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Newsletter_06-2026_DE

Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird. Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung: Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung. Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor. Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen: ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr. Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.

Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird.
Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung:
Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung.
Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor.
Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen:
ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr.
Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.

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DE 06/26

Der Markt der

Reinraum-

Reinigung

Bild: AdobeStock 768595211


TITEL

Bild: AdobeStock 768595211

Der Markt der

Reinraum-Reinigung

Mit der aktuellen Neuauflage der Analyse zum deutschen Reinraummarkt

rückt erneut auch der dynamische Teilmarkt der Reinraumreinigung

in den Fokus. Dabei wird der Markt in drei zentrale

Segmente unterteilt: die Reinigung durch spezialisierte, meist

deutschlandweit aktive Gebäudedienstleister, kleinere regional tätige

Spezialisten sowie die Eigenreinigung durch das Personal der

Reinraumbetreiber.

Ein Blick auf die Entwicklung seit der Marktanalyse 2024 zeigt:

Der Wettbewerb ist in Bewegung. Bei den führenden Anbietern

haben sich die betreuten Reinigungsflächen teilweise deutlich

verschoben. Der Markt für Reinraumreinigung gilt traditionell als

besonders volatil – nicht zuletzt, weil Betreiber großer Reinraumkomplexe

ihre Reinigungsleistungen regelmäßig neu ausschreiben.

Neben der Bewertung der Servicequalität bestehender Dienstleister

rückt dabei zunehmend ein weiterer Faktor in den Vordergrund:

In einem Umfeld spürbarer Kostensteigerungen gewinnt die Suche

nach Effizienz- und Einsparpotenzialen deutlich an Bedeutung –

und sorgt für zusätzliche Dynamik im Markt.

Gleichzeitig verändert sich die Marktstruktur. Während große

Dienstleister wie Dussmann, Apleona oder Dr. Sasse weiterhin

bedeutende Marktanteile halten, entsteht ein erheblicher Teil des

Wachstums derzeit bei kleinen und mittleren Reinraumflächen. Genau

hier eröffnen sich neue Chancen – vor allem für regionale Anbieter.

Denn wo qualifiziertes Fachpersonal vor Ort fehlt oder sich

der Aufbau neuer Teams für große Dienstleister wirtschaftlich kaum

lohnt, können kleinere, regional verankerte Spezialisten ihre Stärken

ausspielen und zunehmend Marktanteile gewinnen.

Das Ergebnis: Ein Markt in Bewegung – mit neuen Wettbewerbsdynamiken,

veränderten Wachstumsfeldern und spannenden Perspektiven

für etablierte Player ebenso wie für agile Spezialisten.

macrom Marketingresearch & Consult

Kölner Str. 6

D 51429 Bergisch Gladbach

Telefon: +49 (0)2204 963 555 1

Telefax: +49 (0)2204 979 635 0

eMail: jansen@macrom.de

Internet: http://www.macrom.de

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2026

Seite 2/67


JETZT

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DIE PLANUNGEN

HABEN BEGONNEN

2027

JUNI 2026

Liebe Reinraum-Tätige und -Interessierte,

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ (Heraklit).

Und so verändert auch Reinraum Online ständig

sein Angebot. Veränderung bei uns bedeutet

Ergänzung und Weiterentwicklung, mehr Angebote.

Im aktuellen Fall gibt es Reinraum Online nun in

weiteren Sprachen. Während Sie „RO“ bisher in

deutsch und englisch lesen konnten, übersetzen wir

nun die Inhalte per KI in sieben weitere Sprachen.

Damit folgen wir der Wirtschaft, die in andere

Länder expandiert oder wandert, damit kommen

wir aber auch unseren Lesern näher, die zwischenzeitlich

nicht nur aus dem DACH Raum sind.

Eine Übersicht über die Sprachen finden Sie

auf den folgenden beiden Seiten, einen kurzen

Überblick über die Inhalte dieses Newsletters

finden Sie hier:

10% RABATT

IM ERSTEN JAHR

BEI ANMELDUNG

BIS ZUM 01.10.26

> Der Markt der Reinraum-Reinigung

> Swiss Biotech Report 2026

> Wie Aceton die Integrität von Handschuhen

im Labor beeinträchtigt

> ASYS Group realisiert skalierbares

GMP Reinraumkonzept für implantcast

> Schnelllauftore für Inertisierung – zuverlässige

Luftdichtheit für sauerstoffreduzierte Bereiche

> Freudenberg Medical bringt CleanAssure

auf den Markt, einen kontrollierten

> Reinraum der ISO-Klasse 5 für sterile

Einwegbaugruppen

> Ohm eröffnet modernisierten Reinraum

für Quantenforschung und additiv gefertigte

Elektronik

> . . .

Mit freundlichem Gruß

Reinhold Schuster

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Seite 3/67


Wir sind dort, wo die Wirtschaft ist. KI Übersetzung macht dies möglich.

We are where the business is. AI translation makes this possible.

Nous sommes là où se trouve l‘économie. C‘est la traduction par IA qui rend cela possible.

Ott vagyunk, ahol a gazdaság is. Ezt a mesterséges intelligencia segítségével megvalósított fordítás teszi lehetővé.

Jesteśmy tam, gdzie działa gospodarka. Umożliwia to tłumaczenie oparte na sztucznej inteligencji.

Jsme tam, kde se odehrává ekonomický život. Umožňuje to překlad pomocí umělé inteligence.

Siamo presenti ovunque si muova l‘economia. La traduzione basata sull‘intelligenza artificiale lo rende possibile.

Estamos donde está la economía. La traducción con IA lo hace posible.

Wij zijn waar de economie zich bevindt. AI-vertaling maakt dit mogelijk.

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Starke Entwicklung mit neuen Rekorden bei Umsätzen und Investitionen

in privat finanzierte Unternehmen

Swiss Biotech Report 2026

– Der Umsatz erreichte 2025 mit CHF 7,5 Milliarden einen neuen Höchstwert (2024: CHF 7,2 Mrd.),

getrieben durch mehr Unternehmen mit marktfähigen Produkten und anhaltend wachsender Nachfrage

nach spezialisierten CDMO-Dienstleistungen.

– Die Kapitalzuflüsse stiegen um 2,1% auf CHF 2,6 Milliarden. Gleichzeitig verlagerte sich der Schwerpunkt

deutlich auf Investitionen in privat finanzierte Unternehmen, die mit CHF 1,15 Milliarden einen Rekord wert

erreichten – ein Anstieg um 38% gegenüber 2024. Ihr Anteil am Gesamtfinanzierungsvolumen stieg auf 45%

– ebenfalls ein Höchstwert.

– Windward Bio (CHF 186 Mio.) und GlycoEra (CHF 104 Mio.) führten private Finanzierungsrunden an.

– Das Schweizer Biotech-Unternehmen BioVersys realisierte den grössten Börsengang Europas;

eine zunehmende Zahl von Unternehmen nutzte Kooperationen zur Finanzierung.

– Trotz einer leicht rückläufigen Zahl von Produktzulassungen in den USA, Europa und der Schweiz

nahm die Zahl der Zulassungen in anderen wichtigen Märkten zu, darunter China und Kanada.

– Die Investitionen in Forschung und Entwicklung gingen leicht auf CHF 2,5 Milliarden zurück,

während die Beschäftigung einen Höchststand erreichte.

– Auf den Swiss Biotech Day folgt der EUREKA Global Innovation Summit 2026.

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2025 entwickelte sich die Schweizer Biotech-Industrie sehr erfolgreich.

Der am Swiss Biotech Day in Basel von der Swiss Biotech

Association gemeinsam mit EY und sechs Partnerorganisationen

veröffentlichte Swiss Biotech Report 2026 analysiert die Finanzierungen

und wichtigsten Kennzahlen des Jahres 2025. Unter dem

Leitthema ‘Talent and Tenacity’ beleuchtet er, wie die Schweizer

Biotech-Industrie Talente gewinnt und weiterentwickelt und damit

ihre Attraktivität als Kooperationspartner stärkt und internationale

Allianzen fördert.

Mit CHF 7,5 Milliarden erreichte der Gesamtumsatz 2025 einen

neuen Rekordwert, getrieben durch mehr Unternehmen mit marktfähigen

Produkten und einer anhaltend stark wachsenden Nachfrage

nach spezialisierten CDMO-Dienstleistungen. 53% der gesamten

Schweizer Exporte entfielen auf die chemisch-pharmazeutische

und Life-Sciences-Industrie, wobei Immunologika – darunter therapeutische

Proteine, Zelltherapien und Impfstoffe – einen Rekordanteil

von 20% erreichten (2024: 18%).

Die Investitionen in Schweizer Biotech-Unternehmen beliefen sich

auf CHF 2,6 Milliarden. Die Finanzierung privat gehaltener Unternehmen

stieg um 38% auf rekordhohe CHF 1,15 Milliarden; ihr Anteil

am Gesamtfinanzierungs volumen lag 2025 bei 45%. Das global

ausgerichtete Kooperationsmodell der Schweiz trug massgeblich zu

diesem Wachstum bei: Internationale Investoren blieben wichtige

Kapitalgeber für die Schweizer Biotech-Industrie, und Schweizer

Biotech-Unternehmen nutzten zudem internationale Lizenz- und

Kooperationsvereinbarungen, um zusätzliche Produktzulassungen

zu erreichen und neue Umsatzquellen zu erschliessen. Die Zahl der

Beschäftigten in Schweizer F&E-Biotech-Unternehmen – sowohl in

börsenkotierten als auch in privat gehaltenen – erreichte mit über

21‘000 einen neuen Höchststand.

Michael Altorfer, CEO der Swiss Biotech Association, kommentiert:

«Die letztjährige starke Entwicklung der Industrie unterstreicht

unser Engagement, Talente zu fördern und weiterzuentwickeln sowie

Innovation und internationale Zusammenarbeit zu stärken. Der

Grossteil der Investitionen stammt weiterhin aus dem Ausland und

wuchs in US-Dollar gerechnet im Jahresvergleich um 20 Prozent –

Ein beachtliches Ergebnis im aktuellen wirtschaftlichen und politischen

Umfeld.»

Frederik Schmachtenberg, Partner bei EY und Global Life Sciences

Lead für Financial Accounting Advisory Services, ergänzt:

«Trotz eines anspruchsvollen Kapitalmarktumfelds erzielten

Schweizer Biotech-Unternehmen 2025 Rekordumsätze von CHF

7,5 Milliarden und hielten ihre F&E-Investitionen auf hohem

Niveau. Das Gesamtfinanzierungsvolumen erreichte CHF 2,6

Milliarden, mit einer Verschiebung von börsenkotierten zu privat

finanzierten Unternehmen. Mit CHF 1,15 Milliarden nahmen sie

so viel Kapital auf wie noch nie und lagen damit 38 Prozent über

dem Vorjahr. Ihr Anteil am Gesamtfinanzierungsvolumen stieg

auf 45 Prozent – ein Beleg für die starke Investorenbasis privat

finanzierter Unternehmen.»

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem

Swiss Biotech Report 2026

2025 erzielte die Schweizer Biotech-Industrie mit CHF 7,5 Milliarden

einen neuen Umsatzrekord (2024: CHF 7,2 Mrd.), während

die F&E-Investitionen leicht auf CHF 2,5 Milliarden sanken (2024:

CHF 2,6 Mrd.). Die Beschäftigung in Schweizer F&E-Biotech-Unternehmen

erreichte mit über 21‘000 Vollzeitäquivalenten einen

Höchststand – getrieben durch mehr Unternehmen mit marktfähigen

Produkten und die zunehmende Bedeutung der Schweizer

CDMO.

Bei den Finanzierungen nahmen privat finanzierte Unternehmen

mit CHF 1,15 Milliarden so viel Kapital auf wie noch nie und lagen

damit 38% über dem Vorjahr. 2025 entfielen 45% des Gesamtfinanzierungsvolumens

auf private Finanzierungen, gegenüber rund

30% in den Vorjahren. Zu den wichtigsten Finanzierungsrunden

zählten Windward Bio (CHF 186 Mio.), GlycoEra (CHF 104 Mio.),

Orbis Medicine (CHF 84 Mio.), Nucidium (CHF 79 Mio.) und Rhygaze

(CHF 78 Mio.).

Bei den Finanzierungen börsenkotierter Unternehmen blieb das

Marktumfeld anspruchsvoll. Dennoch realisierte BioVersys Anfang

2025 den grössten Börsengang Europas und nahm dabei USD 88

Millionen auf (2024: USD 106 Millionen durch vier europäische Börsengänge).

Weitere börsenkotierte Unternehmen mit bedeutenden

Folgefinanzierungen waren Moonlake (CHF 490 Mio.), Oculis (CHF

274 Mio.), Idorsia (CHF 216 Mio.) und ADC Therapeutics (CHF 129

Mio.).

Fusionen, Übernahmen und Kooperationen nahmen zu. Zu den bedeutendsten

Transaktionen zählten die globale Lizenzvereinbarung

von CDR-Life mit Boehringer Ingelheim (bis zu USD 456 Mio.), die

globale Forschungs- und Lizenzoptionsvereinbarung von BioVersys

mit Shionogi (bis zu CHF 479 Mio. zuzüglich Lizenzgebühren) sowie

die Lizenzvereinbarung von Windward Bio mit Qyuns Therapeutics

(bis zu USD 700 Mio.).

Der Swiss Biotech Report 2026 analysiert zudem die Faktoren,

die zur breiten und vielfältigen Talentbasis der Schweiz beitragen,

und zeigt deren Einfluss auf Innovation und globale Wettbewerbsfähigkeit.

Global Village und Swiss Biotech

Success Stories Awards für herausragende Leistungen

Der Swiss Biotech Report 2026 wurde am Swiss Biotech Day am

4. und 5. Mai 2026 in Basel über 3‘500 Gästen vorgestellt. Die Konferenz

für Biotech-Führungskräfte wird zunehmend internationaler,

auch unterstützt durch das Global Village, das in drei Jahren von

10 auf über 30 internationale Delegationen aus allen Kontinenten

expandierte.

Für seine herausragenden Leistungen verlieh die Swiss Biotech

Association Patrick Aebischer den Swiss Biotech Success Stories

Award 2026. Als führender Neurowissenschaftler und prägende

Persönlichkeit der Schweizer Biotech-Industrie spannt seine

Karriere den Bogen von Forschung über institutionelle Führung

bis hin zu Unternehmertum. Während seiner Präsidentschaft von

2000 bis 2016 transformierte er die EPFL zu einer weltweit führenden

Forschungsinstitution. Er gründete vier Biotech-Unternehmen:

CytoTherapeutics, Modex, Amazentis (Timeline) und

Vandria. Aktuell ist er Mitglied der Verwaltungsräte von Nestlé

und PolyPeptide und war zuvor Verwaltungsratsmitglied bei Lonza

und Logitech. Zudem ist er Managing Partner bei Limani Partners

und war Senior Partner bei ND Capital sowie Chairman des

Novartis Venture Fund.

Swiss Biotech Association

CH 8004 Zürich

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Seite 7/67


Die Übergabe ist das Ergebnis eines über Jahre vorbereiteten Prozesses.

Bereits seit 2016 gehört Ina Henze-Ludwig der Geschäftsführung

an und hat die Entwicklung von COLANDIS in zentralen

Bereichen gestaltet. Dabei übernahm sie zunächst wesentliche

Personalthemen und schuf strukturelle und prozessuale Voraussetzungen

für mehr Planbarkeit, Effizienz und weiteres Wachstum im

Unternehmen.

Mit dem Anbau am Standort Kahla setzt COLANDIS diesen Weg

konsequent fort. Damit verdoppelt COLANDIS die verfügbaren Flächen

für Produktion und Dienstleistungen nahezu, von bislang ca.

2.000 auf rund 3.300 Quadratmeter. „Unser Ziel ist es, den Dienstleistungsanteil

in den kommenden Jahren deutlich auszubauen und

von heute rund 20 auf perspektivisch 50 Prozent zu erhöhen und

gleichzeitig die anderen Geschäftsbereiche stabil weiterzuentwickeln.

Mir ist dabei wichtig, dass COLANDIS gesund weiterwächst

und wir auch die personellen Voraussetzungen für die Zukunft des

Unternehmens gezielt stärken“, erklärt Ina Henze-Ludwig.

30 Jahre COLANDIS: Wachstum aus Vision und Erfahrung

Am 1. Mai 2026 übernahm Ina Henze-Ludwig die alleinige

Geschäftsführung der COLANDIS GmbH. Mit dem Ende der

Tätigkeit des Gründers, Joachim Ludwig, übernimmt nun

die nächste Generation vollständig die Leitung

des Familienunternehmens. © COLANDIS GmbH

COLANDIS:

Ina Henze-Ludwig

übernimmt alleinige

Geschäftsführung

Am 1. Mai 2026 übernahm Ina Henze-Ludwig die alleinige

Geschäftsführung der COLANDIS GmbH. Mit dem Ende

der Tätigkeit als Geschäftsführer des Gründers, Joachim

Ludwig, übernimmt nun die nächste Generation vollständig

die Leitung des Familienunternehmens. Für Kunden und

Partner bleibt COLANDIS auch mit der Führungsübergabe

ein weiterhin verlässlicher Ansprechpartner.

Verantwortung für die nächste Entwicklungsphase

Die Führungsübergabe fällt in ein besonderes Jahr: 2026 blickt CO-

LANDIS auf 30 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück.

Joachim Ludwig gründete COLANDIS im Jahr 1996 als GbR,

welche ihren Anfang in einer Garage nahm. Seitdem entwickelte

sich das Unternehmen stetig weiter und beschäftigt aktuell ca. 35

Mitarbeiter.

Heute bewegt sich COLANDIS in einem Markt, in dem Reinheitstechnik

für immer mehr Branchen an Bedeutung gewinnt. Zugleich

steigt der Bedarf an individuellen Lösungen, dort, wo Standardangebote

an ihre Grenzen stoßen. Genau hier liegt die Stärke

von COLANDIS: in Präzision, Verlässlichkeit und einem klaren Verständnis

für Kundenanforderungen.

Klarer Blick nach vorn

Joachim Ludwig beendete seine Tätigkeit für COLANDIS zum 30.

April und verbindet mit der Übergabe einen klaren Blick nach vorn:

„Ich bin überzeugt, dass Ina die COLANDIS GmbH erfolgreich weiterführen

wird. Sie bringt die Erfahrung, die Klarheit und den Blick

für die richtigen Entscheidungen mit, um die Zukunft des Unternehmens

zu sichern“, sagt er. Mit dem Wissen, dass COLANDIS gut

aufgestellt ist, beginnt für ihn nun ein neuer Abschnitt: „Ich freue

mich darauf, mich jetzt neuen Aufgaben und Herausforderungen zu

widmen“, sagt Joachim Ludwig. Künftig wird er freiberuflich tätig

sein und seine langjährige Erfahrung der Industrie als Berater zur

Verfügung stellen.

Für Ina Henze-Ludwig ist die Übergabe zugleich Verantwortung

und Perspektive für die kommenden Jahre. Mit einem Augenzwinkern

beschreibt sie COLANDIS als das „vierte Kind“ ihres Vaters,

das sie nun als „große Schwester“ begleiten darf. „Ich bin meinem

Vater sehr dankbar für das Vertrauen, das er mir mit diesem Schritt

entgegenbringt. Gemeinsam mit unserem Team sehe ich uns gut gerüstet,

um die kommenden Herausforderungen zu meistern und die

Erfolgsgeschichte von COLANDIS fortzusetzen“, sagt sie.

COLANDIS GmbH

Im Camisch 34

D 07768 Kahla

Telefon: +49 36424 76940

eMail: info@colandis.com

Internet: https://www.colandis.com

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(Quelle: Ansell)

Aceton durchdringt Nitrilhandschuhe ohne sichtbare Warnung. In diesem Artikel geht es darum,

wie es dazu kommt, warum Labore es versäumen und das Laborteam geschützt werden kann.

Wie Aceton die Integrität

von Handschuhen

im Labor beeinträchtigt

Autorin: Jo Fabb

Zusammenfassung:

– Die drei Arten, wie Lösungsmittel die Leistung

von Handschuhen beeinträchtigen

– Warum das Permeationsrisiko

in Laborumgebungen schwieriger

zu kontrollieren ist

– Schnelles Reduzieren des Risikos

durch Acetonhandschuhe

– Was Labore tun können, um ihre Teams zu schützen

– Was Sie jeden Handschuhlieferanten fragen sollten

– Standardisieren Sie die Handschuhauswahl

mit Vertrauen

Sie wischen den Arbeitstisch mit Aceton ab, spülen die Glasgeräte

und gehen dann direkt zur Probenvorbereitung über. Die Handschuhe

sehen noch gut aus, also macht man instinktiv weiter.

Dieser Instinkt ist das Problem.

In den meisten Labors werden standardmäßig Einweghandschuhe

aus Nitril und Multipolymer verwendet.Sie sind bequem,

erschwinglich und wirksam gegen eine breite Palette von Chemikalien.Aber

Aceton gehört nicht dazu.Aceton wirkt auf Handschuhe

durch Permeation und Zersetzung, und die gefährlichste Fehlerart,

die Permeation, geschieht ohne sichtbare Warnung.Ein Handschuh

kann völlig intakt erscheinen, während sich die Chemikalien bereits

auf molekularer Ebene durch das Material bewegen.

Für Laborleiter und EHS-Verantwortliche, die acetonintensive

Arbeitsabläufe beaufsichtigen, ist das Verständnis der Auswirkungen

von Aceton auf Handschuhmaterialien der erste Schritt zu Protokollen,

die sich nicht auf eine visuelle Inspektion als Sicherheitsstrategie

verlassen.

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Seite 9/67


Die drei Arten, wie Lösungsmittel die Leistung

von Handschuhen beeinträchtigen

Wenn Teams von „Versagen“ des Handschuhs sprechen, meinen sie

damit oft Risse und Tränen.Dies ist nur eine Art des Scheiterns, und

es ist in der Regel die letzte Phase.

Aceton ist ein starkes Lösungsmittel, was bedeutet, dass es

Handschuhmaterialien schnell angreifen kann, oft viel schneller als

erwartet.

Die Permeationsleistung wird in der Regel anhand von Testmethoden

wie EN 16523 und ASTM F739 bewertet, die Daten wie

Durchbruchzeit und Permeationsrate liefern.Bei Aceton sind Permeation

und Zersetzung die beiden Probleme, die den Labors am

häufigsten auffallen, da sie auftreten können, bevor ein offensichtlicher

Schaden entsteht.

1. Permeation: das unsichtbare Versagen

Permeation ist die Bewegung von Chemikalien durch ein Material

auf molekularer Ebene.Der Handschuh kann normal aussehen und

sich normal anfühlen, aber es kann bereits zu einer Exposition gekommen

sein.Bei vielen Standard-Einmalhandschuhen aus Nitril

und Multipolymeren zeigen die Permeationsdaten der Hersteller

für Aceton kurze Durchbruchszeiten, insbesondere bei wiederholtem

Kontakt, z. B. beim Abwischen und häufiger Handhabung.Auch

wärmere Bedingungen können den wirksamen Schutz verringern,

so dass Ergebnisse, die bei Standard-Labortemperaturen erzielt

wurden, möglicherweise nicht die Bedingungen im Einsatz widerspiegeln.

Die Folgen sind real.Aceton kann der Haut die natürlichen Öle

entziehen, was bei wiederholtem Kontakt zu Reizungen, Rötungen,

Schälen und Rissen führen kann.Aceton kann auch über die Haut

aufgenommen werden, weshalb die Exposition über die Haut nicht

als sekundärer Weg behandelt werden sollte.

In einer Studie zur dermalen Exposition (Fukabori et al., 1990)

wurde festgestellt, dass Aceton, das auf die Haut aufgetragen wurde,

später im Blut, in der Atemluft und im Urin nachgewiesen wurde,

und dass bei längerer Exposition die Acetonkonzentration im Körper

anstieg.1

Warum es übersehen wird: Permeation hat keinen offensichtlichen

visuellen Hinweis.Die Menschen fühlen sich sicher, weil der

Handschuh gut aussieht.

Verschaffen Sie sich einen kurzen Überblick über die Hautrisiken

von Aceton und darüber, was ein kurzer, wiederholter Kontakt

bewirken kann.

2. Durchbruchszeit:

Wie wird die Permeation gemessen?

Die Durchbruchzeit (BT) steht im Zusammenhang mit der Permeation.

Die BT gibt an, wie lange es dauert, bis die Permeation eine

bestimmte Rate in Übereinstimmung mit verschiedenen Standards

(1 µg/min/cm2) erreicht.Sie hilft beim Vergleich von Materialien, ist

aber nicht gleichbedeutend mit einer sicheren Tragezeit.

Bei handelsüblichen Einweg-Nitrilhandschuhen kann der

Durchbruch in weniger als einer Minute erfolgen, abhängig von der

Handschuhformulierung, der Dicke, der Temperatur und dem Kontaktmuster.Ein

kritischer Punkt:Auch bevor die Permeationsrate

eine Durchbruchsschwelle erreicht, können Chemikalien die Haut

passieren und sich dort anreichern.Diese kumulative Dosis im Laufe

der Zeit ist letztlich entscheidend für die Abschätzung praktischer

Änderungsregeln für reale Laboraufgaben.

Warum es übersehen wird: Das Verhalten im Labor richtet sich

nicht nach Zeitregeln.Sie basiert auf der Frage „Fühlt es sich gut an?“.

und „Ich bin fast fertig“.

3. Degradation: die sichtbare Warnung,

die zu spät kommt

Unter Degradation versteht man die physikalische Veränderung einer

oder mehrerer Eigenschaften eines Handschuhmaterials durch

den Kontakt mit Chemikalien.Sie können Schwellungen, Erweichungen,

Klebrigkeit, Verfärbungen, Verhärtungen, Risse, verminderte

Griffigkeit oder Verdünnung feststellen.Zu dem Zeitpunkt, an

dem sich der Abbau bemerkbar macht, kann die Permeation bereits

stattgefunden haben.

Warum sie übersehen wird: Einige Abnutzungserscheinungen

sehen wie normale Abnutzung aus, vor allem, wenn die Teams in

Eile sind.

Warum das Permeationsrisiko in Laborumgebungen

schwieriger zu kontrollieren ist

Das Permeationsrisiko wird ebenso durch den Arbeitsablauf wie

durch die Chemikalie bestimmt.In Laboratorien entsteht die Exposition

oft durch kurze, wiederholte Aufgaben wie Abwischen,

schnelles Umfüllen und die Handhabung von Lösungsmitteln in

einem Arbeitsgang.Wenn man eine längere Tragezeit der Handschuhe,

mehrere Chemikalien in einer Schicht und uneinheitliche

Wechselgewohnheiten bei den Technikern hinzurechnet, kann ein

Handschuh, der gut aussieht, dennoch eine vermeidbare Belastung

darstellen.

Ziel ist es, bei den routinemäßigen Lösungsmittelarbeiten keine

Ermessensentscheidungen mehr zu treffen, damit der Schutz für alle

Techniker und Schichten einheitlich ist.

Schnelles Reduzieren des Risikos durch Acetonhandschuhe

Richtig:

– Legen Sie aufgabenbezogene Regeln für das Wechseln

von Handschuhen beim Abwischen und

bei der Handhabung offener Gegenstände fest.

– Standardisierung der Handschuhauswahl

anhand geprüfter Permeationsdaten

Falsch:

– Verlassen Sie sich bei Lösemittelarbeiten

auf „Wechsel bei Beschädigung“.

– Handschuhauswahl standardmäßig

auf „was immer im Spender ist“ setzen

Was Labore tun können, um ihre Teams zu schützen

Da sich die Sicherheitsstandards im Labor weiterentwickeln, hängt

die sichere Handhabung von Aceton von zwei Dingen ab:angemessene

Schutzmaßnahmen und konsequentes Verhalten.Diese fünf

praktischen Grundsätze tragen dazu bei, die Belastung zu verringern,

ohne das Labor zu verlangsamen.

1) Auswahl von Handschuhen auf der Grundlage

geprüfter Permeations- und Durchbruchsdaten

Verlassen Sie sich nicht auf Annahmen oder generische Kompatibilitätstabellen.Achten

Sie auf Herstellerangaben, die nach EN 16523

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Seite 10/67


3) Schulung des Personals darüber, wie Misserfolge

aussehen und was sie nicht sind

Eine klare Botschaft:Das Aussehen von Handschuhen ist kein zuverlässiger

Hinweis auf Schutz.Behandelt wird, wie Permeation

ohne sichtbare Anzeichen auftritt, welche Indikatoren für eine Verschlechterung

eine sofortige Veränderung auslösen sollten (Klebrigkeit,

Aufquellen, Erweichung, verringerte Griffigkeit) und warum

wiederholter kurzer Kontakt dennoch zu einer bedeutenden Belastung

führen kann.

Verwenden Sie reale Szenarien aus Ihrem Labor,

keine abstrakte Theorie.

4) Vermeiden Sie bei aggressiven Lösungsmitteln

eine zu starke Abhängigkeit von Standard-Einweg-Nitril

oder ASTM F739 erstellt wurden, und stellen Sie sicher, dass die

Testbedingungen für Ihre Aufgaben relevant sind.

Konzentrieren Sie sich auf das, was in der Praxis zählt:

– um welche Chemikalien es sich handelt

– die Art des Kontakts (Spritzer, Abwischen, offene Handhabung,

Eintauchen)

– voraussichtliche Dauer und Häufigkeit

– ob die Geschicklichkeit für die Aufgabe entscheidend ist

Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen wollen und wissen möchten,

welchen Handschuh Sie für gängige Acetonaufgaben verwenden

sollten, lesen Sie unseren Leitfaden:Aceton-resistente Handschuhe

für Labore: Warum Standardhandschuhe versagen.

2) Dokumentieren Sie die Auswahl der PSA

in Risikobewertungen und SOPs

(Quelle: Ansell)

Wenn Aceton routinemäßig verwendet wird, sollte die Wahl des

Handschuhs nicht im Stammeswissen verankert sein.Dokumentieren

Sie die in Ihrem Labor anfallenden Aufgaben im Umgang

mit Aceton, die Gründe für die Auswahl der Handschuhe auf der

Grundlage überprüfter Daten, die Regeln für das Auswechseln der

Handschuhe für jede Aufgabenart und das Schulungskonzept für die

Techniker.

Dadurch wird die Verwendung von Handschuhen von einer persönlichen

Vorliebe zu einer wiederholbaren Kontrolle und gibt Ihnen

eine vertretbare Position, wenn die Protokolle geprüft werden.

Einweghandschuhe für allgemeine Zwecke sind bequem und erschwinglich,

aber es besteht die Gefahr, dass sie automatisch zur

ersten Wahl werden, nur weil sie bequem sind.

Ein praktischer Ansatz besteht darin, die Aufgaben nach Kontaktart

zu trennen und die Handschuhanleitungen entsprechend

auszurichten:zufälliger Kontakt, wiederholter kurzer Kontakt, offene

Handhabung und Eintauchen.Dies hilft den Teams zu verstehen,

wann ein allgemeiner Laborhandschuh angemessen ist und wann

nicht.

