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2026-06_Regio Business

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SÜDWESTPRESSE

RegioBusiness

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Die Chronik eines

Absturzes SEITE 4

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in Abstatt? SEITE 5

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Abgehängt und

ausgemustert?

Keine Regionist vom Strukturwandel so

betroffen wiederSüdwesten.Vorallem

in Heilbronn-Franken gibt es ein starkes

Gefälle.Inden Landkreisen wandern

immer mehrUnternehmen und Arbeitnehmer

ab.Dennoch gibt es Stimmen,

die Hoffnung machen. SEITE 6

Illustration:ChatGPT Bildgenerator/MariusStephan

CHINA

Kooperation statt

Konkurrenz?

Pragmatismus und mehr

Dialogbereitschaft standen klar im

Mittelpunkt derdiesjährigen

Delegationsreise derWeltmarktführer.

Seite 12

INSOLVENZ

Schlecht gebrüllt,

Löwe!

DerHaller Stellantis-Händler

Autolöwenist insolvent. Kunden,

diefür ihr neues Fahrzeug bezahlt

haben,schauen vorerst in die

Röhre. Seite 15

KI-BOOM

Rechenzentren

laufen heiß

Die Expertenvon Bürkert in

Ingelfingen setzen auf eine neue

Technologie: Große Serverfarmen

werden in Zukunft mitFlüssigkeit

statt Luftgekühlt. Seite 23

Trauer um UweZiehl

Der Enkel des Firmengründers prägteüberJahre hinweg die Entwicklungvon Ziehl-Abegg

in Künzelsau entscheidend. Am Samstag isterimAlter von79Jahrenverstorben.

Mit Uwe Ziehl verliert Ziehl-

Abegg eine Persönlichkeit,

die die Entwicklung

des Unternehmens über Jahrzehnte

entscheidend geprägt hat. Als

Enkel des Firmengründers Emil

Ziehl fühlte er sich der Verantwortung

für das Unternehmen, seine

Mitarbeiter und die Region zeit

seines Lebens verpflichtet. Der Unternehmer

und langjährige Aufsichtratsvorsitzende

ist amSamstag,6.Juni,imAlter

von 79 Jahren

verstorben.

Nach seinem Ingenieurstudium

gründete Uwe Ziehl bereits

1967 die Ziehl Industrie-Elektronik

GmbH in Schwäbisch Hall.

Zudem hat er die Entwicklung

von Ziehl-Abegg über Jahrzehnte

maßgeblich geprägt und entscheidend

vorangetrieben. Das

Künzelsauer Familienunternehmenentwickelte

sich so zu einem

weltweit tätigen Technologiekonzern

für Ventilatoren, Elektromotoren

und Regeltechnik.

Ein besonderer Meilenstein war

die Zusammenführung derFamilienanteile

in einer gemeinsamen

Holding. Mit diesem Schrittschuf

Unternehmer: Uwe Ziehlhat dasFamilienunternehmen stark

geprägt. Jetzt ist er im Alter von79Jahrengestorben. Foto:Ziehl-Abegg

Uwe Ziehl die Grundlage dafür,

dass Ziehl-Abegg sich als unabhängiges

Familienunternehmen

erfolgreich am Markt entwickelt.

Gleichzeitig ermöglichte dies

hohe Investitionen in Forschung,

Entwicklung und Produktion. Von

2005 bis 2020standUwe Ziehl an

der Spitze des Aufsichtsrats. Auch

in dieser Funktionbegleitete er die

strategische Entwicklung des Unternehmens

mit großem Engagement

und technischem Sachverstand.

„Sein Denken war stets

langfristig geprägt. Innovation,

Qualität und die Verbundenheit

mit den Mitarbeitern standen dabei

im Mittelpunkt“,heißt es in einer

Pressemitteilung.

EINFLUSS Uwe Ziehl forcierte

über viele Jahre den konsequenten

Ausbau der Fertigungstiefe und

der technologischen Kompetenz

von Ziehl-Abegg. Dazu gehörte

unter anderem der Einstieg in die

eigene Produktion von Kunststoffkomponenten

im Gewerbepark

Hohenlohe. Gemeinsam mit dem

firmeneigenen Aluminiumguss

in Schöntal-Bieringen entstand

so eine Fertigungsstruktur, diebis

heute zu den besonderen Stärken

des Unternehmens zählt.

Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender

von Ziehl-Abegg, würdigteden

Verstorbenen als prägende Unternehmerpersönlichkeit:

„Uwe

Ziehl hat die Entwicklung von

Ziehl-Abegg entscheidend mitgestaltet.

Er hat Ziehl-Abegg über

Jahrzehnte mit klaren Entscheidungen

und technischer Konsequenz

geprägt. Unser Mitgefühl

gilt seiner Familie.“ pm

www.ziehl-abegg.de

Storys aus

dem Cockpit

Beim diesjährigen Empfangder Wirtschaft im

Landkreis Schwäbisch Hall wird mit Philip Keil

ein besonderer Speakererwartet.

Keynote: Philip Keil hält den

Gastvortrag.

Foto: privat

Am Montag, 6. Juli, lädt der

Landkreis Schwäbisch Hall

ab 18.30 Uhr mitseiner Wirtschaftsförderungsgesellschaft

zum nächsten„Empfang derWirtschaft“

ein. Das Event dient als

Plattform zur Vernetzung und

zum Austausch zwischen Wirtschaft,

Verwaltung, Politik und

Gesellschaft. Gast des Abends in

der Untermünkheimer Kochertal-

und Weinbrennerhalle ist der

international bekannte Verkehrspilot,Speakerund

Buchautor Philip

Keil. Thema seines Vortrags:

„Decision Points –Mut zu klaren

Entscheidungen“.

Seit 2014 steht Philip Keil alsKeynote-Speaker

europaweit auf der

Bühne.Erhat in über20Ländern

in Europa und Asien zehntausende

Menschen mit seinen Impulsvorträgen

erreicht. Er ist Autor

und Verfasser mehrerer Bücher

und Hörbücher und ist regelmäßig

Gast inPodcast und TV-Sendungen.

Zentrale Themen bei seinen

Auftritten sind Führung und

Fehlerkultur. Als Partner derWirtschaftsförderung

SchwäbischHall

wird die SÜDWEST PRESSE Hohenlohe

wieder Medienpreise vergeben,

dieanbedeutende Vertreter

aus Politik, Wirtschaft oderGesellschaft

gehen.

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Anmeldung unter: https://eveeno.

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02 Politik & Wirtschaft

Juni 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 280

Vorsichtiger Optimismus ist angesagt

Für den Mai meldet die Arbeitsagentur leicht sinkende Arbeitslosenzahlen. Eine Trendwende ist das noch nicht.

Im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen

im Agenturbezirk

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

auf 13.359 zurückgegangen.

Das sind 181 Arbeitslose

(1,3 Prozent) weniger als im April

und 173 (1,3 Prozent) mehr

als im Mai 2025. Die Arbeitslosenquote

ist um 0,1 Prozent gesunken

und liegt bei 3,8 Prozent. Alle

Personengruppen profitierten von

dem leichten Rückgang.

„Die Entwicklung der aktuellen

Zahlen lassen mich vorsichtig optimistisch

sein, von einer Trendwende

auf dem Arbeitsmarkt zu

sprechen, ist derzeit aber zu früh“,

betont Elisabeth Giesen, Leiterin

des Agenturbezirkes. Denn die

wirtschaftliche Lage bleibt angespannt,

globale Konflikte wirken

sich weiterhin spürbar auf Unternehmen

und Beschäftigung aus.

Unternehmen haben im Mai 762

neue Arbeitsstellen gemeldet, 3

(0,4 Prozent) mehr als im April

und 119 (18,5 Prozent) mehr

als im Mai 2025. Insgesamt waren

4951 Stellen gemeldet, 74 (1,5

Prozent) weniger als im April und

406 (8,9 Prozent) mehr als im Mai

2025. „Eine der großen Herausforderungen

für Betriebe bleibt die

Suche nach qualifizierten Fachkräften“,

so die Agenturleiterin.

Mit der Initiative „Sommer der

Ausbildung“ (siehe Infokasten)

möchte die Bundesagentur für Arbeit

junge Menschen für eine Ausbildung

begeistern und dem Fachkräftemangel

entgegenwirken.

Praktika spielen dabei eine wichtige

Rolle: Jugendliche bekommen

die Chance, Berufe praktisch kennenzulernen,

eigene Interessen zu

entdecken und eine fundierte Berufswahl

zu treffen.

Beiderseitiges

Engagement nötig

Gleichzeitig können Unternehmen

frühzeitig potenzielle Auszubildende

gewinnen.„Damit Praktika

erfolgreich zustande kommen,

ist Engagement auf beiden

Seiten gefragt“, so Elisabeth

Giesen. Mit einer abgeschlossenen

Ausbildung sind die Aussichten

auf sichere Beschäftigung weiterhin

sehr gut – besonders in Bereichen

wie Handwerk, Pflege und

Gesundheit, Elektro, Dienstleistungen

und IT. Für Hochschulabsolventinnen

und -absolventen

hingegen gestaltet sich der Berufseinstieg

je nach Fachrichtung zunehmend

schwieriger.

SCHWÄBISCH HALL Im Landkreis

Schwäbisch Hall liegt die Arbeitslosenquote

wie im April bei

3,8 Prozent. Im Mai waren 4605

Menschen arbeitslos gemeldet, 23

weniger als im April, 103 weniger

als vor einem Jahr. 1000 Menschen

meldeten sich neu oder erneut arbeitslos

und 1021 Menschen beendeten

die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber

haben 258 Stellen gemeldet,

13 mehr als im April und 24

Prozent mehr als im Mai 2025. Es

gibt 1947 freie Stellen, 9,9 Prozent

mehr als im Mai 2025.

HOHENLOHEKREIS Im Hohenlohekreis

blieb die Arbeitslosenquote

ebenfalls unverändert zum

Vormonat bei 3,6 Prozent. Im Mai

waren 2526 Menschen arbeitslos

gemeldet, 17 weniger als im April

und 5 weniger als im Mai 2025.

577 Menschen meldeten sich neu

oder erneut arbeitslos und 590

Menschen beendeten die Arbeitslosigkeit.

Arbeitgeber haben 154

Stellen gemeldet, 8 mehr als im

April und 77 Prozent mehr als im

Mai 2025. 955 Stellen blieben unbesetzt,

2,8 Prozent weniger als im

Mai 2025.

MAIN-TAUBER-KREIS Hier

liegt die Arbeitslosenquote bei 3,7

Prozent, im April waren es 3,8

Prozent. Im Mai waren 2879 Menschen

arbeitslos gemeldet, 76 weniger

als im April und 155 mehr

als im Mai 2025. 660 Menschen

meldeten sich neu oder erneut arbeitslos,

733 Menschen beendeten

Der Arbeitsmarkt im Mai 2026

13.359

ARBEITSLOSE

Veränderung zum Vorjahr: +1,3 %

3,5%

ARBEITSLOSENQUOTE

JUGENDLICHE

Veränderung zum Vorjahr: +0,2 %

259.595

SOZIALVERSICHERUNGS-

PFLICHTIG BESCHÄFTIGTE

Veränderung zum Vorjahr: 0,0 %

Duale Ausbildung im Fokus

3,8 %

ARBEITSLOSENQUOTE

Veränderung zum Vorjahr: 0,0%

16.666

UNTERBESCHÄFTIGTE

(OHNE KURZARBEIT)

Veränderung zum Vorjahr: -0,2%

4.951

ARBEITSSTELLEN

Veränderung zum Vorjahr: +8,9 %

RB Grafik: Achim Köpf; Quelle: Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

Zum Start des „Sommers der Berufsausbildung“ am 1. Juni ist die

neue Vereinbarung der Allianz für Aus- und Weiterbildung für den

Zeitraum 2026 bis 2029 veröffentlicht worden. Ihr Ziel: möglichst

vielen Menschen zu einem qualifizierten Berufsabschluss zu verhelfen.

Dabei steht die duale Ausbildung im Fokus. Auf https://www.

aus-und-weiterbildungsallianz.de gibt es Informationen für Ausbildungsplatzsuchende,

Eltern oder Unternehmen.

die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber

haben 197 Stellen gemeldet, 61

weniger als im April und 17,2 Prozent

weniger als im Mai 2025. Der

Bestand an Stellenangeboten lag

zum Stichtag bei 1354; 20,1 Prozent

mehr als im Mai 2025.

NECKAR-ODENWALD-KREIS

Auch im Neckar-Odenwald-Kreis

sank die Arbeitslosenquote leicht

auf 4,1 Prozent (April: 4,2 Prozent).

Im Mai waren 3349 Menschen

arbeitslos gemeldet, 65 weniger

als im April und 126 mehr

als im Mai 2025. 691 Menschen

meldeten sich neu oder erneut

arbeitslos, 752 Menschen beendeten

die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber

haben 153 Stellenangebote

gemeldet, 43 mehr als im April

und 39,1 Prozent mehr als im

Mai 2025. Der Bestand an Stellenangeboten

liegt insgesamt bei 695;

4,8 Prozent mehr als im Mai 2025.

RECHTSKREISE Im Agenturbezirk

waren im Bereich der Grundsicherung

6048 Arbeitslose gemeldet,

im Bereich der Arbeitslosenversicherung

7311. Der Anteil

der Arbeitslosen aus dem Bereich

der Grundsicherung (SGB II) am

gesamten Bestand beträgt 45,3

Prozent.

pm

www.arbeitsagentur.de

STANDPUNKT

Adina Bauer

Redakteurin

Gegenseitige Unterstützung

Foto: Ufuk Arslan

Wer dieser Tage über China spricht, spricht

überwiegend über Risiken, geopolitische Konflikte

oder die Frage, wie Deutschland seine

wirtschaftlichen Beziehungen zu beziehungsweise

Abhängigkeiten vom Reich der Mitte reduzieren

kann. „De-Risking“ lautet hierbei

das Schlagwort der Stunde.

Ein anderes Bild erhielt allerdings, wer die

jüngste Delegationsreise heimischer Weltmarktführer

nach Peking und Yangzhou begleitet

hat. Hier zeigte sich: Die wirtschaftliche

Realität ist deutlich komplexer als die öffentliche

Debatte.

Vielleicht sollte man sich von den Vorstellungen,

dass China Freund oder Feind ist, gänzlich

trennen. Denn es ist vor allem eines: Eine

wirtschaftliche Tatsache. Im Osten entstehen

neue Märkte, neue Technologien und neue

Wertschöpfungsketten in einem Tempo, das

viele deutsche Unternehmen gleichermaßen

beeindruckt wie herausfordert.

Das untermauern die jüngsten Außenhandelszahlen,

die eindrucksvoll zeigen, welche

Dynamik dort weiterhin herrscht: Trotz globaler

Unsicherheiten wachsen die Exporte

und Importe deutlich. Die Ausfuhren stiegen

im Vergleich zum Vorjahresmonat in US-Dollar

gerechnet um 19,4 Prozent, wie die chinesische

Zollverwaltung mitteilte. Die Einfuhren

legten um 27,4 Prozent zu.

Natürlich gibt es in der Zusammenarbeit mit

China auch Risiken. Natürlich gibt es

große politische Unterschiede. Und natürlich

müssen kritische Infrastrukturen

geschützt werden. Auch die Delegationsteilnehmer

sparten mitunter nicht an Kritik:

Sie wünschten sich von den Verantwortlichen

in China bessere Marktbedingungen, mehr

Schutz des geistigen Eigentums und freiere

Investitionsmöglichkeiten. Auch die Investitionsströme

wurden als nicht ausgewogen kritisiert:

Während deutsche Unternehmen seit

Jahrzehnten hohe Summen in China investieren,

wäre mehr chinesisches Engagement

in Deutschland wünschenswert. Doch berechtigte

Vorsicht und pauschales Misstrauen sind

zweierlei Paar Stiefel.

In Deutschland scheint sich zunehmend die

Vorstellung zu verbreiten, wirtschaftliche Sicherheit

ließe sich durch Distanz herstellen.

Dabei ist das Gegenteil der Fall: Wer Risiken

reduzieren will, muss Märkte verstehen. Wer

Einfluss behalten möchte, muss präsent bleiben.

Wer Innovationen mitgestalten will, darf

sich nicht selbst aus den relevanten Zukunftsmärkten

verabschieden. Besonders in Feldern

wie Elektromobilität, Wasserstofftechnologien,

Batteriesystemen, Digitalisierung und Künstlicher

Intelligenz entstehen im Reich der Mitte

Märkte, die auch für deutsche Unternehmen

enorme Chancen bieten.

Und Nähe schafft Vertrauen. So war während

der Reise eine enorme Wertschätzung zu spüren,

die die Gastgeber ihren deutschen Besuchern

entgegengebracht haben: Es wurde ein

erstklassiges Programm an künstlerischen

Darbietungen geboten, gab viele Einblicke in

Firmen und Unterstützungsangebote vor Ort

und natürlich wurden bei gutem Essen zahlreiche

Gespräche geführt. Immer wieder dabei

zu spüren: der starke Wunsch der Chinesen

nach Kooperationen und deutschem Engagement.

Dabei prägte die Diskussionen immer wieder

ein Begriff: „Mutual Empowerment“ – gegenseitige

Befähigung. Hinter diesem sperrigen

Ausdruck steckt ein einfacher Gedanke:

Zusammenarbeit auf horizontaler Ebene, auf

Augenhöhe. Deutschland verfügt über Ingenieurskunst,

technologische Spezialisierung

und eine einzigartige Mittelstandskultur. China

bringt Skalierungskraft, Geschwindigkeit

und Innovationsdynamik mit. Die Frage sollte

daher nicht lauten, wer stärker ist. Die Frage

ist vielmehr, was möglich wird, wenn beide

Seiten ihre jeweiligen Stärken einbringen

und verbinden.

Denn China und Deutschland tragen als

zweit- und drittgrößte Volkswirtschaften der

Welt eine besondere Verantwortung. Das jährliche

Handelsvolumen zwischen beiden Ländern

liegt bei weit über 200 Milliarden US-

Dollar. Mehr als 5000 deutsche Unternehmen

sind in China aktiv. Stabilität in den Beziehungen

liegt nicht nur im Interesse beider

Länder, sondern wirkt über die bilaterale Ebene

hinaus – auf Europa und die globale Wirtschaft.

Respekt, Zusammenarbeit und gegenseitiger

Nutzen sind daher viel mehr als diplomatische

Floskeln. Sie bilden die Grundlage

für erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen und

sichern somit unser aller Wohlstand.

Impressum

Verlag

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Haalstr. 5 + 7

74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791/404-0

Telefax: 0791/404-480

Geschäftsführung

Tim Hager, Carsten Huber

Redaktion

Ulrich Becker (V.i.S.d.P.)

Adina Bauer (ina)

E-Mail: a.bauer@swp.de

Telefon: 0791/404-457

Marius Stephan (mst)

E-Mail: m.stephan@swp.de

Telefon: 0791/404-461

Anzeigen

Vera Epple (verantw.)

Telefon: 0791/404-216

E-Mail: anzeigen.sho@n-pg.de

Abonnement/Vertrieb

Peer Ley (verantw.)

E-Mail: aboservice.sho@swp.de

Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 25 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 2,50 Euro

Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis,

dem Hohenlohekreis und

dem Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 38.100 Exemplaren

(Verlagsangabe).

Erscheinungsweise monatlich über

die Tageszeitungen der

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe:

Haller Tagblatt, Hohenloher Tagblatt,

Rundschau Gaildorf.

Im Main-Tauber-Kreis in Kooperation

mit den Fränkischen Nachrichten.

Druck

NPG Druckhaus GmbH & Co. KG

Siemensstraße 10

89079 Ulm

Geschäftsführer: Christian Gaidies


Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280

Politik &Wirtschaft 03

„Klimaziele? Dafür reichtesnoch nicht!“

Baden-Württemberg undBayern wollensich im Bundesrat fürbessere Rahmenbedingung beider Windenergie im Südeneinsetzen.

Wie bewertetAndreasSchumm,Direktordes RegionalverbandesHeilbronn-Franken,den Vorstoß? INTERVIEW VON ANTONIO DE MITRI

REGIOBUSINESS Herr Dr.

Schumm, wardiese Bundesratsinitiative

überfällig?

ANDREAS SCHUMM Sie ist

aus meiner Sicht zumindest notwendig

und sinnvoll. Und sie greift

eine bereitsseit längerem erkennbare

Entwicklung bei Ausschreibungsrunden

auf –die bislang

mit Nachteilen für die Windenergie

im Süden Deutschlands einhergeht.

REGIOBUSINESS Welche Chancen

räumen sie dem Vorstoß der

beiden Bundesländer ein?

ANDREAS SCHUMM Das ist

immer schwer vorherzusagen.

Schließlich geht es um Wettbewerb

zwischen den Bundesländern.

Vom Wind begünstigte Länder

haben einen Standortvorteil.

Mögliche Gedanken dieserLänder

gegen die Initiative sollten im gesamtdeutschen

Interesse geprüft

werden, denn der Wettbewerb bei

Standortverlagerungen findet selten

innerhalb Deutschlandsstatt.

REGIOBUSINESS Was ist das

Problem bei den aktuellen Rahmenbedingungen?

ANDREAS SCHUMM Es kommen

stets die wirtschaftlichsten

Projekte zum Zuge. Diese schöpfen

dann oftmals die maximale Ausschreibungsmenge

aus, sodass die

„Mitdem Ausbauder

ErneuerbarenEnergien

geht regionale

Wertschöpfung

einher.“

Mahner: Andreas Schumm warntvor einem innerdeutschen Standortwettbewerb um die Windkraftund

verweist auf dieFortschritte beim AusbauinHeilbronn-Franken.

Foto: Regionalverband

benachteiligten Standorte trotz

eines hohen Strombedarfs nicht

oder nur sehr unterdurchschnittlich

eine Zuteilung erhalten.

REGIOBUSINESS Welche Bedeutung

hatder Ausbau derWindenergie

für dieRegion Heilbronn-

Franken?

ANDREAS SCHUMM Grundsätzlichwächstdie

Bedeutung der

Erneuerbaren Energien bei der

Frage nach der Standortqualität.

Damit ist der Ausbau dieser Energien

auch Wirtschaftsförderung.

Wasdie beidenLänderfordern

Er schafft attraktive Bedingungen

für die Unternehmen in der Region

und unterstützt sie dabei, ihre

eigenen Nachhaltigkeitsziele besser

zu erreichen. Und: In Abhängigkeit

der jeweiligen Betreibermodelle

geht mitdem Ausbau der

Erneuerbaren Energien darüber

hinaus eine regionale Wertschöpfung

einher.

Konkretfordern Bayernund Baden-Württemberg eine Erhöhung der

jährlichen Ausschreibungsmenge von10.000 auf14.000 Megawatt

sowie eine zusätzlicheAusschreibung im Jahr 2027 mit 5000 Megawatt.

Zudem soll ein eigenes sogenanntes Zuschlagssegment

eingeführt werden,das mindestens 20 Prozentdes Ausschreibungsvolumens

für Projekte für Süddeutschland reserviert.

REGIOBUSINESS Wo steht die

Region dabeiheuteIhrerMeinung

nach?

ANDREAS SCHUMM Mit den

aktuell 303 Windenergieanlagen

im Betrieb leistetHeilbronn-Franken

schon heute einen wichtigen

Beitrag für dieWindenergieerzeugung

in Baden-Württemberg. Jedoch

reicht dies auch nicht aus,

um die Klimaschutzziele zuerreichen.

Laut der Landesanstalt für

Umwelt Baden-Württemberg sind

weitere 54 Anlagen genehmigt

und 262 beantragt. Dazu kommen

noch 30vorgestellte Anlagenplanungen.

Diese können jedochalle

erst dann ans Netz gebracht werden,

wenn die Projekte bei den

Ausschreibungen einen Zuschlag

erhalten.

REGIOBUSINESS Müssten

nicht eher Speicherkapazitäten

ausgebaut werden als Windkrafträder?

Überschüssiger Strom verursacht

bekanntlich immer wieder

Negativpreise an den Strombörsen...

ANDREAS SCHUMM Es

braucht sicher beides. Jedoch

mussman beiden Speichern ganz

genau hinschauen, inwieweit sie

einen Beitrag zur Stabilisierung

derNetzeleisten.

www.rvhnf.de

„Mit 1500 Euro kommt man nichtweit“

Die doppelte Meisterprämie soll Realitätwerden:WährendandereBundesländer bis zu 4000odersogar 6000 Euro zahlen,hat sichStuttgartnun auf

3000 Euro verständigt.Applaus kommtvon der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. VON ANTONIO DE MITRI

Wahlversprechen können

auch gehaltenwerden. Als

der WahlkampfinBaden-

Württemberg so ganz allmählich

anzog, machte sich der damalige

CDU-Fraktionschef Manuel Hagel

für die Handwerkerstark:„Wir

wollen den Betrag für die Meisterprämie

auf mindestens 3000

Euro verdoppeln“, kündigte erim

Herbstan. Genau das steht jetzt im

Stuttgarter Koalitionsvertrag. Unter

der Überschrift „Wirtschaft,

Handwerk und Tourismus“ ist im

zweiten Kapitel der 166-seitigen

Vereinbarung der neuen Landesregierung

umrissen, was Grün-

Schwarz in dieser Legislaturperiode

für die Handwerker imLand

tun will.

Die Koalitionäre schreiben hierzu:

„Höhere Berufsbildung und

akademische Bildung sind gleich

viel wert: Master und Meister habenfür

unseren Wirtschaftsstandort

und seine Wachstumsperspektiven

große Bedeutung. Dabeistehen

vor allem die Befähigung zu

Unternehmensgründungen wie

Unternehmensnachfolgen imFokus.“

Außerdem wollen die Koalitionäre

den Meistergründungszuschuss

verlängern und mittel- bis

langfristig soll sogar die gesamte

Meisterausbildung kostenfrei werden.

Einer, der sich darüber besonders

freut, ist Ralf Rothenburger. Zuletzt

im Oktober vergangenen Jah-

Durchgedrungen: Ralf Schnörr (li.) und Ralf Rothenburger freuen sich, dass dielangjährigen Forderungen

der Handwerkskammern gehörtworden sind.

Foto: Handwerkskammer Heilbronn-Franken

Bereitsmehr als1,7 Millionen Euroausgezahlt

Die Meisterprämie wird von den Meisterinnen und Meistern im Kammerbezirk seit ihrer Einführung im Jahr

2020 sehr gutangenommen.Seitdem wurdenmehr als 1100Anträge bewilligt und eineFördersumme von

mehr als 1.702.500 Euro ausgezahlt. Im vergangenen Jahr hat die Handwerkskammer Heilbronn-Franken

222Anträge bewilligt und insgesamt333.000 Euro ausbezahlt.

Antragsberechtigt sind Handwerker, die ihre Meisterprüfung ineinem Gewerk der Anlage Aoder B1 der

Handwerksordnung erfolgreich abgelegt haben und zum Zeitpunkt der Feststellung des PrüfungsergebnissesinBaden-Württembergwohnen

und/oderarbeiten.Wer mindestens einedieser Voraussetzungen erfüllt,

muss neben dem vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antrag auch das Meisterprüfungszeugnis

beiseiner zuständigenHandwerkskammer einreichen.

Für die Antragstellung und Auszahlung der Meisterprämie sind die acht baden-württembergischen Handwerkskammern

zuständig. Bei der Handwerkskammer Heilbronn-Franken ist die Antragstellung ganzjährig

möglich.Die Auszahlung an dieMeister erfolgtzeitnahnachpositiver Antragsprüfung undwird rückwirkend

für alle Meisterabschlüsse seit dem 1. Januar 2020 gewährt. Die Meisterprämie im Handwerk ist eine Freiwilligkeitsleistungdes

LandesBaden-Württemberg, über deren Finanzierungder Landesgesetzgeber im Rahmen

der jeweiligen Haushaltsberatungen entscheidet. Bislang stellte das Land jährlich Mittel in Höhe von

5,5Millionen Euro für die Meisterprämie zurVerfügung.

„DieimKoalitionsvertragumrissenen

Pläne

zeigen, dass die

Landesregierung

erkannthat,wie

wichtig dasHandwerk

fürdie WirtschaftimLand

ist.“

res hatte der Präsident der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken

die Erhöhung der Meisterprämie

von 1500 auf 3000 Euro

im Gespräch mit dieser Zeitung

als „längst überfällig“ bezeichnet.

„Die im Koalitionsvertrag

umrissenen Pläne zeigen, dass

die Landesregierung erkannt hat,

wie wichtig das Handwerk für die

Wirtschaft im Land ist“,kommentierteer.

Nun müssten denWorten

aber auchschnell Taten folgen.

Ralf Schnörr, Hauptgeschäftsführer

der Handwerkskammer,

gab sich zufrieden: „Die Höhe

der Meisterprämie von 1500 Euro

ist seit Jahren nicht mehr zeitgemäß“,

erklärte er. Der Schritt in

die Selbstständigkeit sei für junge

Handwerker mit enormen Kosten

verbunden. „Mit 1500 Euro

kommt man da nicht weit“, so

Schnörr. Die Erhöhung der Meisterprämiedürfedeshalb

nicht auf

die lange Bank geschoben werden.“

Gleiches gilt aus Sicht der

Kammerfür dieAbsicht, dieMeisterausbildung

künftig kostenfrei

anzubieten. „Auch hier hat

die neue Landesregierung den

dringenden Nachholbedarf erkannt“,

soRothenburger. Dies sei

einentscheidender Schritt, derdie

Gleichsetzung von akademischer

und beruflicher Bildung weiter vorantreibt.

www.hwk-heilbronn.de


04 Industrie

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

„Es gehtumFamilien in Hohenlohe“

Bei der bevorstehenden Hauptversammlung der R. Stahl AG könnte es zumShowdownkommen:Die externenAktionäre stellen fürden

Aufsichtsrat einen eigenenKandidaten gegen die Kandidatin derGründerfamilien auf. VON ANTONIO DE MITRI

Man mag es schongar nicht

mehr schreiben: Paukenschlag

bei R. Stahl. Denn

statt einmal richtig draufzuhauen,

sind die Waldenburger zu einem

durchgehenden Trommelwirbel

angetreten. Und das ineinem

Crescendo, das kommende

Woche zurohrenbetäubenden Climax

werden könnte. Denn dann

laden die Experten für Explosionsschutz

zur nächsten Hauptversammlung

ein. Und das unter diesen

Voraussetzungen ...

Kampfabstimmung: Rolf Friedrich wird vonden externen Aktionären gegen Astrid Rauchfuß ins Rennen um

den Posten im Aufsichtsrat geschickt.

MarlboroughPartners/privat/Montage:Achim Köpf

WIDERSTÄNDE Denn es ist gerade

einmal drei Wochen her,seit

Vorstandschef Claus Bischoff seinen

Hut nehmen musste. Nach

nicht einmal fünf Monaten im

Amt. Bischoff, im vergangenen

Jahr als Hoffnungsträger nach

Waldenburg gerufen, schien ohne

jede Fortune im Unternehmen zu

agieren. Informanten berichteten

gegenüber der SÜDWEST PRES-

SE von erbitterten Widerständen

gegen den „Neuen“ und fehlender

Akzeptanz von allen Seiten –

dem Aufsichtsrat, dem Betriebsrat

und den Beschäftigten. Auch die

externen Aktionäre hattenaus ihrer

Ablehnung gegenüberBischoff

keinen Hehl gemacht. Ewald Stephan,

der den Investor Norman

Rentrop vertritt, forderte imGespräch

mit dieser Zeitung sogar

offen die Absetzung von Bischoff.„Ichgebe

ihmkeine Chance

mehr“, betonteer. Bischoffhatte

von Anfang an einen schweren

Stand. Insbesondere auf Drängen

des damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden

Peter Leischner war er

als Nachfolger für Mathias Hallmann

berufen worden, der wegen

unüberbrückbarer Differenzen

mit dem Kontrollgremium

ein Jahr früher als vorgesehen seinen

Stuhl räumte. Leischnerselbst

musste inzwischen sein Amt niederlegen.

