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MuW Nachrichten 2026 KW23

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FREYUNG-GRAFENAU

17

Die Woche

Neue

23-2026 | EIN STARKES STÜCK HEIMAT | 3. Juni 2026

MEIN PASSAU

Küche und Couch im

Wechsel

KW23 = Küche

Natürlich

erfrischend

Naturbadestellen in der Region.

Mehr auf Seite 6.

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1sp90

Bankvorstand Kurt Gampe (1.v.l.) und

Bürgermeister Heinz Pollak (4.v.l.) bei

der Übergabe zweier Spendenschecks:

1.500 Euro gingen an die Freiwillige Feuerwehr

Waldkirchen, vertreten durch

Anja Saiko, Thomas Salatowskow und

Sophia Saiko. Weitere 500 Euro erhielten

Regina Fesl und Jule Anetzberger vom

Caritas-Waldkindergarten „Die Waldbachkinder“

als Dank für die Unterstützung

beim XXL-Raiffeisen-Kinderland.

Foto: Höfl

Alle Infos zum Ringmauerfest

und zu 30. Jahre Fußballschule

SV Röhrnbach auf Seite 12.


2 ZWIEGESPRÄCH

DAS PRANGERFEST IN STRASSKIRCHEN

MEHR AUF SEITE 13

2 ZWIEGESPRÄCH

Gretl: Guten Morgen, mein

lieber Hans.

Hans: Servus Gretl, owa

des „gut“ und des „lieb“ des

bleibt oahm direkt im Hois

stecka, wenn ma schaut,

wia`s zuageht auf der Wäid.

Ois wärn lauter depperte

Psychopathn unterwegs,

dene nix anders eifoid, ois

wia d`Menschheit mit eahnane

Wahnvorstellungen

ins Verderbn zu stürzn.

Und oiwei wieder zettln

s` irgendwo a neia Gaude

a. Direkt Angst mächt ma

kriagn, weil scho glei rundum

überoi Kriag is. Is ja bloß

guad, dass wenigstens bei

uns do no friedlich is.

Gretl: Des moanst aa bloß

du! Von wegn „friedlich“!

Schau doch zum Beispui

bloß amoi a so a Fuaßboispui

in der Bundesliga a,

wia`s do oftmois zuageht!

Da kunnst scho hi und do

moana, dassd mittn in an

Kriag einekemma bist. Da

kracht`s, brennt`s und

raucht`s oft amoi wia auf

einem Schlachtfäid, da fliagn

Flaschn, da werdn d`-

Sitz außagrissn und auf`s

Spuifäid gschleidert, ganze

Gruppn gehngan aufananda

los und schlogn se gegnseitig

kranknhausreif.

Hans: Mei des muass ma

scho versteh, des san hoid

die Fans von de Spieler und

de machan hoid auf diese

Art Stimmung für eahna

Mannschaft, des ghört heidzudog

zu der Fan-Kultur.

Gretl: „Fan-Kultur“! Des

san sauwane Fans, de se a so

aufführn! Oiso von „Kultur“

kann do wirklich koa Red

ned sei! Des hod ebbs von

Kriag! Des san Auswüchse,

de gscheid gstraft ghöradn.

Des wenn aso weidergeht,

dann ghört der Fuaßboi direkt

verbotn.

Hans: So ein Krampf! Du

kannst doch an Fuaßboi

Hans und Gretl

von Rupert Berndl

ned verbietn, bloß weil se

a paar so Pyrocaotn hi und

do aufführn ois wia englische

Hooligans bei einem

Auswärtsspiel! Schließlich

is der Sport unendlich

wichtig! Da geht’s um die

Gesundheit, um Bewegung!

Grod bei de Kinder,

verstehst! Weil de werdn

oiwei dicker, sagt die Wissenschaft,

weil s` bloß no

faul umananda hockan und

bloß no d`Finger bewegn,

wenn s` auf eahnane Handy

umananda dappn. Und

nachdem s` in de Schuin

zwengs dem Lehrermangl

oiss kürzn, wos de Kinder

no Spaß macht, foid aa oft

der Sportunterricht aus.

Und drum is`s so wichtig,

dass d`Kinder zum Beispui

in am Verein Fuaßboi spuin.

Weil da ham s` Bewegung,

lernen Fairness, Teamgeist,

Respekt vor einem Gegner.

Bei so einem Kinder-Fuaßboispui,

grad bei uns da

rundum in de kloana Landvereine,

da geht’s friedlich

zua, da herrscht ein freundliches

Miteinander, da …

Gretl: Ja freile! Dann lass

dir amoi erzähin, wos do

oftmois am Spuifäidrand los

is bei so einem „friedvollen,

freundschaftlichen“ Spui so

einer Kindermannschaft.

Da kannst gelegentlich die

Vorstufe von „Kriag“ erlebn!

Da kannst nebn all den Profigrantlern

mitunter zorngerötete

Väter Stirn an Stirn

sehgn, de se gegenseitig anbrülln,

da fliagn scho amoi

Bierbänke, da kunnst dann

scho beobachtn, wia oana

von dene „friedlichen“

Mannschaftssport-Eltern

vor lauter Wuad am Spuifäidrand

sei Regnjackn zreißt.

De Gfeidan san do die bis

zur totalen Selbstaufgabe

serviceorientierten Helikopter-Eltern,

bei denen

sich die Kinderträume,

die man unterstützen will,

und die eigenen ehrgeizigen

Träumen, die man unbedingt

verwirklichn mächt,

gegenseitig gnadenlos hochschaukln.

Kann ma owa aa

versteh, wenn ma jeds zwoate

Wochnend in aller Hcrrgottsfriah

bei Minustemperaturen

irgendwo hin fahrn

muass, am Würstlstand an

miserabln Kaffee trinkt und

dann durchfroren und gehüllt

in erschöpftes Schweign

wieder hoamfahrt.

Hans: Jetz übertreibst owa

scho! Des mag vielleicht in

de größeren Städt aso sei,

owa bei uns heraußn am

Land, bei unsren Woid- und

Wiesnclubs, da gehngan

die begleitenden Eltern bestimmt

nett mitananda um.

Gretl: Des brauchst ned

glaum! Bsonders wenn

eahna a Schiedsrichterentscheidung

ned passt,

dann werdn auf oamoi aus

ansonsten psychisch weitestgehend

ausgeglichenen

Damen plötzlich total

hysterische Krawallmütter,

Fuaßboihyänen, unbemannte

Kampfdrohnen, da

Foto: AdobeStock

führn se hinter der Bande

manchmoi die Väter auf ois

wia a aufgscheichte Pavian-Horde,

da foin Kraftausdrücke,

Schimpfwörter und

Beleidigungen, die sogar am

Trump die Schamröte ins

Gesicht treibatn, song zumindest

d`Leid. Guad, dass

mia zwoa sowos ned erlebn

kinan, missn derfan. Pfiat

di Hans.

Hans: Pfiat di Gretl.

Fotos: Berndl


2

Markt Schönberg. Frei

nach Mark Twain oder

auch Konfuzius soll ein

Mensch, der seinen Job

liebt, nie wieder arbeiten

müssen. Bei Jürgen Perl

hat der Spruch seine Richtigkeit.

30 Jahre betreibt

er schon sein Fachgeschäft

„Angelsport Perl“ in Schönberg.

Und er könnte sich

nichts Schöneres vorstellen.

Warum gibt es momentan

eigentlich so viele leicht

unrunde Jubiläen? Vor

fünf Jahren verhinderte

ein Virus das Feiern. Aber

Bürgermeister Martin

Pichler war auch schon zu

20 Jahren zum Gratulieren

da. Und eine zehnjährige

Urkunde hängt auch an

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SCHÖNBERG

TITELSTORY 7

Tue, was Du liebst …

Jürgen Perl lebt seit 30 Jahren seine Leidenschaft als Beruf

Bürgermeister Martin Pichler (v.l.) gratulierte Marianne Buchecker,

der Partnerin von Jürgen Perl ebenso wie Walter Süß,

Paul Komberec als Vorsitzendem des Fischereivereins Schönberg,

Helmut Wiederer (2. Vorsitzender Grafenau) und Josef

Lang.

Foto: Markt Schönberg

der Wand. Die wichtigste

Urkunde ist aber die von

der „International Game

Fish Association“ aus Florida,

die Jürgen Perls im

Jahr 2017 den Weltrekord

für den größten gefangenen

Frauennerfling be-

5sp 135

scheinigte. Und das schafft

Vertrauen in der Szene:

Der weiß, was er mit Angel

und Haken anfangen

kann. Das kleine, aber bestens

ausgestattete Geschäft

versorgt ringsum die ambitionierten

Fischer. Aber

nicht nur das. Jürgen Perl

öffnet nur von Mittwoch

bis Samstag. Ansonsten

nimmt er sich selbst gerne

die Zeit, Material und Können

ausgiebig am Gewässer

zu testen. Oder er gibt

Kurse für den Erfolg und

organisiert Anglerreisen

zu den besten Fischgründen.

Und Anglerkarten

gibt es bei ihm auch. Alles

zusammen - von Angebot

und Service bis geteilte

Leidenschaft - macht den

Shop erfolgreich. Obwohl,

3

sagt Jürgen Perl selbst: Es

gab auch Aufs und Abs. Mal

fängst Du was, mal gehst

Du mit leerem Eimer nach

Hause. Aber wer es liebt, ist

immer zufrieden.

Zu den Gratulanten gesellten

sich auch Fischereifreunde

aus den Vereinen in

Grafenau und Schönberg,

dazu Marktgemeinderat

Süß, Josef Lang als Vorsitzender

der Wirtschaftsgemeinschaft

und Pfarre

Simon Steinbauer, der einen

kleinen Hausaltar mit

Segensgeste vorbeibrachte.

Schließlich sind Kirche

und Fischen über Petrus

als „Menschenfischer“

in besonderem Maß verknüpft.

WIR SIND BYD IN PASSAU!

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42

AKTUELLES

Schülerinnen und Schüler

lassen den Landkreis aufblühen

Mit Rechen, Saatgut und

viel Engagement beteiligten

sich zahlreiche Schülerinnen

und Schüler

verschiedener Schulen im

Landkreis Freyung-Grafenau

an der Ansaat neuer

Blühflächen auf ihren

Schulgeländen. Mit dabei

waren die Realschule und

Physiotherapieschule

Freyung, das Gymnasium

Grafenau, die Berufsschule

Grafenau/Schlag sowie das

Gymnasium Waldkirchen.

Organisiert wurde die Aktion

von Kreisfachberaterin

Lena Fröhler im Rahmen

der ökologischen Aufwertung

landkreiseigener

Grünflächen.

