Der Harz_06_26_I
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Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 06_2026
Eine Erfolgsgeschichte
– 140 Jahre Harzklub
S. 4/5
Laura und Goliath –
Besuch im Pelzmantel
S. 11
Konzerthaus
Liebfrauen
Wernigerode S. 13
www.harzklub.de
DREI WEGE.
Viele Moglichkeiten .. .
GRÜNES
FENSTER
12 Kilometer | 12 Stationen 18 Kilometer | 6 Stempel 10 Orte | 10 Stempel
Die dazugehörigen Begleithefte und Abzeichen gibt es in der Tourist Info.
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EDITORIAL
Impressum
Herausgeber:
Der Harzklub e.V.
Heimat-, Wander- und
Naturschutzbund
Am Alten Bahnhof 5a
38678 Clausthal-Zellerfeld
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Redaktion:
Christoph Steingaß (CS)
Redaktionskollegium:
Axel Seiler (Hauptpressewart),
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Klaus Dumeier
(stellv. Präsident).
Beiträge, die nicht ausdrücklich
als Stellungnahme der genannten
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des Verfassers dar. Für unverlangt
eingesandte Manuskripte und Fotos
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(Redaktion, Anzeigen, Vertrieb)
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DER HARZ erscheint Anfang des
Monats. Jahresabonnementpreis:
37,99 € inkl. Versandkosten und
7 % MwSt. Zeitung ist kündbar bis
30. September des laufenden Jahres
für das Folgejahr.
Titelseite:
Die Braunbärin Laura im Bärenpark
Worbis
Foto: Alternativer Bärenpark in
Worbis
Bei einer Haushaltsauflösung fiel mir ein „Kleiner Führer
durch den Harz“ von 1908 in die Hände. Hochinteressant,
was man dort so lesen konnte.
Beispiel Wildemann: dort steht u.a. geschrieben, dass der
Ort vorzügliches Trinkwasser zu bieten hat, dazu elektrische
Beleuchtung und man den Ort getrost als Sommerfrische
empfehlen kann, zuweilen Konzert, auch im Winter geöffnet.
Dazu findet man auch die damals aktuellen Preise:
Zimmer für 1,75 Mark, Frühstück für 75 Pfennig, Table d`hote (gemeinsames
Abendessen ohne Auswahl, für 2 Mark). Das war schon das obere Preissegment,
es ging auch etwas günstiger.
Das soll kein Aufstöhnen werden über die gute alte Zeit und wie teuer heute alles
geworden ist. Man kann wohl schlecht Pferdeäpfel und Glühbirnen vergleichen
– aber man kann sich einfach nur zurückversetzen und sich amüsieren. Keine
praktische Wanderbekleidung, sondern edle Abendgarderobe, die Damen im
Kleid! Trinksprüche auf den Kaiser! Vielleicht Strohmatratzen!
Trotz aller berechtigten und auch unberechtigten Kritik an der Gegenwart, ich
finde, es geht uns doch ganz gut! Wir wissen, was war, wir wissen, was wir heute
haben, aber wir wissen nicht, was kommen wird! Und das ist gut so!
Genießen Sie die Vielfalt der Beiträge in der vor Ihnen liegenden Ausgabe und
freuen Sie sich auf den Sommer! Und natürlich auf die vielen Aktivitäten mit
dem Harzklub!
Glück Auf!
CS
P.S. Warum ausgerechnet ein Braunbär auf dem Titel ist?
Der Bericht auf Seite 11 gibt die Erklärung
INHALT
Harzklub:
140 Jahre Harzklub – Von der Idee zur festen Institution 4/5
Fortbildungsveranstaltung für Wanderwarte und Wanderführer in Elbingerode 5
2. Wochen der Natur in Zorge – Geführte Wanderungen 19
Wanderungen Juni/Juli 2026 20–21
Harzklub-Zweigverein Thale:
Vom Rost befreit: Die Kater vom Katerstieg erstrahlen neu 6
Harzklub-Zweigverein Bremen: Zu Gast in Seesen 7
Harzklub-Zweigverein Sieber:
Überdachter Rastplatz auf dem Weg zur Hanskühnenburg 7
Harzklub-Zweigverein Osterode:
Neue Schutzhütte am „Nienburger Tor“ im Bremketal fertiggestellt 8
Harzklub-Zweigverein Lerbach: Start der Wandersaison in Lerbach 9
Niedersachswerfen:
Ein Stück kulturelle Identität von Harztor 10
Eine wahre Geschichte: Laura und Goliath – Besuch im Pelzmantel 11
Leserbrief „Der Gute und der Böse“ 11
Harzer Schmalspurbahnen: HSB-Delegation war zu Gast in Wales 12
Wernigerode Tourismus GmbH:
Konzerthaus Liebfrauen Wernigerode 13
Harzer Tourismusverband:
Der Harzer Klostersommer startet in die 18. Saison 14
Der „Typisch Harz“-Regioshop behält seinen Namen 14
Nationalpark Harz:
25 Jahre Fahrtziel Natur – Erfolgsmodell auch im Harz 15
HARZVERBAND e.V.:
Mit Lupe, Schaufel und Neugier: Grundschüler erforschen den Boden 16
Neue Info-Tafeln machen Wildemanns Wanderwege und Geschichte erlebbar 17
Mit Naturpark und Geopark: Natur erleben und Erdgeschichte entdecken 17
06 | 2026 3
HARZKLUB
Eine Erfolgsgeschichte aus dem Harz
140 Jahre Harzklub –
von der Idee zur festen Institution
In diesem Jahr wird der Harzklub 140 Jahre alt. Das ist für
einen Verein schon eine recht lange Zeit. Viele Sportvereine,
Naturschutz- oder Umweltverbände können nicht auf ein solch
stattliches Alter zurückblicken.
Doch wie kam es zu der Entstehung: Gegen Ende des 19. Jahrhunderts
als Folge der Industrialisierung und dem Bau großer Städte
begann die Sehnsucht der Bevölkerung nach Aufenthalten in der
Natur und ausgeprägten Wanderungen. Es entstand der Begriff
der Sommerfrische. Doch darauf war der Harz zunächst überhaupt
noch nicht vorbereitet.
Es gab meist nur schmale Eselspfade, oft genug belagert von
Räubern, Bettlern und Frevlern, keinerlei Beschilderung und
die verschiedenen Fürstenhäuser hatten keinerlei Interesse an
einer Veränderung und fürchteten wohl auch eine Störung ihrer
herrschaftlichen Jagdreviere.
Das Aufsuchen von Acker, Wurmberg oder gar dem Brocken gestaltete
sich zu einem großen Abenteuer und war ohne erfahrene
Bergführer überhaupt nicht machbar.
Inzwischen hatten sich andere Erholungsgebiete, wie z.B. der
Spessart oder die Alpen, längst auf den zu erwartenden Ansturm
der Sommerfrischler eingestellt. Die Zeit drängte, wollte der Harz
nicht den Anschluss verlieren.
Es waren der Eisenbahndirektor Albert Schneider aus Trautenstein
und der Buchhändler H.C. Huch aus Quedlinburg die anlässlich
einer gemeinsamen Bahnfahrt über die Bildung eines „Harz-Touristen-Vereines“
diskutierten.
Am 4.Juli 1886 lud H.C. Huch zehn gleichgesinnte Männer nach
Blankenburg ein, die dort übereinkamen, in den größten Zeitungen
des Harzes einen Aufruf mit folgendem Wortlaut zu veröffentlichen.
Aufforderung!
Die Unterzeichnenden, durchdrungen von der Notwendigkeit, im
Interesse der Besucher des schönen Harzgebietes gemeinschaftlich
wirken zu müssen, beabsichtigen, einen Harzklub zu bilden, welcher
es sich zur Aufgabe macht, nach den verschiedensten Richtungen,
ähnlich wie der Alpenklub, obigen Zweck zu verfolgen. Wir fordern
hiermit alle diejenigen, welche sich für den Harz interessieren, auf,
diesem Harzklub beizutreten, rufen zu einer Versammlung derselben
auf den 7. und 8. August 1886 nach Seesen am Harz und bitten um
recht zahlreiche Beteiligung.
Diese zehn Männer, die erkannt hatten, wie wichtig ein geschlossenes
Vorgehen für den Erfolg des neuen Vereins war, können mit
Recht als die Gründer des Harzklubs angesehen werden.
Der Aufruf fiel auf fruchtbaren Boden und als man sich am 8.
August 1886, vormittags um 11 Uhr, im Rathaus von Seesen traf,
waren bereits 62 Vertreter aus 23 Harzer Orten beteiligt. Diese
erste Sitzung wurde von Hauptmann a.D. Robert Spatzier geleitet.
H.C. Huch hatte eine Satzung ausgearbeitet und diese wurde bis
zur ersten Hauptversammlung in Kraft gesetzt. Am 20. Februar
1887 traf der provisorische Vorstand, nun schon unter der Leitung
von Albert Schneider, zu einer Beratung in Halberstadt zusammen.
Am 3. April 1887 fand die erste
Delegiertenversammlung des
Harzklubs in Goslar Im Hotel
Hannover statt. Die Versammlung
beschloss, als den Ort der
Geburt Seesen zu betrachten
und das Gründungsdatum auf
den 8.8.1886 festzuschreiben.
In den Folgejahren wuchsen sowohl
die Anzahl der Zweigvereine,
als auch die Mitgliederzahl
ständig an. Der Zweigverein
Trautenstein wurde im Jahr
1894 gegründet.
Wer war dieser Albert Schneider,
der mit Weit- und Umsicht
den Verein über 14 Jahre bis
1900 geführt hat?
Geboren als Sohn eines Pfarrers
am 30. November 1833 in
dem damals fast weltentlegenen
Harzdörfchen Trautenstein
Christoph Steingaß während seines
Kurzvortrages auf der JHV in
Trautenstein. (Foto: Axel Wolters)
lernte er alle Freuden und Nöte der Bevölkerung und alle Rauhheit
der Harznatur kennen. Das Gymnasium besuchte er in Blankenburg,
studierte Ingenieur und Maschinenbau in Braunschweig,
zog danach in die große Welt, zunächst nach Wien und später
nach Russland, wo er eine beispiellose Karriere startete. Nach 15
Jahren kehrte er in die Heimat zurück und arbeitete als Betriebsdirektor
der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn. Seine große
Leidenschaft galt der Erschließung der Harzberge mit einem völlig
neuen Prinzip, der Zahnradbahn. Wer Großes erschafft, hat auch
immer eine Anzahl von Neidern, die ihm persönliche Bereicherung
vorwarfen. Das mag, neben seiner angegriffenen Gesundheit, ein
Grund für seinen Rücktritt gewesen sein.
Seine Verbundenheit zum Harzklub erlahmte jedoch nie. Selbst
als die Beine den großen Körper nicht mehr tragen konnten, ließ
er sich, zwischen den Holmen eines fahrbaren Barrens stehend,
in den Saal der Hauptversammlung rollen, denn auch als Ehrenvorsitzender
erhob er noch seine Stimme.
Seine mit gewaltigen Orden geschmückte Brust war häufig in den
Fürstenhäusern des Harzes anzutreffen. Er liebte großes und feierliches
Auftreten und wer mit Geheimrat Schneider gesellschaftlich
verkehren wollte, musste fest stehen und einen guten Magen haben.
Der Geheime Baurat Albert Schneider verstarb am 29. April 1919
in seiner Villa in Bad Harzburg.
