148. Auktion Deutsche Kolonien und Auslandspostämter
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148. AUKTION
27. JUNI 2026
DEUTSCHE KOLONIEN UND AUSLANDSPOSTÄMTER
4717
4844
4546
4358
WÜRTTEMBERGISCHES AUKTIONSHAUS
STUTTGART
148. AUKTION
Spezialauktion Deutsche Kolonien
am 27. Juni 2026
in unseren neuen Räumen,
Friolzheimer Str. 5, 70499 Stuttgart-Weilimdorf
Versteigerungsfolge
Samstag, 27. Juni 2026
vormittags 11.00 Uhr:
Los-Nr. 3246 - 4908
(Spezialauktion Deutsche Kolonien und Auslandspostämter)
Die Besichtigung ist nach Voranmeldung ab sofort möglich.
Bitte vereinbaren Sie mit uns telefonisch oder per E-Mail einen Termin.
Wenn Sie als Saalbieter an der Auktion teilnehmen möchten, bitten wir um Ihre
Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 25. Juni 2026 telefonisch oder per E-Mail.
Abbildungen aller Lose und Atteste unter: www.briefmarkenauktion.de
WÜRTTEMBERGISCHES AUKTIONSHAUS
FÜR POSTWERTZEICHEN
JOACHIM ERHARDT GMBH
70499 STUTTGART, FRIOLZHEIMER STR. 5
TELEFON (0711) 22 85 05 - TELEFAX 228 50 80
Telefon international: +49 +711 22 85 05
Telefax international: +49 +711 228 50 80
www.briefmarkenauktion.de
E-Mail: info@briefmarkenauktion.de
Umsatzsteuer-ID-Nr.: DE 147 844 068
Versteigerer: Joachim Erhardt
VERSTEIGERUNGSBEDINGUNGEN
1. Die Versteigerung erfolgt öffentlich und freiwillig in fremdem
Namen und für Rechnung der Einlieferer gegen sofortige
Barzahlung in Euro. Schecks werden in Zahlung genommen;
bei uns unbekannten Kunden jedoch nur bestätigte
Bankschecks. Devisen fremder Währung wer den zum Tageskurs
der Bundesbank angenommen.
2. Den Zuschlag erhält der Meistbietende. Der Versteigerer hat
das Recht, den Zuschlag zu verweigern, Lose zurückzuziehen,
umzugruppieren oder aufzuteilen. Die Steigerungssätze sind
im Katalog ausgedruckt. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaliger
Wiederholung des Höchstgebotes. Bei gleichhohen Geboten
entscheidet das Los. Bei Miss verständnissen behält
sich der Versteigerer vor, das Los nochmals auszurufen.
3. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Mit seiner Erteilung
geht die Gefahr sofort, das Eigentum erst nach vollständiger
Bezahlung des Zuschlagpreises, des Aufgelds, der Losgebühr
und der Mehrwertsteuer, sowie eventueller Verzugszinsen
auf den Käufer über. Erst nach vollständiger Bezahlung
besteht Anspruch auf Aushändigung der ersteigerten Lose.
Die Zusendung der ersteigerten Lose erfolgt vom Versteigerer
auf Rechnung und Gefahr des Käufers. Die Lagerung der
ersteigerten Lose beim Versteigerer erfolgt ab Zuschlag auf
Gefahr des Käufers und ab 4 Wochen nach Erteilung des Zuschlages
auch auf Kosten des Käufers. Wer für Dritte bietet,
haftet als Selbstschuldner.
4. Auf den Zuschlagspreis hat der Käufer eine Provision von
22% sowie 2 Euro pro Los zu zahlen. Nur auf die Provision
und Losgebühr werden 19% Mehrwertsteuer erhoben. Bei
mit „+“ markierten Losnummern fallen zusätzlich Importspesen
in Höhe von 7% an. Bei Losen, welche mit „•“
hinter der Losnummer gekennzeichnet sind, hat der Käufer
eine ermäßigte Provision von 15% sowie 19% Mehrwertsteuer
auf Zuschlag, Provision und Losgebühr zu zahlen.
Die Mehrwertsteuer entfällt für Käufer aus Drittländern (außerhalb
der Europäischen Union), sofern die Ware durch
uns ausgeführt wird bzw. sobald vom Käufer der ordnungsgemäße
Ausfuhrnachweis erbracht wurde. Ausfuhrlieferungen
in EU-Länder können bei Vorlage der gesetzlichen
Voraussetzungen von der Mehrwertsteuer befreit sein (Geschäftskunden
mit Umsatzsteuer-ID-Nummer, Reverse-
Charge-Verfahren): Kosten für Versand und Versicherung
werden nach Aufwand zzgl. evtl. anfallender MwSt. gesondert
berechnet. Eine nachträgliche Änderung der Fakturierung
ist nicht möglich. Während oder unmittelbar nach der
Auktion erstellte Rechnungen gelten vorbehaltlich einer
nachträglichen Überprüfung. Irrtum vorbe halten.
5. Der Rechnungsbetrag ist bei Saalbietern sofort, bei schriftlichen
Bietern sofort nach Zustellung der Auktionsrechnung
fällig. Beträge, welche 10 Tage nach der Versteigerung bzw.
nach Zustellung der Auktionsrechnung nicht beim Versteigerer
eingegangen sind, unterliegen einem Verzugszuschlag
von 3%. Daneben werden Zinsen in Höhe von 1% pro angefangenem
Monat berechnet. Ist der Käufer mit seiner Zahlung
im Verzug oder verweigert er die Abnahme, so können
die von ihm ersteigerten Lose ohne vorherige Benachrichtigung
in seinem Namen und für seine Rechnung verkauft oder
erneut versteigert werden. Er haftet in diesem Falle für einen
eventuellen Minder erlös, auf einen Mehrerlös hat er jedoch
keinen Anspruch, auch wird er zu einem neuen Gebot nicht
zugelassen.
6. Der Versteigerer ist ermächtigt, erforderlichenfalls alle Rechte
des Einlieferers aus dessen Aufträgen und Zuschlägen in
eigenem Namen geltend zu machen.
7. Schriftliche Kaufaufträge werden interessewahrend und jederzeit
gewissenhaft, aber ohne Gewähr angenommen. Bei
sog. „Bestens“-Geboten bietet der Versteigerer bis zum fünffachen
Ausrufpreis mit. Lose gegen Gebot werden zum
Höchstgebot ausgerufen. Telefonbieter verpflichten sich,
mindestens das Limit zu bieten. Bei Telefongeboten übernimmt
der Versteigerer keine Gewähr für das Zustandekommen
einer Verbindung.
8. Die Auktionslose sind sorgfältig und gewissenhaft beschrieben,
jedoch ohne Garantie im Rechtssinne. Reklamationen,
gleich welcher Art, müssen innerhalb von zehn Tagen nach
Aushändigung bzw. Zustellung der Lose beim Versteigerer
eingegangen sein. Will der Käufer Lose einem Spezialprüfer
zur Begutachtung einsenden, ist dies dem Versteigerer vor
der Auktion der betreffenden Losnummer anzuzeigen. Dies
berührt jedoch nicht Absatz 5 dieser Versteigerungsbedingungen.
9. Fehler, die sich aus der Abbildung ergeben (Schnitt, Zähnung,
Zentrierung, Stempel etc.) können keinesfalls Gegenstand
von Reklamationen sein. Abbildungsmaßstab und -ausschnitt
sowie Farbwiedergabe können variieren. Sammlungen – Posten
– Lots werden von uns durchgesehen und stichprobenweise
überprüft. Sie werden „wie besehen“ versteigert. Rügen,
gleich welcher Art, sind bei diesen Objekten ausgeschlossen.
Die Haftung für Körper- und Gesundheitsschäden
bleibt unberührt. Jede Reklamation ist ausgeschlossen, wenn
sich das betreffende Los nicht mehr im Versteigerungszustand
befindet. Als Veränderungen gelten insbesondere das Entfernen
von Falzen, Falz- oder Papierresten, Wässern, Behandlung
mit Chemikalien sowie Anbringen von Zeichen jeglicher Art.
Lediglich das FALSCH-Kennzeichen eines für Irrtümer haftenden
Prüfers gilt nicht als Veränderung. Lose, bei welchen Fehler
beschrieben sind, können nicht wegen eventueller weiterer
geringer Fehler reklamiert werden. Im Falle einer berechtigten
Reklamation erhält der Käufer gegen Rückgabe des betreffenden
Loses den vollen Kaufpreis erstattet. Weitergehende Ansprüche,
außer Schadenersatzansprüche nach Maßgabe von
Ziffer 14 dieser Bedingungen, sind ausgeschlossen. Der Auktionator
ist berechtigt, den Käufer mit allen Reklamationen an
den Einlieferer zu verweisen.
10. Die Reklamationsfrist gilt als überschritten, wenn die Lose
nicht fristgemäß abgenommen werden. Durch die Abgabe
eines Gebotes auf bereits von anerkannten Prüfern signierte
oder attestierte Lose werden die vorliegenden Prüfzeichen
oder Atteste als maßgeblich anerkannt. Werden Lose unter
dem Vorbehalt der Gutachten anderer Prüfer beboten, so ist
dies dem Versteigerer mindestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn
schriftlich anzuzeigen. Saalbieter kaufen grundsätzlich
„wie besichtigt“ und können nur versteckte Mängel reklamieren.
Dies gilt auch für Käufe durch Dritte (Beauftragte
oder Kommissionäre).
11. Bei Reklamationen ist die Beibringung eines Attestes von einem
für das betreffende Sammelgebiet anerkannten Prüfer
erforderlich. Die Kosten einer Nachprüfung fallen zulasten
des Käufers (bei negativem Resultat jedoch zu lasten des Einlieferers).
Die in der Katalogbeschreibung erwähnten Atteste
und Prüfzeichen gelten als maß gebend, auch was die Qualitätsbeschreibung
anbetrifft.
12. Jedes Los (mit Ausnahme von Sammlungen und Sammellosen
sowie Losen, die postfrische Marken enthalten) kann gegen
Kostenersatz versichert auf Gefahr des Interessenten vor
der Auktion zur Ansicht angefordert werden. Bei uns unbekannten
Kunden jedoch nur gegen Depotstellung oder Angabe
erstklassiger Referenzen. Bei nicht rechtzeitiger Rücksendung
haftet der Empfänger zum vollen Zuschlagpreis.
13. Der Versteigerer behält sich vor, Personen ohne Angabe von
Gründen von der Versteigerung auszuschließen. Handel oder
Tausch im Auktionslokal ist nicht gestattet.
14. Schadensersatzansprüche gegen den Versteigerer und seine
Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen, gleich aus welchem
Rechtsgrund (Verzug, Unmöglichkeit, Vertragsverletzung,
unerlaubte Handlung usw.) sind ausgeschlossen, es sei
denn, sie sind durch eine vorsätzliche oder grob fahrlässige
Handlung begründet. Schadensersatzansprüche wegen der
Verletzung von Leben, des Körpers oder der Gesundheit werden
in keinem Fall durch diese Bedingungen beschränkt oder
ausgeschlossen. Alle anderen Ansprüche gegen das Auktionshaus
oder dessen Einlieferer erlöschen mit dem Ablauf
von zwölf Monaten, bei Verbrauchern von 24 Monaten, beginnend
mit dem ersten Tag des auf den Versteigerungsmonat
folgenden Kalendermonats.
15. Erfüllungsort und Gerichtsstand gegenüber Käufern, die juristische
Personen oder sonstige Unternehmer sind oder die
keinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Inland haben,
ist Stuttgart.
16. Durch die Abgabe von Geboten oder Kaufaufträgen werden
diese Versteigerungsbedingungen in vollem Umfang anerkannt
auch für künftige Auktionen und in ihrem Sinn nach für
alle Geschäfte, welche außerhalb der Auktion mit Auktionsmarken
(also für sog. Freihand-Verkäufe u.a.) abgeschlossen
werden.
17. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Versteigerungsbedingungen
unwirksam sein oder werden, bleibt die
Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die
unwirksame ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen,
die dem wirtschaftlichen Gehalt und Zweck der unwirksamen
Bestimmung am nächsten kommt.
Württembergisches Auktionshaus
Luxusstück
Qualitätsbeschreibung
= hervorragendes Stück (frische, leuchtende Farbe, klarer Stempel, gut zentriert,
breit geschnitten bzw. gut gezähnt).
Kabinettstück = ein Stück in überdurchschnittlicher Qualität, für hohe Ansprüche.
Prachtstück
= fehlerfreies Stück in normaler Durchschnittserhaltung.
Moderne Ausgaben ab 1900 erhalten in der Regel kein Prädikat. Fehler sind stets erwähnt.
Zeichenerklärung und Abkürzungen
** = postfrisch wie verausgabt
* = ungebraucht mit Originalgummi, Falz, Falzrest o. ä.
(*) = ungebraucht ohne Gummi bzw. nachgummiert
⊙
= gestempelt
*/⊙
= das Los enthält ungebrauchte und gebrauchte Marken
△
= Briefstück
6 = Brief, Ganzsache, Postschein u. ä.
4 = Viererblock
P
= das Los ist abgebildet bzw. bei Sammlungen Teile daraus
hs.
= handschriftlich
vs., rs. = vorderseitig, rückseitig
gef.
= gefaltet
rep. = repariert
n. A. = Katalogwert nach Angabe des Einlieferers
NG, o.G. = Neugummi, ohne Gummi
Zf.
= Zahnfehler
AK = Ansichtskarte
(100,–) = Ausruf in Klammer = unverbindlicher Schätzpreis, Gegengebot erbeten.
Abkürzungen für Stempelformen
L1, L2, L3 = ein-, zwei- oder dreizeiliger Langstempel
R1, R2, R3 = ein- oder zweizeiliger Rahmenstempel
K1, K2, K3 = Einkreisstempel, Doppelkreisstempel, Dreikreisstempel
MR, oMR = Mühlradstempel, offener Mühlradstempel
HK
= Halbkreisstempel
(1815) = Belege ohne Inhalt bzw. Datierung, die vermutliche Verwendungszeit wurde
von uns geschätzt
Bitte beachten Sie, dass die von uns verwendeten Kunststoffhüllen für Briefe, Karten
und Ganzsachen nicht zur dauerhaften Aufbewahrung geeignet sind. Wir empfehlen, die
Belege nach Erwerb aus den Hüllen zu nehmen.
Bei Gegenständen mit NS-Symbolen oder NS-Zeichen verpflichtet sich der Bieter,
diese lediglich für historisch-wissenschaftliche Sammelzwecke zu erwerben. Sie sind
in keiner Weise propagandistisch im Sinne des § 86 StGB oder als Kennzeichen im
Sinne des § 86a StGB zu verwenden.
Die angegebenen Katalogwerte entsprechen den aktuellen Michelnotierungen.
Steigerungsstufen
bis 50,– Euro: 2,– Euro bis 2000,– Euro: 50,– Euro
bis 100,– Euro: 5,– Euro bis 4000,– Euro: 100,– Euro
bis 500,– Euro: 10,– Euro bis 10000,– Euro: 200,– Euro
bis 1000,– Euro: 20,– Euro ab 10000,– Euro: 500,– Euro
Eine vollständige Ergebnisliste wird einige Tage nach der Auktion auf unserer
Internet-Seite „www.briefmarkenauktion.de“ veröffentlicht.
CONDITIONS OF PUBLIC SALE
1. This auction is held publicly and voluntarily in the name of
and on behalf of the consignor. All lots are generally sold via
the margin system against immediate cash payment in
Euro. Cheques are accepted. However, from customers unknown
to us, only confirmed bank cheques will be considered
acceptable. Foreign currencies and cheques will be
accepted on the basis of the current exchange rate of the
Federal Bank (Bundesbank).
2. Lots are knocked down to the highest bidder. The auctioneer
reserves the right to refuse to knock down a lot, or to withdraw,
recombine or divide lots. The bidding increments are
printed in the catalogue. Lots will be sold to the highest bidder
upon three calls. Equal bids are determined by drawing
lots. In cases of doubt the auctioneer has the right to cancel
the knocking down of a lot and to re-offer it.
3. Bidders are liable to take over the lots knocked down to
them. Once a lot is knocked down, the risk passes on to the
buyer immediately, while ownership is passed on to the
buyer only after full payment of the hammer price, the buyer’s
premium, the lot fee, and VAT, as well as default charges
that may be due. The buyer is entitled to the delivery of the
auctioned lots only after full payment has been effected. Delivery
of the lots purchased will be effected by the auction-eer
at the buyer’s cost and risk. Storage of purchased
lots on the auction premises from the time of knockdown is
made at the buyer’s risk. Storage more than 4 weeks after
knockdown will be charged to the buyer. Agents representing
third parties will be held liable in person.
4. On top of the hammer price the buyer pays a commission
of 22% of the hammer price plus 2 Euro for each lot purchased.
19% V.A.T. will only be charged on the commission
and lot fee. For lot numbers marked with „+“ we charge a
7% import fee on the hammer price. Lots marked with ”•“
behind the lot number have a reduced commission of 15%,
on these lots 19% VAT. is payable on the hammer price,
commission and lot fee. The VAT is not due in case of export
sales to non-EC countries, as long as the goods are sent
directly by us and proof of export has been received. Export
to European Community countries may be exempt from
VAT (Dealer with relevant Tax ID Number, reverse charge
system). Costs for shipping and insurance will be charged
separately according to expenditures plus VAT if applicable.
A subsequent change of billing is not possible. Invoices
created dur ing or immediately after the auction are subject
to retrospective review. Errors and omissions excepted.
5. Invoices to floor bidders are payable immediately. All other
invoices are payable upon receipt. If payment is not re -
ceived within 10 days after the auction or after receipt of the
invoice, a late fee of 3% will be charged plus interest rates to
the amount of 1% for each month or portion of a month. If
the buyer fails to pay promptly or refuses to take the lots,
the auctioneer is entitled to sell privately lots that were
knocked down to that buyer without further formalities or
prior notice in his own name and for his own account, or to
put them up for auction again. The default ing buyer will be
held responsible for any deficit in such subsequent sale but
has no claim on a possible profit. Also, he is not admitted to
any further bids.
6. The auctioneer is authorized, if necessary, to exercise in his
own name all rights resulting from the consignor’s orders
and hammer prices.
7. Written orders to bid will be executed conscientiously and
safeguarding the client’s interests, but without recourse. In
case of a bid “at best” the auctioneer may bid up to five
times the start price. Lots marked “Gebot” will be called by
the highest bid. In the case of bidding by phone, the auctioneer
cannot be held responsible for the establishment of
an effective connection. Phone bidders are obliged to bid at
least the limit price.
8. The description of the lots is done conscientiously and with
utmost care, but does not represent any particular guarantee
in a legal sense. Claims of any kind must be received by
the auctioneer within ten days of the handing over or delivery
of the lots. The buyer must inform the auctioneer of his
intention to have lots expertized before the sale of the respective
lots. However, paragraph 5 of these conditions of
public sale remains unaffected.
9. Faults or defects that can be inferred from the illustrations
(margins, perforation, centering, cancellation, etc.) can by
no means be the subject of complaints. Illustrations scale
and color can vary. Collections, accumulations, and lots are
reviewed and spot-checked by us. They are sold “as inspected.”
No claims of any sort may be made with regard to
such objects. These lots can be viewed on our premises. It is
recommended to view them or to have them inspected by
third parties. No complaint will be considered if the respective
lot has been altered. Alterations, in particular, include
removal of hinges, hinge remainders or paper adhesions,
immersion in water, treatment with chemicals, and the addition
(or removal) of marks of any sort. Only the FALSE sign
added by an expert liable for errors is not considered an alteration.
Lots already stated to contain faults cannot be returned
by reason of further small faults. In case of a justified
complaint the buyer will be refunded the complete pur -
chase price upon return of the respective lot. Any further
claims to the auctioneer that are not affected by paragraph
14 of these terms are excluded. The auctioneer is entitled to
refer all complaints to the consignor. For the requirement
delivery not the figure is determining excluding the text.
10. The deadline for complaints will be considered exceeded if
lots are not taken in due time. Bidding for stamps which
have already been expertized as well as stamps with certificates
of recognized experts implies the acceptance of existing
expert marks or certificates as decisive. If a bid is
made subject to certification by different experts, this must
be indicated to the auctioneer 24 hours in advance. As a
matter of principle, floor bidders purchase lots “as inspected.”
They may only complain about hidden defects. This al -
so applies to purchases made by third parties (bidders’ representatives
or auction agents).
11. The bidder has to obtain at his expense an expertise from a
recognized expert competent for the respective field to substantiate
possible claims. In case of a justified complaint,
the consignor will be charged possible fees for expertization.
The expertises and marks described in the catalogue
are considered decisive also with regard to quality. Any other
kind of claim against the auctioneer or the vendors is
barred by the statute of limitations after 12 months from the
first day of the calendar month following the month the auction
was held.
12. Except for collections and accumulations as well as lots that
contain mint never-hinged stamps, any lot may be requested
for home viewing before the auction. Shipping is undertaken
at the viewer’s risk, and costs and insurance fees will
be charged to him. However, customers unknown to us will
have to provide excellent references or make a deposit. If the
material is not returned on time for the auction, the recipient
will have to pay the full hammer price.
13. The auctioneer reserves the right to exclude persons from
the auction without giving any reason. Trading or exchanging
stamps on the auction premises is prohibited.
14. Claims for damages against the auctioneer and representatives
are not permissible, unless the damage was caused
deliberately or through gross negligence. Claims for damages
concerning hazards, injuries or health impairment are
neither affected nor excluded by these terms in any way.
Any other claims against the auctioneer or its consignors
shall expire after twelve months’ time (or 24 months’ time
for consumers). The first day of the month following an auction
marks the beginning of these periods.
15. Place of execution as well as place of jurisdiction for artif-icial
persons, entrepreneurs of other sorts, or bodies
without residence or representation within Germany is
Stuttgart.
16. By placing a bid or a purchase order, the buyer acknowledges
that he knows and fully accepts these conditions of public
sale. These auction terms also apply to all subse-quent (private
treaty) sales of auction lots outside the auction using
auction markers (i.e. sales by private contract).
17. Any legal transactions of the auctioneer as well as purchase
contracts concluded by awarded bids are subject to Federal
German Law exclusively. The UN Treaty for contacts concerning
international goods sales (CISG) is not applicable.
This translation of the „Versteigerungsbedingungen“ is provided
for information only. The German version is to be taken as
authoritative.
Württembergisches Auktionshaus
WÜRTTEMBERGISCHES AUKTIONSHAUS
FÜR POSTWERTZEICHEN JOACHIM ERHARDT
Friolzheimer Str. 5 · 70499 Stuttgart · Telefon (07 11) 2 28 50 5
Telefax (07 11) 2 28 50 80 · e-mail: info@briefmarkenauktion.de
AUKTIONS-AUFTRAG
Ich ermächtige die Firma Württ. Auktionshaus für Postwertzeichen Joachim Erhardt GmbH für
mich und meine Rechnung die aufgeführten Lose zu den mir bekannten und von mir anerkannten
Versteigerungsbedingungen bis zu den nachstehenden Preisen zu kaufen.
Bitte überprüfen Sie Ihre Gebote sorgfältig, da wir Reklamationen aufgrund von Schreibfehlern
nicht berücksichtigen können. Die Zusendung der Ware an Sie erfolgt nach Eingang des
Rechnungsbetrages, sofern Sie in unserer Kartei nicht anders registriert sind.
Name:_______________________________________________________________________________
Beruf:_________________________________ Kunden-Nr.:__________________________________
(wenn bekannt)
Straße:_______________________________________________________________________________
PLZ, Ort:____________________________________________ Telefon:_________________________
Sie können die Gesamtkaufsumme begrenzen, GESAMTBETRAG EUR _________ (exkl. Aufgeld,
10% Abweichung erlaubt) und deshalb ruhig auf alle Sie interessierenden Lose bieten, um
bessere Erfolgsaussichten zu haben.
Datum
Unterschrift
Los-Nummer
Gebot Euro
exkl. Aufgeld
Los-Nummer
Gebot Euro
exkl. Aufgeld
Los-Nummer
Gebot Euro
exkl. Aufgeld
Ich möchte mit Kreditkarte bezahlen (4% Aufschlag auf die Gesamtrechnungssumme)
o o o
Karteninhaber
Credit Card Holder
Karten-Nummer
Credit Card #
Gültig bis
expiry date
3-stellige Sicherheitszahl
3 digit security code
Los-Nummer
Gebot Euro
exkl. Aufgeld
Los-Nummer
Gebot Euro
exkl. Aufgeld
Los-Nummer
Gebot Euro
exkl. Aufgeld
Bitte teilen Sie uns die Anschrift von Sammlern mit, die für unsere Auktion ebenfalls Interesse haben.
Name, Vorname Straße PLZ, Wohnort
Württembergisches Auktionshaus Stuttgart
Telefax international: +49-711-2 28 50 80
from USA: 0 11 49-711-2 28 50 80
DEUTSCHE KOLONIALGESCHICHTE
DEUTSCHE KOLONIALGESCHICHTE7
3246 Deutsch-Ostafrika: kompletter Brief Dr.Carl
Peters, 1901, Dr.Carl Peters, Gründer der deutschen
Kolonie Ostafrika, eigenhändiger Doppel-Briefbogen
mit dazugeh. Umschlag, aus London an seine Freundin,
Baronin Frieda von Bülow, frankiert mit GB 2½
P. nach Bärenfels/Erzgebirge mit Eingangsstempel vom
11.12.01. Komplette Briefe mit Inhalt sind von Peters
sehr selten.
GB 6 800,-
3247 1914, Deutsch-Ostafrikanische Zeitung, sieben
Extrablätter auf verschiedenfarbigen Papieren,
Zeitraum 24.August - 7.November 1914, alle mit
Kriegsnachrichten, dabei die Blätter vom 4.-6.November
mit Berichten über die Tanga-Schlacht sowie
vom 7.November über das Gefecht bei Moschi. Sehr
selten.
350,-
3249 Lt.v. Francois WINDHUK DSWA „a“ 13/7
04, klar mit blauem Innendienst-L2 auf kpl. Rückschein-Formular
für ein Einschreiben an die Frau des
Schutztruppen-Befehlshaber Lt.v. Francois nach Blankenburg.
6 120,-
3252 „Deutsch Südwestafrikanische Zeitung, 6.August
1914“ mit Titelseite „Krieg mit England!“ in der
Faltung senkr. getrennt.
6 100,-
3248 1914/15, 32 Original-Fotografien (meist 110
x 80mm) auf zeitgenöss. beschrifteten Albenblättern.
Viele äußerst seltene Aufnahmen aus der Kriegszeit.
Truppen im Gefecht am Viktoriasee in Muansa, Musoma,
Ahle, Abteilung v.Bock auf dem Vormarsch zum
Gefecht, Gefangenenlager usw. Eine in dieser Form
äußerst seltene Dokumentation, da Fotografien aus der
Kriegszeit nahezu unbekannt sind.
6 1000,-
8 DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER
3250 1905/08, Rotes Kreuz, drei seltene Feldpostkarten
mit verschied. Rotes-Kreuz-Nebenstempeln, dazu
eine Postkarte mit violettem Gummistempel "Liebesgaben-Depot
Windhuk". Teils kl. Mängel.
6 300,-
3261 1904, "Dauerkarte für die landwirtschaftliche
Ausstellung in Daressalam" (leichte Gebrauchsspuren).
6 300,-
3262 1911, "Diamantenfelder der Weiss de Meillon
Company, D.- S.- W.- Afrika", seltene Foto-Ak. mit
waagr. Paar 5 Pfg. und Stempel LÜDERITZBUCHT.
25(2) 6 80,-
3263 DEUTSCHE OST-AFRIKA-LINIE, Original-Aktie
über 100 RM. Dekoratives Stück.
60,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER
3251 Gouverneurs-Brief 1905, Kap der Guten Hoffnung
2 und 3 P. auf einem in Deutsch-Südwestafrika
aufgegebenem Brief an den Kaiserlichen Gouverneur v.
Lindequist nach Windhuk. Die Frankatur nicht anerkannt
und mit 80 Pfg. nachtaxiert, rs. WINDHUK "a"
24/12 05. CGH 6 300,-
3253 Kiautschou: 1902, "Wandernde Künstler in
Tsingtau", seltene Foto-AK 5 Pfg. mit MSP-Stempel.
6 6 50,-
3254 1902, "Tsingtau, Chinesische Schönheiten", Foto-AK
5 Pfg. mit Stempel MSP No.43 (Karte Mgl.).
6 6 40,-
3255 1904, "Kaumi Deutsche Militairstation", gelaufene
Foto-Ak. 6 6 50,-
3256 "Tsingtau-Kiautschou. Ein Zug Chinesisch
Deutsche Infanterie", seltene Foto-Ak. 5 Pfg.
6 6 50,-
3257 1912, "Tsingtau, Germania-Brauerei", seltene
Foto-Ansichtskarte. 6 60,-
3258 Seepost: (1910), "Deutsche Ost-Afrika-Linie D.
Usambara", goldbesticktes Original-Mützenband mit
Flagge der OAL. Sehr selten. 50,-
3259 (1910) DEUTSCHE OST-AFRIKA-LINIE
R.P.D. "Feldmarschall", goldbesticktes Original-Mützenband
mit schwarz-rot-goldener Flagge. Selten.
50,-
3260 (1910) DEUTSCHE OST-AFRIKA LINIE R.P.D.
"Kronprinz" goldbesticktes Original-Mützenband mit
schwarz-rot-goldener Flagge. 50,-
3266 2 Mk., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel
HANKAU 20/10 (00). Eine der seltensten Vorläufer-Entwertungen
der Dt.Post China, sign. Pfenninger
(Dr.Steuer 40x). V37e 4 1.200,-180,-
3267 2 Mk., schönes Exemplar (kl. Eckbug) mit genau
zentr. und klar aufges. Stempel FUTSCHAU 5/6
01 (Petschilizeit). Eine seltene Entwertung, Fotoattest
Steuer BPP (Dr.Steuer 5x). V37e 4 450,-90,-
3268 2 Mk., schönes Exemplar (1 Z.) mit zentr. klarem
Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No. 8 (Dr.
Steuer 15x). V37e 4 450,-80,-
3269 2 Mk., tadelloser, senkr. Dreierstreifen mit zentr.
Stempeln K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC "b" 16/1
(01). Selten, sign. Hoffmann-Giesecke (Dr.Steuer 10x).
V37e(3) 4 900,-100,-
3270 2 Mk., tadelloser und vorzüglich farbfrischer,
waagr. Fünferstreifen mit sauber aufges. Stempeln
SHANGHAI "a" 6/10 98 in Schweizer Form. Auf dieser
Marke eine sehr seltene Abstempelung und in einer so
großen Einheit von Liebhaberwert (Dr.Steuer 8x).
V37e(5) 4 1.200,-240,-
3274 2 Mk., tadelloser Feldtelegramm-Ausschnitt mit
zentr. klarem Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.7
19/12 (00), sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 8x).
V37e 5 240,-+70,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER9
3264 Vorläufer-Mischfrankatur mit Ausgabe „Pfennige“: 10 Pfge. lilarot in Mischfrankatur mit Krone/Adler
10 Pfg. lebhaftrosarot als tarifmäßig frankierte 20-Pfg.-Frankatur auf Firmen-Vordruckbrief nach Berlin (übliche
leichte Gebrauchsspuren). Klarer Stempel KDPA SHANGHAI 11/3 91. Obwohl die Pfennige-Ausgabe des Deutschen
Reiches nur bis zum 31.1.1891 gültig war, erfolgte weder bei der D.P.China noch bei der Ankunft in Berlin
am 14.4.1891 eine Nachtaxierung, vermutlich weil der Unterschied zwischen der Pfennige- und Pfennig-Ausgabe
sehr gering ist. Nach unseren Unterlagen ist ledigl. ein weiterer Brief mit einer Marke der Ausgabe „Pfennige“ in
Shanghai verwendet bekannt. Eine spektakuläre Vorläufer-Rarität, Fotoattest Steuer BPP.
V33a,V47b 6 1000,-
3265 2 Mk. mittelrosalila mit 20 Pfg. ultramarin im senkr. Paar 50 Pfg. dunkelgraugrün auf grüner Paketkarte
(gef. und Adresse nachgezogen). Klare Stempel KDPA SHANGHAI 4/5 89. Paketkarten aus 1888/89 sind ganz große
Seltenheiten, so sind mit der 2 Mk. mittelrosalila bisher lediglich drei solcher Karten bekannt geworden, doppelt
sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 7x).
V37c,42b,44d(2) 6 26.500,-1800,-
10 DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER
3271 2 Mk., tadelloses Briefstück mit zentr. und gerade
aufges. Stempel HANKAU 29/1 01. Äußerst seltene
Petschili-Verwendung (Dr.Steuer 40x).
V37e 5 1.200,-+200,-
3277
3272 2 Mk., tadelloses Exemplar auf Postanweisungs-
Abschnitt mit äußerst seltener Entwertung durch
Weichholzstempel PEKING DP (Dr.Steuer 20x).
V37e 5 180,-
3278 2 Mk., waagr. Paar und Einzelstück auf tadellosem
Feldtelegramm-Ausschnitt, drei besonders klar
aufges. Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.4. Selten
(Dr.Steuer 15x), sign. Bothe BPP.
V37e(3) 5 1.350,-+200,-
3279 2 Mk. mit 10 und 50 Pfg. auf tadellosem Leinen-Bfstk.
mit idealem Stempel TIENTSIN KDPA
30/11 95 (Dr.Steuer 3x). V37e,37d,50d 5 90,-
3273 2 Mk., tadelloser Postanweisungs-Abschnitt mit
klarem Stempel FUTSCHAU 9/4 01. Aus der Petschilizeit
selten (Dr.Steuer 15x). V37e 5 150,-
3275 2 Mk., tadelloses Briefstück mit zentr. und klarem
Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.2.
V37e 5 70,-
3276 2 Mk., farbfrisches, tadelloses, senkr. Paar (in
der Mitte vorgefaltet) auf grünem Paketkarten-Abschnitt,
klarer Stempel HANKAU 9/8 00 (Petschilizeit).
Eine Vorläufer-Seltenheit, Fotoattest Steuer BPP (Dr.
Steuer 40x). V37e(2) 5 2.400,-250,-
3277 2 Mk., tadelloser, senkr. Dreierstreifen mit je
zentr. Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.5 auf
Briefstück (Telegramm-Ausschnitt). Sehr selten, sign.
Bothe BPP (Dr.Steuer 18x).
V37e(3) 5 1.620,-+300,-
3280 15,20-Mark-Frankatur: 2 Mk., waagr. Sechserblock
und Einzelstück zusammen mit waagr. Paar 5
Pfg., 10 Pfg. karmin und senkr. Paar 50 Pfg. lilabraun
auf vorzüglich frisch erhaltenem weißem Leinen-Briefstück
(einige Werte etwas fehlerhaft), vier sauber aufges.
Stempel TIENTSIN KDPA 12/10 96. Eine sicherlich
einmalige Vierfarben-Kombination dieser extrem
hohen Wertbrief-Frankatur, Fotoattest Steuer BPP.
V37e(7),46c(2),48d,50d(2) 5 250,-
3281 2 Mk., senkr. Paar mit 10, 25 und 50 Pfg. auf tadellosem
blauem Paketkarten-Abschnitt, klare Stempel
KDPA SHANGHAI 3/1 94, sign. Jäschke-L.BPP.
V37e(2),47b,49b,50c 5 120,-
3282 2 Mk. zusammen mit senkr. Paar Aufdruck-Ausgabe
50 Pfg. auf tadellosem Feldtelegramm-Abschnitt,
drei klare Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.2, sign.
Bühler (Dr.Steuer 9x). V37e,DPC6II(2) 5 120,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER11
3284 2 Mk., Einzelfrankatur auf tadellosem, blauem Leinenkuvert (rs. Segel ausgeschnitten) per Einschreiben
nach Deutschland, klare Stempel PEKING 11/5 01 (Petschilizeit). Tarifmäßig frankiert für die 9. Gewichtsstufe
(120-135 g). Seltener Brief in bedarfsmäßiger Petschili-Verwendung.
V37e 6 1600,-
3283 2 Mk. Einzelfrankatur auf Feldpost-Einschreiben: 2 Mk., tadelloses Exemplar mit sauber aufges. Stempel
K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC „a“ 15/3 (1901) auf Feldpostbrief in der 9. Gewichtsstufe (120-135 g) nach Glogau
mit Ak.-Stempel (übliche leichte Beförd.-Spuren). Beiges. SB-Stempel und R-Zettel der Feldpost-Expedition. Als
Einzelfrankatur eine der größten Seltenheiten unter den Vorläufer-Ausgaben Chinas. Bei Dr.Steuer wertet die lose
Marke mit dieser Abstempelung bereits mit Faktor 10, Briefe werden mit „LP“ aufgeführt. Als Einzelfrankatur ein
unübertreffliches Stück.
V37e 6 Lp.2000,-
12 DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER
3285 2 Mk. zusammen mit 20 Pfg. ultramarin als tadellose und vorzüglich frisch erhaltene 2,20-Mark-Frankatur
auf sauberem blauem Einschreibebrief (Leinenkuvert in der 10. Gewichtsstufe bis 150 g) nach Magdeburg. Zwei
zentr. Stempel SHANGHAI 23/11 95 und geschnittener R-Zettel. Kuvert rs. etwas unsauber geöffnet, jedoch mit
vollständig erhaltenen roten Lacksiegeln. Die 2-Mark-Marke ist ansonsten praktisch nur auf Paketkarten zu finden,
Briefe sind nur einige ganz wenige erhalten geblieben, wobei der hier angebotene ein „handliches“ Format aufweist.
Eine China-Seltenheit, Fotoattest Steuer BPP.
V37e,48d 6 1400,-
3287 3-Mk.-Feldtelegramm: 2 Mk., Mischfrankatur mit senkr. Paar Aufdruck-Ausgabe 50 Pfg. (unten Zwischensteg,
kl. Mgl.) wie immer rs. auf Feldtelegramm mit besonders klaren Stempeln SHANGHAI „b“ 28/12 00. Die
Nachrichten-Nr. lautet „16“ und bedeutet: „Trete heute Heimreise an. Befinden gut, Gruß.“. Eines der schönsten
frankierten Telegramme der Dt.Post China, Fotoattest Jäschke-L. BPP.
V37e,DPC 6I(2) 6 1200,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER13
3291 2 Mk., tadelloses Briefstück mit vorzüglich klarem
und vollständig abgeschlagenem Stempel HAN-
KAU 28/6 01. Eine extrem seltene Vorläufer-Entwertung,
von der nur ganz wenige Belegstücke erhalten
geblieben sind, doppelt sign. Bothe BPP (Dr.Steuer
20x).
V37f 5 2.800,-450,-
3286 2 Mk. zusammen mit sechs Exemplaren 20 Pfg.
ultramarin auf sauberer blauer Paketkarte nach Berlin
(einige Marken etwas an den Rand geklebt und bestoßen),
ideal aufges. Stempel TIENTSIN KDPA 5/8 96.
Vorläufer-Paketkarten aus Tientsin sind selten und gesucht,
sign. Bothe BPP, Fotoattest Steuer BPP.
V37e,48d(6) 6 800,-
3292 2 Mk., tadelloses Bfstk. mit zentr. klarem Stempel
K.D. FELD-POSTSTATION No.7. Selten, doppelt
sign. Dr. Steuer BPP. (Dr. Steuer 6x).
V37f 5 840,-+150,-
3288 2 Mk., besonders farbintensives, re. oben etwas
unregelm. gezähntes Exemplar mit genau zentr. und
gerade aufges. Bahnpost-Ovalstempel PEKING TAKU
über der regulären, schwach gekommenen Entwertung
K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC "a" 23/5 (1901). In dieser
Form eine außerordentlich seltene Doppel-Entwertung,
sign. Hoffmann-Giesecke, Fotoattest Steuer BPP.
V37f 4 -,-550,-
3289 2 Mk., tadelloses Exemplar mit gestochen klarem
Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.7, sign.
Bothe BPP. V37f 4 840,-150,-
3293 2 Mk., tadelloses, senkr. Paar auf blauem Postanweisungs-Abschnitt
mit zwei besonders klar und
sauber aufges. Aushilfs-Holzstempeln SHANHAI-
KUAN DP (ohne Datum) sowie Rötelstrich. Eine der
seltensten Entwertungen auf China-Vorläuferausgaben
in einem Stück von vorzüglicher Qualität (Dr.Steuer
30x). V37f(2) 5 8.400,-1000,-
3290 2 Mk. rötlichkarmin, farbfrisches, waagr. Paar
mit klarem, sauber aufges. Stempeln HANKAU 28/5
01 (mit Falz gestützt und re. Marke kl. Beanstdg.). Die
V37f mit Hankau-Stempel zählt zu den großen Vorläufer-Raritäten,
sign. Zenker, Fotoattest Steuer BPP. (Dr.
Steuer 20x) V37f(2) 4 5.600,-150,-
3294 2 Mk., tadelloses, waagr. Paar auf Briefstück
(Telegrammabschnitt) mit zwei zentr. klaren Stempeln
K.D.FELD-POSTSTATION No.7. Eine seltene Entwertung
auf dieser Marke, sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 6x).
V37f(2) 5 1.680,-+350,-
14 DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER
3298
3295 2 Mk., frisches senkr. Paar in Mischfrankatur mit
Aufdruck-Ausgabe 25 Pfg. auf grünem Paketkarten-Abschnitt
mit zwei ideal aufges. Stempeln HANKAU 14/6
01 (Petschilizeit). Abgesehen von einem kleinen Eckbug
bei der oberen 2 Mk. in tadelloser Erhaltung. Mit dieser
Abstempelung eine außergewöhnliche Vorläufer-Rarität,
Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 20x).
V37f(2),DPC5a 5 5.600,-450,-
3296 3 Pfg. hellgelblichgrün, sehr gut gezähntes Exemplar
mit zentr. Stempel KDPA SHANGHAI 1/6 89,
winz. Eckknitter und vs. Farbabrieb, sonst in tadelloser
Erhaltung. Dies ist die seltenste Vorläufer-Marke der
Deutschen Post in China. Sie fehlt auch in den größten
Sammlungen. Bei Michel nur mit "-,-" aufgeführt, Fotoattest
Steuer BPP. V39b 4 -,-2000,-
3300 20 Pfg., Plattenfehler III, tadellose Einzelfrankatur
mit klarem Stempel KDPA SHANGHAI 16/11 87
nach Hamburg. Ein äußerst seltener und unterbewerteter
Plattenfehler, von dem nur wenige Stücke bekannt
wurden. Auf Brief von hohem Liebhaberwert, Fotoattest
Steuer BPP. V42III 6 750,-
3301 50 Pfg., farbfrischer, senkr. Zehnerblock auf
Briefstück mit klaren Stempeln KDPA SHANGHAI
26/10 86. Eine seltene Einheit mit früher Entwertung.
V44a(10) 5 150,-
3303 50 Pfg., Plf. IV, mit Stempel SHANGHAI, ein
verkürzter Zahn, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
V44bIV 4 900,-250,-
3297 5 Pfg., Einzelfrankatur mit zentr. Stempeln
SHANGHAI KDPA 2/11 87 auf besonders schönem,
weißem Drucksachen-Streifband nach Berlin, li. unten
violetter Absenderstempel "Carlowitz & Co., Shanghai".
V40II 6 120,-
3298 10 Pfg. und 50 Pfg., je im waagr. Dreierstreifen
als Sechserblock geklebt auf Briefstück mit drei sauber
aufges. Stempeln KDPA SHANGHAI 13/7 88. Eine 10
Pfg. mit kl. Eckknitter, sonst vorzügliche Qualität.
V41b(3),44b(3) 5 100,-
3304 3 Pfg. hellockerbraun, tadelloses Exemplar mit
ideal aufges. Stempel SHANGHAI 2/4 98 auf Briefstück.
Eine extrem seltene Marke, welche bei Mi. nur
mit "-,-" notiert ist. Mit dem kleinen Shanghai-Stempel
eine ganz große China-Rarität (Dr.Steuer 15x), sign.
Schmitt, Mansfeld. V45c 5 -,-2000,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER15
3299 Mischfrankatur Pfennig- mit Krone-/Adler-Ausgabe: 10 Pfg., tadelloses, waagr. Paar in Mischfrankatur mit
Ausgabe Krone/Adler, waagr. Dreierstreifen und Einzelstück 20 Pfg. ultramarin auf Einschreibebrief nach Bremen
(etwas stockfleckig), klar und sauber aufges. Stempel KDPA SHANGHAI 29/8 90. Eine in dieser Form einmalige
Frankatur-Kombination für einen R-Brief in der 4.Gewichtsstufe, sign. Ebel, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
V41b(2),V48a(4) 6 1000,-
3302+ Mischfrankatur auf Paketkarte: 50 Pfg., seltener Viererblock, dabei die li. obere Marke mit Plattenfehler:
Spitzenausfüllung im Ornament unten offen, zusammen mit rs. waagr. Paar, in Mischfrankatur mit Ausgabe Krone/Adler
20 Pfg. ultramarin auf aktenfrischer, tadelloser blauer Paketkarte nach Kiel. Vier klar und sauber aufges.
Stempel KDPA SHANGHAI 8/4 90. Paketkarten mit Mischfrankaturen zwischen der Pfennig- und der Krone-Adler-Ausgabe
sind allergrößte Vorläufer-Raritäten. Ein Spitzenstück der Dt.Post China, zugleich von herausragend
schöner Erhaltung, Fotoattest Steuer BPP. V44b,44bPF,48a 6 4000,-
16 DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER
3305 10 und 50 Pfg. auf schönem Nachsende-Einschreibebrief
nach Italien und weiter nach Österreich,
klare Stempel SHANGHAI 20/7 94, rs. eine 5-Pfg.-Verschlußmarke
verklebt, sign. Kilian.
V47b,50c 6 80,-
3306 10 Pfg., senkr. Paar, die untere mit Plattenfehler
V "Balken links im Wertschild", gestempelt
SHANGHAI 6/9 95, kl. Mängel, Fotobefund Jäschke-L.BPP.
V47bV,V47b 4 600,-150,-
3311
3312 20 Pfg., tadelloses, senkr. Paar mit schönem Stempel
TIENTSIN KDPA 2/8 95 auf Brief nach Düsseldorf, rs.
blaue Siegelmarke „Kaiserlich Deutsches Consulat Tientsin“,
sign. Bothe BPP. V48d(2) 6 80,-
3307 10 Pfg., tadellose Einzelfrankatur, oben mit
Zwischensteg, und Stempel SHANGHAI 14/8 96 auf
Vordruck-Postkarte der Shanghai-Lokalpost, bedarfsmäßig
nach Hongkong (li. hinterklebtes Aktenloch).
Aufgrund des großen Formats dieser Postkarte,
welches nicht den Vorgaben der UPU entsprach,
hätte die Karte zum Brieftarif in Höhe von 20 Pfg.
freigemacht werden müssen. Interessantes Stück,
sign. Kilian. V47d 6 150,-
3308 10 Pfg., tadellose EF auf Streifband mit weißem
Adressaufkleber nach München, idealer Stempel
TIENTSIN KDPA 30/7 97. V47d 6 60,-
3313 25 Pfg. gelborange, bis auf einen winz. verkürzten
Zahn tadelloses Exemplar mit klar aufges., kleinem Stempel
SHANGHAI 16/11 (94). Mit dieser Abstempelung
eine der seltensten Vorläufermarken der Dt.Post China,
im Handbuch Dr.Steuer nur mit "-,-" notiert, sign. Steuer
BPP, Jäschke-L.BPP. V49a 4 -,-700,-
3314 50 Pfg., tadelloses und leuchtend farbfrisches,
waagr. Paar (unten anhängend zwei weitere Marken)
auf Briefstück aus Tientsin, klare Stempel KDPA
SHANGHAI 13/3 91, sign. Bothe BPP.
V50b(2) 5 340,-+70,-
3315 50 Pfg. lebhaftbraunrot, neun Exemplare, teils in
Einheiten, zusammen mit 10 und 20 Pfg. auf Briefstück
(einige Werte kl. bedarfsbed. Mängel), fünf zentr. Stempel
KDPA SHANGHAI 28/2 91, sign. Kilian BPP.
V50b(9),47b,48b 5 1.600,-60,-
3309 20 Pfg. lebhaftkobaltblau, tadelloses, vorzüglich
farbfrisches Exemplar mit Stempel KDPA SHANGHAI
16/4 92. Eine der seltensten Vorläufer-Briefmarken der
Dt.Post China und bei Mi. nur mit "-,-" notiert, Fotoattest
Jäschke-L.BPP (für ein Paar, aus dem die Marke
stammt). V48c 4 -,-800,-
3310 20 Pfg., ideales Briefstück mit zentr. Stempel
TIENTSIN KDPA 7/8 97, sign. Mansfeld.
V48d 5 30,-
3311 Postkarte als Brief frankiert: 20 Pfg., Zusatzfrankatur
auf Ganzsachenkarte der Shanghai-Lokalpost
mit klarem Stempel SHANGHAI 14/11 94 nach Berlin
mit Ak.-Stempel (Karte re. Knitter). Da die UPU 1878
ein maximales Format für Postkarten festgelegt hatte
(14 x 9 cm), welches diese Karte überschritt, mußte
entspr. dem Tarif für Briefe frankiert werden. Eine bemerkenswerte
Seltenheit. V48d 6 250,-
3316 50 Pfg. braunrot, tadelloses, waagr. Paar in
leuchtender Farbe auf Bedarfsbrief an die "Actien
Gesellschaft für Anilin" nach Berlin, sauber aufges.
Stempel KDPA SHANGHAI 21/3 91. Seltene reine
Mehrfachfrankatur. V50b(2) 6 200,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - DOPPELFRANKATUREN17
DEUTSCHE POST IN CHINA - DOPPELFRANKATUREN
3317 5 Pfg., Viererblock in Doppelfrankatur mit Chefoo-Lokalpost 1 C. orangerot auf sauberem Brief nach England.
Trotz kl. Unebenheiten ein besonders schöner Brief dieser sehr seltenen Frankatur-Kombination, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
V46c(4),Chefoo Lokalpost 6 1200,-
3318 20 Pfg., Doppelfrankatur mit Chunking-Lokalpostmarke 2 Candarin rosa auf Brief nach Kwitta/Westafrika.
Die chinesische Marke mit blauem Kastenstempel CHUNKING 10 SEP. 95 sowie rs. violetter K2 CHUNKING
L.P.O. SHANGHAI 20/9 95, weitergeleitet an das deutsche Postamt, dort mit der 20 Pfg. auffrankiert und gestempelt
SHANGHAI 20/9 95. Befördert über London, rs. Eingangsstempel QUITTAH 18/12 95. Übliche leichte Beförd.-Spuren.
Die Kombination zwischen der Chunking-Lokalpost und der Dt. Post Shanghai ist nur in einigen
ganz wenigen Belegen bekannt geworden, mit der Destination Westafrika zweifelsohne ein Unikat und eine der
bedeutendsten Doppelfrankaturen der Deutschen Post China, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
V48b,Chunking-Lokalpost 6 5000,-
18 DEUTSCHE POST IN CHINA - DOPPELFRANKATUREN
3319 20 Pfg., Doppelfrankatur mit Chefoo Lokalpost 1 C. rotorange auf tadellosem und attraktivem Bedarfsbrief
nach Hamburg. Die chines. Marke mit zentr. Stempel LOCAL POST CHEFOO 26/4 96 (derselbe Stempel auch rs.),
von dort an die chines. Lokalpost in Shanghai, dann weiter an das dortige deutsche Postamt und entspr. gestempelt
SHANGHAI 27/4 96. Eine einwandfreie Doppelfrankatur in sehr schöner Erhaltung, Fotoattest Steuer BPP.
V48d,Chefoo Lokal 6 900,-
3320 HANNOVER 3/11 91, auf Brief DR 20 Pfg. nach Peking. Rs. mit Eingangsstempel KDPA SHANGHAI 11/12
91 des deutschen Postamts, weitergeleitet an die chines. Post mit K2 CUSTOMS SHANGHAI 12/12 91, von dort
an das chines. Postamt mit blauem K2 CUSTOMS PEKING 28/12 91 und gestochen klarem rotem Kastenstempel
"To pay.", als Hinweis zum noch fälligen Einzug des innerchinesischen Portos beim Empfänger. Ein extrem früher
Brief nach Peking, wo das deutsche Postamt erst im September 1900 eröffnet wurde.
DR48a 6 1400,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - DOPPELFRANKATUREN19
3321 1894, Kaiserreich China 3 Ca., waagr. Paar und Einzelstück mit Ovalstempel und rs. Aufgabestempel
CUSTOMS TIENTSIN 19/12 93 sowie blauer Ausgangsstempel CUSTOMS TIENTSIN 20/12 93 auf dreiseitig
geöffnetem Brief. Vom chinesischen an das deutsche Postamt Shanghai, wo der Dreierstreifen Krone/Adler mit
Stempel KDPA SHANGHAI 3/1 94 entwertet wurde. Ein außergewöhnlicher Brief mit dieser Doppelfrankatur in
der 3. Gewichtsstufe, sign. Mansfeld. V48d(3),China5(3) 6 1400,-
3322 Shanghai-Doppelfrankatur mit Dowager-Überdruckausgabe: 20 Pfg., Doppelfrankatur mit Kaiserreich
China, Ausgabe 1897, zweimal ½ C. a. 3 Ca. zitronengelb auf tadellosem kleinem Brief nach Hamburg. Die chinesische
Frankatur mit sauber aufges. "Pakua"-Balkenstempel und rs. Dollarchop des Chines.Postamts SHANGHAI
10/2 98, von dort an das Deutsche Postamt weitergeleitet und die Krone/Adler-Marke mit Stempel SHANGHAI
11/2 98 versehen. In erstklassig frischer und sauberer Erhaltung, das Paar mit einem kl. Vortrennschnitt im Zwischenraum.
Eine der ganz wenigen Doppelfrankaturen innerhalb eines Ortes, welche nur dadurch zustande gekommen
ist, dass in der Winterperiode (hier Februar 1898) eine Frankierung mit 1 C. durch chinesische Marken
notwendig war, während in den übrigen Monaten solche Briefe ohne chinesische Zusatzfrankatur kostenfrei dem
Deutschen Postamt zugestellt wurden. An Doppelfrankaturen zwischen Marken der Dt.Post China und der Dowager-Ausgabe
sind von sämtlichen Postämtern insgesamt nur zwölf Belege bekannt. In der hier vorliegenden
Kombination aus Shanghai ist lediglich nur noch ein weiterer Brief, ebenfalls aus der Winterperiode, erhalten
geblieben. Ein Spitzenstück der China-Philatelie, Fotoattest Steuer BPP. V48d,China16IVb(2) 6 8500,-
20 DEUTSCHE POST IN CHINA - DOPPELFRANKATUREN
3323 NANKING 20/10 98, chines. Dollar-Chop vs.
auf Brief 25 Pfg. nach Bayern, rs. Dollar-Chop SHANG-
HAI 22/10 98 und die Marke beim deutschen Postamt
mit Stempel SHANGHAI 24/10 98 versehen. Eine seltene
Kombination.
5Ia 6 350,-
3325 PEKING 19 NOV 98, Dollar-Chop vorzüglich
klar auf bedarfsverwendetem Kartenbrief Krone/Adler
10 Pfg. nach Deutschland. Von Peking wurde der
Brief an das chines. Postamt in Shanghai weitergeleitet
(rs. Dollar-Chop SHANGHAI 23/11 98), von dort
weiter an das deutsche Postamt, wo der Wertstempel
mit klarem Stempel SHANGHAI "a" 25/11 98 entwertet
wurde. Im November 1898 wurde die deutsche
Gesandtschafts-Schutzwache eingerichtet, worüber
der Absender in dem Brief ausführlich berichtet. Ein
attraktives und zeitgeschichtlich interessantes Ganzstück,
Fotoattest Steuer BPP.
DR K1 6 500,-
3324 NINGPO 7/11 98, Dollar-Chop vorzüglich klar
auf Postkarte 10 Pfg. mit Dollar-Chop SHANGHAI
8/11 98 als Durchgangsstempel, von dort an das deutsche
Postamt, wo die Entwertung durch den Stempel
SHANGHAI "a" 9/11 98 erfolgte. Mit französischer
Seepost via Hongkong nach Sydney/Australien. Doppelfrankaturen
von Ningpo zählen zu den ganz großen
Seltenheiten, auf einer Karte nach Australien zweifelsohne
ein Unikat, doppelt sign. Bothe BPP.
P13A 6 1000,-
3326 PEKING 12/1 99, schwarzer Dollar-Chop
als Entwertungsstempel auf Ganzsachenkarte 1 C.,
daneben blauer Dollar-Chop TIENTSIN 12/1 99
nach Tsingtau mit deutschem Eingangsstempel vom
26.1.99. Abs.-Vermerk eines Marine-Soldaten (Bewachung
der Deutschen Botschaft in Peking). Eine seltene
Karte.
China 6 350,-
3327 CHINKIANG 2/8 00, chines. Stempel vs. auf
tadellosem Brief nach Hamburg. Vom Absender vorfrankiert
mit Aufdruck-Ausgabe 10 Pfg. im waagr. Paar
sowie 20 Pfg. Von Chinkiang an das chines. Postamt
in Shanghai weitergeleitet (rs. Durchgangsstpl. vom
3.8.00) und von dort an das deutsche Postamt, wo die
Frankatur mit zentr. Stempeln SHANGHAI DEUT-
SCHE POST „b“ 3/8 00 entwertet wurde. Rs. Ak.-Stempel
HAMBURG 3/9 00. Von Chinkiang sind nur wenige
Doppelfrankatur-Briefe bekannt geworden.
3Ia(2),4II 6 700,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - MITLÄUFER21
3329 5 Pfg., tadelloses Vordruck-Streifband mit seltener
Entwertung durch Schweizer-Stempel SHANG-
HAI "a" 23/1 99 nach Belgien. Eine der seltensten Mitläufer-Abstempelungen
der Dt.Post China auf einem
Stück in schönster Erhaltung, doppelt sign. Dr.Steuer
BPP. M46c 6 2.000,-+350,-
3327
3330 10 Pfg., tadellose Bedarfskarte mit klarem Stempel
SHANGHAI "a" 17/11 98 (schweizer Form). Mit
dieser Entwertung sehr selten, sign. Mansfeld (Dr.Steuer
20x). M47d 6 2.000,-350,-
3328 5 und 25 Pfg. sowie Kiautschou 10 Pfg. in Doppelfrankatur
mit Kaiserreich China ½, 4 und 5 C. (Ausgabe
1898) auf phil. Einschreibebrief nach Deutschland.
Die chines. Marken mit chines. Stempel HANCHOW
23/3 02 entwertet, der Brief dann über Tientsin (großer
chines. R-Stempel) geleitet, dort an das deutsche Postamt
mit entspr. Stempeln TIENTSIN "a" 19/4 00. Die 4
C. beim Öffnen des Briefes etwas beschnitten, sonst in
tadelloser Erhaltung.
9,10,Ki.7,China47,50,51 6 400,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - MITLÄUFER
3331 10 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf Bedarfs-Postkarte
nach St.Helena/Jersey, klarer Stempel
SHANGHAI "b" 13/4 00 (Dr.Steuer 5x).
M47d 6 500,-100,-
3332 20 Pfg., tadelloses, waagr. Paar mit Aufdruck-Ausgabe
5 Pfg. auf Adressteil von schwergewichtiger
Einschreibe-Drucksachensendung nach Erfurt (5.
Gewichtsstufe), Stempel SHANGHAI "a" 8/5 99.
M48d(2),DPC2I 6 140,-
3333 25 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit idealem
Stempel TIENTSIN KDPA 4/1 99 auf tarifmäßig frankierter
Einschreibe-Drucksachenpostkarte nach Dtld.
mit Ak.-Stempel. Als Mitläufer sehr selten.
M49b 6 800,-+200,-
22 DEUTSCHE POST IN CHINA
3334 Kartenbrief 10 Pfg. mit Zusatzfrankatur Aufdruck-Ausgabe
10 Pfg. in bedarfsmäßiger Verwendung
nach Kiel, klar aufges. Stempel SHANGHAI "a" 29/4 99.
Sehr selten. MK7,DPC3Ia 6 200,-
DEUTSCHE POST IN CHINA
3335 3-50 Pfg., die kpl. Serie sehr dekorativ geklebt
auf Blanko-Ganzsachenkarte 5 Pfg., jeder Wert mit idealem
Stempel TIENTSIN "a" 1/1 01.
1IIa/6II,GA 6 80,-
3336 3-50 Pfg., die kpl. Serie auf Ganzsachenkarte 5
Pfg., jeder Wert mit idealem Stempel PEKING 20/6 01,
oben zusätzl. mit R-Zettel. 1IIa/6II,GA 6 80,-
3340 3 Pfg. hellocker, tadelloses, sauber gestempeltes
Exemplar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
1IIe 4 600,-120,-
3341 3 Pfg. hellocker, farbfrisch und sauber gestplt.,
winz. Eckzahnbug, sign. Bothe BPP, Jäschke-L.BPP.
1IIe 4 600,-80,-
3342 3 Pfg., falzhelles Exemplar mit klarem Stempel
SHANGHAI 17/4 99. Eine seltene Marke, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 1IIe 4 600,-70,-
3343 3 Pfg. hellocker, tadelloses Exemplar, unten
mit Zwischensteg auf Bfstk., idealer Stempel K.D.
FELD-POSTSTATION No.7, doppelt sign. Jäschke-L.
BPP. 1IIe 5 600,-+120,-
3337 3 Pfg. hellockerbraun, tadelloses Bfstk. mit idealem
Stempel PEKING 5/12 01. 1IIb 5 50,-
3338 3 Pfg. hellocker, tadelloses, besonders schön gestempeltes
Exemplar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
1IIe 4 600,-120,-
3339 3 Pfg. hellocker, tadelloses Exemplar mit zentr.
klarem Stempel TIENTSIN, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
1IIe 4 600,-120,-
3344 5 Pfg., Zusatzfrankatur auf Marine-Schiffspost-Ganzsachenkarte
10 Pfg. (Gebrauchsspuren),
datiert "Tsintau 20/4 99" und entwertet SHANGHAI
"b" 1/5 99 nach Wilhelmshaven mit Eingangsstempel.
Dazu drei weitere Karten, jedoch ohne den MSP-Zudruck,
alle ebenfalls mit 5 Pfg. Zusatzfrankatur. Ein
bemerkenswertes Ensemble, Fotoattest Steuer BPP für
die MSP-Karte.
2I,P1 u.a. 6 400,-
3345 5-50 Pfg., sechs tadellose Bfstke. (inkl. Mi.5Ib),
alle mit klarem Stempel TIENTSIN KDPA.
2I/6I 5 100,-
DEUTSCHE POST IN CHINA23
3346 5 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit
idealem Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No.8.
2II 5 50,-
3349 10 Pfg. rotkarmin, farbfrisches, waagr. Paar mit
Schweizer Stempeln SHANGHAI "a" 14.4. 01 auf Firmenkuvert
nach Bremen (leichte Beförd.-Spuren). Diese
Marke ist schon als loses Einzelstück selten, in der
hier gezeigten Form als reine Mehrfachfrankatur auf
Bedarfsbrief eine kleine Rarität, sign. Jäschke-L.BPP.
3IIb(2) 6 200,-
3350 20 Pfg., tadelloses Bfstk. mit ganz idealem Stempel
HANKAU 2/4 00. 4I 5 50,-
3347 5 Pfg., zwei Exemplare mit 10 und 20 Pfg. sowie
Japan 5 SN gelborange auf eingeschr. Nachsendebrief
mit Stempeln des japanischen bzw. deutschen Postamts
TSCHIFU (3/12 00). Der Brief lief zunächst als Ortspost
vom japanischen Postamt an den deutschen Adressaten
in Tschifu, wurde dann aber als Einschreiben
mit 40 Pfg. nachfrankiert und vom deutschen Postamt
in Tschifu nach Rudolstadt gesandt (Ak.-Stempel vom
10.1.01). In dieser Form ein einmaliger und attraktiver
Brief, sign. Jäschke-L.BPP, Fotoattest Steuer BPP.
2II(2),3IIa),4II,Japan 6 750,-
3348 10 Pfg., Abart: extrem verschobener Aufdruck,
tadelloses Briefstück. In dieser Form äußerst selten,
doppelt sign. Bothe, Fotobefund Steuer BPP.
3IIa AF I 5 200,-
3351 20 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel
TIENTSIN "a" 28/8 00 auf besonders schönem Mandarin-Zierbrief
in bedarfsmäßiger Auslandsverwendung
nach Holland. Rs. mit L1 FELDPOSTBRIEF nebst Eingangsstempeln
(Umschlag leichte Beförd.-Spuren). Der
Absender war ein Angehöriger des Landungskorps, da
der Brief jedoch ins Ausland adressiert war, mußte er
regulär frankiert werden. 4II 6 300,-
3352 50 Pfg., zwei Exemplare auf schönem Bedarfs-Einschreibebrief
in der 4. Gewichtsstufe nach
Dresden, klare Stempel SHANGHAI 26/4 98. Eine seltene,
bedarfsmäßige Mehrfachfrankatur.
6I(2) 6 80,-
24 DEUTSCHE POST IN CHINA
3354 Bedarfsverwendung des Futschau-Provisoriums am Ersttag: 5 pf. a. 10 Pfg., tadelloses Exemplar auf Streifband-Ausschnitt
("Foochow Tea Report") mit sauber aufges. Ersttagsstempel FUTSCHAU 7/7 00. Als Bedarfsstück
stellt das Futschau-Provisorium mit diagonalem Aufdruck (Auflage 100 Exemplare) eine der größten Seltenheiten
der Dt.Post China dar. Selbst von der 2. Auflage mit steilem Aufdruck (Auflage 1400 Exemplare) sind bedarfsmäßig
verwendet nur zwei Postkarten und ein weiteres Streifband bekannt, welches sich im Deutschen Postmuseum in
Bonn (Museumsstiftung Post und Telekommunikation) befindet, doppelt sign. und Fotoattest Bothe BPP, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
7IA 5 7.500,-++4000,-
3365 Doppelaufdruck: 5 pf a. 10 Pfg., Abart: Doppelaufdruck, schönes, farbfrisches Exemplar mit klarem Stempel
FUTSCHAU 30/7 00. Re. unten Zhg. etwas stumpf und einige Zahnlöcher min. nachgestochen. Ein sehr schönes
Exemplar dieser ganz großen China-Rarität, Fotoattest Bothe BPP.
7IIDD 4 15.000,-2000,-
3358 Bedarfs-Einzelfrankatur Futschau-Provisorium: 5 pf a. 10 Pfg., tadelloses Exemplar als Einzelfrankatur
mit idealem Stempel FUTSCHAU 1/1 01 auf gef. und etwas gestütztem Drucksachen-Zettel nach Esslingen. Diese
Marke war nach Verausgabung innerhalb kürzester Zeit verkauft, sodaß Bedarfsstücke ganz große China-Seltenheiten
darstellen.
7IB 6 1000,-
3353 50 Pfg., tadelloses, sauber gestempeltes senkr.
Zwischenstegpaar.
6IIZS 4 300,-70,-
DEUTSCHE POST IN CHINA25
3355 5 pf. a. 10 Pfg., Futschau-Provisorium, Erstauflage,
sehr schönes Briefstück mit Stempel FUTSCHAU
22/9 00 (kl. verklebter Zahnspalt). Eine sehr seltene
Marke mit Stempeldatum vor Anfang November 1900
(Auflage ledigl. 100 Exemplare), Fotoatteste v. Willmann,
Steuer BPP.
7IA 5 7.500,-+800,-
3361 3362
3361 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos postfrisch.
7II 1 1.400,-300,-
3362 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos postfrisch.
7II 1 1.400,-300,-
3356 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos gestempelt, Attest Steuer.
7IB 4 1.200,-250,-
3363 5 pf a. 10 Pfg., tadellos postfr. Unterrandstück,
sign. Drahn.
7II 1 1.400,-+300,-
3364 5 pf a. 10 Pfg., tadelloses Briefstück mit idealem
Stempel FUTSCHAU 4/10 00, Fotoattest Jäschke-L.
BPP.
7II 5 1.000,-+200,-
3357 5 pf a. 10 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit klarem
Stempel FUTSCHAU 26/11 00 auf Briefstück. Als Einheit
selten, Fotoattest Pfenninger.
7IB(2) 5 2.400,-500,-
3359 3360
3359 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos postfr. Exemplar in perfekter
Zähnung und Zentrierung.
7II 1 1.400,-400,-
3360 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos postfrisch, sign. Zumstein,
Ebel, Fotoattest Jäschke-L.BPP (für einen Viererblock,
aus dem die Marke stammt).
7II 1 1.400,-350,-
3366 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos postfrisches, senkr. Zwischenstegpaar,
li. mit komplettem Bogenrand (violette
Zählbalken). Zwischenstegpaare dieser Marke sind nur
ganz wenige erhalten geblieben. In postfrischer Erhaltung
und mit Bogenrand eine Rarität, Fotoattest Steuer
BPP. 7II ZS 1 4.400,-+1800,-
26 DEUTSCHE POST IN CHINA
3367 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. Stempel
TIENTSIN 30/1 01. In dieser Qualität selten, sign. Schlesinger,
Rohr, Richter, Bühler. 8 5 1.000,-+250,-
3370 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit ideal aufges. ovalem
Stationsstempel PAOTINGFU ** DEUTSCHE POST.
Diese Abstempelung stellt schon auf normalen Petschilimarken
eine Seltenheit dar, obwohl sie - wie auch die
anderen Stationsstempel - gefälligkeitshalber angebracht
wurde. Auf einer Marke der Handstempel-Ausgabe eine
ganz große Rarität, sign. Köhler, doppelt sign. Thier, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 9 5 850,-
3371 5 Pfg., tadelloses Exemplar als Zusatzfrankatur
auf Ganzsachenkarte Krone/Adler 5 Pfg. mit Stempel
K.D. FELDPOST OAEC 7/3 (1901) und beiges. FELD-
LAZARETH-SB-Stempel bedarfsm. nach Berlin mit
Eingangsstempel. Die Karte wäre eigentlich portofrei
zu befördern gewesen, da jedoch der Vermerk "FELD-
POST" fehlt, ist sie in dieser Form richtig frankiert und
stellt eine bemerkenswerte Seltenheit dar, sign. Decker,
Drahn. 9,P1 6 2.000,-+800,-
3368 3 Pfg., senkr. Dreierstreifen mit 10 Pfg. karminrot,
tadellose Exemplare mit sauber aufges. Stempel
TIENTSIN 30/1 01 auf Briefstück, rs. mit australischem
Eingangsstempel, was auf eine bedarfsmäßige Verwendung
der hier gezeigten Frankatur hinweist, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 8(3),10 5 4.100,-+1500,-
3369 3 Pfg., teilweiser doppelter Handstempel-Aufdruck,
besonders klar, wobei das "h" von "China" besonders
deutlich doppelt ausgedruckt ist, tadellos
ungebr. in perfekter Zähnung und Zentrierung. Sehr
selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP. 8(DD) 2 400,-
3372 3373
3372 10 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel
TIENTSIN 21/1 01, sign. Bothe BPP.
10 4 1.100,-200,-
3373 10 Pfg., schönes Bedarfsstück mit zentr. Stempel
TIENTSIN 29/1 01 auf rosa Postanweisungs-Abschnitt.
In dieser Form selten, sign. Stock, Fotoattest Dr. Koch.
10 5 1.100,-200,-
3374 10 Pfg., tadelloses Exemplar mit besonders klarem
Handstempelaufdruck und zentr. Stempel TIENT-
SIN 29/1 01 auf oben etwas hinterlegtem Briefstück,
mehrfach sign. und Fotoattest Jäschke-L.BPP ("...in
fehlerfreier, gebrauchter Erhaltung").
10 5 1.000,-200,-
DEUTSCHE POST IN CHINA27
3377 20 Pfg., vorzüglich farbfrischer Viererblock mit klaren Stempeln TIENTSIN 1/1 01. Zähnung senkr. an den
Ecken ganz leicht angetrennt und re. untere Marke kl. Aufrauhung. Blockstücke dieser Marke sind nur in ganz
wenigen Exemplaren erhalten geblieben, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
11(4) 4 2000,-
3378 20 Pfg., Abart: doppelter Aufdruck, tadellos ungebr. Exemplar in perfekter Zähnung und mit frischem, vollständigem
Originalgummi. Eine sehr seltene Abart, mehrfach sign. und Fotoattest Sismondo.
