05. Juni 2026
- Schöcklbach-Ausbau ist fertig - Graz feiert das Fest für alle - Keine Batterien in den Müll
- Schöcklbach-Ausbau ist fertig
- Graz feiert das Fest für alle
- Keine Batterien in den Müll
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Grazer5. JUNI 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG
Getty
Quelle: GeoSphere Austria
24°
Die Sonne
zeigt sich
morgen nur
selten, Regen
möglich. Die Temperaturen
liegen
zwischen 10 und 24 Grad.
Freude
Großes Fest für alle: Am 14. Juni feiert
Graz in der Seifenfabrik das Miteinander
bei freiem Eintritt. 4
Gefahr
Gefährlicher Trend: Die Zahl der
falsch im Restmüll entsorgten Batterien
stieg um 300 Prozent an. 7
Schutzschild für den
Grazer Norden
FOTO FISCHER
Hochwasserschutz. Das Großprojekt am Schöcklbach in Andritz ist fertig. Der Ausbau schützt die Bevölkerung ab sofort effektiv vor Überschwemmungen
und schafft neue Naturflächen. Gleichzeitig wurde die Rad-Hauptroute in die Innenstadt sicherer und breiter ausgebaut. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 5. JUNI 2026
Schöcklbach-Ausbau ist fertig
Mit der heutigen offiziellen
Eröffnung
wurde ein weiterer bedeutender
Meilenstein
im „Sachprogramm
Grazer Bäche“ gesetzt.
FOTO FISCHER
ANDRITZ. Der Ausbau
bringt mehr Schutz
vor Hochwasser und
einen Top-Radweg.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Mit der offiziellen Eröffnung
des vierten Bauabschnitts
am Schöcklbach
ist ein Meilenstein für den
Grazer Norden gelungen. Das
gemeinsame Großprojekt von
Bund, Land und Stadt schützt
die Bevölkerung in Andritz ab
sofort effektiv vor Hochwasser.
Auf einer Länge von 2,4 Kilometern
zwischen dem Rotmoosweg
und der Stadtgrenze wurde das
Bachbett deutlich aufgeweitet
und großzügige Retentionsräume
geschaffen. Dadurch kann
der Schöcklbach nun mit mindestens
15,5 Kubikmetern pro
Sekunde das Dreifache der ursprünglichen
Wassermenge
schadlos ableiten. Wie dringend
notwendig diese bauliche Maßnahme
war, zeigte ein schweres
Unwetter mitten in der ersten
Bauphase im Juni 2024.
Neben der Sicherheit stand die
Ökologie im Fokus. Durch die naturnahe
Gestaltung entstanden
wertvolle Lebensräume für Tiere
und Pflanzen, darunter die neue,
geschützte „Storchenwiese“ am
Puchleitnerweg. Eine durchgehende
Lehmabdichtung im Untergrund
verhindert zudem das
Austrocknen des Baches bei anhaltender
Trockenheit.
Gleichzeitig dürfen sich Radfahrer
freuen: Die wichtige
Hauptradroute 4 in die Innenstadt
wurde von zwei auf komfortable
3,5 Meter verbreitert. Ein
innovatives, sensorgesteuertes
Lauflicht sorgt für Sicherheit bei
Dunkelheit, schont aber die sensible
Tierwelt. Insgesamt flossen
8,3 Millionen Euro in den Hochwasserschutz
und eine Million
Euro in die Radoffensive. Weitere
Rückhaltebecken im Annengraben
sind bereits in Planung.
Neben dem Hochwasserschutz wurde auch die Radinfrastruktur entlang des Schöcklbaches umfassend modernisiert. FOTO FISCHER
derGrazer
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5. JUNI 2026 www.grazer.at
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4 graz
www.grazer.at 5. JUNI 2026
Graz feiert das Fest für alle
VIELFALT. Das Integrationsreferat lädt am 14. Juni
bei freiem Eintritt in die Seifenfabrik ein. Stadtrat
Robert Krotzer freut sich auf ein Programm voller
Musik, Begegnung, Beratung und Vielfalt.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Graz kommt zusammen:
Am Sonntag, 14. Juni
2026, findet in der Seifenfabrik
bereits zum vierten
Mal das große „Fest für alle“
statt. Bei freiem Eintritt stehen
ab 12:00 Uhr Musik, Information,
Kulinarik und das Miteinander
im Mittelpunkt. „Menschen
mit unterschiedlichen
Lebensgeschichten kommen
hier zusammen. Begegnung
schafft Vertrauen und Zusammenhalt“,
betont Integrationsstadtrat
Robert Krotzer. Die
feierliche Eröffnung auf dem
Gelände gestalten Vento Sul
und das HIB.art.ensemble.
