02.06.2026 Aufrufe

Alster Magazin 06-2026

  • Keine Tags gefunden...

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

ALSTER

LOCAL | PEOPLE | LIFESTYLE | 06 2026

MAGAZIN

CHARITY

KOCHEN FÜR

den guten Zweck

VISIONÄR

KULINARIK & DESIGN:

Das Hotel Atlantic erfindet sich neu

© OLIVER HELBIG


Luxuriöses Penthouse

im Herzen von Wellingsbüttel zu verkaufen

Penthouse, 7 Zimmer, Wohnfl. 210 m 2 , Nutzfl. 25 m 2 , 4 Schlafzimmer, 2 Badezimmer, Gäste-WC, Balkon/Terrasse,

Keller, Personenaufzug, Einbaukücke, Baujahr 2011, 2 Tiefgaragenplätze, stufenloser Zugang, Verbrauchsenergiewert

24,00 kWh/(m²*a). Energieklasse A+, Wärmepumpe, Kaufpreis auf Anfrage, Besichtigung jederzeit möglich.

Die Maklercourtage beträgt 2 % inkl. der gesetzl. MwSt. auf den erzielten Verkaufspreis.

Verkauf & Vermietung von Wohn- und Gewerbeimmobilien

Sabine Ehlers Immobilien - Stadtbahnstraße 128 - 22391 Hamburg

Tel: 01522 99 89 401 (jederzeit erreichbar) - www.sabine-ehlers.net

www.hamburger-volksbank.de/festgeld

2,0 gute Gründe,

sich 18 Monate

zu binden!

Morgen

kann kommen.

Wir machen den Weg frei.

Für alle, die was Festes suchen:

Legen Sie Ihr Geld bequem in unser

OnlineFestGeld an! Erhalten

Sie 2,0 % p. a. und setzen Sie

auf eine sichere Geldanlage

mit einer Laufzeit von gerade

einmal 18 Monaten.


KOLUMNE

LIEBE LESERINNEN & LIEBE LESER

Gleich drei Mal geht es in dieser Ausgabe - neben

vielen anderen schönen Dingen des Lebens -

um die Kulinarik. Von der Sterneküche über

traditionelle Seelenwärmer bis hin zum Selberkochen.

Kürzlich hatte ich das Vergnügen, die mit

einem Michelin-Stern ausgezeichnete Küche des Atlantic

Restaurants genießen zu dürfen. Küchenchef Fokke Mick

hat seine neu interpretierte klassisch-französiche Küche

mit internationalen Einflüssen vorgestellt. Besonders überrascht

und begeistert haben dabei die fein ausgewogenen

Aromenspiele. Mehr zu den Neuerungen gibt es auf Seite

18. Ebenfalls zu Gast sein durfte ich beim „OmaLiebe

Lunch Club“. Wie der Name bereits verrät, gibt es von

Omas im Alter zwischen 62 und 88 Jahren liebevoll

gekochte Gerichte, die einen in die Kindheit und Jugend

zurückversetzen. Ich hatte mit Hack gefüllte Paprika.

Lecker! Es geht im Club aber nicht nur ums Kochen,

sondern auch um Gemeinschaft und den guten Zweck.

Mehr dazu auf Seite 26. Um leckeres Essen geht es auch

bei unserem aktuellen Kochbuchtipp. Die Hamburgerin

Anne-Katrin Weber hat es geschrieben und entführt darin

nach Frankreich. Dabei liegt der Autorin, die bereits 41

Kochbücher veröffentlicht hat, vor allem eine grüne Küche

am Herzen. Nachkochen lohnt sich (S. 28).

Lohnen tut sich auch das Engagement rund um den Verein

HerzPiraten, der herzkranken Kindern Erfolgserlebnisse

durch Teamgeist und Gruppendynamik ermöglichen

möchte. Initiatorin Nova Meierhenrich hat dazu eine

Regatta auf der Alster ins Leben gerufen. Gerade gab es

die 10. Auflage. Top! Mehr dazu auf Seite 16.

Dazu haben wir wieder viele Tipps und Termine im Magazin.

So bieten sich beispielsweise Besuche beim Triathlon,

den Hamburger Stiftungstagen, der Triennale der Photographie

oder der 7er-Rugby-Europameisterschaft an.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und jede Menge

Inspirationen.

Gültig: ab 1. Juni bis 31. Juli 2026 I Montag - Freitag I ab 17 Uhr I Preis in Euro

Individuell - Unabhängig - Inhabergeführt

NEU in Eppendorf

Moderne Hörgeräte aus Meisterhand

Nie mehr etwas verpassen!

Z.B. mit:

Mini-Im-Ohr-

Hörgeräten!

Zuzahlung ab 199,- €

Kai Wehl,

Chefredakteur

Vereinbaren Sie einen

Termin für eine

unverbindliche Beratung.

Claudia Lütters und Stefan

Dolezal freuen sich auf Sie!

Fokke Mick, Küchenchef im

Atlantic Restaurant. Mehr

über ihn und Neues aus dem

Hotel gibt es auf S. 18

© Anna-Lena Ehlers

Hörakustik Dolezal

Erikastraße 58 - Tel: 040 / 200 080 57

eppendorf@hoerakustik-dolezal.de

ALSTER | 3


INHALT

28

LECKER: GRÜNES

FRANKREICH

INHALT

© Wolfgang Schardt, AT Verlag, www.at-verlag.ch (2)

03 EDITORIAL

06 NEWS

Premiere der Tanztriennale, Preis für Eppendorfer

„Lokalheldin“, Beratungsangebot für Eltern

08 NEWS

Hamburger Stiftungstage und ein Abend des Erinnerns

9 IMMOBILIEN

Expertentipp zur Bedeutung der energetischen Sanierung

10 NEWS

Neues Brunch-Angebot, Triathlon und Rugby in Hamburg

12 VERANSTALTUNGSTIPPS

Von Weinfest über Klassik bis Jazz-Klänge

14 FOTOKUNST

Ausstellungen bei der Triennale der Photographie

15 EUROPAPASSAGE

Klettern mitten im Einkaufszentrum

16 CHARITY

10. HerzPiraten Regatta und neues Zentrum am

UKE eröffnet

18 ATLANTIC HOTEL

Neue Gestaltung und kulinarische Highlights

20 FOTOGRAFIE

Ein Künstler stellt sich vor

22 BADEZEIT

Über die Pläne für ein Naturfreibad in der Alster

24 INTERVIEW

Gisela Graichen über ihr Buch zu Dschingis Khan

26 GESPRÄCH

Boris Rogosch über das Projekt

„OmaLiebe Lunch Club“

28 FOOD

Leichte und grüne Gerichte aus Frankreich

32 IMMOBILIEN / IMPRESSUM

Wie viel Wohnraum bekommt man noch für 1.000 €?

34 WHAT‘S UP IN TOWN

Pflegemahl und Charity-Vernissage

der Stiftung Kinderjahre

4 | ALSTER


INHALT

22 HERZPIRATEN-

CHARITY-SEGELN

Stilleuchten Götzl

Lampen und Schirme

Fasanenweg 2, 22145 HH

040/644 85 79

www.stilleuchten-goetzl.de

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 9-18 Uhr, Sa. 9-14 Uhr

Alter Teichweg 63 • 22049 Hamburg

Tel.: 040 - 611 820 78 • Mobil: 0171 / 20 24 670

www.sanitaertechnik-lind.de • info@sanitaertechnik-lind.de

© F.C. Gundlach / Stiftung F.C. Gundlach

© Brian Bojsen

>>> optimierungsbedarf ????

intensiv-fortbildung

für Ihre Reinigungskräfte

NEU!

Info &

anmeldung

auf

www.luxury-CleanUP.de

Telefon 0173.920 1704

luxury cleanUp

14

FC GUNDLACH IM

BUCERIUS KUNST FORUM

Lorem Ipsum

MONTAG

Polo T-Shirt 5,80€

Pullover/Strickjacke 6,00€

DIENSTAG

Sakko/Blazer 9,50€

Rock (glatt)/Seidenbluse 9,50€

MITTWOCH

Wollmantel/Anorak 19,50€

Jacke (keine Daunen) 19,50€

DONNERSTAG

Hose/Weste/Schal/Tuch 7,00€

FREITAG

Anzug/Kostüm/Skikleidg. 16,00€

SAMSTAG

Krawatte/Bluse (Baumw.) 6,00€

Bettdecke (keine Daunen) 34,00€

• Änderungsschneiderei

• Mangel/Wäscherei

• Hemden-Service • Brautkleider

• Gardinen • Vorhänge • Polsterbezug

• Bettwaren • Matratzenbezüge

• Lederreinigung • Spezialreinigung

• Teppichreinigung

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 8.00-19.00 Uhr

Sa. 8.00-15.00 Uhr

Sierichstraße 30

22301 Hamburg

Tel. 040-279 42 48

ALSTER | 5


NEWS

ANZEIGEN

© Öncü Gültekin

PREMIEREN-

TANZTRIENNALE

Die erste Ausgabe der Tanztriennale erkundet das

unglaubliche Potenzial des Tanzes – als Kunstform, als

soziale Kraft, als Impuls für neue Perspektiven. Über

Kulturen, Communities und Generationen hinweg lädt die

Tanztriennale vom 14. bis zum 21. Juni Tanzschaffende und

die breite Öffentlichkeit ein, zuzuschauen, mitzumachen,

nachzudenken, ins Gespräch zu kommen und zu tanzen!

Ideengeberin, Initiatorin und Förderin der Tanztriennale

ist die Kulturstiftung des Bundes. Im Rahmen eines bundesweiten

Auswahlverfahrens erhielt die Stadt Hamburg

den Zuschlag gemeinsam mit dem Tanztriennale Hamburg

e.V. – ein Zusammenschluss aus dem Hamburg Ballett/

Hamburgische Staatsoper, Kampnagel Internationale

Kulturfabrik GmbH und K3 – Choreographisches Zentrum I

Tanzplan Hamburg . Die Hamburger Behörde für Kultur und

Medien fördert die Tanztriennale ebenfalls substanziell.

Das Programm der ersten Tanztriennale kuratieren die

beiden künstlerischen Co-Leiterinnen Gwen Hsin-Yi Chang

und Monica Gillette. Tipp: Gehen Sie gleich zu Beginn der

Tanztriennale zur Open-air City Parade mit mehr als 550

Tänzer*innen. Startpunkt ist am 14.06. um 14 Uhr vor dem

Museum der Arbeit. Mehr Infos und alle Vorstellungen

unter www.tanztriennale.de

Tanz im öffentlichen Raum: Regina Rossi mit POLIPOLIS –

einem performativem Audiowalk, der die Hamburger Innenstadt

bespielt.

Cornelia

Poletto und

Katrin Koch

(r.)

Wenn das

Kind nicht

schlafen will,

ist guter Rat

willkommen.

„LOKALHELDIN“

KOMMT AUS HAMBURG

Kleine Cafés und Restaurants sind für viele Menschen weit mehr

als ein Ort zum Essen: Sie sind Treffpunkt, Arbeitgeber und

ein Stück lokaler Identität. Gleichzeitig stehen viele Betriebe

aufgrund hoher Kosten und Fachkräftemangel stark unter Druck.

Aus diesem Grund haben die Online-Druckerei VistaPrint und

die Spitzenköchin Cornelia Poletto die bundesweite Aktion

„Lokalhelden gesucht“ ins Leben gerufen, um kleine Unternehmen

zu unterstützen, Unternehmen – ihnen zu helfen, sich professionell

zu präsentieren und zu wachsen. 200 Betriebe hatten sich

beworben, prämiert wurde in diesem Jahr Katrin Koch, Inhaberin

des Frühstückscafés kropkå im Eppendorfer Weg. Sie erhielt von

Cornelia Poletto einen Scheck über 20.000 Euro von VistaPrint

und 1.000 Euro Produkt-Guthaben. Mehr Infos: www.vistaprint.de

© VitaPrint

EIN GUTER RAT

ZUR RICHTIGEN ZEIT

Jede*r von uns braucht ab und an einen guten Rat – bei Eltern ist

das nicht anders. Warum schläft mein Kind nicht durch, wie schaffen

wir den Einstieg in die Beikost, wie verhandeln wir als Paar

unseren Alltag mit Baby neu oder was tun, wenn mir alles zu viel

wird? So unterschiedlich die Themen, Sorgen und Fragen sind, so

vielseitig ist das Beratungsangebot für Eltern in Hamburg. Die

Evangelische Familienbildung steht mit ihrem breiten Beratungsangebot

Eltern zu allen Alltagsfragen zur Seite – von der

Kurberatung über die Paarberatung bis zur Schlafberatung. Die

erfahrenen Berater*innen sind qualifiziert und helfen entspannt

und zugewandt, Themen zu sortieren und Fragen zu klären.