5) Implementierung eines Rahmens für

die Handschuhauswahl zur Verringerung der Variabilität

Ohne klare Regeln wechselt ein Techniker nach jeder Acetonarbeit

die Handschuhe, während ein anderer eine ganze Schicht lang das

gleiche Paar trägt.Diese Variabilität ist das eigentliche Risiko.Bei

wiederholtem Kontakt sollten Sie die Handschuhe nach Beendigung

der Arbeit wechseln, unabhängig vom Aussehen.Bei offenem

Umgang sind Intervalle festzulegen und ein sofortiger Wechsel nach

Verschütten zu verlangen.Verankern Sie Leitlinien dort, wo Entscheidungen

getroffen werden:Spenderetiketten, Referenzkarten

für den Arbeitsplatz, SOP-Aufrufe.

Was Sie jeden Handschuhlieferanten fragen sollten

Fordern Sie Daten zur Acetonpermeation und zum Acetondurchbruch

an, die gemäß EN 16523 oder ASTM F739 getestet wurden.

Vergewissern Sie sich, dass die Testbedingungen Ihre realen Kontaktarten

widerspiegeln (Abwischen, Spritzen, offene Handhabung),

und fragen Sie, ob Informationen über die kumulative Permeation

verfügbar sind, damit Sie praktische Änderungsregeln für den täglichen

Gebrauch festlegen können.

Standardisieren Sie die Handschuhauswahl mit Vertrauen

AnsellGUARDIAN Chemical hilft Ihnen, Handschuhempfehlungen

auf Acetonaufgaben und Expositionsszenarien abzustimmen,

so dass Ihr Team konsistente Entscheidungen treffen

kann, ohne jedes Mal Rohdaten zur Permeation interpretieren

zu müssen.

Referenz:

1. https://iris.epa.gov/static/pdfs/0128tr.pdf

ANSELL LTD.

BL 1070 Brüssel

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ASYS PundR Reinraum Implantcast

ASYS PundR Reinraum Implantcast

ASYS Group realisiert skalierbares

GMP Reinraumkonzept für implantcast

Die ASYS Group hat für die implantcast GmbH ein zukunftssicheres,

GMP konformes Reinraumkonzept entwickelt und realisiert. Mit

der neuen Reinraumfläche von insgesamt 240 m² unterstützt ASYS

einen der international führenden Hersteller orthopädischer Implantate

gezielt bei der Erweiterung seiner Produktionskapazitäten

und der Erfüllung steigender regulatorischer Anforderungen in der

Medizintechnik.

implantcast entwickelt und fertigt ein stetig wachsendes Portfolio

– von modularen Standardimplantaten bis hin zu hochkomplexen,

patientenspezifischen Sonderanfertigungen für Tumorbehandlungen.

Um diesen Wachstumspfad konsequent fortzuführen,

beauftragte das Unternehmen die ASYS Prozess- und Reinraumtechnik

GmbH, ein Unternehmen der ASYS Group, mit der Planung

und Umsetzung eines skalierbaren Reinraums, der Automatisierung,

Energieeffizienz und GMP Compliance intelligent vereint.

Ausgangssituation: Kapazitätsgrenzen

in Produktion und Reinraumtechnik

Das starke Unternehmenswachstum von implantcast spiegelte sich

sowohl im Personalaufbau als auch im Produktionsvolumen wider.

Neben erheblichen Zuwächsen in Qualitäts- und Zulassungsmanagement,

Forschung & Entwicklung sowie Validierung

arbeitete der bestehende Reinraum bereits an seiner technischen

und räumlichen Belastungsgrenze:

– ca. 15 Jahre alter Reinraum im Dreischichtbetrieb

– Maximale Produktionsleistung: rund 14.000 Teile pro Woche

– Keine weiteren Erweiterungsmöglichkeiten innerhalb

der bestehenden Infrastruktur

Um zukünftige Marktanforderungen bedienen und internationale

Zulassungen nachhaltig absichern zu können, war ein zusätzlicher

Reinraum mit deutlich höherer Leistungsfähigkeit erforderlich.

Technische Lösung: GMP C Reinraum

als skalierbare Zwischenstufe

Mit dem Werk 3, einer neuen Produktionshalle realisierte implantcast

eine strategische Zwischenlösung: genug Puffer, um

weiter zu wachsen, und gleichzeitig die Grundlage für spätere

Bauvorhaben.

ASYS Prozess- und Reinraumtechnik übernahm die vollständige

Planung und Realisierung des Reinraumprojekts:

– Eine freitragende Konstruktion mit integrierter Technikebene

auf dem Reinraum

– Gesamtfläche: 240 m²

– davon 200 m² ISO 7 Reinraumfläche

– ca. 40 m² Schleusenbereiche

– Wand- und Deckensysteme in GMP-Ausführung

– GMP konformes Monitoringsystem

– Auslegung für kontinuierliche Validierung und

reproduzierbare Prozessbedingungen

Die neue Reinraumanlage ist für eine Produktionsleistung von bis zu

30.000 Teilen pro Woche im Einschichtbetrieb ausgelegt – mehr als

das Doppelte der bisherigen maximalen Leistung im Dreischichtmodell.

Zudem ermöglicht sie eine kontinuierliche Validierung,

einen schrittweisen Produktionsumzug und die Erfüllung internationaler

Zulassungsvorgaben, etwa für die USA.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit hoher technischer Kompetenz

Für Frank Ansorge, Chief Quality Officer bei implantcast, war neben

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Seite 12/67


„Vom ersten Kennenlernen bis heute: eine offene und

ehrliche Zusammenarbeit.“

Frank Ansorge, Chief Quality Officer, implantcast GmbH

Strategischer Meilenstein für die Medizintechnikproduktion

Der neue GMP C Reinraum stellt für implantcast weit mehr als eine

Kapazitätserweiterung dar. Er bildet die technologische Basis für

zukünftiges Wachstum, internationale Marktpräsenz und höchste

Qualitätsstandards in der Implantatherstellung.

implantcast würde sich wieder für einen Reinraum von ASYS

Prozess- und Reinraumtechnik entscheiden – ein starkes Signal

für Vertrauen, Qualität und partnerschaftliche Projektarbeit für

prozesssichere Produktionsumgebungen in der Medizintechnik.

ASYS PundR Reinraum Implantcast

der technischen Expertise vor allem die Art der Zusammenarbeit

entscheidend:

– offene Kommunikation und transparente Abstimmung

– lösungsorientierte Planung auch bei projektspezifischen Anpassungen

– hohe Ausführungsqualität und Professionalität auf der Baustelle

ASYS Prozess- und Reinraumtechnik GmbH

Lerchenbergstraße 31

D 89160 Dornstadt

Telefon: +49 7348 98560

eMail: cleanroom@asys-group.com

Internet: http://www.asys-group.com

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Schnelllauftore für Inertisierung

– zuverlässige Luftdichtheit

für sauerstoffreduzierte Bereiche

Schnelllauftore für Inertisierung, auch als Tore für Sauerstoffreduktionssysteme

(ORS) bekannt, gewinnen zunehmend an Bedeutung

in Gebäuden, in denen hochwertige oder sensible Güter vor Brandrisiken,

Staubbelastung und Temperaturschwankungen geschützt

werden müssen.

Als international führender Hersteller von Schnelllauftoren entwickelt

und realisiert EFAFLEX maßgeschneiderte Torlösungen für

die Inertisierung mit höchster Qualität. Diese Tore zeichnen sich

durch exzellente Luftdichtheit sowie eine schnelle, sichere und

langlebige Funktion aus. Der folgende Überblick erläutert Aufbau,

Vorteile und typische Einsatzbereiche dieser Spezialtore.

Funktionsweise und Vorteile von EFAFLEX -Toren

Ein Tor für die Inertisierung ist ein industrielles Schnelllauftor, das

speziell für den Einsatz in sauerstoffreduzierten Umgebungen konzipiert

wurde. Während herkömmliche Brandschutzkonzepte häufig

auf Sprinkleranlagen setzen, kann Löschwasser erhebliche Schäden

an gelagerten Produkten verursachen. Sauerstoffreduktionssysteme

verfolgen einen anderen Ansatz: Durch das Absenken des Sauerstoffgehalts

wird die Entstehung eines Brandes bereits im Vorfeld

verhindert.

Damit diese kontrollierte Atmosphäre dauerhaft stabil bleibt, sind

besonders luftdichte Schnelllauftore mit minimaler Leckage erforderlich.

EFAFLEX greift hierfür auf bewährte Technologien aus dem

Reinraum- und Tiefkühlbereich zurück. Angepasste Ausführungen

der Baureihen EFA-SRT® CR Efficient sowie EFA-SST® TK-100

erfüllen die hohen Anforderungen von ORS-Anwendungen zuverlässig.

Zentrale Vorteile im Überblick:

– Luftdurchlässigkeitsklasse 5 nach DIN EN 12426

– nahezu hermetischer Abschluss

– Vollständige Integration in Sauerstoffreduktionssysteme

– Vorbeugender Brandschutz durch Vermeidung

der Brandentstehung

– Bis zu 200.000 Lastwechsel pro Jahr

– Geeignet für den Dauerbetrieb in

automatisierten 24/7-Logistikanlagen

– Sehr geringe Leckage in Kühl- und Tiefkühlbereichen

– Sicherstellung stabiler Temperatur- und

Feuchtigkeitsbedingungen

– Nahtlose Einbindung in Förder- und Transportsysteme

– Schleusenfunktion durch gekoppelte Tore

zur Druck- und Atmosphärenregelung

Typische Branchen und Einsatzgebiete

ORS-Schnelllauftore kommen überall dort zum Einsatz, wo besonders

empfindliche, wertvolle oder nicht ersetzbare Güter gelagert

oder verarbeitet werden und wo Brand- und Feuchtigkeitsschäden

ein hohes Risiko darstellen. Dazu zählen unter anderem:

– Archive und Bibliotheken zum Schutz historischer Dokumente

und Sammlungen

– Museen und Galerien für die sichere Aufbewahrung

von Kunstwerken, Filmen und Medien

– Pharmazeutische und chemische Lagerbereiche

– Lager für temperaturkritische oder gefährliche Produkte

– Tiefkühllager mit Anforderungen an luftdichte, frostfreie Zonen

– Produktionsbereiche der Elektronik-, Luft- und Raumfahrt-,

Automobil- und Präzisionstechnik

Da sauerstoffreduzierte Bereiche häufig nicht dauerhaft von Personen

betreten werden können, erfolgt der Materialfluss in der Regel

über automatisierte Förderanlagen. Die nahezu luftdichten Schnelllauftore

sorgen dabei für einen unterbrechungsfreien Erhalt der Atmosphäre.

Hohe Luftdichtheit bei optimierten Kosten

Nicht jede sauerstoffreduzierte Anwendung erfordert die vollständige

Ausstattung eines Reinraumtores. Für Bereiche, in denen vor

allem Brandschutz und Luftdichtheit im Vordergrund stehen, hat

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EFAFLEX – Der Partner für Sauerstoffreduktions-Torlösungen

Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Entwicklung luftdichter

Schnelllauftore und Sonderlösungen bietet EFAFLEX fundiertes

Know-how für anspruchsvolle Sauerstoffreduktionskonzepte.

Referenzprojekte wie die Zusammenarbeit mit der British Library

zeigen, wie effektiv EFAFLEX-Tore wertvolle Bestände dauerhaft

vor Brandgefahren schützen.

EFAFLEX begleitet Projekte ganzheitlich – von der Planung

über die Fertigung und Montage bis hin zur Wartung – und steht für

höchste Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Normkonformität.

Wer eine vorausschauende Brandschutzlösung sucht, die gleichzeitig

die Logistikprozesse absichert, für den bieten die Schnelllauftore

für Inertisierung von EFAFLEX die passende Antwort.

EFAFLEX wirtschaftliche Torlösungen mit geringer Leckage entwickelt.

So können EFA-SRT® CR Efficient-Tore beispielsweise in

verzinkter Ausführung mit technisch angepassten Modifikationen

geliefert werden. Diese Ausführung ermöglicht eine deutliche

Kostenreduktion bei gleichzeitig hoher Dichtheit. Besonders in

europäischen Logistik- und Förderanlagen mit sehr hohen täglichen

Schaltzahlen kommen diese zuverlässigen ORS-Tore erfolgreich

zum Einsatz.

EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co.KG

Fliederstraße 14

D 84079 Bruckberg

Telefon: +49 8765 820

Telefax: +49 8765 82200

eMail: info@efaflex.com

Internet: http://www.efaflex.com

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Neuer kontrollierter Reinigungs- und Sterilisationsservice unterstützt

Biopharma-Kunden mit gebrauchsfertigen Einweg-Baugruppen.

Freudenberg Medical bringt CleanAssure

auf den Markt, einen kontrollierten

Reinraum der ISO-Klasse 5 für sterile

Einwegbaugruppen

Freudenberg Medical, ein weltweit tätiger Partner für Auftragsentwicklung

und -fertigung in der Medizinprodukte- und Biopharmaindustrie,

gab die Einführung von CleanAssure bekannt, einem

neuen, nach ISO-Klasse 5 kontrollierten Reinraum, der für die Herstellung

sauberer und steriler Einwegbaugruppen für Kunden aus

der Biopharmabranche konzipiert wurde.

Freudenberg Medical stellt Schläuche aus Silikon und thermoplastischem

Elastomer (TPE) für die Bioprozessierung und den

Transfer kritischer Flüssigkeiten her. Das Unternehmen ist auf nahtlose,

umspritzte Einwegbaugruppen spezialisiert, die in der Impfstoffproduktion,

der Zellkultivierung, dem Flüssigkeitstransfer und

bei Abfüll- und Fertigstellungsvorgängen zum Einsatz kommen. Der

kontrollierte Reinraum ermöglicht es Kunden, gebrauchsfertige, gewaschene,

getrocknete und gammastrahlensterilisierte Einwegbaugruppen

mit höchster Produktqualität, Sterilität und Prozesskonsistenz

zu erhalten.

Der Reinigungsprozess von Freudenberg nutzt ultrareines

Wasser und Luft und wird unter streng kontrollierten ISO-5-

Bedingungen durchgeführt. Das Wasser wird in einem mehrstufigen

Filterprozess hergestellt, der hochreines Wasser liefert, das speziell

für pharmazeutische Anwendungen geeignet ist.

„CleanAssure ermöglicht es uns, unsere Kunden über die reine

Komponentenfertigung hinaus zu unterstützen. Durch die Integration

kontrollierter Reinigung und Sterilisation in unsere Dienstleistungen

für Einwegbaugruppen tragen wir dazu bei, das Kontaminationsrisiko

zu senken, Validierungsaktivitäten zu optimieren

und eine zuverlässige Versorgung unserer Kunden sicherzustellen.

Wir können Kunden nun entlang ihrer gesamten Komponenten-

Wertschöpfungskette unterstützen und es ihnen ermöglichen, sich

auf ihre Kernkompetenzen in der Fertigung zu konzentrieren.“ (Rudi

Gall: Vice President, Global Pharma)

Bewältigung zentraler Herausforderungen

in der Biopharma-Branche

Biopharmazeutische Hersteller setzen zunehmend auf Einwegsysteme,

stehen jedoch vor anhaltenden Herausforderungen in

Bezug auf Reinigungsvalidierung, Kontaminationsrisiko und Produktionsausfälle.

Von Kunden selbst durchgeführte Reinigungsprozesse

sind oft zeitaufwändig, kostspielig und erfordern zusätzliche

Ressourcen, während sie sich gleichzeitig direkt auf die

Liefersicherheit auswirken.

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Seite 16/67


– Entlastung der Kunden bei der Reinigungsvalidierung durch

die Lieferung von Baugruppen, die unter cGMP-konformen,

validierten Bedingungen gewaschen und sterilisiert wurden.

– Minimierung von Produktionsausfallzeiten durch den Wegfall

der Reinigung als Prozessschritt.

– Unterstützung einer konsistenten, zuverlässigen Versorgung

mit hochwertigen Einwegbaugruppen.

Die kontrollierte Reinigungsumgebung von Freudenberg Medical

begegnet diesen Herausforderungen durch:

– Reduzierung des Risikos von Kreuzkontaminationen

durch streng kontrollierte Verarbeitung gemäß ISO-Klasse 5.

CleanAssure eignet sich für hochreine, kontaminationsempfindliche

Anwendungen, bei denen Kontrolle, Rückverfolgbarkeit und

garantierte Reinheit entscheidend sind.

Der Reinigungsservice der ISO-Klasse 5 von Freudenberg ist

vollständig in das bestehende Know-how des Unternehmens bei der

Entwicklung und Herstellung von hochreinen Schläuchen, Verbindungsstücken,

umspritzten hygienischen Endstücken, Verteilerblöcken,

T- und Y-Formen, komplexen Baugruppen und anderen Zusatzprodukten

integriert. Freudenberg bietet seinen Kunden zudem

ausgelagerte Sterilisationsdienstleistungen an.

Freudenberg Medical, LLC

01915 Massachusetts

Vereinigte Staaten

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High-Tech-Unternehmen investiert in neue Anlagen und Automatisierung für Serienfertigung

3D-Druck-Investition: 1zu1scale steigert

Produktionskapazität um 25 Prozent

Serienreifer 3D-Druck: 1zu1scale bleibt seiner Pionierrolle

treu und führt neue Technologien und Materialien im

DACH-Raum ein. Das High-Tech-Unternehmen investiert

rund 2 Millionen Euro in zwei topmoderne Anlagen und

Automatisierung. Damit erweitert 1zu1scale das Fertigungsangebot

um direkt schwarz gedruckte Bauteile ohne Nachbearbeitungsschritte

und steigert die Produktionskapazität

im 3D-Druck um ein Viertel. Auch im Spritzguss ermöglicht

der Spezialist für kleine und präzise Kunststoffbauteile mit

der Fertigung von Stahlwerkzeugen durch eine moderne

Senkerodiermaschine höhere Stückzahlen.

3D-Druck in neuen Dimensionen: 1zu1scale steigert die Produktionskapazität

um 25 Prozent. Als erster Anbieter im DACH-Raum

führt das Unternehmen die innovative Technologie und die Hochleistungsmaterialien

von Farsoon am Markt ein. 1zu1scale erweitert

den Maschinenpark zudem um eine Großanlage der neuesten Generation

von EOS mit automatisiertem Jobwechsler – ebenfalls einzigartig

im DACH-Raum. Dadurch wird die Fertigungsleistung der

Maschine fast verdoppelt. Insgesamt steigert das Dornbirner High-

Tech-Unternehmen die Produktionskapazität im 3D-Druck um 25

Prozent und investiert rund 2 Millionen Euro.

„Wie das finale Bauteil gefertigt wird, hängt von der Anwendung

und den Anforderungen ab. Wir bieten technologieunabhängig

die wirtschaftlich sinnvollste Lösung und das passende Set-up

für die Skalierung“, sagt Vertriebsleiter Sebastian Fink. Das System

von Technologiepartner Farsoon druckt erstmals schwarze Kunststoffbauteile

in Serienqualität. Damit entfällt der zeit- und kostenintensive

Prozess des Einfärbens. 4-Faser-Laserschmelztechnologie

und 216 Liter Bauraum ermöglichen die schnelle Fertigung größerer

Stückzahlen. Die kosteneffiziente Lösung schafft zusätzliche Möglichkeiten

für Industriezweige wie Elektronik, Maschinenbau, Automatisierung

und Robotik.

Neue Marke, klare Strategie

Der Spezialist für kleine und präzise Kunststoffbauteile begleitet von

der Idee bis zur Serie. Seit April spiegelt sich die Marke auch im Firmennamen

wider: Die 1zu1scale GmbH folgt auf die 1zu1 Prototypen

GmbH & Co KG. „Die Änderung finalisiert unsere strategische Ausrichtung.

Für unsere Kunden bleibt alles wie gehabt“, versichert CEO

Thomas Kohler.

Die Investition im 3D-Druck geht mit dem Ausbau im Werkzeugbau

und Spritzguss einher. Mit einer Senkerodiermaschine

fertigt 1zu1scale neben Aluminium- erstmals auch langlebige und

detailgenaue Stahlwerkzeuge. „Das verleiht uns mehr Produktionstiefe,

erzeugt Synergien und vergrößert unsere Reichweite. Wir

liefern der gesamten Prototal Group in Europa hochwertige Spritzguss-Werkzeuge“,

so Kohler. Reinraum-Produktion und Zertifizierung

nach EN ISO 13485 runden das Angebot für Kunden aus der

Medizintechnik ab.

Pionier für die Skalierung

Mit der Marktneuheit festigt 1zu1scale seine Rolle als Branchenpionier

im DACH-Raum und stärkt die Position der europaweit tätigen

Prototal Group. „Die Zeit ist reif für die schnelle Skalierung von

Kunststoffbauteilen. 1zu1scale verschiebt einmal mehr die Grenzen

des Machbaren und ebnet damit den Weg für die Industrie. Davon

profitieren alle Kunden – und unsere Gruppe“, betont Jan Löfving,

CEO von Prototal.

1zu1scale

AT 6850 Dornbirn

1zu1scale steigert die Produktionskapazität im 3D-Druck durch

Investitionen in neue Maschinen um 25 Prozent. (Foto: Darko Todorovic)

1zu1scale fertigt als erster Anbieter im DACH-Raum

schwarze Kunststoffbauteile mit der Anlage von

Technologiepartner Farsoon. (Foto: Darko Todorovic)

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Atomlagenprozessierung für quantenphotonische Schaltkreise

auf Siliziumkarbidbasis

Mikrophotonik

trifft Mikroelektronik

Siliziumkarbid (SiC) ist ein vielversprechendes Materialsystem für photonische

integrierte Schaltungen (PICs) und miniaturisierte Festkörper-Quantensysteme.

Im Projekt ALP-4-SiC –Atomlagenprozessierung für SiC für Anwendungen in

der Photonik und Quantenkommunikation – entwickeln Forschende des Max-

Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL) und des Fraunhofer-Instituts

für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB gemeinsam Basistechnologien

für die Herstellung hocheffizienter photonischer Schaltkreise. Am

Beispiel von Lichtwellenleitern und Ringresonatoren wird demonstriert, wie sich

mit Hilfe von Atomlagenprozessierung (ALP) die optischen Eigenschaften photonischer

Bauelemente aus SiC signifikant verbessern lassen. ALP-4-SiC wird zu

100 % durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

(BMFTR) im Rahmen der Maßnahme „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVo-

Pro) gefördert.

Kühlung ein limitierender Faktor, da viele

der aktuell verfügbaren Lösungen erst bei

Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt

funktionieren.

Die Integration von Quantentechnologien

in marktfähige Produkte und Dienstleistungen

verlangt deshalb noch erhebliche

Anstrengungen bei der Erforschung

und Entwicklung essenzieller Basistechnologien.

Ebenso fehlt für eine wirtschaftliche

Realisierung praxistauglicher Quantensysteme

eine einheitliche und zukunftssichere

Materialplattform, welche fundamentale

Fortschritte bei Miniaturisierung,

Leistungssteigerung und Kostenreduktion

zulassen würde.

Robust, anschlussfähig,

quantentauglich: Siliziumkarbid

als Quanten-Schlüsselmaterial

Reinraummitarbeiter am Fraunhofer THM beim Einlegen eines Wafers in die

Transferkammer eines Abscheide- / Ätzclusters für die Strukturierung mittels Atomlagenätzung.

© Daniel Karmann / Fraunhofer IISB

Sie sind der Shootingstar unter den Zukunftstechnologien:

Quantensysteme. Vor

allem große Hightech-Unternehmen und

institutionelle Investoren haben weltweit

ein regelrechtes Wettrennen in Gang gesetzt,

um Phänomene der Quantenmechanik

aus den Forschungslaboren in die breitere

praktische Anwendung zu bringen. Insbesondere

in der Informationsverarbeitung,

Sensorik und Kommunikation zeichnen

sich schon heute Umwälzungen ab, die ganze

Wirtschaftszweige und Gesellschaften

nachhaltig verändern werden.

Technologisch betrachtet lassen sich

Quantensysteme am ehesten als eine

Kombination von Quantenphysik, Photonik

und Elektronik beschreiben. Das populärste

Beispiel hierfür ist sicherlich der

Quantencomputer. Heutige Quantensysteme

erinnern noch sehr an komplizierte

optoelektronische Laboraufbauten und

für die Erzeugung, Manipulation und Verarbeitung

von Quantenzuständen wird ein

immenser technischer Aufwand betrieben.

Neben der Komplexität und der schieren

Größe ist auch die hierbei notwendige

Aufgrund seiner besonderen physikalischen

Eigenschaften bietet sich das Halbleitermaterial

Siliziumkarbid (SiC) als vielversprechende

Technologieplattform für

Festkörper-Quantensysteme an. SiC ist ein

Halbleiter mit großer Bandlücke (englisch

Wide-Bandgap, kurz WBG) und hat sich in

den vergangenen Jahren vor allem im Bereich

der Leistungselektronik etabliert. SiC

ist auch sehr attraktiv für die Entwicklung

photonischer Mikrosysteme bzw. phototonisch

intergrierter Schaltungen (englisch

Photonic Integrated Circuits, kurz PICs),

da sich in diesem Material sowohl optische

Bauelemente als auch Lichtquellen und

Sensoren herstellen lassen. Zusätzlich ist

SiC interessant für nichtlineare optische

Effekte, mit denen die Farbe von Laserlicht

geändert werden kann, zum Beispiel

um Infrarotlicht sehr effizient in sichtbares

Licht umzuwandeln. Mit der Möglichkeit

der Integration von Punktdefekten in

Form sogenannter Farbzentren, die bis zur

Raumtemperatur funktionieren, erlaubt SiC

perspektivisch sogar die direkte Integration

von Quantenfunktionalität. „Damit ist Siliziumkarbid

ein Allroundtalent für Photonik,

Elektronik und Quantenanwendungen, erklärt

Dr. Pascal Del’Haye, der den Projektteil

am Max-Planck-Institut für die Physik des

Lichts leitet.

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Seite 19/67


In SiC wären also alle für den Aufbau leistungsfähiger

miniaturisierter Quantensysteme

benötigten Elemente abbildbar. Es ist

sowohl anschlussfähig an die Mikroelektronik

als auch Mikrophotonik und bietet darüber

hinaus vollkommen neue quantenelektronische

Funktionen. Da SiC kompatibel

mit den gut beherrschbaren CMOS-Prozessen

der klassischen Siliziumtechnologie ist,

würde es sich exzellent für die industrielle

Massenproduktion von Quanten-PICs eignen.

Die Optimierung erster mikrophotonischer

Bauelemente ebnet

den Weg zum SiC-Quantenchip

Bis zum optoelektronischen Quantenchip

ist es ein langer Weg und die Forschung

steckt hier noch mehr oder weniger in den

Kinderschuhen. Für den Aufbau von PICs

braucht man zunächst standardisierte mikrophotonische

Bauelemente mit geringsten

optischen Verlusten. Essenziell sind hierbei

Lichtwellenleiter und Ringresonatoren,

die Licht in kleinsten Strukturen effizient

leiten bzw. speichern können. Während

Wellenleiter die Funktion verlustfreier optischer

Leitungen übernehmen, bestehen

Resonatoren aus winzigen Ringen, in denen

das eingespeiste Licht bis zu eine Million

Umläufe absolviert. Die damit erzielten

Photonenspeicherzeiten erlauben es, diese

Bauelemente mit hohen zirkulierenden optischen

Leistungen aufzuladen, was eine

Vielzahl nichtlinearer optischer Effekte ermöglicht.

So können die Mikroresonatoren

Laserlicht mit einer bestimmten Wellenlänge

in einen optischen Frequenzkamm, also

in eine Lichtquelle aus mehreren diskreten

Frequenzen, umwandeln, was sich beispielsweise

für eine sehr schnelle parallele

Datenübertragung in Telekommunikationsnetzen

nutzen lässt.

Ein weiterer nützlicher Effekt ist die

Wechselwirkung von gegenläufigem Licht.

Die nichtlineare optische Einkopplung

von gegenläufigem Licht in Ringresonatoren

führt zu einer spontanen Symmetrieunterbrechung,

die die Lichtzirkulation nur

noch in eine Richtung, also im oder gegen

den Uhrzeigersinn, zulässt. Hiermit können

zum Beispiel chipintegrierte optische

Dioden, photonische Schalter oder optische

Sensoren realisiert werden, die den Aufbau

komplexerer photonischer Systeme ermöglichen.

Allerdings ist die Qualität der auf den

SiC-Substraten hergestellten photonischen

Bauelementen noch nicht optimal und die

relativ hohe Oberflächenrauigkeit verursacht

optische Verluste in den Waveguides

und Resonatoren. Damit die Photonen sich

schnell bewegen können und nicht nach

außen tunneln, sind fehlerfreie Oberflächen

Pflicht. Ein vielversprechender Lösungsansatz

ist die Glättung der Bauelementoberflächen

durch atomlagengenaues Ätzen

(englisch Atomic Layer Etching, kurz ALE),

sodass gut abgegrenzte Trennflächen entstehen

und Verlust- und Streuzentren minimiert

werden.

Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung

und Prozessentwicklung

im Projekt ALP-4-SiC

Um einen neuartigen Fertigungsprozess

für komplexe Photonikbauelemente auf

Basis von Siliziumkarbid zu entwickeln,

müssen Grundlagenforschung und anwendungsorientierte

Forschung intensiv

zusammenarbeiten. Im Projekt ALP-4-

SiC – Atomlagenprozessierung für SiC

für Anwendungen in der Photonik und

Quantenkommunikation – bündeln das

MPL in Erlangen und das Fraunhofer IISB

mit seinem Standort Fraunhofer-Technologiezentrum

Hochleistungsmaterialien

THM in Freiberg ihr Knowhow. Das

MPL besitzt weitreichende Erfahrungen

im Design und bei der Charakterisierung

photonischer Bauelemente, während das

IISB seine Expertise im Bereich der SiC-

Halbleitertechnologie und Atomlagenprozessierung

einbringt.

Der neue Ansatz der Integration atomlagen-basierter

Prozesse für photonische

Bauelemente mit signifikant verbesserten

optischen Eigenschaften besitzt ein hohes

Potential für die zukünftige Kommerzialisierung

integrierter photonischer Bauelemente.

Mittelfristig könnten sich vor allem

Optischer Ringresonator mit einem Durchmesser von 200 μm

auf SiC-Substrat. © Pascal Del’Haye / MPL

Hersteller von ALE-Prozessanlagen neue

Kundenkreise erschließen und im Gegenzug

Photonikanbieter mit innovativen

Produk-ten in einem schnell wachsenden

Markt positionieren. Die langfristigen Auswirkungen

der Verfügbarkeit einer universellen,

praxistauglichen, skalierbaren Technologieplattform

für integrierte quantenoptoelektronische

Schaltungen auf SiC-Basis

lassen sich dagegen heute noch gar nicht

absehen.

Max-Planck-Institut für die Physik

des Lichts (MPL)

Das Max-Planck-Institut für die Physik des

Lichts (MPL) deckt ein breites Forschungsspektrum

ab, darunter nichtlineare Optik,

Quantenoptik, Nanophotonik, photonische

Kristallfasern, Optomechanik, Quantentechnologien,

Biophysik und – in Zusammenarbeit

mit dem Max-Planck-Zentrum

für Physik und Medizin – Verbindungen

zwischen Physik und Medizin. Das MPL

wurde im Januar 2009 gegründet und ist

eines der über 80 Institute der Max-Planck-

Gesellschaft, die Grundlagenforschung in

den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften

im Dienste der Allgemeinheit

betreiben.

