Newsletter_06-2026_DE
Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird. Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung: Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung. Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor. Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen: ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr. Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.
Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird.
Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung:
Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung.
Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor.
Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen:
ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr.
Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.
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DE 06/26
Der Markt der
Reinraum-
Reinigung
Bild: AdobeStock 768595211
TITEL
Bild: AdobeStock 768595211
Der Markt der
Reinraum-Reinigung
Mit der aktuellen Neuauflage der Analyse zum deutschen Reinraummarkt
rückt erneut auch der dynamische Teilmarkt der Reinraumreinigung
in den Fokus. Dabei wird der Markt in drei zentrale
Segmente unterteilt: die Reinigung durch spezialisierte, meist
deutschlandweit aktive Gebäudedienstleister, kleinere regional tätige
Spezialisten sowie die Eigenreinigung durch das Personal der
Reinraumbetreiber.
Ein Blick auf die Entwicklung seit der Marktanalyse 2024 zeigt:
Der Wettbewerb ist in Bewegung. Bei den führenden Anbietern
haben sich die betreuten Reinigungsflächen teilweise deutlich
verschoben. Der Markt für Reinraumreinigung gilt traditionell als
besonders volatil – nicht zuletzt, weil Betreiber großer Reinraumkomplexe
ihre Reinigungsleistungen regelmäßig neu ausschreiben.
Neben der Bewertung der Servicequalität bestehender Dienstleister
rückt dabei zunehmend ein weiterer Faktor in den Vordergrund:
In einem Umfeld spürbarer Kostensteigerungen gewinnt die Suche
nach Effizienz- und Einsparpotenzialen deutlich an Bedeutung –
und sorgt für zusätzliche Dynamik im Markt.
Gleichzeitig verändert sich die Marktstruktur. Während große
Dienstleister wie Dussmann, Apleona oder Dr. Sasse weiterhin
bedeutende Marktanteile halten, entsteht ein erheblicher Teil des
Wachstums derzeit bei kleinen und mittleren Reinraumflächen. Genau
hier eröffnen sich neue Chancen – vor allem für regionale Anbieter.
Denn wo qualifiziertes Fachpersonal vor Ort fehlt oder sich
der Aufbau neuer Teams für große Dienstleister wirtschaftlich kaum
lohnt, können kleinere, regional verankerte Spezialisten ihre Stärken
ausspielen und zunehmend Marktanteile gewinnen.
Das Ergebnis: Ein Markt in Bewegung – mit neuen Wettbewerbsdynamiken,
veränderten Wachstumsfeldern und spannenden Perspektiven
für etablierte Player ebenso wie für agile Spezialisten.
macrom Marketingresearch & Consult
Kölner Str. 6
D 51429 Bergisch Gladbach
Telefon: +49 (0)2204 963 555 1
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eMail: jansen@macrom.de
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www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2026
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DIE PLANUNGEN
HABEN BEGONNEN
2027
JUNI 2026
Liebe Reinraum-Tätige und -Interessierte,
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ (Heraklit).
Und so verändert auch Reinraum Online ständig
sein Angebot. Veränderung bei uns bedeutet
Ergänzung und Weiterentwicklung, mehr Angebote.
Im aktuellen Fall gibt es Reinraum Online nun in
weiteren Sprachen. Während Sie „RO“ bisher in
deutsch und englisch lesen konnten, übersetzen wir
nun die Inhalte per KI in sieben weitere Sprachen.
Damit folgen wir der Wirtschaft, die in andere
Länder expandiert oder wandert, damit kommen
wir aber auch unseren Lesern näher, die zwischenzeitlich
nicht nur aus dem DACH Raum sind.
Eine Übersicht über die Sprachen finden Sie
auf den folgenden beiden Seiten, einen kurzen
Überblick über die Inhalte dieses Newsletters
finden Sie hier:
10% RABATT
IM ERSTEN JAHR
BEI ANMELDUNG
BIS ZUM 01.10.26
> Der Markt der Reinraum-Reinigung
> Swiss Biotech Report 2026
> Wie Aceton die Integrität von Handschuhen
im Labor beeinträchtigt
> ASYS Group realisiert skalierbares
GMP Reinraumkonzept für implantcast
> Schnelllauftore für Inertisierung – zuverlässige
Luftdichtheit für sauerstoffreduzierte Bereiche
> Freudenberg Medical bringt CleanAssure
auf den Markt, einen kontrollierten
> Reinraum der ISO-Klasse 5 für sterile
Einwegbaugruppen
> Ohm eröffnet modernisierten Reinraum
für Quantenforschung und additiv gefertigte
Elektronik
> . . .
Mit freundlichem Gruß
Reinhold Schuster
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2026
Seite 3/67
Wir sind dort, wo die Wirtschaft ist. KI Übersetzung macht dies möglich.
We are where the business is. AI translation makes this possible.
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Starke Entwicklung mit neuen Rekorden bei Umsätzen und Investitionen
in privat finanzierte Unternehmen
Swiss Biotech Report 2026
– Der Umsatz erreichte 2025 mit CHF 7,5 Milliarden einen neuen Höchstwert (2024: CHF 7,2 Mrd.),
getrieben durch mehr Unternehmen mit marktfähigen Produkten und anhaltend wachsender Nachfrage
nach spezialisierten CDMO-Dienstleistungen.
– Die Kapitalzuflüsse stiegen um 2,1% auf CHF 2,6 Milliarden. Gleichzeitig verlagerte sich der Schwerpunkt
deutlich auf Investitionen in privat finanzierte Unternehmen, die mit CHF 1,15 Milliarden einen Rekord wert
erreichten – ein Anstieg um 38% gegenüber 2024. Ihr Anteil am Gesamtfinanzierungsvolumen stieg auf 45%
– ebenfalls ein Höchstwert.
– Windward Bio (CHF 186 Mio.) und GlycoEra (CHF 104 Mio.) führten private Finanzierungsrunden an.
– Das Schweizer Biotech-Unternehmen BioVersys realisierte den grössten Börsengang Europas;
eine zunehmende Zahl von Unternehmen nutzte Kooperationen zur Finanzierung.
– Trotz einer leicht rückläufigen Zahl von Produktzulassungen in den USA, Europa und der Schweiz
nahm die Zahl der Zulassungen in anderen wichtigen Märkten zu, darunter China und Kanada.
– Die Investitionen in Forschung und Entwicklung gingen leicht auf CHF 2,5 Milliarden zurück,
während die Beschäftigung einen Höchststand erreichte.
– Auf den Swiss Biotech Day folgt der EUREKA Global Innovation Summit 2026.
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2025 entwickelte sich die Schweizer Biotech-Industrie sehr erfolgreich.
Der am Swiss Biotech Day in Basel von der Swiss Biotech
Association gemeinsam mit EY und sechs Partnerorganisationen
veröffentlichte Swiss Biotech Report 2026 analysiert die Finanzierungen
und wichtigsten Kennzahlen des Jahres 2025. Unter dem
Leitthema ‘Talent and Tenacity’ beleuchtet er, wie die Schweizer
Biotech-Industrie Talente gewinnt und weiterentwickelt und damit
ihre Attraktivität als Kooperationspartner stärkt und internationale
Allianzen fördert.
Mit CHF 7,5 Milliarden erreichte der Gesamtumsatz 2025 einen
neuen Rekordwert, getrieben durch mehr Unternehmen mit marktfähigen
Produkten und einer anhaltend stark wachsenden Nachfrage
nach spezialisierten CDMO-Dienstleistungen. 53% der gesamten
Schweizer Exporte entfielen auf die chemisch-pharmazeutische
und Life-Sciences-Industrie, wobei Immunologika – darunter therapeutische
Proteine, Zelltherapien und Impfstoffe – einen Rekordanteil
von 20% erreichten (2024: 18%).
Die Investitionen in Schweizer Biotech-Unternehmen beliefen sich
auf CHF 2,6 Milliarden. Die Finanzierung privat gehaltener Unternehmen
stieg um 38% auf rekordhohe CHF 1,15 Milliarden; ihr Anteil
am Gesamtfinanzierungs volumen lag 2025 bei 45%. Das global
ausgerichtete Kooperationsmodell der Schweiz trug massgeblich zu
diesem Wachstum bei: Internationale Investoren blieben wichtige
Kapitalgeber für die Schweizer Biotech-Industrie, und Schweizer
Biotech-Unternehmen nutzten zudem internationale Lizenz- und
Kooperationsvereinbarungen, um zusätzliche Produktzulassungen
zu erreichen und neue Umsatzquellen zu erschliessen. Die Zahl der
Beschäftigten in Schweizer F&E-Biotech-Unternehmen – sowohl in
börsenkotierten als auch in privat gehaltenen – erreichte mit über
21‘000 einen neuen Höchststand.
Michael Altorfer, CEO der Swiss Biotech Association, kommentiert:
«Die letztjährige starke Entwicklung der Industrie unterstreicht
unser Engagement, Talente zu fördern und weiterzuentwickeln sowie
Innovation und internationale Zusammenarbeit zu stärken. Der
Grossteil der Investitionen stammt weiterhin aus dem Ausland und
wuchs in US-Dollar gerechnet im Jahresvergleich um 20 Prozent –
Ein beachtliches Ergebnis im aktuellen wirtschaftlichen und politischen
Umfeld.»
Frederik Schmachtenberg, Partner bei EY und Global Life Sciences
Lead für Financial Accounting Advisory Services, ergänzt:
«Trotz eines anspruchsvollen Kapitalmarktumfelds erzielten
Schweizer Biotech-Unternehmen 2025 Rekordumsätze von CHF
7,5 Milliarden und hielten ihre F&E-Investitionen auf hohem
Niveau. Das Gesamtfinanzierungsvolumen erreichte CHF 2,6
Milliarden, mit einer Verschiebung von börsenkotierten zu privat
finanzierten Unternehmen. Mit CHF 1,15 Milliarden nahmen sie
so viel Kapital auf wie noch nie und lagen damit 38 Prozent über
dem Vorjahr. Ihr Anteil am Gesamtfinanzierungsvolumen stieg
auf 45 Prozent – ein Beleg für die starke Investorenbasis privat
finanzierter Unternehmen.»
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem
Swiss Biotech Report 2026
2025 erzielte die Schweizer Biotech-Industrie mit CHF 7,5 Milliarden
einen neuen Umsatzrekord (2024: CHF 7,2 Mrd.), während
die F&E-Investitionen leicht auf CHF 2,5 Milliarden sanken (2024:
CHF 2,6 Mrd.). Die Beschäftigung in Schweizer F&E-Biotech-Unternehmen
erreichte mit über 21‘000 Vollzeitäquivalenten einen
Höchststand – getrieben durch mehr Unternehmen mit marktfähigen
Produkten und die zunehmende Bedeutung der Schweizer
CDMO.
Bei den Finanzierungen nahmen privat finanzierte Unternehmen
mit CHF 1,15 Milliarden so viel Kapital auf wie noch nie und lagen
damit 38% über dem Vorjahr. 2025 entfielen 45% des Gesamtfinanzierungsvolumens
auf private Finanzierungen, gegenüber rund
30% in den Vorjahren. Zu den wichtigsten Finanzierungsrunden
zählten Windward Bio (CHF 186 Mio.), GlycoEra (CHF 104 Mio.),
Orbis Medicine (CHF 84 Mio.), Nucidium (CHF 79 Mio.) und Rhygaze
(CHF 78 Mio.).
Bei den Finanzierungen börsenkotierter Unternehmen blieb das
Marktumfeld anspruchsvoll. Dennoch realisierte BioVersys Anfang
2025 den grössten Börsengang Europas und nahm dabei USD 88
Millionen auf (2024: USD 106 Millionen durch vier europäische Börsengänge).
Weitere börsenkotierte Unternehmen mit bedeutenden
Folgefinanzierungen waren Moonlake (CHF 490 Mio.), Oculis (CHF
274 Mio.), Idorsia (CHF 216 Mio.) und ADC Therapeutics (CHF 129
Mio.).
Fusionen, Übernahmen und Kooperationen nahmen zu. Zu den bedeutendsten
Transaktionen zählten die globale Lizenzvereinbarung
von CDR-Life mit Boehringer Ingelheim (bis zu USD 456 Mio.), die
globale Forschungs- und Lizenzoptionsvereinbarung von BioVersys
mit Shionogi (bis zu CHF 479 Mio. zuzüglich Lizenzgebühren) sowie
die Lizenzvereinbarung von Windward Bio mit Qyuns Therapeutics
(bis zu USD 700 Mio.).
Der Swiss Biotech Report 2026 analysiert zudem die Faktoren,
die zur breiten und vielfältigen Talentbasis der Schweiz beitragen,
und zeigt deren Einfluss auf Innovation und globale Wettbewerbsfähigkeit.
Global Village und Swiss Biotech
Success Stories Awards für herausragende Leistungen
Der Swiss Biotech Report 2026 wurde am Swiss Biotech Day am
4. und 5. Mai 2026 in Basel über 3‘500 Gästen vorgestellt. Die Konferenz
für Biotech-Führungskräfte wird zunehmend internationaler,
auch unterstützt durch das Global Village, das in drei Jahren von
10 auf über 30 internationale Delegationen aus allen Kontinenten
expandierte.
Für seine herausragenden Leistungen verlieh die Swiss Biotech
Association Patrick Aebischer den Swiss Biotech Success Stories
Award 2026. Als führender Neurowissenschaftler und prägende
Persönlichkeit der Schweizer Biotech-Industrie spannt seine
Karriere den Bogen von Forschung über institutionelle Führung
bis hin zu Unternehmertum. Während seiner Präsidentschaft von
2000 bis 2016 transformierte er die EPFL zu einer weltweit führenden
Forschungsinstitution. Er gründete vier Biotech-Unternehmen:
CytoTherapeutics, Modex, Amazentis (Timeline) und
Vandria. Aktuell ist er Mitglied der Verwaltungsräte von Nestlé
und PolyPeptide und war zuvor Verwaltungsratsmitglied bei Lonza
und Logitech. Zudem ist er Managing Partner bei Limani Partners
und war Senior Partner bei ND Capital sowie Chairman des
Novartis Venture Fund.
Swiss Biotech Association
CH 8004 Zürich
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Seite 7/67
Die Übergabe ist das Ergebnis eines über Jahre vorbereiteten Prozesses.
Bereits seit 2016 gehört Ina Henze-Ludwig der Geschäftsführung
an und hat die Entwicklung von COLANDIS in zentralen
Bereichen gestaltet. Dabei übernahm sie zunächst wesentliche
Personalthemen und schuf strukturelle und prozessuale Voraussetzungen
für mehr Planbarkeit, Effizienz und weiteres Wachstum im
Unternehmen.
Mit dem Anbau am Standort Kahla setzt COLANDIS diesen Weg
konsequent fort. Damit verdoppelt COLANDIS die verfügbaren Flächen
für Produktion und Dienstleistungen nahezu, von bislang ca.
2.000 auf rund 3.300 Quadratmeter. „Unser Ziel ist es, den Dienstleistungsanteil
in den kommenden Jahren deutlich auszubauen und
von heute rund 20 auf perspektivisch 50 Prozent zu erhöhen und
gleichzeitig die anderen Geschäftsbereiche stabil weiterzuentwickeln.
Mir ist dabei wichtig, dass COLANDIS gesund weiterwächst
und wir auch die personellen Voraussetzungen für die Zukunft des
Unternehmens gezielt stärken“, erklärt Ina Henze-Ludwig.
30 Jahre COLANDIS: Wachstum aus Vision und Erfahrung
Am 1. Mai 2026 übernahm Ina Henze-Ludwig die alleinige
Geschäftsführung der COLANDIS GmbH. Mit dem Ende der
Tätigkeit des Gründers, Joachim Ludwig, übernimmt nun
die nächste Generation vollständig die Leitung
des Familienunternehmens. © COLANDIS GmbH
COLANDIS:
Ina Henze-Ludwig
übernimmt alleinige
Geschäftsführung
Am 1. Mai 2026 übernahm Ina Henze-Ludwig die alleinige
Geschäftsführung der COLANDIS GmbH. Mit dem Ende
der Tätigkeit als Geschäftsführer des Gründers, Joachim
Ludwig, übernimmt nun die nächste Generation vollständig
die Leitung des Familienunternehmens. Für Kunden und
Partner bleibt COLANDIS auch mit der Führungsübergabe
ein weiterhin verlässlicher Ansprechpartner.
Verantwortung für die nächste Entwicklungsphase
Die Führungsübergabe fällt in ein besonderes Jahr: 2026 blickt CO-
LANDIS auf 30 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück.
Joachim Ludwig gründete COLANDIS im Jahr 1996 als GbR,
welche ihren Anfang in einer Garage nahm. Seitdem entwickelte
sich das Unternehmen stetig weiter und beschäftigt aktuell ca. 35
Mitarbeiter.
Heute bewegt sich COLANDIS in einem Markt, in dem Reinheitstechnik
für immer mehr Branchen an Bedeutung gewinnt. Zugleich
steigt der Bedarf an individuellen Lösungen, dort, wo Standardangebote
an ihre Grenzen stoßen. Genau hier liegt die Stärke
von COLANDIS: in Präzision, Verlässlichkeit und einem klaren Verständnis
für Kundenanforderungen.
Klarer Blick nach vorn
Joachim Ludwig beendete seine Tätigkeit für COLANDIS zum 30.
April und verbindet mit der Übergabe einen klaren Blick nach vorn:
„Ich bin überzeugt, dass Ina die COLANDIS GmbH erfolgreich weiterführen
wird. Sie bringt die Erfahrung, die Klarheit und den Blick
für die richtigen Entscheidungen mit, um die Zukunft des Unternehmens
zu sichern“, sagt er. Mit dem Wissen, dass COLANDIS gut
aufgestellt ist, beginnt für ihn nun ein neuer Abschnitt: „Ich freue
mich darauf, mich jetzt neuen Aufgaben und Herausforderungen zu
widmen“, sagt Joachim Ludwig. Künftig wird er freiberuflich tätig
sein und seine langjährige Erfahrung der Industrie als Berater zur
Verfügung stellen.
Für Ina Henze-Ludwig ist die Übergabe zugleich Verantwortung
und Perspektive für die kommenden Jahre. Mit einem Augenzwinkern
beschreibt sie COLANDIS als das „vierte Kind“ ihres Vaters,
das sie nun als „große Schwester“ begleiten darf. „Ich bin meinem
Vater sehr dankbar für das Vertrauen, das er mir mit diesem Schritt
entgegenbringt. Gemeinsam mit unserem Team sehe ich uns gut gerüstet,
um die kommenden Herausforderungen zu meistern und die
Erfolgsgeschichte von COLANDIS fortzusetzen“, sagt sie.
COLANDIS GmbH
Im Camisch 34
D 07768 Kahla
Telefon: +49 36424 76940
eMail: info@colandis.com
Internet: https://www.colandis.com
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Seite 8/67
(Quelle: Ansell)
Aceton durchdringt Nitrilhandschuhe ohne sichtbare Warnung. In diesem Artikel geht es darum,
wie es dazu kommt, warum Labore es versäumen und das Laborteam geschützt werden kann.
Wie Aceton die Integrität
von Handschuhen
im Labor beeinträchtigt
Autorin: Jo Fabb
Zusammenfassung:
– Die drei Arten, wie Lösungsmittel die Leistung
von Handschuhen beeinträchtigen
– Warum das Permeationsrisiko
in Laborumgebungen schwieriger
zu kontrollieren ist
– Schnelles Reduzieren des Risikos
durch Acetonhandschuhe
– Was Labore tun können, um ihre Teams zu schützen
– Was Sie jeden Handschuhlieferanten fragen sollten
– Standardisieren Sie die Handschuhauswahl
mit Vertrauen
Sie wischen den Arbeitstisch mit Aceton ab, spülen die Glasgeräte
und gehen dann direkt zur Probenvorbereitung über. Die Handschuhe
sehen noch gut aus, also macht man instinktiv weiter.
Dieser Instinkt ist das Problem.
In den meisten Labors werden standardmäßig Einweghandschuhe
aus Nitril und Multipolymer verwendet.Sie sind bequem,
erschwinglich und wirksam gegen eine breite Palette von Chemikalien.Aber
Aceton gehört nicht dazu.Aceton wirkt auf Handschuhe
durch Permeation und Zersetzung, und die gefährlichste Fehlerart,
die Permeation, geschieht ohne sichtbare Warnung.Ein Handschuh
kann völlig intakt erscheinen, während sich die Chemikalien bereits
auf molekularer Ebene durch das Material bewegen.
Für Laborleiter und EHS-Verantwortliche, die acetonintensive
Arbeitsabläufe beaufsichtigen, ist das Verständnis der Auswirkungen
von Aceton auf Handschuhmaterialien der erste Schritt zu Protokollen,
die sich nicht auf eine visuelle Inspektion als Sicherheitsstrategie
verlassen.
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2026
Seite 9/67
Die drei Arten, wie Lösungsmittel die Leistung
von Handschuhen beeinträchtigen
Wenn Teams von „Versagen“ des Handschuhs sprechen, meinen sie
damit oft Risse und Tränen.Dies ist nur eine Art des Scheiterns, und
es ist in der Regel die letzte Phase.
Aceton ist ein starkes Lösungsmittel, was bedeutet, dass es
Handschuhmaterialien schnell angreifen kann, oft viel schneller als
erwartet.
Die Permeationsleistung wird in der Regel anhand von Testmethoden
wie EN 16523 und ASTM F739 bewertet, die Daten wie
Durchbruchzeit und Permeationsrate liefern.Bei Aceton sind Permeation
und Zersetzung die beiden Probleme, die den Labors am
häufigsten auffallen, da sie auftreten können, bevor ein offensichtlicher
Schaden entsteht.
1. Permeation: das unsichtbare Versagen
Permeation ist die Bewegung von Chemikalien durch ein Material
auf molekularer Ebene.Der Handschuh kann normal aussehen und
sich normal anfühlen, aber es kann bereits zu einer Exposition gekommen
sein.Bei vielen Standard-Einmalhandschuhen aus Nitril
und Multipolymeren zeigen die Permeationsdaten der Hersteller
für Aceton kurze Durchbruchszeiten, insbesondere bei wiederholtem
Kontakt, z. B. beim Abwischen und häufiger Handhabung.Auch
wärmere Bedingungen können den wirksamen Schutz verringern,
so dass Ergebnisse, die bei Standard-Labortemperaturen erzielt
wurden, möglicherweise nicht die Bedingungen im Einsatz widerspiegeln.
Die Folgen sind real.Aceton kann der Haut die natürlichen Öle
entziehen, was bei wiederholtem Kontakt zu Reizungen, Rötungen,
Schälen und Rissen führen kann.Aceton kann auch über die Haut
aufgenommen werden, weshalb die Exposition über die Haut nicht
als sekundärer Weg behandelt werden sollte.
In einer Studie zur dermalen Exposition (Fukabori et al., 1990)
wurde festgestellt, dass Aceton, das auf die Haut aufgetragen wurde,
später im Blut, in der Atemluft und im Urin nachgewiesen wurde,
und dass bei längerer Exposition die Acetonkonzentration im Körper
anstieg.1
Warum es übersehen wird: Permeation hat keinen offensichtlichen
visuellen Hinweis.Die Menschen fühlen sich sicher, weil der
Handschuh gut aussieht.
Verschaffen Sie sich einen kurzen Überblick über die Hautrisiken
von Aceton und darüber, was ein kurzer, wiederholter Kontakt
bewirken kann.
2. Durchbruchszeit:
Wie wird die Permeation gemessen?
Die Durchbruchzeit (BT) steht im Zusammenhang mit der Permeation.
Die BT gibt an, wie lange es dauert, bis die Permeation eine
bestimmte Rate in Übereinstimmung mit verschiedenen Standards
(1 µg/min/cm2) erreicht.Sie hilft beim Vergleich von Materialien, ist
aber nicht gleichbedeutend mit einer sicheren Tragezeit.
Bei handelsüblichen Einweg-Nitrilhandschuhen kann der
Durchbruch in weniger als einer Minute erfolgen, abhängig von der
Handschuhformulierung, der Dicke, der Temperatur und dem Kontaktmuster.Ein
kritischer Punkt:Auch bevor die Permeationsrate
eine Durchbruchsschwelle erreicht, können Chemikalien die Haut
passieren und sich dort anreichern.Diese kumulative Dosis im Laufe
der Zeit ist letztlich entscheidend für die Abschätzung praktischer
Änderungsregeln für reale Laboraufgaben.
Warum es übersehen wird: Das Verhalten im Labor richtet sich
nicht nach Zeitregeln.Sie basiert auf der Frage „Fühlt es sich gut an?“.
und „Ich bin fast fertig“.
3. Degradation: die sichtbare Warnung,
die zu spät kommt
Unter Degradation versteht man die physikalische Veränderung einer
oder mehrerer Eigenschaften eines Handschuhmaterials durch
den Kontakt mit Chemikalien.Sie können Schwellungen, Erweichungen,
Klebrigkeit, Verfärbungen, Verhärtungen, Risse, verminderte
Griffigkeit oder Verdünnung feststellen.Zu dem Zeitpunkt, an
dem sich der Abbau bemerkbar macht, kann die Permeation bereits
stattgefunden haben.
Warum sie übersehen wird: Einige Abnutzungserscheinungen
sehen wie normale Abnutzung aus, vor allem, wenn die Teams in
Eile sind.
Warum das Permeationsrisiko in Laborumgebungen
schwieriger zu kontrollieren ist
Das Permeationsrisiko wird ebenso durch den Arbeitsablauf wie
durch die Chemikalie bestimmt.In Laboratorien entsteht die Exposition
oft durch kurze, wiederholte Aufgaben wie Abwischen,
schnelles Umfüllen und die Handhabung von Lösungsmitteln in
einem Arbeitsgang.Wenn man eine längere Tragezeit der Handschuhe,
mehrere Chemikalien in einer Schicht und uneinheitliche
Wechselgewohnheiten bei den Technikern hinzurechnet, kann ein
Handschuh, der gut aussieht, dennoch eine vermeidbare Belastung
darstellen.
Ziel ist es, bei den routinemäßigen Lösungsmittelarbeiten keine
Ermessensentscheidungen mehr zu treffen, damit der Schutz für alle
Techniker und Schichten einheitlich ist.
Schnelles Reduzieren des Risikos durch Acetonhandschuhe
Richtig:
– Legen Sie aufgabenbezogene Regeln für das Wechseln
von Handschuhen beim Abwischen und
bei der Handhabung offener Gegenstände fest.
– Standardisierung der Handschuhauswahl
anhand geprüfter Permeationsdaten
Falsch:
– Verlassen Sie sich bei Lösemittelarbeiten
auf „Wechsel bei Beschädigung“.
– Handschuhauswahl standardmäßig
auf „was immer im Spender ist“ setzen
Was Labore tun können, um ihre Teams zu schützen
Da sich die Sicherheitsstandards im Labor weiterentwickeln, hängt
die sichere Handhabung von Aceton von zwei Dingen ab:angemessene
Schutzmaßnahmen und konsequentes Verhalten.Diese fünf
praktischen Grundsätze tragen dazu bei, die Belastung zu verringern,
ohne das Labor zu verlangsamen.
1) Auswahl von Handschuhen auf der Grundlage
geprüfter Permeations- und Durchbruchsdaten
Verlassen Sie sich nicht auf Annahmen oder generische Kompatibilitätstabellen.Achten
Sie auf Herstellerangaben, die nach EN 16523
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2026
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3) Schulung des Personals darüber, wie Misserfolge
aussehen und was sie nicht sind
Eine klare Botschaft:Das Aussehen von Handschuhen ist kein zuverlässiger
Hinweis auf Schutz.Behandelt wird, wie Permeation
ohne sichtbare Anzeichen auftritt, welche Indikatoren für eine Verschlechterung
eine sofortige Veränderung auslösen sollten (Klebrigkeit,
Aufquellen, Erweichung, verringerte Griffigkeit) und warum
wiederholter kurzer Kontakt dennoch zu einer bedeutenden Belastung
führen kann.
Verwenden Sie reale Szenarien aus Ihrem Labor,
keine abstrakte Theorie.
4) Vermeiden Sie bei aggressiven Lösungsmitteln
eine zu starke Abhängigkeit von Standard-Einweg-Nitril
oder ASTM F739 erstellt wurden, und stellen Sie sicher, dass die
Testbedingungen für Ihre Aufgaben relevant sind.
Konzentrieren Sie sich auf das, was in der Praxis zählt:
– um welche Chemikalien es sich handelt
– die Art des Kontakts (Spritzer, Abwischen, offene Handhabung,
Eintauchen)
– voraussichtliche Dauer und Häufigkeit
– ob die Geschicklichkeit für die Aufgabe entscheidend ist
Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen wollen und wissen möchten,
welchen Handschuh Sie für gängige Acetonaufgaben verwenden
sollten, lesen Sie unseren Leitfaden:Aceton-resistente Handschuhe
für Labore: Warum Standardhandschuhe versagen.
2) Dokumentieren Sie die Auswahl der PSA
in Risikobewertungen und SOPs
(Quelle: Ansell)
Wenn Aceton routinemäßig verwendet wird, sollte die Wahl des
Handschuhs nicht im Stammeswissen verankert sein.Dokumentieren
Sie die in Ihrem Labor anfallenden Aufgaben im Umgang
mit Aceton, die Gründe für die Auswahl der Handschuhe auf der
Grundlage überprüfter Daten, die Regeln für das Auswechseln der
Handschuhe für jede Aufgabenart und das Schulungskonzept für die
Techniker.
Dadurch wird die Verwendung von Handschuhen von einer persönlichen
Vorliebe zu einer wiederholbaren Kontrolle und gibt Ihnen
eine vertretbare Position, wenn die Protokolle geprüft werden.
Einweghandschuhe für allgemeine Zwecke sind bequem und erschwinglich,
aber es besteht die Gefahr, dass sie automatisch zur
ersten Wahl werden, nur weil sie bequem sind.
Ein praktischer Ansatz besteht darin, die Aufgaben nach Kontaktart
zu trennen und die Handschuhanleitungen entsprechend
auszurichten:zufälliger Kontakt, wiederholter kurzer Kontakt, offene
Handhabung und Eintauchen.Dies hilft den Teams zu verstehen,
wann ein allgemeiner Laborhandschuh angemessen ist und wann
nicht.
5) Implementierung eines Rahmens für
die Handschuhauswahl zur Verringerung der Variabilität
Ohne klare Regeln wechselt ein Techniker nach jeder Acetonarbeit
die Handschuhe, während ein anderer eine ganze Schicht lang das
gleiche Paar trägt.Diese Variabilität ist das eigentliche Risiko.Bei
wiederholtem Kontakt sollten Sie die Handschuhe nach Beendigung
der Arbeit wechseln, unabhängig vom Aussehen.Bei offenem
Umgang sind Intervalle festzulegen und ein sofortiger Wechsel nach
Verschütten zu verlangen.Verankern Sie Leitlinien dort, wo Entscheidungen
getroffen werden:Spenderetiketten, Referenzkarten
für den Arbeitsplatz, SOP-Aufrufe.