Der Unterricht wurde dafür

kurzerhand ins Freie

verlegt. Unter fachkundiger

Anleitung erfuhren die

Jugendlichen Wissenswertes

über heimische Wildblumen

und die Bedeutung

von Blühflächen für Insekten.

Anschließend legten

sie selbst Hand an und

säten die neuen Flächen

gemeinsam mit Lehrkräften

und Hausmeistern ein.

Verwendet wurden artenund

blütenreiche Saatgutmischungen

der Bayerischen

Landesanstalt für

Weinbau und Gartenbau

(LWG). Die Mischungen

aus ein-, zwei- und mehrjährigen

Pflanzen sollen

künftig von Mai bis zum

ersten Frost blühen. Sie

enthalten überwiegend

heimische Arten und werden

durch Kulturpflanzen

ergänzt, um die Blütenvielfalt

zu verlängern. Ziel ist

es, das Landschaftsbild zu

bereichern und zugleich

wertvolle Lebensräume

sowie Nahrungsquellen

für zahlreiche Insektenarten

zu schaffen.

„Da der Großteil unserer

heimischen Gehölze und

Wildkräuter im Frühjahr

An der Berufsschule Schlag

wurde an einem Projekttag

nicht nur eine Blühfläche,

sondern auch ein neuer

Naschgarten angelegt.

Vor dem Dienstgebäude Schlosssteig sorgten

Kreisfachberaterin Lena Fröhler (l.) und Landrat

Sebastian Gruber (r.) persönlich für mehr

Artenvielfalt und bunte Blüten.

Fotos: Landratsamt Freyung-Grafenau

und Frühsommer blüht,

ist es insbesondere ab dem

Spätsommer wichtig, das

Blüten- und Nahrungsangebot

zu ergänzen“, erklärt

Kreisfachberaterin Lena

Fröhler. Auch ungemähte

Bereiche seien wichtig, da

viele Insekten in trockenen

Stängeln und Blättern

überwintern.

Zusätzlich zu den Schulflächen

wurden in Freyung

auch die Wiese an der Kreuzung

Grafenauer Straße/

Mittermühlenweg sowie

die Fläche vor dem Dienstgebäude

Schlosssteig angesät.

Landrat Sebastian

Gruber begrüßte die Aktion

und betonte, dass der

Landkreis dadurch sowohl

optisch attraktive Flächen

als auch wertvolle ökologische

Trittsteine gewinne.

Noch wirken die Flächen

unscheinbar, doch schon

in wenigen Wochen sollen

dort bunte Blüten und

zahlreiche Insekten zu sehen

sein. Mit der Initiative

möchte der Landkreis auch

Dank der engagierten Schüler des

Wahlfachs „Bildung für nachhaltige

Entwicklung“ (BNE) unter der

Leitung von Lehrer Markus Nußer

entstanden am Johannes Gutenberg

Gymnasium Waldkirchen mit dem

Saatgut, das Kreisfachberaterin

Lena Fröhler (l.) mitgebracht hatte,

zwei neue Blühflächen. Foto unten

Besonders kreativ beim Andrücken des Saatguts

wurde man an der Realschule in Freyung. Mit Hilfe

einer Palettenkonstruktion wurde den Samen

in Teamwork zu gutem Bodenschluss verholfen

Kommunen sowie Bürgerinnen

und Bürger motivieren,

mehr Vielfalt im

öffentlichen Grün und im

eigenen Garten zu wagen.

Gefördert wurden die Maßnahmen

durch das Aktionsprogramm

Natürlicher

Klimaschutz der Bundesregierung.


2

MEDIENHAUS

AUS DER REGION

Kultur, Musik und Begegnung

Hauzenberger Kulturwochen feierlich eröffnet – Auftaktabend in der Stifter-Halle begeistert Publikum

Hauzenberg. Mit einem

festlichen Abend in der

Stifter-Halle sind kürzlich

die 54. Hauzenberger Kulturwochen

9 eröffnet worden.

Bürgermeister Rudi

GEWINNEN

Hirz und die neue Vorsitzende

des Fördervereins,

Dr. Lisa Lackner-Frey,

begrüßten zahlreiche

Gäste aus Politik, Kirche,

Wirtschaft, Schulen und

Kulturszene zum Auftakt

des traditionsreichen Veranstaltungsreigens.

Bereits beim Empfang wurde

deutlich, welchen Stellenwert

die Kulturwochen

für die Region besitzen.

Neben Landrat Raimund

Kneidinger waren auch dessen

Stellvertreter Roswitha

Toso und Klaus Weidinger

anwesend. Ebenso zählten

Ehrenbürger sowie zahlreiche

Vertreter aus dem

öffentlichen Leben zu den

Gästen des Abends. In ihren

Ansprachen betonten

Hirz und Lackner-Frey vor

allem das große Engagement

hinter den Kulturwochen.

Sie würdigten die Ar-

Im Rahmen der Eröffnung der Hauzenberger Kulturwochen wurden die ehemalige Bürgermeisterin Gudrun Donaubauer

(Foto links Mitte)sowie die frühere Vorsitzende des Fördervereins, Anita Lenz (3.v.r.), für ihr langjähriges Engagement gewürdigt.

Bürgermeister Rudi Hirz (1.v.r.) und Dr. Lisa Lackner-Frey (1.v.l.) holten ihre Vorgängerinnen dafür auf die Bühne.

Anerkennende Worte fanden auch Landrat Raimund Kneidinger (2.v.r.) und Kulturwochen-Organisator Klaus Wegerbauer

(2.v.l.). Anschließend sorgte das Ensemble „Passo Avanti“ (Foto rechts) für den musikalischen Auftakt der Hauzenberger

Kulturwochen.

Fotos: MuW/m.seewald

beit der vielen Beteiligten,

Sponsoren und Unterstützer,

die das Festival Jahr

für Jahr möglich machen.

Besonders hervorgehoben

wurde Programmgestalter

Klaus Wegerbauer, der erneut

ein abwechslungsreiches

Sommerprogramm

zusammengestellt hatte.

Dabei galt es diesmal auch,

Überschneidungen mit

der Fußball-Weltmeisterschaft

möglichst zu vermeiden.

Für emotionale

Momente sorgte zudem

der Dank an die Vorgängerinnen

in den jeweiligen

Ämtern. Die frühere

Bürgermeisterin Gudrun

Donaubauer sowie die ehemalige

Fördervereinsvorsitzende

Anita Lenz wurden

auf die Bühne gebeten

und für ihren langjährigen

Einsatz gewürdigt. Im Mittelpunkt

des Abends stand

anschließend das Konzert

GEWINNEN MIT MUW-MEDIENHAUS!

des Ensembles „Passo

Avanti“. Mit Klarinette,

Flöten, Gitarre, Akkordeon

und Cello präsentierten

die Musiker bekannte

Werke aus Klassik, Barock

und Moderne in neuen, lebendigen

Arrangements.

Stücke von Mozart, Bach,

Verdi oder Debussy wurden

mit frischen Rhythmen

und viel Spielfreude

interpretiert. Auch das

Publikum wurde dabei

Ein Landkreis zum Entdecken und Staunen

Schüler des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums Waldkirchen gestalten mit „WOS wimmelt GRA-D in FRG?“

ein liebevolles Wimmelbuch über Freyung-Grafenau

5

immer wieder humorvoll

eingebunden.

Die Kulturwochen bieten

bis in den Sommer

hinein weitere Konzerte,

Lesungen und kulturelle

Veranstaltungen in Hauzenberg.

Ein zusätzlicher

Konzertabend im November

bildet schließlich den

Abschluss des diesjährigen

Programms.

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Wie vielfältig und lebendig der

Landkreis Freyung-Grafenau ist,

zeigt das neue Wimmelbuch „WOS

wimmelt GRA-D in FRG?“ auf ganz

besondere Weise. Entstanden

ist das Projekt im Rahmen eines

P-Seminars der 11. Klasse am Johannes-Gutenberg-Gymnasium

Waldkirchen. Gemeinsam mit Illustratorin

Susanne Zuda, Grafikerin

Edith Döringer und ihrer Lehrerin

Angelika Schaub-Weishäupl

entwickelten die Schülerinnen

und Schüler ein detailreiches Buch

voller regionaler Besonderheiten.

Auf acht großformatigen Doppelseiten

entdecken Kinder und

Erwachsene den Nationalpark

Bayerischer Wald, die Städte

Freyung, Grafenau und Waldkirchen

sowie das Leben in Märkten

und Dörfern. Auch Themen wie

Tourismus, Wirtschaft, Sport und

Brauchtum finden ihren Platz. Dabei

verstecken sich auf jeder Seite

zahlreiche kleine Szenen und Figuren,

die zum genauen Hinschauen

und Wiederentdecken einladen.

Das Buch verbindet Heimat, Kreativität

und Humor auf charmante

Weise. Ob Elefanten im Schnee,

Rittergestalten oder traditionelle

Feste – überall warten liebevolle

Details und regionale Geschichten

darauf, entdeckt zu werden.

So entsteht ein Wimmelbuch, das

nicht nur Kindern Freude bereitet,

sondern auch Erwachsenen

einen neuen Blick auf die Heimat

eröffnet.

Foto: edition lichtland Verlag

Wir verlosen 5 Exemplare von „WOS wimmelt GRA-D in FRG?“ des P-Seminars des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums

Waldkirchen. Senden Sie bis Freitag, 12. Juni 2026 das Kennwort „Wimmelbuch“ sowie Ihre Adresse per E-Mail an

redaktion@muw-werben.de oder per Post an MuW Medienhaus, Goldener Steig 36, 94116 Hutthurm. Mit der Teilnahme

erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten an den Verlag edition Lichtland weitergeleitet werden dürfen.

Die Adressen werden nicht für weitere Mailingaktionen archiviert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


6 TITELSTORY

12

Natürlich erfrischend

Zwischen stillen Seen, klaren Bächen und versteckten Weihern warten die schönsten

Sommerplätze der Region

Der Halser Stausee in Passau.

Sobald die ersten heißen

Tage des Jahres kommen,

wächst die Sehnsucht nach

Wasser. Viele zieht es ins

Freibad, wo Sonnenliegen,

Schwimmbecken und Eis

am Kiosk auf einen perfekten

Sommertag warten.

Doch nicht jeder sucht das

bunte Treiben. Wer lieber

dem Alltag entfliehen, die

Natur genießen und einen

Gang zurückschalten

möchte, findet in der Region

zahlreiche Orte, an

denen Erholung ganz ohne

Eintrittskarte möglich ist.

Baden mit Aussicht

Zwischen Passau und dem

Bayerischen Wald liegen

kleine Naturparadiese, die

oft nur wenige Minuten

von den bekannten Ausflugszielen

entfernt sind.