Fraunhofer-Technologiezentrum

Hochleistungsmaterialien THM

Das Fraunhofer-Technologiezentrum

Hochleistungsmaterialien THM in Freiberg,

Sachsen, ist eine Forschungs- und

Transferplattform des Fraunhofer-Instituts

für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie

IISB und des Fraunho-

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Seite 20/67


tigen Batteriesystemen mit verbesserter

Ökobilanz und Rohstoffverfügbarkeit sowie

die Erforschung und Evaluierung innovativer

Halbleiterbauelemente und der

dazugehörigen Prozessschritte.

Förderhinweis

Querschnitt einer photonischen Struktur in Siliziumkarbid (SiC

on Insulator, SiCOI). © Pascal Del’Haye / MPL

fer-Instituts für Keramische Technologien

und Systeme IKTS. Gemeinsam werden

Halbleiter- und Energiematerialien in

neue Anwendungen überführt und zugleich

das stoffliche Recycling berücksichtigt

und entwickelt. Schwerpunkte

der Arbeiten am Fraunhofer THM sind die

Analyse und Entwicklung von nachhal-

Das Projekt ALP-4-SiC – Atomlagenprozessierung

für SiC für Anwendungen in

der Photonik und Quantenkommunikation

– wird im Rahmen des Programms „Wissenschaftliche

Vorprojekte (WiVoPro)“

des Bundesministeriums für Forschung,

Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

Die vom BMFTR mit dieser Maßnahme

finanzierten Projekte untersuchen

wissenschaftliche Fragestellungen mit Blick

auf künftige industrielle Anwendungen.

Sie können von bis zu zwei Forschungseinrichtungen

durchgeführt werden und sollen

die Lücke zwischen Grundlagenforschung

und industriegeführter Verbundförderung

schließen.

Fraunhofer IISB

D 91058 Erlangen

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Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume,

eröffnet gemeinsam mit Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck und

Dr. Andrea Heilmaier, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin

der Stadt Nürnberg den modernisierten Reinraum an der Technischen

Hochschule Nürnberg. (Foto: Axel König / StMWK)

Der bayerische Ministerialdirigent Dr. Tobias Haaf, Prof. Dr. Marcus

Reichenberger, Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck, die

Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Nürnberg,

Dr. Andrea Heilmaier, der bayerische Wissenschaftsminister Markus

Blume, Prof. Dr. Rainer Engelbrecht, Prof. Dr. Bernd Braun, Prof. Dr.

Andreas Stute (von links) vor dem modernisierten Reinraum an der

Technischen Hochschule Nürnberg. (Foto: Axel König / StMWK)

Ohm eröffnet modernisierten

Reinraum für Quantenforschung

und additiv gefertigte Elektronik

Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

(Ohm) hat gemeinsam mit Wissenschaftsminister Markus

Blume ihren umfassend modernisierten Reinraum eröffnet.

Ausgestattet mit hochmodernen Großgeräten stärkt die

Hochschule damit ihre Forschungsaktivitäten im zukunftsweisenden

Feld der optischen Quantentechnologien sowie

der additiv gefertigten Elektronik.

Der Freistaat Bayern, die EU und die Deutsche Forschungsgemeinschaft

fördern den Ausbau der Infrastruktur und die

zugehörigen Forschungsarbeiten mit mehreren Millionen

Euro und schaffen damit die Voraussetzungen, Ergebnisse

der Quantenforschung in industrielle Anwendungen zu

überführen.

Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und

Kunst, betonte: „Hier wird aus einem Reinraum ein Möglichkeitenraum

für die Technologien von morgen. An der Ohm entstehen die

Voraussetzungen, um Quantenforschung aus dem Labor direkt in

die Anwendung zu bringen – und aus wissenschaftlicher Exzellenz

konkrete Wertschöpfung zu machen. Wo heute mit höchster Präzision

geforscht wird, entstehen die Grundlagen für die Anwendungen

von übermorgen. Fakt ist: Der Transfer von der Forschung in die

Praxis entscheidet über unsere technologische Wettbewerbsfähigkeit.

Bayern investiert gezielt in solche Schlüssel-Infrastrukturen

und baut sein Quanten-Ökosystem konsequent aus – von der Forschung

bis in die Industrie. So stärken wir unsere technologische

Souveränität und bringen Innovation schneller in die Praxis.“

Quantentechnologien gelten als Schlüsseltechnologien für

Hochleistungsrechner, abhörsichere Kommunikation in kritischen

Infrastrukturen sowie hochsensitive Sensorik, etwa in der Medizintechnik

oder der Halbleiterproduktion. Sie erfordern hochpräzise

optische Komponenten wie Laser, Glasfasersysteme, spezielle Filter

und Mikrooptiken, um Quantenzustände gezielt zu erzeugen, zu

manipulieren und zu detektieren.

Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck sagte: „Durch die

Modernisierung unseres Reinraums schaffen wir an der Ohm eine

zentrale Infrastruktur, um Quantentechnologien von der wissenschaftlichen

Idee bis zur industriellen Anwendung weiterzuentwickeln.

Die gezielten Investitionen des Freistaats Bayern, der EU

und der Deutschen Forschungsgemeinschaft ermöglichen es uns,

gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft einen

nachhaltigen Beitrag zur technologischen Souveränität und Inno-

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Seite 22/67


vationskraft des Standorts Bayern zu leisten.“

Im modernisierten Reinraum an der Ohm werden mit modernsten

Großgeräten mikrooptische Systeme, faseroptische

Komponenten sowie Farbzentren in Diamanten erforscht. Ergänzend

dazu bildet die additiv gefertigte Elektronik einen weiteren

Forschungsschwerpunkt: Hier werden neuartige, digitale Druckverfahren

genutzt, um elektronische Bauelemente und funktionale

Strukturen direkt und materialeffizient herzustellen. Diese sogenannten

Enabling Technologies sind eine zentrale Voraussetzung,

um Ergebnisse der Grundlagenforschung in industriell nutzbare

Anwendungen zu überführen – etwa für künftige Quantencomputer.

Der Reinraum schafft damit die infrastrukturellen Voraussetzungen,

um den Transfer von Forschungsergebnissen in Kooperation

mit Wissenschafts- und Industriepartnern systematisch

voranzutreiben.

Die Forschungsarbeiten werden im Rahmen des „Programms

zur Stärkung der interdisziplinären Lehr- und Forschungskapazitäten

auf dem Gebiet der Quantenwissenschaften und Quantentechnologien“

durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft

und Kunst mit zwei Millionen Euro gefördert. Die grundlegende

Renovierung des über 30 Jahre alten Reinraums wurde mit weiteren

500.000 Euro durch den Freistaat Bayern sowie mit Eigenmitteln

der Hochschule realisiert.

Ergänzend konnten die Forschenden erfolgreich Drittmittel für

zentrale Großgeräte einwerben: Eine Zweiphotonen-Nanolithografie

sowie eine Femtosekundenlaser-Workstation wurden mit insgesamt

1,3 Millionen Euro jeweils zur Hälfte aus Mitteln des Freistaats

Bayern und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

beschafft und im vergangenen Monat in Betrieb genommen. Hinzu

kommt ein bereits vorhandener Multimaterial-3D-Drucker im Wert

von 410.000 Euro, der ebenfalls im modernisierten Reinraum integriert

ist. Weitere 750.000 Euro fließen aus EU-Mitteln über den Europäischen

Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in den Knowhow-Transfer

insbesondere in kleine und mittlere Unternehmen.

Mit dieser Ausstattung entsteht an der Ohm eine Technologieplattform

von hoher strategischer Bedeutung für künftige Forschungsund

Transferprojekte.

Der Reinraum wird von den Fakultäten Elektrotechnik Feinwerktechnik

Informationstechnik (efi) und Angewandte Mathematik,

Physik und Allgemeinwissenschaften (AMP) sowie am Polymer

Optical Fiber Application Center (POF-AC) und am Institut für

Chemie, Material- und Produktentwicklung (OHM CMP) für Forschungsprojekte,

laufende Promotionsvorhaben und die Lehre in

Bachelor- und Masterstudiengängen genutzt.

Als assoziiertes Mitglied im Munich Quantum Valley leistet die

Hochschule damit einen substanziellen Beitrag zur Weiterentwicklung

und Anwendung von Quantentechnologien in Bayern und darüber

hinaus. Gleichzeitig wird der bestehende Forschungsschwerpunkt

„Materialien und Produktionstechnik“ gestärkt und um ein

hochaktuelles, international stark wachsendes Wissenschaftsgebiet

erweitert.

Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

D 90489 Nürnberg

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Verschiedene Disziplinen arbeiten in den Laboren Hand in Hand, um intelligente mikrointegrierte Sensoren und innovative Materialien für vielfältige

Anwendungsfelder zu entwickeln und zu analysieren. (Quelle: Sascha Hüttenhain / Copyright: Universität Siegen / Sascha Hüttenhain)

Startschuss für eine neue

Ära exzellenter Forschung

Im Beisein von Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des

Landes Nordrhein-Westfalen, ist an der Universität Siegen das Forschungszentrum

INCYTE feierlich eröffnet worden. Das neue High-Tech-Zentrum stärkt

die Spitzenforschung in Siegen und ganz Nordrhein-Westfalen.

Neue Maßstäbe für die Forschung im Profilbereich

„Neue Materialien, Sensorik und

Künstliche Intelligenz“ der Universität Siegen:

Mit einem Festakt ist auf dem Adolf

Reichwein-Campus jetzt das Forschungszentrum

INCYTE eröffnet worden – ein

interdisziplinäres High-Tech-Zentrum für

Nanoanalytik, Nanochemie und cyber-physische

Sensortechnologien. Auf rund 5.200

Quadratmetern Nutzfläche vereint das IN-

CYTE hochmoderne Labore, Reinräume

und biochemische Forschungsbereiche.

Rund 150 Gäste aus Wissenschaft, Politik

und Industrie nahmen an der Eröffnung

teil. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Patrick

Scheele, wissenschaftlicher Geschäftsführer

des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut

für Höchstfrequenztechnik.

Das Thema: „Zukunft der Mikroelektronik

in Europa mit der Pilotline für Heterogene

Integrierte Elektronische Systeme APECS“.

„Großartiger Leuchtturm

für die Universität Siegen“

Eröffnung des Hightech-Forschungszentrums INCYTE (von links): Prof. Dr. Benjamin Butz,

Prof. Dr. Peter Haring Bolívar, Anke Richter, Ina Brandes, Prof. Dr. Stefanie Reese, Iris Litty

und Prof. Dr. Patrick Scheele. © Universität Siegen / Sascha Hüttenhain

Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft

des Landes Nordrhein-Westfalen:

„Exzellente Wissenschaft braucht eine exzellente

Ausstattung. Mit INCYTE schaffen

wir optimale Arbeitsbedingungen für Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftler in

einem deutschlandweit einmaligen Laborgebäude.

Verschiedene Disziplinen werden

hier gemeinsam intelligente Mikrosensoren

und innovative Materialen entwickeln und

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so an der Lösung zentraler Zukunftsfragen

in den Bereichen Industrie, Mobilität und

Medizin arbeiten. Das stärkt den Wissenschafts-

und den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.“

Das Land fördert den Bau

mit rund 95 Millionen Euro.

„Das INCYTE ist ein Forschungszentrum

mit immenser nationaler und internationaler

Strahlkraft, ein großartiger Leuchtturm

für die Universität Siegen und für

Mikroelektronik in Nordrhein-Westfalen.

Unser Dank gilt dem Land, das unseren

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

optimale Bedingungen für Forschung

auf Weltklasseniveau ermöglich“, erklärten

Uni-Rektorin Prof. Dr. Stefanie Reese und

Kanzlerin Iris Litty. „Ebenso danken wir allen

Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich,

die sich in den vergangenen Jahren mit großem

Engagement für dieses Projekt eingesetzt

haben.“

Gemeinschaftliche Nutzung

durch Forschende

Mit dem neuen Forschungszentrum verfügt

die Universität Siegen über eine deutschlandweit

einzigartige Infrastruktur. Verschiedene

Disziplinen arbeiten in den Laboren

Hand in Hand, um intelligente mikrointegrierte

Sensoren und innovative Materialien

für vielfältige Anwendungsfelder

zu entwickeln und zu analysieren – von der

Medizin über industrielle Anwendungen bis

hin zur Mobilität. Zugleich steht das INCY-

TE exemplarisch für eine neue Generation

kooperativer Forschungsinfrastrukturen:

interdisziplinär zusammenarbeitende Forschende

nutzen die Labore und Anlagen

gemeinschaftlich, um Lösungen für zentrale

Zukunftsfragen zu entwickeln.

„Die Infrastruktur im INCYTE steht auch

externen Partnern offen, um Forschung und

Entwicklung gemeinsam wirksam umsetzen

zu können – darunter andere Universitäten,

Forschungseinrichtungen, Ausgründungen

sowie mittelständische Unternehmen aus

der Region und darüber hinaus“, betont

Prof. Dr. Peter Haring Bolívar, der das Projekt

gemeinsam mit Kolleg*innen maßgeblich

konzipiert und vorangetrieben hat.

35.000 Kubikmeter Erde bewegt

Errichtet wurde das INCYTE auf einer Fläche

von knapp 11.000 Quadratmetern durch

den Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB

NRW). Dabei galt es, höchste bauliche Anforderungen

zu erfüllen: So wurden die

Labore für die hochempfindlichen Elektronenmikroskope

bis zu sieben Meter tief

in den Felsen gebaut. Für einen erschütterungsfreien

Betrieb ruhen die Geräte auf einem

rund 100 Tonnen schweren Betonfundament.

„35.000 Kubikmeter Erde wurden

bewegt, damit der Fels selbst zur Schutzschicht

für die sensible Messtechnik wird.

Aber das INCYTE ist nicht nur ein technisches

Meisterwerk: Das viergeschossige Atrium

mit seinen lichtdurchfluteten Kuppeln

bildet einen lebendigen Mittelpunkt, der

Austausch und Begegnung fördert – denn

Forschung entsteht nicht allein im Labor“,

sagte Anke Richter, Leiterin der Dortmunder

Niederlassung des BLB NRW.

Neben hochspezialisierten Laboren

beherbergt das INCYTE auch Räume für

Lehrveranstaltungen, rund 200 Arbeitsplätze

sowie Bereiche für Gastwissenschaftler*innen.

Für eine nachhaltige Energieversorgung

wurden auf dem Dach rund 130

Solarmodule installiert. Eine umfangreiche

Dachbegrünung trägt zur natürlichen Wärmeregulierung

bei und verbessert das Mikroklima

am Standort.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde

als symbolischer Akt eine Zeitkapsel in eine

Wand des INCYTE-Gebäudes eingelassen.

Die Kapsel war bereits zur Grundsteinlegung

im Jahr 2022 erstellt worden und beinhaltet

Informationen zur Universität Siegen,

zum INCYTE-Bauprojekt sowie zu aktuellen

und zukünftigen Forschungsfragen im

Bereich der Nano- und Sensortechnologien.

Das INCYTE in Zahlen:

Das INCYTE beherbergt insgesamt 50 Labore.

Der partikelfreie und mit einer speziellen

Lüftungsanlage ausgestattete Reinraum

erstreckt sich über 600 Quadratmeter. 1100

Quadratmeter Materialanalytik sowie 400

Quadratmeter Biologische Sicherheitslabore

ermögliche eine breite thematische

Forschung. Im INCYTE wurden ca. 10.000

Kubikmeter Beton verbaut – das entspricht

etwa 1.500 Betonmischer-Ladungen. Außerdem

wurden 120 Kilometer Kabel verlegt

und 2.000 Tonnen Stahl verarbeitet – vergleichbar

mit dem Gewicht von ca. 1.200

Pkw.

Universität Siegen

D 57076 Siegen

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Wenn Reinräume mitwachsen:

Modulare Erweiterung für den

Mikrospritzguss

Produktionsprozesse in der Medizintechnik entwickeln sich stetig

weiter – und mit ihnen die Anforderungen an die Reinraumumgebung.

Bei Tegra Medical c/o Stamm AG in Hallau (Schweiz) stand

genau diese Herausforderung im Fokus. Eine bestehende Reinraumlösung

sollte erweitert werden, um Platz für hochpräzisen Mikrospritzguss

zu schaffen – schnell, effizient und ohne lange Unterbrechung

des laufenden Betriebs.

Schilling Engineering setzte hierfür einen 22 m² großen ISO-7-

Reinraumanbau um. Er schließt sich nahtlos an den bestehenden

Reinraum an und eröffnet gleichzeitig neue technische Möglichkeiten.

Während der Bestandsraum mit einem geschlossenen Plenum

arbeitet, wurde die Erweiterung bewusst als offenes System konzipiert.

Zwei FFUs mit Bypassgittern übernehmen die Luftführung,

versorgt von einem Klimadeckengerät, das gekühlte Luft direkt einspeist.

Diese schlanke, durchdachte Lösung verdeutlicht die Anpassungsfähigkeit

modularer Reinraumkonzepte.

Im Zentrum des neuen Anbaus steht eine halb integrierte Spritzgießmaschine

für den Mikrospritzguss, die das Herzstück eines automatisierten

Prozesses bildet. Ein Robotersystem übernimmt das

präzise Einlegen und Ablegen feinster Nadeln für die Augenchirurgie

– ein sensibler Ablauf, der unter konstant kontrollierten Reinraumbedingungen

stattfindet.

Die sorgfältige technische Ausführung zeigt ihren Nutzen im

täglichen Betrieb. Für den Werkzeugwechsel wurde ein pneumatisch

betriebener Verschiebedeckel in die Decke integriert, sodass

der Zugriff von oben möglich ist. Dadurch werden Eingriffe in den

Reinraum auf ein Minimum reduziert und die Abläufe bleiben stabil

und effizient. Der Zutritt zum Zellenanbau erfolgt in diesem Fall über

eine elektrisch verriegelte Schiebetür.

Die Umsetzung des Projekts wurde von den Servicetechnikern der

Reinraumfirma während des laufenden Betriebs durchgeführt und

konnte effizient realisiert werden. Der bestehende Reinraum war nur

für eine Woche außer Betrieb, wurde anschließend erneut qualifiziert

und wieder in Betrieb genommen. Während dieser Zeit wurde

eine elektrische Tür als Zugang zum neuen Raum in die bestehende

Wand eingebaut und in die vorhandene Steuerung integriert, einschließlich

der Inbetriebnahme. Anschließend wurde auch der neue

Anbau qualifiziert. Perspektivisch sollen beide Bereiche in einem

gemeinsamen Qualifizierungsdokument zusammengeführt werden

– ein weiterer Schritt hin zu einer ganzheitlich geplanten Reinraumlösung.

Dieses Projekt zeigt, welche Flexibilität modulare Reinraumsysteme

bieten. Mit den Lösungen von Schilling Engineering lassen

sich Reinräume präzise anpassen und selbst anspruchsvolle Produktionsanlagen

problemlos in bestehende Strukturen integrieren. Für

Unternehmen in der Medizintechnik bedeutet das Zukunftssicherheit,

denn Produktionsprozesse können flexibel erweitert werden,

ohne den laufenden Betrieb lange zu unterbrechen.

Schilling Engineering GmbH

Industriestraße 26

D 79793 Wutöschingen

Telefon: +49 7746 927890

eMail: info@schillingengineering.de

Internet: http://www.schillingengineering.de

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Seite 26/67


Der neue Normelemente-Katalog 19.0 von Ganter.

Für alle, die

lieber blättern

INGENIEURBÜRO &

REINRAUMSERVICE

EGON BUCHTA GMBH

Mit der Version 19.0 seines Normelemente-Katalogs

legt Ganter erneut

ein umfassendes Standardwerk für

Konstruktion und Maschinenbau vor.

Auf insgesamt 2.464 Seiten vereint das

Kompendium mehr als 80.000 Normelemente

– so viele wie nie zuvor. Bewährte

Klassiker treffen dabei auf zahlreiche

Produktneuheiten, die das Portfolio

gezielt erweitern.

Der Katalog richtet sich an Konstrukteurinnen

und Konstrukteure, Entwickler sowie das produzierende Gewerbe und

versteht sich weit über ein reines Bestellverzeichnis hinaus. Vielmehr dient er als

praxisnahes Nachschlagewerk, Inspirationsquelle und zuverlässiges Werkzeug im

Arbeitsalltag. Die klare Systematik erleichtert die Orientierung: Alle Normelemente

sind strukturiert nach Funktionen und Anwendungsbereichen gegliedert und in bewährter

Form als detaillierte Normblätter dargestellt – inklusive Varianten, technischen

Spezifikationen und Anwendungshinweisen.

Neben klassischen Bedienelementen, Spann- und Maschinenelementen umfasst

der neue Katalog auch zahlreiche spezialisierte Lösungen. Dazu zählen unter

anderem Normelemente im Hygienic Design, Räder und Rollen sowie Präzisions-

Doppelrohr-Lineareinheiten. Damit trägt Ganter aktuellen Anforderungen verschiedenster

Branchen Rechnung und baut seine Position als einer der Marktführer im

Bereich Normelemente weiter aus.

Im Zuge der Katalogüberarbeitung hat Ganter zudem sein gesamtes Edelstahlportfolio

grundlegend weiterentwickelt und vereinheitlicht. Neue, klar definierte

Edelstahl-Güteklassen sorgen für noch mehr Transparenz bei der Werkstoffauswahl

und erleichtern die gezielte Abstimmung auf unterschiedliche Einsatzbedingungen

– von Standardanwendungen bis hin zu besonders korrosiven oder hygienisch sensiblen

Umgebungen.

Damit unterstützt Ganter Konstrukteurinnen und Konstrukteure noch gezielter

bei der Auswahl langlebiger und zuverlässiger Lösungen, insbesondere in anspruchsvollen

Branchen wie der Lebensmittel-, Pharma- oder Chemie industrie.

Trotz der stetig wachsenden digitalen Möglichkeiten bleibt der gedruckte Katalog

ein zentrales Arbeitsmittel. Unter dem Motto „Für alle, die lieber blättern“ betont

Ganter bewusst den Mehrwert des physischen Nachschlagewerks: unabhängig von

Endgeräten, jederzeit griffbereit und ideal für die intuitive Produktauswahl. Gleichzeitig

stehen sämtliche Inhalte auch digital zur Verfügung, inklusive aktueller 2Dund

3D-Daten für die direkte Integration in die Konstruktion.

Sollte sich unter den über 80.000 Standardlösungen kein passendes Element

finden, bietet Ganter zudem individuelle, kundenspezifische Lösungen an. Der

Normelemente-Katalog 19.0 ist kostenfrei erhältlich und kann direkt auf der Ganter-

Website angefordert werden.

„WIR SIND

FÜR SIE DA.“

FULLSERVICE FOR

CLEANROOM SOLUTIONS

– GMP- und Nutzerberatung

– Dokumentenerstellung nach

EU-GMP-Leitfaden; Annex 15

– partikuläre und mikrobiologische

Qualifizierungen,

Wartungen und Service

inkl. Messtechnik und

Dokumentation für „as built“,

„at rest“ und „in operation“

– Qualifizierungen von

Kühl- und Wärmegeräten

– Hygienepläne, Schleusenordnungen,

SOP‘s

Otto Ganter GmbH & Co. KG

Triberger Straße 3 D 78120 Furtwangen

Telefon: +49 7723 65070

Telefax: +49 7723 4659

eMail: info@ganternorm.com

Internet: http://www.ganternorm.com

– GMP- und Hygieneschulungen

– Blower-Door-Test

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Seite 27/67


Entwicklung innovativer Arzneimittel und wegweisender Therapien

Feierliche Eröffnung der

Forschungszentren Si-M und BeCAT

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Technische Universität Berlin

haben am 22. April 2026 die Forschungszentren „Berlin Center for Advanced

Therapies“ (BeCAT) und „Der Simulierte Mensch“ (Si-M) eröffnet. Die hochspezialisierten

Gebäude bieten Wissenschaftler*innen hervorragende Bedingungen

für die Erforschung und Entwicklung wirksamer Therapien von bislang

als unheilbar geltenden Erkrankungen.

Die beiden Forschungszentren „Der Simulierte Mensch“ (Si-M; rechts) und „Berlin Center for Advanced

Therapies“ (BeCAT; links) auf dem Campus Bio- und Medizintechnologie.

Von der Vision zur Realität

Mit den Forschungszentren BeCAT und

Si-M auf dem Campus Bio- und Medizintechnologie

hat die Vision einer zukunftsweisenden

medizinischen Forschung zum

Wohle der Patient*innen konkrete Formen

angenommen. Beide Zentren werden die

Entwicklung innovativer Technologien aktiv

mitgestalten.

Bundesministerin für Forschung, Technologie

und Raumfahrt, Dorothee Bär,

betont im Beisein zahlreicher Gäste aus

Wissenschaft, Gesundheit und Politik:

„Spitzenforschung braucht hervorragende

Infrastruktur. Mit Investitionen wie den

mehr als 31 Millionen Euro, die das BMFTR

für die heute eröffneten Forschungszentren

von besonderer wissenschaftlicher Qualität

gegeben hat, setzen wir ein klares Signal:

Deutschland will bei der Entwicklung neuer

Therapien weltweit an der Spitze stehen.

Unsere Vision für die Medizin der Zukunft

ist klar: Unheilbares heilbar machen. Wir

stärken gezielt Schlüsseltechnologien mit

unserer Hightech Agenda Deutschland

und schaffen die Grundlage dafür, dass

medizinischer Fortschritt schneller bei den

Menschen ankommt. Das ist moderne Forschungs-

und Gesundheitspolitik aus einem

Guss.“

Interdisziplinarität als Schlüssel

zum Erfolg

Im Fokus des Forschungszentrums „Der Simulierte

Mensch“ (Si-M) von TU Berlin und

Charité steht die realitätsnahe Nachbildung

der menschlichen Biologie von molekularen

Prozessen bis hin zu komplexen Geweben

und Organfunktionen. Durch die enge Verzahnung

von ingenieurwissenschaftlicher

und medizinischer Expertise können innovative

Modelle entwickelt werden, die ein

tieferes Verständnis von Krankheitsmechanismen

ermöglichen und neue Ansätze für

Diagnostik und Therapie eröffnen.

Im Forschungszentrum „Berlin Center

for Advanced Therapies“ (BeCAT) der

Charité werden in spezialisierten Einheiten

und Laboren sogenannte „lebende“ Medikamente

entwickelt. Die innovativen Arzneimittel

basieren auf Genen, Zellen und

Geweben. Diese behandeln nicht nur spürbare

Symptome, sondern zielen darauf ab,

Krankheiten ursächlich zu behandeln und

die Gesundheit von Patient*innen nachhaltig

wiederherzustellen.

Die Senatorin für Wissenschaft Dr. Ina

Czyborra erklärte: „BeCAT und Si-M stehen

für einen grundlegenden Wandel in

der Art und Weise, wie wir Medizin denken,

entwickeln und den Menschen zugänglich

machen. Hier wird aus mutiger Spitzenforschung

greifbare Hoffnung – mit neuen

Therapien für bislang unheilbare Krankheiten

und Technologien wie 3D-Bioprinting

und Multi-Organ-Chips, die die Forschung

revolutionieren und Tierversuche reduzieren

können. Und was mir besonders wichtig

ist: Wir beschleunigen den Weg von der

Idee bis zur tatsächlichen Behandlung von

Patientinnen und Patienten – alles unter

dem gemeinsamen Dach des innovativen

und dynamischen Campus in Wedding. So

festigen wir Berlins Rolle als pulsierendes

Herz der Gesundheitsinnovation.“

Beide Forschungszentren sind als Orte

des Austauschs untereinander und mit

einer interessierten Öffentlichkeit konzipiert.

Beim Si-M spiegelt sich dies auch in

der Architektur des Gebäudes wider: Offene

Raumkonzepte, vielfältige Kommunikationsflächen

und öffentliche Bereiche, wie

das sogenannte Theatron, ein Vortragsraum

in der Mitte des Erdgeschosses, in dem die

Zuhörer*innen ringförmig auf Terrassen

sitzen, sollen den Dialog zwischen Wissenschaft

und Gesellschaft fördern.

Die Präsidentin der TU Berlin Prof. Dr.

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Seite 28/67


Fatma Deniz fügte hinzu: „Wenn wir die

Komplexität des menschlichen Körpers verstehen

wollen, müssen wir Disziplinen neu

zusammenbringen. Genau das treiben wir

voran. Mit der ingenieurwissenschaftlichen

Stärke der TU Berlin und der medizinischen

Expertise der Charité schaffen wir im Si-M

einen einzigartigen Ort, an dem aus exzellenter

Grundlagenforschung konkrete Anwendung

wird.“

Die enge Verbindung von Forschung

und Technologie zeigt sich auch bei der Infrastruktur:

Die Gebäude sind über eine gemeinsame

technische Plattform verbunden

und wurden so geplant, dass sie auch zukünftigen

Anforderungen hochkomplexer

biomedizinischer Forschung gerecht werden

können.

Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender

der Charité, ergänzte: „Beide

Forschungszentren stehen für einen strategischen

Wandel in der Medizin: Es geht

um eine Etablierung innovativer Methoden

der personalisierten Medizin mit Schwerpunkt

Zell- und Gentherapie. Gemeinsam

mit starken Partnern aus Universität und

Privatwirtschaft schaffen wir hier in Berlin

ein Umfeld, das Innovation von der Idee bis

zur Anwendung für unsere Patient*innen

ermöglicht.“

BeCAT und Si-M sind zudem zentrale

Bausteine des wachsenden Campus Biound

Medizintechnologie in Berlin-Wedding.

Das Si-M steht als gemeinsamer Bau

der TU Berlin und Charité im besonderen

Maße für die strategische Zusammenarbeit

führender Institutionen mit dem Ziel, wissenschaftliche

Erkenntnisse zügiger in die

klinische Anwendung zu übertragen, damit

diese den Patient*innen möglichst frühzeitig

zugutekommen.

