Geburt - Weleda

weleda.at

Geburt - Weleda

Weleda Magazin

Pflanzenzauber

Wie Heilpflanzen für unsere Gesundheit sorgen.

Sommer 2012

80 Jahre

Weleda Magazin

Jubiläumsaktion


Euphrasia D3 Augentropfen

Natürlich wirksam bei

gereizten und geröteten Augen.

www.weleda.at

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

Fotos: Barbara von Woellwarth

80 Jahre.

Ein gutes Gefühl

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, aus

der Weleda Welt zu erzählen, über Heilpflanzen,

Gesundheit und die Natur, das

ist es, was uns mit jeder Ausgabe des

Weleda Magazins aufs Neue Freude

macht. Seit 80 Jahren bietet das Weleda

Magazin Geschichten über die Geheimnisse

der Heilpflanzen, über Land und

Leute der Weleda Anbaugebiete. Oder,

wie in unserer aktuellen Jubiläumsausgabe,

Anregungen und Tipps für das

natür liche Leben mit der ganzen Familie.

Die besten Geschichten schreibt eben

das Leben. Im Weleda Magazin seit

80 Jahren. Ein gutes Gefühl!

Ihnen einen

schönen Sommer.

Ingrid Reißner,

Chefredakteurin

Erfrischung für

Ihre Sommerhaut!

Weleda Citrus-Pflege

Die erfrischende Citrus-Pflegeserie

von Weleda ist ein natürlicher

Energiespender. Bestes ätherisches Öl

sonnenverwöhnter Zitronen sorgt in

Kombination mit weiteren naturreinen

Ölen für aktivierende Frische, neue Energie

und eine geschmeidig schöne Haut.

Dazu entfaltet der Duft biologisch

angebauter Zitronen seine belebende

Wirkung.

Editorial/Inhalt

04

06

08

Neugierig

Duftet und schmeckt:

sommerliches Rosenmenü.

Kunst zum Versenden

Zum 80-jährigen Jubiläum:

wundervolle Postkarten.

Naturkosmetik

Ab in die Sommerfrische

mit vier neuen Lotionen.

Perfekte Pflege, wenn es

draußen warm wird. Und

Düfte aus der ganzen Welt.

Auf, Kinder! Spielerisch die

Natur entdecken. Seite 16

16

20

28

34

Staunen

Hurra, wir haben Ferien und

spielen draußen!

Ritter Kamille und Prinzessin

Calendula finden eine

winzige Wiesenpflanze.

Arzneimittel

Wie ein wohl sortierter Apothekenschrank:

In Weleda

Heilpflanzengärten wachsen

kostbare Arzneipflanzen für

Ihre Gesundheit.

Leben

Die Wiener Hebamme

Uschi Rein-Hofer hat ein

Herz für junge Mütter.

Dabei sein

Magazin Gestalter n ehmen

Anteil am Geschehen.

3 Weleda Magazin Sommer 2012


Pf lanzenkunde No. 1

Die Kleine

Brennnessel

«Das brennt!» Wer die Blätter

der Heilpflanze Kleine Brenn-

nessel mit ihren Nesselhaaren

berührt, weiß, wie die mensch-

liche Haut auf diesen Kontakt

reagiert: Sie schmerzt, juckt,

ist rot und entzündet.

Der Heilpflanzenauszug, den

Weleda für Arzneimittel mit

Kleiner Brennnessel verwendet,

wird aus dem Saft der ganzen

Pflanze gewonnen und wirkt

entgegengesetzt. Er lindert bei

Insektenstich und Sonnenbrand,

Hitzeschmerz und Juckreiz und

hilft dem Organismus, mit Haut-

entzündungen fertig zu werden.

Meine Pf lanzenküche

Rosen

genießen:

aus meinem

Garten auf

den Tisch.

Duftet und schmeckt:

Sommerliches mit Rosen

Rosen duften wunderbar und können ihr feines,

süßliches Aroma auch an Speisen und Getränke abgeben.

Zum Beispiel: Pasta mit Rosenpesto.

500 g Pasta nach Wahl, je eine Handvoll Blätter von Rosenblüten und

Basilikum, 1 geschälte Knoblauchzehe, 1 EL geriebene Pinienkerne,

100 ml kalt gepresstes Olivenöl, 2 TL Rosenwasser, 4 EL frisch geriebener

Bio-Pecorinokäse, ½ TL feines Meersalz.

Rosenblütenblätter (weißen Blattansatz entfernen, er schmeckt bitter)

und Basilikum fein hacken. Gepresste Knoblauchzehe, Pinienkerne, Olivenöl,

Rosenwasser und Pecorino dazugeben, gut vermengen und mit Meersalz

abschmecken. Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgießen

und sofort mit dem Rosenpesto mischen. Vor dem Servieren mit einigen

Rosenblütenblättern dekorieren.

Wichtig: nur unbehandelte Bio­ Rosen oder Pflanzen aus dem eigenen Garten

für die Küche verwenden! Essbare Rosen gibt es auch in Feinkostläden oder

im Internet, z.B. bei der Bioland Rosenschule Ruf, www.rosenschule.de

150

und mehr Inhaltsstoffe enthält die Heilpflanze

Arnica montana, darunter Flavonoide,

Carotinoide und ätherische Öle. Bekannt

ist sie vor allem für ihre vorbeugende

und heilende Wirkung bei Bewegung und

Sport, bei stumpfen Verletzungen wie

Verstauchung oder Prellung.

Fotos: Barbara von Woellwarth, Bernd Jonkmanns, Weleda

Erleben, Fragen, Verstehen

Anthroposophische Medizin zum

Anfassen – der 12. Gesundheitskongress

lädt dazu ein, die anthroposophischen

Therapieformen ganz

konkret und praktisch kennenzulernen.

Und zu erfahren, wie sie

arbeitet und was sie so besonders

macht, zum Beispiel bei Allergien,

Kinderkrankheiten, Stress oder Depressionen.

Was gehört unbedingt in

eine gut sortierte Hausapotheke?

Mit vielen Mitmachangeboten wie

Heileurythmie, Mal­ und Musiktherapie.

Veranstalter: Dachverband

Anthroposophische Medizin in

Deutschland (DAMiD) .

Neugierig

1.500 Produkttesterinnen

gesucht!

Sie spüren gerne Natur auf der Haut?

Dann testen Sie einen Premium­ Cardigan

aus Bio­Schurwolle von hessnatur und

ein hochwertiges Weleda Pflegeprodukt.

Das Naturmodelabel geht im Juni mit der

ersten grünen Produkttester­Plattform

online und sucht für die erste Aktion

1.500 Frauen für die Bewertung. Weleda

ist zum Auftakt dabei. Information und

Anmeldung ab sofort unter

www.hessnatur-insider.com

Informationen und

Anmeldung:

29. September 2012,

Kongresscentrum Dortmunder

Westfalenhallen,

www.kongress-gesundheit.de

oder 0049 (0)30 28877094

Tickets vor Ort an der Tageskasse

Designpreis für

gute Verpackung

Die neuen Pflegelotionen gewannen dieses

Jahr den renommierten iF Packaging Design

Award. Die Jury hielt die neue Weleda Gestaltungswelt

für zeitgemäß und offen. Der Stil stelle ein

Bekenntnis zu möglichst unverfälschter Natürlichkeit

dar. Der iF (Industrie Forum Design e.V.) vergibt

jährlich Gütesiegel für exzellente Gestaltung.

4 Weleda Magazin Sommer 2012 5

Weleda Tipps

Kommen Sie bei

uns vorbei!

Im Weleda Erlebniszentrum gibt

es den ganzen Sommer schöne

Veranstaltungen. Am 17. Juli, 15

Uhr, stellen Weleda Gartenleiter

Michael Straub und der Arzt Dr.