Mehr Infos und Anmeldung unter www.fbs-eppendorf.de in der

Kategorie „Wissenswertes & Beratung“.

6 | ALSTER


Ihre Immobilie

verdient eine

klare Perspektive

FUNDIERTE BEWERTUNG.

PERSÖNLICHE BERATUNG.

ERFOLGREICHER VERKAUF.

Ob Eigentumswohnung, Einfamilienhaus, Stadtvilla oder Mehrfamilienhaus – jede Immobilie erzählt

ihre eigene Geschichte. Deshalb ist eine Vermarktung entscheidend, die individuelle Faktoren wie

Charakter und Lage berücksichtigt und das Potenzial bestmöglich herausarbeitet.

Gerade in einem bewegten Markt kommt es darauf an, Chancen realistisch einzuschätzen und Entscheidungen

auf einer verlässlichen Grundlage zu treffen. Mit über 33 Jahren Erfahrung, ausgeprägter

Marktkenntnis und einem feinen Gespür für Menschen und Immobilien begleiten wir Eigentümer in

Hamburg und Umgebung auf dem Weg zum erfolgreichen Verkauf.

Wir nehmen uns Zeit für eine individuelle Einschätzung, entwickeln eine passende Strategie und setzen

Ihre Immobilie mit der Sorgfalt in Szene, die sie verdient. Professionell, persönlich und mit dem Anspruch,

für Sie das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Sie möchten wissen, welchen Wert Ihre Immobilie aktuell hat oder

denken über einen Verkauf nach? Dann sprechen Sie uns gerne an

oder besuchen Sie uns in einem unserer Hamburger Büros.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

Ihr Weiss Immobilien Team

Scannen Sie den QR-Code für eine

kostenlose Immobilienbewertung.

BÜRO ALSTER

Rothenbaumchausee 103, 20148 Hamburg

BÜRO ALSTERTAL

Hummelsbüttler Hauptstraße 59, 22339 Hamburg

info@weissimmobilien.com

040 53 88 88 88

www.weissimmobilien.com


© Stiftungsbüro Hamburg / Sven Wied

19.-28. JUNI: HAMBURGER STIFTUNGSTAGE 2026

Unsere Stadtgesellschaft lebt von und durch Menschen, die jeden

Tag gemeinsam das soziale Gefüge Hamburgs modellieren. Viele

von denen, die dabei dauerhaft etwas bewegen wollen, organisieren

sich in Stiftungen und engagieren sie sich in den Bereichen

Politik, Sport, Umwelt, Kultur, Inklusion, Kinder und Familie,

Geschichte und Gesellschaft. Das bürgerschaftliche Engagement

in Stiftungen hat in Hamburg eine über 800 Jahre währende

Tradition – kein Wunder also, dass Hamburg mit mehr als 1.500

Stiftungen die deutsche Hochburg des Stiftungswesens ist.

Was Stiftungen tun und wie sich alle, die mögen, aktiv einbringen

können, ist immer noch nicht bekannt genug! Deswegen feiern die

Stiftungen der Hansestadt auch in diesem Jahr die Hamburger

Die Stiftungstage

bieten zahlreiche Ausstellungen,

Lesungen,

Events für Kinder

und Jugendliche,

eine Fahrradtour mit

Baumpflanzaktion,

Siebdruck-Workshops,

Konzerte,

Theater und und und...

Stiftungstage. Zum 11. Mal öffnen vom 19. bis 28. Juni über 150

Stiftungen ihre Türen - von Allermöhe bis Rissen, von Harburg bis

Volksdorf zeigen sie in vielen Veranstaltungen buchstäblich, was

in ihnen steckt. Das Programm umfasst über 250 Termine und

Angebote. Viele Veranstaltungen kostenfrei, bei Veranstaltungen

mit begrenzten Kapazitäten ist eine Anmeldung erforderlich.

Zwei Highlights sind Hamburgs längste Tafel für Demokratie,

Vielfalt und Zusammenhalt auf dem Rathausmarkt am Samstag,

dem 20.6. ab 12 Uhr und am Mittwoch, 24.6. um 19 Uhr der

Stiftungstage-Talk u.a. mit Rolf Zuckowski in der JazzHall

Hamburg unter dem Motto „Herzenssache stiften“.

Mehr Infos und alle Termine: www.hamburger-stiftungstage.de

„SPUREN AN DER

ROTHENBAUMCHAUSSEE 26“

Das Kulturnetzwerk MIT . 2 . WO lädt am 18. Juni in Kooperation

mit dem Bürgerverein vor dem Dammtor / Pöseldorf zu einem

besonderen Abend des Erinnerns ein und präsentiert im Rahmen

des Besuchsprogramm des Hamburger Senats - es ermöglicht

jüdischen ehemaligen Hamburgerinnen und Hamburgern sowie

ihren Nachkommen die Rückkehr in die Stadt ihrer Vorfahren -

eine besondere Familiengeschichte. Denn diesem Jahr kommt

Inés Gross aus Buenos Aires in die Hansestadt. Sie ist die Enkelin

von Harry und Gretchen Meyer, ehemaligen Bewohnern des

Hauses an der Rothenbaumchaussee 26. Inés Gross berichtet

gemeinsam mit dem Autor und Lichtkünstler Michael Batz anhand

historischer Bilder über die bewegende Geschichte ihrer Familie.

Im Anschluss an den Vortrag findet ein gemeinsamer Besuch

des Hauses Rothenbaumchaussee 26 statt, das durch das im

November 2022 erschienene und mehrfach ausgezeichnete Buch

„Das Haus des Paul Levy“ (Dölling und Gallitz Verlag, 32 Euro) von

Michael Batz in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt ist.

© Markus Galic

WAS, WANN WO:

Vortrag „Spuren an der Rothenbaumchaussee 26“ am 18.06.

um 19 Uhr im Curiohaus, Rothenbaumchaussee 13. Eintritt:

Frei, Anmeldung über kontakt@mit2wo.de erforderlich (Zahl

der Plätze begrenzt), Einlass nur mit Anmeldebestätigung.

Infos zum Kulturnetzwerk gibt es unter www.mit2wo.de

Rothenbaumchaussee 26, ein Ort mit bewegender Geschichte.

8 | ALSTER


ANZEIGE

INVESTIEREN STATT REPARIEREN:

SANIERUNG ALS WERT-TURBO FÜR IMMOBILIEN

Ein Gespräch mit Patrick Klingbeil, Direktor Haspa Private Banking, über die

zunehmende Bedeutung der energetischen Sanierung als Erfolgsfaktor beim

Erhalt von Immobilienvermögen.

NEWS

© Corinna Nogat

ALSTER MAGAZIN: Herr Klingbeil, warum wird

die energetische Sanierung immer wichtiger?

Patrick Klingbeil: Immobilien sind seit jeher ein zentraler

Baustein einer ausgewogenen Vermögensstruktur – ob als Eigenheim

oder Kapitalanlage. Sie stehen für Stabilität und langfristiges

Wertsteigerungspotenzial. Neben der Lage entscheidet

der energetische Zustand über den Marktwert einer Immobilie.

Unsanierte Objekte müssen zunehmend Preisabschläge aufgrund

gesetzlicher Vorgaben und steigender Erwartungen von Käufern

und Mietern hinnehmen. Energetische Modernisierung ist damit

entscheidend für den Werterhalt.

Wie kann die Haspa Immobilienbesitzer dabei unterstützen?

Durch unseren „Haspa Sanierungslotsen“. Mit ihm begleiten wir

unsere Kunden schrittweise durch den gesamten Modernisierungsprozess

– von der ersten Einschätzung bis zum Abschluss.

Grundlage ist eine datenbasierte Analyse des Immobilienzustands

vor Ort. Dann kann ein Sanierungsfahrplan entwickelt

werden, der bis zu fünfzehn Jahre gültig ist und als Basis für

Förderprogramme dient.

Worin liegt der Mehrwert für Ihre Kunden?

Im Rundum-Service: Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern

werden die Maßnahmen geplant, Angebote eingeholt und Gewerke

koordiniert. Gleichzeitig erfolgen die Prüfung und die Beantragung

passender Fördermittel. Nach Abschluss der Maßnahmen

rundet ein neuer Energiebedarfsausweis das Projekt ab – ein

wichtiges Dokument mit einer Gültigkeit von zehn Jahren, etwa

für Vermietung oder Verkauf. Der Haspa Sanierungslotse macht

aus einem komplexen Vorhaben einen klar strukturierten Prozess

und gibt Eigentümern die Sicherheit, ihre Immobilie zukunftsfähig

aufzustellen.

Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin bei uns.

KONTAKT:

Haspa Privat Banking

Patrick Klingbeil

Mail: patrick.klingbeil@haspa.de

Tel.: 040 3578-90730

www.haspa.de/privatebanking

Erstklassiges Handwerk für

Heizung · Sanitär · Bad · Dachsysteme

Jens Gottschalk GmbH

Niewisch 2 · 22848 Norderstedt

Tel. 040 528 28 68 · www.jensgottschalk.de

ALSTER | 9


LOCAL PEOPLE

ANZEIGEN

Die kulinarische

Vielfalt der Hansestadt

ist groß - das

beweist auch die

BRICKS Bar mit

ihrem Nordic

Brunch.

© Renaissance Hamburg Hotel

EIN NEUER SONNTAGSGENUSS: NORDIC BRUNCH

Mit dem „Nordic Brunch“ bringt die BRICKS Bar im Renaissance

Hamburg Hotel frischen Wind in die lokale Frühstückskultur. Jeden

Monat kann man hier eine neue geschmackliche Reise durch die

vielfältigen Stadtbezirke der Hansestadt erleben. Der Sonntag

wird dabei zwischen 12 und 15 Uhr für 39 € p. P. (20 € für Kinder von

6-15 Jahren) zu einem wahren Genusserlebnis.

Unter dem Motto „All You Can Eat & Drink“ richtet sich der Brunch

an alle, die Genuss modern denken und den Tag bewusst zum Genießen

und Austauschen nutzen möchten. Die Stadtteil-Spezialitäten

verleihen stets eine inspirierende Note mit überraschenden

Kreationen: So zum Beispiel im Juni mit dem Kichererbsen-Gemü-

THE WORLD’S BIGGEST TRI

ZURÜCK IN DER HANSESTADT

securry, wenn die Sternenschanze im Fokus steht, oder im Juli,

wenn es passend zum Karolinenviertel Deutsche Sommerrollen

geben wird. Im August zeigt die Scholle „Finkenwerder Art“, was

Eimsbüttel zu bieten hat und ein komplettes Büffet im BBQ Style

entführt im September nach Winterhude. Matjesbrötchen spiegeln

im Oktober den kulinarischen Charakter der Altstadt wider.

Natürlich gibt es auch durchgängig die beliebten Frühstücks- und

Brunch-Klassiker sowie die Pancakes der Live-Cooking-Stationen.

Dazu werden ausgewählte Getränke wie z. B. Kaffeespezialitäten

oder der Hauswein serviert, die das Brunch-Erlebnis abrunden.