Was Sie jeden Handschuhlieferanten fragen sollten
Fordern Sie Daten zur Acetonpermeation und zum Acetondurchbruch
an, die gemäß EN 16523 oder ASTM F739 getestet wurden.
Vergewissern Sie sich, dass die Testbedingungen Ihre realen Kontaktarten
widerspiegeln (Abwischen, Spritzen, offene Handhabung),
und fragen Sie, ob Informationen über die kumulative Permeation
verfügbar sind, damit Sie praktische Änderungsregeln für den täglichen
Gebrauch festlegen können.
Standardisieren Sie die Handschuhauswahl mit Vertrauen
AnsellGUARDIAN Chemical hilft Ihnen, Handschuhempfehlungen
auf Acetonaufgaben und Expositionsszenarien abzustimmen,
so dass Ihr Team konsistente Entscheidungen treffen
kann, ohne jedes Mal Rohdaten zur Permeation interpretieren
zu müssen.
Referenz:
1. https://iris.epa.gov/static/pdfs/0128tr.pdf
ANSELL LTD.
BL 1070 Brüssel
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Seite 11/67
ASYS PundR Reinraum Implantcast
ASYS PundR Reinraum Implantcast
ASYS Group realisiert skalierbares
GMP Reinraumkonzept für implantcast
Die ASYS Group hat für die implantcast GmbH ein zukunftssicheres,
GMP konformes Reinraumkonzept entwickelt und realisiert. Mit
der neuen Reinraumfläche von insgesamt 240 m² unterstützt ASYS
einen der international führenden Hersteller orthopädischer Implantate
gezielt bei der Erweiterung seiner Produktionskapazitäten
und der Erfüllung steigender regulatorischer Anforderungen in der
Medizintechnik.
implantcast entwickelt und fertigt ein stetig wachsendes Portfolio
– von modularen Standardimplantaten bis hin zu hochkomplexen,
patientenspezifischen Sonderanfertigungen für Tumorbehandlungen.
Um diesen Wachstumspfad konsequent fortzuführen,
beauftragte das Unternehmen die ASYS Prozess- und Reinraumtechnik
GmbH, ein Unternehmen der ASYS Group, mit der Planung
und Umsetzung eines skalierbaren Reinraums, der Automatisierung,
Energieeffizienz und GMP Compliance intelligent vereint.
Ausgangssituation: Kapazitätsgrenzen
in Produktion und Reinraumtechnik
Das starke Unternehmenswachstum von implantcast spiegelte sich
sowohl im Personalaufbau als auch im Produktionsvolumen wider.
Neben erheblichen Zuwächsen in Qualitäts- und Zulassungsmanagement,
Forschung & Entwicklung sowie Validierung
arbeitete der bestehende Reinraum bereits an seiner technischen
und räumlichen Belastungsgrenze:
– ca. 15 Jahre alter Reinraum im Dreischichtbetrieb
– Maximale Produktionsleistung: rund 14.000 Teile pro Woche
– Keine weiteren Erweiterungsmöglichkeiten innerhalb
der bestehenden Infrastruktur
Um zukünftige Marktanforderungen bedienen und internationale
Zulassungen nachhaltig absichern zu können, war ein zusätzlicher
Reinraum mit deutlich höherer Leistungsfähigkeit erforderlich.
Technische Lösung: GMP C Reinraum
als skalierbare Zwischenstufe
Mit dem Werk 3, einer neuen Produktionshalle realisierte implantcast
eine strategische Zwischenlösung: genug Puffer, um
weiter zu wachsen, und gleichzeitig die Grundlage für spätere
Bauvorhaben.
ASYS Prozess- und Reinraumtechnik übernahm die vollständige
Planung und Realisierung des Reinraumprojekts:
– Eine freitragende Konstruktion mit integrierter Technikebene
auf dem Reinraum
– Gesamtfläche: 240 m²
– davon 200 m² ISO 7 Reinraumfläche
– ca. 40 m² Schleusenbereiche
– Wand- und Deckensysteme in GMP-Ausführung
– GMP konformes Monitoringsystem
– Auslegung für kontinuierliche Validierung und
reproduzierbare Prozessbedingungen
Die neue Reinraumanlage ist für eine Produktionsleistung von bis zu
30.000 Teilen pro Woche im Einschichtbetrieb ausgelegt – mehr als
das Doppelte der bisherigen maximalen Leistung im Dreischichtmodell.
Zudem ermöglicht sie eine kontinuierliche Validierung,
einen schrittweisen Produktionsumzug und die Erfüllung internationaler
Zulassungsvorgaben, etwa für die USA.
Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit hoher technischer Kompetenz
Für Frank Ansorge, Chief Quality Officer bei implantcast, war neben
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Seite 12/67
„Vom ersten Kennenlernen bis heute: eine offene und
ehrliche Zusammenarbeit.“
Frank Ansorge, Chief Quality Officer, implantcast GmbH
Strategischer Meilenstein für die Medizintechnikproduktion
Der neue GMP C Reinraum stellt für implantcast weit mehr als eine
Kapazitätserweiterung dar. Er bildet die technologische Basis für
zukünftiges Wachstum, internationale Marktpräsenz und höchste
Qualitätsstandards in der Implantatherstellung.
implantcast würde sich wieder für einen Reinraum von ASYS
Prozess- und Reinraumtechnik entscheiden – ein starkes Signal
für Vertrauen, Qualität und partnerschaftliche Projektarbeit für
prozesssichere Produktionsumgebungen in der Medizintechnik.
ASYS PundR Reinraum Implantcast
der technischen Expertise vor allem die Art der Zusammenarbeit
entscheidend:
– offene Kommunikation und transparente Abstimmung
– lösungsorientierte Planung auch bei projektspezifischen Anpassungen
– hohe Ausführungsqualität und Professionalität auf der Baustelle
ASYS Prozess- und Reinraumtechnik GmbH
Lerchenbergstraße 31
D 89160 Dornstadt
Telefon: +49 7348 98560
eMail: cleanroom@asys-group.com
Internet: http://www.asys-group.com
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Schnelllauftore für Inertisierung
– zuverlässige Luftdichtheit
für sauerstoffreduzierte Bereiche
Schnelllauftore für Inertisierung, auch als Tore für Sauerstoffreduktionssysteme
(ORS) bekannt, gewinnen zunehmend an Bedeutung
in Gebäuden, in denen hochwertige oder sensible Güter vor Brandrisiken,
Staubbelastung und Temperaturschwankungen geschützt
werden müssen.
Als international führender Hersteller von Schnelllauftoren entwickelt
und realisiert EFAFLEX maßgeschneiderte Torlösungen für
die Inertisierung mit höchster Qualität. Diese Tore zeichnen sich
durch exzellente Luftdichtheit sowie eine schnelle, sichere und
langlebige Funktion aus. Der folgende Überblick erläutert Aufbau,
Vorteile und typische Einsatzbereiche dieser Spezialtore.
Funktionsweise und Vorteile von EFAFLEX -Toren
Ein Tor für die Inertisierung ist ein industrielles Schnelllauftor, das
speziell für den Einsatz in sauerstoffreduzierten Umgebungen konzipiert
wurde. Während herkömmliche Brandschutzkonzepte häufig
auf Sprinkleranlagen setzen, kann Löschwasser erhebliche Schäden
an gelagerten Produkten verursachen. Sauerstoffreduktionssysteme
verfolgen einen anderen Ansatz: Durch das Absenken des Sauerstoffgehalts
wird die Entstehung eines Brandes bereits im Vorfeld
verhindert.
Damit diese kontrollierte Atmosphäre dauerhaft stabil bleibt, sind
besonders luftdichte Schnelllauftore mit minimaler Leckage erforderlich.
EFAFLEX greift hierfür auf bewährte Technologien aus dem
Reinraum- und Tiefkühlbereich zurück. Angepasste Ausführungen
der Baureihen EFA-SRT® CR Efficient sowie EFA-SST® TK-100
erfüllen die hohen Anforderungen von ORS-Anwendungen zuverlässig.
Zentrale Vorteile im Überblick:
– Luftdurchlässigkeitsklasse 5 nach DIN EN 12426
– nahezu hermetischer Abschluss
– Vollständige Integration in Sauerstoffreduktionssysteme
– Vorbeugender Brandschutz durch Vermeidung
der Brandentstehung
– Bis zu 200.000 Lastwechsel pro Jahr
– Geeignet für den Dauerbetrieb in
automatisierten 24/7-Logistikanlagen
– Sehr geringe Leckage in Kühl- und Tiefkühlbereichen
– Sicherstellung stabiler Temperatur- und
Feuchtigkeitsbedingungen
– Nahtlose Einbindung in Förder- und Transportsysteme
– Schleusenfunktion durch gekoppelte Tore
zur Druck- und Atmosphärenregelung
Typische Branchen und Einsatzgebiete
ORS-Schnelllauftore kommen überall dort zum Einsatz, wo besonders
empfindliche, wertvolle oder nicht ersetzbare Güter gelagert
oder verarbeitet werden und wo Brand- und Feuchtigkeitsschäden
ein hohes Risiko darstellen. Dazu zählen unter anderem:
– Archive und Bibliotheken zum Schutz historischer Dokumente
und Sammlungen
– Museen und Galerien für die sichere Aufbewahrung
von Kunstwerken, Filmen und Medien
– Pharmazeutische und chemische Lagerbereiche
– Lager für temperaturkritische oder gefährliche Produkte
– Tiefkühllager mit Anforderungen an luftdichte, frostfreie Zonen
– Produktionsbereiche der Elektronik-, Luft- und Raumfahrt-,
Automobil- und Präzisionstechnik
Da sauerstoffreduzierte Bereiche häufig nicht dauerhaft von Personen
betreten werden können, erfolgt der Materialfluss in der Regel
über automatisierte Förderanlagen. Die nahezu luftdichten Schnelllauftore
sorgen dabei für einen unterbrechungsfreien Erhalt der Atmosphäre.
Hohe Luftdichtheit bei optimierten Kosten
Nicht jede sauerstoffreduzierte Anwendung erfordert die vollständige
Ausstattung eines Reinraumtores. Für Bereiche, in denen vor
allem Brandschutz und Luftdichtheit im Vordergrund stehen, hat
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Seite 14/67
EFAFLEX – Der Partner für Sauerstoffreduktions-Torlösungen
Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Entwicklung luftdichter
Schnelllauftore und Sonderlösungen bietet EFAFLEX fundiertes
Know-how für anspruchsvolle Sauerstoffreduktionskonzepte.
Referenzprojekte wie die Zusammenarbeit mit der British Library
zeigen, wie effektiv EFAFLEX-Tore wertvolle Bestände dauerhaft
vor Brandgefahren schützen.
EFAFLEX begleitet Projekte ganzheitlich – von der Planung
über die Fertigung und Montage bis hin zur Wartung – und steht für
höchste Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Normkonformität.
Wer eine vorausschauende Brandschutzlösung sucht, die gleichzeitig
die Logistikprozesse absichert, für den bieten die Schnelllauftore
für Inertisierung von EFAFLEX die passende Antwort.
EFAFLEX wirtschaftliche Torlösungen mit geringer Leckage entwickelt.
So können EFA-SRT® CR Efficient-Tore beispielsweise in
verzinkter Ausführung mit technisch angepassten Modifikationen
geliefert werden. Diese Ausführung ermöglicht eine deutliche
Kostenreduktion bei gleichzeitig hoher Dichtheit. Besonders in
europäischen Logistik- und Förderanlagen mit sehr hohen täglichen
Schaltzahlen kommen diese zuverlässigen ORS-Tore erfolgreich
zum Einsatz.
EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co.KG
Fliederstraße 14
D 84079 Bruckberg
Telefon: +49 8765 820
Telefax: +49 8765 82200
eMail: info@efaflex.com
Internet: http://www.efaflex.com
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Neuer kontrollierter Reinigungs- und Sterilisationsservice unterstützt
Biopharma-Kunden mit gebrauchsfertigen Einweg-Baugruppen.
Freudenberg Medical bringt CleanAssure
auf den Markt, einen kontrollierten
Reinraum der ISO-Klasse 5 für sterile
Einwegbaugruppen
Freudenberg Medical, ein weltweit tätiger Partner für Auftragsentwicklung
und -fertigung in der Medizinprodukte- und Biopharmaindustrie,
gab die Einführung von CleanAssure bekannt, einem
neuen, nach ISO-Klasse 5 kontrollierten Reinraum, der für die Herstellung
sauberer und steriler Einwegbaugruppen für Kunden aus
der Biopharmabranche konzipiert wurde.
Freudenberg Medical stellt Schläuche aus Silikon und thermoplastischem
Elastomer (TPE) für die Bioprozessierung und den
Transfer kritischer Flüssigkeiten her. Das Unternehmen ist auf nahtlose,
umspritzte Einwegbaugruppen spezialisiert, die in der Impfstoffproduktion,
der Zellkultivierung, dem Flüssigkeitstransfer und
bei Abfüll- und Fertigstellungsvorgängen zum Einsatz kommen. Der
kontrollierte Reinraum ermöglicht es Kunden, gebrauchsfertige, gewaschene,
getrocknete und gammastrahlensterilisierte Einwegbaugruppen
mit höchster Produktqualität, Sterilität und Prozesskonsistenz
zu erhalten.
Der Reinigungsprozess von Freudenberg nutzt ultrareines
Wasser und Luft und wird unter streng kontrollierten ISO-5-
Bedingungen durchgeführt. Das Wasser wird in einem mehrstufigen
Filterprozess hergestellt, der hochreines Wasser liefert, das speziell
für pharmazeutische Anwendungen geeignet ist.
„CleanAssure ermöglicht es uns, unsere Kunden über die reine
Komponentenfertigung hinaus zu unterstützen. Durch die Integration
kontrollierter Reinigung und Sterilisation in unsere Dienstleistungen
für Einwegbaugruppen tragen wir dazu bei, das Kontaminationsrisiko
zu senken, Validierungsaktivitäten zu optimieren
und eine zuverlässige Versorgung unserer Kunden sicherzustellen.
Wir können Kunden nun entlang ihrer gesamten Komponenten-
Wertschöpfungskette unterstützen und es ihnen ermöglichen, sich
auf ihre Kernkompetenzen in der Fertigung zu konzentrieren.“ (Rudi
Gall: Vice President, Global Pharma)
Bewältigung zentraler Herausforderungen
in der Biopharma-Branche
Biopharmazeutische Hersteller setzen zunehmend auf Einwegsysteme,
stehen jedoch vor anhaltenden Herausforderungen in
Bezug auf Reinigungsvalidierung, Kontaminationsrisiko und Produktionsausfälle.
Von Kunden selbst durchgeführte Reinigungsprozesse
sind oft zeitaufwändig, kostspielig und erfordern zusätzliche
Ressourcen, während sie sich gleichzeitig direkt auf die
Liefersicherheit auswirken.
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Seite 16/67
– Entlastung der Kunden bei der Reinigungsvalidierung durch
die Lieferung von Baugruppen, die unter cGMP-konformen,
validierten Bedingungen gewaschen und sterilisiert wurden.
– Minimierung von Produktionsausfallzeiten durch den Wegfall
der Reinigung als Prozessschritt.
– Unterstützung einer konsistenten, zuverlässigen Versorgung
mit hochwertigen Einwegbaugruppen.
Die kontrollierte Reinigungsumgebung von Freudenberg Medical
begegnet diesen Herausforderungen durch:
– Reduzierung des Risikos von Kreuzkontaminationen
durch streng kontrollierte Verarbeitung gemäß ISO-Klasse 5.
CleanAssure eignet sich für hochreine, kontaminationsempfindliche
Anwendungen, bei denen Kontrolle, Rückverfolgbarkeit und
garantierte Reinheit entscheidend sind.
Der Reinigungsservice der ISO-Klasse 5 von Freudenberg ist
vollständig in das bestehende Know-how des Unternehmens bei der
Entwicklung und Herstellung von hochreinen Schläuchen, Verbindungsstücken,
umspritzten hygienischen Endstücken, Verteilerblöcken,
T- und Y-Formen, komplexen Baugruppen und anderen Zusatzprodukten
integriert. Freudenberg bietet seinen Kunden zudem
ausgelagerte Sterilisationsdienstleistungen an.
Freudenberg Medical, LLC
01915 Massachusetts
Vereinigte Staaten
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High-Tech-Unternehmen investiert in neue Anlagen und Automatisierung für Serienfertigung
3D-Druck-Investition: 1zu1scale steigert
Produktionskapazität um 25 Prozent
Serienreifer 3D-Druck: 1zu1scale bleibt seiner Pionierrolle
treu und führt neue Technologien und Materialien im
DACH-Raum ein. Das High-Tech-Unternehmen investiert
rund 2 Millionen Euro in zwei topmoderne Anlagen und
Automatisierung. Damit erweitert 1zu1scale das Fertigungsangebot
um direkt schwarz gedruckte Bauteile ohne Nachbearbeitungsschritte
und steigert die Produktionskapazität
im 3D-Druck um ein Viertel. Auch im Spritzguss ermöglicht
der Spezialist für kleine und präzise Kunststoffbauteile mit
der Fertigung von Stahlwerkzeugen durch eine moderne
Senkerodiermaschine höhere Stückzahlen.
3D-Druck in neuen Dimensionen: 1zu1scale steigert die Produktionskapazität
um 25 Prozent. Als erster Anbieter im DACH-Raum
führt das Unternehmen die innovative Technologie und die Hochleistungsmaterialien
von Farsoon am Markt ein. 1zu1scale erweitert
den Maschinenpark zudem um eine Großanlage der neuesten Generation
von EOS mit automatisiertem Jobwechsler – ebenfalls einzigartig
im DACH-Raum. Dadurch wird die Fertigungsleistung der
Maschine fast verdoppelt. Insgesamt steigert das Dornbirner High-
Tech-Unternehmen die Produktionskapazität im 3D-Druck um 25
Prozent und investiert rund 2 Millionen Euro.
„Wie das finale Bauteil gefertigt wird, hängt von der Anwendung
und den Anforderungen ab. Wir bieten technologieunabhängig
die wirtschaftlich sinnvollste Lösung und das passende Set-up
für die Skalierung“, sagt Vertriebsleiter Sebastian Fink. Das System
von Technologiepartner Farsoon druckt erstmals schwarze Kunststoffbauteile
in Serienqualität. Damit entfällt der zeit- und kostenintensive
Prozess des Einfärbens. 4-Faser-Laserschmelztechnologie
und 216 Liter Bauraum ermöglichen die schnelle Fertigung größerer
Stückzahlen. Die kosteneffiziente Lösung schafft zusätzliche Möglichkeiten
für Industriezweige wie Elektronik, Maschinenbau, Automatisierung
und Robotik.
Neue Marke, klare Strategie
Der Spezialist für kleine und präzise Kunststoffbauteile begleitet von
der Idee bis zur Serie. Seit April spiegelt sich die Marke auch im Firmennamen
wider: Die 1zu1scale GmbH folgt auf die 1zu1 Prototypen
GmbH & Co KG. „Die Änderung finalisiert unsere strategische Ausrichtung.
Für unsere Kunden bleibt alles wie gehabt“, versichert CEO
Thomas Kohler.
Die Investition im 3D-Druck geht mit dem Ausbau im Werkzeugbau
und Spritzguss einher. Mit einer Senkerodiermaschine
fertigt 1zu1scale neben Aluminium- erstmals auch langlebige und
detailgenaue Stahlwerkzeuge. „Das verleiht uns mehr Produktionstiefe,
erzeugt Synergien und vergrößert unsere Reichweite. Wir
liefern der gesamten Prototal Group in Europa hochwertige Spritzguss-Werkzeuge“,
so Kohler. Reinraum-Produktion und Zertifizierung
nach EN ISO 13485 runden das Angebot für Kunden aus der
Medizintechnik ab.
Pionier für die Skalierung
Mit der Marktneuheit festigt 1zu1scale seine Rolle als Branchenpionier
im DACH-Raum und stärkt die Position der europaweit tätigen
Prototal Group. „Die Zeit ist reif für die schnelle Skalierung von
Kunststoffbauteilen. 1zu1scale verschiebt einmal mehr die Grenzen
des Machbaren und ebnet damit den Weg für die Industrie. Davon
profitieren alle Kunden – und unsere Gruppe“, betont Jan Löfving,
CEO von Prototal.
1zu1scale
AT 6850 Dornbirn
1zu1scale steigert die Produktionskapazität im 3D-Druck durch
Investitionen in neue Maschinen um 25 Prozent. (Foto: Darko Todorovic)
1zu1scale fertigt als erster Anbieter im DACH-Raum
schwarze Kunststoffbauteile mit der Anlage von
Technologiepartner Farsoon. (Foto: Darko Todorovic)
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Atomlagenprozessierung für quantenphotonische Schaltkreise
auf Siliziumkarbidbasis
Mikrophotonik
trifft Mikroelektronik
Siliziumkarbid (SiC) ist ein vielversprechendes Materialsystem für photonische
integrierte Schaltungen (PICs) und miniaturisierte Festkörper-Quantensysteme.
Im Projekt ALP-4-SiC –Atomlagenprozessierung für SiC für Anwendungen in
der Photonik und Quantenkommunikation – entwickeln Forschende des Max-
Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL) und des Fraunhofer-Instituts
für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB gemeinsam Basistechnologien
für die Herstellung hocheffizienter photonischer Schaltkreise. Am
Beispiel von Lichtwellenleitern und Ringresonatoren wird demonstriert, wie sich
mit Hilfe von Atomlagenprozessierung (ALP) die optischen Eigenschaften photonischer
Bauelemente aus SiC signifikant verbessern lassen. ALP-4-SiC wird zu
100 % durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
(BMFTR) im Rahmen der Maßnahme „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVo-
Pro) gefördert.
Kühlung ein limitierender Faktor, da viele
der aktuell verfügbaren Lösungen erst bei
Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt
funktionieren.
Die Integration von Quantentechnologien
in marktfähige Produkte und Dienstleistungen
verlangt deshalb noch erhebliche
Anstrengungen bei der Erforschung
und Entwicklung essenzieller Basistechnologien.
Ebenso fehlt für eine wirtschaftliche
Realisierung praxistauglicher Quantensysteme
eine einheitliche und zukunftssichere
Materialplattform, welche fundamentale
Fortschritte bei Miniaturisierung,
Leistungssteigerung und Kostenreduktion
zulassen würde.
Robust, anschlussfähig,
quantentauglich: Siliziumkarbid
als Quanten-Schlüsselmaterial
Reinraummitarbeiter am Fraunhofer THM beim Einlegen eines Wafers in die
Transferkammer eines Abscheide- / Ätzclusters für die Strukturierung mittels Atomlagenätzung.
© Daniel Karmann / Fraunhofer IISB
Sie sind der Shootingstar unter den Zukunftstechnologien:
Quantensysteme. Vor
allem große Hightech-Unternehmen und
institutionelle Investoren haben weltweit
ein regelrechtes Wettrennen in Gang gesetzt,
um Phänomene der Quantenmechanik
aus den Forschungslaboren in die breitere
praktische Anwendung zu bringen. Insbesondere
in der Informationsverarbeitung,
Sensorik und Kommunikation zeichnen
sich schon heute Umwälzungen ab, die ganze
Wirtschaftszweige und Gesellschaften
nachhaltig verändern werden.
Technologisch betrachtet lassen sich
Quantensysteme am ehesten als eine
Kombination von Quantenphysik, Photonik
und Elektronik beschreiben. Das populärste
Beispiel hierfür ist sicherlich der
Quantencomputer. Heutige Quantensysteme
erinnern noch sehr an komplizierte
optoelektronische Laboraufbauten und
für die Erzeugung, Manipulation und Verarbeitung
von Quantenzuständen wird ein
immenser technischer Aufwand betrieben.
Neben der Komplexität und der schieren
Größe ist auch die hierbei notwendige
Aufgrund seiner besonderen physikalischen
Eigenschaften bietet sich das Halbleitermaterial
Siliziumkarbid (SiC) als vielversprechende
Technologieplattform für
Festkörper-Quantensysteme an. SiC ist ein
Halbleiter mit großer Bandlücke (englisch
Wide-Bandgap, kurz WBG) und hat sich in
den vergangenen Jahren vor allem im Bereich
der Leistungselektronik etabliert. SiC
ist auch sehr attraktiv für die Entwicklung
photonischer Mikrosysteme bzw. phototonisch
intergrierter Schaltungen (englisch
Photonic Integrated Circuits, kurz PICs),
da sich in diesem Material sowohl optische
Bauelemente als auch Lichtquellen und
Sensoren herstellen lassen. Zusätzlich ist
SiC interessant für nichtlineare optische
Effekte, mit denen die Farbe von Laserlicht
geändert werden kann, zum Beispiel
um Infrarotlicht sehr effizient in sichtbares
Licht umzuwandeln. Mit der Möglichkeit
der Integration von Punktdefekten in
Form sogenannter Farbzentren, die bis zur
Raumtemperatur funktionieren, erlaubt SiC
perspektivisch sogar die direkte Integration
von Quantenfunktionalität. „Damit ist Siliziumkarbid
ein Allroundtalent für Photonik,
Elektronik und Quantenanwendungen, erklärt
Dr. Pascal Del’Haye, der den Projektteil
am Max-Planck-Institut für die Physik des
Lichts leitet.
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Seite 19/67
In SiC wären also alle für den Aufbau leistungsfähiger
miniaturisierter Quantensysteme
benötigten Elemente abbildbar. Es ist
sowohl anschlussfähig an die Mikroelektronik
als auch Mikrophotonik und bietet darüber
hinaus vollkommen neue quantenelektronische
Funktionen. Da SiC kompatibel
mit den gut beherrschbaren CMOS-Prozessen
der klassischen Siliziumtechnologie ist,
würde es sich exzellent für die industrielle
Massenproduktion von Quanten-PICs eignen.
Die Optimierung erster mikrophotonischer
Bauelemente ebnet
den Weg zum SiC-Quantenchip
Bis zum optoelektronischen Quantenchip
ist es ein langer Weg und die Forschung
steckt hier noch mehr oder weniger in den
Kinderschuhen. Für den Aufbau von PICs
braucht man zunächst standardisierte mikrophotonische
Bauelemente mit geringsten
optischen Verlusten. Essenziell sind hierbei
Lichtwellenleiter und Ringresonatoren,
die Licht in kleinsten Strukturen effizient
leiten bzw. speichern können. Während
Wellenleiter die Funktion verlustfreier optischer
Leitungen übernehmen, bestehen
Resonatoren aus winzigen Ringen, in denen
das eingespeiste Licht bis zu eine Million
Umläufe absolviert. Die damit erzielten
Photonenspeicherzeiten erlauben es, diese
Bauelemente mit hohen zirkulierenden optischen
Leistungen aufzuladen, was eine
Vielzahl nichtlinearer optischer Effekte ermöglicht.
So können die Mikroresonatoren
Laserlicht mit einer bestimmten Wellenlänge
in einen optischen Frequenzkamm, also
in eine Lichtquelle aus mehreren diskreten
Frequenzen, umwandeln, was sich beispielsweise
für eine sehr schnelle parallele
Datenübertragung in Telekommunikationsnetzen
nutzen lässt.
Ein weiterer nützlicher Effekt ist die
Wechselwirkung von gegenläufigem Licht.
Die nichtlineare optische Einkopplung
von gegenläufigem Licht in Ringresonatoren
führt zu einer spontanen Symmetrieunterbrechung,
die die Lichtzirkulation nur
noch in eine Richtung, also im oder gegen
den Uhrzeigersinn, zulässt. Hiermit können
zum Beispiel chipintegrierte optische
Dioden, photonische Schalter oder optische
Sensoren realisiert werden, die den Aufbau
komplexerer photonischer Systeme ermöglichen.
Allerdings ist die Qualität der auf den
SiC-Substraten hergestellten photonischen
Bauelementen noch nicht optimal und die
relativ hohe Oberflächenrauigkeit verursacht
optische Verluste in den Waveguides
und Resonatoren. Damit die Photonen sich
schnell bewegen können und nicht nach
außen tunneln, sind fehlerfreie Oberflächen
Pflicht. Ein vielversprechender Lösungsansatz
ist die Glättung der Bauelementoberflächen
durch atomlagengenaues Ätzen
(englisch Atomic Layer Etching, kurz ALE),
sodass gut abgegrenzte Trennflächen entstehen
und Verlust- und Streuzentren minimiert
werden.
Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung
und Prozessentwicklung
im Projekt ALP-4-SiC
Um einen neuartigen Fertigungsprozess
für komplexe Photonikbauelemente auf
Basis von Siliziumkarbid zu entwickeln,
müssen Grundlagenforschung und anwendungsorientierte
Forschung intensiv
zusammenarbeiten. Im Projekt ALP-4-
SiC – Atomlagenprozessierung für SiC
für Anwendungen in der Photonik und
Quantenkommunikation – bündeln das
MPL in Erlangen und das Fraunhofer IISB
mit seinem Standort Fraunhofer-Technologiezentrum
Hochleistungsmaterialien
THM in Freiberg ihr Knowhow. Das
MPL besitzt weitreichende Erfahrungen
im Design und bei der Charakterisierung
photonischer Bauelemente, während das
IISB seine Expertise im Bereich der SiC-
Halbleitertechnologie und Atomlagenprozessierung
einbringt.
Der neue Ansatz der Integration atomlagen-basierter
Prozesse für photonische
Bauelemente mit signifikant verbesserten
optischen Eigenschaften besitzt ein hohes
Potential für die zukünftige Kommerzialisierung
integrierter photonischer Bauelemente.
Mittelfristig könnten sich vor allem
Optischer Ringresonator mit einem Durchmesser von 200 μm
auf SiC-Substrat. © Pascal Del’Haye / MPL
Hersteller von ALE-Prozessanlagen neue
Kundenkreise erschließen und im Gegenzug
Photonikanbieter mit innovativen
Produk-ten in einem schnell wachsenden
Markt positionieren. Die langfristigen Auswirkungen
der Verfügbarkeit einer universellen,
praxistauglichen, skalierbaren Technologieplattform
für integrierte quantenoptoelektronische
Schaltungen auf SiC-Basis
lassen sich dagegen heute noch gar nicht
absehen.
Max-Planck-Institut für die Physik
des Lichts (MPL)
Das Max-Planck-Institut für die Physik des
Lichts (MPL) deckt ein breites Forschungsspektrum
ab, darunter nichtlineare Optik,
Quantenoptik, Nanophotonik, photonische
Kristallfasern, Optomechanik, Quantentechnologien,
Biophysik und – in Zusammenarbeit
mit dem Max-Planck-Zentrum
für Physik und Medizin – Verbindungen
zwischen Physik und Medizin. Das MPL
wurde im Januar 2009 gegründet und ist
eines der über 80 Institute der Max-Planck-
Gesellschaft, die Grundlagenforschung in
den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften
im Dienste der Allgemeinheit
betreiben.