Frank Meyer ihr Buch «Die magischen

11 der heilenden Pflanzen»

vor. Am 14. August können kleine

Naturfreunde die Geheimnisse des

Gartens erkunden. Informationen

und Anmeldungen 0049 (0)7171

919801.

fuehrungen@weleda­naturals.de

www.weledanaturals.de.

Für Ihre

Sommerapotheke

So einfach lindern Sie «drei auf

einen Streich»: Verbrennung,

Sonnenbrand und Insektenstiche.

Die platzsparendste Empfehlung

für die Sommerzeit,und gleichzeitig

die allerkleinste Reiseapotheke,

sind deshalb Combudoron Gel und

Blasenpflaster.

Tipp: Das Gel dünn auftragen und

antrocknen lassen.

Bis zum Abklingen der Schmerzen

wiederholen.

Über Wirkung und mögliche unerwünschte

Wirkungen informieren Gebrauchsinformation,

Arzt oder Apotheker.


80 Jahre Weleda Magazin

Exklusive Kunstpostkarten

zum Bestellen

Wir waren vom neuen Titelbild so begeistert, dass der Illustrator Olaf Hajek

für uns gleich in Serie gehen durfte. Das Ergebnis können Sie jetzt

als wundervolles Postkarten-Set exklusiv bei Weleda bestellen. Und nebenbei

die Initiative «Integrative Medizin» unterstützen.

Heilpflanzen und

der Bergkristall:

Der Künstler Olaf Hajek

hat acht Postkartenmotive

exklusiv

für Weleda gemalt.

Jetzt bestellen!

Per Bestellkarte auf Seite 35.

Oder bequem online auf

www.weleda.at/magazin

Heilung und Schönheit.

Calendula, Eisenhut oder Bergkristall sind nicht nur bewährte Ausgangsstoffe

für Weleda Produkte, sie sind auch faszinierend schön. Mit unserem

achtteiligen Postkarten-Set würdigen wir zum 80-jährigen Jubiläum des

Weleda Magazins die Schönheit der Natur. Der Künstler Olaf Hajek ist ein

Meister seines Metiers und arbeitet u.a. für die Financial Times, The New

Yorker, Rolling Stone oder den Stern. Wir versenden das Postkarten-Set

eingefasst in eine schönen Banderole. Ideal auch zum Verschenken.

Weleda Postkarten­Set. 9,50 € zzgl. Versand. Mehr über 80 Jahre Weleda

Magazin, den Künstler Olaf Hajek und die Aktion Integrative Medizin

erfahren Sie auf www.weleda.at/magazin

6 Weleda Magazin Sommer 2012 7

Für Medizin

mit Herz

und Hand

Mit einem Teil des Erlöses dieser

Aktion unterstützt Weleda

die Sommerakademie Integrative

Medizin Die Medizin studentin

Pia Marie Hartmann sagt, um was

es dabei geht.

Warum gibt es die Sommerakademie

Integrative Medizin?

Um eine Plattform zu schaffen,

auf der wir als junge Menschen

erfahren, wie reich und vielfältig

die Medizin ist. Ein Blick, der im

klassischen Studium oft untergeht.

Die Sommerakademie ist die

erste Veranstaltung dieser Art

im deutschsprachigen Raum.

Als Studierende organisieren wir

sie aus eigener Überzeugung und

ehrenamtlich für andere Studierende

und Interessierte. Wir wünschen

uns acht nachhaltige Tage

mit Freude, Mut und Tatkraft für

eine Medizin mit Herz und Hand!

Was heißt für dich Integrative

Medizin? Toleranz. Ich wünsche

mir eine Medizin, in der wir frei

fragen dürfen, was unseren Patienten

wirklich guttut. Der Ansatz

der Integrativen Medizin ist, die

Schulmedizin und die anderen

Heilverfahren miteinander

zu verknüpfen. Nur so können

individuelle Therapiekonzepte

entstehen.

Pia Marie Hartmann

studiert im 11. Semesteranthroposophische

Medizin an der

Universität Witten/Herdecke.


Naturkosmetik

Wohlf ühlen

Sommerzeit

leicht und

frisch

Fröhlich? Kreativ? Selbstbewusst? Inspiriert?

Jetzt passend zur aktuellen Stimmung die neuen

Weleda Pflegelotionen Citrus, Sanddorn,

Wildrose oder Granatapfel genießen. Mit ihrer seidigen

Konsistenz und dem feinen Duft sind

sie ideale Sommerbegleiter für Haut und Sinne.

Text Susanne Siebel

8 Weleda Magazin Sommer 2012 9

Foto: Angelika Salomon

Unter schattigen Zitronenbäumen

die Gedanken fliegen

lassen. Und ganz nah bei

sich bleiben. Schöner Sommer.


Frisch, fruchtig und fein

duftend: unsere vier Neuen.

10 Weleda Magazin Sommer 2012

Fotos: Barbara von Woellwarth, Angelika Salomon

Sommer

Sonne

Duftende

Lotionen

B

egrüßen Sie die warme Jahreszeit mit vier

neuen, pflegenden Weleda Körperlotionen.

Das Besondere: Jede von ihnen steht im Zeichen einer

Weleda Leitpflanze, die nach anthroposophischen

Gesichtspunkten genau zu Ihrer Lebenssituation

passend ausgewählt wurde. Die starken, natureigenen

Kräfte von Citrus, Sanddorn, Wildrose und Granatapfel

fließen ein in Kompositionen aus rein pflanzlichen

und natürlich pflegenden Ölen, die voller Energie und

Wirkstoffe stecken.

Alle Körperlotionen sind NaTrue-zertifiziert – das Label

für echte Naturkosmetik – und lassen auf ganzheitlicher

Ebene eine Qualität spüren, die Haut und Sinne

berührt. Sie sind perfekt abgestimmt auf die Pflege

von normaler, trockener bis hin zu anspruchsvoller Haut.

Saftig und frisch

Sommerzeit – und das Leben ist so leicht. Aber heiß!

Wie herrlich angenehm ist es, nach dem Duschen eine

kühlende Lotion auf der Haut zu spüren. Jetzt kommt

die Zitrone ins Spiel, die Leitpflanze mit dem

erfrischenden Wesen. Ihre nach innen gerichteten,

zusammen ziehenden Kräfte bilden den Gegenpart zu

ihrem nach außen gerichteten Wachstum. Blühen,

grünen, Früchte tragen – am Zitronenbaum geschieht

alles gleichzeitig. Er wächst, wo es heiß ist, in

südlichen Ländern. Doch die Hitze macht der Frucht

nichts aus. Denn die dicke Schale grenzt sie prima

nach außen ab, so bleibt sie innen schön saftig.

Frisch eben!

11

Sorgfältig von Hand geerntet: reife Zitronenfrüchte.

Citrus

Erfrischungsdusche

Die Citrus­Erfrischungsdusche

pflegt und belebt.

Ein Frische­Kick für den

Tag mit dem aufmunternden

und aktivierenden

Duft von Zitrone und

Orange.

Citrus Erfrischende

Feuchtigkeitslotion

Die Citrus Erfrischende

Feuchtigkeitslotion

für normale Haut spendet

intensive Feuchtigkeit,

sorgt für ein erfrischtes

Hautgefühl und belebt

die Sinne. Die Komposition

enthält Aloe vera,

Kokosöl, Sesamöl

und Sheabutter

in Bio­Qualität.

NEU


12

Uns geht es gut! Für

unseren Partner Weleda

bauen wir Biofrüchte an.

Fotos: Michael Peuckert, Angelika Salomon

Symbol für

natürliche

Schönheit

Granatapfel Natürlich gereift in südlicher Sonne: Granatäpfel.

Der Granatapfel, ein Symbol für die Schönheit,

steht in besonderer Beziehung zu unserer Biografie in

der Lebensphase ab 40. In dieser Zeit greifen wir auf

einen reichen Erfahrungsschatz zurück und sind gleichzeitig

bereit für eine persönliche Weiterentwicklung.

