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10 – 11 | 2012 DESIGN | HANDWERK | GESTALTUNG

events, events


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OKT

2012

designersopen.de

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TITELBILD

Designers’Saturday 2010, Standort: Création Baumann, Lista Office;

| © Designers’Saturday, Susana Bruell Photography

editorial

Vermarktung in imposanter Kulisse

Der Rat für Formgebung nahm sich dem schon öfters laut gewordenem

Ruf nach einem Deutschen Design Museum an und

lud zu illustrer Diskussionsrunde nach Berlin. Während Bazon

Brock rumpelt: „Museen sind Zeitmaschinen, also Zukunftsschöpfer.

Musealisiert Euch, werdet zukunftstauglich!“ und Konstantin

Grcic zu Recht entgegnet: „Auf die Aktualität von Design können

nur Ausstellungen reagieren“, bringt es Ulf Poschardt auf den

Punkt: „Design ist das denkbar populärste Thema.“

Ob Museum, Ausstellung oder temporäres Event... Design ist

die neue Kunst, der neue Hype, auf den sich alle einigen können.

Nun hat sich die Kunst selbst in den letzten 30 Jahren ungemein

„eventisiert“, hat Blockbuster-Ausstellungen aufgefahren, spekta -

kuläre Biennalen und Seasonopenings inszeniert, von denen jeder

gern erzählen möchte, dass er einmal dabei gewesen sei und

dabei den Blick auf Sammeln, Vermitteln und das Abseitige vernachlässigt.

Das Design ist flugs der Kunst gefolgt und aus

Design messen wurden Designevents und immer mehr Events.

Eine eigene Kohorte der mobilen Immobilien (abbaubare Messehallen,

transportable Schlafcontainer) folgt dem Zirkus auf den

Fuß. So wie die Zugangsschwellen sinken, dreht sich gleichzeitig

eine Überbietungsspirale der Exklusivität, der Suche nach Nischen,

in denen man noch Insider sein kann. Wenn einer gerade

gegründeten Messe, die viel Spektakel bot, unter diesen Vorzeichen

die Luft ausgeht, fragt sich: hat es sich ausgehypt oder

handelt es sich hier um eine notwendige Marktbereinigung? (siehe

Interview S. 24)

Events sind käufliche, künstliche Pauschal-Erlebnisse. Sie werden

über etwas gestülpt, was allein nicht mehr auszureichen scheint.

Ein Schwimmbad ist nicht genug, es muss ein Erlebnisbad sein.

Rutschen unter 30 Meter sind nicht mehr weiter erwähnenswert,

Pools müssen wirbeln, duften, brodeln und dampfen, Saunen

sind aus 10.000 Jahre alten Nordkapkiefern gezimmert und werden

mit Kakao-Chili-Ingwer-Gletscherwasser begossen, 40 Tonnen

Edelsteine im Ruheraum versehen die Gäste mit kosmischer

Strahlung und der Fahrstuhl durchläuft das gesamte Farbspektrum

zwischen Lobby und erster Etage. Während man sich in

solchen Eventhöllen langweilt, sammeln andere Leute Pilze und

sterben daran, frieren im Regen, werden von Wildschweinen angegriffen

oder gehen nackt schwimmen. Freie Radikale. Die Erlebnisindustrie

rattert: Aus einem Restaurantbesuch wird Essen

im Zirkus, Essen zum Verbrechen oder Essen im Dunkeln, aus

einer Messe wird ein Kunstevent, eine Nachwuchsschmiede, ein

Diskursmarathon, ein Bespielungsort des Caterings und das alles

in imposantem Ambiente. Vermeintlich kollektiver Erlebnishunger

erzeugt sich überschlagende Superlative. Aber die Geschäfte

werden vielleicht woanders gemacht als in diesem Surrogatgewummer…

fragen sich Björn Barg und Regina Claus

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Inhalt

10 ESSAY

Heinz Kaiser

Designevents vs. Musealisierung

16 THEMA

Nike Breyer

Zeig's mir! Wie viel Event braucht Design?

24 PERSONA

Im Gespräch mit Matthias Schmid

The next big thing

Ein Event ist ein virtuelles Gebilde

28 Im Gespräch mit Ron Arad

„Ich bin selbst kein Planer“

31 ARTEFAKT

Gut gefunden

33 TEXT

Neu erschienene Bücher

34 SPEZIAL

DMY Revue

36 KOMPASS

Design, Handwerk und Gestaltung allerorten

48 TOPOS

Fokus Leipzig

51 DESIGNREPORT

kizuco Design aus Berlin und Brandenburg

53 SCHMUCKTENDENZEN ZÜRICH

Kathleen Taplick und Peter Krause

55 DIE GUTE ADRESSE

Shoppingguide

57 TIPPS

Empfehlenswerte Ausstellungen und Events

73 AGENDA

Termine von Oktober bis Dezember

85 CONCOURS

86 IMPRESSUM

09


essay

Heinz Kaiser

Designevents vs.

Musealisierung

Event, Event, ein Lichtlein brennt... Wenn es nach diesem Reim

ginge, wären Löschtrupps heillos überfordert: Das Feuer der Aufmerksamkeit

wird als Event seit einigen Jahren rund um den

Globus entzündet, immer aufs Neue und überall, nicht zuletzt

auf dem weiten Feld des Designs. Das offensichtlich besonders

leicht entzündliche Terrain der Angewandten Künste, der schönen

Gebrauchsform und verblüffenden Ergonomie, das weite Feld

der clever gestalteten, nichts desto weniger oft alltäglichen Dinge

und ihrer Marken, die sich nicht dagegen wehren, zu Fetischen

stilisiert zu werden, das alles ruft geradezu nach Events! Events!

Zur Wahrnehmung, zur Wertsteigerung, zur Selbstvergewisserung:

Denn Event geht nicht ohne Teilnehmer, und die treffen

sich gerne – wie man von Mailand bis Köln, von Kortrijk bis Langenthal

beobachten kann – mit Gleichgesinnten zur Suche nach

dem Heiligen Designgral, zu den Honneurs beim Event-mit-Designer,

oder einfach zum Sich-treffen-und-Spaß-haben. Den

„richtigen“ Blick auf die Dinge und Geschmack vorausgesetzt.

Dass falsche Leute, zumal in Massen, in Kombination mit falschen

Getränken den ganzen Spaß am Designrummel verderben

können, beklagte bereits 2010 das art-magazin: Um die Ausstellungszone

rund um die hippe Via Tortona in Mailand zum

Salone sei es „so überlaufen“ gewesen, dass es Autorin Dorothea

Sundergeld keinen Spaß mehr machte, zumal „die begleitende

Party-Animation der lokalen Gastronomie ... an Ballermannisierung

(grenzte)“.

10

In der Tat: Designevents sind nicht zuletzt Veranstaltungen des

Meet-and-greet und Sehen-und-Gesehenwerdens einer Klientel,

die im Smalltalk über Ästhetik und im Namedropping unvergleichlicher

Kreativer ihre gemeinsame Basisnote findet. Gut, dass man

dazu gehört; Design und Kreative sind das Thema, zu dem jeder

halbwegs intellektuelle und kultivierte Konsument eine Meinung

hat, da er sein eigenes Umfeld, Schreibtisch und Küchenbank

schließlich mit Designartefakten aufgepeppt hat. Gut, wenn wir

mal drüber reden können. Schade, vielleicht, dass bei Designevents

immer dieselbe In-crowd das Parlando dominiert...

Passagen Köln-Ehrenfeld, sozusagen die coole „off-imm cologne“:

Schanze-Mitte-Brooklyn-Williamsburg-Einheitslook und Flaschenbier-für-unterwegs

aus dem Büdchen, Kennerblick und herzliche

Umarmungen; Qubique Berlin im vergangenen Jahr in Tempelhof:

Hipster meets design manager, Karohemd und Röhrenjeans,

iMac auf den Knien balanciert, Kurzmantel und Nerd-Brille, dicht

gedrängtes Dazu-gehören auf der Sitzstufen-Pyramide in der

ersten Halle. Die Designszene, bzw. ihre Follower (oder: devotees?),

gaben das anheimelnde Bild einer Klassenjahrgangsfeier.

Das ist bei Vernissagen des Kunstbetriebs im Prinzip nicht anders,

– aber nützt es dem Design, wenn bei Events nur eine schmale

Gesellschaft der Eingeweihten das Publikum gibt?

Das Problem mit Events ist allerdings nicht, ob man das richtige

Outfit oder Accessoire zur Hand hat, ob man sich den Trip zu


Designers’Saturday 2010, Standort: City Center, Marburger Tapetenfabrik; © Designers’Saturday | © Susana Bruell Photography

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den europäischen Metropolen oder heimlichen Provinz-Hotspots

leisten kann, sondern: Von Events muss man erfahren. Weil sie

an innovativen Orten auftrumpfen wollen oder vom Stadtmarketing

gleich in eine vernachlässigte Zone gesteckt werden, die mit

Kreativwirtschaft und Design wiederbelebt werden soll. So gewinnt

das gehypte Event etwas Speakeasy-haftes, wie von Mund zu

Mund weiter geraunte Adressentipps für sündhafte Nächte mit

verbotenen Drogen. Ein deutlich öffentlicher, allgemein publik gemachter

Ort für die Designpräsentation wäre besser, allemal demokratischer,

auf jeden Fall verlässlicher – das würde allerdings

erhebliche Investitionen voraussetzen: vom Event, singulär und

flüchtig, mal hier und mal dort, zur Institution mit fester Adresse.

Ein Deutsches Designmuseum wäre eine solche erste Adresse,

die vom Rat für Formgebung unlängst ins Gespräch gebracht

worden ist. Ein prominentes Haus für Design ist nicht nur dringend

notwendig, meint das halb-offiziöse Designgremium, sondern

auch die Antithese zum Event: Eine Dauerausstellung plus wechselnde,

relevante Inszenierungen des Themas wäre für das breite

Publikum eine als selbstverständlich wahrgenommene Adresse

zur Information und Belehrung, nicht nur ein Partyraum für die

Jünger der hippen Kreativwirtschaft. Oder ein Schritt zur Musealisierung

anstelle einer lebendigen, dynamischen Wahrnehmung

von Design?

Das Fehlen eines „angemessenen Museums“ für Design in

Deutschland prangerte die Süddeutsche Zeitung vor einem Jahr

an: überall nur Vitrinen und keine Konzepte, zu geringe Ankaufsetats

und daher veraltete Designartefakte des Alltags. Die zumeist

als Anhängsel eines kunsthandwerklichen Museums geführten

Abteilungen hinken der Aktualität deutlicher hinterher, als es für

Sammlungen moderner Kunst gilt, denn Produktzyklen, Mode,

Wechsel des Angesagten, auf das die Sammlungsbesucher aber

intuitiv gerne treffen würden, lassen sich nur erschreckend fragmentarisch

abbilden. Ankaufsetats und vielleicht auch kuratorische

Unsicherheit führen dazu, dass man in Designausstellungen

oft einen muffigen Hauch des Gestrigen wahrnimmt, was jedenfalls

schmerzhaft ist, wenn sich die Schau auf den aktuellen

Schau- und Wiedererkennungswert von Produkten konzentriert.

Design bedarf besonderer Präsentation, befand das Magazin

form unlängst, sonst lande es im Produkte-Showcase, wo zum

Gebrauch bestimmte Industrieprodukte aus ihrem natürlichen

Kontext gerissen und dabei auch ein Stück ihres Charakters beraubt

sind: Was sagt uns Apple-Design ohne das Bedienerlebnis,

eine Ausstellung über Sitzmöbel einer Marke ohne den Raumkontext

dieser prestigeträchtigen Stühle und Sessel; ganz zu

schweigen vom Erlebniswert solcher Alltagsgegenstände. Möbeldesign

ohne Architektur und einen Diskurs über Traditionen

und Formen der Geselligkeit, der Kommunikation oder der Interaktion

von Gastgeber und Besucher, die rund um den Tisch Platz

nehmen oder sich in die Sitzlandschaft fallen lassen.

Designartefakte rufen nach Einbindung, nach Beteiligung des

Publikums (die ja vielfach die Benutzer sind), nach Auseinandersetzung,

die über die Frage der optischen Erneuerung und funktionalen

Modernisierung hinausgehen: was bedeuten uns denn

schön designte Dinge, die das Leben im Haushalt leichter machen,

ist Schönheit zugleich Entlastung? Wie reagieren Dinge

ergonomisch, funktional, in ihrer Signalsprache mit dem Einzelnen,

der Nutzergruppe oder der Architektur? Diese Anforderungen an

eine spezifische Präsentation von Design(geschichte) sind nicht

gering. Das Konzept „Event“ kann sie womöglich nicht erfüllen,

dazu sind Events zu fragmentarisch und, ja, auch inflationär-un-


Köln feiert Design: Passagen 2012, Material macht Design | Foto: Burat

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Live-Performance mit Street Credibility: Happening an der Qubique 2011

| Foto: Qubique

übersichtlich geworden. Das art-magazin nahm bereits vor drei

Jahren einen „Unmut über die Inflation von Biennalen“ wahr. Sozusagen

die Edelausgabe des internationalen Kulturevents, das

auch gerne in Design schwelgt. Ein dagegen solide etabliertes

Deutsches Designmuseum, kompetent kuratiert, angemessen

ausgestattet, mit einem offenen Konzept: Wäre ihm der Erfolg

nicht gewiss, angesichts der Bedeutung des Begriffs Design?


Jung und hip ist das Völkchen auf der jährlich in Berlin stattfindenden DMY | Foto: Nadine Elfenbein

Musealisierung anstelle von Events? Ausstellungen in einer festen

Institution müssten zusammentragen, was für die Besucher mit

ganz unterschiedlichem Hintergrund relevant sein kann und nicht

nur ein war-dabei-Gefühl hinterlässt („Das Braun-Radio hatten

wir auch!“); es reicht auf keinen Fall, die Roadshow einer Marke

(und dann der nächsten) ins Haus zu holen, das Experimentelle

und Vorläufige müsste aus den Designevents sozusagen nach

Hause geholt werden, und nicht zuletzt das Element des Begreifbaren

und Beteiligtseins. Nicht Podeste und Glaswürfel seien

gefragt, mahnte Markus Zehentbauer in der SZ an, sondern Bezüge

zwischen Design und Welt, Funktionalität begreifbar machen,

Rituale im Umgang mit früheren Design-Kultobjekten aufzuzeigen,

vielleicht auch mal an den Knöpfen drehen zu lassen. Klingt

schon ziemlich nach Event in musealen Hallen...

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thema

Nike Breyer

Zeig's mir!

Wie viel Event

braucht Design?

Events, Events, jede Menge Events – und es werden ständig

mehr – , die man als Produzent und Händler, aber auch als Kon -

sument, Kenner und Liebhaber von Design zur Kenntnis neh -

men muss, um nicht den Anschluss zu verlieren – de sign theo -

retisch, technisch, ästhetisch, aber auch ganz schnöde öko no -

misch.

Neben einer schier unüberschaubaren Anzahl kommerzieller Angebote

(„Stilvolle Dekorationen verschaffen Stimmung auf jeder

Feier“, „Wunderräume. Unser Name steht für Faszination, Erlebnis

und Emotion“) spuckt die Suchmaschine Google bei Eingabe

des Stichworts „Design Event“ aktuell mehr als zwanzig Messen

und messeartige Formate aus – allein für den deutschsprachigen

Raum. Ein Teil davon wird von den klassischen Messegesellschaften

organisiert, wie das einschlägige Branchengroßereignis,

die imm cologne, oder auch die Frankfurter Ambiente und Tendence.

Aber auch neuere Veranstaltungen befinden sich darunter,

die sich selbst als Plattform für Design definieren und daneben

auch andere Dienstleistungen anbieten, von Consulting über die

Herausgabe von Magazinen und Publikationen bis zum Betreiben

von Online-Datenbanken. Welches konkrete Geschäftsmodell

diesen Veranstaltern – und Veranstaltungen – im Einzelfall zugrunde

liegt, ist heute auf den ersten Click oft nicht mehr auszumachen.

Was geht hier vor? Versuchen wir eine kursorische Bestandsaufnahme.

16

Die Messe ist tot – es lebe die Messe

Als „Antiquitäten“ in diesem sich immer schneller drehenden Designevent-Karussell

darf man hierzulande vor allem zwei Veranstaltungen

betrachten, die 1924 gegründete Grassi-Messe Leipzig

(„europaweit anerkanntes Forum für die Kunstgewerbe-Elite“)

und die Berliner Zeughaus-Messe („qualitätsorientierte künstlerische

Begegnung im Bereich Angewandte Kunst und Formgestaltung“).

Wobei die Anfänge der letztgenannten bis weit ins 19.

Jahrhundert zurückreichen, als 1844 mit einer Allgemeinen Deutschen

Gewerbe Ausstellung die ersten zehn Jahre Deutscher

Zollverein gefeiert wurden und mit ihm ein wirtschaftlicher Aufschwung,

den ein regional begrenzter Freihandel den angeschlossenen

deutschen Fürstentümern beschert hatte. Als „moderne

Klassiker“ unter den Designveranstaltungen dagegen dürfen die

Award-Ausschreibungen gelten, die zusammen mit Ausstellungen

der prämierten Entwürfe das iF Industrie Forum Design e.V. seit

rund einem halben Jahrhundert organisiert und finanziert. Durch

Umgründung ist dieser Verein aus der 1953 gegründeten Zentralstelle

zur Förderung deutscher Wertarbeit e.V. hervorgegangen.

Aber auch die Wettbewerbe, Ausstellungen und Konferenzen

des Rat für Formgebung, 1953 von der Bundesregierung als stilbildende

Institution für die deutsche Industrie ins Leben gerufen,

gehören seit langem zu den etablierten Einrichtungen der Branche.

Sie folgen bis heute ihrer Aufgabe, die heimische Industrie

zu fördern und der Kreativwirtschaft als noch immer unterschätzte


Designers’Saturday 2008, Standort: Girsberger, arwa / Keramik Laufen AG | © Designers’ Saturday

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DMY Berlin 2012 | Foto: Sebastian Marggraf

Produktivkraft der Wirtschaft größeres Ansehen zu verschaffen.

Doch längst machen die Aktivitäten dieser genannten Institutionen

nur noch einen äußerst überschaubaren Prozentsatz aller

aktuellen Designevents aus. Der weitaus größere Teil der Messen,

Festivals, Ausschreibungen und Designdates wie etwa die

Designer's Open Leipzig (seit 2007), das Berliner Design Festival

DMY (seit 2003), die neue räume Zürich (seit 2005) oder die exklusive

Highendmesse Design Miami/Basel (seit 2007) sind keine

zehn Jahre alt – und unübersehbar (Retorten-)Babies des

21. Jahrhunderts.

Messe als Reagenzglas und Showbusiness

(Qubique-These 5/7)

Ihre Existenz verdanken diese Designmessen neuer Generation

nicht mehr der (arrangierten) Liebesbegegnung von Angebot und

Nachfrage, sondern sie wurden in künstlicher Befruchtung von

modernen Planungsbüros gezeugt und sind selbst Designprodukte.

Damit zeigen sie alle Merkmale des Zeitgeists – mit seinem

Charme des Gegenwärtigen, aber auch der Gefahr eines ablaufenden

Haltbarkeitsdatums, wie dieses für Modeerscheinungen

typisch ist.

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Offensiv und originell hat sich die Berliner Qubique in diesem

Sinne mit den eigenen Rahmenbedingungen auseinandergesetzt,

indem sie manifestartig 10 Thesen zum Thema „zukunftsorientierte

Messe“ auf ihrer Homepage zur Diskussion gestellt hat.

Ob die Berliner Veranstalter damit in Open Source-Manier den

Quellcode für das eigene Konzept offengelegt haben oder ob

hier versucht werden sollte, durch kühne Statements die Diskurshoheit

zu besetzen, muss offen bleiben. Aufgegangen ist

die Rechnung für die eigene Positionierung allerdings nicht. Die

Messe streicht die Segel und wird nach der Premiere im letzten

Jahr nicht wieder stattfinden. Die genauen Gründe müssen noch

analysiert werden (siehe Interview S. 24 in dieser Ausgabe). Dennoch

– vieles, was die Qubique-Thesen nur unwesentlich zugespitzt

ansprechen, trifft den Nagel auf den Kopf und bildet unübersehbar

allgemeine Tendenzen ab – woher auch immer diese

kommen. So lassen sich zwei Momente bei den aktuellen Messen

immer wieder erkennen. Das ist zum einen ein perfekt elaboriertes

Messe-Rahmenprogramm, zum anderen eine Neukonzeption

des Ortes. Das Rahmenprogramm als erstes Merkmal

einer „zukunftsfähigen Messe“ reicht von cooler Nachwuchsförderung

durch Ausschreibungen und Designpreise über passende

Partybespaßung mit Gourmetcatering am Abend, wenn die (hoffentlich)

prall mit Business gefüllten Messearbeitstage angenehm


ausklingen sollen, bis zur intellektuellen Weiterbildung der Besucher.

Für letztere werden neben Podiumsdikussionen mit Experten

auch „Talks“ genannte Veranstaltungen zunehmend üblich. Dabei

berichten Stars der kreativen Szene, aber auch unverbrauchte

Newcomer über ihre Arbeit und reflektieren diese. Das bietet

nämlich die elegante Möglichkeit zum strategischen Up- oder

Downgrading eines Diskurses (Design), der für viele Außenstehende

noch immer entweder mit Hedonismus, Oberflächlichkeit

oder sogar mit Spießigkeit assoziiert wird („Versuch´s mal mit

Gemütlichkeit“) oder aber als unbekömmlich theorielastig und

arty abgelehnt wird.