Fraunhofer-Technologiezentrum
Hochleistungsmaterialien THM
Das Fraunhofer-Technologiezentrum
Hochleistungsmaterialien THM in Freiberg,
Sachsen, ist eine Forschungs- und
Transferplattform des Fraunhofer-Instituts
für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie
IISB und des Fraunho-
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2026
Seite 20/67
tigen Batteriesystemen mit verbesserter
Ökobilanz und Rohstoffverfügbarkeit sowie
die Erforschung und Evaluierung innovativer
Halbleiterbauelemente und der
dazugehörigen Prozessschritte.
Förderhinweis
Querschnitt einer photonischen Struktur in Siliziumkarbid (SiC
on Insulator, SiCOI). © Pascal Del’Haye / MPL
fer-Instituts für Keramische Technologien
und Systeme IKTS. Gemeinsam werden
Halbleiter- und Energiematerialien in
neue Anwendungen überführt und zugleich
das stoffliche Recycling berücksichtigt
und entwickelt. Schwerpunkte
der Arbeiten am Fraunhofer THM sind die
Analyse und Entwicklung von nachhal-
Das Projekt ALP-4-SiC – Atomlagenprozessierung
für SiC für Anwendungen in
der Photonik und Quantenkommunikation
– wird im Rahmen des Programms „Wissenschaftliche
Vorprojekte (WiVoPro)“
des Bundesministeriums für Forschung,
Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.
Die vom BMFTR mit dieser Maßnahme
finanzierten Projekte untersuchen
wissenschaftliche Fragestellungen mit Blick
auf künftige industrielle Anwendungen.
Sie können von bis zu zwei Forschungseinrichtungen
durchgeführt werden und sollen
die Lücke zwischen Grundlagenforschung
und industriegeführter Verbundförderung
schließen.
Fraunhofer IISB
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Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume,
eröffnet gemeinsam mit Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck und
Dr. Andrea Heilmaier, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin
der Stadt Nürnberg den modernisierten Reinraum an der Technischen
Hochschule Nürnberg. (Foto: Axel König / StMWK)
Der bayerische Ministerialdirigent Dr. Tobias Haaf, Prof. Dr. Marcus
Reichenberger, Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck, die
Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Nürnberg,
Dr. Andrea Heilmaier, der bayerische Wissenschaftsminister Markus
Blume, Prof. Dr. Rainer Engelbrecht, Prof. Dr. Bernd Braun, Prof. Dr.
Andreas Stute (von links) vor dem modernisierten Reinraum an der
Technischen Hochschule Nürnberg. (Foto: Axel König / StMWK)
Ohm eröffnet modernisierten
Reinraum für Quantenforschung
und additiv gefertigte Elektronik
Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
(Ohm) hat gemeinsam mit Wissenschaftsminister Markus
Blume ihren umfassend modernisierten Reinraum eröffnet.
Ausgestattet mit hochmodernen Großgeräten stärkt die
Hochschule damit ihre Forschungsaktivitäten im zukunftsweisenden
Feld der optischen Quantentechnologien sowie
der additiv gefertigten Elektronik.
Der Freistaat Bayern, die EU und die Deutsche Forschungsgemeinschaft
fördern den Ausbau der Infrastruktur und die
zugehörigen Forschungsarbeiten mit mehreren Millionen
Euro und schaffen damit die Voraussetzungen, Ergebnisse
der Quantenforschung in industrielle Anwendungen zu
überführen.
Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und
Kunst, betonte: „Hier wird aus einem Reinraum ein Möglichkeitenraum
für die Technologien von morgen. An der Ohm entstehen die
Voraussetzungen, um Quantenforschung aus dem Labor direkt in
die Anwendung zu bringen – und aus wissenschaftlicher Exzellenz
konkrete Wertschöpfung zu machen. Wo heute mit höchster Präzision
geforscht wird, entstehen die Grundlagen für die Anwendungen
von übermorgen. Fakt ist: Der Transfer von der Forschung in die
Praxis entscheidet über unsere technologische Wettbewerbsfähigkeit.
Bayern investiert gezielt in solche Schlüssel-Infrastrukturen
und baut sein Quanten-Ökosystem konsequent aus – von der Forschung
bis in die Industrie. So stärken wir unsere technologische
Souveränität und bringen Innovation schneller in die Praxis.“
Quantentechnologien gelten als Schlüsseltechnologien für
Hochleistungsrechner, abhörsichere Kommunikation in kritischen
Infrastrukturen sowie hochsensitive Sensorik, etwa in der Medizintechnik
oder der Halbleiterproduktion. Sie erfordern hochpräzise
optische Komponenten wie Laser, Glasfasersysteme, spezielle Filter
und Mikrooptiken, um Quantenzustände gezielt zu erzeugen, zu
manipulieren und zu detektieren.
Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck sagte: „Durch die
Modernisierung unseres Reinraums schaffen wir an der Ohm eine
zentrale Infrastruktur, um Quantentechnologien von der wissenschaftlichen
Idee bis zur industriellen Anwendung weiterzuentwickeln.
Die gezielten Investitionen des Freistaats Bayern, der EU
und der Deutschen Forschungsgemeinschaft ermöglichen es uns,
gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft einen
nachhaltigen Beitrag zur technologischen Souveränität und Inno-
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Seite 22/67
vationskraft des Standorts Bayern zu leisten.“
Im modernisierten Reinraum an der Ohm werden mit modernsten
Großgeräten mikrooptische Systeme, faseroptische
Komponenten sowie Farbzentren in Diamanten erforscht. Ergänzend
dazu bildet die additiv gefertigte Elektronik einen weiteren
Forschungsschwerpunkt: Hier werden neuartige, digitale Druckverfahren
genutzt, um elektronische Bauelemente und funktionale
Strukturen direkt und materialeffizient herzustellen. Diese sogenannten
Enabling Technologies sind eine zentrale Voraussetzung,
um Ergebnisse der Grundlagenforschung in industriell nutzbare
Anwendungen zu überführen – etwa für künftige Quantencomputer.
Der Reinraum schafft damit die infrastrukturellen Voraussetzungen,
um den Transfer von Forschungsergebnissen in Kooperation
mit Wissenschafts- und Industriepartnern systematisch
voranzutreiben.
Die Forschungsarbeiten werden im Rahmen des „Programms
zur Stärkung der interdisziplinären Lehr- und Forschungskapazitäten
auf dem Gebiet der Quantenwissenschaften und Quantentechnologien“
durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft
und Kunst mit zwei Millionen Euro gefördert. Die grundlegende
Renovierung des über 30 Jahre alten Reinraums wurde mit weiteren
500.000 Euro durch den Freistaat Bayern sowie mit Eigenmitteln
der Hochschule realisiert.
Ergänzend konnten die Forschenden erfolgreich Drittmittel für
zentrale Großgeräte einwerben: Eine Zweiphotonen-Nanolithografie
sowie eine Femtosekundenlaser-Workstation wurden mit insgesamt
1,3 Millionen Euro jeweils zur Hälfte aus Mitteln des Freistaats
Bayern und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
beschafft und im vergangenen Monat in Betrieb genommen. Hinzu
kommt ein bereits vorhandener Multimaterial-3D-Drucker im Wert
von 410.000 Euro, der ebenfalls im modernisierten Reinraum integriert
ist. Weitere 750.000 Euro fließen aus EU-Mitteln über den Europäischen
Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in den Knowhow-Transfer
insbesondere in kleine und mittlere Unternehmen.
Mit dieser Ausstattung entsteht an der Ohm eine Technologieplattform
von hoher strategischer Bedeutung für künftige Forschungsund
Transferprojekte.
Der Reinraum wird von den Fakultäten Elektrotechnik Feinwerktechnik
Informationstechnik (efi) und Angewandte Mathematik,
Physik und Allgemeinwissenschaften (AMP) sowie am Polymer
Optical Fiber Application Center (POF-AC) und am Institut für
Chemie, Material- und Produktentwicklung (OHM CMP) für Forschungsprojekte,
laufende Promotionsvorhaben und die Lehre in
Bachelor- und Masterstudiengängen genutzt.
Als assoziiertes Mitglied im Munich Quantum Valley leistet die
Hochschule damit einen substanziellen Beitrag zur Weiterentwicklung
und Anwendung von Quantentechnologien in Bayern und darüber
hinaus. Gleichzeitig wird der bestehende Forschungsschwerpunkt
„Materialien und Produktionstechnik“ gestärkt und um ein
hochaktuelles, international stark wachsendes Wissenschaftsgebiet
erweitert.
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
D 90489 Nürnberg
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Verschiedene Disziplinen arbeiten in den Laboren Hand in Hand, um intelligente mikrointegrierte Sensoren und innovative Materialien für vielfältige
Anwendungsfelder zu entwickeln und zu analysieren. (Quelle: Sascha Hüttenhain / Copyright: Universität Siegen / Sascha Hüttenhain)
Startschuss für eine neue
Ära exzellenter Forschung
Im Beisein von Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des
Landes Nordrhein-Westfalen, ist an der Universität Siegen das Forschungszentrum
INCYTE feierlich eröffnet worden. Das neue High-Tech-Zentrum stärkt
die Spitzenforschung in Siegen und ganz Nordrhein-Westfalen.
Neue Maßstäbe für die Forschung im Profilbereich
„Neue Materialien, Sensorik und
Künstliche Intelligenz“ der Universität Siegen:
Mit einem Festakt ist auf dem Adolf
Reichwein-Campus jetzt das Forschungszentrum
INCYTE eröffnet worden – ein
interdisziplinäres High-Tech-Zentrum für
Nanoanalytik, Nanochemie und cyber-physische
Sensortechnologien. Auf rund 5.200
Quadratmetern Nutzfläche vereint das IN-
CYTE hochmoderne Labore, Reinräume
und biochemische Forschungsbereiche.
Rund 150 Gäste aus Wissenschaft, Politik
und Industrie nahmen an der Eröffnung
teil. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Patrick
Scheele, wissenschaftlicher Geschäftsführer
des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut
für Höchstfrequenztechnik.
Das Thema: „Zukunft der Mikroelektronik
in Europa mit der Pilotline für Heterogene
Integrierte Elektronische Systeme APECS“.
„Großartiger Leuchtturm
für die Universität Siegen“
Eröffnung des Hightech-Forschungszentrums INCYTE (von links): Prof. Dr. Benjamin Butz,
Prof. Dr. Peter Haring Bolívar, Anke Richter, Ina Brandes, Prof. Dr. Stefanie Reese, Iris Litty
und Prof. Dr. Patrick Scheele. © Universität Siegen / Sascha Hüttenhain
Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen:
„Exzellente Wissenschaft braucht eine exzellente
Ausstattung. Mit INCYTE schaffen
wir optimale Arbeitsbedingungen für Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler in
einem deutschlandweit einmaligen Laborgebäude.
Verschiedene Disziplinen werden
hier gemeinsam intelligente Mikrosensoren
und innovative Materialen entwickeln und
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Seite 24/67
so an der Lösung zentraler Zukunftsfragen
in den Bereichen Industrie, Mobilität und
Medizin arbeiten. Das stärkt den Wissenschafts-
und den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.“
Das Land fördert den Bau
mit rund 95 Millionen Euro.
„Das INCYTE ist ein Forschungszentrum
mit immenser nationaler und internationaler
Strahlkraft, ein großartiger Leuchtturm
für die Universität Siegen und für
Mikroelektronik in Nordrhein-Westfalen.
Unser Dank gilt dem Land, das unseren
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
optimale Bedingungen für Forschung
auf Weltklasseniveau ermöglich“, erklärten
Uni-Rektorin Prof. Dr. Stefanie Reese und
Kanzlerin Iris Litty. „Ebenso danken wir allen
Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich,
die sich in den vergangenen Jahren mit großem
Engagement für dieses Projekt eingesetzt
haben.“
Gemeinschaftliche Nutzung
durch Forschende
Mit dem neuen Forschungszentrum verfügt
die Universität Siegen über eine deutschlandweit
einzigartige Infrastruktur. Verschiedene
Disziplinen arbeiten in den Laboren
Hand in Hand, um intelligente mikrointegrierte
Sensoren und innovative Materialien
für vielfältige Anwendungsfelder
zu entwickeln und zu analysieren – von der
Medizin über industrielle Anwendungen bis
hin zur Mobilität. Zugleich steht das INCY-
TE exemplarisch für eine neue Generation
kooperativer Forschungsinfrastrukturen:
interdisziplinär zusammenarbeitende Forschende
nutzen die Labore und Anlagen
gemeinschaftlich, um Lösungen für zentrale
Zukunftsfragen zu entwickeln.
„Die Infrastruktur im INCYTE steht auch
externen Partnern offen, um Forschung und
Entwicklung gemeinsam wirksam umsetzen
zu können – darunter andere Universitäten,
Forschungseinrichtungen, Ausgründungen
sowie mittelständische Unternehmen aus
der Region und darüber hinaus“, betont
Prof. Dr. Peter Haring Bolívar, der das Projekt
gemeinsam mit Kolleg*innen maßgeblich
konzipiert und vorangetrieben hat.
35.000 Kubikmeter Erde bewegt
Errichtet wurde das INCYTE auf einer Fläche
von knapp 11.000 Quadratmetern durch
den Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB
NRW). Dabei galt es, höchste bauliche Anforderungen
zu erfüllen: So wurden die
Labore für die hochempfindlichen Elektronenmikroskope
bis zu sieben Meter tief
in den Felsen gebaut. Für einen erschütterungsfreien
Betrieb ruhen die Geräte auf einem
rund 100 Tonnen schweren Betonfundament.
„35.000 Kubikmeter Erde wurden
bewegt, damit der Fels selbst zur Schutzschicht
für die sensible Messtechnik wird.
Aber das INCYTE ist nicht nur ein technisches
Meisterwerk: Das viergeschossige Atrium
mit seinen lichtdurchfluteten Kuppeln
bildet einen lebendigen Mittelpunkt, der
Austausch und Begegnung fördert – denn
Forschung entsteht nicht allein im Labor“,
sagte Anke Richter, Leiterin der Dortmunder
Niederlassung des BLB NRW.
Neben hochspezialisierten Laboren
beherbergt das INCYTE auch Räume für
Lehrveranstaltungen, rund 200 Arbeitsplätze
sowie Bereiche für Gastwissenschaftler*innen.
Für eine nachhaltige Energieversorgung
wurden auf dem Dach rund 130
Solarmodule installiert. Eine umfangreiche
Dachbegrünung trägt zur natürlichen Wärmeregulierung
bei und verbessert das Mikroklima
am Standort.
Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde
als symbolischer Akt eine Zeitkapsel in eine
Wand des INCYTE-Gebäudes eingelassen.
Die Kapsel war bereits zur Grundsteinlegung
im Jahr 2022 erstellt worden und beinhaltet
Informationen zur Universität Siegen,
zum INCYTE-Bauprojekt sowie zu aktuellen
und zukünftigen Forschungsfragen im
Bereich der Nano- und Sensortechnologien.
Das INCYTE in Zahlen:
Das INCYTE beherbergt insgesamt 50 Labore.
Der partikelfreie und mit einer speziellen
Lüftungsanlage ausgestattete Reinraum
erstreckt sich über 600 Quadratmeter. 1100
Quadratmeter Materialanalytik sowie 400
Quadratmeter Biologische Sicherheitslabore
ermögliche eine breite thematische
Forschung. Im INCYTE wurden ca. 10.000
Kubikmeter Beton verbaut – das entspricht
etwa 1.500 Betonmischer-Ladungen. Außerdem
wurden 120 Kilometer Kabel verlegt
und 2.000 Tonnen Stahl verarbeitet – vergleichbar
mit dem Gewicht von ca. 1.200
Pkw.
Universität Siegen
D 57076 Siegen
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Wenn Reinräume mitwachsen:
Modulare Erweiterung für den
Mikrospritzguss
Produktionsprozesse in der Medizintechnik entwickeln sich stetig
weiter – und mit ihnen die Anforderungen an die Reinraumumgebung.
Bei Tegra Medical c/o Stamm AG in Hallau (Schweiz) stand
genau diese Herausforderung im Fokus. Eine bestehende Reinraumlösung
sollte erweitert werden, um Platz für hochpräzisen Mikrospritzguss
zu schaffen – schnell, effizient und ohne lange Unterbrechung
des laufenden Betriebs.
Schilling Engineering setzte hierfür einen 22 m² großen ISO-7-
Reinraumanbau um. Er schließt sich nahtlos an den bestehenden
Reinraum an und eröffnet gleichzeitig neue technische Möglichkeiten.
Während der Bestandsraum mit einem geschlossenen Plenum
arbeitet, wurde die Erweiterung bewusst als offenes System konzipiert.
Zwei FFUs mit Bypassgittern übernehmen die Luftführung,
versorgt von einem Klimadeckengerät, das gekühlte Luft direkt einspeist.
Diese schlanke, durchdachte Lösung verdeutlicht die Anpassungsfähigkeit
modularer Reinraumkonzepte.
Im Zentrum des neuen Anbaus steht eine halb integrierte Spritzgießmaschine
für den Mikrospritzguss, die das Herzstück eines automatisierten
Prozesses bildet. Ein Robotersystem übernimmt das
präzise Einlegen und Ablegen feinster Nadeln für die Augenchirurgie
– ein sensibler Ablauf, der unter konstant kontrollierten Reinraumbedingungen
stattfindet.
Die sorgfältige technische Ausführung zeigt ihren Nutzen im
täglichen Betrieb. Für den Werkzeugwechsel wurde ein pneumatisch
betriebener Verschiebedeckel in die Decke integriert, sodass
der Zugriff von oben möglich ist. Dadurch werden Eingriffe in den
Reinraum auf ein Minimum reduziert und die Abläufe bleiben stabil
und effizient. Der Zutritt zum Zellenanbau erfolgt in diesem Fall über
eine elektrisch verriegelte Schiebetür.
Die Umsetzung des Projekts wurde von den Servicetechnikern der
Reinraumfirma während des laufenden Betriebs durchgeführt und
konnte effizient realisiert werden. Der bestehende Reinraum war nur
für eine Woche außer Betrieb, wurde anschließend erneut qualifiziert
und wieder in Betrieb genommen. Während dieser Zeit wurde
eine elektrische Tür als Zugang zum neuen Raum in die bestehende
Wand eingebaut und in die vorhandene Steuerung integriert, einschließlich
der Inbetriebnahme. Anschließend wurde auch der neue
Anbau qualifiziert. Perspektivisch sollen beide Bereiche in einem
gemeinsamen Qualifizierungsdokument zusammengeführt werden
– ein weiterer Schritt hin zu einer ganzheitlich geplanten Reinraumlösung.
Dieses Projekt zeigt, welche Flexibilität modulare Reinraumsysteme
bieten. Mit den Lösungen von Schilling Engineering lassen
sich Reinräume präzise anpassen und selbst anspruchsvolle Produktionsanlagen
problemlos in bestehende Strukturen integrieren. Für
Unternehmen in der Medizintechnik bedeutet das Zukunftssicherheit,
denn Produktionsprozesse können flexibel erweitert werden,
ohne den laufenden Betrieb lange zu unterbrechen.
Schilling Engineering GmbH
Industriestraße 26
D 79793 Wutöschingen
Telefon: +49 7746 927890
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Seite 26/67
Der neue Normelemente-Katalog 19.0 von Ganter.
Für alle, die
lieber blättern
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Mit der Version 19.0 seines Normelemente-Katalogs
legt Ganter erneut
ein umfassendes Standardwerk für
Konstruktion und Maschinenbau vor.
Auf insgesamt 2.464 Seiten vereint das
Kompendium mehr als 80.000 Normelemente
– so viele wie nie zuvor. Bewährte
Klassiker treffen dabei auf zahlreiche
Produktneuheiten, die das Portfolio
gezielt erweitern.
Der Katalog richtet sich an Konstrukteurinnen
und Konstrukteure, Entwickler sowie das produzierende Gewerbe und
versteht sich weit über ein reines Bestellverzeichnis hinaus. Vielmehr dient er als
praxisnahes Nachschlagewerk, Inspirationsquelle und zuverlässiges Werkzeug im
Arbeitsalltag. Die klare Systematik erleichtert die Orientierung: Alle Normelemente
sind strukturiert nach Funktionen und Anwendungsbereichen gegliedert und in bewährter
Form als detaillierte Normblätter dargestellt – inklusive Varianten, technischen
Spezifikationen und Anwendungshinweisen.
Neben klassischen Bedienelementen, Spann- und Maschinenelementen umfasst
der neue Katalog auch zahlreiche spezialisierte Lösungen. Dazu zählen unter
anderem Normelemente im Hygienic Design, Räder und Rollen sowie Präzisions-
Doppelrohr-Lineareinheiten. Damit trägt Ganter aktuellen Anforderungen verschiedenster
Branchen Rechnung und baut seine Position als einer der Marktführer im
Bereich Normelemente weiter aus.
Im Zuge der Katalogüberarbeitung hat Ganter zudem sein gesamtes Edelstahlportfolio
grundlegend weiterentwickelt und vereinheitlicht. Neue, klar definierte
Edelstahl-Güteklassen sorgen für noch mehr Transparenz bei der Werkstoffauswahl
und erleichtern die gezielte Abstimmung auf unterschiedliche Einsatzbedingungen
– von Standardanwendungen bis hin zu besonders korrosiven oder hygienisch sensiblen
Umgebungen.
Damit unterstützt Ganter Konstrukteurinnen und Konstrukteure noch gezielter
bei der Auswahl langlebiger und zuverlässiger Lösungen, insbesondere in anspruchsvollen
Branchen wie der Lebensmittel-, Pharma- oder Chemie industrie.
Trotz der stetig wachsenden digitalen Möglichkeiten bleibt der gedruckte Katalog
ein zentrales Arbeitsmittel. Unter dem Motto „Für alle, die lieber blättern“ betont
Ganter bewusst den Mehrwert des physischen Nachschlagewerks: unabhängig von
Endgeräten, jederzeit griffbereit und ideal für die intuitive Produktauswahl. Gleichzeitig
stehen sämtliche Inhalte auch digital zur Verfügung, inklusive aktueller 2Dund
3D-Daten für die direkte Integration in die Konstruktion.
Sollte sich unter den über 80.000 Standardlösungen kein passendes Element
finden, bietet Ganter zudem individuelle, kundenspezifische Lösungen an. Der
Normelemente-Katalog 19.0 ist kostenfrei erhältlich und kann direkt auf der Ganter-
Website angefordert werden.
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– Dokumentenerstellung nach
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– partikuläre und mikrobiologische
Qualifizierungen,
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Dokumentation für „as built“,
„at rest“ und „in operation“
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Seite 27/67
Entwicklung innovativer Arzneimittel und wegweisender Therapien
Feierliche Eröffnung der
Forschungszentren Si-M und BeCAT
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Technische Universität Berlin
haben am 22. April 2026 die Forschungszentren „Berlin Center for Advanced
Therapies“ (BeCAT) und „Der Simulierte Mensch“ (Si-M) eröffnet. Die hochspezialisierten
Gebäude bieten Wissenschaftler*innen hervorragende Bedingungen
für die Erforschung und Entwicklung wirksamer Therapien von bislang
als unheilbar geltenden Erkrankungen.
Die beiden Forschungszentren „Der Simulierte Mensch“ (Si-M; rechts) und „Berlin Center for Advanced
Therapies“ (BeCAT; links) auf dem Campus Bio- und Medizintechnologie.
Von der Vision zur Realität
Mit den Forschungszentren BeCAT und
Si-M auf dem Campus Bio- und Medizintechnologie
hat die Vision einer zukunftsweisenden
medizinischen Forschung zum
Wohle der Patient*innen konkrete Formen
angenommen. Beide Zentren werden die
Entwicklung innovativer Technologien aktiv
mitgestalten.
Bundesministerin für Forschung, Technologie
und Raumfahrt, Dorothee Bär,
betont im Beisein zahlreicher Gäste aus
Wissenschaft, Gesundheit und Politik:
„Spitzenforschung braucht hervorragende
Infrastruktur. Mit Investitionen wie den
mehr als 31 Millionen Euro, die das BMFTR
für die heute eröffneten Forschungszentren
von besonderer wissenschaftlicher Qualität
gegeben hat, setzen wir ein klares Signal:
Deutschland will bei der Entwicklung neuer
Therapien weltweit an der Spitze stehen.
Unsere Vision für die Medizin der Zukunft
ist klar: Unheilbares heilbar machen. Wir
stärken gezielt Schlüsseltechnologien mit
unserer Hightech Agenda Deutschland
und schaffen die Grundlage dafür, dass
medizinischer Fortschritt schneller bei den
Menschen ankommt. Das ist moderne Forschungs-
und Gesundheitspolitik aus einem
Guss.“
Interdisziplinarität als Schlüssel
zum Erfolg
Im Fokus des Forschungszentrums „Der Simulierte
Mensch“ (Si-M) von TU Berlin und
Charité steht die realitätsnahe Nachbildung
der menschlichen Biologie von molekularen
Prozessen bis hin zu komplexen Geweben
und Organfunktionen. Durch die enge Verzahnung
von ingenieurwissenschaftlicher
und medizinischer Expertise können innovative
Modelle entwickelt werden, die ein
tieferes Verständnis von Krankheitsmechanismen
ermöglichen und neue Ansätze für
Diagnostik und Therapie eröffnen.
Im Forschungszentrum „Berlin Center
for Advanced Therapies“ (BeCAT) der
Charité werden in spezialisierten Einheiten
und Laboren sogenannte „lebende“ Medikamente
entwickelt. Die innovativen Arzneimittel
basieren auf Genen, Zellen und
Geweben. Diese behandeln nicht nur spürbare
Symptome, sondern zielen darauf ab,
Krankheiten ursächlich zu behandeln und
die Gesundheit von Patient*innen nachhaltig
wiederherzustellen.
Die Senatorin für Wissenschaft Dr. Ina
Czyborra erklärte: „BeCAT und Si-M stehen
für einen grundlegenden Wandel in
der Art und Weise, wie wir Medizin denken,
entwickeln und den Menschen zugänglich
machen. Hier wird aus mutiger Spitzenforschung
greifbare Hoffnung – mit neuen
Therapien für bislang unheilbare Krankheiten
und Technologien wie 3D-Bioprinting
und Multi-Organ-Chips, die die Forschung
revolutionieren und Tierversuche reduzieren
können. Und was mir besonders wichtig
ist: Wir beschleunigen den Weg von der
Idee bis zur tatsächlichen Behandlung von
Patientinnen und Patienten – alles unter
dem gemeinsamen Dach des innovativen
und dynamischen Campus in Wedding. So
festigen wir Berlins Rolle als pulsierendes
Herz der Gesundheitsinnovation.“
Beide Forschungszentren sind als Orte
des Austauschs untereinander und mit
einer interessierten Öffentlichkeit konzipiert.
Beim Si-M spiegelt sich dies auch in
der Architektur des Gebäudes wider: Offene
Raumkonzepte, vielfältige Kommunikationsflächen
und öffentliche Bereiche, wie
das sogenannte Theatron, ein Vortragsraum
in der Mitte des Erdgeschosses, in dem die
Zuhörer*innen ringförmig auf Terrassen
sitzen, sollen den Dialog zwischen Wissenschaft
und Gesellschaft fördern.
Die Präsidentin der TU Berlin Prof. Dr.
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Fatma Deniz fügte hinzu: „Wenn wir die
Komplexität des menschlichen Körpers verstehen
wollen, müssen wir Disziplinen neu
zusammenbringen. Genau das treiben wir
voran. Mit der ingenieurwissenschaftlichen
Stärke der TU Berlin und der medizinischen
Expertise der Charité schaffen wir im Si-M
einen einzigartigen Ort, an dem aus exzellenter
Grundlagenforschung konkrete Anwendung
wird.“
Die enge Verbindung von Forschung
und Technologie zeigt sich auch bei der Infrastruktur:
Die Gebäude sind über eine gemeinsame
technische Plattform verbunden
und wurden so geplant, dass sie auch zukünftigen
Anforderungen hochkomplexer
biomedizinischer Forschung gerecht werden
können.
Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender
der Charité, ergänzte: „Beide
Forschungszentren stehen für einen strategischen
Wandel in der Medizin: Es geht
um eine Etablierung innovativer Methoden
der personalisierten Medizin mit Schwerpunkt
Zell- und Gentherapie. Gemeinsam
mit starken Partnern aus Universität und
Privatwirtschaft schaffen wir hier in Berlin
ein Umfeld, das Innovation von der Idee bis
zur Anwendung für unsere Patient*innen
ermöglicht.“
BeCAT und Si-M sind zudem zentrale
Bausteine des wachsenden Campus Biound
Medizintechnologie in Berlin-Wedding.
Das Si-M steht als gemeinsamer Bau
der TU Berlin und Charité im besonderen
Maße für die strategische Zusammenarbeit
führender Institutionen mit dem Ziel, wissenschaftliche
Erkenntnisse zügiger in die
klinische Anwendung zu übertragen, damit
diese den Patient*innen möglichst frühzeitig
zugutekommen.
Weitere Stimmen zur Eröffnung der
Forschungszentren Si-M und BeCAT:
Prof. Dr. Sina Bartfeld, Sprecherin Si-M,
TU Berlin: „Viele Krankheiten lassen sich
bislang nur unzureichend untersuchen,
weil unsere Modelle den Menschen nicht
gut genug abbilden. Im Si-M entwickeln
und verwenden wir neue Modellsysteme
wie Organoide und Organ-on-a-Chip, um
menschliche Biologie präziser zu verstehen
und Unterschiede zwischen Patient*innen
sichtbar zu machen. Damit schaffen wir
die Grundlage für Forschung, die näher am
Menschen ist und neue Wege für die Medizin
eröffnet.“
Prof. Dr. Andreas Thiel, Sprecher Si-
M, Charité: „Das neue Forschungsinstitut
„Der Simulierte Mensch“ steht für einen
bewussten Aufbruch: Wir schaffen erstmals
exzellente Bedingungen spezifisch
für junge Arbeitsgruppen, weil Innovation
gerade dort entsteht und Exzellenz sich dort
festigen kann, wo neue Ideen früh Raum
bekommen. Gleichzeitig lebt dieses Institut
von Interdisziplinarität und Offenheit – TU
Berlin und Charité gemeinsam – als dynamischer
Forschungsraum, der sich ständig
weiterentwickeln wird.“
Prof. Dr. Joachim Spranger, Dekan der
Charité: „Mit BeCAT und Si-M schaffen wir
die Grundlage für Therapien, die direkt den
Menschen zugutekommen – von personalisierten
Zell- und Gentherapien bis zu präziseren
Krankheitsmodellen. Unser Ziel ist
es, Heilungschancen zu verbessern, Nebenwirkungen
zu reduzieren und Forschung
schneller in wirksame Anwendungen für
Patientinnen und Patienten zu überführen.“
Astrid Lurati, Vorstand für Finanzen
und Infrastruktur der Charité: „Mit der Eröffnung
von BeCAT und Si-M machen wir
gezielt einen großen Schritt hin in moderne
Forschungsinfrastruktur auf dem Campus
der Charité. Möglich wurde dies durch die
zukunftsorientierte Finanzierung in Forschung
durch Bund und Land, die die Baukosten
von 40,9 Millionen Euro für das Si-M
und 37,9 Millionen Euro für das BeCAT getragen
haben. Das Si-M ist dabei zugleich
Zeugnis dafür, wie ein hoch komplexes Bauprojekt
in enger Partnerschaft mit der TU
Das Si-M wird offiziell eröffnet.