Diesen Fluss zwischen Vergangenheit und Zukunft

spiegelt auch der Granatapfel wider. Einzelne Wachstumsstadien

wie Knospen, Blühen und Fruchten fließen

zeitlich ineinander. Sie weisen auf Kommendes hin und

erinnern gleichzeitig an Vergangenes. Diese Fähigkeiten

der Leitpflanze erklären ihre dynamisierende, anregende

Wirkung auf die Haut. Wenn Elastizität und Vitalität

der Haut nachlassen, können die Wirkstoffe des Granatapfels

die Regeneration fördern.

Für mehr Spannkraft und Elastizität:

Straffende Tagespflege

Die Granatapfel Straffende Tagespflege schützt

die Haut vor oxidativem Stress, mindert Falten und

verbessert Elastizität und Spannkraft der Haut.

Die Gesichtszüge wirken straffer, die Haut strahlt

schön und lebendig.

Dieses Serum kräftigt

Ihre Hautstruktur

Das fettfreie Konzentrat ist reich

an Feuchtigkeit und enthält hochwirksame

und konzentrierte Natursubstanzen

wie Granatapfelsaft,

der als natürlicher Radikalfänger

wirkt. Täglich angewendet, kräftigt

die Intensivpflege die Hautstruktur

und aktiviert die Zellerneuerung.

Weleda Magazin Sommer 2012 13

Schön duschen

mit Granatapfel

Die Granatapfel­Schönheitsdusche

reinigt sanft

und inspiriert die Sinne.

Wertvolle Pflanzenöle

aus Granatapfelsamen,

Macadamianüssen und

Sesam bewahren die

natürliche Feuchtigkeit

der Haut und schützen sie

vor dem Austrocknen.

Schönheitspflege

mit sinnlichem Duft

Die Granatapfel Regenerierende

Pflegelotion

für anspruchsvolle Haut

regt die Zellerneuerung

an und wirkt vorzeitiger

Hautalterung aktiv entgegen.

Die Komposition

mit sinnlich­femininem

Duft enthält Bio­Granatapfelsamenöl,Aprikosenkernöl

und Sheabutter.

NEU


Wilde

Rosen,

natürliche

Harmonie

Die Rose zeigt ihre Schönheit und Gleichmäßigkeit

in ihrer Ganzheit und am «Goldene Schnitt». Dem

Ideal an Ästhetik und Schönheit, so empfunden durch

vollendete Proportionen. Sichtbar ist dieser an der Form

der Kelch- und Blütenblätter, die den Fünfstern

(Pentagramm) bilden. In der Pflanzenwelt repräsentiert

die Rose deshalb die «goldene Mitte» und steht so in

besonderer Beziehung zum Menschen. Denn ihre Stärke

ist die Harmonie. Mit dieser Fähigkeit kann die Leitpflanze

wertvolle Dienste leisten. Etwa in der Lebensphase

ab 30, wenn es gilt, zwischen vielen Bereichen

die perfekte Balance zu halten: Beziehung, Beruf,

Kinder, Familie, Freunde und Freizeit. Die harmonisierenden

Fähigkeiten und die ausgleichende Wirkung der

Rose sind dann von Nutzen. Sie stärkt die Jugendkräfte

der Haut und hält die auf- und abbauenden Prozesse im

Gleichgewicht.

Einzigartig: Weleda Bio­Duftrosen­Anbauprojekt.

Weleda Kosmetikerin

Pflegetipps –

nur für Sie!

Lilith Schwertle

mag die neuen

Pflege lotionen.

Ihr Favorit:

Wildrose, am

liebsten mit

Herzmassage.

Geht es um die neuen Weleda Pflegelotionen,

kommt Kosmetikerin und Pharma-Referentin Lilith

Schwertle ins Schwärmen. Vom Duft, der sahnigen

Konsistenz, der unkomplizierten Anwendung,

der Komposition und von den Leitpflanzen. Hier

ihre Expertentipps für Sie!

Frau Schwertle, Sie haben für jede Lotion besondere

Pflegetipps entwickelt. Welche? Für einen aktiven

Start in den Tag die Citrus Erfrischende Feuchtigkeitslotion

mit langen Streichbewegungen von der

Peripherie zum Herzen hin – erst rechts, dann links – in

die Haut einstreichen. Dabei den Duft aufnehmen und

genießen. Mit Zeigefinger und Daumen einige Minuten

vom Ohrläppchen zum Ohrinneren hin massieren.

Zur Sanddorn Reichhaltigen Pflegelotion passt die

sanfte Klopfmassage. Die Masage belebt das Kreislaufsystem,

die Atmung und aktiviert den Stoffwechsel.

Beginnen sie beim Kopf mit den Fingerkuppen – als

würden Regentropfen tanzen. Die Wildrosen Verwöhnende

Pflegelotion zusammen mit einer Herzmassage

anwenden. Mit der linken Handfläche von unten nach

oben über die rechte Brust bis zum Schlüsselbein, dann

mit der rechten Hand über die linke Brust streichen.

Nach dem Duschen und vor dem Eincremen mit

Granatapfel Regenerierender Pflegelotion empfehle

ich eine Bürstenmassage. Die Haut und das Bindegewebe

werden straffer und die Pflege kann sich gut

entfalten. Tipp: Lotion mit einigen Tropfen Pflegeöl in

der Handinnenfläche anreichern.

Ihre Lieblingslotion? Ich bin viel auf Reisen, leite

Workshops und halte Vorträge. Um dabei seelisch,

geistig und physisch im Gleichgewicht zu bleiben,

greife ich gerne auf die Wildrose zurück und mag die

Wildrosen Verwöhnende Pflegelotion am liebsten.

Fotos: Angelika Salomon, Barbara von Woellwarth, Ingrid Reißner

Wie gut das duftet!

Verwöhnend duschen und

pflegen mit Wildrose

Die Wildrosen­Verwöhndusche

mit Pflanzenölen aus Rosa Mosqueta

und Sesam pflegt die Haut

beim Duschen und schützt sie vor

dem Austrocknen. Feine Extrakte

von biologisch angebauten

Damaszenerrosen verleihen der

Verwöhndusche ihren wohltuenden,

harmonisierenden Duft.

Die Wildrose Verwöhnende Pflegelotion

für normale bis trockene

Haut harmonisiert das Gleichgewicht

der Haut und verwöhnt die

Sinne. Die Haut fühlt sich glatt

und seidig an. Mit Bio­Wildrosenöl,

Jojobaöl, Sheabutter, Hamameliswasser

und dem harmonisierenden

Duft der Damaszenerrose.

Sanddorn liebt

Licht und

Wärme und gibt

viel von seiner

gespeicherten

Energie weiter.

NEU

14 Weleda Magazin Sommer 2012 15

Sanddornbeeren:

klein, aber oho

Die orange leuchtenden Sanddornbeeren sind

echte Kraftprotze: In ihnen steckt ein hoher Gehalt

an den Vitaminen C und B, lebenswichtigen Bausteinen

für den Körper. Äußerlich unterstützen Sanddorn-

Frucht- und -Kernöl die reichhaltige Pflege der Haut.

Als Leitpflanze mit starken Licht- und Formkräften

steht Sanddorn dafür, den Organismus zu vitalisieren.

Reichhaltig Pflegen und

vitalisierende Energie tanken

Die Sanddorn­Vitalisierungsdusche mit der feinen

Duftkomposition aus Orange, Mandarine und Grapefruit

stimuliert die Sinne. Wertvolle Pflanzenöle

aus Sanddorn und Sesam bewahren die

natürliche Feuchtigkeit der Haut.

