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148. Auktion Deutsche Kolonien und Auslandspostämter

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148. AUKTION

27. JUNI 2026

DEUTSCHE KOLONIEN UND AUSLANDSPOSTÄMTER

4717

4844

4546

4358

WÜRTTEMBERGISCHES AUKTIONSHAUS

STUTTGART


148. AUKTION

Spezialauktion Deutsche Kolonien

am 27. Juni 2026

in unseren neuen Räumen,

Friolzheimer Str. 5, 70499 Stuttgart-Weilimdorf

Versteigerungsfolge

Samstag, 27. Juni 2026

vormittags 11.00 Uhr:

Los-Nr. 3246 - 4908

(Spezialauktion Deutsche Kolonien und Auslandspostämter)

Die Besichtigung ist nach Voranmeldung ab sofort möglich.

Bitte vereinbaren Sie mit uns telefonisch oder per E-Mail einen Termin.

Wenn Sie als Saalbieter an der Auktion teilnehmen möchten, bitten wir um Ihre

Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 25. Juni 2026 telefonisch oder per E-Mail.

Abbildungen aller Lose und Atteste unter: www.briefmarkenauktion.de

WÜRTTEMBERGISCHES AUKTIONSHAUS

FÜR POSTWERTZEICHEN

JOACHIM ERHARDT GMBH

70499 STUTTGART, FRIOLZHEIMER STR. 5

TELEFON (0711) 22 85 05 - TELEFAX 228 50 80

Telefon international: +49 +711 22 85 05

Telefax international: +49 +711 228 50 80

www.briefmarkenauktion.de

E-Mail: info@briefmarkenauktion.de

Umsatzsteuer-ID-Nr.: DE 147 844 068

Versteigerer: Joachim Erhardt


VERSTEIGERUNGSBEDINGUNGEN

1. Die Versteigerung erfolgt öffentlich und freiwillig in fremdem

Namen und für Rechnung der Einlieferer gegen sofortige

Barzahlung in Euro. Schecks werden in Zahlung genommen;

bei uns unbekannten Kunden jedoch nur bestätigte

Bankschecks. Devisen fremder Währung wer den zum Tageskurs

der Bundesbank angenommen.

2. Den Zuschlag erhält der Meistbietende. Der Versteigerer hat

das Recht, den Zuschlag zu verweigern, Lose zurückzuziehen,

umzugruppieren oder aufzuteilen. Die Steigerungssätze sind

im Katalog ausgedruckt. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaliger

Wiederholung des Höchstgebotes. Bei gleichhohen Geboten

entscheidet das Los. Bei Miss verständnissen behält

sich der Versteigerer vor, das Los nochmals auszurufen.

3. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Mit seiner Erteilung

geht die Gefahr sofort, das Eigentum erst nach vollständiger

Bezahlung des Zuschlagpreises, des Aufgelds, der Losgebühr

und der Mehrwertsteuer, sowie eventueller Verzugszinsen

auf den Käufer über. Erst nach vollständiger Bezahlung

besteht Anspruch auf Aushändigung der ersteigerten Lose.

Die Zusendung der ersteigerten Lose erfolgt vom Versteigerer

auf Rechnung und Gefahr des Käufers. Die Lagerung der

ersteigerten Lose beim Versteigerer erfolgt ab Zuschlag auf

Gefahr des Käufers und ab 4 Wochen nach Erteilung des Zuschlages

auch auf Kosten des Käufers. Wer für Dritte bietet,

haftet als Selbstschuldner.

4. Auf den Zuschlagspreis hat der Käufer eine Provision von

22% sowie 2 Euro pro Los zu zahlen. Nur auf die Provision

und Losgebühr werden 19% Mehrwertsteuer erhoben. Bei

mit „+“ markierten Losnummern fallen zusätzlich Importspesen

in Höhe von 7% an. Bei Losen, welche mit „•“

hinter der Losnummer gekennzeichnet sind, hat der Käufer

eine ermäßigte Provision von 15% sowie 19% Mehrwertsteuer

auf Zuschlag, Provision und Losgebühr zu zahlen.

Die Mehrwertsteuer entfällt für Käufer aus Drittländern (außerhalb

der Europäischen Union), sofern die Ware durch

uns ausgeführt wird bzw. sobald vom Käufer der ordnungsgemäße

Ausfuhrnachweis erbracht wurde. Ausfuhrlieferungen

in EU-Länder können bei Vorlage der gesetzlichen

Voraussetzungen von der Mehrwertsteuer befreit sein (Geschäftskunden

mit Umsatzsteuer-ID-Nummer, Reverse-

Charge-Verfahren): Kosten für Versand und Versicherung

werden nach Aufwand zzgl. evtl. anfallender MwSt. gesondert

berechnet. Eine nachträgliche Änderung der Fakturierung

ist nicht möglich. Während oder unmittelbar nach der

Auktion erstellte Rechnungen gelten vorbehaltlich einer

nachträglichen Überprüfung. Irrtum vorbe halten.

5. Der Rechnungsbetrag ist bei Saalbietern sofort, bei schriftlichen

Bietern sofort nach Zustellung der Auktionsrechnung

fällig. Beträge, welche 10 Tage nach der Versteigerung bzw.

nach Zustellung der Auktionsrechnung nicht beim Versteigerer

eingegangen sind, unterliegen einem Verzugszuschlag

von 3%. Daneben werden Zinsen in Höhe von 1% pro angefangenem

Monat berechnet. Ist der Käufer mit seiner Zahlung

im Verzug oder verweigert er die Abnahme, so können

die von ihm ersteigerten Lose ohne vorherige Benachrichtigung

in seinem Namen und für seine Rechnung verkauft oder

erneut versteigert werden. Er haftet in diesem Falle für einen

eventuellen Minder erlös, auf einen Mehrerlös hat er jedoch

keinen Anspruch, auch wird er zu einem neuen Gebot nicht

zugelassen.

6. Der Versteigerer ist ermächtigt, erforderlichenfalls alle Rechte

des Einlieferers aus dessen Aufträgen und Zuschlägen in

eigenem Namen geltend zu machen.

7. Schriftliche Kaufaufträge werden interessewahrend und jederzeit

gewissenhaft, aber ohne Gewähr angenommen. Bei

sog. „Bestens“-Geboten bietet der Versteigerer bis zum fünffachen

Ausrufpreis mit. Lose gegen Gebot werden zum

Höchstgebot ausgerufen. Telefonbieter verpflichten sich,

mindestens das Limit zu bieten. Bei Telefongeboten übernimmt

der Versteigerer keine Gewähr für das Zustandekommen

einer Verbindung.

8. Die Auktionslose sind sorgfältig und gewissenhaft beschrieben,

jedoch ohne Garantie im Rechtssinne. Reklamationen,

gleich welcher Art, müssen innerhalb von zehn Tagen nach

Aushändigung bzw. Zustellung der Lose beim Versteigerer

eingegangen sein. Will der Käufer Lose einem Spezialprüfer

zur Begutachtung einsenden, ist dies dem Versteigerer vor

der Auktion der betreffenden Losnummer anzuzeigen. Dies

berührt jedoch nicht Absatz 5 dieser Versteigerungsbedingungen.

9. Fehler, die sich aus der Abbildung ergeben (Schnitt, Zähnung,

Zentrierung, Stempel etc.) können keinesfalls Gegenstand

von Reklamationen sein. Abbildungsmaßstab und -ausschnitt

sowie Farbwiedergabe können variieren. Sammlungen – Posten

– Lots werden von uns durchgesehen und stichprobenweise

überprüft. Sie werden „wie besehen“ versteigert. Rügen,

gleich welcher Art, sind bei diesen Objekten ausgeschlossen.

Die Haftung für Körper- und Gesundheitsschäden

bleibt unberührt. Jede Reklamation ist ausgeschlossen, wenn

sich das betreffende Los nicht mehr im Versteigerungszustand

befindet. Als Veränderungen gelten insbesondere das Entfernen

von Falzen, Falz- oder Papierresten, Wässern, Behandlung

mit Chemikalien sowie Anbringen von Zeichen jeglicher Art.

Lediglich das FALSCH-Kennzeichen eines für Irrtümer haftenden

Prüfers gilt nicht als Veränderung. Lose, bei welchen Fehler

beschrieben sind, können nicht wegen eventueller weiterer

geringer Fehler reklamiert werden. Im Falle einer berechtigten

Reklamation erhält der Käufer gegen Rückgabe des betreffenden

Loses den vollen Kaufpreis erstattet. Weitergehende Ansprüche,

außer Schadenersatzansprüche nach Maßgabe von

Ziffer 14 dieser Bedingungen, sind ausgeschlossen. Der Auktionator

ist berechtigt, den Käufer mit allen Reklamationen an

den Einlieferer zu verweisen.

10. Die Reklamationsfrist gilt als überschritten, wenn die Lose

nicht fristgemäß abgenommen werden. Durch die Abgabe

eines Gebotes auf bereits von anerkannten Prüfern signierte

oder attestierte Lose werden die vorliegenden Prüfzeichen

oder Atteste als maßgeblich anerkannt. Werden Lose unter

dem Vorbehalt der Gutachten anderer Prüfer beboten, so ist

dies dem Versteigerer mindestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn

schriftlich anzuzeigen. Saalbieter kaufen grundsätzlich

„wie besichtigt“ und können nur versteckte Mängel reklamieren.

Dies gilt auch für Käufe durch Dritte (Beauftragte

oder Kommissionäre).

11. Bei Reklamationen ist die Beibringung eines Attestes von einem

für das betreffende Sammelgebiet anerkannten Prüfer

erforderlich. Die Kosten einer Nachprüfung fallen zulasten

des Käufers (bei negativem Resultat jedoch zu lasten des Einlieferers).

Die in der Katalogbeschreibung erwähnten Atteste

und Prüfzeichen gelten als maß gebend, auch was die Qualitätsbeschreibung

anbetrifft.

12. Jedes Los (mit Ausnahme von Sammlungen und Sammellosen

sowie Losen, die postfrische Marken enthalten) kann gegen

Kostenersatz versichert auf Gefahr des Interessenten vor

der Auktion zur Ansicht angefordert werden. Bei uns unbekannten

Kunden jedoch nur gegen Depotstellung oder Angabe

erstklassiger Referenzen. Bei nicht rechtzeitiger Rücksendung

haftet der Empfänger zum vollen Zuschlagpreis.

13. Der Versteigerer behält sich vor, Personen ohne Angabe von

Gründen von der Versteigerung auszuschließen. Handel oder

Tausch im Auktionslokal ist nicht gestattet.

14. Schadensersatzansprüche gegen den Versteigerer und seine

Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen, gleich aus welchem

Rechtsgrund (Verzug, Unmöglichkeit, Vertragsverletzung,

unerlaubte Handlung usw.) sind ausgeschlossen, es sei

denn, sie sind durch eine vorsätzliche oder grob fahrlässige

Handlung begründet. Schadensersatzansprüche wegen der

Verletzung von Leben, des Körpers oder der Gesundheit werden

in keinem Fall durch diese Bedingungen beschränkt oder

ausgeschlossen. Alle anderen Ansprüche gegen das Auktionshaus

oder dessen Einlieferer erlöschen mit dem Ablauf

von zwölf Monaten, bei Verbrauchern von 24 Monaten, beginnend

mit dem ersten Tag des auf den Versteigerungsmonat

folgenden Kalendermonats.

15. Erfüllungsort und Gerichtsstand gegenüber Käufern, die juristische

Personen oder sonstige Unternehmer sind oder die

keinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Inland haben,

ist Stuttgart.

16. Durch die Abgabe von Geboten oder Kaufaufträgen werden

diese Versteigerungsbedingungen in vollem Umfang anerkannt

auch für künftige Auktionen und in ihrem Sinn nach für

alle Geschäfte, welche außerhalb der Auktion mit Auktionsmarken

(also für sog. Freihand-Verkäufe u.a.) abgeschlossen

werden.

17. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Versteigerungsbedingungen

unwirksam sein oder werden, bleibt die

Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die

unwirksame ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen,

die dem wirtschaftlichen Gehalt und Zweck der unwirksamen

Bestimmung am nächsten kommt.

Württembergisches Auktionshaus


Luxusstück

Qualitätsbeschreibung

= hervorragendes Stück (frische, leuchtende Farbe, klarer Stempel, gut zentriert,

breit geschnitten bzw. gut gezähnt).

Kabinettstück = ein Stück in überdurchschnittlicher Qualität, für hohe Ansprüche.

Prachtstück

= fehlerfreies Stück in normaler Durchschnittserhaltung.

Moderne Ausgaben ab 1900 erhalten in der Regel kein Prädikat. Fehler sind stets erwähnt.

Zeichenerklärung und Abkürzungen

** = postfrisch wie verausgabt

* = ungebraucht mit Originalgummi, Falz, Falzrest o. ä.

(*) = ungebraucht ohne Gummi bzw. nachgummiert

= gestempelt

*/⊙

= das Los enthält ungebrauchte und gebrauchte Marken

= Briefstück

6 = Brief, Ganzsache, Postschein u. ä.

4 = Viererblock

P

= das Los ist abgebildet bzw. bei Sammlungen Teile daraus

hs.

= handschriftlich

vs., rs. = vorderseitig, rückseitig

gef.

= gefaltet

rep. = repariert

n. A. = Katalogwert nach Angabe des Einlieferers

NG, o.G. = Neugummi, ohne Gummi

Zf.

= Zahnfehler

AK = Ansichtskarte

(100,–) = Ausruf in Klammer = unverbindlicher Schätzpreis, Gegengebot erbeten.

Abkürzungen für Stempelformen

L1, L2, L3 = ein-, zwei- oder dreizeiliger Langstempel

R1, R2, R3 = ein- oder zweizeiliger Rahmenstempel

K1, K2, K3 = Einkreisstempel, Doppelkreisstempel, Dreikreisstempel

MR, oMR = Mühlradstempel, offener Mühlradstempel

HK

= Halbkreisstempel

(1815) = Belege ohne Inhalt bzw. Datierung, die vermutliche Verwendungszeit wurde

von uns geschätzt

Bitte beachten Sie, dass die von uns verwendeten Kunststoffhüllen für Briefe, Karten

und Ganzsachen nicht zur dauerhaften Aufbewahrung geeignet sind. Wir empfehlen, die

Belege nach Erwerb aus den Hüllen zu nehmen.

Bei Gegenständen mit NS-Symbolen oder NS-Zeichen verpflichtet sich der Bieter,

diese lediglich für historisch-wissenschaftliche Sammelzwecke zu erwerben. Sie sind

in keiner Weise propagandistisch im Sinne des § 86 StGB oder als Kennzeichen im

Sinne des § 86a StGB zu verwenden.

Die angegebenen Katalogwerte entsprechen den aktuellen Michelnotierungen.

Steigerungsstufen

bis 50,– Euro: 2,– Euro bis 2000,– Euro: 50,– Euro

bis 100,– Euro: 5,– Euro bis 4000,– Euro: 100,– Euro

bis 500,– Euro: 10,– Euro bis 10000,– Euro: 200,– Euro

bis 1000,– Euro: 20,– Euro ab 10000,– Euro: 500,– Euro

Eine vollständige Ergebnisliste wird einige Tage nach der Auktion auf unserer

Internet-Seite „www.briefmarkenauktion.de“ veröffentlicht.


CONDITIONS OF PUBLIC SALE

1. This auction is held publicly and voluntarily in the name of

and on behalf of the consignor. All lots are generally sold via

the margin system against immediate cash payment in

Euro. Cheques are accepted. However, from customers unknown

to us, only confirmed bank cheques will be considered

acceptable. Foreign currencies and cheques will be

accepted on the basis of the current exchange rate of the

Federal Bank (Bundesbank).

2. Lots are knocked down to the highest bidder. The auctioneer

reserves the right to refuse to knock down a lot, or to withdraw,

recombine or divide lots. The bidding increments are

printed in the catalogue. Lots will be sold to the highest bidder

upon three calls. Equal bids are determined by drawing

lots. In cases of doubt the auctioneer has the right to cancel

the knocking down of a lot and to re-offer it.

3. Bidders are liable to take over the lots knocked down to

them. Once a lot is knocked down, the risk passes on to the

buyer immediately, while ownership is passed on to the

buyer only after full payment of the hammer price, the buyer’s

premium, the lot fee, and VAT, as well as default charges

that may be due. The buyer is entitled to the delivery of the

auctioned lots only after full payment has been effected. Delivery

of the lots purchased will be effected by the auction-eer

at the buyer’s cost and risk. Storage of purchased

lots on the auction premises from the time of knockdown is

made at the buyer’s risk. Storage more than 4 weeks after

knockdown will be charged to the buyer. Agents representing

third parties will be held liable in person.

4. On top of the hammer price the buyer pays a commission

of 22% of the hammer price plus 2 Euro for each lot purchased.

19% V.A.T. will only be charged on the commission

and lot fee. For lot numbers marked with „+“ we charge a

7% import fee on the hammer price. Lots marked with ”•“

behind the lot number have a reduced commission of 15%,

on these lots 19% VAT. is payable on the hammer price,

commission and lot fee. The VAT is not due in case of export

sales to non-EC countries, as long as the goods are sent

directly by us and proof of export has been received. Export

to European Community countries may be exempt from

VAT (Dealer with relevant Tax ID Number, reverse charge

system). Costs for shipping and insurance will be charged

separately according to expenditures plus VAT if applicable.

A subsequent change of billing is not possible. Invoices

created dur ing or immediately after the auction are subject

to retrospective review. Errors and omissions excepted.

5. Invoices to floor bidders are payable immediately. All other

invoices are payable upon receipt. If payment is not re -

ceived within 10 days after the auction or after receipt of the

invoice, a late fee of 3% will be charged plus interest rates to

the amount of 1% for each month or portion of a month. If

the buyer fails to pay promptly or refuses to take the lots,

the auctioneer is entitled to sell privately lots that were

knocked down to that buyer without further formalities or

prior notice in his own name and for his own account, or to

put them up for auction again. The default ing buyer will be

held responsible for any deficit in such subsequent sale but

has no claim on a possible profit. Also, he is not admitted to

any further bids.

6. The auctioneer is authorized, if necessary, to exercise in his

own name all rights resulting from the consignor’s orders

and hammer prices.

7. Written orders to bid will be executed conscientiously and

safeguarding the client’s interests, but without recourse. In

case of a bid “at best” the auctioneer may bid up to five

times the start price. Lots marked “Gebot” will be called by

the highest bid. In the case of bidding by phone, the auctioneer

cannot be held responsible for the establishment of

an effective connection. Phone bidders are obliged to bid at

least the limit price.

8. The description of the lots is done conscientiously and with

utmost care, but does not represent any particular guarantee

in a legal sense. Claims of any kind must be received by

the auctioneer within ten days of the handing over or delivery

of the lots. The buyer must inform the auctioneer of his

intention to have lots expertized before the sale of the respective

lots. However, paragraph 5 of these conditions of

public sale remains unaffected.

9. Faults or defects that can be inferred from the illustrations

(margins, perforation, centering, cancellation, etc.) can by

no means be the subject of complaints. Illustrations scale

and color can vary. Collections, accumulations, and lots are

reviewed and spot-checked by us. They are sold “as inspected.”

No claims of any sort may be made with regard to

such objects. These lots can be viewed on our premises. It is

recommended to view them or to have them inspected by

third parties. No complaint will be considered if the respective

lot has been altered. Alterations, in particular, include

removal of hinges, hinge remainders or paper adhesions,

immersion in water, treatment with chemicals, and the addition

(or removal) of marks of any sort. Only the FALSE sign

added by an expert liable for errors is not considered an alteration.

Lots already stated to contain faults cannot be returned

by reason of further small faults. In case of a justified

complaint the buyer will be refunded the complete pur -

chase price upon return of the respective lot. Any further

claims to the auctioneer that are not affected by paragraph

14 of these terms are excluded. The auctioneer is entitled to

refer all complaints to the consignor. For the requirement

delivery not the figure is determining excluding the text.

10. The deadline for complaints will be considered exceeded if

lots are not taken in due time. Bidding for stamps which

have already been expertized as well as stamps with certificates

of recognized experts implies the acceptance of existing

expert marks or certificates as decisive. If a bid is

made subject to certification by different experts, this must

be indicated to the auctioneer 24 hours in advance. As a

matter of principle, floor bidders purchase lots “as inspected.”

They may only complain about hidden defects. This al -

so applies to purchases made by third parties (bidders’ representatives

or auction agents).

11. The bidder has to obtain at his expense an expertise from a

recognized expert competent for the respective field to substantiate

possible claims. In case of a justified complaint,

the consignor will be charged possible fees for expertization.

The expertises and marks described in the catalogue

are considered decisive also with regard to quality. Any other

kind of claim against the auctioneer or the vendors is

barred by the statute of limitations after 12 months from the

first day of the calendar month following the month the auction

was held.

12. Except for collections and accumulations as well as lots that

contain mint never-hinged stamps, any lot may be requested

for home viewing before the auction. Shipping is undertaken

at the viewer’s risk, and costs and insurance fees will

be charged to him. However, customers unknown to us will

have to provide excellent references or make a deposit. If the

material is not returned on time for the auction, the recipient

will have to pay the full hammer price.

13. The auctioneer reserves the right to exclude persons from

the auction without giving any reason. Trading or exchanging

stamps on the auction premises is prohibited.

14. Claims for damages against the auctioneer and representatives

are not permissible, unless the damage was caused

deliberately or through gross negligence. Claims for damages

concerning hazards, injuries or health impairment are

neither affected nor excluded by these terms in any way.

Any other claims against the auctioneer or its consignors

shall expire after twelve months’ time (or 24 months’ time

for consumers). The first day of the month following an auction

marks the beginning of these periods.

15. Place of execution as well as place of jurisdiction for artif-icial

persons, entrepreneurs of other sorts, or bodies

without residence or representation within Germany is

Stuttgart.

16. By placing a bid or a purchase order, the buyer acknowledges

that he knows and fully accepts these conditions of public

sale. These auction terms also apply to all subse-quent (private

treaty) sales of auction lots outside the auction using

auction markers (i.e. sales by private contract).

17. Any legal transactions of the auctioneer as well as purchase

contracts concluded by awarded bids are subject to Federal

German Law exclusively. The UN Treaty for contacts concerning

international goods sales (CISG) is not applicable.

This translation of the „Versteigerungsbedingungen“ is provided

for information only. The German version is to be taken as

authoritative.

Württembergisches Auktionshaus


WÜRTTEMBERGISCHES AUKTIONSHAUS

FÜR POSTWERTZEICHEN JOACHIM ERHARDT

Friolzheimer Str. 5 · 70499 Stuttgart · Telefon (07 11) 2 28 50 5

Telefax (07 11) 2 28 50 80 · e-mail: info@briefmarkenauktion.de

AUKTIONS-AUFTRAG

Ich ermächtige die Firma Württ. Auktionshaus für Postwertzeichen Joachim Erhardt GmbH für

mich und meine Rechnung die aufgeführten Lose zu den mir bekannten und von mir anerkannten

Versteigerungsbedingungen bis zu den nachstehenden Preisen zu kaufen.

Bitte überprüfen Sie Ihre Gebote sorgfältig, da wir Reklamationen aufgrund von Schreibfehlern

nicht berücksichtigen können. Die Zusendung der Ware an Sie erfolgt nach Eingang des

Rechnungsbetrages, sofern Sie in unserer Kartei nicht anders registriert sind.

Name:_______________________________________________________________________________

Beruf:_________________________________ Kunden-Nr.:__________________________________

(wenn bekannt)

Straße:_______________________________________________________________________________

PLZ, Ort:____________________________________________ Telefon:_________________________

Sie können die Gesamtkaufsumme begrenzen, GESAMTBETRAG EUR _________ (exkl. Aufgeld,

10% Abweichung erlaubt) und deshalb ruhig auf alle Sie interessierenden Lose bieten, um

bessere Erfolgsaussichten zu haben.

Datum

Unterschrift

Los-Nummer

Gebot Euro

exkl. Aufgeld

Los-Nummer

Gebot Euro

exkl. Aufgeld

Los-Nummer

Gebot Euro

exkl. Aufgeld

Ich möchte mit Kreditkarte bezahlen (4% Aufschlag auf die Gesamtrechnungssumme)

o o o

Karteninhaber

Credit Card Holder

Karten-Nummer

Credit Card #

Gültig bis

expiry date

3-stellige Sicherheitszahl

3 digit security code


Los-Nummer

Gebot Euro

exkl. Aufgeld

Los-Nummer

Gebot Euro

exkl. Aufgeld

Los-Nummer

Gebot Euro

exkl. Aufgeld

Bitte teilen Sie uns die Anschrift von Sammlern mit, die für unsere Auktion ebenfalls Interesse haben.

Name, Vorname Straße PLZ, Wohnort

Württembergisches Auktionshaus Stuttgart

Telefax international: +49-711-2 28 50 80

from USA: 0 11 49-711-2 28 50 80


DEUTSCHE KOLONIALGESCHICHTE

DEUTSCHE KOLONIALGESCHICHTE7

3246 Deutsch-Ostafrika: kompletter Brief Dr.Carl

Peters, 1901, Dr.Carl Peters, Gründer der deutschen

Kolonie Ostafrika, eigenhändiger Doppel-Briefbogen

mit dazugeh. Umschlag, aus London an seine Freundin,

Baronin Frieda von Bülow, frankiert mit GB 2½

P. nach Bärenfels/Erzgebirge mit Eingangsstempel vom

11.12.01. Komplette Briefe mit Inhalt sind von Peters

sehr selten.

GB 6 800,-

3247 1914, Deutsch-Ostafrikanische Zeitung, sieben

Extrablätter auf verschiedenfarbigen Papieren,

Zeitraum 24.August - 7.November 1914, alle mit

Kriegsnachrichten, dabei die Blätter vom 4.-6.November

mit Berichten über die Tanga-Schlacht sowie

vom 7.November über das Gefecht bei Moschi. Sehr

selten.

350,-

3249 Lt.v. Francois WINDHUK DSWA „a“ 13/7

04, klar mit blauem Innendienst-L2 auf kpl. Rückschein-Formular

für ein Einschreiben an die Frau des

Schutztruppen-Befehlshaber Lt.v. Francois nach Blankenburg.

6 120,-

3252 „Deutsch Südwestafrikanische Zeitung, 6.August

1914“ mit Titelseite „Krieg mit England!“ in der

Faltung senkr. getrennt.

6 100,-

3248 1914/15, 32 Original-Fotografien (meist 110

x 80mm) auf zeitgenöss. beschrifteten Albenblättern.

Viele äußerst seltene Aufnahmen aus der Kriegszeit.

Truppen im Gefecht am Viktoriasee in Muansa, Musoma,

Ahle, Abteilung v.Bock auf dem Vormarsch zum

Gefecht, Gefangenenlager usw. Eine in dieser Form

äußerst seltene Dokumentation, da Fotografien aus der

Kriegszeit nahezu unbekannt sind.

6 1000,-


8 DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER

3250 1905/08, Rotes Kreuz, drei seltene Feldpostkarten

mit verschied. Rotes-Kreuz-Nebenstempeln, dazu

eine Postkarte mit violettem Gummistempel "Liebesgaben-Depot

Windhuk". Teils kl. Mängel.

6 300,-

3261 1904, "Dauerkarte für die landwirtschaftliche

Ausstellung in Daressalam" (leichte Gebrauchsspuren).

6 300,-

3262 1911, "Diamantenfelder der Weiss de Meillon

Company, D.- S.- W.- Afrika", seltene Foto-Ak. mit

waagr. Paar 5 Pfg. und Stempel LÜDERITZBUCHT.

25(2) 6 80,-

3263 DEUTSCHE OST-AFRIKA-LINIE, Original-Aktie

über 100 RM. Dekoratives Stück.

60,-

DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER

3251 Gouverneurs-Brief 1905, Kap der Guten Hoffnung

2 und 3 P. auf einem in Deutsch-Südwestafrika

aufgegebenem Brief an den Kaiserlichen Gouverneur v.

Lindequist nach Windhuk. Die Frankatur nicht anerkannt

und mit 80 Pfg. nachtaxiert, rs. WINDHUK "a"

24/12 05. CGH 6 300,-

3253 Kiautschou: 1902, "Wandernde Künstler in

Tsingtau", seltene Foto-AK 5 Pfg. mit MSP-Stempel.

6 6 50,-

3254 1902, "Tsingtau, Chinesische Schönheiten", Foto-AK

5 Pfg. mit Stempel MSP No.43 (Karte Mgl.).

6 6 40,-

3255 1904, "Kaumi Deutsche Militairstation", gelaufene

Foto-Ak. 6 6 50,-

3256 "Tsingtau-Kiautschou. Ein Zug Chinesisch

Deutsche Infanterie", seltene Foto-Ak. 5 Pfg.

6 6 50,-

3257 1912, "Tsingtau, Germania-Brauerei", seltene

Foto-Ansichtskarte. 6 60,-

3258 Seepost: (1910), "Deutsche Ost-Afrika-Linie D.

Usambara", goldbesticktes Original-Mützenband mit

Flagge der OAL. Sehr selten. 50,-

3259 (1910) DEUTSCHE OST-AFRIKA-LINIE

R.P.D. "Feldmarschall", goldbesticktes Original-Mützenband

mit schwarz-rot-goldener Flagge. Selten.

50,-

3260 (1910) DEUTSCHE OST-AFRIKA LINIE R.P.D.

"Kronprinz" goldbesticktes Original-Mützenband mit

schwarz-rot-goldener Flagge. 50,-

3266 2 Mk., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel

HANKAU 20/10 (00). Eine der seltensten Vorläufer-Entwertungen

der Dt.Post China, sign. Pfenninger

(Dr.Steuer 40x). V37e 4 1.200,-180,-

3267 2 Mk., schönes Exemplar (kl. Eckbug) mit genau

zentr. und klar aufges. Stempel FUTSCHAU 5/6

01 (Petschilizeit). Eine seltene Entwertung, Fotoattest

Steuer BPP (Dr.Steuer 5x). V37e 4 450,-90,-

3268 2 Mk., schönes Exemplar (1 Z.) mit zentr. klarem

Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No. 8 (Dr.

Steuer 15x). V37e 4 450,-80,-

3269 2 Mk., tadelloser, senkr. Dreierstreifen mit zentr.

Stempeln K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC "b" 16/1

(01). Selten, sign. Hoffmann-Giesecke (Dr.Steuer 10x).

V37e(3) 4 900,-100,-

3270 2 Mk., tadelloser und vorzüglich farbfrischer,

waagr. Fünferstreifen mit sauber aufges. Stempeln

SHANGHAI "a" 6/10 98 in Schweizer Form. Auf dieser

Marke eine sehr seltene Abstempelung und in einer so

großen Einheit von Liebhaberwert (Dr.Steuer 8x).

V37e(5) 4 1.200,-240,-

3274 2 Mk., tadelloser Feldtelegramm-Ausschnitt mit

zentr. klarem Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.7

19/12 (00), sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 8x).

V37e 5 240,-+70,-


DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER9

3264 Vorläufer-Mischfrankatur mit Ausgabe „Pfennige“: 10 Pfge. lilarot in Mischfrankatur mit Krone/Adler

10 Pfg. lebhaftrosarot als tarifmäßig frankierte 20-Pfg.-Frankatur auf Firmen-Vordruckbrief nach Berlin (übliche

leichte Gebrauchsspuren). Klarer Stempel KDPA SHANGHAI 11/3 91. Obwohl die Pfennige-Ausgabe des Deutschen

Reiches nur bis zum 31.1.1891 gültig war, erfolgte weder bei der D.P.China noch bei der Ankunft in Berlin

am 14.4.1891 eine Nachtaxierung, vermutlich weil der Unterschied zwischen der Pfennige- und Pfennig-Ausgabe

sehr gering ist. Nach unseren Unterlagen ist ledigl. ein weiterer Brief mit einer Marke der Ausgabe „Pfennige“ in

Shanghai verwendet bekannt. Eine spektakuläre Vorläufer-Rarität, Fotoattest Steuer BPP.

V33a,V47b 6 1000,-

3265 2 Mk. mittelrosalila mit 20 Pfg. ultramarin im senkr. Paar 50 Pfg. dunkelgraugrün auf grüner Paketkarte

(gef. und Adresse nachgezogen). Klare Stempel KDPA SHANGHAI 4/5 89. Paketkarten aus 1888/89 sind ganz große

Seltenheiten, so sind mit der 2 Mk. mittelrosalila bisher lediglich drei solcher Karten bekannt geworden, doppelt

sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 7x).

V37c,42b,44d(2) 6 26.500,-1800,-


10 DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER

3271 2 Mk., tadelloses Briefstück mit zentr. und gerade

aufges. Stempel HANKAU 29/1 01. Äußerst seltene

Petschili-Verwendung (Dr.Steuer 40x).

V37e 5 1.200,-+200,-

3277

3272 2 Mk., tadelloses Exemplar auf Postanweisungs-

Abschnitt mit äußerst seltener Entwertung durch

Weichholzstempel PEKING DP (Dr.Steuer 20x).

V37e 5 180,-

3278 2 Mk., waagr. Paar und Einzelstück auf tadellosem

Feldtelegramm-Ausschnitt, drei besonders klar

aufges. Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.4. Selten

(Dr.Steuer 15x), sign. Bothe BPP.

V37e(3) 5 1.350,-+200,-

3279 2 Mk. mit 10 und 50 Pfg. auf tadellosem Leinen-Bfstk.

mit idealem Stempel TIENTSIN KDPA

30/11 95 (Dr.Steuer 3x). V37e,37d,50d 5 90,-

3273 2 Mk., tadelloser Postanweisungs-Abschnitt mit

klarem Stempel FUTSCHAU 9/4 01. Aus der Petschilizeit

selten (Dr.Steuer 15x). V37e 5 150,-

3275 2 Mk., tadelloses Briefstück mit zentr. und klarem

Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.2.

V37e 5 70,-

3276 2 Mk., farbfrisches, tadelloses, senkr. Paar (in

der Mitte vorgefaltet) auf grünem Paketkarten-Abschnitt,

klarer Stempel HANKAU 9/8 00 (Petschilizeit).

Eine Vorläufer-Seltenheit, Fotoattest Steuer BPP (Dr.

Steuer 40x). V37e(2) 5 2.400,-250,-

3277 2 Mk., tadelloser, senkr. Dreierstreifen mit je

zentr. Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.5 auf

Briefstück (Telegramm-Ausschnitt). Sehr selten, sign.

Bothe BPP (Dr.Steuer 18x).

V37e(3) 5 1.620,-+300,-

3280 15,20-Mark-Frankatur: 2 Mk., waagr. Sechserblock

und Einzelstück zusammen mit waagr. Paar 5

Pfg., 10 Pfg. karmin und senkr. Paar 50 Pfg. lilabraun

auf vorzüglich frisch erhaltenem weißem Leinen-Briefstück

(einige Werte etwas fehlerhaft), vier sauber aufges.

Stempel TIENTSIN KDPA 12/10 96. Eine sicherlich

einmalige Vierfarben-Kombination dieser extrem

hohen Wertbrief-Frankatur, Fotoattest Steuer BPP.

V37e(7),46c(2),48d,50d(2) 5 250,-

3281 2 Mk., senkr. Paar mit 10, 25 und 50 Pfg. auf tadellosem

blauem Paketkarten-Abschnitt, klare Stempel

KDPA SHANGHAI 3/1 94, sign. Jäschke-L.BPP.

V37e(2),47b,49b,50c 5 120,-

3282 2 Mk. zusammen mit senkr. Paar Aufdruck-Ausgabe

50 Pfg. auf tadellosem Feldtelegramm-Abschnitt,

drei klare Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.2, sign.

Bühler (Dr.Steuer 9x). V37e,DPC6II(2) 5 120,-


DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER11

3284 2 Mk., Einzelfrankatur auf tadellosem, blauem Leinenkuvert (rs. Segel ausgeschnitten) per Einschreiben

nach Deutschland, klare Stempel PEKING 11/5 01 (Petschilizeit). Tarifmäßig frankiert für die 9. Gewichtsstufe

(120-135 g). Seltener Brief in bedarfsmäßiger Petschili-Verwendung.

V37e 6 1600,-

3283 2 Mk. Einzelfrankatur auf Feldpost-Einschreiben: 2 Mk., tadelloses Exemplar mit sauber aufges. Stempel

K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC „a“ 15/3 (1901) auf Feldpostbrief in der 9. Gewichtsstufe (120-135 g) nach Glogau

mit Ak.-Stempel (übliche leichte Beförd.-Spuren). Beiges. SB-Stempel und R-Zettel der Feldpost-Expedition. Als

Einzelfrankatur eine der größten Seltenheiten unter den Vorläufer-Ausgaben Chinas. Bei Dr.Steuer wertet die lose

Marke mit dieser Abstempelung bereits mit Faktor 10, Briefe werden mit „LP“ aufgeführt. Als Einzelfrankatur ein

unübertreffliches Stück.

V37e 6 Lp.2000,-


12 DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER

3285 2 Mk. zusammen mit 20 Pfg. ultramarin als tadellose und vorzüglich frisch erhaltene 2,20-Mark-Frankatur

auf sauberem blauem Einschreibebrief (Leinenkuvert in der 10. Gewichtsstufe bis 150 g) nach Magdeburg. Zwei

zentr. Stempel SHANGHAI 23/11 95 und geschnittener R-Zettel. Kuvert rs. etwas unsauber geöffnet, jedoch mit

vollständig erhaltenen roten Lacksiegeln. Die 2-Mark-Marke ist ansonsten praktisch nur auf Paketkarten zu finden,

Briefe sind nur einige ganz wenige erhalten geblieben, wobei der hier angebotene ein „handliches“ Format aufweist.

Eine China-Seltenheit, Fotoattest Steuer BPP.

V37e,48d 6 1400,-

3287 3-Mk.-Feldtelegramm: 2 Mk., Mischfrankatur mit senkr. Paar Aufdruck-Ausgabe 50 Pfg. (unten Zwischensteg,

kl. Mgl.) wie immer rs. auf Feldtelegramm mit besonders klaren Stempeln SHANGHAI „b“ 28/12 00. Die

Nachrichten-Nr. lautet „16“ und bedeutet: „Trete heute Heimreise an. Befinden gut, Gruß.“. Eines der schönsten

frankierten Telegramme der Dt.Post China, Fotoattest Jäschke-L. BPP.

V37e,DPC 6I(2) 6 1200,-


DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER13

3291 2 Mk., tadelloses Briefstück mit vorzüglich klarem

und vollständig abgeschlagenem Stempel HAN-

KAU 28/6 01. Eine extrem seltene Vorläufer-Entwertung,

von der nur ganz wenige Belegstücke erhalten

geblieben sind, doppelt sign. Bothe BPP (Dr.Steuer

20x).

V37f 5 2.800,-450,-

3286 2 Mk. zusammen mit sechs Exemplaren 20 Pfg.

ultramarin auf sauberer blauer Paketkarte nach Berlin

(einige Marken etwas an den Rand geklebt und bestoßen),

ideal aufges. Stempel TIENTSIN KDPA 5/8 96.

Vorläufer-Paketkarten aus Tientsin sind selten und gesucht,

sign. Bothe BPP, Fotoattest Steuer BPP.

V37e,48d(6) 6 800,-

3292 2 Mk., tadelloses Bfstk. mit zentr. klarem Stempel

K.D. FELD-POSTSTATION No.7. Selten, doppelt

sign. Dr. Steuer BPP. (Dr. Steuer 6x).

V37f 5 840,-+150,-

3288 2 Mk., besonders farbintensives, re. oben etwas

unregelm. gezähntes Exemplar mit genau zentr. und

gerade aufges. Bahnpost-Ovalstempel PEKING TAKU

über der regulären, schwach gekommenen Entwertung

K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC "a" 23/5 (1901). In dieser

Form eine außerordentlich seltene Doppel-Entwertung,

sign. Hoffmann-Giesecke, Fotoattest Steuer BPP.

V37f 4 -,-550,-

3289 2 Mk., tadelloses Exemplar mit gestochen klarem

Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.7, sign.

Bothe BPP. V37f 4 840,-150,-

3293 2 Mk., tadelloses, senkr. Paar auf blauem Postanweisungs-Abschnitt

mit zwei besonders klar und

sauber aufges. Aushilfs-Holzstempeln SHANHAI-

KUAN DP (ohne Datum) sowie Rötelstrich. Eine der

seltensten Entwertungen auf China-Vorläuferausgaben

in einem Stück von vorzüglicher Qualität (Dr.Steuer

30x). V37f(2) 5 8.400,-1000,-

3290 2 Mk. rötlichkarmin, farbfrisches, waagr. Paar

mit klarem, sauber aufges. Stempeln HANKAU 28/5

01 (mit Falz gestützt und re. Marke kl. Beanstdg.). Die

V37f mit Hankau-Stempel zählt zu den großen Vorläufer-Raritäten,

sign. Zenker, Fotoattest Steuer BPP. (Dr.

Steuer 20x) V37f(2) 4 5.600,-150,-

3294 2 Mk., tadelloses, waagr. Paar auf Briefstück

(Telegrammabschnitt) mit zwei zentr. klaren Stempeln

K.D.FELD-POSTSTATION No.7. Eine seltene Entwertung

auf dieser Marke, sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 6x).

V37f(2) 5 1.680,-+350,-


14 DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER

3298

3295 2 Mk., frisches senkr. Paar in Mischfrankatur mit

Aufdruck-Ausgabe 25 Pfg. auf grünem Paketkarten-Abschnitt

mit zwei ideal aufges. Stempeln HANKAU 14/6

01 (Petschilizeit). Abgesehen von einem kleinen Eckbug

bei der oberen 2 Mk. in tadelloser Erhaltung. Mit dieser

Abstempelung eine außergewöhnliche Vorläufer-Rarität,

Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 20x).

V37f(2),DPC5a 5 5.600,-450,-

3296 3 Pfg. hellgelblichgrün, sehr gut gezähntes Exemplar

mit zentr. Stempel KDPA SHANGHAI 1/6 89,

winz. Eckknitter und vs. Farbabrieb, sonst in tadelloser

Erhaltung. Dies ist die seltenste Vorläufer-Marke der

Deutschen Post in China. Sie fehlt auch in den größten

Sammlungen. Bei Michel nur mit "-,-" aufgeführt, Fotoattest

Steuer BPP. V39b 4 -,-2000,-

3300 20 Pfg., Plattenfehler III, tadellose Einzelfrankatur

mit klarem Stempel KDPA SHANGHAI 16/11 87

nach Hamburg. Ein äußerst seltener und unterbewerteter

Plattenfehler, von dem nur wenige Stücke bekannt

wurden. Auf Brief von hohem Liebhaberwert, Fotoattest

Steuer BPP. V42III 6 750,-

3301 50 Pfg., farbfrischer, senkr. Zehnerblock auf

Briefstück mit klaren Stempeln KDPA SHANGHAI

26/10 86. Eine seltene Einheit mit früher Entwertung.

V44a(10) 5 150,-

3303 50 Pfg., Plf. IV, mit Stempel SHANGHAI, ein

verkürzter Zahn, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

V44bIV 4 900,-250,-

3297 5 Pfg., Einzelfrankatur mit zentr. Stempeln

SHANGHAI KDPA 2/11 87 auf besonders schönem,

weißem Drucksachen-Streifband nach Berlin, li. unten

violetter Absenderstempel "Carlowitz & Co., Shanghai".

V40II 6 120,-

3298 10 Pfg. und 50 Pfg., je im waagr. Dreierstreifen

als Sechserblock geklebt auf Briefstück mit drei sauber

aufges. Stempeln KDPA SHANGHAI 13/7 88. Eine 10

Pfg. mit kl. Eckknitter, sonst vorzügliche Qualität.

V41b(3),44b(3) 5 100,-

3304 3 Pfg. hellockerbraun, tadelloses Exemplar mit

ideal aufges. Stempel SHANGHAI 2/4 98 auf Briefstück.

Eine extrem seltene Marke, welche bei Mi. nur

mit "-,-" notiert ist. Mit dem kleinen Shanghai-Stempel

eine ganz große China-Rarität (Dr.Steuer 15x), sign.

Schmitt, Mansfeld. V45c 5 -,-2000,-


DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER15

3299 Mischfrankatur Pfennig- mit Krone-/Adler-Ausgabe: 10 Pfg., tadelloses, waagr. Paar in Mischfrankatur mit

Ausgabe Krone/Adler, waagr. Dreierstreifen und Einzelstück 20 Pfg. ultramarin auf Einschreibebrief nach Bremen

(etwas stockfleckig), klar und sauber aufges. Stempel KDPA SHANGHAI 29/8 90. Eine in dieser Form einmalige

Frankatur-Kombination für einen R-Brief in der 4.Gewichtsstufe, sign. Ebel, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

V41b(2),V48a(4) 6 1000,-

3302+ Mischfrankatur auf Paketkarte: 50 Pfg., seltener Viererblock, dabei die li. obere Marke mit Plattenfehler:

Spitzenausfüllung im Ornament unten offen, zusammen mit rs. waagr. Paar, in Mischfrankatur mit Ausgabe Krone/Adler

20 Pfg. ultramarin auf aktenfrischer, tadelloser blauer Paketkarte nach Kiel. Vier klar und sauber aufges.

Stempel KDPA SHANGHAI 8/4 90. Paketkarten mit Mischfrankaturen zwischen der Pfennig- und der Krone-Adler-Ausgabe

sind allergrößte Vorläufer-Raritäten. Ein Spitzenstück der Dt.Post China, zugleich von herausragend

schöner Erhaltung, Fotoattest Steuer BPP. V44b,44bPF,48a 6 4000,-


16 DEUTSCHE POST IN CHINA - VORLÄUFER

3305 10 und 50 Pfg. auf schönem Nachsende-Einschreibebrief

nach Italien und weiter nach Österreich,

klare Stempel SHANGHAI 20/7 94, rs. eine 5-Pfg.-Verschlußmarke

verklebt, sign. Kilian.

V47b,50c 6 80,-

3306 10 Pfg., senkr. Paar, die untere mit Plattenfehler

V "Balken links im Wertschild", gestempelt

SHANGHAI 6/9 95, kl. Mängel, Fotobefund Jäschke-L.BPP.

V47bV,V47b 4 600,-150,-

3311

3312 20 Pfg., tadelloses, senkr. Paar mit schönem Stempel

TIENTSIN KDPA 2/8 95 auf Brief nach Düsseldorf, rs.

blaue Siegelmarke „Kaiserlich Deutsches Consulat Tientsin“,

sign. Bothe BPP. V48d(2) 6 80,-

3307 10 Pfg., tadellose Einzelfrankatur, oben mit

Zwischensteg, und Stempel SHANGHAI 14/8 96 auf

Vordruck-Postkarte der Shanghai-Lokalpost, bedarfsmäßig

nach Hongkong (li. hinterklebtes Aktenloch).

Aufgrund des großen Formats dieser Postkarte,

welches nicht den Vorgaben der UPU entsprach,

hätte die Karte zum Brieftarif in Höhe von 20 Pfg.

freigemacht werden müssen. Interessantes Stück,

sign. Kilian. V47d 6 150,-

3308 10 Pfg., tadellose EF auf Streifband mit weißem

Adressaufkleber nach München, idealer Stempel

TIENTSIN KDPA 30/7 97. V47d 6 60,-

3313 25 Pfg. gelborange, bis auf einen winz. verkürzten

Zahn tadelloses Exemplar mit klar aufges., kleinem Stempel

SHANGHAI 16/11 (94). Mit dieser Abstempelung

eine der seltensten Vorläufermarken der Dt.Post China,

im Handbuch Dr.Steuer nur mit "-,-" notiert, sign. Steuer

BPP, Jäschke-L.BPP. V49a 4 -,-700,-

3314 50 Pfg., tadelloses und leuchtend farbfrisches,

waagr. Paar (unten anhängend zwei weitere Marken)

auf Briefstück aus Tientsin, klare Stempel KDPA

SHANGHAI 13/3 91, sign. Bothe BPP.

V50b(2) 5 340,-+70,-

3315 50 Pfg. lebhaftbraunrot, neun Exemplare, teils in

Einheiten, zusammen mit 10 und 20 Pfg. auf Briefstück

(einige Werte kl. bedarfsbed. Mängel), fünf zentr. Stempel

KDPA SHANGHAI 28/2 91, sign. Kilian BPP.

V50b(9),47b,48b 5 1.600,-60,-

3309 20 Pfg. lebhaftkobaltblau, tadelloses, vorzüglich

farbfrisches Exemplar mit Stempel KDPA SHANGHAI

16/4 92. Eine der seltensten Vorläufer-Briefmarken der

Dt.Post China und bei Mi. nur mit "-,-" notiert, Fotoattest

Jäschke-L.BPP (für ein Paar, aus dem die Marke

stammt). V48c 4 -,-800,-

3310 20 Pfg., ideales Briefstück mit zentr. Stempel

TIENTSIN KDPA 7/8 97, sign. Mansfeld.

V48d 5 30,-

3311 Postkarte als Brief frankiert: 20 Pfg., Zusatzfrankatur

auf Ganzsachenkarte der Shanghai-Lokalpost

mit klarem Stempel SHANGHAI 14/11 94 nach Berlin

mit Ak.-Stempel (Karte re. Knitter). Da die UPU 1878

ein maximales Format für Postkarten festgelegt hatte

(14 x 9 cm), welches diese Karte überschritt, mußte

entspr. dem Tarif für Briefe frankiert werden. Eine bemerkenswerte

Seltenheit. V48d 6 250,-

3316 50 Pfg. braunrot, tadelloses, waagr. Paar in

leuchtender Farbe auf Bedarfsbrief an die "Actien

Gesellschaft für Anilin" nach Berlin, sauber aufges.

Stempel KDPA SHANGHAI 21/3 91. Seltene reine

Mehrfachfrankatur. V50b(2) 6 200,-


DEUTSCHE POST IN CHINA - DOPPELFRANKATUREN17

DEUTSCHE POST IN CHINA - DOPPELFRANKATUREN

3317 5 Pfg., Viererblock in Doppelfrankatur mit Chefoo-Lokalpost 1 C. orangerot auf sauberem Brief nach England.

Trotz kl. Unebenheiten ein besonders schöner Brief dieser sehr seltenen Frankatur-Kombination, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

V46c(4),Chefoo Lokalpost 6 1200,-

3318 20 Pfg., Doppelfrankatur mit Chunking-Lokalpostmarke 2 Candarin rosa auf Brief nach Kwitta/Westafrika.

Die chinesische Marke mit blauem Kastenstempel CHUNKING 10 SEP. 95 sowie rs. violetter K2 CHUNKING

L.P.O. SHANGHAI 20/9 95, weitergeleitet an das deutsche Postamt, dort mit der 20 Pfg. auffrankiert und gestempelt

SHANGHAI 20/9 95. Befördert über London, rs. Eingangsstempel QUITTAH 18/12 95. Übliche leichte Beförd.-Spuren.

Die Kombination zwischen der Chunking-Lokalpost und der Dt. Post Shanghai ist nur in einigen

ganz wenigen Belegen bekannt geworden, mit der Destination Westafrika zweifelsohne ein Unikat und eine der

bedeutendsten Doppelfrankaturen der Deutschen Post China, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

V48b,Chunking-Lokalpost 6 5000,-


18 DEUTSCHE POST IN CHINA - DOPPELFRANKATUREN

3319 20 Pfg., Doppelfrankatur mit Chefoo Lokalpost 1 C. rotorange auf tadellosem und attraktivem Bedarfsbrief

nach Hamburg. Die chines. Marke mit zentr. Stempel LOCAL POST CHEFOO 26/4 96 (derselbe Stempel auch rs.),

von dort an die chines. Lokalpost in Shanghai, dann weiter an das dortige deutsche Postamt und entspr. gestempelt

SHANGHAI 27/4 96. Eine einwandfreie Doppelfrankatur in sehr schöner Erhaltung, Fotoattest Steuer BPP.

V48d,Chefoo Lokal 6 900,-

3320 HANNOVER 3/11 91, auf Brief DR 20 Pfg. nach Peking. Rs. mit Eingangsstempel KDPA SHANGHAI 11/12

91 des deutschen Postamts, weitergeleitet an die chines. Post mit K2 CUSTOMS SHANGHAI 12/12 91, von dort

an das chines. Postamt mit blauem K2 CUSTOMS PEKING 28/12 91 und gestochen klarem rotem Kastenstempel

"To pay.", als Hinweis zum noch fälligen Einzug des innerchinesischen Portos beim Empfänger. Ein extrem früher

Brief nach Peking, wo das deutsche Postamt erst im September 1900 eröffnet wurde.

DR48a 6 1400,-


DEUTSCHE POST IN CHINA - DOPPELFRANKATUREN19

3321 1894, Kaiserreich China 3 Ca., waagr. Paar und Einzelstück mit Ovalstempel und rs. Aufgabestempel

CUSTOMS TIENTSIN 19/12 93 sowie blauer Ausgangsstempel CUSTOMS TIENTSIN 20/12 93 auf dreiseitig

geöffnetem Brief. Vom chinesischen an das deutsche Postamt Shanghai, wo der Dreierstreifen Krone/Adler mit

Stempel KDPA SHANGHAI 3/1 94 entwertet wurde. Ein außergewöhnlicher Brief mit dieser Doppelfrankatur in

der 3. Gewichtsstufe, sign. Mansfeld. V48d(3),China5(3) 6 1400,-

3322 Shanghai-Doppelfrankatur mit Dowager-Überdruckausgabe: 20 Pfg., Doppelfrankatur mit Kaiserreich

China, Ausgabe 1897, zweimal ½ C. a. 3 Ca. zitronengelb auf tadellosem kleinem Brief nach Hamburg. Die chinesische

Frankatur mit sauber aufges. "Pakua"-Balkenstempel und rs. Dollarchop des Chines.Postamts SHANGHAI

10/2 98, von dort an das Deutsche Postamt weitergeleitet und die Krone/Adler-Marke mit Stempel SHANGHAI

11/2 98 versehen. In erstklassig frischer und sauberer Erhaltung, das Paar mit einem kl. Vortrennschnitt im Zwischenraum.

Eine der ganz wenigen Doppelfrankaturen innerhalb eines Ortes, welche nur dadurch zustande gekommen

ist, dass in der Winterperiode (hier Februar 1898) eine Frankierung mit 1 C. durch chinesische Marken

notwendig war, während in den übrigen Monaten solche Briefe ohne chinesische Zusatzfrankatur kostenfrei dem

Deutschen Postamt zugestellt wurden. An Doppelfrankaturen zwischen Marken der Dt.Post China und der Dowager-Ausgabe

sind von sämtlichen Postämtern insgesamt nur zwölf Belege bekannt. In der hier vorliegenden

Kombination aus Shanghai ist lediglich nur noch ein weiterer Brief, ebenfalls aus der Winterperiode, erhalten

geblieben. Ein Spitzenstück der China-Philatelie, Fotoattest Steuer BPP. V48d,China16IVb(2) 6 8500,-


20 DEUTSCHE POST IN CHINA - DOPPELFRANKATUREN

3323 NANKING 20/10 98, chines. Dollar-Chop vs.

auf Brief 25 Pfg. nach Bayern, rs. Dollar-Chop SHANG-

HAI 22/10 98 und die Marke beim deutschen Postamt

mit Stempel SHANGHAI 24/10 98 versehen. Eine seltene

Kombination.

5Ia 6 350,-

3325 PEKING 19 NOV 98, Dollar-Chop vorzüglich

klar auf bedarfsverwendetem Kartenbrief Krone/Adler

10 Pfg. nach Deutschland. Von Peking wurde der

Brief an das chines. Postamt in Shanghai weitergeleitet

(rs. Dollar-Chop SHANGHAI 23/11 98), von dort

weiter an das deutsche Postamt, wo der Wertstempel

mit klarem Stempel SHANGHAI "a" 25/11 98 entwertet

wurde. Im November 1898 wurde die deutsche

Gesandtschafts-Schutzwache eingerichtet, worüber

der Absender in dem Brief ausführlich berichtet. Ein

attraktives und zeitgeschichtlich interessantes Ganzstück,

Fotoattest Steuer BPP.

DR K1 6 500,-

3324 NINGPO 7/11 98, Dollar-Chop vorzüglich klar

auf Postkarte 10 Pfg. mit Dollar-Chop SHANGHAI

8/11 98 als Durchgangsstempel, von dort an das deutsche

Postamt, wo die Entwertung durch den Stempel

SHANGHAI "a" 9/11 98 erfolgte. Mit französischer

Seepost via Hongkong nach Sydney/Australien. Doppelfrankaturen

von Ningpo zählen zu den ganz großen

Seltenheiten, auf einer Karte nach Australien zweifelsohne

ein Unikat, doppelt sign. Bothe BPP.

P13A 6 1000,-

3326 PEKING 12/1 99, schwarzer Dollar-Chop

als Entwertungsstempel auf Ganzsachenkarte 1 C.,

daneben blauer Dollar-Chop TIENTSIN 12/1 99

nach Tsingtau mit deutschem Eingangsstempel vom

26.1.99. Abs.-Vermerk eines Marine-Soldaten (Bewachung

der Deutschen Botschaft in Peking). Eine seltene

Karte.

China 6 350,-

3327 CHINKIANG 2/8 00, chines. Stempel vs. auf

tadellosem Brief nach Hamburg. Vom Absender vorfrankiert

mit Aufdruck-Ausgabe 10 Pfg. im waagr. Paar

sowie 20 Pfg. Von Chinkiang an das chines. Postamt

in Shanghai weitergeleitet (rs. Durchgangsstpl. vom

3.8.00) und von dort an das deutsche Postamt, wo die

Frankatur mit zentr. Stempeln SHANGHAI DEUT-

SCHE POST „b“ 3/8 00 entwertet wurde. Rs. Ak.-Stempel

HAMBURG 3/9 00. Von Chinkiang sind nur wenige

Doppelfrankatur-Briefe bekannt geworden.

3Ia(2),4II 6 700,-


DEUTSCHE POST IN CHINA - MITLÄUFER21

3329 5 Pfg., tadelloses Vordruck-Streifband mit seltener

Entwertung durch Schweizer-Stempel SHANG-

HAI "a" 23/1 99 nach Belgien. Eine der seltensten Mitläufer-Abstempelungen

der Dt.Post China auf einem

Stück in schönster Erhaltung, doppelt sign. Dr.Steuer

BPP. M46c 6 2.000,-+350,-

3327

3330 10 Pfg., tadellose Bedarfskarte mit klarem Stempel

SHANGHAI "a" 17/11 98 (schweizer Form). Mit

dieser Entwertung sehr selten, sign. Mansfeld (Dr.Steuer

20x). M47d 6 2.000,-350,-

3328 5 und 25 Pfg. sowie Kiautschou 10 Pfg. in Doppelfrankatur

mit Kaiserreich China ½, 4 und 5 C. (Ausgabe

1898) auf phil. Einschreibebrief nach Deutschland.

Die chines. Marken mit chines. Stempel HANCHOW

23/3 02 entwertet, der Brief dann über Tientsin (großer

chines. R-Stempel) geleitet, dort an das deutsche Postamt

mit entspr. Stempeln TIENTSIN "a" 19/4 00. Die 4

C. beim Öffnen des Briefes etwas beschnitten, sonst in

tadelloser Erhaltung.

9,10,Ki.7,China47,50,51 6 400,-

DEUTSCHE POST IN CHINA - MITLÄUFER

3331 10 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf Bedarfs-Postkarte

nach St.Helena/Jersey, klarer Stempel

SHANGHAI "b" 13/4 00 (Dr.Steuer 5x).

M47d 6 500,-100,-

3332 20 Pfg., tadelloses, waagr. Paar mit Aufdruck-Ausgabe

5 Pfg. auf Adressteil von schwergewichtiger

Einschreibe-Drucksachensendung nach Erfurt (5.

Gewichtsstufe), Stempel SHANGHAI "a" 8/5 99.

M48d(2),DPC2I 6 140,-

3333 25 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit idealem

Stempel TIENTSIN KDPA 4/1 99 auf tarifmäßig frankierter

Einschreibe-Drucksachenpostkarte nach Dtld.

mit Ak.-Stempel. Als Mitläufer sehr selten.

M49b 6 800,-+200,-


22 DEUTSCHE POST IN CHINA

3334 Kartenbrief 10 Pfg. mit Zusatzfrankatur Aufdruck-Ausgabe

10 Pfg. in bedarfsmäßiger Verwendung

nach Kiel, klar aufges. Stempel SHANGHAI "a" 29/4 99.

Sehr selten. MK7,DPC3Ia 6 200,-

DEUTSCHE POST IN CHINA

3335 3-50 Pfg., die kpl. Serie sehr dekorativ geklebt

auf Blanko-Ganzsachenkarte 5 Pfg., jeder Wert mit idealem

Stempel TIENTSIN "a" 1/1 01.

1IIa/6II,GA 6 80,-

3336 3-50 Pfg., die kpl. Serie auf Ganzsachenkarte 5

Pfg., jeder Wert mit idealem Stempel PEKING 20/6 01,

oben zusätzl. mit R-Zettel. 1IIa/6II,GA 6 80,-

3340 3 Pfg. hellocker, tadelloses, sauber gestempeltes

Exemplar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

1IIe 4 600,-120,-

3341 3 Pfg. hellocker, farbfrisch und sauber gestplt.,

winz. Eckzahnbug, sign. Bothe BPP, Jäschke-L.BPP.

1IIe 4 600,-80,-

3342 3 Pfg., falzhelles Exemplar mit klarem Stempel

SHANGHAI 17/4 99. Eine seltene Marke, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 1IIe 4 600,-70,-

3343 3 Pfg. hellocker, tadelloses Exemplar, unten

mit Zwischensteg auf Bfstk., idealer Stempel K.D.

FELD-POSTSTATION No.7, doppelt sign. Jäschke-L.

BPP. 1IIe 5 600,-+120,-

3337 3 Pfg. hellockerbraun, tadelloses Bfstk. mit idealem

Stempel PEKING 5/12 01. 1IIb 5 50,-

3338 3 Pfg. hellocker, tadelloses, besonders schön gestempeltes

Exemplar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

1IIe 4 600,-120,-

3339 3 Pfg. hellocker, tadelloses Exemplar mit zentr.

klarem Stempel TIENTSIN, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

1IIe 4 600,-120,-

3344 5 Pfg., Zusatzfrankatur auf Marine-Schiffspost-Ganzsachenkarte

10 Pfg. (Gebrauchsspuren),


datiert "Tsintau 20/4 99" und entwertet SHANGHAI

"b" 1/5 99 nach Wilhelmshaven mit Eingangsstempel.

Dazu drei weitere Karten, jedoch ohne den MSP-Zudruck,

alle ebenfalls mit 5 Pfg. Zusatzfrankatur. Ein

bemerkenswertes Ensemble, Fotoattest Steuer BPP für

die MSP-Karte.

2I,P1 u.a. 6 400,-

3345 5-50 Pfg., sechs tadellose Bfstke. (inkl. Mi.5Ib),

alle mit klarem Stempel TIENTSIN KDPA.

2I/6I 5 100,-

DEUTSCHE POST IN CHINA23

3346 5 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit

idealem Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No.8.

2II 5 50,-

3349 10 Pfg. rotkarmin, farbfrisches, waagr. Paar mit

Schweizer Stempeln SHANGHAI "a" 14.4. 01 auf Firmenkuvert

nach Bremen (leichte Beförd.-Spuren). Diese

Marke ist schon als loses Einzelstück selten, in der

hier gezeigten Form als reine Mehrfachfrankatur auf

Bedarfsbrief eine kleine Rarität, sign. Jäschke-L.BPP.

3IIb(2) 6 200,-

3350 20 Pfg., tadelloses Bfstk. mit ganz idealem Stempel

HANKAU 2/4 00. 4I 5 50,-

3347 5 Pfg., zwei Exemplare mit 10 und 20 Pfg. sowie

Japan 5 SN gelborange auf eingeschr. Nachsendebrief

mit Stempeln des japanischen bzw. deutschen Postamts

TSCHIFU (3/12 00). Der Brief lief zunächst als Ortspost

vom japanischen Postamt an den deutschen Adressaten

in Tschifu, wurde dann aber als Einschreiben

mit 40 Pfg. nachfrankiert und vom deutschen Postamt

in Tschifu nach Rudolstadt gesandt (Ak.-Stempel vom

10.1.01). In dieser Form ein einmaliger und attraktiver

Brief, sign. Jäschke-L.BPP, Fotoattest Steuer BPP.

2II(2),3IIa),4II,Japan 6 750,-

3348 10 Pfg., Abart: extrem verschobener Aufdruck,

tadelloses Briefstück. In dieser Form äußerst selten,

doppelt sign. Bothe, Fotobefund Steuer BPP.

3IIa AF I 5 200,-

3351 20 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel

TIENTSIN "a" 28/8 00 auf besonders schönem Mandarin-Zierbrief

in bedarfsmäßiger Auslandsverwendung

nach Holland. Rs. mit L1 FELDPOSTBRIEF nebst Eingangsstempeln

(Umschlag leichte Beförd.-Spuren). Der

Absender war ein Angehöriger des Landungskorps, da

der Brief jedoch ins Ausland adressiert war, mußte er

regulär frankiert werden. 4II 6 300,-

3352 50 Pfg., zwei Exemplare auf schönem Bedarfs-Einschreibebrief

in der 4. Gewichtsstufe nach

Dresden, klare Stempel SHANGHAI 26/4 98. Eine seltene,

bedarfsmäßige Mehrfachfrankatur.

6I(2) 6 80,-


24 DEUTSCHE POST IN CHINA

3354 Bedarfsverwendung des Futschau-Provisoriums am Ersttag: 5 pf. a. 10 Pfg., tadelloses Exemplar auf Streifband-Ausschnitt

("Foochow Tea Report") mit sauber aufges. Ersttagsstempel FUTSCHAU 7/7 00. Als Bedarfsstück

stellt das Futschau-Provisorium mit diagonalem Aufdruck (Auflage 100 Exemplare) eine der größten Seltenheiten

der Dt.Post China dar. Selbst von der 2. Auflage mit steilem Aufdruck (Auflage 1400 Exemplare) sind bedarfsmäßig

verwendet nur zwei Postkarten und ein weiteres Streifband bekannt, welches sich im Deutschen Postmuseum in

Bonn (Museumsstiftung Post und Telekommunikation) befindet, doppelt sign. und Fotoattest Bothe BPP, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

7IA 5 7.500,-++4000,-

3365 Doppelaufdruck: 5 pf a. 10 Pfg., Abart: Doppelaufdruck, schönes, farbfrisches Exemplar mit klarem Stempel

FUTSCHAU 30/7 00. Re. unten Zhg. etwas stumpf und einige Zahnlöcher min. nachgestochen. Ein sehr schönes

Exemplar dieser ganz großen China-Rarität, Fotoattest Bothe BPP.

7IIDD 4 15.000,-2000,-

3358 Bedarfs-Einzelfrankatur Futschau-Provisorium: 5 pf a. 10 Pfg., tadelloses Exemplar als Einzelfrankatur

mit idealem Stempel FUTSCHAU 1/1 01 auf gef. und etwas gestütztem Drucksachen-Zettel nach Esslingen. Diese

Marke war nach Verausgabung innerhalb kürzester Zeit verkauft, sodaß Bedarfsstücke ganz große China-Seltenheiten

darstellen.

7IB 6 1000,-


3353 50 Pfg., tadelloses, sauber gestempeltes senkr.

Zwischenstegpaar.

6IIZS 4 300,-70,-

DEUTSCHE POST IN CHINA25

3355 5 pf. a. 10 Pfg., Futschau-Provisorium, Erstauflage,

sehr schönes Briefstück mit Stempel FUTSCHAU

22/9 00 (kl. verklebter Zahnspalt). Eine sehr seltene

Marke mit Stempeldatum vor Anfang November 1900

(Auflage ledigl. 100 Exemplare), Fotoatteste v. Willmann,

Steuer BPP.

7IA 5 7.500,-+800,-

3361 3362

3361 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos postfrisch.

7II 1 1.400,-300,-

3362 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos postfrisch.

7II 1 1.400,-300,-

3356 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos gestempelt, Attest Steuer.

7IB 4 1.200,-250,-

3363 5 pf a. 10 Pfg., tadellos postfr. Unterrandstück,

sign. Drahn.

7II 1 1.400,-+300,-

3364 5 pf a. 10 Pfg., tadelloses Briefstück mit idealem

Stempel FUTSCHAU 4/10 00, Fotoattest Jäschke-L.

BPP.

7II 5 1.000,-+200,-

3357 5 pf a. 10 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit klarem

Stempel FUTSCHAU 26/11 00 auf Briefstück. Als Einheit

selten, Fotoattest Pfenninger.

7IB(2) 5 2.400,-500,-

3359 3360

3359 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos postfr. Exemplar in perfekter

Zähnung und Zentrierung.

7II 1 1.400,-400,-

3360 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos postfrisch, sign. Zumstein,

Ebel, Fotoattest Jäschke-L.BPP (für einen Viererblock,

aus dem die Marke stammt).

7II 1 1.400,-350,-

3366 5 pf. a. 10 Pfg., tadellos postfrisches, senkr. Zwischenstegpaar,

li. mit komplettem Bogenrand (violette

Zählbalken). Zwischenstegpaare dieser Marke sind nur

ganz wenige erhalten geblieben. In postfrischer Erhaltung

und mit Bogenrand eine Rarität, Fotoattest Steuer

BPP. 7II ZS 1 4.400,-+1800,-


26 DEUTSCHE POST IN CHINA

3367 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. Stempel

TIENTSIN 30/1 01. In dieser Qualität selten, sign. Schlesinger,

Rohr, Richter, Bühler. 8 5 1.000,-+250,-

3370 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit ideal aufges. ovalem

Stationsstempel PAOTINGFU ** DEUTSCHE POST.

Diese Abstempelung stellt schon auf normalen Petschilimarken

eine Seltenheit dar, obwohl sie - wie auch die

anderen Stationsstempel - gefälligkeitshalber angebracht

wurde. Auf einer Marke der Handstempel-Ausgabe eine

ganz große Rarität, sign. Köhler, doppelt sign. Thier, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 9 5 850,-

3371 5 Pfg., tadelloses Exemplar als Zusatzfrankatur

auf Ganzsachenkarte Krone/Adler 5 Pfg. mit Stempel

K.D. FELDPOST OAEC 7/3 (1901) und beiges. FELD-

LAZARETH-SB-Stempel bedarfsm. nach Berlin mit

Eingangsstempel. Die Karte wäre eigentlich portofrei

zu befördern gewesen, da jedoch der Vermerk "FELD-

POST" fehlt, ist sie in dieser Form richtig frankiert und

stellt eine bemerkenswerte Seltenheit dar, sign. Decker,

Drahn. 9,P1 6 2.000,-+800,-

3368 3 Pfg., senkr. Dreierstreifen mit 10 Pfg. karminrot,

tadellose Exemplare mit sauber aufges. Stempel

TIENTSIN 30/1 01 auf Briefstück, rs. mit australischem

Eingangsstempel, was auf eine bedarfsmäßige Verwendung

der hier gezeigten Frankatur hinweist, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 8(3),10 5 4.100,-+1500,-

3369 3 Pfg., teilweiser doppelter Handstempel-Aufdruck,

besonders klar, wobei das "h" von "China" besonders

deutlich doppelt ausgedruckt ist, tadellos

ungebr. in perfekter Zähnung und Zentrierung. Sehr

selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP. 8(DD) 2 400,-

3372 3373

3372 10 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel

TIENTSIN 21/1 01, sign. Bothe BPP.

10 4 1.100,-200,-

3373 10 Pfg., schönes Bedarfsstück mit zentr. Stempel

TIENTSIN 29/1 01 auf rosa Postanweisungs-Abschnitt.

In dieser Form selten, sign. Stock, Fotoattest Dr. Koch.

10 5 1.100,-200,-

3374 10 Pfg., tadelloses Exemplar mit besonders klarem

Handstempelaufdruck und zentr. Stempel TIENT-

SIN 29/1 01 auf oben etwas hinterlegtem Briefstück,

mehrfach sign. und Fotoattest Jäschke-L.BPP ("...in

fehlerfreier, gebrauchter Erhaltung").

10 5 1.000,-200,-


DEUTSCHE POST IN CHINA27

3377 20 Pfg., vorzüglich farbfrischer Viererblock mit klaren Stempeln TIENTSIN 1/1 01. Zähnung senkr. an den

Ecken ganz leicht angetrennt und re. untere Marke kl. Aufrauhung. Blockstücke dieser Marke sind nur in ganz

wenigen Exemplaren erhalten geblieben, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

11(4) 4 2000,-

3378 20 Pfg., Abart: doppelter Aufdruck, tadellos ungebr. Exemplar in perfekter Zähnung und mit frischem, vollständigem

Originalgummi. Eine sehr seltene Abart, mehrfach sign. und Fotoattest Sismondo.