(von links: Prof. Dr. Joachim Spranger,
Dr. Ina Czyborra, Dorothee Bär,
Astrid Lurati, Prof. Dr. Sina Bartfeld,
Prof. Dr. Fatma Deniz,
Prof. Dr. Heyo K. Kroemer,
Prof. Dr. Andreas Thiel)
Berlin erfolgreich umgesetzt werden kann.“
Prof. Dr. Annette Künkele-Langer, Leiterin
BeCAT: „Die Möglichkeiten dieser
neuartigen Therapien scheinen unbegrenzt
und diese Hoffnungsträger in die Klinik zu
bringen, das ist die Aufgabe des BeCAT.
Forschende zum Beispiel aus der Charité,
dem Berlin Institute of Health in der Charité
(BIH), dem Max Delbrück Center (MDC)
oder dem Si-M, kommen zu uns, damit wir
gemeinsam Arzneimittel für frühe klinische
Studien entwickeln und herstellen. Zudem
bringen wir diese unter Berliner Führung
in nationale Netzwerke wie das Nationale
Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)
ein.“
Joel Hahn, Geschäftsführer Telluride Architektur:
„Das Si-M-Gebäude ist für einen
Forschungsbau ungewöhnlich öffentlich.
Innen- und Außenräume verschmelzen. Er
ist ein Ort, der Begegnungen und Austausch
fördert. Diese Offenheit sowie die Verbindung
von Wissenschaft und Öffentlichkeit
machen das Gebäude zu einem transformatorischen
Raum, der weit über die reine
Forschung hinausgeht.“
Almin Peljto, Geschäftsführer DGI Bauwerk:
„Das BeCAT ist ein spezialisiertes
Forschungs- und Reinraumgebäude, das
modernste Labor- und Infrastrukturflächen
für die Entwicklung neuartiger Therapien
bereitstellt. Beide Gebäude, BeCAT und Si-
M, sind nicht nur architektonisch, sondern
auch in ihrer Forschungslogik konsequent
auf Zukunft und Interdisziplinarität ausgerichtet.
Sie stehen exemplarisch für die Verbindung
von Architektur, Wissenschaft und
Innovation.“
Technische Universität Berlin
D 10587 Berlin
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Seite 29/67
Freudenberg Home and Cleaning Solutions (FHCS) gibt den erfolgreichen Abschluss
des öffentlichen Übernahmeangebots für Nilfisk bekannt.
Freudenberg Home and Cleaning Solutions
schließt Übernahmeangebot für Nilfisk
erfolgreich ab
Freudenberg Home and Cleaning Solutions (FHCS) hat das
öffentliche Übernahmeangebot für Nilfisk erfolgreich abgeschlossen
und ist mit einem Anteil von mehr als 90 % des
Aktienkapitals und der damit verbundenen Stimmrechte
Mehrheitsaktionär von Nilfisk. FHCS beabsichtigt nun, die
verbleibenden Aktien der Minderheitsaktionäre im Rahmen
eines Squeeze-out zu übernehmen und das Unternehmen
von der Börse zu nehmen. Mit dieser Akquisition
bringt FHCS zwei starke und sich in hohem Maße ergänzende
Unternehmen im Bereich der professionellen Reinigung
zusammen.
Die Akquisition markiert einen bedeutenden Schritt in der globalen
professionellen Reinigungsindustrie. Mit der Übernahme von
Nilfisk bringt FHCS zwei sehr starke und sich in hohem Maße ergänzende
Unternehmen im Bereich der professionellen Reinigung
zusammen: FHCS ist ein globaler Anbieter innovativer manueller
Reinigungssysteme. Nilfisk ist ein weltweit anerkannter Technologieführer
für professionelle Reinigungsmaschinen. Gemeinsam decken
die Unternehmen zwei wichtige Segmente des professionellen
Reinigungsmarktes ab.
„Mit der Übernahme von Nilfisk stärken wir unsere Position
sowohl im Bereich innovativer manueller Reinigungssysteme als
auch bei professionellen Reinigungsmaschinen. Damit sind wir einzigartig
aufgestellt und können unsere Kunden mit umfassenderen
Lösungen unterstützen. Ziel ist es, auf den jeweiligen Stärken beider
Unternehmen aufzubauen“, sagt Karin Overbeck, CEO von FHCS.
Stabiler Markt mit sich wandelnden Kundenbedürfnissen
Der professionelle Reinigungsmarkt ist stabil und widerstandsfähig.
Dabei ist kundenzentriertes Handeln eine Voraussetzung, um in
diesem Markt erfolgreich zu sein. Es ist zu erwarten, dass insbesondere
der Bedarf an Reinigungsmaschinen, digitalen Lösungen sowie
innovativen manuellen Reinigungsprodukten zukünftig steigt. Die
Übernahme von Nilfisk stärkt die Position von FHCS, Kunden mit
den richtigen Lösungen zu unterstützen.
Kontinuität für Kunden und Partner sicherzustellen hat derzeit
höchste Priorität. FHCS wird die Vertriebskompetenzen und das
Kundennetzwerk beider Unternehmen bündeln, um neue Wachstumschancen
zu erschließen.
Teil der Freudenberg-Gruppe
Nach dem Abschluss des Squeeze-outs der verbliebenen Aktien
wird Nilfisk Teil von FHCS und somit Teil der Freudenberg-Gruppe
- einem global agierenden Technologieunternehmen in Familienbesitz.
Freudenberg Home and Cleaning Solutions GmbH
D 69469 Weinheim
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Seite 30/67
MASTER OF PURITY
Reinraum-Tücher
HiTech-Sondertücher
Reinraum-Papier
gefertigt im Ostseewerk Lübeck
Semiconductor Medical
Microelectronics Space
CLEAR & CLEAN Werk für Reintechnik GmbH
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Neubau stärkt strategische Marktführerschaft in CEE und SEE. Baustart im April 2026
SALESIANER Gruppe baut Reinraumund
OP-Wäscheproduktion in Oradea aus
Die SALESIANER Gruppe erweitert ihren Standort im rumänischen
Oradea um eine neue, hochmoderne Produktionsinfrastruktur. Geplant
ist der Neubau einer Reinraumproduktion für den Bereich Micro
& Clean sowie eines separaten Bereichs zur sterilen Aufbereitung
von OP-Wäsche. Der Baustart ist für April 2026 vorgesehen, die
Inbetriebnahme soll im ersten Quartal 2027 erfolgen.
Mit dem Ausbau setzt das international tätige Textilmanagement-Unternehmen
einen weiteren Schritt in seiner strategischen
Wachstums- und Innovationsausrichtung im Bereich hygienekritischer
Textilversorgung und stärkt gleichzeitig seine Marktposition
in Zentral- und Südosteuropa. „Unsere Strategie ist klar auf den
Ausbau hochspezialisierter Service- und Produktionskapazitäten
in wachstumsstarken, sensiblen Segmenten ausgerichtet. Mit dem
Standort Oradea schaffen wir gezielt zusätzliche Kapazitäten, um
unsere internationalen Kunden künftig noch effizienter und qualitativ
auf höchstem Niveau zu bedienen“, erklärt Thomas Krautschneider,
geschäftsführender Gesellschafter der SALESIANER Gruppe.
Die Entscheidung für den Ausbau in Oradea basiert zudem auf
den positiven Erfahrungen vor Ort und der bestehenden Marktposition
der Gruppe in der Region. „Als Marktführer in CEE und
aufgrund unserer sehr guten Erfahrungen in Oradea haben wir uns
entschieden, diese Investition genau hier zu realisieren. Der Standort
bietet ideale Voraussetzungen für weiteres Wachstum und eine
langfristige Stärkung unseres Netzwerks“, sagt Victor Ioane, CEO
der SALESIANER Gruppe.
Neben der Marktposition unterstreicht auch die Marktperspektive
die Bedeutung des Projekts. „Wir sehen in diesem Segment ein
deutlich wachsendes Marktpotenzial. Die Nachfrage unserer Kunden
aus Pharma, Mikroelektronik, Automotive und Hightech-Industrie
steigt kontinuierlich, insbesondere im Bereich Reinraum- und
OP-nahe Dienstleistungen“, so Markus Schad, Director Micro &
Clean der SALESIANER Gruppe.
Oradea ist seit Jahren ein zentraler Bestandteil des Produktionsund
Servicenetzwerks der SALESIANER Gruppe und nimmt eine
wichtige Rolle innerhalb der internationalen Struktur des Unternehmens
ein. Mit dem Neubau stärkt die Gruppe ihre regionale Verankerung
und baut gleichzeitig ihre Leistungsfähigkeit in einem hochspezialisierten
Marktsegment weiter aus.
Mit der Investition unterstreicht die SALESIANER Gruppe ihre
langfristige Wachstumsstrategie und positioniert sich weiterhin als
führender Anbieter integrierter Textilservices für anspruchsvolle
Branchen in Europa.
Über die SALESIANER Gruppe
SALESIANER ist ein österreichisches Familienunternehmen mit
über 110 Jahren Erfahrung im Bereich Miettextilien und Textilservice.
Das Unternehmen ist Marktführer in Österreich sowie in Zentral-,
Süd- und Osteuropa und betreibt Niederlassungen in 11 Ländern.
Der Fokus liegt auf bester Qualität, Hygiene, Nachhaltigkeit
und hoher Versorgungssicherheit.
SALESIANER MIETTEX GmbH
AT 1220 Wien
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AveThera GmbH
übernimmt Standort
Braunschweig
des Fraunhofer ITEM
Durch den Verkauf wird der Standort in Braunschweig nun
von einem jungen Unternehmen übernommen, das die vorhandenen
Kompetenzen und Infrastrukturen nutzen möchte,
um innovative Lösungen zu entwickeln.
Aufgrund des stark industriell
geprägten Geschäftsmodells
des Bereichs Pharmazeutische
Biotechnologie des Fraunhofer
ITEM am Standort Braunschweig
forcierte die Institutsleitung
gemeinsam mit der Zentrale
der Fraunhofer-Gesellschaft
die Übernahme des Standorts
und seiner Mitarbeitenden
durch ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Das Angebot des
Standorts Braunschweig stieß auf großes Interesse zahlreicher Biotech-Unternehmen.
Die neue Eigentümerin bringt frische Perspektiven
und Ressourcen mit, die eine optimale Nutzung der bestehenden
Technologien und Talente ermöglichen.
Die Käuferin AveThera GmbH verfolgt das Ziel, differenzierte
Biologika zu entwickeln, herzustellen und international zu vermarkten.
Hierfür investiert das Unternehmen in den Aufbau moderner
Produktionsanlagen für biologische Wirkstoffe und Arzneimittel
sowie in Labore für Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung am
Standort Hennigsdorf.
Der neue Standort in Braunschweig ergänzt diese Infrastruktur
um zusätzliche Kapazitäten in Entwicklung und Produktion. Damit
schafft AveThera die Voraussetzungen für einen beschleunigten
Marktzugang mehrerer Biologika-Produkte innerhalb der nächsten
drei bis vier Jahre – mit dem Ziel, Patienten in Deutschland, Europa
und weltweit mit innovativen Therapien zu versorgen.
»Die Übernahme des Braunschweiger Standorts durch die
AveThera GmbH ist ein bedeutender Schritt in der Stärkung der biopharmazeutischen
Innovationslandschaft. Wir sind überzeugt, dass
dieser Transfer nicht nur Synergien freisetzen wird, sondern auch
neue Impulse für Forschung und Entwicklung in der Region möglich
macht. Diese Übernahme ist ein gelungenes Beispiel für den
erfolgreichen Transfer von Fachkompetenz in die Industrie, der die
Innovationskraft des Standorts nachhaltig fördern wird und darüber
hinaus ist es ein hervorragendes Ergebnis für alle Beteiligten«, ergänzt
Prof. Constantin Häfner, Vorstand für Forschung und Transfer
der Fraunhofer-Gesellschaft.
AveThera erweitert den Kreis an Biotechnologieunternehmen
am Standort und wird damit zu einem Teil des Innovationscampus.
Der Übergang des Standorts Braunschweig des Fraunhofer
ITEM mit seinen Mitarbeitenden erfolgte zum 16. März 2026.
Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM
D 30625 Hannover
© Fraunhofer ITEM,
Andreas Krukemeyer
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Aus prähistorischen Tierresten rekonstruierte
Spuren alter Erreger-DNA erweitern den Horizont
der Paläomikrobiologie und eröffnen neue Wege
zur Identifizierung der Ursprünge von Zoonosen.
Frühzeitliche
Tierreservoire
von Zoonosen
Die Studie untersucht zoonotische Krankheitserreger in der
eurasischen Bronzezeit, einer Epoche intensiver Migration
und Einführung der Weidewirtschaft, die die Übertragung
tierischer Pathogene auf den Menschen förderte. Ein internationales
Team analysierte 346 Proben (vorzugsweise von
domestizierten Tieren) aus 34 Fundstätten. Dabei wurden
hauptsächlich Knochen mit paläopathologischen Läsionen
und Zähne untersucht, um DNA-Spuren frühzeitiger Infektionen
nachzuweisen. Mit sensiblen Methoden identifizierten
die Forscher Erreger wie Streptococcus lutetiensis
und Erysipelothrix rhusiopathiae, was den prähistorischen
Ursprung zoonotischer Infektionen bestätigt.
– Hintergrund: Viele menschliche Krankheiten sind zoonotisch.
Während der eurasischen Bronzezeit (die vor etwa 5 000 Jahren
begann) erlebten die Menschen große Migrationsbewegungen
und die Einführung der Weidewirtschaft, was wahrscheinlich die
Übertragung von Krankheitserregern von Tieren auf Menschen
begünstigte. Frühzeitliche Erreger-DNA aus Tierresten ist jedoch
bislang kaum erforscht und technisch anspruchsvoll.
– Studiendesign: Ein internationales und interdisziplinäres Team
identifizierte 346 Proben von vorwiegend domestizierten Tieren
an 34 eurasischen Fundstätten, von denen viele aus der Bronzezeit
stammen, um sie auf erhaltene alte Erreger-DNA zu untersuchen.
– Gezielte Probenahme: Um die Nachweisrate zu erhöhen,
konzentrierten sie sich vorrangig auf Knochen mit paläopathologischen
Läsionen, die auf frühere Infektionen hindeuten (215
Knochen, davon 188 mit Läsionen), und bezogen 131 Zähne mit
ein, um DNA von systemischen Infektionen zu erfassen, die im
Zahnmark erhalten geblieben war.
– Methodik und Ergebnisse: Die Extraktion alter DNA unter
Reinraumbedingungen und ein sensibles computergestütztes
Screening ergaben mehrere Signaturen zoonotischer Krankheitserreger.
Zwei Krankheitserreger (Streptococcus lutetiensis, Erysipelothrix
rhusiopathiae) wiesen genügend Fragmente für eine
vergleichende Analyse auf, wodurch die historische Authentizität
bestätigt wurde.
– Implikationen: Die auf Läsionen basierende Priorisierung führte
zu einer höheren Anzahl positiver Ergebnisse und bietet eine
Die leitende Wissenschaftlerin Anne Kathrine W. Runge
extrahiert DNA im Reinraum des Max-Planck-Instituts für
Infektionsbiologie, um eine Kontamination der seltenen DNA
aus archäologischen Tierresten zu vermeiden.
© Christian Denkhaus / Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie
kosteneffiziente Strategie, doch die Probenahme verschiedener
Skelettelemente bleibt entscheidend. Die Studie liefert einen
Proof-of-Concept für die Verwendung zooarchäologischer alter
DNA zur Rückverfolgung von Reservoirs, Ausbreitung und Übertragungsmechanismen
prähistorischer Zoonosen.
Ein unerforschter Weg – frühzeitliche Erreger-DNA
aus dem zooarchäologischen Archiv
Die Mehrheit der heutigen Infektionskrankheiten beim Menschen
hat einen zoonotischen Ursprung, was bedeutet, dass sie von Tieren
auf Menschen übergesprungen sind. Verschiedene Indizien deuten
darauf hin, dass die vor etwa 5 000 Jahren beginnende eurasische
Bronzezeit eine entscheidende Periode war, in der viele Zoonosen
auftraten, die bis heute bestehen. Anne Kathrine W. Runge, Hauptautorin
der Studie, erklärt: „Die Bronzezeit war geprägt von großen
Völkerwanderungen und, was besonders wichtig ist, von der weit
verbreiteten Einführung der Weidewirtschaft – einer Lebensweise,
die auf domestizierten Tieren basiert. Während die Hypothese besteht,
dass dies den Weg für das Auftreten von Zoonosen geebnet
haben könnte, fehlen bisher weitgehend Untersuchungen der alten
Erreger-DNA in Tierresten.“
Die Rekonstruktion alter Erregergenome aus Tierresten – den
zooarchäologischen Funden – steht vor zusätzlichen Herausforderungen
im Vergleich zur etablierteren Rekonstruktion alter Erregergenome
aus menschlichen Überresten. „In der Vorgeschichte wurde
der Großteil der Tiere geschlachtet, während sie noch gesund waren;
geschlachtete Tiere wurden bei der Zubereitung von Speisen erhitzt
und weggeworfene Tierteile waren stärker der Umwelt ausgesetzt
– was insgesamt die Wahrscheinlichkeit der Identifizierung von Erreger-DNA
verringert“, sagt Felix M. Key, Forschungsgruppenleiter
am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie und leitender Autor
der Studie. „Allerdings“, fügt er hinzu, „birgt die Rekonstruktion alter
Krankheitserreger anhand zooarchäologischer Funde ein einzigartiges
Potenzial für die Aufklärung der Reservoirs prähistorischer
Zoonosen, ihrer geographischen Ausbreitung sowie der genetischen
Mechanismen, die den Übergang auf den Menschen begünstigen.“
Hier hat sich ein internationales, interdisziplinäres Expertenteam
daran gemacht, die Möglichkeit der Identifizierung alter Erreger-DNA
anhand zooarchäologischer Funde zu untersuchen. In
einer nun in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffent-
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Tierreste, die am Deutschen Archäologischen Institut auf paläopathologische Läsionen untersucht werden.
© Anne K. W. Runge / Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie
lichten Studie untersuchten die Autor*innen 346 Proben von überwiegend
domestizierten Tieren aus 34 archäologischen Fundstätten
in ganz Eurasien – viele davon aus der Bronzezeit – auf erhaltene alte
Erreger-DNA.
Paläopathologien zur Priorisierung der Probenentnahme
Die Gewinnung alter DNA ist kostspielig, und die Analyse wird durch
archäologische Proben ohne DNA-Signatur von Krankheitserregern
erschwert – ein Aspekt, der bei der Untersuchung von Tierproben
wahrscheinlich noch stärker ins Gewicht fällt. In dieser Studie wurde
Skelettmaterial vor allem von domestizierten Tieren aus Fundstätten
in ganz Eurasien ausgewählt, darunter Polen, Deutschland,
Tschechien, Rumänien und Usbekistan, um zu testen, ob DNA von
zoonotischen Krankheitserregern aus prähistorischen Tierresten
gewonnen werden kann. Um das Screening gezielter zu gestalten,
wurden Proben ausgewählt, die Anzeichen für das Vorliegen von
Krankheiten und Traumata aufwiesen, sogenannte paläopathologische
Läsionen. „Ich habe Hunderte von Proben untersucht, um potenzielle
Infektionsherde, die als Läsionen erkennbar sind, zu identifizieren
und so die Chancen zu erhöhen, alte DNA von zoonotischen
Krankheitserregern zu gewinnen“, betont Kamilla Pawłowska,
Paläopathologie-Expertin an der Adam-Mickiewicz-Universität in
Posen und leitende Autorin der Studie. Sie fügt hinzu: „Ich habe unter
anderem Läsionen entzündlichen und traumatischen Ursprungs
entdeckt, was entscheidend war, um die molekulare Untersuchung
durchführbar zu halten.“ Insgesamt wurden 215 Skelettelemente für
die Analyse ausgewählt, von denen 188 Knochen Läsionen aufwiesen.
Da zudem die Zahnmarkkammer eine bekannte Quelle für alte
DNA von systemischen Krankheitserregern ist, die oft keine paläopathologischen
Läsionen hinterlassen, wurden zusätzlich 131 Zähne
für die Untersuchung auf alte Krankheitserreger-DNA ausgewählt.
Identifizierung und Authentifizierung von Erreger-DNA
Im Anschluss an die Archivierungsarbeiten wurden alle ausgewählten
Proben zur molekularbiologischen Untersuchung in eine
Reinraumanlage am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie gebracht.
„Die Extraktion alter DNA aus Skelettelementen erfordert
einen Reinraum und persönliche Schutzausrüstung – eine aufwendige
Vorsichtsmaßnahme, die notwendig ist, um das Risiko einer
Kontamination der Proben mit moderner DNA zu minimieren“,
erklärt die Expertin für alte DNA, Anne Kathrine W. Runge. Nach
der Sequenzierung der aus jeder Probe extrahierten DNA wurden
die genetischen Daten mithilfe einer zuvor entwickelten, hochsensiblen
computergestützten Methode auf DNA-Fingerabdrücke alter
Krankheitserreger untersucht. „Wir waren erfreut, alte DNA-Signaturen
für viele verschiedene zoonotische Krankheitserreger zu entdecken,
obwohl die Menge an alter DNA meist nicht ausreichte, um
ein Genom zu rekonstruieren und eingehende Vergleiche mit der
Vielfalt derselben Krankheitserreger bei modernem Vieh und Menschen
anzustellen“, sagt Ian Light-Maka, Mitautor und Bioinformatiker.
Dennoch wiesen zwei zoonotische Erreger, Streptococcus lutetiensis,
der Mastitis verursacht, und Erysipelothrix rhusiopathiae,
der zu Hautinfektionen führt, ausreichende alte DNA-Fragmente für
eine solche Analyse auf. „Die abgeleiteten Verwandtschaftsbeziehungen
bestätigen die historische Authentizität und untermauern
die Möglichkeit, prähistorische Pathogen-Genome aus Tierresten
zu identifizieren“, fügt Light-Maka hinzu.
Unter den Proben, die positiv auf pathogene DNA getestet wurden,
wiesen die meisten identifizierte pathologische Läsionen auf.
„Dass vor allem Proben positiv getestet wurden, die Läsionen aufwiesen,
die auf Infektionskrankheiten hindeuten, bestätigt unser Priorisierungsschema
und hilft bei zukünftigen Untersuchungen, trotz finanzieller
Einschränkungen geeignete Proben auszuwählen. Es bleibt
jedoch wichtig, verschiedene Skelettteile zu untersuchen, da sich die
Biologie der Erreger unterscheidet und viele Erreger, beispielsweise
bei Blutbahninfektionen, möglicherweise am besten in anderen
Elementen des Skelettsystems wie den Zähnen identifiziert werden
können “, betont Kamilla Pawłowska. Alle Autoren heben hervor, dass
diese Studie die Bedeutung paläopathologischer Untersuchungen an
Tieren verdeutlicht und einen vielschichtigen Ansatz zur Rekonstruktion
der Gesundheit in der Vergangenheit untermauert.
Zukünftige Arbeiten an alten Pathogengenomen, die aus tierischen,
aber auch menschlichen Überresten rekonstruiert werden,
versprechen ein besseres Verständnis des Ursprungs heutiger zoonotischer
Krankheiten. Angesichts großer Sammlungen tierischer
Überreste, die für Untersuchungen von Krankheitserregern noch
unerschlossen sind, fasst Felix M. Key zusammen: „Da sich das
Pendel in der Genomik alter Krankheitserreger in Richtung nichtmenschlicher
Wirtsarten bewegt, liefert unsere Studie einen wichtigen
Beitrag in diesem aufstrebenden Forschungsfeld, um die Entstehung
menschlicher Infektionskrankheiten besser zu verstehen.“
Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie
D 10117 Berlin
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Zahlreiche Unterstützungsangebote für Unternehmen
Neues Reallabor für
rechtskonforme KI und Robotik
am KI-Fortschrittszentrum
Das neue Reallabor am KI-Fortschrittszentrum in Stuttgart ist gestartet. Es unterstützt
baden-württembergische Unternehmen bei der Technologieentwicklung
sowie bei rechtlichen und regulatorischen Fragen rund um Künstliche Intelligenz
(KI) und Robotik. Am 6. Mai 2026 ludt das KI-Fortschrittszentrum zum Open
Lab Day mit Fachvorträgen und Demonstrationen in den Fraunhofer-Laboren.
Bis 21. Mai 2026 konnten sich Unternehmen auf vom Land Baden-Württemberg
geförderte »Quick Checks« bewerben.
Das KI-Fortschrittszentrum
beschäftigt sich mit der Anwendungsentwicklung
für Humanoide
Roboter und macht diese
in der Praxis erlebbar. © Fraunhofer
IPA/Foto: Rainer Bez
Aufgrund der großen Wirkungskraft des KI-
Fortschrittszentrums «Lernende Systeme
und Kognitive Robotik« fördert das Ministerium
für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus
Baden-Württemberg die Erweiterung des
KI-Fortschrittszentrums um ein Reallabor.
Dieses knüpft an das im Dezember 2025
erfolgreich abgeschlossene Pilotprojekt
»KIRR Real – Reallabor für rechtskonforme
KI und Robotik« an und führt beide Initiativen
in eine neue Phase.
Das neue »Reallabor für rechtskonforme
KI und Robotik am KI-Fortschrittszentrum«
unterstützt kleine und mittlere Unternehmen
(KMU) sowie den Mittelstand
dabei, innovative KI- und Robotikanwendungen
im Einklang mit der europäischen
KI-Verordnung (EU AI Act) sowie weiteren
einschlägigen Rechtsvorschriften zu entwickeln.
Das KI-Fortschrittszentrum
unterstützt Unternehmen
zum Beispiel beim Einführen
und Weiterentwickeln von KI
in Unternehmensprozessen.
© Fraunhofer IPA/Foto: Phil
Aznar/Lukas Zwiessele
Unternehmen können sich
mit allen Fragen zum sicheren
und normenkonformen
Einsatz von KI und Robotik
an das KI-Fortschrittszentrum
wenden.
© Fraunhofer IPA
Bewerbungsfrist für geförderte
»Quick Checks«: 21. Mai 2026
Interessierte Unternehmen können sich bis
21. Mai 2026 mit konkreten, ambitionierten
KI-Innovationsvorhaben auf einen der
vom Land Baden-Württemberg geförderten
Quick Checks bewerben. Es gibt zwei mögliche
Formate:
– Quick Check: Dieses Format prüft die
technische Machbarkeit einer Idee oder
Innovation rund um Robotik und KI.
– Legal Quick Check: Wenn Robotik oder
KI bereits im Einsatz sind oder kurz davorstehen,
erhalten Unternehmen eine
Analyse des Anwendungsfalls im Hinblick
auf regulatorische Fragen. Außerdem
geht es um die gemeinsame Definition
der nächsten nötigen Schritte für
die rechtskonforme Umsetzung.
Am 6. Mai 2026 fand am KI-Fortschrittszentrum
der Open Lab Day statt. Unternehmen
erhielten hier neben vielen weiteren
Informationen auch konkrete Unterstützung
für die Bewerbung auf eines der beiden
Formate (weitere Infos am Ende der
Pressemeldung).
Drei Technologieschwerpunkte
für die Zukunft
Die Arbeiten des erweiterten KI-Fortschrittszentrums
konzentrieren sich auf die
folgenden drei Inhaltspunkte:
Generative und Agentic AI: In diesem
Arbeitspaket erforschen und entwickeln die
beteiligten Expertinnen und Experten KI-
Assistenzsysteme für Unternehmens- und
Produktionsprozesse, synthetische Datenerzeugung
zur Qualitätsprüfung sowie hybride
KI-Ansätze, die große Sprachmodelle mit
Expertenwissen kombinieren. Grundlage sind
dabei reale Use Cases aus Unternehmen.
Humanoide Roboter: Dieser Schwerpunkt
adressiert die zunehmende Bedeutung
Humanoider Robotik. Das KI-Fortschrittszentrum
analysiert verfügbare
Lösungen am Markt, entwickelt Sicherheitskonzepte
und erprobt konkrete Einsatzszenarien.
Gemeinsam mit Unternehmen
werden potenzielle Anwendungsfälle
identifiziert, Schulungen durchgeführt und
Hands-on-Erfahrungen mit Humanoiden
Robotern ermöglicht.
KI-Compliance und regulatorisches
Lernen: Die Arbeiten rund um dieses dritte
Themengebiet bilden das Herzstück des
Reallabors am KI-Fortschrittszentrum. Hier
werden Anwendungsfälle aus den vorab genannten
Bereichen hinsichtlich der Anforderungen
der KI-Verordnung und angrenzender
europäischer Rechtsvorschriften (z.
B. Maschinenverordnung, Medizinprodukteverordnung
oder DSGVO) analysiert. Ziel
ist es, praxistaugliche Werkzeuge, Leitlinien
und Prozesse für die rechtskonforme Entwicklung
von KI-Systemen zu schaffen.
Durch den Aufbau eines Panels aus relevanten
Behörden und Aufsichtsorganen
werden regulatorische Fragestellungen im
direkten Austausch geklärt und identifizierte
Hürden in den Gesetzgebungsprozess
zurückgespielt.
Vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten
für Unternehmen
Das KI-Fortschrittszentrum bietet Unternehmen
mit mindestens einer Niederlassung
oder dem Sitz in Baden-Württemberg
zahlreiche niederschwellige Formate zur
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Beteiligung. Denn das wichtigste Ziel der
neuen Projektphase ist die möglichst große
Breitenwirkung in die hiesige Unternehmenslandschaft,
um den Standort hinsichtlich
der hochrelevanten Zukunftstechnologien
KI und Robotik maßgeblich zu stärken.
Neben den bereits oben erwähnten Quick
Checks und dem Open Lab Day gibt es
weitere Beteiligungsmöglichkeiten, wie
Unternehmen von den Angeboten profitieren
können. Hierzu zählen beispielsweise:
– Online-Sprechstunden für erste Kontakte
und konkrete Fragestellungen
– Themenbezogene Sprechstunden für
vertiefende Diskussionen in kleineren
Gruppen
– Industrienetzwerk zur kontinuierlichen
Bedarfsermittlung
– Online-Themenvorträge zu
aktuellen KI-Trends
– Schulungen zur Einführung
Humanoider Robotik
– Experimente und Evaluierungen in den
Laboren des KI-Fortschrittszentrums
Alle Erkenntnisse und Ergebnisse werden
über Handouts, Demonstratoren, Steckbriefe
und die Projektwebseite (www.kifortschrittszentrum.de)
breit verfügbar gemacht.