Damit scheint dieschützende

Hand über Bischoffverloren

gegangen zu sein.

Damit nicht genug: Seit neun Jahren

kann R. Stahl keine Rendite

mehr an die Aktionäre ausschütten,

die letzten Jahresbilanzen

zeigten unentwegt nach unten.

Somit war Claus Bischoff bereits

bei Bekanntgabe der Ergebnisse

für 2025 vor wenigen Wochen

der unglückliche Überbringer der

schlechten Botschaft –für die er

eigentlich nichtskonnte.

Wohl aber verantwortlich war er

in den wenigen Wochen seiner

Amtsausübung für den umstrittenen

Austritt des Unternehmens

aus dem Arbeitgeberverband Südwestmetall

und damit der Tarifgemeinschaft.

Der Schritt war zunächst

der Presse und dann den

eigenen Beschäftigten bekannt gegeben

worden. Zum gleichen Anlass

hatte Bischoff eine grundlegende

Umstrukturierung des

Unternehmens angekündigt. Unter

dem Namen „Nexus“ sollte

der Hauptsitz in Waldenburg

zur Schaltzentrale für im Übrigen

weitgehend autonom entscheidende

Auslandsstandorte werden.

Auch eine komplette Überarbeitung

der Produktstrategie stand

im Fokus.

Zur Hauptversammlung in der

kommenden Woche reisen die externen

Aktionäre mit gewetzten

Messernanund planen denFrontalangriffauf

denAufsichtsrat.Zu

erwarten ist, dass sie versuchen

werden, Peter Leischner als dem

ehemaligen Mentor des geschassten

Bischoff komplett aus dem

Gremium zu drängen. „Nach der

Pleite müsste Leischner eigentlich

gehen“, befindetein Aktionär,

der nicht genannt werden möchte.

Leischner will demVernehmen

nach aber seine Amtszeit bis2028

absitzen.

PIKANTERIEN Damit nicht genug:

Mit Rolf Friedrich, Strategieberater

aus Bergisch Gladbach,

wollen die externen Aktionäre

kommende Woche endlich

einen Mann ihres Vertrauens in

den Aufsichtsrat hieven. Pikant:

Durch seine Aufstellung wird es

zur Kampfabstimmung mit Astrid

Rauchfuß kommen. Die Münchner

Managementberaterin wird

vom Stahl-Familienkonsortium

ins Rennen geschickt. Was die

externen Aktionäre anihr stört:

Rauchfuß,geboren 1974 und studierte

Physikerin, gilt zwar als

qualifiziert, hat aber bereits fünf

weitereMandate in Aufsichts- und

Verwaltungsräten inne. „Zu viel“,

sagen die Kritiker. Friedrich, nominiert

von Aktionär Norman

Rentrop, wirft dagegen seinelangjährige

Erfahrung mit R.Stahl in

die Waagschale. Im Interview mit

dieser Zeitung sagt er: „Ich kenne

die R.Stahl AG schon aus der

Zeit vor dem Vorstandsvorsitzenden

Mathias Hallmann. Seitdem

habe ichdas Unternehmenzuvielen

Themen rund um Strategie,

Organisation und Prozesse, insbesondere

aber Vertrieb,betreut.Insofern

sind mir viele Schattierungen

des Hauses bekannt. Ich sehe

dortaberauchvielPotenzial.“

Ganz klar: Er soll für die Aktionäre

um Rentropden Fuß in dieTür

zum Aufsichtsrat öffnen und aufräumen.

Entsprechend kämpferischgibtersich:

„Ich werde mich

nicht scheuen, den Aufsichtsrat

mit klaren Worten darauf hinzuweisen,

wenn ich dort auf gewisse

Verhaltensweisen oder Attitüden

treffe, die sich mit meiner

Sicht von guter Unternehmensführung

nicht decken.“ Was ihn

nacheigenerAussage voralleman

der Situation aufregt: „Wir dürfennicht

aus demBlickverlieren,

dassesummehr als1600Beschäftigte

geht und damit um 1600Familien,

die von den Entscheidungen

im Aufsichtsratbetroffen sind.

Rund 800 davon in Hohenlohe.“

Ob das Signal in der kommenden

Wocheverstandenwird–das wird

eine derzentralen Fragen,wenn es

auf der Hauptversammlung ans

Abstimmengeht.

r-stahl.com

SichereMobilgeräte ausdem Inland

KlaresBekenntnis zu „Made inGermany“: i.safe Mobile ausLauda-Königshofen startetdie Produktion in Deutschland.

Mit einem Presseevent am

Unternehmenssitz in Lauda-Königshofen

verkündete

i.safeMobile MitteMai offiziell

den Start seiner „Made inGermany“-Fertigung.

Das Unternehmen,

das seit kurzem auch im

Weltmarktführer-Index der Wirtschaftswoche

gelistet ist, produziertabsofortausgewählteMobilgeräte

in Deutschland. Produkte

der Smartphone- und Tablet-Serie

zur sicheren Verwendung in

explosionsgefährdeten Bereichen

und für die kritische Infrastruktur

werden von der Entwicklung

über die Endmontage bis zur abschließenden

Qualitätsprüfung in

Deutschland gefertigt.

Kundenforderungen und

Geopolitik als Treiber

Zum Unternehmen

Hinter der Entscheidung steht

kein einzelner Auslöser, sondern

ein Zusammenspiel mehrererEntwicklungen.

In immer mehr Ländern

und Branchen –von Behörden

über den Verteidigungsbereich

Der Weltmarktführer i.safe Mobile mit Sitz in Lauda-Königshofen

entwickelt mobile Kommunikationsgeräte und-lösungen,wie Mobiltelefone,Smartphonesund

Tablets, zursicheren Verwendungin

explosionsgefährdeten Bereichen und für den professionellen Industrie-Einsatz.

Um allen Anforderungen des Explosionsschutzes

gerecht zu werden, erfolgt die komplette Konzeptionund Realisierung

von Grund auf amdeutschen Standort. Mit über 130 Mitarbeitern

in Deutschland,den TochtergesellschafteninSingapur und

Australien sowie einemglobalenNetzwerk von mehr als 100Vertriebspartnern

ist i.safe auf allen Kontinenten vertreten.

Fertigung: Einzelne Komponenten wieChipsets oder Batteriezellenstammen ausglobalenLieferketten. Aber

die Kontrolle über dasfertige Produktliegt vollständig bei i.safe Mobile.

Foto: i.safe Mobile

bis hin zur kritischen Infrastruktur

–werden explizit Geräte mit

nachweislich europäischer oder

deutscher Fertigung gefordert.Cybersicherheit,

Datensouveränität

und geopolitische Unabhängigkeit

rücken in den Vordergrund. Hinzu

kommen internationale Zolldiskussionen,

dieetablierte Lieferketten

unter Druck gesetzt haben.

Schon vor einigen Jahren brachte

eine Begegnung mit einer europäischen

Ministeriumsdelegation

die Sache auf den Punkt: Die Geräte

überzeugten technisch vollständig,

doch die Antwort lautete:

„Wir brauchen Made-in-Germany-Geräte.“

Dieser Satz hat sich

eingebrannt, und er stand am Anfang

eines tiefgreifenden Transformationsprozesses.

„Made in Germany ist für uns

nicht nur eine Herkunftsangabe.

Es ist das Ergebnis einer bewussten

Entscheidungfür Qualität,Sicherheit

und Verantwortung –gegenüber

unseren Kunden, unseren

Mitarbeitern und dem StandortDeutschland“,

so Martin Haaf,

CEO beii.safeMobile.

Doch was genau bedeutet „Made

in Germany“ für das Unternehmenaus

Lauda-Königshofen?Das

Qualitätssiegel steht für konkrete

Anforderungen. Wesentliche,qualitätsbestimmende

Leistungen eines

Produkts müssen nachweislich

in Deutschland erbracht werden.

Dazu zählen dieEntwicklung,

Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung.

All diese Kriterien

erfüllti.safe Mobile.

Einzelne Komponenten wie Chipsets

oder Batteriezellen stammen

–wie in dergesamtenElektronikindustrie

üblich –aus globalen

Lieferketten.Entscheidend ist: Die

Kontrolleüberdas fertige Produkt

liegt vollständig inder Hand des

Weltmarktführers. Mit der Produktion

an zwei Standorten –in

Deutschland und in Asien –bietet

i.safe Mobileseinen Kundendie

Wahl und kann alle Märkte weltweit

flexibelbedienen.

Hohe Sicherheit als

Gesamtkonzept

„MadeinGermany“ steht beii.safe

Mobile für eindreigliedriges Sicherheitskonzept,

wie das Unternehmen

in einer Pressemitteilung

schreibt: Auf organisatorischer

Ebene deckt das Informationssicherheits-Managementsystem

die gesamte Wertschöpfungskette

ab.Derzeit wird in Deutschland

bereits nach dem internationalen

Standard ISO 27001 gearbeitet

und die formale Zertifizierung

vorbereitet.

Auf Ebene der Lieferkette wurden

alle relevanten Zulieferer auditiert.

Dies ist ein klarer Nachweis

für Kunden, dieunter derEU-

Richtlinie NIS2 zur Cybersicherheit

nachweispflichtig sind. Auf

Produktebene erfüllen die Geräte

bereits heute alle Anforderungen

des Cyber Resilience Act, der

ab 2027 verbindlichgilt.

NeueMärkte,wachsende

Fertigungstiefe

Das Bekenntnis zu „Made inGermany“

öffnet i.safe Mobile Zugang

zu neuenMärkten: allenvoran

dieUSA,Japanund Indien sowie

den wachsenden Bereich der

kritischen Infrastruktur weltweit.

Das Zielist, dieFertigungstiefeam

deutschen Standort konsequent

auszubauen und weitere Wertschöpfungsketten

in Europa zu

etablieren. Aktive Gespräche mit

Partnern, etwa Batterieherstellern,

Verpackungsunternehmen

und Spritzgießern aus derRegion,

laufen bereits.

Mit dem Erweiterungsbau am

Stammsitz in Lauda-Königshofen

hat dasUnternehmenzugleich die

räumliche Voraussetzung für weiteres

Wachstum geschaffen. Das

neue Gebäude ist mehr als eine

bauliche Erweiterung. Es steht für

das klare Bekenntnis zu Standort,

Region und dem Anspruch,

alsInnovationsführerweltweitdie

Richtung vorzugeben. pm

www.isafe-mobile.com


Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280

Industrie 05

„Hallo–jemand zu Hause, McFly?“

Werden Zeitreise-Klassiker „Zurückindie Zukunft“ kennt, derkenntauchdieses Zitat. Dass dieDigital Auto Garageschon beiihrer

Eröffnung denlegendären DeLorean ausdem Film präsentierte,war konsequent. Es geht um dasAuto der Zukunft. VON ANTONIO DE MITRI

Wir waren damals so etwas

wie die jungen Wilden“,

sagt Prof. Dirk Slama

und streicht sich schmunzelnd

durchs weiße Haar. Slama ist 55.

Was der nicht mehr ganz sojunge

Wilde meint: Damals, das war

gerade einmal vor drei Jahren,

als er die Digital Auto Initiative

ins Leben rief. Eine Kooperation

des Ferdinand-Steinbeis-Instituts

mit Bosch Engineering. Das Ziel:

Deutschland beim Auto der Zukunft

voranzubringen. Slama arbeitet

seit 14 Jahren bei Bosch und

verantwortet dort heute als Vice

President das strategische Netzwerk

aus Technologie-, Entwicklungs-

und Geschäftspartnern

von Bosch für Software- und Systemlösungen.

Außerdem ist er Leiter

des AIoT-Labors (Artificial Intelligence

of Things) beim Ferdinand-Steinbeis-Institut.

Virtuelles Testen undganz

realesTüfteln

Ortstermin in Abstatt.Hier hat die

Digital Auto Garage ihren Sitz,

die aus Slamas Initiative hervorgegangen

ist. In einem Untergeschoss,

in dessen endlosen Gängen

man sich zu verlieren droht,

bisman das Labor von Slama und

seinem Team erreicht. Wird hier

ein Geheimnis gehütet? Ja und

nein. Denn die Garage ist eine Mischung

aus Open-Source-Plattform

und Stellplätzen, in denen

traditionelle Autobauerhinterverschlossener

Tür mit eigenen Modellen

tüfteln können.

Die Open-Source-Plattformist dabei

sozusagen die Spielwiese, auf

der Hersteller erst einmal ausprobieren

können, wie sich ihreAutos

zu dem optimieren lassen, wasExperten

„Software Defined Vehicle“

nennen. Dass die Plattform denn

auch „Playground“ heißt, passt.

Hier lassen sich digitale Fahrzeugfunktionen

beliebig zu Prototypen

zusammenstellen und über ein

personalisiertes Dashboard wie in

einer echten Fahrzeug-App testen.

Slama: „Hier beginnt bereits das

neue Verständnis vom Auto, wie

es heute schon für TeslaoderBYD

normal ist.“ Das Software Defined

Vehicle, so Slama, sei imPrinzip

eine „App auf Rädern“.

Das ist weit mehr als ein cooler

Spruch, denn: „Das Auto muss

sich künftig meinem Smartphone

anpassen und nicht umgekehrt.“

Soll heißen: Wann immer sich jemand

in ein Auto setzt, egal, ob

das eigene oder ein fremdes, soll

es ihn oder sie sofort persönlich

begrüßen und das Profil mit seinen

Präferenzen beim Fahren erkennen.

„Passenger Welcome Sequence“,

heißt das im Fachjargon.

Das Autobegrüßt seinen Fahrer,

richtet den Sitz, das Lenkrad

oder auch die Spiegel automatisch

nach ihm aus, kommuniziert direkt

in seiner Landessprache mit

ihm und öffnet die Tür, sobald er

sich dem Fahrzeugnähert.

„Das ist praktisch das Gegenteil

von traditionellem Ingenieursdenken“,

schmunzelt Slama. „Das

ist User Experience mit ganz viel

emotionaler Bindung.“ Der Vorteil

des virtuellen Playground für

Hersteller sei, dass sie massiv Zeit

und Entwicklungskosten einsparen

könnten. „Statt neun Monate

daran zu arbeiten, wieesfunktionieren

könnte, kann ich mir

hier binnen 24 Stunden alle gewünschten

Features zusammenstellen

und programmieren.“ Warumdas

funktioniert: „80 Prozent

Werkstattatmosphäre: Dirk Slama konfiguriertden heutigen

Showcase der Digital Auto Garage,einen NSUPrinz. Foto:Antonio De Mitri

„Outatime“: Das Zeitreise-Autonebst Kennzeichen sind Science-Fiction-Fansbekannt.Bei ihrer Einweihung

2024präsentiertedie Digital Auto Garage denDeLorean aus„Zurück in dieZukunft“ alsShowcase. Foto: DAG

derKomponenten für ein Software

Defined Vehicle sind standardisiert

–die findet man bei uns im Katalog.“

DerkleinePrinzsteht

immer bereit

Bei den anderen 20 Prozent

kommt dann der physische Teil

der Digital Auto Garage ins Spiel,

also die Räume bei Bosch Engineering

in Abstatt. Wir betreten

das Labor. Inder Mitte steht ein

Plattform mit unzähligen Features

knallrot lackierter NSU Prinz. Sozusagen

derShowcasefür das, was

die Garage unter Software Defined

Vehicles versteht.Indem kleinen

Oldtimer, den zuletzt die Besucher

der IAAMobility in München

bewundern konnten, ist alles

eingebaut, was zueiner kompletten

Passenger Welcome Sequence

gehört. „Espressomaschine inklusive“,

betont Slama und fügt lachend

hinzu: „Spielerei.“

Daneben: eine Arbeitsplatte, auf

dereine Reihe elektronischer Bauteile

montiert und vernetzt ist.

„Hier sieht man sozusagen auf

dem Reißbrett, was wir in dem

NSUPrinz verbaut haben.“Inder

Branche heißt das die „E/E-Architektur“.Sie

ist praktisch daszentrale

Nervensystem des Fahrzeugs.

Ambientebeleuchtung, Sitzverstellung,

Fahrererkennung, Klimatisierung

–alle digitalen Funktionen

sind hier über die einzelnen

Komponenten vertreten. Über ein

zentrales Steuerungsmodul sind

sie mit einer Cloud verbunden –

wo siesichdannmit denpersonalisiertenDaten

desFahrers verbinden

sollen. Oder sollte man lieber

„des Users“ sagen? Dirk Slama:

„User trifft es eigentlich besser,

denn hinter allem steckt die klassische

App-Store-Idee.“ Eine Idee,

diefür Autobauer in China längst

selbstverständlich sei, fügt er hinzu.

Und in Deutschland? „Na ja“,

Der Playground der Digital Auto Garage ist eine webbasierte Entwicklungsplattform,

in der manFahrzeugsoftware ausprobieren und

testen kann. Dazu wählt man im ersten Schritt die gewünschte

Fahrzeugumgebung,also praktisch dasvirtuelle Auto, aus. Anschließend

wählt man aus einem Katalog aus mehr als 280 Features die

Funktionen aus,die getestet werden sollen.Danach wird der Code

programmiert und gestartet, um so beispielsweise herauszufinden,

ob später Änderungen an einem realen Fahrzeugmodell nötig wärenund

wie dieeinzelnen digitalen KomponentenimAutofunktionieren

und sich steuern lassen. Im letzten Schritt hat der Programmierer

die Möglichkeit, das gesamte Paket auf ein echtes

Fahrzeugsystem zu übertragen.

hebt Slama an und zuckt mit

den Schultern, „der Stolz auf das

Spaltmaß reicht nicht mehr.“ Es

brauche eine ganz neue Denkweise.

„Es geht nicht mehr um

PS, sondern um Giga-Flops. Eine

Generation, die mit dem Smartphone

aufgewachsen ist, will weniger

wissen, was unter der Haube

ist, sondern was der Bordcomputerdraufhat.“

Deutschland und die Lust

aufs Abenteuer

Die Hersteller, die ihre Fahrzeuge

in der Digital Auto Garage trimmen,

scheinen verstanden zuhaben.

Der Vorteil gegenüber eigenen

Testlaboren: durch Zusammenarbeit

schneller und kostengünstiger

eine europaweite

Plattform für Software DefinedVehicleszuentwickeln

und ihreModelle

hierfür fit zu machen. Slama:

„Also, Soft- und Hardware

kompatibel zu machen.“ Vereinfacht

gesagt. Aber was hinter den

verschlossenen Türen passiert, ist

tatsächlich knifflige Arbeit über

Wochen und Monate.

Und die Chancen mit Blick auf

China? Slama lächelt. Die Frage

hört erimmer wieder. „Die großen

Automarken inDeutschland

und Europa haben nach wie vor

klare Vorteile“, meint er.„Wir habenhiernachwie

vorstarke Marken,

wirhaben Herstellermit globaler

Export-Infrastruktur, und

wir haben es mit Anbietern zu

tun, die inSupport und Service

weit mehr leisten als die Konkurrenz

aus Fernost –oderauchden

USA. Mehr digitalesDenken, mehr

Abenteuerlust –sokönnenwir die

Aufholjagd schaffen.“ Ob auch

Zeitreisen imAuto damit vorstellbarsind

wiebei MartyMcFly, dem

Protagonisten von „Zurück in die

Zukunft“, lässteroffen ...

www.digital.auto/garage

Optima verbessertdie Ausbildungsbedingungen

Rund100 Teilnehmer zähltedas erste Ausbildungsforum beim Haller Maschinenbauer. Das Unternehmen schafft ein Umfeld, das Lernen unterstützt.

UmAusbildung und Studium

zukunftsfähig zu gestalten

und den Erwartungen der

heutigen Generation zuentsprechen,

setzt die Optima Packaging

Group auf Austausch, Weiterentwicklung

und moderne Rahmenbedingungen.

Einen wichtigen

Schritt markierte im Maidas erste

unternehmensweite Ausbildungsforum,

das neue Impulse für Qualität

und Zusammenarbeit setzen

sollte.

AUSTAUSCH An der zweitägigen

Veranstaltung nahmen rund

100 an der Ausbildung und am

Studium beteiligte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Standorts

Schwäbisch Hall teil. Sie stehen

stellvertretend für die vielen

Fach- und Betreuungspersonen,

die sich bei Optima derzeit

um 134 Auszubildende sowie dual

Nachwuchsförderung: Gute Rahmenbedingungen, individuelleUnterstützungund ein engerAustausch

prägen die Nachwuchsarbeit beiOptima.

Foto: Optima

und kooperativ Studierende kümmern.

„Die große Zahl der Beteiligten

verdeutlicht, wie stark Ausbildung

und Studium im Unternehmen

verankert sind und wie

wichtig eine gemeinsame Qualitätsbasis

ist“, heißt es in einer entsprechenden

Pressemitteilung.Mit

demneuen Format will derExperte

für Abfüllanlagen aus SchwäbischHalleinePlattform

schaffen,

um Erfahrungen zu teilen, über

aktuelle Entwicklungen und veränderte

Rahmenbedingungen zu

informieren und eine einheitliche

Qualitätsbasis zu stärken. „Ausbildung

ist kein statischesThema, sie

verändert sich mit jeder Generation“,

erklärt Luisa Mebert, Ausbildungsverantwortliche

bei Optima.

„Dementsprechend wandeln

sich die Aufgaben und Inhalte.

Wir möchten durch unser Ausbildungsforum

unsere Kolleginnen

und Kollegen noch besser auf die

Arbeit mit jungen Menschen vorbereiten

und sie zukunftsfähig

schulen.“

STARTBONUS Auch die Rahmenbedingungen

für Ausbildung

und Studium hat Optima jüngst

verbessert. Dazu gehören ein Ausbildungsstartbonus,

eine 35-plus-

5-Stunden-Woche mit zusätzlicher

individueller Lernzeit sowie

Zuschüsse etwa für Lernmittel,

Miete, Mobilität, Verpflegung und

Studiengebühren. Ziel sei es, Ausbildung

und Studium leistungsorientiert,

zeitgemäß und attraktiv

zu gestalten.

STUDIUM Das Studienangebot

wird ebenfalls ausgebaut. Ab September

kommen drei kooperative

Studiengänge hinzu: Mechatronik

und Robotik, Künstliche

Intelligenz und industrielle Digitalisierung

sowie Automatisierungstechnik

und Mechatronik.

Damit reagiert Optima auf technologische

Entwicklungen und

den steigenden Bedarf an Fachkräften

in Zukunftsfeldern. pm

www.optima-packaging.com


06 Blickpunkt

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

Die Schereöffnet

sich weiter

Bis auf wenige Branchen klagen die Unternehmen in derRegion

über schlechteGeschäfte und strukturelle Hürden.Imjüngsten

Ranking des IW schnittder Landkreisschlecht ab,Heilbronn

dagegen bedeutend besser. Die Gründe sind zahlreich. Initiativen

versuchen,die Kluft zu überbrücken. VON MARIUS STEPHAN

Mit ernüchternden Daten

für Schwäbisch Hall trat

das Kölner Institut der

Wirtschaft zuletzt an die Öffentlichkeit:

Der Transformationsdruck

ist endgültig in der Region

angekommen und betrifft alle

Land- und Stadtkreise. Allerdings

zeichnet das Ranking ein unterschiedliches

Bild von der Situation

im Landkreis Schwäbisch Hall

im Vergleich mit Heilbronn. Besonders

deutlich wird die Diskrepanz

beim Gewerbesaldo, also

der Differenz aus zu- und abwandernden

Unternehmen. Liegt Heilbronn

hier bundesweit auf einem

sehr guten elften Platz, schafft es

Schwäbisch Hall nur auf Rang

211. Bei den wissensintensiven

Dienstleistungen trennen die Neckarstadt

mit Platz 70 sogarganze

320 Ränge vom Landkreis (390).

Fakt ist: Leuchtturmprojekte wie

der IPAI und die viel stärker ausgeprägte

Hochschullandschaft

ziehen Menschen nach Heilbronn.

„Die langfristige

Sicherung durch

Patente findet

eherinden

industriellen

Zentren statt.“

Die umliegenden Landkreise müssen

diesen Schwund verkraften.

Geteilt: Symbolisch stehtauchdie Hochschule Heilbronnfür dasGefälleinder Region.Zwargibt es eine

Außenstelle in Schwäbisch Hall,der Hauptcampusliegt jedoch in der aufstrebenden Metropole. Foto: Archiv

PLANUNG Verschiedene Akteure

versuchen, eine Art Ausgleich zu

schaffen. Zum Beispiel verfolgt die

Region Heilbronn-Franken mit

dem Projekt „Antrieb HN-F“ im

Rahmen des Förderprogrammes

„RegioStrat“ des Bundesministeriums

für Wohnen, Stadtentwicklung

und Bauwesen, dasZiel, eine

engere Verknüpfung von Regionalplanung

und Regionalentwicklung

zu erreichen. Im Mittelpunkt

steht die ganzheitliche Betrachtung

von transformatorischen

Auswirkungen der Energie- und

Mobilitätswende sowie des damit

einhergehenden Strukturwandels.

„Die räumliche Zusammenführung

von nachhaltiger Energieerzeugung

und großen Energieverbrauchern

–insbesondere aus

demIndustriebereich–istimProjekt

RegioStrat von zentraler Bedeutung“,heißt

es in derProjektbeschreibung.

Im Klartext:Moderne

Energiekonzepte müssen die

Fläche berücksichtigen und nicht

nur Infrastruktur undJobsinden

Zentren schaffen.

INNOVATION In einem weiteren

Ranking verglich die Berliner

School of Business and Innovation

(BSBI) mithilfe eines Punktesystems

dieBundesländer anhand

der Anzahl derStart-up-Neugründungen

und derPatentanmeldungen

pro 100.000 Einwohner. Das

Ergebnis zeigt ebenfalls ein klares

Gefälle: Baden-Württemberg

sicherte sich mit einem Durchschnittswert

von 2,33 Punkten

den Spitzenplatz. Mit einem Bestwert

bei den Patentanmeldungen

(135 je100.000 Einwohner) und

Platz 5bei denStart-up-Neugründungen

(vier Neugründungenauf

100.000 Einwohner) gilt Baden-

Württemberg als das innovativste

Bundesland. Bayern schnitt ebenfalls

gut ab, die nördlichen Bundesländerlandetenauf

denhinterenPlätzen.

Aber die Autoren beobachteten

ein deutliches Gefälle zwischen

den Metropolen und dem „Flachland“.

In ersteren würden deutlich

mehr Start-ups gegründet, während

letzteres viel mehr Patente

anmeldet. „Baden-Württemberg

und Bayern bilden weiterhin das

wirtschaftliche RückgratDeutschlands

– hier trifft technisches

Know-how auf die nötigen Rahmenbedingungen“,

kommentiert

Professor Dr. Kyriakos Kouveliotis,

akademischer Leiter der Wirtschaftsschule

BSBI. „Die langfristige

Sicherung durch Patente

findet eher inden industriellen

Zentren statt. Für eine ausgeglichenere

wirtschaftliche Entwicklung

und die Redynamisierung

von Deutschland als Wirtschaftsstandortmüssen

wirWegefinden,

den Gründerspirit der Metropolen

mit der Patentstärke der Flächenländer

zu verknüpfen.“

„Werden den Strukturwandel meistern“

Schlechte Zahlen imIW-Rankingfür den Landkreis Schwäbisch Hall.Und nun? DavidSchneider,Geschäftsführerder

Wirtschaftsförderung,über Ansätze undIdeen,die nach vorneblicken lassen. INTERVIEW VON ANTONIO DE MITRI

REGIOBUSINESS Herr Schneider,

beim Gewerbesaldo ist der

Landkreis von 2024 auf 2026 im

IW-Regionalranking deutlich zurückgefallen

–von Platz 127 auf

211. Das heißt, auf 1000 Einwohner

kommen deutlich mehr Gewerbeab-

als anmeldungen. Bereitet

Ihnen das Sorgen?

DAVID SCHNEIDER Dasist zunächst

einmal ein quantitativer

Faktor, der über die Qualität des

Saldos nichts aussagt. Wir wissen

aber auch, dass es in manchenBereichen

schwieriger geworden ist.

Gerade in der Metallbearbeitung

gab esinder jüngeren Vergangenheit

eine ganze Reihe von Insolvenzen.

Dem Wettbewerbs- und

Transformationsdruckkannnicht

jeder mit seinen bestehenden Prozessen

und Strukturen standhalten.

Dennoch hoffe ich, dass wir

bei den Gewerbeanmeldungen in

den nächsten Jahren wieder einen

kleinen Aufwärtstrend sehen.

Erfahrungsgemäß steigt die Zahl

der Gründungen ja, wenn es konjunkturell

nach unten geht. Wir

als Wirtschaftsförderung versuchen,

dieentsprechenden Impulse

zu setzen, insbesondereinZusammenarbeit

mit unserem Technologiezentrum,

dem TeZet.

REGIOBUSINESS Auch bei den

wissensintensiven Dienstleistungen

hat der Landkreis eingebüßt.

DAVID SCHNEIDER Bei der

Forschungsinfrastruktur haben

wir leider die rote Laterne. Wir

beobachten natürlich, dass Heilbronn

in unserer Regioneinekonkurrenzlose

Sogwirkung hat. Aber

das spornt uns umso mehr an,diese

Dynamik für uns zu nutzen.

REGIOBUSINESS Wie wollen

Sie das schaffen?

DAVID SCHNEIDER Wir versuchen

zum Beispiel, durch Kooperation

mit der Fraunhofer-Gesellschaft

eigene Akzente zu setzen.

Im vergangenen Jahr hatten wir

mit „Fraunhofer meets Schwäbisch

Hall“ eine Auftaktveranstaltung,

um für die kleinen und mittleren

Betriebe im Landkreis den

Grundstein für ein regionales Innovations-Netzwerk

zu legen. Daraus

istein Strategie-Hub entstanden,

der beim TeZetangesiedelt ist

und dieses Netzwerk vorantreibt.

Optimist: Wirtschaftsförderer DavidSchneiderglaubtandas Potenzial

des Landkreises Schwäbisch Hall.

Foto: WFG

REGIOBUSINESS Was passiert

bei diesem Hub?

DAVID SCHNEIDER Das Projekt

ist auf zwei Jahre angelegt.

Wir gehen raus, besuchen Unternehmen

im Landkreis und informieren

sie, welche Angebote der

mehr als 70 Fraunhofer-Institute

fürsie interessant sein könnten.

Hinzu kommen Firmen-Workshops

im TeZet, etwa zum Thema

KI. Das ist schon eine einmalige

Sache –quasi eine Fraunhofer-Außenstelle,

wenngleich ohne

namentlichen Bezug zu der Gesellschaft,mit

dergesamten Bandbreite

der Institute imPortfolio.

Hier wird Innovation gefördert,

und das ist der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit.

REGIOBUSINESS Kann das

denn denSog aus Heilbronn kompensieren?

DAVID SCHNEIDER Ich würde

das nicht als Gegensatz sehen.

