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moneyeditorial
EDITORIAL
Mehr Netto
vom Brutto!
GEORG MECK
Chefredakteur
FOCUS MONEY
haben Sie noch den Überblick über die Reformbaustelle in Berlin? Da wird
gebohrt, gehämmert, geflucht. Zwischendurch sind auch mal vernünftige
Ideen zu hören (etwa zur Gesundheit), einzig die Ergebnisse sind bisher wenig
vorzeigbar. Und unser Vertrauen ins Gelingen des Werkes wäre größer,
wüssten wir dort die Elite des Handwerks im Einsatz, dem ist aber nicht so,
da es an Interesse wie Kompetenz fehlt, wie etwa eine der führenden Wissenschaftlerinnen
im Land bemängelt. „Es gibt durchaus Finanzminister, die
mehr von Steuern verstanden haben als Lars Klingbeil“, sagt Steuerprofessorin
Johanna Hey. „Ich habe nicht den Eindruck, dass ihn Steuerpolitik interessiert.“
Ein vernichtendes Urteil. Höchst beunruhigend für das Volk.
Dabei ist das Ziel der Reformen so klar wie dringlich: „Mehr Netto vom
Brutto.“ Das ist das, was wir erwarten dürfen. Der Staat hat sich gefälligst zu
bescheiden, auf dass uns mehr bleibt von dem, was wir mit Hirn und Hand
erwirtschaften. Dieses Verhältnis ist längst aus dem Lot geraten, die Staatsquote
kratzt – getrieben von Sozialausgaben wie dem Bürgergeld – an der bedenklichen
50-Prozent-Marke, bei den Abzügen behauptet sich Deutschland,
wenig ruhmreich, an der internationalen Spitze. „Mit 49,3 Prozent liegt die
Belastung deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 35,1 Prozent“, stellt
das Statistische Bundesamt fest. Lediglich Belgien schröpft die Arbeitnehmer
noch mehr. Besserung tut not. Nur ist die nicht in Sicht. Im Gegenteil.
Die Beiträge zur Sozialversicherung erreichen demnächst neue historische
Rekorde, warnt der Sachverständigenrat: „fast 50 Prozent im Jahr 2040“.
Bleibt den Leuten aber weniger netto in der Tasche, sinkt ihr Konsum, das
schwächt das Wachstum und erdrosselt die Wirtschaft. Ungerecht ist das
Ganze obendrein, „wenn jüngere Geburtsjahrgänge über ihr Erwerbsleben
einen deutlichen höheren Teil des Einkommens“ abtreten müssen, schreiben
die Wirtschaftsweisen. Der Kampf der Generationen wird zwangsläufig eskalieren,
wenn nichts passiert, wenn die Politik sich ihrer Aufgabe weiter verweigert.
„Wunschdenken und Realitätsverweigerung werden die heftige Kostendynamik
nicht dämpfen“, mahnt der Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr.
„Es wird nicht anders gehen, als Leistungen und Leistbarkeit wieder stärker
in den Einklang zu bringen.“ Was meinen Sie? Wie viel Abgabenlast ist dem
Volk zuzumuten? Schreiben Sie an leserservice@focus-money.de.
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FOCUS MONEY 24/2026
Foto: FOCUS-Magazin
3
moneyinhalt
5. JUNI 2026 www.focusplus.de
moneykompakt
6 Nvidia-Coup: Revolution im
Massenmarkt für PC-Chips
7 Das kaufe ich jetzt: Trigano
profitiert vom Camping-Boom
7 Hit & Shit: Dollar Tree mit starken
Zahlen, Wise verliert wegen
Geldwäsche-Verdacht
7 Chart der Woche: 15
Unternehmen knacken jetzt die
Billionen-Dollar-Marke
8 Bitcoin: Warum die
Kryptowährung unter Druck ist
8 Tech-IPOs: Die nächsten
billionenschweren Börsengange
buhlen um Kapital
9 Mikas Markt-Monitor: Tomatenkrise
und Hummer-Revolte
entscheiden die US-Wahl
9 Blockchain.com: Nächster großer
Krypto-IPO als Vertrauenstest
9 Astrotech: Börsencasino in
Reinstform
12
Nase für Gewinne
Machen Sie es einfach wie die
Gurus: Das können Anleger von
den besten Investoren der Welt
lernen. Welche Aktien die
Investmentstars im Visier haben,
wo eine Kurschance von bis zu
111 Prozent winkt
10 E-Autos: Tesla ist
Preis-Reichweiten-König
10 Energiekrise: Ölpreis droht auf
bis zu 160 Dollar zu steigen
11 Tagesgeld: Der Deutschland-Start
der US-Bank Chase verschärft den
Kampf um die Sparer
106 Andis Börsenbarometer:
Fundamentale Annahmen im Test
106 Das Geld-Gespräch: Tobias
Korenke von Yes!Con über
Gemeinschaft, Halt und Hoffnung
44
Alarmstufe Rot
Das neue Ferrari-Modell mit
Elektroantrieb wird mit Häme
überschüttet. Die Aktie bricht
ein. Der Kursrutsch bietet jetzt
Einstiegschancen, sind viele
Analysten überzeugt
moneytitel
12 Strategie: Mit den besten
Anlagegurus gewinnen – wie
aktivistische Investoren wie Paul
Singer, Dan Loeb oder Bill
Ackman sich und Anleger reich
machen
18 Nächste Generation: Diese
„neuen schlauen Köpfe“ stehen
für Erfolg: Cathie Wood, Chris
Hohn und Cliff Asness
22 Berkshire Hathaway: Der
Nachfolger von Warren Buffett
übernimmt die Strategie
26 Donald Trump: Wie der Milliardär
sein Vermögen investiert und
mehrt – verstößt der Präsident
gegen Insiderregeln?
moneymarkets
28 Japan: Japans Aktien feiern
Rekorde – trotz Gegenwind. Geht
die Rally jetzt weiter?
34 Revolut: Die Super-App, vor der
sich Europas Banken fürchten
37 Kolumne: JPMAM-Stratege
Tilmann Galler über Chancen und
Risiken von Tech-Aktien
4 Titel: Composing: KI/FOCUS MONEY Inhalt: Adobe Stock (2), Ferrari, ifo Institut/E. Hassos Composing: KI/FOCUS MONEY FOCUS MONEY 24/2026
38 Netflix: Was die Klage von Texas
gegen den Streaming-Konzern für
Anleger bedeutet
40 Zertifikate-Serie: Wie Sie mit
Kapitalschutz-Zertifikaten ohne
Risiko mitverdienen
44 Ferrari: Alarmstufe Rot beim
Sportwagenbauer
46 Hensoldt: Die Rüstungsaktie
kommt wieder in Schwung
50 El Niño: Hohes Risiko für die
Agrar- und Energiemärkte
54 Gastbeitrag: Der Flop mit dem
Neun-Euro-Ticket
56 Taiwan: China-Angriff als düsteres
Szenario für die Weltwirtschaft
59 Musterdepot: Radikaler Umbau
60 Economist: Das Offshore-Finanzwesen
boomt – trotz Kontrollen
64 Chartsignal: Bodenbildung beim
Goldpreis
64 Wette der Woche: Lenzing bietet
Stoff für ein Comeback
moneydigital
65 Trends: Statistiken, Watchlists und
Anlegertrends von Finanzen100
dswanlegerschutz
67 Kommentar: SpaceX – mit
Allmachtsfantasien an die Börse?
moneysteuern&recht
68 Steuerberatertest: FOCUS MONEY
nennt 360-Top-Kanzleien, die
erstklassig beraten
moneyservice
80 Konsumentenkredite: Hier
bekommen Kunden die besten
Konditionen
56
Risiko Taiwan
US-Präsident Trump gefährdet die
Unabhängigkeit Taiwans – und die
Weltwirtschaft. Denn: Techkonzerne
und Chiphersteller hängen am Tropf
von Weltmarktführer TSMC
moneyanalyse
86 Marktüberblick
88 Deutsche Aktien
96 Internationale Aktien
102 ETFs
103 Zertifikate
104 Fonds
105 Kryptowährungen
moneyrubriken
3 Editorial
66 Leserbriefe – Impressum
105 Termine
Unternehmensregister
Alphabet 24
Anthropic8
Astrotech9
Berkshire Hathaway 25
BMW 88
BP 99
Carpenter Technology 16
Corteva 52
Dell 100
Delta Airlines 25
Deutsche Telekom 91
DHL Group90
Dollar Tree 7
Ferrari 44
Hensoldt 46
Hewlett Packard Enterprise 15
Invesco 16
Lamb Weston 17
Lenzing 64
Macy‘s 24
New York Times 25
Nvidia6
OpenAI 8
PDD Holdings 98
Phillips 66 15
Pinterest 15
Revolut 34
Samsung Electronics 58
Schaeffler 93
Siltronic 95
SK Hynix 58
Southwest Airlines 15
SpaceX8
STMicroelectronics101
Suncor Energy 15
Triple Flag Precious Metals 15
TSMC57
Uber Technologies 17
Wise 7
54
„Wer günstig Bahn fahren
kann, verzichtet deshalb nicht
zwangsläufig auf das Auto.“
SARAH NECKER,
IFO INSTITUT
FOCUS MONEY 24/2026
5
moneykompakt
MÄCHTIGER CHIP: Nvidia
läutet mit dem neuen „RTX
Spark“-Superchip ein neues
Zeitalter bei KI-PCs ein
Starkes Gespann
Nvidias neuer Chip für KI-PCs wurde vom britischen
Chipdesigner ARM Holdings entwickelt.
Beide Halbleiter-Aktien heben ab
Nasdaq wird abgehängt
prozentuale Entwicklung seit 1.1.2025
2025
JAN
Quelle: Factset UK Limited 2026
Chiphersteller heben ab
prozentuale Entwicklung seit 1.1.2025
2025
JAN
Nasdaq
Samsung Electronics
Nvidia
Micron Technology
Arm Holdings
2026
JAN
2026
JAN
SK Hynix
JUL
JUL
+200
+150
+100
+50
0
–50
Historische Kursrally
Weil Speicherchips zum Engpass im KI-Boom
werden, explodieren Preise und Margen der
Hersteller. Folge: eine nie da gewesene Rally
Quelle: Factset UK Limited 2026
1000
800
600
400
200
0
CHIP-OFFENSIVE
Nvidias nächster Coup
Der Weltmarktführer von KI-Chips in Rechenzentren
will den Massenmarkt für PC-Chips revolutionieren.
FOCUS MONEY verrät die Gewinner und Verlierer
Nvidia revolutioniert das Geschäft mit KI-PCs – ein Frontalangriff auf
Prozessorplatzhirsch Intel und eine Art Déjà-vu für den größten Hersteller
von X86-Prozessorchips. Vor knapp zehn Jahren war es der deutlich
kleinere Rivale AMD (US0079031078), der sich aufschwang, Intel im
Stammgeschäft kräftig Marktanteile abzujagen. Anfangs belächelt, zeigte
David dem Goliath der Branche am Ende, wie schnell der Wind in der
Branche drehen, und schlimmer noch, selbst der Platzhirsch Intel an den
Rand des Ruins gedrängt werden kann.
Jetzt kündigt Nvidia (US67066G1040) an, das Geschäft neu zu erfinden.
Bereits die Ansage, ab Herbst den „RTX Spark“-Superchip, eine
Kombination aus Mikroprozessor und Grafikchip, für die Lap- und Desktops
der PC-Hersteller Dell (US24703L2025), HP (US40434L1052) und
Lenovo (HK0992009065) zu liefern, trieb deren Aktienkurse bis zu sechs
Prozent nach oben. Besser noch: Weil der Nvidia-Chip künftig das Betriebssystem
„Windows for arm“ von Microsoft (US5949181045) unterstützt,
schoss die Aktie des britischen Chipdesigners ARM Holdings
(US0420682058) gleich um mehr als 15 Prozent in den Kurshimmel.
Papiere der Chip-Konkurrenz wie Apple, AMD, Intel und Qualcomm gerieten
dagegen mit Verlusten von bis zu acht Prozent unter die Räder.
Kein Wunder: Mit dem RTX Spark bringt Nvidia (nach eigenen Angaben)
den effizientesten PC-Chip der Welt auf den Markt. Zusammen mit dem
„N1X-Prozessor“ expandieren die Kalifornier damit als wichtigster Zulieferer
von KI-Chips für Rechenzentren ins milliardenschwere Stammgeschäft
der Rivalen. Der Vorstoß dürfte auch die Nachfrage bei Anbietern
von Speicherlösungen wie Sandisk (US80004C2008), Micron
Technology (US5951121038), Samsung Electronics (US796058882)
und SK Hynix (US78392B1070) befeuern. Weitere Nutznießer: die Entwickler
von Datenträgern, Netzwerktechnik und PC-Hardware – etwa
Broadcom (US11135F1012), Cisco (US17275R1023) und Arista Networks
(US0404132054).
JM
6 Foto: Nvidia
Composing: FOCUS MONEY
FOCUS MONEY 24/2026
Trigano: Kurstreiber
Camping-Boom
Das Unternehmen aus Frankreich, einer
begeisterten Campernation, fertigt
Reisemobile unter den Marken
Challenger, Eden, Mobilvetta & Co.,
Faltcaravans, Vorzelte, Outdoor-Möbel
sowie Campingzubehör wie Kocher
oder Geschirr – und kann somit
als besonders breit aufgestelltes Brancheninvestment
im Campingbereich
gelten. Die Firma ist in Europa Marktführer
(Weltmarktprimus ist Thor Industries
aus den USA). Auf den Bereich
Wohnmobile entfallen derzeit
rund 75 Prozent der Umsätze. Die Gesellschaft
unterhält mit Partnern 1300
Niederlassungen weltweit und betreibt
selbst 80 Verkaufsstellen.
Der bestehende Trend zu mehr
Camping könnte sich noch beschleunigen.
Schon einmal hat eine
Krise – die Coronapandemie ab
2020 – zu einem starken Anstieg
des Individualtourismus geführt, da
Hotels geschlossen blieben und
Flugreisen nur unter Schwierigkeiten
möglich waren. Auch der aktuelle
Krieg in Nahost, der ebenfalls zu
DAS
KAUFE
ICH JETZT
massiven Behinderungen im Luftverkehr
führt, könnte bei vielen Menschen
den Wunsch wecken, sich
ohne Hotel- oder Flugbuchung einfach
ins eigene Wohnmobil zu setzen
und loszufahren.
Die Aktie ist mit einem 2026er-KGV
von 10,3 sehr günstig, 2027 soll der
Wert auf 9,5 sinken. Die für dieses
Jahr erwartete Dividendenrendite
beträgt 2,5 Prozent, jene für 2027 2,7
Prozent (ISIN: FR0005691656).
Trigano
Aktienkurs in Euro
200-Tage-
Linie
2022 23 24 25 2026
Quelle: Factset UK Limited 2026
Mehr Aktien-Tipps von
Andreas Körner gibt es auch
in seinem Börsenbrief. Den
finden Sie unter folgendem
QR-Code
ANDREAS KÖRNER,
CHEFSTRATEGE
NEBENWERTE
BÖRSENBRIEF UND
EX-WERTPAPIER-
HÄNDLER
160
140
120
100
80
60
DOLLAR TREE
Starke Zahlen und Ausblick
Der US-Einzelhändler litt lange unter im
Branchenvergleich hohen Verlusten
durch Diebstähle. Hinzu kamen die
wachsende Konkurrenz durch den Onlinehandel
sowie Zölle und gestiegene
Großhandelspreise. Vor diesem Hintergrund
war die Erwartungshaltung für die
Zahlen zum ersten Quartal eher gering.
Das nun gemeldete Umsatzplus von 7,2
Prozent im Vorjahresvergleich und der um
38 Prozent auf 1,74 Dollar (1,50 Euro) erhöhte
Gewinn je Aktie ließen das Papier
um bis zu 20 Prozent nach oben springen.
Auch der für den Gewinn je Aktie deutlich
angehobene Korridor von 6,70 bis 7,10
Dollar sowie weniger Diebstähle überraschten
die Analysten positiv.
HIT
SHIT
In Fällen, in denen der Autor selbst in die hier vorgestellten Anlageinstrumente investiert, erfolgt das frühestens zwei Wochen nach Publikation
CHART DER WOCHE
Die glorreichen
Fünfzehn
Apple war vor acht Jahren das
erste Unternehmen, das an der
Börse die Marke von einer Billion
Dollar knackte. Später wurden
daraus die „Mag7“. Inzwischen
gehören nicht nur US-Firmen dazu.
Auch asiatische Unternehmen wie
Samsung, TSMC und SK Hynix
gehören inzwischen zum Klub.
2026 dürften weitere Unternehmen
dazustoßen. So wird erwartet,
dass SpaceX nach dem IPO aus
dem Stand die Billionen-Dollar-Marke
reißt. Auch die KI-Stars Anthropic
und OpenAI dürften bei einem
möglichen IPO im Jahresverlauf
diese Schwelle überschreiten.
FOCUS MONEY 24/2026
Die wertvollsten Unternehmen
Börsenwert in Milliarden US-Dollar
Nvidia 5110
Alphabet 4585
Apple 4583
Microsoft 3345
Amazon 2911
Broadcom 2115
TSMC 1947
Saudi-Aramco 1797
Tesla 1637
Meta 1608
Samsung 1238
SK Hynix 1113
Micron 1095
Eli Lilly 1041
Berkshire
Hathaway 1023
Quelle: Bloomberg
WISE
Geldwäscheverdacht
Um bis zu 22 Prozent ging es mit dem
Aktienkurs des Londoner Fintechs mit Fokus
auf internationale Geldtransfers vergangene
Woche nach unten. Auslöser für
den Rutsch waren Berichte, dass die belgische
Staatsanwaltschaft gegen die europäische
Einheit des Unternehmens ermittelt.
Dabei geht es um mutmaßlich
verdächtige Transaktionen in Höhe von
mehr als einer halben Milliarde Euro.
Sollte sich die Vermutung bestätigen,
könnte der Reputationsschaden die Notierung
des Papiers noch stärker belasten.
Auch, weil Börsianer angesichts des
Skandals bei der deutschen Wirecard bei
derlei Risiken besonders genau hinschauen
und eher frühzeitig aussteigen.
Composing: FOCUS MONEY 7
moneykompakt
BITCOIN
Wieder unter
70 000 Dollar
Er hat es getan. Der Mann, für den Bitcoin
so etwas wie der heilige Gral ist und der Anleger
stets davon abriet, Bitcoin zu verkaufen.
Michael Saylor – genauer gesagt seine Firma
Strategy – hat am 1. Juni insgesamt 32 Bitcoin
für rund 2,5 Millionen Dollar verkauft.
Damit sollen die Dividenden für die Strategy-
Vorzüge bezahlt werden. Zwar hatte Saylor
diesen Schritt angekündigt, und Strategy
selbst hält immer noch mehr als 843 000 Bitcoin.
Im Krypto-Space löste dies dennoch
Zweifel an Saylors Bitcoin-Treue aus.
Das allein dürfte allerdings nicht der
Grund dafür sein, dass Bitcoin zuletzt wieder
unter die Marke von 70 000 Dollar rutschte –
und sich der jüngste Erholungsversuch damit
vorerst in Luft aufgelöst hat. Die Kryptowährung
steht generell unter Abgabedruck.
Einstige Bitcoin-Verfechter stoßen zunehmend
Teile ihrer Bestände ab. So hatte Mark
Cuban, Selfmade-Milliardär und Minderheitseigentümer
des Basketballteams Dallas
Mavericks, erst kürzlich weitere Einheiten
verkauft. Auch der selbst ernannte „Krypto-
Präsident” Donald Trump trennte sich von
einigen Coins. Hinzu kommt, dass Investoren
an der Nasdaq derzeit deutlich mehr verdienen
können als mit Kryptos.
Der Vertrauensverlust zeigt sich vor allem
an den Beständen der „Bitcoin-Wale“ (1000
bis 10 000 Bitcoin), die so schnell schrumpfen
wie noch nie in diesem Jahr. Auch zeigten
Bitcoin-Spot-ETFs die dritte Woche in
Folge hohe Mittelabflüsse. Die größte Cybervaluta
bewegt sich zudem charttechnisch
weiterhin auf dünnem Eis.
SR
Angespanntes Bild
Preis für 1 Bitcoin
in Tausend US-Dollar
120
US-Geschäft mit KI Modellen
Anteil an Geschäften mit bezahlten
KI-Diensten in Prozent
Gesamt
OpenAI
KI-getriebene
Expansion
Anthropic
80
20
100 in gut zwei Jahrzehnten auf 30000 Punkte
15
200-Tage-Linie
40 Nasdaq-100
Cloud-, Platform-
Kursindex in Tsd. Punkten Anbieter und mobiler Boom
10
0
Dotcom-Blase
5
2023 2024 2025 2026 0
2000 02 04 06 08 10 12 14 16 18 20 22 24 2026
Quelle: Factset UK Limited 2026
2023 2024 2025 2026
IPOS: SpaceX, Anthropic und OpenAI könnten in den Club der teuersten Unternehmen aufsteigen
TECH-IPOS
Wette auf die
Zukunft
SpaceX, Anthropic & OpenAI:
Das KI-Rennen wird nicht mehr
nur im Rechenzentrum, sondern
am Finanzmarkt entschieden
Willkommen im Billionärs-Klub – das dürfte
es nächste Woche für SpaceX heißen.
Elon Musk peilt für seinen Super-IPO offenbar
einen Stückpreis von 135 Dollar je
Aktie an und käme damit auf 1,75 Billionen
Dollar. Damit würde SpaceX zum teuersten
Börsenneuling aller Zeiten – vor
dem bisherigen Rekordhalter Saudi Aramco,
2019 mit 1,7 Billionen Dollar bewertet.
Das Raumfahr-IPO bildet die Vorhut.
Auch das KI-Schwergewicht Anthropic
strebt an die Börse. Entsprechende Dokumente
sind bei der US-Börsenaufsicht SEC
eingereicht. Der Konkurrent OpenAI
dürfte folgen. „Die IPO-Meldungen machen
aus dem KI-Rennen endgültig einen
Kapital- und Infrastrukturwettbewerb“,
beobachtet Martin Geßler, Partner der Unternehmensberatung
Argon & Co. Ging es
bisher vor allem um Modelle, Talente und
Rechenleistung, kommt nun die Frage
hinzu, wer zuerst die öffentlichen Märkte
als Finanzierungsquelle erschließt.
Treiber Innovation
Vom Computer ins Internet, in die Cloud, zu künstlicher
Intelligenz: Innovationen trieben den Nasdaq
Anthropic schlägt OpenAI
Quelle: Ramp AI Index, Ramp Economics Lab
50
40
30
20
10
0
Bei der Bewertung ist Anthropic an
Sam Altmans OpenAI vorbeigezogen.
Beim Ringen um frisches Kapital an der
Börse könnte es dem Konkurrenten ebenfalls
den Rang ablaufen. „Bei vielen Fortschrittlichkeitskennzahlen
ist Anthropic
inzwischen führend, das Umsatzwachstum
begeistert die Branche“, so Geßler.
Nach dem von Ramp Economic berechneten
Ramp AI Index nutzen 34 Prozent
der US-Unternehmen die kostenpflichten
KI-Dienste von Anthropic gegenüber
32 Prozent von OpenAI. Doch was die
Präferenz-Verschiebung verdeutlicht, ist
die Geschwindigkeit. Die Akzeptanz von
Anthropic hat sich 2025 vervierfacht.
Die Nutzung von OpenAI ist nur um 0,3
Prozent gestiegen.
Für Anleger stellen die Nutzungszahlen
nur eine Richtlinie dar. Sie müssen
eine ganz andere Entscheidung
treffen. „Die drei Firmen weisen hohe
Cash-Burn-Rates auf – eine nachhaltige
Rendite auf das investierte Kapital
ist nicht in Sicht“, gibt Xiadong Bao,
Manager des Edmond de Rothschild Big
Data Fund, zu bedenken. Hinzu
kommt: Im ersten Schritt kommen nur
fünf Prozent der SpaceX-Aktien an die
Börse. Sie sind bei Anlegern heiß begehrt,
was den Kurs anfangs nach oben
treibt. Ähnlich dürfte es sich bei Anthropic
und OpenAI verhalten. Vorsicht
ist also angebracht – bei diesen
Wetten auf die Zukunft. BAN
25
Quelle: Factset UK Limited 2026
8 Foto: Adobe Stock
Composing: FOCUS MONEY FOCUS MONEY 24/2026
Zu hohe Preise
Die Amerikaner haben genug
von hohen Preisen. Vor allem
Tomaten, eines der beliebtesten
Lebensmittel, wurden empfindlich
teurer. 2024 kosteten hohe
Eierpreise als Symbol für Inflation
Joe Biden die Wiederwahl
Tomatenkrise und
Hummer-Revolte
Tomaten sind die neuen Eier. 2024
verdarben die Eierpreise Joe Biden
die Wiederwahl. Zeitweise um 70 Prozent
stieg der Preis im Wahljahr: Die
Zwölferpackung kostete in Kalifornien
mehr als neun Dollar. Eier wurden
zu einem Symbol für die Inflation.
Die hohen Preissteigerungsraten
waren eines der wichtigsten Wahlkampfthemen
für Donald Trump.
Schuld war in den Trump‘schen
Wahlkampfveranstaltungen natürlich
Amtsinhaber Biden – und die
Amerikaner glaubten Trumps Versprechen,
für niedrigere Preise zu
sorgen. Nicht nur für Eier, sondern
vor allem für niedrigere Spritpreise.
Damit ist Trump krachend gescheitert.
Die Inflationsrate lag zuletzt
bei 3,8 Prozent und damit deutlich
höher als am Wahltag 2024. Die
Tomatenpreise stiegen in den vergangenen
zwölf Monaten um 40
Prozent, das Pfund kostet bis zu
acht Dollar. Schuld sind vor allem
die Zölle. Auf Tomaten
aus Mexiko, dem Hauptimportland,
werden an der
Grenze 17 Prozent fällig.
Erste Restaurants nehmen
Tomatenscheiben
aus ihren Burgern und
Preisentwicklung in den USA
Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Eier
allgemeine Inflationsrate
Tomaten
2024 2025 2026
MIKA
HOFFMANN,
REDAKTEUR
FOCUS
MONEY
60
20
–20
–60
Clubsandwiches. Die Lebensmittelpreise
insgesamt stiegen um 17 Prozent.
Das spüren die Amerikaner jeden
Tag im Geldbeutel – und sie
sind alles andere als glücklich damit.
In Maine gehen die Hummerfischer
auf die Barrikaden. Die hohen
Dieselpreise für die Bootsmotoren –
wegen des Irankriegs – drohen, den
Fang der edlen Krustentiere unrentabel
zu machen. Von einer „Hummer-Revolte“
ist schon die Rede. Bei
den Wahlen im November könnten
die Republikaner in Maine einen
Senatssitz verlieren – und
damit die Mehrheit in der
Parlamentskammer. Die
hohe Inflationsrate
könnte wieder die
Wahl entscheiden.
Dieses Mal gegen
Trump.
LUXUSGUT TOMATE:
Die Preise stiegen
zuletzt um 40 Prozent
MIKAS
MARKT
MONITOR
Quelle: Factset UK Limited 2026
BLOCKCHAIN.COM
Nächster großer
Krypto-IPO
Stimmungstest für den Krypto-Markt. Mit
Blockchain.com könnte eines der ältesten
und bekanntesten Krypto-Finanzunternehmen
der Welt an die Börse gehen. Der
2011 gegründete Krypto-Dienstleister hat
im Mai vertraulich einen Registrierungsentwurf
(Form S-1) bei der US-Börsenaufsicht
eingereicht. Blockchain.com verwaltet
mehr als 94 Millionen Wallets bei mehr
als 39 Millionen bestätigten Nutzerkonten.
Der Zeitpunkt ist jedoch anspruchsvoll:
Zwar sorgten 2025 Börsengänge von Circle,
eToro und Bullish für viel Aufmerksamkeit,
doch eine inzwischen durchwachsende
Handelsaktivität und geringere Kursentwicklung
trüben die Stimmung. Für Anleger
könnte der mögliche Börsengang von Blockchain.com
zum Stimmungstest werden. Die
Entwicklung der Aktie dürfte zeigen, wie
groß das Vertrauen der Kapitalmärkte in das
Krypto-Geschäft derzeit tatsächlich ist. LV
ASTROTECH
Börsencasino
in Reinstform
Allein die Ankündigung von Astrotech,
sich strategisch neu auf die „Entwicklung
von Mondressourcen“ auszurichten und
nicht mehr vorwiegend Miniatur-Massenspektrometer
für chemische Analysen zu
fertigen, ließ den Kurs explodieren. Binnen
Wochenfrist schoss die Aktie des US-Unternehmens
von umgerechnet rund zwei Euro
auf 58 Euro in die Höhe – ein gigantisches
Plus von 2800 Prozent. Konkret sollen eine
„autonome lunare Industrieinfrastruktur
und zukünftige Geschäftsfelder in den Bereichen
Advanced Computing und Chipfertigung
auf dem Mond“ aufgebaut werden.
Im Mittelpunkt stehen dortige Ressourcen
wie Silizium, Helium und Platinmetalle.
Zum Redaktionsschluss am Dienstagmittag
kostete das Papier 26,50 Euro und hat sich
damit gegenüber dem Hoch wieder mehr als
halbiert. Ob die Pläne tatsächlich aufgehen,
steht in den Sternen.
KÖR
FOCUS MONEY 24/2026
Fotos: Adobe Stock 9
moneykompakt
MODEL 3: Mit 69,30
Euro pro Kilometer
fährt die E-Limousine
von Tesla der
Konkurrenz davon
E-MOBILITÄT
Tesla ist der Preis-Reichweiten-König
Bei welchen reinen Elektroautos (BEV) ist
der Kilometer Reichweite am günstigsten?
Dieser Frage ist das Center of Automotive
Management (CAM) nachgegangen. Um
den Preis pro Kilometer zu ermitteln, teilte
das CAM den Basis-Listenpreis eines neuen
BEV durch die nach WLTP-Norm vom Hersteller
angegebene elektrische Reichweite.
Die Ergebnisse: Mit 69,30 Euro pro Kilometer
am günstigsten fahren E-Mobilisten
mit einem Tesla Model 3. Auf Platz zwei
rangiert der China-Kleinwagen Leapmotor
T03 mit 71,30 Euro je Kilometer. Und den
dritten Platz im Hinblick auf den besten
Preis-Reichweiten-Quotienten kann der
Kleinstwagen Hyundai Inster mit 74,60
Euro pro Kilometer für sich beanspruchen.
Die große Bedeutung von Unterhaltskosten
bei Kaufentscheidungen zeigt das
neue „DAT Barometer“ der Deutschen Automobil
Treuhand: 80 Prozent der Befragten
erklären, dass ihnen ein günstiger Unterhalt
des Autos wichtiger sei als früher.
Leider sinken die Restwerte der BEV in
Deutschland erheblich: So erzielen drei
Jahre alte reine Stromer laut DAT-Datenbank
am Gebrauchtwagenmarkt aktuell
im Schnitt gerade mal 50,2 Prozent ihres
ehemaligen Listenneupreises. Deutlich
stabiler hingegen präsentieren sich hierzulande
Benziner- und Diesel-Fahrzeuge.
Diese können als Gebrauchte nach drei Jahren
immerhin 60 respektive 59,3 Prozent
ihres ehemaligen Listenpreises ergattern.
Dafür vergrößerte sich die Palette von E-
Flitzern aus zweiter Hand: Vom Stadtfahrzeug
bis zum Top-Modell bietet der Markt
eine breite Auswahl von Autos mit soliden
Reichweiten und Ladeleistungen. Auch gibt
es Entwarnung im Hinblick auf die Batterie
Gebrauchter: „Bedenken gegenüber der
Batterie lassen sich durch neue Daten weitgehend
entkräften“, sagt Patrick Plötz vom
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung
(ISI). Moderne Batteriesysteme
seien langlebiger und verlässlicher
als gedacht. Die Kapazität sinke nur um ein
bis zwei Prozentpunkte pro Jahr. „Nach
fünf Jahren haben die meisten Fahrzeuge
noch gut 95 Prozent ihrer ursprünglichen
Reichweite“, erklärt ISI-Forscher Plötz.TS
ENERGIEVERSORGUNG
Krise hoch zwei
Die Straße von Hormus und kein Ende.
Kürzlich warnten die Leiter des Internationalen
Währungsfonds, der Weltbank,
der Internationalen Energieagentur und
der Welthandelsorganisation unisono
vor einer drohenden Kraftstoffkrise im
Sommer. Denn aufgrund der Turbulenzen
am Persischen Golf werden die globalen
Ölvorräte derzeit in einem Rekordtempo
aufgebraucht.
Die US-Bank Goldman Sachs hält es
für möglich, dass Brent-Rohöl im vierten
Quartal „nur“ durchschnittlich rund 90
US-Dollar pro Barrel kosten wird. Bedingung
aber: Die Schifffahrt durch die
Meerenge von Hormus muss sich bis
Ende Juni normalisieren. Andernfalls
könnten die Preise auf 115 bis 120 US-
Dollar pro Barrel steigen. Einige Exper-
ten sprechen sogar von 160 Dollar pro
Barrel. Laut Goldman Sachs belaufen
sich die Produktionsausfälle bei Rohöl
am Persischen Golf derzeit auf 14 Millionen
Barrel pro Tag. Dadurch sinken die
globalen Lagerbestände täglich um elf
bis zwölf Millionen Barrel. Schon jetzt
wird eine mögliche Versorgungskrise
prognostiziert.
Wo eine Krise ist, ist eine andere oft
nicht weit. So warnt der Energieversorger
Uniper, dass die deutschen Gasspeicher
nicht schnell genug gefüllt werden.
Nach Daten von Gas Infrastructure Europe
sind Deutschlands Gasspeicher derzeit
zu 30,64 Prozent gefüllt, verglichen
mit 38,65 Prozent vor einem Jahr. Das
kann im Winter zu einem Problem führen
und die Gaspreise in die Höhe treiben.
Doch aktuell herrscht an den Rohstoffmärkten
noch eine gespannte Ruhe. Der
Rohölpreis schwankt seit Wochen zwischen
90 und 110 Dollar (siehe Grafik).
Charttechnisch orientierte Anleger be-
zeichnen dies als Rechteck. Erst ein Ausbruch
aus dieser Formation liefert ihnen
neue Signale. Falls der Ölpreis teurer wird
und die obere Begrenzung des Rechtecks
überwindet, kaufen Charttechniker
beispielsweise den WisdomTree Brent
Crude Oil ETC (ISIN: JE00B78CGV99).
Die Gesamtkostenquote beträgt 0,49
Prozent p. a., die Replikation ist synthetisch.
Das ETC legte in zwölf Monaten 87
Prozent zu. Stoppkurs: 60 Euro. DR
Gespannte Ruhe
Future-Preis für Rohöl, Sorte Brent
in US-Dollar
je Barrel
Rechteck
Aufwärtstrend
JAN F M A M JUN
Quelle: Factset UK Limited 2026
110
100
90
80
70
60
10 Foto: Tesla
Composing: FOCUS MONEY
FOCUS MONEY 24/2026
JP MORGAN CHASE ist in den USA ein
Bankriese mit Filialnetz – in Deutschland
setzt der Konzern nun auf den digitalen
Einstieg über Tagesgeld
TAGESGELD
Was kommt nach den 4 Prozent?
Der Deutschland-Start der US-Bank Chase verschärft den Kampf um
Sparer. Dabei geht es um mehr als hohe Tagesgeldzinsen
Die eigentliche Nachricht ist nicht der
Aktionszins. Viel interessanter ist sein
Absender: Mit JPMorgan Chase startet
die größte US-Bank in Deutschland und
greift damit einen Markt an, der bislang
als schwer zu erobern galt. Und die Konkurrenz
reagiert bereits mit ähnlichen
Angeboten.
Glaubt man Andreas Hackethal, Professor
für Personal Finance an der
Goethe-Universität Frankfurt, ziehen solche
An-gebote vor allem wechselbereite
Kunden an. „Das Zins-Hopping ist in
Deutschland Volkssport: Viele werden
auch jetzt die Top-Zinsen für vier Monate
mitnehmen und dann weiterziehen.“
Genau darin liegt die eigentliche Frage
des Chase-Starts: Bleiben die Kunden
auch dann, wenn aus dem Lockzins ein
normales Bankangebot wird?
In den USA ist Chase als große Privatkundenbank
mit breitem Filialnetz fest
etabliert. In Europa setzt die Marke dagegen
auf ein rein digitales Modell, und
nach ihrem Start in Großbritannien im
Jahr 2021 ist Deutschland nun der erste
EU-Markt. Der Plan? Wie in Großbritannien
möchte man als reine Onlinebank
Kunden gewinnen, dort sind es laut eigenen
Angaben inzwischen mehr als
drei Millionen. In Deutschland soll nun
ein Tagesgeldangebot den Einstieg erleichtern:
vier Prozent für vier Monate,
danach zwei Prozent variabel.
Ganz neu ist diese Strategie nicht. Internationale
Banken drängen seit einiger
Zeit verstärkt in den deutschen Sparmarkt
– häufig zunächst mit einfachen
Einlagenprodukten wie Tages- oder
Festgeld. Der Einstieg über Sparangebote
ist naheliegend: Er ist leicht verständlich,
niedrigschwellig und eignet sich, um
Vertrauen bei neuen Kundinnen und
Kunden aufzubauen.
„In Deutschland ist die Kundschaft tendenziell
sparbewusster“, sagt Daniel Llano
Manibardo, Deutschlandchef von
Chase. In der Vorbereitung auf den
Markt habe sich gezeigt, dass viele Verbraucher
mit den Zinsen auf ihre Ersparnisse
unzufrieden seien. Den Startzins
von 4 Prozent bezeichnet Llano als „klares
Statement, dass wir die Sparer sehr
ernst nehmen“.
Hackethal sieht im Markteintritt von
Chase vor allem zusätzlichen Druck auf
den deutschen Bankenmarkt. Das betrifft
Direktbanken, Neobroker und Institute,
die stark um digitale und zinsaffine
Kunden konkurrieren. Einen Tag nach
dem Deutschlandstart von Chase schickt
die Deutsche Bank ihre Online-Tochter
Norisbank mit einem eigenen 4-Prozent-
Angebot ins Rennen. Anders als bei Chase
ist es jedoch an die Eröffnung eines
Girokontos gekoppelt und die Einlage
auf 250 000 Euro begrenzt (Chase:
1 000 000 Euro). Die Tagesgeldangebote
sind nur begrenzt vergleichbar und oft
an individuelle Bedingungen geknüpft,
denn: Wer Kunden will, will oft gleich die
ganze Bankbeziehung.
Auch Oliver Maier, Geschäftsführer der
Verivox Finanzvergleich GmbH, erwartet,
dass der aggressive Markteintritt von
Chase den Wettbewerb weiter anheizt.
Chase positioniere sich mit den 4 Prozent
zum Start im Spitzenfeld. Auch der Basiszins
von 2 Prozent liege über vielen derzeitigen
Bestandskundenangeboten.
Das Tagesgeld ist nur der Anfang
Bis 2028 will Chase in Deutschland Girokonten,
Brokerage mit ETFs und Sparplänen
sowie Kreditprodukte einführen.
„Die Roadmap bis 2028 steht“, sagt Llano
Manibardo. Über Reihenfolge und Tempo
werde man jedoch je nach Marktbedürfnis
entscheiden. Noch sei Chase in
Deutschland wenig bekannt, räumt Llano
Manibardo ein: „Wir sind uns dessen
bewusst und werden das jetzt ändern.“
Genau daran wird sich der Erfolg am
Ende messen lassen. Entscheidend ist
schließlich nicht die Zahl der Kontoeröffnungen,
sondern vor allem die Frage, ob
aus Zinsjägern langfristige Kunden
werden.
LT
Tagesgeld im Vergleich
Die Tabelle zeigt die höchsten Tagesgeldrenditen bei 25 000 Euro und
zwölf Monaten Laufzeit ab 1. Juni 2026. Entscheidend ist der Gesamtertrag
nach einem Jahr
Anbieter Rendite in Euro Effektivzins in %
1 Raisin 889,22 3,56
2 Chase 665,42 2,66
3 Scalable Capital 632,24 2,53
4 Volksbanken Raiffeisenbanken 628,71 2,51
5 Cosmos direkt 554,73 2,22
Aktionszinsen jeweils befristet (z. B. Raisin: 3 Monate, Chase: 4 Monate,) und oft an Voraussetzungen oder
Zusatzbedingungen geknüpft(z. B. Depot Pflicht bei derselben Bank)
Quelle: Verivox, JPMorgan Chase
FOCUS MONEY 24/2026
Foto: picture alliance/dpa Composing: FOCUS MONEY 11
moneytitel
HUND: Umsichtige Anleger
können mit Gurus ordentlich
Geld verdienen
TITEL
WITTER
AUFGENOMMEN
Investoren wie Bill Ackman, Paul Singer oder
Dan Loeb haben ein feines Näschen für Rendite. Wo die
Gurus Gewinne wittern, was Anleger davon lernen können
12 Fotos: Adobe Stock
Composing: KI/FOCUS MONEY
FOCUS MONEY 24/2026
von DIRK REICHMANN
US-Präsident Donald Trump genießt bei
einigen Anlegern neuerdings Guru-
Status. Auslöser war Dell. Seit Trump
seine Landsleute vor wenigen Wochen
aufforderte, Produkte des Computerherstellers
zu kaufen, ist der Aktienkurs
um 80 Prozent gestiegen. Ein Milliardenauftrag
des Pentagons trug ebenfalls dazu bei.
Auch Trump selbst griff beherzt zu und kaufte am 10.
Februar erstmals Dell-Aktien im Wert von mindestens
einer Million US-Dollar. Danach kannte das Papier kein
Halten mehr. Kein Wunder, dass Investoren weltweit inzwischen
ganz genau hinhören, wenn sich der milliarden-schwere
Guru aus dem Weißen Haus zu börsennotierten
Unternehmen äußert.
Dabei steht der Begriff „Guru“ eigentlich für etwas
ganz anderes. Ursprünglich kommt der Begriff aus
Asien und bezeichnete einen spirituellen Lehrer, der
seine Schüler auf den Weg zur Selbsterkenntnis führte.
Im Westen wurde daraus eine einflussreiche Person
mit Spezialwissen, wie der „Finanz-Guru“.
Aber Vorsicht: In der Szene treiben sich viele
Scharlatane unter den vermeintlichen „Finanz-Gurus“
herum. FOCUS MONEY hat deshalb nach Gurus
gesucht, die nicht einfach nur (Insider?)-Wissen nutzen,
sondern dank cleverer Strategien an der Börse
auch noch nachweislich Erfolge feiern - so wie Greg
Abel, Paul Singer oder Cathie Wood.
Die Jagd auf die Macher
Zu der am weitesten verbreiteten Spezies unter den
Gurus zählen aktivistische Investoren. Das sind Anleger,
die sich an einer Aktiengesellschaft beteiligen,
um Einfluss auf deren Geschäftspolitik zu nehmen.
Sie fordern Kostensenkungen, Führungswechsel,
Kapitalmaßnahmen oder strukturelle Veränderungen
- und kämpfen mitunter mit harten Bandagen.
Das unterscheidet sie deutlich von traditionellen Investmentfonds.
Verbreitet ist diese Strategie vor allem
unter Hedgefonds, die Firmen massiv unter
Druck setzen und oftmals weitreichende Veränderungen
durchboxen.
UNG
FOCUS MONEY 24/2026
13
moneytitel
Aber der Erfolg gibt vielen aktivistischen Anlegern recht:
Aktivistische Investoren erzielt direkt nach der Bekanntgabe
einer Kampagne eine durchschnittliche Aktienrendite
von rund vier bis neun Prozent. Laut einer Untersuchung
der Asset-Management-Boutique Vates Invest von Anfang
2025 stammt ein Teil der besonders erfolgreichen Asset-Manager
aus dem Lager der Aktivisten. „Auch wenn nicht jeder
aktivistische Investor überdurchschnittlich erfolgreich ist,
sind doch überraschend viele der Aktiven in der Gruppe der
Besten vertreten“, resümiert etwa Portfoliomanager Maik
Konos.
Wie sich Angriffe im Idealfall auswirken können, zeigt die
Aktie von Dynatrace (ISIN US2681501092). Am 28. April
sickerte durch: Der aktivistische Investor Starboard Value
erwarb eine bedeutende Beteiligung an dem KI-Softwareunternehmen
und drängt auf strategische und finanzielle
Veränderungen. Seitdem ist die Aktie um rund 20 Prozent
gestiegen.
Aktivisten machen Kurse
Auch bei Bio-Rad Laboratories (US0905722072) mischen
Aktivisten mit. Das Wall-Street-Journal berichtet, dass Elliott
Investment Management bei dem Laborausrüster eingestiegen
ist. Das Ziel: die schwache Kursperformance beenden.
Seit Anfang 2022 hatte sich der Wert der Aktie halbiert.
Seit dem 18. Mai gewann das Papier jedoch wieder zehn Prozent.
Elliott hält zudem Anteile am deutschen Laborgerätehersteller
Sartorius (DE0007165607). An diesem Unternehmen
besitzt wiederum Bio-Rad eine strategische Beteiligung
im Wert von rund fünf Milliarden US-Dollar.
Attacken auf Rekordniveau
Laut einer Übersicht von Barclays starteten aktivistische Investoren
im Jahr 2025 eine Rekordzahl an Kampagnen. Insgesamt
255 Attacken zählte etwa die Nachrichtenagentur
Reuters. Das übertrifft den bisherigen Rekord von 249 Angriffen
aus dem Jahr 2018. „Wir sind von maximaler Unsicherheit
in der ersten Hälfte des Jahres 2025 zu M&A-Märkten
und dem Interesse von Private Equity in der zweiten
Hälfte des Jahres übergegangen, was sich wie ein Neustart
anfühlte“, sagte Jim Rossman, globaler Leiter der Shareholder-Advisory
bei Barclays, gegenüber Reuters.
Und ein Ende ist nicht in Sicht, erwartet Thomas Hornberger
von der Anwaltskanzlei Kirkland & Ellis. Zur Begründung
verweist er auf ungeahnte, neue Möglichkeiten. Künftig werde
die Zahl aktivistischer Kampagnen auch deshalb steigen,
weil Angreifer „Daten- und KI-gestützt in deutlich kürzerer
Zeit tragfähige Thesen entwickeln können“ als bisher.
Gurus im FOCUS-MONEY-Check
Name Firma/Position Anlagestil Seite
Paul Singer
Dan Loeb
Nelson Peltz
Bill Ackman
Jeffrey Smith
Cathie Wood
Chris Hohn
Cliff Asness
Greg Abel
Donald Trump
Elliott Investment
Management
Third Point
Trian Fund Management
Pershing Square Capital
Management
Starboard Value
Ark Invest
The Children's Investment
Fund
AQR
Berkshire Hathaway
US-Präsident
Er ist der aggressivste Marktführer im aktivistischen Segment und kauft vor allem Technologie- und
Industrieunternehmen sowie große Traditionskonzerne mit komplexen Strukturen. Singer zwingt
Mischkonzerne zu Abspaltungen (Spin-offs) und zum Verkauf von Randbereichen. Er fordert bei
Underperformern radikale Neubesetzungen im Management.
Die Analysetaktik von Dan Loeb und seinem Hedgefonds Third Point LLC basiert in erster Linie auf einem
ereignisorientierten, wertorientierten und aktivistischen Investmentansatz. Das Ziel: erhebliche
Marktineffizienzen zu identifizieren und den Unternehmenswert aktiv mitzugestalten.
Die Anlagestrategie von Nelson Peltz und seinem Hedgefonds Trian Fund Management basiert auf einem
konstruktiv-aktivistischen und fokussierten Value-Ansatz. Im Gegensatz zu rein finanzorientierten Investoren
agiert Trian wie ein strategischer Industriepartner, der langfristig operativen Wert schaffen möchte.
Ackman kombiniert die Prinzipien des Value-Investings à la Warren Buffett mit einem aktivistischen und stark
fokussierten Ansatz. Er sucht nach widerstandsfähigen Geschäftsmodellen, die unabhängig vom
Konjunkturzyklus Cashflow generieren. Das Motto von Ackman lautet: „Diversifikation überdeckt
Unwissenheit.”
Einflussreicher Hedgefonds, der sich bei Onlineplattformen und Software-Unternehmen einkauft. Starboard
sieht bei Tech-Firmen oft überproportional hohe Verwaltungskosten und fordert strikte Sparprogramme.
Wood setzt auf disruptive Strategien, die bestehende Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle radikal
verändern. Die von ihr gegründete Fondsgesellschaft Ark Invest veröffentlicht börsentäglich die größten
Positionen. Derzeit liegt Tesla auf Platz eins.
Der milliardenschwere Fonds von Hohn ist nur in 15 Positionen investiert. Die Beziehung zu Deutschland ist
eng: Er verhinderte im Jahr 2005 die Übernahme der Londoner Börse durch die Deutsche Börse und wettete
2020 mit Leerverkäufen gegen Wirecard.
Der Vermögensverwalter kombiniert dabei Faktoren aus den Bereichen Verhaltensökonomie, Daten und
Technologie.
Abel ist der Nachfolger von Warren Buffett bei Berkshire Hathaway. Der erste Paukenschlag: Im ersten Quartal
verkaufte er mehr Aktien, als er kaufte. Und: Er stockte die Position bei Alphabet weiter auf.
Neben Kryptoinvestments und Immobilien greift US-Präsident Donald Trump über seine Firmen auch zu Aktien.
In diesem Jahr stehen insbesondere Technologiewerte auf seiner Watchlist. Sein Vermögen ist in den
vergangenen beiden Jahren um rund vier Milliarden US-Dollar gestiegen.
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Quelle: Eigene Recherche
14 FOCUS MONEY 24/2026
PAUL SINGER: Der Hedgefonds-Manager ist seit
Jahrzehnten im Geschäft. Er gilt als einer der
gefürchtetsten Akteure an der Wall Street und legt
sich auch mit Staaten an. Singer ist zudem Vorsitzender
des konservativen Thinktanks Manhattan Institute
370 Prozent mit Argentinien
Paul Elliott Singer ist ein amerikanischer Hedgefonds-Manager und Multimilliardär.
Er gehört zu den bekanntesten aktivistischen Investoren weltweit. 1977
gründete er Elliott Investment Management und kämpfte rasch mit harten Bandagen.
Sein Fonds kaufte etwa Staatsanleihen nahezu bankrotter Staaten zu
niedrigen Beträgen und zwang die Regierungen, diese zu begleichen. Das
‚Center for Economic and Policy Research‘ schrieb dazu im Jahr 2016: „Nach
15 Jahren voller Gerichtsstreitigkeiten, einstweiliger Verfügungen, Verleumdungskampagnen,
Lobbyarbeit und anderer Interventionen haben die Geierfonds
endlich eine vorläufige Einigung mit der neuen argentinischen Regierung
erzielt. Im Fall Argentiniens wird der Anführer der Geier, der amerikanische
Milliardär und große Wahlkampfspender der Republikaner Paul Singer, eine
geschätzte Rendite von 370 Prozent erhalten.“
Auch bei deutschen Unternehmen hat Singer seine Finger im Spiel. So schrieb
die Nachrichtenagentur Reuters im März des vergangenen Jahres, dass Elliott
Investment Management eine Beteiligung von fast fünf Prozent an Deutschlands
größtem Energieversorger RWE hält und das Unternehmen aufgefordert
hat, sein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 1,5 Milliarden Euro deutlich
auszuweiten. Die fünf größten Aktienpositionen des Fonds finden Sie in der
folgenden Tabelle, Position sechs ist Hewlett Packard Enterprise (siehe Kasten
unten).
Die fünf größten Positionen von Elliott Investment Management
Name Branche ISIN Marktkapitalisierung
in Mrd. Euro
erwartetes KGV
aktuelles GJ nächstes GJ
höchstes Kursziel
in Euro*
Kurspotenzial
in %
5-Jahres-
Performance
in %
Stoppkurs
in Euro
Triple Flag Precious Metals Edelmetalle CA89679M1041 5,4 20,8 18,5 46,7 77,2 152,7 22,0
Phillips 66 Raffinerie US7185461040 60,2 10,2 10,4 184,9 21,4 117,1 135,0
Suncor Energy Öl CA8672241079 65,2 10,2 12,5 73,3 33,3 191,1 45,0
Southwest Airlines Fluggesellschaft US8447411088 18,4 16,1 9,5 51,6 39,4 –25,7 29,5
Pinterest Soziales Netzwerk US72352L1061 9,7 10,8 9,2 36,1 104,7 –67,3 15,0
Quelle: Factset UK Limited 2026, whalewisdom.com, * höchstes Kursziel der Analysten
HEWLETT PACKARD ENTERPRISE
Mit Singer kam die Wende
Auf Rang sechs der bedeutendsten Beteiligungen von Elliott Investment
Management liegt das Unternehmen Hewlett-Packard Enterprise, das in der
KI-Infrastruktur oder im Cloud-Computing tätig ist. Singer beteiligte sich an
dem Unternehmen im zweiten Quartal 2025. Die Finanzseite Yahoo finance
vermutete damals, dass Singer in der Transformationsgeschichte von Hewlett-
Packard Enterprise erhebliches Aufwärtspotenzial sieht. Er hatte einen guten
Riecher. So denken auch andere Investoren.
Die Investition hat sich ausgezahlt: Im zweiten Quartal kostete die Aktie zeitweise
unter 15 US-Dollar, heute ist sie mehr als doppelt so teuer. Singer hat
ursprünglich offenbar keine Forderungen gestellt, wird aber vermutlich hinter
den Kulissen Gespräche mit Hewlett-Packard Enterprise geführt haben. Denn
Hewlett-Packard Enterprise stand Anfang 2025 nicht gut da: Ein Analyst der
Deutschen Bank bezeichnete die Ergebnisse des ersten Quartals damals als
„enttäuschend“. Mittlerweile scheint die Wende da zu sein. Der Aktienkurs beendete
im März/April 2026 eine Konsolidierung. Den Stoppkurs zur Verlustbegrenzung
können Anleger bei 27,50 Euro setzen.
Enormer Kursanstieg
Hewlett-Packard
Kurs der HP-Aktie in Euro
10
200-Tage-Linie
5
2021 22 23 24 25 2026
WKN/ISIN
A140KD/ US42824C1099
Börsenwert 43,5 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e15,8/13,9
Dividendenrendite für 2026e/27e 1,5/1,6 %
Kursziel*/Stoppkurs 34,3/27,5 €
Risiko ■■■■■ Kurspotenzial 5 %
Quelle: Factset UK Limited 2026; * höchstes Kursziel der Analysten
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15
FOCUS MONEY 24/2026
Foto: World Economic Forum/swiss-image Composing: FOCUS MONEY 15
moneytitel
DAN LOEB: Der Multimilliardär
gründete 1995 die
Firma Third Point. Loeb ist
bekannt für seine
„Giftbriefe” an Unternehmen,
in denen er den
Arbeitsstil von Managern
öffentlich kritisiert, um sie
zum Rücktritt zu bewegen.
Laut valuesider.com ist die
größte Position im Depot
Amazon vor Telephone
and Data Systems
Überflieger im Depot
Loeb stieg im dritten Quartal 2024 erstmals bei Carpenter
Technology ein. Das Unternehmen hat sich auf
die Entwicklung und Produktion von Hochleistungslegierungen
spezialisiert. Im dritten Quartal 2024 schwankte
der Aktienkurs um 140 US-Dollar. Die Position wurde in
mehreren Wellen aufgestockt, aber auch durch Teilverkäufe
zur Gewinn-Mitnahme reduziert. Zuletzt machte
Carpenter Technology 5,9 Prozent des Portfolios aus.
Seit dem Einstieg von Loeb hat sich einiges getan. Die
Aktie kostet mittlerweile 462 US-Dollar. Dies ist unter anderem
auf den Anstieg der Nettomarge zurückzuführen.
Diese lag im Geschäftsjahr 2024 laut den Daten von Tradingview.com
bei 6,75 Prozent und kletterte im Geschäftsjahr
2025 auf 13,06 Prozent. Die Nettomarge zeigt, welcher
Prozentsatz des Umsatzes nach Abzug aller Kosten
als Gewinn im Unternehmen verbleibt. Den Stoppkurs zur
Verlustbegrenzung können Anleger bei 330 Euro setzen.
Auch mal Kasse machen
NELSON PELTZ: Peltz
brach sein Studium ab, um
Skilehrer zu werden.
Anschließend stieg er in
den Lebensmittelgroßhandel
seines Vaters ein. Er
hat zehn Kinder, eine
Tochter heiratete den Sohn
des ehemaligen Fußballers
David Beckham. Über
seine Gesellschaft Trian
Fund Management ist er in
acht Firmen investiert
Im Oktober 2020 sicherte sich Trian Fund Management
einen Anteil von 9,6 Prozent am Investmentmanager
Invesco. Damit bewies Nelson Peltz ein goldenes Näschen:
Der Aktienkurs von Invesco legte bis zum Sommer
2021 um über 100 Prozent zu. Peltz setzte eine aktivistische
Strategie um: Invesco strich Hunderte Stellen. Außerdem
wollte Peltz Invesco mit dem Vermögensverwalter
Janus Henderson fusionieren. Damit wäre ein Konzern
mit einem verwalteten Vermögen von weit über 1,5 Billionen
US-Dollar entstanden. Das hat nicht funktioniert.
Zwischen 2025 und Anfang 2026 baute Trian Fund Management
große Anteile an Invesco ab. Invesco ist dank
einer erwarteten Dividendenrendite von gut drei Prozent
und eines erwarteten KGVs von zehn durchaus attraktiv.
Aus charttechnischer Sicht muss allerdings der Widerstand
bei 25 Euro dauerhaft fallen. Stoppkurs zur Verlustbegrenzung:
21 Euro.
Kontinuierliche Verteuerung
Carpenter Technology
Kurz vor dem Durchmarsch
Invesco
Kurs der Carpenter-Aktie in Euro
300
Kurs der Invesco-Aktie in Euro
22
200
200-Tage-Linie
0
2021 22 23 24 25 2026
WKN/ISIN
858605/ US1442851036
Börsenwert 19,7 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e43,7/36,8
Dividendenrendite für 2026e/27e 0,2/0,2 %
Kursziel*/Stoppkurs 429,30/ 330.00 €
Risiko ■■■■■ Kurspotenzial 9 %
100
Quelle: Factset UK Limited 2026, * höchstes Kursziel der Analysten e = erwartet
200-Tage-Linie
10
2021 22 23 24 25 2026
WKN/ISIN
A0M6U7/ BMG491BT1088
Börsenwert 10,6 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e10,9/9,5
Dividendenrendite für 2026e/27e 3,1/3,2 %
Kursziel*/Stoppkurs 27,5/21,00 €
Risiko ■■■■■Kurspotenzial 14 %
18
14
Quelle: Factset UK Limited 2026, * höchstes Kursziel der Analysten e = erwartet
16 Fotos: Reuters, Bloomberg/Getty
Composing: FOCUS MONEY
FOCUS MONEY 24/2026
BILL ACKMAN: Er gehört
zu den renommiertesten
Akteuren. Ackman
steht für aktives Value-Investing,
kauft also
unterbewertete und
schlecht geführte
Unternehmen. Während
der Finanzkrise und der
Coronapandemie
verdiente er Milliarden.
Ein Neuzugang im Depot
ist Microsoft
Vom Saulus zum Paulus
Mit einem Gewicht von 15,7 Prozent ist Uber Technologies
ein dicker Brocken im Portfolio. Ackman gab den
Einstieg im Februar 2025 bekannt. Wie häufig bei aktivistischen
Investments kam es zunächst zu einem starken
Anstieg, dem eine Abwärtsbewegung folgte. Wie der
Volksmund sagt: Wie gewonnen, so zerronnen. Ackman
hält jedoch an der Investition fest. Es kam zu keinen nennenswerten
Verkäufen. Trotz seines Rufs als aktivistischer
Investor übte Ackman bislang offenbar keinen Druck auf
das Uber-Management aus.
Die Tendenz bei Uber stimmt: Der Umsatz steigt und
der Gewinn ist seit Jahren positiv. Im Geschäftsjahr 2025
lag die Nettomarge bei 22,4 Prozent. Der optimistischste
Analyst ruft ein Kursziel von 128,80 Euro aus. Das würde
praktisch einer Verdopplung des Aktienkurses entsprechen.
Anleger können den Stoppkurs zur
Verlustbegrenzung bei 55 Euro setzen.
Böser Brief
JEFF SMITH: Das Magazin
Fortune nannte ihn einmal
„den gefürchtetsten Mann
der amerikanischen
Unternehmenswelt“. Der
Hintergrund: Smith greift
ergebnisschwache
Unternehmen an und
erzwingt drastische
Änderungen, einschließlich
der Entfernung ganzer
Vorstände. 2002 gründete
er Starboard Value
In der Rangliste der Datenplattform Hedgefollow liegt
das Lebensmittelunternehmen Lamb Weston mit einem
Gewicht von 5,89 Prozent auf dem achten Platz des Starboard-Value-Portfolios
von Jeff Smith. Dieser Wert erscheint
einigen Quellen zu hoch, sie sehen den Anteil
des Unternehmens aus dem US-Bundesstaat Idaho eher
unter fünf Prozent. Die ersten Käufe von Starboard wurden
im vierten Quartal 2025 offengelegt.
Im März 2026 schrieb Smith einen offenen Brief an den
Vorstand des Kartoffel- und Pommes-Spezialisten, in dem
er weitere Kostensenkungen, operative Verbesserungen
und einen Investorentag zur Stärkung des Anlegervertrauens
forderte. Die Botschaft war klar: Starboard ist unzufrieden.
Dabei hat Lamb Weston die Analysten auf seiner
Seite. Das höchste Kursziel der Experten liegt 28
Prozent über dem aktuellen Aktienkurs. Anleger können
den Stoppkurs bei 32 Euro setzen.