Straße der Vielfalt
In der Fachwerkhalle präsentieren
rund 90 Vereine und Initiativen
ihre wichtige Arbeit aus Bereichen
wie Gesundheit, Soziales,
Pflege und Ehrenamt. Um 14:30
Uhr folgt mit der Verleihung des
„fee-Awards“ für ehrenamtliche
Projekte ein echter Höhepunkt.
Ab 15:30 Uhr startet das Livekonzert
mit den Old School Basterds,
Listig Lustig sowie The Base feat.
Fred Owusu. Zudem warten kostenlose
Floßfahrten auf der Mur,
eine mobile Fahrradwerkstatt,
Blasrohrsport, Fotoboxen und
ein buntes Kinderprogramm mit
FratzGraz sowie dem ersten Grazer
Zaubertheater.
Kavita Sandhu (Ltg. Integrationsreferat Stadt Graz), Bgm. Elke Kahr, StR Robert
Krotzer, Alexandra Lambrecht (Integrationsreferat Stadt Graz).VIKTORIADINIUS
Zuhause für
Hündin Liza
Grazer
Pfoten
DJ Hiero, Bettina Knoblauch, Franziska Grossauer-Iberer und Martin Dusek
(v. l.) freuen sich über den gesammelten Betrag von 750 Euro.
KK
Kaffee statt Clubbing
■ Am 30. Mai verwandelte sich
das Café Grossauer in die Kulisse
des ersten Coffee Raves. Bereits
am Vormittag wurde getanzt, angestoßen
und geplaudert – statt
Cocktails standen dabei Cappuccino,
Matcha und jede Menge gute
Stimmung auf dem Programm.
Wo sonst entspannt gefrühstückt
wird, sorgten gemütliche Beats
von DJ Hiero und frisch gebrühter
Kaffee für beste Stimmung.
Der erste Coffee Rave sorgte nicht
nur für gute Laune, sondern auch
für einen guten Zweck. Für den
Sternthalerhof wurden insgesamt
750 Euro Reinerlös gesammelt.
Die Spende kommt der burgenländischen
Einrichtung zugute,
die Familien mit schwerkranken
Kindern unterstützt. „Der Coffee
Rave hat genau das gebracht, was
wir uns erhofft hatten: Menschen
zusammenbringen, neue Impulse
setzen und dabei etwas Positives
bewirken. Die Resonanz war
überwältigend“, freut sich Franziska
Grossauer-Iberer.
Die Hündin Liza lernt sehr schnell und liebt es zu trainieren. ARCHE NOAH
Lizas Vorbesitzer hatten braucht eine liebevolle, aber
nicht mehr ausreichend konsequente Erziehung.
Zeit für die Hündin und gaben - 4 Jahre
sie deshalb in der Arche Noah - weiblich
ab. Sie ist eine aufmerksame - schlau
und treue Begleiterin, die zunächst
etwas zurückhaltend - mag eher keine Hunde
- nur ältere Kinder
ist. An der Leine ist Liza sehr
brav und ignoriert Radfahrer
und andere Hunde. Sie
Kontakt: Arche Noah
www.aktivertierschutz.at
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38 5. JUNI 2026 www.grazer.at
www.grazer.at 31. MAI 2026
UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM_GRAFPROM
JOHANNA LAMPRECHT, ÖFM STÜBING
Blumig wird das heurige Jahr im Österreichischen Skulpturenpark Premstätten und im Österreichischen Freilichtmuseum Stübing.
Blühende Kunstmomente
an besonderen Orten
Mit dem Jahresthema BLOOM erwartet Besucher im Universalmuseum Joanneum
ein blütenprächtiges Programm: 1 Thema, 8 Standorte, 10 Ausstellungen.
Bis 8. November verwandeln
sich Museen, historische
Schauplätze und
außergewöhnliche Ausstellungsorte
in Graz in lebendige Räume
für zeitgenössische Kunst,
Naturwissenschaft und kulturelle
Perspektiven. Insgesamt
beschäftigen sich zehn Ausstellungen
an acht Standorten auf
unterschiedlichste Weise mit
der Bedeutung der Blume. Internationale
Kunst trifft dabei auf
historische Sammlungen, botanische
Themenwelten und moderne
Installationen.