11DD 2 5.000,-1000,-
3375 10 Pfg., tadelloses, waagr. Paar mit Stempeln K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC „a“ 23/2 (1901) auf übergewichtigem
Feldpostbrief mit beiges. SB-Stempel nach Deutschland (übliche leichte Beförd.-Spuren). Als reine
Mehrfachfrankatur eine ganz große Seltenheit, sign. Pfenninger, Fotoattest Bothe BPP.
10(2) 6 -,-1400,-
28 DEUTSCHE POST IN CHINA
3379 30 Pfg., tadelloses Briefstück mit zentr., besonders schön aufges. Stempel TIENTSIN "a" 24/1 01. Eines der
schönsten bekannten Briefstücke dieser seltenen Marke, mehrfach sign. und Fotoattest Jäschke-L.BPP.
12 5 6.000,-+1500,-
3380 50 Pfg., tadelloses Briefstück mit besonders schönem Stempel TIENTSIN 3/1 01 (Sorte II). Eines der
schönsten bekannten Briefstücke dieser Deutschland-Rarität, sign. Thier, Fotoattest Bothe BPP, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
13 5 4.500,-+2500,-
3381 Verkehrter Aufdruck: 50 Pfg., Abart: Aufdruck von links oben nach rechts unten, tadelloses Exemplar in
perfekter Zähnung und mit zentr., gerade aufges. Stempel TIENTSIN 11/12 00 auf Briefstück. Diese verkehrten
Aufdrucke sind nur auf der Wertstufe zu 5 Pfg. und der hier gezeigten 50 Pfg. bekannt, sie zählen zu den größten
Raritäten der gesamten Deutschland-Philatelie, was sich schon in der hohen Michel-Bewertung widerspiegelt, sign.
Senf, Friedemann (Kopie seines Gutachtens Nr.338 vom 25.2.1922 anbei), Fotoatteste Jakubek, Brettl, Jäschke-Lantelme
BPP.
13S 5 55.000,-+20000,-
3382 80 Pfg., sauber ungebrauchtes Exemplar in sehr guter Zähnung und mit fast vollständigem Originalgummi.
Eine seltene Marke, sign. Richter, Friedl, Lange, Köhler, Fotoattest Jakubek.
14 2 6.000,-1800,-
DEUTSCHE POST IN CHINA29
3383 80 Pfg., tadelloses Exemplar mit zentr. klarem Stempel TIENTSIN 16/2 01. Vorzügliches Exemplar dieser
seltenen und gesuchten Marke, Fotoattest Bothe BPP.
14 4 6.000,-1200,-
3384 80 Pfg., gestplt. TIENTSIN 13/2 01, (kl. Mängel) Fotoattest Jäschke-L.BPP.
14 4 6.000,-900,-
3385 80 Pfg., tadelloses, besonders farbfrisches Exemplar mit genau zentr. und klar aufges. Stempel TIENTSIN
"a" 30/1 01 auf attraktivem grünem Paketkarten-Briefstück. Eines der schönsten bekannten Bedarfsstücke dieser
sehr seltenen Marke, Fotoattest Jakubek.
14 5 6.000,-1800,-
3387 40 Pfg. mit Handstempel-Aufdruck „China“, die nicht verausgabte Marke in einem sauberen, farbfrischen
Exemplar mit klarem Stempel TIENTSIN 1/.. 01. Bis auf eine runde Ecke li. oben in tadelloser Erhaltung. Eine der
größten Raritäten der Deutschen Kolonien und Auslandspostämter überhaupt, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
II 4 40.000,-7500,-
30 DEUTSCHE POST IN CHINA
3390 3 Pfg., tadelloses Exemplar zusammen mit etwas
bestoßener 2 Pfg. grau auf philatelistischer Feldpostkarte,
klare Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.10
11/6 (1901) nach Deutschland mit Eingangsstempel.
Mit dieser Abstempelung sehr selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP
(Dr. Steuer 2x).
PVaa/c 6 2.000,-+500,-
3376 20 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel
TIENTSIN 31/1 01, Fotoattest Bothe BPP.
11 4 1.200,-300,-
3391 3 Pfg. dunkelockerbraun, mit klarem Stempel
TONKU, kl. helle Stellen. Fotoattest Jäschke-L.BPP.
PVaa/e 4 1.000,-180,-
3386 Petschili-Ganzsachenkarte 2Pfg. 2 Pfg. blaugrau,
tadellose Postkarte mit Stempel PEKING 21/1 01 als
Feldpost mit beiges. SB-Stempel nach Dresden mit Eingangsstempel.
Im Gegensatz zu der 2 Pfg.-Marke (Mi.
PVz) ist die entsprechende Ganzsachenkarte im Michel-Ganzsachenkatalog
als Petschili-Verwendung bisher
nicht registriert. Sehr selten. DR P44a 6 500,-
3392 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit klarem Stempel PE-
KING 20/6 01. Eine seltene Marke, sign. Bothe.
PVaa/e 5 1.000,-250,-
3388 3 Pfg., Mischfrankatur mit steiler Aufdruck 10
Pfg. auf tadellosem Briefstück mit ideal aufges. Stempel
HANKAU 18/12 00. Eine seltene Entwertung auf der
Petschili-Marke und als Mischfrankatur mit der Aufdruck-Ausgabe
von Liebhaberwert, Fotoattest Steuer
BPP. PVaa/c,3IIa 5 1.600,-+350,-
3393 3 Pfg. dunkelockerbraun in Mischfrankatur
mit zweimal Germania 5 Pfg. auf Bedarfs-Postkarte, je
klar aufges. Stempel PEKING 22/4 01, SB-Stempel und
Ak.-Stempel DRESDEN 7/6 01. Ganz leichte Patina.
Eine äußerst seltene Mischfrankatur zwischen Krone/
Adler- und Germania-Petschili.
PVaa/e,PVb(2) 6 -,-400,-
3396 5 Pfg., tadelloses Briefstück mit vollem Stempel
SHANGHAI „b“ 14/1 01. Selten, Fotobefund Steuer
BPP. (Dr. Steuer + 50%).
PVab 5 3.000,-400,-
DEUTSCHE POST IN CHINA31
3395 5 Pfg., tadelloses, außergewöhnlich schönes Briefstück mit ideal aufges. Stempel FUTSCHAU 7/3 01. Eine
der größten Stempel-Seltenheiten auf dieser Ausgabe in einem Exemplar für höchste Ansprüche, Fotoattest Steuer
BPP (Dr.Steuer 5x). PVab 5 10.000,-+2200,-
3389 3 Pfg., senkr. Viererstreifen und ein Einzelstück zusammen mit 5 Pfg. grün auf tarifmäßig frankiertem Brief
nach Frankfurt/M., dort nachgesandt. Jede Marke mit sauber aufges. Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No.7
1/6(1901) entwertet sowie beigesetzter Ovalstempel PAOTINGFU DP. Einer der wertvollsten und dekorativsten Briefe
der Krone/Adler-Petschili-Ausgabe, Fotoattest Steuer BPP. (Dr.Steuer 2x) für die 5 Pfg.
PVaa/c(5),PVab 5 8.000,-+1500,-
3394 Portogerechte 5-Pfg.-Postkarte: 3 Pfg. dunkelockerbraun,
tadelloses Exemplar als Zusatzfrankatur
auf Ganzsachenkarte DR 2 Pfg. schiefergrau mit klarem
Stempel TIENTSIN "a" 3/1 02 und beiges. SB-Stempel,
als tarifmäßiges, moderiertes Soldatenporto in Höhe
von 5 Pfg. nach Deutschland. Li. unten Eingangsstempel
ERFURT 21/2 02, rs. mit interessantem Bedarfstext.
Die 3 Pfg. Krone/Adler-Petschilimarke ist auf Ganzstück
von großer Seltenheit und bei Mi. nur mit "-,-"
notiert, Fotoattest Steuer BPP.
PVaa/e,P40 6 -,-700,-
3397 10 Pfg., Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe
10 Pfg. als tadellose 20-Pfg.-Frankatur auf übergewichtigem
Feldpostbrief (senkr. gefaltet und unten etwas
verkürzt) mit zentr. Stempeln K.D.FELDPOSTEX-
PED. OAEC "b" 28/3 (1901) nach Deutschland mit
Ak.-Stempel vom 13.5.01. Mischfrankaturen der Krone/Adler-Petschilis
mit Marken der Aufdruck-Ausgabe
sind außerordentlich selten, Fotoattest Steuer BPP (Dr.
Steuer 2x). PVac/d,3Ia 6 4.000,-700,-
32 DEUTSCHE POST IN CHINA
3398 HANKAU-Abstempelung auf 10 Pfg.: 10 Pfg. lebhaftlilarot, tadelloses Einschreibe-Briefstück mit vollem
Stempel HANKAU 18/2 00. Mit dieser Entwertung eine Petschili-Rarität, die im Handbuch Dr.Steuer auf der 10
Pfg. nicht bekannt ist, Fotoattest Steuer BPP. PVac/d 5 Lp.1200,-
3400 10 Pfg. lebhaftlilarot, tadelloses, senkr. Paar in leuchtend frischer Farbe und perfekter Zähnung auf schönem,
weißem Bedarfsbrief nach Schlesien, zwei zentr. Stempel SHANGHAI „b“ 23/11 00. Schon Einzelfrankaturen
dieser Petschilimarke sind kaum zu finden, als reine Mehrfachfrankatur mit der seltenen Shanghai-“b“-Abstempelung,
welche bei Dr.Steuer mit Faktor 2 bewertet wird, eine außergewöhnliche China-Rarität und wahrscheinlich
Unikat, Fotoattest Jäschke-L.BPP. PVac/d(2) 6 6.000,-++2500,-
3399 10 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit klar und
sauber aufges. Stempel TSCHIFU 5/4 02 auf schöner
Postkarte ("Kung Kung Tao Leuchtturm") ohne
Ak.-Stempel nach Wilhelmshaven adressiert. Nur wenige
tarifmäßig frankierte Postkarten der Krone/Adler-Petschilimarken
bekannt, mit der Abstempelung
von Tschifu eine bemerkenswerte China-Seltenheit,
Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 2x).
PVac/d 6 4.000,-+850,-
3401 10 Pfg., schönes Briefstück mit ideal aufges.
Stempel FUTSCHAU 7/3 01 (kl. Mgl.). Mit dieser Entwertung
eine ganz große Petschili-Rarität, im Handbuch
Dr.Steuer auf der 10-Pfg.-Wertstufe nicht bekannt,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
PVac/d 5 -,-700,-
DEUTSCHE POST IN CHINA33
3402 20 Pfg., tadelloses Exemplar mit sauber aufges.
Stempel SHANGHAI "a" 24/12 00, Fotoattest Steuer
BPP. PVad 4 1.500,-400,-
3409 3 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit klarem
Stempel PEKING 4/6 01 auf tarifmäßig frankierter
Orts-Drucksachenkarte, rs. Abs.-Vermerk „Torpedo-Boot
Taku“. PVa 6 150,-
3407 2 Pfg., tadelloses Briefstück mit vollem Stempel
HANKAU 18/12 00. Auf dieser Ausgabe eine seltene
Entwertung. PVz 5 200,-+80,-
3403 20 Pfg., tadelloses Bfstk. mit klarem Stempel K.D.
FELD-POSTSTATION No.4. Eine seltene Entwertung auf
dieser Marke (Dr.Steuer 2x). PVad 5 3.000,-500,-
3404 2 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel
FUTSCHAU 7/9 01, Fotobefund Jäschke-L.BPP.
PVag 5 200,-+70,-
3405 2 Pfg., tadelloses Einschreibe-Briefstück mit
idealem Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.8
nebst entspr. R-Zettel. PVag 5 70,-
3406 2 Pfg. mit fünf Aufdruckwerten auf philatelistischem
R-Brief, klare Stempel PEKING 31/8 01, seltener
R-Zettel der FP-Station 2 mit violettem L1 "Peking".
PVag u.a. 6 120,-
3410 5 Pfg., zwei Exemplare (eines mit anhäng. Zwischensteg)
mit weiterer Zusatzfrankatur auf philatelist.
Einschreibebrief nach Dtld., klare Stempel TIENTSIN
"a" 1/8 01. Etwas bügig. Ein seltenes Ganzstück.
PVab(2)u.a. 6 4.000,-+500,-
3411 5 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit
idealem Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No.2,
doppelt sign. Steuer BPP.
PVb 5 60,-
3408 2, 3, 5 und 10 Pfg. als portogerechte Frankatur
auf übergewichtigem Feldpostbrief nach Deutschland
gelaufen, K.D. FELDPOSTEXPED. OAEC 14/2 (1901).
PVz/PVc 6 150,-
3412 5 Pfg., Zusatzfrankatur auf Ganzsachenkarte
mit steilem Aufdruck "China" 5 Pfg. als tarifmäßig
frankierte Bedarfskarte nach Luxemburg (leichte Beförd.-Spuren).
Zwei klar und sauber aufges. Stempel
K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC "b" 11/4 (1901) nebst
Eingangsstempel LUXEMBOURG VILLE, rs. aufgeklebtes
Privatfoto des Absenders auf einem Eisenbahnwaggon.
Als portogerechte Mischfrankatur nach Luxemburg
in dieser Form ein Unikat.
PVb,P5 6 250,-
34 DEUTSCHE POST IN CHINA
3418 20 Pfg., tadelloses Exemplar in seltener Verwendung
auf rosa Postanweisungs-Abschnitt mit Stempel
K.D.FELD-POSTSTATION No.4 2/2 (1901).
PVd 5 140,-+30,-
3413 5 Pfg., Einzelfrankatur auf tadelloser Inlands-Postkarte
mit einwandfreiem Bedarfstext, datiert
"Shanghai 15/9 01" an den Postvorsteher der Deutschen
Post in Tongku, klar aufges. Stempel KAIS. DEUT-
SCHE SCHIFFSPOST DAMPFER CREFELD. Obwohl
es sich bei dieser Entwertung um keinen regulären
Poststempel handelt, dürfte die Marke zweifellos aus
den Petschili-Beständen des Postamts Shanghai stammen.
Eine interessante Karte, sign. Noske.
(PVb) 6 250,-
3419 20 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit zwei schönen
Stempeln K.D.FELD-POSTSTATION No.4 13/3 (1901)
auf Bedarfsbrief in der 2. Gewichtsstufe nach Nagasaki
(li. kl. Knitter), Abs.-Vermerk "Marine-Transportleitung,
Tongku". PVd(2) 6 250,-
3414 10 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit
idealem Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No. 7.
PVc 5 80,-
3415 10 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit klaren Stempeln
PEKING 8/6 01 auf Inlands-Feldpostbrief in der 2.
Gewichtsstufe nach Tongku, li. entspr. austaxiert "20"
(Umschlag unten etwas verkürzt). Es sind nur wenige
Petschili-Feldpostbriefe bekannt, welche wegen Mehrgewichts
zu frankieren waren. PVc(2) 6 120,-
3421 30 Pfg. zusammen mit Vorläufermarke 2 Mk.
dunkelrotkarmin auf tadellosem, gelbem Paketkarten-Abschnitt,
zwei ideal aufges. Stempel K.D.
FELD-POSTSTATION No.7. Eine seltene und dekorative
Frankatur-Kombination.
PVe,V37e 5 350,-
3416 20 Pfg. auf Petschili-Ganzsachenkarte 10 Pfg. als
bedarfsm. Einschreiben nach Dtld., klare Stempel PE-
KING 11/3 01, rs. dekorative farbige Tuschfederzeichnung.
PVc,GA 6 150,-
3417 20 Pfg., tadellos mit klarem Stempel K.D.
FELD-POSTSTATION No.9. PVd 4 140,-+40,-
3422 30 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit zwei zentr.
Stempeln K.D.FELD-POSTSTATION No.8 19/2 (1901)
auf sehr sauberem Bedarfs-Einschreibebrief in der 2.
Gewichtsstufe nach Breslau, hs. abgeänderter R-Zettel
(Umschlag leichte Beförd.-Spuren). Schon eine philatelistische
Mehrfachfrankatur dieser Marke ist äußerst
selten und wertet bei Mi. mit 1.700,-, als einwandfreies
Bedarfsstück stellt dieser Brief eine Rarität dar.
PVe(2) 6 (1.700,-++)600,-
DEUTSCHE POST IN CHINA35
3420 25 Pfg. zusammen mit Krone/Adler-Petschili 3 Pfg. dunkelockerbraun sowie 2 Pfg. auf Germania-Ganzsachenkarte
5 Pfg. als Einschreiben nach Deutschland, klare Stempel K.D. FELDPOSTEXPED. OAEC „b“ 18/3
(1901). Alle drei Marken in tadelloser und vorzüglich frischer Erhaltung, die Karte mit teilweise etwas radiertem
Empfängernamen. Beide Marken, sowohl die 25 Pfg. Germania als auch die 3 Pfg. Krone/Adler stellen als Petschili-Verwendung
auf Ganzstück eine außergewöhnliche China-Rarität dar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
PVda,PVaa/eu.a. 6 1500,-
3423 40 Pfg., tadelloses Bfstk. mit ideal aufges. Stempel
PEKING 17/1 01.
PVf 5 400,-+100,-
3424 50 Pfg., schönes Exemplar mit klarem Stempel
TIENTSIN 20/11 00 (winz. Zahnspalt), sign. Pfenninger,
Bothe BPP.
PVg 4 380,-40,-
3425 BAHNPOST PEKING TAKU: 50 Pfg., waagr. Paar
mit Vorläufer 2 Mk. auf tadellosem Feldtelegramm-Abschnitt,
sauber aufges. Stempel TIENTSIN 28/2 00 sowie
auf die beiden 50-Pfg.-Marken übergehenden Ovalstempel
KAISERLICH DEUTSCHE BAHNPOST PEKING
TAKU ***. Rs. vollständiger Vordruck „Feldtelegramm“
sowie Nachrichten-Nr.“46“. In bedarfsmäßiger Verwendung
stellt der ovale Bahnpost-Stempel eine ganz große
Rarität der Dt.Post China dar und ist bisher nur in zwei
weiteren Belegstücken registriert, Fotoattest Steuer BPP.
PVg(2),V37e 5 Lp.1500,-
3426 80 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk.
mit ideal aufges. ovalem Holzstempel KAISERLICH
DEUTSCHE BAHNPOST PEKING-TAKU (wie immer
Gefälligkeit, jedoch selten zu finden), Fotobefund
Steuer BPP.
PVh 5 250,-
36 DEUTSCHE POST IN CHINA
3432 3 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei schönen
Stempeln K.D. FELD-POSTSTATION No.7.
PVl/II 4 950,-180,-
3427 80 Pfg., Einzelfrankatur mit Stempel K.D.FELD-
POSTEXPED. OAEC 4/3 (1901) auf tarifmäßig frankiertem
Einschreibebrief in der 3. Gewichtsstufe nach
Deutschland. Trotz Mängeln stellt dieser Bedarfbrief
eine bemerkenswerte Seltenheit dar, Fotoattest Kilian.
PVh 6 (1.600,-++)500,-
3433 3 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei klaren
Stempeln TONGKU 9/2 01, sign. Köhler.
PVl/II 4 950,-180,-
3428 1 Mk., tadelloses, besonders schön gestempeltes
Exemplar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
PVi 4 700,-150,-
3429 2 Mk., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel
K.D. FELD-POSTSTATION No. 4.
PVk I 4 850,-180,-
3434 Senkrechtes Typenpaar: 3 Mk., senkr. Paar, die
obere Marke in Type I, die untere in Type II, vorzüglich
farbfrisch und in perfekter Zähnung, zwei gestochen
klare und zentr. Stempel K.D.FELD-POSTSTATION
No.2 (untere Marke winz. Aufrauhung). Als Petschili-Typenpaar
eine außergewöhnliche China-Rarität,
wie wir sie in den letzten 20 Jahren noch nie anbieten
konnten, Fotoattest Steuer BPP. PVl I/II 4 1200,-
3430 3 Mk., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel
PEKING 27/1 01, sign. Bothe. PVl/I 4 800,-150,-
3431 3 Mk., tadelloses Exemplar mit gestochem klarem
Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No.4, sign.
Pfenninger. PVl/I 4 800,-150,-
3435 3 Mk., tadelloses Exemplar zusammen mit waagr.
Paar Vorläufer 2 Mk. dunkelrotkarmin (re. Marke etwas
DEUTSCHE POST IN CHINA37
bestoßen) auf rosa Postanweisungs-Abschnitt, vier klar
und sauber aufges. Stempel K.D.FELD-POSTSTATION
No.4 13/2 (1901). Eine extrem seltene Mischfrankatur
zwischen der 3 Mk. Petschili und einem Paar der Innendienstmarken,
zudem sind Postanweisungen bzw.
Ausschnitte hieraus von der Dt.Post China praktisch
unbekannt. Hinzu kommt die vor allem auf der 2 Mk.
äußerst seltene Entwertung durch den Stempel der Feldpoststation
No.4 in Tongku, welche alleine bei Dr.Steuer
mit Faktor 15 bewertet ist. Unikat und eine großartige
China-Rarität, Fotoattest Steuer BPP.
PVl/II,V37e(2) 5 Lp.1200,-
3436 3 Pfg. mit 5 Pfg. Aufdruck-Ausgabe (diese 1 Z.)
auf Bfstk. mit klarem Stempel PEKING.
PVIa,16 5 350,-+50,-
TIENTSIN 20/5 01. Eine äußerst seltene, offenbar bedarfsmäßige
Mischfrankatur zwischen den beiden Petschili-Ausgaben.
PVIb,VId,Vb 5 980,-170,-
3442 10 Pfg., tadelloses Exemplar mit zentr. klarem
Stempel PEKING 25/1 02.
PVIc 4 380,-+80,-
3443 10 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel
PEKING 18/6 01. PVIc 5 380,-+100,-
3437 3, 5, 10 und 20 Pfg., vier tadellose Exemplare mit
je sauber aufges. Stempel PEKING.
PVIa/d 4 1.620,-250,-
3444 25 Pfg., tadelloses Exemplar mit genau zentr.
und gerade aufges. Stempel PEKING 28/6 01. Ein außergewöhnlich
schönes Exemplar dieser seltenen und
unterbewerteten Marke, doppelt sign. Bothe BPP.
PVIe 4 1.100,-250,-
3438 3 Pfg., tadelloses Exemplar mit besonders schön
aufges. Stempel PEKING 1/10 01, sign. Engel.
PVIa 4 350,-+100,-
3445 3446
3445 30 Pfg., tadelloses Exemplar mit gestochem klarem
Stempel PEKING 6/6 01, sign. Brettl.
PVIf 4 1.200,-250,-
3446 30 Pfg., farbfrisches Exemplar (re. einige stumpfe
Zahnspitzen) mit klarem Stempel PEKING 12/8 01,
Fotoattest Steuer BPP. PVIf 4 1.200,-200,-
3439 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit besonders schön aufges.
Stempel PEKING 22/7 01. PVIb 5 340,-+80,-
3440 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit dekorativ aufges.
Stempel PEKING 17/2 02. PVIb 5 340,-+80,-
3441 5 und 20 Pfg. zusammen mit Germania-Petschili
5 Pfg. auf tadellosem Bfstk. mit zentr. Stempeln
3447 30 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit
idealem Stempel PEKING 19/7 01, doppelt sign. Bothe.
PVIf 5 1.200,-+400,-
38 DEUTSCHE POST IN CHINA
3448 40 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel
PEKING 10/6 01.
PVIg 4 950,-200,-
3454 3 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei sauber
aufges. Stempeln PEKING 10/6 01. Vorzügliches Exemplar
dieser seltenen Marke, sign. Pfenninger, Bothe
BPP.
PVIm 4 3.800,-+800,-
3449 50 Pfg., tadelloses Exemplar mit besonders
schön aufges. Stempel PEKING 2/7 01, doppelt sign.
Bothe BPP.
PVI h 4 950,-+200,-
3455 3 Mk., tadelloses Exemplar mit sauber aufges.
Stempeln K.D.FELD-POSTSTATION No.2. Eine seltene
Marke in vorzüglicher Erhaltung, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
PVIm 4 3.800,-700,-
3450 80 Pfg., tadelloses Bfstk. mit genau zentr. Stempel
PEKING 2/7 01, doppelt sign. Bothe BPP.
PVI i 5 1.600,-300,-
3456 3 Mk., tadelloses Exemplar mit nahezu motivfrei
aufges. Stempel PEKING 5/6 01 auf rosa Postanweisungs-Abschnitt.
In dieser Form sehr selten, sign.
Richter, doppelt sign. Mansfeld.
PVIm 5 3.800,-+800,-
3452 1 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei klaren
Stempeln K.D. FELD-POSTSTATION No.2. Vorzügliches
Stück dieser seltenen Marke, sign. Bothe BPP.
PVI k 4 1.700,-400,-
3457 3 Mk., tadelloses Exemplar auf schönem Briefstück
mit zwei sauber aufgesetzten Stempeln K.D.
FELD-POSTSTATION No. 2 24/5 (1901). In dieser
Qualtiät eine sehr seltene Marke, sign. Bothe BPP, Fotoattest
Steuer BPP.
PVIm 5 3.800,-800,-
3453 2 Mk., tadelloses Bfstk. mit zwei klaren Stempeln
PEKING 24/9 01. Sehr schönes Stück dieser Seltenheit,
doppelt sign. und Fotoattest Bothe BPP.
PVI I 5 2.200,-+500,-
3461 Bayern 5 Pfg. auf Ganzs.-Ausschnitt 2 Pfg. mit
klarem Stempel HANKAU 29/1 02. Interessantes, philatelistisches
Bayern-“Petschili“.
Bayern61,GAA 5 50,-
DEUTSCHE POST IN CHINA39
3458 5 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei klaren Stempeln K.D. FELD-POSTSTATION No.2. Ein hervorragendes
Stück dieser ganz großen China-Rarität, doppelt sign. Bothe BPP.
PVIn 4 7.500,-2000,-
3451 Bedarfsmäßige Verwendung der 80 Pfg. Petschili: 80 Pfg. mit 20 Pfg. ultramarin sowie Aufdruck-Ausgabe je
zweimal 10 und 20 Pfg., alles tadellose Exemplare auf Leinen-Einschreibekuvert mit klaren Stempeln PEKING 29/7
01 in der 7. Gewichtsstufe nach Deutschland. Einer der ganz wenigen Bedarfsbriefe mit der 80 Pfg. Kiautschou-Petschilimarke,
welche schon in philatelistischer Verwendung bei Mi. mit 2.600,- bewertet ist, Fotoattest Steuer BPP.
PVIi,PVId u.a. 6 1800,-
3460 Kiautschou-Petschilikarte: 5 Pfg., Frageteil von Doppelkarte, tadelloses Exemplar mit zwei klar und sauber
aufges. Stempeln PEKING 7/6 bzw. 12/6 01 und beiges. SB-Stempel nach Breslau. Tarifmäßiges 5-Pfg.-Postkartenporto
zum ermäßigten Tarif für Truppenangehörige. Die Kiautschou-Ganzsachenkarten in Peking verwendet sind
ganz große Seltenheiten, bei Michel nur mit „-,-“ aufgeführt, Fotoattest Steuer BPP.
AP3F 6 -,-1500,-
40 DEUTSCHE POST IN CHINA
3459 Ganzsachenkarte Kiautschou 10 Pfg. in Petschilli-Verwendung
mit klarem Stempel PEKING 24/5
01 nach Breslau mit Eingangsstempel. Einwandfreies
Bedarfsstück dieser so extrem seltenen Ganzsachenkarte.
bei Mi. nur mit "-,-" aufgeführt.
AP2 6 750,-
3465
3466 25 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit
ideal klarem Stempel SCHANGHAI 31/12 05.
19 5 40,-
3462 3 Pfg., besonders schönes, tadelloses Bfstk. mit
idealem Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No.2.
15a 5 60,-
3467 40 Pfg., Plattenfehler II, tadellos gestplt., Fotoattest
Steuer BPP. 21 PF II 4 700,-150,-
3468 1 Mk., Plattenfehler III (Blitz über Gebäudeteil
ganz links), schönes Exemplar mit zwei klaren Stempeln
WEIHSIEN 23/1 04 (winz. Eckzahnbug). Selten,
Fotoattest Jäschke-L.BPP. 24PFIII 4 2.400,-400,-
3463 3 Pfg., senkr. Paar und zwei Einzelstücke auf
außergewöhnlich dekorativem, in Rot und Grün bedrucktem
Mandarin-Zierbrief, klare Stempel TSIN-
ANFU 4/8 04.
15a(4) 6 150,-
3464 5 Pfg., tadelloser Viererblock auf kl. Brief nach
Tientsin adressiert, jede Marke mit zentr. klarem
Stempel NEURUPPIN 22/10 01 entwertet. Interessante
Heimkehrer-Verwendung der China-Marken im
Reichsgebiet.
16(4) 6 140,-
3465 Inlands-Eilbotenbrief: 5 Pfg., Viererblock und
Einzelstück zusammen mit 10 Pfg. auf Eilbotenbrief
mit klaren Stempeln PEKING 23/12 04 nach Tientsin
mit Eingangsstempel. Die Frankatur setzt sich aus 10
Pfg. Porto und 25 Pfg. Eilboten-Gebühr zusammen.
16(5),17 6 250,-
3470 5 Mk., gestempelt AMOY 28.7.04 (dünne Stelle,
kurzer Zahn rechts), Fotoattest Steuer.
27I 4 3.000,-450,-
3471 5 Mk., tadellos gestplt., Fotobefund Jäschke-L.
BPP. 27III 4 400,-80,-
3472 5 Mk., tadelloses Exemplar auf Briefstück mit
kpl. bildfrei aufges. Stempel SHANGHAI. Eine denkbar
ungewöhnliche Entwertung für diese Marke, welche
ansonsten fast nur mit Doppel-Entwertung vorkommt,
wobei das Markenbild meist schlecht sichtbar ist, Fotobefund
Jäschke-L.BPP. 27III 5 100,-
DEUTSCHE POST IN CHINA41
3478 2 C. mit 4 C. und 20 C. auf tarifmäßig frankiertem
Bedarfs-Einschreibebrief nach Berlin, zentr.
Stempel SCHANGHAI "a" 24/4 08, li. oben violetter
Leitstempel "via Siberia". 29,30,32 6 80,-
3479 4 C., tadelloses Briefstück mit klarem, vollem
Stempel TSINGTAU-TSINANFU BAHNPOST ZUG 2
11/6 06. Eine seltene Abstempelung mit der stark abweichenden
Aushilfszahl in der Zugnummer.
30 5 60,-
3480 4 und 10 C. auf besonders schönem chines., gef.
Firmen-Einschreibebrief mit idealen Stempeln HAN-
KAU 24/2 09, sign. Mansfeld. 30,31 6 50,-
3469 3 Mk. mit 20 und 50 Pfg. auf weißem Leinenkuvert
als Wertbrief über 1.250,- Mark nach Deutschland,
zentr. Stempel TIENTSIN "a" 14/6 02 (Umschlag mehrfach
gef.). Die Frankatur setzt sich aus 1,80 Mark Porto
(9. Gewichtsstufe), 20 Pfg. R-Gebühr und 1,70 Mark
Versicherungsgebühr für die Beförderung über Italien
(28 Pfg. je angefangene 240 Mark, aufgerundet auf 1,70
Mark) zusammen. Die Summe entspricht exakt der
verklebten Frankatur in Höhe von 3,70 Mark. Es sind
nur ganz wenige portogerechte Wertbriefe bekannt.
26I,18,22 6 500,-
3473 5 Mk., tadelloses, schön gestplt. Briefstück, sign.
Schulz.
27III 5 400,-70,-
3474 5 Mk., tadellos ungebr., Fotoattest Jäschke-L.
BPP.
27IV 2 600,-100,-
3481 Inlands-Nachnahmekarte: 4 und 10 C. sowie
1. C. m. Wz. auf Ganzsachenkarte 2 C. als Nachnahme
in Höhe von 9 Dollar nach Hankau, klare Stempel
SCHANGHAI 9/3 09. Eine ebenso seltene wie reizvolle
Karte mit einer Frankatur von 17 C. (2 C. Porto, 10 C.
R-Gebühr und 5 C. Nachnahme-Gebühr). Die Nachnahme-Vorzeigegebühr
wurde nur bei Inlandssendungen
frankiert.
30,31,38,P14 6 300,-
3475 5 Mk, tadellos gestplt., Attest Jäschke-L.BPP.
27IV 4 800,-150,-
3476 5 Mk., tadellos gestplt. PEKING 17/12 02, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
27IV 4 800,-150,-
3477 25 Pfg., nicht verausgabte Marke mit kommaförmigem
"i"-Punkt im Aufdruck, tadellos postfrisch.
Selten angeboten in postfrischer Erhaltung, sign.
Jäschke-L.BPP. VIIe 1 220,-
3485 10 und 20 C. als Nachsende-Frankatur auf Firmen-Einschreibebrief,
ursprüngl. frankiert mit waagr.
Paar Bayern 10 Pfg. sowie 40 Pfg. und klaren K1 NU-
ERNBERG 26/10 (1906) nach Hongkong gelaufen.
Von dort weitergeleitet nach Shanghai und nachfrankiert
sowie mit neuem R-Zettel versehen, klare Stempel
SCHANGHAI 28/12 06. Auch dort nicht zustellbar
und weitergesandt nach Yokohama (10/12 06), von dort
wieder zurück nach Hongkong und dann nach Shanghai.
Ein einmaliger Brief (übliche Gebrauchsspuren),
sign. Bothe BPP. 31,32,Bayern 6 350,-
42 DEUTSCHE POST IN CHINA
3482 4 C., Aufdruckfehler I: seitwärts stark verschobener Aufdruck: „Cents 4 4“, tadellos ungebraucht aus der li.
unt. Bogenecke. Im Gegensatz zu der Michel-Bewertung sind die Aufdruckfehler dieser Ausgabe in ungebrauchter
Erhaltung um ein Vielfaches seltener als die gestempelten Exemplare. Eine China-Rarität, Fotoattest Steuer BPP.
30I 2 3.000,-+1200,-
3483 Teilaufdruck „Cents 4“: 4 C. a. 10 Pfg., unvollständiger Aufdruck „Cents 4 / hina“, tadellos ungebraucht.
Teilaufdrucke dieser Ausgabe sind noch um ein Vielfaches seltener als die hochbezahlten verschobenen Aufdrucke,
Fotoattest Steuer BPP.
30Abart 2 1200,-
3484 Frankierte Auslands-Postanweisung 10 C., senkr. Paar und Einzelstück (letzteres ½ Z.) auf kpl., vorzüglich
erhaltener Auslands-Postanweisung über 25,28 $ in die USA, klare und zentr. aufgesetzte Stempel HANKAU 15/7
11, unten mit Innendienst-L1 HANKAU. Rs. Durchgangsstpl. CÖLN 1/8 11 und New Yorker Eingangsstpl. vom
14.8.11. Frankierte Postanweisungen von China sind äußerst selten und nur in wenigen Exemplaren erhalten geblieben.
31(3) 6 1500,-
DEUTSCHE POST IN CHINA43
3486 ½-2½ $, alle vier Werte in tadelloser Erhaltung
auf schönem philatelistischem Vordruck-Einschreibebrief
nach Nürnberg, klare Stempel CANTON 21/11
05 und Aushilfs-R-Zettel mit violettem L1 "CANTON"
über "Futschau". 34A/37A 6 200,-
3489 1½ $, tadellos ungebrauchtes Unterrandstück
mit Aufdruck-HAN "H 1965". Eine äußerst seltene
Hausauftragsnummer, welche wir bisher noch nie anbieten
konnten.
36A HAN A 2 2.000,-+600,-
3487 ½ $, tadellos postfrisches, waagr. Unterrandpaar
mit Aufdruck-HAN "2378". Eine der seltensten Hausauftragsnummern
der Deutschen Auslandspostämter,
welche wir bisher noch nie anbieten konnten.
34B HAN A 1 2.800,-+1000,-
3488• 1½ $, tadellos gestplt., sign. Bothe BPP.
36A 4 150,-30,-
3494 Von der Chines. Post nicht anerkannte Frankatur:
2 C., tadelloses, senkr. Paar auf Kuvert (rs. ohne die
Oberklappe) mit Absendereindruck des Astor-House
Hotel in Shanghai nach Dresden. Aufgegeben beim
Chines. Postamt Shanghai mit zwei versch. Stempeln,
einer mit Datum 21.6.12. Die deutsche Frankatur von
den Chinesen nicht anerkannt und der Umschlag mit
rs. Nachportostempel "T" versehen sowie die Frankatur
rot umrandet. Dann an das Deutsche Postamt weitergeleitet
und mit Stempeln SCHANGHAI "b" 22/6 12
entwertet und ohne Nachporto nach Deutschland weitergeleitet.
In dieser Form ein ganz außergewöhnlicher
Brief, Fotoattest Steuer BPP.
39(2) 6 200,-
3492 1 C. und 4 C., tadellose 5-C.-Frankatur auf
Post-Einlieferungsschein über „ein gewöhnliches Paket“
nach Hamburg, zwei zentr. Stempel SHANGHAI
12/3 14. Derartige Post-Einlieferungsscheine wurden
lt. amtlicher Verordnung lediglich auf Verlangen des
Absenders gegen eine Gebühr von 5 Cents ausgegeben
und sind dementsprechend selten zu finden, Fotoattest
Steuer BPP. 38I,40 6 450,-
3495 2 C., tadelloser Viererblock mit unterem Bogenrand
und vollständiger Aufdruck-HAN "H 900.12" auf
gef. Drucksachen-Streifband, klare Stempel SCHANG-
HAI "b" 24/5 13. Diese Hausauftragsnummer ist schon
in ungebrauchter Erhaltung extrem selten und bei Mi.
nur mit "-,-" notiert, in der hier gezeigten Form wohl
ein Unikat. 39HAN A 6 600,-
44 DEUTSCHE POST IN CHINA
3496 10 C. blau, Einzelfrankatur auf kpl. Auslands-Postanweisung über 2,43-$ nach Chicago. Sauber aufges.
Stempel PEKING 5/2 14 und rs. Durchgangsstpl. CÖLN 19/2 14 nebst US-Eingangsstempel vom 2.3.1914. Abgesehen
von einem kl. Aufklebefehler befindet sich das ganze Stück in außergewöhnlich schöner und fehlerfreier
Erhaltung, Fotoattest Steuer BPP. 41 6 1000,-
3490 2½ $, tadellos mit zwei klaren Stempeln TIENT-
SIN 15/9 06, sign. Bothe BPP, Fotobefund Jäschke-L.
BPP. 37A 4 380,-70,-
3491 2½ $, tadelloses, schön gestplt. Briefstück.
37A 5 380,-60,-
4/.. 05, rs. etwas getönte Gummireste. In gestempelter
Erhaltung ist dieser Plattenfehler äußerst selten und bei
Mi. nur mit „-,-“ notiert.
44IIBM PF I 4 180,-
3499 ½ $, tadellos ungebrauchtes Eckrandpaar li. unten,
re. Marke mit Aufdruckfehler I, unten mit HAN "H
5484.18" nebst spiegelverkehrter Form-Nr."14".
44IIBM PFI HAN 2 70,-
3497 ½ $, postfrischer, 1x gef. Originalbogen zu 20
Marken, dabei Aufdruckfehler I auf Bogenfeld 18 und
19, unten mit HAN "H 5484.18" nebst spiegelverkehrter
Form-Nr."41".l Selten. 44IIBM PFI(2) 1 500,-
3498 ½ $, Aufdruckfehler I (rechte Rosette auf einer
Spitze), schönes Bedarfsstück mit Stempel TIENTSIN
3500 ½ $, tadellos postfrischer Originalbogen zu
20 Marken, Bogenfelder 18 und 19 mit Aufdruckfehler:
rechter Stern auf einer Spitze, unten mit HAN "H
5484.18" nebst spiegelverkehrter Platten-Nr."38". Bogenrand
oben mit Haftstellen, sonst in tadelloser Erhaltung.
44II BM(FPI)(20) 1 400,-
3501 1 $, tadellos postfrisch vom Oberrand, sign.
Steuer BPP.
45IIAI 1 110,-30,-
DEUTSCHE POST IN CHINA45
3502 1 $, waagr. Paar, li. Marke mit normalem Aufdruck
(Zeilenabstand 10,2mm), re. Marke mit weitem
Abstand 11mm, tadellos postfrische li. untere Bogenecke
mit Aufdruck-HAN "H2317.19" sowie spiegelverkehrter
Form-Nr."28", in dieser "Zusammendruck"-Kombination
und mit der Hausauftrags-Nr.
eine bemerkenswerte China-Seltenheit, Fotoattest
Steuer BPP.
45IIAI/45IIAII HAN A 1 700,-
3507 1½ $, tadellos postfrisches, waagr. Eckrandpaar
li. unten mit Aufdruck-HAN "H 2316.19". Sehr selten,
Fotoattest Steuer BPP.
46IIBMb HAN A 1 600,-
3509 1½ $, Aufdruck dunkelzinnoberrot, tadellos
ungebrauchtes Exemplar mit li. Bogenrand und Passerkreuz.
Eine seltene und unterbewertete Marke, Fotoattest
Steuer BPP.
46IIBRb 2 1.500,-+1000,-
3503 1 $, tadellos postfrisches Unterrandstück mit
voller Aufdruck-HAN "H 2317.19". Eine der seltensten
HAN bei der D.P.China, bei Mi. lediglich ungebraucht
mit 1.400,- notiert, in postfrischer Erhaltung
mangels fehlendem Vorkommens in den letzten Jahren
nur mit "-,-" bewertet, sign. Bothe BPP, Fotoattest
Steuer BPP.
45IIAII HAN A 1 -,-700,-
3504 1½ $, tadellos ungebr. Unterrandstück mit HAN
"H 1531.1(1)".
46IAa HAN A 2 850,-120,-
3510 1½ $, tadellos ungebr. Unterrandstück mit HAN
"H 5591.18", Fotobefund Steuer BPP.
46IIBRc HAN A 2 180,-30,-
3511 2½ $, tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel
TIENTSIN "b" 16/3 17, Fotobefund Steuer BPP.
47IAL Ia 5 190,-+70,-
3513 2½ $, tadellos ungebr. mit gefaltetem unteren
Bogenrand und Aufdruck-HAN "H2315.19".
47IIB HAN A 2 550,-120,-
3505 1½ $ schwarzbraunviolett, tadelloses Exemplar
mit zwei klar und sauber aufges. Stempeln SCHANG-
HAI 5/12 13. Eine äußerst seltene Marke, von der nur
wenige gestempelte Exemplare bekannt wurden, wovon
das hier angebotene Stück zweifelsohne zu den schönsten
zählt, Fotoattest Steuer BPP.
46IAb 4 2.000,-+1200,-
3506 1½ $, tadellos ungebr. Bogenecke mit HAN "H
1139a.13".
46IAb HAN A 2 300,-60,-
3508 1½ $, tadellos postfrisches Unterrandstück mit
Aufdruck-HAN „H2316.19“.
46IIBMb HAN A 1 700,-120,-
3514 2½ $, Aufdruckfehler I, tadellos postfrische, li.
ob. Bogenecke (Seitenrand vorgefaltet und leicht angetrennt),
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
47IIB PFI 1 140,-
46 DEUTSCHE POST IN CHINA GANZSACHEN
3512 2½ $, Aufdrucktype III, Aufdruck lackartig glänzend, tadelloses Exemplar auf Briefstück mit klarem Stempel
TSINANFU 1/12 13. Eine der seltensten Briefmarken der Deutschen Auslandspostämter, Atteste Bothe BPP,
Kilian BPP. 47IAL IIIc 5 11.000,-3500,-
DEUTSCHE POST IN CHINA GANZSACHEN
3515 10 Pfg., Handstempel-Aufdruck "China", schöne Bedarfskarte mit Zusatzfrankatur Aufdruck-Ausgabe 20
Pfg. und klaren Stempeln TIENTSIN 7/3 01, per Einschreiben nach Kassel mit Eingangsstempel vom 19.4.01. Li.
oben geglätteter Bug, sonst in tadelloser Erhaltung. Es sind nur wenige Bedarfsstücke dieser sehr seltenen Ganzsache
mit Zusatzfrankatur bekannt, sign. Mansfeld. P9,4II 6 1250,-
3516 10 Pfg. Handstempel, tadellose Bedarfskarte mit klarem Stempel TIENTSIN "a" 7/1 01 nach Deutschland
mit Eingangsstempel. Eine sehr seltene Ganzsache, von der nur wenige zeitgerecht verwendete Exemplare erhalten
geblieben sind. Das hier angebotene Stück zeigt das bisher früheste Verwendungsdatum, Fotoattest Bothe BPP.
P9 6 2.500,-+800,-
DEUTSCHE POST IN CHINA GANZSACHEN47
nebst Abs.-Vermerk eines Mitglieds der Gesandtschafts-Schutzwache
nach Landau mit Eingangsstempel
vom 8.4.02. Es sind noch keine zehn regulär
als Petschili verwendete Karten der Kiautschou-Ausgabe
bekannt geworden, bei Mi. nur mit "-,-" notiert.
AP1 6 -,-400,-
3517 Krone/Adler-Petschili: 10 Pfg., Antwortteil,
tadellose Karte (o. Text) mit idealem Stempel K.D.
FELD-POSTSTATION No.7 1/6 (1901) und beiges.
Ovalstempel PAOTINGFU DP nach Frankfurt mit Eingangsstempel.
Eine sehr seltene Petschili-Verwendung
in vorzüglicher Erhaltung (Dr.Steuer 2x).
AP39 6 ca. 3.600,- 500,-
3519 10 Pfg., Bedarfskarte mit vorzüglich klarem
Stempel PEKING 30/5 01 nach Berlin und weitergeleitet
nach Metz. Im Gegensatz zu der unter vorigem Los
angebotenen Karte, welche zum Schutztruppentarif befördert
wurde, stellt diese Karte eine reine Privat-Verwendung
dar, was ein Porto von 10 Pfg. erforderte.
Auch von dieser Karte dürften weniger als zehn regulär
gebrauchte Exemplare bekannt sein.
AP2 6 -,-400,-
3518 5 Pfg., tadellose Postkarte mit zentr. Stempel
PEKING 24/2 02 und interessantem Bedarfstext
3520 Kiautschou-Ausgabe 1901 aushilfsweise im Petschili-Gebiet
verwendet mit klarem Stempel PEKING
16/6 01 als philat. Orts-Postkarte. Selten.
AP2 6 -,-80,-
3521 Doppelaufdruck „China“: 5 Pfg., ungebr. Postkarte mit markantem Doppelaufdruck „China“. Rs. mit hektographiertem
Weihnachtsgruß „Tientsin 2.12.1903“, sign. Thier, mit hs. Hinweis auf die Signatur, doppelt sign.
Bothe BPP, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
P10Y DD 6 1500,-
48 DEUTSCHE POST IN CHINA ABSTEMPELUNGEN
3522 5 Pfg. mit doppeltem Aufdruck „China“, ungebraucht
mit vorderseitig kl. Schürfung, Bug und kl.
Flecken, rs. Falzanhaftungen. Eine seltene Variante, die
bisher im Michel nicht gelistet ist, sign. Dr. Lantelme,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
P10Y DD 6 -,-500,-
3526
DEUTSCHE POST IN CHINA
ABSTEMPELUNGEN
3523 AMOI 7/3 14, vorzüglicher Abschlag auf schönem
Firmenkuvert 4 C. nach Lübeck. Auf Bedarfsbrief
eine seltene Entwertung (AG +600,-).
40 6 250,-
3524+ AMOI 7/10 15, drei zentr. Abschläge auf kleinem
Brief, frankiert mit 2 C. und rs. senkr. Paar 4 C.
nach Deutschland adressiert (kl. Fleckchen). Von Amoy
sind nur ganz wenige Kriegsbelege erhalten geblieben,
vorliegender stammt aus der Romanow-Sammlung.
39,40(2) 6 150,-
3525 HANKAU, R1 ohne hs. Datum, ganz ideal auf
tadellosem senkr. Paar 20 Pfg., Fotoattest Steuer BPP.
4I(2) 4 300,-
3526 HANKAU „5.IV.1900“, R1 mit hs. Datum ideal
auf schönem Bedarfsbrief nach Shanghai, rs. roter Konsulatsaufkleber.
4I 6 350,-
3527 HANKAU, R1 ohne hs. Datum zweimal perfekt
auf Einschreibe-Postkarte mit provisor. R-Vermerk
"Hankau No.75" nach Berlin (an die Niederlassung der
Shantung-Bergbau-Gesellschaft). Dort mit provisor.
R-Zettel "Vom Auslande über Berlin 2" versehen. In
dieser Form eine extrem seltene Karte.
3Ia,4I 6 700,-
3528 HANKAU 14/2 02, ideal auf tadellosem Bfstk.
Russ. Post China 5 K. Russ.Post 5 40,-
3529 ITSCHANG 26/5 04, ideal auf vom dortigen
Deutschen Postamt unfrankiert zurückgesandtem Brief
nach Hamburg mit Nachportostempel "T." und korrigierter
hs. Nachtaxe sowie rs. blaue Postamts-Siegelmarke.
Ein seltener Brief von diesem kleinen Postamt.
6 90,-
3530 ITSCHANG 18/5 03, ideal auf tadelloser Postkarte
10 Pfg. nach Dtld.
P11 6 70,-
3531 KANTON 9/12 13, zweimal klar auf Bedarfs-Foto-AK
zweimal 2 C. in die USA.
39(2) 6 50,-
3532 NANKING 17/12 12, ideal auf schönem Bedarfsbrief
4 C. 40 6 50,-
3533 PEKING DP, Weichholzstmpel ohne Datum klar
auf zweiseitig geöffnetem Feldpostbrief mit Abs.-Vermerk
vom II.Seebataillon nach Hannover (15/1 00).
6 50,-
DEUTSCHE POST IN CHINA ABSTEMPELUNGEN 49
3536+ Brandumschlag mit französischem Text: SHANGHAI „b“ 3/3 01, klar auf postamtlichem Sonderumschlag
für stark beschädigte Post während des Explosions-Unglücks im Postamt Shanghai. Die beschädigten Sendungen
wurden vom 29. Februar bis 3. März 1901 in Umschlägen mit deutschem, englischem und französichem Text an die
Empfänger weitergeleitet. Nahezu alle bekannten Umschläge tragen den deutschen Text, einige wenige den englischen.
Der hier gezeigte Umschlag mit französischem Text vom letzten Tag der Maßnahme wurde wohl verwendet,
weil die deutschsprachigen Umschläge ausgegangen waren. Eine postgeschichtliche Rarität ersten Ranges und nur
noch ein weiterer Umschlag bekannt. 6 2000,-
3537 Brandunglück im Postamt Shanghai K.D.FELD-POSTSTATION No.8 23/2 (1901) auf linksseitig stark angebranntem
Feldpostbrief nach Frankfurt. In der Nacht vom 28.2. zum 1.3.1901 verbrannten infolge der Explosion
einer Postsendung mit Feuerwerkskörpern im Postamt Shanghai mehrere Briefbeutel, welche überw. Feldpost-Sendungen
mit Aufgabe-Stempeln zwischen dem 18. und 24.Februar 1901 enthielten. Diese Sendungen erhielten normalerweise
einen entsprech. Hinweis-Stempel (Gummi-Typensatzstempel „beschädigt durch Brandunglück im
Postamt Shanghai“) oder wurden in vorgedruckten Sammel-Umschlägen nach Dtld. befördert. Der hier vorlieg.
Brief mit deutlichen Brandspuren wurde lediglich am Empfangsort mit dem Vermerk versehen „beschädigt eingegangen,
amtlich verschlossen...“ und mit blauer Siegelmarke des Postamts Frankfurt M. versehen. In dieser Form
ein ganz außergew. Brief von großem postgeschichtlichem Interesse, Fotoattest Steuer BPP. 6 1500,-
50 DEUTSCHE POST IN CHINA ABSTEMPELUNGEN
3534 PEKING DP, Weichholzstempel auf Feldpostkarte
mit viel Text nach Bartenstein/Ostpreussen, sign.
Ebel. 6 80,-
3535 PEKING 24/6 10, klar auf seltenem Militaria-Einschreibebrief
an den Chef des Admiralstabs der
Marine nach Berlin, dort nachgesandt.
6 80,-
3538 SHANHAIKWAN 4/3 02, klar auf tadellosem
Bfstk. Aufdruck-Ausgabe 10 Pfg. Dieser Stempel wurde
erstmalig am 1.3.1902 eingesetzt und die Aufdruck-Aufgabe
wurde am 31.3.1902 ungültig. Sehr selten.
3IIa 5 150,-
3539 SHANHAIKUAN DP, K2 auf schöner Bedarfskarte
5 Pfg. mit beiges. Stempel TONGKU 8/10 01 nach
Kiel mit Ak.-Stempel. 16 6 60,-
3540 SCHANHAIKWAN 16/9 02, klar auf Bedarfsbrief
10 Pfg. nach Leipzig (leichte Spuren).
17 6 30,-
3541 "Chan-Hai-Kwan 22.1.03", hs. Absendervermerk
auf Bedarfskarte 5 Pfg. mit Entwertung TSCHIN-
WANGTAU 23/1 03 (AG +150,-). 16 6 60,-
3542 SWATAU 26/10 06, ideal auf Postkarte Dt.Post
Türkei 20 P. (o. Text) unbeanstandet nach Frankfurt
mit Ak.-Stempel. DPT 6 80,-
3543 TONGKU DP, Holzstempel ohne Datum ganz
ideal auf schönem Bfstk. 5 Pfg. 16 5 50,-
3544 TSCHINGTSCHOUFU 8/1 04, klar auf tadellosem
Bfstk. 25 Pfg. 19 5 40,-
3545 TSCHINWANGTAU 4/2 04, ideal auf besonders
schönem Brief 20 Pfg. nach Leipzig.
18 6 60,-
3546 TSINANFU 14/10 04, ganz ideal auf besonders
schöner Bedarfskarte 10 Pfg., dazu R-Zettel No.91.
17 6 40,-
3547 „Yangtsun“, hs. auf Einschreibezettel von Tientsin
auf schönem R-Brief 40 Pfg. mit zentr. Stempel
TIENTSIN 19/10 04 nach Dtld. mit Ak.-Stempel.
21 6 120,-
3548 „Yangtsun“, hs. auf R-Zettel von Tientsin, schöner,
tarifmäßig frankierter Einschreibebrief 10 und 30
Pfg. nach Wiesbaden mit Eingangsstempel.
17,20 6 100,-
3549 TSINGTAU-WEIHSIEN BAHNPOST ZUG 1
7/12 03 und beiges. K2 TSCHOUTSUN auf philatelistischer
Doppelkarte 5/5 Pfg. (o.Text).
P12F 6 80,-
3550 MSP No.40 (SMS "Deutschland") 3/12 98, klar
auf tadelloser Postkarte vom Aufenthalt in Amoy.
MSP1 6 50,-
3551 MSP No.46 (SMS "Hansa"), schöne Postkarte 5
Pfg., datiert "Amoy 13/4 02".
DR70 6 30,-
3553 SMS "Shamien": "S.M.S. Shamien, Canton
(China)", hs. Abs.-Vermerk vs. auf Postkarte Hongkong
4 C. mit britischem Stempel CANTON 4/12
02 über Hongkong nach Deutschland. Post von dem
Flußkanonenboot "Shamien" ist nur in wenigen Belegen
bekannt.
Hongkong 6 300,-
3554 OST-ASIATISCHE LINIE "f " 7/7 11, zweimal
klar auf tadellosem Einschreibebrief 4 und 10 C. mit
beiges. R2 "Reichspostdampfer Yorck". Seltener Brief
von der Liegezeit in Shanghai.
40,41 6 150,-
DEUTSCHE POST IN CHINA ABSTEMPELUNGEN 51
3552 SEEPOST OST-ASIATISCHE ZWEIGLINIE „a“ (Dampfer „Werder“) 18/10 88, wundervoll klarer Abschlag
auf tadelloser Bedarfskarte DR 10 Pfg. via Kobe/Japan nach Hongkong mit Durchgangs- bzw. Ankunftsstempel.
Eine der schönsten bekannten Zweiglinien-Karten überhaupt. ( AG +3.000,-)
DR P8 6 2000,-
3555 OST-ASIATISCHE ZWEIGLINIE "b" 3/7 86,
ideal klar auf tadellosem Briefstück 3 Pfg. grün. Eine
seltene Abstempelung, deren Einsatz bisher nicht nachgewiesen
werden konnte.
DR39b 5 100,-
3556 DAMPFER MEI-SHUN, violetter L1 klar beiges.
auf tadelloser Postkarte 10 Pfg. mit Aufgabestempel
SHANGHAI 3/1 05 nach Stettin mit Ak.-Stempel.
In dieser Form eine besonders seltene Karte der Yangtse-Linie,
sign. Kilian BPP.
17 6 200,-
3557 YANGTSE-LINIE "a" 12/1 07, besonders schöner,
kräftiger Abschlag auf tadellosem Bedarfsbrief 10
C. nach Deutschland mit Ak.-Stempel.
31 6 200,-
3558 YANGTSE-LINIE "b" 27/2 05, perfekter Abschlag
auf tadellosem Briefstück 10 Pfg.
17 5 100,-
3560 SHANGHAI - TIENTSIN „a“ 23/1 08, fünmal
klar auf philat. Einschreibebrief 1 und 4 C. mit R-Zettel
von Tsingtau. 28(2),30(3) 6 100,-
52 DEUTSCHE POST IN CHINA - VIA SIBIRIEN
Pfg. nach Kiel.
DR71(2) 6 80,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - VIA SIBIRIEN
3559 YANGTSE-LINIE "d" 9/5 05, in Blau zweimal
voll mit beiges. L1 "Dampfer MEI-LEE" sowie
Post-Übernahmestempel HANKAU 12/5 10 auf tarifmäßig
frankiertem kleinem Einschreibebrief nach
Deutschland (Name des Adressaten radiert). Einschreibebriefe
der Yangtse-Linie sind nur ganz wenige erhalten
geblieben. 30,31 6 600,-
3561 SHANGHAI - TIENTSIN "b" 9/5 02, ganz ideal
auf schönem Bedarfsbrief zweimal Germania 10
3563 PEKING 13/12 13, auf Laufzeit-Kontrollpostkarte
für Sendungen zwischen Deutschland und China.
Hier für die Verbindung auf der Bahnpost 1 (Berlin
- Hannover). Mit Postvermerk „Hier ist nicht bekannt,
daß die Bahnpost 1 Bln. - Hnvr. Briefkartenschlüsse aus
Peking fertigen soll“. In dieser Form Unikat.
6 180,-
3562 Paketkarte via Sibirien 1½ $ rs. und 40 C. vs. auf tadelloser Paketkarte mit klarem Stempel SHANGHAI
25/11 11 nach Deutschland. Die Beförderung erfolgte "via Sibirien" über das Japanische Postamt Thangchun und
das Russ. Postamt Charbin sowie Kirbaty nach Dtld. mit Eingangsstempel CANNSTATT 24/12 11. Die Frankatur
setzt sich aus 1,50 $ Transitporto für den asiat. Teil der Beförderungsstrecke, 20 C. Transitgebühr für den europ.
Teil Russlands sowie 20 C. Beförderungsgebühr innerhalb Deutschlands zusammen. Eine postgeschichtliche Rarität
ersten Ranges, Fotoattest Steuer BPP.
36B,33 6 1200,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - BOXERAUFSTAND53
DEUTSCHE POST IN CHINA -
BOXERAUFSTAND
3566 K.D.MARINE-SCHIFFSPOST No.65 (Dampfer
"Straßburg") 18/8 01, klarer und voller Abschlag auf
tadelloser blauer Feldpost-Anweisung über 50 Mk. an
einen Postinspektor in Minden. Die Postanweisung
wurde noch an Bord vor der Ankunft in Bremerhaven
wieder zurückgezogen und mit Blaustift storniert. Ein
einmaliges Postdokument.
6 400,-
3564 Post der Gesandtschafts-Schutzwache Tientsin:
10 Pfg., Einzelfrankatur auf Brief mit rotem Aufgabevermerk
"Marinebrief!" und klarem Stempel TIENTSIN
KDPA 31/1 99 zum ermäßigten Portosatz von 10 statt 20
Pfg. nach Deutschland (li. durch Öffnen etwas verkürzt).
Rs. mit militärischem Abs.-Vermerk aus Tientsin nebst
"S.B.". Es handelt sich um einen der wenigen bekannten
Briefe eines Angehörigen der Gesandtschafts-Schutzwache
in Tientsin, welcher zum reduzierten Marinetarif
frankiert wurde. Um Nachporto zu vermeiden, wurde
der rote Hinweis "Marinebrief " angebracht. Eine postgeschichtliche
Rarität. (AG +2000,-)
V47d 6 600,-
3567 KAISERLICH DEUTSCHE FELDPOST CHI-
NA 1900, Wagenradstempel in Type II zweimal perfekt
auf schönem Bedarfsbrief mit waagr. Paar 5 Pfg. und
beiges. K1 FELDPOSTBRIEF via Hongkong (21.8.00)
nach Frankfurt/M. Der Brief ist vor Einführung der
Feldpostfeiheit zum Marinetarif von 10 statt 20 Pfg. befördert
worden. In dieser Form sehr selten.
2I(2) 6 350,-
3565 K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC "a" 31/1 (1901),
klar auf violetter Feldtelegramm-Karte im Inlandsverkehr
nach Paotingfu, li. unten mit Einschreibezettel No.
496. Selten.
6 300,-
3568 KAIS. DEUTSCHE FELDPOST-EXPEDITION
"b" 7/11 (1900), schöner, klarer Abschlag auf tadellosem
Briefstück 20 Pfg. Stempel-Seltenheit, doppelt
sign. Mansfeld (AG + 1.000,-).
4II 5 350,-
3569 K.D.FELD-POSTSTATION No.3, klar und voll
auf tadellosem Briefstück 50 Pfg. (Telegramm-Ausschnitt).
Auf Marken eine sehr seltene Abstempelung,
sign. Bothe BPP. 6I 5 150,-
54 DEUTSCHE POST IN CHINA - KRIEGSPOST
3570 K.D.FELD-POSTSTATION No.5, klar auf Feldpostsache
nach Berlin mit Vermerk "1 unanbringliches
Telegramm", sign. Bothe BPP. 6 60,-
3579 K.D.FELD-POSTSTATION No.10, zweimal
zentr. auf tadellosem, senkr. Paar 50 Pfg. Selten, doppelt
sign. Bothe BPP.
6II(2) 4 40,-
3580 K.D.FELD-POSTSTATION No.10, ganz ideal
auf schöner 1 Mk. (kl. Beanstdg.), sign. Mansfeld.
24 4 120,-
3571 K.D.FELD-POSTSTATION No.5 8/9 (1900),
klar und voll auf tadelloser Postkarte, frankiert mit
Germania-Petschili 10 Pfg. nach Deutschland mit Eingangsstempel.
Einer der schönsten bekannten Belege
dieser auf Marke seltenen Abstempelung (AG +500,-).
PVc 6 250,-
3572 K.D.FELD-POSTSTATION No.8 2/5 (1901),
ganz ideal auf besonders schönem Feldpostbrief nach
Leipzig mit Eingangsstempel. 6 60,-
DEUTSCHE POST IN CHINA - KRIEGSPOST
3573 K.D.FELD-POSTSTATION No.9 13/7 (1901),
ideal auf tadelloser Feldpostkarte nach Frankfurt, rs.
datiert "Hou-Tho-Thai 10/7 01". 6 60,-
3574 K.D.FELD-POSTSTATION No.10 1/7 (1901),
idealer Abschlag auf schönem kl. Feldpostbrief nach
Deutschland, sign. Bothe. 6 120,-
3575 K.D.FELD-POSTSTATION No.10 2/6 (01),
ideal klar auf fehlerhafter Inlands-Feldpostkarte nach
Peking. 6 50,-
3576 K.D.FELD-POSTSTATION No.10, vorzüglich
klar auf fleckiger chines. Ganzsachenkarte als Feldpost
mit blauem Aufgabestempel TIENTSIN nach Dtld. mit
Eingangsstempel. 6 40,-
3577 K.D.FELD-POSTSTATION No.10, klar und genau
zentr. auf tadelloser 50 Pfg. (AG +200,-).
6II 4 40,-
3578 K.D.FELD-POSTSTATION No.10 21/7, zweimal
klar auf senkr. Paar 50 Pfg. (obere Marke kl. Eckzahnbug).
Selten (AG +400,-).
6II(2) 4 90,-
3581 Kurierbrief nach Tientsin: "Bremen 5/6 15", versiegeltes,
blaues Leinenkuvert mit vs. und rs. abgeschlagenem
Zensurstempel "Überwachungsstelle (Prüfungsstelle)
des IX. Armeekorps Bremen" nach Tientsin. Rs.
unter dem Lacksiegel mit hs. Vermerk "Persönliches
Mitnehmen durch die Militärische Postprüfungsstelle
Bremen genehmigt, Graf v. Dürrenberg, Oberstleutnant".
Ein in dieser Form ganz außergewöhnlicher
Zensurbrief, welcher per Kurier seinen Empfänger in
China erreichte, Fotoattest Eichele.
6 500,-
DEUTSCHE POST IN CHINA BESONDERHEITEN55
3582 TIENTSIN 2/8 15, zweimal klar auf eingeschriebenem
Kriegsgefangenen-Umschlag, rs. Absender-Eindruck
"Hülfsaktion für Deutsche und Oesterr.-Ungar.
Gefangene in Sibirien - Centrale Tientsin.", frankiert
mit 4 und 10 C. nach Deutschland.
40,41 6 120,-
3583 SCHANGHAI 24/4 16, auf dreiseitig geöffnetem
Brief, frankiert mit senkr. Paar und Dreierstreifen 2 C.
(zwei Marken leichte Bugspur) nach Dtld. Roter britischer
Zensurverschlußzettel. Als Ak.-Stempel violetter
K2 "Auslandsstelle Emmerich freigegeben". In dieser
Form ein außergewöhnlicher Brief, doppelt sign. Bothe
BPP.
39(5) 6 180,-
3584 TSCHIFU 31/5 16, vier Abschläge auf schönem
Einschreibebrief 2 und 4 C. sowie waagr. Paar 10 C.
nach Hamburg. Befördert über die USA mit rs. zahlr.
Durchgangsstempeln. Im Transit von den englischen
Behörden angehalten und mit Zensurverschlußzettel
OPENED BY CENSOR versehen, Eingangsstempel
HAMBURG 22/9 16, doppelt sign. Kilian BPP.
39/41 6 250,-
3586 „24 MAR 1917“, violetter Gummistempel auf
zentr. Kriegsgefangenen-Umschlag aus Ahmednagar
an einen Leutnant der deutschen Legationswache in
Peking. Rs. chin. Eingangsstempel PEKING 21/4 17.
Als Kriegsgefangenen-Brief aus Ahmednagar nach Peking
eine bemerkenswerte Seltenheit.
6 250,-
3585 SCHANGHAI 12/1 17, klar auf Einschreibebrief
20 C. nach Berlin. Befördert über die USA mit rs. drei
versch. Durchgangsstempeln, dort von der US-Zensur
geöffnet und mit drei Siegelmarken wieder verschlossen,
sodann mit entspr, violettem Retour-L2 nach China
zurückgesandt. Dort von der chinesischen Zensur
geöffnet und mit großem weißem Zensurverschlußzettel
versehen. Wiedereingangsstempel vom 9.3.1918.
Einer der interessantesten Briefe aus der Kriegszeit von
der Dt.Post China. 42 6 700,-
DEUTSCHE POST IN CHINA
BESONDERHEITEN
3587 SHANGHAI "b" 7/2 01, auf Portofreiheitsbrief
an SMS "Fürst Bismarck", ohne Ausgabestempel. Ein
interessanter Beleg, sign. Mansfeld mit Zusatz: "Adresse
RR!". 6 100,-
3588 LANG-FANG 1. . 01., chines. Ovalstempel klar
auf Feldpostkarte mit interes. Text.
6 90,-
3589 TIENTSIN "b" 18/6 04, klar auf seltenem portofreiem
Vordruckbrief "Von der Zahlungsstelle der
Besatzungs-Brigade" nach Shanghai mit Ak.-Stempel,
rs. prachtvolles Lacksiegel. 6 80,-
DEUTSCHE POST IN MAROKKO
3590 Mogador-Expedition SMS "Stosch": Gibraltar
10 C., tadellose Postkarte (1895), rs. mit Absenderangabe
"S.M.S. Stosch" nach Deutschland. Selten.
Gibraltar 6 80,-
56 DEUTSCHE POST IN MAROKKO
3591+ Seepost-Vorläufer MOGADOR: 20 Pfg., tadellose
Einzelfrankatur auf Brief mit zentr. Stempel
SEEPOST HAMBURG-WESTAFRIKA "V." (Dampfer
"Ella Woermann") 14/9 97 mit Absender-Vordruck
aus MOGADOR und Leitvermerk "via Tanger" nach
Frankreich, rs. violetter Absenderstempel des Agenten
"Weiss & Maur, MOGADOR 14/9 97 mit spanischem
Durchgangsstempel von Tanger und Cadiz. Ein äußerst
seltener Mogador-Seepost-Vorläufer, ex Sammlung Boden,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
SV48d 6 300,-
3592+ Seepost-Vorläufer 20 Pfg. auf gef. Bedarfs-Firmenkuvert
nach Deutschland, Stempel HAM-
BURG-WESTAFRIKA XX (Dampfer "Carl Woermann")
3/1 97.
SV48d 6 120,-
3593 K.D.MARINE-SCHIFFSPOST No.16 (Kreuzerfregatte
"Charlotte") 1/2 99 (falsch eingestellte Jahreszahl
"98"). Seltener Brief vom Einsatz vor Marokko
(datiert "Oran/Algerien").
DR48d 6 50,-
3598 10 C. lilarot, tadelloses Exemplar zusammen mit
den fünf weiteren Werten der Serie auf tadellosem Einschreibebrief
nach Dresden, klare Stempel TANGER
7/2 00. Schon als lose Marke ist die Mi. 3d praktisch
unauffindbar und wertet bei Michel kursiv mit 2.500,-,
auf Brief eine spektakuläre Rarität, Fotoattest Provinsky
BPP.
3d,1/2,4/6 6 2.500,-+750,-
3599 3 C.-6,25 Pes., tadellos postfr. Serie, teils mit Bogenrand,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
7/19 1 4.700,-1000,-
3594 3-50 Pfg., unverausgabt, tadellos ungebr. Serie,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
I/VI 2 1.000,-200,-
3595 3-60 C., die kpl. Serie (30 C. in Dunkelorange)
auf schönem, philatelist. R-Brief mit Stempel TANGER
31/8 00.
1/6 6 80,-
3596 5 C., tadelloser Zwischensteg-Viererblock mit
Stempeln SAFFI 22/11 00. Gestempelte Zwischensteg-Einheiten
sind sehr selten, Fotoattest Jäschke-L.
BPP.
2ZS(2) 4 140,-
3597 10 C., tadellos gestplt., Fotobefund Jäschke-L.
BPP.
3b 4 200,-30,-
3600 5 C.-6,25 Pes., "fetter" Aufdruck, die kpl. Serie
inkl. der beiden Urmarken-Typen, tadellos gestempelt,
meist sign. bzw. Fotobefund. Komplett selten angeboten.
8II/19II 4 1.755,-350,-
3601 5 C.-6,25 Pes., tadellos gestplt. Serie, die 2,50
Pes., sign. Bothe BPP.
8II/19II 4 1.215,-200,-
3602 1,25 Pes., tadellos gestplt., sign. Bothe BPP.
16 II 4 240,-60,-
DEUTSCHE POST IN MAROKKO57
3603 1,25, 2,50 und 3,75 Pes., tadellos gestplt. (2,50
Pes. in Urmarken-Type II), sign. Steuer BPP, Pauligk
BPP. 16II,17II/II,18II/I 4 860,-180,-
3611 6,25 Pes., tadellos ungebraucht. Eine seltene und
unterbewertete Marke in vorzüglicher Erhaltung.
19I/II 2 2.000,-+300,-
3612 6,25 Pes., tadelloses, sauber gestplt. Briefstück.
19I/III 5 400,-60,-
3604 1,25-6,25 Pes., vier tadellos gestempelte Werte.
16II/19II 4 1.040,-200,-
3605 2,50 Pes., tadellos gestplt., doppelt sign. Bothe
BPP. 17II/I 4 140,-40,-
3606 3,75 Pes., tadellos gestplt., sign. Mansfeld.
18I/II 4 110,-30,-
3607 3,75 Pes., tadellos gestplt.
18II/II 4 400,-80,-
3613 6,25 Pes., tadellos gestplt. TANGER 26/3 02, sign.
