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7. Juni 2026

- Emotionale Debatte der Spitzenkandidaten - Biergarten-Opening am Schlossberg - Zum 28. „Grazer“ Wirtschafts-Stamm­tisch im San Pietro kamen wieder zahlreiche Persön­lichkeiten.

- Emotionale Debatte der Spitzenkandidaten
- Biergarten-Opening am Schlossberg
- Zum 28. „Grazer“ Wirtschafts-Stamm­tisch im San Pietro kamen wieder zahlreiche Persön­lichkeiten.

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Biertisch

Das Biergarten-Opening am Schlossberg

ging wieder einmal besonders

zünftig über die Bühne. 30

Stammtisch

Zum 28. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

im San Pietro kamen wieder

zahlreiche Persön lichkeiten. 18–29

Emotionale Debatte der Spitzenkandidaten

Heiße Diskussion

SCHERIAU (7), LUEF (2)

Intensiv. Wir haben die Spitzenkandidaten der im Gemeinderat vertretenen Parteien zu einer Diskussion in die Skybar über den Dächern von Graz

gebeten. Sie debattierten leidenschaftlich über die Zukunft der Stadt und lieferten so manche überraschende Behauptung. SEITEN 4–6

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2 die seite zwei

www.grazer.at 7. JUNI 2026

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Runde der

dünnhäutigen

Elefanten

W

er geglaubt hatte, die

Spitzenkandidaten

würden sich bei

unserer Elefantenrunde

staatstragend präsentieren,

wurde schnell eines Besseren

belehrt. Wenige Tage vor dem

28. Juni liegen die Nerven im

Grazer Wahlkampf blank, die

Masken der Professionalität

fielen schneller, als man

„Jahrhundertprojekt Innenstadtbaustelle“

sagen kann.

Wenn Bürgermeisterin Elke

Kahr mit „blonden und

blauäugigen Grazern“

argumentierte, die vom

System im Stich gelassen

würden, und Philipp Pointner,

der den stotternden Öffi-Ausbau

kritisierte, mit den Worten

anfuhr: „Dann red mit deiner

Kanzlerin, ob sie uns den

S-Bahn-Tunnel finanziert!“,

lässt das doch auf eine gewisse

Dünnhäutigkeit schließen.

Dies zeigte sich auch an

zahlreichen fragwürdigen

Aussagen, die man im Eifer

des Gefechts auf den Tisch

warf. So behauptete Judith

Schwentner etwa, 17 neue

Schulen gebaut zu haben, Kurt

Hohensinner und Michael

Winter bezifferten die Kosten

für die Kaiserfeldgasse Neu

mit neun Millionen Euro, Elke

Kahr behauptete, die Trainingszentren

für Sturm und

GAK bezahlt zu haben, und

vieles mehr. Wir werden all

diese Aussagen genau

analysieren und in unserem

täglichen E-Paper „Grazer24“

einem Fakten-Check unterziehen.

Seien Sie gespannt!

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Zlatko

Junuzovic

Der frühere ÖFB-

„Regisseur“ und

Werder-Bremen-

Kapitän über

gemütliche Tage

in Graz, Freizeit

mit den Kids und

unsere Chancen

bei der WM 2026.

Wie sieht Ihr Frühstück aus?

Normalerweise frühstücke ich gar nicht so oft.

Wenn, dann gibt es zu Hause meistens ein klassisches

Kaffeefrühstück. Wenn es doch mal etwas

mehr sein darf, mag ich Gebäck mit Marmelade

oder Honig oder auch ein paar Eier. Während

meiner Vereinszeit in Salzburg war das ein Fixpunkt:

Da habe ich mir beim gemeinsamen Frühstück

im Verein immer eine Eierspeise geholt,

dazu ein bisschen Käse, Tomaten und Gurken.

Ein guter Kaffee darf natürlich nie fehlen.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?

Die meiste Zeit verbringe ich natürlich mit meinen

Kids, wir unternehmen viel gemeinsam. Da

ist alles Mögliche dabei, aber am öftesten spielen

wir logischerweise Fußball – die Kinder können

das schon richtig gut! Es kommt meistens darauf

an, was die Kinder wollen. Wenn ich dann aber

mal ein bisschen Zeit ganz für mich alleine habe,

gehe ich leidenschaftlich gerne Soccergolf spielen.

Da bin ich mittlerweile sogar ziemlich gut

darin geworden.

Sie haben Ihre Karriere als Profifußballer

beim GAK gestartet. Haben Sie immer

noch eine Verbindung zu Graz?

Graz ist mit der Zeit wirklich zu „meiner“ Stadt

geworden, in der ich unheimlich gerne Zeit verbringe.

Graz ist für mich einfach gemütlich, wunderschön

und hat genau die richtige Größe. Ich

verbinde extrem viele tolle Erinnerungen mit

der Stadt – natürlich allen voran meinen echten

Karrierestart beim GAK, aber ich bin hier ja auch

zur Schule gegangen und habe damals den Titel

in der Schülerliga geholt. Das verbindet einen für

immer.

Sie waren als der „Regisseur“ des ÖFB-

Gut gelaunt beim

Sonntagsfrühstück:

Zlatko Junuzovic ist bei

der WM als ServusTV-

Experte im Einsatz.

Teams bekannt. Wie ist unsere Nationalmannschaft

für diese WM aufgestellt?

Ich glaube, dass wir sehr gut gerüstet und vorbereitet

sind. Wir haben mittlerweile vor allem eine

super Breite im Kader – auch die Jungs, die von

der Bank kommen, können sofort Akzente setzen.

Leider fällt jetzt Baumi (Christoph Baumgartner,

Anm.) aus, der sich beim Aufwärmen

für das Spiel gegen Tunesien verletzt hat. Aber

wir sind trotzdem top besetzt. Durch Carney

Chukwuemeka und Paul Wanner haben wir

zwei extrem gute Spieler dazubekommen, die

den Unterschied ausmachen können. Ich traue

uns absolut zu, bei der WM für Furore zu sorgen.

Die Gruppenphase überstehen wir sicher, und in

den K.o.-Spielen ist dann alles möglich.

Werden Sie sich alle Spiele ansehen?

Alle Spiele gehen sich zeitlich unmöglich aus,

aber ich werde so viele wie möglich vor dem

Fernseher mitverfolgen. Ein paar Tage stehen bei

mir aber schon ganz dick im Kalender, da ich am

21. und 22. Juni die Ehre habe, live bei ServusTV

im Einsatz zu sein. Am ersten Tag darf ich ab

18 Uhr die Partie Spanien gegen Saudi-Arabien

als Co-Kommentator begleiten. Am Tag darauf

sitze ich beim Kracher Österreich gegen Argentinien

mit Steffen Freund und Jan Age Fjörtoft im

Studio. Das werden meine absoluten WM-Highlight-Tage!

DORIAN KROIS

Zlatko Junuzovic wurde 1987 in Loznica geboren, ist

Vater von zwei Söhnen und lebt in Salzburg. Junuzovic

spielte elf Jahre lang in der österreichischen

Nationalmannschaft. Als Profifußballer startete er

beim GAK, danach folgten Austria Kärnten, Austria

Wien, Werder Bremen und Red Bull Salzburg. 2022

beendete er seine Karriere als Spieler.



graz

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Mir ist heute ein Reh gleich

drei Mal Kopf voraus in den

Bauch gelaufen.“

FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab

über seine skurrile Wanderung FISCHER

www.grazer.at 7. JUNI 2026

Hitzige Diskussionen

Lisa Fellhofer (Direktorin der

DPI) bei ihrem Vortrag LAND STMK/LAIMER

Seminar über

Extremismus

■ Der Österreichische Integrationsfonds

lud zu einem Multiplikatoren-Seminar

nach Graz.

Unter dem Titel „Religiös motivierter

Extremismus: Strömungen

und Trends“ wurden aktuelle

Entwicklungen, neue Radikalisierungsdynamiken

und konkrete

Herausforderungen für Prävention,

Integration und Sicherheitsarbeit

behandelt. Die Veranstaltung

richtete sich an Vertreter aus Politik,

Bildung, Verwaltung, Sicherheitsbereich

und Zivilgesellschaft.

Hier geht’s zum

Video:

www.grazer.at

Finanzstadtrat Manfred Eber (l.), Finanzdirektor

Johannes Müller STADTGRAZ/FISCHER

Stabilisierung

der Finanzlage

■ Trotz schwieriger wirtschaftlicher

Rahmenbedingungen

zeigt der Strategiebericht

2026 der Stadt Graz eine

Stabilisierung der Finanzlage.

Durch konsequente Konsolidierungsmaßnahmen

wurde

eine Verbesserung des

operativen Saldos und eine

deutliche Abflachung der Verschuldung

erzielt. Mit dem

Rechnungsabschluss 2025

liegt die Verschuldung nun bei

1,92 Milliarden Euro.

„Grazer“-Chefredakteur Tobit Schweighofer und „Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich empfingen Michael

Winter, Doris Kampus, Kurt Hohensinner, Elke Kahr, Judith Schwentner, René Apfelknab und Philipp Pointner (v. l.)SCHERIAU

SPANNEND. Wir haben

die Spitzenkandidaten

für die Gemeinderatswahl

zur Diskussion in

die Skybar gebeten.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Grazer wählen am

28. Juni ihre politischen

Vertreter für die nächsten

fünf Jahre. Wir haben die

Spitzenkandidaten aller im Gemeinderat

vertretenen Parteien

zur Diskussion in die Skybar

über den Dächern von Graz gebeten.

Finanzen, Wirtschaft

Der Wunsch der KPÖ, dass sich private

Bauträger an der öffentlichen

Infrastruktur beteiligen müssten,

ließ René Apfelknab (FPÖ) die Zornesröte

ins Gesicht steigen: „Das ist

doch Kommunismus pur, was Sie

betreiben!“, wetterte er in Richtung

der kommunistischen Bürgermeisterin

Elke Kahr. Diese wies darauf

hin, dass die Kommunen seit Jahrzehnten

immer mehr Aufgaben

übernehmen mussten und müssen,

und verwies auf den ungerechten

Finanzausgleich, bei dem Graz bekanntlich

vergleichsweise nicht gut

aussteigt. Dies ließ Michael Winter

(KFG), der für die kurzfristig

erkrankte Claudia Schönbacher

eingesprungen war, nicht gelten:

„Sie hatten fünf Jahre Zeit, strukturell

und mit klugen Überlegungen

Verbesserungen einzuleiten, und

genau das ist aber nicht passiert.“

Ein weiterer Vorwurf an die

Bürgermeisterin kam von Kurt

Hohensinner (ÖVP), der behauptete:

„Wenn ein Unternehmer

bei Ihnen einen Termin braucht,

dauert das oft Monate bis zu einem

Jahr!“ Dem widersprach Kahr

scharf („Das ist völliger Unsinn!“)

und forderte konkrete Beispiele

ein, die Hohensinner jedoch nicht

öffentlich preisgeben wollte. „der

Grazer“ wird hier einen Fakten-

Check vornehmen (siehe Seite 6).

Philipp Pointner (Neos) forderte

massive Einsparungen bei Doppelgleisigkeiten

und einen Förderstopp.

„Wir fördern jedes Jahr um

44 Millionen Euro, darunter auch

gravierte Hunde- und Katzenhalsbänder.

Das muss aufhören!“


7. JUNI 2026 www.grazer.at

graz 5

TOP

Fast 100.000 Euro Unterstützung

In der Stadtsenatssitzung wurden

96.900 Euro für Wohnungslosen-

Unterstützungsprojekte freigegeben.

Blutkonserven werden knapp

Die Blutreserven in der Steiermark

werden knapp, vor allem für die Blutgruppen

0 negativ und A negativ.

FLOP

über den Dächern von Graz

Ein weiterer Streitpunkt war

die Innenstadt. Hohensinner

kritisierte die Vernachlässigung

des „Herzens der Stadt“, die Leerstände

und die vielen Baustellen.

„Jedes Jahr kommen eine Million

weniger Besucher in die Stadt!“

Die zuständige Judith Schwentner

(die Grünen) bestritt diese

Zahl und auch den Rückgang

und wies darauf hin, mit der Neutorlinie

ein Jahrhundertprojekt

für die Innenstadt umgesetzt zu

haben. „Das war ein schweres

Projekt für die Händler, aber damit

haben wir die Erreichbarkeit

verstärkt, besser kann es gar nicht

gehen.“ Doris Kampus (SPÖ)

hingegen kritisierte die hohe Arbeitslosenrate

in Graz und forderte

Investitionen: „Ich rede aber

nicht von Straßen, Plätzen und

Bäumen, sondern Investitionen

in die Menschen. Ausbau der

Lehrwerkstätten, einen Fonds für

Jungunternehmer gründen und

Startups unterstützen!“

Bildung

Der immer schlechter werdende

Versorgungsgrad bei der Kinderbetreuung

(bei den Kindergärten

fiel dieser von 97 Prozent auf

90 Prozent) erhitzte die Gemüter

ebenfalls. „Von 2014 bis 2021

wurden 1400 zusätzliche Plätze

geschaffen, seit damals haben

wir leider 500 Plätze verloren“,

berichtete Hohensinner, der

als Stadtrat für diesen Bereich

zuständig ist. Grund für diese

Entwicklung sei die vom Land

vorgeschriebene Absenkung der

Gruppengrößen. „Ich habe die

Koalition davor gewarnt, dass

wir ein Problem bekommen werden,

wurde aber einfach nicht

ausreichend unterstützt.“ Dies

ließ Schwentner nicht gelten

und behauptete, 17 neue Schulen

gebaut zu haben. Auch dies

wird ein Fall für unseren Fakten-

Check sein.

Hohensinners Appell „Die

Kinder brauchen Schulplätze“

wurde von Kahr mit einem „Man

kann sich vieles wünschen, die

Leute brauchen auch ein Dach

über dem Kopf“ quittiert.

Einig waren sich hingegen alle

Gesprächsteilnehmer darin, dass

man eine „Mission Deutsch“

braucht. Denn: „Wenn man einem

Kind nicht die Möglichkeit

gibt, Deutsch zu lernen, entzieht

man ihm alle Chancen“, brachte

es Kampus für alle auf den Punkt.

Wie das im Detail funktionieren

soll, blieb allerdings offen.

Mobilität

Beim Thema Mobilität brannten

Winter gleich mehrere Fragen

auf der Zunge: „Wo sind die P&R-

Plätze? Wo ist ein Leitsystem?

Wo sind Maßnahmen, die abseits

von Geh- und Radwegen ins Leben

gerufen worden sind?“ Auch

Pointner attestiert der Koalition

in dieser Hinsicht ein „absolutes

Versäumnis, nicht aktiv gegen

den Stau vorgegangen zu sein“.

In Sachen Verkehr sei die Stadt

unsicherer geworden, meinte

Kampus, und „wenn man sich

als Mensch unsicher fühlt, ist das

mit das Schlimmste, was passieren

kann“. Schwentner betonte

mehrfach, nicht nur Klientelpolitik

zu betreiben, sondern für alle

Verkehrsteilnehmer da zu sein

und zu arbeiten.

Soziales

Apfelknab forderte, dass „das Soziale

eingefroren werden muss,

weil Graz ein Sozialmagnet ist“.

Hier schoss Kahr in gelinde gesagt

rustikaler Wortwahl zurück:

„Wir haben viele echte Grazer,

blond und blauäugig, die nichts

mehr vom AMS kriegen und null

Sozialunterstützung. Das ist die

Auswirkung eurer Landespolitik!“

Schließlich gingen beim Thema

„Wohnen“ noch einmal die

Wogen hoch, als Winter meinte,

dass im Bereich Wohnen nichts

weitergehen würde. „Früher

haben die Leute die Gemeindewohnungen

ja nicht einmal

mehr genommen, weil die so

schleißig ausgeschaut haben“,

argumentierte Kahr in Richtung

Hohensinner. „Ich habe

euch so lang sekkiert, bis ihr

2008 Grundstücke angekauft

habt. Seitdem haben wir 1400

Gemeindewohnungen errichtet.

Zu sagen, dass im Wohnen

in den letzten fünf Jahren nichts

weitergegangen ist, ist ein Treppenwitz!“

Auch das werden wir

in den nächsten Tagen mit einem

Fakten-Check prüfen.

Das komplette Video gibt es

auf grazer.at!