Besonders spannend ist die
Vielfalt der Schauplätze in Graz.
Im Kunsthaus Graz sorgen Ausstellungen
wie „30 % Löwenzahn“
oder „Hybrid Pleasures“
für neue Blickwinkel auf Natur,
Körper und Gesellschaft.
Die markante Architektur des
„Friendly Alien“ bildet dafür
ebenso einen Teil des Erlebnisses
wie die Werke selbst.
Auch das Joanneumsviertel wird
zu einem BLOOM-Standort.
In der Neuen Galerie Graz und
im Naturkundemuseum verbinden
sich Kunstgeschichte, Forschung
und Gegenwartskunst
zu einem abwechslungsreichen
Zugang zwischen Ästhetik und
Wissenschaft.
Außerhalb des Stadtzentrums
entfaltet BLOOM eine ganz eigene
Atmosphäre. Schloss Eggenberg
verbindet historische
Prunkräume mit floralen Motiven
und Gartenkultur, während
der Österreichische Skulpturenpark
in Premstätten Kunst unter
freiem Himmel erlebbar macht.
Ergänzt wird das Programm
unter anderem durch Standorte
wie das Volkskundemuseum am
Paulustor oder das Österreichische
Freilichtmuseum Stübing.
Gerade diese Verbindung unterschiedlicher
Orte macht BLOOM
besonders. Besucher bewegen
sich zwischen moderner Architektur,
historischen Schlössern,
weitläufigen Parkanlagen und
zeitgenössischer Kunst. So entsteht
ein Kulturformat, das Graz
2026 um eine spannende Facette
erweitert.
Performances, Workshops, Führungen
und interaktive Formate
ergänzen die Ausstellungen und
machen BLOOM zu einem Erlebnis,
das weit über den klassischen
Museumsbesuch hinausgeht.
Graz zeigt sich dabei
einmal mehr als Stadt, in der
Kunst, Kultur und kreative Ideen
auf außergewöhnliche Weise zusammenfinden.
Tourismusinformation
Region Graz
Herrengasse 16
8010 Graz
Tel. 0 316/8075-0
info@regiongraz.at
www.regiongraz.at
#visitregiongraz
Weitere Standorte in Frohnleiten,
Laßnitzhöhe, Premstätten und
Köflach.
BLOOM-Tage und -Feste bei
freiem Eintritt:
06.06. Schloss Eggenberg
13.06. Volkskundemuseum
20.06. Kunsthaus Graz
21.06. Österreichisches
Freilichtmuseum Stübing
BLOOM-Feste
14.06. Sommerfest im
Österr. Skulpturenpark
27.06. Wildwuchs im
Joanneumsviertel
regiongraz.at/veranstaltungen
6 graz
www.grazer.at 5. JUNI 2026
Für Mensch und Natur: Das wertvolle steirische Grundwasser wird auch
künftig konsequent geschützt.
GETTY
Grundwasserschutz
■ Am Montag, dem 8. Juni
2026, tritt die Novelle des
Grundwasserschutzprogramms
Graz bis Bad Radkersburg
in Kraft. Das steirische
Grundwasser wird damit weiterhin
konsequent geschützt,
während landwirtschaftliche
Betriebe bürokratisch entlastet
werden. Aufwendige Messungen
von Wirtschaftsdünger
fallen weg; stattdessen wird
auf Basis von Referenzwerten
gerechnet. Obergrenzen für
die Düngung und Kontrollen
bleiben unverändert. „Wir
halten am Grundwasserschutz
fest und entlasten gleichzeitig
jene Betriebe, die verantwortungsvoll
wirtschaften“, betont
Landesrat Hannes Amesbauer.
In Regionen mit erhöhten
Nitratwerten können Behörden
weiterhin gezielte Maßnahmen
und Beratungen anordnen.
Simone Schmietbauer und Josef Kaiser appelieren an die Konsumenten
beim Kauf von Schweinefleisch auf heimische Qualität zu setzen. LAND STMK/BINDER
Bewusstes Einkaufen
■ Die Grillsaison ist in vollem
Gange. Landesrätin Simone
Schmiedtbauer und die Styriabrid
rufen dabei zu mehr Bewusstsein
beim Einkauf auf:
Gerade beim Grillen sollten Konsumenten
gezielt zu regionalen
Lebensmitteln und insbesondere
zu hochwertigem steirischem
Schweinefleisch greifen. Denn
Schwein ist mit einem pro Kopf
Verbrauch von 33 Filo nach wie
vor das beliebteste Fleisch. „Unsere
steirischen Bäuerinnen und
Bauern erzeugen Lebensmittel
mit höchster Qualität und großem
Engagement. Wer regional
einkauft, stärkt die heimische
Landwirtschaft, sichert Arbeitsplätze
in der Region und genießt
gleichzeitig beste Qualität“, betont
Schmiedtbauer. „Steirisches
Schweinefleisch steht für Qualität,
Frische und nachvollziehbare
Herkunft“, so Styriabrid-Obmann
Josef Kaiser.