Reservierungen über www.brickshamburg.com/nordic-brunch

Hamburg wird am 11. und 12. Juli erneut zur internationalen

Triathlon-Hauptstadt: Beim SUZUKI World Triathlon Hamburg

2026 treffen Weltklasse-Sport und Breitensport auf einzigartige

Weise zusammen. Mit bis zu 10.000 Teilnehmenden und

hunderttausenden Zuschauerinnen und Zuschauern

gilt das Event als „The World’s Biggest Tri“ –

der größte Triathlon der Welt. Neben den Rennen der World

Triathlon Championship Series sowie den Mixed-Relay-

Weltmeisterschaften stehen erneut die beliebten Open Races

für Altersklassenathletinnen und -athleten im Mittelpunkt.

Gestartet wird auf ikonischen Strecken durch die Hamburger

Innenstadt – vom Schwimmen in Binnen- und Außenalster über

die Radpassagen entlang der Speicherstadt bis hin zum Zieleinlauf

auf dem Rathausmarkt.

Die Online-Anmeldung für die Open Races läuft noch.

Angeboten werden Wettbewerbe über die

Sprintdistanz (0,5 km Schwimmen / 20 km Rad / 5 km Laufen),

als Einzel- oder Staffelwettbewerb.

Die Kurzdistanz (1,5 - 40 - 10 km, Einzel & Staffeln)

ist bereits ausgebucht!

Weitere Informationen und Anmeldung unter

events.triathlon.org/2026-wtcs-hamburg

Start der Elite in der Kleinen Alster.

© Henning Angerer

10 | ALSTER


LOCAL PEOPLE

Weniger Spieler als

beim klassischen

Rugby ermöglichen

mehr Geschwindigkeit

und spektakulärere

Läufe im Spiel.

© RHR-Foto, Tim Rehbein

HAMBURG WIRD ERNEUT ZUR RUGBY-HAUPTSTADT EUROPAS

Vom 3. bis 5. Juli richtet Hamburg bereits zum vierten Mal in

Folge die Rugby Europe 7s Championship aus. Im Sportpark am

Steinwiesenweg in Eidelstedt treffen die jeweils zwölf besten

Frauen- und Männer-Nationalteams Europas im olympischen 7er-

Rugby aufeinander und kämpfen um die kontinentalen Titel.

Die „Hamburg 7s“ haben sich in den vergangenen Jahren als

fester Bestandteil des Hamburger Sportkalenders etabliert. Mit

schnellen Spielen, spektakulären Aktionen und einer besonderen

Atmosphäre lockt das Turnier nicht nur Rugby-Fans, sondern

auch zahlreiche neugierige Zuschauerinnen und Zuschauer an.

Die Veranstaltung gilt inzwischen als eines der bedeutendsten

Rugby-Events Europas.

Auch die deutschen Nationalteams wollen vor heimischem

Publikum wieder für Begeisterung sorgen. Die deutschen Männer

zählen erneut zum erweiterten Favoritenkreis. In fünf der vergangenen

sieben Spielzeiten gelang ihnen der Sprung auf das EM-

Podium. Mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles

ist eine erfolgreiche Europameisterschaft ein wichtiger Schritt

auf dem weiteren Weg. Zu den stärksten Konkurrenten gehören

Titelverteidiger Frankreich sowie Spanien und Großbritannien.

Die deutschen Frauen haben in den vergangenen Jahren ebenfalls

eine beeindruckende Entwicklung genommen. Das junge Team

möchte den Anschluss an die europäische Spitze weiter verkür-

zen und erstmals die Qualifikation für den World Rugby Challenger

schaffen. Als Favoriten gelten unter anderem Großbritannien,

Frankreich und Irland.

Neben dem Sport steht erneut das Thema Nachhaltigkeit im

Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Active City Hamburg und dem

Partner green4sports setzt Rugby Deutschland sein nachhaltiges

Veranstaltungskonzept fort. Das Turnier wurde bereits zweimal

mit dem „Green Events Siegel“ ausgezeichnet. Für 2026 streben

die Organisatoren sogar die Gold-Auszeichnung an.

Unterstützt wird die Veranstaltung auch vom Hamburger Rugby-

Verband, der zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer stellt.

Verbandsvorsitzender Nils Zurawski sieht Hamburg weiterhin

als idealen Standort: Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass

sich die Europameisterschaft in der Hansestadt hervorragend

entwickelt habe und inzwischen weit über die Rugby-Szene hinaus

Aufmerksamkeit erhalte.

TERMIN & TICKETS

Hamburg 7s – Rugby Europe 7s Championship

3. bis 5. Juli, Sportpark Steinwiesenweg, Eidelstedt

Tickets unter: rugby-deutschland-geti.vivenushop.com/

Ihre ONLINE-

Druckerei

Großes Sortiment an hochwertigen Drucksachen.

Laden Sie einfach Ihre gestalteten Druckdaten selbst hoch.

Sie benötigen professionelle Unterstützung?

Wenden Sie sich gern an uns, Ihre kreative

Agentur für hochwertige Printprodukte!

Wir gestalten Printdesigns,

die Eindruck hinterlassen und

Ihre Marke unvergesslich machen.

Treudelberg 62 h · 22397 Hamburg

Mobil 0163 202 10 68 · ines_janas@hamburg.de

www.pinkmediendesign.de

Volksdorf 603 03 90

HH-Niendorf, Vogt-Cordes-Damm 10c 46 46 22

www.kappler-einbruchschutz.de

Wir sind auf der Errichterliste der

polizeilichen Beratungsstelle.

ALSTER | 11


©Lucas Martens

VERANSTALTUNGSTIPPS

ANZEIGE

WEINFEST AM GOLDBEKHAUS

Am wunderschönen Goldbekufer wird vom 11. bis zum 13. Juni

beim Weinfest Hamburg am Goldbekhaus wieder das Glas erhoben,

die Musik aufgedreht und das Leben gefeiert. Rindchen‘s

Weinkontor bringt hier zusammen, was ein perfektes Sommerwochenende

ausmacht: großartige Weine, fantastisches Essen

und gute Musik. Mit dabei sind die besten Foodtrucks der Region

sowie unkomplizierte Weine und prickelnder Champagner – das

Genussglück ist also garantiert. Spannende Wein-Workshops und

Gespräche mit Winzerinnen und Winzern runden das Erlebnis in

genussvoller und lockerer Atmosphäre ab, während DJs für den

perfekten Soundtrack zum Abend sorgen.

AM GOLDBEKHAUS

11.06.-12.06. von 16-22 Uhr, 13.06. von 14-22 Uhr.

Tagesticket im VVK: 19€, inkl. 10€ Verzehrbon und Welcome-Sekt.

Tageskasse: 25€. Mehr Infos unter www.rindchen.de

MIT MUSIK IN EINE

TRÄUMERISCHE WELT

Die dänische Ausnahmekünstlerin Agnes Obel erschafft mit ihrer

Mischung aus Folk, Neoklassik und Pop einzigartige Klangwelten, die

zugleich zart, eindringlich und überwältigend sind.

Geboren 1980 in Kopenhagen, wuchs Obel in einem Zuhause auf, in

dem Musik allgegenwärtig war: Ihre Mutter spielte ihr Chopin vor,

ihr Vater sammelte seltene Instrumente. Kein Wunder also, dass sie

früh zum Klavier fand. Sie begann schon als Teenager eigene Stücke

zu schreiben und gründete erste Folk-Bands. Nach ihrem Umzug nach

Berlin entdeckte sie auch das Produzieren für sich.

Ihre Stimme – elegant, nuancenreich und berührend – nimmt das

Publikum mit auf eine poetische Reise durch ihre charakteristisch

träumerische Welt – am 14. August auch beim Stadtpark Open Air.

STADTPARK OPEN AIR

Beginn: 19 Uhr. Tickets: 61,25€.

Mehr Infos unter www.stadtparkopenair.de

© Alex Bruel Flagstad

© Caro Pedace

SPRACHE DES CUMBIA

La Delio Valdez sind seit über 15 Jahren ein musikalisches Kollektiv

– unabhängig, genossenschaftlich organisiert und geprägt von

der gemeinsamen Sprache des Cumbia als Musik- und Tanzstil. Am

17. Juli treten sie in der Fabrik in Hamburg auf.

Seit 2009 entwickeln La Delio Valdez ihr künstlerisches Konzept,

in dem sie Cumbia als gemeinsame musikalische Sprache des

lateinamerikanischen Kontinents verstehen. Mit 15 Musiker*innen

auf der Bühne lassen sie die große orchestrale Tradition des

Kontinents wieder aufleben und knüpfen dabei an die nationalen

Tango-Orchester der 1950er Jahre und an die Theatralik großer

karibischer Ensembles an – mit Tanz und einem kraftvollen Sound

im Mittelpunkt. In ihrem Stil verschmelzen traditionelle andine

Elemente mit Salsa, Rock, Jazz und Reggae zu einer Klangwelt, die

gleichzeitig tief verwurzelt und modern wirkt.

FABRIK

Einlass: 19 Uhr. Beginn: 20 Uhr. VVK: 41,50€. Infos: www.fabrik.de

12 | ALSTER


VERANSTALTUNGSTIPPS

KLASSISCH UND MODERN

© Kenny McCracken

Claire Martin gehört zu den profiliertesten Jazzsängerinnen

Großbritanniens. Seit über drei Jahrzehnten schon begeistert

sie das Publikum mit ihrer warmen Stimme, einem feinen

Gespür für Phrasierung und der unverwechselbaren Mischung

aus klassischem Jazzgesang und modernen Klangfarben.

Für das Konzert am 08. September im Nica Jazz Club bringt die

vielfach preisgekrönte und international gefeierte Sängerin ein

abwechslungsreiches Programm aus Jazzstandards in eigenen

Interpretationen mit. Eingebettet in den kraftvollen und nuancenreichen

Sound ihrer Band entsteht rhythmische Leichtigkeit

und musikalische Klasse.

NICA JAZZ CLUB

Einlass: 18:30 Uhr. Beginn: 20 Uhr.

Mehr Infos unter www.nica-jazzclub.de

JUNGE ZUHÖRER BEGEISTERN

Vier Klaviertrios aus unterschiedlichen Kulturen, über 200 Jahre

hinweg entstanden – wo ist da der rote Faden? Es ist die spezielle

Inspirationsquelle, derer sich die Komponist*innen bedient haben:

die Volksmusik verschiedener Länder, die regional verwurzelte

Musik, Lieder und Tänze, die sie in ihre Werke einfließen lassen.

Joseph Haydn überrascht mit einem rustikalen, lebhaften Tanzsatz

im Dreivierteltakt; im Brahms’schen Trio klingen Volkslieder

und ungarisches Temperament durch; bei Rebecca Clarke finden

sich modale Wendungen, die an irische Volksmusik erinnern, und

Bright Sheng verbindet in seinem zeitgenössischen Werk seine

»Muttersprache«, die chinesische Volksmusik, mit seiner »Vatersprache«,

der westlichen klassischen Tradition.

Das Tovesco Trio spielt diese Werke am 07. Juli in der Elbphilharmonie.

Bei ihren Auftritten haben sie besonders die jungen Zuhörenden

im Blick, die Konzertbesucher:innen von morgen. Diese für

klassische Musik zu begeistern ist dem Trio Freude und Anliegen.

ELBPHILHARMONIE

Foyereinlass: 18:30 Uhr. Beginn: 19:30 Uhr. Tickets: 25€.

Mehr Infos unter www.elbphilharmonie.de

© Anna Tena

JAZZIGE SOUNDS AM HAFEN

© Svenja Scholz

Auch in diesem Jahr findet am 10. und 11. Juli wieder das

Elbjazz Festival im Hamburger Hafen statt. Auf mehreren

Bühnen können diesen Sommer Jazz, Soul, Blues und mehr in

einer besonderen Atmosphäre erlebt werden. Am Freitag, dem

ersten Festivaltag, treten um 19 Uhr zum Beispiel gleich zwei

Acts zusammen auf der Hamburg Stage auf.