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6 graz

www.grazer.at 7. JUNI 2026

K O M M E N T A R

von

Sabrina

Naseradsky

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at

Und täglich

grüßt das

Murmeltier

S

o oder so ähnlich könnte

man die Diskussion

rund um die

Park&Ride-Situation in Graz

beschreiben. Geht es nach

den Vorstellungen von

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner, soll so viel

(Pendler-)Verkehr wie

möglich vor der Stadt

abgefangen und auf die Öffis

umgeleitet werden. Allein, es

bleibt beim Wunsch. Zwar

haben Stadt und Land eine

Park&Ride-Strategie erarbeitet

und eine Potenzialanalyse

erstellt, doch wie man weiß:

Papier ist geduldig. Immer

wieder werden potenzielle

Flächen angekauft (siehe

auch Seite 7), am Ende

scheitert es dann an der

Umsetzung. Doch woran liegt

es, dass die P&R-Projekte

nicht vorankommen? Sind es

die klammen Kassen der

Stadt oder liegt es am

mangelnden Willen der

handelnden Personen? Eines

ist sicher, die Verschiebung

von solch verkehrspolitisch

wichtigen Projekten auf den

berühmten Sankt-Nimmerleins-Tag

hilft am Ende

niemandem. Im Sinne einer

nachhaltigen Verkehrsstrategie,

die alle Verkehrsteilnehmer

miteinschließt, wäre

jedoch eine rasche Umsetzung

ratsam und wünschenswert.

Denn gerade jetzt im

Vorwahlkampf kocht das

Thema immer wieder hoch

und kann vielleicht sogar

wahlentscheidend sein.

UNTER DER LUPE. Die Spitzenkandidaten stellten bei unserer Diskussion

viele Behauptungen auf – wir checken diese auf ihren Wahrheitsgehalt.

Bei unserer Diskussion

der Spitzenkandidaten

ging es anständig zur

Sache (siehe Seiten 4/5). Im

Eifer des Gefechts stellten die

Gesprächsteilnehmer auch

gewagte und umstrittene Behauptungen

auf, die in der

Kürze der Zeit nicht überprüfbar

waren. Genau dies machen

wir jetzt im Nachhinein und

prüfen jeden umstrittenen

Satz auf seinen Wahrheitsgehalt,

damit sich die „Grazer“-

Leser selbst ein möglichst objektives

Bild der Performance

der Kandidaten machen können.

In unserem täglichen E-Paper

„Grazer24“ werden wir in

den kommenden Tagen genau

recherchierte Fakten-Checks

zu den heißesten Themen veröffentlichen

(siehe Faktenboxen

rechts) und die Behauptungen

des einen oder der

anderen entweder verifizieren

oder korrigieren.

Michael Winter, Doris Kampus,

Kurt Hohensinner, Elke Kahr, Judith

Schwentner, René Apfelknab und

Philipp Pointner diskutierten ange-

regt und emotional.

Der Fakten-Check

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

?

Wurden in dieser

Legislaturperiode

wirklich 17 Schulen

gebaut bzw. saniert,

wie Judith Schwentner

behauptete?

Montag im Grazer24

?

Müssen Grazer Unternehmer

tatsächlich ein

Jahr auf einen Termin

mit der Bürgermeisterin

warten?

Montag im Grazer24

?

Kurt Hohensinner

und Michael Winter

haben behauptet,

dass der Umbau der

Kaiserfeldgasse 9 Mio. Euro

kosten wird.

Dienstag im Grazer24

?

SCHERIAU

Ist es wahr, dass die

Stadt gravierte Hundeund

Katzenhalsbänder

fördert?

Dienstag im Grazer24

?

Stimmt es wirklich,

dass die Stadt Sturm

und GAK ein Trainingszentrum

gebaut hat

bzw. baut?

Mittwoch im Grazer24

?

Elke Kahr behauptete,

1400 Gemeindewohnungen

seit 2008 gebaut zu

haben. Stimmt das?

Donnerstag im Grazer24

?

Steht man in Graz

wirklich immer weniger

im Stau?

Freitag im Grazer24

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel.

0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | HR/PROKURA: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer |

REDAKTION: Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533),

Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan

(Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890),

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TETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

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7. JUNI 2026 www.grazer.at

graz 7

Warten auf P&R im Norden

ENDLICH. Der Ausbau von Park&Ride in Graz ist eine Geschichte ohne Ende. Doch nun scheint im

Grazer Norden endlich etwas weiterzugehen. Die Stadt kauft nun die Wiese in der Grabenstraße.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Wer im Grazer Norden an

Park&Ride (P&R) denkt,

denkt automatisch an

die Anlage in Weizödl. Einzig:

Diese ist notorisch überlastet.

Die im September 2025 erschienene

Park&Ride-Potenzialanalyse

bescheinigt einer Fläche

an der Ecke Grabenstraße/Grazer

Straße ein Potenzial von 300

Stellplätzen.

Neue Fläche

Diese neue Anlage wäre eine große

Erleichterung für die von Norden

kommenden Pendler. Zumal

sich in unmittelbarer Nähe drei

Buslinien (52, 53 und 41) sowie

zwei Straßenbahnlinien (5 und

3) befinden und somit eine per-

fekte Anbindung an die Öffis gewährleistet

wäre. Die Fläche gehört

jedoch noch nicht der Stadt.

Das als Vorbehaltsfläche ausgewiesene

gewerblich gewidmete

Grundstück befindet sich noch

in Privatbesitz.

Dazu heißt es aus dem Büro

von Stadtrat Manfred Eber: „Es

gab Verhandlungen mit dem Besitzer.

Leider sind wir zu keiner

Einigung gelangt, da der verlangte

Preis wesentlich höher war als

der eigentliche Wert. Wir haben

daher bei Gericht einen Einlöseantrag

gestellt. Das Gericht stellt

nun fest, wie viel das Grundstück

wert ist. Um diesen Preis werden

wir das Grundstück dann erwerben.“

Ob und wann dann eine mögliche

P&R-Anlage gebaut wird,

steht allerdings noch nicht fest.

Die Stadt Graz kauft dieses Grundstück in der Grabenstraße. Hier könnte

eine P&R-Anlage mit 300 Plätzen entstehen. Die Frage ist nur, wann.STREET VIEW


8 graz

www.grazer.at 7. JUNI 2026

„Für uns ist das ein

Die Pfadfindergruppe Graz 5 feiert

nächste Woche Geburtstag. GETTY

Pfadfindergruppe

feiert 100 Jahre

■ Die Pfadfindergruppe

Graz 5 Kalvarienberg wurde

im Jahr 1926 von drei Jugendlichen

in der Göstinger

Au gegründet. Dieses Jahr

gibt es daher einen Grund

zum Feiern: Die Gruppe feiert

ihr 100-jähriges Bestehen.

Am 13. Juni gibt es ein großes

Fest in der Überfuhrgasse 48a

beim Pfadfinderheim Graz 5.

Für kulinarische Köstlicheiten

ist gesorgt, zudem gibt es ein

Lagerfeuer, Spiele und Musik.

Um 14 Uhr geht es los.

Die HSG bejubelte gerade noch den Klassenerhalt, enorme wirtschaftliche

Sorgen trüben aber den Ausblick auf die kommenden Jahre.

GEPA

VERZWEIFELT. Grazer

Sportvereine senden

Hilferuf an die Stadt.

Sportstadtrat Kurt

Hohensinner einen

offenen Brief.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Holding Graz und die

Energie Steiermark haben

angekündigt, ihre Sponsorings

erheblich zu reduzieren.

Die Rede ist von einer Streichung

von bis zu 50 Prozent der bisherigen

Fördermittel. Dies wäre

für viele Grazer Vereine absolut

fatal. „Überall wird eingespart

und zugleich wird alles teurer.

Ich weiß wirklich nicht, wie wir

so eine Kürzung verdauen können“,

meint etwa Herbert Smolana

vom Jiu-Jitsu-Verein „Club


7. JUNI 2026 www.grazer.at

graz 9

Desaster“

der Jung-Drachen“, bei dem um

die 50 Kinder permanent betreut

werden. „Seit sechs Jahren

haben wir den Mitgliedsbeitrag

nicht mehr erhöht, damit möglichst

alle Kinder kommen können.

Denn Sport ist ja viel mehr

als Medaillen und Pokale: Es geht

um Freundschaften, Gesundheit

und sinnvolle Tätigkeiten für die

Jugendlichen.“

Existenzängste

Nicht nur im Breitensport, sondern

auch im Spitzensport sorgen

die Kürzungen für Existenzängste.

„Für uns ist das ein

absolutes Desaster“, meint Philipp

Hofer, der Präsident der

Eishockey Akademie Steiermark,

die zum Ziel hat, Profis und Nationalteamspieler

auszubilden.

„Ich weiß nicht, was die Stadt

mit dem Sport noch vorhat, aber

wenn jetzt noch ein großer Sponsor

wegfällt, dann ist das absolut

existenzbedrohend.“ Betroffen

sind speziell die Akademie, Nachwuchs,

Damen und Parahockey.

Ähnlich kritisch sieht es auch

bei den Handballern der HSG

aus. „Wir werden nicht in gleicher

Qualität weiterarbeiten können“,

befürchtet Obmann Michael

Schweighofer. „Ich will gar nicht

dran denken, aber man muss sich

überlegen, ob man so viele Jugendmannschaften

braucht. Das

will ich nicht wahrhaben, aber es

ist leider eine Tatsache.“

Sportstadtrat Kurt Hohensinner

schickte einen offenen

Brief an alle Vereine aus, in dem

er „wieder ein klares Bekenntnis

zum Sport“ fordert und verspricht:

„Sollte mir und meinem

Team nach dem 28. Juni wieder

mehr Verantwortung übertragen

werden, werde ich mich dafür

einsetzen, Budget und Stellenwert

des Sports in Graz wieder

deutlich anzuheben.“

Die Patenschaft gilt entweder als Beteiligung oder als vollständige Übernahme

der Kosten. Die Übernahme mehrerer Patenschaften ist möglich. GETTY

Jetzt Ferienpate werden!

■ Teuerungen, steigende Strompreise

und andere finanzielle Herausforderungen

machen es vielen

Familien schwer, ihren Kindern

einen Ferienaufenthalt zu finanzieren.

Die diesjährige Ferienpaten-Aktion

des „Grazer“ und

der Partnerorganisationen Kinderland

Steiermark und Kinderfreunde

Steiermark hat vergangene

Woche begonnen. Bereits

mehr als 2000 Euro wurden von

den „Grazer“-Lesern für Kinder

gespendet. Mit einer Patenschaft

in Höhe von 75 Euro kann einem

Kind eine unbeschwerte Auszeit

in den Sommerferien ermöglicht

werden. Dieses Jahr geht nach

Sekirn an den Wörthersee und an

den Turnersee.

■ Einzahlungen: Eine Patenschaft

kostet 75 Euro. Mehrere

Patenschaften sind herzlich willkommen.

■ Bank: RLB Steiermark

■ IBAN: AT71 3800 0000 0002

8266

■ BIC: RZSTAT2G

■ Kontoinhaber: Media21

GmbH


10 graz

www.grazer.at 7. JUNI 2026

Anrainer gegen Bim-Projekt

ÄRGER. Die Bewohner der Hackhergasse und der Kalvarienbergstraße wehren sich gegen die geplante

Strecke der neuen Straßenbahnlinie 8. Jetzt werden auch Unterschriften dagegen gesammelt.

Etliche Bewohner der Hackhergasse möchten nicht, dass bald die Straßenbahn

vor ihrer Haustür vorbeifährt. Unterschriften werden gesammelt. KI KRAINER

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Im vergangenen Dezember

hat der Gemeinderat den Beschluss

für die Planung der

neuen Straßenbahnlinie 8 von

Gösting über den Lendplatz und

Griesplatz Richtung Straßgang

gefasst. Dabei werden in der ersten

Ausbaustufe zwei Schlüsselabschnitte

gemeinsam geplant

und vorbereitet: eine innere

Nord-West-Linie vom Roseggerhaus

über Volksgartenstraße,

Lendplatz, Wiener Straße und

Hackhergasse bis zum Fröbelpark

und eine Süd-West-Linie 2

von Karlauer Gürtel und Citypark

über die Herrgottwiesgasse zum

Nahverkehrsknoten Don Bosco

und weiter nach Reininghaus.

Und gegen Erstere laufen jetzt

die Anrainer Sturm. „Die Bewohner

der Hackhergasse und der

Kalvarienbergstraße sprechen

sich gegen diese Planung aus

und würden eine Führung der

Straßenbahn, wenn überhaupt,

über die Wienerstraße westlich

der Fröbelschule empfehlen,

um auch eine einfachere Weiterführung

der Linie in die neue

Wienerstraße, Kreuzung Kalva-

rienbergstraße/Peter-Tunner-

Gasse, zu ermöglichen!“, erklärt

Wolfgang Krainer von der ÖVP

Lend, der ihre Anliegen unterstützt

und deshalb nun eine Unterschriftenaktion

organisiert.

Bis 2028 sollen sämtliche

Fach- und Einreichpläne fertig

sein. Der Baustart ist für 2030

vorgesehen. Die erste Teilstrecke

könnte 2033 in Betrieb genommen

werden.

Bike-Sharing kommt doch

NÄCHSTER ANLAUF.

Vizebürgermeisterin

Schwentner will in der

nächsten Gemeinderatsperiode

Bike-Sharing in

Graz umsetzen.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Debatten beschlossen wurde,

mittelfristig verankert.

Hinter den Kulissen laufen die

Verhandlungen dafür bereits

weiter. „Wir wollen das in der

nächsten Periode umsetzen“,

so die zuständige Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner.

Dahingehend werden bereits

erfolgreiche Modelle aus anderen

Städten geprüft – Gespräche

soll es dem Vernehmen nach

etwa mit der Firma Nextbike,

die in Europa Marktführer ist

und rund 400 Städte in 23 verschiedenen

Ländern weltweit

bedient, geben. „Als Nächstes

folgt die Suche nach geeigneten

Standorten, damit das Angebot

einfach genutzt wird und sich

gut ins Stadtbild einfügt“, heißt

es aus dem Büro der Vizebürgermeisterin

zum weiteren Vorgehen.

■ Andernorts sind Bike-Sharing-Stationen

gar nicht mehr

wegzudenken. Fast jede größere

Stadt bietet öffentliche Fahrrad-Leih-Standorte

an. Auch

in Wien, Linz, Klagenfurt oder

sogar Weiz (!) sieht man die

Räder überall. Ab August zieht

Salzburg nach. Nur in Graz wird

seit vielen Jahren nur darüber

diskutiert – mehrere Anläufe liefen

bisher ins Leere. Inzwischen

ist ein Leihradsystem aber sogar

im Mobilitätsplan 2040, der im

Mai im Gemeinderat angesichts

des Wahlkampfs unter heftigen

Sogar in Weiz gibt es seit 2024 ein Fahrrad-Verleihsystem als Service der

Stadtgemeinde. Nur in Graz heißt es noch immer „bitte warten“. STADTGEMEINDE WEIZ



12 graz

www.grazer.at 7. JUNI 2026

Geschäfts

Börse

www.grazer.at

Das Walter Fusion

Restaurant hat

am Grazer Grieskai

aufgesperrt. KK

Walter eröffnete in Graz

NEUZUGANG. Die Betreiber des Koya haben ein neues Lokal am Grieskai eröffnet: das Walter Fusion

Restaurant. Außerdem eröffnete das Grazie Roma im Hotel Daniel. Und die Normal-Drogerie kommt.

Dort, wo sich das Vina ursprünglich

mit vietnamesischer

Küche einen Platz

in den Herzen der Grazer erkocht

hat, gibt es jetzt stylische Fusionsküche:

Walter ist vergangene

Woche in die Räumlichkeiten am

Grieskai 38, in denen zuletzt das

italienische Restaurant Al Fiume

und das kroatisch-französische

La Bohème zu finden waren, eingezogen.

Dahinter stehen Berina

und Almir Cinac, die Betreiber

des Koya Kalsdorf, das im Sommer

2025 nach dem Rückzug aus

der Grazer Kärntner Straße eröffnet

wurde.

Im Inneren herrschen edle gedeckte

Farben vor. Es gibt dunkle

Tapeten, stylische Lampen und

riesige Blumenvasen als Blickfang

– Letztere auch im Gastgarten,

der sich vor dem Restaurant

befindet. Auf der Karte gibt es

Amerikanisches, Italienisches,

Asiatisches – Beef Tatar, Pizza,

Steak, Burger. „Alles, was wir

können, wird gemacht“ ist das

Motto der Betreiber.

Italienisches Dolce Vita gibt es

seit dieser Woche auch im Hotel

Daniel am Hauptbahnhof. Mit

dem Grazie Roma eröffnete ein

einzigartiger Treffpunkt für Italianitá

und Lebensfreude. Gemeinsam

mit der Wiener Pizza-

Pionierin Maria Fuchs haben

Astrid und Florian Weitzer ein

Stück Rom nach Italien gebracht.

