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Wohnen & Einrichten

Effizient beleuchten, Geld sparen

Die Strompreise steigen – und ein Ende der Aufwärtsspirale ist nicht in Sicht. Bis 2020 erwartet etwa die

Deutsche Energieagentur (dena), dass Elektrizität um 20 Prozent teurer wird. Vielen Haushalten drohen

daher in Zukunft höhere Stromrechnungen. Verbraucher vermeiden unnötige Kosten, wenn sie im Haushalt

konsequent auf effiziente Elektrogeräte setzen, erklärt licht.de, die Fördergemeinschaft Gutes Licht. Wer

etwa bei der Beleuchtung einige einfache Energiespar-Tipps beachtet, kann den Stromverbrauch für Licht

deutlich senken. Gleichzeitig bringt moderne Lichttechnik mehr Licht-Komfort in die eigenen vier Wände.

Die Energiespar-Tipps im Einzelnen:

Effiziente Lichtquellen verwenden: Vom Aus für die Glühlampe profitieren Verbraucher doppelt.

Denn Energiesparlampen und LED-Lampen verbrauchen nicht nur rund 80 Prozent weniger Strom. Sie

müssen dank ihrer langen Lebensdauer auch weniger häufig gewechselt werden. Das spart Kosten

für Ersatzlampen. So halten LED-Lampen etwa rund 25.000 Stunden. Bei Halogenlampen senkt eine

IRC-Beschichtung (Infra-Red-Coating) den Stromverbrauch deutlich. Wie effizient eine Lampe arbeitet,

können Verbraucher am Energielabel auf der Verpackung ablesen.

Auf elektronische Betriebsgeräte achten: Moderne Elektronik hilft, Stromkosten für die Beleuchtung

zu senken. Leuchtstofflampen arbeiten zum Beispiel besonders effizient, wenn sie mit elektronischen

Vorschaltgeräten kombiniert werden. Elektronische Transformatoren verringern den Verbrauch von

Niedervolt-Halogenlampen um rund zwei Drittel.

Mit Dimmern sparen: Nicht immer wird die volle Lichtleistung benötigt. So darf es im Schlafzimmer

oder beim gemütlichen Plausch in der Sofaecke durchaus gedämpfter zugehen als am Herd oder beim

Aufräumen. Mit Dimmern lässt sich die Helligkeit rasch anpassen und der Stromverbrauch senken.

Mit Sensoren nach Bedarf beleuchten: Bewegungsmelder aktivieren das Licht, wenn es benötigt wird.

Nach einer bestimmten Zeit wird es automatisch abgeschaltet. Typische Anwendungen bieten sich im

Treppenhaus oder in der Einfahrt. Alleine mit Bewegungsmeldern lassen sich bereits rund 50 Prozent

Energie sparen. Noch mehr Ersparnis und Komfort bringen komplette Lichtmanagement-Systeme,

die das Licht etwa an das einfallende Tageslicht anpassen und über ein BUS-System auf die übrige

Gebäudetechnik abstimmen.

licht.de

Bei Tag lässt sich der Weg zum

Haus noch ohne Probleme zurücklegen.

Doch bei Nacht wird

aus jeder Stufe eine gefährliche

Stolperfalle. Schon ein falscher

Schritt kann schmerzhafte Konsequenzen

haben. Und so endet der

Tag unversehens auf einer Liege

beim Arzt oder im Krankenhaus

statt auf der Couch.

Eine gut geplante Außenbeleuchtung

rund ums Haus hilft, Unfälle

dieser Art zu vermeiden. Niedrige

Pollerleuchten oder Bodeneinbauleuchten

eignen sich gut, um Wege

und Treppen mit ausreichend Licht

zu versorgen, erklärt licht.de, die

Fördergemeinschaft Gutes Licht.

Voraussetzung für die Anwendung

im Freien ist eine ausreichende

Schutzart von mindestens IP 44

(geschützt gegen Fremdkörper

größer ein Millimeter und gegen

Spritzwasser).

Die Leuchten erleichtern Besuchern

die Orientierung und leiten sie

zum Hauseingang. Dämmerungsschalter

sind hilfreich, um das

Licht bei Einbruch der Dunkelheit

automatisch zu aktivieren. Eine

Zeitschaltuhr verhindert, dass die

Beleuchtung die ganze Nacht hindurch

eingeschaltet bleibt. Wichtig

ist, auf einen ausreichenden Schutz

vor Blendung zu achten, damit das

Licht nicht selbst zur Gefahrenquelle

wird.

Hausnummernbeleuchtung –

nicht nur im Notfall wichtig,

sondern auch damit Gäste

schnell das richtige Haus finden.

Fotos: licht.de (2); Infografik: licht.de (1)

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