Versuch einer Stabilisierung
Uber Technologys
Tief gefallen
Lamb Weston
Kurs der Uber-Aktie in Euro
80
Kurs der Lamb-Weston-
Aktie in Euro
90
200-Tage-Linie
20
2021 22 23 24 25 2026
WKN/ISIN
A2PHHG/ US90353T1007
Börsenwert 123,9 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e21,4/16,1
Dividendenrendite für 2026e/27e –/– %
Kursziel*/Stoppkurs 128,80/55,00 €
Risiko ■■■■■Kurspotenzial 111 %
60
40
Quelle: Factset UK Limited 2026, * höchstes Kursziel der Analysten e = erwartet
200-Tage-Linie
30
2021 22 23 24 25 2026
WKN/ISIN
A2ATEK/ US5132721045
Börsenwert 5,1 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e15,6/14,8
Dividendenrendite für 2026e/27e 3,5/3,6 %
Kursziel/Stoppkurs 47,10/32,00 €
Risiko ■■■■■ Kurspotenzial 28 %
70
50
Quelle: Factset UK Limited 2026, * höchstes Kursziel der Analysten e = erwartet
FOCUS MONEY 24/2026
Fotos: dpa/picture alliance/ZUMAPRESS, Bloomberg/Getty Composing: FOCUS MONEY
17
moneytitel
WITTERUNG AUFGENOMMEN:
Auch nach Abgang der alten
Gurus, gibt es noch Jüngere mit
einer feinen Nase für lukrative
Investments
NEUE INVESTMENT-GURUS
Mit erfolgreichem Riecher
Die Zeiten der ganz großen Namen an den Finanzmärkten sind vorbei. Doch es gibt „neue schlaue
Köpfe“, die sich als Vorbilder für Anleger anbieten. FOCUS MONEY nennt drei von ihnen
von LUDWIG BÖHM
Sie haben die Finanzmärkte geprägt wie kaum jemand
vor oder nach ihnen: Benjamin Graham, Peter Lynch
oder auch André Kostolany. Graham gilt als Erfinder
des Value-Investings. Ihm ging es vor allem darum, unterbewertete
Aktien zu identifizieren. Warren Buffett, sein wohl
bekanntester Schüler, brachte es einmal auf den Punkt:
„Kaufe einen Dollar, zahle aber nur 50 Cent.“
Benjamin Graham kam 1894 in London zur Welt. Kurz
darauf wanderte er mit seinen Eltern in die Vereinigten Staaten
aus. Nach dem Tod seines Vaters begann der wirtschaftliche
Abstieg der Familie. Aufgrund dieser Erfahrung fokussierte
Graham sich vor allem auf den Kapitalerhalt. Er
gründete später eine Vermögensverwaltungsgesellschaft
und lehrte fast 30 Jahre lang an der Columbia University, die
auch Buffett besuchte.
Vom Caddy zum Fondsmanager. Auch Peter Lynch wuchs
in wirtschaftlich bescheidenen Verhältnissen auf, nachdem
sein Vater, ein Mathematik-Professor, früh verstarb. Lynch
arbeitete als Caddy auf einem Golfplatz, wo er Gespräche über
die Wall Street aufschnappte. Mitte der 1960er Jahre begann
er seine Karriere bei der Fondsgesellschaft Fidelity. 1977
übernahm er den Magellan-Fonds mit einem Volumen von
22 Millionen Dollar. Dieses wuchs innerhalb von zehn Jahren
auf rund zwölf Milliarden Dollar an.
Kostolany war vor allem für seine Bonmots bekannt. Anlegern
riet er: „Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten …
Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.“ Dabei geht
aber unter, dass der Vollblut-Börsianer zu den Ersten gehörte,
die die Bedeutung der Psychologie an der Börse erkannten. Jetzt
gibt es eine neue Generation von Investment-Gurus.
18
Foto: Adobe Stock
FOCUS MONEY 24/2026
HEISSER REIFEN: Die Fondsmanagerin hat nicht nur
zahlreiche Anleger reich gemacht, sondern auch sich
selbst. Aufgrund ihres risikoreichen Anlagestils gilt
sie jedoch als umstritten. Ihre Fonds schwanken
extrem stark
Cathie Wood
Die technikbegeisterte Fondsmanagerin gehört zu den wenigen Frauen, die
sich an der Wall Street einen Namen gemacht haben. Die ETFs ihrer Investmentgesellschaft
Ark Invest sorgen regelmäßig für Furore – mit spektakulären
Gewinnen, aber auch immer wieder mit horrenden Verlusten. Wood, Jahrgang
1955, hat nach verschiedenen Stationen bei Vermögensverwaltern vor
zwölf Jahren ihr eigenes Unternehmen gegründet.
Sie setzt auf sogenannte disruptive Technologien, also Innovationen, die bestehende
Technologien, Produkte oder Geschäftsmodelle radikal verändern, ersetzen
oder vom Markt verdrängen. Dazu zählen beispielsweise künstliche Intelligenz
(KI), Telemedizin, Robotik oder autonomes Fahren. Schon früh hat die
risikoaffine Investorin auf Tesla und Bitcoin gesetzt und war damit ihrer Zeit voraus.
Ihr Mantra lautet: „Wir sind davon überzeugt, dass Innovation der Schlüssel
zum langfristigen Wachstum von Umsatz und Gewinn eines Unternehmens ist.“
Ark Invest zeichnet sich durch ein hohes Maß an Transparenz aus und veröffentlicht
börsentäglich ihre größten Positionen. Das kommt vor allem bei jungen,
internetbegeisterten Anlegern gut an. Mit einem Anteil von mehr als zehn Prozent
stellt Tesla nach wie vor die mit Abstand größte Position im Ark Innovation
ETF dar. Auf Platz zwei rangiert Advanced Micro Devices (AMD), der größte Konkurrent
von Nvidia im Bereich der Grafikprozessoren. Ebenfalls hoch gewichtet
ist die Circle Internet, die unter anderem den Stablecoin USDC emittiert.
Die fünf größten Positionen des Ark Innovation ETF
Unternehmen WKN/ISIN Kurs in € Börsenwert
in Mrd. €
KGV 2026
Dividendenrendite
2026 in %
Risiko
Tesla A1CX3T/US88160R1014 377,25 1426,5 356,9 0,0 ■■■■■
AMD 863186/US0079031078 448,40 725,1 95,0 0,0 ■■■■■
Circle Internet Group A417ZL/US1725731079 94,15 21,4 113,4 0,0 ■■■■■
Tempus AI A40EDP/US88023B1035 44,75 7,7 – 0,0 ■■■■■
Crispr Therapeutics A2AT0Z/CH0334081137 48,60 4,7 – 0,0 ■■■■■
Quelle: Ark Invest, Factset UK Limited 2026, eigene Schätzungen
TEMPUS AI
KI im Gesundheitswesen
Zuletzt hat Cathie Wood unter anderem ihren Anteil an Tempus AI aufgestockt.
Das Technologieunternehmen aus dem Gesundheitsbereich nutzt künstliche
Intelligenz (KI), um eine intelligente Diagnostik zu entwickeln. Eric Lefkofsky
gründete das Unternehmen im Jahr 2015, kurz nachdem bei seiner Frau Liz
Brustkrebs diagnostiziert worden war. Tempus AI sammelt im großen Stil klinische
und molekulare Daten und wertet sie mithilfe eines speziellen Betriebssystems
aus. Dadurch will es Tempus Ärzten ermöglichen, nahezu in Echtzeit
datengestützte Entscheidungen zu treffen und eine personalisierte Patientenversorgung
zu gewährleisten. Gleichzeitig unterstützt das Unternehmen die Erforschung
und Entwicklung von Therapeutika. Der Fokus liegt dabei auf den
Bereichen Onkologie (Krebs) und Kardiologie (Herz-Kreislauferkrankungen).
Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 36,1 Prozent auf 348,1 Millionen Dollar.
Den größten Teil davon lieferte die Diagnostiksparte. Allerdings hat sich
der Nettoverlust auf 125,9 Millionen Dollar fast verdoppelt. Dies ist allerdings
auch auf verschiedene Sondereffekte zurückzuführen. Operativ steuert das
Unternehmen auf eine schwarze Null zu.
Starke Kursschwankungen
Tempus AI
Kurs der Tempus-Aktie in Euro
100
2024 2025 2026 20
JUL JAN JAN JUL
WKN/ISIN
A40EDP / US88023B1035
Börsenwert 7,7 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e – / –
Dividendenrendite für 2026e/27e 0,0 / 0,0 %
Kursziel/Stoppkurs 55,00 / 38,00 €
Risiko ■■■■■ Kurspotenzial 23 %
Quelle: Factset UK Limited 2026, eigene Schätzungen
80
60
40
e = erwartet
FOCUS MONEY 24/2026
Foto: ARK Investment Management Composing: FOCUS MONEY
19
moneytitel
ÄUSSERST SPENDABEL: Der knallharte Hedgefondsmanager
ist gleichzeitig auch ein großer
Philanthrop. Im vergangenen Jahr soll er mehr als
eine Milliarde Pfund für wohltätige Zwecke gespendet
haben. Hohn wird gerne mit Warren Buffett verglichen
Chris Hohn
Der erfolgreiche Hedgefondsmanager und die lebende Investorenlegende
Warren Buffett haben viele Gemeinsamkeiten. Beide sind große Philanthropen
und spenden umfangreich. Bei Hohn spiegelt sich das auch im Namen
seines Fonds wider: Er heißt The Children’s Investment Fund, kurz TCI. Seine
Stiftung zählt zu den größten in Großbritannien. Sowohl Hohn als auch Buffett,
die sich kennen, schätzen und sich regelmäßig austauschen, setzen auf kleine
Teams. Bei TCI arbeiten nur eine Handvoll Analysten. Zudem setzen beide
Investoren mit großem Erfolg auf wenige, stark konzentrierte Wetten. Der milliardenschwere
Fonds von Hohn ist nur in rund 15 Positionen investiert.
Hohn stammt eigenen Angaben zufolge aus sehr armen Verhältnissen. Der
heute 59-Jährige hat TCI im Jahr 2004 gegründet und einen der erfolgreichsten
Hedgefonds aller Zeiten aufgebaut. In Deutschland wurde er 2005 bekannt,
als er die Übernahme der London Stock Exchange durch die Deutsche
Börse verhinderte. Der damalige Vorstandsvorsitzende Werner Seifert und der
Chef des Aufsichtsrats Rolf Breuer mussten nach dem verlorenen Machtkampf
ihre Posten räumen. Nun ist Hohn bei der Deutschen Börse erneut eingestiegen
und hat seinen Anteil von knapp einem auf gut fünf Prozent erhöht.
Ein gutes Geschäft in Deutschland hat Hohn 2020 mit Wirecard gemacht.
Vor dessen Zusammenbruch wettete er mit Leerverkäufen gegen den Zahlungsdienstleister
und erzielte damit hohe Gewinne.
Die fünf größten Positionen des TCI
Unternehmen WKN/ISIN Kurs in € Börsenwert
in Mrd. €
KGV 2026
Dividendenrendite
2026 in %
Risiko
GE Aerospace A3CSML/US3696043013 275,45 289,1 40,0 0,6 ■■■■■
Visa A0NC7B/US92826C8394 278,95 497,1 25,6 0,8 ■■■■■
Moody`s 915246/US6153691059 387,00 67,6 28,8 0,9 ■■■■■
S&P Global A2AHZ7/US78409V1044 358,70 106,2 24,4 0,9 ■■■■■
Canadian Pacific Kan A3D9ZG/CA13646K1084 77,46 65,9 25,5 0,9 ■■■■■
Quelle: Whalewisdom, Factset UK Limited 2026, eigene Schätzungen
GE AEROSPACE
Leap-Triebwerke heben ab
Der amerikanische Hersteller von Flugzeugtriebwerken stellt die größte Position
im TCI dar. Die Aktie ist innerhalb eines Jahres in Euro um mehr als ein
Viertel gestiegen. GE Aerospace ist aus der Aufspaltung von GE Electric hervorgegangen
und baut unter anderem gemeinsam mit dem französischen Unternehmen
Safran die Leap-Triebwerke. Diese kommen in der 737 Max von
Boeing und im A320neo von Airbus zum Einsatz. Sie sind derzeit extrem gefragt.
Der Absatz ist in den ersten drei Monaten um rund 60 Prozent gestiegen.
GE Aerospace stellt auch Triebwerke für Militärflugzeuge her.
Im ersten Quartal erhöhten die Amerikaner den Umsatz um 25 Prozent auf
12,4 Milliarden Dollar. Der Auftragseingang ging um 87 Prozent auf 23,0 Milliarden
Dollar durch die Decke. Verschiedene Fluggesellschaften wie American
Airlines und Ryanair bestellten mehr als 650 neue Triebwerke. CEO Lawrence
Culp kündigte an, eine weitere Milliarde Dollar in die Produktionsstätten in den
USA zu investieren. Hinzu kommt das brummende Servicegeschäft. Allein im
zivilen Bereich hat sich ein Auftragsbestand von 170 Milliarden Dollar angehäuft.
Der operative Gewinn stieg um 18 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar.
Hohe Kerosinpreise schüren Sorgen
GE Aerospace
Kurs der Aerospace-Aktie in Euro
200-Tage-Linie
250
200
150
100
0
2022 23 24 25 2026
WKN/ISIN
A3CSML / US3696043013
Börsenwert 289,1 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e 40,0 / 35,1
Dividendenrendite für 2026e/27e 0,6 / 0,7 %
Kursziel/Stoppkurs 340,00 / 230,00 €
Risiko ■■■■■Kurspotenzial 23 %
Quelle: Factset UK Limited 2026, eigene Schätzungen
50
e = erwartet
20 Foto: dpa/Picture-Alliance
Composing: FOCUS MONEY
FOCUS MONEY 24/2026
WISSEN ZAHLT SICH AUS: Sein Vermögen schätzte
Forbes 2024 auf zwei Milliarden Dollar. Asness hat
eine umfangreiche akademische Karriere hinter sich.
Sein Vater war stellvertretender Bezirksstaatsanwalt,
seine Mutter leitete ein Bildungsunternehmen
Cliff Asness
Der in Deutschland eher wenig bekannte Fondsmanager hat 1998 zusammen
mit drei Partnern AQR gegründet. Das Akronym steht für Applied Quantitative
Research und bedeutet auf Deutsch in etwa angewandte quantitative
Forschung. Laut eigenen Angaben kombiniert der Vermögensverwalter Wirtschaftswissenschaften,
Verhaltensökonomie, Daten und Technologie. Die Firma
startete in New York mit zehn Mitarbeitern. Heute gibt es Niederlassungen
in sieben Ländern, darunter auch in Deutschland.
Asness, Jahrgang 1966, arbeitet bei AQR als Chief Investment Officer und ist
somit für die Anlagestrategie verantwortlich. Zuletzt setzte er stark auf Aktien mit
KI-Fantasie. Der Fondsmanager veröffentlicht regelmäßig Fachartikel, für die er
bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Bevor er AQR aus der Taufe hob, leitete
er die quantitative Forschung bei Goldman Sachs. Dort überzeugte er die Partner,
ihm zehn Millionen Dollar zur Verfügung zu stellen, um computergestützte
Modelle für Investitionen am Markt einzusetzen. So entstand der Goldman Sachs
Global Alpha Fund, der für den Hochfrequenzhandel bekannt wurde.
Der Amerikaner absolvierte ein Doppelstudium der Informatik und des Finanzwesens,
welches er 1988 mit der Bestnote abschloss. Später promovierte er an
der Universität Chicago. Dort arbeitete er als Lehrassistent für Eugene Fama, der
sein Doktorvater war. Fama gilt als der „Vater der modernen Finanzwissenschaften“
und erhielt im Jahr 2013 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.
Die fünf größten Positionen von AQR
Unternehmen WKN/ISIN Kurs in € Börsenwert
in Mrd. €
KGV 2026
Dividendenrendite
2026 in %
Risiko
Nvidia 918422/US67066G1040 184,66 4454,2 43,4 0,0 ■■■■■
Microsoft 870747/US5949181045 368,95 2737,8,3 23,8 0,9 ■■■■■
Apple 865985/US0378331005 267,40 3939,2 35,5 0,4 ■■■■■
Amazon 906866/US0231351067 233,30 2544,3 31,0 0,0 ■■■■■
Broadcom A2JG9Z/US11135F1012 371,95 1754,2 47,6 0,8 ■■■■■
Quelle: Whalewisdom, Factset UK Limited 2026, eigene Schätzungen
CENTENE
Besser als erwartet
Im Februar gab AQR eine Beteiligung von knapp 6,5 Prozent an Centene bekannt.
Im Gegensatz zu den Top-5-Positionen dürfte hier KI-Fantasie keine Rolle
gespielt haben. Bei Centene handelt es sich um einen großen amerikanischen
Gesundheitsdienstleister, dessen Kunden vor allem Medicaid- und
Medicare-Mitglieder sowie über den Health Insurance Marketplace versicherte
Einzelpersonen und Familien sind. Medicaid und Medicare sind Krankenversicherungen
für Personen mit niedrigem Einkommen, mit Behinderungen
oder für ältere Menschen.
In den ersten drei Monaten belief sich der Gewinn je Aktie auf 3,37 Dollar.
Das bedeutet im Jahresvergleich ein Plus von gut 16 Prozent und lag 0,50 Dollar
über den eigenen Erwartungen. Gleichzeitig gelang es, Schulden in Höhe
von einer Milliarde Dollar abzubauen. CEO Sarah London äußerte sich zuletzt
auch für das Gesamtjahr optimistisch. Asness hat mit der Beteiligung einen
echten Treffer gelandet. Der Kurs ist seit seinem Einstieg um fast 50 Prozent
gestiegen. Die jüngsten Quartalsergebnisse sorgten für einen deutlichen
Schub. Zuletzt ließ das Momentum allerdings etwas nach.
Keine Aktie für schwache Nerven
Centene
Kurs der Centene-Aktie in Euro
200-Tage-Linie
20
2022 23 24 25 2026
WKN/ISIN
766458 / US15135B1017
Börsenwert 25,1 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e 23,0 / 16,6
Dividendenrendite für 2026e/27e 0,0 / 0,0 %
Kursziel/Stoppkurs 60,00 / 40,00 €
Risiko ■■■■■ Kurspotenzial 19 %
Quelle: Factset UK Limited 2026, eigene Schätzungen
80
60
40
e = erwartet
FOCUS MONEY 24/2026
Foto: picture alliance/ASSOCIATED PRESS Composing: FOCUS MONEY
21
moneytitel
BERKSHIRE HATHAWAY
Moderner
Buffett
Der Nachfolger von Warren Buffett geht mit
der Zeit und setzt verstärkt auf Tech. Auch
wenn Greg Abel den größten Umbruch der
Firmengeschichte einläutet: Ein Einstieg von
Berkshire gilt nach wie vor als Ritterschlag
Schlechte Nachrichten für Börsenbullen: Der Buffett-
Indikator deutet auf Crash. Das Blöde: Der berühmte
Börsenseismograf funktioniert sehr häufig sehr gut.
Zeichen auf Crash. Angelehnt an den Namen seines berühmten
Anhängers, Warren Buffett, misst das Barometer
die Größe des Aktienmarktes (ausgedrückt als Börsenwert aller
notierten Unternehmen eines Landes) und setzt sie ins
Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Ein Wert um
100 entspricht einer fairen Bewertung. Werte zwischen 70
und 80 deuten auf eine Kaufgelegenheit, über 100 auf eine
Überbewertung hin. Ab 150 gilt er als Vorbote eines Crashs.
Zur besseren Einordnung: Vor der Dotcom-Blase war der Index
auf über 150 geklettert. Auch vor der Finanzkrise zuckte
der Zeiger bedrohlich nach oben. Als das Barometer 2009
unter 50 fiel, war es quasi die beste Kaufgelegenheit einer
ganzen Generation. Der Wert aktuell: glutheiße 220!
Börsianer sind alarmiert. Kein Wunder: Namensgeber
Warren Buffett gilt als erfolgreichster Investor aller Zeiten.
Seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway ist Symbol
eines Anlagestils, der jahrzehntelang Ausnahmerenditen
von durchschnittlich rund 20 Prozent pro Jahr abwirft.
Mit seinem Rücktritt als Berkshire-CEO Ende vergangenen
Jahres übergab der 95-Jährige das Ruder an seinen Nachfolger
und bisherigen Vorstandskollegen Greg Abel.
von JENS
MASUHR
VITA
Greg Abel (63 Jahre)
Karrierestart in San Francisco als Wirtschaftsprüfer
bei PricewaterhouseCoopers (PwC)
2008 CEO von MidAmerican (ab 2014 Berkshire
Hathaway Energy), 2018 Vize-Chef des Nicht-
Versicherungsgeschäfts bei Berkshire Hathaway
Seit 2026 Nachfolger von Warren Buffett als
Vorstandschef von Berkshire Hathaway
BERKSHIRE-CEO
ABEL: Verantwortet den
größten Depot-Umbau
in der Firmengeschichte
22
Foto: Reuters
FOCUS MONEY 24/2026
Depotveränderungen zum Jahresauftakt
Unternehmen ISIN Aktivität (Veränderung
der Position)
Quelle: Dataroma, *zum 31. März 2026
Anzahl
der
Aktien
(in Mio.)
Veränderung
im
Portfolio
(in %)
Alphabet US02079K3059 Hinzugefügt (204 %) 36,40 3,98
New York Times A US6501111073 Hinzugefügt (199 %) 10,08 0,32
Lennar A US5260571048 Hinzugefügt (43,2 %) 3,05 0,10
Delta Air Lines US2473617023 Gekauft 39,80 1,01
Macy's US55616P1049 Gekauft 3,04 0,02
Bank of America US55616P1049 Reduziert (0,71 %) 3,67 0,07
Liberty Media C US5312297899 Reduziert (3,03 %) 0,33 0,01
Chevron US1667641005 Reduziert (35,2 %) 45,78 3,60
Constellat. Brands US21036P1084 Reduziert (95,1 %) 12,37 0,78
Visa US92826C8394 Verkauft (100,0 %) 8,30 1,06
Mastercard US57636Q1040 Verkauft (100,0 %) 4,00 0,83
United Health US91324P1021 Verkauft (100,0 %) 5,04 0,61
Domino's Pizza US25754A2015 Verkauft (100,0 %) 3,35 0,51
Amazon US0231351067 Verkauft (100,0 %) 2,28 0,19
Heico US4228061093 Verkauft (100,0 %) 1,29 0,12
Diageo GB0002374006 Verkauft (100,0 %) 0,23 0,01
Für Buffett mehr als nur der Stabwechsel an einen langjährigen
Weggefährten. „Ich würde lieber Greg mein Geld verwalten
lassen als irgendeinen der besten Anlageberater oder
CEOs in den USA“, lobt Buffett den neuen Berkshire-Chef.
Tabula Rasa bei Berkshire. Was zum Crash-Barometer
passt: Abel macht dort weiter, wo sein berühmter Vorgänger
aufgehört hat. Buffett sprach kürzlich von „Casino-Mentalität“
an den Märkten, weswegen der Börsenaltmeister zuletzt
kaum noch attraktive Anlagemöglichkeiten fand. Laut den
13F-Mitteilungen an die US-Wertpapieraufsichtsbehörde
SEC verkaufte auch Abel in Q1 mehr Aktien als er auf der anderen
Seite ins Depot nahm. Der Bestand im Portfolio fiel um
weitere 14 Positionen (siehe auch Tabelle unten). Um Gewinne
zu sichern, reduzierte Abel unter anderem Top-Performer
wie Bank of America. Dabei legte Abel die Axt auch an Werte,
die Buffett teilweise über Jahrzehnte als solide Gewinnund
Dividendenbringer im Bestand hatte. Unter dem Strich
schrumpfte die Zahl der Unternehmen im Berkshire-Portfolio
das 14. Quartal in Folge – der größte Umbruch in der Firmengeschichte.
Aktuell liegt der Depotwert bei gut 263 Milliarden
Dollar. Die gute Nachricht: In „Absprache mit Buffett“
kauft Abel auch mal zu. Zwei Positionen sind neu, eine weitere
setzt auf die Chancen bei KI (s. Kästen S. 24/25). Erst
kürzlich meldete Berkshire eine 8,5-Milliarden-Dollar-
Übernahme des US-Wohnbau-Konzerns Taylor Morrison.
Buffetts Liebling. Immerhin: Abel kann aus dem Vollen
schöpfen. In der Kasse sammeln sich Barmittel von fast 400
Milliarden Dollar (Ende März). Auch für den erfahrenen Konzernmanager
kein Pappenstiel. Der frühere Wirtschaftsprüfer
bei PricewaterhouseCoopers (PwC) machte schnell Karriere
und schaffte es zum Präsidenten des Energieunternehmens
MidAmerican Energy Holdings, das als späterer
Mischkonzern im Berkshire-Portfolio landete. Abel zog daraufhin
als Vize-Chef für das Nicht-Versicherungsgeschäft in
den Vorstand von Berkshire Hathaway ein. Inzwischen
kommt der 63-Jährige auf 30 Jahre Erfahrung in verschiedenen
Funktionen bei Berkshire Hathaway Energy (BHE) darunter
zehn Jahre als CEO. BHE macht mit seinen Töchtern
(Kohle, Erdgas, Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Geothermie
und Kernenergie) aktuell rund 26 Milliarden Dollar
Umsatz. Zuvor war Vorstandschef Abel an einigen der größten
Übernahmen von Berkshire beteiligt, darunter Pacifi-
Corp (2006), der Energieversorger NV Energy aus Nevada
(2013) und das Pipeline-Geschäft von Dominion Energy
(2020). Zudem baute Abel Home Services auf, ein vergleichsweise
kleiner Immobilienmakler, der mit dem Kauf eines anderen
Unternehmens hinzukam und heute eine der erfolgreichsten
Beteiligungen von Berkshire ist.
Trotz aller Nähe zu Buffett drückt Abel dem Vermögensmanagement
seinen Stempel auf. Vor allem in Bezug auf
Tech-Investments ziehen Abel und Ted Weschler, verantwortlicher
Vermögensmanager unter Buffett, an einem
Top-Ten im ersten Abel-Depot
Unternehmen
Depot-Anteil
(in %)
Anzahl der Aktien (in
Millionen)
gemeldeter Preis
(in Dollar)
Wert der Position* (in
Mrd. Dollar)
Aktienkurs*
(in Dollar)
Gewinn/Verlust
(in %)
Apple 21,99 227,9 253,79 57,8 300,23 18,3
American Express 17,43 151,6 302,48 45,9 313,48 3,6
Coca Cola 11,56 400,0 76,05 30,4 80,82 6,3
Bank of America 9,52 513,6 48,75 25,0 49,77 2,1
Chevron 6,64 84,4 206,90 17,5 191,10 –7,6
Occidental Petroleum 6,55 264,9 65,00 17,2 59,62 –8,3
Alphabet 5,93 54,2 287,56 15,6 396,78 38,0
Chubb Limited 4,24 34,2 325,39 11,2 324,15 –0,6
Moody's 4,09 24,7 436,25 10,8 428,90 –1,7
Kraft Heinz 2,78 325,6 22,49 7,3 22,92 1,9
Quelle: Dataroma, *zum 31. März 2026
FOCUS MONEY 24/2026
23
Ich würde lieber Greg mein Geld verwalten lassen als
irgendeinen der besten Anlageberater oder CEOs in
den Vereinigten Staaten.“
Warren Buffett
Gründer von Berkshire Hathaway
Strang. Auch wenn Abel nach alter Buffett-Manier die Kursschwäche
zu Jahresbeginn und damit eine günstige Einstiegsgelegenheit
ausnutzt, bedeutet der Milliardenkauf von
Alphabet-Aktien eine Art Kulturbruch. Zwar eröffnete Buffett
die Position bereits im dritten Quartal 2025. Abel aber
verdreifachte den Anteil an der Google-Mutter mit dem Kauf
von weiteren 36 Millionen Aktien auf 54 Millionen (plus 204
Prozent). Damit schafft es der Online-Suchriese auf einen
Schlag zur siebtgrößten Position im Depot (siehe untere Tabelle
Seite 23). Die Rechnung ging auf: Das Plus seit dem
jüngsten Tief Ende März beträgt aktuell etwa 40 Prozent.
Altmeister lässt grüßen. Abel baute zudem mit der Warenhauskette
Macy‘s (Wert Ende März: 55 Millionen Dollar) und
der US-Fluglinie Delta Airlines (2,6 Milliarden Dollar) zwei
neue Positionen auf. Weil der Einstieg der Buffett-Holding
als Ritterschlag gilt, stiegen die Aktien danach um bis zu fünf
Prozent. Mindestens ebenso bemerkenswert: Erstmals nach
zwei Jahren kauft Abel eigene Aktien zurück - für insgesamt
234 Millionen Dollar. Dabei nutzte der CEO die Kursdelle
nach dem Buffett-Rücktritt aus, worauf die Berkshire-Aktie
gerade mal mit dem 1,4-Fachen des Buchwerts bezahlt wurde
– ein Deal ganz nach dem Geschmack des Altmeisters.
ALPHABET
Nach den Sternen greifen
Alphabet (Google) steht als Inbegriff fürs Stöbern im Internet. Dabei bietet
der Onlineriese weit mehr als dauerhaft hohe Werbeerlöse im Umfeld der Suchtreffer
und der Onlineplattform Youtube. Konzernkenner loben den Mix aus eigenen
KI-Chips, der neuen Version seines eigenen Sprachmodells („Gemini 3“),
jeder Menge Rechenpower und der enormen Finanzkraft, um die gigantischen
Investitionen zu stemmen, die nötig sind, wenn man in Zukunft das Geschäft
mit KI beherrschen will. Überhaupt: Das Management macht einen exzellenten
Job und plant weit in die Zukunft hinein. Auch am Raketenkonzern SpaceX von
Elon Musk hat man sich frühzeitig beteiligt, um eigene Rechenzentren (und
Chips) von den Musk-Raketen ins All schießen zu lassen. Netter Nebeneffekt:
Sollte es zur erwarteten Billionen-Dollar-Bewertung beim SpaceX-IPO kommen,
wird sich der Wert der 7,4-Prozent-Beteiligung am Musk-Konzern mehr als
verhundertfachen. Fazit: klarer Kauf – nicht nur für Berkshire.
Alphabet
Kurs der Alphabet-A-Aktie in Euro
300
250
200
150
100
200-Tage-Linie
50
2021 22 23 24 25 2026
WKN/ISINA14Y6F/US02079K3059
Börsenwert 3 770,0 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e27,4/27,0
Dividendenrendite für 2026e/27e 0,2/0,2 %
Kursziel/Stoppkurs 370,00/276,80 €
Risiko ■■■■■Kurspotenzial 11 %
Quelle: Factset UK Limited 2026
e = erwartet
MACY‘S
Wie für Berkshire gemacht
Macy‘s verkauft als exklusive Warenhauskette stationär in Top-City-Lagen
und über Onlineshops. Den Schwerpunkt der Palette bilden Bekleidung,
Accessoires, Kosmetik und Haushaltswaren. Für den Konzern ist die Verknüpfung
von Filialgeschäft, E-Commerce und Markenpräsenz zentral, weil der US-
Markt hart umkämpft ist und die Kaufentscheidungen verstärkt von Preis, Verfügbarkeit
und Markenimage abhängen. Für Macy’s wiederum ist entscheidend,
wie stark Rabattaktionen, Lagerbestände sowie die Kundenfrequenz in den
Warenhäusern die Bruttomarge beeinflussen. Keine Frage: An den jüngsten
Quartalszahlen gibts nix zu meckern. Warum Berkshire trotz wachsender Inflations-
und Zinsängste dennoch ins Risiko geht und erstmals seit 1966 eine Warenhaus-Aktie
kauft: Mit der relativ günstigen Bewertung, einem großen Immobilienportfolio,
23 Milliarden Dollar Umsatz sowie drei bis vier Prozent
Dividendenrendite bis 2029 ist Macy’s ein klassisches Buffett-Value-Investment.
Macy‘s
Kurs der Macy‘s-Aktie in Euro
200-Tage-Linie
2021 22 23 24 25 2026
WKN/ISINA0MS7Y/US55616P1049
Börsenwert 5,1 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis* 2027e/28e10,6/9,8
Dividendenrendite* für 2027e/28e 3,3/3,4 %
Kursziel/Stoppkurs 21,50/15,90 €
Risiko ■■■■■Kurspotenzial 12 %
Quelle: Factset UK Limited 2026, *versetztes Geschäftsjahr
30
25
20
15
10
5
e = erwartet
24 Foto: dpa/Picture-Alliance
FOCUS MONEY 24/2026
moneytitel
DELTA AIR LINES
Aktie im Höhenflug
Als Mitglied der Luftfahrtallianz Sky Team zählt die US-Fluglinie Delta Air Lines
mit einer Flotte von 700 bis 1000 Jets sowie mit mehr als 200 Millionen
Passagieren pro Jahr zu den Top-3 der weltgrößten Airlines. Die Beteiligung
bildet seit Q1 – neben der US-Warenhauskette Macy’s – eine von zwei neuen
Positionen im Berkshire-Bestand. Für Beobachter ein überraschender Schritt
(nicht nur wegen der aktuell hohen Kerosinpreise). Zwar hielt bereits Berkshire-Gründer
Warren Buffett Anteile an Airline-Aktien, verkaufte allerdings seine
Beteiligungen an Delta, Southwest, United und American nach Ausbruch
von Corona. Laut Buffett habe sich die Welt für die Branche verändert, so die
Begründung des Starinvestors. „Ich hoffe, dass sich die Fluggesellschaften in
einer einigermaßen absehbaren Zeit wieder fangen“, sagte Buffett damals.
Berkshire-CEO Abel setzt indes auf eine weitere Branchenerholung bei gleichzeitig
starker Finanzlage des Konzerns. Die Delta-Aktie notiert auf Allzeithoch.
Delta Airlines
Kurs der Delta-Aktie in Euro
200-Tage-Linie
30
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2021 22 23 24 25 2026
WKN/ISINA0MQV8/US2473617023
Börsenwert 47,0 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e17,6/10,3
Dividendenrendite für 2026e/27e 0,9/1,0 %
Kursziel/Stoppkurs 79,00/58,80 €
Risiko ■■■■■ Kurspotenzial 12 %
Quelle: Factset UK Limited 2026
70
60
50
40
e = erwartet
NEW YORK TIMES
Wachsendes Digitalgeschäft
Bekannt ist die New York Times als altehrwürdiges Zeitungshaus. Der Unterschied
zur Konkurrenz wie Washington Post oder Los Angeles Times: Der Medienriese
aus Big Apple entwickelt sich zusehends zum Digitalanbieter. Rund zwölf
Millionen Online-Abonnenten begeistern sich für Spiele wie „Wordle“ oder die
Sportplattform „The Athletic“. Folge: Regelmäßige Nachrichten um Donald Trump,
Krisenherde wie der US-Iran-Krieg oder die US-Midterms liefern den Treibstoff
für ein florierendes Mediengeschäft, gestützt durch ein immer stärkeres Online-
Segment. Die Börse klatscht Beifall: Auf Zehn-Jahressicht ließ das Papier den
S&P 500-Index klar hinter sich. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie erneut mit 20
Prozent Plus vorn. 450000 neue Abonnenten, zehn Prozent mehr Umsatz und
ein Ebit-Plus von 12,8 Prozent: Auch in Q4 hakte die Zeitung die Medienkrise ab.
Die Analysten erwarten für Q1 noch mehr: bis zu elf Prozent Plus bei Abos und
überraschend gute Zahlen im Nachrichtengeschäft.
New York Times
Kurs der NY-Times-Aktie in Euro
200-Tage-Linie
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WKN/ISIN857534/US6501111073
Börsenwert 10,5 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e28,3/25,1
Dividendenrendite für 2026e/27e 1,2/1,4 %
Kursziel/Stoppkurs 72,00/53,50 €
Risiko ■■■■■Kurspotenzial 12 %
Quelle: Factset UK Limited 2026
70
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e = erwartet
BERKSHIRE HATHAWAY
Günstig zu haben
Mit Warren Buffett muss man rechnen – auch nach dem Rücktritt als CEO. Auf
der Hauptversammlung nahm Buffett als Chef des Verwaltungsrats kein Blatt
vor den Mund. Die aktuelle Stimmung an den Märkten beschrieb der Börsenaltmeister
mit „Casino-Atmosphäre“. Und weiter: „Es ist nicht gerade unser ideales
Umfeld, um Barmittel für Berkshire einzusetzen.“ Rühmliche Ausnahme: die
Berkshire-Aktie selbst. Die Beteiligungsholding hält 29 Posten (darunter Tech,
Finanzen, Rohstoffe, Energie, Versorger) im Wert von gut 263 Milliarden Dollar.
Barmittel: fast 400 Milliarden Dollar. Die Aktie notierte nach der Rücktrittsmeldung
Ende 2025 mit dem 1,4-Fachen ihres Buchwerts – günstig. CEO Abel nutzte
die Gunst der Stunde und kaufte zum Jahresauftakt erstmals seit zwei Jahren
eigene Aktien (im Wert von 234 Millionen Dollar) zurück. Analysten erwarten
noch mehr. UBS-Analyst Brian Meredith glaubt, „dass das Ausmaß weiterer Buybacks
ein entscheidender Faktor für die Stimmung der Anleger sein wird“.
Berkshire Hathaway
Kurs der Berkshire-
B-Aktie in Euro
200-Tage-Linie
400
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200
100
2021 22 23 24 25 2026
WKN/ISINA0YJQ2/US0846707026
Börsenwert 888,0 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e23,2/21,8
Dividendenrendite für 2026e/27e 0,0/0,0 %
Kursziel/Stoppkurs 480,00/340,00 €
Risiko ■■■■■ Kurspotenzial 17 %
Quelle: Factset UK Limited 2026
e = erwartet
FOCUS MONEY 24/2026
25
moneytitel
Vita
Donald Trump
45. und 47. Präsident der Vereinigten
Staaten (2017-2021 und seit Januar 2025)
Berufliche Laufbahn: Immobilienunternehmer,
Medienpersönlichkeit, Politiker (79
Jahre)
Vermögen ca. 6,5 Milliarden Dollar
(Forbes, Mai 2026). Treiber sind Real Estates
(Hotels, Golfplätze etc.), Trump Media &
Technology Group, Krypto-Investments und
-Ventures
Familie: Verheiratet mit Melania Trump. Fünf
Kinder. Die Söhne Donald Jr. und Eric sind
stark in die Finanzgeschäfte involviert
US-PRÄSIDENT TRUMP:
Verfechter der „America
First“-Politik mit harter Linie
bei der Außenpolitik
DONALD TRUMP
Clevere Familienbande
Donald Trump bewegt die Märkte. Der jüngste
OGE-Bericht verrät, in welche Bereiche der
Milliardär sein Vermögen investiert. Wie
Anleger wertvolle Schlüsse hieraus ziehen
– und sich strategisch positionieren
von MARTINA SIMON
Während die US-Staatsverschuldung rasant ansteigt,
hat Donald Trump sein Vermögen in den vergangenen
zwei Jahren von geschätzt 2,4 Milliarden Dollar
auf rund 6,5 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt. Wesentliche
Treiber sind neben Kryptoinvestments die Trump
Media & Technology Group sowie das klassische Immobiliengeschäft
mit Luxusimmobilien, Golfplätzen und Hotels.
Ein beachtlicher Teil von US-Präsident Donald Trumps Vermögen
besteht derzeit auch aus Aktien und ETFs.
In seinem Depot geht es hoch her. So wurden im ersten Quartal
2026 mehr als 3642 Transaktionen im Portfolio von US-Präsident
Donald Trump vorgenommen. Dies geht aus den Unterlagen
der US-Ethikbehörde OGE hervor, die im Mai 2026 den
„Form 278-T“-Bericht veröffentlichte und damit Einblicke in die
26
Foto: A. Schwartz/imago images
FOCUS MONEY 24/2026
Investitionen der Familie Trump ermöglicht. Die Gesamtsumme
lag dabei geschätzt zwischen 220 Millionen und 750 Millionen
US-Dollar. Innerhalb von 90 Tagen wurden 2346 Käufe und
1296 Verkäufe von Aktien und börsengehandelten Fonds (ETFs)
beobachtet. Dabei wurden pro Transaktion teilweise eine bis 25
Millionen Dollar bewegt. Anleger können daraus wertvolle
Schlüsse für ihre eigenen Handelsentscheidungen ziehen.
FOCUS MONEY hat die größten Bewegungen analysiert (siehe
Tabellen unten). Das Ergebnis: Das Portfolio offenbart eine
Strategie, die präzise auf die wirtschafts- und außenpolitischen
Weichenstellungen der eigenen Regierung abgestimmt ist.
Beispiele gefällig? Im Februar dieses Jahres erlebte der Softwaresektor
eine enorme Kurskorrektur. Rund 300 Milliarden
Dollar an Marktwert wurden in Luft aufgelöst. Genau in dieser
Schwächephase kaufte Trumps Trust Servicenow-, Adobe- und
Workday-Aktien. Noch aufschlussreicher als diese SaaS-Käufe
ist die gigantische Rotation im Hardware- und Infrastrukturbereich.
Während Trump große Positionen in Hyperscalern wie
Meta, Amazon und Microsoft (jeweils Verkäufe im Bereich von
fünf bis 25 Millionen) reduzierte, kaufte er für bis zu fünf Millionen
Dollar Nvidia-Aktien ein – und das genau am 6. Januar 2026,
neun Tage, bevor das Handelsministerium Chip-Exporte nach
China genehmigte. Auch die Käufe von Dell (Server) und Broadcom
(Netzwerk-Chips) unterstreichen den Fokus auf die Hardware-Ebene
(„Body” und „Brain” in der Morgan-Stanley-Segmentierung).
Insbesondere der Aufbau einer millionenschweren
Position bei Dell wurde äußerst kritisch gesehen, da die Dell-Familie
zuvor Milliarden in ein von Trumps Regierung gefördertes
Rentenprojekt gesteckt hatte.
Auch bei Apple hat Trump in großem Stil zugeschlagen. Insgesamt
flossen von Januar bis März 7,2 Millionen Dollar aus
Trumps Vermögen in den iPhone-Produzenten.
Der März 2026 war geprägt von der Eskalation des Iran-
Konflikts, der die globalen Märkte massiv verunsicherte.
Doch auch hierauf war Trumps Portfolio vorbereitet. Am 12.
Januar 2026, dem Tag, an dem Trump 25 Prozent Strafzölle
auf Käufer von iranischem Öl ankündigte, erfolgte der größte
Einzelverkauf des Quartals (Vanguard Dividend Apprecia-
tion ETF, in der Bandbreite zwischen fünf bis 25 Millionen
Dollar). Kurz vor der Eskalation (Schließung der Straße von
Hormus am 2. März) wurden zudem Positionen im S&P 500
ETF gekauft und kurz danach wieder abgestoßen. Dies spiegelt
das klassische institutionelle Verhalten wider, das in Krisenzeiten
in sichere Häfen (Gold, Staatsanleihen) flüchtet,
hier jedoch mit scheinbar perfektem Timing.
Ein weiteres klares Muster ist die Investition in Unternehmen,
die kurz vor oder nach der Transaktion massive Regierungsaufträge
erhielten oder von strategischen Initiativen profitierten.
Hierzu gehören Palantir, Boeing oder Axon Enterprise. Daneben
steht bei Trump die Kryptobranche weiterhin hoch im Kurs.
Die OGE hat unter anderem Käufe bei Strategy (ehemals Micro-
Strategy), Coinbase und der Mining-Firma Mara notiert. Während
die Regierung kryptofreundliche Dekrete erließ und eine
staatliche Bitcoin-Reserve aufbaute, kauften Trumps Vermögensverwalter
im ersten Quartal Aktien von Bitcoin-Minern (wie
Mara Holdings) und Krypto-Börsen (Coinbase).
Unzulässiger Insiderhandel? Die Beispiele belegen es: Die
Grenze zwischen staatlicher Industriepolitik und privatem Kapital
verschwimmt zunehmend. Kritiker werfen diesem Vorgehen
daher unzulässigen Insiderhandel vor.
Laut dem Weißen Haus werden Trumps Vermögenswerte
allerdings von seinen Kindern verwaltet. Somit bestünden
keine Interessenskonflikte mit seinem Amt als US-Präsident.
Insiderhandel ist ein eindeutiger Gesetzesverstoß. Der sogenannte
STOCK Act verbietet es Inhabern politischer Ämter
in den USA zwar, auf Basis von Informationen aus Regierungskreisen
eigene Börsengeschäfte durchzuführen. Allerdings
ist es sehr schwierig, die bewusste Ausnutzung solcher
Informationen zu beweisen. Eindeutige Beweise für Interessenkonflikte
seiner Transaktionen gibt es bisher nicht. Vizepräsident
JD Vance erklärte, dass die Anlageentscheidungen
von unabhängigen Finanzberatern getroffen würden, an denen
der Präsident nicht beteiligt sei. Politisch und ethisch
bleibt es jedoch ein beispielloser Fall, da hier ein Präsident
direkt von den regulatorischen Entscheidungen profitiert,
die er am Schreibtisch im Oval Office selbst unterschreibt.
Gezielte Branchen-Käufe
Der OGE-Bericht der US-Ethikbehörde enthüllt:
Trumps Portfolio ist technologisch ausgerichtet.
KI- und Infrastrukturanbieter stehen hoch im Kurs
Sektor Wichtigste Einzelwerte/ETFs Anteil (ca.)
Verkäufe im großen Stil
Auch wenn es mehr Käufe als Verkäufe gab, ist das
Gesamtvolumen der Verkäufe viel höher ausgefallen,
teilweise waren dies Gewinnmitnahmen
Sektor Wichtigste Einzelwerte/ETFs Anteil (ca.)
Technologie
– Software
Oracle, Servicenow, Adobe, Workday, Cadence,
Synopsys, Apple, Dell, Intel, Microsoft u.a.
45 %
Technologie
– Halbleiter
Nvidia, Broadcom, Synopsys, Applied Materials,
Microchip Techn., Micron, AMD, Datadog u.a.
22 %
Konsumgüter Amazon, Costco, Home Depot, Chipotle u.a. 12 %
Industrie
Eaton, Trane Technologies, Emcor, Boeing,
Transdigm, Uber, Axon, Comcast u.a.
10 %
ETFs / Diversifizierte
Anlagen
Vanguard S&P 500, Ishares GSCI, Ishares
Russell 1000, SPDR ETFs u.a.
11 %
Quelle: US-Ethikbehörde OGE Formular 278-T; 12.Mai 2026 Quelle: US-Ethikbehörde OGE Formular 278-T; 12.Mai 2026
ETF – Breiter Markt
Vanguard S&P 500, Vanguard Dividend
Appreciation, Ishares CORE S&P 500, SPDR u.a.
38 %
Technologie
– Software/KI
Microsoft, Amazon, Meta, Palantir, Accenture,
Salesforce, Oracle u.a.
28 %
Kommunikationsdienste
Meta Platforms, Netflix, AT&T, Verizon u.a. 10 %
Finanzwesen Mastercard, Visa, Blackstone, Prudential u.a. 12 %
Gesundheitswesen
Unitedhealth, Abbott Labs, Stryker, Danaher,
Elovance Health u.a.
12 %
FOCUS MONEY 24/2026
27
moneymarkets
ASIEN
TOKIOS STADTTEIL AKIHABARA:
Gemessen am Börsenwert, hat
Softbank gerade Toyota überholt –
zum ersten Mal seit über 20 Jahren
28
Foto: Adobe Stock FOCUS MONEY 24/2026
Weltweit steigen die Kurse in kaum einem
anderen Land so rasant wie in Japan – trotz
Ölschock, schwachem Yen und einer
Notenbank im Stresstest. Wie lange das
noch gut gehen kann, wie Anleger dabei sind
von PHILIPP EMANUEL EISEL
Den Grundstein für Japans jüngste Rekordjagd an der
Börse legte die Politik. Aus der Parlamentswahl am 8.
Februar 2026 ging das Lager um die neue Premierministerin
Sanae Takaichi mit einer Zweidrittelmehrheit hervor,
woraufhin der Aktienmarkt mit frischen Rekordhochs
reagierte – getragen von der Aussicht auf eine großzügige Fiskalpolitik.
Doch je weiter das Jahr voranschritt, desto weniger
passte dieses Bild zur makroökonomischen Kulisse. Der
Iran-Konflikt erschütterte die Ölmärkte, trieb die Sorte WTI
über 100 Dollar und ließ die Importrechnung Japans explodieren;
das Land bezieht gut 95 Prozent seines Öls aus dem
Nahen Osten. Der Yen geriet unter Druck und die Rendite
zehnjähriger japanischer Staatsanleihen kletterte erstmals
in diesem Jahrtausend über die Marke von zwei Prozent (siehe
Grafik S. 30), während sich die Bank of Japan (BoJ) in einem
Spagat wiederfindet – die Inflationsprognose hob sie gerade
an, während sie die Wachstumsprognose für 2026
zusammenstrich. Viele Investoren fragen sich nun: Trotzt
der japanische Aktienmarkt dem aufziehenden Gewitter,
oder hat die Rally noch Luft nach oben? Aber der Reihe nach.
Einen Beleg für Japans Sonderstellung liefert ein Blick auf
die Regionen: Seit Jahresbeginn führt der japanische Aktienmarkt
das Feld mit einem Plus von rund 25 Prozent an, vor
den Schwellenländern und mit deutlichem Abstand vor den
USA, die es auf ein Plus von vergleichsweise niedrigen zehn
Prozent bringen (siehe Grafik S. 29). Doch bemerkenswert
Top-Region
Wer seit Jahresbeginn auf einen Japan-ETF setzte,
konnte weitaus bessere Renditen einfahren als in
Europa und den USA.
Entwicklung von Aktienmärkten seit Anfang 2026
in Prozent
Japan 24,9
Schwellenländer 21,5
USA 10,4
China 9,8
Asien Pazifik 9,4
Quelle: Bloomberg
Europa 7,3
FOCUS MONEY 24/2026
29
moneymarkets
Inflationsprognose über dem Zinsniveau
Kürzlich hob die Bank of Japan ihre Prognose zu
den Kern-Verbraucherpreisen für das Jahr 2026 auf
2,8 Prozent an.
prognostizierte Inflation und
aktueller Leitzins in Japan
in Prozent
Inflationsrate,
Prognose 2026 2,80
Leitzins der
Bank of Japan 0,75 Quelle: eigene Recherche
Zehnjährige japanische Anleihen
Rendite in Prozent
8
6
4
2
0
–2
So hoch wie vor der Jahrtausendwende
Die Normalisierung der japanischen Geldpolitik und
hohe Schuldenberge treiben Renditen am Anleihemarkt
weiter nach oben.
1990 95 2000 05 10 15 20 2025
Quelle: Factset UK Limited 2026
30
ist weniger die Höhe des Vorsprungs als seine Herkunft.
Stammte er aus einem globalen Aktien-Boom, läge der US-
Markt vermutlich näher am japanischen Markt – dass er es
nicht tut, verweist auf Kräfte, die in Japan selbst wurzeln
dürften. Inzwischen kann die Regierung um Premierministerin
Takaichi neue Gesetze ohne Rücksicht auf die Opposition
verabschieden – was bereits für ein Konjunkturpaket
von umgerechnet knapp 115 Milliarden Euro genutzt wurde,
das von der Entlastung bei den Lebenshaltungskosten
über strategische Investitionen in Halbleiter und künstliche
Intelligenz bis zur Verteidigung reicht. Dieser Impuls trifft
auf eine Wirtschaft, die unterschiedliche Signale sendet: Die
BoJ halbierte jüngst ihre Wachstumsprognose zur japanischen
Wirtschaft für 2026 auf 0,5 Prozent. Gleichzeitig zogen
die Reallöhne drei Monate in Folge an – ein Signal dafür,
dass die Binnennachfrage Tritt fasst.
Ebenfalls nicht eindeutig scheint die Antwort auf die Frage
nach der Preisentwicklung im Land. Im April wurde eine
moderate Teuerung von 1,4 Prozent gemessen, die nur
knapp über dem Leitzins von 0,75 Prozent liegt. Die Notenbank
blickt jedoch nach vorn und hob ihre Inflationsprognose
für die Kern-Verbraucherpreise zuletzt auf 2,8 Prozent an
(siehe Grafik links). Dahinter steht die Sorge vor den mögli-
chen Folgen eines höheren Ölpreises: Der durch den Iran-
Konflikt ausgelöste Preisschub schlägt über Energie und
Transport früher oder später auf nahezu alle Güter durch.
Das Problem wird durch einen schwachen japanischen Yen
zusätzlich verschärft. Da Japan sein Öl überwiegend in Dollar
bezahlt, verteuert jede Abwertung der heimischen Währung
die Importrechnung zusätzlich.
Im Mai 2026 war der Yen bereits über die als kritisch geltende
Marke von 160 zum Dollar gestiegen. Steigende Energiekosten
und ein abwertender Yen treiben dieselbe Inflation,
die die Notenbank eigentlich in Schach halten will. Um
den Verfall zu stoppen, kaufte die Notenbank in großem Umfang
Yen - mit überschaubarem Erfolg. Inzwischen notiert
die Währung wieder nahe der Marke, die diese Intervention
ausgelöst hatte.
Damit offenbart sich das Dilemma der Bank of Japan: Die
Verteidigung der eigenen Währung und das schuldenfinanzierte
Fiskalpaket machen höhere Zinsen kaum vermeidbar,
während die halbierte Wachstumsprognose offenbart, dass die
Wirtschaft eine Pause der Straffungen wohl vertragen könnte.
Auf der Ebene aktueller Schlagzeilen zeigt sich die Rally japanischer
Aktien fragil – doch die eigentlichen Stützen liegen
tiefer. Ein Treiber ist die seit über einem Jahrzehnt laufende
Reform der Unternehmensführung, die 2026 weiter
verschärft werden soll. Die Tokioter Börse droht Unternehmen
sogar den Rückzug vom Parkett an, wenn diese ihre Profitabilität
und Kapitaleffizienz nicht ausreichend verbessern.
Viele japanische Konzerne sitzen seit Jahren auf hohen Bargeldreserven,
die kaum Ertrag bringen. Eine für Mitte 2026
geplante Überarbeitung der Regeln guter Unternehmensführung
soll sie dazu bringen, dieses Geld produktiver einzusetzen
– sei es für Investitionen oder für Ausschüttungen an die
Aktionäre. Sichtbar wird der Wandel bereits an der Auflösung
der sogenannten Überkreuzbeteiligungen: Traditionell hielten
japanische Firmen Aktienpakete an ihren Geschäftspartnern,
die viel Kapital banden, aber keine Rendite brachten.
Werden diese Anteile verkauft, fließt das frei werdende Geld
zurück ins Unternehmen oder an die Anteilseigner.
Eine zweite Stütze sind die Unternehmen selbst - und das
Geschäft mit KI. Erst am Dienstag holte sich Softbank dank
der Ankündigung zum milliardenschweren Bau von KI-Rechenzentren
in Frankreich den Titel als teuerstes börsennotiertes
Unternehmen des Landes zurück und verdrängte damit
Toyota auf Rang 2, zum ersten Mal seit über 20 Jahren.
Auch bei anderen Unternehmen brummt das Geschäft. Für
das laufende Geschäftsjahr erwartet das Analysehaus Nomura
ein Gewinn-Wachstum von 14 Prozent, getragen von
Preiserhöhungen, dem schwachen Yen und robusten Aktienrückkäufen.
Steigende Gewinne bei einer schrumpfenden
Zahl der ausstehenden Aktien ergeben ein günstiges Verhältnis
von Angebot und Nachfrage – was die Kurse auch ohne
neue Käufer von außen stützen könnte.
Eine weitere Säule ist die Wirtschaftspolitik der neuen Regierung.
Ihr Kern ist eine gezielte Industriepolitik, die jene
Sektoren fördert, in denen das Land eine führende Rolle einnehmen
kann. Entscheidend ist die Wirkung auf die Binnenwirtschaft:
Steigende Reallöhne stärken den Konsum, und
ein nach Jahren der Deflation wieder positives nominales
FOCUS MONEY 24/2026
NEUE CHEFIN: Die japanische
Ministerpräsidentin Sanae
Takaichi hat dem Land ein
Milliarden-schweres Konjunkturpaket
verordnet
Wachstum treibt die Umsätze. Hier kehrt sich ein vertrauter
Zusammenhang um: Während höhere Zinsen die Aktienmärkte
üblicherweise belasten, könnten sie in Japan sogar
stützend wirken, weil sie das Ende der Deflation bestätigen,
aus der sich die Notenbank gerade löst.
Dass steigende Zinsen für Japans Börse kein Hemmschuh
sein müssen, sieht auch Goldman Sachs so. Der Asset Manager
erwartet für den japanischen Aktienmarkt weitere Kursgewinne
über die kommenden zwölf Monate und begründet
das ausdrücklich mit der Sondersituation einer Notenbank,
die sich aus dem Negativzins herausarbeitet. Auch die Bank
of America sieht aufgrund steigender Reallöhne weiteres Potenzial.
Allerdings sehen Marktteilnehmer angesichts der
Rally auch das Risiko kurzfristiger Rücksetzer – etwaige Verlustphasen
sollten Investoren also nicht überraschen.
Über Gewinn oder Verlust eines Euro-Anlegers entscheidet
am Ende jedoch eine Größe, die mit dem japanischen
Aktienmarkt nur mittelbar zu tun hat: der
Wechselkurs. Wer die Unsicherheit rund um den
japanischen Yen ohne Absicherung in Kauf
nimmt, partizipiert an einer etwaigen Erholung
der Währung, riskiert bei anhaltender Schwäche
aber, dass Wechselkursverluste mögliche
Kursgewinne aufzehren. Solch ein Engagement kann allerdings
auch als natürlicher Puffer gegen Schwankungen und
Währungsdiversifikation gesehen werden. Wer das Wechselkursrisiko
nicht tragen will, greift zu einer währungsgesicherten
Anteilsklasse, die die Kursentwicklung des Marktes
von den Yen-Bewegungen abkoppelt – hierfür muss
lediglich eine etwas höhere laufende Gebühr in Kauf genommen
werden; die Kosten für die Absicherung selbst sind
aufgrund der aktuellen Zinsniveaus im Euro- und Yen-Währungsraum
sogar negativ.
Unter dem Strich bleibt Japan ein Markt der zwei Geschwindigkeiten:
Die strukturellen Treiber – Governance,
Gewinne, Reflation – tragen die Aktienstory, während der
schwache Yen und die steigende Staatsverschuldung signifikante
Risiken stellen. Für ein breit gestreutes Portfolio bleibt
die Region interessant; das Risiko einer Yen-Abwertung sollten
Anleger jedoch nicht unterschätzen.
ISHARES CORE MSCI JAPAN IMI UCITS ETF
Breiter Marktzugang inklusive Nebenwerte
Der iShares Core MSCI Japan IMI bildet den japanischen Aktienmarkt in seiner
ganzen Breite ab und hält mit rund 950 Titeln Unternehmen jeder Größenordnung
– von Schwergewichten wie Toyota oder Sony bis zum kleinen Nebenwert.
Das Kürzel IMI steht für Investable Market Index und markiert genau
diesen Anspruch: Neben den großen und mittleren Konzernen fließen auch
niedrig kapitalisierte Unternehmen ein, die rund ein Siebtel des Fondsvermögens
ausmachen. Damit unterscheidet sich der Fonds von vielen Länder-ETFs,
die sich auf die größten Konzerne beschränken und einen erheblichen Teil
des Marktes ausblenden. Diese Breite ist dabei mehr als ein technisches Detail.
Gerade die kleineren und mittleren Werte sind besonders stark im japanischen
Inland verankert und damit eng an jene inländische Entwicklung geknüpft,
die steigende Reallöhne und einen anziehenden Konsum tragen – sie
profitieren unmittelbarer von der heimischen Erholung als die exportlastigen
Großkonzerne. Gleichzeitig profitieren sie weniger direkt von einer Abwertung
der japanischen Währung, aus der vor allem exportabhängige Unternehmen
Profit schlagen können. Wer auf die im Haupttext beschriebene Belebung der
Binnennachfrage setzt, dürfte mit diesem ETF den umfassendsten Zugang erhalten.
Sektoral spiegelt der Fonds das industrielle Profil des Landes wider:
Mit knapp 26 Prozent stellt die Industrie den größten Block, gefolgt von Finanzwerten
(16 Prozent) und Technologie (15 Prozent). Mit einem Kurs-Gewinn-
Verhältnis von 19,1 Punkten sind japanische Aktien zwar teurer als die Schwellenländer
(18,5), bleiben aber deutlich günstiger als der MSCI World mit etwa
24,4 Punkten.
Index weltweit spitze
Auf Jahressicht zeigt sich der MSCI Japan IMI
Index als einer der stärksten Aktienmärkte
rund um den Globus.
Ishares Core MSCI Japan IMI ETF
Kurs des Ishares-ETF in Euro
30
2022 23 24 25 2026
WKN/ISIN (thes., €) A0RPWL / IE00B4L5YX21
Fondsvolumen 6,6 Mrd. €
Gesamtkostenquote (TER) p.a.0,12 %
ReplikationsmethodePhysisch
GewinnverwendungThesaurierend
Auflagedatum 25. September 2009
Quelle: Factset UK Limited 2026
60
50
40
FOCUS MONEY 24/2026
Foto: R. R. Marin/EPA 31
moneymarkets
XTRACKERS NIKKEI 225 UCITS ETF 1D
Leitindex mit einer Besonderheit
Der Xtrackers Nikkei 225 bildet die 225 bekanntesten Standardwerte der
Tokioter Börse ab und folgt damit jenem Index, der die Schlagzeilen an der
japanischen Börse seit Jahrzehnten bestimmt. Anders als die meisten modernen
Indizes ist der Nikkei 225 jedoch preisgewichtet: Nicht der Börsenwert
eines Unternehmens entscheidet über sein Gewicht im Index, sondern
die Höhe seines Aktienkurses. Diese heute unübliche Methode hat spürbare
Folgen für die Zusammensetzung. Einige nach ihrem Börsenwert eigentlich
kleinere Konzerne wiegen schwerer als die eigentlichen Branchenriesen,
und die nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen des Landes finden
sich nicht zwangsläufig unter den größten Indexpositionen. Im Ergebnis dominieren
Technologiewerte mit knapp 30 Prozent des Fondsvermögens, gefolgt
von Industrie (20 Prozent) und Verbrauchsgütern (18 Prozent) – insgesamt
weist der Index einen klaren Schwerpunkt auf den exportstarken,
weltmarktorientierten Branchen auf, während etwa Finanzwerte geringer
vertreten sind als in einem breiten, nach Marktkapitalisierung gewichteten
Japan-Index. Wie stark dieser Unterschied wirken kann, zeigte sich zuletzt
bei der Performance auf Jahressicht: Der Nikkei 225 ließ den breiteren MSCI
Japan IMI deutlich hinter sich. Ein solcher Vorsprung lässt sich allerdings
nicht in die Zukunft fortschreiben. Die Wahl des Nikkei 225 ist daher weniger
eine Wette auf eine generelle Überlegenheit als eine bewusste Entscheidung
für die Sektoren, die er stärker gewichtet – mit allen Chancen und Risiken,
die eine solche Schwerpunktsetzung mit sich bringt.