Mal lockt ein idyllischer

See mit weitem Blick über

die Landschaft, mal sorgt

ein schattiger Bach für eine

willkommene Abkühlung.

Viele dieser Plätze haben

sich ihren ursprünglichen

Charakter bewahrt und

begeistern gerade deshalb

mit ihrer besonderen Atmosphäre.

Während sich das Wasser

sanft bewegt und Libellen

über die Oberfläche tanzen,

scheint die Zeit oft ein wenig

langsamer zu vergehen.

Statt Hektik und Trubel

stehen Ruhe, Natur und das

einfache Genießen im Mittelpunkt.

Genau das macht

für viele den Reiz eines

Tages am Naturbadeplatz

aus. Hier braucht es keine

großen Attraktionen, denn

die Umgebung selbst sorgt

für besondere Momente.

Das Rascheln der Blätter im

Wind, das Zwitschern der

Vögel oder das Glitzern der

Sonne auf der Wasseroberfläche

schaffen eine Kulisse,

die kein Freibadbecken ersetzen

kann.

Kleine Auszeit vom

Alltag

Naturbadestellen sind

längst mehr als reine Orte

zum Schwimmen. Sie werden

zu Treffpunkten für Familien,

zu Zielen für Radfahrer

und Wanderer oder zu

Rückzugsorten für alle, die

einfach einmal abschalten

möchten. Ein Handtuch auf

der Wiese, ein Sprung ins

kühle Nass und der Blick

auf das glitzernde Wasser

– oft braucht es nicht mehr

für einen gelungenen Sommertag.

Dabei zeigt sich die Region

von ihrer besonders reizvollen

Seite. Von gepflegten

Naturbädern über ruhige

Gemeinsam haben die

Naturbadeplätze der Region

eines: Sie verbinden

Erfrischung mit Naturerlebnis

und zeigen, dass die

schönsten Sommertage oft

ganz unkompliziert sein

können. Manchmal genügt

bereits ein kleiner Umweg,

eine spontane Entdeckung

oder eine kurze Wanderung,

um einen Ort zu finden, an

den man immer wieder gerne

zurückkehrt. Die folgenden

Naturbadeplätze in Passau

und Freyung-Grafenau

sowie in den benachbarten

Regionen Österreichs und

Tschechiens bieten dafür

die besten Voraussetzungen

Foto: Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald GmbH

– und vielleicht ist darunter

Der Naturbadeweiher in Hohenau.

sogar Ihr ganz persönlicher

Lieblingsplatz für diesen

Sommer.

Der Riedelsbacher Stausee.

Weiher bis hin zu versteckten

Uferabschnitten gibt es

zahlreiche Möglichkeiten,

den Sommer unter freiem

Himmel zu genießen. Viele

Badestellen liegen eingebettet

in Wälder oder inmitten

sanfter Hügellandschaften

und laden dazu ein,

den Aufenthalt gleich mit

einem Spaziergang oder

einer kleinen Wanderung

zu verbinden. So wird aus

einem Badeausflug schnell

ein ganzer Tag in der Natur.

Auf Entdeckungstour

am Wasser

Wer Lust hat, neue Lieblingsorte

kennenzulernen,

muss dafür nicht weit reisen.

Direkt vor der Haustür

warten zahlreiche Naturbadeplätze

darauf, entdeckt zu

werden. Einige sind längst

bekannt, andere gelten

Foto: Archiv

noch als kleine Geheimtipps.

Gerade diese weniger

frequentierten Plätze entfalten

häufig ihren besonderen

Charme. Hier findet

man noch ruhige Uferbereiche,

an denen man die

Seele baumeln lassen und

die Natur bewusst erleben

kann. Natürlich gilt es dabei,

Rücksicht auf Umwelt und

Tierwelt zu nehmen. Viele

Gewässer sind wertvolle

Lebensräume für Pflanzen

und Tiere und verdienen

einen achtsamen Umgang.

Wer seinen Platz sauber

hinterlässt und die Natur

respektiert, trägt dazu bei,

dass diese besonderen Orte

auch künftig erhalten bleiben.

Naturbadeplätze und

Badeseen im Raum Passau

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

E Dreiburgensee (Tittling)

E Freudensee (Hauzenberg)

E Rannasee (Wegscheid/Wildenranna)

E Eginger See (Eging am See)

E Badesee Hartkirchen

E Badesee Gegenbach (Breitenberg)

E Badesee Pocking

E Badesee Weihmörting

(Neuhaus am Inn)

E Badesee Raßbach (Thyrnau)

E Halser Stausee (Passau-Hals)

E Stausee Oberilzmühle

(Salzweg)

Landkreis

Freyung-Grafenau

E Naturbadeweiher Neuschönau

E Naturbadeweiher Hohenau

(Haslach)

E Ebenreuther See

E Buchwiesweiher

(Thurmansbang)

E Mühlweiher Saldenburg

E Reschbach bei Mauth

E Naturbadesee Mauth

E Buchberger Leite (Freyung)

Ausflugsziele in Österreich

& Tschechien

E Naturbadesee Klaffer am

Hochficht

E Lipno-/Moldaustausee

E Große Mühl (Oberösterreich)


TITELSTORY 7

www.muw-nachrichten.de

2

MuW MEDIENHAUS

Goldener Steig 36

94116 Hutthurm

Tel. 08505 86960-11

Gemütlichkeit und

Unterhaltung auf dem

Büchlberger Volksfest.

Anstich der Oiden Dult

in Passau.

MEDIENHAUS

GEWINNEN MIT MUW-MEDIENHAUS!

Gemüse wird zum Abenteuer

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Mit ihrem neuen Buch „Gemüse ABC“ verbindet die Autorin Roswitha Wenzel spielerisches Lernen,

Fantasie und gesunde Ernährung in kindgerechten Geschichten

Nach dem „Früchte ABC“

hat Autorin Roswitha

Wenzel nun mit dem „Gemüse

ABC“ ihr zweites

Herzensprojekt veröffentlicht.

In insgesamt

25 Geschichten werden

bekannte Gemüsesorten

auf fantasievolle und humorvolle

Weise zum Leben

erweckt. Spielerisch

vermittelt das Buch Wissen

rund um Ernährung,

Sprache und Kreativität

– ergänzt durch Reime,

märchenhafte Elemente

und liebevoll gestaltete

Zeichnungen zum Ausmalen.

Damit richtet sich das

Werk sowohl an kleine Zuhörer

als auch an Grundschulkinder

und zeigt,

dass selbst alltägliche Themen

wie Obst und Gemüse

zu spannenden Abenteuern

werden können.

Vor wenigen Wochen ist Ihr

„Gemüse ABC“ erschienen.

Wie entstand die Idee dazu?

Da ich nicht nur Gemüse liebe,

sondern auch das Schreiben,

habe ich mir damit einen

weiteren Herzenswunsch

Autorin Roswitha Wenzel mit der Neuerscheinung: Das Gemüse ABC.

erfüllt. Entstanden sind 25

Geschichten, die Wissen auf

humorvolle und kindgerechte

Weise vermitteln.

Was macht die Geschichten

besonders?

Das Besondere ist die spielerische

Art der Wissensvermittlung.

Humorvolle

Vergleiche, kleine Reime

und märchenhafte Elemente

regen die Fantasie an und

machen neugierig. Dazu

kommen Zeichnungen zum

Ausmalen. Wenn aus Radieschen

kleine Mäuse werden

oder aus Zucchini „Zudeln“,

bleibt das den Kindern im

Gedächtnis.

Foto: privat

Für welches Alter eignet

sich das Buch?

Eigentlich für alle Altersgruppen.

Kleine Kinder

können die Geschichten vorgelesen

bekommen, Grundschüler

selbst lesen. Aber

auch Erwachsene entdecken

darin noch Neues.

Sie sprechen von einem weiteren

Herzensprojekt. Was

meinen Sie damit?

Mein erstes Herzensprojekt

war das „Früchte ABC“, also

der erste Band der Reihe

„Bücher der Neuen Zeit für

Kinder der Neuen Zeit“.

Warum haben Sie gerade

Obst und Gemüse zum Thema

gemacht?

Gerade darin lag der Reiz.

Obst und Gemüse gehören

zu einer gesunden Ernährung,

stehen aber oft nicht

im Mittelpunkt kindlicher

Interessen. Deshalb wollte

ich sie auf kreative Weise zu

kleinen Helden machen.

Wo ist das Buch erhältlich?

Das „Gemüse ABC“ kann in

jeder Buchhandlung bestellt

werden und ist auch online

sowie direkt über den Verlag

erhältlich.

Darf man auf einen dritten

Band hoffen?

Das hoffe ich sehr. Meine

Zeichnerin Gerlinde wartet

bereits darauf, wieder loslegen

zu können.

Wir verlosen 3 Exemplare des „Gemüse ABC“ von Roswitha Wenzel. Senden Sie bis Freitag, 12. Juni 2026 das Kennwort

„Gemüse“ sowie Ihre Adresse per E-Mail an redaktion@muw-werben.de oder per Post an MuW Medienhaus, Goldener

Steig 36, 94116 Hutthurm. Mit der Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten an Roswitha Wenzel

weitergeleitet werden dürfen. Die Adressen werden nicht für weitere Mailingaktionen archiviert. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.


14

8 AKTUELLES

Ankündigung Natur- und Landschaftsführerkurs 2026

Naturparkhaus und Grenzbahnhof sind Ausbildungsorte

Seit dem Jahr 1993 finden am Naturpark Bayerischer Wald immer

wieder gemeinsamen veranstaltet Ausbildungskurse zum

zertifizierten Natur- und Landschafsführer statt, damit in der

Region qualifizierte Führungen geboten werden können – hier

ein Foto aus einem sehr frühen Kurs, aus einem Birkenstock kann

gefrorenes „Birkeneis“ gewonnen werden. Foto H. Löfflmann

2

Die Heimat- und Wanderakademie

im Wanderverband

Bayern bietet zusammen

mit der ANL und dem

Naturpark wieder einen

Lehrgang zum DWV-Wanderführer®

und zum zertifizierten

Natur- und

Landschaftsführer an. Die

Ausbildung geht über zweimal

5 Tage mit einem vorgeschalteten

Online-Termin

am 14.9.2026 18:30 - 21:00.

Dann folgen zwei Kursblöcke,

von Mittwoch, 23.

bis Sonntag, 27.9.2026 im

Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein

und von Mittwoch,

21. bis Sonntag, 25.10.2026

im Naturpark-Infozentrum

Zwiesel. Die Ausbildung findet

jeweils von 8:00 bis 19:00

Uhr. Dieser Lehrgang vermittelt

umfassende Kenntnisse,

im Wesentlichen mit

folgenden Inhalten:

Wandertechnik, Orientierung,

Planung, Wetterkunde,

Natur u. Erlebnispädagogik,

Kommunikation

und Führungsdidaktik,

Rechtliches, Landschaft,

Ökologie, Naturschutz,

Geschichte, Pressearbeit.