Pauligk BPP, Jäschke-L.BPP. 19I/IV 4 700,-130,-
3608 6,25 Pes., Aufdrucktype I und Urmarke-Type I,
tadellos ungebr. Exemplar in perfekter Zähnung und
mit nahezu postfr. Originalgummi, sign. Engel, Fotobefund
Pauligk BPP. 19I/I 2 1.300,-500,-
3609 6,25 Pes., tadelloses Exemplar mit klaren Stempeln
TANGER 21/1 02. Seltene Marke, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
19I/I 4 1.800,-+400,-
3614 6,25 Pes., tadelloses Bfstk. mit zwei klaren Stempeln
MOGADOR. 19I/IV 5 700,-+150,-
3615 6,25 Pes., tadellos postfrisch.
19II 1 600,-120,-
3616 6,25 Pes., ungebraucht (leichte Tönung).
19II 2 220,-30,-
3617 6,25 Pes., tadellos gestplt. 19II 4 340,-80,-
3618 6,25 Pes., tadellos gestplt., sign. Bothe BPP.
19II 4 340,-70,-
3619 6,25 Pes., tadellos gestplt. FES, Fotobefund
Jäschke-L.BPP. 19II 4 340,-70,-
3620 6,25 Pes., tadellos gestplt. LARACHE, sign.
Richter. 19II 4 340,-60,-
3621 6,25 Pes., tadellos gestplt., sign. Pfenninger
19II 4 340,-60,-
3622 6,25 Pes., tadelloses Bfstk. mit Stempel SAFFI,
sign. Bothe BPP. 19III 5 400,-90,-
3610 6,25 Pes., tadellos gestempelt TANGER 9/4 02,
Fotoatteste Hartung, Pauligk. 19I/I 4 1.800,-300,-
3623 6,25 Pes., tadellos gestplt., sign. Steuer BPP.
19IV 4 700,-140,-
58 DEUTSCHE POST IN MAROKKO
3624 Amtlich nicht ausgegeben 3 C.-1 Pes., tadellos
ungebr. Serie mit nur ganz leichter Falzspur (30 C. perfekt
postfrisch). Selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
7II/15II 2 3.000,-700,-
3625 3 C. - 6,25 Pes., 13 Werte tadellos gestempelt.
21/33 4 600,-100,-
3631
3632 1 Pes., tadelloses Bfstk. mit besonders schönem
Stempel MAZAGAN. 29 5 50,-
3626 3 C., tadelloser Viererblock mit li. Bogenrand
und Ur-HAN "H192" mit Platten-Nr. "4" auf Bfstk., klare
Stempel TETUAN 31/12 07.
21HAN U 5 200,-
3627 30 C., tadelloser Unterrand-Viererblock auf
Bfstk. mit zwei idealen Stempeln TETUAN 31/12 07.
25(4) 5 50,-
3633 3 C.-1 Pes., die komplette Germania-Ausgabe
(50 C. ein Z.) auf tadellosem, philatelistischem Einschreibebrief
nach Deutschland. Äußerst seltene Entwertung
durch Stempel TANGER MAROKKO 25/11
11, wie er auf der 3-25 C. sowie der 35 C. extrem selten
ist (Michel 6x), Fotoattest Provinsky BPP.
34/42 6 400,-
3634 10 C. auf ursprüngl. mit Franz.Post 10 C. vorfrankierter
Ansichtskarte nach Dtld., klarer Stempel
TANGER MAROCCO 1/7 08. 36 6 60,-
3635 25 C. lebhaftviolettultramarin, tadellos ungebraucht.
Eine selten angebotene Marke, Fotobefund
Jäschke-L.BPP. 37b 2 400,-+80,-
3636 50 C., tadellos gestplt., sign. Pauligk BPP.
40 4 180,-30,-
3628 30 C. und 60 C. auf seltenem Einschreibe-Eilbotenbrief
nach Berlin, zentr. Stempel MOGADOR.
25,28 6 300,-
3629 50 C., ganz ideales Bfstk. mit zentr. Stempel
MAZAGAN. 27 5 40,-
3630 50 C., ideales Bfstk. mit perfektem Stempel MA-
ZAGAN. 27 5 40,-
3631 1 Pes., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel
MOGADOR.
29 5 50,-
3637 60 C., tadelloses, waagr. Unterrandpaar auf
Bfstk. mit Aufdruck-HAN "H7296", idealer Stempel
TANGER MAROKKO 15/11 11. Gestempelte
DEUTSCHE POST IN MAROKKO GANZSACHEN59
HAN-Paare sind nur wenige bekannt geworden, Fotoattest
Steuer BPP. 41 HAN A 5 200,-
3638 1,25 Pes,tadellos gestplt., sign. Bothe BPP.
43 4 220,-40,-
3639 1,25 Pes., tadellos ungebr. Bogenecke re. unten
mit HAN "H 7293". 43HAN A 2 600,-130,-
3640 6,25 Pes., tadellos postfr. Unterrandstück.
45 1 420,-100,-
3641 6,25 Pes., tadellos postfrisch, sign. Bothe BPP.
45 2 420,-60,-
3642 6,25 Pes., tadellos gestplt., sign. Bothe BPP, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 45 4 100,-
3643 6,25 Pes., Aufdruckfehler II (langer Riß im linken
"M"), tadellos gestempelt. Dieser Plattenfehler ist
nur in ganz wenigen Exemplaren bekannt und bei Mi.
nur mit "-,-" notiert, Fotoattest Steuer BPP.
45II 4 -,-750,-
3644 3 C., Einzelfrankatur auf Postkarte einer deutschen
Firma aus Malaga als Drucksache zum deutschen
Inlandstarif mit Stempel TANGER MAROKKO 8/1 12
nach Deutschland. 46 6 30,-
3648
3649 3,75 Pes., tadellos postfr. Unterrandstück mit
Aufdruck-HAN "H 5750.18".
57IIB HAN A 1 500,-100,-
3650 6,25 Pes., tadellos gestplt., sig. Bühler.
58IA 4 420,-70,-
3651 6,25 Pes., tadelloses, sauber gestplt. TANGER,
Fotobefund Jäschke-L.BPP. 58IAa 4 420,-70,-
3652 6,25 Pes., tadelloses, sauber gestplt. CASAB-
LANCA, Fotobefund Jäschke-L.BPP.
58IAa 4 420,-70,-
3653 6,25 Pes., tadellos ungebr. Unterrandstück mit
Aufdruck-HAN "H 2829a.12".
58IA HAN A 2 180,-50,-
3654 6,25 Pes., tadelloses Unterrandstück mit Aufdruck-HAN
"H 1861.11", sign. Jäschke-L.BPP.
58IA HAN A 2 180,-40,-
3645 3 C.-6,25 Pes., tadellos gestempelte Serie.
46/58IAa 4 900,-150,-
3646 35 C. a. orangeweiß, vorzüglich farbfrisches und
perfekt gezähntes Exemplar mit sauber aufges. Stempel
ALKASSAR 26/5 14, oben kl. Randrißchen. Eine seltene
Marke, Fotobefund Provinsky BPP.
51y 4 1.800,-+300,-
3647 60 C., tadellos postfr. Eckrand-Viererblock li.
unten mit Ur- und Aufdruck-Platten-Nr."4" nebeneinander.
Selten, sign. Pauligk. 53I(4) 1 50,-
3648 2,50, 3,75 und 6,25 Pes., drei tadellose, schön
gestplt. Briefstücke. 56/58IA 5 740,-150,-
3655 6,25 Pes., Ministerdruck, tadelloses Exemplar in
bedarfsmäßiger Verwendung auf Postanweisungs-Abschnitt
mit zwei klaren Stempeln TANGER MAROK-
KO "b" 7/12 13, Fotoattest Steuer BPP.
58IAM 5 1.500,-+280,-
DEUTSCHE POST IN MAROKKO
GANZSACHEN
3656 10 C., tadellose Ortspostkarte mit Stempel
MOGADOR 2/12 01 an das deutsche Schulschiff SMS
"Stosch", welches zu dieser Zeit vor Mogador lag.
P6 6 60,-
DEUTSCHE POST IN MAROKKO
BESONDERHEITEN
3657 Marokko-Expedition: TANGER 15/2 12, Schreiben
der Firma Fuchs Langenheim Import/Export über
eine von dieser Firma ausgerüstete Marokko-Expedition
durch Carl Jansen (Hannover) vom 10.11.1910 bis
15.2.1912. Jansen mußte die Expedition im Februar 1912
krankheitshalber aufgeben. Mit violettem Dienstsiegel
nebst Unterschrift. Ein interessantes Zeitdokument.
6 100,-
60 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER
27/12 71. Auf dieser Ausgabe eine seltene Entwertung
(Dr.Steuer 2x bzw. 3x). NV16,17 5 1.750,-+300,-
3658 Briefpost-Depesche: gefalteter Vordruck-Umschlag
für eine Briefpost-Depesche (mit der Briefpost
befördertes Telegramm), oben mit Schiffsvermerk
"L.Woermann" und hs. Eintrag von "Tanger" nach
"Hamburg" nebst div. Blaustiftvermerken. Dies ist der
einzige uns bekannte Umschlag dieser Art von den gesamten
Deutschen Kolonien und Auslandspostämtern.
Eine postgeschichtliche Rarität. 6 650,-
3662 1 Gr. mit 2 Gr. lebhaftgraublau und 5 Gr. ockerbraun,
außergewöhnlich dekorative Dreifarben-Frankatur
auf schönem Briefstück, jede Marke mit ideal
aufges. Stempel CONSTANTINOPEL N.P.A. 12/6 70
und darunter R1 "Recomandirt". Trotz kl. Zähnungsunebenheiten
ein ganz außergewöhnliches Stück, Fotoattest
Steuer BPP. NV16,17,18 5 1.500,-+700,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI -
VORLÄUFER
3659 1/3 Gr. gelblichgrün, sehr schönes, farbfrisches
Exemplar in perfekter Zähnung (mikroskop. Zahnspalt)
mit fast zentr. Stempel CONSTANTINOPEL
N.P.A. ./4 71. Eine äußerst seltene Marke, sign. Grobe,
Fotoattest Jäschke-L.BPP. NV14 4 1.300,-+300,-
3663 2 Gr., außergewöhnlich farbfrisches Prachtstück
mit gestochen klarem Stempel CONSTANTINOPEL
D.R.P.A. 22/8 71. Diese extrem seltene Abstempelung
war nur einen Monat möglich und ist nur in wenigen
Exemplaren belegt, sign. Pfenninger, Bothe BPP. (Dr.
Steuer 10x) NV17 4 3.500,-550,-
3660 ½ Gr., Kabinettstück mit klarem Stempel
K.D.P.A. CONSTANTINOPEL 8/.. 71. Mit dieser Abstempelung
sehr selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP. (Dr.
Steuer 3x). NV15 4 1.200,-250,-
3661 1 Gr. mit 2 Gr. ultramarin (diese Zhg. winzig unregelm.)
auf besonders schönem Bfstk. mit zwei klar ausgeprägten,
vollen Stempeln KDPA CONSTANTINOPEL
3664+ Constantinopel N.P.A. ohne Jahreszahl: 2 Gr.,
farbfrisches Prachtstück (unten ein verkürztes Zähnchen)
mit äußerst seltener Entwertung durch Stempel
CONSTANTINOPEL N.P.A. 13 I (ohne Jahreszahl "71").
Mit dieser Entwertung sind weniger als zehn Exemplare
der 2-Gr.-Marke bekannt, doppelt sign. Bothe BPP, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. NV17 4 5.250,-250,-
3665 2 Gr., schönes und farbfrisches Exemplar (kl. Zf.)
mit sehr seltener Entwertung durch Stempel CONS-
TANTINOPEL D.R.P.A. 29/8 71. Die mit Abstand seltenste
Entwertung auf den Marken des NDP (nur vom
18. August bis 19. September 1871 möglich), sign. Steuer
BPP (Dr.Steuer 10x). NV17 4 3.500,-90,-
3666 2 Gr., Kabinettstück mit zentr. klarem Stempel
CONSTANTINOPEL N.P.A. 3/6 70.
NV17 4 350,-80,-
3667 2 Gr., waagr. Prachtpaar in üblicher Zähnung mit
klarem Stempel CONSTANTINOPEL N.P.A. 27/6 71.
NV17(2) 4 700,-120,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER 61
3670+ (1865), Österreichische Post Levante 10 So. blau, tadelloses, waagr. Paar auf schönem Brief nach Berlin,
zwei klare Stempel GERUSALEME. Ein sehr seltener, früher Palästina-Brief. Ex Sammlung Sacher.
Öst.P.Levante22 6 1000,-
3668+ CONSTANTINOPEL N.P.A. ohne Jahreszahl:
5 Gr., farbfrisches Exemplar (unten Scherentrennung)
mit genau zentr. und klar aufges. Stempel CONSTANTI-
NOPEL N.P.A. 3/1 (ohne die Jahreszahl "71"). Mit dieser
Entwertung eine allererste Vorläufer-Rarität, welche im
Handbuch Dr.Steuer ledigl. mit "LP" und der Bemerkung:
"Bisher nur drei Stücke registriert" aufgeführt ist,
Fotoattest Steuer BPP. NV18 4 Lp.450,-
3671+ KDPA CONSTANTINOPEL 2/7 72, klar auf
unfrankiert aufgegebenem Brief mit Leitweg "via Varna"
nach Frankfurt/M. Der Brief ist rs. mit 2 Groschen
und vs. mit 7 Kr. austaxiert. Dieser Betrag wurde beim
Empfänger eingezogen und entsprach lediglich dem
fehlenden Transitporto, normalerweise wären 14 Kr. zu
erheben gewesen. Ein postgeschichtlich sehr interessanter
und in dieser Form sicherlich einmaliger Brief, sign.
Drahn, Fotoattest Steuer BPP. 6 400,-
3672 1/3 Gr., sauber gestplt. Kabinettstück in perfekter
Zähnung und Zentrierung, mehrfach sign.
V2a 4 500,-100,-
3669 5 Gr., außergewöhnlich friches Luxus- Briefstück
mit klarem Stempel CONSTANTINOPEL N.P.A. 29/6
70, Fotoattest Steuer BPP. NV18 5 800,-+150,-
3673 1/3 Gr. dunkelsmaragdgrün, farbintensives Exemplar
mit K1 CONSTANTINOPEL, ein kurzer Zahn.
Von dieser Marke in der dunkelgrünen Farbe sind nur
einige ganz wenige Exemplare in Constantinopel verwendet
bekannt, sie sind bei Mi. nur mit "-,-" notiert,
Fotoattest Jäschke-L.BPP. V2b 4 -,-800,-
3674 1/3 Gr. dunkelgrausmaragdgrün, Kabinett-Briefstück
mit zentr. Stempel K.D.P.A. CONS-
TANTINOPEL 22/1 73. Eine äußerst seltene Marke,
von der nur ganz wenige Exemplare in der Türkei verwendet
bekannt wurden, bei Mi. nur mit "-,-" aufgeführt,
Fotoattest Steuer BPP.
V2b 5 -,-600,-
62 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER
3675 2 Gr., zwei Exemplare auf aktenfrischem, weißem
Brief in die Schweiz (leichte Beförd.-Spuren), klare
Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 7/6 72.
V5(2) 6 250,-
3680 1 Gr. gr. Schild zus. mit 2½ Gr. a. 2½ Gr. auf
Faltbrief mit klaren K1 KDPA CONSTANTINOPEL
27/10 74 nach Wattwyl/Schweiz.
V19,V29 6 600,-+250,-
3682 2½ Gr., Luxus-Briefstück mit ideal klarem
Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 17/4
74.
V21a 5 60,-
3676 10 Gr., außergewöhnlich schönes Luxusstück
mit sauberer handschriftlicher Entwertung "Constantinopel
8.5.73". Ein Ausnahme-Exemplar für hohe Ansprüche,
Fotoattest Dr.Steuer BPP ("...für diese Ausgabe
überdurchschnittliche Erhaltung").
V12 4 2.000,-+600,-
3683 2½ a. 2½ Gr., Luxus-Briefstück mit ideal klarem
Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 14/12
74.
V29 5 80,-
3684 2½ a. 2½ Gr., besonders schöner blauer Luxusbrief
mit klarem Stempel KDPA CONSTANTINOPEL
26/10 74 nach Stettin.
V29 6 120,-
3677 30 Gr. ultramarin, makelloses Luxusstück in
vorzüglicher Zähnung u. leuchtend frischer Farbe,
vollständige hs. Entwertung "Constantinopel 12/9 73".
Eine ganz große Vorläufer-Rarität in erstklassiger Erhaltung,
Fotoattest Bothe BPP (dazu Begleitschreiben
"...daß ich die Marke für das bisher besterhaltenste Exemplar
dieses schwierigen Sammelstücks halte").
V13 4 4.000,-+2000,-
3685 5 Pfge., tadelloses Exemplar mit sauber aufges.
blauem Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 2/3 80.
Eine außerordentlich seltene Farb-Entwertung, die auf
der Pfennige-Ausgabe nur in wenigen Exemplaren bekannt
wurde (Dr.Steuer 10x).
V32 4 1.200,-200,-
3678 ½ Gr. gelborange, Kabinettstück mit zentr. und
klar aufges. Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 9/8
72. V14 4 700,-150,-
3679 ½ Gr., waagr. Paar und Einzelstück mit 1 Gr. karminrosa
auf Kabinett-Briefstück, gestochen klare Stempel
KDPA CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 3/1 74.
V18(3),19 5 100,-
3681 2½ Gr., Luxus-Briefstück mit vollem, zentr. Stempel
KDPA CONSTANTINOPEL 2/3 74, sign. Bühler.
V21a 5 60,-
3686 5 Pfg., tadelloses senkr. Paar auf schöner Postkarte
nach Leipzig, zwei gestochen klare Stempel
K.D.P.A. CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 13/2 78.
V32(2) 6 150,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER 63
3687+ Mischfrankatur Pfennige/Pfennig: 5 Pfge. graulila
in Mischfrankatur mit Ausgabe 1880, 10 Pfg. rosarot
und 25 Pfg. braun als tadellose und vorzüglich frische
Dreifarben-Kombination auf Einschreibebrief-Vds.
nach Frankreich (li. kl. Fehlstelle), zentr. Stempel KDPA
CONSTANTINOPEL 4/7 81. Mischfrankaturen zwischen
der Pfennige- und der Pfennigausgabe sind größte
Vorläufer-Seltenheiten, als Dreifarben-Kombination ein
Unikat wie es kaum schöner sein könnte, sign. Willmann,
Grobe. V32,41a,43a 6 800,-
3691 45-Pfge.-Frankatur in die USA: 20 Pfge. mit
25 Pfge. lilabraun auf Brief in die USA, klare Stempel
KDPA CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 30/4 75.
Trotz kl. Mgl. ein interessanter Brief mit dieser Portostufe
in die USA. Das normale Porto betrug lediglich
40 Pfg., nur bei einem Laufweg über England waren
45 Pfg. zu entrichten. Dieser etwas schnellere Weg
machte jedoch nur für Briefe innerhalb Europas Sinn.
Auf einem Übersee-Brief stellt diese Portostufe eine
bemerkenswerte Vorläufer-Seltenheit dar, Fotoattest
Sismondo.
V34a,35a 6 600,-
3688 10 Pfge., zwei Exemplare mit 25 Pfge. dunkelbraun,
vorzüglich farbfrische Luxusstücke mit sauber
aufges. Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit
Kreis) 29/6 75 auf schönem blauem Faltbrief nach Paris.
Eine äußerst seltene Darstellung des 45-Pfge.-Portos
aus der Vor-UPU-Zeit, Fotoattest Bothe BPP.
V33a(2),35a 6 1500,-
3689 20 Pfge., tadelloses, waagr. Paar auf schönem
Firmenkuvert nach Leipzig, zwei ideal aufges. blaue
Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 9/12
79. Mit dieser Farb-Abstempelung ein sehr seltener
Brief (Dr.Steuer 5 x). V34a(2) 6 150,-
3690 20 und 25 Pfge., tadellose 45-Pfge.-Frankatur
mit klarem Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 21/5
75 auf unten stark verkürztem PD-Brief nach Marseille,
sign. Wittmann. V34a,V35 6 440,-+120,-
3692 20 Pfge. lebhaftkobaltblau, tadelloses Exemplar
mit zentr. Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 1/1 78
auf blauem Brief über Italien nach Lyon (Briefpapier
mit üblicher Faltspur). Auf Brief stellt die b-Farbe eine
Seltenheit dar (bei Michel nur mit "-,-" aufgeführt). Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
V34b 6 -,-300,-
3693 25 Pfge., tadelloses Exemplar mit gestochen klarem,
fast zentr. Stempel KDPA CONSTANTINOPEL
(mit Stern) 20/2 77. Eine der seltensten Entwertungen
auf der Pfennige-Ausgabe, Fotoattest Bothe BPP (Dr.
Steuer 20x). V35a 4 3.600,-600,-
3695+ Doppelentwertung: 2 Mk., farbfrisches Bedarfsstück
mit hs. Entwertung „Cospoli 11/4 76“ und
zusätzl. Poststempel KDPA CONSTANTINOPEL vom
gleichen Tag. Nur wenige Stücke dieser Art mit doppelter
Entwertungsart sind bekannt, Fotoattest Steuer BPP.
V37a 4 300,-
64 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER
Zwei Marken mit unauffälliger kl. Ausbesserung bzw.
einem verkürzten Zahn, sonst in tadelloser und vorzüglich
frischer Erhaltung. Nahezu alle bekannten
handschriftlichen Entwertungen auf dieser Marke
lauten "Constantinopel", in der hier gezeigten Form
mit der verkürzten Schreibweise "Cospoli" eine Vorläufer-Seltenheit,
Fotoattest Jäschke-L.BPP ("Bisher
nur in einigen wenigen Belegstücken, meist aus 1875,
registriert").
V37a(3) 5 750,-
3694+ Einzelfrankatur 25 Pfge.: 25 Pfge., tadellose
Einzelfrankatur mit zentr. Stempel KDPA CONSTAN-
TINOPEL 11/6 75 auf schönem weißem Brief nach
Berlin. Noch zum alten Portotarif aus der Groschenzeit
frankiert, wonach einfache Briefe nach Dtld. bis 15 g
mit 2½ Gr. = 25 Pfg. freizumachen waren. Dieser Tarif
galt nur bis zum 30.6.1875, sodaß er auf Briefen mit der
Pfennige-Ausgabe außerordentlich selten zu finden ist.
Ex Sammlung Opitz.
V35a 6 400,-
3699 2 Mk. lebhaftrosalila, tadelloses Exemplar mit
sehr sauberer handschriftlicher Entwertung "Constantinopel
18/7 1884", Fotoattest Steuer BPP.
V37b 4 150,-
3700 2 Mk., rechts mit Zwischensteg (kl. Mängel),
saubere, hs. Entwertung "Constantinopel 6/2 83".
V37b 4 750,-70,-
3696+ V37a mit handschriftlicher und Poststempel-Entwertung:
2 Mk. violettpurpur, tadelloses Exemplar
auf Briefstück mit hs. Entwertung "Constantinopel
25/5 77" sowie zusätzl. Poststempel-Entwertung
KDPA CONSTANTINOPEL 25/5 77. Poststempel-Entwertungen
auf den beiden ersten Auflagen der
2 Mark waren nicht vorgesehen. Es bestand die Vorschrift,
diese Marken lediglich handschriftlich zu entwerten,
sodaß diese Abstempelung nur auf der 3.Auflage
(V37c) als Spätverwendung aus Therapia 1888
bekannt ist (Dr.Steuer 10x). Mit der Poststempel-Entwertung
aus 1877 ein einmaliges Stück von größter
Seltenheit, abgebildet im Handbuch Dr.Steuer, S.121,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
V37a 5 Lp.800,-
3697 2 Mk. violettpurpur, drei Exemplare, eines
mit anhäng. unterem Bogenrand, auf Briefstück mit
handschriftlicher Entwertung "Cospoli 3/März 1875".
3701+ 2 Mk. lebhaftrosalila, wundervoll farbfrischer,
waagr. Zehnerblock, re. mit anhängendem Zwischensteg
(teils verkürzte Zahnspitzen, drei Marken
fehlerhaft und teils mit Falz gestützt), über die gesamte
Einheit mit vierfacher hs. Entwertung "Constantinopel
7/6 1884". Ein spektakuläres Blockstück dieser
schon einzeln kaum zu findenen Marke, Fotoattest
Steuer BPP.
V37b(10) 4 7.500,-+480,-
3702 2 Mk. mittelrosalila, ausgezeichnet farbfrisches
und perfekt gezähntes Exemplar (zwei winz.
geschlossene Spaltrißchen) mit fast zentr. Stempel
KDPA CONSTANTINOPEL 11/8 88 (Spätverwendung
in Therapia). Eine ganz große Vorläufer-Rarität
der Dt.Post Türkei, sign. Bothe BPP, Fotoattest Steuer
BPP (Dr.Steuer 10x).
V37c 4 10.000,-750,-
3703 2 Mk., tadelloses Exemplar mit ungewöhnl., die
Wertziffer freilassender Abstempelung CONSTANTI-
NOPEL, sign. Steuer BPP.
V37e 4 50,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER 65
3698+ 2 Mk. violettpurpur zusammen mit 20 Pfg. ultramarin auf tadelloser, gelber Paketkarte nach Hannover,
die 2 Mk. mit sauberer handschriftlicher Entwertung „Constantinopel 15.12.81“, die 20 Pfg. mit Stempel KDPA
CONSTANTINOPEL 15/12 81 nebst Paketaufkleber „164, Constantinopel Deutsches Postamt“. In beispielhaft frischer
Erhaltung, die 2 Mk. mit unauffälligen Spuren eines Ablösungsversuches. Diese Marke stellt das erste bisher
bekannt gewordene Exemplar auf Paketkarte dar, auch sonst sind von ihr keine Ganzstücke bekannt. Eine der ganz
großen Vorläufer-Seltenheiten der Dt.Post Türkei, Fotoattest Dr.Steuer BPP. V37a,42a 6 1200,-
3705+ 2 Mk., waagr. Siebenerblock auf Bfstk. (drei
Marken mit unauffälliger Papierfalte), fünf klare Stempel
CONSTANTINOPEL 1. 12/2 92 (ohne **). Dieser
Constantinopel-6-Stempel ist auf der V37e außerordentlich
selten und bei Dr.Steuer mit Faktor 10 bewertet,
Fotoattest Steuer BPP.
V37e(7) 5 ca. 7.000,- 400,-
3704 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloser grüner Paketkarten-Abschnitt
mit idealem Stempel CONSTANTINO-
PEL 1. 23/11 91. Auf dieser Marke eine extrem seltene
Entwertung (Dr.Steuer 10x). V37e 5 1.000,-180,-
3706+ Einzelfrankatur 2 Mk. rotkarmin: 2 Mk., tadelloses
Exemplar mit klarem Stempel CONSTAN-
TINOPEL 1. 25/6 96 als Einzelfrankatur auf grüner
Paketkarte für eine Sendung von 3,5 kg mit Leitvermerk
"via Triest" nach Elberfeld. Als Einzelfrankatur
selten.
V37e 6 350,-
66 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER
3707+ 2 Mk., tadellose Einzelfrankatur mit zentr.
Stempel CONSTANTINOPEL 1. 19/11 95 auf kompletter,
gef. Paketkarte via Triest nach Königsberg, die Marke
mit zusätzl. Zollstempel versehen. Eine der wenigen
bedarfsmäßigen Einzelfrankaturen dieser Marke.
V37e 6 350,-
3710 2 Mk. mit 1 Pia. auf Paketkarte nach Dtld.,
klare Stempel CONSTANTINOPEL 1. 21/9 95 (min.
Patina).
V37e,DPT 8d 6 200,-
3708 2 Mk. dunkelrotkarmin, zwei tadellose Exemplare
vs. auf gef. grüner Paketkarte nach Hamburg (rs.
zwei 20-Pfg.-Marken entfernt), klarer Stempel CONS-
TANTINOPEL 1 (ohne Sterne) 19/3 92. Auf der V37e
eine der seltensten Entwertungen der Dt.Post Türkei
überhaupt und wie hier auf Paketkarte ein unübertreffliches
Stück, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 10x).
V37e(2) 6 6.000,-850,-
3711+ 2 Mk., Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe
1 Pia. im senkr. Dreierstreifen auf Einschreibebrief in
der 12.Gewichtsstufe (!) mit Stempel CONSTANTI-
NOPEL 1 12/1 96 nach Braunschweig mit Ak.-Stempel
vom 19.1.96. Die 2 Mk. Innendienst ist in dieser Verwendung
auf einem Brief außerordentlich selten, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
V37e,DPT8d(3) 6 600,-
3709 2 Mk., waagr. Paar mit 1 und 2½ Pia. jeweils im
senkr. Paar (oben bzw. unten mit anhäng. Zwischensteg)
auf besonders schöner Paketkarte für zwei Sendungen
nach Leipzig, Stempel CONSTANTINOPEL 1.
7/5 97. V37e(2),8d(2),10d(2) 6 450,-
3712+ 2 Mk., Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe
1 Pia. im senkr. Dreierstreifen als tadellose 13-Pia.-Frankatur
auf versiegeltem Einschreibekuvert in der
24.(!) Gewichtsstufe nach Braunschweig (Umschlag
leichte Beförd.-Spuren). Zwei klar und sauber aufges.
Stempel CONSTANTINOPEL 1. 26/8 97. Wie alle
Brief-Frankaturen der 2 Mk. selten, sign. Mansfeld, Fotoattest
E.Diena.
V37e,DPT8d(3) 6 600,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER 67
3715 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloses Exemplar mit
gestochen klarem, zentr. aufges. Stempel JERUSALEM
16/7 00. Eines der schönsten bekannten Exemplare dieser
extrem seltenen Entwertung, Fotoattest Dr.Steuer
BPP (Dr.Steuer 10x).
V37f 4 2.000,-350,-
3715
3713 2 Mk., waagr. Paar in Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe,
senkr. Zwischenstegpaar 1 Pia. sowie
senkr. Paar 2½ Pia. auf braunem Päckchen-Ausschnitt
einer überschweren Einschreibe-Sendung in die
Schweiz (26.Gewichtsstufe, bis 390 g). Klare Stempel
CONSTANTINOPEL 1 19/8 95. Ein ungewöhnliches
und besonders dekoratives Ganzstück.
V37e(2),DPT8d ZS,10d(2) 6 600,-
3716 2 Mk., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel
SMYRNA 8/6 00 und zusätzl. Paketstempel. Eine der
seltensten Entwertungen der Dt.Post Türkei auf dieser
Ausgabe, sign. Mansfeld (Dr.Steuer 10x).
V37f 4 2.000,-200,-
3717 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloses, senkr. Paar mit
klarem Stempel JAFFA 2/9 99. Selten (Dr.Steuer 3x).
V37f(2) 4 1.200,-180,-
3718+ 2 Mk. rötlichkarmin, zwei Exemplare mit Teilen
von zwei 1-Pia.-Marken auf Briefstück (geglättete
Falte), klare Stempel SMYRNA 7/4 00. Eine Vorläufer-Seltenheit,
Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 10x).
V37f(2) 5 4.000,-250,-
3714 2 Mk. mit Plattenfehler V in Mischfrankatur mit
Aufdruck-Ausgabe 1 Pia. (zwei verkürzte Zahnspitzen)
auf schönem, weißem Briefstück, zwei klare Stempel
CONSTANTINOPEL 2 ** 12/9 96. Der ohnehin schon
seltene Plattenfehler auf der 2 Mk. stellt als Mischfrankatur
und mit der Abstempelung "2" eine Türkei-Rarität
dar, sign. Ebel, Richter, Fotoattest Steuer BPP (Dr.
Steuer 8x).
V37eV,DPT8d 5 4.800,-400,-
3720 10 Pfg. mit 20 Pfg. ultramarin und 50 Pfg. graugrün,
äußerst dekorative Dreifarben-Frankatur auf
tadellosem Briefstück, sauber aufges. Stempel KDPA
CONSTANTINOPEL. Es sind nur wenige Dreifarben-Frankaturen
dieser Ausgabe bekannt, Fotobefund
Steuer BPP.
V41a,42a,44a 5 280,-
68 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER
3719+ 2 Mk. rötlichkarmin, senkr. Paar in Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe 20 P. und 1¼ Pia. auf aktenfrischem,
weißem Wertbrief über 4000 Francs (12 g) nach Dtld. Sauber aufges. Stempel CONSTANTINOPEL 1 „a“
31/3 00, befördert über Bukarest mit Eingangsstempel FRANKFURT M. 5/4 00. Bedarfsmäßige Brief-Frankaturen
der 2 Mk. rötlichkarmin sind von größter Seltenheit, in der hier gezeigten, völlig tadellosen und frischen Erhaltung
auf einem Wertbrief, stellt vorliegendes Stück eine postgeschichtliche Rarität dar. Ex Sammlung Fuchs, Fotoattest
Dr.Steuer BPP.
V37f(2),DPT7d,9IIb 6 1400,-
3723+ 20 Pfg., waagr. Paar in leuchtender Farbe auf Internationaler Postanweisung über 18,18 Mark nach Dtld.
Klare Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 4/10 81, re. oben austaxiert „M 0,40“, was die Mindestgebühr für eine
Postanweisung darstellte. In makellos frischer und tadelloser Erhaltung. Eine philatelistische Rarität ersten Ranges,
Fotoattest Steuer BPP.
V42a(2) 6 1500,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER 69
3721+ 10 Pfg. mit 20 Pfg. ultramarin auf besonders
schönem Einschreibebrief nach Zara/Dalmatien, saubere
Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit Stern)
2/8 83. Li. oben mit Vermerk des Absenders (übersetzt:
"Muster ohne Wert"). V41a,42a 6 300,-
3727 Ganzsachenumschlag 10 Pfg. karmin mit Zusatzfrankatur
Aufdruck-Ausgabe 1884, 20 P. dunkelrosarot
und 1 Pia. ultramarin als Einschreibebrief nach Dtld.
Zwei klar aufges. Stempel CONSTANTINOPEL 2. 18/4
89 (ohne Sterne). Bis auf einen kl. Einriß bei der 20 P. in
erstklassiger Erhaltung. Eine seltene Frankatur-Kombination
mit dem gesuchten Stambul-Ortsstempel, Fotoattest
Steuer BPP. VU12A,DPT2b,3d 6 400,-
3722 10 Pfg. mit 20 Pfg. ultramarin (diese kl. Aufklebefehler)
auf Großformat-Ganzsachenumschlag 10
Pfg. rot nach Dtld. Klare Stempel KDPA CONSTAN-
TINOPEL 19/7 82. Eine reizvolle Frankatur-Kombination
für die 2.Gewichtsstufe, sign. Mansfeld, Fotoattest
Steuer BPP. V41a,42b,U12B 6 300,-
3728+ 1887, KAISERL.DEUTSCHES POSTAMT
IN CONSTANTINOPEL, Negativ-Postamtssiegel mit
Reichsadler, idealer Abschlag auf unfrankierter Postkarte
an einen Pater in Pera. Datiert "Constantinopel
25/8 1887". Das Deutsche Postamt unterrichete den
Empfänger über die Zustellung eines Einschreibbriefes
aus Rom, welcher am 20.April dem Empfänger ausgehändigt
wurde. 6 250,-
3729 CONSTANTINOPEL 1. 20/3 92, klar auf Rückantwortkarte
Niederlande 5 C., bedarfsmäßig nach
Holland mit Eingangsstempel. NL 6 60,-
3724 25 Pfg., tadelloses Exemplar mit klar und sauber
aufges. Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit Stern)
24/1 82. Eine der seltensten Entwertungen auf der Pfennig-Ausgabe
in einem vorzüglichen Exemplar, Fotoattest
Dr.Steuer BPP (Dr.Steuer 8x). V43a 4 2.800,-450,-
3725 50 Pfg., farbfrisches Exemplar auf Bfstk. (kl.
Mgl.) mit zentr., klarem Stempel KDPA CONSTAN-
TINOPEL 12/9 (ohne Jahreszahl). Selten, sign. Steuer
BPP. V44a 5 100,-
3726 50 Pfg., zwei Exemplare zusammen mit zweimal
20 Pfg, je mit zentr., klarem Stempel KDPA CONS-
TANTINOPEL 21/6 81 (stockfleckig), sign. Wittmann.
V44a,V42a 5 700,-150,-
3730+ Postmandats-Umschlag: CONSTANTINO-
PEL 1. 1/3 93, idealer Abschlag auf portofreiem Vordruck-Umschlag
nach Alexandrie, rs. blaue Siegelmarke
K.D.POSTAMT CONSTANTINOPEL und
Eingangsstempel vom 5.3.93. Ein außergewöhnlicher
Brief aus der Sammlung Romanow. 6 180,-
70 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - MITLÄUFER
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI -
MITLÄUFER
3736 10 P., Einzelfrankatur (½ Z.) mit besonders klarem
Stempel CONSTANTINOPEL 1. 24/11 88 auf Vordruck-Streifband
nach Seligenstadt. 1b 6 500,-80,-
3731 3 Pfg., tadelloses Exemplar auf Briefstück mit
klarem Stempel CONSTANTINOPEL 1. Eine seltene
und unterbewertete Marke, von der nur wenige Stücke
erhalten geblieben sind, Fotoattest Steuer BPP.
M39b 5 1.600,-+400,-
3737 10 P., waagr. Paar mit 20 P. und 1 Pia. als dekorative
Dreifarben-Frankatur auf tadellosem Firmen-Einschreibebrief
nach Dresden, klare Stempel CONSTAN-
TINOPEL 1 10/5 87. Eine seltene Kombination.
1b(2),2b,3d 6 300,-
3732 25 Pfg. mit 10 Pfg. und Aufdruck-Ausgabe 10 P.
auf Firmen-Einschreibebrief nach Dtld. (10 Pfg. etwas
eckrund), klare Stempel CONSTANTINOPEL 21/10
93. Von der 25 Pfg. Mitläufer-Marke sind nur wenige
tarifmäßig frankierte Briefe bekannt, Fotoattest Wiegand
BPP "als Mitläufer sehr selten!".
M49b,47b,DPT6c 6 400,-
3733 Germania 10 Pfg., EF auf schöner Bedarfs-AK
mit Stempel CONSTANTINOPEL 2. 30/7 08.
(M71) 6 50,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI
3734 10 P. - 2½ Pia., 5 Werte tadellos gestplt., alle
Werte sign. bzw. Befund BPP. 1/5 4 550,-100,-
3738 10 P. und 1¼ Pia., je im farbfrischen, waagr.
Paar (eine Marke der 10 P. kl. Mgl.) auf schönem Einschreibebrief
in der 2.Gewichtsstufe nach Leipzig, klare
Stempel CONSTANTINOPEL 1 11/12 86. Eine seltene
Frankatur-Kombination der 1.Aufdruck-Ausgabe,
sign. Hollmann BPP. 1b(2),4a(2) 6 1.580,-+250,-
3735 10 P., waagr. Paar mit 1 Pia. und 2½ Pia., tadellose
Dreifarben-Frankatur auf zweimal gef. Einschreibebrief
nach Köln, klare Stempel CONSTANTINOPEL 1
25/1 86 (rs. Siegel entfernt). Eine seltene Kombination,
sign. Bothe BPP. 1a(2),3c,5a 6 400,-
3739 10 P., waagr. Paar (eine Marke kl. Beanstdg.)
mit 2½ Pia. dunkeloliv, auf aktenfrischem Firmen-Einschreibebrief
nach Hamburg, klare Stempel CONS-
TANTINOPEL 1 10/12 88. Eine interessante Kombination,
sign. Stock, Hollmann BPP.
1b(2),5b 6 250,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI71
3747 1 Pia., Aufdruck blauschwarz, hervorragend
farbfrisches, sauber ungebrauchtes Exemplar. Trotz
Mängeln eine seltene und gut präsentierende Marke,
Fotobefund Wiegand BPP. 3b 2 3.000,-300,-
3740 10 P., farbfrischer waagr. Viererstreifen (re. Marke
kl. Beanstdg.) auf Mitläufer-Ganzsachenkarte 10
Pfg. rot als Einschreibe-Postkarte nach Triest, drei klar
aufges. Stempel CONSTANTINOPEL 1 28/11 88 (rs.
Text durchgestrichen). Eine einmalige Frankatur-Kombination.
1b(4),MP14 6 250,-
3741+ 20 P., drei Exemplare als Zusatzfrankatur auf
Vorläufer-Ganzsachenumschlag 10 Pfg. rosa mit klaren
Stempeln CONSTANTINOPEL 1 24/7 85 als Einschreibebrief
nach Leipzig, rs. blaue Siegelmarke "Kaiserlich
Deutsches Postamt Constantinopel".
2a(3),VU12B 6 90,-
3742 20 P., drei Exemplare (eines Mgl.) als Zusatzfrankatur
auf portoger. R-Ganzsachenumschlag Dt.Reich
10 Pfg. rot mit klaren Stempeln CONSTANTINOPEL 1
13/9 87 nach Graz. Seltene Marken-Kombination, Fotoattest
Hollmann BPP.
2b(3),DR U12A 6 70,-
3743 1 Pia., Plattenfehler IV, tadelloses, sauber gestplt.
Exemplar. 3IV 4 500,-100,-
3744 1 Pia., Plattenfehler III im Paar mit Normalmarke
auf schön gestplt. Briefstück, sign. Kilian, Huylmans
BPP.
3IV 5 500,-100,-
3748 1 Pia., amtlicher Kosack-Neudruck, tadellos ungebraucht
(winz. Haftspur, sonst postfrisch). Sehr selten
im Handel, doppelt sign. Bühler, Fotoattest Steuer BPP.
3NeII 2 600,-150,-
3749 1¼ Pia., Aufdruckfehler: unterbrochener linker
Bruchstrich von „¼“, tadellos ungebraucht. Selten, Fotobefund
Stegmüller BPP. 4bAbart 2 100,-
3750 1¼ Pia. lebhaftorangebraun, Aufdruckfehler I
("1" von linkem "¼" verkürzt), tadellos ungebraucht, unten
mit anhäng. Zwischensteg. Nur wenige Exemplare
dieses Aufdruckfehlers bekannt, Fotobefund Steuer BPP.
4AF I 2 1.500,-300,-
3745 3746
3745 1 Pia., Aufdruck blauschwarz, tadellos ungebr.
Exemplar in für diese Ausgabe hervorragender Zähnung
und Zentrierung. Eine Türkei-Seltenheit, Fotoattest
Steuer.
3b 2 3.000,-600,-
3746 1 Pia., Aufdruck blauschwarz, tadellos ungebrauchtes
Exemplar in vorzüglich frischer Erhaltung
und mit vollem Originalgummi. Eine seltene Marke,
Fotoattest Steuer BPP. 3b 2 3.000,-500,-
3751 1¼ Pia. lebhaftorangebraun, Zähnungsabart:
verbreiterte Marke, tadellos postfrisches Exemplar mit
unterem Bogenrand. Schon als Normalmarke in postfrischer
Erhaltung nahezu unauffindbar, mit der Zähnungsabart
eine Türkei-Seltenheit, Fotoattest Steuer
BPP. 4D 1 1400,-
72 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI
haltener Paketkarte nach Triest, rs. Durchgangsstpl.
von Konstanta und Orsova. 8d(2),10d(2) 6 150,-
3752 2½ Pia. lebhaftolivgrün, besonders farbfrisches,
sauber gestplt. Exemplar mit kl. Mängeln. Eine seltene
Marke, sign. Richter, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
5c 4 4.000,-750,-
3753 10 und 20 P. sowie 1¼ Pia. auf oben etwas verkürztem
Einschreibebrief nach Deutschland.
6c,7b,9b 6 70,-
3754 10 P. mit 20 P. als seltene Drucksachen-Frankatur
in der 3.Gewichtsstufe auf weißem Streifband nach
Bayern (kl. Mgl.), klare Stempel JAFFA 9/12 98.
6c,7d 6 80,-
3755 10 P. mit 1¼ Pia. auf Großformat-Umschlag 20
P. als tarifmäßige Einschreibe-Frankatur nach Leipzig,
klare Stempel CONSTANTINOPEL 1. 19/8 92.
6c,9b,U1B 6 100,-
3756 10 P.-2½ Pia., kpl. Serie sauber gestplt. bzw. auf
Bfstk. Die 1¼ Pia. in der a-Farbe, alle Werte geprüft (20
P. kl. Mgl.). 6c/9a,10d 4/5 428,-60,-
3757 20 P. mittelkarminrot, tadelloses, waagr. Paar
auf Bfstk. mit vollem Stempel CONSTANTINOPEL 1.,
Fotoattest Steuer BPP. 7ca(2) 5 800,-80,-
3758 20 P. mit 10 P. und 1¼ Pia. (½ Z.) auf dekorativem
Bfstk., Fotobefund Jäschke-L.BPP.
7ca,6c,9b 5 430,-40,-
3764 1 Pia., senkr. Dreierstreifen mit senkr. Paar 2½
Pia. auf kompletter Auslands-Paketkarte nach Neapel,
klare Stempel CONSTANTINOPEL 1 "a" 3/8 00.
8d(3),10d(2) 6 220,-
3765 1¼ Pia. gelborange, tadellos ungebrauchtes Exemplar,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
9a 2 1.000,-200,-
3766• 1¼ Pia., tadellos gestplt., Altsignaturen, Fotobefund
Jäschke-L.BPP. 9a 4 350,-70,-
3767 1¼ Pia., farbfrisch und sehr sauber gestplt., sign.
Hollmann BPP. 9a 4 350,-60,-
3768 1¼ Pia., tadellos gestplt., sign. Steuer BPP.
9a 4 350,-60,-
3759 3760
3759 20 P. dunkelrosarot, tadellos postfrisches Exemplar
in perfekter Zähnung und Zentrierung. Eine seltene,
unterbewertete Marke, von der bisher nur wenige
Exemplare gefunden wurden, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
7e 1 1.500,-+500,-
3760 20 P. dunkelrosarot, tadellos postfrisch Exemplar
in perfekter Zähnung. Eine äußerst seltene und unterbewertete
Marke, von der nur wenige postfr. Exemplare
bekannt wurden, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
7e 1 1.500,-+500,-
3761 20 P., tadellos ungebr., Fotobefund Jäschke-L.
BPP. 7e 2 300,-60,-
3762 20 P. dunkelrosa, tadellos ungebraucht, Fotobefund
Wiegand BPP. 7e 2 300,-+50,-
3763 1 und 2½ Pia., je im tadellosen senkr. Paar mit
Stempel CONSTANTINOPEL 1. 27/5 99 auf frisch er-
3769+ 1¼ Pia. gelborange auf Brief: 1¼ Pia. gelborange,
hervorragend farbfrisches, senkr. Paar auf Ganzsachenumschlag
20 P. karmin als tarifmäßige Frankatur
auf schönem Einschreibebrief nach Frankreich,
klare Stempel CONSTANTINOPEL 1 31/7 90. Die
1.Auflage der 1¼ Pia. ist schon lose schwer zu finden,
auf Brief stellt sie eine Seltenheit dar (bei Mi. nur mit
"-,-" notiert), je doppelt sign. Drahn und Pfenninger,
Fotoattest Jäschke-L.BPP. 9a(2),U1B 6 200,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI73
3770 1¼ Pia. gelborange, gelblichorange und dunkelorange,
alle drei Farben dieser Marke, tadellos ungebraucht,
ledigl. Mi.9a min. unreg. Zhg., wie üblich bei
der Erstauflage (Mi.49a). Ein seltenes Angebot, Fotoatteste
Steuer BPP für Mi.9a und 9ba.
9a/b/ba 2 2.230,-+500,-
3771 1¼ Pia. dunkelorange, tadellos ungebr. Exemplar
mit frischem, vollem Originalgummi. Eine seltene
und unterbewertete Marke, Fotobefund Wiegand BPP.
9ba 1 1.200,-+400,-
3774 1¼ Pia. dunkelorange zusammen mit fünf weiteren
Marken auf philatelistischem Einschreibebrief
nach Frankfurt, jede Marke mit klarem Stempel JAFFA
6/12 98 versehen. Einer der ganz wenigen bekannt gewordenen
Briefe der 1¼ Pia. dunkelorange (Urmarke
49ba, siehe Michel-Spezialkatalog, wo auf eine Briefbewertung
aufgrund der Seltenheit verzichtet wurde,
Befund Wiegand BPP. 9ba u.a. 6 300,-
3772 1¼ Pia. dunkelorange, außergewöhnlich schönes
Briefstück mit ideal aufges. Stempel JAFFA 28/9 99.
Winz. Unregelmäßigkeit im Bereich der Perforation,
sonst in tadelloser Erhaltung. Eine seltene Marke.
9ba 5 950,-+300,-
3775 2½ Pia. lebhaftbräunlichrot, tadelloses Exemplar
als Zusatzfrankatur auf Großformat-Ganzsachenumschlag
20 P. mit klarem Stempel CONSTANTINO-
PEL 1. 1/1 90 als tarifmäßig für die 2.Gewichtsstufe
frankierter Einschreibebrief nach Berlin mit Eingangsstempel.
Ganzstücke der Erstauflage der 2½ Pia., welche
Ende 1889 in ganz kleiner Auflage nach Constantinopel
geliefert wurde, sind außerordentlich selten, Fotoattest
Steuer BPP. 10a,U1B 6 2.500,-+500,-
3773 1¼ Pia. dunkelorange mit 10 Pa. und 1 Pia. als
portoger. Frankatur auf tadellosem kl. Einschreibebrief
nach Kiel, klare Stempel JAFFA 28/10 98. Bei Michel
ist von dieser Marke kein Brief bekannt, die lose Marke
wertet mit 950,-. Fotoattest Jäschke-L.BPP.
9ba,6c,8d 6 300,-
3776 2½ Pia. lilabraun, acht Exemplare vs. mit zweimal
1 Pia. rs. auf aktenfrischer Paketkarte nach Dtld.,
klare Stempel CONSTANTINOPEL 1. 19/4 90. Einige
Werte etwas unregelm. Zhg., sonst in tadelloser Erhaltung,
Fotoattest Steuer. 10ba(8),8a(2) 6 350,-
74 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI
3777 2½ Pia., senkr. Zwischenstegpaar (ob. Marke kl.
Zähnungsunebenheit) mit 20 P. (Aufklebefehler und
eine weitere Marke abgefallen) sowie Vorläufer 2 Mk.
auf grüner Paketkarte mit klaren Stempeln CONS-
TANTINOPEL1. 21/7 97. Zwischenstegpaare auf Paketkarten
sind außerordentlich selten.
10dZS,7d,V37e 6 300,-
3779 1¼ Pia., Zusatzfrankatur auf Ganzsachen-Doppelkarte
20/20 P. mit Vermerk "durch Eilboten" nach
Deutschland mit rs. Eingangsstempel. Klare Stempel
CONSTANTINOPEL 17/4 02. Entsprechend der Postvorschrift
mit rot/blauen Strichen gekennzeichnet. Der
Wertstpl. der Ganzsachenkarte deckt das Postkartenporto,
während die Zusatzfrankatur die Eilgebühr im
Reichsgebiet darstellt. Es sind nur wenige solcher Express-Postkarten
von der Türkei nach Dtld. bekannt.
15I,P8 6 300,-
3780 1½ Pia., tadellose Einzelfrankatur auf Einschreibe-Postkarte
(leichte Patina) mit Stempel CONSTAN-
TINOPEL 19/8 02 nach Lima/Peru. 16I 6 60,-
3781 Einschreibe-Rückscheinbrief: 2 Pia., tadellose
Einzelfrankatur mit Stempel CONSTANTINOPEL 1.
16/11 00 auf gef. Einschreibe-Rückscheinbrief nach
Dtld. Eine seltene Versendungsform. 17I 6 100,-
3782 4 Pia. mit 15 Pia., tadellose Exemplare auf Wertbrief
über 1.500,- Fr. (153g) nach Berlin (Umschlag Beförd.-Spuren),
klare Stempel CONSTANTINOPEL 18/5
04. Befördert über Orsova, Constanza, Vercioro und
Bukarest mit österreichischer Bahnpost nach Berlin.
Wertbriefe der Auslandspostämter mit Querformaten
frankiert sind selten, sign. Richter, Fotoattest Steuer BPP.
19I,22I/I 6 400,-
3778+ 10 P. und 1 Pia., je im senkr. Paar vs. und rs. auf
tadelloser Paketkarte innerhalb Palästinas gelaufen mit
klarem Stempel JAFFA 30/10 00 nach Jerusalem mit rs.
Ak.-Stempel vom 1.11.00, Fotoattest Hollmann BPP.
12I(2),14I(2) 6 250,-
3783 5 Pia., Plf. I, zentr. gestempelt (kl. Mgl.). Selten,
Fotoattest Hollmann BPP. 20II PFI 4 2.200,-200,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI75
3792 Doppelaufdruck 25 PIASTER: 25 Pia. a. 5 Mk., Aufdrucktype I („A“ oben ohne Dach) mit Abart: doppelter
Aufdruck (der 2. Aufdruck deutlich sichtbar um 0,5 mm nach re. oben versetzt). Tadellos ungebrauchtes Exemplar
in beispielhaft frischer Erhaltung, perfekt gezähnt und zentriert sowie mit vollständigem Originalgummi.
Diese Marke zählt zu den größten Seltenheiten der Deutschen Auslandspostämter. Es wurde lediglich ein Bogen
hergestellt, wovon zehn Stück die Aufdrucktype I und die anderen zehn die Aufdrucktype II („A“ oben mit Dach)
aufweisen. Seltene Gelegenheit zum Erwerb dieser Top-Rarität, Fotoatteste Hollmann BPP, Jäschke-L.BPP.
23I/IIDD 2 12.000,-+4000,-
3784 5 Pia., Plf. II, tadelloses Exemplar mit Stempel
CONSTANTINOPEL 1. 27/7 04. Eine sehr seltene Marke,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
20II PFII 4 2.200,-350,-
3788 25 Pia., sauber gestplt. (winz. Eckbug), eine seltene
und unterbewertete Marke, Fotoattest Steuer BPP.
23I/I 4 1.700,-250,-
3789 25 Pia., tadellos postfrisch, sign. Richter, Ebel,
Fotoattest Jäschke-L.BPP. 23I/II 1 650,-120,-
3790 25 Pia., tadellos gestempelt, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
23I/II 4 550,-120,-
3791 25 Pia., tadellos gestplt., Fotobefund Wiegand
BPP. 23I/II 4 550,-100,-
3793 25 Pia., klar gestempelt SMYRNA 5/10 03, ein
kurzer Zahn, sign. Berger, Fotobefund Jäschke-L.BPP.
23I/IV 4 650,-80,-
3794 25 Pia., tadellos ungebr., Fotobefund Jäschke-L.
BPP. 23II 2 240,-50,-
3795 20 P. und 1½ Pia auf Bedarfs-Einschreibebrief
mit R-Zettel von SMYRNA nach Dtld. mit Eingangsstempel.
Beide Marken Federkreuz anstatt Poststempel
entwertet. Ein interessanter und seltener Brief, Fotobefund
Steuer BPP. 25,28 6 100,-
3785 10, 15 und 25 Pia. mit schönen Stempeln SMYR-
NA 27/3 02 auf philat. Einschreibebrief nach Nürnberg.
21I/I,22I/I,23I/III 6 150,-
3786 15 Pia., tadellos gestempelt.
22I/II 4 200,-40,-
3787 3788
3787 25 Pia., Type I, tadelloses Exemplar mit gestochen
klar und gerade aufges. Stempel CONSTAN-
TINOPEL 3. 26/2 02. Eines der schönsten bekannten
Exemplare dieser seltenen Marke, Fotoattest Jäschke-L.
BPP. 23I/I 4 1.700,-350,-
3796 1½ Pia., tadelloses senkr. Paar mit re. Bogenrand
auf Briefstück mit Ur-HAN "H 6737" sowie
Platten-Nr."1". In gestempelter Erhaltung ein äußerst
seltenes Stück. 28HAN U 5 -,-240,-
76 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI
3797 2 Pia., EF auf schönem Vordruckbrief der Türkischen
Tabak-Regie, per Einschreiben nach Berlin, klare
Stempel SMYRNA 25/11 05. 29 6 70,-
3798 2 Pia., li. mit Bogenrand und kompletter Ur-
HAN "H 5423" auf Briefstück mit besonders schön aufges.
Stempel BEIRUT "a" 26/12 06. Eine in gebrauchter
Erhaltung extrem seltene Hausauftragsnummer, sign.
Mansfeld. 29HAN U 5 200,-
3803 10 P., drei Exemplare als Währungs-Mischfrankatur
auf Privat-Ganzsachenumschlag 5 C. nach
Deutschland adressiert, klare Stempel CONSTANTI-
NOPEL 3 14/12 09. Zusatzfrankaturen auf dem letzten
Privatumschlag in Centimes-Währung sind schon
mit den entspr. Freimarken der Ausgabe 1908 selten
zu finden, in der hier gezeigten Form mit Marken in
Para-Währung ein postgeschichtlich sehr interessantes
Stück.
36(3),PU3 6 250,-
3806 1 und 1¼ Pia. auf Adressteil von großformatiger
Päckchensendung ("Muster ohne Wert") per Einschreiben
von Constantinopel nach Berlin. Eine seltene bedarfsmäßige
Portostufe.
38,39 6 120,-
3799 4 Pia., tadelloses, waagr. Oberrandpaar mit Aufdruck-HAN
"H 2998" auf Briefstück, zwei ideal aufges.
Stempel BEIRUT "a" 30/7 06. Eine der schönsten gebrauchten
Hausauftragsnummern der Deutschen Auslandspostämter.
31HAN A 5 300,-
3800 25 Pia., tadellos ungebr., Fotobefund Jäschke-L.
BPP.
35a 2 300,-60,-
3801 25 Pia., schön gestempelt CONSTANTINOPEL,
kl. helle Stelle, sign. Richter, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
35a 4 700,-80,-
3802 25 Pia., tadellos gestplt., doppelt sign. Hollmann
BPP mit Buchstabe "b". Unserer Ansicht nach jedoch
gelblichrot quarzend.
35(b) 4 -,-400,-
3805 20 P., waagr. und senkr. Paar als MeF auf schönem
Firmen-Einschreibebrief nach Chemnitz.
37(4) 6 70,-
3807 1 Pia., Zusatzfrankatur auf Privat-Ganzsachenumschlag
1 Pia. der Deutschen Palästina-Bank mit
klaren Stempeln JAFFA 15/2 12 als Einschreibebrief
nach Frankfurt/M. (unten etwas unsauber geöffnet),
rs. Durchgangsstpl. PORT-SAID 16/2 12. Die Privat-Ganzsachenumschläge
sind mit Zusatzfrankatur
sehr selten.
38,PU1 6 150,-
3808 1 Pia., Zusatzfrankatur auf Privat-Ganzsachenumschlag
1 Pia. der Deutschen Palästina-Bank als Einschreibebrief
nach Dtld., klare Stempel BEIRUT 19/8
13.
38,PU1 6 140,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI77
3804 10 P., Aufdruckfehler I (seitw. stark verschobener Aufdruck „0 Para 10 1“) zusammen mit 20 P. und einer ¼
Pia. auf tarifmäßig frankiertem Einschreibebrief nach Lübeck, klare Stempel SMYRNA „b“ 30/12 07. Die 10 P. mit
unauffälligem kl. Risschen oben wurde abgelöst und ordnungsgem. wieder zurückgeklebt. Eine der seltesten Aufdruckabarten
der Deutschen Auslandspostämter, welche bei Michel schon als loses Exemplar mit 6.500,- bewertet
ist, auf Brief nur mit „-,-“, Fotoattest Jäschke-L.BPP. 36II,27,37a 6 6.500,-++1000,-
3809 2 Pia. auf Privat-Ganzsachenumschlag der Deutschen
Palästina-Bank 1 Pia. blau auf Einschreibebrief
in der 2.Gewichtsstufe nach Magdeburg, klare Stempel
BEIRUT 12/4 13. Eine vermutlich einmalige Marken-Ganzsachen-Kombination.
41,PU1 6 250,-
HAN-Paar stellt eine außerordentliche Türkei-Rarität dar,
Fotoattest Steuer BPP. 42y(2)HAN A 1 -,-1000,-
3811 5 Pia., ungebrauchte, re. unt. Bogenecke mit
Aufdruck-HAN "H 6409.08", kl. Mängel.
44HAN A 2 240,-40,-
3812 Auf dem Postweg gestohlene Frankatur: 5 Pia. a.
1 Mk., kleines Fragment einer auf dem Postweg gestohlenen
Frankatur von zwei großformatigen Piaster-Marken
auf Firmenkuvert nach Frankfurt/M. Stempel CONS-
TANTINOPEL 20/6 08. Während die li. Marke vollständig
entfernt wurde, blieb von der re. ein kleiner Teil auf
dem Brief kleben. Anstelle der Frankatur mit violettem
Gummistempel "in Frankfurt (Main) I ohne Marken
eingegangen". Ein in dieser Form außerordentlich seltener
und postgeschichtlich bemerkenswerter Brief.
(44) 6 250,-
3813 15 Pia., gestempelt BEIRUT 13/3 14, repariert,
Fotobefund Jäschke-L.BPP. 46a 4 600,-60,-
3814 15 Pia., farbfrisch und sauber gestempelt, repariert,
Fotobefund Jäschke-L.BPP. 46a 4 600,-60,-
3815 15 Pia., tadellos ungebr. Unterrandstück mit Aufdruck-HAN
"H 1659a.12". 46aHAN A 2 500,-100,-
3810 2½ Pia. a. orangeweiß, tadellos postfrisches,
waagr. Eckrandpaar re. unten mit voller Aufdruck-HAN
"H 556a.14". Von dieser Marke sind schon ungebrauchte
Einzelstücke kaum zu finden, ein perfekt postfrisches
3816 15 Pia. schwarzbraunviolett, farbfrisches Exemplar
mit zwei sauber aufges. Stempeln SMYRNA 19/5
14. Ein verkürzter Zahn und winz. Eckbug, sonst in tadelloser
Erhaltung, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
46b 4 3.000,-+600,-
78 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI
3817 15 Pia. schwarzbraunviolett, schönes, gestplt.
Bedarfsstück mit kl. Beanstandungen. Eine sehr seltene
Marke, sign. Richter, Fotoattest Dr. Hollmann
BPP.
46b 4 3.000,-+600,-
3820
3821 5-100 C., tadellose Serie auf gef., philat. R-Brief
von Constantinopel nach Darmstadt.
48/52 6 60,-
3818 15 Pia., tadellos postfrisches Unterrandstück
mit Aufdruck-HAN "H 1659a.12". In postfrischer Erhaltung
äußerst selten.
46HAN A 1 1.800,-350,-
3822 1908, UPU-Vorlagebogen: 5-100 C., drei komplette
Serien auf gef., vollständigem Vorlagebogen (li.
obligatorische Aktenlochung) des Weltpostvereins in
Bern. Die Marken mit amtlichem rotem Siegelstempel
der UPU weisen den Bogen als Archivstück zur
Vorlage bei einer fremden Postverwaltung aus. Re.
unten mit Stempel und Unterschrift der UPU-Direktion.
Es sind nur ganz wenige solcher Bogen erhalten
geblieben.
48/52(3) 500,-
3819 25 Pia. (1 Z.) mit 2 Pia. und 10 Pia. auf seltener
Wert-Paketkarte über 6.000,- Mark via Constanta und
Orsova nach Berlin, Stempel CONSTANTINOPEL
16/1 13. Ein seltenes Poststück, Fotoattest Jäschke-L.
BPP.
47a,41,45 6 320,-
3820 Währungs-Mischfrankatur auf Privat-Ganzsache
5 C. und 10 C. als Zusatzfrankatur auf Privat-Ganzsachenumschlag
der Deutschen Palästina-Bank 2 Pia.
a. 40 Pfg. als bedarfsmäßiger Inlands-Einschreibebrief
nach Jaffa (kl. Mängel), klare Stempel JERUSALEM
14/2 13. Eine wohl einmalige Frankatur-Kombination.
48,49,PU 6 300,-
3823+ 10 C., Einzelfrankatur auf Bedarfskarte mit
beiges. violettem R2 AUS JERUSALEM DP.
49 6 60,-
3824 10 C., Zusatzfrankatur auf Drucksachen-Umschlag
5 C. mit violettem Adresszettel und rs.
Abs.-Stempel "Syrisches Waisenhaus in Jerusalem"
nebst Aufgabestempel JERUSALEM 2/11 12. Eine
interessante 15-C.-Frankatur in der 3. Auslands-Gewichtsstufe.
49a,U5 6 90,-
3825 Dicker und dünner Aufdruck: 25 C., tadellos
postfrisches, waagr. Oberrandpaar, die li. Marke mit
dünnem, die re. Marke mit fettem Aufdruck. Ein interessantes
und seltenes Stück.
50(2)Abart 1 120,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI GANZSACHEN79
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI
GANZSACHEN
3826 20 P. a. 10 Pfg. (Urkarte P42/I), tadellos ungebraucht.
Eine äußerst seltene Ganzsache, Fotobefund
Jäschke-L.BPP.
P5I 6 150,-
3830+ MSP No.14 12/12 15, auf tadelloser Feldpostkarte
mit zwei violetten Ovalstempeln LAZARETT-
SCHIFF RECHID-PASCHA. Sehr selten.
6 300,-
3827 1912, 10 C. a. 10 Pfg. mit Wz. "I", schönes Bedarfsstück
mit klarem Stempel CONSTANTINOPEL
15/9 12 (leichte Gebrauchsspuren), Fotoattest Jäschke-L.BPP.
P19 WZ 4 500,-+200,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI -
KRIEGSPOST
3831+ CONSTANTINOPEL 24/7 14, klar auf tadelloser
Postkarte 20 P. nach Berlin. Unmittelbar nach
Kriegsausbruch beim Bahnpostamt München angehalten
und mit violettem Zensur-L3 "Freigegeben! ..."
versehen. Eine seltene, frühe Kriegszensur.
P14 6 200,-
3828 Privat-Umschlag 2 Pia. a. 40 Pfg. der "Deutschen
Palästina-Bank". Der Umschlag wurde von der Bank
offensichtlich irrtümlich bzw. falsch beschriftet und
daher dem Deutschen Postamt in Jaffa zur Erstattung
der Frankatur zurückgegeben. Hs. Vermerk "Von der
Deutschen Post 2 Prs erhalten zu haben bescheinigt..."
mit violettem Bestätigungsstempel der Bankfiliale in
Jaffa. Ein interessantes und seltenes Stück.
PU2 6 240,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI
ABSTEMPELUNGEN
3829 CONSTANTINOPEL "*a" 16/7 08, klar als
Ak.-Stempel auf schönem Firmen-Vordruckbrief.
DR72 6 40,-
3832+ CONSTANTINOPEL 2/9 (ohne Jahreszahl
"14"), zwei klare und volle Abschläge auf Einschreibe-Postkarte
nach Berlin mit Eingangsstempel vom
13.9.14, unten mit einem bisher nur auf dieser Postkarte
bekannten Zensurstempel "* Zenzuriert*" versehen.
Die Karte ist abgebildet in den AG-Berichten auf
S.3835.
38,P14 6 250,-
80 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI BESONDERHEITEN
3835 K.D.MARINE-SCHIFFSPOST No.14 20/12 15
auf Feldpostbrief mit vs. Abs.-Vermerk eines Majors
der deutschen Postüberwachungsstelle Constantinopel
nach Dresden, li. unten mit violettem Adler-Zensurstempel
DEUTSCHE ÜBERWACHUNGSSTELLE
KONSTANTINOPEL. Mit dieser Zensur ein äußerst
seltener Brief. 6 200,-
3833+ Kriegspost aus Palästina: JAFFA 7/9 14, klarer
Abschlag auf frischem, grünem Bank-Brief 1 Pia. nach
Berlin (oben etwas unsauber geöffnet). Mit britischem
Zensurverschlußzettel OPENED BY CENSOR. Dieser
seltene Kriegsbrief ist abgebildet bei Falk auf S.220.
38 6 300,-
3836 BERLIN O. 19/2 17, auf Brief mit Privat-Abs.-Vermerk
aus Constantinopel nach Greifswald
adressiert, frankiert mit Germania 5 und 10 Pfg.,
welche erst in Dtld. entwertet wurden. Oben mit Vermerk
"Durch die Güte der Kaiserlichen Botschaft" und
blauem L1 "Aus dem Ausland". Ein interessanter Brief.
DR85,86 6 250,-
DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI
BESONDERHEITEN
3837 1900, sehr seltene "Ersatz-Paketkarte" mit Aufgabeort
"Constantinopel" nach Berlin, klarer K2 GÜTER-
VERWALTUNG POST IV. sowie rs. Berliner Eingangsstpl.
nebst zahlreichen hs. Vermerken. 6 100,-
3834 CONSTANTINOPEL 3. 28/9 14, auf Vordruck-Einschreibebrief
10 und 20 P. nebst zweimal 1 Pia.
(etwas gummifleckig) von den Siemens-Schuckert-Werken
an die "Gesellschaft für Drahtlose Telegraphie", Berlin.
Rs. mit österreichischer Militärzensur in Form eines
violetten Siegelstempels aus BRASSO (KRONSTADT),
Ak.-Stempel BERLIN 2/10 14. Seltene Kriegspost mit
österreichischer Zensur. 36,37,38(2) 6 250,-
3838+ Internationale Postanweisung: BEIRUT "a"
28/3 04, klar auf rosa Postanweisungs-Formular für
den Internationalen Verkehr als Post-Nachnahme über
12,67 Mark mit Vermerk "Postpaket" nach Gütersloh.
Unten violetter Formularstempel "Beirut" nebst Auszahlungslochung
li. oben. Postanweisungen von der
Türkei sind nur einige ganz wenige erhalten geblieben,
vorliegende Verwendung als Paketpost-Nachnahme ist
von besonderem Interesse. 6 400,-
3839 CONSTANTINOPEL 3. 13/1 04, klar auf unfrankiert
versandtem Konsulatsbrief nach Hannover.
Nachportostempel und blauer Taxvermerk "40" (20 Pfg.
Strafporto-Zuschlag). Rs. blaue Siegelmarke des Deutschen
Generalkonsulats in Constantinopel.
6 80,-
3840 Beirut, Constantinopel 2 und Jaffa, drei versch.
R-Zettel.
40,-
DEUTSCHE MILITÄRMISSION TÜRKEI81
3843+ DIARBEKIR 21/III 1918, klar auf Einschreibe-Feldpostbrief
(hinten etwas unsauber geöffnet) von
der Fernschreiberstation Diarbekir mit entsprechendem
R-Zettel nach Mardin mit Ankunftsstempel. Ein
Spitzenbrief aus dem Kaukasus.
6 450,-
3841 Germania-Zusammendruck in Constantinopel
verwendet: X/X/5 Pfg., waagr. Germania-Zusammendruck
zus. mit Türkei 1¼ Pia. auf Privat-Ganzsachenumschlag
5 Pfg. mit klaren Stempeln
CONSTANTINOPEL 3. 27/5 13 als tarifmäßig frankierter
Einschreibebrief nach Halle mit Ankunftsstempel.
Bei einem der deutschen Auslandspostämter
verwendete Germania-Zusammendrucke sind außerordentliche
Seltenheiten, sign. Schmidt.
DR W1.3,DPT27,GA 6 800,-
DEUTSCHE MILITÄRMISSION TÜRKEI
3844+ Damaskus, Normstempel 23/5 17 klar auf
R-Brief mit R-Zettel und rücks. Oblate des Konsulates
nach Jerusalem mit AK-Stempel A.O.K. 4. Einer der
Spitzenbriefe der Militärmission Türkei.
6 650,-
3842 "Feldpost der Militär-Mission Bozanti", violetter
provisorischer Gummistempel als Aufgabestempel
klar auf gef. Einschreibe-Umschlag mit R-Zettel der
Feldpost Constantinopel und Aufgabestempel KONS-
TANTINOPEL 4/9 16, adressiert an das große Hauptquartier.
Einschreibebriefe der Militärmission sind
sehr selten.
6 350,-
3845+ Jildirim, Aleppo, Feldpoststation Nr. 510 1/1
1918, zwei Abschläge auf gefalteter eingeschriebener
Heeressache mit R-Zettel und Adlerstempel "Kraftwagen-Park
504" an den Kommandeur der Kraftfahrtruppen
7. Armee in Damaskus. Ein sehr seltener R-Brief,
sign. Willmann
6 550,-
82 DEUTSCHE MILITÄRMISSION TÜRKEI
3846+ Kut-El-Amara, 11/3 16, türk. Feldpostkarte
vom Adjutanten Hauptmann Ismail von der Goltz
mit türk. Feldpoststempel über MSP No. 14 12/4 nach
Straßburg. Die Karte stammt aus der Zeit der Belagerung
von Kut-El-Amara durch die Engländer, welche
am 29/4 1914 aufgaben. Von der Goltz starb am 19.April
an Fleckfieber. Eine historische Karte.