Location, location, location

(Qubique-These 9)

Während also die „neue Messe“ unübersehbar informations- und

kommunikationslastig umgestaltet wird, verändert eine zweite

Neuerung signifikant die materiellen Rahmenbedingungen: eine

Neukonzeption des Ortes.

Traditionelle Messegelände, Kongress- oder Kompetenzzentren

sind, vor allem für kleinere Messen, neuerdings „megaout“ – obwohl

diese bizarrerweise noch bis vor kurzem von Marketingex-

perten selbst für die ödeste Kleinstadt gefordert und teilweise

auch gebaut wurden. Inzwischen dösen diese oft in undurchsichtiger

Public Private Partnership-Finanzierung hochgestemmten

Betonpaläste häufig traurig vor sich hin. Atmosphäre null,

Nachfrage bescheiden. Stattdessen sind für hippe Events nun

authentische Orte mit pittoresker Kulisse gefragt – am besten

solche, wo früher einmal „in echt“ körperlich gearbeitet, produziert

oder auch „nur“ gefeiert wurde. Das kann eine alte Turnhalle oder

Radrennbahn (wie die als „die Gut Stubb“ bezeichnete Festhalle

Frankfurt) sein oder ein ausrangierter Regional- oder Rangierbahnhof

oder, noch cooler, ein stillgelegter Flughafen, der – wie

die legendäre „Mutter aller Flughäfen“ Tempelhof (Norman Foster)

– Mobilität, Weltoffenheit und Geschichte aus jedem Backstein

atmet. Aber auch Werkhallen von Industriebetrieben, wie beim

Designer's Saturday im Schweizerischen Langenthal sind hochbegehrt

und möglicherweise bald auch ein historischer Festsaal

wie der von Architekt David Chipperfield stilsicher restaurierte

Tanzsaal im Frankfurter Palmengarten. Geschichte und Geschichten

boomen, geschichtliche Orte ziehen wie nie und die Messeveranstalter

ziehen mit.

Dass diese neuartigen Messezutaten, so plausibel sie auch erscheinen

mögen, nicht automatisch auch ein Ergebnis garantie-

19


20

ren, das den nüchtern produktorientierten alten Großveranstaltungen

überlegen ist, muss nicht eigens betont werden. Vor allem

die edel reanimierten Lokationen bestechen zwar durch Atmosphäre,

degradieren die Akteure aber letztlich zu Statisten eines

schicken Reenactment. Das Geschehen bleibt Simulation. Damit

muss man umgehen können.

Stilvorlage Weltausstellung

Zeigen, Präsentieren, Inszenieren von Produkten dürfte fast so

alt sein wie die Menschheit selbst und der erste Gütertausch.

Unentbehrlich wurden diese Techniken spätestens, als die Menschen

mehr zu produzieren begannen, als sie selbst verbrauchen

konnten. Zunächst tauschten sie ihre Überschüsse auf

Wochen- und Jahrmärkten, bis durch zunehmenden Fernhandel


Sorgen regelmäßig für spektakuläre Inszenierungen im Mühlehof und Preisträger für beste Standfertigung am Designers’Saturday 2008: Lehrstuhl für Produktgestaltung

der Akademie der Bildenden Künste München, mit Prof. Carmen Greutmann-Bolzern und Prof. Urs Greutmann. Standort: Mühlehof | © Designers’Saturday

immer mehr Waren quer durch Europa hin und her transportiert

wurden und im 12. Jahrhundert daraufhin Stapelplätze und die

ersten Mes sen entstanden. Hier konnten Termingeschäfte abgeschlossen

und Güter in großem Maßstab umgeschlagen wer -

den.

Im Laufe der Jahrhunderte differenzierte und professionalisierte

sich die Institution der Messe. Wobei sie ihre moderne Gestalt

schließlich im späten 19. Jahrhundert erhielt, als 1895 in Leipzig

die erste moderne Mustermesse stattfand. Statt wie zuvor riesige

Warenlager zu bewegen, gab es Muster oder Prototypen zu sehen,

die von Einkäufern geordert werden konnten, bei späterer

Lieferung. Dabei ist es geblieben. Logischerweise wurden auch

die Produkte selbst dafür schrittweise nicht mehr einfach nur

ausgestellt, sondern geschickt „ins rechte Licht“ gerückt. Die

großen Weltausstellungen des 19. Jahrhunderts in Paris und

London gaben die Möglichkeiten vor, die von den lokalen Waren-

und Mustermessen im kleineren Maßstab nachgeahmt wurden.

Messestände wurden kunstvoll gestaltet und im 20. Jahrhundert

schließlich zu regelrechten Bühnen aufgerüstet, die die

Besucher nicht nur informieren, sondern verzaubern sollten. Das

entfesselte Regietheater der Achtzigerjahre, Film und Kunst (Environments)

lieferten die Vorlagen zu immer raffinierteren Formen

der Produktpräsentation.

Neue emotionale Dispositionen

Mit der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover war schließlich

ein Kulminationspunkt szenografischer Überhöhung erreicht, was

schließlich in die Kritik geriet. Seither sind vordergründig spekta-

21


22

kelhafte Inszenierungen in die Defensive geraten und rückläufig.

In Sammlungen und Museen tritt an deren Stelle die Rückkehr

zu klassisch objektorientierter Sammlungspräsentation. In kommerziellen

Kontexten von Produktlaunch und Messepräsentation

wird dieser Rückbau kompensiert von einer schon angesprochenen

Aufwertung des Raumes. Bevorzugt Bauwerke mit Geschichte

sollen die darin gezeigten Produkte nun mit ihrer Kraft

auratisieren.

Das ist auch die Schnittstelle, an der sich Städte und Kommunen

mit modernen Standort-Marketing-Überlegungen vermehrt ins

Geschehen einklinken, indem sie aus architektonischen Raritäten

Kapital schlagen – oder es zumindest versuchen. Auch das

dürfte zum rätselhaften Messeboom seit 2000 sein Quäntchen

beitragen. Ein neues Städteranking um die coolste Messe-Loca -


Schaukasten für Originale der Moderne von Prouvé bis Eames: Stand der Pariser Galerie Downtown von Franco Laffanour AUS WEG an der diesjährigen Design

Miami/Basel | Foto: James Harris für Design Miami/Basel

tion nimmt dabei schon Gestalt an, verleiht aber nur einer Entwicklung

sichtbaren Ausdruck, die viele Gründe und viele Facetten

hat.

Nicht die unwichtigste dürfte dabei sein, dass in einer zunehmend

durch digitale Medien geprägten Welt zugleich auch der emotionale

Bedarf nach realen Räumen und realen Begegnungen mit

Menschen und Dingen eine neue Eindringlichkeit gewinnt, den

auch die perfekteste Szenografie nicht befriedigen kann.

Natürlich gehört Design „ins Zentrum“, wie Vitra Design Museumskurator

Mateo Kries unlängst in einem programmatischen

Artikel für die Welt forderte. Im Zentrum unseres Konsums und

Lebens ist es längst angekommen, im Zentrum sinnvoller und

verantwortungsvoller Überlegungen noch lange nicht. Dazu aber

können und sollten intelligente Präsentationen von Design

beitragen, sei es in einem noch zu schaffenden Deutschen

Designmuseum, wie es der Werkbund fordert (und worüber

der Rat für Formgebung derzeit öffentlich nachdenken lässt;

www.deutschesdesignmuseum.de), sei es auf anspruchsvoll

gestrickten „Designmessen einer neuen Generation“, wenn sie

ihren selbst formulierten Kommunikationsauftrag ernst nehmen

und nicht nur auf kurzfristige Effekte und einen schnellen return

of money setzen. Auf die Frage, wie sie auf die neue Vielfalt an

Designevents und Messen reagiere, antwortete die Kölner Galeristin

Gabrielle Ammann diesen Sommer in Basel erstaunt:

„Ach ja? Viele neue Designmessen?! Ist mir noch gar nicht aufgefallen.

Für uns gibt es nur die Design Miami/Basel.“ Vermutlich

ist diese Auskunft gar nicht überraschend, sondern einfach nur

überlegt und konsequent.

23


persona

Im Gespräch mit Matthias Schmid

The next big thing

Ein Event ist ein

virtuelles Gebilde

Matthias Schmid organisierte früher die Berliner Modemesse Bread & Butter

in Berlin-Tempelhof und gründete 2011 die unkonventionelle Möbelmesse

Qubique.

24

2011 war Matthias Schmid federführend an der Lancierung

und Organisation der neuen Berliner Möbel- und Interior-Messe

Qubique beteiligt. Die Messe sorgte mit imposantem Showund

Rahmenprogramm für großes Aufsehen, ebenso wie mit

ihrer Location, dem Flughafen Tempelhof. Eigentlich sollte es

beim Interview in Prenzlauer Berg um die zweite Qubique im

Herbst 2012 gehen; dann kam die Meldung, dass die Messe

nicht stattfindet. Im Gespräch mit Tilmann Hoffer wirkte Matthias

Schmid dennoch optimistisch.

Matthias Schmid, die Nachricht, dass dieses Jahr keine Qubique

stattfindet, hat uns sehr überrascht, zwischenzeitlich kursierten

auch andere Gerüchte. Darum lautet die erste Frage natürlich:

Wie sieht es mit der Qubique heute aus, was sind die Hintergründe,

was ist der Stand der Dinge?

Ein Event ist ja zunächst ein virtuelles Gebilde. Selbstverständlich

war die Anfangsidee, dass wir eine jährlich stattfindende Veranstaltung

sein sollten. Aber natürlich zieht man die tatsächlichen

Erkenntnisse, wie Marken funktionieren, dann erst aus der realen

Situation. Theorien gibt es in dieser Industrie eine Menge. Letztendlich

ist eine Messe eine Vertriebsplattform. Wir sind natürlich

etwas in die Show abgedriftet – ganz bewusst. Nicht so sehr wie

wir wollten, da hatten einige Aussteller Bedenken. Die Resonanz

war sehr gut. Nichtsdestotrotz haben wir es einfach nicht geschafft,

das Jahr 2012 zu finanzieren. Das Gesamtinvestment,

das man braucht, um eine solche Veranstaltung sinnvoll zu tragen,

wäre einfach zu hoch gewesen. Tempelhof war eine ideale Loca-


Ventura Berlin präsentierte in einem in die Qubique integrierten und kuratierten Bereich Projekte und ausgewählte Objekte von etablierten und jungen Designern

und Galerien. Der Empty Chair von Maarten Baas für Amnesty International wurde erstmals außerhalb der Niederlande gezeigt. | Foto: Qubique

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26

MÖBEL DIE PASSEN

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KOCHEN

RESTAURIERUNG

Wir entwerfen und bauen Möbel, die perfekt in Ihr Zuhause integriert

werden. Ob es sich dabei um ein markantes Einzelstück

oder ein schlichtes Möbel handelt, das sich unauffällig, aber

maßgenau in Ihre vorhandene Wohnlandschaft einfügt, bestimmen

Sie. Auch in Bezug auf Materialien und Oberflächenstrukturen

können Sie auf unsere über 25-jährige Erfahrung zurückgreifen.

Erfahrung haben wir auch bei der Planung und Realisierung von

Bad- und Küchenbereichen, die immer eine individuelle Lösung

erfordern. Verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck von unserer

Arbeit unter www.meister-hs.de.

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tion, aber um sie richtig zu bespielen, müssen Hersteller auch

bereit und in der Lage sein, die nötigen Beträge zu bezahlen. In

der Branche wollen aber viele gar nichts bezahlen. Das Ganze

musste also kleiner werden, damit es skalierbar ist, darum haben

wir dann mit der Station Berlin verhandelt...

...dem Eventgelände in dem stillgelegten Postbahnhof in Kreuzberg

im Besitz der PREMIUM Exhibitions GmbH...

...und das war eigentlich okay. Über die Finanzierung haben wir

aber viel Zeit verloren. Dann hat der Termin, den wir vorgesehen

hatten, nämlich Anfang Dezember, bei vielen Händlern zu Kopfschütteln

geführt. Andere fanden das auch gut, die Interessen

sind in diesem Markt sehr zersprengt. Aber aus der Sicht der

Hersteller ist es eben so: Man wird alle vier Wochen von einem

neuen Veranstalter angesprochen, der the next big thing machen

will, und alle haben eine neue Vision und wollen die Essenz dieser

Kultur darstellen.

Also, bezüglich Qubique heißt das...?

Also: Es wird 2012 keine Veranstaltung geben. Die Marke besteht,

aber die Grundlagen müssten komplett andere sein als letztes

Jahr. Es funktioniert nicht auf Initiative von Eventleuten. Ich bin

mittlerweile überzeugt, dass für eine tragfähige und auch wirtschaftlich

interessante Veranstaltung die Initiative von der Gruppe

der Marken selbst kommen müsste. Letztes Jahr sah alles schön

aus, aber es gab es einfach noch zu wenig kommerzielle Power.

Darum ist Qubique jetzt nicht beerdigt, aber in die Schublade

gelegt. Nicht, weil wir keine Lust mehr hatten. Im Gegenteil, wir

haben gekämpft wie die Wahnsinnigen. Aber irgendwann fragt

man sich dann ganz fundamental: Welcher Hersteller hat eigentlich

welche Interessen? Mit wem soll ich eigentlich reden? Wer

lebt in der Vergangenheit, wer ist offen für die Zukunft, und wer

ist eigentlich gar kein Hersteller, sondern eher ein Künstler? Ich

habe von Anfang an gesagt: Wir müssen die jüngeren Leute suchen,

die konsumige Produkte machen und Hersteller, die nach

neuen Vermarktungsplattformen suchen. Und nicht versuchen

die zu überzeugen, die hauptsächlich ihren Status quo wahren

wollen.

Also lag es daran, dass bei den Herstellern die Risikobereitschaft

nicht da war, sich auf ein neues Format einzulassen?

Ja, warum sollten sie ein bestimmtes Risiko auch eingehen? In

Mailand ist es oft so, dass man eigentlich keine neuen Produkte

hat, aber man geht auf die Messe, damit man da ist, damit man

die üblichen Händler trifft und damit man gesehen wird. Bei etwas

komplett Neuem kommt niemand, um einfach nur Kommunikation

zu machen. Also ja: Die Risikobereitschaft ist nicht da. Aber das

ist auch verständlich, wie ich im Nachhinein sagen muss. Man

muss den Herstellern die Frage beantworten: Wer kommt da,

mit wem kann ich da Geschäfte machen? Diese Frage kann man

vor einem neuen Event aber nicht seriös beantworten. Das heißt,

einer wartet auf den anderen.

Welche Faktoren müssen stimmen, damit es trotzdem zur Zusammenarbeit

kommt?

Man kann sicherlich ein gutes Portfolio zusammenstellen, aber

der Aufwand ist sehr viel größer, als man sich das vorstellt. Wir

hatten Veranstaltungen, auf denen wir die Qubique vorgestellt

haben, wo Vertreter von fünfzig Herstellern kamen, da waren wir

sehr stolz drauf. Aber letztlich zählt, wer am Ende des Tages unterschreibt.

Und dafür hatten wir möglicherweise zu wenig Glaubwürdigkeit

und zu wenig Rückendeckung aus der Branche. Hinzu

kommt, dass man das nicht für 30 Euro den Quadratmeter machen

kann. Das wäre wieder einfacher.


Was hat Qubique gegenüber anderen Veranstaltungen abgegrenzt?

Wir wollten nie eine Designveranstaltung wie die DMY sein, unsere

Vorstellung war ganz klar: Interior mit Marken, die klare kommerzielle

Absichten und auch die nötigen Produktionskapazitäten

haben. Aber direkt nach dem Event und auch im Januar war

kaum Anschlussvermarktung möglich, weil jeder sofort wieder

zum Tagesgeschäft übergegangen ist. Die Abläufe sind sehr eng

getaktet, da ist es sehr schwierig sich zu profilieren.

Der Fokus der Qubique lag auf Produkten, die man auch als

Normalsterblicher tatsächlich kaufen, bestellen und bezahlen

kann, gleichzeitig war es eine große Show, sehr schick, mit viel

Glamour. Ergab sich daraus nicht auch ein Spannungsfeld?

Ja, vielleicht ein bisschen zu schick und ein bisschen zu viel Glamour,

okay. Aber Spannungsfelder sind ja grundsätzlich nicht

von Nachteil. Und wir hatten ja auch nicht vor, eine reine Verkaufsmesse

wie etwa die blickfang zu machen. Man muss eine

klare Struktur aufweisen: Bist du eine B2B- (Business-to-business,

Anm.d.Red.) oder eine B2C- (Business-to-consumer, Anm.d.

Red.) Veranstaltung? Entsprechend hast du unterschiedliche Aussteller.

Bei einer B2B-Veranstaltung sind deine Kunden die Händler,

die contract-Leute, die Architekten, und weniger die Endverbraucher.

Das war unser Ziel: Eine gute B2B-Veranstaltung zu

machen, und gleichzeitig das B2C im Sinne von Markenkommunikation

zu nutzen. Der normale Endverbraucher kennt keine einzige

vernünftige Marke. Und ich rede nicht von denen, die so

teuer sind wie Cassina. Es gibt hochwertige Stühle für hundert

Euro. Und die wurden auch nicht von Kinderhänden zusammengeleimt,

oder wie diese ganzen Vorurteile lauten.

Daraus ergibt sich ja jetzt eine düstere Einschätzung des Status

quo: Es gibt eine Menge schicker Messen für ein kleines Oligarchenpublikum,

und der Rest wird von IKEA abgedeckt. Oder ist

das übertrieben?

Ich würde sogar noch weiter gehen. Ich kenne zwar die ganz genauen

Zahlen nicht, aber unter den zehn größten Möbel-Händlern

in Europa ist eigentlich keiner, der Produkte von klassischen Designherstellern

im Sortiment hat. Die Markenwelt, in der wir uns

bewegen, ist kein Abbild der Realität. Ich zeichne ja nichts düster,

ich sage ja nur wie es ist: Wo kaufen die meisten Leute ihre Möbel?

Warum gibt es zum Beispiel von Moroso keine Linie für

junge Leute, die nicht so teuer ist? Leute wären im Prinzip bereit,

100 oder auch 200 Euro für einen Stuhl zu bezahlen, das geht ja

alles noch. Aber das machen sie nur, wenn sie eine Marke mit einer

Story dahinter sehen. Die Modeindustrie betreibt das par excellence.

Da wird gepusht, da ist Feuer dahinter. In der Möbelindustrie

herrscht immer noch dieses Bedächtige vor.

Liegt das vielleicht auch daran, dass wir allgemein ein merkwürdiges

Verhältnis zu Design haben? Zum einen sind beispielsweise

Möbel Gebrauchsobjekte, die man kauft, weil man eben gerade

einen Stuhl braucht, und auf der anderen Seite geben wir Dingen

eine fast schon museal-sakrale Aura, wenn wir sie als hohes Design

klassifiziert haben...

Genau, auf vielen Messen stehen die Möbel ja auf Podesten, damit

man sie auch ja nicht anfasst. Absurd. Wir wollen im Grunde

wieder zurück zum Benutzen von Dingen. Ich beobachtete sogar

teilweise, dass Leute auf dieses schon Benutzte stehen, weil es

ihnen die Schwellenangst nimmt. Man merkt das auch schon in

den Läden. In denen wird man fast abgeschreckt, auch wenn

die Produkte sehr gut sind, und zwar aus genau diesem Grund:

Man hat das Gefühl, in einem sakralen Palast zu stehen. Bloß

nicht nach dem Preis fragen!

Davon hat Qubique sich abgegrenzt. Aber wie geht es denn nun

weiter?

Qubique ist momentan ein noch zu definierendes offenes Gebilde.

Die Messe wird nie wieder in der gleichen Form wie letztes Jahr

stattfinden, das ist ausgeschlossen. Aber jetzt werden wir ganz

gezielt unsere Kommunikationskanäle nutzen, um in der Community

herumzufragen. Und zwar ohne jeden Verkaufsdruck dahinter.

Und wenn von Seiten der Marken jetzt die Aussage kommt:

Ja, wir brauchen Berlin als kommunikative Zentrale Europas,

dann wird sich sicher auch ein Weg finden, das umzusetzen.

Wie muss man sich das konkret vorstellen? Das Konzept, eine

große Party zu veranstalten, um die Leute in dieses Segment zu

locken, ist ja zumindest von der Presse sehr gut aufgenommen

worden...

So würde ich es auch wieder machen wollen. Aber ich könnte

mir das Ganze inzwischen auch dezentralisierter vorstellen. Heute

ist es so: Große Messen finden an einem Ort und zu einer Zeit

statt. Der Salone del Mobile ist im April in Mailand, Punkt. Das ist

festgenagelt. Entsprechend kommen auch immer dieselben Leute.

Aber was wäre denn, wenn man das Ganze total loslöst von

Ländern, Städten und Locations? Warum nicht flexibel agieren?

Warum nicht mit einer micro-fair an Orte gehen, wo schon viel

passiert? Oder wo noch gar nichts passiert, um in die örtliche

Community vorzudringen? Qubique könnte quasi etwas sein,

was unabhängig von Ort und Zeit stattfindet. Damit ließen sich

ganz neue Märkte erschließen: andere Händler und andere business-contract-Kontakte

als zum Beispiel in Mailand oder in Berlin.