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
Erfolg
Nicht nur für die Jugend,
auch für die Junggebliebenen!
Habe schon einige tolle
Konzerte besuchen dürfen!
(zB.Doro, Lordi, Megaherz,
Nazareth)
Bernhard Schilcher
* * *
Wechsel
Es wird Zeit für eine andere
Politik in Graz, damit
nicht vorhandenes Geld aus
Imagegründen nicht mehr
ungeniert ausgegeben wird!
Nahema Guerlain
* * *
Antwort
Genau, geben wir das Geld
lieber den Reichen, als ein
Jugendzentrum zu fördern.
Dagi Dagmarowitsch
* * *
Antwort
Sie möchten also sagen,
dass Investitionen in das
Wohlergehen Jugendlicher,
ergo in unser aller Zukunft,
Geldverschwendung sind?
Vanessa J. Baumgartner
* * *
Antwort
Das Explo ist eine super
Einrichtung und muss unbedingt
erhalten bleiben.
Schau es dir mal an, bevor
du solche Kommentare abgibst.
Wolfgang Gröbin
* * *
Antwort
Das Explo ist ein
Freiraum für Jugendkultur
– in
Graz eine absolute
Institution.
Da geht‘s nicht ein
klitzekleines Stück
um Imagegründe. Oder
wollen wir wieder Geld für
Luftschlösser wie U-Bahnen,
Bienenstockgaragen
oder Murgondeln ausgeben?
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Jakob Egger
Explosiv
bekommt
25.000 Euro
Aufgrund ausbleibender
Förderungen
durch das Land sah sich das
Grazer Explosiv mit finanziellen
Problemen konfrontiert. Bürgermeisterin
Elke Kahr machte
25.000 Euro zusätzlich für das Jugend-
und Kulturzentrum locker,
um die Weiterführung so gut wie
möglich abzusichern. Unsere Leser
haben sich bereits eine Meinung
darüber gebildet.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
5. JUNI 2026 www.grazer.at
graz 7
Keine Batterien in den Müll
WICHTIG. Achtlos in den Müll geworfene Lithiumbatterien sind einer der häufigsten Brandursachen.
Eine neue Studie der Montanuni Leoben zeigt, dass um 300 Prozent mehr Batterien im Restmüll landen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
In den letzten zehn Jahren ist
die Zahl der im Restmüll entsorgten
Lithiumbatterien um
300 Prozent gestiegen, das zeigt
ein neues Forschungsprojekt der
Montanuni Leoben.
Gefährlich
Dadurch ergibt sich eine deutliche
Verschärfung der Risikosituation,
da Lithiumbatterien bei
Beschädigung oder starker Erwärmung
in Brand geraten können.
Thomas Nigl von der Montanuniversität
Leoben: „Hochgerechnet
beträgt die Anzahl an Lithiumbatterien
im Restmüll jährlich rund
17 Millionen Stück. Das ist für die
Abfallwirtschaft eine Katastrophe.
Besonders auffällig ist der starke
Anstieg von Brandereignissen in
den letzten zwei Jahren, die deutlich
über dem langfristigen Trend
liegen. Gleichzeitig zeigen sich
neue Extremwerte bei Branddauer,
betroffener Abfallmenge und
Schadenssummen.“
Gabriele Jüly, Präsidentin des
VOEB, warnt: „Falsch entsorgte
Lithiumbatterien sind eine tickende
Zeitbombe für unsere Beschäftigten,
für die Umwelt, für
den Fortbestand ganzer Betriebe
und für die Entsorgungssicherheit
in Österreich.“ Der VOEB hat allein
im vergangenen Jahr 36 größere
Brandereignisse in Betrieben der
Abfall- und Ressourcenwirtschaft
dokumentiert. Der VOEB ruft dazu
auf, Produkte mit Lithiumbatterien
ausschließlich im Handel oder
in Altstoffsammelzentren zu entsorgen
und setzt sich für ein Cashback-System
ein.
