren, wenn

es die gesetzten Defizitziele nicht

erreiche, hieß es. Das politische Risiko

sei in Belgien höher als in vergleichbaren

Staaten der Euro-Zone,

da das Land seit den Parlamentswahlen

2010 ohne Regierung ist.

Die Ratingagentur Moody’s will 18

britische Banken untersuchen; am

Ende dürfte die Kreditwürdigkeit

von 14 Banken herabgestuft werden.

Neuer Leiter der

Bregenzer Festspiele

Bregenz. Roland Geyer wird ab 2015

Intendant der Bregenzer Festspiele.

Die Festspiele präsentierten den aktuellen

Intendanten des Theater an

der Wien am Dienstag als Nachfolger

von David Pountney, der Bregenz

allerdings bereits 2013 verlässt.

Für den Sommer 2014 liegen

„Lösungen vor“, die allerdings erst

beschlossen werden müssen. Formal

wird Geyer ab 2012 eine Beratungsfunktion

übernehmen, ehe er

2015 die künstlerische Leitung der

Bregenzer Festspiele bis 2021 übernimmt.

Auch EU-Ausländer

dürfen Notare sein

Österreich. Der Europäische Gerichtshof

hat Österreich wegen der

Zugangsbeschränkungen für Notare

verurteilt. Bisher war der Beruf

an die österreichische Staatsbürgerschaft

gekoppelt. Nun dürfen auch

EU-Ausländer in Österreich zu Notaren

ausgebildet werden. Für

Rechtsanwälte gibt es keine solchen

Einschränkungen. Auch Belgien,

Deutschland, Griechenland, Frankreich

und Luxemburg wurden verurteilt.

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