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02. Juni 2026

- Graz im Fokus von Integration - Weniger Schulden als geplant - Kurt Hohensinner äußert Kritik an Prioritätensetzung der Grazer Stadtpolitik

- Graz im Fokus von Integration
- Weniger Schulden als geplant
- Kurt Hohensinner äußert Kritik an Prioritätensetzung der Grazer Stadtpolitik

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Grazer2. JUNI 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

21°

Bewölkt,

Regen sehr

wahrscheinlich.Die

Temperaturen

liegen

morgen zwischen

13 und 21Grad.

Wirtschaft

Bereits zum 24. Mal wurden die Sieger

des Steirischen Gesundheitspreises

„Fit im Job“ gekürt. 7

Gesellschaft

ÖIF-Seminar in Graz: Alarm wegen

Radikalisierung im Netz und fehlender

Deutschkenntnisse an Schulen. 2

Graz drückt

Schuldenberg

GETTY

Budget-Krimi. Graz senkt die Schulden um 17,2 Prozent. Doch trotz des Erfolgs zwingen landesgesetzliche Sozialausgaben und der neue Stabilitätspakt

die Stadt zu einem klaren Sparkurs: Ab 2027 werden die jährlichen Investitionen – abseits selbsttragender Projekte – drastisch gedeckelt. SEITE 4


2 graz

www.grazer.at 2. JUNI 2026

Graz im Fokus von Integration

Auch Landeshauptmann

Mario Kunasek

nahm

am heutigen

Seminar des

ÖIF teil. Am

Foto mit

ÖIF-Direktor

Franz Wolf

(l.) und Lena

Weithaler

ÖIF/SOLDATENKO

EXPERTEN-TREFFEN.

ÖIF-Veranstaltung

beleuchtete auch die

Situation in Graz.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Beim heutigen Seminar des

Österreichischen Integrationsfonds

(ÖIF) in Graz

zum Thema „Religiös motivierter

Extremismus: Strömungen und

Trends“ diskutierten Vertreter

aus Politik, alles voran Landeshauptmann

Mario Kunasek und

Wissenschaft über die aktuellen

Herausforderungen in den Bereichen

Zuwanderung und Extremismus.

Die steirische Landesregierung

betonte dabei die

exzellente Zusammenarbeit mit

dem ÖIF, dessen Studien eine

wichtige Entscheidungsgrundlage

für politische Reformen

bilden. Besonders im Bildungsbereich

werden Versäumnisse

sichtbar. In der Steiermark hat

mittlerweile mehr als ein Drittel

der Schüler eine andere Mutter-

sprache als Deutsch. Für Graz ist

die Situation noch dramatischer:

Hier liegt die Zahl jenseits der 50

bis 60 Prozent. Am rechten Murufer

gibt es Schulen, an denen

kein einziges Kind mehr Deutsch

als Muttersprache hat, berichtete

Bildungslandesrat Stefan Hermann.

Um dieser Entwicklung

entgegenzuwirken, investiert das

Land Steiermark 11 Millionen

Euro in die frühe Deutschförderung

in Kindergärten.

Gefahren im Netz

Neben sprachlichen Barrieren

bereitet den Verantwortlichen die

Radikalisierung junger Muslime

über soziale Medien große Sorgen.

Lisa Fellhofer, die Direktorin

der Dokumentationsstelle Politischer

Islam, gab einen Einblick

in die Arbeit ihrer Institution, die

2016 gegründet wurde. Die öffentlich

finanzierte, aber behördenunabhängige

Stelle erforscht

Landeshauptmann

Mario

Kunasek (li.)

und Landesrat

Karlheinz

Kornhäusl im

Interview.

den nicht gewaltbereiten Bereich

des politischen Islams, den sie

als Herrschaftsideologie definiert.

Fellhofer warnte vor Akteuren, die

geschickt online und offline agieren.

Ein konkretes Beispiel dafür

ist die salafistische Online-Akteurin

Hanna Hansen aus Deutschland,

die neben Wien auch Graz

besucht, um sich dort im realen

Leben mit ihren Followern zu treffen

und die Inhalte anschließend

wieder ins Internet einzuspielen.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr

| GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | PROKURA, LEITUNG HR & FINANZEN: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538),

Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at |

ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666

6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl |

VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


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www.grazer.at 2. JUNI 2026

Weniger Schulden als geplant

Finanzstadtrat

Manfred Eber (l.)

und Finanzdirektor

Johannes

Müller präsentierten

erste

Auszüge aus dem

Strategiebericht

2026. Darin

zeichnet sich eine

leichte Stabilisierung

ab. Dennoch

werden 65

Millionen Euro im

haus eingespart

werden müssen,

sowie ein Investitionsdeckel

eingeführt.