Wie hier bei Loacker Recycling in Götzis kommt es auch in Graz und Umgebung
immer wieder zu Bränden in Müllanlagen und -wagen.DIETMAR_STIPLOVSEK_VOL.AT
Fünfmal genießen und dabei sparen
Der „Grazer“ Schlemmer-Pass
enthält je einen Gutschein für:
• Flann O‘Brien: Flann- oder Veggie-Burger
• Ristorante Paradiso: italienischer Klassiker
• Coffeeshop Barista‘s Kalsdorf:
Bagel-Frühstücks-Combo
• Novapark Flugzeughotel: reichhaltiges
Frühstücksbuffet
• Café Restaurant LEO: moderne
Frühstückskreationen
der Grazer
Schlemmer-
Pass
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Schlemmen
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€ 45,–
€ 45,–
FOTOS: Getty, Beigestellt (6)
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Erhältlich in den s’Fachl Filialen Murpark, Citypark und Herrengasse,
sowie in allen oeticket-Verkaufsstellen. Gültig bis 30. September 2026
www.grazer.at
8 graz
www.grazer.at 5. JUNI 2026
Sieg beim Neuling ist Pflicht
AMERICAN FOOTBALL. Nach der knappen Heimniederlage gegen die Danube Dragons müssen die
Graz Giants am Samstag in der Austrian Football League zu den Fehervar Enthroners in Ungarn.
Die Graz Giants wollen am Samstag auch auswärts beim Liga-Neuling Fehervar
Enthroners gewinnen und Platz vier in der Liga absichern. ROLAND LORENZ
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Eng und ausgeglichen verläuft
die Saison in der
Austrian Football League.
Daher sind die Graz Giants auf
dem Weg in die Play-offs schon
ein wenig unter Druck. Die
knappe 7:15-Niederlage gegen
die Danube Dragons am vergangenen
Wochenende war
die dritte Niederlage im siebenten
Spiel. Viel darf sich die
Truppe von Headcoach Stefan
Pokorny nicht mehr erlauben.
Am Samstag geht es nun nach
Szekesfehervar nach Ungarn
zu den Fehervar Enthroners.
Das Heimspiel gegen den
Liga-Neuling in Eggenberg
haben die Giants zwar ganz
klar mit 31:8 gewonnen und
die Enthroners liegen mit zwei
Siegen an der vorletzten Stelle
der Tabelle – trotzdem warnt
Pokorny davor, das Match auf
die leichte Schulter zu nehmen
und den Gegner zu unterschätzen.
Denn die Ungarn
sind im Aufwind, haben nach
einigen knappen Niederlagen
zu Beginn die jüngsten zwei
Spiele gewinnen und damit
eine Menge Selbstvertrauen
getankt. „Für uns wird das ein
Test sein, wie schnell wir uns
nach der Niederlage gegen die
Dragons wieder erholt haben“,
sagt Pokorny.
Nach dem Spiel in Ungarn
warten im Grunddurchgang
nur noch zwei Spiele auf die
Giants. Will man im Play-off
ein Heimspiel haben, ist Platz
vier das Minimum. „Wir werden
am Samstag die volle Leistung
abrufen müssen, um das
Spiel zu gewinnen“, sagt Pokorny.
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ redaktion@grazer.at
Ein Fahrzeugbrand
auf der Autobahn
■ Aus bislang unbekannter
Ursache geriet Mittwochnachmittag
ein Pkw in
Vollbrand. Gegen 16:00 Uhr
waren zwei Frauen aus dem
Bezirk Voitsberg gemeinsam
mit einem Pkw auf der
Pyhrnautobahn (A9) von
Spielfeld kommend in Richtung
Graz unterwegs. Auf
Höhe der Autobahnauffahrt
Wundschuh bemerkten die
Frauen plötzlich Rauch aus
dem Motorraum aufsteigen.
Sofort hielt die Lenkerin
das Fahrzeug am Pannenstreifen
an. Kurz darauf
begann der Pkw im Bereich
des Motorraumes zu brennen.
Die beiden Frauen im Alter
Um 5.39 Uhr alarmierte die Landesleitzentrale Steiermark die Feuerwehren der
Tunnelbasiseinheiten Süd und Nord des Gleinalmtunnels auf der A9. FF DEUTSCHFEISTRITZ
von 60 und 71 Jahren konnten
sich rechtzeitig in Sicherheit
bringen und blieben
unverletzt. Das Fahrzeug
brannte total aus.
