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05. Juni 2026

- Schöcklbach-Ausbau ist fertig - Graz feiert das Fest für alle - Keine Batterien in den Müll

- Schöcklbach-Ausbau ist fertig
- Graz feiert das Fest für alle
- Keine Batterien in den Müll

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Grazer5. JUNI 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

24°

Die Sonne

zeigt sich

morgen nur

selten, Regen

möglich. Die Temperaturen

liegen

zwischen 10 und 24 Grad.

Freude

Großes Fest für alle: Am 14. Juni feiert

Graz in der Seifenfabrik das Miteinander

bei freiem Eintritt. 4

Gefahr

Gefährlicher Trend: Die Zahl der

falsch im Restmüll entsorgten Batterien

stieg um 300 Prozent an. 7

Schutzschild für den

Grazer Norden

FOTO FISCHER

Hochwasserschutz. Das Großprojekt am Schöcklbach in Andritz ist fertig. Der Ausbau schützt die Bevölkerung ab sofort effektiv vor Überschwemmungen

und schafft neue Naturflächen. Gleichzeitig wurde die Rad-Hauptroute in die Innenstadt sicherer und breiter ausgebaut. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 5. JUNI 2026

Schöcklbach-Ausbau ist fertig

Mit der heutigen offiziellen

Eröffnung

wurde ein weiterer bedeutender

Meilenstein

im „Sachprogramm

Grazer Bäche“ gesetzt.

FOTO FISCHER

ANDRITZ. Der Ausbau

bringt mehr Schutz

vor Hochwasser und

einen Top-Radweg.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Mit der offiziellen Eröffnung

des vierten Bauabschnitts

am Schöcklbach

ist ein Meilenstein für den

Grazer Norden gelungen. Das

gemeinsame Großprojekt von

Bund, Land und Stadt schützt

die Bevölkerung in Andritz ab

sofort effektiv vor Hochwasser.

Auf einer Länge von 2,4 Kilometern

zwischen dem Rotmoosweg

und der Stadtgrenze wurde das

Bachbett deutlich aufgeweitet

und großzügige Retentionsräume

geschaffen. Dadurch kann

der Schöcklbach nun mit mindestens

15,5 Kubikmetern pro

Sekunde das Dreifache der ursprünglichen

Wassermenge

schadlos ableiten. Wie dringend

notwendig diese bauliche Maßnahme

war, zeigte ein schweres

Unwetter mitten in der ersten

Bauphase im Juni 2024.

Neben der Sicherheit stand die

Ökologie im Fokus. Durch die naturnahe

Gestaltung entstanden

wertvolle Lebensräume für Tiere

und Pflanzen, darunter die neue,

geschützte „Storchenwiese“ am

Puchleitnerweg. Eine durchgehende

Lehmabdichtung im Untergrund

verhindert zudem das

Austrocknen des Baches bei anhaltender

Trockenheit.

Gleichzeitig dürfen sich Radfahrer

freuen: Die wichtige

Hauptradroute 4 in die Innenstadt

wurde von zwei auf komfortable

3,5 Meter verbreitert. Ein

innovatives, sensorgesteuertes

Lauflicht sorgt für Sicherheit bei

Dunkelheit, schont aber die sensible

Tierwelt. Insgesamt flossen

8,3 Millionen Euro in den Hochwasserschutz

und eine Million

Euro in die Radoffensive. Weitere

Rückhaltebecken im Annengraben

sind bereits in Planung.

Neben dem Hochwasserschutz wurde auch die Radinfrastruktur entlang des Schöcklbaches umfassend modernisiert. FOTO FISCHER

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr

| GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | PROKURA, LEITUNG HR & FINANZEN: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538),

Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at |

ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666

6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl |

VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


5. JUNI 2026 www.grazer.at

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4 graz

www.grazer.at 5. JUNI 2026

Graz feiert das Fest für alle

VIELFALT. Das Integrationsreferat lädt am 14. Juni

bei freiem Eintritt in die Seifenfabrik ein. Stadtrat

Robert Krotzer freut sich auf ein Programm voller

Musik, Begegnung, Beratung und Vielfalt.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Graz kommt zusammen:

Am Sonntag, 14. Juni

2026, findet in der Seifenfabrik

bereits zum vierten

Mal das große „Fest für alle“

statt. Bei freiem Eintritt stehen

ab 12:00 Uhr Musik, Information,

Kulinarik und das Miteinander

im Mittelpunkt. „Menschen

mit unterschiedlichen

Lebensgeschichten kommen

hier zusammen. Begegnung

schafft Vertrauen und Zusammenhalt“,

betont Integrationsstadtrat

Robert Krotzer. Die

feierliche Eröffnung auf dem

Gelände gestalten Vento Sul

und das HIB.art.ensemble.