FOTO FISCHER

TEUER. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds scheint laut Strategiebericht eine Abflachung

der städtischen Neuverschuldung zu gelingen. Weitere Sparmaßnahmen werden kommen.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Als Basis für die mittelfristige

Finanzplanung zeigt

der Strategiebericht

2026 den finanziellen Pfad der

Stadt Graz auf. Der Bericht,

der die künftigen budgetären

Spielräume festlegt, wird im

Juni dem Gemeinderat zur

Beschlussfassung vorgelegt.

Ausgehend vom Budget 2021

wurde für das Jahr 2025 ursprünglich

ein Schuldenstand

von 2,32 Milliarden Euro beschlossen.

Mit dem Rechnungsabschluss

2025 liegt die Verschuldung

nun bei 1,92 Milliarden

Euro. Damit konnte

die Stadt Graz die erwartete

Verschuldung um 17,2 Prozent

abflachen. „Die Zahlen zeigen

klar, dass die eingeleiteten

Maßnahmen greifen“, meint

Finanzstadtrat Manfred Eber,

der den Bericht gemeinsam

mit Fionanzdirektor Johannes

Müller Präsentierte. „Wir

konnten den operativen Saldo

deutlich verbessern und

gleichzeitig durch die Umschuldung

endfälliger Kredite

die finanzielle Stabilität der

Stadt stärken.“ Die Ertragsanteile

entwickeln sich mit

durchschnittlich plus 2,66 Prozent

pro Jahr bis 2031 positiv,

die Gemeindeabgaben mit

2,18 Prozent p.a. ebenfalls. Die

Personalkosten steigen aufgrund

einer restriktiven Nachbesetzungspolitik

mit 1,63

Prozent moderat.

Stabilitätspakt

Deutlich problematischer ist

hingegen die Entwicklung bei

den landesgesetzlich geregelten

Sozial- und Pflegeausgaben,

auf die die Stadt keinen direkten

Einfluss hat: Diese steigen

aktuell um durchschnittlich

7,92 Prozent pro Jahr bis 2031.

Der neue Österreichische

Stabilitätspakt 2025 zur Umsetzung

der EU-Fiskalvorgaben

verschärft die Finanzlage

der Kommunen. Das Abkommen

regelt die Aufteilung der

gesamtstaatlichen Defizite

und fixiert für die Jahre 2026

bis 2029 verbindliche Maastricht-Zielwerte.

Für Städte und

Gemeinden ist dieser Budgetpfad

aus heutiger Sicht jedoch

unrealistisch, sofern Bund

und Länder keine zusätzliche

Unterstützung und Koordinierung

leisten. Finanzdirektor

Müller warnt vor den Folgen

des Abkommen, die speziell

die Steiermark und damit

auch Graz stark betreffen werden:

„Der Stabilitätspakt darf

nicht zu einem Blame-Game

auf Kosten der Städte und Gemeinden

werden. Wenn Bund

und Länder die finanziellen

Rahmenbedingungen verändern,

braucht es auch eine faire

und nachhaltige Mitfinanzierung

jener Bereiche, die die

Kommunen tagtäglich stemmen

müssen.“

Sparkurs

Für die Budgetjahre 2027 und

2028 verordnet der Strategiebericht

der Stadt Graz einen

klaren Sparkurs, um den Weg

zum stabilen Budget abzusichern.

Das Ziel: Eine Verbesserung

des operativen Saldos

um 65 Millionen Euro im

Konzern „Haus Graz“. Parallel

dazu werden die jährlichen

Investitionen rigide auf 150

Millionen Euro begrenzt – ausgenommen

davon sind selbsttragende

Projekte wie etwa das

Energiewerk oder Photovoltaik-Anlagen.

Diese Maßnahmen

sind notwendig, um den

eingeschlagenen Pfad eines

stabilen Budgets weiterhin abzusichern.