Wir profitieren ja auch davon,

dass Heilbronn als Wissensstandort

anDynamik gewinnt. Fraunhofer

ist dort inzwischen mitacht

Forschungs- und Innovationszentren

vertreten. Das hat ebenso

Strahlkraft auf unsere Kooperation

mit Fraunhofer im Strategie-

Hub wie beispielsweise der Innovation

Park Artificial Intelligence,

bei dem auch zahlreiche Unternehmen

aus dem Landkreis Mitglied

oder Partner sind und sich

mit KI in derTransformation auseinandersetzen.

Hinzu kommt,

dass Heilbronn viele Betriebe anzieht,

die sich aber nicht alle im

Stadtgebiet ansiedeln, sondern

auchentlang derA6Richtung Osten

nach Standorten suchen.

REGIOBUSINESS Gibt es auf regionaler

Ebene eine Zusammenarbeit

bei der Wirtschaftsförderung?

DAVID SCHNEIDER Wir sind

eng vernetzt mit der Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken GmbH

(WHF) und natürlich auch mit

dem Regionalverband, den wir

brauchen, um neue Gewerbeflächen

auszuweisen. Das ist ein gut

funktionierendes System.Die WHF

hat beispielsweise einen ganz anderen

Zugang zu Fördermitteln als

wir. Da geht es um Landesmittel.

Durch enge Verzahnung profitieren

wir von diesem Zugang, denn

die WHF hat die Möglichkeit, diese

Mittel indie Fläche auszurollen.

Ichdenkedazum Beispielan

Initiativen wie das Welcome-Center

zur Gewinnung ausländischer

Fachkräfte oder das Netzwerk

Transformotive,das Unternehmen

in derTransformation begleitet.

REGIOBUSINESS Im IW-Ranking

fälltauf,dasssichdie Abwanderung

aus dem Landkreis in der

Altersgruppe zwischen 25 und 50

Jahren verschärft hat. Fehlt den

Menschen die wirtschaftliche Perspektive?

DAVID SCHNEIDER Tatsache

ist, dass dieUnternehmen zurückhaltender

bei der Besetzung von

Stellen geworden sind. Die Altersgruppe,

diestärker abwandert, das

sind ja vor allem diejenigen, die

einen Job suchen. Insofern spürenwir

hiersicherlich dieAuswirkungen

der wirtschaftlichen Krise

der letzten Jahre. Das spiegelt

sich auchinden Zahlender Agentur

für Arbeit wider, obwohl wirbei

derArbeitslosenquote mit3,8 Prozent

insgesamt immer noch sehr

gut da stehen.

REGIOBUSINESS Blicken wir

zweiJahre nachvorne: Wo soll der

LandkreisbeimnächstenIW-Ranking

stehen?

DAVID SCHNEIDER Ich würde

mir natürlich wieder einen zweistelligen

Tabellenplatz wünschen.

Aber dazu muss man auch sagen,

dass es dabei Kategorien gibt, auf

die wir als Wirtschaftsförderung

keinen Einfluss haben. Beispiel

Lebensqualität, wo es um Faktoren

wie naturnahe Flächen oder

auchprivateÜberschuldung geht.

Hinzu kommen riesige Herausforderungen

wie etwa Trumps kryptische

Zollpolitik. Wahr ist aber

auch: Wirleben hier in einer Region,

da sind dieMenschen schaffig,

wiewir sagen. Hier sind vieleTüftler,

wieman an denHiddenChampions

sieht. Und wir haben familiengeführte

Firmen, die hier verwurzelt

und krisenfest sind. Deshalb

ist mir auch nicht bang um

dieRegion. Wir werden denStrukturwandel

meistern.


Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280

Blickpunkt 07

Immer mehrJüngerewandern ab

Im neuestenRegionalrankingdes Instituts derDeutschen Wirtschaft (IW) schneidet dieRegionHeilbronn-Franken heterogen ab.

Klarer Verliererjedochist der Landkreis SchwäbischHall. VON ANTONIO DE MITRI

IW-Regionalranking 2026 /Sonderauswertung für die Region Heilbronn-Franken

Im Niveauranking

Wirtschaftsstruktur

Arbeitsmarkt

Lebensqualität

(Ranking für 2024 in Klammern)

322

(202)

32

(39)

Gesamt

136

(76)

54

(43)

183 Gesamt

(142) 81 45

(61) (45)

85

(46)

RB Grafik: AchimKöpf,Quelle: IW Consult

Landkreis

Heilbronn

Stadt

Heilbronn

98

(85)

Nach wie vor dominieren

der Süden und Südwesten

Deutschlands im IW-

Ranking. Insgesamt liegen 47

der 62 erfolgreichsten Regionen

Deutschlands in Bayern oder Baden-Württemberg.

Dies gilt jedoch

nur für das „Niveauranking“, das

den aktuellen Ergebnisstand wiedergibt.

Beim „Dynamikranking“,

das diesen Status mit dem vonvor

zwei Jahren vergleicht, sieht das

schon ganz anders aus: Nur 43

Prozent aller Regionen Bayerns

und Baden-Württembergs schneiden

überdurchschnittlich im Dynamikvergleich

ab. „Das spiegelt

den Transformationsdruck in

der Industrie wider,die in Baden-

Württemberg traditionell zu den

zentralen Stärken zählte“, kommentieren

die Autoren.

Auch der Landkreis Schwäbisch

Hall musste deutlich Federn lassen:

Er rutschte im Niveauranking

von Platz 59 (2024) auf 121insgesamt.

Auf die einzelnenKategorien

bezogen: Bei der Wirtschaftsstruktur

landete er auf Platz 169 von

400. 2024 war esnoch Rang 102.

Besonders heftig dabei: Beim Gewerbesaldo

rauschte der Landkreis

von Platz 127 vor zwei Jahren auf

211 regelrecht ab,bei den wissensintensiven

Dienstleistungen reichte

es nur noch für Platz 390 (2024:

255). Ähnlich sieht es bei der Lebensqualität

aus, in die Indikatoren

wie naturnahe Flächen, Ärztedichte

und Baugenehmigungen

einfließen, aber auch der Saldo

aus Zu- und Abwanderung. Vorallem

die stärkere Abwanderung ist

verantwortlich für dasverschlechterte

Ergebnis: Platz 117 bundesweit(2024:

43).

Die gute Nachricht: Bei der Arbeitsmarkt-Bewertung

konnte der

Landkreis zulegen. Mit Platz 56

sogar deutlich besser im Vergleich

zu 82 im Jahr 2024. Insbesondere

der höhere Anteil hoch qualifizierterBeschäftigter

(2024: Rang 190,

jetzt Rang 170) hat das Ergebnis

in dieser Kategorie positiv beeinflusst.

Und beim Dynamikranking? Seit

2024 hat der Landkreis von Platz

304 auf 307 nur leicht verloren.

Dabei verschlechtere er sich aber

in der Kategorie Wirtschaftsstruktur

um109 Ränge auf Platz 306.

Ob Gewerbesaldo, Steuerkraft oder

Gewerbesteuerhebesätze – überall

klafft ein dickes Minus in der

Tabelle. Lebensqualität: Mit Rang

345 noch einmal zehn Plätze unter

dem 2024er-Ergebnis, praktisch

fast das Ende der Fahnenstange.

Ausschlaggebend hier vor

allem eine stärkere Abwanderung

der 25- bis 30-Jährigen. Ähnlich

positiv auch hier wie imNiveauranking:

Schnitt der Landkreis

2024 in der Kategorie Arbeitsmarktnochbei

Rang 161ab,

so landete er diesmal auf 86.Auch

hier der Grund: die Verbesserungen

beim Anteil hoch qualifizierter

Beschäftigter.

Zum Vergleich: Der Hohenlohekreis

schnitt in allen drei Kategorien

zum Teil deutlich besser

ab. Bei der Wirtschaftsstruktur

liegt er mit Rang 83 satte 86

Plätze vor dem Landkreis Schwäbisch

Hall. Ausschlaggebend hierbei

ist der Gewerbesaldo, der im

163

(112)

Main-Tauber-Kreis

Hohenlohekreis

Gesamt

74

(66)

48

(48)

Gesamt

127

(131)

83

(88)

110

(172)

118

(120)

Landkreis

Schwäbisch Hall

117

(43)

Gesamt

121

(59)

56

(82)

169

(102)

Hohenlohekreis auf Platz 104landete

(Schwäbisch Hall: 211). Bei

der Lebensqualität punktet der

Nachbarkreis mit Rang 98 immer

noch 19Plätze vor Schwäbisch

Hall. Auffällig hier: Die Abwanderungsrate

bei den 25- bis 30-Jährigen

ist mit Rang 84 deutlichgeringer

(Schwäbisch Hall:154). Lediglich

beim Arbeitsmarkt liegen

beide Kreise nahe beieinander. Der

Hohenlohekreis liegt mit Platz 48

nur knapp vor Schwäbisch Hall

(56).

Im Dynamikranking

289

(389)

374

(164)

53

(224)

Gesamt

117

(365)

Gesamt

223

(64)

75

(31)

114

(170)

38

(50)

Landkreis

Heilbronn

Stadt

Heilbronn

277

(373)

188

(382)

Main-Tauber-Kreis

Hohenlohekreis

Gesamt

171

(334)

121

(196)

136

(167)

400Kreiseund Städte im Vergleich

41

(302)

Gesamt

93

(375)

243

(177)

Landkreis

Schwäbisch Hall

345

(335)

Gesamt

307

(304)

86

(161)

306

(197)

Alle zwei Jahre bringt das Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft

(IW) sein Regionalranking heraus. 400 Landkreise und kreisfreie

Städte werden darinindrei Kategorienverglichen: Wirtschaftsstruktur,Arbeitsmarkt

und Lebensqualität. Jede dieser Kategorien setzt

sich aus mehreren Unterpunkten zusammen: Sofließen in die Bewertung

der Wirtschaftsstruktur unter anderem der Saldo aus gewerblichen

An- und Abmeldungen, die gemeindliche Steuerkraft,

die Hebesätze für die Gewerbesteuer und sogenannte wissensintensive

Dienstleistungen ein. Dazuzähleninsbesondere Jobs in Forschung

und Entwicklung mit einem hohen Akademikeranteil. Insgesamtsetzt

sich dasRankingaus 55 Einzelindikatoren zusammen,

die sich aufdie drei Hauptkategorienverteilen.

Kriege und Kosten schlagen aufs Gemüt

Das wesentliche Ergebnis der Konjunkturumfrageder IHK Heilbronn-Franken: Noch zeigt sich dieWirtschaft stabil –dochdie Sorgen wachsen.

Die Unternehmen in der Region

Heilbronn-Franken

zeigen sich trotz zunehmender

internationaler Krisen

bislang erstaunlich widerstandsfähig.

Die aktuelle Geschäftslage

blieb zum Jahresbeginn 2026 weitgehend

stabil, allerdings fällt der

Blick nach vorne deutlich pessimistischer

aus.

Vor allem Kriege, steigende Energiekosten

und die Sorge um die

weltwirtschaftliche Entwicklung

belasten die Stimmung in denheimischen

Betrieben erheblich. Das

geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage

der Industrie- und

Handelskammer Heilbronn-Franken

(IHK) hervor.Befragt wurden

339 Unternehmen mit insgesamt

rund 78.400 Beschäftigten.

„Wir beobachten quer durch alle

Branchen, wie die Stimmung in

den Betrieben einbricht – und

sie war schon zum Jahreswechsel

nicht besonders gut“,sagtIHK-

Hauptgeschäftsführerin Elke Döring.

Gleichzeitig sei bemerkenswert,

„dass sich die Betriebe trotz

weiter zunehmender Probleme

auf den Weltmärkten und einer

massiven Explosion der Energiekosten

behaupten können und die

Geschäftslage –wenn auch auf

niedrigem Niveau –stabil bleibt.“

Tatsächlich bewerten die Unternehmen

ihre aktuelle Lage nahezu

unverändert wie im Vorquartal.

Rund ein Viertel der Betriebe

spricht von einer gutenGeschäfts-

Pessimismus: Die Einschätzung derLageimGastgewerbe ist aufdem

tiefsten Standseit Jahresbeginn 2022.

Foto:NPG-Archiv

lage, mehr als die Hälfte bezeichnet

die Situation als befriedigend.

Der Blick nachvorne ist

stark getrübt

Wesentlich düsterer fällt die Einschätzung

der kommenden Monate

aus. Knapp drei von zehn

Unternehmen erwarten eine Verschlechterung

ihrer Geschäfte.Lediglich18Prozent

rechnen mit einer

positiven Entwicklung.

Besonders ausgeprägt ist diese

Skepsis in der Industrie, die als

wirtschaftliches Rückgrat der Region

gilt.Dorterwartet inzwischen

mehr als ein Viertel der Firmen

eine schlechtere Geschäftsentwicklung.Das

sind zwölf Prozentpunkte

mehr als nochzum Jahreswechsel.

„Besonders auffallend ist das in

unserer Kernbranche, der Industrie.

Dort bereitet sich nach sechs

Jahren Dauerkrise dieSkepsis dramatisch

aus –mit allen negativen

Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft

und die Personalplanung“,warnt

Döring.

Die Folgen zeigen sich bereits in

konkreten Planungen. Mehr als

ein Drittel der Industriebetriebe

will seine Investitionen im Inland

zurückfahren, knapp ein

Drittel plant Stellenstreichungen.

Gleichzeitig rechnen viele Unternehmen

mit rückläufigen Exporten.

Fast ein Viertel geht von sinkenden

Ausfuhren aus.

Geopolitik alsgrößtes

Geschäftsrisiko

Als größtes Risikonennendie Unternehmen

inzwischen nicht mehr

etwa den Fachkräftemangel oder

die Bürokratie, sondern die geopolitische

Lage. 60 Prozent sehen

in den internationalen Konflikten

die größte Gefahr für ihre wirtschaftliche

Entwicklung. Noch vor

drei Monaten lag dieser Wert bei

lediglich 33 Prozent.

Fast ebenso groß sind die Belastungen

durch die hohen Energiekosten.

57 Prozent der befragten

Unternehmen führen diese als

zentrales Geschäftsrisiko an. Im

Vorquartal warenesnoch36Prozent.

Zwischen Hoffnung und

Unsicherheit

Im Baugewerbe bleibt die Lage

wechselhaft.Zwarberichten etwas

mehr Unternehmen von steigenden

Auftragseingängen als noch

zum Vorjahresende, gleichzeitig

muss weiterhin etwa jeder vierte

Betrieb Auftragsrückgänge verkraften.

Insbesondere im gewerblichenHochbau

zeigen sichleichte

Verbesserungen. Dennoch bleibt

der Kostendruck enorm. Hohe

Rohstoffpreise, gestiegene Energiekosten

und teure Arbeitskräfte

setzen derBranche weiterhinzu.

Der Handel kämpft vor allem mit

der Zurückhaltung der Verbraucher.

Im Großhandel hat sich die

Dynamik deutlich abgeschwächt.

Die Zahl derUnternehmen mitguten

Geschäften ist spürbar gesunken,

während die Zukunftserwartungen

eingebrochensind.

Noch schwieriger präsentiert sich

die Lage im Einzelhandel. Dort

beobachten vier von fünf Unternehmen

eine zurückhaltende

Kundschaft. Kein einziger Händlerspricht

voneiner ausgeprägten

Kaufbereitschaft. „Die Verbrauchersind

verunsichert.Inflationsangst

und allgemeine Verunsicherung

animieren nicht dazu, größere

Anschaffungen zu tätigen“,

erklärt Döring.

Gastgewerbe mit

Negativrekord

Auch im Dienstleistungssektor

verschlechtert sichdie Stimmung.

Obwohl die aktuelle Geschäftslage

noch weitgehend stabil ist, erreicht

die Skepsis hinsichtlich der

Zukunft den höchsten Stand seit

Herbst 2022. Mehr als ein Drittel

der Unternehmen rechnet mit

schlechteren Geschäften.

Besonders dramatisch stellt sich

die Situation imHotel- und Gaststättengewerbe

dar. Die Branche

verzeichnet den schlechtesten

Wert seit Anfang 2022. Keineinziger

Betrieb bewertet seine aktuelle

Lage alsgut. Fast 40 Prozent berichten

voneiner schlechten wirtschaftlichenSituation.

Für Döring spiegelt sich darin die

Gesamtlage der Wirtschaft wider:

„Die Kosten sind insgesamt zu

hoch, schränken dieWettbewerbsfähigkeit

ein,blockieren Investitionenund

schaden demStandort.“

Gleichzeitig sieht die IHK-Chefin

weiterhin Potenzial in den Unternehmen

der Region. Diese seien

innovativ und grundsätzlich bereit

zu investieren. Voraussetzung

seien jedoch verlässliche politische

Rahmenbedingungen, niedrigere

Energiekosten, weniger Bürokratie

und umfassende Reformen

bei Steuern und Sozialabgaben.

„Wir brauchen einen verlässlichen

wirtschaftspolitischen Kurs

und keinen Koalitionsstreit, der

viele gute Ansätze zerredet, bevor

sie wirken können“, fordert Döring.Die

wirtschaftliche Substanz

der Region sei weiterhin vorhanden

–doch die Geduld vieler Unternehmenwerde

zunehmend auf

dieProbegestellt. pm/ina


08 Firmen&Märkte

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

Mit Pioniergeist und Patientenfokus

Vor25JahrengründeteDr. Udo Windsheimer dasOrthocenter in Crailsheim. Heuteist er gefragterAligner-Spezialist, Keynotespeaker

und Unternehmer.Der Kieferorthopäde beschäftigt 40 Mitarbeiter in Praxisund Fortbildungszentrum. VON MARIUS STEPHAN

Als der junge Udo Windsheimer

vor rund 25 Jahren

auf der Suche nach einer

kieferorthopädischen Praxis

war, wollte er eigentlichzuerst

gar nicht nach Crailsheim kommen.

„Ich habe parallel auch Gespräche

in München und am Bodensee

geführt, erinnert sich der

57-Jährige heute. Aufgrund der

guten Perspektive und derHeimat

–Windsheimer wuchs in Crailsheim

auf und machte amAlbert-

Schweitzer-Gymnasium sein Abitur

–fiel die Wahl dann doch

auf die Horaffenstadt. Vier Zimmer

standen bei der Übernahme

zur Verfügung, umPatienten zu

behandeln. Neben Windsheimer

selbst kümmerten sich fünf Mitarbeiter

um die anfallenden Arbeiten.

Seine Vision war aber schon

damals, voll auf die moderne Kieferorthopädiezusetzen.

Heute erstreckt sich die Praxis

über die drei obersten Stockwerke

des Jagstbrückenhochhauses.

„Hierhaben wir alles, waszur modernen,

digitalen Kieferorthopädie

dazugehört“, sagt Windsheimer.

Das sind in erster Linie zehn Behandlungseinheiten

im klinischen

Bereich im 13. Stockwerk. Dazu

kommen Aufenthalts-, UmkleidesowieWaschräumefür

dieBerufskleidung

im zwölften Stock.Ärztebüros

plus Labor und die Arbeitsplätze

des Praxismanagements

und das Fortbildungszentrum befinden

sich im 14. Stock. Rund

600 Quadratmeter stehen den nun

40 Mitarbeitern um Windsheimer,

darunterdreiweitereKieferorthopäden,

zur Verfügung.

Der Crailsheimer studierte von

1991 bis 1996 Zahnheilkunde an

der Universität Würzburg. Die Assistenzarztzeitund

Promotion absolvierte

erauch dort, bevor Regensburg

bis 2000 die Station für

die Facharztausbildung zum Kieferorthopädenwurde.

TECHNOLOGIE Bereits 2001

setzte Windsheimer in seiner Praxis

aufdie neuartigen „unsichtbaren“

Schienen aus dem 3D-Drucker

der US-Firma Align Technology,

deren Produktsystem „Invisalign“

er auf einem Fachkongress

kennenlernte und als die Zukunft

der Behandlung identifizierte.

Das System etablierte sich am

Markt und der frühe Einstieg erwies

sichals dierichtigeStrategie:

„Wir konnten dadurch sehr viele

Erwachsene als Patienten gewinnen“,

erzählt Windsheimer –die

klassische Kieferorthopädie richte

sich noch immer zum Großteil

an Jugendliche. Rund 90 Prozent

derKundenineiner durchschnittlichen

kieferorthopädischen Praxis

entfallen auf diese Gruppe. In

Windsheimers Orthocenter sind

es nur 70 Prozent. Die Expertise

führte für Windsheimer auch zur

Gründung von zwei Praxisstandorten

in München, dieausschließlich

die Alignertechnologie einsetzen:

Dort werden die klassischen

Metallspangen überhaupt nicht

mehr verwendet. Seine Erfahrung

brachte ihn zudem ins Fortbildungsgeschäft.

Er begann, andere

Kieferorthopäden in moderner

Aligner-Technologie zu qualifizieren

–bislang über 700. Windsheimer

behandelte bisheute mehr

als20.000Menschen und erreichte

in seinen zahlreichen Vorträgen

rund um die Welt ein Publikum

von mehr als 100.000 Zuhö-

Einsatz: Der Terminkalender von Udo Windsheimer ist voll.Neben der

Behandlung vonPatienten qualifiziert er Ärzte, trittals Referentauf

Fachkongressen in Erscheinungund leitet einen Studiengang.

rern. Zu seinem vollen Terminkalender

kamimJahr 2024nochdie

Leitung des Masterstudiengangs

KFO und Alignertherapie in Zusammenarbeit

mit der IBIZ Academy

und derprivatenHochschule

Fresenius.

erst jetzt Einzug hält. „Unser Steckenpferd

ist nicht nur, den Patienten

optimal zu behandeln,sondern

auch die Prozesse, die Abläufe

zuoptimieren“,sagt Windsheimer.

Klare Strukturen und

Effizienz im Zeitmanagement und

bei der Behandlung seien heute

MANAGER Auch weitere neue erforderlich für den Erfolg einer

Technologien begeisterten den Praxis. Rund ein Drittel der Arztpraxen

Ärzte: In der PraxisinCrailsheimsindneben Dr.Udo Windsheimer

selbst die KieferorthopädenDr. CarolinSchebesta, Dr.Marleen Endler

Spezialisten. So kommen bereits

seit 2013 Laserscanner statt Kieferabdrücke

zum Einsatz. Eine

inDeutschland schreibe

rote Zahlen, einDrittelschwimme

so mit und nur das letzte Drittel

und Dr.MarcusHolzmeier tätig(v. re.). Fotos: Orthocenter Technik, die in manchen Praxen sei finanziell erfolgreich, berich-

www.kfo-crailsheim.de

tet derPraxisinhaber. „Vor einigen

Jahrenhabeich mich ausschließlich

alsArzt betrachtet,heutesehe

ich mich als Gesundheitsunternehmer,

der Medizin und unternehmerisches

Denken zusammenführt“,

sagt Windsheimer.Das

betriebswirtschaftliche Wissen hat

sich derKieferorthopäde selbst angeeignet,und

durchdie stetige Arbeit

an den Prozessen konnte die

Praxis inallen betrieblichen Belangen

zulegen.

JUBILÄUM „Das Vierteljahrhundert

istnatürlichetwas Besonderes

und deshalb wollen wir das auch

adäquat feiern“, erzählt Windsheimer.

Deshalb soll es über das

ganze Jahr verschiedene Aktionen

geben. Unter anderem steht ein

besonderes Essen für das Praxisteam

auf dem Plan, ein Sommerfest

für die Mitarbeiter mit Familien

sowie ein Ausflug mit Team

an den Gardasee inklusive interner

Fortbildung. „Das Praxisteamist

für mich derentscheidende

Faktor für 25 erfolgreiche Jahre,ohne

dasTeamwäre ichalleine

und verloren“, sagt Windsheimer.

Zusätzlich sollen zueinem späteren

Zeitpunkt auch die Patienten

des Orthocenters mitfeiern können.

Ein weiteres Event, über das

noch nichts verraten werden soll,

steht zum Ende des Jahres imKalender.

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Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280

Politik &Wirtschaft 09

Lieferketten und die Ethik

Das IT-HausBechtle in Neckarsulm hatsichder internationalen Responsible Business

Alliance als Affiliate-Mitglied angeschlossen.

Verantwortungsbereitschaft: Bechtles FinanzvorstandChristian

Jehletreibt ethischeStandards beiLieferketten voran. Foto:Bechtle

„Wir sind

überzeugt,die

Durchsetzung

zentraler ESG-

Standardsweltweit

zu stärken.“

Die Bechtle AG hat sich

als Affiliate-Mitglied der

Responsible Business

Alliance (RBA) angeschlossen.

Damit unterstützt das Unternehmen

dieVisionund dieZieleeiner

der weltweit größten Brancheninitiativen

zur Förderung sozialer,

ökologischer und ethischer Standards

in globalen Lieferkettenmit

Fokus auf derElektronik-und IT-

Industrie.

Bechtle verpflichtet sich, den gemeinsamen

Verhaltenskodex der

RBA sukzessive in deneigenen betrieblichen

Prozessen zu implementieren

und direkte Lieferanten

an derEinhaltung derBestimmungen

zu beteiligen.Der Beitritt

zur Responsible Business Alliance

bekräftigt die in der Bechtle-Nachhaltigkeitsstrategie

2030

verankerten Nachhaltigkeitsziele

zu Umwelt, sozialerVerantwortung

und guter Unternehmensführung,

kurzESG (Environment,

Social, Governance).

Der Verhaltenskodex der Responsible

Business Alliance legt Standards

fest, die dazu beitragen,

dass die Arbeitsbedingungen in

den Lieferketten sicher sind und

die Geschäftstätigkeit verantwortungsvoll,

ethisch und unterAchtung

der Menschenrechte sowie

derUmwelt betriebenwerden. Die

Bestimmungen des Verhaltenskodex

stützen sich auf internationale

Normen und Standards, darunter

die Allgemeine Erklärung

der Menschenrechte, die Normen

der Internationalen Arbeitsorganisation,

die OECD-Leitsätze für

RBA:Visionund Mission

multinationale Unternehmen sowie

viele weitere Normen. „Als

neues Affiliate-Mitglied der Responsible

Business Alliance bekennt

sich Bechtle umfassend zur

Vision und den Zielen der RBA“,

teilt das Unternehmen mit.

„Wir sind davon überzeugt, mit

dem ganzheitlichen Ansatz der

Responsible Business Alliance einen

Beitrag leisten zu können,

die wirksame Durchsetzung zentraler

ESG-Standards weltweit zu

stärken“, erklärteBechtle-Finanzvorstand

Christian Jehle. „Darüber

hinaus wollen wir denErfahrungsaustausch

und die durch

die RBA bereitgestellten Instrumente

nutzen, um die gemeinsamen

Ziele in unserem unternehmerischen

Ökosystem kontinuierlichzufördern.“

pm

www.bechtle.com

www.responsiblebusiness.org

Die Vision der Responsible Business Alliance ist ein Zusammenschluss

von Unternehmen, die entlang globaler Lieferketten

nachhaltige Verbesserungen für Arbeitnehmer, Umwelt und

Wirtschaft vorantreiben. Die Mission der RBA formuliert, dass

Mitglieder, Lieferanten und Interessengruppen gemeinsam daran

arbeiten, die Arbeits- und Umweltbedingungen sowie die

Unternehmensleistung durch führende Standards und Praktiken

zu verbessern.

Schluss mit

Daten-Wirrwarr

DasPackaging Valley forciert dieDigitalisierung

in derPharmaproduktion.

Mit dem Projekt „Datenökonomie

Pharma“ hat

das Packaging Valley mit

Sitz in SchwäbischHallund Waiblingen

gemeinsam mit der Bayer

AG eine branchenübergreifende

Zusammenarbeit für einkünftiges

Ambitioniert: DasPackaging

Valley will einheilticheStandards

vorantreiben.

Foto: PackagingValley

Datenökosystem inder Pharmaproduktion

initiiert. Zusammen

mit führenden Industriepartnern

wie Merck und Boehringer Ingelheimarbeiten

und entwickeln Vertreter

der Mitgliedsunternehmen

an standardisierten, interoperablen

Maschinen- und Nachhaltigkeitsdaten

und erproben diese

praktisch. „Zielist es,die Effizienz

und Transparenz bei gleichzeitiger

regulatorischer Konformität

entlang der gesamten Wertschöpfungskette

deutlich zu verbessern“,

heißt es in einer Mitteilung.

Mit dem Projekt soll die Digitalisierung

von Verpackungsmaschinen

in der pharmazeutischen Industrie

erfolgreich vorangetrieben

werden. In der Pharmafertigung

ist die Regel, dass Anlagen und

Maschinenvon verschiedenen Anbietern

stammen und zu einem

Linienverbund verknüpft werden.

Jede dieser Maschinen hat eigene

Hard- und Softwarearchitektur,es

werden unterschiedliche Kommunikationstechnologien

genutzt.

Anlagenbetreibern stehen die Daten

aus den einzelnen Maschinen

nicht in der erforderlichen

Qualität und Quantität zur Verfügung,

um effektiv damit arbeiten

zu können–beispielsweise für die

Prozessoptimierung. Der fehlende

Einsatz von Standards verlängertzudemdie

Zeitender Qualifizierung

und Validierung. Verbesserungen

für die Anlagenbetreiber

sind nur dann möglich, wenn die

Digitalisierung gemeinsam umgesetzt

wird.

pm

www.packaging-valley.com

Gastkommentar

Jeder istseinesGlückes Schmied!

Walter Döring: Mehr Eigenverantwortung undweniger Staatsgläubigkeit füreinestarkeGesellschaft.

Negativbeispiel: Nach derenormen Preissteigerung fürKraftstoff

wurde gleich der RufnachHilfe vomStaat laut.

Foto:NPG-Archiv

Das geflügelte Wort,dass „jeder

seines Glückes Schmied

ist“, ist aktuell offensichtlich

gänzlich aus der Mode. Dies,

obwohl esdoch selbstverständlich

seinsollte, dassjeder Mensch zuallererstVerantwortungfür

sich, seine/ihreFamilie

und dann auchfür

die Gesellschaft übernimmt. Erst,

wenn esdamit aus eigener Kraft

nicht weitergeht, sollte der Staat

„angerufen“ werden.

Das Gerede von „Bazooka“ und

obendrauf noch von „Doppelwumms“

hat unbezahlbare Illusionen

geweckt. Hans-Joachim Vieweger

vom ARD-Hauptstadtbüro:

„Es ist eine Illusionzuglauben,die

Politikkönne den Bürgern alleLebensrisikenabnehmen.“

Der Appell an die Eigenverantwortung

wird heute jedoch zumeist

„umgekehrt“ gelebt: Die „Gesellschaft“,der

Staat soll für alles zuständig

sein; die Eigenverantwortung

steht am Ende der Kette. Der

Chef der Dräger-Werke,StefanDräger,

hat im Handelsblatt ausgeführt:

„Immer mehr Menschen

glauben, der Wohlstand kommt

durch den Staat.“ Julia Löhr wurde

in der FAZdeutlicher und überschrieb

einen Artikel mit: „Süchtig

nach dem Vollkasko-Staat.“ Zu

Recht weist sie darauf hin, dass

die Grundidee der Sozialen Marktwirtschaft

beinhaltet, dass „jeder

nach Kräften für sich selbst sorgt.

Der Staat hilft nur jenen, die sich

nicht selbsthelfenkönnen.“ In der

bundesdeutschen Realität hat „Eigenverantwortung“

allerdings einen

Klang wie „aus einer anderen

Welt“.

Oliver Georgiinder FAZamSonntag:

„Jede Krise und jede Umwälzung

soll von der Politik unmittelbar

bewältigt werden –aber so,

dasssich am eigenen komfortablen

Leben nichtsändert.“

Aktuelles Beispiel: Tankrabatt.