11DD 2 5.000,-1000,-

3375 10 Pfg., tadelloses, waagr. Paar mit Stempeln K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC „a“ 23/2 (1901) auf übergewichtigem

Feldpostbrief mit beiges. SB-Stempel nach Deutschland (übliche leichte Beförd.-Spuren). Als reine

Mehrfachfrankatur eine ganz große Seltenheit, sign. Pfenninger, Fotoattest Bothe BPP.

10(2) 6 -,-1400,-


28 DEUTSCHE POST IN CHINA

3379 30 Pfg., tadelloses Briefstück mit zentr., besonders schön aufges. Stempel TIENTSIN "a" 24/1 01. Eines der

schönsten bekannten Briefstücke dieser seltenen Marke, mehrfach sign. und Fotoattest Jäschke-L.BPP.

12 5 6.000,-+1500,-

3380 50 Pfg., tadelloses Briefstück mit besonders schönem Stempel TIENTSIN 3/1 01 (Sorte II). Eines der

schönsten bekannten Briefstücke dieser Deutschland-Rarität, sign. Thier, Fotoattest Bothe BPP, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

13 5 4.500,-+2500,-

3381 Verkehrter Aufdruck: 50 Pfg., Abart: Aufdruck von links oben nach rechts unten, tadelloses Exemplar in

perfekter Zähnung und mit zentr., gerade aufges. Stempel TIENTSIN 11/12 00 auf Briefstück. Diese verkehrten

Aufdrucke sind nur auf der Wertstufe zu 5 Pfg. und der hier gezeigten 50 Pfg. bekannt, sie zählen zu den größten

Raritäten der gesamten Deutschland-Philatelie, was sich schon in der hohen Michel-Bewertung widerspiegelt, sign.

Senf, Friedemann (Kopie seines Gutachtens Nr.338 vom 25.2.1922 anbei), Fotoatteste Jakubek, Brettl, Jäschke-Lantelme

BPP.

13S 5 55.000,-+20000,-

3382 80 Pfg., sauber ungebrauchtes Exemplar in sehr guter Zähnung und mit fast vollständigem Originalgummi.

Eine seltene Marke, sign. Richter, Friedl, Lange, Köhler, Fotoattest Jakubek.

14 2 6.000,-1800,-


DEUTSCHE POST IN CHINA29

3383 80 Pfg., tadelloses Exemplar mit zentr. klarem Stempel TIENTSIN 16/2 01. Vorzügliches Exemplar dieser

seltenen und gesuchten Marke, Fotoattest Bothe BPP.

14 4 6.000,-1200,-

3384 80 Pfg., gestplt. TIENTSIN 13/2 01, (kl. Mängel) Fotoattest Jäschke-L.BPP.

14 4 6.000,-900,-

3385 80 Pfg., tadelloses, besonders farbfrisches Exemplar mit genau zentr. und klar aufges. Stempel TIENTSIN

"a" 30/1 01 auf attraktivem grünem Paketkarten-Briefstück. Eines der schönsten bekannten Bedarfsstücke dieser

sehr seltenen Marke, Fotoattest Jakubek.

14 5 6.000,-1800,-

3387 40 Pfg. mit Handstempel-Aufdruck „China“, die nicht verausgabte Marke in einem sauberen, farbfrischen

Exemplar mit klarem Stempel TIENTSIN 1/.. 01. Bis auf eine runde Ecke li. oben in tadelloser Erhaltung. Eine der

größten Raritäten der Deutschen Kolonien und Auslandspostämter überhaupt, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

II 4 40.000,-7500,-


30 DEUTSCHE POST IN CHINA

3390 3 Pfg., tadelloses Exemplar zusammen mit etwas

bestoßener 2 Pfg. grau auf philatelistischer Feldpostkarte,

klare Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.10

11/6 (1901) nach Deutschland mit Eingangsstempel.

Mit dieser Abstempelung sehr selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP

(Dr. Steuer 2x).

PVaa/c 6 2.000,-+500,-

3376 20 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel

TIENTSIN 31/1 01, Fotoattest Bothe BPP.

11 4 1.200,-300,-

3391 3 Pfg. dunkelockerbraun, mit klarem Stempel

TONKU, kl. helle Stellen. Fotoattest Jäschke-L.BPP.

PVaa/e 4 1.000,-180,-

3386 Petschili-Ganzsachenkarte 2Pfg. 2 Pfg. blaugrau,

tadellose Postkarte mit Stempel PEKING 21/1 01 als

Feldpost mit beiges. SB-Stempel nach Dresden mit Eingangsstempel.

Im Gegensatz zu der 2 Pfg.-Marke (Mi.

PVz) ist die entsprechende Ganzsachenkarte im Michel-Ganzsachenkatalog

als Petschili-Verwendung bisher

nicht registriert. Sehr selten. DR P44a 6 500,-

3392 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit klarem Stempel PE-

KING 20/6 01. Eine seltene Marke, sign. Bothe.

PVaa/e 5 1.000,-250,-

3388 3 Pfg., Mischfrankatur mit steiler Aufdruck 10

Pfg. auf tadellosem Briefstück mit ideal aufges. Stempel

HANKAU 18/12 00. Eine seltene Entwertung auf der

Petschili-Marke und als Mischfrankatur mit der Aufdruck-Ausgabe

von Liebhaberwert, Fotoattest Steuer

BPP. PVaa/c,3IIa 5 1.600,-+350,-

3393 3 Pfg. dunkelockerbraun in Mischfrankatur

mit zweimal Germania 5 Pfg. auf Bedarfs-Postkarte, je

klar aufges. Stempel PEKING 22/4 01, SB-Stempel und

Ak.-Stempel DRESDEN 7/6 01. Ganz leichte Patina.

Eine äußerst seltene Mischfrankatur zwischen Krone/

Adler- und Germania-Petschili.

PVaa/e,PVb(2) 6 -,-400,-

3396 5 Pfg., tadelloses Briefstück mit vollem Stempel

SHANGHAI „b“ 14/1 01. Selten, Fotobefund Steuer

BPP. (Dr. Steuer + 50%).

PVab 5 3.000,-400,-


DEUTSCHE POST IN CHINA31

3395 5 Pfg., tadelloses, außergewöhnlich schönes Briefstück mit ideal aufges. Stempel FUTSCHAU 7/3 01. Eine

der größten Stempel-Seltenheiten auf dieser Ausgabe in einem Exemplar für höchste Ansprüche, Fotoattest Steuer

BPP (Dr.Steuer 5x). PVab 5 10.000,-+2200,-

3389 3 Pfg., senkr. Viererstreifen und ein Einzelstück zusammen mit 5 Pfg. grün auf tarifmäßig frankiertem Brief

nach Frankfurt/M., dort nachgesandt. Jede Marke mit sauber aufges. Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No.7

1/6(1901) entwertet sowie beigesetzter Ovalstempel PAOTINGFU DP. Einer der wertvollsten und dekorativsten Briefe

der Krone/Adler-Petschili-Ausgabe, Fotoattest Steuer BPP. (Dr.Steuer 2x) für die 5 Pfg.

PVaa/c(5),PVab 5 8.000,-+1500,-

3394 Portogerechte 5-Pfg.-Postkarte: 3 Pfg. dunkelockerbraun,

tadelloses Exemplar als Zusatzfrankatur

auf Ganzsachenkarte DR 2 Pfg. schiefergrau mit klarem

Stempel TIENTSIN "a" 3/1 02 und beiges. SB-Stempel,

als tarifmäßiges, moderiertes Soldatenporto in Höhe

von 5 Pfg. nach Deutschland. Li. unten Eingangsstempel

ERFURT 21/2 02, rs. mit interessantem Bedarfstext.

Die 3 Pfg. Krone/Adler-Petschilimarke ist auf Ganzstück

von großer Seltenheit und bei Mi. nur mit "-,-"

notiert, Fotoattest Steuer BPP.

PVaa/e,P40 6 -,-700,-

3397 10 Pfg., Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe

10 Pfg. als tadellose 20-Pfg.-Frankatur auf übergewichtigem

Feldpostbrief (senkr. gefaltet und unten etwas

verkürzt) mit zentr. Stempeln K.D.FELDPOSTEX-

PED. OAEC "b" 28/3 (1901) nach Deutschland mit

Ak.-Stempel vom 13.5.01. Mischfrankaturen der Krone/Adler-Petschilis

mit Marken der Aufdruck-Ausgabe

sind außerordentlich selten, Fotoattest Steuer BPP (Dr.

Steuer 2x). PVac/d,3Ia 6 4.000,-700,-


32 DEUTSCHE POST IN CHINA

3398 HANKAU-Abstempelung auf 10 Pfg.: 10 Pfg. lebhaftlilarot, tadelloses Einschreibe-Briefstück mit vollem

Stempel HANKAU 18/2 00. Mit dieser Entwertung eine Petschili-Rarität, die im Handbuch Dr.Steuer auf der 10

Pfg. nicht bekannt ist, Fotoattest Steuer BPP. PVac/d 5 Lp.1200,-

3400 10 Pfg. lebhaftlilarot, tadelloses, senkr. Paar in leuchtend frischer Farbe und perfekter Zähnung auf schönem,

weißem Bedarfsbrief nach Schlesien, zwei zentr. Stempel SHANGHAI „b“ 23/11 00. Schon Einzelfrankaturen

dieser Petschilimarke sind kaum zu finden, als reine Mehrfachfrankatur mit der seltenen Shanghai-“b“-Abstempelung,

welche bei Dr.Steuer mit Faktor 2 bewertet wird, eine außergewöhnliche China-Rarität und wahrscheinlich

Unikat, Fotoattest Jäschke-L.BPP. PVac/d(2) 6 6.000,-++2500,-

3399 10 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit klar und

sauber aufges. Stempel TSCHIFU 5/4 02 auf schöner

Postkarte ("Kung Kung Tao Leuchtturm") ohne

Ak.-Stempel nach Wilhelmshaven adressiert. Nur wenige

tarifmäßig frankierte Postkarten der Krone/Adler-Petschilimarken

bekannt, mit der Abstempelung

von Tschifu eine bemerkenswerte China-Seltenheit,

Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 2x).

PVac/d 6 4.000,-+850,-

3401 10 Pfg., schönes Briefstück mit ideal aufges.

Stempel FUTSCHAU 7/3 01 (kl. Mgl.). Mit dieser Entwertung

eine ganz große Petschili-Rarität, im Handbuch

Dr.Steuer auf der 10-Pfg.-Wertstufe nicht bekannt,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

PVac/d 5 -,-700,-


DEUTSCHE POST IN CHINA33

3402 20 Pfg., tadelloses Exemplar mit sauber aufges.

Stempel SHANGHAI "a" 24/12 00, Fotoattest Steuer

BPP. PVad 4 1.500,-400,-

3409 3 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit klarem

Stempel PEKING 4/6 01 auf tarifmäßig frankierter

Orts-Drucksachenkarte, rs. Abs.-Vermerk „Torpedo-Boot

Taku“. PVa 6 150,-

3407 2 Pfg., tadelloses Briefstück mit vollem Stempel

HANKAU 18/12 00. Auf dieser Ausgabe eine seltene

Entwertung. PVz 5 200,-+80,-

3403 20 Pfg., tadelloses Bfstk. mit klarem Stempel K.D.

FELD-POSTSTATION No.4. Eine seltene Entwertung auf

dieser Marke (Dr.Steuer 2x). PVad 5 3.000,-500,-

3404 2 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel

FUTSCHAU 7/9 01, Fotobefund Jäschke-L.BPP.

PVag 5 200,-+70,-

3405 2 Pfg., tadelloses Einschreibe-Briefstück mit

idealem Stempel K.D.FELD-POSTSTATION No.8

nebst entspr. R-Zettel. PVag 5 70,-

3406 2 Pfg. mit fünf Aufdruckwerten auf philatelistischem

R-Brief, klare Stempel PEKING 31/8 01, seltener

R-Zettel der FP-Station 2 mit violettem L1 "Peking".

PVag u.a. 6 120,-

3410 5 Pfg., zwei Exemplare (eines mit anhäng. Zwischensteg)

mit weiterer Zusatzfrankatur auf philatelist.

Einschreibebrief nach Dtld., klare Stempel TIENTSIN

"a" 1/8 01. Etwas bügig. Ein seltenes Ganzstück.

PVab(2)u.a. 6 4.000,-+500,-

3411 5 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit

idealem Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No.2,

doppelt sign. Steuer BPP.

PVb 5 60,-

3408 2, 3, 5 und 10 Pfg. als portogerechte Frankatur

auf übergewichtigem Feldpostbrief nach Deutschland

gelaufen, K.D. FELDPOSTEXPED. OAEC 14/2 (1901).

PVz/PVc 6 150,-

3412 5 Pfg., Zusatzfrankatur auf Ganzsachenkarte

mit steilem Aufdruck "China" 5 Pfg. als tarifmäßig

frankierte Bedarfskarte nach Luxemburg (leichte Beförd.-Spuren).

Zwei klar und sauber aufges. Stempel

K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC "b" 11/4 (1901) nebst

Eingangsstempel LUXEMBOURG VILLE, rs. aufgeklebtes

Privatfoto des Absenders auf einem Eisenbahnwaggon.

Als portogerechte Mischfrankatur nach Luxemburg

in dieser Form ein Unikat.

PVb,P5 6 250,-


34 DEUTSCHE POST IN CHINA

3418 20 Pfg., tadelloses Exemplar in seltener Verwendung

auf rosa Postanweisungs-Abschnitt mit Stempel

K.D.FELD-POSTSTATION No.4 2/2 (1901).

PVd 5 140,-+30,-

3413 5 Pfg., Einzelfrankatur auf tadelloser Inlands-Postkarte

mit einwandfreiem Bedarfstext, datiert

"Shanghai 15/9 01" an den Postvorsteher der Deutschen

Post in Tongku, klar aufges. Stempel KAIS. DEUT-

SCHE SCHIFFSPOST DAMPFER CREFELD. Obwohl

es sich bei dieser Entwertung um keinen regulären

Poststempel handelt, dürfte die Marke zweifellos aus

den Petschili-Beständen des Postamts Shanghai stammen.

Eine interessante Karte, sign. Noske.

(PVb) 6 250,-

3419 20 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit zwei schönen

Stempeln K.D.FELD-POSTSTATION No.4 13/3 (1901)

auf Bedarfsbrief in der 2. Gewichtsstufe nach Nagasaki

(li. kl. Knitter), Abs.-Vermerk "Marine-Transportleitung,

Tongku". PVd(2) 6 250,-

3414 10 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit

idealem Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No. 7.

PVc 5 80,-

3415 10 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit klaren Stempeln

PEKING 8/6 01 auf Inlands-Feldpostbrief in der 2.

Gewichtsstufe nach Tongku, li. entspr. austaxiert "20"

(Umschlag unten etwas verkürzt). Es sind nur wenige

Petschili-Feldpostbriefe bekannt, welche wegen Mehrgewichts

zu frankieren waren. PVc(2) 6 120,-

3421 30 Pfg. zusammen mit Vorläufermarke 2 Mk.

dunkelrotkarmin auf tadellosem, gelbem Paketkarten-Abschnitt,

zwei ideal aufges. Stempel K.D.

FELD-POSTSTATION No.7. Eine seltene und dekorative

Frankatur-Kombination.

PVe,V37e 5 350,-

3416 20 Pfg. auf Petschili-Ganzsachenkarte 10 Pfg. als

bedarfsm. Einschreiben nach Dtld., klare Stempel PE-

KING 11/3 01, rs. dekorative farbige Tuschfederzeichnung.

PVc,GA 6 150,-

3417 20 Pfg., tadellos mit klarem Stempel K.D.

FELD-POSTSTATION No.9. PVd 4 140,-+40,-

3422 30 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit zwei zentr.

Stempeln K.D.FELD-POSTSTATION No.8 19/2 (1901)

auf sehr sauberem Bedarfs-Einschreibebrief in der 2.

Gewichtsstufe nach Breslau, hs. abgeänderter R-Zettel

(Umschlag leichte Beförd.-Spuren). Schon eine philatelistische

Mehrfachfrankatur dieser Marke ist äußerst

selten und wertet bei Mi. mit 1.700,-, als einwandfreies

Bedarfsstück stellt dieser Brief eine Rarität dar.

PVe(2) 6 (1.700,-++)600,-


DEUTSCHE POST IN CHINA35

3420 25 Pfg. zusammen mit Krone/Adler-Petschili 3 Pfg. dunkelockerbraun sowie 2 Pfg. auf Germania-Ganzsachenkarte

5 Pfg. als Einschreiben nach Deutschland, klare Stempel K.D. FELDPOSTEXPED. OAEC „b“ 18/3

(1901). Alle drei Marken in tadelloser und vorzüglich frischer Erhaltung, die Karte mit teilweise etwas radiertem

Empfängernamen. Beide Marken, sowohl die 25 Pfg. Germania als auch die 3 Pfg. Krone/Adler stellen als Petschili-Verwendung

auf Ganzstück eine außergewöhnliche China-Rarität dar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

PVda,PVaa/eu.a. 6 1500,-

3423 40 Pfg., tadelloses Bfstk. mit ideal aufges. Stempel

PEKING 17/1 01.

PVf 5 400,-+100,-

3424 50 Pfg., schönes Exemplar mit klarem Stempel

TIENTSIN 20/11 00 (winz. Zahnspalt), sign. Pfenninger,

Bothe BPP.

PVg 4 380,-40,-

3425 BAHNPOST PEKING TAKU: 50 Pfg., waagr. Paar

mit Vorläufer 2 Mk. auf tadellosem Feldtelegramm-Abschnitt,

sauber aufges. Stempel TIENTSIN 28/2 00 sowie

auf die beiden 50-Pfg.-Marken übergehenden Ovalstempel

KAISERLICH DEUTSCHE BAHNPOST PEKING

TAKU ***. Rs. vollständiger Vordruck „Feldtelegramm“

sowie Nachrichten-Nr.“46“. In bedarfsmäßiger Verwendung

stellt der ovale Bahnpost-Stempel eine ganz große

Rarität der Dt.Post China dar und ist bisher nur in zwei

weiteren Belegstücken registriert, Fotoattest Steuer BPP.

PVg(2),V37e 5 Lp.1500,-

3426 80 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk.

mit ideal aufges. ovalem Holzstempel KAISERLICH

DEUTSCHE BAHNPOST PEKING-TAKU (wie immer

Gefälligkeit, jedoch selten zu finden), Fotobefund

Steuer BPP.

PVh 5 250,-


36 DEUTSCHE POST IN CHINA

3432 3 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei schönen

Stempeln K.D. FELD-POSTSTATION No.7.

PVl/II 4 950,-180,-

3427 80 Pfg., Einzelfrankatur mit Stempel K.D.FELD-

POSTEXPED. OAEC 4/3 (1901) auf tarifmäßig frankiertem

Einschreibebrief in der 3. Gewichtsstufe nach

Deutschland. Trotz Mängeln stellt dieser Bedarfbrief

eine bemerkenswerte Seltenheit dar, Fotoattest Kilian.

PVh 6 (1.600,-++)500,-

3433 3 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei klaren

Stempeln TONGKU 9/2 01, sign. Köhler.

PVl/II 4 950,-180,-

3428 1 Mk., tadelloses, besonders schön gestempeltes

Exemplar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

PVi 4 700,-150,-

3429 2 Mk., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel

K.D. FELD-POSTSTATION No. 4.

PVk I 4 850,-180,-

3434 Senkrechtes Typenpaar: 3 Mk., senkr. Paar, die

obere Marke in Type I, die untere in Type II, vorzüglich

farbfrisch und in perfekter Zähnung, zwei gestochen

klare und zentr. Stempel K.D.FELD-POSTSTATION

No.2 (untere Marke winz. Aufrauhung). Als Petschili-Typenpaar

eine außergewöhnliche China-Rarität,

wie wir sie in den letzten 20 Jahren noch nie anbieten

konnten, Fotoattest Steuer BPP. PVl I/II 4 1200,-

3430 3 Mk., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel

PEKING 27/1 01, sign. Bothe. PVl/I 4 800,-150,-

3431 3 Mk., tadelloses Exemplar mit gestochem klarem

Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No.4, sign.

Pfenninger. PVl/I 4 800,-150,-

3435 3 Mk., tadelloses Exemplar zusammen mit waagr.

Paar Vorläufer 2 Mk. dunkelrotkarmin (re. Marke etwas


DEUTSCHE POST IN CHINA37

bestoßen) auf rosa Postanweisungs-Abschnitt, vier klar

und sauber aufges. Stempel K.D.FELD-POSTSTATION

No.4 13/2 (1901). Eine extrem seltene Mischfrankatur

zwischen der 3 Mk. Petschili und einem Paar der Innendienstmarken,

zudem sind Postanweisungen bzw.

Ausschnitte hieraus von der Dt.Post China praktisch

unbekannt. Hinzu kommt die vor allem auf der 2 Mk.

äußerst seltene Entwertung durch den Stempel der Feldpoststation

No.4 in Tongku, welche alleine bei Dr.Steuer

mit Faktor 15 bewertet ist. Unikat und eine großartige

China-Rarität, Fotoattest Steuer BPP.

PVl/II,V37e(2) 5 Lp.1200,-

3436 3 Pfg. mit 5 Pfg. Aufdruck-Ausgabe (diese 1 Z.)

auf Bfstk. mit klarem Stempel PEKING.

PVIa,16 5 350,-+50,-

TIENTSIN 20/5 01. Eine äußerst seltene, offenbar bedarfsmäßige

Mischfrankatur zwischen den beiden Petschili-Ausgaben.

PVIb,VId,Vb 5 980,-170,-

3442 10 Pfg., tadelloses Exemplar mit zentr. klarem

Stempel PEKING 25/1 02.

PVIc 4 380,-+80,-

3443 10 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel

PEKING 18/6 01. PVIc 5 380,-+100,-

3437 3, 5, 10 und 20 Pfg., vier tadellose Exemplare mit

je sauber aufges. Stempel PEKING.

PVIa/d 4 1.620,-250,-

3444 25 Pfg., tadelloses Exemplar mit genau zentr.

und gerade aufges. Stempel PEKING 28/6 01. Ein außergewöhnlich

schönes Exemplar dieser seltenen und

unterbewerteten Marke, doppelt sign. Bothe BPP.

PVIe 4 1.100,-250,-

3438 3 Pfg., tadelloses Exemplar mit besonders schön

aufges. Stempel PEKING 1/10 01, sign. Engel.

PVIa 4 350,-+100,-

3445 3446

3445 30 Pfg., tadelloses Exemplar mit gestochem klarem

Stempel PEKING 6/6 01, sign. Brettl.

PVIf 4 1.200,-250,-

3446 30 Pfg., farbfrisches Exemplar (re. einige stumpfe

Zahnspitzen) mit klarem Stempel PEKING 12/8 01,

Fotoattest Steuer BPP. PVIf 4 1.200,-200,-

3439 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit besonders schön aufges.

Stempel PEKING 22/7 01. PVIb 5 340,-+80,-

3440 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit dekorativ aufges.

Stempel PEKING 17/2 02. PVIb 5 340,-+80,-

3441 5 und 20 Pfg. zusammen mit Germania-Petschili

5 Pfg. auf tadellosem Bfstk. mit zentr. Stempeln

3447 30 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit

idealem Stempel PEKING 19/7 01, doppelt sign. Bothe.

PVIf 5 1.200,-+400,-


38 DEUTSCHE POST IN CHINA

3448 40 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel

PEKING 10/6 01.

PVIg 4 950,-200,-

3454 3 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei sauber

aufges. Stempeln PEKING 10/6 01. Vorzügliches Exemplar

dieser seltenen Marke, sign. Pfenninger, Bothe

BPP.

PVIm 4 3.800,-+800,-

3449 50 Pfg., tadelloses Exemplar mit besonders

schön aufges. Stempel PEKING 2/7 01, doppelt sign.

Bothe BPP.

PVI h 4 950,-+200,-

3455 3 Mk., tadelloses Exemplar mit sauber aufges.

Stempeln K.D.FELD-POSTSTATION No.2. Eine seltene

Marke in vorzüglicher Erhaltung, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

PVIm 4 3.800,-700,-

3450 80 Pfg., tadelloses Bfstk. mit genau zentr. Stempel

PEKING 2/7 01, doppelt sign. Bothe BPP.

PVI i 5 1.600,-300,-

3456 3 Mk., tadelloses Exemplar mit nahezu motivfrei

aufges. Stempel PEKING 5/6 01 auf rosa Postanweisungs-Abschnitt.

In dieser Form sehr selten, sign.

Richter, doppelt sign. Mansfeld.

PVIm 5 3.800,-+800,-

3452 1 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei klaren

Stempeln K.D. FELD-POSTSTATION No.2. Vorzügliches

Stück dieser seltenen Marke, sign. Bothe BPP.

PVI k 4 1.700,-400,-

3457 3 Mk., tadelloses Exemplar auf schönem Briefstück

mit zwei sauber aufgesetzten Stempeln K.D.

FELD-POSTSTATION No. 2 24/5 (1901). In dieser

Qualtiät eine sehr seltene Marke, sign. Bothe BPP, Fotoattest

Steuer BPP.

PVIm 5 3.800,-800,-

3453 2 Mk., tadelloses Bfstk. mit zwei klaren Stempeln

PEKING 24/9 01. Sehr schönes Stück dieser Seltenheit,

doppelt sign. und Fotoattest Bothe BPP.

PVI I 5 2.200,-+500,-

3461 Bayern 5 Pfg. auf Ganzs.-Ausschnitt 2 Pfg. mit

klarem Stempel HANKAU 29/1 02. Interessantes, philatelistisches

Bayern-“Petschili“.

Bayern61,GAA 5 50,-


DEUTSCHE POST IN CHINA39

3458 5 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei klaren Stempeln K.D. FELD-POSTSTATION No.2. Ein hervorragendes

Stück dieser ganz großen China-Rarität, doppelt sign. Bothe BPP.

PVIn 4 7.500,-2000,-

3451 Bedarfsmäßige Verwendung der 80 Pfg. Petschili: 80 Pfg. mit 20 Pfg. ultramarin sowie Aufdruck-Ausgabe je

zweimal 10 und 20 Pfg., alles tadellose Exemplare auf Leinen-Einschreibekuvert mit klaren Stempeln PEKING 29/7

01 in der 7. Gewichtsstufe nach Deutschland. Einer der ganz wenigen Bedarfsbriefe mit der 80 Pfg. Kiautschou-Petschilimarke,

welche schon in philatelistischer Verwendung bei Mi. mit 2.600,- bewertet ist, Fotoattest Steuer BPP.

PVIi,PVId u.a. 6 1800,-

3460 Kiautschou-Petschilikarte: 5 Pfg., Frageteil von Doppelkarte, tadelloses Exemplar mit zwei klar und sauber

aufges. Stempeln PEKING 7/6 bzw. 12/6 01 und beiges. SB-Stempel nach Breslau. Tarifmäßiges 5-Pfg.-Postkartenporto

zum ermäßigten Tarif für Truppenangehörige. Die Kiautschou-Ganzsachenkarten in Peking verwendet sind

ganz große Seltenheiten, bei Michel nur mit „-,-“ aufgeführt, Fotoattest Steuer BPP.

AP3F 6 -,-1500,-


40 DEUTSCHE POST IN CHINA

3459 Ganzsachenkarte Kiautschou 10 Pfg. in Petschilli-Verwendung

mit klarem Stempel PEKING 24/5

01 nach Breslau mit Eingangsstempel. Einwandfreies

Bedarfsstück dieser so extrem seltenen Ganzsachenkarte.

bei Mi. nur mit "-,-" aufgeführt.

AP2 6 750,-

3465

3466 25 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit

ideal klarem Stempel SCHANGHAI 31/12 05.

19 5 40,-

3462 3 Pfg., besonders schönes, tadelloses Bfstk. mit

idealem Stempel K.D. FELD-POSTSTATION No.2.

15a 5 60,-

3467 40 Pfg., Plattenfehler II, tadellos gestplt., Fotoattest

Steuer BPP. 21 PF II 4 700,-150,-

3468 1 Mk., Plattenfehler III (Blitz über Gebäudeteil

ganz links), schönes Exemplar mit zwei klaren Stempeln

WEIHSIEN 23/1 04 (winz. Eckzahnbug). Selten,

Fotoattest Jäschke-L.BPP. 24PFIII 4 2.400,-400,-

3463 3 Pfg., senkr. Paar und zwei Einzelstücke auf

außergewöhnlich dekorativem, in Rot und Grün bedrucktem

Mandarin-Zierbrief, klare Stempel TSIN-

ANFU 4/8 04.

15a(4) 6 150,-

3464 5 Pfg., tadelloser Viererblock auf kl. Brief nach

Tientsin adressiert, jede Marke mit zentr. klarem

Stempel NEURUPPIN 22/10 01 entwertet. Interessante

Heimkehrer-Verwendung der China-Marken im

Reichsgebiet.

16(4) 6 140,-

3465 Inlands-Eilbotenbrief: 5 Pfg., Viererblock und

Einzelstück zusammen mit 10 Pfg. auf Eilbotenbrief

mit klaren Stempeln PEKING 23/12 04 nach Tientsin

mit Eingangsstempel. Die Frankatur setzt sich aus 10

Pfg. Porto und 25 Pfg. Eilboten-Gebühr zusammen.

16(5),17 6 250,-

3470 5 Mk., gestempelt AMOY 28.7.04 (dünne Stelle,

kurzer Zahn rechts), Fotoattest Steuer.

27I 4 3.000,-450,-

3471 5 Mk., tadellos gestplt., Fotobefund Jäschke-L.

BPP. 27III 4 400,-80,-

3472 5 Mk., tadelloses Exemplar auf Briefstück mit

kpl. bildfrei aufges. Stempel SHANGHAI. Eine denkbar

ungewöhnliche Entwertung für diese Marke, welche

ansonsten fast nur mit Doppel-Entwertung vorkommt,

wobei das Markenbild meist schlecht sichtbar ist, Fotobefund

Jäschke-L.BPP. 27III 5 100,-


DEUTSCHE POST IN CHINA41

3478 2 C. mit 4 C. und 20 C. auf tarifmäßig frankiertem

Bedarfs-Einschreibebrief nach Berlin, zentr.

Stempel SCHANGHAI "a" 24/4 08, li. oben violetter

Leitstempel "via Siberia". 29,30,32 6 80,-

3479 4 C., tadelloses Briefstück mit klarem, vollem

Stempel TSINGTAU-TSINANFU BAHNPOST ZUG 2

11/6 06. Eine seltene Abstempelung mit der stark abweichenden

Aushilfszahl in der Zugnummer.

30 5 60,-

3480 4 und 10 C. auf besonders schönem chines., gef.

Firmen-Einschreibebrief mit idealen Stempeln HAN-

KAU 24/2 09, sign. Mansfeld. 30,31 6 50,-

3469 3 Mk. mit 20 und 50 Pfg. auf weißem Leinenkuvert

als Wertbrief über 1.250,- Mark nach Deutschland,

zentr. Stempel TIENTSIN "a" 14/6 02 (Umschlag mehrfach

gef.). Die Frankatur setzt sich aus 1,80 Mark Porto

(9. Gewichtsstufe), 20 Pfg. R-Gebühr und 1,70 Mark

Versicherungsgebühr für die Beförderung über Italien

(28 Pfg. je angefangene 240 Mark, aufgerundet auf 1,70

Mark) zusammen. Die Summe entspricht exakt der

verklebten Frankatur in Höhe von 3,70 Mark. Es sind

nur ganz wenige portogerechte Wertbriefe bekannt.

26I,18,22 6 500,-

3473 5 Mk., tadelloses, schön gestplt. Briefstück, sign.

Schulz.

27III 5 400,-70,-

3474 5 Mk., tadellos ungebr., Fotoattest Jäschke-L.

BPP.

27IV 2 600,-100,-

3481 Inlands-Nachnahmekarte: 4 und 10 C. sowie

1. C. m. Wz. auf Ganzsachenkarte 2 C. als Nachnahme

in Höhe von 9 Dollar nach Hankau, klare Stempel

SCHANGHAI 9/3 09. Eine ebenso seltene wie reizvolle

Karte mit einer Frankatur von 17 C. (2 C. Porto, 10 C.

R-Gebühr und 5 C. Nachnahme-Gebühr). Die Nachnahme-Vorzeigegebühr

wurde nur bei Inlandssendungen

frankiert.

30,31,38,P14 6 300,-

3475 5 Mk, tadellos gestplt., Attest Jäschke-L.BPP.

27IV 4 800,-150,-

3476 5 Mk., tadellos gestplt. PEKING 17/12 02, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

27IV 4 800,-150,-

3477 25 Pfg., nicht verausgabte Marke mit kommaförmigem

"i"-Punkt im Aufdruck, tadellos postfrisch.

Selten angeboten in postfrischer Erhaltung, sign.

Jäschke-L.BPP. VIIe 1 220,-

3485 10 und 20 C. als Nachsende-Frankatur auf Firmen-Einschreibebrief,

ursprüngl. frankiert mit waagr.

Paar Bayern 10 Pfg. sowie 40 Pfg. und klaren K1 NU-

ERNBERG 26/10 (1906) nach Hongkong gelaufen.

Von dort weitergeleitet nach Shanghai und nachfrankiert

sowie mit neuem R-Zettel versehen, klare Stempel

SCHANGHAI 28/12 06. Auch dort nicht zustellbar

und weitergesandt nach Yokohama (10/12 06), von dort

wieder zurück nach Hongkong und dann nach Shanghai.

Ein einmaliger Brief (übliche Gebrauchsspuren),

sign. Bothe BPP. 31,32,Bayern 6 350,-


42 DEUTSCHE POST IN CHINA

3482 4 C., Aufdruckfehler I: seitwärts stark verschobener Aufdruck: „Cents 4 4“, tadellos ungebraucht aus der li.

unt. Bogenecke. Im Gegensatz zu der Michel-Bewertung sind die Aufdruckfehler dieser Ausgabe in ungebrauchter

Erhaltung um ein Vielfaches seltener als die gestempelten Exemplare. Eine China-Rarität, Fotoattest Steuer BPP.

30I 2 3.000,-+1200,-

3483 Teilaufdruck „Cents 4“: 4 C. a. 10 Pfg., unvollständiger Aufdruck „Cents 4 / hina“, tadellos ungebraucht.

Teilaufdrucke dieser Ausgabe sind noch um ein Vielfaches seltener als die hochbezahlten verschobenen Aufdrucke,

Fotoattest Steuer BPP.

30Abart 2 1200,-

3484 Frankierte Auslands-Postanweisung 10 C., senkr. Paar und Einzelstück (letzteres ½ Z.) auf kpl., vorzüglich

erhaltener Auslands-Postanweisung über 25,28 $ in die USA, klare und zentr. aufgesetzte Stempel HANKAU 15/7

11, unten mit Innendienst-L1 HANKAU. Rs. Durchgangsstpl. CÖLN 1/8 11 und New Yorker Eingangsstpl. vom

14.8.11. Frankierte Postanweisungen von China sind äußerst selten und nur in wenigen Exemplaren erhalten geblieben.

31(3) 6 1500,-


DEUTSCHE POST IN CHINA43

3486 ½-2½ $, alle vier Werte in tadelloser Erhaltung

auf schönem philatelistischem Vordruck-Einschreibebrief

nach Nürnberg, klare Stempel CANTON 21/11

05 und Aushilfs-R-Zettel mit violettem L1 "CANTON"

über "Futschau". 34A/37A 6 200,-

3489 1½ $, tadellos ungebrauchtes Unterrandstück

mit Aufdruck-HAN "H 1965". Eine äußerst seltene

Hausauftragsnummer, welche wir bisher noch nie anbieten

konnten.

36A HAN A 2 2.000,-+600,-

3487 ½ $, tadellos postfrisches, waagr. Unterrandpaar

mit Aufdruck-HAN "2378". Eine der seltensten Hausauftragsnummern

der Deutschen Auslandspostämter,

welche wir bisher noch nie anbieten konnten.

34B HAN A 1 2.800,-+1000,-

3488• 1½ $, tadellos gestplt., sign. Bothe BPP.

36A 4 150,-30,-

3494 Von der Chines. Post nicht anerkannte Frankatur:

2 C., tadelloses, senkr. Paar auf Kuvert (rs. ohne die

Oberklappe) mit Absendereindruck des Astor-House

Hotel in Shanghai nach Dresden. Aufgegeben beim

Chines. Postamt Shanghai mit zwei versch. Stempeln,

einer mit Datum 21.6.12. Die deutsche Frankatur von

den Chinesen nicht anerkannt und der Umschlag mit

rs. Nachportostempel "T" versehen sowie die Frankatur

rot umrandet. Dann an das Deutsche Postamt weitergeleitet

und mit Stempeln SCHANGHAI "b" 22/6 12

entwertet und ohne Nachporto nach Deutschland weitergeleitet.

In dieser Form ein ganz außergewöhnlicher

Brief, Fotoattest Steuer BPP.

39(2) 6 200,-

3492 1 C. und 4 C., tadellose 5-C.-Frankatur auf

Post-Einlieferungsschein über „ein gewöhnliches Paket“

nach Hamburg, zwei zentr. Stempel SHANGHAI

12/3 14. Derartige Post-Einlieferungsscheine wurden

lt. amtlicher Verordnung lediglich auf Verlangen des

Absenders gegen eine Gebühr von 5 Cents ausgegeben

und sind dementsprechend selten zu finden, Fotoattest

Steuer BPP. 38I,40 6 450,-

3495 2 C., tadelloser Viererblock mit unterem Bogenrand

und vollständiger Aufdruck-HAN "H 900.12" auf

gef. Drucksachen-Streifband, klare Stempel SCHANG-

HAI "b" 24/5 13. Diese Hausauftragsnummer ist schon

in ungebrauchter Erhaltung extrem selten und bei Mi.

nur mit "-,-" notiert, in der hier gezeigten Form wohl

ein Unikat. 39HAN A 6 600,-


44 DEUTSCHE POST IN CHINA

3496 10 C. blau, Einzelfrankatur auf kpl. Auslands-Postanweisung über 2,43-$ nach Chicago. Sauber aufges.

Stempel PEKING 5/2 14 und rs. Durchgangsstpl. CÖLN 19/2 14 nebst US-Eingangsstempel vom 2.3.1914. Abgesehen

von einem kl. Aufklebefehler befindet sich das ganze Stück in außergewöhnlich schöner und fehlerfreier

Erhaltung, Fotoattest Steuer BPP. 41 6 1000,-

3490 2½ $, tadellos mit zwei klaren Stempeln TIENT-

SIN 15/9 06, sign. Bothe BPP, Fotobefund Jäschke-L.

BPP. 37A 4 380,-70,-

3491 2½ $, tadelloses, schön gestplt. Briefstück.

37A 5 380,-60,-

4/.. 05, rs. etwas getönte Gummireste. In gestempelter

Erhaltung ist dieser Plattenfehler äußerst selten und bei

Mi. nur mit „-,-“ notiert.

44IIBM PF I 4 180,-

3499 ½ $, tadellos ungebrauchtes Eckrandpaar li. unten,

re. Marke mit Aufdruckfehler I, unten mit HAN "H

5484.18" nebst spiegelverkehrter Form-Nr."14".

44IIBM PFI HAN 2 70,-

3497 ½ $, postfrischer, 1x gef. Originalbogen zu 20

Marken, dabei Aufdruckfehler I auf Bogenfeld 18 und

19, unten mit HAN "H 5484.18" nebst spiegelverkehrter

Form-Nr."41".l Selten. 44IIBM PFI(2) 1 500,-

3498 ½ $, Aufdruckfehler I (rechte Rosette auf einer

Spitze), schönes Bedarfsstück mit Stempel TIENTSIN

3500 ½ $, tadellos postfrischer Originalbogen zu

20 Marken, Bogenfelder 18 und 19 mit Aufdruckfehler:

rechter Stern auf einer Spitze, unten mit HAN "H

5484.18" nebst spiegelverkehrter Platten-Nr."38". Bogenrand

oben mit Haftstellen, sonst in tadelloser Erhaltung.

44II BM(FPI)(20) 1 400,-

3501 1 $, tadellos postfrisch vom Oberrand, sign.

Steuer BPP.

45IIAI 1 110,-30,-


DEUTSCHE POST IN CHINA45

3502 1 $, waagr. Paar, li. Marke mit normalem Aufdruck

(Zeilenabstand 10,2mm), re. Marke mit weitem

Abstand 11mm, tadellos postfrische li. untere Bogenecke

mit Aufdruck-HAN "H2317.19" sowie spiegelverkehrter

Form-Nr."28", in dieser "Zusammendruck"-Kombination

und mit der Hausauftrags-Nr.

eine bemerkenswerte China-Seltenheit, Fotoattest

Steuer BPP.

45IIAI/45IIAII HAN A 1 700,-

3507 1½ $, tadellos postfrisches, waagr. Eckrandpaar

li. unten mit Aufdruck-HAN "H 2316.19". Sehr selten,

Fotoattest Steuer BPP.

46IIBMb HAN A 1 600,-

3509 1½ $, Aufdruck dunkelzinnoberrot, tadellos

ungebrauchtes Exemplar mit li. Bogenrand und Passerkreuz.

Eine seltene und unterbewertete Marke, Fotoattest

Steuer BPP.

46IIBRb 2 1.500,-+1000,-

3503 1 $, tadellos postfrisches Unterrandstück mit

voller Aufdruck-HAN "H 2317.19". Eine der seltensten

HAN bei der D.P.China, bei Mi. lediglich ungebraucht

mit 1.400,- notiert, in postfrischer Erhaltung

mangels fehlendem Vorkommens in den letzten Jahren

nur mit "-,-" bewertet, sign. Bothe BPP, Fotoattest

Steuer BPP.

45IIAII HAN A 1 -,-700,-

3504 1½ $, tadellos ungebr. Unterrandstück mit HAN

"H 1531.1(1)".

46IAa HAN A 2 850,-120,-

3510 1½ $, tadellos ungebr. Unterrandstück mit HAN

"H 5591.18", Fotobefund Steuer BPP.

46IIBRc HAN A 2 180,-30,-

3511 2½ $, tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel

TIENTSIN "b" 16/3 17, Fotobefund Steuer BPP.

47IAL Ia 5 190,-+70,-

3513 2½ $, tadellos ungebr. mit gefaltetem unteren

Bogenrand und Aufdruck-HAN "H2315.19".

47IIB HAN A 2 550,-120,-

3505 1½ $ schwarzbraunviolett, tadelloses Exemplar

mit zwei klar und sauber aufges. Stempeln SCHANG-

HAI 5/12 13. Eine äußerst seltene Marke, von der nur

wenige gestempelte Exemplare bekannt wurden, wovon

das hier angebotene Stück zweifelsohne zu den schönsten

zählt, Fotoattest Steuer BPP.

46IAb 4 2.000,-+1200,-

3506 1½ $, tadellos ungebr. Bogenecke mit HAN "H

1139a.13".

46IAb HAN A 2 300,-60,-

3508 1½ $, tadellos postfrisches Unterrandstück mit

Aufdruck-HAN „H2316.19“.

46IIBMb HAN A 1 700,-120,-

3514 2½ $, Aufdruckfehler I, tadellos postfrische, li.

ob. Bogenecke (Seitenrand vorgefaltet und leicht angetrennt),

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

47IIB PFI 1 140,-


46 DEUTSCHE POST IN CHINA GANZSACHEN

3512 2½ $, Aufdrucktype III, Aufdruck lackartig glänzend, tadelloses Exemplar auf Briefstück mit klarem Stempel

TSINANFU 1/12 13. Eine der seltensten Briefmarken der Deutschen Auslandspostämter, Atteste Bothe BPP,

Kilian BPP. 47IAL IIIc 5 11.000,-3500,-

DEUTSCHE POST IN CHINA GANZSACHEN

3515 10 Pfg., Handstempel-Aufdruck "China", schöne Bedarfskarte mit Zusatzfrankatur Aufdruck-Ausgabe 20

Pfg. und klaren Stempeln TIENTSIN 7/3 01, per Einschreiben nach Kassel mit Eingangsstempel vom 19.4.01. Li.

oben geglätteter Bug, sonst in tadelloser Erhaltung. Es sind nur wenige Bedarfsstücke dieser sehr seltenen Ganzsache

mit Zusatzfrankatur bekannt, sign. Mansfeld. P9,4II 6 1250,-

3516 10 Pfg. Handstempel, tadellose Bedarfskarte mit klarem Stempel TIENTSIN "a" 7/1 01 nach Deutschland

mit Eingangsstempel. Eine sehr seltene Ganzsache, von der nur wenige zeitgerecht verwendete Exemplare erhalten

geblieben sind. Das hier angebotene Stück zeigt das bisher früheste Verwendungsdatum, Fotoattest Bothe BPP.

P9 6 2.500,-+800,-


DEUTSCHE POST IN CHINA GANZSACHEN47

nebst Abs.-Vermerk eines Mitglieds der Gesandtschafts-Schutzwache

nach Landau mit Eingangsstempel

vom 8.4.02. Es sind noch keine zehn regulär

als Petschili verwendete Karten der Kiautschou-Ausgabe

bekannt geworden, bei Mi. nur mit "-,-" notiert.

AP1 6 -,-400,-

3517 Krone/Adler-Petschili: 10 Pfg., Antwortteil,

tadellose Karte (o. Text) mit idealem Stempel K.D.

FELD-POSTSTATION No.7 1/6 (1901) und beiges.

Ovalstempel PAOTINGFU DP nach Frankfurt mit Eingangsstempel.

Eine sehr seltene Petschili-Verwendung

in vorzüglicher Erhaltung (Dr.Steuer 2x).

AP39 6 ca. 3.600,- 500,-

3519 10 Pfg., Bedarfskarte mit vorzüglich klarem

Stempel PEKING 30/5 01 nach Berlin und weitergeleitet

nach Metz. Im Gegensatz zu der unter vorigem Los

angebotenen Karte, welche zum Schutztruppentarif befördert

wurde, stellt diese Karte eine reine Privat-Verwendung

dar, was ein Porto von 10 Pfg. erforderte.

Auch von dieser Karte dürften weniger als zehn regulär

gebrauchte Exemplare bekannt sein.

AP2 6 -,-400,-

3518 5 Pfg., tadellose Postkarte mit zentr. Stempel

PEKING 24/2 02 und interessantem Bedarfstext

3520 Kiautschou-Ausgabe 1901 aushilfsweise im Petschili-Gebiet

verwendet mit klarem Stempel PEKING

16/6 01 als philat. Orts-Postkarte. Selten.

AP2 6 -,-80,-

3521 Doppelaufdruck „China“: 5 Pfg., ungebr. Postkarte mit markantem Doppelaufdruck „China“. Rs. mit hektographiertem

Weihnachtsgruß „Tientsin 2.12.1903“, sign. Thier, mit hs. Hinweis auf die Signatur, doppelt sign.

Bothe BPP, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

P10Y DD 6 1500,-


48 DEUTSCHE POST IN CHINA ABSTEMPELUNGEN

3522 5 Pfg. mit doppeltem Aufdruck „China“, ungebraucht

mit vorderseitig kl. Schürfung, Bug und kl.

Flecken, rs. Falzanhaftungen. Eine seltene Variante, die

bisher im Michel nicht gelistet ist, sign. Dr. Lantelme,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

P10Y DD 6 -,-500,-

3526

DEUTSCHE POST IN CHINA

ABSTEMPELUNGEN

3523 AMOI 7/3 14, vorzüglicher Abschlag auf schönem

Firmenkuvert 4 C. nach Lübeck. Auf Bedarfsbrief

eine seltene Entwertung (AG +600,-).

40 6 250,-

3524+ AMOI 7/10 15, drei zentr. Abschläge auf kleinem

Brief, frankiert mit 2 C. und rs. senkr. Paar 4 C.

nach Deutschland adressiert (kl. Fleckchen). Von Amoy

sind nur ganz wenige Kriegsbelege erhalten geblieben,

vorliegender stammt aus der Romanow-Sammlung.

39,40(2) 6 150,-

3525 HANKAU, R1 ohne hs. Datum, ganz ideal auf

tadellosem senkr. Paar 20 Pfg., Fotoattest Steuer BPP.

4I(2) 4 300,-

3526 HANKAU „5.IV.1900“, R1 mit hs. Datum ideal

auf schönem Bedarfsbrief nach Shanghai, rs. roter Konsulatsaufkleber.

4I 6 350,-

3527 HANKAU, R1 ohne hs. Datum zweimal perfekt

auf Einschreibe-Postkarte mit provisor. R-Vermerk

"Hankau No.75" nach Berlin (an die Niederlassung der

Shantung-Bergbau-Gesellschaft). Dort mit provisor.

R-Zettel "Vom Auslande über Berlin 2" versehen. In

dieser Form eine extrem seltene Karte.

3Ia,4I 6 700,-

3528 HANKAU 14/2 02, ideal auf tadellosem Bfstk.

Russ. Post China 5 K. Russ.Post 5 40,-

3529 ITSCHANG 26/5 04, ideal auf vom dortigen

Deutschen Postamt unfrankiert zurückgesandtem Brief

nach Hamburg mit Nachportostempel "T." und korrigierter

hs. Nachtaxe sowie rs. blaue Postamts-Siegelmarke.

Ein seltener Brief von diesem kleinen Postamt.

6 90,-

3530 ITSCHANG 18/5 03, ideal auf tadelloser Postkarte

10 Pfg. nach Dtld.

P11 6 70,-

3531 KANTON 9/12 13, zweimal klar auf Bedarfs-Foto-AK

zweimal 2 C. in die USA.

39(2) 6 50,-

3532 NANKING 17/12 12, ideal auf schönem Bedarfsbrief

4 C. 40 6 50,-

3533 PEKING DP, Weichholzstmpel ohne Datum klar

auf zweiseitig geöffnetem Feldpostbrief mit Abs.-Vermerk

vom II.Seebataillon nach Hannover (15/1 00).

6 50,-


DEUTSCHE POST IN CHINA ABSTEMPELUNGEN 49

3536+ Brandumschlag mit französischem Text: SHANGHAI „b“ 3/3 01, klar auf postamtlichem Sonderumschlag

für stark beschädigte Post während des Explosions-Unglücks im Postamt Shanghai. Die beschädigten Sendungen

wurden vom 29. Februar bis 3. März 1901 in Umschlägen mit deutschem, englischem und französichem Text an die

Empfänger weitergeleitet. Nahezu alle bekannten Umschläge tragen den deutschen Text, einige wenige den englischen.

Der hier gezeigte Umschlag mit französischem Text vom letzten Tag der Maßnahme wurde wohl verwendet,

weil die deutschsprachigen Umschläge ausgegangen waren. Eine postgeschichtliche Rarität ersten Ranges und nur

noch ein weiterer Umschlag bekannt. 6 2000,-

3537 Brandunglück im Postamt Shanghai K.D.FELD-POSTSTATION No.8 23/2 (1901) auf linksseitig stark angebranntem

Feldpostbrief nach Frankfurt. In der Nacht vom 28.2. zum 1.3.1901 verbrannten infolge der Explosion

einer Postsendung mit Feuerwerkskörpern im Postamt Shanghai mehrere Briefbeutel, welche überw. Feldpost-Sendungen

mit Aufgabe-Stempeln zwischen dem 18. und 24.Februar 1901 enthielten. Diese Sendungen erhielten normalerweise

einen entsprech. Hinweis-Stempel (Gummi-Typensatzstempel „beschädigt durch Brandunglück im

Postamt Shanghai“) oder wurden in vorgedruckten Sammel-Umschlägen nach Dtld. befördert. Der hier vorlieg.

Brief mit deutlichen Brandspuren wurde lediglich am Empfangsort mit dem Vermerk versehen „beschädigt eingegangen,

amtlich verschlossen...“ und mit blauer Siegelmarke des Postamts Frankfurt M. versehen. In dieser Form

ein ganz außergew. Brief von großem postgeschichtlichem Interesse, Fotoattest Steuer BPP. 6 1500,-


50 DEUTSCHE POST IN CHINA ABSTEMPELUNGEN

3534 PEKING DP, Weichholzstempel auf Feldpostkarte

mit viel Text nach Bartenstein/Ostpreussen, sign.

Ebel. 6 80,-

3535 PEKING 24/6 10, klar auf seltenem Militaria-Einschreibebrief

an den Chef des Admiralstabs der

Marine nach Berlin, dort nachgesandt.

6 80,-

3538 SHANHAIKWAN 4/3 02, klar auf tadellosem

Bfstk. Aufdruck-Ausgabe 10 Pfg. Dieser Stempel wurde

erstmalig am 1.3.1902 eingesetzt und die Aufdruck-Aufgabe

wurde am 31.3.1902 ungültig. Sehr selten.

3IIa 5 150,-

3539 SHANHAIKUAN DP, K2 auf schöner Bedarfskarte

5 Pfg. mit beiges. Stempel TONGKU 8/10 01 nach

Kiel mit Ak.-Stempel. 16 6 60,-

3540 SCHANHAIKWAN 16/9 02, klar auf Bedarfsbrief

10 Pfg. nach Leipzig (leichte Spuren).

17 6 30,-

3541 "Chan-Hai-Kwan 22.1.03", hs. Absendervermerk

auf Bedarfskarte 5 Pfg. mit Entwertung TSCHIN-

WANGTAU 23/1 03 (AG +150,-). 16 6 60,-

3542 SWATAU 26/10 06, ideal auf Postkarte Dt.Post

Türkei 20 P. (o. Text) unbeanstandet nach Frankfurt

mit Ak.-Stempel. DPT 6 80,-

3543 TONGKU DP, Holzstempel ohne Datum ganz

ideal auf schönem Bfstk. 5 Pfg. 16 5 50,-

3544 TSCHINGTSCHOUFU 8/1 04, klar auf tadellosem

Bfstk. 25 Pfg. 19 5 40,-

3545 TSCHINWANGTAU 4/2 04, ideal auf besonders

schönem Brief 20 Pfg. nach Leipzig.

18 6 60,-

3546 TSINANFU 14/10 04, ganz ideal auf besonders

schöner Bedarfskarte 10 Pfg., dazu R-Zettel No.91.

17 6 40,-

3547 „Yangtsun“, hs. auf Einschreibezettel von Tientsin

auf schönem R-Brief 40 Pfg. mit zentr. Stempel

TIENTSIN 19/10 04 nach Dtld. mit Ak.-Stempel.

21 6 120,-

3548 „Yangtsun“, hs. auf R-Zettel von Tientsin, schöner,

tarifmäßig frankierter Einschreibebrief 10 und 30

Pfg. nach Wiesbaden mit Eingangsstempel.

17,20 6 100,-

3549 TSINGTAU-WEIHSIEN BAHNPOST ZUG 1

7/12 03 und beiges. K2 TSCHOUTSUN auf philatelistischer

Doppelkarte 5/5 Pfg. (o.Text).

P12F 6 80,-

3550 MSP No.40 (SMS "Deutschland") 3/12 98, klar

auf tadelloser Postkarte vom Aufenthalt in Amoy.

MSP1 6 50,-

3551 MSP No.46 (SMS "Hansa"), schöne Postkarte 5

Pfg., datiert "Amoy 13/4 02".

DR70 6 30,-

3553 SMS "Shamien": "S.M.S. Shamien, Canton

(China)", hs. Abs.-Vermerk vs. auf Postkarte Hongkong

4 C. mit britischem Stempel CANTON 4/12

02 über Hongkong nach Deutschland. Post von dem

Flußkanonenboot "Shamien" ist nur in wenigen Belegen

bekannt.

Hongkong 6 300,-

3554 OST-ASIATISCHE LINIE "f " 7/7 11, zweimal

klar auf tadellosem Einschreibebrief 4 und 10 C. mit

beiges. R2 "Reichspostdampfer Yorck". Seltener Brief

von der Liegezeit in Shanghai.

40,41 6 150,-


DEUTSCHE POST IN CHINA ABSTEMPELUNGEN 51

3552 SEEPOST OST-ASIATISCHE ZWEIGLINIE „a“ (Dampfer „Werder“) 18/10 88, wundervoll klarer Abschlag

auf tadelloser Bedarfskarte DR 10 Pfg. via Kobe/Japan nach Hongkong mit Durchgangs- bzw. Ankunftsstempel.

Eine der schönsten bekannten Zweiglinien-Karten überhaupt. ( AG +3.000,-)

DR P8 6 2000,-

3555 OST-ASIATISCHE ZWEIGLINIE "b" 3/7 86,

ideal klar auf tadellosem Briefstück 3 Pfg. grün. Eine

seltene Abstempelung, deren Einsatz bisher nicht nachgewiesen

werden konnte.

DR39b 5 100,-

3556 DAMPFER MEI-SHUN, violetter L1 klar beiges.

auf tadelloser Postkarte 10 Pfg. mit Aufgabestempel

SHANGHAI 3/1 05 nach Stettin mit Ak.-Stempel.

In dieser Form eine besonders seltene Karte der Yangtse-Linie,

sign. Kilian BPP.

17 6 200,-

3557 YANGTSE-LINIE "a" 12/1 07, besonders schöner,

kräftiger Abschlag auf tadellosem Bedarfsbrief 10

C. nach Deutschland mit Ak.-Stempel.

31 6 200,-

3558 YANGTSE-LINIE "b" 27/2 05, perfekter Abschlag

auf tadellosem Briefstück 10 Pfg.

17 5 100,-

3560 SHANGHAI - TIENTSIN „a“ 23/1 08, fünmal

klar auf philat. Einschreibebrief 1 und 4 C. mit R-Zettel

von Tsingtau. 28(2),30(3) 6 100,-


52 DEUTSCHE POST IN CHINA - VIA SIBIRIEN

Pfg. nach Kiel.

DR71(2) 6 80,-

DEUTSCHE POST IN CHINA - VIA SIBIRIEN

3559 YANGTSE-LINIE "d" 9/5 05, in Blau zweimal

voll mit beiges. L1 "Dampfer MEI-LEE" sowie

Post-Übernahmestempel HANKAU 12/5 10 auf tarifmäßig

frankiertem kleinem Einschreibebrief nach

Deutschland (Name des Adressaten radiert). Einschreibebriefe

der Yangtse-Linie sind nur ganz wenige erhalten

geblieben. 30,31 6 600,-

3561 SHANGHAI - TIENTSIN "b" 9/5 02, ganz ideal

auf schönem Bedarfsbrief zweimal Germania 10

3563 PEKING 13/12 13, auf Laufzeit-Kontrollpostkarte

für Sendungen zwischen Deutschland und China.

Hier für die Verbindung auf der Bahnpost 1 (Berlin

- Hannover). Mit Postvermerk „Hier ist nicht bekannt,

daß die Bahnpost 1 Bln. - Hnvr. Briefkartenschlüsse aus

Peking fertigen soll“. In dieser Form Unikat.

6 180,-

3562 Paketkarte via Sibirien 1½ $ rs. und 40 C. vs. auf tadelloser Paketkarte mit klarem Stempel SHANGHAI

25/11 11 nach Deutschland. Die Beförderung erfolgte "via Sibirien" über das Japanische Postamt Thangchun und

das Russ. Postamt Charbin sowie Kirbaty nach Dtld. mit Eingangsstempel CANNSTATT 24/12 11. Die Frankatur

setzt sich aus 1,50 $ Transitporto für den asiat. Teil der Beförderungsstrecke, 20 C. Transitgebühr für den europ.

Teil Russlands sowie 20 C. Beförderungsgebühr innerhalb Deutschlands zusammen. Eine postgeschichtliche Rarität

ersten Ranges, Fotoattest Steuer BPP.

36B,33 6 1200,-


DEUTSCHE POST IN CHINA - BOXERAUFSTAND53

DEUTSCHE POST IN CHINA -

BOXERAUFSTAND

3566 K.D.MARINE-SCHIFFSPOST No.65 (Dampfer

"Straßburg") 18/8 01, klarer und voller Abschlag auf

tadelloser blauer Feldpost-Anweisung über 50 Mk. an

einen Postinspektor in Minden. Die Postanweisung

wurde noch an Bord vor der Ankunft in Bremerhaven

wieder zurückgezogen und mit Blaustift storniert. Ein

einmaliges Postdokument.

6 400,-

3564 Post der Gesandtschafts-Schutzwache Tientsin:

10 Pfg., Einzelfrankatur auf Brief mit rotem Aufgabevermerk

"Marinebrief!" und klarem Stempel TIENTSIN

KDPA 31/1 99 zum ermäßigten Portosatz von 10 statt 20

Pfg. nach Deutschland (li. durch Öffnen etwas verkürzt).

Rs. mit militärischem Abs.-Vermerk aus Tientsin nebst

"S.B.". Es handelt sich um einen der wenigen bekannten

Briefe eines Angehörigen der Gesandtschafts-Schutzwache

in Tientsin, welcher zum reduzierten Marinetarif

frankiert wurde. Um Nachporto zu vermeiden, wurde

der rote Hinweis "Marinebrief " angebracht. Eine postgeschichtliche

Rarität. (AG +2000,-)

V47d 6 600,-

3567 KAISERLICH DEUTSCHE FELDPOST CHI-

NA 1900, Wagenradstempel in Type II zweimal perfekt

auf schönem Bedarfsbrief mit waagr. Paar 5 Pfg. und

beiges. K1 FELDPOSTBRIEF via Hongkong (21.8.00)

nach Frankfurt/M. Der Brief ist vor Einführung der

Feldpostfeiheit zum Marinetarif von 10 statt 20 Pfg. befördert

worden. In dieser Form sehr selten.

2I(2) 6 350,-

3565 K.D.FELDPOSTEXPED. OAEC "a" 31/1 (1901),

klar auf violetter Feldtelegramm-Karte im Inlandsverkehr

nach Paotingfu, li. unten mit Einschreibezettel No.

496. Selten.

6 300,-

3568 KAIS. DEUTSCHE FELDPOST-EXPEDITION

"b" 7/11 (1900), schöner, klarer Abschlag auf tadellosem

Briefstück 20 Pfg. Stempel-Seltenheit, doppelt

sign. Mansfeld (AG + 1.000,-).

4II 5 350,-

3569 K.D.FELD-POSTSTATION No.3, klar und voll

auf tadellosem Briefstück 50 Pfg. (Telegramm-Ausschnitt).

Auf Marken eine sehr seltene Abstempelung,

sign. Bothe BPP. 6I 5 150,-


54 DEUTSCHE POST IN CHINA - KRIEGSPOST

3570 K.D.FELD-POSTSTATION No.5, klar auf Feldpostsache

nach Berlin mit Vermerk "1 unanbringliches

Telegramm", sign. Bothe BPP. 6 60,-

3579 K.D.FELD-POSTSTATION No.10, zweimal

zentr. auf tadellosem, senkr. Paar 50 Pfg. Selten, doppelt

sign. Bothe BPP.

6II(2) 4 40,-

3580 K.D.FELD-POSTSTATION No.10, ganz ideal

auf schöner 1 Mk. (kl. Beanstdg.), sign. Mansfeld.

24 4 120,-

3571 K.D.FELD-POSTSTATION No.5 8/9 (1900),

klar und voll auf tadelloser Postkarte, frankiert mit

Germania-Petschili 10 Pfg. nach Deutschland mit Eingangsstempel.

Einer der schönsten bekannten Belege

dieser auf Marke seltenen Abstempelung (AG +500,-).

PVc 6 250,-

3572 K.D.FELD-POSTSTATION No.8 2/5 (1901),

ganz ideal auf besonders schönem Feldpostbrief nach

Leipzig mit Eingangsstempel. 6 60,-

DEUTSCHE POST IN CHINA - KRIEGSPOST

3573 K.D.FELD-POSTSTATION No.9 13/7 (1901),

ideal auf tadelloser Feldpostkarte nach Frankfurt, rs.

datiert "Hou-Tho-Thai 10/7 01". 6 60,-

3574 K.D.FELD-POSTSTATION No.10 1/7 (1901),

idealer Abschlag auf schönem kl. Feldpostbrief nach

Deutschland, sign. Bothe. 6 120,-

3575 K.D.FELD-POSTSTATION No.10 2/6 (01),

ideal klar auf fehlerhafter Inlands-Feldpostkarte nach

Peking. 6 50,-

3576 K.D.FELD-POSTSTATION No.10, vorzüglich

klar auf fleckiger chines. Ganzsachenkarte als Feldpost

mit blauem Aufgabestempel TIENTSIN nach Dtld. mit

Eingangsstempel. 6 40,-

3577 K.D.FELD-POSTSTATION No.10, klar und genau

zentr. auf tadelloser 50 Pfg. (AG +200,-).

6II 4 40,-

3578 K.D.FELD-POSTSTATION No.10 21/7, zweimal

klar auf senkr. Paar 50 Pfg. (obere Marke kl. Eckzahnbug).

Selten (AG +400,-).

6II(2) 4 90,-

3581 Kurierbrief nach Tientsin: "Bremen 5/6 15", versiegeltes,

blaues Leinenkuvert mit vs. und rs. abgeschlagenem

Zensurstempel "Überwachungsstelle (Prüfungsstelle)

des IX. Armeekorps Bremen" nach Tientsin. Rs.

unter dem Lacksiegel mit hs. Vermerk "Persönliches

Mitnehmen durch die Militärische Postprüfungsstelle

Bremen genehmigt, Graf v. Dürrenberg, Oberstleutnant".

Ein in dieser Form ganz außergewöhnlicher

Zensurbrief, welcher per Kurier seinen Empfänger in

China erreichte, Fotoattest Eichele.

6 500,-


DEUTSCHE POST IN CHINA BESONDERHEITEN55

3582 TIENTSIN 2/8 15, zweimal klar auf eingeschriebenem

Kriegsgefangenen-Umschlag, rs. Absender-Eindruck

"Hülfsaktion für Deutsche und Oesterr.-Ungar.

Gefangene in Sibirien - Centrale Tientsin.", frankiert

mit 4 und 10 C. nach Deutschland.

40,41 6 120,-

3583 SCHANGHAI 24/4 16, auf dreiseitig geöffnetem

Brief, frankiert mit senkr. Paar und Dreierstreifen 2 C.

(zwei Marken leichte Bugspur) nach Dtld. Roter britischer

Zensurverschlußzettel. Als Ak.-Stempel violetter

K2 "Auslandsstelle Emmerich freigegeben". In dieser

Form ein außergewöhnlicher Brief, doppelt sign. Bothe

BPP.

39(5) 6 180,-

3584 TSCHIFU 31/5 16, vier Abschläge auf schönem

Einschreibebrief 2 und 4 C. sowie waagr. Paar 10 C.

nach Hamburg. Befördert über die USA mit rs. zahlr.

Durchgangsstempeln. Im Transit von den englischen

Behörden angehalten und mit Zensurverschlußzettel

OPENED BY CENSOR versehen, Eingangsstempel

HAMBURG 22/9 16, doppelt sign. Kilian BPP.

39/41 6 250,-

3586 „24 MAR 1917“, violetter Gummistempel auf

zentr. Kriegsgefangenen-Umschlag aus Ahmednagar

an einen Leutnant der deutschen Legationswache in

Peking. Rs. chin. Eingangsstempel PEKING 21/4 17.

Als Kriegsgefangenen-Brief aus Ahmednagar nach Peking

eine bemerkenswerte Seltenheit.

6 250,-

3585 SCHANGHAI 12/1 17, klar auf Einschreibebrief

20 C. nach Berlin. Befördert über die USA mit rs. drei

versch. Durchgangsstempeln, dort von der US-Zensur

geöffnet und mit drei Siegelmarken wieder verschlossen,

sodann mit entspr, violettem Retour-L2 nach China

zurückgesandt. Dort von der chinesischen Zensur

geöffnet und mit großem weißem Zensurverschlußzettel

versehen. Wiedereingangsstempel vom 9.3.1918.

Einer der interessantesten Briefe aus der Kriegszeit von

der Dt.Post China. 42 6 700,-

DEUTSCHE POST IN CHINA

BESONDERHEITEN

3587 SHANGHAI "b" 7/2 01, auf Portofreiheitsbrief

an SMS "Fürst Bismarck", ohne Ausgabestempel. Ein

interessanter Beleg, sign. Mansfeld mit Zusatz: "Adresse

RR!". 6 100,-

3588 LANG-FANG 1. . 01., chines. Ovalstempel klar

auf Feldpostkarte mit interes. Text.

6 90,-

3589 TIENTSIN "b" 18/6 04, klar auf seltenem portofreiem

Vordruckbrief "Von der Zahlungsstelle der

Besatzungs-Brigade" nach Shanghai mit Ak.-Stempel,

rs. prachtvolles Lacksiegel. 6 80,-

DEUTSCHE POST IN MAROKKO

3590 Mogador-Expedition SMS "Stosch": Gibraltar

10 C., tadellose Postkarte (1895), rs. mit Absenderangabe

"S.M.S. Stosch" nach Deutschland. Selten.

Gibraltar 6 80,-


56 DEUTSCHE POST IN MAROKKO

3591+ Seepost-Vorläufer MOGADOR: 20 Pfg., tadellose

Einzelfrankatur auf Brief mit zentr. Stempel

SEEPOST HAMBURG-WESTAFRIKA "V." (Dampfer

"Ella Woermann") 14/9 97 mit Absender-Vordruck

aus MOGADOR und Leitvermerk "via Tanger" nach

Frankreich, rs. violetter Absenderstempel des Agenten

"Weiss & Maur, MOGADOR 14/9 97 mit spanischem

Durchgangsstempel von Tanger und Cadiz. Ein äußerst

seltener Mogador-Seepost-Vorläufer, ex Sammlung Boden,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

SV48d 6 300,-

3592+ Seepost-Vorläufer 20 Pfg. auf gef. Bedarfs-Firmenkuvert

nach Deutschland, Stempel HAM-

BURG-WESTAFRIKA XX (Dampfer "Carl Woermann")

3/1 97.

SV48d 6 120,-

3593 K.D.MARINE-SCHIFFSPOST No.16 (Kreuzerfregatte

"Charlotte") 1/2 99 (falsch eingestellte Jahreszahl

"98"). Seltener Brief vom Einsatz vor Marokko

(datiert "Oran/Algerien").

DR48d 6 50,-

3598 10 C. lilarot, tadelloses Exemplar zusammen mit

den fünf weiteren Werten der Serie auf tadellosem Einschreibebrief

nach Dresden, klare Stempel TANGER

7/2 00. Schon als lose Marke ist die Mi. 3d praktisch

unauffindbar und wertet bei Michel kursiv mit 2.500,-,

auf Brief eine spektakuläre Rarität, Fotoattest Provinsky

BPP.

3d,1/2,4/6 6 2.500,-+750,-

3599 3 C.-6,25 Pes., tadellos postfr. Serie, teils mit Bogenrand,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

7/19 1 4.700,-1000,-

3594 3-50 Pfg., unverausgabt, tadellos ungebr. Serie,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

I/VI 2 1.000,-200,-

3595 3-60 C., die kpl. Serie (30 C. in Dunkelorange)

auf schönem, philatelist. R-Brief mit Stempel TANGER

31/8 00.

1/6 6 80,-

3596 5 C., tadelloser Zwischensteg-Viererblock mit

Stempeln SAFFI 22/11 00. Gestempelte Zwischensteg-Einheiten

sind sehr selten, Fotoattest Jäschke-L.

BPP.

2ZS(2) 4 140,-

3597 10 C., tadellos gestplt., Fotobefund Jäschke-L.

BPP.

3b 4 200,-30,-

3600 5 C.-6,25 Pes., "fetter" Aufdruck, die kpl. Serie

inkl. der beiden Urmarken-Typen, tadellos gestempelt,

meist sign. bzw. Fotobefund. Komplett selten angeboten.

8II/19II 4 1.755,-350,-

3601 5 C.-6,25 Pes., tadellos gestplt. Serie, die 2,50

Pes., sign. Bothe BPP.

8II/19II 4 1.215,-200,-

3602 1,25 Pes., tadellos gestplt., sign. Bothe BPP.

16 II 4 240,-60,-


DEUTSCHE POST IN MAROKKO57

3603 1,25, 2,50 und 3,75 Pes., tadellos gestplt. (2,50

Pes. in Urmarken-Type II), sign. Steuer BPP, Pauligk

BPP. 16II,17II/II,18II/I 4 860,-180,-

3611 6,25 Pes., tadellos ungebraucht. Eine seltene und

unterbewertete Marke in vorzüglicher Erhaltung.

19I/II 2 2.000,-+300,-

3612 6,25 Pes., tadelloses, sauber gestplt. Briefstück.

19I/III 5 400,-60,-

3604 1,25-6,25 Pes., vier tadellos gestempelte Werte.

16II/19II 4 1.040,-200,-

3605 2,50 Pes., tadellos gestplt., doppelt sign. Bothe

BPP. 17II/I 4 140,-40,-

3606 3,75 Pes., tadellos gestplt., sign. Mansfeld.

18I/II 4 110,-30,-

3607 3,75 Pes., tadellos gestplt.

18II/II 4 400,-80,-

3613 6,25 Pes., tadellos gestplt. TANGER 26/3 02, sign.