Und es wäre auch für den Veranstalter sehr viel interessanter, als

dauernd den Druck zu haben: Ich muss einen Termin sicher kommunizieren,

ich merke aber in der Zwischenzeit, ich bekomme

keine zwanzigtausend Quadratmeter voll. Vielleicht haben ja ein

paar Leute Lust, gemeinsam mit uns neue Wege zu gehen. Aber

wie gesagt, momentan schwebt Qubique noch im luftleeren

Raum.

Welche Mentalität in der Branche wäre aus der Sicht von Qubique

denn wünschenswert?

Das ist schwierig zu beantworten. Ich würde mir vielleicht mutigere

Hersteller mit mutigeren Vertriebskonzepten wünschen. Davon

ist Messe nur ein kleines Teilchen. Das Bewusstsein dafür ist teilweise

schon da, das beweisen ja die vielen neuen Messen. Aber

der Vertrieb muss sich grundlegend wandeln: schneller, kostenbewusster,

markenbewusster, öffentlichkeitsbewusster. Die Frage

ist letztlich: Gibt es das Design zum Nutzen der Menschen oder

zum Nutzen des Designers? Beides ist legitim, aber im letzteren

Fall ist er dann eben eher ein Künstler als ein Designer.

Und wie stehen hier die Chancen auf Veränderung?

Wir leben in einer bunten Welt, alles ist in Bewegung, das ist ja

auch das Gute an unserer Zeit. Wir müssen uns nicht ausschließlich

mit Gelsenkirchener Barock beschäftigen oder mit der Neuen

Sachlichkeit. Wir leben in einer Zeit, in der alles geht. Man kann

alles mixen. Das ist total demokratisch. In gewisser Weise ist das

auch mein Wunsch: Dass die Produkte demokratischer werden,

also einer breiteren Masse zugänglich. Bei den Händlern und

auch bei den Marken muss und wird eine ganze Menge passieren,

das sieht man jetzt schon. Vielleicht waren wir nur zwei Jahre zu

früh.

Matthias Schmid, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Tilmann Hoffer

27


persona

Im Gespräch mit Ron Arad

„Ich bin selbst

kein Planer“

INFORM sprach mit Ron Arad auf der diesjährigen Design

Miami/Basel, wo er als Juror und Podiumsteilnehmer für den

BE OPEN Inside the Academy Award auftrat. (siehe auch S. 42).

Ihre Mutter war Malerin und ihr Vater Fotograf. Hat die Atmosphäre,

in der Sie aufwuchsen, ihr Interesse an der Kunst hervorgerufen?

Für mich war das Normalität, Galerien zu besuchen, überall Kunst

zu sehen. Ich dachte nicht, dass dies etwas Besonderes sei, ich

dachte, es sei überall so. Es war so normal wie Frühstück und

Mittagessen.

Sie haben Design und Architektur studiert?

Nein, ich studierte Architektur.

Arbeiteten Sie immer in beiden Berufen?

Nein, zuerst war ich Architekt und arbeitete an einem Opernhaus.

Es ging mir nicht gut und ich fand heraus, dass ich dies nicht so

mag. Deshalb wurde ich Designer.

Ist für Sie der Begriff Verantwortung bei der Arbeit wichtig?

Viel Verantwortung.

Ich meine z.B. wenn wir andere Städte hätten, andere Häuser,

die meisten sehen aus wie Brutkästen für Hasen. Wenn wir runde

Häuser mit Gärten und Teichen hätten, wo die Kinder spielen

könnten, wo keine Autos führen?

Das ist nicht der Fehler der Architekten. Nicht jeder kann einen

Garten haben, ich meine physisch, die Menge der Menschen in

dieser Welt. Die Welt ist ein dicht bewohnter Platz. Es ist nicht

der Fehler der Architekten. Es ist einfach so wie es ist.

Aber denken Sie nicht, wenn wir bessere Planer hätten, so würde

sich etwas ändern?

28

Ron Arad | Foto: John Davis

Ich bin selbst kein Planer. Ich befinde mich auf der anderen Seite,

ich möchte etwas machen, der Planer sagt Nein. Es ist ermüdend.

Das ist nicht gut für die Welt.

Das Planen?

Das Regulieren.


Wo sehen Sie Ihre zukünftige Entwicklung? Gehen Sie mehr in

die Kunst?

Ich kann alles wählen, was ich möchte. Ich mache Produkte,

plane Möbel und vieles mehr.

Wenn Sie „wählen“ sagen, so impliziert dies eine Perspektive,

Sie können alles machen, wozu Sie die innere Freiheit spüren,

wo liegt Ihre Herausforderung und eine Anziehung?

Herausforderung ist ein gutes Wort.

Ich meine, was beschäftigt Sie, wo ist Ihre Vision?

Woran ich gerade arbeite? Eine neue Kollektion von Brillen. Ich

mache es so gut ich kann. Warum sollte das Eine dem Anderen

widersprechen?

Es gibt einen Boom in den Designermessen in Europa. Sie fliegen

viel in der Welt herum, wie beurteilen Sie die Lage in anderen

Teilen der Welt, in den arabischen Ländern oder Asien?

Wenn ich nach Marrakesch gehe? Dann sehe ich nicht den Stand

der Kunst oder des Designs. Ich sehe, wo sie stehen, was sie

machen. Das ist eine andere Sache. Die Entwicklung.

Zum Beispiel in Asien, in China oder Japan, haben sie eine lange

Tradition, eine unterschiedliche Tradition. Können Sie sich ein

Verschmelzen vorstellen? Kann es ein Ansporn oder Anreiz für

modernes Design sein, die Tradition zu betrachten? Gibt es von

diesen Ländern Impulse?

Foto: © 2011, Ron Arad Associates / Ron Arad Architects

Es gibt immer Moden und moderne Richtungen. Das ist nicht

wichtig. Dieses Jahr ist „schwarz“ in. Wen interessiert das?

Zum Beispiel sind Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit Modewörter.

Ist es gut, wenn Designer sich um das Material, das

sie benutzen kümmern?

Es ist gut, aber mir ist das nicht so wichtig. Es ist nicht die

zentrale Sache. Natürlich sollten sie nicht giftige Materialien benutzen.

Wie Niki de Saint Phalle. Sie hat sich selbst umgebracht.

Was ist mit ihr passiert?

Wie sie meinte, bekam sie durch die Farben, die sie benutzte,

ein Lungenleiden.

Wer weiß immer genau was in den Sachen steckt? Es reicht mir,

wenn sich manche Menschen darum kümmern. Aber als Designer

ist das nicht mein Feld. Dieses Thema ist heute auch eine kommerzielle

Sache.

Ein Aushängeschild. Was würden sie Studenten raten, wie sollen

Designstudenten vorgehen, wo studieren. Was am besten

machen? Sie erwähnten, dass seit es in Italien so viele Ausbildungsstätten

gibt, sei die Anzahl der guten Designer gesunken?

Sie sollen sich die Arbeiten in den Schulen ansehen. Mit Designern,

Freunden und anderen Studenten sprechen.

Gibt es in der heutigen Welt eine Chance, ohne einen Schulhintergrund

zu haben?

Die Schule hilft.

Vielen Dank für dieses Gespräch.

www.ronarad.co.uk | www.beopenfuture.com

Das Interview führte Maren Barg

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30

Monica

Guggisberg

und

Philip

Baldwin

27.9.-2.12.2012

www.angewandtekunst-frankfurt.de


Alle Fotos: Hersteller

Schule aus!

An den Schulstuhl mit den Holzkufen können zumindest ältere Semester sich

noch gut erinnern. Sicher, so manche Schulstunde, die man darauf verbrachte,

hatte durchaus Eventcharakter. Designer Halfmann Mennickheim erweiterte

ihn unter Beibehaltung seiner markanten Konstruktion und Materialität zum

Barhocker und ermöglicht ihm so ein „erwachsenes“ Leben an den Tresen

der Events dieser Welt. In einer ehemaligen Metzgerei bietet der Kölner Laden

Utensil Industrieprodukte für den Alltag feil. Diese stammen aus Werkstätten,

Profiküchen, Labor oder Schule und haben eine unschlagbare Stärke: sie

überzeugen durch ihre lang getestete Nutzungsfreundlichkeit. Der Hybrid

„Newschool“ ist Teil der UTENSIL KOLLEKTION, die in Zusammenarbeit mit

internationalen Designern wie Eric Degenhardt, Isabel Hamm, Hrafnkell Birgisson,

Isabel Bürgin, Frackenpohl Poulheim, Dreikant, Joachim Lindenbeck

und Halfmann Mennickheim von Utensil produziert und vertrieben wird.

Utensil | Körnerstr. 21 | D-50823 Köln | www.utensil-shop.de

Liege auf

Mit Fleezer braucht man keinen Messemarathon mehr zu fürchten. Wer nicht

mehr laufen kann, der klappe seine mobile Klappliege auf, lege die gesch -

wollenen Beine hoch und mache ein Nickerchen. Zusammengeklappt dient

Fleezer als Caddy. An der Rückseite der Rückenlehne sind Gurte und Gummibänder

angebracht, um Kopfkissen und Jacke (oder Golfschläger und Sonnenschirm)

einzuklemmen. Eine Tasche bietet Stauraum für Getränke, Mes -

segadgets, Magazine und Bücher, Vollgummiräder gewährleisten ein stabiles

und leises Laufen auf allen Untergründen. Designer Alexander Nettesheim

wurde mit Fleezer für den ersten NWW Design Award, einen neuen Preis der

Neuen Wiener Werkstätte zum Thema „Mobilität“, nominiert. Am 28. September

fand die Preisverleihung in Wien statt, der Preisträger stand zur

Drucklegung noch nicht fest, aber wir drücken Alexander Nettesheim die

Daumen, damit der Prototyp bald in Serie geht und die nächsten Messen mit

Fleezer ausgestattet gelassen angegangen werden können.

Nettesheimdesign | www.alexander-nettesheim.com | www.nwwdesignaward.org/de

artefakt

Foto: Ralph Humrich

Licht aus, Sparks an!

Das LED-Lichtsystem „Sparks“ des diesjährigen Light+Building Young Design-Preisträgers

Daniel Becker ermöglicht jedem skulpturale Lichtgestaltung.

Das auf drei unterschiedlichen Einzelmodulen basierende System kann zu

einer nahezu beliebig großen Struktur zusammengesetzt werden und auf diese

Weise einen dreidimensionalen Raum beschreiben. Jedes der Module ist 360°

drehbar und erlaubt somit die Anpassung an architektonische Gegebenheiten.

Wie Lichtkunst wirken die modularen Geflechte, die sich hervorragend für die

ästhetische und gezielte Ausleuchtung von Messeständen, Gastronomien,

Ateliers oder Showrooms eignen. Daniel Becker hat schon so manche schöne

Leuchte entworfen (Edda, Emily), mit Sparks macht er endgültig mobil. Die

LED-Module werden in Kleinserie produziert und sind direkt über das Daniel

Becker Design Studio erhältlich.

Daniel Becker Design Studio | Straßburger-Str. 60 | D-10405 Berlin | www.danielbecker.eu

© Constance Guisset 2009. Photo: Felipe Ribon

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32

Wir lieben Einrichten

Ob es um Ihre privaten Räume, Ihren Arbeitsplatz, Ihre Küche oder Ihren Garten geht – unsere

Einrichtungsplaner sind Ihre kompetenten Partner bei der Einrichtung und Gestaltung Ihrer persönlichen

Wohnträume. Natürlich auch bei der sensiblen Auswahl der passenden Beleuchtung,

Textilien und Accessoires. Die Auslieferung und die komplette Montage in Ihren Räumen sind für

uns selbstverständlich.

Seipp Wohnen, Waldshut, Bismarckstr. 35 + Tiengen, Schaffhauser Str. 36, www.seipp.com

WIR BAUEN MÖBEL Jonny B. GmbH | Doretmatt 3 | D-79295 Laufen | www.jonnyb.de


MOBILE ARCHITECTURE. CONSTRUCTION AND DESIGN MANUAL

Kim Seonwook / Pyo Miyoung | DOM publishers | 844 S. | engl. | 78,- EUR | ca. 97,90 SFr

Was man früher als utopische Spinnerei abgetan hätte, beschäftigt heute führende Architekten. Sie stellen

sich im angebrochenen Zeitalter des „digitalen Nomadentums“, das die beiden koreanischen Autoren

konstatieren, der Herausforderung, mobile Immobilien zu entwerfen. Unmöglich? Auf über 800 Seiten

wird das Gegenteil bewiesen und die alte Definition, nach der eine Immobilie – wie das Wort bereits sagt

– im Unterschied zum Möbel eben nicht mobil ist, widerlegt. Sicher, vieles ist noch Zukunftsmusik, aber

schon so manche Utopie aus vergangenen Tagen ist letztlich Wirklichkeit geworden. Das Buch dokumentiert

solche Fälle und stellt pragmatische und innovative Konzepte von 43 internationalen Design-

Teams vor. Vom Fahrradanhänger mit Schlafplatz bis zum faltbaren Multifunktionsraum. Gerade für

Katastrophengebiete und Krisenregionen sind schnell umsetzbare und flexible Ideen gefragt. Die Architektur

kommt in Bewegung. [WEI]

text

SZENOGRAFIE. NARRATIVE RÄUME

Atelier Brückner | avedition | 368 S. | dt./engl. | 59,90 EUR | 93,90 SFr

Form follows content lautet ihr Motto. Das Atelier Brückner, 1997 in Stuttgart von dem Architekten und

Bühnenbilder Uwe R. Brückner und der Architektin Shirin Frangoul-Brückner gegründet, hat sich mit

seinen Präsentationen international einen Namen gemacht. Mit über 70 Mitarbeitern zählt die Ideenschmiede

heute zu den weltweit führenden Ateliers im Bereich der Ausstellungsgestaltung. Das Buch

präsentiert 60 ihrer Projekte aus den Jahren 2002 bis 2010 und ist zugleich eine ideale Einführung in

Geschichte und Methoden der noch jungen Designdisziplin Szenografie. Eine Fülle von unvergessenen

Events und wegweisenden Präsentationen werden in Text und Bild vorgestellt, u.a. für das BMW

Museum München und die Deutsche Börse in Frankfurt. Nicht fehlen darf die Multimedia-Installation

für den Pavillon „Grenzen (er)leben“ auf der Schweizer Expo.02. Auch auf der Expo 2008 in Zaragoza

und 2010 in Shanghai war das umtriebige Atelier vertreten. Der Leser darf einen Blick hinter die

Kulissen werfen. [WEI]

EVENTDESIGN JAHRBUCH 2012/2013

avedition | 216 S. | dt./engl. | 59,90 EUR | 84,90 SFr

Wie schafft man es, aus der Fülle von Events herauszuragen? Wie inszeniert man ein mitreißendes, originelles

und ergreifendes Event, um ein neues Produkt zu lancieren und die eigene Marke optimal zu

präsentieren? Das Eventdesign Jahrbuch präsentiert 30 Beispiele aus aller Welt, gegliedert in die Kategorien

Corporate, Employee, Public, Exhibition und Consumer Event. Anschauliche Pläne sorgen für den

Überblick. Kurze Texte gehen auf die Gestaltung und Dramaturgie der jeweiligen Events ein. Die großzügige

Bebilderung ermöglicht einen guten Einblick in das Geschehen. Spannend lesen sich auch die leider

kurzgehaltenen theoretischen Beiträge, in denen die Psychologie der Markeninszenierung hinterfragt

und über nachhaltiges Eventmarketing nachgedacht wird. Auch auf Online-Events wird eingegangen.

Vielleicht gehört ihnen die Zukunft, wobei zu klären bleibt, ob sie überhaupt noch Events im klassischen

Sinne sind. [WEI]

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spezial

DMY Revue

Auf einer eher experimentell ausge richteten Designmesse wie der DMY – International Design

Festival Berlin ist es möglich, über nützliches Produktdesign für den Eventbereich spielerisch

nachzudenken, ohne dass dabei gleich die konkrete Vermarktung eine Rolle spielen muss.

Viele Aussteller der diesjährigen DMY thematisierten Mobilität, Modularität und Pop-up-

Events in ihren Designentwürfen und stellten Ideen und Produkte vor, die man ches Event

sinnvoll ergänzen kön nen. Eine kleine Rückschau interessan ter Arbeiten für alle, die demnächst

ei nen eigenen Messe- oder Ver kaufsstand oder ein kleines Event gestalten müssen.

o

Sonozen | Damit auch die Beschallung vernünftig aussieht: individuell konfigurierbare

Lautsprecher von Sonozen. www.sonozen.de

i

Diefabrik | aus Leipzig fertigt nachhaltige Möbel wie das vielfältig einsetzbare

Regalmodul shelf aus recycelbarer Wellpappe. www.diefabrik.org

ii

Toshi | Leuchtenserie Skipper ist schnell montierbar und leicht zu transportieren,

also ideal für temporäre Einsätze | www.toshi.eu

iii

E. Delfs | Textile Lichtkunst, die jedem Raum eine Aura verleiht: die Werke

der australischen Künstlerin Elizabeth Delfs mit Sitz in Berlin-Friedrichshain.

www.elizabethdelfs.com

p

Hanemaai | Indoor-Zelt für das Cocooning zwischendurch und ein Koffer,

der auch als Display dient: Jolien Hanemaaijers Beitrag zu Future Travels.

www.hanemaai.com

34


g

Ontwerpduo | Beleuchtungssystem Light Forest nimmt den Raum, wie er ist:

die einzelnen Module können auch auf architektonisch schwierigem Terrain

angebracht und die Lichtpunkte beliebig gesetzt werden. www.ontwerpduo.nl

i

Imagination Playground | Regt kreatives Spielen an: schnell installierbarer

Pop-up Spielplatz von US-Architekt David Rockwell. www.imaginationplay

ground.com

d

Art can break your heart | Die handgefertigten typografischen Möbel von

Sascha Grewe sind ideal für Messestände, Ladenlokale und für privat.

www.artcanbreakyourheart.de

s

Chmara.Rosinke | Für Pop-up-Kochsessions: mit „Mobile Gastfreundschaft“

propagiert Designerduo Chmara.Rosinke die Aneignung des öffent -

lichen Raums. www.chmararosinke.com

35


k mpass

Design, Handwerk

und Gestaltung

allerorten Damit

Die internationale Designmesse

blickfang versteht sich selbst als

Designkaufhaus und Schauplatz

innovativer Gestaltung. An fünf

Standorten im deutschsprachigen

Raum präsentieren und verkaufen

jeweils rund 200 Designer

aus den Bereichen Möbel, Mode

und Schmuck ihre aktuellen Kollektionen, stehen den 10– 15.000

Besuchern Rede und Antwort und beraten kompetent aus erster

Hand. Umfangreiche Rahmenprogramme mit Vorträgen, Workshops,

Fashionshows und die Verleihung des blickfang-Designpreises

gehören bei allen blickfängen zum Gesamtkonzept.

„Wir haben die blickfang als eine sehr gut kuratierte und auf hohem

Niveau agierende Designmesse kennengelernt. Der unmittelbare

Kontakt von Designern zu Benutzern, der nur bei einem

Direktverkauf möglich ist, gefällt uns besonders. Die Besucher

erwartet ein spannendes, vielfältiges, eigenwilliges Angebot jenseits

der allgegenwärtigen Standardprodukte. Hier gibt es Spezialitäten!

Es ist an der Zeit, dass die blickfang endlich nach Hamburg

kommt, weil es in Hamburg reichlich Nachfrage gibt, aber

36

blickfang (A | CH | D)

Hamburg 12.– 14. Oktober 2012

Wien 19.– 21. Oktober 2012

Zürich 23.– 25. November 2012

Basel 8.– 10. März 2013

Stuttgart 15.– 17. März 2013

www.blickfang.com

Sie im nächsten Jahr kein Designevent verpassen,

hier ein chronologischer Überblick über Messen, Festivals,

Märkte und Börsen – ganz egal, ob Sie in Hamburg, Köln,

Wien oder Bern wohnen – auch in Ihrer Nähe findet garantiert

bald ein Designevent statt!

bisher eine das ebenso reichliche

Angebot an einem Ort konzentrierende

Plattform fehlte.“

| garment modedesign KG, Kathrin Müller |

Ullinca Schröder, Hamburg

„Die blickfang Wien ist gerade

für kleine Labels eine sehr gute

Messe. Eine Plattform auf der

sich Designer, Endkunden und Wiederverkäufer treffen. Wir fanden

die blickfang Wien 2011 super!“ | Raphael Pozsgai, Brettgeschichten

Foto: blickfang


Beim Festival für Design Leipzig

steht das zeitgenössische Produktdesign

im Mittelpunkt. Die

zweigeteilte Messe mit den Bereichen

DO / Market für Endverbraucher und DO / Industry zieht

alljährlich mehr als 12.000 Besucher an. DO / Industry versteht

sich als Impulsgeber für den Wissenstransfer von Innovationen

aus Forschung und Entwicklung hin zur marktorientierten Produktion

und Anwendung. Hier tauschen sich Designer mit Vertretern

aus Wirtschaft und Wissenschaft aus. Konferenzen, Ausstellungen,

Vorträge und Workshops sowie Satellitenstationen in

der ganzen Stadt ergänzen das Festivalprogramm.

„Die Designers’ Open ist das wichtigste Designevent in Mitteldeutschland.