„Grazie Roma fühlt sich sofort

nach Italien an: eine knusprige

Pizza, ein Espresso an der Bar,

der Duft von frischem Teig, eine

grüne Oase auf der Terrasse,

Schirmpinien – genau dieses Lebensgefühl

transportieren wir“,

erklärt Astrid Weitzer. Wo vorher

ein Seminarraum war, ist nun ein

Restaurant, dessen Interieur die

Mid-Century-DNA des Hotels

mit dem italienischen Design

verbindet.

Normal in Seiersberg

In der ShoppingCity Seiersberg

geht es ab 18. Juni ziemlich normal

zu. Da sperrt nämlich ein

Geschäft mit dem Namen „Normal“

auf. Es handelt sich dabei

um eine dänische Drogeriekette.

Die erste Filiale wurde 2023

eröffnet, seither gibt es mehr als

950 Standorte in zehn Ländern –

drei davon in Wien.

Im Sortiment gibt es Haut- und

Haar-Pflegeprodukte, Makeup,

Snacks und Getränke – von

bekannten Marken, aber auch

exklusive Artikel, die es nur bei

Normal gibt. Das Motto lautet:

„Normale Produkte, unnormale

Preise“.

Im Citypark hat dafür diese

Woche die neue Rituals-Filiale

eröffnet. Es gibt die beliebten

Raumdüfte und Körperpflegeprodukte

ab sofort im Erdgeschoss

in der Nähe von H&M.

Im Murpark bietet Laufsport

Mangold ab sofort ein umfassendes

Sortiment rund ums

Laufen und Bewegen an. Geboten

wird etwa auch ein modernes

Analyse-System, das eine

präzise Abstimmung von Schuh

und individuellem Laufstil ermöglicht.

VENA, NASA, VW



14 graz

www.grazer.at 7. JUNI 2026

Kopftuchgebot ab acht Jahren

„Das nehme ich so

2030 soll die Anlage der Energie Graz

in Betrieb genommen werden. ENERGIE GRAZ

Energie: Positiver

UVP-Bescheid da

■ Mit dem durch das Land Steiermark

ausgestellten positiven

UVP-Bescheid hat das Energiewerk

Graz eine wichtige Hürde

genommen. Es folgen über den

Sommer bis in den Herbst noch

intensive Projektprüfungen

durch das Kontrollamt der Stadt

Graz (ehemaliger Stadtrechnungshof).

Bis Jahresende 2026

soll der volltransparente Baubeschluss

im Gemeinderat der

Stadt Graz sowie in den Gremien

von Holding Graz und Energie

Steiermark gefasst werden.

Michael Habjanic ist Direktor der Sportmittelschule Bruckner und spricht sich ganz klar gegen ein Kopftuchgebot

für Mädchen ab dem achten Lebensjahr aus – insgesamt gilt in der Schule ein Kopfbedeckungsverbot.

DERGRAZER


7. JUNI 2026 www.grazer.at

graz 15

nicht hin“

GLEICHHEIT. Der Direktor

der Sportmittelschule

Bruckner Michael

Habjanic ist gegen ein

Kopftuchgebot ab dem

achten Lebensjahr.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Wie in den vergangenen

Tagen mehrfach in

den Medien berichtet

wurde, spricht sich die Islamische

Glaubensgemeinschaft in

Österreich (IGGÖ) für die Einführung

eines Kopftuchgebots

für Schülerinnen ab dem achten

Lebensjahr aus. Michael Habjanic,

Direktor der Sportmittelschule

Bruckner, ist empört darüber

und steht weiterhin für das

Kopfbedeckungsverbot sowohl

für Buben als auch für Mädchen

in seiner Schule.

Wichtiger Schritt

„In unserer Schule gibt es schon

ewig ein Kopfbedeckungsverbot,

sowohl für Buben als auch für

Mädchen, weil wir das im gemeinsamen

Miterleben einfach

nicht wollen und akzeptieren.

Ein Kopftuchgebot für ein achtjähriges

Mädchen ist für mich

ein Skandal, weil die selbstständige

Entwicklung eines Mädchens

in Österreich ein wichtiger

Faktor ist“, erklärt Habjanic.

Für problematisch hält der Direktor

seinen Ansatz nicht: „Seit

ich an dieser Schule arbeite, hat

es erst ein Mal einen Fall gegeben,

bei dem ein Mädchen aufgrund

dieses Verbots die Schule

wechselte. Ansonsten wurde

diese Regel immer beachtet.“ Ab

September dieses Jahres gilt in

Österreich laut der Bundesregierung

ein Kopftuchverbot für

Schülerinnen unter 14 Jahren.

Habjanic betrachtet dies als einen

richtigen Schritt und tritt

auch dafür ein.


16 graz

www.grazer.at 7. JUNI 2026

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Schulden in Graz: ein

Vergleich

Der Schuldenstand der Stadt

Graz hat nunmehr eine Höhe

von rund 2 Milliarden erreicht.

Die alljährlichen sehr kritischen

Anmerkungen und Feststellungen

des Kontrollamtes (ehemals

Stadtrechnungshof) verpuffen

und führen in keiner Weise zu

einer Änderung der Grazer Budgetpolitik.

Auch der vorgenannte

Schuldenstand wird von der

derzeitigen „Dreier-Koalition“ lediglich

zur Kenntnis genommen

und man geht zur Tagesordnung

über. Da der operative Saldo der

zweitgrößten Stadt Österreichs

überschaubar ist, müssen wohl

auch die zukünftigen Investitionen

wie Remise Steyrergasse,

Park&Ride Murpark, Stadion

Liebenau etc. größtenteils über

weitere Darlehensaufnahmen

finanziert werden. Es muss sich

daher auch bei den politischen

Verantwortlichen der Stadt Graz

endlich die Erkenntnis durchsetzen,

dass man auf Dauer nicht

mehr ausgeben kann und darf,

als man einnimmt. Mit einer

Änderung der Haushaltsordnung

der Stadt Graz im Jahr

2025 haben sich die derzeitigen

Verantwortlichen bewusst der

grundsätzlichen Verpflichtung

zur Erstellung und Vorlage eines

Konsolidierungskonzeptes

an den Gemeinderat entzogen.

Mit dem Fortsetzen dieser Budgetpolitik

steuert die Stadt Graz

unweigerlich auf einen Finanzkollaps

zu.

Engelbert Gerstl

* * *

Bevölkerungsfern

Viele Millionen – trotz hohen

Schuldenstands – für eine fragwürdige

wie unnötige Umgestaltung

der Kaiserfeldgasse (wer

braucht das wirklich?), jedoch

keine halbe Million für die Erhaltung

der Burgruine Gösting,

jahrzehntelang ein Nah-Ausflugsjuwel

der Stadt Graz. Wen ich

diesmal nicht wähle, steht deshalb

unwiderruflich fest!

Gerhard Ofner

Bevormundung der

Bevölkerung

Seinerzeit waren die Grazer Grünen,

aber auch die KPÖ, verlässliche

Unterstützer von Bürgerinitiativen.

Mittlerweile sind sie

in ihren „Blasen“ gefangen, sehen

sich selber als die wahren Vertreter

der Bürgerinteressen und bevormunden

die Bevölkerung von

oben herab. Ein gutes Beispiel ist

das Projekt der Grazer Müllverbrennung,

das mit Argumenten

durchgesetzt werden soll, die einer

genauen Nachprüfung nicht

standhalten.

Viktor Pölzl

* * *

Die neue Stimme der

Graz Linien

Ich bin wirklich sehr froh, dass

die neue Stimme der Graz Linien

alle 2 Minuten sagt: „Bitte beachten

Sie den Fahrplan.“ Ohne diese

Durchsage wäre ich vollkommen

aufgeschmissen.

Marius Pörung

* * *

UVP-Bescheid für

Energiewerk Graz

Sehr gut! Der aktuelle Zustand,

wo Grazer Müll zur Verwertung

teils bis ins EU-Ausland gekarrt

wird, ist unnachhaltig und nicht

weiter hinnehmbar. Gegen Müllexporte

und für eine Grazer Entsorgungsautarkie!

Finn Kordes

* * *

Kahr fördert Grazer

Explosiv zusätzlich

Es wird Zeit für eine andere Politik

in Graz, damit nicht vorhandenes

Geld aus Imagegründen

nicht mehr ungeniert ausgegeben

wird!

Nahema Guerlain

* * *

Das Explo ist eine super Einrichtung

und muss unbedingt erhalten

bleiben. Schau es Dir mal an,

bevor Du so unnötige Kommentare

abgibst.

Wolfgang Gröbin

* * *

Nicht nur für die Jugend, auch für

die Junggebliebenen! Habe schon

einige tolle Konzerte besuchen

dürfen (z. B. Doro, Lordi, Megaherz,

Nazareth)!

Bernhard Schilcher

Jetzt App downloaden!

Kommende Woche

im

Steirischer Vorlesetag

■ Bei unserer Diskussion der

Spitzenkandidaten (Seiten 4/5)

ging es heiß her. Weil im Eifer des

Gefechts gewagte Behauptungen

aufgestellt wurden, prüfen wir

diese kommende Woche exklusiv

im „Grazer24“ genau auf ihren

Wahrheitsgehalt.

Agenda für Standort Graz

■ Anlässlich des Steirischen

Vorlesetages am 13. Juni lassen

wir Grazer Autoren zu Wort kommen,

kündigen tolle Aktivitäten

an und zeigen, wie wichtig Vorlesen

heute ist. Warum Graz der

ideale Ort für gute Geschichten

ist, gibt es exklusiv bei uns!

Der Fakten-Check

■ Graz wählt am 28. Juni einen

neuen Gemeinderat, und die

Industriellenvereinigung Steiermark

fordert Reformen. Welche

konkreten Pläne Präsident Kurt

Maier für die Wirtschaft präsentiert,

erfahren Sie bei uns!

GETTY (2), SCHERIAU


7. JUNI 2026 www.grazer.at

graz 17

Neuer Bewegungspark

AUSGELASSEN.In

Kainbach bei Graz hat

ein neuer Spiel- und

Bewegungspark bei

der Sportanlage des

USV eröffnet.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

dentrampoline als Highlights.

Dazu kommen Schaukeln, eine

große Sandkiste, Sitzgelegenheiten

aus Holz und ein roter Weg

quer durch das Gelände für Rad,

Roller und Co. Für Jugendliche

und Erwachsene stehen ver-

■ In der GU-Gemeinde Kainbach

hat vergangene Woche der

neue Spiel- und Bewegungspark

feierlich eröffnet. Das auch vom

Land Steiermark finanziell unterstützte

Projekt befindet sich

in der Ragnitzstraße 338 direkt

neben der Sportanlage des USV

Kainbach und JSV Ries-Kainbach

und spielt alle Stückerln –

sowohl für kleinere und größere

Kinder als auch für Erwachsene.

So gibt es etwa ein riesiges

Kletter-Piratenschiff oder Bo-

schiedene Calisthenics-Workout-Stationen

bereit.

Geplant wurde der Motorikpark

vom Büro Lebensraum aus

Fürstenfeld. Geöffnet ist von 7 bis

19 Uhr. Es stehen direkt angrenzend

Parkplätze zur Verfügung.

Bürgermeister Matthias Hitl (l.) mit Ries-Bezirksvorsteher Josef Schuster KK

Lehrgangsleiter Michael Freidl,

Chief Data Officer der Uni Graz PESEC

Datenkompetenz

jetzt als Uni-Kurs

■ Mit dem Universitätskurs

„Data Officer“ reagiert UNI

for LIFE gemeinsam mit dem

Controller Institut auf den steigenden

Bedarf an qualifizierten

Experten für datenbasierte

Prozesse in Wirtschaft, Verwaltung

und Non-Profit-Organisationen.

Der berufsbegleitende

Kurs dauert ein Semester und

beginnt wieder am 7. Oktober.

„Digital Skills Schecks 2026“

können genutzt werden, am

25. Juni gibt’s einen Online-

Info-Abend.


18

szene

graz

www.grazer.at 7. JUNI 2026

18

redaktion@grazer.at

Es gibt keinen treueren Punktelieferanten

als den GAK.“

Landesrat und Sturm-Fan Willibald Ehrenhöfer

freute sich beim Stammtisch über den Klassenerhalt des

GAK und fiebert den nächsten Derbys entgegen. LUEF

Die Sonne strahlte mit

SOMMERLICH. Kurz vor dem Sommer lud „der Grazer“ noch einmal zum

Wirtschafts-Stammtisch. Auch der Wettergott hatte diesmal gute Laune.

SPÖ-Chef Max Lercher (l.) und

Landesrat Karlheinz Kornhäusl

Grüne unter sich: Timon Scheuer

und Anna Binder

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Strahlender Sonnenschein

sorgte beim 28. Wirtschafts-

Stammtisch des „Grazer“ für

gute Laune bei den Gästen. Gute

Stimmung herrschte auch bei „der

Grazer“-Geschäftsführer Gerhard

Goldbrich, der gemeinsam mit

den Landesräten Willibald Ehrenhöfer

und Stefan Hermann

das beliebte Netzwerktreffen eröffnete.

Mehr als 200 Gäste waren

in Angelo und Fabio Urbans

San Pietro. Für den „Grazer“-Geschäftsführer

sind Bildung und

Wirtschaft untrennbar miteinander

verbunden. Und so stellte er

den beiden Landesräten die Frage,

wie man die Jungen wieder

stärker zum Arbeiten motivieren

kann. Wirtschaftslandesrat Ehrenhöfer:

„Was wir brauchen, ist wieder

ein Mindset des Wollens. Dieses

müssen wir auch fördern und

fordern. Dazu müssen wir neue

Wege und über die Grenzen hinaus

gehen. Wichtig ist es, seine

Hausaufgaben zu machen. Wir

müssen die Ärmel hochkrempeln,

ohne dabei das Hemd auszuziehen.

Wir haben eine F&E-Quote

von 5,3 Prozent und gehören damit

zu den Top-3-Regionen Europas.

Genau das müssen wir weiter

vorantreiben.“

Für Landesrat Hermann ist die

oft fehlende Motivation bei jungen

Menschen kein bildungspolitisches,

sondern ein gesellschaftspolitisches

Problem: „Man

muss sich fragen, was bekommen

die jungen Menschen vorgelebt?

Ich höre immer wieder, die

Kinder können nix dafür. Wichtig

ist, zu zeigen, dass Leistung etwas

ist, das man anstreben sollte.

Wir müssen das Leistungsdenken

wieder in den Fokus rücken. Denn

Wirtschaftspolitik ist zugleich Bildungspolitik

und Standortpolitik.“

Entspannt

Den lauen Abend genossen: Nationalratsabgeordneter

Kurt Egger,

Landeshauptmann Mario Kunasek,

Landesrat Karlheinz Kornhäusl,

die Stadträte Claudia Unger

und Kurt Hohensinner, die

Gemeinderäte Arsim Gjergji, Philipp

Pointner, Günter Wagner

und Markus Huber, SPÖ-Landesparteivorsitzender

Max Lercher

und die Landesgeschäftsführer

Lena Berner (NEOS) und

Timon Scheuer (Die Grünen).

Aus den Bezirken waren Helmuth

Scheuch, Robert Hagenhofer,

Wolfgang Krainer und Josef

Schuster mit dabei. Ebenfalls

vorbei schauten: Sportamtsleiter

Thomas Rajakovics, der FPÖ-

Spitzenkandidat René Apfelknab,

Vizepräsidentin der WKO Steiermark

Gabi Lechner, Notariatskammer-Präsident

Martin Lux,

der Präsident der Rechtsanwaltskammer

Michael Kropiunig,

WKO-Steiermark-Marketingleiter

Klaus D. Hasl, AK-Steiermark-

Kommunikationsleiter Michael

Radspieler sowie die Pressesprecher

Michael Wildling, Ernst Grabenwarter,

Andreas Kaufmann,

David Wilfling, Gerold Fraidl,

Dominik Hausjell, Markus Poleschinski,

Heike Huber-Nowak

(Hypo Vorarlberg), Mario Lugger

(WKO Steirmark) und Michael

König (AMS Steiermark). Auch

RMA-Vorstand Georg Doppelhofer,

Klaus Schweighofer (Styria

International), Anna Binder (Junge

Grüne) und die Banker Philipp

Boruta, Michael Paternoga,

Jörg Pummer, Claudia Roschkaritsch,

Kerstin Ahne, Martin Moser,

Wolfgang Fankhauser, Gerhard

Vollmann, Robert Glaser

und Ernst Albegger ließen sich

den Abend nicht entgehen.

Landeshauptmann Mario Kunasek und FPÖ-Spitzenkandidat

René Apfelknab (r.)