Die Sanddorn

Reichhaltige

Pflegelotion für

trockene Haut

versorgt die Haut

mit Nährstoffen,

unterstützt

die Feuchtig keitsbalance

und

vitalisiert die

Aufbaukräfte

der Haut.

NEU


Was ist denn das?

Rund, glatt und ganz

leicht …

Nix wie raus!

Lustige Kinderspiele

Im Sommer wird es Kindern nie langweilig. Denn draußen spielen hat jetzt Saison.

Auch Geburtstage lassen sich im Freien gut vorbereiten.

Was für Glückspilze, die im Sommer

Geburtstag haben! Da feiert die ganze Kindergesellschaft

im Freien bei Sonnenschein. Im eigenen Garten

oder auf der Wiese hinterm Haus. Vielleicht auf einem

schönen Waldspielplatz, zu dem alle gemeinsam hinspazieren.

Oder auf dem Gelände des Sportvereins?

Auch stadtnahe Jugendfarmen oder Waldheime

bieten sich an. Möglichkeiten gibt es in der Stadt und

auf dem Land viele. Und bei so schönen Ideen müssen

selbst Winter­Geborene nicht traurig sein. Warum nicht

mal zu einer «Draußen­Party» im Sommer einladen?

Vor allem Spaß soll der gemeinsame Spielnachmittag

machen. Und für Eltern und ihre Helfer unkompliziert

sein. Ein kleines Programm, etwa mit einer schönen

Bastelei und lustigen Kinderspielen, bietet sich an. Viel

Material ist dazu gar nicht nötig, denn die Kinder stromern

ja durch die Natur – mal sehen, was sich aus den

gesammelten Schätzen alles zaubern lässt.

Natürlich können die benötigten Materialien auch

auf einem Spaziergang gesammelt und die Kinderspiele

anschließend auf dem Balkon ausprobiert werden.

Und so geht’s:

Das lustige

Kinderprogramm

1

Was bin ich?

Augen zu und in den mit Wasser

gefüllten Eimer greifen. Auf dem

Boden liegt allerhand herum.

Wie fühlt es sich an? Was ist das?

Richtig erkannt?

Staunen

16 Weleda Magazin Sommer 2012 17

Text Susanne Siebel Fotos Barbara von Woellwarth

2 Schiffchen-Regatta

Das wird benötigt: Eine wasserdichte

Wanne, Rinde, Zahnstocher, Blatt.

Die Wanne mit Wasser füllen und

darin zum Beispiel mit Zweigen einen

Parcours bauen. Zahnstocher als Mast

in die Rinde stecken, das Blatt als

Segel in den Mast spießen. Fertig ist

das Schiffchen. Kräftig pusten!

Wer gewinnt die Regatta? Immer zwei

pusten um die Wette.


4

Sommer-Windlicht

Dazu werden benötigt: Schwimmkerzen

sowie ein großes Einmachglas, wenn das

Windlicht als Dekoration zwischen Kuchen

und Kakao auf dem Tisch stehen soll. Oder

mehrere kleine Marmeladengläser, wenn

jedes Kind ein kleines Windlicht als Geschenk

mit nach Hause nimmt.

Dann mal los: Ausschwärmen und entdecken. Kleine

Steine. Solche, die besondere Farben oder eine

ungewöhnliche Form haben. Rinde, Wurzeln oder kleine

Äste, die am Waldboden liegen. Schöne Wiesenblumen

und Blätter.

Alle gesammelten Schätze im Glas anordnen. Dann

Wasser aufgießen (kann man auch erst zu Hause

machen) und die Schwimmkerze zu Wasser lassen.

Hübsch ist auch: ein schönes Band um das Glas binden

und dazwischen Blümchen stecken.

3

Forscherkinder: was schwimmt?

Eimer oder Wanne mit Wasser füllen. Eltern

und Helfer haben bereits verschiedene

kleine Gegenstände ausgesucht. Schwimmt

das Stück Holzkohle oder geht es unter?

Was ist mit dem leeren Schneckenhaus?

Der Tannenzapfen? Was schwimmt,

was nicht? Auf einer Liste wird notiert,

wer richtig geraten hat.

Die Sonne stand hoch am Himmel. Kein Lüftchen öffnete

regte sich. Es war heiß, still und wer konnte, hatte sich

ein Plätzchen im Baumschatten gesucht und döste vor

sich hin.

Doch was war das? Eine ärgerliche Stimme erklang von

irgendwoher.

«Nein, nein, nein! Keinen Schritt gehe ich weiter!»

«Aber jetzt beruhige dich doch. Nur noch diesen einen

Korb.»

«Nein, nein, nein! Es ist viel zu heiß. Ich habe Durst. Ich

möchte zurück in die kühle Wurzelburg, mich hinlegen

und schlafen!»

Richtig, das war Ritter Kamille! Und Prinzessin

Calendula antwortete seufzend: «Aber unsere

Kamillenblüten gehen zur Neige und wir müssen neue

Vorräte sammeln. Das geht am besten zur Mittagzeit

und im hellen Sonnenschein.»

«Nein, nein, nein! Es ist genug. Morgen ist auch noch

ein Tag.»

Calendula blieb ruhig.

«So nimm doch Vernunft an. Keine Stunde mehr, dann

ist unser Korb gefüllt. Was ist, wenn es am Abend

Gewitter gibt? Dann sind die Blüten morgen feucht und

werden in unseren Tonkrügen verfaulen.»

«Nein!» Der Ritter stampfte mit dem Fuß auf.

«Nein!» Er schüttelte heftig den Kopf.

«Nein!» Er verließ den Weg, lief ein paar Schritte in die

Wiese, legte sich längelang auf den Boden. Verschränkte

die Arme hinter dem Kopf. Und schloss die Augen.

«Na gut, wenn du nicht willst, dann sammle ich eben

alleine!»

Die Prinzessin sprach's, nahm den Weidenkorb

von der Schulter, rupfte trotzig die Blüten der

Kamillepflanzen ab und warf sie in den Korb.

Während sich Calendula murmelnd

und grummelnd entfernte, öffnete

der Ritter blinzelnd die Augen und

sah ihr hinterher.

«Ist doch wahr! Bei der Hitze schickt

man keinen Hund vor die Türe.

Selber Schuld, wenn sie alleine

weiterpflückt. Phh!»

Wieder schloss er die Augen,

18 Weleda Magazin Sommer 2012 19

Prinzessin Calendula und Ritter Kamille

Hilfe für Kamille

Geschichte Ralf Lilienthal Illustration Elena Conti-Wiesinger

sie aber im Handumdrehen erneut, um nach

der Prinzessin Ausschau zu halten.

«Sie soll nicht denken, dass ich faul bin. Nein, ich bin

überhaupt nicht faul! Nur müde. Und durstig.»

Schon im nächsten Moment hatte ihn der Schlaf übermannt

und das kleine Kerlchen schlief ein.

Eine gute Stunde verstrich, bis Calendula mit ihrem

vollen Korb zurück war und ihn anstupste.

«He, du Schlafmütze, aufstehen, ich bin fertig.»

Der Ritter räkelte sich. Doch was war das? Als er die

Augen öffnete, stöhnte er schmerzvoll auf.

«Ich sehe alles ganz verschwommen. Die Sonne! Ich

habe auf dem Rücken gelegen und mein Gesicht nicht

bedeckt. Oh, wie das brennt und juckt und tränt.»

«Was soll ich tun?» Prinzessin Calendula sah sich

verzweifelt nach allen Seiten um.

Und dann hörten sie beide ein ganz feines Stimmchen.

«Schließe die Augen, ich beuge mich zu dir hinunter!»

Das helle Stimmchen gehörte zu einem feinen Pflänzchen.

Was dann geschah? Das Pflänzlein senkte sich immer

weiter hinab und legte vorsichtig zwei seiner Blättchen

auf die geschlossenen Augen des Ritters.

Die Minuten verstrichen.