2. JUNI 2026 www.grazer.at

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6 graz

www.grazer.at 2. JUNI 2026

Remise und

Hundemarken

NACHBETRACHTUNG. Bei unserer Diskussion der

Spitzenkandidaten sorgte unter anderem Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner mit einem Kurswechsel

bei der Remise Steyrergasse für Aufsehen.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Unsere Diskussion der

Spitzenkandidaten hat

zahlreiche Themen aufgeworfen,

die wir im Nachklang

analysieren. Unter anderem die

Frage nach dem Schuldigen am

Millionendebakel bei der Remise

Steyrergasse (wir berichteten

am Sonntag in unserer Printausgabe).

Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner sorgte mit

einem Posting für Aufsehen, in

dem sie der Holding ausrichtete:

Der Ausbau der Remise

Steyrergasse Süd wurde ihr in

einer Planung übergeben, die

„gar nicht umsetzbar“ war, nicht

einmal die neuen, langen Straßenbahnen

hätten dort Platz

gehabt. Deshalb musste sie das

„reparieren“, statt ursprünglich

156 Millionen Euro kostet das

Projekt nun 230 Millionen Euro.

Im Rahmen unserer Diskussion

machte sie jedoch einen Rückzieher.

Auf die konkrete Frage

Kurt Hohensinner (ÖVP), Elke Kahr (KPÖ) und Judith Schwentner (die Grünen,

v.l.) schenkten sich bei unserer Spitzenkandidaten-Runde nichts. SCHERIAU

von Kurt Hohensinner: „War

die Holding Schuld?“, antwortete

die Vizebürgermeisterin: „Nein,

niemand war schuld.“

Teure Tiergravuren

Für ungläubiges Staunen sorgte

Philipp Pointner, der kritisierte,

dass die Stadt Gravierungen

von Hunde- und Katzenhalsbänder

mit 5000 Euro fördere.

Tierschutz-Stadträtin Claudia

Schönbacher klärt ihre Sicht

der Dinge: „Die Tiermarken

werden mit den Kontaktdaten

des Besitzers versehen, um ein

entlaufenes Tier auf schnelle,

kostengünstige und unkomplizierte

Weise an den Besitzer

zurückgeben zu können.“

Kritik an Prioritätensetzung

BILDUNG. Stadtrat Kurt Hohensinner kritisierte heute die Prioritätensetzung der Grazer Stadtpolitik:

Während Millionenprojekte vorangetrieben werden, fehlen Kindergartenplätze und Schulausbauten.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Für die Grazer Volkspartei

steht fest: So kann und darf

es nicht weitergehen. Im

Rahmen der heutigen Pressekonferenz

setzten VP-Spitzenkandidat

Stadtrat Kurt Hohensinner,

VP-Clubobfrau Anna

Hopper und der Grazer Lehrerbund-Obmann

Alexander Ivanescu

ein klares Zeichen gegen

die derzeit falschen politischen

Schwerpunktsetzungen.

Verlust

Besonders was die Kinderbetreuung

betrifft sieht Hohensinner

eine falsche Prioritätensetzung.

Unter Bürgermeisterin Elke Kahr

sind rund 500 Kindergartenplätze

verloren gegangen. „Diese Absenkung

war eine pädagogisch richti-

ge und wichtige Maßnahme. Aber

es wäre notwendig gewesen, der

Gruppenabsenkung mit einem

raschen Ausbau zu begegnen.

Ich habe der Kahr-Schwentner-

Koalition dazu frühzeitig ein Ausbauprogramm

vorgelegt, das aber

nie die notwendige Unterstützung

bekommen hat“, so Hohensinner.

Die Folge ist, dass jedes zehnte

Kind derzeit keinen Kindergartenplatz

bekommt. Auch der abrupte

Stopp mehrerer geplanter

Schulbauprojekte sorgt für Kritik.

Betroffen sind Mittelschulplätze

sowie der Ausbau von PTS-

Klassen und Partnerklassen im

Bereich der inklusiven Bildung.

„Geld verschwenden, aber bei

Kindern kürzen. So kann es nicht

weitergehen. Graz braucht dringend

einen Kurswechsel“, appelliert

Hohensinner abschließend.