Zur Qualifizierung wird von

den Teilnehmern eine Hausarbeit

erwartet. Sowie eine

schriftliche Prüfung und

eine Prüfungswanderung

zu führen.

Teilnehmen kann jeder, um

seine eigenen Kenntnisse zu

erweitern oder wer „professionell“

Wanderungen führen

möchte. Voraussetzung

ist ein Erste-Hilfe-Nachweis

nicht älter als 3 Jahre und

Kondition für eine Tagestour

im Mittelgebirge.

Anmeldung und weitere

Informationen über die Internetseite

des Wanderverbands

Bayern.

Jubiläum eines starken Miteinanders

Förderverein des Caritas-Wohnheims Rotbach feiert 20-jähriges Bestehen mit Festakt und zahlreichen Gästen

Rotbach/Freyung. Mit einem

feierlichen Festakt hat

der Verein zur Förderung

des Caritas-Wohnheims

Rotbach sein 20-jähriges

Bestehen gefeiert. Zahlreiche

Bewohnerinnen und

Bewohner, Mitarbeitende,

Mitglieder, Förderer, Angehörige

sowie Ehrengäste aus

Politik, Kirche und Gesellschaft

kamen zusammen,

um auf zwei Jahrzehnte gelebter

Solidarität zurückzublicken.

Vorsitzender Bernhard

Bergmann begrüßte die

Gäste und erinnerte daran,

dass der Förderverein seit

seiner Gründung am 18.

November 2005 Menschen

mit Beeinträchtigungen in

den Wohnheimen St. Franziskus,

St. Chiara und St. Elisabeth

unterstützt. Ziel sei

es von Anfang an gewesen,

Teilhabe zu ermöglichen

und dort zu helfen, wo öffentliche

Mittel allein nicht

ausreichen.

Hilfe, die direkt ankommt

In seinem Rückblick zeigte

Bergmann auf, wie vielfältig

die Unterstützung des

Vereins in den vergange-

nen 20 Jahren gewesen ist.

Finanziert wurden unter

anderem Ausflüge, Ferienmaßnahmen,

Sport- und

Freizeitangebote, Musikinstrumente,

Weihnachtsgeschenke

sowie zahlreiche

größere und kleinere Anschaffungen

für die Bewohnerinnen

und Bewohner.

Als herausragendes Beispiel

nannte er die Finanzierung

der kompletten Poolanlage

einschließlich Lift,

Heizung und Ausstattung.

Beeindruckend seien auch

die Zahlen: Seit 2005 konnten

rund 176.000 Euro an

Spenden- und Beitragseinnahmen

erzielt werden.

Mehr als 144.000 Euro davon

flossen direkt in Projekte,

Maßnahmen und

Anschaffungen zugunsten

der Bewohnerinnen und

Bewohner. Aktuell zählt der

Förderverein 69 Mitglieder.

Einen besonderen Dank

richtete Bergmann an die

vielen Ehrenamtlichen,

Spenderinnen und Spender,

Unterstützer sowie an

die Mitarbeitenden der Einrichtungen.

Sie alle hätten

dazu beigetragen, dass aus

einer Idee eine starke Gemeinschaft

geworden sei.

Foto: MuW/k.krückl

Vereinsvorsitzender Bernhard Bergmann (3.v.l.) zusammen mit Vorstandsmitgliedern, Bewohnern,

Vertretern des Wohnheims Rotbach, Ehrengästen aus Politik und dem Glaskünstler

Florian Köck (6..r.) vor der eigens zum Jubiläum geschaffenen Glasskulptur.

Zu Beginn der Feier wurde

in einer Gedenkminute

der verstorbenen Wegbegleiter

gedacht. Besonders

erinnert wurde an das

langjährige Vorstandsmitglied

und Gründungsmitglied

Marita Hany sowie

an Manfred Böhm, die den

Verein über viele Jahre

geprägt hatten. Auch den

verstorbenen Bewohnerinnen

und Bewohnern

der Wohnheime wurde

ein ehrendes Andenken

bewahrt. Ein weiterer

Höhepunkt war die Segnung

und Enthüllung eines

eigens zum Jubiläum

geschaffenen Kunstwerks

des Glaskünstlers Florian

Köck aus Riedlhütte.

Die aus Glasscherben

gestaltete Skulptur steht

symbolisch für die Gemeinschaft

des Vereins:

Viele einzelne Menschen

bilden zusammen etwas

Wertvolles und Beständiges.

Das zentrale Motiv

eines Rollstuhlfahrers

soll dabei für Selbstbestimmung,

Teilhabe und

Vielfalt stehen.

Neben den Grußworten der

Ehrengäste sorgten Kaffee

und Kuchen, musikalische

Unterhaltung durch die

Gruppe Auflusn sowie ein

gemeinsames Abendessen

für einen abwchslungsreichen

Festtag. Beim gemütlichen

Beisammensein

wurde deutlich, was den

Förderverein seit zwei

Jahrzehnten auszeichnet:

gelebte Menschlichkeit,

Zusammenhalt und das gemeinsame

Engagement für

Menschen mit Beeinträchtigungen.


2

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AUS DER REGION

Schule wird zur Werkstatt:

„Tag des Handwerks“ an der Realschule Freyung begeistert über 100 Schülerinnen und Schüler

9

Das Organisationsteam aus Schule und Regionalmanagement freute sich über die Beteiligung

zahlreicher Betriebe und Unternehmen aus dem Landkreis Freyung-Grafenau.

Mit großem Interesse,

viel Neugier und praktischem

Engagement fand

an der Staatlichen Realschule

Freyung auch

in diesem Schuljahr ein

„Tag des Handwerks“

statt. Organisiert wurde

die Veranstaltung vom

Regionalmanagement

Freyung-Grafenau in enger

Zusammenarbeit mit

der Schule. Über 100 Jugendliche

erhielten dabei

die Möglichkeit, verschiedene

Handwerksberufe

nicht nur theoretisch

kennenzulernen, sondern

direkt auszuprobieren.

Insgesamt 17 Unternehmen

und Betriebe aus

unterschiedlichen Bereichen

des Handwerks beteiligten

sich an dem Aktionstag

und gaben den

Schülerinnen und Schülern

wertvolle Einblicke

in ihre Arbeitswelt.

An zahlreichen praxisnahen

Stationen konnten die

Schülerinnen und Schüler

selbst aktiv werden: Sie arbeiteten

mit Werkzeugen,

probierten handwerkliche

Techniken aus, stellten

Fragen an Ausbilderinnen,

Ausbilder und Fachkräfte

und erfuhren aus erster

Hand, welche Chancen

eine Ausbildung im Handwerk

bietet. Die Bandbreite

der vertretenen Berufsfel-

der zeigte eindrucksvoll,

wie vielfältig, modern und

zukunftsorientiert das

Handwerk im Landkreis

Freyung-Grafenau aufgestellt

ist.

Ein besonderer Dank gilt

den teilnehmenden Betrieben,

die sich Zeit nahmen,

ihre Berufe anschaulich,

offen und mit viel Engagement

vorzustellen. Sie leisteten

damit einen wichtigen

Beitrag zur Berufsorientierung

junger Menschen und

zeigten, welche attraktiven

Perspektiven direkt in der

Region bestehen.

Regionalmanager Stefan

Schuster betonte die

Bedeutung des Formats:

„Unser Tag des Handwerks

zeigt, wie viele spannende

Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten

in den Betrieben

aus der Region stecken.

Besonders wertvoll

ist, dass die Jugendlichen

hier nicht nur Informationen

bekommen, sondern

selbst anpacken, sich ausprobieren

und mit den Unternehmen

direkt ins Gespräch

kommen können.“

Gleichzeitig hob Schuster

den Einsatz der Betriebe

hervor: „Dass sich 17 Unternehmen

und Einrichtungen

die Zeit nehmen,

ihre Berufe so praxisnah

und kreativ vorzustellen, ist

ein starkes Zeichen für die

Nachwuchsförderung bei

uns in Freyung-Grafenau.

Dafür gebührt allen Beteiligten

ein großer Dank.“

Auch die für berufliche Orientierung

an der Realschule

verantwortliche Lehrkraft

Mathias Simmerl zeigte

sich sehr zufrieden mit dem

Verlauf der Veranstaltung:

„Für unsere Schülerinnen

und Schüler ist dieser Tag

eine große Bereicherung.

Sie erleben Berufsbilder,

die sie im Unterricht nur

begrenzt kennenlernen

können, ganz unmittelbar.

Gerade das praktische

Ausprobieren hilft vielen

Jugendlichen dabei, eigene

Interessen und Stärken

besser einzuschätzen.“

Die positive Resonanz zeigte

sich auch bei den Schülerinnen

und Schülern.

Ein Teilnehmer brachte es

so auf den Punkt: „Ich fand

gut, dass man nicht nur

zuhören musste, sondern

selbst etwas machen konnte.

Man hat gesehen, wie unterschiedlich

die Berufe im

Handwerk sind und dass da

viele interessante Möglichkeiten

dabei sind.“

Gefördert durch:

Bild oben: Nicht nur „Frauensache“: Auch junge Burschen

testeten sich im Frisurenstecken.

Mit ruhiger Hand und Konzentration: Schülerinnen und

Schüler arbeiten mit dem Lötkolben. Fotos: Landratsamt FRG

Der „Tag des Handwerks“

machte deutlich, wie

wichtig die enge Zusammenarbeit

von Schule,

Regionalmanagement und

regionaler Wirtschaft für

eine gelingende Berufsorientierung

ist. Durch den

direkten Austausch mit

den Betrieben konnten die

Jugendlichen konkrete Einblicke

gewinnen und erste

Kontakte für Praktika oder

eine spätere Ausbildung

knüpfen. Für das Regionalmanagement

Freyung-Grafenau

und die Staatliche

Realschule Freyung ist das

erfolgreiche Format damit

ein wichtiger Baustein, um

junge Menschen für berufliche

Perspektiven im Landkreis

zu sensibilisieren und

die heimischen Betriebe bei

der Fachkräftesicherung zu

unterstützen.