Die zweite wichtige Person aus der Gründerzeit des Harzklubs ist
Heinrich Conrad Huch. Eigentlich kennt niemand diesen Namen,
denn von Anfang an sprach und schrieb man nur: H.C. Huch! Er
gehört zu einem der bekanntesten und wichtigsten Männer, die der
Harzklub je in seinen Reihen hatte. H.C., das hatte Familientradition,
denn auch sein Vater und mindestens einer seiner vier Söhne trug
4 06 | 2026
HARZKLUB
AKTUELL
diesen Vornamen. So brauchte man im familiären Buchladen kein
Schild und keinen Briefkopf zu ändern, wenn der Betrieb vom Vater
auf den Sohn übertragen wurde. H.C. Huch wurde am 23.Dezember
1850 in Quedlinburg geboren. In einer Beschreibung seines Lebens
aus jener Zeit heißt es: Ihm war eine sorgenfreie Jugend garantiert.
Er hat sie reichlich ausgenutzt, insbesondere war er von jeher unverwüstlich
in seiner Wanderlust. Erheblich körperliche Unfälle in seiner
Jugend konnten ihn von waghalsigen Kletterkünsten nicht abhalten.
Möglicherweise hatte ihn ein längerer Aufenthalt im Alpenraum
animiert, gemeinsam mit Albert Schneider einen großzügigen
Verkehrsverein als ehrlicher Makler zwischen dem wanderfrohen
Fremdling und dem gastfreundlichen Harzer zu gründen.
Er übernahm von Anfang an das Amt des Schriftführers und er
wurde beschrieben als freigeistig, mit einem starken Schuss demokratischen
Blutes. Er übte dieses Amt in recht ungewöhnlicher
Form aus. Aufgrund seines fast fotografischen Gedächtnisses
fertigte er niemals Protokolle oder längere Notizen an. Er erinnerte
sich an alle Besprechungen oder Verträge auch nach langer Zeit.
So manchen Zweigverein konnte er damit überraschen.
H.C. Huch musste wegen eines unheilbaren Augenleidens
das wichtige Amt im Jahre 1927 (nach mehr als 40 Jahren) in
jüngere Hände abgeben. Er starb am 26.Juni 1931 im Alter von
80 Jahren.
Bislang konnte ich vom Harzklub ausschließlich in der männlichen
Form berichten. Und tatsächlich war dieser Verein in etlichen
Orten nur den Männern vorbehalten. Frauen wurden zunächst
nicht aufgenommen, später lediglich die Ehefrauen. Die Frauen
befanden sich noch in der gesellschaftlichen Rolle des ausgehenden
19.Jahrhunderts. Zudem waren die Angebote für sie nicht
besonders attraktiv. Erst, als die Brauchtumsgruppen in den
Zweigvereinen entstanden, waren die Frauen dabei. oft schon
in so großer Zahl, dass der Mangel an männlichen Mitgliedern
beklagt wurde.
Soweit zu der Erfolgsgeschichte der Harzklub-Gründung. Diese
Geschichte geht weiter und der Harzklub ist nach wie vor ein
kompetenter und anerkannter Partner für den Harz und um den
Harz herum.
Harzklub – Wanderwarte und Wanderführer
Fortbildungsveranstaltung in Elbingerode
mit viel Praxis und Geschichte
Auf Einladung des Hauptwanderwarts Karl Leyrer
trafen sich am 2. Mai 2026 30 Wanderwarte bzw.
Wanderführer aus 12 Zweigvereinen des Harzklubs
zur diesjährigen Fortbildungsveranstaltung in Elbingerode
(Harz).
Die Teilnehmer wurden am Treffpunkt der Wanderung
durch den 1. Vorsitzenden des Harzklubs Elbingerode
Peter Werner herzlich begrüßt. Geführt bzw. begleitet
wurden die Teilnehmer durch den Wanderwart
Hans-Jürgen Kuna sowie dem 2. Vorsitzenden Dittmar
Marquordt.
Die Wanderung führte zunächst entlang des Waldrandes
und von Bergwiesen, wo Hans-Jürgen Kuna über
die örtlichen Gegebenheiten und die Geschichte des
Ortes, die stark vom Bergbau und der Forstwirtschaft
geprägt ist, informierte. Die Landwirtschaft spielte, wie in vielen
anderen Harzer Orten, nur als Nebenerwerb eine Rolle. Da die
Wanderung abschnittsweise auf einem Forstgeschichtlichen
sowie einem Montangeschichtlichen Rundwanderweg um Elbingerode
verlief, wurden die Teilnehmenden auch an Hand von
Informationstafeln über spezielle Themen informiert. Besondere
Schwerpunkte bildeten dabei der mehr als einhundert jährige
Abbau von Kalkstein und dessen Veredlung bei Elbingerode sowie
der frühere Eisenerzbergbau am Büchenberg. Am Büchenberg
selbst wurden Relikte des früheren ober- und untertägigen Eisenerzabbaus
erläutert sowie eine mächtige alte Buche und
das Panorama der Bergkette zwischen Wurmberg und Großen
Birkenkopf bewundert.
Der Rückweg führte zum Wanderstützpunkt am „Hirschbrunnen“,
an dem die Wanderer mit Getränken und einem kleinen Imbiss
von Mitgliedern des Elbingeröder Vereins versorgt wurden. Hier
informierten Wanderfreund Karl Leyrer und der 1. Vorsitzende
des Goslarer Harzklubs, Dr. Thomas Havermann, über das Projekt
HikingChallenge. Weiterhin warb Karl Leyrer für die Wanderführerausbildung,
damit wir für unsere Gäste ein gutes Angebot haben.
Im Anschluss bestand die Möglichkeit, die Elbingeröder Heimatstube
sowie die Stadtkirche St. Jakobi zu besuchen, die von einigen
der Teilnehmenden genutzt wurden.
Text u. Foto: Dittmar Marquordt
06 | 2026 5
AKTUELL
Harzklub-Zweigverein Thale
Vom Rost befreit:
Die Kater vom Katerstieg erstrahlen neu
Eine Katze hat sieben Leben, so eine gängige Redewendung
und ein kultureller Mythos.
Gleichwohl, wer kennt ihn nicht, das Wappentier am Katerstieg
im Bodetal. Beidseitig am Brückengeländer verbaut, die runden
Gusseisenscheiben mit eben diesen Katern in Abbildung.
Leicht in die Jahre gekommen. Die Farbe verblast und sichtbare
Rostspuren, so das bisherige Erscheinungsbild. Grund für den
Harzklub-Zweigverein Thale hier tätig zu werden. Nicht nur
sieben Leben, die Mitarbeiter der Naturstation vom Zweigverein
verpassten den beiden Katzen auf den Plaketten „ein weiteres,
ein achtes Leben“.
Mit einem enormen Kraftakt wurden die beiden Gussscheiben im
letzten Herbst vom Brückengeländer demontiert. Eine Scheibe
wiegt so ca. 65 kg. Wirklich kein Leichtgewicht und sie sollten
ja auch sicher für die Aufarbeitung geborgen werden.
Für die ersten Schritte der Sanierung wurden beide Scheiben
zum Sandstrahlen gebracht. Hierbei stand die Halberstädter
Firma VIS GmbH sehr hilfreich zur Seite. Völlig kostenneutral
(!!) wurde von den Gussteilen die alte Farbe abgestrahlt. Auch
wurden im Nachhinein Vertiefungen in den Scheiben ausgeglichen,
welche durch Rost entstanden waren. Somit hatten
die Gussplaketten wieder eine glatte Oberfläche und die Farbgebung
konnte beginnen. Hier bewies sich einmal mehr, dass
die Mitarbeiter der Naturstation nicht „nur“ Windbruch und
Trockenmauern, Sitzgruppen und Bänke, Weggeländer und Brücken
können. Nein, auch vor filigranen Malerarbeiten schreckt
man nicht zurück. So erhielten in den Wintermonaten beide
Gussplaketten einen neuen Anstrich. Nach der erfolgreichen
Montage der aufgefrischten Plaketten erstrahlen beide Kater
nunmehr im neuen Farbenglanz am Katerstieg im Bodetal.
Für den Zweigverein war es, bei aller Freude über das jetzige
Erscheinungsbild, eine kostspielige Aktion. Um eine lange
Haltbarkeit der aufgetragenen Farben zu gewähren, kamen
Spezialprodukte in Anwendung. Überstrichen wurden die farblich
neugestalteten Scheiben mit einer Speziallasur, welche
zusätzlichen Dauerschutz gewährt.
Alles in allem entstanden Kosten, welche die Vereinskasse stark
belastet. Aus diesem Grund rufen wir zu einer Spendenaktion
auf. Wer sich genauso wie wir an dem neuen Erscheinungsbild
des Katerstiegs erfreut, darf seine Freude gerne in Form einer
kleinen Spende zum Ausdruck bringen.
Nachstehend unsere Bankverbindung:
DE 60 8105 2000 0349 7322 13
NOLADE21HRZ
Grund: Katerbrücke
Wir, der Harzklub-Zweigverein Thale, sind über jede, auch noch
so kleine Spende dankbar.
Vorher
Nachher
6 06 | 2026
AKTUELL
Harzklub-Zweigverein Bremen
Zu Gast in Seesen
Mitglieder vom HZV Bremen waren, wegen einer geschichtlich
geführten Rundwanderung „Grünes Fenster“, zu Gast in Seesen.
Außerdem waren noch anwesend gewesen: eine Person
aus Bad Gandersheim und eine Person aus Seesen.
Sie wurden von den Wanderführern Axel Wolters und Ulli Waselewsky
(HZV Seesen) erwartet.
Treffpunkt der Wanderung war der Jacobsonplatz. Bevor man
mit der Wanderung begann , wurde über Israel Jacobson, das
Jacobsongymnasium und die Synagoge erzählt. Dann startete
die Wanderung. Über die Bismarckstraße (Magneto und Sonnen-
Bassermann), Bergstraße (Tillys Tisch, Schlageter-Stein) wurde
der Dehneplatz erreicht.
Der Harzklub-Zweigverein Bremen
Hier wurde u. a. vom Seifenkistenrennen berichtet. Weiter, über
den Oberförster-Hahn-Weg, wurde der Steinway-Park erreicht.
Hier erfuhr man, weshalb der Kurpark „Steinway-Park“ heißt.
Weiter ging es an der Schildau entlang, bis zum Silberhohl. Von
dort wanderte man weiter, über dem Schildberg, Sehusa-Park,
zurück zum Jacobsonplatz.
Schöner Blick in die Landschaft (Foto: A. Wolters)
Den Wandergästen aus Bremen, Bad Gandersheim und Seesen
hatte die Tour, vor allem aber die Erzählungen, gut gefallen.
Wer Interesse an der Tour haben sollte, kann sich mit Ulli Waselewsky,
Wanderführer HZV Seesen, in Verbindung setzen.
Harzklub-Zweigverein Sieber
Überdachter Rastplatz auf dem Weg zur
Hanskühnenburg
Wer von Lonau durch das Kirch-Tal, oder von Sieber durch das
Goldenke-Tal zur Hanskühnengurg gewandert ist, hat in der Vergangenheit
keine Möglichkeit zu einer Rast vorgefunden. Diesen
Mißstand hat nun der Harzklub-Zweigverein Sieber abgeschafft.
Nach Vorarbeiten der einzelnen Bauteile vor dem Harzklub-Heim
in Sieber durch die Mitglieder des Harzklub-Zweigvereins Sieber,
wurde dann Mitte Mai mit dem Aufbau vor Ort begonnen.
So konnte ab Mitte Mai, noch vor Pfingsten der neue Rastplatz
schon genutzt werden. Der genaue Standort des Rastplatzes ist:
51.72140, 10.40935.