Pauligk BPP, Jäschke-L.BPP. 19I/IV 4 700,-130,-

3608 6,25 Pes., Aufdrucktype I und Urmarke-Type I,

tadellos ungebr. Exemplar in perfekter Zähnung und

mit nahezu postfr. Originalgummi, sign. Engel, Fotobefund

Pauligk BPP. 19I/I 2 1.300,-500,-

3609 6,25 Pes., tadelloses Exemplar mit klaren Stempeln

TANGER 21/1 02. Seltene Marke, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

19I/I 4 1.800,-+400,-

3614 6,25 Pes., tadelloses Bfstk. mit zwei klaren Stempeln

MOGADOR. 19I/IV 5 700,-+150,-

3615 6,25 Pes., tadellos postfrisch.

19II 1 600,-120,-

3616 6,25 Pes., ungebraucht (leichte Tönung).

19II 2 220,-30,-

3617 6,25 Pes., tadellos gestplt. 19II 4 340,-80,-

3618 6,25 Pes., tadellos gestplt., sign. Bothe BPP.

19II 4 340,-70,-

3619 6,25 Pes., tadellos gestplt. FES, Fotobefund

Jäschke-L.BPP. 19II 4 340,-70,-

3620 6,25 Pes., tadellos gestplt. LARACHE, sign.

Richter. 19II 4 340,-60,-

3621 6,25 Pes., tadellos gestplt., sign. Pfenninger

19II 4 340,-60,-

3622 6,25 Pes., tadelloses Bfstk. mit Stempel SAFFI,

sign. Bothe BPP. 19III 5 400,-90,-

3610 6,25 Pes., tadellos gestempelt TANGER 9/4 02,

Fotoatteste Hartung, Pauligk. 19I/I 4 1.800,-300,-

3623 6,25 Pes., tadellos gestplt., sign. Steuer BPP.

19IV 4 700,-140,-


58 DEUTSCHE POST IN MAROKKO

3624 Amtlich nicht ausgegeben 3 C.-1 Pes., tadellos

ungebr. Serie mit nur ganz leichter Falzspur (30 C. perfekt

postfrisch). Selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

7II/15II 2 3.000,-700,-

3625 3 C. - 6,25 Pes., 13 Werte tadellos gestempelt.

21/33 4 600,-100,-

3631

3632 1 Pes., tadelloses Bfstk. mit besonders schönem

Stempel MAZAGAN. 29 5 50,-

3626 3 C., tadelloser Viererblock mit li. Bogenrand

und Ur-HAN "H192" mit Platten-Nr. "4" auf Bfstk., klare

Stempel TETUAN 31/12 07.

21HAN U 5 200,-

3627 30 C., tadelloser Unterrand-Viererblock auf

Bfstk. mit zwei idealen Stempeln TETUAN 31/12 07.

25(4) 5 50,-

3633 3 C.-1 Pes., die komplette Germania-Ausgabe

(50 C. ein Z.) auf tadellosem, philatelistischem Einschreibebrief

nach Deutschland. Äußerst seltene Entwertung

durch Stempel TANGER MAROKKO 25/11

11, wie er auf der 3-25 C. sowie der 35 C. extrem selten

ist (Michel 6x), Fotoattest Provinsky BPP.

34/42 6 400,-

3634 10 C. auf ursprüngl. mit Franz.Post 10 C. vorfrankierter

Ansichtskarte nach Dtld., klarer Stempel

TANGER MAROCCO 1/7 08. 36 6 60,-

3635 25 C. lebhaftviolettultramarin, tadellos ungebraucht.

Eine selten angebotene Marke, Fotobefund

Jäschke-L.BPP. 37b 2 400,-+80,-

3636 50 C., tadellos gestplt., sign. Pauligk BPP.

40 4 180,-30,-

3628 30 C. und 60 C. auf seltenem Einschreibe-Eilbotenbrief

nach Berlin, zentr. Stempel MOGADOR.

25,28 6 300,-

3629 50 C., ganz ideales Bfstk. mit zentr. Stempel

MAZAGAN. 27 5 40,-

3630 50 C., ideales Bfstk. mit perfektem Stempel MA-

ZAGAN. 27 5 40,-

3631 1 Pes., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel

MOGADOR.

29 5 50,-

3637 60 C., tadelloses, waagr. Unterrandpaar auf

Bfstk. mit Aufdruck-HAN "H7296", idealer Stempel

TANGER MAROKKO 15/11 11. Gestempelte


DEUTSCHE POST IN MAROKKO GANZSACHEN59

HAN-Paare sind nur wenige bekannt geworden, Fotoattest

Steuer BPP. 41 HAN A 5 200,-

3638 1,25 Pes,tadellos gestplt., sign. Bothe BPP.

43 4 220,-40,-

3639 1,25 Pes., tadellos ungebr. Bogenecke re. unten

mit HAN "H 7293". 43HAN A 2 600,-130,-

3640 6,25 Pes., tadellos postfr. Unterrandstück.

45 1 420,-100,-

3641 6,25 Pes., tadellos postfrisch, sign. Bothe BPP.

45 2 420,-60,-

3642 6,25 Pes., tadellos gestplt., sign. Bothe BPP, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 45 4 100,-

3643 6,25 Pes., Aufdruckfehler II (langer Riß im linken

"M"), tadellos gestempelt. Dieser Plattenfehler ist

nur in ganz wenigen Exemplaren bekannt und bei Mi.

nur mit "-,-" notiert, Fotoattest Steuer BPP.

45II 4 -,-750,-

3644 3 C., Einzelfrankatur auf Postkarte einer deutschen

Firma aus Malaga als Drucksache zum deutschen

Inlandstarif mit Stempel TANGER MAROKKO 8/1 12

nach Deutschland. 46 6 30,-

3648

3649 3,75 Pes., tadellos postfr. Unterrandstück mit

Aufdruck-HAN "H 5750.18".

57IIB HAN A 1 500,-100,-

3650 6,25 Pes., tadellos gestplt., sig. Bühler.

58IA 4 420,-70,-

3651 6,25 Pes., tadelloses, sauber gestplt. TANGER,

Fotobefund Jäschke-L.BPP. 58IAa 4 420,-70,-

3652 6,25 Pes., tadelloses, sauber gestplt. CASAB-

LANCA, Fotobefund Jäschke-L.BPP.

58IAa 4 420,-70,-

3653 6,25 Pes., tadellos ungebr. Unterrandstück mit

Aufdruck-HAN "H 2829a.12".

58IA HAN A 2 180,-50,-

3654 6,25 Pes., tadelloses Unterrandstück mit Aufdruck-HAN

"H 1861.11", sign. Jäschke-L.BPP.

58IA HAN A 2 180,-40,-

3645 3 C.-6,25 Pes., tadellos gestempelte Serie.

46/58IAa 4 900,-150,-

3646 35 C. a. orangeweiß, vorzüglich farbfrisches und

perfekt gezähntes Exemplar mit sauber aufges. Stempel

ALKASSAR 26/5 14, oben kl. Randrißchen. Eine seltene

Marke, Fotobefund Provinsky BPP.

51y 4 1.800,-+300,-

3647 60 C., tadellos postfr. Eckrand-Viererblock li.

unten mit Ur- und Aufdruck-Platten-Nr."4" nebeneinander.

Selten, sign. Pauligk. 53I(4) 1 50,-

3648 2,50, 3,75 und 6,25 Pes., drei tadellose, schön

gestplt. Briefstücke. 56/58IA 5 740,-150,-

3655 6,25 Pes., Ministerdruck, tadelloses Exemplar in

bedarfsmäßiger Verwendung auf Postanweisungs-Abschnitt

mit zwei klaren Stempeln TANGER MAROK-

KO "b" 7/12 13, Fotoattest Steuer BPP.

58IAM 5 1.500,-+280,-

DEUTSCHE POST IN MAROKKO

GANZSACHEN

3656 10 C., tadellose Ortspostkarte mit Stempel

MOGADOR 2/12 01 an das deutsche Schulschiff SMS

"Stosch", welches zu dieser Zeit vor Mogador lag.

P6 6 60,-

DEUTSCHE POST IN MAROKKO

BESONDERHEITEN

3657 Marokko-Expedition: TANGER 15/2 12, Schreiben

der Firma Fuchs Langenheim Import/Export über

eine von dieser Firma ausgerüstete Marokko-Expedition

durch Carl Jansen (Hannover) vom 10.11.1910 bis

15.2.1912. Jansen mußte die Expedition im Februar 1912

krankheitshalber aufgeben. Mit violettem Dienstsiegel

nebst Unterschrift. Ein interessantes Zeitdokument.

6 100,-


60 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER

27/12 71. Auf dieser Ausgabe eine seltene Entwertung

(Dr.Steuer 2x bzw. 3x). NV16,17 5 1.750,-+300,-

3658 Briefpost-Depesche: gefalteter Vordruck-Umschlag

für eine Briefpost-Depesche (mit der Briefpost

befördertes Telegramm), oben mit Schiffsvermerk

"L.Woermann" und hs. Eintrag von "Tanger" nach

"Hamburg" nebst div. Blaustiftvermerken. Dies ist der

einzige uns bekannte Umschlag dieser Art von den gesamten

Deutschen Kolonien und Auslandspostämtern.

Eine postgeschichtliche Rarität. 6 650,-

3662 1 Gr. mit 2 Gr. lebhaftgraublau und 5 Gr. ockerbraun,

außergewöhnlich dekorative Dreifarben-Frankatur

auf schönem Briefstück, jede Marke mit ideal

aufges. Stempel CONSTANTINOPEL N.P.A. 12/6 70

und darunter R1 "Recomandirt". Trotz kl. Zähnungsunebenheiten

ein ganz außergewöhnliches Stück, Fotoattest

Steuer BPP. NV16,17,18 5 1.500,-+700,-

DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI -

VORLÄUFER

3659 1/3 Gr. gelblichgrün, sehr schönes, farbfrisches

Exemplar in perfekter Zähnung (mikroskop. Zahnspalt)

mit fast zentr. Stempel CONSTANTINOPEL

N.P.A. ./4 71. Eine äußerst seltene Marke, sign. Grobe,

Fotoattest Jäschke-L.BPP. NV14 4 1.300,-+300,-

3663 2 Gr., außergewöhnlich farbfrisches Prachtstück

mit gestochen klarem Stempel CONSTANTINOPEL

D.R.P.A. 22/8 71. Diese extrem seltene Abstempelung

war nur einen Monat möglich und ist nur in wenigen

Exemplaren belegt, sign. Pfenninger, Bothe BPP. (Dr.

Steuer 10x) NV17 4 3.500,-550,-

3660 ½ Gr., Kabinettstück mit klarem Stempel

K.D.P.A. CONSTANTINOPEL 8/.. 71. Mit dieser Abstempelung

sehr selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP. (Dr.

Steuer 3x). NV15 4 1.200,-250,-

3661 1 Gr. mit 2 Gr. ultramarin (diese Zhg. winzig unregelm.)

auf besonders schönem Bfstk. mit zwei klar ausgeprägten,

vollen Stempeln KDPA CONSTANTINOPEL

3664+ Constantinopel N.P.A. ohne Jahreszahl: 2 Gr.,

farbfrisches Prachtstück (unten ein verkürztes Zähnchen)

mit äußerst seltener Entwertung durch Stempel

CONSTANTINOPEL N.P.A. 13 I (ohne Jahreszahl "71").

Mit dieser Entwertung sind weniger als zehn Exemplare

der 2-Gr.-Marke bekannt, doppelt sign. Bothe BPP, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. NV17 4 5.250,-250,-

3665 2 Gr., schönes und farbfrisches Exemplar (kl. Zf.)

mit sehr seltener Entwertung durch Stempel CONS-

TANTINOPEL D.R.P.A. 29/8 71. Die mit Abstand seltenste

Entwertung auf den Marken des NDP (nur vom

18. August bis 19. September 1871 möglich), sign. Steuer

BPP (Dr.Steuer 10x). NV17 4 3.500,-90,-

3666 2 Gr., Kabinettstück mit zentr. klarem Stempel

CONSTANTINOPEL N.P.A. 3/6 70.

NV17 4 350,-80,-

3667 2 Gr., waagr. Prachtpaar in üblicher Zähnung mit

klarem Stempel CONSTANTINOPEL N.P.A. 27/6 71.

NV17(2) 4 700,-120,-


DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER 61

3670+ (1865), Österreichische Post Levante 10 So. blau, tadelloses, waagr. Paar auf schönem Brief nach Berlin,

zwei klare Stempel GERUSALEME. Ein sehr seltener, früher Palästina-Brief. Ex Sammlung Sacher.

Öst.P.Levante22 6 1000,-

3668+ CONSTANTINOPEL N.P.A. ohne Jahreszahl:

5 Gr., farbfrisches Exemplar (unten Scherentrennung)

mit genau zentr. und klar aufges. Stempel CONSTANTI-

NOPEL N.P.A. 3/1 (ohne die Jahreszahl "71"). Mit dieser

Entwertung eine allererste Vorläufer-Rarität, welche im

Handbuch Dr.Steuer ledigl. mit "LP" und der Bemerkung:

"Bisher nur drei Stücke registriert" aufgeführt ist,

Fotoattest Steuer BPP. NV18 4 Lp.450,-

3671+ KDPA CONSTANTINOPEL 2/7 72, klar auf

unfrankiert aufgegebenem Brief mit Leitweg "via Varna"

nach Frankfurt/M. Der Brief ist rs. mit 2 Groschen

und vs. mit 7 Kr. austaxiert. Dieser Betrag wurde beim

Empfänger eingezogen und entsprach lediglich dem

fehlenden Transitporto, normalerweise wären 14 Kr. zu

erheben gewesen. Ein postgeschichtlich sehr interessanter

und in dieser Form sicherlich einmaliger Brief, sign.

Drahn, Fotoattest Steuer BPP. 6 400,-

3672 1/3 Gr., sauber gestplt. Kabinettstück in perfekter

Zähnung und Zentrierung, mehrfach sign.

V2a 4 500,-100,-

3669 5 Gr., außergewöhnlich friches Luxus- Briefstück

mit klarem Stempel CONSTANTINOPEL N.P.A. 29/6

70, Fotoattest Steuer BPP. NV18 5 800,-+150,-

3673 1/3 Gr. dunkelsmaragdgrün, farbintensives Exemplar

mit K1 CONSTANTINOPEL, ein kurzer Zahn.

Von dieser Marke in der dunkelgrünen Farbe sind nur

einige ganz wenige Exemplare in Constantinopel verwendet

bekannt, sie sind bei Mi. nur mit "-,-" notiert,

Fotoattest Jäschke-L.BPP. V2b 4 -,-800,-

3674 1/3 Gr. dunkelgrausmaragdgrün, Kabinett-Briefstück

mit zentr. Stempel K.D.P.A. CONS-

TANTINOPEL 22/1 73. Eine äußerst seltene Marke,

von der nur ganz wenige Exemplare in der Türkei verwendet

bekannt wurden, bei Mi. nur mit "-,-" aufgeführt,

Fotoattest Steuer BPP.

V2b 5 -,-600,-


62 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER

3675 2 Gr., zwei Exemplare auf aktenfrischem, weißem

Brief in die Schweiz (leichte Beförd.-Spuren), klare

Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 7/6 72.

V5(2) 6 250,-

3680 1 Gr. gr. Schild zus. mit 2½ Gr. a. 2½ Gr. auf

Faltbrief mit klaren K1 KDPA CONSTANTINOPEL

27/10 74 nach Wattwyl/Schweiz.

V19,V29 6 600,-+250,-

3682 2½ Gr., Luxus-Briefstück mit ideal klarem

Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 17/4

74.

V21a 5 60,-

3676 10 Gr., außergewöhnlich schönes Luxusstück

mit sauberer handschriftlicher Entwertung "Constantinopel

8.5.73". Ein Ausnahme-Exemplar für hohe Ansprüche,

Fotoattest Dr.Steuer BPP ("...für diese Ausgabe

überdurchschnittliche Erhaltung").

V12 4 2.000,-+600,-

3683 2½ a. 2½ Gr., Luxus-Briefstück mit ideal klarem

Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 14/12

74.

V29 5 80,-

3684 2½ a. 2½ Gr., besonders schöner blauer Luxusbrief

mit klarem Stempel KDPA CONSTANTINOPEL

26/10 74 nach Stettin.

V29 6 120,-

3677 30 Gr. ultramarin, makelloses Luxusstück in

vorzüglicher Zähnung u. leuchtend frischer Farbe,

vollständige hs. Entwertung "Constantinopel 12/9 73".

Eine ganz große Vorläufer-Rarität in erstklassiger Erhaltung,

Fotoattest Bothe BPP (dazu Begleitschreiben

"...daß ich die Marke für das bisher besterhaltenste Exemplar

dieses schwierigen Sammelstücks halte").

V13 4 4.000,-+2000,-

3685 5 Pfge., tadelloses Exemplar mit sauber aufges.

blauem Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 2/3 80.

Eine außerordentlich seltene Farb-Entwertung, die auf

der Pfennige-Ausgabe nur in wenigen Exemplaren bekannt

wurde (Dr.Steuer 10x).

V32 4 1.200,-200,-

3678 ½ Gr. gelborange, Kabinettstück mit zentr. und

klar aufges. Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 9/8

72. V14 4 700,-150,-

3679 ½ Gr., waagr. Paar und Einzelstück mit 1 Gr. karminrosa

auf Kabinett-Briefstück, gestochen klare Stempel

KDPA CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 3/1 74.

V18(3),19 5 100,-

3681 2½ Gr., Luxus-Briefstück mit vollem, zentr. Stempel

KDPA CONSTANTINOPEL 2/3 74, sign. Bühler.

V21a 5 60,-

3686 5 Pfg., tadelloses senkr. Paar auf schöner Postkarte

nach Leipzig, zwei gestochen klare Stempel

K.D.P.A. CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 13/2 78.

V32(2) 6 150,-


DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER 63

3687+ Mischfrankatur Pfennige/Pfennig: 5 Pfge. graulila

in Mischfrankatur mit Ausgabe 1880, 10 Pfg. rosarot

und 25 Pfg. braun als tadellose und vorzüglich frische

Dreifarben-Kombination auf Einschreibebrief-Vds.

nach Frankreich (li. kl. Fehlstelle), zentr. Stempel KDPA

CONSTANTINOPEL 4/7 81. Mischfrankaturen zwischen

der Pfennige- und der Pfennigausgabe sind größte

Vorläufer-Seltenheiten, als Dreifarben-Kombination ein

Unikat wie es kaum schöner sein könnte, sign. Willmann,

Grobe. V32,41a,43a 6 800,-

3691 45-Pfge.-Frankatur in die USA: 20 Pfge. mit

25 Pfge. lilabraun auf Brief in die USA, klare Stempel

KDPA CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 30/4 75.

Trotz kl. Mgl. ein interessanter Brief mit dieser Portostufe

in die USA. Das normale Porto betrug lediglich

40 Pfg., nur bei einem Laufweg über England waren

45 Pfg. zu entrichten. Dieser etwas schnellere Weg

machte jedoch nur für Briefe innerhalb Europas Sinn.

Auf einem Übersee-Brief stellt diese Portostufe eine

bemerkenswerte Vorläufer-Seltenheit dar, Fotoattest

Sismondo.

V34a,35a 6 600,-

3688 10 Pfge., zwei Exemplare mit 25 Pfge. dunkelbraun,

vorzüglich farbfrische Luxusstücke mit sauber

aufges. Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit

Kreis) 29/6 75 auf schönem blauem Faltbrief nach Paris.

Eine äußerst seltene Darstellung des 45-Pfge.-Portos

aus der Vor-UPU-Zeit, Fotoattest Bothe BPP.

V33a(2),35a 6 1500,-

3689 20 Pfge., tadelloses, waagr. Paar auf schönem

Firmenkuvert nach Leipzig, zwei ideal aufges. blaue

Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit Kreis) 9/12

79. Mit dieser Farb-Abstempelung ein sehr seltener

Brief (Dr.Steuer 5 x). V34a(2) 6 150,-

3690 20 und 25 Pfge., tadellose 45-Pfge.-Frankatur

mit klarem Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 21/5

75 auf unten stark verkürztem PD-Brief nach Marseille,

sign. Wittmann. V34a,V35 6 440,-+120,-

3692 20 Pfge. lebhaftkobaltblau, tadelloses Exemplar

mit zentr. Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 1/1 78

auf blauem Brief über Italien nach Lyon (Briefpapier

mit üblicher Faltspur). Auf Brief stellt die b-Farbe eine

Seltenheit dar (bei Michel nur mit "-,-" aufgeführt). Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

V34b 6 -,-300,-

3693 25 Pfge., tadelloses Exemplar mit gestochen klarem,

fast zentr. Stempel KDPA CONSTANTINOPEL

(mit Stern) 20/2 77. Eine der seltensten Entwertungen

auf der Pfennige-Ausgabe, Fotoattest Bothe BPP (Dr.

Steuer 20x). V35a 4 3.600,-600,-

3695+ Doppelentwertung: 2 Mk., farbfrisches Bedarfsstück

mit hs. Entwertung „Cospoli 11/4 76“ und

zusätzl. Poststempel KDPA CONSTANTINOPEL vom

gleichen Tag. Nur wenige Stücke dieser Art mit doppelter

Entwertungsart sind bekannt, Fotoattest Steuer BPP.

V37a 4 300,-


64 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER

Zwei Marken mit unauffälliger kl. Ausbesserung bzw.

einem verkürzten Zahn, sonst in tadelloser und vorzüglich

frischer Erhaltung. Nahezu alle bekannten

handschriftlichen Entwertungen auf dieser Marke

lauten "Constantinopel", in der hier gezeigten Form

mit der verkürzten Schreibweise "Cospoli" eine Vorläufer-Seltenheit,

Fotoattest Jäschke-L.BPP ("Bisher

nur in einigen wenigen Belegstücken, meist aus 1875,

registriert").

V37a(3) 5 750,-

3694+ Einzelfrankatur 25 Pfge.: 25 Pfge., tadellose

Einzelfrankatur mit zentr. Stempel KDPA CONSTAN-

TINOPEL 11/6 75 auf schönem weißem Brief nach

Berlin. Noch zum alten Portotarif aus der Groschenzeit

frankiert, wonach einfache Briefe nach Dtld. bis 15 g

mit 2½ Gr. = 25 Pfg. freizumachen waren. Dieser Tarif

galt nur bis zum 30.6.1875, sodaß er auf Briefen mit der

Pfennige-Ausgabe außerordentlich selten zu finden ist.

Ex Sammlung Opitz.

V35a 6 400,-

3699 2 Mk. lebhaftrosalila, tadelloses Exemplar mit

sehr sauberer handschriftlicher Entwertung "Constantinopel

18/7 1884", Fotoattest Steuer BPP.

V37b 4 150,-

3700 2 Mk., rechts mit Zwischensteg (kl. Mängel),

saubere, hs. Entwertung "Constantinopel 6/2 83".

V37b 4 750,-70,-

3696+ V37a mit handschriftlicher und Poststempel-Entwertung:

2 Mk. violettpurpur, tadelloses Exemplar

auf Briefstück mit hs. Entwertung "Constantinopel

25/5 77" sowie zusätzl. Poststempel-Entwertung

KDPA CONSTANTINOPEL 25/5 77. Poststempel-Entwertungen

auf den beiden ersten Auflagen der

2 Mark waren nicht vorgesehen. Es bestand die Vorschrift,

diese Marken lediglich handschriftlich zu entwerten,

sodaß diese Abstempelung nur auf der 3.Auflage

(V37c) als Spätverwendung aus Therapia 1888

bekannt ist (Dr.Steuer 10x). Mit der Poststempel-Entwertung

aus 1877 ein einmaliges Stück von größter

Seltenheit, abgebildet im Handbuch Dr.Steuer, S.121,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

V37a 5 Lp.800,-

3697 2 Mk. violettpurpur, drei Exemplare, eines

mit anhäng. unterem Bogenrand, auf Briefstück mit

handschriftlicher Entwertung "Cospoli 3/März 1875".

3701+ 2 Mk. lebhaftrosalila, wundervoll farbfrischer,

waagr. Zehnerblock, re. mit anhängendem Zwischensteg

(teils verkürzte Zahnspitzen, drei Marken

fehlerhaft und teils mit Falz gestützt), über die gesamte

Einheit mit vierfacher hs. Entwertung "Constantinopel

7/6 1884". Ein spektakuläres Blockstück dieser

schon einzeln kaum zu findenen Marke, Fotoattest

Steuer BPP.

V37b(10) 4 7.500,-+480,-

3702 2 Mk. mittelrosalila, ausgezeichnet farbfrisches

und perfekt gezähntes Exemplar (zwei winz.

geschlossene Spaltrißchen) mit fast zentr. Stempel

KDPA CONSTANTINOPEL 11/8 88 (Spätverwendung

in Therapia). Eine ganz große Vorläufer-Rarität

der Dt.Post Türkei, sign. Bothe BPP, Fotoattest Steuer

BPP (Dr.Steuer 10x).

V37c 4 10.000,-750,-

3703 2 Mk., tadelloses Exemplar mit ungewöhnl., die

Wertziffer freilassender Abstempelung CONSTANTI-

NOPEL, sign. Steuer BPP.

V37e 4 50,-


DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER 65

3698+ 2 Mk. violettpurpur zusammen mit 20 Pfg. ultramarin auf tadelloser, gelber Paketkarte nach Hannover,

die 2 Mk. mit sauberer handschriftlicher Entwertung „Constantinopel 15.12.81“, die 20 Pfg. mit Stempel KDPA

CONSTANTINOPEL 15/12 81 nebst Paketaufkleber „164, Constantinopel Deutsches Postamt“. In beispielhaft frischer

Erhaltung, die 2 Mk. mit unauffälligen Spuren eines Ablösungsversuches. Diese Marke stellt das erste bisher

bekannt gewordene Exemplar auf Paketkarte dar, auch sonst sind von ihr keine Ganzstücke bekannt. Eine der ganz

großen Vorläufer-Seltenheiten der Dt.Post Türkei, Fotoattest Dr.Steuer BPP. V37a,42a 6 1200,-

3705+ 2 Mk., waagr. Siebenerblock auf Bfstk. (drei

Marken mit unauffälliger Papierfalte), fünf klare Stempel

CONSTANTINOPEL 1. 12/2 92 (ohne **). Dieser

Constantinopel-6-Stempel ist auf der V37e außerordentlich

selten und bei Dr.Steuer mit Faktor 10 bewertet,

Fotoattest Steuer BPP.

V37e(7) 5 ca. 7.000,- 400,-

3704 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloser grüner Paketkarten-Abschnitt

mit idealem Stempel CONSTANTINO-

PEL 1. 23/11 91. Auf dieser Marke eine extrem seltene

Entwertung (Dr.Steuer 10x). V37e 5 1.000,-180,-

3706+ Einzelfrankatur 2 Mk. rotkarmin: 2 Mk., tadelloses

Exemplar mit klarem Stempel CONSTAN-

TINOPEL 1. 25/6 96 als Einzelfrankatur auf grüner

Paketkarte für eine Sendung von 3,5 kg mit Leitvermerk

"via Triest" nach Elberfeld. Als Einzelfrankatur

selten.

V37e 6 350,-


66 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER

3707+ 2 Mk., tadellose Einzelfrankatur mit zentr.

Stempel CONSTANTINOPEL 1. 19/11 95 auf kompletter,

gef. Paketkarte via Triest nach Königsberg, die Marke

mit zusätzl. Zollstempel versehen. Eine der wenigen

bedarfsmäßigen Einzelfrankaturen dieser Marke.

V37e 6 350,-

3710 2 Mk. mit 1 Pia. auf Paketkarte nach Dtld.,

klare Stempel CONSTANTINOPEL 1. 21/9 95 (min.

Patina).

V37e,DPT 8d 6 200,-

3708 2 Mk. dunkelrotkarmin, zwei tadellose Exemplare

vs. auf gef. grüner Paketkarte nach Hamburg (rs.

zwei 20-Pfg.-Marken entfernt), klarer Stempel CONS-

TANTINOPEL 1 (ohne Sterne) 19/3 92. Auf der V37e

eine der seltensten Entwertungen der Dt.Post Türkei

überhaupt und wie hier auf Paketkarte ein unübertreffliches

Stück, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 10x).

V37e(2) 6 6.000,-850,-

3711+ 2 Mk., Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe

1 Pia. im senkr. Dreierstreifen auf Einschreibebrief in

der 12.Gewichtsstufe (!) mit Stempel CONSTANTI-

NOPEL 1 12/1 96 nach Braunschweig mit Ak.-Stempel

vom 19.1.96. Die 2 Mk. Innendienst ist in dieser Verwendung

auf einem Brief außerordentlich selten, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

V37e,DPT8d(3) 6 600,-

3709 2 Mk., waagr. Paar mit 1 und 2½ Pia. jeweils im

senkr. Paar (oben bzw. unten mit anhäng. Zwischensteg)

auf besonders schöner Paketkarte für zwei Sendungen

nach Leipzig, Stempel CONSTANTINOPEL 1.

7/5 97. V37e(2),8d(2),10d(2) 6 450,-

3712+ 2 Mk., Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe

1 Pia. im senkr. Dreierstreifen als tadellose 13-Pia.-Frankatur

auf versiegeltem Einschreibekuvert in der

24.(!) Gewichtsstufe nach Braunschweig (Umschlag

leichte Beförd.-Spuren). Zwei klar und sauber aufges.

Stempel CONSTANTINOPEL 1. 26/8 97. Wie alle

Brief-Frankaturen der 2 Mk. selten, sign. Mansfeld, Fotoattest

E.Diena.

V37e,DPT8d(3) 6 600,-


DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER 67

3715 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloses Exemplar mit

gestochen klarem, zentr. aufges. Stempel JERUSALEM

16/7 00. Eines der schönsten bekannten Exemplare dieser

extrem seltenen Entwertung, Fotoattest Dr.Steuer

BPP (Dr.Steuer 10x).

V37f 4 2.000,-350,-

3715

3713 2 Mk., waagr. Paar in Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe,

senkr. Zwischenstegpaar 1 Pia. sowie

senkr. Paar 2½ Pia. auf braunem Päckchen-Ausschnitt

einer überschweren Einschreibe-Sendung in die

Schweiz (26.Gewichtsstufe, bis 390 g). Klare Stempel

CONSTANTINOPEL 1 19/8 95. Ein ungewöhnliches

und besonders dekoratives Ganzstück.

V37e(2),DPT8d ZS,10d(2) 6 600,-

3716 2 Mk., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel

SMYRNA 8/6 00 und zusätzl. Paketstempel. Eine der

seltensten Entwertungen der Dt.Post Türkei auf dieser

Ausgabe, sign. Mansfeld (Dr.Steuer 10x).

V37f 4 2.000,-200,-

3717 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloses, senkr. Paar mit

klarem Stempel JAFFA 2/9 99. Selten (Dr.Steuer 3x).

V37f(2) 4 1.200,-180,-

3718+ 2 Mk. rötlichkarmin, zwei Exemplare mit Teilen

von zwei 1-Pia.-Marken auf Briefstück (geglättete

Falte), klare Stempel SMYRNA 7/4 00. Eine Vorläufer-Seltenheit,

Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 10x).

V37f(2) 5 4.000,-250,-

3714 2 Mk. mit Plattenfehler V in Mischfrankatur mit

Aufdruck-Ausgabe 1 Pia. (zwei verkürzte Zahnspitzen)

auf schönem, weißem Briefstück, zwei klare Stempel

CONSTANTINOPEL 2 ** 12/9 96. Der ohnehin schon

seltene Plattenfehler auf der 2 Mk. stellt als Mischfrankatur

und mit der Abstempelung "2" eine Türkei-Rarität

dar, sign. Ebel, Richter, Fotoattest Steuer BPP (Dr.

Steuer 8x).

V37eV,DPT8d 5 4.800,-400,-

3720 10 Pfg. mit 20 Pfg. ultramarin und 50 Pfg. graugrün,

äußerst dekorative Dreifarben-Frankatur auf

tadellosem Briefstück, sauber aufges. Stempel KDPA

CONSTANTINOPEL. Es sind nur wenige Dreifarben-Frankaturen

dieser Ausgabe bekannt, Fotobefund

Steuer BPP.

V41a,42a,44a 5 280,-


68 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER

3719+ 2 Mk. rötlichkarmin, senkr. Paar in Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe 20 P. und 1¼ Pia. auf aktenfrischem,

weißem Wertbrief über 4000 Francs (12 g) nach Dtld. Sauber aufges. Stempel CONSTANTINOPEL 1 „a“

31/3 00, befördert über Bukarest mit Eingangsstempel FRANKFURT M. 5/4 00. Bedarfsmäßige Brief-Frankaturen

der 2 Mk. rötlichkarmin sind von größter Seltenheit, in der hier gezeigten, völlig tadellosen und frischen Erhaltung

auf einem Wertbrief, stellt vorliegendes Stück eine postgeschichtliche Rarität dar. Ex Sammlung Fuchs, Fotoattest

Dr.Steuer BPP.

V37f(2),DPT7d,9IIb 6 1400,-

3723+ 20 Pfg., waagr. Paar in leuchtender Farbe auf Internationaler Postanweisung über 18,18 Mark nach Dtld.

Klare Stempel KDPA CONSTANTINOPEL 4/10 81, re. oben austaxiert „M 0,40“, was die Mindestgebühr für eine

Postanweisung darstellte. In makellos frischer und tadelloser Erhaltung. Eine philatelistische Rarität ersten Ranges,

Fotoattest Steuer BPP.

V42a(2) 6 1500,-


DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - VORLÄUFER 69

3721+ 10 Pfg. mit 20 Pfg. ultramarin auf besonders

schönem Einschreibebrief nach Zara/Dalmatien, saubere

Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit Stern)

2/8 83. Li. oben mit Vermerk des Absenders (übersetzt:

"Muster ohne Wert"). V41a,42a 6 300,-

3727 Ganzsachenumschlag 10 Pfg. karmin mit Zusatzfrankatur

Aufdruck-Ausgabe 1884, 20 P. dunkelrosarot

und 1 Pia. ultramarin als Einschreibebrief nach Dtld.

Zwei klar aufges. Stempel CONSTANTINOPEL 2. 18/4

89 (ohne Sterne). Bis auf einen kl. Einriß bei der 20 P. in

erstklassiger Erhaltung. Eine seltene Frankatur-Kombination

mit dem gesuchten Stambul-Ortsstempel, Fotoattest

Steuer BPP. VU12A,DPT2b,3d 6 400,-

3722 10 Pfg. mit 20 Pfg. ultramarin (diese kl. Aufklebefehler)

auf Großformat-Ganzsachenumschlag 10

Pfg. rot nach Dtld. Klare Stempel KDPA CONSTAN-

TINOPEL 19/7 82. Eine reizvolle Frankatur-Kombination

für die 2.Gewichtsstufe, sign. Mansfeld, Fotoattest

Steuer BPP. V41a,42b,U12B 6 300,-

3728+ 1887, KAISERL.DEUTSCHES POSTAMT

IN CONSTANTINOPEL, Negativ-Postamtssiegel mit

Reichsadler, idealer Abschlag auf unfrankierter Postkarte

an einen Pater in Pera. Datiert "Constantinopel

25/8 1887". Das Deutsche Postamt unterrichete den

Empfänger über die Zustellung eines Einschreibbriefes

aus Rom, welcher am 20.April dem Empfänger ausgehändigt

wurde. 6 250,-

3729 CONSTANTINOPEL 1. 20/3 92, klar auf Rückantwortkarte

Niederlande 5 C., bedarfsmäßig nach

Holland mit Eingangsstempel. NL 6 60,-

3724 25 Pfg., tadelloses Exemplar mit klar und sauber

aufges. Stempel KDPA CONSTANTINOPEL (mit Stern)

24/1 82. Eine der seltensten Entwertungen auf der Pfennig-Ausgabe

in einem vorzüglichen Exemplar, Fotoattest

Dr.Steuer BPP (Dr.Steuer 8x). V43a 4 2.800,-450,-

3725 50 Pfg., farbfrisches Exemplar auf Bfstk. (kl.

Mgl.) mit zentr., klarem Stempel KDPA CONSTAN-

TINOPEL 12/9 (ohne Jahreszahl). Selten, sign. Steuer

BPP. V44a 5 100,-

3726 50 Pfg., zwei Exemplare zusammen mit zweimal

20 Pfg, je mit zentr., klarem Stempel KDPA CONS-

TANTINOPEL 21/6 81 (stockfleckig), sign. Wittmann.

V44a,V42a 5 700,-150,-

3730+ Postmandats-Umschlag: CONSTANTINO-

PEL 1. 1/3 93, idealer Abschlag auf portofreiem Vordruck-Umschlag

nach Alexandrie, rs. blaue Siegelmarke

K.D.POSTAMT CONSTANTINOPEL und

Eingangsstempel vom 5.3.93. Ein außergewöhnlicher

Brief aus der Sammlung Romanow. 6 180,-


70 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI - MITLÄUFER

DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI -

MITLÄUFER

3736 10 P., Einzelfrankatur (½ Z.) mit besonders klarem

Stempel CONSTANTINOPEL 1. 24/11 88 auf Vordruck-Streifband

nach Seligenstadt. 1b 6 500,-80,-

3731 3 Pfg., tadelloses Exemplar auf Briefstück mit

klarem Stempel CONSTANTINOPEL 1. Eine seltene

und unterbewertete Marke, von der nur wenige Stücke

erhalten geblieben sind, Fotoattest Steuer BPP.

M39b 5 1.600,-+400,-

3737 10 P., waagr. Paar mit 20 P. und 1 Pia. als dekorative

Dreifarben-Frankatur auf tadellosem Firmen-Einschreibebrief

nach Dresden, klare Stempel CONSTAN-

TINOPEL 1 10/5 87. Eine seltene Kombination.

1b(2),2b,3d 6 300,-

3732 25 Pfg. mit 10 Pfg. und Aufdruck-Ausgabe 10 P.

auf Firmen-Einschreibebrief nach Dtld. (10 Pfg. etwas

eckrund), klare Stempel CONSTANTINOPEL 21/10

93. Von der 25 Pfg. Mitläufer-Marke sind nur wenige

tarifmäßig frankierte Briefe bekannt, Fotoattest Wiegand

BPP "als Mitläufer sehr selten!".

M49b,47b,DPT6c 6 400,-

3733 Germania 10 Pfg., EF auf schöner Bedarfs-AK

mit Stempel CONSTANTINOPEL 2. 30/7 08.

(M71) 6 50,-

DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI

3734 10 P. - 2½ Pia., 5 Werte tadellos gestplt., alle

Werte sign. bzw. Befund BPP. 1/5 4 550,-100,-

3738 10 P. und 1¼ Pia., je im farbfrischen, waagr.

Paar (eine Marke der 10 P. kl. Mgl.) auf schönem Einschreibebrief

in der 2.Gewichtsstufe nach Leipzig, klare

Stempel CONSTANTINOPEL 1 11/12 86. Eine seltene

Frankatur-Kombination der 1.Aufdruck-Ausgabe,

sign. Hollmann BPP. 1b(2),4a(2) 6 1.580,-+250,-

3735 10 P., waagr. Paar mit 1 Pia. und 2½ Pia., tadellose

Dreifarben-Frankatur auf zweimal gef. Einschreibebrief

nach Köln, klare Stempel CONSTANTINOPEL 1

25/1 86 (rs. Siegel entfernt). Eine seltene Kombination,

sign. Bothe BPP. 1a(2),3c,5a 6 400,-

3739 10 P., waagr. Paar (eine Marke kl. Beanstdg.)

mit 2½ Pia. dunkeloliv, auf aktenfrischem Firmen-Einschreibebrief

nach Hamburg, klare Stempel CONS-


TANTINOPEL 1 10/12 88. Eine interessante Kombination,

sign. Stock, Hollmann BPP.

1b(2),5b 6 250,-

DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI71

3747 1 Pia., Aufdruck blauschwarz, hervorragend

farbfrisches, sauber ungebrauchtes Exemplar. Trotz

Mängeln eine seltene und gut präsentierende Marke,

Fotobefund Wiegand BPP. 3b 2 3.000,-300,-

3740 10 P., farbfrischer waagr. Viererstreifen (re. Marke

kl. Beanstdg.) auf Mitläufer-Ganzsachenkarte 10

Pfg. rot als Einschreibe-Postkarte nach Triest, drei klar

aufges. Stempel CONSTANTINOPEL 1 28/11 88 (rs.

Text durchgestrichen). Eine einmalige Frankatur-Kombination.

1b(4),MP14 6 250,-

3741+ 20 P., drei Exemplare als Zusatzfrankatur auf

Vorläufer-Ganzsachenumschlag 10 Pfg. rosa mit klaren

Stempeln CONSTANTINOPEL 1 24/7 85 als Einschreibebrief

nach Leipzig, rs. blaue Siegelmarke "Kaiserlich

Deutsches Postamt Constantinopel".

2a(3),VU12B 6 90,-

3742 20 P., drei Exemplare (eines Mgl.) als Zusatzfrankatur

auf portoger. R-Ganzsachenumschlag Dt.Reich

10 Pfg. rot mit klaren Stempeln CONSTANTINOPEL 1

13/9 87 nach Graz. Seltene Marken-Kombination, Fotoattest

Hollmann BPP.

2b(3),DR U12A 6 70,-

3743 1 Pia., Plattenfehler IV, tadelloses, sauber gestplt.

Exemplar. 3IV 4 500,-100,-

3744 1 Pia., Plattenfehler III im Paar mit Normalmarke

auf schön gestplt. Briefstück, sign. Kilian, Huylmans

BPP.

3IV 5 500,-100,-

3748 1 Pia., amtlicher Kosack-Neudruck, tadellos ungebraucht

(winz. Haftspur, sonst postfrisch). Sehr selten

im Handel, doppelt sign. Bühler, Fotoattest Steuer BPP.

3NeII 2 600,-150,-

3749 1¼ Pia., Aufdruckfehler: unterbrochener linker

Bruchstrich von „¼“, tadellos ungebraucht. Selten, Fotobefund

Stegmüller BPP. 4bAbart 2 100,-

3750 1¼ Pia. lebhaftorangebraun, Aufdruckfehler I

("1" von linkem "¼" verkürzt), tadellos ungebraucht, unten

mit anhäng. Zwischensteg. Nur wenige Exemplare

dieses Aufdruckfehlers bekannt, Fotobefund Steuer BPP.

4AF I 2 1.500,-300,-

3745 3746

3745 1 Pia., Aufdruck blauschwarz, tadellos ungebr.

Exemplar in für diese Ausgabe hervorragender Zähnung

und Zentrierung. Eine Türkei-Seltenheit, Fotoattest

Steuer.

3b 2 3.000,-600,-

3746 1 Pia., Aufdruck blauschwarz, tadellos ungebrauchtes

Exemplar in vorzüglich frischer Erhaltung

und mit vollem Originalgummi. Eine seltene Marke,

Fotoattest Steuer BPP. 3b 2 3.000,-500,-

3751 1¼ Pia. lebhaftorangebraun, Zähnungsabart:

verbreiterte Marke, tadellos postfrisches Exemplar mit

unterem Bogenrand. Schon als Normalmarke in postfrischer

Erhaltung nahezu unauffindbar, mit der Zähnungsabart

eine Türkei-Seltenheit, Fotoattest Steuer

BPP. 4D 1 1400,-


72 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI

haltener Paketkarte nach Triest, rs. Durchgangsstpl.

von Konstanta und Orsova. 8d(2),10d(2) 6 150,-

3752 2½ Pia. lebhaftolivgrün, besonders farbfrisches,

sauber gestplt. Exemplar mit kl. Mängeln. Eine seltene

Marke, sign. Richter, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

5c 4 4.000,-750,-

3753 10 und 20 P. sowie 1¼ Pia. auf oben etwas verkürztem

Einschreibebrief nach Deutschland.

6c,7b,9b 6 70,-

3754 10 P. mit 20 P. als seltene Drucksachen-Frankatur

in der 3.Gewichtsstufe auf weißem Streifband nach

Bayern (kl. Mgl.), klare Stempel JAFFA 9/12 98.

6c,7d 6 80,-

3755 10 P. mit 1¼ Pia. auf Großformat-Umschlag 20

P. als tarifmäßige Einschreibe-Frankatur nach Leipzig,

klare Stempel CONSTANTINOPEL 1. 19/8 92.

6c,9b,U1B 6 100,-

3756 10 P.-2½ Pia., kpl. Serie sauber gestplt. bzw. auf

Bfstk. Die 1¼ Pia. in der a-Farbe, alle Werte geprüft (20

P. kl. Mgl.). 6c/9a,10d 4/5 428,-60,-

3757 20 P. mittelkarminrot, tadelloses, waagr. Paar

auf Bfstk. mit vollem Stempel CONSTANTINOPEL 1.,

Fotoattest Steuer BPP. 7ca(2) 5 800,-80,-

3758 20 P. mit 10 P. und 1¼ Pia. (½ Z.) auf dekorativem

Bfstk., Fotobefund Jäschke-L.BPP.

7ca,6c,9b 5 430,-40,-

3764 1 Pia., senkr. Dreierstreifen mit senkr. Paar 2½

Pia. auf kompletter Auslands-Paketkarte nach Neapel,

klare Stempel CONSTANTINOPEL 1 "a" 3/8 00.

8d(3),10d(2) 6 220,-

3765 1¼ Pia. gelborange, tadellos ungebrauchtes Exemplar,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

9a 2 1.000,-200,-

3766• 1¼ Pia., tadellos gestplt., Altsignaturen, Fotobefund

Jäschke-L.BPP. 9a 4 350,-70,-

3767 1¼ Pia., farbfrisch und sehr sauber gestplt., sign.

Hollmann BPP. 9a 4 350,-60,-

3768 1¼ Pia., tadellos gestplt., sign. Steuer BPP.

9a 4 350,-60,-

3759 3760

3759 20 P. dunkelrosarot, tadellos postfrisches Exemplar

in perfekter Zähnung und Zentrierung. Eine seltene,

unterbewertete Marke, von der bisher nur wenige

Exemplare gefunden wurden, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

7e 1 1.500,-+500,-

3760 20 P. dunkelrosarot, tadellos postfrisch Exemplar

in perfekter Zähnung. Eine äußerst seltene und unterbewertete

Marke, von der nur wenige postfr. Exemplare

bekannt wurden, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

7e 1 1.500,-+500,-

3761 20 P., tadellos ungebr., Fotobefund Jäschke-L.

BPP. 7e 2 300,-60,-

3762 20 P. dunkelrosa, tadellos ungebraucht, Fotobefund

Wiegand BPP. 7e 2 300,-+50,-

3763 1 und 2½ Pia., je im tadellosen senkr. Paar mit

Stempel CONSTANTINOPEL 1. 27/5 99 auf frisch er-

3769+ 1¼ Pia. gelborange auf Brief: 1¼ Pia. gelborange,

hervorragend farbfrisches, senkr. Paar auf Ganzsachenumschlag

20 P. karmin als tarifmäßige Frankatur

auf schönem Einschreibebrief nach Frankreich,

klare Stempel CONSTANTINOPEL 1 31/7 90. Die

1.Auflage der 1¼ Pia. ist schon lose schwer zu finden,

auf Brief stellt sie eine Seltenheit dar (bei Mi. nur mit

"-,-" notiert), je doppelt sign. Drahn und Pfenninger,

Fotoattest Jäschke-L.BPP. 9a(2),U1B 6 200,-


DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI73

3770 1¼ Pia. gelborange, gelblichorange und dunkelorange,

alle drei Farben dieser Marke, tadellos ungebraucht,

ledigl. Mi.9a min. unreg. Zhg., wie üblich bei

der Erstauflage (Mi.49a). Ein seltenes Angebot, Fotoatteste

Steuer BPP für Mi.9a und 9ba.

9a/b/ba 2 2.230,-+500,-

3771 1¼ Pia. dunkelorange, tadellos ungebr. Exemplar

mit frischem, vollem Originalgummi. Eine seltene

und unterbewertete Marke, Fotobefund Wiegand BPP.

9ba 1 1.200,-+400,-

3774 1¼ Pia. dunkelorange zusammen mit fünf weiteren

Marken auf philatelistischem Einschreibebrief

nach Frankfurt, jede Marke mit klarem Stempel JAFFA

6/12 98 versehen. Einer der ganz wenigen bekannt gewordenen

Briefe der 1¼ Pia. dunkelorange (Urmarke

49ba, siehe Michel-Spezialkatalog, wo auf eine Briefbewertung

aufgrund der Seltenheit verzichtet wurde,

Befund Wiegand BPP. 9ba u.a. 6 300,-

3772 1¼ Pia. dunkelorange, außergewöhnlich schönes

Briefstück mit ideal aufges. Stempel JAFFA 28/9 99.

Winz. Unregelmäßigkeit im Bereich der Perforation,

sonst in tadelloser Erhaltung. Eine seltene Marke.

9ba 5 950,-+300,-

3775 2½ Pia. lebhaftbräunlichrot, tadelloses Exemplar

als Zusatzfrankatur auf Großformat-Ganzsachenumschlag

20 P. mit klarem Stempel CONSTANTINO-

PEL 1. 1/1 90 als tarifmäßig für die 2.Gewichtsstufe

frankierter Einschreibebrief nach Berlin mit Eingangsstempel.

Ganzstücke der Erstauflage der 2½ Pia., welche

Ende 1889 in ganz kleiner Auflage nach Constantinopel

geliefert wurde, sind außerordentlich selten, Fotoattest

Steuer BPP. 10a,U1B 6 2.500,-+500,-

3773 1¼ Pia. dunkelorange mit 10 Pa. und 1 Pia. als

portoger. Frankatur auf tadellosem kl. Einschreibebrief

nach Kiel, klare Stempel JAFFA 28/10 98. Bei Michel

ist von dieser Marke kein Brief bekannt, die lose Marke

wertet mit 950,-. Fotoattest Jäschke-L.BPP.

9ba,6c,8d 6 300,-

3776 2½ Pia. lilabraun, acht Exemplare vs. mit zweimal

1 Pia. rs. auf aktenfrischer Paketkarte nach Dtld.,

klare Stempel CONSTANTINOPEL 1. 19/4 90. Einige

Werte etwas unregelm. Zhg., sonst in tadelloser Erhaltung,

Fotoattest Steuer. 10ba(8),8a(2) 6 350,-


74 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI

3777 2½ Pia., senkr. Zwischenstegpaar (ob. Marke kl.

Zähnungsunebenheit) mit 20 P. (Aufklebefehler und

eine weitere Marke abgefallen) sowie Vorläufer 2 Mk.

auf grüner Paketkarte mit klaren Stempeln CONS-

TANTINOPEL1. 21/7 97. Zwischenstegpaare auf Paketkarten

sind außerordentlich selten.

10dZS,7d,V37e 6 300,-

3779 1¼ Pia., Zusatzfrankatur auf Ganzsachen-Doppelkarte

20/20 P. mit Vermerk "durch Eilboten" nach

Deutschland mit rs. Eingangsstempel. Klare Stempel

CONSTANTINOPEL 17/4 02. Entsprechend der Postvorschrift

mit rot/blauen Strichen gekennzeichnet. Der

Wertstpl. der Ganzsachenkarte deckt das Postkartenporto,

während die Zusatzfrankatur die Eilgebühr im

Reichsgebiet darstellt. Es sind nur wenige solcher Express-Postkarten

von der Türkei nach Dtld. bekannt.

15I,P8 6 300,-

3780 1½ Pia., tadellose Einzelfrankatur auf Einschreibe-Postkarte

(leichte Patina) mit Stempel CONSTAN-

TINOPEL 19/8 02 nach Lima/Peru. 16I 6 60,-

3781 Einschreibe-Rückscheinbrief: 2 Pia., tadellose

Einzelfrankatur mit Stempel CONSTANTINOPEL 1.

16/11 00 auf gef. Einschreibe-Rückscheinbrief nach

Dtld. Eine seltene Versendungsform. 17I 6 100,-

3782 4 Pia. mit 15 Pia., tadellose Exemplare auf Wertbrief

über 1.500,- Fr. (153g) nach Berlin (Umschlag Beförd.-Spuren),

klare Stempel CONSTANTINOPEL 18/5

04. Befördert über Orsova, Constanza, Vercioro und

Bukarest mit österreichischer Bahnpost nach Berlin.

Wertbriefe der Auslandspostämter mit Querformaten

frankiert sind selten, sign. Richter, Fotoattest Steuer BPP.

19I,22I/I 6 400,-

3778+ 10 P. und 1 Pia., je im senkr. Paar vs. und rs. auf

tadelloser Paketkarte innerhalb Palästinas gelaufen mit

klarem Stempel JAFFA 30/10 00 nach Jerusalem mit rs.

Ak.-Stempel vom 1.11.00, Fotoattest Hollmann BPP.

12I(2),14I(2) 6 250,-

3783 5 Pia., Plf. I, zentr. gestempelt (kl. Mgl.). Selten,

Fotoattest Hollmann BPP. 20II PFI 4 2.200,-200,-


DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI75

3792 Doppelaufdruck 25 PIASTER: 25 Pia. a. 5 Mk., Aufdrucktype I („A“ oben ohne Dach) mit Abart: doppelter

Aufdruck (der 2. Aufdruck deutlich sichtbar um 0,5 mm nach re. oben versetzt). Tadellos ungebrauchtes Exemplar

in beispielhaft frischer Erhaltung, perfekt gezähnt und zentriert sowie mit vollständigem Originalgummi.

Diese Marke zählt zu den größten Seltenheiten der Deutschen Auslandspostämter. Es wurde lediglich ein Bogen

hergestellt, wovon zehn Stück die Aufdrucktype I und die anderen zehn die Aufdrucktype II („A“ oben mit Dach)

aufweisen. Seltene Gelegenheit zum Erwerb dieser Top-Rarität, Fotoatteste Hollmann BPP, Jäschke-L.BPP.

23I/IIDD 2 12.000,-+4000,-

3784 5 Pia., Plf. II, tadelloses Exemplar mit Stempel

CONSTANTINOPEL 1. 27/7 04. Eine sehr seltene Marke,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

20II PFII 4 2.200,-350,-

3788 25 Pia., sauber gestplt. (winz. Eckbug), eine seltene

und unterbewertete Marke, Fotoattest Steuer BPP.

23I/I 4 1.700,-250,-

3789 25 Pia., tadellos postfrisch, sign. Richter, Ebel,

Fotoattest Jäschke-L.BPP. 23I/II 1 650,-120,-

3790 25 Pia., tadellos gestempelt, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

23I/II 4 550,-120,-

3791 25 Pia., tadellos gestplt., Fotobefund Wiegand

BPP. 23I/II 4 550,-100,-

3793 25 Pia., klar gestempelt SMYRNA 5/10 03, ein

kurzer Zahn, sign. Berger, Fotobefund Jäschke-L.BPP.

23I/IV 4 650,-80,-

3794 25 Pia., tadellos ungebr., Fotobefund Jäschke-L.

BPP. 23II 2 240,-50,-

3795 20 P. und 1½ Pia auf Bedarfs-Einschreibebrief

mit R-Zettel von SMYRNA nach Dtld. mit Eingangsstempel.

Beide Marken Federkreuz anstatt Poststempel

entwertet. Ein interessanter und seltener Brief, Fotobefund

Steuer BPP. 25,28 6 100,-

3785 10, 15 und 25 Pia. mit schönen Stempeln SMYR-

NA 27/3 02 auf philat. Einschreibebrief nach Nürnberg.

21I/I,22I/I,23I/III 6 150,-

3786 15 Pia., tadellos gestempelt.

22I/II 4 200,-40,-

3787 3788

3787 25 Pia., Type I, tadelloses Exemplar mit gestochen

klar und gerade aufges. Stempel CONSTAN-

TINOPEL 3. 26/2 02. Eines der schönsten bekannten

Exemplare dieser seltenen Marke, Fotoattest Jäschke-L.

BPP. 23I/I 4 1.700,-350,-

3796 1½ Pia., tadelloses senkr. Paar mit re. Bogenrand

auf Briefstück mit Ur-HAN "H 6737" sowie

Platten-Nr."1". In gestempelter Erhaltung ein äußerst

seltenes Stück. 28HAN U 5 -,-240,-


76 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI

3797 2 Pia., EF auf schönem Vordruckbrief der Türkischen

Tabak-Regie, per Einschreiben nach Berlin, klare

Stempel SMYRNA 25/11 05. 29 6 70,-

3798 2 Pia., li. mit Bogenrand und kompletter Ur-

HAN "H 5423" auf Briefstück mit besonders schön aufges.

Stempel BEIRUT "a" 26/12 06. Eine in gebrauchter

Erhaltung extrem seltene Hausauftragsnummer, sign.

Mansfeld. 29HAN U 5 200,-

3803 10 P., drei Exemplare als Währungs-Mischfrankatur

auf Privat-Ganzsachenumschlag 5 C. nach

Deutschland adressiert, klare Stempel CONSTANTI-

NOPEL 3 14/12 09. Zusatzfrankaturen auf dem letzten

Privatumschlag in Centimes-Währung sind schon

mit den entspr. Freimarken der Ausgabe 1908 selten

zu finden, in der hier gezeigten Form mit Marken in

Para-Währung ein postgeschichtlich sehr interessantes

Stück.

36(3),PU3 6 250,-

3806 1 und 1¼ Pia. auf Adressteil von großformatiger

Päckchensendung ("Muster ohne Wert") per Einschreiben

von Constantinopel nach Berlin. Eine seltene bedarfsmäßige

Portostufe.

38,39 6 120,-

3799 4 Pia., tadelloses, waagr. Oberrandpaar mit Aufdruck-HAN

"H 2998" auf Briefstück, zwei ideal aufges.

Stempel BEIRUT "a" 30/7 06. Eine der schönsten gebrauchten

Hausauftragsnummern der Deutschen Auslandspostämter.

31HAN A 5 300,-

3800 25 Pia., tadellos ungebr., Fotobefund Jäschke-L.

BPP.

35a 2 300,-60,-

3801 25 Pia., schön gestempelt CONSTANTINOPEL,

kl. helle Stelle, sign. Richter, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

35a 4 700,-80,-

3802 25 Pia., tadellos gestplt., doppelt sign. Hollmann

BPP mit Buchstabe "b". Unserer Ansicht nach jedoch

gelblichrot quarzend.

35(b) 4 -,-400,-

3805 20 P., waagr. und senkr. Paar als MeF auf schönem

Firmen-Einschreibebrief nach Chemnitz.

37(4) 6 70,-

3807 1 Pia., Zusatzfrankatur auf Privat-Ganzsachenumschlag

1 Pia. der Deutschen Palästina-Bank mit

klaren Stempeln JAFFA 15/2 12 als Einschreibebrief

nach Frankfurt/M. (unten etwas unsauber geöffnet),

rs. Durchgangsstpl. PORT-SAID 16/2 12. Die Privat-Ganzsachenumschläge

sind mit Zusatzfrankatur

sehr selten.

38,PU1 6 150,-

3808 1 Pia., Zusatzfrankatur auf Privat-Ganzsachenumschlag

1 Pia. der Deutschen Palästina-Bank als Einschreibebrief

nach Dtld., klare Stempel BEIRUT 19/8

13.

38,PU1 6 140,-


DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI77

3804 10 P., Aufdruckfehler I (seitw. stark verschobener Aufdruck „0 Para 10 1“) zusammen mit 20 P. und einer ¼

Pia. auf tarifmäßig frankiertem Einschreibebrief nach Lübeck, klare Stempel SMYRNA „b“ 30/12 07. Die 10 P. mit

unauffälligem kl. Risschen oben wurde abgelöst und ordnungsgem. wieder zurückgeklebt. Eine der seltesten Aufdruckabarten

der Deutschen Auslandspostämter, welche bei Michel schon als loses Exemplar mit 6.500,- bewertet

ist, auf Brief nur mit „-,-“, Fotoattest Jäschke-L.BPP. 36II,27,37a 6 6.500,-++1000,-

3809 2 Pia. auf Privat-Ganzsachenumschlag der Deutschen

Palästina-Bank 1 Pia. blau auf Einschreibebrief

in der 2.Gewichtsstufe nach Magdeburg, klare Stempel

BEIRUT 12/4 13. Eine vermutlich einmalige Marken-Ganzsachen-Kombination.

41,PU1 6 250,-

HAN-Paar stellt eine außerordentliche Türkei-Rarität dar,

Fotoattest Steuer BPP. 42y(2)HAN A 1 -,-1000,-

3811 5 Pia., ungebrauchte, re. unt. Bogenecke mit

Aufdruck-HAN "H 6409.08", kl. Mängel.

44HAN A 2 240,-40,-

3812 Auf dem Postweg gestohlene Frankatur: 5 Pia. a.

1 Mk., kleines Fragment einer auf dem Postweg gestohlenen

Frankatur von zwei großformatigen Piaster-Marken

auf Firmenkuvert nach Frankfurt/M. Stempel CONS-

TANTINOPEL 20/6 08. Während die li. Marke vollständig

entfernt wurde, blieb von der re. ein kleiner Teil auf

dem Brief kleben. Anstelle der Frankatur mit violettem

Gummistempel "in Frankfurt (Main) I ohne Marken

eingegangen". Ein in dieser Form außerordentlich seltener

und postgeschichtlich bemerkenswerter Brief.

(44) 6 250,-

3813 15 Pia., gestempelt BEIRUT 13/3 14, repariert,

Fotobefund Jäschke-L.BPP. 46a 4 600,-60,-

3814 15 Pia., farbfrisch und sauber gestempelt, repariert,

Fotobefund Jäschke-L.BPP. 46a 4 600,-60,-

3815 15 Pia., tadellos ungebr. Unterrandstück mit Aufdruck-HAN

"H 1659a.12". 46aHAN A 2 500,-100,-

3810 2½ Pia. a. orangeweiß, tadellos postfrisches,

waagr. Eckrandpaar re. unten mit voller Aufdruck-HAN

"H 556a.14". Von dieser Marke sind schon ungebrauchte

Einzelstücke kaum zu finden, ein perfekt postfrisches

3816 15 Pia. schwarzbraunviolett, farbfrisches Exemplar

mit zwei sauber aufges. Stempeln SMYRNA 19/5

14. Ein verkürzter Zahn und winz. Eckbug, sonst in tadelloser

Erhaltung, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

46b 4 3.000,-+600,-


78 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI

3817 15 Pia. schwarzbraunviolett, schönes, gestplt.

Bedarfsstück mit kl. Beanstandungen. Eine sehr seltene

Marke, sign. Richter, Fotoattest Dr. Hollmann

BPP.

46b 4 3.000,-+600,-

3820

3821 5-100 C., tadellose Serie auf gef., philat. R-Brief

von Constantinopel nach Darmstadt.

48/52 6 60,-

3818 15 Pia., tadellos postfrisches Unterrandstück

mit Aufdruck-HAN "H 1659a.12". In postfrischer Erhaltung

äußerst selten.

46HAN A 1 1.800,-350,-

3822 1908, UPU-Vorlagebogen: 5-100 C., drei komplette

Serien auf gef., vollständigem Vorlagebogen (li.

obligatorische Aktenlochung) des Weltpostvereins in

Bern. Die Marken mit amtlichem rotem Siegelstempel

der UPU weisen den Bogen als Archivstück zur

Vorlage bei einer fremden Postverwaltung aus. Re.

unten mit Stempel und Unterschrift der UPU-Direktion.

Es sind nur ganz wenige solcher Bogen erhalten

geblieben.

48/52(3) 500,-

3819 25 Pia. (1 Z.) mit 2 Pia. und 10 Pia. auf seltener

Wert-Paketkarte über 6.000,- Mark via Constanta und

Orsova nach Berlin, Stempel CONSTANTINOPEL

16/1 13. Ein seltenes Poststück, Fotoattest Jäschke-L.

BPP.

47a,41,45 6 320,-

3820 Währungs-Mischfrankatur auf Privat-Ganzsache

5 C. und 10 C. als Zusatzfrankatur auf Privat-Ganzsachenumschlag

der Deutschen Palästina-Bank 2 Pia.

a. 40 Pfg. als bedarfsmäßiger Inlands-Einschreibebrief

nach Jaffa (kl. Mängel), klare Stempel JERUSALEM

14/2 13. Eine wohl einmalige Frankatur-Kombination.

48,49,PU 6 300,-

3823+ 10 C., Einzelfrankatur auf Bedarfskarte mit

beiges. violettem R2 AUS JERUSALEM DP.

49 6 60,-

3824 10 C., Zusatzfrankatur auf Drucksachen-Umschlag

5 C. mit violettem Adresszettel und rs.

Abs.-Stempel "Syrisches Waisenhaus in Jerusalem"

nebst Aufgabestempel JERUSALEM 2/11 12. Eine

interessante 15-C.-Frankatur in der 3. Auslands-Gewichtsstufe.

49a,U5 6 90,-

3825 Dicker und dünner Aufdruck: 25 C., tadellos

postfrisches, waagr. Oberrandpaar, die li. Marke mit

dünnem, die re. Marke mit fettem Aufdruck. Ein interessantes

und seltenes Stück.

50(2)Abart 1 120,-


DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI GANZSACHEN79

DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI

GANZSACHEN

3826 20 P. a. 10 Pfg. (Urkarte P42/I), tadellos ungebraucht.

Eine äußerst seltene Ganzsache, Fotobefund

Jäschke-L.BPP.

P5I 6 150,-

3830+ MSP No.14 12/12 15, auf tadelloser Feldpostkarte

mit zwei violetten Ovalstempeln LAZARETT-

SCHIFF RECHID-PASCHA. Sehr selten.

6 300,-

3827 1912, 10 C. a. 10 Pfg. mit Wz. "I", schönes Bedarfsstück

mit klarem Stempel CONSTANTINOPEL

15/9 12 (leichte Gebrauchsspuren), Fotoattest Jäschke-L.BPP.

P19 WZ 4 500,-+200,-

DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI -

KRIEGSPOST

3831+ CONSTANTINOPEL 24/7 14, klar auf tadelloser

Postkarte 20 P. nach Berlin. Unmittelbar nach

Kriegsausbruch beim Bahnpostamt München angehalten

und mit violettem Zensur-L3 "Freigegeben! ..."

versehen. Eine seltene, frühe Kriegszensur.

P14 6 200,-

3828 Privat-Umschlag 2 Pia. a. 40 Pfg. der "Deutschen

Palästina-Bank". Der Umschlag wurde von der Bank

offensichtlich irrtümlich bzw. falsch beschriftet und

daher dem Deutschen Postamt in Jaffa zur Erstattung

der Frankatur zurückgegeben. Hs. Vermerk "Von der

Deutschen Post 2 Prs erhalten zu haben bescheinigt..."

mit violettem Bestätigungsstempel der Bankfiliale in

Jaffa. Ein interessantes und seltenes Stück.

PU2 6 240,-

DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI

ABSTEMPELUNGEN

3829 CONSTANTINOPEL "*a" 16/7 08, klar als

Ak.-Stempel auf schönem Firmen-Vordruckbrief.

DR72 6 40,-

3832+ CONSTANTINOPEL 2/9 (ohne Jahreszahl

"14"), zwei klare und volle Abschläge auf Einschreibe-Postkarte

nach Berlin mit Eingangsstempel vom

13.9.14, unten mit einem bisher nur auf dieser Postkarte

bekannten Zensurstempel "* Zenzuriert*" versehen.

Die Karte ist abgebildet in den AG-Berichten auf

S.3835.

38,P14 6 250,-


80 DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI BESONDERHEITEN

3835 K.D.MARINE-SCHIFFSPOST No.14 20/12 15

auf Feldpostbrief mit vs. Abs.-Vermerk eines Majors

der deutschen Postüberwachungsstelle Constantinopel

nach Dresden, li. unten mit violettem Adler-Zensurstempel

DEUTSCHE ÜBERWACHUNGSSTELLE

KONSTANTINOPEL. Mit dieser Zensur ein äußerst

seltener Brief. 6 200,-

3833+ Kriegspost aus Palästina: JAFFA 7/9 14, klarer

Abschlag auf frischem, grünem Bank-Brief 1 Pia. nach

Berlin (oben etwas unsauber geöffnet). Mit britischem

Zensurverschlußzettel OPENED BY CENSOR. Dieser

seltene Kriegsbrief ist abgebildet bei Falk auf S.220.

38 6 300,-

3836 BERLIN O. 19/2 17, auf Brief mit Privat-Abs.-Vermerk

aus Constantinopel nach Greifswald

adressiert, frankiert mit Germania 5 und 10 Pfg.,

welche erst in Dtld. entwertet wurden. Oben mit Vermerk

"Durch die Güte der Kaiserlichen Botschaft" und

blauem L1 "Aus dem Ausland". Ein interessanter Brief.

DR85,86 6 250,-

DEUTSCHE POST IN DER TÜRKEI

BESONDERHEITEN

3837 1900, sehr seltene "Ersatz-Paketkarte" mit Aufgabeort

"Constantinopel" nach Berlin, klarer K2 GÜTER-

VERWALTUNG POST IV. sowie rs. Berliner Eingangsstpl.

nebst zahlreichen hs. Vermerken. 6 100,-

3834 CONSTANTINOPEL 3. 28/9 14, auf Vordruck-Einschreibebrief

10 und 20 P. nebst zweimal 1 Pia.

(etwas gummifleckig) von den Siemens-Schuckert-Werken

an die "Gesellschaft für Drahtlose Telegraphie", Berlin.

Rs. mit österreichischer Militärzensur in Form eines

violetten Siegelstempels aus BRASSO (KRONSTADT),

Ak.-Stempel BERLIN 2/10 14. Seltene Kriegspost mit

österreichischer Zensur. 36,37,38(2) 6 250,-

3838+ Internationale Postanweisung: BEIRUT "a"

28/3 04, klar auf rosa Postanweisungs-Formular für

den Internationalen Verkehr als Post-Nachnahme über

12,67 Mark mit Vermerk "Postpaket" nach Gütersloh.

Unten violetter Formularstempel "Beirut" nebst Auszahlungslochung

li. oben. Postanweisungen von der

Türkei sind nur einige ganz wenige erhalten geblieben,

vorliegende Verwendung als Paketpost-Nachnahme ist

von besonderem Interesse. 6 400,-


3839 CONSTANTINOPEL 3. 13/1 04, klar auf unfrankiert

versandtem Konsulatsbrief nach Hannover.

Nachportostempel und blauer Taxvermerk "40" (20 Pfg.

Strafporto-Zuschlag). Rs. blaue Siegelmarke des Deutschen

Generalkonsulats in Constantinopel.

6 80,-

3840 Beirut, Constantinopel 2 und Jaffa, drei versch.

R-Zettel.

40,-

DEUTSCHE MILITÄRMISSION TÜRKEI81

3843+ DIARBEKIR 21/III 1918, klar auf Einschreibe-Feldpostbrief

(hinten etwas unsauber geöffnet) von

der Fernschreiberstation Diarbekir mit entsprechendem

R-Zettel nach Mardin mit Ankunftsstempel. Ein

Spitzenbrief aus dem Kaukasus.

6 450,-

3841 Germania-Zusammendruck in Constantinopel

verwendet: X/X/5 Pfg., waagr. Germania-Zusammendruck

zus. mit Türkei 1¼ Pia. auf Privat-Ganzsachenumschlag

5 Pfg. mit klaren Stempeln

CONSTANTINOPEL 3. 27/5 13 als tarifmäßig frankierter

Einschreibebrief nach Halle mit Ankunftsstempel.

Bei einem der deutschen Auslandspostämter

verwendete Germania-Zusammendrucke sind außerordentliche

Seltenheiten, sign. Schmidt.

DR W1.3,DPT27,GA 6 800,-

DEUTSCHE MILITÄRMISSION TÜRKEI

3844+ Damaskus, Normstempel 23/5 17 klar auf

R-Brief mit R-Zettel und rücks. Oblate des Konsulates

nach Jerusalem mit AK-Stempel A.O.K. 4. Einer der

Spitzenbriefe der Militärmission Türkei.

6 650,-

3842 "Feldpost der Militär-Mission Bozanti", violetter

provisorischer Gummistempel als Aufgabestempel

klar auf gef. Einschreibe-Umschlag mit R-Zettel der

Feldpost Constantinopel und Aufgabestempel KONS-

TANTINOPEL 4/9 16, adressiert an das große Hauptquartier.

Einschreibebriefe der Militärmission sind

sehr selten.

6 350,-

3845+ Jildirim, Aleppo, Feldpoststation Nr. 510 1/1

1918, zwei Abschläge auf gefalteter eingeschriebener

Heeressache mit R-Zettel und Adlerstempel "Kraftwagen-Park

504" an den Kommandeur der Kraftfahrtruppen

7. Armee in Damaskus. Ein sehr seltener R-Brief,

sign. Willmann

6 550,-


82 DEUTSCHE MILITÄRMISSION TÜRKEI

3846+ Kut-El-Amara, 11/3 16, türk. Feldpostkarte

vom Adjutanten Hauptmann Ismail von der Goltz

mit türk. Feldpoststempel über MSP No. 14 12/4 nach

Straßburg. Die Karte stammt aus der Zeit der Belagerung

von Kut-El-Amara durch die Engländer, welche

am 29/4 1914 aufgaben. Von der Goltz starb am 19.April

an Fleckfieber. Eine historische Karte.