Alexander Ivanescu (Grazer Lehrerbund-Obmann und Mittelschuldirektor), VP-


2. JUNI 2026 www.grazer.at

Fit im Job

graz 7

Ein Hoch auf die Gesundheit

„Fit im Job“ Preisträger 2026 (v.l.): Martina Auerbäck/Sparkasse Pöllau; Isabella Stoiser/Thermenhotel Stoiser, Bad Loipersdorf; Dagmar Wendler/FH Joanneum, Graz; Edwin

Aigner/Bezirkspolizeikommando Murtal, Knittelfeld; Michaela Drexel/Krankenhaus der Elisabethinen, Graz; Michaela Reinbacher/Landesgericht für Zivilrechtssachen, Graz. FISCHER

TOP. Am gestrigen 1. Juni wurden die Sieger des steirischen Gesundheitspreises Fit im Job gekürt. Bereits

zum 24. Mal wurden Betriebe für ihr Engagement für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter ausgezeichnet.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Seit 2002 wird der von der

Fachgruppe Sport- und Freizeitbetriebe

initiierte Gesundheitspreis

bereits vergeben.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten

fiebern die Unternehmen mit, ob

ihre Maßnahmen für die Gesundheit

ihrer Mitarbeiter ausgezeichnet

werden. In dieser Zeit wurden

850 Projekte eingereicht, von denen

bereits 255.000 Mitarbeiter

profitiert haben.

Denn Fit im Job ist mehr als nur

ein Obstkorb oder eine gesunde

Jause. Die Unternehmen setzen

gezielte Maßnahmen um die körperliche

und geistige Gesundheit

ihrer Mitarbeiter zu erhalten und

zu fördern.

Wichtig

„Gesunde Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sind kein ‚Nice-tohave‘

mehr, sondern eine Grundvoraussetzung

für wirtschaftlichen

Erfolg“, betont Daniela

Gmeinbauer, Fachgruppenobfrau

der Sport- und Freizeitbe-

triebe in der WKO Steiermark.

„Wer heute konsequent in betriebliche

Gesundheitsförderung

investiert, reduziert Ausfälle,

steigert die Produktivität und

gewinnt einen klaren Vorteil im

Kampf um Fachkräfte. Die heurigen

‚Fit im Job‘-Preisträger zeigen

eindrucksvoll, dass sich Verantwortung

für die Menschen und

wirtschaftlicher Erfolg nicht widersprechen,

sondern einander

bedingen.“ Für die Zukunft wäre

es sinnvoll, betriebliche Gesundheitsinitiativen

noch stärker mit

arbeitsmarkt- und standortpolitischen

Strategien zu verknüpfen,

sind sich alle Partner einig.

Den Gesundheitspreis ebenfalls

nicht verpassen wollten:

Landesrat Karlheinz Kornhäusl,

WKO Steiermark-Vizepräsidentin

Gabi Lechner, WKO Graz Regionalstellen

Obmann Bernhard

Bauer, AK Steiermark Präsident

Josef Pesserl, WB Steiermark Direktor

Jochen Pack, ebenfalls

von der WKO mit dabei waren,

Klaus Friedl, Johann Spreitzhofer

und Alfred Grabner.

Karlheinz Kornhäusl, Gabi Lechner, Daniela Gmeinbauer und Josef Pesserl (v.l.) SCHERIAU

Fit im Job: Die Sieger

Betrieblich Gesundheitsförderung (BGF)

• 1 bis 10 Mitarbeiter: Bezirkspolizeikommando Murtal

• 11 bis 50 Mitarbeiter: Sparkasse Pöllau AG

• 51 bis 250 Mitarbeiter: Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM):

• 51 bis 250 Mitarbeiter: Thermenhotel Franz Stoiser GmbH & Co KG

• Über 250 Mitarbeiter: Krankenhaus der Elisabethinen GmbH

Sonderpreis:

• FH Joanneum Gesellschaft mbH


8 graz

www.grazer.at 2. JUNI 2026

Sieglinde sucht

ein Zuhause

Grazer

Pfoten

Sieglinde ist sehr verspielt und verschmust.

Sieglinde ist etwa fünf Jahre

alt und wünscht sich eine

neue Familie. Sie kann sowohl

als Wohnungskatze als auch

mit Freigang gehalten werden

und ist mit anderen Katzen

verträglich. Sieglinde ist sehr

verschmust, verspielt und liebt

ausgiebige Kuscheleinheiten.

Wichtig ist, dass sie sensibles

beziehungsweise

Futter erhält.

- etwa 5 Jahre

- weiblich

- Wohnung/Freigang

- mag andere Katzen

spezielles

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at

Tel. 0676 84 24 17 437

ARCHE NOAH

Florian Weitzer und seine Frau Astrid Weitzer mit einer Hommage an Rom,

an knusprig-dünne Pizza Romana und legendäre Pasta.