Erfolgreicher Wissens- und
Technologietransfer gehen weiter
Bereits seit 2019 wird das KI-Fortschrittszentrum
»Lernende Systeme und Kognitive
Robotik« von den beiden Fraunhofer-Instituten
für Produktionstechnik und Automatisierung
IPA sowie für Arbeitswirtschaft
und Organisation IAO und gemeinsam
mit der Universität Stuttgart betrieben. Im
Dezember 2025 endete die erfolgreiche
Förderung über sechs Jahre durch das Ministerium
für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus
Baden-Württemberg. In dieser Zeit
arbeitete das KI-Fortschrittszentrum mit
375 Unternehmen zusammen und führte
über 200 geförderte Transfermaßnahmen
durch. Diese reichten von der ersten Ideenfindung
bis zur Entwicklung prototypischer
Demonstratoren.
Starkes Konsortium und Ökosystem
Das Reallabor am KI-Fortschrittszentrum
ist eng vernetzt mit Cyber Valley, Europas
Zentrum für exzellente KI- und Robotikforschung,
mit dem Forschungsprojekt AI-
MATTERS, dem Höchstleistungsrechenzentrum
Stuttgart (HammerHAI), dem IPAI
Heilbronn sowie zahlreichen regionalen
Partnern und Verbänden.
Mit einem Gesamtvolumen von zwei
Millionen Euro Förderung leistet das KI-
Fortschrittszentrum erneut einen wichtigen
Beitrag zur Innovationskraft und internationalen
Wettbewerbsfähigkeit der badenwürttembergischen
Wirtschaft.
Alle Informationen zur Bewerbungsmöglichkeit:
https://www.ki-fortschrittszentrum.
de/zusammenarbeit/
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik
und Automatisierung IPA
Nobelstraße 12
D 70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 970 1667
eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de
Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de
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Sanner und PulmoBioMed:
Innovation für die Probenentnahme
aus der Lunge erhält CE-Kennzeichnung
Designspezialist für medizintechnische Produkte und CDMO Sanner und das
Medizintechnikunternehmen PulmoBioMed Ltd haben gemeinsam die CE-
Kennzeichnung für PBM-HaleTM erreicht. Die Technologie für die Entnahme
von Atemproben ist als erste Lösung für nicht-invasive, speichelfreie Proben aus
den tiefen Lungenbereichen für klinische und Forschungszwecke in ganz Europa
und den USA zugelassen. Gemeinsam haben Sanner und PulmoBioMed das
bahnbrechende Device vom Prototyp bis zur Markteinführung entwickelt, das
nun bereit ist für die Serienproduktion.
Die Gewinnung repräsentativer Proben aus
der tiefen Lunge ist heute mit invasiven,
kostspieligen und risikoreichen Verfahren
verbunden, die nur für schwer kranke Patienten
vorgesehen und für Routine- oder
wiederholte Tests ungeeignet sind. In der
Folge bleiben Ursachen von Lungenerkrankungen
oft unbehandelt, während stattdessen
ihre Symptome therapiert werden.
Das britische Medizintechnikunternehmen
PulmoBioMed hat es sich zur Aufgabe
gemacht, invasive klinische Diagnoseverfahren
auf den Prüfstand zu stellen und die
Atemwegsforschung und die Entwicklung
zukünftiger Verfahren voranzutreiben. Daraus
entstand PBM-HaleTM, ein nicht-invasives
Device für die Entnahme von Atemproben
aus der tiefen Lunge. Indem es speichelfreies
Atemkondensat aus der distalen
Lunge sammelt, minimiert es die Kontamination
durch Mund, obere Atemwege und
die Umgebung. Zudem ist die Lösung so
konzipiert, dass sie sich in standardmäßige
Diagnoseabläufe integrieren lässt.
Entwicklungskompetenz vom Prototyp
bis zur Produktion
Um den Prototyp zu einem marktreifen
Produkt zu entwickeln und gleichzeitig regulatorische
Unterstützung und Reinraum-
Fertigungskapazitäten aus einer Hand zu
erhalten, schloss sich PulmoBioMed mit
Sanner zusammen. Unter Leitung der Entwicklungsexperten
von Sanner UK durchlief
das Design einen strengen Produktentwicklungsprozess:
Durch Risikoanalysen,
Prototypen- und iterative Designtests sowie
Toleranzanalysen in einem nach ISO 13485
zertifizierten Qualitätsmanagementsystem
wurde die zuverlässige Funktionalität verifiziert.
Das Team band zudem schon früh Experten
für den Design Transfer ein. Mithilfe
von 3D-Daten und Spritzguss-Simulationen
wurde das Design der 17 Teile für die anschließende
Herstellung im Spritzgussverfahren
und für die Montage in Serie optimiert.
Parallel stellten die Fertigungsteams
sicher, dass die Materialauswahl und das
Werkzeugdesign den funktionalen, regulatorischen
und Montageanforderungen entsprechen.
Reinraumfertigung nach
höchsten Standards
Nach der Verifizierung, Installations- und
Funktionsqualifizierung (IQ/OQ), produzierte
Sanner die ersten 3.500 Einheiten in
einem Reinraum der Klasse 7. „Wir waren
von Anfang an von Sanners Professionalität
und der Qualität der Ausführung beeindruckt,
als wir miterlebten, wie sich unser
3D-gedruckter Prototyp zu einem robusten,
hochwertigen Spritzgussprodukt entwickelte“,
sagt Dr. Sterghios A. Moschos, Gründer
und CEO von PulmoBioMed. Neben dem
Device selbst entwickelte Sanner auch das
Konzept für die Primärverpackung, die mit
dem Markenlogo versehenen Sekundärkartons
und die für den Versand des PBM-HaleTM
erforderlichen Tertiär-Multipacks.
Erfolgreiche Entwicklungspartnerschaft
für mehr Gerätezugänglichkeit
Sanners integrierter Full-Service-CDMO-
Ansatz erwies sich als entscheidend, um
PulmoBioMed einen effizienten Übergang
von der Entwicklung zur Kommerzialisierung
zu ermöglichen und PBM-HaleTM auf
den Markt zu bringen. „Die Prozessübergabe
von Design to Manufacture zur skalierten
Produktion verlief reibungslos und
die Partnerschaft berücksichtigte unsere
Bedürfnisse in Bezug auf strenge Qualitätsund
regulatorische Kriterien,“ unterstreicht
Dr. Moschus. Mit der nun gesicherten
CE-Kennzeichnung plant PulmoBioMed,
PBM-Hale in klinischen Studien sowie in
Kooperationen mit Diagnostikherstellern
sowie Pharma- und Biotechnologieunternehmen
in den USA und Europa einzuführen.
Damit unterstützt das Unternehmen
seine langfristige Zielsetzung, die Diagnostik
von Lungenerkrankungen risikoärmer zu
gestalten und einem breiteren Patientenkreis
zugänglich zu machen. „Wir freuen uns
darauf, gemeinsam mit Sanner den Markt
zu erobern und eine weltweite Versorgung
mit PBM-HaleTM aufzubauen“, schließt Dr.
Moschos.
Sanner GmbH
D 64625 Bensheim
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Besondere Lager als Teil eines Kunstwerks
Rodriguez realisiert
Drehverbindungen
für bewegliches
Raumobjekt UMBILICAL
Lagertechnik arbeitet meist unsichtbar im Hintergrund. Im
Fall der kinetischen Kunstinstallation UMBILICAL wird sie
jedoch selbst zum sichtbaren Bestandteil des Werks. Für
die großformatige Installation, in der riesige Garnrollen ein
Seil in einer sich nie wiederholenden Abfolge flechten, lieferte
die Rodriguez GmbH insgesamt 44 maßgeschneiderte
Drehverbindungen in unterschiedlichen Größen.
Das Werk des britischen Künstlers Conrad Shawcross besteht aus
40 ineinandergreifenden Armen, die fortlaufend ein Seil verweben
und dabei die Bewegungen des Sonnensystems nachvollziehen. Mit
zehn Metern Höhe und zwölf Metern Durchmesser verbindet die Installation
künstlerische Vision mit hoher technischer Komplexität.
Präzise Technik für den Dauerbetrieb
Die mechanische Umsetzung entwickelte das britische Ingenieurbüro
Brier Solutions. Über dessen Kontakte zu R.A. Rodriguez UK,
Lieferant von Präzisionsbauteilen, wurde die deutsche Rodriguez
GmbH als Spezialist für Lagertechnik und Sonderanfertigungen in
das Projekt eingebunden. Da sich die Installation ganzjährig kontinuierlich
bewegt und nur einmal im Jahr für einen Spulenwechsel
angehalten wird, waren die Anforderungen hoch: Die eingesetzten
Komponenten mussten dauerhaft präzise, zuverlässig und belastbar
arbeiten und zugleich trotz ihrer kompakten Abmessungen
vergleichsweise hohen Axial- und Radialkräften, Dreh- und Kippmomenten
standhalten. Auch ein geräuscharmer Betrieb war dem
Kunden sehr wichtig.
Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit war neben der technischen
Eignung der Produkte vor allem die Fähigkeit von Rodriguez,
kundenspezifische Sonderlösungen schnell und präzise umzusetzen.
Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in Entwicklung,
Fertigung und Montage von Lagerlösungen und beliefert
internationale Kunden aus unterschiedlichsten Branchen.
Maßgeschneiderte Kugeldrehverbindungen
Für die großformatige Installation von Conrad Shawcross lieferte
Rodriguez insgesamt 44 maßgeschneiderte Drehverbindungen
in unterschiedlichen Größen. (Bild: R.A. Rodriguez UK (Ltd.))
Für die Realisierung entwickelte Rodriguez besondere Kugeldrehverbindungen.
Sie eignen sich besonders für Anwendungen, in
denen hohe Lastaufnahme und präzise Bewegungsabläufe gleichermaßen
gefordert sind. Deshalb kommen sie typischerweise in anspruchsvollen
Bereichen wie Bau- und Werkzeugmaschinen, Kranen,
Automation, Robotik, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik
oder Windenergieanlagen zum Einsatz.
Bei UMBILICAL wurde diese Technik in einen ungewöhnlichen
Kontext übertragen: Anders als in klassischen Industrieanwendungen
bleibt die Mechanik nicht verborgen, sondern ist für das Publikum
sichtbar und unmittelbar erlebbar. „Bei diesem Projekt konnten
wir zeigen, dass wir flexibel auch auf ungewöhnliche Kundenanforderungen
und besondere Einbausituationen reagieren können.
Für nahezu jede Anwendung finden wir die passende Lösung“, hebt
Produktmanager Martin Stremmel hervor.
Rodriguez GmbH
D 52249 Eschweiler
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Licht als Werkzeug:
50 Jahre Hoenle AG und
225 Jahre UV-Strahlung
Im Jahr 1801 entdeckte der Physiker und Naturforscher Johann Wilhelm Ritter
in Jena die ultraviolette Strahlung. Eine Erkenntnis, die er selbst kaum zu
deuten wusste, die aber mit ihrer besonders starken photochemischen Wirkung
die naturwissenschaftliche Welt für immer verändern sollte.
225 Jahre später blickt das bayerische Technologieunternehmen Hoenle AG auf
ihr 50-jähriges Bestehen: ein Jubiläum, das zeigt, wie aus einem physikalischen
Phänomen eine industrielle Schlüsseltechnologie wurde.
Von der Vision zur Weltmarktstellung
Gegründet 1976 im Großraum München von
Prof. Dr. Karl Hönle und Dr. Günter Schmid
mit dem Ziel, innovative Bestrahlungslösungen
für Industrie und Medizin zu entwickeln,
ist Hoenle heute einer der international
führenden Anbieter von industrieller
UV-Technologie und Klebstoffsystemen.
Vom Mittelständler mit regionaler Verankerung
zum global agierenden Technologiekonzern:
diese Transformation vollzog
sich dank einer konsequenten Ausrichtung
auf Innovation und Wachstum als strategischem
Kern.
„UV-Licht ist unsichtbar, aber seine
Wirkung ist es nicht. Wir machen diese
Wirkung präzise steuerbar, reproduzierbar
und wirtschaftlich nutzbar. Das war 1976 die
Idee unserer Gründer, die unser Handeln
auch heute noch bestimmt. Gemeinsam mit
unseren Kunden entwickeln wir Lösungen,
die industrielle Hightech-Prozesse vorantreiben
und nachhaltige Werte für Technik,
Mensch und Umwelt schaffen“, so Dr. Franz
Richter, CEO der Hoenle AG.
UV Technologie wird in industriellen
Fertigungsprozessen für die lösemittelfreie
Trocknung und Härtung von Klebstoffen,
Lacken und Farben sowie für die
chemiefreie Entkeimung von Oberflächen,
Luft und Wasser genutzt. Dabei ist
diese Technologie unschlagbar effizient
und nachhaltig.
Fünf Jahrzehnte technologischer
Kontinuität
Was Hoenle einzigartig macht, ist die Tiefe
des eigenen Know-hows entlang der
gesamten UV-Wertschöpfungskette: von
Komponenten wie UV-Lampen über die
Systemintegration bis hin zu applikationsspezifischen
Klebstoffsystemen, die UV-
Technologie als Aushärtemechanismus
nutzen. Diese vertikale Kompetenz hat das
Unternehmen über Jahrzehnte aufgebaut,
und sie erweist sich gerade in Zeiten wirtschaftlichen
Wandels als entscheidender
Vorteil. Die Entwicklung von hocheffizienter
LED-UV Kompetenz bei Hoenle ist nur
einer von vielen elementaren Bausteinen.
Ob in der Elektronikfertigung, im Automotive-Bereich,
in der Medizintechnik, der
Halbleiterindustrie oder der Displayproduktion:
Überall dort, wo Präzision, Geschwindigkeit
und Prozesssicherheit gefragt sind,
finden sich UV-Systeme von Hoenle. Die
Kombination aus Hardware, Verbrauchsmaterialien
und Engineering-Kompetenz
sichert dem Unternehmen eine Resilienz,
die reine Komponentenanbieter nicht erreichen
können.
Globale Präsenz, lokale Kompetenz
Besonders in Zeiten von geopolitischer Unsicherheit
und strukturellem Wandel setzt
Hoenle auf Kundennähe und Innovation als
Fundament künftiger Wettbewerbsfähigkeit.
Dabei profitiert das Unternehmen von
Megatrends, die UV-Technologie strukturell
begünstigen. Die Miniaturisierung in
der Elektronik, die Umstellung auf emissionsarme
Produktionsverfahren sowie die
wachsende Nachfrage nach rückstandsfreier,
schnell aushärtender Fügetechnik und
chemiefreier Entkeimung spielen direkt in
das Portfolio von Hoenle ein. So wird auch
in Zukunft ein großer Beitrag zu effizienten
und nachhaltigen industriellen Fertigungsprozessen
aus dem Hause Hoenle in Gilching
bei München geleistet werden.
Hoenle Hauptsitz in Gilching bei München. (Foto: Hoenle)
Hoenle AG
D 82166 Gräfelfing
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EFAFLEX wird erneut als
„Weltmarktführer Future Champion“
ausgezeichnet
EFAFLEX gehört zu den internationalen Spitzenanbietern: Die Wirtschafts-
Woche hat das Unternehmen als „Weltmarktführer Future Champion“ ausgezeichnet.
Damit wird die technologische Stärke, globale Marktpräsenz und nachhaltige
Wachstumsstrategie von EFAFLEX eindrucksvoll bestätigt.
EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme ist
von der WirtschaftsWoche zum wiederholten
Mal als „Weltmarktführer Future Champion“
ausgezeichnet worden. Mit der Aufnahme
in das renommierte Ranking zählt
EFAFLEX zu den deutschen Industrieunternehmen,
die in ihrem Marktsegment
international zu den führenden Anbietern
gehören und über eine hohe Marktdurchdringung
sowie nachhaltiges Wachstum
verfügen.
Das Unternehmen wurde im Segment
Schnelllaufindustrietore ausgezeichnet.
Damit gehört es zu einer exklusiven Gruppe
von insgesamt 36 Firmen, die 2026 als
„Future Champions“ benannt wurden. Die
Mehrheit dieser Unternehmen sind hochspezialisierte,
technologieorientierte Mittelständler,
die mit klarer Fokussierung, hoher
Innovationskraft und konsequenter Internationalisierung
erfolgreich sind. Die Future
Champions Liste wird jährlich von der
WirtschaftsWoche in Zusammenarbeit mit
der Universität St. Gallen erstellt. Grundlage
der Bewertung sind unter anderem die
führende Marktstellung im jeweiligen Segment,
ein hoher Auslandsanteil sowie eine
nachweisbare internationale Präsenz auf
mehreren Kontinenten. Ziel des Rankings
ist es, Unternehmen sichtbar zu machen,
die als technologische Taktgeber gelten und
die industrielle Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig
prägen.
EFAFLEX erfüllt diese Kriterien seit vielen
Jahren. Mit einem internationalen Vertriebs-
und Servicenetzwerk, einer starken
Präsenz in industriellen Kernmärkten sowie
einer kontinuierlichen Weiterentwicklung
seiner Produkte hat sich das Unternehmen
als verlässlicher Partner für Industrie, Anlagenbau
und Logistik etabliert. Der Anspruch
dabei ist klar definiert: Lösungen zu
entwickeln, die dauerhaft verfügbar sind,
sich nahtlos in bestehende Prozesse integrieren
lassen und höchste Anforderungen
an Sicherheit und Effizienz erfüllen. Seit
der Gründung steht EFAFLEX für die Entwicklung
und Fertigung leistungsfähiger
Schnelllauftore für industrielle Anwendungen.
Der Fokus liegt dabei auf hoher Zuverlässigkeit,
präziser Funktionalität und einer
konsequenten Ausrichtung auf die Anforderungen
moderner Produktions-, Logistik
und Industrieumgebungen. Die Auszeichnung
als „Weltmarktführer Future Champion“
bestätigt diesen Ansatz und würdigt
die langfristige strategische Ausrichtung
des Unternehmens. „Die Aufnahme in das
Future Champions Ranking ist für uns eine
Bestätigung unseres Weges“, erklärt Herr
Anzeneder, Geschäftsführer Vertrieb bei
EFAFLEX. „Sie zeigt, dass unsere technologische
Kompetenz, unsere internationale
Ausrichtung und unser Anspruch an Qualität
und Verfügbarkeit auch im globalen Vergleich
überzeugen.“
Die Auszeichnung unterstreicht zugleich
die Bedeutung des industriellen Mittelstands
als Innovationsmotor. Viele der im
Ranking gelisteten Unternehmen agieren
in hochspezialisierten Nischen, sind global
erfolgreich und gleichzeitig fest in ihren Regionen
verankert. EFAFLEX steht exemplarisch
für diesen Ansatz: technologische Tiefe,
langfristiges Denken und ein klarer Fokus
auf anwendungsorientierte Lösungen. Die
WirtschaftsWoche zählt zu den führenden
Wirtschaftsmagazinen in Deutschland und
erreicht mit ihrer Berichterstattung insbesondere
Entscheiderinnen und Entscheider
aus Industrie und Mittelstand. Die Future
Champions Liste richtet sich bewusst an
Unternehmen, deren Marktposition und
internationale Bedeutung häufig weniger
sichtbar sind, deren Einfluss auf industrielle
Wertschöpfungsketten jedoch erheblich
ist. Mit der Auszeichnung als „Weltmarktführer
Future Champion“ stärkt EFAFLEX
seine Position im internationalen Umfeld
und setzt ein klares Zeichen für Kontinuität,
technologische Exzellenz und nachhaltige
Unternehmensentwicklung. Das Unternehmen
sieht die Auszeichnung zugleich als
Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent
fortzusetzen und auch künftig Lösungen
zu entwickeln, die den Anforderungen
einer zunehmend vernetzten und automatisierten
Industrie gerecht werden.
EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co.KG
Fliederstraße 14
D 84079 Bruckberg
Telefon: +49 8765 820
Telefax: +49 8765 82200
eMail: info@efaflex.com
Internet: http://www.efaflex.com
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GEMÜ Headquarter in
Kupferzell erhält
„Best Workspaces Award 2026“
Das Headquarter der GEMÜ Gruppe im Gewerbepark Hohenlohe in Kupferzell
wurde mit dem renommierten „Best Workspaces Award 2026“ ausgezeichnet.
Damit zählt das Gebäude zu den prämierten Projekten, die im deutschsprachigen
Raum neue Maßstäbe für moderne Arbeitswelten setzen.
Der „Best Workspaces Award“ ist eine der
führenden internationalen Architektur-
Auszeichnungen für intelligente Arbeitswelten
und Bürobauten. Jährlich werden
herausragende Projekte prämiert, die durch
gestalterische Qualität, funktionale Exzellenz
und innovative Konzepte überzeugen.
Im Wettbewerbsjahr 2026 wurden rund
70 Projekte ausgezeichnet, darunter beispielgebende
Lösungen aus den Bereichen
Innenarchitektur und Hochbau. Die Bewertung
erfolgte durch eine unabhängige
Expertenjury aus Architektur, Design, Forschung
und Medien. Zu den zentralen Kriterien
zählten unter anderem Flexibilität, Kollaboration,
Kommunikation, Konzentration
und Wohlbefinden sowie Innovationsgrad,
Zeitgemäßheit und die gestalterische Qualität
der Gebäude.
Mit seinem Headquarter in Kupferzell hat
GEMÜ eine Arbeitsumgebung geschaffen,
die weit über klassische Bürostrukturen hinausgeht.
Das Gebäude vereint funktionale
Anforderungen mit einer modernen, mitarbeiterorientierten
Gestaltung und fördert
gezielt Austausch, Identifikation und Produktivität.
Damit folgt GEMÜ einem ganzheitlichen
Verständnis von Arbeitswelten,
bei dem sowohl die räumliche Qualität als
auch das subjektive Wohlbefinden der Mitarbeitenden
im Mittelpunkt stehen. Das Zusammenspiel
von Architektur, Funktionalität
und Arbeitskultur schafft eine Umgebung,
die Kommunikation unterstützt und zukunftsweisende
Arbeitskonzepte ermöglicht.
„Ein modernes Arbeitsumfeld ist für
GEMÜ kein ‚Nice-to-have‘, sondern ein
zentraler Erfolgsfaktor. Mit unserem neuen
Headquarter haben wir eine Umgebung geschaffen,
die Innovation, Zusammenarbeit
und Arbeitszufriedenheit gleichermaßen
fördert. Offene, flexible Flächen, ergonomische
Arbeitsplätze und inspirierende Rückzugsorte
unterstützen nicht nur die Produktivität,
sondern auch die Kreativität unserer
Mitarbeitenden,“ so Gert Müller, CEO und
Managing Partner der GEMÜ Gruppe.
Der Award wird vom Callwey Verlag in
Zusammenarbeit mit führenden Partnern
aus Architektur, Design und Arbeitsweltforschung
ausgelobt. Ziel ist es, wegweisende
Workspace-Konzepte sichtbar zu machen
und den Austausch zwischen Unternehmen,
Planern und Herstellern zu fördern.
GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG
D 74635 Kupferzell
Harro Höfliger stellt mit zwei Personalentscheidungen die Weichen für die Zukunft.
Harro Höfliger erweitert
Führungsstruktur
Timo Graf (links) und Marco Laackmann haben
zum 1. April 2026 neue Führungsrollen bei
Harro Höfliger übernommen.
Zum 1. April 2026 hat Timo Graf im Zuge
einer Nachfolgeregelung die Funktion des
Chief Technology Officer (CTO) übernommen.
Gleichzeitig schafft das Unternehmen
mit dem Chief Sales Officer (CSO) erstmals
die Rolle einer Gesamtvertriebsleitung, die
ebenfalls seit 1. April 2026 mit Marco Laackmann
besetzt ist.
Timo Graf übernimmt die technologische
Gesamtverantwortung von Peter
Claußnitzer, der Harro Höfliger über 35 Jahre
geprägt hat, seit 2006 als CTO. Graf ist
bereits zwölf Jahre im Unternehmen tätig
und verantwortete zuletzt den Bereich Engineering
and Technical Services. In seiner
neuen Rolle wird er die Bereiche Technik
und Entwicklung mit Blick auf Zukunftsfähigkeit
und kundenindividuellen Mehrwert
weiterentwickeln.
Marco Laackmann wird sich in der neu
geschaffenen CSO-Position besonders
auf den Technologievertrieb fokussieren,
Marktpotenziale systematisch erschließen
und die weltweite Vertriebsorganisation des
Unternehmens stärken. Gleichzeitig entlastet
er Thomas Weller, der diese Aufgabe
bisher zusätzlich zu seiner Rolle als Chief
Executive Officer (CEO) verantwortete.
Laackmann ist seit 15 Jahren Teil von Harro
Höfliger. Zuletzt leitete er den Technologievertrieb
des Geschäftsbereichs Pharmaceutical
Technologies. Der Bereich Pharma
Services, der die Prozessentwicklung für
pharmazeutische Produkte unterstützt, wird
weiterhin bei Laackmann angesiedelt sein.
Harro Höfliger Verpackungsmaschinen GmbH
D 71573 Allmersbach im Tal
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Premiere zur Jubiläums-Messe:
Fakuma Innovation Award 2026
Zur 30. Fakuma von Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober 2026, lädt der
Messeveranstalter P. E. Schall zusammen mit dem Medienpartner K ZEITUNG
zur Teilnahme am Fakuma Innovation Award ein. Er wird aus Anlass der Jubiläums-Messe
in diesem Jahr erstmals ausgelobt und will technologische Exzellenz,
Innovationskraft sowie Teamleistung innerhalb der kunststoffverarbeitenden
Branche würdigen. Bewerbungen können ab sofort in sechs Kategorien
eingereicht werden; damit sind Themen über ein breites Spektrum entlang der
gesamten Wertschöpfungskette abgebildet. Die Bewertung erfolgt durch eine
unabhängige Fachjury. Die feierliche Preisverleihung findet am ersten Messetag
in Friedrichshafen statt.
Die Fakuma feiert in diesem Jahr ihr 30. Jubiläum.
Grund genug, um an die Entwicklung
der Erfolgsmesse zu erinnern, die 1981
mit 76 Erstausstellern ihren Anfang nahm
und kontinuierlich zur bedeutenden europäischen
Plattform für die Kunststoffverarbeitung
avanciert ist. Doch vor allem gilt
das Augenmerk der Zukunft und neuen
Lösungen, mit denen die Branche gegenwärtige
und künftige Herausforderungen
meistern kann. Deshalb lobt der Messeveranstalter
P. E. Schall in Kooperation mit
dem Fachmedium K ZEITUNG in diesem
Jahr den Fakuma Innovation Award aus.
Mit ihm wird ein wegweisender Impuls
für den technologischen Fortschritt in der
Branche der Kunststoffverarbeitung gesetzt.
Der Award spiegelt wider, wofür die
Fakuma steht: Leistung und Kompetenz.
Sie setzt regelmäßig Wegmarken für zukunftsweisende
Impulse – technologisch,
ökologisch und wirtschaftlich. So wird der
Fakuma Innovation Award kunststoffverarbeitenden
Unternehmen eine internationale
Bühne dafür bereiten, einem interessierten
Fachpublikum Top-Neuheiten
zu präsentieren und Innovationskraft
sichtbar zu machen.
Sechs Themenkategorien
– für die Abbildung der ganzen Welt
der Kunststoffe
Ab sofort können Bewerber ihre Projekte
in einer der sechs Kategorien Spritzguss,
Extrusion, Recycling, Werkzeug- und Formenbau
/ Thermoformen, Compounding
und Werkstoffe sowie Enabler der Kunststofftechnik
(Peripherie) einreichen. Damit
spiegelt der Wettbewerb die gesamte Wertschöpfungskette
der Kunststofftechnik wider
– vom Material über den Verarbeitungsprozess
bis hin zu unterstützenden Technologien.
Der Fakuma Innovation Award bildet
das gesamte Themenportfolio der Messe
samt Peripherie und Automatisierungslösungen
ab.
Feierliche Auszeichnung
der Gewinner am ersten Messetag
Eine wichtige Teilnahmebedingung ist es,
dass das Bewerbungsprojekt live auf der Fakuma
2026 gezeigt werden kann – egal, ob
als Serienprodukt, als funktionsfähiger Prototyp
oder als live demonstrierte Technologie.
Die Teilnahme am Award ist kostenfrei.
Einreichungen sind online bis zum 06. September
2026 möglich. Alle Einreichungen
werden von einer unabhängigen Fachjury
nach festgelegten Kriterien gesichtet und
bewertet. In einer stimmungsvollen Zeremonie
ehren der Messeveranstalter P. E.
Schall zusammen mit dem Medienpartner
die überzeugendsten Innovationen. „Wir
laden alle Unternehmen der Kunststoffverarbeitung
herzlich dazu ein, sich für den Fakuma
Innovation Award 2026 zu bewerben“,
sagt Bettina Schall, Geschäftsführerin des
Messeunternehmens P. E. Schall. „Die Branche
freut sich auf spannende Einreichungen,
die Nutzen bringen, neue Wege weisen
und dazu beitragen, Herausforderungen der
Zukunft zu bewältigen.“
Internationales Branchenfest
mit stärkenden Impulsen für die
Kunststoffverarbeitung
Die Fakuma ist weithin geschätzt wegen
ihrer hohen Anwenderrelevanz und ihrer
besonderen Atmosphäre als praxisnahe
Arbeitsmesse. Die Branche darf auch in
diesem Jahr volle Hallen mit hoher Internationalität
erwarten. Die 30. Fakuma findet
vom Montag, dem 12.10., bis Freitag, dem 16.
10.2026, jeweils von 09.00 bis 17.00 Uhr statt
und wird das Friedrichshafener Messegelände
einmal mehr zum Zentrum eines großen
Familienfests machen. Fachbesucher
erleben ein attraktives und spannendes
Rahmenprogramm mit Fachvorträgen im
Rahmen des Forums, der dritten Auflage der
Round-Table-Diskussion sowie dem Karriere-Freitag
für den Berufsnachwuchs.
P. E. Schall GmbH & Co. KG D 72636 Frickenhausen
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Horizontalkartoniersystem IWK CH4.
(Copyright: IWK Verpackungstechnik GmbH)
Leitmotive am IWK-Stand: Smart Manufacturing · Innovative Materials · Future Skills interpack 2026
Smarte Verpackungslösungen seit 1893:
IWK gibt mit Premieren auf der interpack
nachhaltige Impulse für Pharma und
Kosmetik
Die IWK Verpackungstechnik GmbH präsentierte sich auf der interpack 2026 in Düsseldorf mit gleich drei live produzierenden
Maschinenlinien und setzte damit starke Impulse in den Bereichen Smart Manufacturing, Innovative Materials und
Future Skills. Als Systemanbieter zeigte IWK die gesamte Prozesskette von der Verpackungsentwicklung über das sichere
Befüllen und Versiegeln bis hin zu Shelf-ready-Lösungen mit End-of-Line-Technologien. Der Fokus lag dabei auf flexiblen,
prozesssicheren Produktionslösungen und innovativen Serviceangeboten für die Branchen Pharma und Kosmetik sowie
auch Non-Food und Food. Dem Megatrend Nachhaltigkeit vorauseilend fanden Besucher Lösungen mit innovativen Materialien
auf dem Messestand der IWK.