6 400,-

3847+ El Aziz, Feldpostbrief über Constantinopel mit

Normstempel 17/12 16 mit Berliner Zensur nach Kiel

und umadressiert. Das Deutsche Genesungsheim El

Aziz befand sich in der Nähe von Charput.

6 130,-

3848+ Erzerum, Feldpostbrief von Ufz. Schliewiensky,

z. Zt. Deutsches Konsulat Erzerum, Automobilkompagnie

über Auswärtiges Amt mit Tagesstempel

BERLIN C 27/3 15 nach Schlachtensee. Die Deportation

von Armeniern begann im April 1915 in Zeytun.

Erzerum fiel im März 1916 in russische Hände.

6 120,-

3851+ Der einzige mit Flugzeug beförderte Brief: türkischer

Ganzsachenumschlag 20 Pa. mit Normstempel

SMYRNA 20/5 18, adressiert nach Berlin, Absender

Max Müller, Feldwetterstation Adalia mit rücks. Vermerk

"Von Adana nach Smyrna mit dem Flugzeug

befördert 18.5.1918 9-12 Uhr Vorm." und Stempel

"Fliegerabteilung V." Die Feldfliegerabteilung 5 war im

Februar 1916 mit Standort Smyrna aufgestellt worden.

Anfänglich war es eine Jagdstaffel, später eine Aufklärungsabteilung.

Von Paganini beschriebener Flugpostbrief.

Provenance: Marquess of Bute. Einziger geflogener

Beleg von der Militärmission.

6 850,-

3853+ Feldpost Militärmission: 1. EXPEDITIONS-

CORPS 21/8 16, klar auf seltener Feldpostkarte, datiert

"El Arisch 17/8 16" nach Deutschland. Eine sehr seltene

Karte aus dem Ägyptischen Sinai.

6 80,-

3854 23.11.17, Damaskus, Funkspruchtelegramm-Vordruck

mit einer Nachricht an das Deutsche

Generalkonsulat in Nablus. Sehr selten.

6 150,-

3849+ Georgien, eingeschriebene Heeressache von

Feldpoststation 555 in Poti 1/8 18 mit R-Zettel an den

Feldpostobermeister über das Berliner Kabinettspostamt

an Feldpost 722. R-Brief Rarität.

6 400,-

3850+ Georgien, Tarnstempel der Feldpoststation

907 Tiflis 16/10 18 auf Heeressache mit Adlerstempel

des Kommandos der Deutschen Truppen im Kaukasus

an das Kriegsministerium in Berlin.

6 90,-

3852+ Flieger, Adlerstempel der Preuss. Feldflieger-Abteilung

klar auf Ansichtskarte mit Tarnstempel

23/2 18 aus Damaskus von gefr. Schmittdiel nach

Everswinkel.

6 80,-

3855 DEUTSCHE FELDPOST 510 7.9.18, Barrenstempel

der Feldpoststation Aleppo kurz vor deren

Schließung, sehr seltener Einschreibebrief nach Berlin

mit Eingangsstempel vom 20.9.18.

6 300,-


DEUTSCHE MILITÄRMISSION TÜRKEI83

SONDERMISSION P. (Persien). Eine ganz große Seltenheit

der Dt.Militärmission Türkei und nur zwei weitere

Briefe bekannt. 6 500,-

3861 GLEISSPITZE BAGDADBAHN 19/3 18, ideal

auf tadelloser Feldpostkarte nach Dtld. 6 100,-

3856 DEUTSCHE FELDPOST 663 4.6.18, Barrenstempel,

gestochen klar auf tadellosem Einschreibebrief

nach Berlin. R-Briefe dieser Abstempelung sind

sehr selten. 6 300,-

3857+ ALEPPO 19/5 16, klar auf tadelloser Feldpostkarte

nach Dtld., violetter R4 der 2.Türkischen

15cm-Feldhaubitzenbatterie (2.Türkische Armee in

Diarbekir). 1916 6 130,-

3862 Dt. Batterie "Djemal Pascha", KONSTANTI-

NOPEL 12/1 18, klar auf Feldpostkarte nach Berlin.

Eine von zwei bisher bekannten Belegen, welche die

Existenz einer Dt. Marinebatterie im Hafen von Ayas

belegen, ausführliches Attest Ahrens. 6 180,-

3858 Feldpost A.O.K.4 2/5 17, gestochen klar auf Einschreibebrief

mit Abs.-Stempel der Gebirgshaubitzen

Division von Marno nach Wien mit Eingangsstempel.

R-Briefe dieser Poststation sind sehr selten.

6 400,-

3859+ DEUTSCHE FELDPOST 10/2 18, Tarnstempel

auf tadelloser Postkarte mit Abs.-Vermerk "Feldpost

663", datiert "Nazareth".

6 60,-

3863+ MARDIN 1/11 18, klar nebst beiges. SB-Stempel

"Deutsches Ortslazarett Haidar-Pascha" auf Feldpostbrief

nach Deutschland. Seltene Heimkehrerpost.

6 200,-

3864 MARDIN 10/3 18, ideal auf Feldpostbrief nach

Deutschland, rs. türkische Markenfrankatur.

6 100,-

3860+ DEUTSCHE MILITÄR-MISSION FELDPOST

18.DEC.1916, blauer Stempel klar auf gef. grünem

Feldpostbrief aus Bana/Persien über Mossul nach Berlin,

li. mit violettem Stempel STAB VON DER GÖLTZ

3865+ SAMSOUN 1. 28/6 16, türkischer Stempel auf

Einschreibekarte von der Georgischen Legion, frankiert

mit Türkei zweimal 1 P. in die Schweiz (vgl. AG-Berichte,

Heft 135, S.4145). 6 250,-


84 DEUTSCH-NEUGUINEA - VORLÄUFER

3866 Jerusalem, A.O.K.4 25/4 17, klar auf gef. Einschreibebrief

mit R-Zettel "Feldpost 4. Armee" und

Kommandostempel "Gebirgsartillerieregiment No.6,

Haubitzbatterie No.2" von der Division v. Marno über

Constantinopel nach Budapest. Als Einschreibebrief

äußerst selten.

6 600,-

3869

DEUTSCH-NEUGUINEA - VORLÄUFER

3870 2 Mk. lebhaftgraulila, ausgezeichnet farbfrisches

Exemplar mit klarem Stempel HERBERTSHÖH 2/9 92.

Bis auf einige verkürzte Zahnspitzen und einer winz.

farbfreien Stelle in tadelloser Erhaltung. Eine ganz große

Vorläufer-Rarität, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer

5x).

V37d 4 15.000,-2000,-

3867 Jildirim, Dera´a, Einschreibe-Heeressache mit

Feldpost-Normstempel "511" vom 16/5 18 und entspr.

R-Zettel nach Rajak. Ein seltener R-Brief.

6 350,-

3871 2 Mk. lebhaftgraulila, vorzüglich farbfrisches

Exemplar vom re. Bogenrand (verwendungsbed. oben

einige winz. stumpfe Zahnspitzen), sauber aufges.

Stempel STEPHANSORT 30/7 91 (kopfstehende Tageszahl).

Eine der ganz großen Vorläufer-Seltenheiten

Deutsch-Neuguineas. Im Handbuch Dr.Steuer mit Faktor

3 bewertet (dort ist auch die Stempel-Fehleinstellung

an diesem Tag dokumentiert), Fotoattest Steuer

BPP.

V37d 4 9.000,-1800,-

3868 KAIS. DEUTSCHE FELDPOSTSTATION

Nr.185 19.5.16, in Violett klar auf seltenem, gef. Einschreibebrief

des Militär-Attachés nach Berlin.

6 300,-

3869 Jildirim, gef. Einschreibebrief vom Rechnungsführer

der Öster. Gebirgshaubitzen-Division mit Feldpost-Normstempel

„372“ und entspr. R-Zettel nach

Wien. Als R-Brief sehr selten, sign. Willmann.

6 250,-

3872 2 Mk., vorzüglich farbfrisches Exemplar mit

sauber aufges. Stempel FINSCHHAFEN 30/1 91 (Zhg.

wie üblich min. unregelm.), Fotoattest Steuer BPP.

V37d 4 3.000,-600,-


DEUTSCH-NEUGUINEA - VORLÄUFER85

3877 Kerawara-Einschreiben mit R-Zettel von Matupi 20 Pfg., leuchtend farbfrisches waagr. Paar in perfekter

Zähnung auf sauberem Einschreibebrief in der 1.Gewichtsstufe nach Hongkong (Umschlag li. oben hinterklebte

Ecke u. einige Zahnspitzen etwas getönt). Gestochen klar aufges. Stempel KERAWARA 10/11 89 und R-Zettel „Matupi

No.80“. Rs. mit Durchgangsstpl. von Soerabaya (30/12 89), Weltevreden (2/1 90) nebst Eingangsstempel von

Hongkong (24.1.90). Eine der größten Vorläufer-Raritäten Deutsch-Neuguineas, aus der Zeit der Postbeförderung

durch den Dampfer „Otilie“, welcher in sechswöchigen Abständen über Niederländisch-Indien fuhr, nachdem der

Weg via Australien nicht mehr möglich war, Fotoattest Steuer BPP.

V42c(2) 6 3500,-

3873 2 Mk., tadelloses, frisch erhaltenes Briefstück

mit klarem und vollem Stempel HERBERTSHÖH 24/3

98. Auf dieser Marke eine Stempel-Seltenheit, sign. Bothe

BPP (Dr.Steuer 5x).

V37e 5 2.500,-500,-

3874 2 Mk., tadelloses Briefstück mit vollem Stempel

STEPHANSORT ./2 99 (große Type). Selten (Dr.Steuer

2x). V37e 5 1.000,-200,-

3875 2 Mk., farbfrisches, waagr. Paar auf Leinen-Bfstk.

(linke Marke kl. Mängel), klar u. sauber aufges.

Stempel STEPHANSORT 31/8 94. Mit so schöner

Abstempelung ist die 2 Mk. auf Bfstk. nicht häufig zu

finden, sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 2x).

V37e(2) 5 2.000,-500,-

3876 10 Pfg., tadelloses, waagr. Paar auf Bfstk. mit

zwei gestochen klaren Stempeln KONSTANTINHA-

FEN 20/9 91. Eine bedeutende Vorläufer-Rarität, da

von dieser Abstempelung ansonsten fast nur minderwertige

Gefälligkeitsdaten vorkommen. Als echtes Bedarfsstück

in so schöner Qualität praktisch unauffindbar,

doppelt sign. Steuer BPP (Dr.Steuer 5x).

V41b(2) 5 5.000,-850,-


86 DEUTSCH-NEUGUINEA - VORLÄUFER

3879 5 Pfg. mit 25 Pfg. gelborange auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. karmin mit drei zentrisch aufges. Stempeln

HATZFELDHAFEN 23/6 91 als tarifmäßig frankierter Einschreibebrief nach Deutschland. Rs. mit Durchgangsstpl.

von Soerabaya und Weltevreden mit Eingangsstempel vom 20.9.1891. In tadelloser Erhaltung. Ganzstücke

von Hatzfeldhafen sind nur einige wenige bekannt geworden, sie zählen zu den seltensten Vorläuferbelegen

Deutsch-Neuguineas. Ein nahezu identischer Brief vom gleichen Tag erzielte auf unserer 145.Auktion einen Zuschlag

von 3.400,-.

V46b,47a, U13A 6 2500,-

3880+ Internationale Postanweisung nach Singapur: 10 Pfg., senkr. Paar und 20 Pfg. hellblau auf kompletter rosa

Postanweisung über 6 Mark nach Singapur (mit Coupon). Sauber aufges. Stempel FRIEDRICH-WILHELMSHA-

FEN 24/11 93 (zwei senkr. Registraturfalten, davon eine durch die 20 Pfg.). Die Zahlung konnte nicht ausgeführt

werden, daher vs. mit blauem Retourvermerk und entspr. Rückzahlung in Höhe von 5,60 Mark. In frischer und

sauberer Erhaltung. Postanweisungen von Deutsch-Neuguinea sind von größter Seltenheit, Fotoattest Dr.Steuer

BPP.

V47b(2),48b 6 2800,-


DEUTSCH-NEUGUINEA - VORLÄUFER87

Exemplare dieser seltenen Marke, Fotoattest Bothe BPP.

V50a 5 1.600,-+600,-

3878 50 Pfg. dunkeloliv, vorzüglich farbfrischer Viererblock

auf Leinen-Briefstück (teils kl. Unebenheiten)

mit sauber, klar und zentr. aufges. Stempel FINSCH-

HAFEN 6/11 89. Eine schöne und seltene Einheit.

V44b(4) 5 1.600,-+250,-

3884 50 Pfg. lebhaftbräunlichrot, erstklassig farbfrisches,

waagr. Paar auf Leinen-Bfstk. (re. Marke einige

stumpfe Zähnchen) mit besonders klar aufges. Stempel

FINSCHHAFEN 19/8 90. Vorläufer-Seltenheit, Fotoattest

Steuer BPP. V50a(2) 5 3.000,-650,-

3881+ 10 Pfg. mit 50 Pfg. lilabraun, je im senkr. Paar

auf tadellosem, besonders schönem Vordruckbrief der

"Astrolabe Kompagnie" nach Berlin, klare Stempel

STEPHANSORT 21/12 94. Die V47c stellt mit dieser

Abstempelung eine große Seltenheit dar, vor allem auf

einem Brief in so außergewöhnlich guter Qualität, doppelt

sign. Bothe BPP.

V47c(2),50d(2) 6 3.400,-+550,-

3885 50 Pfg., zwei waagr. Paare sowie zwei Einzelstücke

(diese kl. Beanstdg.) auf makellos frisch erhaltenem,

weißem Leinenkuvert der Neu-Guinea-Compagnie

nach Berlin. Jede Marke mit zentr. und klarem

Stempel HERBERTSHÖH 17/11 97 (rs. ohne die Lacksiegel)

entwertet, Ak.-Stempel vom 3.1.98. In dieser

Form eine äußerst seltene Mehrfachfrankatur.

V50d(6) 6 600,-

3882 3882

3882 50 Pfg. lebhaftbräunlichrot, erstklassig farbfrisches

Exemplar auf blauem Briefstück (re. oben

zwei stumpfe Zähnchen) mit fast zentr. Stempel HER-

BERTSHÖH 11/11 91. Eine ganz große Vorläufer-Seltenheit

vor allem mit dieser Abstempelung, Fotoattest

Steuer BPP (Dr.Steuer 5x). V50a 5 7.500,-850,-

3883 50 Pfg. lebhaftbräunlichrot, tadelloses, außergewöhnlich

schönes Bfstk. mit zentr. klarem Stempel

FINSCHHAFEN 2/9 90. Eines der besten bekannten

3886 Paketkarte der Neu-Guinea-Compagnie: 2 Mk.

rot, tadellose Karte mit handschriftlichem Gültigkeitsvermerk

"gültig Stephansort, den 11/11 91" und Unterschrift

des Generaldirektors der Neu-Guinea-Compagnie.

Daneben blaues Dienstsiegel. In dieser Form

ein besonders seltenes Exemplar der gesuchten frühen

Paketkarten, Fotoattest Eichele. Pkpk1 6 800,-


88 DEUTSCH-NEUGUINEA - MITLÄUFER

DEUTSCH-NEUGUINEA - MITLÄUFER

3887 5 Pfg. auf Ganzsachen-Doppelkarte 5/5 Pfg.

(o.Text) mit klarem Stempel HERBERTSHÖH 10/2 99

nach Dtld. mit Eingangsstempel. Selten (Dr.Steuer 2x

für die Marke und 5x für die Ganzsache).

M46c,MP31 6 70,-

3893 25 Pfg., senkr. Zwischenstegpaar mit klaren

Stempeln STEPHANSORT. In gestempelter Erhaltung

sehr selten.

5a ZS 4 100,-

3894 25 Pfg. dunkelorange, tadelloses Bfstk. mit idealem

Stempel MATUPI 15/7 01.

5b 5 90,-+60,-

3888 10 Pfg. mit 20 Pfg. ultramarin und 50 Pfg. lilabraun

als tadellose Dreifarben-Frankatur auf schönem

Bedarfs-Einschreibebrief nach Dtld., jede Marke mit

klarem Stempel STEPHANSORT 25/4 98 (große Stempeltype)

versehen nebst geschnittenem R-Zettel. Es

sind nur ganz wenige Dreifarben-Frankaturen aus der

Mitläuferzeit in Deutsch-Neuguinea bekannt.

M47d,48d,50d 6 700,-

DEUTSCH-NEUGUINEA

3889 3 und 25 Pfg., je tadellos postfrisch, sign.

1b,5b 1 250,-40,-

3890 3-50 Pfg., tadellose Serie mit schönem Stempel

FRIEDRICH-WILHELMSHAFEN 8/3 01 auf gef. Einschreibebrief

nach Berlin.

1b/6 6 80,-

3891 3 Pfg. hellocker, tadellos gestplt., Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

1e 4 550,-100,-

3895 3 Pfg.-5 Mk., die komplette Serie auf zwei tadellosen

Satz-Einschreibebriefen nach Berlin, klare Stempel

KAEWIENG 14/3 07, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

7/19 6 1.000,-+250,-

3892 25 Pfg., tadelloses senkr. Zwischenstegpaar mit

klaren Stempeln STEPHANSORT. Gebrauchte Zwischenstegpaare

sind nur ganz wenige bekannt geworden

(bei Mi. nur mit "-,-" notiert).

5a ZS 4 -,-100,-


DEUTSCH-NEUGUINEA GANZSACHEN89

3896+ Portoverrechnungs-Frankatur: 20 Pfg., zwei

Exemplare (eines kl. Trennungsfehler) mit 30 Pfg.

und 50 Pfg. auf amtlichem Briefbogen "Kaiserliche

Ober-Postdirektion, Bremen" als Rückerstattungsbetrag

der Postagentur Herbertshöhe wegen zuviel berechneter

Postanweisungs-Gebühren. Alle vier Marken

mit klarem Stempel BREMEN 13/6 02. Eine postgeschichtliche

Rarität. 10(2),12,14 6 700,-

3897 3 Mk., tadelloses Bfstk. mit nur einem, genau

zentr. und gerade aufsitzendem Stempel FITSCHHA-

FEN, sign. Pfenninger. 18 5 190,-+40,-

3902 MARON 16/5 12, drei klare Abschläge auf tadellosem,

kl. Einschreibebrief frankiert mit zweimal 3

Pfg. und 25 Pfg. nach Dtld. mit Eingangsstempel vom

17.6.12. Von Maron sind schon gewöhnl. Briefe kaum

zu finden, um so höher muss der vorliegende Einschreibebrief

eingeschätzt werden.

7(2),11 6 800,-

3903 NAMATANAI 18/3 12, ideal auf Orts-Postkarte

5/5 Pfg. (o. Text).

P10 6 80,-

3898 5 Mk., tadellose EF mit zwei klaren Stempeln

STEPHANSORT 8/5 05 auf philat. Vordruck-Einschreibebrief

nach Hannover mit Ak.-Stempel, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 19 6 900,-350,-

3899 5 Mk., tadellos postfrisch, Fotobefund Jäschke-L.BPP.

23IAI 1 320,-80,-

DEUTSCH-NEUGUINEA GANZSACHEN

3900 Paketkarte 2 Mk. rot, tadellos ungebraucht.

PK1 6 120,-

3901 Privat-Ganzsachenkarte 5 Pfg. grün mit rs.

Farblitho "Bismarckarchipel", tadellos ungebraucht.

P3 6 60,-

DEUTSCH-NEUGUINEA ABSTEMPELUNGEN

3904 SEEPOST SINGAPORE-DEUTSCH-NEU-

GUINEA 29/10 12, perfekter Abschlag auf schönem

Bedarfsbrief 10 Pfg. nach Berlin, rs. Schiffsstempel "S.S.

MADILA". Einer der seltensten Südsee-Schiffspoststempel

in vorzüglicher Erhaltung.

9 6 1200,-

DEUTSCH-NEUGUINEA -

BRITISCHE BESETZUNG

3908 1 d. a. 5 Pfg., Aufdruckfehler „kleine „1“ in der

Wertangabe“, tadellos ungebraucht. Dieser Aufdruckfehler

kommt nur auf dieser Marke vor und ist bei

Gibbs auf S.26 beschrieben, Fotoattest Eichele (SG 2b).

2IAbart 2 140,-

3911 2 d. a. 20 Pfg., Aufdrucktype II, Abart: Komma

statt Punkt nach „I“ von „G.R.I.“, tadellos ungebraucht

(SG 19 var.)

4IIAbart 2 100,-


90 DEUTSCH-NEUGUINEA - BRITISCHE BESETZUNG

3905 1 d. a. 3 Pfg., Aufdruckfehler: Wertziffer "I" statt "1" sowie fast vollständig fehlender Punkt nach "I" von

"G.R.I.", tadellos ungebrauchtes Exemplar in vorzüglicher Zähnung und Zentrierung, mit vollständigem Originalgummi.

Eine extrem seltene Abart, Fotoattest Eichele (SG 16a var.).

1IIAbart 2 1400,-

3906 Aufdruck-Unikat: 1 d. a. 3 Pfg., Aufdrucktype II, Abart: doppelter Aufdruck, davon einer kopfstehend (Setting

11, Pos.1), tadellos ungebraucht mit vollständigem Originalgummi, sehr gut gezähnt und zentriert. Lt. Handbuch

Robert Gibbs handelt es sich bei dieser Marke um ein Unikat. Ein Spitzenstück der Besetzungsausgaben der

Deutschen Südsee-Kolonien, doppelt sign. Kilian BPP, Fotoattest Eichele (SG 16a/f, Gibbs 16fc).

1II DK 2 £ 8.000 ++ 5000,-

3907 Unikat mit zweifachem Aufdruckfehler: 1 d. a. 3 Pfg., Aufdrucktype II, Abart: kopfstehender Aufdruck und

zusätzl. Aufdruckfehler "I" statt "1" in der Wertziffer. Tadellos ungebrauchtes Exemplar in perfekter Zähnung und

Zentrierung, mit vollständigem Originalgummi. Dieses Unikat ist im Handbuch von Robert Gibbs aufgeführt und

stellt eine der größten Raritäten der Britischen Besetzungsausgaben Deutsch-Neuguineas dar, sign. David Field,

Fotoatteste Kilian BPP, Eichele (SG 16g/a, Gibbs 16ec).

1IIK Abart 2 £ 6.000 ++ 5000,-

3909 1 d. a. 5 Pfg., Aufdrucktype II, Aufdruckfehler: "1 p." statt " 1 d.", tadellos ungebraucht in perfekter Zähnung

und mit vollständigem Originalgummi. Eine der ganz großen Aufdruck-Raritäten der Besetzungsausgaben Neuguineas.

Sowohl bei Gibbs als auch bei Stanley Gibbons in ungebrauchter Erhaltung unbekannt, bei Mi. nur mit

"-,-" aufgeführt, Fotoattest Eichele (SG 17e, Gibbs 17d).

2IIF 2 -,-4000,-


DEUTSCH-NEUGUINEA - BRITISCHE BESETZUNG 91

3910 2 d. a. 10 Pfg., Abart: fehlender Punkt nach "I" von "G.R.I." (lediglich ein mikroskopischer Farbpartikel

hiervon sichtbar), farbfrisches und sauber ungebrauchtes Exemplar (re. unten ein Zahn etwas aufgerauht). Diese

extrem seltene Abart wird erstmals von Eric W. Mann in "The G.R.I. Stamps of New Britain" erwähnt, vermutlich

handelt es sich bei dem hier angebotenen Exemplar um die dort besprochene Marke. Ein außergewöhnliches Stück

der Besetzungsausgaben Neuguineas, Fotoattest Eichele. (SG 18 var.)

3IAbart 2 1000,-

3912 2½ d. a. 10 Pfg., Setting 5, Pos.1, Abart: zusätzlicher Aufdruck auf dem linken Bogenrand, tadellos ungebraucht.

Eine seltene Marke, Fotobefund Holcombe "A scarce variety". Ex Slg. Bute (SG 20, Gibbs 20a).

5IAbart 2 1000,-

3915 Unikat mit Dreifach-Aufdruck: 3 d. a. 30 Pfg., Aufdrucktype II mit Abart: dreifacher Aufdruck, tadellos

ungebrauchtes Exemplar in perfekter Zähnung und mit vollständigem Originalgummi. Dieses berühmte

Aufdruck-Unikat stammt aus der Sammlung Bute (Auktion vom 29.4.1959, Los-Nr.10) und ist weder bei Michel,

noch bei Stanley Gibbons aufgeführt, bei Robert Gibbs in Fußnote erwähnt. Eine der spektakulärsten

Aufdruck-Abarten der britischen Besetzungsausgaben Deutsch-Neuguineas, doppelt sign. Bartels, Fotoattest

Eichele.(SG 23 var).

8II(DDD) 2 5000,-

3916 3 d. a. 30 Pfg., Setting 5, Pos.10, Abart: zusätzlicher Aufdruck auf dem rechten Bogenrand, tadellos ungebraucht.

Sehr selten, Kopie von Fotoattest BPA für ein senkr. Paar, aus dem diese Marke stammt (SG 23var.).

8IIAbart 2 1000,-


92 DEUTSCH-NEUGUINEA - BRITISCHE BESETZUNG GANZSACHEN

3917 8 d. a. 80 Pfg., Aufdruckfehler "1" statt "I", tadellos ungebrauchtes Exemplar in perfekter Zähnung und

Zentrierung, vollständiger Originalgummi. Eine sehr seltene Aufdruckabart, sign. Holcombe. (SG 11a = £ 3.250)

11IAbart 2 £ 3.250 1200,-

3921 Doppeldruck der Inschrift: 3 d. a. R-Zettel von Käwieng (Antiqua) mit Abart: „Käwieng Neuguinea“ als

Doppeldruck (zweiter Druck diagonal durch die Marke verlaufend), tadellos ungebraucht mit vollem Originalgummi.

Von dieser Abart sind u.W. keine weiteren Exemplare bekannt geworden. Eine ganz große Seltenheit der

Britischen Besetzungsausgaben, Fotoattest Kilian BPP („sehr selten und bei Käwieng möglicherweise ein Unikat“).

(SG 42 var).

16dII DD 2 1200,-

3913 2½ d. a. 20 Pfg., tadellos postfrisch. (SG 21)

6I 1 200,-60,-

3914 2½ d. a. 20 Pfg., tadellos postfrisches re. Randstück.

(SG 21)

6I 1 200,-60,-

3918 Neu-Guinea 3 d. a. R-Zettel "Herbertshöhe"

mit Landesnamen "Deutsch-Neu-Guinea". Tadellos

ungebr. auf Unterlage fixiert. Von diesem R-Zettel mit

der Landesinschrift in drei Worten sind lt. Handbuch

von Robert Gibbs bisher lediglich zwei Exemplare registriert.

16cAbart 2 300,-

3919 3 d. a. R-Zettel "Käwieng", tadellos postfr. waagr.

Paar. (SG 37)

16dII(2) 1 600,-+150,-

3920 3 d. a. R-Zettel „Käwieng“ (Antiqua), vorzüglich

gezähnter, ungebr. Viererblock o.G. mit den Nummern

„979 / 978 / 974 / 973“ in verkehrter Reihenfolge. Eine

seltene Einheit. (SG 37)

16dII(4) 3 250,-

3920

3922 3 d. a. R-Zettel "Manus", tadellos ungebr.

16fI 2 100,-

3923 3 d. a. R-Zettel "Rabaul", tadellos ungebr.

16g 2 170,-+60,-

3924 Dienstmarke: 1 d. a. 3 Pfg., tadellos postfrisch.

1 1 Gebot

DEUTSCH-NEUGUINEA -

BRITISCHE BESETZUNG GANZSACHEN

3925 1 d. a. 5 Pfg., tadellos ungebraucht.

P1 6 60,-

3926 2 d. a. 10 Pfg., tadellose Blankokarte mit blauem

Stempel STEPHANSORT.

P2 6 80,-

DEUTSCH-NEUGUINEA - KRIEGSPOST

3927 (1918), vorgedr. Kriegsgefangenenbrief aus dem

austral. Lager BERRIMA mit violettem Zensurstempel

nach Lothringen adressiert. Selten.

6 150,-


DEUTSCH-NEUGUINEA - KRIEGSPOST93

3930 Südsee-Seepost im 1.Weltkrieg: SEEPOST NEU-GUINEA-ZWEIGLINIE „a“ (Dampfer „Coblenz“) 18/8 14

auf Bedarfs-Ganzsachenkarte 5 Pfg., rs. mit Abs.-Vermerk „Palaupai 2/8 14“ von dem Südseeforscher Dr. Otto

Dempwolff. Hs. Leitvermerk „über Hongkong-Singapore, nicht über Sibirien“ nach Hannover mit hs. Eingangsvermerk

vom 7.11.1914. Im Text „...gehört, dass die Post wegen Kriegsunruhen möglicherweise nicht über Sibirien

geleitet werden kann. Ich gebe deshalb zwei gleichlautende Karten über Sibirien und Hongkong-Singapore auf “.

Einer der seltensten Kriegspostbelege Deutsch-Neuguineas. P13 6 1800,-

3928 RABAUL 5 JL. 21 auf dekorativem Einschreibebrief

eines deutschen Absenders, frankiert mit neun

Werten N.W PACIFIC ISLANDS (Mi.7, 13/14, 22,36).

6 200,-

3929 KIETA 16/12 16, violetter brit. Stempel auf nach

England gelaufenem Einschreibebrief N.W. PACIFIC

ISLANDS 5P. mit deutschem R-Zettel.

6 120,-

3932

3931 Dienstmarke 1 d. a. 3 Pfg. mit N.W.PACIFIC

ISLANDS 3P. auf philatelist. R-Ortsbrief (leicht stockfleckig).

D1 6 100,-

3932 Rabaul, Feldpostkarte „Nur für die Wehrabteilung

und für die Expeditionstruppe“ mit beiges. Postamts-Dienstsiegel,

tadellos ungebraucht. Selten.

6 400,-

3933+ MADANG 8/9 16, australischer Stempel auf

Zensurbrief, frankiert mit waagr. Dreierstreifen Australien

1 P. (am Rand etwas fleckig und re. Marke Eckfehler)

auf schönem, weißem Brief nach Queensland

mit rotem Zensurverschlußzettel und L1 PASSED BY

CENSOR. Australien 6 200,-


94 DEUTSCH-NEUGUINEA BESONDERHEITEN

3934+ NAMATANAI FEB 20, violetter K1 auf bedarfsmäßiger,

gef. Dienstsache N.W.Pacific Islands 1

P. nach Adelaide, rs. Durchgangsstempel von Sydney.

Eine extrem seltene Abstempelung. 6 400,-

DEUTSCH-NEUGUINEA

BESONDERHEITEN

3937 Deutsch-Englische Luftschiffexpedition, 2 Pfg.

ultramarin, gestempeltes Bedarfsstück (Eckstempel),

leichte Knitter. 4 250,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA - LAMU

3939 3 Pfg. grün, tadelloses Exemplar auf Briefstück

mit klarem Stempel LAMU OSTAFRIKA 3/2 (91).

Eine der seltensten Vorläufermarken der deutschen

Kolonien in einem vorzüglichen Exemplar, Fotoattest

Provinsky BPP. VL39b 5 5.000,-2000,-

3935 "Stephansort 11.2.07", hs. Aufgabevermerk re.

oben auf Internationaler Postanweisung (Abschrift)

über 40 Mark nach Charlottenburg. Rs. mit violettem

Adlerstempel der Postanweisungsstelle Bremen nebst

Unterschrift. Von Neuguinea sind nur wenige Postanweisungen

erhalten geblieben. 6 500,-

3940 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit gestochem klarem

Stempel LAMU OSTAFRIKA 6/2 90, Fotoattest Hartung.

VL40II 5 600,-160,-

3943 20 Pfg., tadelloses Briefstück mit zentr. Stempel

LAMU OSTAFRIKA 26/6 90, sign. Bothe BPP, Fotobefund

Provinsky BPP. VL42c 5 450,-+150,-

3936 1914, Deutsch-Englische Luftschiff-Expedition

2 Pfg. und 1 Mk., beide Werte in völlig tadelloser, perfekt

postfr. Erhaltung, die 1 Mk. mit li. Bogenrand. Diese

Marken dienten der Finanzierung einer geplanten,

jedoch nicht mehr durchgeführten deutsch-englischen

Luftschiff-Expedition zur Erforschung und kartograph.

Erfassung Neuguineas. Als kpl. Serie in perfekt postfr.

Erhaltung äußerst selten, Fotoatteste Jäschke-L.BPP.

1 1500,-

3945 5 Pfg., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel

LAMU OSTAFRIKA 27/2 91, sign. Pfenninger, Fotoattest

Steuer BPP. VL46a 5 600,-+150,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA - LAMU95

3938 2 Mk. mittelrosalila, re. mit Zwischensteg, zusammen mit 10 Pfg. dunkelrosarot und 50 Pfg. dunkeloliv,

tadellose und vollkommen frisch erhaltene 2,60-Mark-Frankatur auf schönem Einschreibekuvert in der 12.Gewichtsstufe

nach Berlin. Jede Marke mit klar und zentr. aufges. Stempel LAMU OSTAFRIKA 17/9 90 entwertet, rs.

Eingangsstempel von Berlin 5/10 1890. Einer der wertvollsten bekannten Lamu-Briefe überhaupt und mit der 2

Mk. mittelrosalila eine spektakuläre Kolonial-Rarität, sign. Grobe, Willmann, Fotoattest Steuer BPP.

VL37c,41b,44b 6 Lp.12000,-

3942 10 Pfg., waagr. Paar mit 20 Pfg. dunkelultramarin (li. oben unauffälliger Aufklebefehler) sowie waagr. Paar

50 Pfg. dunkeloliv als 1,40-Mark-Frankatur auf sehr schönem Einschreibebrief in der 6.Gewichtsstufe nach Berlin.

Jede Marke mit gestochen klarem und gerade aufges. Stempel LAMU OSTAFRIKA 18/9 90 sowie R-Zettel No.155.

Der Brief ist adressiert an die Deutsche Witu-Gesellschaft und trägt den Eingangsstempel BERLIN 5/10 1890 (rs.

ohne die Lacksiegel). Nach unserem Dafürhalten handelt es sich um den schönsten bekannten Lamu-Vorläuferbrief

überhaupt. Er stellt eine ganz große Kolonial-Rarität dar, sign. Drahn, Fotoattest Steuer BPP.

VL41b(2),42c,44b(2) 6 Lp.8500,-


96 DEUTSCH-OSTAFRIKA - ZANZIBAR

3944 20 Pfg. dunkelultramarin und 50 Pfg. oliv, je im waagr. Paar als 1,40-Mk.-Frankatur auf Brief mit zentr. Stempeln

LAMU OSTAFRIKA 26/10 89 nach Berlin (Umschlag rs. ohne die Oberklappe und die beiden 50-Pfg.-Werte

mit ganz leichtem, wohl lagerungsbedingtem Farbabrieb). Eine seltene Frankatur-Kombination auf einem Brief aus

den ersten Wochen der Deutschen Post auf Lamu.

VL42c(2),44b(2) 6 3500,-

3941 10 Pfg., tadelloses Exemplar als Zusatzfrankatur

auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. Krone/Adler, portogerecht

mit Leitvermerk „via Brindisi“ nach Berlin, gestochen

klare Stempel LAMU OSTAFRIKA 3/2 91. Eine

seltene Mischfrankatur zwischen den beiden auf Lamu

gebrauchten Ausgaben Pfennig/Krone-Adler-Ausgabe.

Vorzügliche Qualität. VL41b,VU12A 6 750,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA - ZANZIBAR

3947 2 Mk., tadelloses Exemplar auf blauem Bfstk.

mit außergew. klar und sauber aufges. Stempel ZAN-

ZIBAR 3/7 91. Zweifellos eines der schönsten bekannten

Briefstücke dieser sehr seltenen Vorläufer Marke,

zumal sie auch noch den deutlich erkennbaren Plattenfehler

"große Unterbrechung in der Guilloche unten

links" aufweist. Mit diesem Plattenfehler ist die

Marke im Michel-Spezialkatalog bisher nicht aufgeführt.

Eine ganz große DOA-Vorläufer-Rarität, Fotoattest

Steuer BPP.

VZ37e 5 1.500,-+1200,-

3948 Stempel ohne Tages- und Monatszahlen: 20 Pf.,

tadelloses Briefstück mit zwei klaren Stempeln ZANZI-

BAR KDPA "91" (ohne Tages- und Monatszahlen). In

dieser Form war uns diese Abstempelung bisher nicht

bekannt, sign. Schenk, Bothe BPP, Steuer BPP.

VZ48a 5 250,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA - ZANZIBAR97

3946 Emin-Pascha-Expedition 1890/92: 20 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit klarem Stempel ZANZIBAR

KDPA 31/10 90 auf eigenh. beschriftetem Brief von Dr.Franz Stuhlmann nach Kiel. Rs. mit Abs.-Vermerk „Dr.

Stuhlmann, Sansibar, Expedition d.Emin Pascha“. Die Expedition startete am 26.April 1890, um Gebiete um den

Victoriasee für das Dt.Reich zu sichern. Der Umschlag wurde per Boten (li. mit violettem Stempel des Forwarding-Agenten

„Hansing & co“ nach Zanzibar befördert, re. unten mit zusätzl. Portovermerk „10 Pfg.“. Am 23.

Oktober 1892 wurde Emin Pascha in Kinena von Sklavenhändlern ermordet. Einer der besten bekannten Expeditionsbriefe

Dt. Ostafrikas. V48a 6 2500,-

3949 Overland-mail 1873: Leinenumschlag aus Zanzibar mit rs. drei blauen Abs.-Stempeln "Wm O´swald & Co,

Zanzibar" nebst hs. Aufgabedatum "31.Juli 1873" und Leitvermerk "Overland mail via Brindisi" sowie PD-Stempel.

Zwei geschlossene Aktenlöcher und die Frankatur entfernt. Der Brief wurde mit der ostindischen Dampfschiffgesellschaft

via Aden und Suez sowie Brindisi nach Frankfurt befördert (Ak.-Stempel vom 25.8.73). Äusserst selten.

6 1200,-


98 DEUTSCH-OSTAFRIKA - ZANZIBAR

3952 Gouvernementsdampfer "Kaiser Wilhelm II",

seltener Bedarfs-Firmenbrief, frankiert mit Zanzibar

2½ A. nach Daressalam mit Eingangsstempel. Oben

mit Schiffsvermerk "Per Kais. Wilh. II". Seltener Beleg,

welcher den Küstenverkehr mit kleinen Dampfern dokumentiert.

Dazu Foto-AK des Schiffes.

6 500,-

3950 Wissmann-Truppe 1889: tadelloser Brief Indien

3 A. mit Abs.-Vermerk "Richard Hoffmann, Sergeant...

Wissmannsche Schutztruppe, Zanzibar" mit rotem

franz. Seepoststempel und Entwertung ADEN 20/4 89

nach Berlin. Sehr seltene, frühe deutsche Post.

6 750,-

3953 "Zanzibar 30. Juli 1914", hs. Abs.-Vermerk auf

Postkarte, frankiert mit sechs Marken nach Hamburg,

klarer violetter Dreiecks-Zensurstempel PASSED

POSTAL CENSOR sowie Unbestellbarkeits-Stempel.

Eine seltene Karte, unmittelbar vor Ausbruch des Weltkriegs.

88,109 6 600,-

3951 "An Bord S.M.S. Carola, Tanga, den 5.März

1890", hs. Abs.-Vermerk auf tintenfleckiger Postkarte

Britisch-Indien mit Stempel ZANZIBAR 18/3 90

via Aden nach Deutschland. Geschrieben von Marine-Stabsarzt

Dr.Weiß: "Wissmann zieht Truppen zusammen,

um am 8.3. von Saadani den Hauptschlag gegen

Bana Heri zu führen". Eine bemerkenswerte Karte

zu den frühen Aufständen an der Küste.

6 250,-


3954 "Lamu" 22. April 1890, hs. Absenderangabe auf

Ganzsachenkarte Indien 1½ A. mit klarem Poststempel

ZANZIBAR 26/4 90 nach Deutschland. Geschrieben

von Clemens Denhardt an seinen Bruder (Ak.-Stempel

22.5.90). Obwohl zu dieser Zeit die Deutsche Postagentur

auf Lamu in Betrieb war, wurde vorliegende Karte

offensichtlich mit privater Segelschiff-Beförderung

nach Zanzibar mitgegeben, um von dort eine schnellere

Beförderung zu erreichen. Sehr selten.

6 600,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA - VORLÄUFER99

3955+ Antwortteil-Ganzsachenkarte auf Zanzibar

verwendet: "Zanzibar 2/9 91", hs. Abs.-Vermerk auf

bedarfsmäßig verwendetem Antwortteil von Doppelkarte

10/10 Pfg., sechs Tage später gestplt. DAR-ES-

SALAAM KDPA 8/9 91 und rs. derselbe nochmals als

Ausgabestempel, adressiert an das Kaiserliche Gouvernements-Büro

in Daressalam. Eine seltene Verwendung

dieser Ganzsache. VP23A 6 200,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA - VORLÄUFER

3956 1889, „Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger

im Kriege“, Vordruckschreiben des Kreisverbandes

Berlin, worin die Ankündigung ergeht, daß am 12.Juli

(1889) sechs freiwillige Krankenpfleger zur Wissmannschen

Truppe nach Ostafrika entsandt werden. Wissmann

und seine Truppe kämpften zu dieser Zeit gegen

die Sklavenhändler im sog. „Araber-Aufstand“.

6 90,-

3957+ Marinesache SMS „Schwalbe“: BERLIN C.1.

26/7 90, Stempel des Hofpostamts auf unfrankiert

eingegangener Marinesache nach Kiel mit rs. blauem

Kommando-Adlerstempel KAISERLICHE MARINE

S.M. KREUZER SCHWALBE. Ein seltener Brief, Attest

Crüsemann. 6 550,-

3958 Telegramm von Dr.Carl Peters an H.v.Wissmann:

"Berlin, 28.8.1890", Reichs-Telegramm

an Hermann v.Wissmann, Reichskommissar von

Deutsch-Ostafrika, geschrieben von Dr.Carl Peters,

dem Gründer der Kolonie Deutsch-Ostafrika. Ein

einmaliges Zeitdokument dieser beiden Afrika-Pioniere.

6 800,-

3959 Bismarck-Telegramm: "Friedrichsruh 28/6

1890", Telegramm des Reichskanzlers Otto v.Bismarck

an den gerade aus Afrika heimgekehrten Heinrich

v.Wissmann, adressiert "Major von Wissmann, Hotel

Stadt Rom" und Stempel "HTA". Bismarck schreibt:

"Herzlichen Glückwunsch zur Heimkehr... ". Ein einmaliges

Dokument zur deutschen Kolonialgeschichte.

6 1000,-

3960 Orden H.v.Wissmann: "Auswärtiges Amt, Kolonial-Abteilung,

Berlin, 5/11 05", Originalschreiben mit

Bestätigung der Rückgabe sämtlicher an H.v.Wissmann

verliehener Orden nach seinem Tod am 15.Juni 1905.

6 300,-

3962 2 Mk., außergewöhnlich tieffarbiges Exemplar

auf PA-Abschnitt mit idealem Stempel PANGANI

29/10 97 (Dr.Steuer 4x).

VO37e 5 200,-+60,-

3963 2 Mk., tadelloser PA-Abschnitt mit zentr., klarem

Stempel MOHORRO (Dr.Steuer 5x).

VO37e 5 250,-40,-


100 DEUTSCH-OSTAFRIKA - VORLÄUFER

3966

3961 2 Mk. mittelrosalila zus. mit 50 Pfg. lilabraun,

beide in tadelloser und vorzüglich frischer Erhaltung

auf Leinen-Briefstück, klare Stempel DAR-ES-SA-

LAAM 3/10 91. Als Buntfrankatur mit der 2 Mk. mittelrosalila

eine Deutsch-Ostafrika-Seltenheit, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

VO37c,50d 5 3.500,-+800,-

3964 2 Mk., ideales Bfstk. mit Stempel DAR-ES-SA-

LAAM 28/12 95.

VO37e 5 30,-

3965+ 2 Mk., tadelloser PA-Abschnitt mit idealem

Stempel BAGAMOYO 23/4 97. Selten (Dr.Steuer 4x).

VO37e 5 200,-+30,-

3966 2 Mk., tadelloses waagr. Paar auf sauberem weißem

Briefstück mit zwei vorzüglich klar aufges. Stempeln

DAR-ES-SALAAM KDPA 12/9 91. Auf dieser

Marke eine äußerst seltene Entwertung, doppelt sign.

Bothe BPP (Dr.Steuer 8x).

VO37e(2) 5 800,-+250,-

3968 2 Mk., tadelloser waagr. Zwischensteg-Viererblock,

jede Marke mit zentr. klarem Stempel DAR-ES-

SALAAM 10/4 95. In dieser Form eine seltene Einheit,

Fotoattest Steuer BPP. VO37eZW(2) 4 200,-

3969 20 Pfg. blau, tadelloses Briefstück mit besonders

schönem Stempel DAR-ES-SALAAM KDPA 5/10 91,

sign. Mansfeld. VO48b 5 150,-+60,-

3970 20 Pf., ideales Briefstück mit Stempel TANGA

31/3 93, sign. Dr.Steuer. VO48d 5 100,-+50,-

3970A Einschreiben mit dazugehörigem Postschein: 25 Pfg. mit 5 Pfg. auf Ganzsachen-Umschlag 10 Pfg. als tarifmäßige

40-Pfg.-Frankatur, eingeschrieben nach Dtld. Klare Stempel DAR-ES-SALAAM KDPA 26/3 92. Dazu der

zu diesem Brief gehörende Post-Einlieferungsschein mit Unterschrift des Postagenten Sachs. Selten, sign. Pfenninger,

Ebel, Siebentritt BPP.

V49a,46b,VO13A 6 1000,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA101

3967 Frühe Souvenir-Frankatur: 2 Mk. zusammen

mit 3, 5, 10, 20 und 50 Pfg., sämtliche zu dieser Zeit in

Deutsch-Ostafrika verfügbaren Wertstufen auf einem

Erinnerungs-Blatt (mehrfach gef. und rs. etwas gestützt),

wobei jede Marke einen genau zentr. und klaren

Stempel DAR-ES-SALAAM KDPA 21/3 92 trägt, darunter

mit Bezeichnung der Wertstufe und unten englischsprachige

Widmung des Postmeisters von Daressalam,

Puche, datiert "Dar-Es-Salaam 21 March 1892".

Aus der frühen Vorläuferzeit ein bemerkenswertes und

wohl einmaliges Erinnerungsstück von bedeutendem

philatelistischem Wert. VO37e,45a/50d 6 900,-

(etwas ausgebessert). Von diesen Aufdruckproben sind

nur ganz wenige Exemplare bekannt, Fotoattest Pauligk

BPP, Jäschke-L.BPP.

1Probe 3 350,-

3973 5 P., Einzelfrankatur (li. obere Ecke defekt) mit

zentr. Stempel BAGAMOYO 8/7 96 auf schönem kl.

Inlandsbrief an Postsekretär Frühauf nach Daressalam.

3Ib 6 30,-

3974 5 P. waagr. und diagonaler Aufdruck nebeneinander

auf tadellosem Brief mit klaren Stempel WIL-

HELMSTHAL 30/11 00.

3Ic,8a 6 50,-

3975 5 P., tadellos gestplt., Befund Jäschke-L.BPP.

3Id 4 250,-60,-

3976 25 P., Einzelfrankatur auf Inlands-Einschreibebrief

mit beiges. Stempel BAGAMOYO 19/6 96 und

R-Zettel No.474 nach Daressalam. Die Marke klebte

zuvor schon einmal auf einem anderen Brief und wurde

hier erneut verwendet, was dem Postbeamten offenbar

seltsam vorkam, da er sie mit Federstrichen anstatt mit

dem Poststempel entwertete. Ein interessanter Beleg.

5I 6 150,-

3977 2 P., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel

TANGA 24/3 00.

6b 6 40,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA

3971 2 P., tadelloses waagr. Paar auf Ganzs.-Ausschnitt

3 P. mit idealem Stempel MIKINDANI 17/4 96.

1I(2) 5 100,-

3972 2 P. a. 3 Pfg., oben mit Aufdruck "D.-Ostafrika"

unten "2 Pesa 2", amtliches Essay zur Erprobung

der Aufdrucke, frisches Exemplar, wie verausgabt o.G.

3978 2 P. lebhaftbraunocker, tadellose Einzelfrankatur

mit klarem Stempel TANGA 5/12 99 als portogerechte

Drucksachenfrankatur auf Bildpostkarte nach

Berlin, doppelt sign. Bothe BPP.

6c 6 900,-180,-

3979 2 P. hellocker, tadelloses, schön gestempeltes Exemplar,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

6e 4 500,-120,-

3980 3 P., tadelloses, ideal gestplt. Briefstück.

7 5 30,-

3981 3 P., ideales Briefstück mit Stempel SONGEA,

sign. Bothe BPP.

7 5 30,-

3984 25 P., tadelloses, besonders schönes Briefstück

mit vollem Stempel WILHELMSTHAL.

10 5 50,-

3985 2 P., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel UJIJI

22/3 02, sign. Gentzsch.

11 5 30,-


102 DEUTSCH-OSTAFRIKA

3991 2 R., 15 tadellos postfrische Exemplare in zwei

Bogenteilen. 20(15) 1 600,-140,-

3992 2 R., tadellos postfrischer Eckrand-Viererblock

re. oben. 20(4) 1 160,-+50,-

3993 2 R., Plattenfehler II, tadellos postfrische li. ob.

Bogenecke. 20II 1 50,-

3994 2 und 3 R., gestempelte, 3 R. ein kurzer Zahn,

beide sign. Jäschke-L.BPP.

20/21 4 330,-50,-

3982+ Dienstsiegel als Sicherungsstempel: 5 P., tadellose

Einzelfrankatur auf li. etwas verkürztem Brief

an die Katholische Mission in Iringa, rs. mit Abs.-Vermerk

"Lohongole" und Aufgabestempel KILOSSA

26/10 00. Offenbar per Boten zum dortigen Postamt

befördert und die Marke gegen Diebstahl mit dem

Distrikt-Dienstsiegel quasi "vorausentwertet". Unikat,

sign. Willmann. 8a 6 200,-

3995 3 R., Abart: verwechseltes Mittelstück (Rahmenzeichnung

Type III, Mittelstück Type I), tadellos ungebr.,

selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

21I 2 2.000,-300,-

3983 5 P. rotkarmin, tadelloses, besonders schönes

Briefstück mit vollem Stempel SAADANI.

8b 5 120,-+60,-

3986 3 P., ideales Bfstk. mit zentr. Stempel UJIJI 22/8

02, sign. Hoffmann-Giesecke. 12 5 30,-

3987 10 P., tadelloses, besonders schönes Briefstück

mit Stempel KILIMATINDE 14/6 02. 14 5 30,-

3988 20 P., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel

KILOSSA 24/11 02. 16 5 40,-

3989 1 und 2 R., zwei tadellose, schön gestplt. Briefstücke.

19,20 5 40,-

3996• 3 R., Abart: verwechseltes Mittelstück (Rahmenzeichnung

Type III, Mittelstück Type I), tadellos

gestplt., sign. Kosack, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

21I 4 1.500,-300,-

3997 3 R., verwechseltes Mittelstück, tadellos gestempelt,

sign. Pauligk BPP. 21I 4 1.500,-250,-

3990 1, 2 und 3 R., tadellose Exemplare mit schönem

Stempel DAR-ES-SALAAM 6/11 01 auf philat. Einschreibebrief

nach Nürnberg gelaufen.

19/21 6 150,-

3998 2½ H., tadelloses, außergew. schönes Briefstück

mit Stempel MUANZA 2/2 07.

22 5 40,-

3999 7½, 15, 20 und 30 H., vier tadellose, zentr. gestempelte

Briefstücke. 24/27 5 30,-

4000 15 H., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel

TANGA 19/7 06. 25a 5 40,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA103

4001 20 H., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit

idealem Stempel WILHELMSTHAL 12/12 07.

26 5 40,-

4002 30 H., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit

idealem Stempel MUHESA 13/2 07. 27 5 40,-

4003 30 und 45 H., zwei tadellose Briefstücke mit idealem

Stempel AMANI 6/3 08. 27,28a 5 30,-

4007+ Zweiarten-Frankierung mit Vorausfrankierungs-Umschlag:

7½ H., tadelloses Exemplar auf gef.

Not-Umschlag ("II. Landesausstellung") mit violettem

Vorausfrankierungs-Stempel Morogoro-Ausgabe 7½

H. und Portostempel TABORA 10/2 16 nach Liwale

(Ak.-Stempel KILWA 16/2 16). In dieser Form eine

besonders seltene Zweiarten-Frankierung, Fotoattest

Bothe BPP.

32,PU1b 6 600,-

4004 30 H., Einzelfrankatur auf vorzüglich erhaltener

rosa Auslands-Postanweisung über 25 Rupien mit klarem

Stempel TANGA 11/7 14 nach Indien adressiert.

Wegen Kriegsausbruchs nicht mehr weitergeleitet und

dem Absender später zurückgegeben. 27 6 400,-

4005 45 H., tadelloses, besonders schönes Briefstück

mit vollem Stempel WILHELMSTHAL, sign. Mansfeld.

28a 5 50,-

4008 15 H., Einzelfrankatur (li. oben Aufklebefehler)

mit Stempel TANGA 13/7 14 auf kpl. Auslands-Postanweisung

für 5 Rupien nach Bombay, unten violetter

L2 "Tanga Deutsch-Ostafrika". Wegen Kriegsausbruchs

konnte die Postanweisung nicht mehr ausgeführt werden.

Selten.

33 6 400,-

4006 45 H., tadelloses Unterrandstück mit voller

HAN "H 6283" auf Briefstück mit sauber aufges.

Stempel TANGA 31/1 07. Diese HAN ist schon in ungebrauchter/postfrischer

Erhaltung außerordentlich

selten (Mi. 650 bzw. 1.400,-). Echt gebraucht eine bemerkenswerte

Rarität.

28aHAN 5 500,-

4009 20 H., Einzelfrankatur auf im privaten Verkehr

verwendeter Feldpostkarte mit zentr. Stempel TAVETA

DEUTSCHE FELDPOST 14/7 15 und provisor. Einschreibezettel

nach Wilhelmsthal. Seltenes Bedarfsstück.

34 6 250,-


104 DEUTSCH-OSTAFRIKA - BRITISCHE BESETZUNG

4010 30 H., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel

TANGA. 35 5 40,-

4016

4017 20 Pfg. = 15 H., farbfrisches Exemplar mit besonders

klarem, zentr. Stempel KOROGWE 31/12

(1915). Die Marke hat zwei Brandlöcher, sign. Bothe.

IId 4 3.500,-500,-

4011 30 H., Einzelfrankatur auf tadelloser Ausland-Postanweisung

über 25 Rp. nach Britisch-Indien,

klarer Stempel DARESSALAM 28/7 14. Unten mit violettem

Innendienst-L1. Wegen Kriegsausbruchs nicht

mehr weiterbefördert und dem Absender zurückgegeben.

Fotoattest Siebentritt BPP. 35 6 500,-

4012 60 H., tadellos gestplt.

37 4 240,-50,-

4013 1 R., tadellos postfrisch.

38IAa 1 140,-30,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA -

BRITISCHE BESETZUNG

4018 2½ H., Aufdruck schwärzlichviolett, tadellos

postfrisch, sign. Hoffmann-Giesecke, Fotoattest Eichele.

(SG M1C) 1b 1 500,-+200,-

4014 3 R., tadellos postfrisches Unterrandstück mit

Passerkreuz. Eine äußerst seltene Marke, von der wenige

postfrische Exemplare erhalten geblieben sind,

Fotoattest Steuer BPP. 39IIA IIa 1 1.500,-400,-

4015 3 R., tadellos postfrisch, Fotobefund Jäschke-L.

BPP. 39IIAd 1 400,-100,-

4016 „Königsberg“-Marken 20 Pfg. = 15 H. ultramarin,

tadelloses, ausgez. farbfrisches Exemplar in perfekter

Zähnung, zentr. Stempel KOROGWE 31/12 (1915).

Aufgrund der verwendungsbed. Umstände sind diese

Marken meistens in mehr oder weniger fehlerhafter

Erhaltung zu finden. In dieser schönen Qualität sehr

selten, sign. Bothe. IId 4 3.500,-+1000,-

4019 2½ H., Aufdruck violett, tadellos postfrisch, Kopie

von Fotoattest Brandon für eine Einheit, aus dem

die Marke stammt (SG M1C). 1b 1 500,-200,-

4020 4 H., Aufdruck schwärzlichviolett, tadellos

postfrisches Exemplar in perfekter Zähnung und Zentrierung

sowie mit besonders klarem Aufdruck. Eine

seltene Marke in postfrischer Erhaltung, sign. Bühler,

Fotoattest Eichele. (SG M2C) 2b 1 1.000,-+400,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA - BRITISCHE BESETZUNG 105

4025 2 R., Aufdruck violett, schönes, ungebrauchtes Exemplar mit re. Bogenrand, perfekte, völlig gleichmäßige

Zähnung und vollständiger, wie meist etwas getönter Originalgummi. Eine der ganz großen Raritäten der britischen

Besetzungsausgaben, von der nur einige ganz wenige Exemplare hergestellt wurden, Fotoatteste Brandon aus

2004 und 2019 (SG M9C = £ 13.000).

9b 2 16.000,-+5000,-

4026 3 R., Aufdruck schwarz, tadellos ungebrauchtes Exemplar mit vollem Originalgummi. Eine der absoluten

Top-Raritäten der britischen Besetzungsausgaben, Fotoattest Brandon (SG M10 = £ 16.000).

10a 2 £ 16.000 5000,-

4027 1915, Stempelmarke von Deutsch-Ostafrika, „Statistik des Warenverkehrs“, 24 P. orange, tadelloses Exemplar

mit violettem Stempel MAFIA 6 JY 16 auf offiziellem Gouverneursbrief (rs. mit Absendereindruck) nach

Zanzibar mit Eingangsstempel vom 7.7.16. Diese Stempelmarken sind schon als lose Einzelstücke in gebrauchter

Erhaltung nahezu unauffindbar, die hier gezeigten Form auf einem echt gelaufenen Brief in makelloser Qualität

eine ganz große Besetzungs-Rarität, Fotoattest Scheller (SG M21).

21 6 2000,-


106 DEUTSCH-OSTAFRIKA - BRITISCHE BESETZUNG

4021 4 H., Aufdruck violett, tadellos postfrisch. Selten,

Fotoattest Scheller (SG M2C).

2b 1 1.000,-+400,-

4023 7½ H., Aufdruck violett, tadellos ungebrauchter,

waagr. Dreierstreifen mit li. Bogenrand, die li. Marke

zusätzl. zum schwachen Aufdruck mit handschriftlichen

Initialen "JDM". Die re. Marke postfrisch und mit

leichter Antrennung zur mittleren Marke. Eine Mafia-Rarität,

Fotoattest Eichele (SG M3C).

3b(3) 1/2 900,-

4022 7½ H., Aufdruck dunkellila, tadellos postfrisch

(SG M3B = £ 700)

3b 1 £ 700 220,-

4024 7 1/2 H., Aufdruck dunkellila, tadellos postfrisches

Bogenrandstück (SG M3B = £ 700).

3(b) 1 £ 700,- 250,-

4028 1915, Stempelmarke Deutsch-Ostafrika "Statistik des Warenverkehrs" 25 H. türkisgrau, tadellose Einzelfrankatur

mit violettem Aufgabestempel MAFIA 6 JY 16 auf Gouverneursbrief mit rs. Absendereindruck nach Zanzibar.

Rs. Eingangsstempel ZANZIBAR JY 7 16. Auf Brief eine ganz große Besetzungs-Rarität, Fotoattest Scheller.

(SG M24)

24 6 2000,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA - KREUZER KÖNIGSBERG107

DEUTSCH-OSTAFRIKA -

KREUZER KÖNIGSBERG

4030 Blockade-Post: LINDI 10/6 15, gestochen klar mit beiges. violettem L1 „Zensur passiert“ sowie Transitstempel

von Lourenco Marques (1/8 15) nach Berlin. Geschrieben von dem Oberheizer der „Königsberg“, Wilhelm

Buch, während der Blockadezeit des Kreuzers im Rufiji-Delta. Eine sehr seltene Karte in tadelloser Erhaltung.

Fotoattest Steuer BPP.

P23 6 1200,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA

ZUSAMMENDRUCKE

4029 Marine-Expeditionskorps "Möwe" KIGOMA

19/2 15, gestochen klar auf Feldpostkarte nach Daressalam

(li. sauber hinterlegte Aktenlochung). Geschrieben

von dem "Möwe" Vermessungssteuermann Paul

Hölzer, welcher als Deckoffizier auf dem Schiff tätig

war. Er kam im September 1914 zum Marine-Expeditionskorps

an den Tanganikasee. Es sind nur ganz wenige

Belege dieser Einheit bekannt geworden.

6 700,-

4031 "SM Kleiner Kreuzer Königsberg", seltene Foto-Ak.

6 50,-

4032 Reklameanhänger "Export-Prämie" mit 4 H. mit

klarem Stempel WILHELMSTHAL, kl. Unebenheiten.

Gestempelte Zusammendrucke der deutschen Kolonien

sind sehr selten, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

W4 4 200,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA GANZSACHEN

4033 5 P., tadellose, bedarfsverwendete Doppelkarte

mit klarem Stempel DAR-ES-SALAAM 28/6 94 nach

Berlin und weitergeleitet nach Düsseldorf. Das Antwortteil

an den Absender nach Zanzibar voradressiert,

jedoch nicht mehr gelaufen. Eine interessante

Karte.

P4 6 120,-


108 DEUTSCH-OSTAFRIKA - MAJI-MAJI AUFSTAND

4034 Der Rote Postdirektor: KAISERL. POSTDIREKTOR DEUTSCH-OSTAFRIKA, rotes Dienstsiegel mit ebenfalls

rotem Barfrankierungs-L2 "Frankiert mit 7½ H.", frischer, ungebr. Vorausfrankierungs-Umschlag (li. unauffällige

Falte). Eine der großen Ganzsachen-Raritäten der Deutschen Kolonien und Auslandspostämter. Ex. Slg.

Siebentritt, doppelt sign. Siebentritt BPP. PU1a 6 1500,-

4035 Privat-Postkarte 2½ H. braun (rs. "Eingeborene

von Muanza im Festgewande") mit klarem Stempel

MUANZA 26/3 08 als tarifmäßige Drucksachen-Frankatur

nach Dtld. adressiert. PP4 6 120,-

4036 7½ H. rot, gef. Vorausfrankierungs-Umschlag

nach Daressalam, klarer Stempel MITTELLAND-

BAHN BAHNPOST ZUG 20 "b" 23/6 16.

PU1a 6 80,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN

4039 "Bismarckburg am Tanganika 2/3 00", hs. auf

Bedarfskarte 3 P. mit Aufgabestempel KILIMATINDE

4/4 00 via Daressalam nach Stuttgart.

P5 6 60,-

4040 DAR-ES-SALAAM, großer Inndienst-L1 auf

Post-Einlieferungsschein (1907) nach Zanzibar.

6 60,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA -

MAJI-MAJI AUFSTAND

4037 SONGEA 23/6 05, klar auf Postkarte 4 H. nach

Neulangenburg mit Eingangsstempel WIEDHAFEN

4/7 05. P8 6 100,-

4038 K.D.MARINE-SCHIFFSPOST No.38 (SMS

"Thetis") 22/10 05, zwei klare Abschläge auf Postkarte

4 H. "Thetis" war zur Niederschlagung des Aufstandes

eingesetzt. 23 6 150,-

4041 DARESSALAM, schwarzer L1 voll auf eingehendem

Streifband Indien 2 A. ultramarin. Eine äußerst

seltene Aushilfs-Entwertung mit dieser in keinem

Stempelkatalog aufgeführten Entwertung.

Indien 6 250,-

4042 DODOMA 28/2 12, ideales Briefstück 2½ H.

22 5 30,-

4043 KONDOA-IRANGI 19/8 07, idealer Abschlag

auf tadellosem Briefstück 2½ H., sign. Siebentritt BPP.

22 5 40,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN109

4044 "Masinde 31.7.92", hs. Abs.-Vermerk auf Vorläufer-Postkarte

10 Pfg. mit Stempel TANGA 6/8 92

nach Dtld. (leichte Beförd.-Spuren).

VP25 6 200,-

4045 MIKINDANI 16/4 06 bzw. 6/8 13, beide Stempel,

je klarer und voller Abschlag auf Briefstück 7½ H.

24,32 5 40,-

4046 MKALAMA 2/8 12, gestochen klar tadellosem

Briefstück 7½ H., sign. Dr.Steuer. 32 5 50,-

4047 MKUMBARA 25/11 09, perfekter Abschlag auf

tadellosem Briefstück 7½ H. 24 5 40,-

4048 MOROGORO 15/12 (ohne Jz."15"), vorzüglich

klar auf tadellosem Streifband mit Barfrankierungsstempel

"2½ H.", sign. Mansfeld. 6 100,-

4049 MOROGORO, violetter Gummistempel auf Posteinlieferungsschein

vom 1.9.15. 6 50,-

4050 MUHESA 7/2 01, ideal klar und zentr. auf tadellosem

Briefstück 10 P. Auf der Aufdruck-Ausgabe eine

seltene Entwertung. 9 5 30,-

4051+ MUHESA 16/3 02, idealer Abschlag auf schönem

Bedarfsbrief 5 P. (leichte Beförd.-Spuren). Dazu

Foto-AK von Muhesa. 13 6 30,-

4053 NEU-LANGENBURG 22/9 (ohne Jz."15"), klar

auf Postkarte 4 H. mit wertgl. Zusatzfrankatur und violettem

Zensurstempel nach Berlin adressiert (kl. Mängel).

31,GA 6 120,-

4054 NGOMENI USAMBARABAHN 3/5 06, perfekter

Abschlag auf tadellosem Bfstk. 7½ H. Eine äußerst

seltene Entwertung aus der Zeit, als Ngomeni lediglich

eine Bahnstation war, Fotobefund Steuer BPP.

24 5 200,-

4052 MUSOMA 28/4 14, vier Abschläge auf Landgraf-Einschreibebrief 4 H.(2), 7½ H. und 30 H., befördert über

britisches Gebiet mit Durchgangsstpl. KISUMU 11/5 14 und MOMBASA 14/5 14 sowie deutscher Eingangsstempel

(Umschlag li. unten unauffälliger Öffnungsfehler). Schon Briefstücke dieser Abstempelung sind kaum zu finden,

ein Einschreibebrief hiervon stellt eine bedeutende Deutsch-Ostafrika-Rarität dar, ex. Slg. Siebentritt.

23,24,27 6 3000,-


110 DEUTSCH-OSTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN

4062 WIEDHAFEN 7/5 00, klar auf schönem kl. Einschreibebrief

25 P. nach Deutschland. R-Briefe der Aufdruck-Ausgabe

von Wiedhafen sind sehr selten.

10 6 200,-

4063 WUGIRI 13/8 06, außergew. schöner Abschlag

auf tadellosem Briefstück 7½ H.

24 5 50,-

4055 Schiffsentwertung Dampfer "Rufiyi": "Rufiyi",

handschriftliche Entwertung auf großem Briefstück

mit Achterblock 10 P. Mitte 1894 traf der Regierungsdampfer

"Rufiyi" im Schutzgebiet ein und wurde vom

Gouvernement zu regelmäßigen Küstenfahrten und

zur Postbeförderung benutzt. Gelegentlich wurden

Freimarken auf Postsachen handschriftlich entwertet.

Von der hier gezeigten Form ist lediglich eine Postkarte

und dieses Briefstück als Referenzstück aus dem Friedeman-Handbuch

bekannt. Ex. Slg. Fontane.

9(8) 5 1200,-

4056 SOGA 31/3 14, klarer und voller Abschlag auf

tadellosem Briefstück 7½ H., sign. Steuer.

32 5 50,-

4057+ TABORA 7/2 "05" (Jahreszahl handschriftlich),

klar auf Bedarfskarte 3 P. via Daressalam (6.3.05)

nach Dtld. mit Ak.-Stempel vom 29.3.05 (rs. Text überschrieben),

sign. Willmann.

P13 6 50,-

4058 TSCHOLE 12/11 09, perfekter Abschlag auf tadellosem

Briefstück 7½ H.

32 5 50,-

4060 UDJIDJI 24/3 11, zwei außergew. schöne Abschläge

auf dekorativem Briefstück 7½ und 15 H.

32,33 5 50,-

4061+ „Ujiji 18.VI.97“, hs. Absendervermerk auf Bedarfskarte

5 P. nach Deutschland mit Stempel DAR-ES-

SALAAM 17/8 97. Das Postamt in Udjidji eröffnete erst

im April 1898, so daß die Karte erst nach achtwöchiger

Laufzeit quer durch Deutsch-Ostafrika postalisch behandelt

wurde.

P6 6 50,-

4065 USAMBARA BAHNPOST ZUG (ohne Zugnummer)

"a" 12/5 13, zwei klare Abschläge auf schoner

Bedarfskarte mit senkr. Paar 4 H. nach Zürich, doppelt

sign. Bothe BPP.

23(2) 6 250,-

4066 MITTELLANDBAHN BAHNPOST ZUG 15

(mit Füllblock) "a" 19/8 15, ideal auf Feldpostkarte von

Morogoro nach Tabora.

6 100,-

4067 MAKUGUNI USAMBARABAHN 3/8 08, klarer

und voller Abschlag auf schönem Briefstück 7½

H.

32 5 150,-

4069 MSP No.10 („Condor“) 3/8 97, zweimal klar auf

schöner Bedarfskarte aus Daressalam.

MSP1 6 40,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN111

4059 TSCHOLE 17/7 11, zwei perfekte Abschläge auf tadellosem senkr. Paar 15 H. auf blauem Einschreibebrief in

der 2.Gewichtsstufe nach Dtld.(Umschlag übliche leichte Transportspuren). Bedarfsmäßige Einschreibebriefe aus

Tschole sind ganz große Seltenheiten, Fotoattest Pauligk BPP.

33a(2) 6 900,-

4068 Tanganyikabahn: grüne Original-Fahrkarte für

eine Fahrt von Daressalam nach Ruvu zum Preis von

4,20 Rupien in der 2.Klasse. Äußerst selten. 250,-

4072 Seepost: OST-AFRIKANISCHE HAUPTLINIE

„k“ 6/8 09, viermal klar vs. und rs. auf bildseitig frankierter

Zanzibar-AK 45 H. und zweimal 7½ H., per

Einschreiben (R-Zettel von Daressalam) und Eilboten-Aufkleber

nach Altenburg, dort nachgesandt. Im

Text: „In Zanzibar ist die Pest!“.

28b,32(2) 6 200,-

4070 K.D.MARINE-SCHIFFSPOST No.15 ('"Adolf

Woermann") 4/6 09, tadellose Postkarte mit Abbildung

des Dampfers, geschrieben in Kilindini nach Dtld.

Seltene Post von einem der Ablösungstransporte aus

Deutsch-Ostafrika.

DR86 6 200,-

4073+ OST-AFRIKA-LINIE "r" (RPD "Admiral II")

15/12 11, idealer Abschlag auf schönem Inlands-Firmenkuvert

7½ H. nach Bagamoyo, rs. Durchgangsstempel

DARESSALAM 15/12 11 und Eingangsstempel

vom 17.12.11.

32 6 50,-


112 DEUTSCH-OSTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN

4064 NGOMENI USAMBARABAHN 31/5 06, ideal klar auf Bedarfs-Ganzsachenkarte 4 H. nach Wilhelmstal

mit Eingangsstempel MOMBO 31/5 06. Die Bahnhofstempel der Usambarabahn sind in bedarfsmäßiger Verwendung

ganz große Raritäten, ex. Slg. Siebentritt.

P18 6 1000,-

4071 SEEPOST OSTAFRIKANISCHE ZWEIGLINIE „I“ 1/6 91 (Dampfer „Wissmann“), fünf Abschläge auf

blauem Vordruck-Brief, frankiert mit neunmal 20 Pfg. in der 9.Gewichtsstufe nach Hamburg. Vorfrankiert in Ibo

(violetter Absenderstempel) und hs. Leitvermerk sowie Transitstempel ZANZIBAR KDPA 4/6 91. Der wohl beste

und wertvollste Brief dieses sehr seltenen Seepoststempels.