6 400,-
3847+ El Aziz, Feldpostbrief über Constantinopel mit
Normstempel 17/12 16 mit Berliner Zensur nach Kiel
und umadressiert. Das Deutsche Genesungsheim El
Aziz befand sich in der Nähe von Charput.
6 130,-
3848+ Erzerum, Feldpostbrief von Ufz. Schliewiensky,
z. Zt. Deutsches Konsulat Erzerum, Automobilkompagnie
über Auswärtiges Amt mit Tagesstempel
BERLIN C 27/3 15 nach Schlachtensee. Die Deportation
von Armeniern begann im April 1915 in Zeytun.
Erzerum fiel im März 1916 in russische Hände.
6 120,-
3851+ Der einzige mit Flugzeug beförderte Brief: türkischer
Ganzsachenumschlag 20 Pa. mit Normstempel
SMYRNA 20/5 18, adressiert nach Berlin, Absender
Max Müller, Feldwetterstation Adalia mit rücks. Vermerk
"Von Adana nach Smyrna mit dem Flugzeug
befördert 18.5.1918 9-12 Uhr Vorm." und Stempel
"Fliegerabteilung V." Die Feldfliegerabteilung 5 war im
Februar 1916 mit Standort Smyrna aufgestellt worden.
Anfänglich war es eine Jagdstaffel, später eine Aufklärungsabteilung.
Von Paganini beschriebener Flugpostbrief.
Provenance: Marquess of Bute. Einziger geflogener
Beleg von der Militärmission.
6 850,-
3853+ Feldpost Militärmission: 1. EXPEDITIONS-
CORPS 21/8 16, klar auf seltener Feldpostkarte, datiert
"El Arisch 17/8 16" nach Deutschland. Eine sehr seltene
Karte aus dem Ägyptischen Sinai.
6 80,-
3854 23.11.17, Damaskus, Funkspruchtelegramm-Vordruck
mit einer Nachricht an das Deutsche
Generalkonsulat in Nablus. Sehr selten.
6 150,-
3849+ Georgien, eingeschriebene Heeressache von
Feldpoststation 555 in Poti 1/8 18 mit R-Zettel an den
Feldpostobermeister über das Berliner Kabinettspostamt
an Feldpost 722. R-Brief Rarität.
6 400,-
3850+ Georgien, Tarnstempel der Feldpoststation
907 Tiflis 16/10 18 auf Heeressache mit Adlerstempel
des Kommandos der Deutschen Truppen im Kaukasus
an das Kriegsministerium in Berlin.
6 90,-
3852+ Flieger, Adlerstempel der Preuss. Feldflieger-Abteilung
klar auf Ansichtskarte mit Tarnstempel
23/2 18 aus Damaskus von gefr. Schmittdiel nach
Everswinkel.
6 80,-
3855 DEUTSCHE FELDPOST 510 7.9.18, Barrenstempel
der Feldpoststation Aleppo kurz vor deren
Schließung, sehr seltener Einschreibebrief nach Berlin
mit Eingangsstempel vom 20.9.18.
6 300,-
DEUTSCHE MILITÄRMISSION TÜRKEI83
SONDERMISSION P. (Persien). Eine ganz große Seltenheit
der Dt.Militärmission Türkei und nur zwei weitere
Briefe bekannt. 6 500,-
3861 GLEISSPITZE BAGDADBAHN 19/3 18, ideal
auf tadelloser Feldpostkarte nach Dtld. 6 100,-
3856 DEUTSCHE FELDPOST 663 4.6.18, Barrenstempel,
gestochen klar auf tadellosem Einschreibebrief
nach Berlin. R-Briefe dieser Abstempelung sind
sehr selten. 6 300,-
3857+ ALEPPO 19/5 16, klar auf tadelloser Feldpostkarte
nach Dtld., violetter R4 der 2.Türkischen
15cm-Feldhaubitzenbatterie (2.Türkische Armee in
Diarbekir). 1916 6 130,-
3862 Dt. Batterie "Djemal Pascha", KONSTANTI-
NOPEL 12/1 18, klar auf Feldpostkarte nach Berlin.
Eine von zwei bisher bekannten Belegen, welche die
Existenz einer Dt. Marinebatterie im Hafen von Ayas
belegen, ausführliches Attest Ahrens. 6 180,-
3858 Feldpost A.O.K.4 2/5 17, gestochen klar auf Einschreibebrief
mit Abs.-Stempel der Gebirgshaubitzen
Division von Marno nach Wien mit Eingangsstempel.
R-Briefe dieser Poststation sind sehr selten.
6 400,-
3859+ DEUTSCHE FELDPOST 10/2 18, Tarnstempel
auf tadelloser Postkarte mit Abs.-Vermerk "Feldpost
663", datiert "Nazareth".
6 60,-
3863+ MARDIN 1/11 18, klar nebst beiges. SB-Stempel
"Deutsches Ortslazarett Haidar-Pascha" auf Feldpostbrief
nach Deutschland. Seltene Heimkehrerpost.
6 200,-
3864 MARDIN 10/3 18, ideal auf Feldpostbrief nach
Deutschland, rs. türkische Markenfrankatur.
6 100,-
3860+ DEUTSCHE MILITÄR-MISSION FELDPOST
18.DEC.1916, blauer Stempel klar auf gef. grünem
Feldpostbrief aus Bana/Persien über Mossul nach Berlin,
li. mit violettem Stempel STAB VON DER GÖLTZ
3865+ SAMSOUN 1. 28/6 16, türkischer Stempel auf
Einschreibekarte von der Georgischen Legion, frankiert
mit Türkei zweimal 1 P. in die Schweiz (vgl. AG-Berichte,
Heft 135, S.4145). 6 250,-
84 DEUTSCH-NEUGUINEA - VORLÄUFER
3866 Jerusalem, A.O.K.4 25/4 17, klar auf gef. Einschreibebrief
mit R-Zettel "Feldpost 4. Armee" und
Kommandostempel "Gebirgsartillerieregiment No.6,
Haubitzbatterie No.2" von der Division v. Marno über
Constantinopel nach Budapest. Als Einschreibebrief
äußerst selten.
6 600,-
3869
DEUTSCH-NEUGUINEA - VORLÄUFER
3870 2 Mk. lebhaftgraulila, ausgezeichnet farbfrisches
Exemplar mit klarem Stempel HERBERTSHÖH 2/9 92.
Bis auf einige verkürzte Zahnspitzen und einer winz.
farbfreien Stelle in tadelloser Erhaltung. Eine ganz große
Vorläufer-Rarität, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer
5x).
V37d 4 15.000,-2000,-
3867 Jildirim, Dera´a, Einschreibe-Heeressache mit
Feldpost-Normstempel "511" vom 16/5 18 und entspr.
R-Zettel nach Rajak. Ein seltener R-Brief.
6 350,-
3871 2 Mk. lebhaftgraulila, vorzüglich farbfrisches
Exemplar vom re. Bogenrand (verwendungsbed. oben
einige winz. stumpfe Zahnspitzen), sauber aufges.
Stempel STEPHANSORT 30/7 91 (kopfstehende Tageszahl).
Eine der ganz großen Vorläufer-Seltenheiten
Deutsch-Neuguineas. Im Handbuch Dr.Steuer mit Faktor
3 bewertet (dort ist auch die Stempel-Fehleinstellung
an diesem Tag dokumentiert), Fotoattest Steuer
BPP.
V37d 4 9.000,-1800,-
3868 KAIS. DEUTSCHE FELDPOSTSTATION
Nr.185 19.5.16, in Violett klar auf seltenem, gef. Einschreibebrief
des Militär-Attachés nach Berlin.
6 300,-
3869 Jildirim, gef. Einschreibebrief vom Rechnungsführer
der Öster. Gebirgshaubitzen-Division mit Feldpost-Normstempel
„372“ und entspr. R-Zettel nach
Wien. Als R-Brief sehr selten, sign. Willmann.
6 250,-
3872 2 Mk., vorzüglich farbfrisches Exemplar mit
sauber aufges. Stempel FINSCHHAFEN 30/1 91 (Zhg.
wie üblich min. unregelm.), Fotoattest Steuer BPP.
V37d 4 3.000,-600,-
DEUTSCH-NEUGUINEA - VORLÄUFER85
3877 Kerawara-Einschreiben mit R-Zettel von Matupi 20 Pfg., leuchtend farbfrisches waagr. Paar in perfekter
Zähnung auf sauberem Einschreibebrief in der 1.Gewichtsstufe nach Hongkong (Umschlag li. oben hinterklebte
Ecke u. einige Zahnspitzen etwas getönt). Gestochen klar aufges. Stempel KERAWARA 10/11 89 und R-Zettel „Matupi
No.80“. Rs. mit Durchgangsstpl. von Soerabaya (30/12 89), Weltevreden (2/1 90) nebst Eingangsstempel von
Hongkong (24.1.90). Eine der größten Vorläufer-Raritäten Deutsch-Neuguineas, aus der Zeit der Postbeförderung
durch den Dampfer „Otilie“, welcher in sechswöchigen Abständen über Niederländisch-Indien fuhr, nachdem der
Weg via Australien nicht mehr möglich war, Fotoattest Steuer BPP.
V42c(2) 6 3500,-
3873 2 Mk., tadelloses, frisch erhaltenes Briefstück
mit klarem und vollem Stempel HERBERTSHÖH 24/3
98. Auf dieser Marke eine Stempel-Seltenheit, sign. Bothe
BPP (Dr.Steuer 5x).
V37e 5 2.500,-500,-
3874 2 Mk., tadelloses Briefstück mit vollem Stempel
STEPHANSORT ./2 99 (große Type). Selten (Dr.Steuer
2x). V37e 5 1.000,-200,-
3875 2 Mk., farbfrisches, waagr. Paar auf Leinen-Bfstk.
(linke Marke kl. Mängel), klar u. sauber aufges.
Stempel STEPHANSORT 31/8 94. Mit so schöner
Abstempelung ist die 2 Mk. auf Bfstk. nicht häufig zu
finden, sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 2x).
V37e(2) 5 2.000,-500,-
3876 10 Pfg., tadelloses, waagr. Paar auf Bfstk. mit
zwei gestochen klaren Stempeln KONSTANTINHA-
FEN 20/9 91. Eine bedeutende Vorläufer-Rarität, da
von dieser Abstempelung ansonsten fast nur minderwertige
Gefälligkeitsdaten vorkommen. Als echtes Bedarfsstück
in so schöner Qualität praktisch unauffindbar,
doppelt sign. Steuer BPP (Dr.Steuer 5x).
V41b(2) 5 5.000,-850,-
86 DEUTSCH-NEUGUINEA - VORLÄUFER
3879 5 Pfg. mit 25 Pfg. gelborange auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. karmin mit drei zentrisch aufges. Stempeln
HATZFELDHAFEN 23/6 91 als tarifmäßig frankierter Einschreibebrief nach Deutschland. Rs. mit Durchgangsstpl.
von Soerabaya und Weltevreden mit Eingangsstempel vom 20.9.1891. In tadelloser Erhaltung. Ganzstücke
von Hatzfeldhafen sind nur einige wenige bekannt geworden, sie zählen zu den seltensten Vorläuferbelegen
Deutsch-Neuguineas. Ein nahezu identischer Brief vom gleichen Tag erzielte auf unserer 145.Auktion einen Zuschlag
von 3.400,-.
V46b,47a, U13A 6 2500,-
3880+ Internationale Postanweisung nach Singapur: 10 Pfg., senkr. Paar und 20 Pfg. hellblau auf kompletter rosa
Postanweisung über 6 Mark nach Singapur (mit Coupon). Sauber aufges. Stempel FRIEDRICH-WILHELMSHA-
FEN 24/11 93 (zwei senkr. Registraturfalten, davon eine durch die 20 Pfg.). Die Zahlung konnte nicht ausgeführt
werden, daher vs. mit blauem Retourvermerk und entspr. Rückzahlung in Höhe von 5,60 Mark. In frischer und
sauberer Erhaltung. Postanweisungen von Deutsch-Neuguinea sind von größter Seltenheit, Fotoattest Dr.Steuer
BPP.
V47b(2),48b 6 2800,-
DEUTSCH-NEUGUINEA - VORLÄUFER87
Exemplare dieser seltenen Marke, Fotoattest Bothe BPP.
V50a 5 1.600,-+600,-
3878 50 Pfg. dunkeloliv, vorzüglich farbfrischer Viererblock
auf Leinen-Briefstück (teils kl. Unebenheiten)
mit sauber, klar und zentr. aufges. Stempel FINSCH-
HAFEN 6/11 89. Eine schöne und seltene Einheit.
V44b(4) 5 1.600,-+250,-
3884 50 Pfg. lebhaftbräunlichrot, erstklassig farbfrisches,
waagr. Paar auf Leinen-Bfstk. (re. Marke einige
stumpfe Zähnchen) mit besonders klar aufges. Stempel
FINSCHHAFEN 19/8 90. Vorläufer-Seltenheit, Fotoattest
Steuer BPP. V50a(2) 5 3.000,-650,-
3881+ 10 Pfg. mit 50 Pfg. lilabraun, je im senkr. Paar
auf tadellosem, besonders schönem Vordruckbrief der
"Astrolabe Kompagnie" nach Berlin, klare Stempel
STEPHANSORT 21/12 94. Die V47c stellt mit dieser
Abstempelung eine große Seltenheit dar, vor allem auf
einem Brief in so außergewöhnlich guter Qualität, doppelt
sign. Bothe BPP.
V47c(2),50d(2) 6 3.400,-+550,-
3885 50 Pfg., zwei waagr. Paare sowie zwei Einzelstücke
(diese kl. Beanstdg.) auf makellos frisch erhaltenem,
weißem Leinenkuvert der Neu-Guinea-Compagnie
nach Berlin. Jede Marke mit zentr. und klarem
Stempel HERBERTSHÖH 17/11 97 (rs. ohne die Lacksiegel)
entwertet, Ak.-Stempel vom 3.1.98. In dieser
Form eine äußerst seltene Mehrfachfrankatur.
V50d(6) 6 600,-
3882 3882
3882 50 Pfg. lebhaftbräunlichrot, erstklassig farbfrisches
Exemplar auf blauem Briefstück (re. oben
zwei stumpfe Zähnchen) mit fast zentr. Stempel HER-
BERTSHÖH 11/11 91. Eine ganz große Vorläufer-Seltenheit
vor allem mit dieser Abstempelung, Fotoattest
Steuer BPP (Dr.Steuer 5x). V50a 5 7.500,-850,-
3883 50 Pfg. lebhaftbräunlichrot, tadelloses, außergewöhnlich
schönes Bfstk. mit zentr. klarem Stempel
FINSCHHAFEN 2/9 90. Eines der besten bekannten
3886 Paketkarte der Neu-Guinea-Compagnie: 2 Mk.
rot, tadellose Karte mit handschriftlichem Gültigkeitsvermerk
"gültig Stephansort, den 11/11 91" und Unterschrift
des Generaldirektors der Neu-Guinea-Compagnie.
Daneben blaues Dienstsiegel. In dieser Form
ein besonders seltenes Exemplar der gesuchten frühen
Paketkarten, Fotoattest Eichele. Pkpk1 6 800,-
88 DEUTSCH-NEUGUINEA - MITLÄUFER
DEUTSCH-NEUGUINEA - MITLÄUFER
3887 5 Pfg. auf Ganzsachen-Doppelkarte 5/5 Pfg.
(o.Text) mit klarem Stempel HERBERTSHÖH 10/2 99
nach Dtld. mit Eingangsstempel. Selten (Dr.Steuer 2x
für die Marke und 5x für die Ganzsache).
M46c,MP31 6 70,-
3893 25 Pfg., senkr. Zwischenstegpaar mit klaren
Stempeln STEPHANSORT. In gestempelter Erhaltung
sehr selten.
5a ZS 4 100,-
3894 25 Pfg. dunkelorange, tadelloses Bfstk. mit idealem
Stempel MATUPI 15/7 01.
5b 5 90,-+60,-
3888 10 Pfg. mit 20 Pfg. ultramarin und 50 Pfg. lilabraun
als tadellose Dreifarben-Frankatur auf schönem
Bedarfs-Einschreibebrief nach Dtld., jede Marke mit
klarem Stempel STEPHANSORT 25/4 98 (große Stempeltype)
versehen nebst geschnittenem R-Zettel. Es
sind nur ganz wenige Dreifarben-Frankaturen aus der
Mitläuferzeit in Deutsch-Neuguinea bekannt.
M47d,48d,50d 6 700,-
DEUTSCH-NEUGUINEA
3889 3 und 25 Pfg., je tadellos postfrisch, sign.
1b,5b 1 250,-40,-
3890 3-50 Pfg., tadellose Serie mit schönem Stempel
FRIEDRICH-WILHELMSHAFEN 8/3 01 auf gef. Einschreibebrief
nach Berlin.
1b/6 6 80,-
3891 3 Pfg. hellocker, tadellos gestplt., Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
1e 4 550,-100,-
3895 3 Pfg.-5 Mk., die komplette Serie auf zwei tadellosen
Satz-Einschreibebriefen nach Berlin, klare Stempel
KAEWIENG 14/3 07, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
7/19 6 1.000,-+250,-
3892 25 Pfg., tadelloses senkr. Zwischenstegpaar mit
klaren Stempeln STEPHANSORT. Gebrauchte Zwischenstegpaare
sind nur ganz wenige bekannt geworden
(bei Mi. nur mit "-,-" notiert).
5a ZS 4 -,-100,-
DEUTSCH-NEUGUINEA GANZSACHEN89
3896+ Portoverrechnungs-Frankatur: 20 Pfg., zwei
Exemplare (eines kl. Trennungsfehler) mit 30 Pfg.
und 50 Pfg. auf amtlichem Briefbogen "Kaiserliche
Ober-Postdirektion, Bremen" als Rückerstattungsbetrag
der Postagentur Herbertshöhe wegen zuviel berechneter
Postanweisungs-Gebühren. Alle vier Marken
mit klarem Stempel BREMEN 13/6 02. Eine postgeschichtliche
Rarität. 10(2),12,14 6 700,-
3897 3 Mk., tadelloses Bfstk. mit nur einem, genau
zentr. und gerade aufsitzendem Stempel FITSCHHA-
FEN, sign. Pfenninger. 18 5 190,-+40,-
3902 MARON 16/5 12, drei klare Abschläge auf tadellosem,
kl. Einschreibebrief frankiert mit zweimal 3
Pfg. und 25 Pfg. nach Dtld. mit Eingangsstempel vom
17.6.12. Von Maron sind schon gewöhnl. Briefe kaum
zu finden, um so höher muss der vorliegende Einschreibebrief
eingeschätzt werden.
7(2),11 6 800,-
3903 NAMATANAI 18/3 12, ideal auf Orts-Postkarte
5/5 Pfg. (o. Text).
P10 6 80,-
3898 5 Mk., tadellose EF mit zwei klaren Stempeln
STEPHANSORT 8/5 05 auf philat. Vordruck-Einschreibebrief
nach Hannover mit Ak.-Stempel, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 19 6 900,-350,-
3899 5 Mk., tadellos postfrisch, Fotobefund Jäschke-L.BPP.
23IAI 1 320,-80,-
DEUTSCH-NEUGUINEA GANZSACHEN
3900 Paketkarte 2 Mk. rot, tadellos ungebraucht.
PK1 6 120,-
3901 Privat-Ganzsachenkarte 5 Pfg. grün mit rs.
Farblitho "Bismarckarchipel", tadellos ungebraucht.
P3 6 60,-
DEUTSCH-NEUGUINEA ABSTEMPELUNGEN
3904 SEEPOST SINGAPORE-DEUTSCH-NEU-
GUINEA 29/10 12, perfekter Abschlag auf schönem
Bedarfsbrief 10 Pfg. nach Berlin, rs. Schiffsstempel "S.S.
MADILA". Einer der seltensten Südsee-Schiffspoststempel
in vorzüglicher Erhaltung.
9 6 1200,-
DEUTSCH-NEUGUINEA -
BRITISCHE BESETZUNG
3908 1 d. a. 5 Pfg., Aufdruckfehler „kleine „1“ in der
Wertangabe“, tadellos ungebraucht. Dieser Aufdruckfehler
kommt nur auf dieser Marke vor und ist bei
Gibbs auf S.26 beschrieben, Fotoattest Eichele (SG 2b).
2IAbart 2 140,-
3911 2 d. a. 20 Pfg., Aufdrucktype II, Abart: Komma
statt Punkt nach „I“ von „G.R.I.“, tadellos ungebraucht
(SG 19 var.)
4IIAbart 2 100,-
90 DEUTSCH-NEUGUINEA - BRITISCHE BESETZUNG
3905 1 d. a. 3 Pfg., Aufdruckfehler: Wertziffer "I" statt "1" sowie fast vollständig fehlender Punkt nach "I" von
"G.R.I.", tadellos ungebrauchtes Exemplar in vorzüglicher Zähnung und Zentrierung, mit vollständigem Originalgummi.
Eine extrem seltene Abart, Fotoattest Eichele (SG 16a var.).
1IIAbart 2 1400,-
3906 Aufdruck-Unikat: 1 d. a. 3 Pfg., Aufdrucktype II, Abart: doppelter Aufdruck, davon einer kopfstehend (Setting
11, Pos.1), tadellos ungebraucht mit vollständigem Originalgummi, sehr gut gezähnt und zentriert. Lt. Handbuch
Robert Gibbs handelt es sich bei dieser Marke um ein Unikat. Ein Spitzenstück der Besetzungsausgaben der
Deutschen Südsee-Kolonien, doppelt sign. Kilian BPP, Fotoattest Eichele (SG 16a/f, Gibbs 16fc).
1II DK 2 £ 8.000 ++ 5000,-
3907 Unikat mit zweifachem Aufdruckfehler: 1 d. a. 3 Pfg., Aufdrucktype II, Abart: kopfstehender Aufdruck und
zusätzl. Aufdruckfehler "I" statt "1" in der Wertziffer. Tadellos ungebrauchtes Exemplar in perfekter Zähnung und
Zentrierung, mit vollständigem Originalgummi. Dieses Unikat ist im Handbuch von Robert Gibbs aufgeführt und
stellt eine der größten Raritäten der Britischen Besetzungsausgaben Deutsch-Neuguineas dar, sign. David Field,
Fotoatteste Kilian BPP, Eichele (SG 16g/a, Gibbs 16ec).
1IIK Abart 2 £ 6.000 ++ 5000,-
3909 1 d. a. 5 Pfg., Aufdrucktype II, Aufdruckfehler: "1 p." statt " 1 d.", tadellos ungebraucht in perfekter Zähnung
und mit vollständigem Originalgummi. Eine der ganz großen Aufdruck-Raritäten der Besetzungsausgaben Neuguineas.
Sowohl bei Gibbs als auch bei Stanley Gibbons in ungebrauchter Erhaltung unbekannt, bei Mi. nur mit
"-,-" aufgeführt, Fotoattest Eichele (SG 17e, Gibbs 17d).
2IIF 2 -,-4000,-
DEUTSCH-NEUGUINEA - BRITISCHE BESETZUNG 91
3910 2 d. a. 10 Pfg., Abart: fehlender Punkt nach "I" von "G.R.I." (lediglich ein mikroskopischer Farbpartikel
hiervon sichtbar), farbfrisches und sauber ungebrauchtes Exemplar (re. unten ein Zahn etwas aufgerauht). Diese
extrem seltene Abart wird erstmals von Eric W. Mann in "The G.R.I. Stamps of New Britain" erwähnt, vermutlich
handelt es sich bei dem hier angebotenen Exemplar um die dort besprochene Marke. Ein außergewöhnliches Stück
der Besetzungsausgaben Neuguineas, Fotoattest Eichele. (SG 18 var.)
3IAbart 2 1000,-
3912 2½ d. a. 10 Pfg., Setting 5, Pos.1, Abart: zusätzlicher Aufdruck auf dem linken Bogenrand, tadellos ungebraucht.
Eine seltene Marke, Fotobefund Holcombe "A scarce variety". Ex Slg. Bute (SG 20, Gibbs 20a).
5IAbart 2 1000,-
3915 Unikat mit Dreifach-Aufdruck: 3 d. a. 30 Pfg., Aufdrucktype II mit Abart: dreifacher Aufdruck, tadellos
ungebrauchtes Exemplar in perfekter Zähnung und mit vollständigem Originalgummi. Dieses berühmte
Aufdruck-Unikat stammt aus der Sammlung Bute (Auktion vom 29.4.1959, Los-Nr.10) und ist weder bei Michel,
noch bei Stanley Gibbons aufgeführt, bei Robert Gibbs in Fußnote erwähnt. Eine der spektakulärsten
Aufdruck-Abarten der britischen Besetzungsausgaben Deutsch-Neuguineas, doppelt sign. Bartels, Fotoattest
Eichele.(SG 23 var).
8II(DDD) 2 5000,-
3916 3 d. a. 30 Pfg., Setting 5, Pos.10, Abart: zusätzlicher Aufdruck auf dem rechten Bogenrand, tadellos ungebraucht.
Sehr selten, Kopie von Fotoattest BPA für ein senkr. Paar, aus dem diese Marke stammt (SG 23var.).
8IIAbart 2 1000,-
92 DEUTSCH-NEUGUINEA - BRITISCHE BESETZUNG GANZSACHEN
3917 8 d. a. 80 Pfg., Aufdruckfehler "1" statt "I", tadellos ungebrauchtes Exemplar in perfekter Zähnung und
Zentrierung, vollständiger Originalgummi. Eine sehr seltene Aufdruckabart, sign. Holcombe. (SG 11a = £ 3.250)
11IAbart 2 £ 3.250 1200,-
3921 Doppeldruck der Inschrift: 3 d. a. R-Zettel von Käwieng (Antiqua) mit Abart: „Käwieng Neuguinea“ als
Doppeldruck (zweiter Druck diagonal durch die Marke verlaufend), tadellos ungebraucht mit vollem Originalgummi.
Von dieser Abart sind u.W. keine weiteren Exemplare bekannt geworden. Eine ganz große Seltenheit der
Britischen Besetzungsausgaben, Fotoattest Kilian BPP („sehr selten und bei Käwieng möglicherweise ein Unikat“).
(SG 42 var).
16dII DD 2 1200,-
3913 2½ d. a. 20 Pfg., tadellos postfrisch. (SG 21)
6I 1 200,-60,-
3914 2½ d. a. 20 Pfg., tadellos postfrisches re. Randstück.
(SG 21)
6I 1 200,-60,-
3918 Neu-Guinea 3 d. a. R-Zettel "Herbertshöhe"
mit Landesnamen "Deutsch-Neu-Guinea". Tadellos
ungebr. auf Unterlage fixiert. Von diesem R-Zettel mit
der Landesinschrift in drei Worten sind lt. Handbuch
von Robert Gibbs bisher lediglich zwei Exemplare registriert.
16cAbart 2 300,-
3919 3 d. a. R-Zettel "Käwieng", tadellos postfr. waagr.
Paar. (SG 37)
16dII(2) 1 600,-+150,-
3920 3 d. a. R-Zettel „Käwieng“ (Antiqua), vorzüglich
gezähnter, ungebr. Viererblock o.G. mit den Nummern
„979 / 978 / 974 / 973“ in verkehrter Reihenfolge. Eine
seltene Einheit. (SG 37)
16dII(4) 3 250,-
3920
3922 3 d. a. R-Zettel "Manus", tadellos ungebr.
16fI 2 100,-
3923 3 d. a. R-Zettel "Rabaul", tadellos ungebr.
16g 2 170,-+60,-
3924 Dienstmarke: 1 d. a. 3 Pfg., tadellos postfrisch.
1 1 Gebot
DEUTSCH-NEUGUINEA -
BRITISCHE BESETZUNG GANZSACHEN
3925 1 d. a. 5 Pfg., tadellos ungebraucht.
P1 6 60,-
3926 2 d. a. 10 Pfg., tadellose Blankokarte mit blauem
Stempel STEPHANSORT.
P2 6 80,-
DEUTSCH-NEUGUINEA - KRIEGSPOST
3927 (1918), vorgedr. Kriegsgefangenenbrief aus dem
austral. Lager BERRIMA mit violettem Zensurstempel
nach Lothringen adressiert. Selten.
6 150,-
DEUTSCH-NEUGUINEA - KRIEGSPOST93
3930 Südsee-Seepost im 1.Weltkrieg: SEEPOST NEU-GUINEA-ZWEIGLINIE „a“ (Dampfer „Coblenz“) 18/8 14
auf Bedarfs-Ganzsachenkarte 5 Pfg., rs. mit Abs.-Vermerk „Palaupai 2/8 14“ von dem Südseeforscher Dr. Otto
Dempwolff. Hs. Leitvermerk „über Hongkong-Singapore, nicht über Sibirien“ nach Hannover mit hs. Eingangsvermerk
vom 7.11.1914. Im Text „...gehört, dass die Post wegen Kriegsunruhen möglicherweise nicht über Sibirien
geleitet werden kann. Ich gebe deshalb zwei gleichlautende Karten über Sibirien und Hongkong-Singapore auf “.
Einer der seltensten Kriegspostbelege Deutsch-Neuguineas. P13 6 1800,-
3928 RABAUL 5 JL. 21 auf dekorativem Einschreibebrief
eines deutschen Absenders, frankiert mit neun
Werten N.W PACIFIC ISLANDS (Mi.7, 13/14, 22,36).
6 200,-
3929 KIETA 16/12 16, violetter brit. Stempel auf nach
England gelaufenem Einschreibebrief N.W. PACIFIC
ISLANDS 5P. mit deutschem R-Zettel.
6 120,-
3932
3931 Dienstmarke 1 d. a. 3 Pfg. mit N.W.PACIFIC
ISLANDS 3P. auf philatelist. R-Ortsbrief (leicht stockfleckig).
D1 6 100,-
3932 Rabaul, Feldpostkarte „Nur für die Wehrabteilung
und für die Expeditionstruppe“ mit beiges. Postamts-Dienstsiegel,
tadellos ungebraucht. Selten.
6 400,-
3933+ MADANG 8/9 16, australischer Stempel auf
Zensurbrief, frankiert mit waagr. Dreierstreifen Australien
1 P. (am Rand etwas fleckig und re. Marke Eckfehler)
auf schönem, weißem Brief nach Queensland
mit rotem Zensurverschlußzettel und L1 PASSED BY
CENSOR. Australien 6 200,-
94 DEUTSCH-NEUGUINEA BESONDERHEITEN
3934+ NAMATANAI FEB 20, violetter K1 auf bedarfsmäßiger,
gef. Dienstsache N.W.Pacific Islands 1
P. nach Adelaide, rs. Durchgangsstempel von Sydney.
Eine extrem seltene Abstempelung. 6 400,-
DEUTSCH-NEUGUINEA
BESONDERHEITEN
3937 Deutsch-Englische Luftschiffexpedition, 2 Pfg.
ultramarin, gestempeltes Bedarfsstück (Eckstempel),
leichte Knitter. 4 250,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA - LAMU
3939 3 Pfg. grün, tadelloses Exemplar auf Briefstück
mit klarem Stempel LAMU OSTAFRIKA 3/2 (91).
Eine der seltensten Vorläufermarken der deutschen
Kolonien in einem vorzüglichen Exemplar, Fotoattest
Provinsky BPP. VL39b 5 5.000,-2000,-
3935 "Stephansort 11.2.07", hs. Aufgabevermerk re.
oben auf Internationaler Postanweisung (Abschrift)
über 40 Mark nach Charlottenburg. Rs. mit violettem
Adlerstempel der Postanweisungsstelle Bremen nebst
Unterschrift. Von Neuguinea sind nur wenige Postanweisungen
erhalten geblieben. 6 500,-
3940 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit gestochem klarem
Stempel LAMU OSTAFRIKA 6/2 90, Fotoattest Hartung.
VL40II 5 600,-160,-
3943 20 Pfg., tadelloses Briefstück mit zentr. Stempel
LAMU OSTAFRIKA 26/6 90, sign. Bothe BPP, Fotobefund
Provinsky BPP. VL42c 5 450,-+150,-
3936 1914, Deutsch-Englische Luftschiff-Expedition
2 Pfg. und 1 Mk., beide Werte in völlig tadelloser, perfekt
postfr. Erhaltung, die 1 Mk. mit li. Bogenrand. Diese
Marken dienten der Finanzierung einer geplanten,
jedoch nicht mehr durchgeführten deutsch-englischen
Luftschiff-Expedition zur Erforschung und kartograph.
Erfassung Neuguineas. Als kpl. Serie in perfekt postfr.
Erhaltung äußerst selten, Fotoatteste Jäschke-L.BPP.
1 1500,-
3945 5 Pfg., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel
LAMU OSTAFRIKA 27/2 91, sign. Pfenninger, Fotoattest
Steuer BPP. VL46a 5 600,-+150,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA - LAMU95
3938 2 Mk. mittelrosalila, re. mit Zwischensteg, zusammen mit 10 Pfg. dunkelrosarot und 50 Pfg. dunkeloliv,
tadellose und vollkommen frisch erhaltene 2,60-Mark-Frankatur auf schönem Einschreibekuvert in der 12.Gewichtsstufe
nach Berlin. Jede Marke mit klar und zentr. aufges. Stempel LAMU OSTAFRIKA 17/9 90 entwertet, rs.
Eingangsstempel von Berlin 5/10 1890. Einer der wertvollsten bekannten Lamu-Briefe überhaupt und mit der 2
Mk. mittelrosalila eine spektakuläre Kolonial-Rarität, sign. Grobe, Willmann, Fotoattest Steuer BPP.
VL37c,41b,44b 6 Lp.12000,-
3942 10 Pfg., waagr. Paar mit 20 Pfg. dunkelultramarin (li. oben unauffälliger Aufklebefehler) sowie waagr. Paar
50 Pfg. dunkeloliv als 1,40-Mark-Frankatur auf sehr schönem Einschreibebrief in der 6.Gewichtsstufe nach Berlin.
Jede Marke mit gestochen klarem und gerade aufges. Stempel LAMU OSTAFRIKA 18/9 90 sowie R-Zettel No.155.
Der Brief ist adressiert an die Deutsche Witu-Gesellschaft und trägt den Eingangsstempel BERLIN 5/10 1890 (rs.
ohne die Lacksiegel). Nach unserem Dafürhalten handelt es sich um den schönsten bekannten Lamu-Vorläuferbrief
überhaupt. Er stellt eine ganz große Kolonial-Rarität dar, sign. Drahn, Fotoattest Steuer BPP.
VL41b(2),42c,44b(2) 6 Lp.8500,-
96 DEUTSCH-OSTAFRIKA - ZANZIBAR
3944 20 Pfg. dunkelultramarin und 50 Pfg. oliv, je im waagr. Paar als 1,40-Mk.-Frankatur auf Brief mit zentr. Stempeln
LAMU OSTAFRIKA 26/10 89 nach Berlin (Umschlag rs. ohne die Oberklappe und die beiden 50-Pfg.-Werte
mit ganz leichtem, wohl lagerungsbedingtem Farbabrieb). Eine seltene Frankatur-Kombination auf einem Brief aus
den ersten Wochen der Deutschen Post auf Lamu.
VL42c(2),44b(2) 6 3500,-
3941 10 Pfg., tadelloses Exemplar als Zusatzfrankatur
auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. Krone/Adler, portogerecht
mit Leitvermerk „via Brindisi“ nach Berlin, gestochen
klare Stempel LAMU OSTAFRIKA 3/2 91. Eine
seltene Mischfrankatur zwischen den beiden auf Lamu
gebrauchten Ausgaben Pfennig/Krone-Adler-Ausgabe.
Vorzügliche Qualität. VL41b,VU12A 6 750,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA - ZANZIBAR
3947 2 Mk., tadelloses Exemplar auf blauem Bfstk.
mit außergew. klar und sauber aufges. Stempel ZAN-
ZIBAR 3/7 91. Zweifellos eines der schönsten bekannten
Briefstücke dieser sehr seltenen Vorläufer Marke,
zumal sie auch noch den deutlich erkennbaren Plattenfehler
"große Unterbrechung in der Guilloche unten
links" aufweist. Mit diesem Plattenfehler ist die
Marke im Michel-Spezialkatalog bisher nicht aufgeführt.
Eine ganz große DOA-Vorläufer-Rarität, Fotoattest
Steuer BPP.
VZ37e 5 1.500,-+1200,-
3948 Stempel ohne Tages- und Monatszahlen: 20 Pf.,
tadelloses Briefstück mit zwei klaren Stempeln ZANZI-
BAR KDPA "91" (ohne Tages- und Monatszahlen). In
dieser Form war uns diese Abstempelung bisher nicht
bekannt, sign. Schenk, Bothe BPP, Steuer BPP.
VZ48a 5 250,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA - ZANZIBAR97
3946 Emin-Pascha-Expedition 1890/92: 20 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit klarem Stempel ZANZIBAR
KDPA 31/10 90 auf eigenh. beschriftetem Brief von Dr.Franz Stuhlmann nach Kiel. Rs. mit Abs.-Vermerk „Dr.
Stuhlmann, Sansibar, Expedition d.Emin Pascha“. Die Expedition startete am 26.April 1890, um Gebiete um den
Victoriasee für das Dt.Reich zu sichern. Der Umschlag wurde per Boten (li. mit violettem Stempel des Forwarding-Agenten
„Hansing & co“ nach Zanzibar befördert, re. unten mit zusätzl. Portovermerk „10 Pfg.“. Am 23.
Oktober 1892 wurde Emin Pascha in Kinena von Sklavenhändlern ermordet. Einer der besten bekannten Expeditionsbriefe
Dt. Ostafrikas. V48a 6 2500,-
3949 Overland-mail 1873: Leinenumschlag aus Zanzibar mit rs. drei blauen Abs.-Stempeln "Wm O´swald & Co,
Zanzibar" nebst hs. Aufgabedatum "31.Juli 1873" und Leitvermerk "Overland mail via Brindisi" sowie PD-Stempel.
Zwei geschlossene Aktenlöcher und die Frankatur entfernt. Der Brief wurde mit der ostindischen Dampfschiffgesellschaft
via Aden und Suez sowie Brindisi nach Frankfurt befördert (Ak.-Stempel vom 25.8.73). Äusserst selten.
6 1200,-
98 DEUTSCH-OSTAFRIKA - ZANZIBAR
3952 Gouvernementsdampfer "Kaiser Wilhelm II",
seltener Bedarfs-Firmenbrief, frankiert mit Zanzibar
2½ A. nach Daressalam mit Eingangsstempel. Oben
mit Schiffsvermerk "Per Kais. Wilh. II". Seltener Beleg,
welcher den Küstenverkehr mit kleinen Dampfern dokumentiert.
Dazu Foto-AK des Schiffes.
6 500,-
3950 Wissmann-Truppe 1889: tadelloser Brief Indien
3 A. mit Abs.-Vermerk "Richard Hoffmann, Sergeant...
Wissmannsche Schutztruppe, Zanzibar" mit rotem
franz. Seepoststempel und Entwertung ADEN 20/4 89
nach Berlin. Sehr seltene, frühe deutsche Post.
6 750,-
3953 "Zanzibar 30. Juli 1914", hs. Abs.-Vermerk auf
Postkarte, frankiert mit sechs Marken nach Hamburg,
klarer violetter Dreiecks-Zensurstempel PASSED
POSTAL CENSOR sowie Unbestellbarkeits-Stempel.
Eine seltene Karte, unmittelbar vor Ausbruch des Weltkriegs.
88,109 6 600,-
3951 "An Bord S.M.S. Carola, Tanga, den 5.März
1890", hs. Abs.-Vermerk auf tintenfleckiger Postkarte
Britisch-Indien mit Stempel ZANZIBAR 18/3 90
via Aden nach Deutschland. Geschrieben von Marine-Stabsarzt
Dr.Weiß: "Wissmann zieht Truppen zusammen,
um am 8.3. von Saadani den Hauptschlag gegen
Bana Heri zu führen". Eine bemerkenswerte Karte
zu den frühen Aufständen an der Küste.
6 250,-
3954 "Lamu" 22. April 1890, hs. Absenderangabe auf
Ganzsachenkarte Indien 1½ A. mit klarem Poststempel
ZANZIBAR 26/4 90 nach Deutschland. Geschrieben
von Clemens Denhardt an seinen Bruder (Ak.-Stempel
22.5.90). Obwohl zu dieser Zeit die Deutsche Postagentur
auf Lamu in Betrieb war, wurde vorliegende Karte
offensichtlich mit privater Segelschiff-Beförderung
nach Zanzibar mitgegeben, um von dort eine schnellere
Beförderung zu erreichen. Sehr selten.
6 600,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA - VORLÄUFER99
3955+ Antwortteil-Ganzsachenkarte auf Zanzibar
verwendet: "Zanzibar 2/9 91", hs. Abs.-Vermerk auf
bedarfsmäßig verwendetem Antwortteil von Doppelkarte
10/10 Pfg., sechs Tage später gestplt. DAR-ES-
SALAAM KDPA 8/9 91 und rs. derselbe nochmals als
Ausgabestempel, adressiert an das Kaiserliche Gouvernements-Büro
in Daressalam. Eine seltene Verwendung
dieser Ganzsache. VP23A 6 200,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA - VORLÄUFER
3956 1889, „Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger
im Kriege“, Vordruckschreiben des Kreisverbandes
Berlin, worin die Ankündigung ergeht, daß am 12.Juli
(1889) sechs freiwillige Krankenpfleger zur Wissmannschen
Truppe nach Ostafrika entsandt werden. Wissmann
und seine Truppe kämpften zu dieser Zeit gegen
die Sklavenhändler im sog. „Araber-Aufstand“.
6 90,-
3957+ Marinesache SMS „Schwalbe“: BERLIN C.1.
26/7 90, Stempel des Hofpostamts auf unfrankiert
eingegangener Marinesache nach Kiel mit rs. blauem
Kommando-Adlerstempel KAISERLICHE MARINE
S.M. KREUZER SCHWALBE. Ein seltener Brief, Attest
Crüsemann. 6 550,-
3958 Telegramm von Dr.Carl Peters an H.v.Wissmann:
"Berlin, 28.8.1890", Reichs-Telegramm
an Hermann v.Wissmann, Reichskommissar von
Deutsch-Ostafrika, geschrieben von Dr.Carl Peters,
dem Gründer der Kolonie Deutsch-Ostafrika. Ein
einmaliges Zeitdokument dieser beiden Afrika-Pioniere.
6 800,-
3959 Bismarck-Telegramm: "Friedrichsruh 28/6
1890", Telegramm des Reichskanzlers Otto v.Bismarck
an den gerade aus Afrika heimgekehrten Heinrich
v.Wissmann, adressiert "Major von Wissmann, Hotel
Stadt Rom" und Stempel "HTA". Bismarck schreibt:
"Herzlichen Glückwunsch zur Heimkehr... ". Ein einmaliges
Dokument zur deutschen Kolonialgeschichte.
6 1000,-
3960 Orden H.v.Wissmann: "Auswärtiges Amt, Kolonial-Abteilung,
Berlin, 5/11 05", Originalschreiben mit
Bestätigung der Rückgabe sämtlicher an H.v.Wissmann
verliehener Orden nach seinem Tod am 15.Juni 1905.
6 300,-
3962 2 Mk., außergewöhnlich tieffarbiges Exemplar
auf PA-Abschnitt mit idealem Stempel PANGANI
29/10 97 (Dr.Steuer 4x).
VO37e 5 200,-+60,-
3963 2 Mk., tadelloser PA-Abschnitt mit zentr., klarem
Stempel MOHORRO (Dr.Steuer 5x).
VO37e 5 250,-40,-
100 DEUTSCH-OSTAFRIKA - VORLÄUFER
3966
3961 2 Mk. mittelrosalila zus. mit 50 Pfg. lilabraun,
beide in tadelloser und vorzüglich frischer Erhaltung
auf Leinen-Briefstück, klare Stempel DAR-ES-SA-
LAAM 3/10 91. Als Buntfrankatur mit der 2 Mk. mittelrosalila
eine Deutsch-Ostafrika-Seltenheit, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
VO37c,50d 5 3.500,-+800,-
3964 2 Mk., ideales Bfstk. mit Stempel DAR-ES-SA-
LAAM 28/12 95.
VO37e 5 30,-
3965+ 2 Mk., tadelloser PA-Abschnitt mit idealem
Stempel BAGAMOYO 23/4 97. Selten (Dr.Steuer 4x).
VO37e 5 200,-+30,-
3966 2 Mk., tadelloses waagr. Paar auf sauberem weißem
Briefstück mit zwei vorzüglich klar aufges. Stempeln
DAR-ES-SALAAM KDPA 12/9 91. Auf dieser
Marke eine äußerst seltene Entwertung, doppelt sign.
Bothe BPP (Dr.Steuer 8x).
VO37e(2) 5 800,-+250,-
3968 2 Mk., tadelloser waagr. Zwischensteg-Viererblock,
jede Marke mit zentr. klarem Stempel DAR-ES-
SALAAM 10/4 95. In dieser Form eine seltene Einheit,
Fotoattest Steuer BPP. VO37eZW(2) 4 200,-
3969 20 Pfg. blau, tadelloses Briefstück mit besonders
schönem Stempel DAR-ES-SALAAM KDPA 5/10 91,
sign. Mansfeld. VO48b 5 150,-+60,-
3970 20 Pf., ideales Briefstück mit Stempel TANGA
31/3 93, sign. Dr.Steuer. VO48d 5 100,-+50,-
3970A Einschreiben mit dazugehörigem Postschein: 25 Pfg. mit 5 Pfg. auf Ganzsachen-Umschlag 10 Pfg. als tarifmäßige
40-Pfg.-Frankatur, eingeschrieben nach Dtld. Klare Stempel DAR-ES-SALAAM KDPA 26/3 92. Dazu der
zu diesem Brief gehörende Post-Einlieferungsschein mit Unterschrift des Postagenten Sachs. Selten, sign. Pfenninger,
Ebel, Siebentritt BPP.
V49a,46b,VO13A 6 1000,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA101
3967 Frühe Souvenir-Frankatur: 2 Mk. zusammen
mit 3, 5, 10, 20 und 50 Pfg., sämtliche zu dieser Zeit in
Deutsch-Ostafrika verfügbaren Wertstufen auf einem
Erinnerungs-Blatt (mehrfach gef. und rs. etwas gestützt),
wobei jede Marke einen genau zentr. und klaren
Stempel DAR-ES-SALAAM KDPA 21/3 92 trägt, darunter
mit Bezeichnung der Wertstufe und unten englischsprachige
Widmung des Postmeisters von Daressalam,
Puche, datiert "Dar-Es-Salaam 21 March 1892".
Aus der frühen Vorläuferzeit ein bemerkenswertes und
wohl einmaliges Erinnerungsstück von bedeutendem
philatelistischem Wert. VO37e,45a/50d 6 900,-
(etwas ausgebessert). Von diesen Aufdruckproben sind
nur ganz wenige Exemplare bekannt, Fotoattest Pauligk
BPP, Jäschke-L.BPP.
1Probe 3 350,-
3973 5 P., Einzelfrankatur (li. obere Ecke defekt) mit
zentr. Stempel BAGAMOYO 8/7 96 auf schönem kl.
Inlandsbrief an Postsekretär Frühauf nach Daressalam.
3Ib 6 30,-
3974 5 P. waagr. und diagonaler Aufdruck nebeneinander
auf tadellosem Brief mit klaren Stempel WIL-
HELMSTHAL 30/11 00.
3Ic,8a 6 50,-
3975 5 P., tadellos gestplt., Befund Jäschke-L.BPP.
3Id 4 250,-60,-
3976 25 P., Einzelfrankatur auf Inlands-Einschreibebrief
mit beiges. Stempel BAGAMOYO 19/6 96 und
R-Zettel No.474 nach Daressalam. Die Marke klebte
zuvor schon einmal auf einem anderen Brief und wurde
hier erneut verwendet, was dem Postbeamten offenbar
seltsam vorkam, da er sie mit Federstrichen anstatt mit
dem Poststempel entwertete. Ein interessanter Beleg.
5I 6 150,-
3977 2 P., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel
TANGA 24/3 00.
6b 6 40,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA
3971 2 P., tadelloses waagr. Paar auf Ganzs.-Ausschnitt
3 P. mit idealem Stempel MIKINDANI 17/4 96.
1I(2) 5 100,-
3972 2 P. a. 3 Pfg., oben mit Aufdruck "D.-Ostafrika"
unten "2 Pesa 2", amtliches Essay zur Erprobung
der Aufdrucke, frisches Exemplar, wie verausgabt o.G.
3978 2 P. lebhaftbraunocker, tadellose Einzelfrankatur
mit klarem Stempel TANGA 5/12 99 als portogerechte
Drucksachenfrankatur auf Bildpostkarte nach
Berlin, doppelt sign. Bothe BPP.
6c 6 900,-180,-
3979 2 P. hellocker, tadelloses, schön gestempeltes Exemplar,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
6e 4 500,-120,-
3980 3 P., tadelloses, ideal gestplt. Briefstück.
7 5 30,-
3981 3 P., ideales Briefstück mit Stempel SONGEA,
sign. Bothe BPP.
7 5 30,-
3984 25 P., tadelloses, besonders schönes Briefstück
mit vollem Stempel WILHELMSTHAL.
10 5 50,-
3985 2 P., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel UJIJI
22/3 02, sign. Gentzsch.
11 5 30,-
102 DEUTSCH-OSTAFRIKA
3991 2 R., 15 tadellos postfrische Exemplare in zwei
Bogenteilen. 20(15) 1 600,-140,-
3992 2 R., tadellos postfrischer Eckrand-Viererblock
re. oben. 20(4) 1 160,-+50,-
3993 2 R., Plattenfehler II, tadellos postfrische li. ob.
Bogenecke. 20II 1 50,-
3994 2 und 3 R., gestempelte, 3 R. ein kurzer Zahn,
beide sign. Jäschke-L.BPP.
20/21 4 330,-50,-
3982+ Dienstsiegel als Sicherungsstempel: 5 P., tadellose
Einzelfrankatur auf li. etwas verkürztem Brief
an die Katholische Mission in Iringa, rs. mit Abs.-Vermerk
"Lohongole" und Aufgabestempel KILOSSA
26/10 00. Offenbar per Boten zum dortigen Postamt
befördert und die Marke gegen Diebstahl mit dem
Distrikt-Dienstsiegel quasi "vorausentwertet". Unikat,
sign. Willmann. 8a 6 200,-
3995 3 R., Abart: verwechseltes Mittelstück (Rahmenzeichnung
Type III, Mittelstück Type I), tadellos ungebr.,
selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
21I 2 2.000,-300,-
3983 5 P. rotkarmin, tadelloses, besonders schönes
Briefstück mit vollem Stempel SAADANI.
8b 5 120,-+60,-
3986 3 P., ideales Bfstk. mit zentr. Stempel UJIJI 22/8
02, sign. Hoffmann-Giesecke. 12 5 30,-
3987 10 P., tadelloses, besonders schönes Briefstück
mit Stempel KILIMATINDE 14/6 02. 14 5 30,-
3988 20 P., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel
KILOSSA 24/11 02. 16 5 40,-
3989 1 und 2 R., zwei tadellose, schön gestplt. Briefstücke.
19,20 5 40,-
3996• 3 R., Abart: verwechseltes Mittelstück (Rahmenzeichnung
Type III, Mittelstück Type I), tadellos
gestplt., sign. Kosack, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
21I 4 1.500,-300,-
3997 3 R., verwechseltes Mittelstück, tadellos gestempelt,
sign. Pauligk BPP. 21I 4 1.500,-250,-
3990 1, 2 und 3 R., tadellose Exemplare mit schönem
Stempel DAR-ES-SALAAM 6/11 01 auf philat. Einschreibebrief
nach Nürnberg gelaufen.
19/21 6 150,-
3998 2½ H., tadelloses, außergew. schönes Briefstück
mit Stempel MUANZA 2/2 07.
22 5 40,-
3999 7½, 15, 20 und 30 H., vier tadellose, zentr. gestempelte
Briefstücke. 24/27 5 30,-
4000 15 H., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel
TANGA 19/7 06. 25a 5 40,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA103
4001 20 H., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit
idealem Stempel WILHELMSTHAL 12/12 07.
26 5 40,-
4002 30 H., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit
idealem Stempel MUHESA 13/2 07. 27 5 40,-
4003 30 und 45 H., zwei tadellose Briefstücke mit idealem
Stempel AMANI 6/3 08. 27,28a 5 30,-
4007+ Zweiarten-Frankierung mit Vorausfrankierungs-Umschlag:
7½ H., tadelloses Exemplar auf gef.
Not-Umschlag ("II. Landesausstellung") mit violettem
Vorausfrankierungs-Stempel Morogoro-Ausgabe 7½
H. und Portostempel TABORA 10/2 16 nach Liwale
(Ak.-Stempel KILWA 16/2 16). In dieser Form eine
besonders seltene Zweiarten-Frankierung, Fotoattest
Bothe BPP.
32,PU1b 6 600,-
4004 30 H., Einzelfrankatur auf vorzüglich erhaltener
rosa Auslands-Postanweisung über 25 Rupien mit klarem
Stempel TANGA 11/7 14 nach Indien adressiert.
Wegen Kriegsausbruchs nicht mehr weitergeleitet und
dem Absender später zurückgegeben. 27 6 400,-
4005 45 H., tadelloses, besonders schönes Briefstück
mit vollem Stempel WILHELMSTHAL, sign. Mansfeld.
28a 5 50,-
4008 15 H., Einzelfrankatur (li. oben Aufklebefehler)
mit Stempel TANGA 13/7 14 auf kpl. Auslands-Postanweisung
für 5 Rupien nach Bombay, unten violetter
L2 "Tanga Deutsch-Ostafrika". Wegen Kriegsausbruchs
konnte die Postanweisung nicht mehr ausgeführt werden.
Selten.
33 6 400,-
4006 45 H., tadelloses Unterrandstück mit voller
HAN "H 6283" auf Briefstück mit sauber aufges.
Stempel TANGA 31/1 07. Diese HAN ist schon in ungebrauchter/postfrischer
Erhaltung außerordentlich
selten (Mi. 650 bzw. 1.400,-). Echt gebraucht eine bemerkenswerte
Rarität.
28aHAN 5 500,-
4009 20 H., Einzelfrankatur auf im privaten Verkehr
verwendeter Feldpostkarte mit zentr. Stempel TAVETA
DEUTSCHE FELDPOST 14/7 15 und provisor. Einschreibezettel
nach Wilhelmsthal. Seltenes Bedarfsstück.
34 6 250,-
104 DEUTSCH-OSTAFRIKA - BRITISCHE BESETZUNG
4010 30 H., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel
TANGA. 35 5 40,-
4016
4017 20 Pfg. = 15 H., farbfrisches Exemplar mit besonders
klarem, zentr. Stempel KOROGWE 31/12
(1915). Die Marke hat zwei Brandlöcher, sign. Bothe.
IId 4 3.500,-500,-
4011 30 H., Einzelfrankatur auf tadelloser Ausland-Postanweisung
über 25 Rp. nach Britisch-Indien,
klarer Stempel DARESSALAM 28/7 14. Unten mit violettem
Innendienst-L1. Wegen Kriegsausbruchs nicht
mehr weiterbefördert und dem Absender zurückgegeben.
Fotoattest Siebentritt BPP. 35 6 500,-
4012 60 H., tadellos gestplt.
37 4 240,-50,-
4013 1 R., tadellos postfrisch.
38IAa 1 140,-30,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA -
BRITISCHE BESETZUNG
4018 2½ H., Aufdruck schwärzlichviolett, tadellos
postfrisch, sign. Hoffmann-Giesecke, Fotoattest Eichele.
(SG M1C) 1b 1 500,-+200,-
4014 3 R., tadellos postfrisches Unterrandstück mit
Passerkreuz. Eine äußerst seltene Marke, von der wenige
postfrische Exemplare erhalten geblieben sind,
Fotoattest Steuer BPP. 39IIA IIa 1 1.500,-400,-
4015 3 R., tadellos postfrisch, Fotobefund Jäschke-L.
BPP. 39IIAd 1 400,-100,-
4016 „Königsberg“-Marken 20 Pfg. = 15 H. ultramarin,
tadelloses, ausgez. farbfrisches Exemplar in perfekter
Zähnung, zentr. Stempel KOROGWE 31/12 (1915).
Aufgrund der verwendungsbed. Umstände sind diese
Marken meistens in mehr oder weniger fehlerhafter
Erhaltung zu finden. In dieser schönen Qualität sehr
selten, sign. Bothe. IId 4 3.500,-+1000,-
4019 2½ H., Aufdruck violett, tadellos postfrisch, Kopie
von Fotoattest Brandon für eine Einheit, aus dem
die Marke stammt (SG M1C). 1b 1 500,-200,-
4020 4 H., Aufdruck schwärzlichviolett, tadellos
postfrisches Exemplar in perfekter Zähnung und Zentrierung
sowie mit besonders klarem Aufdruck. Eine
seltene Marke in postfrischer Erhaltung, sign. Bühler,
Fotoattest Eichele. (SG M2C) 2b 1 1.000,-+400,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA - BRITISCHE BESETZUNG 105
4025 2 R., Aufdruck violett, schönes, ungebrauchtes Exemplar mit re. Bogenrand, perfekte, völlig gleichmäßige
Zähnung und vollständiger, wie meist etwas getönter Originalgummi. Eine der ganz großen Raritäten der britischen
Besetzungsausgaben, von der nur einige ganz wenige Exemplare hergestellt wurden, Fotoatteste Brandon aus
2004 und 2019 (SG M9C = £ 13.000).
9b 2 16.000,-+5000,-
4026 3 R., Aufdruck schwarz, tadellos ungebrauchtes Exemplar mit vollem Originalgummi. Eine der absoluten
Top-Raritäten der britischen Besetzungsausgaben, Fotoattest Brandon (SG M10 = £ 16.000).
10a 2 £ 16.000 5000,-
4027 1915, Stempelmarke von Deutsch-Ostafrika, „Statistik des Warenverkehrs“, 24 P. orange, tadelloses Exemplar
mit violettem Stempel MAFIA 6 JY 16 auf offiziellem Gouverneursbrief (rs. mit Absendereindruck) nach
Zanzibar mit Eingangsstempel vom 7.7.16. Diese Stempelmarken sind schon als lose Einzelstücke in gebrauchter
Erhaltung nahezu unauffindbar, die hier gezeigten Form auf einem echt gelaufenen Brief in makelloser Qualität
eine ganz große Besetzungs-Rarität, Fotoattest Scheller (SG M21).
21 6 2000,-
106 DEUTSCH-OSTAFRIKA - BRITISCHE BESETZUNG
4021 4 H., Aufdruck violett, tadellos postfrisch. Selten,
Fotoattest Scheller (SG M2C).
2b 1 1.000,-+400,-
4023 7½ H., Aufdruck violett, tadellos ungebrauchter,
waagr. Dreierstreifen mit li. Bogenrand, die li. Marke
zusätzl. zum schwachen Aufdruck mit handschriftlichen
Initialen "JDM". Die re. Marke postfrisch und mit
leichter Antrennung zur mittleren Marke. Eine Mafia-Rarität,
Fotoattest Eichele (SG M3C).
3b(3) 1/2 900,-
4022 7½ H., Aufdruck dunkellila, tadellos postfrisch
(SG M3B = £ 700)
3b 1 £ 700 220,-
4024 7 1/2 H., Aufdruck dunkellila, tadellos postfrisches
Bogenrandstück (SG M3B = £ 700).
3(b) 1 £ 700,- 250,-
4028 1915, Stempelmarke Deutsch-Ostafrika "Statistik des Warenverkehrs" 25 H. türkisgrau, tadellose Einzelfrankatur
mit violettem Aufgabestempel MAFIA 6 JY 16 auf Gouverneursbrief mit rs. Absendereindruck nach Zanzibar.
Rs. Eingangsstempel ZANZIBAR JY 7 16. Auf Brief eine ganz große Besetzungs-Rarität, Fotoattest Scheller.
(SG M24)
24 6 2000,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA - KREUZER KÖNIGSBERG107
DEUTSCH-OSTAFRIKA -
KREUZER KÖNIGSBERG
4030 Blockade-Post: LINDI 10/6 15, gestochen klar mit beiges. violettem L1 „Zensur passiert“ sowie Transitstempel
von Lourenco Marques (1/8 15) nach Berlin. Geschrieben von dem Oberheizer der „Königsberg“, Wilhelm
Buch, während der Blockadezeit des Kreuzers im Rufiji-Delta. Eine sehr seltene Karte in tadelloser Erhaltung.
Fotoattest Steuer BPP.
P23 6 1200,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA
ZUSAMMENDRUCKE
4029 Marine-Expeditionskorps "Möwe" KIGOMA
19/2 15, gestochen klar auf Feldpostkarte nach Daressalam
(li. sauber hinterlegte Aktenlochung). Geschrieben
von dem "Möwe" Vermessungssteuermann Paul
Hölzer, welcher als Deckoffizier auf dem Schiff tätig
war. Er kam im September 1914 zum Marine-Expeditionskorps
an den Tanganikasee. Es sind nur ganz wenige
Belege dieser Einheit bekannt geworden.
6 700,-
4031 "SM Kleiner Kreuzer Königsberg", seltene Foto-Ak.
6 50,-
4032 Reklameanhänger "Export-Prämie" mit 4 H. mit
klarem Stempel WILHELMSTHAL, kl. Unebenheiten.
Gestempelte Zusammendrucke der deutschen Kolonien
sind sehr selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
W4 4 200,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA GANZSACHEN
4033 5 P., tadellose, bedarfsverwendete Doppelkarte
mit klarem Stempel DAR-ES-SALAAM 28/6 94 nach
Berlin und weitergeleitet nach Düsseldorf. Das Antwortteil
an den Absender nach Zanzibar voradressiert,
jedoch nicht mehr gelaufen. Eine interessante
Karte.
P4 6 120,-
108 DEUTSCH-OSTAFRIKA - MAJI-MAJI AUFSTAND
4034 Der Rote Postdirektor: KAISERL. POSTDIREKTOR DEUTSCH-OSTAFRIKA, rotes Dienstsiegel mit ebenfalls
rotem Barfrankierungs-L2 "Frankiert mit 7½ H.", frischer, ungebr. Vorausfrankierungs-Umschlag (li. unauffällige
Falte). Eine der großen Ganzsachen-Raritäten der Deutschen Kolonien und Auslandspostämter. Ex. Slg.
Siebentritt, doppelt sign. Siebentritt BPP. PU1a 6 1500,-
4035 Privat-Postkarte 2½ H. braun (rs. "Eingeborene
von Muanza im Festgewande") mit klarem Stempel
MUANZA 26/3 08 als tarifmäßige Drucksachen-Frankatur
nach Dtld. adressiert. PP4 6 120,-
4036 7½ H. rot, gef. Vorausfrankierungs-Umschlag
nach Daressalam, klarer Stempel MITTELLAND-
BAHN BAHNPOST ZUG 20 "b" 23/6 16.
PU1a 6 80,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN
4039 "Bismarckburg am Tanganika 2/3 00", hs. auf
Bedarfskarte 3 P. mit Aufgabestempel KILIMATINDE
4/4 00 via Daressalam nach Stuttgart.
P5 6 60,-
4040 DAR-ES-SALAAM, großer Inndienst-L1 auf
Post-Einlieferungsschein (1907) nach Zanzibar.
6 60,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA -
MAJI-MAJI AUFSTAND
4037 SONGEA 23/6 05, klar auf Postkarte 4 H. nach
Neulangenburg mit Eingangsstempel WIEDHAFEN
4/7 05. P8 6 100,-
4038 K.D.MARINE-SCHIFFSPOST No.38 (SMS
"Thetis") 22/10 05, zwei klare Abschläge auf Postkarte
4 H. "Thetis" war zur Niederschlagung des Aufstandes
eingesetzt. 23 6 150,-
4041 DARESSALAM, schwarzer L1 voll auf eingehendem
Streifband Indien 2 A. ultramarin. Eine äußerst
seltene Aushilfs-Entwertung mit dieser in keinem
Stempelkatalog aufgeführten Entwertung.
Indien 6 250,-
4042 DODOMA 28/2 12, ideales Briefstück 2½ H.
22 5 30,-
4043 KONDOA-IRANGI 19/8 07, idealer Abschlag
auf tadellosem Briefstück 2½ H., sign. Siebentritt BPP.
22 5 40,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN109
4044 "Masinde 31.7.92", hs. Abs.-Vermerk auf Vorläufer-Postkarte
10 Pfg. mit Stempel TANGA 6/8 92
nach Dtld. (leichte Beförd.-Spuren).
VP25 6 200,-
4045 MIKINDANI 16/4 06 bzw. 6/8 13, beide Stempel,
je klarer und voller Abschlag auf Briefstück 7½ H.
24,32 5 40,-
4046 MKALAMA 2/8 12, gestochen klar tadellosem
Briefstück 7½ H., sign. Dr.Steuer. 32 5 50,-
4047 MKUMBARA 25/11 09, perfekter Abschlag auf
tadellosem Briefstück 7½ H. 24 5 40,-
4048 MOROGORO 15/12 (ohne Jz."15"), vorzüglich
klar auf tadellosem Streifband mit Barfrankierungsstempel
"2½ H.", sign. Mansfeld. 6 100,-
4049 MOROGORO, violetter Gummistempel auf Posteinlieferungsschein
vom 1.9.15. 6 50,-
4050 MUHESA 7/2 01, ideal klar und zentr. auf tadellosem
Briefstück 10 P. Auf der Aufdruck-Ausgabe eine
seltene Entwertung. 9 5 30,-
4051+ MUHESA 16/3 02, idealer Abschlag auf schönem
Bedarfsbrief 5 P. (leichte Beförd.-Spuren). Dazu
Foto-AK von Muhesa. 13 6 30,-
4053 NEU-LANGENBURG 22/9 (ohne Jz."15"), klar
auf Postkarte 4 H. mit wertgl. Zusatzfrankatur und violettem
Zensurstempel nach Berlin adressiert (kl. Mängel).
31,GA 6 120,-
4054 NGOMENI USAMBARABAHN 3/5 06, perfekter
Abschlag auf tadellosem Bfstk. 7½ H. Eine äußerst
seltene Entwertung aus der Zeit, als Ngomeni lediglich
eine Bahnstation war, Fotobefund Steuer BPP.
24 5 200,-
4052 MUSOMA 28/4 14, vier Abschläge auf Landgraf-Einschreibebrief 4 H.(2), 7½ H. und 30 H., befördert über
britisches Gebiet mit Durchgangsstpl. KISUMU 11/5 14 und MOMBASA 14/5 14 sowie deutscher Eingangsstempel
(Umschlag li. unten unauffälliger Öffnungsfehler). Schon Briefstücke dieser Abstempelung sind kaum zu finden,
ein Einschreibebrief hiervon stellt eine bedeutende Deutsch-Ostafrika-Rarität dar, ex. Slg. Siebentritt.
23,24,27 6 3000,-
110 DEUTSCH-OSTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN
4062 WIEDHAFEN 7/5 00, klar auf schönem kl. Einschreibebrief
25 P. nach Deutschland. R-Briefe der Aufdruck-Ausgabe
von Wiedhafen sind sehr selten.
10 6 200,-
4063 WUGIRI 13/8 06, außergew. schöner Abschlag
auf tadellosem Briefstück 7½ H.
24 5 50,-
4055 Schiffsentwertung Dampfer "Rufiyi": "Rufiyi",
handschriftliche Entwertung auf großem Briefstück
mit Achterblock 10 P. Mitte 1894 traf der Regierungsdampfer
"Rufiyi" im Schutzgebiet ein und wurde vom
Gouvernement zu regelmäßigen Küstenfahrten und
zur Postbeförderung benutzt. Gelegentlich wurden
Freimarken auf Postsachen handschriftlich entwertet.
Von der hier gezeigten Form ist lediglich eine Postkarte
und dieses Briefstück als Referenzstück aus dem Friedeman-Handbuch
bekannt. Ex. Slg. Fontane.
9(8) 5 1200,-
4056 SOGA 31/3 14, klarer und voller Abschlag auf
tadellosem Briefstück 7½ H., sign. Steuer.
32 5 50,-
4057+ TABORA 7/2 "05" (Jahreszahl handschriftlich),
klar auf Bedarfskarte 3 P. via Daressalam (6.3.05)
nach Dtld. mit Ak.-Stempel vom 29.3.05 (rs. Text überschrieben),
sign. Willmann.
P13 6 50,-
4058 TSCHOLE 12/11 09, perfekter Abschlag auf tadellosem
Briefstück 7½ H.
32 5 50,-
4060 UDJIDJI 24/3 11, zwei außergew. schöne Abschläge
auf dekorativem Briefstück 7½ und 15 H.
32,33 5 50,-
4061+ „Ujiji 18.VI.97“, hs. Absendervermerk auf Bedarfskarte
5 P. nach Deutschland mit Stempel DAR-ES-
SALAAM 17/8 97. Das Postamt in Udjidji eröffnete erst
im April 1898, so daß die Karte erst nach achtwöchiger
Laufzeit quer durch Deutsch-Ostafrika postalisch behandelt
wurde.
P6 6 50,-
4065 USAMBARA BAHNPOST ZUG (ohne Zugnummer)
"a" 12/5 13, zwei klare Abschläge auf schoner
Bedarfskarte mit senkr. Paar 4 H. nach Zürich, doppelt
sign. Bothe BPP.
23(2) 6 250,-
4066 MITTELLANDBAHN BAHNPOST ZUG 15
(mit Füllblock) "a" 19/8 15, ideal auf Feldpostkarte von
Morogoro nach Tabora.
6 100,-
4067 MAKUGUNI USAMBARABAHN 3/8 08, klarer
und voller Abschlag auf schönem Briefstück 7½
H.
32 5 150,-
4069 MSP No.10 („Condor“) 3/8 97, zweimal klar auf
schöner Bedarfskarte aus Daressalam.
MSP1 6 40,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN111
4059 TSCHOLE 17/7 11, zwei perfekte Abschläge auf tadellosem senkr. Paar 15 H. auf blauem Einschreibebrief in
der 2.Gewichtsstufe nach Dtld.(Umschlag übliche leichte Transportspuren). Bedarfsmäßige Einschreibebriefe aus
Tschole sind ganz große Seltenheiten, Fotoattest Pauligk BPP.
33a(2) 6 900,-
4068 Tanganyikabahn: grüne Original-Fahrkarte für
eine Fahrt von Daressalam nach Ruvu zum Preis von
4,20 Rupien in der 2.Klasse. Äußerst selten. 250,-
4072 Seepost: OST-AFRIKANISCHE HAUPTLINIE
„k“ 6/8 09, viermal klar vs. und rs. auf bildseitig frankierter
Zanzibar-AK 45 H. und zweimal 7½ H., per
Einschreiben (R-Zettel von Daressalam) und Eilboten-Aufkleber
nach Altenburg, dort nachgesandt. Im
Text: „In Zanzibar ist die Pest!“.
28b,32(2) 6 200,-
4070 K.D.MARINE-SCHIFFSPOST No.15 ('"Adolf
Woermann") 4/6 09, tadellose Postkarte mit Abbildung
des Dampfers, geschrieben in Kilindini nach Dtld.
Seltene Post von einem der Ablösungstransporte aus
Deutsch-Ostafrika.
DR86 6 200,-
4073+ OST-AFRIKA-LINIE "r" (RPD "Admiral II")
15/12 11, idealer Abschlag auf schönem Inlands-Firmenkuvert
7½ H. nach Bagamoyo, rs. Durchgangsstempel
DARESSALAM 15/12 11 und Eingangsstempel
vom 17.12.11.
32 6 50,-
112 DEUTSCH-OSTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN
4064 NGOMENI USAMBARABAHN 31/5 06, ideal klar auf Bedarfs-Ganzsachenkarte 4 H. nach Wilhelmstal
mit Eingangsstempel MOMBO 31/5 06. Die Bahnhofstempel der Usambarabahn sind in bedarfsmäßiger Verwendung
ganz große Raritäten, ex. Slg. Siebentritt.
P18 6 1000,-
4071 SEEPOST OSTAFRIKANISCHE ZWEIGLINIE „I“ 1/6 91 (Dampfer „Wissmann“), fünf Abschläge auf
blauem Vordruck-Brief, frankiert mit neunmal 20 Pfg. in der 9.Gewichtsstufe nach Hamburg. Vorfrankiert in Ibo
(violetter Absenderstempel) und hs. Leitvermerk sowie Transitstempel ZANZIBAR KDPA 4/6 91. Der wohl beste
und wertvollste Brief dieses sehr seltenen Seepoststempels.