Weitere Stimmen zur Eröffnung der

Forschungszentren Si-M und BeCAT:

Prof. Dr. Sina Bartfeld, Sprecherin Si-M,

TU Berlin: „Viele Krankheiten lassen sich

bislang nur unzureichend untersuchen,

weil unsere Modelle den Menschen nicht

gut genug abbilden. Im Si-M entwickeln

und verwenden wir neue Modellsysteme

wie Organoide und Organ-on-a-Chip, um

menschliche Biologie präziser zu verstehen

und Unterschiede zwischen Patient*innen

sichtbar zu machen. Damit schaffen wir

die Grundlage für Forschung, die näher am

Menschen ist und neue Wege für die Medizin

eröffnet.“

Prof. Dr. Andreas Thiel, Sprecher Si-

M, Charité: „Das neue Forschungsinstitut

„Der Simulierte Mensch“ steht für einen

bewussten Aufbruch: Wir schaffen erstmals

exzellente Bedingungen spezifisch

für junge Arbeitsgruppen, weil Innovation

gerade dort entsteht und Exzellenz sich dort

festigen kann, wo neue Ideen früh Raum

bekommen. Gleichzeitig lebt dieses Institut

von Interdisziplinarität und Offenheit – TU

Berlin und Charité gemeinsam – als dynamischer

Forschungsraum, der sich ständig

weiterentwickeln wird.“

Prof. Dr. Joachim Spranger, Dekan der

Charité: „Mit BeCAT und Si-M schaffen wir

die Grundlage für Therapien, die direkt den

Menschen zugutekommen – von personalisierten

Zell- und Gentherapien bis zu präziseren

Krankheitsmodellen. Unser Ziel ist

es, Heilungschancen zu verbessern, Nebenwirkungen

zu reduzieren und Forschung

schneller in wirksame Anwendungen für

Patientinnen und Patienten zu überführen.“

Astrid Lurati, Vorstand für Finanzen

und Infrastruktur der Charité: „Mit der Eröffnung

von BeCAT und Si-M machen wir

gezielt einen großen Schritt hin in moderne

Forschungsinfrastruktur auf dem Campus

der Charité. Möglich wurde dies durch die

zukunftsorientierte Finanzierung in Forschung

durch Bund und Land, die die Baukosten

von 40,9 Millionen Euro für das Si-M

und 37,9 Millionen Euro für das BeCAT getragen

haben. Das Si-M ist dabei zugleich

Zeugnis dafür, wie ein hoch komplexes Bauprojekt

in enger Partnerschaft mit der TU

Das Si-M wird offiziell eröffnet.

(von links: Prof. Dr. Joachim Spranger,

Dr. Ina Czyborra, Dorothee Bär,

Astrid Lurati, Prof. Dr. Sina Bartfeld,

Prof. Dr. Fatma Deniz,

Prof. Dr. Heyo K. Kroemer,

Prof. Dr. Andreas Thiel)

Berlin erfolgreich umgesetzt werden kann.“

Prof. Dr. Annette Künkele-Langer, Leiterin

BeCAT: „Die Möglichkeiten dieser

neuartigen Therapien scheinen unbegrenzt

und diese Hoffnungsträger in die Klinik zu

bringen, das ist die Aufgabe des BeCAT.

Forschende zum Beispiel aus der Charité,

dem Berlin Institute of Health in der Charité

(BIH), dem Max Delbrück Center (MDC)

oder dem Si-M, kommen zu uns, damit wir

gemeinsam Arzneimittel für frühe klinische

Studien entwickeln und herstellen. Zudem

bringen wir diese unter Berliner Führung

in nationale Netzwerke wie das Nationale

Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)

ein.“

Joel Hahn, Geschäftsführer Telluride Architektur:

„Das Si-M-Gebäude ist für einen

Forschungsbau ungewöhnlich öffentlich.

Innen- und Außenräume verschmelzen. Er

ist ein Ort, der Begegnungen und Austausch

fördert. Diese Offenheit sowie die Verbindung

von Wissenschaft und Öffentlichkeit

machen das Gebäude zu einem transformatorischen

Raum, der weit über die reine

Forschung hinausgeht.“

Almin Peljto, Geschäftsführer DGI Bauwerk:

„Das BeCAT ist ein spezialisiertes

Forschungs- und Reinraumgebäude, das

modernste Labor- und Infrastrukturflächen

für die Entwicklung neuartiger Therapien

bereitstellt. Beide Gebäude, BeCAT und Si-

M, sind nicht nur architektonisch, sondern

auch in ihrer Forschungslogik konsequent

auf Zukunft und Interdisziplinarität ausgerichtet.

Sie stehen exemplarisch für die Verbindung

von Architektur, Wissenschaft und

Innovation.“

Technische Universität Berlin

D 10587 Berlin

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Seite 29/67


Freudenberg Home and Cleaning Solutions (FHCS) gibt den erfolgreichen Abschluss

des öffentlichen Übernahmeangebots für Nilfisk bekannt.

Freudenberg Home and Cleaning Solutions

schließt Übernahmeangebot für Nilfisk

erfolgreich ab

Freudenberg Home and Cleaning Solutions (FHCS) hat das

öffentliche Übernahmeangebot für Nilfisk erfolgreich abgeschlossen

und ist mit einem Anteil von mehr als 90 % des

Aktienkapitals und der damit verbundenen Stimmrechte

Mehrheitsaktionär von Nilfisk. FHCS beabsichtigt nun, die

verbleibenden Aktien der Minderheitsaktionäre im Rahmen

eines Squeeze-out zu übernehmen und das Unternehmen

von der Börse zu nehmen. Mit dieser Akquisition

bringt FHCS zwei starke und sich in hohem Maße ergänzende

Unternehmen im Bereich der professionellen Reinigung

zusammen.

Die Akquisition markiert einen bedeutenden Schritt in der globalen

professionellen Reinigungsindustrie. Mit der Übernahme von

Nilfisk bringt FHCS zwei sehr starke und sich in hohem Maße ergänzende

Unternehmen im Bereich der professionellen Reinigung

zusammen: FHCS ist ein globaler Anbieter innovativer manueller

Reinigungssysteme. Nilfisk ist ein weltweit anerkannter Technologieführer

für professionelle Reinigungsmaschinen. Gemeinsam decken

die Unternehmen zwei wichtige Segmente des professionellen

Reinigungsmarktes ab.

„Mit der Übernahme von Nilfisk stärken wir unsere Position

sowohl im Bereich innovativer manueller Reinigungssysteme als

auch bei professionellen Reinigungsmaschinen. Damit sind wir einzigartig

aufgestellt und können unsere Kunden mit umfassenderen

Lösungen unterstützen. Ziel ist es, auf den jeweiligen Stärken beider

Unternehmen aufzubauen“, sagt Karin Overbeck, CEO von FHCS.

Stabiler Markt mit sich wandelnden Kundenbedürfnissen

Der professionelle Reinigungsmarkt ist stabil und widerstandsfähig.

Dabei ist kundenzentriertes Handeln eine Voraussetzung, um in

diesem Markt erfolgreich zu sein. Es ist zu erwarten, dass insbesondere

der Bedarf an Reinigungsmaschinen, digitalen Lösungen sowie

innovativen manuellen Reinigungsprodukten zukünftig steigt. Die

Übernahme von Nilfisk stärkt die Position von FHCS, Kunden mit

den richtigen Lösungen zu unterstützen.

Kontinuität für Kunden und Partner sicherzustellen hat derzeit

höchste Priorität. FHCS wird die Vertriebskompetenzen und das

Kundennetzwerk beider Unternehmen bündeln, um neue Wachstumschancen

zu erschließen.

Teil der Freudenberg-Gruppe

Nach dem Abschluss des Squeeze-outs der verbliebenen Aktien

wird Nilfisk Teil von FHCS und somit Teil der Freudenberg-Gruppe

- einem global agierenden Technologieunternehmen in Familienbesitz.

Freudenberg Home and Cleaning Solutions GmbH

D 69469 Weinheim

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Seite 30/67


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CLEAR & CLEAN Werk für Reintechnik GmbH

info@clearclean.de www.cleanboss.de

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Neubau stärkt strategische Marktführerschaft in CEE und SEE. Baustart im April 2026

SALESIANER Gruppe baut Reinraumund

OP-Wäscheproduktion in Oradea aus

Die SALESIANER Gruppe erweitert ihren Standort im rumänischen

Oradea um eine neue, hochmoderne Produktionsinfrastruktur. Geplant

ist der Neubau einer Reinraumproduktion für den Bereich Micro

& Clean sowie eines separaten Bereichs zur sterilen Aufbereitung

von OP-Wäsche. Der Baustart ist für April 2026 vorgesehen, die

Inbetriebnahme soll im ersten Quartal 2027 erfolgen.

Mit dem Ausbau setzt das international tätige Textilmanagement-Unternehmen

einen weiteren Schritt in seiner strategischen

Wachstums- und Innovationsausrichtung im Bereich hygienekritischer

Textilversorgung und stärkt gleichzeitig seine Marktposition

in Zentral- und Südosteuropa. „Unsere Strategie ist klar auf den

Ausbau hochspezialisierter Service- und Produktionskapazitäten

in wachstumsstarken, sensiblen Segmenten ausgerichtet. Mit dem

Standort Oradea schaffen wir gezielt zusätzliche Kapazitäten, um

unsere internationalen Kunden künftig noch effizienter und qualitativ

auf höchstem Niveau zu bedienen“, erklärt Thomas Krautschneider,

geschäftsführender Gesellschafter der SALESIANER Gruppe.

Die Entscheidung für den Ausbau in Oradea basiert zudem auf

den positiven Erfahrungen vor Ort und der bestehenden Marktposition

der Gruppe in der Region. „Als Marktführer in CEE und

aufgrund unserer sehr guten Erfahrungen in Oradea haben wir uns

entschieden, diese Investition genau hier zu realisieren. Der Standort

bietet ideale Voraussetzungen für weiteres Wachstum und eine

langfristige Stärkung unseres Netzwerks“, sagt Victor Ioane, CEO

der SALESIANER Gruppe.

Neben der Marktposition unterstreicht auch die Marktperspektive

die Bedeutung des Projekts. „Wir sehen in diesem Segment ein

deutlich wachsendes Marktpotenzial. Die Nachfrage unserer Kunden

aus Pharma, Mikroelektronik, Automotive und Hightech-Industrie

steigt kontinuierlich, insbesondere im Bereich Reinraum- und

OP-nahe Dienstleistungen“, so Markus Schad, Director Micro &

Clean der SALESIANER Gruppe.

Oradea ist seit Jahren ein zentraler Bestandteil des Produktionsund

Servicenetzwerks der SALESIANER Gruppe und nimmt eine

wichtige Rolle innerhalb der internationalen Struktur des Unternehmens

ein. Mit dem Neubau stärkt die Gruppe ihre regionale Verankerung

und baut gleichzeitig ihre Leistungsfähigkeit in einem hochspezialisierten

Marktsegment weiter aus.

Mit der Investition unterstreicht die SALESIANER Gruppe ihre

langfristige Wachstumsstrategie und positioniert sich weiterhin als

führender Anbieter integrierter Textilservices für anspruchsvolle

Branchen in Europa.

Über die SALESIANER Gruppe

SALESIANER ist ein österreichisches Familienunternehmen mit

über 110 Jahren Erfahrung im Bereich Miettextilien und Textilservice.

Das Unternehmen ist Marktführer in Österreich sowie in Zentral-,

Süd- und Osteuropa und betreibt Niederlassungen in 11 Ländern.

Der Fokus liegt auf bester Qualität, Hygiene, Nachhaltigkeit

und hoher Versorgungssicherheit.

SALESIANER MIETTEX GmbH

AT 1220 Wien

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AveThera GmbH

übernimmt Standort

Braunschweig

des Fraunhofer ITEM

Durch den Verkauf wird der Standort in Braunschweig nun

von einem jungen Unternehmen übernommen, das die vorhandenen

Kompetenzen und Infrastrukturen nutzen möchte,

um innovative Lösungen zu entwickeln.

Aufgrund des stark industriell

geprägten Geschäftsmodells

des Bereichs Pharmazeutische

Biotechnologie des Fraunhofer

ITEM am Standort Braunschweig

forcierte die Institutsleitung

gemeinsam mit der Zentrale

der Fraunhofer-Gesellschaft

die Übernahme des Standorts

und seiner Mitarbeitenden

durch ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Das Angebot des

Standorts Braunschweig stieß auf großes Interesse zahlreicher Biotech-Unternehmen.

Die neue Eigentümerin bringt frische Perspektiven

und Ressourcen mit, die eine optimale Nutzung der bestehenden

Technologien und Talente ermöglichen.

Die Käuferin AveThera GmbH verfolgt das Ziel, differenzierte

Biologika zu entwickeln, herzustellen und international zu vermarkten.

Hierfür investiert das Unternehmen in den Aufbau moderner

Produktionsanlagen für biologische Wirkstoffe und Arzneimittel

sowie in Labore für Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung am

Standort Hennigsdorf.

Der neue Standort in Braunschweig ergänzt diese Infrastruktur

um zusätzliche Kapazitäten in Entwicklung und Produktion. Damit

schafft AveThera die Voraussetzungen für einen beschleunigten

Marktzugang mehrerer Biologika-Produkte innerhalb der nächsten

drei bis vier Jahre – mit dem Ziel, Patienten in Deutschland, Europa

und weltweit mit innovativen Therapien zu versorgen.

»Die Übernahme des Braunschweiger Standorts durch die

AveThera GmbH ist ein bedeutender Schritt in der Stärkung der biopharmazeutischen

Innovationslandschaft. Wir sind überzeugt, dass

dieser Transfer nicht nur Synergien freisetzen wird, sondern auch

neue Impulse für Forschung und Entwicklung in der Region möglich

macht. Diese Übernahme ist ein gelungenes Beispiel für den

erfolgreichen Transfer von Fachkompetenz in die Industrie, der die

Innovationskraft des Standorts nachhaltig fördern wird und darüber

hinaus ist es ein hervorragendes Ergebnis für alle Beteiligten«, ergänzt

Prof. Constantin Häfner, Vorstand für Forschung und Transfer

der Fraunhofer-Gesellschaft.

AveThera erweitert den Kreis an Biotechnologieunternehmen

am Standort und wird damit zu einem Teil des Innovationscampus.

Der Übergang des Standorts Braunschweig des Fraunhofer

ITEM mit seinen Mitarbeitenden erfolgte zum 16. März 2026.

Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM

D 30625 Hannover

© Fraunhofer ITEM,

Andreas Krukemeyer

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Aus prähistorischen Tierresten rekonstruierte

Spuren alter Erreger-DNA erweitern den Horizont

der Paläomikrobiologie und eröffnen neue Wege

zur Identifizierung der Ursprünge von Zoonosen.

Frühzeitliche

Tierreservoire

von Zoonosen

Die Studie untersucht zoonotische Krankheitserreger in der

eurasischen Bronzezeit, einer Epoche intensiver Migration

und Einführung der Weidewirtschaft, die die Übertragung

tierischer Pathogene auf den Menschen förderte. Ein internationales

Team analysierte 346 Proben (vorzugsweise von

domestizierten Tieren) aus 34 Fundstätten. Dabei wurden

hauptsächlich Knochen mit paläopathologischen Läsionen

und Zähne untersucht, um DNA-Spuren frühzeitiger Infektionen

nachzuweisen. Mit sensiblen Methoden identifizierten

die Forscher Erreger wie Streptococcus lutetiensis

und Erysipelothrix rhusiopathiae, was den prähistorischen

Ursprung zoonotischer Infektionen bestätigt.

– Hintergrund: Viele menschliche Krankheiten sind zoonotisch.

Während der eurasischen Bronzezeit (die vor etwa 5 000 Jahren

begann) erlebten die Menschen große Migrationsbewegungen

und die Einführung der Weidewirtschaft, was wahrscheinlich die

Übertragung von Krankheitserregern von Tieren auf Menschen

begünstigte. Frühzeitliche Erreger-DNA aus Tierresten ist jedoch

bislang kaum erforscht und technisch anspruchsvoll.

– Studiendesign: Ein internationales und interdisziplinäres Team

identifizierte 346 Proben von vorwiegend domestizierten Tieren

an 34 eurasischen Fundstätten, von denen viele aus der Bronzezeit

stammen, um sie auf erhaltene alte Erreger-DNA zu untersuchen.

– Gezielte Probenahme: Um die Nachweisrate zu erhöhen,

konzentrierten sie sich vorrangig auf Knochen mit paläopathologischen

Läsionen, die auf frühere Infektionen hindeuten (215

Knochen, davon 188 mit Läsionen), und bezogen 131 Zähne mit

ein, um DNA von systemischen Infektionen zu erfassen, die im

Zahnmark erhalten geblieben war.

– Methodik und Ergebnisse: Die Extraktion alter DNA unter

Reinraumbedingungen und ein sensibles computergestütztes

Screening ergaben mehrere Signaturen zoonotischer Krankheitserreger.

Zwei Krankheitserreger (Streptococcus lutetiensis, Erysipelothrix

rhusiopathiae) wiesen genügend Fragmente für eine

vergleichende Analyse auf, wodurch die historische Authentizität

bestätigt wurde.

– Implikationen: Die auf Läsionen basierende Priorisierung führte

zu einer höheren Anzahl positiver Ergebnisse und bietet eine

Die leitende Wissenschaftlerin Anne Kathrine W. Runge

extrahiert DNA im Reinraum des Max-Planck-Instituts für

Infektionsbiologie, um eine Kontamination der seltenen DNA

aus archäologischen Tierresten zu vermeiden.

© Christian Denkhaus / Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie

kosteneffiziente Strategie, doch die Probenahme verschiedener

Skelettelemente bleibt entscheidend. Die Studie liefert einen

Proof-of-Concept für die Verwendung zooarchäologischer alter

DNA zur Rückverfolgung von Reservoirs, Ausbreitung und Übertragungsmechanismen

prähistorischer Zoonosen.

Ein unerforschter Weg – frühzeitliche Erreger-DNA

aus dem zooarchäologischen Archiv

Die Mehrheit der heutigen Infektionskrankheiten beim Menschen

hat einen zoonotischen Ursprung, was bedeutet, dass sie von Tieren

auf Menschen übergesprungen sind. Verschiedene Indizien deuten

darauf hin, dass die vor etwa 5 000 Jahren beginnende eurasische

Bronzezeit eine entscheidende Periode war, in der viele Zoonosen

auftraten, die bis heute bestehen. Anne Kathrine W. Runge, Hauptautorin

der Studie, erklärt: „Die Bronzezeit war geprägt von großen

Völkerwanderungen und, was besonders wichtig ist, von der weit

verbreiteten Einführung der Weidewirtschaft – einer Lebensweise,

die auf domestizierten Tieren basiert. Während die Hypothese besteht,

dass dies den Weg für das Auftreten von Zoonosen geebnet

haben könnte, fehlen bisher weitgehend Untersuchungen der alten

Erreger-DNA in Tierresten.“

Die Rekonstruktion alter Erregergenome aus Tierresten – den

zooarchäologischen Funden – steht vor zusätzlichen Herausforderungen

im Vergleich zur etablierteren Rekonstruktion alter Erregergenome

aus menschlichen Überresten. „In der Vorgeschichte wurde

der Großteil der Tiere geschlachtet, während sie noch gesund waren;

geschlachtete Tiere wurden bei der Zubereitung von Speisen erhitzt

und weggeworfene Tierteile waren stärker der Umwelt ausgesetzt

– was insgesamt die Wahrscheinlichkeit der Identifizierung von Erreger-DNA

verringert“, sagt Felix M. Key, Forschungsgruppenleiter

am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie und leitender Autor

der Studie. „Allerdings“, fügt er hinzu, „birgt die Rekonstruktion alter

Krankheitserreger anhand zooarchäologischer Funde ein einzigartiges

Potenzial für die Aufklärung der Reservoirs prähistorischer

Zoonosen, ihrer geographischen Ausbreitung sowie der genetischen

Mechanismen, die den Übergang auf den Menschen begünstigen.“

Hier hat sich ein internationales, interdisziplinäres Expertenteam

daran gemacht, die Möglichkeit der Identifizierung alter Erreger-DNA

anhand zooarchäologischer Funde zu untersuchen. In

einer nun in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffent-

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Tierreste, die am Deutschen Archäologischen Institut auf paläopathologische Läsionen untersucht werden.

© Anne K. W. Runge / Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie

lichten Studie untersuchten die Autor*innen 346 Proben von überwiegend

domestizierten Tieren aus 34 archäologischen Fundstätten

in ganz Eurasien – viele davon aus der Bronzezeit – auf erhaltene alte

Erreger-DNA.

Paläopathologien zur Priorisierung der Probenentnahme

Die Gewinnung alter DNA ist kostspielig, und die Analyse wird durch

archäologische Proben ohne DNA-Signatur von Krankheitserregern

erschwert – ein Aspekt, der bei der Untersuchung von Tierproben

wahrscheinlich noch stärker ins Gewicht fällt. In dieser Studie wurde

Skelettmaterial vor allem von domestizierten Tieren aus Fundstätten

in ganz Eurasien ausgewählt, darunter Polen, Deutschland,

Tschechien, Rumänien und Usbekistan, um zu testen, ob DNA von

zoonotischen Krankheitserregern aus prähistorischen Tierresten

gewonnen werden kann. Um das Screening gezielter zu gestalten,

wurden Proben ausgewählt, die Anzeichen für das Vorliegen von

Krankheiten und Traumata aufwiesen, sogenannte paläopathologische

Läsionen. „Ich habe Hunderte von Proben untersucht, um potenzielle

Infektionsherde, die als Läsionen erkennbar sind, zu identifizieren

und so die Chancen zu erhöhen, alte DNA von zoonotischen

Krankheitserregern zu gewinnen“, betont Kamilla Pawłowska,

Paläopathologie-Expertin an der Adam-Mickiewicz-Universität in

Posen und leitende Autorin der Studie. Sie fügt hinzu: „Ich habe unter

anderem Läsionen entzündlichen und traumatischen Ursprungs

entdeckt, was entscheidend war, um die molekulare Untersuchung

durchführbar zu halten.“ Insgesamt wurden 215 Skelettelemente für

die Analyse ausgewählt, von denen 188 Knochen Läsionen aufwiesen.

Da zudem die Zahnmarkkammer eine bekannte Quelle für alte

DNA von systemischen Krankheitserregern ist, die oft keine paläopathologischen

Läsionen hinterlassen, wurden zusätzlich 131 Zähne

für die Untersuchung auf alte Krankheitserreger-DNA ausgewählt.

Identifizierung und Authentifizierung von Erreger-DNA

Im Anschluss an die Archivierungsarbeiten wurden alle ausgewählten

Proben zur molekularbiologischen Untersuchung in eine

Reinraumanlage am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie gebracht.

„Die Extraktion alter DNA aus Skelettelementen erfordert

einen Reinraum und persönliche Schutzausrüstung – eine aufwendige

Vorsichtsmaßnahme, die notwendig ist, um das Risiko einer

Kontamination der Proben mit moderner DNA zu minimieren“,

erklärt die Expertin für alte DNA, Anne Kathrine W. Runge. Nach

der Sequenzierung der aus jeder Probe extrahierten DNA wurden

die genetischen Daten mithilfe einer zuvor entwickelten, hochsensiblen

computergestützten Methode auf DNA-Fingerabdrücke alter

Krankheitserreger untersucht. „Wir waren erfreut, alte DNA-Signaturen

für viele verschiedene zoonotische Krankheitserreger zu entdecken,

obwohl die Menge an alter DNA meist nicht ausreichte, um

ein Genom zu rekonstruieren und eingehende Vergleiche mit der

Vielfalt derselben Krankheitserreger bei modernem Vieh und Menschen

anzustellen“, sagt Ian Light-Maka, Mitautor und Bioinformatiker.

Dennoch wiesen zwei zoonotische Erreger, Streptococcus lutetiensis,

der Mastitis verursacht, und Erysipelothrix rhusiopathiae,

der zu Hautinfektionen führt, ausreichende alte DNA-Fragmente für

eine solche Analyse auf. „Die abgeleiteten Verwandtschaftsbeziehungen

bestätigen die historische Authentizität und untermauern

die Möglichkeit, prähistorische Pathogen-Genome aus Tierresten

zu identifizieren“, fügt Light-Maka hinzu.

Unter den Proben, die positiv auf pathogene DNA getestet wurden,

wiesen die meisten identifizierte pathologische Läsionen auf.

„Dass vor allem Proben positiv getestet wurden, die Läsionen aufwiesen,

die auf Infektionskrankheiten hindeuten, bestätigt unser Priorisierungsschema

und hilft bei zukünftigen Untersuchungen, trotz finanzieller

Einschränkungen geeignete Proben auszuwählen. Es bleibt

jedoch wichtig, verschiedene Skelettteile zu untersuchen, da sich die

Biologie der Erreger unterscheidet und viele Erreger, beispielsweise

bei Blutbahninfektionen, möglicherweise am besten in anderen

Elementen des Skelettsystems wie den Zähnen identifiziert werden

können “, betont Kamilla Pawłowska. Alle Autoren heben hervor, dass

diese Studie die Bedeutung paläopathologischer Untersuchungen an

Tieren verdeutlicht und einen vielschichtigen Ansatz zur Rekonstruktion

der Gesundheit in der Vergangenheit untermauert.

Zukünftige Arbeiten an alten Pathogengenomen, die aus tierischen,

aber auch menschlichen Überresten rekonstruiert werden,

versprechen ein besseres Verständnis des Ursprungs heutiger zoonotischer

Krankheiten. Angesichts großer Sammlungen tierischer

Überreste, die für Untersuchungen von Krankheitserregern noch

unerschlossen sind, fasst Felix M. Key zusammen: „Da sich das

Pendel in der Genomik alter Krankheitserreger in Richtung nichtmenschlicher

Wirtsarten bewegt, liefert unsere Studie einen wichtigen

Beitrag in diesem aufstrebenden Forschungsfeld, um die Entstehung

menschlicher Infektionskrankheiten besser zu verstehen.“

Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie

D 10117 Berlin

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Zahlreiche Unterstützungsangebote für Unternehmen

Neues Reallabor für

rechtskonforme KI und Robotik

am KI-Fortschrittszentrum

Das neue Reallabor am KI-Fortschrittszentrum in Stuttgart ist gestartet. Es unterstützt

baden-württembergische Unternehmen bei der Technologieentwicklung

sowie bei rechtlichen und regulatorischen Fragen rund um Künstliche Intelligenz

(KI) und Robotik. Am 6. Mai 2026 ludt das KI-Fortschrittszentrum zum Open

Lab Day mit Fachvorträgen und Demonstrationen in den Fraunhofer-Laboren.

Bis 21. Mai 2026 konnten sich Unternehmen auf vom Land Baden-Württemberg

geförderte »Quick Checks« bewerben.

Das KI-Fortschrittszentrum

beschäftigt sich mit der Anwendungsentwicklung

für Humanoide

Roboter und macht diese

in der Praxis erlebbar. © Fraunhofer

IPA/Foto: Rainer Bez

Aufgrund der großen Wirkungskraft des KI-

Fortschrittszentrums «Lernende Systeme

und Kognitive Robotik« fördert das Ministerium

für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Baden-Württemberg die Erweiterung des

KI-Fortschrittszentrums um ein Reallabor.

Dieses knüpft an das im Dezember 2025

erfolgreich abgeschlossene Pilotprojekt

»KIRR Real – Reallabor für rechtskonforme

KI und Robotik« an und führt beide Initiativen

in eine neue Phase.

Das neue »Reallabor für rechtskonforme

KI und Robotik am KI-Fortschrittszentrum«

unterstützt kleine und mittlere Unternehmen

(KMU) sowie den Mittelstand

dabei, innovative KI- und Robotikanwendungen

im Einklang mit der europäischen

KI-Verordnung (EU AI Act) sowie weiteren

einschlägigen Rechtsvorschriften zu entwickeln.

Das KI-Fortschrittszentrum

unterstützt Unternehmen

zum Beispiel beim Einführen

und Weiterentwickeln von KI

in Unternehmensprozessen.

© Fraunhofer IPA/Foto: Phil

Aznar/Lukas Zwiessele

Unternehmen können sich

mit allen Fragen zum sicheren

und normenkonformen

Einsatz von KI und Robotik

an das KI-Fortschrittszentrum

wenden.

© Fraunhofer IPA

Bewerbungsfrist für geförderte

»Quick Checks«: 21. Mai 2026

Interessierte Unternehmen können sich bis

21. Mai 2026 mit konkreten, ambitionierten

KI-Innovationsvorhaben auf einen der

vom Land Baden-Württemberg geförderten

Quick Checks bewerben. Es gibt zwei mögliche

Formate:

– Quick Check: Dieses Format prüft die

technische Machbarkeit einer Idee oder

Innovation rund um Robotik und KI.

– Legal Quick Check: Wenn Robotik oder

KI bereits im Einsatz sind oder kurz davorstehen,

erhalten Unternehmen eine

Analyse des Anwendungsfalls im Hinblick

auf regulatorische Fragen. Außerdem

geht es um die gemeinsame Definition

der nächsten nötigen Schritte für

die rechtskonforme Umsetzung.

Am 6. Mai 2026 fand am KI-Fortschrittszentrum

der Open Lab Day statt. Unternehmen

erhielten hier neben vielen weiteren

Informationen auch konkrete Unterstützung

für die Bewerbung auf eines der beiden

Formate (weitere Infos am Ende der

Pressemeldung).

Drei Technologieschwerpunkte

für die Zukunft

Die Arbeiten des erweiterten KI-Fortschrittszentrums

konzentrieren sich auf die

folgenden drei Inhaltspunkte:

Generative und Agentic AI: In diesem

Arbeitspaket erforschen und entwickeln die

beteiligten Expertinnen und Experten KI-

Assistenzsysteme für Unternehmens- und

Produktionsprozesse, synthetische Datenerzeugung

zur Qualitätsprüfung sowie hybride

KI-Ansätze, die große Sprachmodelle mit

Expertenwissen kombinieren. Grundlage sind

dabei reale Use Cases aus Unternehmen.

Humanoide Roboter: Dieser Schwerpunkt

adressiert die zunehmende Bedeutung

Humanoider Robotik. Das KI-Fortschrittszentrum

analysiert verfügbare

Lösungen am Markt, entwickelt Sicherheitskonzepte

und erprobt konkrete Einsatzszenarien.

Gemeinsam mit Unternehmen

werden potenzielle Anwendungsfälle

identifiziert, Schulungen durchgeführt und

Hands-on-Erfahrungen mit Humanoiden

Robotern ermöglicht.

KI-Compliance und regulatorisches

Lernen: Die Arbeiten rund um dieses dritte

Themengebiet bilden das Herzstück des

Reallabors am KI-Fortschrittszentrum. Hier

werden Anwendungsfälle aus den vorab genannten

Bereichen hinsichtlich der Anforderungen

der KI-Verordnung und angrenzender

europäischer Rechtsvorschriften (z.

B. Maschinenverordnung, Medizinprodukteverordnung

oder DSGVO) analysiert. Ziel

ist es, praxistaugliche Werkzeuge, Leitlinien

und Prozesse für die rechtskonforme Entwicklung

von KI-Systemen zu schaffen.

Durch den Aufbau eines Panels aus relevanten

Behörden und Aufsichtsorganen

werden regulatorische Fragestellungen im

direkten Austausch geklärt und identifizierte

Hürden in den Gesetzgebungsprozess

zurückgespielt.

Vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten

für Unternehmen

Das KI-Fortschrittszentrum bietet Unternehmen

mit mindestens einer Niederlassung

oder dem Sitz in Baden-Württemberg

zahlreiche niederschwellige Formate zur

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Beteiligung. Denn das wichtigste Ziel der

neuen Projektphase ist die möglichst große

Breitenwirkung in die hiesige Unternehmenslandschaft,

um den Standort hinsichtlich

der hochrelevanten Zukunftstechnologien

KI und Robotik maßgeblich zu stärken.