Straße der Vielfalt

In der Fachwerkhalle präsentieren

rund 90 Vereine und Initiativen

ihre wichtige Arbeit aus Bereichen

wie Gesundheit, Soziales,

Pflege und Ehrenamt. Um 14:30

Uhr folgt mit der Verleihung des

„fee-Awards“ für ehrenamtliche

Projekte ein echter Höhepunkt.

Ab 15:30 Uhr startet das Livekonzert

mit den Old School Basterds,

Listig Lustig sowie The Base feat.

Fred Owusu. Zudem warten kostenlose

Floßfahrten auf der Mur,

eine mobile Fahrradwerkstatt,

Blasrohrsport, Fotoboxen und

ein buntes Kinderprogramm mit

FratzGraz sowie dem ersten Grazer

Zaubertheater.

Kavita Sandhu (Ltg. Integrationsreferat Stadt Graz), Bgm. Elke Kahr, StR Robert

Krotzer, Alexandra Lambrecht (Integrationsreferat Stadt Graz).VIKTORIADINIUS

Zuhause für

Hündin Liza

Grazer

Pfoten

DJ Hiero, Bettina Knoblauch, Franziska Grossauer-Iberer und Martin Dusek

(v. l.) freuen sich über den gesammelten Betrag von 750 Euro.

KK

Kaffee statt Clubbing

■ Am 30. Mai verwandelte sich

das Café Grossauer in die Kulisse

des ersten Coffee Raves. Bereits

am Vormittag wurde getanzt, angestoßen

und geplaudert – statt

Cocktails standen dabei Cappuccino,

Matcha und jede Menge gute

Stimmung auf dem Programm.

Wo sonst entspannt gefrühstückt

wird, sorgten gemütliche Beats

von DJ Hiero und frisch gebrühter

Kaffee für beste Stimmung.

Der erste Coffee Rave sorgte nicht

nur für gute Laune, sondern auch

für einen guten Zweck. Für den

Sternthalerhof wurden insgesamt

750 Euro Reinerlös gesammelt.

Die Spende kommt der burgenländischen

Einrichtung zugute,

die Familien mit schwerkranken

Kindern unterstützt. „Der Coffee

Rave hat genau das gebracht, was

wir uns erhofft hatten: Menschen

zusammenbringen, neue Impulse

setzen und dabei etwas Positives

bewirken. Die Resonanz war

überwältigend“, freut sich Franziska

Grossauer-Iberer.

Die Hündin Liza lernt sehr schnell und liebt es zu trainieren. ARCHE NOAH

Lizas Vorbesitzer hatten braucht eine liebevolle, aber

nicht mehr ausreichend konsequente Erziehung.

Zeit für die Hündin und gaben - 4 Jahre

sie deshalb in der Arche Noah - weiblich

ab. Sie ist eine aufmerksame - schlau

und treue Begleiterin, die zunächst

etwas zurückhaltend - mag eher keine Hunde

- nur ältere Kinder

ist. An der Leine ist Liza sehr

brav und ignoriert Radfahrer

und andere Hunde. Sie

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at


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38 5. JUNI 2026 www.grazer.at

www.grazer.at 31. MAI 2026

UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM_GRAFPROM

JOHANNA LAMPRECHT, ÖFM STÜBING

Blumig wird das heurige Jahr im Österreichischen Skulpturenpark Premstätten und im Österreichischen Freilichtmuseum Stübing.

Blühende Kunstmomente

an besonderen Orten

Mit dem Jahresthema BLOOM erwartet Besucher im Universalmuseum Joanneum

ein blütenprächtiges Programm: 1 Thema, 8 Standorte, 10 Ausstellungen.

Bis 8. November verwandeln

sich Museen, historische

Schauplätze und

außergewöhnliche Ausstellungsorte

in Graz in lebendige Räume

für zeitgenössische Kunst,

Naturwissenschaft und kulturelle

Perspektiven. Insgesamt

beschäftigen sich zehn Ausstellungen

an acht Standorten auf

unterschiedlichste Weise mit

der Bedeutung der Blume. Internationale

Kunst trifft dabei auf

historische Sammlungen, botanische

Themenwelten und moderne

Installationen.