10 14

10 LANDWIRTSCHAFTLICHER BEZIRKSVEREIN

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Landwirtschaft mit

Zwischen Tierwohl, Technik und Tradition: Wie moderne La

Jungbäuerin Steffi (21) bereitet sich auf die Übernahme des traditionsreichen, jahrhundertealten Moiahofs vor. Die Absolventin der Landwirtschaftsschule

Regen verbindet moderne Technik mit großer Leidenschaft für Tierwohl und lebt ihren Beruf als Landwirtin aus voller Überzeugung. Dazu gehören nun

auch an die 100 Hühner, die artgerecht in Freilandhaltung leben dürfen und für Nahversorgung direkt ab Hof sorgen werden. Foto: MuW/m.wagner

Wer heute von Landwirtschaft

spricht,

denkt längst nicht mehr

nur an Stall, Feld und

Traktor. Landwirtschaft

ist heute ein vielseitiger

Lebens- und Wirtschaftsraum:

modern,

weiblicher, nachhaltiger

und eng verbunden mit

Kultur, Tourismus, Kulinarik

und Landschaftspflege.

Gerade in Niederbayern

zeigt sich, wie

sehr bäuerliche Betriebe

das Bild der Heimat prägen

– und wie stark sie

sich zugleich verändern.

Moderne Höfe, moderne

Aufgaben

Die Landwirtschaft von

heute arbeitet mit digitaler

Technik, neuen Stallkonzepten,

Photovoltaik,

präziser Fütterung und

einem wachsenden Bewusstsein

für Tierwohl

und Umwelt. Moderne

Was ist der Landwirtschaftliche Bezirksverein?

Landwirtinnen und Landwirte

sind Unternehmer,

Landschaftspfleger, Energielieferanten,

Direktvermarkter

und oft auch

Gastgeber.

Der Verein widmet sich seit knapp 180 Jahren der Aus- und Fortbildung der bäuerlichen

Bevölkerung. Der Landwirtschaftliche Bezirksverein betreut die Landkreise

Passau und Freyung-Grafenau sowie Teile der Landkreise Deggendorf und Rottal-Inn.

Die über 500 Mitglieder setzen sich hauptsächlich aus Landwirten der Region

und einigen Kommunen des Landkreises Passau zusammen und sind mit den Herausforderungen

und Problemstellungen des bäuerlichen Alltags aufs Beste vertraut.

Nahe des Klinikums Passau besitzt der Landwirtschaftliche Bezirksverein Passau

ein Grundstücksareal, auf dem Landwirtschaftsschule, Hauswirtschaftsschule, das

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Bayerische Bauernverband,

der LKV, die Universität Passau, der Pflegedienst Comitas, die Rechtsanwaltskanzlei

SIWE und weitere Büronutzungen untergebracht sind. Die Gebäude aus unterschiedlichen

Epochen umschließen einen Grünraum, der unmittelbar an die naturnahe

Flusslandschaft des Inntales angrenzt.

Dabei geht es nicht nur

um Effizienz. Es geht um

Verantwortung: für Tiere,

Böden, Wasser, Artenvielfalt

und für eine Kulturlandschaft,

die ohne Landwirtschaft

kaum denkbar

wäre. Wiesen, Weiden, Hecken

und gepflegte Wege

sind nicht einfach Kulisse

– sie sind das Ergebnis täglicher

Arbeit.

Frauen prägen die

Landwirtschaft

Ein besonders sichtbarer

Wandel zeigt sich bei

den Frauen in der Landwirtschaft.

Viele Betriebe

werden heute von Frauen

mitgeführt, modernisiert

oder eigenständig geleitet.

Sie bringen neue Ideen ein,

verbinden Tradition mit

Vermarktung, Tourismus,

Bildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Ob im Stall, auf dem Feld,

im Hofladen, in der Ferienwohnung

oder in der

Direktvermarktung: Frauen

sind längst nicht mehr

nur „mithelfende Hände“,

sondern Gestalterinnen

der bäuerlichen Zukunft.

Landwirtschaft als

Kultur- und Erlebnisraum

Landwirtschaft ist auch

Kultur. Bauernhöfe, Weidewirtschaft,

Erntefeste,

regionale Küche und bäuerliches

Handwerk gehören

zur Identität einer

Region. Für den Tourismus

ist diese gewachsene

Kulturlandschaft ein großer

Wert. Wer durch Niederbayern

oder den Bayerischen

Wald fährt, sucht

genau diese Mischung:

offene Wiesen, gepflegte

Höfe, Tiere auf der Weide,

regionale Küche und echte

Begegnungen.

Urlaub auf dem Bauernhof,

Hofcafés, Bauernmärkte

oder Führungen durch

landwirtschaftliche Betriebe

zeigen, dass Landwirtschaft

heute auch ein Erlebnis

sein kann. Sie macht


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Zukunft

ndwirtschaft unsere Heimat prägt

DIE BEDEUTUNG DER LANDWIRTSCHAFT 15 11

Heimat schmeckbar, sichtbar

und begreifbar.

Kulinarik: Vom Hof auf

den Teller

Wie eng Landwirtschaft

und Kulinarik verbunden

sind, zeigt in Bayern kaum

jemand so eindrucksvoll

wie Ludwig „Lucki“ Maurer.

Der Koch und Landwirt

steht für hochwertige

Lebensmittel, bewussten

Fleischgenuss und einen

respektvollen Umgang mit

Tier und Produkt. Sein Beispiel

zeigt: Moderne Landwirtschaft

endet nicht am

Hoftor. Sie reicht bis in die

Küche, in die Gastronomie

und in die Genusskultur.

Wer weiß, woher ein Produkt

kommt und welche

Arbeit dahintersteht,

entwickelt einen anderen

Blick auf Lebensmittel.

Regionalität wird so nicht

zum Schlagwort, sondern

zu einer Haltung.

Tierwohl als Maßstab

Ein zentrales Thema der

modernen Landwirtschaft

ist das Tierwohl. Offenere

Ställe, mehr Platz, bessere

Belüftung, Weidehaltung,

ruhiger Umgang mit den

Tieren und gesunde Aufzucht

sind wichtige Kriterien

für zukunftsfähige

Betriebe.

Ein regional bedeutender

Lernort ist das Staatsgut

Kringell bei Hutthurm.

Dort spielen überbetriebliche

Ausbildung, ökologische

Landwirtschaft, Tierhaltung

und Weiterbildung

eine wichtige Rolle. Mit

modernen Stallkonzepten,

Praxisnähe und fachlicher

Begleitung wird Kringell zu

einem Ort, an dem Zukunft

konkret erlebbar wird.

Nachwuchs gesucht

Damit Landwirtschaft lebendig

bleibt, braucht sie

junge Menschen. Der Beruf

Landwirtin oder Landwirt

ist anspruchsvoll, vielseitig

und sinnstiftend. Er

verbindet Natur, Technik,

Tierhaltung, Betriebswirtschaft,

Lebensmittelproduktion

und zunehmend

auch Kommunikation mit

der Öffentlichkeit.

Gerade Ausbildungsorte

wie das Staatsgut Kringell

zeigen, wie moderne

Landwirtschaft praktisch

funktioniert – im direkten

Josef Ritzer ist mit Herzblut Landwirt– hier bei der Arbeit auf seinem Betrieb.

Foto: privat

Staatsgut Kringell.

BAYERISCHE

STAATSGÜTER

Landwirtschaft gestalten

Umgang mit Tier, Boden,

Technik und Betrieb. Für

den Nachwuchs ist entscheidend,

dass Landwirtschaft

wieder als moderner

Beruf wahrgenommen

wird: nicht als Arbeit von

gestern, sondern als Aufgabe

für morgen.

Landschaftspflege, die

man sieht

Viele Menschen genießen

gepflegte Wiesen, offene

Täler und traditionelle

Kulturlandschaften – oft

ohne zu sehen, wer sie

erhält. Landwirtschaft

ist Landschaftspflege im

besten Sinn. Wo Tiere

weiden, Wiesen gemäht,

Hecken gepflegt und

Flächen bewirtschaftet

werden, bleibt die Landschaft

offen und lebendig.

Gerade für Tourismusregionen

ist das entscheidend:

Die Schönheit der Landschaft

ist nicht nur Natur,

sondern auch Ergebnis

Foto: privat

jahrzehntelanger bäuerlicher

Arbeit.

Eine neue Wertschätzung

Moderne Landwirtschaft

steht vor großen Herausforderungen:

wirtschaftlicher

Druck, gesellschaftliche

Erwartungen, Bürokratie,

Klimawandel und der

Kampf um Nachwuchs.

Gleichzeitig war ihre Bedeutung

selten so sichtbar

wie heute. Sie liefert

Lebensmittel, erhält Kulturlandschaften,

schafft

regionale Identität, ermöglicht

Tourismus und bringt

Menschen näher an den

Ursprung ihrer Ernährung.

Vielleicht braucht es genau

diesen neuen Blick: Landwirtschaft

nicht nur als

Produktion, sondern als

Kulturleistung. Als Arbeit

mit Tieren und Natur. Als

Beruf mit Zukunft. Und

als Teil dessen, was unsere

Heimat lebenswert macht.

Landwirtschaftlicher Bezirksverein e.V. – Innstraße 71 – 94036 Passau – Tel. 0851 751734


12 AUS DER REGION Anzeige

2

30 Jahre Fußballschule der Volks- und Raiffeisenbanken

gemeinsam mit dem SV-Röhrnbach

Mit einem großen Teilnehmerfeld

und viel

Begeisterung ist die

Fußballschule im SV

Röhrnbach in ihr 30-jähriges

Jubiläum gestartet.

Mehr als 120 Kinder und

Jugendliche nahmen

an der diesjährigen

Fußballschule teil und

werden dabei von zehn

qualifizierten Trainern

betreut.

Mehr als 120 Kinder erleben drei Tage Fußball, Gemeinschaft und Begeisterung

Zur offiziellen Begrüßung

hieß Vorstand Kurt Gampe

die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer, Eltern sowie

Ehrengäste herzlich willkommen.

Im Namen der

Volks- und Raiffeisenbanken

im Landkreis Freyung-Grafenau

betonte er die große

Bedeutung solcher Veranstaltungen

für Kinder und

Jugendliche sowie den hohen

Stellenwert des Ehren-

Foto: M.Höfl

amts. Ein besonderer Dank

galt dabei auch Roland

Hackl, der die gesamte Trainermannschaft

koordiniert

und mit großem Engagement

die sportliche Leitung

der Fußballschule übernommen

hat.

Bürgermeister Leo Meier

stellte in seiner Ansprache

besonders heraus, welch

großen Stellenwert die Fußballschule

für die jungen

Fußballerinnen und Fußballer

in der Region habe. Neben

der sportlichen Ausbildung

gehe es vor allem um Gemeinschaft,

Teamgeist und

Begeisterung für den Sport.

Auch Otto Freund, 1. Vorsitzender

des SV Röhrnbach,

hob das enorme ehrenamtliche

Engagement hervor,

ohne das eine Veranstaltung

dieser Größenordnung nicht

möglich wäre. Viele Helferinnen

und Helfer sorgen im

Hintergrund dafür, dass die

Fußballschule Jahr für Jahr

erfolgreich durchgeführt

werden kann.