Hier treffen sich alljährlich nationale und interna -

Designers'Open Leipzig (D)

www.designersopen.de

Der Designers’Saturday zählt zu

den bedeutendsten Fachver an -

staltungen der Schweiz und zieht

alle zwei Jahre rund 18.000 Händ -

ler, Architekten, Pressevertreter und Hersteller in das beschauliche

Langenthal. Der Designers’ Saturday findet nicht auf einem anonymen

Messegelände statt, sondern in aufwändig bespielten

Produktionshallen der Gastgeberfirmen. Hier inszenieren rund 70

internationale Aussteller sich und ihre Produkte an den Werkplätzen

der Langenthaler Designindustrie: in der Teppichfabrik

Ruckstuhl, beim Textilhersteller Création Baumann, bei Hector

Egger Holzbau, dem Sitzmöbelfabrikant Girsberger, bei Glas

Trösch sowie im Mühlehof. Zweifellos ein szenografisches Erlebnis

und Höhepunkt in der Messelandschaft, das seinesgleichen

sucht; alle zwei Jahre jeweils am ersten Wochenende im November.

„Ruckstuhl sieht im Designers’ Saturday eine Möglichkeit einerseits

mit Architekten, Innenarchitekten und Designinteressierten ins unmittelbare

Gespräch zu kommen. Andererseits verstehen wir den

D’S auch als Experimentierplattform, auf der wir Produkte und

Präsentationsformen darstellen, die noch nicht auf dem Markt

sind und so wertvolle Feedbacks erhalten können, die wir in dieser

Dichte sonst nie kriegen könnten. Wir sehen zudem den D’S auch

als eine Art kreativen Wettbewerbs zwischen den verschiedenen

Herstellern. In der Regel findet diese Konkurrenzierung im Markt

oft nur über den Preis statt, hier am D’S auf ausschließlich kreativer

Ebene. Für den Besucher ist es zudem eine Gelegenheit, den

26.– 28.Oktober 2012

tionale Newcomer, etablierte

Designbüros, Hochschulen und

Vertreter aus Wirtschaft und Forschung.

Die Schwerpunkte des

Festivals und die bemerkenswerte Dichte an vielfältigen Angeboten

und Einblicken, machen die Designers’ Open für Publikum

und Teilnehmer zu einer ganz besonderen Ausstellung.“ | Katy Jung,

jung-porzellan, Berlin

Designers' Saturday Langenthal (CH)

www.designerssaturday.ch

3.– 4. November 2012

Werkplatz in Verbindung mit dem

Produkt 1:1 wahrzunehmen.“

| Peter Ruck stuhl, Geschäftsführer und Inhaber

Ruckstuhl AG, Langenthal

„Die Stärke des Designers’ Saturday liegt in der Konzentration.

Dieser Less is more-Ansatz spiegelt unser Verständnis von Design

wider. Daher bietet der D’S die ideale Plattform, unsere noch

junge Manufaktur einem professionellen Publikum zugänglich zu

machen.“ | Thomas Maibach, Verkauf & Marketing, Illuminartis, Emmental

Designers’Saturday 2010, Standort: Girsberger, Forbo Giubiasco

| © Designers’Saturday, Susana Bruell Photography

37


In vier historischen Gebäuden

ArtDesign Feldkirch (A)

präsentieren sich auf der ArtDesign

Feldkirch rund 100 Ausstel-

9.– 11. November 2012

ler aus 10 Nationen auf 3.000m².

Gezeigt werden Exponate und Installationen aus den Bereichen

angewandte und bildende Kunst von der klassischen Moderne

bis zur Gegenwart, Design, Mode, innovative Produktgestaltung

sowie Architektur. Das mit dem Deutschen Designpreis 2012

ausgezeichnete kulturelle Rahmenprogramm bietet Kunst, Kunstaktionen

und Architektur im öffentlichen Raum Vorarlbergs. Indoor

finden ergänzend Sonderausstellungen, Fashionshows, Workshops

und Lesungen statt. In der Parkanlage des verkehrsfreien

Messeareals werden den rund 8.000 Besuchern unterschiedliche

Präsentationen und Performances unter freiem Himmel geboten.

38

www.feldkirch.at/artdesign

Erstmalig finden in diesem Jahr

die Designtage Brandenburg

statt – ein Projekt vom Ministerium

für Wirtschaft und Europaangelegenheiten

des Landes Brandenburg, organisiert von der Zukunftsagentur

des Landes Brandenburg. Die Schiffbauergasse

Potsdam wird während drei Tagen mit Designmarkt, Designkonferenz

und einem Rahmenprogramm aus Fashionshows, Workshops,

Podium und Party bespielt. Auf dem Designmarkt präsentieren

sich auf 270m² Ausstellungsfläche ca. 30 Designer aus den

Bereichen Mode, Wohnen, Lifestyle, Printdesign und Bewegtbild.

Die eintägige Designkonferenz ist der Designszene in Brandenburg

gewidmet und fahndet nach den regionalen Spe zifika im hier entstehenden

Design und stellt gelungene Kooperationen zwischen

Design und Industrie, Forschung und Wirtschaft vor.

www.designtage-brandenburg.de

„Auf kleinem Raum viel gute

Qualität und Menschen, die dahinter

stehen, engagiert, bewusst

offen. Ein lohnender Be-

gegnungsort, der über die Grenze ausstrahlt.“ |

Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz

Designtage Brandenburg (D)

www.designclassic.de

23.– 25. November 2012

Die größte deutsche Sammler-

design classic Düsseldorf (D)

börse für Designklassiker der Moderne

findet alljährlich in Düssel-

2. Dezember 2012

dorf statt. 150 Anbieter aus ganz

Europa präsentieren auf 4.000m² seltene Originale. Ein wichtiger

Termin für Vintageliebhaber aus aller Welt, aber auch Einkäufer

von Museen erwerben hier Stücke für ihre Sammlungen, z.B.

stammen Stücke der Wagenfeld-Sammlung Bremen von der dcd.

Auf das zum Teil sehr hochwertige Angebot freuen sich auch Inneneinrichter

und Filmausstatter. Eine zusätzliche Be suchergrup -

Landeskonservatorium im Reichenfeld-Areal

Barbara Redmann,

„Offenheit, Neugier und kritischer

Diskurs sind die beste Grundlage

für gute Ideen. Ich freue mich,

dass die Designtage in Brandenburg

eine Plattform bieten und damit das Potential der Kreativwirtschaft

fördern.“ | Mark Braun, Designer, Berlin

Schinkelhalle Potsdam

pe bedient das SegmentVintage-

Schmuck und -Couture, seit Jahren

ein wachsender Teil der dcd.


Die imm cologne ist die zentrale

Businessplattform für die globale

Möbelwirtschaft. 1.200 Aussteller

aus 54 Ländern stellten 2012

den 115.000 internationalen Privat- und Fachbesuchern ihre

marktreifen Neuheiten vor. Dem kreativen Nachwuchs wird in der

sehenswerten Sonderschau [D³] Design talents Raum gegeben:

hier dürfen 20 Nominierte des [D³] Contest, der für die imm cologne

vom Rat für Formgebung kuratiert und organisiert wird, ihre

Prototypen präsentieren.

„Wir sind auch nächstes Jahr wieder direkt an der Kölner Messe

mit einem eigenen Stand vertreten und dies in Synergie mit

unserem eigenen Kartell Flag Store an der Hahnen str. 11 in

www.imm-cologne.de

imm cologne Köln (D)

14.– 20. Januar 2013

Köln. Die Kölner Messe ist unser

Schaufenster für Deutschland,

Österreich und die Schweiz sowie

weitere Absatzmärkte wie

Skandinavien, England und Osteuropa. Die Qualität der Ausstellung

ist sehr hoch und die Kartell Produkte werden entsprechend

ihrer Verwendung in Szene gesetzt.“ | Marc Ramseyer, Agent

Kartell Schweiz

Parallel zur imm cologne wird Passagen – Interior Design Week Köln (D)

ein Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm

zu aktuellen

14.– 20. Januar 2013

Tendenzen im Interior Design

mit Ausstellungen in Kölner Showrooms, Galerien, Einrichtungshäusern,

Kulturinstituten, Museen und Hochschulen ge- für Zuhause, Köln

boten. Mit rund 200 Shows internationaler Designer und Hersteller

entlang eines dicht gestaffelten Parcours im Kölner

Stadtgebiet sind die Passagen seit Jahren ein Pflichttermin für

rund 150.000 Professionals und Designinteressierte.

„Mir gefällt die Idee, eine Plattform für junge Designer außerhalb

der großen und teuren Hallen der imm zu schaffen, sehr. Köln

wird zum Ausstellungsort, die Leute sind trotz kalter Jahreszeit

auf den Straßen, tummeln sich in den Galerien und kleinen Läden.

In der PASSAGEN-Woche hat man das Gefühl, als sei «Tag der

offenen Tür» auf der Körnerstraße. Die Geschäfte und Designer

profitieren sehr von dem Andrang. Als Aussteller erlebe ich ein

www.voggenreiter.com

über Inhalte und greifbare Produkte.“ |

wissbegieriges Publikum, das

sich auch nicht mit allem zufrieden

gibt, vieles hinterfragt und

schlussendlich sehr dankbar ist

Anna Lederer, Utensil - Industriekultur

Ultramarin im Alten Gaswerk, Foto: Burat

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Die weltweit bedeutendste Kon-

Ambiente Frankfurt (D)

sumgütermesse Ambiente zeigt

mit über 4.500 Ausstellern aus

15.– 19. Februar 2013

über 80 Ländern den Weltmarkt

in einzigartiger Breite und Tiefe. Als größte und internationalste fähige Produkte.“ |

Orderplattform in den Bereichen Dining, Living und Giving zieht

sie jährlich rund 140.000 Fachbesucher an, die hier auf 330.000

das Sortiment von so vielen internationalen Ausstellern wie

nirgends sonst sondieren können.

„Wir sind sehr zufrieden. Freitag und Samstag waren zwei ausgesprochen

gute Tage. Die Frequenz der deutschen Besucher

ist erfreulich, internationale Kunden hätten wir gerne einige mehr.

40

www.ambiente.messefrankfurt.co

Das erklärte Ziel der Munich

Creative Business Week sind die

Vernetzung von Top-Unternehmen,

Hochschulen und der internationalen

Designelite sowie die Erzeugung von Design-Awareness

in Betrieben. An zahlreichen Veranstaltungsorten wird das

Thema Design in Konferenzen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen,

Workshops, Ausstellungen und Touren aus verschiedensten Perspektiven

beleuchtet. Die bayerische Metropole gibt dem Fachpublikum

und der interessierten Öffentlichkeit mit der mcbw die

Gelegenheit, aktuelle Ansätze in den Bereichen Architektur, Produktdesign

und Kommunikationsdesign von Experten und Produzenten

kennenzulernen und versteht dies ganz klar als Standortmarketing.

„Die Munich Creative Business Week wertet den Standort München

als wichtigen «Design Hub» im internationalen Markt enorm

auf. Sie bietet dem Fachpublikum und auch der interessierten

mcbw München (D)

www.mcbw.de

16.– 24. Februar 2013

Wichtig ist die Orderlaune und

die ist gut. Sehr gefragt sind neben

den Neuheiten die Design-

Klassiker und zudem geschenk-

Frank Stöppel, Geschäftsführer AUTHENTICS GmbH, Gütersloh

Authentics-Stand, Ambiente 2012 | Foto: Authentics

Öffentlichkeit einen umfassenden

Einblick in die unterschiedlichen

Themenbereiche des Designs

und regt zur Diskussion und zum

Gedankenaustausch an. Im vergangenen Jahr hat die Resonanz

auf unsere Openhouse-Veranstaltung, die wir im Rahmen der

mcbw durchgeführt haben, unsere Erwartungen bei weitem übertroffen.

Auf Grund dieses sehr positiven Feedbacks der zahlreichen

Teilnehmer, werden wir die kommende mcbw erneut als

Plattform nutzen, um den Besuchern das Leistungsspektrum von

designaffairs und neue Tools und Projekte vorzustellen. Diesmal

dann in unseren neuen Agentur-Räumen im Campus ‚neue balan‘,

die wir Mitte diesen Jahres bezogen haben.“ | Michael Lanz, Geschäfts-

führer designaffairs, München

Die Sonderausstellung mcbw

momente – Denkräume für De -

sign findet auch 2013 wieder

im Ägyptischen Museum statt.

| Foto: bayern design GmbH /

Anna Luft


Die UNESCO City of Design

Graz wird wieder einen Monat

lang ganz im Zeichen des Designs

stehen. Rund 60 Events

aus den Bereichen Design, Kommunikation und Kreativität mit

weit über 50.000 Besuchern versetzen die Stadt in einen kulturellen

Ausnahmezustand. Der Designmonat stellt den kreativen

Gestaltungsprozess und die Menschen, die ihn vorantreiben, in

den Vordergrund. Neben Modenschauen, Ausstellungen, Workshops,

Konzerten und Installationen an verschiedenen Locations

werden in unkonventionellen, offenen und online vernetzten Bar-

Camps aktuelle Themen aus Politik, Technologie und Design diskutiert.

www.designmonat.at

DMY Berlin ist ein jährlich im

ehe maligen Flughafen Tempelhof

stattfindendes internationales

De sign Festival für zeitgenössisches

Produktdesign, auf dem über 700 Designer, Firmen

und Hochschulen aus mehr als 30 Nationen vertreten sind, um

neue Produkte, Prototypen und experimentelle Konzepte vorzustellen.

Die Ausstellungen werden durch ein umfangreiches

Rahmenprogramm aus Symposien, Designer-Talks und Workshops

begleitet, die Themen des zeitgenössischen Designs aufgreifen,

reflektieren und Zukunftstendenzen des Produktdesigns

sowie angrenzender Disziplinen aufzeigen. Jährlich zeichnet

DMY darüber hinaus unkonventionelle, innovative Projekte und

Produkte mit den DMY Awards aus.

„Die DMY ist für uns eine der wichtigen Designfestivals in Deutschland.

Anders als bei manch anderen Messen wird hier mit dem

Designmonat Graz (A)

3. Mai – 2. Juni 2013

DMY – International Design Festival Berlin (D)

www.dmy-berlin.com

5.– 9. Juni 2013

„Wir stellen beim Designmonat

aus, weil wir Grazer sind und so

aktiv einen kleinen Beitrag für eine

lebende City of Design leisten

können. Ich schätze besonders das offene Konzept und die fächerübergreifende

Auffassung der Thematik – insbesondere Fooddesign

kommt hier nicht zu kurz.“ | Thomas Maitz, perludi Gmbh, Graz

Thema Design ungezwungen

umgegangen und spannende

Ausblicke und Einblicke in die

Entwicklung der Designszene

gewährt. So findet sich genug Raum, um konzeptionelle Projekte

und Produkte vorzustellen ohne dabei vollständig aus dem Rahmen

zu fallen - wie es vielleicht auf den verkaufsorientierten Messen

der Fall wäre.“ | Stefan Hölldobler, dieFabrik, Leipzig

41


Die Schweizer Dependance der

Design Miami/Basel ist das mit

Abstand glamouröseste Design -

event des alten Kontinents.

Rund 40 der weltweit renommiertesten Galerien offerieren auf

7.100m² Ausstellungsfläche Editionen zu Liebhaberpreisen. Weit

über 20.000 Besucher pilgern alljährlich im Frühsommer ins Basler

Design-Mekka. Sammler, Designexperten, Kuratoren, VIPs und

diskrete Vertreter der internationalen Hochfinanz treffen hier auf

normalsterbliche Designenthusiasten, um das Design-Portfolio

aufzustocken oder zumindest davon zu träumen. Topgestalter,

Erben und Designlegenden sind bei den Design Talks zugegen.

Darüber hinaus bereichern Performances und Sonderausstellungen

die unvergleichliche Atmosphäre.

„BE OPEN is about creativity and innovation and Design Miami/

Basel proved itself to be a key showcase for those concepts.

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Design Miami/Basel (CH)

www.designmiami.com

Die Tendence ist die bedeutendste

internationale Konsumgütermesse

in der zweiten Jahreshälfte

rund ums Wohnen und

Schenken. Rund 2.000 Aussteller aus aller Welt präsentieren

den über 50.000 Fachbesuchern ihre Produktneuheiten. Gerade

bei den Konsumgütern sind immer wieder neue Ideen gefragt.

Die Messe Frankfurt bietet jungen Designern deshalb ein kostenloses

Präsentationsareal. Jedes Jahr begeistern dort die „Talents“

mit ihren unkonventionellen, innovativen und trendigen Ideen. Verschiedene

Sonderschauen komplettieren das Programm.

„Die Talents in Frankfurt sind eine interessante und erfolgreiche

Plattform für junge Gestalter, ihre Produkte der Öffentlichkeit,

sowie Herstellern und Fachjournalisten zu präsentieren. Es ist

eine gute Chance seine Arbeitsweise und Designhaltung zu

kommunizieren und erste Kontakte zu knüpfen. Mir selbst hat

www.tendence.messefrankfurt.com

11.– 15. Juni 2013

Our goal is to bring the work of

talented young designers to the

world's attention and, working

with the DM/B team, we formulated

a new platform for BE OPEN called 'Inside the Academy',

an exhibition and awards scheme for design academies that

gave students privileged access to DM/B visitors and one academy

the chance to win a series of guest lectures.“ | Elena Baturina,

BE OPEN Foundation

Tendence Frankfurt (D)

23.– 27. August 2013

Stand der Galerie Todd Merrill Twentieth Century

auf der Design Miami/ Basel 2012 | Foto: James Harris

diese Präsentation sehr geholfen.

Maier-Aichen hat zum Jubiläum

ein sehr vielseitiges Buch

‘10+1–11 Years of Young Design

in Progress‘ zu den Teilnehmern der letzten Jahre zusammengestellt.“

| Sebastian Herkner, Studio Sebastian Herkner, Offenbach am Main

Tendence 2012, Sonderschau Talents 10+1 | Foto: Messe Frankfurt


Die Vienna Design Week ist ein

jährlich stattfindendes inter na -

tionales Designfestival, das sich

über etwa 80 Locations erstreckt.

Rund 100 Veranstaltungen wie Workshops, Podiumsdiskussionen

und Vorträge, Ausstellungen, Labors und Installationen aus den

Bereichen Produkt-, Industrie und experimentelles Design bespielen

die österreichische Hauptstadt. Besonderheit der Vienna Design

Week sind die „Passionswege“: der temporäre Zusammenschluss

ansässiger Traditionsfirmen (z.B. Lobmeyr) mit jungen Designteams

für Designperformances und Pop-Up-Präsentationen. Fokusbezirke

sind in diesem Jahr der 16. Bezirk Ottakring und der 17. Bezirk

Hernals.

„Wir schätzen die Vienna Design Week, weil sie die ganze Stadt

umspannt, traditionelle Unternehmen mit zeitgenössischen

Gestaltern an einen Tisch bringt und durch wechselnde geogra -

fische Schwerpunkte Touristen und selbst echten Wienern stets

neue spannende Seiten der Stadt präsentiert. Wien ist ein Drehkreuz

der Kulturen und Künste, wir freuen uns jedes Jahr auf den

Vienna Design Week Wien (A)

www.viennadesignweek.at

Die mit 30.000 Besuchern größte

Schweizer Plattform für Designmöbel

und Inneneinrichtung

präsentiert alle zwei Jahre auf

8.000 m² Fläche über 100 internationale Hersteller aus den

Berei chen Möbel, Leuchten, Küchen, Bäder, Textilien sowie Boden-

und Wandbeläge. Im Rahmenprogramm werden Sonderschauen,

Preisverleihungen, Vorträge und die beliebte Architonic

Disco geboten.

28.September– 7. Oktober 2012

neue räume Zürich (CH)

www.neueraeume.ch

Herbst 2013

Fixpunkt VDW, der sich nicht zuletzt

aufgrund seiner Offenheit

und seiner Unvorhersehbarkeit

auch international zu einem aussagekräftigen

Referenzpunkt in der Jahresplanung der Kreativszene

entwickelt hat.“ | Michael Tatschl, breadedEscalope, Wien

Foto: © Silvio Teixeira/Christof Nardin

„Die neue räume ist keine typische

Möbelmesse. Vielmehr eine

Ausstellung, an der man noch

nie gesehene Neuigkeiten und

spannende Installationen entdecken kann. Genau das richtige

für uns, um dem Schweizer Publikum die einzigartigen Produkte

von Piet Hein Eek zu präsentieren.“ | Cora Ruoss, ecodesign home

43


Zentral gelegen zwischen Zürich,

In&out Schönenwerd (CH)

Bern, Basel und Luzern findet in

Schönenwerd bei Aarau die er-

19.– 21. Oktober 2012

folgreiche dreitägige Trendmesse

und Verkaufsausstellung in&out statt. 95 Aussteller präsentieren dann sicher als Besucher!“ |

ihre Produkte aus den Bereichen Mode, Möbel, Wohnaccessoires,

Schmuck, Textil, Keramik und Papeterie auf 2.500m². Der sehenswerte

Mix lockte allein letztes Jahr 6.500 Besucher in die

Hallen des ehemaligen Bally-Areals. So sollen auch in diesem

Herbst mit viel Sorgfalt in der Schweiz entwickelte und hergestellte

Produkte einem fachkundigen und designinteressierten Publikum

in einer persönlichen Atmosphäre präsentiert werden.

44

www.in-out-design.ch

Die dreitägige jurierte Verkaufsmesse

für angewandte Kunst in

der Innovationsfabrik Heilbronn

präsentiert Gebrauchsgegenstände

und zeitgemäße Objektkunst von 30 zum Teil preisgekrönten

Gestaltern aus ganz Deutschland. Auf 700m² erwarten

die durchschnittlich 2.000 Besucher handgemachte Unikate

aus Porzellan, Keramik, Steingut, Metall, Holz, Flechtwerk, Filz

und Leder, die mit uralten Kulturtechniken und raffinierten innovativen

Fertigungsmethoden entstanden sind.