Besonders spannend ist die

Vielfalt der Schauplätze in Graz.

Im Kunsthaus Graz sorgen Ausstellungen

wie „30 % Löwenzahn“

oder „Hybrid Pleasures“

für neue Blickwinkel auf Natur,

Körper und Gesellschaft.

Die markante Architektur des

„Friendly Alien“ bildet dafür

ebenso einen Teil des Erlebnisses

wie die Werke selbst.

Auch das Joanneumsviertel wird

zu einem BLOOM-Standort.

In der Neuen Galerie Graz und

im Naturkundemuseum verbinden

sich Kunstgeschichte, Forschung

und Gegenwartskunst

zu einem abwechslungsreichen

Zugang zwischen Ästhetik und

Wissenschaft.

Außerhalb des Stadtzentrums

entfaltet BLOOM eine ganz eigene

Atmosphäre. Schloss Eggenberg

verbindet historische

Prunkräume mit floralen Motiven

und Gartenkultur, während

der Österreichische Skulpturenpark

in Premstätten Kunst unter

freiem Himmel erlebbar macht.

Ergänzt wird das Programm

unter anderem durch Standorte

wie das Volkskundemuseum am

Paulustor oder das Österreichische

Freilichtmuseum Stübing.

Gerade diese Verbindung unterschiedlicher

Orte macht BLOOM

besonders. Besucher bewegen

sich zwischen moderner Architektur,

historischen Schlössern,

weitläufigen Parkanlagen und

zeitgenössischer Kunst. So entsteht

ein Kulturformat, das Graz

2026 um eine spannende Facette

erweitert.

Performances, Workshops, Führungen

und interaktive Formate

ergänzen die Ausstellungen und

machen BLOOM zu einem Erlebnis,

das weit über den klassischen

Museumsbesuch hinausgeht.

Graz zeigt sich dabei

einmal mehr als Stadt, in der

Kunst, Kultur und kreative Ideen

auf außergewöhnliche Weise zusammenfinden.

Tourismusinformation

Region Graz

Herrengasse 16

8010 Graz

Tel. 0 316/8075-0

info@regiongraz.at

www.regiongraz.at

#visitregiongraz

Weitere Standorte in Frohnleiten,

Laßnitzhöhe, Premstätten und

Köflach.

BLOOM-Tage und -Feste bei

freiem Eintritt:

06.06. Schloss Eggenberg

13.06. Volkskundemuseum

20.06. Kunsthaus Graz

21.06. Österreichisches

Freilichtmuseum Stübing

BLOOM-Feste

14.06. Sommerfest im

Österr. Skulpturenpark

27.06. Wildwuchs im

Joanneumsviertel

regiongraz.at/veranstaltungen


6 graz

www.grazer.at 5. JUNI 2026

Für Mensch und Natur: Das wertvolle steirische Grundwasser wird auch

künftig konsequent geschützt.

GETTY

Grundwasserschutz

■ Am Montag, dem 8. Juni

2026, tritt die Novelle des

Grundwasserschutzprogramms

Graz bis Bad Radkersburg

in Kraft. Das steirische

Grundwasser wird damit weiterhin

konsequent geschützt,

während landwirtschaftliche

Betriebe bürokratisch entlastet

werden. Aufwendige Messungen

von Wirtschaftsdünger

fallen weg; stattdessen wird

auf Basis von Referenzwerten

gerechnet. Obergrenzen für

die Düngung und Kontrollen

bleiben unverändert. „Wir

halten am Grundwasserschutz

fest und entlasten gleichzeitig

jene Betriebe, die verantwortungsvoll

wirtschaften“, betont

Landesrat Hannes Amesbauer.

In Regionen mit erhöhten

Nitratwerten können Behörden

weiterhin gezielte Maßnahmen

und Beratungen anordnen.

Simone Schmietbauer und Josef Kaiser appelieren an die Konsumenten

beim Kauf von Schweinefleisch auf heimische Qualität zu setzen. LAND STMK/BINDER

Bewusstes Einkaufen

■ Die Grillsaison ist in vollem

Gange. Landesrätin Simone

Schmiedtbauer und die Styriabrid

rufen dabei zu mehr Bewusstsein

beim Einkauf auf:

Gerade beim Grillen sollten Konsumenten

gezielt zu regionalen

Lebensmitteln und insbesondere

zu hochwertigem steirischem

Schweinefleisch greifen. Denn

Schwein ist mit einem pro Kopf

Verbrauch von 33 Filo nach wie

vor das beliebteste Fleisch. „Unsere

steirischen Bäuerinnen und

Bauern erzeugen Lebensmittel

mit höchster Qualität und großem

Engagement. Wer regional

einkauft, stärkt die heimische

Landwirtschaft, sichert Arbeitsplätze

in der Region und genießt

gleichzeitig beste Qualität“, betont

Schmiedtbauer. „Steirisches

Schweinefleisch steht für Qualität,

Frische und nachvollziehbare

Herkunft“, so Styriabrid-Obmann

Josef Kaiser.