Das Hamburger Jazz Quartett Amelia (Bild) bewegt sich mit

seinen Eigenkompositionen am Puls der jungen, urbanen

Jazzszene. Gemeinsam mit dem preisgekrönten Trompeter

Jakob Sørensen aus Kopenhagen erwecken sie in ihrer Musik

Momente der Schönheit und Melancholie. Komposition und

Improvisation greifen nahtlos ineinander und werden durch

fließende Melodien getragen.

ELBJAZZ

Mehr Infos und Tickets unter www.elbjazz.de

ALSTER | 13


LOCAL PEOPLE

© F.C. Gundlach / Stiftung F.C. Gundlach © Franki Raffles Estate

Zu sehen im Museum der Arbeit:

Franki Raffles, Community, childcare,

housing, Children playing,

Edinburgh, 1987–90

9. TRIENNALE DER PHOTOGRAPHIE

Die Triennale präsentiert vom 5. Juni bis 22. September unter dem Titel „Alliance, Infinity, Love -

in the Face of the Other“ elf Ausstellungen in acht renommierten Museen und Ausstellungshäusern der Stadt.

Mit dabei sind beispielsweise das Museum der Arbeit und das Bucerius Kunst Forum.

Kuratiert vom künstlerischen Leiter Mark Sealy, rückt

das Festival eine fotografische Praxis ins Zentrum, die

Verantwortung für unterschiedliche, auch unvertraute

Lebenswelten übernimmt, Gemeinschaft stiftet und das

fotografische Bild als Mittel historischer Gewalt und Unterdrükkung

hinter sich lässt.

So zeigt etwa das Museum der Arbeit im Rahmen der Triennale

vom 06.06.-06.09. „Franki Raffles. Photography, Activism,

Campaign Works“. Raffles (1955 bis 1994) war eine britische

Fotografin, die in ihren sozialdokumentarischen Arbeiten die

Lebensrealitäten von Frauen von den 1970er- bis frühen 1990er-

Jahren in den Vordergrund stellte - durch rund 40.000 Aufnahmen!

Das Bucerius Kunst Forum zeigt noch bis zum 16.08. die Ausstellung

„F.C. Gundlach. You’ll Never Watch Alone“, die sich

dem facettenreichen Wirken des Fotografen, Galeristen, Sammlers

und Unternehmers F.C. Gundlach (1926-2021) widmet. Zu sehen

sind über 200 Exponate - von Magazin-Covern über noch nie

gezeigte Schwarzweiß- und Farbaufnahmen bis hin zu Werken

von Weggefährt:innen, Vorbildern und Nachfolger:innen wie

Richard Avedon und vielen anderen.

Zu sehen im Bucerius Kunst Forum: F.C. Gundlach,

Uschi Obermeier mit Sinalco-Puppe Rita, Hamburg, 1970

KUNST-TIPP

Die Triennale der Photographie Hamburg findet seit 1999

alle drei Jahre in Zusammenarbeit mit den großen Museen,

Ausstellungshäusern und kulturellen Institutionen der Stadt

statt und ist ein deutschlandweit wichtiges Fotoevent von

internationaler Ausstrahlung. Mehr Infos und alle Termine

unter www.2026.phototriennale.de

14 | ALSTER


ANZEIGE

© WITTERS

KLETTERN AN DER ALSTER

Ab dem 18. Juni geht es in der Europa Passage wieder hoch hinaus! An zwei

Kletterwänden - geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene - können Hamburger*innen ihre Fitness testen

und Spaß haben. Sportliches Highlight ist der Deutsche Jugendcup im Speedklettern.

Auch im Jubiläumsjahr darf das beliebte „Klettern an

der Alster“ natürlich nicht fehlen. Vom 18. bis 26.

Juni verwandelt sich die Europa Passage erneut in ein

echtes Kletterparadies und lädt Besucher*innen dazu

ein, die eigenen Grenzen auszutesten - und die Passage aus einer

völlig neuen Perspektive zu erleben. Das Beste daran: Die Teilnahme

ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich.

Vor Ort erwartet die Gäste eine beeindruckende, zweiseitige

Kletterwand: Während die 9 Meter hohe Seite perfekt für

Einsteiger*innen geeignet ist, können sich erfahrene Kletterfans

und Mutige an der über 16 Meter hohen Wand beweisen. Ob

Anfängerin, Fortgeschrittener oder Profi - hier kommt jeder auf

seine Kosten.

Täglich ab 10 Uhr haben Schulklassen die Möglichkeit, gemeinsam

hoch hinaus zu klettern und ein besonderes Gruppenerlebnis

zu genießen. Ab 14:15 Uhr bis 19:30 Uhr ist die Kletterwand dann

für alle geöffnet. Zusätzlich warten kleine Jubiläums-Giveaways

auf die Teilnehmenden.

© POP MART (2)

Für Sicherheit und Komfort ist selbstverständlich gesorgt: Die

komplette Sicherheitsausrüstung, Kletterschuhe sowie die Betreuung

durch professionelle Kletterexpert*innen werden vor Ort

gestellt. Alles, was ihr mitbringen müsst, sind ein wenig Mut,

Lust auf Bewegung und Spaß am Klettern. Bei minderjährigen

Teilnehmenden ist die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten

erforderlich.

Auch für Zuschauer*innen wird einiges geboten: Ein besonderes

Highlight erwartet euch am 27. und 28. Juni, wenn der Deutsche

Jugendcup im Speedklettern in der Europa Passage stattfindet.

Zwischen 8 und 20 Uhr treten junge Klettertalente gegeneinander

an und sorgen für spannende Wettkampfatmosphäre und echtes

Mitfiebern.

EUROPA PASSAGE

Ballindamm 40,

www.europa-passage.de

ALSTER | 15


LOCAL PEOPLE

Freude und

Zusammenhalt

zeigten sich bei

allen Teilnehmenden,

auch beim

Team von Topseglerin

Susann

Beucke.

HERZPIRATEN WIEDER AM START

Die HerzPiraten haben nach kurzer Pause ihre 10. Regatta auf der Alster bestritten und lieferten sich einen

fairen sportlichen Wettkampf. Insgesamt 12 Kinder mit angeborenem Herzfehler, die seit ihrer Geburt im

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in Behandlung sind, hatten Spaß auf dem Wasser und an Land.

„Als ich den Verein in 2014 gegründet habe, habe selbst ich

nicht ahnen können, dass wir in 2026 bereits die 10. HerzPiraten

Regatta veranstalten würden und seit der Gründung über 100.000

Euro an Spendengeldern auftreiben und verteilen konnten“, so

Nova Meierhenrich. Auch nach dem Ausstieg ihres Gründungspartners

Malte Kamrath 2017, ist die Schauspielerin mit vollem

Herz bei der Sache und legt seit dem in 100 % aller Bereiche

erst recht selbst Hand an. In diesem Jahr feierte die HerzPiraten

Regatta ihre Premiere im Hamburger Segel-Club (HSC) - in

Kooperation mit dem Verein „Wir sind Wir – Inclusion in Sailing

e.V.“ - und wurde wieder tatkräftig unterstützt von international

erfolgreichen Top Seglerinnen & Seglern. Mit dabei: Seglerin

Susann „Sanni“ Beucke, Skipperin Bernadette Zipfel & Crew und

Johannes Ludwig (Gold-Rodler).

Bei der Gründung des Vereins stand für Nova Meierhenrich die

Idee im Vordergrund, einen Verein zu gründen, der herzkranken

Kindern Erfolgserlebnisse durch Teamgeist und Gruppendynamik

ermöglicht und die betroffenen Kinder absolut in den Mittelpunkt

stellt. Schnell war klar, dass Segeln sich dafür hervorragend

eignet: „Viele Leute wissen gar nicht, dass Segeln im Grunde

der ideale Sport für Kinder mit Herzleiden ist“, erklärt sie. „Sie

sind dabei aktiv an der frischen Luft und in der Gemeinschaft

organisiert – alles aber eben im Rahmen ihrer physischen Möglichkeiten.

Und an Bord muss alles Hand in Hand gehen, ohne

Teamgeist geht hier nichts. Eine ganz besondere Erfahrung für die

16 | ALSTER

Kinder, die oft monatelang nur den Klinikalltag kennen.“ Nach

dem Wettkampf wurde auf dem Gelände des Hamburger Segelclubs

(HSC) für alle Beteiligten, Helfer und Familien traditionell

das große Grillfest samt Siegerehrung ausgerichtet. Außerdem

hielt der Nachmittag noch einige schöne Überraschungen für die

Kinder bereit. Die Regatta war wieder ein voller Erfolg: Über

eine Rekordsumme in Höhe von 10.000 Euro darf sich die Kinderkardiologie

des UKE freuen, die Nova mit ihrem Verein für sie

gesammelt hat. Der Spendenscheck wurde am Nachmittag feierlich

an Prof. Dr. med. Thomas Mir, Stellvertretender Klinikdirektor

und Oberarzt des Universitären Herzzentrums übergeben.

Mehr unter www.herzpiraten.com

Prof. Dr. med

Tom Mir, Kinderherzmedizin

UKE HH, mit

Initiatorin Nova

Meierhenrich

und Piraten.

© Brian Bojsen (2)


LOCAL PEOPLE

©Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) (2)

Prof. Dr. Stefan Blankenberg, Maryam Blumenthal, Barbara Napp, Dr.

Peter Tschentscher, Prof. Dr. Christian Gerloff (v.l.)

HERZ- UND GEFÄSSZENTRUM

AM UKE ERÖFFNET

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen

in Deutschland und der Bedarf an hochspezialisierter

medizinischer Versorgung wächst kontinuierlich. Das Universitäre

Herz- und Gefäßzentrum Hamburg des Universitätsklinikums

Hamburg-Eppendorf (UKE), dessen Neubau gerade feierlich

eröffnet wurde, verfolgt dabei einen besonderen Ansatz:

Patient*innen werden organ- und krankheitsorientiert versorgt.

Interdisziplinäre Teams aus verschiedenen Fachbereichen entscheiden

gemeinsam über die jeweils beste Therapie. Durch die

enge Vernetzung entstehen kurze Wege und eine hochintegrierte

Versorgung. Gleichzeitig ermöglicht der Neubau, auch künftig

flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. Das Gebäude ist in

seiner Ausstattung wegweisend, z. B. mit der „Heart Failure Unit“

für Patient*innen mit Herzinsuffizienz und dem „Cardiovascular

Imaging Center“. Dort ermöglichen CT- und MRT-Verfahren sowie

der Herzultraschall eine präzise Diagnostik und Therapie von

Herz-Gefäß-Erkrankungen in sehr frühen Stadien.

„Der Neubau des Universitären Herz- und Gefäßzentrums des

UKE ist ein doppelter Gewinn für die gesamte Stadt und die

Metropolregion. Von nun an werden Herzkranke jeden Alters hier

bestmöglich versorgt und gleichzeitig Forschung auf internationalem

Spitzenniveau vorangetrieben“, sagt Senatorin Maryam

Blumenthal von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und

Gleichstellung. Mehr Infos unter www.uke.de

Intervention Suite (Herzkatheterlabor) im neuen

Universitären Herz- und Gefäßzentrum Hamburg

Eppendorf

Tolle Angebote

für Schwangere ✽

Eltern ✽ Kinder ✽

Ferienangebote

& Teeniekurse

Ab Herbst 2026

neu auch in der

HafenCity!