Den Teilnehmerinnen und

Teilnehmern wird während

der Fußballschule einiges

geboten: professionelle Trainingseinheiten,

ein eigenes

Trikot, kostenlose Getränke

und Obst sowie ein großes

Abschlussturnier mit Siegerehrung,

Teilnehmerurkunden

und Gruppenfoto.

Ein besonderer Dank galt

bei der Begrüßung auch Sabine

Eberl, die als organisatorische

Ansprechpartnerin

und „gute Seele“ der Fußballschule

maßgeblich zum

Gelingen der Veranstaltung

beiträgt. Die Fußballschule

zählt seit mittlerweile drei

Jahrzehnten zu den festen

und beliebtesten Veranstaltungen

im regionalen

Vereinsleben und steht

beispielhaft für gelebte Vereinsarbeit

und ehrenamtliches

Engagement.

Ringmauerfest lockt Tausende in die Innenstadt

Fotos: M.Höfl

Waldkirchen. Beste Stimmung, volle Gassen und ein abwechslungsreiches Programm prägten

das diesjährige Ringmauerfest in Waldkirchen. Trotz einiger Regenschauer am Samstag strömten

an beiden Tagen tausende Besucher in die Ringmauerstraße und auf den Stadtplatz. Musik,

Tanz, Kulinarik und zahlreiche Mitmachangebote machten das Fest erneut zu einem Publikumsmagneten.

Besonders das große Kinderland mit vielen Attraktionen war ein Anziehungspunkt für

Familien. Für musikalische Unterhaltung sorgten unter anderem die Mountain Crew, die Stadtkapelle

Waldkirchen, die Oldie Krainer sowie weitere Bands und Künstler. Auch zahlreiche Vereine

beteiligten sich am Festgeschehen. Bürgermeister Heinz Pollak und Raiffeisenbank-Direktor Kurt

Gampe dankten allen Helfern und Unterstützern, die das Fest möglich gemacht hatten. So wurde

das Stadtzentrum zwei Tage lang zur lebendigen Feiermeile für Jung und Alt.


Anzeige 12 STRASSKIRCHEN

Anzeige

13

13

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

Die DJK Straßkirchen lädt wieder zum traditionellen

Prangerfest ein!

Der mitgliederstarke Verein in unserer Gemeinde

steckt voller Tatendrang und ist seit vielen Jahrzehnten

eine große Bereicherung für das gesellschaftliche

und sportliche Leben in Straßkirchen

und weit darüber hinaus. Besonders beeindruckend

ist dabei das vielfältige Angebot für alle Generationen – von den

Jüngsten bis zu den erfahrenen Sportlern.

Auch heuer haben die Verantwortlichen wieder ein abwechslungsreiches

Festprogramm auf die Beine gestellt. Neben dem sportlichen

Rahmenprogramm mit Jugend- und Fußball-Gauditurnier dürfen

wir uns selbstverständlich auch auf den gewohnt starken Auftritt

der Turnabteilung freuen, die ihr Können und ihre Begeisterung eindrucksvoll

präsentieren wird.

Doch das Prangerfest steht nicht nur für Sport, sondern vor allem auch

für Gemeinschaft, Geselligkeit und Zusammenhalt. Für musikalische

Unterhaltung, gute Stimmung und beste Verpflegung ist ebenfalls

gesorgt. Ob gemütliches Beisammensein, Partyabend, Familiennachmittag

oder Kinderschminken – hier ist wirklich für alle etwas dabei.

Darum meine herzliche Einladung an die gesamte Bevölkerung: Lassen

Sie sich dieses Fest nicht entgehen! Bringen Sie gute Laune, Hunger

und einen gesunden Durst mit und verbringen wir gemeinsam

schöne und gesellige Stunden beim Prangerfest der DJK Straßkirchen.

Mein besonderer Dank gilt schon jetzt allen Organisatorinnen und

Organisatoren, den vielen Helferinnen und Helfern sowie allen Beteiligten,

die mit großem ehrenamtlichem Einsatz dieses Fest möglich

machen.

Ich wünsche dem Prangerfest einen guten Verlauf, viele Besucherinnen

und Besucher, bestes Wetter und vor allem ein friedliches und

fröhliches Miteinander.

Sportlich Aktive vertrauen

den Bandagen von BORT

Viel Spaß

und gute

Unterhaltung!

1

Herzlichst Ihr Erster Bürgermeister

der Gemeinde Salzweg und Straßkirchen,

Roman Holzinger

Von Donnerstag, 4. Juni,

bis Samstag, 2sp1216. Juni 2026,

lädt die DJK Straßkirchen

wieder zum traditionellen

Prangerfest

auf das Festgelände am

Eichenweg ein.

Als besonderes Highlight

gilt heuer der Auftritt der

„Troglauer“ am Freitagabend,

die mit ihrer „Heavy

Volxmusic“ für Partystimmung

sorgen werden.

Daneben dürfen sich die

Besucher auf mehrere

Tage Festbetrieb mit musikalischer

Unterhaltung,

geselligen Stunden im

Festzelt sowie einem abwechslungsreichen

Rahmenprogramm

freuen.

Auch kulinarisch ist mit

Schmankerln und kühlen

Getränken bestens für die

Gäste gesorgt.

Wir wünschen viel Spaß und gute Unterhaltung!

BORT-Bandagen der

Sport-Serie erhalten

Sie bei uns

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14 8 SCHÖNBERG

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AUF GEHT’S ZUM 56.

SCHÖNBERGER VOLKSFEST

13

Liebe Schönbergerinnen

und Schönberger, verehrte

Gäste aus nah und fern!

Vom 4. Bis 7. Juni findet das 56. Volksfest in Schönberg statt. Alles ist

bestens vorbereitet, um auf dem Vergnügungspark oder im Festzelt

den Alltag für ein paar zünftige Stunden hinter sich zu lassen.

Vor allem wird unser Volksfest eines bleiben, eine

gute Gelegenheit, sich zu treffen, zünftige Musik

und deftige Schmankerl zu genießen.

Dazu lade ich Sie herzlich ein.

Ihr Martin Pichler

56.

Erster Bürgermeister Markt Schönberg

Von Donnerstag, 4. Juni,

bis Sonntag, 7. Juni 2026,

steht Schönberg wieder

ganz im Zeichen des traditionellen

Volksfests.

Bereits zum 56. Mal lädt

die Marktgemeinde gemeinsam

mit den Vereinen

und Festwirten zu

vier Tagen voller Musik,

Geselligkeit und bayerischer

Festzeltstimmung

ein.

Zum Auftakt am Donnerstag

ziehen mehrere

Blaskapellen, Vereine und

Böllerschützen beim großen

Festzug vom Marktplatz

zum Festplatz. Dort

erfolgt anschließend der

offizielle Bieranstich

durch Bürgermeister Martin

Pichler. Für musikalische

Unterhaltung sorgt

am Abend die Partyband

„der Artische Wahnsinn“.

Auch an den weiteren Tagen

wartet ein abwechslungsreiches

Programm

auf die Besucher. Geplant

sind unter anderem ein

Kindernachmittag mit

vergünstigten Preisen, ein

Frühschoppen, verschiedene

Vereinswettbewerbe

sowie stimmungsvolle

Festabende mit Live-Musik.

Neben dem großen

Festzeltbetrieb dürfen

sich die Gäste auch heuer

wieder auf Fahrgeschäfte,

kulinarische Schmankerl

und gemütliche Stunden

im Biergarten freuen.

2sp/60 mm

SCHIRMHERR:

ERSTER BÜRGERMEISTER

MARTIN PICHLER

13

Großer

Vergnügungspark,

Zeltbetrieb mit überdachtem

Biergarten

Euer Festwirt Daniel Stengel wünscht

viel Spaß auf dem Volksfest Schönberg!

2sp/60 mm

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4. - 7. JUNI 2026

56.

DO, 4. JUNI

Auf geht’s zum

Volksfest!!!

FR, 5. JUNI

Tag der Betriebe,

Landwirte und

Behörden

SA, 6. JUNI

Kindertag &

Partytime

3

Startschuss in die 5te Jahreszeit

16:00 Uhr Volksfestauftakt am Marktplatz durch die Böllerschützen Eberhardsreuth,

Standkonzert der Marktkapelle Schönberg, der

Blaskapelle Kirchdorf i. Wald, der Blaskapelle Innernzell und

der Jagdhorn-Bläsern

16:30 Uhr Volksfestaufzug Bieranstich und Eröffnung

17:00 – 18:30 Uhr Unterhaltung im Festzelt mit der Marktkapelle Schönberg

Do, Fr & Sa ab 22 Uhr

Großes Partyzelt

mit DJ, 20m Bar, Tanzfläche, Raucherbereich

16:00 Uhr Motorradweihe am Marktplatz in Schönberg

(Große Rundfahrt –25 km– zum Festplatz) Treffpunkt ab

16:00 Uhr beim Raiffeisen Baumarkt Ecke Deggendorfer- /

Rammelsberger Straße)

- Abfahrt ca. 16:30 Uhr - Weihe im Anschluss

Festbetrieb ab 17:00 Uhr Volksfestküche mit allen Schmankerln die dazu gehören

ab 18:00 Uhr Tag der Betriebe, Landwirte und Behörden

Tischreservierung unter 08554 / 8969 – 000 oder reservierung@vf-schoenberg.de

Festbetrieb ab 14:00 Uhr

14:00 Uhr Kinderfestzug mit der Marktkapelle Schönberg (ab Rathaus)

14:00 – 18:00 Uhr Verbilligte Fahrpreise für die Kinder bei den Fahrgeschäften

15:00 – 17:00 Uhr Kinderprogramm im Festzelt

• Magic-Show mit Zauberer Waltini

• Kinderschminken

• Kreativecke für unseren Malwettbewerb

• Popcorn-Stand

• Glitzertattoos

18:30 – 19:30 Uhr Maßkrug-Happy-Hour –

alles aus dem Maßkrug gibt’s zu Preisen wie „Früher“

barrierefreier

Festplatz

19:00 - 24:00 Uhr

Festzeltstimmung

mit der Band

„der Artische Wahnsinn“

19:30 - 24:00 Uhr

100% Partystimmung

mit der Band

„Kasplattnrocker“

Konzertband zum Mitfeiern

19:30 - 24:00 Uhr

Partystimmung

mit „Auf Gut Deutsch“

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Deutschland

der letzten

40 Jahre

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Mail: info@physio-am-markthof.de

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SO, 7. JUNI

Familien-, Seniorenund

Inklusionstag

Der Markt Schönberg und der

Festwirt Daniel Stengel freuen sich

auf Ihren Besuch.

ab 11:00 Uhr Startschuss für den letzten Tag in Schönberg

ab 11:00 Uhr Mittagstisch für Senioren und die ganze Familie

14:00 Uhr Auslosung Malwettbewerb mit tollen Sachpreisen

15:00 – 17:00 Uhr Nachmittag für Menschen mit und ohne Handicap sowie

ihre Begleitpersonen – gemütlich, barrierefrei und ermäßigte

Preise im Festzelt und bei den Fahrgeschäften

ab 17:00 Uhr Zum Schluss wird‘s namoi gemütlich – Bier, Brotzeit und a

guade Musik mit „A‘Gspitzt“

17:00 – 18:00 Uhr Maßkrug-Happy-Hour –

alles aus dem Maßkrug gibt’s zu Preisen wie „Früher“

Tischreservierung vorab

unter 08554 / 8969 – 000 oder

reservierung@vf-schoenberg.de

möglich!