Wettbewerbsvorteil Yen
Der schwache Yen half zuletzt vielen exportorientierten
Unternehmen - und sicherte
dem Nikkei 225 eine Outperformance
Xtrackers Nikkei 225 ETF 1D
Kurs des Xtrackers-ETF in Euro
15
2022 23 24 25 2026
WKN/ISIN (thes., €) DBX0NJ / LU0839027447
Fondsvolumen 2,5 Mrd. €
Gesamtkostenquote (TER) p.a.0,09 %
ReplikationsmethodePhysisch
GewinnverwendungAusschüttend
Auflagedatum 25. Januar 2013
Quelle: Factset UK Limited 2026
35
30
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20
UBS CORE MSCI JAPAN UCITS ETF (HEDGED TO EUR) A-ACC
Japan abgesichert
Wer in japanische Aktien investiert, geht zwangsläufig auch eine Wette auf
den Yen ein – es sei denn, das Wechselkursrisiko wird gezielt abgesichert. Genau
hier setzt der UBS Core MSCI Japan hedged to EUR an: Er bildet mit den
großen und mittleren Werten denselben breiten Markt ab wie ein gewöhnlicher
MSCI-Japan-Fonds, koppelt die Wertentwicklung aber über fortlaufend
abgeschlossene Termingeschäfte von den Schwankungen des Yen ab. Für Euro-Anleger
bedeutet das: Eine weitere Abwertung der japanischen Währung
– wie sie im Zuge des Ölschocks zu beobachten war und wie sie selbst milliardenschwere
Interventionen nicht dauerhaft aufhalten konnten – schmälert
die in Euro gerechnete Rendite nicht mehr. Allerdings liegt die Kostenquote
des ETFs etwas über den Produkten ohne Währungsabsicherung. Hinzu kommen
die laufenden Kosten der Währungssicherung selbst, die in Zeiten hoher
Zinsunterschiede zwischen Japan und dem Euroraum spürbar ausfallen können.
Solange die Bank of Japan ihre Zinsen jedoch unterhalb des Leitzinses
der Europäischen Zentralbank hält, fallen die Kosten für die Währungsabsicherung
sogar negativ aus – es entsteht also ein kleines Plus für Anleger aus
dem Euroraum. Insgesamt ist die Entscheidung für oder gegen diese Absicherung
eine wichtige Stellschraube bei Japan-Engagements. Die abgesicherte
Variante schützt vor einer schwachen Währung, verzichtet im Gegenzug aber
auf den Yen als natürlichen Puffer in Phasen fallender Aktienkurse – ein Verzicht,
der sich auszahlen oder rächen kann, je nachdem, wohin sich die Währung
bewegt. Jüngste Entwicklungen legen nahe, dass das Risiko für eine weitere
Yen-Abwertung akut bleibt.
Mit Netz und doppeltem Boden
Durch seine Währungsabsicherung konnte
der ETF im vergangenen Jahr merklich besser
abschneiden als Japan-ETFs ohne Absicherung.
UBS Core MSCI Japan ETF, Euro hedged
Kurs des UBS-ETFs in Euro
15
2022 23 24 25 2026
WKN/ISIN (thes., €) A14MFB / LU1169822266
Fondsvolumen 156 Mio. €
Gesamtkostenquote (TER) p.a.0,15 %
ReplikationsmethodePhysisch
GewinnverwendungThesaurierend
Auflagedatum 25. Juni 2020
Quelle: Factset UK Limited 2026
40
35
30
25
20
32 FOCUS MONEY 24/2026
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FOCUS MONEY 24/2026
Fotos: xxxxxxxxxxx/FOCUS MONEY Composing: FOCUS MONEY 33
moneymarkets
ZUFRIEDENE KUNDEN:
Die Bank wächst stark im
Vereinigten Königreich und
in Frankreich
REVOLUT
Die Super-App, vor der sich
Europas Banken fürchten
Die wertvollste Neobank Europas, Revolut,
will mit aggressivem Wachstum und Super-
App-Strategie die klassischen Banken frontal
angreifen und zur Hausbank werden. Beim
Börsengang soll sie fünfmal mehr wert sein
als die Commerzbank heute
von ZOË BRUNNER
Was haben Expats, Studierende und Vielreisende außerhalb
der EU gemeinsam? Sie wechseln regelmäßig
Geld. Die Globalisierung treibt diese Transaktionsroutine
voran: Immer mehr Menschen ziehen ins Ausland
und innerhalb Europas entstehen neue Migrationswellen.
Daraus entstand für zwei ehemalige Credit-Suisse-Mitarbeiter
ein Business-Case. Mit Revolut, 2015 von Nik Storonsky
und Vlad Yatsenko gegründet, machten sie grenzüberschreitendes
Banking massentauglich. Ihr Versprechen:
Währungsumtausch in Sekunden – zum Interbankenwechselkurs,
ohne versteckte Gebühren. „Das Angebot ist weniger
für eine enge soziodemografische als für eine verhaltens-
34
Fotos: Adobe Stock, Revolut
Composing: FOCUS MONEY
FOCUS MONEY 24/2026
„Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer globalen
Bank“, sagt Storonsky. Nun hat Revolut grünes Licht von den
britischen Aufsichtsbehörden erhalten, sein Anlagegebezogene
Zielgruppe“, sagt Sascha Steffen, Vertrauen in eine
Professor für Finance an der Frankfurt
School of Finance & Management und Inhaber
des DWS Senior Chair in Finance.
Hausbank entsteht
nicht durch Features
Heute ordnen viele Beobachter Revolut
im Banking-Sektor als digitale Super-App allein, sondern durch
ein. Das Angebot geht längst über den reinen
Devisentausch hinaus und bündelt Stabilität über Zeit
zunehmend das gesamte Finanzmanagement
auf einer Plattform.
und in Stressphasen“
In den ersten fünf bis sieben Jahren
wuchs das Unternehmen laut CEO Storonsky
ohne klassische Marketingausgaben.
Durch das Netzwerk des CEOs und
durch Weiterempfehlungen wuchs die
Kundenzahl organisch. Diese Zeiten
sind vorbei: Inzwischen setzt Revolut
gezielt auf reichweitenstarke Partnerschaften,
etwa mit dem Audi F1 Project, dem BMW Berlin-
Marathon oder prominenten Markenbotschaftern wie Mario
Götze.
Das hybride Geschäftsmodell aus Bank und Technologieunternehmen
wird mit rund 75 Milliarden US-Dollar bewertet
und macht Revolut zur wertvollsten Neobank Europas.
Für den Börsengang, der laut CEO Nikolay Storonsky voraussichtlich
in zwei Jahren geplant ist, peilt das Unternehmen
hingegen eine Bewertung von 200 Milliarden Dollar an. Zum
Vergleich: Die Commerzbank kommt auf einen Börsenwert
von etwa 41 Milliarden Euro. 2025 steigerte Revolut seinen
Umsatz um 36 Prozent und den Gewinn um 57 Prozent. „Ziel
ist es, mittelfristig die Größenordnung der führenden Direktbanken
zu erreichen“, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.
Storonsky erwartet, dass zahlreiche klassische Banken
langfristig vom Markt verschwinden. Doch kann Revolut
wirklich zur neuen Hausbank werden?
Sascha Steffen
Professor für Finance an der
Frankfurt School of Finance &
Management und Inhaber des
DWS Senior Chair in Finance
Banklizenz bitte
„Hol dir zuerst eine Banklizenz, bevor du
Kunden hast“, sagt CEO Storonsky kürzlich
in einem Bloomberg-Interview.
Denn je größer die Kundenbasis, desto
intensiver prüfen Aufsichtsbehörden
Geschäftsmodelle und Prozesse. Für die
Digitalbank zog sich deshalb der Weg zu
Lizenzen in die Länge – und das bremste
Revolut. „Die Banklizenzen sind strategisch
zentral, weil sie Revolut den Übergang
von einer primär transaktions- und
gebührengetriebenen Plattform zu einem
echten Bankmodell ermöglichen“,
sagt Steffen.
Allein auf die britische Banklizenz im
Heimatmarkt wartete Revolut vier Jahre;
erst im März dieses Jahres wurde sie
endlich erteilt. Im Normalfall dauert ein solcher Prozess nur
rund zwölf Monate. Zuvor operierte Revolut im Vereinigten
Königreich über eine litauische Banklizenz. Die Verzögerung
lag aber auch an Revolut selbst. Denn das Unternehmen
konnte einen Teil der Umsätze aus dem Jahr 2021 nicht vollständig
belegen. Für eine Bank ist das heikel: Aufsichtsbehörden
wollen genau nachvollziehen, woher das Geld
stammt und ob alle Zahlen stimmen. Bleiben hier Zweifel,
vergeben sie eine Banklizenz nur zögerlich oder gar nicht.
Mit der neuen Lizenz kann Revolut jetzt Kredite vergeben,
Hypotheken anbieten und Zinsen auf Einlagen zahlen. Außerdem
bekommt das Unternehmen direkten Zugang zu
wichtigen Zahlungssystemen. Damit spielt Revolut nun in
einer Liga mit großen Banken wie NatWest oder Barclays.
Mit Abstand auf Platz 1
Die Neobank ist der klare Überflieger in Europa. Revolut erzielt mit einem Nettogewinn von 956 Milliarden Euro nahezu
das Doppelte des zweitplatzierten Konkurrenten Wise. So schnell dürfte die Konkurrenz nicht aufholen
Größte digitale Banken in Europa 2025
Nettogewinn in Milliarden Euro
Revolut
(Dez. 2024)
956
Wise
(Mär. 2025)
Starling Bank
(Mär. 2025)
Oak North
(Dez. 2024)
Monzo
(Mär. 2025)
Bunq
(Dez. 2024)
Atom Bank
(Mär. 2024)
Quelle: Statista
498
180
165
113
85
14
FOCUS MONEY 24/2026
35
Rasantes Wachstum
Bei der Kundenzahl kennt Revolut seit Jahren nur eine
Richtung: nach oben. Zählte das Fintech 2018 noch 3,5
Millionen Nutzer, sind es inzwischen 82,9 Millionen. Bis
Mitte 2027 soll die Marke von 100 Millionen Kunden geknackt
werden
Geschätzte Kundenzahl bei Revolut
in Millionen
3,5
2018
Quelle: Statista
8,3
19
14,1
20
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21
25,9
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37,0
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51,6
24
68,4
25
82,9
2026
schäft im Vereinigten Königreich auszubauen. Mit dem erweiterten
Angebot will die Neobank gezielt vermögende
Kundinnen und Kunden ansprechen.
Lücke beim Kundenservice
Trotzdem bleibt noch viel Aufholpotenzial beim Service.
„Eine echte Hausbank begleitet große finanzielle Entscheidungen
– etwa beim Immobilienkauf oder bei der Unternehmensgründung“,
sagt Steffen. Genau da muss Revolut erst
noch zeigen, was es kann. Genauso wenig verfügt Revolut
über einen mit klassischen Hausbanken vergleichbaren Kundenservice
– zum Beispiel keinen telefonischen Support. Als
rein digitale Bank muss sie ihren Anspruch bei wachsender
Kundenzahl immer wieder neu beweisen.
Aktuell ist das Unternehmen in rund 40 Ländern aktiv und
hat etwa 68 Millionen Kunden. Bis 2027 sollen es 100 Millionen
werden, bis 2030 will Revolut in über 70 Märkten aktiv
sein. Als Nächstes stehen Banklizenzen in Frankreich und
den USA an, die Verfahren laufen bereits. Für das US-Geschäft
holte Revolut den früheren Visa-Manager Cetin Duransoy.
Intern rechnet Storonsky mit bis zu einem Jahr für
die Genehmigung, offiziell nennt das Unternehmen ein Ziel
von vier Monaten.
Mehr als Banking
Ihr Wachstumstempo ist schon länger Thema. In der Branche
gilt Revolut als stark KPI-getriebenes Unternehmen, das
mit hohem Leistungsdruck operiert. Diesen Führungsansatz
vertritt Storonsky auch offen: „Ich arbeite nicht mit Menschen,
die nicht exzellent sind“, sagt er in einem Interview
auf dem Youtube-Kanal „20VC with Harry Stebbings“.
Jedes Jahr legt das Unternehmen fünf bis sechs zentrale
Ziele fest und bricht sie auf alle Ebenen herunter – bis hin zu
einzelnen Mitarbeitenden. Präzise Kennzahlen messen dabei
die Leistung. Wer die Ziele verfehlt, muss oft innerhalb
weniger Monate gehen. Dieser Ansatz unterscheidet Revo-
lut deutlich von klassischen Banken, die oft langsamer und
stärker reguliert agieren.
Revolut nutzt Schwächen klassischer Banken
Das Fintech entwickelt neue Produkte, testet sie am Markt
und skaliert nur, was funktioniert. Dazu zählen inzwischen
weit mehr als klassische Bankservices – deshalb auch der Ruf
einer „Super-App“. Nutzer können über Revolut etwa eSIM-
Datenpakete erwerben, Hotels buchen oder über das Belohnungssystem
RevPoints Rabatte sammeln.
Im Kern bleibt die Mission aber gleich: Grenzen im Banking
abbauen und Reisen erleichtern. Genau hier adressiert
Revolut Schwächen klassischer Institute. Doch: „Vertrauen
in eine Hausbank entsteht nicht durch Features allein, sondern
durch Stabilität über Zeit und in Stressphasen“, betont
Steffen. Viele der traditionellen Banken haben zum Beispiel
die Finanzkrise überstanden. Einen solchen Härtetest hatte
Revolut noch nicht.
Wachstum mit Nebenwirkungen
Das hohe Wachstumstempo hat jedoch seinen Preis. Während
klassische Banken strenge „Know-your-Customer“-Regeln
einhalten müssen, musste auch Revolut in diesem Bereich
nachbessern. Die Bank von Litauen verhängte im
vergangenen Jahr eine Geldstrafe von 3,5 Millionen Euro,
weil das Unternehmen Vorschriften zur Geldwäscheprävention
verletzt hatte.
Bei einer Prüfung stellte die Aufsicht fest, dass Revolut
Transaktionen nicht immer konsequent überwachte und verdächtige
Vorgänge teilweise übersah. „Beschwerden über
Kontosperrungen, schlechten Support oder Betrugsfälle
schaden genau dem Vertrauen, das eine Hauptbank braucht“,
sagt Finanzexperte Steffen.
Gleichzeitig zeigt sich, dass Revolut vor allem dort erfolgreich
ist, wo es konkrete Probleme besser löst als klassische
Banken – etwa bei der internationalen Nutzung, bei niedrigeren
Kosten, höherer Geschwindigkeit und einer durchgehend
digitalen Nutzererfahrung.
Langsameres Wachstum in Deutschland
Viele Kunden in Deutschland bleiben dagegen weiterhin bei
etablierten Banken. Der Vorsprung von Neobanken im Alltag
fällt hierzulande oft geringer aus als in anderen Märkten.
Das zeigt sich auch in den Nutzerzahlen: Im Vereinigten Königreich
zählt Revolut rund 13 Millionen Nutzer, in Frankreich
etwa fünf Millionen und in Deutschland rund drei Millionen.
Doch besonders junge Menschen greifen gern auf das
Angebot zurück. Sie wollen ihre Finanzen einfach und
schnell digital steuern.
Banking entscheidet sich am Ende vor allem über Verlässlichkeit
und Stabilität über viele Jahre hinweg. Genau in diesem
Spannungsfeld bewegt sich Revolut – zwischen schnellem
Fintech-Wachstum und den strengen Regeln des
klassischen Bankgeschäfts. Nicht ohne Grund verschiebt
Storonsky die IPO-Pläne frühestens auf 2028. Neben den aktuell
unsicheren Marktbedingungen verweist er im Bloomberg-Interview
auf einen zentralen Punkt: „Für eine Bank ist
es extrem wichtig, Vertrauen zu haben.“
36 FOCUS MONEY 24/2026
moneymarkets
STANDPUNKT
Technologie – weltmeisterliche
Performance mit Risiken
Gewichtung von Tech-Aktien und US-Aktien
in % der Marktkapitalisierung
Gewichtung von IT-Aktien im S&P 500
Gewichtung von US-Aktien im MSCI World
1995 2000 05 10 15 20 2025
60
40
20
0
Quelle: (Links) LSEG Datastream,
MSCI, S&P Global, J.P. Morgan Asset
Management. Der S&P 500 wird zur
Darstellung des US-Marktes verwendet,
während der MSCI All-Country
World Index zur Darstellung globaler
Aktien herangezogen wird. Die Wertentwicklung
der Vergangenheit
ist kein verlässlicher Indikator
für die aktuelle und
zukünftige Wertentwicklung.
Guide to the Markets
- EMEA. Stand der Daten:
31. Mai 2026.
TILMANN GALLER ist globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt
Der KI-Boom ist real – doch hohe Bewertungen
und wachsendes Konzentrationsrisiko sprechen
für eine breitere Aufstellung
Anleger setzen seit Jahresbeginn verstärkt auf Aktien rund um
künstliche Intelligenz. Besonders Hardware- und Halbleiterwerte
waren gefragt. Die Dynamik ist real: Die Nachfrage nach Rechenleistung
steigt, Unternehmen investieren massiv, und die
Gewinne wichtiger Anbieter haben überzeugt. Doch wie bei der
bevorstehenden Fußball-WM, reicht eine starke Vorrunde nicht
für den Titel. Entscheidend ist, ob Favoriten ihre Leistung auch
unter Druck bestätigen. Das gilt auch für KI-Aktien.
Der KI-Ausbau findet in enormem Umfang statt. Große Cloudund
Plattformunternehmen, sogenannte Hyperskalierer, investieren
in diesem Jahr rund 700 Milliarden Dollar in Infrastruktur:
Chips, Speicher, Server, Stromversorgung, Kühlung und Rechenzentren.
Für sie geht es nicht nur um Wachstum, sondern um
strategische Positionierung. Wer im KI-Rennen zurückfällt, riskiert
langfristig Marktanteile. Deshalb erhöhen selbst profitable
Technologiekonzerne ihre Investitionsausgaben deutlich.
Hier liegt das Risiko. In den Jahren 2026 und 2027 dürften
Investitionen vieler Unternehmen schneller steigen als direkt
zurechenbare KI-Umsätze. Das kann den freien Cashflow belasten.
Zugleich bewertet der Aktienmarkt viele KI-Gewinner
bereits so, als würden hohe Wachstumsraten über Jahre anhalten.
Können Cloud-Dienste, Unternehmenssoftware, KI-
Abonnements und neue Anwendungen genug zusätzliche Erlöse
bringen, um die hohen Investitionen zu rechtfertigen?
Wenn Umsätze steigen, Kosten pro Recheneinheit sinken und
der Cashflow wächst, bleibt das Investitionsargument stark.
Wenn die Monetarisierung langsamer verläuft, könnten Unternehmen
ihre Investitionen kürzen. Das hätte Folgen für die gesamte
KI-Wertschöpfungskette.
Hinzu kommt für Investoren ein wachsendes Konzentrationsrisiko.
Im S&P 500 hat Technologie bereits ein Indexgewicht von
39 Prozent – das ist höher als der Höchstwert des Internetbooms
im Jahr 2000 –, und ein großer Teil der Wertentwicklung hängt
an wenigen Mega-Caps. Auch globale Aktienindizes werden
stark von US-Aktien geprägt. Das hilft in Aufwärtsphasen, erhöht
aber die Verletzlichkeit, wenn die Marktführer enttäuschen.
Der bekannteste Weg, in KI zu investieren, führt über die US-
Hyperskalierer und führende Chipanbieter. Allerdings ist dieser
Bereich des Marktes bereits sehr beliebt und teilweise hoch
bewertet. Anleger sollten deshalb auch die breitere Wertschöpfungskette
betrachten. Neben Modellen und Chips zählen hierbei
Rechenzentrumsflächen, Stromnetze, Energieerzeugung,
Kühlung, elektrische Komponenten, Bau- und Ingenieurleistungen
sowie Ausrüstung.
Entscheidend ist, wo sich tatsächlich Umsätze, Produktivitätsgewinne
und Cashflow-Verbesserungen zeigen. Eine breitere
Aufstellung am Aktienmarkt kann deshalb Konzentrationsrisiken
reduzieren. Wichtig ist Diversifikation nach
Geschäftsmodellen, Branchen, und Regionen. Asien beispielsweise
ist kein einheitlicher KI-Markt. Taiwan und Südkorea sind
eng mit modernen Halbleitern und Speichertechnologien verbunden.
Japan ist stark bei Ausrüstung, Materialien und Robotik.
China entwickelt ein inländisch geprägtes KI-Ökosystem
mit eigenen Chancen und politischen Risiken. Für Investoren
ermöglicht deshalb eine Ausweitung der Technologieinvestitionen
über die USA hinaus einen breiteren Zugang zu diesem
Wachstumstreiber.
Nach der starken Kursentwicklung reicht Begeisterung allein
nicht mehr aus. Das KGV des globalen Technologiesektors liegt
inzwischen bei über 40. Investoren sollten prüfen, wo Erwartungen,
Bewertungen und Gewinne zusammenpassen — und
wie stark ihr Portfolio von wenigen Technologiewerten abhängt.
Der Boom ist real, aber wie bei der WM ist neben der Offensive
eine stabile Defensive unerlässlich, und oft entscheidet sich
erst in den K.-o.-Runden, wer den Erwartungen standhält. Anleihen
hoher Qualität können hier eine wichtige Rolle im Portfolio
spielen. Denn sollte der KI-Investmentboom ein überraschend
jähes Ende finden, würde das für die WM die
Rezessionsrisiken erhöhen. Für Aktienmärkte wäre das kritisch.
Langlaufende Qualitätsanleihen könnten in diesem Fall ein
wichtiger Puffer für das Gesamtportfolio sein.
FOCUS MONEY 24/2026
Foto: J.P. Morgan Asset Management 37
moneymarkets
DATENIMPERIUM
Netflix sammelt
Nutzerdaten ohne
wirksame Zustimmung
– lukrativ, aber rechtlich
heikel
NETFLIX
Netflix beobachtet Sie
Texas verklagt Netflix wegen Datensammlung, Targeting und manipulativer Nutzerführung. Damit
steht das Werbegeschäft unter Druck. Was das für Anleger bedeutet
von LUCIA THEILER
Wenn bei Netflix der Abspann läuft, beginnt oft schon
der nächste Titel, nach dem Motto: „Nutzer, die diesen
Film gesehen haben, schauten auch...“ Was vielen
als Komfort erscheint, ist für Ken Paxton, den Generalstaatsanwalt
von Texas, Teil eines weit größeren Problems.
Seine Behörde hat beim District Court in Collin County
Klage gegen Netflix eingereicht. Der Vorwurf: Der Streaming-Konzern
habe in großem Stil personenbezogene Daten
gesammelt, Nutzerprofile angereichert und für gezielte
Werbung nutzbar gemacht – und das ohne Zustimmung der
Kunden. Zeitgleich habe sich Netflix öffentlich als datensparsamer,
geradezu zurückhaltender Dienst inszeniert. In der
Klageschrift verweist Texas auf öffentliche Aussagen von
Netflix-Managern, darunter Mitgründer Reed Hastings, der
2019 an Aktionäre schrieb: „Wir sammeln gar nichts.“ Tatsächlich
aber, so Paxton, habe Netflix Daten an Broker und
Werbefirmen weitergegeben, dort mit Informationen anderer
Plattformen verknüpfen lassen und so ein Überwachungsprogramm
aufgebaut, das ohne wirksame Zustimmung
der Nutzer Milliardenumsätze ermögliche. Besonders
heikel sei dies bei jungen Nutzern und Kindern.
Netflix weist die Vorwürfe zurück. Man nehme die Privatsphäre
seiner Mitglieder ernst und halte sich überall an geltendes
Recht. Dennoch: Die Klage könnte Netflix strategisch
treffen, weil es sich gerade vom klassischen Abo-Modell zur
werbefinanzierten Plattform weiterentwickelt – und längst
mehr ist als ein Streamingdienst für Serienabende. Im ersten
Quartal 2026 stieg der Umsatz auf 12,25 Milliarden Dollar
(ein Plus von 16 Prozent), die operative Marge lag bei bemerkenswerten
32,3 Prozent. Der größte Umsatzmarkt
bleibt USA/Kanada mit 5,245 Milliarden Dollar Erlösen im
ersten Quartal.
38
Fotos: Unsplash, Adobe Stock
Composing: FOCUS MONEY
FOCUS MONEY 24/2026
TEXAS VERKLAGT NETFLIX
Die Klage auf einen Blick
Die Vorwürfe:
■ Jahrelange Täuschung von Nutzern über den
Umgang mit persönlichen Daten
■ Systematisches Erfassen von Geräteinformationen,
Standortdaten und Interaktionen und anschließendes
Nutzen für gezielte Werbung
■ Förderung von Suchtverhalten (auch bei Kindern)
durch Autoplay und algorithmische Empfehlungen, ein
Verstoß gegen den „Texas Deceptive Trade Practices
Act“
Die Forderungen:
■ Löschung unrechtmäßig erhobener Daten
■
Stopp der Weitergabe ohne wirksame Einwilligung
■ 10 000 Dollar Strafe pro Verstoß
Die entscheidende Frage lautet daher: Wie groß ist jenes
Werbegeschäft, das im Zentrum der Klage steht? In Ländern
mit Werbetarif entfielen zuletzt mehr als 60 Prozent der Neuanmeldungen
auf das günstigere Abo mit Anzeigen. Für
2026 peilt das Unternehmen bereits rund drei Milliarden
Dollar Werbeumsatz an. Parallel erweitert Netflix sein Ökosystem
um Live-Events, Games und Video-Podcasts. Jüngst
entwickelte der Konzern einen vertikalen mobilen Clip-Feed,
der von TikTok inspirierte Nutzer noch tiefer in die eigene
App ziehen soll. Die Unternehmensmission, „ambitioniert
und unverändert, die Welt zu unterhalten“, steht damit dem
Vorwurf der Suchtförderung direkt gegenüber. Die Grenzen
zwischen TV und personalisiertem Feed verschwimmen.
Aus Anlegersicht wirkt Netflix dennoch erstaunlich stabil.
Die Aktie verlor am Tag der Klageeinreichung lediglich
1,3 Prozent — ein Signal dafür, dass der Markt das Verfahren
bislang eher als begrenztes Rechtsrisiko einstuft. Das ist
nachvollziehbar, denn operativ wächst Netflix weiter zweistellig,
die Preisstrategie funktioniert, und der Konzern hat
sich als globaler Unterhaltungsriese etabliert.
Doch sollte aus dem texanischen Verfahren ein Präzedenzfall
gegen Tracking, Targeting und suchtförderndes Design
werden, dann träfe das nicht das klassische Netflix der Abo-
Ökonomie. Es träfe den profitabelsten Wachstumspfad der
Zukunft. Für Anleger ist die Klage eine Erinnerung, die Aktie
weiter im Auge zu behalten: Die nächste Regulierungswelle
im Plattformgeschäft könnte dort ansetzen, wo der Konzern
heute am stärksten wächst. Beobachten Sie Netflix!
Abonnentenwachstum
Ende 2025 verzeichnete Netflix rund 325 Millionen
Abonnenten (knapp acht Prozent mehr als im Vorjahresquartal)
– auch dank des Werbe-Abos
Abonnentenzahlen von Netflix
4. Quartal in Millionen
89
2016
Quelle: Statista
111
17
139
18
167
19
204
20
222
21
231
22
260
23
302
24
325
2025
Steigende Werbeeinahmen
Werbung ist für Netflix eine zweite wichtige Erlösquelle
neben dem Abomodell. Aber (noch) liegt Disney
im werbefinanzierten Streaming weit vorn
Werbebasierte Abonnements der Streamingdienste
in Millionen Nutzer
Disney+/
Hulu/ESPN+ 164
Amazon
Prime Video 130
Quelle: Statista
Netflix
Netflix 94
Operativ in Bestform
Kurs der Netflix-Aktie in Euro
200-Tage-Linie
0
2020 21 22 23 24 25 2026
WKN/ISIN552484/US64110L1061
Börsenwert 310,8 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e24,2/22,4
Dividendenrendite für 2026e/27e0,3/0,35%
Kursziel/Stoppkurs 100,34/63 €
Risiko ■■■■■Kurspotenzial 35 %
Quelle: Factset UK Limited 2026
100
80
60
40
20
e = erwartet
FOCUS MONEY 24/2026 39
moneymarkets
ZERTIFIKATE-SERIE
MIT
ZERTIFIKATEN
CLEVER
INVESTIEREN
T E
I L 1
EINSATZ SICHERN:
Gerade in stürmischen
Zeiten schont es die
Nerven, das Verlustrisiko
ausschließen zu können
KAPITALSCHUTZZERTIFIKATE
Investieren ohne Risiko
Am Aktienmarkt mitverdienen und dabei die Gewissheit haben, im schlimmsten Fall den Einsatz
zurückzubekommen? Diese Zertifikategattung macht es möglich
von SASCHA ROSE
Mehr als zwei Drittel der Anleger in Deutschland planen,
in diesem Jahr mehr Geld am Kapitalmarkt zu investieren
– oder denken zumindest darüber nach. Das ergab
eine im Januar durchgeführte Onlineumfrage des Bundesverbandes
für strukturierte Wertpapiere (BSW) unter mehr als
1900 hiesigen Privatinvestoren. Angesichts der zahlreichen
konjunkturellen Herausforderungen und geopolitischen Gefahren
ist das durchaus erstaunlich. Zertifikate bieten hier allerdings
eine Reihe von Möglichkeiten, ohne oder mit stark reduziertem
Risiko in Aktien und Co. zu investieren.
In der diesjährigen Zertifikateserie „Mit Zertifikaten clever
investieren“ erklärt FOCUS MONEY, wie die Produkte
funktionieren und zeigt anhand ausgewählter Beispiele, was
Anleger von ihnen erwarten können – und was nicht. Im ers-
ten Teil geht es um Kapitalschutzzertifikate. Wie der Name
bereits andeutet, ist das investierte Geld hier geschützt. Dennoch
versprechen die „Vollkaskopapiere“ ähnlich hohe Renditen
wie am Kapitalmarkt.
Einstieg leicht gemacht. Eierlegende Wollmilchsäue sind
Kapitalschutzzertifikate natürlich nicht. Denn wie bei jeder
Geldanlage hat auch hier Sicherheit ihren Preis. Gerade für
Menschen, die sich aufgrund möglicher hoher Verluste nicht
an die Börse trauen, können Kapitalschutzzertifikate laut
Charlotte Neugebauer, Zertifikateexpertin bei der DekaBank,
aber ein interessantes Produkt sein (s. Interview auf Seite 42).
Übrigens: In diesem Teil geht es ausschließlich um klassische
Kapitalschutzzertifikate, mit denen Anleger auf die Kurschancen
von Aktien oder Aktienindizes setzen.
40 Foto: Adobe Stock
Composing: FOCUS MONEY
FOCUS MONEY 24/2026
Schauen wir uns die Produktgattung einmal näher an. In
der Regel partizipieren Anleger mit einem klassischen Kapitalschutzzertifikat
eins zu eins an der Kursentwicklung des
zugrunde liegenden Basiswerts – ausgehend vom Startkurs.
Die Gewinnchancen können allerdings durch eine Obergrenze
(Cap) begrenzt sein. Auf der anderen Seite gibt es einen
Mindestbetrag, der zurückgezahlt wird, wenn sich der Basiswert
negativ entwickelt, also ins Minus rutscht. Seine
Höhe wird durch das Kapitalschutzniveau und den Nennwert
bestimmt, auf den es sich bezieht. Bei 100 Prozent Kapitalschutz
und einem Nennwert von 1000 Euro beträgt die
Mindestrückzahlung also 1000 Euro.
Kaufen zum Start. Neue Kapitalschutzzertifikate werden
in der Regel per Zeichnungsphase auf den Markt gebracht. In
dieser Zeit können sie über die Hausbank oder den Onlinebroker
zum Nennwert erworben werden – eventuell zuzüglich
eines Ausgabeaufschlags. Am Ende der Zeichnungsphase
wird der Startkurs fixiert und der Cap festgelegt. Hinweis:
Beide Parameter werden zunächst in Prozent angegeben. Der
Startkurs ergibt sich dann aus dem Schlusskurs des Basiswerts
am ersten Bewertungstag. Der Cap wiederum bezieht
sich auf den Startkurs. Aus ihm leitet sich zugleich die maximale
Höhe der Rückzahlung ab. Anschließend ist das Kapitalschutzzertifikat
börsentäglich handelbar.
In der Tabelle unten finden Anleger fünf spannende Kapitalschutzzertifikate,
die sich aktuell in der Zeichnungsphase
befinden. Die höchste maximale Rendite bietet dabei die
Tresor-Anleihe mit Cap 06/2031 von J.P. Morgan auf den
MSCI World Decrement 4,5 % Index (s. untere Grafik rechts).
Grund hierfür ist der hohe Cap von 250 Prozent des Startkurses,
der eine maximale Rückzahlung von 2500 Euro (250
Prozent von 1000 Euro Nennwert) ermöglicht. Info: Die Tresor-Anleihe
ist ein Kooperationsprodukt mit der DekaBank.
Anleger benötigen daher – wie für Tresor-Anleihen der DekaBank
selbst – ein Depot bei der DekaBank, einer Sparkasse
oder der Direktbank 1822direkt.
Garantierte Mindestverzinsung. Weniger Rendite, dafür
aber mehr Schutz bietet das Dividendenaktien Winner 112 %
XVIII Zertifikat der Raiffeisen Bank International, das sich
auf den Dividendenindex Stoxx Global Select Dividend 100
Globales Dividendenbarometer
Der Stoxx Global Select Dividend 100 bildet die
Wertentwicklung der 100 dividendenstärksten Aktien
weltweit ab. Achtung: Basiswert des Zertifikates ist
die Kursversion, die keine Dividenden berücksichtigt
Stoxx Global Select Dividend 100
Kursindex in Punkten
2021 22 23 24 25 2026
Quelle: Factset UK Limited 2026
2021 22 23 24 25 2026
3600
3200
2800
2400
Modifizierter Weltaktienindex
Der MSCI World Decrement 4,5 % entspricht dem
klassischen MSCI World, allerdings inklusive reinvestierter
Netto-Dividenden. Dafür werden von der
Performance jährlich 4,5 Prozentpunkte abgezogen
MSCI World 4.5 % Decrement EUR
Kursindex in Punkten
Quelle: Factset UK Limited 2026
240
220
200
180
160
140
Fünf Neulinge mit Kapitalschutz
Kapitalschutzzertifikate zählen zu den beliebtesten strukturierten Anlageprodukten in Deutschland. Banken emittieren regelmäßig
neue Papiere, vor allem auf große Aktienindizes. Laut dem Bundesverband für strukturierte Wertpapiere (BSW) gibt es derzeit mehr
als 4600 Kapitalschutzzertifikate hierzulande. Wichtig: Käufer sollten einen längeren Anlagehorizont einplanen
Cap
Basiswert Emittent ISIN Fälligkeit Nennwert Kapitalschutz
Emissionspreis
Mindestbetrag
Max. Rendite
gesamt p. a.
MSCI World Climate Ch. ESG Sel. CTB 4,5 % Decr. 1) DekaBank DE000DK1JTR5 30.12.29 1000 € 100 % 1000 € 117 % 1000 € 17,0 % 4,6 %
MSCI World 4,5 % Decrement 1) J.P. Morgan DE000JE3TAJ9 18.06.31 1000 € 100 % 1000 € 250 % 1000 € 150,0 % 20,1 %
Euro Stoxx 50 2) LBBW DE000LB63XS2 16.12.32 1000 € 100 % 1000 € 150 % 1000 € 50,0 % 6,4 %
MSCI Euro SRI Sustainable Select 3,5 % Decr. 3) DZ Bank DE000DN0S912 14.06.30 1000 € 102 % 1010 € 122 % 1020 € 20,8 % 4,8 %
Stoxx Global Select Dividend 100 Index 4) RBI AT0000A3UL78 23.06.32 1000 € 112 % 1000 € 140 % 1120 € 40,0 % 5,8 %
Stand: 01.06.26; Startkurs: jeweils 100 %, LBBW=Landesbank Baden-Württemberg, RBI=Raiffeisen Bank International, 1) bis 22.06.26 in der Zeichnung, 2 )bis 18.06.26 in der Zeichnung, 3 )bis 15.06.25 in der Zeichnung, 4) bis 23.06.26 in der Zeichnung
Quelle: Emittenten
FOCUS MONEY 24/2026
41
moneymarkets
Gestiegene Gewinnchancen
Höhere Marktzinsen verbessern die Konditionen
bei neuen Kapitalschutzzertifikaten. Das zeigt sich
vor allem am gestiegenen Cap-Niveau der Papiere
Cap bei Kapitalschutzzertifikaten auf Euro Stoxx 50
Laufzeit 4 Jahre, durchschnittliche
Höhe in Prozent
120
5.5.2023 15.5.2026
Quelle: DZB Marktmomitor
160
150
140
130
bezieht (s. Grafik Seite 41 oben rechts). Clou: Das Kapitalschutzniveau
liegt bei 112 Prozent, woraus sich eine Mindestrückzahlung
von 1120 Euro (112 Prozent von 1000 Euro
Nennwert) ergibt. Am Ende der sechsjährigen Laufzeit garantiert
dies eine jährliche Verzinsung von 1,9 Prozent.
Wichtig zu wissen ist, dass das Kapitalschutzversprechen
grundsätzlich nur bei Fälligkeit gilt. Während der Laufzeit
kann es durchaus zu Kursverlusten kommen – wenn etwa der
Basiswert stark an Wert verliert. Liegt der Kaufpreis des Kapitalschutzzertifikats
über der Mindestrückzahlung, ist der
darüber hinausgehende Betrag ebenfalls nicht geschützt.
Anleger sollten zudem bedenken, dass das Emittentenrisiko
von Zertifikaten durch das Kapitalschutzversprechen nicht
ausgeschlossen wird. Das bedeutet: Wird die Emittentin des
Kapitalschutzzertifikats zahlungsunfähig, kann es trotzdem
zum Totalverlust kommen. Es ist hier also besonders wichtig,
auf die Bonität der Emittentin zu achten.
5 FRAGEN AN …
„Ich persönlich tendiere
zu fünf Jahren Laufzeit“
Charlotte Neugebauer, Zertifikateexpertin bei
der DekaBank, zu den Vorteilen von Kapitalschutzzertifikaten
und was es dabei zu beachten gilt
Kapitalschutzzertifikate – das klingt nach sorgenfreiem Investieren.
Wovor schützen die Produkte genau?
Charlotte Neugebauer: Klassische Kapitalschutzzertifikate ermöglichen
eine Teilhabe an einer positiven Kursentwicklung
des zugrunde liegenden Basiswerts. Jetzt scheuen bekanntermaßen
aber viele Menschen ein Aktieninvestment aufgrund der
damit einhergehenden Verlustrisiken. Genau hier setzen Kapitalschutzzertifikate
an. Die Emittentin des Zertifikats sichert
dem Anlegenden zu, bei Fälligkeit immer mindestens
sein investiertes Kapital zurückzuzahlen.
An der Börse ist nichts umsonst. Welchen „Preis“ müssen
Anleger für den Kapitalschutz „bezahlen“?
Neugebauer: Käufer eines Kapitalschutzzertifikats
bekommen zunächst keine laufende Verzinsung.
Zudem ist die maximale Partizipation an
Kursgewinnen in der Regel durch eine Obergrenze,
den sogenannten Cap, gedeckelt. Darüber
hinaus fließen dem Anlegenden keine Dividenden
des Basiswerts zu. Diese werden
von der Emittentin für die Strukturierung
des Zertifikats verwendet.
Auf welche Basiswerte gibt es Kapitalschutzzertifikate?
Neugebauer: Am gefragtesten als Basiswert sind derzeit Aktienindizes,
insbesondere große Bluechip-Indizes wie der
MSCI World und der Euro Stoxx 50. Ein zunehmendes Interesse
sehen wir aber auch beim MSCI Emerging Markets Index.
Daneben sind Einzelaktien und Rohstoffe, wie etwa Gold oder
Rohöl, gängige Basiswerte für Kapitalschutzzertifikate.
Welchen Anlagehorizont sollten Käufer von Kapitalschutzzertifikaten
mitbringen?
Neugebauer: Die Spanne der derzeit angebotenen Laufzeiten
bewegt sich meist zwischen drei und sechs Jahren. Ich
persönlich tendiere zu Produkten mit fünf Jahren Laufzeit.
Das gibt dem Basiswert Zeit, sich zu entwickeln, und der Cap
liegt hier derzeit im Bereich von circa 150 bis 200 Prozent
des Startwerts. Ein solches Chancen-Risiko-Profil empfinden
viele Anlegende als angenehm. Denn bei einem sicherheitsorientierten
Investment lässt es sich gut „verschmerzen“,
nicht darüber hinaus zu partizipieren, wenn man den
Schutz nach unten berücksichtigt.
Wovor schützen Kapitalschutzzertifikate nicht?
Neugebauer: Es ist wichtig zu verstehen, dass der Kapitalschutz
nur zum Laufzeitende hin gilt. Während
der Laufzeit eines Kapitalschutzzertifikats kann dessen
Kurs schwanken und temporär auch unter das
Kapitalschutzniveau fallen. Zum anderen handelt
es sich bei Kapitalschutzzertifikaten – wie bei allen
Zertifikaten – rechtlich um Inhaberschuldverschreibungen.
Daraus ergibt sich stets ein Emittentenrisiko.
Deshalb ist es unerlässlich, auf
Emittenten mit guter Bonität zu achten.
CHARLOTTE NEUGEBAUER, Leiterin
Zertifikate & Produktvermarktung DekaBank
42
Foto: Deka Bank
FOCUS MONEY 24/2026
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Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge
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FOCUS MONEY 24/2026
Fotos: xxxxxxxxxxx/FOCUS MONEY Composing: FOCUS MONEY 43
moneymarkets
FERRARI LUCE Mit dem
Elektro-Boliden wagen
sich die Italiener auf
unbekanntes Terrain
FERRARI
Alarmstufe Rot
Der Sportwagenbauer liefert Traummargen. Doch der Start des ersten
Boliden mit E-Antrieb verunsichert Investoren. Zeit zum Einstieg?
von GERHARD BLÄSKE
Umsatz- und Gewinnentwicklung
Ferrari liefert ansehnliche Zuwächse bei Umsatz,
Marge und Gewinn. Die Ergebnisse sind dabei meist
stärker gewachsen als die Erlöse. Allerdings hat sich
das Wachstum zuletzt verlangsamt.
Umsatz
in Milliarden Euro
4,3
2021
5,1
22
6,0
23
6,7
24
7,2
2025
Operative Nettomarge
in Prozent
27,1
28,3
29,5
25,2 24,1
2021
22
23
24
2025
Sogar dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella
und Papst Leo XIV. stellten Ferrari-CEO Benedetto
Vigna und Chairman John Elkann ihren ersten
Stromer persönlich vor. An Superlativen mangelt es nicht:
Mehr als fünf Meter lang ist der 1050 PS-starke, Super-Bolide
Luce (Licht), der in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h
kommt. Vier Türen, fünf Plätze, ein Kofferraum mit einem
Fassungsvermögen von fast 600 Litern. Und auch der Preis
des vom Design an das iPhone erinnernden und von Ex-
Apple-Designer Jony Ive entworfenen Autos ist gigantisch:
ab 550 000 Euro. Die im Prospekt versprochene Reichweite
von 530 Kilometern ist wohl rein hypothetisch.
Doch auch der päpstliche Segen hat nichts genutzt. Die
Börse strafte Ferrari gnadenlos ab. Der Aktienkurs, der sich
gerade etwas zu erholen schien, gab um mehr als acht Prozent
nach. Mit derzeit rund 290 Euro ist der Höchstwert von
487,90 Euro am 17. Februar 2025 in weiter Ferne.
Das ist bitter für die Aktionäre, vor allem für die Großaktionäre
Exor, Holding der früheren Fiat-Eignerfamilie Agnel-
44 Foto: Ferrari
FOCUS MONEY 24/2026
li-Elkann, die 21,2 Prozent des Kapitals und 32,2 Prozent der
Stimmrechte kontrolliert, sowie Piero Ferrari (zehn bzw. 16
Prozent). Sie sind über einen Syndikats- und Aktionärsvertrag
miteinander verbunden.
Doch allzu große Sorgen um Ferrari muss man sich nicht
machen. Der Produzent von Super-Sportwagen fährt in der
Autoindustrie in einer anderen Liga. Zwar ist der Absatz angesichts
von Krisen, Kriegen und Zöllen im ersten Quartal
um 4,4 Prozent auf 3436 Einheiten gesunken. Doch die
Rückgänge bei anderen Herstellern waren viel stärker und
die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen. Der
Nettogewinn wuchs dank des höheren Anteils von personalisierten
Spezialserien und Supercars, die besonders hohe
Margen bringen, sogar minimal auf 413 Millionen Euro. Die
operative Marge blieb mit 29,7 Prozent fast auf dem gleichen
Niveau wie im Vorjahr. Ferrari bestätigte die Prognosen für
das Gesamtjahr. Erwartet werden 2026 ein Umsatzanstieg
auf 7,5 Milliarden und eine fast unveränderte operative Marge
von 29,5 Prozent.
Viele Analysten sehen jetzt den richtigen Zeitpunkt für einen
Einstieg. Fast alle geben eine klare Kaufempfehlung ab.
Und das durchschnittliche Kursziel von 368,19 Euro liegt
weit entfernt. Von 18 Analysten empfehlen 13 einen Kauf
und fünf Halten.
Barclays hat trotz der „sehr guten Resultate“ des ersten
Quartals die Kaufempfehlung bestätigt, das Kursziel aber
leicht auf 355 Euro zurückgenommen. Kaufempfehlungen
geben auch Bernstein Research, RBC, UBS oder die Deutsche
Bank Research. Bei RBC liegt das Kursziel bei 430 Euro. Analyst
Tom Narayan stellt fest, dass „die Skepsis der Investoren
einen neuen Höchstwert erreicht hat“. Es sei aber „zu früh,
um sich allzu große Sorgen zu machen“. Auch für die UBS
hat Ferrari die Erwartungen übertroffen.
Für Ferrari spricht eine starke Gewinn- und Dividendenkonstanz,
auch wenn die Dividendenrendite mit 1,26 Prozent
bescheiden ist. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist mit
31,05 allerdings relativ hoch.
Viele Beobachter heben die Preissetzungsmacht und starke
Position des Unternehmens im Luxussegment hervor. Nur
wenige andere Unternehmen wecken ähnliche Begehrlichkeiten.
Und die Kundengruppe der Superreichen, die sich ei-
nen solchen Boliden leisten können und wollen, wächst. Angesichts
dessen betreiben Luxussportwagen-Produzenten
wie Ferrari und Lamborghini, die weit mehr Fahrzeuge verkaufen
könnten, eine Politik der künstlichen Verknappung,
um die Exklusivität zu wahren. Mit McLaren, Bugatti, Aston
Martin, Pagani oder Koenigsegg tummeln sich nur wenige
andere Unternehmen in diesem Nischensegment von höchstens
50 000 Fahrzeugen. Die Produktionszahlen einiger dieser
Anbieter bewegen sich im Dutzendbereich.
Ganz der weltpolitischen Entwicklung oder strukturellen
Veränderungen entziehen können jedoch auch sie sich nicht.
„Es sind vor allem die ständigen Wechsel, die Unsicherheit
wegen der sich dauernd ändernden Zollsätze, die sich auch
auf superreiche Kunden auswirken“, sagt etwa Paolo Poma,
CFO von Lamborghini.
Bei Ferrari gingen die Verkäufe in der Region EMEA, zu der
neben Europa auch Nordafrika und der Mittlere Osten zählen,
im ersten Quartal von 1701 auf 1458 Einheiten zurück.
Der Krieg in der Golfregion sorgte für logistische Probleme,
die aber inzwischen behoben sind. Allerdings sind die Logistikkosten
durch Luftfracht oder auf alternativen Routen höher.
Die US-Zölle bedrohen jedoch den Absatz in den USA,
auch wenn die Ferrari-Auslieferungen dorthin im ersten
Quartal leicht gestiegen sind. Der schwache Dollar und der
schwache Yen tun ein Übriges: Denn die Produktion und fast
alle Zulieferungen kommen aus dem teuren EU-Raum.
Unverkennbar ist, dass sich das Wachstum auch bei Ferrari
verlangsamt hat. Mit dem Ausbau der Lifestyle-Sparte, zu
der etwa Mode gehört, und dem Hypersail-Vorhaben, einem
30 Meter langen futuristischen Ozean-Rennsegler ohne Verbrennermotor,
diversifiziert Ferrari in andere Sektoren.
Für Unsicherheiten sorgt die Elektrifizierung. Lamborghini,
Aston Martin oder McLaren verzichten wegen der stark
schrumpfenden Restwerte für solche Fahrzeuge auf die geplante
Einführung von Stromern. Auch Ferrari hat die Verkaufsziele
reduziert. Statt 40 Prozent sollen Stromer 2030
nur 20 Prozent zum Absatz beitragen. Ein Problem ist, dass
die Technologiesprünge bei der Elektrifizierung so schnell
sind, dass die Fahrzeuge schnell veralten. Die Restwertdiskussion,
warnt auch RBC-Analyst Narayan, beunruhige viele
Investoren.
Gute Perspektiven
Angesichts des jüngsten Kursrutsches sehen
viele Analysten inzwischen gute Einstiegschancen.
Denn die Perspektiven von Ferrari
gelten weiter als positiv und die Kursziele liegen
deutlich über dem aktuellen Niveau.
WKN/ISIN
A2ACKK / NL0011585146
Börsenwert 52,5 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e 30,2 / 27,3
Dividendenrendite für 2026e/27e 1,3/1,4 %
Kursziel/Stoppkurs 368,20 / 265,00 €
Risiko ■■■■■Kurspotenzial 26 %
Quelle: Factset UK Limited 2026
e = erwartet
Ferrari
Kurs der Ferrari-Aktie in Euro
200-Tage-Linie
2021 22 23 24 25 2026
400
300
200
100
FOCUS MONEY 24/2026
45
moneymarkets
HELNSOLDT
Wieder auf
dem Schirm
Der Börsenkurs des Radar-Spezialisten
Hensoldt kommt nach der Konsolidierung
wieder in Schwung. Die Gründe, was für die
Aktie spricht
von THOMAS SCHUMM
Stufenweise aufwärts
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs zeigt der Trend bei
Hensoldt nach oben. Nach der jüngsten Konsolidierung
hat die Aktie gerade die 200-Tage-Linie nach
oben
Hensoldt
durchbrochen.
Kurs der Hensoldt-Aktie in Euro
Konsolidierung
60
40
200-Tage-Linie
20
2023 2024 2025 2026
WKN/ISIN
HAG000 / DE000HAG0005
Börsenwert 10,3 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e 60,2/41,6
Dividendenrendite für 2026e/27e 0,8/1,0%
Kursziel/Stoppkurs 115,00/66,00Euro
Risiko ■■■■■Kurspotenzial 35 %
Quelle: Factset UK Limited 2026
100
80
e = erwartet
AIRBUS NH90 Der
Transporthubschrauber der
Bundeswehr ist mit einem
Schutz-System von Hensoldt
gegen Reketen-Angriffe
ausgerüstet
Wehrtechnik und militärische Taktiken und Strategien
stecken derzeit in einem tiefgreifenden Wandel. Was
früher reine mechanisierte Verbände waren, sind heute
Schwärme von KI-Drohnen, die aus dem Hinterland gesteuert
werden und im Verbund mit anderen Einheiten agieren. Oliver
Dörre, CEO von Hensoldt, weiß, „dass Verteidigungsfähigkeit
heute neu gedacht wird – vernetzter, softwarebasierter und zugleich
mit deutlich höherem Anspruch an industrielle Verfügbarkeit.“
Für den Verteidigungssensorik-Spezialisten sei das nicht
nur ein strategisches Signal, sondern zunehmend konkrete Nachfrage:
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2026 hat
sich der Auftragseingang auf 1,48 Milliarden Euro mehr als verdoppelt.
Das „außergewöhnlich hohe“ Book-to-Bill (Verhältnis
von Auftragseingang zu Umsatz) von derzeit drei reflektiere nicht
nur Großaufträge, sondern auch die strukturell erhöhte Nachfrage
in zentralen europäischen Fähigkeitsfeldern. Die stark steigenden
Rüstungsausgaben innerhalb der Nato sorgen also nicht
nur für einen kurzfristigen Bestellboom, sondern signalisieren
einen nachhaltigen Aufwärtstrend. Die Börse ist in der Regel von
solchen Aussichten – auch „Visibilität“ genannt – sehr angetan.
Gegenüber dem Vorjahr legte der Auftragsbestand von Hensoldt
zuletzt um 41 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro zu. Das sorgt bei
Anlegern für wachsende Zuversicht.
Auch beim Umsatz sieht es gut aus. Im ersten Quartal stiegen
die Erlöse um 25 Prozent auf 496 Millionen Euro, das bereinigte
operative Ergebnis (Ebitda) verbesserte sich von 30 auf 44 Millionen
Euro. Die Entwicklung schlägt sich entsprechend in der
Marge nieder, die sich von 7,6 auf 8,9 Prozent verbesserte. Für
das Gesamtjahr 2026 rechnet Hensoldt mit Erlösen von 2,75 Milliarden
Euro (Vorjahr: 2,45 Milliarden Euro) und einer bereinigten
Ebitda-Marge zwischen 18,5 und 19,0 Prozent nach 18,4 Prozent
im Vorjahr.
Mit Bestellungen in Höhe von fast zehn Milliarden Euro sind
bei Hensoldt mehr als drei Jahresumsätze auf dem prognostizierten
Niveau von 2026 gesichert. Allein dafür gewährt die Börse einen
Bewertungsaufschlag, der auch gut abgesichert ist, da die europäischen
Nato-Staaten auch in den kommenden Jahren massiv
aufrüsten dürfen. Hensoldt könnte mit seiner Ausrichtung auf
Radar, Optronik, Elektronik, passender Software und künstlicher
Intelligenz zudem von neuen Anforderungen an Ausrüstung und
veränderten militärischen Strategien profitieren. Als Rüstungszulieferer
bleibt die Aktie ein attraktives Investment, insbesondere,
wenn der charttechnische Widerstand bei 93 Euro fällt.
46 Foto: R. Fritsch/Hensoldt
FOCUS MONEY 24/2026
FOCUS MONEY 24/2026
Fotos: xxxxxxxxxxx/FOCUS MONEY Composing: xxx/FOCUS MONEY 47
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mit mehreren Verlagen (siehe www.burda.com/de/gvv). Informationen zum Datenschutz können Sie unserer Impressum-Seite entnehmen.
FOCUS MONEY 24/2026
Fotos: xxxxxxxxxxx/FOCUS MONEY Composing: xxx/FOCUS MONEY 49
moneymarkets
TROCKENHEIT:
Insbesondere in
Australien könnte
El Nino für Dürre
sorgen und die
Weizenernte
schmälern
EL NINO
Perfekter Sturm
Die Wahrscheinlichkeit für einen „Super-El-Nino“ steigt. Das Wetterphänomen könnte die
Belastungen am Agrar- und Energiemarkt verstärken. Wie Anleger sich schützen können
von JULIA GROSS
Vor der Küste von Peru braut sich was zusammen. Auf
Karten, die Veränderungen der Meerestemperatur abbilden,
wurde der Streifen vor dem südamerikanischen
Kontinent in den vergangenen Wochen immer röter – also wärmer.
Das typische Zeichen dafür, dass hier gerade das Wetterphänomen
El Nino entsteht. Mitte Mai bezifferte das US Climate
Prediction Center die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten
des „Christkinds“ auf 82 Prozent. Die Chance, dass es sich um
einen „starken“ oder „sehr starken“ El Nino handeln wird, sehen
die Wissenschaftler bei 67 Prozent – im Vergleich zur Einschätzung
vom April hat sich das Risiko mehr als verdoppelt.
„Das könnte erhebliche Störungen auf den weltweiten Getreide-
und Zuckermärkten zur Folge haben“, sagt Candace Browning
Platt, Head of Global Research bei der Bank of America.
El Nino tritt alle paar Jahre auf, charakteristisch dafür sind
etwa Trockenheit in Australien, ausbleibender Monsunregen
in Indien und heftige Niederschläge an der Westküste
Süd- und Nordamerikas. Regelmäßig sorgt dies für schlechtere
Ernten bei bestimmten Agrargütern. In den vergangenen
Jahrzehnten vermochte dies der Weltmarkt jedoch vergleichsweise
gut aufzufangen.
Gegenseitige Verstärkung. Das könnte diesmal anders
kommen. Nicht nur, weil sich ein „Super-El-Nino“ anbahnt,
sondern weil die Agrar- und Energiemärkte wegen der Blockade
der Straße von Hormus bereits stark unter Druck stehen.
Widriges Wetter könnte die Belastung noch verstärken.
Das würde die Rohstoffpreise nach oben treiben und in der
Folge auch die Inflation weiter anheizen. Wachsame Anleger
50
Foto: iStock
FOCUS MONEY 24/2026
behalten die Situation im Blick und sichern sich gegen das
Worst-Case-Szenario ab.
Massive Preissteigerung. Denn die Regionen, die typischerweise
von El Nino getroffen werden, sind überwiegend
die gleichen, die am meisten unter den massiv gestiegenen
Düngemittelpreisen leiden. 35 bis 40 Prozent des globalen
Handels mit Harnstoff (Urea) laufen normalerweise durch die
vom Iran und den USA blockierte Meerenge (s. Chart unten
links). Folge: Die Preise sind um 40 bis 70 Prozent gestiegen.
„2025 hat Australien über 60 Prozent des benötigten Harnstoffs
aus dem Mittleren Osten importiert, Brasilien bezog geschätzte
41 Prozent seiner Harnstoff-Importe durch die Straße
von Hormus“, erklärt Martin Davies, Global Head of Natural
Capital bei der Vermögensverwaltung Nuveen. In Indien betrifft
die Iran-Krise laut der französischen Fondsgesellschaft
LFDE 54 Prozent der Harnstoff-Einfuhren. Genau in diesen
Ländern steht jedoch die Entscheidung über die Aussaat der
kommenden Saison an und somit auch der Kauf von Dünger.
Historische Daten zeigen für diese Märkte immer wieder
Ernteeinbrücke in El-Nino-Jahren: „Die australische Weizenproduktion
könnte bei einer schweren Dürre im Jahresvergleich
um 20 bis 60 Prozent zurückgehen“, sagt Bank-of-America-Expertin
Browning Platt. Auch der Zuckermarkt in
Brasilien, Indien und Thailand sei stark betroffen. „Mais bietet
das größte Aufwärtspotenzial“, prognostiziert Browning Platt
in einer aktuellen Analyse. Wegen des Dünger- und Benzinpreis-bedingten
Kostendrucks auf US-Farmer könne der Maispreis
vom aktuellen Niveau noch rund 30 Prozent zulegen.
In Europa hat El Nino zwar, historisch betrachtet, eher weniger
Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Doch der Markt
ist global vernetzt. Steigen die Weltmarktpreise (s. Chart unten
rechts) oder verhängen stark betroffene Länder wie in der
Vergangenheit Ausfuhrverbote für bestimmte Güter, bekommen
das auch deutsche Verbraucher zu spüren.
Doch es trifft womöglich nicht nur Landwirte und Lebensmittel.
Starke Stürme sowie Wald- und Buschbrände können
auch die Öl- und Gasproduktion in betroffenen Regionen unterbrechen.
Wenn Alternativen zu Rohöl wie Soja- und Palmöl
oder Zucker zur Ethanolherstellung knapper werden, ver-
schärft dies die Lage auf dem Energiemarkt. Feuer, Fluten
und Orkane erhöhen zudem das Schadensrisiko für Versicherungen
und Rückversicherungen. Die Branche tut sich aktuell
auch schwer, die Risiken zu berechnen, da wirklich zuverlässige
Aussagen zum Eintreffen von El Nino erst im
Spätsommer möglich sind. Da sich die Ozeane in den vergangenen
Jahren rund um den Globus erwärmt haben, mussten
Wissenschaftler und Behörden ihre Prognosemodelle anpassen.
Doch auch die Berechnungen mit den neueren Methoden
weisen aktuell auf einen „starken“ El Nino hin.
Innovation als Schlüssel. Bleibt das Wetterphänomen doch
aus, bedeutet das nur teilweise ein Aufatmen für den Agrarsektor.
Dass Wetterextreme insgesamt zugenommen haben, ist
kein Geheimnis. Veränderte Klimabedingungen, weltweite
Transportketten, Monokulturen und strengere Vorschriften
zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sorgen bei vielen
landwirtschaftlichen Produkten für wachsende Probleme
durch Schädlinge und Pflanzenkrankheiten. „Wir verlieren
Werkzeuge dagegen schneller, als wir neue einführen können“,
sagt Ronan de Hercé, Leiter des Spanien-Geschäfts beim Agrartechnologiekonzern
Syngenta. Die Antwort heißt in vielen
Fällen Innovation, beim Saatgut wie beim Pflanzenschutz –
und Schnelligkeit. Die schweizerisch-chinesische Syngenta,
der aktuell wieder Interesse an einem baldigen Börsengang
nachgesagt wird, hat dazu gerade ein Forschungszentrum mitten
im weltgrößten Treibhausgemüse-Anbaugebiet im spanischen
Almería eröffnet. Die kurzen Wege und die enge Vernetzung
mit den Erzeugern sollen dem Konzern den
entscheidenden Geschwindigkeitsvorteil verschaffen, wenn es
darum geht, gegen neue Erreger resistente Gemüsesorten zu
züchten. Allein bei Tomaten, neben Paprika das am häufigsten
angebaute Produkt der Region, treten mittlerweile im Durchschnitt
alle zwei Jahre neue Viren- oder Bakterienvarianten auf.
Für Anleger mit einer längerfristigen Perspektive bieten
sich daher Investments in forschungsstarke Agrarkonzerne
an. Ohne sie ist intensive Landwirtschaft nicht möglich. Zur
kurzfristigen Absicherung vor den Auswirkungen des möglichen
Super-El-Nino eignen sich dagegen Rohstoff-ETFs sowie
ETFs auf inflationsgebundene Anleihen.