Kursprogramm 2026

instagram.com/fbs_hamburg

www.fbs-eppendorf.de

bilden ✽ begegnen ✽ beraten ✽ begleiten

260513-Alstermagazin-90x50.indd 1 06.05.26 11:12

© Germania-Luxaaex

Kieferorthopädie mit Herz & Technologie

für Kinder, Jugendliche & Erwachsene

• Sanfte, digitale Behandlung

• Ästhetische & unauffällige

Zahnkorrektur

• Unsichtbare Zahnschienen

(Invisalign)

Jelena

Tomic

• Keramik- & Mini-

Metallbrackets

• Frühbehandlung

• Langzeitstabilisierung

(Retainer)

Kieferorthopädie Klostersternspangen

Jungfrauenthal 9 · 20149 Hamburg · Tel: 040/4102266

Termin vereinbaren: www.kloster-stern-spangen.de

Lichtsteuerung mit Jalousien Rollos

Plissees

Lamellen

Jalousien

Vorhänge

Insektenschutz

Hoheluftchaussee 30 Mundsburger Damm 54

20253 Hamburg 22087 Hamburg

Tel.: 040 / 42 32 32 15 • post@aktuellrollo.de

Mo.-Fr. 10-18 Uhr, jeden 1.+3. Sa. im Monat 10-14 Uhr

Schlosserei - Metallbau

Alufenster & -Türen • Kunststofffenster & -Türen

Aluminium-Fassaden • Edelstahlverarbeitung

Wintergärten • Geländer • Blechverarbeitung

Alter Teichweg 67 • 22049 Hamburg • Tel.: 54 57 92

Fax: 54 57 51• www.ff-metallbau.de • info@ff-metallbau.de

ALSTER | 17


LOCAL PEOPLE

Erschafft mit seinem Team

einzigartige Genussreisen:

Sternekoch Fokke Mick,

Küchenchef im Atlantic

Restaurant.

NEUER GLANZ UND GENUSS IM

HOTEL ATLANTIC HAMBURG

Überraschende Kulinarik auf höchstem Niveau und ein frisches, luxuriöses Design für alle Zimmer und Suiten:

Gäste aus Hamburg und der ganzen Welt können das Hotel Atlantic jetzt neu entdecken.

Seit seiner Gründung ist das Grandhotel an der Hamburger

Außenalster gleichermaßen ein Treffpunkt für Kosmopoliten

wie der gesellschaftliche Mittelpunkt Hamburgs und

heute eine Hotelikone sowie eine der ersten Adressen für

anspruchsvolle Geschäfts- und Privatreisende. Aufbruch zu Reisen

in ferne Länder und hanseatische Weltoffenheit prägen den Geist

des Hotel Atlantic und sein Selbstverständnis als modernes Grandhotel.

Für die Gäste ist das jetzt in vielen neuen Facetten erlebbar.

Frisches Design für Zimmer und Suiten

Seit Januar hat bereits die Hälfte der 221 Zimmer und Suiten ein

vollständig frisches und zugleich behagliches Design erhalten.

Mit einer Mischung aus klassischen und modernen Gestaltungselementen

schafft das Grandhotel eine raffinierte Eleganz. So

sorgen beispielsweise handgewebte Teppiche in Blau-Weiß-Beige

für ein maritimes Flair, Tapeten und Vorhänge sind in einem Bronzeton

gehalten. Cremefarbene, maßgefertigte Möbel und Marmortische

runden das Ambiente ab, das sich durch eine unaufgeregte

Grandezza auszeichnet. „Das ist Atlantic pur, mit hanseatischer

Eleganz“, sagt der geschäftsführende Direktor André Vedovelli.

„Es zeigt auch, dass wir uns als modernes Grandhotel verstehen.“

In den kommenden zwei Jahren wird zudem noch ein luxuriöses

Spa auf 1.500 Quadratmetern entstehen.

Die neu gestalteten Zimmer und Suiten

vereinen gekonnt hanseatische Eleganz

mit modernem Komfort.

© Hamak, Hotel Atlantic Hamburg, Autograph Collection © Anna-Lena Ehlers

18 | ALSTER


ANZEIGE

LOCAL PEOPLE

Authentisches und modernes Fine Dining im

Atlantic Restaurant

Ein frischer Wind weht auch im Atlantic Restaurant.

Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete gastronomische

Flaggschiff des hanseatischen Grandhotels nimmt seine Gäste

mit auf eine Entdeckungsreise klassisch-französischer Cuisine

mit internationalen Einflüssen. Küchenchef Fokke Mick, der die

kulinarische Handschrift im Fine-Dining-Restaurant verantwortet,

hat für das Frühjahr eine spannende Auswahl innovativer Gerichte

und beliebter Klassiker entwickelt. Neben den inspirierten Speisen,

überraschenden Aromen und Texturen erwartet die Gäste

noch eine besondere Neuerung: Ausgewählte, erlesene Klassiker

werden neu und kreativ interpretiert und sind à la carte bestellbar.

Parallel bietet das Atlantic Restaurant weiterhin ein Gourmetmenü

an – für Gäste, die ein kuratiertes Gesamterlebnis und außergewöhnliche

Geschmackskompositionen schätzen.

Die erfahrene Servicebrigade

um Maximilian Seidel

verwöhnt die Gäste.

André Vedovelli erklärt die Motivation dahinter: „Gourmetküche

ist in unserem Atlantic Restaurant ab einem Gang zu genießen.

Das entspricht unserem Verständnis von moderner Sternegastronomie:

Das gastronomische Erlebnis muss entspannt und nahbar

sein, damit es relevant bleibt.

Wir interpretieren es als eine ausgewogene Balance von hervorragendem

Geschmack, erstklassigen Produkten, charmant-elegantem

Service und einem exklusiven Ambiente – und das zu einem

fairen Preis. Das bedeutet auch, dass jeder Gast frei wählen kann,

wie viele Gänge er essen oder wie er diese individuell zusammenstellen

möchte.“

© Anna-Lena Ehlers

Kulinarische Handschrift von Küchenchef

Fokke Mick

Exemplarisch für Fokke Micks kulinarische Handschrift sind

dabei Taschenkrebssalat mit Petersilie, Salzzitrone und Kaviar,

glaciertes Kalbsbries mit Polenta, Leipziger Allerlei mit Flusskrebsschwänzen,

Morchel, Erbse und Spargel oder auch eine

Crème Brûlée vom Munster Käse mit Birne, Macadamia und

Bittersalat. Ergänzt werden die neuen Gerichte und Menüs durch

eine Auswahl traditionsreicher Favoriten wie der Atlantic Hummersuppe

oder der Seezunge „Müllerin Art“.

Hier kann mit Blick

auf die Außenalster

Gourmetküche

genossen werden.

Die Verbindung von charakterstarker Küche mit einer herzlichen

und authentischen Atmosphäre und Servicekultur sorgt dafür, dass

sich Hamburger Gäste und internationale Besucher gleichermaßen

wohlfühlen – ganz im Sinne des weltoffenen Geistes, für den das

Hotel Atlantic steht.

Infos: Tel. 040 28 88 0

www.atlantic.de, @hotelatlantic

© Oliver Helbig

Raffinierte Geschmackskomposition: Taschenkrebssalat

mit Petersilie, Salzzitrone und Kaviar.

Desserttraum aus Rhabarber, Haselnuss,

Himbeere und Joghurt.

ALSTER | 19


Wenn Bilder

Atmosphäre

tragen.

David Böttcher fotografiert und

filmt Unternehmen, Orte und

Menschen mit einem ruhigen,

hochwertigen Blick

Der erste Eindruck entsteht oft,

bevor ein Gespräch beginnt: auf

der Website, in der Presse, auf

Social Media oder in einer Präsentation.

Professionelle Bilder zeigen

nicht nur, was ein Unternehmen

anbietet, sie vermitteln Atmosphäre,

Vertrauen und Qualität.

Der Hamburger Fotograf David

Böttcher arbeitet für Hotels,

Restaurants, Interiors, Marken,

Praxen, Kanzleien sowie Unternehmerinnen

und Unternehmer,

die ihre Außenwirkung bewusst

gestalten möchten.

Seine Bildsprache ist ruhig,

authentisch und klar komponiert.

Er arbeitet bevorzugt mit natürlichem

Licht, echten Situationen

und einem aufmerksamen Blick

für Räume, Menschen, Materialien

und Details.

Im Mittelpunkt steht dabei immer

die Frage, wie sich ein Ort,

eine Marke oder eine Person so

zeigen lässt, dass nicht nur ein

schönes Bild entsteht, sondern

ein Gefühl für Qualität, Charakter

und Haltung.

Ob Website, Portrait, Unternehmensauftritt,

Restaurant, Hotel,

Immobilie oder Film: David Böttcher

entwickelt Bilder, die hochwertig

wirken, ohne laut zu sein.


ANZEIGE

„Ein gutes Bild zeigt nicht nur, wie etwas aussieht.

Es vermittelt, wie es sich anfühlt.“

FOTOS MIT AUSSAGEKRAFT

Bilder können mehr als tausend Worte sagen. Ob im Business- oder

Privatbereich - eine visuelle Sprache, mit der man sich identifizieren

kann, ist daher unverzichtbar.

KONTAKT

David Böttcher

davidboettcher.de

david@unanim.de

+49 1575 854 6860


LOCAL PEOPLE

BALD BADEN IN DER ALSTER?

Baden in der Alster wird offiziel nicht empfohlen. Vielleicht ist das aber bald wieder möglich, denn in Hamburg

wurden jetzt Pläne für ein öffentliches Naturfreibad vorgestellt. Wir haben uns angeschaut, welche Ideen

es gibt und was noch getan werden muss, damit man bald seine Bahnen in dem Hamburger Gewässer ziehen kann.

Im Auftrag von Bäderland Hamburg haben die Architekten

von Gerkan, Marg und Partner (gmp) eine Machbarkeitsstudie

erstellt, mit der die Pläne für ein öffentliches Naturfreibad an

der Außenalster konkretisiert werden. Anhand von Visualisierungen

wurde gezeigt, wie das aussehen könnte. Der Entwurf

orientiert sich an skandinavischen Vorbildern, wo viele innerstädtische

Badestellen eine sehr gute Wasserqualität aufweisen und

Abkühlung und Erholung in der Stadt ermöglichen. Sie dienen

als soziale Treffpunkte und Ruheoasen, was die Lebensqualität in

der Stadt aufwerten kann. Auch in Hamburg soll nun ein solcher

Ort entstehen. Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und

Umweltsenatorin, erklärt: „Hamburg ist eine Stadt am Wasser und

es ist wichtig, dass wir dieses Wasser auch wirklich gemeinsam

nutzen. Bald wieder sicher in der Alster zu schwimmen – das ist

für viele Menschen in unserer Stadt ein echter Traum.“

DAS KONZEPT

Der Vorschlag des Architekturbüros gmp beinhaltet ein Konzept,

bei dem die Anlage mit einem unbeheizten Schwimmbecken und

zwei separaten Kinderbecken direkt in die Außenalster integriert

ist. Um sicher und unbesorgt im Wasser der Alster, deren Wasserqualität

teilweise unzureichend sein und dadurch ein gesundheitliches

Risiko darstellen kann, baden zu können, wurde die Nutzung

eines biologischen Filtersystems vorgeschlagen. Dies soll das

Alsterwasser für den Badebetrieb aufbereiten. Die Schilfzonen am

Ufer und Filtertechnik im Bereich der Steganlagen sollen gemeinsam

die Wasserqualität verlässlich sichern und gleichzeitig Naturund

Uferbereiche schützen.

Auch eine mögliche Neugestaltung der Alsterwiese wurde ausgearbeitet.

Ein begehbarer Hügel könnte zum Verweilen einladen und

einen weiten Blick über die Außenalster ermöglichen. Außerdem

sind Umkleiden, Duschen, Sanitäranlagen und ein gastronomisches

Angebot in den Plänen vorgesehen. Dieses Naturfreibad soll

jedoch nicht nur in der Badesaison, sondern ganzjährig zu einem

attraktiven Anlaufpunkt werden.

DER STANDORT

Als ein möglicher Standort wurde Schwanenwik ausgewählt,

womit an die historische Nutzung dieses Ortes angeknüpft wird.

Am Schwanenwik wurde bereits 1869 eine Badestelle eröffnet, die

Eine Fotografie von Anton Joachim Christian Bruhn, Knackstedt &

Näther, zeigt die Badeanstalt Schwanenwik um 1909. Aus dem Archiv

des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (Public Domain).

© Anton Joachim Christian Bruhn / Archiv MK&G

22 | ALSTER


LOCAL PEOPLE

jedoch den Betrieb mit der Verschlechterung der Wasserqualität

eingestellt hatte. Die ursprüngliche Badeanstalt wurde im Zweiten

Weltkrieg zurückgebaut.