Neben den bereits oben erwähnten Quick

Checks und dem Open Lab Day gibt es

weitere Beteiligungsmöglichkeiten, wie

Unternehmen von den Angeboten profitieren

können. Hierzu zählen beispielsweise:

– Online-Sprechstunden für erste Kontakte

und konkrete Fragestellungen

– Themenbezogene Sprechstunden für

vertiefende Diskussionen in kleineren

Gruppen

– Industrienetzwerk zur kontinuierlichen

Bedarfsermittlung

– Online-Themenvorträge zu

aktuellen KI-Trends

– Schulungen zur Einführung

Humanoider Robotik

– Experimente und Evaluierungen in den

Laboren des KI-Fortschrittszentrums

Alle Erkenntnisse und Ergebnisse werden

über Handouts, Demonstratoren, Steckbriefe

und die Projektwebseite (www.kifortschrittszentrum.de)

breit verfügbar gemacht.

Erfolgreicher Wissens- und

Technologietransfer gehen weiter

Bereits seit 2019 wird das KI-Fortschrittszentrum

»Lernende Systeme und Kognitive

Robotik« von den beiden Fraunhofer-Instituten

für Produktionstechnik und Automatisierung

IPA sowie für Arbeitswirtschaft

und Organisation IAO und gemeinsam

mit der Universität Stuttgart betrieben. Im

Dezember 2025 endete die erfolgreiche

Förderung über sechs Jahre durch das Ministerium

für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Baden-Württemberg. In dieser Zeit

arbeitete das KI-Fortschrittszentrum mit

375 Unternehmen zusammen und führte

über 200 geförderte Transfermaßnahmen

durch. Diese reichten von der ersten Ideenfindung

bis zur Entwicklung prototypischer

Demonstratoren.

Starkes Konsortium und Ökosystem

Das Reallabor am KI-Fortschrittszentrum

ist eng vernetzt mit Cyber Valley, Europas

Zentrum für exzellente KI- und Robotikforschung,

mit dem Forschungsprojekt AI-

MATTERS, dem Höchstleistungsrechenzentrum

Stuttgart (HammerHAI), dem IPAI

Heilbronn sowie zahlreichen regionalen

Partnern und Verbänden.

Mit einem Gesamtvolumen von zwei

Millionen Euro Förderung leistet das KI-

Fortschrittszentrum erneut einen wichtigen

Beitrag zur Innovationskraft und internationalen

Wettbewerbsfähigkeit der badenwürttembergischen

Wirtschaft.

Alle Informationen zur Bewerbungsmöglichkeit:

https://www.ki-fortschrittszentrum.

de/zusammenarbeit/

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik

und Automatisierung IPA

Nobelstraße 12

D 70569 Stuttgart

Telefon: +49 711 970 1667

eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de

Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de

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Sanner und PulmoBioMed:

Innovation für die Probenentnahme

aus der Lunge erhält CE-Kennzeichnung

Designspezialist für medizintechnische Produkte und CDMO Sanner und das

Medizintechnikunternehmen PulmoBioMed Ltd haben gemeinsam die CE-

Kennzeichnung für PBM-HaleTM erreicht. Die Technologie für die Entnahme

von Atemproben ist als erste Lösung für nicht-invasive, speichelfreie Proben aus

den tiefen Lungenbereichen für klinische und Forschungszwecke in ganz Europa

und den USA zugelassen. Gemeinsam haben Sanner und PulmoBioMed das

bahnbrechende Device vom Prototyp bis zur Markteinführung entwickelt, das

nun bereit ist für die Serienproduktion.

Die Gewinnung repräsentativer Proben aus

der tiefen Lunge ist heute mit invasiven,

kostspieligen und risikoreichen Verfahren

verbunden, die nur für schwer kranke Patienten

vorgesehen und für Routine- oder

wiederholte Tests ungeeignet sind. In der

Folge bleiben Ursachen von Lungenerkrankungen

oft unbehandelt, während stattdessen

ihre Symptome therapiert werden.

Das britische Medizintechnikunternehmen

PulmoBioMed hat es sich zur Aufgabe

gemacht, invasive klinische Diagnoseverfahren

auf den Prüfstand zu stellen und die

Atemwegsforschung und die Entwicklung

zukünftiger Verfahren voranzutreiben. Daraus

entstand PBM-HaleTM, ein nicht-invasives

Device für die Entnahme von Atemproben

aus der tiefen Lunge. Indem es speichelfreies

Atemkondensat aus der distalen

Lunge sammelt, minimiert es die Kontamination

durch Mund, obere Atemwege und

die Umgebung. Zudem ist die Lösung so

konzipiert, dass sie sich in standardmäßige

Diagnoseabläufe integrieren lässt.

Entwicklungskompetenz vom Prototyp

bis zur Produktion

Um den Prototyp zu einem marktreifen

Produkt zu entwickeln und gleichzeitig regulatorische

Unterstützung und Reinraum-

Fertigungskapazitäten aus einer Hand zu

erhalten, schloss sich PulmoBioMed mit

Sanner zusammen. Unter Leitung der Entwicklungsexperten

von Sanner UK durchlief

das Design einen strengen Produktentwicklungsprozess:

Durch Risikoanalysen,

Prototypen- und iterative Designtests sowie

Toleranzanalysen in einem nach ISO 13485

zertifizierten Qualitätsmanagementsystem

wurde die zuverlässige Funktionalität verifiziert.

Das Team band zudem schon früh Experten

für den Design Transfer ein. Mithilfe

von 3D-Daten und Spritzguss-Simulationen

wurde das Design der 17 Teile für die anschließende

Herstellung im Spritzgussverfahren

und für die Montage in Serie optimiert.

Parallel stellten die Fertigungsteams

sicher, dass die Materialauswahl und das

Werkzeugdesign den funktionalen, regulatorischen

und Montageanforderungen entsprechen.

Reinraumfertigung nach

höchsten Standards

Nach der Verifizierung, Installations- und

Funktionsqualifizierung (IQ/OQ), produzierte

Sanner die ersten 3.500 Einheiten in

einem Reinraum der Klasse 7. „Wir waren

von Anfang an von Sanners Professionalität

und der Qualität der Ausführung beeindruckt,

als wir miterlebten, wie sich unser

3D-gedruckter Prototyp zu einem robusten,

hochwertigen Spritzgussprodukt entwickelte“,

sagt Dr. Sterghios A. Moschos, Gründer

und CEO von PulmoBioMed. Neben dem

Device selbst entwickelte Sanner auch das

Konzept für die Primärverpackung, die mit

dem Markenlogo versehenen Sekundärkartons

und die für den Versand des PBM-HaleTM

erforderlichen Tertiär-Multipacks.

Erfolgreiche Entwicklungspartnerschaft

für mehr Gerätezugänglichkeit

Sanners integrierter Full-Service-CDMO-

Ansatz erwies sich als entscheidend, um

PulmoBioMed einen effizienten Übergang

von der Entwicklung zur Kommerzialisierung

zu ermöglichen und PBM-HaleTM auf

den Markt zu bringen. „Die Prozessübergabe

von Design to Manufacture zur skalierten

Produktion verlief reibungslos und

die Partnerschaft berücksichtigte unsere

Bedürfnisse in Bezug auf strenge Qualitätsund

regulatorische Kriterien,“ unterstreicht

Dr. Moschus. Mit der nun gesicherten

CE-Kennzeichnung plant PulmoBioMed,

PBM-Hale in klinischen Studien sowie in

Kooperationen mit Diagnostikherstellern

sowie Pharma- und Biotechnologieunternehmen

in den USA und Europa einzuführen.

Damit unterstützt das Unternehmen

seine langfristige Zielsetzung, die Diagnostik

von Lungenerkrankungen risikoärmer zu

gestalten und einem breiteren Patientenkreis

zugänglich zu machen. „Wir freuen uns

darauf, gemeinsam mit Sanner den Markt

zu erobern und eine weltweite Versorgung

mit PBM-HaleTM aufzubauen“, schließt Dr.

Moschos.

Sanner GmbH

D 64625 Bensheim

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Besondere Lager als Teil eines Kunstwerks

Rodriguez realisiert

Drehverbindungen

für bewegliches

Raumobjekt UMBILICAL

Lagertechnik arbeitet meist unsichtbar im Hintergrund. Im

Fall der kinetischen Kunstinstallation UMBILICAL wird sie

jedoch selbst zum sichtbaren Bestandteil des Werks. Für

die großformatige Installation, in der riesige Garnrollen ein

Seil in einer sich nie wiederholenden Abfolge flechten, lieferte

die Rodriguez GmbH insgesamt 44 maßgeschneiderte

Drehverbindungen in unterschiedlichen Größen.

Das Werk des britischen Künstlers Conrad Shawcross besteht aus

40 ineinandergreifenden Armen, die fortlaufend ein Seil verweben

und dabei die Bewegungen des Sonnensystems nachvollziehen. Mit

zehn Metern Höhe und zwölf Metern Durchmesser verbindet die Installation

künstlerische Vision mit hoher technischer Komplexität.

Präzise Technik für den Dauerbetrieb

Die mechanische Umsetzung entwickelte das britische Ingenieurbüro

Brier Solutions. Über dessen Kontakte zu R.A. Rodriguez UK,

Lieferant von Präzisionsbauteilen, wurde die deutsche Rodriguez

GmbH als Spezialist für Lagertechnik und Sonderanfertigungen in

das Projekt eingebunden. Da sich die Installation ganzjährig kontinuierlich

bewegt und nur einmal im Jahr für einen Spulenwechsel

angehalten wird, waren die Anforderungen hoch: Die eingesetzten

Komponenten mussten dauerhaft präzise, zuverlässig und belastbar

arbeiten und zugleich trotz ihrer kompakten Abmessungen

vergleichsweise hohen Axial- und Radialkräften, Dreh- und Kippmomenten

standhalten. Auch ein geräuscharmer Betrieb war dem

Kunden sehr wichtig.

Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit war neben der technischen

Eignung der Produkte vor allem die Fähigkeit von Rodriguez,

kundenspezifische Sonderlösungen schnell und präzise umzusetzen.

Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in Entwicklung,

Fertigung und Montage von Lagerlösungen und beliefert

internationale Kunden aus unterschiedlichsten Branchen.

Maßgeschneiderte Kugeldrehverbindungen

Für die großformatige Installation von Conrad Shawcross lieferte

Rodriguez insgesamt 44 maßgeschneiderte Drehverbindungen

in unterschiedlichen Größen. (Bild: R.A. Rodriguez UK (Ltd.))

Für die Realisierung entwickelte Rodriguez besondere Kugeldrehverbindungen.

Sie eignen sich besonders für Anwendungen, in

denen hohe Lastaufnahme und präzise Bewegungsabläufe gleichermaßen

gefordert sind. Deshalb kommen sie typischerweise in anspruchsvollen

Bereichen wie Bau- und Werkzeugmaschinen, Kranen,

Automation, Robotik, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik

oder Windenergieanlagen zum Einsatz.

Bei UMBILICAL wurde diese Technik in einen ungewöhnlichen

Kontext übertragen: Anders als in klassischen Industrieanwendungen

bleibt die Mechanik nicht verborgen, sondern ist für das Publikum

sichtbar und unmittelbar erlebbar. „Bei diesem Projekt konnten

wir zeigen, dass wir flexibel auch auf ungewöhnliche Kundenanforderungen

und besondere Einbausituationen reagieren können.

Für nahezu jede Anwendung finden wir die passende Lösung“, hebt

Produktmanager Martin Stremmel hervor.

Rodriguez GmbH

D 52249 Eschweiler

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Licht als Werkzeug:

50 Jahre Hoenle AG und

225 Jahre UV-Strahlung

Im Jahr 1801 entdeckte der Physiker und Naturforscher Johann Wilhelm Ritter

in Jena die ultraviolette Strahlung. Eine Erkenntnis, die er selbst kaum zu

deuten wusste, die aber mit ihrer besonders starken photochemischen Wirkung

die naturwissenschaftliche Welt für immer verändern sollte.

225 Jahre später blickt das bayerische Technologieunternehmen Hoenle AG auf

ihr 50-jähriges Bestehen: ein Jubiläum, das zeigt, wie aus einem physikalischen

Phänomen eine industrielle Schlüsseltechnologie wurde.

Von der Vision zur Weltmarktstellung

Gegründet 1976 im Großraum München von

Prof. Dr. Karl Hönle und Dr. Günter Schmid

mit dem Ziel, innovative Bestrahlungslösungen

für Industrie und Medizin zu entwickeln,

ist Hoenle heute einer der international

führenden Anbieter von industrieller

UV-Technologie und Klebstoffsystemen.

Vom Mittelständler mit regionaler Verankerung

zum global agierenden Technologiekonzern:

diese Transformation vollzog

sich dank einer konsequenten Ausrichtung

auf Innovation und Wachstum als strategischem

Kern.

„UV-Licht ist unsichtbar, aber seine

Wirkung ist es nicht. Wir machen diese

Wirkung präzise steuerbar, reproduzierbar

und wirtschaftlich nutzbar. Das war 1976 die

Idee unserer Gründer, die unser Handeln

auch heute noch bestimmt. Gemeinsam mit

unseren Kunden entwickeln wir Lösungen,

die industrielle Hightech-Prozesse vorantreiben

und nachhaltige Werte für Technik,

Mensch und Umwelt schaffen“, so Dr. Franz

Richter, CEO der Hoenle AG.

UV Technologie wird in industriellen

Fertigungsprozessen für die lösemittelfreie

Trocknung und Härtung von Klebstoffen,

Lacken und Farben sowie für die

chemiefreie Entkeimung von Oberflächen,

Luft und Wasser genutzt. Dabei ist

diese Technologie unschlagbar effizient

und nachhaltig.

Fünf Jahrzehnte technologischer

Kontinuität

Was Hoenle einzigartig macht, ist die Tiefe

des eigenen Know-hows entlang der

gesamten UV-Wertschöpfungskette: von

Komponenten wie UV-Lampen über die

Systemintegration bis hin zu applikationsspezifischen

Klebstoffsystemen, die UV-

Technologie als Aushärtemechanismus

nutzen. Diese vertikale Kompetenz hat das

Unternehmen über Jahrzehnte aufgebaut,

und sie erweist sich gerade in Zeiten wirtschaftlichen

Wandels als entscheidender

Vorteil. Die Entwicklung von hocheffizienter

LED-UV Kompetenz bei Hoenle ist nur

einer von vielen elementaren Bausteinen.

Ob in der Elektronikfertigung, im Automotive-Bereich,

in der Medizintechnik, der

Halbleiterindustrie oder der Displayproduktion:

Überall dort, wo Präzision, Geschwindigkeit

und Prozesssicherheit gefragt sind,

finden sich UV-Systeme von Hoenle. Die

Kombination aus Hardware, Verbrauchsmaterialien

und Engineering-Kompetenz

sichert dem Unternehmen eine Resilienz,

die reine Komponentenanbieter nicht erreichen

können.

Globale Präsenz, lokale Kompetenz

Besonders in Zeiten von geopolitischer Unsicherheit

und strukturellem Wandel setzt

Hoenle auf Kundennähe und Innovation als

Fundament künftiger Wettbewerbsfähigkeit.

Dabei profitiert das Unternehmen von

Megatrends, die UV-Technologie strukturell

begünstigen. Die Miniaturisierung in

der Elektronik, die Umstellung auf emissionsarme

Produktionsverfahren sowie die

wachsende Nachfrage nach rückstandsfreier,

schnell aushärtender Fügetechnik und

chemiefreier Entkeimung spielen direkt in

das Portfolio von Hoenle ein. So wird auch

in Zukunft ein großer Beitrag zu effizienten

und nachhaltigen industriellen Fertigungsprozessen

aus dem Hause Hoenle in Gilching

bei München geleistet werden.

Hoenle Hauptsitz in Gilching bei München. (Foto: Hoenle)

Hoenle AG

D 82166 Gräfelfing

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EFAFLEX wird erneut als

„Weltmarktführer Future Champion“

ausgezeichnet

EFAFLEX gehört zu den internationalen Spitzenanbietern: Die Wirtschafts-

Woche hat das Unternehmen als „Weltmarktführer Future Champion“ ausgezeichnet.

Damit wird die technologische Stärke, globale Marktpräsenz und nachhaltige

Wachstumsstrategie von EFAFLEX eindrucksvoll bestätigt.

EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme ist

von der WirtschaftsWoche zum wiederholten

Mal als „Weltmarktführer Future Champion“

ausgezeichnet worden. Mit der Aufnahme

in das renommierte Ranking zählt

EFAFLEX zu den deutschen Industrieunternehmen,

die in ihrem Marktsegment

international zu den führenden Anbietern

gehören und über eine hohe Marktdurchdringung

sowie nachhaltiges Wachstum

verfügen.

Das Unternehmen wurde im Segment

Schnelllaufindustrietore ausgezeichnet.

Damit gehört es zu einer exklusiven Gruppe

von insgesamt 36 Firmen, die 2026 als

„Future Champions“ benannt wurden. Die

Mehrheit dieser Unternehmen sind hochspezialisierte,

technologieorientierte Mittelständler,

die mit klarer Fokussierung, hoher

Innovationskraft und konsequenter Internationalisierung

erfolgreich sind. Die Future

Champions Liste wird jährlich von der

WirtschaftsWoche in Zusammenarbeit mit

der Universität St. Gallen erstellt. Grundlage

der Bewertung sind unter anderem die

führende Marktstellung im jeweiligen Segment,

ein hoher Auslandsanteil sowie eine

nachweisbare internationale Präsenz auf

mehreren Kontinenten. Ziel des Rankings

ist es, Unternehmen sichtbar zu machen,

die als technologische Taktgeber gelten und

die industrielle Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig

prägen.

EFAFLEX erfüllt diese Kriterien seit vielen

Jahren. Mit einem internationalen Vertriebs-

und Servicenetzwerk, einer starken

Präsenz in industriellen Kernmärkten sowie

einer kontinuierlichen Weiterentwicklung

seiner Produkte hat sich das Unternehmen

als verlässlicher Partner für Industrie, Anlagenbau

und Logistik etabliert. Der Anspruch

dabei ist klar definiert: Lösungen zu

entwickeln, die dauerhaft verfügbar sind,

sich nahtlos in bestehende Prozesse integrieren

lassen und höchste Anforderungen

an Sicherheit und Effizienz erfüllen. Seit

der Gründung steht EFAFLEX für die Entwicklung

und Fertigung leistungsfähiger

Schnelllauftore für industrielle Anwendungen.

Der Fokus liegt dabei auf hoher Zuverlässigkeit,

präziser Funktionalität und einer

konsequenten Ausrichtung auf die Anforderungen

moderner Produktions-, Logistik

und Industrieumgebungen. Die Auszeichnung

als „Weltmarktführer Future Champion“

bestätigt diesen Ansatz und würdigt

die langfristige strategische Ausrichtung

des Unternehmens. „Die Aufnahme in das

Future Champions Ranking ist für uns eine

Bestätigung unseres Weges“, erklärt Herr

Anzeneder, Geschäftsführer Vertrieb bei

EFAFLEX. „Sie zeigt, dass unsere technologische

Kompetenz, unsere internationale

Ausrichtung und unser Anspruch an Qualität

und Verfügbarkeit auch im globalen Vergleich

überzeugen.“

Die Auszeichnung unterstreicht zugleich

die Bedeutung des industriellen Mittelstands

als Innovationsmotor. Viele der im

Ranking gelisteten Unternehmen agieren

in hochspezialisierten Nischen, sind global

erfolgreich und gleichzeitig fest in ihren Regionen

verankert. EFAFLEX steht exemplarisch

für diesen Ansatz: technologische Tiefe,

langfristiges Denken und ein klarer Fokus

auf anwendungsorientierte Lösungen. Die

WirtschaftsWoche zählt zu den führenden

Wirtschaftsmagazinen in Deutschland und

erreicht mit ihrer Berichterstattung insbesondere

Entscheiderinnen und Entscheider

aus Industrie und Mittelstand. Die Future

Champions Liste richtet sich bewusst an

Unternehmen, deren Marktposition und

internationale Bedeutung häufig weniger

sichtbar sind, deren Einfluss auf industrielle

Wertschöpfungsketten jedoch erheblich

ist. Mit der Auszeichnung als „Weltmarktführer

Future Champion“ stärkt EFAFLEX

seine Position im internationalen Umfeld

und setzt ein klares Zeichen für Kontinuität,

technologische Exzellenz und nachhaltige

Unternehmensentwicklung. Das Unternehmen

sieht die Auszeichnung zugleich als

Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent

fortzusetzen und auch künftig Lösungen

zu entwickeln, die den Anforderungen

einer zunehmend vernetzten und automatisierten

Industrie gerecht werden.

EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co.KG

Fliederstraße 14

D 84079 Bruckberg

Telefon: +49 8765 820

Telefax: +49 8765 82200

eMail: info@efaflex.com

Internet: http://www.efaflex.com

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GEMÜ Headquarter in

Kupferzell erhält

„Best Workspaces Award 2026“

Das Headquarter der GEMÜ Gruppe im Gewerbepark Hohenlohe in Kupferzell

wurde mit dem renommierten „Best Workspaces Award 2026“ ausgezeichnet.

Damit zählt das Gebäude zu den prämierten Projekten, die im deutschsprachigen

Raum neue Maßstäbe für moderne Arbeitswelten setzen.

Der „Best Workspaces Award“ ist eine der

führenden internationalen Architektur-

Auszeichnungen für intelligente Arbeitswelten

und Bürobauten. Jährlich werden

herausragende Projekte prämiert, die durch

gestalterische Qualität, funktionale Exzellenz

und innovative Konzepte überzeugen.

Im Wettbewerbsjahr 2026 wurden rund

70 Projekte ausgezeichnet, darunter beispielgebende

Lösungen aus den Bereichen

Innenarchitektur und Hochbau. Die Bewertung

erfolgte durch eine unabhängige

Expertenjury aus Architektur, Design, Forschung

und Medien. Zu den zentralen Kriterien

zählten unter anderem Flexibilität, Kollaboration,

Kommunikation, Konzentration

und Wohlbefinden sowie Innovationsgrad,

Zeitgemäßheit und die gestalterische Qualität

der Gebäude.

Mit seinem Headquarter in Kupferzell hat

GEMÜ eine Arbeitsumgebung geschaffen,

die weit über klassische Bürostrukturen hinausgeht.

Das Gebäude vereint funktionale

Anforderungen mit einer modernen, mitarbeiterorientierten

Gestaltung und fördert

gezielt Austausch, Identifikation und Produktivität.

Damit folgt GEMÜ einem ganzheitlichen

Verständnis von Arbeitswelten,

bei dem sowohl die räumliche Qualität als

auch das subjektive Wohlbefinden der Mitarbeitenden

im Mittelpunkt stehen. Das Zusammenspiel

von Architektur, Funktionalität

und Arbeitskultur schafft eine Umgebung,

die Kommunikation unterstützt und zukunftsweisende

Arbeitskonzepte ermöglicht.

„Ein modernes Arbeitsumfeld ist für

GEMÜ kein ‚Nice-to-have‘, sondern ein

zentraler Erfolgsfaktor. Mit unserem neuen

Headquarter haben wir eine Umgebung geschaffen,

die Innovation, Zusammenarbeit

und Arbeitszufriedenheit gleichermaßen

fördert. Offene, flexible Flächen, ergonomische

Arbeitsplätze und inspirierende Rückzugsorte

unterstützen nicht nur die Produktivität,

sondern auch die Kreativität unserer

Mitarbeitenden,“ so Gert Müller, CEO und

Managing Partner der GEMÜ Gruppe.

Der Award wird vom Callwey Verlag in

Zusammenarbeit mit führenden Partnern

aus Architektur, Design und Arbeitsweltforschung

ausgelobt. Ziel ist es, wegweisende

Workspace-Konzepte sichtbar zu machen

und den Austausch zwischen Unternehmen,

Planern und Herstellern zu fördern.

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

D 74635 Kupferzell

Harro Höfliger stellt mit zwei Personalentscheidungen die Weichen für die Zukunft.

Harro Höfliger erweitert

Führungsstruktur

Timo Graf (links) und Marco Laackmann haben

zum 1. April 2026 neue Führungsrollen bei

Harro Höfliger übernommen.

Zum 1. April 2026 hat Timo Graf im Zuge

einer Nachfolgeregelung die Funktion des

Chief Technology Officer (CTO) übernommen.

Gleichzeitig schafft das Unternehmen

mit dem Chief Sales Officer (CSO) erstmals

die Rolle einer Gesamtvertriebsleitung, die

ebenfalls seit 1. April 2026 mit Marco Laackmann

besetzt ist.

Timo Graf übernimmt die technologische

Gesamtverantwortung von Peter

Claußnitzer, der Harro Höfliger über 35 Jahre

geprägt hat, seit 2006 als CTO. Graf ist

bereits zwölf Jahre im Unternehmen tätig

und verantwortete zuletzt den Bereich Engineering

and Technical Services. In seiner

neuen Rolle wird er die Bereiche Technik

und Entwicklung mit Blick auf Zukunftsfähigkeit

und kundenindividuellen Mehrwert

weiterentwickeln.

Marco Laackmann wird sich in der neu

geschaffenen CSO-Position besonders

auf den Technologievertrieb fokussieren,

Marktpotenziale systematisch erschließen

und die weltweite Vertriebsorganisation des

Unternehmens stärken. Gleichzeitig entlastet

er Thomas Weller, der diese Aufgabe

bisher zusätzlich zu seiner Rolle als Chief

Executive Officer (CEO) verantwortete.

Laackmann ist seit 15 Jahren Teil von Harro

Höfliger. Zuletzt leitete er den Technologievertrieb

des Geschäftsbereichs Pharmaceutical

Technologies. Der Bereich Pharma

Services, der die Prozessentwicklung für

pharmazeutische Produkte unterstützt, wird

weiterhin bei Laackmann angesiedelt sein.

Harro Höfliger Verpackungsmaschinen GmbH

D 71573 Allmersbach im Tal

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Premiere zur Jubiläums-Messe:

Fakuma Innovation Award 2026

Zur 30. Fakuma von Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober 2026, lädt der

Messeveranstalter P. E. Schall zusammen mit dem Medienpartner K ZEITUNG

zur Teilnahme am Fakuma Innovation Award ein. Er wird aus Anlass der Jubiläums-Messe

in diesem Jahr erstmals ausgelobt und will technologische Exzellenz,

Innovationskraft sowie Teamleistung innerhalb der kunststoffverarbeitenden

Branche würdigen. Bewerbungen können ab sofort in sechs Kategorien

eingereicht werden; damit sind Themen über ein breites Spektrum entlang der

gesamten Wertschöpfungskette abgebildet. Die Bewertung erfolgt durch eine

unabhängige Fachjury. Die feierliche Preisverleihung findet am ersten Messetag

in Friedrichshafen statt.

Die Fakuma feiert in diesem Jahr ihr 30. Jubiläum.

Grund genug, um an die Entwicklung

der Erfolgsmesse zu erinnern, die 1981

mit 76 Erstausstellern ihren Anfang nahm

und kontinuierlich zur bedeutenden europäischen

Plattform für die Kunststoffverarbeitung

avanciert ist. Doch vor allem gilt

das Augenmerk der Zukunft und neuen

Lösungen, mit denen die Branche gegenwärtige

und künftige Herausforderungen

meistern kann. Deshalb lobt der Messeveranstalter

P. E. Schall in Kooperation mit

dem Fachmedium K ZEITUNG in diesem

Jahr den Fakuma Innovation Award aus.

Mit ihm wird ein wegweisender Impuls

für den technologischen Fortschritt in der

Branche der Kunststoffverarbeitung gesetzt.

Der Award spiegelt wider, wofür die

Fakuma steht: Leistung und Kompetenz.

Sie setzt regelmäßig Wegmarken für zukunftsweisende

Impulse – technologisch,

ökologisch und wirtschaftlich. So wird der

Fakuma Innovation Award kunststoffverarbeitenden

Unternehmen eine internationale

Bühne dafür bereiten, einem interessierten

Fachpublikum Top-Neuheiten

zu präsentieren und Innovationskraft

sichtbar zu machen.

Sechs Themenkategorien

– für die Abbildung der ganzen Welt

der Kunststoffe

Ab sofort können Bewerber ihre Projekte

in einer der sechs Kategorien Spritzguss,

Extrusion, Recycling, Werkzeug- und Formenbau

/ Thermoformen, Compounding

und Werkstoffe sowie Enabler der Kunststofftechnik

(Peripherie) einreichen. Damit

spiegelt der Wettbewerb die gesamte Wertschöpfungskette

der Kunststofftechnik wider

– vom Material über den Verarbeitungsprozess

bis hin zu unterstützenden Technologien.

Der Fakuma Innovation Award bildet

das gesamte Themenportfolio der Messe

samt Peripherie und Automatisierungslösungen

ab.

Feierliche Auszeichnung

der Gewinner am ersten Messetag

Eine wichtige Teilnahmebedingung ist es,

dass das Bewerbungsprojekt live auf der Fakuma

2026 gezeigt werden kann – egal, ob

als Serienprodukt, als funktionsfähiger Prototyp

oder als live demonstrierte Technologie.

Die Teilnahme am Award ist kostenfrei.

Einreichungen sind online bis zum 06. September

2026 möglich. Alle Einreichungen

werden von einer unabhängigen Fachjury

nach festgelegten Kriterien gesichtet und

bewertet. In einer stimmungsvollen Zeremonie

ehren der Messeveranstalter P. E.

Schall zusammen mit dem Medienpartner

die überzeugendsten Innovationen. „Wir

laden alle Unternehmen der Kunststoffverarbeitung

herzlich dazu ein, sich für den Fakuma

Innovation Award 2026 zu bewerben“,

sagt Bettina Schall, Geschäftsführerin des

Messeunternehmens P. E. Schall. „Die Branche

freut sich auf spannende Einreichungen,

die Nutzen bringen, neue Wege weisen

und dazu beitragen, Herausforderungen der

Zukunft zu bewältigen.“

Internationales Branchenfest

mit stärkenden Impulsen für die

Kunststoffverarbeitung

Die Fakuma ist weithin geschätzt wegen

ihrer hohen Anwenderrelevanz und ihrer

besonderen Atmosphäre als praxisnahe

Arbeitsmesse. Die Branche darf auch in

diesem Jahr volle Hallen mit hoher Internationalität

erwarten. Die 30. Fakuma findet

vom Montag, dem 12.10., bis Freitag, dem 16.

10.2026, jeweils von 09.00 bis 17.00 Uhr statt

und wird das Friedrichshafener Messegelände

einmal mehr zum Zentrum eines großen

Familienfests machen. Fachbesucher

erleben ein attraktives und spannendes

Rahmenprogramm mit Fachvorträgen im

Rahmen des Forums, der dritten Auflage der

Round-Table-Diskussion sowie dem Karriere-Freitag

für den Berufsnachwuchs.

P. E. Schall GmbH & Co. KG D 72636 Frickenhausen

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Horizontalkartoniersystem IWK CH4.