„Die handgewandt’ heißt für mich, auf kleinem Raum viel gute

handgewandt'12 Heilbronn (D)

www.handgewandt.de

Die parallel zur Designers’Open

stattfindende Verkaufsmesse im

Grassimuseum ist ein internationales

Forum für angewandte

Kunst und wird alljährlich von rund 10.000 Interessierten besucht.

Auf 1.200m² stellen, neben verschiedenen Hochschulen,

knapp 100 jurierte professionelle Designer und Künstler Arbeiten

vom Unikat bis zur Kleinserie aus.

„Die Grassimesse ist für mich immer wieder ein wichtiger Aus-

www.grassimesse.de

Angewandte Kunst

19.– 21. Oktober 2012

Grassimesse Leipzig (D)

26.– 28. Oktober 2012

„Als Gestalter und Hersteller meiner

Möbelkollektion bin ich auf

jeden Fall an der in&out dabei.

Ginge ich nicht als Aussteller,

Simon Gneist, Holz in Form und Funktion, Burgdorf

Qualität zu finden und Menschen,

die dahinter stehen, engagiert

und bewusst offen. Ein

lohnender Begegnungsort und

Menschen, die überzeugt sind von der Wichtigkeit handgefertigter

Dinge.“ | Constanze Fehsenfeld, Textildesignerin

stellungsort, um Kontakte zu

knüpfen und gute Gespräche

zu führen. Dazu kommt, dass

es einfach Spaß macht sich in

einem so fantastischen Ambiente präsentieren zu dürfen.“

| Manfred Schmid, Urushi Japanlack, Bremen

Foto: Nils Kinder, Halle/Saale


Die traditionsreiche Zeughaus-

Zeughausmesse Berlin (D)

messe versteht sich als ein Podium

qualitätsorientierter künst-

13.– 16. Dezember 2012

lerischer Begegnungen im Bereich

angewandter Kunst und Formgestaltung. Rund 90 von einer

Jury eingeladene Künstler präsentieren im Schlüterhof des Deutschen

Historischen Museums ihre neuen Objekte. Dank ihres

hohen Qualitätsanspruchs hat sich die Zeughausmesse erfolgreich

als eine der führenden Messen für zeitgenössische Gebrauchskunst

etabliert.

„Einen schöneren Ort die eigene Kollektion zu zeigen kann ich

mir nicht wünschen. In der Atmosphäre von freundlichen Kollegen,

www.zeughausmesse.de

Die Handwerk & Design zeigt hohe

Handwerkskunst, erstklassiges

Kunsthandwerk und Design

auf den vier Sonderschauen Talente,

Exempla, Meister der Moderne und Schmuck. Rund 400

Aussteller können ihre Produkte hier den 150.000 Besuchern

der Internationalen Handwerksmesse München vorstellen. Messe

und Handwerkskammer scheuen dabei keine Kosten und Mühen,

um auf der sehenswerten Sonderschau Exempla die Fertigungstechniken

der verschiedenen Gewerke vor Ort mit Originalmaschinen

und -materialien in „lebenden Werkstätten“ vorführen zu

können. Die Sonderschau Schmuck genießt als internationale

Ausstellung Weltruf.

„Die Handwerk & Design bietet mit ihrer Einbettung in die Internationale

Handwerksmesse die geeignete Mischung von Tradition

Handwerk & Design München (D)

www.ihm-handwerk-design.com

Die im oberrheinischen Dreilän-

Eunique Karlsruhe –

dereck gelegene EUNIQUE ver- Messe für angewandte Kunst und Design (D)

steht sich als europäische Plattform

für angewandte Kunst und

7.– 9. Juni 2013

Design. Über 350 jurierte Ausstel -

ler aus 21 Nationen präsentieren ihre Produkte aus den Bereichen

Schmuckdesign, Mode, Accessoires, Interior und Outdoor Design.

Mit der Sonderschau „Design am Oberrhein/Design Rhin Supérieur“

bietet die Eunique 13.000 Privat- und Fachbesuchern auch einen

Einblick in das Geschehen der europäischen Hochschullandschaft

im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Schweiz.

www.eunique.eu

6.– 12. März 2013

guter Organisation und anregendem

Publikum fühlen sich meine

Kunden und ich jedes Jahr aufs

Neue wohl.“ | Katja Nestle, Onnenlinna

Zeughausmesse im Schlüterhof | Foto: Wendelin Kammermeier

und Innovation, gestaltendem

Handwerk und Design. Für den

Bayerischen Kunstgewerbe-Verein

bietet sich hier eine geeignete

Plattform. Die Ausstellung der prämierten Arbeiten des BKV-Preises

für Junges Kunsthandwerk, der sich an Nachwuchskünstler

unter 35 Jahren richtet, veranschaulicht die neuesten Entwicklungen

auf dem Gebiet des zeitgenössischen Kunsthandwerks.“

| Dr. Monika Fahn, Geschäftsführerin Bayerischer Kunstgewerbe-Verein e.V., München

„Ich konnte bereits einige Geschäfte

abschließen. Die Stimmung ist

sehr gut und man kann gut Kontakte

herstellen.“ | Jakob Schenk, Schenk-

works, Interior Design

Foto: Jürgen Rösner für KMK-GmbH

45


46

SCHWEIZER DESIGNMESSE

FÜR NACHHALTIGE PRODUKTE

MODE, ACCESSOIRES, SCHMUCK,

KERAMIK UND MÖBEL

2. BIS 4. NOVEMBER 2012

CASINOTHEATER

WINTERTHUR

ÖFFNUNGSZEITEN:

FREITAG 14 BIS 21 UHR

SAMSTAG 10 BIS 21 UHR

SONNTAG 10 BIS 17 UHR

RAHMENPROGRAMM

& FABLAB

WWW.DESIGNGUT.CH

TICKETVORVERKAUF WWW.TICKET.WINTERTHUR.CH

IDEEN

WERDEN WAHR

NEU MIT

FABLAB

catherine henggeler textile accessoires

www.catherinehenggeler.ch


Veranstaltungen mit Schwerpunkt nachhaltiges Design

Die Designgut sieht sich lokal

produzierten, nachhaltigen und

langlebigen Objekten mit Manufakturcharakter

verpflichtet. Die

rund 50 Aussteller sind Schweizer Designschaffende aus den

Bereichen Mode, Accessoires, Schmuck, Keramik und Möbeldesign.

Sie präsentieren den 2.500 Besuchern Produkte, die

sowohl eine hohe Design- und Materialqualität aufweisen, als

auch möglichst nachhaltig produziert werden.

„Ich mag an der Designgut besonders, dass sie Schweizer Designern,

die wertige, nachhaltige Produkte entwerfen, eine wun-

Designgut Winterthur (CH)

www.designgut.ch

Die junge Verkaufsplattform für

Design, Kunst und Mode bietet

engagierten Nachwuchsdesignern

und Produzenten eine Möglichkeit,

sich zu bezahlbaren Konditionen zu präsentieren. Auf

2.500m² haben rund 120 überwiegend lokale Gestalter und

7.500 Designinteressierte die Gelegenheit sich zu begegnen.

Nachhaltige Produkte mit sozialem und ökologischem Mehrwert

finden sich auf der „Grünen Bühne“, einer separaten Etage.

„Die DEKUMO bietet die Möglichkeit, nahe am Kunden zu sein,

Produkte direkt an den Endkunden zu verkaufen. Die DEKUMO

2.– 4. November 2012

DEKUMO Stuttgart (D)

www.dekumo.de

7.– 9. Dezember 2012

derschöne Plattform bietet. Den

Ausstellungsort (Casinotheater

Winterthur) finde ich sehr schön

und nicht zu vergessen: die liebevolle

Organisation der ganzen Messe, inklusive eines wunderbaren

Katalogs! Mit einer Ausstellerzahl von ca. 50 Designern

behalten auch die Besucher den Überblick und die Ruhe, und so

hat man oft Zeit für schöne Gespräche, was ich sehr mag!“

| Susanne Wadsack, pret-a-faire.ch, Zürich

hat sich mittlerweile zu einer alljährlichen

regionalen Plattform

etabliert, die gerne besucht wird,

gerade weil man regional hergestellte

Produkte bekommt. Von der außergewöhnlichen Postkarte

über Teelichter, kleine Geschenkaccessoires, Schmuck und Mode,

bis hin zu Kleinmöbeln. Für jeden ist etwas dabei.“ | Susanne Klement,

Loony Design, Walldorf

47


topos

Die Designers’Open, längst eine feste Größe unter den Designevents, lockt Ende Oktober wieder zahlreiche Besucher

aus dem In- und Ausland nach Leipzig. Anlässlich der Messe öffnen viele Kreative ihre Ateliers, Werkstätten oder Läden

und laden mit Workshops, Modeschauen und Präsentationen dazu ein, die gestalterischen Impulse dieser Stadt hautnah

kennen zu lernen. Nicht nur während der Designers’Open ist Leipzig ein inspirierender Ort, der neben etablierten Namen

mit jungen innovativen Projekten aufwarten kann.

Fokus Leipzig

Luise Neugebauer – Schmuckdesign

Die Kollektionen von Luise Neugebauer wirken leicht und offen, wie aus der

Umgebung inspiriert und haben etwas Spielerisches, das sich aus dem neugierigen

Experiment mit den Dingen ergibt – und aus der Haltung „warum

nicht?“. Ihre Themen sind fragil und dem täglichen Zweck enthoben. Immer

wieder überrascht die Schmuckdesignerin mit schlichten, unaufdringlichen

Schmuckstücken aus einfachsten Materialien und deren Kombination, denen

man oft erst auf den zweiten Blick ihre kleinen Raffinessen ansieht.

Luise Neugebauer | Karl-Heine-Str. 59 | D-04229 Leipzig

www.luiseneugebauer.de

48

www.romantimm.com

Foto: Daniel Weisser

cottonBox

– Das Besondere daran ist… das Besondere darin

Modebewusste Großstadtmenschen, die Wert auf schlichte Eleganz, hochwertige

Materialien und gute Verarbeitung legen, sind hier genau richtig.

Inmitten wechselnder Ausstellungen von Künstlern aus Malerei, Fotografie

und Kalligrafie finden sich in den Regalen Mode von jungen frischen Labels

gemixt mit großen guten Marken. Als einer der Hotspots der Designers’ Open

präsentiert die cottonBox im aufwändig inszenierten Westwerk Westpol A.I.R.

Space die wohl inspirierendste Leipziger Fashionshow.

cottonBox | Kochstr. 10 | D-04275 Leipzig

www.cottonbox.de

Secret Closet – Der Geheime Kleiderschrank

Die Modemanagerin Kathleen Neumann präsentiert individuelle Premiummode

und anspruchsvolles Design zu bezahlbaren Preisen. Skandinavische Topmarken

stehen im „Geheimen Kleiderschrank“ für höchste Ansprüche an Qualität

und Ausführung von Kleidung, Taschen und Accessoires. Als Spot der

Designers' Open veranstaltet Secret Closet am 26. Oktober ein Shoppingevent

mit Modelvorführungen im stilvollen Ambiente des barfusz-Clubs. Als Special

Guest wird die Schmuckdesignerin Birte Söllner beteiligt sein.

Secret Closet | Karl-Heine-Str. 99 | D-04229 Leipzig

www.secret-closet.de


Ein Muss für Design-Enthusiasten:

das GRASSI Museum für Angewandte Kunst

In unmittelbarer Nähe zur Leipziger Innenstadt gelegen, lockt der Art déco-

Museumsbau mit seiner farbenprächtigen Pfeilerhalle, den rekonstruierten legendären

Bauhaus-Fenstern und einer faszinierenden Dauerausstellung, in der

man sich auf eine Reise durch 3000 Jahre Design begeben kann. Neben

wechselnden Sonderausstellungen wird das Museum jedes Jahr am letzten

Oktoberwochenende zum Melting Pot zeitgenössischen Kunsthandwerks und

Designs. Rund 100 jurierte Aussteller verkaufen auf der Grassimesse ihre aktuellen

Arbeiten.

Grassi Museum für Angewandte Kunst | Johannisplatz 5–11 | D-04103 Leipzig

www.grassimuseum.de | www.grassimesse.de

porzellanwerkstatt susan heise

Frisch und zeitlos wirken die Porzellangefäße von Susan Heise. Sie entstehen

aus der Freude am Handwerk und der Liebe zur klaren Form in einer geräumigen

Ladenwerkstatt im Leipziger Westen. Schalen für Tee und den morgendlichen

Milchkaffee, aber auch großzügige Unikatschalen verwöhnen die

Hand mit angenehmer Haptik und das Auge mit zartfarbigen Glasuren. Das

gelungene Nebeneinander von Werkstatt und Geschäft bietet den Besuchern

einen interessanten Einblick in die Produktion. Während der Grassimesse und

Designers’ Open ist die Werkstatt geöffnet.

porzellanwerkstatt susan heise | Rietschelstr. 4 | D-04177 Leipzig

www.susanheise-porzellan.de

Foto: kirstennijhof.de

Goldstein & Co. – Industrielles Interieur

Liebhaber von zeitlosen und authentischen Designklassikern entdecken in

Goldsteins Sortiment seltene und einzigartige Einrichtungsgegenstände aus

dem Industriegewerbe der letzten 100 Jahre. Der Schwerpunkt liegt auf industriellen

Beleuchtungskörpern, hauptsächlich aus der DDR und dem ehemaligen

Ostblock, die individuell restauriert, auf- und umgearbeitet werden.

Aus antiken industriellen Relikten entstehen dadurch außergewöhnliche Einzelstücke.

Goldstein & Co. | Karl-Liebknecht-Str. 36 | D-04107 Leipzig

www.goldstein-interieur.com

Grassimuseum Leipzig, Foto: Gunter Binsack, Leipzig

DeBrugger – eine völlig neue Art, Holz zu erleben

Innovatives Plattenmaterial aus Leipzig

Die Vollholzplatte Musivi besteht aus etwa 13.000 einzeln miteinander verleimten

Holzpixeln. Das Motiv, von beiden Seiten sichtbar, kann vom Kunden selbst

bestimmt werden. Über das reine Plattenmaterial hinaus werden exklusive

Möbel-Kleinserien, Raumteiler, Fußböden, Tische, Wandbilder etc. angeboten.

Die Werkstatt öffnet als Spot zu den Designers’Open 2012 ihre Türen und

freut sich auf Besuch.

Henricistr. 14 | D–04177 Leipzig

www.debrugger.com

Tapetenwerk

– Ein Quartier für Handwerk, Kunst und Design

Zahlreiche Vertreter der Kreativszene haben sich auf dem weitläufigen und

mit klassischer Industriearchitektur aus der Gründerzeit bebauten Areal nieder -

gelassen. Künstler, Designer, Galeristen, Medienschaffende, Architekten und

kre ative Handwerker bevölkern die großzügigen Räume der ehemaligen Tape -

tenfabrik. Ganzjährig komplettieren Gastronomie, Ausstellungen, Workshops

und Feste den Eindruck eines eigenständigen Kulturquartiers. Unter dem Motto

„Das Tapetenwerk teilt“ wird am 16. November eine karitative Kunstauktion

mit eingeladenen Künstlern stattfinden.

Tapetenwerk | Lützner Str. 91 | D-04177 Leipzig

www.tapetenwerk.de | www.susanheise-porzellan.de

49


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Salzstraße 37/39 | D-79098 Freiburg

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info@blauelilie.com | www.blauelilie.com

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag: 10.00– 18.00 Uhr


DESIGNREPORT

kizuco Design aus Berlin und Brandenburg

KARIN KLIMSA

Die „Antwort des Wassers“ kann man sich

tatsächlich verinnerlichen – die form schö -

nen Porzellangefäße der Keramikdesignerin

Karin Klimsa flüstern es einem zu.

In ihren Karaffen, Tassen und Scha len

findet man eingeprägte Wörter – Freude,

Glück, Fülle, Geborgenheit, usw. Inspiriert

von den Wasserkristallfotografien des japanischen

Wissenschaftlers Masaru Emoto

in „Die Antwort des Wassers“ entwickelte

sie eine ganze Serie. Bei der Fotografie

handelt es sich um sogenannte Vorher/

Nach her-Bilder – Wasserkristalle aus dem

Wasserhahn oder sogar verdreckten Gewässern

werden fotografiert und dann erneut

abgelichtet, nachdem oder während

sie mit heilsamen Worten, Bildern und

Musik beschallt wurden. Der Unterschied

ist unglaublich – von chaotischen Konstrukten wandeln sich die Kristalle zu formschönen

Mustern und Gebilden – vergleichbar mit der Perfektion einer Schneeflocke. Das hat

Karin Klimsa fasziniert und inspiriert, Worte in Gefäße zu stempeln – sie sind ja

größtenteils für flüssige Inhalte gedacht. Die ganze Serie aus verschiedenen Schalen,

Karaffen und Tassen sind online in vielen Farben bei kizuco zu finden.

www.karinklimsa.com | erhältlich bei www.kizuco.de

DESSAU DESIGN

Elegante Schlichtheit bis ins Detail – und

in hohem Maße flexibel – das sind die neuen

Sitzelemente des jungen Labels dessaudesign.

Roswitha Buechting, Kopf und

Designerin von Dessau Design über die

Sitzlandschaft SL1: „Bei der Gestaltung

achtete ich darauf, dass die Sitzelemente

nicht nur aufs Wesentliche reduziert, funktional

und ästhetisch sind, sondern sich

auch angenehm anfühlen. Die Module ergeben

zusammen ein Sofa und jedes von

ihnen lässt sich zur Liege ausklappen.

Sorgsam ausgearbeitete Details und zuverlässige

Qualität sind mir wichtig. Eine

lange Lebensdauer der Objekte – darum

geht es.“

Und das hat sie mit ihrer neuen Linie SL1

umgesetzt – jedes Element funktioniert solo

und in allen erdenklichen Farb- und Formkonstellationen. Die Stoffbezüge aus

Schurwolle und hochwertigen, aufeinander abgestimmten Schaumstoff-Schichten

sind für optimale Sitzeigenschaften und angenehmen Schlafkomfort entwickelt worden.

Dessau Design – erhältlich bei www.kizuco.de

Dessau Design | Atelier–Showroom–Galerie | Brunnenstr. 151 | D-10115 Berlin

kizuco | Design aus Berlin und Brandenburg

Geschwister-Scholl-Str. 81 | D-14471 Potsdam

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Kapuzen mit Bolero, Schal, Hosenträger und Krawatte

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Kathleen Taplick und Peter Krause

Body-Politics – oder auch Breit-Band-Design – nennt sich das

Gestalterpaar Kathleen Taplick und Peter Krause. Ihre Wege haben

sich schon vor einigen Jahren gekreuzt, studierten sie doch

beide an der Fachhochschule Trier Edelstein- und Schmuckdesign

bei Theo Smeets. Während des Studiums arbeiteten sie zudem

für fünf Monate zusammen im Atelier von Ruudt Peters in Amsterdam.

Wie fruchtbar und inspirierend das Studium bei diesen

beiden weltweit bekannten, großartigen Schmuckkünstlern war,

sieht und spürt man in den Arbeiten von Kathleen Taplick und

Peter Krause. Erfreulich ist aber auch, wie gelungen sie sich von

ihren Vorbildern gelöst und ihren eigenen Ausdruck und Weg gefunden

haben. Beim Betrachten ihrer Schmuckstücke stelle ich

jedes Mal mit großem Vergnügen fest, dass ihnen nichts heilig

Kathleen Taplick (geboren 1972) machte eine Goldschmie -

delehre und arbeitete ein paar Jahre als Goldschmiedin. Peter

Krause (geboren 1971) arbeitete als Kirchenmaler und Restaurator,

absolvierte eine Ausbildung im Bereich Feinmechanik und

studierte Kunstgeschichte. 2000 begannen beide ihr Studium

an der Fachhochschule Trier. Seit ihrem Abschluss als Edelsteinund

Schmuckdesigner im Jahr 2005 arbeiten sie zusammen als

ist. Natürliche, über Millionen von Jahren gewachsene geologische

Kostbarkeiten werden beispielsweise von ihnen so lange bearbeitet,

bis sie ihr reiches Innenleben nach außen stülpen, ihr Letztes

preisgeben, um sich schließlich locker und unkompliziert mit

Materialien aus dem 21. Jahrhundert verkuppeln zu lassen.

Die Schmuckobjekte von Kathleen Taplick und Peter Krause

überzeugen mit einer ungewohnten und erfrischenden Ästhetik.

Gekonnt provozieren sie mit Gegensätzen und begeistern durch

gezielt eingesetzte Farben, Materialien und eine sensible Formensprache.

Aus alt wird neu, oder besser: Aus wertvoll wird

kostbar.

Bruna Hauert

selbständige Schmuckdesigner. Ihre Arbeiten wurden mehrfach

ausgezeichnet und sind in diversen Publikationen abgebildet.

friends of carlotta | Galerie für Schmuck und Objekte | Bruna Hauert

Neumarkt 22 | CH-8001 Zürich | T + 41 44 2618707 | www.foc.ch

Di – Fr 12 – 14 h, 15 – 18.30 h, Sa 11 – 16 h

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Freiburg (D) Heiner Schwär – Slow Specs

Heiner Schwär verarbeitet Vollhörner des indischen (Zucht-)Wasserbüffels zu Hornbrillen, und

das ohne jede Hilfe von Kleber, Chemie und Gewalt. Hornplatten müssen, will man sie nicht mittels

chemischer Zusätze in eine Form zwingen, behutsam über einen langen Zeitraum eingespannt

werden. Wenn der Kunde sich nicht für ein Modell aus der exklusiven kleinen

Basiskollektion entscheiden kann, wird solch ein Modell entweder abgeändert oder extra eine

neue, individuelle Brille für ihn angefertigt. Heiner Schwär nimmt sich die Zeit dafür.