BEDENKEN

Auch Katharina Fegebank erklärt, dass das Alsterbad am Schwanenwik

„an eine alte Hamburger Tradition“ anknüpfen würde. Sie

geht zudem auf ein Thema ein, das bei einigen noch Fragen aufwirft.

Denn ausschlaggebend für das Projekt sei auch die Vereinbarung

mit Natur und Umwelt, damit die Wasserqualität dauerhaft

verlässlich gesichert und Ufer- sowie Naturbereiche geschützt sind:

„Wenn das gelingt, ist das ein echter Gewinn für Hamburg – und

auch ein erster Schritt hin zu weiteren öffentlichen Badestellen in

der Stadt.”

Für den NABU Hamburg ist die Frage bezüglich des Naturschutzes

noch nicht ausreichend geklärt, so gebe es schon jetzt erhebliche

Nutzungskonflikte auf und um die Alster, worunter ökologisch

sensible Zonen leiden würden. „Wegen des hohen Nutzungsdrucks

auf und um der Außenalster sehen wir bereits heute die negativen

Auswirkungen auf das Gewässer sowie die wenigen wertvollen

ökologischen Bereiche. Ein zusätzliches Angebot sehen wir daher

grundsätzlich kritisch“, sagt Malte Siegert, Vorsitzender vom

NABU Hamburg. Dennoch betont er, dass bei einer Realisierung

eines öffentlichen Schwimmbades sowohl Mensch als auch Natur

profitieren sollen. „Das bedeutet sich im Zusammenhang mit

dem Schwimmbad von Beginn an adäquate Maßnahmen für eine

ökologische Aufwertung des Gewässers und seiner Uferzonen zu

überlegen. Gleichzeitig sollte es ein kluges Konzept geben, wie

eine Übernutzung in einem ohnehin schon stark frequentierten

Naherholungsbereich gerade während der schönen Sommertage

vermieden werden kann, um nicht noch mehr Druck auf multifunktional

genutzten Flächen zu machen“

Laut Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister, habe es schon

erste Prüfungen gegeben, die darlegen würden, dass der Entwurf

mit den Anforderungen des Naturschutzes und den sonstigen

Nutzungen auf der Außenalster vereinbar sei. „Damit ergibt sich

eine realistische Perspektive, den Auftrag der Bürgerschaft und den

Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen und einen historischen

Ort wieder für eine hoch attraktive öffentliche Nutzung zu

öffnen”, erklärt er.

UND JETZT?

Bisher handelt es sich nur um einen Entwurf, weder die Umsetzung

noch der Standort Schwanenwik stehen fest. Daher sollen als nächstes

die Detail- und Machbarkeitsplanungen vertieft werden, wobei

u. a. Fragen der Wasseraufbereitung, des Naturschutzes sowie der

Sicherheit und Finanzierung geklärt werden sollen. Währenddessen

werden auch weitere Standorte im Stadtgebiet geprüft, um zusätzliche

Badestellen für die Hamburger*innen zu ermöglichen.

© gmp moka (2)

Wenn das Naturfreibad am Schwanenwik umgesetzt

wird, könnte es für viele Hamburger*innen ein

sozialer Treffpunkt und Ort zum Abkühlen werden.

ALSTER | 23


LOCAL PEOPLE

In der Nähe Ulaanbaatars

(Mongolei) erinnert diese

40 m hohe Statue an Dschingis

Khan. (nicht im Buch)

GENIAL UND ERBARMUNGSLOS

Wer kennt ihn nicht, den Song Dschingis Khan: 1979 ein Hit und bis heute immer

wieder gespielt. Es hat die allgemeine Vorstellung des Mongolenherrschers geprägt -

auch die von Gisela Graichen. Die Eppendorfer Buch- und Filmautorin hat jetzt

zusammen mit dem Museumsleiter und Archäologen Matthias Wemhoff ein Buch

über Dschingis Khan (vermutlich 1167-1227) veröffentlicht.

© Gisela Graichen

Dschingis Khan schuf im 13. Jahrhundert den Grundstein

für das größte zusammenhängende Reich der Geschichte

und bis heute fasziniert der sagenumwogene Herrscher

zahlreiche Menschen. Aber warum ist das so?

„Es ist vor allem diese Doppelgesichtigkeit, die ihn so spannend

macht“, meint Autorin Gisela Graichen. „Einerseits ist da das

Bild des grausamen Eroberers, andererseits das des fürsorglichen

Ehemanns und Sohnes, der seine Mutter ehrt und seine Familie

respektiert.“ Auch für Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für

Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer

Kulturbesitz, sei diese Doppelgesichtigkeit zentral: „Dschingis

Khan gelang es, aus einer zunächst unbedeutenden Position

heraus die mongolischen Stämme zu einen und eine völlig neue

Ordnung zu schaffen.“ Entscheidend sei dabei seine Zielstrebigkeit

im Machtaufbau gewesen. Der Mongolenherrscher schuf mit der

Auflösung alter Clanstrukturen und festen militärischen Einheiten

ein neues Ordnungsprinzip. Die mongolische Kriegsführung war

hochgradig organisiert, weshalb - anders als die europäischen Heere

- das mongolische Heer nicht an Ackerbau und Jahreszeiten gebunden,

sondern stets einsatzbereit war. Die Gewalt war dabei extrem.

In Asien und Europa kamen nach Schätzungen bis zu 30 Millionen

Menschen ums Leben. Trotzdem sei genau diese Brutalität Teil

des militärischen Erfolgs gewesen, betont Graichen: „Widerstand

erschien sinnlos, weil ganze Städte ausgelöscht werden konnten.“

Dschingis Khan schuf nach Graichens Darstellung aber nicht nur

ein Reich der Gewalt, sondern auch einen einheitlichen und sicheren

Wirtschaftsraum. Handelswege wurden sicherer, Zölle seltener, und

die Seidenstraße konnte besser funktionieren.

Auch das religiöse Miteinander in dem Reich sei sehr interessant.

„Solange niemand seinen Schamanismus antastete, war religiöse

Vielfalt offenbar möglich. Jeder konnte nach seiner Façon selig

werden“, beschreibt Gisela Graichen. Matthias Wemhoff vermutet,

dass es damit zusammenhängt, dass der Schamanismus keinen

starren Ritus kennt, den man allen vorschreiben müsste. Dschingis

Khan habe aber durchaus ein religiöses Sendungsbewusstsein

besessen. „Für ihn war klar, dass er zur Weltherrschaft bestimmt

war“, meint Wemhoff und weist darauf hin, dass das Mongolenreich

gleichzeitig eine enorme religiöse Vielfalt mit buddhistischen

Tempeln, Moscheen und christlichen Gemeinschaften aufwies.

Bemerkenswert ist auch, dass Frauen eine erstaunlich starke Stellung

hatten. „Ohne die Frauen wäre die Herrschaft von Dschingis

Khan nicht möglich gewesen“, betont Graichen. Während die

Männer im Feld waren, hielten die Frauen das Reich zusammen,

verwalteten Lager und Vermögen. Frauen empfingen Gesandte,

begleiteten Feldzüge und führten eigene Haushalte mit großem

Aufwand.

„Dschingis Khan ist heute auch deshalb so aktuell, weil sein Aufstieg

und der Zusammenbruch ganzer Reiche an heutige Erfahrungen

erinnern“, sagt Matthias Wemhoff. Niemand hätte sich

vorstellen können, dass Weltordnungen in so kurzer Zeit zusammenbrechen.

Genau diese Frage nach Resilienz, nach Verteidigungsfähigkeit

und nach dem Umgang

mit Umbrüchen sei hochaktuell.

Im nächsten Jahr jährt sich der Todestag

des Mongolenherrschers zum 800.

Mal. Bereits im Oktober wird es eine

große Ausstellung in Berlin geben,

verrät Matthias Wemhoff, die neue

Einblicke in das Leben und Wirken

Dschingis Khans geben soll.

BUCHTIPP

Dschingis Khan – Der Fürst des

Unermesslichen, Gisela Graichen,

Matthias Wemhoff, Propyläen Verlag,

Klappenbroschur, 304 Seiten, 22 Euro

24 | ALSTER


WIR MACHEN UNTERNEHMEN

NICHT VON UNS ABHÄNGIG.

WIR MACHEN SIE SICHTBAR.

Social Media braucht keine Vorlage.

Es braucht Persönlichkeit.

Wir entwickeln individuelle Strategien, produzieren

authentischen Content und begleiten Unternehmen

aus Hamburg persönlich auf ihrem Weg zu mehr

Sichtbarkeit.

Was Sie von uns erwarten können:

Persönliche Zusammenarbeit statt Agentur-

Floskeln

Strategien, die zu Ihrem Unternehmen passen

Authentischer Content mit Wiedererkennungswert

Wissen, das Sie langfristig selbst weiterbringt

Persönlich. Individuell. Auf Augenhöhe.

oemer@wunderlandagency.de

(+49) 040 75694475

https://www.wunderlandagency.de


LOCAL PEOPLE

7 von 25 „OmaLiebe“-

Mitmacherinnen: Gerlinde,

Helga, Cornelia, Angelika,

Michaela, Ute und Sophie (v.l.)

© Boris Rogosch

26 | ALSTER


OMALIEBE IN EPPENDORF

Der Zufall schreibt manchmal die schönsten Geschichten. Ein bisschen ist das auch

beim „OmaLiebe Lunch Club“ der Fall, denn er ist das Ergebnis eines gescheiterten Plans.

Wie und warum es dazu kam, erklärt Initiator Boris Rogosch.

LOCAL PEOPLE

Teller klappern, fröhliches Stimmengewirr, entspannt

lächelndes Servicepersonal trotz gefüllter Restauranttische

– es ist so gut wie jeder Platz besetzt im Restaurant manzels.

Eine ältere, fröhlich lächelnde Dame rauscht an mir

vorbei, in beiden Händen Teller mit dampfenden, gefüllten roten

Paprika auf Reis. Es duftet köstlich. Dabei ist heute alles anders.

Denn es kocht und serviert nicht das „normale“ Personal, sondern

Omas. Und das ist nicht despektierlich gemeint, sondern es ist

Programm, denn heute ist der „OmaLiebe Lunch Club“ zu Gast im

Restaurant. Es geht um weit mehr als gutes Essen - es geht um Erinnerungen,

Gemeinschaft - darum, Menschen wieder miteinander zu

verbinden - und um den guten Zweck.

Die Idee hinter dem inzwischen weit über Hamburg hinaus bekannten

Kochclub fußt auf einem gescheiterten Plan: Der Podcaster

Boris Rogosch (u.a. „Foodtalker“ und „Vinyl & Wein“)

wollte traditionelle deutsche Gerichte sammeln und

Rezepte bewahren. Und vielleicht einen Podcast

dazu machen oder ein Buch darüber schreiben –

das war ursprünglich der Gedanke. „Denn jeder

liebt Königsberger Klopse oder Labskaus. Aber

wer kocht diese Gerichte heute noch wirklich

zu Hause? Diese Frage ließ mich nicht mehr

los, denn genau das wollte ich ja bewahren. Wie

gesagt, bin nie dazu gekommen. Dann sah ich aber

glücklicherweise einen Beitrag über die Enoteca Maria

in New York, wo es die „Nonnas of the World Community“

gibt. Nonnas aus der ganzen Welt kochen in einem Restaurant. Eine

schöne Idee und eine gute Möglichkeit traditionelle Gerichte zu

bewahren“, sagt Boris Rogosch.

Die Idee traf einen Nerv bei ihm. Warum nicht auch hier? Warum

nicht auch in Hamburg einen Ort schaffen, an dem ältere Menschen

ihre Erfahrung, ihre Geschichten und ihre Rezepte weitergeben

können? „Mir fielen sofort zwei Freundinnen ein, die an so einem

Projekt ebenfalls Interesse haben könnten. Monika Fuchs, die

bei sich zu Hause regelmäßig kulinarische Abende veranstaltet,

und Simone Lücking, Inhaberin des Café Lorenz in Eimsbüttel.“

Gemeinsam mit ihnen entstand 2024 daraus der „OmaLiebe Lunch

Club“. Monika, inzwischen 88 Jahre alt, bringt jahrzehntelange

Kocherfahrung mit und steht bis heute voller Energie in der Küche.