«Merkst du schon etwas?»

«Oh ja, wie gut das tut!»

«Rupf dir ein paar Blättchen ab und lege sie dir auf die

Augen. Morgen früh wird dein Schmerz vergessen sein.»

«Recht herzlichen Dank, liebes Pflänzchen!»


Sommerlicher Höhepunkt

Calendula-Ernte.

Arzneimittel

Weleda Gärten

Arzneipflanzen für

die Gesundheit

Wo potenziertes Gold Pflanzen berührt und gefüllte Hörner dem

Boden Kraft geben, wächst die Grundlage für einen

großartigen Arzneimittelschatz: Weleda Heilpflanzengärten

in Deutschland und der Schweiz. Hier treffen Himmel und

Erde für die Gesundheit zusammen.

Text Ingrid Reißner

Fotos: Bernd Jonkmanns

Wenn ihre Kraft

am größten ist,

wird die Heilpflanzegeerntet

und sofort

verarbeitet.

20 Weleda Magazin Sommer 2012 21

Vielfältiges Grün, großer Himmel und kräftige

Erde. Dieser Ort fühlt sich an, als sei er im Gleichgewicht,

als stünden Sonne, Planeten, Bäume, Blumen,

Früchte und der Mensch in optimalem Verhältnis zueinander.

Vielleicht ist es wirklich ein bisschen so. Immerhin

wachsen im Weleda Arzneipflanzengarten nahe der

süddeutschen Kleinstadt Schwäbisch Gmünd rund 180

Heilpflanzenarten auf gut 20 Hektar Fläche. Weil sie

seit der Gartengründung im Jahr 1959 stetig erweitert

wurde, wirken die Felder wie ein bunter Teppich.

«Mich erinnern sie an einen reich gefüllten Apothekenschrank»

findet Agrarwissenschaftlerin Eva Maria Walle,

die täglich dort arbeitet. Wohl auch, weil die meisten der

angebauten Pflanzen heilend wirken und zu Medikamenten

ver arbeitet werden. Pflanzen, die für die

anthroposophische Metalltherapie angebaut werden,

kommen auch mit potenziertem Gold oder anderen

Metallen in Berührung.

Großartige Landschaft, starke Kräfte und doch

ganz anders zeigt sich der Schweizer Weleda Heilpflanzengarten.

Am Rand der Stadt Basel auf einer Erhebung

zwischen Birsig- und Laufental liegt das Gebiet Froloo.

Als idealen Ort beschreibt Pierre Kappler, Gärtner und

verantwortlich für die Weleda Anbau flächen in Frankreich

und der Schweiz, das idyllische Gebiet.


«Der Bruderholzhof in Oberwil war ab 1973 der erste

Versuchsbetrieb der Stiftung zur Förderung des

biologischen Landbaus (FiBL). Die Biobewegung in der

Schweiz hat hier ihre Wurzeln». Seit 20 Jahren bewirtschaftet

Weleda, integriert in diesen Hof, eine

Anbaufläche von mittlerweile 2,4 Hektar biologisch-

dynamisch. 50 verschiedene Pflanzenarten werden

kultiviert, darunter einige, die es im «großen» Weleda

Garten in Deutschland nicht gibt, erklärt Kappler mit

Stolz. Und: «Wir bauen hier ausschließlich Pflanzen zur

Arzneimittelherstellung an».

Jeder Handgriff in Berührung mit der

Natur. Die Kleine Brennnessel wirkt

in Arznei gegen Sonnenbrand.

hinweg. Michael Straub, Diplom-Agraringenieur und

Leiter des deutschen Heilpflanzengartens, weiß sehr

wohl, dass das klassische wissenschaftliche Modell

davon ausgeht, dass molekulare Wirkstoffe einer

Pflanze im Organismus eines Menschen Heilreaktionen

auslösen können. Zu leuchten beginnen seine Augen

jedoch, wenn er die Heilbeziehung zwischen Pflanze

und Mensch erklärt und davon berichtet, wie die Pflanze

durch ihre Signatur ihr Wesen zeigt. Man müsse sich

intensiv mit ihr auseinandersetzen, sie beobachten und

verstehen lernen. Ihren Standort, die Bedingungen von

Klima und Boden und ihren Platz in der Evolutionskette

zu betrachten, gehöre ebenfalls dazu. Alles zusammen

in Beziehung zum Menschen, seinem Organismus und

auch seiner Seele gesetzt, zeigt, an welcher Stelle die

Weleda

Was macht eine Pflanze zur Heilpflanze?

Und wie kann sie ihre heilende Kraft in einem Arzneimit-

Peuckert,

tel entfalten? Um zu erfahren, wie eine Pflanze wirken

Michael

kann, muss man ihr begegnen. Mit allen Sinnen intensiv Pflanze im Arzneimittel hilft, Krankheiten

mit ihr in eine Beziehung treten, am besten über Jahre zu überwinden.

Fotos:

Idealer Ort für den Arzneipflanzenanbau: Anhöhe zwischen

Laufen- und Birsigtal in der Schweiz.

Interview

Alle verfolgen das

gleiche Ziel und

haben trotzdem eine

Individualität.

Im Gespräch mit Pierre Kappler,

Leiter der Weleda Heilpflanzengärten in

der Schweiz und in Frankreich.

Herr Kappler, die Weleda Heilpflanzengärten

Deutschland, Schweiz und Frankreich sind sehr

unter schiedlich. Ja, das stimmt. Ich betrachte sie aber

gar nicht so sehr einzeln, für mich bilden sie einen

großen Organismus. In Süddeutschland ist der Weleda

Heilpflanzengarten sehr groß und vielfältig, ein

bisschen wie der Vater der beiden kleineren Areale in

der Schweiz und in Frankreich. Das ist ein großer Reichtum:

Alle verfolgen das gleiche Ziel und haben trotzdem

eine Individualität.

Was zeichnet den Schweizer Heilpflanzengarten aus?

Er ist ein sehr spezieller Garten, seit vielen Jahren integriert

in den Biobetrieb Bruderholzhof. Mit dem Milchvieh

22 Weleda Magazin Sommer 2012 23

und dem Wald bilden die Flächen einen schönen

Gesamt organismus. Ich lasse mich übrigens gerade zum

Imker ausbilden, dann können Bienen als Nützlinge Teil

des landwirtschaftlichen Organismus werden. Hier am

Froloo gibt es immer auch einen kleinen Wind. Ein ideales

Klima zum Beispiel für die Walderdbeeren, die wir

für ein Arzneimittel anbauen, das die Leber unterstützt.

Und für 50 weitere Pflanzenarten.

Sie tragen auch für den Weleda Heilpflanzengarten

in Frankreich Verantwortung. Ja, im elsässischen

Bouxwiller ernten wir jährlich etwa 3.000 Kilogramm

Frischpflanzen für Arzneimitteltinkturen. Auf dem

sandigen Boden gedeiht zum Beispiel die Echinacea

angustifolia hervorragend, sodass wir in Zukunft

den Bedarf aller Weleda Länder decken können. Der

französische Heilpflanzengarten mit seinen vielen

Hecken und Sträuchern ist wie eine Insel in einer weitläufigen

Ebene: ein großes Plus in der Landschaft.

Was schätzen Sie an der Arbeit mit Heilpflanzen?

Den engen Kontakt zur Erdscholle, die Bodenbearbeitung

– ich brauche das! Wir schaffen den Heilpflanzenanbau

am Froloo mit zweieinhalb Arbeitsstellen,

da packt jeder mit an. Demnächst zum Beispiel breiten

wir grobmaschige Netze über den Walderdbeerreihen

aus, um sie vor Rehfraß zu schützen und den Insekten

die Befruchtung trotzdem zu ermöglichen.


Interview

Was brauchen

Heilpflanzen?

Zum Beispiel einen

lebendigen Boden.