Nach der gewaltigen Preissteigerung

bei Benzin und Diesel kam

sofort die Forderung auf,der Staat

müsse allesdafürtun,umzuPreissenkungenzukommen.Die

Politik

handelte; falsch, wie wir heute sehen

und hätten voraussehen müssen

und auch können: Gewinner

jenes lauthals geforderten Staatseingriffs

waren und sind die großen

Öl-Konzerne; nicht die Verbraucher.

Eigenverantwortliches

Handeln wäre: weniger fahren,

mehr auf den ÖPNV und Zug umsteigen,

langsamer fahren. Eigenverantwortung

kostet in der Regel

nichts, sondern hilft allen!

Gabor Steingart inseinem Buch

„Systemversagen“: „Die Eigenverantwortung

eines jeden Einzelnen,

die das Geschwisterpaar der

Freiheit bildet, wurde durch den

freundlichen Hegemon Staat zurückgedrängt.

Der Gedanke, dass

der fürsorgliche Staat all jene Mittel

verzehrt, die der Durchschnittsverdiener

für seine Absicherung im

Alter guthätte gebrauchen können,

wird bestritten.“

Aus lauter –meinerMeinungnach

falscher –Sorge, dass Politikerinnen

und Politikern dieWählenden

davonlaufen, wenn nicht jedes Lebensrisiko

von „der Politik“ abgenommen

wird, übertreffen sich die

Parteien darin, welche den Bürgerinnen

und Bürgern den größtmöglichen

„24/7-Lieferdienst für

Wohltaten aller Art“bieten zu können

vorgibt.

DieParteien, ausnahmslos alle,haben

in der Bürgerschafteineenorme

Anspruchshaltung „genährt“,

die nur noch mit ständig steigenden

Staatsschulden befriedigt werden

kann; wenn überhaupt! Der

Sozialstaat benötigt immer mehr

zusätzliche Milliarden, umall die

ausgereichten Ansprüche zu bedienen.

Steingart: „Er ist die Raupe

Nimmersatt, die alles kahlzufressen

droht.“

Hier sind wir dann bei einem weiteren

„Knackpunkt“ angekommen,

dem ein gründlichesMissverständnis

zugrunde liegt: Der Staatist für

viele offensichtlich irgendein anonymes

„Etwas“, das gefälligst für

alles geradezustehen hat, was einen

im Leben soalles widerfahren

kann. Der Staat aber sind wir

alle. Die Schulden des Staates, die

er durch seine vermeintlich fürsorglichangehäufte

Großzügigkeit

in schwindelerregende Höhen getrieben

hat, sind die Schulden des

Steuerzahlers, sind unsere Schulden;der

Staat sind wir.

Im Schnitt arbeiten wir dreieinhalb

Monate für den Sozialstaat.

Man muss sich das mal vorstellen.

Vom1.Januarbis zum 15. Aprilarbeiten

wir für den Sozialstaat.

Kein besondersmotivierender Umstand.

Aufjeden Fall mal nichtfür

diejenigen, die arbeiten und Steuern

zahlen. Diese bezahlen die 80

Milliarden Euro an Subventionen,

die das Finanzministerium angibt;

Ökonomen kommen garauf einen

dreistelligen Betrag. Diese Milliarden

fehlen an anderen Stellen, für

Schulen, Ausbildungsstätten und

Hochschulen.

Dr.Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter Dr.Walter Döring war

lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er war

Vorsitzender der Landtagsfraktion und von 1996

bis 2004 Wirtschaftsminister von Baden-

Württemberg. Heute arbeitet der 71-Jährige als

Consultant, hält Vorlesungen an Hochschulen

und saß lange im Gemeinderat in Schwäbisch

Hall.ImKreistag ist er für die Freien Demokraten

politisch aktiv. Döring ist Initiatorund Mitorganisator

des Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“

in Schwäbisch Hall und gründete die Akademie

Deutscher Weltmarktführer.

Mehr gelebte Eigenverantwortung

würdeaucheinhergehenmit weniger

Bürokratie. Christoph Ahlhaus,

Bundesgeschäftsführer von „Der

Mittelstand BVMW“: „Hinter Bürokratieverbirgt

sicheine Geisteshaltung,

die auf einer Abkehr von Eigenverantwortung

und der Angst

vor Fehlern beruht. Das betrifft

nichtnur die Politik, sondernauch

die Gesellschaftinsgesamt!“

Meine Überzeugung: Mehr Eigenverantwortung,

mehr „Schmied

des eigenen Glücks“, mehrVerantwortungsübernahmefür

das „große

Ganze“ auf der einen und wenigerStaatsgläubigkeit

gepaartmit

Vollkaskomentalität auf der anderenSeite

sind Grundlagen für eine

starke und ebenso gerechte wie sozialverantwortliche

Gesellschaft.


10 Brandschutz

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

Branchetrifftsich in Nürnberg

Alles rundumdie Welt des Brandschutzes: DieFeuertrutz vereint als einzigeeuropäische Fachmessemit Kongresssowohlbauliche,

anlagentechnischeals auchorganisatorische Brandschutzlösungen.

Wenn sich am Mittwoch

und Donnerstag, 24. und

25. Juni, die Brandschutzbranche

im Messezentrum Nürnberg

zur Feuertrutz trifft, erwartet

die Besucher nebender Ausstellervielfalt

auch ein umfassendes

Rahmenprogramm mit Fachvorträgen,

Diskussionsformaten und

praxisnahen Live-Demonstrationen.

„Gerade vor dem Hintergrund

einer angespannten Baukonjunktur

zeigt sich die Veranstaltung

stabil und entwickelt sich

solide auf Vorjahresniveau. Mit einem

gezielt weiterentwickelten

Rahmenprogramm bietet die Feuertrutz

Fachplanern,Sachverständigen,

Behörden sowie Vertretern

aus Industrie und Ausführung

eine verlässliche Plattform fürInformation,

fachliche Einordnung

und persönlichen Austausch“,

teilten die Organisatoren mit.Das

Rahmenprogrammverbindet fundiertes

Fachwissen mit praxisnahen

Formaten und greift zentrale

Fragestellungen des vorbeugenden

Brandschutzes auf.

ARENA Neben dem Brandschutzkongress

ist die Feuertrutz-Arena

zentraler Anlaufpunkt für Fachvorträge,

Industry Insights und

Diskussionsformate. Hier werden

aktuelle Themen aus demvorbeugenden

Brandschutz aufgegriffen

und aus unterschiedlichen Blickwinkeln

eingeordnet. Im Fokus

stehen unter anderem normative

und regulatorische Entwicklungen,

neue Lösungen im baulichen

und anlagentechnischen Brandschutz

sowie Anforderungen aus

Planung, Ausführung und Betrieb.

Die Kombination aus Fachvorträgen

und dialogorientierten Formaten

fördert den Austausch innerhalb

der Branche und ermöglicht

es, Entwicklungen nicht nur

vorzustellen, sondern auch inihrem

praktischen Kontextzudiskutieren.

FORUM Das „Forum by Asecos

Academy“ ergänzt das Rahmenprogramm

gezielt um praxisorientierte

Inhalte. Im Mittelpunkt

stehen Fragestellungen aus dem

betrieblichen Brandschutz und

dem sicheren Umgang mit Gefahrstoffen.

Das Spektrum reicht

IHRZUVERLÄSSIGER PARTNER,

WENNESUMBRANDSCHUTZ GEHT!

Ihr Partnerfür ALLE Themen

desBrandschutzes

Baulich

Anlagentechnisch

Organisatorisch

KONTAKTIERENSIE UNS!

+49(0) 79512782-0

info@jacobsen-brandschutz.de

www.jacobsen-brandschutz.de

Abwechslungsreich: DasRahmenprogramm bietetzahlreiche Höhepunkte.

von Gefährdungsbeurteilungen

im Unternehmen über Anforderungen

an die Lagerung gefährlicher

Stoffebis hin zum Umgang

mit Lithium-Ionen-Batterien.

Neben den Industry Insights zählen

zu dem Highlights insbesondere

ein Live-Experimentalvortrag,

der Risiken im Umgang mit

Gefahrstoffen anschaulich darstellt.

Außerdem beleuchtet Oliver

Cortes von der Mannheimer Versicherung

in seinem Beitrag den

sicheren Umgang mit Lithium-

Ionen-Akkus aus der Perspektive

eines Brandversicherers und zeigt

auf,welche Risiken im Schadensfall

besonders relevant sind. Dadurch

wird theoretisches Wissen

mit praktischen Erfahrungen verknüpft

und die Bedeutung sichererProzesseimArbeitsalltaggreifbar

gemacht.

Auf der Aktionsfläche „Erlebnis

Brandschutz“ wird vorbeugender

Brandschutz hautnah spürbar.2026

wird dieses Format weiter

ausgebaut: Erstmals finden

vier statt bisher zwei Brandversuche

im Außenbereich statt. Besucher

erhalten damit zusätzliche

Möglichkeiten, das Verhalten von

Materialien, Systemen und Löschtechnologien

im Brandfall zu erleben.

Ergänzt wird das Programm

durch Indoor-Vorführungen in

den Messehallen, bei denen Aussteller

ihre Lösungen imEinsatz

zeigen.

NEUHEIT Mitdem Zukunftsraum

ergänzt die Feuertrutz 2026 ihr

Rahmenprogramm um eine interaktive

Fläche für übergreifende

Zukunftsthemen. Hier werden

Entwicklungen aufgegriffen, die

den vorbeugenden Brandschutz

künftigprägen–darunter digitale

Anwendungen, Künstliche Intelligenz

sowieFragenrund um Fachkräfteund

neue Arbeitswelten. Die

Inhalte werden in Vorträgen und

Diskussionen praxisnahvermittelt

und in ihren Auswirkungen auf

Planung und Betrieb eingeordnet.

Zudem zeigen ausstellende Unternehmen,

wie sie die Zukunftsthemen

bereits heute in der Praxis

umsetzen.

Ergänzt wird das Rahmenprogramm

durch Formate, die den

Austausch innerhalb der Branche

fördern und neue Perspektiven

einbringen. So präsentieren

am ausgebuchten Gemeinschaftsstand

der Startups insgesamt 13

junge Unternehmen aus Deutschland

und Europa ihre Ansätze und

Lösungen. Sie zeigen, in welchen

Bereichen sich der vorbeugende

Brandschutz aktuell weiterentwickelt.

Premiere feiert 2026 auch das

Feuertrutz-Studio. In dem mobilen

Videostudio direkt auf dem

Messegelände werden kurze Interviews

mit Ausstellern und Branchenexperten

aufgezeichnet. Die

Foto: Messe Nürnberg

Beiträge greifen aktuelle Themen

des vorbeugenden Brandschutzes

auf, ordnen sie ein und machen

sieüberdigitale Kanäle auchüber

dieMesse hinaus sichtbar.

KONTAKT Auch der persönliche

Austausch bleibt ein zentraler

Bestandteil der Veranstaltung:

Das „Feuertrutz After Work“findet

2026 erstmals imMessepark und

damit direkt im Messegeschehen

statt. In sommerlicher Atmosphäre

bietet das traditionell ausgebuchte

Abend-Event einen idealen

Networking-Rahmen. Gemeinsam

lassen Aussteller, Kongressteilnehmer

und Messebesucher den ersten

Messetagbei Live-Musik, Cocktails

und Leckereien vom Grill

ausklingen. Ergänzt wird dieses

Angebot durch weitere Formate

wiedie HappyHour in derFeuertrutz-Arena

am zweiten Tagder

Messe.

KONGRESS Parallel zur Fachmesse

findet der Feuertrutz-

Brandschutzkongress statt

und ergänzt das Rahmenprogramm

um eine vertiefte fachliche

Auseinandersetzung mit

aktuellen Branchenthemen.

In den vielfältigen Beiträgen werden

zentrale Fragestellungen des

vorbeugenden Brandschutzes behandelt.

Dazu zählen unter anderem:

Brandschutzkonzepte und die

Fachplanung der Anlagentechnik,

Brandschutz im Bestand und im

Holzbau sowie aktuelle Entwicklungen

im Bauordnungs- und

Normungsumfeld. Zudem sind

Chancen und Herausforderungen

bei der Anwendung von Künstlicher

Intelligenz in Planung, Prüfung

und Bewertung einwichtiges

Thema.

Darüber hinaus greift das Programm

aktuelle Herausforderungen

auf, etwa den Umgang mit

neuen Energiesystemen wie Photovoltaik

und Lithium-Ionen-

Batterien oder den Einsatz digitaler

Technologien und wiederverwendeter

Bauprodukte im

Brandschutz. Auch spezielle Anwendungsbereiche

– etwa kritische

Infrastrukturen oder Gebäude

mitbesonderenNutzungenwie

Krankenhäuser –werden thematisiert.

pm

www.feuertrutz.de


Juni 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 280

Firmen & Märkte 11

ADVERTORIAL

BEM im Überblick:

Gesetzliche Anforderungen und

praktische Umsetzung

Leistungen der

Arbeitgeberverbände

Heilbronn-Franken

Die Mitgliedsunternehmen haben einen starken Partner

an ihrer Seite. Mit Tarifbindung ist Südwestmetall

zuständig, ohne Tarifbindung der USW.

Unsere Rechts- und Fachanwälte für

Arbeitsrecht beraten die Region in einem

Netzwerk von baden-württemberg-weit

mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen im

Arbeits- und Sozialrecht. Dies betrifft alle

Bereiche des Individualarbeitsrechts, von der

Arbeitsvertragserstellung bis hin zum Zeugnis. Weiterer

zentraler Punkt ist die Beratung bei der betrieblichen

Mitbestimmung sowie juristische Begleitung von

Verhandlungen mit Betriebsräten und Gewerkschaften.

Daneben vertreten wir unsere Mitgliedsunternehmen in allen

Instanzen der Arbeits- und Sozialgerichte. Seminare, Leitfäden

und Legal-Tech-Angebote zu arbeits- und sozialrechtlichen

Fragestellungen runden das Leistungsangebot ab.

Unser Verbandsingenieur unterstützt in einem

Netzwerk von baden-württemberg-weit

insgesamt 22 Ingenieurinnen und Ingenieuren

zum Beispiel bei der Arbeitszeit- und

Entgeltgestaltung oder der Optimierung

von Arbeitsbedingungen. Auch die Themen

Prozessoptimierung, Produktivitätsmanagement sowie

Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement

sind im Dienstleistungskatalog enthalten.

Arbeitsmarkt, Arbeitsverwaltung und

Fachkräftemanagement sind wichtige

Tätigkeitsfelder der Arbeitgeberverbände.

Dafür setzen wir uns in der Politik und in der

Selbstverwaltung der Agentur für Arbeit ein.

Als Partner der Bildungspolitik setzen sich die

Arbeitgeberverbände für ein leistungsfähiges

Bildungssystem ein. Spezielle Arbeitskreise

beschäftigen sich mit Fragen der

Berufsausbildung und der Hochschulpolitik

und entwickeln Konzepte entlang

der Bildungsbiografie zum Beispiel im MINT-Bereich.

Die Arbeitgeberverbände Heilbronn-Franken

geben ihren Mitgliedsunternehmen eine Stimme

und setzen sich für deren Interessen in Politik

und Gesellschaft ein. So fand im Sommer

2024 etwa eine Delegationsreise von Vertretern

aus Heilbronn-Franken nach Berlin statt.

Das betriebliche Eingliederungsmanagement

(BEM) ist seit 2004

gesetzlich verankert und heute in

§ 167 Abs. 2 SGB IX geregelt. Ziel

des Verfahrens ist es, Arbeitsunfähigkeit

zu überwinden, erneuten

Erkrankungen vorzubeugen und

das Arbeitsverhältnis dauerhaft

zu sichern.

Gerade vor dem Hintergrund steigender

psychischer und körperlicher

Belastungen in der heutigen Arbeitswelt

gewinnt das BEM zunehmend

an Bedeutung. Es handelt sich dabei

nicht lediglich um ein Krankenrückkehrgespräch,

sondern um einen

strukturierten Suchprozess.

Wann muss der Arbeitgeber ein

BEM durchführen?

Voraussetzung für die Durchführung

eines BEM ist zunächst, dass

ein Beschäftigter innerhalb eines

Zeitraums von zwölf Monaten länger

als sechs Wochen arbeitsunfähig

war. Dabei kommt es nicht auf das

Kalenderjahr an, sondern auf einen

rückblickenden Zeitraum von 365

Tagen. Maßgeblich ist ausschließlich

die Dauer der Arbeitsunfähigkeit,

nicht deren Ursache. Auch mehrere

Kurzerkrankungen werden zusammengerechnet.

Das BEM betrifft alle

Beschäftigten, unabhängig davon,

ob eine Behinderung vorliegt. Erfasst

sind Arbeitnehmer, Auszubildende

und Beamte gleichermaßen. Die

Verpflichtung zur Einleitung des BEM

liegt beim Arbeitgeber. Sobald die

gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt

sind, muss er dem Beschäftigten ein

BEM anbieten. Das Verfahren kann

jedoch nur mit Zustimmung des

Arbeitnehmers durchgeführt werden.

Das Einladungsschreiben muss konkret

auf die Ziele des BEM sowie auf

die dabei zu erwartende Datenerhebung,

Datenverwendung und Datenspeicherung

hinweisen.Außerdem

muss dem Arbeitnehmer mitgeteilt

werden, welche Krankheitsdaten

– als sensible Daten im Sinne des

Datenschutzrechts – erhoben und

gespeichert und inwieweit und für

welche Zwecke sie dem Arbeitgeber

zugänglich gemacht werden (BAG,

Urt. v. 20.11.2014 – 2 AZR 755/13).

Ebenso muss deutlich gemacht werden,

dass das Verfahren ergebnisoffen

geführt wird und der Beschäftigte

eigene Vorschläge einbringen kann.

Nicole Palomares

Juristische Referentin

Foto: Südwestmetall

Lehnt der Arbeitnehmer das BEM

ab, besteht zunächst keine weitere

Verpflichtung zur Durchführung. Erst

wenn erneut innerhalb eines Jahres

mehr als sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit

auftreten, muss der

Arbeitgeber ein neues BEM durchführen

(BAG Urt. v. 18.11.2021 – 2

AZR 138/21).Wichtig ist dabei, dass

das Schweigen des Arbeitnehmers

nicht automatisch als Ablehnung

gilt, sofern keine angemessene Frist

zur Rückmeldung gesetzt wurde. In

der Praxis empfiehlt es sich deshalb,

im Einladungsschreiben eine klare

Antwortfrist vorzusehen.

Das BEM ist rechtlich als „Suchprozess“

ausgestaltet. Das Gesetz

schreibt keine konkreten Maßnahmen

vor. Vielmehr sollen gemeinsam

Lösungen entwickelt werden, die

geeignet sind, die Beschäftigungsfähigkeit

dauerhaft zu erhalten. Dazu

können technische Anpassungen

des Arbeitsplatzes, Veränderungen

der Arbeitsorganisation, stufenweise

Wiedereingliederungen oder

Qualifizierungsmaßnahmen gehören.

Entscheidend ist, dass alle vernünftigerweise

in Betracht kommenden

Möglichkeiten ernsthaft geprüft

werden.

Beteiligte des Verfahrens

Zu den zentralen Beteiligten des BEM

gehört zunächst der Arbeitgeber,

meist vertreten durch die Personalabteilung

oder die zuständige Führungskraft.

Der Arbeitnehmer selbst

steht im Mittelpunkt des Verfahrens.

Der Arbeitnehmer ist „Herr des

Verfahrens“, insb. seiner persönlichen

Gesundheitsdaten. Er ist nicht

verpflichtet, Diagnosen offenzulegen

oder behandelnde Ärzte von der

Schweigepflicht zu entbinden. Sofern

der Arbeitnehmer zustimmt, sind

auch die betrieblichen Interessenvertretungen

einzubeziehen. Dazu zählt

insb. der Betriebsrat. Bei schwerbehinderten

oder gleichgestellten

Beschäftigten kommt zusätzlich die

Schwerbehindertenvertretung hinzu.

Deren Beteiligung dient dem Schutz

der Rechte der Betroffenen und der

Entwicklung geeigneter Unterstützungsmaßnahmen.

Eine besondere

Rolle nimmt der Betriebsarzt ein.

Er verfügt über die notwendige

medizinische Fachkompetenz, um

gesundheitliche Belastungen am

Arbeitsplatz zu beurteilen und geeignete

Maßnahmen vorzuschlagen. In

vielen Fällen wird seine Beteiligung

unverzichtbar sein, etwa wenn ein

leidensgerechter Arbeitsplatz gestaltet

oder eine stufenweise Wiedereingliederung

geplant werden soll.

Allerdings ersetzt die Einschaltung

des Betriebsarztes allein noch kein

ordnungsgemäßes BEM. § 167 Abs. 2

S.2 SGB IX regelt ausdrücklich, dass

Arbeitnehmer die Möglichkeit haben,

eine Vertrauensperson eigener Wahl

zum BEM hinzuzuziehen. Dies soll

insb. Beschäftigte in Betrieben ohne

Betriebsrat oder Schwerbehindertenvertretung

unterstützen. Die Kosten

hierfür trägt der Arbeitnehmer selbst.

Datenschutz

In der Praxis spielt der Datenschutz

eine zentrale Rolle. Da Gesundheitsdaten

gemäß der DSGVO als

besonders sensible personenbezogene

Daten eingestuft werden, ist

die Einhaltung der datenschutzrechtlichen

Vorgaben sowohl bei

der Einladung als auch während des

gesamten BEM-Verfahrens zwingend

erforderlich. Gemäß Art. 9 Abs. 1 DS-

GVO unterliegen diese Daten einem

besonderen Schutz. Daher empfiehlt

es sich, eine separate BEM-Akte zu

führen, die strikt von der allgemeinen

Personalakte zu trennen ist. In der

Personalakte ist ein entsprechender

Hinweis zu hinterlegen, um die

Auffindbarkeit der BEM-Akte sicherzustellen.Außerdem

ist darauf zu

achten, den Zugriff auf die sensiblen

Daten auf einen möglichst kleinen

Personenkreis zu beschränken. Es

ist nicht zulässig, erhobene oder

verwendete Gesundheitsdaten

des Arbeitnehmers an weitere, am

BEM-Verfahren nicht beteiligte Personen

und Stellen weiterzuleiten.

Die Rolle des BEM innerhalb der

krankheitsbedingten Kündigung

Von erheblicher Bedeutung ist das

BEM auch im Zusammenhang mit

krankheitsbedingten Kündigungen.

Zwar stellt die Durchführung eines

BEM keine formale Wirksamkeitsvoraussetzung

für eine Kündigung dar.

Allerdings muss der Arbeitgeber im

Kündigungsschutzprozess regelmäßig

darlegen können, warum

keine milderen Mittel zur Verfügung

standen, um die Beschäftigung

zu erhalten. Ein ordnungsgemäß

durchgeführtes BEM ist daher für die

Verhältnismäßigkeit einer Kündigung

entscheidend. Unterbleibt das BEM,

verschlechtern sich die prozessualen

Erfolgsaussichten des Arbeitgebers.

Fazit:

Zusammenfassend ist das

BEM ein wichtiges Instrument

des modernen Arbeits- und

Gesundheitsschutzes.

Es verfolgt das Ziel, Beschäftigte

trotz gesundheitlicher

Einschränkungen langfristig

im Arbeitsleben zu halten.

Voraussetzung für ein

erfolgreiches BEM sind

Transparenz, Freiwilligkeit

und eine vertrauensvolle

Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Nur wenn Arbeitgeber,

Arbeitnehmer, Interessenvertretungen

und externe Stellen

gemeinsam nach individuellen

Lösungen suchen, kann das

Verfahren seine präventive

und integrative Wirkung

entfalten.

Die den Arbeitgeberverbänden beigetretenen

Unternehmen haben Zugang zu einem

Mitgliederbereich. Neben aktuellen Informationen

zu Themen der Verbandsfachbereiche

(Arbeits- und Sozialrecht, Arbeitsmarktpolitik,

Bildung und Kommunikation) können sie an

exklusiven Arbeitskreisen und Veranstaltungen teilnehmen.

Südwestmetall / Unternehmensverband Südwest e. V.

Heilbronn / Region Franken

Ferdinand-Braun-Straße 18

74074 Heilbronn

Telefon 07131/9449-19

E-Mail ernstberger@suedwestmetall.de

https://heilbronn.suedwestmetall.de

Twitter: J_Ernstberger

LinkedIn ® : Bezirksgruppe Heilbronn-Franken

https://www.linkedin.com/company/bezirksgruppe-heilbronn-region-franken

Foto: Shutterstock/PeopleImages


12 Firmen &Märkte

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

DeutscheWeltmarktführer

beiKongresseninChina

Unterstützung:Volker Wissing

warTeil der Delegtion. Auch Brigitte

Zypries hielt eine Rede beim

Kongress in Peking.

Impressionen: Vertretervon Wirtschaft,Wissenschaft und Politikbesuchten dasChina-

Germany Hidden ChampionsForum2026 in Peking unddie Weltmarktführer-Konferenz

fürInnovation undEntwicklung in Yangzhou. VON ADINA BAUER

Austausch: Bei Podiumsdiskussionen,indirekten

Gesprächen

oderbei Kooperationskonferenzen

hattendie Hidden Champions

aus Deutschland

Gelegenheit, ihre Geschäftsmodelle

vorzustellen, Einblickein

Erfolgskonzepte zu gebenund

ihre Erwartungen an die

Geschäfte in und mit Chinazu

äußern.Die Delegation warbunt

gemischt: Etablierte Weltmarktführer

waren ebenso vertreten

wie Repräsentanten der

Wissenschaft und junge

Gründer.

Kulturprogramm: Ob Puppenspiel,Operngesangoder

Vorführungen

aufder Guqin, einem

klassischen chinesischen Musikinstrument

–die Gastgeber in

Yangzhou boten ein buntes

Programm an künstlerischen

Darbietungen, um die Besucher zu

unterhalten.

Technik: LauraWeber undSam Keitel saßen in einem

luxuriösen Audi-Modell Probe. DieGäste erhielten

Einblickeinein Werk vonSAICVolkswagen. Auch die zur

Musik vonMichael Jacksontanzenden Roboterlösten

Begeisterung aus.

Präsenz: Ob die Würth-Gruppeaus Künzelsauoder KraftFühranlagen

aus Hohnhardt –zahlreiche Unternehmen ausHeilbronn-Franken

nahmen die Chance wahr,inChina weitereKontakte zu knüpfen.

Umsetzung:Das LangenburgerUnternehmen Rock Zone hatden nächsten Schritt für seine internationale

Expansion eingeleitet. Das aufBaggeranbaugeräte spezialisierte Unternehmenerhielt eine Gewerbelizenz für

die Ansiedlung im Chinesisch-Deutschen Weltmarktführer-Industriepark in Yangzhou. „Neben Europa sind die

USA unser wichtigsterMarkt. Aber auchinChinasind wir seit Jahrenüber Händler vertreten. DasLand ist

inzwischenunser fünftgrößter Absatzmarkt“, weiß GeschäftsführerRobertPiasecki.Umdas vorhandene

Potenzialbesser nutzen zu können, setzt das Unternehmennun aufein JointVenture vor Ort. Zielsei es,durch

lokale Strukturen flexibler zu werden undLieferzeiten deutlich zu verkürzen.Die Planungen fürdas Vorhaben

laufen bereitsseit rund einem Jahr.Zunächstsoll ein Vertriebsbüro aufgebautwerden. Hierfürkönnen

Räumlichkeiten im Yangzhou-Hightech-Gebäude zunächst mietfrei genutztwerden. Vordort aus sollen

Mitarbeiter, Lieferanten und weitereGeschäftspartnergewonnenwerden.Piaseckiist überzeugt, dass China

ebenso wieIndien künftig an Bedeutung für sein Unternehmengewinnt. Auch dasKarlsruherInstitutfür

Technologie,die Duale HochschuleBaden-Württemberg und weitere Firmenschlossenwährendder

Delegationsreise konkrete Vereinbarungen.

Fotos: AdinaBauer


Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280

Firmen &Märkte 13

Vom Kunden zum Konkurrenten

Delegationsreise:HiddenChampions undMittelständler setzen aufden engenAustausch mitChina.

VON ADINA BAUER

Gruppenfoto: Insgesamt warenrund 70 Unternehmerinnen undUnternehmer aus Deutschland dabei.

Trotz geopolitischer Spannungen

und zunehmender wirtschaftlicher

Rivalität bleibt

China für viele deutsche Mittelständler

ein Markt von strategischerBedeutung.

Das zeigt diedritte

deutsch-chinesische Konferenz

der Hidden Champions, die während

der Pfingstwoche zahlreiche

Unternehmerinnen undUnternehmen

aus Deutschland nach China

zog. Rund 70 Vertreter heimischer

Weltmarktführer nahmenaneiner

Delegationsreise teil, die von Walter

Döring, Gründer der Akademie

Deutscher Weltmarktführer, angeführt

und vom Deutsch-Europäischen

Zentrum in China organisiert

wurde.

Neben Konferenzen und Kongressen

in Peking und Yangzhoustanden

Unternehmensbesuche sowie

Gespräche mit hochrangigen Vertretern

aus Politik und Wirtschaft

auf dem Programm. Eine zentrale

Botschaft der Reise war eindeutig:

Trotz aller Herausforderungen

sehen viele deutsche Unternehmen

weiterhin erhebliche Potenziale in

der Zusammenarbeit mit China.

Walter Döring warb bei den Teilnehmern

seiner Delegation für einen

pragmatischen Blick auf die

Beziehungen zwischenbeidenLändern.

„Made in Germany hat hier

einen hervorragenden Ruf. Wir

sind –noch –sehr willkommen

und sollten die Chancen nutzen“,

betonte er.Die hoheZahlanUnternehmern,

die bereitsinden Vorjahren

die Kongresse besucht haben,

zeige, dass der Austauschkonkrete

Ergebnisse hervorbringe.

Döring bezeichnete China ausdrücklich

als Partner und nicht

als Gegner.Gleichzeitig verschwieg

er bestehende Herausforderungen

nicht. Insbesondere bei den Investitionen

gebe es ein Ungleichgewicht.

Während zahlreiche deutsche

Unternehmen in Chinaengagiertseien,

wünsche er sich künftig

mehr chinesische Investitionen in

Deutschland, um die wirtschaftlichen

Beziehungen ausgewogen zu

gestalten.

Auch Volker Wissing, ehemaliger

Bundesminister für Digitales

und Verkehr,gehörte zurDelegation.

Er zeigte sich beeindruckt von

der Dynamik und Innovationskraft

des asiatischen Landes. „China ist

ein Land, das man nicht übersehen

darf“, sagte er.Die Volksrepublik

zeichne sich durch den klaren

Willen aus, Innovationen voranzutreiben

und neue Technologien

schnell in die Anwendung zu

bringen.

Zugleich verwies Wissing auf den

Wandel der wirtschaftlichen Beziehungen.

China entwickle sich

zunehmenden vom Kunden zum

Konkurrenten deutscher Unternehmern.

Dennoch sieht Wissing

gerade darin eine Chance.

Deutschlands Mittelstand verfüge

über besondere Stärken, etwa

eine ausgeprägte Verantwortungsstruktur,langfristiges

Denken und

hochspezialisierte Nischenkompetenzen

im Mittelstand. „So etwaslässt

sich nicht einfach kopieren“,

betonte er.