Stadtrat Kurt Hohensinner und ÖVP-Geschäftsführer

und Gemeinderat Markus Huber (r.)

„Grazer“-Chefredakteur Tobit Schweighofer freute

sich über den Besuch von Stadträtin Claudia Unger.


7. JUNI 2026 www.grazer.at

MICHAELA LORBER;

Simone Schmiedtbauer GEBURTSTAGSKINDER

Die Landesrätin feiert am 8. Juni ihren DER WOCHE

52. Geburtstag. Wir gratulieren recht

herzlich!

szene graz 19

Happy Birthday!

Christof Widakovich

Der Haubenkoch wird am 13. Juni 48.

Ob ihm seine vier Kinden ein Essen

kochen?

den Gästen um die Wette

28. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Die Landesräte Willibald Ehrenhöfer (l.) und Stefan Hermann (r.) eröffneten mit „der Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich (M.) den 28. Wirtschafts-Stammtisch.

Aus ihrer Sicht müssen das Mindset des Wollens und der Leistungsgedanke wieder stärker in den Fokus gerückt werden. SCHERIAU & LUEF

Auch die Neos schauten gerne beim Wirtschafts-Stammtisch vorbei: Ralph

Kranner, Lena Berner und Philipp Pointner (v. l.).

Noch mehr Fotos auf

den nächsten Seiten

Stefan Kaltenbeck (Ärztekammer Steiermark) freute sich auf gute Gespräche

mit den Präsidenten Martin Lux und Michael Kropiunig (v. l.).


20 szene

www.grazer.at 7. JUNI 2026

28. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

Italo-Flair und coole Drinks

FEIN. Das San-Pietro-Team rund um Angelo

und Fabio Urban verwöhnte die Gäste. Für den

Ohrenschmaus sorgten die „Glückskinder“!

Alles Fotos auf

www.grazer.at

Michael Ehmann und Thomas Rajakovics

unterhielten sich prächtig.

Andreas Kaufmann brachte Daniela

Orthaber mit zum Stammtisch.

„Grazer“-Prokuristin Silvia Pfeifer und

RMA-Vorstand Georg Doppelhofer

Georg Schröck-Weikhard (l.) und

Ernst Grabenwarter

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Angelo und Fabio Urban verwöhnten

die Gäste mit Nudelvariationen,

und auch das

allseits beliebte Focaccia durfte nicht

fehlen. Die „Glückskinder“ Renate

Pertl-Koch und Manfred „Cook“

Koch sorgten mit sommerlichen

Italo-Hits und Austropop für ausgelassene

Stimmung unter den Gästen.

Zu Beginn stellte der „Grazer“-

Chefredakteur Tobit Schweighofer

den Gästen die Frage: „Wohin geht

der Urlaub?“ Die Antworten darauf

kann man auf dem Instagram-Kanal

des „Grazer“ nachschauen.

Am 28. Wirtschafts-Stammtisch

gesichtet wurden: Viktor Larissegger

(WKO Graz), Energie-Steiermark-Vorstand

Martin Graf, Holding-Graz-Vorstand

Mark Perz,

Spar-Steiermark-Geschäftsführer

Christoph Holzer, Sanlas-Eigentümer

Günter Nebel, Christian Scherer

und Birgit Jungwirth von der

Krebshilfe Steiermark, Finanzexperte

Johannes Tratz, die Jugendam-Werk-Geschäftsführerin

Sandra

Schimmler und Walter Ferk.

Peter Maderl (mResearch) und

Reinhard Hochegger (Stadt Graz),

waren ebenso mit dabei wie Citypark-Centermanager

Richard Oswald,

Citypark-Eigentümer Martin

Poppmeier, Center-West-Centermanager

Martin Wittigayer, Susanne

Gorny (Marketing Center West),

Roswitha Lahousen (Marketing

Shopping City Seiersberg), Shopping-Nord-Centermanagerin

Heike

Heinisser, Karin Wagner (DIS AG),

Weinhändler Alois Deutsch, Simone

Burgschwaiger und Martin Buritsch

(beide Brickcomplete), Apotheker

Gerhard Kobinger, Notar

Peter Wenger, Stephan Plankensteiner

(Notariatskammer Steiermark),

Fußball-Legende Otto Konrad,

Zahnärztin Sabine Wenger, die

Werber Niki Grissmann, Gerhard

Kröll und Johann Zwanzgleitner,

Susanne Haubenhofer und Irene

Schmid, beide von der Erlebnisregion

Graz, und Ines Erlacher (Rogner

Bad Blumau). Designer Herbert

Traumüller kam mit Steuerberaterin

Doris Wagner, auch dabei waren

Anwalt Harald Christandl, Eva

Sonnleitner (Stadion Gmbh), Lukas

Müller (Grawe), Stadtpolizeikommandant

Thomas Heiland,

Gerald Gollenz, Markus und Gudrun

Kümmel, Burkhard Steurer,

Thomas Hofer, Stefan Kaltenbeck

(Ärztekammer Steiermark), Larissa

Kulis (Woop) sowie Rudi und

Jane Hinterleitner, Martin C. Wittmann

und Johannes Huber, Martina

Schröck, Christian und Helen

Lederer, Carina Harbisch, Gepa-

Chefin Ingrid Gerencser, Erwin

Hauser, Josef Röck, Martin Divitschek,

Michael Sammer, Josef

Schrammel, Bernhard Faber, Angelika

Ledineg und Architekt Guido

Strohecker.

Hollywood goes San Pietro: Eiskönig Charly Temmel (r.) kam mit seinem Sohn

Schauspieler Swen Temmel und Schwiegertochter Vanessa.

Markus Schrangl (l.) und Michael Paternoga

freuten sich auf den Abend.

Die Gäste lauschten der Ansprache

zu Beginn der Veranstaltung.


7. JUNI 2026 www.grazer.at szene

21

sorgten für Sommervibes

Gute Gespräche führten Thomas Mack, Sandra

Schimmler, Walter Ferk und Klaus Schweighofer (v. l.).

Die „Glückskinder“ Renate Pertl-Koch und Manfred „Cook“ Koch sorgten mit Italo-Hits und Austropop-Klassikern

für Stimmung beim 28. Wirtschafts-Stammtisch. SCHERIAU & LUEF

Die Landesregierer Willibald Ehrenhöfer, Mario Kunasek,

Stefan Hermann und Karlheinz Kornhäusl (v.l.)

Jasmin Leitner, Kurt Egger und Christina Pickl-Herk

genossen gemeinsam den Abend (v. l.).

WKO-Steiermark-Marketingleiter Klaus D. Hasl kam mit

Gattin Silvia (r.) und Mavie Ackerl (WKO Steiermark).

Noch mehr Fotos auf

den nächsten Seiten

Manfred „Cook“ sang „Grazer“-Geschäftsführer

Gerhard Goldbrich ein Ständchen.

Geballte WKO-Steiermark-Frauenpower: Celina Dohr, Heike Stark-Sittinger,

Gabi Lechner und Angelika Ledineg (v. l.).

Sabine und Peter Wenger freuten

sich auf einen schönen Abend.

Bezirksvorsteher Josef Schuster

und Gemeinderat Arsim Gjergji (r.)


szene

22 www.grazer.at 7. JUNI 2026

28. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

Unsere Gäste sprachen

Bank trifft Shopping: Philipp Boruta

und Martin Wittigayer (r.)

„Omputzmann“ Thomas Hofer (l.) und

Burkhard Steurer (beide Holding Graz)

Johann Zwanzgleitner (Werbeagentur Impools) Rechtsanwalt Harald Christandl

mit Sohn Alessandro und Viktor Larissegger (WKO Graz, v. l.)

Stammgast Roswitha Lahousen (l.)

in Begleitung von Beatrix Karner

„Grazer“-Verkaufsleiter Michael Midzan (M.) begrüßte das Bawag-Team

Martin Moser (l.), Kerstin Ahne und Claudia Roschkaritsch (r.).

Simone Burgschwaiger und Martin

Buritsch von BrickComplete

Susanne Gorny brachte ihren Mann

Karol mit zum Stammtisch.

Susanne Haubenhofer (Erlebnisregion Graz), St. Radegunds Bürgermeister

Jakob Taibinger und Irene Schmid (Erlebnisregion Graz, v. l.)

Mädelsabend: Martina Schröck (l.)

und Sonja Sonnleitner

Alois Deutsch und Gerald Gollenz

kommen immer gerne vorbei.

Lukas Müller (Grawe) und Dominik

Kirchsteiger waren auch dabei.

Architekt Guido Strohecker (l.) wurde

von Tobit Schweighofer begrüßt.

Eva Sonnleitner (l.) und Elisabeth Wolfgruber

genossen den lauen Abend.


7. JUNI 2026 www.grazer.at szene

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nicht nur über die Wahl

Auch die Arbeiterkammer schaute vorbei: Kommunikationsleiter Michael

Radspieler, Daniel Windisch und Christoph Kacherl (v. l.).

Freuten sich auf den Abend: Alissa

Altenburger und Sebastian Tscherne.

Gemeinderat Günter Wagner kam

in Begleitung von Yvonne Gallaun.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Geballte Hypo-Vorarlberg-Banker-Power am Wirtschafts-Stammtisch: Gerhard

Vollmann, Heike Huber-Nowak, Ernst Albegger und Robert Glaser (v. l.)

Notar Peter Wenger und Holding-

Vorstand Mark Perz (r.) hatten Spaß.

Hatten Spaß: Anja Spindler (Woop)

und Larissa Kulis (GF Woop, r.)

Zahnärztin Andrea Hohensinner

und Kathi Wallner (r.)

Katrin Frank-Beck genoss den

Abend mit Ehemann Elmar.

Angelo und Fabio Urban mit Koch Felix Fliesser freuen sich schon

auf die kommenden Veranstaltungen im San Pietro.

Am Freitag, 12. Juni, können die Gäste bei Grigliata Italiana eine Genussreise

durch Süditalien genießen.

Am Montag, 22. Juni, wird es beim Public Viewing spannend. Das Spiel

Österreich gegen Argentinien wird live übertragen. Die Gäste werden dabei

mit kulinarischen Spezialitäten der beiden spielenden Länder verwöhnt.

Ab Donnerstag, 18. Juni, heißt es wieder Aperitivo Italiano. Die beliebte

After-Work-Party kehrt jeden Donnerstag ab 17 Uhr mit DJ Steevy Matheano

zurück. Bis September kann man somit coole Drinks, italienische Köstlichkeiten

und heiße Beats genießen.

Zudem hat das San Pietro ab sofort montags ab 11 Uhr geöffnet. Die neuen

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11 bis 22 Uhr.


24 graz

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7. JUNI 2026 www.grazer.at

graz 25


szene

26 www.grazer.at 7. JUNI 2026

28. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

Starke Vernetzung vor

Auch das AMS war da: Elisabeth

Pascottini und Michael König.

Bau-Profi Gerald Gollenz traf

Werbe-Profi Gerhard Kröll (r.)

Julia und Patrick Kröpfl freuten sich

auf einen lustigen Abend.

ATSE-Obmann Markus Losch und

Michael Ehmann (r.)

Denise Schuschko-Linke, Heike

Heinisser und Elfriede Burits (v. l.)

„Grazer“-Team: Sabrina Naseradsky, Leo

Schweighofer und Linda Steurer (v. l.)

Das Video auf

www.grazer.at

Sanlas-Eigentümer Günter Nebel, Birgit Jungwirth (Krebshilfe Steiermark)

und Wolfgang Fankhauser (VKB Bank, v. l.) posierten gerne gemeinsam.

Steuerberaterin Doris Wagner und Designer Herbert Traumüller genossen das

herrliche Wetter und stießen auf den gelungenen Wirtschafts-Stammtisch an.

Ines Erlacher (Rogner Bad Blumau)

kam mit Karin Wagner (DIS AG, r.).

Eva Semmler-Bruckner (der Grazer)

und Michael Sammer (Sammer GmbH).

Sportlich: Johannes Huber (Alphalauf), Fußball-Legende Otto Konrad und

Richter Martin C. Wittmann sprachen sicher auch über die Fußball-WM.


7. JUNI 2026 www.grazer.at szene

27

der Stammtischpause

Heike Stark-Sittinger (WKO Steiermark)

und Christoph Holzer (Spar)

Michael Kropiunig (l.) und Tobit

Schweighofer

Citypark-Centermanager Richard

Oswald und Martin Poppmeier (r.)

Die Glückskinder sorgten für Stimmung

unter den Gästen.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Silvia Pfeifer begrüßte Bezirksobmann-Stv.

Robert Hagenhofer.

Claudia Permoser freute sich gemeinsam mit Petra und Josef Schrammel

(kaufmännischer GF UMJ, v. l.) auf einen schönen Abend.

Fabian Kleindienst-Schein (WKO)

und Azra Mehinagic (der Grazer)

Birgit Schauer (ENW) und Reinhard

Hochegger (Stadt Graz)

Christian und Helen Lederer genossen den lauen Sommerabend gemeinsam

mit Carina Harbisch und Manuela Novak (Starcke Haus, v. l.).

Erwin Hauser und Helmut Posch

(Brau Union) genossen das Bier.

Rudi und Jane Hinterleitner freuten sich auf gute Gespräche mit Krebshilfe-

Geschäftsführer Christian Scherer (v. l.).

Michael Leeb (ÖVP) und Stadtpolizeikommandant

Thomas Heiland (r.)

Dorian Krois (der Grazer) und Bernhard

Faber (Vespa Börni, r.)


28 graz

www.grazer.at 7. JUNI 2026

28. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

Hunderte Gäste genossen

Angelo Urban und sein Team verwöhnten die Gäste mit herrlichen Nudelvariationen

und dem allseits beliebten Focaccia.

Dominik Hausjell wurde von Sabrina

Naseradsky begrüßt.

Azra Mehinagic freute sich über den

Besuch von Robert Neubauer.

Martin und Renate Divitschek schauten

auch vorbei.

Dorian Krois (der Grazer) und Mario

Lugger (WKO Steiermark)

Jörg Pummer (Raiffeisen) und Ingrid Gerencser stießen auf den gelungenen

Abend beim 28. Wirtschafts-Stammtisch an.

Energie-Steiermark-Vorstand Martin Graf (l.) unterhielt sich an diesem

Abend prächtig mit Notariatskammer-Präsident Martin Lux.

Immer im Einsatz: Tobit Schweighofer

und Victoria Weitenthaler

Marie Peinsith und Puntigams

Bezirksvorsteher Helmuth Scheuch

Landesrat Stefan Hermann, der auch eröffnete, freute sich mit seinem

gesamten Team über die Einladung des „Grazer“.


7. JUNI 2026 www.grazer.at

graz 29

den lauen Sommerabend

Gemeinderat Arsim Gjergji und

Alexia Getzinger

Marktforscher Peter Maderl (mResearch) und Gerhard Kobinger (Österreichische

Apothekerkammer, r.) trafen einander beim 28. Wirtschafts-Stammtisch.

Karlheinz Kornhäusl und Stephan

Plankensteiner (r.)

Andreas Köhler und Eva Sonnleitner

(Stadion GmbH)

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Angelo Urban freute sich mit Lebensgefährtin Evelyn Brötzner über die

zahlreichen Gäste und den gelungenen Abend.

Karlpeter Elis wurde von Sanja Radosavljevic

willkommen geheißen.

Ordinationscoach Barbara Weber

(l.) mit Susanne Gorny

Gerold Fraidl (Pressesprecher Landeshauptmann Mario Kunasek) freute

sich, zahlreiche Kolleginnen am Stammtisch zu treffen.

Der Wirtschafts-Stammtisch ist immer

für einen regen Austausch da.

Gastronom René Janger und Fußball-Legende Otto Konrad tauschten sich

mit Sicherheit auch über die kommende Fußball-WM aus.

Volles Haus beim 28. Wirtschafts-

Stammtisch

Julian Robosch und SPÖ-Steiermark-Chef

Max Lercher (r.)


30 szene

www.grazer.at 7. JUNI 2026

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Grazer Schlossberg

Das war das

Biergarten-Opening

Herti Grossauer-Widakovich,

Christian

Triebl von der

Brauunion

und Gastro-

Legende Franz

Grossauer

(v. l.) beim

Biergarten-

Opening LUEF (6)

SOMMER-OPENING. Vergangenen Sonntag wurde hoch oben am Schlossberg das Biergarten-Opening

gefeiert. Vom Frühschoppen über steirische Schmankerln bis zur Tombola war für jeden etwas dabei.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Am Sonntag, dem 31. Mai,

wurde am Schlossberg

offiziell die Biergartensaison

eröffnet. Bereits um 11 Uhr

begann der Tag mit einem gemütlichen

Frühschoppen, bei

dem bei Musik, regionalen

Köstlichkeiten und kühlen Getränken

schon beste Stimmung

herrschte.