(Copyright: IWK Verpackungstechnik GmbH)

Leitmotive am IWK-Stand: Smart Manufacturing · Innovative Materials · Future Skills interpack 2026

Smarte Verpackungslösungen seit 1893:

IWK gibt mit Premieren auf der interpack

nachhaltige Impulse für Pharma und

Kosmetik

Die IWK Verpackungstechnik GmbH präsentierte sich auf der interpack 2026 in Düsseldorf mit gleich drei live produzierenden

Maschinenlinien und setzte damit starke Impulse in den Bereichen Smart Manufacturing, Innovative Materials und

Future Skills. Als Systemanbieter zeigte IWK die gesamte Prozesskette von der Verpackungsentwicklung über das sichere

Befüllen und Versiegeln bis hin zu Shelf-ready-Lösungen mit End-of-Line-Technologien. Der Fokus lag dabei auf flexiblen,

prozesssicheren Produktionslösungen und innovativen Serviceangeboten für die Branchen Pharma und Kosmetik sowie

auch Non-Food und Food. Dem Megatrend Nachhaltigkeit vorauseilend fanden Besucher Lösungen mit innovativen Materialien

auf dem Messestand der IWK.

Flexible, nachhaltige Pharmaverpackung

Im Segment der Sekundärverpackung zeigte IWK erstmals auf der

interpack die horizontale Kartoniererplattform der neuesten Generation.

Auf der Leitmesse verpackte das Kartoniersystem CH 4 Injektionspens

in stabilen Karton-Trays, welche automatisch in Faltschachteln

eingeschoben werden. Faltschachtel und Tray sind produziert

vom Partner Kartonveredelung Knapp.

Die CH-Plattform kombiniert präzise Kartonpositionierung mit

hoher Flexibilität und Energieeffizienz: Ein innovatives Rekuperationssystem

im Servoantrieb reduziert den Energieverbrauch deutlich

um bis zu 21%. Das lineare Prozesslayout ermöglicht schnelle,

reproduzierbare und werkzeugfreie Formatwechsel. Dank der modularen

Bauweise ist die Plattform besonders zukunftsorientiert

und eignet sich für unterschiedlichste Anwendungen in Pharma,

Kosmetik und Non-Food.

Prozesssichere Ultraschall-Siegeltechnologie

Im Bereich der Tubenfülltechnik setzt IWK ebenfalls neue Maßstäbe.

Tuben werden mit Ultraschall verschlossen. Diese Technologie

bietet gegenüber dem klassischen Hot-Air-Verfahren weitere Vorteile.

Durch den Einsatz hochfrequenter mechanischer Schwingungen

entsteht die notwendige Wärme direkt im Material, sodass die

Siegelflächen lokal und äußerst kontrolliert verschweißt werden.

Damit arbeitet das Verfahren energieeffizient. Selbst bei cremigen,

öligen oder pastösen Füllgütern lassen sich saubere, sichere und

reproduzierbare Siegelnähte erzeugen. Zudem ist die Ultraschalleinheit

schnell verfügbar, da sie ohne Aufheizen und Abkühlen der

Siegelbacken auskommt.

Für Premium-Segmente wie Pharma und Kosmetik ist eine makellose

Nahtqualität entscheidend. Daher erweitert diese Technologie

das qualitative Verschließen von Tuben. Da keine externe Hit-

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IWK CABLIblue 870 card-to-card blister system.

(Copyright: IWK Verpackungstechnik GmbH)

Nachhaltige Materialvielfalt

auf der schnellsten Blistermaschine

Tubenfüllplattform

IWK FP18 für das Ultraschallschweißen von

Kunststofftuben. (Copyright: IWK Verpackungstechnik GmbH)

Vollkartonblister von IWK

aus Fasermaterialien auf der

interpack 2026. Nachhaltige Materialvielfalt

für robuste Vollkartonblister auf der schnellsten Card-to-

Card-Blistermaschine. (Copyright: IWK Verpackungstechnik GmbH)

Flexible Pharmaverpackung von IWK

auf der interpack 2026 produziert auf der

energieeffizienten Kartoniererplattform kombiniert

mit präziser Kartonpositionierung und hoher Flexibilität.

(Copyright: IWK Verpackungstechnik GmbH)

zeeinwirkung stattfindet, bleiben Material und Dekor geschont, und

es entsteht eine optisch sehr saubere, schmale Schweißnaht – ein

ästhetischer Vorteil für anspruchsvolle Markenauftritte. Zusätzlich

demonstriert IWK an dieser Station eine Lösung für Microdosing.

Der Erfinder der Tubenfüllmaschine steht seit 1893 für höchste

Zuverlässigkeit, hygienische Sicherheit nach GMP-Standards und

beeindruckende Leistungsspannen von 70 bis 760 Tuben pro Minute.

Präzise Kettentransporte, glatte Edelstahloberflächen sowie die

klare Trennung von Antrieb und Füllbereich ermöglichen schnelle,

saubere und sichere Abfüllprozesse – insbesondere für sensible

pharmazeutische Produkte.

Ein besonderes Highlight auf dem Messestand war die

Card-to-Card-Varianz der Materialien auf der CABLIblue 870. Das

System produziert robuste Vollkartonblister vollständig ohne Einwegkunststoffe

und adressiert damit zentrale Anforderungen der

neuen EU-Verpackungsverordnung PPWR.

Das Blistersystem zeigt genau diese Zukunftsfähigkeit: Die Maschine

verarbeitete auf der Messe vier verschiedene faserbasierte

Materialien aus Neumaterial, Recycling, Gras und Silphium, gleichzeitig

in einem integrierten Produktions- und Siegelprozess – Weltneuheit.

Die IWK Ingenieure demonstrierten eindrucksvoll, wie

hochwertige Vollkartonblister auch unter den neuen gesetzlichen

Rahmenbedingungen effizient, materialsparend und prozessstabil

gefertigt werden können. Die Deckkarten und passenden Blisterhauben

wurden vom Verpackungsspezialisten Karl Knauer KG

bereitgestellt und hochwertig gefertigt. Live werden eine Bambuszahnbürste

sowie eine Zahnpastatube verpackt – zwei Produkte,

die den Trend zu plastikfreien Verpackungslösungen exemplarisch

widerspiegeln.

Durch ihren modularen Aufbau, ergonomische Stationen und

die außergewöhnliche Materialvielfalt erfüllt die CABLIblue 870

nicht nur aktuelle Marktbedürfnisse, sondern auch zukünftige regulatorische

Anforderungen an Rezyklierbarkeit, Materialminimierung

und nachhaltiges Verpackungsdesign. Sie eignet sich ideal für

Kosmetik, DIY-Artikel, Medizintechnik sowie pharmazeutische Anwendungen

– jene Branchen, in denen nachhaltige Verpackungsumstellungen

besonders dynamisch voranschreiten.

Mit der Card-to-Card-Technologie positioniert sich IWK als

vorausschauender Gestaltungspartner, der nicht erst auf Marktveränderungen

reagiert, sondern aktiv neue Lösungen findet. Die CA-

BLIblue 870 ist ein Beispiel dafür, wie IWK innovative Technologien

entwickelt, die Unternehmen beim Umstieg auf papier- und faserbasierte

Verpackungen unterstützen – und damit einen entscheidenden

Beitrag zur Reduzierung von Kunststoffen, zur Einhaltung

künftiger Regulierungen und zur Etablierung echter Kreislaufwirtschaft

leisten.

Neben den zahlreichen Messehighlights präsentiert IWK weitere

wichtige Themen aus dem Gesamtportfolio sowie Serviceangebote

im Bereich Maintenance und Aftersales. Der IWK Service setzt

dabei auf globale Verfügbarkeit, technische Kompetenz und umfassende

Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus der Maschine

hinweg. Dazu gehören präventive Wartung, schnelle Ersatzteilversorgung,

Prozessoptimierung und ein breit gefächertes Schulungsprogramm

im Technical Training Center. Das Ziel ist maximale

Maschinenverfügbarkeit, sichere Produktionsprozesse und schnelle

Reaktionsfähigkeit – ob telefonisch, digital oder direkt vor Ort.

IWK Verpackungstechnik GmbH

D 76297 Stutensee

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Zwei IntElect Maschinen demonstrieren effiziente und vernetzte Produktionskonzepte

am Gemeinschaftsstand in Halle B1 Stand 1103

Sumitomo (SHI) Demag bestätigt

Fakuma-Teilnahme 2026 mit klarem

Fokus auf vollelektrische Lösungen

Sumitomo (SHI) Demag wird an der Fakuma

2026 teilnehmen und präsentiert sich mit

einem fokussierten, partnerschaftlich getragenen

Messekonzept. In enger Abstimmung

mit dem Messeveranstalter Schall entsteht

ein integrierter Gemeinschaftsstand zusammen

mit Technotrans sowie weiteren

System- und Technologiepartnern. Der

Messeauftritt vereint Effizienz, technologische

Klarheit und Zukunftsorientierung und

orientiert sich konsequent an der technologischen

Prozesskette – gezielt ausgerichtet

auf klar definierte Anwendergruppen.

Zwei vollelektrische IntElect Exponate

im Mittelpunkt

Im Zentrum des Auftritts stehen zwei vollelektrische

Spritzgießmaschinen aus der

IntElect Baureihe, mit denen Sumitomo

(SHI) Demag seine technologische Kompetenz

in unterschiedlichen Zielmärkten

demonstriert. Gezeigt wird eine IntElect

75 mit einer Consumer-Anwendung, umgesetzt

in Zusammenarbeit mit einem umfassenden

Partnernetzwerk für Peripherie

und Automatisierung. Ergänzend dazu

veranschaulicht eine IntElect S 280 anhand

einer Packaging-Anwendung effiziente,

hochproduktive Fertigungslösungen

mit angebundenen Systempartnern. Damit

unterstreicht Sumitomo (SHI) Demag

seine konsequente Ausrichtung auf vollelektrische

Maschinentechnologie, Energieeffizienz

sowie vernetzte Produktionskonzepte.

Tragfähiges Messekonzept durch

partnerschaftliche Zusammenarbeit

Ein besonderer Dank gilt dem Messeveranstalter

Schall. Durch dessen Offenheit und

Flexibilität konnte ein Messekonzept realisiert

werden, das sowohl den strategischen

Leitlinien von Sumitomo (SHI) Demag als

auch den Rahmenbedingungen der Fakuma

gerecht wird. Die enge Zusammenarbeit

schafft ein Präsenzformat mit Perspektive

über die Fakuma 2026 hinaus und unterstreicht

die Bedeutung der Messe als zentrale

europäische Plattform der Kunststoffverarbeitung.

Statement von Anatol Sattel, CSO

„Unsere strategische Ausrichtung ist klar:

Wir investieren dort, wo wir für unsere

Kunden den größten Mehrwert schaffen“,

sagt Anatol Sattel, Chief Sales Officer von

Sumitomo (SHI) Demag. „Regionale Fachmessen,

branchenspezifische Events und

interaktive Kundenformate bleiben zentrale

Säulen unseres europäischen Messe- und

Eventkonzepts. Sie ermöglichen es uns,

technologische Innovationen marktnah,

zielgerichtet und zum richtigen Zeitpunkt

zu präsentieren – effizient und mit direktem

Nutzen für die Anwender. Mit unserem Fakuma-Auftritt

zeigen wir, wie sich moderne

Messekonzepte, starke Partnerschaften und

technologische Exzellenz sinnvoll verbinden

lassen. Dass diese Form der Beteiligung

möglich ist, verdanken wir maßgeblich der

konstruktiven Zusammenarbeit mit dem

Messeveranstalter Schall. Dafür bedanken

wir uns ausdrücklich.“

Sumitomo (SHI) Demag

D 90571 Schwaig

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Präzision für die Batteriefertigung:

Weniger Aufwand, mehr Output

Auf der Battery Show Europe (9. bis 11. Juni, Stuttgart) zeigt

Schmalz in Halle 1 an Stand M11 Vakuum-Lösungen für stabile

und saubere Prozesse. Im Fokus stehen Komponenten,

die empfindliche Werkstücke sicher handhaben, flexibel

auf wechselnde Geometrien reagieren und reproduzierbar

arbeiten.

Mit dem Federstößel FSTImc präsentiert Schmalz eine kompakte

Lösung für anspruchsvolle Anwendungen. Das Bauteil kombiniert

eine sehr weiche Feder mit integrierten Strömungselementen. Ein

Strömungsventil (SVKG) steuert den Luftfluss gezielt, ein Strömungswiderstand

(SW) dämpft ihn. Diese Kombination stabilisiert

den Vakuum-Aufbau, wenn nicht alle Saugstellen belegt sind. Damit

können Anwender mit einem Greifer unterschiedliche Werkstücke

handhaben, da das System auf eine Teilabdeckung reagiert. Das reduziert

Rüstzeiten und spart Kosten. Gleichzeitig erfüllt das System

ESD-Anforderungen, um elektrostatische Entladungen zu vermeiden

– ein unverzichtbares Feature in der Elektronik- und Batteriefertigung.

Über einen Online-Konfigurator lassen sich die Federstößel

komfortabel auslegen.

Die kleine Baugröße prädestiniert die Federstößel FSTImc für Anwendungen

mit wenig Platz und hoher Dynamik. (Bild: J. Schmalz GmbH)

Saubere Prozesse ohne kritische Partikel

Für die Batterieproduktion präsentiert Schmalz das neue Kompaktterminal

SCTSi-BY. Es verzichtet vollständig auf Kupfer, Nickel und

Zink, da diese Metalle Mikropartikel freisetzen können, die die Prozesse

erheblich stören. Dank integrierter Funktionen zur Vakuum-

Erzeugung und -Steuerung handhaben Anwender unterschiedliche

Teile mit nur einem Vakuum-System. Schnittstellen (IO-Link oder

Ethernet) binden das Kompaktterminal nahtlos in bestehende Anlagen

ein, um die Fertigung in Echtzeit zu überwachen und Abweichungen

gezielt zu korrigieren.

Kontrolle und Anwendung aus einer Hand

Ob Zellproduktion oder Modulmontage: Der Magnetgreifer

SGM-SV-BY eignet sich zur sicheren Handhabung von Rundzellen auch

in schnellen Pick-and-Place-Prozessen. (Bild: J. Schmalz GmbH)

Ergänzend zeigt Schmalz elektronische Vakuum- und Druckschalter

in kompakter Würfelform. Sie erfassen Prozesszustände präzise und

geben klare Signale an die Steuerung. Das erhöht die Sicherheit, was

bei automatisierten Anlagen entscheidend ist. Für spezielle Anwendungen

stehen branchenspezifische Greifer bereit. Der Magnetgreifer

SGM-SV-BY für Rundzellen sowie die Sauggreifer SFF/SFB1

decken typische Aufgaben ab. Sie sind in abdruckarmer Ausführung

(HT1), ESD-gerechter Variante (NBR-ESD) oder als kombinierte Lösung

(HT1-ESD) für maximale Flexibilität verfügbar.

Binar Handling, Teil der Schmalz-Gruppe, ergänzt die Messeneuheiten

mit einem elektrischen Greifer, der Leiterplatten sicher

bewegt. Das System erfüllt die ESD-Anforderungen und unterstützt

ergonomisches Arbeiten.

J. Schmalz GmbH

D 72293 Glatten

Der runde Sauggreifer SFF bewegt sensible und zerbrechliche

Werkstücke äußerst schonend. (Bild: J. Schmalz GmbH)

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Neuer Tablettencoater Tecpharm 400 von Romaco auf der interpack

Ideal für pharmazeutische Coatings

mit sehr hoher Gewichtszunahme

Romaco feierte die Weltpremiere seines Tablettencoaters

Tecpharm 400 auf der interpack. Die hoch automatisierte

Technologie bietet spezielle Vorteile für eine Beschichtung

mit pharmazeutischen Wirkstoffen, die häufig mit einer hohen

Gewichtszunahme der Tabletten einhergeht. Darüber

hinaus präsentiert der Komplettanbieter für Processing und

Packaging seinen Wirbelschichtprozessor VENTILUS®

Lab für Laboranwendungen.

Tablettencoater Tecpharm 400

Der hoch automatisierte Tablettencoater Tecpharm 400 von Romaco

Tecpharm ist auf das Aufcoaten von Wirkstoffen spezialisiert, die

zu einer starken Gewichtszunahme des Produkts führen. Dies trifft

häufig auf Wirkstoffkombinationen mit Metformin zu, die sich aufgrund

ihrer Größe nicht als Zweischichttabletten realisieren lassen.

Um die Schluckbarkeit dieser Medikamente sicherzustellen, wird

die zweite Wirkstoffschicht stattdessen aufgesprüht.

Während dieses mehrstündigen, in konventionellen Anlagen

teils weit über 20 Stunden dauernden Verfahrens, nehmen die Tabletten

kontinuierlich an Größe und Gewicht zu. Dadurch verändern

sich die Bewegung des Tablettenbetts sowie die Sprühbedingungen

innerhalb der Trommel fortlaufend. Um den Anforderungen

dieser variablen Prozessumgebung

gerecht zu werden, wurde der Tecpharm 400

mit speziellen Features ausgestattet. Als erster

Tablettencoater überhaupt ist er in der Lage,

die Geometrie und Position der so genannten

Baffles während des Prozesses automatisch an

das wachsende Volumen

des Tablettenbetts anzupassen. Diese Mischschaufeln sorgen dafür,

dass sich die Tabletten in der Trommel so bewegen, dass sie gleichmäßig

besprüht werden können. Um ideale Bedingungen für die Beschichtung

der Tabletten zu schaffen, muss die Lage und Neigung

der Baffles im Tablettenbett bei einer Volumenveränderung regelmäßig

angepasst werden. Dank seiner automatisch steuerbaren

Baffles muss der Tecpharm 400 deshalb nicht angehalten werden,

um die Komponenten manuell einzustellen oder auszutauschen.

Hierbei wird viel Zeit gespart, da die Maschine nicht zwischendurch

entleert werden muss. Zudem erhöht das vollautomatische System

die Sicherheit des Bedienpersonals, weil es zu keinem Zeitpunkt mit

den potenziell hochpotenten Produkten in Berührung kommt. Aufgrund

seiner flexibel anpassbaren Baffles eignet sich der Tecpharm-

Tablettencoater für einen Chargenbereich von 5 bis 100 % mit ein

und derselben Trommel.

Optimales Verhältnis von Qualität, Ausbeute und Prozessdauer

Zusätzlich zu seiner vollautomatisch steuerbaren Luftführung, die

die Prozessluft mithilfe stufenlos öffenbarer Abluftklappen gezielt

durch das Tablettenbett lenkt, ist der Tecpharm 400 mit dem innovativen

PCA-Sprüharm von Tecpharm ausgestattet. Die intelligente

Technologie misst die Distanz zum Tablettenbett kontinuierlich mit

Radar und passt sowohl den Abstand als auch den Sprühwinkel permanent

an. Dies wird mechanisch durch das Design des Sprüharms

mit drei Drehpunkten unterstützt. Darüber hinaus erhöht ein System

zur Detektion von Sprühblockaden die Prozesssicherheit, indem es

die betroffenen Düsen zuverlässig identifiziert und außerdem über

eine Selbstreinigungsfunktion verfügt. Somit führt der hohe Automatisierungsgrad

zu einem idealen Verhältnis von Produktqualität,

Ausbeute und Dauer des Coating-Prozesses.

Wirbelschichtprozessor VENTILUS® Lab

Tablettencoater Tecpharm 400

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Bedienerfreundlich und nachhaltig

Der Bedienkomfort des Tecpharm 400 wird zudem maßgeblich

durch den automatisch aus der Maschine herausfahrenden Sprüharm

verbessert. Insbesondere bei großen Anlagen, bei denen der

Sprüharm oberhalb der Brusthöhe des Bedieners positioniert ist,

stellt dies einen entscheidenden ergonomischen Vorteil dar. Außerdem

schützen geschlossene Probennahmen das Bedienpersonal

beim Umgang mit toxischen Arzneimitteln, da der Trommelcoater

während der Produktion nicht manuell geöffnet werden muss, um

die Muster zu entnehmen.

Um den ökologischen Fußabdruck der energieintensiven Coating-Prozesse

signifikant zu senken, kann der Tecpharm 400 optional

mit dem ERS Energierückgewinnungssystem ausgerüstet werden.

Mit diesem System lässt sich der Energieverbrauch um bis zu

50 % reduzieren. Dafür wird ein Kreuzstromwärmetauscher in die

Lüftungsanlage (AHU) implementiert, der die Energie der Prozessabluft

direkt in den laufenden Coating-Prozess einspeist. Die Technologie

eignet sich insbesondere für mehrstündige Herstellungsverfahren

mit hohem Energieverbrauch. Der neue Tecpharm 400

zeichnet sich folglich nicht nur durch herausragende Produktqualität

und Prozesseffizienz aus, sondern auch durch Bedienkomfort

und Klimafreundlichkeit.

Wirbelschichtprozessor VENTILUS® Lab von Romaco Innojet

Stellvertretend für sein breit gefächertes Portfolio an Labormaschinen

zeigte Romaco Innojet den Wirbelschichtprozessor VEN-

TILUS® Lab auf der interpack. Der äußerst vielseitig einsetzbare

Allrounder wird für die Granulierung, Trocknung und das Coating

von Partikeln mit einer Größe ab 10 µm bis 2 mm eingesetzt. Dabei

produziert die multifunktionale Laboreinheit Batchgrößen von

0,7 bis 7,0 Litern. Aufgrund der innovativen Prozessluftführung im

zylindrischen Produktbehälter kann die benötigte Energie sehr

effizient genutzt werden, was die Batchzeiten des VENTILUS®

Lab um bis zu 25 % verkürzt. Die Prozessluft wird durch den ringförmigen

Behälterboden ORBITER® eingeleitet, der für gleichmäßige

Strömungsverhältnisse und eine schonende Umwälzung der

Charge sorgt. Gemeinsam mit einer zentral angeordneten Bottom-

Spray-Düse bildet der Treibsatz eine einzigartige Funktionseinheit,

welche die Durchführung von Scale-up-Prozessen entscheidend

erleichtert. Bei der Düsentechnologie hat der Anwender die Wahl

zwischen der bewährten ROTOJET®- oder der neuen FLEXIJET®-

Sprühdüse, die speziell für Granulierprozesse entwickelt wurde und

sehr einfach in der Handhabung sowie schnell zu reinigen ist. Die

patentierten Wirbelschichtkomponenten von Dr. h. c. Herbert Hüttlin

ermöglichen eine äußerst präzise Applikation der Sprühmedien

mit genau definierter Tröpfchengröße. So werden bei Controlled-

Release-Formulierungen die modifizierten Freisetzungsprofile mit

10 bis 15 % weniger Material erreicht. Diese gezielte Reduktion der

Sprühmittelmenge senkt auch den Energieverbrauch, sodass sich

mit dem VENTILUS® Lab die CO2-Emissionen von Wirbelschichtprozessen

erheblich reduzieren lassen. Des Weiteren verringert das

rotierende Filtersystem SEPAJET® den allgemeinen Produktverlust,

indem es Partikel, die im Filter landen, nicht ausscheidet, sondern

in den Prozess zurückführt.

Romaco Group

D 76227 Karlsruhe

GEMÜ erweitert die Baureihe des Sitzventils GEMÜ S40

Effizienz steigern,

Kosten senken

Der Ventilspezialist GEMÜ erweitert das Sitzventil GEMÜ S40 um die Antriebsgröße

0 und ergänzt damit das Sitzventilprogramm der neuen Produktgeneration

um eine weitere flexible Lösung für kleine Nennweiten und niedrige Betriebsdrücke.

Das Sitzventil GEMÜ S40 überzeugt durch

eine wartungsfreundliche Konstruktion,

hohe Betriebssicherheit und ein modernes,

kompaktes Design. Neben den bereits verfügbaren

Antriebsgrößen 1 bis 6 ist das Ventil

nun auch in der kleinsten Ausführung 0

erhältlich. Diese Ergänzung bietet den Kunden

noch mehr Flexibilität für unterschiedlichste

Anwendungen.

GEMÜ S40 ist für Nennweiten von DN

6 bis DN 80 sowie für Betriebsdrücke von

0 bis 40 bar verfügbar. Die Antriebsgröße 0

wurde speziell für Anwendungen mit hoher

Schalthäufigkeit entwickelt und ermöglicht

schnelle Schaltzyklen auch bei begrenztem

Platzangebot und ist somit auch ideal für

Autoklaven oder Laboranwendungen. Damit

vereint das Ventil eine kompakte Bauweise

mit Effizienz und Zuverlässigkeit –

ein echter Mehrwert für den Anwender.

Mit der neuen Antriebsgröße 0 wird

GEMÜ S40 noch flexibler einsetzbar und

verdeutlicht die konsequente Weiterentwicklung

der neuen Produktgeneration von

GEMÜ. Diese vereint fortschrittliche Ventile,

intelligente Automatisierungslösungen

GEMÜ S40 mit 44A0

und innovative Produktionsmethoden, die

den Kunden maximale Anpassungsfähigkeit,

einfache Integration und platzsparende

Anwendungen bieten.

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

D 74635 Kupferzell

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CHINAPLAS 2026: BOY

überzeugt mit Präzision und

kompakten Lösungen im

Wachstumsmarkt China

Marktentwicklung: Qualität

gewinnt an Bedeutung

Die Gespräche auf der Messe bestätigten

einen klaren Trend: Während der klassische

Massenmarkt weiterhin stark preisgetrieben

ist, steigt die Nachfrage nach hochwertigen,

zuverlässigen und energieeffizienten

Maschinen, insbesondere in sensiblen Bereichen

wie der Medizintechnik.

Die CHINAPLAS 2026 (21.–24. April 2026)

hat sich erneut als eine der weltweit wichtigsten

Plattformen der Kunststoffindustrie

präsentiert. Die Dr. Boy GmbH & Co. KG

blickt gemeinsam mit ihrer chinesischen

Vertretung Andeli Co., Ltd. auf eine erfolgreiche

Messebeteiligung zurück. Das Unternehmen

konnte ein internationales Fachpublikum

begrüßen und seine Kompetenz

im Bereich kompakter und hochpräziser

Spritzgießtechnik eindrucksvoll unter Beweis

stellen.

Hohe Besucherqualität und

internationales Interesse

Die Messe zeichnete sich durch eine starke

Internationalität sowie eine hohe fachliche

Qualität der Besucher aus. Neben zahlreichen

chinesischen Interessenten nutzten

auch Fachbesucher aus Asien, Europa und

Australien die Gelegenheit zum Austausch.

Besonders erfreulich war der hohe Anteil an

Entscheidern, technischen Leitern und Ingenieuren

aus den Bereichen Medizintechnik,

Elektronik und Präzisionsspritzguss.

Viele Gespräche waren projektbezogen und

zeigten konkretes Investitionsinteresse.

Live-Anwendungen im Fokus

Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen

zwei Maschinen: die BOY XS E sowie die

BOY 25 E.

Auf der BOY XS E wurde eine medizinische

Anwendung live demonstriert, die Produktion

einer resorbierbaren Gewebeklammer

mit einem Teilegewicht von nur 0,105 g.

Diese Anwendung unterstreicht die Stärken

der BOY Maschinen im Mikro- und Kleinteilespritzguss,

insbesondere hinsichtlich

Präzision, Wiederholgenauigkeit und Reinraumtauglichkeit.

Die BOY 25 E zeigte ihre Leistungsfähigkeit

bei der Fertigung hochpräziser

Kleinteile, darunter eine Gewindestange zur

Dosierung von Insulinpatronen mit einem

Gewicht von lediglich 0,093 g. Auch hier

standen Genauigkeit, Prozessstabilität und

die Verarbeitung anspruchsvoller Materialien

im Fokus.

Der Markt zeigt sich insgesamt vorsichtig

optimistisch. Statt reiner Kapazitätserweiterung

setzen viele Unternehmen auf technologische

Aufrüstung („Upgrading“), um

Ausschuss zu reduzieren und Produktionsprozesse

zu optimieren.

Technologietrends im Überblick

Die CHINAPLAS machte deutlich, welche

Themen die Branche aktuell bewegen: Miniaturisierung

und Mikropräzision, nachhaltige

Materialien und Kreislaufwirtschaft

sowie intelligente, datengetriebene Produktionsprozesse.

Besonders der Bereich

Medizintechnik entwickelt sich dynamisch

und stellt hohe Anforderungen an Maschinenkonzepte

und Prozesssicherheit.

Kompakte Bauweise

als Wettbewerbsvorteil

Ein zentrales Argument für das Interesse

an den BOY Maschinen ist ihre kompakte

Bauweise. Gerade im chinesischen Markt,

wo Produktionsflächen effizient genutzt

werden müssen, bietet dies entscheidende

Vorteile.

„Ein großer Markt wie China erfordert

Maschinen mit möglichst kleiner Aufstellfläche,

um eine hoch effiziente Produktion

zu ermöglichen. Mit unserer BOY XS E, die

nur 0,87 m² Stellfläche benötigt, konnten

wir dies eindrucksvoll demonstrieren und

viele Besucher von unserem Konzept überzeugen“,

erklärt Florian Schäfer, Teamleiter

/ Projektmanager Export.

Fazit

„Die CHINAPLAS 2026 war für BOY ein

voller Erfolg. Das Unternehmen konnte

seine Position als Spezialist für kompakte,

präzise Spritzgießlösungen weiter festigen

und wertvolle Impulse aus dem internationalen

Markt mitnehmen. Insbesondere im

Bereich Medizintechnik sieht BOY weiterhin

großes Wachstumspotenzial“ CEO Xin

Bingbin.

Dr. Boy GmbH & Co. KG

D 53577 Neustadt-Fernthal

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Saubere Konstruktion beginnt im Detail

Neue Hygienic-DESIGN-Komponenten von

KIPP für regulierte Produktionsumgebungen

Wo Lebensmittel offen gefördert werden, wo Wirkstoffe unter Reinraumbedingungen

verarbeitet oder chemische Medien in geschlossenen Systemen zirkulieren,

entscheiden die Details über Sicherheit und Produktivität. Schraubenköpfe,

Griffe, Übergänge. Jede Kante kann zur Schwachstelle werden, jede Schraubstelle,

jeder Totraum zum Risiko. Mit seiner Hygienic-DESIGN-Linie adressiert

KIPP genau diese Anforderungen. Aktuell hat der Norm- und Bedienteilespezialist

sein Programm um weitere Komponenten ergänzt.

In der Lebensmittelindustrie treffen hohe

Durchsätze auf strenge regulatorische Vorgaben.

Rückstände in schwer zugänglichen

Geometrien bedeuten dort nicht nur zusätzlichen

Reinigungsaufwand, sondern potenziell

Qualitätsverluste und Rückrufaktionen.

In der Pharmaindustrie verlangen GMP-

Vorgaben reproduzierbare Reinigungsprozesse,

sterile Bedingungen und Werkstoffe,

die aggressiven Reinigungs- und Desinfektionsmedien

standhalten. In der Verpackungs-

und Prozesstechnik schaffen Förderbänder,

Abfüllstationen und Transport-

module produktnahe Zonen mit zahlreichen

Übergängen.

Hygienisch optimierte Anlagen begegnen

diesen Herausforderungen konstruktiv.

Glatte Oberflächen, definierte Radien

und totraumarme Geometrien reduzieren

Anhaftungen. Reinigungsmedien können

kritische Bereiche besser erreichen.

Das verkürzt Reinigungszyklen, senkt den

Verbrauch von Wasser, Chemikalien und

Energie und verlängert Wartungsintervalle.