Heiner Schwär | Heinrich-Heine-Str. 18a | D-79117 Freiburg | www.schwaer-horn-art.de

Zürich (CH) Stefi Talman | Alles so schön bunt hier

Chemnitz (D) mutare design | texSTILform | Purismus made in saxony

Purismus charakterisiert die von den Designerinnen C. Busch und K. Halama entworfenen

mutare Kollektionslinien. Seit 2009 arbeitet das vielseitige Modelabel mutare design mit Kathi

Halama, texSTILform zusammen. Neu hinzugekommen zur Produktpalette sind seitdem hochwertige

Gobelin- und strohgeprägte Ledertaschen sowie maßgefertigte Handschuhe aus feinstem

Leder. Diese werden in Kooperation mit dem einzigen in Sachsen noch ansässigen Lederhandschuhmacher

gefertigt. mutare / texSTILform sind regelmäßig auf Designevents wie der Eunique

vertreten und gerade für den Sächsischen Staatspreis für Design 2012 nominiert worden.

Showroom + Atelier | Erzberger Str. 1 | D-09116 Chemnitz | www.mutare-design.de | www.texSTILform.de

Zürich / Basel (CH) format SOUZE | Gemeinsame Sache

Frauen mit einer Schwäche für Schuhe und feine Lederaccessoires dürfen bei einem Zürichbesuch

auf gar keinen Fall versäumen, bei Stefi Talman im Niederdorf reinzuschauen. Aber Vorsicht,

Suchtgefahr! Die Designerin und gelernte Schuhmacherin, deren Entwürfe in die Designsammlung

des Museums für Gestaltung Zürich aufgenommen wurden, fertigt wundervolle farbenfrohe

Schuhmodelle, die komfortabel und feminin zugleich sind. Außerhalb Zürichs gibt es Talman-

Schuhe und -Lederwaren bei ausgesuchten Fachhändlern (stefitalman.ch/reseller).

Stefi Talman | Oberdorfstr. 13 | CH-8001 Zürich | stefitalman.ch

Foto: © RainerRudolf

Foto: Ramesh Amruth

Zwei Produzentinnen, zwei Labels, zwei gemeinsame Standorte, 100% Schweizer Produktion.

Die beiden Labels format, Lederaccessoires von Brigitte Hürzeler (Basel) und SOUZE. Foulards

aus Seide und Leinen von Susanne Schlaepfer (Zürich) ergänzen die eigenen Accessoirelinien

in ihren Flagshipstores ab sofort mit ausgewählten Produkten der anderen. Die Accessoires von

Susanne Schlaepfer und Brigitte Hürzeler sind durch die hohe Qualität der verwendeten Materialien

und deren Verarbeitung langlebige Begleiter und in einer überzeugenden Farbpalette erhältlich.

37 | Flagshipstore | format Brigitte Hürzeler | Nadelberg 37 | CH-4051 Basel | www.format-aarau.ch

Souze Textile Art | Susanne Schlaepfer | Scheitergasse 12 | CH-8001 Zürich | www.souze.ch

Foto: Rita Palanikumar

Berlin (D) VOLUTIO BY ANNA KLEIHUES | Pas de Deux

Das Label Volutio by Anna Kleihues steht für einen klassisch-romantischen Stil, der historische

Herrengarderobe zitiert. Die Entwürfe für Männer und Frauen mit Präsenz und Haltung verschmelzen

zu einer homogenen Schwarz-Weiß-Kollektion mit subtilen Details. Im Berliner Atelier

gibt es Gehröcke, Fliegen und Zylinder. Dort lässt sich Designerin Anna Kleihues auf ihre Kunden

ein und fertigt auch exklusiv für besondere und festliche Anlässe ein passendes Gewand, egal

für welches Geschlecht.

VOLUTIO BY ANNA KLEIHUES | Goethestr. 69 | D-10625 Berlin | www.volutio.de

die gute adresse

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BREMEN | D

Aktion No Fake

Umtauschaktion

bis 15. November 2012

Tischlampe aus Glas von 1924, Designer: Wilhelm Wagenfeld, Hersteller: Tecnolumen

Unter den Plagen des Designmarkts steht die Produktpiraterie mit Sicherheit

an vorderster Stelle. Plagiate und Falsifikate – oft in minderwertiger Qualität

– schädigen in nicht unerheblichem Ausmaß Marktanteile und Reputation

von Herstellern und Gestaltern guten Designs.

Die Bremer Leuchtenmanufaktur Tecnolumen startet in diesem Herbst unter

dem Motto No Fake eine beispiellose Aktion gegen im Leuchten- und Einrichtungshandel

weitverbreitete Fälschungen: die Besitzer einer Imitation der

berühmten Wagenfeld-Bauhausleuchte WG24, einer Ikone des modernen Industriedesigns,

können diese bis zum 15. November kostenlos gegen das

Original eintauschen. Wer Opfer eines Raubkopierers geworden ist, kann

dies leicht anhand eindeutiger Qualitätskriterien feststellen: zum Beispiel sind

tipps

der transparente Schaft und der Fuß der Original-Wagenfeld-Leuchten aus

Klarglas, der Schirm aus mundgeblasenem Opalglas, es wird kein Kunststoff

verwendet. Die Oberfläche der Leuchte ist originalgetreu vernickelt und nicht

verchromt, darüber hinaus sind sämtliche Leuchten auf der Unterseite nummeriert

und mit dem Stempel von Tecnolumen/Bauhaus versehen. Weitere

Merkmale und die Teilnahmebedingungen an der Aktion No Fake sind auf

der Website des Herstellers einsehbar. [RM]

TECNOLUMEN ® GmbH & Co.KG

Lötzener Str. 2 – 4 | D-28207 Bremen | www.no-fake.info | www.tecnolumen.de

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DESIGNMAGAZIN >

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O ABO (5 Ausgaben im Jahr) zum Preis von 28,– EUR /Jahr (D)

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Widerrufsrecht Ich kann diese Vereinbarung innerhalb von 2 Wochen bei art-

media-edition Verlag, Sandstr. 17, D-79104 Freiburg schriftlich wider rufen. Die

Frist ist durch die rechtzeitige Absendung des Widerrufs gewährt.

Ich bestätige dies mit meiner zweiten Unterschrift:

Datum / Unterschrift: ...............................................................................


FRANKFURT | D

C’est pas mon genre! Über Frauen. Design aus Frankreich.

Ausstellung

20. Oktober bis 2. Dezember

F

Was kann uns das Design von Haushaltsgeräten über die Verteilung der Geschlechterrollen

in unserer Gesellschaft verraten? Und wie verhält sich die

Rolle von Designerinnen im Gestaltungsprozess und in der Designbranche?

Die Ausstellung C’est pas mon genre!, die in Zusammenarbeit mit den Europa

Kulturtagen 2012 der Europäischen Zentralbank und der École supérieure

d’art et design Saint-Étienne entstanden ist, geht dieser und anderen Fragen

rund um das Thema Frauen und Design nach.

Dabei wird zum Einen der häusliche Bereich mit seinen typischen Objekten

ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt und auf seine geschlechtsspezi -

fischen Regeln und Strukturen geprüft. Wie weit folgt das Design von elektrischem

Handrührgerät, Kaffeemaschine und Co. unserer ge schlechtsspezi -

fischen Rollen- und Aufgabenverteilung wirklich? Und wie weit reicht anders

herum der Einfluss von Design auf diese sozialen und kulturellen Strukturen?

Emilie Voirin, Emmanuelle is shy, Stuhl, 2010; © Emilie Voirin

Auf der anderen Seite hinterfragt die Ausstellung im Museum für Angewandte

Kunst Frankfurt die Rolle der Designerinnen in der Branche. Denn obwohl

unter den Absolventen von Designstudiengängen signifikant mehr Frauen als

Männer sind, dominieren männliche Designer die Repräsentation des Berufes,

die Berichterstattung in den Medien sowie den historiografischen Diskurs.

C’est pas mon genre! gibt Antworten und stellt neue Thesen mit interessanten

Fragen auf – mit den Arbeiten junger französischer Designerinnen, inszeniert

mit viel Humor und Esprit. [ML]

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

Schaumainkai 17 | D-60594 Frankfurt | www.angewandtekunst-frankfurt.de

Di – So 10 – 17 h, Mi 10 – 21 h, Mo geschlossen

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ArtDesign Feldkirch

MESSE FÜR DESIGN . KUNST . MODE

09 | 10 | 11 NOV 2012

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HAMBURG | D

designxport popup festival 2012

Designfestival

20. und 21. Oktober 2012

Die Sitzmöbel aus der Serie Deform von Mode- und Produktdesignerin Milena Krais spielen mit Beulen, Ausbuchtungen und anderen Verformungen auf die Unzulänglichkeiten des Körpers an.

| Foto: Milena Krais.

Anders als die in vergangenen Jahren von hamburgunddesign° initiierten Designfestivals

wird das designxport popup festival 2012 nicht in der ganzen

Stadt, sondern in einem Hamburger Quartier stattfinden – in diesem Jahr in

der Neustadt. Hamburger Produkt-, Mode- und Kommunikationsdesigner zeigen

in ihren Räumen, Ateliers und Läden rund um die Wexstraße eigene Arbeiten

sowie die Produkte eingeladener Gäste.

Es werden zu sehen sein: Gudberg mit dem Gast Paperlux, Nordprodukt mit

dem Gast hellauf, Torsten Werner mit dem Gast Alexis Oehler, das Art-Lawyer

Magazin mit einer Ausstellung nationaler und internationaler Magazine (darunter

Inform Designmagazin), Kunst und Gemüse mit den Gästen Katja

Gastell, Petra Kischat und Hentschel Hamburg Uhrenmanufaktur, das Atelier

Freier Fall mit den Gästen Jutta Lutz, Karin Merkel und Gabriele Zuther, Frohstoff

mit dem Gast Alex Diamond sowie Akiko mit dem Gast Mai Shirato.

Ein Höhepunkt wird den hanseatischen Designenthusiasten in einer Wagenburg

auf dem Großneumarkt geboten: Hamburger Designer, Studierende

von Hochschulen aus Köln und Hamburg sowie die Designcenter Groningen

und Tallinn inszenieren aktuelle Projekte in den Innenräumen von zehn Lastwagen.

Design im Laster präsentiert: BFGF Design Studios, Korefe - Kolle Rebbe Form

und Entwicklung, Silvia Knüppel und Irina Rohpeter, Karl Anders, Milena Krais,

AMD Akademie Mode & Design Hamburg, HAW Hochschule für Angewandte

Wissenschaften Hamburg, KISD Köln International School of Design, Estonian

Design Center Tallinn (EST) sowie House of Design Groningen (NL). [RM]

Großneumarkt und Neustadt | www.hamburgunddesign.de | www.designxport.de

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LANGENTHAL | CH

Design Preis Schweiz 2013

Ausschreibung

Release am Designers‘ Saturday, 3. und 4. November 2012

Nicht nur in der Veranstaltungsbranche gefragt: transparenter Akustikvorhang Silent Space mit einem Schallabsorptionsgrad zwischen αw 0.5 und 0.6 von Annette Douglas Textiles

ACOUSTICS ® , Gewinner des mit 50.000 SFr dotierten Textile Design Award 2012. | Foto: ADT Acoustics

Im Herbst diesen Jahres beginnt die Ausschreibung für den Design Preis

Schweiz, der 2013 bereits zum zwölften Mal durch eine international besetzte

Jury vergeben wird. Dabei bildet der Designers' Saturday, bei dem sich am 3.

und 4. November 2012 nationale und internationale Aussteller mit ihren Produkten

inszenieren, den Auftakt für die Ausschreibung. Erneut mit Spannung

erwartet wird besonders die Verleihung des Interior Design Award, der erst

im letzten Jahr zu den bewährten Kategorien Market, Newcomer und Research

hinzukam. Textile Design Award richtet sich gleichermaßen an die Textilindustrie

wie an den talentierten Designnachwuchs und würdigt innovative Lösungen

von textilen Flächengebilden, wie Stoffen, textilen Bodenbelägen und Teppichen.

Prämiert wird ein herausragendes Textilprodukt, das bereits im Markt

eingeführt ist oder kurz vor der Markteinführung steht und sich in Bereichen

wie Materialkombination, Funktion oder Technik besonders auszeichnet. Preis-

trägerin des Interior Design Awards 2011 wurde Annette Douglas mit ihrer

Akustikvorhang-Kollektion „Silent Space“. Die einfache wie innovative Idee

ihrer transparenten Vorhänge mit schallabsorbierenden Eigenschaften und

die konsequente Umsetzung in Design und Funktionalität hat besonders in

der Veranstaltungsbranche für Furore gesorgt. Bei der internationalen Wan -

der ausstellung des Design Preis Schweiz ist ADT Acoustics eines der meist

beachteten Projekte, das viele konkrete Anfragen erhält.

Wann der Design Preis Schweiz 2013 im nächsten Jahr verliehen wird, wird

noch bekannt gegeben. [ML]

depot for design

Mühleweg 14 | CH-4900 Langenthal | www.designpreis.ch

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Schmuck Design klar und wesentlich

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OFFENBACH / FRANKFURT | D

4. Deutscher Marken- und Designkongress 2012

Kongressreihe

29. und 30. November 2012

Im Mittelpunkt des vom renommierten Rat für Formgebung / German Design

Council veranstalteten Deutschen Marken- und Designkongresses steht in

diesem Jahr das Thema Markenmanagement im Investitionsgüterbereich.

Nicht nur im Konsum-, sondern auch im Investitionsgüterbereich werden Design

und Marke immer mehr zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren, die

ein Produkt im Aussehen, der Ergonomie und der Benutzerfreundlichkeit einzigartig

erscheinen lassen. Design gestaltet dabei in essentieller Weise die

Qualität des Marken- und Unternehmensprofils.

Bei dem hochklassigen interdisziplinären Branchenevent in Offenbach treffen

kleine und große Wirtschaftsunternehmen, Konzerne, Medienvertreter, Wissenschaftler,

Designer und Markenexperten zum informativen Austausch aufeinander

und diskutieren aktuelle Entwicklungen an den Schnittstellen

zwischen Produkt, Design und Marke. Die nachhaltige Vernetzung der unterschiedlichen

mit Design befassten Gruppen am jeweiligen Konferenzort ist

ein wesentliches Anliegen der Kongressreihe.

Deutscher Marken- & Designkongress 2010 „Adding Value by Design“, Wiesbaden | © Rat

für Formgebung / Lutz Sternstein

Am ersten Kongresstag werden hochrangige Experten aus Industrie, Markenberatung

und Design praxisnah über Prozesse, Erfahrungen, Strategien und

Chancen der Markenführung referieren. Ergänzend werden eine moderierte

Diskussion und Workshops stattfinden. Besichtigungen ortsansässiger Firmen

mit integriertem Vortragsprogramm bieten den Teilnehmern am zweiten Tag

Gelegenheit, sich effektiv zu vernetzen.

Im Vorfeld des Deutschen Marken- und Designkongresses veranstaltet der

Rat für Formgebung bereits zum zehnten Mal die Konferenzreihe „Architektur

für Marken“, die erfolgreiche Präsentationen dreidimensionaler Markenwelten

in den Fokus stellt. Das Kongressthema in Frankfurt wird am 18. Oktober „Retail

Design – Freunde am Point of Sale“ sein. [RM]

IHK Offenbach a.M. | Frankfrurter Str. 90 | D-63067 Offenbach a.M. | Messe Frankfurt Saal

Europa | Ludwig-Erhard-Anlage 1 | D-60327 Frankfurt a.M. | www.german-design-council.de

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WEIL AM RHEIN | D

Pop Art Design

13. Oktober 2012 bis 3. Februar 2013

Studio 65, Leonardo, Sofa, 1969, Vitra Design Museum; © Studio 65, Foto: Andreas Sütterlin

Sie ist bunt, plakativ und erfreut sich auch heute noch größter Beliebtheit. Mit

der Pop Art, die in den Fünfzigerjahren ihren Siegeszug zunächst in den USA

und England und später auch im kontinentalen Europa feierte, öffnete sich

die Kunst der populären Massenkultur. Das Vitra Design Museum zeigt, welch

entscheidende Rolle in der Entwicklung der Pop Art das Design spielt. Arbeiten

von Andy Warhol, Claes Oldenburg, Roy Lichtenstein, Ed Ruscha und Richard

Hamilton werden in der Ausstellung Entwürfen von Designern wie Charles

Eames, George Nelson, Achille Castiglioni oder Ettore Sottsass gegenübergestellt.

Und schnell zeigt sich: Kunst und Design der Pop-Ära haben sich gegenseitig

inspiriert und zu einer neuen Bildsprache gefunden, die die Welt der

Medien und des Konsums noch immer prägt. Künstler wie Designer lassen

sich gleichermaßen von den Motiven der entstehenden Konsumgesellschaft

inspirieren: Gebrauchsgegenstände werden in künstlerische Bildmotive und

Skulpturen verwandelt, und auch die Designer bedienen sich künstlerischer

Strategien wie Zitat, Collage und Ironie, um daraus eine neue Ästhetik für Alltagsobjekte

zu entwickeln.

Die umfangreiche Schau, eine Kooperation mit dem Louisiana Museum of Art

in Humlebaek, Dänemark, versammelt rund 50 Kunstwerke und 80 Desig-

nobjekte, darunter ein Paravent von Andy Warhol, Roy Lichtensteins monumentalen

Yellow Brushstroke, Allen Jones' sexistischen Tisch Woman sowie

Ettore Sottsass' Schrank Superbox, ein skulpturales Wohnobjekt. Plattencover,

Magazine und Aufnahmen zeitgenössischer Interieurs ergänzen die Präsentation,

zudem wird ein Einblick in das Apartment des legendären Kunstsammlers

Gunter Sachs gewährt.

Die Ausstellung macht dabei deutlich, dass die Designer schon in den frühen

Fünfzigerjahren Elemente der Pop Art vorwegnahmen. Parallel dazu ist in der

Vitra Design Museum Gallery eine Ausstellung über Erwin Wurm zu sehen.

Das Werk des österreichischen Künstlers illustriert den großen Einfluss, den

Pop Art und Popkultur bis heute auf das Schaffen vieler Künstler und Designer

haben. [WEI]

Vitra Design Museum

Charles-Eames-Str. 2 | D-79576 Weil am Rhein | www.design-museum.de

Täglich 10 – 18 h

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Nadelwerke

Eine Ausstellung mit Arbeiten von 40 internationalen Textilgestaltern

Galerie Handwerk

Max-Joseph-Straße 4

Eingang Ecke Ottostraße

80333 Munchen, Tel. 089 595584

elisabeth.bosch@hwk-muenchen.de

www.hwk-muenchen.de/galerie

Ausstellungsdauer

17. Oktober bis 17. November 2012

Öffnungszeiten

Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 – 18 Uhr

Donnerstag 10 – 20 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr

an Sonn- und Feiertagen ist geschlossen

Rahmenprogramm

Guerilla-Knitting, eine Performance der Münchner „Rausfrauen“ anläßlich der

Langen Nacht der Münchner Museen am 20. Oktober 2012 ab 20 Uhr

Handwerkskammer

für München und Oberbayern

Galerie Handwerk


WIEN | A

Graphic Detour – Crossing Borders in European Design

Vernissage im Rahmen der Vienna Design Week

29. September bis 25. November

Die Ausstellung Graphic Detour – Crossing Borders in European Design wird

im Herbst 2012 zum Schauplatz europäischer Künstler und Designer, die mit

ihren Objekten die traditionellen Grenzen ihrer Arbeitsfelder durchbrechen.

Denn Künstler und Designer beschränken sich heute nicht mehr nur auf eine

Disziplin, sondern verwischen die Trennlinien zwischen Bereichen wie Mode,

Fotografie, Malerei und Architektur. Auf diese Weise entstehen faszinierende

Hybride und spannende Arbeiten, die im Zuge der interdisziplinären Reihe

freiraum quartier21 INTERNATIONAL in der Ausstellung Graphic Detour –

Crossing Borders in European Design präsentiert werden. Dr. Christian Strasser,

der Direktor des MuseumsQuartier Wien, beschreibt die Schau als Fortsetzung

der vorangegangenen Ausstellung TECHNOSENSUAL. where fashion

meets technology, die ebenfalls ihren Fokus auf die Verschmelzung zweier

Bereiche legte. Während bei dieser Ausstellung überwiegend Haute Tech

Couture präsentiert wurde, erwarten den Besucher bei Graphic Detour –

Damien Poulain, Masks & Candies | Foto: Damien Poulain

Crossing Borders in European Design die Ergebnisse der Zusammenführung

acht internationaler Grafikdesigner und Künstler mit acht Betrieben der niederländischen

Provinz Brabant. Zu sehen sind unter anderem ein überdimensionaler

Feuerlöscher, ein monumentaler Abfalleimer, eine Installation aus

Alltagsgegenständen, deren Beschaffenheit von den Besuchern der Ausstellung

erraten werden soll, und Totemfiguren aus Süßigkeiten. Wer diese und

andere Objekte aus der Nähe betrachten möchte, hat im freiraum quartier21

kostenlos die Gelegenheit dazu. Die Eröffnung findet am 28. September um

18.30 h im Rahmen der Vienna Design Week statt. [ML]

freiraum quartier21 INTERNATIONAL

Museumsplatz 1 | A-1070 Wien | www.quartier21.at

Täglich 10 – 19 h (8. Oktober bis 18. November verkürzte Öffnungszeit: Di – So 13 – 19 h)

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WINTERTHUR | CH

Heimliche Helden. Das Genie alltäglicher Dinge.