Für einen gelungenen Start

sorgte zudem die kostenlose

Fahrt mit der Schlossbergbahn

zwischen 10 und 11 Uhr, die vie-

le Gäste bequem auf den Grazer

Hausberg brachte. Bei frühsommerlichem

Wetter genossen

die Besucher den Ausblick über

die Stadt und verbrachten entspannte

Stunden im Biergarten.

O’zapft is!

Ganz nach guter Tradition durfte

beim Frühschoppen die klassische

Stärkung nicht fehlen: Frische

Weißwürste mit Laugenbrezen

und süßem Senf sorgten für

den perfekten Genuss, begleitet

von einem kühlen Gösser-Bier.

Um 12 Uhr folgte der feierliche

Höhepunkt des Vormittags: Das

Bierfass wurde angezapft, womit

der gesellige Teil des Festes eröffnet

wurde.

Für die musikalische Umrahmung

sorgte anschließend

die Band deZwa mit einem abwechslungsreichen

Programm

voller Austropop-Klassiker und

beliebter Hits. Beste Mitsing-

Momente, ausgelassene Tanzstimmung

und jede Menge gute

Laune prägten den Nachmittag.

Ein besonderes Highlight waren

Gäste aus Bremerhaven in

Deutschland. Die deutschen

„deZwa“-Fans waren spontan

zum Biergarten-Opening nach

Graz gekommen – natürlich mit

Fanclub-T-Shirts – und genossen

den Sommertag hoch oben am

Schlossberg.

„Wir haben ein großartiges Konzert,

einen Feuerringgrill und

einen Biergarten, der nicht nur

die Besucher in Graz, sondern

auch die Grazer selbst begeistert.

Danke, dass wir diese tolle

Veranstaltung Jahr für Jahr gemeinsam

durchführen können.

Ein besonderer Dank gilt auch

der Band deZwa, die heute für

beste Stimmung sorgt“, freute

sich Hausherr Christof Widakovich.

deZwa sorgten auch dieses Jahr bei ihrem Konzert im

Biergarten am Schlossberg für gute Stimmung.

Barbara Muhr (TSV Hartberg), Gerhard

Goldbrich (der Grazer) und Kathi Paar (v. l.)

Unglaublich: Die deZwa-Fans aus Deutschland ließen

sich das Biergarten-Opening nicht entgehen.


7. JUNI 2026 www.grazer.at szene

31

Der ehemalige österreichische Radiomoderator Udo Huber führte

charmant durch das Programm im Circle Thalia Club.

BEREITGESTELLT

Hannes Kartnig als WM-Kommentator

■ Ein besonderer Gast wartet

beim Public Viewing im Biergarten

des Gösser Bräu: Gastgeber Robert

Grossauer holt mit Hannes

Kartnig eine österreichische

Fußball-Legende ins Spiel. Der

langjährige Sturm-Graz-Präsident

wird das Duell Österreich gegen

Weltmeister Argentinien am 22.

Juni um 19 Uhr live für das Publikum

kommentieren. Vor dem

Spiel, in der Pause und nach dem

Abpfiff dürfen sich die Gäste auf

Analysen, Hintergrundgeschichten

und die eine oder andere launige

Wortmeldung freuen. Für die

Spiele der österreichischen Nationalmannschaft

gegen Jordanien

(17. Juni, 6 Uhr) sowie gegen Algerien

(28. Juni, 4 Uhr) sperrt Robert

Grossauer sein Gösser Bräu

sogar außerhalb der regulären

Öffnungszeiten auf. „Wie es sich

für ein Fußballmatch gehört, gibt

es selbst um 4 Uhr und auch um

6 Uhr in der Früh frisch gezapftes

Bier und steirische Schmankerln“,

erklärt Grossauer.

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„Das große 10 Comeback“ im Circle

■ Vergangenen Mittwoch verwandelte

sich der Circle Thalia Club in

eine Zeitmaschine. Unter dem Motto

„Ü30 Special mit Mister Hitparade

Udo Huber“ ging „Das große 10

Comeback“ über die Bühne. Martin

Fritz und Simon Possegger luden

gemeinsam mit Gery Richter zu

einem exklusiven Kultabend, der

ganz im Zeichen der größten Hits der

1980er-, 1990er- und 2000er-Jahre

stand. Für ein besonderes Highlight

sorgte die österreichische Radio-

und Fernsehlegende Udo Huber,

der charmant durch das Programm

führte. Musikalisch begleitet wurde

der Abend von DJ-Legende Manfred

Hanus. Die Wahl des Clubs war kein

Zufall, blickt die Location doch auf

eine lange Musikgeschichte zurück.

Bereits Größen wie Falco, die EAV,

Opus und Boney M. standen hier

auf der Bühne. An diese Tradition

knüpfte die Veranstaltung mit Huber

und Stargast Simon Koschar, Frontmann

von Rising Girl, nahtlos an.

Ex-Sturm-Präsident Hannes Kartnig (l.) und Gösser-Bräu-Wirt Robert

Grossauer freuen sich auf die Österreich-Spiele der Fußball-WM. FABSAB MEDIA

5-mal

schlemmen

um

€ 45,-

Am 21. Juni erklingt in der Oper die Musik aus Videospielen.

Video Games in Concert

Am 21. Juni 2026 ab

11 Uhr lassen die Grazer

Philharmoniker

Musik aus Videospielen live

in der Oper Graz erklingen.

„Play! Video Games – LIVE in

Concert“ ist eine abwechslungsreiche

und mitreißende

Reise durch die Musik verschiedenster

Games – von Angry

Birds bis Prince of Persia.

Umrahmt wird der Vormittag

durch Videoeinspielungen.

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G E W I N N S P I E L

2 x 2 Karten

für „Play!“ zu gewinnen!

Sie wollen gewinnen?

E-Mail mit Betreff „Videospiel“,

Lösung und Telefonnummer

an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 10. 6. 2026.

Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.

Ein Pass, fünfmal schlemmen und dabei sparen: Der „Grazer“-Schlemmer-

Pass ist in den verschiedenen Verkaufsstellen in ganz Graz erhältlich. GETTY

Genießen und sparen

■ Der „Grazer“-Schlemmer-

Pass bietet auch dieses Jahr wieder

die Möglichkeit, dreimal zu

frühstücken und zweimal tagsüber

zu essen. In fünf teilnehmenden

Lokalen in Graz und

Umgebung können somit kulinarische

Highlights getestet und

ein angenehmes Ambiente kann

genossen werden. Besonders attraktiv:

Dabei lassen sich knapp

50 Prozent sparen.

Der Pass kostet 45 Euro und

ermöglicht unterschiedliche kulinarische

Angebote in folgenden

Lokalen: Flann O’Brien,

Ristorante Paradiso, Barista’s

Kalsdorf, Novapark Flugzeughotel

und Café Restaurant Leo.

Erhältlich ist er in den Grazer

’sFachl-Filialen in der Herrengasse,

im Murpark und

im Citypark sowie in allen

oeticket-Verkaufsstellen. Die

Stückzahl ist limitiert, daher

empfiehlt sich ein rascher Kauf.

Schnell sein, fünfmal schlemmen

und dabei auch noch sparen!


32 szene

www.grazer.at 7. JUNI 2026

Open-Air-Konzert „About Shostakovich“

■ Heuer findet bereits zum sechsten

Mal das Sommernachts-Konzert

„Kleinhapl & Friends“ auf den

Kasematten statt. Erstmals werden

zwei Schauspieler auf die Bühne

der Musiker geladen. In „About

Shostakovich – Zwiegespräch zwischen

Dmitri Shostakovich und

einer Unbekannten“ fordert eine

Unbekannte den Komponisten zu

einer Schachpartie auf. Während

des Spiels entwickelt sich ein mysteriöses

Gespräch, das immer mehr

zur Konfrontation wird. Woher

kennt diese Fremde die intimsten

Details seines Lebens? Warum stellt

sie genau jene Fragen, denen Shostakovich

nicht mehr entkommen

kann? Es wird spannend, wenn

zwei so starke Charaktere wie Dörte

Lyssewski und Karl Markovics in

die Rollen der beiden Protagonisten

schlüpfen. Gemeinsam mit der Pianistin

Kim Barbier und dem Geiger

Peter Szasz wird expressive Musik

von Dmitri Shostakovich gespielt.

Die Musiklegende Stefanie Werger setzte mit ihrer aktuellen Single „So

schene Leit“ ein musikalisches Lebenszeichen.

PRIVAT WERGER

Coffee statt Clubbing

■ Am 30. Mai verwandelte sich

das Café Grossauer in die Kulisse

des ersten Coffee Raves. Bereits

am Vormittag wurde getanzt, angestoßen

und geplaudert – statt

Cocktails standen dabei Cappuccino,

Matcha und jede Menge gute

Stimmung auf dem Programm.

Wo sonst entspannt gefrühstückt

wird, sorgten gemütliche Beats

von DJ Hiero und frisch gebrühter

Kaffee für beste Stimmung.

Der erste Coffee Rave sorgte nicht

nur für gute Laune, sondern auch

für einen guten Zweck. Für den

Sternthalerhof wurden insgesamt

750 Euro Reinerlös gesammelt.

Die Spende kommt der burgenländischen

Einrichtung zugute,

die Familien mit schwerkranken

Kindern unterstützt. „Der Coffee

Rave hat genau das gebracht, was

wir uns erhofft hatten: Menschen

zusammenbringen, neue Impulse

setzen und dabei etwas Positives

bewirken. Die Resonanz war

überwältigend“, freut sich Franziska

Grossauer-Iberer.

DJ Hiero, Bettina Knoblauch, Franziska Grossauer-Iberer und Martin

Dusek (v. l.) freuen sich über den gesammelten Betrag von 750 Euro. KK

Friedrich Kleinhapl freut sich, dass bereits zum sechsten Mal das Sommernachts-Konzert

auf den Grazer Kasematten stattfindet.

JUNGWIRTH

Große Stimme feiert 75. Geburtstag

■ Am 2. Juli feiert die österreichische

Musikerin Stefanie Werger

ihren 75. Geburtstag. Erst vor

wenigen Wochen meldete sich die

Sängerin mit ihrer aktuellen Single

„So schene Leit“ eindrucksvoll

zurück und setzte damit ein musikalisches

Lebenszeichen. Mit

Liedern wie „Stoak wie a Felsen“,

„I wü di g’spian“ oder „Sehnsucht

nach Florenz“ hat sie Musikgeschichte

geschrieben, ihr Publikum

berührt, bewegt und immer

wieder auch zum Schmunzeln

gebracht. Zwar hat sich Werger

aus gesundheitlichen Gründen

von der Konzertbühne zurückgezogen,

künstlerisch bleibt sie

jedoch weiterhin aktiv. Ihre neue

Single „So schene Leit“, entstanden

in Zusammenarbeit mit Produzent

Christian Kolonovits,

vereint auf gewohnt charmante

Weise pointierte Beobachtungen,

Humor und Wergers ungebrochene

Freude am Songwriting.

Centermanagerin Carina Weyringer mit Toni Polster (2. v. r.) und den

„Comedy Hirten“ Christian Schwab (l.) und Peter Moizi (r.)

MURPARK

Toni Polster im Murpark

Alle Fotos auf

www.grazer.at

■ Autogramme mit Schmäh

und Fußballgeschichten: Der

Besuch von Fußball-Legende

Toni Polster im Murpark begeisterte

am 30. Mai zahlreiche

Besucher. Gemeinsam mit den

„Comedy Hirten“ präsentierte

er sein neues Buch „Wir lachen

bis heute“ und sorgte dabei mit

humorvollen Geschichten und

persönlichen Einblicken für

beste Unterhaltung. Danach

nutzen viele Besucher die Möglichkeit

für Autogramme und

Erinnerungsfotos. Es war bereits

deutlich spürbar: Ganz Graz befindet

sich im WM-Fieber. „Die

großartige Stimmung und der

enorme Besucherandrang haben

gezeigt, wie sehr Fußball die

Menschen verbindet. Toni Polster

hat den Murpark für einige

Stunden in einen Treffpunkt

für Fußballfans jedes Alters verwandelt“,

freut sich Centermanagerin

Carina Weyringer.


7. JUNI 2026 www.grazer.at szene

33

Ein Fest für die ganze Familie

PARTYLAUNE. Am 19. Juni steigt am Lendplatz das vierte „Grazer“ Marktfest. Feiern Sie mit dem

„Grazer“, DJ Wurzinger sowie Edi and Friends einen stimmungsvollen Tag am Lendplatz.

Es ist wieder so weit: Am

19. Juni kehrt das „Grazer“

Marktfest bereits

zum vierten Mal auf den Lendplatz

zurück. Die Besucher

erwartet ein abwechslungsreicher

Nachmittag mit

bester Unterhaltung,

kulinarischen

Schmankerln

und einem

vielfältigen Rahmenprogramm

für die

ganze Familie. Bei Musik,

Genuss und guter Gesellschaft

wird der Lendplatz einmal mehr

zum beliebten Treffpunkt für die

Grazer.

www.grazer.at

Nicht verpassen

Ab 14 Uhr sorgt das Grazer Original

DJ Wurzinger mit seinen

präsentiert

bekannten Beats für ausgelassene

Stimmung, bevor ab 17 Uhr

Edi and Friends mit Live-Musik

für weitere musikalische Highlights

sorgen. Auch die

kleinen Gäste dürfen

sich auf ein tolles

Programm freuen:

Eine Hüpfburg

und weitere

Attraktionen

garantieren Spiel,

Spaß und Unterhaltung.

Ein besonderer Höhepunkt

des Festes ist zudem die

Bekanntgabe der Gewinner des

Votings zum „Beliebtesten Grazer

Bauernmarkt“. Wer noch

mitentscheiden möchte, kann

bis einschließlich 15. Juni auf

unserer Website seine Stimme

abgeben.

VW

DJ Peter Wurzinger wird auch dieses Jahr beim vierten „Grazer“ Marktfest

mit seinen Beats für beste Stimmung sorgen.

B. GASSER


34

eco

graz

www.grazer.at 7. JUNI 2026

Sabrina Naseradsky

34 sabrina.naseradsky@grazer.at

Wir beschäftigen bei der Energie Steiermark

insgesamt zwölf Biologen.“

Energie-Steiermark-Vorstand Werner Ressi

anlässlich der Langen Nacht der Energie über die vielfältigen

Jobmöglichkeiten im Energiesektor ALEX KRISCHNER

Sichtbare, wirksame Reformen

SPANNEND. Die WKÖ

geht durch turbulente

Zeiten. Nun soll der

erfahrene Manager Thomas

Spann einen Reform-

und Transformationsprozess

einleiten.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Eine der wichtigsten Interessenvertretungen

unseres

Landes fährt derzeit durch

stürmische Gewässer. Seit dem

Rücktritt von Harald Mahrer

kommt die Wirtschaftskammer

nicht aus den Schlagzeilen heraus.

Nun hat die neue Präsidentin

Martha Schultz den ehemaligen

Kammerdirektor und

„Kleine Zeitung“-Geschäftsführer

Thomas Spann beauftragt,

den WKÖ-Reformprozess zu leiten.

Neue Aufgaben

Mit der spannenden Aufgabe, die

WKÖ diesem Prozess zu unterziehen,

wurde der bisherige stellvertretende

Generalsekretär und

Thomas Spann

wird zukünftig

für den Reformund

Transformationsprozess

der

WKÖ zuständig

sein. MAREK KNOPP

Top-Manager Spann betraut. „Ich

bin jetzt seit knapp einem Jahr

dabei und war auch bisher für die

Digitalisierung im Haus zuständig“,

erzählt Spann, der sich auf

seine neuen Aufgaben als Leiter

des Reform- und Transformationsprozesses

der WKÖ freut. Dieser

wird jedoch nicht ohne harte

Maßnahmen vonstattengehen.

Einschnitte

„Die Reform bringt markante

Kostensenkungen und Strukturänderungen“,

erklärt der Experte.

Und ergänzt: „Wir können

in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

nicht unsere Mitgliedsbetriebe

noch stärker zur Kasse bitten.

Daher müssen wir bei uns selbst

zu sparen beginnen. Insgesamt

geht es um 100 Millionen Euro

für die gesamte Wirtschaftskammer

bzw. 35 Millionen Euro für

die WKÖ.“

Für Spann ist klar, dass die

WKÖ hier mit gutem Beispiel vorangehen

muss, um auch bei ihren

Mitgliedern die Reputation

wieder zurückzugewinnen. „Die

große Frage, die sich für uns stellt,

ist: Wie nehme ich Ressourcen

raus, ohne an Wirksamkeit zu verlieren?“,

erklärt der neue Leiter

des Reform- und Transformationsprozesses

die knifflige Aufgabe.