DR48a(9) 6 1500,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST113
DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST
4075 Deutscher Hilfsverein Stockholm: (1914/15), in einem Sammelumschlag von Deutschland via Hilfsverein
in Stockholm versandter Brief nach Tabora. Durch die britischen Behörden beschlagnahmt und Ende 1919/Januar
1920 an den Hilfsverein zurückgegeben, welcher diese Sendungen mit einem erklärenden Aufklebezettel an den
Absender nach Deutschland zurückschickte. Eine post- und zeitgeschichtlich bemerkenswerte Rarität. Dazu eine
Drucksache, worin die genau Tätigkeit des Deutschen Hilfsvereins in Stockholm für Post nach Deutsch-Ostafrika
erklärt wurde. 6 600,-
verschlossener Brief mit Inhalt, adressiert an „Hans
Wachsmuth, Mikindani“. Dieser Umschlag sollte vom
Empfänger in Portug.-Ostafrika nach Deutsch-Ostafrika
weitergeleitet bzw. eingeschleust werden, was hier
offenbar nicht mehr gelang.
Italien 6 300,-
4076 Italien 25 C. auf Brief von Verona 17/2 15 nach
Palma „via Mocambique“. Es handelt sich um einen
Inhaltsbrief für eine Sendung, die über eine italienische
Deckadresse versandt wurde. Der Inhalt ist noch
komplett erhalten und besteht aus einer Grußkarte an
den italienischen Versender sowie ein noch original
4077 LINDI 3/4 15, zweimal klar auf schönem Auslandsbrief
nach Beira/Portug.-Ostafrika, frankiert mit
senkr. Paar 7½ H. Vs. mit Ak.-Stempel und rs. mit violettem
Ausgangs-Zensurstempel „Zensur passiert“
der Postüberwachungsstelle Lindi. Der einzige uns
bekannte Brief, welcher diesen Zensurstempel auf der
Rückseite trägt, sign. Willmann.
32(2) 6 500,-
114 DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST
4078 Inlandszensur Muhesa/Tanga: MUHESA 15/5 15 auf Inlands-Feldpostkarte mit violettem Gummistempel
„Feld-“ vor „Postkarte“ nach Amani. Links unten mit rotem Inlands-Zensurstempel des Kaiserlichen Gouvernements
in Tanga. Mit dem Gummi-Zusatzstempel „Feld-“ wurden diese in Deutsch-Südwestafrika in den ersten
Monaten des Bondelzwarts-Aufstandes regelm. verwendet. Von Deutsch-Ostafrika sind nur eine handvoll Belege
hiervon bekannt geworden. In Verbindung mit der Inlandszensur zweifelsohne ein Unikat und eine bedeutende
Kriegspost-Seltenheit. 6 1500,-
4074 TANGA 6/7 14, auf Bedarfskarte nach Deutschland
mit hs. Eingangsvermerk vom 7.8.1914. Mit einer
Laufzeit von 32 Tagen ohne Zensurvermerke eine interessante,
frühe Kriegskarte.
31 6 90,-
4079 MAGDEBURG 15/7 15, auf Brief Germania 20
Pfg. (fehlerhaft) mit kriegsbedingter Deckadresse in
Tanga über Palma/Portug.-Ostafrika. Li. unten mit hs.
Vermerk des Zensors „Zugelassen“ und rs. Ausgangszensur
von Magdeburg, Eingangsstempel von IBO
29/5 15. Von dort weitergeleitet mit Durchgangsstempel
LINDI 6/6 15 nach Moschi mit Ak.-Stempel vom
29.6.15. Eine extrem seltene, frühe Eingangspost via
Deckadresse.
DR87 6 650,-
4081 USUMBURA 10/9 15, klar auf Ganzsachenkarte
7½ H. von Missionsstation Kirinda mit violettem Zenusrstempel
der Postüberwachungsstelle Daressalam
nach Dtld. adressiert, sign. Pauligk BPP.
P21 6 100,-
4082 MOROGORO, violetter L1 auf gelochtem Postschein
vom 21.9.15.
6 50,-
4084+ MAHENGE 26/10 (15), klar auf Feldpostbrief
nach Liwale. Feldpostbriefe aus Mahenge sind selten.
6 140,- 4079
DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST115
4080 TAVETA DEUTSCHE FELDPOST 16/7 15, zwei Abschläge auf gef., kompletter Briefkarte, frankiert mit
15 H. blau. Eingetragen sind 15 Einschreibesendungen und 7 geschlossene Briefposten, welche von Moschi nach
Taveta befördert wurden. Die 15-H.-Briefmarke diente als Entgelt für eine unzureichend frankierte Sendung, bei
der das Porto beim Empfänger nacherhoben wurde. Es sind nur wenige solcher mit Marken frankierter Briefkarten
erhalten geblieben, Fotoattest Provinsky BPP. Vorlieg. Stück ist abgebildet in den Berliner Protokollen Nr.130.
33 6 1000,-
4083 MOROGORO 26/10 15, klar auf mit 15 H. frankiertem Brief der Deutsch-Ostafrikanischen Bank nach Ibo/
Portug.-Ostafrika adressiert (li. unauffällig geschlossene Aktenlochung). Vs. rotvioletter Zensurstempel der Postüberwachungsstelle
Daressalam und rs. rote Gouvernements-Veschlußmarke als deutsche Ausgangszensur. Dazu
hs. Vermerk „Keine Beförderungsgelegenheit“ und Wieder-Eingangsstempel MOROGORO 27/7 16 (kleine Berliner
Jahreszahl). Mit der offensichtlich von der Zensur angebrachten Siegelmarke ein einmaliger Auslandsbrief,
sign. Bothe, Fotoattest Steuer BPP.
6 1000,-
116 DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST
4085 MOROGORO „6 Nov. 1915“, violetter L1 auf gelochtem
Postschein für eine Postanweisung über 15 Rp.
6 60,-
4092 MOROGORO 17/4 16 nebst violettem Barfrankierungs-R3
auf tadelloser Postkarte nach Amani mit
Eingangsstempel.
6 80,-
4086 Liebesgaben-Sendung: TABORA 21/1 16, auf
maschinengeschriebenem Adressaufkleber für eine
großformatige Sendung „Warenproben“ per Einschreiben
nach Amani mit Vermerk des Absenders „Angelegenheit
des Liebesgaben-Ausschusses“ (stärkere
Beförd.-Spuren). Schon gewöhnliche portofreie Liebesgaben-Sendungen
sind außerordentlich selten (AG
+ 2000,-), als Einschreiben eine Kriegspost-Rarität,
Fotoattest Steuer BPP. 6 500,-
4088 TANGA 14/2 16 nebst violettem Barfrankierungs-Stempel
„2½ Heller“ auf grüner Kriegsnachrichtenkarte
Nr.527.
6 120,-
4089 21/2 16, gelochter Post-Einlieferungsschein mit
violettem L1 MOROGORO für eine Postanweisung.
6 50,-
4090+ MOMBO 9/3 16, rs. als Ak.-Stempel auf gef.
rosa Feldpostbrief ohne Aufgabestempel, li. unten mit
Abs.-Vermerk „Mugarma“.
6 90,-
4093+ „Zweiarten-Frankierung auf Einschreibe-Rückscheinkarte:
TABORA 25/4 16 auf tadelloser
Ganzsachenkarte 7½ H. mit beiges. blauem Barfrankierungs-R3
von Tabora mit hs. Portovermerk „30 H.“ als
Einschreibe-Rückschein-Postkarte. Hierfür waren die
30 Heller der Barfrankierung notwendig, das Postkartenporto
betrug im Ortsverkehr 4 H. und ist hier mit
7½ H. dargestellt. Einschreibe-Rückscheinbelege aus
der Kriegszeit sind äußerst selten.
P19 6 400,-
4094 TANGA 2/5 16 nebst Barfrankierungs-Stempel
„2½ Heller“ auf rotbrauner Kriegsnachrichtenkarte
Nr.580.
6 100,-
4095 TANGA 6/5 16, mit violettem Barfrankierungs-R3
„2½ Heller“ auf gef. Kriegsnachrichten-Karte
Nr.583 nach Wilhelmstal.
BF 6 100,-
4091 DARESSALAM 29/3 16, klar auf Postkarte 4
H. (starke Beförd.-Spuren) mit beiges. rotem Zensurstempel
der Postüberwachungsstelle Daressalam nach
Argys und weitergeleitet nach Königsberg (25.9.1919).
Oben mit violettem L3 „Wegen Rückkehr der Gefangenen
an den Absender zurück“ (Stempel der Zentralstelle
für Kriegsgefangene in Berlin). Der oben angebrachte
Nachportovermerk „20 cms“ (Auslands-Strafporto)
deutet darauf hin, daß die Karte noch während des
Krieges tatsächlich nach Ostafrika zurückgesandt wurde.
Ein bemerkenswertes Stück.
31 6 450,-
4096 Barfrankierung WILHELMSTAL: WILHELM-
STHAL 8/5 16, klarer Abschlag mit darübergesetztem
violettem Barfrankierungs-R3 WILHELMSTAL „50
H“(eller) auf großem Ausschnitt aus einer Paketkarte.
Der Barfrankierungsstempel von Wilhelmstal ist der
seltenste aller dieser Stempel von Deutsch-Ostafrika,
Fotoattest Steuer BPP.
BF 5 1200,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST117
4097+ WILHELMSTHAL 11/5 16, nebst violettem Barfrankierungs-R3 und Portovermerk „15 H.“ auf großem
gelbem Paketkarten-Abschnitt. Der mit Abstand seltenste Barfrankierungs-Stempel aus der Kriegszeit
Deutsch-Ostafrikas in einem unübertrefflichen Abschlag, Fotoattest Jäschke-L.BPP („Belegstücke aus Wilhelmsthal
sind sehr selten und nur in wenigen Exemplaren belegt“).
BF 5 1500,-
4100 Inlands-Postanweisung: KOROGWE 3/6 (ohne Jahreszahl „16“), zweimal auf vollständigem, rotem Postanweisungs-Formular
(während des Krieges in der Kolonie hergestellt) über 100 Rupien an die „Deutsche Schlächterei“
in Wilhelmstal. Re. oben mit Vermerk „R.D.S. - In Ermangelung eines Dienstsiegels, Feldlazarett Korogwe“
(Unterschrift des Stabsarztes Marschall). Von diesen Postanweisungs-Formularen sind nur ganz wenige Exemplare
erhalten geblieben. Eine Kriegspost-Rarität, Fotoattest Steuer BPP.
6 1800,-
118 DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST
4098 MOROGORO 15/5 16, klar auf in der Kolonie
hergesteller, provisorischer Feldpostkarte aus Kreidepapier
nach Tabora. 6 100,-
17.6.16 (kleine Berliner Jz.). Kl. Mgl. In diesem Postbezugskuvert
wurde die letzte Kriegsnachrichten-Karte
Nr.608 versandt. Selten, Fotoattest Steuer BPP.
6 220,-
4102 TANGA 3/6 16 nebst violettem Barfrankierungs-L2
auf Streifband nach Tabora. 6 80,-
4099 MITTELLANDBAHN BAHNPOST ZUG (ohne
Zug-Nr.) „a“ 22/5 16 (provisorische kleine Jahreszahl),
klar auf schönem Vorausfrankierungs-Umschlag 7½ H.
nach Ruvu, Fotoatteste Bothe BPP, Steuer BPP.
PU1a 6 180,-
4104 KILIMATINDE 23/6 16 (kleine Berliner Jahreszahl),
klar auf sauberem Vorausfrankierungs-Umschlag
7½ H. Eine seltene Abstempelung, Fotoattest
Steuer BPP.
VU1b 6 220,-
4105 MOROGORO 24/6 16 (kleine Berliner Jahreszahl),
klar mit beiges. violettem Barfrankierungs-R3
„2½ H.“ auf Streifband, sign. Willmann. 6 100,-
4101 TANGA 6/3 16 mit violettem Barfrankierungs-R3
nebst Zusatzstempel „4 Heller“ auf Vordruckpostkarte
der DOA-Gesellschaft (AG +300,-)
6 150,-
4106 BAGAMOJO 5/7 16 (kleine Berliner Jahreszahl),
auf tadellosem Vorausfrankierungs-Umschlag,
Daressalam-Ausgabe 7½ H. in Violett. Ein seltener
Stempel (AG +500,-), Fotoattest Steuer BPP.
VU2a 6 270,-
4103 TANGA 7/6 16, mit violettem Barfrankierungs-R3
und Portostempel „7½ Heller“ auf schwarz
überdrucktem Firmenkuvert mit hs. Bezeichnung
„Postbezug“ nach Kigoma mit Ak.-Stempel vom
4107+ LOURENCO MARQUES 3/8 16, zwei klare
Abschläge auf Brief eines Deutschen an seine Frau
nach Holland mit rs. Ak.-Stempel vom 8.9.1916. Vio-
DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST119
letter Zensurverschlußzettel von Portug.-Ostafrika und
darüber britischer Zensurverschlußzettel. Ein sehr seltener
Brief.
6 270,-
4111 „Nanguwe 29.III.17“, handgeschriebenes
Not-Telegramm, im Text „Glücklich eingetroffen, abmarschiere
übermorgen Mtrotora“. Eines der letzten
erhalten gebliebenen Telegramme aus DOA.
6 270,-
4113 LINDI 13/4 (ohne Jahreszahl „17“), verwendet
bei der Feldpost Lukuledi im Hinterland des Bezirks
von Lindi, klar auf Brief (übliche Beförd.-Spuren) nach
Liwale adressiert weitergeleitet. Rs. rotes Lacksiegel,
Attest Dr. Ey (1955).
6 400,-
4108 „Überroller Kilwa - Daressalam: KILWA 23/8
16 (kleine Berliner Jahreszahl) klar auf mit 7½ H. frankiertem
Privatbrief nach Daressalam, rs. Ak.-Stempel
vom 29.8.16 (zu Ausstellungszwecken dreiseitg geöffnet).
Bereits drei Tage später wurde Daressalam von
den Deutschen aufgegeben und der Brief offenbar nicht
mehr abgeholt bzw. zugestellt. Er fiel nach der Besetzung
der Stadt den Engländern in die Hände und trägt
rs. den Stempel des britischen Feldpostbüros Nr.306
vom 16.9.1916. Ein einmaliges Stück.
32 6 1000,-
4114+ LINDI 16/5 (ohne Jz.“17“) als weiterverwendeter
Feldpoststempel (Januar bis Mitte Oktober 1917),
ideal klar auf doppelt verwendetem Feldpostbrief,
rs. der selbe Stempel vom 8. Mai 1917. Übliche Beförd.-Spuren,
sign. Drahn.
6 160,-
4109 (1916), Postkarte 4 H., geschrieben von dem
deutschen Soldaten Rudolf Schönheit in Morogoro,
kurz nach seiner Gefangennahme an seine Mutter in
Berlin. Mit violettem britischem Zensurstempel „C“.
Mit umfangreichem, sehr interessantem Text. Gemäß
Nachsendevermerk ist die Karte in Berlin angekommen.
Ein in der Literatur mehrfach abgebildetes Stück.
P23 6 700,-
4115+ FELDPOSTSTATION 3. 1/7 17, auf vorzüglich
erhaltenem Militärbrief, li. unten mit violettem
Schutztruppensiegel und oben L1 „Etappenleitung“.
6 160,-
120 DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST
4110 Postaustausch an den Fronten Winter 1916/Frühjahr 1917: sogenannter „Parlamentärs-Brief “ aus der Gegend
um die Rufifi-Mündung nach Morogoro adressiert, welches zu diesem Zeitpunkt bereits von den Engländern
besetzt war. Links unten mit deutschem Zensurstempel der Postüberwachungsstelle Daressalam mit Unterschrift
des Zensors „Dieterich“. Weitergeleitet an die brit. Stellen und rechts oben mit blauem engl. Zensurstpl. PASSED
BY CENSOR No. 3285. Ein besonders schöner und seltener Brief, Fotoattest Steuer BPP (AG-Kat. 3.000,-).
6 1250,-
4112 April 1917, kleiner, etwas fehlerhafter Briefumschlag, adressiert an eine Schwester Frida Wolff im Hospital
in Daressalam. Mit englischem Zensurstempel PASSED BY CENSOR No.3334 sowie li. unten mit deutschem Zensurvermerk
„Zensur passiert“. Der Brief war nicht zustellbar und wurde über Tanga nach Moschi weitergeleitet. Rs.
fünf Abschläge von drei verschiedenen britischen Feldpoststationen aus April/Mai 1917. Ein außergewöhnliches
Stück, sign. Pauligk BPP, Fotoattest Steuer BPP.
6 1000,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST121
4116 (1917), „Kaiserliche Schutztruppe für
Deutsch-Ostafrika“, violettes Dienstsiegel mit darübergesetztem
hs. Blaustiftvermerk „Zensiert“ auf Brief
nach Wilhelmstal. Ohne postalische Vermerke handelt
es sich vermutlich um einen aus Portug.-Ostafrika geschmuggelten
Brief, welcher wegen der Kriegsereignisse
nicht mehr weiterbefördert bzw. auch keinem
deutsch-englischen Postaustausch mehr zugeführt
werden konnte.
6 700,-
4117+ FELDPOSTSTATION (wohl „2“) DEUTSCH
-OSTAFRIKA 17/9 (17), zwei Abschläge auf aus Zeitungspapier
hergestelltem provisor. Umschlag, frankiert
mit Mischfrankatur 4 H. ohne und mit Wz. nach Liwale
(übliche Beförd.-Spuren), li. unten mit Abs.-Vermerk
„Ndanda“. 23,31 6 200,-
4119+ Feldpoststation NANGANO Feldpost-Einschreibebrief dieser Aushilfs-Poststation, welche im September
1917 für wenige Tage eingerichtet worden war. Gefaltetes Kuvert mit Abs.-Vermerk des Feld-Sanitäts-Depots Nangano
sowie rs. zwei rote Gouvernements-Lacksiegel „Sanitätsdepot“ nach Liwale. Rot unterstrichender Vermerk
„Einschreiben!“ und rs. Stempel FELDPOSTSTATION DOA 15.9.17. Da die Station Nangano nur vom 6.-22. September
1917 in Betrieb war, erhielt sie weder einen eigenen Poststempel noch sonstige Postutensilien wie Einschreibe-Zettel
oder ähnliches. Eine der größten Kriegspost-Raritäten Deutsch-Ostafrikas.
6 3500,-
122 DEUTSCH-OSTAFRIKA – BARFRANKIERUNGSSTEMPEL
4118 FELDPOSTSTATION 3 26/8 17, klar auf gef.,
provisorischer Postkarte (zweifach gef. und geschlossene
Aktenlochung). Es handelt sich um einen Entlassungsschein
für einen an der Ruhr verstorbenen Askari
aus der Trägerkolonne 8 (Feldlazarett V), datiert
„Liwale“ (ursprüngl. „Mlembwe“) nach Mochiwa. Ein
äußerst seltenes und spätes Poststück von großem zeitgeschichtlichem
Interesse. 6 400,-
4122+ Englisches Militär-Telegramm nach dem Waffenstillstand:
„Neu Langenburg“, hs. Abgangsvermerk
auf Telegramm der englischen Armee zwei Tage nach
dem Waffenstillstand in Deutsch-Ostafrika. Mit Eingangsstempel
des englischen Hauptquartiers ZOMBA
B.C.A. 13/11 18. Der Inhalt des Telegramms gibt den
Aufenthaltsort der deutschen Schutztruppe in Kasama
und am Zambesi im nördlichen Gebiet Nord Rhodesiens
an. Dort fanden erste Kontakte zwischen den
Engländern und Lettow-Vorbeck statt. Nach weiteren
Verhandlungen über die Konditionen der Kapitulation
ergaben sich die deutschen Truppen einen Tag später.
Ein zeitgeschichtlich hochbedeutendes Dokument.
6 900,-
4120 (1917/18), in Deutsch-Ostafrika angefertigtes
Not-Postformular „Postpaketkarte“ auf dünnem, braunem
Papier, ungebraucht. Selten. 6 60,-
4121+ (1918), Brief mit deutschem Absendervermerk
aus Morogoro, frankiert mit indischen Feldpostmarken
½ A. und zweimal 1 A. nach Lage mit Leitvermerk
„via Swizerland“. Violette Entwertungsstempel PASSED
CENSOR E.A. „C“. Trotz Beförderungsspuren ein interessanter
und seltener Brief.
6 180,-
4123 WILHELMSTAL 22/12 18, re. oben auf unfrankiert
eingelieferter britischer Dienstsache an das Friedensbüro
in Bern, rs. mit Durchgangsstpl. MOSHI und
K2 VOI 23/12 18 und K2 MOMBASA 24/12 18, bei der
Ankunft nachtaxiert und mit zwei Portomarken 25 C.
frankiert, Stempel BERN 8/2 19.
6 80,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA –
BARFRANKIERUNGSSTEMPEL
4124+ TABORA 16/5 16, mit violettem Barfrankierungs-R3
auf vorzüglich erhaltenem Einschreibebrief
nach Amani mit rs. Ak.-Stempel. Der Barfrankierungs-Stempel
mit hs. korrigiertem Portobetrag „22½“
(Heller). R-Briefe mit Barfrankierungs-Stempeln sind
generell selten, von Tabora sind nur ganz wenige Belege
dieser Art bekannt.
BF 6 400,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA – WUGA
4125 2½ und 7½ H., je in den beiden möglichen Typenpaaren,
tadellos (ein 2½ H. Paar getrennt), wie verausgabt
o.G.
III I/II,III W2,IV W1/2 3 800,-+180,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA BESONDERHEITEN123
4126 1 R., tadelloses Exemplar in außergewöhnlich
frischer Farbe und mit vollständ. Durchstich, völlig tadellos
erhalten. In dieser Qualität eine große Seltenheit,
Fotoattest Dr.Hartung. V 3 1.700,-+600,-
DEUTSCH-OSTAFRIKA
BESONDERHEITEN
4129
4127 Ablösungstransport SMS „Condor“: 5 P. a. 10
Pfg., tadellose Postkarte, geschrieben von Ober-Maschinistenmaat,
Otto Gerth, SMS „Condor“ in Port Said
am 29.6.1898. Die Karte wurde mit anderen Postsachen
der „Condor“ in einem Hofpostamtsbrief vorausgeschickt
und erst bei der Ankunft im Marine-Postbüro
gestempelt BERLIN C.1. 6/7 98. Diese 5-Pesa-Karten
wurden an Mannschaften und Unteroffiziere zum ermäßigten
Tarif für 5 (anstatt 10) Pfennig, ähnlich wie
in Kiautschou 1898, abgegeben. Eine postgeschichtliche
Seltenheit ersten Ranges. Ausführliches Schreiben
von Hans Bothe an Josef Grandinger, Wien, wo er u.a.
schreibt: „Kapitän Crüsemann war von der Karte sehr
begeistert, sodaß er in seinem Handbuch über das Ablösungskommando
etwas geschrieben hat.“.
P6 6 500,-
4128 MIKINDANI 1/8 99, klar auf etwas unfrischer
Postkarte 5 P. nach Dtld., geschrieben während des
Mahemba-Aufstands im Südosten des Landes (vgl.
Deutsches Kolonial-Lexikon II/527 und Deutsches Kolonialblatt
1899). Im Text: „Mehrtägige Gefechte am 9.
und 10.Juli, schon 80 Tote“. P4 6 70,-
4129 Optische Telegrafie 1905: Express-Telegramm,
Vordruck „Optisches Feldtelegramm“ an die Telegrafenstation
Schirati von Ikoma nach Muansa an Hauptmann
Göring vom Kommando der 11. Kompanie.
Oben li. mit zweifach rot unterstrichenem Vermerk
„Eilbote“. Bisher sind erst zwei optische Feldtelegramme
aus Deutsch-Ostafrika bekannt geworden, dieses ist
das einzige mit Eilbotenvermerk. 6 500,-
4130 MITTELLANDBAHN BAHNPOST ZUG 5 „c“
28/4 14, zwei Abschläge auf gef. Firmen-Einschreibebrief
7½ und 15 H. (erstere Aufklebefehler) mit Einschreibezettel
von Daressalam nach Lüderitzbucht/
Deutsch-Südwestafrika (Ak.-Stempel vom 29.5.14). Rs.
mit Absenderangabe aus Malagarassi, einer Station an
der Bahnlinie zwischen Tabora und Kigoma. Bedarfsmäßige
Einschreibebriefe der Mittellandbahn sind nur
ganz wenige erhalten geblieben. Im Postverkehr nach
Deutsch-Südwest zweifelsohne ein Unikat.
32,33 6 800,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA
FRÜHE POST
4132+ „Berseba 7. January 1892“, hs. Abs.-Vermerk
auf Eingeborenenbrief mit dazugehörigem Briefumschlag
(dieser Mgl.), geschrieben von dem Nama-Kapitän
Jakobus Izak nach Keetmanshoop. Befördert via
Boten, da das Postamt in Otjimbingue am 6.11.1891
geschlossen wurde und das Postamt in Windhuk erst
am 23.3.1892 eröffnete. Ein sehr seltener Brief aus der
Interimszeit.
6 140,-
124 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – OTYIMBINGUE
4131+ Faltbrief an Reichskommissar Dr. Goering:
„Roibank 18/5 88“, vollständiger kleiner Faltbrief,
geschrieben von einem Eingeborenen namens Hans
Habeb, welcher als Schüler auf der Missionsstation
Schepmansdorf, später Roibank, erzogen wurde. Der
Empfänger Dr. Goering war der erste Reichskommissar
für Deutsch-Südwestafrika, er landete mit drei weiteren
Regierungsmitgliedern 1885 in Walfischbay. Unikat.
6 270,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA –
OTYIMBINGUE
4133 20 Pfg., tadelloses Bfstk. mit vollem Stempel
OTYIMBINGUE DSWA 18/4 91, sign. Ressel.
VO48b 5 100,-
4137 5 Pfg., tadelloses, waagr. Paar auf Postkarte via
Kapgebiet (26/10 95) nach Deutschland (16/11 95), zwei
klar und sauber aufges. violette Stempel LÜDERITZ-
BUCHT 21/10 95. In dieser Form einer der schönsten
bekannten Belege dieser sehr seltenen Farb-Abstempelung,
doppelt sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 10x).
VS46c(2) 6 500,-
4138 10 Pfg., zwei Exemplare auf tadellosem Bfstk.
mit seltener Entwertung durch zwei violette Stempel
LÜDERITZBUCHT 5/7 96, doppelt sign. Dr.Steuer
BPP (Dr.Steuer 8x).
VS47d(2) 5 200,-
4134 10 Pfg., schöne Bedarfskarte mit ideal klarem
Stempel OTYIMBINGUE DSWA 1/1 92 nach Dtld.,
geschrieben von dem Postagenten v.Goldammer
„Stempel bis zur Verlegung des Kommissariatssitzes in
Otjimbingue in Gebrauch“. Eine außergew. Karte und
erheblich seltener als eine solche mit einer 10 Pfg.-Marke
frankiert. Hinzu kommt die seltene, letzte Verwendungsperiode
dieses Stempels in Windhoek, welche
nur rund drei Monate dauerte (Dr.Steuer 2x plus Zuschlag
für die Ganzsachenverwendung).
P15 6 800,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA –
VORLÄUFER
4136 2 Mk., tadelloses Exemplar mit zentr., gestochen
klar aufges. Stempel KEETMANSHOOP 19/12 00. Selten
(Dr.Steuer 5x). VS37f 4 500,-80,-
4139 4140
4139 20 Pfg., tadelloses Briefstück mit violettem
Stempel LÜDERITZBUCHT und hs. eingesetztem Datum
„12/1 96“. Eine der seltensten Abstempelungen aus
der Vorläuferzeit (Dr.Steuer 35x).
VS48d 5 400,-
4140 20 Pfg., tadelloser, senkr. Dreierstreifen auf
Bfstk. mit drei zentr. Stempeln LÜDERITZBUCHT und
handschriftlich eingesetztem Datum „12/1 96“. Eine
der seltensten Vorläufer-Entwertungen Deutsch-Südwestafrikas,
welche sich hier gleich in drei Abschlägen
präsentiert, sign. Mansfeld, Fotoattest Steuer BPP (Dr.
Steuer 35x).
VS48d(3) 5 900,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – VORLÄUFER125
4142
4141 25 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf leicht
überfrankiertem Brief nach Dortmund (Umschlag
oben kl. Unebenheit), zwei ideal aufges. Stempel
WARMBAD 4/3 97. Mit dieser Entwertung eine Vorläufer-Seltenheit,
Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 5x).
VS49b 6 2.500,-300,-
4142 25 Pfg. mit 50 Pfg. lilabraun sowie Mitläufer
3-20 Pfg. auf tadellosem Satz-Einschreibebrief nach
Berlin, jede Marke mit zentr. Stempel KEETMANSHO-
OP 14/8 97 (Aushilfs- Tageszahlen „4“). Befördert via
Steinkopf und Kapstadt mit Durchgangsstempel.
VS49b,50d,M45b/48d 6 250,-
4143 25 Pfg. in Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe
5 Pfg. auf Mitläufer-Kartenbrief 10 Pfg. karmin, als
Einschreiben nach Berlin mit Ak.-Stempel, klare Stempel
OKAHANDJA 26/1 98.
VS49b,K1,DSWA2 6 250,-
4135 1891, Kap der Guten Hoffnung ½ P., waagr. Viererstreifen mit zweimal 3 P. auf Firmenkuvert „Mertens &
Sichel, Walfish Bay“ mit Nummernstpl.-Entwertung „300“ WALVISH BAY 9/6 91, als Einschreiben via Kapstadt
und London nach Dtld. (3.8.91). Leichte Beförd.-Spuren. Der Berg-Ingenieur Mertens reiste ab 1884 im Auftrag
von Adolf Lüderitz umher, um etwaige Bodenschätze zu erforschen. Vorliegender Brief ist an seinen Kollegen, den
Berg-Assessor Frielinghaus gerichtet. Ein sehr seltener, früher Brief.
CGH 6 1800,-
126 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – MITLÄUFER
tere „Johann-Albrechtshöhe“). Einer der ganz wenigen
erhalten gebliebenen Mitläufer-Briefe mit der Karibib-Abstempelung
(Dr.Steuer lose bereits 20x).
M47d 6 150,-
4144 25 Pfg. zusammen mit Mitläufer 5 Pfg. grün und
20 Pfg. ultramarin sowie Aufdruck-Ausgabe 1897, 3
Pfg. und 10 Pfg. auf philat. Einschreibebrief nach Dtld.
(Name des Adressaten radiert). Jede Marke mit Wanderstempel
vom 11.2.99 und R-Zettel mit hs. Ortseintrag
„Khanrivier“ (3.Handschrift). Vor- bzw. Mitläufer-Belege
aus Khanrivier sind außerordentlich selten
(Dr.Steuer für 46c 5x und für 48d 10x).
VS49b,M46c,48d 6 800,-
4150 10 Pfg. dunkelrosarot, tadelloses Exemplar auf
schönem weißem Briefstück mit zwei vollen Stempeln
RAMANSDRIFT 1/3 00. Die seltenste Mitläufer-Marke
Deutsch-Südwestafrikas. Mit der Abstempelung von
Ramansdrift eine ganz große Rarität, Fotoattest Jäschke-L.BPP
(„Belegstücke dieser Marke sind sehr selten
und bisher nur in einigen wenigen Exemplaren registriert“).
M47e 5 -,-1500,-
4145 10 Pfg., Ganzsachenkarte (li. fleckig) mit seltener
Aushilfs-Entwertung LÜDERITZBUCHT in Violett
mit hs. eingesetztem Datum 14.11.95 über Walfishbay
und Kapstadt nach Dtld. mit Eingangsstempel.
Zusätzliche Entwertung durch brit. Roststempel von
Walfishbay. Eine der seltensten Vorläufer-Entwertungen
Deutsch-Südwestafrikas (Dr.Steuer 30x).
VS P25 6 500,-
4146+ „Mertens & Sichel, Walfish Bay 3/4 93“, violetter
Ovalstempel auf blauem Rückschein für einen
Einschreibebrief nach Okiep (nördl. Kapgebiet). Selten.
6 90,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA –
MITLÄUFER
4147 3 Pfg., ideales Bfstk. mit besonders schön aufges.
Stempel WARMBAD 26/4 98 (Dr.Steuer 2x).
M45b 5 50,-
4148 Doppelentwertung: 5 Pfg., zwei Exemplare (eines
kl. Beanstdg.) auf Bedarfs-Postkarte nach Hamburg,
außergewöhnliche Doppelentwertung: zunächst
GIBEON 14/8 97, dann später im Transit KEETMAN-
SHOOP 23/8 97. M46c(2) 6 60,-
4149+ 10 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit klarem
Stempel KARIBIB 18/7 00 auf seltenem, etwas beschädigtem
Inlandsbrief nach Otjomukoka (das spä-
4151 25 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk.
mit idealem Stempel SEEIS 23/12 00 nebst R-Zettel. So
schön selten, sign. Jäschke-L.BPP.
M49b 5 120,-
4152+ Mitläufer-Streifband 3 Pfg. gelbbraun mit Zusatzfrankatur
Aufdruck-Ausgabe 5 Pfg. nach Deutschland,
zwei klare Stempel GROOTFONTEIN 2/4 01 und
rs. Eingangsstempel MUSKAU 26/5 01. Seltene Verwendung
der 3-Pfg.-Streifband-Ganzsache, welche in
der Kolonie nicht am Schalter war, Fotoattest Czimmek
BPP.
M S8,DSWA6 6 150,-
4153 10 Pfg., tadelloser, philatelistischer Kartenbrief
mit klarem Stempel KUBUB 18/7 00.
MK1 6 30,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA
4154 3 Pfg., tadellos postfrisch, Kopie von Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 1b 1 200,-50,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA127
4155 25 und 5o Pfg., tadellos ungebraucht, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. Ia/II 2 560,-150,-
4160 3 Pfg. hellocker, tadelloses Exemplar mit dekorativ
aufges. Stempel OTAVI, sign. Mansfeld, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
5e 4 650,-+120,-
4162 5 Pfg., zwei senkr. Paare mit 10 Pfg. auf besonders
schönem, weißem Bedarfs-Einschreibebrief nach
Dtld., klare Stempel WINDHOEK 9/5 00.
6(4),7a 6 100,-
4163 10 Pfg. dunkelrosarot, tadellos gestempelt, Kopie
von Fotoattest Jäschke-L.BPP für einen Viererblock,
aus dem die Marke stammt.
7d 4 400,-120,-
4156 25 und 5o Pfg., tadellos ungebraucht, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
Ia/II 560,- 150,-
4157 25 und 50 Pfg., tadellos postfrisch.
Ia/II 1 1.500,-300,-
4158 25 Pfg., tadellos ungebraucht.
Ib 2 350,-70,-
4164 10 Pfg. dunkelrosarot, tadellos gestempeltes Exemplar,
oben mit Zwischensteg, Kopie von Fotoattest
Jäschke-L.BPP für einen Viererblock aus dem die Marke
stammt.
7d 4 400,-100,-
4165 10 Pfg. dunkelrosarot, farbfrisch und sauber gestempelt
(kl. Aufrauhung), Kopie von Fotoattest Jäschke-L.BPP
für einen Viererblock, aus dem die Marke
stammt.
7d 4 400,-Gebot
4166 10 Pfg dunkelrosa, tadellos gestplt., Attest Jäschke-L.BPP.
7d 4 400,-70,-
4159 3-50 Pfg., die komplette Serie auf schönem, nach
Deutschland gelaufenem Einschreibebrief, jede Marke
mit klarem Stempel MARIENTHAL 30/1 01.
5/8,9b,10 6 1.100,-+200,-
4161 3 Pfg., tadellos gestplt., sign. Richter, Attest
Jäschke-L.BPP.
5e 4 650,-100,-
4167 10 Pfg., diagonale Halbierung (linke untere
Hälfte) auf tadelloser, besonders schöner Postkarte,
idealer Stempel KEETMANSHOOP 26/6 00 und deutscher
Eingangsstempel.
7H 6 1.200,-+250,-
4168 20 Pfg., zwei senkr. Paare auf seltenem Einschreibebrief
in der 3.Gewichtsstufe nach Dresden,
zentr. Stempel WINDHOEK 27/2 99. Eine seltene
Mehrfachfrankatur.
8(4) 6 90,-
128 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA
4174 10 Pfg., waagr. Viererstreifen auf Bedarfs-Firmenkuvert
mit klaren Stempeln KARIBIB 26/2 03 nach
Kapstadt. 13(4) 6 80,-
4169 4171
4169 25 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel
KARIBIB 7/11 00, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
9a 5 500,-+150,-
4170 25 Pfg. dunkelorange, tadellos ungebr., Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 9b 2 480,-120,-
4171 25 Pfg., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel
WINDHOEK 16/11 00, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
9b 5 550,-+150,-
4175 20 Pfg., senkr. Paar zusammen mit 2 Mk. dunkelblau,
tadellose 2,40-Mk.-Frankatur auf aktenfrischer,
gef. Paketkarte mit Coupon nach Pforzheim,
sauber aufges. Stempel WINDHUK „a“ 23/11 09 sowie
ein dekorativer, rosafarbener Zollaufkleber. Selten, Fotoattest
Steuer BPP. 14(2),21 6 800,-
4172 25 Pfg. dunkelorange mit 5 Pfg. grün auf tadellosem,
tarifmäßig frankiertem Einschreibebrief nach
Deutschland, klare Stempel WINDHOEK 18/9 01, Fotoattest
Steuer BPP.
9b,2 6 1.000,-+250,-
4176 20 Pfg., senkr. Paar mit 10 Pfg. rot auf Adressteil
von Inlands-Nachnahmesendung mit Stempel SWA-
KOPMUND 23/5 07 und violettem Nachnahme-Zettel
über 5,50 Mark nach Otjiwarongo. Ein außergewöhnlich
dekoratives und seltenes Stück, Fotoattest Jäschke-L.BPP
(„Belegstücke des Nachnahme-Postdienstes
in DSWA sind selten“.). 14(2),26a 6 500,-
4173 3 Pfg., Zusatzfrankatur auf Mitläufer-Streifband
3 Pfg. gelbbraun mit zwei sauber aufges. Stempeln
SWAKOPMUND 10/6 01 nach Dtld. adressiert. Eine
seltene Kombination.
11,GA 6 150,-
4177 Orts- Einschreibebrief: 25 Pfg., Einzelfrankatur
auf tadellosem, schönem Orts- Einschreibebrief mit
klarem Stempel WINDHUK 8/12 13, rs. Ausgabestempel
vom gleichen Tag, eine Stunde später, Fotobefund
Steuer BPP.
15 6 150,-
4178 25 Pfg., tadelloses Exemplar auf bedarfsmäßiger
Einschreibe-Drucksache im Inlandsverkehr mit
klarem Stempel WARMBAD 1/12 08 nach Keetmanshoop
(leichte Beförd.-Spuren). Eine sehr seltene Versendungsform.
15 6 120,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA129
4179 25 Pfg., senkr. Paar als tarifmäßige UPU-Frankatur
in der 4.Gewichtsstufe auf Bedarfsbrief in
die Schweiz (leichte Beförd.-Spuren), klare Stempel
OKAHANDJA 18/4 14. Ab 1.Juni 1906 waren für Auslandsbriefe
im Weltpostverein für die ersten 20 g 20
Pfennig und für jede weiteren 20 g 10 Pfg. zu frankieren.
Belege hierzu sind selten und als reine Mehrfachfrankatur
der 25 Pfg. ein ganz außergewöhnliches Stück.
15(2) 6 250,-
4181 25 Pfg. mit 5 Pfg. auf gef., eingeschriebenem Firmenkuvert
mit klaren Stempeln SWAKOPMUND „a“
14/2 14.
15,25 6 90,-
4182 30 Pfg. mit 10 Pfg. karmin auf gef. Inlands-Einschreibebrief
in der 2. Gewichtsstufe, klare Stempel
SWAKOPMUND 8/8 07 an die „Hilfeleistungskommission“
nach Windhuk.
16,26 6 100,-
4183 40 Pfg., tadelloses Briefstück mit genau zentr.
Stempel K.D. FELDPOSTSTATION N.3.
17 5 50,-
4184+ Handschriftliche „PAA“-Entwertung: 40 Pfg.
mit 1 Mk. auf tadellosem Postanweisungs-Abschnitt,
die 40-Pfg.-Marke mit handschriftlicher Entwertung
des Postanweisungs-Amtes in Berlin „PAA 10/12 04“,
die 1 Mk. mit regulärer Entwertung SWAKOPMUND
9/11 04. Ein seltenes und reizvolles Stück, Fotoattest
Steuer BPP. 17,20 5 120,-
4185+ 40 Pfg., Einzelfrankatur auf seltenem Nachnahmebrief
über 6,80 Mark mit Stempel LÜDERITZ-
BUCHT 29/3 06 nach Deutschland (kl. Mgl.). Mit
violettem Nachnahme-Aufkleber und rs. Siegelmarke
„Kaiserliche Station Lüderitzbucht“.
17 6 120,-
4180+ 25 Pfg., li. unteres Eckrandpaar mit Teil der
Landesinschrift in Mischfrankatur mit 5 Pfg. grün auf
Einschreibebrief mit hs. Expressvermerk „Tages-Eilbote
bezahlt“ aus der Dahmann-Korrespondenz nach
Charlottenburg mit Ak.-Stempel (leichte Beförd.-Spuren).
Der Brief ist für eine Eilbotenzustellung korrekt
frankiert (10 Pfg. Porto, 20 Pfg. R-Gebühr und 25 Pfg.
Express-Zuschlag), ebenso ist er mit rotem Kopierstift
für Eilbotenbriefe gekennzeichnet und trägt rs. den
Vermerk „Nicht angetroffen 4.30 (Uhr sic), Unterschrift
des Postbeamten“. Obwohl die ansonsten bekannten
Expressbriefe aus den Kolonien am Ankunftsort
wie normale Post abgefertigt wurden, scheint der
hier vorliegende Beleg tatsächlich per Express ausgetragen
worden zu sein, Fotoattest Czimmek BPP.
15(2),25 6 250,-
4186+ 50-Pfg.-Post-Zeitungssache: 50 Pfg., tadellose
Einzelfrankatur mit Stempel KEETMANSHOOP 19/5
13 auf Postkarte nach Berlin (leichte Beförd.-Spuren),
gekennzeichnet als „Z.S.“ (Zeitungssache), rs. mit entspr.
L1 und Innendienst-L2 „Keetmanshoop DSWA“.
Mit der 50-Pfg.-Marke ist uns keine weitere derartige
Karte bekannt.
18 6 150,-
4187 80 Pfg. sowie 2 und 3 Mk., tadellose Exemplare
in Bedarfsverwendung auf Postanweisungs- bzw. Paketkartenabschnitt.
19,21,22 5 60,-
4192 2 Mk., tadellose re. obere Bogenecke auf schönem,
philatelistischem R-Brief, klare Stempel OMAR-
URU 24/10 07.
21 6 60,-
130 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA
Stempel SWAKOPMUND 13/8 02 in die USA. Trotz kl.
Mängel ein sehr seltenes Bedarfsstück, Fotoattest Steuer
BPP.
21 6 400,-
4188 80 Pfg., zwei tadellose Exemplare mit klaren
Stempeln OMARURU 2/7 14 auf makelloser grüner Paketkarte
mit Coupon nach Dresden adressiert. Wegen
Kriegsausbruchs nicht mehr weiterbefördert und die
Sendung an den Absender zurückgegeben. Eine seltene
Karte mit dem Bruttotarif für eine Paketsendung bis 1
kg, Fotoattest Steuer BPP.
19(2) 6 600,-
4189+ Einzelfrankatur auf Frachtbrief: 1 Mk., Einzelfrankatur
mit zwei klaren Stempeln SWAKOP-
MUND 17/6 05 auf kpl., vorgedrucktem Frachtbrief, re.
unten mit Eingangsvermerk „Persip 29/7 05“ (stärkere
Beförd.-Spuren). Die Sendung wurde postalisch nur bis
Gibeon befördert (Eingang 29/7 05) und dann durch
die Schutztruppe in das etwa 120 km östlich gelegene
Persip transportiert. In dieser Form ein postgeschichtliches
Unikat. 20 6 750,-
4190 1 Mk. mit waagr. Fünferstreifen 5 Pfg. auf mehrfach
gef. Briefkarte, klare Stempel HOHEWARTE 18/4
13. Mit Markwerten frankierte Postformulare sind selten
zu finden.
20,25(5) 6 200,-
4191 2 Mk., bedarfsmäßige Einzelfrankatur auf überschwerem
Einschreibebrief in der 9. Gewichtsstufe mit
4193 3 Mk., tadellose Einzelfrankatur mit klarem
Stempel SWAKOPMUND 6/11 06 auf Sammel-Paketkarte
für drei Sendungen nach Koes, rs. Ak.-Stempel
KEETMANSHOOP 15/12 06. Das Formular mit stärkeren
Beförd.-Spuren. Als Inlands-Paketkarte mit einer
Einzelfrankatur der 3 Mk. äußerst selten.
22 6 300,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA131
4194 5 Mk., tadellos gestplt., sign. Czimmek BPP.
23 4 200,-50,-
4195 5 Pfg., vielseitiger farbiger Foto-Ak. (barbusige
Schönheiten) mit zentr. Stempel MARIENTAL.
25 6 60,-
4196 5 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf blaugrünem
Firmenkuvert der „Lüderitzbucht-Gesellschaft“,
zunächst als Ortsbrief mit Stempel LÜDERITZBUCHT
22/10 11, anschließend weitergeleitet nach Kapstadt
mit hs. Nachtaxvermerk sowie Kap-Nachportostempel
„2 d“ nebst entspr. Portomarke von Transvaal (rs.
Oberklappe unvollst.). Ein außergewöhnlicher Brief.
25,Transvaal 6 150,-
4197+ 10 Pfg., Einzelfrankatur mit idealem Stempel
KEETMANSHOOP „a“ 14/12 11 auf als Zeitungssache
aufgebrauchter Feldpostkarte nach Berlin. Sehr selten.
26 6 90,-
4198 Bedarfs-Mischfrankatur: 10 Pfg., Mischfrankatur
mit senkr. Paar Germania 10 Pfg. auf tadellosem
Bedarfs-Einschreibebrief nach Erfurt, sauber aufges.
OUTJO 25/3 12. Die Germania-Marken wurden des
öfteren von den Postanstalten in DSWA regulär, meist
auf Formularen, aufgebraucht. Privatpost mit solchen
Marken war geduldet, ist jedoch nur selten zu finden,
vor allem als Einschreiben.
26,DR86I(2) 6 180,-
4199 10 Pfg., Einzelfrankatur auf Rechtsanwalts-Vordruckkuvert
mit klarem Stempel WINDHUK 3/2 14
nach Österreich. Unterfrankiert, daher in Österreich
mit vier Nachportomarken versehen und nach Windhuk
zurückgesandt. Trotz Beförd.-Spuren ein außergewöhnlich
seltener und dekorativer Brief.
26, Öst. 6 80,-
4201+ 20 Pfg., Einzelfrankatur auf Auslands-Dienstsache
in die Schweiz, klarer Stempel LÜDERITZ-
BUCHT 23/5 11 und beiges. Dienstsiegel des dortigen
Bezirksgerichts. In der Schweiz mehrfach nachgesandt
und am 19.6. wieder zurück nach Lüderitzbucht. Auslands-Dienstsachen
sind sehr selten.
27 6 70,-
4203 1 Mk., tadellos postfrisch.
29B 1 320,-80,-
4204 1 Mk., tadellos postfrisch.
29B 1 320,-80,-
4205 1 Mk., tadellos postfrisch.
29B 1 320,-70,-
4206 2 Mk., tadellos gestempelt.
30A 4 95,-30,-
4200 Inlands-Kriegspostanweisung: 20 Pfg., Einzelfrankatur auf tadellosem, vollständigem Auslands-Postanweisungsformular
über 11,50 Mk. im Inlandsverkehr nach Windhuk, drei vorzüglich klare Stempel REHOBOTH 20/2
15. Derartige Inlands-Postanweisungen sind nur ganz wenige bekannt geworden, aus der Kriegszeit eine postgeschichtliche
Rarität ersten Ranges, Fotoattest Steuer BPP.
27 6 2000,-
132 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ZUSAMMENDRUCKE
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA
ZUSAMMENDRUCKE
4202 30 Pfg., tadellos postfr. Viererblock mit rechtem
Bogenrand (dort Falzrest) und doppelte HAN „H
2068.11“ in Orange und Schwarz. In dieser Form bei
Michel nicht aufgeführt.
28x HAN 1 300,-
4207 2 Mk. mit 50 Pfg., tadellose 2,50-Mk.-Frankatur
auf kompletter grüner Paketkarte (mit Coupon) nach
Deutschland, sauber aufges. Stempel KEETMANSHO-
OP „a“ 15/11 12, befördert über Hamburg (unten mit
violettem Sicherungsstempel) und rs. Ak.-Stempel vom
15.12.12. Eine schöne Paketkarte, Fotoattest Steuer
BPP.
30A,18 6 700,-
4208 2 Mk., tadellos postfrisch, sign. Drahn.
30B 1 320,-60,-
4209 3 Mk., postfrisches Exemplar vom re. Bogenrand,
Zähnung etwas unregelmäßig. Eine unterbewertete
und seltene Marke, Fotobefund Jäschke-L.BPP.
31Bb 1 450,-+100,-
4210 5 Mk., tadellos ungebraucht.
32Aa 2 130,-40,-
4211 5 Mk., gestempelt, ein kurzer Zahn, sign. Steuer
BPP, Jäschke-L.BPP.
32Aa 4 37060,-
4212 5 Mk., beide Farben, je tadellos gestempelt.
32Aa/b 4 820,-160,-
4213 5 Mk., tadellos postfrisch aus der re. unt. Bogenecke
(dort zwei Falzreste).
32B 1 220,-50,-
4214 Reklameanhänger „Export-Prämie“ im Viererblock
mit dreimal 10 Pfg. (teils etwas unreg. Zähnung)
mit klar aufges. Stempeln WINDHUK 6/4 12. Gestempelte
Zusammendruck-Kombinationen sind sehr selten,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
W5/S5 4 300,-
4215+ Vier versch. Reklamemarken vs. und rs. auf
ansonsten unfrankiertem und nachtaxiertem Brief
(gef.) mit Stempel LÜDERITZBUCHT 15/8 13 nach
Windhuk, rs. zusätzl. zwei Telegrafen-Verschlußmarken
nebst Adlerstempel KAISERLICHES BEZIRKS-
GERICHT LÜDERITZBUCHT.
6 100,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA
GANZSACHEN
4216 3 Pfg., tadellose Privat-Postkarte („Eingeborene
mit Kriegsausrüstung“) mit klarem Stempel WIND-
HUK 2/3 08, tarifmäßig als Drucksache nach Berlin
adressiert. Gebraucht eine seltene Karte.
PP3 6 120,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA
ABSTEMPELUNGEN
4217 „Arahoab 12/12 08“, hs. Entwertung auf tadellosem
Postanweisungs-Abschnitt 10 Pfg. Eine äußerst
seltene Entwertung in besonders schöner Qualität,
doppelt sign. Bothe BPP, Fotoattest Steuer BPP.
26 5 800,-
4218 ARAHOAB 16/10 09, zentr. auf Bedarfskarte 5
Pfg. mit entspr. Absendervermerk nach Dresden (rs.
interes. Privatfoto).
25 6 120,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN133
4226 BERGLAND 23/7 14, klarer und vollständiger Abschlag auf tadellosem Ganzsachenausschnitt 5 Pfg. grün.
Die seltenste Abstempelung Deutsch-Südwestafrikas. Vollständige Abschläge sind ansonsten nur auf Ganzstücken
bekannt. Eine der prominentesten Stempel-Raritäten der Dt.Kolonien, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
(P19) 5 2000,-
4219 ARIS 1/4 12, ideal klar und zentr. auf tadellosem
Briefstück 10 Pfg.
26 5 50,-
4220 „Aris“, hs. auf Telefon-Anmeldezettel für ein
Gespräch der Polizeistation nach Windhuk.
6 30,-
4221 AROAB 3/5 14, voller Abschlag auf tadellosem
Bfstk. 5 Pfg., Stempel-Seltenheit, welche nur wenige
Monate in Gebrauch war.
25 5 150,-
4223 AUS, schwarzer Gummistempel mit Wanderstempel
vom 14/2 06, klarer und voller Abschlag auf
schönem kl. Feldpostbrief mit Beförderungsvermerk
„Durch Postreiter“ nach Berlin.
6 200,-
4224 AUS 5/1 07, klar auf nach Deutschland gelaufenem
Einschreibebrief 40 Pfg., seltener R-Zettel „Aus“
handschriftlich über „Kubub“.
17 6 120,-
4222 AUB 2/8 13, zwei üblich farbschwache Abschläge
auf philatelist. Einschreibebrief 25 und 30 Pfg. nach
Dtld. mit Eingangsstempel. Als R-Brief sehr selten.
15,16 6 400,-
4225 BARBY 23/12 13, besonders klarer Abschlag auf
Bfstk. 3 Pfg. (Marke zur Kontrolle gelöst und mit Falz
zurückgeklebt, leichte Patina). Eine bedeutende Stempelseltenheit.
11 5 800,-
134 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN
4230 GIBEON 1/6 99, zweimal ganz ideal auf schönem,
rosa Postanweisungsabschnitt mit senkr. Paar
20 Pfg. 4(2) 5 40,-
4231 GOBABIS 22/10 06, klar auf unfrankierter Einschreibe-Dienstsache
nach Windhuk. 6 100,-
4227 EKUJA 25/11 12, vier vorzüglich klare Abschläge
auf tarifmäßig frankiertem kl. Einschreibebrief mit
je zweimal 5 und 10 Pfg. nach Deutschland (Name des
Adressaten radiert). Seltener R-Zettel mit Gummi-L2.
Von Ekuja sind nur ganz wenige R-Briefe erhalten geblieben.
(AG +1000,- für gewöhnl. Brief).
25(2),26(2) 6 600,-
4228 EPUKIRO, violetter Gummistempel mit Wanderstempel
vom 4/6 06, klar auf tadelloser Bedarfs-Inlandskarte
5 Pfg. nach Gobabis mit Eingangsstempel,
sign. Mansfeld. P10 6 120,-
4233 „Gochas“, hs. (3. Handschrift) mit Wanderstempel
vom 28./4 04 klar auf schönem Bedarfs-Inlandsbrief
10 Pfg. mit Eingangsstempel KEETMANSHOOP
3/5 04. Belege der 3. Handschrift von Gochas sind die
seltensten. 13 6 650,-
4229 K.D.FELDPOSTEXPED SWA „a“ 29/7 (1904),
perfekter Abschlag auf kl., tadellosem Feldpost-Einschreibebrief
tarifmäßig frankiert mit 30 Pfg. nach
Wiesbaden mit Eingangsstempel. R-Briefe mit diesem
Feldpoststpl. sind nur ganz wenige bekannt geworden.
16 6 300,-
4232 „Gochas“, hs. (2. Handschrift) mit Wanderstempel
vom 1/12 03 auf Bedarfs-Ansichtskarte 5 Pfg.
(bildseitig „Postabgang Keetmanshoop“). Leichte Gebrauchsspuren,
Fotoattest Steuer BPP.
12 6 400,-
4234 JAKALSWATER, schwarzer Wanderstempel
vom 5/12 99, voller Abschlag auf tadellosem Bfstk. 20
Pfg. In Schwarz außerordentlich selten und nur in wenigen
Stücken bekannt. 4 5 140,-
4235 JOHANN-ALBRECHTSHÖHE 22/1 10, klar
auf bildseitig frankierter farbiger Foto-Ak. (Tanz von
Eingeborenen).
26 6 50,-
4236+ KALKFELD 14/6 13, ideal als Entwertungsstempel
einer Telegramm-Verschlußmarke auf vollständigem
Telegramm-Formular aus Swakopmund
(Marke beim Öffnen getrennt). Ein kurioses Stück.
6 70,-
4237 KALKFELD 20/3 08, zentr. auf tadellosem kl.
Einschreibebrief 40 Pfg.
17 6 100,-
4241+ KEETMANSHOOP 12/8 09, auf unfrankierter,
portopflichtiger Dienstsache nach Lüderitzbucht. Mit
10 Pfg. nachtaxiert, nicht zustellbar und zur Feststellung
des Absenders amtlich geöffnet. Mit zwei blauen
Postamts-Siegelmarken verschlossen und wieder zurückgesandt,
Vermerk „Amtlich verschlossen“ sowie
Aufkleber „Abgereist“.
6 70,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN135
4242 „Khanrivier“, hs. (Czimmek 19, Siebert 12) mit
Wanderstempel vom 5/3 99 auf tadellosem Brief 10 Pfg.
nach Windhuk mit Ak.-Stempel. Eine seltene Entwertung.
7a 6 160,-
4238 KALKFONTEIN, schwarzer Gummistempel
(Großbuchstaben) mit Wanderstempel vom 6/6 „06“
(Jz. handschriftlich) ganz ideal auf tadelloser Feldpostkarte
nach Deutschland mit Ak.-Stempel. Selten, sign.
Grobe.
6 300,-
4243 KOLMANNSKUPPE 25/5 09, zwei Abschläge
auf tadellosem Einschreibebrief 25 Pfg. und 5 Pfg.,
R-Zettel mit as. Ortsangabe, sign. Salomon, Krause.
15,25 6 150,-
4244 KUBAS 22/3 01, dreimal voll auf philat. Einschreibebrief
mit Zehnerblock 10 Pfg. (kl. Mgl.), seltener
R-Zettel mit violettem L1 KUBAS, sign. Bühler.
7a(10) 6 120,-
4239 KALKFONTEIN, schwarzer Gummistempel
(Großbuchstaben) mit Wanderstempel vom 18/6
(1906), ohne Jahreszahl, drei volle Abschläge auf dekorativem
Bfstk. mit sechs Werten inkl. der 5 Mk. In
dieser Form äußerst selten.
12/23ex 5 200,-
4245 KUIBIS, schwarzer Gummistempel mit Wanderstempel
vom 15/8 07, perfekter Abschlag auf tadellosem
Briefstück 3 Pfg. Eine sehr seltene Entwertung,
welche nur fünf Tage in Verwendung war.
11 5 200,-
4246 KUIBIS 10/8 08, zwei klare Abschläge auf tarifmäßig
frankiertem Einschreibebrief 25 und 5 Pfg. mit
R-Zettel „Aus“. Selten.
15,25 6 120,-
4247+ KUIBIS 7/3 15 (Kriegsdatum), klar auf schönem
Bedarfsbrief 10 Pfg. nach Keetmanshoop. Kuibis
wurde am 5.4.1915 geschlossen und es sind angeblich
nur zwei frankierte Briefe mit Kriegsdatum hiervon
bekannt.
26 6 70,-
4240 KAPENOUSSEU, schwarzer Gummistempel
(Antiqua kursiv) mit Wanderstempel vom 5/2 03 ideal
auf tadellosem Briefstück 5 Pfg. In schwarzer Farbe ist
der kleine Stempel von Kapenousseu bisher nicht bekannt.
Im AG-Katalog ledigl. in Violett und Hellblau
aufgeführt. Eine Stempel-Seltenheit.
12 5 400,-
4249 MALTAHÖHE 20/10 01, sieben volle Abschläge
auf philatelistischem R-Brief, Einschreibzettel mit hs.
Ortsangabe.
5a/7a 6 100,-
4250 MARIENTAL 13/5 14, klar auf bildseitig frankierter
farbiger Foto-Ak. 5 Pfg. (Eckbug).
25 6 50,-
136 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN
4254 OKAUKWEJO 9/8 08, klar auf tadellosem Bfstk.
5 Pfg. 25 5 50,-
4248 LÜDERITZBUCHT 6/1 „05“ (große Behelfs-Jz.),
ideal klarer Abschlag auf gefaltetem Feldpostbrief
nach Keetmanshoop (re. etwas verkürzt).
Eine seltene Abstempelung. 6 200,-
4255 ONGUATI 30/7 07, zwei Abschläge auf tarifmäßig
frankiertem Einschreibebrief 10 und 20 Pfg. mit
R-Zettel mit hs. Ortsnamen.
13,14 6 150,-
4251 MARIENTAL 27/3 11, zwei vorzüglich klare
Abschläge auf tadellosem, tarifmäßig frankiertem
Einschreibebrief (R-Zettel mit hs. Ortsnamen). Am
Empfangsort mit Postvermerk „Ohne Inhalt zugegangen“.
Von Mariental sind nur wenige R-Briefe erhalten
geblieben, sign. Mansfeld. 15,25 6 400,-
4252 NAUCHAS 24/6 04, klar auf Einschreibebrief 30
Pfg. nach Deutschland, sign. Meiners BPP.
16 6 120,-
4256 „Otavi“, hs. (Handschrift 1b) mit Wanderstempel
vom 22.1.00, perfekt auf tadellosem Inlandsbrief
20 Pfg. nach Okahandja adressiert. Von dieser Handschrift
sind bisher nur Belege aus 1899 bekannt. Selten,
sign. Bothe BPP. 8 6 500,-
4253 OKAHANDJA, schwarzer L1 mit Wanderstempel
vom 14/2 04, klar auf Bedarfs-Feldpostbrief nach
Hamburg (stärkere Beförd.-Spuren). In Schwarz eine
sehr seltene Entwertung (AG +500,-). 6 150,-
4257 OTJIHAWERA 15/10 08, klar und zentr. auf
tadellosem Brief 40 Pfg. nach Dtld. gelaufen, seltener
R-Zettel mit hs. Ortsangabe „Wilhelmstal“.
17 6 150,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN137
4258 „Otjiwarongo“, hs. mit Wanderstempel vom 26/4 06 (Ersttag), voller und besonders klarer Abschlag auf
schönem Briefstück 5 Pfg. (etwas unreg. Zhg.). Eine ganz große Stempel-Rarität, von der nur wenige Stücke erhalten
geblieben sind, sign. Grobe.
25 5 1500,-
4260 OTJUNDAURA 1/11 13, klarer und zentr. Abschlag auf tadellosem Bfstk. 5 Pfg. Eine Stempel-Seltenheit in
sehr schöner Qualität, sign. Pfenninger.
25 5 750,-
keine philatelistischen Belege, Fotoattest Czimmek
BPP („... zählt mit zu den ganz großen Seltenheiten“).
26 4 400,-
4259 OTJOSONDU 26/6 08, zweimal zentr. auf tadellosem
Einschreibebrief 25 und 5 Pfg. nach Herborn
adressiert, Blanko-R-Zettel. Von Otjosondu sind nur
wenige Einschreibebriefe bekannt. 15,25 6 400,-
4262 OTJUNDAURA 1/1 14, klar auf frischer 10 Pfg.
(Zähnung winz. unregelmäßig). Stempel-Seltenheit,
doppelt sign. Bothe BPP.
26 4 200,-
4261 OTJUNDAURA 15/11 13, hervorragend klarer
und genau zentr. Abschlag auf tadelloser 10 Pfg. Eine
unterbewertete Stempel-Seltenheit, von der u.W. ausschließlich
Bedarfsstücke wie dieses existieren, also
4263 OTJUNDAURA 15/4 14, außergewöhnlich klar
und zentr. auf schönem Briefstück 10 Pfg. (Randfleckchen).
Einer der besten Abschläge dieser Stempel-Seltenheit,
sign. Mansfeld.
26 5 600,-
138 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN
4264 OWIKOKORERO D.S.W.AFRIKA, Gummistempel
mit beiges. Petschaft vom 13/9 06 in Violett
und Schwarz zusammen auf gef. Feldpostbrief nach
Deutschland, dort nachgesandt. Uns ist kein weiterer
Brief mit dem violetten und schwarzen Gummistempel
zusammen verwendet bekannt. 6 300,-
4270 WALDAU 16/2 „05“ (hs. korrigierte Jahreszahl),
ideal auf tadellosem Bfstk. 10 Pfg. Mit der korrigierten
Jahreszahl eine Stempelseltenheit, doppelt sign. Bothe
BPP. 13 5 150,-
4265 „Rößsing 19.4.99“, hs. Ortsangabe auf gef. Bedarfs-Inlandsbrief
10 Pfg. nach Swakopmund mit Eingangsstempel
vom 19.4.99. Selten, Fotoattest Czimmek
BPP.
7a 6 250,-
4266 SEEHEIM, violetter Gummistempel mit Wanderstempel
vom 6/1 08 (kopfstehende Jz.), zweimal ideal
auf tadellosem Bfstk. 3 Pfg.
11 5 50,-
4267 TSUMEB 21/3 12 auf Bedarfs-Einschreibebrief
30 Pfg. mit R-Zettel „Guchab“.
16 6 120,-
4268 TSUMEB 21/1 08, dreimal voll auf schönem
Bedarfs-Einschreibebrief dreimal 10 Pfg. mit R-Zettel
Einfeld Type 3.
26(3) 6 100,-
4269 UKAMAS 24/5 07 auf Einschreibe-Briefvorderseite
40 Pfg. nach Schweden.
17 6 60,-
4272 WATERBERG 8/12 04, zweimal klar auf schönem
bedarfsmäßigem Inlands-Einschreibebrief 10 und
20 Pfg., der R-Zettel von Omaruru mit violettem L1
„WATERBERG“. 13,14 6 100,-
4271 WATERBERG, violetter Gummistempel mit
Wanderstempel vom 20/11 04 klar auf tadellosem Brief
20 Pfg. nach Wiesbaden mit Eingangsstempel. Eine
sehr seltene Entwertung, von der nur wenige Ganzstücke
erhalten geblieben sind (AG + 1.000,-).
14 6 500,-
4273 WINDHUK „c“ 15/4 05, vorzüglich klarer Abschlag
auf sehr schöner Bedarfs-Postkarte 5 Pfg. nach
Dtld. mit Eingangsstempel (Marke kl. Unebenheit).
12 6 140,-
4274+ WINDHUK „c“ 20/7 11, klar auf vorgedrucktem
Fernsprech-Quittungsumschlag über 58,50 Mark
(re. Aktenlochung) an die Gemeinde Windhuk (Waldschlößchen).
6 70,-
4275 WINDHUK Landes-Ausstellung 31/5 14, vier
klare Abschläge auf Orts-Firmenkuvert 3-20 Pfg., dekoratives
Stück. 24/27 6 220,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN139
4277 Termitenpost Windhuk 1906 sechszeiliger Gummi-Typensatzstempel des Postamts Windhuk: „Sendung
stammt aus einer am 4.d. Mts. bei Okasise aufgefundenen Briefpost, die teilweise von Termiten beschädigt worden
ist. Die näheren Umstände sind noch nicht bekannt. Windhuk 5. August 1906, Postamt“ vorder- und rückseitig auf
aus Deutschland eingegangenem Brief Germania 10 Pfg. adressiert an das Kaiserliche Bezirksamt Windhuk mit
Ak.-Stempel WINDHUK 5.8.06. Der Brief wurde in Liegnitz am 28.3.06 aufgeliefert und verließ Hamburg mit dem
Dampfer „Ernst Woermann“ am 30.3.06. Nach der Ankunft in Swakopmund wurde er mit der Bahn nach Windhuk
transportiert, wo auf der Strecke ein Postsack, in dem sich vorliegender Brief befand, vom Waggon fiel. Dieser Postsack
wurde erst am 14. August 1906 nach langer Suche gefunden, wobei die enthaltenen Briefe und Karten mehr
oder weniger starken Termitenbefall aufwiesen. Um die Schäden und die Verzögerung der Zustellung zu erklären,
stempelte das Postamt Windhuk die Belege mit dem hier gezeigten sechszeiligen Gummi-Typensatzstempel. Bis
heute ist nur eine Handvoll Belege der sog. „Termitenpost“ bekannt, wovon der hier angebotene zu den schönsten
und qualitativ hochwertigsten zählt, Fotoattest Steuer BPP.
DR71 6 5000,-
4276 WINDHUK LANDES-AUSSTELLUNG 1914
1/6 14, zwei klare Abschläge auf schöner Bedarfs-Fotokarte
5 Pfg. (Reiterspiele). 25 6 80,-
4278 Bahnpost: „Von Jakalswater“, hs. Abs.-Vermerk
auf handschriftlichem Nottelegramm vom 12/10 04
nach Swakopmund, zertrennte Verschlußmarke mit
Inschrift „Kaiserliches Feldbahn-Kommando“.
6 140,-
4279 „Kaiserliche Feldbahn-Station SWAKOP-
MUND 20/5 01“, R3 auf tadellosem Bfstk. 10 Pfg., sign.
Czimmek BPP. 5 120,-
4281 K.D. FELDPOSTSTATION Nr.3, klarer und voller
Abschlag auf tadellosem PA-Abschnitt 20 Pfg.
14 5 50,-
4282 Marine-Schiffspost: MSP No.9 (SMS „Habicht“)
8/3 04, als Eingangsstempel auf als Feldpostkarte deklarierter
Ganzsachenkarte 5 Pfg. mit Aufgabestempel
KIEL 30/1 04. Sehr seltene Eingangspost während des
Einsatzes der „Habicht“ beim Herero-Aufstand.
DR 6 90,-
4280 Telegramm-Formular B21 „Kaiserliches Eisenbahn-Kommando“
von Karibib nach Okahandja. Sehr
selten, Fotoattest Czimmek BPP („Von diesem Formular
B.21. ist mir bisher nur noch ein weiterer Beleg bekannt.
Die Seltenheit ist hier besonders zu betonen.“).
6 150,-
140 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN
4283 MSP No.22 (SMS „Wolf “) 12/8 03, zweimal ideal
auf tadelloser, portofreier Marinesache nach Wilhelmshaven.
6 70,-
4284 MSP No.22 (SMS „Wolf “) 9/8 98, voller Abschlag
auf tadellosem Briefstück 20 Pfg. Als Entwerter
selten. 4 5 60,-
4289+ HAMBURG-WESTAFRIKA „XV“ 10/5 00,
zwei klare Abschläge auf schönem Bedarfsbrief Kap
der Guten Hoffnung ½ P. und waagr. Paar 1 P. nach
Swakopmund mit Eingangsstempel vom 18.5.00. Sehr
selten.
CGH 6 120,-
4285 MSP No.47 (SMS „Panther“) 14/4 09, klar auf
tadelloser Postkarte Germania 5 Pfg.
DR70b 6 40,-
4286+ Seepost: Dampfer „Adolph Woermann III“:
KUIBIS 23/10 10 auf Einschreibebrief nach Windhuk,
frankiert mit fehlerhafter 10 Pfg. sowie einer herausgetrennten
20 Pfg. Sehr seltener Nebenstempel „Verzoegert,
da Post von Ostafrika Dampfer nach Las Palmas
durchgeschleppt“, rs. Eingangsstempel WINDHUK „c“
12/12 10. Mit diesem Nebenstempel sind bisher erst
vier Belege registriert. 6 270,-
4290 SEEPOST LINIE DSWA-CAPSTADT „I“ 14/8
09, klar auf Firmenkuvert zweimal 5 Pfg. (Name des
Adressaten ergänzt) mit violettem L2 „Deutsches
Schutzgebiet“.
25(2) 6 200,-
4291 „Vom Dampfer LULU BOHLEN“, violetter L2
auf tadelloser Feldpostkarte mit Nebenstempel HAM-
BURGER COLONNE DES ROTHEN KREUZES auf
nachtaxierter Postkarte über Cuxhaven nach Stuttgart.
6 140,-
4292+ Radio-Telegramm von SMS „Panther“: 1913,
Telegrammformular mit Orts-Eindruck „Amt Lüderitzbucht“
und zwei Zusatzstempeln „Radio“ des
deutschen Kriegsschiffs „Panther“: „Infolge schlechten
Wetters eintreffe erst gegen 10 Uhr abends, Panther“.
6 100,-
4293 Letzte Fahrt der „Gertrud Woermann“: Kap der
Guten Hoffnung ½ und zweimal 1 P., gestempelt am
3.8.1903 auf Brief nach Swakopmund mit Ak.-Stempel
vom 7.8.03. Dieser Beleg stammt von der letzten Fahrt
der „Gertrud Woermann“, welche auf der Rückreise
nach Kapstadt vor Port Nolloth havarierte. Selten.
CGH 6 150,-
4287 „pr. D.LEUTWEIN“, hs. Leitvermerk auf Postkarte
5 Pfg. mit Aufgabestempel CAP CROSS 29/9 00
nach Swakopmund mit Eingangsstempel. Selten, sign.
Czimmek BPP.