FLORIAN WEITZER

Der Duft von Rom in Graz

■ Mit dem Grazie Roma öffnete

heute ganz offiziell eine

neue Pizzeria direkt am Grazer

Hauptbahnhof. Gemeinsam mit

der Wiener Pizzapionierin Maria

Fuchs haben Astrid und Florian

Weitzer ein Stück Rom nach Graz

geholt. Das Interieur verbindet

die Mid-Century-DNA des Hotel

Daniel mit italienischem Design.

„Eine knusprige Pizza, ein Espresso

an der Bar, der Duft von

frischem Teig, eine grüne Oase

auf der Terrasse, Schirmpinien

im Licht – genau dieses Lebensgefühl

transportieren wir“, so

Astrid Weitzer. Im Mittelpunkt

steht die traditionelle römische

Variante von Italiens Nationalgericht

- die echte Pizza Romana

mit einem hauchdünnen aber

knusprig gebackenen Teig. „Echte

Pizza Romana, puristische

Pasta, starke Produkte und große

Wirkung – nicht laut, nicht überladen,

sondern voller Seele“, fasst

Florian Weitzer das Konzept von

Grazie Roma zusammen.

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Meine Meinung

Ich habe es mir jetzt sehr aufmerksam

angeschaut! Meine

persönliche Reihung zur Wählbarkeit

der Kandidaten ist folgende:

1. Doris Kampus 2. Kurt

Hohensinner 3. Michael Winter

4. Rene Apfelknab 5. Philipp

Pointner 6. Elke Kahr 7. Judith

Schwentner. Nur beurteilt nach

Themen, die mich als geborene

Grazerin interessieren!

Karin Tschernko

* * *

Bin mir noch nicht sicher

Sehr spannende Diskussion. Ich

habe mich in meiner Wahlentscheidung

noch nicht festgelegt.

Alles, was für mich feststeht, ist,

dass ich heuer nicht zu dem in

Graz viel zu großen Nichtwählerpool

gehören werde. Deshalb

hat diese Diskussion durchaus

ein gewisses Gewicht in Bezug

auf mein Wahlverhalten. Es

würde mich interessieren, ob es

anderen auch so geht.

Wolfgang Wagner

* * *

Antwort

Ich sehe das genauso! Elefantenrunden

sind entlarvend. Und

ich appelliere hiermit an alle

wahlberechtigten Grazerinnen

und Grazern von ihrem Stimmrecht

Gebrauch zu machen!

Es ist dumm, über die aktuelle

Stadtpolitik zu schimpfen und

dann darauf zu verzichten mitzubestimmen,

wer künftig in

Graz die Fäden zieht.

Nahema Guerlain

* * *

Faktencheck

Ich bin schon sehr gespannt auf

den Faktencheck von der Grazer.

Interessant wäre es auch, die

Körpersprache zu analysieren.

Nur ein besonders auffallendes

Beispiel (ich beziehe mich auf

die erste Stunde der Diskussion).

Elke Kahr erstarrt buchstäblich,

wenn Kurt Hohensinner spricht,

der rechts von ihr steht, und

starrt wie hypnotisiert oder

in Trance geradeaus, wenn

er sie direkt anspricht (was

umso befremdlicher wirkt,

als er sie, wie unter vielen Politikern

üblich, duzt). Es gibt in

dieser ersten Stunde eine ganze

Serie von aussagekräftigen körperlichen

bzw. gestischen Signalen

jenseits der „Sachebenen“.

Wolfgang Wagner

* * *

Erfahrung

Man sieht halt, dass die Kampus

langjährige Erfahrung als

Mitglied der Landesregierung

hat! Was gibt es Besseres als eine

Anpackerin für Graz?

Bernd Weiss

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Elefantenrunde

zur

Graz Wahl

Am 28. Juni wäh len die Gra zer

ih ren neu en Ge mein de rat.

Wir ha ben die Spit zen kan di daten

der der zeit im Ge mein de rat

ver tre te nen Par tei en zur gro ßen

Wahl dis kus si on in die Sky bar

ge be ten. Dabei ging es zeitweise

hoch her. Das gesamte Video

steht auf unserem YouTube-

Kanal zum Nachschauen bereit.