Simone wiederum öffnete mit dem liebevoll im Stil der 50er-Jahre

eingerichteten Café die Türen für das Projekt. Was fehlte, waren nur

noch die Omas selbst.

Der

„OmaLiebe Lunch

Club“ kocht an wechselnden

Orten traditionelle Hauptgerichte,

die einen in die

Kindheit zurückversetzen.

Traumhaft!

fühlen sich nicht mehr gebraucht oder verlieren soziale Kontakte.

„OmaLiebe“ wirkt dagegen wie ein Gegenentwurf zur Isolation.

Hier wird gekocht, gelacht, gesungen und diskutiert. Nicht nur bei

den öffentlichen Restaurant-Kochtagen, an denen Erlöse für den

guten Zweck aus den Einnahmen erzielt werden, sondern auch bei

privaten Treffen, bei den Teilnehmerinnen zu Hause. Häufig bei

Monika Fuchs, denn sie hat am meisten Platz. Das Engagement

endet aber nicht am eigenen Tisch. Der Verein kocht regelmäßig

für obdachlose Menschen und bereitet dabei bis zu 80 Mahlzeiten

pro Einsatz zu. Besonders bewegend: Ein Teil der Speisen geht an

schwerkranke Obdachlose. „Die Omas wissen, dass das Essen, das

sie mit so viel Liebe zubereiten, manchmal die letzte warme Mahlzeit

dieser Menschen sein könnte“, erklärt Rogosch nachdenklich.

Vielleicht ist genau das die eigentliche Kraft dieses Projekts: Es

verbindet generationsübergreifend Genuss mit Menschlichkeit.

Auch länderübergreifend. „Bei und engagieren sich

Omas aus unterschiedlichen Ländern, deren Küche

sie uns manchmal präsentieren. So hatten wir

beispielsweise schon einen tschetschenischen

und einen venezolanischen Abend“, erklärt Boris

Rogosch. Und die Reise geht weiter. Ein Kochbuch

mit traditionellen Rezepten erscheint bereits

demnächst, neue Veranstaltungen sind geplant,

genau wie Reisen zu ähnlichen Projekten, etwa in

Wien. Denn auch dort vereint ein Gedanke das Engagement:

Menschen zusammenbringen und dabei essen wie

bei Oma, am besten mit einem Nachschlag.

Mir hat heute aber eine Paprika gereicht, sie war fantastisch. Besonders

gut hat mir auch die Stimmung im Restaurant gefallen. Man

hat gemerkt, wie viel Spaß die Omas beim Servieren und mit den

Gästen hatten. Ihre Fröhlichkeit war ansteckend.

kw

„Wo willst du denn die Omas hernehmen?“, hieß es damals skeptisch.

Die Antwort kam schnell. Erst aus der Familie, dann aus

dem Freundeskreis – und plötzlich wurden es immer mehr. Heute

engagieren sich rund 25 aktive Frauen zwischen 62 und 88 Jahren.

Einige stehen am Herd, andere lieben den Service, manche erzählen

Gästen Geschichten oder kümmern sich um die Organisation. „Es

hat sich schnell herauskristallisiert, dass nicht jede alle Arbeiten

gleich gerne mag, aber es dauerte nicht lange, bis jede ihren Platz

gefunden hat.“

Und genau das macht „OmaLiebe“ so besonders: Hier wird niemand

auf das Alter reduziert. Im Gegenteil. Die Frauen erleben

Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Gemeinschaft. Viele von

ihnen entdecken noch einmal ganz neue Seiten an sich selbst. Sie

geben Interviews, werden fotografiert, stehen plötzlich im Mittelpunkt.

„Einige werden inzwischen sogar beim Einkaufen erkannt.“

Doch hinter all der Herzlichkeit steckt auch ein ernstes Thema:

Einsamkeit im Alter. Viele ältere Menschen ziehen sich zurück,

Initiator Boris Rogosch (l.)

und Chefredakteur Kai Wehl

KOCHBUCH-LAUNCH-MENÜ

Am 26. & 27.08. wird jeweils um 19 Uhr das erste OmaLiebe-

Kochbuch mit einem 4-Gänge Sharing-Menü des OmaLiebe-

Teams vorgestellt - alles kommt ohne klassische Menüfolge auf

den Tisch, 70€ (inkl. Buch für 26€), manzels in Eppendorf. Mehr

Infos dazu auf www.omaliebe.org.

Vorverkauf bei Heymann und www.heymann-buecher.de

©Ute

ALSTER | 27


FOOD-TRENDS

SICH FRANKREICH NACH

© Wolfgang Schardt, AT Verlag, www.at-verlag.ch

28 | ALSTER


FOOD-TRENDS

HAUSE HOLEN

Die Maiferien sind Geschichte. Für alle, die in

Frankreich waren, sind hier leckere Rezepte zum

Zurückträumen. Und zum Hinträumen für

diejenigen, die es noch vorhaben.

AUBERGINENKAVIAR

Ob du zu dieser mediterranen Köstlichkeit Aufstrich, Kaviar oder

Creme sagst, das bleibt dir überlassen. Viel wichtiger finde ich:

Jeder Löffel dieser aromatischen Auberginencreme versetzt

dich unmittelbar in den Süden, außerdem bereitet sie sich ganz

unkompliziert nebenbei zu. Gründe genug, sonnengetanktes

Gemüse häufiger zu „Kaviar“ zu verarbeiten, findest du nicht?

FÜR 4 PERSONEN ALS VORSPEISE / DIP

2 Auberginen, 2–3 Tomaten, 1 Schalotte

2–3 Knoblauchzehen, 1–2 Stängel Oregano oder Basilikum

6–8 EL Olivenöl, 1–2 Spritzer Zitronensaft

Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 180 Grad

Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die

Auberginen längs halbieren und mit der Schnittfläche nach

unten aufs Blech legen. Die Haut mit einer Gabel mehrmals

einstechen. Im vorgeheizten Ofen 30–40 Minuten garen, bis sie

weich sind.

Inzwischen die Tomaten vom Stielansatz befreien, vierteln, nach

Belieben entkernen und fein würfeln. Die Schalotte und den

Knoblauch schälen und ganz fein hacken. Die Kräuter abbrausen,

trocken schütteln und ebenfalls fein hacken.

Das Fruchtfleisch der Auberginen mit einem Esslöffel aus der

Schale lösen, fein hacken und in eine Schüssel geben. Tomaten,

Schalotte, Knoblauch und Kräuter dazugeben. Dann Olivenöl,

Zitronensaft, etwas Meersalz und Pfeffer hinzufügen und alles

behutsam vermischen. Am besten abgedeckt mindestens 30

Minuten durchziehen lassen, sodass sich die Aromen gut vermischen

können. Vor dem Servieren abschmecken – fehlt etwas

Salz, Pfeffer oder ein Spritzer Zitrone?

TIPP:

Zum Servieren Baguette (auch vom Vortag) in dünne Scheiben

schneiden und in einer Pfanne in etwas Olivenöl von beiden

Seiten goldbraun rösten – fertig sind knusprige Baguettechips.

Zubereitungszeit

ca. 20 Minuten plus 30–40 Minuten backen

Fortsetzung auf S. 30

BUCHTIPP

Anne-Katrin Weber, Köchin und Ernährungswissenschaftlerin

(www.veggielicious.de), entführt auf eine Frankreichreise.

Die Hamburgerin erzählt von Begegnungen und Erlebnissen

und macht jedes Rezept zu einem Ausflug ins Herz seiner

französischen Herkunft. Das Buch verbindet Klassiker mit

moderner, nachhaltiger Küche und macht Lust, sich ein Stück

französisches Lebensgefühl nach Hause zu holen.

Anne-Katrin Weber, Meine grüne französische Bistro-Küche,

at Verlag, geb., 220 Seiten, EUR 36

ALSTER | 29


FOOD-TRENDS

SICH FRANKREICH NACH HAUSE HOLEN

Fortsetzung von S. 29

© Wolfgang Schardt, AT Verlag, www.at-verlag.ch

ZIEGENKÄSETARTELETTES

Diese Tartelettes serviere ich entweder als Vorspeise für Gäste

oder zusammen mit einem üppigen Salat als Hauptgericht.

Das Feigenblätteröl ist weit mehr als ein grüner Hingucker:

Es duftet nach dem Milchsaft der Blätter und schmeckt leicht

nussig – unbedingt einmal ausprobieren!

FÜR 6 PERSONEN: FÜR DAS FEIGENBLÄTTERÖL

10–12 Feigenblätter, 250 ml mildes Pflanzenöl (z. B. Rapsöl)

FÜR DEN MÜRBETEIG

250 g Weizenmehl (Type 405) plus Mehl zum Arbeiten,

125 g sehr kalte Butter, 1 Ei (M), Meersalz und Butter für die

Förmchen, getrocknete Hülsenfrüchte zum Blindbacken

FÜR DEN BELAG

125 g milder, cremiger Ziegenkäse (z. B. Ziegenkäsetaler oder

-frischkäse), 125 g Crème fraîche (oder Sahnejoghurt),

schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 2–3 EL Pinienkerne,

6–8 kleine Feigen, ein paar kleine Stängel Thymian

Für das Feigenblätteröl die Feigenblätter abspülen und trocken

tupfen, die Stängel abschneiden, die Blätter kleiner schneiden

und mit dem Öl in einem leistungsstarken Mixer 6–8 Minuten

mixen. Das Öl erhitzt sich beim Mixen und wird leuchtend grün.

Durch ein feines Sieb abgießen. Für den Teig Mehl, die Butter in

Flöckchen, Ei, gut1/2 Teelöffel Meersalz und 1–2 Esslöffel kaltes

Wasser zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig in Folie

gewickelt 30 Minuten kaltstellen. Den Backofen auf 200 Grad

Ober-/Unterhitze oder 180 Grad Umluft vorheizen. Die Tarteletteförmchen

(à ca. 12 cm Durchmesser) einfetten. Den Teig dünn

ausrollen, die Förmchen damit auskleiden. Den Teigboden mit

einer Gabel mehrmals einstechen. Mit Backpapier bedecken und

mit getrockneten Hülsenfrüchten belegen. Die Tartelettes im

vorgeheizten Ofen 20–25 Minuten goldbraun backen, dann das

Backpapier und die Hülsenfrüchte entfernen.

Für die Ziegenkäsecreme den Ziegenkäse mit einer Gabel

zerdrücken, mit der Crème fraîche und etwas Pfeffer verrühren.

Die Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten. Die Feigen in

Scheiben schneiden. Den Thymian abbrausen und trocken schütteln.

Zum Servieren die Ziegenkäsecreme in die Tartelettes

streichen und die Feigen darauf verteilen. Auf Teller setzen, mit

den gerösteten Pinienkernen bestreuen, den Thymian daraufgeben

und etwas Feigenblätteröl außen herum träufeln.

Zubereitungszeit

ca. 50 Minuten plus 30 Minuten kühlen, 20–25 Minuten backen

30 | ALSTER


DIE NEUE

AUSGABE

IST DA!

INSPIRATIONEN

FÜR HAMBURGERINNEN

LOCAL PEOPLE

Die Sommer-Ausgabe

unseres Magazins HAMBURG WOMAN ist da - gedruckt und online!

Mit Hamburgerinnen, die etwas bewegen, Wellnesshotels, Mode & Beauty, Rezepten und

vielen Ideen für die kommenden warmen Tage. Lassen Sie sich inspirieren.

FOLGT UNS AUF

INSTAGRAM

Sie möchten in die aktuelle Ausgaben schauen? Kein Problem,

es gibt HAMBURG WOMAN auch online: den QR-Code scannen oder

unter www.hamburg-woman.de auf das Cover klicken!

Sie möchten bei uns Anzeigen schalten? Infos: Tel. 040 538 930 00

HAMBURG WOMAN kommt aus dem Hause des ALSTER MAGAZINS.