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Erfolg

Nicht nur für die Jugend,

auch für die Junggebliebenen!

Habe schon einige tolle

Konzerte besuchen dürfen!

(zB.Doro, Lordi, Megaherz,

Nazareth)

Bernhard Schilcher

* * *

Wechsel

Es wird Zeit für eine andere

Politik in Graz, damit

nicht vorhandenes Geld aus

Imagegründen nicht mehr

ungeniert ausgegeben wird!

Nahema Guerlain

* * *

Antwort

Genau, geben wir das Geld

lieber den Reichen, als ein

Jugendzentrum zu fördern.

Dagi Dagmarowitsch

* * *

Antwort

Sie möchten also sagen,

dass Investitionen in das

Wohlergehen Jugendlicher,

ergo in unser aller Zukunft,

Geldverschwendung sind?

Vanessa J. Baumgartner

* * *

Antwort

Das Explo ist eine super

Einrichtung und muss unbedingt

erhalten bleiben.

Schau es dir mal an, bevor

du solche Kommentare abgibst.

Wolfgang Gröbin

* * *

Antwort

Das Explo ist ein

Freiraum für Jugendkultur

– in

Graz eine absolute

Institution.

Da geht‘s nicht ein

klitzekleines Stück

um Imagegründe. Oder

wollen wir wieder Geld für

Luftschlösser wie U-Bahnen,

Bienenstockgaragen

oder Murgondeln ausgeben?

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Jakob Egger

Explosiv

bekommt

25.000 Euro

Aufgrund ausbleibender

Förderungen

durch das Land sah sich das

Grazer Explosiv mit finanziellen

Problemen konfrontiert. Bürgermeisterin

Elke Kahr machte

25.000 Euro zusätzlich für das Jugend-

und Kulturzentrum locker,

um die Weiterführung so gut wie

möglich abzusichern. Unsere Leser

haben sich bereits eine Meinung

darüber gebildet.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


5. JUNI 2026 www.grazer.at

graz 7

Keine Batterien in den Müll

WICHTIG. Achtlos in den Müll geworfene Lithiumbatterien sind einer der häufigsten Brandursachen.

Eine neue Studie der Montanuni Leoben zeigt, dass um 300 Prozent mehr Batterien im Restmüll landen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

In den letzten zehn Jahren ist

die Zahl der im Restmüll entsorgten

Lithiumbatterien um

300 Prozent gestiegen, das zeigt

ein neues Forschungsprojekt der

Montanuni Leoben.

Gefährlich

Dadurch ergibt sich eine deutliche

Verschärfung der Risikosituation,

da Lithiumbatterien bei

Beschädigung oder starker Erwärmung

in Brand geraten können.

Thomas Nigl von der Montanuniversität

Leoben: „Hochgerechnet

beträgt die Anzahl an Lithiumbatterien

im Restmüll jährlich rund

17 Millionen Stück. Das ist für die

Abfallwirtschaft eine Katastrophe.

Besonders auffällig ist der starke

Anstieg von Brandereignissen in

den letzten zwei Jahren, die deutlich

über dem langfristigen Trend

liegen. Gleichzeitig zeigen sich

neue Extremwerte bei Branddauer,

betroffener Abfallmenge und

Schadenssummen.“

Gabriele Jüly, Präsidentin des

VOEB, warnt: „Falsch entsorgte

Lithiumbatterien sind eine tickende

Zeitbombe für unsere Beschäftigten,

für die Umwelt, für

den Fortbestand ganzer Betriebe

und für die Entsorgungssicherheit

in Österreich.“ Der VOEB hat allein

im vergangenen Jahr 36 größere

Brandereignisse in Betrieben der

Abfall- und Ressourcenwirtschaft

dokumentiert. Der VOEB ruft dazu

auf, Produkte mit Lithiumbatterien

ausschließlich im Handel oder

in Altstoffsammelzentren zu entsorgen

und setzt sich für ein Cashback-System

ein.