Viele Leser haben sich dazu bereits

eine Meinung gebildet.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


2. JUNI 2026 www.grazer.at

graz 9

Neuer Demenz-Wegweiser

INFORMATIONEN. Der Demenz-Wegweiser Graz erscheint in überarbeiteter Form und ist ab sofort

kostenlos in seiner dritten Auflage erhältlich. Heute wurde die neue Ausgabe vorgestellt.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Rund 21.000 Menschen leben

derzeit in der Steiermark mit

Demenz. Hinzu kommen

zahlreiche Angehörige, die täglich

Verantwortung übernehmen und

die Betreuung ihrer Familienmitglieder

sicherstellen. Aufgrund

neuer Entwicklungen, insbesondere

im Bereich der Alzheimer-

Demenz, wurde der Demenz-

Wegweiser Graz überarbeitet

und ist ab sofort in seiner dritten

Auflage kostenlos erhältlich. Der

Wegweiser ist das Ergebnis der

Zusammenarbeit zahlreicher Organisationen

und Fachpersonen

im Netzwerk „vergissdeinnicht

– Demenzhilfe“. „Der Demenz-

Wegweiser schafft Orientierung,

macht bestehende Angebote

sichtbar und hilft dabei, rasch die

passende Unterstützung zu finden“,

betont Gesundheits- und

Pflegestadtrat Robert Krotzer.

Schwerpunkte

In der neuen Ausgabe wurden

mehrere inhaltliche Schwerpunkte

gesetzt. Ein besonderer

Fokus liegt auf der Bedeutung

einer frühen Diagnose. Darüber

hinaus werden neue Therapieformen,

die in den vergangenen

Jahren stark weiterentwickelt

wurden, vorgestellt. Auch Prävention,

Bewegung, soziale Kontakte

sowie gesellschaftliche Teilhabe

nehmen einen wichtigen

Stellenwert in der Ausgabe ein.

Der neue Demenz-Wegweiser

kann kostenlos telefonisch unter

0316 872 2070 oder per E-Mail

an stadtrat.krotzer@stadt.graz.at

bestellt werden.

Stadtrat Robert Krotzer sowie Claudia Knopper von der Steirischen Alzheimerhilfe

stellten den neuen Wegweiser gemeinsam vor. STADT GRAZ / FOTO FISCHER

REGIONALER GENUSS

VOM BAUERNMARKT

achtzigzehn | Foto: Stadt Graz/Fischer | Bezahlte Anzeige

Kaiser-Josef-Platz

Montag bis Samstag, 6–13 Uhr

Lendplatz

Montag bis Samstag, 6–13 Uhr

Geidorfplatz

Mittwoch und Samstag, 6–13 Uhr

Hofbauerplatz

Mittwoch und Samstag, 6–13 Uhr

Andritz, Volkschule Viktor Kaplan

Dienstag, 9.30–19 Uhr

Samstag, 6–13 Uhr

Triester Markt

Mittwoch und Samstag, 6–13 Uhr

Hasnerplatz

Mittwoch und Samstag, 6–13 Uhr

graz.at/maerkte

Waltendorf – St. Peter, St.-Peter-Pfarrweg Nr. 35

Dienstag, 11.30–19 Uhr

Samstag, 6–13 Uhr

Ragnitz, Ragnitzstraße 168

Dienstag und Freitag, 6–13 Uhr

Shopping Nord/Gösting

Samstag, 7–13 Uhr

Wetzelsdorf, Peter-Rosegger-Straße 125

Samstag, 6–13 Uhr

Straßgang, Kärntnerstraße 451

Samstag, 6–13 Uhr

Reininghaus, UNESCO-Esplanade bei der

Haltestelle der Linie 4 „Reininghauspark / tim“

Freitag, 13–17 Uhr

Mariatrost, P+R Mariatrost/P+R Parkplatz

Samstag, 7–13 Uhr


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10 38 www.grazer.at 31. 2. MAI JUNI 2026

UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM_GRAFPROM

JOHANNA LAMPRECHT, ÖFM STÜBING

Blumig wird das heurige Jahr im Österreichischen Skulpturenpark Premstätten und im Österreichischen Freilichtmuseum Stübing.

Blühende Kunstmomente

an besonderen Orten

Mit dem Jahresthema BLOOM erwartet Besucher im Universalmuseum Joanneum

ein blütenprächtiges Programm: 1 Thema, 8 Standorte, 10 Ausstellungen.