DR48a(9) 6 1500,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST113

DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST

4075 Deutscher Hilfsverein Stockholm: (1914/15), in einem Sammelumschlag von Deutschland via Hilfsverein

in Stockholm versandter Brief nach Tabora. Durch die britischen Behörden beschlagnahmt und Ende 1919/Januar

1920 an den Hilfsverein zurückgegeben, welcher diese Sendungen mit einem erklärenden Aufklebezettel an den

Absender nach Deutschland zurückschickte. Eine post- und zeitgeschichtlich bemerkenswerte Rarität. Dazu eine

Drucksache, worin die genau Tätigkeit des Deutschen Hilfsvereins in Stockholm für Post nach Deutsch-Ostafrika

erklärt wurde. 6 600,-

verschlossener Brief mit Inhalt, adressiert an „Hans

Wachsmuth, Mikindani“. Dieser Umschlag sollte vom

Empfänger in Portug.-Ostafrika nach Deutsch-Ostafrika

weitergeleitet bzw. eingeschleust werden, was hier

offenbar nicht mehr gelang.

Italien 6 300,-

4076 Italien 25 C. auf Brief von Verona 17/2 15 nach

Palma „via Mocambique“. Es handelt sich um einen

Inhaltsbrief für eine Sendung, die über eine italienische

Deckadresse versandt wurde. Der Inhalt ist noch

komplett erhalten und besteht aus einer Grußkarte an

den italienischen Versender sowie ein noch original

4077 LINDI 3/4 15, zweimal klar auf schönem Auslandsbrief

nach Beira/Portug.-Ostafrika, frankiert mit

senkr. Paar 7½ H. Vs. mit Ak.-Stempel und rs. mit violettem

Ausgangs-Zensurstempel „Zensur passiert“

der Postüberwachungsstelle Lindi. Der einzige uns

bekannte Brief, welcher diesen Zensurstempel auf der

Rückseite trägt, sign. Willmann.

32(2) 6 500,-


114 DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST

4078 Inlandszensur Muhesa/Tanga: MUHESA 15/5 15 auf Inlands-Feldpostkarte mit violettem Gummistempel

„Feld-“ vor „Postkarte“ nach Amani. Links unten mit rotem Inlands-Zensurstempel des Kaiserlichen Gouvernements

in Tanga. Mit dem Gummi-Zusatzstempel „Feld-“ wurden diese in Deutsch-Südwestafrika in den ersten

Monaten des Bondelzwarts-Aufstandes regelm. verwendet. Von Deutsch-Ostafrika sind nur eine handvoll Belege

hiervon bekannt geworden. In Verbindung mit der Inlandszensur zweifelsohne ein Unikat und eine bedeutende

Kriegspost-Seltenheit. 6 1500,-

4074 TANGA 6/7 14, auf Bedarfskarte nach Deutschland

mit hs. Eingangsvermerk vom 7.8.1914. Mit einer

Laufzeit von 32 Tagen ohne Zensurvermerke eine interessante,

frühe Kriegskarte.

31 6 90,-

4079 MAGDEBURG 15/7 15, auf Brief Germania 20

Pfg. (fehlerhaft) mit kriegsbedingter Deckadresse in

Tanga über Palma/Portug.-Ostafrika. Li. unten mit hs.

Vermerk des Zensors „Zugelassen“ und rs. Ausgangszensur

von Magdeburg, Eingangsstempel von IBO

29/5 15. Von dort weitergeleitet mit Durchgangsstempel

LINDI 6/6 15 nach Moschi mit Ak.-Stempel vom

29.6.15. Eine extrem seltene, frühe Eingangspost via

Deckadresse.

DR87 6 650,-

4081 USUMBURA 10/9 15, klar auf Ganzsachenkarte

7½ H. von Missionsstation Kirinda mit violettem Zenusrstempel

der Postüberwachungsstelle Daressalam

nach Dtld. adressiert, sign. Pauligk BPP.

P21 6 100,-

4082 MOROGORO, violetter L1 auf gelochtem Postschein

vom 21.9.15.

6 50,-

4084+ MAHENGE 26/10 (15), klar auf Feldpostbrief

nach Liwale. Feldpostbriefe aus Mahenge sind selten.

6 140,- 4079


DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST115

4080 TAVETA DEUTSCHE FELDPOST 16/7 15, zwei Abschläge auf gef., kompletter Briefkarte, frankiert mit

15 H. blau. Eingetragen sind 15 Einschreibesendungen und 7 geschlossene Briefposten, welche von Moschi nach

Taveta befördert wurden. Die 15-H.-Briefmarke diente als Entgelt für eine unzureichend frankierte Sendung, bei

der das Porto beim Empfänger nacherhoben wurde. Es sind nur wenige solcher mit Marken frankierter Briefkarten

erhalten geblieben, Fotoattest Provinsky BPP. Vorlieg. Stück ist abgebildet in den Berliner Protokollen Nr.130.

33 6 1000,-

4083 MOROGORO 26/10 15, klar auf mit 15 H. frankiertem Brief der Deutsch-Ostafrikanischen Bank nach Ibo/

Portug.-Ostafrika adressiert (li. unauffällig geschlossene Aktenlochung). Vs. rotvioletter Zensurstempel der Postüberwachungsstelle

Daressalam und rs. rote Gouvernements-Veschlußmarke als deutsche Ausgangszensur. Dazu

hs. Vermerk „Keine Beförderungsgelegenheit“ und Wieder-Eingangsstempel MOROGORO 27/7 16 (kleine Berliner

Jahreszahl). Mit der offensichtlich von der Zensur angebrachten Siegelmarke ein einmaliger Auslandsbrief,

sign. Bothe, Fotoattest Steuer BPP.

6 1000,-


116 DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST

4085 MOROGORO „6 Nov. 1915“, violetter L1 auf gelochtem

Postschein für eine Postanweisung über 15 Rp.

6 60,-

4092 MOROGORO 17/4 16 nebst violettem Barfrankierungs-R3

auf tadelloser Postkarte nach Amani mit

Eingangsstempel.

6 80,-

4086 Liebesgaben-Sendung: TABORA 21/1 16, auf

maschinengeschriebenem Adressaufkleber für eine

großformatige Sendung „Warenproben“ per Einschreiben

nach Amani mit Vermerk des Absenders „Angelegenheit

des Liebesgaben-Ausschusses“ (stärkere

Beförd.-Spuren). Schon gewöhnliche portofreie Liebesgaben-Sendungen

sind außerordentlich selten (AG

+ 2000,-), als Einschreiben eine Kriegspost-Rarität,

Fotoattest Steuer BPP. 6 500,-

4088 TANGA 14/2 16 nebst violettem Barfrankierungs-Stempel

„2½ Heller“ auf grüner Kriegsnachrichtenkarte

Nr.527.

6 120,-

4089 21/2 16, gelochter Post-Einlieferungsschein mit

violettem L1 MOROGORO für eine Postanweisung.

6 50,-

4090+ MOMBO 9/3 16, rs. als Ak.-Stempel auf gef.

rosa Feldpostbrief ohne Aufgabestempel, li. unten mit

Abs.-Vermerk „Mugarma“.

6 90,-

4093+ „Zweiarten-Frankierung auf Einschreibe-Rückscheinkarte:

TABORA 25/4 16 auf tadelloser

Ganzsachenkarte 7½ H. mit beiges. blauem Barfrankierungs-R3

von Tabora mit hs. Portovermerk „30 H.“ als

Einschreibe-Rückschein-Postkarte. Hierfür waren die

30 Heller der Barfrankierung notwendig, das Postkartenporto

betrug im Ortsverkehr 4 H. und ist hier mit

7½ H. dargestellt. Einschreibe-Rückscheinbelege aus

der Kriegszeit sind äußerst selten.

P19 6 400,-

4094 TANGA 2/5 16 nebst Barfrankierungs-Stempel

„2½ Heller“ auf rotbrauner Kriegsnachrichtenkarte

Nr.580.

6 100,-

4095 TANGA 6/5 16, mit violettem Barfrankierungs-R3

„2½ Heller“ auf gef. Kriegsnachrichten-Karte

Nr.583 nach Wilhelmstal.

BF 6 100,-

4091 DARESSALAM 29/3 16, klar auf Postkarte 4

H. (starke Beförd.-Spuren) mit beiges. rotem Zensurstempel

der Postüberwachungsstelle Daressalam nach

Argys und weitergeleitet nach Königsberg (25.9.1919).

Oben mit violettem L3 „Wegen Rückkehr der Gefangenen

an den Absender zurück“ (Stempel der Zentralstelle

für Kriegsgefangene in Berlin). Der oben angebrachte

Nachportovermerk „20 cms“ (Auslands-Strafporto)

deutet darauf hin, daß die Karte noch während des

Krieges tatsächlich nach Ostafrika zurückgesandt wurde.

Ein bemerkenswertes Stück.

31 6 450,-

4096 Barfrankierung WILHELMSTAL: WILHELM-

STHAL 8/5 16, klarer Abschlag mit darübergesetztem

violettem Barfrankierungs-R3 WILHELMSTAL „50

H“(eller) auf großem Ausschnitt aus einer Paketkarte.

Der Barfrankierungsstempel von Wilhelmstal ist der

seltenste aller dieser Stempel von Deutsch-Ostafrika,

Fotoattest Steuer BPP.

BF 5 1200,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST117

4097+ WILHELMSTHAL 11/5 16, nebst violettem Barfrankierungs-R3 und Portovermerk „15 H.“ auf großem

gelbem Paketkarten-Abschnitt. Der mit Abstand seltenste Barfrankierungs-Stempel aus der Kriegszeit

Deutsch-Ostafrikas in einem unübertrefflichen Abschlag, Fotoattest Jäschke-L.BPP („Belegstücke aus Wilhelmsthal

sind sehr selten und nur in wenigen Exemplaren belegt“).

BF 5 1500,-

4100 Inlands-Postanweisung: KOROGWE 3/6 (ohne Jahreszahl „16“), zweimal auf vollständigem, rotem Postanweisungs-Formular

(während des Krieges in der Kolonie hergestellt) über 100 Rupien an die „Deutsche Schlächterei“

in Wilhelmstal. Re. oben mit Vermerk „R.D.S. - In Ermangelung eines Dienstsiegels, Feldlazarett Korogwe“

(Unterschrift des Stabsarztes Marschall). Von diesen Postanweisungs-Formularen sind nur ganz wenige Exemplare

erhalten geblieben. Eine Kriegspost-Rarität, Fotoattest Steuer BPP.

6 1800,-


118 DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST

4098 MOROGORO 15/5 16, klar auf in der Kolonie

hergesteller, provisorischer Feldpostkarte aus Kreidepapier

nach Tabora. 6 100,-

17.6.16 (kleine Berliner Jz.). Kl. Mgl. In diesem Postbezugskuvert

wurde die letzte Kriegsnachrichten-Karte

Nr.608 versandt. Selten, Fotoattest Steuer BPP.

6 220,-

4102 TANGA 3/6 16 nebst violettem Barfrankierungs-L2

auf Streifband nach Tabora. 6 80,-

4099 MITTELLANDBAHN BAHNPOST ZUG (ohne

Zug-Nr.) „a“ 22/5 16 (provisorische kleine Jahreszahl),

klar auf schönem Vorausfrankierungs-Umschlag 7½ H.

nach Ruvu, Fotoatteste Bothe BPP, Steuer BPP.

PU1a 6 180,-

4104 KILIMATINDE 23/6 16 (kleine Berliner Jahreszahl),

klar auf sauberem Vorausfrankierungs-Umschlag

7½ H. Eine seltene Abstempelung, Fotoattest

Steuer BPP.

VU1b 6 220,-

4105 MOROGORO 24/6 16 (kleine Berliner Jahreszahl),

klar mit beiges. violettem Barfrankierungs-R3

„2½ H.“ auf Streifband, sign. Willmann. 6 100,-

4101 TANGA 6/3 16 mit violettem Barfrankierungs-R3

nebst Zusatzstempel „4 Heller“ auf Vordruckpostkarte

der DOA-Gesellschaft (AG +300,-)

6 150,-

4106 BAGAMOJO 5/7 16 (kleine Berliner Jahreszahl),

auf tadellosem Vorausfrankierungs-Umschlag,

Daressalam-Ausgabe 7½ H. in Violett. Ein seltener

Stempel (AG +500,-), Fotoattest Steuer BPP.

VU2a 6 270,-

4103 TANGA 7/6 16, mit violettem Barfrankierungs-R3

und Portostempel „7½ Heller“ auf schwarz

überdrucktem Firmenkuvert mit hs. Bezeichnung

„Postbezug“ nach Kigoma mit Ak.-Stempel vom

4107+ LOURENCO MARQUES 3/8 16, zwei klare

Abschläge auf Brief eines Deutschen an seine Frau

nach Holland mit rs. Ak.-Stempel vom 8.9.1916. Vio-


DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST119

letter Zensurverschlußzettel von Portug.-Ostafrika und

darüber britischer Zensurverschlußzettel. Ein sehr seltener

Brief.

6 270,-

4111 „Nanguwe 29.III.17“, handgeschriebenes

Not-Telegramm, im Text „Glücklich eingetroffen, abmarschiere

übermorgen Mtrotora“. Eines der letzten

erhalten gebliebenen Telegramme aus DOA.

6 270,-

4113 LINDI 13/4 (ohne Jahreszahl „17“), verwendet

bei der Feldpost Lukuledi im Hinterland des Bezirks

von Lindi, klar auf Brief (übliche Beförd.-Spuren) nach

Liwale adressiert weitergeleitet. Rs. rotes Lacksiegel,

Attest Dr. Ey (1955).

6 400,-

4108 „Überroller Kilwa - Daressalam: KILWA 23/8

16 (kleine Berliner Jahreszahl) klar auf mit 7½ H. frankiertem

Privatbrief nach Daressalam, rs. Ak.-Stempel

vom 29.8.16 (zu Ausstellungszwecken dreiseitg geöffnet).

Bereits drei Tage später wurde Daressalam von

den Deutschen aufgegeben und der Brief offenbar nicht

mehr abgeholt bzw. zugestellt. Er fiel nach der Besetzung

der Stadt den Engländern in die Hände und trägt

rs. den Stempel des britischen Feldpostbüros Nr.306

vom 16.9.1916. Ein einmaliges Stück.

32 6 1000,-

4114+ LINDI 16/5 (ohne Jz.“17“) als weiterverwendeter

Feldpoststempel (Januar bis Mitte Oktober 1917),

ideal klar auf doppelt verwendetem Feldpostbrief,

rs. der selbe Stempel vom 8. Mai 1917. Übliche Beförd.-Spuren,

sign. Drahn.

6 160,-

4109 (1916), Postkarte 4 H., geschrieben von dem

deutschen Soldaten Rudolf Schönheit in Morogoro,

kurz nach seiner Gefangennahme an seine Mutter in

Berlin. Mit violettem britischem Zensurstempel „C“.

Mit umfangreichem, sehr interessantem Text. Gemäß

Nachsendevermerk ist die Karte in Berlin angekommen.

Ein in der Literatur mehrfach abgebildetes Stück.

P23 6 700,-

4115+ FELDPOSTSTATION 3. 1/7 17, auf vorzüglich

erhaltenem Militärbrief, li. unten mit violettem

Schutztruppensiegel und oben L1 „Etappenleitung“.

6 160,-


120 DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST

4110 Postaustausch an den Fronten Winter 1916/Frühjahr 1917: sogenannter „Parlamentärs-Brief “ aus der Gegend

um die Rufifi-Mündung nach Morogoro adressiert, welches zu diesem Zeitpunkt bereits von den Engländern

besetzt war. Links unten mit deutschem Zensurstempel der Postüberwachungsstelle Daressalam mit Unterschrift

des Zensors „Dieterich“. Weitergeleitet an die brit. Stellen und rechts oben mit blauem engl. Zensurstpl. PASSED

BY CENSOR No. 3285. Ein besonders schöner und seltener Brief, Fotoattest Steuer BPP (AG-Kat. 3.000,-).

6 1250,-

4112 April 1917, kleiner, etwas fehlerhafter Briefumschlag, adressiert an eine Schwester Frida Wolff im Hospital

in Daressalam. Mit englischem Zensurstempel PASSED BY CENSOR No.3334 sowie li. unten mit deutschem Zensurvermerk

„Zensur passiert“. Der Brief war nicht zustellbar und wurde über Tanga nach Moschi weitergeleitet. Rs.

fünf Abschläge von drei verschiedenen britischen Feldpoststationen aus April/Mai 1917. Ein außergewöhnliches

Stück, sign. Pauligk BPP, Fotoattest Steuer BPP.

6 1000,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA – KRIEGSPOST121

4116 (1917), „Kaiserliche Schutztruppe für

Deutsch-Ostafrika“, violettes Dienstsiegel mit darübergesetztem

hs. Blaustiftvermerk „Zensiert“ auf Brief

nach Wilhelmstal. Ohne postalische Vermerke handelt

es sich vermutlich um einen aus Portug.-Ostafrika geschmuggelten

Brief, welcher wegen der Kriegsereignisse

nicht mehr weiterbefördert bzw. auch keinem

deutsch-englischen Postaustausch mehr zugeführt

werden konnte.

6 700,-

4117+ FELDPOSTSTATION (wohl „2“) DEUTSCH

-OSTAFRIKA 17/9 (17), zwei Abschläge auf aus Zeitungspapier

hergestelltem provisor. Umschlag, frankiert

mit Mischfrankatur 4 H. ohne und mit Wz. nach Liwale

(übliche Beförd.-Spuren), li. unten mit Abs.-Vermerk

„Ndanda“. 23,31 6 200,-

4119+ Feldpoststation NANGANO Feldpost-Einschreibebrief dieser Aushilfs-Poststation, welche im September

1917 für wenige Tage eingerichtet worden war. Gefaltetes Kuvert mit Abs.-Vermerk des Feld-Sanitäts-Depots Nangano

sowie rs. zwei rote Gouvernements-Lacksiegel „Sanitätsdepot“ nach Liwale. Rot unterstrichender Vermerk

„Einschreiben!“ und rs. Stempel FELDPOSTSTATION DOA 15.9.17. Da die Station Nangano nur vom 6.-22. September

1917 in Betrieb war, erhielt sie weder einen eigenen Poststempel noch sonstige Postutensilien wie Einschreibe-Zettel

oder ähnliches. Eine der größten Kriegspost-Raritäten Deutsch-Ostafrikas.

6 3500,-


122 DEUTSCH-OSTAFRIKA – BARFRANKIERUNGSSTEMPEL

4118 FELDPOSTSTATION 3 26/8 17, klar auf gef.,

provisorischer Postkarte (zweifach gef. und geschlossene

Aktenlochung). Es handelt sich um einen Entlassungsschein

für einen an der Ruhr verstorbenen Askari

aus der Trägerkolonne 8 (Feldlazarett V), datiert

„Liwale“ (ursprüngl. „Mlembwe“) nach Mochiwa. Ein

äußerst seltenes und spätes Poststück von großem zeitgeschichtlichem

Interesse. 6 400,-

4122+ Englisches Militär-Telegramm nach dem Waffenstillstand:

„Neu Langenburg“, hs. Abgangsvermerk

auf Telegramm der englischen Armee zwei Tage nach

dem Waffenstillstand in Deutsch-Ostafrika. Mit Eingangsstempel

des englischen Hauptquartiers ZOMBA

B.C.A. 13/11 18. Der Inhalt des Telegramms gibt den

Aufenthaltsort der deutschen Schutztruppe in Kasama

und am Zambesi im nördlichen Gebiet Nord Rhodesiens

an. Dort fanden erste Kontakte zwischen den

Engländern und Lettow-Vorbeck statt. Nach weiteren

Verhandlungen über die Konditionen der Kapitulation

ergaben sich die deutschen Truppen einen Tag später.

Ein zeitgeschichtlich hochbedeutendes Dokument.

6 900,-

4120 (1917/18), in Deutsch-Ostafrika angefertigtes

Not-Postformular „Postpaketkarte“ auf dünnem, braunem

Papier, ungebraucht. Selten. 6 60,-

4121+ (1918), Brief mit deutschem Absendervermerk

aus Morogoro, frankiert mit indischen Feldpostmarken

½ A. und zweimal 1 A. nach Lage mit Leitvermerk

„via Swizerland“. Violette Entwertungsstempel PASSED

CENSOR E.A. „C“. Trotz Beförderungsspuren ein interessanter

und seltener Brief.

6 180,-

4123 WILHELMSTAL 22/12 18, re. oben auf unfrankiert

eingelieferter britischer Dienstsache an das Friedensbüro

in Bern, rs. mit Durchgangsstpl. MOSHI und

K2 VOI 23/12 18 und K2 MOMBASA 24/12 18, bei der

Ankunft nachtaxiert und mit zwei Portomarken 25 C.

frankiert, Stempel BERN 8/2 19.

6 80,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA –

BARFRANKIERUNGSSTEMPEL

4124+ TABORA 16/5 16, mit violettem Barfrankierungs-R3

auf vorzüglich erhaltenem Einschreibebrief

nach Amani mit rs. Ak.-Stempel. Der Barfrankierungs-Stempel

mit hs. korrigiertem Portobetrag „22½“

(Heller). R-Briefe mit Barfrankierungs-Stempeln sind

generell selten, von Tabora sind nur ganz wenige Belege

dieser Art bekannt.

BF 6 400,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA – WUGA

4125 2½ und 7½ H., je in den beiden möglichen Typenpaaren,

tadellos (ein 2½ H. Paar getrennt), wie verausgabt

o.G.

III I/II,III W2,IV W1/2 3 800,-+180,-


DEUTSCH-OSTAFRIKA BESONDERHEITEN123

4126 1 R., tadelloses Exemplar in außergewöhnlich

frischer Farbe und mit vollständ. Durchstich, völlig tadellos

erhalten. In dieser Qualität eine große Seltenheit,

Fotoattest Dr.Hartung. V 3 1.700,-+600,-

DEUTSCH-OSTAFRIKA

BESONDERHEITEN

4129

4127 Ablösungstransport SMS „Condor“: 5 P. a. 10

Pfg., tadellose Postkarte, geschrieben von Ober-Maschinistenmaat,

Otto Gerth, SMS „Condor“ in Port Said

am 29.6.1898. Die Karte wurde mit anderen Postsachen

der „Condor“ in einem Hofpostamtsbrief vorausgeschickt

und erst bei der Ankunft im Marine-Postbüro

gestempelt BERLIN C.1. 6/7 98. Diese 5-Pesa-Karten

wurden an Mannschaften und Unteroffiziere zum ermäßigten

Tarif für 5 (anstatt 10) Pfennig, ähnlich wie

in Kiautschou 1898, abgegeben. Eine postgeschichtliche

Seltenheit ersten Ranges. Ausführliches Schreiben

von Hans Bothe an Josef Grandinger, Wien, wo er u.a.

schreibt: „Kapitän Crüsemann war von der Karte sehr

begeistert, sodaß er in seinem Handbuch über das Ablösungskommando

etwas geschrieben hat.“.

P6 6 500,-

4128 MIKINDANI 1/8 99, klar auf etwas unfrischer

Postkarte 5 P. nach Dtld., geschrieben während des

Mahemba-Aufstands im Südosten des Landes (vgl.

Deutsches Kolonial-Lexikon II/527 und Deutsches Kolonialblatt

1899). Im Text: „Mehrtägige Gefechte am 9.

und 10.Juli, schon 80 Tote“. P4 6 70,-

4129 Optische Telegrafie 1905: Express-Telegramm,

Vordruck „Optisches Feldtelegramm“ an die Telegrafenstation

Schirati von Ikoma nach Muansa an Hauptmann

Göring vom Kommando der 11. Kompanie.

Oben li. mit zweifach rot unterstrichenem Vermerk

„Eilbote“. Bisher sind erst zwei optische Feldtelegramme

aus Deutsch-Ostafrika bekannt geworden, dieses ist

das einzige mit Eilbotenvermerk. 6 500,-

4130 MITTELLANDBAHN BAHNPOST ZUG 5 „c“

28/4 14, zwei Abschläge auf gef. Firmen-Einschreibebrief

7½ und 15 H. (erstere Aufklebefehler) mit Einschreibezettel

von Daressalam nach Lüderitzbucht/

Deutsch-Südwestafrika (Ak.-Stempel vom 29.5.14). Rs.

mit Absenderangabe aus Malagarassi, einer Station an

der Bahnlinie zwischen Tabora und Kigoma. Bedarfsmäßige

Einschreibebriefe der Mittellandbahn sind nur

ganz wenige erhalten geblieben. Im Postverkehr nach

Deutsch-Südwest zweifelsohne ein Unikat.

32,33 6 800,-

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA

FRÜHE POST

4132+ „Berseba 7. January 1892“, hs. Abs.-Vermerk

auf Eingeborenenbrief mit dazugehörigem Briefumschlag

(dieser Mgl.), geschrieben von dem Nama-Kapitän

Jakobus Izak nach Keetmanshoop. Befördert via

Boten, da das Postamt in Otjimbingue am 6.11.1891

geschlossen wurde und das Postamt in Windhuk erst

am 23.3.1892 eröffnete. Ein sehr seltener Brief aus der

Interimszeit.

6 140,-


124 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – OTYIMBINGUE

4131+ Faltbrief an Reichskommissar Dr. Goering:

„Roibank 18/5 88“, vollständiger kleiner Faltbrief,

geschrieben von einem Eingeborenen namens Hans

Habeb, welcher als Schüler auf der Missionsstation

Schepmansdorf, später Roibank, erzogen wurde. Der

Empfänger Dr. Goering war der erste Reichskommissar

für Deutsch-Südwestafrika, er landete mit drei weiteren

Regierungsmitgliedern 1885 in Walfischbay. Unikat.

6 270,-

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA –

OTYIMBINGUE

4133 20 Pfg., tadelloses Bfstk. mit vollem Stempel

OTYIMBINGUE DSWA 18/4 91, sign. Ressel.

VO48b 5 100,-

4137 5 Pfg., tadelloses, waagr. Paar auf Postkarte via

Kapgebiet (26/10 95) nach Deutschland (16/11 95), zwei

klar und sauber aufges. violette Stempel LÜDERITZ-

BUCHT 21/10 95. In dieser Form einer der schönsten

bekannten Belege dieser sehr seltenen Farb-Abstempelung,

doppelt sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 10x).

VS46c(2) 6 500,-

4138 10 Pfg., zwei Exemplare auf tadellosem Bfstk.

mit seltener Entwertung durch zwei violette Stempel

LÜDERITZBUCHT 5/7 96, doppelt sign. Dr.Steuer

BPP (Dr.Steuer 8x).

VS47d(2) 5 200,-

4134 10 Pfg., schöne Bedarfskarte mit ideal klarem

Stempel OTYIMBINGUE DSWA 1/1 92 nach Dtld.,

geschrieben von dem Postagenten v.Goldammer

„Stempel bis zur Verlegung des Kommissariatssitzes in

Otjimbingue in Gebrauch“. Eine außergew. Karte und

erheblich seltener als eine solche mit einer 10 Pfg.-Marke

frankiert. Hinzu kommt die seltene, letzte Verwendungsperiode

dieses Stempels in Windhoek, welche

nur rund drei Monate dauerte (Dr.Steuer 2x plus Zuschlag

für die Ganzsachenverwendung).

P15 6 800,-

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA –

VORLÄUFER

4136 2 Mk., tadelloses Exemplar mit zentr., gestochen

klar aufges. Stempel KEETMANSHOOP 19/12 00. Selten

(Dr.Steuer 5x). VS37f 4 500,-80,-

4139 4140

4139 20 Pfg., tadelloses Briefstück mit violettem

Stempel LÜDERITZBUCHT und hs. eingesetztem Datum

„12/1 96“. Eine der seltensten Abstempelungen aus

der Vorläuferzeit (Dr.Steuer 35x).

VS48d 5 400,-


4140 20 Pfg., tadelloser, senkr. Dreierstreifen auf

Bfstk. mit drei zentr. Stempeln LÜDERITZBUCHT und

handschriftlich eingesetztem Datum „12/1 96“. Eine

der seltensten Vorläufer-Entwertungen Deutsch-Südwestafrikas,

welche sich hier gleich in drei Abschlägen

präsentiert, sign. Mansfeld, Fotoattest Steuer BPP (Dr.

Steuer 35x).

VS48d(3) 5 900,-

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – VORLÄUFER125

4142

4141 25 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf leicht

überfrankiertem Brief nach Dortmund (Umschlag

oben kl. Unebenheit), zwei ideal aufges. Stempel

WARMBAD 4/3 97. Mit dieser Entwertung eine Vorläufer-Seltenheit,

Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 5x).

VS49b 6 2.500,-300,-

4142 25 Pfg. mit 50 Pfg. lilabraun sowie Mitläufer

3-20 Pfg. auf tadellosem Satz-Einschreibebrief nach

Berlin, jede Marke mit zentr. Stempel KEETMANSHO-

OP 14/8 97 (Aushilfs- Tageszahlen „4“). Befördert via

Steinkopf und Kapstadt mit Durchgangsstempel.

VS49b,50d,M45b/48d 6 250,-

4143 25 Pfg. in Mischfrankatur mit Aufdruck-Ausgabe

5 Pfg. auf Mitläufer-Kartenbrief 10 Pfg. karmin, als

Einschreiben nach Berlin mit Ak.-Stempel, klare Stempel

OKAHANDJA 26/1 98.

VS49b,K1,DSWA2 6 250,-

4135 1891, Kap der Guten Hoffnung ½ P., waagr. Viererstreifen mit zweimal 3 P. auf Firmenkuvert „Mertens &

Sichel, Walfish Bay“ mit Nummernstpl.-Entwertung „300“ WALVISH BAY 9/6 91, als Einschreiben via Kapstadt

und London nach Dtld. (3.8.91). Leichte Beförd.-Spuren. Der Berg-Ingenieur Mertens reiste ab 1884 im Auftrag

von Adolf Lüderitz umher, um etwaige Bodenschätze zu erforschen. Vorliegender Brief ist an seinen Kollegen, den

Berg-Assessor Frielinghaus gerichtet. Ein sehr seltener, früher Brief.

CGH 6 1800,-


126 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – MITLÄUFER

tere „Johann-Albrechtshöhe“). Einer der ganz wenigen

erhalten gebliebenen Mitläufer-Briefe mit der Karibib-Abstempelung

(Dr.Steuer lose bereits 20x).

M47d 6 150,-

4144 25 Pfg. zusammen mit Mitläufer 5 Pfg. grün und

20 Pfg. ultramarin sowie Aufdruck-Ausgabe 1897, 3

Pfg. und 10 Pfg. auf philat. Einschreibebrief nach Dtld.

(Name des Adressaten radiert). Jede Marke mit Wanderstempel

vom 11.2.99 und R-Zettel mit hs. Ortseintrag

„Khanrivier“ (3.Handschrift). Vor- bzw. Mitläufer-Belege

aus Khanrivier sind außerordentlich selten

(Dr.Steuer für 46c 5x und für 48d 10x).

VS49b,M46c,48d 6 800,-

4150 10 Pfg. dunkelrosarot, tadelloses Exemplar auf

schönem weißem Briefstück mit zwei vollen Stempeln

RAMANSDRIFT 1/3 00. Die seltenste Mitläufer-Marke

Deutsch-Südwestafrikas. Mit der Abstempelung von

Ramansdrift eine ganz große Rarität, Fotoattest Jäschke-L.BPP

(„Belegstücke dieser Marke sind sehr selten

und bisher nur in einigen wenigen Exemplaren registriert“).

M47e 5 -,-1500,-

4145 10 Pfg., Ganzsachenkarte (li. fleckig) mit seltener

Aushilfs-Entwertung LÜDERITZBUCHT in Violett

mit hs. eingesetztem Datum 14.11.95 über Walfishbay

und Kapstadt nach Dtld. mit Eingangsstempel.

Zusätzliche Entwertung durch brit. Roststempel von

Walfishbay. Eine der seltensten Vorläufer-Entwertungen

Deutsch-Südwestafrikas (Dr.Steuer 30x).

VS P25 6 500,-

4146+ „Mertens & Sichel, Walfish Bay 3/4 93“, violetter

Ovalstempel auf blauem Rückschein für einen

Einschreibebrief nach Okiep (nördl. Kapgebiet). Selten.

6 90,-

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA –

MITLÄUFER

4147 3 Pfg., ideales Bfstk. mit besonders schön aufges.

Stempel WARMBAD 26/4 98 (Dr.Steuer 2x).

M45b 5 50,-

4148 Doppelentwertung: 5 Pfg., zwei Exemplare (eines

kl. Beanstdg.) auf Bedarfs-Postkarte nach Hamburg,

außergewöhnliche Doppelentwertung: zunächst

GIBEON 14/8 97, dann später im Transit KEETMAN-

SHOOP 23/8 97. M46c(2) 6 60,-

4149+ 10 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit klarem

Stempel KARIBIB 18/7 00 auf seltenem, etwas beschädigtem

Inlandsbrief nach Otjomukoka (das spä-

4151 25 Pfg., tadelloses, besonders schönes Bfstk.

mit idealem Stempel SEEIS 23/12 00 nebst R-Zettel. So

schön selten, sign. Jäschke-L.BPP.

M49b 5 120,-

4152+ Mitläufer-Streifband 3 Pfg. gelbbraun mit Zusatzfrankatur

Aufdruck-Ausgabe 5 Pfg. nach Deutschland,

zwei klare Stempel GROOTFONTEIN 2/4 01 und

rs. Eingangsstempel MUSKAU 26/5 01. Seltene Verwendung

der 3-Pfg.-Streifband-Ganzsache, welche in

der Kolonie nicht am Schalter war, Fotoattest Czimmek

BPP.

M S8,DSWA6 6 150,-

4153 10 Pfg., tadelloser, philatelistischer Kartenbrief

mit klarem Stempel KUBUB 18/7 00.

MK1 6 30,-


DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA

4154 3 Pfg., tadellos postfrisch, Kopie von Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 1b 1 200,-50,-

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA127

4155 25 und 5o Pfg., tadellos ungebraucht, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. Ia/II 2 560,-150,-

4160 3 Pfg. hellocker, tadelloses Exemplar mit dekorativ

aufges. Stempel OTAVI, sign. Mansfeld, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

5e 4 650,-+120,-

4162 5 Pfg., zwei senkr. Paare mit 10 Pfg. auf besonders

schönem, weißem Bedarfs-Einschreibebrief nach

Dtld., klare Stempel WINDHOEK 9/5 00.

6(4),7a 6 100,-

4163 10 Pfg. dunkelrosarot, tadellos gestempelt, Kopie

von Fotoattest Jäschke-L.BPP für einen Viererblock,

aus dem die Marke stammt.

7d 4 400,-120,-

4156 25 und 5o Pfg., tadellos ungebraucht, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

Ia/II 560,- 150,-

4157 25 und 50 Pfg., tadellos postfrisch.

Ia/II 1 1.500,-300,-

4158 25 Pfg., tadellos ungebraucht.

Ib 2 350,-70,-

4164 10 Pfg. dunkelrosarot, tadellos gestempeltes Exemplar,

oben mit Zwischensteg, Kopie von Fotoattest

Jäschke-L.BPP für einen Viererblock aus dem die Marke

stammt.

7d 4 400,-100,-

4165 10 Pfg. dunkelrosarot, farbfrisch und sauber gestempelt

(kl. Aufrauhung), Kopie von Fotoattest Jäschke-L.BPP

für einen Viererblock, aus dem die Marke

stammt.

7d 4 400,-Gebot

4166 10 Pfg dunkelrosa, tadellos gestplt., Attest Jäschke-L.BPP.

7d 4 400,-70,-

4159 3-50 Pfg., die komplette Serie auf schönem, nach

Deutschland gelaufenem Einschreibebrief, jede Marke

mit klarem Stempel MARIENTHAL 30/1 01.

5/8,9b,10 6 1.100,-+200,-

4161 3 Pfg., tadellos gestplt., sign. Richter, Attest

Jäschke-L.BPP.

5e 4 650,-100,-

4167 10 Pfg., diagonale Halbierung (linke untere

Hälfte) auf tadelloser, besonders schöner Postkarte,

idealer Stempel KEETMANSHOOP 26/6 00 und deutscher

Eingangsstempel.

7H 6 1.200,-+250,-

4168 20 Pfg., zwei senkr. Paare auf seltenem Einschreibebrief

in der 3.Gewichtsstufe nach Dresden,

zentr. Stempel WINDHOEK 27/2 99. Eine seltene

Mehrfachfrankatur.

8(4) 6 90,-


128 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA

4174 10 Pfg., waagr. Viererstreifen auf Bedarfs-Firmenkuvert

mit klaren Stempeln KARIBIB 26/2 03 nach

Kapstadt. 13(4) 6 80,-

4169 4171

4169 25 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel

KARIBIB 7/11 00, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

9a 5 500,-+150,-

4170 25 Pfg. dunkelorange, tadellos ungebr., Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 9b 2 480,-120,-

4171 25 Pfg., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel

WINDHOEK 16/11 00, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

9b 5 550,-+150,-

4175 20 Pfg., senkr. Paar zusammen mit 2 Mk. dunkelblau,

tadellose 2,40-Mk.-Frankatur auf aktenfrischer,

gef. Paketkarte mit Coupon nach Pforzheim,

sauber aufges. Stempel WINDHUK „a“ 23/11 09 sowie

ein dekorativer, rosafarbener Zollaufkleber. Selten, Fotoattest

Steuer BPP. 14(2),21 6 800,-

4172 25 Pfg. dunkelorange mit 5 Pfg. grün auf tadellosem,

tarifmäßig frankiertem Einschreibebrief nach

Deutschland, klare Stempel WINDHOEK 18/9 01, Fotoattest

Steuer BPP.

9b,2 6 1.000,-+250,-

4176 20 Pfg., senkr. Paar mit 10 Pfg. rot auf Adressteil

von Inlands-Nachnahmesendung mit Stempel SWA-

KOPMUND 23/5 07 und violettem Nachnahme-Zettel

über 5,50 Mark nach Otjiwarongo. Ein außergewöhnlich

dekoratives und seltenes Stück, Fotoattest Jäschke-L.BPP

(„Belegstücke des Nachnahme-Postdienstes

in DSWA sind selten“.). 14(2),26a 6 500,-

4173 3 Pfg., Zusatzfrankatur auf Mitläufer-Streifband

3 Pfg. gelbbraun mit zwei sauber aufges. Stempeln

SWAKOPMUND 10/6 01 nach Dtld. adressiert. Eine

seltene Kombination.

11,GA 6 150,-

4177 Orts- Einschreibebrief: 25 Pfg., Einzelfrankatur

auf tadellosem, schönem Orts- Einschreibebrief mit


klarem Stempel WINDHUK 8/12 13, rs. Ausgabestempel

vom gleichen Tag, eine Stunde später, Fotobefund

Steuer BPP.

15 6 150,-

4178 25 Pfg., tadelloses Exemplar auf bedarfsmäßiger

Einschreibe-Drucksache im Inlandsverkehr mit

klarem Stempel WARMBAD 1/12 08 nach Keetmanshoop

(leichte Beförd.-Spuren). Eine sehr seltene Versendungsform.

15 6 120,-

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA129

4179 25 Pfg., senkr. Paar als tarifmäßige UPU-Frankatur

in der 4.Gewichtsstufe auf Bedarfsbrief in

die Schweiz (leichte Beförd.-Spuren), klare Stempel

OKAHANDJA 18/4 14. Ab 1.Juni 1906 waren für Auslandsbriefe

im Weltpostverein für die ersten 20 g 20

Pfennig und für jede weiteren 20 g 10 Pfg. zu frankieren.

Belege hierzu sind selten und als reine Mehrfachfrankatur

der 25 Pfg. ein ganz außergewöhnliches Stück.

15(2) 6 250,-

4181 25 Pfg. mit 5 Pfg. auf gef., eingeschriebenem Firmenkuvert

mit klaren Stempeln SWAKOPMUND „a“

14/2 14.

15,25 6 90,-

4182 30 Pfg. mit 10 Pfg. karmin auf gef. Inlands-Einschreibebrief

in der 2. Gewichtsstufe, klare Stempel

SWAKOPMUND 8/8 07 an die „Hilfeleistungskommission“

nach Windhuk.

16,26 6 100,-

4183 40 Pfg., tadelloses Briefstück mit genau zentr.

Stempel K.D. FELDPOSTSTATION N.3.

17 5 50,-

4184+ Handschriftliche „PAA“-Entwertung: 40 Pfg.

mit 1 Mk. auf tadellosem Postanweisungs-Abschnitt,

die 40-Pfg.-Marke mit handschriftlicher Entwertung

des Postanweisungs-Amtes in Berlin „PAA 10/12 04“,

die 1 Mk. mit regulärer Entwertung SWAKOPMUND

9/11 04. Ein seltenes und reizvolles Stück, Fotoattest

Steuer BPP. 17,20 5 120,-

4185+ 40 Pfg., Einzelfrankatur auf seltenem Nachnahmebrief

über 6,80 Mark mit Stempel LÜDERITZ-

BUCHT 29/3 06 nach Deutschland (kl. Mgl.). Mit

violettem Nachnahme-Aufkleber und rs. Siegelmarke

„Kaiserliche Station Lüderitzbucht“.

17 6 120,-

4180+ 25 Pfg., li. unteres Eckrandpaar mit Teil der

Landesinschrift in Mischfrankatur mit 5 Pfg. grün auf

Einschreibebrief mit hs. Expressvermerk „Tages-Eilbote

bezahlt“ aus der Dahmann-Korrespondenz nach

Charlottenburg mit Ak.-Stempel (leichte Beförd.-Spuren).

Der Brief ist für eine Eilbotenzustellung korrekt

frankiert (10 Pfg. Porto, 20 Pfg. R-Gebühr und 25 Pfg.

Express-Zuschlag), ebenso ist er mit rotem Kopierstift

für Eilbotenbriefe gekennzeichnet und trägt rs. den

Vermerk „Nicht angetroffen 4.30 (Uhr sic), Unterschrift

des Postbeamten“. Obwohl die ansonsten bekannten

Expressbriefe aus den Kolonien am Ankunftsort

wie normale Post abgefertigt wurden, scheint der

hier vorliegende Beleg tatsächlich per Express ausgetragen

worden zu sein, Fotoattest Czimmek BPP.

15(2),25 6 250,-

4186+ 50-Pfg.-Post-Zeitungssache: 50 Pfg., tadellose

Einzelfrankatur mit Stempel KEETMANSHOOP 19/5

13 auf Postkarte nach Berlin (leichte Beförd.-Spuren),

gekennzeichnet als „Z.S.“ (Zeitungssache), rs. mit entspr.

L1 und Innendienst-L2 „Keetmanshoop DSWA“.

Mit der 50-Pfg.-Marke ist uns keine weitere derartige

Karte bekannt.

18 6 150,-

4187 80 Pfg. sowie 2 und 3 Mk., tadellose Exemplare

in Bedarfsverwendung auf Postanweisungs- bzw. Paketkartenabschnitt.

19,21,22 5 60,-

4192 2 Mk., tadellose re. obere Bogenecke auf schönem,

philatelistischem R-Brief, klare Stempel OMAR-

URU 24/10 07.

21 6 60,-


130 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA

Stempel SWAKOPMUND 13/8 02 in die USA. Trotz kl.

Mängel ein sehr seltenes Bedarfsstück, Fotoattest Steuer

BPP.

21 6 400,-

4188 80 Pfg., zwei tadellose Exemplare mit klaren

Stempeln OMARURU 2/7 14 auf makelloser grüner Paketkarte

mit Coupon nach Dresden adressiert. Wegen

Kriegsausbruchs nicht mehr weiterbefördert und die

Sendung an den Absender zurückgegeben. Eine seltene

Karte mit dem Bruttotarif für eine Paketsendung bis 1

kg, Fotoattest Steuer BPP.

19(2) 6 600,-

4189+ Einzelfrankatur auf Frachtbrief: 1 Mk., Einzelfrankatur

mit zwei klaren Stempeln SWAKOP-

MUND 17/6 05 auf kpl., vorgedrucktem Frachtbrief, re.

unten mit Eingangsvermerk „Persip 29/7 05“ (stärkere

Beförd.-Spuren). Die Sendung wurde postalisch nur bis

Gibeon befördert (Eingang 29/7 05) und dann durch

die Schutztruppe in das etwa 120 km östlich gelegene

Persip transportiert. In dieser Form ein postgeschichtliches

Unikat. 20 6 750,-

4190 1 Mk. mit waagr. Fünferstreifen 5 Pfg. auf mehrfach

gef. Briefkarte, klare Stempel HOHEWARTE 18/4

13. Mit Markwerten frankierte Postformulare sind selten

zu finden.

20,25(5) 6 200,-

4191 2 Mk., bedarfsmäßige Einzelfrankatur auf überschwerem

Einschreibebrief in der 9. Gewichtsstufe mit

4193 3 Mk., tadellose Einzelfrankatur mit klarem

Stempel SWAKOPMUND 6/11 06 auf Sammel-Paketkarte

für drei Sendungen nach Koes, rs. Ak.-Stempel

KEETMANSHOOP 15/12 06. Das Formular mit stärkeren

Beförd.-Spuren. Als Inlands-Paketkarte mit einer

Einzelfrankatur der 3 Mk. äußerst selten.

22 6 300,-


DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA131

4194 5 Mk., tadellos gestplt., sign. Czimmek BPP.

23 4 200,-50,-

4195 5 Pfg., vielseitiger farbiger Foto-Ak. (barbusige

Schönheiten) mit zentr. Stempel MARIENTAL.

25 6 60,-

4196 5 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf blaugrünem

Firmenkuvert der „Lüderitzbucht-Gesellschaft“,

zunächst als Ortsbrief mit Stempel LÜDERITZBUCHT

22/10 11, anschließend weitergeleitet nach Kapstadt

mit hs. Nachtaxvermerk sowie Kap-Nachportostempel

„2 d“ nebst entspr. Portomarke von Transvaal (rs.

Oberklappe unvollst.). Ein außergewöhnlicher Brief.

25,Transvaal 6 150,-

4197+ 10 Pfg., Einzelfrankatur mit idealem Stempel

KEETMANSHOOP „a“ 14/12 11 auf als Zeitungssache

aufgebrauchter Feldpostkarte nach Berlin. Sehr selten.

26 6 90,-

4198 Bedarfs-Mischfrankatur: 10 Pfg., Mischfrankatur

mit senkr. Paar Germania 10 Pfg. auf tadellosem

Bedarfs-Einschreibebrief nach Erfurt, sauber aufges.

OUTJO 25/3 12. Die Germania-Marken wurden des

öfteren von den Postanstalten in DSWA regulär, meist

auf Formularen, aufgebraucht. Privatpost mit solchen

Marken war geduldet, ist jedoch nur selten zu finden,

vor allem als Einschreiben.

26,DR86I(2) 6 180,-

4199 10 Pfg., Einzelfrankatur auf Rechtsanwalts-Vordruckkuvert

mit klarem Stempel WINDHUK 3/2 14

nach Österreich. Unterfrankiert, daher in Österreich

mit vier Nachportomarken versehen und nach Windhuk

zurückgesandt. Trotz Beförd.-Spuren ein außergewöhnlich

seltener und dekorativer Brief.

26, Öst. 6 80,-

4201+ 20 Pfg., Einzelfrankatur auf Auslands-Dienstsache

in die Schweiz, klarer Stempel LÜDERITZ-

BUCHT 23/5 11 und beiges. Dienstsiegel des dortigen

Bezirksgerichts. In der Schweiz mehrfach nachgesandt

und am 19.6. wieder zurück nach Lüderitzbucht. Auslands-Dienstsachen

sind sehr selten.

27 6 70,-

4203 1 Mk., tadellos postfrisch.

29B 1 320,-80,-

4204 1 Mk., tadellos postfrisch.

29B 1 320,-80,-

4205 1 Mk., tadellos postfrisch.

29B 1 320,-70,-

4206 2 Mk., tadellos gestempelt.

30A 4 95,-30,-

4200 Inlands-Kriegspostanweisung: 20 Pfg., Einzelfrankatur auf tadellosem, vollständigem Auslands-Postanweisungsformular

über 11,50 Mk. im Inlandsverkehr nach Windhuk, drei vorzüglich klare Stempel REHOBOTH 20/2

15. Derartige Inlands-Postanweisungen sind nur ganz wenige bekannt geworden, aus der Kriegszeit eine postgeschichtliche

Rarität ersten Ranges, Fotoattest Steuer BPP.

27 6 2000,-


132 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ZUSAMMENDRUCKE

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA

ZUSAMMENDRUCKE

4202 30 Pfg., tadellos postfr. Viererblock mit rechtem

Bogenrand (dort Falzrest) und doppelte HAN „H

2068.11“ in Orange und Schwarz. In dieser Form bei

Michel nicht aufgeführt.

28x HAN 1 300,-

4207 2 Mk. mit 50 Pfg., tadellose 2,50-Mk.-Frankatur

auf kompletter grüner Paketkarte (mit Coupon) nach

Deutschland, sauber aufges. Stempel KEETMANSHO-

OP „a“ 15/11 12, befördert über Hamburg (unten mit

violettem Sicherungsstempel) und rs. Ak.-Stempel vom

15.12.12. Eine schöne Paketkarte, Fotoattest Steuer

BPP.

30A,18 6 700,-

4208 2 Mk., tadellos postfrisch, sign. Drahn.

30B 1 320,-60,-

4209 3 Mk., postfrisches Exemplar vom re. Bogenrand,

Zähnung etwas unregelmäßig. Eine unterbewertete

und seltene Marke, Fotobefund Jäschke-L.BPP.

31Bb 1 450,-+100,-

4210 5 Mk., tadellos ungebraucht.

32Aa 2 130,-40,-

4211 5 Mk., gestempelt, ein kurzer Zahn, sign. Steuer

BPP, Jäschke-L.BPP.

32Aa 4 37060,-

4212 5 Mk., beide Farben, je tadellos gestempelt.

32Aa/b 4 820,-160,-

4213 5 Mk., tadellos postfrisch aus der re. unt. Bogenecke

(dort zwei Falzreste).

32B 1 220,-50,-

4214 Reklameanhänger „Export-Prämie“ im Viererblock

mit dreimal 10 Pfg. (teils etwas unreg. Zähnung)

mit klar aufges. Stempeln WINDHUK 6/4 12. Gestempelte

Zusammendruck-Kombinationen sind sehr selten,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

W5/S5 4 300,-

4215+ Vier versch. Reklamemarken vs. und rs. auf

ansonsten unfrankiertem und nachtaxiertem Brief

(gef.) mit Stempel LÜDERITZBUCHT 15/8 13 nach

Windhuk, rs. zusätzl. zwei Telegrafen-Verschlußmarken

nebst Adlerstempel KAISERLICHES BEZIRKS-

GERICHT LÜDERITZBUCHT.

6 100,-

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA

GANZSACHEN

4216 3 Pfg., tadellose Privat-Postkarte („Eingeborene

mit Kriegsausrüstung“) mit klarem Stempel WIND-

HUK 2/3 08, tarifmäßig als Drucksache nach Berlin

adressiert. Gebraucht eine seltene Karte.

PP3 6 120,-

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA

ABSTEMPELUNGEN

4217 „Arahoab 12/12 08“, hs. Entwertung auf tadellosem

Postanweisungs-Abschnitt 10 Pfg. Eine äußerst

seltene Entwertung in besonders schöner Qualität,

doppelt sign. Bothe BPP, Fotoattest Steuer BPP.

26 5 800,-

4218 ARAHOAB 16/10 09, zentr. auf Bedarfskarte 5

Pfg. mit entspr. Absendervermerk nach Dresden (rs.

interes. Privatfoto).

25 6 120,-


DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN133

4226 BERGLAND 23/7 14, klarer und vollständiger Abschlag auf tadellosem Ganzsachenausschnitt 5 Pfg. grün.

Die seltenste Abstempelung Deutsch-Südwestafrikas. Vollständige Abschläge sind ansonsten nur auf Ganzstücken

bekannt. Eine der prominentesten Stempel-Raritäten der Dt.Kolonien, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

(P19) 5 2000,-

4219 ARIS 1/4 12, ideal klar und zentr. auf tadellosem

Briefstück 10 Pfg.

26 5 50,-

4220 „Aris“, hs. auf Telefon-Anmeldezettel für ein

Gespräch der Polizeistation nach Windhuk.

6 30,-

4221 AROAB 3/5 14, voller Abschlag auf tadellosem

Bfstk. 5 Pfg., Stempel-Seltenheit, welche nur wenige

Monate in Gebrauch war.

25 5 150,-

4223 AUS, schwarzer Gummistempel mit Wanderstempel

vom 14/2 06, klarer und voller Abschlag auf

schönem kl. Feldpostbrief mit Beförderungsvermerk

„Durch Postreiter“ nach Berlin.

6 200,-

4224 AUS 5/1 07, klar auf nach Deutschland gelaufenem

Einschreibebrief 40 Pfg., seltener R-Zettel „Aus“

handschriftlich über „Kubub“.

17 6 120,-

4222 AUB 2/8 13, zwei üblich farbschwache Abschläge

auf philatelist. Einschreibebrief 25 und 30 Pfg. nach

Dtld. mit Eingangsstempel. Als R-Brief sehr selten.

15,16 6 400,-

4225 BARBY 23/12 13, besonders klarer Abschlag auf

Bfstk. 3 Pfg. (Marke zur Kontrolle gelöst und mit Falz

zurückgeklebt, leichte Patina). Eine bedeutende Stempelseltenheit.

11 5 800,-


134 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN

4230 GIBEON 1/6 99, zweimal ganz ideal auf schönem,

rosa Postanweisungsabschnitt mit senkr. Paar

20 Pfg. 4(2) 5 40,-

4231 GOBABIS 22/10 06, klar auf unfrankierter Einschreibe-Dienstsache

nach Windhuk. 6 100,-

4227 EKUJA 25/11 12, vier vorzüglich klare Abschläge

auf tarifmäßig frankiertem kl. Einschreibebrief mit

je zweimal 5 und 10 Pfg. nach Deutschland (Name des

Adressaten radiert). Seltener R-Zettel mit Gummi-L2.

Von Ekuja sind nur ganz wenige R-Briefe erhalten geblieben.

(AG +1000,- für gewöhnl. Brief).

25(2),26(2) 6 600,-

4228 EPUKIRO, violetter Gummistempel mit Wanderstempel

vom 4/6 06, klar auf tadelloser Bedarfs-Inlandskarte

5 Pfg. nach Gobabis mit Eingangsstempel,

sign. Mansfeld. P10 6 120,-

4233 „Gochas“, hs. (3. Handschrift) mit Wanderstempel

vom 28./4 04 klar auf schönem Bedarfs-Inlandsbrief

10 Pfg. mit Eingangsstempel KEETMANSHOOP

3/5 04. Belege der 3. Handschrift von Gochas sind die

seltensten. 13 6 650,-

4229 K.D.FELDPOSTEXPED SWA „a“ 29/7 (1904),

perfekter Abschlag auf kl., tadellosem Feldpost-Einschreibebrief

tarifmäßig frankiert mit 30 Pfg. nach

Wiesbaden mit Eingangsstempel. R-Briefe mit diesem

Feldpoststpl. sind nur ganz wenige bekannt geworden.

16 6 300,-

4232 „Gochas“, hs. (2. Handschrift) mit Wanderstempel

vom 1/12 03 auf Bedarfs-Ansichtskarte 5 Pfg.

(bildseitig „Postabgang Keetmanshoop“). Leichte Gebrauchsspuren,

Fotoattest Steuer BPP.

12 6 400,-

4234 JAKALSWATER, schwarzer Wanderstempel

vom 5/12 99, voller Abschlag auf tadellosem Bfstk. 20

Pfg. In Schwarz außerordentlich selten und nur in wenigen

Stücken bekannt. 4 5 140,-

4235 JOHANN-ALBRECHTSHÖHE 22/1 10, klar

auf bildseitig frankierter farbiger Foto-Ak. (Tanz von

Eingeborenen).

26 6 50,-

4236+ KALKFELD 14/6 13, ideal als Entwertungsstempel

einer Telegramm-Verschlußmarke auf vollständigem

Telegramm-Formular aus Swakopmund

(Marke beim Öffnen getrennt). Ein kurioses Stück.

6 70,-

4237 KALKFELD 20/3 08, zentr. auf tadellosem kl.

Einschreibebrief 40 Pfg.

17 6 100,-

4241+ KEETMANSHOOP 12/8 09, auf unfrankierter,

portopflichtiger Dienstsache nach Lüderitzbucht. Mit

10 Pfg. nachtaxiert, nicht zustellbar und zur Feststellung

des Absenders amtlich geöffnet. Mit zwei blauen

Postamts-Siegelmarken verschlossen und wieder zurückgesandt,

Vermerk „Amtlich verschlossen“ sowie

Aufkleber „Abgereist“.

6 70,-


DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN135

4242 „Khanrivier“, hs. (Czimmek 19, Siebert 12) mit

Wanderstempel vom 5/3 99 auf tadellosem Brief 10 Pfg.

nach Windhuk mit Ak.-Stempel. Eine seltene Entwertung.

7a 6 160,-

4238 KALKFONTEIN, schwarzer Gummistempel

(Großbuchstaben) mit Wanderstempel vom 6/6 „06“

(Jz. handschriftlich) ganz ideal auf tadelloser Feldpostkarte

nach Deutschland mit Ak.-Stempel. Selten, sign.

Grobe.

6 300,-

4243 KOLMANNSKUPPE 25/5 09, zwei Abschläge

auf tadellosem Einschreibebrief 25 Pfg. und 5 Pfg.,

R-Zettel mit as. Ortsangabe, sign. Salomon, Krause.

15,25 6 150,-

4244 KUBAS 22/3 01, dreimal voll auf philat. Einschreibebrief

mit Zehnerblock 10 Pfg. (kl. Mgl.), seltener

R-Zettel mit violettem L1 KUBAS, sign. Bühler.

7a(10) 6 120,-

4239 KALKFONTEIN, schwarzer Gummistempel

(Großbuchstaben) mit Wanderstempel vom 18/6

(1906), ohne Jahreszahl, drei volle Abschläge auf dekorativem

Bfstk. mit sechs Werten inkl. der 5 Mk. In

dieser Form äußerst selten.

12/23ex 5 200,-

4245 KUIBIS, schwarzer Gummistempel mit Wanderstempel

vom 15/8 07, perfekter Abschlag auf tadellosem

Briefstück 3 Pfg. Eine sehr seltene Entwertung,

welche nur fünf Tage in Verwendung war.

11 5 200,-

4246 KUIBIS 10/8 08, zwei klare Abschläge auf tarifmäßig

frankiertem Einschreibebrief 25 und 5 Pfg. mit

R-Zettel „Aus“. Selten.

15,25 6 120,-

4247+ KUIBIS 7/3 15 (Kriegsdatum), klar auf schönem

Bedarfsbrief 10 Pfg. nach Keetmanshoop. Kuibis

wurde am 5.4.1915 geschlossen und es sind angeblich

nur zwei frankierte Briefe mit Kriegsdatum hiervon

bekannt.

26 6 70,-

4240 KAPENOUSSEU, schwarzer Gummistempel

(Antiqua kursiv) mit Wanderstempel vom 5/2 03 ideal

auf tadellosem Briefstück 5 Pfg. In schwarzer Farbe ist

der kleine Stempel von Kapenousseu bisher nicht bekannt.

Im AG-Katalog ledigl. in Violett und Hellblau

aufgeführt. Eine Stempel-Seltenheit.

12 5 400,-

4249 MALTAHÖHE 20/10 01, sieben volle Abschläge

auf philatelistischem R-Brief, Einschreibzettel mit hs.

Ortsangabe.

5a/7a 6 100,-

4250 MARIENTAL 13/5 14, klar auf bildseitig frankierter

farbiger Foto-Ak. 5 Pfg. (Eckbug).

25 6 50,-


136 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN

4254 OKAUKWEJO 9/8 08, klar auf tadellosem Bfstk.

5 Pfg. 25 5 50,-

4248 LÜDERITZBUCHT 6/1 „05“ (große Behelfs-Jz.),

ideal klarer Abschlag auf gefaltetem Feldpostbrief

nach Keetmanshoop (re. etwas verkürzt).

Eine seltene Abstempelung. 6 200,-

4255 ONGUATI 30/7 07, zwei Abschläge auf tarifmäßig

frankiertem Einschreibebrief 10 und 20 Pfg. mit

R-Zettel mit hs. Ortsnamen.

13,14 6 150,-

4251 MARIENTAL 27/3 11, zwei vorzüglich klare

Abschläge auf tadellosem, tarifmäßig frankiertem

Einschreibebrief (R-Zettel mit hs. Ortsnamen). Am

Empfangsort mit Postvermerk „Ohne Inhalt zugegangen“.

Von Mariental sind nur wenige R-Briefe erhalten

geblieben, sign. Mansfeld. 15,25 6 400,-

4252 NAUCHAS 24/6 04, klar auf Einschreibebrief 30

Pfg. nach Deutschland, sign. Meiners BPP.

16 6 120,-

4256 „Otavi“, hs. (Handschrift 1b) mit Wanderstempel

vom 22.1.00, perfekt auf tadellosem Inlandsbrief

20 Pfg. nach Okahandja adressiert. Von dieser Handschrift

sind bisher nur Belege aus 1899 bekannt. Selten,

sign. Bothe BPP. 8 6 500,-

4253 OKAHANDJA, schwarzer L1 mit Wanderstempel

vom 14/2 04, klar auf Bedarfs-Feldpostbrief nach

Hamburg (stärkere Beförd.-Spuren). In Schwarz eine

sehr seltene Entwertung (AG +500,-). 6 150,-

4257 OTJIHAWERA 15/10 08, klar und zentr. auf

tadellosem Brief 40 Pfg. nach Dtld. gelaufen, seltener

R-Zettel mit hs. Ortsangabe „Wilhelmstal“.

17 6 150,-


DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN137

4258 „Otjiwarongo“, hs. mit Wanderstempel vom 26/4 06 (Ersttag), voller und besonders klarer Abschlag auf

schönem Briefstück 5 Pfg. (etwas unreg. Zhg.). Eine ganz große Stempel-Rarität, von der nur wenige Stücke erhalten

geblieben sind, sign. Grobe.

25 5 1500,-

4260 OTJUNDAURA 1/11 13, klarer und zentr. Abschlag auf tadellosem Bfstk. 5 Pfg. Eine Stempel-Seltenheit in

sehr schöner Qualität, sign. Pfenninger.

25 5 750,-

keine philatelistischen Belege, Fotoattest Czimmek

BPP („... zählt mit zu den ganz großen Seltenheiten“).

26 4 400,-

4259 OTJOSONDU 26/6 08, zweimal zentr. auf tadellosem

Einschreibebrief 25 und 5 Pfg. nach Herborn

adressiert, Blanko-R-Zettel. Von Otjosondu sind nur

wenige Einschreibebriefe bekannt. 15,25 6 400,-

4262 OTJUNDAURA 1/1 14, klar auf frischer 10 Pfg.

(Zähnung winz. unregelmäßig). Stempel-Seltenheit,

doppelt sign. Bothe BPP.

26 4 200,-

4261 OTJUNDAURA 15/11 13, hervorragend klarer

und genau zentr. Abschlag auf tadelloser 10 Pfg. Eine

unterbewertete Stempel-Seltenheit, von der u.W. ausschließlich

Bedarfsstücke wie dieses existieren, also

4263 OTJUNDAURA 15/4 14, außergewöhnlich klar

und zentr. auf schönem Briefstück 10 Pfg. (Randfleckchen).

Einer der besten Abschläge dieser Stempel-Seltenheit,

sign. Mansfeld.

26 5 600,-


138 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN

4264 OWIKOKORERO D.S.W.AFRIKA, Gummistempel

mit beiges. Petschaft vom 13/9 06 in Violett

und Schwarz zusammen auf gef. Feldpostbrief nach

Deutschland, dort nachgesandt. Uns ist kein weiterer

Brief mit dem violetten und schwarzen Gummistempel

zusammen verwendet bekannt. 6 300,-

4270 WALDAU 16/2 „05“ (hs. korrigierte Jahreszahl),

ideal auf tadellosem Bfstk. 10 Pfg. Mit der korrigierten

Jahreszahl eine Stempelseltenheit, doppelt sign. Bothe

BPP. 13 5 150,-

4265 „Rößsing 19.4.99“, hs. Ortsangabe auf gef. Bedarfs-Inlandsbrief

10 Pfg. nach Swakopmund mit Eingangsstempel

vom 19.4.99. Selten, Fotoattest Czimmek

BPP.

7a 6 250,-

4266 SEEHEIM, violetter Gummistempel mit Wanderstempel

vom 6/1 08 (kopfstehende Jz.), zweimal ideal

auf tadellosem Bfstk. 3 Pfg.

11 5 50,-

4267 TSUMEB 21/3 12 auf Bedarfs-Einschreibebrief

30 Pfg. mit R-Zettel „Guchab“.

16 6 120,-

4268 TSUMEB 21/1 08, dreimal voll auf schönem

Bedarfs-Einschreibebrief dreimal 10 Pfg. mit R-Zettel

Einfeld Type 3.

26(3) 6 100,-

4269 UKAMAS 24/5 07 auf Einschreibe-Briefvorderseite

40 Pfg. nach Schweden.

17 6 60,-

4272 WATERBERG 8/12 04, zweimal klar auf schönem

bedarfsmäßigem Inlands-Einschreibebrief 10 und

20 Pfg., der R-Zettel von Omaruru mit violettem L1

„WATERBERG“. 13,14 6 100,-

4271 WATERBERG, violetter Gummistempel mit

Wanderstempel vom 20/11 04 klar auf tadellosem Brief

20 Pfg. nach Wiesbaden mit Eingangsstempel. Eine

sehr seltene Entwertung, von der nur wenige Ganzstücke

erhalten geblieben sind (AG + 1.000,-).

14 6 500,-

4273 WINDHUK „c“ 15/4 05, vorzüglich klarer Abschlag

auf sehr schöner Bedarfs-Postkarte 5 Pfg. nach

Dtld. mit Eingangsstempel (Marke kl. Unebenheit).

12 6 140,-

4274+ WINDHUK „c“ 20/7 11, klar auf vorgedrucktem

Fernsprech-Quittungsumschlag über 58,50 Mark

(re. Aktenlochung) an die Gemeinde Windhuk (Waldschlößchen).

6 70,-

4275 WINDHUK Landes-Ausstellung 31/5 14, vier

klare Abschläge auf Orts-Firmenkuvert 3-20 Pfg., dekoratives

Stück. 24/27 6 220,-


DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN139

4277 Termitenpost Windhuk 1906 sechszeiliger Gummi-Typensatzstempel des Postamts Windhuk: „Sendung

stammt aus einer am 4.d. Mts. bei Okasise aufgefundenen Briefpost, die teilweise von Termiten beschädigt worden

ist. Die näheren Umstände sind noch nicht bekannt. Windhuk 5. August 1906, Postamt“ vorder- und rückseitig auf

aus Deutschland eingegangenem Brief Germania 10 Pfg. adressiert an das Kaiserliche Bezirksamt Windhuk mit

Ak.-Stempel WINDHUK 5.8.06. Der Brief wurde in Liegnitz am 28.3.06 aufgeliefert und verließ Hamburg mit dem

Dampfer „Ernst Woermann“ am 30.3.06. Nach der Ankunft in Swakopmund wurde er mit der Bahn nach Windhuk

transportiert, wo auf der Strecke ein Postsack, in dem sich vorliegender Brief befand, vom Waggon fiel. Dieser Postsack

wurde erst am 14. August 1906 nach langer Suche gefunden, wobei die enthaltenen Briefe und Karten mehr

oder weniger starken Termitenbefall aufwiesen. Um die Schäden und die Verzögerung der Zustellung zu erklären,

stempelte das Postamt Windhuk die Belege mit dem hier gezeigten sechszeiligen Gummi-Typensatzstempel. Bis

heute ist nur eine Handvoll Belege der sog. „Termitenpost“ bekannt, wovon der hier angebotene zu den schönsten

und qualitativ hochwertigsten zählt, Fotoattest Steuer BPP.

DR71 6 5000,-

4276 WINDHUK LANDES-AUSSTELLUNG 1914

1/6 14, zwei klare Abschläge auf schöner Bedarfs-Fotokarte

5 Pfg. (Reiterspiele). 25 6 80,-

4278 Bahnpost: „Von Jakalswater“, hs. Abs.-Vermerk

auf handschriftlichem Nottelegramm vom 12/10 04

nach Swakopmund, zertrennte Verschlußmarke mit

Inschrift „Kaiserliches Feldbahn-Kommando“.

6 140,-

4279 „Kaiserliche Feldbahn-Station SWAKOP-

MUND 20/5 01“, R3 auf tadellosem Bfstk. 10 Pfg., sign.

Czimmek BPP. 5 120,-

4281 K.D. FELDPOSTSTATION Nr.3, klarer und voller

Abschlag auf tadellosem PA-Abschnitt 20 Pfg.

14 5 50,-

4282 Marine-Schiffspost: MSP No.9 (SMS „Habicht“)

8/3 04, als Eingangsstempel auf als Feldpostkarte deklarierter

Ganzsachenkarte 5 Pfg. mit Aufgabestempel

KIEL 30/1 04. Sehr seltene Eingangspost während des

Einsatzes der „Habicht“ beim Herero-Aufstand.

DR 6 90,-

4280 Telegramm-Formular B21 „Kaiserliches Eisenbahn-Kommando“

von Karibib nach Okahandja. Sehr

selten, Fotoattest Czimmek BPP („Von diesem Formular

B.21. ist mir bisher nur noch ein weiterer Beleg bekannt.

Die Seltenheit ist hier besonders zu betonen.“).

6 150,-


140 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA ABSTEMPELUNGEN

4283 MSP No.22 (SMS „Wolf “) 12/8 03, zweimal ideal

auf tadelloser, portofreier Marinesache nach Wilhelmshaven.

6 70,-

4284 MSP No.22 (SMS „Wolf “) 9/8 98, voller Abschlag

auf tadellosem Briefstück 20 Pfg. Als Entwerter

selten. 4 5 60,-

4289+ HAMBURG-WESTAFRIKA „XV“ 10/5 00,

zwei klare Abschläge auf schönem Bedarfsbrief Kap

der Guten Hoffnung ½ P. und waagr. Paar 1 P. nach

Swakopmund mit Eingangsstempel vom 18.5.00. Sehr

selten.

CGH 6 120,-

4285 MSP No.47 (SMS „Panther“) 14/4 09, klar auf

tadelloser Postkarte Germania 5 Pfg.

DR70b 6 40,-

4286+ Seepost: Dampfer „Adolph Woermann III“:

KUIBIS 23/10 10 auf Einschreibebrief nach Windhuk,

frankiert mit fehlerhafter 10 Pfg. sowie einer herausgetrennten

20 Pfg. Sehr seltener Nebenstempel „Verzoegert,

da Post von Ostafrika Dampfer nach Las Palmas

durchgeschleppt“, rs. Eingangsstempel WINDHUK „c“

12/12 10. Mit diesem Nebenstempel sind bisher erst

vier Belege registriert. 6 270,-

4290 SEEPOST LINIE DSWA-CAPSTADT „I“ 14/8

09, klar auf Firmenkuvert zweimal 5 Pfg. (Name des

Adressaten ergänzt) mit violettem L2 „Deutsches

Schutzgebiet“.

25(2) 6 200,-

4291 „Vom Dampfer LULU BOHLEN“, violetter L2

auf tadelloser Feldpostkarte mit Nebenstempel HAM-

BURGER COLONNE DES ROTHEN KREUZES auf

nachtaxierter Postkarte über Cuxhaven nach Stuttgart.

6 140,-

4292+ Radio-Telegramm von SMS „Panther“: 1913,

Telegrammformular mit Orts-Eindruck „Amt Lüderitzbucht“

und zwei Zusatzstempeln „Radio“ des

deutschen Kriegsschiffs „Panther“: „Infolge schlechten

Wetters eintreffe erst gegen 10 Uhr abends, Panther“.

6 100,-

4293 Letzte Fahrt der „Gertrud Woermann“: Kap der

Guten Hoffnung ½ und zweimal 1 P., gestempelt am

3.8.1903 auf Brief nach Swakopmund mit Ak.-Stempel

vom 7.8.03. Dieser Beleg stammt von der letzten Fahrt

der „Gertrud Woermann“, welche auf der Rückreise

nach Kapstadt vor Port Nolloth havarierte. Selten.

CGH 6 150,-

4287 „pr. D.LEUTWEIN“, hs. Leitvermerk auf Postkarte

5 Pfg. mit Aufgabestempel CAP CROSS 29/9 00

nach Swakopmund mit Eingangsstempel. Selten, sign.

Czimmek BPP.