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BÜCHLBERG

Neues Feuerwehrhaus

der FFW Büchlberg

15

Herzlich Willkommen in der neuen

Heimat unserer Feuerwehr!

Es darf uns alle stolz und glücklich machen, wenn

man das Vorzeigeobjekt „Neues Feuerwehrhaus der

FFW Büchlberg“ nun nach der Fertigstellung sieht. Die

Weichen für den Bau wurden mit dem Beschluss des Gemeinderats

gestellt und die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit der

Verwaltung mit den Feuerwehrkameraden. Ein großes Dankeschön

geht an alle beteiligten Planungsbüros und Firmen sowie an die

Büchlberger Feuerwehrler für die unzähligen Arbeitsstunden, die

auf der Baustelle geleistet wurden. Mit dem neuen Gebäude hat

die Feuerwehr Büchlberg eine neue Heimat bekommen. Modernste

Ausstattung für die Einsätze, aber auch ein großzügiges Platzangebot

für Schulungen sowie ein gemütliches Floriani-Stüberl lassen keine

Wünsche offen. Im Gebäude sind nun genügend Umkleideräume

integriert und die Schlauchpflegeanlage ist ebenfalls bereits

„umgezogen“ und kann nun von allen beteiligten Feuerwehren auf

dem neuen Gelände genutzt werden. Die Einweihung sowie der Tag

der offenen Tür bieten nun allen Interessierten einen umfangreichen

Einblick in dieses tolle Feuerwehrhaus.

1

Ihr Josef Hasenöhrl 1. Bürgermeister der Gemeinde Büchlberg

2sp, 100mm

ff-buechlberg.de

Büchlberg. Mit einem

großen Festwochenende

feiert die Freiwillige

Feuerwehr Büchlberg

am 13. und 14. Juni die

offizielle Einweihung

ihres neuen Feuerwehrhauses.

Dazu sind die

Bevölkerung sowie alle

Interessierten herzlich

eingeladen. Besucher

dürfen sich an beiden

Tagen auf ein abwechslungsreiches

Programm,

Einblicke in die Arbeit

der Feuerwehr und gesellige

Stunden freuen.

Der Samstag steht ganz im

Zeichen des Tags der offenen

Tür. Dabei haben Gäste

die Gelegenheit, das neue

Feuerwehrhaus bei Führungen

kennenzulernen

und einen Blick hinter die

Kulissen zu werfen. Zudem

gibt es eine Fahrzeugschau

sowie interessante Einblicke

in die Schlauchpflege.

Für das leibliche Wohl ist

ebenfalls bestens gesorgt:

Neben Spezialitäten vom

Grill werden Getränke,

Kaffee und Kuchen sowie

ein Käsestand angeboten.

Am Sonntag beginnt das

Festprogramm um 10

Uhr mit einem Festgottesdienst.

Im Anschluss

finden die Bänderweihe

sowie die feierliche

Weihe des neuen Feuerwehrhauses

statt. Auch

an diesem Tag werden

Kaffee und Kuchen sowie

ein Käsestand angeboten.

Die Feuerwehr freut sich

auf zahlreiche Besucher

und ein gemeinsames Festwochenende

in kameradschaftlicher

Atmosphäre.

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WALDKIRCHEN

Den Mittelstand im Fokus

Hochkarätiges Unternehmerfrühstück der Raiffeisenbank Goldener Steig - Dreisessel eG

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(v.l.): Vorstand Kurt Gampe, Thomas Mader und Bernhard Nigl, Alexander Kropp, Regierung

von Niederbayern, Vorstand Daniel Schrottenbaum, Günther Bielmeier, DZ-Bank, Helmut

Scheibenzuber, Vorstandsvorsitzender, waren sichtlich zufrieden mit der Veranstaltung.

Foto: Raiffeisenbank Goldener Steig

Waldkirchen. Zahlreiche

Unternehmerinnen und

Unternehmer aus der

Region folgten der Einladung

der Raiffeisenbank

Goldener Steig - Dreisessel

eG zum diesjährigen

Unternehmerfrühstück

im Hotel Gottinger in

Waldkirchen. Die Veranstaltung

bot nicht nur ein

reichhaltiges Frühstück

in angenehmer Atmosphäre,

sondern vor allem

aktuelle Informationen,

wertvolle Impulse und

Raum für persönlichen

Austausch.

Das Unternehmerfrühstück,

das mittlerweile ein

fester Bestandteil im Veranstaltungskalender

der

Bank ist und jährlich stattfindet,

stand heuer ganz im

Zeichen wirtschaftlicher

Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten

und aktueller

Herausforderungen

für den Mittelstand.

Bereits in der Begrüßung

betonte der Vorstand Kurt

Gampe die Bedeutung des

direkten Austauschs mit

den regionalen Unternehmen

– insbesondere in

wirtschaftlich und geopolitisch

herausfordernden

Zeiten. Themen wie steigende

Energiepreise, das

neue Heizgesetz, steuerliche

Unsicherheiten, zunehmende

regulatorische

Anforderungen sowie internationale

Krisensituationen

sorgen derzeit in

vielen Unternehmen für

Verunsicherung. Umso

wichtiger ist es, Orientierung

zu geben und konkrete

Perspektiven aufzuzeigen.

Genau hier setzte das

Unternehmerfrühstück

an.

Besonders großen Anklang

fanden die hochkarätigen

Fachvorträge der Referenten.

Begrüßt werden

konnten unter anderem Alexander

Kropp von der Regierung

von Niederbayern,

Bernhard Nigl und Thomas

Mader von der Firma Nigl +

Mader sowie Günther Bielmeier,

Fördermittelexperte

der DZ-Bank.

Im Mittelpunkt stand

das Schwerpunktthema

„Energiekonzepte & Fördermittel

– Chancen für

Ihr Unternehmen“. Die Referenten

beleuchteten das

Thema aus verschiedenen

Blickwinkeln und machten

deutlich, dass Energie

längst nicht mehr nur ein

Kostenfaktor, sondern

ein strategischer Wettbewerbsfaktor

geworden ist.

Wirtschaftsförderung

Niederbayern – Einordnung

und Perspektiven

Alexander Kropp von der

Regierung von Niederbayern

gab einen Überblick

über die wirtschaftliche

Lage und die Rolle der Regionalförderung.

Er zeigte

auf, wie wichtig Investitionen

in Energieeffizienz,

Modernisierung und nachhaltige

Technologien für

die Zukunftsfähigkeit des

Mittelstands sind. Besonders

hervorgehoben wurden

die Fördermöglichkeiten

für Unternehmen,

die ihre Standorte modernisieren

oder energetisch

transformieren möchten.

Praxisnahe Einblicke in

moderne Energiekonzepte

Die Firma Nigl + Mader

präsentierte anhand konkreter

Beispiele, wie Unternehmen

durch intelligente

Energiekonzepte

ihre Kosten senken, CO₂

reduzieren und ihre Versorgungssicherheit

erhöhen

können. Themen wie

Wärmepumpen, Abwärmenutzung,

interne Wärmenetze,

Photovoltaik

und Energiemanagement

wurden praxisnah erläutert

– ohne technische

Überfrachtung, aber mit

klaren Botschaften: Unternehmen,

die frühzeitig

handeln, sichern sich

Vorteile und reduzieren

Risiken.

Finanzierung &

Förderprogramme

– Orientierung im

Förderdschungel

Abschließend stellte Günther

Bielmeier von der DZ

BANK die wichtigsten Programme

von KfW und LfA

vor. Er zeigte auf, wie Unternehmen

Investitionen

in Energieeffizienz, Gebäudetechnik

oder Modernisierung

finanziell stemmen

können – und welche

Zuschüsse oder zinsgünstigen

Kredite zur Verfügung

stehen. Besonders betont

wurde die Bedeutung einer

frühzeitigen Planung und

Beratung, um Förderchancen

optimal zu nutzen.

Nach den Vorträgen nutzten

die Teilnehmer die

Gelegenheit, sich mit den

Referenten auszutauschen,

Kontakte zu knüpfen und

individuelle Fragestellungen

zu besprechen. Die

positive Resonanz zeigte

erneut, wie wertvoll das

Unternehmerfrühstück als

regionaler Treffpunkt ist.

Mit dem gelungenen Unternehmerfrühstück

stellte

die Raiffeisenbank Goldener

Steig – Dreisessel eG

erneut ihre enge Verbundenheit

mit der regionalen

Wirtschaft und ihre Rolle

als verlässlicher Partner

des Mittelstandes unter

Beweis.


FREYUNG-GRAFENAU

Bus-Shuttle zum Lusen startet

Verkehrskonzept rund um Waldhäuser geht am Donnerstag in Betrieb

17

Mit dem Start der Igelbus-Saison

am 14. Mai

geht auch das im Vorjahr

erstmals erprobte

Verkehrskonzept rund

um Waldhäuser wieder

in Betrieb. Landkreis

Freyung-Grafenau, Gemeinde

Neuschönau und

Nationalpark Bayerischer

Wald wollen damit eine

entspannte Anreise ins Lusengebiet

ermöglichen und

gleichzeitig den Verkehr im

Bergdorf reduzieren sowie

Rettungswege freihalten.

Zentraler Bestandteil des

Konzepts ist der kostenlose

P+R-Parkplatz Graupsäge.

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Sonne, Hitze und lästige

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Freude schnell trüben.

Mit einfachen Maßnahmen

lässt sich beides gut

vermeiden – zuhause

ebenso wie unterwegs.

Haben schon mal den Vor-Ort-Test am P+R-Parkplatz Graupsäge

gemacht: Bürgermeister Alfons Schinabeck (von links),

Nationalparkleiterin Ursula Schuster, Landrat Sebastian Gruber

und Busfahrer Franz Ranzinger von Eichberger Reisen.

Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald

stehen rund 140 Stellplätze,

eine barrierearme

Bushaltestelle und Toilettenanlagen.