Bis 8. November verwandeln

sich Museen, historische

Schauplätze und

außergewöhnliche Ausstellungsorte

in Graz in lebendige Räume

für zeitgenössische Kunst,

Naturwissenschaft und kulturelle

Perspektiven. Insgesamt

beschäftigen sich zehn Ausstellungen

an acht Standorten auf

unterschiedlichste Weise mit

der Bedeutung der Blume. Internationale

Kunst trifft dabei auf

historische Sammlungen, botanische

Themenwelten und moderne

Installationen.

Besonders spannend ist die

Vielfalt der Schauplätze in Graz.

Im Kunsthaus Graz sorgen Ausstellungen

wie „30 % Löwenzahn“

oder „Hybrid Pleasures“

für neue Blickwinkel auf Natur,

Körper und Gesellschaft.

Die markante Architektur des

„Friendly Alien“ bildet dafür

ebenso einen Teil des Erlebnisses

wie die Werke selbst.

Auch das Joanneumsviertel wird

zu einem BLOOM-Standort.

In der Neuen Galerie Graz und

im Naturkundemuseum verbinden

sich Kunstgeschichte, Forschung

und Gegenwartskunst

zu einem abwechslungsreichen

Zugang zwischen Ästhetik und

Wissenschaft.

Außerhalb des Stadtzentrums

entfaltet BLOOM eine ganz eigene

Atmosphäre. Schloss Eggenberg

verbindet historische

Prunkräume mit floralen Motiven

und Gartenkultur, während

der Österreichische Skulpturenpark

in Premstätten Kunst unter

freiem Himmel erlebbar macht.

Ergänzt wird das Programm

unter anderem durch Standorte

wie das Volkskundemuseum am

Paulustor oder das Österreichische

Freilichtmuseum Stübing.

Gerade diese Verbindung unterschiedlicher

Orte macht BLOOM

besonders. Besucher bewegen

sich zwischen moderner Architektur,

historischen Schlössern,

weitläufigen Parkanlagen und

zeitgenössischer Kunst. So entsteht

ein Kulturformat, das Graz

2026 um eine spannende Facette

erweitert.

Performances, Workshops, Führungen

und interaktive Formate

ergänzen die Ausstellungen und

machen BLOOM zu einem Erlebnis,

das weit über den klassischen

Museumsbesuch hinausgeht.

Graz zeigt sich dabei

einmal mehr als Stadt, in der

Kunst, Kultur und kreative Ideen

auf außergewöhnliche Weise zusammenfinden.

Tourismusinformation

Region Graz

Herrengasse 16

8010 Graz

Tel. 0 316/8075-0

info@regiongraz.at

www.regiongraz.at

#visitregiongraz

Weitere Standorte in Frohnleiten,

Laßnitzhöhe, Premstätten und

Köflach.

BLOOM-Tage und -Feste bei

freiem Eintritt:

06.06. Schloss Eggenberg

13.06. Volkskundemuseum

20.06. Kunsthaus Graz

21.06. Österreichisches

Freilichtmuseum Stübing

BLOOM-Feste

14.06. Sommerfest im

Österr. Skulpturenpark

27.06. Wildwuchs im

Joanneumsviertel

regiongraz.at/veranstaltungen


2. JUNI 2026 www.grazer.at

graz 11

Neuanfang beim UBSC Graz

KNALLEFFEKT. Langzeit-Manager Michael Fuchs und der Vorstand der Grazer Basketballer treten ab

und übergeben den Verein. Das neue Team um Obfrau Kerstin Höger will künftig einiges verändern.

Hofübergabe (von links): Pascal Seidl, Sportdirektor Karl Sommer, Obfrau

Kerstin Höger, Martin Mitter, Michael Fuchs und Walter Brückler. DER GRAZER

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Nach 20 Jahren treten

UBSC-Manager Michael

Fuchs Obmann Johannes

Simenko und Kasssier

Walter Brückler ab – und übergeben

den Verein an ein neues

Team: Obfrau Kerstin Höger,

Geschäftsführer Martin Mitter

und Pascal Seidl, der für Marketing

und Kommunikation

zuständig ist. „Im Moment verspüre

ich Erleichterung“, sagt

Fuchs. Die immer schwieriger

werdende Sponsorensuche hat

ihn aufgerieben. „Das Sportlerherz

blutet, aber aus wirtschaftlicher

Sicht bin ich froh,

den Verein jetzt in gute Hände

übergeben zu können.