Im Gespräch mit Michael Straub,

Leiter des Weleda Heilpflanzengartens

Deutschland.

Gut für die

Heilpflanze:

mit Bergkristall

gefüllte Hörner.

Herr Straub, wie viele Pflanzen kann man überhaupt

für die Gesundheit einsetzen? 36.000 Pflanzenarten

werden weltweit in unterschiedlichsten Kulturkreisen

medizinisch genutzt. Weleda braucht weniger als

200 Arten zur Arzneimittelherstellung, viele davon

kultivieren wir durch Eigenanbau, beziehen sie von

Partnerprojekten, aus kontrollierter Wildsammlung

oder von Zulieferern unseres Vertrauens. Die Herkunft

der Inhaltsstoffe von Weleda Arzneimitteln kennen

wir immer.

Welche Rolle spielt die biologisch- dynamische Wirtschaftsweise

beim Anbau von Arzneipflanzen? Heilpflanzen

sollen nicht nur Inhaltsstoffe liefern, sondern

auch Heilkräfte schenken. Dafür brauchen sie einen

lebendigen Boden. Die Verlebendigung oder Dynamisierung

geschieht durch die Gabe von Kompost, hergestellt

nach den Grundsätzen des anthropo so phischen Naturverständnisses

und den Angaben von Rudolf Steiner*.

Hier geht es nicht nur um stoffliche, messbare oder

berechenbare Zusammenhänge wie die mineralische

Zusammensetzung der Erde, ihren Gehalt an Humus,

Säure, Durch wurzelung oder Kleinstlebewesen. Es geht

auch um kosmisch- terrestrische Kräfte, die wir, wie es

früher ganz normal war, in den natürlichen Anbaukreislauf

einbeziehen.

So wie man die Pflanze als Lebe wesen erfassen sollte

und nicht als Summe ihrer Einzelteile, ist auch der Boden

ein lebendiges Gesamtwesen.

Hüllen und Hörner für Winter- und Sommerkräfte.

Harmonie mit den Jahresrhythmen ist wichtig für

die Qualität von Arzneipflanzen. Für den Weleda

Heilpflanzengarten stellen wir biologisch- dynamische

Präparate selbst her. Tierische Hüllen werden mit

frischen Blüten von Löwenzahn, Kamille und Schafgarbe

gefüllt und ab Herbst in der Erde den Winterkräften

ausgesetzt. Nach Ostern nehmen wir sie wieder heraus

und präparieren damit unseren Kompost. Gemahlener

Bergkristall wird im Frühjahr in Hörner gefüllt, in der Erde

den Sommerkräften ausgesetzt und im Herbst ausgegraben.

Im folgenden Jahr bringen wir dies als Präparat

fein vernebelt auf den Pflanzen aus. So können sie

besser mit den über das Sonnenlicht vermittelten

kosmischen Kräften umgehen und ausgeglichener

wachsen.

Mehr dazu: «Die magischen 11 der heilenden Pflanzen» ,

M. Straub und F. Meyer, Verlag Gräfe und Unzer

* Begründer der Anthroposophie

Fotos: Barbara von Woellwarth, Bernd Jonkmanns, Valentin Jeck, Demeter, Weleda

Das Beste aus

unseren Gärten

Heilpflanzen für Weleda Arzneimittel dürfen in Harmonie mit den Kreisläufen

der Natur wachsen. In lebendigen Böden, mit dem rechten Maß

an Licht und Feuchtigkeit. Dafür sorgen wir Tag für Tag. Unsere Wichtigsten,

und was sie können, auf einen Blick.

Calendula

Auch bekannt als Ringelblume,

blüht ab Juli monatelang in

strahlendem Orange und treibt

unermüdlich neue Blätter und

Blüten aus. Wir ver arbeiten sie

in zahlreichen Arzneimitteln für

die Gesundheit der Haut.

Arnika

Wächst am liebsten in den

Bergen, aber auch im Weleda

Heilpflanzengarten. Die Zierliche

mit den gelben Blütenblättern

trotzt Wind und Wetter und hat

sich bei stumpfen Verletzungen

im Sport einen Namen gemacht.

Kleine Brennnessel

Die kleine Urtica urens leistet als

Arzneibestandteil Großartiges.

Vor allem im Sommer, wenn es

um Insektenstiche, Sonnenbrand

oder leichte Verbrennungen

geht, trägt sie zu Linderung

und Heilung bei.

Eisenhut

Oder Aconitum napellus, sieht

mit seinen tiefblauen Blüten

beeindruckend aus und ist giftig.

In Arzneimitteln gegen Erkältung

und grippale Infekte aktiviert er die

Selbst heilungskräfte und hilft

zuverlässig.

24 Weleda Magazin Sommer 2012 25

Euphrasia

Im Volksmund auch Augentrost,

ist ein winziges Wiesenkräutlein,

das sich gut zwischen Gräsern

versteckt und sehr sorgsam

geerntet werden muss. In Augentropfen

und -salbe sind Euphrasia-

Auszüge traditionell bewährt.

Schöllkraut

Auch Chelidonium, ist in einem

Weleda Arznei mittel gegen

trockene Augen enthalten.

Der Hei lpflanzenauszug trägt zur

Verbesserung der körper eigenen

Tränenproduktion auf natür liche

Weise bei.


Gesunde Haut

Calendula 10 % Salbe bei

Schnitt- und Schürfwunden.

Unterstützt die Neubildung

von gesundem Hautgewebe,

wirkt antientzündlich und

abschwellend und hemmt das

Wachstum von Bakterien und

Keimen in der Wunde.

Combudoron® Gel bei Insektenstichen,

Sonnenbrand und

leichten Verbrennungen. Das

kühlende Gel mit Auszügen aus

Arnika und Kleiner Brennnessel

lindert Juckreiz, Brennen und

Rötungen und fördert den Aufbau

von gesundem Hautgewebe.

Bewegung

Arnica-Salbe Weleda zur Nachbehandlung

stumpfer Verletzungen

wie Verstauchungen, Prellungen,

Zerrungen oder Quetschungen.

Hilft vor allem bei einem verbleibenden

Bluterguss, die natürliche

Zirkulation des Blutes und der

Gewebsflüssigkeit wiederherzustellen

und unterstützt so die

Regeneration des Gewebes.

Foto: Barbara von Woellwarth; ; Illustrationen Katja Kleinebrecht

Alles Gute

für Ihren Sommer

Die wichtigsten Weleda Arzneimittel für gesunde Haut und

gute Augen im Sommer. Mit Auszügen aus natürlich wirksamen Heilpflanzen

wie Calendula, Arnika und der Kleinen Brennnessel.

Augen

Euphrasia D3 Augentropfen bei

entzündeten, gereizten und überanstrengten

Augen. Die Tropfen

mit Augentrost beruhigen unangenehmes

Brennen und Jucken

und lassen leichte Bindehautentzündungen

schnell abklingen.

Die Augentropfen können langfristig

angewendet werden und

sind auch für Kontaktlinsenträger

geeignet. Erhältlich in der

Tropfflasche oder als praktische

Einzeldosen.

26 Weleda Magazin Sommer 2012 27

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren

Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.


Leben

Geburt

Das Lächeln

des Lebens

Für die Wiener Hebamme Uschi Reim-Hofer

ist Geburt das Lächeln des Lebens.

Besonders am Herzen liegen ihr sehr junge

Schwangere und Mütter.

Text Sabine Fisch Fotos Christian Fischer

28 Weleda Magazin Sommer 2012 29

«Am meisten gelernt

habe ich von den Frauen,

die ich begleitet habe.»


Achtsamkeit

für Mutter

und Kind.

«Sie brauchen Unterstützung, Betreuung und Liebe.»