Die Kombination aus deutscher Ingenieurskunst

und chinesischer

Dynamik könne enorme Potenziale

freisetzen. „Wenn es gelingt, die

Stärken beider Länder zusammenzubringen,

können wir dieWeltpositiv

verändern“ zeigte sich der Ex-

Minister überzeugt. Er appellierte

an die deutschen Unternehmer:

„Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit

sind riesig.Sie haben es

in der Hand, noch mehr darauszu

machen.“

Passend dazuprägte ein Begriffviele

Diskussionen während der Reise:

„Mutual Empowerment“. Sowohl

die deutschen Teilnehmer alsauch

die chinesischen Gastgeber warben

dafür, sich gegenseitig auf Augenhöhe

zu stärkenund diejeweiligen

Kompetenzen gezielt zu nutzen.

Auch zahlreiche Vertreteraus Heilbronn-Franken

nutzten die Reise,

um bestehende Geschäftsbeziehungen

auszubauen oder neue

Marktchancen auszuloten. Robert

und Sabine Piasecki von der Rock

Zone GmbH in Landenburg trieben

Foto: Adina Bauer

beispielsweise handfeste Investitionspläne

in China voran, Christian

Östreich von der Bausparkasse

Schwäbisch Hall verfolgte ebenfalls

ein konkretes Projekt.

Carolin Langer, geschäftsführende

Gesellschafterin der Layher Holding

hingegen informierte sich

über Marktpotenziale. Der Gerüsthersteller

aus Güglingen ist bislang

noch nicht auf dem chinesischen

Markt aktiv,„aber das kann sich ja

ändern“, meinte Langer.

Deutlich weiter ist Uwe Kraft mit

seinen Pferdeführanlagen aus

Hohnhardt: Nach erfolgreichen Expansionen

in die USA prüft er nun

die Einrichtung eines weiteren Produktionsstandortes

im Reich der

Mitte. Von dort aus könne künftig

der gesamte asiatisch-pazifische

Raum einschließlich Neuseelands

bedient werden. Auch Carl

Walenzik vom Haller Ventilatorenbauer

Antewa berichtete von positiven

Erfahrungen. Das Unternehmen

ist seit zwei Jahren in China

aktiv und profitiert insbesondere

vom dynamischen Ausbau der

Wasserstoffwirtschaft. Chinasei inzwischen

der wichtigste Markt für

Wasserstoffgebläse geworden, einem

Bereich, in dem Antewa als

Weltmarktführer gilt. Selbst weitreichendere

Überlegungen wurden

diskutiert: Günther Weippert

von Weippert Kunststofftechnik

aus Öhringen kann sich unter

den richtigen Rahmenbedingungen

sogar eine Verlegung des Firmensitzes

nach Chinavorstellen –

vorausgesetzt, geeignete Investoren

und wirtschaftliche Perspektiven

finden sich vor Ort.

Die Delegation spiegelte die ganze

Bandbreite deutscher Innovationskraft

wider.Neben etablierten Weltmarktführern

nahmen Wissenschaftsvertreter

sowie junge Gründer

teil. Laura Weber und Samuel

Keitel, Initiatoren des Zukunftswiesen-Summit,

nutztendie Reise, um

ihre Start-ups vorzustellen und

chinesische Partner zum nächsten

Summit einzuladen. Die Resonanz

ließ nicht langeauf sich warten:

Bereitsfür das kommende Jahr

erhielten die beiden Gründer eine

Einladung zum vierten Weltmarktführer-Forum

in China, inklusive

Beiträge auf der großen Bühne.

www.china-dez.com

www.adwm-gmbh.de

Doppelte Versprechen

Persönliche Begegnungenwährend der Delegationsreise nach Peking und Yangzhou schaffen

Vertrauen und stärken die Zusammenarbeit. VON ADINA BAUER

Die chinesischen Gesprächspartner,

darunter

der stellvertretende chinesische

Handelsminister Ling

Ji sowie der Parteisekretär der

Stadt Yangzhou Wang Jinjian, signalisierten

gegenüber den Delegationsteilnehmern

großes Interesse

an einer weiteren Vertiefung

der Zusammenarbeit mit

dem deutschenMittelstand.

Der Handelsminister empfing

die Delegation bereits zum dritten

Mal in Folge und nahm sich

erneut ausführlich Zeit für einen

offenen Austausch. ImMittelpunkt

des Gesprächs standen

Fragen zu den Potenzialen des

chinesischen Marktes, Unterstützungsangebote

für Unternehmensansiedlungen

sowie Möglichkeiten

einer engeren wirtschaftlichen

und wissenschaftlichen

Zusammenarbeit. Ebenso

wurden aber auch Herausforderungen

angesprochen – darunter

der Schutz geistigen Eigentums,

die Verfügbarkeit von

Ressourcen sowie regionale Besonderheiten

innerhalb der chinesischen

Provinzen, die Geschäftsbeziehungen

und Vertragsgestaltungen

mitunter erschwerenkönnen.

Ling Ji betonte daraufhin, dass

deutsche Unternehmen weiterhin

von ihrer Präsenz in China

Kontakt: Walter Döring undder stellvertretende chinesische

Handelsminister Ling Ji haben aufgrund mehrerer Gespräche

mittlerweile einVertrauensverhältnis aufgebaut.Der Ministerhat

sicherneut viel Zeit genommen, um sich dieFragender Delegationsteilnehmer

anzuhören.

Foto:AdinaBauer

profitieren. Besonders in derFertigungsindustrie

sowie in spezialisierten

Nischenmärkten, etwa

im Bereich ressourcenschonender

Technologien und Verfahren,

sehe China weiterhin attraktive

Chancen für deutsche Unternehmen.

Verlässlicher Partner

und gute Konditionen

Zugleich unterstrich der stellvertretende

Handelsminister

die hohe Wertschätzung Chinas

für die Zusammenarbeitmit

Deutschland. Er versprach, ein

verlässlicher Partern zu sein und

die Rahmenbedingungen für

wirtschaftliche Kooperationen

so attraktiv wie möglich zugestalten.

Walter Döring lobte diese

Einstellung und denEffekt der

bisherigen Gespräche: „Nach jedemunserer

Treffenhat sich die

wirtschaftliche Beziehung zwischen

China und Deutschland

weiter verbessert. Das zeigt, dass

das Vertrauen in die Zusammenarbeit

mit China wächst.“ Es gelte

daher, weiterhin in persönliche

Bekanntschaften zuund somit

das Vertrauen zu intensivieren.

Wie eng die Gespräche mittlerweile

geführt werden, zeigte ein

humorvoller Moment am Rande

des Treffens. Da die Delegation

bereits zum dritten Mal im

selben Besprechungsraum empfangen

wurde, scherzte man darüber,

diesen beim nächsten Mal

mit einem Türschild mit dem

Hinweis auf die „Hidden Champions“

zu versehen –als sichtbares

Zeichen einer gewachsenen

Partnerschaft.

Auch beim Austausch mit dem

Parteisekretär der Stadt Yangzhou

Wang Jinjianstand dieZukunft

der Zusammenarbeit im

Mittelpunkt.Walter Döring zeigte

sich überzeugt, dass Wettbewerb

Innovationen fördert und

damit beiden Seiten zugutekommt.

Um China auch künftig

als wichtigsten Handelspartner

Deutschlands zu erhalten,

müsse aus guten Gesprächen

konkretes Handeln folgen. Die

während der Reise vereinbarten

Projekte und Kooperationen

seien dafür ein wichtiges Signal

und einBeleg dafür, dass diegemeinsamen

AnstrengungenWirkung

zeigten.

Abschließend erneuerte Döring

die Einladung zum Gipfeltreffen

inSchwäbisch Hall. Mit einem

Augenzwinkern versprach

er: „UndwennIhnen der Termin

nicht passt, verschieben wir das

Gipfeltreffeneinfach.“

Industriepark: Hierwird die viel gepriesene chinesische Geschwindigkeit

deutlich. DieArbeiten haben kaum begonnen, aber die Inbetriebnahme

soll im September erfolgen.

Foto: Adina Bauer

Neue Heimat

ImIndustrieparkinYanghousollen sich deutsche

Unternehmen ansiedeln.

Das Interesse Chinas an Anwerbung von Investitionen

deutschen Investitionen

ist groß. Um Unter-

europäischer Marktführer sowie

und Ansiedlung deutscher oder

nehmensansiedlungen zu erleichtern,

spezialisierter, differenzierter, innovativer

gibt esdaher immen-

se Bemühungen –auch dank des

Deutsch-Europäischen Zentrum

in China, das sowohl inPeking

als auch in Yangzhou ein breites

und neuer Unternehse

men. Zudem ist der Bau eines Innovationszentrums

sowie einer

ständigen Ausstellungshalle für

deutscheUnternehmen geplant.

Angebot an Unterstützungen bietet.

Der Industriepark soll einen

So fördert esunter anderem „One-Stop-Service“ inklusi-

den Chinesisch-Deutschen Weltmarktführer-Industriepark

ver Forschungs- und Entwick-

in lungsplattformen, politischer Bever

Yangzhou.

ratung, Logistikdienstleistungen

Er ist noch im Aufbau und soll

sich auf Branchen wie Maschinenbau,

und Personaldienstleistun-

gen anbieten. Derzeit wurden

Automobilzuliefertei-

die Bauarbeiten an drei Gebäugen

le, neue Werkstoffe, neue Energien,

Elektronik und Informationstechnik,

Biomedizin, Halbleiter

sowie intelligente Ausrüstung

den begonnen. Deren Gesamtfläche

beläuft sich auf rund 30.000

Quadratmeter. Die Fertigstellung

und Inbetriebnahme ist bereits

konzentrieren. Hauptziel ist die fürEnde 2026 vorgesehen. ina


14 Sport &Wirtschaft

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

„HervorragendeStrukturen“

Mit Florian Flabb alsneuem Headcoach setzendie HAKROMerlins Crailsheim auf dieFähigkeiten einessehrjungen Trainers und

unterstreichen mit der Verpflichtung ihre perspektivische Ausrichtung. INTERVIEW VON HERIBERT LOHR.

Die HAKRO Merlins Crailsheim

haben eine der wichtigsten

Personalien für die

kommende Saison 2026/27 frühzeitig

geklärt. Mit Florian Flabb

setzen die Zauberer auf jugendlichen

Schwung an der Seitenlinie.

Der neue Headcoach ist gerade

einmal 33 Jahre alt. Der gebürtige

Düsseldorfer gilt als einerder vielversprechendsten

deutschen Trainer

und kam aus Ulm ins Hohenlohische.

REGIOBUSINESS Herr Flabb,

in Düsseldorf geboren und aufgewachsen,

dort und in Köln später

auch als Spieler aktiv. Wenn

wir Ihnen das Bild von der rheinische

Frohnatur zeichnen würden,

würde das zumindest inTeilen

Ihre Persönlichkeit richtig beschreiben?

FLORIAN FLABB Ich glaube

schon. Ich bin mitten in der

Düsseldorfer Altstadt aufgewachsen,

insofern bin ich quasi mit

dem Rheinland im Herzen geboren.

Charakterlich bin ich abseits

des Feldes ein absoluter Familienmensch,

der gerne das Leben genießt.

Auf dem Feld verändert sich

dieses Persönlichkeitsbild dann.

Da hat Basketball absolute Priorität

und ich tue alles, um den

nächsten Sieg zu holen.

REGIOBUSINESS Sie haben ja

auch einen Hochschulabschluss

im Sportmanagement, haben sich

dann aber doch für die Trainerlaufbahn

entschieden. Warum?

Fühlen Sie sich noch zu jung für

den klassischen Schreibtisch-Job?

FLORIAN FLABB Der Berufsweg

als Trainer ist ja nie zu100

Prozent planbar. Mir war immer

wichtig, trotz des Ziels, im Basketball

zu arbeiten, eine Alternative

inder Hinterhand zu haben.

Nichtsdestoweniger war der Sport

immer meine große Leidenschaft.

Neuzugang:Headcoach Florian

Flabb.

Foto:Philipp Reinhard

REGIOBUSINESS Sie sind seit

2017 äußerst erfolgreich im Nachwuchsbereich

tätig. JBBL, Cheftrainer

NBBL,Assistenztrainer der

Herrenmannschaft in der ProB,

Betreuer der U20-Nationalmannschaft,

Co-Trainer der U18-Nationalmannschaft,

Headcoach 2024

an der Orange Academyder Ulmer

Zweitvertretung sowie der NBBL-

Mannschaft und ProA. Sie scheinen

gernemit jungen Talentenzu

arbeiten?

FLORIAN FLABB Ja absolut.

Die wahrscheinlich größte Erkenntnis,die

ich ausUlm mitnehme,

ist, dass das Alter erstmal nur

eine Zahl ist. Natürlich mussman

mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen

teilweise anders umgehen,

und auch die Ansprache

unterscheidet sich gelegentlich.

Auf der anderen Seite verfolgen

die Spieler die gleichen Ambitionen.

Insofern versuche ich mich

ein bisschen von dem Gedanken

zu lösen, dass Jugend- und Erwachsenentrainer

zwei völlig verschiedene

Dingesind. Aufdem Papier

magdas so sein, in derPraxis

oftmals garnicht. Es geht darum,

besser zu werden, seine Arbeit zu

erledigen und dann als Team zusammenzukommen

und gemeinsam

Erfolge zu feiern. Die Arbeit

in Ulm hat mir sehr viel Spaß gemacht.Gleichzeitig

freue ichmich

jetzt ungemein darauf, inCrailsheim

ein Team zusammenzustellen,

welches nicht unbedingtjung

sein muss, sondernvor allemambitioniert

und entwicklungsfähig

ist. Darauf kommt es mehr an als

nur aufdas reine Alter.

REGIOBUSINESS Es macht den

Eindruck, als wären Sie Ihre Karriere

sehr strukturiert angegangen.

Ist diePositionals Headcoach

bei den Merlins für Sie soetwas

wie dernächste logischeSchritt?

FLORIAN FLABB Strukturiert

ist immer relativ.Der Aufstiegmit

Düsseldorf kamdurchaus überraschend.Dadurchhabeich

früh die

Chance bekommen, Headcoach

in der ProA zuwerden und wertvolle

Erfahrungen zu sammeln.

Nachdem sich die Wege dort getrennt

haben, war der Wechsel in

ein Top-Programm wieUlm schon

der nächste logische Schritt. Dort

hatte ich dieMöglichkeit, mitsehr

talentierten Spielern zuarbeiten

und gleichzeitig die Abläufe einer

BBL- und Euro-Cup-Organisation

kennenzulernen. Auf die Aufgabe

bei den Merlins, einem Verein

mit hervorragenden Strukturen

und einer wahnsinnigen Fanbase,

freue ich mich ungemein. Alle

Stationen meiner Laufbahn bin

ich mit dem Ziel angegangen, zu

lernen und besser zu werden. So

werde ichdas hier beiden Merlins

auch angehen. Ich bin überzeugt

davon, dass persönliche Weiterentwicklung

langfristig auch sportlichenErfolgmit

sichbringt.

REGIOBUSINESS Basketball

in der Hohenloher Provinz. Was

hat Sieander Aufgabe gereizt,die

Merlins zu übernehmen?

FLORIAN FLABB Zum einen

habe ichhierimKlubund im gesamten

Office ein junges, hungriges

Team vorgefunden, das sich

und den Verein kontinuierlich

weiterentwickeln möchte und dabei

immer wieder kreative Wege

findet. Zum anderen bringt der

Klub aufgrund seiner Tradition

hervorragende Rahmenbedingungen

mit, seiesdie eigene Trainingshalle,

der Kraftraum, der

Videoraum oder diefestangestellten

Physiotherapeuten und Athletiktrainer.

Gepaart mit einer nahezu

immer ausverkauften Halle

macht es großenSpaß, sichmit einem

solchen Projektzubeschäftigen.

Natürlichhat derVereinauch

sportliche Ambitionen, diewir gemeinsam

verfolgenmöchten.

REGIOBUSINESS Auch wenn

das Budget letztlich die sportlichenMöglichkeitenbestimmt,

hat

dochauchjeder Trainer seine Vorstellung,

welchen Basketball er

spielen lassen will. Was dürfen

wir als Fans erwarten? In welche

Richtung würden Sie das Team

gerne entwickeln?

FLORIAN FLABB Wir möchten

eine Mannschaft aufbauen,

die auf dem Feld alles gibt, Herz

und Emotionenzeigt und beweist,

dasssie allesdafür tut, dennächsten

Sieg für die Stadt und die Organisation

zu holen. Darüber hinaus

wollenwir uns durchdefensive

Stabilität auszeichnen. Offensiv

soll diese Stabilität die Grundlage

dafür sein,frühgute Wurfmöglichkeiten

zu kreieren und anschließend

einen mannschaftsdienlichen

Basketball imHalbfeld

zu spielen. Am Ende geht es darum,

als Team einen Punkt mehr

zu erzielen alsder Gegner.

www.hakro-merlins.com

PARTNER DERHAKROMERLINS CRAILSHEIM

Verlässlicher Partner –

starkes Engagement

DieHAKRO Merlinsstehennicht nur fürtollenBasketball, sondernauch

fürTeamgeist,Werte undeinestarkeVerbundenheit mitunserer Region.

Wir sind stolzdarauf, alsverlässlicherPartner an ihrerSeite zu stehen

undsie aufihrem Wegzuunterstützen.

Vera Epple, Verlagsleiterin

SÜDWEST PRESSE

HohenloheGmbH&Co. KG

FLAIR PARK-HOTEL

ILSHOFEN

seit 150 Jahren


Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280

Firmen &Märkte 15

Verkauf bis in die Pleite

Die Zahlungsschwierigkeiten des Stellantis-Händlers Autolöwen bringenauchKundenindie Bredouille:Bereits gekaufte, aber noch

nicht ausgelieferte Fahrzeugestecken zunächstimInsolvenzverfahrenfest. VON MARIUS STEPHAN

Geschäftsbetrieb: An vielen Standortender Autolöwen,wie hier in Crailsheim, wurden biskurzvor der

Insolvenz noch Fahrzeugeverkauft undAnzahlungen vonKunden angenommen.

Foto:Marius Stephan

In den Fall der insolventen

Autohäuser der Schwäbisch

Haller Autolöwen kehrt keine

Ruhe ein: Es mehren sich Fälle

unzufriedener Kunden, die ein

Fahrzeug gekauft und angezahlt

oder sogar den vollen Kaufpreis

überwiesen haben, dasjedoch vor

der Insolvenz nicht mehr ausgeliefert

wurde. Eine ungute Lage

für die Betroffenen: Sowohl das

Geld als auch die Fahrzeuge sind

nun Teil der Firmeninsolvenz und

damit unter Verschluss.

Wie will der vorläufige Insolvenzverwalter

Dr.Markus Schuster mit

dieser Situation umgehen? „Dazu

können wir derzeit leider noch

keine abschließende Antwort geben,

da es sich um eine Vielzahl

von Fällen handelt, die jeweils individuell

geprüft und geklärt werden

müssen“,teilt Ingo Schorlemmer,Sprecher

der Kanzlei Schultze

&Braun, der der Insolvenzverwalter

angehört, auf Nachfrage

dieser Zeitungmit. Markus Schuster

stehe zu diesem Thema jedoch

in ständigem Austausch mit

den finanzierenden Banken. „Aktuell

liegen von den finanzierenden

Banken noch keine Freigaben

vor.Solange dies nicht derFall ist,

dürfen die Fahrzeuge nicht herausgegeben

werden. Der vorläufige

Insolvenzverwalter bedauert

dies ausdrücklich. Er istjedochinsolvenzrechtlich

an diese Vorgaben

gebunden und zu ihrer Einhaltung

verpflichtet“, sagt Schorlemmer.Die

Abstimmung mit den

Banken falle jedoch aufgrund der

Vielzahl der Fälle sehr zeitintensiv

aus.

Markus Schuster wisse um die

hohe Bedeutung des jeweiligen

Autos für die Kunden. „Sie

sind darauf angewiesen, ihr Alltag

hängtmitunter davonab. Daher

liegt uns eine möglichst unverzügliche

Klärung aller offenen

Fragen sehr am Herzen“,fügt der

Sprecher hinzu.

ANZAHLUNGEN Eine Betroffene,

die anonym bleiben möchte,

berichtet von einer höheren Anzahlung

als üblich, die von den

Autolöwen noch Anfang April gefordert

wurde. Bereits damals sei

eine Auslieferungszeit von mehr

als fünf Wochen angegeben worden,

obwohl das Fahrzeug schon

in der Filiale vor Ort gestanden

habe.Der Verkäuferhabediesmit

wenig Personal und einer neuen

Anweisung der Geschäftsführung

gegenüber der Kundin begründet.

Drei Wochen später meldeten die

Autolöwen Insolvenzan.

Die Kanzlei beantwortet die Vorwürfe

so: „Für belastbare Aussagen

vonseiten der vorläufigen Insolvenzverwaltung

ist es noch zu

früh, da es dazu einer sehr genauen

Aufarbeitung und anschließenden

juristischen Prüfung der beschriebenen

Sachverhalte bedarf.“

Diese laufe nun seit dem Beginn

des vorläufigen Insolvenzverfahrens

Anfang Mai und soll im Verlauf

des Insolvenzverfahrens weiter

erfolgen. „Wir können zum

derzeitigen Stand lediglich bestätigen,

dass es bisinden April hinein

Anzahlungen gegeben hat. Ob

diese höher lagen als in den vorangegangenen

Monaten, aus welchem

Grund dies möglicherweise

geschehen ist –grundsätzlich ist

dies nicht verboten–und wiedies

gegebenenfalls zu bewerten wäre,

muss dann genauer geprüft werden“,

sagt Schorlemmer.

INVESTORENGESPRÄCHE

Zur Zukunft der einzelnen Standorte

wie auch der Arbeitsplätze

kann die Kanzlei derzeit noch

nichtsKonkretes sagen. Aktuell sei

das übergeordnete Ziel, möglichst

zeitnah Lösungen für die Gruppe

oder –sofern eine Gruppen-

Gesamtlösung nicht möglich sei

–für die einzelnen Standorte zu

entwickeln. Eine gezielte Ansprache

möglicher Investoren sei bereits

erfolgt, esgebe dazu bereits

zahlreiche erste Rückmeldungen.

„Da für dieGespräche zum Schutz

des Investorenprozesses Vertraulichkeitvereinbart

ist, können wir

zu weiteren Details keine Angaben

machen. Wichtig ist dabei jedoch,

dass für eine erfolgreiche Investorensuche

nicht nur Einigungen

mit den potenziellen Investoren,

sondern auch mit weiteren Beteiligten

erzielt werden müssen, beispielsweise

den Herstellern oder

denVermietern derStandorte“, erklärt

Schorlemmer. Eine Übertragung

auf einen oder mehrere Investoren

könne zudem rechtlich

erst vonJuli an erfolgen, weil dazu

zunächst das Insolvenzverfahren

eröffnet sein muss.

Die Autolöwen mit Sitz in Schwäbisch

Hall hatten Ende April Insolvenz

angemeldet. Das Unternehmen

betreibt acht Autohäuser

inder Region, unter anderem

in Crailsheim, zwei Standorte in

Schwäbisch Hall, weitere inÖhringen,

Aalen, Ludwigsburg und

Heilbronn. Vonder Insolvenz sind

insgesamt rund 170 Mitarbeiter

betroffen.

www.autoloewen.de

www.schultze-braun.de

ADVERTORIAL

Junge Ideen für Hohenlohe

Filmwettbewerb soll junge Menschen zu Botschaftern der Region machen

DasFachkräfte-Netzwerk

Hohenlohe Plus startet einen

Filmwettbewerb für Schüler,

Azubis und Studierende.

Unternehmen sind aufgerufen,

ihre Nachwuchskräfte

zur Teilnahme zu motivieren

–denn gesucht werden

echte Geschichten aus der

„geheimsten Metropolregion

ever“.

Die besten Botschaftereiner Region

sind oft die Menschen, die

dort leben. Genau diesen Gedankengreift

der neue Filmwettbewerb

„Dein Hohenlohe-Moment“

auf,den HohenlohePlusjetzt

ausgeschrieben hat.Gesucht

werden kreative Kurzvideos von

Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden

sowie Studierenden

aus der Region.

Die Aufgabe: In 30 bis45Sekunden

zeigen, warum Hohenlohe

fürjunge Menschen ein guter Ort

zum Leben, Arbeitenund Durchstarten

ist. Keine Hochglanzwerbung,

sondern echte Eindrücke,

ehrliche Statements und kreative

Ideen.

Der Wettbewerb ist Teil einer

größerenStrategie,die HohenlohePlus

bei seiner Mitgliederversammlung

im Maivorgestellt

hat.Dortpräsentierte der Verein

neue Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung

–darunter eine

zentrale Landingpage mitintegrierterStellensuche,die

künftig

Gewinner:

So könntendie

strahlendenSieger

beim Filmwettbewerb

„Dein

Hohenlohe-Moment“

aussehen.

Foto:KI-generiertes

Symbolbild

alsEinstiegspunkt für verschiedene

Kampagnen dienensoll.

Die Region weithin

sichtbar machen

„Wir möchten Fachkräfte

deutschlandweitauf Hohenlohe

aufmerksam machen –und zwar

nicht nur aufJobs,sondern auf

das Lebensgefühl der Region“,

sagtDr. RalfEisenbeiß, Geschäftsführervon

Hohenlohe

Plus. Deshalbsetzt der Verein

künftig stärker aufemotionale

Inhalte und authentischeGeschichten.

Ein wichtiger Bestandteil der

Kampagnen wird die neue

Kurzversion despreisgekrönten

Imagefilms „Hohenlohe –die

geheimste Metropolregion

ever!“ sein. Der30-sekündige

» Junge

Menschen

zeigen oft am

ehrlichsten, warum

Hohenlohe

Zukunft hat.

Dr.RalfEisenbeiß,Geschäftsführer

HohenlohePlus

Spot sollkünftig gezielt online

eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit

für die Region und die

neue Landingpage zu erzeugen.

DerFilmwettbewerb ergänzt

diese Strategie ideal:Junge

Menschenproduzieren Inhalte für

junge Menschen–authentisch,

nahbarund passendfür Plattformen

wie InstagramoderTikTok.

Unternehmen sollen

Nachwuchs aktiv motivieren

Gerade deshalb richtetsich

der Aufruf ausdrücklich auch

an Unternehmen der Region.

Personalverantwortliche,Ausbilderinnen

und Ausbildersowie

Marketingteams sind eingeladen,

ihre Azubis und dualStudierendenauf

denWettbewerb aufmerksamzumachen

und Teams

zur Teilnahme zu motivieren.

Teilnehmen können Teamsmit

zwei bis vier Personen ausUnternehmen,Schulen,

Hochschulen,

VerbändenoderKommunen der

Region HohenlohePlus.

Diebesten Beiträge werdenspäter

aktiv fürdas Standortmarketing

eingesetzt –unter anderem

in Social-Media-Kampagnenzur

Ansprache vonNachwuchskräften

in ganzDeutschland.

Attraktive Preise

und große Bühne

Neben Preisgeldern warten auch

besondere Erlebnisse aufdie Gewinnerteams

–darunter Tickets

für die Hakro MerlinsCrailsheim

oderdie Schwäbisch Hall

Unicorns inklusiveParty sowie

Rundflüge überHohenlohe.

DieEinreichungsfrist läuftbis

zum 31.August 2026.Die PreisverleihungsollimHerbstin

einemKinoinHohenlohestattfinden.Die

vollständige Ausschreibungund

Teilnahmebedingungen

finden Interessierte unter

www.hohenlohe.plus.

Hohenlohe Plus e.V. ist

ein regionales Fachkräftenetzwerk,

das sich der

Gewinnung und Sicherung

von Fachkräften für die landkreisübergreifende

Raumschaft

Hohenlohe widmet.

Durch gezielteVernetzung,

innovative Personalmarketingstrategien

und enge

Zusammenarbeit mit Unternehmen,

Bildungseinrichtungen

und Kommunen leistet

der Verein einen wesentlichen

Beitrag zur Stärkung

der Region als dynamischer

Wirtschafts- und attraktiver

Lebensstandort. National

und international präsentiert

sich der Verbund augenzwinkernd

als „geheimste

Metropolregion ever“.

Kontakt:

Geschäftsführer

Dr. Ralf Eisenbeiß

Geschäftsstelle

Stauffenbergstraße 35–37

74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/ 5801-23

www.hohenlohe.plus


16 Nachhaltigkeit

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

Transparenz alsgroßeChance

Der FertighausherstellerFertighaus Weisslegtseinen ersten Nachhaltigkeitsbericht vor.

VON ADINA BAUER

Nachhaltigkeit ist längst

mehr als ein Schlagwort in

der Baubranche –sie wird

zunehmend zum Maßstab für Unternehmen

und Kunden. Vor diesem

Hintergrund hat Fertighaus

Weiss nun erstmals einen umfassenden

Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

Grundlage ist der freiwillige

Nachhaltigkeitsberichtsstandard

für kleine und mittlere

Unternehmen(VSME).Entstanden

ist einrund 90 Seitenumfassendes

Werk mit Zahlen, Daten und Fakten,

um sichtbar zu machen, wie

das Familienunternehmen ökologische,

soziale und unternehmerische

Verantwortung versteht.

Großer Arbeitsaufwand

ohne Pflicht

„Der Aufwand für die Erstellung

des Berichts war erheblich“, gab

GeschäftsführerMichaelNoller bei

der Vorstellung zu. Vor allem die

Datenerhebung entlang der Lieferkette

stellte das Unternehmen

häufiger vor Herausforderungen,

da besonders kleine Handwerksbetriebeoder

Partnerunternehmen

Schwierigkeiten bei der Bereitstellung

entsprechender Informationen

hatten. Dennoch entschied

sich Fertighaus Weiss bewusst für

Präsentation: Für dieVorstellung des Nachhaltigkeitsberichtsbei Fertighaus Weiss warenPartner und

Bankvertretersowie diePressegeladen.

Foto: FertighausWeiss

denSchritt –obwohl keine gesetzliche

Berichtspflicht besteht.

Für das Unternehmen überwiegen

die Vorteile:Der Berichtschaffe

erstmals eine strukturierte undvergleichbare

Grundlage,Nachhaltigkeitsleistungen

transparent darzustellen.

„Jetzt habenwir es schwarz

auf weiß, können unsere Anstrengungen

nachvollziehen und belegen

–das ist eine klare Chance“,

führte Michaela Noller, Leiterin

Marketing, aus. Gleichzeitig werde

sichtbar,anwelchen Stellendie

größten Hebelfür weitere Verbesserungen

liegen.

Der Bericht betrachtet dabei nicht

nur die CO 2

-Bilanz des Unternehmens,

sondern auch Themen wie

Klimawandel, Wasser,Biodiversität,

Mitarbeiterbelange und Unternehmensführung.

Denn Fertighaus

Weiss hat ein zentrales Ziel ausgegeben:

Bis 2035 sollen die standortbezogenen

Treibhausgasemissionen

–also die Scope-1-und Scope-2-Emissionen

–um35Prozent

reduziert werden. Und die Analyse

für den Bericht zeigt,wodie größten

Emissionstreiber liegen: Bei

den direkten Emissionen aus eigenen

Quellen und den indirekten

Emissionen aus eingekaufter Energiespielt

vor allem Diesel eine entscheidende

Rolle. Deshalbsetzt Fertighaus

Weiss unter anderem auf

die Elektrifizierung des Fuhrparks.

Weitere Maßnahmen sind dieSteigerung

der Energieeffizienz, der

Ausbau der Eigenstromerzeugung

und die Dekarbonisierungder Wärmeversorgung.

Einkonkretes Beispielist dieneue

Halle 10, die als Effizienzgebäude

40 errichtetwurde.Der auf den

Dachflächen erzeugte Strom soll

künfitg direkt inder Produktion

genutzt werden. Beheizt wird die

Halle ausschließlich mit Holzabschnitten

aus der eigenen Fertigung

–ein Materialkreislauf, der

Ressourcenspart.