Allzu viel verraten will das

neue Team aber noch nicht.

„Nur soviel: Es wird Veränderungen

in allen Bereichen geben“,

sagt Geschäftsführer Mitter.

Der eigene Nachwuchs soll

stärker gefördert werden. Ob

Name, Logo oder Vereinsfarben

geändert werden? „Dazu können

wir jetzt nichts sagen“, kommt es

von dem Dreigestirn unisono.

Offen ist auch noch, ob Trainer

Ervin Dragsic in seine zehnte

Saison als UBSC-Trainer gehen

wird. „Wir laden ihn ein, weiter

mit uns zu arbeiten und werden

in dem kommenden Tagen Gespräche

mit ihm führen“, sagt

Höger. Dragsic selbst signalisiert

auch, in Graz weiterzumachen.

Klar ist, dass diese Entscheidungen

schnell getroffen werden

müssen, denn Ende September

geht die neue Saison los. „Und in

der Superliga spielen wir jedenfalls“,

sagt Mitter.

Fünfmal genießen und dabei sparen

Der „Grazer“ Schlemmer-Pass

enthält je einen Gutschein für:

• Flann O‘Brien: Flann- oder Veggie-Burger

• Ristorante Paradiso: italienischer Klassiker

• Coffeeshop Barista‘s Kalsdorf:

Bagel-Frühstücks-Combo

• Novapark Flugzeughotel: reichhaltiges

Frühstücksbuffet

• Café Restaurant LEO: moderne

Frühstückskreationen

der Grazer

Schlemmer-

Pass

www.grazer.at

5-mal

Schlemmen

um

5-mal

Schlemmen

um

€ 45,–

€ 45,–

FOTOS: Getty, Beigestellt (6)

Mehr Infos

Erhältlich in den s’Fachl Filialen Murpark, Citypark und Herrengasse,

sowie in allen oeticket-Verkaufsstellen. Gültig bis 30. September 2026

www.grazer.at


12 graz

www.grazer.at 2. JUNI 2026

Ausblick

Was am Mittwoch

in Graz wichtig ist

■ Der vierte und letzte Bauabschnitt des Hochwasserschutzprojekts

am Schöckelbach zwischen der Brücke Rotmoosweg bis zur Stadtgrenze

ist fertig und wird am morgigen Mittwoch von Vertretern des

Bundesministeriums, der Landes und der Stadt eröffnet. Der offizielle

Schutzgrad in diesem Bereich ist dann HQ30.

■ Der Lange Tag der Energie am 20. Juni steht vor der Tür. Zu diesem

Anlass öffnen wieder mehr als hundert Energieschauplätze in

der Steiermark ihre Türen und bieten Interessierten Einblicke hinter

die Kulissen der heimischen Energiewirtschaft. Landesrätin Simone

Schmiedtbauer präsentiert morgen das Programm.

■ Die Autobahnbrücke Gradnerstraße wird von der ASFINAG saniert.

Zwischen morgen 19 Uhr und Freitag 7 Uhr kommt es deshalb

zu einer Totalsperre. Deshalb muss auch die Buslinie 62 umgeleitet

werden. Nach dem Ende der Arbeiten an dieser Brücke ist die Autobahnbrücke

Hafnerstraße dran.

■ Mit „Born to be child“präsentiert Alex Kristan nicht nur ein Kabarettprogramm,

sondern ein Lebensgefühl, denn er weigert sich sehr

über fünfzig Jahren konsequent, erwachsen zu werden. Wie das funktioniert

verrät der Comedian ab 19.30 Uhr auf den Kasematten.

Am Schöckelbach kam es in der Vergangenheit häufig zu verheerenden Hochwassern.

Damit soll jetzt Schluss sein. Das Schutzprojekt wird eröffnet. CAGRAN

■ Feinster Heavy Metal aus der Schweiz kommt mit voller Wucht

nach Graz. Paleface Swiss sind um 19 Uhr im p.p.c. zu Gast. Das Konzert

mit Support von PRÆYA ist bereits ausverkauft.

4. Markt fest

LEND-

PLATZ

FREITAG

19. JUNI

Feiern Sie mit uns das

4. „Grazer“-Marktfest

am Lendplatz!

• 14 Uhr: DJ Wurzinger

• 17 Uhr: Edi and Friends

www.grazer.at

präsentiert

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