Flexible, nachhaltige Pharmaverpackung
Im Segment der Sekundärverpackung zeigte IWK erstmals auf der
interpack die horizontale Kartoniererplattform der neuesten Generation.
Auf der Leitmesse verpackte das Kartoniersystem CH 4 Injektionspens
in stabilen Karton-Trays, welche automatisch in Faltschachteln
eingeschoben werden. Faltschachtel und Tray sind produziert
vom Partner Kartonveredelung Knapp.
Die CH-Plattform kombiniert präzise Kartonpositionierung mit
hoher Flexibilität und Energieeffizienz: Ein innovatives Rekuperationssystem
im Servoantrieb reduziert den Energieverbrauch deutlich
um bis zu 21%. Das lineare Prozesslayout ermöglicht schnelle,
reproduzierbare und werkzeugfreie Formatwechsel. Dank der modularen
Bauweise ist die Plattform besonders zukunftsorientiert
und eignet sich für unterschiedlichste Anwendungen in Pharma,
Kosmetik und Non-Food.
Prozesssichere Ultraschall-Siegeltechnologie
Im Bereich der Tubenfülltechnik setzt IWK ebenfalls neue Maßstäbe.
Tuben werden mit Ultraschall verschlossen. Diese Technologie
bietet gegenüber dem klassischen Hot-Air-Verfahren weitere Vorteile.
Durch den Einsatz hochfrequenter mechanischer Schwingungen
entsteht die notwendige Wärme direkt im Material, sodass die
Siegelflächen lokal und äußerst kontrolliert verschweißt werden.
Damit arbeitet das Verfahren energieeffizient. Selbst bei cremigen,
öligen oder pastösen Füllgütern lassen sich saubere, sichere und
reproduzierbare Siegelnähte erzeugen. Zudem ist die Ultraschalleinheit
schnell verfügbar, da sie ohne Aufheizen und Abkühlen der
Siegelbacken auskommt.
Für Premium-Segmente wie Pharma und Kosmetik ist eine makellose
Nahtqualität entscheidend. Daher erweitert diese Technologie
das qualitative Verschließen von Tuben. Da keine externe Hit-
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IWK CABLIblue 870 card-to-card blister system.
(Copyright: IWK Verpackungstechnik GmbH)
Nachhaltige Materialvielfalt
auf der schnellsten Blistermaschine
Tubenfüllplattform
IWK FP18 für das Ultraschallschweißen von
Kunststofftuben. (Copyright: IWK Verpackungstechnik GmbH)
Vollkartonblister von IWK
aus Fasermaterialien auf der
interpack 2026. Nachhaltige Materialvielfalt
für robuste Vollkartonblister auf der schnellsten Card-to-
Card-Blistermaschine. (Copyright: IWK Verpackungstechnik GmbH)
Flexible Pharmaverpackung von IWK
auf der interpack 2026 produziert auf der
energieeffizienten Kartoniererplattform kombiniert
mit präziser Kartonpositionierung und hoher Flexibilität.
(Copyright: IWK Verpackungstechnik GmbH)
zeeinwirkung stattfindet, bleiben Material und Dekor geschont, und
es entsteht eine optisch sehr saubere, schmale Schweißnaht – ein
ästhetischer Vorteil für anspruchsvolle Markenauftritte. Zusätzlich
demonstriert IWK an dieser Station eine Lösung für Microdosing.
Der Erfinder der Tubenfüllmaschine steht seit 1893 für höchste
Zuverlässigkeit, hygienische Sicherheit nach GMP-Standards und
beeindruckende Leistungsspannen von 70 bis 760 Tuben pro Minute.
Präzise Kettentransporte, glatte Edelstahloberflächen sowie die
klare Trennung von Antrieb und Füllbereich ermöglichen schnelle,
saubere und sichere Abfüllprozesse – insbesondere für sensible
pharmazeutische Produkte.
Ein besonderes Highlight auf dem Messestand war die
Card-to-Card-Varianz der Materialien auf der CABLIblue 870. Das
System produziert robuste Vollkartonblister vollständig ohne Einwegkunststoffe
und adressiert damit zentrale Anforderungen der
neuen EU-Verpackungsverordnung PPWR.
Das Blistersystem zeigt genau diese Zukunftsfähigkeit: Die Maschine
verarbeitete auf der Messe vier verschiedene faserbasierte
Materialien aus Neumaterial, Recycling, Gras und Silphium, gleichzeitig
in einem integrierten Produktions- und Siegelprozess – Weltneuheit.
Die IWK Ingenieure demonstrierten eindrucksvoll, wie
hochwertige Vollkartonblister auch unter den neuen gesetzlichen
Rahmenbedingungen effizient, materialsparend und prozessstabil
gefertigt werden können. Die Deckkarten und passenden Blisterhauben
wurden vom Verpackungsspezialisten Karl Knauer KG
bereitgestellt und hochwertig gefertigt. Live werden eine Bambuszahnbürste
sowie eine Zahnpastatube verpackt – zwei Produkte,
die den Trend zu plastikfreien Verpackungslösungen exemplarisch
widerspiegeln.
Durch ihren modularen Aufbau, ergonomische Stationen und
die außergewöhnliche Materialvielfalt erfüllt die CABLIblue 870
nicht nur aktuelle Marktbedürfnisse, sondern auch zukünftige regulatorische
Anforderungen an Rezyklierbarkeit, Materialminimierung
und nachhaltiges Verpackungsdesign. Sie eignet sich ideal für
Kosmetik, DIY-Artikel, Medizintechnik sowie pharmazeutische Anwendungen
– jene Branchen, in denen nachhaltige Verpackungsumstellungen
besonders dynamisch voranschreiten.
Mit der Card-to-Card-Technologie positioniert sich IWK als
vorausschauender Gestaltungspartner, der nicht erst auf Marktveränderungen
reagiert, sondern aktiv neue Lösungen findet. Die CA-
BLIblue 870 ist ein Beispiel dafür, wie IWK innovative Technologien
entwickelt, die Unternehmen beim Umstieg auf papier- und faserbasierte
Verpackungen unterstützen – und damit einen entscheidenden
Beitrag zur Reduzierung von Kunststoffen, zur Einhaltung
künftiger Regulierungen und zur Etablierung echter Kreislaufwirtschaft
leisten.
Neben den zahlreichen Messehighlights präsentiert IWK weitere
wichtige Themen aus dem Gesamtportfolio sowie Serviceangebote
im Bereich Maintenance und Aftersales. Der IWK Service setzt
dabei auf globale Verfügbarkeit, technische Kompetenz und umfassende
Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus der Maschine
hinweg. Dazu gehören präventive Wartung, schnelle Ersatzteilversorgung,
Prozessoptimierung und ein breit gefächertes Schulungsprogramm
im Technical Training Center. Das Ziel ist maximale
Maschinenverfügbarkeit, sichere Produktionsprozesse und schnelle
Reaktionsfähigkeit – ob telefonisch, digital oder direkt vor Ort.
IWK Verpackungstechnik GmbH
D 76297 Stutensee
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Zwei IntElect Maschinen demonstrieren effiziente und vernetzte Produktionskonzepte
am Gemeinschaftsstand in Halle B1 Stand 1103
Sumitomo (SHI) Demag bestätigt
Fakuma-Teilnahme 2026 mit klarem
Fokus auf vollelektrische Lösungen
Sumitomo (SHI) Demag wird an der Fakuma
2026 teilnehmen und präsentiert sich mit
einem fokussierten, partnerschaftlich getragenen
Messekonzept. In enger Abstimmung
mit dem Messeveranstalter Schall entsteht
ein integrierter Gemeinschaftsstand zusammen
mit Technotrans sowie weiteren
System- und Technologiepartnern. Der
Messeauftritt vereint Effizienz, technologische
Klarheit und Zukunftsorientierung und
orientiert sich konsequent an der technologischen
Prozesskette – gezielt ausgerichtet
auf klar definierte Anwendergruppen.
Zwei vollelektrische IntElect Exponate
im Mittelpunkt
Im Zentrum des Auftritts stehen zwei vollelektrische
Spritzgießmaschinen aus der
IntElect Baureihe, mit denen Sumitomo
(SHI) Demag seine technologische Kompetenz
in unterschiedlichen Zielmärkten
demonstriert. Gezeigt wird eine IntElect
75 mit einer Consumer-Anwendung, umgesetzt
in Zusammenarbeit mit einem umfassenden
Partnernetzwerk für Peripherie
und Automatisierung. Ergänzend dazu
veranschaulicht eine IntElect S 280 anhand
einer Packaging-Anwendung effiziente,
hochproduktive Fertigungslösungen
mit angebundenen Systempartnern. Damit
unterstreicht Sumitomo (SHI) Demag
seine konsequente Ausrichtung auf vollelektrische
Maschinentechnologie, Energieeffizienz
sowie vernetzte Produktionskonzepte.
Tragfähiges Messekonzept durch
partnerschaftliche Zusammenarbeit
Ein besonderer Dank gilt dem Messeveranstalter
Schall. Durch dessen Offenheit und
Flexibilität konnte ein Messekonzept realisiert
werden, das sowohl den strategischen
Leitlinien von Sumitomo (SHI) Demag als
auch den Rahmenbedingungen der Fakuma
gerecht wird. Die enge Zusammenarbeit
schafft ein Präsenzformat mit Perspektive
über die Fakuma 2026 hinaus und unterstreicht
die Bedeutung der Messe als zentrale
europäische Plattform der Kunststoffverarbeitung.
Statement von Anatol Sattel, CSO
„Unsere strategische Ausrichtung ist klar:
Wir investieren dort, wo wir für unsere
Kunden den größten Mehrwert schaffen“,
sagt Anatol Sattel, Chief Sales Officer von
Sumitomo (SHI) Demag. „Regionale Fachmessen,
branchenspezifische Events und
interaktive Kundenformate bleiben zentrale
Säulen unseres europäischen Messe- und
Eventkonzepts. Sie ermöglichen es uns,
technologische Innovationen marktnah,
zielgerichtet und zum richtigen Zeitpunkt
zu präsentieren – effizient und mit direktem
Nutzen für die Anwender. Mit unserem Fakuma-Auftritt
zeigen wir, wie sich moderne
Messekonzepte, starke Partnerschaften und
technologische Exzellenz sinnvoll verbinden
lassen. Dass diese Form der Beteiligung
möglich ist, verdanken wir maßgeblich der
konstruktiven Zusammenarbeit mit dem
Messeveranstalter Schall. Dafür bedanken
wir uns ausdrücklich.“
Sumitomo (SHI) Demag
D 90571 Schwaig
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Präzision für die Batteriefertigung:
Weniger Aufwand, mehr Output
Auf der Battery Show Europe (9. bis 11. Juni, Stuttgart) zeigt
Schmalz in Halle 1 an Stand M11 Vakuum-Lösungen für stabile
und saubere Prozesse. Im Fokus stehen Komponenten,
die empfindliche Werkstücke sicher handhaben, flexibel
auf wechselnde Geometrien reagieren und reproduzierbar
arbeiten.
Mit dem Federstößel FSTImc präsentiert Schmalz eine kompakte
Lösung für anspruchsvolle Anwendungen. Das Bauteil kombiniert
eine sehr weiche Feder mit integrierten Strömungselementen. Ein
Strömungsventil (SVKG) steuert den Luftfluss gezielt, ein Strömungswiderstand
(SW) dämpft ihn. Diese Kombination stabilisiert
den Vakuum-Aufbau, wenn nicht alle Saugstellen belegt sind. Damit
können Anwender mit einem Greifer unterschiedliche Werkstücke
handhaben, da das System auf eine Teilabdeckung reagiert. Das reduziert
Rüstzeiten und spart Kosten. Gleichzeitig erfüllt das System
ESD-Anforderungen, um elektrostatische Entladungen zu vermeiden
– ein unverzichtbares Feature in der Elektronik- und Batteriefertigung.
Über einen Online-Konfigurator lassen sich die Federstößel
komfortabel auslegen.
Die kleine Baugröße prädestiniert die Federstößel FSTImc für Anwendungen
mit wenig Platz und hoher Dynamik. (Bild: J. Schmalz GmbH)
Saubere Prozesse ohne kritische Partikel
Für die Batterieproduktion präsentiert Schmalz das neue Kompaktterminal
SCTSi-BY. Es verzichtet vollständig auf Kupfer, Nickel und
Zink, da diese Metalle Mikropartikel freisetzen können, die die Prozesse
erheblich stören. Dank integrierter Funktionen zur Vakuum-
Erzeugung und -Steuerung handhaben Anwender unterschiedliche
Teile mit nur einem Vakuum-System. Schnittstellen (IO-Link oder
Ethernet) binden das Kompaktterminal nahtlos in bestehende Anlagen
ein, um die Fertigung in Echtzeit zu überwachen und Abweichungen
gezielt zu korrigieren.
Kontrolle und Anwendung aus einer Hand
Ob Zellproduktion oder Modulmontage: Der Magnetgreifer
SGM-SV-BY eignet sich zur sicheren Handhabung von Rundzellen auch
in schnellen Pick-and-Place-Prozessen. (Bild: J. Schmalz GmbH)
Ergänzend zeigt Schmalz elektronische Vakuum- und Druckschalter
in kompakter Würfelform. Sie erfassen Prozesszustände präzise und
geben klare Signale an die Steuerung. Das erhöht die Sicherheit, was
bei automatisierten Anlagen entscheidend ist. Für spezielle Anwendungen
stehen branchenspezifische Greifer bereit. Der Magnetgreifer
SGM-SV-BY für Rundzellen sowie die Sauggreifer SFF/SFB1
decken typische Aufgaben ab. Sie sind in abdruckarmer Ausführung
(HT1), ESD-gerechter Variante (NBR-ESD) oder als kombinierte Lösung
(HT1-ESD) für maximale Flexibilität verfügbar.
Binar Handling, Teil der Schmalz-Gruppe, ergänzt die Messeneuheiten
mit einem elektrischen Greifer, der Leiterplatten sicher
bewegt. Das System erfüllt die ESD-Anforderungen und unterstützt
ergonomisches Arbeiten.
J. Schmalz GmbH
D 72293 Glatten
Der runde Sauggreifer SFF bewegt sensible und zerbrechliche
Werkstücke äußerst schonend. (Bild: J. Schmalz GmbH)
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Neuer Tablettencoater Tecpharm 400 von Romaco auf der interpack
Ideal für pharmazeutische Coatings
mit sehr hoher Gewichtszunahme
Romaco feierte die Weltpremiere seines Tablettencoaters
Tecpharm 400 auf der interpack. Die hoch automatisierte
Technologie bietet spezielle Vorteile für eine Beschichtung
mit pharmazeutischen Wirkstoffen, die häufig mit einer hohen
Gewichtszunahme der Tabletten einhergeht. Darüber
hinaus präsentiert der Komplettanbieter für Processing und
Packaging seinen Wirbelschichtprozessor VENTILUS®
Lab für Laboranwendungen.
Tablettencoater Tecpharm 400
Der hoch automatisierte Tablettencoater Tecpharm 400 von Romaco
Tecpharm ist auf das Aufcoaten von Wirkstoffen spezialisiert, die
zu einer starken Gewichtszunahme des Produkts führen. Dies trifft
häufig auf Wirkstoffkombinationen mit Metformin zu, die sich aufgrund
ihrer Größe nicht als Zweischichttabletten realisieren lassen.
Um die Schluckbarkeit dieser Medikamente sicherzustellen, wird
die zweite Wirkstoffschicht stattdessen aufgesprüht.
Während dieses mehrstündigen, in konventionellen Anlagen
teils weit über 20 Stunden dauernden Verfahrens, nehmen die Tabletten
kontinuierlich an Größe und Gewicht zu. Dadurch verändern
sich die Bewegung des Tablettenbetts sowie die Sprühbedingungen
innerhalb der Trommel fortlaufend. Um den Anforderungen
dieser variablen Prozessumgebung
gerecht zu werden, wurde der Tecpharm 400
mit speziellen Features ausgestattet. Als erster
Tablettencoater überhaupt ist er in der Lage,
die Geometrie und Position der so genannten
Baffles während des Prozesses automatisch an
das wachsende Volumen
des Tablettenbetts anzupassen. Diese Mischschaufeln sorgen dafür,
dass sich die Tabletten in der Trommel so bewegen, dass sie gleichmäßig
besprüht werden können. Um ideale Bedingungen für die Beschichtung
der Tabletten zu schaffen, muss die Lage und Neigung
der Baffles im Tablettenbett bei einer Volumenveränderung regelmäßig
angepasst werden. Dank seiner automatisch steuerbaren
Baffles muss der Tecpharm 400 deshalb nicht angehalten werden,
um die Komponenten manuell einzustellen oder auszutauschen.
Hierbei wird viel Zeit gespart, da die Maschine nicht zwischendurch
entleert werden muss. Zudem erhöht das vollautomatische System
die Sicherheit des Bedienpersonals, weil es zu keinem Zeitpunkt mit
den potenziell hochpotenten Produkten in Berührung kommt. Aufgrund
seiner flexibel anpassbaren Baffles eignet sich der Tecpharm-
Tablettencoater für einen Chargenbereich von 5 bis 100 % mit ein
und derselben Trommel.
Optimales Verhältnis von Qualität, Ausbeute und Prozessdauer
Zusätzlich zu seiner vollautomatisch steuerbaren Luftführung, die
die Prozessluft mithilfe stufenlos öffenbarer Abluftklappen gezielt
durch das Tablettenbett lenkt, ist der Tecpharm 400 mit dem innovativen
PCA-Sprüharm von Tecpharm ausgestattet. Die intelligente
Technologie misst die Distanz zum Tablettenbett kontinuierlich mit
Radar und passt sowohl den Abstand als auch den Sprühwinkel permanent
an. Dies wird mechanisch durch das Design des Sprüharms
mit drei Drehpunkten unterstützt. Darüber hinaus erhöht ein System
zur Detektion von Sprühblockaden die Prozesssicherheit, indem es
die betroffenen Düsen zuverlässig identifiziert und außerdem über
eine Selbstreinigungsfunktion verfügt. Somit führt der hohe Automatisierungsgrad
zu einem idealen Verhältnis von Produktqualität,
Ausbeute und Dauer des Coating-Prozesses.
Wirbelschichtprozessor VENTILUS® Lab
Tablettencoater Tecpharm 400
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Bedienerfreundlich und nachhaltig
Der Bedienkomfort des Tecpharm 400 wird zudem maßgeblich
durch den automatisch aus der Maschine herausfahrenden Sprüharm
verbessert. Insbesondere bei großen Anlagen, bei denen der
Sprüharm oberhalb der Brusthöhe des Bedieners positioniert ist,
stellt dies einen entscheidenden ergonomischen Vorteil dar. Außerdem
schützen geschlossene Probennahmen das Bedienpersonal
beim Umgang mit toxischen Arzneimitteln, da der Trommelcoater
während der Produktion nicht manuell geöffnet werden muss, um
die Muster zu entnehmen.
Um den ökologischen Fußabdruck der energieintensiven Coating-Prozesse
signifikant zu senken, kann der Tecpharm 400 optional
mit dem ERS Energierückgewinnungssystem ausgerüstet werden.
Mit diesem System lässt sich der Energieverbrauch um bis zu
50 % reduzieren. Dafür wird ein Kreuzstromwärmetauscher in die
Lüftungsanlage (AHU) implementiert, der die Energie der Prozessabluft
direkt in den laufenden Coating-Prozess einspeist. Die Technologie
eignet sich insbesondere für mehrstündige Herstellungsverfahren
mit hohem Energieverbrauch. Der neue Tecpharm 400
zeichnet sich folglich nicht nur durch herausragende Produktqualität
und Prozesseffizienz aus, sondern auch durch Bedienkomfort
und Klimafreundlichkeit.
Wirbelschichtprozessor VENTILUS® Lab von Romaco Innojet
Stellvertretend für sein breit gefächertes Portfolio an Labormaschinen
zeigte Romaco Innojet den Wirbelschichtprozessor VEN-
TILUS® Lab auf der interpack. Der äußerst vielseitig einsetzbare
Allrounder wird für die Granulierung, Trocknung und das Coating
von Partikeln mit einer Größe ab 10 µm bis 2 mm eingesetzt. Dabei
produziert die multifunktionale Laboreinheit Batchgrößen von
0,7 bis 7,0 Litern. Aufgrund der innovativen Prozessluftführung im
zylindrischen Produktbehälter kann die benötigte Energie sehr
effizient genutzt werden, was die Batchzeiten des VENTILUS®
Lab um bis zu 25 % verkürzt. Die Prozessluft wird durch den ringförmigen
Behälterboden ORBITER® eingeleitet, der für gleichmäßige
Strömungsverhältnisse und eine schonende Umwälzung der
Charge sorgt. Gemeinsam mit einer zentral angeordneten Bottom-
Spray-Düse bildet der Treibsatz eine einzigartige Funktionseinheit,
welche die Durchführung von Scale-up-Prozessen entscheidend
erleichtert. Bei der Düsentechnologie hat der Anwender die Wahl
zwischen der bewährten ROTOJET®- oder der neuen FLEXIJET®-
Sprühdüse, die speziell für Granulierprozesse entwickelt wurde und
sehr einfach in der Handhabung sowie schnell zu reinigen ist. Die
patentierten Wirbelschichtkomponenten von Dr. h. c. Herbert Hüttlin
ermöglichen eine äußerst präzise Applikation der Sprühmedien
mit genau definierter Tröpfchengröße. So werden bei Controlled-
Release-Formulierungen die modifizierten Freisetzungsprofile mit
10 bis 15 % weniger Material erreicht. Diese gezielte Reduktion der
Sprühmittelmenge senkt auch den Energieverbrauch, sodass sich
mit dem VENTILUS® Lab die CO2-Emissionen von Wirbelschichtprozessen
erheblich reduzieren lassen. Des Weiteren verringert das
rotierende Filtersystem SEPAJET® den allgemeinen Produktverlust,
indem es Partikel, die im Filter landen, nicht ausscheidet, sondern
in den Prozess zurückführt.
Romaco Group
D 76227 Karlsruhe
GEMÜ erweitert die Baureihe des Sitzventils GEMÜ S40
Effizienz steigern,
Kosten senken
Der Ventilspezialist GEMÜ erweitert das Sitzventil GEMÜ S40 um die Antriebsgröße
0 und ergänzt damit das Sitzventilprogramm der neuen Produktgeneration
um eine weitere flexible Lösung für kleine Nennweiten und niedrige Betriebsdrücke.
Das Sitzventil GEMÜ S40 überzeugt durch
eine wartungsfreundliche Konstruktion,
hohe Betriebssicherheit und ein modernes,
kompaktes Design. Neben den bereits verfügbaren
Antriebsgrößen 1 bis 6 ist das Ventil
nun auch in der kleinsten Ausführung 0
erhältlich. Diese Ergänzung bietet den Kunden
noch mehr Flexibilität für unterschiedlichste
Anwendungen.
GEMÜ S40 ist für Nennweiten von DN
6 bis DN 80 sowie für Betriebsdrücke von
0 bis 40 bar verfügbar. Die Antriebsgröße 0
wurde speziell für Anwendungen mit hoher
Schalthäufigkeit entwickelt und ermöglicht
schnelle Schaltzyklen auch bei begrenztem
Platzangebot und ist somit auch ideal für
Autoklaven oder Laboranwendungen. Damit
vereint das Ventil eine kompakte Bauweise
mit Effizienz und Zuverlässigkeit –
ein echter Mehrwert für den Anwender.
Mit der neuen Antriebsgröße 0 wird
GEMÜ S40 noch flexibler einsetzbar und
verdeutlicht die konsequente Weiterentwicklung
der neuen Produktgeneration von
GEMÜ. Diese vereint fortschrittliche Ventile,
intelligente Automatisierungslösungen
GEMÜ S40 mit 44A0
und innovative Produktionsmethoden, die
den Kunden maximale Anpassungsfähigkeit,
einfache Integration und platzsparende
Anwendungen bieten.
GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG
D 74635 Kupferzell
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CHINAPLAS 2026: BOY
überzeugt mit Präzision und
kompakten Lösungen im
Wachstumsmarkt China
Marktentwicklung: Qualität
gewinnt an Bedeutung
Die Gespräche auf der Messe bestätigten
einen klaren Trend: Während der klassische
Massenmarkt weiterhin stark preisgetrieben
ist, steigt die Nachfrage nach hochwertigen,
zuverlässigen und energieeffizienten
Maschinen, insbesondere in sensiblen Bereichen
wie der Medizintechnik.
Die CHINAPLAS 2026 (21.–24. April 2026)
hat sich erneut als eine der weltweit wichtigsten
Plattformen der Kunststoffindustrie
präsentiert. Die Dr. Boy GmbH & Co. KG
blickt gemeinsam mit ihrer chinesischen
Vertretung Andeli Co., Ltd. auf eine erfolgreiche
Messebeteiligung zurück. Das Unternehmen
konnte ein internationales Fachpublikum
begrüßen und seine Kompetenz
im Bereich kompakter und hochpräziser
Spritzgießtechnik eindrucksvoll unter Beweis
stellen.
Hohe Besucherqualität und
internationales Interesse
Die Messe zeichnete sich durch eine starke
Internationalität sowie eine hohe fachliche
Qualität der Besucher aus. Neben zahlreichen
chinesischen Interessenten nutzten
auch Fachbesucher aus Asien, Europa und
Australien die Gelegenheit zum Austausch.
Besonders erfreulich war der hohe Anteil an
Entscheidern, technischen Leitern und Ingenieuren
aus den Bereichen Medizintechnik,
Elektronik und Präzisionsspritzguss.
Viele Gespräche waren projektbezogen und
zeigten konkretes Investitionsinteresse.
Live-Anwendungen im Fokus
Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen
zwei Maschinen: die BOY XS E sowie die
BOY 25 E.
Auf der BOY XS E wurde eine medizinische
Anwendung live demonstriert, die Produktion
einer resorbierbaren Gewebeklammer
mit einem Teilegewicht von nur 0,105 g.
Diese Anwendung unterstreicht die Stärken
der BOY Maschinen im Mikro- und Kleinteilespritzguss,
insbesondere hinsichtlich
Präzision, Wiederholgenauigkeit und Reinraumtauglichkeit.
Die BOY 25 E zeigte ihre Leistungsfähigkeit
bei der Fertigung hochpräziser
Kleinteile, darunter eine Gewindestange zur
Dosierung von Insulinpatronen mit einem
Gewicht von lediglich 0,093 g. Auch hier
standen Genauigkeit, Prozessstabilität und
die Verarbeitung anspruchsvoller Materialien
im Fokus.
Der Markt zeigt sich insgesamt vorsichtig
optimistisch. Statt reiner Kapazitätserweiterung
setzen viele Unternehmen auf technologische
Aufrüstung („Upgrading“), um
Ausschuss zu reduzieren und Produktionsprozesse
zu optimieren.
Technologietrends im Überblick
Die CHINAPLAS machte deutlich, welche
Themen die Branche aktuell bewegen: Miniaturisierung
und Mikropräzision, nachhaltige
Materialien und Kreislaufwirtschaft
sowie intelligente, datengetriebene Produktionsprozesse.
Besonders der Bereich
Medizintechnik entwickelt sich dynamisch
und stellt hohe Anforderungen an Maschinenkonzepte
und Prozesssicherheit.
Kompakte Bauweise
als Wettbewerbsvorteil
Ein zentrales Argument für das Interesse
an den BOY Maschinen ist ihre kompakte
Bauweise. Gerade im chinesischen Markt,
wo Produktionsflächen effizient genutzt
werden müssen, bietet dies entscheidende
Vorteile.
„Ein großer Markt wie China erfordert
Maschinen mit möglichst kleiner Aufstellfläche,
um eine hoch effiziente Produktion
zu ermöglichen. Mit unserer BOY XS E, die
nur 0,87 m² Stellfläche benötigt, konnten
wir dies eindrucksvoll demonstrieren und
viele Besucher von unserem Konzept überzeugen“,
erklärt Florian Schäfer, Teamleiter
/ Projektmanager Export.
Fazit
„Die CHINAPLAS 2026 war für BOY ein
voller Erfolg. Das Unternehmen konnte
seine Position als Spezialist für kompakte,
präzise Spritzgießlösungen weiter festigen
und wertvolle Impulse aus dem internationalen
Markt mitnehmen. Insbesondere im
Bereich Medizintechnik sieht BOY weiterhin
großes Wachstumspotenzial“ CEO Xin
Bingbin.
Dr. Boy GmbH & Co. KG
D 53577 Neustadt-Fernthal
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Saubere Konstruktion beginnt im Detail
Neue Hygienic-DESIGN-Komponenten von
KIPP für regulierte Produktionsumgebungen
Wo Lebensmittel offen gefördert werden, wo Wirkstoffe unter Reinraumbedingungen
verarbeitet oder chemische Medien in geschlossenen Systemen zirkulieren,
entscheiden die Details über Sicherheit und Produktivität. Schraubenköpfe,
Griffe, Übergänge. Jede Kante kann zur Schwachstelle werden, jede Schraubstelle,
jeder Totraum zum Risiko. Mit seiner Hygienic-DESIGN-Linie adressiert
KIPP genau diese Anforderungen. Aktuell hat der Norm- und Bedienteilespezialist
sein Programm um weitere Komponenten ergänzt.
In der Lebensmittelindustrie treffen hohe
Durchsätze auf strenge regulatorische Vorgaben.
Rückstände in schwer zugänglichen
Geometrien bedeuten dort nicht nur zusätzlichen
Reinigungsaufwand, sondern potenziell
Qualitätsverluste und Rückrufaktionen.
In der Pharmaindustrie verlangen GMP-
Vorgaben reproduzierbare Reinigungsprozesse,
sterile Bedingungen und Werkstoffe,
die aggressiven Reinigungs- und Desinfektionsmedien
standhalten. In der Verpackungs-
und Prozesstechnik schaffen Förderbänder,
Abfüllstationen und Transport-
module produktnahe Zonen mit zahlreichen
Übergängen.
Hygienisch optimierte Anlagen begegnen
diesen Herausforderungen konstruktiv.
Glatte Oberflächen, definierte Radien
und totraumarme Geometrien reduzieren
Anhaftungen. Reinigungsmedien können
kritische Bereiche besser erreichen.
Das verkürzt Reinigungszyklen, senkt den
Verbrauch von Wasser, Chemikalien und
Energie und verlängert Wartungsintervalle.
Gleichzeitig sinken Risiken für Kontaminationen
und Qualitätsabweichungen.