Die geplanten Kostensenkungen

werden jedoch nicht ohne

Einschnitte auch beim Personal

funktionieren. „Wir werden 200

Stellen streichen und uns dabei

auch von Mitarbeitern trennen

müssen. Und das wird nicht allein

durch natürlichen Abgang möglich

sein“, spricht Spann Klartext.

„In den nächsten zwei Jahren

wird es 80 Pensionierungen geben.

40 dieser Stellen werden

nicht nachbesetzt. Dazu kommen

dann noch weitere Kündigungen“,

erklärt er. Doch gleichzeitig beruhigt

Thomas Spann: „Es wird einen

Sozialplan geben und wir

sind in engem Austausch mit dem

Betriebsrat.“

Wohin

Doch wohin wird die Reise für die

WKÖ und generell die Wirtschaftskammer

gehen? „Für uns als WKÖ

wird der Weg digitaler werden und

wir fokussieren uns in Wien inhaltlich

voll auf die Interessenvertretung.

Wir bleiben eine Expertenorganisation,

und der Faktor Mensch

soll die digitalen Basics perfekt ergänzen“,

erklärt Spann.

Im Zuge des Prozesses sollen

Doppelgleisigkeiten abgeschafft

und Strukturen und Abteilungen

zusammengelegt werden. Auch

die Zusammenarbeit mit und zwischen

den Länderkammern soll

intensiviert werden.

Die ganzen Turbulenzen der

letzten Wochen und Monate bezeichnet

der Manager auch als

„Weckruf“ für die Kammer: „Martha

Schulz und Generalsekretär

Danninger setzen in der WKÖ voll

auf das Kerngeschäft ,Interessenvertretung‘.

Das wiederum bedeutet

für die Länderkammern volles

Augenmerk auf ,Service und Bildung‘.“

Und er ergänzt: „Wir haben

jetzt die Chance, die notwendige

Basis zu schaffen, um die

verlorene Reputation wieder zurückzugewinnen.

Dafür ist es notwendig,

die Ernsthaftigkeit des

Veränderungsprozesses sichtbar

zu machen. Wir meinen das sehr

ernst, denn wir wissen, dass wir in

der Öffentlichkeit und bei unseren

Mitgliedern keinen guten Eindruck

hinterlassen haben.“

Auch wenn das Tagesgeschäft

in den Servicestellen, im WIFI

oder in der Außenwirtschaft weiterhin

sehr solide läuft, gilt es das

Gesamtbild zu verbessern. „Mit

den für alle spürbaren Maßnahmen

wollen wir das verloren gegangene

Vertrauen wieder zurückgewinnen.

Ziel ist es auch, durch

harte und verlässliche Arbeit auch

Benchmark für die öffentliche

Hand zu werden.“

Es ist auch nicht die erste Krise,

durch die die Wirtschaftskammer

muss, aber: „Wir erkennen die

Zeichen der Zeit und sind bereit,

markante kostensenkende Änderungen

vorzunehmen, damit wir

auch in neue Aktivitäten mit hohem

Mitgliedernutzen investieren

können“, so Spann abschließend.

Zur Person

Der gebürtige Leutschacher

Thomas Spann, aufgewachsen in

einer Bäckerei in St. Anna am Aigen,

absolvierte ein BWL-Studium

mit Schwerpunkt Marketing/

Verkauf. Nach Abschluss des

Studiums wurde er Referatsleiter

beim Wifi Steiermark. Von 1995

bis 2002 war er Direktor des

Steirischen Wirtschaftsbundes.

Danach erfolgte ein Wechsel in

den Vorstand der MCG. 2003

wurde Spann Direktor der

Wirtschaftskammer Steiermark.

Diese Position hatte er bis 2014

inne. Im selben Jahr wechselte

er in die Medienbranche als

Geschäftsführer der Kleinen Zeitung.

2025 wurde er stellvertretender

Generalsekretär der WKÖ.

Nun betraut ihn Martha Schultz

mit der Aufgabe des „Leiter des

Reform- und Transformationsprozesses

der WKÖ“.


7. JUNI 2026 www.grazer.at

graz eco 35

TEURER

GETTY (“)

Blumen +7,2 %

Schlechte Nachrichten für alle Gärtner

und Blumenliebhaber. Blumen sind

um 7,2 Prozent teurer geworden.

Die glücklichen „Fit im Job“-Sieger: Martina Auerbäck, Isabella Stoiser, Dagmar

Wendler, Edwin Aigner, Michaela Drexel und Michaela Reinbacher (v. l.) FISCHER

Alle sind fit im Job

■ Am 1. Juni wurden die Sieger

des steirischen Gesundheitspreises

„Fit im Job“ gekürt.

Bereits zum 24. Mal wurden

Betriebe für ihr Engagement für

die Gesundheit ihrer Mitarbeiter

ausgezeichnet. Zu den Preisträgern

heuer zählten: das Bezirkspolizeikommando

Murtal, die

Sparkasse Pöllau, das Landesgericht

für Zivilrechtssachen Graz,

das Thermenhotel Franz Stoiser,

das Krankenhaus der Elisabethinen

und die FH Joanneum Gesellschaft.

Den Gewinnern gratulierten:

Karlheinz Kornhäusl,

Gabi Lechner, Bernhard Bauer,

Josef Pesserl und Jochen Pack.

Gemüse –6,2 %

Gute Nachrichten für alle, die sich

gerne gesund ernähren. Gemüse ist

um 6,2 Prozent günstiger geworden.

Moderater Anstieg

BILLIGER

■ Die Zahl der Arbeitslosen ist

auch im Mai wieder angestiegen.

Insgesamt waren 36.227

Personen beim Arbeitsmarktservice

Steiermark als arbeitslos

vorgemerkt. Das ist ein Plus von

4,1 Prozent oder 1411 Personen.

Rechnet man die Teilnehmer

hinzu, sind derzeit 44.733 Menschen

ohne Beschäftigung. Die

Zahl der Schulungsteilnehmer

erhöhte sich um 310 auf 8506

Personen. Ein Plus von 3,8 Prozent.

In Graz waren im Mai 19.707

Menschen ohne Job. Das ist ein

Plus von 5,6 Prozent gegenüber

dem Vorjahr.

Auch im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen wieder leicht angestiegen. Besonders

betroffen sind ältere Menschen und Langzeitarbeitslose. AMS/TAUSCHER


36

viva

graz

www.grazer.at 7. JUNI 2026

Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

36

Almen und Weiden sind kein

Streichelzoo.“

Landwirtschaftskammer-Steiermark-Präsident

Andreas Steinegger zur Einhaltung der Verhaltensregeln

im Umgang mit Weidetieren LK STEIERMARK/FUCHS

Schwimmen:

Zahlreiche Motorradfahrer fuhren

für einen guten Zweck. FOTO FISCHER

4000 Euro für die

Gesundheit

■ Beim diesjährigen und vierten

Fellows Ride starteten am

30. Mai hunderte Motorradfahrer

vom Grazer Hauptplatz,

um gemeinsam ein sichtbares

Zeichen für psychische Gesundheit

und gegen die Stigmatisierung

von Depressionen

zu setzen. Im Zuge dessen

wurden rund 4000 Euro für

den Verein „WEiL – Weiter im

Leben“ gesammelt.

Gesund und fit

durch den Sommer

Eine richtige Technik ist beim Schwimmsport entscheidend, um Überlastungen nachhaltig vorzubeugen.

GETTY

WASSER. Neben einer Erfrischung in den heißen Sommermonaten bietet

das Schwimmen zahlreiche positive Effekte für den gesamten Körper.

Bürgermeisterin Elke Kahr (l.) gratulierte

Edith Zitz. STADT GRAZ / FOTO FISCHER

Frauenpreis 2026

wurde verliehen

■ Am 2. Juni wurde auf den

Kasematten am Schlossberg

der Grazer Frauenpreis 2026

verliehen. Ausgezeichnet wurden

Edith Zitz für ihr herausragendes

Engagement sowie

das Projekt „Klara Kühn und

der geheime Experimentierkoffer“,

eingereicht von Antonia

Csuk. Organisiert wird

der Preis jährlich vom Referat

Frauen und Gleichstellung.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Der Sommer steht vor der

Tür, und somit treibt es

viele Menschen wieder

regelmäßig ins kühle Nass. Ob

in Seen in der Umgebung oder

im städtischen Freibad: Mit einem

Sprung ins Wasser kommen

direkt Sommergefühle auf.

Schwimmen ist in den heißen

Monaten eine der beliebtesten

Sportarten und bringt nicht nur

Abkühlung, sondern auch zahlreiche

weitere Vorteile für den

gesamten Körper.

Entlastung

Schwimmen wird oft als sehr gesunde

und schonende Sportart

bezeichnet, bei der ein Großteil

der Muskulatur des Körpers

beansprucht wird. „Durch den

Auftrieb des Wassers wird die

Belastung auf die Gelenke reduziert“,

erklärt Wilhelm Leinich,

Facharzt für Orthopädie und

Traumatologie. Davon profitieren

zum Beispiel Menschen mit

Arthrosen und Schmerzen sowie

Personen, die in ihrer Beweglichkeit

eingeschränkt sind. „Regelmäßiges

Schwimmen führt

zudem zu einer Kräftigung der

rumpfstabilisierenden Muskulatur,

wodurch Rückenschmerzen

vorgebeugt werden kann“, ergänzt

Leinich.

Neben diesen Effekten werden

bei regelmäßiger Betätigung

zudem die Ausdauer und

die Lungenkapazität verbessert.

Schwimmen ist damit ein effektives

Herz-Kreislauf-Training und

fördert die allgemeine Fitness.

Technik

Vor allem Rücken- und Kraulschwimmen

gelten biomecha-

nisch als schonender als Brustschwimmen.

Wie bei jeder

Sportart gilt jedoch: Die richtige

Technik ist entscheidend. Falsch

erlernte Bewegungen können den

Körper stärker belasten, als sie

ihm nutzen.

Beispielsweise kann eine nicht

korrekt ausgeführte Beinbewegung

beim Brustschwimmen die

Knie stark strapazieren. Vor allem

für Anfänger empfiehlt es sich daher,

die Technik unter Anleitung

eines professionellen Trainers

sauber zu erlernen. Dadurch können

Fehler frühzeitig ausgebessert

und Überlastungen vermieden

werden.

Wer regelmäßig mit richtiger

Technik schwimmt, kann von den

zahlreichen positiven Effekten

dieser Sportart profitieren – von

einer gekräftigten Muskulatur bis

hin zu einer verbesserten Ausdauer.


7. JUNI 2026 www.grazer.at

graz viva 37

IN

GETTY (2)

Ballonhosen

Neue Silhouetten prägen die Modetrends

dieses Jahres. Die Ballonhose

überzeugt mit ihrer modernen Form.

Stadtrat Robert Krotzer sowie Claudia Knopper von der Steirischen

Alzheimerhilfe stellten den neuen Wegweiser gemeinsam vor. FOTO FISCHER

Demenzwegweiser 3.0

Rund 21.000 Menschen leben

derzeit in der Steiermark

mit Demenz. Hinzu

kommen zahlreiche Angehörige,

die täglich Verantwortung übernehmen

und die Betreuung ihrer

Familienmitglieder sicherstellen.

Aufgrund neuer Entwicklungen,

insbesondere im Bereich der

Alzheimer-Demenz, wurde der

Demenz-Wegweiser Graz überarbeitet

und ist ab sofort in seiner

dritten Auflage kostenlos erhältlich.

Der Wegweiser ist das

Ergebnis der Zusammenarbeit

zahlreicher Organisationen und

Fachpersonen im Netzwerk „vergissdeinnicht

– Demenzhilfe“.

„Der Demenz-Wegweiser schafft

Orientierung, macht bestehende

Angebote sichtbar und hilft dabei,

rasch die passende Unterstützung

zu finden“, betont Gesundheits-

und Pflegestadtrat Robert

Krotzer. „Niemand soll sich allein

durch das System kämpfen

müssen“, ergänzt Claudia Knopper

von der Alzheimerhilfe Steiermark.

Schwerpunkte

In der neuen Ausgabe wurden

mehrere inhaltliche Schwerpunkte

gesetzt. Ein besonderer

Fokus liegt auf der Bedeutung

einer frühen Diagnose. Darüber

hinaus werden neue Therapieformen,

die in den vergangenen

Jahren stark weiterentwickelt

wurden, vorgestellt. Auch Prävention,

Bewegung, soziale Kontakte

sowie gesellschaftliche Teilhabe

nehmen einen wichtigen

Stellenwert in der Ausgabe ein.

Der neue Demenz-Wegweiser

kann kostenlos telefonisch unter

Tel. 0 316/872 2070 oder per E-

Mail an stadtrat.krotzer@stadt.

Zerrissene Jeans

Jeans mit vielen Schlitzen und Löchern

liegen nicht mehr im Trend und werden

von anderen Modellen abgelöst.

OUT

Gesundheitskompetenz

bei Kindern

■ Die Ärztekammer Steiermark

hat gemeinsam mit der Stadt

Graz ein Kinderbuch entwickelt,

das Kinder altersgerecht für Gesundheitsthemen

sensibilisieren

soll. „Gesundheitsbildung

muss im Kindergarten beginnen.

Mit medizinischer Expertise

im Hin-tergrund und einem

Känguru als Vermittler haben

wir das in eine kindgerechte Geschichte

verpackt“, erklärt Michael

Sacherer, Präsident der

Ärztekammer für Steiermark.

Ziel des „Wohlfühlbüchleins“

ist es, Kinder zu einem verantwortungsvollen

Umgang mit

ihrer eigenen Gesundheit zu

ermutigen sowie spielerisch

an Themen wie Bewegung, Ernährung,

Vorsorge und Körperbewusstsein

heranzuführen.

Insgesamt werden heuer 20.000

Stück in Grazer Kindergärten

sowie über steirische Fachärzte

für Kinder- und Jugendheilkunde

verteilt.

Zusammenarbeit

Das Konzept wurde von einem

Team aus Ärzten gemeinsam

mit Ines Pamperl, Leiterin des

Ärztlichen Dienstes im Amt für

Jugend und Familie, und Andrea

Csaszar, Pädagogische Leiterin

der Abteilung für Bildung und

Integration der Stadt Graz, entwickelt.

Wissenschaftlich begleitet

wird das Projekt von Sandra

Holasek. „Zu unseren Aufgaben

als Ärztinnen und Ärzte gehört

es, gesundheitsrelevante Themen

aktiv anzusprechen, verständlich

zu vermitteln und Eltern zu

unterstützen, gesunde Gewohnheiten

früh im Familienalltag zu

verankern“, ezählt Allgemeinmedizinerin

Neshat Quitt.

Das neue Kinderbuch der Steirischen Ärztekammer und der Stadt Graz bringt

Gesundheitsthemen in die Kinderkrippen und Kindergärten. CONNY LEITGEB PHOTOGRAPHY


38 viva

www.grazer.at 7. JUNI 2026

Es tut sich was in

„Grebis Kraxlland“ bietet viel

Spaß und Abenteuer. FELIX PLATZER

Eröffnung des

„Kraxllands“

■ Ein neues Highlight wartet

auf Familien auf den Grebenzen-

Höhen. Mit „Grebis Kraxlland“

wurde ein einzigartiger Erlebnisspielplatz

eröffnet. Am Eröffnungswochenende

gab es für die

kleinen Gäste kein Halten mehr

– die neuen Kletter- und Rätselstationen

rund um das Maskottchen

„Grebi“ wurden sofort

mit Begeisterung gestürmt. Das

„Kraxlland“ umfasst die Bereiche

Motorik, Balance und Geschicklichkeit,

gepaart mit Rutschen,

Kletter- und Hüpfelementen.

ABWECHSLUNG. Die

heimischen Thermen

bieten mittlerweile

ein buntes Rahmenprogramm

abseits des

kühlen Nass an.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Über viele Jahrzehnte waren

Thermen „nur“ ein

Ort zum Schwimmen

und Erholen für die kalten Wintermonate.

Mittlerweile hat sich

das Angebot erweitert, und die

heimischen Thermen sind das

ganze Jahr für die Gäste da. Dabei

darf auch ein buntes Programm

nicht fehlen.