6 300,-

4288 HAMBURG-WESTAFRIKA „XXVII“ (Eleonore

Woehrmann) 11/9 02, klar auf schöner Farblitho-Postkarte

aus Dahomey, frankiert mit 5 Pfg. Schiffsausgabe

und 5 Pfg. Germania (kl. Mängel) nach Karibib

adressiert. Befördert über Hamburg und wieder zurück

nach Westafrika mit Eingangsstempel KARIBIB 12/11

02, zwei Monate nach Auflieferung der Karte.

12,DR70 6 120,-

4294+ „Melita Bohlen 15/3 04“, hs. Schiffs-Entwertung

auf Firmenkuvert Germania 20 Pfg. von Hamburg

nach Windhuk mit entspr. Schiffs-Leitvermerk,

rs. Ak.-Stempel vom 22.3.1904. Ein sehr seltener Brief.

DR72 6 120,-

4295 HAMBURG 30/3 04, sowie violetter R2 PAQUE-

BOT auf schöner Farblitho-Postkarte der Deutsch-Ostafrika-Linie

als Soldatenpost „Eigene Angelegenheit

des Empfängers“ aufgegeben (aus dem Herero-Aufstand)

nach Dtld. mit Ak.-Stempel. Die Karte wurde an

Bord aufgeliefert, trägt jedoch keinen Seepoststempel.

Ein interessantes und seltenes Stück.

6 120,-


DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – AUFSTANDSZEIT141

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA –

AUFSTANDSZEIT

Leichte Beförd.-Spuren. Ohne den Feldpost-Zusatzstempel

eine äußerst seltene Karte, Fotoattest Steuer

BPP. 6 400,-

4299+ Frankierte Feldpostkarte nach China: K.D.

FELDPOSTSTATION Nr.2, klar und zentr. auf mit 10

Pfg. frankierter, bedarfsmäßiger Feldpostkarte nach

Tientsin mit u.a. chines. Ak.-Stempel vom 18.10.05.

Sehr selten, sign. Bothe BPP. 13 6 130,-

4296+ FELD-POSTSTATION, violetter Gummistempel

mit Wanderstempel vom 22/1 04, klar auf tadelloser

Feldpostkarte, datiert „Kalkfontein 22.I.04“ und kleinem,

violettem Zusatzstempel „Feld-“ vor „Postkarte“

nebst Postamts-Dienstsiegel von Keetmanshoop. Eine

der schönsten bekannten Karten dieser Stempel-Seltenheit,

sign. Willmann. 6 400,-

4297+ FELD-POSTSTATION, Wanderstempel vom

9/1 04, perfekter Abschlag auf tadelloser Postkarte 5

Pfg. nach Windhuk mit Ak.-Stempel vom 27.2.04. Eine

Stempel-Seltenheit in makelloser Erhaltung, doppelt

sign. Bothe BPP (AG + 1.600,-).

P13 6 270,-

4300 Ungebrauchte Behelfs-Feldpostkarte: „Feld“

Postkarte, kleiner kursiver Gummistempel in Violett

auf ungebr. Feldpostkarten-Formular (Behelfsausgabe

mit Dienstsiegel „Karibib“), hs. Zusatz „Deutsch-Südwestafrika

1904“ (leichte Gebrauchsspuren). Schon in

gebrauchter Erhaltung sind die behelfsmäßigen Feldpostkarten

von 1904 selten zu finden, in ungebrauchter

Qualität dürfte vorliegende Karte ein Unikat darstellen,

Fotobefund Steuer BPP (Vogenbeck PF PK Nr.12).

6 300,-

4301 K.D.FELDPOSTSTATION Nr.1, ganz ideal auf

besonders schönem Inlands-Feldpostbrief nach Swakopmund.

6 30,-

4298 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA 10/2 04,

Wanderstempel alleine (ohne den Gummistempel

„Feld-Poststation“) auf Feldpostkarte mit beiges. Postamts-Dienstsiegel

OKAHANDJA nach Dtld., dort

vielfach nachgesandt. Abs.-Vermerk „Reservist Emil

Peters, Teufelsbach I. Ersatz-Kompagnie (Windhuk)“.

4302 K.D.FELDPOSTEXPED. SWA „a“ 15/3 (1904),

idealer Abschlag auf blauem Postformular „Feld-Postanweisung“

über 300 Mark mit Auszahlungslochung

und unten hs. Aufgabeort „Okahandja“ nach Deutschland

mit Eingangsstempel. Ein seltenes Ganzstück, Fotoattest

Steuer BPP. 6 800,-

4303 (1905), ungebr. Feldpostkarten-Formular (Königsberg

Württemberg, H-SWA Nr.15). 6 30,-


142 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – KRIEGSPOST

4304+ (1906), Botenbrief, re. oben mit Abs.-Vermerk

„Commando Süd“ und rot unterstrichenem Vermerk

„Durch Relaisreiter weiterbefördern“ an Major Rentel

nach Dawignab, rs. mit Schutztruppen-Lacksiegel (Beförd.-Spuren).

Die sonst bekannten „Relaisreiter-Briefe“

wurden über die Post weiterbefördert und tragen

entsprechende Abstempelungen. Der vorliegende, reine

Botenbrief stellt eine ganz große Seltenheit dar. Uns

ist nur ein weiterer solcher Brief bekannt.

6 120,-

4305 Dromedar-Staffel: WINDHUK 11/7 06 auf tadelloser

Inlands-Feldpostkarte mit vs. violettem L2

„Dromedar-Staffel, V. Kolonnen-Abteilung“. Eine seltene

Karte.

6 200,-

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA –

KRIEGSPOST

4306 1904, Bayern 1 Mk. violett, Einzelfrankatur

auf provisor. Feldpost-Paketkarte mit klarem K1

RUPPRECHTSTEGEN 30/10 04 an einen Hauptmann

in der 5. Feldbatterie, DSWA (übl. Beförd.-Spuren für

solche Sendungen). Während der Eingeborenen-Aufstände

durften aus Dtld. derartige Sendungen zum

Sonderporto von 1 Mk. nach Deutsch-Südwestafrika

verschickt werden. Fast alle bekannten Belege hierzu

sind mit Marken des Dt.Reiches frankiert. Schon eine

echt verwendete, unfrankierte Feldpostkarte mit Eindruck

„Königreich Bayern“ stellt eine kleine Seltenheit

dar, Fotoattest Steuer BPP.

Bay.53y 6 800,-

4308 „Otavifontein“, schwarzer Gummistempel

(Kleinbuchstaben) mit Wanderstempel vom 2/6 15,

schöner mehrfach gef. Bedarfs-Feldpostbrief nach

Tsumeb mit Ak.-Stempel vom 4.6.15. Eine große Stempel-Seltenheit

(AG-Kat. 2.000,-).

6 800,-

4307 1907, Bayern 1 Mk. violett, Einzelfrankatur auf

Feldpost-Paketkarte mit klarem K1 MUENCHEN 32.

9/1 07 nach Warmbad. Leitvermerk „via Port Nolloth

- Relais-Reiter“ (übliche Beförd.-Spuren für solche

provis. Feldpost-Päckchen-Sendungen). Während des

Aufstandes durften aus Deutschland derartige Sendungen

zum Sonderpreis von 1 Mark in die Kolonien

verschickt werden. Es sind nur wenige solcher Poststücke

aus Bayern erhalten geblieben (oben mit Eindruck

„Königreich Bayern“). Fotoattest Steuer BPP.

Bayern53y 6 600,-

4309 Feldpoststation 1 ohne Orts-Zusatzstempel:

Wanderstempel der Feldpoststation „I“ vom 13/5 15,

alleiniger Abschlag auf Feldpostbrief aus Otavifontein

(li. unten Abs.-Vermerk) nach Okanjande mit rs.

Ausgabestempepl OTJIWARONGO 14/5 15. In dieser

Form ohne den Orts-Zusatzstempel „Otavifontein“,

welcher zunächst in Klein-, später in Großbuchstaben

verwendet wurde, eine ganz große Kriegspost-Rarität,

doppelt sign. Bothe BPP, Fotoattest Steuer BPP.

6 750,-


DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA – KRIEGSPOST143

4310 Bei der Feldpost weiterverwendeter Stempel:

ABBABIS 5/4 15, klarer Abschlag dieses sehr seltenen,

bei der Feldpoststation wiederverwendeten Ortsstempels

auf schöner Postkarte nach Windhuk, datiert

„Ubib 3/4 15“, Fotoattest Czimmek BPP (AG 1.000,-).

6 450,-

4311+ SWAKOPMUND 31.I 15, bei der Feldpost wiederverwendeter

Stempel, klarer und voller Abschlag

auf schöner Vordruck-Feldpostkarte nach Kalkfeld.

Von dieser Verwendung sind nur ganz wenige Belege

erhalten geblieben, sie zählen zu den großen Kriegspost-Raritäten

Deutsch-Südwestafrikas, doppelt sign.

Bothe BPP (AG 1.200,-). 6 270,-

4312+ Inlands-Zensurbrief mit hektografierten Aufklebern: USAKOS 3/10 14 auf Inlandsbrief, frankiert mit 10

Pfg., adressiert an „km 357, Otavibahn“, ohne Absender-Angabe aufgeliefert. Der Brief trägt vorder- und rückseitig

einen hektografierten Aufkleber „Gouvernementsseitig unter Kriegsrecht geöffnet“, der vs. Zettel mit zusätzl.

blauem Adlerstempel „Kaiserliches Gouvernement für Südwestafrika“ und der rs. Zettel mit Ausgabestempel OT-

JIWARONGO 20/10 14 (übliche Beförd.-Spuren). Vs. zeigt der Brief noch die handschriftliche Anweisung des

Zensors „Rückgabe an Absender angeordnet“ und entspr. Hinweis „Postlagernd Usakos“. Dieser Brief stellt zweifellos

die größte Seltenheit der gesamten Kriegspost Deutsch-Südwestafrikas dar. Es ist nur noch ein weiterer dertartiger

Beleg bekannt, Fotoattest Meiners BPP („Eine außergewöhnliche postgeschichtliche Seltenheit“). Der hier

angebotene Brief wurde zuletzt in unserer 102. Auktion (April 2008) mit EUR 10.500,- zugeschlagen.

26 6 3000,-


144 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA BESONDERHEITEN

4313+ OTJIWARONGO 7/3 15, bei der Feldpost weiterverwendeter

Ortsstempel auf gef. Dienstbrief mit

violettem Nebenstempel „Kaiserliche Bauleitung der

Ambolandbahn“ nach Okahandja, rs. blaue Gouvernements-Siegelmarke.

Feldpost der Ambolandbahn zählt

zu den philatelistischen Seltenheiten aus der Kriegszeit

DSWA´s, sign. Willmann, Hoffmann-Giesecke.

6 600,-

4315

4314 Feldpost an die Eingeborenen-Kompanie:

WINDHUK 11/3 15, klar auf etwas fehlerhaftem Kuvert

der Landwirtschaftsbank, adressiert an einen Feldwebel

bei der „Eingeborenen-Kompanie“. Mehrfach

nachgesandt, rs. mit drei versch. Stempeln aus März/

April 1915. Diese Kompanie bestand aus ehemaligen

Soldaten der Kameruner Schutztruppe, die nach

der Meuterei von Banjo nach Deutsch-Südwestafrika

verbannt wurden. Die Abteilung wurde bereits am

24.3.1915 wieder aufgelöst. Ein zeitgeschichtlich bemerkenswerter

Brief.

6 250,-

4315+ Kriegs-Telegramm an die Otavi-Mine: TSU-

MEB 23/7 15, klarer Abschlag auf vorgedrucktem

Einschreibe-Telegrammumschlag im Ortsverkehr an

die Otavi-Mine. Li. oben mit Einschreibe-Nr.“876“.

Schon aus der Friedenszeit sind Telegramme von

Deutsch-Südwest nahezu unauffindbar, vorliegender

Umschlag noch aus Juli 1915 stellt eine postgeschichtliche

Rarität ersten Ranges dar.

6 400,-

4316 „Aus 30/7 1915“, vorgedrucktes Telegrammformular

der Südafrikanischen Union mit dazugehörigem

orangenem Telegrammumschlag nach Windhuk. Eines

der ganz wenigen erhalten gebliebenen Kriegsgefangenen-Telegramme

eines Deutschen innerhalb der Südafrikanischen

Union.

6 300,-

4317 „Aus 3/8 15“, hs. auf Telegrammformular „Feldtelegraph“,

dazu der zensierte Versandumschlag mit

Aufgabestempel KEETMANSHOOP nach Windhuk.

6 70,-

DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA

BESONDERHEITEN

4318+ 1898, gef. Postformular „Avis de Paiement“

über den Betrag von 408,61 Francs mit belgischem

Stempel DIEST 4/7 98 nach Windhuk mit Ak.-Stempel

des dortigen Kaiserlichen Gerichts vom 3.9.1898.

6 70,-


DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA BESONDERHEITEN145

4319+ 1899, KAISERLICHES FELDBAHN-BAU-

KOMMANDO, Adlerstempel klar auf provisorischem

Telegramm, welches bei Kilometer 29,5 der im Bau befindlichen

Bahnstrecke abgesandt und in Swakopmund

aufgenommen wurde. Selten.

6 70,-

4322 „Deutsch-Englische Grenz-Abteilung“, blauer

L1 auf Quittung über 150 Mark, datiert „Windhuk 18/9

03“ an die Station Aminuis mit doppelter Unterschrift

des Expeditionsleiters Olt. Doering.

6 200,-

4323+ Portofreier Einschreibe-Rückscheinbrief:

KEETMANSHOOP 25/3 03 klar auf eingeschr. Rückschein-Dienstsache

nach Swakopmund, dort nicht zustellbar

und retourgesandt. Beiliegt der zu diesem Brief

gehörende Rückschein mit Ein- und Abgangsstempel

aus Swakopmund 11/4 03. Der Umschlag fehlerhaft.

Komplette Rückscheinbriefe sind nur ganz wenige erhalten

geblieben, als Portofreiheitsbrief eine besondere

Rarität.

6 130,-

4324+ „Okanjande 19/9 03“, hs. Abs.-Vermerk auf

Brief des Herero Hosea Mahua nach Okonjati, geschrieben

in Herero-Sprache (Beförd.-Spuren). Ein seltenes

Zeitdokument.

6 90,-

4320 Portofreie Feld-Postanweisung aus dem Bondelzwarts-Aufstand

1903: KEETMANSHOOP 27/11

03, klar auf rosa Postformular „Internationale Postanweisung“

über 1,90 Mark als portofreie Nachnahme

nach Berlin. Re. oben mit violettem Stempel „Nachnahme

Nr.“ und unten L1 „Keetmanshoop“. Die einzige

uns bekannte Postanweisung dieser Art aus dem Bondelzwarts-Aufstand.

6 650,-

4325 (1904), orangefarbenes Telegramm-Formular

„Optisches Feld-Telegramm - Durch Heliograph.

Durch Signallampe.“, unten mit Abgangsvermerk

„Keetmanshoop 9/7 04“ nach Windhuk (li. übliche Aktenlochung).

Eines der seltensten Telegramm-Formulare

Deutsch-Südwestafrikas. 6 400,-

4321 Innendienst-Postanweisung: SWAKOPMUND

30/12 03 auf rosa Formular „Internationale Postanweisung“

(Beförd.-Spuren) über 331,20 Mark nach Windhuk,

re. oben mit violettem Dienstsiegel KAISERLICH

DEUTSCHES POSTAMT SWAKOPMUND. Li. oben

mit der vorgeschriebenen Auszahlungslochung. Derartige

portofreie Postanweisungen sind nur ganz wenige

erhalten geblieben, Fotoattest Steuer BPP.

6 400,-

4326 Depeschenboot-Brief: WINDHUK 21/12 04

auf portofreiem Brief nach Lüderitzbucht, oben mit

unterstrichenem Leitvermerk „Depeschenboot“ und

rs. Schutztruppen-Dienstsiegel nebst Eingangsstempel

LÜDERITZBUCHT 28/12 04. Wir kennen keinen

zweiten Brief dieser Art. 6 300,-


146 DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA BESONDERHEITEN

4330 1905, „Optisches Telegramm“, orangefarbenes

gef. Postformular: „Es müssen hier umfangreiche Steinmauern

und Brunnenarbeiten ausgeführt werden...“.

6 90,-

4327 1904, K.D.FELDPOSTSTATION Nr.1, klarer

Abschlag auf Vordruck-Postformular „Briefpostbund“

nach Deutschland (übliche Beförd.-Spuren). Unten mit

Unterschrift des Postsekretärs Riesche. Sehr selten.

6 250,-

4331 Freimarken als Steuermarken verwendet: 1905,

5 Pfg., zwei Exemplare auf mehrfach gef. Kaufvertrag

für einen Viehwagen, datiert „Windhuk 1/8 06“. Gemäß

englischem Recht waren Kaufverträge, Schecks und

Ähnliches mit einer Steuer von 1 Pence belegt, das hier

mit den beiden 5-Pfg.-Marken abgegolten wurde. Ein

interessantes und seltenes Ganzstück.

25(2) 6 250,-

4328 SWAKOPMUND 10/11 05, klar auf kpl. Telegramm

(Formular und Umschlag), befördert mit normaler

Briefpost nach Windhuk mit hs. Nachgebühr

„10“. Das Telegrammformular mit Zusatz-Stempel „Via

Kabel der Eastern And South African Tel.Co.“. Es sind

nur wenige kpl. Telegramm-Sendungen erhalten geblieben,

Fotoattest Steuer BPP. 6 500,-

4329 Optisches Telegramm durch Patrouille: „Gibeon

10/4 05“, gef., orangefarbenes Telegrammformular

(am Rand leicht verkürzt) mit hs. Zusatz „SS“ (Kürzel

für „Geheimes Staatstelegramm“) und Beförderungsvermerk

„Durch Patrouille“ nach Keetmanshoop.

6 120,-

4332+ SWAKOPMUND 2/4 05, klar auf Vordruck-Telegrammumschlag,

eingeschrieben nach Lüderitzbucht/Kubub

(leichte Beförd.-Spuren). Extrem seltener

Einschreibeversand eines Telegramms, da in Lüderitzbucht

bzw. Kubub keine Telegrafenstation existierte.

Rs. mit Eingangsstempel LÜDERITZBUCHT 5/4 05.

Wir kennen nur einen weiteren derartigen Telegrammumschlag,

welcher portofrei per Einschreiben auf

dem Postweg verschickt worden ist.

6 550,-

4336+ Eingehende Nachnahmesendung: CÖTHEN

24/11 07, klar auf Nachnahme-Vordruckbrief Germania

30 Pfg. von einem Gerichtsvollzieher an das Bezirksgericht

Windhuk. Aus Deutschland eingehende

Nachnahme-Sendungen sind äußerst selten.

DR89I 6 150,-


DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA BESONDERHEITEN147

4333+ „Hasuur 19/9 05“, hs. Abs.-Vermerk auf bedarfsmäßigem

Kartenbrief Kap der Guten Hoffnung 1 P. mit

Zusatzfrankatur ½ und 1 P. mit Aufgabestempel MIER

21/9 05 und Durchgangsstpl. UPINGTON nach Hannover.

Sehr seltene Post aus Deutsch-Südwest, welche

zum Zweck der schnelleren Beförderung auf britischem

Kap-Gebiet aufgeliefert wurde. CGH 6 270,-

4339 SWAKOPMUND 16/1 09, klar auf Nachsende-Telegrammumschlag

(oben kl. Öffnungsfehler und

rs. Oberklappe nicht ganz kpl.) mit blauer Siegelmarke

„Kaiserl. Deutsches Postamt Swakopmund“ nach

Berlin mit Ak.-Stempel vom 15.2.09 und weitergeleitet

nach Elberfeld (17.2.09). Ein sehr seltenes Poststück.

6 500,-

4340 LÜDERITZBUCHT 4/8 10, klar auf rosa Rückschein-Formular

für ein Einschreiben von Albert Friedemann

mit Aufgabestempel LEIPZIG 8/7 10.

6 150,-

4334+ Komplette Feld-Postanweisung: K.D.FELD-

POSTSTATION Nr.2, 7/7 (1905), zweimal klar auf

vollständiger blauer Feld-Postanweisung (mit Coupon)

über 9 Mark im Inlandsverkehr von Stamprietfontein

an das Feldregiment Nr.2 „im Süden“. Bis auf einen

ganz leichten Eckbug re. unten in vorzüglich frischer

und tadelloser Erhaltung. Von den wenigen erhalten

gebliebenen Feld-Postanweisungen sind ansonsten

praktisch ausschließlich nur die Stammteile ohne den

Coupon vorhanden. In dieser Form von besonderem

Seltenheitswert. 6 700,-

4335+ 1906/07, vier Postanweisungs-Abschnitte mit

Stempeln LÜDERITZBUCHT, HASUUR, WARMBAD

und BRACKWASSER. 5 70,-

4337+ EBERN 20/7 08, K1 auf Vordruck-Dienstsache

eines Gerichtsvollziehers per Einschreiben über eine

Nachnahme von 2,30 Mark nach Swakopmund. Da unfrankiert,

mit 40 Pfg. nachtaxiert. Ein postgeschichtlich

bemerkenswerter und seltener Brief. 6/7 70,-

4338+ MAGDEBURG 12/2 08, auf eingehendem Brief

Germania 20 Pfg. (Umschlag fehlerhaft). Mit Vermerk

und Stempeln „in Swakopmund offen eingegangen, amtlich

verschlossen, Militärpoststelle Swakopmund“ und

drei blauen Siegelmarken des Postamts Swakopmund.

Ein außergewöhnliches Stück. DR72 6 70,-

4342 BULAWAYO 26/9 10, zweimal klar auf tadelloser

Bedarfskarte Rhodesien 1 P. nach Deutschland.

Absender ist ein Minen-Ingenieur, welcher schreibt:

„Nach Erreichung meines neuen Arbeitsfeldes in Lüderitzbucht

war unter der dortigen verfahrenen Regierung

nichts mehr zu verdienen“. Eine interessante und

seltene Karte. Rhodesien 6 400,-


148 KAMERUN – VORLÄUFER

4341+ OKAHANDJA 17/9 10, klar auf mehrfach gef.

Postzustellungsurkunde nach Perleberg. Sehr selten.

6 90,-

4343+ OMARURU 2/8 11, mit beiges. Postamts-Dienstsiegel

auf Verpflegungs-Anweisung für

den Eingeborenen-Postboten auf der Route Okombahe-Omaruru.

Sehr selten. 6 90,-

KAMERUN – VORLÄUFER

4344+ Seepost-Vorläufer 1884: „Kamerun 9/11 84“,

hs. Aufgabevermerk in roter Tinte li. oben auf Firmenkuvert

20 Pfg. nach Berlin, Leitvermerk „Kaiserl. Deutscher

Postdampfer Anna Woermann“. Bei der Ankunft

in Hamburg mit Ortsstempel HAMBURG 1 25/12 84

entwertet. Trotz stärkerer Mängel ein extrem seltener

Brief aus dem ersten Jahr der deutschen Flaggenhissung

in Kamerun, sign. Drahn, Fotoattest Steuer.

SV42b 6 400,-

4348 4346

4346+ 2 Mk. mittelrosalila mit senkr. Paar 50 Pfg. lilabraun

auf großem Postanweisungs-Ausschnitt (2 Mk.

kl. Beanstdg.), drei sauber aufges. Stempel VIKTORIA

KAMERUNGEBIET 30/5 95. Eine der sehr seltenen

Spätverwendungen der sonst in Kamerun nur von 1887

bis 1889 gebrauchten 2 Mk. mittelrosalila in Victoria,

Fotoattest Steuer BPP.

V37c,50d(2) 5 7.500,-+250,-

4345+ Seepost-Vorläufer KRIBI: 20 Pfg., tadellose

Einzelfrankatur auf schönem kl. Brief nach Hamburg,

li. mit hs. Aufgabevermerk in Rot „Kribi 3. Sept. 94“

und Gewichtsvermerk „10 gr“. Die Frankatur sauber

entwertet mit Hamburger Anlandestempel AUS

WESTAFRIKA und rs. Eingangsstempel vom 23.10.94.

Seepost-Vorläuferbriefe aus Kribi sind ganz große Seltenheiten.

SV48b 6 350,-

4348 2 Mk. mittelrosalila, tadelloses Exemplar auf

Briefstück mit ideal aufges. Stempel KAMERUN 16/7

97. Die seltene Spätverwendung dieser ansonsten nur

bis 1889 verwendeten Marke in einem außergewöhnlich

schönen Exemplar. Für hohe Ansprüche, sign.

Mansfeld, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 5x).

V37c 5 7.500,-+850,-

4347 Spätverwendung 2 Mk. mittelrosalila 2 Mk.,

tadelloses, hervorragend farbfrisches Exemplar auf

Leinen-Bfstk. mit klar und zentr. aufgesetztem Stempel

KAMERUN 17/7 97. Die V37c wurde regulär nur von

1887-1889 verwendet. Es sind einige ganz wenige Spätverwendungen

aus 1897 bekannt, welche außerordentlich

selten sind, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 5x).

V37c 5 9.000,-1800,-

4349 2 Mk. mittelrosalila, ausgezeichnet farbfrisches

waagr. Paar auf schönem weißem Leinen-Briefstück

(teils kl. Zf.) nebst zwei ideal aufges. Stempeln KAME-

RUN 22/4 90. Eine ebenso seltene wie attraktive Einheit,

Fotoattest Brekenfeld BPP.

V37c(2) 5 3.000,-400,-


KAMERUN – VORLÄUFER149

4350 4351

4350 2 Mk. lebhaftgraulila, schönes, vorzüglich farbfrisches

Exemplar (unten kl. Farbabrieb) mit seltener

Entwertung durch Stempel KAMERUN 6/6 (ohne Jz.

„89“), Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 3x).

V37d 4 3.600,-400,-

4351 2 Mk. lebhaftgraulila, tadelloses Bfstk. mit dekorativ

aufges. Stempel KAMERUN 10/6 90. So schön

selten, Fotoattest Dr.Steuer BPP (für ein Paar aus dem

die Marke stammt).

V37d 5 1.200,-+350,-

4355 4359

4355 3 Pfg., tadelloses, besonders schönes Briefstück

mit ideal klar und zentr. aufges. Stempel KAMERUN

17/2 90. Eines der schönsten bekannten Exemplare

dieser selten und unterbewerteten Marke, Fotoattest

Steuer BPP.

V39b 5 2.000,-+500,-

4352 2 Mk. im verbreiterten Format: 2 Mk. lebhaftgraulila,

Abart: verbreitertes Format, zusammen mit

10 Pfg. lebhaftrosarot auf tadellosem Leinen-Briefstück

mit sauber aufges. Stempel KAMERUN 21/6 90. Im verbreiterten

Format stellt die 2 Mk. eine außerordentliche

Vorläufer-Seltenheit dar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

V37dD,47b 5 400,-

4353 2 Mk., senkr. Paar und Dreierstreifen auf attraktivem

Leinen-Briefstück, jede Marke mit zentr. Stempel

KAMERUN 20/9 95.

V37e(5) 5 1.000,-180,-

4356 3 Pfg., tadelloses Exemplar auf Ganzsachen-Briefstück

10 Pfg. mit zwei klaren Stempeln KA-

MERUN 26/1 90. Außergewöhnlich schönes Stück dieser

seltenen Vorläufermarke, Fotoattest Bothe BPP („...

in allerfeinster Erhaltung“).

V39b 5 2.000,-400,-

4359 10 Pfg. lebhaftkarmin, tadelloses Bfstk. mit idealem

aufges. Stempel KAMERUN 17/8 87. Wohl das

schönste bekannte Exemplar dieser äußerst seltenen

Vorläufermarke.

V41a 5 1.500,-+500,-

4360 20 Pfg., tadelloses, ideal gestplt. Briefstück KA-

MERUN 15/5 90.

V42b 5 50,-

4354 3 Pfg. gelblichgrün, sehr schönes und erstklassig

frisch erhaltenes Briefstück mit gestochen klarem

Stempel KAMERUN 9/5 (ohne Jahreszahl „89“). Kl.

Papierausbesserungen. Ist diese Marke mit normaler

Abstempelung schon kaum zu finden, stellt sie ohne

Jahreszahl eine bedeutende Vorläufer-Rarität dar, Fotoattest

Bothe BPP (Dr.Steuer 2x).

V39b 5 4.000,-600,-

4361 25 Pfg. orangebraun, tadelloses, beispielhaft frisches

Exemplar in perfekter Zähnung (oben kl. Bogenrand)

auf Briefstück. Ideal klar aufges. Stempel KAME-

RUN 2/11 89. Eine der seltensten Vorläufermarken der

Deutschen Kolonien u. Auslandspostämter, Fotoattest

Steuer BPP.

V43c 5 2.600,-+1500,-


150 KAMERUN – VORLÄUFER

4357+ 3 Pfg. grün, waagr. Paar mit 5 Pfg. violettpurpur auf Großformat-Ganzsachenumschlag 10 Pfg. rot als

tadellose 21-Pfg.-Frankatur mit gestochen klaren Stempeln KAMERUN 6/1 90 nach Königsberg mit Ak.-Stempel

vom 16.2.90. Die Verwendung der 3 Pfg. grün in Kamerun stellt eine philatelistische Seltenheit dar. In der hier

gezeigten Form als tadelloses Paar mit perfekter Abstempelung auf einem Ganzsachenumschlag ein phantastisches

Stück, Fotoattest Steuer BPP.

V39b(2),40II,VU12B 6 3500,-

4358+ 3 Pfg. grün, makellos frisch erhaltener Viererblock zusammen mit 50 Pfg. lebhaftolivgrün auf attraktivem

Einschreibebrief in der 2. Gewichtsstufe nach Deutschland (um 2 Pfg. überfrankiert). Jede Marke mit gestochen

klarem Stempel KAMERUN 9/1 90 versehen (50 Pfg. leichte Bugspur und zwei Marken des Viererblocks mit winz.

Unebenheiten). Schon Einzelstücke der grünen 3 Pfg. in Kamerun verwendet sind außerordentlich selten, umso

höher muß der vorliegende Brief mit einer Viererblock-Frankatur bewertet werden. Eine der größten Vorläufer-Raritäten

Kameruns, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

V39b(4),44b 6 5000,-


KAMERUN – VORLÄUFER151

4362 50 Pfg., tadelloses Briefstück mit gestochen klarem

Stempel KAMERUN 12/4 (ohne Jz. „89“), Fotobefund

Brekenfeld BPP. V44d 5 80,-

MERUN 6/10 96. Wie alle Bedarfsbriefe mit der 25 Pfg.

selten und gesucht. V46c(2),49b(2) 6 700,-

4363+ 50 Pfg., besonders tieffarbiger Viererblock

auf Leinen-Briefstück (die beiden oberen Marken kl.

Zahnverkürzungen), ideal aufges. Stempel KAMERUN

9/2 (ohne Jz. „89“). Ein seltenes Blockstück mit dieser

gesuchten Aushilfs-Entwertung ohne Jahreszahl, Fotoattest

Steuer BPP. V44d(4) 5 160,-

4366 10 Pfg. mittelkarminrot mit 50 Pfg. lilabraun,

tadellose Exemplare auf schönem Bedarfs-Einschreibebrief

in der 2.Gewichtsstufe nach Berlin, zentr. klare

Stempel KAMERUN 7/6 95, rs. blaue Gouverneurs-Siegelmarke.

Selten. V47c,50d 6 300,-

4364 3-50 Pfg., die komplette Vorläufer-Ausgabe in

früher Verwendung auf Satzbrief mit klaren Stempeln

KAMERUN 18/11 90. Die 10 Pfg. etwas eckrund, sonst

alle Marken in tadelloser Erhaltung (Umschlag Beförderungsspuren).

(Katalogwert für lose Marken ca.

1.400,-). V45a/50b 6 250,-

4367+ 20 Pfg., tadelloser weißer Brief in die USA mit

sauber aufges. Stempeln GROSS-BATANGA 22/7 93

und beiges. französischer Seepoststempel LOANGO A

MARSEILLE 4/8 93, rs. u.a. Eingangsstempel von New

York vom 14.9.1893. Ein ebenso seltener und dekorativer

Gross-Batanga-Brief. V48b 6 500,-

4368+ 20 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit zentr.

Stempel KRIBI 3/11 96 auf schönem weißem Brief nach

Klein-Popo/Togo (unten etwas unsauber geöffnet), rs.

Ak.-Stempel vom 10/11 96. Schöne Spätverwendung

der V48b auf einem Brief zwischen zwei Afrika-Kolonien,

sign. Mansfeld (Dr.Steuer 4x). V48b 6 100,-

4365+ 5 Pfg. und 25 Pfg., je im tadellosen, senkr.

Paar auf aktenfrischem weißem Einschreibebrief in der

2.Gewichtsstufe nach Berlin (rs. Oberklappe nicht ganz

kpl.). Jede Marke mit dekorativ aufges. Stempel KA-

4371 25 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit idealen Stempel

KAMERUN 25/7 94 auf Briefstück.

V49a(2) 5 500,-+120,-

4372 50 Pfg., ideales Bfstk. mit zentr. Stempel VIK-

TORIA KAMERUN-GEBIET 13/7 96, sign. Steuer BPP.

V50d 5 70,-


152 KAMERUN – VORLÄUFER

4369 „Groß-Batanga“ handschriftlich: 20 Pfg., tadellos waagr. Paar auf Brief mit roter, hs. Entwertung „Groß

Batanga 23.9.92“ und zwei sauber aufges. Poststempeln KAMERUN 26/9 92 auf schönem Brief nach Zittau, Leitvermerk

„per SS Marie Woermann“. Der Umschlag mit üblichen leichten Beförderungsspuren und rs. ohne das

Siegel. Groß-Batanga-Vorläuferbriefe mit handschriftlicher Entwertung sind außerordentlich selten. Ein nahezu

identischer Brief vom selbem Tag ist abgebildet im Handbuch Dr.Steuer auf Seite 343 und dort mit „LP“ bewertet,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

V48b(2) 6 1200,-

4370+ 20 Pfg., vier Exemplare auf Vordruckbrief in der 4.Gewichtsstufe nach Hamburg (eine Marke leichte Falte),

vier klare Stempel BIBUNDI 11/8 95. Mit dieser Frankatur der wohl beste und wertvollste Bibundi-Vorläuferbrief

überhaupt. Im Handbuch Dr.Steuer mit „LP“ bewertet.

V48b(4) 6 Lp.1500,-


KAMERUN153

KAMERUN

4375 3 Pfg. hellocker, postfrisches Exemplar in perfekter

Zähnung und Zentrierung (winz. Gummifleckchen),

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

1e 1 500,-60,-

4373 3 Pfg. mit 5 und 25 Pfg. auf Einschreibebrief nach

Frankfurt, zentr. Stempel VIKTORIA KAMERUN-GE-

BIET 5/7 00 und handgeschriebener Aushilfs-Einschreibezettel

„Victoria, eingeschrieben No.13“. Einer

der seltensten Einschreibezettel der Deutschen Kolonien

(abgebildet im Einfeldt-Handbuch).

1b,2,5a 6 300,-

4374 3-50 Pfg. (25 Pfg. in Dunkelorange), tadelloser

Einschreibe-Satzbrief mit zentr. Stempel VIKTORIA

1/8 00, sign. Mansfeld. 1b/6 6 80,-

4378 3 Pfg.-5 Mk., die komplette Serie auf zwei

schönen, philatelistischen Einschreibebriefen nach

Deutschland, klare Stempel VICTORIA 2/9 05, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

7/19 6 1.250,-+250,-

4377 20 Pfg., diagonale Halbierung (linke untere Hälfte), tadelloses Exemplar als Einzelfrankatur auf tarifmäßig

frankierter Postkarte nach Mannheim mit Ankunftsstempel. Ideal aufges. Entwertungsstempel KAMERUN 3/10

98. Die Karte mit rs. reizvoller, mehrteiliger Farblithografie (kl. ausgebessertes Randrisschen). Eine der schönsten

bekannten Karten des sogenannten „Valdivia“-Provisoriums, Fotoattest Bothe BPP, Fotoattest Brekenfeld BPP.

4H 6 20.000,-4000,-


154 KAMERUN

4376 20 Pfg., tadelloses senkr. Paar mit zwei schönen

Stempeln KAMERUN 17/5 98 auf Bedarfs-Doppelbrief

nach Deutschland (leichte Beförderungsspuren), sign.

Mansfeld.

4(2) 6 60,-

westlich von Salcombe. Übliche, stärkere Gebrauchsspuren.

Ein äußerst seltener, mit deutschen Marken

frankierter Katastrophen-Beleg.

9(2) 6 600,-

4380 20 Pfg., schöner Bedarfsbrief in der 2.Gewichtsstufe

mit blauem Stempel LOLODORF 1/10 06

an das Zoologische Museum (Prof. Dr. Matschie) mit

Abs.-Vermerk „Lt. Jacob, Kamerun, Lolodorf “.

10 6 80,-

4381 Brief nach Chile mit unentwerteter Frankatur

20 Pfg. mit waagr. Paar 5 Pfg. und 10 Pfg. auf Bedarfs-Einschreibebrief

nach Valparaiso, R-Zettel von

Garua. In Chile mit zusätzl. Einschreibzettel sowie

rs. Eingangsstempel versehen. Umschlag leichte Gebrauchsspuren.

Ein einmaliges Stück.

10,21(2),22 6 150,-

4379+ Unglücksfahrt der SS „JEBBA“ 10 Pfg., zwei

Exemplare auf Brief mit Stempel OSSIDINGE 22/1

07 auf nach London adressiertem Brief mit Leitvermerk

„per Steamer via Calabar“. Beigesetzter violetter

Hinweis-Stpl. „SALVED FROM JEBBA“. Der Dampfer

„Jebba“ gehörte der African Steam Ship Company und

sank auf seiner Heimreise von Westafrika einige Meilen

4383 30 Pfg., außergewöhnlich schönes Bfstk. mit

idealem Stempel BUEA 7/5 06. 12 5 30,-

4382 20 Pfg., senkr. Halbierung (linke Hälfte), sog. „Longji-Provisorium“, tadelloses Exemplar mit idealem Stempel

LONGJI 19/5 11 und beiges. Postamts-Dienstsiegel auf gefaltetem Firmenkuvert, (ob. etwas unsauber geöffnet)

nach Anecho/Togo adressiert, Fotoattest Steuer BPP.

10H 6 9.000,-1200,-


KAMERUN155

4387 3 Mk., tadelloses Exemplar mit ideal zentrisch

aufges. Bahnstempel BONABERI-NKONGSAMBA

BAHNPOST Z1. Auf einem Markwert eine extrem seltene

Entwertung.

18 4 200,-

4384 40 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf Brief mit

Leitvermerk „via Lolodorf - Kribi“ nach Berlin. Links

mit Eingangsstempel LOLODORF 3/6 05 und darunter

hs. Taxzahl „30“ nebst Einschreibezettel No.45, frankiert

erst in Kribi mit 40 Pfg., dann nach weitergeleitet

mit Berliner Eingangsstempel vom 31.7.05. Der Brief

stammt vermutlich aus dem Hinterland. Die Tatsache,

dass er nicht gleich in Lolodorf frankiert wurde, läßt

nur den Schluß zu, dass dort zu diesem Zeitpunkt keine

passenden Briefmarken zur Verfügung standen, stattdessen

wurde eine handschriftliche Barfrankierung

„30“ (Pfennig) vorgenommen, dem einfachen R-Briefporto

nach Deutschland. Warum der Umschlag dann

in Kribi mit 40 Pfg. nachfrankiert wurde, läßt sich nicht

erklären. Ein einmaliges Stück und eine bemerkenswerte

Kamerun-Rarität. 13 6 350,-

4388 5 Mk., tadelloses, schön gestplt. Briefstück, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

19 5 600,-150,-

4385 1-5 Mk., vier tadellos gestplt. Werte, meist sign.

16/19 4 920,-+180,-

4389 5 Mk., tadellose, re. ob. Bogenecke mit Passerkreuz

als Einzelfrankatur auf philat. Einschreibebrief

nach Pforzheim (Umschlag leichte Beförd.-Spuren),

zentr. Stempel RIO DEL REY 26/4 07, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

19 6 200,-

4386 1-5 Mk., tadellose Exemplare mit klarem Stempel

VICTORIA 31/10 08 auf philatelistischem Einschreibebrief

nach Nürnberg gelaufen.

16/19 6 200,-

4390+ 5 Pfg., tadellose Bedarfskarte mit Aushilfs-Entwertung

durch violetten L1 BUEA (KAMERUN), hs.

datiert „5.VI.08“ nach Chemnitz mit Ak.-Stempel. Sehr

selten.

21 6 250,-


156 KAMERUN GANZSACHEN

4391+ 5 Pfg., waagr. Paar und Viererstreifen auf

Einschreibebrief mit Abs.-Vermerk des Stabsarztes

Dr.Berké an Bezirksrichter Dr.Schumacher nach Lomie.

Die Frankatur mit Blaustift entwertet. Ein seltener

Brief. 21(6) 6 150,-

4397 5 Mk., tadellos ungebraucht. Eine seltene Marke,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

25IB 2 1.000,-200,-

4392 1 Mk., tadellos postfrisch.

24IIA 1 450,-120,-

4393 1 Mk. mit Wz, Kriegsdruck, tadellos postfrisch

mit rechtem Seitenrand (dort Falz), Fotoattest Breckenfeld

BPP. 24IIA 1 450,-100,-

KAMERUN

GANZSACHEN

4398 3 Pfg., Privat Ganzsachenkarte mit klarem

Stempel DUALA 24/2 08 nach Berlin adressiert. In gestempelter

Erhaltung eine seltene Ganzsache.

PP3 6 100,-

4399 3 Pfg., echt gebrauchte Bildkarte („Schwarze

Schönheiten“) mit Stempel DUALA nach Dtld. adressiert.

Leichte Gebrauchsspuren.

PP3 6 80,-

KAMERUN

ABSTEMPELUNGEN

4400 AKOAFIM 25/3 „13“ (überstempelte „12“), ideal

auf gef. Post-Einlieferungsschein.

6 60,-

4394 1 Mk., tadellos postfrischer Eckrand-Viererblock

re. oben. Eine seltene Einheit dieser kaum zu

findenden Marke, Fotoattest Steuer BPP für den Originalbogen,

aus dem diese Marke stammt.

24IIA(4) 1 1.800,-+500,-

4395 5 Mk., tadellos gestplt. DUALA 15.1.14, Fotoattest

Bothe.

25IA 4 4800,-1000,-

4396 5 Mk., tadelloses Exemplar in perfekter Zähnung

und mit zentr., klar aufges. Stempel DUALA 19/3

13. Ein vorzügliches Exemplar dieser Kolonial-Rarität,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

25IA 4 4.800,-1000,-

4401 4403

4401 AKOAFIM 16/4 („13“), ganz ideal auf tadellosem,

besonders schönem Bfstk. 10 Pfg., sign. Willmann.

22 5 80,-

4402 „Bibundi“, Absendervordruck auf gef. Brief 20

Pfg. mit Stempel VIKTORIA 6/8 98.

4 6 60,-

4403 BUAR 6/5 14, zentr. Abschlag auf tadellosem,

senkr. Paar 20 Pfg., selten.

10(2) 4 120,-

4405 DUALA „b“ 29/6 13, klarer Abschlag mit beiges.

violettem L2 „Deutsches Schutzgebiet“ auf Bedarfskarte

5 Pfg. nach Dtld. (leichte Beförd.-Spuren), Absenderangabe

„Batanga“. Eine in mehrerlei Hinsicht interessante

und seltene Karte (AG +500,-).

21 6 140,-


KAMERUN ABSTEMPELUNGEN 157

4406+ EKODODO GABON 5/1 13, französ. Stempel

in Schwarz klar und voll auf außergewöhnlich schönem

Bedarfs-Inlandsbrief 10 Pfg. nach Longji. Der schwarze

Ekododo-Stempel ist erheblich seltener als im AG-Katalog

angegeben, je doppelt sign. Bothe und Mansfeld,

mit Vermerk „Stempel schwarz RR“.

22 6 200,-

4404 BUAR 29/5 14, ganz idealer Abschlag auf tadellosem

Bfstk. 10 Pfg. Eine der Stempelseltenheiten Kameruns

in einem besonders schönem Exemplar.

22 5 300,-

4408+ KAMPO 7/5 13, drei vorzügliche Abschläge

auf sauberem Bedarfs-Einschreibebrief mit dreimal

10 Pfg. nach Altona. Der R-Zettel mit hs. korrigiertem

Ortsnamen. Nur wenige Einschreiben mit diesem, erst

Ende März 1913 eingeführten Stempel bekannt und

mit dem korrigierten R-Zettel von besonderem Seltenheitswert.

22(3) 6 180,-

4407 Dienstsiegel FONTEM: KAISERLICHE STATION FONTEM, schwarzes Dienstsiegel als alleinige Entwertung

auf Bedarfs-Inlandsbrief mit senkr. Paar 5 Pfg. nach Johann-Albrechtshöhe mit rs. Ak.-Stempel vom 30/8 05.

Li. unten Abs.-Vermerk aus Fontem. Ein äußerst seltene Entwertung.

8(2) 6 900,-


158 KAMERUN ABSTEMPELUNGEN

4412 LOMIE 19/7 11, klar auf Postkarte, geschrieben

von Dr. Adolf Schumacher nach Rastatt, worin er seine

Ankunft in Hamburg für den 30.9. oder 1.10.1911 ankündigt.

Dazu ein Brief 10 Pfg. an Dr. Schumacher nach

Lomie, wo die Marke eine hs. Datums-Entwertung „23.

XII.12“ zeigt. Ein dritter Brief mit Abs.-Vermerk aus

Abong-Mbang ist ohne Entwertung geblieben.

P15,22(2) 6 140,-

4409+ KAMPO 19/8 13, sechs zentr. Abschläge auf

schönem Bedarfs-Einschreibebrief frankiert mit zwei

waagr. Dreierstreifen 5 Pfg. nach Altona. R-Zettel mit

Inschrift „Campo“.

21(6) 6 200,-

4414+ „Mol“(undu), handschriftlich mit Datum „13

V 06“ und Dienstsiegel SSANGA NGOKO auf schöner

Bedarfskarte 5 Pfg. nach Gotha mit Ak.-Stempel. Diese

nur wenige Wochen im Frühjahr 1906 vorgenommene

Aushilfs-Entwertung stellt eine ganz große Kamerun-Seltenheit

dar, Fotoattest Eibenstein BPP.

8 6 900,-

4410 KRIBI 3/7 09 mit Stundenangabe „11-12 V“.

Zwei Abschläge, klar und zentr. auf tadellosem senkrechtem

Paar 30 Pfg. Selten.

12(2) 4 200,-

4415 Unfrankierter Einschreibebrief: MOLUNDU

18/6 07, klar auf Einschreibebrief (Beförd.-Spuren)

nach Gelsenkirchen mit Ak.-Stempel. Der Umschlag

trägt keinerlei Nachportovermerke und wurde offensichtlich

so ohne Frankatur zugestellt. Ein interessantes

Stück.

6 140,-

4411 LOLODORF 14/8 06, in leuchtend blauer Farbe

ideal auf tadellosem Briefstück 10 Pfg.

9 5 30,-

4416 MOLUNDU 4/9 13, sowie drei blaue Gummistempel

SOUFFLAY auf tadellosem kleinem Einschreibebrief

zweimal 3 und 25 Pfg. nach Dtld., provisorischer

R-Zettel „R. 9“.

7(2),11 6 200,-

4413 MARIENBERG 18/7 11, siebenmal klar auf tadellosem

Einschreibebrief 3 Pfg.(2) und 5 Pfg. (5) nach

Deutschland.

7,8 6 200,-

4420 EKODODO GABON 4/4 „13“ (2. Jahreszahl

as.), in Violett, seltene Bedarfskarte 5 Pfg. nach

Deutschland adressiert.

21 6 150,-


KAMERUN BESONDERHEITEN159

4418 „Molundu 4/V/06“, vollständige, handschriftliche Entwertung auf als waagr. Paar geklebten zweimal 20

Pfg., darübergesetztes graublaues Dienstsiegel „STATION SANGA-NGOKO KAMERUNGEBIET“ auf gef. Bedarfs-Einschreibebrief

nach Deutschland, li. unten mit Aushilfs-R-Vermerk „R Molundu No.36“. Als Einschreiben

und mit vollständig ausgeschriebener handschriftlicher Entwertung zweifelsohne der beste Brief dieser sehr seltenen

Entwertung, Fotoattest Steuer BPP.

10(2) 6 1500,-

4421 Seepost: HAMBURG-WESTAFRIKA 2/10 01

(ohne Kennzahl), voller Abschlag auf tadelloser Inlands-Ganzsachenkarte

5 Pfg., datiert „Kribi 1/10 04“

nach Duala mit Ak.-Stempel.

P1 6 100,-

4419 MORA 22/11 14 auf bildseitig frankierter

Künstler-Ansichtskarte 25 Pfg. nach Rybnik adressiert.

Auf Ganzstück sehr selten, sign. Wittmann (AG +850,-

). 11 6 250,-

4417+ „(Molundu) 20/IV 06“, handschriftliche Entwertung

ohne den abgekürzten Ortsnamen und zusätzl.

schwarzes Dienstsiegel STATION SSANGA NGOKO

auf schöner Bedarfskarte 5 Pfg. nach Hamburg, datiert

„Molundu 19.IV.06“. Die einzige uns bekannte Karte

dieser sehr seltenen Entwertung, bei der nur das Datum

auf die Marke geschrieben wurde, sign. Mohrmann,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

8 6 750,-

KAMERUN BESONDERHEITEN

4422 Maka-Aufstand 1910: eingehender Brief aus

Dresden mit zweimal Germania 10 Pfg. (stärkere Beförd.-Spuren)

mit Leitvermerk „via Hamburg“ an

Hauptmann Marschner mit Adressangabe „Derzeitiges

Standquartier event. Jaunde“. Marschner nahm an der

Niederschlagung des verlustreichen Maka-Aufstands

teil, welcher erst Ende 1910 beendet war.

DR86I(2) 6 80,-


160 KAMERUN – KRIEGSPOST

KAMERUN – KRIEGSPOST

4423+ VICTORIA 24/7 14, klar auf tadelloser Bedarfskarte

5 Pfg. nach Dtld. Mit letzter Post vor

Kriegsausbruch befördert und mit violetter deutscher

Eingangs-Zensur der Postüberwachungsstelle Saarbrücken

versehen. Fast alle bekannten sonstigen Karten

aus dem letzten Friedenspost-Abgang wurden in Köln-

Deutz zensiert. 21 6 180,-

4425 Ganzsachen-Provisorium der französ. Besatzungstruppen

1915: 10 Pfg., Ganzsachenkarte Schiffsausgabe

mit blauvioletter Vorausentwertung durch

Stempel der französ. Besatzungsarmee vom 12.3.15

und beiges. Dienstsiegel. Die Karte trägt den Aufgabestempel

VERSAILLES 28/4 15 sowie rs. Durchgangsstpl.

von Paris und ist nach Edea/Kamerun an einen

Artillerie-Kapitän adressiert. In dieser Form ein außergewöhnliches

Provisorium.

P9 6 150,-

4424+ Ersttags-Zensurkarte Kamerun: VICTORIA

2/8 14, klar auf bildseitig frankierter, tadelloser Ansichtskarte

als Drucksache nach Beirut/Syrien. Klares

violettes Zensur-Dienstsiegel KAISERLICHES GOU-

VERNEMENT BUEA. Durchgangsstpl. GALATA

28/10 14 und Eingangsstempel vom 4.11.1914. Interessanterweise

handelt es sich bei dieser Karte vom ersten

Tag der Zensurmaßnahmen in Kamerun um eine

Drucksache, bei der es eigentlich nichts zu zensieren

gab. 21 6 400,-

4427 September 1917, komplettes Zeitungs-Streifband

mit Inhalt aus dem britischen Lager Stobs nach

Berlin mit Zensurstempel.

6 40,-

4426+ JAUNDE 13/8 „15“ (Aushilfs-Jahreszahl), auf

nach Berlin gelaufener Postkarte 5 Pfg. mit wertstufengl.

Zusatzfrankatur. Violetter zweizeiliger Stempel

„Censiert, Jaunde, den 13/8 15“ und beiges. violettes

Gouvernements-Dienstsiegel. Eine seltene und vorzüglich

erhaltene Karte, Fotoattest Bothe BPP.

21,P11 6 400,-

KAMERUN –

BRITISCHE BESETZUNG

4428 4429


KAROLINEN161

4428 1 d. a. 10 Pfg., Aufdruck Schwarz, Abart: waagerecht

stark nach oben verschobener und geteilter

Aufdruck („C.E.F.“ oben und unten sichtbar). Tadellos

postfrisches Exemplar. Eine seltene und markante

Aufdruck-Abart, Fotoattest Eichele (SG B3e var, Gibbs

3 Ae).

3bAbart 1 200,-

4429 1 d. a. 10 Pfg., Abart: doppelter Aufdruck, tadellos

ungebraucht. Eine seltene und unterbewertete

Abart, Fotoattest RPS. 3DD 2 150,-

4430 Aufdruckfehler ohne „C.E.F.“: 1 d. a. 10 Pfg.,

Aufdruck Schwarz, nur mit Aufdruck „1 d“ („C.E.F.“

fehlt), tadellos ungebrauchtes Exemplar in perfekter

Zähnung und Zentrierung. Von dieser Abart wurden

aufgrund einer Aufdruckverschiebung in der untersten

Bogenreihe ledigl. zehn Exemplare hergestellt, wovon

bei sechs das „C.E.F.“ vollständig fehlt. Eine der seltensten

Aufdruck-Abarten der Britischen Besetzung Kameruns,

Fotoatteste Holcombe, Eichele (SG B3).

3I 2 2000,-

4431 2 d. a. 20 Pfg., Aufdruckfehler: „2“ rechts abgeschliffen,

tadellos ungebraucht. Selten, sign. Bothe BPP,

Fotobefund Eichele. (SG B4var.)

4 Abart 2 70,-

4434 1 s. a. 1 Mk., Aufdruckfehler: kopfstehende

Wertbezeichnung „s“, tadelloses Briefstück mit unsauberer

Entwertung DUALA 9/8 15. Ein extrem seltener

Aufdruckfehler, welcher nur einmal im Bogen vorkommt.

Nur ganz wenige gebrauchte Stücke erhalten

geblieben, sign. Bothe BPP. (SG B10a = £ 3.750)

10I 5 £ 3.750 300,-

4435 Ganzsachenkarten ½ und 1 d., tadellos ungebraucht.

P1/2 6 60,-

KAROLINEN

4436 25 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel

PONAPE 20/1 01. Selten, sign. Bothe BPP, Fotoattest

Dr.Steuer BPP.

(M)49b 5 200,-

4432 4433

4432 2 d. a. 20 Pfg., tadellos postfr. Unterrandstück

mit HAN „H 756.13“. Hausauftragsnummern der Brit.

Besetzungsausgaben sind von großer Seltenheit, bei

Mi. nur mit „-,-“ selbst in ungebrauchter Erhaltung notiert

(ledigl. die 1 d. ist postfrisch mit 1.500,- bewertet).

(SG B4 var.) 4HAN 1 -,-500,-

4433 Plattenfehler der Urmarke: 4 d. a. 40 Pfg., Plattenfehler

I der Urmarke (Mi. Kamerun 13I), tadelloses,

sauber ungebrauchtes Exemplar. Unseres Wissens

handelt es sich bei dieser Marke um das erste bekannt

gewordene Stück des Plattenfehlers mit britischem Besatzungsaufdruck.

7(PF I) 2 600,-

4437+ Ersttagskarte der Karolinen: PONAPE 12/10

99, klar auf tadelloser Postkarte 10 Pfg., geschrieben von

Vize-Gouverneur Dr.Hahl an Gouverneur v.Bennigsen

nach Yap mit Ak.-Stempel vom 7.11.1899 (unbeschädigte

Jahreszahl). Als Ersttagskarte eine außergewöhnliche

Südsee-Seltenheit. Die Karte ist abgebildet in den

AG-Berichten Nr.95 auf S.1956, Fotoattest Steuer BPP.

P2 6 700,-

4445 3 Pfg. ideales Bfstk. mit Stempel PONAPE 25/12

00.

1II 5 30,-

4446 3 Pfg.-50 Pfg., tadellos gestplt. Serie, alle sign.

BPP.

1/6 II 4 220,-40,-


162 KAROLINEN

4452 10 Pfg. dunkelrosarot, tadelloses, ideal gestempeltes

Briefstück, sign. Jäschke-L.BPP.

3IIc 5 280,-+60,-

4453 20 Pfg., tadellos postfrisch, sign. Steuer BPP.

4I 1 200,-40,-

4438 4439

4438 3 Pfg., sauber ungebraucht (kl. helle Stelle), sign.

Bothe BPP, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

1I 2 750,-120,-

4439 3 Pfg., tadellos gestplt. PONAPE 5/4 00, Fotoattest

Lantelme BPP.

1I 4 850,-150,-

4454 25 Pfg., tadelloses, außergewöhnlich schönes

Briefstück mit gestochen klarem Stempel YAP 29/3 01.

Ein Ausnahme-Exemplar dieser Kolonial-Seltenheit,

sign. Thier, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

5I 5 3.400,-+1000,-

4440 4441

4440 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. aufges. Stempel

PONAPE 30/9 01, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

1I 5 850,-200,-

4441 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. und klarem

Stempel PONAPE 28/7 01.

1I 5 850,-+150,-

4455 50 Pfg., tadellos postfrisch, Fotoattest Jäschke-L.

BPP.

6I 1 1.800,-400,-

4442 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit schönem, gerade

aufsitzendem Stempel PONAPE 5/6 00, Fotoattest

Steuer BPP. 1I 5 850,-+150,-

4447 10 und 20 Pfg., tadellos postfrisch, sign.

3I,4I 1 400,-60,-

4448 10 Pfg. lilarot, tadellos postfrisch, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 3IIb 1 500,-100,-

4456 50 Pfg., tadellos postfr. Unterrandstück, sign.

Steuer BPP.

6I 1 1.800,-+400,-

4457 50 Pfg., tadellos ungebr., Fotobefund Brekenfeld

BPP. 6I 2 800,-140,-

4449 10 Pfg. tadellos ungebr., Fotobefund Jäschke-L.

BPP. 3IIb 2 250,-50,-

4450 10 Pfg., tadellos ungebraucht, perfekte Zähnung,

Fotobefund Jäschke-L.BPP.

3IIc 2 260,-50,-

4451 10 Pfg. dunkelrosarot, tadelloses Bfstk. mit

schönem Stempel PONAPE, sign. Jäschke-L.BPP.

3IIc 5 280,-+60,-

4458 50 Pfg., tadelloses, sauber gestplt. Exemplar, Fotoattest

Dr. Lantelme BPP. 6I 4 1.800,-300,-


KAROLINEN163

4443 3-50 Pfg., die komplette Serie auf einheitlich, außergewöhnlich schön gestempelten, tadellosen Briefstücken.

In dieser Qualität ein außergewöhnliches Angebot, mehrfach sign. und Fotoattest Jäschke-L.BPP.

1/6 I 5 7.000,-+1200,-

4444 3 - 50 Pfg., sauber gestempelte Serie (zwei Marken kl. Beanstandung), Fotoatteste für die 3, 5, 25 und 50 Pfg..

1/6 I 4 7.000,-700,-

4459 50 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit zentr. Stempel JAP 7/2 01 auf sauberem Einschreibebrief nach Lübeck,

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

6I 6 3.800,-900,-


164 KAROLINEN

4462+ 50 Pfg. mit 10 Pfg. rotkarmin, tadellose Exemplare

mit seltener hs. Tintenkreuz-Entwertung auf

tarifmäßig frankiertem Einschreibebrief in der 2.Gewichtsstufe

nach Hamburg, R-Zettel YAP No.725 (Umschlag

leichte Beförd.-Spuren). Tarifmäßig frankierte

Briefe der 50 Pfg. mit diagonalem Aufdruck sind ganz

große Raritäten, Fotoattest Steuer BPP.

6I,3I 6 3.960,-500,-

4460 50 Pfg., tadelloses Exemplar zusammen mit

3-25 Pfg. diagonaler bzw. steiler Aufdruck auf schönem

Sammler-Einschreibebrief nach Dresden, jede Marke

mit klarem Stempel PONAPE 24/6 00 versehen, Fotoattest

Dr.Steuer BPP. 6I,1/5II 6 4.200,-600,-

4463 Verwendung auf Saipan/Marianen: 50 Pfg. mit

20 Pfg. blau in Mischfrankatur mit steiler Aufdruck 3, 5,

10 und 25 Pfg. auf schönem, weißem Einschreibebrief

aus der Zelewski-Korrespondenz nach Deutschland,

jede Marke mit klar und zentr. aufges. Stempel SAIPAN

14/11 00 entwertet. Die re. klebende 3 Pfg. ist außen

bestoßen, sonst alle Marken, ebenso wie der Brief, in

vorzüglicher Erhaltung. Ein außergewöhnliches Stück.

6I,4I,1/3II,5II 6 4.000,-800,-

4464 50 Pfg., ideales Briefstück mit genau zentr.

Stempel PONAPE 31/12 00. 6II 5 30,-

4465 3 Pfg.-5 Mk., postfr. Serie (kl. gummifreie Stelle

bei der 50 Pfg.) 7/19 1 800,-180,-

4461 50 Pfg., diagonaler Aufdruck, zusammen mit

3-25 Pfg. steiler Aufdruck, auf schönem philatelistischem

Einschreibebrief nach Berlin (provisorischer

R-Vermerk), jede Marke mit zentr. klarem Stempel PO-

NAPE 9/1 01 versehen, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

6I,1/5II 6 3.950,-+500,-

4466 3 Pfg.-5 Mk., die kpl. Serie auf außergewöhnlich

schönen, tadellosen Briefstücken, alle Werte mit einheitl.

Stempel PONAPE 24/7 06. In dieser Form selten,

Höchstwerte sign. Bothe BPP.

7/19 5 1.000,-+350,-

4467 25 Pfg., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel

PONAPE 25/7 06. 11 5 40,-

4468 25 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel

PONAPE 12/2 07.

11 5 30,-

4469 30 Pfg., ideales Briefstück mit Stempel PONAPE

10/8 01.

12 5 30,-

4470 40 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel

PONAPE 26/11 06.

13 5 30,-


KAROLINEN165

4471 40 Pfg. und 2 Mk., tadellose Exemplare auf Paketkarte mit Stempel PONAPE 28/9 13 nach Dtld. (Adresse

teils radiert, sowie re. ob. Ecke leicht verkürzt), Paketaufkleber „536 Ponape (Karolinen)“. Unten mit Markenanzahl-Kontrollstempel

von Bremen. Schon einfache Bedarfsbriefe der Karolinen sind schwer zu finden, Paketkarten

zählen zu den postgeschichtlichen Seltenheiten, Fotoattest Steuer BPP.

13,17 6 2000,-

4472 5 Mk., tadelloses Exemplar mit äußerst seltener

Entwertung durch violetten Stempel PONAPE, Fotoatteste

Bothe BPP, Jäschke-L.BPP.

19 4 600,-+250,-

4478 5 Mk., tadelloses, außergewöhnlich schönes

Bfstk. mit idealem Stempel PONAPE 21/7 06, mehrfach

sign.

19 5 600,-+200,-

4484 10 Pfg., senkr. Halbierung (li. Hälfte) mit

Postamts-Dienstsiegel PONAPE auf schöner Farblitho-Postkarte

nach Hamburg mit Eingangsstempel.

9H 6 500,-120,-

4473 5 Mk., tadellos gestplt., Fotoattest Steuer BPP.

19 4 600,-120,-

4474 5 Mk, tadellos gestplt. PONAPE 26/11 06, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

19 4 600,-120,-

4475 5 Mk., tadellos gestplt., sign. Bothe BPP.

19 4 600,-100,-

4476 5 Mk., tadellos gestplt., signiert Bühler.

19 4 600,-100,-

4477 5 Mk, tadellos gestplt. YAP 15/4 07, Fotoattest

Steuer BPP. 19 4 600,-100,-

4485 10 Pfg., senkr. Halbierung (rechte Hälfte) mit

Dienstsiegel-Entwertung auf tadelloser Postkarte nach

Hamburg mit Ankunftsstempel.

9H 6 500,-120,-

4488 3 Pfg., tadellos postfrisches re. Randstück mit

HAN „H 2326.19“.

21HAN 1 Gebot

4489 5 Mk., tadellos postfrisch.

22IA 1 450,-100,-

4490 5 Mk., tadellos ungebraucht, sign. Jäschke-L.

BPP.

22IA 2 240,-40,-


166 KAROLINEN

4479 5 Pf. a. 3 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf nach Dtld. adressierter Postkarte, klarer Stempel PONAPE 12/7

10 und beiges. Postamt-Dienstsiegel. Eine vorzügliche Karte, sign. Willmann, Bloch.

7Pv 6 6.000,-1400,-

4480 5 Pf a. 3 Pfg., tadelloses Exemplar mit Stempel PONAPE 12/7 10 und beiges. Postamts-Dienstsiegel auf

schöner Postkarte nach Yap adressiert, sign. Grobe, Fotoattest Dr. Steuer BPP.

7Pv 6 6.000,-1200,-

4481 5 Pf. a. 3 Pfg., tadellose Postkarte mit zentr. und gerade aufsitz. Stempel PONAPE 12/7 10 sowie beiges.

Postamts-Dienstsiegel (Marke oben winz. Druckspur), Fotoatteste Friedl, Expert Kommittee, Sismondo.

7Pv 6 6.000,-1000,-


KAROLINEN167

4482 5 Pf. a. 3 Pfg., Abart: kopfstehender Aufdruck, tadelloses Exemplar mit klarem Stempel PONAPE 12/7 10

und beiges. Postamts-Dienstsiegel auf perfekt erhaltener Postkarte nach Friedrichsort. Eine seltene Karte, doppelt

sign. Pfenninger, Fotoattest Bothe BPP.

7Pv K 6 7.000,-+1800,-

4483 5 Pf. a. 3 Pfg., Abart: kopfstehender Aufdruck, tadelloses Exemplar auf Postkarte mit Stempel PONAPE

12/7 10 und beigesetztem Postamts-Dienstsiegel. Eine außergewöhnlich schöne Karte der Abart „kopfstehender

Aufdruck“, Fotoattest Steuer BPP.

7Pv K 6 7.000,-1500,-


168 KAROLINEN

4486 20 Pfg., senkrechte Halbierung (linke Hälfte), tadelloses Exemplar mit zentr. klarem Stempel PONAPE 12/7

10 und beiges. Postamts-Dienstsiegel auf sauberem, nach Deutschland adressiertem Brief. Kolonial-Seltenheit, Fotoattest

Steuer BPP.

10H 6 9.000,-2000,-

4487 Amtlich vorgeschriebene Barfrankierung „Porto v.10 Pfg. bezahlt in Ermangelung von Freimarken 13/7“

nebst Unterschrift des Postagenten Hollborn handschriftlich in roter Tinte mit darübergesetztem Poststempel PO-

NAPE 13/7 10 (derselbe li. nochmals daneben gesetzt) auf sauberem Brief nach Mokil Island, Schiffsvermerk „p

Delphin“. Hierbei handelt es sich um die erste Barfrankierung, welche durch Eingeborenenunruhen entstandenen

Markenmangel notwendig wurden. Im Gegensatz zu den Halbierungen und Provisorien entsprachen die Barfrankierungen

den Postvorschriften. Eine zweite Barfrankierung wurde am 31.Juli 1910 vorgenommen (vgl. Friedemann/Wittmann).

Eine ganz große Kolonial-Seltenheit, Fotoattest Bothe BPP.

BF 1 6 12.000.+4000,-


KAROLINEN GANZSACHEN

4491 5/5 Pfg., tadellose Doppelkarte (o.Text) mit klarem

Stempel YAP 6/11 00 nach Saipan/Marianen mit

beiges. Eingangsstempel. P9 6 60,-

KAROLINEN

ABSTEMPELUNGEN

4492 „Lossap 2.1.1909 Diana“, hs. Entwertung, zweimal

voll auf kl. Sammlerbrief 3 Pfg.(2) und 5 Pfg.

7(2) 6 60,-

4493 „Lossap 2/1 1909 Diana“, hs. Atoll-Entwertung

auf philatelistischem Brief mit Viererblock 3 Pfg. (eine

Marke Mängel) nach Truk mit Ankunftsstempel.

7(4) 6 80,-

4494 PALAU in Violett, tadellose, philatelist. Ganzsachenkarte

5 Pfg. nach Ponape adressiert.

P7 6 30,-

4495 PALAU 27/5 11, voller Abschlag auf tadelloser

Postkarte 5 Pfg. (o.Text) nach Ponape adressiert.

P7 6 30,-

KAROLINEN GANZSACHEN169

4497

KAROLINEN

BESONDERHEITEN

4496+ TRUK 22/2 11, Eingangsstempel auf Postformular

„Meldung“ von Bahnpostamt München 5/9 10

wegen eines dort eingegangenen Briefkartenschlusses,

bei dem die Eintragung von Postanweisungen und

Einschreibebriefen verwechselt wurde. Re. unten mit

Unterschrift des Postagenten von Truk. Ein einmaliges

Dokument.

6 350,-

4497 SEEPOST SYDNEY-HONGKONG „a“ (Dampfer

„Oceana“) 17/2 03, zwei Abschläge auf schöner Bedarfskarte

5 Pfg. nach Detmold mit Eingangsstempel

(Karte re. zwei kl. Kerben). Ganzstücke dieser Abstempelung

sind äußerst selten (AG 1.200,-) 8 6 600,-

4498+ Unfrankierte Rückschein-Postsache: PONA-

PE 3/1 08, klar auf eingeschriebener Postsache gegen

Rückschein, unfrankiert nach Solingen, rs. Verschlußmarke

des Postamts Ponape sowie Eingangsstempel

vom 13/2 08. Li. oben etwas hinterklebt. Sehr selten.

6 250,-

4499 BRAUNSCHWEIG 18/10 10, auf Brief mit zweimal

Germania 5 Pfg. nach Ponape. Dort mit hs. gestrichenem

Empfangsort und Vermerk „Verreist“ nebst

Siegelstempel des Postamts Ponape und violettem Retour-Stempel

nach Dtld. zurückgesandt. Ein in dieser

Form sehr seltener Retourbrief.

DR70I(2) 6 180,-


170 KIAUTSCHOU – VORLÄUFER

KIAUTSCHOU – VORLÄUFER

4500 4501

4500 2 Mk., tadelloses Briefstück mit zentr. und klar

aufges. Stempel TSINTAU CHINA 23/5 98. Eines der

schönsten bekannten Briefstücke dieser Marke mit seltener

Abstempelung, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer

2x). V37e 5 1.400,-+400,-

4501 2 Mk., tadelloses Exemplar auf Feldtelegramm-Ausschnitt

mit vollem, zentr. Stempel TSING-

TAU KIAUTSCHOU 17/11 00 (Petschili-Verwendung).

Selten, Fotoattest Steuer BPP (Dr.Steuer 2x).

V37e 5 1.400,-+250,-

4504 4505

4504 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloses Bfstk. mit fast

zentr. und gerade aufsitzendem Stempel TSINGTAU

KIAUTSCHOU 22/2 00. Sehr selten, Fotoattest Dr.

Steuer BPP (Dr. Steuer 2x).

V37f 5 1.800,-400,-

4505 Krone/Adler 2 Pfg., tadelloses, besonders schönes

Briefstück mit idealem Stempel K.D. FELD-POST-

STATION No.1. Selten.

(V)52 5 200,-

4502 2 Mk., zwei tadellose Exemplare auf sauberem

Postanweisungs-Abschnitt mit klar und sauber aufges.

Stempeln TSINTAU „a“ KIAUTSCHOU 27/9 99. Selten,

sign. Bothe BPP. V37e(2) 5 1.680.-350,-

4503 2 Mk., Mischfrankatur mit senkr. Paar 20 Pfg.,

diagonaler Aufdruck, auf Paketkarten-Abschnitt, jede

Marke mit besonders schön aufges. Stempel TSING-

TAU KIAUTSCHOU 18/12 00 (kl. trennungsbedingte

Unebenheiten), Fotoattest Steuer BPP.

V37e,4I(2) 5 400,-

4506 5 Pfg., tadelloses, waagr. Paar mit zwei schönen

Stempeln K.D.FELD-POSTSTATION No.1 auf Brief

(etwas unsauber geöffnet) nach Tsingtau mit Ak.-Stempel

(Dr.Steuer 3x). V2I(2) 6 100,-

4508 20 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf gef. kleinem

Kuvert nach Berlin, voller Stempel TSINTAN-

FORT 21/3 98 (Dr.Steuer 2x). V4I 6 50,-

4507 5 Pfg., Doppelfrankatur mit Kaiserreich China

5 C. lachsrot auf gef. Postkarte nach Stuttgart mit

Ak.-Stempel. Die chines. Marke mit Ovalstempel KI-

AOCHOW 7/10 99 und beiges. Abgangsstempel vom

10.10.99, weitergeleitet an das deutsche Postamt mit

Entwertung TSINTAU KIAUTSCHOU „a“ 10/10 99.