In der letzten Mai- Woche wurde dann noch das Dach endgültig
mit einer sogenannten Schweißbahn abgedichtet. Schon während
der Aufbauarbeiten wurde dieses Schmuckstück von den vorbeikommenden
Wanderern und Mountainbikern sehr wohlwollend
begrüßt und auch schon sehr benutzt.
Unser Dank gilt der Revierförsterei Lilienberg, Thomas und Julien
Ilgner und unserem Bauleiter Karl-Heinz Barke, sowie den
Mitgliedern des Harzklub-Zweigverein Sieber.
Eberhard Bruns
v.l. Bernd Füllgrabe, Karl-Heinz Barke, Michael Puls, Hans-Hermann
Koch u. Jürgen Füllgrabe. Nicht im Bild: Eberhard Bruns
06 | 2026
7
AKTUELL
Harzklub-Zweigverein Osterode lädt mit Sonderstempel, Wanderungen und geselligem
Beisammensein zum Besuch ein
Neue Schutzhütte am „Nienburger Tor“
im Bremketal fertiggestellt
Am „Nienburger Tor“ im Bremketal ist eine neue Schutzhütte
entstanden. Der Harzklub-Zweigverein Osterode konnte damit
ein Projekt abschließen, das Wanderinfrastruktur, Naturerleben
und regionale Erinnerungskultur auf besondere Weise
miteinander verbindet.
Die neue Hütte bietet Wandernden und Radfahrenden künftig
einen geschützten Rastplatz an einem landschaftlich reizvollen
Ort mit Blick ins Bremketal. Zugleich erinnert der Standort an die
enge Zusammenarbeit der Osteroder und Nienburger Forstleute
während der Waldkatastrophe der Jahre 2018 bis 2022. Bereits das
„Nienburger Tor 2020“ weist auf diesen gemeinsamen Einsatz hin.
Mit der neuen Schutzhütte erhält dieser Ort nun eine zusätzliche
Bedeutung als Rastplatz, Aussichtspunkt und sichtbares Zeichen
des Zusammenhalts.
Ermöglicht wurde die Umsetzung des Projekts durch die Unterstützung
mehrerer Förderer und Partner. Dazu zählen die erlaufene
Spende des Teams der Sparkasse Osterode beim Osteroder Hexentrail
2025, die Sparkassenstiftung der Sparkasse Osterode sowie
die Hermann-Reddersen-Stiftung. An der praktischen Umsetzung
waren zudem die Fritz Hesse GmbH & Co. KG sowie die H&R Forst
GmbH beteiligt. Der Harzklub-Zweigverein Osterode dankt allen
Unterstützern, Sponsoren sowie Handwerks- und Lieferbetrieben
herzlich für ihren Beitrag. In enger Abstimmung mit den Niedersächsischen
Landesforsten konnte die Schutzhütte errichtet und
der Platz weiter aufgewertet werden. Der Harzklub-Zweigverein
Osterode sieht darin einen nachhaltigen Beitrag zur Pflege der Wanderwege
und zur Erhaltung heimatkundlicher Zeugnisse im Harz.
Ein besonderes Bonbon für Wanderfreunde gibt es ab dem 28.
Mai 2026: An der neuen Schutzhütte steht ein temporärer Sonderstempel
der Harzer Wandernadel bereit und lädt dazu ein,
den neuen Rastplatz zu besuchen. Wandernde sollten daher ihre
Stempelhefte mitbringen und die Gelegenheit nutzen, den neuen
Standort kennenzulernen.
Zusätzlich lädt der Harzklub-Zweigverein Osterode am Sonntag,
den 14. Juni 2026, zu zwei geführten Wanderungen zur neuen
Schutzhütte ein.
Die erste Wanderung umfasst etwa 13 Kilometer und startet um
9.00 Uhr. Wanderführer ist Uwe Alms, ehemaliger Revierförster
sowie 2. Vorsitzender und Wegewart des Harzklub-Zweigvereins
Osterode. Treffpunkt ist der Fußballplatz an den Freiheiter Höhen.
Für alle, die eine kürzere Strecke bevorzugen, wird eine zweite
Wanderung über etwa 6 Kilometer angeboten. Wanderführerin ist
Renate Heitkamp. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr an der Bleichestelle
in Osterode. Dort sollen Fahrgemeinschaften gebildet werden.
Beide Wanderungen führen zur neuen Schutzhütte am „Nienburger
Tor“. Dort erwartet die Teilnehmenden eine kleine Verpflegung mit
Kuchen, Getränken und Gegrilltem. Zugleich besteht Gelegenheit,
den Sonderstempel der Harzer Wandernadel zu sammeln und in
geselliger Runde miteinander ins Gespräch zu kommen. Festes
Schuhwerk wird empfohlen.
Die erwanderten Kilometer beider Wanderungen können zudem im
Rahmen der HikingChallenge berücksichtigt werden. Die Hiking-
Challenge lädt dazu ein, Wanderkilometer zu sammeln, besondere
Landschaften im Harz zu erleben und die eigene Ausdauer unter
Beweis zu stellen. Sie ist offizieller Partner des Harzklubs.
Um Anmeldung zu beiden Wanderungen wird beim Wanderwart
Dennis Stolze unter Telefon 0152/31705077 gebeten.
Mit der neuen Schutzhütte am „Nienburger Tor“ ist ein Ort entstanden,
der Rast, Erinnerung und Gemeinschaft verbindet. Der
Harzklub-Zweigverein Osterode freut sich daher auf viele Besucherinnen
und Besucher, die diesen besonderen Platz im Bremketal
künftig erwandern und erleben.
Text: Dennis Stolze, Foto: Niklas Rücker
8 06 | 2026
AKTUELL
Harzklub-Zweigverein Lerbach
Start der Wandersaison in Lerbach
Traditionsgemäß startete die Wandergruppe am 1. Mai
in Lerbach beim Infostand und weiter ging es in Fahrgemeinschaften
in Richtung Bad Sachsa/Neuhof. Beim
Parkplatz Kutzhütte dann auf den Gipspfad Mehholz.
Der Rundweg entstand durch Renaturierung von Abbauflächen.
Das Gestein wird auch heute noch abgebaut.
Unsere Wanderführer Monika und Jürgen haben den
2,5 km Rundweg natürlich um einige km erweitert, was
uns herrliche Ausblicke auf den Sachsenstein und die
Gipskarstlandschaft bot.
Nach ca. 8 km, mit Pausen, die Jürgen mit seinem Wissen
über Gipsentstehung und die verschiedenen Arten
des Gips (z.B. auch Marienglas) füllte.
Die 24 Wanderer bedankten sich herzlich für die Führung
mit einem 3-fachen „Glück Auf“.
Karin Pinnecke
(Foto: CS)
06 | 2026
9
AKTUELL
Niedersachswerfen erinnert an Lorenz Rhodomann
Ein Stück kulturelle Identität von Harztor
Etwa 30 Gäste, interessierte Bürgerinnen
und Bürger sowie die Bürgermeister
Stephan Klante (Gemeinde Harztor) und
Thomas Apel (Ortschaft Niedersachswerfen)
kamen zur feierlichen Eröffnung
der neuen Gedenktafel für Sachswerfens
berühmten Sohn Lorenz Rhodomann in
der gleichnamigen Straße.
Eingeladen hatte das Seniorenheim Haus
Harztor (soweno), dessen Leiter Dirk Erfurt
die Gäste herzlich begrüßte und die Enthüllung
übernahm. Die Bürgermeister dankten
der Initiative, die mit der Tafel ein Stück
Heimatgeschichte und kulturelle Identität
sichtbar macht.
„Harztor hat viel zu bieten – Lorenz Rhodomann
ist ein herausragendes Beispiel“,
betonte Bürgermeister Klante.
Ortschaftsbürgermeister Thomas Apel freute
sich besonders über die neue, hochwertige
Gedenktafel in der Rhodomannstraße,
die über Barcodes nun die deutsche Version
des Rhodomann Epos Ilfelda Hercynica
bietet – ein Stück kultureller Identität für
Harztor und ein berühmtes Heimatlied.
Nach der Enthüllung lud soweno zu Kaffee
und belegten Brötchen ein. In der entspannten
Runde kam es zu vielen guten
Gesprächen zwischen Bürgern, Gästen und
Verantwortlichen. Ein herzliches Dankeschön
gilt dem gesamten soweno Team für
die Vorbereitung, die Gastfreundschaft und
die verlässliche Unterstützung.
Im anschließenden Vortrag spannte Tim
Schäfer den Bogen vom „wohl klügsten
Bauernsohn“ Rhodomann bis zur kulturellen
Identität Harztors. Er schilderte, wie
der junge Lorenz durch die Förderung des
Pfarrers Andreas Wacker und später des
Humanisten Michael Neander seinen Weg
vom Dorfkind zum europaweit gefeierten
Gelehrten fand.
Rhodomanns Worte über Ilfeld – „Ilfeld,
liebliche Wohnung der frommen Musen,
mein Ilfeld!“ – zeigen seine tiefe Verbundenheit
mit der Region.
Schäfer erinnerte daran, dass Rhodomann
seinerzeit als „alter Homer“ geehrt wurde
– ein Titel, der heute mit einem Augenzwinkern
auch als „voll lit“ verstanden werden
könnte. Humorvoll und zugleich respektvoll
verband der Vortrag Geschichte mit
Gegenwart:
„Wenn junge Menschen heute bei ‚alter
Homer‘ schmunzeln und zugleich wissen,
wer dieser Mann war – dann hat die Tafel
ihr Ziel erreicht.“
Mit der neuen Gedenktafel wird Rhodomanns
Werk wieder zugänglich. Sie steht
würdevoll für Bildung, Herkunft und die
Kraft regionaler Geschichte – und dafür,
dass große Geister oft aus kleinen Orten
kommen.
Dank gilt den Sponsoren Herr Benjamin
Lukat und Herr David Lukat für die Unterstützung
des Projekts sowie Reimut
Baumgarten aus Niedersachswerfen für
das durchdachte Design und die inhaltliche
Gestaltung der Tafel. Ein weiterer Dank geht
an die Gemeinde Harztor und den Bauhof
Harztor.
Tim Schäfer
Dirk Erfurt
10 06 | 2026
AKTUELL
Eine wahre Geschichte
Laura und Goliath – Besuch im Pelzmantel
1996 – es ist nun genau dreißig Jahre her!
Frühmorgens klingelte in der Polizeistation Seesen
das Telefon und ein aufgeregter Anrufer begann
seine Mitteilung mit den Worten; „Ich habe
nichts getrunken! Aber als ich eben zur Jagd
fahren wollte, begegnete ich zwei Braunbären
am Sternplatz zwischen Seesen und Lautenthal
an der Landesstraße. Sie müssen mir glauben,
es ist kein Jägerlatein!“
Die Polizeibeamten begriffen schnell, dass man
ihnen keinen Streich spielen wollte und rückten
mit drei Einsatzfahrzeugen aus. Sie konnten gerade
noch beobachten, wie die beiden ziemlich
heruntergekommenen Petze sich anschickten, um
im Unterholz zu verschwinden. Schnell wurde die
Landesstraße gesperrt, Warnposten aufgestellt und
das zuständige Veterinäramt Goslar informiert. Mittlerweile hatte
sich die brisante Meldung herumgesprochen und es herrschte,
besonders bei den Förstern und Waldarbeitern, hellste Aufregung.
Ein Hubschrauber wurde angefordert und gleichzeitig informierte
man einen Tierarzt aus Braunschweig, der sein Narkosegewehr
mitbrachte und die Bären in den vorzeitigen Winterschlaf schickte.