Der Brand konnte schließlich
von der alarmierten
Feuerwehr gelöscht
werden. Der ausgebrannte
Pkw musste abgeschleppt
werden. Neben Feuerwehr
und Polizei stand auch die AS-
FINAG für Absicherungs- und
Aufräumarbbeiten im Einsatz.
Tunnelsperre nach
einem Lkw-Brand
■ Gegen 5.30 Uhr wurden heute
Einsatzorganisationen zu einer
Panne eines Lastkraftwagens
im Tunnel beordert. Beim Eintreffen
der ersten Einsatzkräfte
waren eine deutliche Rauchentwicklung
sowie ein Brandherd
im Bereich der Fahrerkabine
feststellbar. In Folge dessen wurden
weitere Feuerwehren alarmiert.
Der Brand konnte durch
den umfassenden Löscheinsatz
unter Kontrolle gebracht werden.
Um 6.29 Uhr wurde „Brand
aus“ gemeldet.
Sirenen-Alarm für
die FF Tobelbad
Am 4. Juni wurde die Feuerwehr
Tobelbad-Haselsdorf um 14.35
Uhr mittels Sirenenalarm zu
einem Einsatz der Kategorie T03
– Verkehrsunfall, Bergung und
Ölspur alarmiert. Einsatzgrund
war die Bergung eines LKW auf
der Badstraße. Zum Einsatz
rückten das Tanklöschfahrzeug
(TLF) sowie das Kleinrüstfahrzeug
(KRF) mit insgesamt neun
Feuerwehrmitgliedern aus. Am
Einsatzort wurde der verunfallte
bzw. festgefahrene LKW
mithilfe einer Rundschlinge
und des TLF geborgen. Die Bergungsarbeiten
konnten rasch
und sicher durchgeführt werden.
Nach erfolgreichem Abschluss
der Maßnahmen
rückten die eingesetzten Kräfte
wieder ins Rüsthaus ein.
www.grazer.at
präsentiert
10 graz
www.grazer.at 5. JUNI 2026
Das Rote Kreuz appelliert an alle gesunden Menschen zwischen 18 und 70 Jahren,
regelmäßig zum Blutspenden zu gehen. Morgen im Murpark. ÖRK/KUNDIGRABER
Ausblick
Was am Samstag
in Graz wichtig ist
■ In der Steiermark kommt es aktuell laut Rotem Kreuz zu einem
Blutkonserven-Engpass. Besonders kritisch ist die Situation derzeit
bei den Blutgruppen 0 negativ und A negativ. Deshalb findet am morgigen
Samstag eine Sonder-Spendeaktion im Murpark statt. Von 10
bis 14 Uhr kann man dort einfach und unkompliziert etwas Gutes tun.
■ Im Rahmen von „Psychoanalyse im Park“ kann man sich morgen
niederschwellige Hilfe bei der Universitätsbibliothek holen. Von 11
bis 13 Uhr gibt es dort Beratung ohne Anmeldung – kostenlos und
anonym. Morgen ist der erste Termin bei der Uni, die es samstags alle
14 Tage dort gibt. Ansonsten finden sie im Augartenpark statt.
■ Wo Exzellenz zum Klingen kommt: Als Höhepunkt der Kammermusiktage
2026 erklingen um 19:30 Uhr Dmitri Schostakowitschs
sechstes Streichquartett, interpretiert vom Thumos Quartet, das an
der KUG sein Masterstudium im Fach Kammermusik absolviert, das
einzige Streichquartett Giuseppe Verdis und das leuchtende Klavierquintett
Es-Dur op. 44 von Robert Schumann. Darüber hinaus ist das
international gefeierte Quartetto di Cremona, das Verdis Streichquartett
und – gemeinsam mit dem Pianisten Jonathan Aner –Schumanns
Klavierquintett zur Aufführung bringt, zu erleben.
■ Das Alley28 in der Grazer Sporgasse feiert seinen ersten Geburtstag.
Die ersten hundert Matcha gibt‘s um einen Euro.
■ Die Airea 55 im Citypark wird schon zehn Jahre alt. Morgen kosten
alle Burger nur die Hälfte. Unter-14-Jährige bekommen Getränke gratis.
4. Markt fest
LEND-
PLATZ
FREITAG
19. JUNI
Feiern Sie mit uns das
4. „Grazer“-Marktfest
am Lendplatz!
• 14 Uhr: DJ Wurzinger
• 17 Uhr: Edi and Friends
www.grazer.at
präsentiert