Noch größer ist allerdings der Einfluss

entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die sogenannten

Scope-3-Emissionen machten

im Berichtsjahr 2024 rund

97 Prozent des gesamten Corporate

Carbon Footprints aus. Besonders

relevant ist dabei die Nutzungsphase

der Gebäude. Entsprechend

konzentriert sich der Hausbauer

darauf, die Energieeffizienz

der Häuser weiter zu verbessern –

etwa durch optimierte Dämmung

und Eigenstromerzeugung. Bereits

heute sind 85 Prozent der gebauten

Häuser mit Fotovoltaikanlagen

ausgestattet.

Holzfertigbau ist im Land

im Aufwind

Auch die Holzbauweise selbst sieht

das Unternehen als wichtigen Beitrag

zur Nachhaltigkeit. Holz gilt

als nachwachsender Rohstoff und

ermöglicht eine ressourcenschonende

Bauweise. Zusätzlich setzt

Fertighaus Weiss auf zertifizierte

Standards wie das QNG-Siegel –

auch wenn der Aufwand dafür beträchtlichist:

Rund 400 Dokumente

und etwa eine Woche zusätzlicher

Dokumentationsarbeit sind

dafür erforderlich.

DasInteresse der Kunden an nachhaltigeren

Produkten sei hoch,berichtet

Michael Noller. Dass sich

dieser Trend weiter verstärkt, zeigt

auch die Entwicklung im Markt:

Der Holzfertigbau in Baden-Württembergsteuertindiesem

Jahr auf

einen Rekordzu: Rund jedes zweite

neuerrichtete Haus entsteht inzwischen

in dieser Bauweise.

Neben den großen Emissionsthemen

verfolgt Fertighaus Weiss weitere

Ansätze wie höhere Materialeffizienz

und Maßnahmen zur Förderung

der Biodiversität. Der Nachhaltigkeitsbericht

soll künftig alle

zwei Jahre erscheinen.Denn Nachhaltigkeit

wirdbei Fertighaus Weiss

als kontinuierlicher Wegund nicht

als einmaliges Projekt verstanden.

Oder wie Geschäftsführer Hans Volker

Noller sagt: „Nachhaltigkeit ist

bei uns kein Trend, sondern lange

gelebte Tradition.“

www.fertighaus-weiss.de

ADVERTORIAL

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Nachhaltigkeit als Familienauftrag:

Wie Rommelag aus Überzeugung handelt

Wenn in der öffentlichen

Debatte von Nachhaltigkeit

die Rede ist, geht eshäufig um

ambitionierte Zielsetzungen

und ferne Zeithorizonte.

Bei der Rommelag Gruppe, dem

familiengeführten Technologieunternehmenmit

Wurzeln im

Kochertal,sieht das andersaus: Die

CO 2

-Emissionsziele,die man sich

für 2030 gesetzt hatte,wurden

bereits2024 erreicht –sechsJahre

vor dem eigenen Zeitplan.

Ein Ergebnis,das zeigt:Nachhaltigkeitist

hier nicht Kommunikationsstrategie,sondern

gelebte

Unternehmenspraxis.

VomKunststoffgranulat

zum Kreislauf

Rommelag ist der Erfinderder

Blow-Fill-Seal-Technologie (BFS)

–einem vollautomatischen,

aseptischen Verfahren, bei dem

Kunststoffbehälter in einem einzigenProzessschritt

geformt, befüllt

und verschlossen werden.Was

auf denersten Blick nacheinem

klassischen Kunststoffgeschäft

klingt, ist bei genauerem Hinsehen

ein Paradebeispiel für ressourcenschonendes

Produzieren: Die

verwendeten Pharmaplastiks sind

hochrein, regranulierbar und recyclingfähig.

Am Standort Gaildorf

betreibt die Unternehmensgruppe

eine eigene Recyclinganlage,die

Kunststoffabfälleaus dergesamten

Firmengruppe demKreislauf

wieder zuführt.

Gleichzeitig spartdas BFS-Verfahrenbereits

im Produktionsprozess

Ressourcen.DaPrimärverpackungen

direktamAbfüllort ausPolymergranulat

entstehen, entfallen

vorgelagerte Komponenten wie

Glasfläschchen, Stopfen oder

Kappen –und damit auch deren

Transport, Lagerung undEntsorgung.Energieeffiziente

Maschinenkomponentenund

kurze regionale

Fertigungswege reduzieren den

CO 2

-Fußabdruck zusätzlich.

Klare Ziele,

messbare Ergebnisse

Die Rommelag Gruppehat ihre

KlimazieleimEinklang mit dem

Pariser Klimaabkommen und

den Kriterien der Science Based

TargetsInitiative(SBTi)definiert:

minus 42 Prozent der Scope-1- und

Scope-2-Emissionenbis 2030 gegenüberdem

Basisjahr2021 sowie

minus 95 Prozentbis 2050.

Für dieScope-3-Emissionen

entlang der Lieferkette giltein

Reduktionszielvon 25 Prozent bis

2030.Wichtig dabei: Rommelag

verzichtet bewusstauf denZukauf

vonCO 2

-Zertifikaten undsetzt

stattdessenauf tatsächliche Emissionsreduktion.

Die Umstellung auf 100 Prozent

Ökostrom an allen deutschen

Standorten hat bereitszueiner

Verringerung der Emissionenum

61 Prozent geführt. Ergänzend

investiert dasUnternehmen in ein

umfassendesTransitionskonzept,

das Dekarbonisierung,Energieeffizienz

unddie Modernisierung

derInfrastruktur systematisch

zusammenführt.

Ladesäulenfür Elektrofahrzeuge

an mehreren Standorten gehören

ebenso dazuwie Investitionen in

die Abwasseraufbereitung zum

Schutz regionaler Gewässer.

Nachhaltigkeit heißt auch:

Menschen stärken

WerNachhaltigkeit ganzheitlich

versteht, denkt über denökologischenFußabdruckhinaus.

BeiRommelag zeigt sich das in

derPersonalpolitik:98Prozent

der Beschäftigten haben einen

unbefristetenArbeitsvertrag,85

Prozent derAuszubildenden werdennach

Abschluss übernommen,

derFrauenanteilliegtbei über 40

Prozent. Mit inzwischenüber2.300

Mitarbeitenden weltweit verzeichnetdie

Gruppe ein organisches

Wachstum–ein Signal,das gerade

in wirtschaftlich herausfordernden

Zeiten Gewichthat.

Auch in derLieferkettesetzt

Rommelag klare Maßstäbe:

Geschäftspartner werden nach

ESG-Kriterien ausgewählt undüber

einen verbindlichen Verhaltenskodex

in die Nachhaltigkeitsstrategie

eingebunden. Gemeinsam mit

Partnern arbeitet das Unternehmen

an zukunftsweisendenLösungen

wie biologisch abbaubaren Kunststoffen.

Rommelags Pharma 2020 inSulzbach-Laufen –Ausgangspunkt fürden nachhaltigen Ausbau desStandorts

im Kochertal.

Verwurzelt inder Region,

wirksam in der Welt

Die Geschichte von Rommelag

beginnt1952 in Gaildorf,als Ingenieur

Gerhard Hansen die Firma

Thermo-Pack gründete. Heute

umfasstdie Unternehmensgruppe

zwölf Standorte in Deutschland,

derSchweiz, Indien, China und

denUSA.Dochdie Verbundenheit

mit derRegionHohenlohe-Franken

ist geblieben: Rommelag fördert

denlokalen Nachwuchs- und

Jugendsport, engagiert sichüber

die Heidrun-Hansen-Stiftung in

derKinder- undJugendhilfe und

investiert gezielt in die Standorte

vorOrt –zuletzt mitdem

Erweiterungsprojekt am Standort

Sulzbach-Laufen, dasauf moderne,

umweltfreundliche Logistiklösungen

setzt.

„Nachhaltigkeit ist füruns kein

Trend, sondern eine Verpflichtung

–gegenüber der Umwelt, unseren

Mitarbeitenden undder Gesellschaft“,soCEO

Gert Hansen. An

den messbaren Ergebnissen lässt

sichablesen, dass hinter diesen

Worten eine konsequente Strategie

steht.

Die Rommelag Gruppe versteht

sich als One-Stop-Partner

rund um dieBlow-Fill-Seal

Technologie undSpezialist für

flexible Containment-Lösungen.

Mit unseren Komplettlösungen

für Fill&Finish sind

wir starker Partner der Pharmaindustrie.

Rommelag ist

ein Familienunternehmen und

blickt auf eine fast 75-jährige

Firmenhistorie zurück.

AlsErfinder derBlow-Fill-Seal

(BFS)-Technologie revolutionierte

das Unternehmen

dieaseptischeAbfüllung von

Flüssigkeitenfür Pharmazeutika.

www.rommelag.com


Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280

Firmen &Märkte 17

Airfryer-Boom sorgt für Neubau

Spanferkel BeckinBeltersrot investiert MillionenineineneueProduktionshallemit modernen Anlagen.Die Nachfrage nach

Convenience-Produkten treibt das Wachstumdes Familienunternehmens. VON ADINA BAUER

Gefüllte Fleischbällchen,

Pork Nuggets oder Cevapcici:

Produkte, die schnell

zubereitet sind und sich unkompliziert

inden Alltag integrieren

lassen, gewinnen im Lebensmittelmarkt

zunehmend an Bedeutung.

Ein Trend, der durch neue

Essgewohnheiten und vor allem

den Boom von Heißluftfritteusen

zusätzlich an Fahrt aufgenommen

hat. Für das Familienunternehmen

Spanferkel Beck ist das

nun der Anlass für den nächsten

großen Entwicklungsschritt am

StandortNeu-Kupfer.

Mit dem Spatenstich hat Europas

größte Spanferkel-Schlachterei

Montag letzter Woche den Startschuss

für den Bau einer neuen

Produktionshalle gegeben. Dort

sollen künftig moderne Convenience-Produkte

hergestellt werden.

Die Investitionssumme bewegt

sich im unteren zweistelligen

Millionenbereich.

„Nach unserem Masterplan, dem

insgesamt fünften Bauabschnitt

2021, habe ich gedacht, unsere

Erweiterungen seien abgeschlossen.Aber

jetzt geht es weiter“,sagte

Horst Beck senior beim offiziellen

Baustart –stolz, erfreut und

nach eigenen Worten selbst ein

Startschuss: Beim Spatenstich für dieneue Produktionshalle warenmit dabei Sajad Atique, UdoKubinger

(beide Firma G+H), Ian Schölzel (Landrat Hohenlohekreis), dieGeschäftsführer Horst Beck junior, Horst Beck

senior,Jürgen Beck, Ralf Ehrler(FirmaStauch),Christoph Spieles (BürgermeisterKupferzell), SusanneSauer

und Anita Bars (beide Firma Beck).

Foto:Adina Bauer

wenig überrascht über die nächste

Wachstumsphase.

Warum das Unternehmen erneut

investiert, erklärte sein Sohn JürgenBeck

mit den veränderten Anforderungen

des Marktes: Kunden

erwarten heute zunehmend

Produkte, die schnell zuzubereiten

und einfach im Handling seien.

Gleichzeitig sei die Investition

ein klares Bekenntnis zum StandortNeu-Kupfer

und ein Signal für

nachhaltigesWachstuminder Region.

Mut und Vertrauen in die

Region

Auch derKupferzeller Bürgermeister,Christoph

Spieles, begrüßte die

Erweiterung: „Ihr Vorhaben trägt

eine klare Botschaft: Hier wird an

dieZukunft geglaubtund Sie bleiben

Ihrer Heimat treu. Spanferkel

Beck steht für unternehmerischen

Mut“, dankte erder Inhaberfamilie.

Dass sich die Nachfrage der Kunden

verändert hat, beobachtet

auch Horst Beck junior im Tagesgeschäft.

„Die jungen Leute kochen

heute anders. Natürlich gibt

es auch noch Rollbraten, aber sie

bevorzugen schnelle Gerichte für

den Airfryer.“

Um darauf zu reagieren, entsteht

nun eine rund 1000 Quadratmeter

große Produktionshalle,

deren Herzstück eine moderne

Frittier- und Garanlage für

Convenience-Produkte bildet. Dort

wird dasFleisch zunächstgeformt,

gefüllt oderpaniert. Anschließend

durchlaufen die Produkte eine

zehn Meter lange Vorfritteuse

und einen Nachgarofen. Zum Abschluss

sorgt ein Spiralfroster für

die schnelle Kühlung oder Tiefkühlung.

Nach Angaben von Horst Beck junior

sollen auf der neuen Linie

künftig rund 100 Kilogramm fertige

Produkte pro Stunde hergestellt

werden. Die Fertigstellung

der Halle ist bereits für November

geplant, Produktionsstart soll Anfang

2027sein.

„Bei Spanferkel Beck muss es immer

schnell gehen“, gab Udo Kubinger,

Geschäftsführer der G

+ H Kühllager- und Industriebau

GmbH, schmunzelnd zu. Das

Mannheimer Unternehmenist ein

langjähriger Partner vonSpanferkel

Beck. Udo Kubinger erinnerte

beim Spatenstich an die gemeinsame

Geschichte:Bereitsseit2004

habe man Gespräche geführt, ehe

2008 der Auftrag für den Neubau

derFerkelschlachtung erteilt wurde.

„Auch damals sollte der Bau

in zehn Monaten abgeschlossen

sein“, erzählte Kubinger. Seit erfolgreicherUmsetzung

dieses Auftrags

begleitetG+Hdas kontinuierliche

Wachstum derSpanferkel-

Schlachterei und war inzwischen

an vier der sechs Bauabschnitte

beteiligt.

Moderne Anlagen schonen

die Umwelt

Mitdem Neubau soll nicht nur die

Produktionerweitert werden, sondern

dank der modernen Anlagen

auch eine ressourcenschonendere

und umweltverträgliche Herstellung

ermöglicht werden. Gleichzeitig

können Verpackungsmaterialien

reduziert werden. Zum

Nachhaltigkeitskonzept gehört

zudemder weitere Ausbau derunternehmenseigenen

Fotovoltaikanlage,

um zusätzliche Energiebedarfeweitestgehend

zu decken.

www.spanferkel-beck.de

ADVERTORIAL

Rückblick: ZweiNächtevoller

Leben –XXL-Shopping-Nacht und

Night of the Bands

Der Mai 2026 stand in Crailsheim

ganz im Zeichen eines außergewöhnlichen

Wochenendes,das Besucherinnen

undBesucher aus der gesamten

Region angezogen hat und für eine

unvergleichliche Innenstadt-Atmosphäre

sorgten.Den Auftakt machte

am 8. Mai 2026 die XXL-Shopping-

Nacht. Etliche Einzelhändler öffneten

ihre Türen bis 22:00 Uhr und sorgten

teilweise mit besonderen Aktionen,

Rabatten und kulinarischen Highlights

für ein entspanntes Einkaufserlebnis

fernab des Alltagsstresses.Für den

aktiven Teil sorgten dieHandwerksjunioren

mit Unterstützung von Tobias

Messerschmidt und Kadir Sami: An

der Torwand der Volksbank Hohenlohe

EG durften die Besucher WM-Feeling

spüren und als Belohnung für jeden

Schuss ein Trikot mit nach Hause

nehmen.

Bereits einen Tagspäter,am9.Mai

2026, folgte die Night of the Bands.

Crailsheim wurde zummusikalischen

Hotspot derRegion: In 14 Locations

spielten Bands aus unterschiedlichsten

Genres.Das Publikum konnte mit

einem einmaligen Eintrittsbändchen

vonLocation zu Location ziehen und

so die musikalische Vielfalt der Stadt

erleben. Die Night of the Bands hat

sich längst als fester Bestandteil des

Crailsheimer Veranstaltungskalenders

etabliert und bewies einmal mehr,

wie Musik die Menschen zusammenbringt.

Auch in diesem Jahr zog das

Eventknapp 1.000 Musikliebhaber

an,sorgte für volle Lokale und eine

ausgelassene Stimmung in der Innenstadtbis

spät in dieNacht.

Vorschau: Das Wirtefest mit neuem

Konzept und derMarkttagmit

Behördenflohmarkt

Nachden erfolgreichen Frühjahrsveranstaltungen

richtetsichder Blick

nunauf diekommenden Highlights.

Besonders im Fokus steht das Wirtefest,

das vom 26. bis28. Juni 2026

auf dem Crailsheimer Marktplatz

und in der Lange Straße stattfindet.

Unter dem Motto „Crailsheimer

Sonntag“präsentiert sich das Fest in

diesem Jahr mit einem überarbeiteten

Konzept: Die Gastronomen der Stadt

ladenmit regionalen und internationalen

Spezialitäten zum Schlemmen

ein, begleitet von einem abwechslungsreichen

Programm mit Musik auf

zwei Bühnen. Ziel des überarbeiteten

Konzepts ist es,die gastronomische

und musikalische Vielfalt und Qualität

Crailsheimsnoch stärker in den

Mittelpunkt zu rücken und ein Fest

derBegegnung für alle Generationen

zu schaffen.

Einweiteres Highlight ist der Markttag

am 12. Juli.Neben regionalen

Produkten, Kunsthandwerk und

lokalen Spezialitäten wird der beliebte

Behördenflohmarkt am Finanzamt

wieder Teil des Programms sein.

Hier können Besucher wieder nach

Schnäppchen stöbern.Parallel dazu

findet im Spitalpark das Kinderfest

von Round Tablestatt. Dadurch wird

Gemeinsam für Crailsheim

Rückblick und Ausblick auf Veranstaltungen und Initiativen

Wieder Stadtmarketingverein Crailsheim dasLeben in der Region gestaltet.

die ganzeInnenstadt zurFlanier-,

Genuss-, und Erlebnismeile.Wer als

Standbetreiber teilnehmen möchte,

kann sich auf der Homepage des

Stadtmarketingvereins bis zum 21.06.

noch dazu anmelden.

Kooperationenfür die Stadt:Parkraummanagement

Fotowettbewerb

und Banner-Aktion mit den

Stadtwerken Crailsheim GmbH

Der Stadtmarketingverein Crailsheim

engagiert sich nicht nur fürVeranstaltungen,

sondern auch für die Weiterentwicklung

städtischer Infrastruktur

und die Förderung gemeinschaftlicher

Projekte.Ein zentrales Thema ist

aktuell die Erstellung eines neuen

Parkraummanagementkonzepts durch

die Stadtverwaltung. Der Stadtmarketingverein

hat hierzuintern eine

Sitzung mit Einzelhändlern durchge-

führt und die größtenteils einstimmigen

Ergebnisse der Verwaltungsspitze

vorgestellt, um einen Ausgleich

zwischen den Interessender Stadtverwaltung,

der Gewerbetreibenden

und denen der Kunden zu schaffen..

Das unterstreicht die Relevanz, dieder

Stadtmarketingverein auch für städtische

Belange hat.

Ein weiteres Beispiel für erfolgreiche

Zusammenarbeit ist dieBanner-Aktion,

die in diesem Jahr in Kooperation

mit den Stadtwerken Crailsheimunter

dem Motto „Crailsheim. Teil meines

Lebens“ steht. Dazu sind alle Bürger

eingeladen, ihre Verbundenheit mit

Crailsheim zu zeigen, indemsie ein

Foto machen und auf der Seite des

Stadtmarketingvereins hochladen.

Die besten werden ausgewählt, auf

Banner aufgedruckt und überden

Sommer an zentralen Orten ange-

bracht. Parallel werden dieMotive

an den überdachten Sitzbänken in

der gesamten Innenstadt zu sehen

sein. Eine Aktion, dienicht nur die

Sichtbarkeitgemeinsamer Initiativen

erhöht, sondern auch die Bürgerbeteiligung

fördert.

Zukunftsorientiert: Start der

Azubi-Akademie ab Herbst

Mit dem Herbst 2026 startet der

Stadtmarketingvereinein zukunftsweisendes

Projekt: dieAzubi-Akademie

Crailsheim. Ziel dieses neuen

Angebots istes, Auszubildenden aus

kleinenund mittleren Crailsheimer

Unternehmen überbetriebliche und

nicht-fachliche Weiterbildungsmöglichkeiten

zu bieten und sie in

ihrerpersönlichen und beruflichen

Entwicklung zu unterstützen. Das

Programm umfasst Workshops zu

Schlüsselkompetenzen wie Benimmregeln,

Finanzbildung, Kommunikation,

Staatsbildung und interkulturellem

Training. Durch dieAzubi-Akademie

solldie Attraktivität Crailsheims als

Ausbildungsstandort gestärkt und

dem Fachkräftemangel aktiventgegengewirkt

werden. Die Erwartungen

sind hoch: Schon jetzt zeigen viele

Betriebe Interesse,ihre Auszubildenden

für das Programm anzumelden.

Fazit: Stadtmarketingals Schlüssel

füreine starkeund lebendige

Stadt

Die Vielzahl und Vielfalt der Aktivitäten

desStadtmarketingvereins

Crailsheim zeigt: Hier wird nicht nur

organisiert, sondern aktiv gestaltet.

Ob durch publikumswirksameGroßveranstaltungen,

innovative Projekte,

nachhaltige Kooperationen oderdie

gezielte Förderung des Nachwuchses

–der Verein fungiert alsBindeglied

zwischenWirtschaft, Verwaltung und

Bürgerschaft. Das Engagement trägt

dazu bei,dass Crailsheim alsattraktiver

Lebens- und Arbeitsraum wahrgenommenwird,

in dem Gemeinschaft,

Innovation und Lebensqualität

großgeschrieben werden.

Stadtmarketing Crailsheim e.V.

Schweinemarktplatz 3

74564 Crailsheim

E-Mail: info@stm-cr.de

oder unter Telefon:

07951/3 009391

www.stadtmarketingcrailsheim.de


18 Firmen &Märkte

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

GutesJahrfür Schrozberger Milchbauern

DieMolkereigenossenschaft Hohenlohe-FrankenziehtinihrerGeneralversammlungeinepositiveBilanzfür dasGeschäftsjahr 2025.

Verabschiedung: GerhardLay (Aufsichtsrat),ReinholdMarkert (Vorstandsvorsitzender), SusanneDörr undMartinDörr(ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender),

Friedemann Vogt (Geschäftsführer,v.li.)und Rupert Stark vomGENO-Verband.MartinDörrwar 29 JahreimAufsichtsratder renommierten

Molkereitätig.

Foto: Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken

Die Molkerei Schrozberg

konnte im 125. Jahr ihres

Bestehens ihre starke

Position im Biofachhandel untermauern.

Laut aktuellen Biovista-Zahlen

war Schrozberg die

Top-Aufsteigermarke im Biofachhandel

2025 und festigte seine Position

unter den Top-10-Marken

der gesamten Branche. Bei einer

Gesamtanlieferung von 80,4 Millionen

Kilogramm (plus 1,1 Prozent)

entfielen bereits33,5Millionen

Kilogramm auf die Demeter-

Milch. Dieser Anteil von 41,6 Prozent

unterstreicht die erfolgreiche

Spezialisierung als weltweit größte

Demeter-Molkerei.

Das Geschäftsjahr war„voneinem

erfreulichen Umsatzwachstum geprägt“,

schreibt das Unternehmen

in einer Mitteilung. Die Erlöse stiegen

um 11,2 Prozent auf 88Millionen

Euro. Zum 1. Januar 2026

konnte die Genossenschaft zudem

die Creglinger Milchbauern als

neue Liefergruppe begrüßen, was

die Gesamtmilchmenge um weitere

neun Millionen Kilogramm

anwachsen lässt. „Die Molkerei

steht auf sehr ordentlichen Füßen

und ist für die kommenden

Aufgaben bestens gerüstet“, erklärtGeschäftsführer

Friedemann

Vogt. Die 198 aktiven Milchlieferanten

profitierten auch im Jahr

2025 von der starken Marktstellung

ihrer Genossenschaft. Die

Auszahlungspreise für konventionelle

sowie Demeter-Milch lagen

laut Prüfungsverband über dem

Durchschnitt von Baden-Württemberg

und Bayern –ein Beleg

fürdie hohe Wertschöpfung,die in

Schrozberg erzielt wird.

Um den Erfolg langfristig zusichern,

investiertdie Molkereikonsequent

in Trends und Effizienz:

Dazu will die Molkerei ihr Angebot

anproteinreichen Skyr- und

Quarkvarianten ausbauen. Dies

treffe den aktuellen Zeitgeist und

reduziere die Abhängigkeit von

schwankenden Rohstoffmärkten

deutlich. Zudem setzt das Unternehmen

auf Modernisierung. Mit

einem neuen Kühlhaus, zusätzlichen

Quarksilos und einer neuen

sechsbahnigen Abfülllinie wurden

die Kapazitäten der Molkerei

erweitert. DesWeiterensoll die

Einführung eines modernen ERP-

Systems die Prozesse weiter optimieren.

AUSBLICK Trotz aktueller Korrekturen

am Milchmarkt zu Beginn

des Jahres 2026 blickt die

Molkerei Schrozberg zuversichtlich

nach vorne. Dank der starken

Positionierung in wertschöpfungsstarken

Nischen und der

konsequenten Ausrichtung auf

Qualität und Innovation ist die

Genossenschaft hervorragend aufgestellt,

umauch künftige Herausforderungen

erfolgreich zu

meistern.

Ministerialdirektorin Isabel Kling

vom Ministerium für Ernährung,

Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Baden-Württemberg

hob in ihrem Grußwortdie besondere

Stellung derMolkereihervor.

Sie lobte die ausgeprägte Innovationskraft

derGenossenschaft, der

es beispielhaft gelinge, modernste

Hightech-Lösungen mit traditionellem

Molkereihandwerk zu verbinden

und so die Zukunftsfähigkeit

desländlichenRaums zu stärken.

Ein besonderer Moment der Versammlung

war die feierliche Verabschiedung

vonMartin Dörr,der

nach 29Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender

aus dem Amt schied.

Vorstand und Geschäftsführung

würdigten seine fast drei Jahrzehnte

währende Führung, in der

er die Molkerei maßgeblich geprägt

und deren Entwicklung aktiv

begleitet hat. „Sein Wirken gilt

als Paradebeispiel für gelebte genossenschaftliche

Werte und Beständigkeit“,

heißt esinder Mitteilung.

Die Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken

ist seit 125 Jahren

ein genossenschaftlich geführtes

Unternehmen im vollständigen

Besitz ihrer Landwirte. Als

weltweit größte Demeter-Molkerei

verbindet sie nach eigenen Angaben

ökologische Leidenschaft mit

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Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280

Kapital &Finanzen 19

Vom Schwätzenzum Machen

Eberhard Spieß fordert bei der Vertreterversammlung derVR-BankHeilbronnSchwäbischHall mehr Optimismus. Künftig setzendie

Genossen auf einVorstandstrio. VON ADINA BAUER

Bei der Vertreterversammlung

zeichneteEberhard Spies im

Maidas Bild einererfolgreichen

VR-Bank in bewegten Zeiten.

Es war seine letzte Vertreterversammlung

als Vorstandsvorsitzender,

zum Jahresende verabschiedet

er sich in den Ruhestand.

Dr. Ulrich Theileis, Präsident des

Genossenschaftsverbands Baden-

Württemberg, würdigte in seinem

Grußwort den scheidenden Vorstandsvorsitzenden

als „Persönlichkeit,

die den Mehrkampf beherrscht“.

Und vor allem bescheinigte

er ihm die Fähigkeit, Situationen

zubegreifen und auf den

Punkt damit umzugehen. In der

gemeinsamen Gremienarbeit habe

Spies stets gespürt, „wann ein

Weckruf nötigist und wann Druck

aus dem Kessel genommen werden

muss“.

Dieses Lob ging dem Bankchef

sichtbar nahe,schnellfanderaber

zu seinerbekannten Direktheit zurück:

„Das ist schön zu hören.Aber

Leute,esist Mai! Bis zumEndedes

Jahres wird gearbeitet wie sonst

auch. Es geht noch voll stramm

weiter.“

Und der Bank geht die Arbeit nicht

so schnell aus. „Die Welt hat sich

verändert“, fasste Spies zusammen.

Rohstoffknappheit, Fachkräftemangel,

Stellenabbau,

Künstliche Intelligenz und vor allem

geopolitische Spannungen

würden Unternehmen und Banken

gleichermaßen unter Druck

setzen.

REKORD Trotz des schwierigen

Umfelds zog Eberhard Spies

für die Bank eine positive Bilanz:

„Ihre VR-Bank hat insgesamt ihr

Geschäft ganz ordentlich gesteigert“,

teilte er den Vertretern mit.

Die Genossenschaftsbank erhöhte

ihre Bilanzsumme im vergangenenJahr

auf 4,89 Milliarden Euro

–ein Plus von 68 Millionen Euro

gegenüber dem Vorjahr. Das gesamte

Kundengeschäftsvolumen

gemeinsam mit den Verbundpartnern

wuchs um rund eine halbe

Milliarde Euro auf 11,3 Milliarden

Euro.

Besonders stark entwickelte sich

das Kreditgeschäft. Das Kreditvolumen

stieg von 3,4auf 3,67 Milliarden

Euro. „Das ist einRekord und

das schaffen wir sicherlich nicht

jedes Jahr. Aber es gab viel Nachholbedarf

–sowohl im gewerblichen

Kreditgeschäft als auch im

Geschäft mit dem Wohnungsbau

und den Eigenheimen“, erklärte

Spies. Von zentraler Bedeutung

sei zudem die Stärkung des Eigenkapitals

gewesen. Dieses legte um

22 Millionen Euro zu. Gerade bei

steigenden Kreditvolumina brauche

die Bank mehr Haftkapital,

um Risikenabsichern zukönnen.

Gesamtwirtschaftlich erwartet

Spies weiterhin schwierige wirtschaftliche

Rahmenbedingungen.

Die Prognosen deuteten für das

laufende Jahr auf ein nur schwaches

Wachstum, steigende Inflation

und höhere Arbeitslosenzahlen

hin. Der private Konsum dürfe

aufgrund der hohen Belastung,

nicht zuletzt durch die Energiepreise,

dagegen schwächeln. Dennochmahnte

derBankerzumehr

Optimismus: „Es geht uns immer

noch gut auf einem verdammt

hohen Niveau. Wir müssen vom

Schwätzen zum Machen kommen,

dann geht es auch weiter voran.“

Generationswechsel: FürEberhardSpies waresdie letzte Vertreterversammlung

als Vorstandsvorsitzender.

Foto: Adina Bauer

NEUAUFSTELLUNG Mit Blick

auf die Zukunft der Bank kündigte

Spies an, dass derbereitseingeleitete

Generationswechsel weiter

vorangetrieben werde. Bereits seit

Herbst 2024 arbeite die Bank daran,

ihre Organisationsstruktur anzupassen

und den Vorstand zu verkleinern.

Dazu wurden nun weitere

wichtige Schritte eingeleitet: Der

Aufsichtsrat hatte bereits frühzeitig

entschieden, dass Daniel Mohr

zum 1. Januar 2027 denVorstandsvorsitz

übernehmen wird.

Zudem wird aus dem Führungsteam

an der Spitze der Bank ein

Vorstandstrio. Der Produktionsvorstand

Uwe Schrag verlässt das

Haus auf eigenen Wunsch zum

31. Juli in einen neuenVerantwortungsbereich,

sein Kollege Timo

Wachter verlässt es bereits in den

kommenden Wochen. Der Aufsichtsrat

dankt beiden Vorständen

ausdrücklich für ihre langjährige

Tätigkeit sowie ihren Beitrag

zur erfolgreichen Entwicklung der

Bank.