Wie hier bei Loacker Recycling in Götzis kommt es auch in Graz und Umgebung

immer wieder zu Bränden in Müllanlagen und -wagen.DIETMAR_STIPLOVSEK_VOL.AT

Fünfmal genießen und dabei sparen

Der „Grazer“ Schlemmer-Pass

enthält je einen Gutschein für:

• Flann O‘Brien: Flann- oder Veggie-Burger

• Ristorante Paradiso: italienischer Klassiker

• Coffeeshop Barista‘s Kalsdorf:

Bagel-Frühstücks-Combo

• Novapark Flugzeughotel: reichhaltiges

Frühstücksbuffet

• Café Restaurant LEO: moderne

Frühstückskreationen

der Grazer

Schlemmer-

Pass

www.grazer.at

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um

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€ 45,–

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FOTOS: Getty, Beigestellt (6)

Mehr Infos

Erhältlich in den s’Fachl Filialen Murpark, Citypark und Herrengasse,

sowie in allen oeticket-Verkaufsstellen. Gültig bis 30. September 2026

www.grazer.at


8 graz

www.grazer.at 5. JUNI 2026

Sieg beim Neuling ist Pflicht

AMERICAN FOOTBALL. Nach der knappen Heimniederlage gegen die Danube Dragons müssen die

Graz Giants am Samstag in der Austrian Football League zu den Fehervar Enthroners in Ungarn.

Die Graz Giants wollen am Samstag auch auswärts beim Liga-Neuling Fehervar

Enthroners gewinnen und Platz vier in der Liga absichern. ROLAND LORENZ

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Eng und ausgeglichen verläuft

die Saison in der

Austrian Football League.

Daher sind die Graz Giants auf

dem Weg in die Play-offs schon

ein wenig unter Druck. Die

knappe 7:15-Niederlage gegen

die Danube Dragons am vergangenen

Wochenende war

die dritte Niederlage im siebenten

Spiel. Viel darf sich die

Truppe von Headcoach Stefan

Pokorny nicht mehr erlauben.

Am Samstag geht es nun nach

Szekesfehervar nach Ungarn

zu den Fehervar Enthroners.

Das Heimspiel gegen den

Liga-Neuling in Eggenberg

haben die Giants zwar ganz

klar mit 31:8 gewonnen und

die Enthroners liegen mit zwei

Siegen an der vorletzten Stelle

der Tabelle – trotzdem warnt

Pokorny davor, das Match auf

die leichte Schulter zu nehmen

und den Gegner zu unterschätzen.

Denn die Ungarn

sind im Aufwind, haben nach

einigen knappen Niederlagen

zu Beginn die jüngsten zwei

Spiele gewinnen und damit

eine Menge Selbstvertrauen

getankt. „Für uns wird das ein

Test sein, wie schnell wir uns

nach der Niederlage gegen die

Dragons wieder erholt haben“,

sagt Pokorny.

Nach dem Spiel in Ungarn

warten im Grunddurchgang

nur noch zwei Spiele auf die

Giants. Will man im Play-off

ein Heimspiel haben, ist Platz

vier das Minimum. „Wir werden

am Samstag die volle Leistung

abrufen müssen, um das

Spiel zu gewinnen“, sagt Pokorny.

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ redaktion@grazer.at

Ein Fahrzeugbrand

auf der Autobahn

■ Aus bislang unbekannter

Ursache geriet Mittwochnachmittag

ein Pkw in

Vollbrand. Gegen 16:00 Uhr

waren zwei Frauen aus dem

Bezirk Voitsberg gemeinsam

mit einem Pkw auf der

Pyhrnautobahn (A9) von

Spielfeld kommend in Richtung

Graz unterwegs. Auf

Höhe der Autobahnauffahrt

Wundschuh bemerkten die

Frauen plötzlich Rauch aus

dem Motorraum aufsteigen.

Sofort hielt die Lenkerin

das Fahrzeug am Pannenstreifen

an. Kurz darauf

begann der Pkw im Bereich

des Motorraumes zu brennen.

Die beiden Frauen im Alter

Um 5.39 Uhr alarmierte die Landesleitzentrale Steiermark die Feuerwehren der

Tunnelbasiseinheiten Süd und Nord des Gleinalmtunnels auf der A9. FF DEUTSCHFEISTRITZ

von 60 und 71 Jahren konnten

sich rechtzeitig in Sicherheit

bringen und blieben

unverletzt. Das Fahrzeug

brannte total aus.