Massiv verteuert
Harnstoff (Urea) ist der am häufigsten verwendete
Stickstoffdünger. Er wird aus Erdgas und Wasserstoff
hergestellt, vor allem am Persischen Golf
Preis für Harnstoff (Urea)
in US-Dollar je Tonne
800
600
400
Schmerzhafte Preisspitzen
Die Hochs bei der Nahrungsmittelkrise 2008 und zu
Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 zeigen, wie stark
der Weizenpreis steigen kann
Preis für Weizen
in US-Dollar je Bushel
10
8
6
4
200
2024 2025 2026
2005 2010 2015 2020 2025
Quelle: Factset UK Limited 2026 Quelle: Factset UK Limited 2026
2
FOCUS MONEY 24/2026
51
moneymarkets
CORTEVA
Innovativer Agrarriese
Der US-Saatgut- und Pflanzenschutzkonzern ist ein direkter Konkurrent von
Bayers Crop-Science-Geschäft. Wie das deutsche Unternehmen bietet Corteva
einen weniger hochwachsenden Mais und andere Innovationen an, die
Landwirten helfen, mit Veränderungen und Extremwetterereignissen besser
fertig zu werden. Im ersten Quartal hat der Agrarriese die Erwartungen der
Analysten geschlagen. Saatgutumsätze stiegen um zwölf, Einnahmen mit Pflanzenschutzmitteln
um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der bereinigte
Gewinn je Aktie lag bei 1,50 Dollar (erwartet: 1,17 Dollar je Aktie). In
den kommenden drei Jahren will Corteva seine Profitabilität spürbar steigen,
im zweiten Halbjahr soll das Saatgut- und Genetikgeschäft abgespalten werden.
Die anstehende Entscheidung der EU über erleichterte Regulierung für
Saatgut, das mit „neuen genomischen Techniken“ wie der Genschere Crispr/
Cas erzeugt wurde, könnte für zusätzliche Dynamik im Geschäft sorgen.
Corteva
Kurs der Corteva-Aktie in Euro
200-Tage-Linie
2021 22 23 24 25 2026
WKN/ISINA2PKRR/US22052L1044
Börsenwert 45,4 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e21,1/19,1
Dividendenrendite für 2026e/27e 0,9/1,0 %
Kursziel/Stoppkurs 78,00/54,00 €
Risiko ■■■■■Kurspotenzial 15 %
Quelle: Factset UK Limited 2026
70
60
50
40
30
20
e = erwartet
MARKET ACCESS RICI ETF
Besonderer Rohstoff-Index
RICI steht Rogers International Commodity Index. Der Rohstoffkorb geht
auf Jim Rogers zurück, Hedgefonds-Manager, bekannter Rohstoff-Trader und
Partner von George Soros. Er unterscheidet sich von vielen anderen Rohstoffindizes
durch seine Breite (38 verschiedene Rohstoffe), den hohen Anteil an
Agrar-Futures (rund 30 Prozent) und die teilweise exotischen Produkte (zum
Beispiel Naturkautschuk, Milch, Kakao, Lebend-Rind). Am höchsten gewichtet
(rund 40 Prozent) sind jedoch Öl- und Gasfutures, an nächster Stelle kommen
Metalle mit 25 Prozent, knapp fünf Prozent entfallen auf Gold.
Das macht den ETF, der den Index synthetisch abbildet, zu einem Produkt,
das besonders von Preissteigerungen auf dem Agrar- und Energiesektor profitieren
kann. Gleichzeitig streuen Anleger ihr Investment damit wesentlich
breiter, als wenn sie, zum Beispiel per ETC, auf einzelne Agrarrohstoffe wie
Weizen oder Mais setzen. Zur Beimischung.
Market Access Rici ETF
Kurs des Market-Access-ETF in Euro
2021 22 23 24 25 2026
WKN/ISIN (thes., €)A0JK68/LU0249326488
Fondsvolumen 62 Mio. €
Laufende Kosten p.a.0,60 %
Wertentwicklung 1/3/5 Jahre42,1/46,8/106,7 %
Volatilität 1/3 Jahre 20,6/16,7 %
Auflagedatum8.05.2006
Quelle: Factset UK Limited 2026
35
30
25
20
15
10
e = erwartet
ISHARES EURO INFLATION LINKED GOVERNMENT BOND ETF
Hilfreiche Anleihen
Inflationsgebundene Anleihen sind Staatsanleihen, deren Kupons direkt an
die tatsächliche Inflationsrate gekoppelt sind. Steigt die Inflation, steigen also
auch die Zinszahlungen. Das gilt allerdings auch umgekehrt: Geht die Teuerungsrate
zurück, schütten diese Bonds weniger aus. Diese besondere Eigenschaft
macht die „Inflations-Linker“ besonders in einem Umfeld interessant,
wenn die Inflation anzieht – also jetzt. Der Ishares-ETF enthält inflationsgeschützte
Staatsanleihen aus der Eurozone, Anleger gehen daher kein zusätzliches
Wechselkursrisiko ein. Das Portfolio enthält knapp 40 Titel, die Mehrheit
davon stammen aus Frankreich, gefolgt von Staatsanleihen aus Italien,
Spanien und Deutschland. Der ETF hält diese Anleihen tatsächlich (physische
Replikation). Inflationsgebundene Anleihen können ihre Vorteile insbesondere
dann voll ausspielen, wenn die Verbraucherpreise stärker steigen, als es
an den Finanzmärkten erwartet wird.
52
Ishares Euro Inflation Linked Gov. Bond ETF
Kurs des Ishares-ETF in Euro
2021 22 23 24 25 2026
Quelle: Factset UK Limited 2026
240
230
220
210
WKN/ISIN (thes., €) A0HGV1/ IE00B0M62X26
Fondsvolumen 1,9 Mrd. €
Laufende Kosten p.a.0,09 %
Wertentwicklung 1/3/5 Jahre3,3/7,3/5,1 %
Volatilität 1/3 Jahre 3,5/4,7 %
Auflagedatum18.11.2005
e = erwartet
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GASTBEITRAG
BAHNHOF LEIPZIG: Das 9-Euro-Ticket
sorgte für einen drastischen Anstieg der
Fahrgäste - und überfüllte Züge vor
allem am Wochenende
Der Flop mit dem 9-Euro-Ticket
von SARAH NECKER
Es ist ein verständlicher Wunsch der Politik,
die Bevölkerung in Krisenzeiten zu entlasten.
So ist es derzeit beim Tankrabatt zu beobachten.
So war es beim vielleicht populärsten
politischen Projekt der vergangenen
Jahre, dem 9-Euro-Ticket. Angesichts steigender
Energiepreise und wachsender Sorgen
über den Klimawandel sollte das Ticket
Entlastung bieten und gleichzeitig den Umstieg
vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr
fördern. Eine Wiedereinführung des
9-Euro Tickets wird regelmäßig gefordert.
Tatsächlich illustriert das Ticket eine grundlegende
ökonomischen Einsicht: Wenn Preise
sinken, steigt die Nachfrage. Millionen
Menschen nutzten plötzlich häufiger die
Bahn. Durch den Preisrabatt wurden Haushalte
entlastet. Doch wirtschaftspolitische
Maßnahmen haben meist nicht nur direkte
Das Billigticket war das
seit Langem populärste
Projekt der Politik. Nur,
was hat es gebracht,
außer vollen Zügen?
Auf das Auto haben die
wenigsten verzichtet.
Und dem Klima wäre
anders besser zu helfen.
Effekte. Menschen passen ihr Verhalten an
– oft auf unerwartete Weise. Diese indirekten
Effekte werden in politischen Debatten häufig
unterschätzt.
Auto häufig kaum zu ersetzen
Das 9-Euro-Ticket zeigt das besonders deutlich.
Während die Nachfrage nach Bahnfahrten
massiv stieg, folgte daraus nicht ein proportionaler
Rückgang des Autoverkehrs. Die
Annahme, dass zusätzliche Bahnfahrten automatisch
Autofahrten ersetzen, bewahrheitet
sich also nicht. Tatsächlich sind Substitutionseffekte
schwer steuerbar. Viele
Menschen sind auf das Auto angewiesen –
etwa wegen fehlender Alternativen im ländlichen
Raum. Bahn und Auto sind deshalb oft
keine perfekten Ersatzgüter. Hinzu kommt:
Wenn ein Gut billiger wird, verändert sich
54 Foto: Imago Stock
FOCUS MONEY 24/2026
moneymarkets
nicht nur die relative Attraktivität verschiedener
Optionen. Menschen haben zugleich
mehr finanziellen Spielraum. Wer günstig
Bahn fahren kann, verzichtet deshalb nicht
zwangsläufig auf das Auto, sondern macht
möglicherweise einfach zusätzliche Fahrten.
Genau das passierte beim 9-Euro Ticket: Es
wurde vielfach für Wochenendausflüge genutzt.
Das Ticket erzeugte also nicht nur Verlagerung,
sondern zusätzliche Mobilität.
9-Euro-Ticket setzt falsches Signal
Hinzu kam ein weiterer indirekter Effekt, der
in politischen Debatten häufig unterschätzt
wird. Wenn der Preis sinkt und die Nachfrage
steigt, das Angebot aber nicht ausgeweitet
wird, entsteht Knappheit. Das drückte
sich beim 9-Euro-Ticket in überfüllten Zügen
aus. Das Ticket wirkte nicht nur dort, wo die
Preise gesenkt wurden. Die zusätzlichen
Fahrgäste belasteten teilweise das gesamte
Bahnsystem. Selbst Fernzüge, die gar
nicht Teil des Tickets waren, wurden unpünktlicher.
Wenn Politik in komplexe Systeme
ein greift, beschränken sich die Reaktionen
selten auf den unmittelbar regulierten
Bereich.
Allerdings sind viele Züge in Deutschland
im Durchschnitt keineswegs ausgelastet. Dort
könnte zusätzliche Nachfrage sinnvoll sein.
Gleichzeitig kann ein Netz trotz freier Durchschnittskapazitäten
an einzelnen Stellen an
seine Grenzen geraten. Zusätzliche Nachfrage
verteilt sich nicht gleichmäßig. Gerade
deshalb erfüllen Preise in komplexen Systemen
eine wichtige Funktion. Sie dienen nicht
nur dazu, Kosten zu decken. Sie koordinieren
Knappheit. Kaum jemand erwartet, dass es
für einen ICE am Freitagabend vor Weihnachten
genauso einfach ist an ein Sparpreisticket
zu kommen wie für einen Zug an einem regulären
Dienstagvormittag.
Das Problem des 9-Euro-Tickets war deshalb
nicht, dass mehr Menschen Bahn gefahren
sind. Genau das war politisch gewollt.
Problematisch war vielmehr die
Vorstellung, dass ein einheitlicher und
extrem niedriger Preis unabhängig
von Auslastung und Knappheit optimal
sei. Wenn Infrastruktur zu manchen
Zeiten überlastet und zu anderen
unterausgelastet ist, wäre es
besser, Nachfrage gezielt zu verschieben,
statt den Preis pauschal für alle und jede Zeit
zu senken. Genau diese Steuerungsfunktion
von Preisen wird in politischen Debatten
Wer günstig Bahn fahren kann, verzichtet deshalb
nicht zwangsläufig auf das Auto.“
SARAH NECKER leitet
das Ludwig Erhard ifo
Forschungszentrum für
Soziale Marktwirtschaft
und Institutionenökonomik
und lehrt als VWL-Professorin
an der Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg
Sarah Necker
häufig unterschätzt. Höhere Preise für knappe
Güter werden vor allem als Belastung
wahrgenommen — weniger als Mechanismus
zur Koordination knapper Ressourcen.
Das 9-Euro-Ticket zeigt auch die Zielkonflikte
im politischen Prozess. Sollte es primär
soziale Entlastung schaffen, den öffentlichen
Verkehr stärken oder Emissionen reduzieren?
Unterschiedliche Ziele erfordern oft unterschiedliche
Instrumente. Gibt es zu viele Ziele
für eine Maßnahme, kann das dazu führen,
dass nicht alle Ziele erreicht werden – oder
im schlechtesten Fall gar kein Ziel erreicht
wird. Eine Politik kann als Klimaschutzmaßnahme
ineffizient und gleichzeitig als Wohlfahrtspolitik
attraktiv sein.
Zudem wäre zu fragen, was alternativ mit
den Mitteln hätte erreicht werden können. Für
das 9-Euro-Ticket stellten Bund und Länder
rund 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Jeder
Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Der Vergleich mit CO₂-Zertifikatspreisen oder
dem gesellschaftlichen Schaden einer Tonne
CO₂ legt nahe, dass dieselbe Emissionsreduktion
an anderer Stelle vermutlich günstiger
erreichbar gewesen wäre. Gleichzeitig
machte das Ticket sichtbar, dass gerade im
Schienenverkehr erhebliche Infrastrukturengpässe
bestehen. Damit stellt sich zwangsläufig
die Frage, ob zusätzliche Investitionen in
Kapazität, Zuverlässigkeit und Netzausbau
langfristig wirksamer gewesen wären als eine
pauschale Verbilligung der Nutzung.
Bei künftigen Entlastungsmaßnahmen
wäre es wichtig, ökonomische Mechanismen
stärker mitzudenken: die Steuerungswirkung
von Preisen, indirekte Effekte, Knappheiten
und Verhaltensanpassungen.
Der vorliegende Gastbeitrag basiert auf folgender
Studie: „Almost fare free: Impact of a cheap public
transport ticket on mobility patterns and
train delays“ von Mario Liebensteiner,
Jakob Losert, Sarah Necker, Florian
Neumeier, Jörg Pätzold, Sebastian Wichert.
Die ganze Studie gibt es hier:
FOCUS MONEY 24/2026
Foto: ifo Institut/E. Hassos 55
moneymarkets
NEQUE ANREISSER:
rectem erro il int doluptat
eturerition re porum eaquis
TAIWAN
Gefahr für einen ETF-Liebling
US-Präsident Trump wird zum Risiko für Taiwans Unabhängigkeit – und für die Weltwirtschaft.
Denn Tech-Konzerne und Chiphersteller hängen am Tropf von Weltmarktführer TSMC
von JOHANNES BAUER
Unter den meisten Anlegern hat sich herumgesprochen,
dass es zu engstirnig ist, im eigenen Depot nur auf Unternehmen
aus Industrieländern zu setzen. Egal, ob
es sich um Einzelaktien wie Apple oder Siemens handelt oder
um börsengehandelte Fonds (ETFs) auf den US-lastigen Länderindex
MSCI World, für viele das Basisinvestment. Deshalb
gesellt sich dazu als kongenialer Partner inzwischen oft
ein ETF auf den MSCI Emerging Markets, also auf einen Index
mit Aktien von Unternehmen aus Schwellenländern.
Dessen Performance war zuletzt so gut, dass immer mehr
Anleger einstiegen. Der MSCI Emerging Markets hat seit Jah-
resbeginn 24,8 Prozent zugelegt, der MSCI World nur 9,4
Prozent. Doch fast die Hälfte des Index stellen Aktien aus Taiwan
(25 Prozent) und China (23 Prozent) und damit aus zwei
Ländern, die seit Jahrzehnten einen erbitterten Konflikt miteinander
austragen. Ausgerechnet Donald Trump verschärfte
diesen kürzlich noch. Wird ein Zugeständnis des US-Präsidenten
an China zur Gefahr für Taiwan, seine
Chipindustrie und damit auch für die Kursrallye des beliebten
Schwellenländerindex?
Taiwan als Verhandlungsmasse? Bereits im Januar 2025
hatte der US-Kongress Waffenverkäufe an Taiwan in Höhe
56
Foto: Adobe Stock
FOCUS MONEY 24/2026
MSCI Emerging Markets
Seit Jahresbeginn hat der Schwellenländer-Index
rund 25 Prozent zugelegt. Das ist deutlich mehr als
der MSCI World, der nur rund neun Prozent schaffte.
MSCI Emerging Markets
Kursindex in Punkten
2023 2024 2025 2026
Quelle: Factset UK Limited 2026
1600
1400
1200
1000
800
von 14 Milliarden US-Dollar genehmigt. Die USA gelten seit
Langem als Unterstützer Taiwans, das eine unabhängige und
demokratische Regierung hat und nie zur 1949 gegründeten
Volksrepublik China gehörte. Trotzdem beansprucht China
die aus seiner Sicht abtrünnige Provinz Taiwan für sich und
möchte sich diese einverleiben. Chinas Staatschef Xi Jinping
lehnt die Waffenverkäufe der USA an Taiwan ab.
Trump zögert deshalb. „Das ist ehrlich gesagt ein sehr gutes
Verhandlungsmittel für uns“, sagte Trump Ende Mai nach
seinem Besuch in Peking. Geht es nach dem US-Präsidenten,
soll China Öl aus den USA kaufen und auf seinen Verbündeten
Iran einwirken, die Straße von Hormus wieder vollständig
für den Schiffsverkehr zu öffnen. Taiwans Unabhängigkeit?
Schien für Trump zwischenzeitlich Teil der
Verhandlungsmasse zu sein.
Invasion würde Weltwirtschaft lahmlegen. Der Konflikt
beschäftigt Sam Konrad, Portfoliomanager bei Jupiter Asset
Management, einem britischen Vermögensverwalter. Konrad
sieht darin eine moralische Komponente. „Sollten wir
versuchen, ein kleines demokratisches Land gegen eine viel
größere autokratische Ein-Mann-Diktatur zu verteidigen?“
Für Konrad eine rhetorische Frage: „Ich finde, das sollten wir.“
Die Staatengemeinschaft hat dabei aber auch ein wirtschaftliches
Eigeninteresse. Und das heißt Taiwan Semiconductor
(TSMC). Als Chipfertiger ist TSMC Weltmarktführer,
beliefert Chipdesigner und Tech-Konzerne wie Nvidia und
Apple und spielt damit auch eine wichtige Rolle bei der jüngsten
Kursrallye der US-Indizes. Im MSCI Emerging Markets
stellt TSMC die mit Abstand größte Position (rund 14 Prozent).
Kurz: TSMC ist die Schwunghilfe des KI-Booms und
gleichzeitig das Rückgrat des Schwellenländerindex.
Konrad sagt, die Bedeutung von TSMC für die Weltwirtschaft
ließe sich kaum überschätzen. Entsprechend düster
malt er das Szenario einer möglichen Invasion Taiwans durch
China: Nvidia könne ohne TSMC keine Hochleistungschips
mehr herstellen, Apple kein einziges Iphone. „Es käme weltweit
zu einem massiven Einbruch der Aktienkurse und wahrscheinlich
zu einer schweren globalen Wirtschaftskrise.“ Den
Fall, dass TSMCs Produktion bei einer Invasion vollständig
stillgelegt werden würde, vergleicht er mit einer monatelangen
Sperrung der Straße von Hormus. Mit einem Unterschied:
„Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft wären
deutlich gravierender.“
Trump will mit Taiwans Präsident reden. Der Portfoliomanager
glaubt aber nicht, dass es so weit kommt. Zum einen,
weil ein kritischer Blick auf China einer der wenigen Standpunkte
sei, auf den sich Republikaner und Demokraten in den
USA noch verständigen konnten in den vergangenen Jahren.
„In Washington herrscht ein recht starker Konsens darüber,
dass China als politischer Feind der USA angesehen wird.“
Optimistisch stimmt Konrad aber auch, was Trump konkret
nicht gesagt hat: Nämlich, dass er die Waffenverkäufe
an Taiwan definitiv blockieren werde. Aus seiner Sicht hätte
der US-Präsident das nämlich während seines Besuchs bei
Chinas Machthaber Xi Jinping gesagt oder unmittelbar danach.
„Er hätte das sagen können, hat er aber nicht.“
So eindeutig ist es nicht, dass sich Trump China annähert
und mit der langen politischen Überzeugung der USA bricht,
Taiwan zu unterstützen. Das zeigt sein Vorhaben, nun auch
direkte Gespräche mit Taiwans Präsident Lai zu führen. „Ich
werde mit ihm sprechen. Ich spreche mit jedem“, sagte Trump
am Mittwoch, als er den möglichen Austausch bestätigte.
Das chinesische Außenministerium erklärte prompt, es
lehne nicht nur die potenziellen Waffenverkäufe ab, sondern
auch „offizielle Kontakte“ zwischen den USA und Taiwan.
„Aus chinesischer Sicht würde das dem taiwanesischen Präsidenten
und Taiwan mehr Legitimität verleihen“, sagte Konrad
über den möglichen Austausch mit Trump.
Taiwans Börse hängt sie alle ab. Beim Vermögensverwalter
Jupiter Asset Management kümmert sich Konrad um den
„Asia Pacific ex Japan“, einen aktiven Fonds, der aber nicht
nur japanische Aktien ausschließt, sondern auch Unternehmen
aus China, die in ETFs auf den MSCI Emerging Markets
die größte Position bilden.
Die Risiken würden im Falle chinesischer Aktien die potenziellen
Renditen „bei weitem“ überwiegen, sagt Konrad.
Als Beleg verweist er auf die vergangenen 30 Jahre, in denen
China im Vergleich zu allen anderen Aktienmärkten weltweit
mit die schlechteste Performance geliefert habe – trotz
eines erheblichen Wirtschaftswachstums in diesem Zeitraum.
„Das hat sich aber nicht in den Renditen am Aktienmarkt
niedergeschlagen“, sagt Konrad.
Blickt man auf die vergangenen 20 Jahre, hinken die Performance
des CSI-300-Index mit den 300 größten und liquidesten
chinesischen A-Aktien und die des marktbreiten
Shanghai Composite Index (SSE) im Vergleich tatsächlich
hinterher. Seit Mai 2006 konnte der CSI 300 um 240 Prozent
zulegen und der SSE um rund 251 Prozent. Selbst der japanische
Nikkei 225 (270 Prozent) lief da besser. Auch der DAX,
der von rund 5700 auf 24 700 Punkte zulegen konnte (336
Prozent), hatte im Vergleich zu China die Nase vorn, der S&P
500 erst recht. Das US-Flaggschiff versechsfachte sich nahezu
(487 Prozent). Der südkoreanische Kospi (425 Prozent)
hängte die chinesischen Indizes ebenfalls ab. Am besten lief
allerdings Taiwans Börse mit einem Plus von 488 Prozent.
Noch immer günstig bewertet. Der Vorteil von südkoreanischen
und taiwanesischen Tech-Aktien liegt für Konrad
FOCUS MONEY 24/2026
57
auf der Hand: „Das ist eine risikoärmere Möglichkeit, sich an
KI zu beteiligen, als eine Investition in US-Technologieaktien.“
Wenn Nvidia, Microsoft, Apple, Alphabet, Amazon,
Meta und Tesla die ‚Magnificent 7‘ der Tech-Konzerne sind,
dann haben Taiwan und Südkorea mit TSMC, Samsung Electronics
und SK Hynix so etwas wie ihre großen Drei. TSMC
ist der größte Auftragsfertiger von Halbleitern, Samsung
Electronics und SK Hynix sind die beiden größten Speicherchip-Hersteller
der Welt.
Es sei egal, sagt Konrad, welches Unternehmen den besten
KI-Chatbot baue, ob nun OpenAI mit ChatGPT, Anthropic
mit Claude oder Alphabet mit Gemini oder ein Start-up, das
noch keiner kenne. Alle müssten momentan auf die Produkte
dieser großen Drei aus Taiwan und Südkorea zurückgreifen.
„Für die Unternehmen, in die wir investieren, spielt es
keine Rolle, wer der Gewinner ist in den USA.“
Das gelte auch für die sogenannten Hyperscaler, die US-
Cloudanbieter Amazon, Microsoft und Alphabet. Zuletzt
hätten US-Techkonzerne ihre Investitionsausgaben erhöhen
müssen, sagt Konrad. Microsoft gab vor Kurzem bekannt, allein
dieses Jahr 190 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren
zu wollen. Bei der Facebook-Mutter Meta sollen es
bis zu 145 Milliarden Dollar sein. Von diesen schwindelerregenden
Summen fließe viel Geld an Samsung Electronics, SK
Hynix und TSMC.
Bis zu einem gewissen Grad dürfte das in den jeweiligen
Börsenkurs schon eingepreist sein. Mittel- und langfristig
seien er und seine Kollegen trotzdem sehr positiv gestimmt,
was den koreanischen und taiwanesischen Tech-Sektor angehe,
sagt Konrad. „Die Bewertungen dieser asiatischen
Tech-Aktien sind im Allgemeinen niedriger als die der US-Techaktien.“
Beim Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) kommt TSMC laut
des US-Finanzdienstes Bloomberg auf einen Wert von 30,
Samsung Electronics wird mit einem KGV von 23,5 geführt,
bei SK-Hynix ergibt sich sogar nur ein Wert von 18. Zum Vergleich:
US-Speicherchiphersteller wie Micron (KGV: 34),
Sandisk (KGV: 48) und Western Digital (KGV: 72) sind an der
Börse deutlich teurer zu haben. Beim Chiphersteller Intel,
der TSMC als Auftragsfertiger Konkurrenz machen möchte,
ist die Bewertung aufgrund der jüngsten Kursrallye sogar um
ein Vielfaches höher (KGV: 474).
Dickes Plus durch strittige Einordnung. Andererseits ist
das Klumpenrisiko in ETFs auf den MSCI Emerging Markets
in den vergangenen Monaten auch deutlich angewachsen.
TSMC, Samsung und SK Hynix machen inzwischen 25 Prozent
des Index aus. In der beliebten ETF-Variante, die chinesische
Aktien ausschließt (ex China), ist ihr Gewicht mit einem
Drittel schon fast erdrückend.
Konrad, der von chinesischen Aktien abrät, müsste das eigentlich
begrüßen, doch eine so hohe Konzentration ist
selbst ihm zu viel. Um das Risiko zu streuen, setzt er neben
Taiwan und Korea auch auf Aktien aus Indien sowie aus Australien
und Singapur. Aus seiner Sicht seien die beiden aktuell
die attraktivsten „entwickelten Märkte“.
Wobei, wenn der Portfoliomanager darüber nachdenkt,
Taiwan und Südkorea eigentlich auch dazu zählten. „Es ist
falsch, Korea und Taiwan als Schwellenländer zu betrachten.“
Konrad begründet das für die beiden Länder mit dem
Pro-Kopf-Einkommen. Laut des Internationalen Währungsfonds
(IWF) lag es im vergangenen Jahr in Taiwan bei 42 103
US-Dollar und in Südkorea bei 37 412 Dollar. Zum Vergleich:
In den Ländern der Europäischen Union (EU) lag das Pro-
Kopf-Einkommen vergangenes Jahr durchschnittlich bei
46 805 US-Dollar.
Die Bezeichnung Schwellenländer findet Konrad für Taiwan
und Südkorea deshalb sehr irreführend. Dass der US-Finanzdienstleister
MSCI, der den Index erstellt, diese so klassifiziert,
war für Anleger in den vergangenen Monaten
trotzdem ein Glücksfall: Andernfalls hätten sie mit der zweiten
Säule ihres Basisinvestments deutlich weniger Gewinn
gemacht.
Rückgrat der Chip-Rallye
Taiwan Semiconductor (TSMC)
Nah an der Billionenbewertung
SK Hynix
Kurs der Kurs der TSMC-ADR-Aktie in Euro
300
Kurs der Kurs der SK-Hynix-GDR-Aktie in Euro
1200
200
800
200-Tage-Linie
0
2023 2024 2025 2026
WKN/ISIN909800/US8740391003
Börsenwert 1,7 Bill. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e24,1/19,1
Dividendenrendite für 2026e/27e1,0/1,2 %
Kursziel/Stoppkurs 418,00/370,00 €
Risiko ■■■■■Kurspotenzial 11 %
Quelle: Factset UK Limited 2026
100
e = erwartet
200-Tage-Linie
400
0
2023 2024 2025 2026
WKN/ISINA1JWRE/US78392B1070
Börsenwert 928 Mrd. €
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2026e/27e8,2/6,0
Dividendenrendite für 2026e/27e0,4/0,8 %
Kursziel/Stoppkurs 1 430,00/1 150,00 €
Risiko ■■■■■ Kurspotenzial 6 %
Quelle: Factset UK Limited 2026
e = erwartet
58 FOCUS MONEY 24/2026
moneymarkets
MUSTERDEPOT
Radikaler
Umbau
Dobetsberger richtet sein
Portfolio neu aus. Hölzle freut
sich über gute Kursgewinne
Der Umbau des Musterdepots von Richard
Dobetsberger, ficon, geht weiter. Der Anlageexperte
legt den Schwerpunkt nun auf die
strategischen Kernthemen künstliche Intelligenz,
Software, Plattformtechnologie, Gesundheit,
Verteidigung sowie selektiv auf
Energie- und Infrastrukturwerte. Dafür
trennt er sich (jeweils bestens) von allen
Chevron-, Halliburton-, Exxonmobil- und
Schlumberger-Aktien. Zudem reduziert er
Occidental Petroleum um 50 Stück, Conocophillips
um 25 Stück und Nordex um 75
Stück (auch jeweils bestens). Im Gegenzug
stockt Dobetsberger (jeweils ohne Limit) Tes-
la um vier Aktien, Microsoft um zehn Aktien
und Rheinmetall um eine Aktie auf. Zudem
besetzt der Profi vier Positionen neu (jeweils
bestens): 40 IBM (ISIN: US4592001014), 25
Apple (US0378331005), sieben Eli Lilly
(US5324571083) und 50 Palantir Technologies
(US69608A1088). In der aktuellen Berichtswoche
verkaufte Dobetsberger bereits
seine Anteile an Equinor zu je 31,43 Euro
und an Uranium Energy zu je 11,47 Euro.
Das Musterdepot von Manuel Hölzle, GBC,
drehte wieder ins Plus. Dazu trug vor allem
der starke Kurssprung beim Spezialchemiekonzern
Alzchem bei.
SR
Anzahl/nominal
des Wertpapiers
ISIN
aufgenommen
Ausgabe
Kaufkurs
in Euro
Kaufsumme
in Euro
Limits Euro
je Stück/
Anzahl
Kurs am
02.06.2026
in Euro
Kurswert
am
02.06.2026
Kursveränderung
in %
DEPOT 1
MANUEL HÖLZLE,
GBC AG
DEPOT 3
RICHARD
DOBETSBERGER,
ficon Vermögensmanagement
GmbH
60 Alzchem 7) 11) DE000A2YNT30 diverse 159,30 9 558,00 – 197,60 11 856,00 24,0
210 Avio 7) 11) IT0005119810 diverse 35,43 7 439,50 – 38,65 8 116,50 9,1
325 Bitcoin Group 7) 11) DE000A1TNV91 diverse 31,65 10 285,25 – 28,30 9 197,50 –10,6
110 Cembre 7) 11) IT0001128047 diverse 68,84 7 572,00 – 87,90 9 669,00 27,7
2 600 Guillemot 7) 11) FR0000066722 diverse 4,30 11 180,00 – 4,70 12 220,00 9,3
500 M1 Kliniken 5) 7) 11) DE000A0STSQ8 diverse 17,53 8 766,00 – 19,72 9 860,00 12,5
Guthaben: 367,25 € 750 Smartbroker H. 5) 7) 11) DE000A2GS609 diverse 13,69 10 270,00 – 12,15 9 112,50 –11,3
Depotwert: 102 253,50 € 7 000 Verve Group 5) 7) 11) SE0018538068 diverse 1,56 10 909,30 – 1,73 12 110,00 11,0
Gesamtwert*: 102 620,75 € 260 Washtec 5) 7) 11) DE0007507501 diverse 48,59 12 633,40 – 39,20 10 192,00 –19,3
Depotveränderung:2,6 % 300 Revo Insurance 11) IT0005513202 diverse 23,31 9 324,00 – 24,80 9 920,00 6,4
5), 6), 7), 11) Offenlegung Interessenskonflikte (Erklärung: www.gbc-ag.de/rechtliches/offenlegung)
DEPOT 2
KAI HOFFMANN,
Kamavest Asset
Management
GmbH
800 Centerra Gold CA1520061021 4/26 13,33 10664,00 – 14,70 11756,00 10,2
700 First Majestic Silver CA32076V1031 4/26 16,18 11326,00 – 18,18 12726,00 12,4
700 Ivanhoe Electric* US46578C1080 4/26 14,40 10080,00 – 11,60 8120,00 –19,4
60 Kamaxus Resource Fund DE000A40X8Z4 4/26 162,07 9724,20 – 169,69 10181,40 4,7
100 Newmont US6516391066 4/26 92,14 9214,00 – 94,05 9405,00 2,1
10000 Troilus Gold CA89688V1031 4/26 1,04 10400,00 – 1,17 11650,00 12,0
Guthaben:6 973,90 € 25 000 First Mining Gold CA3208901064 5/26 0,38 9 600,00 – 0,32 7 900,00 –17,7
Depotwert: 90 778,40 € 550 Elemental Royalty Corp CA28620K1066 5/26 17,05 9 377,50 – 14,80 8 140,00 –13,2
Gesamtwert*: 97 752,30 € 12 500 Gold X2 Mining CA38076G1037 9/26 0,73 9 125,00 – 0,87 10 900,00 19,5
Depotveränderung:–2,2 %
*Börse New York, Kurs in Euro umgerechnet; bei geringen Umsätzen anderer Titel in Deutschland werden teilweise die gängigeren ausländischen Kurse in Euro umgerechnet
65 Chevron US1667641005 diverse 146,50 9522,34 V: o.L./65 158,96 10332,40 8,5
100 Conocophillips US20825C1045 12/26 98,92 9892,00 V: o.L./25 98,62 9862,00 –0,3
200 Occidental Petroleum US6745991058 13/26 47,41 9482,00 V: o.L./50 49,91 9982,00 5,3
300 Halliburton US4062161017 15/26 33,39 10017,00 V: o.L./300 33,57 10071,00 0,5
65 Exxonmobil US30231G1022 16/26 150,64 9791,60 V: o.L./65 127,26 8271,90 –15,5
105 SLB (Schlumberger) AN8068571086 16/26 45,40 4767,00 V: o.L./105 46,63 4895,63 2,7
Guthaben:3 189,48 € 175 Nordex DE000A0D6554 21/26 48,00 8 400,00 V: o.L./75 41,72 7 301,00 –13,1
Depotwert: 82 467,83 € 30 Tesla US88160R1014 diverse 383,52 11 505,60 K: o.L./4 357,60 10 728,00 –6,8
Gesamtwert*: 85 657,31 € 10 Microsoft US5949181045 24/26 355,00 3 550,00 K: o.L./7 386,35 3 863,50 8,8
Depotveränderung:–14,3 % 6 Rheinmetall DE0007030009 24/26 1232,80 7 396,80 K: o.L./1 1193,40 7 160,40 –3,2
*Startkapital am 09.01.26 = 100000 Euro, abzüglich Ausgaben für Wertpapiere und Spesen (0,2% pro Wertpapiergeschäft, 2,5 % Ausgabeaufschlag bei Fonds); Limits: K = Kauflimit, V = Verkaufslimit, o. L. = ohne Limit, SL = Stop-Loss
Die Beiträge stellen die Privatmeinung der Verfasser dar und dienen ausschließlich der unverbindlichen Information. Analysen und Schlussfolgerungen sind all gemeiner Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse einzelner
Anleger. Wertentwicklungen der Vergangenheit lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zu. Vor Treffen einer Anlageentscheidung sollte jedenfalls ein professioneller Finanzdienstleis ter konsultiert werden.
FOCUS MONEY 24/2026
59
moneymarkets
Das Beste für
FOCUS MONEY-Leser
Der 1843 gegründete „The
Economist“ mit dem Leitmotto
„Den globalen Fortschritt
inspirieren“ gilt heute
als eine der führenden Wirtschaftszeitschriften
der
Welt. Er betont seine Unabhängigkeit
und Objektivität;
mit Büros in 14 Ländern
weltweit ist er für seine tiefen
Analysen der globalen
Wirtschaft und Politik
bekannt. In einer Kooperation
macht FOCUS MONEY
seinen Lesern in der Regel
wöchentlich einen ausge
wählten Artikel aus „The
Economist“ zugänglich.
INSEL: Trotz globaler Regulierung und Ankündigungen ihres Niedergangs wachsen Offshore-Finanzzentren
VERMÖGENSWERTE
Das Offshore-Finanzwesen boomt –
trotz verschärfter Kontrollen
Hinter Steueroasen
steckt inzwischen weit
mehr als türkisblaues
Wasser und das
Versprechen von
verschwiegenen
Investments
Seit der globalen Finanzkrise von 2007 bis 2009
scheint das Zeitalter der Offshore-Finanzzentren immer
wieder seinem Ende entgegenzugehen. Im Jahr
2010 verabschiedeten die USA den Foreign Account Tax
Compliance Act (FATCA), der ausländische Finanzinstitute
verpflichtet, Vermögenswerte von US-Bürgern offenzulegen.
Ein Jahr später erklärte Nicolas Sarkozy – der damals
sowohl Frankreich als auch die G20 führte – selbstbewusst,
dass Steueroasen weltweit geächtet würden. Im Jahr 2016
deckten investigative Journalisten mit den „Panama Papers“
ein riesiges Datenarchiv auf, das die Spur von Hunderttausenden
Steuerhinterziehern nachzeichnete. Die Enthüllungen
veranlassten viele Regierungen wohlhabender Staaten,
Offshore-Zentren dazu zu verpflichten, Register der wirtschaftlich
Berechtigten einzurichten und Informationen
mit anderen Jurisdiktionen auszutauschen – unter Androhung
von Sanktionen.
Mehr als verdoppelt. In den Jahren danach war es jedoch
Sarkozy, der nach einer kurzen Haftstrafe wegen Verstößen
gegen die Wahlkampffinanzierung gesellschaftlich ins Abseits
geriet. Im Gegensatz dazu erfreuen sich Offshore-Finanzzentren
nach einigen Kennzahlen größerer Beliebtheit
denn je. Zwischen 2010 und 2024 stiegen die gesamten Offshore-Vermögenswerte
von Unternehmen um die Hälfte
schneller als das weltweite Bruttoinlandsprodukt und haben
60
Illustration: Adobe Stock
Composing: FOCUS MONEY
FOCUS MONEY 24/2026
sich nominal auf 64 Billionen Dollar mehr als verdoppelt
(s. Grafik unten). Ende vergangenen Jahres wurden
31 Prozent des weltweit ausstehenden Bestands an internationalen
Unternehmensanleihen – also jener
Anleihen, mit denen Unternehmen außerhalb ihres Heimatlandes
Fremdkapital aufnehmen – in Offshore-Finanzzentren
emittiert. Das ist ein Rekordwert und ein
deutlicher Anstieg gegenüber dem Tiefstand von 24 Prozent
im Jahr 2010 nach der Finanzkrise (s. Grafik S. 62).
Besser reguliert. Ein wesentlicher Grund für das
jüngste Wachstum liegt darin, dass, wie Jason Sharman
von der University of Cambridge feststellt, „Geheimhaltung
weniger wichtig war, als viele angenommen hatten.“
Dies gilt auch in Bezug auf lockere Vorschriften.
Andrew Morriss von der Texas A&M University, ein weiterer
Experte für Offshore-Finanzwesen, erklärt, dass
Steueroasen aufgrund ihrer geringen Größe und Flexibilität
in manchen Bereichen schlichtweg besser reguliert
sind. Das macht sie besonders attraktiv für schnell
wachsende Bereiche des Finanzsektors wie Rückversicherung,
Private-Credit-Fonds und Vermögensverwaltung
in Schwellenländern. Sie haben damit zugleich einen
Anreiz, nicht auf die schwarzen Listen der
Aufsichtsbehörden in den Industrieländern zu geraten.
Das Wachstum von Offshore-Rückversicherungen und
Private-Markets-Fonds steht in engem Zusammenhang.
In den vergangenen Jahren haben US-amerikanische Lebensversicherer,
die Rentenversicherungen mit garantierter
Rendite an Kunden in den USA verkaufen, stark in
illiquide private Vermögenswerte investiert. Sie haben zunehmend
sowohl Verbindlichkeiten als auch Vermögenswerte
an Rückversicherer abgegeben, was ihre Bilanzen
entlastet und ihnen ermöglicht, mehr Rentenprodukte zu
verkaufen. Diese illiquiden Vermögenswerte – etwa Private
Equity, Private Debt, Immobilien und Wagniskapitalinvestitionen
– werden häufig im Auftrag der Rückversicherer
von den großen Private-Markets-Häusern an der
Wall Street wie Apollo und KKR verwaltet, meist über
ebenfalls offshore ansässige Anlagevehikel.
Diese enge Verbindung zwischen Lebensversicherern,
Rückversicherern und privaten Vermögensverwaltern –
die heute häufig miteinander verflochten sind oder eng
kooperieren – wird mitunter als „Bermuda-Dreieck“ bezeichnet,
in Anlehnung an das karibische Offshore-Zentrum,
in dem dieses Modell besonders stark aufgeblüht
ist. Bermuda bietet einen fruchtbaren Boden, da die dortigen
Aufsichtsbehörden Rückversicherern gestatten,
ihre Beteiligungen an bestimmten privaten Anlageformen
mit weniger Eigenkapital zu unterlegen, als es in
den USA erforderlich ist. Sie ermöglichen Rückversicherern
zudem, ihre eigenen internen Modelle zu nutzen,
um nachzuweisen, dass diese Investitionen den Rentenverpflichtungen
entsprechen. Amerikanische und europäische
Aufsichtsbehörden haben dieser Regelung zugestimmt,
da Bermuda über ein hochentwickeltes
Regulierungssystem verfügt. Vermont übernahm bei der
Ausarbeitung seiner eigenen Vorschriften für Versicherungsfinanzierung
einige der bermudischen Ansätze,
wie Morriss anmerkt. Dies hat dazu beigetragen, dass
Bermuda heute rund 1,5 Billionen US-Dollar an Rückversicherungsvermögen
beherbergt – das entspricht fast
vier Prozent des weltweiten Gesamtvolumens der Versicherungsbranche
und 15 Prozent des globalen Rückversicherungskapitals.
Beliebte Kaimaninseln. Die Kaimaninseln, die 2023
von der „grauen Liste“ der Offshore-Verstöße der internationalen
Finanzaufsicht Financial Action Task Force
gestrichen wurden, wollen nun ebenfalls mitmischen.
Ihre Rückversicherungsaktiva haben sich seit 2020
vervierfacht und übersteigen inzwischen 100 Milliarden
Dollar. Sie haben zahlreiche Private-Equity-Fonds
angezogen, nicht zuletzt dank eines sechs Jahre alten
Gesetzes, das zuvor nicht registrierte Fonds, wie sie von
Vermögensverwaltern bevorzugt werden, unter die
Aufsicht der Cayman Islands Monetary Authority stellte.
Die Aussicht auf stärkere Aufsicht hat offenbar mehr
Investoren angezogen, als sie abgeschreckt hat. Die
Zahl der auf den Kaimaninseln registrierten Fonds
64 Billionen Dollar offshore
Seit dem Jahr 2000 steigen die globalen Vermögenswerte,
die in Offshore-Finanzzentren gehalten
werden, kontinuierlich an – mit der doppelten
Geschwindigkeit des globalen Bruttoinlandsprodukts.
2024 erreichte das Volumen schließlich rund
64 Billionen Dollar und damit einen neuen Höchststand.
Ein Grund dafür sind moderne Finanzregeln
und sich verändernde globale Kapitalströme
Weltweite Auslandsguthaben in
Offshore-Finanzzentren
in Billionen US-Dollar
2000 2005 2010 2015 2020 2024
Quelle: Bank for International Settlement
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0
FOCUS MONEY 24/2026
61
moneymarkets
ist von weniger als 13 000 im Jahr 2020 auf nahezu
18 000 gestiegen. Eine weitere bedeutende Einnahmequelle
für die Finanzzentren sind die Schwellenländer.
In Regionen ohne gesicherte Eigentumsrechte, so Sharman,
„ist Offshore die nächstbeste Lösung“. Ricardo
Soares de Oliveira von der französischen Universität
Sciences Po erklärt, dass zwar genaue Zahlen fehlen,
die Offshore-Verbindungen zwischen Afrika und Asien
jedoch deutlich zunehmen.
Fragwürdige Beweggründe. Zunehmend legen afrikanische
Entscheidungsträger und Unternehmen ihr
Vermögen in neuen, näher ge legenen Finanzzentren
an – insbesondere in Dubai. Manchmal sind ihre Beweggründe
fragwürdig, etwa bei jenen, die Gold aus
Afrika schmuggeln. Oft suchen sie jedoch einfach einen
Standort mit verlässlichen Rahmenbedingungen,
einer soliden Finanzinfrastruktur sowie einer Auswahl
an Steuerfachleuten, Beratern und weiteren Fachkräften.
Die Beratungsfirma Henley & Partners schätzt,
dass die Vereinigten Arabischen Emirate (einschließlich
Dubai) im Jahr 2025 rund 9800 zuziehende Millionäre
angezogen haben – mehr als jede andere Region
weltweit. Der Krieg im Iran hat Dubais Glanz getrübt
– doch der Offshore-Finanzwelt insgesamt hat er nichts
von ihrer Anziehungskraft genommen.
Auch für China sind Offshore-Zentren unverzichtbar.
Um Zugang zu ausländischem Kapital zu erhalten,
haben chinesische Unternehmen seit Jahren sogenannte
„Variable-Interest-Entities“ (VIEs) auf den
Kaimaninseln gegründet. Über eine Reihe weiterer Gesellschaften
sichern sich diese Konstruktionen vertragliche
Ansprüche auf die von einem chinesischen
operativen Unternehmen erwirtschafteten Gewinne.
Wenn ein US-amerikanischer Anleger eine Aktie eines
in den USA gelisteten chinesischen Unternehmens wie
Alibaba erwirbt oder ein europäischer Venture-Capital-Investor
in ein nicht börsennotiertes chinesisches
Tech-Unternehmen wie ByteDance, die Muttergesellschaft
von TikTok, investiert, fließt das Geld tatsäch-
lich an eine VIE auf den Kaimaninseln. Viele weitere
chinesische Unternehmen nutzen Offshore-Zentren,
um Milliardenbeträge über Anleihen und Privatkredite
aufzunehmen.
Um die strengen Kapitalverkehrskontrollen Chinas zu
umgehen, investieren chinesische Unternehmen und
Geschäftsleute ihre im Ausland erzielten Gewinne über
Offshore-Finanzzentren erneut. Die Kaimaninseln und
die Britischen Jungferninseln gelten als bevorzugte
Durchleitungszentren für derartige Investitionen, insbesondere
in US-Vermögenswerte. Sie liegen nur hinter
Hongkong (das selbst eine Art Offshore-Finanzzentrum
ist) und den USA als Ziel für chinesische Auslandsportfoliounternehmen.
Laut offiziellen chinesischen Statistiken
beliefen sich die Investitionen in die beiden Offshore-Zentren
bis Juni 2025 auf 192 Milliarden Dollar
– rund drei Fünftel des Volumens in den USA und fast das
Fünffache der Summe in Großbritannien.
Bemerkenswert anpassungsfähig. Nicht alles läuft
in den Offshore-Zentren nach Plan. US-Aufsichtsbehörden,
die Anzeichen von Spannungen auf den Privatkreditmärkten
beobachten, verfolgen die Entwicklungen
zunehmend aufmerksam. Im April legte Großbritannien
Pläne vor, die Kapitalanforderungen für Offshore-
Rückversicherungen zu verschärfen, während Japan die
Aufsicht über die Branche ausweitete. Chinesische Behörden,
besorgt darüber, die Kontrolle über heimische
Technologien zu verlieren, versuchen, die VIEs einzuschränken.
Das aufstrebende chinesische Tech-Unternehmen
Moonshot AI soll Berichten zufolge seine VIE-
Struktur auf den Kaimaninseln auflösen und stattdessen
in Hongkong an die Börse gehen. Der Krieg im Iran hat
den Reiz Dubais geschmälert. Solche Entwicklungen
können vorübergehende Rückschläge darstellen. Doch
immer wieder haben sich Offshore-Zentren als bemerkenswert
anpassungsfähig erwiesen. Es wäre eine Ironie,
wenn gerade diese Produkte der Globalisierung in einer
zunehmend fragmentierten Welt florieren würden – aber
es wäre kaum überraschend.
Knapp ein Drittel in Offshore-Zentren
31 Prozent des weltweit ausstehenden Bestands an
internationalen Unternehmensanleihen – also
jener Anleihen, mit denen Unternehmen außerhalb
ihres Heimatlandes Fremdkapital aufnehmen –
wurden Ende 2025 in Offshore-Finanzzentren emittiert.
Das ist ein Rekordwert und ein deutlicher
Anstieg gegenüber dem Tiefstand von 24 Prozent
im Jahr 2010 nach der Finanzkrise
Internationale Offshore-Schuldtitel
in Prozent des gesamten ausstehenden
Emissionsvolumens
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1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025
Quelle: Bank for International Settlement
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28
26
24
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FOCUS MONEY 24/2026
FOCUS
MONEY
zeichnet aus:
Jetzt starke Frauen in der
Finanzwelt sichtbar machen!
Corporate
Einflussreiche Frauen aus Wirtschaft und Politik
Start-up
Frauen aus der Gründerszene
Finfluencer
Frauen, die das Thema Finanzen über
Social Media vorantreiben
High Potentials
Aufsteigerinnen aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Politik
Die Nominees 2026 stehen fest!
Unter mehr als 400 Nominierungen wählte eine hochkarätig
besetzte Jury mit der FOCUS-MONEY-Redaktion die drei
Finalistinnen in jeder Preiskategorie aus. Die Siegerinnen werden
bei einer exklusiven Preisverleihung am 16. Juni in Frankfurt geehrt.
In der Kategorie „Finfluencer“ entscheiden Sie, liebe Leserinnen
und Leser, wer ganz oben auf dem Treppchen steht.
Scannen Sie den QR-Code oder nutzen Sie den
Link und stimmen Sie ab.
Weitere Informationen unter:
female-finance-award.de
FOCUS MONEY 24/2026
Die Finalistinnen
in der Kategorie
High Potentials
Als Head of Treasury bei Eurogrid steuert
Eileen Hügle komplexe Finanzierungsstrukturen,
optimiert Kapitalflüsse und schafft
die Grundlage für milliardenschwere
Infrastrukturprojekte in einem stark
regulierten Umfeld. Im Fokus steht die
Sicherstellung langfristiger Investitionen in
den Ausbau und die Stabilität der Stromnetze.
Hügle ist zudem als Koordinatorin bei
„F:AST“ aktiv, einer Initiative, die sich mit
Themen wie „Frauen und Finanzen“ befasst.
www.linkedin.com/in/eileen-huegle/
Kristina Lindenbaum verantwortet im
Vorstand der dwpbank den Bereich „Kunde
und digitale Transformation“ und treibt die
Modernisierung zentraler Wertpapierprozesse
im deutschen Bankensystem voran. Ihr
Antrieb ist klar: „Digitale Prozesse sind der
Schlüssel zu skalierbaren Finanzsystemen.“
Zudem setzt sie sich für die Förderung von
Frauen ein – etwa über das interne
Frauennetzwerk „power.women.dwpbank“
und das „Keep-in-Touch-Programm“.
www.linkedin.com/in/kristinalindenbaum-892664165/
KRISTINA LINDENBAUM, DWPBANK
Unsere
Partner
EILEEN HÜGLE, EUROGRID
Bianca Brunner verantwortet als Teamlead
Database Core Systems bei Debeka
zentrale Datenbanksysteme und trägt damit
zur Stabilität und Skalierbarkeit der IT-Infrastruktur
eines großen Versicherers bei. Ihr
Fokus liegt auf der Modernisierung kritischer
Backend-Systeme und der Sicherstellung
hochverfügbarer Datenarchitekturen.
Sie begleitet außerdem Frauen als Mentorin
im Rahmen des IHK Cross Mentorings und
MentorMe und bei CURIA e.V.
www.linkedin.com/in/biancabrunnerprofil/
BIANCA BRUNNER, DEBEKA
63
Bei der Chartanalyse arbeitet FOCUS MONEY exklusiv mit der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands e. V. (VTAD) zusammen.
Führende Mitglieder stellen jede Woche ihre wichtigsten Chartsignale vor. Diese Woche: Gregor Bauer, Vorstandsvorsitzender der VTAD e. V.
Quelle: Factset UK Limited 2026
CHARTSIGNAL DER WOCHE
Neue Goldchance nach Bodenbildung
Seit dem Allzeithoch bei 5700 Dollar verläuft der Goldpreis in einem
übergeordneten Abwärtstrend. Jetzt könnte der Kursverfall seinen
Boden gefunden haben. Das eröffnet eine neue Einstiegschance
Preis für 1 Feinunze Gold in US-Dollar
2025
DEZ
Widerstände = Kurzziele
Widerstand und 1. Kursziel
Eingangsstopp
Unterstützungen
2026
JAN FEB MÄR APR MAI JUN
5300
5100
4900
4700
4500
4300
4100
Seit Januar 2025 stieg der Preis für eine Unze Gold in
einer nahezu konstanten Rallye von 2600 Dollar bis zum
27. Januar 2026 auf das bisherige Allzeithoch von 5700
Dollar. Nach der erwartbaren Korrektur starteten die Goldoptimisten
am 1. Februar einen neuen Anlauf, der jedoch
knapp unterhalb des Allzeithochs scheiterte. Der anschließende
Absturz kam erst ab Mitte März zum Stillstand.
Danach bildete sich eine seitwärts verlaufende
Zone und damit ein charttechnischer Boden. Zuletzt pendelte
der Goldpreis zwischen dem Widerstand bei etwa
4550 Dollar und der Unterstützung bei rund 4440 Dollar.
Zurzeit klopft die Notierung wieder an den Widerstand
an. Daraus ergibt sich die Chance für einen Long-Einstieg,
der nach einem Ausbruch über 4600 Dollar erfolgen könnte.
Da das Edelmetall weiterhin volatil ist, sollten Anleger,
die mit Hebel investieren, den Eingangsstopp bei 4410 Dollar
platzieren. Die Kursziele nach oben sind durch die charttechnischen
Widerstände vorgegeben. Wird das erste Ziel
bei 4840 Dollar erreicht, sollte der Stopp auf den Kaufpreis
hochgesetzt werden. Als nächste Kursziele folgen der Widerstand
bei 5200 Dollar und anschließend die beiden bisherigen
Hochs.
WETTE
DER WOCHE
LENZING
Stoff fürs
Comeback
von STEFAN RIEDEL
Endlich wieder schwarz
Lenzing
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2024 2025 2026
40
35
30
25
20
15
Quelle: Factset UK Limited 2026
SINKENDE MARKTPREISE für Textilfasern,
hohe Lohn- und Energiekosten
und dazu noch US-Zölle –
eine Vielzahl von Faktoren hat
Lenzing vier Geschäftsjahre mit roten
Zahlen beschert. Jetzt zeigt sich
ein Silberstreif am Horizont. Im Auftaktquartal
2026 verzeichnete der
Textilfaser-Hersteller gegenüber
dem Vorjahr zwar ein Umsatzminus
von 10,8 Prozent auf 615,7 Millionen
Euro. Niedrigere Faserverkaufsmengen,
schwächere Verkaufspreise
sowie gesunkene Zellstoffpreise
gaben dafür den Ausschlag. Gegenüber
dem Vorquartal sind die Preise
jedoch gestiegen und die Verkaufsmengen
blieben stabil.
Unterm Strich schaffte das auf
umweltfreundliche Spezialfasern
spezialisierte Unternehmen aus
Oberösterreich nach drei Quartalsverlusten
in Serie mit einem Überschuss
von 24 Millionen Euro aber
die Rückkehr in die Gewinnzone.
Dabei spielten zwar Sondereffekte
wie der Verkauf von CO2-Zertifikaten
eine wichtige Rolle. Weil steigende
Baumwollpreise Zellulosefasern
attraktiver machen, hat sich
zudem die Wettbewerbsfähigkeit
von Lenzing kurzfristig wieder verbessert.
Ein wichtiges Signal Richtung
Finanzmärkte ist auch, dass
zum 1. Juni mit Georg Kasperkovitz
ein neuer CEO an Bord ist.
Von der Mehrheitsübernahme der
schwedischen Firma TreeToTextile
verspricht sich Lenzing die Produktführerschaft
bei holzbasierten Faserstoffen.
Steigen die Preisniveaus
in den nächsten Quartalen
weiter, dürfte Lenzing 2026 erstmals
seit 2021 wieder ein operatives
Ergebnis im dreistelligen Millionen-Bereich
schaffen.
64 FOCUS MONEY 24/2026
moneydigital
Spannende Trends
von
Mehr spannende Statistiken und
Analysen finden Sie in der App
unseres Partners Finanzen100
FOCUS MONEY
& Finanzen100
Selten waren die Statistiken unserer
Partnerplattform Finanzen100 so
eindeutig: Was die Anleger derzeit
bewegt, heißt Speicher. Denn der KI-
Boom verschlingt Hochleistungsspeicher
schneller, als die Hersteller
liefern können. Die Folge: Unternehmen
wie Micron haben ihre gesamte
Kapazität für 2026 bereits verkauft.
Einige Branchenbeobachter
rechnen damit, dass die Knappheit
und damit die Ausweitung der Margen
bei den Speicherspezialisten bis
2030 andauern könnte. Das erklärt
auch die gigantischen Kursgewinne.
Unter den deutschen Werten liegt
weiterhin der Satellitenhersteller
OHB vorn. Zusammen mit dem KI-
Rüstungs-Start-up Helsing haben die
Bremer ein Joint Venture für satellitengestützte
Aufklärung gegründet
– eine Nachricht, die an der Börse
gut ankommt. Der ehemalige Rüstungs-Überflieger
Rheinmetall sinkt
dagegen in der Gunst der Anleger.
Top-Trades
KäufeVerkäufe
SAP
■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■
90 %10 %
Alphabet
■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■
81 %19 %
Micron Technology
■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■
75 %25 %
Marvell Technology
■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■
76 %24 %
Nvidia
■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■
64 %36 %
Top Aktien nach Aufrufen
Unternehmen WKN Performance
der letzten
Woche
1 SAP 716460 5,01 %
2 Nvidia 918422 4,16 %
3 Rheinmetall 703000 –3,48 %
4 Micron Technologies 869020 33,35 %
5 Infineon 623100 17,65 %
Neu auf den Watchlists
Unternehmen WKN Performance
der letzten
Woche
1 Micron Technology 869020 33,35 %
2 Dell A2N6WP 46,11 %
3 Nebius Group A1JGSL 19,98 %
4 Marvell Technology A3CNLD 37,29 %
5 IBM 851399 24,39 %
Top-100 deutsche Aktien
nach Performance
Unternehmen WKN 52-Wochen-
Performance
1 OHB 593612 486,87 %
2 Aixtron A0WMPJ 366,48 %
3 Verbio A0JL9W 300,63 %
4 SMA Solar A0DJ6J 222,62 %
5 Pfisterer PFSE21 203,21 %
Top-100 Tech-Aktien
nach Performance
Unternehmen WKN 52-Wochen-
Performance
1 AXT 914410 6686,84 %
2 Sandisk A411ZM 4291,14 %
3 Lumentum Holdings A14WK0 1033,75 %
4 Western Digital 863060 910,87 %
5 Micron Technologies 869020 903,87 %
Quelle: Finanzen100 Quelle: Finanzen100 Quelle: Finanzen100
Quelle: Finanzen100
FOCUS MONEY 24/2026 Illustration: Adobe Stock
65
moneyleserbriefe ISSN: 1615-4576
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Sitz der Redaktion: Arabellastraße 23, 81925 München
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Bremen und Hannover
FOCUS MONEY ist eine Marke der BurdaVerlag Publishing GmbH
KÖNNEN WIR MUSK?
(23/26) Editorial
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem
Artikel. Dass jemand Musk lobend
erwähnt, ist selten und des Weiteren
leider auch ignorant. Sie haben
es allerdings auf den Punkt
gebracht.
Genau das ist doch das Problem
aller Gründer, das Kapital fehlt und
dann zu der Bank zu gehen, bei
der ich eh schon in der Kreide stehe,
um einen Kredit von der KfW
zu beantragen, ist doch lächerlich.
Ich denke, es wird Zeit bzw. es ist
schon überfällig, hier eine Institution
zu etablieren, die sich wirklich
ausschließlich auf dieses Thema
Gründerszene konzentriert.
Fritz Gleich
Liebe Leserin, lieber Leser
Schreiben Sie Ihre Meinung zu den
Themen in diesem Heft:
Redaktion FOCUS MONEY
Arabellastraße 23, 81925 München
oder E-Mail: leserservice@focus-money.de
oder Fax: 0 89/92 50-3610
(Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.)
Die amerikanischen Börsenwerte
muten mitunter utopisch an. Der
fundamentale Unterschied: Die
konservativen Europäer bevorzugen
als Bewertungskriterien das
KGV, vereinfacht die Ertragskraft
im Verhältnis zum Kurs. In Amerika
zählt gerade bei innovativen Unternehmen
die Story. Wer vor 20
Jahren in Google investiert hätte,
wäre heute um den Faktor 100 reicher.
Auf lange Sicht ist der Ertrag
maßgeblich, aber die Story verkauft
eben Zukunftswerte, die astronomisch
anmuten, es aber doch
nicht sind.
Christoph Schönberger
DER VERGIFTETE REIZ
DES 9-EURO-TICKETS
(22/26) Editorial
Sie behaupten, die Provinz zahlt
für die Erholungsreisen der Städter.
Kann man so sehen, jedoch erwähnen
Sie nicht, dass die Städter
mit 5-6 Milliarden für die Provinz
Pendlerpauschale bezahlen, damit
die Leute auf dem Land viel günstiger
wohnen können.
Wenn Sie das Deutschlandticket,
ob nun 9 Euro oder 63 Euro wie
zurzeit abschaffen wollen, sollten
Sie das dann nicht auch für die
Pendlerpauschale fordern, die übrigens
doppelt so viel kostet.
Steven Valentine
REDAKTION FOCUS MONEY
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66 FOCUS MONEY 24/2026
dswanlegerschutz
KOMMENTAR
Mit Allmachtsfantasien
an
die Börse?
Die DSW rät, beim SpaceX-Börsengang genauer
hinzuschauen: Wo entstehen neue Chancen für
Wachstum, wo relevante Governance-Fragen?
SPACEX-RAKETE:
Einer der spannendsten
und kontroversesten
Börsengänge
von MARC TÜNGLER, Hauptgeschäftsführer der DSW
Der mögliche Börsengang von SpaceX entwickelt sich
immer mehr zu einem der spannendsten und zugleich
kontroversesten Kapitalmarktthemen unserer Zeit.