In das neue Vorstandsteam wird

neben Daniel Mohr und Erwin

Haas künftig auch Markus Riegg

aufrücken. Der bisherige Bereichsleiter

wird die Gesamtverantwortung

für die gebündelten Ressorts

Produktion und Steuerung übernehmen.

„Mit der neuen Aufstellung

verbindet die Bank Kontinuität,

Effizienz und neue Impulse

gleichermaßen. Ziel ist es, die erfolgreiche

Entwicklung der vergangenen

Jahre fortzusetzen und

die Wettbewerbsposition der Bank

in einem dynamischen Marktumfeld

weiter auszubauen“, heißt

es in einer entsprechenden Pressemitteilung.

Der Aufsichtsrats- und Präsidialausschussvorsitzende

Armin Rapp

erklärthierzu: „DieVR-Bank Heilbronn

Schwäbisch Hall verfügt

über eine starke wirtschaftliche

Basis, eine hohe Kundenbindung

und eine ausgezeichnete Marktstellung.

Mit der frühzeitig geregelten

Nachfolge und der neuen

Vorstandsstruktur schaffen wir

Stabilität und Zukunftsfähigkeit

zugleich.“ Daniel Mohr betont in

diesem Kontext: „Unsere Bank hat

in den vergangenen Jahren eine

hervorragende Entwicklung genommen.

Gemeinsam mit unseren

Mitarbeitenden werden wir diesen

erfolgreichen Weg fortsetzen und

die Chancen in unseren Regionen

Heilbronn, Schwäbisch Hall und

Hohenlohe entschlossennutzen.“

www.vrbank-hsh.de

Chancen stattDefizite

Lena Baumann,Vertrauensperson der schwerbehindertenMenschen bei

der BausparkasseSchwäbischHall,sprichtüber Vorteilegemischter Teams.

Lena Baumann setzt sich jeden

Tagfür mehr Inklusion

und Vielfalt in der Arbeitswelt

ein –und dafür, Vorurteile

abzubauen und ein wertschätzendes

Arbeitsumfeld zu fördern. Seit

Dezember istsie die neue Vertrauensperson

der schwerbehinderten

Menschen in der Schwäbisch-

Hall-Gruppe. Gemeinsam mit ihrer

Kollegin Sandra Eckert vertritt

siebei der Bausparkassedie Interessen

von rund 180 schwerbehinderten

und gleichgestellten Menschen.

Ziel: Lena Baumann will Barrieren

abbauen.

Foto:Schwäbisch Hall

können. Ich bin davon überzeugt,

dass heterogene Teams inUnternehmen

mehr Kreativität entwickeln

und dadurch bessere Lösungenfinden.

So wird der Arbeitsalltagfür

alle zurBereicherung.

REGIOBUSINESS Frau Baumann,

was bedeutet das Thema

Diversität für Sie persönlich?

LENA BAUMANN Fürmichbedeutet

das Thema Diversität, dass

man jeden Menschen mit Wertschätzung

behandelt und seine individuellen

Fähigkeiten unter dem

Aspekt der Chancen und nicht der

Defizite betrachtet. Menschen mit

Beeinträchtigung sollten alswertvolle

REGIOBUSINESS Was hat Sie

bewogen,sich zur Wahl zu stellen?

LENA BAUMANN Ichweiß aus

eigener Erfahrung, wie wichtig

eine verlässliche und kompetente

Unterstützung ist,wennKrankheit

das Leben plötzlich aus der Bahn

Bestandteile einer diver-

wirft. Im Dickicht aus Sozial-

sen Gesellschaft und Mitarbeiterschaft

anerkannt werden. Schwerbehinderte

sind oft unterrepräsentiert,

obwohl sie mit einem Anteil

von 9,3 Prozent der Bevölkerung

eine große Minderheit bilden. Unsere

Ziele müssen sein, Barrieren

abzubauen, Sichtbarkeit zu erhöhen

gesetzen und Fördermöglichkeiten

waresfür mich wertvoll,eine Vertrauensperson

anmeiner Seite zu

haben, die zuhört und Orientierung

gibt –gerade wenn die eigeneKraft

fehlt.Deshalbist mirdas

Thema Schwerbehindertenvertretung

ein echtesHerzensanliegen.

und Vernetzung zu stärgesetzen

ken. Ich wünsche mir ein inklusives

Betriebsklima, in dem Menschen

so angenommen werden,

REGIOBUSINESS Wie organisieren

Sie Ihre Arbeit?

LENA BAUMANN Die Schwerbehindertenvertretung

wie sie sind, und in gemischten

überneh-

Teams ihre Fähigkeiten entfalten men bei uns zwei Personen. Meine

KolleginSandraEckertund ich

können die vielen Aufgaben damit

auf zwei Paar Schultern verteilen:

Ausschüsse, Begehungen,

regelmäßige Treffen mit der Arbeitgeberseite,

dem Gesundheitsmanagement

und der Betriebsärztin

sowie Gespräche zum Thema

Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement.

Das gibt uns

auf der anderen Seite mehr Freiräume

für persönliche Beratungsgespräche

–auch für Menschen

mit einem geringeren Behinderungsgrad.

REGIOBUSINESS Gibt es ein

Thema, das Ihnen besonders am

Herzen liegt?

LENA BAUMANN Ja, die körperliche

und psychische Gesundheitsvorsorge.

Wir planen bereits

einen Monat der Männergesundheit

im „Movember“ sowie Aktionen

und Vorträge zum Thema

Prävention zusammenmit derBetriebsärztin

und unserem Bereich

Personal.

REGIOBUSINESS Welche persönlichen

Eigenschaften halten

Siefür wichtig in Ihrer Funktion?

LENA BAUMANN Neben einem

breiten Fachwissen halte ich

ein hohes Maßansozialer Kompetenz

und Durchsetzungsvermögen

für förderlich. Mein Ziel istes, stets

die beste Lösung zu finden, die

alle Beteiligten mittragen können.

Interviewnach Vorlage

www.schwaebisch-hall.de

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BANKEN-TIPP

Anpfiff für starke Finanzen

Die Sparkasse im WM-Fieber

DieFußball-Weltmeisterschaft begeistert

Millionen Menschen rund um den Globus.

Sie steht für Teamgeist, Leidenschaft,

Zusammenhalt und den Glauben

daran, gemeinsam Großes zuerreichen.

Werte, die nicht nur auf dem Spielfeld

zählen, sondern auch im Alltag und bei

finanziellen Entscheidungen eine wichtige

Rolle spielen. Genau deshalb steht

auchbei IhrerSparkasse in denkommenden

Wochen vieles im Zeichen der WM.

❚ Wenn die besten Teams der Welt um Tore,

Punkte und den Titel kämpfen, wird auch in

unseren Filialen die Begeisterung für den

Sport spürbar. Mit kreativen Aktionen, liebevoller

Dekoration und vielen kleinen Überraschungen

greifen wir die Vorfreude auf das

sportliche Großereignis auf. Denn als Sparkasse

sind wir eng mit den Menschen in

unserer Region verbunden.Wirteilendie Themen,

die bewegen, und schaffen Begegnungen,

die über Bankgeschäfte hinausgehen.

Im Fußball entscheidet selten ein einzelner

Star über den Erfolg. Es ist das Zusammenspiel

einer Mannschaft, die sich aufeinander

verlassen kann. Ähnlich verhält es sich bei

finanziellen Fragen. Ob Sparen, Vermögensaufbau,

Eigenheim, Altersvorsorge oder die

Finanzierung eines persönlichenTraums–die

besten Ergebnisse entstehen, wenn man auf

einstarkes Team an seiner Seite setzen kann.

Unsere Beraterinnen und Berater begleiten

Sie dabei mit Erfahrung, Fachwissen und

einem offenenOhr fürIhreZiele.

Die Weltmeisterschaft erinnert unsaußerdem

daran, dass gute Vorbereitung oft den Unterschied

macht. Wer seine Strategie kennt, flexibel

bleibt und langfristig plant, erhöht die

Chancen auf Erfolg. Das gilt im Sport ebenso

Tilman Naundorf,

Bereichsleiter

Privatkunden

wie bei der Gestaltung der eigenen finanziellen

Zukunft.

Deshalb laden wir Sie herzlich ein, inden

kommendenWochen beiIhrer Sparkasse vorbeizuschauen.

Erleben Sie die besondere

WM-Atmosphäre, entdecken Sie unsere Aktionen

und kommen Sie mit uns ins Gespräch.

Vielleicht ergeben sich dabei neue Ideen für

Ihre persönlichen Finanzziele –ganz ohne

Druck, aber mit viel Leidenschaft für gute

Lösungen.

Denn eines ist sicher:

Ob auf dem Rasen

oder in Finanzfragen –

mit dem richtigen

Team im Rücken spielt

es sich einfach besser.

Wir freuen uns auf

Ihren Besuch undwünschenIhnen

eine spannende,emotionale und

erfolgreiche WM-Zeit.

Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim

Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/7540

E-Mail: info@sparkasse-sha.de

Internet: www.sparkasse-sha.de


20 Journal

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

NEWSLINE

Würth bleibt Partner im Handball

KÜNZELSAU. Würth setzt sein langfristiges Engagement

iminternationalen Handballsport fort und verlängert

die Zusammenarbeit mit den IHF Handball-Weltmeisterschaften

der Männer und Frauen bis 2029. Die

Partnerschaft umfasst

die Turniere

2027 und 2029. Bereits

im kommenden

Jahr rückt mit der

Handball-Weltmeisterschaft

der Männer

in Deutschland

eines der reichweitenstärksten

Sportereignisse

in den

Fokus, das sowohl vor Ort als auch medial ein großes

internationales Publikum erreicht. Das Handball-Engagement

ist Teil der umfassenden Sportsponsoring-

Strategie von Würth, die auf Sichtbarkeit bei internationalen

Großereignissen setzt.

pm

Karrieretag Familienunternehmen:

Talente treffenArbeitgeber

NECKARSULM. Am 10. Juli findet der 36. Karrieretag

Familienunternehmen im neuen Schulungszentrum der

Schwarz-Gruppe am Stiftsberg statt. Der Tagist eine Initiative

führender Familienunternehmer, des Entrepreneurs

Club und der Stiftung Familienunternehmen. Fachund

Führungskräfte treffen auf Inhaber und

Top-Entscheider von Familienunternehmen aus ganz

Deutschland. Namen wie Kärcher, Würth oder dm sind

ebenso vertreten wie Hidden Champions und Weltmarktführer

der Region – darunter Festo, Pero oder

Schunk. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, im

Gespräch mit Unternehmensvertretern Karriereperspektiven

zu entwickeln. Das Event richtet sich an Absolventen,

Young Professionals und erfahrene Fachkräfte aller

Fachrichtungen, insbesondere Ingenieure, Informatiker

und Kaufleute. Bewerbung zur Teilnahme bis 15. Juni:

www.karrieretag-familienunternehmen.de pm

Preis für Bausch +Ströbel

ILSHOFEN. Der Maschinenbauer Bausch +Ströbel wurde

mit dem Exzellenzpreis der Fachmesse Rapidtech 3D

ausgezeichnet. Prämiert wurde die patentierte Stopfenbahn,

die die steigenden

Anforderungen

an die

„EU-GMP-Leitlinie

Annex 1“ erfüllt. Mit

dem Bauteil lassen

sich durch additive

Fertigung Behältnisse

wie Glasfläschchen,

Karpulen oder

Spritzen mit Stopfen verschließen. Die Leitlinie definiert

Anforderungen an die Herstellung steriler Arzneimittel,

um Kontaminationsrisikenzuminimieren.

pm

Foto: Eva Manhart/kolektiff

Foto: Bausch+Ströbel

Auf gutem Kurs

DieAnsbacher Würth-TochterFEGA&Schmitt konnte sichimzurückliegenden

Geschäftsjahr mit einem leichten Plus behaupten.

Im Geschäftsjahr 2025 hat

FEGA &Schmitt Elektrogroßhandel

mit über 995 Millionen

Euro eine leichte Umsatzsteigerung

um zehn Millionen Euro

gegenüber dem Vorjahr verbuchen

können. Bestandteil der positiven

Entwicklung sei das kontinuierlich

ausgebaute Dienstleistungsportfolio,

teilt dasUnternehmen

mit. Als sogenannte Allied

Company ist FEGA &Schmitt Teil

Umsatzsteigerung: Kundennähe,Logistikund Dienstleistungsportfolio ermöglichten FEGA &Schmitt im

vergangenen Jahr eine stabile Entwicklung.

Foto: FEGA &Schmitt

des Würth-Elektrogroßhandels

und damit ein Unternehmen der

Würth-Gruppe. Der Würth-Elektrogroßhandel

ist ein europaweiter

Verbund namhafter Elektrogroßhändler

unter dem Dach von

Würth. Für das kommende Geschäftsjahr

sehen die beiden Geschäftsführer

Frank Leyser und

Bernd Eberlein eine differenzierte

Marktentwicklung. Impulse erwarten

sie insbesondere aus den

Bereichen Energieinfrastruktur,

Gebäudetechnik und Elektromobilität:

„Die entscheidende Stärke

des FEGA &Schmitt Elektrogroßhandels

ist es, Verfügbarkeit, Logistik,

Beratung und Dienstleistungsangebot

insbesondere in diesen

zukunftsweisenden Bereichen

zuverlässigsicherzustellen.“ pm

Traditionsunternehmen meldet Aus

nach fast drei Jahrzehnten

Bröckinger-Möbel-Komponentenstellt denBetrieb ein.

Schließung: Die Gaildorfer konnten mit den Marktveränderungen

nichtmehr mithalten.

Foto: BMK

Die Gaildorfer Bröckinger-Möbel-Komponenten

(BMK) wird nach fast

30 Jahren ihre Geschäftstätigkeit

Ende Juni einstellen. Eine sorgfältige

Analysehabeergeben, dassder

Betrieb wirtschaftlich nicht mehr

tragfähig sei, teilte das Unternehmen

mit. Die Schließung sei der

schwierigen wirtschaftlichen Situation

inder Möbel- und Zuliefererbranche

sowie im Laminatfußbodenbereich

geschuldet, die

derzeit zahlreiche Unternehmen

vorgroße Herausforderungen stelle.

Der Rückgang von Aufträgen

und steigende Betriebskosten hätten

sich auch im Werk in Gaildorf-

Bröckingen bemerkbar gemacht.

www.fega-schmitt.de

Hintergründe für den Auftragsrückgang

in derMöbel- und Zuliefererbranche,

die zur Schließung

geführthaben,seien insbesondere

der Einbruch des Wohnungsbaus,

Kaufzurückhaltung der Verbraucher,

hohe Kosten –insbesondere

gestiegene Energiekosten für Gas

–, Lieferkettenprobleme und ein

verschärfter internationaler Wettbewerb.

Für alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter wurde die Möglichkeitvorbereitet,

in eineTransfergesellschaft

zu wechseln. Diese

stelltdie Zahlungenfür einen Zeitraum

vonsechsbis zwölfMonaten

sicher.

pm

www.melamine-papers.com

Mehr Nähe zum

Handwerk

Investoren kaufen Zulieferer für

Luftfahrt und Logistik

TAUBERBISCHOFSHEIM. Die Beteiligungsgesellschaft

NDW Maschinenbau-Holding hat die beiden Firmen

MafiTransport-Systeme und Trepel AirportEquipmentan

die börsennotierte Industrieholding Mutares verkauft.

Die beiden am gemeinsamen Standort Tauberbischofsheim

ansässigen Unternehmen zählen zuden weltweit

führenden Herstellern von Bodenabfertigungsgeräten

und Schwerlastfahrzeugen für die Luftfahrt- und Logistikindustrie.Neben

demProduktionsstandort in Deutschland

sowie einem Servicestandort in Georgia, USA,verfügen

Mafi und Trepel über ein globales Vertriebs- und

Servicenetzwerk in mehr als 115 Ländern. Gemeinsam

erzielen die Unternehmen einen Umsatz von rund 150

Millionen Euro und beschäftigen etwa 410 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Mutares erwirbt als Private-Equity-Holding

Unternehmen in Umbruchsituationen mit

deutlichem operativem Verbesserungspotenzial, die

nach einer Stabilisierung und Neupositionierung wieder

veräußertwerden.

pm

Spezialist: Mit seinen Fahrzeugeinrichtungenaus Aluminiumhat sich

Aluca einen Namen gemacht.

Foto: Aluca

Aluca trittEnBW-Energiegemeinschaft bei.

Aluca, Anbieter von Fahrzeugeinrichtungen

aus Aluminium

mit Sitz inRosengarten,

ist der EnBW-Energiegemeinschaft

beigetreten. Damit stärkt das Unternehmen

die Präsenz bei seinen

Kunden und unterstreicht den Fokus

auf langlebige, effiziente und

nachhaltige Lösungen für den Arbeitsalltag

des Handwerks, wie es

einer Mitteilung heißt. „Als Hersteller

wollen wir da präsent sein, wo

das Handwerk arbeitet, entscheidet

und sich informiert“, sagt Vertriebsleiter

Armin Pachner. Die

EnBW-Energiegemeinschaft sei die

Plattform für praxisnahen Wissenstransfer

rund um die Energiewende.

„Genau dort möchten wir

uns künftigeinbringen.“ Die Energiegemeinschaft

unterstützt Elektrobetriebe,

Betriebe im Bereich Sanitär,

Heizung, Klima Schornsteinfeger,

Planer und weitere Akteure

mit Fortbildungen, Mediathek-Inhalten,

Expertennetzwerken und

Veranstaltungen rund um Themen

wie moderne Gebäudetechnik

oder auch Wärmelösungen.

Aluca ergänze dieses Angebot um

Best Practices aus der mobilen Arbeitswelt:

„sichere, modulare und

leichte Fahrzeugeinrichtungen, die

Prozesse beschleunigen, Material

schützen und Touren effizienter

machen“. Mit der Energiegemeinschaft

baut Aluca sein Netzwerkim

Handwerkersektor weiter aus. pm

www.aluca-world.com


Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280

Journal 21

ZweiSieger aus der Region

Der renommierte „BestManaged Companies Award“geht dieses Jahr unter andereman

den Ventilatorenbauer Ziehl-Abegg undden Flugzeugsitzhersteller Recaro AircraftSeating.

Der Ventilatoren- und Motorenhersteller

Ziehl-Abegg

gehört erneut zu den bestgeführten

mittelständischen Unternehmen

Deutschlands. Das Industrieunternehmen

wurde beim

„Best Managed Companies Award

2026“ bereits zum dritten Mal in

Folge ausgezeichnet. Vergeben

wird der Preis von Deloitte Private

gemeinsam mit dem Bundesverband

der Deutschen Industrie

(BDI), der Frankfurter Allgemeinen

Zeitung sowie der UBS.Insgesamt

wurden bundesweit 38 Unternehmen

ausgezeichnet.

Mit der Auszeichnung werdenUnternehmen

für erfahrene Führungsteams,

operative Exzellenz

sowie zukunftsorientierte

Geschäftsprozesse gewürdigt.

Die Teilnehmer durchlaufen einen

umfassenden Evaluierungsprozess,

einschließlich detaillierter

Interviews zur Bewertung der

loyer Branding und Mitarbeitergewinnung.

Aufmerksamkeit erregt

Ziehl-Abegg unter anderem

mitseinen Aktivitätenauf TikTok,

der strategischen Ausrichtung bis

hin zur operativen Exzellenz. Mit

besonderem Stolz erkenne ich das

hohe Maß an Engagement und

Leistung in vier zentralen Dimensionen:

eigenen E-Sports-Formaten sowie Verantwortungsbewusstsein an,

Strategie, Produktivität &

Innovation, Unternehmenskultur

den Social Media Days und dem AI

Communication Award.

mit dem unsere Teams täglich zu

unserem gemeinsamen Erfolg beitragen.

&Engagement sowie Finanzen & Ziehl-Abegg setzt Akzente mit

Daher betrachte ich diese

Unternehmensführung. Die unabhängigeJurybesteht

technologischen Entwicklungen Auszeichnung auch als Anerkennung

aus Vertre-

tern aus Wissenschaft, Wirtschaft

und Medien.

„Die erneute Auszeichnung bestätigt

unseren Weg. Technologie,

Internationalität und wirtschaftlicher

Erfolg sind wichtig –entscheidend

sind aber die Menschen

im Unternehmen“, sagt Joachim

im Bereich Energieeffizienz und

Nachhaltigkeit. Dazu zählen das

bionische Design moderner Ventilatorensowieein

neu entwickelter

ferritbasierter Aufzugsmotor,

der ohne Seltene Erden auskommt

und so die Abhängigkeitvon kritischen

Rohstoffen deutlich verringert.Die

Innovationwurde auf der

genau dieses hochmotiviertern

ten Einsatzes“, sagtePeter Müller,

Chief Financial Officer von Recaro

Aircraft Seating und der Recaro

Holding.

„Wir sind sehr stolz darauf, erneut

zu den bestgeführten Unternehmen

Deutschlands zugehören.

Diese Auszeichnung bestätigt

Ley, Vorstandsvorsitzender von Hannover-Messe 2026 präsentiert die Stärke unserer Werte, unseren

Ziehl-Abegg. „Gerade in Zeiten

großer Veränderungen braucht es

Orientierung, Verlässlichkeit und

Teams, die Verantwortung übernehmen.“

Ziehl-Abegg beschäftigt weltweit

und für den Hermes-Award nominiert.

Recaro ebenfalls

ausgezeichnet

Teamgeist sowie die konsequente

Umsetzung unserer strategischen

Ziele. Gemeinsam werden wir unseren

erfolgreichen Weg fortsetzen,

unsere ambitionierten Ziele

von zehn Prozent Wachstum

5800 Mitarbeitende und gehört international

Auch Recaro Aircraft Seating, pro Jahr erreichen, eine exzellente

zu den führenden Un-

ternehmen in der Luft-, Regel- und

Antriebstechnik. Das Unternehmen

setzt neben technologischen

Entwicklungen auch auf neue

Wege in Kommunikation, Emp-

weltweit führender Anbieter von

Flugzeugsitzlösungen, wurde erneut

mit dem Award 2026 ausgezeichnet.

„Diese Auszeichnung

würdigt die Stärke unserer Organisation

in all ihrerVielfalt–von

Kunden- und Mitarbeiterzufrieternehmen

denheit vorantreiben und neue

Maßstäbe in der Luftfahrtindustrie

setzen“, sagt Mark Hiller, CEO

&Shareholder von Recaro Aircraft

Seating sowie CEO derRecaro Hol-

Energieverlust: Die ZEAG verbuchteunteranderemaufgrund der

wirtschaftlichen Lage sinkendeVerbrauchszahlen.

Foto:ZEAG

Übergabe: Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender vonZiehl-Abegg (Mi.) undFührungskräftedes Unternehmens

freuensich über denPreis.

Foto: Ziehl-Abegg

ding. „Best Managed Companies

zeichnet herausragende Unternehmensführung

aus,die Stabilität

schafft und sich nicht auf vergangenen

Erfolgen ausruht. Hinter

Recaro steht ein motiviertes

Team, das auf Basis starker Werte

Verantwortung übernimmt –für

seine Mitarbeitenden, den Markt

und die Gesellschaft. Dies wird ergänzt

durch eine ausgeprägteUnternehmenskultur,

die wirtschaftliche

Stärke konsequent mit einem

klaren Beitrag zum Gemeinwohl

verbindet“, betont Markus

Seiz, Director bei Deloitte Private

und Head of Best Managed Companies

Programms.

Der „Best Managed Companies

Award“ wurde in den 1990er-Jahren

von Deloitte in Kanada gegründet

und wird inzwischen in

mehr als 45 Ländern vergeben.

Ziel der Auzeichnung ist es, besonders

erfolgreich geführte mittelständische

und familiengeführte

Unternehmen sichtbar zu machen

und international zu vernetzen.

mst

Plus bei weniger

Energieverbauch

Die ZEAG Energie AG hat das

Geschäftsjahr 2025 trotz

eines schwierigen energiepolitischen

und wirtschaftlichen

Umfelds mit einem Plus

abgeschlossen. Für ihre geplanten

Investitionen in die nachhaltige

Energiezukunft der Region

Heilbronn-Franken sieht sie sich

gut aufgestellt. Der Jahresüberschuss

derZEAG lag nachSteuern

bei rund 47 Millionen Euro. Ausschlaggebend

für denErgebnisanstieg

gegenüber dem Vorjahr war

insbesondere ein Sondereffekt aus

dem Verkauf von Grundstücken

in Neckarwestheim und Gemmrigheim.

Der um Sondereffekte

bereinigte Jahresüberschuss lag

mit elf Millionen Euro auf Höhe

www.ziehl-abegg.com

www.recaro-as.de

Heilbronner ZEAG Energiezufrieden mit 2025.

der prognostizierten Planungen.

Dabei hatte im vergangenen

Jahr insbesondere ein verändertes

Verbrauchsverhalten inIndustrie

und Gewerbe negativen Einfluss

auf das Ergebnis: Der Energieabsatz

sank um 18 Prozentpunkte

im Vergleich zum Vorjahr.

Gleichzeitig erhöhtesichder Wettbewerbsdruck

durch neue Marktteilnehmer

sowie durch dieanhaltend

schwache gesamtwirtschaftliche

Entwicklung. Das bedeutete

einen insgesamt geringeren Energiebedarf.Zudem

dämpften unterdurchschnittliche

Windverhältnisse

die Erzeugungsleistung und

damitdas Ergebnis. pm

www.zeag-energie.de

NEWSLINE

Großhändler Reißer jetzt mit

Dreierspitze

REGION. Das Böblinger Familienunternehmen Reißer,

Großhändler für Sanitär,Heizung und Klima mit Niederlassungen

in Heilbronn

und Schwäbisch

Hall, hat sich

neu aufgestellt: Mit

Jessica und Marten

Reißer (li.) übernimmtdie

fünfte Generationdie

Leitung.

Die beiden bilden

künftig eine Dreierspitze

mit Vorstand

Alexander Bruggner.Der bisherige Vorstandsvorsitzende

Guntram Wildermuth-Reißer wechselt in den Aufsichtsratals

Vorsitzender.

pm

NächsteArbeitsmarktdrehscheibe

REGION. Die Arbeitsmarktdrehscheibe der Wirtschaftsinitiative

Hohenlohe geht indie nächste Runde. Ziel ist

es, Unternehmen mit Personalbedarf und Unternehmen

mitPersonalüberhang miteinander zu vernetzen und auf

diesem WegFachkräfte im Hohenlohekreis und im Landkreis

Schwäbisch Hall zu halten. Das Online-Format ist

kostenfrei. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmensvertreter

sowie Personalverantwortliche aus der

Region. Der nächste Termin findet am Donnerstag, 25.

Juni,von 9bis 10 Uhrper Microsoft Teamsstatt. Anmeldung

und weitere Informationen: https://eveeno.

com/374822066.

pm

Social Media im Tourismus

REGION. Die IHKHeilbronn-Frankenbietet am Dienstag,

30.Juni, von 14 bis 15 Uhrein kostenfreies Webinar zum

Thema „Social Media als Erfolgsfaktor im Tourismus“

an. Das Webinar gibt Orientierung über die verschiedenenPlattformen

undvermittelt Grundlagen zumpassenden

und zielgerichteten Einsatz von Social Media im eigenen

Unternehmen. Angesprochen sind kleine und

mittlere Unternehmen aus der Tourismusbranche, insbesondere

Betreiber von Unterkünften und Gastronomiebetrieben

sowie Anbieter von touristischen Erlebnissen.

Informationen und Anmeldung in der Rubrik

Veranstaltungen aufwww.ihk.de/heilbronn-franken. pm

Distelhäuser gibt es jetzt frisch

vom Fassabfüllroboter

TAUBERBISCHOFSHEIM. Die Distelhäuser Familienbrauerei

hat mit einer neuen Fassabfüllanlage einen

wichtigen Schritt in ihrer technischen Weiterentwicklung

vollzogen. Nach der

Erneuerung des Läuterbottichs

und der

Modernisierung des

Filterkellers sei dies

die dritte große Investition

innerhalb

von drei Jahren. Die

Anlage setze Maßstäbe

in puncto

Energie- und Ressourceneffizienz

und ermögliche besonders beim Wärmeverbrauch

deutliche Einsparungen.

pm

Wirtschaft trifft auf KI

HEILBRONN. Wie gelingt der Transfer von Künstlicher

Intelligenz aus der Forschung in die unternehmerische

Praxis? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung

„Wirtschaft meets angewandte KI-Forschung“, zu

der die IHK Heilbronn-Franken Anfang Juni gemeinsam

mit den Heilbronner Forschungs- und Innovationszentren

der Fraunhofer-Gesellschaft eingeladen hatte. Rund

150 Führungskräfte und Unternehmensvertreter kamen

in der IHKzusammen,umsich überaktuelle Entwicklungen

zu informieren.ImZentrum der Veranstaltung standen

neben Impulsvorträgen der direkte Austausch und

das Erlebenvon KI-Anwendungen.

pm

Foto:Fabio Bosco

Foto: Distelhäuser


22 Firmen &Märkte

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

HohenlohePlus wächst

Auf der Mitgliederversammlung werdenneueFachkräftekampagnen vorgestellt.

Entlastung fürs

Stromnetz

Die Mitgliederversammlung

von Hohenlohe Plus

e.V. Mitte Mai im Crailsheimer

Rathaus machte deutlich:

Das regionale Netzwerk

entwickelt sich dynamisch weiter

und treibt seine Projekte zur

Fachkräftesicherung konsequent

voran. Nahezu die Hälfte der aktuell

91 Mitglieder war bei der

Versammlung vertreten.

Zu Beginn begrüßte der Crailsheimer

Oberbürgermeister Dr.

Christoph Grimmer die Teilnehmer.

Als derzeitiger Vorsitzender

des Vereins hob er die positive

Entwicklung von Hohenlohe

Plus hervor. Der Verein habe in

den vergangenen Jahren wichtige

Projekte angestoßen und sich

als starke Plattform für dieRegion

etabliert.

Im anschließenden Geschäftsbericht

zog Eisenbeiß eine positive

Bilanz. Seit der letzten Mitgliederversammlung

konnten 17

neue Mitglieder gewonnen werden.

Damit zählt Hohenlohe Plus

inzwischen 91 Mitglieder,darunter

15 Städte und Kommunensowie

71 Unternehmen ausder Region.

Beteiligung: Knapp dieHälfte aller Mitglieder informiertesichbei

der Versammlung über dieEntwicklungdes Vereins. Foto:Hohenlohe Plus

NETZWERK Auch die Netzwerkund

Veranstaltungsarbeit wurde

weiter ausgebaut. Im vergangenen

Jahr organisierte der Verein

insgesamt elf Workshops sowie

zwei große Netzwerktreffen.

Erfolgreich etabliert habe sich

zudem das Format Digi-Lunch+,

eine digitale Mittagspause für

Mitglieder, die mittlerweile alle

zwei Monate stattfindet.

Ein Schwerpunkt der Mitgliederversammlung

lag auf der Weiterentwicklung

der regionalen

Fachkräftekommunikation.

Im vergangenen Jahr hatte Hohenlohe

Plus einen Strategiewechselbei

seinenSocial-Media-

Aktivitäten beschlossen. Die Inhalte

richten sich künftig gezielt

an Fachkräfteaußerhalbder Region

und sollen sowohl die Vorzüge

Hohenlohes als auch die

Stärken der Arbeitgeber sichtbar

machen. Dafür wurden konkrete

Zielgruppen und sogenannte

Personas definiert. Im Fokus

stehen insbesondere junge Menschen

am Beginn ihres Berufslebens

sowie Menschen in der

Phase derFamiliengründung.