Mit den Hygienic-DESIGN- und Hygienic-USIT®-Linien bietet KIPP innovative Lösungen
für hygienesensible Bereiche. Neu im Programm sind Bügelgriffe aus Edelstahl mit Dichtring
im Hygienic DESIGN (K1962). Entscheidend ist nicht nur ihre Stabilität und ergonomische
Formgebung, sondern die konstruktive Ausführung mit eigens entwickeltem Dichtring aus POM.
(Copyright: KIPP / AdobeStock_289650428)
Bügelgriffe und Sechskantschrauben
im Hygienic DESIGN
Vor diesem Hintergrund erweitert KIPP
sein Portfolio an Edelstahl-Norm- und Bedienteilen
für hygienisch sensible Produktionsumgebungen.
Die Komponenten sind
nach Hygienic-DESIGN-Prinzipien ausgelegt,
bestehen überwiegend aus Edelstahl
A4 (Werkstoff 1.4404) und verwenden FDAkonforme
Materialien.
Neu im Programm sind Bügelgriffe aus
Edelstahl mit Dichtring im Hygienic DE-
SIGN (K1962). Sie dienen zum Öffnen und
Schließen von Abdeckungen, Türen, Schubladen
oder Hauben. Entscheidend ist nicht
nur ihre Stabilität und ergonomische Formgebung,
sondern die konstruktive Ausführung
mit eigens entwickeltem Dichtring aus
POM. Die Geometrie ist so gestaltet, dass
sich Schmutz- und Produktansammlungen
minimieren lassen und Reinigungsmedien
umlaufend anliegen können.
Ebenfalls neu sind Sechskantschrauben
aus Edelstahl mit niedrigem Kopf für
Dicht- und Unterlegscheiben aus dem Hygienic-USIT®-Sortiment
(K2131, K2132 als
Set). Die flachere Kopfform reduziert Störkonturen
und erleichtert die Reinigung angrenzender
Flächen. Zusammen mit der
Hygienic-USIT®-Dichtungstechnologie
von Freudenberg Sealing Technologies
entsteht eine ebenso saubere wie sicherer
Verbindungslösung. Die Kombination ist
EHEDG-zertifiziert und für produktnahe
sowie produktberührende Bereiche mit
höchsten Hygieneanforderungen ausgelegt.
Als Dichtwerkstoffe stehen EPDM in weiß
oder schwarz sowie FLUOROPRENE XP in
blau zur Verfügung.
KIPP unterscheidet zwischen Hygienic
DESIGN, das auf Geometrie, Oberfläche
und eigene Dichtungslösungen fokussiert,
und Hygienic USIT® mit Dichtungslösungen
von Freudenberg. Beide Ansätze zielen
auf dasselbe Ergebnis: konstruktive Sicherheit
in sensiblen Prozessen als intelligent
integrierter Anlagenbestandteil.
HEINRICH KIPP WERK GmbH & Co. KG
D 72172 Sulz am Neckar
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E+E Elektronik auf
der Sensor+Test 2026
Unter dem Motto „Step into the World of Trusted Measurement“ präsentiert
E+E Elektronik auf der diesjährigen Sensor+Test von 9. bis 11. Juni in Nürnberg
seine neuesten Entwicklungen und innovativen Technologien für stabile und
optimierte Prozesse. Mit Fokus auf HLK-Anwendungen und den Bereich Home
Appliances stehen am Stand 134 in Halle 1 vor allem Präzision in der Temperaturund
Feuchteregelung sowie die Reduktion von Wartungskosten im Mittelpunkt.
Zudem werden mit dem AVS701, dem HTS401 und dem TDS501 die drei neuesten
Sensorentwicklungen vorgestellt.
Präzision und Zuverlässigkeit in der Temperatur-
und Feuchteregelung sind entscheidend
für bessere Produktqualität und
höhere Effizienz. Gleichzeitig kommt es
auf robuste Sensorlösungen und geringe
Wartungskosten an. Dank ihres modularen
Komponentenaufbaus sind die Sensoren
von E+E Elektronik exakt auf die individuellen
Systeme der Kunden abgestimmt. Auf
der Messe zeigt das Unternehmen innovative
Technologien, die Systeme und Prozesse
intelligenter und effizienter machen.
Hochpräzise Messungen für
effiziente Gebäudeautomation
HTS801 (Foto: E+E Elektronik Ges.m.b.H.)
Der HTS801 ist ein hochpräziser Feuchte-
und Temperatursensor für besonders
anspruchsvolle Messaufgaben. Er meistert
selbst die schwierigsten Bedingungen wie
hohe Luftfeuchtigkeit und chemische Verschmutzung.
Verschiedene Fühler- und Gehäuseoptionen
ermöglichen einen Einsatz
von -80 °C bis 180 °C und 300 bar.
Der Differenzdrucksensor EE600 ist für
die zuverlässige Messung von Differenzdruck
in HLK, Gebäudeautomation und
Filterüberwachung konzipiert. Er ist in zwei
Varianten für Drücke bis 1000 Pa und 10000
Pa einsetzbar und bietet eine ausgezeichnete
Genauigkeit von ± 0,5 % vom Endwert.
Der modulare Feuchte- und Temperatursensor
HTS401 bietet moderne Feuchteund
Temperaturmessung, die ausfallsicher,
präzise und für anspruchsvollste Umgebungen
ausgelegt ist. Mit einer Messgenauigkeit
von bis zu ±0,95 % rF und ±0,1 °C sowie
einem Betriebsbereich von −40 °C bis +80
°C lässt sich der HTS401 flexibel in unterschiedlichste
Anwendungen integrieren,
von Außeninstallationen bis hin zu Reinraumanwendungen.
Geringere Wartungskosten
dank intelligenter Komponenten
Gebäudeautomatisierung und HLK-Systeme
sind entscheidend für komfortable,
energieeffiziente und nachhaltige Innenraumklimabedingungen.
Von Gewerbe- und
Industriegebäuden über Rechenzentren
und medizinische Einrichtungen bis hin zu
Verkehrsknotenpunkten sowie Sport- und
Entertainmentstätten sorgen präzise Messung
und intelligente Regelung von Temperatur,
Feuchte, CO₂ und Luftströmung für
einen zuverlässigen Betrieb, optimierten
Energieeinsatz und eine langfristige Gebäudeperformance.
Präsentierte Lösungen:
Im Rahmen einer interaktiven Erlebniszone
können Besucher auf der Sensor+Test die
Stärken von E+E Elektronik live erleben. Der
Sensorspezialist zeigt einen breiten Querschnitt
seiner Produktpalette für die Gebäudeautomation,
darunter folgende Sensoren:
AVS701 (Foto: E+E Elektronik Ges.m.b.H.)
TDS501 (Foto: E+E Elektronik Ges.m.b.H.)
Wartung kostet Zeit und Geld, vor allem
dann, wenn Sensoren schwer zugänglich
sind oder regelmäßig ausgetauscht werden
müssen. Die Sensorlösungen von E+E
Elektronik sind modular aufgebaut, sodass
sich Sensoren und Komponenten schnell
und einfach austauschen lassen. So werden
lange und kostenintensive Ausfallzeiten
vermieden. Gleichzeitig schafft das flexible
Design zusätzliche Installationsmöglichkeiten
und erleichtert die Integration in bestehende
Systeme. Die E+E Sensorelemente
für Feuchte, CO2, Druck und Temperatur
tragen dazu bei, die Effizienz zu maximieren
und die Wartungskosten zu minimieren.
Präsentierte Lösungen
von E+E Elektronik:
Das EE895-Modul misst nicht nur die CO2-
Konzentration, sondern auch die Temperatur
und den Umgebungsdruck. Die Druck-
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und Temperaturkompensation mit integrierten
Sensoren minimiert den Einfluss der
Umgebung auf die CO2-Messung. Dadurch
bietet das EE895 eine besonders hohe
CO2-Messgenauigkeit, unabhängig von der
Höhe oder wechselnden Umgebungsbedingungen.
Seit kurzem erfüllt der EE895 die
Anforderungen des ANSI / ASHRAE Standard
62.1-2022 (Addendum d).
Das digitale Temperatursensorelement
TEE501 überzeugt mit einer Messgenauigkeit
von bis zu ± 0,2 °C und einem breiten
Temperatureinsatzbereich. Das kleine
DFN-Gehäuse mit integrierten Pull-Up-
Widerständen ermöglicht ein einfaches Design-In
des Sensorelements.
Neuheiten auf der Sensor+Test
Neben dem HTS401 zeigt E+E Elektronik
folgende Neuheiten:
Der TDS501 liefert kontinuierliche Taupunktdaten
bis -70 °C Td und ermöglicht
mit seinem neuen Vier-Elemente-
Messverfahren ein unterbrechungsfreies
24/7-Prozessmonitoring.Gelichzeitig
unterstützt er eine effiziente Entfeuchtungsregelung.
Dank robustem Industriedesign
und einfacher Integration über
analoge und digitale Schnittstellen hilft
der TDS501, vermeidbaren Energieverbrauch
und ungeplante Stillstände zu reduzieren.
Mit dem AVS701 werden neue Maßstäbe in
der Geschwindigkeitsmessung von Luftund
Gasströmungen gesetzt. Der Sensor
ist in rauen Umgebungen nachweislich bis
zu 20-mal langlebiger. Hochgenaue Messungen,
eine einfache Installation dank
exakter Sensorpositionierung sowie eine
integrierte Prozessgasbibliothek zeichnen
ihn aus. Der optionale externe Drucksensor
sorgt zusätzlich für den Ausgleich von
Veränderungen im Umgebungsdruck.
High-End Sensor Calibration
- around the World
Zusätzlich präsentiert E+E Elektronik seine
herausragende Kompetenz in der Kalibrierung.
Als eines der führenden Unternehmen
auf diesem Gebiet stellt E+E Elektronik sicher,
dass Geräte nach höchsten Qualitätsstandards
kalibriert werden. Das garantiert
optimale Leistung und Konformität.
E+E Elektronik Ges.m.b.H.
Langwiesen 7
AT 4209 Engerwitzdorf
Telefon: +43 7235 6050
Telefax: +43 7235 6058
eMail: info@epluse.com
Internet: http://www.epluse.com
Rodriguez: Dünnringlager und Value
Added Products auf der ILA 2026
Vom 10. bis 14. Juni 2026 wird Rodriguez auf der Luft- und
Raumfahrtmesse ILA in Berlin ausgewählte Lösungen aus
der Präzisionslagertechnik vorstellen. Im Mittelpunkt stehen
Value Added Products (VAP) und vielseitige Dünnringlager,
die sich sogar bei Einsätzen im Weltraum bewähren.
Dünnringlager bieten besonders in Anwendungen mit begrenztem
Bauraum große Vorteile. Ihr geringes Gewicht, die hohe Präzision
und die Fähigkeit, auch bei hohen Geschwindigkeiten und unter
extremen Bedingungen zuverlässig zu arbeiten, machen sie zu einer
idealen Wahl für verschiedene Industrien: von der Medizintechnik
über die Luft- und Raumfahrt bis hin zur Robotik.
Hightech-Anwendungen und Produkte mit Mehrwert
Rodriguez bietet eine Vielzahl an Dünnringlagern für unterschiedlichste
Anwendungen an. Einige speziell angepasste Lager bewähren
sich schon seit Jahren in Weltraumeinsätzen, unter anderem in
Roboterarmen an der Außenseite der Internationalen Raumstation
ISS. Gewicht und Baugröße der extra schlanken Lager wurden erheblich
reduziert und innovative Materialien eingesetzt. Solche
maßgeschneiderten Produkte und Systemlösungen sind eine Kernkompetenz
von Rodriguez: Value Added Products (VAP) fertigt das
Unternehmen auf Basis eigener Lager- oder Lineartechnikkomponenten.
Rodriguez auf der ILA
Rodriguez präsentiert auf der ILA in Berlin unter
anderem Dünnringlager und Value Added Products.
(Bild: Rodriguez GmbH / ©stock.adobe.com/dimazel)
Neben der Präsentation seiner Produkte und Expertise will Rodriguez
die internationale Fachmesse auch zur strategischen Vernetzung
nutzen, wie Ulrich Schroth, Geschäftsbereichsleiter Value Added
Products, betont: „Die Messe ist für uns eine wichtige Plattform, um
nicht nur unsere Lösungen zu zeigen, sondern vor allem den direkten
Austausch mit Kunden, Partnern und Entscheidern zu suchen.
In der Luft- und Raumfahrt entstehen starke Partnerschaften durch
Vertrauen, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, flexibel auf neue Anforderungen
zu reagieren.“
Rodriguez GmbH
D 52249 Eschweiler
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Blisterlinie Unity 600
Nachhaltige Blisterlinie von Romaco auf der interpack
Wie aus einem Guss
Auf der interpack präsentierte die Romaco Group ihre nachhaltige Highspeed-
Blisterlinie Unity 600 erstmals mit dem angeschlossenen Straffbanderolierer
PF 75. Damit unterstreicht der Pharmamaschinenhersteller sein Know-how
im Bereich der Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackung
von festen Darreichungsformen.
Blisterlinie Unity 600
Leistungsstark, nachhaltig und flexibel – die zweibahnige Highspeed-Blisterlinie
Unity 600 von Romaco Noack verpackt eine Fülle
unterschiedlicher Tabletten und Kapseln sehr schnell und zuverlässig.
Das Produktspektrum des Monoblocks reicht von sehr kleinen
und leichten Blistern bis hin zu extrem großen und schweren
Packungen von bis zu 145 mm Länge und 90 mm Breite. Dabei erzielt
die Blisterlinie mit Walzensiegelung und einem kontinuierlich
arbeitenden Kartonierer eine maximale Ausbringung von bis zu 600
Blistern und 350 Faltschachteln pro Minute. Auch bei der Verarbeitung
der verschiedenen Packmittel erweist sich die Blisterlinie als
äußerst vielseitig: Neben der Herstellung von Standardblistern aus
PVC/Aluminium oder Aluminium/Aluminium eignet sich die Technologie
auch für den Einsatz von klimaschonenden Blisterfolien aus
Monomaterialien wie PET oder PP. Der Verzicht auf mehrschichtige
Verbundfolien verbessert dabei nicht nur den CO2-Fußabdruck pro
Blister, sondern erleichtert überdies das Sortieren und Recyceln der
entsorgten Packungen.
Besser nachhaltig
Alles in allem überzeugt die Unity 600 durch ihr nachhaltiges Anlagenkonzept:
Das innovative Transfermodul, mit dem die gestanzten
Blister zum Kartonierer transportiert werden, kommt ohne energieintensives
Vakuum aus. Stattdessen werden die Blister nach der
Abnahme von der Blistermaschine sicher auf einem Transferband
geführt und direkt in die Stapelübergabeeinheit übergeben, wo sie
stabil von unten aufgestapelt werden. Diese hoch automatisierte
Transferlösung ist außerdem in der Lage, die Leerstellen im Prozess
softwaretechnisch abzubilden und direkt zu kompensieren. Folglich
müssen für die Stapeleinheit keine Gutblister mehr zurückgehalten
werden, was im Umkehrschluss ein Track & Trace der Blister ab der
Produktzuführung erlaubt.
Straffbanderolierer PF 75
Insgesamt erzielt die neue Unity 600 eine Energieeinsparung von
bis zu 45 % im Vergleich zum Vorgängermodell. Dies ist auch auf die
Installation von Venturi-Systemen zurückzuführen – an Stellen, wo
Vakuum technisch notwendig ist – zum Beispiel bei der Abnahme
der Faltschachteln und Beipackzettel. Die vergleichsweise kleinen
und wartungsarmen Venturi-Pumpen emittieren signifikant weniger
Wärme als konventionelle Vakuumpumpen, was den Energieverbrauch
zur Klimatisierung der Reinräume deutlich reduziert.
Außerdem verfügt die Blisterlinie über eine intelligente Stand-by-
Funktion, die zu einer erheblichen Senkung der Grundlast führt,
ohne sich negativ auf die Gesamtanlageneffektivität (OEE) auszuwirken.
Für das Nachhaltigkeitsreporting wurde die Unity 600 zudem
mit einem Energiemonitor ausgestattet, der den Strom- und
Luftverbrauch sowie die CO2-Emissionen der Maschine misst.
Auf der interpack zeigte Romaco die Blisterlinie Unity 600 erstmals
in Konfiguration mit dem neuen Straffbanderolierer PF 75.
Straffbanderolierer PF 75
Der neue Straffbanderolierer PF 75 besticht durch sein äußerst
kompaktes Design mit einer sehr kleinen Stellfläche von nur circa
2 m². Daher kann die Endverpackungsmaschine auch bei beengten
Raumverhältnissen flexibel in jede Verpackungslinie für die Pharma-
und Nutraceuticals-Industrie integriert werden. Dabei ist der
Staffbanderolierer für eine Aufnahme von bis zu 450 Faltschachteln
ausgelegt und dadurch mit dem leistungsstärksten Kartonierer von
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Das breite Anwendungsspektrum des Komplettanbieters Romaco.
Romaco kompatibel. Für Produktwechsel muss lediglich ein Formatteil
ausgetauscht werden, wofür keine Werkzeuge benötigt werden.
Alle weiteren Einstellungen können bequem über das Bedienterminal
(HMI) vorgenommen und schnell an nur wenigen Maschinenkomponenten
angepasst werden. Das gut einsehbare, aufgeräumte
und GMP-gerechte Maschinenkonzept verkürzt die Reinigungsprozesse
und ermöglicht eine schnelle Line-Clearance. Das Bündeln
der Faltschachteln erlaubt eine bessere Organisation der Verkaufseinheiten
sowie eine höhere Stabilität beim Verpacken in Versandschachteln.
Dies erhöht die Lagerkapazität pro Palette und senkt
letztlich die Transportkosten. Der Launch des Straffbanderolierers
PF 75 markiert einen strategischen Schritt zur Komplettierung des
End-of-Line-Portfolios von Romaco. Hergestellt von Romaco’s
langjährigem Technologiepartner, der SPH Group, ist die Maschine
ein wichtiger Bestandteil der Verpackungslinien des Anbieters.
Dank der Integration der ergonomischen, wartungsarmen Technologie
bietet Romaco der Pharma- und Nutraceuticals-Industrie eine
lückenlose Komplettlösung entlang der gesamten Prozesskette – alles
aus einer Hand.
Kontinuierlicher Horizontalkartonierer PC 4350
Der kontinuierliche Horizontalkartonierer PC 4350 von Romaco
Promatic wurde als Sekundärverpackungseinheit für die Blisterlinie
Unity 600 entwickelt und erfüllt alle Voraussetzungen für die
Integration in den leistungsstarken Monoblock. Dabei erzielt er eine
maximale Ausbringung von bis zu 350 Faltschachteln pro Minute.
Durch die positiv erzwungene Öffnung der Faltschachteln entsteht
keinerlei Reibung, was eine sehr materialschonende Verarbeitung
der Packmittel ermöglicht. Zusätzlich verhindert der Einsatz von
Gegenvakuum, dass instabile Faltschachteln nach dem Aufrichten
wieder kollabieren. Beim PC 4350 werden die Blisterstapel von hinten
in die geöffneten Faltschachteln geschoben. Auf diese Weise
ist der gesamte Einschubbereich sehr gut einsehbar und leicht zugänglich
– ein großer Vorteil für eine GMP-gerechte Reinigung und
eine schnelle Line-Clearance. Darüber hinaus wurde das Modul
zum Falzen der Beipackzettel erstmals in Laufrichtung (und nicht
frontal) positioniert. Diese Anordnung sorgt für sehr kurze Wege
beim Transport der Patienteninformationen, was gleichzeitig die
Prozesssicherheit, Leistung und Effizienz erhöht. Im Falle einer Zuführeinheit
für vorab gefalzte Beipackzettel kann ein entsprechend
größeres Magazin bereitgestellt werden, ohne dabei die Bedienerergonomie
zu beeinträchtigen. Das umfassende Fail-Safe-Konzept
des Kartonierers stellt zudem sicher, dass ausschließlich verifizierte
Produkte für den jeweils nächsten Produktionsschritt freigegeben
werden. Neben Blistern verpackt der PC 4350 auch Kunststoffflaschen,
Glasfläschchen, Streifen, Röhrchen sowie zahlreiche weitere
Produkte.
Alles aus einer Hand – Komplettlösungen von Romaco
Ergänzend zu seinen Verpackungstechnologien präsentierte der
Komplettanbieter Romaco auf der interpack weitere Neuheiten aus
seinem Processing-Portfolio: darunter den vollautomatischen und
mit zahlreichen intelligenten Features ausgestatteten Tablettencoater
Tecpharm 400. Erstmals wird auch die Tablettenpresse KTS 840
ausgestellt, die speziell zur Verpressung von Dreischichttabletten
für die Nutraceuticals- und Lebensmittelindustrie konzipiert wurde.
Seine Laborexpertise unterstrich Romaco mit Live-Demonstrationen
des Wirbelschichtprozessors VENTILUS® Lab und des Kompaktierungssimulators
KTP 1X.
Starke Partnerschaften
Durch gemeinsame Messeauftritte mit seinen Industriepartnern
eröffnete Romaco weitere Einblicke in sein Portfolio: Die Hochgeschwindigkeitspresse
KTS 1000 wird in Linie mit der kontinuierlichen
Falteinschlagsmaschine BHS von Theegarten-PACTEC
bei der Tablettierung und Verpackung von Brühwürfeln gezeigt. Im
Lebensmittel- und Süßwarensektor ist die Technologie aktuell die
leistungsstärkste am Markt.
Span Inspection Systems demonstrierte sein neuestes Kamerakontrollsystem
am Beispiel der universell einsetzbaren, getakteten
Blistermaschine N 760. Das Inspektionssystem dient der Qualitätskontrolle
und detektiert zuverlässig verschiedene Parameter wie
Anwesenheit, Farbe, Form, Bruch etc. der zu verpackenden Tabletten
oder Kapseln.
Romaco Group
D 76227 Karlsruhe
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Die C6-Reinraumenergiekette mit neuem e-spin Führungssystem ermöglicht
abriebfestes Verfahren auf bis zu 30 m und erhält ISO Klasse 1 des Fraunhofer IPA
Höchste Reinheit auf langen Wegen
mit neuartiger Reinraum-
Energieführungslösung von igus
Ob in der Mikroelektronik, der Halbleiter- oder der Batteriefertigung, überall
geht es um Partikelfreiheit und maximale Prozesssicherheit. Mit steigender
Automatisierung und stetig wachsenden Anlagen, werden auch die Wege für
den Materialtransport länger. Eine zentrale Herausforderung dabei ist, eine zuverlässige
Energie- und Datenversorgung bei minimaler Partikelemission zu gewährleisten.
Stromschienen übertragen keine Daten, Energieketten brauchen
meist komplexe Absaugsysteme für Mikropartikel. Mit der vom Fraunhofer IPA
nach ISO Klasse 1 zertifizierten C6‐Energiekette in Kombination mit dem neuen
e‐spin Obertrumführungsrad bietet igus hierfür jetzt eine Lösung. Das System
ermöglicht eine kompakte und langlebige Energieführung in Reinräumen – auch
auf Verfahrwegen bis zu 30 m.
Die C6‐Energiekette in Kombination mit dem neuen e‐spin Obertrumführungsrad
ermöglicht eine zuverlässige Energie- und Datenversorgung bei minimaler Partikelemission
– und das auf Verfahrwegen bis zu 30 m. (Quelle: igus SE & Co. KG)
In modernen Halbleiterfabriken durchlaufen
Siliziumwafer zahlreiche Prozessschritte
– von der Lithografie über das Ätzen
bis hin zur Metallisierung. Aufgrund
der strengen Anforderungen an Sauberkeit
und Partikelfreiheit ist ein manueller
Transport innerhalb des Reinraums nicht
praktikabel. Stattdessen übernehmen immer
häufiger automatisierte Systeme den
sicheren und effizienten Transport der
Wafer-Kassetten über lange Strecken.
Zum Beispiel per Overhead Hoist Transport
(OHT), ein Schienensystem, das die
Kassetten unter der Decke bewegt. Das
spart zwar Reinraumfläche, stellt Konstrukteure
aber vor eine Herausforderung:
die Versorgung des OHT mit Strom und
Daten. „Stromschienen übertragen keine
Daten und sind wartungsintensiv. Energieketten
benötigen meist eine komplexe
Absaugvorrichtung für Partikel. Der Bedarf
an einer reinraumtauglichen, langlebigen
und kostengünstigen Alternative ist in der
Branche entsprechend groß“, erklärt Kira
Weller, Produktmanagerin e-ketten und
Reinraum-Expertin bei igus.
Rollen statt Gleiten mit
neuem e-spin Führungssystem
Um das Dilemma zu lösen, hat igus für die
C6-Reinraumenergiekette ein besonderes
Führungssystem namens e-spin entwickelt.
Dabei handelt es sich um Führungsräder, die
wie alle igus Energieketten aus tribologisch,
sprich auf Reibung und Verschleiß, optimiertem
Hochleistungskunststoff bestehen.
Die Räder sitzen zwischen Ober- und
Untertrum der Energiekette. Die Kettenteile
rollen dadurch aufeinander, statt zu gleiten
– und das ohne weitere Partikelemission.
„Die Energieketten lassen sich dank
des e-spin Systems ohne Absaugeinheit in
der Produktion innerhalb eines Reinraums
nutzen. Konstrukteure reduzieren so bei
der Energieführung von Transportsystemen
die Komplexität und sparen dabei Kosten“,
sagt Kira Weller. Konfigurieren lässt sich
das Energiekettensystem zeitsparend über
den e-ketten Experten auf der Website von
igus. Gleichzeitig ist das System aus C6-
Energiekette und Führungsrädern durch
den eingesetzten Hochleistungskunststoff
abriebfest, wartungsarm und besonders
langlebig. Labortests in Zusammenarbeit
mit dem Fraunhofer IPA bestätigen: Das
System erreicht bei einer Geschwindigkeit
von 0,5 m/s die höchste Reinraumklasse
ISO 1. Technische Grenzen möchte igus in
Zukunft hinsichtlich höherer Geschwindigkeiten
und längerer Verfahrwege weiter verschieben.
igus SE & Co. KG
D 51147 Köln
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Für zuverlässige Fördergutübergaben in sensiblen Produktionsumgebungen
Fraunhofer IPA zertifiziert Messerkante
für Reinraumförderbänder von Montech
Die Montech AG bringt ihre bewährte Messerkante in den Reinraum: Das Produkt
erfüllt die Anforderungen der Luftreinheitsklasse ISO 5 und wurde durch
das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA geprüft
und zertifiziert.
reduziert das Risiko von Produktionsstillständen
deutlich. Anwender erhalten damit
eine geprüfte und verlässliche Lösung für
sensible Anwendungen im Reinraum.
Fraunhofer TESTED DEVICE® Zertifikat
Die Messerkante von Montech wurde unter
Reinraumbedingungen gemäss ISO 14644-1;
-14 durch das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik
und Automatisierung IPA
geprüft und mit dem TESTED DEVICE®
Zertifikat ausgezeichnet. Die Zertifizierung
bestätigt, dass sowohl beim Förderband
TB30R-140×1500/MR 571854 mit Mittenantrieb
als auch beim Förderband TB40R-
400×1500-VR 571673 die Messerkante die
Anforderungen der Partikelemission für
den Einsatz in Reinräumen bis zur Luftreinheitsklasse
ISO 5 erfüllt. Unternehmen
profitieren damit von einer verlässlichen,
geprüften Lösung für kritische Übergabepunkte
sowie von stabilen und normgerechten
Produktionsprozessen.
Ausgelegt für regulierte Branchen
In Reinraumumgebungen gelten besonders
hohe Anforderungen an Partikelemissionen
und Prozessstabilität. Gleichzeitig stellen
gerade Fördergutübergaben eine kritische
Stelle dar – insbesondere bei kleinen oder
empfindlichen Teilen. Zwischenspalte können
zu Störungen, Verklemmen oder Unterbrüchen
führen und damit die Prozesssicherheit
beeinträchtigen.
Zertifizierte Lösung für kritische Übergabepunkte
im Reinraum
Die Messerkante von Montech ist nun für
Reinraum-Förderband
TB30R mit Mittenantrieb.
(Copyright: MONTECH AG)
den Einsatz in kontrollierten Produktionsumgebungen
qualifiziert. Ihre durch das
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik
und Automatisierung IPA bestätigte Reinraumtauglichkeit
stellt sicher, dass definierte
Grenzwerte für Partikelemissionen
eingehalten werden. Gleichzeitig überzeugt
die Messerkante durch ihre konstruktiven
Eigenschaften: Sie sorgt für einen minimalen
Übergabebereich zwischen zwei Förderstrecken.
Dadurch werden Zwischenspalte
minimiert und auch kleine Fördergüter
sicher von einer Anlage zur nächsten übergeben.
Dies erhöht die Prozessstabilität und
Die zertifizierte Messerkante eignet sich
insbesondere für Anwendungen in der
Medizintechnik, Elektronikfertigung oder
Pharmaindustrie, wo Reinraumbedingungen
und stabile Prozesse gleichermassen
gefordert sind. Sie verbindet eine zuverlässige
Fördertechnik mit zertifizierter Reinraumtauglichkeit
und unterstützt so normgerechte
und effiziente Produktionsabläufe.
Die Messerkante ist im Online-Reinraum-
Konfigurator von Montech verfügbar und
lässt sich nahtlos in bestehende Förderbandkonfigurationen
integrieren.
Montech AG
Gewerbestrasse 12
CH 4552 Derendingen
Telefon: +41 326815500
eMail: info@montech.com
Internet: https://www.montech.com
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Schütz Impeller:
Kontaminationsfreie Homogenisierung
viskoser Medien in IBC
Unter dem Motto „Circular Economy meets Technology“ präsentierte Schütz auf
der Interpack 2026 Lösungen, die Kreislauffähigkeit und technische Leistungsfähigkeit
für höchste Effizienz in der Supply Chain der Kunden vereinen. Ein Musterbeispiel
für diesen Ansatz sind die Impeller-Rührwerke des Verpackungsspezialisten,
die zähflüssige Füllgüter schnell und anwendungssicher direkt in IBC
aufrühren.
Bei viskosen Flüssigkeiten ist eine homogene
Durchmischung entscheidend für die
optimale Verarbeitung. Dies ist jedoch mit
hohen Anforderungen verbunden. Denn
schon beim Öffnen der Transportbehälter
können Fremdpartikel eindringen und die
Produktqualität entscheidend beeinträchtigen.
Zudem sind Reinigungsvorgänge kon-
ventioneller Edelstahlrührwerke zeit- und
ressourcenintensiv.
Eine effizientere Lösung bietet Schütz
mit seinen direkt ab Werk im IBC integrierten
Einweg-Rührwerken. Durch die Vorinstallation
muss der Behälter für den Rührprozess
nicht geöffnet werden, was Kontaminationsrisiken
eliminiert. Die Schütz Impeller
sind für alle Ecobulk-Volumina von 560 bis
1250 Liter verfügbar und lassen sich problemlos
an bestehende Rührwerksantriebe
anschließen.