Doch wo sollte man die Tiere unterbringen? Die Zoos in Magdeburg
und Hannover waren beide nicht in der Lage, den Ausreißern ein
Quartier zu gewähren. Schließlich erklärte sich ein Tierhändler
aus Alfeld bereit, die Bären für eine kurze Zeit aufzunehmen. Man
verfrachtete die beiden etwa 170 kg und 200 kg schweren Tiere in
jeweils eine „Grüne Minna“ und brachte sie nach Alfeld.
Wilde Spekulationen machten die Runde. Waren es Bären aus
Osteuropa, die nach Frankreich zur Schlachtung gebracht werden
sollten? Hatte ein Wanderzirkus sie absichtlich wegen Futtermangels
ausgesetzt? Ganz in der Nähe der Fundstelle wurde zufällig
ein verrosteter uralter Zirkuswagen mit Gitterstäben beobachtet,
den man aber nicht gleich in Verbindung zu den Tieren gebracht
hatte. Mittlerweile wurde der Kontakt zu einem „Bärenpark“ in den
Niederlanden hergestellt und die beiden Braunbären, denen man
inzwischen die Namen Laura und Goliath gegeben hatte, konnten
sich dort zunächst von den Aufregungen der letzten Zeit erholen.
Als im Jahr 1997 der „Alternative Bärenpark Worbis der Stiftung
für Bären-Wildtier-Artenschutz“ in Leinefelde-Worbis erstmalig
seine Tore öffnete, waren die beiden Tiere die ersten Gäste und
sie wuchsen dort zu stattlichen Tieren heran.
Sie kamen um zu bleiben. Laura und Goliath, deren Alter bei ihrem
Fang auf drei bis vier Jahre geschätzt wurde, verlebten eine
schöne Zeit in Worbis. Goliath starb vor etwa zehn Jahren. Aber
Laura lebt noch! Sie ist eine Schönheit!
Bei den Recherchen zu diesem kleinen Artikel möchte ich mich
ganz harzlich-herzlich bei dem Nds. Forstamt Seesen und dem
Alternativen Bärenpark bedanken. Aus Leinefelde-Worbis habe ich
auch die Fotos von Laura erhalten. Man kann ihr nur wünschen,
dass sie noch etliche Jahre bei guter Gesundheit verbringt. Vielleicht
hat dieser Beitrag dazu beigetragen, der Bärin Laura und
den anderen Wildtieren einmal einen Besuch abzustatten.
Das ist die Geschichte der Bären aus dem Harz, die doch nur zufällig
hier gelandet sind. Ihre wirkliche Herkunft liegt im Dunkeln und
dort wird sie auch bleiben. Es waren Menschen, die sie in Schmutz,
Leid und Elend gebracht haben, aber es waren auch Menschen, die
ihnen danach ein schönes und lebenswertes Dasein verschafften.
CS
Ein schrecklicher Tod für einen schrecklichen Mann
„Der Gute und der Böse“
LESERBRIEF
Ohne Zweifel hat Georg Carl Wagener den
Königl. Hannover. Feldjäger August Schmidt
tödlich verletzt. Die genauen Hintergründe
der Tat wurden jedoch nie endgültig
geklärt und lassen Fragen offen. Klar war
von Anfang an, dass der junge Mann der
Gute war, in der Blüte seines Lebens. Sohn
des Heinrich Schmidt, Revier - Stadtförster
aus Goslar.
Im Schwurgerichtsprozess am 22. und 23.
Mai 1850 tritt sein Vater als Leumund auf
und bestätigt die Wahrhaftigkeit seines
Sohnes. Wohin gegen C. G. Wagener in diesem
Prozess eventuelle Vergehen ohne Beweise
vorgeworfen wurden, so als ob man
für das Todesurteil weiter Begründungen
bräuchte.
Die in dem Prozess entscheidende Frage
über Leben und Tod Wageners wurde nicht
behandelt: August Schmidt konnte oder
wollte nicht erklären, warum aus seinem
Gewehr ein Schuss abgefeuert wurde. Der
ersten Aussage Wageners der Forstgeometer
hätte auf ihn sein Gewehr abgeschossen
wurde nicht geglaubt. So wurde aus einer
nicht vorsätzlichen Handlung, mit der Folge
Verurteilung zur Kerkerhaft, ein Mord und
die Verurteilung zur Todesstrafe.
Ich finde die oberflächliche Herangehensweise
in diesem Artikel zu Lasten des Carl
Georg Wageners sehr bedauerlich.
Jörg Kohl, Goslar
06 | 2026
11
HARZER SCHMALSPURBAHNEN
Grenzenlos verbunden auf schmaler Spur
Internationale Eisenbahnfreundschaft neu
belebt : HSB-Delegation war zu Gast in Wales
Eine elfköpfige Delegation der Harzer Schmalspurbahnen
GmbH (HSB) reiste vom 20. bis zum 24. April nach Wales, um
die traditionsreichen Ffestiniog & Welsh Highland Railways
(F&WHR) zu besuchen. Mit großer Freude knüpfte die HSB
damit an eine langjährige und bewährte Partnerschaft an,
die während der Corona-Pandemie vorübergehend pausieren
musste.
Die Delegation setzte sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
unterschiedlicher Unternehmensbereiche zusammen. Vor Ort
wurden sie aktiv in den Betriebsalltag der walisischen Partnerbahnen
eingebunden und unter anderem als Dampflokführer,
Zugbegleiter oder bei den Gleisbauern eingesetzt. Nach der
Begrüßung am ersten Arbeitstag vor Ort, den erforderlichen
Belehrungen und einer Werksführung im zentralen Betriebswerk
Boston Lodge Works der F&WHR ging es für das HSB-Team
erstmal ganztägig auf eine umfangreiche Eingewöhnungsfahrt
auf der Hälfte beider Strecken (Boston Lodge – Tanybwlch –
Porthmadog – Rhyd Ddu - Porthmadog - Boston Lodge).
Dieser praxisnahe Austausch ermöglichte wieder wertvolle
Einblicke in die Arbeitsweise anderer Dampfeisenbahnen und
stärkt das gegenseitige Verständnis. Die Verbindung zwischen
der HSB und der F&WHR reicht bis in die frühen 2000er Jahre
zurück. Aus zunächst privaten Kontakten entwickelte sich ein
intensiver fachlicher Austausch. Seit 2006 besteht eine offizielle
Partnerschaft mit dem Ziel, Wissen und Erfahrungen in
den Bereichen Eisenbahn und Tourismus zum beiderseitigen
Nutzen zu teilen. Einige gegenseitige Besuche unterstreichen
die erfolgreiche und lebendige Zusammenarbeit.
Die F&WHR, gegründet im Jahr 1832 und damit die älteste Eisenbahngesellschaft
der Welt, bietet dabei einen besonders
traditionsreichen Rahmen für den Austausch. Die Wiederaufnahme
der Besuche ist ein starkes Zeichen dafür, dass diese
besondere Verbindung weiterhin gepflegt und ausgebaut wird.
„Mit unserem Besuch möchten wir die Partnerschaft neu beleben
und gemeinsam in die Zukunft blicken“, so HSB-Geschäftsführerin
Katrin Müller. „Der persönliche Austausch – direkt auf
und neben dem Führerstand – ist dabei von unschätzbarem
Wert.“ Die Reise steht somit ganz im Zeichen gelebter internationaler
Eisenbahnfreundschaft – verbindend, inspirierend und
zukunftsorientiert.
Die Mitarbeiter der HSB überreichen nach dem ersten Arbeits- und Kennlerntag ein kleines Gastgeschenk an die Walisischen Eisenbahner
(Foto: Sammlung HSB)
12 06 | 2026
WERNIGERODE TOURISMUS GMBH
Ein Ort, an dem Geschichte klingt und Musik lebt
Konzerthaus Liebfrauen Wernigerode
Das Konzerthaus befindet sich im Herzen der historischen
Altstadt – ein besonderer Ort für unvergessliche Konzerterlebnisse.
Ursprünglich im 13. Jh. als romanische Kirche erbaut, verbindet
das Gebäude heute auf eindrucksvolle Weise jahrhundertealte
Architektur mit moderner Technik und Akustik. Seit dem Umbau
im Jahr 2019 durch die Kulturstiftung Wernigerode hat sich das
Konzerthaus Liebfrauen Wernigerode zu einem kulturellen Highlight
der Region entwickelt.
Durch ihre Bauweise eignet sich die Saalkirche als Konzertsaal:
beste Sicht von den fast 500 Plätzen im Parkett, auf den beiden
Emporen und der Fürstenloge, eine auch für Sinfonieorchester
ausreichend große Bühne, eine exzellente Sauer-Orgel aus dem
Jahr 1883 mit 1800 Orgelpfeifen in 30 Registern und einer Chor-
Empore über der Bühne.
Der majestätische Konzertsaal mit seiner imposanten, gewölbten
Holzdecke, schafft eine perfekte Atmosphäre für klassische
Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen, Comedy, Ballett bis
hin zu Singer-Songwriter-Konzerten u. v. m.
Als Heimstätte des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode
und Bühne für renommierte Ensembles, wie dem MDR-
Sinfonieorchester werden regelmäßig musikalische Höhepunkte
in unvergesslicher Kulisse geboten.
Dass ein so historisches und denkmalgeschütztes Gebäude der
Musik gewidmet ist, ist gerade in heutiger Zeit ein hoffnungsgebendes
Zeichen. Es ist ein Signal über die Grenzen des Harzes hinaus:
so stärkt das Konzerthaus Liebfrauen die Ausstrahlungskraft
der Musik- und Kulturstadt Wernigerode mit ihrem Rundfunk-
Jugendchor Wernigerode, dem Schloß Wernigerode®, dem Internationalen
Johannes-Brahms-Chorfestival und den Wernigeröder
Schlossfestspielen.
Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Konzerthauses
Liebfrauen wurde 2025 erreicht: Bei der Verleihung der Architekturpreise
des Landes Sachsen-Anhalt erhielt das Konzerthaus
Liebfrauen den Publikumspreis.
Mehr als 750 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der
Online-Abstimmung und entschieden sich für das Wernigeröder
Konzerthaus. Damit würdigte die Öffentlichkeit sowohl die behutsame
und zugleich zukunftsweisende Umnutzung der ehemaligen
Liebfrauenkirche als auch die architektonische Leistung des Architekturbüros
Villa Lila unter der Leitung von Margrit Hottenrott.
Als Bauherrin wurde die Kulturstiftung Wernigerode ausgezeichnet.
Seit Januar 2025 ist die Wernigerode Tourismus GmbH für die
gesamte Organisation, den Spielplan und die Vermarktung der
Spielstätte verantwortlich.
Hier finden Sie alle Informationen
zu den Veranstaltungen.
(Fotos: WTG_Polyluchs)
Konzerthaus Liebfrauen Wernigerode, Liebfrauenkirchhof 5, 38855 Wernigerode, www.konzerthaus-wernigerode.de
Tickets: Tourist-Information Wernigerode, Marktplatz 10, 38855 Wernigerode
06 | 2026
13
HARZER TOURISMUSVERBAND
Zwischen Kräutergärten, Kreuzgängen und Konzerten
Der Harzer Klostersommer
startet in die 18. Saison
Harzer Tourismusverband
Von Juni bis September finden Gäste wieder viel Kultur und
Spiritualität, duftende Gärten und einzigartige Architektur
in den fünf teilnehmenden Klöstern Brunshausen, Walkenried
und Wöltingerode in Niedersachsen, sowie Drübeck und
Michaelstein in Sachsen-Anhalt vor.