Ausstellung

bis 21. Oktober

Blick in einen Schaukasten der Ausstellung Heimliche Helden. Das Genie alltäglicher Dinge.

Während wir den neuesten Technikinnvoationen zujubeln, verrichten die heimlichen

Helden unseres Alltags ganz selbstverständlich ihre Arbeit, ohne dabei

viel Aufsehen zu erregen. Es sind Klassiker wie Dübel, Büroklammer und

Reißverschluss, die auf eine ebenso einfache wie geniale Idee zurückgehen

und die seit Jahrzehnten im Kern unverändert geblieben sind. Die Ausstellung

„Heimliche Helden. Das Genie alltäglicher Dinge“ rückt nun 36 Alltagsklassiker

in das Licht multimedial inszenierter Schaukästen und führt den Besucher

auf die Spur meist unbekannter Entwicklungsgeschichten. Doch die vom Vitra

Design Museum als Wanderausstellung konzipierte Schau erzählt nicht nur

anhand von Patentdokumenten, Werbematerialien und Industriefilmen die

Geschichte der Gegenstände, sondern schenkt uns auch neues Bewusstsein


Blick in einen Schaukasten der Ausstellung Heimliche Helden. Das Genie alltäglicher Dinge. | © Copyright: Vitra Design Museum | Foto: Bettina Matthiessen

für die Bedeutung dieser sonst so wenig beachteten Produkte. Sie verkörpern

beispielsweise als Industrieprodukte Ideale der Moderne, die bis heute aktuell

geblieben sind: Materialökonomie, Funktionalität und Beständigkeit. Jeder

Designer hegt den Traum deratig nachhaltige Produkte zu entwerfen – solche,

die mit ihrem hohen Gebrauchswert die Ästhetik des Nützlichen verkörpern.

Umgekehrt inspirieren die heimlichen Helden des Alltags die Arbeit von Designern

stets von neuem, wie in der Ausstellung vertretene Exponate von

Ingo Maurer, Naoto Fukasawa oder auch Claesson Koivisto Rune auf das

Schönste belegen.

Und noch etwas fällt bei näherer Betrachtung auf: An den Geschichten der

Alltagshelden lassen sich zum Teil größere Zusammenhänge der Kultur- und

Industriehistorie ablesen. So erzählt die Entwicklung des Bleistiftes auch

etwas über die Demokratisierung der Bildung und des Schreibens, die Konservendose

von der Industrialisierung der Lebensmittelverarbeitung und der

Mitte des 20. Jahrhunderts erfundene Klettverschluss vom Wandel der Mode

und der zunehmenden Lockerung von Modekonventionen. [ML]

Gewerbemuseum Winterthur

Kirchplatz 14 | CH-8400 Winterthur | www.gewerbemuseum.ch

Di – So 10 – 17 h, Do 10 – 20 h, Mo geschlossen

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bis 14.10.

Schweizerisches Architekturmuseum SAM

Steinenberg 7 | CH-4051 Basel | www.sam-basel.org

Di, Mi, Fr 11 – 18 h, Do 11 – 20.30 h, Sa, So 11 – 17 h

Winsor McCay / Daniel Bosshart

bis 28.10.

Karikatur & Cartoon Museum

St. Alban-Vorstadt 28 | CH-4052 Basel

www.cartoonmuseum.ch

Mi – Fr 14 – 18 h, Sa, So 11 – 18 h

Basler Papiermühle

Schweizerisches Museum für Papier, Schrift und Druck

Workshops, Kurse und Studiengänge

Basler Papiermühle

St. Alban-Tal 37 | CH-4052 Basel | www.papiermuseum.de

Di – So 14 – 17 h

Werkstatt 7

Ausstellung und Verkauf

10. –11.11.

Lohnhof 9 | CH-4051 Basel | www.werkstatt7.ch

Sa 11 – 19 h, So 11 – 17 h

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jew. 2. Sonntag im Monat

Eisenbahnstr 42 – 43 + Pücklerstr. 34

D-10997 Berlin-Kreuzberg | www.handmade-supermarket.de

11 – 18 h

agps clues

agps, Zürich / Los Angeles

bis 18.10.

Aedes am Pfefferberg

Christinenstr. 18–19 | D-10119 Berlin | www.aedes-arc.de

Limited Space: Sarajevo / Berlin

23.11. – 7.12.

Universität der Künste Berlin

Einsteinufer 43 – 53 | D-10587 Berlin (UdK Rundgang)

www.designtransfer.udk-berlin.de

Di – Fr 10 – 18 h

"To Go or Not to Go" –

Vom „schön gedeckten Tisch“

zur „Coffee-to-Go-Kultur“

bis 15.10.

Schausammlung / Offenes Depot

Werkbundarchiv – Museum der Dinge

Oranienstr. 25 | D-10999 Berlin

www.museumderdinge.de

Fr – Mo 12 – 19 h

Art & Toys – Collection Selim Varol

bis 14.10.

Zeitlos schön – 100 Jahre Modefotografie

von Man Ray bis Mario Testino

bis 28.10.

Jörg Sasse. Common Places

bis 28.10.

Talents 29. This is Willem

Willem Popelier / Katja Müller-Hellebis

bis 27.11.

Joel Sternfeld Retrospektive

3.11. – 13.1.2013

C/O Berlin-International Forum For Visual Dialogues

im Postfuhramt | Oranienburger Str. 35 – 36

D-10117 Berlin | www.co-berlin.com

Mo – So 11 – 20 h

Junges Design im Bauhaus-Archiv

bis 15.10.

Phantastiken

Die Bauhäuslerin Lou Scheper-Berkenkamp

31.10. – 14.1.2013

DMY Awards & Jury Selection 2012

Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Klingelhöferstr. 14 | D-10785 Berlin | www.bauhaus.de

Mi–Mo 10–17h

Neue Highlights in der Wunderkammer Olbricht

1.12. – 7.4.2013

Wunderkammer Olbricht | Ständige Ausstellung

me Collectors Room Berlin

Auguststr. 68 | D-10117 Berlin | www.me-berlin.com

Di – So 12 – 18 h

Architektonika 2

bis 13.1.2013

Die Sammlungen. The Collections. Les Collections

Wechselnde Präsentationen

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart

Invalidenstr. 50 – 51 | D-10557 Berlin | www.smb.museum.de

Di – Fr 10 – 18 h, Sa 11 – 20 h, So 11 – 18 h

Designpanoptikum Berlin

Museum für skurrile Objekte

Torstr. 201 | D-10115 Berlin

Mo – Sa 11 – 20 h

Computerspiele. Evolution eines Mediums

Computerspielemuseum

Karl-Marx-Allee 93a | D-10243 Berlin

www.computerspielemuseum.de

Mi–Mo 10–20h

Samuel Wilkinson

bis 14.10.

Handmade in Germany 2013

26.10. – 14.12.

Direktorenhaus | Am Krögel 2 | D-10179 Berlin

www.johanssen-gallery.com

www.direktorenhaus.com/handmade_2013

bogevischs buero

bis 20.10.

Roger Boltshauser mit Bildern von Philipp Schaerer

2.11. – 15.12.

Architektur Galerie Berlin

Karl-Marx-Allee 96 | D-10243 Berlin

www.architekturgalerieberlin.de

Di – Fr 14 – 19 h, Sa 12 – 16 h

IDZ | Internationales Designzentrum Berlin e.V

Flughafen Tempelhof | Bauteil D2

Columbiadamm 10 | D-12101 Berlin | www.idz.de

Mo – Fr 10 – 18 h

Bern (CH)

swiss labels

Gerechtigkeitsgasse 53 | CH-3011 Bern | www.toku-store.ch

Mo 14 – 18.30 h, Di, Mi, Fr 11 – 18.30 h, Do 11 – 20 h,

Sa 11 – 17 h

Meister Klee! Lehrer am Bauhaus

bis 6.1.2013

Zentrum Paul Klee Bern

Monument im Fruchtland 3 | CH-3011 Bern | www.zpk.org

täglich 10 – 17 h

Bremen (D)

Was geht. Best of HfK Design 2011

4.11. – 15.1.2013

Wilhelm Wagenfeld Haus-Design im Zentrum

Am Wall 209 | D-28195 Bremen

www.wwh-bremen.de

Di 15 – 21 h, Mi – So 10 – 18 h

Brüssel (B)

Meisenthal : Le feu sacré

bis 7.10.

C. AIELLO et les Designers

bis 16.12.

Space Oddity. Design fiction?

18.11. – 17.2.2013

MAC’s-Musée des Arts Contemporaines

SITE DU GRAND-HORNU / Grand-Hornu Images

82, Rue Sainte-Louise | B-7301 Hornu

www.grand-hornu-images.de

Düsseldorf (D)

design classic düsseldorf 2012

Börse für Designobjekte des 20. / 21. Jh.

2.12.

Blumengroßmarkt

Ulmenstr. 275 | D- 40468 Düsseldorf

www.designclassic.de

11 – 18 h

Feldkirch (A)

ArtDesign Feldkirch 2012

Messe für Design. Kunst. Mode.

9. – 11.11.

Reichenfeld-Areal

Reichenfeldgasse 9 | A-6800 Feldkirch

www.artdesignfeldkirch.at

10 – 19 h

Frankfurt a.M. (D)

Frankfurter Buchmesse

10. – 14.10.

Ausstellungs- und Messe GmbH

Messegelände

Ludwig-Erhard-Anlage 1 | D-60327 Frankfurt a.M.

www.buchmesse.de

Häuser des Jahres 2012

– Die besten Einfamilienhäuser

4. – 28.10.

Druot, Lacaton & Vassal

– Transformation eines 60er Jahre Wohnhochhauses

6.10. – 13.1.2013

Parkhäuser der 1960er und 70er Jahre

Weiterdenken – Ideen und Konzepte

7.– 21.10.

Johannes Peter Hölzinger

– Psychodynamische Raumstrukturen

13.10. – 13.1.2013

BEST HIGH-RISES 2012\13

– Internationaler Hochhaus Preis 2012

17.11. – 20.1.2013

Deutsches Architekturmuseum

Schaumainkai 17 | D-60594 Frankfurt a.M.

www.dam-online.de

Di, Do – Sa 11 – 18 h, So 11 – 19 h, Mi 11 – 20 h

A Journey of Beginnings

Glas von Monica Guggisberg und Philip Baldwin

bis 2.12.

C’est pas mon genre!

Über Frauen. Design aus Frankreich.

20.10. – 2.12.

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

Schaumainkai 17 | D-60594 Frankfurt a.M.

www.museumfuerangewandtekunst.frankfurt.de

Di, Do – So 10 – 17 h, Mi 10 – 21 h

agenda

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Oberlinden 1 | D-79098 Freiburg

T. +49(0)761/2119894

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Medien erzählen Geschichte(n)

„Kommunikation satt“

(Dauerausstellung)

Museum für Kommunikation

Schaumainkai 53 | D-60596 Frankfurt a.M.

www.museumsstiftung.de

Di – Fr 9 – 18 h, Sa, So 11 – 19 h

Retail Design – Freunde am Point of Sale

Konferenz

18.10.

Messe Frankfurt

Ludwig-Erhard-Anlage 1 | D-60327 Frankfurt am Main

Halle 4.0, Saal Europa www.german-design-council.de

10 – 17 h, Akkreditierung ab 9.30 h

Freiburg (D)

Textile Landart

mit Arbeiten von Silke Bosbach

bis 19.10.

In eine Landschaft jenseits aller Ferne …

Lyrik im Schmuck von Renate Sennewald

13. – 14.10. | 11 – 15 h

Quilt Star

Basler Str. 61 (im Viktoriahaus) | D-79100 Freiburg

www.quiltstar.de

Mo 14.30 – 18.30 h, Di, Fr 9.30 – 12.30 und 14.30 – 18.30 h

Sabine Combé / Hüte

Maruta Dörr / Mode

Henny Fleischmann / Objektkunst,

Annemarie Matzakow / Monofil Schmuck

Hubert Gschwind / Kieselsteinschmuck

Gerda Scherrieble / Malerei

Ausstellung: 6.10. | 11 – 18 h

Tango.Oase | Wendlinger Str. zwischen Im Glaser

und Ruhbankweg | D-79111 Freiburg

Hamburg (D)

Textiles Geflüster

Designmarkt

1.12.

St. Johanneskirche

Max-Brauer-Allee 199 | D-22765 Hamburg

www.lokal-hamburg.de

13 – 20 h

Besonderslecker

Kost und Design

28.10.

Museum der Arbeit

Museum der Arbeit | Wiesendamm 3 | D-22305 Hamburg

www.besonders-hamburg.de

10 – 18 h

designxport popup festival 2012

20. – 21.10.

Großneumarkt und Neustadt

www.hamburgunddesign.de | www.designxport.de

Sa 19 – 22 h, So 12 – 22 h

iF design exhibition Hamburg

Ausstellung

bis 23.11.

HafenCity

Überseeboulevard 5 | D-20457 Hamburg | www.ifdesign.de

Mi – Fr 14 – 19 h, Sa, So 11 – 19 h

Blickfang

Designmesse

12. – 14.10.

Deichtorhallen Hamburg

Deichtorstr. 1-2 | D-20095 Hamburg | www.blickfang.com

Emil Orlik in Japan

bis 13.1.2013

Sammlung Design und SPIEGEL-Kantine

Neueröffnung

ab 20.10.

Hyeyeon Park

Stipendium für Fotografie

16.11. – 6.1.2013

MKG-Messe Kunst und Handwerk 2012

23.11. – 9.12.

Museum für Kunst und Gewerbe

Steintorplatz 1 | D-20099 Hamburg | www.mkg-hamburg.de

Di – So 11 – 18 h, Do 11 – 21 h

Hello handmade market 2012

Markt für handgemachte Einzelstücke

21.10.

Kampnagel

Jarrestr. 20 | D-22303 Hamburg | www.hello-handmade.com

10 – 18 h

Hanau (D)

Deutsches Goldschmiedehaus Hanau

Altstädter Markt 6 | D-63450 Hanau | www.gfg-hanau.de

Di– So 11–17h

Hannover (D)

Modern.

Design 1900 – 1939 im Museum August Kestner

bis 27.1.

Museum August Kestner

Trammplatz 3 | D-30159 Hannover | www.kestner-museum.de

Di–So 11–18h, Mi 11–20h

20 Jahre Werkakademie:

Perspektiven durch Gestaltung

bis 6.10.

Handwerksform Hannover

Berliner Allee 17 | D-30175 Hannover

www.hwk-hannover.de

Mo – Do 7.30 – 18 h, Fr 7.30 – 15.30 h

Heidelberg (D)

Figürliches

7.10. – 18.11.

Galerie Heller

Friedrich-Ebert-Anlage 2 | D-69117 Heidelberg

www.galerie-heller.de

Di – Fr 11 – 13 h und 14 – 18 h, Sa 11 – 18 h

Textilsammlung Max Berk

Kurpfälzisches Museum

Brahmsstr. 8 | D-69118 Heidelberg-Ziegelhausen

www.museum-heidelberg.de

Mi, Sa, So, 13 – 18 h

Heilbronn (D)

handgewandt‘12

Verkaufsmesse für Angewandte Kunst

19. – 21.10.

Innovationsfabrik

Weipertstr. 8-10 | D-74076 Heilbronn | www.handgewandt.de

Fr 19 h, Sa, So 11 – 18 h

Husseren-Wesserling (F)

Musée Textil

Dauerausstellung

Parc de Wesserling | Ecomusée Textile

F-68470 Husseren-Wesserling | www.parc-wesserling.fr

Mo – So 10 – 18 h

Karlsruhe (D)

Architekturschaufenster e.V.

8.10. – 19.10.

5 Jahre Architekturschaufenster e.V. / Jubiläumsfest

19.10.

Die Architekturtage

1. – 29.10.

inside view

basel

mit Roger Aeschbach Szenograf und Designer,

elements GmbH, Basel

Meine Designtipps in Basel

das sollte man sich anschauen!

In Basel zu leben fühlt sich an, wie in einer lebendigen

Wunderkammer zu wohnen. Zu allen Jahreszeiten finden

Events statt, die das Stadtbild schmücken und den Fokus

mal auf das eine Quartier, auf den einen Innenhof, in das

eine Schaufenster oder gar auf einen ganzen Stadtteil

legen.

Ein Beispiel dafür ist die Art Basel: Während dieser Tage

wird die Stadt zum Kunstevent. Nebst allen Messeangeboten

finden Tag und Nacht Künstler, Galeristen und Verwandte

zusammen und rücken die dunkelsten Ecken

Basels in ein buntes, pulsierendes Licht.

Der Quartierverein REH4 verwandelt einmal im Jahr die

dicht befahrene Feldbergstraße zum Catwalk In Public

Space, wo junge Modelabels ihre neuesten Kollektionen

vorführen.

Im Hafenquartier zaubern Zwischennutzungsprojekte,

wie die Marina-Buvette charmante Orte mitten ins Industrieareal,

wo sich Jung und Alt treffen, gemeinsam

Boccia spielen oder zusammen grillen und feiern.

Besonders der Basler Sommer ist voller geselliger Events,

wie z.B. das Stadtmusikfestival oder das Theaterfestival,

das für jeden etwas bietet.

Im Herbst trifft man sich am Shift-Festival auf dem

Dreispitzareal, wo elektronische Künste in Form von Konzerten,

Ausstellungen, Performances und Workshops

präsentiert werden.

Nebst diesem sprudelnden Angebot an Events, geht man

aber auch gerne mal in eines der unzähligen Museen in

der Stadt. Zu empfehlen ist das Haus der Elektronischen

Künste. Ein Muss für alle mit Sinn für Kunst und

Innovation.

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Ästhetik des Gleichgewichts

7. – 29.11.

Heimatabende – Eine Veranstaltungsreihe in 5 Akten

6.11., 13.11., 21.11., 28.11., 5.12. jew. 19 h

Architekturschaufenster e.V.

Waldstr. 8 | D-76133 Karlsruhe

www.architekturschaufenster.de | www.ja-at.eu

Köln (D)

gute aussichten_mustererkennung.

junge deutsche fotografie

bis 14.10.

Architekturfotografie – Made in China

bis 25.11.

Museum für Angewandte Kunst Köln

An der Rechtschule | D-50667 Köln | www.museenkoeln.de

Di–So 11–17h

Ökorausch Köln | Festival für Design & Nachhaltigkeit

7.–14.10.

Forum VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum

Cäcilienstr. 29– 33 | D-50667 Köln | www.oekorausch.de

Krefeld (D)

European Art Quilts VII

bis 3.2.2013

Deutsches Textilmuseum

Andreasmarkt 8 | D-47809 Krefeld

www.krefeld.de/textilmuseum

Di – So 11 – 17 h

Kronberg (D)

Braun HiFi – Ursprung einer DesignKultur!

BraunSammlung der Braun GmbH

Westerbach Center | Westerbachstr. 23c | D-61476 Kronberg

www.braunsammlung.info

Di – Fr 11 – 17 h, Sa, So 11 – 18 h

Langenthal (CH)

Designers' Saturday Langenthal | 14. Edition

3. – 4.11.

www.designerssaturday.de

Lausanne (CH)

TOUCH. The World at your Fingertips

bis 28.10

Carte blanche to Adrien Rovero. Landscale

bis 28.10.

Mudac Musée de design et d'arts appliquées contemporains

Place de la cathédrale 6 | CH-1005 Lausanne | www.mudac.ch

Di – So 11 – 18 h

Leipzig (D)

Schätze ans Licht geholt

Angewandte Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

bis 17.10.

Zacken und Bögen

Spritzdekor-Keramik des Art déco

aus der Sammlung Klaus Freiberger

6.11. – 7.4.2013

Zwei Leben für die Fotografie

Lillian Bassmann & Paul Himmel

21.11. – 3.3.2013

Jugendstil bis Gegenwart

Dauerausstellung

GRASSI | Museum für Angewandte Kunst

Johannisplatz 5 – 11 | D-04103 Leipzig

www.grassimuseum.de

Di – So 10 – 13 h, Mi + Do 10 – 20 h

Grassi Messe Leipzig

26. – 28.10.

GRASSI | Museum für Angewandte Kunst

Johannisplatz 5 – 11 | D-04103 Leipzig

www.grassimuseum.de

Fr – Sa 10 – 19 h, So 10 – 18 h

Designers’ Open | Festival für Design Leipzig

25. – 28.10.

Universität Leipzig | Sportwissenschaftliche Fakultät |

Jahnallee 59 | D-04109 Leipzig | www.designersopen.de

Fr, Sa 11 – 20 h, So 11 – 19 h

Offene Ateliers

14.10.

Haferkornstr. 15 | D-04129 Leipzig | www.offene-ateliers.de

14 – 18 h

18. Leipziger Typotage

Echt oder falsch? Geld zwischen Gestaltung,

Herstellung und Fälschung

13.10.

Beate Eismann. Druck und Schmuck

bis 14.10.

Museum für Druckkunst Leipzig

Nonnenstr. 38 | D-04229 Leipzig

www.druckkunst-museum.de | www.typotage.de

Mo – Fr 10 – 17 h, So 11 – 17 h

Ludwigsburg (D)

Focus Open 2012

Ausstellung

13.10. – 25.11.