Bereits in der

verkürzten Premierensaison

2025 wurden dort rund

2300 Fahrzeuge registriert.

„Das sind Autos, die früher

direkt in Waldhäuser

geparkt hätten. Die Situation

im Ort hat sich also

bereits entschärft“, sagt

Neuschönaus Bürgermeister

Alfons Schinabeck. Na-

tionalparkleiterin Ursula

Schuster hofft auf eine

ähnlich gute Nutzung: „So

entfällt die Parkplatzsuche

und man kann schon

bei der Busfahrt entspannt

in die Nationalparkwälder

eintauchen.“

Ziel des Projekts ist es, den

Individualverkehr in Waldhäuser

zu verringern. Vor

allem an Wochenenden

und in Ferienzeiten kam

es dort in den vergangenen

Jahren häufig zu Problemen

mit blockierten

Zufahrten, erschwerten

Rettungseinsätzen und

versperrten Buswendebuchten.

Besucher sollen

deshalb gezielt zur Graupsäge

gelenkt werden – dort

sind sowohl Parken als

auch Busfahrt kostenlos.

Die Parkplätze in und um

Waldhäuser sind während

der sommerlichen Igelbus-Saison

seit 2025 kostenpflichtig.

Je näher am

Lusen geparkt wird, desto

höher die Gebühren. Ein

Teil der Einnahmen fließt

in die Förderung des öffentlichen

Nahverkehrs.

Dafür gibt es an Wochenenden,

Feiertagen und in

den Ferien einen 30-Minuten-Takt

zwischen Graupsäge

und Waldhäuser.

Landrat Sebastian Gruber

spricht von einer deutlichen

Verbesserung für Einheimische

und Urlauber

sowie von einem wichtigen

Beitrag zu stressfreier und

umweltbewusster Mobilität

rund um den Lusen.

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AKTUELLES

Preying. Es ist wieder soweit:

Der TSV Preying 1931 e.V. veranstaltet

auch heuer wieder

sein traditionelles „Tavernenfest“

am Sportgelände in

Trautmannsdorf, direkt neben

der B 85. Viel Neues gibt es

heuer zu erleben und zu feiern:

denn zum Einen hat der Verein

sein Festprogramm gehörig

mit „Highlights“ gespickt, sowohl

musikalisch als auch

sportlich und unterhaltsam.

Zum Andern feiert der Verein

heuer sein 80-jähriges Vereinsjubiläum.

Los geht’s bereits am Freitag,

29. Juli, beim „Zeltbeben“ mit

der Top-Band Ryan Eden“.

31. Tavernenfest

des Turn und Sportvereins Preying

in Trautmannsdorf vom 29.7. bis 1.8.2011

19

Vorher gibt’s anlässlich des Jubiläums

wieder einen Festzug.

Dieser findet etwas früher statt,

weil die Seniorenmannschaften

ihr 2. Saisonspiel bereits

am Freitag bestreiten müssen.

Kartons werden zu kleinen Kunstwerken

Hutthurm. Große Freude

herrschte im Caritas-Kindergarten

St. Magdalena in

Hutthurm: Das MuW-Medienhaus

spendete kürzlich

mehrere Kartonagen,

die im Unternehmen nicht

mehr benötigt wurden. Die

Kartons sollen künftig für

kreative Bastel- und Spielideen

der Kinder verwendet

werden und bieten

zahlreiche Möglichkeiten

zum Gestalten und Malen.

Chefredakteurin Katharina

Krückl (Foto r.) übergab

die Kartons persönlich an

die stellvertretende Kin-

Wie auch 2010 beträgt der Hauptpreis 2500,- Euro bei der

Verlosung mit Vorstand Günther Rabbauer (li.) und Bürgermeister

Max König.

− Foto: Thurnreiter

Um 17.30 Uhr beginnt das Fest

mit dem Standkonzert der

„Vilsthaler Blaskapelle“.

Am Samstag, 30. Juli, geht’s

ebenfalls dergartenleiterin recht sportlichRegina

zu auf

dem Grundmüller Gelände. Abends (l.). heizt

dann die Top-Band „Infect“ gehörig

ein. Bereits um 13 Uhr

lädt Dass die die Gemeinde Spende Saldenburg bei den

ihre Kindern Senioren bestens zu einem ankommt, gemütlichen

zeigte Nachmittag sich sofort: ein. Einige Dazu

spielt konnten der es „Binder kaum Florian“ erwarten

und begannen direkt

zünftig auf. Um 16 Uhr startet

damit, die Kartons bunt zu

bemalen und ihrer Kreativität

freien Lauf zu lassen.

MuW Medienhaus spendet Bastelmaterial an den Caritas-Kindergarten St. Magdalena in Hutthurm

Im Kindergarten freut man

sich über die vielseitig ein-

Sonntag, den 31.7.2011

Festprogramm:

setzbaren Materialien, die

10.00 Uhr 10. Preisschafkopfturnier des TSV Preying 1. Preis 500, €

10.00 Uhr Weißbierfrühschoppen im Zelt

den Kindern spielerisch

Freitag, den 29.7.2011

17.30 Uhr Standkonzert der Vilsthaler Blaskapelle

14.00 Uhr Spiel ohne Grenzen ( Anmeldung Raum 1 Stunde für vorher) Fantasie und

18.00 Uhr Einzug mit den Gemeindevereinen ins Festzelt

15.00 Uhr 3. Punktspiel der 1. Mannschaft TSV Preying – TSV Schönberg

16.30 Uhr Spiel unserer AJugend gegengemeinsames TSV Waldkirchen

Gestalten

19.00 Uhr Saisonspiel unserer Seniorenmannschaften

17.00 Uhr Stimmung Foto: mit MuW/j.peter

21.30 Uhr Tavernenfest einmal anders!

der bekannten Band bieten. „Guad draaf“

17.30 Uhr Treffen aller ehemaligen „Aktiven“ des TSV Preying

24

„Zeltbeben“ mit der bekannten Band

TAVERNENFEST PREYING

„Ryan Eden“

20.00 Uhr Ehrung verdienter Mitglieder

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21.00 Uhr Große Verlosung des TSV Preying

Samstag, den 30.7.2011

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1.Preis 2.500,. €, 2. Preis 1.000, €, 3. Preis 500, €

13.00 Uhr Seniorennachmittag der Gemeinde Saldenburg

sowie weitere wertvolle Sachpreise

mit Herrn Bürgermeister König Max und dem

Ziehung durch Herrn Bürgermeister Max König

Gemeinderat

Musikalische Umrahmung mit „Binder Florian“

Montag, den 1.8.2011

16.00 Uhr AHBlitzturnier ( Preying, Landshut Altdorf,

18.30 Uhr AHSpiel TSV Preying – SV Haus im Wald

Schönbrunn)

19.00 Uhr Tag der Betriebe, Behörden und Vereine. Jung und Alt, Urlauber

18.30 Uhr Spiel unserer Damenmannschaft

und Einheimische treffen sich. Zum Festausklang spielt die

19.30 Uhr Festzeltbetrieb – Stimmung und Unterhaltung mit

bekannte Megaband „Extra“

der Partyband „Infect“

Eintritt an allen vier Tagen „frei“

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Preying lädt ein zum

44. Tavernenfest

Von Freitag, 12. Juni, bis

Montag, 15. Juni 2026,

steht Trautmannsdorf wieder

ganz im Zeichen des

traditionsreichen Tavernenfests.

Bereits zum 44.

Mal veranstaltet der TSV

Preying das viertägige Fest

mit einem abwechslungsreichen

Programm aus

Musik, Sport und Unterhaltung

für die ganze Familie.

Der Auftakt erfolgt am Freitagabend

mit einem Standkonzert

der Hofmarkkapelle

Haus i. Wald sowie den Böllerschützen

der Burgschützen

Hundsruck. Anschließend

zieht der Festzug mit

den Gemeindevereinen und

dem Gemeinderat durchs

Dorf, bevor Bürgermeister

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Marco Braml gemeinsam

mit der Löwenbrauerei

Passau und dem Zeltverleih

Eckmüller um 19 Uhr den

offiziellen Bieranstich vornimmt.

Ab 20.30 Uhr sorgt

die Partyband „Sammer of

Love“ im Festzelt für Stimmung

wie im Hexenkessel.

Am Samstag dreht sich vieles

um den Sport: Auf dem

Gelände des TSV finden

ganztägig das Bayerwald-Mixed-Volleyballturnier

der

SG Saldenburg sowie der

große Allianz Sterr Cup des

Stammtischs „De kennt Koana“

statt. Ab 13 Uhr sind die

Seniorinnen und Senioren

der Gemeinde Saldenburg

zu einem gemütlichen Nachmittag

mit musikalischer

Umrahmung durch „Sapralott“

eingeladen. Am Abend

steigt die große Party mit

den österreichischen Stimmungsmachern

„Die glorreichen

Halunken“. Die Siegerehrung

des Allianz Sterr

Cups findet um 21 Uhr statt.

Auch der Sonntag bietet

wieder ein umfangreiches

Programm. Bereits ab 9.30

Uhr wird das 22. Preisschafkopfturnier

des TSV Preying

im Festzelt ausgetragen. Am

Nachmittag folgt das „3. Granit

Krenn Stoaheben“ in Kooperation

mit dem Steinheber

Landesverband Bayern.

Dabei messen sich Teilnehmer

in mehreren Klassen.

Ab 17 Uhr sorgen Musik und

Unterhaltung im Festzelt für

beste Stimmung, ehe um

17.30 Uhr verdiente Mitglieder

des TSV geehrt werden.

Ab 19 Uhr steht schließlich

2sp50

Viel Spaß beim Volksfest.

eine große WM-Party mit

Live-Übertragung 2sp/35 mm auf LED-

Wall auf dem Programm.

Zum Festausklang findet

am Montag ab 17 Uhr der

traditionelle Tag der Betriebe,

Behörden und Vereine

statt. Für musikalische Unterhaltung

sorgt die beliebte

Band „Perlesreuter Blemusi“.

Höhepunkt des Abends

ist die große Verlosung des

TSV Preying um 20.30 Uhr

mit attraktiven Preisen,

darunter 3.000 Euro als

Hauptgewinn. Die Ziehung

übernimmt Bürgermeister

Marco Braml.


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Wenn die Temperaturen

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die Wanderzeit. Ob gemütliche

Tour durch

den Bayerischen Wald

oder anspruchsvolle

Bergwanderung – wer

lange unterwegs ist, beansprucht

Füße, Knie

und Gelenke oft stärker

als gedacht.

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und den Körper

gezielt zu unterstützen,

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Strecken oder unebenem

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zu verbessern

und Druck gleichmäßig

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Gelenke wie Knie oder

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