Sommerlich, lebendig, klang – und bewegungsreich ist das Programm
des Harzer Klostersommers, der mit einer „Blauen Stunde“
am 19. Juni um 20 Uhr im Kloster Michaelstein eröffnet wird.
Musikalisch gestaltet wird der Abend von der Band Temmingberg,
die mit Gesang, akustischen Instrumenten und raffinierten Arrangements
den Geist der 30er Jahre neu interpretiert.
In den zauberhaften Klostergärten von Michaelstein und Drübeck
lernt man mit Gartensonntagsführungen und Gartenworkshops
wohltuende Klosterkräuter und Pflanzen kennen. Klöster pflegen
die Verbindung von Kultur und Kulinarischem mit Picknickwanderungen
in Begleitung von Alpakas und kulinarischen Klosterlebnissen
(Wöltingerode), sowie lauschigen Grillbuffets und Kniesteressen
nach den Abendführungen (Walkenried).
Weitere Höhepunkte sind die Konzerte, die allein durch die besondere
Akustik und Atmosphäre der Klosterräume und -kirchen
zum Erlebnis werden. Ob Chor, sanfte Flöten oder große Orchester
– im Harzer Klostersommer erklingen vielfältige musikalische
Facetten. Bewährte Formate wie die Akademiekonzerte und die
Musikreihe „Blaue Stunde“ in Michaelstein sowie die Walkenrieder
Kreuzgangkonzerte sind im Klostersommer-Kalender übersichtlich
gebündelt.
Kreuzgang im Kloster Michaelstein (Foto: © Guenter Jentsch)
In Brunshausen/Bad Gandersheim stehen zwei bedeutende Persönlichkeiten
im Mittelpunkt: die byzantinische Kaiserin Theophanu
und die Dichterin Roswitha von Gandersheim – begleitet von
Führungen und Vorträgen. Eine besondere Erfahrung bietet zudem
Yoga im Wöltingeroder Kräutergarten. Zu den Höhepunkten zählen
die Klosterfeste und -märkte in Walkenried (26.–27. September),
Michaelstein (16. August) und Wöltingerode (5.–6. September)
sowie der Johannistag in Drübeck (27. Juni). Auch der beliebte
blaue Stempelkasten der Harzer Wandernadel reist vom 1. Juni
bis 30. September wieder durch die fünf Klostersommer-Klöster.
www.harzerklostersommer.de
Der „Typisch Harz“-Regioshop behält seinen Namen
Seit Ende April steht fest: Der Harzer Tourismusverband
(HTV) und die Harzdrenalin
GmbH verlängern ihre Zusammenarbeit
zur Nutzung der Marke „Typisch
Harz“ um weitere fünf Jahre.
Damit bleibt auch der Name „Typisch Harz
Regioshop & Kulturhalle“ an der Rappbodetalsperre
bestehen. Der seit 2021 bestehende
Regioshop hat sich mit mehreren
zehntausend Besuchern jährlich zu einer
wichtigen Präsentationsplattform regionaler
Produkte entwickelt. Rund 80 Produzenten
bieten dort etwa 3.000 Artikel an.
Die Regionalmarke „Typisch Harz“ steht
für geprüfte Qualität, regionale Herkunft
und nachhaltige Produktion und stärkt die
Identität sowie die Wertschöpfung im Harz.
www.typisch-harz.de
Produzententreffen im April 2026 (Foto: © Harzdrenalin GmbH)
14 06 | 2026
NATIONALPARK HARZ
Jubiläum nachhaltiger Mobilität
25 Jahre Fahrtziel Natur –
Erfolgsmodell auch im Harz
Rundes Jubiläum für nachhaltigen Tourismus auch im Harz: Ein
Vierteljahrhundert Fahrtziel Natur - der Harz und speziell die
Nationalparkregion Harz schreiben seit 2001 mit an der 25-jährigen
Erfolgsgeschichte für nachhaltige Mobilität im Tourismus
Berlin – Goslar – Wernigerode. Großer Festakt im Kaiserbahnhof
Potsdam: Am 24. April 2026 haben die Partner der Kooperation
Fahrtziel Natur – BUND, NABU, VCD und die Deutsche Bahn – gemeinsam
mit Vertretern der Fahrtziel Natur-Gebiete, Politikern,
Touristikern und zahlreichen Weggefährten den 25. Geburtstag
von Fahrtziel Natur gefeiert. Zu den Gratulanten gehörte auch
Bundesumweltminister Carsten Schneider. Im Rahmen der Feier
wurde der Naturpark Nagelfluhkette als 24. Fahrtziel Natur-Gebiet
in die Kooperation aufgenommen.
Ziel der Kooperation ist es, mehr den touristischen Verkehr in sensiblen
Naturräumen vom privaten Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel
zu verlagern. Damit werden CO 2
-Emissionen eingespart und ein
aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der biologischen
Vielfalt geleistet. Für dieses Engagement wurde Fahrtziel Natur
wiederholt als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt
ausgezeichnet. Außerdem erhielt die Kooperation den Mobilitätspreis
des Verkehrsclubs Österreich in der Kategorie „Internationales
Best Practice“ und der Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages
zeichnete Fahrtziel Natur im Rahmen der ITB mit einem
Ehrenpreis aus.
Vom Alpenraum bis zum Wattenmeer vereinigt die Kooperation
24 Fahrtziel Natur-Gebiete. Alle setzen sich vor Ort dafür ein, dass
attraktive Tourismusangebote mit klimafreundlichen Mobilitätskonzepten
verknüpft werden. Auf diese Weise können Urlauber
Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke entspannt
und umweltschonend erleben.
Sechs Großschutzgebiete gründeten 2001 diese wegweisende
Kooperation mit der Deutschen Bahn und den Umweltverbänden
– auch der Nationalpark Harz war dabei. Nachhaltiger Tourismus
ist ohne nachhaltige Mobilitätsangebote nicht denkbar.
In den Gebieten vor Ort, aber auch bei der Anreise: Immerhin ist
die Deutsche Bahn seit 2018 im Fernverkehr ausschließlich mit
Ökostrom unterwegs.
Die Erfolgsgeschichte von Fahrtziel Natur kann sich sehen lassen
– mittlerweile sind auch Urlaubgebiete aus Österreich und der
Schweiz dabei. Heute sind alle Fahrtziel Natur-Gebiete gut mit der
Bahn erreichbar und verfügen über nachhaltige Mobilitätssysteme.
Mittlerweile haben alle Fahrtziel Natur-Gebiete die kostenlose
Mobilität auf Gästekarte eingeführt, Tendenz steigend – im Harz
ist es die HATIX-Karte. Damit ist die Kooperation Vorreiterin für
nachhaltige Mobilität in wertvollen, touristisch erschlossenen
Naturlandschaften.
Weitere Informationen:
www.fahrtziel-natur.de und www.hatix.info
Dr. Friedhart Knolle (Mitte) als Vertreter der Fahrtziel-Natur-Region Harz mit Dr. Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr
(rechts), Olaf Bandt, Bundesvorsitzender BUND (2. von rechts), Jörg-Andreas Krüger, Präsident NABU (2. v. links) und Matthias Kurzeck,
Bundesvorsitzender VCD (links). (Foto: Fahrtziel Natur, Oliver Lang)
06 | 2026
15
HARZVERBAND
Auf Entdeckungstour im Geopark und Naturpark
Mit Lupe, Schaufel und Neugier:
Grundschüler erforschen den Boden
Rund 60 Drittklässler der Adolph-Diesterweg-Grundschule
in Wernigerode begaben sich in der letzten Aprilwoche auf
eine spannende Forschungsreise – direkt vor ihrer eigenen
Schultür. Im Rahmen einer Projektwoche zum Thema Nachhaltigkeit
drehte sich alles um den Boden unter ihren Füßen.
Begleitet wurden sie dabei von Esther Czymoch, Geopark-
Fachbereichsleiterin im HARZVERBAND e.V.
„Wir sind heute hier, um den Boden zu erforschen“, eröffnete die
Geologin die Projekttage. Auf die Frage, wer schon einmal in einem
Natur- oder Geopark gewesen sei, meldete sich eine Schülerin
vorsichtig: „Ich war schon mal in der Nähe.“ Die Überraschung war
groß, als Czymoch erklärte: „Ihr befindet euch schon mittendrin.“
Mit 9.646 km² ist der UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger
Land . Ostfalen der größte UNESCO Global Geopark Europas.
„Steine sind doch nicht langweilig!“
Dass Steine alles andere als langweilig sind, darin waren sich
die Kinder schnell einig. Unterschiedliche Formen, Farben und
Strukturen faszinierten sie ebenso wie die Frage, was eigentlich
alles zum Boden gehört. „Tiere, Regen, Wurzeln, Gras, Erde und
Blumen“, lauteten die spontanen Antworten.
Mit dem sogenannten „Bodenrucksack“, gefüllt mit Becherlupen,
Petrischalen und kleinen Schaufeln, mit einem Bodentuch
und Spielkarten ging es schließlich hinaus in den Schulgarten.
Trotz trockener Erde – eine Folge des fehlenden Regens – wurden
die jungen Forscher schnell fündig: Kellerasseln, Regenwürmer,
Ameisen, Marienkäfer und sogar kleine Raupen landeten in den
Lupengläsern. Stolz präsentierten die Kinder ihre „Schätze“.
Ganz nebenbei entstanden Gespräche über den Wert dieser Lebewesen.
Regenwürmer lockern den Boden auf, Mistkäfer übernehmen
als „Müllabfuhr der Natur“ wichtige Aufgaben. So wurde den
Kindern anschaulich vermittelt, wie entscheidend diese kleinen
Helfer für einen gesunden Boden sind – und damit auch für unsere
Lebensmittel.
Ein unerwartetes Highlight sorgte kurzzeitig für Ablenkung: Die
Harzquerbahn dampfte direkt am Schulgarten vorbei. Begeistert
winkten die Kinder dem Lokführer zu – bevor sie sich wieder voller
Eifer ihrer Suche im Erdreich widmeten.
Mit Muskelkraft in die Tiefe
Ein besonderes Erlebnis war der Einsatz eines sogenannten Pürckhauers
– ein Werkzeug zur Entnahme von Bodenproben aus tieferen
Schichten. Mit einem großen Hammer durften die Kinder
selbst Hand anlegen. Stück für Stück trieben sie das Metallrohr
in den harten Boden, ganz nach dem Motto „Hau den Lukas“.
Als die Probe schließlich geborgen war, wurde sie genau unter die
Lupe genommen. Warum ist der Boden so fest? Der Boden des
Schulgartens, mitten in der Stadt und unmittelbar neben den
Schienen, wurde durch Menschenhand verdichtet. Ein Schwamm
diente als anschaulicher Vergleich: Lockerer Boden mit vielen
Poren kann Wasser besser aufnehmen – verdichteter Boden hingegen
kann nur wenig Wasser speichern.
Anhand von Karten und Fragen diskutierten die Schüler auch Gefahren
für den Boden. (Foto: HARZVERBAND)
Dass Boden ein kostbares Gut ist, wurde den Kindern schnell
klar. Rund 1000 Jahre dauert es, bis gerade einmal ein Meter
Boden entsteht. Gestein, Wasser und Wind spielen dabei eine
zentrale Rolle.
Anhand von Karten und Fragen diskutierten die Schüler auch
Gefahren für den Boden: Plastik, Pestizide und Umweltverschmutzung.
Ein Schüler brachte es auf den Punkt: „Mikroplastik
wird von Tieren gefressen und landet irgendwann auch in
unserem Körper.“
Lernen mit Bewegung und Kreativität
Nach so viel Wissen wurde es noch einmal bewegungsreich: Bei
einem Spiel mussten die Kinder entscheiden, ob Aussagen richtig
oder falsch sind – und je nach Antwort fangen oder fliehen. Ein
fröhliches Durcheinander mit garantiertem Lerneffekt.