Ganz so, wie man es von Elon Musk auch sonst gewohnt ist.
Sollte die von Medien berichtete Bewertung tatsächlich erreicht
werden, könnte es sich um einen der größten Börsengänge
der Geschichte handeln.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um Raumfahrt. Elon
Musk scheint zunehmend ein Ökosystem aufzubauen, in
dem Raumfahrt, Satelliteninternet, künstliche Intelligenz,
Robotik, Energieinfrastruktur und Halbleitertechnologien
strategisch miteinander verzahnt werden. Tesla, SpaceX,
xAI und weitere Aktivitäten könnten perspektivisch stärker
zusammenwachsen – technologisch, operativ und möglicherweise
auch finanziell.
Für Tesla-Aktionäre eröffnet das durchaus
Chancen. So bestehen bereits heute geschäftliche
Verbindungen zwischen den Unternehmen.
Tesla könnte von zusätzlichen Aufträgen, einer
stärkeren technologischen Integration und
einer höheren Bewertung durch KI- und Robotikfantasien
profitieren. Viele Investoren sehen
genau darin den eigentlichen Reiz des Musk-
Universums.
Gleichzeitig wachsen jedoch die Risiken.
Denn Tesla steht unter erheblichem
Wettbewerbsdruck,
insbesondere aus China. Margen und Absatz entwickeln sich
nicht mehr mit der Dynamik vergangener Jahre. Zugleich
verteilt Elon Musk seine Aufmerksamkeit inzwischen auf
eine Vielzahl von Unternehmen und Projekten.
Zentrale Frage. Vor diesem Hintergrund stellt sich für Aktionäre
eine zentrale Frage: Bleibt Tesla das Herzstück des
Musk-Imperiums oder wird das Unternehmen künftig stärker
Teil einer größeren Gesamtstrategie rund um SpaceX, KI
und digitale Infrastruktur?
Hinzu kommen relevante Governance-Fragen. Denn die
Diskussion über eine Machtkonzentration bei Elon Musk ist
keineswegs neu. Bereits heute zeigt sich bei Tesla, wie groß der
faktische Einfluss von Elon Musk trotz fehlender Mehrheitsbeteiligung
ist. Bei SpaceX dürfte dieser Einfluss aufgrund besonderer
Stimmrechtsstrukturen sogar noch ausgeprägter
sein. Minderheitsaktionäre müssten sich
daher auf eine Unternehmensführung einstellen,
die stark von einer einzelnen Person geprägt wird.
Der Musk-Gemeinde wird das egal sein, aber rational
agierende Investoren könnte das abschrecken.
Somit mag ein SpaceX-IPO ein historischer
Moment sein. Für uns als Aktionärsschützer ist
er zugleich Anlass, genauer hinzuschauen: Wo
entstehen neue Wachstumschancen und wo wächst
die Abhängigkeit von einem immer mächtigeren
Unternehmensgeflecht rund um eine einzige
Unternehmerpersönlichkeit?
FOCUS MONEY 24/2026
Fotos: Spacex, DSW 67
moneysteuern&rec
STEUERBERATER
Die besten
Berater
der Branche
Die Steuerberatungsbranche steht vor
einem Umbruch. FOCUS MONEY nennt
360 Top-Kanzleien, die mit der Zeit
gehen und erstklassig beraten
von MARTINA SIMON
§
Was gibt es Neues?
In ihrer jährlichen Berufsstatistik hat die Bundessteuerberaterkammer
die Zahlen offengelegt.
Zwar gibt es mehr Berater, doch das Wachstum
verlangsamt sich. Es fehlen Nachfolger und das
Durchschnittsalter steigt
Berufsstatistik Steuerberater
Mitglieder gesamt
2022 104 321 Veränderung zum Vorjahr: 3,2 %
2025 105 953 Veränderung zum Vorjahr: 1,1 %
Frauenanteil in Prozent
2022 37,8
2025 39,3
Anteil Selbstständige in Prozent
2022 67,3
2025 65,9
Anteil Angestellte in Prozent
2022 32,7
2025 34,1
Durchschnittsalter in Jahren
2022 53,4
2025 53,7
Quelle: Bundessteuerberaterkammer; Stand: 1.1.2026
BEI DER ARBEIT:
Die meisten Steuerberatungskanzleien
sind bereits
in der KI-Ära angekommen
68
Foto: iStock Illustration: Adobe Stock Composing: Focus Money FOCUS MONEY 24/2026
DIE METHODE
ht
FOCUS MONEY 24/2026
AUSGEZEICHNET
TOP
Steuerberater
FOCUS MONEY-TEST
2026
Der zerbeulte Schuhkarton landete auf dem
Schreibtisch des Steuerberaters. Darin befand
sich das ungeordnete Leben eines Mandanten,
festgehalten auf verknitterten Tankquittungen,
Bewirtungsbelegen und verblasstem
Thermopapier. Diese Zeiten sind jedoch längst
vorbei. Damals war die Buchhaltung noch ein haptisches
Handwerk. Man sortierte, lochte und heftete ab. Die unendliche
Geduld, mit der das Chaos der Welt in die Ordnung der
Kontenrahmen gezwungen wurde, ist vergessen.
Heute landen Rechnungen nicht mehr im Karton, sondern
per Smartphone-Scan direkt in der Cloud. Wo früher Fachangestellte
Stunden mit der Datenerfassung verbrachten, erkennt
heute eine KI-gestützte Texterkennung (OCR) innerhalb
von Millisekunden den Bruttobetrag, den Steuersatz
und den Kreditor. Der Steuerberater von heute hat den Staubwedel
gegen das Dashboard getauscht. Die Branche befindet
sich mitten in ihrer größten Metamorphose.
KI-Ära gestartet. Der Steuerberater des Jahres 2026 ist
kein Datenverwalter mehr, sondern ein Dateninterpret. „Wer
heute noch in Belegen statt in Prozessketten denkt, wird den
Anschluss an die automatisierte Deklarationswelt verlieren.“
Dies ist eine der zentralen Aussagen des diesjährigen Deutschen
Steuerberaterkongresses. Künstliche Intelligenz (KI)
ist in unseren Kanzleien angekommen. Sie ersetzt nicht den
Berater, sondern den Berater, der keine KI nutzt.
Auch FOCUS MONEY wollte es wieder wissen. Zum 21. Mal
in Folge hat sich die Redaktion auf die Suche nach Steuerkanzleien
gemacht, die bundesweit hervorragende Beratungsleistungen
anbieten und konsequent mit der Zeit gehen. Im Auftrag
von FOCUS MONEY hat Projektleiter Ulf Hausmann
gemeinsam mit Betriebsprüfern einen umfassenden Fragebogen
erstellt, um wichtige Kennzahlen, die Branchenspezialisierung
und Fachkompetenz abzufragen. Die FOCUS MONEY-
Umfrage liefert wertvolle Einblicke, ist jedoch nicht
repräsentativ für die gesamte Branche. „An der Umfrage haben
sich vorwiegend verhältnismäßig große und erfolgreiche
Kanzleien beteiligt“, erklärt Studienleiter Ulf Hausmann. „Die
Ergebnisse spiegeln somit die Situation der Top-Kanzleien wider.“
Während der Branchendurchschnitt noch mit der Grunddigitalisierung
kämpft, sind die an der Umfrage teilnehmenden
Top-Kanzleien bereits in der KI-Ära angekommen.
Laut der Umfrage arbeiten die Kanzleien im Durchschnitt
zu 81 Prozent digital mit ihren Mandanten zusammen. „Bemerkenswert
ist die rasante Durchdringung mit KI-Technologien
in den Top-Kanzleien: 99,5 Prozent nutzen KI für Recherchen,
95,3 Prozent für das Verfassen von Texten und E-Mails.
91,5 Prozent setzen KI in der Buchhaltung ein, davon 87,8
So wurde getestet
Im FOCUS MONEY-Test mussten die Steuerberater ihr
Können unter Beweis stellen. Ein umfangreicher Fragebogen
mit kniffligen Fachfragen floss in die Analyse ein
Um unter den bundesweit mehr als 105 953 Steuerexperten kompetente
Berater zu finden, hat FOCUS MONEY gemeinsam mit
Projektleiter Ulf Hausmann und Betriebsprüfern einen Test initiiert.
Zum 21. Mal in Folge hat der wissenschaftliche Leiter Ulf
Hausmann in einer empirischen Erhebung die Kompetenz und
Spezialisierung von Steuerberatern auf den Prüfstand gestellt.
Neben der Qualifikation der Berater und Mitarbeiter interessierte
die Experten auch die regelmäßige Fortbildung.
Im FOCUS MONEY-Test war zudem das Know-how der Steuerprofis
in Sachen Spezialisierung und Branchenkenntnis gefragt.
Des Weiteren wollten die Tester wissen, ob die Berater ihren Mandanten
Finanzplanung, Controlling und Kostenrechnung als Instrumente
der Unternehmenssteuerung anbieten. Wichtig war den
Testern außerdem die Umsatzentwicklung der letzten Jahre. Punkte
gab es auch, wenn die Kanzlei über ein ISO-9000-Qualitätssiegel
verfügte. Darüber hinaus wurden die Nutzung digitaler Kommunikationswege
und der Einsatz von KI abgefragt und bewertet.
Die Auswertung beruht auf Eigenangaben der Kanzleien. Zusätzlich
zu den Fragen des Projektleiters stellten die Betriebsprüfer
noch 22 knifflige Fachfragen zu steuerlichen Details. Die
Ergebnisse der Fachfragen machen 60 Prozent des Gesamtergebnisses
aus.
Bei der Auswertung wurde unterschieden, ob es sich um eine
kleine, eine mittelgroße oder eine große Kanzlei handelt – abhängig
von der Anzahl der Mitarbeiter am jeweiligen Standort.
Als klein galt eine Kanzlei mit bis zu 13 Mitarbeitern, als mittelgroß
eine Kanzlei mit 14 bis 29 Mitarbeitern und als groß eine
Kanzlei mit 30 und mehr Mitarbeitern.
Im Test konnten die Kanzleien eine Gesamtpunktzahl von
maximal 67 Punkten erreichen: in Abschnitt I in Teil A „Kanzleistruktur“
acht Punkte, in Teil B „Branchenspezialisierung“ fünf
Punkte, in Teil C „Fachliche Spezialisierung“ zwei Punkte, in
Abschnitt II „Fachliche Qualifikation und Fortbildung“ maximal
fünf Punkte, in Abschnitt III „Rechnungswesen und betriebswirtschaftliche
Beratung“ vier Punkte, in Abschnitt IV „Personalführung
und Fehler“ elf Punkte und in Abschnitt V „Mandanten“
fünf Punkte, in Abschnitt VI „KI und Digitalisierung“ fünf
Punkte. 22 Punkte konnten in Abschnitt VII „Fachfragen“ erreicht
werden. Die Daten wurden anonym ausgewertet.
Die Umfrage wurde vom 2. März bis zum 22. März 2026
durchgeführt. Knapp 13 000 Steuerkanzleien wurden per E-Mail
angeschrieben. Zudem wurde auf die Umfrage im Print-Magazin
FOCUS MONEY sowie auf der Internetseite unter www.
focus-magazin.de/steuerberater-umfrage-2026 hingewiesen.
Die Auswertung berücksichtigt nur Kanzleien, die an der Umfrage
teilgenommen haben, und ist nicht repräsentativ. Bei der
Auswertung wurde von einer Branchen-/Fachspezialisierung
ausgegangen, wenn die Kanzlei mindestens 15/10 Prozent ihres
Gesamtumsatzes in diesem Bereich erzielte. Die in den Tabellen
ab Seite 71 aufgeführten Kanzleien wurden nach der Auswertung
nach Postleitzahlen geordnet – jeweils nach Kanzleigröße,
klein (S. 71 ff.), mittelgroß (S. 74 ff.) sowie groß (S. 77 ff.).
69
moneysteuern&recht
Einsatz von KI-Tools
Steuerberater setzen immer häufiger KI-Technologien
bei ihrer Arbeit ein, beispielsweise bei der
Recherche, beim Verfassen von Schreiben, in der
Buchhaltung und bei automatischen Buchungen
Einsatz von KI
in Prozent der Befragten
Recherche 99,5
Texte/E-Mails
verfassen 95,3
Buchhaltung 91,5
Brainstorming 89,3
automatische
Buchungen 87,8
Quelle: FOCUS MONEY-Steuerberater-Umfrage 2026
Beliebte Anwendungen
Als besonders nützlich erachten Steuerberater
ChatGPT, Haufe CoPilot Tax und „Frag Lea“ von
Datev. Aber auch MS Copilot, NWB KI, Gemini und
DeppL Translator sind sehr beliebt
Von Steuerberatern genutzte KI-Tools
in Prozent der Befragten
ChatGPT 89,1
Haufe CoPilot Tax 73,1
Datev Frag Lea/
KI Werkstatt 72,1
MS Copilot 66,7
NWB KI 58,0
DeepL Translator 53,2
Gemini 46,5
Quelle: FOCUS MONEY-Steuerberater-Umfrage 2026
Vorteile liegen auf der Hand
Steuerberater versprechen sich durch den KI-
Einsatz Vorteile. Neben Kosteneinsparungen und
einer schnelleren Beratung gehen sie auch davon
aus, dass sie genauere Analysen erstellen können
Vorteil durch den Einsatz von KI
in Prozent der Befragten
Kosteneinsparung 36,6
schnellere
Beratung 32,8
genauere Analysen 25,9
weniger Fehler 24,1
bessere
Empfehlungen 12,2
einfachere
Kommunikation 11,3
Quelle: FOCUS MONEY-Steuerberater-Umfrage 2026
Prozent für automatische Buchungen“, stellt Hausmann fest.
Zu den beliebtesten Tools zählen ChatGPT, Haufe CoPilot TX,
Datev „Frag Lea“ und MS Copilot (siehe Grafik links). Die Ergebnisse
bestätigen die allgemeine Annahme, dass KI der wichtigste
Effizienzmotor der Branche wird. Top-Kanzleien haben dies
bereits in ihre Strategie integriert: 53,2 Prozent stimmen „völlig“
zu, dass KI in der Kanzleistrategie berücksichtigt wird. Damit
vergrößern sie ihren technologischen Vorsprung gegenüber
kleineren Kanzleien, die oft noch Vorbehalte haben.
Fachkräftemangel? Allgemein gilt auch der Fachkräftemangel
als das größte Problem der Branche. Die Statistik der
Bundessteuerberaterkammer (BStBK) belegt einen Rückgang
der Auszubildenden zum Steuerfachangestellten um 1,3 Prozent
auf 17 081 sowie eine starke Überalterung des Berufsstands:
45,8 Prozent der Berufsträger sind 56 Jahre oder älter.
Die Besetzung freier Stellen stellt zudem ein erhebliches
Problem dar.
Die FOCUS MONEY-Umfrage unter Top-Kanzleien ergibt
allerdings ein deutlich positiveres Bild: Nur 23,4 Prozent der
Umfrage-Teilnehmer stimmen „eher“ oder „vollständig“ zu,
dass die Besetzung freier Stellen ein Problem darstellt. 55
Prozent finden gut qualifizierte Mitarbeiter ohne größere
Probleme. Nur 5,2 Prozent haben Schwierigkeiten, qualifizierte
Mitarbeiter in ihrer Kanzlei zu halten. 84,4 Prozent
verneinen dies ausdrücklich.
Damit zeichnet sich unter den Teilnehmern ein klares Ergebnis
ab: Große, moderne Kanzleien mit strukturierten Personalentwicklungs-
und Fortbildungskonzepten scheinen
dem Fachkräftemangel deutlich besser zu trotzen als der
Branchendurchschnitt: 85,6 Prozent der Teilnehmer ermitteln
regelmäßig den Fortbildungsbedarf. Sie profitieren von
ihrer Arbeitgebermarke und der Möglichkeit, Homeoffice anzubieten.
In 97,8 Prozent der Kanzleien ist dies möglich. Damit
ist der Beruf besonders familienfreundlich. Dies wird
auch durch den hohen Frauenanteil in der Branche mit rund
40 Prozent bekräftigt.
Gefragte Fachberater. Die Daten der BStBK zeigen zudem,
dass die Zahl der offiziellen Fachberater, beispielsweise im
Bereich internationales Steuerrecht, stetig wächst – um 4,1
Prozent. Auch diese Entwicklung bestätigt die FOCUS
MONEY-Umfrage, die noch detailliertere Ergebnisse liefert:
Der Trend zur Spezialisierung entpuppt sich demnach klar
als Wettbewerbsvorteil. Laut der Umfrage beschäftigen 78,1
Prozent der Top-Kanzleien mindestens einen Fachberater.
Besonders stark vertreten sind die Bereiche Unternehmensnachfolge
mit 39,0 Prozent und internationales Steuerrecht
mit 30,1 Prozent. Neben der Buchhaltung und dem Jahresabschluss
mit 39,3 Prozent ist die Nachfolgeberatung mit
13,7 Prozent eine der wichtigsten fachlichen Spezialisierungen,
mit der signifikante Umsätze erzielt werden. Dabei sind
Industrie/verarbeitendes Gewerbe (13,2 Prozent), Ärzte/
Zahnärzte (12,4 Prozent) und Immobilien/Bau (10,4 Prozent)
die dominierenden Branchenschwerpunkte.
Kompetente Steuerexperten finden Mandanten in der
FOCUS MONEY-Steuerberater-Liste (ab Seite 71). Sie nennt
Top-Steuerberater in ganz Deutschland, die auf bestimmte
Fachgebiete und Branchen spezialisiert sind, und gibt an,
welche Kompetenzbereiche ein Experte abdeckt.
70 FOCUS MONEY 24/2026
KLEINE KANZLEIEN
Klein, aber oho!
Geballte Kompetenz: Berufsträger mit bis zu 13 Mitarbeitern beraten überwiegend vermögende Privatpersonen und
mittelständische Firmen in steuerlichen Routineangelegenheiten wie Buchführung, Bilanzen und Steuererklärungen,
aber auch darüber hinaus. Ein Überblick über die Branchen und Fachgebiete, auf die sie spezialisiert sind:
KANZLEI (Auflistung nach Postleitzahlen) PLZ Ort Telefon Branche* Spezialisierung**
ADVA GmbH StBG 01067 Dresden 0351/8212960 Handwerker, Freiberufler Nachfolge, UmwandlungsR
Prof. Dr. K. Schwantag · Dr. P. Kraushaar 01219 Dresden 0351/254770 Gemeinnütz., Vereine, Stiftungen, alle Buchhaltung, JA, alle Spezialisierungen
StBGs GbR
Branchen
ab'ovo StBG Jana Jakob / Anke Wolf Part. 01219 Dresden 0351/65616430 Apotheken, Ärzte, Zahnärzte Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
mbB
Advisitax Dresden GmbH 01309 Dresden 0351/6556330 Heilberufe, Industrie, Gewerbe Nachfolge, Buchhaltung, JA
S+R Consilium Wirtschafts- u. StBG 01324 Dresden 0351/81036010 Ärzte, Zahnärzte, Immobilien, Bau Sanierung/Insolvenz, Immobilien
Lehleiter + Partner Treuhand AG 02625 Bautzen 03591/2708790 Immobilien, Bau, Energie, Wasservers. Immobilien, Buchhaltung, JA
ETL Jürgen Knuth & Kollegen StBG mbH 04916 Herzberg (Elster) 03535/40120 alle Branchen k. A.
Steuerkanzlei Nebgen 05068 Koblenz 0261/9141414 Handel, alle Branchen betriebsw. Beratung, Steuerstrafrecht
StB Sabine Krebs 07570 Weida 036603/717999 Freiberufler, Handwerker Steuerstrafrecht, Testamentsvoll.
TPC Transfer Pricing Compliance StBG mbH 10719 Berlin 030/28888123 alle Branchen intern. Steuerg./europ. StR
Deltax contemporary Wirtschafts- u. StBG 10969 Berlin 030/259306331 Künstl., Musiker, Journ., Hotel, Gastro. Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
HSP STEUER R. Schinkel StBG mbH& Co. KG 12555 Berlin 030/13882440 Immobilien, Bau, Handwerker Buchhaltung, JA, ESt
ANKE CZERWONKA, Stbin 13158 Berlin 030/4445551 IT/EDV, Freiberufler Finanz-/Vermögensplanung, Buchhaltung,
JA
KASSEBOHM StBG mbH & Co. KG 14193 Berlin 030/585823540 Freiberufler, Immobilien, Bau Nachfolge, Buchhaltung, JA
HSP STEUER NB StBG mbH 17033 Neubrandenburg 01739/100664 Heilberufe, Handwerker Nachfolge
HS Hamburg-Schweriner Wirtschafts- u. 19055 Schwerin 0385/591430 Handwerker, Hotel, Gastro. KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
StBG
Q² StBG Johannes Quednau 21255 Tostedt 0177/9747268 Freiberufler, alle Branchen KSt/ESt (Untern.), Nachfolge
TaxPal StBG mbH 22391 Hamburg 040/5079970 Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe Buchhaltung, JA, ESt
Steuerkanzlei Volz 26122 Oldenburg 0441/21218450 Hotel, Gastro., Immobilien, Bau Steuerstrafrecht, alle Spezialisierungen
HSP STEUER Müller & Würzburg PartG mbB 28211 Bremen 0421/4089800 Ärzte, Zahnärzte, alle Branchen Steuerstrafrecht, Buchhaltung, JA
Stb Möller 30826 Garbsen 05031/78890 Handwerker, alle Branchen Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Argenta Mader & Peters Stb PartGmbB 33602 Bielefeld 0521/560530 Ärzte, Zahnärzte, IT/EDV KSt/ESt (Untern.), alle Spezialisierungen
Dipl.-Kfm. Martin Witte, Stb 33602 Bielefeld 0521/942090 alle Branchen intern. Steuerg./europ. StR,
Vermögensberatung
Dipl.-Kfm. Peter Mück, Stb 35088 Battenberg 06452/9310027 Freiberufler, Hotel, Gastro. ESt, Buchhaltung, JA
RINN BERGER 35415 Pohlheim 06403/95560 Handel, Immobilien, Bau Nachfolge, Immobilien
cortax StBG 35452 Heuchelheim 0641/9227280 Industrie, Gewerbe, Handel Buchhaltung, JA, Nachfolge
Lea-Keren Stoll Stbin 35713 Eschenburg 0174/3254960 Freiberufler Buchhaltung, JA, Immobilien
Stb Ralf Hartmann 35759 Driedorf 02775/95540 alle Branchen ESt, Buchhaltung, JA
HSP STEUER Fulda 36037 Fulda 0661/95272410 Handwerker, IT/EDV betriebsw. Beratung, alle
Spezialisierungen
Siebert Dippell – Die Fachanwälte 36304 Alsfeld 06631/5036 alle Branchen Nachfolge, Testamentsvollstr.
GöTax StBG mbH 37085 Göttingen 0551/7975330 Ärzte, Zahnärzte alle Spezialisierungen
Stb Markus Schmetz 40211 Düsseldorf 0211/95432030 Heilberufe, Freiberufler Finanz-/Vermögensplanung, ESt
L&V TAX StBG mbH 40213 Düsseldorf 0211/8289505 alle Branchen Kapitalanlagen, Rentenbesteuerung
SIEGEN + PARTNER Stb PARTG MBB 40223 Düsseldorf 0211/3003950 Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe betriebsw. Beratung, Nachfolge
HSP STEUER Bochenek PartG mbB 40237 Düsseldorf 0211/977780 alle Branchen, Künstl., Musiker, Journ. Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
FOCUS MONEY 24/2026
71
moneysteuern&recht
KANZLEI (Auflistung nach Postleitzahlen) PLZ Ort Telefon Branche* Spezialisierung**
Stürcke & Blume 40549 Düsseldorf 0211/3020140 Ärzte, Zahnärzte, E-Com., Online- Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Untern.
Weise Stb Part.mbB 40549 Düsseldorf 0211/95959090 Handel, Freiberufler KSt/ESt (Untern.), Immobilien
Harald R. Gajek Stb 40822 Mettmann 02104/957060 Erzieh., Unterricht, Sozialw., Künstl., Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Musiker, Journ.
Dr. Koenen & Essers PartG mbB Stb 41069 Mönchengladbach 02161/548460 Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
WP StB Dipl.-Kfm. Michael Dorfmüller 42853 Remscheid 02191/926040 Handel, Industrie, Gewerbe Nachfolge, Immobilien
Burchardt & Kollegen StBG PartG mbB 44141 Dortmund 02319/753430 Immobilien, Bau, Ärzte, Zahnärzte Immobilien, UmwandlungsR
Hoffmeister Stb & Buchprüfer 44787 Bochum 0234/8901685 alle Branchen, Immobilien, Bau k. A.
ELWISS Krogmann & Kassen Part.mbB Stbg 45131 Essen 0201/437730 Handel, Industrie, Gewerbe betriebsw. Beratung, intern. Steuerg./
europ. StR
Stb PORTEN Part.mbB 45701 Herten 02093/61580 Handwerker, Freiberufler Buchhaltung, JA, Immobilien
Büdenbender & Kollegen StBG mbH 45731 Waltrop 02309/96080 Handwerker, öff. Untern., Kommunen Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
StBG Jansen u. Weißfahl PartG mbB 46539 Dinslaken 0172/2745594 Immobilien, Bau, Industrie, Gewerbe UmwandlungsR, Nachfolge
Kanzlei Dr. Klein 47441 Moers 02841/9993990 Immobilien, Bau, Handel ESt, Nachfolge
Krebbers & Krebbers Stb PartG mbB 47574 Goch 02823/97633633 Land-, Forstwirtschaft, Handwerker Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Steuerbüro Puke 48167 Münster 02506/303424 Freiberufler, Gemeinnütz., Vereine, ESt, KSt/ESt (Untern.)
Stiftungen,
Silke Katz Stbin 50321 Brühl 02232/504480 alle Branchen, Freiberufler Buchhaltung, JA, Nachfolge
Prinz & Müller WP StB PartG mbB 50389 Wesseling 02236/943330 Ärzte, Zahnärzte, Immobilien, Bau Nachfolge, ESt
Peterlin & Zander 50969 Köln 0221/92153310 Heilberufe, Freiberufler Buchhaltung, JA, ESt
Stb Sascha Welsch 52385 Nideggen 02427/4629890 Freiberufler, alle Branchen Buchhaltung, JA, ESt
DITGES Part.mbB RAe WP Stb 53113 Bonn 0228/604600 Freiberufler, Industrie, Gewerbe Steuerstrafrecht, Mediation
RA StB Stefan Arndt 53129 Bonn 0228/911730 Immobilien, Bau, Handel k. A.
Thomas Sültenfuß StB 53474 Bad Neuenahr 02641/3969027 Freiberufler, IT/EDV Buchhaltung, JA, Sanierung/Insolvenz
SKB Rheinland StBG mbH 53721 Siegburg 02241/91990 Handel, Freiberufler Nachfolge, Sanierung/Insolvenz
Dr. Schmitz & Donell Stb PartG mbB 54516 Wittlich 04965/7114510 Industrie, Gewerbe, Hotel, Gastro. Buchhaltung, JA
Fischer StBG mbH 55116 Mainz 06131/9269890 Heilberufe Buchhaltung, JA, ESt
Albrecht GmbH StBG 55218 Ingelheim 06132/43550 alle Branchen Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
WP-Kanzlei Vincent Schneider 55411 Bingen 06721/4008497 Energie, Wasservers., Industrie, Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Gewerbe
Alexander Schumacher 55430 Oberwesel 0674/4443 Handwerker, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, ESt
Dipl.-Betriebswirt (FH) Patrick Weber 55593 Rüdesheim 0671/92899510 Heilberufe, Freiberufler betriebsw. Beratung, Nachfolge
MOTAX – Stb Markus Offner 56070 Koblenz 0261/6799900 Immobilien, Bau, Handwerker Immobilien, Buchhaltung, JA
HSP STEUER Hösterey StBG mbH 58095 Hagen 02331/4839500 Handel, Industrie, Gewerbe UmwandlungsR, Nachfolge
StBG Dipl.-Finanzwirt Carsten Bröckelmann 58300 Wetter (Ruhr) 02335/8873730 alle Branchen ESt, Buchhaltung, JA
Volker Stienemann WP/StB 58455 Witten 02302/917450 Immobilien, Bau, Versicherungsgew. KSt/ESt (Untern.), Immobilien
JORDAN ZEPS & Partner mbB 59423 Unna 02303/9029530 Heilberufe, Immobilien, Bau ESt, Immobilien
RZ CONSULTA Unna GmbH StBG 59427 Unna 02303/256748 Immobilien, Bau, Handwerker Buchhaltung, JA, Nachfolge
Benefitax GmbH StBG WPG 60314 Frankfurt a. Main 069/25622760 k. A. intern. Steuerg./europ. StR, Steuerstrafrecht
Tanja Groß Stbin 60431 Frankfurt a. Main 069/53055533 Heilberufe, Handwerker KSt/ESt (Untern.), Immobilien
Bieber StBG 60488 Frankfurt a. Main 01522/9558093 Freiberufler, IT/EDV ESt, Buchhaltung, JA
Völker SteuerPartner StBG mbH 61476 Kronberg i. 06173/782000 Gemeinnütz., Vereine, Stiftungen, Nachfolge, Immobilien
Taunus
Bentz StBG mbH & Co. KG 63454 Hanau 06181/27760 Personen-, Güterver., Industrie, Buchhaltung, JA
Gewerbe
Sandra Stegerwald 63773 Goldbach 06021/4475358 alle Branchen KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
Volker Dörig StBG mbH 63849 Leidersbach 06092/47319190 alle Branchen, Handel Buchhaltung, JA, Nachfolge
Mischlich StBG GmbH & Co. KG 64331 Weiterstadt 06150/10030 Handwerker, IT/EDV Buchhaltung, JA
StBG Herrmann u. Rüdig Partnerschaft 64625 Bensheim 06251/709310 Ärzte, Zahnärzte, IT/EDV ESt, Buchhaltung, JA
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FOCUS MONEY 24/2026
KANZLEI (Auflistung nach Postleitzahlen) PLZ Ort Telefon Branche* Spezialisierung**
RIZZO & ASSOCIATES Stb 65719 Hofheim a. 06192/911884 Biotech, Pharma, Personen-, intern. Steuerg./europ. StR, Nachfolge
Taunus
Güterver.
Renner StBG 67065 Ludwigshafen 0621/5957510 Handwerker, Heilberufe betriebsw. Beratung, UmwandlungsR
Steuerkanzlei Dienes + Weiß 67098 Bad Dürkheim 06322/9480880 Handwerker Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
S&K Unternehmens- und StBG mbH 67551 Worms 06241/596650 Handel, alle Branchen Nachfolge, intern. Steuerg./europ. StR
Wilking & Partner, RAe & Stb 67655 Kaiserslautern 0631/3578988 k. A. Buchhaltung, JA, ESt
Theurer & Kollegen GmbH StBG 68163 Mannheim 0621/126570 Heilberufe, alle Branchen Nachfolge, alle Spezialisierungen
KIRSCHNER Stb 68165 Mannheim 0621/107589 90 Immobilien, Bau, Handwerker Nachfolge, Immobilien
Steuerkanzlei COLLING 68165 Mannheim 0621/3001120 Freiberufler, Heilberufe KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
Steuerkanzlei Auxilia 68526 Ladenburg 06203/8406770 alle Branchen, Freiberufler Buchhaltung, JA, ESt
Tobias Bohn, Stb 68766 Hockenheim 06205/2044590 Gemeinnütz., Vereine, Stiftungen, KSt/ESt (Untern.), betriebsw. Beratung
Heilberufe
ANTAX StBG mbH 69121 Heidelberg 06221/914820 Ärzte, Zahnärzte Buchhaltung, JA, ESt
Taube StBG 69226 Nußloch 0162/9491723 Hotel, Gastro., IT/EDV IFRS/US-GAAP, KSt/ESt (Untern.)
Kanzlei Maier, Dr. Maier & Kotschner GbR 70178 Stuttgart 0711/955500 Freiberufler, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Klaus Vossler StBG mbH 70327 Stuttgart 0711/40703060 Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Just StBG mbH 70469 Stuttgart 0711/81477955 alle Branchen Buchhaltung, JA, ESt
Finkbeiner & Partner mbB WPG StBG 70499 Stuttgart 0711/26340930 Gemeinnütz., Vereine, Stiftungen, alle Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Branchen
SCHLEEHUBER + WIMMER GmbH & Co. KG 71065 Sindelfingen 07031/86970 Handwerker, Handel KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
StBG
T HOCH DREI 71254 Ditzingen 07156/4260571 Industrie, Gewerbe, Freiberufler Vertragsgestaltung, Buchhaltung, JA
StBG Wiedemann 71638 Ludwigsburg 07141/299560 Handel, Immobilien, Bau KSt/ESt (Untern.), Immobilien
SCHLEEHUBER & HAUG GmbH & Co. KG 71735 Eberdingen- 07042/13548 Handwerker, Handel KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
StBG
Nussdorf
StBG Lerbs 72250 Freudenstadt 07441/951570 Ärzte, Zahnärzte KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
Steuerkanzlei Stahlecker 72818 Trochtelfingen 07124/3299952 alle Branchen, Handwerker k. A.
Kanzlei Beutel 73098 Rechberghausen 07161/958800 Freiberufler, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
JRH Wirtschaftstreuhand GmbH & Co. KG StBG 73728 Esslingen 07113/105980 Kfz-Gewerbe, Handel Nachfolge, Immobilien
taxandor StBG mbH 75172 Pforzheim 07231/133360 Immobilien, Bau, E-Com., Online-Untern. alle Spezialisierungen
TREUHAND StBG MBH 76646 Bruchsal 07251/97140 Industrie, Gewerbe, alle Branchen Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Paatsch StBG mbH 77977 Rust 07822/86490 Freiberufler Buchhaltung, JA, ESt
HERA StBGsges. mbH Tax & Consulting 79100 Freiburg 0761/1543300 Heilberufe, Handwerker Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
OEHMANN StBG 81541 München 089/20065520 alle Branchen Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Steuerkanzlei Franz Heinl 83413 Fridolfing 08684/9693900 Freiberufler, alle Branchen Buchhaltung, JA, ESt
WP StB Dipl.-Kfm. Sebastian Maier 85368 Moosburg a. d. 08761/7276100 Immobilien, Bau, Hotel, Gastro. KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
Isar
Werner Zimmermann Stb 86825 Bad Wörishofen 08247/992650 alle Branchen, Handwerker Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Schirmer Treuhand GmbH 88400 Biberach 07351/539910 alle Branchen, Gemeinnütz., Vereine, alle Spezialisierungen, KSt/ESt (Untern.)
Stiftungen
Donau-Treuhand AG 89073 Ulm 0731/9209920 Handel, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Steuerkanzlei Yvonne Späth 89335 Ichenhausen 08223/408026 Land-, Forstwirtschaft, Handwerker Buchhaltung, JA, ESt
AdvoTax Malisi-Liebrucks StBG mbH 89437 Haunsheim 09077/95080 Handwerker, Freiberufler Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Heiko Brand, Stb 89522 Heidenheim 07321/277190 Freiberufler, Heilberufe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Steuerkanzlei Anton Nagatkin (Tax&Friends) 91126 Schwabach 09122/174330 Immobilien, Bau, Handwerker Immobilien, KSt/ESt (Untern.)
die Taxmanufaktur 93077 Bad Abbach 0170/1231972 Heilberufe, Freiberufler Buchhaltung, JA, ESt
TAX.CO StBG mbH 95028 Hof 09828/1821660 Ärzte, Zahnärzte, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Barth StBG mbH 95615 Marktredwitz 09231/99890 Industrie, Gewerbe, Handwerker Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Rechenfabrik StBG mbH 98617 Meiningen 09773/899440 Handwerker, Ärzte, Zahnärzte Buchhaltung, JA, ESt
*Branchenspezialisierung ab 15 % Umsatzanteil; **Fachspezialisierung (Eigenangaben); JA = Jahresabschluss; k. A. = keine Angabe
FOCUS MONEY 24/2026
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moneysteuern&recht
MITTELGROSSE KANZLEIEN
Beratung aus einer Hand
Mittelgroße Steuerkanzleien (14 bis 29 Mitarbeiter) betreuen kleine und mittlere Unternehmen sowie vermögende
Privatpersonen in allen steuerlichen und rechtlichen Fragen, aber auch in internationalen Spezialfragen. Neben
Steuerberatern sind hier auch Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer tätig. Eine Auswahl der TOP-Berater:
KANZLEI (Auflistung nach Postleitzahlen) PLZ Ort Telefon Branche* Spezialisierung**
Cintinus StBG mbH 01067 Dresden 0351/56393960 Immobilien, Bau, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, Immobilien
Lehleiter + Partner Treuhand AG 01099 Dresden 0351/8119490 Immobilien, Bau Immobilien
Kanzlei Ken Berger 01309 Dresden 0351/6569510 Ärzte, Zahnärzte, Kfz-Gewerbe Finanz-, Vermögenspl.
Klusmeier Wirtschafts- u. StBG mbH 01445 Radebeul 0351/807050 alle Branchen betriebsw. Beratung, Sanierung/Insolvenz
ETL Schmidt & Partner GmbH StBG & Co. 06886 Wittenberg 03491/41890 E-Commerce, Online-Untern., Hotel, Umsatzsteuer, Buchhaltung, JA
Gastro.
Thomas Langer StBG mbH 10117 Berlin 030/23590930 Medien, Verlagsw., IT/EDV KSt/ESt (Untern.), UmwandlungsR
Kanzlei Metzenthin, RA Dipl.-Kfm. 10178 Berlin 030/202353830 Ärzte, Zahnärzte, E-Commerce, Nachfolge, Immobilien
Online-Untern.
ADCURA StBG mbH 10623 Berlin 030/8600990 Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe Buchhaltung, JA, ESt
Hansen Schulz & Kollegen GmbH StBG 10719 Berlin 030/8959020 Handwerker, Heilberufe Buchhaltung, JA, Nachfolge
SPS Steuern u. Recht, Dietmar Sedlaczek RA 10779 Berlin 030/31987040 Heilberufe, Gemeinnütz., Vereine, Stif. Vertragsgestaltung, Nachfolge
ETL AS GmbH StBG & Co. Berlin-Adlershof KG 12489 Berlin 030/6777110 Heilberufe, alle Branchen Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Dr. Knabe StG mbH WPG 14467 Potsdam 0331/2012190 Apotheken, alle Branchen Nachfolge, Buchhaltung, JA
SEB StBG mbH 17036 Neubrandenburg 03957/69620 Heilberufe, Banken, Finanzdienstl. betriebsw. Beratung, alle Spezial.
HSP STEUER JAKTO StBG mbH 19053 Schwerin 03857/44040 k. A. Nachfolge, Steuerstrafrecht
Höftmann & Partner WP-StB-VBp 20459 Hamburg 040/2980080 Handel, Industrie, Gewerbe Nachfolge, Buchhaltung, JA
WAPA StBG ETL GmbH 21614 Buxtehude 04161/59280 E-Commerce, Online-Untern., Kfz- Nachfolge, UmwandlungsR
Gewerbe
ETL Hanse Partner Lübeck GmbH 23552 Lübeck 0451/3175020 Handel, Hotel, Gastro. Buchhaltung, JA
Borgwarth & Partner StBG mbB 27472 Cuxhaven 04721/71790 Hotel, Gastro., Kfz-Gewerbe Nachfolge, Testamentsvollstreckung
SEB StBG mbH 27793 Wildeshausen 04431/955710 Handel, Banken, Finanzdienstl. betriebsw. Beratung, alle Spezial.
VON FINTEL_STB 29640 Schneverdingen 05193/98670 alle Branchen, Immobilien, Bau Buchhaltung, JA, Immobilien
Rosenbrock & Streuber PartG mbB 31137 Hildesheim 05121/74570 Freiberufler, Immobilien, Bau Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Ewigmann und Heilmann GbR 31582 Nienburg 05021/97420 Freiberufler, Land-, Forstw. Buchhaltung, JA, ESt
HWP Hinrichs & Partner mbB 32756 Detmold 05231/92370 Industrie, Gewerbe, Gemeinnütz., Vereine, KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
Stiftungen
Tölle & Melchior, FAe, Stb, Notar 32756 Detmold 05231/22644 Handel, Freiberufler Nachfolge, Buchhaltung, JA
Behrendt & Johannwille StBG mbH 33609 Bielefeld 0521/304380 Kfz-Gewerbe, Handel betriebsw. Beratung, Buchhaltung, JA
HSP STEUER Oliev, Sell & Partner StBG PartG 34117 Kassel 0561/941450 Handwerker, E-Commerce, Online-Untern. betriebsw. Beratung, alle Spezial.
HSP STEUER Sell & Partner StBG PartG 36251 Bad Hersfeld 06621/400870 Handwerker, E-Commerce, Online-Untern. betriebsw. Beratung, Nachfolge
Hahne, Kaufhold & Partner GmbH
37339 Leinefelde- 036074/3980 Handwerker, Immobilien, Bau Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Worbis
Mönnighoff & Partner Stb mbB 40219 Düsseldorf 0211/6696870 Immobilien, Bau, Medien, Verlagsw. Immobilien, Buchhaltung, JA
Innova StBG mbH
41069 Mönchengladbach
02161/551381 Heilberufe, Industrie, Gewerbe intern. Steuerg./europ. StR, KSt/ESt
(Untern.)
ELWISS Niederrhein GmbH StBG 41460 Neuss 02131/662990 Industrie, Gewerbe, E-Commerce, Buchhaltung, JA, UmwandlungsR
Online-Untern.
Dr. Glade, König & Partner GmbH 41460 Neuss 02131/91080 Industrie, Gewerbe, alle Branchen Nachfolge, Kapitalanlagen
HBSG BeßlerHanses StBG mbH 41542 Dormagen 02133/50200 Immobilien, Bau, alle Branchen Immobilien, Buchhaltung, JA
Schütze & Partner Stb, Rain 41751 Viersen 02162/9181818 Handwerker, alle Branchen k. A.
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FOCUS MONEY 24/2026
KANZLEI (Auflistung nach Postleitzahlen) PLZ Ort Telefon Branche* Spezialisierung**
Paschhoff & Partner, RAe & Stb, PartG mbB 42115 Wuppertal 0202/61275300 Ärzte, Zahnärzte, Immobilien, Bau Nachfolge, Vertragsgestaltung
ETL Aurin & ADVISA StBG mbH 44263 Dortmund 0231/70026100 Heilberufe, alle Branchen Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Falck Mohrmann & Partner mbB 44625 Herne 02325/93670 Handwerker, Handel Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
MIZ Treuhand GmbH WPG 45219 Essen 02054/92810 Industrie, Gewerbe, IT/EDV betriebsw. Beratung, Konzernrechnungsl.
ADVISA StBG mbH
45470 Mülheim an der 0208/991670 Ärzte, Zahnärzte Immobilien, Buchhaltung, JA
Ruhr
IMB Tax and Audit GmbH StBG WPG 45699 Herten 02366/583030 Industrie, Gewerbe, Handwerker Finanz-, Vermögenspl., betriebsw.
Beratung
Kisters Schmenk Stb Partnersch. mbB 46145 Oberhausen 0208/671200 Freiberufler, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Geuting Vornholt Feldhaus & Partner mbB 46348 Raesfeld 02865/60880 Ärzte, Zahnärzte, alle Branchen Nachfolge, alle Spezial.
Steuerkanzlei Michael Lommen 46446 Emmerich a.
Rhein
02822/913060 Handwerker, Industrie, Gewerbe intern. Steuerg./europ. StR, betriebsw.
Beratung
steuerpartner Geiger & Pielucha StBG PartG 46509 Xanten 02801/77330 Heilberufe, E-Commerce, Online-Untern. Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
mbB
Bours & Scheffers Stb PartnerschG mbB 46519 Alpen 02802/800890 Immobilien, Bau, Handwerker Buchhaltung, JA, Immobilien
Kalthoff & Kollegen StBG mbH 46539 Dinslaken 02064/41200 Handwerker, Apotheken Immobilien, Nachfolge
Romberg & Partner mbB 47058 Duisburg 0203/305360 alle Branchen alle Spezial.
HVP Hollenbenders Voos & Partner StBG 47799 Krefeld 02151/781290 Industrie, Gewerbe, Heilberufe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Dipl.-Ing.(FH) Holger Meyer Stb 49163 Bohmte 0160/90104785 Land-, Forstwirtschaft Rating
ETL ADVISA GmbH StBG 50672 Köln 0221/94101980 Ärzte, Zahnärzte, Immobilien, Bau Immobilien, Nachfolge
GK-Günter Meyer & Partner GmbH StBG 50933 Köln 0221/9584210 Handwerker, E-Commerce, Online-Untern. Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
GHM GmbH StBG 50968 Köln 0221/7895800 Industrie, Gewerbe, Ärzte, Zahnärzte intern. Steuerg./europ. StR, Immobilien
Hacker & Partner StBG PartG mbB 50968 Köln 0221/7179410 E-Commerce, Online-Untern., IT/EDV betriebsw. Beratung, KSt/ESt (Untern.)
ADVISA Aachen StBG mbH 52070 Aachen 0241/946140 Heilberufe, Ärzte, Zahnärzte KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
Dr. Hintzen Stb 52070 Aachen 0241/94580400 Heilberufe, Handwerker Buchhaltung, JA, intern. Steuerg./europ.
StR
ai-tax Holger Schwan 52134 Herzogenrath 02407/555610 Ärzte, Zahnärzte, Hotel, Gastro. Sanierung/Insolvenz, Nachfolge
Bender u. Kollegen GmbH StBG 52428 Jülich 02461/97810 Heilberufe, Handwerker Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Dr. Lang StBG mbH 53111 Bonn 0228/604500 Ärzte, Zahnärzte Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
GKM GmbH StBG 53225 Bonn 0228/289950 alle Branchen UmwandlungsR, Nachfolge
B2 GmbH WPG 55116 Mainz 06131/216520 Industrie, Gewerbe, Heilberufe Nachfolge, UmwandlungsR
ETL-Krieger & Kollegen GmbH StBG 55252 Mainz-Kastel 06134/6087 Hotel, Gastro., Handwerker Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Müller-Mollenhauer & Partner mbB 55543 Bad Kreuznach 0671/840000 Heilberufe, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
HT Haßlinger Treuhand PartGmbB 56070 Koblenz 0261/3038030 Apotheken, Ärzte, Zahnärzte betriebsw. Beratung, UmwandlungsR
SBS Schenkelberg GmbH StBG 56249 Herschbach 02626/225000 Immobilien, Bau, Handwerker Buchhaltung, JA, Nachfolge
Consilia WP u. Treuhand GmbH StBG 58285 Gevelsberg 0211/26008640 Handwerker, Freiberufler KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
TILLMANN & WEICH GmbH WP- u. StBG 59457 Werl 02922/878470 alle Branchen betriebsw. Beratung, Nachfolge
DRESES StB & Landwirtsch. Buchstelle GmbH 59494 Soest 02921/36300 Land-, Forstw., alle Branchen Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Schafeld & Partner Stb RAe PratnerschG mbB 59929 Brilon 02961/97230 alle Branchen UmwandlungsR, alle Spezial.
Edelmann & Partner StB PartG mbB 60314 Frankfurt a. Main 069/6860590 Industrie, Gewerbe betriebsw. Beratung, Buchhaltung, JA
Klaus + Partner 63263 Neu-Isenburg 06102/71170 Immobilien, Bau, Handel Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
ARGUS StBG mbH 63303 Dreieich 06103/697440 Handel, Medien, Verlagsw. Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Siegmund & Maier GmbH StBG 63743 Aschaffenburg 06021/317624 Industrie, Gewerbe, Handwerker k. A.
Benjamin Dreger 65343 Eltville am Rhein 06123/999090 Ärzte, Zahnärzte, Freiberufler Nachfolge
Reiner Rösener StB mbH 67098 Bad Dürkheim 06322/9858500 Industrie, Gewerbe, Handwerker Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Reiner Rösener StB mbH 67278 Bockenheim 06359/94300 Industrie, Gewerbe, Land-, Forstw. Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
S&K Rheinhessen StBG 67574 Osthofen 06242/912000 Handel, alle Branchen Nachfolge, intern. Steuerg./europ. StR
Traumer & Heidingsfelder StBG PartG mbB 67661 Kaiserslautern 0631/351220 Heilberufe, Immobilien, Bau Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Czerny & Collegen Stb & WP PartG mbB 68165 Mannheim 0621/127970 Heilberufe, Handel Buchhaltung, JA, Nachfolge
FOCUS MONEY 24/2026
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moneysteuern&recht
KANZLEI (Auflistung nach Postleitzahlen) PLZ Ort Telefon Branche* Spezialisierung**
S&K Südhessen StBG 68647 Biblis 06245/907320 Handel, alle Branchen Nachfolge, intern. Steuerg./europ. StR
RP Reuter GmbH StBG 68789 St. Leon-Rot 06227/899020 E-Commerce, Online-Untern., alle Buchhaltung, JA, UmwandlungsR
Branchen
Reiner Rösener StB mbH 69117 Heidelberg 06221/3219090 Industrie, Gewerbe, Handwerker KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
Liebhart & Kollegen 70178 Stuttgart 0711/6155370 Industrie, Gewerbe, Handwerker Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Treuhand Stuttgart Schleehuber & Kollegen 70563 Stuttgart 0711/7823750 Industrie, Gewerbe, IT/EDV KSt/ESt (Untern.), UmwandlungsR
HWS Stuttgart 70565 Stuttgart 0711/2484940 alle Branchen, Industrie, Gewerbe alle Spezial., Steuerstrafrecht
Hotz & Partner – StB, WP, RAe PartG mbB 70771 Leinfelden- 0711/947080 alle Branchen alle Spezial.
Echterdingen
Bay, Kurz & Schmitt PartG mbB 71263 Weil der Stadt 07033/2802 Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe Nachfolge, KSt/ESt (Untern.)
StB Popenda GmbH StBG 71292 Friolzheim 07044/9799230 Industrie, Gewerbe, Handwerker Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
MICHELSOHN StB 71522 Backnang 07191/32420 Heilberufe, alle Branchen ESt, Buchhaltung, JA
Martin Schmid StBG mbH & Co. KG 72555 Metzingen 07123/936980 Ärzte, Zahnärzte, Handwerker Buchhaltung, JA, alle Spezial.
HWS Deggingen 73326 Deggingen 07334/96280 alle Branchen, Handwerker alle Spezial., Nachfolge
Schmid & Scholz StBG mbH 73547 Lorch 07172/926400 Industrie, Gewerbe, Freiberufler Buchhaltung, JA, Nachfolge
Barth Bessler Dolwig PartG mbB RAe StB 73730 Esslingen 0711/94571530 Handwerker, Ärzte, Zahnärzte Buchhaltung, JA, UmwandlungsR
Steuerkanzlei Hess 74722 Buchen 06281/52020 Industrie, Gewerbe, E-Commerce, Nachfolge, betriebsw. Beratung
Online-Untern.
HWS Pforzheim 75172 Pforzheim 07231/93090 alle Branchen, Industrie, Gewerbe alle Spezial., Konzernrechnungsl.
Steuerkanzlei Kerstin Lang 76275 Ettlingen 07243/768800 Ärzte, Zahnärzte, Freiberufler k. A.
Balzer & Kopp Partnersch. mbB 76316 Malsch 07246/920628 Ärzte, Zahnärzte, alle Branchen Buchhaltung, JA, ESt
DIE SCHRITTMACHER GbR 77654 Offenburg 0781/932470 Handwerker, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, Sanierung/Insolvenz
OTH Ortenauer Treuhand GmbH StBG 77694 Kehl 07854/182152 Immobilien, Bau, Handwerker ESt, Buchhaltung, JA
Reisch & Künstle Stb PartG mbB 77709 Wolfach 07834/83680 Industrie, Gewerbe, Handwerker Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Hecht + Friedemann StBG 77736 Zell a. H. 07835/426980 Industrie, Gewerbe KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
STEUERrat Himmelsbach & Partner, StBG 78052 Villingen- 07721/406180 Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Schwenningen
Oesterle, Hegemann & Kollegen GmbH 79215 Elzach 07682/91040 Industrie, Gewerbe, Handel Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
TSO TAX Heitersheim StBG mbH 79364 Heitersheim 07634/511451 Immobilien, Bau, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, Vertragsgestaltung
ETL Sachenbacher Reichel StBG mbH 80335 München 089/51996670 Immobilien, Bau, alle Branchen KSt/ESt (Untern.), Immobilien
ETL Krüger StBG mbH 86150 Augsburg 0821/346590 Ärzte, Zahnärzte, Industrie, Gewerbe Nachfolge, betriebsw. Beratung
Kanzlei Dr. Spann PartG mbB StB & Recht 86637 Wertingen 08272/98660 Ärzte, Zahnärzte, Handel Nachfolge, Buchhaltung, JA
Ecovis BLB StBG mbH 87439 Kempten 0831/5405650 Land-, Forstw. Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
ETL Jehle Landherr Loock GmbH 87600 Kaufbeuren 08341/93670 k. A. Nachfolge, UmwandlungsR
WMS Müssig · Sauter PartG mbB WPG, StBG 88214 Ravensburg 0751/3590160 alle Branchen, Heilberufe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Ute Hiller, StB 88483 Burgrieden 07392/1683294 Immobilien, Bau, alle Branchen Immobilien, Buchhaltung, JA
WAIBLINGER Partnerschaft 89073 Ulm 0731/152530 Industrie, Gewerbe, Handel k. A.
Huber & Kollegen GmbH StBG 89284 Pfaffenhofen 07302/747 Immobilien, Bau, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
ETL Dillingen GmbH StBG
89407 Dillingen a.d. 09071/712450 Hotel, Gastro., Handwerker KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
Donau
HSP STEUER Feil GmbH StBG 89547 Gerstetten 07323/96060 Handwerker, Freiberufler ESt, Buchhaltung, JA
Weichselbaum & Sommerer GmbH 90491 Nürnberg 0911/993680 Immobilien, Bau, alle Branchen Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Götz StBG mbH 92318 Neumarkt i. d. Opf. 09181/48610 Industrie, Gewerbe, Handel Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
StB Gernoth GmbH 94209 Regen 0151/15049805 Freiberufler, Heilberufe Buchhaltung, JA, Immobilien
Steuerkanzlei Kost u. Partner mbB 97424 Schweinfurt 09721/675180 Handwerker, Handel Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
BVS Bauer Volkert Schillinger u. Partner mbB 97980 Bad
07931/90950 alle Branchen Buchhaltung, JA, ESt
Mergentheim
ETL Hoffmann & Partner GmbH StBG & Co. 99423 Weimar 03643/83240 E-Commerce, Online-Untern., Hotel, Gastro. KSt/ESt (Untern.), alle Spezial.
Koch & Kollegen StBG mbH 99974 Mühlhausen 03601/46190 Ärzte, Zahnärzte, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
*Branchenspezialisierung ab 15 % Umsatzanteil; **Fachspezialisierung (Eigenangaben); JA = Jahresabschluss; k. A. = keine Angabe
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FOCUS MONEY 24/2026
GROSSE KANZLEIEN
Die Größen der Branche
Wer hochkomplexe Fragestellungen etwa zu Rechtsform, Umstrukturierung, Expansion ins Ausland oder Generationswechsel
hat, ist bei großen Beratungsunternehmen (ab 30 Mitarbeiter) bestens aufgehoben. Konzerne, mittelständische
Unternehmen und vermögende Privatpersonen erhalten hier Komplettbetreuung auf höchstem Niveau:
KANZLEI (Auflistung nach Postleitzahlen) PLZ Ort Telefon Branche* Spezialisierung**
avericon StBG mbH 01067 Dresden 0351/656720 Immobilien, Bau, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
PLAN12 GmbH StBG 01219 Dresden 0351/46700 alle Branchen, E-Commerce, alle Spezial.
Online-Untern.
Lehleiter + Partner Treuhand AG 02826 Görlitz 03581/48400 Immobilien, Bau, Industrie, Gewerbe Immobilien, Buchhaltung, JA
ETL Advitax GmbH StBG & Co. 06217 Merseburg 03461/2787140 Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe betriebsw. Beratung, Buchhaltung, JA
ETL Küpper & Partner GmbH StBG & Co. 10178 Berlin 030/24346555 Heilberufe, Hotel, Gastro. Buchhaltung, JA
Berlin KG
Wagemann + Partner PartG mbB 10709 Berlin 030/8938890 E-Commerce, Online-Untern.,
Immobilien, Bau
intern. Steuerg./europ. StR, KSt/ESt
(Untern.)
mgp Merla Ganschow u. Partner Stb, RA mbB 10789 Berlin 030/609839370 IT/EDV, E-Commerce, Online-Untern. ESt, Buchhaltung, JA
Hannes & Kollegen StBG mbH 10789 Berlin 0172/7004000 Hotel, Gastro., Handel KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
Wekel Straßer & Kollegen Stb Partners.mbB 13156 Berlin 030/4883880 Gemeinnütz., Vereine, Stiftungen, Buchhaltung, JA, Immobilien
Immobilien, Bau
BDO AG WPG 20355 Hamburg 040/302930 alle Branchen alle Spezial.
steueragenten.de StBG mbH 20457 Hamburg 040/284645390 E-Commerce, Online-Untern., alle Buchhaltung, JA, alle Spezial.
Branchen
ETL Bittrich & Kollegen GmbH StBG 21335 Lüneburg 04131/759900 Handwerker, Hotel, Gastro. Buchhaltung, JA, Nachfolge
Ruge Fehsenfeld 22419 Hamburg 040/5284030 Ärzte, Zahnärzte, alle Branchen Nachfolgeberatung
Wehling & Partner GmbH 22453 Hamburg 040/2294500 Handel, Hotel, Gastro. Buchhaltung, JA
TKP Tutas, Kruse & Partner PartnersG mbB, StBG 27472 Cuxhaven 04721/5082125 Hotel, Gastro., alle Branchen Buchhaltung, JA, Sanierung/Insolvenz
Schweinert & Peters PartG mbB 30159 Hannover 0172/6010859 Handel, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
BUST StBG mbH 30175 Hannover 0511/2807051 Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe Nachfolge, ESt
Treuhand Hannover StB u. Wirtschaftsb. 30519 Hannover 0511/833900 Apotheken, Ärzte, Zahnärzte Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
GmbH
Innotax StB u. Wirtschaftsb. GmbH 30519 Hannover 0511/98591960 Land-, Forstw., Handwerker KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
Busse & Coll. StBG mbH 31319 Sehnde 05138/61910 Land-, Forstw., Energie-, Wasservers. Buchhaltung, JA, Nachfolge
HPS StBG PartG mbB 32052 Herford 05221/10530 Industrie, Gewerbe, Nahrungsmittel Nachfolge, intern. Steuerg./europ. StR
Zahlmann Klose Nolting Partners. mbB 32584 Löhne 05731/86680 Industrie, Gewerbe, Heilberufe Nachfolge, Buchhaltung, JA
WP, Stb, RA
Wortmann & Partner PartG mbB
33378 Rheda- 05242/9288290 Industrie, Gewerbe, Handwerker Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Wiedenbrück
BPP Becker Patzelt Pollmann u. Partner mbB 33602 Bielefeld 0521/966850 Industrie, Gewerbe, Gemeinnütz., Nachfolge, betriebsw. Beratung
Vereine, Stiftungen
HLB Dr. Stückmann u. Partner mbB 33602 Bielefeld 0521/299300 Industrie, Gewerbe, Handel alle Spezial.
Wortmann & Fabian GmbH & Co. KG WPG 33775 Versmold 05423/94900 Industrie, Gewerbe, Immobilien, Bau Buchhaltung, JA, Konzernrechnl.
StBG
FACT GmbH 34131 Kassel 0561/3166860 Industrie, Gewerbe, Handel intern. Steuerg./europ. StR, Nachfolge
ETL MCP Mühl StBG mbH 35792 Löhnberg 06471/98500 Immobilien, Bau, alle Branchen Buchhaltung, JA, UmwandlungsR
PLANARIS PartG mbB, Stb, WP 36037 Fulda 0661/928810 Handwerker, Handel Buchhaltung, JA, ESt
EGSZ Gerow Kuhlmann Schmitz Zeiss PartmbB 40213 Düsseldorf 0211/172570 Immobilien, Bau, Handel Immobilien, intern. Steuerg./europ. StR
Bergers Partner StB, WP, PartG mbB 40237 Düsseldorf 0211/26008640 alle Branchen, Freiberufler alle Spezial., Immobilien
WWS Wirtz, Walter, Schmitz GmbH 41236 Mönchengladbach 02166/9710 Ärzte, Zahnärzte, Handel KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
kbht WP, Stb, RAe 41460 Neuss 02131/92430 Industrie, Gewerbe, Handel intern. Steuerg./europ. StR, Nachfolge
FOCUS MONEY 24/2026
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moneysteuern&recht
KANZLEI (Auflistung nach Postleitzahlen) PLZ Ort Telefon Branche* Spezialisierung**
Rinke Treuhand GmbH 42103 Wuppertal 0202/24960 Medien, Verlagsw., Hotel, Gastro. alle Spezial.
Quadrilog Steuern GmbH 42697 Solingen 0212/267880 Freiberufler, Immobilien, Bau Nachfolge, Immobilien
Kaib, Galldiks u. Partner StBG mbB 42857 Remscheid 02191/97500 Industrie, Gewerbe, Heilberufe Buchhaltung, JA, ESt
audalis Kohler Punge & Partner mbB 44139 Dortmund 0231/2255500 Industrie, Gewerbe, Handel Nachfolge, intern. Steuerg./europ. StR
Bußmann, Semer & Müller WP StB RA PartG mbB 44141 Dortmund 0231/43490 Handel, Industrie, Gewerbe alle Spezial.
Radloff Janz u. Partner mbB, Stb 44263 Dortmund 0231/5622280 Ärzte, Zahnärzte, Immobilien, Bau Steuerstrafrecht, Immobilien
Husemann Partnerschafts. GmbB WP, Stb, RAe 44269 Dortmund 0231/5411308 Immobilien, Bau, Handel Nachfolge, Immobilien
ADVISA MST StBG mbH 45143 Essen 0201/365480 Ärzte, Zahnärzte, Immobilien, Bau k. A.
Trimborn . Partner Stb in Partners.mbB 46145 Oberhausen 0208/690590 Immobilien, Bau, alle Branchen Buchhaltung, JA, Nachfolge
Steffen & Partner StBG mbB 46399 Bocholt 02871/275750 alle Branchen Nachfolge, alle Spezial.