Der Brand konnte schließlich

von der alarmierten

Feuerwehr gelöscht

werden. Der ausgebrannte

Pkw musste abgeschleppt

werden. Neben Feuerwehr

und Polizei stand auch die AS-

FINAG für Absicherungs- und

Aufräumarbbeiten im Einsatz.

Tunnelsperre nach

einem Lkw-Brand

■ Gegen 5.30 Uhr wurden heute

Einsatzorganisationen zu einer

Panne eines Lastkraftwagens

im Tunnel beordert. Beim Eintreffen

der ersten Einsatzkräfte

waren eine deutliche Rauchentwicklung

sowie ein Brandherd

im Bereich der Fahrerkabine

feststellbar. In Folge dessen wurden

weitere Feuerwehren alarmiert.

Der Brand konnte durch

den umfassenden Löscheinsatz

unter Kontrolle gebracht werden.

Um 6.29 Uhr wurde „Brand

aus“ gemeldet.

Sirenen-Alarm für

die FF Tobelbad

Am 4. Juni wurde die Feuerwehr

Tobelbad-Haselsdorf um 14.35

Uhr mittels Sirenenalarm zu

einem Einsatz der Kategorie T03

– Verkehrsunfall, Bergung und

Ölspur alarmiert. Einsatzgrund

war die Bergung eines LKW auf

der Badstraße. Zum Einsatz

rückten das Tanklöschfahrzeug

(TLF) sowie das Kleinrüstfahrzeug

(KRF) mit insgesamt neun

Feuerwehrmitgliedern aus. Am

Einsatzort wurde der verunfallte

bzw. festgefahrene LKW

mithilfe einer Rundschlinge

und des TLF geborgen. Die Bergungsarbeiten

konnten rasch

und sicher durchgeführt werden.

Nach erfolgreichem Abschluss

der Maßnahmen

rückten die eingesetzten Kräfte

wieder ins Rüsthaus ein.


www.grazer.at

präsentiert


10 graz

www.grazer.at 5. JUNI 2026

Das Rote Kreuz appelliert an alle gesunden Menschen zwischen 18 und 70 Jahren,

regelmäßig zum Blutspenden zu gehen. Morgen im Murpark. ÖRK/KUNDIGRABER

Ausblick

Was am Samstag

in Graz wichtig ist

■ In der Steiermark kommt es aktuell laut Rotem Kreuz zu einem

Blutkonserven-Engpass. Besonders kritisch ist die Situation derzeit

bei den Blutgruppen 0 negativ und A negativ. Deshalb findet am morgigen

Samstag eine Sonder-Spendeaktion im Murpark statt. Von 10

bis 14 Uhr kann man dort einfach und unkompliziert etwas Gutes tun.

■ Im Rahmen von „Psychoanalyse im Park“ kann man sich morgen

niederschwellige Hilfe bei der Universitätsbibliothek holen. Von 11

bis 13 Uhr gibt es dort Beratung ohne Anmeldung – kostenlos und

anonym. Morgen ist der erste Termin bei der Uni, die es samstags alle

14 Tage dort gibt. Ansonsten finden sie im Augartenpark statt.

■ Wo Exzellenz zum Klingen kommt: Als Höhepunkt der Kammermusiktage

2026 erklingen um 19:30 Uhr Dmitri Schostakowitschs

sechstes Streichquartett, interpretiert vom Thumos Quartet, das an

der KUG sein Masterstudium im Fach Kammermusik absolviert, das

einzige Streichquartett Giuseppe Verdis und das leuchtende Klavierquintett

Es-Dur op. 44 von Robert Schumann. Darüber hinaus ist das

international gefeierte Quartetto di Cremona, das Verdis Streichquartett

und – gemeinsam mit dem Pianisten Jonathan Aner –Schumanns

Klavierquintett zur Aufführung bringt, zu erleben.

■ Das Alley28 in der Grazer Sporgasse feiert seinen ersten Geburtstag.

Die ersten hundert Matcha gibt‘s um einen Euro.

■ Die Airea 55 im Citypark wird schon zehn Jahre alt. Morgen kosten

alle Burger nur die Hälfte. Unter-14-Jährige bekommen Getränke gratis.

4. Markt fest

LEND-

PLATZ

FREITAG

19. JUNI

Feiern Sie mit uns das

4. „Grazer“-Marktfest

am Lendplatz!

• 14 Uhr: DJ Wurzinger

• 17 Uhr: Edi and Friends

www.grazer.at

präsentiert

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