6 300,-
4288 HAMBURG-WESTAFRIKA „XXVII“ (Eleonore
Woehrmann) 11/9 02, klar auf schöner Farblitho-Postkarte
aus Dahomey, frankiert mit 5 Pfg. Schiffsausgabe
und 5 Pfg. Germania (kl. Mängel) nach Karibib
adressiert. Befördert über Hamburg und wieder zurück
nach Westafrika mit Eingangsstempel KARIBIB 12/11
02, zwei Monate nach Auflieferung der Karte.
12,DR70 6 120,-
4294+ „Melita Bohlen 15/3 04“, hs. Schiffs-Entwertung
auf Firmenkuvert Germania 20 Pfg. von Hamburg
nach Windhuk mit entspr. Schiffs-Leitvermerk,
rs. Ak.-Stempel vom 22.3.1904. Ein sehr seltener Brief.
DR72 6 120,-
4295 HAMBURG 30/3 04, sowie violetter R2 PAQUE-
BOT auf schöner Farblitho-Postkarte der Deutsch-Ostafrika-Linie
als Soldatenpost „Eigene Angelegenheit
des Empfängers“ aufgegeben (aus dem Herero-Aufstand)
nach Dtld. mit Ak.-Stempel. Die Karte wurde an
Bord aufgeliefert, trägt jedoch keinen Seepoststempel.
Ein interessantes und seltenes Stück.
6 120,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – AUFSTANDSZEIT141
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA –
AUFSTANDSZEIT
Leichte Beförd.-Spuren. Ohne den Feldpost-Zusatzstempel
eine äußerst seltene Karte, Fotoattest Steuer
BPP. 6 400,-
4299+ Frankierte Feldpostkarte nach China: K.D.
FELDPOSTSTATION Nr.2, klar und zentr. auf mit 10
Pfg. frankierter, bedarfsmäßiger Feldpostkarte nach
Tientsin mit u.a. chines. Ak.-Stempel vom 18.10.05.
Sehr selten, sign. Bothe BPP. 13 6 130,-
4296+ FELD-POSTSTATION, violetter Gummistempel
mit Wanderstempel vom 22/1 04, klar auf tadelloser
Feldpostkarte, datiert „Kalkfontein 22.I.04“ und kleinem,
violettem Zusatzstempel „Feld-“ vor „Postkarte“
nebst Postamts-Dienstsiegel von Keetmanshoop. Eine
der schönsten bekannten Karten dieser Stempel-Seltenheit,
sign. Willmann. 6 400,-
4297+ FELD-POSTSTATION, Wanderstempel vom
9/1 04, perfekter Abschlag auf tadelloser Postkarte 5
Pfg. nach Windhuk mit Ak.-Stempel vom 27.2.04. Eine
Stempel-Seltenheit in makelloser Erhaltung, doppelt
sign. Bothe BPP (AG + 1.600,-).
P13 6 270,-
4300 Ungebrauchte Behelfs-Feldpostkarte: „Feld“
Postkarte, kleiner kursiver Gummistempel in Violett
auf ungebr. Feldpostkarten-Formular (Behelfsausgabe
mit Dienstsiegel „Karibib“), hs. Zusatz „Deutsch-Südwestafrika
1904“ (leichte Gebrauchsspuren). Schon in
gebrauchter Erhaltung sind die behelfsmäßigen Feldpostkarten
von 1904 selten zu finden, in ungebrauchter
Qualität dürfte vorliegende Karte ein Unikat darstellen,
Fotobefund Steuer BPP (Vogenbeck PF PK Nr.12).
6 300,-
4301 K.D.FELDPOSTSTATION Nr.1, ganz ideal auf
besonders schönem Inlands-Feldpostbrief nach Swakopmund.
6 30,-
4298 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA 10/2 04,
Wanderstempel alleine (ohne den Gummistempel
„Feld-Poststation“) auf Feldpostkarte mit beiges. Postamts-Dienstsiegel
OKAHANDJA nach Dtld., dort
vielfach nachgesandt. Abs.-Vermerk „Reservist Emil
Peters, Teufelsbach I. Ersatz-Kompagnie (Windhuk)“.
4302 K.D.FELDPOSTEXPED. SWA „a“ 15/3 (1904),
idealer Abschlag auf blauem Postformular „Feld-Postanweisung“
über 300 Mark mit Auszahlungslochung
und unten hs. Aufgabeort „Okahandja“ nach Deutschland
mit Eingangsstempel. Ein seltenes Ganzstück, Fotoattest
Steuer BPP. 6 800,-
4303 (1905), ungebr. Feldpostkarten-Formular (Königsberg
Württemberg, H-SWA Nr.15). 6 30,-
142 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – KRIEGSPOST
4304+ (1906), Botenbrief, re. oben mit Abs.-Vermerk
„Commando Süd“ und rot unterstrichenem Vermerk
„Durch Relaisreiter weiterbefördern“ an Major Rentel
nach Dawignab, rs. mit Schutztruppen-Lacksiegel (Beförd.-Spuren).
Die sonst bekannten „Relaisreiter-Briefe“
wurden über die Post weiterbefördert und tragen
entsprechende Abstempelungen. Der vorliegende, reine
Botenbrief stellt eine ganz große Seltenheit dar. Uns
ist nur ein weiterer solcher Brief bekannt.
6 120,-
4305 Dromedar-Staffel: WINDHUK 11/7 06 auf tadelloser
Inlands-Feldpostkarte mit vs. violettem L2
„Dromedar-Staffel, V. Kolonnen-Abteilung“. Eine seltene
Karte.
6 200,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA –
KRIEGSPOST
4306 1904, Bayern 1 Mk. violett, Einzelfrankatur
auf provisor. Feldpost-Paketkarte mit klarem K1
RUPPRECHTSTEGEN 30/10 04 an einen Hauptmann
in der 5. Feldbatterie, DSWA (übl. Beförd.-Spuren für
solche Sendungen). Während der Eingeborenen-Aufstände
durften aus Dtld. derartige Sendungen zum
Sonderporto von 1 Mk. nach Deutsch-Südwestafrika
verschickt werden. Fast alle bekannten Belege hierzu
sind mit Marken des Dt.Reiches frankiert. Schon eine
echt verwendete, unfrankierte Feldpostkarte mit Eindruck
„Königreich Bayern“ stellt eine kleine Seltenheit
dar, Fotoattest Steuer BPP.
Bay.53y 6 800,-
4308 „Otavifontein“, schwarzer Gummistempel
(Kleinbuchstaben) mit Wanderstempel vom 2/6 15,
schöner mehrfach gef. Bedarfs-Feldpostbrief nach
Tsumeb mit Ak.-Stempel vom 4.6.15. Eine große Stempel-Seltenheit
(AG-Kat. 2.000,-).
6 800,-
4307 1907, Bayern 1 Mk. violett, Einzelfrankatur auf
Feldpost-Paketkarte mit klarem K1 MUENCHEN 32.
9/1 07 nach Warmbad. Leitvermerk „via Port Nolloth
- Relais-Reiter“ (übliche Beförd.-Spuren für solche
provis. Feldpost-Päckchen-Sendungen). Während des
Aufstandes durften aus Deutschland derartige Sendungen
zum Sonderpreis von 1 Mark in die Kolonien
verschickt werden. Es sind nur wenige solcher Poststücke
aus Bayern erhalten geblieben (oben mit Eindruck
„Königreich Bayern“). Fotoattest Steuer BPP.
Bayern53y 6 600,-
4309 Feldpoststation 1 ohne Orts-Zusatzstempel:
Wanderstempel der Feldpoststation „I“ vom 13/5 15,
alleiniger Abschlag auf Feldpostbrief aus Otavifontein
(li. unten Abs.-Vermerk) nach Okanjande mit rs.
Ausgabestempepl OTJIWARONGO 14/5 15. In dieser
Form ohne den Orts-Zusatzstempel „Otavifontein“,
welcher zunächst in Klein-, später in Großbuchstaben
verwendet wurde, eine ganz große Kriegspost-Rarität,
doppelt sign. Bothe BPP, Fotoattest Steuer BPP.
6 750,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – KRIEGSPOST143
4310 Bei der Feldpost weiterverwendeter Stempel:
ABBABIS 5/4 15, klarer Abschlag dieses sehr seltenen,
bei der Feldpoststation wiederverwendeten Ortsstempels
auf schöner Postkarte nach Windhuk, datiert
„Ubib 3/4 15“, Fotoattest Czimmek BPP (AG 1.000,-).
6 450,-
4311+ SWAKOPMUND 31.I 15, bei der Feldpost wiederverwendeter
Stempel, klarer und voller Abschlag
auf schöner Vordruck-Feldpostkarte nach Kalkfeld.
Von dieser Verwendung sind nur ganz wenige Belege
erhalten geblieben, sie zählen zu den großen Kriegspost-Raritäten
Deutsch-Südwestafrikas, doppelt sign.
Bothe BPP (AG 1.200,-). 6 270,-
4312+ Inlands-Zensurbrief mit hektografierten Aufklebern: USAKOS 3/10 14 auf Inlandsbrief, frankiert mit 10
Pfg., adressiert an „km 357, Otavibahn“, ohne Absender-Angabe aufgeliefert. Der Brief trägt vorder- und rückseitig
einen hektografierten Aufkleber „Gouvernementsseitig unter Kriegsrecht geöffnet“, der vs. Zettel mit zusätzl.
blauem Adlerstempel „Kaiserliches Gouvernement für Südwestafrika“ und der rs. Zettel mit Ausgabestempel OT-
JIWARONGO 20/10 14 (übliche Beförd.-Spuren). Vs. zeigt der Brief noch die handschriftliche Anweisung des
Zensors „Rückgabe an Absender angeordnet“ und entspr. Hinweis „Postlagernd Usakos“. Dieser Brief stellt zweifellos
die größte Seltenheit der gesamten Kriegspost Deutsch-Südwestafrikas dar. Es ist nur noch ein weiterer dertartiger
Beleg bekannt, Fotoattest Meiners BPP („Eine außergewöhnliche postgeschichtliche Seltenheit“). Der hier
angebotene Brief wurde zuletzt in unserer 102. Auktion (April 2008) mit EUR 10.500,- zugeschlagen.
26 6 3000,-
144 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA BESONDERHEITEN
4313+ OTJIWARONGO 7/3 15, bei der Feldpost weiterverwendeter
Ortsstempel auf gef. Dienstbrief mit
violettem Nebenstempel „Kaiserliche Bauleitung der
Ambolandbahn“ nach Okahandja, rs. blaue Gouvernements-Siegelmarke.
Feldpost der Ambolandbahn zählt
zu den philatelistischen Seltenheiten aus der Kriegszeit
DSWA´s, sign. Willmann, Hoffmann-Giesecke.
6 600,-
4315
4314 Feldpost an die Eingeborenen-Kompanie:
WINDHUK 11/3 15, klar auf etwas fehlerhaftem Kuvert
der Landwirtschaftsbank, adressiert an einen Feldwebel
bei der „Eingeborenen-Kompanie“. Mehrfach
nachgesandt, rs. mit drei versch. Stempeln aus März/
April 1915. Diese Kompanie bestand aus ehemaligen
Soldaten der Kameruner Schutztruppe, die nach
der Meuterei von Banjo nach Deutsch-Südwestafrika
verbannt wurden. Die Abteilung wurde bereits am
24.3.1915 wieder aufgelöst. Ein zeitgeschichtlich bemerkenswerter
Brief.
6 250,-
4315+ Kriegs-Telegramm an die Otavi-Mine: TSU-
MEB 23/7 15, klarer Abschlag auf vorgedrucktem
Einschreibe-Telegrammumschlag im Ortsverkehr an
die Otavi-Mine. Li. oben mit Einschreibe-Nr.“876“.
Schon aus der Friedenszeit sind Telegramme von
Deutsch-Südwest nahezu unauffindbar, vorliegender
Umschlag noch aus Juli 1915 stellt eine postgeschichtliche
Rarität ersten Ranges dar.
6 400,-
4316 „Aus 30/7 1915“, vorgedrucktes Telegrammformular
der Südafrikanischen Union mit dazugehörigem
orangenem Telegrammumschlag nach Windhuk. Eines
der ganz wenigen erhalten gebliebenen Kriegsgefangenen-Telegramme
eines Deutschen innerhalb der Südafrikanischen
Union.
6 300,-
4317 „Aus 3/8 15“, hs. auf Telegrammformular „Feldtelegraph“,
dazu der zensierte Versandumschlag mit
Aufgabestempel KEETMANSHOOP nach Windhuk.
6 70,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA
BESONDERHEITEN
4318+ 1898, gef. Postformular „Avis de Paiement“
über den Betrag von 408,61 Francs mit belgischem
Stempel DIEST 4/7 98 nach Windhuk mit Ak.-Stempel
des dortigen Kaiserlichen Gerichts vom 3.9.1898.
6 70,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA BESONDERHEITEN145
4319+ 1899, KAISERLICHES FELDBAHN-BAU-
KOMMANDO, Adlerstempel klar auf provisorischem
Telegramm, welches bei Kilometer 29,5 der im Bau befindlichen
Bahnstrecke abgesandt und in Swakopmund
aufgenommen wurde. Selten.
6 70,-
4322 „Deutsch-Englische Grenz-Abteilung“, blauer
L1 auf Quittung über 150 Mark, datiert „Windhuk 18/9
03“ an die Station Aminuis mit doppelter Unterschrift
des Expeditionsleiters Olt. Doering.
6 200,-
4323+ Portofreier Einschreibe-Rückscheinbrief:
KEETMANSHOOP 25/3 03 klar auf eingeschr. Rückschein-Dienstsache
nach Swakopmund, dort nicht zustellbar
und retourgesandt. Beiliegt der zu diesem Brief
gehörende Rückschein mit Ein- und Abgangsstempel
aus Swakopmund 11/4 03. Der Umschlag fehlerhaft.
Komplette Rückscheinbriefe sind nur ganz wenige erhalten
geblieben, als Portofreiheitsbrief eine besondere
Rarität.
6 130,-
4324+ „Okanjande 19/9 03“, hs. Abs.-Vermerk auf
Brief des Herero Hosea Mahua nach Okonjati, geschrieben
in Herero-Sprache (Beförd.-Spuren). Ein seltenes
Zeitdokument.
6 90,-
4320 Portofreie Feld-Postanweisung aus dem Bondelzwarts-Aufstand
1903: KEETMANSHOOP 27/11
03, klar auf rosa Postformular „Internationale Postanweisung“
über 1,90 Mark als portofreie Nachnahme
nach Berlin. Re. oben mit violettem Stempel „Nachnahme
Nr.“ und unten L1 „Keetmanshoop“. Die einzige
uns bekannte Postanweisung dieser Art aus dem Bondelzwarts-Aufstand.
6 650,-
4325 (1904), orangefarbenes Telegramm-Formular
„Optisches Feld-Telegramm - Durch Heliograph.
Durch Signallampe.“, unten mit Abgangsvermerk
„Keetmanshoop 9/7 04“ nach Windhuk (li. übliche Aktenlochung).
Eines der seltensten Telegramm-Formulare
Deutsch-Südwestafrikas. 6 400,-
4321 Innendienst-Postanweisung: SWAKOPMUND
30/12 03 auf rosa Formular „Internationale Postanweisung“
(Beförd.-Spuren) über 331,20 Mark nach Windhuk,
re. oben mit violettem Dienstsiegel KAISERLICH
DEUTSCHES POSTAMT SWAKOPMUND. Li. oben
mit der vorgeschriebenen Auszahlungslochung. Derartige
portofreie Postanweisungen sind nur ganz wenige
erhalten geblieben, Fotoattest Steuer BPP.
6 400,-
4326 Depeschenboot-Brief: WINDHUK 21/12 04
auf portofreiem Brief nach Lüderitzbucht, oben mit
unterstrichenem Leitvermerk „Depeschenboot“ und
rs. Schutztruppen-Dienstsiegel nebst Eingangsstempel
LÜDERITZBUCHT 28/12 04. Wir kennen keinen
zweiten Brief dieser Art. 6 300,-
146 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA BESONDERHEITEN
4330 1905, „Optisches Telegramm“, orangefarbenes
gef. Postformular: „Es müssen hier umfangreiche Steinmauern
und Brunnenarbeiten ausgeführt werden...“.
6 90,-
4327 1904, K.D.FELDPOSTSTATION Nr.1, klarer
Abschlag auf Vordruck-Postformular „Briefpostbund“
nach Deutschland (übliche Beförd.-Spuren). Unten mit
Unterschrift des Postsekretärs Riesche. Sehr selten.
6 250,-
4331 Freimarken als Steuermarken verwendet: 1905,
5 Pfg., zwei Exemplare auf mehrfach gef. Kaufvertrag
für einen Viehwagen, datiert „Windhuk 1/8 06“. Gemäß
englischem Recht waren Kaufverträge, Schecks und
Ähnliches mit einer Steuer von 1 Pence belegt, das hier
mit den beiden 5-Pfg.-Marken abgegolten wurde. Ein
interessantes und seltenes Ganzstück.
25(2) 6 250,-
4328 SWAKOPMUND 10/11 05, klar auf kpl. Telegramm
(Formular und Umschlag), befördert mit normaler
Briefpost nach Windhuk mit hs. Nachgebühr
„10“. Das Telegrammformular mit Zusatz-Stempel „Via
Kabel der Eastern And South African Tel.Co.“. Es sind
nur wenige kpl. Telegramm-Sendungen erhalten geblieben,
Fotoattest Steuer BPP. 6 500,-
4329 Optisches Telegramm durch Patrouille: „Gibeon
10/4 05“, gef., orangefarbenes Telegrammformular
(am Rand leicht verkürzt) mit hs. Zusatz „SS“ (Kürzel
für „Geheimes Staatstelegramm“) und Beförderungsvermerk
„Durch Patrouille“ nach Keetmanshoop.
6 120,-
4332+ SWAKOPMUND 2/4 05, klar auf Vordruck-Telegrammumschlag,
eingeschrieben nach Lüderitzbucht/Kubub
(leichte Beförd.-Spuren). Extrem seltener
Einschreibeversand eines Telegramms, da in Lüderitzbucht
bzw. Kubub keine Telegrafenstation existierte.
Rs. mit Eingangsstempel LÜDERITZBUCHT 5/4 05.
Wir kennen nur einen weiteren derartigen Telegrammumschlag,
welcher portofrei per Einschreiben auf
dem Postweg verschickt worden ist.
6 550,-
4336+ Eingehende Nachnahmesendung: CÖTHEN
24/11 07, klar auf Nachnahme-Vordruckbrief Germania
30 Pfg. von einem Gerichtsvollzieher an das Bezirksgericht
Windhuk. Aus Deutschland eingehende
Nachnahme-Sendungen sind äußerst selten.
DR89I 6 150,-
DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA BESONDERHEITEN147
4333+ „Hasuur 19/9 05“, hs. Abs.-Vermerk auf bedarfsmäßigem
Kartenbrief Kap der Guten Hoffnung 1 P. mit
Zusatzfrankatur ½ und 1 P. mit Aufgabestempel MIER
21/9 05 und Durchgangsstpl. UPINGTON nach Hannover.
Sehr seltene Post aus Deutsch-Südwest, welche
zum Zweck der schnelleren Beförderung auf britischem
Kap-Gebiet aufgeliefert wurde. CGH 6 270,-
4339 SWAKOPMUND 16/1 09, klar auf Nachsende-Telegrammumschlag
(oben kl. Öffnungsfehler und
rs. Oberklappe nicht ganz kpl.) mit blauer Siegelmarke
„Kaiserl. Deutsches Postamt Swakopmund“ nach
Berlin mit Ak.-Stempel vom 15.2.09 und weitergeleitet
nach Elberfeld (17.2.09). Ein sehr seltenes Poststück.
6 500,-
4340 LÜDERITZBUCHT 4/8 10, klar auf rosa Rückschein-Formular
für ein Einschreiben von Albert Friedemann
mit Aufgabestempel LEIPZIG 8/7 10.
6 150,-
4334+ Komplette Feld-Postanweisung: K.D.FELD-
POSTSTATION Nr.2, 7/7 (1905), zweimal klar auf
vollständiger blauer Feld-Postanweisung (mit Coupon)
über 9 Mark im Inlandsverkehr von Stamprietfontein
an das Feldregiment Nr.2 „im Süden“. Bis auf einen
ganz leichten Eckbug re. unten in vorzüglich frischer
und tadelloser Erhaltung. Von den wenigen erhalten
gebliebenen Feld-Postanweisungen sind ansonsten
praktisch ausschließlich nur die Stammteile ohne den
Coupon vorhanden. In dieser Form von besonderem
Seltenheitswert. 6 700,-
4335+ 1906/07, vier Postanweisungs-Abschnitte mit
Stempeln LÜDERITZBUCHT, HASUUR, WARMBAD
und BRACKWASSER. 5 70,-
4337+ EBERN 20/7 08, K1 auf Vordruck-Dienstsache
eines Gerichtsvollziehers per Einschreiben über eine
Nachnahme von 2,30 Mark nach Swakopmund. Da unfrankiert,
mit 40 Pfg. nachtaxiert. Ein postgeschichtlich
bemerkenswerter und seltener Brief. 6/7 70,-
4338+ MAGDEBURG 12/2 08, auf eingehendem Brief
Germania 20 Pfg. (Umschlag fehlerhaft). Mit Vermerk
und Stempeln „in Swakopmund offen eingegangen, amtlich
verschlossen, Militärpoststelle Swakopmund“ und
drei blauen Siegelmarken des Postamts Swakopmund.
Ein außergewöhnliches Stück. DR72 6 70,-
4342 BULAWAYO 26/9 10, zweimal klar auf tadelloser
Bedarfskarte Rhodesien 1 P. nach Deutschland.
Absender ist ein Minen-Ingenieur, welcher schreibt:
„Nach Erreichung meines neuen Arbeitsfeldes in Lüderitzbucht
war unter der dortigen verfahrenen Regierung
nichts mehr zu verdienen“. Eine interessante und
seltene Karte. Rhodesien 6 400,-
148 KAMERUN – VORLÄUFER
4341+ OKAHANDJA 17/9 10, klar auf mehrfach gef.
Postzustellungsurkunde nach Perleberg. Sehr selten.
6 90,-
4343+ OMARURU 2/8 11, mit beiges. Postamts-Dienstsiegel
auf Verpflegungs-Anweisung für
den Eingeborenen-Postboten auf der Route Okombahe-Omaruru.
Sehr selten. 6 90,-
KAMERUN – VORLÄUFER
4344+ Seepost-Vorläufer 1884: „Kamerun 9/11 84“,
hs. Aufgabevermerk in roter Tinte li. oben auf Firmenkuvert
20 Pfg. nach Berlin, Leitvermerk „Kaiserl. Deutscher
Postdampfer Anna Woermann“. Bei der Ankunft
in Hamburg mit Ortsstempel HAMBURG 1 25/12 84
entwertet. Trotz stärkerer Mängel ein extrem seltener
Brief aus dem ersten Jahr der deutschen Flaggenhissung
in Kamerun, sign. Drahn, Fotoattest Steuer.
SV42b 6 400,-
4348 4346
4346+ 2 Mk. mittelrosalila mit senkr. Paar 50 Pfg. lilabraun
auf großem Postanweisungs-Ausschnitt (2 Mk.
kl. Beanstdg.), drei sauber aufges. Stempel VIKTORIA
KAMERUNGEBIET 30/5 95. Eine der sehr seltenen
Spätverwendungen der sonst in Kamerun nur von 1887
bis 1889 gebrauchten 2 Mk. mittelrosalila in Victoria,
Fotoattest Steuer BPP.
V37c,50d(2) 5 7.500,-+250,-
4345+ Seepost-Vorläufer KRIBI: 20 Pfg., tadellose
Einzelfrankatur auf schönem kl. Brief nach Hamburg,
li. mit hs. Aufgabevermerk in Rot „Kribi 3. Sept. 94“
und Gewichtsvermerk „10 gr“. Die Frankatur sauber
entwertet mit Hamburger Anlandestempel AUS
WESTAFRIKA und rs. Eingangsstempel vom 23.10.94.
Seepost-Vorläuferbriefe aus Kribi sind ganz große Seltenheiten.
SV48b 6 350,-
4348 2 Mk. mittelrosalila, tadelloses Exemplar auf
Briefstück mit ideal aufges. Stempel KAMERUN 16/7
97. Die seltene Spätverwendung dieser ansonsten nur
bis 1889 verwendeten Marke in einem außergewöhnlich
schönen Exemplar. Für hohe Ansprüche, sign.
Mansfeld, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 5x).
V37c 5 7.500,-+850,-
4347 Spätverwendung 2 Mk. mittelrosalila 2 Mk.,
tadelloses, hervorragend farbfrisches Exemplar auf
Leinen-Bfstk. mit klar und zentr. aufgesetztem Stempel
KAMERUN 17/7 97. Die V37c wurde regulär nur von
1887-1889 verwendet. Es sind einige ganz wenige Spätverwendungen
aus 1897 bekannt, welche außerordentlich
selten sind, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 5x).
V37c 5 9.000,-1800,-
4349 2 Mk. mittelrosalila, ausgezeichnet farbfrisches
waagr. Paar auf schönem weißem Leinen-Briefstück
(teils kl. Zf.) nebst zwei ideal aufges. Stempeln KAME-
RUN 22/4 90. Eine ebenso seltene wie attraktive Einheit,
Fotoattest Brekenfeld BPP.
V37c(2) 5 3.000,-400,-
KAMERUN – VORLÄUFER149
4350 4351
4350 2 Mk. lebhaftgraulila, schönes, vorzüglich farbfrisches
Exemplar (unten kl. Farbabrieb) mit seltener
Entwertung durch Stempel KAMERUN 6/6 (ohne Jz.
„89“), Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 3x).
V37d 4 3.600,-400,-
4351 2 Mk. lebhaftgraulila, tadelloses Bfstk. mit dekorativ
aufges. Stempel KAMERUN 10/6 90. So schön
selten, Fotoattest Dr.Steuer BPP (für ein Paar aus dem
die Marke stammt).
V37d 5 1.200,-+350,-
4355 4359
4355 3 Pfg., tadelloses, besonders schönes Briefstück
mit ideal klar und zentr. aufges. Stempel KAMERUN
17/2 90. Eines der schönsten bekannten Exemplare
dieser selten und unterbewerteten Marke, Fotoattest
Steuer BPP.
V39b 5 2.000,-+500,-
4352 2 Mk. im verbreiterten Format: 2 Mk. lebhaftgraulila,
Abart: verbreitertes Format, zusammen mit
10 Pfg. lebhaftrosarot auf tadellosem Leinen-Briefstück
mit sauber aufges. Stempel KAMERUN 21/6 90. Im verbreiterten
Format stellt die 2 Mk. eine außerordentliche
Vorläufer-Seltenheit dar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
V37dD,47b 5 400,-
4353 2 Mk., senkr. Paar und Dreierstreifen auf attraktivem
Leinen-Briefstück, jede Marke mit zentr. Stempel
KAMERUN 20/9 95.
V37e(5) 5 1.000,-180,-
4356 3 Pfg., tadelloses Exemplar auf Ganzsachen-Briefstück
10 Pfg. mit zwei klaren Stempeln KA-
MERUN 26/1 90. Außergewöhnlich schönes Stück dieser
seltenen Vorläufermarke, Fotoattest Bothe BPP („...
in allerfeinster Erhaltung“).
V39b 5 2.000,-400,-
4359 10 Pfg. lebhaftkarmin, tadelloses Bfstk. mit idealem
aufges. Stempel KAMERUN 17/8 87. Wohl das
schönste bekannte Exemplar dieser äußerst seltenen
Vorläufermarke.
V41a 5 1.500,-+500,-
4360 20 Pfg., tadelloses, ideal gestplt. Briefstück KA-
MERUN 15/5 90.
V42b 5 50,-
4354 3 Pfg. gelblichgrün, sehr schönes und erstklassig
frisch erhaltenes Briefstück mit gestochen klarem
Stempel KAMERUN 9/5 (ohne Jahreszahl „89“). Kl.
Papierausbesserungen. Ist diese Marke mit normaler
Abstempelung schon kaum zu finden, stellt sie ohne
Jahreszahl eine bedeutende Vorläufer-Rarität dar, Fotoattest
Bothe BPP (Dr.Steuer 2x).
V39b 5 4.000,-600,-
4361 25 Pfg. orangebraun, tadelloses, beispielhaft frisches
Exemplar in perfekter Zähnung (oben kl. Bogenrand)
auf Briefstück. Ideal klar aufges. Stempel KAME-
RUN 2/11 89. Eine der seltensten Vorläufermarken der
Deutschen Kolonien u. Auslandspostämter, Fotoattest
Steuer BPP.
V43c 5 2.600,-+1500,-
150 KAMERUN – VORLÄUFER
4357+ 3 Pfg. grün, waagr. Paar mit 5 Pfg. violettpurpur auf Großformat-Ganzsachenumschlag 10 Pfg. rot als
tadellose 21-Pfg.-Frankatur mit gestochen klaren Stempeln KAMERUN 6/1 90 nach Königsberg mit Ak.-Stempel
vom 16.2.90. Die Verwendung der 3 Pfg. grün in Kamerun stellt eine philatelistische Seltenheit dar. In der hier
gezeigten Form als tadelloses Paar mit perfekter Abstempelung auf einem Ganzsachenumschlag ein phantastisches
Stück, Fotoattest Steuer BPP.
V39b(2),40II,VU12B 6 3500,-
4358+ 3 Pfg. grün, makellos frisch erhaltener Viererblock zusammen mit 50 Pfg. lebhaftolivgrün auf attraktivem
Einschreibebrief in der 2. Gewichtsstufe nach Deutschland (um 2 Pfg. überfrankiert). Jede Marke mit gestochen
klarem Stempel KAMERUN 9/1 90 versehen (50 Pfg. leichte Bugspur und zwei Marken des Viererblocks mit winz.
Unebenheiten). Schon Einzelstücke der grünen 3 Pfg. in Kamerun verwendet sind außerordentlich selten, umso
höher muß der vorliegende Brief mit einer Viererblock-Frankatur bewertet werden. Eine der größten Vorläufer-Raritäten
Kameruns, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
V39b(4),44b 6 5000,-
KAMERUN – VORLÄUFER151
4362 50 Pfg., tadelloses Briefstück mit gestochen klarem
Stempel KAMERUN 12/4 (ohne Jz. „89“), Fotobefund
Brekenfeld BPP. V44d 5 80,-
MERUN 6/10 96. Wie alle Bedarfsbriefe mit der 25 Pfg.
selten und gesucht. V46c(2),49b(2) 6 700,-
4363+ 50 Pfg., besonders tieffarbiger Viererblock
auf Leinen-Briefstück (die beiden oberen Marken kl.
Zahnverkürzungen), ideal aufges. Stempel KAMERUN
9/2 (ohne Jz. „89“). Ein seltenes Blockstück mit dieser
gesuchten Aushilfs-Entwertung ohne Jahreszahl, Fotoattest
Steuer BPP. V44d(4) 5 160,-
4366 10 Pfg. mittelkarminrot mit 50 Pfg. lilabraun,
tadellose Exemplare auf schönem Bedarfs-Einschreibebrief
in der 2.Gewichtsstufe nach Berlin, zentr. klare
Stempel KAMERUN 7/6 95, rs. blaue Gouverneurs-Siegelmarke.
Selten. V47c,50d 6 300,-
4364 3-50 Pfg., die komplette Vorläufer-Ausgabe in
früher Verwendung auf Satzbrief mit klaren Stempeln
KAMERUN 18/11 90. Die 10 Pfg. etwas eckrund, sonst
alle Marken in tadelloser Erhaltung (Umschlag Beförderungsspuren).
(Katalogwert für lose Marken ca.
1.400,-). V45a/50b 6 250,-
4367+ 20 Pfg., tadelloser weißer Brief in die USA mit
sauber aufges. Stempeln GROSS-BATANGA 22/7 93
und beiges. französischer Seepoststempel LOANGO A
MARSEILLE 4/8 93, rs. u.a. Eingangsstempel von New
York vom 14.9.1893. Ein ebenso seltener und dekorativer
Gross-Batanga-Brief. V48b 6 500,-
4368+ 20 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit zentr.
Stempel KRIBI 3/11 96 auf schönem weißem Brief nach
Klein-Popo/Togo (unten etwas unsauber geöffnet), rs.
Ak.-Stempel vom 10/11 96. Schöne Spätverwendung
der V48b auf einem Brief zwischen zwei Afrika-Kolonien,
sign. Mansfeld (Dr.Steuer 4x). V48b 6 100,-
4365+ 5 Pfg. und 25 Pfg., je im tadellosen, senkr.
Paar auf aktenfrischem weißem Einschreibebrief in der
2.Gewichtsstufe nach Berlin (rs. Oberklappe nicht ganz
kpl.). Jede Marke mit dekorativ aufges. Stempel KA-
4371 25 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit idealen Stempel
KAMERUN 25/7 94 auf Briefstück.
V49a(2) 5 500,-+120,-
4372 50 Pfg., ideales Bfstk. mit zentr. Stempel VIK-
TORIA KAMERUN-GEBIET 13/7 96, sign. Steuer BPP.
V50d 5 70,-
152 KAMERUN – VORLÄUFER
4369 „Groß-Batanga“ handschriftlich: 20 Pfg., tadellos waagr. Paar auf Brief mit roter, hs. Entwertung „Groß
Batanga 23.9.92“ und zwei sauber aufges. Poststempeln KAMERUN 26/9 92 auf schönem Brief nach Zittau, Leitvermerk
„per SS Marie Woermann“. Der Umschlag mit üblichen leichten Beförderungsspuren und rs. ohne das
Siegel. Groß-Batanga-Vorläuferbriefe mit handschriftlicher Entwertung sind außerordentlich selten. Ein nahezu
identischer Brief vom selbem Tag ist abgebildet im Handbuch Dr.Steuer auf Seite 343 und dort mit „LP“ bewertet,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
V48b(2) 6 1200,-
4370+ 20 Pfg., vier Exemplare auf Vordruckbrief in der 4.Gewichtsstufe nach Hamburg (eine Marke leichte Falte),
vier klare Stempel BIBUNDI 11/8 95. Mit dieser Frankatur der wohl beste und wertvollste Bibundi-Vorläuferbrief
überhaupt. Im Handbuch Dr.Steuer mit „LP“ bewertet.
V48b(4) 6 Lp.1500,-
KAMERUN153
KAMERUN
4375 3 Pfg. hellocker, postfrisches Exemplar in perfekter
Zähnung und Zentrierung (winz. Gummifleckchen),
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
1e 1 500,-60,-
4373 3 Pfg. mit 5 und 25 Pfg. auf Einschreibebrief nach
Frankfurt, zentr. Stempel VIKTORIA KAMERUN-GE-
BIET 5/7 00 und handgeschriebener Aushilfs-Einschreibezettel
„Victoria, eingeschrieben No.13“. Einer
der seltensten Einschreibezettel der Deutschen Kolonien
(abgebildet im Einfeldt-Handbuch).
1b,2,5a 6 300,-
4374 3-50 Pfg. (25 Pfg. in Dunkelorange), tadelloser
Einschreibe-Satzbrief mit zentr. Stempel VIKTORIA
1/8 00, sign. Mansfeld. 1b/6 6 80,-
4378 3 Pfg.-5 Mk., die komplette Serie auf zwei
schönen, philatelistischen Einschreibebriefen nach
Deutschland, klare Stempel VICTORIA 2/9 05, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
7/19 6 1.250,-+250,-
4377 20 Pfg., diagonale Halbierung (linke untere Hälfte), tadelloses Exemplar als Einzelfrankatur auf tarifmäßig
frankierter Postkarte nach Mannheim mit Ankunftsstempel. Ideal aufges. Entwertungsstempel KAMERUN 3/10
98. Die Karte mit rs. reizvoller, mehrteiliger Farblithografie (kl. ausgebessertes Randrisschen). Eine der schönsten
bekannten Karten des sogenannten „Valdivia“-Provisoriums, Fotoattest Bothe BPP, Fotoattest Brekenfeld BPP.
4H 6 20.000,-4000,-
154 KAMERUN
4376 20 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit zwei schönen
Stempeln KAMERUN 17/5 98 auf Bedarfs-Doppelbrief
nach Deutschland (leichte Beförderungsspuren), sign.
Mansfeld.
4(2) 6 60,-
westlich von Salcombe. Übliche, stärkere Gebrauchsspuren.
Ein äußerst seltener, mit deutschen Marken
frankierter Katastrophen-Beleg.
9(2) 6 600,-
4380 20 Pfg., schöner Bedarfsbrief in der 2.Gewichtsstufe
mit blauem Stempel LOLODORF 1/10 06
an das Zoologische Museum (Prof. Dr. Matschie) mit
Abs.-Vermerk „Lt. Jacob, Kamerun, Lolodorf “.
10 6 80,-
4381 Brief nach Chile mit unentwerteter Frankatur
20 Pfg. mit waagr. Paar 5 Pfg. und 10 Pfg. auf Bedarfs-Einschreibebrief
nach Valparaiso, R-Zettel von
Garua. In Chile mit zusätzl. Einschreibzettel sowie
rs. Eingangsstempel versehen. Umschlag leichte Gebrauchsspuren.
Ein einmaliges Stück.
10,21(2),22 6 150,-
4379+ Unglücksfahrt der SS „JEBBA“ 10 Pfg., zwei
Exemplare auf Brief mit Stempel OSSIDINGE 22/1
07 auf nach London adressiertem Brief mit Leitvermerk
„per Steamer via Calabar“. Beigesetzter violetter
Hinweis-Stpl. „SALVED FROM JEBBA“. Der Dampfer
„Jebba“ gehörte der African Steam Ship Company und
sank auf seiner Heimreise von Westafrika einige Meilen
4383 30 Pfg., außergewöhnlich schönes Bfstk. mit
idealem Stempel BUEA 7/5 06. 12 5 30,-
4382 20 Pfg., senkr. Halbierung (linke Hälfte), sog. „Longji-Provisorium“, tadelloses Exemplar mit idealem Stempel
LONGJI 19/5 11 und beiges. Postamts-Dienstsiegel auf gefaltetem Firmenkuvert, (ob. etwas unsauber geöffnet)
nach Anecho/Togo adressiert, Fotoattest Steuer BPP.
10H 6 9.000,-1200,-
KAMERUN155
4387 3 Mk., tadelloses Exemplar mit ideal zentrisch
aufges. Bahnstempel BONABERI-NKONGSAMBA
BAHNPOST Z1. Auf einem Markwert eine extrem seltene
Entwertung.
18 4 200,-
4384 40 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf Brief mit
Leitvermerk „via Lolodorf - Kribi“ nach Berlin. Links
mit Eingangsstempel LOLODORF 3/6 05 und darunter
hs. Taxzahl „30“ nebst Einschreibezettel No.45, frankiert
erst in Kribi mit 40 Pfg., dann nach weitergeleitet
mit Berliner Eingangsstempel vom 31.7.05. Der Brief
stammt vermutlich aus dem Hinterland. Die Tatsache,
dass er nicht gleich in Lolodorf frankiert wurde, läßt
nur den Schluß zu, dass dort zu diesem Zeitpunkt keine
passenden Briefmarken zur Verfügung standen, stattdessen
wurde eine handschriftliche Barfrankierung
„30“ (Pfennig) vorgenommen, dem einfachen R-Briefporto
nach Deutschland. Warum der Umschlag dann
in Kribi mit 40 Pfg. nachfrankiert wurde, läßt sich nicht
erklären. Ein einmaliges Stück und eine bemerkenswerte
Kamerun-Rarität. 13 6 350,-
4388 5 Mk., tadelloses, schön gestplt. Briefstück, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
19 5 600,-150,-
4385 1-5 Mk., vier tadellos gestplt. Werte, meist sign.
16/19 4 920,-+180,-
4389 5 Mk., tadellose, re. ob. Bogenecke mit Passerkreuz
als Einzelfrankatur auf philat. Einschreibebrief
nach Pforzheim (Umschlag leichte Beförd.-Spuren),
zentr. Stempel RIO DEL REY 26/4 07, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
19 6 200,-
4386 1-5 Mk., tadellose Exemplare mit klarem Stempel
VICTORIA 31/10 08 auf philatelistischem Einschreibebrief
nach Nürnberg gelaufen.
16/19 6 200,-
4390+ 5 Pfg., tadellose Bedarfskarte mit Aushilfs-Entwertung
durch violetten L1 BUEA (KAMERUN), hs.
datiert „5.VI.08“ nach Chemnitz mit Ak.-Stempel. Sehr
selten.
21 6 250,-
156 KAMERUN GANZSACHEN
4391+ 5 Pfg., waagr. Paar und Viererstreifen auf
Einschreibebrief mit Abs.-Vermerk des Stabsarztes
Dr.Berké an Bezirksrichter Dr.Schumacher nach Lomie.
Die Frankatur mit Blaustift entwertet. Ein seltener
Brief. 21(6) 6 150,-
4397 5 Mk., tadellos ungebraucht. Eine seltene Marke,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
25IB 2 1.000,-200,-
4392 1 Mk., tadellos postfrisch.
24IIA 1 450,-120,-
4393 1 Mk. mit Wz, Kriegsdruck, tadellos postfrisch
mit rechtem Seitenrand (dort Falz), Fotoattest Breckenfeld
BPP. 24IIA 1 450,-100,-
KAMERUN
GANZSACHEN
4398 3 Pfg., Privat Ganzsachenkarte mit klarem
Stempel DUALA 24/2 08 nach Berlin adressiert. In gestempelter
Erhaltung eine seltene Ganzsache.
PP3 6 100,-
4399 3 Pfg., echt gebrauchte Bildkarte („Schwarze
Schönheiten“) mit Stempel DUALA nach Dtld. adressiert.
Leichte Gebrauchsspuren.
PP3 6 80,-
KAMERUN
ABSTEMPELUNGEN
4400 AKOAFIM 25/3 „13“ (überstempelte „12“), ideal
auf gef. Post-Einlieferungsschein.
6 60,-
4394 1 Mk., tadellos postfrischer Eckrand-Viererblock
re. oben. Eine seltene Einheit dieser kaum zu
findenden Marke, Fotoattest Steuer BPP für den Originalbogen,
aus dem diese Marke stammt.
24IIA(4) 1 1.800,-+500,-
4395 5 Mk., tadellos gestplt. DUALA 15.1.14, Fotoattest
Bothe.
25IA 4 4800,-1000,-
4396 5 Mk., tadelloses Exemplar in perfekter Zähnung
und mit zentr., klar aufges. Stempel DUALA 19/3
13. Ein vorzügliches Exemplar dieser Kolonial-Rarität,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
25IA 4 4.800,-1000,-
4401 4403
4401 AKOAFIM 16/4 („13“), ganz ideal auf tadellosem,
besonders schönem Bfstk. 10 Pfg., sign. Willmann.
22 5 80,-
4402 „Bibundi“, Absendervordruck auf gef. Brief 20
Pfg. mit Stempel VIKTORIA 6/8 98.
4 6 60,-
4403 BUAR 6/5 14, zentr. Abschlag auf tadellosem,
senkr. Paar 20 Pfg., selten.
10(2) 4 120,-
4405 DUALA „b“ 29/6 13, klarer Abschlag mit beiges.
violettem L2 „Deutsches Schutzgebiet“ auf Bedarfskarte
5 Pfg. nach Dtld. (leichte Beförd.-Spuren), Absenderangabe
„Batanga“. Eine in mehrerlei Hinsicht interessante
und seltene Karte (AG +500,-).
21 6 140,-
KAMERUN ABSTEMPELUNGEN 157
4406+ EKODODO GABON 5/1 13, französ. Stempel
in Schwarz klar und voll auf außergewöhnlich schönem
Bedarfs-Inlandsbrief 10 Pfg. nach Longji. Der schwarze
Ekododo-Stempel ist erheblich seltener als im AG-Katalog
angegeben, je doppelt sign. Bothe und Mansfeld,
mit Vermerk „Stempel schwarz RR“.
22 6 200,-
4404 BUAR 29/5 14, ganz idealer Abschlag auf tadellosem
Bfstk. 10 Pfg. Eine der Stempelseltenheiten Kameruns
in einem besonders schönem Exemplar.
22 5 300,-
4408+ KAMPO 7/5 13, drei vorzügliche Abschläge
auf sauberem Bedarfs-Einschreibebrief mit dreimal
10 Pfg. nach Altona. Der R-Zettel mit hs. korrigiertem
Ortsnamen. Nur wenige Einschreiben mit diesem, erst
Ende März 1913 eingeführten Stempel bekannt und
mit dem korrigierten R-Zettel von besonderem Seltenheitswert.
22(3) 6 180,-
4407 Dienstsiegel FONTEM: KAISERLICHE STATION FONTEM, schwarzes Dienstsiegel als alleinige Entwertung
auf Bedarfs-Inlandsbrief mit senkr. Paar 5 Pfg. nach Johann-Albrechtshöhe mit rs. Ak.-Stempel vom 30/8 05.
Li. unten Abs.-Vermerk aus Fontem. Ein äußerst seltene Entwertung.
8(2) 6 900,-
158 KAMERUN ABSTEMPELUNGEN
4412 LOMIE 19/7 11, klar auf Postkarte, geschrieben
von Dr. Adolf Schumacher nach Rastatt, worin er seine
Ankunft in Hamburg für den 30.9. oder 1.10.1911 ankündigt.
Dazu ein Brief 10 Pfg. an Dr. Schumacher nach
Lomie, wo die Marke eine hs. Datums-Entwertung „23.
XII.12“ zeigt. Ein dritter Brief mit Abs.-Vermerk aus
Abong-Mbang ist ohne Entwertung geblieben.
P15,22(2) 6 140,-
4409+ KAMPO 19/8 13, sechs zentr. Abschläge auf
schönem Bedarfs-Einschreibebrief frankiert mit zwei
waagr. Dreierstreifen 5 Pfg. nach Altona. R-Zettel mit
Inschrift „Campo“.
21(6) 6 200,-
4414+ „Mol“(undu), handschriftlich mit Datum „13
V 06“ und Dienstsiegel SSANGA NGOKO auf schöner
Bedarfskarte 5 Pfg. nach Gotha mit Ak.-Stempel. Diese
nur wenige Wochen im Frühjahr 1906 vorgenommene
Aushilfs-Entwertung stellt eine ganz große Kamerun-Seltenheit
dar, Fotoattest Eibenstein BPP.
8 6 900,-
4410 KRIBI 3/7 09 mit Stundenangabe „11-12 V“.
Zwei Abschläge, klar und zentr. auf tadellosem senkrechtem
Paar 30 Pfg. Selten.
12(2) 4 200,-
4415 Unfrankierter Einschreibebrief: MOLUNDU
18/6 07, klar auf Einschreibebrief (Beförd.-Spuren)
nach Gelsenkirchen mit Ak.-Stempel. Der Umschlag
trägt keinerlei Nachportovermerke und wurde offensichtlich
so ohne Frankatur zugestellt. Ein interessantes
Stück.
6 140,-
4411 LOLODORF 14/8 06, in leuchtend blauer Farbe
ideal auf tadellosem Briefstück 10 Pfg.
9 5 30,-
4416 MOLUNDU 4/9 13, sowie drei blaue Gummistempel
SOUFFLAY auf tadellosem kleinem Einschreibebrief
zweimal 3 und 25 Pfg. nach Dtld., provisorischer
R-Zettel „R. 9“.
7(2),11 6 200,-
4413 MARIENBERG 18/7 11, siebenmal klar auf tadellosem
Einschreibebrief 3 Pfg.(2) und 5 Pfg. (5) nach
Deutschland.
7,8 6 200,-
4420 EKODODO GABON 4/4 „13“ (2. Jahreszahl
as.), in Violett, seltene Bedarfskarte 5 Pfg. nach
Deutschland adressiert.
21 6 150,-
KAMERUN BESONDERHEITEN159
4418 „Molundu 4/V/06“, vollständige, handschriftliche Entwertung auf als waagr. Paar geklebten zweimal 20
Pfg., darübergesetztes graublaues Dienstsiegel „STATION SANGA-NGOKO KAMERUNGEBIET“ auf gef. Bedarfs-Einschreibebrief
nach Deutschland, li. unten mit Aushilfs-R-Vermerk „R Molundu No.36“. Als Einschreiben
und mit vollständig ausgeschriebener handschriftlicher Entwertung zweifelsohne der beste Brief dieser sehr seltenen
Entwertung, Fotoattest Steuer BPP.
10(2) 6 1500,-
4421 Seepost: HAMBURG-WESTAFRIKA 2/10 01
(ohne Kennzahl), voller Abschlag auf tadelloser Inlands-Ganzsachenkarte
5 Pfg., datiert „Kribi 1/10 04“
nach Duala mit Ak.-Stempel.
P1 6 100,-
4419 MORA 22/11 14 auf bildseitig frankierter
Künstler-Ansichtskarte 25 Pfg. nach Rybnik adressiert.
Auf Ganzstück sehr selten, sign. Wittmann (AG +850,-
). 11 6 250,-
4417+ „(Molundu) 20/IV 06“, handschriftliche Entwertung
ohne den abgekürzten Ortsnamen und zusätzl.
schwarzes Dienstsiegel STATION SSANGA NGOKO
auf schöner Bedarfskarte 5 Pfg. nach Hamburg, datiert
„Molundu 19.IV.06“. Die einzige uns bekannte Karte
dieser sehr seltenen Entwertung, bei der nur das Datum
auf die Marke geschrieben wurde, sign. Mohrmann,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
8 6 750,-
KAMERUN BESONDERHEITEN
4422 Maka-Aufstand 1910: eingehender Brief aus
Dresden mit zweimal Germania 10 Pfg. (stärkere Beförd.-Spuren)
mit Leitvermerk „via Hamburg“ an
Hauptmann Marschner mit Adressangabe „Derzeitiges
Standquartier event. Jaunde“. Marschner nahm an der
Niederschlagung des verlustreichen Maka-Aufstands
teil, welcher erst Ende 1910 beendet war.
DR86I(2) 6 80,-
160 KAMERUN – KRIEGSPOST
KAMERUN – KRIEGSPOST
4423+ VICTORIA 24/7 14, klar auf tadelloser Bedarfskarte
5 Pfg. nach Dtld. Mit letzter Post vor
Kriegsausbruch befördert und mit violetter deutscher
Eingangs-Zensur der Postüberwachungsstelle Saarbrücken
versehen. Fast alle bekannten sonstigen Karten
aus dem letzten Friedenspost-Abgang wurden in Köln-
Deutz zensiert. 21 6 180,-
4425 Ganzsachen-Provisorium der französ. Besatzungstruppen
1915: 10 Pfg., Ganzsachenkarte Schiffsausgabe
mit blauvioletter Vorausentwertung durch
Stempel der französ. Besatzungsarmee vom 12.3.15
und beiges. Dienstsiegel. Die Karte trägt den Aufgabestempel
VERSAILLES 28/4 15 sowie rs. Durchgangsstpl.
von Paris und ist nach Edea/Kamerun an einen
Artillerie-Kapitän adressiert. In dieser Form ein außergewöhnliches
Provisorium.
P9 6 150,-
4424+ Ersttags-Zensurkarte Kamerun: VICTORIA
2/8 14, klar auf bildseitig frankierter, tadelloser Ansichtskarte
als Drucksache nach Beirut/Syrien. Klares
violettes Zensur-Dienstsiegel KAISERLICHES GOU-
VERNEMENT BUEA. Durchgangsstpl. GALATA
28/10 14 und Eingangsstempel vom 4.11.1914. Interessanterweise
handelt es sich bei dieser Karte vom ersten
Tag der Zensurmaßnahmen in Kamerun um eine
Drucksache, bei der es eigentlich nichts zu zensieren
gab. 21 6 400,-
4427 September 1917, komplettes Zeitungs-Streifband
mit Inhalt aus dem britischen Lager Stobs nach
Berlin mit Zensurstempel.
6 40,-
4426+ JAUNDE 13/8 „15“ (Aushilfs-Jahreszahl), auf
nach Berlin gelaufener Postkarte 5 Pfg. mit wertstufengl.
Zusatzfrankatur. Violetter zweizeiliger Stempel
„Censiert, Jaunde, den 13/8 15“ und beiges. violettes
Gouvernements-Dienstsiegel. Eine seltene und vorzüglich
erhaltene Karte, Fotoattest Bothe BPP.
21,P11 6 400,-
KAMERUN –
BRITISCHE BESETZUNG
4428 4429
KAROLINEN161
4428 1 d. a. 10 Pfg., Aufdruck Schwarz, Abart: waagerecht
stark nach oben verschobener und geteilter
Aufdruck („C.E.F.“ oben und unten sichtbar). Tadellos
postfrisches Exemplar. Eine seltene und markante
Aufdruck-Abart, Fotoattest Eichele (SG B3e var, Gibbs
3 Ae).
3bAbart 1 200,-
4429 1 d. a. 10 Pfg., Abart: doppelter Aufdruck, tadellos
ungebraucht. Eine seltene und unterbewertete
Abart, Fotoattest RPS. 3DD 2 150,-
4430 Aufdruckfehler ohne „C.E.F.“: 1 d. a. 10 Pfg.,
Aufdruck Schwarz, nur mit Aufdruck „1 d“ („C.E.F.“
fehlt), tadellos ungebrauchtes Exemplar in perfekter
Zähnung und Zentrierung. Von dieser Abart wurden
aufgrund einer Aufdruckverschiebung in der untersten
Bogenreihe ledigl. zehn Exemplare hergestellt, wovon
bei sechs das „C.E.F.“ vollständig fehlt. Eine der seltensten
Aufdruck-Abarten der Britischen Besetzung Kameruns,
Fotoatteste Holcombe, Eichele (SG B3).
3I 2 2000,-
4431 2 d. a. 20 Pfg., Aufdruckfehler: „2“ rechts abgeschliffen,
tadellos ungebraucht. Selten, sign. Bothe BPP,
Fotobefund Eichele. (SG B4var.)
4 Abart 2 70,-
4434 1 s. a. 1 Mk., Aufdruckfehler: kopfstehende
Wertbezeichnung „s“, tadelloses Briefstück mit unsauberer
Entwertung DUALA 9/8 15. Ein extrem seltener
Aufdruckfehler, welcher nur einmal im Bogen vorkommt.
Nur ganz wenige gebrauchte Stücke erhalten
geblieben, sign. Bothe BPP. (SG B10a = £ 3.750)
10I 5 £ 3.750 300,-
4435 Ganzsachenkarten ½ und 1 d., tadellos ungebraucht.
P1/2 6 60,-
KAROLINEN
4436 25 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel
PONAPE 20/1 01. Selten, sign. Bothe BPP, Fotoattest
Dr.Steuer BPP.
(M)49b 5 200,-
4432 4433
4432 2 d. a. 20 Pfg., tadellos postfr. Unterrandstück
mit HAN „H 756.13“. Hausauftragsnummern der Brit.
Besetzungsausgaben sind von großer Seltenheit, bei
Mi. nur mit „-,-“ selbst in ungebrauchter Erhaltung notiert
(ledigl. die 1 d. ist postfrisch mit 1.500,- bewertet).
(SG B4 var.) 4HAN 1 -,-500,-
4433 Plattenfehler der Urmarke: 4 d. a. 40 Pfg., Plattenfehler
I der Urmarke (Mi. Kamerun 13I), tadelloses,
sauber ungebrauchtes Exemplar. Unseres Wissens
handelt es sich bei dieser Marke um das erste bekannt
gewordene Stück des Plattenfehlers mit britischem Besatzungsaufdruck.
7(PF I) 2 600,-
4437+ Ersttagskarte der Karolinen: PONAPE 12/10
99, klar auf tadelloser Postkarte 10 Pfg., geschrieben von
Vize-Gouverneur Dr.Hahl an Gouverneur v.Bennigsen
nach Yap mit Ak.-Stempel vom 7.11.1899 (unbeschädigte
Jahreszahl). Als Ersttagskarte eine außergewöhnliche
Südsee-Seltenheit. Die Karte ist abgebildet in den
AG-Berichten Nr.95 auf S.1956, Fotoattest Steuer BPP.
P2 6 700,-
4445 3 Pfg. ideales Bfstk. mit Stempel PONAPE 25/12
00.
1II 5 30,-
4446 3 Pfg.-50 Pfg., tadellos gestplt. Serie, alle sign.
BPP.
1/6 II 4 220,-40,-
162 KAROLINEN
4452 10 Pfg. dunkelrosarot, tadelloses, ideal gestempeltes
Briefstück, sign. Jäschke-L.BPP.
3IIc 5 280,-+60,-
4453 20 Pfg., tadellos postfrisch, sign. Steuer BPP.
4I 1 200,-40,-
4438 4439
4438 3 Pfg., sauber ungebraucht (kl. helle Stelle), sign.
Bothe BPP, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
1I 2 750,-120,-
4439 3 Pfg., tadellos gestplt. PONAPE 5/4 00, Fotoattest
Lantelme BPP.
1I 4 850,-150,-
4454 25 Pfg., tadelloses, außergewöhnlich schönes
Briefstück mit gestochen klarem Stempel YAP 29/3 01.
Ein Ausnahme-Exemplar dieser Kolonial-Seltenheit,
sign. Thier, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
5I 5 3.400,-+1000,-
4440 4441
4440 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. aufges. Stempel
PONAPE 30/9 01, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
1I 5 850,-200,-
4441 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. und klarem
Stempel PONAPE 28/7 01.
1I 5 850,-+150,-
4455 50 Pfg., tadellos postfrisch, Fotoattest Jäschke-L.
BPP.
6I 1 1.800,-400,-
4442 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit schönem, gerade
aufsitzendem Stempel PONAPE 5/6 00, Fotoattest
Steuer BPP. 1I 5 850,-+150,-
4447 10 und 20 Pfg., tadellos postfrisch, sign.
3I,4I 1 400,-60,-
4448 10 Pfg. lilarot, tadellos postfrisch, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 3IIb 1 500,-100,-
4456 50 Pfg., tadellos postfr. Unterrandstück, sign.
Steuer BPP.
6I 1 1.800,-+400,-
4457 50 Pfg., tadellos ungebr., Fotobefund Brekenfeld
BPP. 6I 2 800,-140,-
4449 10 Pfg. tadellos ungebr., Fotobefund Jäschke-L.
BPP. 3IIb 2 250,-50,-
4450 10 Pfg., tadellos ungebraucht, perfekte Zähnung,
Fotobefund Jäschke-L.BPP.
3IIc 2 260,-50,-
4451 10 Pfg. dunkelrosarot, tadelloses Bfstk. mit
schönem Stempel PONAPE, sign. Jäschke-L.BPP.
3IIc 5 280,-+60,-
4458 50 Pfg., tadelloses, sauber gestplt. Exemplar, Fotoattest
Dr. Lantelme BPP. 6I 4 1.800,-300,-
KAROLINEN163
4443 3-50 Pfg., die komplette Serie auf einheitlich, außergewöhnlich schön gestempelten, tadellosen Briefstücken.
In dieser Qualität ein außergewöhnliches Angebot, mehrfach sign. und Fotoattest Jäschke-L.BPP.
1/6 I 5 7.000,-+1200,-
4444 3 - 50 Pfg., sauber gestempelte Serie (zwei Marken kl. Beanstandung), Fotoatteste für die 3, 5, 25 und 50 Pfg..
1/6 I 4 7.000,-700,-
4459 50 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit zentr. Stempel JAP 7/2 01 auf sauberem Einschreibebrief nach Lübeck,
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
6I 6 3.800,-900,-
164 KAROLINEN
4462+ 50 Pfg. mit 10 Pfg. rotkarmin, tadellose Exemplare
mit seltener hs. Tintenkreuz-Entwertung auf
tarifmäßig frankiertem Einschreibebrief in der 2.Gewichtsstufe
nach Hamburg, R-Zettel YAP No.725 (Umschlag
leichte Beförd.-Spuren). Tarifmäßig frankierte
Briefe der 50 Pfg. mit diagonalem Aufdruck sind ganz
große Raritäten, Fotoattest Steuer BPP.
6I,3I 6 3.960,-500,-
4460 50 Pfg., tadelloses Exemplar zusammen mit
3-25 Pfg. diagonaler bzw. steiler Aufdruck auf schönem
Sammler-Einschreibebrief nach Dresden, jede Marke
mit klarem Stempel PONAPE 24/6 00 versehen, Fotoattest
Dr.Steuer BPP. 6I,1/5II 6 4.200,-600,-
4463 Verwendung auf Saipan/Marianen: 50 Pfg. mit
20 Pfg. blau in Mischfrankatur mit steiler Aufdruck 3, 5,
10 und 25 Pfg. auf schönem, weißem Einschreibebrief
aus der Zelewski-Korrespondenz nach Deutschland,
jede Marke mit klar und zentr. aufges. Stempel SAIPAN
14/11 00 entwertet. Die re. klebende 3 Pfg. ist außen
bestoßen, sonst alle Marken, ebenso wie der Brief, in
vorzüglicher Erhaltung. Ein außergewöhnliches Stück.
6I,4I,1/3II,5II 6 4.000,-800,-
4464 50 Pfg., ideales Briefstück mit genau zentr.
Stempel PONAPE 31/12 00. 6II 5 30,-
4465 3 Pfg.-5 Mk., postfr. Serie (kl. gummifreie Stelle
bei der 50 Pfg.) 7/19 1 800,-180,-
4461 50 Pfg., diagonaler Aufdruck, zusammen mit
3-25 Pfg. steiler Aufdruck, auf schönem philatelistischem
Einschreibebrief nach Berlin (provisorischer
R-Vermerk), jede Marke mit zentr. klarem Stempel PO-
NAPE 9/1 01 versehen, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
6I,1/5II 6 3.950,-+500,-
4466 3 Pfg.-5 Mk., die kpl. Serie auf außergewöhnlich
schönen, tadellosen Briefstücken, alle Werte mit einheitl.
Stempel PONAPE 24/7 06. In dieser Form selten,
Höchstwerte sign. Bothe BPP.
7/19 5 1.000,-+350,-
4467 25 Pfg., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel
PONAPE 25/7 06. 11 5 40,-
4468 25 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel
PONAPE 12/2 07.
11 5 30,-
4469 30 Pfg., ideales Briefstück mit Stempel PONAPE
10/8 01.
12 5 30,-
4470 40 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel
PONAPE 26/11 06.
13 5 30,-
KAROLINEN165
4471 40 Pfg. und 2 Mk., tadellose Exemplare auf Paketkarte mit Stempel PONAPE 28/9 13 nach Dtld. (Adresse
teils radiert, sowie re. ob. Ecke leicht verkürzt), Paketaufkleber „536 Ponape (Karolinen)“. Unten mit Markenanzahl-Kontrollstempel
von Bremen. Schon einfache Bedarfsbriefe der Karolinen sind schwer zu finden, Paketkarten
zählen zu den postgeschichtlichen Seltenheiten, Fotoattest Steuer BPP.
13,17 6 2000,-
4472 5 Mk., tadelloses Exemplar mit äußerst seltener
Entwertung durch violetten Stempel PONAPE, Fotoatteste
Bothe BPP, Jäschke-L.BPP.
19 4 600,-+250,-
4478 5 Mk., tadelloses, außergewöhnlich schönes
Bfstk. mit idealem Stempel PONAPE 21/7 06, mehrfach
sign.
19 5 600,-+200,-
4484 10 Pfg., senkr. Halbierung (li. Hälfte) mit
Postamts-Dienstsiegel PONAPE auf schöner Farblitho-Postkarte
nach Hamburg mit Eingangsstempel.
9H 6 500,-120,-
4473 5 Mk., tadellos gestplt., Fotoattest Steuer BPP.
19 4 600,-120,-
4474 5 Mk, tadellos gestplt. PONAPE 26/11 06, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
19 4 600,-120,-
4475 5 Mk., tadellos gestplt., sign. Bothe BPP.
19 4 600,-100,-
4476 5 Mk., tadellos gestplt., signiert Bühler.
19 4 600,-100,-
4477 5 Mk, tadellos gestplt. YAP 15/4 07, Fotoattest
Steuer BPP. 19 4 600,-100,-
4485 10 Pfg., senkr. Halbierung (rechte Hälfte) mit
Dienstsiegel-Entwertung auf tadelloser Postkarte nach
Hamburg mit Ankunftsstempel.
9H 6 500,-120,-
4488 3 Pfg., tadellos postfrisches re. Randstück mit
HAN „H 2326.19“.
21HAN 1 Gebot
4489 5 Mk., tadellos postfrisch.
22IA 1 450,-100,-
4490 5 Mk., tadellos ungebraucht, sign. Jäschke-L.
BPP.
22IA 2 240,-40,-
166 KAROLINEN
4479 5 Pf. a. 3 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf nach Dtld. adressierter Postkarte, klarer Stempel PONAPE 12/7
10 und beiges. Postamt-Dienstsiegel. Eine vorzügliche Karte, sign. Willmann, Bloch.
7Pv 6 6.000,-1400,-
4480 5 Pf a. 3 Pfg., tadelloses Exemplar mit Stempel PONAPE 12/7 10 und beiges. Postamts-Dienstsiegel auf
schöner Postkarte nach Yap adressiert, sign. Grobe, Fotoattest Dr. Steuer BPP.
7Pv 6 6.000,-1200,-
4481 5 Pf. a. 3 Pfg., tadellose Postkarte mit zentr. und gerade aufsitz. Stempel PONAPE 12/7 10 sowie beiges.
Postamts-Dienstsiegel (Marke oben winz. Druckspur), Fotoatteste Friedl, Expert Kommittee, Sismondo.
7Pv 6 6.000,-1000,-
KAROLINEN167
4482 5 Pf. a. 3 Pfg., Abart: kopfstehender Aufdruck, tadelloses Exemplar mit klarem Stempel PONAPE 12/7 10
und beiges. Postamts-Dienstsiegel auf perfekt erhaltener Postkarte nach Friedrichsort. Eine seltene Karte, doppelt
sign. Pfenninger, Fotoattest Bothe BPP.
7Pv K 6 7.000,-+1800,-
4483 5 Pf. a. 3 Pfg., Abart: kopfstehender Aufdruck, tadelloses Exemplar auf Postkarte mit Stempel PONAPE
12/7 10 und beigesetztem Postamts-Dienstsiegel. Eine außergewöhnlich schöne Karte der Abart „kopfstehender
Aufdruck“, Fotoattest Steuer BPP.
7Pv K 6 7.000,-1500,-
168 KAROLINEN
4486 20 Pfg., senkrechte Halbierung (linke Hälfte), tadelloses Exemplar mit zentr. klarem Stempel PONAPE 12/7
10 und beiges. Postamts-Dienstsiegel auf sauberem, nach Deutschland adressiertem Brief. Kolonial-Seltenheit, Fotoattest
Steuer BPP.
10H 6 9.000,-2000,-
4487 Amtlich vorgeschriebene Barfrankierung „Porto v.10 Pfg. bezahlt in Ermangelung von Freimarken 13/7“
nebst Unterschrift des Postagenten Hollborn handschriftlich in roter Tinte mit darübergesetztem Poststempel PO-
NAPE 13/7 10 (derselbe li. nochmals daneben gesetzt) auf sauberem Brief nach Mokil Island, Schiffsvermerk „p
Delphin“. Hierbei handelt es sich um die erste Barfrankierung, welche durch Eingeborenenunruhen entstandenen
Markenmangel notwendig wurden. Im Gegensatz zu den Halbierungen und Provisorien entsprachen die Barfrankierungen
den Postvorschriften. Eine zweite Barfrankierung wurde am 31.Juli 1910 vorgenommen (vgl. Friedemann/Wittmann).
Eine ganz große Kolonial-Seltenheit, Fotoattest Bothe BPP.
BF 1 6 12.000.+4000,-
KAROLINEN GANZSACHEN
4491 5/5 Pfg., tadellose Doppelkarte (o.Text) mit klarem
Stempel YAP 6/11 00 nach Saipan/Marianen mit
beiges. Eingangsstempel. P9 6 60,-
KAROLINEN
ABSTEMPELUNGEN
4492 „Lossap 2.1.1909 Diana“, hs. Entwertung, zweimal
voll auf kl. Sammlerbrief 3 Pfg.(2) und 5 Pfg.
7(2) 6 60,-
4493 „Lossap 2/1 1909 Diana“, hs. Atoll-Entwertung
auf philatelistischem Brief mit Viererblock 3 Pfg. (eine
Marke Mängel) nach Truk mit Ankunftsstempel.
7(4) 6 80,-
4494 PALAU in Violett, tadellose, philatelist. Ganzsachenkarte
5 Pfg. nach Ponape adressiert.
P7 6 30,-
4495 PALAU 27/5 11, voller Abschlag auf tadelloser
Postkarte 5 Pfg. (o.Text) nach Ponape adressiert.
P7 6 30,-
KAROLINEN GANZSACHEN169
4497
KAROLINEN
BESONDERHEITEN
4496+ TRUK 22/2 11, Eingangsstempel auf Postformular
„Meldung“ von Bahnpostamt München 5/9 10
wegen eines dort eingegangenen Briefkartenschlusses,
bei dem die Eintragung von Postanweisungen und
Einschreibebriefen verwechselt wurde. Re. unten mit
Unterschrift des Postagenten von Truk. Ein einmaliges
Dokument.
6 350,-
4497 SEEPOST SYDNEY-HONGKONG „a“ (Dampfer
„Oceana“) 17/2 03, zwei Abschläge auf schöner Bedarfskarte
5 Pfg. nach Detmold mit Eingangsstempel
(Karte re. zwei kl. Kerben). Ganzstücke dieser Abstempelung
sind äußerst selten (AG 1.200,-) 8 6 600,-
4498+ Unfrankierte Rückschein-Postsache: PONA-
PE 3/1 08, klar auf eingeschriebener Postsache gegen
Rückschein, unfrankiert nach Solingen, rs. Verschlußmarke
des Postamts Ponape sowie Eingangsstempel
vom 13/2 08. Li. oben etwas hinterklebt. Sehr selten.
6 250,-
4499 BRAUNSCHWEIG 18/10 10, auf Brief mit zweimal
Germania 5 Pfg. nach Ponape. Dort mit hs. gestrichenem
Empfangsort und Vermerk „Verreist“ nebst
Siegelstempel des Postamts Ponape und violettem Retour-Stempel
nach Dtld. zurückgesandt. Ein in dieser
Form sehr seltener Retourbrief.
DR70I(2) 6 180,-
170 KIAUTSCHOU – VORLÄUFER
KIAUTSCHOU – VORLÄUFER
4500 4501
4500 2 Mk., tadelloses Briefstück mit zentr. und klar
aufges. Stempel TSINTAU CHINA 23/5 98. Eines der
schönsten bekannten Briefstücke dieser Marke mit seltener
Abstempelung, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer
2x). V37e 5 1.400,-+400,-
4501 2 Mk., tadelloses Exemplar auf Feldtelegramm-Ausschnitt
mit vollem, zentr. Stempel TSING-
TAU KIAUTSCHOU 17/11 00 (Petschili-Verwendung).
Selten, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 2x).
V37e 5 1.400,-+250,-
4504 4505
4504 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloses Bfstk. mit fast
zentr. und gerade aufsitzendem Stempel TSINGTAU
KIAUTSCHOU 22/2 00. Sehr selten, Fotoattest Dr.
Steuer BPP (Dr. Steuer 2x).
V37f 5 1.800,-400,-
4505 Krone/Adler 2 Pfg., tadelloses, besonders schönes
Briefstück mit idealem Stempel K.D. FELD-POST-
STATION No.1. Selten.
(V)52 5 200,-
4502 2 Mk., zwei tadellose Exemplare auf sauberem
Postanweisungs-Abschnitt mit klar und sauber aufges.
Stempeln TSINTAU „a“ KIAUTSCHOU 27/9 99. Selten,
sign. Bothe BPP. V37e(2) 5 1.680.-350,-
4503 2 Mk., Mischfrankatur mit senkr. Paar 20 Pfg.,
diagonaler Aufdruck, auf Paketkarten-Abschnitt, jede
Marke mit besonders schön aufges. Stempel TSING-
TAU KIAUTSCHOU 18/12 00 (kl. trennungsbedingte
Unebenheiten), Fotoattest Steuer BPP.
V37e,4I(2) 5 400,-
4506 5 Pfg., tadelloses, waagr. Paar mit zwei schönen
Stempeln K.D.FELD-POSTSTATION No.1 auf Brief
(etwas unsauber geöffnet) nach Tsingtau mit Ak.-Stempel
(Dr.Steuer 3x). V2I(2) 6 100,-
4508 20 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf gef. kleinem
Kuvert nach Berlin, voller Stempel TSINTAN-
FORT 21/3 98 (Dr.Steuer 2x). V4I 6 50,-
4507 5 Pfg., Doppelfrankatur mit Kaiserreich China
5 C. lachsrot auf gef. Postkarte nach Stuttgart mit
Ak.-Stempel. Die chines. Marke mit Ovalstempel KI-
AOCHOW 7/10 99 und beiges. Abgangsstempel vom
10.10.99, weitergeleitet an das deutsche Postamt mit
Entwertung TSINTAU KIAUTSCHOU „a“ 10/10 99.