Lemkens & Lemkens Stb PartG mbB 46509 Xanten 02801/771077 Industrie, Gewerbe, Handwerker UmwandlungsR, intern. Steuerg./europ. StR
MGK Partner 47051 Duisburg 0203/2950670 Immobilien, Bau, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, intern. Steuerg./europ.
StR
KPP StBG mbH 47533 Kleve 02821/72040 alle Branchen, E-Commerce, intern. Steuerg./europ. StR, Nachfolge
Online-Untern.
ETL Heuvelmann & van Eyckels GmbH 47533 Kleve 02821/75310 alle Branchen, Hotel, Gastro. intern. Steuerg./europ. StR, alle Spezial.
Hartmann & Partner StBG mbB 48599 Gronau 02565/93090 Gemeinnütz., Vereine, Stiftungen,
Handel
intern. Steuerg./europ. StR, betriebsw.
Beratung
Heisterborg GmbH & Co. KG 48703 Stadtlohn 02563/9220 k. A. k. A.
HBBN GmbH 49078 Osnabrück 0541/404600 Medien, Verlagsw., Kfz-Gewerbe KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
HMK Klein + Partner mbB 50667 Köln 0221/202000 alle Branchen Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Laufenberg Michels u. Partner mbB 50739 Köln 0221/9574940 Ärzte, Zahnärzte, alle Branchen Buchhaltung, JA, alle Spezial.
Kuthe & Becker PartG mbH 50858 Köln 02234/6036900 Freiberufler, IT/EDV Nachfolge, Buchhaltung, JA
S/H/GStb, RAe, WP Partners. GmbB 50968 Köln 0221/6700990 Ärzte, Zahnärzte, Immobilien, Bau betriebsw. Beratung, Immobilien
DELTAX Wirtschafts-StBG mbH 51107 Köln 0221/899050 alle Branchen, Handel Buchhaltung, JA, alle Spezial.
Dr. Neumann, Schmeer u. Partner mbB 52064 Aachen 0241/446660 alle Branchen Buchhaltung, JA, ESt
Kleine & Partner PartnersG mbB Stb u. RA 53113 Bonn 0228/9139970 Ärzte, Zahnärzte, Apotheken betriebsw. Beratung, Nachfolge
dhpg 53113 Bonn 0228/810000 k. A. k. A.
PMPG StBG Part mbB 53119 Bonn 0228/983880 alle Branchen, Hotel, Gastro. Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Dr. Schmidt u. Partner Stb, RAe 56068 Koblenz 0261/30090 Apotheken, Ärzte, Zahnärzte Buchhaltung, JA, ESt
Dr. Dienst & Partner GmbH & Co. KG 56073 Koblenz 0261/40660 Industrie, Gewerbe, Immobilien, Bau alle Spezial., Immobilien
Hilger, Neumann & Partner PAG mbB 56626 Andernach 02632/96540 Immobilien, Bau, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
TS StB GmbH 57072 Siegen 0271/393370 Industrie, Gewerbe, Handwerker Nachfolge, UmwandlungsR
Naust Partnerschaft mbB 58636 Iserlohn 02371/77460 Industrie, Gewerbe, Handel KSt/ESt (Untern.), betriebsw. Beratung
ecandes Partners. mbB StBG 59069 Hamm 02381/940940 Handwerker, alle Branchen Buchhaltung, JA, ESt
deimel PartG mbB StBG 59557 Lippstadt 02941/97170 Immobilien, Bau, Hotel, Gastro. Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Dr. Deppenkemper StBG mbH 59757 Arnsberg 02932/97170 alle Branchen Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Prof. Dr. K. Schwantag · Dr. P. Kraushaar 60439 Frankfurt a. Main 069/9712310 Gemeinnütz., Vereine, Stiftungen, Umsatzsteuer, Buchhaltung, JA
GmbH WPG
Freiberufler
Simon & Kollegen RA- u. StB-GmbH & Co. KG 63069 Offenbach a. Main 069/8307480 Heilberufe, alle Branchen Nachfolge, Testamentsvollstr.
Schüllermann u. Partner AG · WPG · StBG 63303 Dreieich 06103/6050 öffentl. Untern., Kommunen, betriebsw. Beratung, Buchhaltung, JA
Gemeinnütz., Vereine, Stiftungen
ETL-LITZ ADVISION GmbH StBG 66606 St. Wendel 06831/173400 Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe Buchhaltung, JA, ESt
bkb GmbH StBG 67346 Speyer 06232/67490 alle Branchen, Freiberufler alle Spezial., Nachfolge
Moore TK GmbH 68163 Mannheim 0621/425080 k. A. k. A.
HANS + Partner StBG mbB 68753 Waghäusel 07254/92900 alle Branchen, Heilberufe alle Spezial., Nachfolge
HWS GmbH & Co. KG 70565 Stuttgart 0711/788920 alle Branchen, E-Commerce, alle Spezial., Immobilien
Online-Untern.
HWS Sindelfingen 71065 Sindelfingen 07031/77854150 alle Branchen, Hotel, Gastro. alle Spezial., Sanierung/Insolvenz
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FOCUS MONEY 24/2026
KANZLEI (Auflistung nach Postleitzahlen) PLZ Ort Telefon Branche* Spezialisierung**
HWS Korb 71404 Korb 07151/82020 alle Branchen, E-Commerce, alle Spezial., intern. Steuerg./europ. StR
Online-Untern.
BSKP Dr. Broll Schmitt Kaufmann & Partner 71638 Ludwigsburg 07141/643840 Industrie, Gewerbe, Immobilien, Bau Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
Kanzlei HSP Tübinger StBG mbH 72070 Tübingen 07071/94560 alle Branchen, Heilberufe Buchhaltung, JA, ESt
HWS Tübingen 72072 Tübingen 07071/97320 alle Branchen, Ärzte, Zahnärzte alle Spezial., Vertragsgestaltung
HWS Reutlingen 72762 Reutlingen 07121/34900 alle Branchen, E-Commerce, alle Spezial., betriebsw. Beratung
Online-Untern.
RWT 72764 Reutlingen 07121/4890 alle Branchen alle Spezial.
HWS Remshalden 73630 Remshalden 07151/910700 alle Branchen, Industrie, Gewerbe alle Spezial., UmwandlungsR
HWS Heilbronn 74074 Heilbronn 07131/39039700 alle Branchen, IT/EDV alle Spezial., KSt/ESt (Untern.)
Lehleiter+Partner AG 74172 Neckarsulm 07132/9680 Freiberufler, Energie-, Wasservers. Nachfolge, Buchhaltung, JA
HWS Bietigheim-Bissingen
74321 Bietigheim- 07142/90110 alle Branchen, Handel alle Spezial., Konzernrechnl.
Bissingen
sbl Partnerschaft mbB 74889 Sinsheim 07261/6880 Handel, Immobilien, Bau Buchhaltung, JA, Nachfolge
Schauer Häffner & Partner 74918 Angelbachtal 07265/912291 Industrie, Gewerbe, Biotech/Pharma betriebsw. Beratung, Nachfolge
HWS Karlsruhe 76229 Karlsruhe 0721/967160 alle Branchen, Handel alle Spezial., Sanierung/Insolvenz
Zimmermann-Brase + Partner StBG mbB 76327 Pfinztal 0721/465920 Handwerker, Freiberufler intern. Steuerg./europ. StR, Nachfolge
HWS Landau 76829 Landau (Pfalz) 06341/92290 alle Branchen, Land-, Forstw. alle Spezial., KSt/ESt (Untern.)
Lemminger & Lemminger Stb 77855 Achern 07841/62330 alle Branchen Buchhaltung, JA, Nachfolge
Melzer & Kollegen StBG mbH & Co.KG 77933 Lahr 07821/91830 Handel, Industrie, Gewerbe KSt/ESt (Untern.), betriebsw. Beratung
KFD Stb Käser Federer Disch u. Partner mbB 77955 Ettenheim 07822/767010 Freiberufler, Land-, Forstw. Buchhaltung, JA, ESt
Himmelsbach & Streif GmbH StBG, WPG 77960 Seelbach 07823/94970 Industrie, Gewerbe, Handwerker Buchhaltung, JA, Nachfolge
Lerner Lachenmaier & Partner 78054 VS-Schwenningen 07720/99770 Industrie, Gewerbe, Handwerker Nachfolge, Buchhaltung, JA
Lerner Lachenmaier & Partner 78647 Trossingen 07425/94909 Industrie, Gewerbe, Ärzte, Zahnärzte KSt/ESt (Untern.), Buchhaltung, JA
TLI Stb 80333 München 089/21537370 Banken, Finanzdienstl., Handel intern. Steuerg./europ. StR, KSt/ESt (Untern.)
INTARIA GmbH 80336 München 089/7472400 alle Branchen intern. Steuerg./europ. StR, alle Spezial.
hph Halmburger & Kampf Partners.mbB 80637 München 089/1711240 alle Branchen Buchhaltung, JA
RAW-Partner PartG mbB WPG, StBG, RAe 80687 München 089/57838249 Kfz-Gewerbe, alle Branchen Buchhaltung, JA, alle Spezial.
EWK StBG mbH 80687 München 089/85631650 Medien, Verlagsw., Immobilien, Bau intern. Steuerg./europ. StR, Immobilien
Dr. Schauer Stb, RAe, PartG mbB 82418 Murnau 08841/676070 Ärzte, Zahnärzte, Hotel, Gastro. Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
JMS Partner PartG mbB 82538 Geretsried 08171/93010 Industrie, Gewerbe, alle Branchen Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
SWMP PartGmbB StBG, WPG 86153 Augsburg 0821/5433780 Immobilien, Bau, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, betriebsw. Beratung
Kanzlei Mauss u. Mauss 86153 Augsburg 0821/71007959 alle Branchen, Immobilien, Bau Steuerstrafrecht, alle Spezial.
EHK Epple, Dr. Hörmann & Kollegen PartG mbB 86159 Augsburg 0821/59780 Industrie, Gewerbe, Immobilien, Bau UmwandlungsR, Immobilien
Tronsberg.Wild Stb PartG mbB 87435 Kempten 0831/9607860 Immobilien, Bau, Handwerker Nachfolge, UmwandlungsR
Menz & Partner RAe Stb 87700 Memmingen 08331/95000 Handwerker, Immobilien, Bau Steuerstrafrecht, Nachfolge
Kanzlei Kaufmann 88400 Biberach 07351/344200 Ärzte, Zahnärzte, Handwerker Nachfolge, Immobilien
HWS Ulm 89081 Ulm 0731/962300 alle Branchen, Industrie, Gewerbe alle Spezial., KSt/ESt (Untern.)
HWS Illertissen 89257 Illertissen 07303/96960 alle Branchen, Industrie, Gewerbe alle Spezial., KSt/ESt (Untern.)
Dümpelmann & Kollegen GmbH & Co. KG 90402 Nürnberg 0911/628000 Heilberufe, Handwerker Buchhaltung, JA, UmwandlungsR
Schaffer & Partner mbB 90491 Nürnberg 0911/959980 Handel, IT/EDV Buchhaltung, JA, Vertragsgestaltung
Girmscheid StBG mbH
90552 Röthenbach/ 0911/9588940 Immobilien, Bau, Industrie, Gewerbe Immobilien, alle Spezial.
Nürnberg
Knorr & Ristelhuber GmbH StBG 91052 Erlangen 09131/787160 Heilberufe, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, ESt
Burkhardt StB 91717 Wassertrüdingen 09832/68260 Handwerker, Industrie, Gewerbe Buchhaltung, JA, KSt/ESt (Untern.)
drpa PartnerschaftsG mbB 93051 Regensburg 0941/920010 Ärzte, Zahnärzte, Kfz-Gewerbe Buchhaltung, JA, Nachfolge
neo Kanzlei 93413 Cham 09971/2006140 Handwerker Immobilien, Buchhaltung, JA
Steuerkanzlei Frank Hahn 97618 Heustreu 09773/899440 Land-, Forstw., Handwerker Buchhaltung, JA, ESt
*Branchenspezialisierung ab 15 % Umsatzanteil; **Fachspezialisierung (Eigenangaben); JA = Jahresabschluss; k. A. = keine Angabe
FOCUS MONEY 24/2026
79
moneyservice
KONSUMENTENKREDITE
Ich kauf
mir was!
Für Bundesjustizministerin Stefanie Hubig ist es „eines
der größten verbraucherpolitischen Gesetzgebungsvorhaben
der vergangenen Jahre – und betrifft
viele Millionen Menschen“. Die Grünen hingegen
sehen in den neuen Regelungen eher viel „zu viele
unnötige Schutzlücken“. Zumal Debitkarten ausgenommen
seien, so der Grünen-Abgeord nete Stefan Schmidt.
Am 17. April 2026 jedenfalls hat der Bundestag ein neues
Gesetz der rot-schwarzen Regierung zum besseren Schutz
der Verbraucher bei Kreditgeschäften durchgewunken. Danach
unterliegen künftig Zahlungsmethoden wie „Buy now,
pay later“ den gleichen Bedingungen wie andere Konsumentenkredite.
„Jetzt kaufen, später zahlen“-Geschäfte bedürfen
damit nun auch einer Prüfung der Bonität des Käufers. „Dies
begegnet der Gefahr, dass insbesondere jüngere Verbraucherinnen
und Verbraucher durch den Abschluss einer Vielzahl
solcher Verträge, selbst wenn die jeweiligen Einzelbeträge
für sich betrachtet nicht besonders hoch sind, den Überblick
über ihre Verbindlichkeiten verlieren und in eine Überschuldungsspirale
geraten“, so der aktuelle Gesetzestext.
Überblick verloren. Was durchaus im Alltag passiert, denn:
Laut einer Umfrage der Finanzaufsicht BaFin hat ein knappes
Viertel der unter Dreißigjährigen hierzulande beim Online-Shopping
mit der „Buy now, pay later“-Methode schon
mal den Überblick über offene Rechnungen verloren.
Außerdem will das Gesetz die Regeln der Bonitätsprüfung
straffen: Darlehen sollen nur noch vergeben werden dürfen,
wenn deren Rückzahlung „wahrscheinlich“ ist. Bei der Kontrolle
dürfen die Geldverleiher zudem keine Informationen
aus sozialen Netzwerken und keine besonders sensiblen
Daten, vor allem keinerlei Gesundheitsdaten, verwenden.
Zur Nachsicht verpflichtet. Zudem sind die Darlehensgeber
künftig zur „Nachsicht“ gegenüber ihren Kreditnehmern
verpflichtet. Diese soll spätestens vor Einleitung von Zwangs-
80 Foto: Adobe Stock
FOCUS MONEY 24/2026
EINBAUKÜCHE:
Für hochwertige
Möblierungen
nehmen viele
Deutsche gern
ein Darlehen auf
Die Zinsen für
private Darlehen
sind hierzulande
hoch. Welche
Banken dennoch
mit hervorragenden
Kreditkonditionen
Darlehensnehmer
überzeugen können
von THOMAS SCHICKLING
vollstreckungsmaßnahmen greifen. Vor Kündigung des
Kreditvertrags soll Verbraucherinnen und Verbrauchern in
finanziellen Schwierigkeiten eine Vertragsanpassung angeboten
werden müssen, zum Beispiel eine Verlängerung der
Vertragslaufzeit oder eine Stundung der Darlehensraten.
Nicht zu vergessen: Die Banken dürfen künftig Dispokredite
im Rahmen von Girokonten-Modellen nur noch mit einer
Kündigungsfrist von mindestens zwei Monaten beenden.
Auf dem Papier jedenfalls liest sich das Reformpaket von
Schwarz-Rot zu Kreditgeschäften privater Haushalte gut –
und dürfte viele Menschen vor Überschuldung bewahren.
Krieg drückt auf Konsum. Die Lust am Geldausgeben allerdings
hat sich bei den Deutschen merklich eingetrübt. Vor
dem Hintergrund der Nahost-Krise und damit verbundener,
deutlich anziehender Preise für Energie und Lebensmittel sowie
zunehmender Sorgen um den Arbeitsplatz haben 82 Prozent
der Haushalte in Deutschland ihre Ausgaben reduziert.
Diese Bilanz zieht die aktuelle Schufa-Verbraucherumfrage.
Rund 44 Prozent hätten zudem größere Anschaffungen auf
die nächsten Monate verschoben, bilanziert die Umfrage.
Schon im vierten Quartal 2025 konnte die Deutsche Bundesbank
hierzulande eine merkliche Zurückhaltung der Verbraucher
bei der Aufnahme von Konsumentenkrediten am
Markt feststellen: Die Kreditaufnahme ging auf eine Summe
von insgesamt neun Milliarden Euro zurück – im Vorquartal
waren es noch rund 16 Milliarden Euro.
Wer sich dennoch um einen Privatkredit bemühte, musste
leidvoll erfahren, wie schwer es mittlerweile geworden ist,
eine Zusage zu bekommen. Denn die Banken haben ihre Kreditrichtlinien
für Verbraucher spürbar gestrafft. Grund dafür
ist das mit der angespannten wirtschaftlichen Lage und
der merklich gesunkenen Bonität der Darlehensnehmer erhöhte
Kreditausfallrisiko. Entsprechend restriktiv verhalten
sich immer mehr Geldhäuser bei der Prüfung von Kreditanfragen,
um sich keine faulen Darlehen in die Bücher zu holen,
die ihre Kunden am Ende nicht zurückzahlen können.
Die Chancen auf einen Kredit steigen jedoch, wenn sich
etwa Ehepaare gemeinsam Geld leihen. Ein zweiter Kreditnehmer
reduziert das Zahlungsausfallrisiko für die Banken
und ermöglicht damit bessere Konditionen. Verivox-Daten
zeigen: Wer den Ratenkredit zu zweit beantragt, erhält in
zwei von drei Fällen mindestens ein Finanzierungsangebot.
Neben strengen Richtlinien bei der Kreditvergabe haben
auch die Zinsen für Konsumentendarlehen evident angezogen:
So rangiert zum Beispiel der aktuelle FMH-Index der
Finanzberatung Max Herbst– er bildet den Mittelwert aus den
Offerten von insgesamt 44 Banken – etwa für Ratenkredite mit
einer Laufzeit von 36 Monaten bei durchschnittlich 7,21 Prozent.
Dabei reicht die Zinsspanne von 5,29 bis 9,56 Prozent.
Hohe Zinsen. Wer unbedingt jetzt ein Darlehen braucht,
sollte dabei stets auf einen verhältnismäßig niedrigen Sollzins
achten – und besser gleich mehrere Angebote von Banken
einholen. Auch die Option kostenlos eingeräumter Sondertilgungsmöglichkeiten
im Rahmen des Kreditvertrags
und die absolute Höhe anfallender Gebühren bei etwaigem
Zahlungsverzug sind wichtige Auswahlkriterien.
Nur: Wo ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für Konsumentendarlehen
– trotz einer restriktiven Vergabepolitik – noch
top? Antworten liefern FOCUS MONEY und das Deutsche
Finanz-Service Institut (DFSI). Dazu haben MONEY und das
DFSI die aktuelle Kostenstruktur der via Bankfilialen bundesweit
vertriebenen Ratenkredit-Offerten über alle Kundengruppen
unter die Lupe genommen (s. Methode S. 84). Und
die besten bonitätsabhängigen Offerten mit und ohne Restschuldversicherung
herausgearbeitet (s. Tabellen S. 82/83).
Je besser die individuelle Bonität eines Kreditnehmers ausfällt,
desto niedriger sind in aller Regel auch die effektiven
Darlehenszinsen. Positiv auf die Kreditwürdigkeit einer Person
wirken sich aus Sicht der Banken beispielsweise ein hoher
Nettoverdienst und Immobilieneigentum aus.
In puncto Zahlungsfähigkeit ein hohes Ansehen genießen
bei Banken nach wie vor Beamte auf Lebenszeit. Anders als
andere abhängig Beschäftigte sind die Staatsdiener kaum
von Einkommenseinbußen und Jobverlust bedroht. Davon
profitieren Beamte auf Lebenszeit bei der Kreditprüfung.
FOCUS MONEY 24/2026
81
moneyservice
Top-Ratenkredite über alle Kundengruppen und Vertriebswege
MIT Bewertung der Restschuldversicherung (RSV)
Kreditinstitut ABK Bank Postbank Deutsche Bank Deutsche Bank Postbank Targobank
Website www.abkbank.de www.postbank.de www.deutsche-bank.de www.deutsche-bank.de www.postbank.de www.targobank.de
Produktname FlexoPlus-Kredit Privatkredit PrivatKredit Online PrivatKredit Filiale Privatkredit direkt Online-Kredit
bonitätsabhängig ja ja ja ja ja ja
niedrigster / höchster Effektivzins
4,29 % p. a. eff. /
10,19 % p. a. eff.
3,49 % p. a. eff. /
13,89 % p. a. eff.
3,25 % p. a. eff. /
12,73 % p. a. eff.
4,49 % p. a. eff. /
12,99 % p. a. eff.
3,25 % p. a. eff. /
12,63 % p. a. eff.
3,49 % p. a. eff. /
10,99 % p. a. eff.
2/3-Zins über alle Laufzeiten
und Kreditsummen 5,99 % p. a. 9,89 % p. a. 8,96 % p. a. 8,99 % p. a. 8,92 % p. a. 6,95 % p. a.
Vergabe auch an*
(GGF)
Höchstalter Kreditnehmer 75 Jahre kein Höchstalter kein Höchstalter kein Höchstalter kein Höchstalter kein Höchstalter
Kreditgröße (min. / max.) 500 € / 100000 € 1500 € / 80000 € 1000 € / 80000 € 1000 € / 80000 € 3000 € / 80000 € 1500 € / 80000 €
Laufzeit (min. / max.)
12 Monate /
120 Monate
12 Monate /
120 Monate
12 Monate /
120 Monate
12 Monate /
120 Monate
12 Monate /
120 Monate
6 Monate /
96 Monate
Restschuldversicherung
möglich ja ja ja ja ja ja
Vertriebskanäle Filiale/Telefon/Online Filiale/Telefon Telefon/Online Filiale Online Telefon/Online
Punkte Kundengruppen 64,90 81,30 81,30 90,00 81,30 82,90
Punkte Produktmerkmale 266,00 252,12 254,12 258,78 238,12 222,92
Punkte Zinssätze, Kosten,
Gebühren 256,36 242,34 244,21 227,98 245,37 209,09
Punkte Restschuldversicherung
(RSV) 90,14 86,21 79,41 79,71 85,41 125,19
Gesamtpunktzahl 677,40 661,97 659,04 656,47 650,20 640,10
GESAMTWERTUNG Hervorragend Hervorragend Hervorragend Hervorragend Hervorragend Hervorragend
OHNE Bewertung der Restschuldversicherung (RSV)
Kreditinstitut ABK Bank Deutsche Bank Deutsche Bank Postbank Postbank Deutsche Kreditbank (DKB)
Website www.abkbank.de www.deutsche-bank.de www.deutsche-bank.de www.postbank.de www.postbank.de www.dkb.de
Produktname FlexoPlus-Kredit PrivatKredit Online PrivatKredit Filiale Privatkredit Privatkredit direkt Privatdarlehen
bonitätsabhängig ja ja ja ja ja nein
niedrigster / höchster
Effektivzins
4,29 % p. a. eff. /
10,19 % p. a. eff.
3,25 % p. a. eff. /
12,73 % p. a. eff.
4,49 % p. a. eff. /
12,99 % p. a. eff.
3,49 % p. a. eff. /
13,89 % p. a. eff.
3,25 % p. a. eff. /
12,63 % p. a. eff.
6,29 % p. a. eff. /
6,79 % p. a. eff.
2/3-Zins über alle Laufzeiten
und Kreditsummen 5,99 % p. a. 8,96 % p. a. 8,99 % p. a. 9,89 % p. a. 8,92 % p. a. 6,29 % p. a.
Vergabe auch an* (GGF) (GGF)
Höchstalter Kreditnehmer 75 Jahre kein Höchstalter kein Höchstalter kein Höchstalter kein Höchstalter 77 Jahre
Kreditgröße (min. / max.) 500 € / 100000 € 1000 € / 80000 € 1000 € / 80000 € 1500 € / 80000 € 3000 € / 80000 € 2500 € / 100000 €
Laufzeit (min. / max.)
12 Monate /
120 Monate
12 Monate /
120 Monate
12 Monate /
120 Monate
12 Monate /
120 Monate
12 Monate /
120 Monate
Restschuldversicherung
möglich ja ja ja ja ja ja
12 Monate /
120 Monate
Vertriebskanäle Filiale/Telefon/Online Telefon/Online Filiale Filiale/Telefon Online Online
Punkte Kundengruppen 64,90 81,30 90,00 81,30 81,30 84,50
Punkte Produktmerkmale 266,00 254,12 258,78 252,12 238,12 199,98
Punkte Zinssätze, Kosten,
Gebühren 256,78 244,14 227,91 242,27 245,30 271,09
Gesamtpunktzahl 587,68 579,55 576,69 575,68 564,71 555,57
GESAMTWERTUNG Hervorragend Hervorragend Hervorragend Hervorragend Hervorragend Hervorragend
Anmerkungen: Im Test alle eingereichten Produkte über alle Kundengruppen und Vertriebswege, die MIT/OHNE optionale Restschuldversicherung (RSV) erhältlich sind, unabhängig von der Bonitätsabhängigkeit der Zinssätze; MIT/OHNE Bewertung der fakultativ erhältlichen RSV; *Angaben in Klammern:
82
FOCUS MONEY 24/2026
ING Deutsche Kreditbank (DKB) BBBank Norisbank Targobank SKG BANK Commerzbank 1)
www.ing.de www.dkb.de www.bbbank.de www.norisbank.de www.targobank.de www.skgbank.de www.commerzbank.de
Ratenkredit Privatdarlehen Wunschkredit Top-Kredit Filial-Kredit RatenKredit Ratenkredit
ja nein ja ja ja ja ja
3,92 % p. a. eff. /
10,2 % p. a. eff.
6,29 % p. a. eff. /
6,79 % p. a. eff.
4,99 % p. a. eff. /
9,37 % p. a. eff.
3,69 % p. a. eff. /
14,4 % p. a. eff.
5,99 % p. a. eff. /
16,89 % p. a. eff.
4,69 % p. a. eff. /
11,59 % p. a. eff.
2,99 % p. a. eff. /
11,49 % p. a. eff.
6,90 % p. a. 6,29 % p. a. 4,99 % p. a. 7,90 % p. a. 7,99 % p. a. 6,99 % p. a. 6,39 % p. a.
Freiberufler / (Künstler) (GGF) (GGF) (GGF)
kein Höchstalter 77 Jahre kein Höchstalter kein Höchstalter kein Höchstalter 77 Jahre 80 Jahre
5000 € / 90000 € 2500 € / 100000 € 5000 € / 75000 € 1000 € / 65000 € 1500 € / 80000 € 10000 € / 100000 € 1500 € / 100000 €
12 Monate /
120 Monate
12 Monate /
120 Monate
24 Monate /
120 Monate
12 Monate /
120 Monate
6 Monate /
96 Monate
12 Monate /
120 Monate
ja ja ja ja ja ja ja
6 Monate /
179 Monate
Online Online Filiale/Telefon/Online Online Filiale/Telefon Online Filiale/Telefon/Online
80,90 84,50 82,90 73,80 82,90 84,50 75,80
209,56 199,98 160,00 232,00 222,92 168,73 214,00
254,34 270,09 251,53 190,28 129,29 233,17 209,40
95,11 78,35 103,29 84,65 124,19 69,95 46,70
639,90 632,92 597,72 580,73 559,30 556,35 545,89
Hervorragend Hervorragend Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut
ING Targobank Commerzbank 1) Norisbank BBBank UniCredit Bank SKG BANK
www.ing.de www.targobank.de www.commerzbank.de www.norisbank.de www.bbbank.de www.hypovereinsbank.de www.skgbank.de
Ratenkredit Online-Kredit Ratenkredit Top-Kredit Wunschkredit KomfortKredit RatenKredit
ja ja ja ja ja ja ja
3,92 % p. a. eff. /
10,2 % p. a. eff.
3,49 % p. a. eff. /
10,99 % p. a. eff.
2,99 % p. a. eff. /
11,49 % p. a. eff.
3,69 % p. a. eff. /
14,4 % p. a. eff.
4,99 % p. a. eff. /
9,37 % p. a. eff.
eingeschränkte Kreditvergabe; GGF = Gesellschaftergeschäftsführer; Daten: Angaben der Anbieter; Berechnungen: DFSI; Stand: Mai 2026; alle Angaben ohne Gewähr; alle Angaben freibleibend; 1) keine Angaben zu Kosten einer RSV
4,49 % p. a. eff. /
9,99 % p. a. eff.
4,69 % p. a. eff. /
11,59 % p. a. eff.
6,90 % p. a. 6,95 % p. a. 6,39 % p. a. 7,90 % p. a. 4,99 % p. a. 7,28 % p. a. 6,99 % p. a.
Freiberufler / (Künstler) (GGF) (GGF) (GGF)
kein Höchstalter kein Höchstalter 80 Jahre kein Höchstalter kein Höchstalter 82 Jahre 77 Jahre
5000 € / 90000 € 1500 € / 80000 € 1500 € / 100000 € 1000 € / 65000 € 5000 € / 75000 € 2500 € / 75000 € 10000 € / 100000 €
12 Monate /
120 Monate
6 Monate /
96 Monate
6 Monate /
179 Monate
12 Monate /
120 Monate
24 Monate /
120 Monate
12 Monate /
120 Monate
ja ja ja ja ja nein ja
12 Monate /
120 Monate
Online Telefon/Online Filiale/Telefon/Online Online Filiale/Telefon/Online Filiale/Telefon/Online Online
80,90 82,90 75,80 73,80 82,90 83,40 84,50
209,56 222,92 214,00 232,00 160,00 192,93 168,73
256,34 210,52 211,54 189,92 251,32 216,67 234,17
546,80 516,34 501,34 495,73 494,22 493,00 487,40
Hervorragend Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut
FOCUS MONEY 24/2026
83
moneyservice
METHODE
Leistung zählt
Für FOCUS MONEY fragte das DFSI bei
40 bundesweit agierenden Online- und
Filialbanken sowie Versicherungen Daten
zu Krediten für Privatpersonen/Selbstständige
ohne Verwendungseinschränkung
ab. Institute, welche nur bestimmten
Personengruppen offenstehen (etwa
Ärzten/Apothekern, Beschäftigten im
kirchlichen Raum usw.), blieben bei der
Betrachtung unberücksichtigt. Ausnahme:
die ABK Allgemeine Beamten Bank
(ABK Bank), bei der neben Beamten
auch Angestellte des öffentlichen Dienstes
sowie Mitarbeiter früherer Staatsbetriebe
wie der Deutschen Telekom und
Angestellte im öffentlichen Umfeld (zum
Beispiel Versorger) Kunde sein können.
In die Testwertung flossen Angaben von
insgesamt 16 Finanzdienstleistern zu 20
Kreditprodukten mit bonitätsabhängigen
und bonitätsunabhängigen Zinsen ein.
Dabei vergab das DFSI, abgestuft nach
der Vorteilhaftigkeit für Kunden, Punkte
in den folgenden Bereichen:
1. Kundengruppen
Zunächst wurden elf Merkmale abgefragt,
welche die Frage beantworten, wer überhaupt
einen Kredit beantragen kann, etwa
■ die Anzahl vorgegebener Berufsgruppen
(u. a. Angestellte, Selbstständige), denen
ein Kredit gewährt werden kann
■ die nachweispflichtige Mindestbeschäftigungsdauer
des Antragstellers
■ ob auch der Partner zwingend als Kreditnehmer
mit eingetragen werden muss
Insgesamt konnten dabei maximal 120
Punkte erzielt werden.
2. Produktmerkmale
Zu den insgesamt mehr als 41 bewerteten
Kriterien zählten beispielsweise:
■ Mindest- bzw. Maximalsumme des Kredits
■ die Möglichkeit der nachträglichen Aufstockung
des Darlehens
■ Sondertilgungsmöglichkeiten
■ Widerrufsfristen
■ Möglichkeiten, die Rückzahlrate zu erhöhen,
zu reduzieren oder gestundet zu
bekommen
■ die Besicherung des Kredits (etwa eine
obligatorische Lohnabtretung)
Insgesamt vergab das DFSI in diesem
Bereich bis zu 380 Punkte.
3. Zinssätze, Kosten und Gebühren
Im umfangreichsten Block der Bewertung
wurden knapp 50 Merkmale rund um die
Themen Zinssätze, Gebühren und sonstige
Kosten im Zusammenhang mit einem
Kredit untersucht. Dazu gehörten etwa:
■ der Effektivzinssatz, wobei immer der jeweils
niedrigste Zinssatz im Vergleich als
Referenzwert diente. Im Test wurden stets
die Zinssätze bei bester, mittlerer und
schlechtester Bonität betrachtet sowie
der sogenannte Zwei-Drittel-Zins (Zinssatz,
zu dem zwei Drittel der Kunden den
jeweiligen Kredit bekommen), abhängig
von Laufzeit, Kreditsumme und der Tatsache,
ob eine Restschuldversicherung abgeschlossen
wird
BESTER
RATENKREDIT
■ Höhe des gebundenen
Soll-
mit/ohne
Restschuldversicherung
zinssatzes
■ Sollzinssatz mit/
ohne Restschuldversicherung
■ Gebühren für Abschluss, Bearbeitung
und Kontoführung
■ die Kosten für die Aufstockung der Kreditsumme
und die Ratenänderung
Im besten Fall konnten Anbieter von Ratenkrediten
dabei 350 Punkte erreichen.
4. Restschuldversicherung
Produktmerkmale und Kosten
In diesem Teilbereich der Analyse werteten
die Experten des DFSI essenzielle
Merkmale zu den Leistungen, Prämien
und Zahlungsweisen solcher Policen aus.
Abgefragt wurden beispielsweise:
■ über die Police versicherbare Risiken
■ von der Bonität abhängige Kosten einer
Versicherung
Maximal erreichbar waren in diesem Bereich
150 Punkte.
Gesamt wertung
Für die Gesamtwertung schließlich wurden
die Punkte aus den einzelnen Bereichen
addiert. Die Skala reicht dabei
von „Hervorragend“ bis „Mangelhaft“. Die
höchste Wertung wurde vergeben, wenn
die Gesamtpunktzahl maximal zehn Prozent
von der des besten Anbieters abwich.
Ein „Sehr Gut“ bekamen hingegen noch
jene Kredite zugesprochen, deren Punktzahl
zehn bis 20 Prozent unter dem
höchsten erzielten Wert lag.
Gut zu wissen! Zur Bestimmung der Bonität eines Verbrauchers
errechnet die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung
(Schufa) in Wiesbaden aus Daten zum Zahlungsverhalten
einen sogenannten Score. Seit Mitte März hat
die Auskunftei ihr Scoring drastisch vereinfacht und auf insgesamt
zwölf Kriterien reduziert. Zu diesen zählen: Alter der
ältesten Kreditkarte, Alter der aktuellen Adresse, Anzahl von
Anfragen und Abschlüssen für Girokonten und Kreditkarten
in den vergangenen zwölf Monaten, Kredit mit der längsten
Restlaufzeit, Anzahl von Anfragen im Bereich Telekommunikation
und Online-Handel in den vergangenen zwölf Monaten,
Alter des ältesten Bankvertrags, Immobilienkredit
oder Bürgschaft, Ratenkredite in den vergangenen zwölf Monaten,
Kreditstatus, Vorliegen einer Identitätsprüfung,
jüngster Rahmenkredit und etwaige Zahlungsstörungen.
„Jedes Kriterium, das in den Score einfließt, erhält Punkte, die
aufaddiert werden können und die Gewichtung im Score widerspiegeln“,
so die offizielle Mitteilung der Schufa. Je höher
die Gesamtpunktzahl (maximal 999) ist, desto höher ist auch
die Wahrscheinlichkeit, dass Rechnungen pünktlich bezahlt
und Darlehen zuverlässig getilgt werden.
Mit dem neuen Scoring legt die Schufa ihr Punktesystem
offen. Damit kann sich jeder ausrechnen, welche Umstände
wie auf den persönlichen Score wirken. Tipp! Einblick in das
Scoring erhalten die Verbraucher per kostenlosem Schufa-
Account. Die Registrierung erfolgt entweder via Web-Browser
(https://app.schufa.de/signinup) oder die Schufa-App
(sowohl für iOS als auch für Android) mit einer Identifizierung
über Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion
(eID) oder alternativ mit einem PIN-Brief per Post.
84
FOCUS MONEY 24/2026
84 MIO
BUNDESTRAINER.
EINE
NUR BEI UNS:
RUND UM DIE UHR WM.
FOCUS MONEY 24/2026
Fotos: xxxxxxxxxxx/FOCUS MONEY Composing: FOCUS MONEY 85
moneyanalyse
Dax
Heißer Ritt
Es ist der Tanz auf dem Vulkan: Unbeirrt aller Krisenherde auf der Welt nahm der Dax Kurs auf ein neues Allzeithoch. Die Spekulation
darauf, dass im Iran-Krieg ein Friedensschluss wahrscheinlicher ist als eine Eskalation, ging bis zum Donnerstag gut. Nach dem plötzlichen
Abbruch der Verhandlungen durch den Iran drehte der Markt scharf ins Minus. Sogar Rüstungsfirmen tendieren schwächer.
DAX-PERFORMANCE-INDEX IN PUNKTEN
Quelle: Factset UK Limited 2026
3 Jahre 1 Woche
24 000
25 400
22 000
25 300
20 000
25 200
18 000
16 000
14 000
12 000
25 100
200-Tage-Linie
25 000
24 900
2023 2024 2025 2026
26.5. 2.6.
TOPS
Infineon Techn. +11,31 %
SAP SE +8,17 %
Scout24 SE +6,90 %
FLOPS
Bayer –12,35%
Siemens Energy –12,15%
Hannover Rück SE –6,86%
DAX 25 103 Pkt. –0,32 %
Dow Jones 51 041 Pkt. +1,15 %
Nasdaq-100 30 494 Pkt. +1,64 %
Bovespa 172 802 Pkt. –1,83 %
86 Illustration: Adobe Stock
FOCUS MONEY 24/2026
S&P 500
Brüchiges Fundament
Der S&P 500 verbuchte bereits die neunte Gewinnwoche in Folge – die längste Gewinnserie seit Dezember 2023. Gleichzeitig
schlossen alle drei großen US-Indizes den Monat auf Rekordstand. Die Krux: Die Indizes beendeten den Handel klar unter ihren
Tageshochs. Das zeigt, dass Anleger zwar kaufen, aber nicht blind. Die Euphorie ist da, aber sie steht auf brüchigem Fundament.
S&P-500-KURSINDEX IN PUNKTEN
Quelle: Factset UK Limited 2026
7500 3 Jahre 1 Woche
7600
7000
6500
7580
6000
7560
5500
5000
7540
4500
200-Tage-Linie
4000
3500
7520
7500
2023 2024 2025 2026 26.5. 2.6.
TOPS
Hewlett Pack. Enterpr. +59,03 %
Dell Techs +48,32 %
Super Micro Comp. +32,15 %
FLOPS
Boston Scientific –16,65%
Cboe Global Markets –15,86%
Intel –14,86%
Neue Unruhen
Die Wiederaufnahme der Gefechte beendet
die Ruhe am Ölmarkt. Brent-Öl
legte auf 97 US-Dollar/Barrel zu. Ob der
jüngste Abwärtstrend bei den US-Anleiherenditen
anhält, ist mehr als fraglich.
Gold (Unze) 4 511 US-$ +0,32 %
Bitcoin 68 764 US-$ –6,72 %
Öl (Brent) 94,89 US-$ –4,41 %
Euro 1,1642 US-$ –0,08 %
Umlaufrendite 2,94 % –0,02
US-Anleihen 4,51 % +0,02
Shanghai Comp. 4 075 Pkt. –1,70 %
Nikkei 225 66 734 Pkt. +2,67 %
Wochenveränderung von Dienstag, 26. Mai 2026, Handelsschluss,
bis Dienstag, 2. Juni 2026, 15:50 Uhr. Nikkei-Index = © Nihon Keizai
Shimbun.
Quelle:
FOCUS MONEY 24/2026
87
moneyanalyse Deutsche Aktien
BMW
KI-Strategie für die Wende
Auch wenn der Autobauer an der Börse noch weit von der Erfolgsspur entfernt ist,
sehen Analysten bei den Münchnern wieder großes Potenzial. Die Investmentbank
J. P. Morgan bekräftigte nach Gesprächen auf der hauseigenen Branchenkonferenz
ihre Kaufempfehlung und taxiert den fairen Wert der BMW-Aktie auf 100
Euro – mehr als ein Viertel über dem aktuellen Kursniveau. Vor allem die KI-Strategie
und Robotik-Partnerschaften haben die Experten überzeugt.
BMW
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
110
100
90
80
70
60
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN DE0005190037 Empfohlen am 17.04.2026 Empfehlungs-Kurs 83,80 € Kurs aktuell 72,85 € +/– in % –13,0 Neuer Stopp 65,00 € Kursziel 100,00 €
Name WKN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- HV- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 Termin empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U I O P
DAX
Adidas A1EWWW 165,95 5,1 –1,8 218,5 / 129,95 159,56 4,6 11,8 9,39 11,67 14,2 2,3 2,8 29.04. 198,28 16 7 0
Airbus SE 938914 172,76 –0,9 –12,8 221,25 / 157,48 189,56 4,6 18,6 7,16 8,57 20,2 1,9 2,3 209,61 10 8 0
Allianz SE 840400 376,20 –3,8 –3,7 397,0 / 333,2 369,30 2,2 — 31,19 33,06 11,4 4,9 5,2 403,90 6 7 0
BASF SE BASF11 51,08 –0,5 15,0 55,05 / 40,97 46,89 1,3 8,0 2,67 2,94 17,3 4,5 4,6 52,98 8 6 0
Bayer BAY001 33,15 –13,7 –10,4 49,78 / 24,81 35,20 1,2 21,7 4,37 4,69 7,1 0,6 2,1 30.04. 49,47 7 5 0
Beiersdorf 520000 68,28 –6,1 –27,1 120,1 / 68,20 88,96 1,7 12,5 4,31 4,56 15,0 1,5 1,5 88,37 6 10 1
BMW St. 519000 72,70 –3,6 –21,9 97,92 / 70,94 84,91 0,4 3,0 10,74 11,99 6,1 5,6 6,2 90,28 6 9 1
Brenntag SE A1DAHH 57,44 0,6 15,9 63,76 / 43,72 52,61 1,9 11,0 3,73 4,23 13,6 3,1 3,4 56,43 3 9 1
Commerzbank CBK100 37,72 1,1 4,5 38,40 / 26,23 33,73 1,3 — 3,06 3,75 10,1 3,8 4,9 39,88 4 5 0
Continental 543900 72,30 5,4 6,4 75,36 / 52,68 64,06 3,1 6,0 6,68 7,42 9,7 4,3 5,1 29.04. 74,50 7 5 0
Daimler Truck Hldg. DTR0CK 42,08 0,4 12,8 45,19 / 33,46 39,40 1,5 12,7 3,53 4,59 9,2 4,3 4,9 46,29 6 4 2
Deutsche Bank 514000 27,95 –4,6 –15,6 34,26 / 23,55 29,89 0,8 — 3,35 3,88 7,2 4,1 4,7 31,48 3 10 0
Deutsche Börse 581005 243,10 –5,2 8,7 285,8 / 200,1 232,47 3,6 16,3 12,43 13,32 18,2 1,9 2,0 287,50 7 4 0
Deutsche Telekom 555750 28,84 –2,1 4,3 34,36 / 26,00 29,33 2,1 4,1 2,23 2,49 11,6 3,9 4,4 37,99 11 0 0
DHL Group 555200 52,64 4,7 12,6 53,26 / 36,99 44,72 2,6 8,2 3,29 3,66 14,4 3,7 3,9 49,75 3 12 0
E.ON SE ENAG99 18,07 –2,0 12,0 20,39 / 14,60 17,12 2,3 7,2 1,09 1,24 14,5 3,3 3,4 19,79 6 9 0
Fresenius M. C. 578580 36,01 –4,3 –11,7 50,94 / 34,57 40,73 0,7 5,1 3,93 4,42 8,1 3,8 4,2 44,04 4 7 3
Fresenius SE 578560 36,37 –5,4 –25,7 52,96 / 35,11 46,44 1,0 7,5 3,58 3,90 9,3 3,1 3,4 54,79 8 1 0
GEA Group 660200 54,55 –1,7 –5,6 66,80 / 53,70 60,70 3,2 12,6 3,26 3,56 15,3 2,7 3,0 65,21 5 7 1
Hannover Rück SE 840221 225,40 –7,7 –15,3 285,6 / 223,4 253,10 1,9 — 23,09 23,13 9,7 5,8 6,0 04.05. 285,87 5 8 0
Heidelberg Materials 604700 183,15 1,2 –17,9 241,8 / 159,7 200,15 1,6 9,7 13,36 14,94 12,3 2,1 2,4 225,37 11 2 2
Henkel Vz. 604843 66,02 –0,9 –5,1 84,20 / 61,28 70,78 1,2 10,7 5,49 5,86 11,3 3,2 3,4 75,33 4 9 2
Infineon Techn. 623100 86,31 12,5 128,8 86,48 / 30,82 41,75 6,1 30,1 1,74 2,56 33,7 0,4 0,5 69,17 16 3 1
Mercedes Benz Grp. 710000 51,25 1,0 –14,7 62,34 / 47,40 55,18 0,5 3,3 6,05 7,56 6,8 6,7 6,9 60,75 7 12 1
Merck 659990 130,15 0,1 6,2 132,3 / 100,7 116,64 1,8 12,1 7,98 8,69 15,0 1,8 1,9 142,44 7 6 0
MTU Aero Engines A0D9PT 302,00 –3,9 –15,0 404,8 / 265,2 353,69 3,2 19,0 18,65 20,32 14,9 1,5 2,0 386,10 7 7 3
Münchener Rück 843002 441,50 –6,9 –21,5 611,8 / 437,4 532,85 1,6 — 50,13 52,64 8,4 5,8 6,3 551,19 2 9 1
Porsche Hldg. SE PAH003 31,78 –1,9 –20,4 41,52 / 30,22 35,08 0,2 9,5 13,61 15,66 2,0 4,7 6,2 25.06. 37,10 2 6 0
Qiagen A41HBE 30,94 1,1 –24,4 47,60 / 27,56 39,33 1,9 11,7 2,09 2,27 13,7 0,0 0,5 24.06. 37,64 6 8 0
Rheinmetall 703000 1192,20 –4,1 –23,6 2008 / 1099,2 1627,80 8,5 11,2 37,45 54,63 21,8 1,3 2,0 1889,38 14 3 0
RWE 703712 55,40 –3,4 22,4 62,00 / 33,06 47,99 1,1 9,3 2,70 3,19 17,4 2,4 2,6 63,03 10 5 0
SAP SE 716460 163,84 6,1 –21,4 273,55 / 135,44 192,45 4,1 17,5 7,26 8,54 19,2 1,6 1,9 214,81 20 4 0
Scout24 SE A12DM8 75,95 5,0 –11,5 122,8 / 62,70 85,65 3,8 16,0 4,02 4,73 16,1 2,3 2,9 17.06. 103,56 10 1 0
Siemens 723610 278,45 0,6 16,4 280,2 / 198,0 240,04 3,3 20,3 11,17 12,76 21,8 2,0 2,1 286,17 14 4 1
Siemens Energy ENER6Y 159,28 –12,1 32,3 191,66 / 82,10 132,11 11,2 16,4 4,32 5,95 26,8 1,2 1,7 195,08 14 4 1
Siemens Healthineers SHL100 33,98 –3,2 –24,4 50,00 / 32,81 42,38 2,0 11,5 2,23 2,52 13,5 2,9 3,3 49,58 11 5 0
Symrise SYM999 77,16 –3,2 12,0 107,2 / 64,70 74,43 2,8 14,3 3,93 4,25 18,2 1,7 1,8 92,06 9 5 0
Volkswagen Vz 766403 90,06 –1,0 –13,0 109,15 / 82,66 95,70 0,2 1,6 20,15 25,10 3,6 6,6 8,1 18.06. 111,54 8 8 1
88 FOCUS MONEY 24/2026
So lesen Sie die Aktientabelle
1 Die 200-Tage-Linie zeigt den Durchschnittswert
der 200 letzten Handelstage. Schneidet
der Aktienkurs diese Durchschnittslinie von
unten nach oben und gibt damit ein technisches
Kaufsignal, erscheint das aktuelle Niveau
der 200-Tage-Linie in einem grünen
Viereck. Schneidet der Aktienkurs die Linie
von oben nach unten und erzeugt damit ein
technisches Verkaufssignal, steht der aktuelle
Stand der 200-Tage-Linie in einem roten
Rechteck.
2 KBV: Kurs-Buchwert-Verhältnis auf Basis des
vom Finanzdienst S&P Global geschätzten
Buchwerts für das angegebene Kalenderjahr/
Geschäftsjahr.
3 KCV: Kurs-Cashflow-Verhältnis auf Basis des
vom Finanzdienst S&P Global geschätzten
Netto-Cashflows für das angegebene Kalenderjahr/Geschäftsjahr.
4/5 Gewinn je Aktie: Von den beim Finanzdienst
S&P Global erfassten Analysten im Durchschnitt
(Konsens) erwarteter Gewinn je Aktie
des angegebenen Geschäftsjahres. In der
Regel handelt es sich dabei um das Kalenderjahr.
Gebrochene Geschäftsjahre werden gemäß
dem Abschluß dem jeweiligen Kalenderjahr
zugeordnet.
6 KGV: Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der
Gewinnschätzungen für das angegebene
Kalenderjahr/Geschäftsjahr.
7 Dividendenrendite in %: Dividen denrendite
auf Basis der für das angegebene Kalenderjahr/Geschäftsjahr
prognostizierten Dividende,
die in der Regel im Folgejahr ausgezahlt
wird.
8 HV-Termin: Termin der nächsten Hauptversammlung,
soweit bereits angekündigt.
9 Kursziel: Durchschnittliches Kursziel der
Analysten, die laut Finanzdienst S&P Global
die Aktie beur teilen.
10 Analystenempfehlung: 10/10/1 (diese Ziffern
dienen hier nur als Beispiel): Zahl der Analysten,
die laut Erfassung des Finanzdienstes
S&P Global zum Kaufen/Halten/Verkaufen
der Aktie raten.
Quelle:
Name WKN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- HV- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 Termin empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U I O P
Vonovia SE A1ML7J 20,96 –2,8 –14,6 30,69 / 20,09 25,05 0,6 10,0 1,81 1,91 11,0 6,1 6,3 32,99 9 4 0
Zalando SE ZAL111 23,54 8,4 –7,1 31,57 / 18,61 23,33 2,0 15,5 1,52 1,86 12,7 0,0 0,0 35,83 15 5 0
MDAX
Aixtron SE A0WMPJ 57,72 6,9 233,5 60,22 / 11,68 24,92 6,7 51,7 0,73 1,27 45,5 0,3 0,5 46,83 4 9 1
Aroundtown A2DW8Z 2,50 –3,5 –5,4 3,52 / 2,16 2,84 0,4 3,5 0,26 0,28 9,1 5,0 6,4 24.06. 3,16 3 6 3
Aumovio SE AUM0V1 40,05 6,0 –6,7 47,02 / 31,66 38,62 0,4 3,6 3,72 5,16 7,8 0,9 2,4 49,52 5 3 0
Aurubis 676650 217,60 8,4 75,2 220,4 / 78,25 140,79 1,6 9,1 8,79 10,27 21,2 1,0 1,2 171,50 2 4 0
Auto1 Group SE A2LQ88 22,92 4,3 –16,0 31,50 / 14,46 24,00 5,9 32,1 0,64 0,95 24,1 0,0 0,0 30,28 6 2 1
Bechtle 515870 33,46 8,0 –23,4 45,14 / 24,56 36,37 1,9 12,4 1,88 2,11 15,8 2,2 2,3 17.06. 39,00 8 1 0
Bilfinger SE 590900 84,20 –8,4 –21,6 129,3 / 72,65 102,33 2,1 11,5 6,12 7,06 11,9 3,5 4,1 121,00 3 1 0
CTS Eventim 547030 59,35 3,7 –24,4 110,4 / 48,68 72,26 4,2 10,7 3,31 3,65 16,2 2,8 3,1 91,13 7 2 0
Delivery Hero SE A2E4K4 37,75 0,4 66,2 39,41 / 14,80 22,40 8,1 27,8 –0,28 0,54 70,0 0,0 0,0 23.06. 33,09 5 7 1
Deutsche Lufthansa 823212 8,39 2,6 –0,2 9,59 / 6,66 8,02 0,8 2,9 1,05 1,38 6,1 3,6 4,4 8,50 4 8 3
Deutz 630500 10,11 0,5 18,9 12,50 / 6,71 9,56 1,4 7,3 0,92 1,12 9,0 2,4 2,8 12,90 5 0 0
DWS Group DWS100 62,20 –0,7 10,1 65,80 / 46,30 56,02 1,5 8,9 5,06 5,26 11,8 6,3 6,8 62,51 3 9 0
Evonik Industries EVNK01 17,15 0,2 28,4 19,42 / 12,49 15,08 1,0 5,9 1,46 1,44 11,9 4,1 4,7 17,23 4 5 2
flatexDegiro FTG111 32,46 0,1 –11,6 43,24 / 22,82 32,59 3,3 14,5 1,90 2,25 14,4 1,1 1,3 42,00 6 5 0
Fraport 577330 69,20 –1,5 –1,1 86,95 / 58,45 74,16 1,2 6,1 3,66 3,86 17,9 1,4 2,9 25.05. 78,81 4 9 2
freenet A0Z2ZZ 25,06 –2,9 –14,6 33,92 / 24,90 27,98 1,9 7,1 2,08 2,47 10,1 8,0 8,6 28,92 3 5 2
Fuchs SE Vz. A3E5D6 39,38 4,6 3,3 50,05 / 31,80 38,19 2,4 24,5 2,46 2,66 14,8 3,2 3,4 46,89 7 0 1
Hella A13SX2 72,70 0,4 –12,0 89,10 / 67,90 79,05 2,5 13,1 1,76 2,24 32,4 0,8 1,0 65,00 0 2 1
Hensoldt HAG000 80,66 –9,4 9,9 117,7 / 64,80 84,13 8,1 27,9 1,77 2,31 34,8 0,9 1,1 91,57 7 6 1
Hochtief 607000 484,00 ±0,0 43,6 554,0 / 152,0 344,10 19,3 22,9 13,77 17,01 28,5 1,8 2,2 441,27 1 6 1
Hugo Boss A1PHFF 35,34 –1,0 –2,2 44,08 / 33,85 37,75 1,5 4,1 2,65 3,23 10,9 0,2 2,8 39,02 1 10 0
Ionos Group SE A3E00M 30,44 9,0 13,8 43,25 / 20,90 29,06 8,0 11,3 2,02 2,32 13,1 0,0 0,0 33,60 5 4 0
Jenoptik A2NB60 46,28 2,8 136,5 46,84 / 16,04 24,58 2,4 16,2 1,82 2,19 21,1 1,0 1,0 09.06. 41,19 5 2 0
Jungheinrich 621993 24,12 –3,9 –31,9 42,84 / 23,90 31,11 0,9 7,9 2,54 3,11 7,8 2,8 3,5 36,95 6 3 0
K+S KSAG88 14,95 4,0 20,4 18,69 / 10,35 13,38 0,5 3,3 1,27 0,99 15,2 0,4 1,0 15,61 4 3 4
Kion Group KGX888 42,44 –7,7 –37,8 70,45 / 40,26 56,19 0,9 6,2 3,78 4,75 8,9 2,4 3,1 60,73 7 5 0
Knorr-Bremse KBX100 101,80 0,4 7,0 115,6 / 77,40 94,09 4,7 15,3 4,61 5,34 19,1 2,1 2,4 114,13 9 3 0
Krones 633500 116,20 –2,8 –14,4 144,6 / 109,2 128,26 1,6 7,8 10,33 11,61 10,0 2,7 3,0 09.06. 155,11 6 1 1
Lanxess 547040 16,89 0,3 –4,1 27,68 / 11,03 18,88 0,4 4,9 0,71 0,62 27,1 0,6 1,2 17,56 2 8 3
LEG Immobilien SE LEG111 54,20 –8,1 –12,9 77,25 / 52,65 63,70 0,4 8,8 6,46 5,99 9,1 5,6 5,8 81,90 8 4 1
Nemetschek SE 645290 67,70 4,5 –27,0 138,5 / 55,00 85,34 6,9 21,3 2,49 2,94 23,0 1,1 1,3 94,02 7 3 1
Nordex SE A0D655 41,60 –2,1 42,9 51,70 / 16,36 32,75 5,7 13,1 1,95 2,31 18,0 0,7 0,9 45,70 6 6 1
Porsche PAG911 47,49 2,3 4,1 49,26 / 35,62 43,14 1,9 9,1 1,80 2,30 20,6 2,2 2,4 23.06. 42,22 3 12 3
Puma SE 696960 27,35 –1,8 22,6 30,31 / 15,30 21,92 2,5 7,2 –1,53 0,36 77,0 0,0 0,3 28,28 4 11 0
Rational 701080 646,00 –3,2 –2,3 776,5 / 604,0 661,51 7,5 25,0 23,85 25,67 25,2 2,7 2,8 12.05. 796,50 7 3 0
FOCUS MONEY 24/2026
89
moneyanalyse Deutsche Aktien
DHL GROUP
Auf Vierjahreshoch
Die DHL-Aktie klettert nach einer Hochstufung durch Kepler Cheuvreux auf den
höchsten Stand seit vier Jahren. Besonders das Expressgeschäft überzeugt: Höhere
Sendungsgewichte könnten die Profitabilität steigern. Nach starken Zahlen im ersten
Quartal wächst die Hoffnung auf weitere positive Überraschungen. Die Analysten
von Kepler Cheuvreux empfehlen den Logistikkonzern nun zum Kauf und sehen mit
einem Kursziel von 60 Euro weiteres Aufwärtspotenzial.
DHL Group
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
50
45
40
35
30
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN DE0005552004 Empfohlen am 13.03.2026 Empfehlungs-Kurs 46,70 € Kurs aktuell 52,96 € +/– in % +13,4 Neuer Stopp 45,02 € Kursziel 60,00 €
Name WKN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- HV- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 Termin empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U I O P
MDAX
Redcare Pharmacy A2AR94 47,28 4,4 –27,4 114,0 / 30,20 62,14 2,1 14,2 –0,99 0,67 70,3 0,0 0,0 74,28 4 3 0
Renk Group RENK73 49,49 –2,2 –7,7 90,34 / 42,12 59,36 8,6 23,5 1,74 2,16 22,9 1,5 1,9 10.06. 66,71 9 2 0
RTL Group 861149 31,30 –0,5 –9,1 39,00 / 28,80 34,88 1,1 9,5 2,36 2,62 12,0 7,3 8,2 34,50 0 6 0
Salzgitter 620200 64,20 9,8 59,9 67,30 / 18,50 39,48 0,8 6,4 5,32 6,60 9,7 0,4 0,5 03.06. 60,80 3 3 0
Sartorius Vz. 716563 241,40 2,9 –2,3 267,7 / 175,95 226,41 5,6 20,2 5,35 6,38 37,8 0,3 0,4 264,42 10 6 1
Schaeffler SHA010 10,58 7,3 26,6 11,98 / 4,02 7,80 3,6 7,5 0,37 0,70 15,2 2,7 3,4 8,91 7 3 1
Ströer SE 749399 37,50 –1,7 1,4 55,10 / 28,85 36,47 4,5 11,0 3,00 3,55 10,6 6,0 6,3 50,63 6 4 0
TAG Immobilien 830350 13,80 –4,3 4,3 16,80 / 12,03 14,50 0,6 13,5 1,02 1,10 12,6 3,7 4,4 18,90 8 0 0
Talanx TLX100 100,90 –7,1 –11,3 126,2 / 100,1 109,96 1,7 — 10,81 11,07 9,1 4,2 4,7 05.05. 119,33 1 2 0
thyssenkrupp 750000 11,63 2,2 25,4 12,48 / 6,14 9,33 0,8 6,8 0,48 1,01 11,5 1,3 1,3 12,61 5 3 0
TKMS TKMS00 78,10 –5,3 18,2 107,0 / 57,00 81,87 4,2 13,4 2,17 2,65 29,5 1,0 1,3 96,00 2 3 0
Traton SE TRAT0N 34,26 1,4 12,3 37,34 / 25,78 30,92 0,9 5,2 4,29 5,59 6,1 3,5 4,9 16.06. 34,66 6 6 3
TUI TUAG50 6,86 –0,3 –23,6 9,56 / 6,08 7,81 1,7 2,5 1,11 1,43 4,8 2,6 4,0 10,44 5 4 0
United Internet 508903 27,48 5,0 –0,7 30,22 / 23,24 26,94 1,0 5,3 1,84 2,14 12,8 2,1 2,2 31,02 5 5 0
Wacker Chemie WCH888 103,90 3,2 49,8 104,8 / 58,85 75,05 1,4 9,8 0,65 2,65 39,2 0,5 1,1 87,04 2 10 1
SDAX
1&1 554550 23,60 4,4 –4,6 27,30 / 18,26 22,89 0,7 7,2 1,51 1,51 15,7 0,2 0,2 23,08 4 6 1
adesso SE A0Z23Q 61,10 2,7 –31,1 104,2 / 52,30 78,71 1,9 8,3 4,11 5,83 10,5 1,4 1,5 103,33 4 1 0
Adtran Networks SE 510300 23,00 ±0,0 5,5 23,20 / 20,30 22,05 3,2 — 0,18 — — — — 15.06. — 0 0 0
Alzchem Group A2YNT3 197,00 17,7 27,1 210,6 / 122,4 154,99 6,5 10,6 6,54 8,44 23,3 1,2 1,5 192,07 6 0 0
Atoss Software SE 510440 82,40 4,2 –28,6 147,6 / 69,00 97,00 11,6 23,0 3,26 3,76 21,9 2,9 3,3 125,88 5 2 0
Befesa A2H5Z1 35,90 3,3 21,7 37,40 / 24,40 30,37 1,6 6,8 2,58 2,65 13,5 3,3 3,5 16.06. 40,89 6 2 0
Borussia Dortmund 549309 3,10 –1,1 –6,1 3,99 / 2,86 3,31 1,0 11,9 –0,13 0,09 34,4 1,8 2,3 5,00 3 0 0
Cancom SE 541910 28,55 5,9 7,1 31,65 / 20,05 25,17 1,5 11,8 1,31 1,54 18,5 3,5 3,7 17.06. 28,43 3 5 0
Carl Zeiss Meditec 531370 26,14 –1,4 –34,7 63,25 / 22,62 35,27 1,1 21,8 1,39 1,87 14,0 2,0 2,3 30,19 1 14 0
Cewe Stiftung 540390 100,00 –2,0 –3,7 106,2 / 89,10 99,47 1,4 4,3 10,88 9,46 10,6 3,5 3,3 135,67 6 0 0
Dermapharm Hldg. SE A2GS5D 46,80 –3,9 18,9 51,90 / 31,70 38,23 3,4 9,9 2,69 2,93 16,0 2,1 2,4 26.06. 50,38 2 3 0
Deutsche Beteilig. A1TNUT 24,90 –3,9 –1,0 26,60 / 22,70 24,80 0,7 8,6 2,22 3,09 8,1 4,1 4,1 35,03 6 0 0
Deutsche EuroShop 748020 20,45 2,4 8,5 23,65 / 18,04 19,18 0,8 6,4 1,86 1,92 10,7 5,3 5,3 18.06. 20,18 0 3 0
Douglas BEAU1Y 8,78 2,9 –29,8 13,26 / 8,23 11,20 1,0 2,7 1,44 1,54 5,7 0,0 4,2 12,14 3 5 0
Drägerwerk Vz 555063 89,60 –3,3 29,1 99,40 / 62,50 78,93 1,0 11,1 8,30 8,78 10,2 2,7 2,8 101,50 2 2 0
Dt. Pfandbriefbank 801900 3,53 1,8 –16,4 5,73 / 2,71 4,14 0,2 — 0,09 0,49 7,2 0,6 5,7 3,85 1 2 1
Dürr 556520 20,95 –2,1 –7,1 25,10 / 17,20 21,12 1,0 13,7 1,92 2,58 8,1 3,4 4,6 14.05. 30,33 5 3 0
Eckert & Ziegler SE 565970 15,60 1,4 2,2 23,25 / 13,30 15,86 3,3 22,7 0,83 0,90 17,3 1,3 2,3 24.06. 22,10 3 0 0
Einhell Germany A40ESU 72,30 –0,6 –14,1 89,00 / 65,30 79,02 1,6 14,1 6,88 7,53 9,6 2,6 2,7 03.07. 105,00 2 0 0
Elmos Semicond. SE 567710 184,40 –2,4 90,1 206,0 / 68,40 117,65 4,3 25,7 7,15 8,38 22,0 1,0 1,2 04.05. 180,00 2 2 0
Energiekontor 531350 45,65 –7,6 27,7 53,40 / 30,10 39,21 1,7 4,5 2,51 4,73 9,7 2,3 3,1 71,50 1 0 0
Evotec SE 566480 5,12 1,6 –6,1 7,84 / 4,00 5,67 1,3 — –0,77 –0,14 — 0,0 0,0 11.06. 6,44 4 3 0
90 FOCUS MONEY 24/2026
DEUTSCHE TELEKOM
Fusionsgerüchte belasten
Die Gedankenspiele um einen Zusammenschluss mit der US-Tochter T-Mobile haben
der T-Aktie in den vergangenen Wochen zugesetzt. Es würde zwar eines der größten
Telekommunikationsunternehmen der Welt entstehen, aber die Fusion wäre kostspielig.