Abwechslung

Clubatmosphäre kommt jeden

dritten Freitag im Monat beim

Thermen-Clubbing im Thermenresort

Loipersdorf auf. Auf

die Gäste warten heiße Beats,

Drinks an der Poolbar und verlängerte

Öffnungszeiten. Zudem

findet einmal im Jahr das

Thermenfestival mit Live-Acts,

DJs und Festival-Flair statt.

Wer es ruhiger mag, der besucht

eine der Klangreisen,

Kräuter-Workshops, geführte

Wanderungen oder einen der

wöchentlichen Yogakurse in

der Therme der Ruhe in Bad

Gleichenberg.

Romantisch wird es jeden

ersten Freitag im Monat beim

beliebten Mondscheinschwimmen

in Loipersdorf. Aber auch

andere Thermen bieten dieses

einzigartige Erlebnis an.

Generell findet man im

Thermen- und Vulkanland

verschiedene Kulinarik-Veranstaltungen,

Winzerfeste und

Märkte.

Thermen-Highlights

■ Thermen Clubbing jeden

dritten Freitag im Monat

■ Thermenfestival jährlich im

Thermenresort Loipersdorf

■ Klangreisen, Kräuter-

Workshops regelmäßig in

der Therme der Ruhe in Bad

Gleichenberg

■ Mondscheinschwimmen

Jeden ersten Freitag im Monat

kann man in Loipersdorf unter

dem Mond schwimmen

■ Wine Weekend am 27. Juni

in Bad Waltersdorf

■ 10-Marathons-in-10-Tagen

von 26. Juni bis 5. Juli 2026

rund um das Rogner Bad

Blumau

■ #WeAreWater-Fest und

der Family Summer Loipersdorf

am 4. Juli in der Therme

Loipersdorf

GRAZ

SÜDSTEIERMARK

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Entspannen in der

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Foto: © stock.adobe.com/Przemyslaw Iciak

* Tageskarte für eine Person um € 14,-. Gültig im Verkehrsverbund Steiermark an Samstag, Sonn- und Feiertag in S-Bahn, Regionalzug, REX, Interregio, Bus und Straßenbahn.

Gilt nicht in Railjet-, Railjet Xpress, Eurocity-, Intercity-, InterCityExpress-, D- und Nightjet-/Euronight-Zügen, sowie im RegioBus 311 nach Wien.


7. JUNI 2026 www.grazer.at viva

39

den Thermen

Romantisch wird’s beim Mondscheinschwimmen in den Thermen.

STG/TOM LAMM


40 viva

www.grazer.at 7. JUNI 2026

Flauschige

Freunde

AUSFLUG. Noch knapp ein Monat, dann sind

Sommerferien. Wer Abwechslung zu Schwimmbad

und Co sucht, dem sei ein Besuch in einem der

Tierparks oder Zoos in unserem Land empfohlen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Auch als Schlechtwetterprogramm

eignet sich

ein Ausflug in einen Zoo

oder einen Tierpark.

Der berühmteste Zoo Österreichs

ist mit Sicherheit der

Tiergarten in Schönbrunn. Der

von den Habsburgern 1752 gegründete

Zoo ist der älteste

noch bestehende Zoo der Welt.

Auf einer Fläche von 17 Hektar

warten rund 7800 Tiere aus 700

Arten auf die Besucher.

Durch seinen Wildreichtum

zeichnet sich der Lainzer

Tiergarten aus. Von den 29 in

Österreich beheimateten Fledermausarten

leben 19 hier.

Das Areal ist ein ausgewiesenes

Natura-2000-Naturschutzgebiet

und beherbergt einige der ältesten

Buchen und Eichen im

Wienerwald.

Der Wilde Berg Mautern beherbergt in seinem Alpentierpark 300 Tierarten,

unter anderem auch Bären.

WILDER BERG/HARALD STEIENR

Der Tiergarten Hellbrunn ist

mit seinen 14 Hektar Teil des

historischen Schlossparks von

Schloss Hellbrunn. Der Zoo

präsentiert 1500 Tiere in 150 Arten.

Auf den Berg

Ein ganz besonderes Ausflugserlebnis

erwartet die Besucher

am Wilden Berg Mautern. Das

65 Hektar umfassende Gelände

beherbergt einen Alpentierpark

mit 300 Tieren, einen großen

Spielpark und eine Sommerrodelbahn

und Mountain-Karts.

Mit dem Sessellift schwebt man

1100 Meter über dem Tierpark.

In der Tierwelt Herberstein

können die Besucher eine tierische

Reise rund um die Welt erleben.

Rätsel-Lösung vom 31.5.2026

K K S M

G A T E N U L L A C H T E

U R I R E R H A B E N

S I N G V O E G E L I T

S K R E N R O L L E

G E N A U K A J E E N

G E N U A O M O M I N T

R F B I O S T E N E

L S N O O K E R S E I

S A T Z N E F E R E N C

N O E E R S T F L O H

D U N A N T S

Lösung:

C T A L A C

L E H R R E I C H MILCH-

T U P C I GRABEN-

Lösung:

B U L M E H D D BACH MILCHGRABEN-

I O S O U A BACH

Sudoku-Lösung

vom 7.6.2026

8 3 6 2 4 9 5 1 7

5 9 7 3 8 1 4 2 6

4 1 2 7 6 5 9 3 8

7 5 3 6 1 8 2 4 9

9 6 8 5 2 4 1 7 3

2 4 1 9 7 3 6 8 5

6 2 4 8 5 7 3 9 1

3 8 5 1 9 2 7 6 4

1 7 9 4 3 6 8 5 2


7. JUNI 2026 www.grazer.at viva

41


mobil

graz

42

www.grazer.at 7. JUNI 2026

42

Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Was die Regierung bei der

Spritpreisbremse macht, ist

nicht Robin Hood, sondern der

Sheriff von Nottingham.“

Jakob Schwarz, Budgetsprecher der Grünen THOMAS TOPF

Bauernfängerei beim

Reform gefordert. VCÖ kritisiert

neue Firmenwagen-Steuern. GETTY

VCÖ warnt vor

E-Auto-Bremse

■ Die Zahl privat genutzter

Firmenwagen hat sich in der

Steiermark seit 2014 auf rund

25.600 verdoppelt. Nun plant

die Bundesregierung ab 2027

einen neuen Sachbezug für

Elektro-Dienstwagen, während

der Sachbezug für Verbrenner

unverändert bleibt. Der VCÖ

warnt vor schweren Folgen

für die Energiewende, da der

Anreiz für E-Mobilität sinkt.

Dieses Privileg betrifft ohnehin

nur fünf Prozent der steirischen

Beschäftigten – meist

Personen mit hohem Einkommen

im Management. Wer sein

Gehalt rein in Geld erhält, zahlt

im Vergleich mehr Steuern. Der

VCÖ fordert eine umfassende

Reform: Der Sachbezug für

Verbrenner müsse im gleichen

Ausmaß steigen, und die aktuelle

Deckelung gehöre abgeschafft.

Dass steuerliche Hebel

wirken, zeigt Belgien, wo der E-

Auto-Anteil binnen drei Jahren

von zehn auf 35 Prozent stieg.

ABZOCKE. Experten

entlarven Spritspar-

Gadgets als Bauernfängerei

und raten

stattdessen zu vorausschauender

Fahrweise.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Die aktuelle Spritpreisanalyse

des ÖAMTC zeigt

für den vergangenen Mai

gegensätzliche Trends auf: Während

Diesel im Schnitt 1,916 Euro

kostete und damit um 9,3 Cent

günstiger war als im April, stieg

Benzin um acht Cent auf 1,799

Euro pro Liter. Grund für das teurere

Benzin ist die stark steigende

Nachfrage durch den Urlaubsund

Feiertagsverkehr mit privaten

Pkw. Ein Effekt, der bei Diesel

aufgrund der konstanten Nachfrage

durch das Transportwesen

nicht so stark ins Gewicht fällt.

Zusätzlich macht sich der fast

komplette Wegfall der Spritpreis-

bremse bemerkbar: Am 1. Juni

stiegen die Preise um jeweils

fünf Cent pro Liter. Konsumenten

sparen bei einer kompletten

50-Liter-Tankfüllung aktuell

nur rund einen Euro, was beim

ÖAMTC auf deutliche Kritik

stößt. Die Spritpreis-Tracker der

Bundeswettbewerbsbehörde

bestätigen die langjährige

Empfehlung: Am

günstigsten tankt

man am Wochenende

oder am Montagvormittag.

Im

Tagesverlauf sinken

die Preise bis zur

Preiserhöhung um

12 Uhr und relativieren

sich erst wieder bis etwa

19 Uhr. Für anstehende Feiertage

empfiehlt der Club, am Donnerstag-

oder Freitagvormittag

zu tanken und Preise via Routenplaner

zu vergleichen.

Dominik Darnhofer

Teure „Wundermittel“

Angesichts der hohen Preise

greifen viele Autofahrer zu vermeintlichen

Wundermitteln,

um den Verbrauch zu senken.

Den Mobilitätsclub erreichen

derzeit unzählige Fragen von

Mitgliedern zu diesem Thema.

Der Markt bietet hierzu Tankzusätze,

uralte Metallstifte oder

sogenannte Dongles an, die

über die Diagnosebuchse in die

Bord elektronik eingreifen sollen.

ÖAMTC-Techniker

Dominik

Darnhofer warnt jedoch

dringend vor dem Kauf

dieser oft esoterisch

anmutenden Gadgets.

Es handelt sich hierbei

schlichtweg um eine

neue, miese Masche

auf dem Zubehörmarkt.

Wissenschaftliche

Tests mit dem Partnerclub

ADAC und der TU Wien

auf dem Rollenprüfstand sowie

auf der Straße belegen eindeutig,

dass diese Produkte keinerlei

Nutzen bringen. Die neuen

Dongles täuschen durch bloßes

Blinken eine Funktion vor, eine

echte Kommunikation mit dem

Fahrzeug findet aber überhaupt

nicht statt. Eine positive Auswirkung

auf den Verbrauch konnte

in keinem wissenschaftlichen

Die Preise für Treibstoff bleiben hoch: Autofahrer müssen beim Tanken tief in die Tasche greifen.

GETTY


7. 7. JUNI 2026 www.grazer.at

mobil graz 43

GETTY (2)

... in Graz

71,75 Prozent aller steirischen

Fahrraddiebstähle

ereigneten sich 2025 in Graz.

FAHRRADDIEBSTÄHLE

1516 : 724

... in Innsbruck

Im Vorjahr ist in Tirol die Zahl

der Fahrraddiebstähle zurückgegangen

(insgesamt 1311).

Spritsparen

Test nachgewiesen werden.

Das investierte Geld ist

für Konsumenten verloren.

Die Produkte

schaden dem Auto

technisch zwar meist

nicht, dafür aber

massiv der eigenen

Geldbörse, was dem

eigentlichen Sparwunsch

widerspricht.

Klaus Eichberger

ARBÖ warnt vor Nepp

Klaus Eichberger, Präsident des

ARBÖ Steiermark, teilt diese Einschätzung

vollinhaltlich. Er bezeichnet

derartige Gadgets als

„Bauernfängerei“, die in den allermeisten

Fällen keine bis eine ganz

geringe Auswirkung haben. Der

ARBÖ rät stattdessen, die hauseigene

Spritpreisdatenbank zu

nutzen, vor 12 Uhr mittags

zu tanken und teure

Stationen auf Autobahnen,

Schnellstraßen

oder Stadteinfahrten

konsequent zu meiden.

Auf Autobahnen

zahlt man oft 50 Cent

mehr pro Liter.

Als einzig wirksame

Methoden zum Sparen empfehlen

die Experten beider Clubs

das Anpassen des Fahrstils durch

vorausschauendes Fahren, sanftes

Beschleunigen, frühzeitiges

Schalten, das Erhöhen des Reifenluftdrucks,

das Vermeiden von

Kurzstrecken und Leerlauf sowie

das Abmontieren von unnötigen

Dach- oder Radträgern.

Eines der vermeintlichen Wundermittel ohne jede Funktion. ÖAMTC, STEPHAN HUGER, KK

Über 2,6 Millionen Mitglieder

vertrauen heute dem ÖAMTC

ERFOLGSBILANZ. Trotz anhaltender Krise und Teuerung wächst der österreichische Mobilitätsclub

weiter. Die Vorbereitungen für die kommende Hauptreisezeit im Sommer laufen bereits intensiv.

■ Der ÖAMTC bleibt auf Erfolgskurs.

Bei der 79. Generalversammlung

zog der Mobilitätsclub

eine rundum positive

Bilanz für das Jahr 2025: Mittlerweile

vertrauen mehr als

2,6 Millionen Menschen auf

den Verein. Für Präsident Markus

Ludvik ist das in Zeiten von

Teuerung und wirtschaftlichen

Herausforderungen ein spürbar

starkes Zeichen für das große

Vertrauen in die tägliche Arbeit

des gesamten Teams. Nach personellen

Wechseln im Vorstand

setzt die Führung um Direktor

Ernst Kloboucnik darauf, den

gewohnten Weg verlässlich

weiterzugehen. Der Club will

die Zukunft der Mobilität angesichts

von Klimazielen und steigenden

Kosten aktiv mitgestalten

und sich als starke Stimme

für leistbares Fahren einsetzen.

Bei der wichtigen Versammlung

diskutierten 100 Delegierte aus

ganz Österreich die kommenden

Pläne. Aktuell stellt sich der

Club auf die heiße Phase ein:

„Unsere Teams an den Stützpunkten,

auf der Straße und in

der Flugrettung sind – genau

wie alle Kollegen im Backoffice

– bereit für eine starke Sommersaison,

um den Menschen gewohnt

rasch und zuverlässig zu

helfen“, betont Ernst Kloboucnik.

Ernst Kloboucnik und Markus Ludvik (r.) bei der Generalversammlung ÖAMTC


44

sport

graz

www.grazer.at 7. JUNI 2026

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

44

Niederlage zum

Saison-Ausklang

■ Mit einer 29:32-Niederlage

im Heimspiel gegen Bregenz

hat die HSG Graz die Saison in

der HLA Meisterliga beendet.

Das Spiel der Abstiegsrunde

war bedeutungslos, den Klassenerhalt

haben beide Teams

schon in der vorletzten Runde

geschafft. Daher hat Cheftrainer

Risto Arnaudovski auch

noch einmal allen Spielern im

Kader der HSG Graz Einsatzzeit

gegeben. „Schade, wir hätten

die Saison gerne mit einem Sieg

beendet“, sagt Routinier Lukas

Schweighofer. „Aber am Ende

zählt der Klassenerhalt. Wir blicken

auf eine intensive Saison

zurück und freuen uns jetzt auf

die Sommerpause.“

Clay ist ein Rohdiamant,

der von Coach Dan Lacroix

perfekt geschliffen wird.“

Graz-99ers-Sportdirektor Philipp Pinter über

Neuzugang Clay Hanus aus den USA GEPA

Das „Footvolley-Paradies“ in St. Leonhard hat jetzt Umkleiden, Strom und eine Photovoltaik-Anlage. ELENA PAUSCH

Autarkes Sand-Paradies

für den Footvolley-Boom

Lukas Schweighofer (r.) und die

HSG Graz bleiben erstklassig. GEPA

HEIMAT. Nach ausreichend Sand und acht Containern für Garderobe und Co

erzeugt das Footvolley-Paradies per Photovoltaik nun seinen Strom selbst.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Während heute auf dem

Freiheitsplatz die Finalspiele

der Footvolley

„League of Champions“ bei freiem

Eintritt über die Bühne gehen,

strahlt auch die neue Heimat

der Grazer Footvolley-Szene in

nachhaltigem Glanz. Seit kurzem

stehen auf der Anlage des „Footvolley-Paradies“

bei der Kirche

in St. Leonhard acht Container

für Umkleiden, Duschen und Co.

„Die haben wir von der Tennis-

Sektion des ATSE Graz bekommen“,

sagt „Mr. Footvolley“ Benedikt

Hofmann-Wellenhof. „Die

Netze stammen aus der Auster,

und wo immer es ein großes Event

gab, haben wir den Sand danach

zu uns auf die Anlage gebracht,

um ihn weiterzuverwenden.“

Das Prunkstück im Paradies

ist aber die neue Photovoltaikanlage.