Eine schöne bedarfsmäßige Doppelfrankatur.
V2I,China51b 6 350,-
4510 25 Pfg., tadellos gestplt. TSINTANFORT
16/1/98 auf kl. Brfst, signiert Jäschke BPP.
V5Ib 5 140,-40,-
4511 50 Pfg., tadellos gestplt. TSINGFORT MARINE
FELDPOST 26/1 98 auf Brfst., Fotobefund Jäschke-L.
BPP. V6I 5 90,-30,-
4513 5 Pfg., tadellose, besonders schöne Bedarfs-AK
mit klarem Stempel TSINTAU KIAUTSCHOU „a“ 9/11
99, sign. Dr.Steuer BPP.
V2II 6 30,-
4512 3 Pfg. hellocker, tadelloses, zentr. gestempeltes
Exemplar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
V1IIe 4 600,-150,-
KIAUTSCHOU – VORLÄUFER171
4509 20 Pfg., diagonaler Aufdruck, in Doppelfrankatur mit Kaiserreich China 10 C. dunkelgrün auf tadellosem
Brief nach Philadelphia/USA. Die chines. Marke mit klarem Ovalstempel CHINGKIANG 12/6 1899 und rs.
Durchgangsstempel WEIHSIEN 13/6 99, weitergeleitet an das deutsche Postamt in Kiautschou, dort nachfrankiert
mit der 20-Pfg.-Marke und klar gestempelt TSINGTAU „a“ 21/6 99. Der Brief lief über Canada und trägt rs. den
Transitstempel VANCOUVER 18/7 99. Eine äußerst seltene Doppelfrankatur, Fotoattest Steuer BPP.
V4I,China52 6 2400,-
4515
4514+ 5 Pfg., vier Exemplare einzeln geklebt auf
schönem Auslandsbrief eines Marine-Angehörigen
nach Kobe/Japan, klare Stempel TSINGTAU KIAUT-
SCHOU 19/2 00 und vs. Eingangsstempel.
V2II(4) 6 150,-
4515 5 Pfg., tarifmäßige Doppelfrankatur mit Kaiserreich
China 4 C. dunkelbraun auf tadelloser Postkarte
nach Freiburg. Die chines. Marke mit Ovalstempel, die
in Tsingtau zufrankierte deutsche Marke mit Stempel
TSINGTAU KIAUTSCHOU 29/5 00 versehen. Eine attraktive
und seltene Doppelfrankatur, Fotoattest Steuer
BPP.
V2II,China50 6 600,-
4516 20 Pfg., unten mit Zwischensteg, auf rosa Postanweisungs-Abschnitt
(re. oben einige Zahnspitzen
etwas stumpf) mit Teilabschlag des großen Stempel KI-
AUTSCHOU 24/11 00. Zweifelsohne eine der größten
Vorläufer-Stempel-Seltenheiten, doppelt sign. Bothe
BPP (Dr.Steuer 20x). V4II 5 7.000,-250,-
172 KIAUTSCHOU – MITLÄUFER
KIAUTSCHOU – MITLÄUFER
4517 3 Pfg. dunkelockerbraun mit 5, 10, 20 und 25 Pfg. sowie Germania 30 und 40 Pfg. auf philat. Einschreibebrief
(re. beim Öffnen etwas verkürzt) nach Dtld., klare Stempel TSINGTAU „a“ 8/5 01. Ein sehr seltener Brief,
wobei die etwas gebräunten Zahnspitzen der meisten Werte ohne große Bedeutung sind, sign. Mansfeld, Bothe
BPP, Fotoattest Dr.Steuer BPP. M45e,49b u.a. 6 1000,-
4518 3 Pfg. dunkelockerbraun, tadelloses Bfstk. mit
ideal aufges. Stempel KAUMI 17/3 02. Eine äußerst
seltene Mitläufer-Entwertung, wie sie auf dieser Farbe
der 3 Pfg. im Handbuch Dr.Steuer nicht aufgeführt ist,
sign. Kilian. M1IIa 5 90,-
4519 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. Stempel TA-
PUTUR KIAUTSCHOU 14/6 „01“ (Aushilfs-Jz.). Selten,
mehrfach sign. M1IIa 5 80,-
4520 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit vollem, klar aufges.
Stempel TSINGTAU-KIAUTSCHOU BAHNPOST
ZUG 2 20/5 01. Eine sehr seltene Mitläufer-Entwertung,
doppelt sign. Dr.Steuer BPP.
M1IIa 5 70,-
4521 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit klarem Stempel
TSINGTAU KIAUTSCHOU „b“ 31/8 01.
M1IIa 5 Gebot
4523 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit sauber aufges. Stempel
TSINGTAU-KIAUTSCHOU BAHNPOST ZUG 2
20/5 01. Eine äußerst seltene Mitläufer-Entwertung,
sign. Mansfeld BPP (Dr.Steuer 8x). M2II 5 80,-
4524 5 Pfg., ideales Bfstk. mit vollem Stempel TSING-
TAU „b“ 18/9 01 (Dr.Steuer 4x). M2II 5 40,-
4525 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit vollem Stempel
KAUMI DP 15/1 02. Selten (Dr.Steuer 5x).
M2II 5 Gebot
4526 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. Stempel TA-
PUTUR 14/6 „01“ (Aushilfs-Jz.). Selten, sign. Bothe
BPP. M2II 5 Gebot
4522 5 Pfg., tadelloses Briefstück mit seltener Entwertung
durch Stempel TSINGTAU-KIAUTSCHOU
BAHNPOST ZUG 2 30/8 01.
M2II 5 100,-
4527+ 5 Pfg., Einzelfrankatur mit zentr. Stempel
TSINGTAU KIAUTSCHOU 20/12 00 auf komplettem
Zeitungs-Streifband nach Yokohama an das deutsche
Marine-Lazarett und weitergeleitet nach Nagasaki mit
Eingangsstempel vom 12.1.01 (leichte Beförd.-Spuren).
Selten. M2II 6 200,-
KIAUTSCHOU173
4528 20 Pfg., tadelloses Bfstk. mit seltener Entwertung
TSINGTAU-KIAUTSCHOU BAHNPOST ZUG 1
12/5 01, sign. Pfenninger. M4II 5 240,-+80,-
4529 20 Pfg., tadelloses Briefstück mit seltener Entwertung
durch Bahnpoststempel TSINGTAU - KAUMI
ZUG 2 10/3 02, sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 2x).
M4II 5 480,-40,-
4530 20 Pfg., tadellos gestplt., Fotobefund Jäschke-L.
BPP. M4II 5 240,-40,-
4531 20 Pfg., tadelloses, senkr. Paar mit klarem
Stempel TSINGTAU KIAUTSCHOU „b“ 5/6 01 auf
Bedarfs-Einschreibebrief nach Berlin (leichte Beförd.-Spuren),
doppelt sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 3x).
M4II(2) 6 1.080,-80,-
4535 5 Pfg. a. 10 Pfg. (Aufdrucktype 3c), tadelloses
Bfstk. mit zentr. Stempel TSINGTAU 7/7 00. Diese Aufdrucktype
kommt nur einmal im Halbbogen vor, sign.
Friebel. 1II 5 120,-
KIAUTSCHOU
4532 5 Pfg. a. 10 Pfg., Aufdrucktype 3c, tadellose
Einzelfrankatur mit Stempel TSINGTAU 12/3 01 als
tarifmäßige Ortsbrief-Frankatur auf kl. Umschlag mit
rs. Eingangsstempel. Diese Aufdrucktype ist sehr selten
und kommt nur einmal im Halbbogen vor, doppelt
sign. Bothe. 1I 6 350,-
4533 5 Pfg. a. 10 Pfg., fünf tadellose Exemplare, verschied.
Typen und Aufdruckvarianten.
1I/II 2/4/5 100,-
4536 5 Pfg. a. 10 Pfg. (Aufdrucktype 1) in Mischfrankatur
mit Mitläufer 25 Pfg. orange (oben mit Zwischensteg)
auf portoger. frankiertem Einschreibebrief nach
Potsdam, klare Stempel TSINGTAU 21/5 00. Eine sehr
seltene Frankaturkombination.
1II,M5I 6 300,-
4534 Waagr. Paar mit und ohne Blaustrich 5 Pfg. a.
10 Pfg., diagonaler Aufdruck, tadelloses, waagr. Paar,
die li. Marke ohne Blaustrich, die re. mit Blaustrich zusammen
mit senkr. Paar China 1 C. auf gef. Postkarte,
klare Stempel TAPUTUR 3/8 00 und Eingangsstempel
TSINGTAU vom gleichen Tag. In dieser Form eine extrem
seltene Karte, sign. Köhler, Stolow.
1IF II,1I 6 -,-800,-
4537 4540
4537 5 Pfg. a. 10 Pfg., tadellos ungebr., senkr. Paar
mit den Aufdrucktypen 2+3a, Abart: Violetter Strich.
Die Aufdrucktype 3a kommt im Halbbogen nur je
einmal vor und stellt in der hier gezeigten Zusammendruck-Kombination
eine Kiautschou-Rarität dar, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
1IIb(2) 2 750,-
4538 5 Pfg. a. 10 Pfg. (Aufdrucktype 1), tadelloses,
klar gestempeltes Bfstk.
1IIb 5 150,-50,-
4540 5 Pfg. auf 10 Pfg., Abart: ohne Blaustrich, tadellos
ungebraucht, sign. Bothe, Jäschke-L.BPP.
1IIFII 2 300,-100,-
174 KIAUTSCHOU
4542 Zwischenstegpaar Aufdrucktype 3c und 1, ohne Blaustrich: 5 Pfg. a. 10 Pfg., senkr. Zwischenstegpaar, die
obere Marke in Aufdrucktype 3c, die untere in Type 1. Abart: ohne Blaustrich. Sauber ungebraucht, re. mit Bogenrand
(untere Marke ganz leicht bügig). Eines der herausragendsten Stücke der 1.Tsingtau-Ausgabe. Stellt doch
schon ein einfaches ungebrauchtes Exemplar der Aufdrucktype 3c, die lediglich einmal im Halbbogen vorkommt,
eine Seltenheit dar. Hinzu kommt die Abart „ohne Blaustrich“ und das Ganze in einem Zwischenstegpaar, stellt
zweifelsohne ein Unikat und eine ganz große Kiautschou-Rarität dar, ausführliche Atteste Mansfeld, Bothe für eine
größere Einheit, aus dem dieses Zwischenstegpaar stammt, neues Fotoattest Steuer BPP.
1IIF II ZS 2 4000,-
4543 5 Pf. a. 10 Pfg., Aufdrucktype 2, tadelloses Exemplar auf Briefstück mit Stempeln TSINGTAU 8/9 00, sign.
Drahn, Fotoattest Bothe BPP. 2 5 5.000,-1200,-
4541 5 Pfg. a. 10 Pfg. (Aufdrucktype 1), Abart: ohne Blaustrich, tadellose Einzelfrankatur mit Stempel TSING-
TAU 20/5 00 auf bedarfsmäßig verwendeter Postkarte nach Dtld. mit Eingangsstempel. Selten.
1IIFII 6 -,-1000,-
KIAUTSCHOU175
4544 5 Pf. a. 10 Pfg., Aufdrucktype 1b, tadelloses Briefstück mit zentr. Stempel TAPUTUR KIAUTSCHOU 23/7
00. Eine sehr seltene Marke und mit der Aufdrucktype 1b eine Rarität (Gesamtauflage lediglich 40 Exemplare),
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
2 5 5.000,-+1200,-
4545 5 Pf. a. 10 Pfg., Aufdruckabart: doppelter Bdr.-Aufdruck „5 Pf.“ (Aufdrucktype 1), tadelloses Exemplar in
frischer Farbe und perfekter Zähnung mit fast zentr. Stempel TSINGTAU 6/8 00. Eine der größten Seltenheiten der
Deutschen Kolonien, sign. Kosack, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
2DD 4 22.000,-8000,-
4547 5 Pf. a. 10 Pfg., 2.Tsingtau-Ausgabe mit zusätzlichem Handstempel „5 Pf.“ in größerer Type, tadelloses Exemplar
auf Bfstk. mit zentr. und gerade aufsitzendem Stempel TSINGTAU „a“ 31/8 00. Schönes Bedarfsstück dieser
Kolonial-Rarität, doppelt sign. Bothe.
4 5 15.000,-3000,-
4546 Doppelaufdruck: 2. Tsingtau-Provisorium 5 Pf. a. 10 Pfg., Aufdruckabart: doppelter Bdr.-Aufdruck 5 Pf.
(Aufdrucktype 2), tadelloses Exemplar mit gerade aufges. Stempel TSINGTAU KIAUTSCHOU 2/11 00, den doppelten
Aufdruck gut sichtbar freilassend. Eine der seltensten Marken der Deutschen Kolonien in einem Stück von
erstklassiger Erhaltung, sign. Kosack, Bothe, Fotoattest Steuer BPP.
2DD 5 22.000,-8500,-
176 KIAUTSCHOU
4539 5 Pfg. a. 10 Pfg., senkr. Paar (Aufdrucktype 2
und 3), Abart: „violetter Strich“, mit klaren Stempeln
TSINGTAU 21/5 00 auf Bedarfsbrief nach Deutschland
(ob. Marke etwas eckrund). 1IIb(2) 6 200,-
4551 5 Mk., tadelloses, schön gestempeltes Exemplar.
17 4 800,-180,-
4553 4 C., tadelloser, tarifmäßig frankierter Brief mit
schönem Stempel SYFANG 7/1 08. 20 6 70,-
4548 3 Pfg.-5 Mk., tadellos gestempelte Serie, 5 Mk.
Fotoattest Steuer BPP. 5/17 4 1.400,-300,-
4555 20 C. mit ½ $ auf gef. Bedarfs-Einschreibebrief
nach Kopenhagen, zentr. Stempel TSINGTAU 15/9 06.
Wie alle Bedarfsbriefe mit Marken in Dollar-Währung
äußerst selten, sign. Mansfeld. 23,24B 6 400,-
4549 10 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf Postkarte
nach Breslau (li. Knitterspuren) mit hs. Abs.-Vermerk
„Tsangkou 29/11 09“ und privatem violettem
Entwertungs-Stempel auf der Marke, darüber gesetzter
Post-Aufgabestempel TSINGTAU 29/11 01 sowie
Ak.-Stempel li. unten. Eine interessante Karte.
7 6 250,-
4556 1½ $, tadellos gestplt., Fotoattest Steuer.
26A 4 2000,-350,-
4557 1½ $, schönes Exemplar mit genau zentr. aufges.
Stempel TSINGTAU. Abgesehen von winz. Eckzahnbug
in tadelloser Erhaltung, sign. Pfenninger, Bothe
BPP. 26A 4 2.000,-300,-
4550 5 Mk., tadelloses Exemplar mit besonders schön
aufges. Stempel LITSUN 12/11 05. Für hohe Ansprüche,
sign. Richter, Fotobefund Steuer BPP.
17 4 800,-+180,-
4554 4 und 10 C. auf schönem Firmen-Einschreibebrief
nach Dresden, klare Stempel TSINGTAU 15/2 10.
20,21 6 80,-
4562 2½ $, tadelloses Exemplar mit dekorativ aufges.
Stempel TSINGTAU 8/5 06, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
27B 4 4.200,-+800,-
KIAUTSCHOU177
4552 1 C.-2½ $ (die Querformate je in A-Zähnung) zusammen auf philatelistischem Einschreibebrief nach Magdeburg,
klare Stempel TSINGTAU KIAUTSCHOU „a“ 22/2 06. Bis auf die ½ $ sind alle Werte in tadelloser Erhaltung,
der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren. Sehr seltene Gelegenheit zum Erwerb eines solchen Briefes,
welcher die komplette zweite Schiffsausgabe zeigt.
18/27A 6 11.400,-1500,-
4561 2½ $, tadelloses Exemplar vom li. Bogenrand als Einzelfrankatur auf gef., philatelistischem Einschreibebrief
nach Deutschland, klar und zentr. aufges. Stempel TSINGTAU 9/12 05 und rs. Ak.-Stempel vom 13.1.06. Einer der
ganz wenigen erhalten gebliebenen Briefe der Mi.27A, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
27A 6 9.000,-3000,-
178 KIAUTSCHOU
4560 2½ $, tadelloses Exemplar in perfekter Zähnung und Zentrierung, klar und gerade aufsitzender Stempel
TSINGTAU 20/4 06. Ein besonders schönes Exemplar dieser Kolonial-Rarität, sign. Senf, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
27A 4 6.000,-+1500,-
4563 2½ $, tadelloses Exemplar auf schönem, zentr. gestempeltem Briefstück TSINGTAU 27/9 06, sign. Mansfeld,
Bothe, Fotoattest Steuer BPP.
27B 5 4.200,-+900,-
4569 1½ $, Oberrandstück zus. mit senkr. Paar 4 C. auf schwergewichtigem Einschreibebrief nach Berlin, sauber
aufges. Stempel TSINGTAU 22/7 12. Der Umschlag am Rand mit typischen Spuren des schweren Inhalts, was beweist,
daß es sich hier tatsächlich um einen einwandfreien Bedarfsbrief handelt. Die Dollarwerte Kiautschous sind
auf solchen Briefen von großer Seltenheit, Fotoattest Steuer BPP.
36IAa,30b(2) 6 1200,-
KIAUTSCHOU179
4564 2 C., tadelloser Vordruckbrief „Schantung-Bergbau-Gesellschaft,
Bergbaudirektion Tsingtau“, als bedarfsm.
Ortsbrief mit rs. entsprechender Siegelmarke.
29 6 120,-
4565 2 C., seltener Firmen-Ortsbrief „Tsingtauer
Brotfabrik mit Kraftbetrieb“. 29 6 80,-
4566+ 2 C., Sicherheits-Firmenlochung „DAB“ der
Deutsch-Asiatischen Bank auf seltener Farblitho-Postkarte
„China - Gruß von der Kronprinzenreise“ mit
Stempel TSINGTAU 18/5 11 nach Österreich. Eine interessante
Karte, Fotoattest Steuer BPP. 29(2) 6 180,-
4558 1½ $, tadelloses, besonders schönes Briefstück
mit zentr. gerade aufsitzendem Stempel TSINGTAU
21/6 05. Für hohe Ansprüche, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
26A 5 2.000,-+400,-
4559 2½ $, ungebraucht mit li. Bogenrand, (kz.
Zahn), Fotoattest Jäschke-L.BPP.
27A 2 1.800,-400,-
4570 1½ $, tadellos gestplt., sign. Steuer BPP.
36IAa 4 260,-50,-
4567 2 C., Abart: ungezähnt, tadellos postfrisches
Exemplar, ringsum außergewöhnlich breitrandig geschnitten.
Eine sehr seltene Abart, Fotoattest Steuer
BPP. 29aU 1 2.000,-+600,-
4568 1/2 - 1 1/2 $, tadellos postfrisch.
34/36B 1 165,-30,-
4571 1½ $, tadellos postfrisch, Fotobefund Jäschke-L.
BPP.
36IIA 1 400,-100,-
4572 2½ $, zwei tadellos postfr. Exemplare.
37IA,37IIB 1 485,-120,-
4573 2½ $, tadelloses Bfstk. mit zwei sauber aufges.
Stempeln TSINGTAU 22/2 12.
37IA 5 600,-+150,-
KIAUTSCHOU GANZSACHEN
4574+ 1914, 4 C. karmin, bedarfsmäßig verwendete Ganzsachenkarte mit Kriegs-Abstempelung TSINGTAU
13/8 14 und Leitvermerk „über Amerika“ nach Berlin, dort nachgesandt (li. am Rand gef.). Diese Ganzsachenkarte
ist regulär gebraucht von größter Seltenheit und bei Mi. nur mir „-,-“ notiert. Abgebildet im Handbuch Knieper
über die Kriegspost in Tsingtau auf S.85, Fotoattest Steuer BPP. P11 6 -,-1000,-
180 KIAUTSCHOU ABSTEMPELUNGEN
KIAUTSCHOU ABSTEMPELUNGEN
4575 LITSUN 19/11 08 und beiges. violetter K1
MECKLENBURGHAUS IM LAUSCHAN auf philatelistischem
Einschreibebrief 40 C. nach München mit
Eingangsstempel.
23 6 150,-
4580 TSINGTAU 2/2, Kennbuchstabe „a“ herausgemeißelt
und ohne Jz., klarer Abschlag auf Bedarfskarte
2 C. (Name des Adressaten teils geschwärzt). In dieser
Form nicht im AG-Katalog, doppelt sign. Bothe BPP.
29 6 200,-
4576 LITSUN 16/2 08, ideales Bfstk. 2 C.
19 5 30,-
4577 MECKLENBURGHAUS 12/7 14, zwei perfekte
Abschläge auf seltenem Bedarfs-Einschreibebrief nach
Braunschweig mit Aushilfs-R-Zettel „Mecklenburghaus“
(roter L1) über „Tsingtau“^(Umschlag zwei unauffällige
Aktenlöcher geschlossen).
30,31 6 300,-
4583 TSINGTAU-TAPAUTAU 31/3 09, klar auf gef.
Einschreibebrief 40 C. in die USA mit entsprechendem
R-Zettel, befördert über Japan und San Francisco. Dazu
der Post-Einlieferungsschein für diesen Brief. In dieser
Form sehr selten, sign. Mansfeld. 33 6 500,-
4584 TSINGTAU-KAUMI BAHNPOST ZUG 2 5/3
02 und beiges. K2 TSCHIANGLING auf Einschreibebrief
mit Aushilfs-R-Zettel (Marke als Briefstück ausgeschnitten
und wieder eingefügt). 12 6 100,-
4578 „Syfang“, hs. auf R-Zettel von Tsingtau auf Bedarfsbrief
40 Pfg. nach Dtld. (Beförd.-Spuren).
11 6 30,-
4579 „Posthuelfsstelle Tsangkou“, L2 zentr., voller
Abschlag auf tadelloser ½ $. Auf Marke eine außergewöhnliche,
wenn auch philatelist. Entwertung.
24B 4 80,-
4581 TSINGTAU-GR.HAFEN 9/12 10, zwei schöne
Abschläge auf Bedarfs-Einschreibebrief mit Paar 4 C.
und 10 C. nach Flensburg.
21(2),30 6 100,-
4582 TSINGTAU-GR.HAFEN 23/5 12, klar auf schöner
Farblitho-Postkarte 2 C. der Hamburg- Amerika-
Linie.
29 6 30,-
4585 TSINGTAU TSINANFU BAHNPOST ZUG „1“
(Aushilfszahl) 16/7 13, perfekter Abschlag auf besonders
schönem Holz-Zierbrief mit farbiger Lithographie
und kpl. Inhalt. 20 6 150,-
KIAUTSCHOU – KRIEGSPOST181
4586 TSINGTAU-TSINANFU BAHNPOST ZUG 2
24/1 11, klar auf tadelloser Bedarfskarte 5 Pfg.
6 6 80,-
4587 K.D.FELD-POSTSTATION No.1, drei klare Abschläge
auf großem Postanweisungs-Abschnitt 5 und
25 Pfg. 6,8 5 50,-
4588 Marine-Schiffspost: Bürgerkrieg in China 1913:
MSP No.5 (Kreuzer „Nürnberg“) 22/9 13, klar auf Brief
mit Absenderstempel der Kassenverwaltung. 6 90,-
4589 MSP No.43 (Großer Kreuzer „Fürst Bismarck“)
19/2 02, zwei Abschläge auf schöner Postkarte mit
waagr. Paar 3 Pfg. nach Berlin adressiert. 5(2) 6
50,-
4590 SEEPOST SHANGHAI-TIENTSIN „b“ 27/2 04,
voller Abschlag auf tadellosem Bfstk. 10 Pfg.
7 5 30,-
4591 SEEPOST SHANGHAI-TIENTSIN „b“ 7/3 09,
voller Abschlag auf tadellosem Bfstk. 2 C. 19 5 30,-
KIAUTSCHOU – KRIEGSPOST
4594 TSINGTAU 24/7 14, klar auf sauberer Postkarte
2 C. mit Leitvermerk „via Sibirien“ nach Dtld. Im Transit
von den russischen Behörden angehalten und mit
rotem russ. Zensurstempel „D.Z.“ (kyrillisch) versehen.
29a 6 300,-
4592 SEEPOST SCHANGHAI - TIENTSIN „d“ 15/11
06, klar auf schöner Bedarfskarte 2 C. nach Dtld. mit
Ak.-Stempel. Von diesem Seepoststempel des Dampfers
„Peiho“ sind nur wenige Ganzstücke erhalten geblieben,
Fotoattest Steuer BPP. (AG +1000,-) 19 6 500,-
4596 August/September 1914, undatierte Feldpostkarte
(in Kiautschou hergestelltes Formular), re. oben mit
violettem Briefstempel „Kaiserliche Marine III. See-Bataillon“
ohne Poststempel nach Schatzykou adressiert
(Beförd.-Spuren). Eine seltene Karte ohne den Post-Aufgabestempel,
Fotobefund Steuer BPP. 6 320,-
4593 Zensierte Marinesache: TSINGTAU 23/7 14, klar auf tadellosem Briefumschlag als „Marinesache“ nach
Wilhelmshaven adressiert. Rs. mit Gouvernements-Dienstsiegel sowie Gumm-Typensatzstempel „Militärischerseits
geprüft:“ nebst Unterschrift des Zensors sowie einem schmalen Verschlußstreifen, mit welchem der Brief nach
der Zensur wieder verschlossen wurde. In dieser Form ist uns kein zweiter Brief bekannt, Fotoattest Steuer BPP.
6 1000,-
182 KIAUTSCHOU – KRIEGSPOST
4595 TSINTAU „c“ 29/7 14, klar auf bildseitig frankierter,
unzensierter Foto-AK mit Leitvermerk „über
Sibirien“ nach Dtld. adressiert. 29 6 60,-
4597 Eingeschriebene Kriegspost nach Deutschland
mit Eingangszensur: TSINGTAU „c“ 7/9 14, zwei Abschläge
auf tarifmäßig frankiertem, gef. Einschreibebrief
4 C. (kl. Zf.) und 10 C. mit R-Zettel No.16 nach
Thorn. Li. oben mit deutscher Eingangszensur der
E.P.K. Thorn „GEPRÜFT UND ZU BEFÖRDERN“
nebst Eingangsstempel vom 9.11.14. Aus September
1914 sind nur noch ganz wenige Kriegs-Einschreibebriefe
erhalten geblieben. In Verbindung mit der deutschen
Eingangszensur eine bemerkenswerte Rarität,
Fotoattest Steuer BPP. 30,31 6 900,-
4600 Zensur-Postkarte vom Letzttag der Belagerungspost:
TSINGTAU 28/9 14, klarer Abschlag zusammen
mit violettem Briefstempel „Kaiserliche Marine
III. Seebataillon“ auf Feldpostkarte nach Mühlheim/
Ruhr (leichte Beförd.-Spuren). Violetter handschriftlicher
Zensurvermerk „Ges.“(ehen) und Paraphe des
Zensors. Hierbei handelt es sich um die letzte Post, welche
Kiautschou auf regulärem Wege verlassen konnte,
Fotoattest Steuer BPP. 6 1000,-
4604 SCHANGHAI „b“ 11/6 15, auf phil. Ganzsachenkarte
Japan 4 Sn. mit zufrankierter Kiautschou-Schiffsausgabe
4 C. Adressiert an Albert Friedemann nach
Leipzig. Rs. datiert „Tsingtau (Seitou) 20. April 1915“.
Seltene Karte (vgl. Friedemann-Handbuch 1921, S. 260
und AG-Berichte 1971, S. 865). Ex Slg. Fontane.
30 6 250,-
4598 Kriegspost mit Firmenlochung: TSINGTAU 8/9
14, klar auf gef. Brief der Deutsch-Asiatischen Bank,
frankiert mit 4 C. (mit kopfstehender Firmenlochung
„D.A.B.“) nach Hankow. Neben der Marke gesetzter
Durchgangsstpl. NANKING 15/9 14. Kriegsbelege mit
Firmenlochungs-Marken sind nur ganz wenige bekannt
(vgl. zwei ähnliche Briefe bei Knieper, S. 96/97).
30 6 350,-
4605 MOJI JAPAN 30.10.15, japanischer Ausgangsstempel
auf Brief mit Absenderstempel „C. Wiegleb,
Tsingtau, China“ nach Dtld. mit rotem Zensurstempel
und hs. Zensurvermerk, Fotobefund Eichele.
Japan 6 150,-
4606 1916, Nagashino, seltener Kriegsgefangenenbrief
mit allen Stempeln nach Peking, vs. Eingangsstempel
des japanischen Postamts und rs. Ausgabestempel
PEKING DEUTSCHE POST 9/3 16. Lagerpostbriefe
aus Kiautschou unter Beteiligung eines deutschen Postamts
in China sind sehr selten. 6 200,-
KIAUTSCHOU – KRIEGSPOST183
4599 TSINGTAU 8/9 14, Eingangsstempel rs. auf Brief, frankiert mit China Dschunke 1 und 2 C. mit chines.
Entwertungs-Stempeln ICHANG 24/8 14. Der Brief wurde zunächst nach Shanghai befördert, von dort weitergeleitet
nach Tsingtau mit zahlr. Vermerken und Durchgangsstempeln auf Vorder- und Rückseite. Der Empfänger
lebte ursprünglich in Shanghai, wurde jedoch nach Tsingtau einberufen, was die Weiterleitung dieses Briefes nach
Kiautschou erklärt. Zu diesem Zeitpunkt war bereits die Küste durch feindliche Schiffe blockiert und der Bahnverkehr
unterbrochen. Daher wurde der Brief mit einer Pinasse von Taputur in die blockierte Festung befördert. Zugleich
stellt der 8. September 1914 das späteste bekannte Eingangsdatum für reguläre Post dar. Zweifellos einer der
spektakulärsten und wertvollsten Kriegsbriefe Kiautschous. Abgebildet und beschrieben bei Knieper „Kriegspost
Kiautschou“ auf S.131f sowie in „Berliner Protokolle“, Nr.58, S.93ff, Fotoattest Steuer BPP.
China149,151 6 7500,-
4602 Geschmuggelte Post nach der Besetzung Tsingtaus: „Tsingtau 17/10 14“, hs. Aufgabevermerk auf nach
Deutschland adressierter Feldpostkarte. Geschrieben drei Wochen nach der Einnahme Tsingtaus durch die Japaner,
durch Boten aus Kiautschou herausgeschmuggelt und bei der Deutschen Post in Shanghai aufgeliefert. Gestochen
klarer Stempel SCHANGHAI „b“ 21/12 14. Derartige Schmuggelpost zählt zu den größten Raritäten der
Kriegspost in Kiautschou. Abgebildet und beschrieben im Handbuch M. Knieper „Kriegspost Kiautschou“ auf
S.114, ebenso in „Berliner Protokolle“ Nr.75, doppelt sign. Kilian BPP, Fotoattest Steuer BPP.
6 1800,-
184 KIAUTSCHOU – KRIEGSPOST
4603 August 1914, TSINGTAU KIAUTSCHOU, schwacher Teilabschlag re. oben auf Auslandsbrief nach Brüssel
mit rs. hs. Absenderangabe aus Tsingtau. Der Brief wurde nach Kriegsausbruch von den russischen Behörden in
Wladiwostok angehalten, mit besonders klarem, rotem Zensur-L3 (Babajew-Zensur) versehen und nach Shanghai
zurückgesandt. Anschließend erfolgte die Weiterbeförderung über Amerika nach Dtld. Dort wurde der Brief in
Köln mit zwei violetten Militär-Zensurstempeln vom 14.12.1914 versehen. Zusätzlicher Zensurverschlußzettel der
Bahnpost 10. Die ursprüngl. Kiautschou-Frankatur wurde vom Zensor offenbar entfernt. In dieser Form ein einmaliger
und extrem seltener Beleg zur Geschichte der Kriegspost Kiautschous.
6 1800,-
KIAUTSCHOU BESONDERHEITEN185
4601 Geschmuggelte Post: „Tsingtau, 11.10.14“, hs. Abs.-Vermerk auf tadelloser Postkarte 2 C. nach Tientsin adressiert.
Ab dem 26. September 1914 wurde in Kiautschou keine Post nach außerhalb des japanischen Belagerungsringes
mehr angenommen, da eine reguläre Weiterbeförderung nicht mehr möglich gewesen wäre. Die vorliegende
Karte wurde durch Boten aus Kiautschou herausgeschmuggelt und in Tientsin beim Kaiserlich Deutschen Konsulat
abgeliefert. Da die Empfängerin mittlerweile nach Shanghai umgezogen war, wurde die Karte gemäß Nachsendevermerk
nach dorthin speditiert. Ein äußerst seltenes Stück, Fotoattest Steuer BPP.
P5 6 1200,-
KIAUTSCHOU BESONDERHEITEN
4607 Frankiertes Marine-Feldtelegramm: 50 Pfg., senkr. Paar und Viererstreifen rs. als 3-Mk.-Feldtelegramm-Porto
auf vorgedrucktem Formular „Feldtelegramm“ mit Abs.-Vermerk „Rauenstein, Oberfeuerwerker an Bord S.M.S.
Gneisenau“ (übrige Nachrichtenangaben radiert und Gebrauchsspuren). Jede Marke mit sauber aufges. Stempel
TSINGTAU „a“ 18/6 13 entwertet und beiges. Dienstsiegel KAISERLICHE MARINE KOMMANDO S.M.S. GNEISE-
NAU. Derartige Marine-Telegramme sind postgeschichtliche Raritäten ersten Ranges. Von KIAUTSCHOU ist bisher
ledigl. ein weiteres Exemplar von der „Scharnhorst“ aus 1910 registriert, welches wir in unserer 96. Auktion zu einem
Zuschlag von EUR 8.400,- versteigert haben, Fotoattest Steuer BPP. DR91I(6) 6 3500,-
186 MARIANEN
4608 Versteigerung der Postwertzeichen von Kiautschou:
Berlin, 19.-21.April 1921, Versteigerungs-Katalog
des Reichspostministeriums über die Freimarken
von Kiautschou, beginnend mit der Schiffsausgabe in
Markwährung, sodann die Ausgabe in Dollar-Währung,
Ganzsachen sowie die Dollar-Ausgabe mit Wz.
Neun Seiten, Deckblatt mit den Versteigerungsbedingungen
(dieses etwas beschädigt). Sehr selten. 150,-
4614 3-50 Pfg., tadellos postfr. Serie, meist sign.
1II/6II 1 650,-150,-
MARIANEN
4615 4616
4615 5 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel
SAIPAN 29/11 99 in Violett. Attraktives Stück mit zeitgerechter
Entwertung, Fotoattest Bothe BPP.
2I 4 2.000,-500,-
4609 3 Pfg., tadelloses, sauber gestplt. Exemplar in
perfekter Zähnung und Zentrierung, sign. Thier, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
1I 4 2.400,-500,-
4616 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit sauber aufges. Stempel
SAIPAN 1/4 00 (Sorte I), Fotoattest Dr. Lantelme
BPP, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
2I 5 2.000,-500,-
4610 3 Pfg., tadelloses Briefstück mit besonders klar
und zentr. aufges. Stempel SAIPAN 19/5 00 (Sorte II),
Fotoattest RPS, Steuer BPP.
1I 5 1.000,-+200,-
4618 25 Pfg., tadelloses Exemplar mit violettem Stempel
SAIPAN (Sorte I). Schönes Exemplar dieser sehr
seltenen Marke, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
5I 4 3.200,-700,-
4613 3-50 Pfg., die komplette Serie mit diagonalem Aufdruck, tadellos erhalten auf attraktivem, kleinformatigem
Einschreibebrief (oben etwas unreg. geöffnet), klare Stempel SAIPAN 1/4 00 nach Deutschland mit Eingangsstempel.
Als komplette Serie mit einheitlich diagonalem Aufdruck von großer Seltenheit, sign. Drahn, Friedemann,
Fotoattest Steuer BPP.
1I/6I 6 15.000,-2500,-
MARIANEN187
4611+ 3-50 Pfg., komplette Satz-Frankatur auf schönem Einschreibebrief (25 Pfg. kl. Aufklebefalte, 50 Pfg. einige
stumpfe Zähne sowie Brief übliche leichte Beförd.-Spuren), befördert via Yokohama und USA mit zwei versch.
R-Zetteln. Extrem seltene Aushilfs-Entwertung SAIPAN 1/1 „1900“, wobei wegen der noch nicht gelieferten neuen
Jahreszahlen die Stempel-Einstellung auf „1/1 99“ gesetzt und aus „99“ handschriftlich „1900“ gemacht wurde.
Diese Aushilfs-Entwertung wurde bis zum 11.1.1900 vorgenommen und ist nur in wenigen Belegstücken erhalten
geblieben (vgl. AG-Katalog, wo bereits ein Briefstück mit einem Stempelzuschlag von 750,- bewertet wird). Hinzu
kommt die äußerst seltene Verwendung aller sechs Marken mit diagonalem Aufdruck zusammen auf einem Brief.
In dieser Form wohl der seltenste Marianen-Brief überhaupt (erstmals angeboten auf einer Hess-Auktion, Frankfurt/M.,
September 1928), Fotoattest Steuer BPP.
1I/6I 6 5000,-
4612 3-50 Pfg., die kpl. Serie mit diagonalem Aufdruck auf sauberem weißen Einschreibebrief nach Deutschland.
Lediglich die 3 Pfg. mit einem winz. stumpfen Zahn, sonst alle Werte in perfekter und beispielhaft frischer
Erhaltung mit sauber aufges. Stempeln SAIPAN 1/4 00 (Sorte I) und rs. Eingangsstempel vom 12.7.00. Einer der
ganz wenigen bekannt gewordenen Briefe, welcher die kpl. Serie mit diagonalem Aufdruck zusammen verwendet
zeigt (ansonsten sind meist nur gemischte Frankaturen mit dem steilen Aufdruck bekannt). Eine Kolonial-Rarität,
Fotoattest Steuer BPP.
1I/6I 6 15.900,-+4000,-
188 MARIANEN
4617 10 Pfg. mit 3, 5 und 20 Pfg. auf schönem kl. Einschreibebrief,
zentr. Stempel SAIPAN 19/4 01 und beiges.
violettes Dienstsiegel, sign. Bothe BPP.
3I,1II,2II,4II 6 200,-
4623 3 Pfg.-5 Mk., Aufdruck „Specimen“, tadellos
postfrische Serie, einige wenige Werte Falzrest, die 5
Mk leichte Stockflecken.
7SP/19SP 1/2 ca.1.500,-300,-
4619 50 Pfg., tadelloses Exemplar mit sauber aufges.
Stempel SAIPAN 31/12 00, Fotoattest Bothe BPP (für
ein Briefstück, von dem die Marke stammt).
6I 4 3.000,-600,-
4625 1-5 Mk., vier tadellose Werte auf überfrankiertem
Vordruck-Brief der Jaluit-Gesellschaft (Seepost-R-
Zettel) mit Stempel SAIPAN 13/8 07, sign. Bothe BPP.
16/19 6 400,-
4626 5 Mk., tadellos ungebraucht.
19 2 200,-40,-
4627 5 Mk., tadellos ungebraucht.
19 2 200,-30,-
4620 50 Pfg., tadelloses Exemplar vom re. Bogenrand
auf Briefstück mit Stempel SAIPAN 10/11 00 (Sorte
I). Eine seltene Marke, sign. Kosack, Bothe, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
6I 5 3.000,-+800,-
4628 5 Mk., tadelloses Exemplar mit zentr. Stempel
SAIPAN 3/9 01. 19 4 600,-140,-
4621 50 Pfg., tadelloses Bfstk. mit besonders schönem
Stempel SAIPAN 5/4 00 (Sorte I). Für hohe Ansprüche,
doppelt sign. Pfenninger, Fotoattest Steuer BPP.
6I 5 3.000,-+600,-
4622 3 Pfg.-5 Mk., sauber gestplt. Serie, teils kl. Beanstandung.
7/19 4 1.000,-100,-
4624 40 Pfg., Plf. I, tadellos ungebraucht. Seltene und
unterbewertete Abart. 13I 2 120,-+30,-
4629 5 Mk., tadellose Einzelfrankatur auf schönem,
philat. Einschreibebrief mit Stempel SAIPAN 16/2 03.
19 6 900,-200,-
4630 5 Mk., tadellos postfrisch.
21A 1 300,-80,-
4631 5 Mk., tadellos postfrisches li. Randstück mit
Passerkreuz.
21B 1 250,-60,-
MARIANEN BESONDERHEITEN
MARIANEN BESONDERHEITEN189
4634+ SAIPAN, japanischer Stempel vom 9.9.1920
zweimal klar auf Auslands-Einschreibebrief, frankiert
mit zweimal 5 S. violett und 10 S. blau nach Basel (kl.
Mgl.). Der Brief benötigte bis dorthin neun Jahre, rs.
mit Ak.-Stempel BASEL 6.9.29. Ein außergewöhnliches
Stück, Fotoattest Eichhorn BPP.
6 500,-
MARSHALL-INSELN – VORLÄUFER
4632+ SHANGHAI 30/12 99, auf gef. Vorderseite eines
Vordruck-Zeitungsstreifbands nach Saipan mit japanischem
Durchgangsstpl. von Nagasaki und beiges.
Ak.-Stempel SAIPAN 21/8 „00“ (Aushilfs-Jahreszahlen).
In dieser Form ein einmaliges Stück.
DPC3IIa 6 600,-
4635 4636
4635+ 2 Mk., tadelloses Bfstk. mit klar und vollständig
aufges. neuem Stempel JALUIT MARSHALL-INSELN
23/6 00 (alte Zahlentypen). Mit dieser Entwertung eine
außerordentliche Vorläufer-Rarität, Fotoattest Steuer
BPP.
V37e 5 5.000,-+400,-
4636 2 Mk., tadelloses, besonders farbfrisches Exemplar
auf Briefstück mit zentr. und gerade aufges. Stempel
JALUIT MARSCHALL-INSELN 26/7 99, Fotoattest
Dr.Steuer BPP.
V37e 5 1.000,-280,-
4633+ 1914, gef. Postformular „Zahlungsermächtigung
als Ersatz für die Auslands-Postanweisung“ über
43,60 Mark für eine Anweisung aus SAIPAN nach
Hamburg. Rechts oben mit violettem Dienstsiegel
KAISERL. DEUTSCHES POST-RECHNUNGSAMT
BERLIN, Auzahlungslochung und rs. Eingangsstempel
HAMBURG 6/4 21. Die Postanweisung von den Marianen
konnte kriegsbedingt nicht mehr ausgeführt werden.
Erst lange nach Kriegsende wurden offenbar die
nicht mehr weiterbeförderten Postanweisungen nach
Berlin übermittelt und dann im Frühjahr 1921 ausgeführt.
Ein einmaliges Stück von größter postgeschichtlicher
Seltenheit.
6 700,-
4637 2 Mk., tadelloses, besonders farbfrisches waagr.
Paar auf Leinen-Briefstück mit klarem Stempel JALUIT
22/11 97. Selten, Fotoattest Steuer BPP.
V37e(2) 5 2.000,-300,-
190 MARSHALL-INSELN – VORLÄUFER
4640 3 Pfg., zwei Exemplare mit 25 Pfg. gelborange
auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. karminrosa, sauber
aufges. Stempel JALUIT 28/10 91 nach Mainz mit
Eingangsstempel. Ein seltener Beleg, Fotoattest Bothe
BPP.
V45a(2),49a,U13A 6 1.700,-+400,-
4639 Jaluit ohne Jahreszahl 10 Pfg., farbfrisches
waagr. Paar auf Briefstück mit vollem Stempel JALUIT
MARSCHALL-INSELN 11/2 (ohne Jz. „90“). Eine Vorläufer-Seltenheit,
doppelt sign. Bothe BPP (Dr.Steuer
5x). V41b(2) 5 3.500,-600,-
4641 10 Pfg., waagr. Paar zusammen mit 20 Pfg. ultramarin
auf schönem Bedarfsbrief in der 2. Gewichtsstufe
nach Berlin, klare Stempel JALUIT MARSCHALL-IN-
SELN 13/6 96. Ein sehr attraktiver und mit dieser Frankatur
nicht häufiger Brief, sign. Willmann.
V47d(2),48d 6 500,-
4638+ 3 Pfg. gelblichgrün in Mischfrankatur mit Krone/Adler, viermal 3 Pfg. braun und dreimal 5 Pfg. grün
(von den Krone/Adler-Marken einige Werte kl. Randfleckchen) auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. rot nach Hamburg,
sauber aufges. Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 16/2 91, befördert über Hongkong (10/9 91), rs. mit
Ak.-Stempel HAMBURG 19/10 91 nebst violettem Abs.-Vermerk der Hauptagentur der Jaluit-Gesellschaft. Die
3-Pfg.-Marke der 1.Vorläufer-Ausgabe ist schon lose eine ganz große Rarität und die am stärksten unterbewertete
Vorläufermarke der Dt.Kolonien und Auslandspostämter überhaupt. Auf Brief ist sie bisher nur noch in zwei weiteren
Belegen bekannt, Fotoattest Steuer BPP.
V39b,45a(4),46a(3),U12A 6 Lp.4800,-
MARSHALL-INSELN – VORLÄUFER191
Nr.90, S.1736. So frühe Atollpost ist von großer Seltenheit,
hs. sign. Grobe. V48d 6 400,-
4642+ 20 Pfg., besonders farbfrische Einzelfrankatur
mit klarem Stempel JALUIT 19/11 91 auf seltenem
Brief mit Leitvermerk „p. Teutonia via Carolinas“ nach
Deutschland, rs. Durchgangsstempel HONG-KONG
19/1 92 und Eingangsstempel vom 22.2.92. Umschlag
etwas fleckig. Mit diesem Leitweg ein sehr seltener
Brief. V48a 6 800,-
4646+ 20 Pfg., tieffarbiges, waagr. Paar mit seltener
Entwertung durch blauen Stempel JALUIT 17/8 95 auf
Brief nach Hamburg, li. oben Schiffsvermerk „pr. Milly“.
Trotz kl. Mängel ein bemerkenswerter Brief der gesuchten
Farb-Abstempelung, sign. Willmann.
V48d(2) 6 200,-
4643 20 Pfg., zwei tieffarbige Exemplare mit dekorativ
aufges. Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 3/4
93 auf tadellosem Bedarfs-Nachsendebrief in der 2.Gewichtsstufe
nach Deutschland. Selten.
V48b(2) 6 350,-
4645+ 20 Pfg., sauberer Bedarfsbrief mit hs. Abgangsvermerk
„Majeru“, die Marke entwertet durch Stempel
JALUIT MARSCHALL-INSELN 24/1 95 an die deutsche
Seewarte nach Hamburg, li. oben Schiffsvermerk
„Pr. S.S. Archer“. Rs. Durchgangsstempel SYDNEY
27/2 95 und Eingangsstempel HAMBURG 3/4 95 (Umschlag
leichte Beförd.-Spuren). Aus dieser Korrespondenz
vom Atoll „Majeru“ an die deutsche Seewarte sind
einige ganz wenige Belege bekannt geworden, der hier
angebotene Brief ist abgebildet in den AG-Berichten
4647+ 20 Pfg., besonders tieffarbiger, waagr. Dreierstreifen
mit sauber aufges. Stempeln JALUIT 7/10 95 in
Blaugrau auf dekorativem Brief an den Kommandanten
von SMS „Möwe“ nach Deutsch-Neuguinea, weitergeleitet
nach Wilhelmshaven. Rs. zahlr. Transitstempel. Bis
auf einen kl. Einriß bei einer Marke und den gewichtsbedingten
Beförd.-Spuren (3. Gewichtsstufe) in tadelloser
Erhaltung. Ein seltener Brief, Fotoattest Bothe BPP („Ein
hochinteressantes Dokument von historischem und philatelistischem
Wert“). V48d(3) 6 1000,-
192 MARSHALL-INSELN – MITLÄUFER
4644 Farbabstempelung JALUIT: 20 Pfg., tadelloses,
waagr. Paar auf Briefstück mit extakt mittig, waagr. plaziertem
Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 4/12
95 in blauschwarzer Farbe. Selten, sign. Bothe BPP.
V48d(2) 5 180,-
MARSHALL-INSELN –
MITLÄUFER
4650 10 Pfg., tadelloser Viererblock in leuchtender
Farbe und mit zentr. aufges. Stempel JALUIT MAR-
SCHALL-INSELN 6/4 00 auf schönem Einschreibebrief
nach Kiel (Briefpapier stellenweise etwas ausgebessert),
rs. Eingangsstempel KIEL 20/8 00. Die 10 Pfg.
als Mitläufermarke verwendet stellt eine außerordentliche
Seltenheit, da die Aufdruck-Ausgabe bereits Ende
Mai 1897 am Schalter war. Einer der Spitzenbriefe der
Mitläufer-Ausgaben der Marshall-Inseln, Fotoattest
Steuer BPP. M47d(4) 6 3.000,-+700,-
4648 Zweiter Stempel JALUIT: 10 Pfg. lebhaftlilarot,
drei tadellose Exemplare in leuchtend frischer Farbe
auf Briefstück mit zwei sauber aufges. Stempeln JA-
LUIT MARSHALL INSELN 18/6 00. Mitläufer-Marken
der Marshall-Inseln mit dem neuen Stempel „SH“ sind
außerordentlich selten und nur in ganz wenigen Exemplaren
bekannt, was sich in der Bewertung im Handbuch
Dr.Steuer mit Faktor 5 niederschlägt, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
M47d(3) 5 7.500,-1100,-
4651
4649+ Mitläufer mit zweitem Stempel: 10 Pfg., Einzelfrankatur
auf Bedarfsbrief nach Bremen, zwei volle
Stempel JALUIT MARSHALL INSELN 29/5 00 (Marke
unten 2 Zahnspitzen etwas stockig). Schon normale
Mitläufer-Frankaturen sind aufgrund des frühen Erscheinens
der Aufdruck-Ausgabe kaum zu finden, mit
der Entwertung durch den zweiten Jaluit-Stempel eine
ganz große Seltenheit der Marshall-Inseln.
M47d 6 7.500,-600,-
4652
MARSHALL-INSELN193
4651+ 20 Pfg., tadelloses, vorzüglich farbfrisches Exemplar
mit sauber aufges., zweitem Stempel JALUIT
MARSHALL-INSELN 11/7 00 auf dekorativem, weißem
Brief nach Kiel mit Eingangsstempel viom 10.11.00
(Umschlag beim Öffnen etwas beschnitten und kl.
Papierergänzung li. oben). Ein Mitläufer-Brief der 20
Pfg. ist bei Mi. nur mit „-,-“ notiert, in Verbindung mit
der äußerst seltenen Abstempelung „Marshall“ dürfte
vorliegender Brief ein Unikat darstellen. Ein ganz ähnliches
Stück, jedoch mit Mi.47d ist im Handbuch Dr.
Steuer, auf S.406 abgebildet und beschrieben: „Extrem
seltener Mitläuferbrief “, Fotoattest Provinsky BPP.
M48d 6 -,-400,-
4652 20 Pfg. mit 10 Pfg. lebhaftlilarot, tadellose Exemplare
zusammen mit Vorläufern 3, 5, 25 und 50 Pfg.
(letztere kl. Beanstandg.) auf dekorativem, gefaltetem
Vordruckbrief nach Stuttgart, volle Stempel JALUIT
MARSCHALL-INSELN 29/9 97. Die 10 und 20 Pfg.
stellen als Mitläufer eine bemerkenswerte Seltenheit
dar, Fotoattest Steuer BPP.
M48d,47d,V45b,46c,48b,50d 6 750,-
4655 3 Pfg., tadelloses, besonders schönes Briefstück
mit idealem Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN
17/11 99. Für hohe Ansprüche, sign. Friedemann, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
1Ia 5 2.600,-+500,-
4657 3 Pfg., gestplt. (kl. braune Stelle im Rand), Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
1Ib 4 2.600,-450,-
MARSHALL-INSELN
4653 3 Pfg. hellockerbraun, sauber ungebrauchtes
Exemplar in perfekter Zähnung und Zentrierung sowie
mit vollständigem Originalgummi (zwei kaum merkl.
punkthelle Stellen), sign. Bothe BPP, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
1Ia 2 4.500,-1000,-
4658 3 Pfg. lebhaft braunocker, tadelloses Briefstück
mit besonders schönen und exakt gerade aufsitzendem
Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 15/11 99. Für
verwöhnte Ansprüche, sign. Friedemann, Fotoattest
Steuer BPP.
1Ib 5 2.600,-+750,-
4654 3 Pfg., tadelloses, ausgezeicht farbfrisches Exemplar
mit klar und aufges., zweitem Stempel JALUIT
MARSHALL INSELN 6/6 00. Mit dieser Entwertung
eine ganz große Kolonial-Seltenheit, doppelt sign.
Pfenninger, Fotoattest Steuer BPP.
1Ia 4 6.500,-1200,-
4659 3 Pfg., tadelloses Briefstück mit klar und zentr.
aufgesetzem Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN
25/8 99, sign. Thier, doppelt sign. Pfenninger.
1Ib 5 2.600,-500,-
4660 3 Pfg. lebhaftbraunocker, tieffarbiges tadelloses
Exemplar auf Briefstück mit dekorativem aufges. Stempel
JALUIT MARSCHALL-INSELN 15/11 99. Für hohe
Ansprüche, sign. M.K. Maier, Friedemann, Pierl, doppelt
sign. Bothe BPP.
1Ib 5 2.600,-+500,-
194 MARSHALL-INSELN
4656+ 3 Pfg., zwei frische Exemplare in üblicher Zhg. mit zentr. und gerade aufges. Stempeln JALUIT MAR-
SCHALL-INSELN 25/10 99 auf perfekt erhaltener Farblitho-Postkarte nach Wilhelmshaven adressiert. Ganzstücke
dieser Marke sind von größter Seltenheit, lt. Friedemann wurden nur etwa 30 Exemplare hiervon auf Briefen und
Postkarten verklebt, wobei eine Beförderung aufgrund des fehlenden Ankunftstempels nicht nachgewiesen werden
kann, sign. Richter, Stolow, Kruschel. 1Ia(2) 6 Lp.1800,-
4663 Ausgabe für den Weltpostverein in Bern: 3-50 Pfg., die komplette Berner Ausgabe in tadellos ungebrauchten,
vorzüglich gezähnten Exemplaren. Eine große Anzahl dieser Marken weisen mehr oder weniger starke Zahnfehler
auf. In der hier gezeigten, völlig einwandfreien Qualität sehr selten, Fotoatteste Dr.Lantelme BPP, Jäschke-L.
BPP. 1B/6B 2 2.500,-+1000,-
4661 3-50 Pfg., Berliner Ausgabe, die komplette Serie in tadellosen Exemplaren mit ideal aufges. Stempeln JA-
LUIT MARSHALL INSELN 2/12 00 auf vorgedrucktem, philatelistischem Einschreibebrief nach Schorndorf gelaufen,
li. unten mit provisorischem roten R-Vermerk. Ein sehr schöner Brief (der angegebene Katalogwert bezieht
sich auf sechs lose Marken), Fotoattest Provinsky BPP. 1II/6II 6 4.300,-+750,-
MARSHALL-INSELN195
4662 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit seltener Entwertung
durch ersten Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN
31/3 00 sowie R-Zettel, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
1IIa 5 1.100,-250,-
4668 4669
4668 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel
JALUIT MARSCHALL-INSELN 21/7 99, sign. Thier,
Drahn. 2I 5 550,-+120,-
4669 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit besonders schönem
Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 11/11 99, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 2I 5 550,-+120,-
4664 5 Pfg., tadelloses Exemplar mit seltener Entwertung
durch zweiten Stempel JALUIT MARSHALL IN-
SELN 8/6, sign. Bothe BPP.
2I 4 1.800,-350,-
4670 4671
4670 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit erstem Stempel
JALUIT MARSCHALL-INSELN 31/3 00, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 2II 5 800,-160,-
4671 5 Pfg., tadelloses Briefstück mit sauber aufges.
zweitem Stempel JALUIT MARSHALL INSELN 30/8
00, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
2II 5 650,-140,-
4672 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zweitem Stempel
JALUIT MARSHALL INSELN 11/9 00, sign. Bothe,
Fotoattest Jäschke-L.BPP. 2II 5 650,-130,-
4665 5 Pfg., tadelloses Briefstück mit ideal aufsitzendem
Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 15/11
99, Fotoattest Jäschke-L. BPP.
2I 5 1800,-350,-
4666 4667
4666 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit ideal aufges. Stempel
JALUIT MARSCHALL-INSELN 25/6 99, doppelt sign.
Bothe BPP. 2I 5 550,-+180,-
4667 5 Pfg., tadelloses, besonders schönes Briefstück
mit idealem Stempel JALUIT 7/11 99, sign. Friedemann,
Fotoattest Steuer BPP. 2I 5 120,-
4673+ Postkarte von den Gilbert-Inseln: 10 Pfg.,
Einzelfrankatur auf tadelloser Foto-Ansichtskarte aus
Butaritari mit sauber aufges. Stempel JALUIT 1/8 99
nach Deutschland mit Ak.-Stempel vom 10.10.1899.
Eine seltene, frühe Atollpostkarte, abgesandt von britischem
Gebiet, sign. Willmann. 3I 6 300,-
196 MARSHALL-INSELN
4674 10 Pfg., senkr. Halbierung (rechte Hälfte) mit klar und sauber aufges. Stempel JALUIT MARSCHALL-IN-
SELN 12/2 00 auf schöner, echt gelaufener Postkarte nach Tsintau/Kiautschou mit Durchgangsstempeln von Suva,
Hongkong und Shanghai. Unserer Meinung nach das beste Ganzstück dieser äußerst seltenen Halbierung der Marschall-Inseln,
Fotoattest Steuer BPP sowie Fotoattest Jäschke-L.BPP. („...von der vorliegenden Destination ist mir
kein weiteres Stück bekannt). 3IH 6 30.000,-5000,-
4675 10 und 20 Pfg., zwei tadellose Briefstücke, je
voller Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN.
3IIa,4II 6 600,-+120,-
4678 25 Pfg., tadellos gestempelt, Fotoattest Steuer
BPP.
5IIa 4 1.100,-200,-
4676 20 Pfg., zwei tadellose Exemplare mit leuchtend
blauen Stempeln JALUIT MARSCHALL-INSELN 26/4
99 auf gef. Einschreibebrief nach Dtld. Der R-Zettel unten
mit Platten-Nr.“19“. Schon einfache Briefe mit der
farbigen JALUIT-Abstempelung sind schwer zu finden,
als R-Brief eine bemerkenswerte Seltenheit.
4I(2) 6 700,-
4677 20 Pfg., Mischfrankatur mit Ausgabe 1899, 3
Pfg. (2) und 5 Pfg. auf nahezu portogerecht frankiertem
Vordruck-Einschreibebrief nach Nürnberg, Entwertung
durch zweiten Stempel JALUIT MARSHALL
INSELN 23/5 01.
4I,7a(2),8 6 600,-+120,-
4679 4680
4679 25 Pfg., tadelloses, besonders schönes Briefstück
mit vollem, erstem Stempel JALUIT MARSCHALL-IN-
SELN 31/3 00, sign. Krause, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
5IIa 5 1.400,-+350,-
4680 50 Pfg., tadelloses Briefstück mit zentr. klarem,
erstem Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 31/3
00, sign. Bothe BPP.
6II 5 1.400,-300,-
4683 3 Pfg., tadelloses, besonders schön gestplt. Briefstück.
7a 5 30,-
MARSHALL-INSELN197
4688 10 Pfg rotkarmin, tadellos gestplt., Attest Jäschke-L.BPP.
9c 4 -,-500,-
4681 50 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit Stempel
JALUIT MARSHALL INSELN 11/9 00 auf schönem,
nach Berlin gelaufenem Einschreibebrief, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 6II 6 2.500,-500,-
4690 20 Pfg., ideales Bfstk. mit zweitem Stempel JA-
LUIT 11/7 00.
10 5 30,-
4691 50 Pfg. auf tadellosem R-Brief nach Dtld, klarer
Stempel „JALUIT MARSCHALL INSELN 8/6 00“, sign.
Bothe BPP.
12 6 300,-50,-
4682 50 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit sauber
aufges. Stempel JALUIT MARSHALL INSELN 11/9 00
auf attraktivem, philat. Einschreibebrief nach Berlin
mit Eingangsstempel, Fotoattest Steuer BPP.
6II 6 2.500,-400,-
4684 3 Pfg., schön gestplt., senkrechtes Zwischenstegpaar
auf Bfstk. (Falte im Steg). 7aZS 5 30,-
4685 3 Pfg., tadellos ungebraucht.
7b 2 350,-70,-
4692 3 Pfg.-5 Mk., tadellos gestempelte Serie, 5 Mk.
Fotoattest Steuer BPP.
13/25 4 1.200,-250,-
4693 40 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. und geradem
Stempel JALUIT 1/2 07.
19 5 30,-
4686 4687
4686 3 Pfg. lebhaftorangebraun, tadelloses Exemplar
mit genau zentr. und gerade aufsitzendem Stempel
JALUIT MARSCHALL-INSELN 15/12 99. Eines der
schönsten bekannten Briefstücke dieser seltenen Marke,
sign. Rohr, Drahn, Köhler, Dr.Lantelme BPP.
7b 5 900,-+400,-
4687 3 Pfg. lebhaftorangebraun, tadelloses Exemplar
auf besonders schönem Briefstück mit vollem, zweitem
Stempel JALUIT MARSHALL INSELN 16/8 00. Eines
der schönsten bekannten Stücke dieser seltenen Marke,
Fotoattest Dr. Lantelme BPP. 7b 5 1.500,-300,-
4694 1-5 Mk., tadelloser, besonders schöner philat.
Einschreibebrief mit klarem Stempel JALUIT 31/12 12
nach Nürnberg mit Eingangsstempel, Fotoattest Bothe
BPP.
22/25 6 1.380,-+300,-
4695 1, 2 und 3 Mk., je tadellos gestplt., meist sign.
22;23,24 4 480,-80,-
4696 2 Mk., tadellos gestplt. Briefstück, sign. Bothe
BPP.
23 5 140,-30,-
4697 3 Mk., tadellos postfrisch Originalbogen.
24(20) 1 700,-180,-
198 MARSHALL-INSELN
4689 Senkrechte Halbierung der 10 Pfg.: 10 Pfg., senkrecht halbiert (rechte Hälfte) als tarifmäßige 5-Pfg.-Frankatur
auf tadelloser Postkarte mit klarem Stempel JALUIT 4/12 00 nach Deutschland mit Eingangsstempel. Die
meisten bekannten Karten dieser Notmaßnahme sind mit diagonalen Halbierungen frei gemacht. Als senkrechte
Halbierung eine bemerkenswerte Rarität, Fotoattest Bothe BPP („...sind nur wenige Karten mit senkrecht halbierten
Marken bekannt geworden“).
9H 6 1500,-
4698 5 Mk., postfrisch mit li. Bogenrand, Eckbug, Fotobefund
Jäschke-L.BPP.
25 1 650,-120,-
4701 5 Mk., tadelloses, zentrisch gestempeltes Exemplar,
sign. Köhler, Pfenninger.
25 4 600,-150,-
4699 5 Mk., tadelloses, besonders schön gestplt. Exemplar.
25 4 600,-+200,-
4702 5 Mk., tadelloses Bfstk. mit nur einem, genau
zentr. Stempel JALUIT 26/11 06.
25 5 600,-+200,-
4700 5 Mk., tadelloses, schön gestplt. Exemplar, sign.
Bothe BPP.
25 4 600,-150,-
4704 5 Mk., zwei tadellos postfrische Exemplare, Fotobefunde
Jäschke-L.BPP bzw. Provinsky BPP.
27AI,27BI 1 330,-80,-
4703 5 Mk., tadelloses, außergewöhnlich schönes
Bfstk. mit zwei idealen Stempeln JALUIT 17/4 08. Für
hohe Ansprüche.
25 5 200,-
MARSHALL-INSELN ABSTEMPELUNGEN199
MARSHALL-INSELN ABSTEMPELUNGEN
4710 JALUIT 25/3 07, klar auf gef., rosa Rückschein-Formular
für einen Brief aus Solingen
(29.12.06). Eine postgeschichtliche Seltenheit.
6 400,-
4709 Einschreibezettel: 13 verschiedene R-Zettel von
JALUIT. Selten angeboten.50,-
4705+ NAURU 3/5 14, klar auf Postformular „Nachnahmepostanweisung
für das Ausland“ über 12,20
Mark nach Leipzig mit rs. Ausgabestempel vom 20.6.14
nebst Auszahlungslochung. Derartige Postanweisungen
sind postgeschichtliche Seltenheiten ersten Ranges,
in der hier gezeigten Verwendung auf Nauru eine besondere
Rarität. 6 850,-
4706 NAURU auf schöner Ansichtskarte 5 Pfg. nach
Deutschland. 14 6 100,-
4707 „Ailiglab 21.12.07“, as. Atoll-Entwertung, vollständig
auf tadellosem Briefstück 5 Pfg.
14 5 80,-
4708 „Kwadjelin 18.12.07“, ideal auf tadellosem Briefstück
5 Pfg. 14 5 80,-
4711+ JALUIT 6/5 14, auf unfrankierter „Nachnahme-Postanweisung
für das Ausland“ für ein Nachnahme-Paket
über 8,60 Mark nach Berlin. Unten mit
Unterschrift des Postagenten Krümling, senkrecht gef.
und mit der obligatorischen Auszahlungslochung. Rs.
Stempel „Giro“ und Ak.-Stempel BERLIN 5/7 14. Eine
postgeschichtliche Seltenheit ersten Ranges.
6 800,-
MARSHALL-INSELN BESONDERHEITEN
4712+ Zahlungsermächtigung für eine Postanweisung
aus NAURU: DEUTSCHES REICHSPOSTAMT
BERLIN, ovaler Siegelstempel re. oben auf rosa Postformular
„Zahlungsermächtigung als Ersatz für die Auslands-Postanweisung“,
datiert: „Berlin, den 31. Januar
1922“. Es handelt sich um eine zwischen April und September
1914 geleistete Postanweisung von Nauru nach
Süderode über 72 Mark. Mit Auszahlungslochung und
entspr. Kennzeichnung durch die abgeschrägte obere
Ecke des Formulars. Mit Bezug auf die Marshall-Inseln
ein einmaliges Poststück.
6 350,-
200 MARSHALL-INSELN – BRITISCHE BESETZUNG
MARSHALL-INSELN –
BRITISCHE BESETZUNG
4713 1 d. a. 3 Pfg.-8 d. a. 80 Pfg., Aufdrucktype I, die kpl. Serie der Pfennigwerte, tadellos ungebr. (SG 50/58)
1I/9I 2 2.000,-700,-
4714 Doppelaufdruck kopfstehend: 1 d. a. 5 Pfg., Aufdruckfehler: kopfstehender, doppelter Aufdruck und zusätzl.
Aufdruckfehler: „I“ statt „1“ der Wertziffer, tadellos ungebrauchtes Exemplar in erstklassiger Zähnung und
Zentrierung sowie mit vollständigem, frischem Originalgummi. Diese Dreifach-Abart stellt ein Unikat und eine
spektakuläre Rarität der Besetzungsausgaben der Marshall-Inseln dar. Die Marke stammt aus der Sammlung Bute
(dort noch als waagr. Paar, wobei die andere Marke den Aufdruckfehler: kurze „1“ der Wertziffer zeigte), Fotoattest
BPA, Eichele (SG 51d/f/g, welche in dieser Marke alle drei vereint sind und addiert einen Kat.-Wert von rund £
10.000 ergeben). 2IDD/K Abart 2 2500,-
4715 Kopfstehender Doppelaufdruck mit kurzer „1“: 1 d. a. 5 Pfg., Abart: kopfstehender Doppelaufdruck sowie
Aufdruckfehler: kurze „1“ der Wertziffer, tadellos ungebrauchtes Exemplar in perfekter Zähnung und Zentrierung
mit vollständigem, frischem Originalgummi. Einzig bekanntes Exemplar mit dieser Dreifach-Abart und eine der
großen Raritäten der Besetzungsausgaben der Marshall-Inseln, Kopie von Fotoattest BPA für ein Paar, aus dem die
Marke stammt sowie neues Fotoattest Eichele (SG 51c/f/g, welche sämtlich in dieser Marke vereint sind und einen
Gesamt-Katalogwert von £ 8.890 ergeben).
2IDD/K Abart 2 2400,-
4717 Kopfstehender Doppelaufdruck: 8 d. a. 80 Pfg., Abart: doppelter kopfstehender Aufdruck, sauber ungebrauchtes
Exemplar in perfekter Zähnung und Zentrierung und mit vollständigem Originalgummi (rs. zwei Gummifleckchen).
Eine der ganz großen Aufdruck-Seltenheiten der Britischen Besetzungsausgaben der Marshall-Inseln.
Lt. Handbuch Gibbs sind hiervon ledigl. zwei ungebrauchte und ein gebrauchtes Stück bekannt, sign. David
Field, Fotoattest Eichele (SG 58f = £ 13.000). 9I(DDK) 2 £ 13.000 3000,-
4716 5 d. a. 50 Pfg., tadellos ungebr., Fotobefund
Eichele. (SG 57)
8I 2 300,-80,-
SAMOA – VORLÄUFER201
4718 2 s. a. 2 Mk., tadellos ungebr. in vorzüglicher
Zähnung und Zentrierung. Eine seltene Marke, Fotoattest
Eichele (SG 60 = £ 1.900)
11I 2 £ 1.900 700,-
4723 2 Mk., tadelloser PA-Abschnitt mit vollem
Stempel APIA KDPA 27/12 98.
V37e 5 350,-+100,-
4719 2 s. a. 2 Mk., tadellos ungebr., eine seltene Marke.
(SG 60 = £ 1.900).
11I 2 £ 1.900 600,-
4725 2 Mk., zwei senkr. Paare und ein Einzelstück mit
senkr. Viererstreifen 50 Pfg. auf weißem Leinen-Bfstk.
(übliche kl. Mängel), klare Stempel APIA KDPA 11/10
93. V37e(5),50c(4) 5 2.150,-250,-
4726 2 Mk., waagr. Paar mit Viererblock 50 Pfg. auf
schönem Leinen-Briefstück, zwei zentr. Stempel APIA
KDPA 23/5 94. V37e(2),50d(4) 5 150,-
4720 1 d. a. 2 d. a. 10 Pfg., Abart: kleine „1“, tadellos
ungebr. Eine seltene Marke (SG 63c = £ 650).
14PF I 2 £ 650 150,-
4721 1 d. a. 5 Pfg., tadellos ungebr. Ganzsachenkarte.
P1 6 80,-
SAMOA – VORLÄUFER
4728 4729
4728 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloses Exemplar mit
besonders klarem Stempel APIA KDPA. Eine seltene
Marke, Fotobefund Bothe BPP.
V37f 4 1.800,-350,-
4729 2 Mk., tadelloses Bfstk. mit zentr. Stempel APIA
KDPA 19/4 00, Fotoattest Dr.Steuer BPP.
V37f 5 1.800,-+400,-
4722+ 1886, „U.S.S. Mohican Pacific Station, West
Cape Tutuila, Samoan Group 16/10 86“, hs. Abs.-Vermerk
auf US-Marinebrief nach New Jersey, frankiert
in San Francisco mit 2 C. und Stempel vom 2.11.1886
(re. etwas beschnitten), roter L2 NAVY PAY OFFICE
SAN FRANCISCO. Ein äußerst seltener und früher
Samoa-Brief. USA 6 400,-
4724 2 MK., tadelloses Exemplar, re. mit Zwischensteg,
schönes Briefstück mit vollem APIA KDPA 4/11
96. V37e 5 350,-+100,-
4730 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloses, besonders
schönes Briefstück mit vollem Stempel APIA KDPA
5/10 99. In dieser Qualität selten, sign. Bothe, Fotoattest
Jäschke-L.BPP. V37f 5 1.800,-+300,-
202 SAMOA – VORLÄUFER
4727 Hofpostamtsbrief mit 10,40 Mark-Frankatur:2 Mk., senkr. Fünferstreifen mit waagr. Paar 20 Pfg. ultramarin
auf vorgedrucktem Leinenkuvert „an das kaiserliche Hof-Post-Amt, Berlin“. Entwertet mit dem Aushilfs-Kastenstempel
„BEZAHLT kaiserl. deutsche Postagentur Apia-19-6-1895“, oben mit Leitvermerk „S.M.S.Bussard“
sowie unten mit Kontrollvermerk „7-sieben-Marken, Schuldig 19/7 95“. Mit den unvermeitlichen Beförd.-Spuren
bzw. Mängeln für diese Briefe. Das hier gezeigte Exemplar ist frankiert für die 52.Gewichtsstufe (1040g) und
enthielt ca. 25 Briefe von Besatzungsmitgliedern der „Bussard“, die im Hofpostamt in Berlin in den innerdeutschen
Postverkehr gebracht wurden. Von allen Deutschen Kolonien und Auslandpostämtern zählen die Hofpostamtsbriefe
zu den postgeschichtl. Groß-Raritäten. Ex. Sammlung Romanow, Fotoattest Steuer BPP.