Eine schöne bedarfsmäßige Doppelfrankatur.

V2I,China51b 6 350,-

4510 25 Pfg., tadellos gestplt. TSINTANFORT

16/1/98 auf kl. Brfst, signiert Jäschke BPP.

V5Ib 5 140,-40,-

4511 50 Pfg., tadellos gestplt. TSINGFORT MARINE

FELDPOST 26/1 98 auf Brfst., Fotobefund Jäschke-L.

BPP. V6I 5 90,-30,-

4513 5 Pfg., tadellose, besonders schöne Bedarfs-AK

mit klarem Stempel TSINTAU KIAUTSCHOU „a“ 9/11

99, sign. Dr.Steuer BPP.

V2II 6 30,-

4512 3 Pfg. hellocker, tadelloses, zentr. gestempeltes

Exemplar, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

V1IIe 4 600,-150,-


KIAUTSCHOU – VORLÄUFER171

4509 20 Pfg., diagonaler Aufdruck, in Doppelfrankatur mit Kaiserreich China 10 C. dunkelgrün auf tadellosem

Brief nach Philadelphia/USA. Die chines. Marke mit klarem Ovalstempel CHINGKIANG 12/6 1899 und rs.

Durchgangsstempel WEIHSIEN 13/6 99, weitergeleitet an das deutsche Postamt in Kiautschou, dort nachfrankiert

mit der 20-Pfg.-Marke und klar gestempelt TSINGTAU „a“ 21/6 99. Der Brief lief über Canada und trägt rs. den

Transitstempel VANCOUVER 18/7 99. Eine äußerst seltene Doppelfrankatur, Fotoattest Steuer BPP.

V4I,China52 6 2400,-

4515

4514+ 5 Pfg., vier Exemplare einzeln geklebt auf

schönem Auslandsbrief eines Marine-Angehörigen

nach Kobe/Japan, klare Stempel TSINGTAU KIAUT-

SCHOU 19/2 00 und vs. Eingangsstempel.

V2II(4) 6 150,-

4515 5 Pfg., tarifmäßige Doppelfrankatur mit Kaiserreich

China 4 C. dunkelbraun auf tadelloser Postkarte

nach Freiburg. Die chines. Marke mit Ovalstempel, die

in Tsingtau zufrankierte deutsche Marke mit Stempel

TSINGTAU KIAUTSCHOU 29/5 00 versehen. Eine attraktive

und seltene Doppelfrankatur, Fotoattest Steuer

BPP.

V2II,China50 6 600,-

4516 20 Pfg., unten mit Zwischensteg, auf rosa Postanweisungs-Abschnitt

(re. oben einige Zahnspitzen

etwas stumpf) mit Teilabschlag des großen Stempel KI-

AUTSCHOU 24/11 00. Zweifelsohne eine der größten

Vorläufer-Stempel-Seltenheiten, doppelt sign. Bothe

BPP (Dr.Steuer 20x). V4II 5 7.000,-250,-


172 KIAUTSCHOU – MITLÄUFER

KIAUTSCHOU – MITLÄUFER

4517 3 Pfg. dunkelockerbraun mit 5, 10, 20 und 25 Pfg. sowie Germania 30 und 40 Pfg. auf philat. Einschreibebrief

(re. beim Öffnen etwas verkürzt) nach Dtld., klare Stempel TSINGTAU „a“ 8/5 01. Ein sehr seltener Brief,

wobei die etwas gebräunten Zahnspitzen der meisten Werte ohne große Bedeutung sind, sign. Mansfeld, Bothe

BPP, Fotoattest Dr.Steuer BPP. M45e,49b u.a. 6 1000,-

4518 3 Pfg. dunkelockerbraun, tadelloses Bfstk. mit

ideal aufges. Stempel KAUMI 17/3 02. Eine äußerst

seltene Mitläufer-Entwertung, wie sie auf dieser Farbe

der 3 Pfg. im Handbuch Dr.Steuer nicht aufgeführt ist,

sign. Kilian. M1IIa 5 90,-

4519 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. Stempel TA-

PUTUR KIAUTSCHOU 14/6 „01“ (Aushilfs-Jz.). Selten,

mehrfach sign. M1IIa 5 80,-

4520 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit vollem, klar aufges.

Stempel TSINGTAU-KIAUTSCHOU BAHNPOST

ZUG 2 20/5 01. Eine sehr seltene Mitläufer-Entwertung,

doppelt sign. Dr.Steuer BPP.

M1IIa 5 70,-

4521 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit klarem Stempel

TSINGTAU KIAUTSCHOU „b“ 31/8 01.

M1IIa 5 Gebot

4523 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit sauber aufges. Stempel

TSINGTAU-KIAUTSCHOU BAHNPOST ZUG 2

20/5 01. Eine äußerst seltene Mitläufer-Entwertung,

sign. Mansfeld BPP (Dr.Steuer 8x). M2II 5 80,-

4524 5 Pfg., ideales Bfstk. mit vollem Stempel TSING-

TAU „b“ 18/9 01 (Dr.Steuer 4x). M2II 5 40,-

4525 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit vollem Stempel

KAUMI DP 15/1 02. Selten (Dr.Steuer 5x).

M2II 5 Gebot

4526 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. Stempel TA-

PUTUR 14/6 „01“ (Aushilfs-Jz.). Selten, sign. Bothe

BPP. M2II 5 Gebot

4522 5 Pfg., tadelloses Briefstück mit seltener Entwertung

durch Stempel TSINGTAU-KIAUTSCHOU

BAHNPOST ZUG 2 30/8 01.

M2II 5 100,-

4527+ 5 Pfg., Einzelfrankatur mit zentr. Stempel

TSINGTAU KIAUTSCHOU 20/12 00 auf komplettem

Zeitungs-Streifband nach Yokohama an das deutsche

Marine-Lazarett und weitergeleitet nach Nagasaki mit

Eingangsstempel vom 12.1.01 (leichte Beförd.-Spuren).

Selten. M2II 6 200,-


KIAUTSCHOU173

4528 20 Pfg., tadelloses Bfstk. mit seltener Entwertung

TSINGTAU-KIAUTSCHOU BAHNPOST ZUG 1

12/5 01, sign. Pfenninger. M4II 5 240,-+80,-

4529 20 Pfg., tadelloses Briefstück mit seltener Entwertung

durch Bahnpoststempel TSINGTAU - KAUMI

ZUG 2 10/3 02, sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 2x).

M4II 5 480,-40,-

4530 20 Pfg., tadellos gestplt., Fotobefund Jäschke-L.

BPP. M4II 5 240,-40,-

4531 20 Pfg., tadelloses, senkr. Paar mit klarem

Stempel TSINGTAU KIAUTSCHOU „b“ 5/6 01 auf

Bedarfs-Einschreibebrief nach Berlin (leichte Beförd.-Spuren),

doppelt sign. Bothe BPP (Dr.Steuer 3x).

M4II(2) 6 1.080,-80,-

4535 5 Pfg. a. 10 Pfg. (Aufdrucktype 3c), tadelloses

Bfstk. mit zentr. Stempel TSINGTAU 7/7 00. Diese Aufdrucktype

kommt nur einmal im Halbbogen vor, sign.

Friebel. 1II 5 120,-

KIAUTSCHOU

4532 5 Pfg. a. 10 Pfg., Aufdrucktype 3c, tadellose

Einzelfrankatur mit Stempel TSINGTAU 12/3 01 als

tarifmäßige Ortsbrief-Frankatur auf kl. Umschlag mit

rs. Eingangsstempel. Diese Aufdrucktype ist sehr selten

und kommt nur einmal im Halbbogen vor, doppelt

sign. Bothe. 1I 6 350,-

4533 5 Pfg. a. 10 Pfg., fünf tadellose Exemplare, verschied.

Typen und Aufdruckvarianten.

1I/II 2/4/5 100,-

4536 5 Pfg. a. 10 Pfg. (Aufdrucktype 1) in Mischfrankatur

mit Mitläufer 25 Pfg. orange (oben mit Zwischensteg)

auf portoger. frankiertem Einschreibebrief nach

Potsdam, klare Stempel TSINGTAU 21/5 00. Eine sehr

seltene Frankaturkombination.

1II,M5I 6 300,-

4534 Waagr. Paar mit und ohne Blaustrich 5 Pfg. a.

10 Pfg., diagonaler Aufdruck, tadelloses, waagr. Paar,

die li. Marke ohne Blaustrich, die re. mit Blaustrich zusammen

mit senkr. Paar China 1 C. auf gef. Postkarte,

klare Stempel TAPUTUR 3/8 00 und Eingangsstempel

TSINGTAU vom gleichen Tag. In dieser Form eine extrem

seltene Karte, sign. Köhler, Stolow.

1IF II,1I 6 -,-800,-

4537 4540

4537 5 Pfg. a. 10 Pfg., tadellos ungebr., senkr. Paar

mit den Aufdrucktypen 2+3a, Abart: Violetter Strich.

Die Aufdrucktype 3a kommt im Halbbogen nur je

einmal vor und stellt in der hier gezeigten Zusammendruck-Kombination

eine Kiautschou-Rarität dar, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

1IIb(2) 2 750,-

4538 5 Pfg. a. 10 Pfg. (Aufdrucktype 1), tadelloses,

klar gestempeltes Bfstk.

1IIb 5 150,-50,-

4540 5 Pfg. auf 10 Pfg., Abart: ohne Blaustrich, tadellos

ungebraucht, sign. Bothe, Jäschke-L.BPP.

1IIFII 2 300,-100,-


174 KIAUTSCHOU

4542 Zwischenstegpaar Aufdrucktype 3c und 1, ohne Blaustrich: 5 Pfg. a. 10 Pfg., senkr. Zwischenstegpaar, die

obere Marke in Aufdrucktype 3c, die untere in Type 1. Abart: ohne Blaustrich. Sauber ungebraucht, re. mit Bogenrand

(untere Marke ganz leicht bügig). Eines der herausragendsten Stücke der 1.Tsingtau-Ausgabe. Stellt doch

schon ein einfaches ungebrauchtes Exemplar der Aufdrucktype 3c, die lediglich einmal im Halbbogen vorkommt,

eine Seltenheit dar. Hinzu kommt die Abart „ohne Blaustrich“ und das Ganze in einem Zwischenstegpaar, stellt

zweifelsohne ein Unikat und eine ganz große Kiautschou-Rarität dar, ausführliche Atteste Mansfeld, Bothe für eine

größere Einheit, aus dem dieses Zwischenstegpaar stammt, neues Fotoattest Steuer BPP.

1IIF II ZS 2 4000,-

4543 5 Pf. a. 10 Pfg., Aufdrucktype 2, tadelloses Exemplar auf Briefstück mit Stempeln TSINGTAU 8/9 00, sign.

Drahn, Fotoattest Bothe BPP. 2 5 5.000,-1200,-

4541 5 Pfg. a. 10 Pfg. (Aufdrucktype 1), Abart: ohne Blaustrich, tadellose Einzelfrankatur mit Stempel TSING-

TAU 20/5 00 auf bedarfsmäßig verwendeter Postkarte nach Dtld. mit Eingangsstempel. Selten.

1IIFII 6 -,-1000,-


KIAUTSCHOU175

4544 5 Pf. a. 10 Pfg., Aufdrucktype 1b, tadelloses Briefstück mit zentr. Stempel TAPUTUR KIAUTSCHOU 23/7

00. Eine sehr seltene Marke und mit der Aufdrucktype 1b eine Rarität (Gesamtauflage lediglich 40 Exemplare),

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

2 5 5.000,-+1200,-

4545 5 Pf. a. 10 Pfg., Aufdruckabart: doppelter Bdr.-Aufdruck „5 Pf.“ (Aufdrucktype 1), tadelloses Exemplar in

frischer Farbe und perfekter Zähnung mit fast zentr. Stempel TSINGTAU 6/8 00. Eine der größten Seltenheiten der

Deutschen Kolonien, sign. Kosack, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

2DD 4 22.000,-8000,-

4547 5 Pf. a. 10 Pfg., 2.Tsingtau-Ausgabe mit zusätzlichem Handstempel „5 Pf.“ in größerer Type, tadelloses Exemplar

auf Bfstk. mit zentr. und gerade aufsitzendem Stempel TSINGTAU „a“ 31/8 00. Schönes Bedarfsstück dieser

Kolonial-Rarität, doppelt sign. Bothe.

4 5 15.000,-3000,-

4546 Doppelaufdruck: 2. Tsingtau-Provisorium 5 Pf. a. 10 Pfg., Aufdruckabart: doppelter Bdr.-Aufdruck 5 Pf.

(Aufdrucktype 2), tadelloses Exemplar mit gerade aufges. Stempel TSINGTAU KIAUTSCHOU 2/11 00, den doppelten

Aufdruck gut sichtbar freilassend. Eine der seltensten Marken der Deutschen Kolonien in einem Stück von

erstklassiger Erhaltung, sign. Kosack, Bothe, Fotoattest Steuer BPP.

2DD 5 22.000,-8500,-


176 KIAUTSCHOU

4539 5 Pfg. a. 10 Pfg., senkr. Paar (Aufdrucktype 2

und 3), Abart: „violetter Strich“, mit klaren Stempeln

TSINGTAU 21/5 00 auf Bedarfsbrief nach Deutschland

(ob. Marke etwas eckrund). 1IIb(2) 6 200,-

4551 5 Mk., tadelloses, schön gestempeltes Exemplar.

17 4 800,-180,-

4553 4 C., tadelloser, tarifmäßig frankierter Brief mit

schönem Stempel SYFANG 7/1 08. 20 6 70,-

4548 3 Pfg.-5 Mk., tadellos gestempelte Serie, 5 Mk.

Fotoattest Steuer BPP. 5/17 4 1.400,-300,-

4555 20 C. mit ½ $ auf gef. Bedarfs-Einschreibebrief

nach Kopenhagen, zentr. Stempel TSINGTAU 15/9 06.

Wie alle Bedarfsbriefe mit Marken in Dollar-Währung

äußerst selten, sign. Mansfeld. 23,24B 6 400,-

4549 10 Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf Postkarte

nach Breslau (li. Knitterspuren) mit hs. Abs.-Vermerk

„Tsangkou 29/11 09“ und privatem violettem

Entwertungs-Stempel auf der Marke, darüber gesetzter

Post-Aufgabestempel TSINGTAU 29/11 01 sowie

Ak.-Stempel li. unten. Eine interessante Karte.

7 6 250,-

4556 1½ $, tadellos gestplt., Fotoattest Steuer.

26A 4 2000,-350,-

4557 1½ $, schönes Exemplar mit genau zentr. aufges.

Stempel TSINGTAU. Abgesehen von winz. Eckzahnbug

in tadelloser Erhaltung, sign. Pfenninger, Bothe

BPP. 26A 4 2.000,-300,-

4550 5 Mk., tadelloses Exemplar mit besonders schön

aufges. Stempel LITSUN 12/11 05. Für hohe Ansprüche,

sign. Richter, Fotobefund Steuer BPP.

17 4 800,-+180,-

4554 4 und 10 C. auf schönem Firmen-Einschreibebrief

nach Dresden, klare Stempel TSINGTAU 15/2 10.

20,21 6 80,-

4562 2½ $, tadelloses Exemplar mit dekorativ aufges.

Stempel TSINGTAU 8/5 06, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

27B 4 4.200,-+800,-


KIAUTSCHOU177

4552 1 C.-2½ $ (die Querformate je in A-Zähnung) zusammen auf philatelistischem Einschreibebrief nach Magdeburg,

klare Stempel TSINGTAU KIAUTSCHOU „a“ 22/2 06. Bis auf die ½ $ sind alle Werte in tadelloser Erhaltung,

der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren. Sehr seltene Gelegenheit zum Erwerb eines solchen Briefes,

welcher die komplette zweite Schiffsausgabe zeigt.

18/27A 6 11.400,-1500,-

4561 2½ $, tadelloses Exemplar vom li. Bogenrand als Einzelfrankatur auf gef., philatelistischem Einschreibebrief

nach Deutschland, klar und zentr. aufges. Stempel TSINGTAU 9/12 05 und rs. Ak.-Stempel vom 13.1.06. Einer der

ganz wenigen erhalten gebliebenen Briefe der Mi.27A, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

27A 6 9.000,-3000,-


178 KIAUTSCHOU

4560 2½ $, tadelloses Exemplar in perfekter Zähnung und Zentrierung, klar und gerade aufsitzender Stempel

TSINGTAU 20/4 06. Ein besonders schönes Exemplar dieser Kolonial-Rarität, sign. Senf, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

27A 4 6.000,-+1500,-

4563 2½ $, tadelloses Exemplar auf schönem, zentr. gestempeltem Briefstück TSINGTAU 27/9 06, sign. Mansfeld,

Bothe, Fotoattest Steuer BPP.

27B 5 4.200,-+900,-

4569 1½ $, Oberrandstück zus. mit senkr. Paar 4 C. auf schwergewichtigem Einschreibebrief nach Berlin, sauber

aufges. Stempel TSINGTAU 22/7 12. Der Umschlag am Rand mit typischen Spuren des schweren Inhalts, was beweist,

daß es sich hier tatsächlich um einen einwandfreien Bedarfsbrief handelt. Die Dollarwerte Kiautschous sind

auf solchen Briefen von großer Seltenheit, Fotoattest Steuer BPP.

36IAa,30b(2) 6 1200,-


KIAUTSCHOU179

4564 2 C., tadelloser Vordruckbrief „Schantung-Bergbau-Gesellschaft,

Bergbaudirektion Tsingtau“, als bedarfsm.

Ortsbrief mit rs. entsprechender Siegelmarke.

29 6 120,-

4565 2 C., seltener Firmen-Ortsbrief „Tsingtauer

Brotfabrik mit Kraftbetrieb“. 29 6 80,-

4566+ 2 C., Sicherheits-Firmenlochung „DAB“ der

Deutsch-Asiatischen Bank auf seltener Farblitho-Postkarte

„China - Gruß von der Kronprinzenreise“ mit

Stempel TSINGTAU 18/5 11 nach Österreich. Eine interessante

Karte, Fotoattest Steuer BPP. 29(2) 6 180,-

4558 1½ $, tadelloses, besonders schönes Briefstück

mit zentr. gerade aufsitzendem Stempel TSINGTAU

21/6 05. Für hohe Ansprüche, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

26A 5 2.000,-+400,-

4559 2½ $, ungebraucht mit li. Bogenrand, (kz.

Zahn), Fotoattest Jäschke-L.BPP.

27A 2 1.800,-400,-

4570 1½ $, tadellos gestplt., sign. Steuer BPP.

36IAa 4 260,-50,-

4567 2 C., Abart: ungezähnt, tadellos postfrisches

Exemplar, ringsum außergewöhnlich breitrandig geschnitten.

Eine sehr seltene Abart, Fotoattest Steuer

BPP. 29aU 1 2.000,-+600,-

4568 1/2 - 1 1/2 $, tadellos postfrisch.

34/36B 1 165,-30,-

4571 1½ $, tadellos postfrisch, Fotobefund Jäschke-L.

BPP.

36IIA 1 400,-100,-

4572 2½ $, zwei tadellos postfr. Exemplare.

37IA,37IIB 1 485,-120,-

4573 2½ $, tadelloses Bfstk. mit zwei sauber aufges.

Stempeln TSINGTAU 22/2 12.

37IA 5 600,-+150,-

KIAUTSCHOU GANZSACHEN

4574+ 1914, 4 C. karmin, bedarfsmäßig verwendete Ganzsachenkarte mit Kriegs-Abstempelung TSINGTAU

13/8 14 und Leitvermerk „über Amerika“ nach Berlin, dort nachgesandt (li. am Rand gef.). Diese Ganzsachenkarte

ist regulär gebraucht von größter Seltenheit und bei Mi. nur mir „-,-“ notiert. Abgebildet im Handbuch Knieper

über die Kriegspost in Tsingtau auf S.85, Fotoattest Steuer BPP. P11 6 -,-1000,-


180 KIAUTSCHOU ABSTEMPELUNGEN

KIAUTSCHOU ABSTEMPELUNGEN

4575 LITSUN 19/11 08 und beiges. violetter K1

MECKLENBURGHAUS IM LAUSCHAN auf philatelistischem

Einschreibebrief 40 C. nach München mit

Eingangsstempel.

23 6 150,-

4580 TSINGTAU 2/2, Kennbuchstabe „a“ herausgemeißelt

und ohne Jz., klarer Abschlag auf Bedarfskarte

2 C. (Name des Adressaten teils geschwärzt). In dieser

Form nicht im AG-Katalog, doppelt sign. Bothe BPP.

29 6 200,-

4576 LITSUN 16/2 08, ideales Bfstk. 2 C.

19 5 30,-

4577 MECKLENBURGHAUS 12/7 14, zwei perfekte

Abschläge auf seltenem Bedarfs-Einschreibebrief nach

Braunschweig mit Aushilfs-R-Zettel „Mecklenburghaus“

(roter L1) über „Tsingtau“^(Umschlag zwei unauffällige

Aktenlöcher geschlossen).

30,31 6 300,-

4583 TSINGTAU-TAPAUTAU 31/3 09, klar auf gef.

Einschreibebrief 40 C. in die USA mit entsprechendem

R-Zettel, befördert über Japan und San Francisco. Dazu

der Post-Einlieferungsschein für diesen Brief. In dieser

Form sehr selten, sign. Mansfeld. 33 6 500,-

4584 TSINGTAU-KAUMI BAHNPOST ZUG 2 5/3

02 und beiges. K2 TSCHIANGLING auf Einschreibebrief

mit Aushilfs-R-Zettel (Marke als Briefstück ausgeschnitten

und wieder eingefügt). 12 6 100,-

4578 „Syfang“, hs. auf R-Zettel von Tsingtau auf Bedarfsbrief

40 Pfg. nach Dtld. (Beförd.-Spuren).

11 6 30,-

4579 „Posthuelfsstelle Tsangkou“, L2 zentr., voller

Abschlag auf tadelloser ½ $. Auf Marke eine außergewöhnliche,

wenn auch philatelist. Entwertung.

24B 4 80,-

4581 TSINGTAU-GR.HAFEN 9/12 10, zwei schöne

Abschläge auf Bedarfs-Einschreibebrief mit Paar 4 C.

und 10 C. nach Flensburg.

21(2),30 6 100,-

4582 TSINGTAU-GR.HAFEN 23/5 12, klar auf schöner

Farblitho-Postkarte 2 C. der Hamburg- Amerika-

Linie.

29 6 30,-

4585 TSINGTAU TSINANFU BAHNPOST ZUG „1“

(Aushilfszahl) 16/7 13, perfekter Abschlag auf besonders

schönem Holz-Zierbrief mit farbiger Lithographie

und kpl. Inhalt. 20 6 150,-


KIAUTSCHOU – KRIEGSPOST181

4586 TSINGTAU-TSINANFU BAHNPOST ZUG 2

24/1 11, klar auf tadelloser Bedarfskarte 5 Pfg.

6 6 80,-

4587 K.D.FELD-POSTSTATION No.1, drei klare Abschläge

auf großem Postanweisungs-Abschnitt 5 und

25 Pfg. 6,8 5 50,-

4588 Marine-Schiffspost: Bürgerkrieg in China 1913:

MSP No.5 (Kreuzer „Nürnberg“) 22/9 13, klar auf Brief

mit Absenderstempel der Kassenverwaltung. 6 90,-

4589 MSP No.43 (Großer Kreuzer „Fürst Bismarck“)

19/2 02, zwei Abschläge auf schöner Postkarte mit

waagr. Paar 3 Pfg. nach Berlin adressiert. 5(2) 6

50,-

4590 SEEPOST SHANGHAI-TIENTSIN „b“ 27/2 04,

voller Abschlag auf tadellosem Bfstk. 10 Pfg.

7 5 30,-

4591 SEEPOST SHANGHAI-TIENTSIN „b“ 7/3 09,

voller Abschlag auf tadellosem Bfstk. 2 C. 19 5 30,-

KIAUTSCHOU – KRIEGSPOST

4594 TSINGTAU 24/7 14, klar auf sauberer Postkarte

2 C. mit Leitvermerk „via Sibirien“ nach Dtld. Im Transit

von den russischen Behörden angehalten und mit

rotem russ. Zensurstempel „D.Z.“ (kyrillisch) versehen.

29a 6 300,-

4592 SEEPOST SCHANGHAI - TIENTSIN „d“ 15/11

06, klar auf schöner Bedarfskarte 2 C. nach Dtld. mit

Ak.-Stempel. Von diesem Seepoststempel des Dampfers

„Peiho“ sind nur wenige Ganzstücke erhalten geblieben,

Fotoattest Steuer BPP. (AG +1000,-) 19 6 500,-

4596 August/September 1914, undatierte Feldpostkarte

(in Kiautschou hergestelltes Formular), re. oben mit

violettem Briefstempel „Kaiserliche Marine III. See-Bataillon“

ohne Poststempel nach Schatzykou adressiert

(Beförd.-Spuren). Eine seltene Karte ohne den Post-Aufgabestempel,

Fotobefund Steuer BPP. 6 320,-

4593 Zensierte Marinesache: TSINGTAU 23/7 14, klar auf tadellosem Briefumschlag als „Marinesache“ nach

Wilhelmshaven adressiert. Rs. mit Gouvernements-Dienstsiegel sowie Gumm-Typensatzstempel „Militärischerseits

geprüft:“ nebst Unterschrift des Zensors sowie einem schmalen Verschlußstreifen, mit welchem der Brief nach

der Zensur wieder verschlossen wurde. In dieser Form ist uns kein zweiter Brief bekannt, Fotoattest Steuer BPP.

6 1000,-


182 KIAUTSCHOU – KRIEGSPOST

4595 TSINTAU „c“ 29/7 14, klar auf bildseitig frankierter,

unzensierter Foto-AK mit Leitvermerk „über

Sibirien“ nach Dtld. adressiert. 29 6 60,-

4597 Eingeschriebene Kriegspost nach Deutschland

mit Eingangszensur: TSINGTAU „c“ 7/9 14, zwei Abschläge

auf tarifmäßig frankiertem, gef. Einschreibebrief

4 C. (kl. Zf.) und 10 C. mit R-Zettel No.16 nach

Thorn. Li. oben mit deutscher Eingangszensur der

E.P.K. Thorn „GEPRÜFT UND ZU BEFÖRDERN“

nebst Eingangsstempel vom 9.11.14. Aus September

1914 sind nur noch ganz wenige Kriegs-Einschreibebriefe

erhalten geblieben. In Verbindung mit der deutschen

Eingangszensur eine bemerkenswerte Rarität,

Fotoattest Steuer BPP. 30,31 6 900,-

4600 Zensur-Postkarte vom Letzttag der Belagerungspost:

TSINGTAU 28/9 14, klarer Abschlag zusammen

mit violettem Briefstempel „Kaiserliche Marine

III. Seebataillon“ auf Feldpostkarte nach Mühlheim/

Ruhr (leichte Beförd.-Spuren). Violetter handschriftlicher

Zensurvermerk „Ges.“(ehen) und Paraphe des

Zensors. Hierbei handelt es sich um die letzte Post, welche

Kiautschou auf regulärem Wege verlassen konnte,

Fotoattest Steuer BPP. 6 1000,-

4604 SCHANGHAI „b“ 11/6 15, auf phil. Ganzsachenkarte

Japan 4 Sn. mit zufrankierter Kiautschou-Schiffsausgabe

4 C. Adressiert an Albert Friedemann nach

Leipzig. Rs. datiert „Tsingtau (Seitou) 20. April 1915“.

Seltene Karte (vgl. Friedemann-Handbuch 1921, S. 260

und AG-Berichte 1971, S. 865). Ex Slg. Fontane.

30 6 250,-

4598 Kriegspost mit Firmenlochung: TSINGTAU 8/9

14, klar auf gef. Brief der Deutsch-Asiatischen Bank,

frankiert mit 4 C. (mit kopfstehender Firmenlochung

„D.A.B.“) nach Hankow. Neben der Marke gesetzter

Durchgangsstpl. NANKING 15/9 14. Kriegsbelege mit

Firmenlochungs-Marken sind nur ganz wenige bekannt

(vgl. zwei ähnliche Briefe bei Knieper, S. 96/97).

30 6 350,-

4605 MOJI JAPAN 30.10.15, japanischer Ausgangsstempel

auf Brief mit Absenderstempel „C. Wiegleb,

Tsingtau, China“ nach Dtld. mit rotem Zensurstempel

und hs. Zensurvermerk, Fotobefund Eichele.

Japan 6 150,-

4606 1916, Nagashino, seltener Kriegsgefangenenbrief

mit allen Stempeln nach Peking, vs. Eingangsstempel

des japanischen Postamts und rs. Ausgabestempel

PEKING DEUTSCHE POST 9/3 16. Lagerpostbriefe

aus Kiautschou unter Beteiligung eines deutschen Postamts

in China sind sehr selten. 6 200,-


KIAUTSCHOU – KRIEGSPOST183

4599 TSINGTAU 8/9 14, Eingangsstempel rs. auf Brief, frankiert mit China Dschunke 1 und 2 C. mit chines.

Entwertungs-Stempeln ICHANG 24/8 14. Der Brief wurde zunächst nach Shanghai befördert, von dort weitergeleitet

nach Tsingtau mit zahlr. Vermerken und Durchgangsstempeln auf Vorder- und Rückseite. Der Empfänger

lebte ursprünglich in Shanghai, wurde jedoch nach Tsingtau einberufen, was die Weiterleitung dieses Briefes nach

Kiautschou erklärt. Zu diesem Zeitpunkt war bereits die Küste durch feindliche Schiffe blockiert und der Bahnverkehr

unterbrochen. Daher wurde der Brief mit einer Pinasse von Taputur in die blockierte Festung befördert. Zugleich

stellt der 8. September 1914 das späteste bekannte Eingangsdatum für reguläre Post dar. Zweifellos einer der

spektakulärsten und wertvollsten Kriegsbriefe Kiautschous. Abgebildet und beschrieben bei Knieper „Kriegspost

Kiautschou“ auf S.131f sowie in „Berliner Protokolle“, Nr.58, S.93ff, Fotoattest Steuer BPP.

China149,151 6 7500,-

4602 Geschmuggelte Post nach der Besetzung Tsingtaus: „Tsingtau 17/10 14“, hs. Aufgabevermerk auf nach

Deutschland adressierter Feldpostkarte. Geschrieben drei Wochen nach der Einnahme Tsingtaus durch die Japaner,

durch Boten aus Kiautschou herausgeschmuggelt und bei der Deutschen Post in Shanghai aufgeliefert. Gestochen

klarer Stempel SCHANGHAI „b“ 21/12 14. Derartige Schmuggelpost zählt zu den größten Raritäten der

Kriegspost in Kiautschou. Abgebildet und beschrieben im Handbuch M. Knieper „Kriegspost Kiautschou“ auf

S.114, ebenso in „Berliner Protokolle“ Nr.75, doppelt sign. Kilian BPP, Fotoattest Steuer BPP.

6 1800,-


184 KIAUTSCHOU – KRIEGSPOST

4603 August 1914, TSINGTAU KIAUTSCHOU, schwacher Teilabschlag re. oben auf Auslandsbrief nach Brüssel

mit rs. hs. Absenderangabe aus Tsingtau. Der Brief wurde nach Kriegsausbruch von den russischen Behörden in

Wladiwostok angehalten, mit besonders klarem, rotem Zensur-L3 (Babajew-Zensur) versehen und nach Shanghai

zurückgesandt. Anschließend erfolgte die Weiterbeförderung über Amerika nach Dtld. Dort wurde der Brief in

Köln mit zwei violetten Militär-Zensurstempeln vom 14.12.1914 versehen. Zusätzlicher Zensurverschlußzettel der

Bahnpost 10. Die ursprüngl. Kiautschou-Frankatur wurde vom Zensor offenbar entfernt. In dieser Form ein einmaliger

und extrem seltener Beleg zur Geschichte der Kriegspost Kiautschous.

6 1800,-


KIAUTSCHOU BESONDERHEITEN185

4601 Geschmuggelte Post: „Tsingtau, 11.10.14“, hs. Abs.-Vermerk auf tadelloser Postkarte 2 C. nach Tientsin adressiert.

Ab dem 26. September 1914 wurde in Kiautschou keine Post nach außerhalb des japanischen Belagerungsringes

mehr angenommen, da eine reguläre Weiterbeförderung nicht mehr möglich gewesen wäre. Die vorliegende

Karte wurde durch Boten aus Kiautschou herausgeschmuggelt und in Tientsin beim Kaiserlich Deutschen Konsulat

abgeliefert. Da die Empfängerin mittlerweile nach Shanghai umgezogen war, wurde die Karte gemäß Nachsendevermerk

nach dorthin speditiert. Ein äußerst seltenes Stück, Fotoattest Steuer BPP.

P5 6 1200,-

KIAUTSCHOU BESONDERHEITEN

4607 Frankiertes Marine-Feldtelegramm: 50 Pfg., senkr. Paar und Viererstreifen rs. als 3-Mk.-Feldtelegramm-Porto

auf vorgedrucktem Formular „Feldtelegramm“ mit Abs.-Vermerk „Rauenstein, Oberfeuerwerker an Bord S.M.S.

Gneisenau“ (übrige Nachrichtenangaben radiert und Gebrauchsspuren). Jede Marke mit sauber aufges. Stempel

TSINGTAU „a“ 18/6 13 entwertet und beiges. Dienstsiegel KAISERLICHE MARINE KOMMANDO S.M.S. GNEISE-

NAU. Derartige Marine-Telegramme sind postgeschichtliche Raritäten ersten Ranges. Von KIAUTSCHOU ist bisher

ledigl. ein weiteres Exemplar von der „Scharnhorst“ aus 1910 registriert, welches wir in unserer 96. Auktion zu einem

Zuschlag von EUR 8.400,- versteigert haben, Fotoattest Steuer BPP. DR91I(6) 6 3500,-


186 MARIANEN

4608 Versteigerung der Postwertzeichen von Kiautschou:

Berlin, 19.-21.April 1921, Versteigerungs-Katalog

des Reichspostministeriums über die Freimarken

von Kiautschou, beginnend mit der Schiffsausgabe in

Markwährung, sodann die Ausgabe in Dollar-Währung,

Ganzsachen sowie die Dollar-Ausgabe mit Wz.

Neun Seiten, Deckblatt mit den Versteigerungsbedingungen

(dieses etwas beschädigt). Sehr selten. 150,-

4614 3-50 Pfg., tadellos postfr. Serie, meist sign.

1II/6II 1 650,-150,-

MARIANEN

4615 4616

4615 5 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel

SAIPAN 29/11 99 in Violett. Attraktives Stück mit zeitgerechter

Entwertung, Fotoattest Bothe BPP.

2I 4 2.000,-500,-

4609 3 Pfg., tadelloses, sauber gestplt. Exemplar in

perfekter Zähnung und Zentrierung, sign. Thier, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

1I 4 2.400,-500,-

4616 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit sauber aufges. Stempel

SAIPAN 1/4 00 (Sorte I), Fotoattest Dr. Lantelme

BPP, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

2I 5 2.000,-500,-

4610 3 Pfg., tadelloses Briefstück mit besonders klar

und zentr. aufges. Stempel SAIPAN 19/5 00 (Sorte II),

Fotoattest RPS, Steuer BPP.

1I 5 1.000,-+200,-

4618 25 Pfg., tadelloses Exemplar mit violettem Stempel

SAIPAN (Sorte I). Schönes Exemplar dieser sehr

seltenen Marke, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

5I 4 3.200,-700,-

4613 3-50 Pfg., die komplette Serie mit diagonalem Aufdruck, tadellos erhalten auf attraktivem, kleinformatigem

Einschreibebrief (oben etwas unreg. geöffnet), klare Stempel SAIPAN 1/4 00 nach Deutschland mit Eingangsstempel.

Als komplette Serie mit einheitlich diagonalem Aufdruck von großer Seltenheit, sign. Drahn, Friedemann,

Fotoattest Steuer BPP.

1I/6I 6 15.000,-2500,-


MARIANEN187

4611+ 3-50 Pfg., komplette Satz-Frankatur auf schönem Einschreibebrief (25 Pfg. kl. Aufklebefalte, 50 Pfg. einige

stumpfe Zähne sowie Brief übliche leichte Beförd.-Spuren), befördert via Yokohama und USA mit zwei versch.

R-Zetteln. Extrem seltene Aushilfs-Entwertung SAIPAN 1/1 „1900“, wobei wegen der noch nicht gelieferten neuen

Jahreszahlen die Stempel-Einstellung auf „1/1 99“ gesetzt und aus „99“ handschriftlich „1900“ gemacht wurde.

Diese Aushilfs-Entwertung wurde bis zum 11.1.1900 vorgenommen und ist nur in wenigen Belegstücken erhalten

geblieben (vgl. AG-Katalog, wo bereits ein Briefstück mit einem Stempelzuschlag von 750,- bewertet wird). Hinzu

kommt die äußerst seltene Verwendung aller sechs Marken mit diagonalem Aufdruck zusammen auf einem Brief.

In dieser Form wohl der seltenste Marianen-Brief überhaupt (erstmals angeboten auf einer Hess-Auktion, Frankfurt/M.,

September 1928), Fotoattest Steuer BPP.

1I/6I 6 5000,-

4612 3-50 Pfg., die kpl. Serie mit diagonalem Aufdruck auf sauberem weißen Einschreibebrief nach Deutschland.

Lediglich die 3 Pfg. mit einem winz. stumpfen Zahn, sonst alle Werte in perfekter und beispielhaft frischer

Erhaltung mit sauber aufges. Stempeln SAIPAN 1/4 00 (Sorte I) und rs. Eingangsstempel vom 12.7.00. Einer der

ganz wenigen bekannt gewordenen Briefe, welcher die kpl. Serie mit diagonalem Aufdruck zusammen verwendet

zeigt (ansonsten sind meist nur gemischte Frankaturen mit dem steilen Aufdruck bekannt). Eine Kolonial-Rarität,

Fotoattest Steuer BPP.

1I/6I 6 15.900,-+4000,-


188 MARIANEN

4617 10 Pfg. mit 3, 5 und 20 Pfg. auf schönem kl. Einschreibebrief,

zentr. Stempel SAIPAN 19/4 01 und beiges.

violettes Dienstsiegel, sign. Bothe BPP.

3I,1II,2II,4II 6 200,-

4623 3 Pfg.-5 Mk., Aufdruck „Specimen“, tadellos

postfrische Serie, einige wenige Werte Falzrest, die 5

Mk leichte Stockflecken.

7SP/19SP 1/2 ca.1.500,-300,-

4619 50 Pfg., tadelloses Exemplar mit sauber aufges.

Stempel SAIPAN 31/12 00, Fotoattest Bothe BPP (für

ein Briefstück, von dem die Marke stammt).

6I 4 3.000,-600,-

4625 1-5 Mk., vier tadellose Werte auf überfrankiertem

Vordruck-Brief der Jaluit-Gesellschaft (Seepost-R-

Zettel) mit Stempel SAIPAN 13/8 07, sign. Bothe BPP.

16/19 6 400,-

4626 5 Mk., tadellos ungebraucht.

19 2 200,-40,-

4627 5 Mk., tadellos ungebraucht.

19 2 200,-30,-

4620 50 Pfg., tadelloses Exemplar vom re. Bogenrand

auf Briefstück mit Stempel SAIPAN 10/11 00 (Sorte

I). Eine seltene Marke, sign. Kosack, Bothe, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

6I 5 3.000,-+800,-

4628 5 Mk., tadelloses Exemplar mit zentr. Stempel

SAIPAN 3/9 01. 19 4 600,-140,-

4621 50 Pfg., tadelloses Bfstk. mit besonders schönem

Stempel SAIPAN 5/4 00 (Sorte I). Für hohe Ansprüche,

doppelt sign. Pfenninger, Fotoattest Steuer BPP.

6I 5 3.000,-+600,-

4622 3 Pfg.-5 Mk., sauber gestplt. Serie, teils kl. Beanstandung.

7/19 4 1.000,-100,-

4624 40 Pfg., Plf. I, tadellos ungebraucht. Seltene und

unterbewertete Abart. 13I 2 120,-+30,-

4629 5 Mk., tadellose Einzelfrankatur auf schönem,

philat. Einschreibebrief mit Stempel SAIPAN 16/2 03.

19 6 900,-200,-


4630 5 Mk., tadellos postfrisch.

21A 1 300,-80,-

4631 5 Mk., tadellos postfrisches li. Randstück mit

Passerkreuz.

21B 1 250,-60,-

MARIANEN BESONDERHEITEN

MARIANEN BESONDERHEITEN189

4634+ SAIPAN, japanischer Stempel vom 9.9.1920

zweimal klar auf Auslands-Einschreibebrief, frankiert

mit zweimal 5 S. violett und 10 S. blau nach Basel (kl.

Mgl.). Der Brief benötigte bis dorthin neun Jahre, rs.

mit Ak.-Stempel BASEL 6.9.29. Ein außergewöhnliches

Stück, Fotoattest Eichhorn BPP.

6 500,-

MARSHALL-INSELN – VORLÄUFER

4632+ SHANGHAI 30/12 99, auf gef. Vorderseite eines

Vordruck-Zeitungsstreifbands nach Saipan mit japanischem

Durchgangsstpl. von Nagasaki und beiges.

Ak.-Stempel SAIPAN 21/8 „00“ (Aushilfs-Jahreszahlen).

In dieser Form ein einmaliges Stück.

DPC3IIa 6 600,-

4635 4636

4635+ 2 Mk., tadelloses Bfstk. mit klar und vollständig

aufges. neuem Stempel JALUIT MARSHALL-INSELN

23/6 00 (alte Zahlentypen). Mit dieser Entwertung eine

außerordentliche Vorläufer-Rarität, Fotoattest Steuer

BPP.

V37e 5 5.000,-+400,-

4636 2 Mk., tadelloses, besonders farbfrisches Exemplar

auf Briefstück mit zentr. und gerade aufges. Stempel

JALUIT MARSCHALL-INSELN 26/7 99, Fotoattest

Dr.Steuer BPP.

V37e 5 1.000,-280,-

4633+ 1914, gef. Postformular „Zahlungsermächtigung

als Ersatz für die Auslands-Postanweisung“ über

43,60 Mark für eine Anweisung aus SAIPAN nach

Hamburg. Rechts oben mit violettem Dienstsiegel

KAISERL. DEUTSCHES POST-RECHNUNGSAMT

BERLIN, Auzahlungslochung und rs. Eingangsstempel

HAMBURG 6/4 21. Die Postanweisung von den Marianen

konnte kriegsbedingt nicht mehr ausgeführt werden.

Erst lange nach Kriegsende wurden offenbar die

nicht mehr weiterbeförderten Postanweisungen nach

Berlin übermittelt und dann im Frühjahr 1921 ausgeführt.

Ein einmaliges Stück von größter postgeschichtlicher

Seltenheit.

6 700,-

4637 2 Mk., tadelloses, besonders farbfrisches waagr.

Paar auf Leinen-Briefstück mit klarem Stempel JALUIT

22/11 97. Selten, Fotoattest Steuer BPP.

V37e(2) 5 2.000,-300,-


190 MARSHALL-INSELN – VORLÄUFER

4640 3 Pfg., zwei Exemplare mit 25 Pfg. gelborange

auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. karminrosa, sauber

aufges. Stempel JALUIT 28/10 91 nach Mainz mit

Eingangsstempel. Ein seltener Beleg, Fotoattest Bothe

BPP.

V45a(2),49a,U13A 6 1.700,-+400,-

4639 Jaluit ohne Jahreszahl 10 Pfg., farbfrisches

waagr. Paar auf Briefstück mit vollem Stempel JALUIT

MARSCHALL-INSELN 11/2 (ohne Jz. „90“). Eine Vorläufer-Seltenheit,

doppelt sign. Bothe BPP (Dr.Steuer

5x). V41b(2) 5 3.500,-600,-

4641 10 Pfg., waagr. Paar zusammen mit 20 Pfg. ultramarin

auf schönem Bedarfsbrief in der 2. Gewichtsstufe

nach Berlin, klare Stempel JALUIT MARSCHALL-IN-

SELN 13/6 96. Ein sehr attraktiver und mit dieser Frankatur

nicht häufiger Brief, sign. Willmann.

V47d(2),48d 6 500,-

4638+ 3 Pfg. gelblichgrün in Mischfrankatur mit Krone/Adler, viermal 3 Pfg. braun und dreimal 5 Pfg. grün

(von den Krone/Adler-Marken einige Werte kl. Randfleckchen) auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. rot nach Hamburg,

sauber aufges. Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 16/2 91, befördert über Hongkong (10/9 91), rs. mit

Ak.-Stempel HAMBURG 19/10 91 nebst violettem Abs.-Vermerk der Hauptagentur der Jaluit-Gesellschaft. Die

3-Pfg.-Marke der 1.Vorläufer-Ausgabe ist schon lose eine ganz große Rarität und die am stärksten unterbewertete

Vorläufermarke der Dt.Kolonien und Auslandspostämter überhaupt. Auf Brief ist sie bisher nur noch in zwei weiteren

Belegen bekannt, Fotoattest Steuer BPP.

V39b,45a(4),46a(3),U12A 6 Lp.4800,-


MARSHALL-INSELN – VORLÄUFER191

Nr.90, S.1736. So frühe Atollpost ist von großer Seltenheit,

hs. sign. Grobe. V48d 6 400,-

4642+ 20 Pfg., besonders farbfrische Einzelfrankatur

mit klarem Stempel JALUIT 19/11 91 auf seltenem

Brief mit Leitvermerk „p. Teutonia via Carolinas“ nach

Deutschland, rs. Durchgangsstempel HONG-KONG

19/1 92 und Eingangsstempel vom 22.2.92. Umschlag

etwas fleckig. Mit diesem Leitweg ein sehr seltener

Brief. V48a 6 800,-

4646+ 20 Pfg., tieffarbiges, waagr. Paar mit seltener

Entwertung durch blauen Stempel JALUIT 17/8 95 auf

Brief nach Hamburg, li. oben Schiffsvermerk „pr. Milly“.

Trotz kl. Mängel ein bemerkenswerter Brief der gesuchten

Farb-Abstempelung, sign. Willmann.

V48d(2) 6 200,-

4643 20 Pfg., zwei tieffarbige Exemplare mit dekorativ

aufges. Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 3/4

93 auf tadellosem Bedarfs-Nachsendebrief in der 2.Gewichtsstufe

nach Deutschland. Selten.

V48b(2) 6 350,-

4645+ 20 Pfg., sauberer Bedarfsbrief mit hs. Abgangsvermerk

„Majeru“, die Marke entwertet durch Stempel

JALUIT MARSCHALL-INSELN 24/1 95 an die deutsche

Seewarte nach Hamburg, li. oben Schiffsvermerk

„Pr. S.S. Archer“. Rs. Durchgangsstempel SYDNEY

27/2 95 und Eingangsstempel HAMBURG 3/4 95 (Umschlag

leichte Beförd.-Spuren). Aus dieser Korrespondenz

vom Atoll „Majeru“ an die deutsche Seewarte sind

einige ganz wenige Belege bekannt geworden, der hier

angebotene Brief ist abgebildet in den AG-Berichten

4647+ 20 Pfg., besonders tieffarbiger, waagr. Dreierstreifen

mit sauber aufges. Stempeln JALUIT 7/10 95 in

Blaugrau auf dekorativem Brief an den Kommandanten

von SMS „Möwe“ nach Deutsch-Neuguinea, weitergeleitet

nach Wilhelmshaven. Rs. zahlr. Transitstempel. Bis

auf einen kl. Einriß bei einer Marke und den gewichtsbedingten

Beförd.-Spuren (3. Gewichtsstufe) in tadelloser

Erhaltung. Ein seltener Brief, Fotoattest Bothe BPP („Ein

hochinteressantes Dokument von historischem und philatelistischem

Wert“). V48d(3) 6 1000,-


192 MARSHALL-INSELN – MITLÄUFER

4644 Farbabstempelung JALUIT: 20 Pfg., tadelloses,

waagr. Paar auf Briefstück mit extakt mittig, waagr. plaziertem

Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 4/12

95 in blauschwarzer Farbe. Selten, sign. Bothe BPP.

V48d(2) 5 180,-

MARSHALL-INSELN –

MITLÄUFER

4650 10 Pfg., tadelloser Viererblock in leuchtender

Farbe und mit zentr. aufges. Stempel JALUIT MAR-

SCHALL-INSELN 6/4 00 auf schönem Einschreibebrief

nach Kiel (Briefpapier stellenweise etwas ausgebessert),

rs. Eingangsstempel KIEL 20/8 00. Die 10 Pfg.

als Mitläufermarke verwendet stellt eine außerordentliche

Seltenheit, da die Aufdruck-Ausgabe bereits Ende

Mai 1897 am Schalter war. Einer der Spitzenbriefe der

Mitläufer-Ausgaben der Marshall-Inseln, Fotoattest

Steuer BPP. M47d(4) 6 3.000,-+700,-

4648 Zweiter Stempel JALUIT: 10 Pfg. lebhaftlilarot,

drei tadellose Exemplare in leuchtend frischer Farbe

auf Briefstück mit zwei sauber aufges. Stempeln JA-

LUIT MARSHALL INSELN 18/6 00. Mitläufer-Marken

der Marshall-Inseln mit dem neuen Stempel „SH“ sind

außerordentlich selten und nur in ganz wenigen Exemplaren

bekannt, was sich in der Bewertung im Handbuch

Dr.Steuer mit Faktor 5 niederschlägt, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

M47d(3) 5 7.500,-1100,-

4651

4649+ Mitläufer mit zweitem Stempel: 10 Pfg., Einzelfrankatur

auf Bedarfsbrief nach Bremen, zwei volle

Stempel JALUIT MARSHALL INSELN 29/5 00 (Marke

unten 2 Zahnspitzen etwas stockig). Schon normale

Mitläufer-Frankaturen sind aufgrund des frühen Erscheinens

der Aufdruck-Ausgabe kaum zu finden, mit

der Entwertung durch den zweiten Jaluit-Stempel eine

ganz große Seltenheit der Marshall-Inseln.

M47d 6 7.500,-600,-

4652


MARSHALL-INSELN193

4651+ 20 Pfg., tadelloses, vorzüglich farbfrisches Exemplar

mit sauber aufges., zweitem Stempel JALUIT

MARSHALL-INSELN 11/7 00 auf dekorativem, weißem

Brief nach Kiel mit Eingangsstempel viom 10.11.00

(Umschlag beim Öffnen etwas beschnitten und kl.

Papierergänzung li. oben). Ein Mitläufer-Brief der 20

Pfg. ist bei Mi. nur mit „-,-“ notiert, in Verbindung mit

der äußerst seltenen Abstempelung „Marshall“ dürfte

vorliegender Brief ein Unikat darstellen. Ein ganz ähnliches

Stück, jedoch mit Mi.47d ist im Handbuch Dr.

Steuer, auf S.406 abgebildet und beschrieben: „Extrem

seltener Mitläuferbrief “, Fotoattest Provinsky BPP.

M48d 6 -,-400,-

4652 20 Pfg. mit 10 Pfg. lebhaftlilarot, tadellose Exemplare

zusammen mit Vorläufern 3, 5, 25 und 50 Pfg.

(letztere kl. Beanstandg.) auf dekorativem, gefaltetem

Vordruckbrief nach Stuttgart, volle Stempel JALUIT

MARSCHALL-INSELN 29/9 97. Die 10 und 20 Pfg.

stellen als Mitläufer eine bemerkenswerte Seltenheit

dar, Fotoattest Steuer BPP.

M48d,47d,V45b,46c,48b,50d 6 750,-

4655 3 Pfg., tadelloses, besonders schönes Briefstück

mit idealem Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN

17/11 99. Für hohe Ansprüche, sign. Friedemann, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

1Ia 5 2.600,-+500,-

4657 3 Pfg., gestplt. (kl. braune Stelle im Rand), Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

1Ib 4 2.600,-450,-

MARSHALL-INSELN

4653 3 Pfg. hellockerbraun, sauber ungebrauchtes

Exemplar in perfekter Zähnung und Zentrierung sowie

mit vollständigem Originalgummi (zwei kaum merkl.

punkthelle Stellen), sign. Bothe BPP, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

1Ia 2 4.500,-1000,-

4658 3 Pfg. lebhaft braunocker, tadelloses Briefstück

mit besonders schönen und exakt gerade aufsitzendem

Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 15/11 99. Für

verwöhnte Ansprüche, sign. Friedemann, Fotoattest

Steuer BPP.

1Ib 5 2.600,-+750,-

4654 3 Pfg., tadelloses, ausgezeicht farbfrisches Exemplar

mit klar und aufges., zweitem Stempel JALUIT

MARSHALL INSELN 6/6 00. Mit dieser Entwertung

eine ganz große Kolonial-Seltenheit, doppelt sign.

Pfenninger, Fotoattest Steuer BPP.

1Ia 4 6.500,-1200,-

4659 3 Pfg., tadelloses Briefstück mit klar und zentr.

aufgesetzem Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN

25/8 99, sign. Thier, doppelt sign. Pfenninger.

1Ib 5 2.600,-500,-

4660 3 Pfg. lebhaftbraunocker, tieffarbiges tadelloses

Exemplar auf Briefstück mit dekorativem aufges. Stempel

JALUIT MARSCHALL-INSELN 15/11 99. Für hohe

Ansprüche, sign. M.K. Maier, Friedemann, Pierl, doppelt

sign. Bothe BPP.

1Ib 5 2.600,-+500,-


194 MARSHALL-INSELN

4656+ 3 Pfg., zwei frische Exemplare in üblicher Zhg. mit zentr. und gerade aufges. Stempeln JALUIT MAR-

SCHALL-INSELN 25/10 99 auf perfekt erhaltener Farblitho-Postkarte nach Wilhelmshaven adressiert. Ganzstücke

dieser Marke sind von größter Seltenheit, lt. Friedemann wurden nur etwa 30 Exemplare hiervon auf Briefen und

Postkarten verklebt, wobei eine Beförderung aufgrund des fehlenden Ankunftstempels nicht nachgewiesen werden

kann, sign. Richter, Stolow, Kruschel. 1Ia(2) 6 Lp.1800,-

4663 Ausgabe für den Weltpostverein in Bern: 3-50 Pfg., die komplette Berner Ausgabe in tadellos ungebrauchten,

vorzüglich gezähnten Exemplaren. Eine große Anzahl dieser Marken weisen mehr oder weniger starke Zahnfehler

auf. In der hier gezeigten, völlig einwandfreien Qualität sehr selten, Fotoatteste Dr.Lantelme BPP, Jäschke-L.

BPP. 1B/6B 2 2.500,-+1000,-

4661 3-50 Pfg., Berliner Ausgabe, die komplette Serie in tadellosen Exemplaren mit ideal aufges. Stempeln JA-

LUIT MARSHALL INSELN 2/12 00 auf vorgedrucktem, philatelistischem Einschreibebrief nach Schorndorf gelaufen,

li. unten mit provisorischem roten R-Vermerk. Ein sehr schöner Brief (der angegebene Katalogwert bezieht

sich auf sechs lose Marken), Fotoattest Provinsky BPP. 1II/6II 6 4.300,-+750,-


MARSHALL-INSELN195

4662 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit seltener Entwertung

durch ersten Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN

31/3 00 sowie R-Zettel, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

1IIa 5 1.100,-250,-

4668 4669

4668 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel

JALUIT MARSCHALL-INSELN 21/7 99, sign. Thier,

Drahn. 2I 5 550,-+120,-

4669 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit besonders schönem

Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 11/11 99, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 2I 5 550,-+120,-

4664 5 Pfg., tadelloses Exemplar mit seltener Entwertung

durch zweiten Stempel JALUIT MARSHALL IN-

SELN 8/6, sign. Bothe BPP.

2I 4 1.800,-350,-

4670 4671

4670 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit erstem Stempel

JALUIT MARSCHALL-INSELN 31/3 00, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 2II 5 800,-160,-

4671 5 Pfg., tadelloses Briefstück mit sauber aufges.

zweitem Stempel JALUIT MARSHALL INSELN 30/8

00, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

2II 5 650,-140,-

4672 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zweitem Stempel

JALUIT MARSHALL INSELN 11/9 00, sign. Bothe,

Fotoattest Jäschke-L.BPP. 2II 5 650,-130,-

4665 5 Pfg., tadelloses Briefstück mit ideal aufsitzendem

Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 15/11

99, Fotoattest Jäschke-L. BPP.

2I 5 1800,-350,-

4666 4667

4666 5 Pfg., tadelloses Bfstk. mit ideal aufges. Stempel

JALUIT MARSCHALL-INSELN 25/6 99, doppelt sign.

Bothe BPP. 2I 5 550,-+180,-

4667 5 Pfg., tadelloses, besonders schönes Briefstück

mit idealem Stempel JALUIT 7/11 99, sign. Friedemann,

Fotoattest Steuer BPP. 2I 5 120,-

4673+ Postkarte von den Gilbert-Inseln: 10 Pfg.,

Einzelfrankatur auf tadelloser Foto-Ansichtskarte aus

Butaritari mit sauber aufges. Stempel JALUIT 1/8 99

nach Deutschland mit Ak.-Stempel vom 10.10.1899.

Eine seltene, frühe Atollpostkarte, abgesandt von britischem

Gebiet, sign. Willmann. 3I 6 300,-


196 MARSHALL-INSELN

4674 10 Pfg., senkr. Halbierung (rechte Hälfte) mit klar und sauber aufges. Stempel JALUIT MARSCHALL-IN-

SELN 12/2 00 auf schöner, echt gelaufener Postkarte nach Tsintau/Kiautschou mit Durchgangsstempeln von Suva,

Hongkong und Shanghai. Unserer Meinung nach das beste Ganzstück dieser äußerst seltenen Halbierung der Marschall-Inseln,

Fotoattest Steuer BPP sowie Fotoattest Jäschke-L.BPP. („...von der vorliegenden Destination ist mir

kein weiteres Stück bekannt). 3IH 6 30.000,-5000,-

4675 10 und 20 Pfg., zwei tadellose Briefstücke, je

voller Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN.

3IIa,4II 6 600,-+120,-

4678 25 Pfg., tadellos gestempelt, Fotoattest Steuer

BPP.

5IIa 4 1.100,-200,-

4676 20 Pfg., zwei tadellose Exemplare mit leuchtend

blauen Stempeln JALUIT MARSCHALL-INSELN 26/4

99 auf gef. Einschreibebrief nach Dtld. Der R-Zettel unten

mit Platten-Nr.“19“. Schon einfache Briefe mit der

farbigen JALUIT-Abstempelung sind schwer zu finden,

als R-Brief eine bemerkenswerte Seltenheit.

4I(2) 6 700,-

4677 20 Pfg., Mischfrankatur mit Ausgabe 1899, 3

Pfg. (2) und 5 Pfg. auf nahezu portogerecht frankiertem

Vordruck-Einschreibebrief nach Nürnberg, Entwertung

durch zweiten Stempel JALUIT MARSHALL

INSELN 23/5 01.

4I,7a(2),8 6 600,-+120,-

4679 4680

4679 25 Pfg., tadelloses, besonders schönes Briefstück

mit vollem, erstem Stempel JALUIT MARSCHALL-IN-

SELN 31/3 00, sign. Krause, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

5IIa 5 1.400,-+350,-

4680 50 Pfg., tadelloses Briefstück mit zentr. klarem,

erstem Stempel JALUIT MARSCHALL-INSELN 31/3

00, sign. Bothe BPP.

6II 5 1.400,-300,-

4683 3 Pfg., tadelloses, besonders schön gestplt. Briefstück.

7a 5 30,-


MARSHALL-INSELN197

4688 10 Pfg rotkarmin, tadellos gestplt., Attest Jäschke-L.BPP.

9c 4 -,-500,-

4681 50 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit Stempel

JALUIT MARSHALL INSELN 11/9 00 auf schönem,

nach Berlin gelaufenem Einschreibebrief, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 6II 6 2.500,-500,-

4690 20 Pfg., ideales Bfstk. mit zweitem Stempel JA-

LUIT 11/7 00.

10 5 30,-

4691 50 Pfg. auf tadellosem R-Brief nach Dtld, klarer

Stempel „JALUIT MARSCHALL INSELN 8/6 00“, sign.

Bothe BPP.

12 6 300,-50,-

4682 50 Pfg., tadellose Einzelfrankatur mit sauber

aufges. Stempel JALUIT MARSHALL INSELN 11/9 00

auf attraktivem, philat. Einschreibebrief nach Berlin

mit Eingangsstempel, Fotoattest Steuer BPP.

6II 6 2.500,-400,-

4684 3 Pfg., schön gestplt., senkrechtes Zwischenstegpaar

auf Bfstk. (Falte im Steg). 7aZS 5 30,-

4685 3 Pfg., tadellos ungebraucht.

7b 2 350,-70,-

4692 3 Pfg.-5 Mk., tadellos gestempelte Serie, 5 Mk.

Fotoattest Steuer BPP.

13/25 4 1.200,-250,-

4693 40 Pfg., tadelloses Bfstk. mit zentr. und geradem

Stempel JALUIT 1/2 07.

19 5 30,-

4686 4687

4686 3 Pfg. lebhaftorangebraun, tadelloses Exemplar

mit genau zentr. und gerade aufsitzendem Stempel

JALUIT MARSCHALL-INSELN 15/12 99. Eines der

schönsten bekannten Briefstücke dieser seltenen Marke,

sign. Rohr, Drahn, Köhler, Dr.Lantelme BPP.

7b 5 900,-+400,-

4687 3 Pfg. lebhaftorangebraun, tadelloses Exemplar

auf besonders schönem Briefstück mit vollem, zweitem

Stempel JALUIT MARSHALL INSELN 16/8 00. Eines

der schönsten bekannten Stücke dieser seltenen Marke,

Fotoattest Dr. Lantelme BPP. 7b 5 1.500,-300,-

4694 1-5 Mk., tadelloser, besonders schöner philat.

Einschreibebrief mit klarem Stempel JALUIT 31/12 12

nach Nürnberg mit Eingangsstempel, Fotoattest Bothe

BPP.

22/25 6 1.380,-+300,-

4695 1, 2 und 3 Mk., je tadellos gestplt., meist sign.

22;23,24 4 480,-80,-

4696 2 Mk., tadellos gestplt. Briefstück, sign. Bothe

BPP.

23 5 140,-30,-

4697 3 Mk., tadellos postfrisch Originalbogen.

24(20) 1 700,-180,-


198 MARSHALL-INSELN

4689 Senkrechte Halbierung der 10 Pfg.: 10 Pfg., senkrecht halbiert (rechte Hälfte) als tarifmäßige 5-Pfg.-Frankatur

auf tadelloser Postkarte mit klarem Stempel JALUIT 4/12 00 nach Deutschland mit Eingangsstempel. Die

meisten bekannten Karten dieser Notmaßnahme sind mit diagonalen Halbierungen frei gemacht. Als senkrechte

Halbierung eine bemerkenswerte Rarität, Fotoattest Bothe BPP („...sind nur wenige Karten mit senkrecht halbierten

Marken bekannt geworden“).

9H 6 1500,-

4698 5 Mk., postfrisch mit li. Bogenrand, Eckbug, Fotobefund

Jäschke-L.BPP.

25 1 650,-120,-

4701 5 Mk., tadelloses, zentrisch gestempeltes Exemplar,

sign. Köhler, Pfenninger.

25 4 600,-150,-

4699 5 Mk., tadelloses, besonders schön gestplt. Exemplar.

25 4 600,-+200,-

4702 5 Mk., tadelloses Bfstk. mit nur einem, genau

zentr. Stempel JALUIT 26/11 06.

25 5 600,-+200,-

4700 5 Mk., tadelloses, schön gestplt. Exemplar, sign.

Bothe BPP.

25 4 600,-150,-

4704 5 Mk., zwei tadellos postfrische Exemplare, Fotobefunde

Jäschke-L.BPP bzw. Provinsky BPP.

27AI,27BI 1 330,-80,-

4703 5 Mk., tadelloses, außergewöhnlich schönes

Bfstk. mit zwei idealen Stempeln JALUIT 17/4 08. Für

hohe Ansprüche.

25 5 200,-


MARSHALL-INSELN ABSTEMPELUNGEN199

MARSHALL-INSELN ABSTEMPELUNGEN

4710 JALUIT 25/3 07, klar auf gef., rosa Rückschein-Formular

für einen Brief aus Solingen

(29.12.06). Eine postgeschichtliche Seltenheit.

6 400,-

4709 Einschreibezettel: 13 verschiedene R-Zettel von

JALUIT. Selten angeboten.50,-

4705+ NAURU 3/5 14, klar auf Postformular „Nachnahmepostanweisung

für das Ausland“ über 12,20

Mark nach Leipzig mit rs. Ausgabestempel vom 20.6.14

nebst Auszahlungslochung. Derartige Postanweisungen

sind postgeschichtliche Seltenheiten ersten Ranges,

in der hier gezeigten Verwendung auf Nauru eine besondere

Rarität. 6 850,-

4706 NAURU auf schöner Ansichtskarte 5 Pfg. nach

Deutschland. 14 6 100,-

4707 „Ailiglab 21.12.07“, as. Atoll-Entwertung, vollständig

auf tadellosem Briefstück 5 Pfg.

14 5 80,-

4708 „Kwadjelin 18.12.07“, ideal auf tadellosem Briefstück

5 Pfg. 14 5 80,-

4711+ JALUIT 6/5 14, auf unfrankierter „Nachnahme-Postanweisung

für das Ausland“ für ein Nachnahme-Paket

über 8,60 Mark nach Berlin. Unten mit

Unterschrift des Postagenten Krümling, senkrecht gef.

und mit der obligatorischen Auszahlungslochung. Rs.

Stempel „Giro“ und Ak.-Stempel BERLIN 5/7 14. Eine

postgeschichtliche Seltenheit ersten Ranges.

6 800,-

MARSHALL-INSELN BESONDERHEITEN

4712+ Zahlungsermächtigung für eine Postanweisung

aus NAURU: DEUTSCHES REICHSPOSTAMT

BERLIN, ovaler Siegelstempel re. oben auf rosa Postformular

„Zahlungsermächtigung als Ersatz für die Auslands-Postanweisung“,

datiert: „Berlin, den 31. Januar

1922“. Es handelt sich um eine zwischen April und September

1914 geleistete Postanweisung von Nauru nach

Süderode über 72 Mark. Mit Auszahlungslochung und

entspr. Kennzeichnung durch die abgeschrägte obere

Ecke des Formulars. Mit Bezug auf die Marshall-Inseln

ein einmaliges Poststück.

6 350,-


200 MARSHALL-INSELN – BRITISCHE BESETZUNG

MARSHALL-INSELN –

BRITISCHE BESETZUNG

4713 1 d. a. 3 Pfg.-8 d. a. 80 Pfg., Aufdrucktype I, die kpl. Serie der Pfennigwerte, tadellos ungebr. (SG 50/58)

1I/9I 2 2.000,-700,-

4714 Doppelaufdruck kopfstehend: 1 d. a. 5 Pfg., Aufdruckfehler: kopfstehender, doppelter Aufdruck und zusätzl.

Aufdruckfehler: „I“ statt „1“ der Wertziffer, tadellos ungebrauchtes Exemplar in erstklassiger Zähnung und

Zentrierung sowie mit vollständigem, frischem Originalgummi. Diese Dreifach-Abart stellt ein Unikat und eine

spektakuläre Rarität der Besetzungsausgaben der Marshall-Inseln dar. Die Marke stammt aus der Sammlung Bute

(dort noch als waagr. Paar, wobei die andere Marke den Aufdruckfehler: kurze „1“ der Wertziffer zeigte), Fotoattest

BPA, Eichele (SG 51d/f/g, welche in dieser Marke alle drei vereint sind und addiert einen Kat.-Wert von rund £

10.000 ergeben). 2IDD/K Abart 2 2500,-

4715 Kopfstehender Doppelaufdruck mit kurzer „1“: 1 d. a. 5 Pfg., Abart: kopfstehender Doppelaufdruck sowie

Aufdruckfehler: kurze „1“ der Wertziffer, tadellos ungebrauchtes Exemplar in perfekter Zähnung und Zentrierung

mit vollständigem, frischem Originalgummi. Einzig bekanntes Exemplar mit dieser Dreifach-Abart und eine der

großen Raritäten der Besetzungsausgaben der Marshall-Inseln, Kopie von Fotoattest BPA für ein Paar, aus dem die

Marke stammt sowie neues Fotoattest Eichele (SG 51c/f/g, welche sämtlich in dieser Marke vereint sind und einen

Gesamt-Katalogwert von £ 8.890 ergeben).

2IDD/K Abart 2 2400,-

4717 Kopfstehender Doppelaufdruck: 8 d. a. 80 Pfg., Abart: doppelter kopfstehender Aufdruck, sauber ungebrauchtes

Exemplar in perfekter Zähnung und Zentrierung und mit vollständigem Originalgummi (rs. zwei Gummifleckchen).

Eine der ganz großen Aufdruck-Seltenheiten der Britischen Besetzungsausgaben der Marshall-Inseln.

Lt. Handbuch Gibbs sind hiervon ledigl. zwei ungebrauchte und ein gebrauchtes Stück bekannt, sign. David

Field, Fotoattest Eichele (SG 58f = £ 13.000). 9I(DDK) 2 £ 13.000 3000,-


4716 5 d. a. 50 Pfg., tadellos ungebr., Fotobefund

Eichele. (SG 57)

8I 2 300,-80,-

SAMOA – VORLÄUFER201

4718 2 s. a. 2 Mk., tadellos ungebr. in vorzüglicher

Zähnung und Zentrierung. Eine seltene Marke, Fotoattest

Eichele (SG 60 = £ 1.900)

11I 2 £ 1.900 700,-

4723 2 Mk., tadelloser PA-Abschnitt mit vollem

Stempel APIA KDPA 27/12 98.

V37e 5 350,-+100,-

4719 2 s. a. 2 Mk., tadellos ungebr., eine seltene Marke.

(SG 60 = £ 1.900).

11I 2 £ 1.900 600,-

4725 2 Mk., zwei senkr. Paare und ein Einzelstück mit

senkr. Viererstreifen 50 Pfg. auf weißem Leinen-Bfstk.

(übliche kl. Mängel), klare Stempel APIA KDPA 11/10

93. V37e(5),50c(4) 5 2.150,-250,-

4726 2 Mk., waagr. Paar mit Viererblock 50 Pfg. auf

schönem Leinen-Briefstück, zwei zentr. Stempel APIA

KDPA 23/5 94. V37e(2),50d(4) 5 150,-

4720 1 d. a. 2 d. a. 10 Pfg., Abart: kleine „1“, tadellos

ungebr. Eine seltene Marke (SG 63c = £ 650).

14PF I 2 £ 650 150,-

4721 1 d. a. 5 Pfg., tadellos ungebr. Ganzsachenkarte.

P1 6 80,-

SAMOA – VORLÄUFER

4728 4729

4728 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloses Exemplar mit

besonders klarem Stempel APIA KDPA. Eine seltene

Marke, Fotobefund Bothe BPP.

V37f 4 1.800,-350,-

4729 2 Mk., tadelloses Bfstk. mit zentr. Stempel APIA

KDPA 19/4 00, Fotoattest Dr.Steuer BPP.

V37f 5 1.800,-+400,-

4722+ 1886, „U.S.S. Mohican Pacific Station, West

Cape Tutuila, Samoan Group 16/10 86“, hs. Abs.-Vermerk

auf US-Marinebrief nach New Jersey, frankiert

in San Francisco mit 2 C. und Stempel vom 2.11.1886

(re. etwas beschnitten), roter L2 NAVY PAY OFFICE

SAN FRANCISCO. Ein äußerst seltener und früher

Samoa-Brief. USA 6 400,-

4724 2 MK., tadelloses Exemplar, re. mit Zwischensteg,

schönes Briefstück mit vollem APIA KDPA 4/11

96. V37e 5 350,-+100,-

4730 2 Mk. rötlichkarmin, tadelloses, besonders

schönes Briefstück mit vollem Stempel APIA KDPA

5/10 99. In dieser Qualität selten, sign. Bothe, Fotoattest

Jäschke-L.BPP. V37f 5 1.800,-+300,-


202 SAMOA – VORLÄUFER

4727 Hofpostamtsbrief mit 10,40 Mark-Frankatur:2 Mk., senkr. Fünferstreifen mit waagr. Paar 20 Pfg. ultramarin

auf vorgedrucktem Leinenkuvert „an das kaiserliche Hof-Post-Amt, Berlin“. Entwertet mit dem Aushilfs-Kastenstempel

„BEZAHLT kaiserl. deutsche Postagentur Apia-19-6-1895“, oben mit Leitvermerk „S.M.S.Bussard“

sowie unten mit Kontrollvermerk „7-sieben-Marken, Schuldig 19/7 95“. Mit den unvermeitlichen Beförd.-Spuren

bzw. Mängeln für diese Briefe. Das hier gezeigte Exemplar ist frankiert für die 52.Gewichtsstufe (1040g) und

enthielt ca. 25 Briefe von Besatzungsmitgliedern der „Bussard“, die im Hofpostamt in Berlin in den innerdeutschen

Postverkehr gebracht wurden. Von allen Deutschen Kolonien und Auslandpostämtern zählen die Hofpostamtsbriefe

zu den postgeschichtl. Groß-Raritäten. Ex. Sammlung Romanow, Fotoattest Steuer BPP.