Zurück im Klassenraum entstand schließlich ein persönliches
Erinnerungsstück: Ein Lapbook, das die wichtigsten Erkenntnisse
festhält und zeigt, wie wertvoll der Boden für uns alle ist.
Wer selbst auf Entdeckungstour gehen möchte, kann den Bodenrucksack
beim HARZVREBAND ausleihen. Schulen haben so
die Möglichkeit, eigenständig den Boden zu erforschen und das
Klassenzimmer nach draußen zu verlegen. Weitere Informationen
finden Interessierte auf https://harzregion.de/de/home.html im
Bereich Naturpark Harz – nachhaltige Entwicklung.
Text: Carolin Neumann
Die Öffentlichkeitsarbeit des HARZVERBANDS
wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für
Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt
des Landes Sachsen-Anhalt.
16 06 | 2026
NEIN, in diesem Jahr nicht!
Der Naturpark Harz bietet eine originelle und umweltschonende
Alternative. Tauschen Sie ihren Schmuck einfach mit anderen. Vielleicht
sucht jemand genau Ihren Schmuck oder jemand hat genau
die Dekoration an unseren Baum gehängt, die sie suchen. Vom 2.
bis 20. Dezember wird in der Natur- und Geoparkausstellung „Drei
Länder - ein Harz“ in Quedlinburg ein Tausch-Weihnachtsbaum
stehen. Hängen Sie ihren alten Weihnachtsschmuck an unseren
Baum und nehmen Sie sich, was Ihnen gefällt.
Ob bunte Christbaumkugeln, traditionelle Strohsterne, stilvolle
Holzfiguren, klingende Weihnachtsglöckchen oder einen glitzernden
Stern für die Spitze. All das können Sie vorbeibringen, solange Geschmückter Weihnachtsbaum (Foto: moerschy auf Pixabay)
es in gebrauchsfähigem Zustand ist. Auf diese Weise entsteht ein
sich ständig wandelnder Weihnachtsbaum.
Wir hoffen, dass sich zahlreiche Menschen an der Aktion beteiligen
und die gemeinsame Vorfreude auf Weihnachten steigern.
HARZVERBAND
Gemeinschaftsprojekt im Naturpark Harz
Neue Info-Tafeln machen Wildemanns
Wanderwege und Geschichte erlebbar
Der Naturpark Harz und der Harzklub-Zweigverein Wildemann
haben drei neue Info-Tafeln eingeweiht. Sie ersetzen ältere,
teils noch handgemalte Modelle und bieten Besuchern nun
aktuelle Wanderinformationen sowie spannende Einblicke in
die Geschichte und Besonderheiten der Bergstadt Wildemann.
Finanziert wurde das Projekt aus der niedersächsischen Naturparkförderung.
Veranstaltungen mit Naturpark und Geopark
Im Juni: Natur erleben und
Erdgeschichte entdecken
Abgesetzter Kasten (wenn möglich):
Die Ausstellung in der Hohen Straße 6 in Quedlinburg ist
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr und
Freitag von 08:00 – 14:00 Uhr geöffnet.
Text: Christoph Diedicke
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Neue Informationstafeln für Wildemann: Der Naturpark Harz und
der Harzklub-Zweigverein Wildemann haben die Besonderheiten des
Bergortes mit aktuellen Wanderrouten verknüpft. (Foto: Sören Skuza)
Die neuen Tafeln befinden sich an drei wichtigen Standorten in
Wildemann. Sie stehen bewusst an Punkten, die sich als Ausgangsorte
für verschiedene Wanderrouten eignen. Gleichzeitig
wurden einzelne Standorte auch thematisch gewählt – etwa
die Tafel am ehemaligen Gallenbergtunnel, die direkt Bezug zur
Eisenbahngeschichte des Ortes nimmt.
Bei der Einweihung am 23. April waren Vertreter des Harzklub-
Zweigvereins Wildemann sowie des Naturparks Harz anwesend.
Für den Harzklub nahmen unter anderem Rita Heering und Inge
Hus sowie weitere Mitglieder des Vorstands teil. Vom Naturpark
Harz begleiteten Christian Resow und Daniel Redant das Projekt
und die offizielle Vorstellung der Tafeln.
Inhaltlich bieten die neuen Informationstafeln deutlich mehr
als ihre Vorgänger. Neben einer aktuellen Wanderkarte zeigen
sie auch Informationen über lokale Themen und die Geschichte
Wildemanns. Besucher erfahren beispielsweise mehr über den
früheren Eisenbahntunnel der Innerstetalbahn, die traditionsreiche
Kurortgeschichte oder das Harzer Rote Höhenvieh, das eng
mit der regionalen Kulturlandschaft verbunden ist.
Der Harzklub hat das Projekt mit der Bereitstellung von historischen
Fotos sowie der inhaltlichen Ausarbeitung der Tafeln
unterstützt. Entstanden ist eine gelungene Verbindung aus Wanderinformation,
Heimatgeschichte und regionaler Identität. Für
Gäste wie Einheimische bieten die neuen Tafeln nun wieder einen
echten Mehrwert – sowohl zur Orientierung auf den Wanderwegen
REGIONALVERBAND
als auch
HARZ
zum besseren Verständnis der Geschichte und den
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Besonderheiten Wildemanns.
das Weihnachtsfest. Wie der Modebranche gibt es auch für den
Weihnachtsschmuck jedem Jahr einen neuen Trend. Manchmal
ist auch einfach Zeit für etwas Neues.
Text: Aber müssen wir Carolin den alten Schmuck dann gleich wegwerfen? Neumann
NEIN, in diesem Jahr nicht!
Jetzt auch auf der Website des Naturpark Harz!
Der Naturpark Harz engagiert sich in der Bildung für nachhaltige
Entwicklung (BNE). Ermöglicht wird dies durch eine Projektförderung
des Landes Sachsen-Anhalt. Die Tätigkeiten richten sich
dabei vor allem an die Zielgruppen Kinder und Jugendliche.
Alles zum Projekt ist jetzt auch auf unserer Website zu finden.
Neben aktuellen Informationen zu den Projektbausteinen stellen
wir auch Bildungsmaterial, beispielsweise zum Thema Waldboden,
zur Verfügung.
14
12 | 2024
Tausch-Weihnachtsbaum –
Tauschen Sie ihre Weihnachtsdeko!
Die festliche Zeit steht vor der Tür und mit ihr die Vorfreude auf
Der Naturpark Harz bietet eine originelle und umweltschonende
Alternative. Tauschen Sie ihren Schmuck einfach mit anderen. Vielleicht
sucht jemand genau Ihren Schmuck oder jemand hat genau
die Dekoration an unseren Baum gehängt, die sie suchen. Vom 2.
bis 20. Dezember wird in der Natur- und Geoparkausstellung „Drei
Länder - ein Harz“ in Quedlinburg ein Tausch-Weihnachtsbaum
stehen. Hängen Sie ihren alten Weihnachtsschmuck an unseren
Baum und nehmen Sie sich, was Ihnen gefällt.
Ob bunte Christbaumkugeln, traditionelle Strohsterne, stilvolle
Holzfiguren, klingende Weihnachtsglöckchen oder einen glitzernden
Stern für die Spitze. All das können Sie vorbeibringen, solange
es in gebrauchsfähigem Zustand ist. Auf diese Weise entsteht ein
sich ständig wandelnder Weihnachtsbaum.
Wir hoffen, dass sich zahlreiche Menschen an der Aktion beteiligen
und die gemeinsame Vorfreude auf Weihnachten steigern.
Abgesetzter Kasten (wenn möglich):
Die Ausstellung in der Hohen Straße 6 in Quedlinburg ist
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr und
Freitag von 08:00 – 14:00 Uhr geöffnet.
Text: Christoph Diedicke
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Jetzt auch auf der Website des Naturpark Harz!
Der Naturpark Harz engagiert sich in der Bildung für nachhaltige
Entwicklung (BNE). Ermöglicht wird dies durch eine Projektförderung
des Landes Sachsen-Anhalt. Die Tätigkeiten richten sich
dabei vor allem an die Zielgruppen Kinder und Jugendliche.
Alles zum Projekt ist jetzt auch auf unserer Website zu finden.
Neben aktuellen Informationen zu den Projektbausteinen stellen
wir auch Bildungsmaterial, beispielsweise zum Thema Waldboden,
zur Verfügung.
Geschmückter Weihnachtsbaum (Foto: moerschy auf Pixabay)
Text: Christoph Diedicke
Text: Christoph Diedicke
Der Juni steht beim HARZVERBAND ganz im Zeichen von Begegnung,
Information und Naturerlebnis. Bei Veranstaltungen in
Sachsen-Anhalt und im Harzvorland lädt der Verband dazu ein,
anhand von Führungen und Mitmachaktionen die Arbeit im Naturpark
Harz und im UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger
Land . Ostfalen kennenzulernen.
14
12 | 2024
Bereits am Samstag, 6. Juni, ist der Verband gleich doppelt vertreten.
Auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Bernburg informiert ein
Stand über die vielfältigen Projekte und Aufgaben des Verbandes.
Gleichzeitig lädt ein Mitmachstand beim Naturschutztag in
Neustadt dazu ein, Themen rund um Naturpark und Geopark zu
entdecken.
Ein besonderes Highlight folgt am Sonntag, 14. Juni, beim Teufelsmauertag
in Weddersleben. Zwischen 13 und 17 Uhr erwartet die
Gäste auf dem Gelände der alten Mühle zwischen Weddersleben
und Neinstedt, Quedlinburger Straße 23, ein Nachmittag mit Kinderprogramm,
Tombola, Wahl des Nagelkönigs sowie Kuchen und
Bratwurst. Nach einer Kräuterwanderung mit Dr. Gudrun Kopka
zum Auftakt geht es um 15 Uhr gemeinsam zur sagenumwobenen
Teufelsmauer. Dort nimmt die Geologin und Fachbereichsleiterin
im Süd-Teil des Geoparks, Esther Czymoch, Interessierte mit auf
eine Reise durch die Erdgeschichte. Im Mittelpunkt stehen die
geologischen Hintergründe der Gesteinsformation Teufelsmauer.
Dabei wird nicht nur die Entstehungsgeschichte der markanten
Felsen erläutert, sondern auch ein Blick auf die Geomorphologie
der Region geworfen – unter anderem auf den sogenannten
Quedlinburger Sattel.
Zum Monatsabschluss präsentiert sich der HARZVERBAND am
Dienstag, 30. Juni, erneut in Quedlinburg. Beim „Markt der Möglichkeiten“
auf dem Marktplatz laden Naturpark und Geopark von
11 bis 18 Uhr an seinen Info- und Mitmachstand ein.
Text: Carolin Neumann
06 | 2026
17
Für Sie da, wenn
Sie zum Helfen Hilfe
brauchen.
Die Pflegeberatung der AOK Sachsen-Anhalt.
Mit Erfahrung und Herz an Ihrer Seite.
Unabhängig von Ihrer Krankenkasse – wir
beraten Sie gern. Vereinbaren Sie einen Termin:
deine-gesundheitswelt.de/pflegeberatung
AOK Sachsen-Anhalt
Die Gesundheitskasse.
HARZKLUB
AKTUELL
2. Wochen der Natur in Zorge
Der Harzklub Zorge e.V. richtet vom 13.06.-28.06. die Niedersächsische Woche der Natur in Zorge aus.