Gleichzeitig sinken Risiken für Kontaminationen

und Qualitätsabweichungen.

Mit den Hygienic-DESIGN- und Hygienic-USIT®-Linien bietet KIPP innovative Lösungen

für hygienesensible Bereiche. Neu im Programm sind Bügelgriffe aus Edelstahl mit Dichtring

im Hygienic DESIGN (K1962). Entscheidend ist nicht nur ihre Stabilität und ergonomische

Formgebung, sondern die konstruktive Ausführung mit eigens entwickeltem Dichtring aus POM.

(Copyright: KIPP / AdobeStock_289650428)

Bügelgriffe und Sechskantschrauben

im Hygienic DESIGN

Vor diesem Hintergrund erweitert KIPP

sein Portfolio an Edelstahl-Norm- und Bedienteilen

für hygienisch sensible Produktionsumgebungen.

Die Komponenten sind

nach Hygienic-DESIGN-Prinzipien ausgelegt,

bestehen überwiegend aus Edelstahl

A4 (Werkstoff 1.4404) und verwenden FDAkonforme

Materialien.

Neu im Programm sind Bügelgriffe aus

Edelstahl mit Dichtring im Hygienic DE-

SIGN (K1962). Sie dienen zum Öffnen und

Schließen von Abdeckungen, Türen, Schubladen

oder Hauben. Entscheidend ist nicht

nur ihre Stabilität und ergonomische Formgebung,

sondern die konstruktive Ausführung

mit eigens entwickeltem Dichtring aus

POM. Die Geometrie ist so gestaltet, dass

sich Schmutz- und Produktansammlungen

minimieren lassen und Reinigungsmedien

umlaufend anliegen können.

Ebenfalls neu sind Sechskantschrauben

aus Edelstahl mit niedrigem Kopf für

Dicht- und Unterlegscheiben aus dem Hygienic-USIT®-Sortiment

(K2131, K2132 als

Set). Die flachere Kopfform reduziert Störkonturen

und erleichtert die Reinigung angrenzender

Flächen. Zusammen mit der

Hygienic-USIT®-Dichtungstechnologie

von Freudenberg Sealing Technologies

entsteht eine ebenso saubere wie sicherer

Verbindungslösung. Die Kombination ist

EHEDG-zertifiziert und für produktnahe

sowie produktberührende Bereiche mit

höchsten Hygieneanforderungen ausgelegt.

Als Dichtwerkstoffe stehen EPDM in weiß

oder schwarz sowie FLUOROPRENE XP in

blau zur Verfügung.

KIPP unterscheidet zwischen Hygienic

DESIGN, das auf Geometrie, Oberfläche

und eigene Dichtungslösungen fokussiert,

und Hygienic USIT® mit Dichtungslösungen

von Freudenberg. Beide Ansätze zielen

auf dasselbe Ergebnis: konstruktive Sicherheit

in sensiblen Prozessen als intelligent

integrierter Anlagenbestandteil.

HEINRICH KIPP WERK GmbH & Co. KG

D 72172 Sulz am Neckar

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E+E Elektronik auf

der Sensor+Test 2026

Unter dem Motto „Step into the World of Trusted Measurement“ präsentiert

E+E Elektronik auf der diesjährigen Sensor+Test von 9. bis 11. Juni in Nürnberg

seine neuesten Entwicklungen und innovativen Technologien für stabile und

optimierte Prozesse. Mit Fokus auf HLK-Anwendungen und den Bereich Home

Appliances stehen am Stand 134 in Halle 1 vor allem Präzision in der Temperaturund

Feuchteregelung sowie die Reduktion von Wartungskosten im Mittelpunkt.

Zudem werden mit dem AVS701, dem HTS401 und dem TDS501 die drei neuesten

Sensorentwicklungen vorgestellt.

Präzision und Zuverlässigkeit in der Temperatur-

und Feuchteregelung sind entscheidend

für bessere Produktqualität und

höhere Effizienz. Gleichzeitig kommt es

auf robuste Sensorlösungen und geringe

Wartungskosten an. Dank ihres modularen

Komponentenaufbaus sind die Sensoren

von E+E Elektronik exakt auf die individuellen

Systeme der Kunden abgestimmt. Auf

der Messe zeigt das Unternehmen innovative

Technologien, die Systeme und Prozesse

intelligenter und effizienter machen.

Hochpräzise Messungen für

effiziente Gebäudeautomation

HTS801 (Foto: E+E Elektronik Ges.m.b.H.)

Der HTS801 ist ein hochpräziser Feuchte-

und Temperatursensor für besonders

anspruchsvolle Messaufgaben. Er meistert

selbst die schwierigsten Bedingungen wie

hohe Luftfeuchtigkeit und chemische Verschmutzung.

Verschiedene Fühler- und Gehäuseoptionen

ermöglichen einen Einsatz

von -80 °C bis 180 °C und 300 bar.

Der Differenzdrucksensor EE600 ist für

die zuverlässige Messung von Differenzdruck

in HLK, Gebäudeautomation und

Filterüberwachung konzipiert. Er ist in zwei

Varianten für Drücke bis 1000 Pa und 10000

Pa einsetzbar und bietet eine ausgezeichnete

Genauigkeit von ± 0,5 % vom Endwert.

Der modulare Feuchte- und Temperatursensor

HTS401 bietet moderne Feuchteund

Temperaturmessung, die ausfallsicher,

präzise und für anspruchsvollste Umgebungen

ausgelegt ist. Mit einer Messgenauigkeit

von bis zu ±0,95 % rF und ±0,1 °C sowie

einem Betriebsbereich von −40 °C bis +80

°C lässt sich der HTS401 flexibel in unterschiedlichste

Anwendungen integrieren,

von Außeninstallationen bis hin zu Reinraumanwendungen.

Geringere Wartungskosten

dank intelligenter Komponenten

Gebäudeautomatisierung und HLK-Systeme

sind entscheidend für komfortable,

energieeffiziente und nachhaltige Innenraumklimabedingungen.

Von Gewerbe- und

Industriegebäuden über Rechenzentren

und medizinische Einrichtungen bis hin zu

Verkehrsknotenpunkten sowie Sport- und

Entertainmentstätten sorgen präzise Messung

und intelligente Regelung von Temperatur,

Feuchte, CO₂ und Luftströmung für

einen zuverlässigen Betrieb, optimierten

Energieeinsatz und eine langfristige Gebäudeperformance.

Präsentierte Lösungen:

Im Rahmen einer interaktiven Erlebniszone

können Besucher auf der Sensor+Test die

Stärken von E+E Elektronik live erleben. Der

Sensorspezialist zeigt einen breiten Querschnitt

seiner Produktpalette für die Gebäudeautomation,

darunter folgende Sensoren:

AVS701 (Foto: E+E Elektronik Ges.m.b.H.)

TDS501 (Foto: E+E Elektronik Ges.m.b.H.)

Wartung kostet Zeit und Geld, vor allem

dann, wenn Sensoren schwer zugänglich

sind oder regelmäßig ausgetauscht werden

müssen. Die Sensorlösungen von E+E

Elektronik sind modular aufgebaut, sodass

sich Sensoren und Komponenten schnell

und einfach austauschen lassen. So werden

lange und kostenintensive Ausfallzeiten

vermieden. Gleichzeitig schafft das flexible

Design zusätzliche Installationsmöglichkeiten

und erleichtert die Integration in bestehende

Systeme. Die E+E Sensorelemente

für Feuchte, CO2, Druck und Temperatur

tragen dazu bei, die Effizienz zu maximieren

und die Wartungskosten zu minimieren.

Präsentierte Lösungen

von E+E Elektronik:

Das EE895-Modul misst nicht nur die CO2-

Konzentration, sondern auch die Temperatur

und den Umgebungsdruck. Die Druck-

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und Temperaturkompensation mit integrierten

Sensoren minimiert den Einfluss der

Umgebung auf die CO2-Messung. Dadurch

bietet das EE895 eine besonders hohe

CO2-Messgenauigkeit, unabhängig von der

Höhe oder wechselnden Umgebungsbedingungen.

Seit kurzem erfüllt der EE895 die

Anforderungen des ANSI / ASHRAE Standard

62.1-2022 (Addendum d).

Das digitale Temperatursensorelement

TEE501 überzeugt mit einer Messgenauigkeit

von bis zu ± 0,2 °C und einem breiten

Temperatureinsatzbereich. Das kleine

DFN-Gehäuse mit integrierten Pull-Up-

Widerständen ermöglicht ein einfaches Design-In

des Sensorelements.

Neuheiten auf der Sensor+Test

Neben dem HTS401 zeigt E+E Elektronik

folgende Neuheiten:

Der TDS501 liefert kontinuierliche Taupunktdaten

bis -70 °C Td und ermöglicht

mit seinem neuen Vier-Elemente-

Messverfahren ein unterbrechungsfreies

24/7-Prozessmonitoring.Gelichzeitig

unterstützt er eine effiziente Entfeuchtungsregelung.

Dank robustem Industriedesign

und einfacher Integration über

analoge und digitale Schnittstellen hilft

der TDS501, vermeidbaren Energieverbrauch

und ungeplante Stillstände zu reduzieren.

Mit dem AVS701 werden neue Maßstäbe in

der Geschwindigkeitsmessung von Luftund

Gasströmungen gesetzt. Der Sensor

ist in rauen Umgebungen nachweislich bis

zu 20-mal langlebiger. Hochgenaue Messungen,

eine einfache Installation dank

exakter Sensorpositionierung sowie eine

integrierte Prozessgasbibliothek zeichnen

ihn aus. Der optionale externe Drucksensor

sorgt zusätzlich für den Ausgleich von

Veränderungen im Umgebungsdruck.

High-End Sensor Calibration

- around the World

Zusätzlich präsentiert E+E Elektronik seine

herausragende Kompetenz in der Kalibrierung.

Als eines der führenden Unternehmen

auf diesem Gebiet stellt E+E Elektronik sicher,

dass Geräte nach höchsten Qualitätsstandards

kalibriert werden. Das garantiert

optimale Leistung und Konformität.

E+E Elektronik Ges.m.b.H.

Langwiesen 7

AT 4209 Engerwitzdorf

Telefon: +43 7235 6050

Telefax: +43 7235 6058

eMail: info@epluse.com

Internet: http://www.epluse.com

Rodriguez: Dünnringlager und Value

Added Products auf der ILA 2026

Vom 10. bis 14. Juni 2026 wird Rodriguez auf der Luft- und

Raumfahrtmesse ILA in Berlin ausgewählte Lösungen aus

der Präzisionslagertechnik vorstellen. Im Mittelpunkt stehen

Value Added Products (VAP) und vielseitige Dünnringlager,

die sich sogar bei Einsätzen im Weltraum bewähren.

Dünnringlager bieten besonders in Anwendungen mit begrenztem

Bauraum große Vorteile. Ihr geringes Gewicht, die hohe Präzision

und die Fähigkeit, auch bei hohen Geschwindigkeiten und unter

extremen Bedingungen zuverlässig zu arbeiten, machen sie zu einer

idealen Wahl für verschiedene Industrien: von der Medizintechnik

über die Luft- und Raumfahrt bis hin zur Robotik.

Hightech-Anwendungen und Produkte mit Mehrwert

Rodriguez bietet eine Vielzahl an Dünnringlagern für unterschiedlichste

Anwendungen an. Einige speziell angepasste Lager bewähren

sich schon seit Jahren in Weltraumeinsätzen, unter anderem in

Roboterarmen an der Außenseite der Internationalen Raumstation

ISS. Gewicht und Baugröße der extra schlanken Lager wurden erheblich

reduziert und innovative Materialien eingesetzt. Solche

maßgeschneiderten Produkte und Systemlösungen sind eine Kernkompetenz

von Rodriguez: Value Added Products (VAP) fertigt das

Unternehmen auf Basis eigener Lager- oder Lineartechnikkomponenten.

Rodriguez auf der ILA

Rodriguez präsentiert auf der ILA in Berlin unter

anderem Dünnringlager und Value Added Products.

(Bild: Rodriguez GmbH / ©stock.adobe.com/dimazel)

Neben der Präsentation seiner Produkte und Expertise will Rodriguez

die internationale Fachmesse auch zur strategischen Vernetzung

nutzen, wie Ulrich Schroth, Geschäftsbereichsleiter Value Added

Products, betont: „Die Messe ist für uns eine wichtige Plattform, um

nicht nur unsere Lösungen zu zeigen, sondern vor allem den direkten

Austausch mit Kunden, Partnern und Entscheidern zu suchen.

In der Luft- und Raumfahrt entstehen starke Partnerschaften durch

Vertrauen, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, flexibel auf neue Anforderungen

zu reagieren.“

Rodriguez GmbH

D 52249 Eschweiler

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Blisterlinie Unity 600

Nachhaltige Blisterlinie von Romaco auf der interpack

Wie aus einem Guss

Auf der interpack präsentierte die Romaco Group ihre nachhaltige Highspeed-

Blisterlinie Unity 600 erstmals mit dem angeschlossenen Straffbanderolierer

PF 75. Damit unterstreicht der Pharmamaschinenhersteller sein Know-how

im Bereich der Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackung

von festen Darreichungsformen.

Blisterlinie Unity 600

Leistungsstark, nachhaltig und flexibel – die zweibahnige Highspeed-Blisterlinie

Unity 600 von Romaco Noack verpackt eine Fülle

unterschiedlicher Tabletten und Kapseln sehr schnell und zuverlässig.

Das Produktspektrum des Monoblocks reicht von sehr kleinen

und leichten Blistern bis hin zu extrem großen und schweren

Packungen von bis zu 145 mm Länge und 90 mm Breite. Dabei erzielt

die Blisterlinie mit Walzensiegelung und einem kontinuierlich

arbeitenden Kartonierer eine maximale Ausbringung von bis zu 600

Blistern und 350 Faltschachteln pro Minute. Auch bei der Verarbeitung

der verschiedenen Packmittel erweist sich die Blisterlinie als

äußerst vielseitig: Neben der Herstellung von Standardblistern aus

PVC/Aluminium oder Aluminium/Aluminium eignet sich die Technologie

auch für den Einsatz von klimaschonenden Blisterfolien aus

Monomaterialien wie PET oder PP. Der Verzicht auf mehrschichtige

Verbundfolien verbessert dabei nicht nur den CO2-Fußabdruck pro

Blister, sondern erleichtert überdies das Sortieren und Recyceln der

entsorgten Packungen.

Besser nachhaltig

Alles in allem überzeugt die Unity 600 durch ihr nachhaltiges Anlagenkonzept:

Das innovative Transfermodul, mit dem die gestanzten

Blister zum Kartonierer transportiert werden, kommt ohne energieintensives

Vakuum aus. Stattdessen werden die Blister nach der

Abnahme von der Blistermaschine sicher auf einem Transferband

geführt und direkt in die Stapelübergabeeinheit übergeben, wo sie

stabil von unten aufgestapelt werden. Diese hoch automatisierte

Transferlösung ist außerdem in der Lage, die Leerstellen im Prozess

softwaretechnisch abzubilden und direkt zu kompensieren. Folglich

müssen für die Stapeleinheit keine Gutblister mehr zurückgehalten

werden, was im Umkehrschluss ein Track & Trace der Blister ab der

Produktzuführung erlaubt.

Straffbanderolierer PF 75

Insgesamt erzielt die neue Unity 600 eine Energieeinsparung von

bis zu 45 % im Vergleich zum Vorgängermodell. Dies ist auch auf die

Installation von Venturi-Systemen zurückzuführen – an Stellen, wo

Vakuum technisch notwendig ist – zum Beispiel bei der Abnahme

der Faltschachteln und Beipackzettel. Die vergleichsweise kleinen

und wartungsarmen Venturi-Pumpen emittieren signifikant weniger

Wärme als konventionelle Vakuumpumpen, was den Energieverbrauch

zur Klimatisierung der Reinräume deutlich reduziert.

Außerdem verfügt die Blisterlinie über eine intelligente Stand-by-

Funktion, die zu einer erheblichen Senkung der Grundlast führt,

ohne sich negativ auf die Gesamtanlageneffektivität (OEE) auszuwirken.

Für das Nachhaltigkeitsreporting wurde die Unity 600 zudem

mit einem Energiemonitor ausgestattet, der den Strom- und

Luftverbrauch sowie die CO2-Emissionen der Maschine misst.

Auf der interpack zeigte Romaco die Blisterlinie Unity 600 erstmals

in Konfiguration mit dem neuen Straffbanderolierer PF 75.

Straffbanderolierer PF 75

Der neue Straffbanderolierer PF 75 besticht durch sein äußerst

kompaktes Design mit einer sehr kleinen Stellfläche von nur circa

2 m². Daher kann die Endverpackungsmaschine auch bei beengten

Raumverhältnissen flexibel in jede Verpackungslinie für die Pharma-

und Nutraceuticals-Industrie integriert werden. Dabei ist der

Staffbanderolierer für eine Aufnahme von bis zu 450 Faltschachteln

ausgelegt und dadurch mit dem leistungsstärksten Kartonierer von

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Das breite Anwendungsspektrum des Komplettanbieters Romaco.

Romaco kompatibel. Für Produktwechsel muss lediglich ein Formatteil

ausgetauscht werden, wofür keine Werkzeuge benötigt werden.

Alle weiteren Einstellungen können bequem über das Bedienterminal

(HMI) vorgenommen und schnell an nur wenigen Maschinenkomponenten

angepasst werden. Das gut einsehbare, aufgeräumte

und GMP-gerechte Maschinenkonzept verkürzt die Reinigungsprozesse

und ermöglicht eine schnelle Line-Clearance. Das Bündeln

der Faltschachteln erlaubt eine bessere Organisation der Verkaufseinheiten

sowie eine höhere Stabilität beim Verpacken in Versandschachteln.

Dies erhöht die Lagerkapazität pro Palette und senkt

letztlich die Transportkosten. Der Launch des Straffbanderolierers

PF 75 markiert einen strategischen Schritt zur Komplettierung des

End-of-Line-Portfolios von Romaco. Hergestellt von Romaco’s

langjährigem Technologiepartner, der SPH Group, ist die Maschine

ein wichtiger Bestandteil der Verpackungslinien des Anbieters.

Dank der Integration der ergonomischen, wartungsarmen Technologie

bietet Romaco der Pharma- und Nutraceuticals-Industrie eine

lückenlose Komplettlösung entlang der gesamten Prozesskette – alles

aus einer Hand.

Kontinuierlicher Horizontalkartonierer PC 4350

Der kontinuierliche Horizontalkartonierer PC 4350 von Romaco

Promatic wurde als Sekundärverpackungseinheit für die Blisterlinie

Unity 600 entwickelt und erfüllt alle Voraussetzungen für die

Integration in den leistungsstarken Monoblock. Dabei erzielt er eine

maximale Ausbringung von bis zu 350 Faltschachteln pro Minute.

Durch die positiv erzwungene Öffnung der Faltschachteln entsteht

keinerlei Reibung, was eine sehr materialschonende Verarbeitung

der Packmittel ermöglicht. Zusätzlich verhindert der Einsatz von

Gegenvakuum, dass instabile Faltschachteln nach dem Aufrichten

wieder kollabieren. Beim PC 4350 werden die Blisterstapel von hinten

in die geöffneten Faltschachteln geschoben. Auf diese Weise

ist der gesamte Einschubbereich sehr gut einsehbar und leicht zugänglich

– ein großer Vorteil für eine GMP-gerechte Reinigung und

eine schnelle Line-Clearance. Darüber hinaus wurde das Modul

zum Falzen der Beipackzettel erstmals in Laufrichtung (und nicht

frontal) positioniert. Diese Anordnung sorgt für sehr kurze Wege

beim Transport der Patienteninformationen, was gleichzeitig die

Prozesssicherheit, Leistung und Effizienz erhöht. Im Falle einer Zuführeinheit

für vorab gefalzte Beipackzettel kann ein entsprechend

größeres Magazin bereitgestellt werden, ohne dabei die Bedienerergonomie

zu beeinträchtigen. Das umfassende Fail-Safe-Konzept

des Kartonierers stellt zudem sicher, dass ausschließlich verifizierte

Produkte für den jeweils nächsten Produktionsschritt freigegeben

werden. Neben Blistern verpackt der PC 4350 auch Kunststoffflaschen,

Glasfläschchen, Streifen, Röhrchen sowie zahlreiche weitere

Produkte.

Alles aus einer Hand – Komplettlösungen von Romaco

Ergänzend zu seinen Verpackungstechnologien präsentierte der

Komplettanbieter Romaco auf der interpack weitere Neuheiten aus

seinem Processing-Portfolio: darunter den vollautomatischen und

mit zahlreichen intelligenten Features ausgestatteten Tablettencoater

Tecpharm 400. Erstmals wird auch die Tablettenpresse KTS 840

ausgestellt, die speziell zur Verpressung von Dreischichttabletten

für die Nutraceuticals- und Lebensmittelindustrie konzipiert wurde.

Seine Laborexpertise unterstrich Romaco mit Live-Demonstrationen

des Wirbelschichtprozessors VENTILUS® Lab und des Kompaktierungssimulators

KTP 1X.

Starke Partnerschaften

Durch gemeinsame Messeauftritte mit seinen Industriepartnern

eröffnete Romaco weitere Einblicke in sein Portfolio: Die Hochgeschwindigkeitspresse

KTS 1000 wird in Linie mit der kontinuierlichen

Falteinschlagsmaschine BHS von Theegarten-PACTEC

bei der Tablettierung und Verpackung von Brühwürfeln gezeigt. Im

Lebensmittel- und Süßwarensektor ist die Technologie aktuell die

leistungsstärkste am Markt.

Span Inspection Systems demonstrierte sein neuestes Kamerakontrollsystem

am Beispiel der universell einsetzbaren, getakteten

Blistermaschine N 760. Das Inspektionssystem dient der Qualitätskontrolle

und detektiert zuverlässig verschiedene Parameter wie

Anwesenheit, Farbe, Form, Bruch etc. der zu verpackenden Tabletten

oder Kapseln.

Romaco Group

D 76227 Karlsruhe

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Die C6-Reinraumenergiekette mit neuem e-spin Führungssystem ermöglicht

abriebfestes Verfahren auf bis zu 30 m und erhält ISO Klasse 1 des Fraunhofer IPA

Höchste Reinheit auf langen Wegen

mit neuartiger Reinraum-

Energieführungslösung von igus

Ob in der Mikroelektronik, der Halbleiter- oder der Batteriefertigung, überall

geht es um Partikelfreiheit und maximale Prozesssicherheit. Mit steigender

Automatisierung und stetig wachsenden Anlagen, werden auch die Wege für

den Materialtransport länger. Eine zentrale Herausforderung dabei ist, eine zuverlässige

Energie- und Datenversorgung bei minimaler Partikelemission zu gewährleisten.

Stromschienen übertragen keine Daten, Energieketten brauchen

meist komplexe Absaugsysteme für Mikropartikel. Mit der vom Fraunhofer IPA

nach ISO Klasse 1 zertifizierten C6‐Energiekette in Kombination mit dem neuen

e‐spin Obertrumführungsrad bietet igus hierfür jetzt eine Lösung. Das System

ermöglicht eine kompakte und langlebige Energieführung in Reinräumen – auch

auf Verfahrwegen bis zu 30 m.

Die C6‐Energiekette in Kombination mit dem neuen e‐spin Obertrumführungsrad

ermöglicht eine zuverlässige Energie- und Datenversorgung bei minimaler Partikelemission

– und das auf Verfahrwegen bis zu 30 m. (Quelle: igus SE & Co. KG)

In modernen Halbleiterfabriken durchlaufen

Siliziumwafer zahlreiche Prozessschritte

– von der Lithografie über das Ätzen

bis hin zur Metallisierung. Aufgrund

der strengen Anforderungen an Sauberkeit

und Partikelfreiheit ist ein manueller

Transport innerhalb des Reinraums nicht

praktikabel. Stattdessen übernehmen immer

häufiger automatisierte Systeme den

sicheren und effizienten Transport der

Wafer-Kassetten über lange Strecken.

Zum Beispiel per Overhead Hoist Transport

(OHT), ein Schienensystem, das die

Kassetten unter der Decke bewegt. Das

spart zwar Reinraumfläche, stellt Konstrukteure

aber vor eine Herausforderung:

die Versorgung des OHT mit Strom und

Daten. „Stromschienen übertragen keine

Daten und sind wartungsintensiv. Energieketten

benötigen meist eine komplexe

Absaugvorrichtung für Partikel. Der Bedarf

an einer reinraumtauglichen, langlebigen

und kostengünstigen Alternative ist in der

Branche entsprechend groß“, erklärt Kira

Weller, Produktmanagerin e-ketten und

Reinraum-Expertin bei igus.

Rollen statt Gleiten mit

neuem e-spin Führungssystem

Um das Dilemma zu lösen, hat igus für die

C6-Reinraumenergiekette ein besonderes

Führungssystem namens e-spin entwickelt.

Dabei handelt es sich um Führungsräder, die

wie alle igus Energieketten aus tribologisch,

sprich auf Reibung und Verschleiß, optimiertem

Hochleistungskunststoff bestehen.

Die Räder sitzen zwischen Ober- und

Untertrum der Energiekette. Die Kettenteile

rollen dadurch aufeinander, statt zu gleiten

– und das ohne weitere Partikelemission.

„Die Energieketten lassen sich dank

des e-spin Systems ohne Absaugeinheit in

der Produktion innerhalb eines Reinraums

nutzen. Konstrukteure reduzieren so bei

der Energieführung von Transportsystemen

die Komplexität und sparen dabei Kosten“,

sagt Kira Weller. Konfigurieren lässt sich

das Energiekettensystem zeitsparend über

den e-ketten Experten auf der Website von

igus. Gleichzeitig ist das System aus C6-

Energiekette und Führungsrädern durch

den eingesetzten Hochleistungskunststoff

abriebfest, wartungsarm und besonders

langlebig. Labortests in Zusammenarbeit

mit dem Fraunhofer IPA bestätigen: Das

System erreicht bei einer Geschwindigkeit

von 0,5 m/s die höchste Reinraumklasse

ISO 1. Technische Grenzen möchte igus in

Zukunft hinsichtlich höherer Geschwindigkeiten

und längerer Verfahrwege weiter verschieben.

igus SE & Co. KG

D 51147 Köln

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Für zuverlässige Fördergutübergaben in sensiblen Produktionsumgebungen

Fraunhofer IPA zertifiziert Messerkante

für Reinraumförderbänder von Montech

Die Montech AG bringt ihre bewährte Messerkante in den Reinraum: Das Produkt

erfüllt die Anforderungen der Luftreinheitsklasse ISO 5 und wurde durch

das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA geprüft

und zertifiziert.

reduziert das Risiko von Produktionsstillständen

deutlich. Anwender erhalten damit

eine geprüfte und verlässliche Lösung für

sensible Anwendungen im Reinraum.

Fraunhofer TESTED DEVICE® Zertifikat

Die Messerkante von Montech wurde unter

Reinraumbedingungen gemäss ISO 14644-1;

-14 durch das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik

und Automatisierung IPA

geprüft und mit dem TESTED DEVICE®

Zertifikat ausgezeichnet. Die Zertifizierung

bestätigt, dass sowohl beim Förderband

TB30R-140×1500/MR 571854 mit Mittenantrieb

als auch beim Förderband TB40R-

400×1500-VR 571673 die Messerkante die

Anforderungen der Partikelemission für

den Einsatz in Reinräumen bis zur Luftreinheitsklasse

ISO 5 erfüllt. Unternehmen

profitieren damit von einer verlässlichen,

geprüften Lösung für kritische Übergabepunkte

sowie von stabilen und normgerechten

Produktionsprozessen.

Ausgelegt für regulierte Branchen

In Reinraumumgebungen gelten besonders

hohe Anforderungen an Partikelemissionen

und Prozessstabilität. Gleichzeitig stellen

gerade Fördergutübergaben eine kritische

Stelle dar – insbesondere bei kleinen oder

empfindlichen Teilen. Zwischenspalte können

zu Störungen, Verklemmen oder Unterbrüchen

führen und damit die Prozesssicherheit

beeinträchtigen.

Zertifizierte Lösung für kritische Übergabepunkte

im Reinraum

Die Messerkante von Montech ist nun für

Reinraum-Förderband

TB30R mit Mittenantrieb.

(Copyright: MONTECH AG)

den Einsatz in kontrollierten Produktionsumgebungen

qualifiziert. Ihre durch das

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik

und Automatisierung IPA bestätigte Reinraumtauglichkeit

stellt sicher, dass definierte

Grenzwerte für Partikelemissionen

eingehalten werden. Gleichzeitig überzeugt

die Messerkante durch ihre konstruktiven

Eigenschaften: Sie sorgt für einen minimalen

Übergabebereich zwischen zwei Förderstrecken.

Dadurch werden Zwischenspalte

minimiert und auch kleine Fördergüter

sicher von einer Anlage zur nächsten übergeben.

Dies erhöht die Prozessstabilität und

Die zertifizierte Messerkante eignet sich

insbesondere für Anwendungen in der

Medizintechnik, Elektronikfertigung oder

Pharmaindustrie, wo Reinraumbedingungen

und stabile Prozesse gleichermassen

gefordert sind. Sie verbindet eine zuverlässige

Fördertechnik mit zertifizierter Reinraumtauglichkeit

und unterstützt so normgerechte

und effiziente Produktionsabläufe.

Die Messerkante ist im Online-Reinraum-

Konfigurator von Montech verfügbar und

lässt sich nahtlos in bestehende Förderbandkonfigurationen

integrieren.

Montech AG

Gewerbestrasse 12

CH 4552 Derendingen

Telefon: +41 326815500

eMail: info@montech.com

Internet: https://www.montech.com

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Schütz Impeller:

Kontaminationsfreie Homogenisierung

viskoser Medien in IBC

Unter dem Motto „Circular Economy meets Technology“ präsentierte Schütz auf

der Interpack 2026 Lösungen, die Kreislauffähigkeit und technische Leistungsfähigkeit

für höchste Effizienz in der Supply Chain der Kunden vereinen. Ein Musterbeispiel

für diesen Ansatz sind die Impeller-Rührwerke des Verpackungsspezialisten,

die zähflüssige Füllgüter schnell und anwendungssicher direkt in IBC

aufrühren.

Bei viskosen Flüssigkeiten ist eine homogene

Durchmischung entscheidend für die

optimale Verarbeitung. Dies ist jedoch mit

hohen Anforderungen verbunden. Denn

schon beim Öffnen der Transportbehälter

können Fremdpartikel eindringen und die

Produktqualität entscheidend beeinträchtigen.

Zudem sind Reinigungsvorgänge kon-

ventioneller Edelstahlrührwerke zeit- und

ressourcenintensiv.

Eine effizientere Lösung bietet Schütz

mit seinen direkt ab Werk im IBC integrierten

Einweg-Rührwerken. Durch die Vorinstallation

muss der Behälter für den Rührprozess

nicht geöffnet werden, was Kontaminationsrisiken

eliminiert. Die Schütz Impeller

sind für alle Ecobulk-Volumina von 560 bis

1250 Liter verfügbar und lassen sich problemlos

an bestehende Rührwerksantriebe

anschließen.