IMMOBILIEN

Bezahlbaren Wohnraum zu finden

wird immer schwerer - besonders

in Großstädten wie Hamburg.

WAS GIBT ES FÜR 1000 EURO?

Wie weit kommt man heute noch mit 1.000 Euro Budget für die Kaltmiete im Monat? Die Antwort fällt für

Wohnungssuchende in deutschen Großstädten zunehmend ernüchternd aus.

Eine aktuelle immowelt Analyse der Angebotsmieten von

Bestandswohnungen in den 80 größten deutschen Städten

vergleicht die Wohnfläche für ein Budget von 1.000 Euro

im März 2022 mit dem Stand von März 2026. Das Ergebnis:

Der Wohnraum für das gleiche Geld ist in den vergangenen

4 Jahren deutlich geschrumpft. In Berlin beispielsweise um 16

Quadratmeter - das entspricht der Fläche eines ganzen Zimmers.

„Die Mietentwicklung in den Großstädten ist besorgniserregend:

Wenn in Berlin für 1.000 Euro binnen vier Jahren die Fläche eines

Zimmers wegbricht und in München für dasselbe Geld nicht einmal

mehr 50 Quadratmeter übrigbleiben, entzieht das Normalverdienern

die Lebensgrundlage“, sagt immowelt CEO Theo Mseka.

„Ohne gezielte Entlastungen beim Bauen wird sich die Spirale aus

schrumpfenden Flächen und steigenden Mieten weiterdrehen.“

IMPRESSUM

ALSTER MAGAZIN, ALSTERTAL MAGAZIN, HOME & LIFE, AEZ-INSIDE, HAMBURG WOMAN – alles auch online kostenlos lesbar.

Verlagszentrale:

040 / 538 9 30-0

Mo.- Fr.: 9-17 Uhr

Buchhaltung:

040 / 538 9 30-0

Redaktion:

040 / 538 9 30-40

redaktion@alster-net.de

E-Mail:

anzeigen@alster-net.de

Verteilung/Vertrieb:

Hamburg Lokal Zeitung GmbH,

kontakt@hsservice.gmbh

Tel: 040 / 668 939 73 oder

040 / 538 9300

www.magazine.hamburg

Unser kompetentes ANZEIGEN-

VERMARKTUNGS-TEAM berät Sie gerne:

Gabriele Bergerhausen, Tel. 040-538 930-55

g.bergerhausen@alster-net.de

Heinke Blume, Tel. 0151-171 685 74

h.blume@falkemedia.de

Inke Block, Tel. 0152-24 27 17 39

VerlagsvertretungHirsch_HH@web.de

Ömer Kantar, Tel: 0176-66 33 44 80

oemer@wunderlandagency.de

Sabine Meyerrose, Tel. 040-538 930-52

s.meyerrose@alster-net.de

Ann-Katrin Nittscher, Tel. 040-538 930-17

a.nittscher@alster-net.de

Andreas Rohloff, Tel. 040-538 930-51

a.rohloff@alster-net.de

Verlagsanschrift: Magazin Verlag Hamburg HMV GmbH, Barkhausenweg 11, 22339 Hamburg | Geschäftsführer: Luka Plepp (v.i.S.d.P.) | Geschäftsführer/Chefredakteur:

Kai Wehl | Redaktion: Luca Mohr, Hanna Odenwald | Produktionsleitung: Birgit Schümann-Nickelsen | Grafik: Juliane Oldhaver, Susanne Kaps, Sandra Schorr

Titelgestaltung: Sandra Schorr | Fotos: u. a. Adobe Stock | EDV- und DTP-Beratung: Shared IT | Druck: PerCom Druck und Vertriebsgesellschaft mbH

Vertrieb: Hamburg Lokal Zeitung GmbH - © 2026 Magazin Verlag Hamburg

Das nächste Alster Magazin erscheint am 03. Juli 2026

32 | ALSTER


Den prozentual stärksten Rückgang an Wohnfläche müssen

Mieter in Berlin verkraften: Erhielt man in der Hauptstadt

vor vier Jahren für 1.000 Euro noch rund 86 Quadratmeter,

sind es heute lediglich 70 Quadratmeter und somit fast 19

Prozent weniger. In den anderen Metropolen ist der Effekt

ebenfalls spürbar. Da dort die Mieten bereits vor 4 Jahren

hoch waren, fallen die Rückgänge der Wohnfläche jedoch

nicht ganz so drastisch aus: In Hamburg sank die leistbare

Fläche von 87 auf 75 Quadratmeter (-13,8 Prozent),

in Frankfurt von 69 auf 61 Quadratmeter (-11,6 Prozent).

Für 1.000 Euro Kaltmiete gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt

München heute im Schnitt nur noch 48

Quadratmeter statt zuvor 55 Quadratmeter (-12,7 Prozent).

Das entspricht in etwa einer 2-Zimmer-Wohnung. Familientaugliche

Wohnungen sind für ein Budget von 1.000 Euro in

München nicht mehr zu finden. Bemerkenswert ist, dass die

Rückgänge bundesweit relativ einheitlich ausfallen. In 60

der 80 untersuchten Städte ist die leistbare Wohnfläche um

mindestens 10 Prozent binnen 4 Jahren geschrumpft. Um

diese Entwicklung einzuordnen, lohnt sich ein Blick auf die

finanzielle Realität der Bürger: Das monatliche Haushaltsnettoeinkommen

in Deutschland liegt im Durchschnitt bei

3.176 Euro (Quelle: Statistisches Bundesamt). Ein Budget

von 1.000 Euro für die reine Kaltmiete verschlingt somit

bereits fast ein Drittel des gesamten Nettoeinkommens eines

Durchschnittshaushalts. Nebenkosten, Heizung oder Stromverbrauch

sind noch nicht eingerechnet. Die Gründe für den

rasanten Mietenanstieg sind vorrangig durch das Zusammenspiel

von vier Faktoren angetrieben:

1. Steigende Baukosten und Handwerkerpreise

Die Kosten für Baumaterialien, Energie und Handwerker

sind in den letzten Jahren massiv in die Höhe geschossen.

Mit fatalen Folgen: Zum einen liegt der Neubau brach. Weil

Bauen extrem teuer geworden ist, rechnen sich viele Projekte

für Investoren schlicht nicht mehr. Es wird deutlich weniger

neuer Wohnraum geschaffen als benötigt. Zum anderen wird

die Instandhaltung teurer. Wohnungskonzerne sowie private

Vermieter müssen die gestiegenen Kosten für Modernisierungen

und Instandhaltung an die Mieter weitergeben.

2. Zinswende ab 2022 und der Fluchtreflex in die Miete

Durch den sprunghaften Anstieg der Bauzinsen ab 2022 ist

der Traum vom Eigenheim für viele Familien der Mittelschicht

geplatzt. Menschen, die eigentlich eine Immobilie

kaufen wollten, können sich die Kredite nicht mehr leisten.

Die Konsequenz: Sie bleiben als Mieter auf dem Markt oder

drängen neu hinein. Das erhöht den Druck auf bestehende

Mietwohnungen massiv.

3. Überlauf-Effekt aus den teuren Metropolen

Es ist oft nicht die eigene Wirtschaftsleistung, die das Mietniveau

in den Regionen antreibt, sondern die Überhitzung

der Nachbarzentren. Städte wie Düsseldorf und Köln, aber

auch die Kernstädte des Ruhrgebiets wie Dortmund und

Essen, sind auch für viele Normalverdiener teuer geworden.

Wohnungssuchende weichen daher zunehmend auf traditionell

günstigere Randlagen und umliegende Städte wie

Krefeld oder Hagen aus. Diese plötzliche, enorme Nachfragewelle

trifft dort auf ein viel zu geringes Angebot.

4. Der Nachholeffekt

Hier kommt ein statistischer Effekt ins Spiel: Da Städte wie

Duisburg oder Gelsenkirchen jahrelang ein im Vergleich sehr

niedriges Mietniveau hatten, schlägt jede absolute Erhöhung

prozentual extrem zu Buche. Steigt die Miete um einen Euro

pro Quadratmeter, bedeutet das sofort einen zweistelligen

prozentualen Sprung - während derselbe Anstieg in bereits

teuren Städten statistisch weniger schwer ins Gewicht fällt.

Die steigende Belastung für Mieter ist also längst nicht mehr

auf Hochpreis-Metropolen beschränkt, sondern hat inzwischen

breite Teile des deutschen Wohnungsmarktes erfasst

- auch jene Städte, die eigentlich als preiswert gelten.

ALSTER | 33


WHAT‘S UP IN

TOWN?

Hubert Neubacher (Barkassen-Meyer-Elbreederei

Abicht) und Birgit Hahn (NDR)

Henning Riecken (Breuninger)

und Stefan Heruth (Porsche Hamburg, r.)

Pflegemahl-Initiator Lars Meier, Kathrin Wirth-Ueberschär (Hotel Reichshof),

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Polizeipräsident Falk Schnabel (v.l.)

PFLEGEMAHL

Der Verein MenscHHamburg e.V. sowie

das Asklepios Klinikum hatten wieder ins

Hotel Reichshof zum fünften Pflegemahl

eingeladen, um all diejenigen zu ehren,

die in Krankenhäusern und Pflegeheimen

tagtäglich Unglaubliches leisten. Insgesamt

kamen über 100 Gäste im stilvollen

Reichshof-Restaurant zu einem kulinarisch

und kulturell inspirierenden Abend

zusammen. Ein Höhepunkt war wie in den

vergangenen Jahren auch die Tombola

„ P fl e g ef ü rP fl e g e “ , bei der in diesem Jahr

erstmals alle Lose verkauft wurden und

somit eine Rekordsumme in Höhe von

30.300€ erreicht wurde. Mehr Infos zum

Abend unter www.alster-aktuell.de und

zum Verein unter www.mensch.hamburg

Auf seiner frühen Amerika-Reise

entdeckte er in San Francisco das

cbrfhggruzur3guzrgv Steak-Haus.

@ollinklusiv-Gründerin Mitra Kassai

und Schauspieler Stephan A. Tölle

© MenscHHamburg e.V.

Gastgerberin Hannelore Lay mit dem Initiator

Albrecht Behmel und Gutsbesitzer Enno von Ruffin (r.)

Künstler

Ole Ohlendorff

Dennis Schulze und Sonja Metz,

beide von der Stage School

Wolfgang Raike (Tourismusverb. Hamburg e. V.)

und Politiker Heino Vahldieck (r.)

© PublicAddress

CHARITY KUNSTPROJEKT

Die Hamburgerin Hannelore Lay hatte mit ihrer Stiftung Kinderjahre zu einer

Vernissage ins Levantehaus geladen. Gäste aus Kunst, Kultur und Wirtschaft

bestaunten Kunstwerke, die Schülerinnen und Schüler in dem Projekt „Pizza

& Pinsel“ bei Enno von Ruffin auf Gut Basthorst gemalt haben. Initiiert wurde

das Projekt vom Maler und Historiker Albrecht Behmel. Ihm geht es darum,

gemeinsam anhand von Original-Kunstwerken, Maltechniken, Medien und

Materialien Kunst kennenzulernen und selbst Neues zu erschaffen: Es ergibt

stets viele Geschichten und Inspirationen. Im Anschluss malen alle Teilnehmenden

selbst eine Reihe von Kunstwerken zu verschiedensten Themen

mit Profiwerkzeugen. Dazu gibt es Pizza und Getränke. Einige der nun im

Levantehaus gezeigten Kunstwerke konnten in einer stillen Auktion ersteigert

werden. Mehr Infos gibt es auf www.stiftung-kinderjahre.de

34 | ALSTER


JETZT IHREN AUFENTHALT BUCHEN!

Ideal auch als Geschenk mit unseren Gutscheinen.

Frühzeitig buchen und Traumurlaub sichern | Direkt über den QR-Code

www.grandhotel-heiligendamm.de


www.hanseviertel.de

Große Bleichen 30/36

20354 Hamburg

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!