V37e(5),48d(2) 6 4000,-
SAMOA – VORLÄUFER203
4731 2 Mk. rötlichkarmin zus. mit Mitläufer 50 Pfg.
sowie Aufdruck-Ausgabe 10 Pfg. auf Ausschnitt aus
Vordruck-Bedarfsbrief, Stempel APIA KDPA 27/6 00.
Eines der schönsten bekannten Exemplare dieser seltenen
Vorläufermarke V37f, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
V37f,50d,Samoa3a 5 1.800,-+500,-
4732 10 Pfg., farbfrisches waagr. Paar auf Leinen-Briefstück
(re. Marke ½ Z.) mit Stempel APIA
KDPA 24/7 88.
V41b(2) 5 440,-100,-
4738 20 Pfg., farbfrischer, waagr. Achterblock auf Leinen-Briefstück
mit zwei Stempeln APIA KDPA 31/12
90. Drei Marken kl. bedarfsbedingte Unebenheiten,
sonst in tadelloser Erhaltung, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
V42c(8) 5 1.600,-220,-
4733 20 Pfg., waagr. Viererstreifen und ein Einzelstück
(eine Marke kl. farbfreie Stelle) auf Briefstück mit
Stempel APIA KDPA 4/1 89.
V42a(5) 5 1.000,-150,-
4734 20 Pfg., tadelloser Viererblock mit fast zentr.
Stempel APIA KDPA 4/1 89.
V42b(4) 4 800,-120,-
4740 10 Pfg., zwei zusammen verwendete Exemplare
auf Unterlage, die linke Marke mit Plattenfehler I („T“
von „REICHSPOST“ mit Querstrich), kl. Mgl. Dieser
Plattenfehler ist als Samoa-Vorläufer bisher nicht bekannt.
V47I,V47b 5 250,-
4735 20 Pfg., schönes Briefstück mit ideal klar und
vollständig ausgeprägtem Aushilfs-Kastenstempel
„BEZAHLT Kaiserl. Deutsche Postagentur Apia - 26 - 2
- 1889“, li. ob. winz. stumpfer Eckzahn, sonst in tadelloser
Erhaltung. In dieser Qualität sehr selten, mehrfach
sign.
V42b 5 300,-
4736 20 Pfg., zwei tadellose Exemplare auf schönem
Briefstück mit klarem, vollem Stempel APIA KDPA 4/1
89.
V42b 5 400,-80,-
4737 20 Pfg., (Zähnung etwas unreg.) auf besonders
schönem Briefstück mit Stempel APIA KDPA 9/10 88.
V42b 5 200,-50,-
4739 50 Pfg., tadelloser Viererblock auf Briefstück
mit zentr. Stempel APIA KDPA 19/8 88.
V44a(4) 5 560,-100,-
4741+ 20 Pfg. in Mischfrankatur mit Samoa, Davis-Privatpost
1892, 2½ P. rosa auf li. etwas verkürztem
Nachsendebrief nach Dtld., beide Marken mit je
deutschem Stempel APIA KDPA 25/2 98 entwertet. Ein
außergewöhnlicher Brief mit dieser Frankatur-Kombination
in tadelloser Erhaltung.
V48d,Samoa15 6 800,-
4742 50 Pfg., farbfrisches, waagr. Paar mit zentr.
Stempel APIA KDPA (li. Marke leichte senkr. Falte).
V50a(2) 4 1.200,-60,-
4745 50 Pfg., tadelloses Bfstk. mit Stempel APIA
KDPA, sign. Steuer BPP.
V50b 5 500,-80,-
204 SAMOA – VORLÄUFER
Zähnung der frühen Auflage dieser Marke, zentr. Stempel
APIA KDPA 23/6 (91). Eine seltene Einheit in dieser
Farbe, sign. Richter, Starauschek, Fotoattest Steuer
BPP.
V50b(4) 4 2.000,-320,-
4743 50 Pfg. bräunlichrot, tadelloser, waagr. Viererstreifen
auf blauem Leinen-Briefstück mit zwei sauber
aufges. Stempeln APIA KDPA 15/11 90. Eine sehr
seltene Einheit der Erstauflage der 50 Pfg. in Samoa
verwendet, Fotoattest Dr.Steuer BPP („Von besonders
guter Qualität“).
V50a(4) 5 2.400,-320,-
4746 50 Pfg., vorzüglich farbfrischer Viererblock auf
Briefstück (re. untere Marke etwas bestoßen) mit genau
zentr. Stempel APIA KDPA 15/10 91. Eine bemerkenswerte
Einheit dieser einzeln schon selten vorkommenden
Marke, sign. Bothe BPP.
V50b(4) 5 2.000,-250,-
4744 50 Pfg. lebhaftlilabraun (DR 50ba), vorzüglich
farbfrischer Viererblock in der typischen unregelm.
4747 50 Pfg., (senkr. Bug) sowie 10 Pfg. (Eckfehler)
und 20 Pfg. auf Bfstk. mit Stempel APIA, Fotobefund
Jäschke-L.BPP.
V50b,47b,48a 5 680,-30,-
4748 Ersttag der Barfrankierung 1889: „BEZAHLT Kaiserl. Deutsche Postagentur Apia - 1 - 2 - 1889“, violetter
Aushilfs-Kastenstempel in einem absolut perfekten Abschlag nebst Portovermerk „40“ (Pfennig, Briefporto der 2.
Gewichtsstufe) auf aktenfrischem, weißem Brief nach Rostock (rs. Oberklappe nicht ganz kpl.) mit Ak.-Stempel
vom 6.3.89. Ein ganz außergewöhnlicher Brief der ersten Barfrankierungs-Maßnahme vom 1. Verwendungstag
derselben, Fotoattest Steuer BPP.
6 3500,-
SAMOA – VORLÄUFER205
4750 Kastenstempel in violetter Farbe: 20 Pfg. ultramarin, Einzelfrankatur auf sauberem kleinem Kuvert nach
San Francisco, ideal klar und sauber aufges. Aushilfs-Kastenstempel „BEZAHLT Kaiserl. Deutsche Postagentur
Apia - 26-2-1889“ in leuchtend violetter Farbe. Rs. Eingangsstempel von San Francisco vom 16.4.1889. Der Kastenstempel
von Apia kommt ansonsten nur in schwarzer Farbe vor, in der hier gezeigten Form ist uns kein weiterer
Abschlag bekannt, Fotoattest Steuer BPP.
V42b 6 3000,-
4751 Barfrankierungsbrief ohne Aufgabestempel von APIA: November 1894, Barfrankierungsbrief mangels
Postwertzeichen in Apia zunächst mit blauem Portovermerk „40“, später mit der bekannten Handschrift in roter
Tinte „Bezahlt 40 Pfg.“ nach München adressiert. Der Brief trägt ungewöhnlicherweise keine Aufgabestempel, rs.
Abs.-Vermerk des Marine-Stabsarztes der SMS „Falke“ (Oberklappe des Umschlag rs. nicht ganz kpl. und leichte
Faltspuren ). Bei der Ankunft in Bremen wurde der Brief mit einem senkr. Paar 20 Pfg. Krone/Adler nachfrankiert
und sauber entwertet BREMEN 6/1 95. Eine sehr interessante Variante zum Thema Barfrankierungen auf Samoa
und der einzige uns bekannte Brief dieser Art, welcher keinen Aufgabestempel trägt, doppelt sign. Dr.Steuer BPP.
DR48d(2) 6 2500,-
206 SAMOA – VORLÄUFER
4752 Einschreibe-Barfrankierungsbrief mit Nachfrankatur in Bremen: APIA 5/12 94, klar über handschriftlichem,
rotem Barfrankierungsvermerk „bezahlt 60 Pfg.“ und R-Zettel No.9 via San Franciso nach Hamburg. Rs.
mit blauer Siegelmarke „Kaiserl. Deutsches Konsulat für die Südseeinseln“. Da in Apia keine Briefmarken vorhanden
waren, wurde der Brief entsprechend dem Barfrankierungsvermerk mit dreimal 20 Pfg. Krone/Adler bei der
Ankunft in Bremen nachfrankiert und sauber entwertet BREMEN 6/1 95. Als Einschreibebrief eine bedeutende
Rarität, Fotoattest Steuer BPP.
DR48d(3) 6 3000,-
4753 Barfrankierung Januar 1895 10 Pfg. mit 50 Pfg. lilabraun, farbfrische Exemplare auf Brief der 3.Gewichtsstufe
nach München (übliche Beförd.-Spuren). Aufgrund des Markenmangels mit rotem Barfrankierungs-Vermerk
„bezahlt 60 Pfg.“ in roter Tinte und darübergesetzter Stempel APIA KDPA 30/1 95. Nach eintreffen der neuen
Markenvorräte aus Deutschland wurde die Post aus dieser Periode noch in Apia selbst nachfrankiert, hier mit der
10 und 50 Pfg.-Marke und mit neuem Datum gestplt. APIA KDPA 27/2 95. Eine postgeschichtl. Rarität 1.Ranges,
sign. Bothe BPP, Fotoattest Steuer BPP („handelt es sich um den einzig bis heute bekannt gewordenen, portoger.
frankierten Brief der 3.Gewichtsstufe mit dieser Barfrankierung“).
V47d,50d 6 4000,-
SAMOA207
4749+ BEZAHLT KAISERL.DEUTSCHE POS-
TAGENTUR APIA 5-2-1889, violetter Barfrankierungs-R3
mit hs. Portozusatz „20 Pfg.“ auf nicht
verwendetem Blankokuvert (etwas unfrisch). Vgl.
Handbuch Dr.Steuer, S.436: „wegen Kleingeldmangel
gab die Post in Apia öfters 20-Pfg.-Marken als Wechselgeld
heraus. Dementsprechend gibt es auch vorausfrankierte
und nicht verwendete Briefumschläge mit dem
Kastenstempel 4 und Eintragung „20 Pfg.“. Uns sind
lediglich zwei derartige Kuverts bekannt, sie zählen zu
den philatelistisch interessantesten Belegstücken aus
der Barfrankierungszeit in Apia, sign. Bothe. Im Handbuch
Dr.Steuer lediglich mit „-,-“ notiert.
6 700,-
4756 4757
4756 25 Pfg. dunkelorange, Plattenfehler IV, tadellos
gestempelt. Diese Abart ist schon auf der a-Farbe äußerst
selten, in der dunkelorangenen Nuance sind nur
ganz wenige Stücke bekannt, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
5bIV 4 650,-+200,-
4757 Plattenfehler-Zwischenstegpaar 25 Pfg. dunkelorange,
tadelloses, senkr. Zwischenstegpaar, die obere
Marke mit Plattenfehler IV. Tadellos ungebr., untere
Marke perfekt postfrisch. In dieser Form von der b-Farbe
wahrscheinlich Unikat, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
5bIV ZS 1/2 500,-
4758 3-80 Pfg., tadellose Briefstücke, sign. Bothe BPP.
7/15 5 96,-30,-
4754 Ersttagsverwendung der neuen Markenlieferung:
20 Pfg., Einzelfrankatur mit zentr. Stempel APIA
KDPA 27/2 95 auf schönem kleinem Brief nach Karlsruhe.
An diesem Tag traf die neue Markenlieferung ein,
nachdem seit Dezember 1894 keine Briefmarken mehr
vorhanden waren. Der vorliegende Brief stammt also
vom ersten Tag der neuen Marken. Selten.
V48d 6 400,-
4759+ 10 Pfg., tadelloser, direkt beim Postamt aufgelieferter
Seepostbrief mit hs. Vermerk „By first steamer“
nach Lübeck. Erst bei der Umspeditierung in Sydney
mit dortigem Stempel vom 1/12 09 entwertet und
beiges. R1 PAQUEBOT nebst Datumsvermerk „4/1 10“.
Ein außergewöhnlicher Brief. 9 6 350,-
SAMOA
4755 10 Pfg. lilarot mit 25 Pfg. dunkelorange sowie
3, 5, 20 und 50 Pfg. auf tadellosem philat. Einschreibebrief
nach Erfurt, Stempel APIA 28/12 00, Fotoattest
Jäschke-L.BPP.
3c,5b,1,2,4,6 6 150,-
4760 80 Pfg., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel
FAGAMALO. 15 5 50,-
208 SAMOA
4761 80 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel
APIA 5/8 10.
15 5 40,-
4762 1, 2 und 3 Mk., je tadellos gestplt.
16,17,18 4 360,-60,-
4767 5 Mk., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit
zwei klaren Stempeln APIA.
19 5 600,-+200,-
4763 1-5 Mk., tadellose Exemplare auf schön gestempeltem
Sammler-Einschreibebrief nach Nürnberg gelaufen,
Fotoattest Steuer BPP.
16/19 6 250,-
4768 5 Mk., tadelloses, gestempeltes Briefstück APIA
-4/2 04, signiert Friedemann, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
19 5 600,-+150,-
4770 3 Pfg., Abart: links mit Leerfeld, tadellos postfrisch.
20L 1 250,-40,-
4764 5 Mk., tadellos postfrisches Oberrandstück mit
Passerkreuz (Falz im Rand).
19 1 850,-+250,-
4765 5 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei klaren
Stempeln APIA 22/6 06, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
19 4 600,-150,-
4766 5 Mk., tadelloses, besonders schönes Briefstück
mit zwei sauberen Stempeln APIA 23/9 13, Fotoattest
Steuer BPP.
19 5 600,-+200,-
4771 3 Pfg., senkr. 10er-Block mit li. anhäng. Leerfeldern
sowie unterem Bogenrand, postfr. (oben winz.
Antrennung u. zwei Werte kleine Zf.). Eine extrem seltene,
große Einheit dieser gesuchten Abart, ausführl.
Fotoattest Jäschke-L.BPP.
20L(5) 1 1.250,-+400,-
4772 5 Pfg., tadellos postfrisches, waagr. Bogenrandpaar,
li. mit anhäng. Leerfeld. 21L 1 250,-50,-
SAMOA – BRITISCHE BESETZUNG209
SAMOA – BRITISCHE BESETZUNG
4769 5 Mk., tadellose Einzelfrankatur mit zwei klaren
Stempeln APIA 25/9 12 auf nach Dtld. gelaufenem Einschreibebrief,
dort nachgesandt, Fotoattest Steuer BPP.
19 6 900,-+350,-
4773 5 Mk., tadellos postfrisch, Fotobefund Jäschke-L.BPP.
23IA 1 380,-100,-
4774 5 Mk., tadellos postfrischer Eckrand-Viererblock
li. oben, sign. Jäschke-L.BPP.
23IIB(4) 1 600,-+150,-
4775 4777
4775 ½ d. a. 5 Pfg., Abart: nach oben verschobener
und geteilter Aufdruck, tadelloses Bfstk. mit zentr.
Stempel APIA. (SG 102 var.)
2Abart 5 80,-
4777 Ersttags-Abstempelung: 1 d. a. 10 Pfg., tadelloses
Exemplar mit zentr. Stempel APIA 5/9 14. Eine
seltene Ersttagsverwendung der G.R.I.-Ausgabe, abgebildet
bei Wolfgang Herrmann, S.267, ex Slg. Adler,
Fotobefund Eichele.
3 4 180,-
4778 4 d und 6 d., zwei tadellose, sauber gestplte.
Briefstücke. 4,6 5 200,-60,-
4776 ½ d. a. 5 Pfg., Abart: doppelter Aufdruck und zusätzl. Bruchstrich vom li. „½“ zweigeteilt, tadelloses Exemplar
auf Briefstück mit Stempel APIA 16/9 14. Einer der seltensten Aufdruckfehler der GRI-Ausgabe von Samoa.
Im Handbuch von Robert M. Gibbs als Unikat bezeichnet, sign. Holcombe, Fotoattest Eichele. (SG 102d var., Gibbs
2ed)
2DD Abart 5 2000,-
4780 3 d. a. 25 Pfg., Abart: doppelter Aufdruck, tadelloses Exemplar mit klarem Stempel APIA. Von dieser Aufdruck-Abart
wurden lt. Handbuch R.Gibbs lediglich 10 Exemplare hergestellt, wovon die meisten ungestplt. geblieben
sind. Eine Rarität der britischen Besetzungsausgaben, Fotoattest BPA, Eichele (Gibbs 5b).
5DD 4 2000,-
210 SAMOA ABSTEMPELUNGEN
4779 2½ d. a. 20 Pfg., Aufdruckfehler I (Komma statt
Punkt nach „I“ in „G.R.I.“), tadellos ungebr. Unterrandstück.
Selten, Fotobefund Holcombe (SG 104d =
£ 150, Gibbs 4c).
4PF I 2 500,-140,-
4785 MALUA 15/5 13, vier Abschläge auf tadellosem,
philatelistischem Einschreibebrief 3 Pfg. (2), 10 und 40
Pfg. nach Hannover mit Eingangsstempel. R-Brief von
Malua sind sehr selten, sign. Drahn.
7(2),9,13 6 400,-
4786 MALUA 29/10 09, ganz idealer Abschlag auf tadellosem,
besonders schönem Briefstück 25 Pfg., sign.
Bühler.
11 5 120,-
4787 PALAULI 20/1 10, ideal zentr. auf tadellosem
Briefstück 80 Pfg.
15 5 80,-
SAMOA BESONDERHEITEN
4781 ½ d. a. 5 Pfg., Antwortteil, Postkarte nach Wellington/Neuseeland
adressiert mit interessantem Bedarfstext,
datiert „Apia 25/11 14“, Aufgabestempel
APIA vom selben Tag. Bedarfsstücke der GRI-Ganzsachenkarten
sind äußerst selten, die Verwendung eines
Antwortteils stellt eine Rarität dar.
P3A 6 750,-
SAMOA ABSTEMPELUNGEN
4782 FAGAMOLO 8/3 14, klar auf tadellosem Bfstk.
3 Pfg.
7 5 30,-
4783 FAGAMOLO 22/3 14, ganz ideal auf besonders
schönem Bfstk. 80 Pfg.
15 5 30,-
4784 MALUA 8/8 10, perfekter Abschlag auf tadellosem
Briefstück 3 Pfg.
7 5 100,-
4788+ APIA 15/3 02, klar auf Internationaler Postanweisung
über 2 $ in die USA (div. Faltspuren), re. oben
mit Vermerk „Abschrift“, Franco 20 Pfg.“ und rs. Stempel
APIA 17/3 02. Eine äußerst seltene Verwendungsform,
sign. Willmann.
6 550,-
SAMOA – KRIEGSPOST211
SAMOA – KRIEGSPOST
4789 Zensierte Eingangspost: APIA 20/8 14, zwei Abschläge rs. auf eingehendem Firmenkuvert, frankiert mit
USA 1 C. und zweimal 5 C. mit Schiffsvermerk „Per Ventura“ und klarem Stempel PAGO PAGO 17/8 14 (übliche
Beförd.-Spuren). Bei der Ankunft von den deutschen Behörden angehalten und der Umschlag unter Anbringung
von zwei kl. Eckschnitten geöffnet, mit handschriftlichem Vermerk „Unter Kriegsrecht geöffnet“ und roter Zensurverschlußmarke
in Form eines Gouvernements-Siegels. Deutsche Eingangszensuren von Samoa sind ausschließlich
vom 20.August 1914 in einigen ganz wenigen Belegen bekannt, sie sind alle über Pago Pago nach Samoa
eingegangen. Eine bedeutende Kriegspost-Rarität der Deutschen Kolonien, Fotoattest Jäschke-L.BPP.
USA203,205 6 2600,-
TOGO – VORLÄUFER
4790 S.M.S. Sophie: BERLIN 12/10 85, vier Abschläge
auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. mit Zusatzfrankatur
zweimal 5 Pfg. violett, adressiert an den Marine-Stabsarzt
an Bord der „Sophie“ mit Leitvermerk „Durch
Vermittlung des Kaiserlichen Hofpostamts zu Berlin“.
Die Korvette „Sophie“ war inzwischen von ihrer Westafrika-Reise
zurückgekehrt und der Brief daher nach
Wilhelmshaven nachgesandt. Ein äußerst früher und
interessanter Marine-Brief.
DR 6 140,-
4791 Seepost-Vorläufer aus Bagida: 10 Pfg., zwei
Exemplare (li. Marke kl. Mängel) mit Federkreuz-Entwertung
auf Brief mit rs. Abs.-Vermerk der Bremer
Faktorei in BAGIDA und Leitvermerk „p. Dampfer
Anna Woermann“ nach Deutschland. Links oben mit
rotem Aufgabevermerk „Quitta 16/12 85“ (Goldküste
auf britischem Gebiet). Einer der bemerkenswertesten
Vorläuferbriefe Togos, welcher auf deutschem Gebiet,
nämlich dem kleinen Küstenort Bagida (zwischen
Lome und Anecho, bis 1886 die Hauptstadt Togos) geschrieben,
dann jedoch auf britischem Gebiet aufgeliefert
wurde. Eine Seepost-Rarität ersten Ranges, doppelt
sign. Bothe BPP.
SV41b(2) 6 1000,-
212 TOGO – VORLÄUFER
4794+ 1886, Seepost-Vorläuferkarte mit wertstufengl.
Zusatzfrankatur und rotem Aufgabevermerk „Gr. Popo
18/8 86“ nach Hamburg mit Ak.-Stempel. Leichte
Fleckchen. Eine seltene, frühe Karte, sign. Grobe.
SV40II,P12 6 250,-
4792+ 1885, Seepost-Vorläuferkarte 10 Pfg. aus
der Röper-Korrespondenz nach Hamburg. Rs. mit
hs. Vermerk „Bhgida“ (sonst ohne Text) und li. oben
nochmals in Rot „Baghealt“. Mit Zug-L3 VERVIERS
/ CÖLN (RHEIN) 14/9 (1885) und Anlandestempel
„Aus West-Afrika mit Hamburger Dampfer“ nebst Eingangsstempel
vom 14.9.1885. Die Karte (leichte senkr.
Falte) stellt einen der frühesten Belege aus Togo dar.
Der Küstenort Bagida war bis 1886 Hauptstadt Togos,
sign. Bühler. SV P14 6 270,-
4793+ Seepost-Vorläufer 10 Pfg. dunkelrosarot als
Nachfrankierung auf in Togo eingegangener Ganzsachenkarte
DR 10 Pfg. mit Stempel HAMBURG 31/3 86.
Die Karte ist geschrieben von Max Roeper, er beauftragt
den Empfänger, diese Karte umgehend, wie alle weitere
Post, mit den Woermann-Dampfern nach Hamburg
zurückzusenden. Klarer Stempel „Aus West-Afrika mit
Hamburger Dampfer“. Die Hinreise erfolgte mit „Ella
Woermann“ (Ankunft in Togo am 7.5.1886), die Rücksendung
mit „Carl Woermann“ mit Wieder-Eingangsstempel
HAMBURG 23/6 86. Ein einmaliges Stück zur
frühen Geschichte der Westafrika-Seepost. Abgebildet
im Handbuch Dr.Steuer auf S.455.
SV41b,P8 6 600,-
4795+ Seepost-Vorläufer Porto Seguro 1887: 10 Pfg.
mit 50 Pfg. olivgrau, außergewöhnlich farbfrische
60-Pfg.-Frankatur auf Firmenkuvert „Hansa-Factory
/ Little Popo“ (einige schwache Fleckchen) nach
Hamburg. Hs. Aufgabevermerk „Porto Seguro“ nebst
Gewichtsangabe „41 gr“ und Schiffsvermerk „per
DD Anna Woermann“. Die Frankatur mit zwei idealen
Stempeln AUS WESTAFRIKA und rs. Ak.-Stempel
HAMBURG 10/8 87. Einer der wertvollsten
Seepost-Vorläuferbriefe Togos und der einzige uns bekannte
aus Porto Seguro.
SV41b,44a 6 1250,-
4796+ Seepost-Vorläufer 20 Pfg. auf Brief mit Aufgabevermerk
„Little Popo 4/3 87“ sowie rs. entspr. Absendervermerk
von Ernst Hentzler nach Deutschland mit
R1 AUS WESTAFRIKA und beiges. R3 HAMBURG
EIMSBÜTTEL 14/4 87.
SV42c 6 160,-
4797+ Seepost-Vorläuferkarte 10 Pfg. (2x gef.) mit hs.
Aufgabevermerk „Lome 5/9 88“ nach Stralsund, Hamburger
Anlandestempel R2 AUS WESTAFRIKA. Eine
sehr frühe Karte aus Lome.
SV P14 6 150,-
TOGO – VORLÄUFER213
4798+ Seepost-Vorläufer Bagida: „Bagida (Togo)“,
hs. Abs.-Vermerk auf Seepost-Vorläuferbrief mit zweimal
10 Pfg. Krone/Adler nach Barmen, Leitvermerk
„via Accra / Liverpool“, bei der Ankunft entwertet
HAMBURG 14/12 90 und der sonst übliche Entwertungsstempel
AUS WESTAFRIKA beigesetzt.
SV47b(2) 6 200,-
4801+ Seepost-Vorläufer „Muster ohne Wert“: 10
Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf fast kpl. Streifband
mit Vermerk „Samples without value“ (Muster ohne
Wert) mit hs. Aufgabevermerk „Klein-Popo 19/8 93“
und Gewichtsangabe „45 gr“ (übliche Beförd.-Spuren).
Klare R2 AUS WESTAFRIKA und Eingangsstempel
HAMBURG 18/9 93. Interessanterweise handelt es
sich auch noch um eine Fehl-Frankatur, da das Porto
für Drucksachen/Muster ohne Wert etc. bis 50 g lediglich
5 Pfg. betrug. Als Seepost-Vorläufer ein einmaliges
Stück, sign. Mansfeld.
SV47b 6 350,-
4799+ Seepost-Vorläufer 1890: 50 Pfg. bräunlichrot,
senkr. Paar und Einzelstück mit 10 Pfg. rosarot auf
blauem Leinenkuvert mit Vordruck „Deutsche Factorei
J.K.Vietor“. Der Brief wurde direkt beim Dampfer der
Woermann-Linie aufgeliefert und erst bei der Ankunft
in Hamburg am 14.12.1890 entwertet, beiges. R2 AUS
WESTAFRIKA, welcher ansonsten zur Marken-Entwertung
benutzt wurde. Aus dieser Korrespondenz
sind mehrere Briefe mit exakt der gleichen Frankatur,
alle von der Firma Vietor, welche in Klein-Popo ansässig
war, bekannt. Abgesehen von einem winz. stumpfen
Eckzahn in vorzüglicher Erhaltung. Einer der besten,
frühen Seepost-Vorläuferbriefe, Fotoattest Dr.Steuer
BPP. SV50a(3),47b 6 700,-
4800+ Seepost-Vorläufer 20 Pfg., Einzelfrankatur auf
Bedarfs-Firmenbrief aus Klein-Popo mit hs. blauem
Aufgabevermerk „Klein Popo 12/4 92“ nach Bremen.
Die Marke mit Entwertungsstempel HAMBURG 17/5
92 und beiges. R2 AUS WESTAFRIKA. Trotz leichter
Beförd.-Spuren ein sehr seltener Brief mit der Hamburger
Entwertung. SV48b 6 120,-
4802 Seepost-Vorläufer 10 Pfg., vier Exemplare und
zweimal 20 Pfg., streifenförmig auf Brief in der 4.Gewichtsstufe
nach Bremen, Firmeneindruck der Togoer
Firma „D`Almeida“, klarer Stempel SEEPOST HAM-
BURG-WESTAFRIKA „IX“ 14/8 96.
SV47d(4),48d(2) 6 150,-
4803+ 20 Pfg. zusammen mit waagr. Viererstreifen
50 Pfg. dunkeloliv auf Briefstück. Jede Marke mit zentr.
Stempel KLEIN-POPO 11/8 88. Tadelloses und dekoratives
Stück aus dem ersten Jahr der Deutschen Post in
Togo, Fotoattest Steuer BPP. V42c,44b(4) 5 250,-
4806+ 5 Pfg., tadelloses, waagr. Paar auf Ganzsachenumschlag
10 Pfg. rot mit drei idealen Stempeln
KLEIN-POPO 25/1 91 nach Hamburg mit Ak.-Stempel
vom 1.3.1891. Eine seltene, tarifmäßig verklebte
Mischfrankatur zwischen der Pfennig- und der Krone/
Adler-Ausgabe, sign. Bothe BPP, Mansfeld BPP.
V46a(2),VU12A 6 300,-
214 TOGO – VORLÄUFER
4804+ Handschriftliche Entwertung „Lome“: 20 Pfg., farbfrische Einzelfrankatur mit handschriftlicher Tinten-Entwertung
„Lome 23/10 89“ auf schönem, grünem Brief nach Quittah/ Goldküste. Im Herbst 1889 bestand
in Togo nur eine einzige deutsche Postanstalt, nämlich jene in Klein-Popo. In Lome, wurde erst am 1.3.1890 eine
Post eröffnet. Wegen der schlechten Anlandemöglichkeiten in Klein-Popo wurde fast die ganze Post auf dem Landweg
nach Quittah gebracht, sodaß zu dieser Zeit die Versendung eines Briefes von Lome via Klein-Popo nach
Quittah sinnlos war. Der hier angebotene Brief wurde auf dem Landweg mit sog. „Haussa-Post“ (Botenpost Lome
- Quittah) befördert. Der Brief lief also ohne Beteiligung der Deutschen oder Britischen Post durch Togo bzw. die
Goldküste. Das einzige uns bisher bekannte Stück dieser Art und zugleich eine der größten Vorläufer-Seltenheiten
Togos, Fotoattest Dr.Steuer BPP.
V42c 6 1200,-
4805 Frühester Einschreibebrief aus Togo: 20 Pfg., senkr. Paar und Einzelstück, tadellos erhalten auf sauberem
Einschreibebrief in der 2.Gewichtsstufe nach Bielefeld, klare Stempel KLEIN-POPO 29/5 88 und Einschreibezettel
mit Nr.3. Laut Einfeldt-Handbuch handelt es sich um das früheste bekannte Datum eines R-Briefes aus Klein-Popo
und somit aus Togo überhaupt. Unikat und eine postgeschichtliche Seltenheit ersten Ranges.
V42c(3) 6 3000,-
TOGO – VORLÄUFER215
26/10 90 und Eingangsstempel vom 31.10.1890. Trotz
Beförd.-Spuren stellt vorliegender Brief mit gleich zwei
Exemplaren der extrem seltenen 10 Pfg. rosarot eine
ganz große Vorläufer-Rarität dar, Fotoattest Eibenstein
BPP.
V47a(2),48a 6 6.500,-+550,-
4807+ 5 Pfg., zwei senkr. Paare und zwei Einzelstücke
(davon eines unten mit Zwischensteg) zusammen
mit 10 Pfg. lilarot als tadellose, ausgezeichnet farbfrische
40-Pfg.-Frankatur auf gef. Vordruckbrief in der
2.Gewichtsstufe nach Bremen, jede Marke mit klar und
sauber aufges. Stempel KLEIN-POPO 31/10 98. Ein
ebenso schöner wie seltener Brief mit dieser bedarfsmäßigen
Großfrankatur.
V46c(6),47d 6 200,-
4808 10 Pfg. rosarot, tadelloses Exemplar mit besonders
schön aufges. Stempel KLEIN-POPO 12/8 90,
Fotoattest Steuer BPP für ein Briefstück, von dem die
Marke stammt, Einzelattest Dr. Hartung.
V47a 4 1.100,-250,-
4810+ Farb-Abstempelung KLEIN-POPO: 10 Pfg.,
zwei Exemplare zusammen mit waagr. Paar und Einzelstück
20 Pfg. blau auf schönem weißem Einschreibekuvert
in der 3.Gewichtsstufe nach Berlin, jede Marke
mit leuchtend blauem Stempel KLEIN-POPO 9/5
93 entwertet. Die beiden 10-Pfg.-Marken oben etwas
bestoßen, sonst in tadelloser Erhaltung. Der wohl beste
Brief mit der extrem seltenen Farb-Abstempelung von
KLEIN-POPO.
V47b(2),48b(3) 6 700,-
4809+ 10 Pfg. rosarot zusammen mit 20 Pfg. ultramarin,
die beiden ersten in Togo verwendeten Auflagen
der Krone/Adler-Ausgabe auf li. etwas verkürztem
Leinenkuvert mit Vordruck „Reichs-Dienstsache“ an
das Deutsche Konsulat in Accra/Goldküste. Jede Marke
mit sauber aufges. Stempel KLEIN-POPO 24/10 90,
rs. blaue Siegelmarke des deutschen Kommissars für
Togo nebst Durchgangsstpl. LOME TOGOGEBIET
4811+ Mischfrankatur Pfennig- mit Krone/Adler-Ausgabe:
10 Pfg., Zusatzfrankatur auf Ganzsachenumschlag
Pfennig-Ausgabe, 10 Pfg. karminrot mit
klar und zentr. aufges. Stempeln KLEIN-POPO 25/1
91 nach Hamburg. Tarifmäßig frankiert und rs. mit
Ak.-Stempel vom 1.3.1891. In makellos frischer und tadelloser
Erhaltung. Äußerst selten, aus Klein-Popo sind
nur zwei solcher Mischfrankaturen bekannt.
V47b,U12 6 350,-
4812 10 Pfg., vier Exemplare streifenförmig geklebt
auf schönem, weißem Brief an den Leiter des Königlich
Botanischen Gartens in Berlin, Hugo Baum, jede Marke
mit klarem Stempel LOME 28/3 97 entwertet (zwei
Marken kl. Beanstdg.).
V47d(4) 6 100,-
216 TOGO – VORLÄUFER
4815 20 Pfg., senkr. Dreierstreifen, senkr. Paar und drei Einzelstücke auf vollständiger Paketkarte nach Bremen,
jede Marke mit zentr., klarem Stempel KLEIN-POPO 15/3 97 für eine Sendung von 5 kg via Hamburg befördert. Die
re. oben klebende 20 Pfg. etwas bestoßen, sonst in tadelloser und erstklassig frischer Erhaltung. Eine denkbar ausgefallene
Frankatur-Kombination für das 1,60-Mark-Paketporto bis 5 kg von einem Küstenort, Fotoattest Eibenstein.
V48d(8) 6 800,-
4817 25 Pfg., tadelloses Briefstück mit zentr. Stempel
LOME TOGOGEBIET 5/5 96. So schön selten, sign.
Engel.
V49b 5 100,-
4813+ 20 Pfg., tadellose, frühe EF mit idealem Stempel
KLEIN-POPO 24/12 90 auf schönem Brief via
Lome, Quittah, Accra und London nach Berlin (30/1
91). Seltener roter Nebenstempel FORWARD.
V48a 6 200,-
4814 20 Pfg., tadelloses Bfstk. mit seltener Entwertung
durch blauen Stempel KLEIN-POPO 11/5 93. In
Blau nur Mai/Juni 1893 bekannt (Dr.Steuer 15x).
V48b 5 200,-
4818 50 Pfg., tadelloses Exemplar zusammen mit
zwei etwas fehlerhaften 5 Pfg. grün auf schönem Leinen-Briefstück,
klar aufges. Stempel KLEIN-POPO
7/1 91. Selten, doppelt sign. Bothe BPP, Fotoattest
GPS.
V50a,46a(2) 5 200,-
TOGO217
4823 3 Pfg. hellocker, tadellos gestplt., sign. Jäschke-L.BPP.
1e 4 160,-40,-
4824 5 Pfg. auf Privat-Ganzsachenkarte 5 Pfg. mit
klarem Stempel LOME TOGOGEBIET 28/5 98 nach
Berlin mit Eingangsstempel. Korrekt frankierte und gelaufene
Privat-Ganzsachen sind selten.
2,PP1 5 120,-
4819+ 50 Pfg. bräunlichrot, leuchtend farbfrischer
Dreierblock zusammen mit 10 Pfg. rosarot (eine 50 Pfg.
Ecke winz. bestoßen) auf kpl. grüner Paketkarte mit
Coupon für eine Sendung im Gewicht von 3,9 kg via
Hamburg nach Deutschland. Jede Marke mit ideal klar
und zentr. aufges. Stempel KLEIN-POPO 12/2 91 (Paketkarte
mit üblichen Beförd.-Spuren). Rs. Ak.-Stempel
HAMBURG 16/3 91. Eine besonders frühe Krone/
Adler-Paketkarte mit sehr seltener Frankatur, Fotoattest
Dr.Steuer BPP.
V50a(3),47b 6 2.750,-+700,-
4825+ 10 Pfg. mit senkr. Paar und Einzelstück 50
Pfg. lilabraun auf perfekt erhaltener, brauner Paketkarte
nach Dtld., jede Marke mit klar und zentr. aufges.
Stempel KLEIN-POPO 6/8 98. Uns ist nur noch eine
weitere Paketkarte mit Marken der Aufdruck-Ausgabe
von Togo bekannt. 3a,6(3) 6 600,-
4826 10 Pfg., tadelloses, besonders schön gestplt. Exemplar,
sign. Jäschke-L.BPP. 3b 4 200,-40,-
4827 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit ideal aufges. Stempel
LOME 24/4 08. 7 5 30,-
4820 50 Pfg. bräunlichrot, drei Exemplare mit 10 Pfg.
rosarot auf äußerst früher Krone/Adler-Paketkarte
nach Deutschland (stärkere Gebrauchsspuren), klare
Stempel KLEIN-POPO 7/1 91. Mit gleich drei Exemplaren
der sehr seltenen V50a eine bemerkenswerte Vorläufer-Rarität,
sign. Bothe BPP.
V50a(3),47b 6 2.750,-+700,-
TOGO
4821 3 Pfg. mittelbraun, tadelloses Exemplar mit
zentr. und klar aufges. Stempel LOME TOGOGEBIET
26/10 97. Eine sehr seltene Marke, Fotoattest Jäschke-L.
BPP.
1d 4 1.500,-300,-
4822 3 Pfg. hellocker, tadelloses, besonders schön gestplt.
Exemplar, Fotobefund Steuer BPP.
1e 4 160,-+50,-
4828 3 Pfg.-5 Mk., tadellos gestplt. Serie.
7/19 4 1.000,-200,-
4829 5 Pfg., senkr. Paar mit zwei klaren Stempeln
LOME TOGOGEBIET 26/11 02 auf schönem
Seepost-Bedarfsbrief mit violettem L2 „Deutsches
Schutzgebiet“. 8(2) 6 60,-
4830 10 Pfg., drei tadellose Exemplare auf besonders
schönem, grünem Brief mit rs. Abs.-Vermerk „Grand
Popo Dahomey“ nach Berlin, li. oben Leitvermerk „Par
Petite Popo, recommandé“. Mit vier klaren und sauber
aufges. Stempeln KLEIN-POPO 25/6 02 und rs. Eingangsstempel
vom 17.7.02. Der Brief wurde per Boten
aus Dahomey nach Klein-Popo befördert und erst dort
postalisch behandelt. Obwohl er mit 30 Pfg. für ein
einfaches Einschreiben regulär frankiert war, wurde er
als gewöhnlicher Brief nach Deutschland gesandt. Ein
postgeschichtlich äußerst interessantes Stück.
9(3) 6 120,-
218 TOGO
4836 5 Mk., tadellos gestplt. LOME 15/11 06. Fotobefund
Jäschke-L.BPP.
19 4 600,-100,-
4837 3 Pfg., tadellos postfrisches Unterrandpaar mit
HAN „H 5747.18“.
20HAN 1 30,-
4838 5 Mk., tadellos postfrisch, Kopie von Fotoattest
Steuer BPP für einen Originalbogen, aus dem die Marke
stammt. 23IIA 1 380,-100,-
4831 Innerafrika-Paketkarte: 10 Pfg. mit 50 Pfg. auf
vollständiger Paketkarte für eine Sendung im Gewicht
von 5 kg nach Accra/Goldküste. Jede Marke mit klarem
Stempel LOME TOGOGEBIET 25/2 11 versehen. Bis
auf eine kl. Knitterspur bei der 50 Pfg. in tadelloser Erhaltung.
Nahezu alle bekannten Togo-Paketkarten sind
nach Deutschland gerichtet, Fotoattest Steuer BPP.
9,14 6 750,-
4839 5 Mk., tadellos postfrischer Eckrand-Viererblock
re. oben (im Rand kl. Knitterspuren). Eine seltene
Einheit, Fotoattest Steuer BPP für einen Originalbogen,
aus dem dieser Viererblock stammt.
23IIA(4) 1 1.520,-+500,-
4832+ 20 Pfg., Einzelfrankatur auf kpl. Internationaler
Postanweisung über 3,10 englische Pfund nach London
(Beförd.-Spuren), Stempel KLEIN-POPO 25/3 04,
rs. Eingangsstempel von Köln vom 15.4.04. Von Togo
sind nur ganz wenige Postanweisungen erhalten geblieben,
Fotoattest Steuer BPP.
10 6 800,-
4840 5 Mk., tadelloser Eckrand-Viererblock re. oben,
drei Marken postfrisch, die re. untere ungebr. (teils
leichte, herstellungsbed. Gummitönung), Fotoattest
Jäschke-L.BPP („in fehlerfreier Erhaltung“).
23IIA(4) 1/2 1.360,-+280,-
4833 3 Mk., tadelloses Bfstk. mit besonders schönem
Stempel LOME TOGOGEBIET 13/11 06.
18 5 180,-+80,-
4834 3 Mk., Plattenfehler I, tadellos gestplt.
KLEIN-POPO 18/11 03, sign. Mansfeld, Fotobefund
Jäschke-L.BPP.
18I 4 400,-80,-
4835 5 Mk., postfrisch (leicht getönter Gummi).
19 1 620,-100,-
4842 20 Pfg., Aufdruckfehler „zweites o“ von „Togo“
fehlt, tadelloses Exemplar auf schönem Bfstk. mit Stempel
LOME 4/10 14. Ein extrem seltener Aufdruckfehler,
von dem nur einige ganz wenige Stücke hergestellt wurden,
Fotoattest BPA.
4II PF II 5 9.000,-+2000,-
TOGO – BRITISCHE BESETZUNG219
TOGO – BRITISCHE BESETZUNG
4844 1 Mk., Zeilenabstand 2 mm, tadellos ungebrauchtes Exemplar aus der li. ob. Bogenecke, nahezu postfrisch.
Eine außerordentlich seltene Marke in erstklassiger Erhaltung, sign. Grobe, Fotoattest Eichele. (SG H23)
10II 2 12.000,-+4000,-
4847+ Abart „Occupation omitted“: 5 Pfg., waagr. Paar, die re. Marke mit Aufdruckfehler „Occupation“ fehlend,
tadellos ungebraucht. Eine der seltensten Aufdruckabarten der britischen Besetzungsausgaben Togos. Lt. Fotoattest
Gibbs ist neben dem hier angebotenen Paar ledigl. noch ein waagr. Streifen mit zwei Exemplaren dieser Abart
aus der Bute-Sammlung bekannt. Eine Top-Rarität, Fotoattest Gibbs („A great rarity“). (SG H30a = £ 12.000)
17Abart 2 £ 12.000 2500,-
4846 Individual Settings: 3 Pfg. zusammen mit 5 Pfg., Setting 1B, Zeilenabstand 2½ mm, tadellose Exemplare
auf philat., nachträgl. beschrifteter Postkarte mit zwei klaren Stempeln ASSAHUN 2/1 15. Diese sog. „Individual
Settings“ wurden ebenfalls in der Missionsdruckerei Lome hergestellt, lassen sich jedoch keiner der regulären
Überdruck-Positionen in den Bogen zuordnen. Es sind nur einige ganz wenige Stücke bekannt geworden. In der
hier gezeigten Form mit gleich zwei Exemplaren zusammen auf einer Postkarte eine bemerkenswerte Rarität, ausführl.
Fotoattest Holcombe. (SG H29/39 var)
16,17Abart 6 1200,-
220 TOGO – BRITISCHE BESETZUNG
4848 Individual Setting: 5 Pfg. mit Wz., Aufdruck-Abart: drei schmale „O“ in „TOGO“ bzw. „Occupation“ (Individual
Setting 3d), tadelloses Exemplar auf Briefstück mit klarem blauem Stempel LOME TOGOGEBIET 8/4 15.
Dieser Aufdruck ist im Handbuch von Robert Gibbs ledigl. auf den beiden Werten zu 3 und 10 Pfg. ohne Wz. (Mi.1
und 3) aufgeführt. Auf dieser Marke eine außergewöhnliche Rarität der Besetzungsausgaben Togos und vermutlich
Unikat, Fotoattest Eichele („Eine Rarität“). (SG H30 var) 17Abart 5 1000,-
4852 Individual Setting: 20 Pfg., Aufdruck-Abart: schmales „O“ in „TOGO“ bzw. „Occupation“ (Individual Setting
3d), tadelloses Exemplar auf Briefstück mit dekorativ aufges. blauem Stempel LOME TOGOGEBIET 8/4 15.
Die mit Abstand seltenste Aufdruck-Abart dieser Art. Im Handbuch von Robert Gibbs ist dieses Setting nur auf der
3 und der 10 Pfg. registriert, nicht jedoch auf der 20 Pfg., welche schon in der normalen Ausführung äußerst selten
zu finden ist (Auflage nur 200 Exemplare), Fotoattest Eichele. (SG H32 var) 19Abart 5 1200,-
4841+ 20 und 30 Pfg. sowie 1 P. a. 5 Pfg. auf Bedarfs-Einschreibebrief
nach Laura/Süd-Australien.
Jede Marke mit zentr. klarem Stempel LOME TOGO
8/12 14 versehen, dazu zwei Zensurverschlußzettel
nebst violettem L1 PASSED. Trotz Beförd.-Spuren ein
außergewöhnlicher und sehr seltener Brief, Fotoattest
Holcombe. (SG H17, 19, 13)
4II,6II,15II 6 700,-
4843 80 Pfg., tadellos ungebr. (SG H 9).
9I 2 400,-90,-
4845 4850
4845 3 Pfg., tadelloses, sauber gestplt. Exemplar dieser
seltenen Marke, Fotoattest BPA. (SG 29)
16 4 4.000,-800,-
4849 10 Pfg., ungebraucht (re. oben Zf.), sign. Bühler,
Maury, Befund Eichele. (SG H31)
18 2 300,-40,-
4850 Individual setting 10 Pfg. mit Wz., Aufdruck-Abart:
drei schmale „O“ in „Togo“ bzw. „Occupation“
(individual setting 3c), tadelloses Exemplar mit
klar und zentr. aufgesetztem blauschwarzem Stempel
LOME TOGOGEBIET 8/4 15. Im Handbuch von Rob.
Gibbs ist dieses Setting nur auf der 10 Pfg. ohne Wz.
aufgeführt. Eine bedeutende Rarität der Besetzungsausgaben
Togos und vermutlich Unikat, Fotoattest Eichele
(„eine Rarität“) (SG H31 var).
18Abart 4 900,-
TOGO – FRANZÖSISCHE BESETZUNG221
4851 20 Pfg., tadellos ungebraucht. Eine seltene Marke,
Fotoattest Eichele (SG H32).
19 2 2.500,-500,-
TOGO – FRANZÖSISCHE BESETZUNG
4858 5 Pfg., tadellos auf Briefstück mit auf dieser Ausgabe
sehr seltener Entwertung durch Stempel ATAK-
PAME 13/1 15, sign. Kilian BPP. (YT 44)
9 5 850,-180,-
4853 4854
4853 10 C. a. 5 Pfg., Abart: doppelter Aufdruck, tadellos
ungebraucht. Selten, Fotoattest Eichele. (YT 24d =
EUR 1.400,-) 2DD 2 900,-+300,-
4854 20 Pfg., Aufdruckfehler I: Zeilenabstand 3,5
statt 2 mm, sauber ungebrauchtes Exemplar mit vollem
Originalgummi (li. unten runde Ecke). Eine äußerst
seltene Aufdruckabart, wie sie bei Mi. in ungebrauchter
Erhaltung mit „-,-“ notiert ist (gestempelt mit 2.000,-),
Fotobefund Bühler (YT 25a).
3I 2 450,-
4859 4860
4859 10 Pfg., tadellos gestempelt, sign. Brun, Fotoattest
Eichele (YT 45). 10 4 900,-200,-
4860 10 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel
ANECHO, sign. Hoffmann-Giesecke. (YT 45)
10 4 900,-200,-
4855 4856
4855 5 Pfg., tadellos gestempelt, sign. Stolow, Bloch.
(YT 44)
9 4 850,-200,-
4856 5 Pfg., tadelloses Exemplar mit sauber aufges.
Stempel ANECHO, sign. Hoffmann-Giesecke. (YT 44)
9 4 850,-200,-
4857 5 Pfg., tadellos gestempelt. Selten, sign. Krause,
Hoffmann-Giesecke, Fotoattest Eichele. (YT 44)
9 4 850,-180,-
4861 4862
4861 20 Pfg., tadelloses Exemplar mit blauem Stempel
ANECHO. Eine seltene Marke, Fotobefund Holcombe.
(YT 46) 11 4 1.500,-400,-
4862 20 Pfg., tadellos gestempelt, sign. Krüger, Fotoattest
Eichele. (YT 46) 11 4 1.500,-350,-
TOGO GANZSACHEN
4863 3 Pfg., Privat-Ganzsachenkarte mit rs. Bild (Eingeborene
mit Bananen), ideal gestplt. LOME 23/4 03
als Drucksache nach Dtld. Gestempelt sind diese Privat-Ganzsachenkarten
selten. PP3 6 120,-
4864 5 Pfg., regulär gelaufene Karte mit idealem
Stempel KLEIN-POPO 25/8 03 nach Chemnitz mit
Eingangsstempel. Gebraucht eine seltene Ganzsache.
PP4 6 120,-
TOGO ABSTEMPELUNGEN
4865 AGOME PALIME 5/4 05, ideal auf tadellosem
Bfstk. 10 Pfg.
9 5 30,-
4866 AGOME PALIME 9/7 07, ideal auf tadellosem
Bfstk. 20 Pfg. 10 5 30,-
222 TOGO ABSTEMPELUNGEN
4867+ AGU 2/11 13, klar auf seltenem Bedarfsbrief
10 Pfg. nach Dtld. (rs. ohne die Oberklappe), Fotoattest
Jäschke-L.BPP. 9 6 300,-
4869+ „Amedzowe 9/9 07“, hs. Abs.-Vermerk auf Bedarfskarte
5 Pfg. mit Aufgabestempel HO 7/01 07 (verdrehte
Monatszahl).
P9 6 60,-
4870+ HO 17/4 12, klarer blaugrauer Abschlag auf
schönem Bedarfs-Vordruckbrief 10 Pfg.
9 6 50,-
4871+ HO 20/12 11, klarer Abschlag auf vorgefaltetem
Rückantwort-Firmenkuvert 10 Pfg. nach Hamburg.
9 6 50,-
4868+ AGU 7/8 13, klar auf nach Hannover adressierter
Doppelkarte 10/10 Pfg. mit kurzem Grußtext.
P12 6 150,-
4872+ „Ho 14. Okt. 95“, hs. Abs.-Vermerk auf Ganzsachenkarte
Goldküste ½ P. mit wertstufengl. Zusatzfrankatur
(etwas fehlerhaft) und britischem Stempel
„B27“ QUITTAH 30/10 95 via Accra und London nach
Deutschland. Eine äußerst seltene Karte mit Postaufgabe
auf britischem Gebiet.
Goldküste 6 300,-
4876+ STATION SANSANNE MANGU DEUTSCHER SUDAN, schwarzer Adlerstempel zusammen mit 13 weiteren
französ. Stempeln von Oktober/November 1899 auf Ganzsachenkarte Benin 10 C. nach Hannover. Rs. mit
aufgeklebtem Bildausschnitt „Dorf Badga (Togo)“. Eine extrem seltene Karte aus Sansanne-Mangu. Geschrieben
von Dr. Fr. Riegler, Mitglied der Deutsch-Französischen Grenzexpedition 1899.
Benin 6 1200,-
DEUTSCHE KOLONIEN TOGO – KRIEGSPOST223
4873+ „Ho 1/5 99“, hs. Abs.-Vermerk auf Postkarte
Goldküste 1 P. mit Stempel QUITTAH 6/5 99 nach
Bremen mit Ak.-Stempel vom 27.5.99. Ein äußerst seltener
Ho-Vorläufer mit Beförderung über die Post der
Goldküste.
Goldküste 6 120,-
4874 KPANDU (TOGO) „a“ 11/5 13, vollständiger
Abschlag auf frischem Briefstück 5 Pfg. (1 Z.). Selten,
sign. Bothe, Fotobefund Steuer BPP. (AG +450,-)
21 5 120,-
4875 LOME TOGOGEBIET 9/4 91, klar auf gef. Postschein
für einen R-Brief nach Mainz.
6 70,-
4877 TOKPLI 23/3 08, zentr. auf rosa Postanweisungs-Abschnitt
5 Pfg., rs. Teil von dt. Eingangsstempel.
Ein außergewöhnliches Stück, da die Post in Tokpli
nicht am Postanweisungsdienst beteiligt war, sign.
Steuer BPP.
21 5 90,-
4878 Seepost: HAMBURG-WESTAFRIKA „X“ 27/8
02, klar auf schöner Foto-AK Germania 5 Pfg. („Gouvernementsgebäude
Lome“) nach Hamburg. Anstelle
des großen zweizeiligen Seepost-Herkunftsstempels
hier mit handschriftlicher Angabe „Deutsches Schutzgebiet“.
In dieser Form sehr selten, sign. Mansfeld.
DR70 6 120,-
4880 Verwendung der Goldküste-Marken Anfang
September 1914: LOME TOGOGEBIET 8/9 14, vier
Abschläge (davon zwei mit und zwei ohne Tages-/Monatszahlen)
auf schönem Bedarfsbrief nach England,
frankiert mit senkr. Dreierstreifen Goldküste 1 P. (Umschlag
leichte Beförd.-Spuren). Die Kolonie wurde am
27. August 1914 an die Alliierten Truppen übergeben.
Bis zur Ausgabe der überdruckten Aushilfs-Ausgabe
wurden die regulären Goldküste-Marken ohne Aufdruck
verwendet. Es sind nur ganz wenige solcher Belege
aus der Interimszeit bekannt.
Goldküste 6 350,-
DEUTSCHE KOLONIEN TOGO –
KRIEGSPOST
4879 ANECHO 14/7 14, klar auf schönem, grünem
Brief 10 Pfg. (re. unten Aufklebefehler) nach Bethanien/Deutsch-Südwestafrika
mit Leitvermerk „via Monrovia
- L´bucht“. Nach Kriegsausbruch angehalten und
mit englischem Stempel UNDELIVERABLE ENEMY
COUNTRY RETURN TO SENDER versehen und Wieder-Eingangsstempel
LOME 30/3 15. Einer der interessantesten
Belege zur Kriegspost Togos.
9 6 700,-
4881 ATAKPAME 9/9 14, vorzüglich klar auf schöner
Bedarfskarte 10 Pfg. Schiffsausgabe nach London mit
rs. interessantem Bedarfstext. In den ersten Wochen
nach der Übergabe der Kolonie wurden Barfrankierungen
angewandt oder Marken der Goldküste verwendet.
Angeblich auch unüberdruckte deutsche Togo-Marken.
Bisher ist hiervon ledigl. die hier gezeigte
Ganzsachenkarte bekannt. Sie stellt eine bedeutende
postgeschichtliche Rarität dar, doppelt sign. Bothe BPP,
Fotoattest RPS.
P10 6 1000,-
224 TOGO BESONDERHEITEN
TOGO BESONDERHEITEN
4882 Portofreie Inlands-Postanweisung: KLEIN-PO-
PO 21/12 03, klar zusammen mit Postamts-Dienstsiegel
auf rosa Postformular „Internationale Postanweisung“
im Inlandsverkehr über 200 Mark an das Postamt in
Lome, rs. Ausgabestempel LOME TOGOGEBIET
23/12 03 und entspr. Dienstsiegel. Postformulare dieser
Art sind aus Togo praktisch kaum erhalten geblieben.
Selbst eine „gewöhnliche“, frankierte Postanweisung
stellt eine postgeschichtliche Rarität dar. Die hier gezeigte,
portofreie Inlands-Verwendung zwischen zwei
Postämtern ist an Seltenheit nicht zu übertreffen, Fotoattest
Steuer BPP. 6 700,-
4883 (1905), vom Postamt Lome unfrankiert aufgelieferter
Einschreibebrief an den Sammler Robert
Roesener nach Mainz. Regulär mit Einschreibezettel
LOME (TOGOGEBIET) No.115 versehen und mit
hs. blauem Nachporto-Vermerk in Höhe von 100 Pfg.
befördert, rs. Stempel AUSG. 19/5. Ein außergewöhnliches
und sehr seltenes Stück, da Einschreibebriefe in
dieser Form sonst nicht befördert wurden. 6 180,-
DEUTSCHE SCHIFFSPOST IM AUSLAND –
SEEPOST
4885 SEEPOST MITTELMEER-LINIE „a“ 3/6 88,
klar auf Postkarte DR 10 Pfg. mit Aufgabevermerk
„Brindisi“ nach Düsseldorf mit Eingangsstempel. Im
Text „an Bord Dampfer Hohenzollern“. Ganz leichte
Mittelfalte. Selten.
DR P8 6 300,-
4886 SEEPOST MITTELMEER-LINIE „c“ 27/12 87,
vorzüglich klarer Abschlag auf tadelloser Bedarfskarte
Ägypten 20 Pa. nach Kiel mit Eingangsstempel. Einer
der ganz wenigen erhalten gebliebenen Belege von der
SMS „Hansa“.
Ägypten 6 600,-
4884+ PUERTO CABELLO, blauer Absenderstempel
rs. auf Briefumschlag DR 10 und 20 Pfge. nach Altona
(Beförd.-Spuren), die Frankatur mit blauem Figurenstempel
entwertet, rs. Ankunftsstempel ALTONA 28/5
77. Selten. DR33,34 6 500,-
4887+ AUS WESTAFRIKA ÜBER HAMBURG 2. 5/3
90, Anlandestempel auf kpl. blauer Paketkarte aus Lagos
(starke Gebrauchsspuren), frankiert mit 10 Pfg., 20
Pfg. und waagr. Paar 50 Pfg. Eine sehr seltene, frühe
Afrika-Paketkarte.
DR41,42,44(2) 6 500,-
DEUTSCHE SEEPOST – HAPAG225
4889+ AUS WESTAFRIKA ÜBER HAMBURG 1/6
88, vier Abschläge klar auf blauer Paketkarte nach Bayern
(Beförd.-Spuren) mit Paketaufkleber „Aus Westafrika
über Hamburg 2“ für eine Kiste von 4 kg, befördert
mit Woermann-Dampfer. Es sind nur wenige solcher
Paketkarten erhalten geblieben, ex Slg. Dr. Oxenius,
Fotoattest Eichele.
DR41b,42c,44d(2) 6 700,-
DEUTSCHE SEEPOST – HAPAG
4888+ AUS WESTAFRIKA ÜBER HAMBURG 2.
29/4 91, idealer Abschlag auf tadelloser Bedarfskarte 10
Pfg. nach Elberfeld mit beiges. Eingangsstempel vom
30.4.91, rs. Abs.-Vermerk „An Bord Ed. Bohlen 1.4.91“.
Einer der seltensten deutschen Seepoststempel in einem
Stück von makelloser Erhaltung. P14 6 350,-
4890 10 C., 1. Auflage, tadelloses Exemplar vom Unterrand
mit zentr. aufges. Vierringstempel von St.Thomas.
Eine seltene und unterbewertete Marke, Attest
Wagner. 1 4 200,-
4893 10 C., tadelloses Exemplar mit klarem Vierringstempel
von St.Thomas. Seltene und unterbewertete
Marke, Attest Wagner.
2 4 120,-
4891 Curacao 1877: 10 C., Einzelfrankatur mit zentr., stummen Ringstempel und kurzem Federzug (kl. Mängel)
auf sauberem weißen Faltbrief mit Absenderstempel aus CURACAO nach St.Thomas. Li. ob. Leitvermerk „German
Steamer“. Eine Briefseltenheit.
1 6 2500,-
226 DEUTSCHE SEEPOST – OZEANREEDEREI
4892 10 C., tadelloses Exemplar mit sauber aufges. Fünfring-Stpl. auf gef. Briefhülle (eine Innenklappe fehlend)
mit beiges. Aufgabe-Stempel ST.THOMAS 11/7 1877 nach Santo Domingo. Links unten blauer Ovalstempel PED-
DERSEN & WILLINK & CO. Übliche, leichte Beförd.-Spuren. Ein seltener Brief. 1 6 1800,-
4894 Cape Haytien 1877 10 C., Einzelfrankatur mit violettem Ovalstempel und beiges. blauem Firmen-Abs.-Stempel
auf frischem Brief nach Tort au Prince. Unauffällige Bugspur durch die Frankatur. Ein bemerkenswerter, seltener
Brief, innerhalb von Haiti befördert. 1 6 1500,-
DEUTSCHE SEEPOST – OZEANREEDEREI
4895 10 Mk., tadelloses Exemplar auf Wertkarten-Abschnitt
mit violettem Stempel BREMEN 2/10 16.
4 5 300,-+100,-
4896 25 Mk., tadelloses Exemplar auf Wertkarten-Abschnitt
mit violettem Stempel HAMBURG.
7 5 550,-+180,-
4897 5 Mk., tadellos postfrisch, li. mit Bogenrand.
9X 1 400,-200,-
DEUTSCHE SEEPOST – OZEANREEDEREI227
4898 15 Mk., tadellos postfrisch, li. mit Bogenrand.
11X 1 500,-250,-
4901 50 Mk., tadelloses Exemplar auf Wertkarten-Abschnitt
mit ideal aufges. Stempel HAMBURG 21/12 16,
Fotoattest Wagner BPP.
14X 5 800,-+400,-
4899 15 Mk., tadelloses Exemplar auf Wertkarten-Abschnitt
mit idealem Stempel BREMEN 20/12 16,
Fotoattest Wagner BPP.
11X 5 400,-+200,-
4902 75 Mk., postfr. Exemplar vom li. Bogenrand,
rechts unten zwei kurze Zähne, sonst tadellos. Eine seltene
Marke.
15X 1 2.500,-600,-
4900 20 Mk., tadelloses Exemplar auf Wertkarten-Abschnitt
mit idealem Stempel BERLIN 24/12 16,
Fotoattest Wagner BPP.
12X 5 450,-+200,-
4903 75 Mk., tadelloses Exemplar auf Briefstück
(Wertkarten-Abschnitt, Marke zur Kontrolle gelöst)
mit sauber aufges. Stempel HAMBURG 21/12 16, Fotoattest
Wagner BPP.
15X 5 2.000,-+600,-
228 DEUTSCHE MARINE SCHIFFSPOST 1895–1939
DEUTSCHE MARINE SCHIFFSPOST
1895–1939
4904 100 Mk. braunviolett a. gold, Wasserzeichen:
fallende Stufen, tadelloses Exemplar auf Briefstück
(Wertkartenabschnitt) mit sauber aufges., violettem
Stempel HAMBURG 21/12 16. Zur Kontrolle des Wasserzeichens
wurde die Marke gelöst und mit Falz wieder
befestigt. Mit dem verkehrten Wasserzeichen sind
nur einige wenige Exemplare dieser Ausgabe bekannt
geworden. Sie stellen ganz große Raritäten dar, wobei
die gestempelten Stücke seltener sind als die ungestempelten,
Fotoattest Wagner BPP.
16Y 5 10.000,-+5000,-
4905 „Nur für Marine-Schiffsposten“, Probedruck der
10-Pfg.-Marine-Postkarte, tadellos ungebraucht. Nur
wenige Exemplare bekannt. 6 150,-
4906 MSP No.8 (SMS „Cormoran II“) 27/6 16, tadellose
Feldpostkarte aus der Internierung in Guam/USA
nach Berlin mit Eingangszensurstempel der Überwachungsstelle
Emmerich. 6 100,-
4907 SMS „Cormoran II“, portofreie Kriegsgefangenenkarte
mit Stempel GUAM 26/1 17 nach Dtld. mit
Schiffs-Absendervermerk. 6 90,-
4908 Einschreibezettel „Marine-Schiffspost“, postfrischer
Originalbogen zu 50 Marken (kl. Antrennung
und li. und re. mit kl. Einrissen). 1 90,-
SAMMLUNGEN – DEUTSCHE KOLONIEN/AUSLANDSPOSTÄMTER
Bitte beachten Sie, dass die Sammlungen bereits am Freitag, den 26.06.2026 versteigert werden.
SAMMLUNGEN –
DEUTSCHE KOLONIEN ALLGEMEIN
6094 CHINA/TOGO - phantastischer Bestand von
etlichen hundert Einzellosen, wie sie im Laufe der Jahre
vom Einlieferer auf Auktionen erworben wurden.
Mit einer Fülle von guten und seltenen Marken, Briefen
und Briefstücken. Fast alles Standardmaterial ohne
Spezialitäten, Abstempelungen oder ähnliches. Vieles
geprüft, zahlreiche Fotoatteste/Befunde sind vorhanden.
Der Einlieferer hat die ersteigerten Lose unberührt
auf den entsprechenden Loskarten belassen, sodass
sich für Käufer eine seltene Gelegenheit ohne den
sonst üblichen Ballast ergibt. Zudem ist die Qualität
des Materials hervorragend. Eine genaue Kalkulation
wird sich zweifellos lohnen.5000,-
6095 Lot von über 200 Marken auf Steckkarten, nach
Mi.-Nr. inkl. Typen bestimmt. Kat.-Wert: n.A. 20.800,-
€.3500,-
6096 CHINA/TOGO - sehr saubere, ganz überwiegend
gestplt. Sammlung, nahezu kpl. in meist sehr guter
Erhaltung, vieles geprüft, einige Atteste. Kat.-Wert:
ca. 26.000,- Euro.3000,-
6097 CHINA/TOGO - weitestgehend kpl., gestplt.
Sammlung inkl. der guten Querformate, Aufdruckausgaben,
Farben, schöne Briefstücke usw. Vieles geprüft,
einige Atteste. Ein schönes Objekt in sauberer Erhaltung.
Kat.-Wert: ca. 30.000,- Euro.3000,-
6098 CHINA/TOGO - sehr schöne, fast ausschließlich
gestplt. Sammlung mit vielen guten Werten,
zahlreichen Querformaten, besseren Farben, etliches
geprüft. Kat.-Wert: ca. 19.000,- Euro.2000,-
6099 Alter Bestand Auslandspostämter und Kolonien
von über 120 Belegen mit Vorläufern, Wanderstempeln,
R-Briefen, farbigen Stempeln, gebrauchten Doppelkarten,
Nachportobelegen, Schiffspoststempeln,
dekorativen Ansichtskarten mit Lithos, vorderseitig
frankierten Ansichtskarten und mehr.1500,-
6100 Auslandspostämter und Kolonien, reichhaltiger
Fundus von 97 Belegen mit Einschreibe-, Vorläufer-
und Mitläuferbriefen, dekorativen Ansichtskarten,
(farbigen) Stempeln, Schiffspost, doppelt gebrauchten
Ganzsachen, Ganzsachen mit Zusatzfrankatur und vielen
weiteren Spezialitäten.1000,-
SAMMLUNGEN – DEUTSCHE AUSLANDSPOST229
6101 CHINA/TOGO - umfangreiche Sammlung mit
div. besseren Werten, meist saubere Erhaltung und etliches
geprüft. Katalogwert ca. 5.000,- Euro.500,-
6102 CHINA/KIAUTSCHOU - saubere Partie von 35
gestplt. Querformaten. Katalogwert: 3.000,- Euro.
300,-
SAMMLUNGEN – DEUTSCHE
AUSLANDSPOST
6103 D.P.MAROKKO - sehr schöne und reichhaltige
Spezialsammlung auf Albenblättern mit zahlr. besseren
Ausgaben, guten Frankaturen und Abstempelungen.
Dabei auch Belege mit Einschreiben, herrliche Briefstücke
etc. Ein außergewöhnliches Objekt mit Substanz.
2500,-
SAMMLUNGEN - DEUTSCHE KOLONIEN
6104 DOA/VORLÄUFER - reizvolle Grundstocksammlung
inklusive R-Brief, dekorativem Bogenrandpaar
auf Brief, div. Ganzsachen und herrlichen
Briefstücken. 6 800,-
6105 DOA/VORLÄUFER - Partie der Vorläuferausgabe
auf Blättern mit dekorativen Briefstücken und
Belegen. Ein schöner Grundstock. 6 700,-
6106 DOA/VORLÄUFER – schön aufgemachte
Sammlung der Vorläuferausgabe auf Blättern mit diversen
seltenen Stempeln, dekorativen Briefstücken,
dabei Einheiten und Belege. 6 700,-
6107+ DSWA - Posten von 67 alten Auktionslosen
mit besseren Abstempelungen, Feldpost aus der Aufstandszeit,
Telegrammen. Ehem. Ausruf über 4.000,-
Euro. 2000,-
6108 DSWA/TELEGRAMME - großartige Slg. von
15 Telegramm-Formularen, teils aus dem Herero-Aufstand
mit interessanten Texten. Dabei auch Heliografie-Telegramme,
Not-, Bahn- und Feldtelegramme. In
dieser Vielfalt ein seltenes Angebot. Die Stücke wurden
einzeln über Auktionen zu Preisen bis zu DM 1.000,-
erworben. 6 1200,-
6109 DSWA - umfangr., zweibändige Spezial-Slg. mit
Marken, Briefen und Briefstücken sowie gutem Teil
Abstempelungen inkl. vieler Wanderstempel. Dazu
interessante Belege, viele bildseitig frankierte Ansichtskarten,
Einschreiben und vieles andere. 6 1000,-
6110 DSWA/BRIT.BES./MANDATSGEBIET -
1916/31, zwölf Belege mit Regenmeßtabellen, dabei
bessere Stücke. 6 500,-
6111 KAMERUN - schön gestaltete Sammlung auf
Blättern beginnend mit Vorläufern, Briefstücken Stempeln.
Des weiteren zahlr. Briefe mit auch Einschreiben,
Taxbriefen, Mitläufern, dekorative Ansichtskarten, farbige
Stempel und vieles mehr. 6 3000,-
6112 KAMERUN - schöne Sammlung auf Blättern ab
Vor- und Mitläufern mit Briefstücken, zahlr. Briefen,
dabei Einschreiben, dekorative Ansichtskarten und
farbige Stempel sowie frankierte Paketkarte mit Attest.
3000,-
6113 KAMERUN - interessante Sammlung auf selbstgestalteten
Blättern mit dekorativen Briefstücken, Paketkartenabschnitten,
guten und besseren Stempeln
wie RA2 „Aus Westafrika“, reizvolle Frankaturen inkl.
V13B und 48d als seltene Mischfrankatur (Attest Steuer),
Paar der Nr. 45 auf 5 Pfg-Postkarte (seltene Mischfrankatur),
weitere Vorläuferbelege dabei ein R-Brief.
Altes Objekt aus Sammlerhand. 6 1200,-
6114 SAMOA - Kollektion auf Albenblättern, Steckkarten
und im Umschlag mit interessantem Material
inkl. dreimal 5 Mark Kaiseryacht gestempelt, Briefstücken,
Abstempelungen sowie eine bessere Abteilung
Briefe mit Vor- und Mitläufern, Einschreiben, Ansichtskarten,
Specimen-Ganzsachen etc. 2500,-
6115 TOGO - alte Sammlung auf selbstgestalteten
Blättern, beginnend mit den Vorläufern auf losen Marken,
Briefstücken und Belegen, dabei seltene Stempel
und Frankaturen, „Aus Westafrika“. Die Markenzeit
mit Stempeln, Briefstücken, Belegen, R-Briefen, Ansichtskarten
usw. Die französische Zeit ebenfalls mit
Stempeln, Ganzsachen, Mitläufern und Mischfrankaturen
zwischen den Ausgaben. Ein historisch interessantes
Objekt. 6 2500,-
6116 WITU-SCHUTZGEBIET - Partie von 19 ausgesucht
schönen Briefstücken versch. Marken inkl.
Dienstausgaben.400,-
4674
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