Anmeldungen zu den einzelnen Veranstaltungen bitte unter 01788434507 bei Hendrik Behrens
und unter https://www.bingo-umweltlotterie.de/woche-der-natur/veranstaltungen
Geführte Wanderungen:
1. Fledermauswanderung bei Zorge
Freitag, 19.06. + 26.06.2026
Treffpunkt: 19.00 Uhr Säulenhaus Zorge, Hohegeißer Straße 9
Die Taschenlampe kommt mit wird aber unterwegs immer wieder
ausgelassen um die Jäger der Nacht nicht zu stören. Wissenswertes
über Fledermäuse und ihren Schutz wird vermittelt und drei
Stempel um Zorge sind zu erwandern.
Stempelstellen der Harzer Wandernadel:
58 Pferdchen | 160 Helenenruh | 163 Gipfelblick am Kaiserweg
Streckenlänge: ca 10 km, Höhenmeter 660 m, Halbtagestour,
Rucksackverpflegung und Taschenlampe empfohlen
2. Harzer Dreiklang – Landschaft lesen lernen
Montag, 15.06./Samstag, 20.06.2026
Treffpunkt: 10 Uhr (20.06. 9 Uhr) Säulenhaus Zorge Hohegeißer
Straße 9
Entlang wildromantischer Gebirgsbäche, durch Harzer Wiesen
und Wald geht es auf aussichtsreiche Höhen. Erleben Sie den
Harz um Zorge auf dieser Wanderung mit allen Sinnen. Entdecken
Sie, wie die Landschaft war, wie sie zu dem wurde, was Sie heute
ist und schauen Sie mit uns, wie Sie wird sein können. Begleitet
wird diese Wanderung vom Wanderwart des Harzklub Zorge und
dem geprüften Natur- und Landschaftspfleger Hendrik Behrens.
Auf der Wanderung wird es auch typische Harzer Spezialitäten zu
schmecken geben. Kommen Sie mit.
Streckenlänge: ca. 10 km, Höhenmeter 660 m, Halbtagestour,
Rucksackverpflegung empfohlen
3. Bergwiesenblütenwanderung bei Hohegeiß
Sonntag, 21.06./Donnerstag, 25.06.2026
Treffpunkt: 9.00 Uhr Bergwiesenportal Hohegeiß, Lange Straße
Wir erkunden unter fachlicher Führung das Hohegeißer Bergwiesengebiet.
Wir erwandern diese Kulturlandschaft und können
einige Köstlichkeiten der Bergwiesen probieren. Natürlich wird
am Wegesrand auch wieder auf faunistische und florale Besonderheiten
hingewiesen. Begleitung durch geprüften Natur- und Landschaftspfleger
und zertifizierten Natur- und Landschaftsführer.
Streckenlänge: ca. 12 km, Höhenmeter 240 m, Rucksackverpflegung
empfohlen. Halbtagestour
4. Seen und Sehenswürdigkeiten
Samstag, 27.06.2026
Treffpunkt: 9 Uhr, Klosterparkplatz Walkenried
Vom Treffpunkt Klosterparkplatz geht es zum Ellrichblick/Himmelreich,
dann weiter am Mühlbach, vorbei am Röseteich zu
den Höllsteinklippen. Von hieraus geht es an der Sachseneiche
vorbei zu den Sachsensteinklippen/Helbinghütte. Auf dem Weg
zur Sachenstein Burgruine queren wir die Zwergenkirche. Dann
geht es auf den Rückweg, vorbei am Priorteich, Affenteich, weiter
Richtung Torbogen zum Ziel Klosterruine. Es wird auf Geologie
und Fauna eingegangen. Halb-Tagesausflug
Stempelstellen der Harzer Wandernadel:
167 Hexentanzplatz (= Ellricher Blick) | 166 Sachsensteinhütte
Streckenlänge: ca. 16 km, Höhenmeter ca. 100 m, Mittelschwerer
Weg. Rucksackverpflegung empfohlen.
5. Mitsommerwanderung
Samstag, 20.06.2026
Treffpunkt: 17 Uhr Säulenhaus Zorge, Hohegeißer Straße 9
Auf dieser Wanderung wollen wir die kürzeste Nacht des Jahres
erleben und im Anschluss etwas feiern. Wir gehen den Zorger
Bergwiesenweg entlang zur Planwiese und haben ein paar regionaltypische
Leckereien im Gepäck. Wie diese im Zusammenhang
mit der uns umgebenden Landschaft stehen, wird während des
Ganges erklärt. Abends können wir zurück im Dorf am Lagerfeuer
grillen, Stockbrot machen, singen und klönen.
Streckenlänge: 7 km, 220 Höhenmeter, Dauer ca 3 Stunden in
gemütlichem Tempo.
6. Zorger Wandernadel – 777 Jahre Zorge
Sonntag, 28.06.2026
Treffpunkt: 9 Uhr Wanderparkplatz Elsbach, Elsbach 11
Auf dieser Wanderung geht es hoch hinaus und tief in die Landschaftsgeschichte,
deutsch-deutsche Grenze, Grünes Band, Wendeleiche
und Pferdchen sind nur einige der angelaufenen Punkte.
Unter fachlicher Führung werden 5 Stempelstellen der Harzer
Wandernadel angelaufen und es gilt ein Quiz zu lösen. Nebenher
erfährt jeder Mitwanderer etwas zur langen Geschichte des Ortes
Zorge und wie er seine Umwelt prägte.
Stempelstellen der Harzer Wandernadel:
58 Pferdchen | 160 Helenruh | Sonderstempel Zwei-Länder-Eiche
| 165 Wendel-Eiche | 164 Stiefmutter
Streckenlänge: 15 km, 700 Höhenmeter, mittelschwere Wanderung,
Rucksackverpflegung notwendig,
7. Unterwegs im Himmelreich
Freitag, 26.06.2026
Treffpunkt: 9 Uhr Klosterparkplatz Walkenried
Wir erwandern das Himmelreich auf Erden. Zwischen Walkenried
und Ellrich befindet sich ein Höhenzug gleichen Namens. Neben
vielseitiger und einzigartiger Natur erwandern wir auch einen
Stempel der Harzer Wandernadel. Es wird auf Geologie und Fauna
eingegangen.
Stempelstelle der Harzer Wandernadel: 167 Hexentanzplatz
(Ellricher Blick).
Streckenlänge: ca. 7 km, 120 Höhenmeter, Dauer ca. 3 Stunden
in gemütlichem Tempo. Rucksackverpflegung empfohlen.
06 | 2026 19
HARZKLUB
Der Harzklub wandert wieder, wandern Sie mit!
Geführte Wanderungen im Juni | Juli 2026
BITTE BEACHTEN SIE:
Um Anmeldung zu den Wanderungen wird gebeten. Rucksackverpflegung, zweckmäßige Kleidung und
geeignetes Schuhwerk ist erforderlich. Die Teilnahme an den Wanderungen erfolgt auf eigene Gefahr.
Donnerstag, 18.06.2026
Vom Auerhahn nach Goslar
Feierabendwanderung Zweigverein Goslar
Treffpunkt: 17.00 Uhr Bushaltestelle Clausthaler Str., Busfahrt
nach Auerhahn
Wanderung: Auerhahn – Schalke – Herzberger Weg – Volksbankhütte
– Goslar
Streckenlänge: ca. 10 km, + 130 Hm / - 480 Hm
Rückkehr: ca. 20.00 Uhr
Anmeldung und Führung: Thomas Havermann → 0152 32072560
(Wichtig: Anmeldung bis zum Vortag erforderlich)
Samstag, 20.06.2026
Wanderung um Straßberg
Zweigverein Harzgerode
Treffpunkt: 10.00 Uhr Parkplatz Bergschänke in Straßberg
Wanderung: Parkplatz – Grube Glasebach – Schule-Hütte Angelika/Axel
– Parkplatz
Streckenlänge: 8 km
Rückkehr: ca. 16.00 Uhr
Führung und Anmeldung: Horst Schöne → 039484 909939
E-Mail: garni@alexisbad.de
Sonntag, 21.06.2026
Rund um den Elfenstein
Zweigverein Wernigerode
Treffpunkt: 9 Uhr Wernigerode Parkplatz Feldstraße
PKW-Fahrgemeinschaft
Wanderung: Oker – Gh. Goldbach – Elfensteinweg – Kästestraße
– Stiefmutterklippe – Goldbach
Stempelstelle Harzer Wandernadel: 120 (Elfenstein)
Streckenlänge: ca. 10 km, mittel Rückkehr: ca. 15 Uhr
Anmeldung und Führung: Heidi Cabak → 0163 5150935
Sonntag, 21.06.2026
Barfußwanderung
Zweigverein Seesen
Treffpunkt: 10.30 Uhr Parkplatz Steinwaypark
Wanderung: (Geh-) Fühle ohne Schuh. Wir wandern barfuß nur
solange wie er mag) rum um den Steinwaypark. Dabei wird durch
voriges Fuß-und Faszientraining die Muskulatur vorbereitet.
Streckenlänge: ca. 5 km
Rückkehr: ca. 13.00 Uhr
Teilnehmer: max. 12 Teilnehmer
Keine Einkehrmöglichkeit. Bitte nehmt Verpflegung für unterwegs
mit. Auch ein Handtuch und etwas Wasser zur Reinigung der Füße,
evtl. eine Sitzunterlage.
Führung und Anmeldung:
Wanderführerin Simone Meyer → 0171 8239465
Sonntag, 21.06.2026
Im Harz alles auf Null?
Zweigverein Neuekrug-Hahausen
1. Treffpunkt: 9.30 Uhr, Neuekrug-Hahausen, Parkplatz Neiletal
2. Treffpunkt: 10.00 Uhr Langelsheim, Parkplatz Gärtnerei Klose
PKW-Fahrgemeinschaft,
Wanderung: Bereich der Forst Wolfshagen – Aspekte aktueller
Forstwirtschaft. Rucksackverpflegung und Einkehrmöglichkeit
Streckenlänge: ca. 10 km Rückkehr: ca. 15.00 Uhr
Führung: Rainer Hoffmeister → 05383 1440
Donnerstag, 25.06.2026
Seniorenwanderung
Zweigverein Thale
Treffpunkt: 13.00 Uhr Lidl-Parkplatz Thale, Fahrgemeinschaften
Wanderung: Friedrichsbrunn – Karpfenteich – Adlereiche – Friedrichsbrunner
Blick – Klobenbergbaude
Streckenlänge: ca. 7,5 km
Rückkehr: ca. 17 Uhr, Einkehrmöglichkeit in der Schützenklause
Anmeldung: bis 18.06.26 bei Familie Nikolai → 03947 63695
Samstag, 27.06.2026
Wanderung mit den Okerstrolchen auf dem
Naturmythenpfad Braunlage
Zweigverein Oker
Treffpunkt: 10.00 Uhr Parkplatz Begegnungsstätte Oker –
PKW-Fahrgemeinschaft
Wanderung: PP Wetterwarte – Naturmythenpfad – Silberteich –
Waldmühle – PP Wetterwarte
Streckenlänge: ca. 8 km, Rucksackverpflegung empfohlen
Rückkehr: gegen 15.30 Uhr
Führung: Peter Nolte + Okerstrolche → 05321 29375 Silke Becker
Sonntag, 28.06.2026
Durch das Selketal zur Burgruine Anhalt
Zweigverein Bad Harzburg
Treffpunkt: 09.15 Uhr Tedi Parkplatz Bad Harzburg –
PKW-Fahrgemeinschaften
Wanderung: Vom Steinhaus über Mägdesprung an der Selke
entlang zur Burgruine Anhalt
Streckenlänge: ca. 18 km und 400 Höhenmeter
Rückkehr: ca. 17.30 Uhr
Anmeldung und Führung: Uwe Siebels → 01575 5571609
Sonntag, 28.06.2026
Die Waldentwicklung um Torfhaus
Zweigverein Wernigerode
Treffpunkt: 9 Uhr Wernigerode Parkplatz Feldstraße – PKW-
Fahrgemeinschaft
Wanderung: Torfhaus – WaldWandelWeg – Torfhausmoor – Luchsdenkmal
– Lerchenköpfe
Streckenlänge: ca. 10 km, mittel Rückkehr: ca. 14 Uhr
Anmeldung und Führung: Bärbel Meyer → 0173 6276674
20 06 | 2026
HARZKLUB
Samstag, 04.07.2026
Matjeswanderung „Wald- und Sporthotel Festenburg“
Zweigverein Clausthal-Zellerfeld
Treffpunkt 1: 11.00 Uhr Schützenplatz Zellerfeld, Info-Tafel
Treffpunkt 2: 11.45 Uhr Kiefhölzer Teich, Parkplatz
Wanderung: Oberer Schalker Graben – Festenburg – Unterer
Schalker Graben
Streckenlänge: ca. 5 km
Einkehr: ca. 13 Uhr Festenburg
Anmeldung: für das Essen ist nötig → 05323 9626644
oder E-Mail info@clz-harzklub.de.