Uschi Reim-Hofer ist Hebamme mit Leib und

Seele. 37 Jahre Berufspraxis, die Etablierung des Wahlhebammenmodells

in Österreich und die Gründung

und Leitung von «Young Mum», einem Betreuungsnetz

für schwangere Teenager und junge Mütter in Wien,

das sind die Eckpfeiler im Berufsleben der engagierten

Geburtshelferin.

Uschi Reim-Hofer wirkt jugendlich – und hat Fältchen

im Gesicht und graue Haare. Quirlig ist sie und dennoch

liegt in ihren Erzählungen von Geburten eine unendliche

Ruhe. Sie strahlt Sanftheit aus und bezeichnet

sich selbst als Kämpferin. Die Hebamme leitet seit zehn

Jahren das «Haus Lena», das neben dem Krankenhaus

Göttlicher Heiland in Wien untergebracht ist. Sie hat ein

Projekt initiiert, das zuerst «Babydoll» hieß und dann in

«Young Mum» umbenannt wurde. Junge Frauen werden

hier unterstützt, die vor ihrem 20. Lebensjahr schwanger

geworden sind.

«Eigentlich war Hebamme das Letzte, was ich werden

wollte», erzählt sie. Mit 18 hatte ein Sportunfall ihre

Karriere als Leistungsturnerin beendet und «ich fiel in

ein tiefes schwarzes Loch.» Ihre Mutter schlug die Ausbildung

zur Hebamme vor. «Hebamme? Damals hatte ich

gar keine Ahnung, was eine Hebamme eigentlich so tut.»

«Eine Hebamme muss den Frauen helfen, ein Kind

zur Welt zu bringen.» So kurz, so knapp, so klar war ihre

Begründung in der Bewerbung für die Hebammenschule.

Sie wurde angenommen. Und schon kurz darauf

stellte sich heraus: Hebamme zu werden ist das Richtige

für sie. Gleich die erste Geburt, die sie als Schülerin begleiten

durfte, war prägend: «Die Schwangere war sehr

nett zu mir», weiß sie heute noch. «Sie sah in

mir nicht die unfertige Schülerin, sondern hat mich als

Person ernst genommen und in das Geburtsgeschehen

mit einbezogen.»

Kraft hat sie bezogen von dieser ersten Geburt, der

bis heute mehr als 2.500 folgten. Und viel gelernt: «Ich

glaube, das zieht sich durch mein ganzes Berufsleben

wie ein roter Faden – ich lerne bei jedem Schritt, den ich

tue. Und am meisten gelernt habe ich von den Frauen,

die ich begleitet habe.» Und ihr Weg hat sie von Stuttgart,

wo Uschi Reim-Hofer zu Hause war und ihre Ausbildung

absolvierte, nach Wien geführt – «der Liebe wegen»

kam sie mit 21 Jahren in die Stadt an der Donau

– und blieb.

30 Weleda Magazin Sommer 2012 31

Die engagierte Geburtshelferin

hat 37 Jahre Berufspraxis.

Zehn Jahre lang war sie als Hebamme in freier

Praxis tätig, begleitete eine Vielzahl von Hausgeburten,

brachte ihre drei Kinder – ebenfalls zu Hause – zur Welt

und ärgerte sich, wenn sie eine Hausgeburt abbrechen

und ins Krankenhaus fahren musste. Nicht wegen der

Tatsache an sich, sondern einer abstrusen Vorschrift

wegen: «Musste eine Hausgeburt abgebrochen werden,

durfte die Hebamme die Schwangere im Krankenhaus

nicht weiterbetreuen.» Wenn Uschi Reim-Hofer sich

ärgert, dann schreit sie nicht oder wirft mit Geschirr.

Nein, wenn Uschi Reim-Hofer sich ärgert, setzt sie sich

an den Computer und schreibt ein Konzept. Das tat sie

auch in diesem Fall und entwarf 1994 das Wahlhebammenmodell

– «In Geborgenheit geboren». Gemeinsam

mit dem damaligen Leiter der Geburtsklinik Semmelweis,

Dr. Peter Wagenbichler, und der Frauengesundheitsbeauftragten

der Stadt Wien, Prof. Dr. Beate Wimmer-

Puchinger, wurde das Modell etabliert und verbreitete

sich rasch in ganz Österreich. «Und es wurde sogar

WHO-Modellprojekt», berichtet Reim-Hofer.

Der Selbstmord eines Teenagers Anfang der Nullerjahre

entfachte – neben Trauer – erneut den Zorn

der engagierten Hebamme. Das junge Mädchen war

schwanger gewesen, verzweifelt und allein. Sie hatte


«Ich lerne

bei jedem Schritt,

den ich tue.»

Uschi Reim-Hofer, Hebamme

für sich keinen anderen Ausweg gefunden als den

Freitod. Auch diesmal beschränkte Uschi Reim-Hofer

sich nicht auf Zorn und Trauer, sondern schrieb wieder

ein Konzept. «Schwangere Teenager dürfen nicht alleingelassen

werden», sagt sie. «Sie brauchen Unterstützung,

Betreuung und Liebe.» 2002 wurde das Projekt

«Babydoll» im «Haus Lena» eröffnet. Finanziert wird

das Projekt vom Krankenhaus «Göttlicher Heiland – ein

Unternehmen der Vinzenzgruppe», zu dessen Abteilung

für Gynäkologie und Geburtshilfe es gehört.

Mittlerweile wurden über 1.200 junge Frauen unter

20 Jahren im «Haus Lena» während ihrer Schwangerschaft,

bei der Geburt und im ersten Jahr danach unterstützt.

Viele der Kinder wurden von Uschi Reim-Hofer

und ihrem Team begleitet. Denn so sieht sie sich als

Geburtshelferin: Nicht als «Macherin», sondern als Begleiterin

der Schwangeren. Wieder war es ein Erlebnis

mit einer Gebärenden, das sie nachhaltig beeindruckte.

«Die richtige Atemtechnik ist eine wichtige Sache

für uns Hebammen», berichtet sie. «Ich habe der Frau

immer wieder gezeigt, wie sie atmen soll. Irgendwann

schaut sie mich an und sagt: ‹Sag mal, glaubst du nicht,

dass ich das selber hinkriege?› » In diesem Moment

wurde ihr klar, wie wichtig die Begleitung ist und nicht

die «Zwangsbetreuung» einer Gebärenden und wie sehr

eine Hebamme auf die Bedürfnisse «ihrer» Gebärenden

hören soll. Achtsamkeit ist dabei ein wesentlicher

Begriff. Achtsamkeit für die werdende Mutter, das

werdende Elternpaar. Achtsamkeit für das Kind, das zur

Welt kommt.

Inzwischen ist es Usus, ein Kind, das gerade geboren

wurde, sofort der Mutter auf den Bauch zu legen,

damit die beiden sich kennenlernen können. Aber auch

hier beschreitet Uschi Reim-Hofer neue Wege, weil

sie bemerkt hat, dass manche Mütter überfordert damit

sind, nach den Anstrengungen der Geburt sofort ihr

Neugeborenes in den Arm zu schließen. «Wenn das

Baby geboren ist, lasse ich es, wo es ist, lege es nur auf

32

Das Neugeborene im eigenen Tempo kennenlernen.

ein warmes Tuch», erzählt sie. «Dann haben die Eltern

die Gelegenheit, ihr Kind in ihrem Tempo kennenzulernen.»

Dieses Kennenlernen vollzieht sich in mehreren

Stadien: Zuerst wird das Kind betrachtet, dann wird es

angesprochen und begrüßt. Als Nächstes wird es

vorsichtig gestreichelt und erst dann wird es von Mutter

und Vater gemeinsam vorsichtig hochgenommen und an

die Brust der Mutter gelegt. «In diesen Augen blicken

sieht man buchstäblich, wie aus den Einzelpersonen

einen Familie wird», sagt Uschi Reim-Hofer leise. «Die

Eltern entscheiden sich gemeinsam dafür, das ist unser

Kind.» Die Babys mögen diese Vorgehensweise –

sie erleben ihre ersten Minuten auf Erden ruhig und entspannt

und in einer Atmosphäre des Friedens. Dieses

Vorgehen passt nicht zu jeder jungen Familie. Die Hebamme

entscheidet hier mit dem notwendigen

Feingefühl,wann und für welche Familie das stimmig ist.