T-Mobile ist deutlich höher bewertet und der Mutterkonzern hätte gerne etwas von
dem Glanz ab. Dennoch halten Experten auch für die T-Aktie eine höhere Bewertung
gerechtfertigt. Die UBS lobte vergangene Woche ein Kursziel von 36,60 Euro aus.
Deutsche Telekom
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
35
30
25
20
15
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN DE0005557508 Empfohlen am 27.03.2026 Empfehlungs-Kurs 31,69 € Kurs aktuell 28,89 € +/– in % –8,9 Neuer Stopp 24,00 € Kursziel 36,60 €
Name WKN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- HV- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 Termin empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U I O P
Fielmann Grp. 577220 43,65 –0,8 0,2 58,80 / 39,85 45,90 3,3 9,7 2,58 2,91 15,0 3,6 3,9 09.07. 57,88 4 2 0
Fr. Vorwerk Grp. SE A255F1 60,95 –12,2 –25,3 109,2 / 54,60 80,57 3,4 12,6 4,68 5,05 12,1 1,8 2,0 86,50 2 0 2
GFT Technologies SE 580060 23,50 5,1 24,1 25,50 / 13,86 18,37 2,1 13,1 1,73 2,01 11,7 2,3 2,5 25.06. 29,67 5 0 0
Grand City Prop. A1JXCV 9,49 –3,1 –3,6 11,60 / 8,59 10,29 0,4 5,3 1,22 1,19 8,0 6,7 6,1 24.06. 11,90 3 5 0
Grenke A161N3 12,64 –1,6 –19,2 19,82 / 11,90 14,72 0,5 — 1,53 1,99 6,3 3,1 3,8 20,04 4 0 1
Hamborner Reit A3H233 5,14 –0,6 14,7 6,66 / 4,27 4,93 0,7 9,0 0,12 0,09 57,1 6,5 6,7 10.06. 8,05 4 0 0
Heidelberger Druck. 731400 1,44 1,3 –28,5 2,81 / 1,30 1,77 0,7 7,0 0,14 0,20 7,2 0,0 0,0 2,08 1 2 0
HelloFresh SE A16140 4,22 –1,6 –31,4 10,25 / 3,49 5,76 0,9 3,3 0,39 0,53 7,9 0,0 0,0 5,70 4 7 2
Hornbach Hldg. 608340 77,90 –2,0 –7,0 108,4 / 74,00 86,59 0,5 3,0 9,40 9,94 7,8 3,1 3,3 10.07. 99,14 3 3 0
Hypoport SE 549336 82,60 0,1 –35,7 218,0 / 68,20 111,13 1,4 9,0 3,82 6,23 13,3 0,0 0,0 212,75 3 0 0
Indus Holding 620010 29,55 –5,1 4,8 33,70 / 20,25 27,06 0,9 46,0 3,65 3,82 7,7 4,9 5,0 36,83 3 1 0
init innovation SE 575980 51,60 –2,3 10,5 55,20 / 35,70 46,75 3,2 36,3 2,60 3,28 15,7 2,0 2,4 66,67 3 0 0
Jost Werke SE JST400 55,80 –0,9 3,1 67,80 / 47,20 54,84 1,9 5,6 6,21 6,99 8,0 3,0 3,6 75,00 4 0 0
Klöckner & Co. SE KC0100 12,44 0,3 53,2 12,70 / 5,10 8,87 0,8 20,9 0,37 0,52 24,0 1,4 1,6 26.05. 11,30 1 1 1
Kontron A0X9EJ 23,26 0,8 2,0 29,00 / 16,34 23,28 1,7 11,5 1,67 2,03 11,4 2,4 3,3 30.06. 29,34 5 0 0
KSB SE Vz 629203 817,00 –1,9 –14,7 1265 / 746,0 962,52 1,0 — 85,62 96,15 8,5 3,8 8,4 1207,00 3 0 0
KWS Saat SE 707400 70,60 –2,2 2,9 80,60 / 55,80 68,88 1,3 12,9 5,77 5,71 12,4 2,0 2,2 84,25 2 2 0
MBB SE A0ETBQ 179,40 –5,4 –13,1 225,0 / 132,8 190,05 1,0 — 11,36 12,75 14,1 0,9 1,1 222,73 2 1 0
Medios A1MMCC 13,24 –1,8 –8,6 17,44 / 11,12 14,24 0,6 5,2 1,09 1,71 7,8 0,0 0,0 10.06. 23,00 4 0 0
MLP SE 656990 8,08 –0,7 16,8 9,12 / 5,85 7,22 1,4 — 0,69 0,78 10,3 4,9 5,3 25.06. 10,20 3 0 0
Mutares A2NB65 28,50 4,4 –3,2 36,69 / 23,15 28,48 0,5 — 4,21 4,79 6,0 7,0 8,5 03.07. 47,70 2 0 0
Nagarro A3H220 41,18 –0,2 –46,0 80,35 / 39,50 55,45 2,6 8,4 5,17 5,83 7,1 3,1 3,3 29.06. 72,25 2 1 0
Norma Group SE A1H8BV 17,60 0,2 20,7 18,90 / 12,32 15,21 0,8 10,4 0,65 0,82 21,5 2,2 2,3 01.07. 17,87 2 3 0
Ottobock SE BCK222 52,90 –5,9 –18,9 76,35 / 45,56 62,18 6,3 10,2 3,00 3,54 14,9 2,0 2,4 81,75 6 1 0
Patrizia SE PAT1AG 7,41 –3,5 –9,0 8,90 / 6,62 7,60 0,6 15,6 0,30 0,34 21,8 5,0 5,0 10.06. 9,86 4 1 0
PNE A0JBPG 10,04 ±0,0 –0,6 15,80 / 7,22 10,40 4,5 25,7 0,21 0,25 41,0 0,4 0,4 12,63 0 1 0
ProSiebenSat.1 SE PSM777 3,85 –3,0 –20,9 8,53 / 3,66 5,06 0,7 3,4 0,55 0,71 5,4 0,9 1,1 5,30 0 6 0
PVA TePla 746100 42,92 –1,5 88,2 45,70 / 17,19 28,45 5,8 34,8 0,54 1,27 33,8 0,0 0,0 16.06. 44,19 5 2 0
SAF Holland SE SAFH00 20,35 3,2 33,0 21,15 / 13,36 16,46 1,7 5,4 2,05 2,42 8,4 4,0 4,8 20,70 3 2 0
Schott Pharma A3ENQ5 17,20 0,8 13,9 30,25 / 12,62 17,17 2,6 12,3 0,94 1,08 16,0 1,0 1,1 19,43 5 5 0
Secunet Security 727650 206,50 1,2 11,4 246,5 / 152,8 192,69 6,9 23,9 6,10 7,39 27,9 1,4 1,7 08.06. 239,67 2 1 0
SFC Energy 756857 22,70 –5,4 85,2 24,75 / 11,32 15,52 2,6 12,4 0,70 0,95 23,8 0,0 0,0 26,40 4 0 0
Shelly Group SE A2DGX9 61,40 3,7 2,0 71,60 / 44,20 56,97 7,5 36,3 2,37 3,16 19,4 0,3 0,5 29.06. 77,63 2 0 0
Siltronic WAF300 103,80 9,7 112,3 108,8 / 31,70 55,43 1,9 14,6 –7,23 –3,97 — 0,0 0,0 73,00 2 5 2
Sixt SE St. 723132 72,25 –1,5 2,0 98,70 / 57,70 72,67 1,4 9,0 6,87 7,62 9,5 5,1 5,6 17.06. 95,43 5 1 0
SMA Solar Techn. A0DJ6J 65,10 –2,7 91,0 70,70 / 15,41 35,53 5,3 45,8 2,00 3,11 21,0 0,9 0,4 09.06. 51,80 1 4 0
Springer Nature SPG100 19,38 –4,3 1,4 24,65 / 14,70 19,70 1,9 7,9 1,65 1,80 10,8 4,1 4,6 26,36 4 0 0
Stabilus SE STAB1L 19,34 8,8 –5,4 29,00 / 14,52 20,14 0,7 7,0 2,69 3,11 6,2 3,0 3,6 28,27 4 0 1
FOCUS MONEY 24/2026
91
moneyanalyse Deutsche Aktien
ZALANDO
Optimistische Signale
Der Online-Modehändler Zalando hatte in den vergangenen Monaten mit der
schlechten Verbraucherstimmung zu kämpfen. Nun könnte sich zumindest aus charttechnischer
Sicht eine Trendwende anbahnen. Die Aktie konnte die 200-Tage-Linie
sowie den Widerstand bei 23,00 Euro von unten durchbrechen. Der Start eines neuen
Angebots, bei dem Nutzer authentifizierte Secondhand-Luxusartikel von Drittanbietern
bei Zalando shoppen können, sorgt zudem für positive Stimmung.
Zalando
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
40
30
20
10
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN DE000ZAL1111 Empfohlen am 5.05.2025 Empfehlungs-Kurs 46,00 € Kurs aktuell 23,49 € +/– in % –48,93 Neuer Stopp 19,00 € Kursziel 36,00 €
Name WKN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- HV- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 Termin empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U I O P
SDAX
Sto SE 727413 100,80 –1,8 –16,8 134,2 / 97,30 117,43 — — 6,60 9,38 10,7 4,0 4,5 18.06. 140,00 1 0 0
Südzucker 729700 11,84 2,2 29,3 13,57 / 8,92 10,18 0,9 14,4 0,39 0,83 14,2 1,4 2,5 16.07. 11,52 0 4 0
Suss MicroTec SE A1K023 94,40 2,3 141,2 95,35 / 24,00 47,29 5,1 44,1 1,98 3,43 27,5 0,5 0,4 97,94 5 3 0
TeamViewer SE A2YN90 6,39 11,3 5,5 10,70 / 4,09 6,20 3,2 4,9 1,03 1,12 5,7 0,0 0,0 8,21 5 8 0
tonies SE A3CM2W 10,62 0,2 1,7 11,98 / 5,55 9,44 3,1 30,8 0,36 0,55 19,3 0,0 0,0 14,50 4 0 0
Verbio SE A0JL9W 40,30 7,2 90,1 47,26 / 9,15 23,72 3,2 16,6 0,76 1,89 21,3 0,0 0,0 47,50 2 1 0
Verve Group SE A3D3A1 1,70 7,2 –3,3 3,35 / 1,11 1,76 0,9 7,1 0,23 0,31 5,6 0,0 0,0 4,68 4 0 0
Vossloh 766710 66,35 –4,0 –13,2 95,10 / 65,80 78,35 1,5 10,7 3,40 4,39 15,1 1,8 2,3 84,14 3 3 0
Wacker Neuson SE WACK01 19,04 2,7 –22,4 26,05 / 16,66 20,96 0,8 6,4 1,51 2,04 9,3 4,6 5,9 03.06. 22,67 1 1 1
Wüstenr. & Württ. 805100 14,36 –3,0 –1,2 16,76 / 13,22 14,64 — — 1,54 2,01 7,1 4,5 5,2 21,00 1 0 0
WEITERE DEUTSCHE AKTIEN
123Fahrschule SE A2P4HL 2,44 –2,4 –19,2 4,36 / 2,38 2,99 4,3 — –0,34 –0,13 — — — 10.06. 5,65 1 0 0
2G Energy A0HL8N 69,70 22,5 102,0 73,00 / 25,60 37,99 6,4 — 1,82 2,55 27,4 0,4 0,5 65,00 1 2 0
3U Holding 516790 1,11 0,9 1,4 1,74 / 0,97 1,25 — — –0,12 –0,06 — 0,0 0,0 1,97 2 1 0
7C Solarparken A11QW6 1,82 –5,7 15,3 1,96 / 1,52 1,70 0,7 — 0,14 — — 6,0 — — 0 0 0
A.H.T. Syngas Tech. A12AGY 3,36 29,2 40,0 5,50 / 1,45 3,67 — — — — — — — — 0 0 0
A.S. Création A1TNNN 7,15 –3,4 –8,3 8,60 / 6,55 7,47 — — 0,34 0,86 8,3 2,8 7,0 14,00 1 0 0
ABO Wind 576002 5,89 –1,0 –50,1 46,20 / 4,15 17,22 7,8 — –3,55 0,14 42,1 0,0 0,0 09.07. 8,00 0 1 0
ad pepper media Int. 940883 2,54 –1,6 –4,5 3,92 / 2,38 2,83 2,2 — 0,09 0,11 23,1 — — 23.06. 5,00 0 0 0
All for One Group SE 511000 31,70 –5,9 –22,5 56,20 / 29,30 39,25 1,2 — 4,62 5,82 5,4 — 7,6 — 0 0 0
Allane SE A0DPRE 12,10 10,0 21,6 12,10 / 8,00 10,33 1,1 — 0,50 — — 0,0 — 25.06. — 0 0 0
Allgeier A2GS63 17,05 2,4 –18,0 23,80 / 14,95 18,14 1,2 — 0,87 0,91 18,7 3,5 3,5 30.06. 24,00 1 2 0
Altech Advanced Mat. A41YD9 1,32 41,2 — 2,80 / 0,86 1,21 — — — — — — — — 0 0 0
Amadeus Fire 509310 25,25 0,6 –40,3 80,70 / 21,75 39,98 1,0 505,0 — 1,80 3,45 7,3 4,6 9,4 71,00 1 0 0
AT&S 922230 144,00 4,3 347,2 147,6 / 15,06 47,31 4,8 13,1 3,27 5,16 27,9 0,4 0,8 88,12 2 1 2
Aumann A2DAM0 13,60 2,6 13,1 15,32 / 10,70 12,55 0,9 — 0,60 0,86 15,8 2,2 2,6 13,05 0 2 0
B+S Banksysteme 126215 2,14 2,4 7,5 3,18 / 1,61 1,99 — — 0,22 0,24 8,9 0,0 3,7 4,70 0 0 0
Basler 510200 29,80 4,0 95,8 29,80 / 9,00 17,13 5,8 — 0,80 0,93 32,0 0,7 0,9 26,33 3 0 0
Bastei Lübbe A1X3YY 6,76 –1,5 –19,1 10,55 / 6,12 7,95 1,1 — 0,80 0,85 8,0 5,2 5,7 12,08 4 0 0
BayWa vNA 519406 2,66 1,1 –4,5 7,75 / 2,20 3,56 0,2 — –0,53 2,09 1,3 0,0 45,2 — 0 0 0
BB Biotech N A0NFN3 46,85 –2,0 –3,4 53,60 / 31,00 46,04 0,7 — –0,66 –0,72 — 5,7 6,2 75,39 1 0 0
Berentzen Group 520160 3,41 –3,7 –7,1 4,58 / 3,35 3,66 — — 0,25 0,38 9,0 3,8 5,6 8,00 1 0 0
Bertrandt 523280 10,10 –0,5 –45,8 22,40 / 9,10 17,17 0,3 1,7 –2,01 2,53 4,0 5,1 6,2 17,40 2 3 0
bet-at-home.com A0DNAY 3,58 20,5 62,7 3,58 / 1,90 2,43 — — 0,44 0,60 6,0 — — 5,50 1 0 0
Bike24 Holding A3CQ7F 2,86 6,3 –4,0 3,53 / 2,28 3,00 1,0 — 0,07 0,21 13,6 0,0 0,0 30.06. 4,25 2 0 0
Biofrontera A4BGGM 2,29 –5,4 1,3 2,85 / 2,01 2,50 — — — — — — — 10.06. — 0 0 0
Bio-Gate konv. BGAG98 0,66 1,6 –16,0 1,05 / 0,50 0,74 — — — — — — — 30.06. — 0 0 0
BioNTech A2PSR2 75,80 –4,8 –7,3 105,5 / 68,00 86,39 1,1 — –4,58 –4,49 — 0,0 0,0 106,49 13 5 0
92 FOCUS MONEY 24/2026
SCHAEFFLER
Raumfahrtfantasie treibt Kurs
Schaeffler steigt in die Raumfahrttechnik ein und liefert künftig wichtige Steuerungskomponenten
für Satelliten an das US-Unternehmen Spire Global. Die Nachricht begeistert
Anleger: Die Aktie sprang zeitweise um bis zu 16 Prozent nach oben und nähert
sich wieder ihrem Mehrjahreshoch. Neben der Robotiksparte sorgt nun auch das
boomende Raumfahrtgeschäft für neue Wachstumschancen beim MDax-Konzern.
Die meisten Analysten stufen die Aktie als Kauf ein.
Schäffler
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
10
8
6
4
2
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN DE000SHA0100 Empfohlen am 06.03.2026 Empfehlungs-Kurs 8,15 € Kurs aktuell 10,58 € +/– in % +29,8 Neuer Stopp 8,90 € Kursziel 9,00 €
Name WKN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- HV- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 Termin empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U I O P
Bitcoin Group A1TNV9 28,20 –2,6 –9,6 49,16 / 25,00 33,38 — — — — — — — — 0 0 0
Blue Cap A0JM2M 19,15 –1,5 10,7 21,40 / 16,50 18,63 0,8 — 0,44 0,76 25,3 3,4 3,4 23.06. 30,25 2 0 0
Brain Biotech 520394 2,92 0,7 21,2 3,81 / 1,81 2,48 — — –0,42 –0,37 — 0,0 0,0 5,50 4 0 0
Branicks Group A1X3XX 1,12 –3,4 –35,0 2,26 / 1,06 1,73 0,1 2,8 0,10 0,14 8,0 0,0 0,0 1,67 1 0 2
Brockhaus Technolog. A2GSU4 18,50 3,4 14,9 19,00 / 9,10 14,33 0,8 — 3,60 — — 2,6 3,2 — 0 0 0
Ceconomy 725750 3,98 1,9 –9,4 4,55 / 2,67 4,32 2,3 8,0 0,55 0,61 6,6 2,5 3,2 4,60 0 0 2
Cenit 540710 8,88 16,8 24,4 9,86 / 5,76 6,94 1,7 — 0,41 0,80 11,1 2,3 3,4 10.06. 14,50 3 0 0
Cherry SE A3CRRN 0,45 –1,3 –11,2 0,96 / 0,41 0,56 0,3 — –0,39 0,06 7,4 — — 0,55 0 1 0
Circus SE A2YN35 7,07 –10,6 –41,8 24,80 / 5,38 11,86 44,2 — –0,42 0,44 16,3 — — 28,90 3 0 0
Cliq Digital A35JS4 3,70 2,2 171,7 5,81 / 1,29 2,35 0,3 — –1,04 –0,93 — 0,0 0,0 3,40 0 1 0
Corestate Capital A141J3 0,24 0,8 –1,7 0,35 / 0,22 0,26 — — — — — — — — 0 0 0
Covestro 606214 59,70 –0,2 –1,0 61,14 / 54,10 59,58 1,8 10,9 –0,17 0,97 61,7 0,0 0,6 62,00 0 3 0
cyan A2E4SV 2,14 –3,6 8,1 2,92 / 1,79 2,17 1,7 53,5 –0,02 0,05 42,8 — — 03.07. 4,00 0 0 0
Daldrup & Söhne 783057 23,20 –4,1 20,5 29,90 / 10,90 19,98 3,7 — 1,02 1,50 15,5 0,6 1,0 27,77 1 1 0
Data Modul 549890 29,40 –0,7 2,8 30,20 / 20,80 26,92 0,7 — 0,50 1,03 28,5 0,4 0,4 37,00 1 0 0
Datagroup SE A41YEV 73,80 –1,1 5,6 76,80 / 57,00 68,49 2,9 — 4,01 4,36 16,9 2,0 2,3 — 0 0 0
Datron A0V9LA 9,45 –1,0 34,0 9,70 / 6,90 7,55 0,8 7,4 0,64 1,06 8,9 2,1 2,8 26.06. 15,09 2 0 0
Delignit A0MZ4B 2,68 3,9 18,6 2,86 / 1,87 2,35 0,7 — 0,18 0,20 13,4 3,0 3,2 18.06. 4,60 1 0 0
Delticom 514680 2,46 ±0,0 23,0 2,78 / 1,91 2,24 0,6 — 0,28 0,32 7,7 4,9 5,3 07.07. 4,35 2 0 0
Demire Real Estate A0XFSF 0,31 –7,3 –20,3 0,71 / 0,30 0,47 — — — –0,20 — — — 0,80 0 0 0
Deutsche Rohstoff A0XYG7 101,60 10,6 105,3 102,2 / 35,10 62,10 1,3 2,7 38,37 14,14 7,2 4,4 2,7 23.06. 144,00 0 0 0
Deutsche Wohnen SE A0HN5C 19,16 1,5 –6,3 24,30 / 18,46 21,02 0,5 18,2 — — — 6,4 6,4 21,59 1 1 1
Dt. Grundstücksaukt. 553340 5,85 3,5 1,7 8,00 / 3,44 6,15 — — 0,68 1,01 5,8 0,0 8,5 30.06. 12,85 1 0 0
Dt. Konsum REIT A14KRD 1,54 –1,0 –17,1 3,04 / 1,36 1,84 0,2 4,2 — — — 0,0 0,0 5,00 1 1 0
ecotel communication 585434 7,25 –0,7 –35,3 13,60 / 5,95 10,51 1,0 2,6 0,53 0,63 11,5 4,1 4,1 22,80 1 0 0
Edag Engineering Grp. A143NB 3,23 0,3 –35,3 7,34 / 3,18 5,04 0,9 1,2 0,02 0,62 5,2 0,5 6,7 6,20 1 3 0
ElringKlinger 785602 6,29 5,7 47,8 6,29 / 3,91 4,58 0,6 3,7 0,65 0,90 7,0 3,6 5,0 5,33 1 1 1
Enapter A255G0 1,43 1,8 –15,7 2,95 / 1,12 1,67 1,2 — –0,36 –0,13 — 0,0 0,0 2,27 0 1 0
EnviTec Biogas A0MVLS 19,55 –4,2 13,7 28,20 / 16,25 20,14 — — — — — — — 03.07. — 0 0 0
Epigenomics konv. A37FT4 0,88 ±0,0 –2,2 1,59 / 0,50 0,92 — — — — — — — — 0 0 0
Ernst Russ A16107 9,22 9,0 31,0 9,22 / 6,16 7,26 1,0 8,2 1,10 0,79 11,7 3,4 3,3 13,23 2 0 0
Eurokai 570653 58,80 0,7 17,1 64,60 / 34,40 51,96 1,4 — 3,28 — — 2,2 — 09.06. — 0 0 0
Exasol A0LR9G 2,45 ±0,0 –9,6 3,45 / 1,87 2,59 6,1 — 0,09 0,15 16,9 0,0 0,0 11.06. 4,45 2 0 0
Fabasoft 922985 12,05 0,4 –23,2 17,70 / 10,45 14,14 3,5 — 0,92 1,06 11,4 1,5 1,5 25,00 2 0 0
Formycon A1EWVY 22,05 7,8 –13,4 31,05 / 16,52 21,93 1,0 52,5 –0,68 1,11 19,9 0,0 0,0 10.06. 39,86 4 1 0
Fortec Elektronik 577410 11,75 10,8 10,8 16,80 / 10,00 12,35 — — –0,60 0,46 25,5 3,4 5,1 15,00 1 0 0
Frequentis A2PHG5 79,50 10,0 10,7 103,5 / 44,40 71,23 4,7 22,0 2,41 2,85 27,9 0,4 0,5 19.06. 81,81 1 2 0
Friwo 620110 4,56 –0,9 –15,6 15,20 / 4,44 5,82 — — — — — — — 10.06. — 0 0 0
FOCUS MONEY 24/2026
93
moneyanalyse Deutsche Aktien
CTS EVENTIM
Wieder auf Tour
Die Expansionsstrategie zahlt sich aus. CTS Eventim ist mit kräftigem Wachstum ins
Jahr gestartet. Der Ticketvermarkter steigerte den Umsatz im ersten Quartal um 23
Prozent auf 613,5 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis legte um 18,5
Prozent auf 118,9 Millionen Euro zu. Wachstumstreiber ist das Segment Live Entertainment
(plus 38 Prozent auf 403,6 Millionen Euro). Top-Aussichten für Anleger, denn die
Saison für Konzerte, Festivals, Theater und Sportevents hat gerade erst begonnen.
CTS Eventim
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
100
80
60
40
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN DE0005470306 Empfohlen am 28.5.2026 Empfehlungs-Kurs 56,15 € Kurs aktuell 60,25 € +/– in % +7,3 Neuer Stopp 51,00 € Kursziel 100,00 €
Name WKN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- HV- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 Termin empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U I O P
WEITERE DEUTSCHE AKTIEN
Frosta 606900 99,80 2,3 10,6 108,0 / 86,00 96,70 — — — — — — — — 0 0 0
Gerresheimer A0LD6E 26,44 –4,5 –4,4 50,90 / 14,92 27,49 0,6 3,0 2,67 3,55 7,4 2,4 3,8 23,37 1 5 2
Gesco A1K020 13,70 –1,1 –3,2 18,40 / 13,05 15,03 0,5 — 1,48 1,84 7,5 2,2 2,8 24.06. 23,02 3 0 0
Global Fashion Grp. A2PLUG 0,49 –0,4 98,4 0,58 / 0,24 0,35 1,8 — –0,14 –0,07 — 0,0 0,0 0,78 1 1 0
Grammer 589540 8,20 ±0,0 41,4 8,55 / 5,45 6,80 0,4 — 2,41 — — 0,0 — — 0 0 0
H+R A2E4T7 4,58 0,9 8,0 5,02 / 3,83 4,50 0,4 2,5 0,16 0,21 21,5 1,1 1,1 4,30 0 0 1
Hamburger Hafen A0S848 21,60 ±0,0 0,9 23,30 / 18,00 21,72 — — — — — — — 11.06. — 0 0 0
Hapag-Lloyd HLAG47 112,20 –2,3 –4,8 158,7 / 109,0 120,35 1,2 12,1 –1,51 –2,44 — 1,9 1,7 97,40 0 3 4
Hawesko Holding SE 604270 19,75 0,3 3,7 27,70 / 17,70 20,45 1,5 — 1,47 1,74 11,4 5,6 6,6 10.06. 27,75 1 1 0
Heidelberg Pharma A11QVV 2,70 –0,4 12,5 5,40 / 2,31 2,98 4,9 — –0,29 –0,20 — 0,0 0,0 23.06. 5,50 1 0 0
Heliad 121806 13,15 –0,4 –12,3 16,40 / 12,20 14,46 1,3 21,9 0,60 0,60 21,9 0,0 0,0 24,20 2 0 0
Hermle Vz. 605283 181,00 6,5 21,1 196,0 / 133,0 154,86 — — — — — — — 01.07. — 0 0 0
HMS Bergbau 606110 41,90 3,5 –8,1 78,00 / 31,60 45,68 1,5 6,1 7,71 5,39 7,8 3,0 3,4 82,50 1 0 0
Hoenle 515710 9,44 1,9 34,1 10,30 / 6,36 8,38 0,8 — –0,08 0,41 23,0 0,0 0,0 17,67 2 0 0
HomeToGo SE A2QM3K 1,17 –2,9 –24,8 1,89 / 1,13 1,49 0,9 5,3 –0,13 –0,05 — 0,0 0,0 16.06. 2,73 3 0 0
IBU tec A0XYHT 16,05 –3,3 –17,9 26,80 / 6,26 16,67 — — –0,44 0,19 84,5 — — 25,00 1 0 0
Identive Group A11404 3,34 –2,6 16,8 4,62 / 2,54 3,08 — — –0,43 –0,41 — — — 5,44 3 0 0
Instone Real Estate A2NBX8 8,30 –1,0 7,0 9,89 / 7,27 8,49 0,6 — 0,83 1,01 8,2 6,3 6,3 12,75 3 1 0
IVU Traffic Techn. 744850 20,30 2,8 –0,5 22,20 / 17,60 20,04 — — 0,85 1,00 20,3 1,6 1,7 27,00 1 0 0
JDC Group A0B9N3 20,50 –2,8 –16,0 32,70 / 20,30 25,65 3,4 9,7 1,00 1,30 15,8 0,0 0,0 33,42 2 0 0
Knaus Tabbert A2YN50 12,14 –3,0 –5,6 20,05 / 11,24 13,78 1,6 1,4 0,83 1,57 7,8 1,4 5,1 10.07. 17,40 1 3 0
Koenig & Bauer 719350 8,94 –0,7 –14,2 16,14 / 7,83 10,74 0,4 — 0,87 2,26 4,0 1,9 4,1 17.06. 15,25 2 0 1
Laiqon A12UP2 4,81 –2,2 –5,7 5,68 / 3,42 4,48 1,6 — –0,30 0,13 37,0 0,0 3,3 9,30 1 0 0
Leifheit 646450 17,90 5,9 20,5 19,35 / 14,50 15,48 1,9 16,3 0,69 0,95 18,9 6,7 6,8 20,79 3 0 0
Logwin A2DR54 266,00 –2,9 6,4 304,0 / 206,0 264,42 — — 19,18 17,18 15,5 3,8 3,8 261,00 0 1 0
LPKF Laser & Electr. SE 645000 21,30 –27,1 295,9 29,90 / 5,22 9,16 7,3 — –0,26 0,08 266,3 0,0 0,0 15,50 0 2 0
M1 Kliniken A0STSQ 19,58 4,1 10,0 19,58 / 12,88 15,91 3,1 — 1,12 1,30 15,1 2,6 2,6 08.07. — 0 0 0
Masterflex SE 549293 13,95 –2,1 1,8 15,20 / 10,70 13,62 — — 1,00 1,29 10,8 2,5 2,9 10.06. 20,25 1 0 0
MAX Automation SE A2DA58 3,90 2,1 –0,8 5,96 / 3,39 4,57 0,8 — –0,02 0,12 32,5 0,0 1,3 6,00 1 1 0
MediClin 659510 3,82 4,9 11,0 4,06 / 2,84 3,47 0,6 — 0,77 0,80 4,8 1,0 1,0 7,30 1 0 0
Medigene A40ESG 0,02 –9,5 21,6 0,21 / 0,01 0,04 — — –0,51 –0,45 — — — — 0 0 0
Mensch & Maschine 658080 39,00 5,4 –13,2 56,80 / 33,40 41,78 6,9 15,2 2,17 2,47 15,8 5,6 6,3 55,35 3 1 0
Mister Spex SE A3CSAE 1,24 ±0,0 –1,2 2,18 / 1,12 1,38 1,9 — –0,71 –0,45 — — — 11.06. 3,03 1 2 0
MPC Capital A1TNWJ 5,44 ±0,0 11,9 5,74 / 4,58 4,96 1,2 — 0,65 0,72 7,6 5,1 5,6 7,60 2 0 0
Mühlbauer 662720 38,60 –1,0 0,5 46,40 / 33,80 39,11 — — — — — — — 29.07. — 0 0 0
MVV Energie A0H52F 29,90 –0,3 –2,6 32,30 / 29,60 30,79 — — — — — — — — 0 0 0
Nabaltec A0KPPR 11,60 3,1 –2,9 16,15 / 10,10 12,19 0,6 — 0,85 1,11 10,5 2,3 2,4 24.06. 15,75 1 0 0
NFON A0N4N5 3,26 1,9 –4,1 7,20 / 3,08 4,37 0,7 5,3 0,21 0,31 10,5 0,8 1,5 24.06. 6,93 2 0 1
94 FOCUS MONEY 24/2026
SILTRONIC
Fantasie nach Dell-Zahlen
Die Aktie von Siltronic profitiert von starken Zahlen des US-Technologiekonzerns
Dell, der die Hoffnung auf anhaltend hohe Investitionen in KI-Server befeuert. Die Aktie
hat gerade ein Vierjahreshoch bei 108,80 EUR markiert. Alleine seit Anfang April
hat sich der Kurs nahezu verdoppelt. Jefferies bestätigt seine Kaufempfehlung und
setzt darauf, dass der KI-Boom die Halbleiter-Nachfrage weiter stützt. Das höchste
Kursziel der Metzler Bank liegt bei 110 EUR.
Siltronic
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
90
70
50
30
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN DE000WAF3001 Empfohlen am 27.03.2026 Empfehlungs-Kurs 54,90 € Kurs aktuell 103,70 € +/– in % + 88,8 Neuer Stopp 88,00 € Kursziel 110,00 €
Name WKN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- HV- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 Termin empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U I O P
Northern Data A0SMU8 15,67 2,9 2,6 29,40 / 8,11 13,60 1,5 — 0,38 0,70 22,4 0,0 0,0 26,33 2 1 0
Nynomic A0MSN1 20,20 –4,7 104,9 25,70 / 8,24 12,25 — — 0,71 1,09 18,6 — — 01.07. 26,00 2 0 0
OHB SE 593612 414,50 –32,3 244,0 658,0 / 64,00 194,49 — — 3,64 5,63 73,6 0,2 0,2 08.06. 320,00 1 0 0
Ökoworld 540868 29,90 –1,0 14,1 35,10 / 25,00 26,99 — 14,9 2,76 2,58 11,6 6,5 6,1 19.06. 39,15 1 0 0
OVB Holding 628656 20,80 –1,0 6,7 23,00 / 17,80 20,34 3,0 — 0,89 1,14 18,2 3,8 4,7 12.06. 23,00 0 1 0
Pfeiffer Vacuum 691660 166,00 –0,4 5,3 167,6 / 153,0 160,25 — — — — — — — 10.07. 140,00 0 0 0
Pfisterer SE PFSE21 103,00 2,5 35,9 113,0 / 34,50 76,31 7,4 — 3,45 3,82 27,0 1,0 1,0 11.06. 109,00 2 1 0
Pro DV A4096T 2,14 –1,8 –2,7 2,86 / 2,02 2,36 — — 0,00 0,06 35,7 0,0 0,0 4,80 0 0 0
ProCredit Hldg. 622340 7,94 –1,0 –3,2 10,55 / 6,78 8,42 0,4 — 1,36 2,04 3,9 5,6 8,1 14,73 2 0 0
PSI Software SE A0Z1JH 45,00 0,4 0,2 46,30 / 24,10 41,42 7,1 — 0,72 1,18 38,1 0,4 0,8 45,00 0 4 0
Pyramid A41YDL 1,52 14,3 –54,2 5,01 / 1,18 3,09 0,3 19,0 –0,19 0,02 76,0 — — 2,80 0 0 0
Q.Beyond konv. A41YDG 3,90 5,4 14,4 4,86 / 3,20 3,83 1,0 — 0,04 0,14 27,2 2,6 3,2 5,98 3 0 0
R. Stahl A1PHBB 12,50 0,8 –14,4 20,20 / 12,00 14,59 1,1 19,5 –0,16 0,13 96,2 0,0 4,4 16.06. 18,88 1 0 0
Rhön-Klinikum 704230 12,30 –0,8 –3,9 13,30 / 11,20 12,28 0,6 — 0,64 0,79 15,6 1,6 1,6 12,50 0 1 0
Ringmetall A3E5E5 2,60 ±0,0 –0,8 3,32 / 2,52 2,75 — — — — — 3,8 3,8 16.06. 4,60 0 1 0
Schloß Wachenheim 722900 13,65 ±0,0 –4,5 15,80 / 13,30 14,36 0,5 5,6 1,30 1,45 9,4 4,6 4,7 19,60 2 0 0
Serviceware SE A2G8X3 12,65 21,1 –31,3 20,40 / 9,90 15,46 2,7 — 0,34 0,63 20,1 — — 29,00 2 0 0
SMT Scharf A3DRAE 6,95 –5,4 20,9 9,10 / 5,40 6,85 0,4 — –0,38 0,54 12,8 0,4 4,0 9,50 0 1 0
SNP Schneider-Neu. SE 720370 83,40 1,7 9,7 86,00 / 69,60 77,86 — — — — — — — 17.06. 63,00 0 0 0
Steico SE A0LR93 20,00 –5,9 –5,7 27,60 / 19,26 22,16 0,7 16,5 1,32 1,62 12,3 1,3 2,0 19.06. 25,33 1 2 0
STS Group A1TNU6 2,97 –1,3 –5,4 6,50 / 2,62 3,27 — — — — — 0,0 1,3 10.07. 10,70 0 1 0
Surteco Group SE 517690 9,50 –1,0 –9,1 16,80 / 9,45 11,56 0,4 1,6 –0,34 1,27 7,5 0,0 0,0 19.06. 18,60 1 0 0
Syzygy 510480 1,24 –2,4 –16,5 2,55 / 1,19 1,52 0,9 — — — — 2,0 8,1 03.07. 2,98 2 0 0
Takkt 744600 2,44 –1,8 –33,1 7,02 / 2,29 3,72 0,4 — –0,34 0,30 8,1 0,0 8,2 5,43 1 1 0
technotrans SE A0XYGA 31,00 1,6 –7,7 37,00 / 19,60 30,69 1,9 — 1,81 2,27 13,7 2,9 3,6 21.05. 38,50 2 0 0
The Platform Group A40ZW8 2,77 3,4 –48,3 10,70 / 2,46 5,70 0,3 1,2 1,99 2,46 1,1 — — 01.07. 19,63 2 0 0
Umweltbank 557080 3,87 0,3 8,7 5,06 / 3,30 3,90 0,5 — 0,32 0,44 8,9 2,8 4,6 7,60 3 0 0
Uniper SE UNSE02 47,90 –2,4 48,8 55,80 / 27,95 36,46 1,6 16,0 1,57 1,65 29,1 1,6 1,8 34,67 0 1 1
Uzin Utz 755150 58,60 –6,1 –13,8 83,50 / 56,60 71,62 1,0 — 4,55 5,52 10,6 3,2 3,5 103,50 2 0 0
Veganz Group A3E5ED 2,99 –0,3 –52,7 20,30 / 2,75 7,33 0,2 1,6 –0,48 0,16 18,7 — — — 0 0 0
VIB Vermögen A2YPDD 7,72 –0,3 –25,0 11,30 / 6,92 8,93 0,3 — 2,14 — — 0,0 — — 0 0 0
Villeroy & Boch 765723 15,70 –2,2 –3,7 19,50 / 15,55 16,94 1,2 — 0,59 1,37 11,5 5,7 6,1 30,50 1 0 0
Viscom SE 784686 6,08 3,4 49,0 6,42 / 3,34 4,50 1,3 9,5 0,19 0,45 13,7 0,2 2,3 6,60 0 0 0
Vita 34 A0BL84 3,89 ±0,0 –34,6 7,65 / 3,64 5,28 — — 0,01 0,06 64,8 — — 24.06. 6,50 1 0 0
WashTec 750750 39,00 –3,0 –17,4 50,80 / 36,00 43,70 6,1 14,6 2,73 3,22 12,1 6,6 7,0 54,67 2 0 0
Westwing Group SE A2N4H0 14,35 –1,4 27,6 17,65 / 7,80 13,54 2,7 — 1,15 1,48 9,7 0,0 0,0 09.06. 21,83 3 0 0
YOC 593273 6,30 –4,8 –40,3 16,75 / 4,84 9,72 — — 0,61 0,92 6,8 — — 29.06. 15,00 1 0 0
Zeal Network SE ZEAL24 46,00 ±0,0 –9,8 52,20 / 43,00 48,33 3,9 16,8 1,93 2,36 19,5 3,3 3,8 72,75 5 0 0
FOCUS MONEY 24/2026
95
moneyanalyse Internationale Aktien
ALPHABET
Massive Kapitalerhöhung
Satte 80 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital will Alphabet einsammeln, um
den Ausbau der KI-Infrastruktur zu beschleunigen. Zentraler Baustein: eine Beteiligung
von zehn Milliarden US-Dollar durch Berkshire Hathaway – ein starkes Vertrauenssignal
in Alphabets Schlüsselrolle im KI-Boom. An der Börse kamen die
Pläne gut an. Analysten von Barclays bestätigten ihr „Overweight“ Rating. FOCUS
MONEY rät: Dabei bleiben und Gewinne laufen lassen.
Alphabet, A-Aktie
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
300
250
200
150
100
50
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN US02079K3059 Empfohlen am 31.07.2024 Empfehlungs-Kurs 163,60 € Kurs aktuell 314,05 € +/– in % +91,97 Neuer Stopp 280,00 € Kursziel 420,00 €
Name WKN / ISIN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U O P
EURO STOXX 50 / STOXX 50
AB Inbev A2ASUV / BE0974293251 69,32 –3,6 26,7 72,40 / 48,84 58,44 1,8 10,4 3,79 4,19 16,6 1,8 2,1 78,50 14 4 0
ABB N 919730 / CH0012221716 93,79 2,5 45,1 93,94 / 49,45 69,63 10,1 35,2 2,70 2,93 32,0 1,1 1,2 79,01 3 21 0
Adyen A2JNF4 / NL0012969182 900,60 –8,5 –34,6 1738,6 / 829,2 1210,99 4,4 19,6 38,66 47,23 19,1 0,0 0,0 1385,30 23 5 0
Ahold Delhaize A2ANT0 / NL0011794037 35,17 –4,7 1,7 42,47 / 32,20 36,69 2,1 5,2 2,78 2,99 11,8 3,6 3,9 40,84 5 8 0
Air Liquide 850133 / FR0000120073 177,92 –3,2 10,9 190,0 / 155,0 171,56 3,6 15,4 7,04 7,78 22,9 2,1 2,3 197,30 13 2 0
Argenx A11602 / NL0010832176 713,40 0,8 0,3 804,4 / 448,4 683,26 5,8 27,6 23,49 30,90 23,1 0,1 0,1 846,68 10 2 0
ASML Hold. A1J4U4 / NL0010273215 1429,80 1,0 55,2 1444 / 589,8 1031,20 24,0 41,5 31,47 41,09 34,8 0,6 0,7 1488,48 32 5 1
AstraZeneca 886455 / GB0009895292 154,65 –4,7 –2,3 180,45 / 117,7 155,40 5,3 16,0 8,85 9,99 15,5 1,9 2,0 190,38 16 3 1
AXA 855705 / FR0000120628 39,52 –1,7 –4,0 43,55 / 36,58 39,73 1,7 — 4,12 4,45 8,9 6,3 6,8 46,48 8 4 0
Banco Santander 858872 / ES0113900J37 10,71 –1,3 5,8 11,21 / 6,83 9,61 1,4 — 1,02 1,21 8,9 2,5 3,8 12,15 11 2 0
BBVA 875773 / ES0113211835 19,98 0,3 1,4 22,21 / 12,57 18,45 1,9 — 1,98 2,21 9,0 5,0 5,5 20,99 6 11 1
BNP Paribas 887771 / FR0000131104 93,64 2,2 15,6 97,39 / 65,01 82,50 0,8 — 11,47 12,87 7,3 6,3 6,9 105,64 10 4 1
BP PLC 850517 / GB0007980591 6,10 –1,4 24,3 7,01 / 4,22 5,47 1,8 3,4 0,77 0,59 10,3 4,8 5,0 7,28 5 9 0
Brit. Am. Tobacco 916018 / GB0002875804 51,30 –8,6 7,0 57,26 / 39,65 49,12 2,0 11,9 4,17 4,48 11,4 5,7 5,8 58,34 6 1 0
Danone 851194 / FR0000120644 62,18 0,6 –19,1 80,00 / 61,00 72,01 2,2 11,1 3,90 4,19 14,8 3,8 4,0 79,68 8 8 1
Enel 928624 / IT0003128367 9,60 –2,0 8,7 10,28 / 7,60 9,00 2,8 6,0 0,72 0,75 12,8 5,4 5,6 10,22 8 11 1
Eni 897791 / IT0003132476 22,93 0,5 42,5 25,00 / 13,14 18,26 1,3 4,3 2,60 2,33 9,8 4,8 5,0 25,40 6 11 0
EssilorLuxottica 863195 / FR0000121667 168,90 –4,0 –37,5 323,5 / 163,2 251,33 1,9 13,7 7,36 8,41 20,1 2,5 2,8 282,39 13 4 0
Ferrari A2ACKK / NL0011585146 305,45 –0,4 –4,5 446,0 / 268,9 330,63 12,4 22,6 9,58 10,52 29,0 1,3 1,4 368,25 8 5 0
GSK PLC A3DMB5 / GB00BN7SWP63 20,99 –5,6 ±0,0 26,02 / 15,35 21,01 4,0 8,8 2,06 2,25 9,3 3,9 4,0 24,08 6 12 2
Hermes Intern. 886670 / FR0000052292 1616,00 –2,1 –22,8 2466 / 1534 1983,44 7,9 32,5 44,63 51,61 31,3 1,3 1,4 2062,77 11 7 0
HSBC Hold. 923893 / GB0005405286 16,17 –1,8 19,4 16,45 / 10,10 13,48 1,7 — 1,47 1,62 10,0 4,5 5,0 16,36 5 10 0
Iberdrola A0M46B / ES0144580Y14 19,50 –1,7 6,1 20,77 / 15,14 18,32 2,3 10,2 1,01 1,07 18,2 3,7 3,9 19,76 6 14 0
Inditex A11873 / ES0148396007 52,52 1,7 –6,6 58,16 / 40,93 50,89 7,5 17,4 2,18 2,38 22,1 3,7 4,0 58,04 13 5 0
ING Groep A2ANV3 / NL0011821202 26,55 –2,3 10,4 27,17 / 17,68 23,18 1,5 — 2,40 2,79 9,5 4,7 5,3 28,01 7 7 0
Intesa Sanpaolo 850605 / IT0000072618 5,73 –0,1 –3,0 6,15 / 4,72 5,63 1,6 — 0,58 0,63 9,2 7,5 8,2 6,73 10 4 0
L’Oréal 853888 / FR0000120321 382,10 3,6 4,6 407,7 / 339,85 373,24 5,4 23,4 13,62 14,75 25,9 2,0 2,2 408,42 11 9 1
London St. Exch. A0JEJF / GB00B0SWJX34 108,85 0,9 6,7 138,0 / 83,00 102,17 2,5 11,8 5,48 6,20 17,6 1,8 2,0 141,74 11 0 0
LVMH 853292 / FR0000121014 473,20 ±0,0 –25,7 654,0 / 437,0 541,78 3,3 14,1 22,20 25,65 18,4 2,7 3,0 590,08 13 9 0
National Grid A2DQWX / GB00BDR05C01 14,00 –8,7 6,9 16,40 / 11,60 13,81 1,5 7,4 1,03 1,12 12,5 4,1 4,2 15,92 5 5 1
Nestlé N A0Q4DC / CH0038863350 85,29 –0,8 –0,8 95,75 / 76,32 84,52 5,7 15,2 4,81 5,12 16,7 4,0 4,1 96,01 9 10 1
Nordea Bank A2N6F4 / FI4000297767 16,16 –1,0 0,5 17,03 / 12,00 15,28 1,6 — 1,43 1,56 10,4 6,1 6,5 17,03 4 1 0
Novartis N 904278 / CH0012005267 123,14 –5,6 2,9 143,03 / 99,57 121,31 5,9 14,9 7,52 8,34 14,8 3,2 3,3 133,35 5 10 3
Novo-Nordisk B A3EU6F / DK0062498333 36,55 –5,3 –17,0 71,54 / 30,29 42,00 5,3 12,1 2,85 2,87 12,7 4,2 4,0 41,47 5 18 1
Prosus A2PRDK / NL0013654783 42,43 4,3 –19,4 63,58 / 37,80 49,94 1,8 37,6 3,85 4,63 9,2 0,4 0,5 64,99 11 3 0
Relx A0M95J / GB00B2B0DG97 29,60 4,0 –14,7 47,50 / 23,44 33,63 29,5 15,2 1,64 1,81 16,4 2,8 3,1 41,84 11 1 0
Richemont A1W5CV / CH0210483332 181,68 6,8 –3,3 196,53 / 138,88 168,88 4,2 20,7 6,98 7,91 23,0 2,2 2,3 198,21 13 7 0
Rio Tinto 852147 / GB0007188757 94,44 4,7 36,6 95,79 / 48,22 70,70 2,6 8,8 7,30 7,26 13,0 4,5 4,4 86,31 4 14 0
96 FOCUS MONEY 24/2026
TESLA
Steigende Verkaufszahlen
Ausnahmsweise gute Nachrichten von Tesla: Der E-Autobauer verbucht für Europa
deutlich steigende Verkaufszahlen. In Frankreich wuchs der Absatz im Mai gegenüber
dem Vorjahr um 655 Prozent auf 5446, in Norwegen um 29 Prozent auf 3345 Autos.
In kleineren Märkten wie Dänemark, Spanien, Portugal und Schweden lag das Plus im
zwei- bis dreistelligen Prozentbereich. Ob es die Ausnahme von der Regel ist, bleibt
abzuwarten. Bislang profitiert die Aktie eher von Ankündigungen als von Fakten.
Tesla
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
400
300
200
100
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN US88160R1014 Empfohlen am 12.12.2025 Empfehlungs-Kurs 380,00 € Kurs aktuell 358,50 € +/– in % –5,7 Neuer Stopp 298,00 € Kursziel 354,00 €
Name WKN / ISIN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U O P
Roche PS A424UK / CH1499059983 337,04 –7,7 –5,9 409,32 / 266,29 337,53 6,1 14,9 21,93 23,79 14,2 3,3 3,3 394,18 6 6 2
Rolls-Royce Group A1H81L / GB00B63H8491 14,80 1,8 11,9 16,30 / 10,14 13,73 42,5 24,6 0,43 0,50 29,5 1,0 1,1 16,39 11 5 0
Safran 924781 / FR0000073272 298,10 –1,3 1,0 348,5 / 250,7 299,59 7,9 20,3 10,04 12,31 24,2 1,3 1,6 343,43 11 6 0
Sanofi S.A. 920657 / FR0000120578 73,00 –5,7 –12,1 90,46 / 71,88 81,55 1,2 8,3 8,50 9,00 8,1 5,9 6,2 97,10 10 12 0
Schneider Electr. 860180 / FR0000121972 284,20 2,3 20,5 287,35 / 209,0 245,23 6,1 24,9 9,88 11,47 24,8 1,6 1,8 300,38 16 1 0
Shell A3C99G / GB00BP6MXD84 37,00 0,8 18,1 41,28 / 29,30 33,66 1,3 4,8 4,68 4,15 8,9 3,6 3,8 43,95 6 10 0
St. Gobain 872087 / FR0000125007 76,98 1,4 –11,2 104,4 / 66,12 83,95 1,5 7,5 6,42 7,02 11,0 3,1 3,3 97,44 9 4 1
TotalEnergies 850727 / FR0000120271 75,82 –2,5 34,6 81,42 / 49,46 62,31 1,5 4,9 9,75 8,32 9,1 4,6 4,9 85,19 8 7 0
UBS Group N A12DFH / CH0244767585 41,42 2,3 2,7 41,91 / 26,90 36,09 1,6 — 2,91 3,50 11,8 2,6 2,9 42,72 5 8 1
UniCredit A2DJV6 / IT0005239360 74,33 0,2 4,7 79,86 / 54,46 67,60 1,6 — 7,36 8,25 9,0 5,1 5,7 84,02 5 5 0
Unilever PLC A41NM1 / GB00BVZK7T90 47,89 –2,8 –13,9 63,27 / 47,00 56,15 6,5 13,4 3,20 3,41 14,0 4,0 4,1 59,16 5 6 2
Vinci 867475 / FR0000125486 123,25 –1,6 2,8 143,0 / 112,95 124,07 2,1 7,4 9,01 10,14 12,2 4,3 4,8 143,50 9 7 1
Wolters Kluwer A0J2R1 / NL0000395903 62,66 1,4 –29,2 156,9 / 56,82 85,65 15,3 8,4 5,64 6,23 10,1 4,3 4,7 106,39 9 3 0
Zurich Insur. Grp N 579919 / CH0011075394 604,87 –2,4 –7,9 662,52 / 568,84 617,81 3,3 — 40,89 46,90 12,9 5,8 6,1 634,29 2 7 0
DOW JONES
3M 851745 / US88579Y1010 128,85 –1,9 –5,2 148,84 / 120,52 134,84 15,7 17,0 7,47 8,13 15,9 2,1 2,2 147,91 8 7 0
Amazon.com 906866 / US0231351067 219,50 –5,2 11,5 237,95 / 166,04 198,51 5,1 15,5 7,45 8,48 25,9 0,0 0,0 268,66 47 4 0
American Express 850226 / US0258161092 268,10 –0,4 –16,4 330,05 / 248,75 288,73 5,9 — 15,13 17,30 15,5 1,2 1,4 310,56 10 15 1
Amgen 867900 / US0311621009 280,00 –3,8 0,2 329,5 / 230,0 280,94 15,8 11,4 19,26 20,18 13,9 3,1 3,3 302,54 10 18 2
Apple Inc. 865985 / US0378331005 265,15 –0,9 14,2 270,0 / 169,02 225,88 43,5 31,4 7,52 8,26 32,1 0,3 0,4 266,70 23 15 1
Boeing 850471 / US0970231058 192,44 1,1 3,9 216,4 / 153,56 187,92 24,9 24,5 –0,34 3,59 53,6 0,0 0,1 231,91 17 5 0
Caterpillar 850598 / US1491231015 749,00 –3,2 52,7 795,0 / 301,5 547,25 16,8 28,9 20,89 25,62 29,2 0,7 0,8 790,33 14 11 2
Chevron Corp. 852552 / US1667641005 160,40 –0,3 24,8 187,08 / 119,6 145,75 1,9 6,9 12,56 10,69 15,0 3,8 4,0 185,60 13 6 1
Cisco Systems 878841 / US17275R1023 106,98 2,0 62,3 106,98 / 55,02 68,05 9,8 30,2 3,68 4,10 26,1 1,3 1,4 107,72 13 8 0
Coca-Cola 850663 / US1912161007 67,45 –4,1 13,0 71,25 / 55,83 62,59 9,4 23,3 2,81 2,99 22,5 2,7 2,9 73,92 12 4 0
Disney Co. 855686 / US2546871060 87,99 –0,9 –9,1 106,62 / 80,10 92,56 1,6 12,2 5,86 6,44 13,7 1,5 1,6 111,22 21 2 1
Goldman Sachs 920332 / US38141G1040 916,00 6,0 21,3 916,0 / 516,7 733,80 2,9 — 50,86 56,20 16,3 1,7 1,9 813,91 6 16 1
Home Depot 866953 / US4370761029 266,45 –1,5 –9,5 362,15 / 254,05 311,41 16,1 16,4 12,86 13,84 19,2 3,0 3,2 317,98 18 14 0
Honeywell 870153 / US4385161066 204,45 2,9 23,1 210,35 / 162,1 184,69 9,0 22,7 9,04 9,85 20,8 2,1 2,2 212,41 12 9 0
IBM 851399 / US4592001014 280,70 26,0 8,0 292,7 / 181,42 232,30 8,0 17,3 10,68 11,54 24,3 2,1 2,1 244,33 11 7 0
Johnson & Johnson 853260 / US4781601046 190,00 –5,7 7,5 214,3 / 129,0 181,67 5,9 18,7 9,95 10,93 17,4 2,4 2,5 217,19 10 8 0
JP Morgan Chase 850628 / US46625H1005 253,75 –4,5 –7,9 287,7 / 228,25 261,48 2,2 — 19,17 20,24 12,5 2,1 2,3 293,91 8 12 0
McDonald’s 856958 / US5801351017 235,30 –3,9 –10,3 290,45 / 231,3 263,06 216,0 — 16,7 11,16 12,22 19,3 2,7 2,9 284,55 14 14 1
Merck & Co. A0YD8Q / US58933Y1055 98,97 –5,9 9,6 105,8 / 66,40 88,49 5,8 19,7 2,35 8,22 12,0 2,9 3,0 111,44 15 10 0
Microsoft 870747 / US5949181045 382,30 5,2 –7,5 490,1 / 309,7 392,00 7,4 19,5 14,45 16,62 23,0 0,8 0,9 481,76 40 3 0
Nike 866993 / US6541061031 38,59 –1,5 –26,2 69,80 / 35,65 52,20 5,0 18,8 1,57 2,08 18,5 3,7 4,0 52,20 14 20 1
Nvidia 918422 / US67066G1040 197,00 4,2 22,8 202,2 / 121,18 161,00 18,4 26,4 7,69 10,88 18,1 0,3 0,5 254,94 48 2 1
Procter & Gamble 852062 / US7427181091 120,22 –3,4 –2,2 147,0 / 118,0 128,19 6,1 17,6 5,93 6,09 19,7 3,0 3,2 140,67 9 10 0
FOCUS MONEY 24/2026
97
moneyanalyse Internationale Aktien
PDD HOLDINGS
Bilanz & Boxen
Ende 2025 ging bei PDD Holdings einiges schief, als chinesische Behörden Einblick
in sensible Unternehmensdaten verlangten und es zu einer Schlägerei kam. Das gesamte
Government-Relations-Team wurde entlassen. Und als hätte das nicht gereicht,
liefert der erste Quartalsbericht 2026 die nächste Portion Kopfschmerzen. Der
Umsatz des Mutterkonzerns von Pinduoduo und Temu stieg zwar um elf Prozent, der
Nettogewinn sank aber um 15 Prozent. Die Aktie fiel um acht Prozent. Halten.