V37e(5),48d(2) 6 4000,-


SAMOA – VORLÄUFER203

4731 2 Mk. rötlichkarmin zus. mit Mitläufer 50 Pfg.

sowie Aufdruck-Ausgabe 10 Pfg. auf Ausschnitt aus

Vordruck-Bedarfsbrief, Stempel APIA KDPA 27/6 00.

Eines der schönsten bekannten Exemplare dieser seltenen

Vorläufermarke V37f, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

V37f,50d,Samoa3a 5 1.800,-+500,-

4732 10 Pfg., farbfrisches waagr. Paar auf Leinen-Briefstück

(re. Marke ½ Z.) mit Stempel APIA

KDPA 24/7 88.

V41b(2) 5 440,-100,-

4738 20 Pfg., farbfrischer, waagr. Achterblock auf Leinen-Briefstück

mit zwei Stempeln APIA KDPA 31/12

90. Drei Marken kl. bedarfsbedingte Unebenheiten,

sonst in tadelloser Erhaltung, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

V42c(8) 5 1.600,-220,-

4733 20 Pfg., waagr. Viererstreifen und ein Einzelstück

(eine Marke kl. farbfreie Stelle) auf Briefstück mit

Stempel APIA KDPA 4/1 89.

V42a(5) 5 1.000,-150,-

4734 20 Pfg., tadelloser Viererblock mit fast zentr.

Stempel APIA KDPA 4/1 89.

V42b(4) 4 800,-120,-

4740 10 Pfg., zwei zusammen verwendete Exemplare

auf Unterlage, die linke Marke mit Plattenfehler I („T“

von „REICHSPOST“ mit Querstrich), kl. Mgl. Dieser

Plattenfehler ist als Samoa-Vorläufer bisher nicht bekannt.

V47I,V47b 5 250,-

4735 20 Pfg., schönes Briefstück mit ideal klar und

vollständig ausgeprägtem Aushilfs-Kastenstempel

„BEZAHLT Kaiserl. Deutsche Postagentur Apia - 26 - 2

- 1889“, li. ob. winz. stumpfer Eckzahn, sonst in tadelloser

Erhaltung. In dieser Qualität sehr selten, mehrfach

sign.

V42b 5 300,-

4736 20 Pfg., zwei tadellose Exemplare auf schönem

Briefstück mit klarem, vollem Stempel APIA KDPA 4/1

89.

V42b 5 400,-80,-

4737 20 Pfg., (Zähnung etwas unreg.) auf besonders

schönem Briefstück mit Stempel APIA KDPA 9/10 88.

V42b 5 200,-50,-

4739 50 Pfg., tadelloser Viererblock auf Briefstück

mit zentr. Stempel APIA KDPA 19/8 88.

V44a(4) 5 560,-100,-

4741+ 20 Pfg. in Mischfrankatur mit Samoa, Davis-Privatpost

1892, 2½ P. rosa auf li. etwas verkürztem

Nachsendebrief nach Dtld., beide Marken mit je

deutschem Stempel APIA KDPA 25/2 98 entwertet. Ein

außergewöhnlicher Brief mit dieser Frankatur-Kombination

in tadelloser Erhaltung.

V48d,Samoa15 6 800,-

4742 50 Pfg., farbfrisches, waagr. Paar mit zentr.

Stempel APIA KDPA (li. Marke leichte senkr. Falte).

V50a(2) 4 1.200,-60,-

4745 50 Pfg., tadelloses Bfstk. mit Stempel APIA

KDPA, sign. Steuer BPP.

V50b 5 500,-80,-


204 SAMOA – VORLÄUFER

Zähnung der frühen Auflage dieser Marke, zentr. Stempel

APIA KDPA 23/6 (91). Eine seltene Einheit in dieser

Farbe, sign. Richter, Starauschek, Fotoattest Steuer

BPP.

V50b(4) 4 2.000,-320,-

4743 50 Pfg. bräunlichrot, tadelloser, waagr. Viererstreifen

auf blauem Leinen-Briefstück mit zwei sauber

aufges. Stempeln APIA KDPA 15/11 90. Eine sehr

seltene Einheit der Erstauflage der 50 Pfg. in Samoa

verwendet, Fotoattest Dr.Steuer BPP („Von besonders

guter Qualität“).

V50a(4) 5 2.400,-320,-

4746 50 Pfg., vorzüglich farbfrischer Viererblock auf

Briefstück (re. untere Marke etwas bestoßen) mit genau

zentr. Stempel APIA KDPA 15/10 91. Eine bemerkenswerte

Einheit dieser einzeln schon selten vorkommenden

Marke, sign. Bothe BPP.

V50b(4) 5 2.000,-250,-

4744 50 Pfg. lebhaftlilabraun (DR 50ba), vorzüglich

farbfrischer Viererblock in der typischen unregelm.

4747 50 Pfg., (senkr. Bug) sowie 10 Pfg. (Eckfehler)

und 20 Pfg. auf Bfstk. mit Stempel APIA, Fotobefund

Jäschke-L.BPP.

V50b,47b,48a 5 680,-30,-

4748 Ersttag der Barfrankierung 1889: „BEZAHLT Kaiserl. Deutsche Postagentur Apia - 1 - 2 - 1889“, violetter

Aushilfs-Kastenstempel in einem absolut perfekten Abschlag nebst Portovermerk „40“ (Pfennig, Briefporto der 2.

Gewichtsstufe) auf aktenfrischem, weißem Brief nach Rostock (rs. Oberklappe nicht ganz kpl.) mit Ak.-Stempel

vom 6.3.89. Ein ganz außergewöhnlicher Brief der ersten Barfrankierungs-Maßnahme vom 1. Verwendungstag

derselben, Fotoattest Steuer BPP.

6 3500,-


SAMOA – VORLÄUFER205

4750 Kastenstempel in violetter Farbe: 20 Pfg. ultramarin, Einzelfrankatur auf sauberem kleinem Kuvert nach

San Francisco, ideal klar und sauber aufges. Aushilfs-Kastenstempel „BEZAHLT Kaiserl. Deutsche Postagentur

Apia - 26-2-1889“ in leuchtend violetter Farbe. Rs. Eingangsstempel von San Francisco vom 16.4.1889. Der Kastenstempel

von Apia kommt ansonsten nur in schwarzer Farbe vor, in der hier gezeigten Form ist uns kein weiterer

Abschlag bekannt, Fotoattest Steuer BPP.

V42b 6 3000,-

4751 Barfrankierungsbrief ohne Aufgabestempel von APIA: November 1894, Barfrankierungsbrief mangels

Postwertzeichen in Apia zunächst mit blauem Portovermerk „40“, später mit der bekannten Handschrift in roter

Tinte „Bezahlt 40 Pfg.“ nach München adressiert. Der Brief trägt ungewöhnlicherweise keine Aufgabestempel, rs.

Abs.-Vermerk des Marine-Stabsarztes der SMS „Falke“ (Oberklappe des Umschlag rs. nicht ganz kpl. und leichte

Faltspuren ). Bei der Ankunft in Bremen wurde der Brief mit einem senkr. Paar 20 Pfg. Krone/Adler nachfrankiert

und sauber entwertet BREMEN 6/1 95. Eine sehr interessante Variante zum Thema Barfrankierungen auf Samoa

und der einzige uns bekannte Brief dieser Art, welcher keinen Aufgabestempel trägt, doppelt sign. Dr.Steuer BPP.

DR48d(2) 6 2500,-


206 SAMOA – VORLÄUFER

4752 Einschreibe-Barfrankierungsbrief mit Nachfrankatur in Bremen: APIA 5/12 94, klar über handschriftlichem,

rotem Barfrankierungsvermerk „bezahlt 60 Pfg.“ und R-Zettel No.9 via San Franciso nach Hamburg. Rs.

mit blauer Siegelmarke „Kaiserl. Deutsches Konsulat für die Südseeinseln“. Da in Apia keine Briefmarken vorhanden

waren, wurde der Brief entsprechend dem Barfrankierungsvermerk mit dreimal 20 Pfg. Krone/Adler bei der

Ankunft in Bremen nachfrankiert und sauber entwertet BREMEN 6/1 95. Als Einschreibebrief eine bedeutende

Rarität, Fotoattest Steuer BPP.

DR48d(3) 6 3000,-

4753 Barfrankierung Januar 1895 10 Pfg. mit 50 Pfg. lilabraun, farbfrische Exemplare auf Brief der 3.Gewichtsstufe

nach München (übliche Beförd.-Spuren). Aufgrund des Markenmangels mit rotem Barfrankierungs-Vermerk

„bezahlt 60 Pfg.“ in roter Tinte und darübergesetzter Stempel APIA KDPA 30/1 95. Nach eintreffen der neuen

Markenvorräte aus Deutschland wurde die Post aus dieser Periode noch in Apia selbst nachfrankiert, hier mit der

10 und 50 Pfg.-Marke und mit neuem Datum gestplt. APIA KDPA 27/2 95. Eine postgeschichtl. Rarität 1.Ranges,

sign. Bothe BPP, Fotoattest Steuer BPP („handelt es sich um den einzig bis heute bekannt gewordenen, portoger.

frankierten Brief der 3.Gewichtsstufe mit dieser Barfrankierung“).

V47d,50d 6 4000,-


SAMOA207

4749+ BEZAHLT KAISERL.DEUTSCHE POS-

TAGENTUR APIA 5-2-1889, violetter Barfrankierungs-R3

mit hs. Portozusatz „20 Pfg.“ auf nicht

verwendetem Blankokuvert (etwas unfrisch). Vgl.

Handbuch Dr.Steuer, S.436: „wegen Kleingeldmangel

gab die Post in Apia öfters 20-Pfg.-Marken als Wechselgeld

heraus. Dementsprechend gibt es auch vorausfrankierte

und nicht verwendete Briefumschläge mit dem

Kastenstempel 4 und Eintragung „20 Pfg.“. Uns sind

lediglich zwei derartige Kuverts bekannt, sie zählen zu

den philatelistisch interessantesten Belegstücken aus

der Barfrankierungszeit in Apia, sign. Bothe. Im Handbuch

Dr.Steuer lediglich mit „-,-“ notiert.

6 700,-

4756 4757

4756 25 Pfg. dunkelorange, Plattenfehler IV, tadellos

gestempelt. Diese Abart ist schon auf der a-Farbe äußerst

selten, in der dunkelorangenen Nuance sind nur

ganz wenige Stücke bekannt, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

5bIV 4 650,-+200,-

4757 Plattenfehler-Zwischenstegpaar 25 Pfg. dunkelorange,

tadelloses, senkr. Zwischenstegpaar, die obere

Marke mit Plattenfehler IV. Tadellos ungebr., untere

Marke perfekt postfrisch. In dieser Form von der b-Farbe

wahrscheinlich Unikat, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

5bIV ZS 1/2 500,-

4758 3-80 Pfg., tadellose Briefstücke, sign. Bothe BPP.

7/15 5 96,-30,-

4754 Ersttagsverwendung der neuen Markenlieferung:

20 Pfg., Einzelfrankatur mit zentr. Stempel APIA

KDPA 27/2 95 auf schönem kleinem Brief nach Karlsruhe.

An diesem Tag traf die neue Markenlieferung ein,

nachdem seit Dezember 1894 keine Briefmarken mehr

vorhanden waren. Der vorliegende Brief stammt also

vom ersten Tag der neuen Marken. Selten.

V48d 6 400,-

4759+ 10 Pfg., tadelloser, direkt beim Postamt aufgelieferter

Seepostbrief mit hs. Vermerk „By first steamer“

nach Lübeck. Erst bei der Umspeditierung in Sydney

mit dortigem Stempel vom 1/12 09 entwertet und

beiges. R1 PAQUEBOT nebst Datumsvermerk „4/1 10“.

Ein außergewöhnlicher Brief. 9 6 350,-

SAMOA

4755 10 Pfg. lilarot mit 25 Pfg. dunkelorange sowie

3, 5, 20 und 50 Pfg. auf tadellosem philat. Einschreibebrief

nach Erfurt, Stempel APIA 28/12 00, Fotoattest

Jäschke-L.BPP.

3c,5b,1,2,4,6 6 150,-

4760 80 Pfg., tadelloses Briefstück mit idealem Stempel

FAGAMALO. 15 5 50,-


208 SAMOA

4761 80 Pfg., tadelloses Bfstk. mit idealem Stempel

APIA 5/8 10.

15 5 40,-

4762 1, 2 und 3 Mk., je tadellos gestplt.

16,17,18 4 360,-60,-

4767 5 Mk., tadelloses, besonders schönes Bfstk. mit

zwei klaren Stempeln APIA.

19 5 600,-+200,-

4763 1-5 Mk., tadellose Exemplare auf schön gestempeltem

Sammler-Einschreibebrief nach Nürnberg gelaufen,

Fotoattest Steuer BPP.

16/19 6 250,-

4768 5 Mk., tadelloses, gestempeltes Briefstück APIA

-4/2 04, signiert Friedemann, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

19 5 600,-+150,-

4770 3 Pfg., Abart: links mit Leerfeld, tadellos postfrisch.

20L 1 250,-40,-

4764 5 Mk., tadellos postfrisches Oberrandstück mit

Passerkreuz (Falz im Rand).

19 1 850,-+250,-

4765 5 Mk., tadelloses Exemplar mit zwei klaren

Stempeln APIA 22/6 06, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

19 4 600,-150,-

4766 5 Mk., tadelloses, besonders schönes Briefstück

mit zwei sauberen Stempeln APIA 23/9 13, Fotoattest

Steuer BPP.

19 5 600,-+200,-

4771 3 Pfg., senkr. 10er-Block mit li. anhäng. Leerfeldern

sowie unterem Bogenrand, postfr. (oben winz.

Antrennung u. zwei Werte kleine Zf.). Eine extrem seltene,

große Einheit dieser gesuchten Abart, ausführl.

Fotoattest Jäschke-L.BPP.

20L(5) 1 1.250,-+400,-

4772 5 Pfg., tadellos postfrisches, waagr. Bogenrandpaar,

li. mit anhäng. Leerfeld. 21L 1 250,-50,-


SAMOA – BRITISCHE BESETZUNG209

SAMOA – BRITISCHE BESETZUNG

4769 5 Mk., tadellose Einzelfrankatur mit zwei klaren

Stempeln APIA 25/9 12 auf nach Dtld. gelaufenem Einschreibebrief,

dort nachgesandt, Fotoattest Steuer BPP.

19 6 900,-+350,-

4773 5 Mk., tadellos postfrisch, Fotobefund Jäschke-L.BPP.

23IA 1 380,-100,-

4774 5 Mk., tadellos postfrischer Eckrand-Viererblock

li. oben, sign. Jäschke-L.BPP.

23IIB(4) 1 600,-+150,-

4775 4777

4775 ½ d. a. 5 Pfg., Abart: nach oben verschobener

und geteilter Aufdruck, tadelloses Bfstk. mit zentr.

Stempel APIA. (SG 102 var.)

2Abart 5 80,-

4777 Ersttags-Abstempelung: 1 d. a. 10 Pfg., tadelloses

Exemplar mit zentr. Stempel APIA 5/9 14. Eine

seltene Ersttagsverwendung der G.R.I.-Ausgabe, abgebildet

bei Wolfgang Herrmann, S.267, ex Slg. Adler,

Fotobefund Eichele.

3 4 180,-

4778 4 d und 6 d., zwei tadellose, sauber gestplte.

Briefstücke. 4,6 5 200,-60,-

4776 ½ d. a. 5 Pfg., Abart: doppelter Aufdruck und zusätzl. Bruchstrich vom li. „½“ zweigeteilt, tadelloses Exemplar

auf Briefstück mit Stempel APIA 16/9 14. Einer der seltensten Aufdruckfehler der GRI-Ausgabe von Samoa.

Im Handbuch von Robert M. Gibbs als Unikat bezeichnet, sign. Holcombe, Fotoattest Eichele. (SG 102d var., Gibbs

2ed)

2DD Abart 5 2000,-

4780 3 d. a. 25 Pfg., Abart: doppelter Aufdruck, tadelloses Exemplar mit klarem Stempel APIA. Von dieser Aufdruck-Abart

wurden lt. Handbuch R.Gibbs lediglich 10 Exemplare hergestellt, wovon die meisten ungestplt. geblieben

sind. Eine Rarität der britischen Besetzungsausgaben, Fotoattest BPA, Eichele (Gibbs 5b).

5DD 4 2000,-


210 SAMOA ABSTEMPELUNGEN

4779 2½ d. a. 20 Pfg., Aufdruckfehler I (Komma statt

Punkt nach „I“ in „G.R.I.“), tadellos ungebr. Unterrandstück.

Selten, Fotobefund Holcombe (SG 104d =

£ 150, Gibbs 4c).

4PF I 2 500,-140,-

4785 MALUA 15/5 13, vier Abschläge auf tadellosem,

philatelistischem Einschreibebrief 3 Pfg. (2), 10 und 40

Pfg. nach Hannover mit Eingangsstempel. R-Brief von

Malua sind sehr selten, sign. Drahn.

7(2),9,13 6 400,-

4786 MALUA 29/10 09, ganz idealer Abschlag auf tadellosem,

besonders schönem Briefstück 25 Pfg., sign.

Bühler.

11 5 120,-

4787 PALAULI 20/1 10, ideal zentr. auf tadellosem

Briefstück 80 Pfg.

15 5 80,-

SAMOA BESONDERHEITEN

4781 ½ d. a. 5 Pfg., Antwortteil, Postkarte nach Wellington/Neuseeland

adressiert mit interessantem Bedarfstext,

datiert „Apia 25/11 14“, Aufgabestempel

APIA vom selben Tag. Bedarfsstücke der GRI-Ganzsachenkarten

sind äußerst selten, die Verwendung eines

Antwortteils stellt eine Rarität dar.

P3A 6 750,-

SAMOA ABSTEMPELUNGEN

4782 FAGAMOLO 8/3 14, klar auf tadellosem Bfstk.

3 Pfg.

7 5 30,-

4783 FAGAMOLO 22/3 14, ganz ideal auf besonders

schönem Bfstk. 80 Pfg.

15 5 30,-

4784 MALUA 8/8 10, perfekter Abschlag auf tadellosem

Briefstück 3 Pfg.

7 5 100,-

4788+ APIA 15/3 02, klar auf Internationaler Postanweisung

über 2 $ in die USA (div. Faltspuren), re. oben

mit Vermerk „Abschrift“, Franco 20 Pfg.“ und rs. Stempel

APIA 17/3 02. Eine äußerst seltene Verwendungsform,

sign. Willmann.

6 550,-


SAMOA – KRIEGSPOST211

SAMOA – KRIEGSPOST

4789 Zensierte Eingangspost: APIA 20/8 14, zwei Abschläge rs. auf eingehendem Firmenkuvert, frankiert mit

USA 1 C. und zweimal 5 C. mit Schiffsvermerk „Per Ventura“ und klarem Stempel PAGO PAGO 17/8 14 (übliche

Beförd.-Spuren). Bei der Ankunft von den deutschen Behörden angehalten und der Umschlag unter Anbringung

von zwei kl. Eckschnitten geöffnet, mit handschriftlichem Vermerk „Unter Kriegsrecht geöffnet“ und roter Zensurverschlußmarke

in Form eines Gouvernements-Siegels. Deutsche Eingangszensuren von Samoa sind ausschließlich

vom 20.August 1914 in einigen ganz wenigen Belegen bekannt, sie sind alle über Pago Pago nach Samoa

eingegangen. Eine bedeutende Kriegspost-Rarität der Deutschen Kolonien, Fotoattest Jäschke-L.BPP.

USA203,205 6 2600,-

TOGO – VORLÄUFER

4790 S.M.S. Sophie: BERLIN 12/10 85, vier Abschläge

auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. mit Zusatzfrankatur

zweimal 5 Pfg. violett, adressiert an den Marine-Stabsarzt

an Bord der „Sophie“ mit Leitvermerk „Durch

Vermittlung des Kaiserlichen Hofpostamts zu Berlin“.

Die Korvette „Sophie“ war inzwischen von ihrer Westafrika-Reise

zurückgekehrt und der Brief daher nach

Wilhelmshaven nachgesandt. Ein äußerst früher und

interessanter Marine-Brief.

DR 6 140,-

4791 Seepost-Vorläufer aus Bagida: 10 Pfg., zwei

Exemplare (li. Marke kl. Mängel) mit Federkreuz-Entwertung

auf Brief mit rs. Abs.-Vermerk der Bremer

Faktorei in BAGIDA und Leitvermerk „p. Dampfer

Anna Woermann“ nach Deutschland. Links oben mit

rotem Aufgabevermerk „Quitta 16/12 85“ (Goldküste

auf britischem Gebiet). Einer der bemerkenswertesten

Vorläuferbriefe Togos, welcher auf deutschem Gebiet,

nämlich dem kleinen Küstenort Bagida (zwischen

Lome und Anecho, bis 1886 die Hauptstadt Togos) geschrieben,

dann jedoch auf britischem Gebiet aufgeliefert

wurde. Eine Seepost-Rarität ersten Ranges, doppelt

sign. Bothe BPP.

SV41b(2) 6 1000,-


212 TOGO – VORLÄUFER

4794+ 1886, Seepost-Vorläuferkarte mit wertstufengl.

Zusatzfrankatur und rotem Aufgabevermerk „Gr. Popo

18/8 86“ nach Hamburg mit Ak.-Stempel. Leichte

Fleckchen. Eine seltene, frühe Karte, sign. Grobe.

SV40II,P12 6 250,-

4792+ 1885, Seepost-Vorläuferkarte 10 Pfg. aus

der Röper-Korrespondenz nach Hamburg. Rs. mit

hs. Vermerk „Bhgida“ (sonst ohne Text) und li. oben

nochmals in Rot „Baghealt“. Mit Zug-L3 VERVIERS

/ CÖLN (RHEIN) 14/9 (1885) und Anlandestempel

„Aus West-Afrika mit Hamburger Dampfer“ nebst Eingangsstempel

vom 14.9.1885. Die Karte (leichte senkr.

Falte) stellt einen der frühesten Belege aus Togo dar.

Der Küstenort Bagida war bis 1886 Hauptstadt Togos,

sign. Bühler. SV P14 6 270,-

4793+ Seepost-Vorläufer 10 Pfg. dunkelrosarot als

Nachfrankierung auf in Togo eingegangener Ganzsachenkarte

DR 10 Pfg. mit Stempel HAMBURG 31/3 86.

Die Karte ist geschrieben von Max Roeper, er beauftragt

den Empfänger, diese Karte umgehend, wie alle weitere

Post, mit den Woermann-Dampfern nach Hamburg

zurückzusenden. Klarer Stempel „Aus West-Afrika mit

Hamburger Dampfer“. Die Hinreise erfolgte mit „Ella

Woermann“ (Ankunft in Togo am 7.5.1886), die Rücksendung

mit „Carl Woermann“ mit Wieder-Eingangsstempel

HAMBURG 23/6 86. Ein einmaliges Stück zur

frühen Geschichte der Westafrika-Seepost. Abgebildet

im Handbuch Dr.Steuer auf S.455.

SV41b,P8 6 600,-

4795+ Seepost-Vorläufer Porto Seguro 1887: 10 Pfg.

mit 50 Pfg. olivgrau, außergewöhnlich farbfrische

60-Pfg.-Frankatur auf Firmenkuvert „Hansa-Factory

/ Little Popo“ (einige schwache Fleckchen) nach

Hamburg. Hs. Aufgabevermerk „Porto Seguro“ nebst

Gewichtsangabe „41 gr“ und Schiffsvermerk „per

DD Anna Woermann“. Die Frankatur mit zwei idealen

Stempeln AUS WESTAFRIKA und rs. Ak.-Stempel

HAMBURG 10/8 87. Einer der wertvollsten

Seepost-Vorläuferbriefe Togos und der einzige uns bekannte

aus Porto Seguro.

SV41b,44a 6 1250,-

4796+ Seepost-Vorläufer 20 Pfg. auf Brief mit Aufgabevermerk

„Little Popo 4/3 87“ sowie rs. entspr. Absendervermerk

von Ernst Hentzler nach Deutschland mit

R1 AUS WESTAFRIKA und beiges. R3 HAMBURG

EIMSBÜTTEL 14/4 87.

SV42c 6 160,-

4797+ Seepost-Vorläuferkarte 10 Pfg. (2x gef.) mit hs.

Aufgabevermerk „Lome 5/9 88“ nach Stralsund, Hamburger

Anlandestempel R2 AUS WESTAFRIKA. Eine

sehr frühe Karte aus Lome.

SV P14 6 150,-


TOGO – VORLÄUFER213

4798+ Seepost-Vorläufer Bagida: „Bagida (Togo)“,

hs. Abs.-Vermerk auf Seepost-Vorläuferbrief mit zweimal

10 Pfg. Krone/Adler nach Barmen, Leitvermerk

„via Accra / Liverpool“, bei der Ankunft entwertet

HAMBURG 14/12 90 und der sonst übliche Entwertungsstempel

AUS WESTAFRIKA beigesetzt.

SV47b(2) 6 200,-

4801+ Seepost-Vorläufer „Muster ohne Wert“: 10

Pfg., tadellose Einzelfrankatur auf fast kpl. Streifband

mit Vermerk „Samples without value“ (Muster ohne

Wert) mit hs. Aufgabevermerk „Klein-Popo 19/8 93“

und Gewichtsangabe „45 gr“ (übliche Beförd.-Spuren).

Klare R2 AUS WESTAFRIKA und Eingangsstempel

HAMBURG 18/9 93. Interessanterweise handelt es

sich auch noch um eine Fehl-Frankatur, da das Porto

für Drucksachen/Muster ohne Wert etc. bis 50 g lediglich

5 Pfg. betrug. Als Seepost-Vorläufer ein einmaliges

Stück, sign. Mansfeld.

SV47b 6 350,-

4799+ Seepost-Vorläufer 1890: 50 Pfg. bräunlichrot,

senkr. Paar und Einzelstück mit 10 Pfg. rosarot auf

blauem Leinenkuvert mit Vordruck „Deutsche Factorei

J.K.Vietor“. Der Brief wurde direkt beim Dampfer der

Woermann-Linie aufgeliefert und erst bei der Ankunft

in Hamburg am 14.12.1890 entwertet, beiges. R2 AUS

WESTAFRIKA, welcher ansonsten zur Marken-Entwertung

benutzt wurde. Aus dieser Korrespondenz

sind mehrere Briefe mit exakt der gleichen Frankatur,

alle von der Firma Vietor, welche in Klein-Popo ansässig

war, bekannt. Abgesehen von einem winz. stumpfen

Eckzahn in vorzüglicher Erhaltung. Einer der besten,

frühen Seepost-Vorläuferbriefe, Fotoattest Dr.Steuer

BPP. SV50a(3),47b 6 700,-

4800+ Seepost-Vorläufer 20 Pfg., Einzelfrankatur auf

Bedarfs-Firmenbrief aus Klein-Popo mit hs. blauem

Aufgabevermerk „Klein Popo 12/4 92“ nach Bremen.

Die Marke mit Entwertungsstempel HAMBURG 17/5

92 und beiges. R2 AUS WESTAFRIKA. Trotz leichter

Beförd.-Spuren ein sehr seltener Brief mit der Hamburger

Entwertung. SV48b 6 120,-

4802 Seepost-Vorläufer 10 Pfg., vier Exemplare und

zweimal 20 Pfg., streifenförmig auf Brief in der 4.Gewichtsstufe

nach Bremen, Firmeneindruck der Togoer

Firma „D`Almeida“, klarer Stempel SEEPOST HAM-

BURG-WESTAFRIKA „IX“ 14/8 96.

SV47d(4),48d(2) 6 150,-

4803+ 20 Pfg. zusammen mit waagr. Viererstreifen

50 Pfg. dunkeloliv auf Briefstück. Jede Marke mit zentr.

Stempel KLEIN-POPO 11/8 88. Tadelloses und dekoratives

Stück aus dem ersten Jahr der Deutschen Post in

Togo, Fotoattest Steuer BPP. V42c,44b(4) 5 250,-

4806+ 5 Pfg., tadelloses, waagr. Paar auf Ganzsachenumschlag

10 Pfg. rot mit drei idealen Stempeln

KLEIN-POPO 25/1 91 nach Hamburg mit Ak.-Stempel

vom 1.3.1891. Eine seltene, tarifmäßig verklebte

Mischfrankatur zwischen der Pfennig- und der Krone/

Adler-Ausgabe, sign. Bothe BPP, Mansfeld BPP.

V46a(2),VU12A 6 300,-


214 TOGO – VORLÄUFER

4804+ Handschriftliche Entwertung „Lome“: 20 Pfg., farbfrische Einzelfrankatur mit handschriftlicher Tinten-Entwertung

„Lome 23/10 89“ auf schönem, grünem Brief nach Quittah/ Goldküste. Im Herbst 1889 bestand

in Togo nur eine einzige deutsche Postanstalt, nämlich jene in Klein-Popo. In Lome, wurde erst am 1.3.1890 eine

Post eröffnet. Wegen der schlechten Anlandemöglichkeiten in Klein-Popo wurde fast die ganze Post auf dem Landweg

nach Quittah gebracht, sodaß zu dieser Zeit die Versendung eines Briefes von Lome via Klein-Popo nach

Quittah sinnlos war. Der hier angebotene Brief wurde auf dem Landweg mit sog. „Haussa-Post“ (Botenpost Lome

- Quittah) befördert. Der Brief lief also ohne Beteiligung der Deutschen oder Britischen Post durch Togo bzw. die

Goldküste. Das einzige uns bisher bekannte Stück dieser Art und zugleich eine der größten Vorläufer-Seltenheiten

Togos, Fotoattest Dr.Steuer BPP.

V42c 6 1200,-

4805 Frühester Einschreibebrief aus Togo: 20 Pfg., senkr. Paar und Einzelstück, tadellos erhalten auf sauberem

Einschreibebrief in der 2.Gewichtsstufe nach Bielefeld, klare Stempel KLEIN-POPO 29/5 88 und Einschreibezettel

mit Nr.3. Laut Einfeldt-Handbuch handelt es sich um das früheste bekannte Datum eines R-Briefes aus Klein-Popo

und somit aus Togo überhaupt. Unikat und eine postgeschichtliche Seltenheit ersten Ranges.

V42c(3) 6 3000,-


TOGO – VORLÄUFER215

26/10 90 und Eingangsstempel vom 31.10.1890. Trotz

Beförd.-Spuren stellt vorliegender Brief mit gleich zwei

Exemplaren der extrem seltenen 10 Pfg. rosarot eine

ganz große Vorläufer-Rarität dar, Fotoattest Eibenstein

BPP.

V47a(2),48a 6 6.500,-+550,-

4807+ 5 Pfg., zwei senkr. Paare und zwei Einzelstücke

(davon eines unten mit Zwischensteg) zusammen

mit 10 Pfg. lilarot als tadellose, ausgezeichnet farbfrische

40-Pfg.-Frankatur auf gef. Vordruckbrief in der

2.Gewichtsstufe nach Bremen, jede Marke mit klar und

sauber aufges. Stempel KLEIN-POPO 31/10 98. Ein

ebenso schöner wie seltener Brief mit dieser bedarfsmäßigen

Großfrankatur.

V46c(6),47d 6 200,-

4808 10 Pfg. rosarot, tadelloses Exemplar mit besonders

schön aufges. Stempel KLEIN-POPO 12/8 90,

Fotoattest Steuer BPP für ein Briefstück, von dem die

Marke stammt, Einzelattest Dr. Hartung.

V47a 4 1.100,-250,-

4810+ Farb-Abstempelung KLEIN-POPO: 10 Pfg.,

zwei Exemplare zusammen mit waagr. Paar und Einzelstück

20 Pfg. blau auf schönem weißem Einschreibekuvert

in der 3.Gewichtsstufe nach Berlin, jede Marke

mit leuchtend blauem Stempel KLEIN-POPO 9/5

93 entwertet. Die beiden 10-Pfg.-Marken oben etwas

bestoßen, sonst in tadelloser Erhaltung. Der wohl beste

Brief mit der extrem seltenen Farb-Abstempelung von

KLEIN-POPO.

V47b(2),48b(3) 6 700,-

4809+ 10 Pfg. rosarot zusammen mit 20 Pfg. ultramarin,

die beiden ersten in Togo verwendeten Auflagen

der Krone/Adler-Ausgabe auf li. etwas verkürztem

Leinenkuvert mit Vordruck „Reichs-Dienstsache“ an

das Deutsche Konsulat in Accra/Goldküste. Jede Marke

mit sauber aufges. Stempel KLEIN-POPO 24/10 90,

rs. blaue Siegelmarke des deutschen Kommissars für

Togo nebst Durchgangsstpl. LOME TOGOGEBIET

4811+ Mischfrankatur Pfennig- mit Krone/Adler-Ausgabe:

10 Pfg., Zusatzfrankatur auf Ganzsachenumschlag

Pfennig-Ausgabe, 10 Pfg. karminrot mit

klar und zentr. aufges. Stempeln KLEIN-POPO 25/1

91 nach Hamburg. Tarifmäßig frankiert und rs. mit

Ak.-Stempel vom 1.3.1891. In makellos frischer und tadelloser

Erhaltung. Äußerst selten, aus Klein-Popo sind

nur zwei solcher Mischfrankaturen bekannt.

V47b,U12 6 350,-

4812 10 Pfg., vier Exemplare streifenförmig geklebt

auf schönem, weißem Brief an den Leiter des Königlich

Botanischen Gartens in Berlin, Hugo Baum, jede Marke

mit klarem Stempel LOME 28/3 97 entwertet (zwei

Marken kl. Beanstdg.).

V47d(4) 6 100,-


216 TOGO – VORLÄUFER

4815 20 Pfg., senkr. Dreierstreifen, senkr. Paar und drei Einzelstücke auf vollständiger Paketkarte nach Bremen,

jede Marke mit zentr., klarem Stempel KLEIN-POPO 15/3 97 für eine Sendung von 5 kg via Hamburg befördert. Die

re. oben klebende 20 Pfg. etwas bestoßen, sonst in tadelloser und erstklassig frischer Erhaltung. Eine denkbar ausgefallene

Frankatur-Kombination für das 1,60-Mark-Paketporto bis 5 kg von einem Küstenort, Fotoattest Eibenstein.

V48d(8) 6 800,-

4817 25 Pfg., tadelloses Briefstück mit zentr. Stempel

LOME TOGOGEBIET 5/5 96. So schön selten, sign.

Engel.

V49b 5 100,-

4813+ 20 Pfg., tadellose, frühe EF mit idealem Stempel

KLEIN-POPO 24/12 90 auf schönem Brief via

Lome, Quittah, Accra und London nach Berlin (30/1

91). Seltener roter Nebenstempel FORWARD.

V48a 6 200,-

4814 20 Pfg., tadelloses Bfstk. mit seltener Entwertung

durch blauen Stempel KLEIN-POPO 11/5 93. In

Blau nur Mai/Juni 1893 bekannt (Dr.Steuer 15x).

V48b 5 200,-

4818 50 Pfg., tadelloses Exemplar zusammen mit

zwei etwas fehlerhaften 5 Pfg. grün auf schönem Leinen-Briefstück,

klar aufges. Stempel KLEIN-POPO

7/1 91. Selten, doppelt sign. Bothe BPP, Fotoattest

GPS.

V50a,46a(2) 5 200,-


TOGO217

4823 3 Pfg. hellocker, tadellos gestplt., sign. Jäschke-L.BPP.

1e 4 160,-40,-

4824 5 Pfg. auf Privat-Ganzsachenkarte 5 Pfg. mit

klarem Stempel LOME TOGOGEBIET 28/5 98 nach

Berlin mit Eingangsstempel. Korrekt frankierte und gelaufene

Privat-Ganzsachen sind selten.

2,PP1 5 120,-

4819+ 50 Pfg. bräunlichrot, leuchtend farbfrischer

Dreierblock zusammen mit 10 Pfg. rosarot (eine 50 Pfg.

Ecke winz. bestoßen) auf kpl. grüner Paketkarte mit

Coupon für eine Sendung im Gewicht von 3,9 kg via

Hamburg nach Deutschland. Jede Marke mit ideal klar

und zentr. aufges. Stempel KLEIN-POPO 12/2 91 (Paketkarte

mit üblichen Beförd.-Spuren). Rs. Ak.-Stempel

HAMBURG 16/3 91. Eine besonders frühe Krone/

Adler-Paketkarte mit sehr seltener Frankatur, Fotoattest

Dr.Steuer BPP.

V50a(3),47b 6 2.750,-+700,-

4825+ 10 Pfg. mit senkr. Paar und Einzelstück 50

Pfg. lilabraun auf perfekt erhaltener, brauner Paketkarte

nach Dtld., jede Marke mit klar und zentr. aufges.

Stempel KLEIN-POPO 6/8 98. Uns ist nur noch eine

weitere Paketkarte mit Marken der Aufdruck-Ausgabe

von Togo bekannt. 3a,6(3) 6 600,-

4826 10 Pfg., tadelloses, besonders schön gestplt. Exemplar,

sign. Jäschke-L.BPP. 3b 4 200,-40,-

4827 3 Pfg., tadelloses Bfstk. mit ideal aufges. Stempel

LOME 24/4 08. 7 5 30,-

4820 50 Pfg. bräunlichrot, drei Exemplare mit 10 Pfg.

rosarot auf äußerst früher Krone/Adler-Paketkarte

nach Deutschland (stärkere Gebrauchsspuren), klare

Stempel KLEIN-POPO 7/1 91. Mit gleich drei Exemplaren

der sehr seltenen V50a eine bemerkenswerte Vorläufer-Rarität,

sign. Bothe BPP.

V50a(3),47b 6 2.750,-+700,-

TOGO

4821 3 Pfg. mittelbraun, tadelloses Exemplar mit

zentr. und klar aufges. Stempel LOME TOGOGEBIET

26/10 97. Eine sehr seltene Marke, Fotoattest Jäschke-L.

BPP.

1d 4 1.500,-300,-

4822 3 Pfg. hellocker, tadelloses, besonders schön gestplt.

Exemplar, Fotobefund Steuer BPP.

1e 4 160,-+50,-

4828 3 Pfg.-5 Mk., tadellos gestplt. Serie.

7/19 4 1.000,-200,-

4829 5 Pfg., senkr. Paar mit zwei klaren Stempeln

LOME TOGOGEBIET 26/11 02 auf schönem

Seepost-Bedarfsbrief mit violettem L2 „Deutsches

Schutzgebiet“. 8(2) 6 60,-

4830 10 Pfg., drei tadellose Exemplare auf besonders

schönem, grünem Brief mit rs. Abs.-Vermerk „Grand

Popo Dahomey“ nach Berlin, li. oben Leitvermerk „Par

Petite Popo, recommandé“. Mit vier klaren und sauber

aufges. Stempeln KLEIN-POPO 25/6 02 und rs. Eingangsstempel

vom 17.7.02. Der Brief wurde per Boten

aus Dahomey nach Klein-Popo befördert und erst dort

postalisch behandelt. Obwohl er mit 30 Pfg. für ein

einfaches Einschreiben regulär frankiert war, wurde er

als gewöhnlicher Brief nach Deutschland gesandt. Ein

postgeschichtlich äußerst interessantes Stück.

9(3) 6 120,-


218 TOGO

4836 5 Mk., tadellos gestplt. LOME 15/11 06. Fotobefund

Jäschke-L.BPP.

19 4 600,-100,-

4837 3 Pfg., tadellos postfrisches Unterrandpaar mit

HAN „H 5747.18“.

20HAN 1 30,-

4838 5 Mk., tadellos postfrisch, Kopie von Fotoattest

Steuer BPP für einen Originalbogen, aus dem die Marke

stammt. 23IIA 1 380,-100,-

4831 Innerafrika-Paketkarte: 10 Pfg. mit 50 Pfg. auf

vollständiger Paketkarte für eine Sendung im Gewicht

von 5 kg nach Accra/Goldküste. Jede Marke mit klarem

Stempel LOME TOGOGEBIET 25/2 11 versehen. Bis

auf eine kl. Knitterspur bei der 50 Pfg. in tadelloser Erhaltung.

Nahezu alle bekannten Togo-Paketkarten sind

nach Deutschland gerichtet, Fotoattest Steuer BPP.

9,14 6 750,-

4839 5 Mk., tadellos postfrischer Eckrand-Viererblock

re. oben (im Rand kl. Knitterspuren). Eine seltene

Einheit, Fotoattest Steuer BPP für einen Originalbogen,

aus dem dieser Viererblock stammt.

23IIA(4) 1 1.520,-+500,-

4832+ 20 Pfg., Einzelfrankatur auf kpl. Internationaler

Postanweisung über 3,10 englische Pfund nach London

(Beförd.-Spuren), Stempel KLEIN-POPO 25/3 04,

rs. Eingangsstempel von Köln vom 15.4.04. Von Togo

sind nur ganz wenige Postanweisungen erhalten geblieben,

Fotoattest Steuer BPP.

10 6 800,-

4840 5 Mk., tadelloser Eckrand-Viererblock re. oben,

drei Marken postfrisch, die re. untere ungebr. (teils

leichte, herstellungsbed. Gummitönung), Fotoattest

Jäschke-L.BPP („in fehlerfreier Erhaltung“).

23IIA(4) 1/2 1.360,-+280,-

4833 3 Mk., tadelloses Bfstk. mit besonders schönem

Stempel LOME TOGOGEBIET 13/11 06.

18 5 180,-+80,-

4834 3 Mk., Plattenfehler I, tadellos gestplt.

KLEIN-POPO 18/11 03, sign. Mansfeld, Fotobefund

Jäschke-L.BPP.

18I 4 400,-80,-

4835 5 Mk., postfrisch (leicht getönter Gummi).

19 1 620,-100,-

4842 20 Pfg., Aufdruckfehler „zweites o“ von „Togo“

fehlt, tadelloses Exemplar auf schönem Bfstk. mit Stempel

LOME 4/10 14. Ein extrem seltener Aufdruckfehler,

von dem nur einige ganz wenige Stücke hergestellt wurden,

Fotoattest BPA.

4II PF II 5 9.000,-+2000,-


TOGO – BRITISCHE BESETZUNG219

TOGO – BRITISCHE BESETZUNG

4844 1 Mk., Zeilenabstand 2 mm, tadellos ungebrauchtes Exemplar aus der li. ob. Bogenecke, nahezu postfrisch.

Eine außerordentlich seltene Marke in erstklassiger Erhaltung, sign. Grobe, Fotoattest Eichele. (SG H23)

10II 2 12.000,-+4000,-

4847+ Abart „Occupation omitted“: 5 Pfg., waagr. Paar, die re. Marke mit Aufdruckfehler „Occupation“ fehlend,

tadellos ungebraucht. Eine der seltensten Aufdruckabarten der britischen Besetzungsausgaben Togos. Lt. Fotoattest

Gibbs ist neben dem hier angebotenen Paar ledigl. noch ein waagr. Streifen mit zwei Exemplaren dieser Abart

aus der Bute-Sammlung bekannt. Eine Top-Rarität, Fotoattest Gibbs („A great rarity“). (SG H30a = £ 12.000)

17Abart 2 £ 12.000 2500,-

4846 Individual Settings: 3 Pfg. zusammen mit 5 Pfg., Setting 1B, Zeilenabstand 2½ mm, tadellose Exemplare

auf philat., nachträgl. beschrifteter Postkarte mit zwei klaren Stempeln ASSAHUN 2/1 15. Diese sog. „Individual

Settings“ wurden ebenfalls in der Missionsdruckerei Lome hergestellt, lassen sich jedoch keiner der regulären

Überdruck-Positionen in den Bogen zuordnen. Es sind nur einige ganz wenige Stücke bekannt geworden. In der

hier gezeigten Form mit gleich zwei Exemplaren zusammen auf einer Postkarte eine bemerkenswerte Rarität, ausführl.

Fotoattest Holcombe. (SG H29/39 var)

16,17Abart 6 1200,-


220 TOGO – BRITISCHE BESETZUNG

4848 Individual Setting: 5 Pfg. mit Wz., Aufdruck-Abart: drei schmale „O“ in „TOGO“ bzw. „Occupation“ (Individual

Setting 3d), tadelloses Exemplar auf Briefstück mit klarem blauem Stempel LOME TOGOGEBIET 8/4 15.

Dieser Aufdruck ist im Handbuch von Robert Gibbs ledigl. auf den beiden Werten zu 3 und 10 Pfg. ohne Wz. (Mi.1

und 3) aufgeführt. Auf dieser Marke eine außergewöhnliche Rarität der Besetzungsausgaben Togos und vermutlich

Unikat, Fotoattest Eichele („Eine Rarität“). (SG H30 var) 17Abart 5 1000,-

4852 Individual Setting: 20 Pfg., Aufdruck-Abart: schmales „O“ in „TOGO“ bzw. „Occupation“ (Individual Setting

3d), tadelloses Exemplar auf Briefstück mit dekorativ aufges. blauem Stempel LOME TOGOGEBIET 8/4 15.

Die mit Abstand seltenste Aufdruck-Abart dieser Art. Im Handbuch von Robert Gibbs ist dieses Setting nur auf der

3 und der 10 Pfg. registriert, nicht jedoch auf der 20 Pfg., welche schon in der normalen Ausführung äußerst selten

zu finden ist (Auflage nur 200 Exemplare), Fotoattest Eichele. (SG H32 var) 19Abart 5 1200,-

4841+ 20 und 30 Pfg. sowie 1 P. a. 5 Pfg. auf Bedarfs-Einschreibebrief

nach Laura/Süd-Australien.

Jede Marke mit zentr. klarem Stempel LOME TOGO

8/12 14 versehen, dazu zwei Zensurverschlußzettel

nebst violettem L1 PASSED. Trotz Beförd.-Spuren ein

außergewöhnlicher und sehr seltener Brief, Fotoattest

Holcombe. (SG H17, 19, 13)

4II,6II,15II 6 700,-

4843 80 Pfg., tadellos ungebr. (SG H 9).

9I 2 400,-90,-

4845 4850

4845 3 Pfg., tadelloses, sauber gestplt. Exemplar dieser

seltenen Marke, Fotoattest BPA. (SG 29)

16 4 4.000,-800,-

4849 10 Pfg., ungebraucht (re. oben Zf.), sign. Bühler,

Maury, Befund Eichele. (SG H31)

18 2 300,-40,-

4850 Individual setting 10 Pfg. mit Wz., Aufdruck-Abart:

drei schmale „O“ in „Togo“ bzw. „Occupation“

(individual setting 3c), tadelloses Exemplar mit

klar und zentr. aufgesetztem blauschwarzem Stempel

LOME TOGOGEBIET 8/4 15. Im Handbuch von Rob.

Gibbs ist dieses Setting nur auf der 10 Pfg. ohne Wz.

aufgeführt. Eine bedeutende Rarität der Besetzungsausgaben

Togos und vermutlich Unikat, Fotoattest Eichele

(„eine Rarität“) (SG H31 var).

18Abart 4 900,-


TOGO – FRANZÖSISCHE BESETZUNG221

4851 20 Pfg., tadellos ungebraucht. Eine seltene Marke,

Fotoattest Eichele (SG H32).

19 2 2.500,-500,-

TOGO – FRANZÖSISCHE BESETZUNG

4858 5 Pfg., tadellos auf Briefstück mit auf dieser Ausgabe

sehr seltener Entwertung durch Stempel ATAK-

PAME 13/1 15, sign. Kilian BPP. (YT 44)

9 5 850,-180,-

4853 4854

4853 10 C. a. 5 Pfg., Abart: doppelter Aufdruck, tadellos

ungebraucht. Selten, Fotoattest Eichele. (YT 24d =

EUR 1.400,-) 2DD 2 900,-+300,-

4854 20 Pfg., Aufdruckfehler I: Zeilenabstand 3,5

statt 2 mm, sauber ungebrauchtes Exemplar mit vollem

Originalgummi (li. unten runde Ecke). Eine äußerst

seltene Aufdruckabart, wie sie bei Mi. in ungebrauchter

Erhaltung mit „-,-“ notiert ist (gestempelt mit 2.000,-),

Fotobefund Bühler (YT 25a).

3I 2 450,-

4859 4860

4859 10 Pfg., tadellos gestempelt, sign. Brun, Fotoattest

Eichele (YT 45). 10 4 900,-200,-

4860 10 Pfg., tadelloses Exemplar mit klarem Stempel

ANECHO, sign. Hoffmann-Giesecke. (YT 45)

10 4 900,-200,-

4855 4856

4855 5 Pfg., tadellos gestempelt, sign. Stolow, Bloch.

(YT 44)

9 4 850,-200,-

4856 5 Pfg., tadelloses Exemplar mit sauber aufges.

Stempel ANECHO, sign. Hoffmann-Giesecke. (YT 44)

9 4 850,-200,-

4857 5 Pfg., tadellos gestempelt. Selten, sign. Krause,

Hoffmann-Giesecke, Fotoattest Eichele. (YT 44)

9 4 850,-180,-

4861 4862

4861 20 Pfg., tadelloses Exemplar mit blauem Stempel

ANECHO. Eine seltene Marke, Fotobefund Holcombe.

(YT 46) 11 4 1.500,-400,-

4862 20 Pfg., tadellos gestempelt, sign. Krüger, Fotoattest

Eichele. (YT 46) 11 4 1.500,-350,-

TOGO GANZSACHEN

4863 3 Pfg., Privat-Ganzsachenkarte mit rs. Bild (Eingeborene

mit Bananen), ideal gestplt. LOME 23/4 03

als Drucksache nach Dtld. Gestempelt sind diese Privat-Ganzsachenkarten

selten. PP3 6 120,-

4864 5 Pfg., regulär gelaufene Karte mit idealem

Stempel KLEIN-POPO 25/8 03 nach Chemnitz mit

Eingangsstempel. Gebraucht eine seltene Ganzsache.

PP4 6 120,-

TOGO ABSTEMPELUNGEN

4865 AGOME PALIME 5/4 05, ideal auf tadellosem

Bfstk. 10 Pfg.

9 5 30,-

4866 AGOME PALIME 9/7 07, ideal auf tadellosem

Bfstk. 20 Pfg. 10 5 30,-


222 TOGO ABSTEMPELUNGEN

4867+ AGU 2/11 13, klar auf seltenem Bedarfsbrief

10 Pfg. nach Dtld. (rs. ohne die Oberklappe), Fotoattest

Jäschke-L.BPP. 9 6 300,-

4869+ „Amedzowe 9/9 07“, hs. Abs.-Vermerk auf Bedarfskarte

5 Pfg. mit Aufgabestempel HO 7/01 07 (verdrehte

Monatszahl).

P9 6 60,-

4870+ HO 17/4 12, klarer blaugrauer Abschlag auf

schönem Bedarfs-Vordruckbrief 10 Pfg.

9 6 50,-

4871+ HO 20/12 11, klarer Abschlag auf vorgefaltetem

Rückantwort-Firmenkuvert 10 Pfg. nach Hamburg.

9 6 50,-

4868+ AGU 7/8 13, klar auf nach Hannover adressierter

Doppelkarte 10/10 Pfg. mit kurzem Grußtext.

P12 6 150,-

4872+ „Ho 14. Okt. 95“, hs. Abs.-Vermerk auf Ganzsachenkarte

Goldküste ½ P. mit wertstufengl. Zusatzfrankatur

(etwas fehlerhaft) und britischem Stempel

„B27“ QUITTAH 30/10 95 via Accra und London nach

Deutschland. Eine äußerst seltene Karte mit Postaufgabe

auf britischem Gebiet.

Goldküste 6 300,-

4876+ STATION SANSANNE MANGU DEUTSCHER SUDAN, schwarzer Adlerstempel zusammen mit 13 weiteren

französ. Stempeln von Oktober/November 1899 auf Ganzsachenkarte Benin 10 C. nach Hannover. Rs. mit

aufgeklebtem Bildausschnitt „Dorf Badga (Togo)“. Eine extrem seltene Karte aus Sansanne-Mangu. Geschrieben

von Dr. Fr. Riegler, Mitglied der Deutsch-Französischen Grenzexpedition 1899.

Benin 6 1200,-


DEUTSCHE KOLONIEN TOGO – KRIEGSPOST223

4873+ „Ho 1/5 99“, hs. Abs.-Vermerk auf Postkarte

Goldküste 1 P. mit Stempel QUITTAH 6/5 99 nach

Bremen mit Ak.-Stempel vom 27.5.99. Ein äußerst seltener

Ho-Vorläufer mit Beförderung über die Post der

Goldküste.

Goldküste 6 120,-

4874 KPANDU (TOGO) „a“ 11/5 13, vollständiger

Abschlag auf frischem Briefstück 5 Pfg. (1 Z.). Selten,

sign. Bothe, Fotobefund Steuer BPP. (AG +450,-)

21 5 120,-

4875 LOME TOGOGEBIET 9/4 91, klar auf gef. Postschein

für einen R-Brief nach Mainz.

6 70,-

4877 TOKPLI 23/3 08, zentr. auf rosa Postanweisungs-Abschnitt

5 Pfg., rs. Teil von dt. Eingangsstempel.

Ein außergewöhnliches Stück, da die Post in Tokpli

nicht am Postanweisungsdienst beteiligt war, sign.

Steuer BPP.

21 5 90,-

4878 Seepost: HAMBURG-WESTAFRIKA „X“ 27/8

02, klar auf schöner Foto-AK Germania 5 Pfg. („Gouvernementsgebäude

Lome“) nach Hamburg. Anstelle

des großen zweizeiligen Seepost-Herkunftsstempels

hier mit handschriftlicher Angabe „Deutsches Schutzgebiet“.

In dieser Form sehr selten, sign. Mansfeld.

DR70 6 120,-

4880 Verwendung der Goldküste-Marken Anfang

September 1914: LOME TOGOGEBIET 8/9 14, vier

Abschläge (davon zwei mit und zwei ohne Tages-/Monatszahlen)

auf schönem Bedarfsbrief nach England,

frankiert mit senkr. Dreierstreifen Goldküste 1 P. (Umschlag

leichte Beförd.-Spuren). Die Kolonie wurde am

27. August 1914 an die Alliierten Truppen übergeben.

Bis zur Ausgabe der überdruckten Aushilfs-Ausgabe

wurden die regulären Goldküste-Marken ohne Aufdruck

verwendet. Es sind nur ganz wenige solcher Belege

aus der Interimszeit bekannt.

Goldküste 6 350,-

DEUTSCHE KOLONIEN TOGO –

KRIEGSPOST

4879 ANECHO 14/7 14, klar auf schönem, grünem

Brief 10 Pfg. (re. unten Aufklebefehler) nach Bethanien/Deutsch-Südwestafrika

mit Leitvermerk „via Monrovia

- L´bucht“. Nach Kriegsausbruch angehalten und

mit englischem Stempel UNDELIVERABLE ENEMY

COUNTRY RETURN TO SENDER versehen und Wieder-Eingangsstempel

LOME 30/3 15. Einer der interessantesten

Belege zur Kriegspost Togos.

9 6 700,-

4881 ATAKPAME 9/9 14, vorzüglich klar auf schöner

Bedarfskarte 10 Pfg. Schiffsausgabe nach London mit

rs. interessantem Bedarfstext. In den ersten Wochen

nach der Übergabe der Kolonie wurden Barfrankierungen

angewandt oder Marken der Goldküste verwendet.

Angeblich auch unüberdruckte deutsche Togo-Marken.

Bisher ist hiervon ledigl. die hier gezeigte

Ganzsachenkarte bekannt. Sie stellt eine bedeutende

postgeschichtliche Rarität dar, doppelt sign. Bothe BPP,

Fotoattest RPS.

P10 6 1000,-


224 TOGO BESONDERHEITEN

TOGO BESONDERHEITEN

4882 Portofreie Inlands-Postanweisung: KLEIN-PO-

PO 21/12 03, klar zusammen mit Postamts-Dienstsiegel

auf rosa Postformular „Internationale Postanweisung“

im Inlandsverkehr über 200 Mark an das Postamt in

Lome, rs. Ausgabestempel LOME TOGOGEBIET

23/12 03 und entspr. Dienstsiegel. Postformulare dieser

Art sind aus Togo praktisch kaum erhalten geblieben.

Selbst eine „gewöhnliche“, frankierte Postanweisung

stellt eine postgeschichtliche Rarität dar. Die hier gezeigte,

portofreie Inlands-Verwendung zwischen zwei

Postämtern ist an Seltenheit nicht zu übertreffen, Fotoattest

Steuer BPP. 6 700,-

4883 (1905), vom Postamt Lome unfrankiert aufgelieferter

Einschreibebrief an den Sammler Robert

Roesener nach Mainz. Regulär mit Einschreibezettel

LOME (TOGOGEBIET) No.115 versehen und mit

hs. blauem Nachporto-Vermerk in Höhe von 100 Pfg.

befördert, rs. Stempel AUSG. 19/5. Ein außergewöhnliches

und sehr seltenes Stück, da Einschreibebriefe in

dieser Form sonst nicht befördert wurden. 6 180,-

DEUTSCHE SCHIFFSPOST IM AUSLAND –

SEEPOST

4885 SEEPOST MITTELMEER-LINIE „a“ 3/6 88,

klar auf Postkarte DR 10 Pfg. mit Aufgabevermerk

„Brindisi“ nach Düsseldorf mit Eingangsstempel. Im

Text „an Bord Dampfer Hohenzollern“. Ganz leichte

Mittelfalte. Selten.

DR P8 6 300,-

4886 SEEPOST MITTELMEER-LINIE „c“ 27/12 87,

vorzüglich klarer Abschlag auf tadelloser Bedarfskarte

Ägypten 20 Pa. nach Kiel mit Eingangsstempel. Einer

der ganz wenigen erhalten gebliebenen Belege von der

SMS „Hansa“.

Ägypten 6 600,-

4884+ PUERTO CABELLO, blauer Absenderstempel

rs. auf Briefumschlag DR 10 und 20 Pfge. nach Altona

(Beförd.-Spuren), die Frankatur mit blauem Figurenstempel

entwertet, rs. Ankunftsstempel ALTONA 28/5

77. Selten. DR33,34 6 500,-

4887+ AUS WESTAFRIKA ÜBER HAMBURG 2. 5/3

90, Anlandestempel auf kpl. blauer Paketkarte aus Lagos

(starke Gebrauchsspuren), frankiert mit 10 Pfg., 20

Pfg. und waagr. Paar 50 Pfg. Eine sehr seltene, frühe

Afrika-Paketkarte.

DR41,42,44(2) 6 500,-


DEUTSCHE SEEPOST – HAPAG225

4889+ AUS WESTAFRIKA ÜBER HAMBURG 1/6

88, vier Abschläge klar auf blauer Paketkarte nach Bayern

(Beförd.-Spuren) mit Paketaufkleber „Aus Westafrika

über Hamburg 2“ für eine Kiste von 4 kg, befördert

mit Woermann-Dampfer. Es sind nur wenige solcher

Paketkarten erhalten geblieben, ex Slg. Dr. Oxenius,

Fotoattest Eichele.

DR41b,42c,44d(2) 6 700,-

DEUTSCHE SEEPOST – HAPAG

4888+ AUS WESTAFRIKA ÜBER HAMBURG 2.

29/4 91, idealer Abschlag auf tadelloser Bedarfskarte 10

Pfg. nach Elberfeld mit beiges. Eingangsstempel vom

30.4.91, rs. Abs.-Vermerk „An Bord Ed. Bohlen 1.4.91“.

Einer der seltensten deutschen Seepoststempel in einem

Stück von makelloser Erhaltung. P14 6 350,-

4890 10 C., 1. Auflage, tadelloses Exemplar vom Unterrand

mit zentr. aufges. Vierringstempel von St.Thomas.

Eine seltene und unterbewertete Marke, Attest

Wagner. 1 4 200,-

4893 10 C., tadelloses Exemplar mit klarem Vierringstempel

von St.Thomas. Seltene und unterbewertete

Marke, Attest Wagner.

2 4 120,-

4891 Curacao 1877: 10 C., Einzelfrankatur mit zentr., stummen Ringstempel und kurzem Federzug (kl. Mängel)

auf sauberem weißen Faltbrief mit Absenderstempel aus CURACAO nach St.Thomas. Li. ob. Leitvermerk „German

Steamer“. Eine Briefseltenheit.

1 6 2500,-


226 DEUTSCHE SEEPOST – OZEANREEDEREI

4892 10 C., tadelloses Exemplar mit sauber aufges. Fünfring-Stpl. auf gef. Briefhülle (eine Innenklappe fehlend)

mit beiges. Aufgabe-Stempel ST.THOMAS 11/7 1877 nach Santo Domingo. Links unten blauer Ovalstempel PED-

DERSEN & WILLINK & CO. Übliche, leichte Beförd.-Spuren. Ein seltener Brief. 1 6 1800,-

4894 Cape Haytien 1877 10 C., Einzelfrankatur mit violettem Ovalstempel und beiges. blauem Firmen-Abs.-Stempel

auf frischem Brief nach Tort au Prince. Unauffällige Bugspur durch die Frankatur. Ein bemerkenswerter, seltener

Brief, innerhalb von Haiti befördert. 1 6 1500,-

DEUTSCHE SEEPOST – OZEANREEDEREI

4895 10 Mk., tadelloses Exemplar auf Wertkarten-Abschnitt

mit violettem Stempel BREMEN 2/10 16.

4 5 300,-+100,-

4896 25 Mk., tadelloses Exemplar auf Wertkarten-Abschnitt

mit violettem Stempel HAMBURG.

7 5 550,-+180,-

4897 5 Mk., tadellos postfrisch, li. mit Bogenrand.

9X 1 400,-200,-


DEUTSCHE SEEPOST – OZEANREEDEREI227

4898 15 Mk., tadellos postfrisch, li. mit Bogenrand.

11X 1 500,-250,-

4901 50 Mk., tadelloses Exemplar auf Wertkarten-Abschnitt

mit ideal aufges. Stempel HAMBURG 21/12 16,

Fotoattest Wagner BPP.

14X 5 800,-+400,-

4899 15 Mk., tadelloses Exemplar auf Wertkarten-Abschnitt

mit idealem Stempel BREMEN 20/12 16,

Fotoattest Wagner BPP.

11X 5 400,-+200,-

4902 75 Mk., postfr. Exemplar vom li. Bogenrand,

rechts unten zwei kurze Zähne, sonst tadellos. Eine seltene

Marke.

15X 1 2.500,-600,-

4900 20 Mk., tadelloses Exemplar auf Wertkarten-Abschnitt

mit idealem Stempel BERLIN 24/12 16,

Fotoattest Wagner BPP.

12X 5 450,-+200,-

4903 75 Mk., tadelloses Exemplar auf Briefstück

(Wertkarten-Abschnitt, Marke zur Kontrolle gelöst)

mit sauber aufges. Stempel HAMBURG 21/12 16, Fotoattest

Wagner BPP.

15X 5 2.000,-+600,-


228 DEUTSCHE MARINE SCHIFFSPOST 1895–1939

DEUTSCHE MARINE SCHIFFSPOST

1895–1939

4904 100 Mk. braunviolett a. gold, Wasserzeichen:

fallende Stufen, tadelloses Exemplar auf Briefstück

(Wertkartenabschnitt) mit sauber aufges., violettem

Stempel HAMBURG 21/12 16. Zur Kontrolle des Wasserzeichens

wurde die Marke gelöst und mit Falz wieder

befestigt. Mit dem verkehrten Wasserzeichen sind

nur einige wenige Exemplare dieser Ausgabe bekannt

geworden. Sie stellen ganz große Raritäten dar, wobei

die gestempelten Stücke seltener sind als die ungestempelten,

Fotoattest Wagner BPP.

16Y 5 10.000,-+5000,-

4905 „Nur für Marine-Schiffsposten“, Probedruck der

10-Pfg.-Marine-Postkarte, tadellos ungebraucht. Nur

wenige Exemplare bekannt. 6 150,-

4906 MSP No.8 (SMS „Cormoran II“) 27/6 16, tadellose

Feldpostkarte aus der Internierung in Guam/USA

nach Berlin mit Eingangszensurstempel der Überwachungsstelle

Emmerich. 6 100,-

4907 SMS „Cormoran II“, portofreie Kriegsgefangenenkarte

mit Stempel GUAM 26/1 17 nach Dtld. mit

Schiffs-Absendervermerk. 6 90,-

4908 Einschreibezettel „Marine-Schiffspost“, postfrischer

Originalbogen zu 50 Marken (kl. Antrennung

und li. und re. mit kl. Einrissen). 1 90,-

SAMMLUNGEN – DEUTSCHE KOLONIEN/AUSLANDSPOSTÄMTER

Bitte beachten Sie, dass die Sammlungen bereits am Freitag, den 26.06.2026 versteigert werden.

SAMMLUNGEN –

DEUTSCHE KOLONIEN ALLGEMEIN

6094 CHINA/TOGO - phantastischer Bestand von

etlichen hundert Einzellosen, wie sie im Laufe der Jahre

vom Einlieferer auf Auktionen erworben wurden.

Mit einer Fülle von guten und seltenen Marken, Briefen

und Briefstücken. Fast alles Standardmaterial ohne

Spezialitäten, Abstempelungen oder ähnliches. Vieles

geprüft, zahlreiche Fotoatteste/Befunde sind vorhanden.

Der Einlieferer hat die ersteigerten Lose unberührt

auf den entsprechenden Loskarten belassen, sodass

sich für Käufer eine seltene Gelegenheit ohne den

sonst üblichen Ballast ergibt. Zudem ist die Qualität

des Materials hervorragend. Eine genaue Kalkulation

wird sich zweifellos lohnen.5000,-

6095 Lot von über 200 Marken auf Steckkarten, nach

Mi.-Nr. inkl. Typen bestimmt. Kat.-Wert: n.A. 20.800,-

€.3500,-

6096 CHINA/TOGO - sehr saubere, ganz überwiegend

gestplt. Sammlung, nahezu kpl. in meist sehr guter

Erhaltung, vieles geprüft, einige Atteste. Kat.-Wert:

ca. 26.000,- Euro.3000,-

6097 CHINA/TOGO - weitestgehend kpl., gestplt.

Sammlung inkl. der guten Querformate, Aufdruckausgaben,

Farben, schöne Briefstücke usw. Vieles geprüft,

einige Atteste. Ein schönes Objekt in sauberer Erhaltung.

Kat.-Wert: ca. 30.000,- Euro.3000,-

6098 CHINA/TOGO - sehr schöne, fast ausschließlich

gestplt. Sammlung mit vielen guten Werten,

zahlreichen Querformaten, besseren Farben, etliches

geprüft. Kat.-Wert: ca. 19.000,- Euro.2000,-

6099 Alter Bestand Auslandspostämter und Kolonien

von über 120 Belegen mit Vorläufern, Wanderstempeln,

R-Briefen, farbigen Stempeln, gebrauchten Doppelkarten,

Nachportobelegen, Schiffspoststempeln,

dekorativen Ansichtskarten mit Lithos, vorderseitig

frankierten Ansichtskarten und mehr.1500,-

6100 Auslandspostämter und Kolonien, reichhaltiger

Fundus von 97 Belegen mit Einschreibe-, Vorläufer-

und Mitläuferbriefen, dekorativen Ansichtskarten,

(farbigen) Stempeln, Schiffspost, doppelt gebrauchten

Ganzsachen, Ganzsachen mit Zusatzfrankatur und vielen

weiteren Spezialitäten.1000,-


SAMMLUNGEN – DEUTSCHE AUSLANDSPOST229

6101 CHINA/TOGO - umfangreiche Sammlung mit

div. besseren Werten, meist saubere Erhaltung und etliches

geprüft. Katalogwert ca. 5.000,- Euro.500,-

6102 CHINA/KIAUTSCHOU - saubere Partie von 35

gestplt. Querformaten. Katalogwert: 3.000,- Euro.

300,-

SAMMLUNGEN – DEUTSCHE

AUSLANDSPOST

6103 D.P.MAROKKO - sehr schöne und reichhaltige

Spezialsammlung auf Albenblättern mit zahlr. besseren

Ausgaben, guten Frankaturen und Abstempelungen.

Dabei auch Belege mit Einschreiben, herrliche Briefstücke

etc. Ein außergewöhnliches Objekt mit Substanz.

2500,-

SAMMLUNGEN - DEUTSCHE KOLONIEN

6104 DOA/VORLÄUFER - reizvolle Grundstocksammlung

inklusive R-Brief, dekorativem Bogenrandpaar

auf Brief, div. Ganzsachen und herrlichen

Briefstücken. 6 800,-

6105 DOA/VORLÄUFER - Partie der Vorläuferausgabe

auf Blättern mit dekorativen Briefstücken und

Belegen. Ein schöner Grundstock. 6 700,-

6106 DOA/VORLÄUFER – schön aufgemachte

Sammlung der Vorläuferausgabe auf Blättern mit diversen

seltenen Stempeln, dekorativen Briefstücken,

dabei Einheiten und Belege. 6 700,-

6107+ DSWA - Posten von 67 alten Auktionslosen

mit besseren Abstempelungen, Feldpost aus der Aufstandszeit,

Telegrammen. Ehem. Ausruf über 4.000,-

Euro. 2000,-

6108 DSWA/TELEGRAMME - großartige Slg. von

15 Telegramm-Formularen, teils aus dem Herero-Aufstand

mit interessanten Texten. Dabei auch Heliografie-Telegramme,

Not-, Bahn- und Feldtelegramme. In

dieser Vielfalt ein seltenes Angebot. Die Stücke wurden

einzeln über Auktionen zu Preisen bis zu DM 1.000,-

erworben. 6 1200,-

6109 DSWA - umfangr., zweibändige Spezial-Slg. mit

Marken, Briefen und Briefstücken sowie gutem Teil

Abstempelungen inkl. vieler Wanderstempel. Dazu

interessante Belege, viele bildseitig frankierte Ansichtskarten,

Einschreiben und vieles andere. 6 1000,-

6110 DSWA/BRIT.BES./MANDATSGEBIET -

1916/31, zwölf Belege mit Regenmeßtabellen, dabei

bessere Stücke. 6 500,-

6111 KAMERUN - schön gestaltete Sammlung auf

Blättern beginnend mit Vorläufern, Briefstücken Stempeln.

Des weiteren zahlr. Briefe mit auch Einschreiben,

Taxbriefen, Mitläufern, dekorative Ansichtskarten, farbige

Stempel und vieles mehr. 6 3000,-

6112 KAMERUN - schöne Sammlung auf Blättern ab

Vor- und Mitläufern mit Briefstücken, zahlr. Briefen,

dabei Einschreiben, dekorative Ansichtskarten und

farbige Stempel sowie frankierte Paketkarte mit Attest.

3000,-

6113 KAMERUN - interessante Sammlung auf selbstgestalteten

Blättern mit dekorativen Briefstücken, Paketkartenabschnitten,

guten und besseren Stempeln

wie RA2 „Aus Westafrika“, reizvolle Frankaturen inkl.

V13B und 48d als seltene Mischfrankatur (Attest Steuer),

Paar der Nr. 45 auf 5 Pfg-Postkarte (seltene Mischfrankatur),

weitere Vorläuferbelege dabei ein R-Brief.

Altes Objekt aus Sammlerhand. 6 1200,-

6114 SAMOA - Kollektion auf Albenblättern, Steckkarten

und im Umschlag mit interessantem Material

inkl. dreimal 5 Mark Kaiseryacht gestempelt, Briefstücken,

Abstempelungen sowie eine bessere Abteilung

Briefe mit Vor- und Mitläufern, Einschreiben, Ansichtskarten,

Specimen-Ganzsachen etc. 2500,-

6115 TOGO - alte Sammlung auf selbstgestalteten

Blättern, beginnend mit den Vorläufern auf losen Marken,

Briefstücken und Belegen, dabei seltene Stempel

und Frankaturen, „Aus Westafrika“. Die Markenzeit

mit Stempeln, Briefstücken, Belegen, R-Briefen, Ansichtskarten

usw. Die französische Zeit ebenfalls mit

Stempeln, Ganzsachen, Mitläufern und Mischfrankaturen

zwischen den Ausgaben. Ein historisch interessantes

Objekt. 6 2500,-

6116 WITU-SCHUTZGEBIET - Partie von 19 ausgesucht

schönen Briefstücken versch. Marken inkl.

Dienstausgaben.400,-


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