Um unterschiedlichen Anwendungen

gerecht zu werden, hat Schütz zwei verschiedene

Flügelprofile für den Impeller

entwickelt. Beide Varianten gewährleisten

eine konstante Produktqualität des Behälterinhalts,

von der Abfüllung bis zur Entnahme,

sowie eine optimale, effiziente Homogenisierung.

Flügel- oder Becherrührwerk:

Die Geschwindigkeit ist entscheidend

Um unterschiedlichen Anwendungen gerecht zu werden, hat Schütz zwei verschiedene

Flügelprofile für den Impeller entwickelt. Beide Varianten gewährleisten eine konstante

Produktqualität des Behälterinhalts, von der Abfüllung bis zur Entnahme, sowie

eine optimale Homogenisierung. (Foto: Schütz)

Für die optimale Verarbeitung viskoser IBC-Füllgüter werden diese oftmals vor ihrer Verarbeitung

mit Rührwerken homogenisiert. Die beiden verfügbaren Varianten des Schütz Impeller

ermöglichen ein kontaminationsfreies Rühren direkt im geschlossenen IBC. (Foto: Schütz)

Der Impeller mit Becherrührwerk ist für eine

kraftvolle, gleichmäßige Durchmischung

ausgelegt und eignet sich besonders für Anwendungen,

bei denen ein intensiver Rühreffekt

benötigt wird. Die zweite Ausführung,

der Impeller mit Flügelrührwerk, wurde mithilfe

von Computational Fluid Dynamics

(CFD) speziell für niedrig drehende Antriebe

entwickelt. Das optimierte Flügelprofil

sorgt für eine gleichmäßige Verteilung von

Pigmenten und Additiven und ermöglicht

auch bei langsamem Rühren die vollständige

Auflösung von Sedimenten. Materialverluste

werden so auf ein Minimum reduziert.

Beide Varianten sind aus 100 % recyceltem

Kunststoff gefertigt und werden nach

Gebrauch gemeinsam mit dem IBC über

den Schütz Ticket Service zurückgeführt

und vollständig recycelt. Damit fügen sich

die Impeller nahtlos in den Circular-by-Design‐Ansatz

von Schütz ein. Sie sind Teil

eines geschlossenen Kreislaufsystems, das

Abfall reduziert, Ressourcen schont und

gleichzeitig zur Wiederverwertung von Materialien

als hochwertige Rezyklate beiträgt.

SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA

D 56242 Selters

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Noch vielseitiger einsetzbar

Neues Zubehör

für modulare

Kabelschelle MSMC

Mit der flexiblen Kabelschelle MSMC von icotek lassen

sich Kabel, Rohre und andere zylindrische Bauteile einfach,

schnell und sicher befestigen. Auch unterschiedliche

Klemmbereiche können miteinander kombiniert werden.

Für noch mehr Flexibilität im Einsatz sorgen neue Features

wie elastische Einlagen zur Vibrationsdämpfung, Zugentlastungssysteme

sowie die zertifizierte Kurzschlussfestigkeit.

Die MSMC überzeugt durch ihre modular erweiterbare Struktur und

einen variablen Klemmbereich von bis zu 55 mm Durchmesser, abhängig

von der Schellengröße bzw. -art. Mehrere Kabelschellen können

mittels Verbinder aneinandergereiht oder gestapelt werden. Die

robuste Materialkombination aus witterungsresistentem Polyamid

und korrosionsgeschützten Stahlschrauben gewährleistet eine lange

Lebensdauer. MSMC eignet sich für große Kabeldurchmesser und

starre Kabel mit großen Biegeradien und bietet eine sichere Lösung

für vielseitige Anwendungen.

Flexible, sichere und schonende Kabelführung

Die modular stapelbare Kabelschelle MSMC von icotek ermöglicht eine

schnelle und sichere Kabelbefestigung bei variablen Leitungsdurchmessern

bis zu 55 mm – für noch mehr Flexibilität sorgen neue Features

wie Vibrationsdämpfung und Kurzschlussfestigkeit. (Bild: icotek GmbH &

Co. KG)

Mit dem neuen Zubehör lassen sich Vibrationsdämpfung und Zugentlastung

noch weiter verbessern und auch schwere Kabel sicher

führen. Elastische Einlagen verbessern die Vibrations- und Schwingungsdämpfung,

erhöhen die Reibung bei glatten Rohren, gleichen

temperaturbedingte Durchmesseränderungen aus und ermöglichen

eine schonendere Klemmung empfindlicher Kabel. Mit dem

Zugentlastungssystem können auch große und schwere Kabel im

Schaltschrank zuverlässig fixiert werden, besonders in Kombination

mit der Kabeldurchführung KEL-DPF 50. Als Schlauchhalter lassen

sich MSMC-Kabelschellen außerdem für CONFiX-Wellschläuche

von NW 8,5 bis NW 50 einsetzen. Sie führen und positionieren die

Schläuche verwindungssicher, verhindern ein Herausfallen, etwa

bei Überkopfmontage, und ermöglichen flexible Montagevarianten

wie das Reihen, Stapeln oder die Befestigung auf C-Schienen.

Die neue Zertifizierung der Kurzschlussfestigkeit gemäß IEC

61914 bietet zudem eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für

den normgerechten und sicheren Einsatz der MSMC auch in anspruchsvollen

Anwendungen.

icotek GmbH

D 73569 Eschach

Neuer Impuls für die Automatisierung

– jetzt auch für Schlauchgrößen

bis 1“ Innendurchmesser

GEMÜ treibt die Automatisierung und Elektrifizierung biopharmazeutischer Prozesse konsequent

weiter voran: Das elektromotorisch betätigte Schlauchquetschventil GEMÜ Q50 eSyStep

ist ab sofort auch für Schlauchgrößen bis 1“ Innendurchmesser erhältlich. Mit der neuen Antriebsgröße

erweitert GEMÜ sein Produktportfolio gezielt und ermöglicht erstmals die automatisierte

Steuerung sämtlicher Schlauchgrößen, die GEMÜ Schlauchquetschventile abdecken.

Maximale Flexibilität für

alle Schlauchdimensionen

Die neue Antriebsgröße 1 erlaubt den Einsatz

von Schläuchen mit einem Außendurchmesser

von bis zu 1 1/2“ (38,1 mm)

und Innendurchmessern von bis zu 1“

(25,4 mm). Damit decken die Antriebe von

GEMÜ Q50 eSyStep das gesamte Spektrum

ab, für das GEMÜ Schlauchquetschventile

anbietet. Für Kunden bedeutet das

maximale Auswahl und Flexibilität in der

Prozessautomation.

Automatisierung und

Zukunftssicherheit im Fokus

Die fortschreitende Elektrifizierung von

Single-Use Prozessen ist ein entscheidender

Faktor für eine wettbewerbsfähige, wirtschaftliche

und zukunftssichere Produktion.

Mit GEMÜ Q50 eSyStep bietet GEMÜ

eine moderne Lösung für die automatisierte

Steuerung und Überwachung unterschiedlichster

Medien. Features wie IO-Link-Anbindung,

Endlagenprogrammierung, der

werkzeuglose Schlauchwechsel sowie die

GEMÜ Q50 eSyStep

integrierte Stellungsanzeige erleichtern die

intelligente Integration in bestehende und

neue Anlagen.

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

D 74635 Kupferzell

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Mehr Flexibilität mit kompakten Werkzeugwechslern für anspruchsvolle Automatisierungsprozesse

Serie WPR5000 um neue Baugröße erweitert

Die Zimmer Group erweitert ihre bewährte

Werkzeugwechsler-Serie WPR5000 um die

zusätzliche Baugröße WPR5031. Mit einem

Teilkreis von 31,5 gemäß EN ISO 9409-1 ist

diese besonders kompakte Variante ab sofort

verfügbar.

Stillstände und lange Werkzeugwechsel-Zeiten

kosten oft wertvolle Ressourcen.

In vielen automatisierten Prozessen führen

zeitaufwändige oder unpräzise Werkzeugwechsel

zu Stillständen und ineffizienten

Abläufen – gerade dann, wenn Flexibilität

und Geschwindigkeit entscheidend sind.

Die Werkzeugwechsler der Serie WPR5000

schaffen hier Abhilfe, da sie automatisierte

Wechselprozesse mit hoher Wiederholgenauigkeit

und kurzen Taktzeiten ermöglichen.

Mit der neuen Baugröße WPR5031 wird

das Portfolio um eine kompakte Lösung

ergänzt, ohne dass dabei Leistung und Sicherheit

beeinträchtigt werden. Insgesamt

umfasst die Serie damit nun acht Baugrößen

von Teilkreis 31,5 bis 160 und deckt ein

breites Anwendungsspektrum ab – von kleinen

Handhabungsaufgaben bis hin zu Anwendungen

mit Nutzlasten von über 500 kg.

Ein wesentliches Merkmal der Serie

WPR5000 ist das innovative Verriegelungssystem

mit Bolzen. Der Linienkontakt ermöglicht

die Aufnahme höchster Kräfte und

Momente und sorgt gleichzeitig für maximale

Stabilität. Ergänzt wird dies durch eine

federvorgespannte, selbsthemmende Verriegelung

sowie optional integrierte Sensorik,

die höchste Sicherheitsanforderungen

erfüllt – ideal für Maschinen und Anlagen, in

denen Performance Level d / Steuerungskategorie

3 gefordert ist.

Darüber hinaus bietet die Serie höchste

Variantenvielfalt bei der Energieübertragung.

Unterschiedliche Energieelemente

ermöglichen die Integration von Pneumatik,

Fluidik, elektrischen Signalen, Laststrom

und Kommunikationsschnittstellen in einem

System. Der serienmäßige IP54-Korrosionsschutz

sowie eine Wartungsfreiheit

von bis zu fünf Millionen Zyklen unterstreichen

die hohe Zuverlässigkeit im industriellen

Einsatz.

Zimmer GmbH

D 77866 Rheinau

Effiziente Ultraschalllösungen für die

Kunststoffverarbeitung auf der KUTENO 2026

Auf der diesjährigen KUTENO in

Bad Salzuflen präsentiert RINCO

ULTRASONICS vom 09. bis 11. Juni

2026 praxisnahe Lösungen für das

Ultraschallschweissen von stoffen.

Kunst-

Electrical Motion2-35

- Präzise und flexibel einsetzbar

Mit der Electrical Motion2-35 wird eine Ultraschall-Schweißmaschine

vorgestellt, die durch präzise und zuverlässige Ergebnisse

überzeugt.

Der elektrische Antrieb gewährleistet eine gleichbleibend hohe

Qualität und arbeitet dabei besonders energieeffizient, mit bis zu

78 % geringerem Energieverbrauch im Vergleich zu pneumatischen

Systemen.

Die Ultraschall-Schweißaschine eignet sich zudem für den Einsatz

in Reinräumen der ISO Klasse 6. Eine mehrstufige Benutzerverwaltung

sowie ein nicht löschbarer Audit Trail gewährleisten

vollständige Rückverfolgbarkeit und sichern eine konstante Qualität.

Die kompakte Bauweise ermöglicht einen vielseitigen Einsatz in

unterschiedlichen Anwendungen.

Ultraschall-Handschweisspistole HG35 mit Generator Ecoline.

(Quelle: RINCO ULTRASONICS)

Handgerät HG35

- Ergonomisch und leistungsstark

Mit dem Ultraschall-Handgerät

HG35 wird eine flexible Lösung

für manuelle Anwendungen präsentiert.

Das leichte und gut ausbalancierte

Design ermöglicht eine

komfortable und ermüdungsarme

Handhabung im Produktionsalltag. Ein präziser Auslösepunkt sowie

ein integriertes Arbeitslicht unterstützen ein exaktes und sauberes

Arbeiten. Das HG35 eignet sich für Anwendungen wie Punktschweissen,

Nieten oder Schneiden von thermoplastischen Kunststoffen

und Textilien.

Gemeinsam stark. RINCO ULTRASONICS und KLN

Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in das gesamte

Spektrum der Ultraschalltechnologie, von der Kunststoffverarbeitung

über industrielle Reinigungslösungen bis hin zu individuellen

Systemlösungen.

RINCO ULTRASONICS AG

CH 8590 Romanshorn 1

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Stabile Bedingungen, smart gesteuert: POL-EKO Klimakammern

Präzise Klimaprüfung mit POL-EKO

Die CiK Solutions GmbH ist ein führender

Anbieter von Lösungen für Umwelt- und

Klimasimulation, Monitoring und Kalibrierung.

Das Unternehmen unterstützt Kunden

aus Industrie, Pharma und Forschung

mit hochwertigen Produkten und maßgeschneiderten

Lösungen für anspruchsvolle

Anwendungen und nimmt ab sofort die

leistungsstarken Klimakammern von POL-

EKO in ihr Sortiment auf.

Die POL-EKO Klimakammern ermöglichen

eine nahezu freie Simulation von

Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen

und sind speziell für anspruchsvolle Anwendungen

in Forschung, Entwicklung und

Industrie konzipiert. Sie eignen sich insbesondere

für Alterungs-, Stabilitäts- sowie

klimatische Prüfungen, bei denen reproduzierbare

und stabile Bedingungen entscheidend

sind.

Je nach Modell decken die Geräte Temperaturbereiche

von 0 bis +60 °C bzw. 0 bis

+100 °C sowie Feuchtigkeitsbereiche von 10

bis 90 % relativer Luftfeuchtigkeit ab und

bieten damit hohe Flexibilität für unterschiedlichste

Prüfanforderungen.

Besonderes die intelligente Bedienar-

chitektur aus präziser Regeltechnik und moderner,

benutzerfreundlicher Steuerung erleichtert

den Laboralltag deutlich und sorgt

gleichzeitig für maximale Prozesssicherheit.

Die integrierte SMART PRO-Steuerung

mit 7-Zoll-Touchscreen ermöglicht eine exakte

Parametrierung, die Programmierung

komplexer Prüfzyklen sowie eine komfortable

Fernüberwachung über WLAN, LAN

oder USB.

Neben der technischen Leistungsfähigkeit

überzeugen die Geräte durch ihre hochwertige

Verarbeitung aus säurebeständigem

Edelstahl, die eine hohe Langlebigkeit

sowie einfache Reinigung gewährleistet.

Features wie automatische Abtauung des

Kühlsystems, Doppeltüren mit Sicherheitsverriegelung

und Transportrollen für einen

einfachen Standortwechsel machen die Geräte

besonders alltagstauglich.

CiK Solutions GmbH

D 76131 Karlsruhe

Edelstahl-Stapelbehälter mit innenliegendem Kugelhahn

Mehr Schutz beim Handling

Die Mohn GmbH ist seit Jahrzehnten auf Edelstahl-Lösungen für hygienisch anspruchsvolle Produktionsbereiche spezialisiert.

Mit dem Stapelbehälter aus Edelstahl zeigt das Unternehmen, dass Entwicklungskompetenz nicht nur bei komplexen

Anlagen, sondern auch bei praxisnahen Behälterlösungen im Detail beginnt.

Der Behälter ist für den täglichen Einsatz in Produktionsumgebungen konzipiert, in denen

Stabilität, Reinigungsfreundlichkeit und sichere Handhabung eine wichtige Rolle spielen.

Zwei Längskufen mit Mittelstütze sorgen für einen stabilen Stand. Die Unterfahrhöhe von

ca. 125 mm erleichtert das Aufnehmen und Versetzen mit geeigneten Hub- und Transportgeräten.

Hygienische Stapelecken unterstützen das platzsparende Stapeln und Transportieren

zu einer zweckmäßigen Ausführung für sensible Bereiche bei.

Ein zentrales Detail befindet sich im Auslaufbereich: Der stirnseitige Kugelhahn ist 190

mm nach innen versetzt und dadurch geschützt innerhalb der Außenkontur angeordnet.

So wird das Risiko von Beschädigungen beim Transport, Rangieren oder Stapeln reduziert.

Gleichzeitig ist die Armatur besser vor unbeabsichtigtem Anstoßen geschützt.

Mit einer Behälter-Wandstärke von 2 mm, einer Tragfähigkeit von ca. 1.000 kg und Außenmaßen

von ca. B 1213 x T 1012 x H 827 mm bietet der Edelstahl-Stapelbehälter eine belastbare

Lösung für hygienisch sensible Arbeitsbereiche in der Lebensmittelindustrie.

MOHN GmbH

D 58540 Meinerzhagen

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Optische Wafer-Level-Charakterisierung von MEMS-Dynamik mit

automatischer Wafer-Map-Verarbeitung, Rezeptsteuerung und Reinraum-Integration

in fab-gesteuerte Workflows.

Vollautomatisierte

MEMS-Schwingungsanalyse im Reinraum:

Polytec Micro System Analyzer jetzt mit

ISO-3-Zertifizierung und Skript-Automation

Mit den Micro System Analyzern (MSA-600, MSA-650 IRIS, MSA-

100-3D) adressiert Polytec seit Jahren die kontaktlose Charakterisierung

von MEMS-Dynamik und Topografie – vom Einzel-Die bis zum

Wafer-Level auf Probe Stationen. Die aktuelle Erweiterung kombiniert

diese optische Messtechnik mit einer zertifizierten Reinraumkonfiguration

sowie neuen Automatisierungsfunktionen, die eine

vollautomatische Abarbeitung kompletter Wafer-Maps in extern gesteuerten

Lab- und Fab-Workflows erlauben.

Technische Neuerungen für breiteres Anwendungsspektrum

– Reinraumzertifizierte Konfiguration: MSA Micro System

Analyzer sind in einer nach Reinraumklasse ISO 3 zertifizierten

Ausführung verfügbar und damit für anspruchsvolle

Front-End-Prozesse geeignet.

– Automatisierte Wafer-Map-Messung: Ziel ist die

vollautomatische Messung und Auswertung aller Devices

eines Wafers, inklusive Resonanzfrequenzen, Güte und

Modenformen für jedes Bauelement.

– Skript- und Rezeptsteuerung: In der Polytec PSV-Software

lassen sich Rezepte für automatisierte Messabläufe auf

Einzel-Die-Ebene definieren, die sich über Skripte und externe

Steuerungen auf komplette Wafer-Maps skalieren lassen.

– Integration in Fab-Workflows: Netzwerkbasierte Remote-Control

ermöglicht die Einbindung in fab-seitig gemanagte Workflows,

z. B. über eine SPS/PLC der Fertigungslinie.

– Die Einrichtzeit inklusive Wafer-Alignment und

Skripkonfiguration beträgt für neue Devices oder Wafer

typischerweise lediglich etwa 20 Minuten.

– Die automatisierte Grid-Ausrichtung per Bildverarbeitung

und der Autofokus sorgen für exakt reproduzierbare

Messbedingungen und präzise Messergebnisse für jeden Die

und alle Wafer.

Anwendungskontext: Wafer-Level-Test von MEMS

Der etablierte Ansatz zur Charakterisierung der Dynamik von

MEMS-Bauelementen am Wafer nutzt ein mikroskopbasiertes

Scanning-Laser-Doppler-Vibrometersystem auf einer (halb-) automatischen

Probe Station, um Resonanzen, Modenformen und Prozessvariationen

kontaktlos zu erfassen. Die automatisierte Abfolge

aus Grobpositionierung, Fokus, Konturerkennung, Frequenz-Sweep

und Modenform-Scan lässt sich jetzt mit den neuen MSA-Automatisierungsfunktionen

als vollständig skript- und rezeptbasierter

Messzyklus für jede Position auf der Wafer-Map abbilden.

Beispiel für einen automatisierten Workflow

(Copyright: Polytec GmbH)

– Übergabe einer Wafer-Map (Koordinaten/Devices)

aus der Fab-Datenbank.

– Automatische XYZ-Positionierung auf den nächsten Die,

Autofokus und Gitter-Alignment über Bildverarbeitung.

– Schnelle Einpunkt-Messung zur Resonanzsuche, anschließend

fein aufgelöster Frequenz-Sweep und optionaler Flächen-Scan

der Modenform.

– Rückmeldung der Messdaten für Gut/Schlecht-Klassifikation an

das fab-seitige MES/PLC-System und statistische Auswertung

über den gesamten Wafer.

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Höhere Produktivität bei Entwicklung und Herstellung

von MEMS

– Höherer Durchsatz: Vollautomatisierte Messsequenzen

verkürzen die Zykluszeit pro Die auf Sekunden und

ermöglichen 100-%-Tests im Serienkontext.

– Frühzeitige Ausschleusung fehlerhafter Devices:

Wafer-Level-Tests vor dem Vereinzeln sortieren defekte

Strukturen früh aus und senken so Stückkosten und Ausschuss.

– Bessere Modell- und Prozesskontrolle: Dichtere Datensätze

zu Resonanzfrequenzen und Modenformen verbessern die

Korrelation mit FEM-Modellen und die Überwachung von

Prozessdrift (mit speziellen Testrukturen).

– Sichere Reinraumintegration: Die ISO-3-zertifizierte

Ausführung der MSA-Systeme erleichtert die Qualifizierung in

regulierten Produktionsumgebungen und reduziert Validierungsaufwand.

Über die Micro System Analyzer

Die Polytec Micro System Analyzer sind optische Messplattformen

für die statische und dynamische 3D-Charakterisierung von MEMS

und Mikrostrukturen – vom Laboraufbau bis zur integrierten Wafer-

Level-Messung auf Probe Stationen. Sie kombinieren Laser-Doppler-Vibrometrie

mit hochauflösender Mikroskopoptik und unterstützen

Frequenzen von DC bis in den MHz- bzw. GHz-Bereich,

inklusive In-Plane- und Out-of-Plane-Vibrationen sowie IR-Durchlichtmessungen

bei gekapselten Strukturen.

POLYTEC GmbH

D 76337 Waldbronn

Analytik Jena stellt digitale und

kontaktlose Dispenser-Serie PULSEspencer vor

Auf der SLAS Europe in Wien präsentierte Analytik Jena

die neue PULSEspencer Serie. Der weltweit führende Anbieter

von Analysenmesstechnik und Automatisierungslösungen

ergänzt sein bewährtes Liquid Handling Portfolio

um die neue, digitale sowie kontaktlos arbeitende Dispenser-Serie,

mit der nun auch Probenvorbereitung kleinster

Volumina möglich ist. Diese steht für präzises, berührungsloses

Arbeiten und setzt neue Standards in der modernen

Forschung.

Mit der neuen PULSEspencer‐Serie stellt Analytik Jena eine innovative

Lösung für die präzise Dosierung von Reagenzien und Zellen

vor. Die Systeme arbeiten mit Einwegkassetten und basieren auf

drei zentralen Kernfunktionen: Miniaturisierung, direkte Verdünnung

und schnelle Volumenverteilung. Diese bilden die Grundlage

für effizientere und intelligentere Workflows im Laboralltag. Die

Geräte der PULSEspencer‐Serie sind flexibel einsetzbar und decken

ein breites Spektrum anspruchsvoller Anwendungen ab – von

Genomik und Proteomik über biochemische und zellbasierte Assays

sowie Enzymprofilierung bis hin zum Secondary Screening.

Der PULSEspencer R ermöglicht eine hochpräzise, berührungslose

Reagenzien-Dosierung und unterstützt damit die Miniaturisierung

von Assays sowie deren schnelle Optimierung. Er eignet sich

insbesondere für Anwendungen in der Wirkstoffforschung und im

High‐Throughput‐Screening. Der PULSEspencer RC erweitert das

Portfolio um kontrollierte und reproduzierbare Workflows, die Assays

vereinfachen und Single‐Cell‐Omics‐Anwendungen effizient

unterstützen.

Die Features im Überblick:

– Vereinfachte Workflows durch den Wegfall manueller

Pipettierschritte und Verdünnungsreihen sowie eine

automatisierte Normalisierung

– Echte Assay‐Miniaturisierung bei hoher Genauigkeit

und reduziertem Reagenzienverbrauch

– Kontaktlose Dosierung ab 8 pL für maximale Präzision

und minimales Kontaminationsrisiko bis hin zu

Single‐Cell‐Omics‐Anwendungen

– Intelligente Software‐Assistenten für geführte Assay‐Erstellung

und automatische Layout‐Optimierung

– Kompaktes, modulares Design für flexible Integration

in bestehende Workflows

Analytik Jena GmbH+Co. KG

D 07745 Jena

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Robust RFID-Labels treffen auf präzise Etikettiertechnik

Die Etikettiermaschine HERMA 132M HC ermöglicht eine präzise

und prozesssichere Applikation der Robust RFID-Labels

von Schreiner MediPharm auch

bei hohen Taktraten.

Prozesssichere RFID-Etikettierung

für Vials von Schreiner MediPharm

und HERMA auf der interpack

Schreiner MediPharm, ein führender Entwickler und Hersteller

von innovativen Funktionslabels für die Healthcare

Industrie, und HERMA, ein Experte für Etikettiermaschinen,

bündeln ihre Kompetenzen für eine integrierte RFID-

Etikettierlösung. Die Kombination aus besonders robusten

RFID-Labels und präziser Etikettiertechnik ermöglicht eine

hohe Prozessstabilität und zuverlässige Ergebnisse selbst in

High-Speed-Anwendungen der Pharmaindustrie. Auf der

interpack in Düsseldorf wurde die gemeinsame Lösung zur

Vial-Etikettierung erstmals live präsentiert.

Das Robust RFID-Label von Schreiner MediPharm schützt den

integrierten Chip zuverlässig vor mechanischer Belastung und

ermöglicht dauerhaft eine sichere Funktionalität.

RFID- und NFC-Technologien gewinnen in der Pharmaindustrie

zunehmend an Bedeutung, etwa für automatisiertes Medikamentenmanagement,

Rückverfolgbarkeit, Manipulationsnachweis

und die Digitalisierung von Prozessen. Gleichzeitig bestehen hohe

Anforderungen an die mechanische Belastbarkeit der integrierten

Chips und den Schutz vor Chipbruch sowie an die Präzision

und Stabilität im Etikettierprozess. Vor diesem Hintergrund haben

Schreiner MediPharm und HERMA eine abgestimmte Gesamtlösung

entwickelt, die diese Herausforderungen gezielt adressiert.

Die Robust RFID-Labels von Schreiner MediPharm verfügen

über ein besonderes Design: Dank einer speziellen Konstruktion

zum Schutz des integrierten RFID-Chips zeichnen sich diese durch

eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen

Belastungen und Stößen aus. Dabei sind die Robust RFID-Labels

selbst für Gefäße mit engen Radien wie Vials oder Spritzen geeignet

und ermöglichen eine problemlose Applikation in der Pharmaherstellung.

Die RFID-Funktionalität bleibt von der Produktion bis zur

Endanwendung gewährleistet und das RFID-Label kann jederzeit

zuverlässig ausgelesen werden.

In Kombination mit der prozessoptimierten Etikettiertechnik

von HERMA, die gezielt auf Materialschonung ausgelegt ist, entsteht

ein System, das eine zuverlässige RFID-Integration auch bei

anspruchsvollen Anwendungen und hohen Taktraten ermöglicht.

Tests auf der für die Pharmaindustrie entwickelten HERMA Rundum-Etikettiermaschine

132M HC zeigen, dass die Bruchrate der

ins Label integrierten RFID-Chips dabei praktisch gegen null geht,

während bei herkömmlichen Standardlabels deutlich höhere Ausfallraten

auftreten können.

Schreiner MediPharm

D 85764 Oberschleißheim

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Veranstaltungen im Juni 2026

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09.06.2026 - 10.06.2026 Seminar Life Science Ready Days 2026

Veranstaltungsort: Karlsruhe, Veranstalter: Systec & Solutions GmbH

09.06.2026 - 10.06.2026 Seminar Fachgerechte Verlegung von nora Kautschukböden: Unterboden bei

Wandbelägen & Abdichtung von Nassbereichen

Veranstaltungsort: Weinheim, Veranstalter: nora systems GmbH

10.06.2026 - 11.06.2026 Seminar Bestimmung von Messunsicherheiten nach GUM

Veranstaltungsort: Hamburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

10.06.2026 - 11.06.2026 Training & Schulung GMP-Reinraumschulung für aseptische Bereiche

Veranstaltungsort: Osnabrück, Veranstalter: Piepenbrock Dienstleistungen GmbH + Co. KG

11.06.2026 - 12.06.2026 Seminar Environmental Monitoring - Compliant and Reasonable

Veranstaltungsort: Kopenhagen, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

11.06.2026 Seminar Hygiene

Veranstaltungsort: Affoltern am Albis, Veranstalter: PTS Training Service

15.06.2026 - 19.06.2026 Seminar Kalibriertage Thermodynamik: Prüfmittelmanagement und Kalibriertraining

Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

16.06.2026 - 18.06.2026 Webinar GMPs for Equipment, Utilities and Facilities - Live Online Training

Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

16.06.2026 - 17.06.2026 Seminar Klinische Prüfung mit Prüfpräparaten: GMP / GDP bei der Herstellung und Logistik

Veranstaltungsort: Alzenau/Digital, Veranstalter: PTS Training Service

17.06.2026 Seminar Aktualisierung und Auffrischung für Reinraum-Servicetechniker/-innen Neues

in der Mess- und Gentechnik, GMP & Co.

Veranstaltungsort: Krefeld, Veranstalter: IHK Mittlerer Niederrhein

17.06.2026 - 19.06.2026 Seminar Validierungsbeauftragte/r in der pharmazeutischen Industrie (QV 16)

Veranstaltungsort: Hamburg, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

17.06.2026 - 17.06.2026 Webinar PUPSIT - Erwartung & Umsetzung - Live Online Seminar

Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

18.06.2026 Seminar GCP ICH E6 R3 und EMA Guidelines - Computersystemvalidierung und Datenintegrität

Veranstaltungsort: Siegburg, Veranstalter: PTS Training Service

23.06.2026 - 25.06.2026 Seminar Pharma-Ingenieur/in (PT 25) - Block II

Veranstaltungsort: Hamburg, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

23.06.2026 Seminar Räume, Luft und Technik: Gestaltung und Qualifizierung von Räumen

Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service

24.06.2026 Seminar Räume, Luft und Technik: Lüftungsanlagen

Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service

25.06.2026 Seminar Schleusenkonzepte im Reinraum: GMP-Praxis erleben mit 3D-Simulation

Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service

25.06.2026 Seminar Räume, Luft und Technik: Messtechnik, Umsetzung gemäß Annex 1 neu und DIN ISO 14644

Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service

25.06.2026 - 26.06.2026 Tagung 34. Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“

Veranstaltungsort: Esslingen, Veranstalter: Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.

30.06.2026 - 01.07.2026 Webinar Annex 1 Intensive Training Course - Live Online Training

Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

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Veranstaltungen im Juli 2026

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16.07.2026 Seminar Hygiene

Veranstaltungsort: Affoltern am Albis, Veranstalter: PTS Training Service

Veranstaltungen im August 2026

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25.08.2026 Seminar Reinraum Praxisseminar inkl. Workshops

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

26.08.2026 Seminar Qualifizierung von Anlagen und Utilities

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH),Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

27.08.2026 Seminar Kontaminationskontrollstrategie sinnvoll umsetzen

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

Impressum:

W.A. Schuster GmbH / reinraum online · Mozartstraße 45 · D 70180 Stuttgart · Tel. +49 711-9640350 · Fax 9640366

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