Um unterschiedlichen Anwendungen
gerecht zu werden, hat Schütz zwei verschiedene
Flügelprofile für den Impeller
entwickelt. Beide Varianten gewährleisten
eine konstante Produktqualität des Behälterinhalts,
von der Abfüllung bis zur Entnahme,
sowie eine optimale, effiziente Homogenisierung.
Flügel- oder Becherrührwerk:
Die Geschwindigkeit ist entscheidend
Um unterschiedlichen Anwendungen gerecht zu werden, hat Schütz zwei verschiedene
Flügelprofile für den Impeller entwickelt. Beide Varianten gewährleisten eine konstante
Produktqualität des Behälterinhalts, von der Abfüllung bis zur Entnahme, sowie
eine optimale Homogenisierung. (Foto: Schütz)
Für die optimale Verarbeitung viskoser IBC-Füllgüter werden diese oftmals vor ihrer Verarbeitung
mit Rührwerken homogenisiert. Die beiden verfügbaren Varianten des Schütz Impeller
ermöglichen ein kontaminationsfreies Rühren direkt im geschlossenen IBC. (Foto: Schütz)
Der Impeller mit Becherrührwerk ist für eine
kraftvolle, gleichmäßige Durchmischung
ausgelegt und eignet sich besonders für Anwendungen,
bei denen ein intensiver Rühreffekt
benötigt wird. Die zweite Ausführung,
der Impeller mit Flügelrührwerk, wurde mithilfe
von Computational Fluid Dynamics
(CFD) speziell für niedrig drehende Antriebe
entwickelt. Das optimierte Flügelprofil
sorgt für eine gleichmäßige Verteilung von
Pigmenten und Additiven und ermöglicht
auch bei langsamem Rühren die vollständige
Auflösung von Sedimenten. Materialverluste
werden so auf ein Minimum reduziert.
Beide Varianten sind aus 100 % recyceltem
Kunststoff gefertigt und werden nach
Gebrauch gemeinsam mit dem IBC über
den Schütz Ticket Service zurückgeführt
und vollständig recycelt. Damit fügen sich
die Impeller nahtlos in den Circular-by-Design‐Ansatz
von Schütz ein. Sie sind Teil
eines geschlossenen Kreislaufsystems, das
Abfall reduziert, Ressourcen schont und
gleichzeitig zur Wiederverwertung von Materialien
als hochwertige Rezyklate beiträgt.
SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA
D 56242 Selters
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Noch vielseitiger einsetzbar
Neues Zubehör
für modulare
Kabelschelle MSMC
Mit der flexiblen Kabelschelle MSMC von icotek lassen
sich Kabel, Rohre und andere zylindrische Bauteile einfach,
schnell und sicher befestigen. Auch unterschiedliche
Klemmbereiche können miteinander kombiniert werden.
Für noch mehr Flexibilität im Einsatz sorgen neue Features
wie elastische Einlagen zur Vibrationsdämpfung, Zugentlastungssysteme
sowie die zertifizierte Kurzschlussfestigkeit.
Die MSMC überzeugt durch ihre modular erweiterbare Struktur und
einen variablen Klemmbereich von bis zu 55 mm Durchmesser, abhängig
von der Schellengröße bzw. -art. Mehrere Kabelschellen können
mittels Verbinder aneinandergereiht oder gestapelt werden. Die
robuste Materialkombination aus witterungsresistentem Polyamid
und korrosionsgeschützten Stahlschrauben gewährleistet eine lange
Lebensdauer. MSMC eignet sich für große Kabeldurchmesser und
starre Kabel mit großen Biegeradien und bietet eine sichere Lösung
für vielseitige Anwendungen.
Flexible, sichere und schonende Kabelführung
Die modular stapelbare Kabelschelle MSMC von icotek ermöglicht eine
schnelle und sichere Kabelbefestigung bei variablen Leitungsdurchmessern
bis zu 55 mm – für noch mehr Flexibilität sorgen neue Features
wie Vibrationsdämpfung und Kurzschlussfestigkeit. (Bild: icotek GmbH &
Co. KG)
Mit dem neuen Zubehör lassen sich Vibrationsdämpfung und Zugentlastung
noch weiter verbessern und auch schwere Kabel sicher
führen. Elastische Einlagen verbessern die Vibrations- und Schwingungsdämpfung,
erhöhen die Reibung bei glatten Rohren, gleichen
temperaturbedingte Durchmesseränderungen aus und ermöglichen
eine schonendere Klemmung empfindlicher Kabel. Mit dem
Zugentlastungssystem können auch große und schwere Kabel im
Schaltschrank zuverlässig fixiert werden, besonders in Kombination
mit der Kabeldurchführung KEL-DPF 50. Als Schlauchhalter lassen
sich MSMC-Kabelschellen außerdem für CONFiX-Wellschläuche
von NW 8,5 bis NW 50 einsetzen. Sie führen und positionieren die
Schläuche verwindungssicher, verhindern ein Herausfallen, etwa
bei Überkopfmontage, und ermöglichen flexible Montagevarianten
wie das Reihen, Stapeln oder die Befestigung auf C-Schienen.
Die neue Zertifizierung der Kurzschlussfestigkeit gemäß IEC
61914 bietet zudem eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für
den normgerechten und sicheren Einsatz der MSMC auch in anspruchsvollen
Anwendungen.
icotek GmbH
D 73569 Eschach
Neuer Impuls für die Automatisierung
– jetzt auch für Schlauchgrößen
bis 1“ Innendurchmesser
GEMÜ treibt die Automatisierung und Elektrifizierung biopharmazeutischer Prozesse konsequent
weiter voran: Das elektromotorisch betätigte Schlauchquetschventil GEMÜ Q50 eSyStep
ist ab sofort auch für Schlauchgrößen bis 1“ Innendurchmesser erhältlich. Mit der neuen Antriebsgröße
erweitert GEMÜ sein Produktportfolio gezielt und ermöglicht erstmals die automatisierte
Steuerung sämtlicher Schlauchgrößen, die GEMÜ Schlauchquetschventile abdecken.
Maximale Flexibilität für
alle Schlauchdimensionen
Die neue Antriebsgröße 1 erlaubt den Einsatz
von Schläuchen mit einem Außendurchmesser
von bis zu 1 1/2“ (38,1 mm)
und Innendurchmessern von bis zu 1“
(25,4 mm). Damit decken die Antriebe von
GEMÜ Q50 eSyStep das gesamte Spektrum
ab, für das GEMÜ Schlauchquetschventile
anbietet. Für Kunden bedeutet das
maximale Auswahl und Flexibilität in der
Prozessautomation.
Automatisierung und
Zukunftssicherheit im Fokus
Die fortschreitende Elektrifizierung von
Single-Use Prozessen ist ein entscheidender
Faktor für eine wettbewerbsfähige, wirtschaftliche
und zukunftssichere Produktion.
Mit GEMÜ Q50 eSyStep bietet GEMÜ
eine moderne Lösung für die automatisierte
Steuerung und Überwachung unterschiedlichster
Medien. Features wie IO-Link-Anbindung,
Endlagenprogrammierung, der
werkzeuglose Schlauchwechsel sowie die
GEMÜ Q50 eSyStep
integrierte Stellungsanzeige erleichtern die
intelligente Integration in bestehende und
neue Anlagen.
GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG
D 74635 Kupferzell
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Mehr Flexibilität mit kompakten Werkzeugwechslern für anspruchsvolle Automatisierungsprozesse
Serie WPR5000 um neue Baugröße erweitert
Die Zimmer Group erweitert ihre bewährte
Werkzeugwechsler-Serie WPR5000 um die
zusätzliche Baugröße WPR5031. Mit einem
Teilkreis von 31,5 gemäß EN ISO 9409-1 ist
diese besonders kompakte Variante ab sofort
verfügbar.
Stillstände und lange Werkzeugwechsel-Zeiten
kosten oft wertvolle Ressourcen.
In vielen automatisierten Prozessen führen
zeitaufwändige oder unpräzise Werkzeugwechsel
zu Stillständen und ineffizienten
Abläufen – gerade dann, wenn Flexibilität
und Geschwindigkeit entscheidend sind.
Die Werkzeugwechsler der Serie WPR5000
schaffen hier Abhilfe, da sie automatisierte
Wechselprozesse mit hoher Wiederholgenauigkeit
und kurzen Taktzeiten ermöglichen.
Mit der neuen Baugröße WPR5031 wird
das Portfolio um eine kompakte Lösung
ergänzt, ohne dass dabei Leistung und Sicherheit
beeinträchtigt werden. Insgesamt
umfasst die Serie damit nun acht Baugrößen
von Teilkreis 31,5 bis 160 und deckt ein
breites Anwendungsspektrum ab – von kleinen
Handhabungsaufgaben bis hin zu Anwendungen
mit Nutzlasten von über 500 kg.
Ein wesentliches Merkmal der Serie
WPR5000 ist das innovative Verriegelungssystem
mit Bolzen. Der Linienkontakt ermöglicht
die Aufnahme höchster Kräfte und
Momente und sorgt gleichzeitig für maximale
Stabilität. Ergänzt wird dies durch eine
federvorgespannte, selbsthemmende Verriegelung
sowie optional integrierte Sensorik,
die höchste Sicherheitsanforderungen
erfüllt – ideal für Maschinen und Anlagen, in
denen Performance Level d / Steuerungskategorie
3 gefordert ist.
Darüber hinaus bietet die Serie höchste
Variantenvielfalt bei der Energieübertragung.
Unterschiedliche Energieelemente
ermöglichen die Integration von Pneumatik,
Fluidik, elektrischen Signalen, Laststrom
und Kommunikationsschnittstellen in einem
System. Der serienmäßige IP54-Korrosionsschutz
sowie eine Wartungsfreiheit
von bis zu fünf Millionen Zyklen unterstreichen
die hohe Zuverlässigkeit im industriellen
Einsatz.
Zimmer GmbH
D 77866 Rheinau
Effiziente Ultraschalllösungen für die
Kunststoffverarbeitung auf der KUTENO 2026
Auf der diesjährigen KUTENO in
Bad Salzuflen präsentiert RINCO
ULTRASONICS vom 09. bis 11. Juni
2026 praxisnahe Lösungen für das
Ultraschallschweissen von stoffen.
Kunst-
Electrical Motion2-35
- Präzise und flexibel einsetzbar
Mit der Electrical Motion2-35 wird eine Ultraschall-Schweißmaschine
vorgestellt, die durch präzise und zuverlässige Ergebnisse
überzeugt.
Der elektrische Antrieb gewährleistet eine gleichbleibend hohe
Qualität und arbeitet dabei besonders energieeffizient, mit bis zu
78 % geringerem Energieverbrauch im Vergleich zu pneumatischen
Systemen.
Die Ultraschall-Schweißaschine eignet sich zudem für den Einsatz
in Reinräumen der ISO Klasse 6. Eine mehrstufige Benutzerverwaltung
sowie ein nicht löschbarer Audit Trail gewährleisten
vollständige Rückverfolgbarkeit und sichern eine konstante Qualität.
Die kompakte Bauweise ermöglicht einen vielseitigen Einsatz in
unterschiedlichen Anwendungen.
Ultraschall-Handschweisspistole HG35 mit Generator Ecoline.
(Quelle: RINCO ULTRASONICS)
Handgerät HG35
- Ergonomisch und leistungsstark
Mit dem Ultraschall-Handgerät
HG35 wird eine flexible Lösung
für manuelle Anwendungen präsentiert.
Das leichte und gut ausbalancierte
Design ermöglicht eine
komfortable und ermüdungsarme
Handhabung im Produktionsalltag. Ein präziser Auslösepunkt sowie
ein integriertes Arbeitslicht unterstützen ein exaktes und sauberes
Arbeiten. Das HG35 eignet sich für Anwendungen wie Punktschweissen,
Nieten oder Schneiden von thermoplastischen Kunststoffen
und Textilien.
Gemeinsam stark. RINCO ULTRASONICS und KLN
Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in das gesamte
Spektrum der Ultraschalltechnologie, von der Kunststoffverarbeitung
über industrielle Reinigungslösungen bis hin zu individuellen
Systemlösungen.
RINCO ULTRASONICS AG
CH 8590 Romanshorn 1
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Stabile Bedingungen, smart gesteuert: POL-EKO Klimakammern
Präzise Klimaprüfung mit POL-EKO
Die CiK Solutions GmbH ist ein führender
Anbieter von Lösungen für Umwelt- und
Klimasimulation, Monitoring und Kalibrierung.
Das Unternehmen unterstützt Kunden
aus Industrie, Pharma und Forschung
mit hochwertigen Produkten und maßgeschneiderten
Lösungen für anspruchsvolle
Anwendungen und nimmt ab sofort die
leistungsstarken Klimakammern von POL-
EKO in ihr Sortiment auf.
Die POL-EKO Klimakammern ermöglichen
eine nahezu freie Simulation von
Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen
und sind speziell für anspruchsvolle Anwendungen
in Forschung, Entwicklung und
Industrie konzipiert. Sie eignen sich insbesondere
für Alterungs-, Stabilitäts- sowie
klimatische Prüfungen, bei denen reproduzierbare
und stabile Bedingungen entscheidend
sind.
Je nach Modell decken die Geräte Temperaturbereiche
von 0 bis +60 °C bzw. 0 bis
+100 °C sowie Feuchtigkeitsbereiche von 10
bis 90 % relativer Luftfeuchtigkeit ab und
bieten damit hohe Flexibilität für unterschiedlichste
Prüfanforderungen.
Besonderes die intelligente Bedienar-
chitektur aus präziser Regeltechnik und moderner,
benutzerfreundlicher Steuerung erleichtert
den Laboralltag deutlich und sorgt
gleichzeitig für maximale Prozesssicherheit.
Die integrierte SMART PRO-Steuerung
mit 7-Zoll-Touchscreen ermöglicht eine exakte
Parametrierung, die Programmierung
komplexer Prüfzyklen sowie eine komfortable
Fernüberwachung über WLAN, LAN
oder USB.
Neben der technischen Leistungsfähigkeit
überzeugen die Geräte durch ihre hochwertige
Verarbeitung aus säurebeständigem
Edelstahl, die eine hohe Langlebigkeit
sowie einfache Reinigung gewährleistet.
Features wie automatische Abtauung des
Kühlsystems, Doppeltüren mit Sicherheitsverriegelung
und Transportrollen für einen
einfachen Standortwechsel machen die Geräte
besonders alltagstauglich.
CiK Solutions GmbH
D 76131 Karlsruhe
Edelstahl-Stapelbehälter mit innenliegendem Kugelhahn
Mehr Schutz beim Handling
Die Mohn GmbH ist seit Jahrzehnten auf Edelstahl-Lösungen für hygienisch anspruchsvolle Produktionsbereiche spezialisiert.
Mit dem Stapelbehälter aus Edelstahl zeigt das Unternehmen, dass Entwicklungskompetenz nicht nur bei komplexen
Anlagen, sondern auch bei praxisnahen Behälterlösungen im Detail beginnt.
Der Behälter ist für den täglichen Einsatz in Produktionsumgebungen konzipiert, in denen
Stabilität, Reinigungsfreundlichkeit und sichere Handhabung eine wichtige Rolle spielen.
Zwei Längskufen mit Mittelstütze sorgen für einen stabilen Stand. Die Unterfahrhöhe von
ca. 125 mm erleichtert das Aufnehmen und Versetzen mit geeigneten Hub- und Transportgeräten.
Hygienische Stapelecken unterstützen das platzsparende Stapeln und Transportieren
zu einer zweckmäßigen Ausführung für sensible Bereiche bei.
Ein zentrales Detail befindet sich im Auslaufbereich: Der stirnseitige Kugelhahn ist 190
mm nach innen versetzt und dadurch geschützt innerhalb der Außenkontur angeordnet.
So wird das Risiko von Beschädigungen beim Transport, Rangieren oder Stapeln reduziert.
Gleichzeitig ist die Armatur besser vor unbeabsichtigtem Anstoßen geschützt.
Mit einer Behälter-Wandstärke von 2 mm, einer Tragfähigkeit von ca. 1.000 kg und Außenmaßen
von ca. B 1213 x T 1012 x H 827 mm bietet der Edelstahl-Stapelbehälter eine belastbare
Lösung für hygienisch sensible Arbeitsbereiche in der Lebensmittelindustrie.
MOHN GmbH
D 58540 Meinerzhagen
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Seite 61/67
Optische Wafer-Level-Charakterisierung von MEMS-Dynamik mit
automatischer Wafer-Map-Verarbeitung, Rezeptsteuerung und Reinraum-Integration
in fab-gesteuerte Workflows.
Vollautomatisierte
MEMS-Schwingungsanalyse im Reinraum:
Polytec Micro System Analyzer jetzt mit
ISO-3-Zertifizierung und Skript-Automation
Mit den Micro System Analyzern (MSA-600, MSA-650 IRIS, MSA-
100-3D) adressiert Polytec seit Jahren die kontaktlose Charakterisierung
von MEMS-Dynamik und Topografie – vom Einzel-Die bis zum
Wafer-Level auf Probe Stationen. Die aktuelle Erweiterung kombiniert
diese optische Messtechnik mit einer zertifizierten Reinraumkonfiguration
sowie neuen Automatisierungsfunktionen, die eine
vollautomatische Abarbeitung kompletter Wafer-Maps in extern gesteuerten
Lab- und Fab-Workflows erlauben.
Technische Neuerungen für breiteres Anwendungsspektrum
– Reinraumzertifizierte Konfiguration: MSA Micro System
Analyzer sind in einer nach Reinraumklasse ISO 3 zertifizierten
Ausführung verfügbar und damit für anspruchsvolle
Front-End-Prozesse geeignet.
– Automatisierte Wafer-Map-Messung: Ziel ist die
vollautomatische Messung und Auswertung aller Devices
eines Wafers, inklusive Resonanzfrequenzen, Güte und
Modenformen für jedes Bauelement.
– Skript- und Rezeptsteuerung: In der Polytec PSV-Software
lassen sich Rezepte für automatisierte Messabläufe auf
Einzel-Die-Ebene definieren, die sich über Skripte und externe
Steuerungen auf komplette Wafer-Maps skalieren lassen.
– Integration in Fab-Workflows: Netzwerkbasierte Remote-Control
ermöglicht die Einbindung in fab-seitig gemanagte Workflows,
z. B. über eine SPS/PLC der Fertigungslinie.
– Die Einrichtzeit inklusive Wafer-Alignment und
Skripkonfiguration beträgt für neue Devices oder Wafer
typischerweise lediglich etwa 20 Minuten.
– Die automatisierte Grid-Ausrichtung per Bildverarbeitung
und der Autofokus sorgen für exakt reproduzierbare
Messbedingungen und präzise Messergebnisse für jeden Die
und alle Wafer.
Anwendungskontext: Wafer-Level-Test von MEMS
Der etablierte Ansatz zur Charakterisierung der Dynamik von
MEMS-Bauelementen am Wafer nutzt ein mikroskopbasiertes
Scanning-Laser-Doppler-Vibrometersystem auf einer (halb-) automatischen
Probe Station, um Resonanzen, Modenformen und Prozessvariationen
kontaktlos zu erfassen. Die automatisierte Abfolge
aus Grobpositionierung, Fokus, Konturerkennung, Frequenz-Sweep
und Modenform-Scan lässt sich jetzt mit den neuen MSA-Automatisierungsfunktionen
als vollständig skript- und rezeptbasierter
Messzyklus für jede Position auf der Wafer-Map abbilden.
Beispiel für einen automatisierten Workflow
(Copyright: Polytec GmbH)
– Übergabe einer Wafer-Map (Koordinaten/Devices)
aus der Fab-Datenbank.
– Automatische XYZ-Positionierung auf den nächsten Die,
Autofokus und Gitter-Alignment über Bildverarbeitung.
– Schnelle Einpunkt-Messung zur Resonanzsuche, anschließend
fein aufgelöster Frequenz-Sweep und optionaler Flächen-Scan
der Modenform.
– Rückmeldung der Messdaten für Gut/Schlecht-Klassifikation an
das fab-seitige MES/PLC-System und statistische Auswertung
über den gesamten Wafer.
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Seite 62/67
Höhere Produktivität bei Entwicklung und Herstellung
von MEMS
– Höherer Durchsatz: Vollautomatisierte Messsequenzen
verkürzen die Zykluszeit pro Die auf Sekunden und
ermöglichen 100-%-Tests im Serienkontext.
– Frühzeitige Ausschleusung fehlerhafter Devices:
Wafer-Level-Tests vor dem Vereinzeln sortieren defekte
Strukturen früh aus und senken so Stückkosten und Ausschuss.
– Bessere Modell- und Prozesskontrolle: Dichtere Datensätze
zu Resonanzfrequenzen und Modenformen verbessern die
Korrelation mit FEM-Modellen und die Überwachung von
Prozessdrift (mit speziellen Testrukturen).
– Sichere Reinraumintegration: Die ISO-3-zertifizierte
Ausführung der MSA-Systeme erleichtert die Qualifizierung in
regulierten Produktionsumgebungen und reduziert Validierungsaufwand.
Über die Micro System Analyzer
Die Polytec Micro System Analyzer sind optische Messplattformen
für die statische und dynamische 3D-Charakterisierung von MEMS
und Mikrostrukturen – vom Laboraufbau bis zur integrierten Wafer-
Level-Messung auf Probe Stationen. Sie kombinieren Laser-Doppler-Vibrometrie
mit hochauflösender Mikroskopoptik und unterstützen
Frequenzen von DC bis in den MHz- bzw. GHz-Bereich,
inklusive In-Plane- und Out-of-Plane-Vibrationen sowie IR-Durchlichtmessungen
bei gekapselten Strukturen.
POLYTEC GmbH
D 76337 Waldbronn
Analytik Jena stellt digitale und
kontaktlose Dispenser-Serie PULSEspencer vor
Auf der SLAS Europe in Wien präsentierte Analytik Jena
die neue PULSEspencer Serie. Der weltweit führende Anbieter
von Analysenmesstechnik und Automatisierungslösungen
ergänzt sein bewährtes Liquid Handling Portfolio
um die neue, digitale sowie kontaktlos arbeitende Dispenser-Serie,
mit der nun auch Probenvorbereitung kleinster
Volumina möglich ist. Diese steht für präzises, berührungsloses
Arbeiten und setzt neue Standards in der modernen
Forschung.
Mit der neuen PULSEspencer‐Serie stellt Analytik Jena eine innovative
Lösung für die präzise Dosierung von Reagenzien und Zellen
vor. Die Systeme arbeiten mit Einwegkassetten und basieren auf
drei zentralen Kernfunktionen: Miniaturisierung, direkte Verdünnung
und schnelle Volumenverteilung. Diese bilden die Grundlage
für effizientere und intelligentere Workflows im Laboralltag. Die
Geräte der PULSEspencer‐Serie sind flexibel einsetzbar und decken
ein breites Spektrum anspruchsvoller Anwendungen ab – von
Genomik und Proteomik über biochemische und zellbasierte Assays
sowie Enzymprofilierung bis hin zum Secondary Screening.
Der PULSEspencer R ermöglicht eine hochpräzise, berührungslose
Reagenzien-Dosierung und unterstützt damit die Miniaturisierung
von Assays sowie deren schnelle Optimierung. Er eignet sich
insbesondere für Anwendungen in der Wirkstoffforschung und im
High‐Throughput‐Screening. Der PULSEspencer RC erweitert das
Portfolio um kontrollierte und reproduzierbare Workflows, die Assays
vereinfachen und Single‐Cell‐Omics‐Anwendungen effizient
unterstützen.
Die Features im Überblick:
– Vereinfachte Workflows durch den Wegfall manueller
Pipettierschritte und Verdünnungsreihen sowie eine
automatisierte Normalisierung
– Echte Assay‐Miniaturisierung bei hoher Genauigkeit
und reduziertem Reagenzienverbrauch
– Kontaktlose Dosierung ab 8 pL für maximale Präzision
und minimales Kontaminationsrisiko bis hin zu
Single‐Cell‐Omics‐Anwendungen
– Intelligente Software‐Assistenten für geführte Assay‐Erstellung
und automatische Layout‐Optimierung
– Kompaktes, modulares Design für flexible Integration
in bestehende Workflows
Analytik Jena GmbH+Co. KG
D 07745 Jena
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Robust RFID-Labels treffen auf präzise Etikettiertechnik
Die Etikettiermaschine HERMA 132M HC ermöglicht eine präzise
und prozesssichere Applikation der Robust RFID-Labels
von Schreiner MediPharm auch
bei hohen Taktraten.
Prozesssichere RFID-Etikettierung
für Vials von Schreiner MediPharm
und HERMA auf der interpack
Schreiner MediPharm, ein führender Entwickler und Hersteller
von innovativen Funktionslabels für die Healthcare
Industrie, und HERMA, ein Experte für Etikettiermaschinen,
bündeln ihre Kompetenzen für eine integrierte RFID-
Etikettierlösung. Die Kombination aus besonders robusten
RFID-Labels und präziser Etikettiertechnik ermöglicht eine
hohe Prozessstabilität und zuverlässige Ergebnisse selbst in
High-Speed-Anwendungen der Pharmaindustrie. Auf der
interpack in Düsseldorf wurde die gemeinsame Lösung zur
Vial-Etikettierung erstmals live präsentiert.
Das Robust RFID-Label von Schreiner MediPharm schützt den
integrierten Chip zuverlässig vor mechanischer Belastung und
ermöglicht dauerhaft eine sichere Funktionalität.
RFID- und NFC-Technologien gewinnen in der Pharmaindustrie
zunehmend an Bedeutung, etwa für automatisiertes Medikamentenmanagement,
Rückverfolgbarkeit, Manipulationsnachweis
und die Digitalisierung von Prozessen. Gleichzeitig bestehen hohe
Anforderungen an die mechanische Belastbarkeit der integrierten
Chips und den Schutz vor Chipbruch sowie an die Präzision
und Stabilität im Etikettierprozess. Vor diesem Hintergrund haben
Schreiner MediPharm und HERMA eine abgestimmte Gesamtlösung
entwickelt, die diese Herausforderungen gezielt adressiert.
Die Robust RFID-Labels von Schreiner MediPharm verfügen
über ein besonderes Design: Dank einer speziellen Konstruktion
zum Schutz des integrierten RFID-Chips zeichnen sich diese durch
eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen
Belastungen und Stößen aus. Dabei sind die Robust RFID-Labels
selbst für Gefäße mit engen Radien wie Vials oder Spritzen geeignet
und ermöglichen eine problemlose Applikation in der Pharmaherstellung.
Die RFID-Funktionalität bleibt von der Produktion bis zur
Endanwendung gewährleistet und das RFID-Label kann jederzeit
zuverlässig ausgelesen werden.
In Kombination mit der prozessoptimierten Etikettiertechnik
von HERMA, die gezielt auf Materialschonung ausgelegt ist, entsteht
ein System, das eine zuverlässige RFID-Integration auch bei
anspruchsvollen Anwendungen und hohen Taktraten ermöglicht.
Tests auf der für die Pharmaindustrie entwickelten HERMA Rundum-Etikettiermaschine
132M HC zeigen, dass die Bruchrate der
ins Label integrierten RFID-Chips dabei praktisch gegen null geht,
während bei herkömmlichen Standardlabels deutlich höhere Ausfallraten
auftreten können.
Schreiner MediPharm
D 85764 Oberschleißheim
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Veranstaltungen im Juni 2026
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09.06.2026 - 10.06.2026 Seminar Life Science Ready Days 2026
Veranstaltungsort: Karlsruhe, Veranstalter: Systec & Solutions GmbH
09.06.2026 - 10.06.2026 Seminar Fachgerechte Verlegung von nora Kautschukböden: Unterboden bei
Wandbelägen & Abdichtung von Nassbereichen
Veranstaltungsort: Weinheim, Veranstalter: nora systems GmbH
10.06.2026 - 11.06.2026 Seminar Bestimmung von Messunsicherheiten nach GUM
Veranstaltungsort: Hamburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
10.06.2026 - 11.06.2026 Training & Schulung GMP-Reinraumschulung für aseptische Bereiche
Veranstaltungsort: Osnabrück, Veranstalter: Piepenbrock Dienstleistungen GmbH + Co. KG
11.06.2026 - 12.06.2026 Seminar Environmental Monitoring - Compliant and Reasonable
Veranstaltungsort: Kopenhagen, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
11.06.2026 Seminar Hygiene
Veranstaltungsort: Affoltern am Albis, Veranstalter: PTS Training Service
15.06.2026 - 19.06.2026 Seminar Kalibriertage Thermodynamik: Prüfmittelmanagement und Kalibriertraining
Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
16.06.2026 - 18.06.2026 Webinar GMPs for Equipment, Utilities and Facilities - Live Online Training
Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
16.06.2026 - 17.06.2026 Seminar Klinische Prüfung mit Prüfpräparaten: GMP / GDP bei der Herstellung und Logistik
Veranstaltungsort: Alzenau/Digital, Veranstalter: PTS Training Service
17.06.2026 Seminar Aktualisierung und Auffrischung für Reinraum-Servicetechniker/-innen Neues
in der Mess- und Gentechnik, GMP & Co.
Veranstaltungsort: Krefeld, Veranstalter: IHK Mittlerer Niederrhein
17.06.2026 - 19.06.2026 Seminar Validierungsbeauftragte/r in der pharmazeutischen Industrie (QV 16)
Veranstaltungsort: Hamburg, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
17.06.2026 - 17.06.2026 Webinar PUPSIT - Erwartung & Umsetzung - Live Online Seminar
Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
18.06.2026 Seminar GCP ICH E6 R3 und EMA Guidelines - Computersystemvalidierung und Datenintegrität
Veranstaltungsort: Siegburg, Veranstalter: PTS Training Service
23.06.2026 - 25.06.2026 Seminar Pharma-Ingenieur/in (PT 25) - Block II
Veranstaltungsort: Hamburg, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
23.06.2026 Seminar Räume, Luft und Technik: Gestaltung und Qualifizierung von Räumen
Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service
24.06.2026 Seminar Räume, Luft und Technik: Lüftungsanlagen
Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service
25.06.2026 Seminar Schleusenkonzepte im Reinraum: GMP-Praxis erleben mit 3D-Simulation
Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service
25.06.2026 Seminar Räume, Luft und Technik: Messtechnik, Umsetzung gemäß Annex 1 neu und DIN ISO 14644
Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service
25.06.2026 - 26.06.2026 Tagung 34. Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“
Veranstaltungsort: Esslingen, Veranstalter: Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.
30.06.2026 - 01.07.2026 Webinar Annex 1 Intensive Training Course - Live Online Training
Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
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Veranstaltungen im Juli 2026
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16.07.2026 Seminar Hygiene
Veranstaltungsort: Affoltern am Albis, Veranstalter: PTS Training Service
Veranstaltungen im August 2026
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25.08.2026 Seminar Reinraum Praxisseminar inkl. Workshops
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
26.08.2026 Seminar Qualifizierung von Anlagen und Utilities
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH),Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
27.08.2026 Seminar Kontaminationskontrollstrategie sinnvoll umsetzen
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
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