Werkzentrum Weststadt |

Rheinlandstrasse 8 | D-71636 Ludwigsburg

www.design-center.de

Di – So 12 – 20 h

Mulhouse (F)

Musée de l'Impression sur Etoffes

Rue Jean-Jacques Henner 14 | BP 1468 | F-68072 Mulhouse

www.musee-impression.com

Di – So 10 – 12 h und 14 – 18 h

Voyages ... Croquis d'architectes

Reise, Reise…

Architektenskizzen

1.10. – 27.10.

Salon de thé – librairie Jac’Thé

5, place de la Paix | F-68072 Mulhouse | www.ja-at.eu

München (D)

Teppiche aus Marokko

– Inspiration der Moderne

Die Sammlung Jürgen Adam

bis 2.2013.

Die Neue Sammlung - The International Design Museum

Karl Blossfeldt und die Sprache der Pflanzen

bis 21.10.

Pinakothek der Moderne

Der Architekt –

Geschichte Und Gegenwart Eines Berufsstandes

bis 3.2.

Pinakothek der Moderne

Querschnitt: Stefan Wewerka

11.10. – 3.2.13

Die Neue Sammlung - The International Design Museum

Architekturmuseum der TU München

in der Pinakothek der Moderne

Barer Str. 40 | D-80333 München

www.die-neue-sammlung.de

www.architekturmuseum.de

www.pinakothek.de

Di – So 10 – 18 h, Do 10 – 20 h

Annamaria Zanella – in forma di gioiello

5.10. – 17.11.

Weihnachtsausstellung

– Werkschau der Mitglieder

23.11.– 12.1.2013

Bayerischer Kunstgewerbe-Verein e.V.

Pacellistr. 6 – 8 | D-80333 München

www.kunsthandwerk-bkv.de

inside view

hamburg

mit Anne Maria Schneider Projektleitung

blickfang Hamburg, die vom 12. bis 14. Oktober

in den Deichtorhallen stattfindet

Meine Designtipps in Hamburg

das sollte man sich anschauen!

Hamburg ist eine Designmetropole und 24 Stunden reichen

da sicher nicht aus. Ich beschreibe hier nun aber

mal meinen absolut perfekten Hamburgtag:

Ich starte im Karolinenviertel. Als erstes Bücher stöbern

bei Cohen & Dobernigg. Eine tolle Auswahl an Literatur

rund um das Thema Design und die sehr zu empfehlenden

Lesungen in entspannter und lässiger Atmosphäre

machen diese Buchhandlung zu einem Erlebnis.

Weiter geht’s zur Marktstraße. Hier reiht sich ein Design -

shop an den nächsten. Produkte jenseits des Kommerzes

warten auf ein neues Zuhause wie z.B. die neueste Kollektion

des Fashionlabels Garment, Leuchten aus Vinyl -

platten von Lockengelöt oder die außergewöhnliche

Modekollektion von Herr von Eden. Nun geht es zum

nahe liegenden Schulterblatt. In der Hausnummer 85

kommen Designfans in Punkto junges Möbeldesign voll

auf ihre Kosten. Julia Oertel und Katha rina Roedelius bieten

in ihrem Laden „Lokaldesign“ Designern die Möglichkeit,

ihre neuesten Produkte zu verkaufen. Aufgrund

der immer wieder wechselnden Ausstellung jederzeit

einen Besuch wert.

Ein paar Häuser weiter warten eine Portion Koffein und

ein Stück Kuchen im Herr Max. Zwischen alten Kacheln

mache ich es mir auf einem der bequemen Sessel gemütlich

und lasse mich vom vorbeiziehenden Hamburger

Szenevolk inspirieren.

Frisch gestärkt führt mich meine Tour zu den Deichtorhallen.

Diese wunderschöne Location fasziniert mich

immer wieder aufs Neue und wir sind stolz darauf, dass

die blickfang im Oktober hier stattfindet. Als Hobbyfotografin

steht das Haus der Photographie ebenfalls ganz

oben auf meiner Besichtigungsliste. Nun geht’s Richtung

Hafencity: das Hamburg von morgen. Ich verfolge seit

Jahren gespannt den Bauprozess neuer Gebäude, wie

dieser Stadtteil wächst und wie Planer den Spagat zwischen

alter und neuer Architektur schaffen wollen. Bei

einer Architekturführung erfährt man mehr zum Vorhaben

und zu den Hintergründen. Den Abend lasse ich mit

einem Film im traditionsreichen Kino Holi ausklingen.

Mit seinem nostalgischen Flair ist es vor allem für sein

Arthouse-Programm bekannt. Hier laufen ausgewählte

Filme, die in anderen Kinos kaum zu finden sind.

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SEIT 1992

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www.claudiakrebser.com

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> 4.10. Heidenheim - Warsteiner Seminar

> 11.10. Karlsruhe - KAP

> > 12.10. Freiburg - - Atlantik

> 18.10. Aalen - Rambazamba

> 19.10. Tübingen - Laden

> 21.10. Stuttgart - Wurst & Fleisch

> 25.10. Esslingen - Ad Astra

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Restauratoren im Handwerk

bis 6.10.

Galerie Handwerk

Max-Joseph-Str. 4, Eingang Ecke Ottostr. | D-80333 München

www.hwk-muenchen.de/galerie

Di – Mi, Fr 10 – 18 h, Do 10 – 20 h, Sa 10 – 13 h

So und feiertags geschlossen

Materialica 2012

15. Internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen,

Oberflächen und Product Engineering

23. – 25.10

Neue Messe München | D-81829 München

www.materialica.de

Fr – Sa 9 – 19 h, So 9 – 17 h

Nürnberg (D)

Pierre Mendell. Plakate

bis 14.10.

Jeppe Hein. Hexagonal Water Pavilion

bis 28.10.

Helmut Jahn. Process / Progress

30.11. – 24.2.2013

Neues Museum für Kunst und Design Nürnberg und

Die Neue Sammlung - The International Design Museum

Klarissenplatz | D-90402 Nürnberg

www.nmn.de | www.die-neue-sammlung.de

Di – Fr 10 – 20 h, Sa, So 10 – 18 h

Offenbach (D)

Markenmanagement für Investitionsgüter

4. Deutscher Marken- und Designkongress 2012

29. – 30.11.

IHK Offenbach | www.german-design-council.de

Meisterwerke der angewandten Kunst in Leder

vom Mittelalter bis zum Barock

in der neuen Wilhelm-Düncher-Galerie

DLM-Deutsches Ledermuseum / Schuhmuseum Offenbach

Frankfurter Str. 86 | D-63067 Offenbach

www.ledermuseum.de

Di – So 10 – 17 h

Satzweise: Ein Weg in die Welt der Bücher

7.10. – 18.11.

Klingspor Museum Offenbach

Hernstr. 80 | D-63065 Offenbach am Main

www.klingspor-museum.de

Di, Do, Fr 10 – 17 h, Mi 14 – 19 h, Sa, So 11 – 16 h

Paris (F)

Maarten Baas

Les curiosités d´un designer

7.10. – 12.2.2013

Van Cleef & Arpels

Lárt de la haute joaillerie

bis 10.2.2013

Les frères Campana

Barroco Rococó

bis 24.2.2013

Les Arts Décoratifs-Nef

107 rue de Rivoli | F-75001 Paris

www.lesartsdecoratifs.fr

Di – So 11 – 18 h

Need Knot – THE COLLECTION OF CARPETS

DESIGNED BY NINE INTERNATIONAL ARTISTS

TAI PING & FRANZISKA KESSLER GALLERY

Tai Ping | Hôtel de Livry

4 – 6 rue de Montalembert | F-75007 Paris

Needknot.com | taipingcarpets.com

11 – 19 h

Pforzheim (D)

100 Jahre Zunft Pforzheim Schmuck+Gestaltung

bis 11.11.

Die Perle in der Geschichte des Schmucks

26.10. – 27.1.2013

Schmuckmuseum Pforzheim

Jahnstr. 42 | D-75173 Pforzheim

www.schmuckmuseum-pforzheim.de

Di – So, feiertags 10 – 17 h

Potsdam (D)

Designtage Brandenburg

23. – 25.11.

www.designtage-brandenburg.de

Rixheim (F)

Im Reich der kleinen Prinzen

Tapeten im Kinderzimmer

bis 31.12.

Musée du Papier Peint

28, rue Zuber | F-68171 Rixheim

Schönenwerd (CH)

In & Out

19. – 21.10.

Bally Lab Schönenwerd

Parkstr. 1a | CH-5012 Schönenwerd

www.in-out.design.ch

Fr 12 – 20 h, Sa 10 – 20 h, So 10 – 18 h

St. Gallen (CH)

Werkstoffarchiv

Sitterwerk

Sittertalstr. 34 | CH-9014 St. Gallen | www.sitterwerk.ch

Mo – Fr 9– 17 h, So 14 – 18 h

Herrlichkeiten

– Textile Kirchenschätze aus St. Gallen

bis 30.12.

Vision Sommer 2013

Aktuelle Textilkreationen der Saison Sommer 2013

bis 31.10.

Textilmuseum

Vadianstr. 2 | CH-9000 St.Gallen | www.textilmuseum.ch

Mo – So 10 – 17 h

Staufen (D)

Thiébaut Chagué, Saint-Dié

17.8. – 7.10.

Christiane Wilhelm, München

12.10. – 25.11.

Keramikmuseum Staufen

Wettelbrunnerstr. 3 | D-79219 Staufen

Mi – Sa 14 – 17 h, So 11 – 13 und 14 – 17 h

Stuttgart (D)

Vom Wohnungsbau in Peking bis zum Strukturwandel

in Stuttgart

Diplomausstellung

26.11.– 6.12.

Universität Stuttgart Kollegiengebäude I (KI)

Keplerstr. 11 | D-70174 Stuttgart

www.uni-stuttgart.de

18–20h

DESIGN − made in BaWü!

– Marken, Unternehmen, Ausbildung

bis 15.12.

Haus der Wirtschaft

Willi-Bleicher-Str. 19 | D-70174 Stuttgart

www.design-center.de

Mo – Sa 11 – 18 h

DEKUMO + GRÜNE BÜHNE

7. – 9.12.

Ex-Stadtbücherei im Wilhelmspalais

Konrad-Adenauer-Str. 2 | D-70173 Stuttgart

www.dekumo.de

Fr 14 – 22 h, Sa, So 11 – 20 h

inside view

winterthur

mit Christina Müller, Ko-Direktorin der designgut,

Winterthurer Messe für nachhaltiges Design

Meine Designtipps für Winterthur

und Umgebung

Winterthur ist eine Kulturstadt, in der spannende Design -

schaffende und -läden beheimatet sind. Eine interessante

Adresse in der Altstadt ist das Kaufkaffee. Es

zeigt Designtrouvaillen, Neuentdeckungen und Trend -

artikel aus der Schweiz und der ganzen Welt. Objekte

von kleinen Labels, die Wert auf nachhaltige Produktion

legen. In mehreren Läden im Zentrum von Winterthur,

zum Beispiel in der Textilhalle oder bei Leder Locher, sind

auch die edlen Taschen von Griesbach zu finden. Seit

Jahren verarbeiten die Winterthurer Schwestern Katka

und Zuzka Griesbach hochwertiges Leder zu Taschen,

die längst Kultstatus haben.

Zu den Newcomern zählt das Label Sagenhaft. Die

Winterthurerin Linda Giezendanner macht Kleider und

Acce ssoires wie aus dem Märchen. Zur Kollektion gehören

auch verspielte Kräglein, die mit irgend einem Top

kombiniert werden können. Ähnlich romantisch sind die

Kleider vom St. Galler Label Aéthérée. Die Liebe zum

Material, Schnitt und Detail prägen die unterschiedlichen

Kleider mit Seele. Dazu passen die charmanten Anhänger

von Glücksli, ein Label aus Uster, perfekt! Die Glücksbringer

aus Gold oder Silber sind handgemachte Unikate.

Im Zürcher Atelier Strala schließlich ist eine Symbiose

von Konstruktion, Kunst und Sinnlichkeit zuhause. Hier

entwirft der Architekt Tom Strala Möbel und Leuchten in

Kleinserien, poetische Skulpturen für den Alltag.

Alle genannten Labels sind an der Messe DESIGNGUT

zu sehen, die vom 2. bis 4. November 2012 im Casinotheater

Winterthur stattfindet.

www.designgut.ch

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MAK Design Shop

Ausgewähltes Design.

Die besten Geschenke der Stadt in allen Preisklassen.

Und das zu ungewöhnlichen Öffnungszeiten!

Dienstag 10:00–22:00 Uhr

Mittwoch – Sonntag 10:00–18:00 Uhr

MAK Stubenring 5, Wien 1

Und jederzeit im Internet:

MAKdesignshop.at

Haupt

GESTALTEN

Aus 8 Grundschnitten lassen sich eine ganze

Kollektion schlichter und bezaubernder Modelle

im japanischen Stil anfertigen.

127 S., kart., € 24.90 / sFr. 32.90 (UVP)

ISBN 978-3-258-60061-1

Bunte Lichtblicke

Das Künstlerauge sieht mehr als nur

Seiten und Deckel. Durch Falten, Rollen

und Zerlegen entstehen Objekte, die mit

dem ursprünglichen Buch nichts mehr

gemein haben.

152 S., br., € 24.90 / sFr. 32.90 (UVP)

ISBN 978-3-258-60052-9

Innovative, witzige und exklusive Designermöbel

zum Selbermachen. Aus erschwinglichen

Materialien vom Baumarkt, Secondhandladen

oder Flohmarkt.

144 S., br., € 24.90 / sFr. 33.90 (UVP)

ISBN 978-3-258-60036-9

Foto: MAK/Georg Mayer

Design: Samuel Wilkinson I PLUMEN 001, Mitri Hourani I Boboboom

www.haupt.ch


Ulm (D)

Hochschule für Gestaltung Ulm

Hfg – Archiv Ulm

Basteistraße. 46 | D-89073 Ulm

www.hfg-archiv.ulm.de

Weiden (D)

Koreanische Keramik. Kap-Sun Hwang

bis 7.10.

Museum Weiden

Waldsassener Kasten

Luitpoldstraße 25 | D-92637 Weiden

www.die-neue-sammlung.de

Weil am Rhein (D)

Erwin Wurm

bis 20.1.2013

Pop Art Design

13.10. – 3.2.2013

Vitra Design Museum

Charles-Eames-Str. 1 | D-79576 Weil am Rhein

www.design-museum.de

Mo – So 10 – 18 h, Führungen Sa, So 11 h

Wien (A)

Blickfang

Designmesse

19. – 21.10.

MAK Österreichisches Museum für

angewandte Kunst / Gegenwartskunst | www.mak.at

Stubenring 5 | A-1010 Wien | www.blickfang.com

Michael Anastassiades

bis 25.11.

TaliaYsebastian

The Committee of Sleep

3.10. – 6.1.2013

Sammlung Möbel

Time & Again

MAK Österreichisches Museum für

angewandte Kunst / Gegenwartskunst

Stubenring 5 | A-1010 Wien | www.mak.at

Di 10 – 24 h, Mi – So 10 – 18 h

Besuchen Sie uns im Winter

DEKUMO

Graphic Detour – Crossing Borders in European Design

Ausstellung

bis 25.11.

freiraum quartier21 INTERNATIONAL

Museumsplatz 1 | A-1070 Wien | www.quartier21.at

täglich 10 – 19 h (8.10. – 18.11. Di – So 13 – 19 h)

Vienna Design Week 2012

bis. 7.10.

www.viennadesignweek.at

Plattform für Design, Kunst K Kunst

und Mode

GRÜNE BÜHNE

a_schau

Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert

Dauerausstellung

Architekturzentrum Wien

Museumsplatz 1 | A-1070 Wien | www.azw.at

Mo – So 10 – 9 h

Winterthur (CH)

Heimliche Helden. Das Genie alltäglicher Dinge

bis 21.10.

wood loop – auf biegen und brechen

18.11. – 21.4.2013

Material Archiv

Dauerausstellung

Gewerbemuseum Winterthur

Kirchplatz 14 | CH-8400 Winterthur | www.gewerbemuseum.ch

Di – So 10 – 17 h, Do 10 – 20 h

Designgut | Schweizer Verkaufsausstellung für nachhaltige

Produkte

2. – 4.11.

Casinotheater Winterthur AG

Stadthausstr. 119 | CH-8400 Winterthur

www.designgut.ch

Fr 14 – 21 h, Sa 10 – 21 h, So 10 – 17 h

Zürich (CH)

blickfang

23. – 25.11.

Kongresshaus Zürich | Claridenstr. 5 | CH-8002 Zürich

www.blickfang.com

Fr 12 – 22 h, Sa 11 – 21 h, So 11 – 19 h

Aktionsplattform für nachhaltige Produkte

mit sozialen und ökologischen Mehrwert

www.dekumo.de

Arch_Tec_Lab

bis 19.10.

Frachtcontainer | HIL | Hönggerberg | ETH Zürich

Jahresausstellung 2012 des

Departements Architektur

bis 26.10.

HIL D 30 | Hönggerberg | ETH Zürich

Wohnort Campus

bis 8.11.

ARchENA | HIL | Hönggerberg, | ETH Zürich

« Göhner wohnen »

bis 8.11.

Architekturfoyer | HIL | Hönggerberg | ETH Zürich

Hönggerberg | CH-8093 Zürich

www.ausstellungen.gta.ethz.ch

Mo – Fr 8 – 22 h, Sa 8– 17 h,

So und Feiertage geschl.

Designpreise der Schweizerischen Eidgenossenschaft

2012

26.10. – 27.1.2013

Museum Bellerive

Höschgasse 3 | CH-8008 Zürich | www.museum-bellerive.ch

Di – So 10 – 17 h

Magie der Dinge

bis 6.1.2013

Museum für Gestaltung Zürich | Galerie

Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt

bis 28.10.

Museum für Gestaltung Zürich | Halle

Ausstellungsstr. 60 | CH-8005 Zürich

www.museum-gestaltung.ch

Di – So 10 – 17 h, Mi 10 – 20 h

Friends of Carlotta

Galerie für Schmuck und Objekte

Neumarkt 22 | CH-8001 Zürich | www.foc.ch

Mi – Fr 12 – 14 und 15 – 18.30 h, Sa 11 – 16 h

Alle Terminangaben ohne Gewähr

07. 07.-

. - 09. 0 9 .

Dezember D ezember 2012 2 012

Veranstaltungsort Ver

anstaltungsort Stuttgart

Ex-Stadtbücherei Ex-Stadtbücher ei im Wilhelmspalais

Konrad-Adenauer-Str. Konr

ad-Adenauer-Str. 2

70173 Stuttgart

Design: www.designklinik.de

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Kleinmöbel, Wohn- und Küchenaccessoires

Besuchen sie uns auf der Blickfang Wien vom 19. bis 21. Oktober 2012

Sebastian Schilling & Raphael Pozsgai | Schwarzwaldstr. 8 | 79423 Heitersheim | T. 07634/798167 | info@brettgeschichten.de | www.brettgeschichten.net


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halsschmuck

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www.anita-vrolijk.tumblr.com

2. bis 4. november 2012

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Vattenfall Fotopreis 2012

www.co-berlin.com

31.10.2012

Recreate textiles think forward award 2013

www.creationbaumann.com/award

31.10.2012

Hans Sauer Preis 2012

www.hanssauerstiftung.de

31.10.2012

Young Illustrators Award 2012

www.illustrative.de

31.10.2012

Gute Plakate 2012

www.guteplakate.de

31.10.2012

Heinze Architekten Award 2012

www.heinze.de

16.11.2012

Creative hands 2013

www.creativeworld.messefrankfurt.com

30.11.2012

Plagiarius Awards

www.plagiarius.com

15.12.2012

Flyeralarm design award 2012

www.zeughausmesse.de

21.12.2012

Universal Design Award 2013

www.ud-germany.de

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Alle Terminangaben ohne Gewähr

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www.inform-magazin.com

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T +49 761 89759494, F +49 761 8817479

Herausgeber:

Björn Barg, barg@inform-magazin.com

Anzeigenreservation:

inform@inform-magazin.com

T +49 761 89759494

Chefredaktion:

Regina Claus, claus@inform-magazin.com

Redaktion:

Tanja von Forster, vonforster@inform-magazin.com

Mitarbeitende dieser Ausgabe:

Maren Barg

Nike Breyer

Elke G. Dreesmann

Henny Fleischmann

Tilman Hoffer

Heinz Kaiser

Maike Lefeldt

Ralph Müller

Britta Schmidthüsen

Florian Weiland

Gastbeiträge von:

Bruna Hauert (friends of carlotta, Zürich)

Alexandra Klatt (kizuco, Potsdam)

Gestaltung und Grafik:

Piotr Iwicki, mail@iwicki.com

impressum

Korrektorat:

Christine Graf

Erscheinungsweise:

5 mal im Jahr

Auflage:

14.000

Das Designmagazin INFORM

ist gegen eine Schutzgebühr

von 1,00 EUR / 1,20 SFr beim Verlag erhältlich.

Es gelten die Mediadaten

# 5 vom 1.1.2012

Titelrechte:

Jeder Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit

Erlaubnis des Verlages und der Redaktion gestattet.

*Alle Angaben ohne Gewähr

INFORM Designmagazin 12 / 12 – 01 / 13

erscheint am 1.12.2012

Anzeigenschluss:

15.11.2012

Schwerpunktthema:

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