„Bislang hatten wir keinen

Strom, keine Duschen, kein

fließend Wasser“, sagt Hofmann-

Wellenhof. „Jetzt haben wir all

das, und durch die PV-Anlage

sind wir autark und erzeugen den

Strom, den wir für Kühlschrank,

eine kleine Küchenzeile, Boiler

und Steckdosen für Handys und

Laptops brauchen, selbst.“

Dazu gibt es eine fixe Webcam,

über die man schauen kann, ob

gespielt wird und wie die Verhältnisse

sind. Weiters ist auch eine

Flutlichtanlage geplant, damit bis

22 Uhr gespielt werden kann.

Starkes Wachstum

Denn um die Auslastung muss

sich Hofmann-Wellenhof keine

Sorgen machen. Footvolley

boomt. „Wir hatten letzte Woche

hier ein Schülerliga-Turnier mit

33 Paarungen“, ist er selbst ein

wenig baff über den Andrang. Im

nächsten Jahr soll die Schülerliga

noch weiter wachsen. Genau

wie die schon erwähnte League

of Champions. Diese Vereinsliga

hat Hofmann-Wellenhof mit

seinem „bolao“-Team letztes Jahr

ins Leben gerufen – mit neun Turnieren

quer durch Europa. Heuer

hat die Liga schon 18 Stopps auf

dem alten Kontinent. „Und ich

bekomme fast wöchentlich Anrufe

von Städten, die auch gerne

dabei sein möchten“, erzählt er.

„Also werden wir in der nächsten

Saison wieder kräftig wachsen

und wahrscheinlich 30 Turniere

in der League of Champions

haben. Wie auf der Tennis-Tour

werden dann an Wochenenden

Turniere parallel stattfinden.“

Diesen Aufwand kann das

sechsköpfige bolao-Kernteam

nicht mehr alleine stemmen.

Da arbeitet man dann mit lokalen

Vereinen zusammen, übernimmt

aber etwa Turnierleitung

oder Live-Stream. „Der nächste

Schritt ist dann, dass wir als

Team weiter wachsen“, sagt Hofmann-Wellenhof.


7. JUNI 2026 www.grazer.at

sport graz 45

OHA!➜

Uraltrekord geknackt

Lenia Standfest hat den 51 Jahre

alten steirischen U20-Rekord über

200 m in 24,41 geknackt.

Von Sturm zu Rapid

Defensiv-Spezialistin Elisabeth

Brandl verlässt Sturms Damen nach

zwei Jahren Richtung Hütteldorf.

GEPA (2)

Hauser hat die EM im Visier

OJE!

MOUNTAINBIKE. Dort, wo Theo Hauser 2025 seinen Vize-WM-Titel im Eliminator-Bewerb errungen

hat, will der Grazer heute im Rahmen der Europameisterschaft zu einer Medaille radeln.

Es ist eine Rückkehr an die

Stätte seines Erfolges. Im

türkischen Sakarya hat der

Grazer Theo Hauser 2025 im

Eliminator-Bewerb die WM-Silbermedaille

geholt. Heute greift

er auf seiner Lieblingsstrecke

im Rahmen der Europameisterschaft

in diesem Bewerb wieder

an und will nach dem EM-Titel

2024 auch heuer wieder auf dem

Podest stehen.

Es soll damit auch so etwas

wie Wiedergutmachung werden,

denn die Weltmeisterschaft in

Barcelona musste Hauser heuer

im April verletzungsbedingt auslassen.

Daher sind die Saisonziele

des 22-Jährigen klar definiert: Neben

einer Top-Platzierung in Sakarya

soll es eine Podestplatzierung

im Gesamtweltcup geben.

Und begonnen hat die noch

junge Mountainbike-Saison für

Hauser ziemlich vielversprechend.

Anfang Mai holte er bei

der Eliminator Pro League in Addis

Abeba (Äthiopien) den zweiten

Platz. Ende Mai schaffte er

das auch beim Rennen der Eliminator-City-Mountainbike-Serie

in Pieve di Soligo in Italien.

Nach der EM wird Hauser übrigens

gleich in der Türkei bleiben,

gastiert dort eine Woche später

doch der Eliminator-Weltcup.

Neues Team beim UBSC

■ Nach 20 Jahren bekommt

der UBSC Graz ein neues Führungsteam.

Michael Fuchs und

sein Team treten ab, Kerstin

Höger übernimmt als Obfrau,

Martin Mitter als Geschäftsführer.

Das neue Team will den

Verein moderner positionieren,

den eigenen Nachwuchs stärken.

Man habe Visionen und

Pläne, die man im Moment aber

noch nicht präsentieren will,

sagen Höger und Mitter bei der

Hofübergabe. „Wir loten gerade

aus, wie das Budget und damit

auch die Mannschaft aussehen

werden“, sagt Höger. Ob Trainer

Ervin Dragsic bleibt und in

seine zehnte Saison beim UBSC

geht, ist noch offen. Gespräche

darüber folgen in den kommenden

Tagen. Dragsic selbst fühlt

sich in Graz weiterhin wohl und

zieht immer Extra-Motivation

daraus, dass Experten den UBSC

meist schlechter einschätzen.

Theo Hauser kehrt an die Stätte der WM-Silbermedaille zurück.

DANIEL GIRMA

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

Wird Österreich Fußball-Weltmeister?

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

71,5 %

NEIN

28,5 %

JA

695 Teilnehmer, nicht repräsentativ,

Stand: Freitag, 5. Mai, 12 Uhr, Foto: GEPA

Walter Brückler und Michael Fuchs übergeben an Martin Mitter und Kerstin

Höger, Karl Sommer und Pascal Seidl (Marketing, v. r.) bleiben.

GRAZER

■ Bald ist es so weit: Am 11. Juni

beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft

2026. Wir wollten von

unseren Lesern wissen, ob sie

der Meinung sind, dass Österreich

Weltmeister 2026 wird.

Knapp 29 Prozent sind der Meinung,

dass Österreich es schaffen

könnte. Die Mehrheit bleibt

jedoch skeptisch und glaubt

nicht an den ganz großen Triumph.

Ob die Optimisten recht

haben, wird sich in den kommenden

Wochen zeigen.


46 grazer sonntag

www.grazer.at 7. JUNI 2026

SO ISST GRAZ

Das Sudhaus präsentiert...

... Gulasch

Kristian vom Sudhaus mit dem

Rindergulasch KK (2)

Im Sudhaus bekommen Gäste nicht

nur exzellentes Bier aus der Brauerei

serviert – kombiniert mit hervorragenden

Schmankerln wird der Besuch

im Restaurant

zum Erlebnis. Bei

den Gerichten

wird vor allem

auf die

Regionalität

der Zutaten

geachtet.

LEO

Zutaten:

1 kg Rinderbacken, 1 kg Zwiebeln, 4 EL

Schweineschmalz, 2 EL Tomatenmark,

3 EL Paprikapulver, 5 Knoblauchzehen,

100 ml Essiggurkenwasser, 100 ml Apfelessig,

250 ml Rotwein, 1,5 l Rindsuppe,

Salz, Pfeffer, getrockneter Majoran,

gemahlener Kümmel

Zubereitung:

Rinderbacken in ca. 5 cm große Würfel

schneiden und mit Salz und Pfeffer

würzen. In einem großen Topf im

Schweineschmalz scharf anbraten und

danach das Fleisch herausnehmen und

beiseitestellen. Im selben Topf nochmals

etwas Schmalz erhitzen – Zwiebeln und

Knoblauch bei mittlerer Hitze langsam

goldbraun anschwitzen. Tomatenmark

dazugeben und kurz mitrösten, anschließend

Paprikapulver hinzufügen

und nur wenige Sekunden mitrösten

(sonst wird es bitter). Mit Essiggurkenwasser

und Apfelessig ablöschen. Mit

Rotwein aufgießen und zur Hälfte einkochen.

Mit Rindsuppe aufgießen und

mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Majoran

würzen. Angebratenes Fleisch wieder

dazugeben und zugedeckt etwa 2 Stunden

köcheln lassen – bis das Fleisch

weich ist. Fleisch aus der Sauce nehmen.

Sauce durch ein Sieb passieren (z. B. mit

Flotte Lotte). Fleisch zurück in die feine

Sauce geben. Noch einmal aufkochen

und abschmecken. Mahlzeit!

GRAZWORTRÄTSEL

Willibald meditative

Ehrenhöfer, Wanderung

Stefan Hermann

& Co. von

im Norden

Graz

Gebäude an

der Kopernikusgasse

(2 Wörter)

Lebe wohl!

Grazer Bürgermeister

1985-2003

Computerwesen

Gebäude am

Hauptplatz

Augendeckel

Juristentracht

"genügend"

bei der

Doktorprüfung

Börsenkrach

blassrot

Hymne

Weltgesundheitsorganisation

weibliche

Endsilbe

Grazer

Barockschloss

Lösung:

SUDOKU

8

4

prompt, unverzüglich

portug. für

"Sankt"

Grazer Eichhörnchen

vertraute

Anrede

unverkrampft,

cool,

locker

von

Wasser

umgebenes

Land

Abk. für

"Grundsteuer"

sowieso

ein Ausgeflippter

spanischer

5 Freudenruf

den Namen

haben,

genannt

werden

Oper von

Verdi

eingeschaltet

3

1 2

Architekt in

Graz † 1972

(Ferdinand)

Blauer Brief

9

US-Nachbarstaat

von Kalifornien

altgriechische

Säulenhalle

Zwillingsbruder

des

Romulus

KFZ-Kz.

für den

Bezirk

Hallein

ein Spaziergänger

frz. für

"Seele"

griech.

Göttin

des

Unheils

Hirsch im

Kaukasus

Bildhauer in

Graz † 1774

11

Teil irischer

Namen

englischer

Artikel

Internet-

Domäne

für Unternehmen

Abk. f. "ehrenamtlich"

Ortsteil von

Kainbach

Namensgeber

eines

Schlosses i.

Waltendorf

"Meister

des Pumuckl"

Steppenwüste

in

Zentralasien

Sehnsucht,

Trieb, Bedürfnis

7

Vorsilbe

für "drei"

10. Grazer

Stadtbezirk

"Potz

Blitz!"

angekommen,

am Ziel

krautige

Zierpflanze

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

8 6 7

3 4 6

2 6 5 3 8

5 8 4

8 2 3

3 8

8 7 1

5 1 2 7

9 6 8

914

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

ärmelloses

Oberteil

6

cm/10

Vorsilbe

für "Erde"

auf diese

Weise

2x2 Karten

Rätsellösungen: S. 40

apodiktischer

Befehl

gehoben

für

"Atem"

eine

Schweizer

Großbank

G E W I N N S P I E L

Internationales

Roséweinfestival

Steiermark

Freitag

12.6.2026

Circle Thalia Graz

EU-finanziert: Mit Unterstützung

der Europäischen Union.

scherzhaft

für Landeshauptmann

Kunasek

für das Internationale

Roséweinfestival zu gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 9.6.2026.

Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.

10

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JETZT TICKETS

SICHERN!


7. JUNI 2026 www.grazer.at

grazer sonntag 47

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 7. JUNI

Skappa’nabanda!

Laut, schräg und mitreißend,

so beschreibt das Masala Brass

Kollektiv das Urban Brass Festival,

dass an diesem Wochenende in Graz

stattfindet. Am heutigen Sonntag

bieten die Blechbläser im Stadtpark

Frühschoppen & Brass Picknick Jam.

Los geht’s um 10 Uhr, der Eintritt ist

frei, Spenden sind willkommen.

Castor et Pollux

In der Grazer Oper wird heute Abend

„Castor et Pollux“ gespielt. Die

französische Barockoper von Jean-

Philippe Rameau beginnt um 15 Uhr,

für Regie und Choreografie verantwortlich

zeigt sich Nanine Linning.

Abend über digitale Liebe

Der deutsche Schriftsteller Michael

Nast ist heute in Graz zu Gast. Im

Rahmen seiner Lesetour „Generation

Dating Burnout“ macht er im Kammermusiksaal

des Grazer Congress

Station. Der Abend über die moderne

Liebe in der Krise beginnt um 19 Uhr.

Core&More am Schlossberg

Der Name ist hier Programm! Beim

Core&More Festival 2026 öffnet

die Schlossbergbühne Kasematten

ihre Tore für alle Fans von Metalcore,

Hardcore und Post-Hardcore.

Auftreten werden „Bury Tomorrow“,

„Silent Planet“ oder „All Faces

Down“. Start des Festivals ist um

15 Uhr.

Footvolley-Finale

Am Freiheitsplatz wird es heute noch

einmal so richtig spektakulär. Bei der

Footvolley League of Champions

steht heute der Finaltag an. Gespielt

wird ab 10 Uhr, am Vormittag stehen

die KO-Partien des 100er- und

1000er- Turniers auf dem Programm,

um 16 Uhr startet das 100er-Finale,

eine Runde später geht es dann im

1000er-Finale heiß her.

Kammermusik

Der Florentinersaal im Palais Meran

öffnet am heutigen Sonntag zum

letzten Mal seine Tore im Rahmen

der Kammermusiktage der Kunstuni

Graz. Sowohl internationale Gäste

als auch Kammermusik-Ensembles

der Uni treten am letzten Tag auf.

Um 12 und um 18 Uhr starten die

Programmpunkte.

Italien mitten in Graz

Der Karmeliterplatz verwandelt

sich an diesem Wochenende in eine

Bühne italienischer Lebensfreude. Ab

10 Uhr gibt es bei „La Festa Italiana“

an den Marktständen kulinarische

Spezialitäten aus Bella Italia.

Zusätzlich sorgt die OI&B Zucchero

Celebration Band mit Live-Musik für

die perfekte Stimmung und mediterranes

Flair. Der Eintritt ist frei.

Hanamicon

Nicht nur mediterranes Flair bietet

die steirische Landeshauptstadt an

diesem Wochenende, auch eine weitere

Reise kann man erleben. In der

Seifenfabrik findet die „Hanamicon

HIGHLIGHT:

10 Uhr

Stadtpark

Im Stadtpark kann man heute beim „Frühschoppen & Brass Picknick

Jam“ mit bester Musik in den Sonntag starten.

SIMON KURO, GETTY

2026“ statt, ein Festival für Japan-

Liebhaber, Gamer und Kreative.

Von 11 bis 17.30 Uhr warten bei der

Convention Wettbewerbe, Showeinlagen

und Vorführungen über

Anime, Manga oder Gaming.

Science Show

Im Frida und Fred öffnet heute um

15 Uhr das Amt für Erfindungen. Den

Kleinsten (empfohlen ab 3 Jahren)

werden dabei spannende Erfindungen

präsentiert, wobei eine Frage

ganz wichtig ist: Welche ist die

genialste? Es wartet eine spannende

Science Show mit Hund und vielen

Aha-Momenten.

Wal-Musical

Nur eine Stunde später wartet im

Frida und Fred der nächste Programmpunkt.

Um 16 Uhr beginnt

dort das Unterwassermusical

„Walgeschichten“. Die kleine Marie

schreibt dem Wal, er möge mit ihr

spielen. Dort taucht sie in eine spannende

Ozeanwelt ein und trifft auf

„Seastar“, einen Oktopolizisten und

eine alte Seeschnecke.

WOHIN AM SONNTAG

Pferde-Show

„Das Glück der Erde liegt auf dem

Rücken der Pferde.“ Wer diesem

Sprichwort Glauben schenkt, ist

heute in der Stadthalle goldrichtig.

„Cavalluna“ zeigt auch bei der neuen

Show „Tor zur Anderswelt“ meisterhafte

Reitkunst, kombiniert mit einer

märchenhaften Geschichte. Um 14

und um 17.30 Uhr geht es los.

Serenade

In der Pfarrkirche Mariagrün steht die

zweite von fünf Serenaden in diesem

Jahr auf dem Programm. Georg

Zopf kommt mit seinem Ensemble

„Innova Early Music“ nach Graz und

präsentiert das Programm „Zwischen

Himmel und Erde – Wiener Lieder

des Hochbarock“. Beginn ist um

18 Uhr, eine halbe Stunde davor kann

man bei einem Gespräch die Künstler

näher kennenlernen.

Sommerrauschen

Auch in der Mariahilferkirche gibt es

am heutigen Abend wieder Musik

zu hören. Im Rahmen der Abendmusiken

heißt es heute „Sommerrauschen“.

Das Ensemble Triolog

spielt Werke von Johann Sebastian

Bach, los geht’s um 20 Uhr.

Sommergala

Die Fachakademie für Ballett und

Tanz Graz lädt heute in den Kammersälen

zur Sommergala. Gleich

zwei Vorführungen werden dabei

geboten, die jeweils in zwei

Abschnitte gegliedert sind.

In Teil eins werden klassische

Szenen großer

Ballettwerke geboten,

im zweiten Teil

zeigen die jungen

Künstler

verschiedene

moderne Tanzstile.

Um 11 und um 15 Uhr

geht’s los.

Internationales

Roséweinfestival

Steiermark

Freitag

12.6.2026

Circle Thalia Graz

JETZT

TICKETS

SICHERN!

www.steiermark.wine

EU-finanziert: Mit Unterstützung

der Europäischen Union.


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