PDD Holdings
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
140
120
100
80
60
40
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN US7223041028 Empfohlen am 29.05.2024 Empfehlungs-Kurs 149,50 € Kurs aktuell 76,40 € +/– in % -48,90 Neuer Stopp 65,00 € Kursziel 109,00 €
Name WKN / ISIN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U O P
DOW JONES
Salesforce Inc. A0B87V / US79466L3024 174,86 10,7 –22,9 241,55 / 139,9 188,99 4,0 11,2 12,18 13,37 13,1 0,8 0,9 219,49 32 10 0
Sherwin Williams 856050 / US8243481061 251,50 –5,6 –8,5 319,6 / 251,5 290,18 14,5 23,2 10,09 11,41 22,0 1,1 1,2 328,38 11 10 0
Travelers Comp. A0MLX4 / US89417E1091 246,00 –6,2 –0,1 269,0 / 214,3 245,44 1,8 — 24,16 24,53 10,0 1,7 1,8 270,11 6 18 0
UnitedHealth 869561 / US91324P1021 324,60 –2,6 15,9 345,0 / 204,9 280,48 3,3 15,9 15,79 17,94 18,1 2,3 2,5 344,82 16 5 1
Verizon 868402 / US92343V1044 40,90 –1,1 18,7 45,00 / 32,70 37,97 1,8 5,4 4,27 4,53 9,0 5,9 6,0 44,54 8 14 0
VISA Inc. A0NC7B / US92826C8394 275,00 –3,1 –8,7 326,0 / 254,0 282,84 16,5 24,0 11,27 12,76 21,6 0,8 0,9 342,49 28 3 0
Walmart Inc. 860853 / US9311421039 97,84 –5,6 2,4 116,34 / 80,66 98,56 8,4 23,0 2,50 2,83 34,6 0,9 0,9 118,47 30 4 1
USA WEITERE
Abbott Lab 850103 / US0028241000 75,94 1,5 –28,0 118,74 / 69,76 99,45 3,1 14,8 4,71 5,21 14,6 2,9 3,1 100,74 17 6 0
Adobe 871981 / US00724F1012 228,25 8,0 –23,5 367,05 / 191,46 258,89 8,1 10,1 20,24 22,68 10,1 0,0 0,0 281,11 12 20 4
AirBnB A2QG35 / US0090661010 116,88 1,6 0,8 124,44 / 96,01 109,56 8,4 18,1 4,34 5,20 22,5 0,0 0,0 134,43 18 18 2
Alphabet Inc. A A14Y6F / US02079K3059 308,90 –8,4 16,0 350,15 / 140,52 257,85 7,6 20,6 12,24 12,46 24,8 0,2 0,3 369,31 43 7 0
Altria Group 200417 / US02209S1033 58,66 –7,2 19,7 64,00 / 46,64 55,16 — 11,3 4,88 5,05 11,6 6,4 6,6 60,44 4 7 1
American Water A0NJ38 / US0304201033 103,70 –3,2 –6,4 126,35 / 102,85 113,93 1,9 10,2 5,23 5,64 18,4 2,9 3,1 116,58 3 9 0
AT&T A0HL9Z / US00206R1023 21,03 –3,1 –0,1 25,41 / 19,12 22,66 1,5 4,2 1,99 2,19 9,6 4,5 4,5 26,08 12 10 0
Bank of America 858388 / US0605051046 44,01 –1,9 –6,5 49,00 / 37,94 44,36 1,3 — 3,84 4,34 10,1 2,3 2,5 54,25 16 2 0
Berkshire Hath. B A0YJQ2 / US0846707026 405,00 –3,3 –4,8 445,0 / 392,8 420,03 1,3 — 17,52 18,31 22,1 0,0 0,0 446,92 2 1 0
Biogen Inc. 789617 / US09062X1037 163,36 –1,7 8,9 174,18 / 104,4 145,49 1,4 7,9 11,47 14,26 11,5 0,0 0,0 188,48 18 15 1
Broadcom A2JG9Z / US11135F1012 417,30 14,8 39,9 425,3 / 211,5 303,21 21,3 41,5 9,77 15,94 26,2 0,5 0,6 417,19 36 4 0
Citigroup A1H92V / US1729674242 111,00 2,3 10,5 113,94 / 66,01 94,43 1,1 — 9,32 10,77 10,3 1,9 2,1 126,20 13 4 0
Coinbase Global A2QP7J / US19260Q1076 150,82 –8,6 –24,3 381,15 / 118,26 211,80 3,5 — 1,10 4,29 35,2 0,0 0,0 198,07 18 10 2
Colgate-Palmolive 850667 / US1941621039 75,70 –3,1 12,1 84,30 / 64,84 72,13 98,2 — 19,0 3,28 3,47 21,8 2,4 2,5 82,32 7 7 0
Comcast A 157484 / US20030N1019 21,17 –3,0 –15,9 31,12 / 21,10 25,00 0,9 3,1 3,02 3,26 6,5 5,4 5,7 28,12 5 16 2
eBay 916529 / US2786421030 94,20 –6,0 26,7 102,08 / 62,84 79,32 9,2 13,9 5,27 5,81 16,2 1,1 1,2 92,87 5 19 2
Eli Lilly 858560 / US5324571083 923,50 0,2 0,6 981,2 / 537,4 805,22 18,8 31,0 31,09 38,22 24,2 0,6 0,7 1043,67 18 5 1
ExxonMobil 852549 / US30231G1022 128,06 –1,7 24,1 153,2 / 88,90 113,26 2,3 8,3 9,71 9,14 14,0 2,8 2,9 145,94 7 13 1
GE Aerospace A3CSML / US3696043013 276,80 4,8 5,2 297,0 / 200,0 257,94 18,4 35,0 6,50 7,46 37,1 0,6 0,6 300,91 16 2 0
Gilead Sciences 885823 / US3755581036 112,38 –3,2 6,4 132,0 / 90,00 110,27 8,9 844,9 — –0,68 — 8,24 13,6 2,5 2,5 135,56 18 7 0
Intel 855681 / US4581401001 90,45 –14,3 188,0 114,6 / 16,44 42,85 4,3 37,7 0,94 1,33 68,1 0,0 0,0 76,20 10 31 2
Kroger Co. 851544 / US5010441013 52,65 –8,5 –0,8 66,37 / 50,61 57,09 5,7 5,8 4,50 4,84 10,9 2,3 2,5 64,89 11 13 0
Lockheed Martin 894648 / US5398301094 442,10 –3,8 6,1 612,0 / 350,0 457,06 11,7 13,6 25,67 27,58 16,0 2,7 2,8 536,96 4 14 1
LYFT A2PE38 / US55087P1049 12,55 4,1 –22,3 21,41 / 10,80 14,74 2,2 5,4 1,35 1,74 7,2 0,0 0,0 16,14 9 30 0
MasterCard A0F602 / US57636Q1040 420,90 –2,3 –14,6 519,0 / 416,5 463,28 41,9 26,0 16,88 19,55 21,5 0,7 0,8 555,70 29 3 0
Meta Platforms A1JWVX / US30303M1027 513,80 –3,1 –8,2 685,9 / 452,5 568,94 5,0 10,7 27,68 31,08 16,5 0,4 0,4 710,11 49 7 0
Moderna A2N9D9 / US60770K1079 38,51 –5,3 44,6 50,70 / 19,26 32,13 3,1 — –7,57 –3,61 — 0,0 0,0 37,11 2 16 1
Mondelez Intern. A1J4U0 / US6092071058 51,89 –1,6 12,2 60,91 / 44,01 50,42 3,1 16,2 2,63 2,91 17,8 3,4 3,7 57,73 11 9 0
Netflix 552484 / US64110L1061 72,99 –4,4 –7,6 113,96 / 63,36 86,20 10,6 25,4 3,09 3,30 22,1 0,0 0,0 98,39 29 13 0
Newmont Corp. 853823 / US6516391066 93,30 –1,8 8,0 116,0 / 45,55 85,99 3,0 8,2 8,94 9,80 9,5 1,0 1,0 122,67 13 3 0
98 FOCUS MONEY 24/2026
BP
Chairman abgesägt
Vom ersten Schrecken haben sich die Börsianer erholt: Die Aktie des britischen
Ölmultis BP hatte stark nachgegeben, als Chairman Albert Manifold von einem
Tag auf den anderen seines Postens enthoben wurde. Sofort kamen Ängste auf,
dass bei BP nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist – was die US-Anwaltskanzlei
Pomerantz dazu bewegt hatte, Untersuchungen anzustreben. Mittlerweile
hat sich der BP-Aktienkurs stabilisiert und liegt auf Jahresbasis deutlich im Plus.
BP
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
6
5
4
3
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN GB0007980591 Empfohlen am 07.05.2025 Empfehlungs-Kurs 4,13 € Kurs aktuell 6,09 € +/– in % +47,46 Neuer Stopp 5,00 € Kursziel 7,00 €
Name WKN / ISIN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U O P
Occidental Petrol. 851921 / US6745991058 50,09 2,6 44,9 58,41 / 33,13 41,53 1,6 4,1 4,86 3,34 15,0 1,8 1,8 56,29 6 15 1
Oracle 871460 / US68389X1054 210,00 25,2 26,3 294,4 / 114,5 177,58 10,0 17,4 6,90 9,20 22,8 0,8 0,9 209,60 30 6 1
Palantir Technol. A2QA4J / US69608A1088 132,40 11,1 –15,6 179,84 / 104,96 137,89 32,5 85,2 1,26 1,78 74,3 0,0 0,0 157,81 18 10 1
PayPal A14R7U / US70450Y1038 38,70 0,8 –23,6 70,87 / 32,50 48,42 1,9 6,2 4,56 4,95 7,8 1,2 1,0 44,11 5 32 4
Pepsico 851995 / US7134481081 121,50 –5,8 –0,8 144,78 / 109,0 129,06 8,1 13,5 7,44 7,86 15,5 4,2 4,4 146,92 4 14 1
Pfizer 852009 / US7170811035 21,80 –2,7 2,5 24,86 / 20,00 22,12 1,6 10,6 2,55 2,44 8,9 6,9 6,9 25,07 9 15 1
Philip Morris A0NDBJ / US7181721090 146,68 –9,2 7,5 164,86 / 124,42 141,94 — 18,6 7,23 7,85 18,7 3,5 3,8 165,89 7 4 0
QUALCOMM Inc. 883121 / US7475251036 199,16 –3,9 35,2 220,55 / 106,54 139,66 9,7 18,7 9,28 9,14 21,8 1,6 1,6 152,11 10 22 3
Snap A2DLMS / US83304A1060 4,97 0,5 –25,1 8,79 / 3,39 5,77 4,5 11,4 0,52 0,64 7,8 0,0 0,0 6,55 7 31 1
Starbucks Corp. 884437 / US8552441094 82,07 –7,0 13,3 92,72 / 67,56 78,17 — 23,5 2,05 2,60 31,5 2,6 2,7 91,26 12 16 2
Tesla A1CX3T / US88160R1014 356,25 –4,1 –9,4 422,9 / 240,0 352,98 16,0 103,0 1,76 2,16 165,2 0,0 0,0 353,78 18 17 4
Texas Instruments 852654 / US8825081040 256,65 –5,3 72,2 283,7 / 132,64 174,98 15,1 28,5 6,68 8,09 31,7 1,9 2,0 249,37 15 18 2
T-Mobile US A1T7LU / US8725901040 159,04 –1,7 –7,1 223,6 / 152,42 181,03 3,7 7,1 9,66 12,01 13,2 2,2 2,5 224,01 15 4 0
UPS 929198 / US9113121068 92,60 6,4 9,4 101,72 / 70,16 84,10 6,0 10,8 6,13 6,88 13,5 6,1 6,1 96,96 13 12 1
SCHWEIZ
Adecco Group N 922031 / CH0012138605 18,12 6,6 –28,2 29,76 / 15,89 23,63 0,8 5,2 2,37 2,66 6,8 5,6 6,3 23,55 3 6 2
Alcon N A2PDXE / CH0432492467 55,07 –5,3 –20,3 81,17 / 52,19 66,84 1,4 13,6 2,98 3,41 16,1 0,5 0,6 82,85 17 3 0
Amrize N A414LY / CH1430134226 46,24 8,5 –2,8 56,05 / 38,43 46,26 2,2 14,7 2,29 2,63 17,6 1,2 1,4 53,91 3 7 0
Clariant NA 895929 / CH0012142631 8,35 –3,7 6,8 10,07 / 7,15 8,30 1,2 5,0 0,77 0,92 9,0 5,6 5,9 9,36 2 9 2
Geberit NA A0MQWG / CH0030170408 548,53 –0,6 –18,9 720,38 / 535,43 643,25 10,2 19,1 20,73 22,37 24,5 2,6 2,7 610,14 4 8 2
Georg Fischer NA A3DHG1 / CH1169151003 47,12 0,8 –19,5 72,77 / 42,25 57,32 37,5 9,0 2,70 3,25 14,5 3,2 3,3 65,09 4 2 0
Givaudan 938427 / CH0010645932 3117,15 –0,9 –9,2 4624,9 / 2801,6 3409,29 5,4 19,8 131,00 141,19 22,1 2,6 2,7 3679,90 6 10 1
Holcim N 869898 / CH0012214059 83,79 3,9 –1,3 90,12 / 54,59 77,93 2,6 14,5 4,03 4,59 18,3 2,4 2,7 86,56 7 10 0
Kühne + Nagel N A0JLZL / CH0025238863 203,52 5,4 8,8 219,13 / 160,93 185,24 9,2 15,7 8,98 9,59 21,2 3,4 3,7 200,62 2 11 3
Lindt & Sprüngli PS 870503 / CH0010570767 9968,32 –3,2 –21,2 15002 / 9815,5 12573,2 4,0 21,6 350,44 376,15 26,5 2,1 2,2 11317,83 0 3 2
Logitech NA A0J3YT / CH0025751329 110,60 16,0 24,2 112,24 / 70,97 89,04 7,2 21,0 5,00 5,35 20,7 1,3 1,4 99,19 5 4 0
SGS NA A3D68K / CH1256740924 95,40 –0,3 –3,8 106,43 / 87,00 96,49 12,6 12,1 4,48 4,80 19,9 3,7 3,7 107,65 6 8 0
Sonova NA 893484 / CH0012549785 220,11 –3,6 –2,7 284,97 / 177,97 225,36 4,1 14,1 11,64 12,85 17,1 2,3 2,5 236,57 3 9 3
Swatch Inh. 865126 / CH0012255151 238,78 9,5 30,0 243,59 / 138,72 187,94 1,0 19,4 5,42 8,16 29,3 2,1 2,3 178,52 3 9 5
Swiss Re NA A1H81M / CH0126881561 125,34 –4,4 –13,6 171,2 / 124,52 147,30 1,6 — 13,87 13,78 9,1 5,9 6,4 138,73 0 8 3
VAT Group N A2AGGY / CH0311864901 674,53 0,1 60,1 687,41 / 281,14 473,98 20,8 56,5 11,14 15,48 43,6 1,3 1,5 662,84 7 6 1
ÖSTERREICH
Andritz 632305 / AT0000730007 77,60 0,1 16,6 80,00 / 58,50 66,29 2,9 9,5 5,27 6,02 12,9 3,6 3,9 82,83 3 1 0
BAWAG Group A2DYJN / AT0000BAWAG2 152,60 –0,7 20,2 156,2 / 102,6 126,57 2,5 — 12,33 14,42 10,6 3,8 5,4 168,98 5 1 0
CPI Europe A2JN9W / AT0000A21KS2 15,50 ±0,0 –0,1 19,56 / 14,96 16,37 0,4 5,2 2,08 2,07 7,5 3,4 3,4 20,50 1 0 0
Erste Group Bank 909943 / AT0000652011 103,30 4,1 2,7 111,7 / 69,80 94,73 1,6 — 9,76 10,89 9,5 4,1 4,7 111,13 6 4 1
Flughafen Wien A2AMK9 / AT00000VIE62 49,30 0,2 –9,0 56,00 / 48,50 52,61 2,6 11,8 2,26 2,40 20,5 3,4 3,5 54,58 1 3 0
Lenzing 852927 / AT0000644505 23,20 –8,1 ±0,0 28,40 / 19,76 24,50 0,9 3,5 –2,00 –0,73 — 0,0 0,7 23,40 0 4 1
FOCUS MONEY 24/2026
99
moneyanalyse Internationale Aktien
DELL
Pentagon-Deal
Die Aktie von Dell Technologies bleibt im Fokus der Anleger. Analyst Aaron Rakers
von Wells Fargo hat sein Kursziel von 270 auf 505 Dollar angehoben und die Einstufung
„Overweight“ bestätigt. Auslöser sind die starken Quartalszahlen des Konzerns.
Dell steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2026 um 88 Prozent auf 43,8
Milliarden Dollar. Besonders das Geschäft mit KI-Servern boomt: Der Umsatz in
diesem Bereich sprang um 757 Prozent auf 16,1 Milliarden Dollar.
Dell Technologies
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
400
300
200
100
0
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN US24703L2025 Empfohlen am 21.11.2025 Empfehlungs-Kurs 124,00 € Kurs aktuell 389,00 € + in % 213,71 Neuer Stopp 332,00 € Kursziel 505,00 €
Name WKN / ISIN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U O P
ÖSTERREICH
Mayr-Melnhof 890447 / AT0000938204 79,00 –3,4 –14,2 101,6 / 69,90 84,65 0,7 13,1 5,78 7,79 10,1 3,3 4,0 94,00 0 2 0
OMV 874341 / AT0000743059 62,65 –0,6 32,1 64,40 / 42,80 52,04 1,2 3,9 8,21 7,23 8,7 7,2 7,7 61,09 4 4 3
Palfinger 919964 / AT0000758305 34,25 –0,4 2,2 40,20 / 29,10 34,96 1,3 5,1 3,04 3,67 9,3 2,9 3,5 44,30 4 0 0
Raiffeisen Bank Intl. A0D9SU / AT0000606306 47,50 2,9 26,5 49,86 / 23,42 36,92 0,8 — 6,23 6,45 7,4 3,9 4,4 45,13 5 4 0
SBO 907391 / AT0000946652 33,35 –0,4 23,7 37,35 / 25,85 31,08 1,2 9,9 1,96 3,21 10,4 2,9 4,6 36,50 1 1 1
Telekom Austria 588811 / AT0000720008 9,75 –1,5 9,2 10,32 / 8,46 9,22 1,1 3,7 1,00 1,08 9,1 4,7 5,1 10,57 1 5 0
Verbund 877738 / AT0000746409 58,80 –3,0 –4,0 69,50 / 57,30 62,68 1,9 10,5 3,16 3,75 15,7 2,7 3,2 60,18 0 5 6
Voestalpine 897200 / AT0000937503 45,22 –4,1 20,3 48,86 / 21,92 37,43 1,0 5,9 3,68 4,38 10,3 2,4 2,7 45,75 3 6 0
Wienerberger 852894 / AT0000831706 24,44 2,7 –19,4 33,42 / 21,96 27,24 0,9 5,0 2,09 2,72 9,0 4,1 4,4 29,71 3 2 1
WEITERE INTERNATIONALE AKTIEN
Accor 860206 / FR0000120404 45,80 –0,7 –3,7 50,16 / 38,08 44,46 2,7 10,7 2,23 2,66 17,2 3,2 3,6 55,29 11 2 0
Agnico-Eagle Mines 860325 / CA0084741085 155,30 –0,7 5,0 223,8 / 98,32 156,39 3,0 10,0 11,65 12,76 12,2 0,9 0,9 218,34 10 5 1
Akzo Nobel A2PB32 / NL0013267909 66,16 24,2 11,9 66,78 / 46,42 56,63 2,3 13,9 3,81 4,22 15,7 3,1 3,2 61,18 7 9 0
Alibaba A117ME / US01609W1027 113,00 ±0,0 –10,7 163,8 / 88,50 128,20 1,8 12,7 5,74 7,88 14,3 0,8 0,8 163,81 30 2 0
Anglo American PLC A41BF3 / GB00BTK05J60 48,37 7,5 37,0 48,37 / 23,30 35,93 3,2 11,0 1,49 1,93 25,1 1,2 1,6 42,51 6 5 1
ANZ Group Holdings A3D4V6 / AU000000ANZ3 21,09 –3,7 4,3 24,13 / 15,51 20,88 1,4 — 1,53 1,57 13,4 4,9 5,0 22,23 2 6 0
ArcelorMittal A2DRTZ / LU1598757687 61,02 5,0 56,8 61,02 / 25,68 41,60 0,9 8,7 4,12 6,07 10,0 0,9 0,9 56,28 7 3 0
BAE Systems 866131 / GB0002634946 22,00 –4,0 12,5 27,97 / 18,06 22,56 4,6 21,0 0,96 1,09 20,1 2,1 2,3 26,85 7 6 2
Baidu Inc. A0F5DE / US0567521085 117,00 4,3 3,0 141,6 / 71,90 108,02 1,1 11,6 6,66 7,84 14,9 0,0 0,0 153,98 23 4 0
Ballard Power Syst. A0RENB / CA0585861085 5,50 11,3 152,8 5,50 / 1,14 2,50 3,5 — –0,14 –0,13 — 0,0 0,0 2,62 2 8 1
Bank of China A0M4WZ / CNE1000001Z5 0,58 1,3 19,6 0,58 / 0,45 0,51 0,5 — 0,10 0,10 5,9 5,2 5,3 0,68 10 1 0
Barclays 850403 / GB0031348658 5,35 4,4 –2,1 5,93 / 3,71 4,87 0,9 — 0,60 0,73 7,4 3,3 4,0 6,24 8 4 0
Barrick Gold Mining A417GQ / CA06849F1080 36,55 1,0 –4,5 45,63 / 17,19 33,90 2,4 7,0 3,52 4,04 9,0 1,9 2,7 44,42 11 3 1
BHP Group 850524 / AU000000BHP4 39,50 6,1 53,0 39,50 / 19,82 28,23 4,2 10,9 2,19 2,21 17,8 3,3 3,2 34,05 2 12 0
BYD CO A0M4W9 / CNE100000296 10,48 2,9 –2,0 16,07 / 9,50 11,13 2,7 5,9 0,53 0,67 15,6 0,6 1,5 13,56 20 3 0
Capgemini 869858 / FR0000125338 104,55 –0,2 –26,4 153,3 / 95,12 120,09 1,4 7,3 12,93 13,80 7,6 3,3 3,5 147,60 10 5 0
China Life A0M4XJ / CNE1000002L3 3,11 –0,3 1,6 3,80 / 1,80 2,98 1,0 — 0,50 0,57 5,4 3,5 3,8 3,95 10 1 1
CK Hutchison A14QAZ / KYG217651051 7,60 –4,0 31,6 8,00 / 5,03 6,40 0,4 4,4 0,73 0,73 10,4 3,8 3,8 8,94 5 1 0
CSL 890952 / AU000000CSL8 56,30 –5,7 –42,7 153,06 / 56,30 96,91 1,9 8,9 5,40 5,60 10,1 4,4 4,5 86,63 4 9 0
Diageo 851247 / GB0002374006 17,30 –7,3 –4,9 24,70 / 15,70 19,45 3,4 10,6 1,38 1,38 12,5 2,7 2,8 22,50 11 8 1
Engie A0ER6Q / FR0010208488 26,61 –2,6 19,2 29,85 / 17,35 23,43 1,8 6,3 1,96 2,09 12,7 5,2 5,4 30,54 10 4 0
Equinor ASA 675213 / NO0010096985 32,21 2,2 60,7 37,77 / 18,93 24,74 1,9 3,6 4,24 3,36 9,6 4,2 4,4 32,79 2 15 3
Ericsson B 850001 / SE0000108656 11,59 –0,3 38,9 11,72 / 6,22 8,76 3,8 15,7 0,60 0,66 17,5 2,5 2,6 9,11 2 11 3
Eurofins Scientific A2QJCT / FR0014000MR3 61,36 –2,5 –1,2 73,92 / 56,06 63,30 2,2 8,5 3,99 4,65 13,2 1,2 1,5 70,89 4 6 1
Franco-Nevada A0M8PX / CA3518581051 198,75 1,2 12,1 248,8 / 131,8 191,08 4,8 19,7 8,01 8,46 23,5 0,8 0,8 255,18 8 3 0
Galp Energia A0LB24 / PTGAL0AM0009 18,95 –0,7 32,9 22,34 / 13,91 17,51 2,8 5,3 1,92 1,77 10,7 3,5 3,6 22,22 5 8 0
Generali 850312 / IT0000062072 38,88 –0,6 9,4 39,45 / 29,50 34,79 1,7 — 3,16 3,42 11,4 4,6 5,0 38,77 7 6 0
Glencore A1JAGV / JE00B4T3BW64 6,96 4,8 49,5 6,96 / 3,16 5,05 2,3 7,7 0,50 0,49 14,2 2,5 2,2 7,01 10 5 0
100 FOCUS MONEY 24/2026
STMICROELECTRONICS
Prognose verdoppelt
Das Management des europäischen Chipkonzerns STMicroelectronics hat die Prognosen
für das Geschäft mit Rechenzentren drastisch angehoben: von zuvor „deutlich
über 500 Millionen“ auf rund eine Milliarde Dollar Umsatz in diesem Jahr. Bereits
2027 sollen sich die Erlöse auf zwei Milliarden Dollar verdoppeln. Die Aktie reagierte
mit einem Kurssprung. Seit Jahresanfang hat sie rund 190 Prozent zugelegt. Die Analysten
von Jefferies halten das Potenzial aber noch nicht für ausgeschöpft.
STMicroelectronics
Aktienkurs in Euro
200-Tage-Linie
2023 2024 2025 2026
60
50
40
30
20
10
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN NL0000226223 Empfohlen am 23.10.2024 Empfehlungs-Kurs 26,03 € Kurs aktuell 65,19 € +/– in % +155,44 Neuer Stopp 52,00 € Kursziel 74,00 €
Name WKN / ISIN Kurs +/- zur +/- seit Hoch / Tief 200 Tage KBV KCV Gewinn 26 Gewinn 27 KGV 27 Dividenden- Dividenden- Kursziel Analystenin
€ Vorwo- 30.12.25 52 Wochen Linie 26 26 je Aktie je Aktie Rendite 26 Rendite 27 empfehlungen
che in % in % in € in % in %
Q W E R T Z U U O P
Heineken A0CA0G / NL0000009165 65,70 –5,0 –4,9 80,76 / 64,22 68,84 1,9 7,6 5,24 5,64 11,7 3,1 3,3 85,38 11 9 0
Hennes & Mauritz 872318 / SE0000106270 14,95 –1,2 –12,6 18,04 / 11,36 15,73 5,8 10,8 0,74 0,81 18,6 4,5 4,8 14,57 2 12 6
Honda Motor 853226 / JP3854600008 7,40 –1,4 –10,2 9,80 / 6,70 8,32 0,5 7,4 0,62 — 1,14 — 6,5 — 5,1 5,4 8,19 5 9 0
ICBC A0M4YB / CNE1000003G1 0,73 –2,3 5,5 0,80 / 0,61 0,69 0,5 — 0,13 0,14 5,4 5,5 5,8 0,91 9 1 0
Kering 851223 / FR0000121485 251,70 1,6 –16,2 350,9 / 171,6 272,59 2,0 7,5 6,58 9,92 25,4 1,5 2,0 284,52 3 17 1
Kone Corp. A0ET4X / FI0009013403 50,36 –0,8 –16,3 64,16 / 49,93 57,44 8,8 17,5 2,22 2,48 20,3 3,9 4,2 61,67 6 10 2
Linde PLC A3D7VW / IE000S9YS762 425,60 –4,6 17,9 449,6 / 332,4 398,51 5,9 20,6 15,38 16,83 25,3 1,3 1,4 465,20 17 5 1
MTN Group 897024 / ZAE000042164 10,90 2,8 31,3 11,20 / 6,00 8,68 2,3 4,7 0,92 1,18 9,2 2,9 3,8 11,93 4 2 1
Naspers A41H7X / ZAE000351946 48,20 2,6 –14,7 65,33 / 42,40 52,96 1,5 25,3 5,14 6,11 7,9 0,5 0,7 71,52 6 0 0
NEL A0B733 / NO0010081235 0,33 –9,1 73,5 0,37 / 0,17 0,21 1,6 — –0,02 –0,02 — 0,0 0,0 0,20 0 6 7
Nintendo 864009 / JP3756600007 40,17 5,2 –30,1 85,00 / 36,84 59,61 2,8 25,3 2,20 — 2,66 — 15,1 — 2,8 3,2 57,22 16 7 1
Nokia 870737 / FI0009000681 14,37 7,4 157,2 14,58 / 3,48 6,47 3,7 32,2 0,34 0,39 36,7 1,0 1,1 9,37 8 6 3
Northern Star R. A0BLDY / AU000000NST8 13,16 7,2 –12,3 19,29 / 8,72 13,93 1,9 10,1 0,76 1,35 9,8 2,4 3,4 16,88 9 4 1
Orange 906849 / FR0000133308 17,66 –2,6 24,8 18,80 / 12,45 15,51 1,5 4,6 1,03 1,18 15,0 4,5 4,6 18,44 6 8 0
Panasonic Hold. 853666 / JP3866800000 19,10 –0,4 75,3 20,65 / 8,15 12,34 1,6 10,9 1,05 — 1,25 — 15,3 — 1,7 1,9 17,63 9 3 1
Pernod Ricard 853373 / FR0000120693 61,84 –4,9 –15,4 107,0 / 60,24 77,72 1,0 8,7 5,76 5,89 10,5 7,5 7,0 87,03 6 10 0
Philips Elec. 940602 / NL0000009538 22,02 –7,3 –4,7 27,87 / 19,22 24,04 1,8 10,0 1,53 1,71 12,9 3,9 4,0 28,00 5 11 0
Prudential 852069 / GB0007099541 12,31 –5,8 –7,5 14,30 / 10,10 12,52 1,6 — 1,01 1,12 10,9 2,1 2,3 16,31 8 1 0
Reliance Ind GDR 884241 / US7594701077 47,10 –4,7 –20,4 60,60 / 47,10 53,73 1,5 — 3,37 3,68 12,8 0,2 0,3 72,91 1 0 0
Samsung El. St.GDR 896360 / US7960508882 5100,00 20,6 189,8 5140 / 904,0 2204,83 — — 545,75 651,68 7,8 0,8 1,3 4555,01 3 0 0
Sibanye-Stillwater A2PWVQ / ZAE000259701 2,54 –0,8 –20,6 4,50 / 1,29 2,72 2,1 2,9 0,66 0,71 3,6 10,3 11,4 3,46 2 5 0
Softbank 891624 / JP3436100006 45,85 17,6 87,2 49,99 / 11,12 26,33 2,6 24,6 0,51 — 0,51 — 89,9 — 0,1 0,1 36,75 10 4 1
Sony 853687 / JP3435000009 19,70 0,4 –11,7 26,32 / 16,50 21,32 2,4 11,2 1,13 — 1,22 — 16,1 — 0,8 0,9 25,14 17 2 0
Stellantis A2QL01 / NL00150001Q9 6,65 –0,7 –29,1 10,47 / 5,30 7,87 0,3 2,0 0,86 1,58 4,2 0,0 5,2 7,86 5 15 1
Taiwan Semicond. 909800 / US8740391003 379,00 5,7 48,3 385,0 / 175,4 276,99 9,7 21,4 13,41 16,77 22,6 0,9 1,1 401,84 12 2 0
Telefónica 850775 / ES0178430E18 3,97 –3,3 14,5 4,89 / 3,25 3,91 1,5 2,6 0,34 0,39 10,1 3,8 4,3 4,00 2 13 3
Telia Comp. 938475 / SE0000667925 4,55 –2,7 26,2 4,68 / 2,92 3,79 3,7 7,5 0,22 0,24 19,2 4,4 4,7 4,17 2 11 2
Tencent A1138D / KYG875721634 52,99 8,7 –18,2 74,99 / 46,46 62,87 2,8 11,3 3,81 4,19 12,7 1,3 1,4 77,41 35 2 1
Tomra Systems A3DHA0 / NO0012470089 8,83 –4,1 –23,2 14,25 / 8,26 10,99 4,0 10,5 0,34 0,63 14,0 2,3 4,6 12,37 6 1 0
Toyota 853510 / JP3633400001 15,27 –6,3 –15,5 21,35 / 14,21 17,66 0,9 6,1 1,83 — 2,01 — 7,6 — 3,6 4,2 20,58 9 5 0
Ubisoft Entert. 901581 / FR0000054470 5,54 2,6 –15,1 10,35 / 3,67 6,27 0,6 5,2 –1,13 0,06 89,3 0,0 0,0 5,60 3 7 4
Umicore A2H5A3 / BE0974320526 25,90 –0,3 44,1 26,60 / 9,69 17,44 2,5 11,1 1,59 1,68 15,4 2,0 2,1 23,52 7 5 1
Vestas Wind Sys. A3CMNS / DK0061539921 24,04 –8,3 3,2 27,12 / 12,55 21,42 5,2 9,7 1,14 1,44 16,6 0,9 1,1 25,30 11 9 1
Vodafone A1XA83 / GB00BH4HKS39 1,29 0,3 14,8 1,41 / 0,85 1,16 0,7 2,9 0,10 0,13 10,0 3,7 3,8 1,22 3 5 2
Volvo B 855689 / SE0000115446 29,23 –2,4 7,7 33,38 / 22,46 27,67 3,3 11,0 1,99 2,30 12,7 4,9 5,7 31,44 8 9 1
Wheaton Prec. Met. A2DRBP / CA9628791027 112,45 –1,4 9,1 144,85 / 73,76 104,58 5,5 18,9 4,63 4,98 22,6 0,6 0,7 161,47 11 0 0
Woodside Petroleum A3DNGW / AU0000224040 19,10 0,9 44,9 21,61 / 12,20 15,79 1,1 5,2 1,66 1,66 11,5 7,1 6,9 20,79 0 6 2
Zijin Mining A0M4ZR / CNE100000502 3,69 –0,5 –1,6 5,09 / 1,98 3,79 3,1 7,1 0,35 0,41 9,0 3,5 3,6 5,68 12 0 0
FOCUS MONEY 24/2026
101
moneyanalyse ETFs
VANGUARD EUROPA ETFS
Günstige Basisinvestments
Mit dem Vanguard FTSE Eurozone ETF und dem Vanguard FTSE Developed Europe
Small-Cap ETF erhalten Anleger zwei neue ETFs mit europäischem Fokus als
günstiges Basisinvestment. Der Eurozonen-ETF investiert in 250 bis 300 Largeund
Mid-Cap-Unternehmen aus den Euro-Ländern. Der Small-Cap-ETF umfasst
mehr als 900 kleinere Unternehmen aus entwickelten europäischen Märkten. Beide
ETFs sind je in einer thesaurierenden und ausschüttenden Variante erhältlich.
FTSE-Europa-Indizes
prozentuale Entwicklung seit 1.1.2022
FTSE Eurozone
FTSE Small-Cap
Developed Europe
2022 23 24 25 2026
+20
0
–20
–40
Quelle: Factset UK Limited 2026
Eurozone ETF: ISIN (thes./ausschütt.) IE000Q4J3CW6/IE000VH3JSL8 Kosten p.a. 0,07 % Devel. Europe SC ETF: ISIN (thes./ausschütt.) IE00069H3LK0/IE000K7PC2G4 Kosten p.a. 0,19 %
Name WKN Jährl. Ertrags- Kurs Werteentwicklung p.a. in
Gebühr ver- € %
in % wendung 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre
LÄNDER
iShares Core DAX 593393 0,16 T 207,00 4,8 15,6 9,4
Xtrackers DAX DBX1DA 0,09 T 234,75 4,9 15,7 9,5
Deka DAX ETFL06 0,15 A 94,18 4,9 15,6 9,4
iShares TecDAX 593397 0,51 T 36,95 9,9 8,6 4,0
Amundi TecDAX ETF ETF908 0,42 A 30,49 10,1 8,9 4,2
Deka MDAX LYX0R1 0,20 A 154,86 7,0 6,2 –0,6
Invesco MDAX A2N7NF 0,19 T 54,35 7,8 6,4 –0,5
Xtrackers ATX DBX0KJ 0,25 T 127,26 41,6 29,9 16,1
Xtrackers Switzerland DBX1SM 0,30 A 151,66 14,4 8,9 8,4
Vanguard S&P 500 A1JX53 0,07 A 123,64 27,6 19,1 14,9
iShares Core S&P 500 A0YEDG 0,07 T 701,10 27,6 19,1 14,9
Invesco EQQQ Nasdaq-100 801498 0,30 A 639,50 40,5 24,9 18,9
Xtrackers MSCI USA A1XB5V 0,03 T 192,26 27,1 19,2 14,5
Xtrackers Russell 2000 A1XEJT 0,30 T 370,30 39,4 15,0 6,8
UBS ETF (IE) S&P 500 ESG A2PEZ8 0,10 A 44,17 30,3 18,6 15,6
UBS MSCI USA Socially Responsible A1JA1S 0,22 A 252,35 25,2 16,5 12,5
Vanguard FTSE 100 A1JX54 0,10 A 52,30 18,7 14,5 11,6
iShares FTSE 100 (Acc) A0YEDM 0,07 T 244,05 19,1 14,5 11,6
Xtrackers CAC 40 DBX1AR 0,20 A 84,69 9,4 7,2 7,8
Amundi CAC 40 A2H59J 0,25 T 144,38 5,7 7,1 7,7
Xtrackers Nikkei 225 DBX0NJ 0,09 A 37,24 58,7 20,9 12,5
iShares Core MSCI Japan IMI A0RPWL 0,12 T 68,19 28,1 15,1 9,9
Vanguard FTSE Japan A1T8FU 0,10 A 43,52 28,4 15,1 10,0
Amundi Japan TOPIX II A0ESMK 0,45 A 208,65 25,8 14,4 9,5
Xtrackers MSCI China DBX0G2 0,65 T 16,32 4,5 6,5 –5,0
Xtrackers CSI300 Swap DBX0M2 0,50 T 18,82 42,2 12,0 3,1
iShares MSCI China A A12DPT 0,40 T 5,41 36,3 8,1 –0,1
Amundi MSCI India II LYX0BA 0,83 T 24,43 –15,8 1,5 3,7
REGIONEN
Xtrackers MSCI World A1XB5U 0,12 T 135,46 25,3 17,6 12,9
Vanguard FTSE All-World A1JX52 0,19 A 159,78 28,3 18,0 12,4
SPDR MSCI ACWI A1JJTC 0,12 T 279,10 28,6 18,1 12,5
iShares MSCI World Small Cap A2DWBY 0,35 T 8,89 31,2 14,7 8,0
UBS ETF (LU) MSCI World Soc. Resp. A1JA1R 0,22 A 174,50 18,3 14,2 10,7
Invesco EURO STOXX 50 A0RGCL 0,05 T 158,36 16,5 15,1 11,3
iShares Core EURO STOXX 50 593395 0,09 A 62,31 16,6 15,2 11,5
iShares STOXX Europe 600 263530 0,20 A 62,77 17,1 13,8 9,7
Name WKN Jährl. Ertrags- Kurs Werteentwicklung p.a. in
Gebühr ver- € %
in % wendung 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre
Xtrackers MSCI EMU DBX0GJ 0,09 A 67,25 19,0 15,8 10,6
Amundi MSCI EMU Small Cap ESG LYX0W3 0,40 A 444,55 18,9 13,3 6,5
Xtrackers MSCI Europe DBX1ME 0,12 T 115,18 17,0 13,6 10,1
iShares Core MSCI Europe A0MZWQ 0,12 A 38,92 17,0 13,6 10,0
Xtrackers MSCI Europe Small Cap DBX1AU 0,30 T 73,09 13,8 11,8 4,3
iShares MSCI Europe ESG Screened A2N48D 0,12 T 10,62 16,6 13,7 9,7
iShares MSCI Europe SRI A1H7ZS 0,20 T 74,99 6,1 6,9 5,5
Amundi MSCI EM Asia A2H58R 0,20 T 60,81 61,8 23,4 9,3
Xtrackers MSCI Emerging Markets A12GVR 0,18 T 83,70 55,0 21,4 8,7
iShares Core MSCI EM IMI A111X9 0,18 T 49,19 51,8 20,5 9,0
iShares MSCI EM SRI A2AFCZ 0,25 T 9,76 42,5 15,0 5,4
Amundi MSCI EM Latin America A2H58P 0,20 T 20,63 38,8 11,8 10,0
THEMEN
iShares Automation & Robotics A2ANH0 0,40 T 17,87 45,5 18,1 11,7
iShares Dow Jones Global Titans 50 628938 0,51 A 112,86 36,5 23,5 17,6
iShares Global Clean Energy A0MW0M 0,65 A 11,50 81,2 5,4 2,5
iShares Digitalisation A2ANH3 0,40 T 9,67 2,7 12,5 2,5
VanEck Vec. Gold Miners A12CCL 0,53 T 85,42 60,0 37,2 19,4
Xtrackers MSCI World Health Care A113FD 0,25 T 47,46 8,2 2,0 5,3
iShares Healthcare Innovation A2ANH2 0,40 T 7,53 17,4 2,6 –1,3
Amundi MSCI World Inf. Tech. TR LYX0GP 0,30 T 1225,60 54,6 29,9 22,8
iShares S&P 500 Inf. Tech. Sector A142N1 0,15 T 45,85 56,8 32,1 26,2
Amundi MSCI New Ene. ESG Screened LYX0CB 0,59 A 46,71 79,0 9,2 3,9
VanEck Vec. Video Gaming a. eSports A2PLDF 0,55 T 52,11 –9,7 17,7 8,2
Amundi MSCI Water ESG Screened LYX0CA 0,59 A 66,28 –1,8 6,6 5,4
BNP P. EASY ECPI Circ. Ec. Leaders A2PHCA 0,30 T 22,47 21,9 11,0 9,5
BNP P. EASY Low Carb. 100 Europe A2DPX9 0,30 T 286,55 9,7 7,6 6,6
VanEck Defense UCITS ETF A A3D9M1 0,55 T 55,14 18,3 40,3 —
STRATEGIEN
iShares STOXX Global Select Div. 100 A0F5UH 0,46 A 38,09 30,4 18,6 10,6
SPDR S&P US Div. Aristocrats A1JKS0 0,35 A 70,53 11,0 6,5 6,5
SPDR S&P Euro Div. Aristocrats A1JT1B 0,30 A 28,78 8,3 13,2 8,3
Xtrackers MSCI World Min. Volatility A1103F 0,25 T 42,58 0,3 6,6 6,4
iShares Edge MSCI World Mom. Fac. A12ATF 0,25 T 101,00 29,7 25,2 14,2
iShares Edge MSCI World Val. Factor A12ATG 0,25 T 69,70 65,0 26,9 17,6
VanEck Vec. Mornings. US Wide Moat A12CCN 0,49 T 53,58 8,2 5,2 4,3
Frankfurter ETF - Modern Value FRA3TF 0,54 T 155,40 0,3 8,0 —
Xtrackers Portfolio DBX0BT 0,70 T 357,15 18,0 11,2 5,6
102 FOCUS MONEY 24/2026
Zertifikate
CAPPED BONUSZERTIFIKAT AUF INFINEON
33 Prozent Bonusrendite
Der Aktienkurs von Infineon ist innerhalb von drei Monaten um 80 Prozent gestiegen.
Anleger, die diesem Höhenflug nicht mehr trauen und auf eine Verschnaufpause
setzen, könnten das Capped Bonuszertifikat analysieren. Wenn der Aktienkurs bis
zum Laufzeitende die Barriere von 64 Euro nicht verletzt, werden 120 Euro ausgezahlt.
Andernfalls werden Aktien geliefert, sofern der Aktienkurs bei Laufzeitende
nicht über 120 Euro liegt. Anleger sollten das Emittentenrisiko beachten.
Infineon Technologies
Aktienkurs in Euro
Cap, maximale Auszahlung, 120 Euro
Barriere, 64 Euro
2021 22 23 24 25 2026
120
100
80
60
40
20
Quelle: Factset UK Limited 2026
ISIN DE000UN8PE47 Emittent Unicredit Laufzeit 18.09.2026 Kurs aktuell 88,68 € Barriere 64,00 € Cap = max. Auszahlung 120,00 € Bonusrendite 33,38 %
Stand: 28.05.2026
Name Emittent WKN Kurs Werteentwicklung in % Laufzeit
€ 3 Monate 6 Monate 1 Jahr
Name Emittent WKN Kurs Werteentwicklung in % Laufzeit
€ 3 Monate 6 Monate 1 Jahr
THEMENZERTIFIKATE
3D Printing (UBS) UBS13D 123,69 24,2 29,7 44,2 Open End
5G Technology (VON) VA9H37 278,59 32,7 39,4 61,3 Open End
Aqua Index (VON) VF55L2 191,60 –4,9 –0,9 4,0 Open End
Artificial Intelligence (VON) VL3SJB 439,42 9,2 –0,1 10,8 Open End
Battery Energy Storage (VON) VL53BE 201,61 22,8 32,4 116,1 Open End
Bauwirtschaft Basket (RBI) RCB9FM 26,64 –1,4 17,8 31,5 Open End
Belt and Road (VON) VF5Y6S 163,61 22,0 24,3 59,3 Open End
Best Age (HVB) HV3AGE 29,30 –0,5 –4,0 7,4 Open End
Bitcoin (VON) VQ63TC 476,09 –6,9 –26,8 –37,7 Open End
Blockchain Technology (VON) VL9NBT 267,41 12,1 7,0 25,1 Open End
BRIC E-Commerce (HVB) HR0KPX 20,38 –9,2 –25,4 –11,9 Open End
China Dragons 7 (SOG) SY59KE 13,84 4,3 –8,1 –7,7 Open End
China Internet (VON) VP6CJ5 79,79 2,9 –13,0 –4,7 Open End
Circular World (VON) VE85VQ 171,68 1,7 1,8 11,0 Open End
Cyber Security (VON) VS5ZCS 562,76 48,6 22,0 17,2 Open End
Deutscher Maschinenbau (HVB) HV3DMB 26,21 –8,6 4,4 13,1 Open End
Digital Marketplaces (VON) VN19ER 253,91 –1,9 –11,7 –15,8 Open End
EPRA/NAREIT Eurozone (HVB) HV092P 42,99 0,0 –7,9 –0,5 Open End
Erix (SOG) SG1ERX 195,60 19,6 33,8 84,2 Open End
ESG Goods for Life (HVB) HVB4GL 87,23 –7,1 –4,4 –3,4 Open End
Ethereum (DZ) DW541J 11,93 –10,5 –39,6 — Open End
Gene Therapy (VON) VA3BPR 98,89 1,1 –4,4 14,7 Open End
German Mergers & Acquisi. (HVB) HU5JPC 61,99 46,0 70,7 62,4 Open End
Global Family Owned Co. (UBS) UBS1FA 174,08 –3,3 1,5 5,5 Open End
Global Hydrogen (HVB) HVB4H2 281,79 22,0 37,3 80,2 Open End
Global Spin-Off (VON) VZ2SP0 427,85 12,1 33,4 80,7 Open End
Green Invest (ERG) EB013Z 18,51 4,6 6,5 9,9 Open End
Home Office Technology (VON) VP796R 215,30 38,3 29,4 40,7 Open End
Impact for Good (VON) VA9QNW 146,15 –2,0 –4,8 –2,5 Open End
Industrie 4.0 (VON) VS8Y40 449,20 18,5 31,4 61,5 Open End
Innovative Technologies (UBS) UBS1RU 346,64 33,7 24,0 47,5 Open End
Luxury-Performance-Index (VON) VTA3LU 257,00 –2,7 –9,9 5,5 Open End
NYSE Arca Biotech (HVB) 787363 654,68 8,8 4,1 34,7 Open End
Robotics and Drones (UBS) UBS0RD 410,34 5,0 28,9 73,1 Open End
SGI Inflation Proxy (SOG) SN2F89 16,86 20,6 37,7 65,8 Open End
Smart Farming (VON) VA8HXD 123,39 –6,2 –0,1 –3,6 Open End
Smart Grid (VON) VT0DSG 631,77 20,3 36,7 75,7 Open End
Smart Mobility (SOG) SH9YES 83,10 21,9 19,1 — Open End
Social Media Titans (VON) VZ6ASM 302,55 5,7 –9,2 12,0 Open End
Stoxx Europe ESG L. Sel 30 (HVB) HX8SQL 43,99 6,1 16,3 19,1 Open End
Uranium Mining (SOG) SH02Q8 14,41 –17,9 2,3 51,2 Open End
STRATEGIEZERTIFIKATE
CROCI Euro (DB) DB091Z 401,85 –0,8 3,7 7,5 Open End
CROCI Germany (DB) DB0WKS 382,91 4,9 9,2 14,6 Open End
DAXplus Export Strategy (HVB) HV095B 72,68 8,4 9,1 7,0 Open End
DAXplus Max. Sh. Rat. Ger. (HVB) HU5JPA 169,86 –5,0 0,8 –2,5 Open End
DAXplus Min. Varian. Ger. (BNP) AA0KFZ 81,82 –7,7 –1,8 –9,3 Open End
DAXplus Seasonal Strategy (HVB) HV1DB6 135,84 3,8 5,3 5,8 Open End
Directors-Deal.-Val.-Strat. (UBS) UBS1GB 129,09 2,1 9,2 7,8 Open End
Dow Jones Asia Sel. Div. 30 (BNP) ABN6ZQ 291,80 11,7 22,1 46,9 Open End
Europ. Buyback (SG) A12V1Y 30,70 6,4 3,7 14,8 Open End
Europ. High Div. Low Vola. (VON) VZ7HDL 155,15 –0,1 5,6 3,8 Open End
European Sector Rot. Strat. (HVB) HVB12Y 2117,93 1,0 12,3 10,0 Open End
Gebert Börsenindikator (MS) MF04W6 300,29 8,6 0,7 15,8 Open End
Global Quality Div.Payers (UBS) UBS0QD 550,30 7,0 16,0 19,3 Open End
Krypto Portfolio Basket (VON) VE5CRY 356,04 –12,4 –33,9 –32,5 Open End
Swiss Research Basket (VON) VL4JU8 255,34 0,0 4,5 2,9 Open End
Value Investoren (UBS) UBS1SV 490,69 2,9 4,3 15,5 Open End
REGIONENZERTIFIKATE
Baix (HVB) HVB4BY 156,12 10,9 15,6 15,2 Open End
CECExt (RBI) RCB3R3 23,78 11,4 19,1 42,0 Open End
Stoxx Nordic 30 (BNP) ABN1NK 156,21 6,4 11,9 16,9 Open End
ROHSTOFFZERTIFIKATE
Bloomberg Const.M.Com. (UBS) UW5P67 162,60 12,7 27,4 — Open End
Bloomberg Indust. Metals (UBS) UT8KGL 140,40 8,4 22,1 37,4 Open End
Brent Oil (SOG) CU0L1S 118,29 23,3 49,8 49,3 Open End
CO2-Emissionsrechte (SOG) SH755G 85,12 12,4 –5,7 8,1 Open End
Gold Quanto (DB) DB0SEX 372,75 –15,5 5,7 34,9 Open End
Kupfer-Future (SOG) SH755F 11,91 11,0 23,5 — Open End
Rogers Intl. Energy (BNP) ABN08Q 70,43 38,1 81,9 89,5 Open End
Silber Quanto (HVB) HV2XAG 64,81 –10,4 38,2 157,3 Open End
EMITTENTEN: BNP BNP Paribas
DB Deutsche Bank
DZ Bank
ERG Erste Group
GS Goldman Sachs
HVB HypoVereinsbank
LEO Leonteq
MS Morgan Stanley
RBI Raiffeisen Bank International
SOG Société Générale
UBS UBS
VON Vontobel
FOCUS MONEY 24/2026
103
moneyanalyse Top-Fonds
Die besten Aktienfonds
Deutliche Gewinne in der vergangenen Woche beim neuen Spitzenreiter unter den Deutschland-Fonds und Titelverteidigungen in
den Kategorien Europa- und Mischfonds. Jetzt muss sich zeigen, wie stabil die Aufwärtstrends sind.
Neuer Spitzenreiter
Mit Nebenwerten zum Erfolg: Der Deutsche Aktien Systematic Invest setzt sich an die Spitze der Zwölf-Monatswertung in der
Kategorie Aktien Deutschland. Die größten Positionen des Portfolios sind 2G Energy, ein Hersteller von Blockheizkraftwerken
und Großwärmepumpen, die Bohrspezialisten Daldrup sowie der Onlinehändler Westwing.
TOPS
FLOPS
Aktien Deutschland ISIN Wertentwicklung
1 Jahr in %
Deutsche Aktien Systematic Invest A LU1914900888 25,8
G&W Aktien Deutschland Trendfonds DE0009765446 25,5
Velten Strategie Deutschland R DE000A2ATCU8 16,3
MB Fund - S Plus LU0354946856 – 24,8
Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland A LU0360172109 – 18,9
LOYS Premium Deutschland P LU2255688470 – 9,2
Deutsche Aktien Systematic Invest A
30.5.2025 1.1.2026
2.6.
120
115
110
105
100
95
Ungebrochener Aufwärtstrend
Der Dimensional European Value setzt seinen stetigen Aufwärtstrend fort. Das Management bleibt seinem Fokus auf Substanzwerte
treu und setzt schwerpunktmäßig auf Finanztitel, Energie- und Rohstoffaktien. Größte Positionen sind die Energiekonzerne
Shell und Total Energies sowie die spanische Großbank Santander.
TOPS
FLOPS
Aktien Europa ISIN Wertentwicklung
1 Jahr in %
Dim European Value $ acc IE00B1W6CV70 29,1
Digital Stars Europe Acc LU0090784017 26,4
MEAG EuroInvest A DE0009754333 26,4
Seilern Europa € U R Founders IE00B4MB6665 – 18,1
Comgest Growth Europe Compound € R Acc IE0004XPWG97 – 15,9
Comgest Growth Europe € Acc IE0004766675 – 12,5
Dim European Value
30.5.2025 1.1.2026
2.6.
20
19
18
17
16
15
Rohstoffe laufen
Der ASVK Substanz & Wachstum hält seine Spitzenposition in der Kategorie Mischfonds. Das Produkt, das vom Alps Family
Office gemanagt wird, bleibt seiner hohen Gewichtung von Rohstoffwerten treu. Größte Positionen sind der amerikanische
Ölfeld-Servicekonzern Schlumberger sowie die Minenkonzerne BHP und Agnico-Eagles Mines.
TOPS
FLOPS
Mischfonds ISIN Wertentwicklung
1 Jahr in %
ASVK Substanz & Wachstum DE000A0M13W2 82,1
Globale Trends innovativ R DE000A3CNGU6 76,3
M&W Capital LU0126525004 73,9
Cresco Partnership Founders LU2166038005 – 17,4
Opportunistic Deep Value Fund UI DE000A2DVS85 – 12,2
Seilern Global Trust A AT0000934583 – 8,5
ASVK Substanz & Wachstum
30.5.2025 1.1.2026
2.6.
120
100
80
60
Daten: FVBS professional; Charts Factset UK Limited 2026
104 FOCUS MONEY 24/2026
Kryptowährungen / Kalender
Beim Krypto-Update arbeitet FOCUS MONEY exklusiv mit Coinshares zusammen, einem weltweit führenden
Investmentunternehmen für digitale Vermögenswerte. Jede Woche stellen Experten des Research-Teams wichtige
Entwicklungen auf dem Kryptomarkt vor. Diese Woche: Luke Nolan, Senior Research Associate bei Coinshares
Hyperliquid wird zur Pre-IPO-Börse
HYPE, der native Token der Blockchain Hyperliquid, war im Mai der
herausragende Performer unter den großen Kryptowährungen und entkoppelte
sich deutlich vom seitwärts tendierenden Gesamtmarkt. Treiber
hierfür waren sogenannte Pre-IPO-Perpetuals, die auf dem im Herbst
2025 ausgerollten Protokoll HIP-3 basieren. Das Upgrade erlaubt es Entwicklern,
genehmigungsfrei Derivatemärkte auf der Hyperliquid-Blockchain
aufzusetzen – und das auch für Unternehmen, die bislang nicht
börsennotiert sind oder kurz vor ihrem Börsengang (IPO) stehen.
Die führende Tradingplattform Trade.xyz lieferte dazu den „Proof of
Concept“, also den Praxisbeweis: Ein Perpetual-Kontrakt auf den KI-Chiphersteller
Cerebras lag nur drei Prozent vom tatsächlichen Nasdaq-Debüt
entfernt, während etablierte Sekundärplattformen um 35 Prozent davon
abwichen. Am 18. Mai erregte ein Kontrakt auf das SpaceX-IPO mit
einem Ersttagsvolumen von 33 Millionen Dollar und einem Zugang, den
Privatanleger so bisher nicht hatten, noch mehr Aufmerksamkeit.
Die Folge davon war eine Welle neuer Nutzer. Die ersten Spot-HYPE-
ETFs sammelten bereits mehr als 130 Millionen Dollar ein. Der Kurs von
HYPE stieg daraufhin umgehend in die Top Ten der Kryptowährungen
nach Marktkapitalisierung auf.
Klarer Gewinner
Performance von Kryptowährungen 2026
indexierte Entwicklung seit 1.1.2026 = 100
Solana
Ethereum
Hyperliquid
Bitcoin
JAN FEB MÄR APR MAI
Top-5 Kryptowährungen
1)
Marktkapital.
in Mrd. Euro
Wertentwicklung 2)
1 Monat 3 Monate 1 Jahr
1 Bitcoin 1260 –7,1% 6,7 % –30,3%
2 Ethereum 206 –14,2% –1,1% –21,4%
3 XRP 70 –6,2% –4,1% –39,9%
4 Solana 40 –3,7% –5,6% –47,9%
5 Tron 29 6,8 % 24,3 % 30,5 %
Stand: 01.06.26; 1) ohne Stable-, Meme- und Exchange-Coins, 2) auf Euro-Basis
250
200
150
100
50
Quelle: Coinshares
Quelle: Coinshares
Ausblick: Die zwei Top-Termine der nächsten Woche
10.6.2026 TV-SONDERKÜNDIGUNG 10.6.2026 RAUMFAHRTMESSE (ILA)
Glotze ein – oder aus?
Schauen Sie noch Fernsehen? Dann könnte
dieser Termin am Karlsruher Bundesverfassungsgericht
für Sie von Interesse sein. Verhandelt
wird, ob eine gesetzliche/regelungsrechtliche
Sonderkündigungsmöglichkeit für
Kabelfernseh- bzw. Fernsehverträge mit dem
Grundgesetz vereinbar ist. Konkret geht es um
die Interessen der Betreiber von Kabelnetzen
und die Betroffenen (etwa Eigentümer/Hausverwaltungen
und Anbieter).
Ausgangspunkt ist eine Neuregelung, durch
die die Kosten für den Kabelanschluss nicht
mehr wie bisher über die Nebenkosten auf
Mieter umgelegt werden können. Dadurch sollen
Mieter stärker selbst entscheiden können,
ob sie Kabelfernsehen und damit entsprechend
eigene Verträge abschließen wollen.
Aufbruch ins All
Besser könnte das Timing kaum sein: Zwei
Tage, bevor SpaceX, der Weltraumkonzern von
Tesla-Gründer Elon Musk, an der New Yorker
Technologiebörse Nasdaq den voraussichtlich
größten Börsengang aller Zeiten hinlegt, beginnt
in Berlin-Schönefeldt die Internationale
Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA).
Vorgestellt werden neue Triebwerkstechnologien,
Wasserstoffantriebe und elektrisch betriebene
Senkrechtstarter. Neben dem Thema
Nachhaltigkeit stehen „Unbemannte Systeme
und Raumfahrt“ im Fokus. Die Hersteller zeigen
neue Drohnentechnologien und die Vorteile der
Raumfahrt fürs Leben auf der Erde. Werte wie
Rocket Lab (ISIN: US7731211089) oder Ast SpaceMobile
(US00217D1000) sind heiß: Ihre Kurse
stiegen binnen vier Wochen um gut 70 Prozent.
Rakete:
US-Raumfahrt-Aktien
starten vor dem SpaceX-
Börsengang durch
Was noch passiert: +++ Hauptversammlung bei Airbnb, Alphabet und Hamburger Hafen & Logistik AG +++
Automobilzulieferer Schaeffler präsentiert sich auf Investorentag +++ Campell‘s Co. serviert Q3-Zahlen +++
2026er-Konzernbilanz von The J.M. Smucker +++ ABM Industries berichtet Zahlen zum zweiten Quartal +++
FOCUS MONEY 24/2026
Fotos: Adobe Stock, SpaceX 105
moneyinside
ANDREAS KÖRNER,
Chefstratege des Nebenwerte
Börsenbriefs und
Ex- Wertpapierhändler
ANDIS BÖRSEN-BAROMETER
Fundamentale Annahmen werden getestet
Die Märkte unterliegen einem Wechselbad
der Gefühle. An einem Tag schürt
US-Präsident Donald Trump die Hoffnung
auf ein baldiges Ende des Irankriegs.
Die Börsen jubilieren, weil dann
die Energiepreise sinken würden und die
Notenbanken die Zinsen senken könnten,
da der Inflationsdruck weicht.
Oft schon am nächsten Tag zerstreuen
sich dann die Hoffnungen wieder und
die Kurse fallen. Auch bezüglich des
Kriegs Russlands gegen die Ukraine
wechseln sich optimistische Nachrichten
mit Berichten über besonders heftige
Schläge des Aggressors ab. Das beeinflusst
die Energiepreise und Zinserwartungen
ebenfalls. Die britische Fondsgesellschaft
Schroders hat kürzlich eine
interessante Analyse zu den Problemen
vorgelegt, die diese Unsicherheit für Anleger
mit sich bringt.
In diesen Phasen spüren sie einen erhöhten
Handlungsdruck, wissen aber oft
nicht, was sie konkret tun sollen. „Eine
überstürzte Reaktion oder tatenlose
Schockstarre könnte über den Ausgang
hart erarbeiteter Gewinne entscheiden“,
so die Experten. Viele würden dann von
ihrem eigentlich planvollen Vorgehen bei
der Finanzanlage abweichen. In diesen
Momenten – wenn die Unsicherheit am
größten ist – sei die Versuchung, vom disziplinierten
Investmentprozess abzuweichen,
am stärksten. Anleger sollten sich
daher stets fragen, welche Situationen tatsächlich
eine Neubewertung der zugrunde
liegenden Annahmen rechtfertigen.
Die eingeübte Reaktion, bei Turbulenzen
auf US-Staatsanleihen, den Dollar und
Gold als sichere Häfen zu setzen, hat zuletzt
nicht funktioniert. US-Treasuries und
Gold gaben trotz Krise jüngst deutlich
nach. Die „fundamentalen Annahmen der
Investoren“ werden laut den Analysten
momentan „Tag für Tag getestet“.
Die „unbequeme Schlussfolgerung“
der Briten: Diversifikation bleibt unverzichtbar,
aber ihr kurzfristiges Verhalten
ist weniger vorhersehbar, als viele annehmen.
Es ist deshalb wichtig, schon im Vorfeld
von Krisen den Investmentprozess so
zu gestalten, dass er die Risiken einbezieht,
und ihm dann treu zu bleiben. Konkret
kann man breiter streuen, vor allem
geografisch und über Branchen, sowie
die fundamentalen Stärken eines Investments
analysieren, was einen unruhige
Zeiten leichter überstehen lässt.
DAS GELD-GESPRÄCH
„Du bist zu arm, um billige
Dinge zu kaufen“
von RUBEN GIULIANO
Was war Ihr letzter Fehlkauf?
Eine ziemlich teure Rose, die – wie sich
später herausstellte – leider von einem
Pilz befallen war. Der breitete sich brutal
schnell in meinem Garten aus.
Und was Ihr bestes Investment?
Die Übernahme der Anteile der gemeinnützigen
yeswecan!cer gGmbH und
damit die Förderung eines Projekts,
das vielen Menschen Gemeinschaft,
Halt und Hoffnung vermittelt.
TOBIAS KORENKE,
Geschäftsführer von
Deutschlands größter
Krebs-Convention
„Yes!Con“
Was kann man mit Geld nicht kaufen?
Alles, was im Leben wirklich wichtig ist:
Gesundheit, Liebe, Freundschaft.
Wie belohnen Sie sich selbst für gute
Leistungen?
Mit einem handyfreien Tag.
Was ist für Sie Geiz?
Geld für das eigene Wohlbefinden zu
sparen und nicht in gemeinnützige
Projekte zu investieren.
Was ist für Sie Verschwendung?
Fossile Brennstoffe so zu nutzen, als
gäbe es kein Morgen.
Welchen Spartipp sollte jeder kennen?
Ein adeliger Freund hat mir mal beigebracht:
Du bist zu arm, um billige Dinge
zu kaufen.
106 FOCUS MONEY 24/2026
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zeigt evtl. Probleme
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