Fahrdienst für Nichtwanderer kann nach Absprach eingerichtet
werden.
Samstag, 04.07.2026
Single Wanderung Ü 40 zum Iberger Albertturm
Zweigverein Seesen
Treffpunkt: 9.30 Uhr Wandererparkplatz Neckelnberghütte
Wanderung: Wandern mit Gleichgesinnten und viel Spaß zum
Iberger Albertturm. Seid offen für Neues und Verrücktes.
Stempelstelle Harzer Wandernadel: 130 (Iberger Albertturm)
Teilnehmer: max. 16 Personen
Führung und Anmeldung:
Wanderführerin Simone Meyer → 0178239465
Samstag, 04.07.2026
Brockenwanderung
Zweigverein: Ilfeld-Wiegersdorf
Treffpunkt: 04.30 Uhr Ilfeld Blumenpavillon
PKW-Fahrgemeinschaften, Rückfahrt mit HSB
Wanderung: Ilfeld – Benneckenstein – Schierke – Brocken
Streckenlänge: ca. 42 km
Stempelstellen Harzer Wandernadel: 3
Teilnehmer: max. 16 Personen
Rückkehr: ca. 18.00 Uhr
Anmeldung und Führung: Andreas Zeiler → 036331 32863
Sonntag, 05.07.26
Sonnenberger Grabenweg
Harzklub Bad Harzburg
Treffpunkt: 09.15 Uhr Tedi-Parkplatz, Herzog-Julius-Str. 2
Wanderung: PP Dreibodestein – Goetheplatz – Skikreuz – Schneewittchenklippen
– Sonnenberger Grabenweg – Rehberger Grabenhaus.
Rucksackverpflegung empfohlen – Einkehr Rehberger
Grabenhaus
Stempelstelle Harzer Wandernadel: 155 (Rehberger Grabenhaus)
Streckenlänge: ca. 15 km, 230 Hm, mittelschwer
Stempelstellen: 155
Rückkehr: ca. 17:00 Uhr
Anmeldung und Führung: Sonja Vierke → 0163 3626588
Samstag, 11.07.2026
Wanderung rund um Altenau
Zweigverein Oker
Treffpunkt: 10.00 Uhr Parkplatz Begegnungsstätte Oker – Busfahrt
nach Altenau
Wanderung: Therme – Grabenhaus Rose – Dammgraben – Kleine
Oker – Markt
Streckenlänge: ca. 8 km, Rucksackverpflegung empfohlen und
Einkehrmöglichkeit
Rückkehr: gegen 16.30 Uhr
Führung: Eckhard Becker → 05321 352911
Samstag, 11.07.2026
Wanderung um das Pretziener Wehr
Zweigverein Harzgerode
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Parkplatz am Park in Pretzien
Wanderung: Rund um das Wehr
Rückkehr: ca. 15.00 Uhr
Führung und Anmeldung:
Horst Schöne → 039484 909939, E-Mail: garni@alexisbad.de
Sonntag, 12.07.2026
Zu Besuch bei Biber und Gelbbauchunke
Zweigverein Bad Harzburg
Treffpunkt: 09.15 Uhr, Bad Harzburg, Parkplatz TEDI. – PKW-
Fahrgemeinschaften.
Wanderung: Im Gipskarst bei Walkenried: Höllsteinköpfchen –
Burgruine Sachsenstein – Neuhof – Gipspfad Mehholz
Streckenlänge: ca. 16 km, ca. 250 Hm, mittelschwere Wanderung
Stempelstellen Harzer Wandernadel: 166 (Sachsensteinhütte)
und 192 (Historischer Gipsbrennofen, Neuhof)
Rückkehr: gegen 16.30 Uhr
Verpflegung: Rucksackverpflegung empfohlen, evtl. Einkehrmöglichkeit
Anmeldung und Führung: Sandra Witt → 0177 1444746
Sonntag, 12.07.2026
Achtsame Teich-Wanderung inklusive Waldbaden
Zweigverein Bad Grund
Fahrgemeinschaft bitte beim Wanderführer erfragen
Treffpunkt: 10 00 Uhr, Parkplatz Huttaler Widerwaage, B242
Entspannungs-Wanderung: leichte Tour bei Buntenbock, wir üben
uns in Achtsamkeit, Entspannung und lernen einige Elemente des
Waldbaden kennen, keine Einkehr, Rucksackverpflegung
Streckenlänge: ca. 15 km, 220 Hm, höchster Punkt: 620 Meter
Rückkehr: ca. 15:00 Uhr
Stempelstellen Harzer Wandernadel: 128 (Huttaler Widerwaage)
und 137 (Bärenbrucher Teich, Buntenbock)
Anmeldung: Unbedingt erforderlich Uwe Rosin → 0152 29765792,
wandern@harzklub-badgrund.de
Samstag, 18.07.2026
Wanderung durch das wildromantische Spiegeltal
Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese
Treffpunkt: 11.00 Uhr Touristinfo Hahnenklee
Wanderung: Hahnenklee – Oberer Spiegeltaler Teich – ehem.
Spiegeltaler Zechenhaus – Wildemann – Unterer Grumbacher
Teich – Hahnenklee
Streckenlänge: ca. 13 km
Einkehr: Rucksackverpflegung und wer möchte bei Rückkehr in
Hahnenklee gemeinsam zum Kaffee trinken
Rückkehr: ca. 16.00 Uhr
Wanderführung: Uwe Janssen
Informationen: → 0157 79060301
06 | 2026 21
Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 06_2026
HARZKLUB
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Beitrittserklärung
Zutreffendes bitte ankreuzen:
Ja, ich möchte die wichtigen Ziele und Aufgaben des Harzklubs unterstützen
und erkläre hiermit meinen Beitritt als:
Einzelmitglied
Familie
Vorname/Name:
Geburtsdatum:
Straße:
PLZ /Ort:
E-Mail:
Beitritt zum Harzklub-Hauptverein/Zweigverein:
Der Jahresbeitrag ist unterschiedlich und ist bei den Zweigvereinen zu erfragen.
Ort, Datum
Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«:
Ort, Datum
Der Harz (-er Wald)
geht nicht ohne uns
Harzklub hilft!
Hier geht es zur großen Pflanzaktion:
https://harzklub.de/harzklub-hilft/
Aktiv für den Naturschutz
im Harz!
Unterschrift
Bei Minderjährigen, Unterschrift
eines Erziehungsberechtigten.
Ich abonniere die Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«
(erscheint monatlich, Abo-Hotline: siehe Impressum).
Unterschrift
Eine Erfolgsgeschichte
– 140 Jahre Harzklub
S. 4/5
Laura und Goliath –
Besuch im Pelzmantel
S. 11
Konzerthaus
Liebfrauen
Wernigerode S. 13
www.harzklub.de
Vorteile der Mitgliedschaft
im Harzklub e.V.
✔ Vergünstigungen, preiswerte Nutzung
von Wanderheimen z.B. beim Kauf
von Wanderkarten, Übernachtungen in den
Wanderheimen
✔ DWV-Mitgliedskarte (Deutscher
Wanderverband): Vergünstigungen regional
und deutschlandweit bei vielen Partnern
✔ Angebote: Möglichkeit der Teilnahme
an Veranstaltungen des Harzklub e.V., z.B.
Harzer Heimattag, Naturschutztag, Sternwanderung,
Brockenveranstaltungen, den
Veranstaltungen der Zweigvereine und an
den geführten Wanderungen und Ausflügen
des Harzklubs
✔ Kostenlose Teilnahme an der Hiking-
Challenge
✔ Lehrgänge und Fachtagungen: Möglichkeit
der Teilnahme an den Lehrgängen,
Fachtagungen und Weiterbildungen (Wanderführer,
Wegebeschilderung, Naturschutz,
Jodeln und Peitschenknallen, Akkord-Zither,
Klöppeln)
✔ Kinder- und Jugendfreizeiten im
Wanderheim Wildemann, Ausflüge:
Teilnahme an den Kinderfreiten mit Aktivitäten
im Wald, zu Bergbau und Naturschutz,
Basteln, Harzer Brauchtum und Lagerfeuer,
Ausflüge zum Weltwald Harz, auf den Brocken,
in Höhlen oder Bergwerke
✔ Versicherungen: günstige Beiträge aufgrund
der hohen Mitgliederzahl im Harzklub-
Gesamtverein (Haftpflicht,-Unfall,- Schutzhütten,-
Musikinstrumente)
✔ Gema-Rahmenvertrag: Durch Mitgliedschaft
im Deutschen Wanderverband
20 % Nachlass der Gema-Gebühren bei Auftritte
und Möglichkeit der Mitgliedschaft im
Landestrachtenverband
✔ Vermarktung und Werbung für die
Heimat- und Brauchtumsgruppen sowie für
Wanderungen und sonstige Veranstaltungen
über die Geschäftsstelle, das Internet,
Rundschreiben und Presseinformationen
✔ Information sämtlicher Zweigvereine
zu den Geschehnissen im Harzklub und im
gesamten Harz z.B. durch Rundschreiben,
Vereinszeitschrift „Der Harz“, Versammlungen,
Internet, Presse
✔ Termine: Weitergabe aus den Zweigvereinen
über Rundschreiben und Veröffentlichungen,
Internet
✔ Austausch der Zweigvereine untereinander
z.B. über Vereinsrecht (Satzungen),
Versicherungen, Betreuungsgebiete usw.
✔ Stiftungen: Inanspruchnahme finanzieller
Zuschüsse entsprechend den Richtlinien
für besondere Projekte der Zweigvereine
✔ Unterstützung der Zweigvereine durch
den Hauptverein bei Problemen, Gründungen,
Veranstaltungen usw.
✔ Beratung durch den Hauptverein über
die Zusammenarbeit mit Forstbetrieben,
Kommunen, anderen Partnern, Pressearbeit,
Datenschutz usw.
✔ Hohe Mitgliederzahl: 10.000 Mitglieder
im gesamten Harzklub können sich viel besser
Gehör verschaffen, als einzeln agierende
„Ortsvereine“
✔ Aktive Mitwirkung in der großen
Harzklub-Familie: Umsetzung gemeinsamer
Aufgaben und Ziele, Pflege des Gemeinschaftssinns
22 06 | 2026
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