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Der Harz_06_26_I

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HARZER SCHMALSPURBAHNEN

Grenzenlos verbunden auf schmaler Spur

Internationale Eisenbahnfreundschaft neu

belebt : HSB-Delegation war zu Gast in Wales

Eine elfköpfige Delegation der Harzer Schmalspurbahnen

GmbH (HSB) reiste vom 20. bis zum 24. April nach Wales, um

die traditionsreichen Ffestiniog & Welsh Highland Railways

(F&WHR) zu besuchen. Mit großer Freude knüpfte die HSB

damit an eine langjährige und bewährte Partnerschaft an,

die während der Corona-Pandemie vorübergehend pausieren

musste.

Die Delegation setzte sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

unterschiedlicher Unternehmensbereiche zusammen. Vor Ort

wurden sie aktiv in den Betriebsalltag der walisischen Partnerbahnen

eingebunden und unter anderem als Dampflokführer,

Zugbegleiter oder bei den Gleisbauern eingesetzt. Nach der

Begrüßung am ersten Arbeitstag vor Ort, den erforderlichen

Belehrungen und einer Werksführung im zentralen Betriebswerk

Boston Lodge Works der F&WHR ging es für das HSB-Team

erstmal ganztägig auf eine umfangreiche Eingewöhnungsfahrt

auf der Hälfte beider Strecken (Boston Lodge – Tanybwlch –

Porthmadog – Rhyd Ddu - Porthmadog - Boston Lodge).

Dieser praxisnahe Austausch ermöglichte wieder wertvolle

Einblicke in die Arbeitsweise anderer Dampfeisenbahnen und

stärkt das gegenseitige Verständnis. Die Verbindung zwischen

der HSB und der F&WHR reicht bis in die frühen 2000er Jahre

zurück. Aus zunächst privaten Kontakten entwickelte sich ein

intensiver fachlicher Austausch. Seit 2006 besteht eine offizielle

Partnerschaft mit dem Ziel, Wissen und Erfahrungen in

den Bereichen Eisenbahn und Tourismus zum beiderseitigen

Nutzen zu teilen. Einige gegenseitige Besuche unterstreichen

die erfolgreiche und lebendige Zusammenarbeit.

Die F&WHR, gegründet im Jahr 1832 und damit die älteste Eisenbahngesellschaft

der Welt, bietet dabei einen besonders

traditionsreichen Rahmen für den Austausch. Die Wiederaufnahme

der Besuche ist ein starkes Zeichen dafür, dass diese

besondere Verbindung weiterhin gepflegt und ausgebaut wird.

„Mit unserem Besuch möchten wir die Partnerschaft neu beleben

und gemeinsam in die Zukunft blicken“, so HSB-Geschäftsführerin

Katrin Müller. „Der persönliche Austausch – direkt auf

und neben dem Führerstand – ist dabei von unschätzbarem

Wert.“ Die Reise steht somit ganz im Zeichen gelebter internationaler

Eisenbahnfreundschaft – verbindend, inspirierend und

zukunftsorientiert.

Die Mitarbeiter der HSB überreichen nach dem ersten Arbeits- und Kennlerntag ein kleines Gastgeschenk an die Walisischen Eisenbahner

(Foto: Sammlung HSB)

12 06 | 2026

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