Seit 37 Jahren ist Uschi Reim-Hofer mittlerweile als

Hebamme tätig und ihrer Mutter auch heute noch

dankbar für den Anstoß, den Beruf zu erlernen, der sich

als ihre Berufung erwiesen hat. Ihre drei Kinder sind

erwachsen, sie selbst entspannt sich mit Malerei und

langen Spaziergängen mit ihrem Hund. Und wenn

sie wieder einmal zornig ist, weil etwas nicht so ist,

wie es sein sollte? Dann setzt sie sich wieder an den

Computer und schreibt ein Konzept!

Unterstützung für junge Mädchen

Rund 3.000 Teenager bringen in Österreich jährlich

ein Baby zur Welt. Seit 2002 finden sie dabei in

Wien Unterstützung. Das Projekt «YoungMum», ins

Leben gerufen von der Hebamme Uschi Reim-Hofer

und dem Frauenarzt Dr. Albert Mayer, begleitet

schwangere Teenager in einer österreichweit einzigartigen

Initiative. «Mit diesem Projekt wollen wir

die Mädchen in der Situation von Überforderung,

Einsamkeit und Ausgrenzung nicht alleinlassen»,

sagt die Initiatorin des Projekts, Uschi Reim-Hofer.

Vor, während und ein Jahr nach der Geburt stehen

den Mädchen Hebammen, GynäkologInnen, SozialpädagogInnen

und PsychologInnen zur Seite.

Die Beratung erfolgt unbürokratisch, direkt und für

die Schwangeren/Mütter kostenlos. Finanziert wird

«YoungMum» vom Krankenhaus Göttlicher Heiland

in Wien und Privatsponsoren.

Informationen: www.babydoll.at

Young Mom – Haus Lena

Begleitung für schwangere Teenager

Dornbacher Straße 30, 1170 Wien

Tel.: 01/400 88/4400, E-Mail: ym@khgh.at

www.young-mum.at

Weleda Magazin Sommer 2012 33

Adressen

Hilfe für

junge Eltern

Säuglingspsychosomatik

und Schreiambulanz

Wilhelminenspital

Montleartstraße 27

1160 Wien

Tel.: 01/491 50/2912

Baby Care Ambulanz

Preyer'sches Kinderspital

Schrankenberggasse 31

1100 Wien

Tel.: 01/601 91/2680

SMZ Baumgartner Höhe –

Spezialambulanz für

perinatale Psychiatrie

(bei Depressionen nach

der Geburt)

Baumgartner Höhe 1

Pavillon 18/2

1140 Wien

Tel.: 01/910 60/21820

Zentrum für

Entwicklungs förderung

(mit Schreiambulanz, Musiktherapie,Unterstützung

und Hilfe für Eltern)

Langobardenstraße 189

1220 Wien

Tel.: 01/280 20 50

E-Mail: zef@wiso.or.at

www.wiso.or.at/foebe/

zentrum.php

Servicetelefon der MAG11

(Amt für Jugend und Familie

Wien)

Rüdengasse 11, 1030 Wien

Tel.: 01/4000/8011

E-Mail: service@

m11.magwien.gv.at

F.E.M. Süd Frauengesundheitszentrum

im Kaiser

Franz Josef-Spital

Kundratstraße 3

1100 Wien

Tel.: 01/601 91/5201

E-Mail: femsued.post@

wienkav.at

www.ief.at

(Onlineberatung)

Caritas

Familienhilfe für Eltern von

Kindern mit besonderen

Bedürfnissen

MA11 – Rüdengasse 11

1030 Wien

Tel.: 01/4000/90887

Familienberatungs stellen

Österreich

www.familienberatung.

gv.at

Zentrum R6

Jugend- und Familienbegleitung

(für junge Eltern)

Karlauer Gürtel 1/2

8020 Graz

Tel.: 050/7900/2300

E-Mail: zentrumR6@jaw.

or.at

www.jaw.or.at/home/

standorte/Zentrum-R6.

php

Frühe Hilfen Vorarlberg

Landhaus

6901 Bregenz

Tel.: 05574/511/24105

E-Mail: gesellschaftsoziales@vorarlberg.at


Wie war das?

Gute Laune

«Ich habe für Weleda eine ganz besondere

Bildsprache entwickelt!», hat Barbara von

Woellwarth einmal festgestellt. Kein Wunder,

sie ist seit Jahren in jeder Magazin-Ausgabe

vertreten. Toll: Sie hat fast immer gute Laune

und viel Spaß bei der Arbeit. Außer vielleicht,

als sie während einer Weleda Reportage

in Sri Lanka wegen Kreuzbandabriss über die

Berge getragen werden musste.

In Form bringen

«Die Nähe zum Menschen und zur Natur ist

das Besondere bei Weleda. Das zu zeigen, ist

mir bei der Gestaltung des Weleda Magazins

besonders wichtig. Mich beeindruckt, dass

diese Kundenzeitschrift bereits seit 80 Jahren

erscheint. Und ich habe die wunderbare

Aufgabe, dem Magazin sein unverwechselbares

Gesicht zu geben.» Seit 2009 bringt

die Hamburgerin Katja Kleinebrecht das

Weleda Magazin in ihrem graphiksalon in Form.

Spannend wird’s immer zum Ende, wenn der

Drucktermin näherrückt.

Dabei sein

Inspirationsquellen

«Ich liebe es, Pflanzen und Blumen zu malen,

sie neu zu kreieren und sie in einen anderen

Kontext zu setzen. Die Symbolkraft der

Natur ist eine starke Inspirationsquelle für

mich.» Der Illustrator Olaf Hajek zelebriert

Fauna und Flora, Fabelwesen, barocke

Farbenpracht und opulente Blüten- und

Obstarrangements – und setzt sie besonders

gern zu neuen Kreationen zusammen.

Impressum

Herausgeber

Weleda Ges.m.b.H & Co. KG

Hosnedigasse 27

1220 Wien

www.weleda.at

Leitung Kundenmedien

Christoph Möldner

Chefredakteurin

Ingrid Reißner

Redaktion

Kristina Hartmann,

Joachim Pfitzer,

Sophia Pirsch,

Kristina Schmidl,

Susanne Siebel

Art-Direktion und Grafik

graphiksalon.de

Katja Kleinebrecht

Schlusskorrektur

Agentur für Sprache und

Sprachen/Waltraud Ries

Koordination

Jessica Köhler

Artikelnummer

100049

Litho

Digitalprint GmbH

Druck

Media Impression/

Mohn media

Sie können der Nutzung

Ihrer Daten durch uns für

Werbezwecke jederzeit

telefonisch, schriftlich oder

per E-Mail widersprechen.

Hebammengeschichten

Es war witzig – die Wiener Medizinjournalistin Sabine

Fisch erhielt den Weleda Auftrag einige Tage, nachdem

sie ihr Buch «In die Welt gelacht – Hebammen

und Mütter erzählen vom Abenteuer Geburt» veröffentlicht

hatte. Das hat ihr sehr gefallen. «Bei der

Arbeit an dem Artikel über Uschi Reim-Hofer durfte

ich ein interessantes Projekt und eine sehr interes-

Jonkmanns

sante Persönlichkeit kennenlernen – etwas, das

ich nach all meinen Jahren als Journalistin immer noch

Bernd

und immer wieder als großes Privileg empfinde.» Foto:

34 Weleda Magazin Sommer 2012

Weleda

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