Auchwirtschaftlich steht derVerein

solide da. Eisenbeiß präsentierte

den Jahresabschluss für

das Geschäftsjahr 2025, das mit

einem vierstelligen Überschuss

abgeschlossen werden konnte.

Im weiteren Verlauf der Versammlung

wurden aktuelle Projekte

vorgestellt. Kevin Zora von

der Marketingagentur Via Studios

und Viktor Jedich vom IT-

Dienstleister Sysperto präsentierten

dieneu entwickelte Landingpage

mit integrierter Stellensuchfunktion.

Diese soll künftig

als zentraler Einstiegspunkt für

verschiedene Kampagnen zur

Fachkräftegewinnungdienen.

PLÄNE Darauf aufbauend stellte

Geschäftsführer Ralf Eisenbeiß

mehrere geplante Kampagnen

vor. Neben einer neuen

Kampagne rund um den erfolgreichen

Imagefilm „Hohenlohe

–die geheimste Metropolregion

ever“ sind auch eine regionale

Plakatkampagne sowie ein

Filmwettbewerb für Schülerinnen

und Schüler, Auszubildende

und Studierende geplant. Diedafür

notwendigen Mittel wurden

bereits imvorgestellten und von

den Mitgliedern beschlossenen

Wirtschaftsplanberücksichtigt.

Zum Abschluss informierte Eisenbeiß

über denaktuellenStand

der Gründerinitiative Hohenlohe4Talents.

Dort steht indiesem

Jahr bereits die sechste Pitch-

Runde an.Seit demStartder Initiative

konnten bislang 17 Gründerteams

unterstützt und gefördert

werden.

pm

www.hohenlohe.plus

Ingenia bringtleistungsstarkes

Batteriespeichersystem nach Crailsheim.

Im Crailsheimer Stadtteil

Onolzheim entsteht das bislang

größte Batteriespeichersystem

im Landkreis Schwäbisch

Hall. Mit ihrer Unterschrift besiegelten

Schaper Energies aus Herford

und Ingenia Projects aus

Großprojekt: Geplant ist der

größte Batteriespeicher im Landkreis

Schwäbisch Hall. Illustration: Ingenia

Kirchberg an der Jagst die Umsetzung

ihres ersten gemeinsamen

Batteriespeicherprojekts. Das Projektumfasst

ein sogenanntesnetzdienliches

Batteriespeichersystem.

Darunterversteht man Stromspeicher,

die nicht nur den Eigenbedarf

decken,sondern auchdas öffentlicheStromnetz

entlasten. Das

System von Schaper und Ingenia

hat eine Anschlussleistung von

zwölfMegawatt und eineSpeicherkapazität

von 24Megawattstunden.

Der Anschluss erfolgt am Umspannwerk

Onolzheim desNetzbetreibers

Stadtwerke Crailsheim. Als

Generalunternehmerverantwortet

Schaper Energies im Auftrag von

Ingenia die technische Planung,

Beschaffung der Komponenten,

Inbetriebnahme sowie die erforderlichen

Zertifizierungen. Hinzu

kommt ein Energiemanagementsystem

inklusive Monitoring. Ingenia

kümmert sich als Projektentwickler

um den Tief- und Fundamentbau,

die Baugenehmigung,

die Bauleitung und den Netzanschluss.

Außerdem ist Ingenia für

die finanzielle Strukturierung des

Projektes verantwortlich und somit

auch für die Beschaffung der

Finanzmittel. Betrieben wird die

Batterie von einer eigens gegründeten

Betreibergesellschaft, die

vonIngeniageführtwird. adm

www.ingenia-projects.com

ADVERTORIAL

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Die Bank imUnternehmen

Win-Win-Situationmit der pauschaldotierten Unterstützungskasse

Steigende Kosten, wachsender

Fachkräftemangel und ein

erschwerter Zugang zuFinanzierungsmitteln

stellen viele

mittelständische Unternehmen

vor Herausforderungen. Gleichzeitig

suchen Unternehmer

nach Möglichkeiten, Mitarbeiter

langfristig zubinden

und finanzielle Spielräume zu

schaffen.

Eine interessante Lösung bietet

die pauschaldotierte Unterstützungskasse

(pdUK). Sie gehört zu

den fünf Durchführungswegen der

betrieblichen Altersversorgung

und verbindet die Vorteile einer

Betriebsrente mit zusätzlichen

unternehmerischen Gestaltungsmöglichkeiten.

„Viele Unternehmer kennen die

klassische Direktversicherung.

Die pauschaldotierte Unterstützungskasse

wird dagegen häufig

übersehen –obwohl sieerhebliche

Vorteile für Liquidität undUnternehmensentwicklung

bieten kann“,

erklärt WolfgangKurz, Geschäftsführer

der Wealthgate Insurance

GmbH.

Andersals bei vielen anderen

Versorgungssystemen fließendie

Beiträgenicht unmittelbar als

Versicherungsprämien an einen

externenAnbieter.Stattdessen

verbleibt die Liquiditätzunächstim

wirtschaftlichen Einflussbereichdes

Unternehmens.

Bereits Unternehmen mitrund25

Mitarbeitern können vondiesem

Modell profitieren. Ein aktuelles

Beispiel ist die Vitalwelt Apotheke

in Michelfeld. Dort wird derzeit

für rund 70Beschäftigte eine pauschaldotierte

Unterstützungskasse

Wolfgang Kurz, Geschäftsführerder Wealthgate InsuranceGmbH, Schwäbisch

Hall,begleitet Unternehmen beim Aufbau ihrerbetrieblichen Altersvorsorge.

eingeführt, um die betriebliche

Altersversorgungauszubauenund

gleichzeitig zusätzliche finanzielle

Handlungsspielräume zu schaffen.

WandeltbeispielsweiseeineMitarbeiterinmonatlich

100 Euro ihres

Gehalts in eine Betriebsrente um,

reduziert dies die Lohnnebenkosten

des Unternehmens. Gleichzeitig

entsteht Versorgungskapital,das

innerhalb der Systematik der

Unterstützungskassewirtschaftlich

im Unternehmengenutztwerden

kann.

Diedarausentstehenden Mittel

können beispielsweiseeingesetzt

werden, um Investitionenzu

finanzieren,Kontokorrentlinien zu

reduzieren oder zusätzliche Erträge

zu erwirtschaften. Gerade in Zeiten

steigender Finanzierungskosten

kann dies ein interessanterVorteil

sein.

Neben dem Liquiditätseffekt

ergeben sich –abhängig von der

konkreten Ausgestaltung –weitere

steuerlicheVorteile.

DieDotierungen können im gesetzlichen

Rahmen steuerlich geltend

gemacht werden. Darüberhinaus

bietet die Unterstützungskasse eine

hohe Flexibilitätbei derGestaltung

Foto:©contrastwerkstatt/adobe.stock.com

betrieblicherVersorgungszusagen.

„Die pauschaldotierte Unterstützungskasse

schafft Spielräume für

Unternehmer.Sie verbindet Mitarbeiterbindung,

Altersversorgung

und unternehmerische FinanzierungsstrategienineinemSystem“,

so Wolfgang Kurz.

Unter demStrich profitieren beide

Seiten: Mitarbeiter erhalten eine

attraktive zusätzliche Altersversorgung,

während Unternehmen

ihre Liquidität stärken und ihre

Unabhängigkeitvon klassischen

Finanzierungswegen erhöhen

können.

Vorteile Info

Informationsveranstaltung

für Unternehmer

Wie funktioniert die

pauschaldotierte Unterstützungskasse

in der Praxis? Für

welche Unternehmen lohnt sie

sich besonders? Welche steuerlichen

und wirtschaftlichen

Vorteile sind möglich? Diese

Fragen beantwortet eine Expertenrunde

imRahmen einer

Informationsveranstaltung am

9. Juli 2026 von 17:00 bis

20:00 Uhr im Landhotel Steigenhaus

inUntermünkheim.

Die Teilnehmerzahl ist auf 40

begrenzt.

Anmeldung:

E-Mail:

wolfgang.kurz@wealthgate.de

Telefon: 0791 /20219680

Oder einfach den QR-Code

scannen.

Vorteile der

pauschaldotierten Unterstützungskasse

auf

einen Blick

•Mitarbeiterbindung

durch eigene

Betriebsrente

•Steuerlast senken

•Liquidität erhöhen

•Vermögen gezielt

aufbauen

•Flexibilität für

Unternehmer


Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280

Firmen &Märkte 23

Immer schön cool bleiben

Der Datenhunger der Welt,scheint es,kennt keineGrenzen. EinUnternehmen,das davon profitiert, ist Bürkert. Die Ingelfinger bereiten

sich mit einer neuartigen Kühlungsmethode fürRechenzentren aufden Boom vor. VON ANTONIO DE MITRI

Suchen Sie zurzeit eine Stelle?

Anklopfen bei Bürkert

lohnt sich. Die Anbieter von

Mess-, Steuer- und Regelungssystemen

für Flüssigkeiten und Gase

–kurz Fluidtechnik –suchen zurzeit

gleichinmehreren Bereichen

Business-Development-Manager

in leitenden Funktionen.

Kein Wunder, denn: Die Ingelfinger

stoßen mitTempoinBereiche

vor,aus denen sich die Geschäftsmodelle

der Zukunft ergebenkönnen.

New Food ist so ein Beispiel.

So hat Bürkert mit der indischen

DDE Bioengineering einen der

weltweit größten Bioreaktoren zur

Züchtung von Zellkulturen gebaut.

Als strategischer Investor hat

sich das Unternehmen außerdem

Projektmanager: Oliver

Hofmann erwartet zahlreiche

neue Einsatzfelder. Foto: privat

an dem in Gießen gegründeten

Start-up Green Elephant Biotech

beteiligt, das sich auf Zellkultivierung

in der Pharmabranche spezialisierthat.

Und jetzt Rechenzentren. „Andem

Thema kommt man praktisch

nicht mehr vorbei“, weiß Projektmanager

Oliver Hofmann. Der

Boom bei Künstlicher Intelligenz

lässtdie Serverfarmen weltweit regelrecht

explodieren. Laut einer

aktuellen Untersuchung von Bain

&Companykönnte sich die globale

Rechenleistung binnen vier Jahren

auf 163 Gigawatt verdoppeln.

Mit dem Ausbau der Rechenzentren

steigtauch der Energiebedarf.

Liegt er Schätzungen zufolge heute

schon bei weltweitrund 450Terawattstunden,

so wird es bis 2030

das Doppelte sein.

Das Problem: Bis zu 40 Prozent

entfallen dabei allein aufdie Kühlung

der Serverräume. Das Prinzip

ist denkbar einfach: Ventilatorenpusten

kühle Luft auf die Prozessoren.

Doch die Methode stößt

an ihre physikalischen Grenzen.

Experten sprechen deshalb von

einem bevorstehenden Paradigmenwechsel:

Statt mit Luft wird

künftig immer häufiger mit Flüssigkeit

gekühlt –mit Wasser oder

speziellen Kühlmitteln. Die Rede

ist von „Direct-to-Chip Liquid Cooling“.

„Hier winken uns in den

Komponente: Beuteile wieder Durchflussmesser FlowWavevon Bürkert eigenen sich künftigfür Systeme

zur Flüssigkühlung von Rechenzentren.

Foto: Bürkert

kommenden Jahren zahlreiche

Einsatzfelder“, so Projektmanager

Hofmann. Bei der Kühlung

von Rechenzentren mit Flüssigkeit

kommen Leitungen zum Einsatz,

oder besser: ein ausgeklügeltes

System von Leitungen –angefangen

von großen Rohren bishin

zu kleinsten Kanälen, die direkt

aufdie Prozessoren einwirken. Mikrofluidik,

nennt man das. Hinzu

kommt eine Vielzahl von Steuerungs-

und Überwachungskomponenten,

die Bürkert imSortiment

hat. „Wir haben Standardkomponenten

für praktisch jedes

Einsatzgebiet in der Fluidtechnik,

und wir haben die Systemhäuser,

die kundenindividuelle Systeme

bauen.“ Aus beidem will das Unternehmen

Marktpotenziale erschließen.

Und deshalb sein Business

Development ausbauen.

Noch, räumt Hofmann ein, steht

die Firma relativ am Anfang. Erst

Flüssigkühlungtut dem Wasser gut

im letztenJahr fielmit einem Studienprojekt

am Karlsruher Institut

für Technologie (KIT) der

Startschuss für eine intensivere

Beschäftigung mit dem Themenfeld.

Das Projekt, bei dem Hofmann

als Mentor fungierte, habe

„viele spannende Erkenntnisse“

geliefert:Wie sieht dasRechenzentrum

der Zukunft aus? Wie muss

es gekühlt werden? Wie kann die

Abwärme genutzt werden?

Die Luftkühlung, auch das eine

Erkenntnisaus derUntersuchung,

werde nie ganz verschwinden, ist

Hofmann sicher. Zwar weist Flüssigkühlung

eine deutlich höhere

Energieeffizienz auf: Der sogenannte

„Power Usage Effectiveness“

–oder kurz PUE-Wert –

liegt bei klassischer Luftkühlung

um 1,3 bis 1,6, während die Flüssigkühlung

Direct-to-Chip geringere

Werte um1,1 oder niedriger

erreicht. Ähnlichgut schneidetdas

„Immersion Cooling“ ab,bei dem

die Server komplett in Kühlflüssigkeit

eingetaucht werden. „Aber

bis dahin“, prognostiziert Oliver

Hofmann, „ist es noch ein sehr

weiter und kostspieligerWeg.“

www.buerkert.de

Nicht nur der PUE-Wert ist in modernen KI-Rechenzentren eine entscheidende Größe,auch der Wasserverbrauchist

relevant.Maßgeblichist hier der Wassernutzungsgrad in Kubikmetern Wasser pro Kilowattstunde

Energie,WUE genannt (Water Usage Effectiveness). Experten zufolge liegt er bei Luftkühlung mit Verdunstung

bei circa 1,8 Litern pro Kilowattstunde.Wasser kommt dabei zum Einsatz,umdie Temperatur aus den

Serverräumen über Verdunstungsprozesse an die Umwelt abzugeben und damit ausdem Rechenzentrum zu

holen. Auchhier kann die Flüssigkeitskühlung innerhalbder Serverräume zukünftig zu einerEinsparung von

Wasser bei der Kälteerzeugung außerhalbdes Rechenzentrums führen.

Ausbau in Osteuropa und am Stammsitz

Beschäftigte von EBM-Papst dürfen sich freuen: DerHersteller von Ventilatoren expandiert in Rumänien und Mulfingen.

VON ANTONIO DE MITRI

Die EBM-Papst-Gruppe hat

im rumänischen Oradea

einen neuen Standort eröffnet.

Mit einem Investitionsvolumen

von rund 30 Millionen

Euro setzt der Weltmarktführer

von Ventilatoren und Motoren damit

einen Meilenstein seiner „Local

for local“-Strategie und stärkt

die Nähe zu Kunden und Partnern

in Osteuropa.

BÜNDELUNG Der neue Standort

vereint verschiedene Funktionen

insich: Neben dem Ausbau

der Produktionskapazitäten

wurden auch ein ForschungsundEntwicklungszentrum

für die

Konzeption und Erprobung neuer

Generationen von Ventilatoren

sowie ein zentraler Servicebereich

zur Unterstützung internationaler

Geschäftsprozesse der Gruppe geschaffen.

„Mit dem neuen Standort

bündeln wir Produktion, Entwicklung

und Services in Osteuropa

und stärken damit unsere Reaktionsfähigkeit

für europäische

Kunden deutlich“, sagt FrankMayer,

Chief Operations Officer der

Unternehmensgruppe. Der Neubau

in Rumänien ist das Ergebnis

der strategischen Neuausrichtung

von EBM-PapstinOsteuropa.

Nach dem Verkauf des Geschäftsbereichs

der Antriebstechnik an

Siemens im vergangenen Jahr

stand das bisher genutzteGebäude

in Rumänien für die Lufttechnikproduktion

nicht mehr zur Verfügung.Mit

dem neuen Werk schaffe

EBM-Papst, wie esineiner Mitteilung

heißt, einen Standort,

„dersowohlbestehendenals auch

künftigen Mitarbeitenden optimale

Bedingungen fürZusammenarbeit,Innovation

und nachhaltiges

Wachstumbietet“.

AUSBAU In den kommenden

fünf Jahren plant das Unternehmen

weitere Arbeitsplätze aufzubauen

–insbesondere in den Bereichen

Produktion, Service und

Administration. Aktuell beschäftigt

EBM-Papst rund 200 Menschen in

Neue Stellendank Boom bei Rechenzentren

EBM-Papst erweitert seine Produktion auchamStandortMulfingen

und schafft neue Arbeitsplätze. Hintergrund istdie starkeNachfrage

nach Ventilatoren, insbesondere für Rechenzentren. Dabei entstehen

nach Angaben des Unternehmens neue Stellen in der Produktion

im unteren dreistelligen Bereich –vor allem in den Bereichen

Montage sowie computergesteuerte Fertigung. EBM-Papst produziert

Ventilatoren, die weltweit in Rechenzentren zumEinsatzkommen.

In Mulfingen liegt der Schwerpunkt auf großen Baugrößen.

Rumänien. Der Bau des Standorts

wurde innerhalb von zehn Monaten

auf einem rund 5,5 Hektar großen

Grundstück realisiert. Bei Planung

und Umsetzung lag der Fokus

auf Energieeffizienz und nachhaltiger

Flächennutzung. Dazu

zählen unter anderem ein intelligentes

Gebäudemanagementsystem,

Photovoltaikmodule zur Eigenstromversorgung

sowie begrünte

Flächen auf dem Gelände.

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Mehrpreis möglich.

Der Küchentreff GmbH

Investition: Frank Mayer überreicht DeliaUngur, Geschäftsführerin vonEBM-Papst Rumänien,eine goldene

Version desersten Ventilators,der am neuen Standort produziert wurde.

Foto: EBM-Papst

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seit 2004


24 Firmen &Märkte

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

Jetzt die Weichen für morgen stellen

Die Fachkräftetagebringen Unternehmenund Arbeitnehmer zusammen.InteressierteFirmen können sichdie letztenPlätzesichern.

Die wirtschaftliche Lage ist

derzeitalles andereals einfach.

Kriege und Krisen, politische

Unsicherheiten, steigende

Kosten und der demografische

Wandel stellenviele Unternehmen

vor große Herausforderungen. In

zahlreichen Betrieben wächst die

Sorge, wie verlässlich manindiesem

Umfeld planen kann –und

wie sich die eigene Wettbewerbsfähigkeit

langfristig sichern lässt.

Gerade in solchen Zeiten zeigt sich

jedoch, wie wichtig ein mutiger

Blick nach vorne ist.Denn die Erfahrung

lehrt: Unternehmen, die

auch in schwierigen Phasen investieren,

Kontakte knüpfen und

strategisch an ihrer Zukunft arbeiten,

verschaffen sich oft einen

entscheidenden Vorteil. Eine dieser

Investitionen kann die Teilnahme

an den Fachkräftetagen

FachkräftetageimNovember

der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe

sein, die am 7. und 8. November

in der Arena Hohenlohe in Ilshofen

stattfinden.

Eine gute Möglichkeit, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, bieten

die FACHKRÄFTETAGE der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe am 7.

und 8. November.Auf derMesse in der Arena Hohenlohekönnen

sich Arbeitgeber aus der Region mit Fachkräften, Akademikern

und gut ausgebildetenBerufseinsteigern aus ganz Nordost-Württemberg

und dem angrenzenden bayerischen Raum über Chancen

und Karrieremöglichkeiten austauschen.

Bei der erfolgreichen Berufs- und Karrieremesse sind nur noch

sieben Ausstellerplätze frei. Wer dabei sein will, sollte sich also

schnell melden. Weitere Informationen gibt es unter Telefon

07 91 /404216oder über die E-Mail-Adresse: messen.sho@

swp.de.

Gefragt: Werbei der Karrieremesse dabei sein will,musssich mit der Anmeldung beeilen.

HERAUSFORDERUNG Die Suche

nach qualifizierten Fachkräften

gehört für viele Unternehmen

weiterhin zu den drängendsten

Themen. Nach Angabender Deutschen

Industrie- und Handelskammer

kann nach wie vor etwa

jedes dritte Unternehmen offene

Stellen zumindest teilweise nicht

besetzen. Das zeigt deutlich, wie

angespannt der Arbeitsmarkt in

vielen Branchen ist.Umso wichtiger

ist es für Arbeitgeber, frühzeitig

aktiv zu werden und potenzielle

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

nicht erst dann zu suchen,

wenn der Bedarf akut wird. Genau

hier setzen die Fachkräftetage

an. Die etablierte Berufs- und

Karrieremesse bringt Unternehmen

aus derRegion mit Fachkräften,

Akademikern sowie gut ausgebildeten

Berufseinsteigern aus

ganz Nordost-Württemberg und

dem angrenzenden bayerischen

Raum zusammen.Für Arbeitgeber

ist das eine wertvolle Gelegenheit,

sich als attraktives Unternehmen

zu präsentieren, mit interessierten

Bewerberinnen und Bewerbern ins

Gespräch zu kommen und frühzeitig

Kontakte für künftige Einstellungen

zu knüpfen.

Denn wer heute dierichtigen Menschen

kennenlernt, spart morgen

Zeit und Geld.Wenn die wirtschaftliche

Dynamik wieder anzieht

und Unternehmen zusätzliches

Personal benötigen, muss

nicht erst mit großem Aufwand

gesucht werden. Stattdessen können

Personalverantwortliche auf

Kontakte zurückgreifen, die bereitsauf

denFachkräftetagenentstanden

sind. Das macht die Messe

nicht nur zu einer Plattform für

die Gegenwart, sondern zu einem

echten Zukunftsinvestment.

Foto: Ufuk Arslan

ORIENTIERUNG Die Fachkräftetage

der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe

haben sich inden vergangenen

Jahren als zentrale

Plattform für den regionalen Arbeitsmarkt

etabliert. Besucherinnen

und Besucher erwartet ein

abwechslungsreiches Programm

mitVorträgen und vielfältigenInformationsangeboten.

Dabei geht

es nicht nur um konkrete Stellen

und Karrierewege, sondern

auchumaktuelleEntwicklungen,

Trends und Anforderungen in der

Arbeitswelt. So profitieren sowohl

Unternehmen als auch Fachkräfte

von einem Format, das Orientierung

bietet, Perspektiven eröffnet

und direkte Begegnungen ermöglicht.

Gerade für Betriebe aus der Region

liegt hierin eine große Chance:

Sie können sichtbar werden,

ihre Stärken herausstellen

und zeigen, was sie als Arbeitgeber

auszeichnet. In Zeiten, in denen

qualifizierte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter besonders gefragt

sind, kann genau dieser persönliche

Kontakt den Unterschied machen.

Ein überzeugender Messeauftritt,

ein gutes Gespräch oder

die Vorstellung spannender Entwicklungsmöglichkeiten

im Unternehmen

können der Anfang einer

langfristig erfolgreichen Zusammenarbeit

sein.

CHANCE Werals Ausstellerdabei

sein möchte, sollte sich beeilen:

Für diediesjährigenFachkräftetage

sind nur noch wenige Ausstellerplätze

frei. Das Interesseander

Veranstaltung ist groß –nicht zuletzt,

weil sie eine hervorragende

Möglichkeit bietet, in einem professionellen

Umfeld gezieltmit potenziellen

neuen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern in Kontakt

zu kommen.

Die Fachkräftetage in der Arena

Hohenlohe Ilshofen sind damit

weit mehr als eine klassische

Messe. Sie sind Treffpunkt, Netzwerkplattform

und Impulsgeber

zugleich –und für Unternehmen

eine wertvolle Gelegenheit, schon

heute diepersonellen Weichenfür

morgenzustellen.

ina

www.fachkräftetage.de

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Ausstellerinfos unter 0791 404-216 |messen.sho@swp.de |www.fachkräftetage.de

7. &8.November 2026

Arena Hohenlohe Ilshofen

Veranstalter: SÜDWESTPRESSE Hohenlohe Medienpartner:

Messepartner:


Juni 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 280

Handelsregister 25

Neueintragung

HRB 805066

Lohnbetrieb Roland Wahl GmbH

Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:

In den Hohwiesen 43, 74523

Schwäbisch Hall. Die Führung eines

gewerblichen Betriebes zur Durchführung

landwirtschaftlicher Dienstleistungen

und Handel im Agrarbereich

jeglicher Art. 25.000,00 EUR

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Bestellt als Geschäftsführer:

Wahl, Roland, Schwäbisch

Hall, *27.03.1992 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Rupp, Nikolaus

Josef, Rosenberg, *15.04.1963 Einzelprokura:

Wahl, Daniela, Schwäbisch

Hall, *05.11.1995 Gesellschaft

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag

vom 19.12.2013. Die

Gesellschafterversammlung vom

25.02.2026 hat die Neufassung des

Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Der Sitz ist von Rosenberg (Amtsgericht

Ulm HRB 730643) nach

Schwäbisch Hall verlegt.

HRB 804862

OXYHELP INDUSTRY GmbH

Wolpertshausen. Neue Geschäftsanschrift:

Brückenstraße 10, 74549

Wolpertshausen. Die Herstellung,

Produktion und Bearbeitung medizinischer

und zahnmedizinischer

Geräte, Apparate, Instrumente und

Materialien sowie der Handel mit

den genannten oder gleichartigen

Gegenständen (NACE-Klassefikation

Nr, 3250) und andere Geschäfte

im Gesundheitsbereich (NACE-

Klassefikation Nr. 8690) 25.000,00

EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Edelmann, Dieter,

Wolpertshausen, *21.11.1959 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung Gesellschaftsvertrag

vom 29.05.2015 mit Änderung

vom 11.05.2016. Die Gesellschafterversammlung

vom 02.03.2026 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz) beschlossen.

Der Sitz ist von Köln (Amtsgericht

Köln HRB 87980) nach Wolpertshausen

verlegt.

HRB 805117

T.O.N.I. Holz- und Industriemontage

GmbH Michelfeld. Geschäftsanschrift:

Dorfstraße 1, 74545 Michelfeld.

Das Herstellen, Errichten,

Abbauen, Reparieren und Überprüfen

von Industrie- und Holzanlagen

sowie von Anlagen für die

Erdölindustrie sowie die Vermittlung

von diesbezüglichen Aufträgen an

entsprechendes Fachpersonal; die

Erbringung von Transportdienstleistungen

jeglicher Art, insbesondere

die Spedition, die Frachtführung,

die Verzollung und die Exportabwicklung;

der Erwerb und die Verwaltung

von Beteiligung im eigenen

Namen sowie die Übernahme der

persönlichen Haftung und der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften.

25.000,00 EUR. Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Personenbezogene

Daten geändert bei Geschäftsführer:

Colpos, Ovidiu-Toni, Michelfeld,

*17.04.1972 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Prokura erloschen:

Prof. Colpos, Bogdan Paul, Hirschberg,

*28.06.1994 Einzelprokura

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Prof. Ruxanda, Marian Constantin,

Höchstadt, *15.08.1957 Gesellschaft

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag

vom 28.06.2017. Die

Gesellschafterversammlung vom

18.03.2026 hat die Neufassung des

Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Der Sitz ist von Nürnberg (Amtsgericht

Nürnberg HRB 34249) nach

Michelfeld verlegt.

HRB 804980

T.O.N.I. Holding GmbH Michelfeld.

Änderung der Geschäftsanschrift:

Dorfstraße 1, 74545 Michelfeld.

Erwerb, Halten, Verwalten und

Veräußern von Unternehmensbeteiligungen

sowie die Verwaltung eigenen

Vermögens. 25.000,00 EUR. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Personenbezogene

Daten geändert bei Geschäftsführer:

Colpos, Ovidiu-Toni, Michelfeld,

*17.04.1972 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung Gesellschaftsvertrag vom

20.07.2021. Die Gesellschafterversammlung

vom 18.03.2026 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz) beschlossen. Der

Sitz ist von Nürnberg (Amtsgericht

Nürnberg HRB 39419) nach Michelfeld

verlegt.

HRB 805127

NewVista Invest GmbH Mulfingen.

Neue Geschäftsanschrift: Poststraße

32, 74673 Mulfingen. Der Erwerb,

das Halten, Verwaltung und Verwerten

von eigenen Beteiligungen

und Vermögensanlagen, ausdrücklich

nicht als Dienstleistung für Dritte.

Zudem ist die Beratung von anderen

Unternehmen und die Planung,

Realisierung und der Betrieb von

Energieerzeugungsanlagen Gegenstand

des Unternehmens. 25.000,00

EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Bauer, Marcel Andre,

Weikersheim, *24.11.1991 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Fricke,

Felix, Weikersheim, *12.07.1996

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag

vom 21.03.2022. Die

Gesellschafterversammlung vom

18.02.2026 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Absatz

2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist

von Weikersheim (Amtsgericht Ulm

HRB 745510) nach Mulfingen verlegt.

HRB 805027

Dexco GmbH Kupferzell. Änderung

der Geschäftsanschrift: Im

Greut 8, 74635 Kupferzell. Die Erbringung,

Organisation und Durchführung

von nationalen und internationalen

Transport-, Logistik-,

Kurier- und Expresslieferdiensten

sowie der damit verbundenen logistischen

Dienstleistungen, die Durchführung

von Lager- und Umschlagsdienstleistungen,

der Be-trieb von

Lagerflächen für kurzfristige und

langfristige Lagerung, die Anwendung

von Lagermethoden sowie die

Durchführung logistischer Prozesse,

Management und Optimierung von

logistischen Netzwerken und Lieferketten,

die Erbringung und Koordination

von logistischen Dienstleistungen

im Bereich des Straßen-,

See-, Luft- und Schienenverkehrs,

die Vermittlung, Lagerung und Beförderung

sämtlicher Güter mit

eigenen oder gemieteten Transportmitteln,

der An- und Verkauf, die

Finanzierung, Vermietung, Nutzung,

Wartung und Instandhaltung von für

den Transport und die Logistik benötigten

Fahrzeugen, Geräten und

Ausstattungen, die Erbringung von

Zollabwicklungsdienstleistungen sowie

die Erstellung der erforderlichen

Dokumente für lmport-, Exportund

Transitgeschäfte, der lm- und

Export, der Groß- und Einzelhandel

sowie die Vermietung, Montage,

Reparatur, technische Wartung und

Instandsetzung von Waren aller Art,

insbesondere Holz, Marmor, Stein,

Beton, Metall, landwirtschaftlichen

Erzeugnissen, modularen Baukomponenten,

lndustrie- und Handelsgütern,

Möbeln, Kleidung, Textilien,

Haushaltswaren, elektrischen und

elektronischen Geräten sowie sonstigen

Konsumgütern. 25.000,00 EUR

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Tikenbatar, Çari, Turgutlu

/ Türkei, *02.06.1985 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag

vom 17.07.2025. Die

Gesellschafterversammlung vom

12.02.2026 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 2 (Sitz)

beschlossen. Der Sitz ist von Augsburg

(Amtsgericht Augsburg HRB

41628) nach Kupferzell verlegt.

HRB 8999

AO Invest Holding GmbH Schnelldorf.

Geschäftsanschrift: Kappelweg

4, 91625 Schnelldorf. Der Erwerb,

das Halten, die Verwaltung und die

Veräußerung von Beteiligungen an

anderen Gesellschaften sowie die

Verwaltung eigenen Vermögens,

insbesondere durch Investitionen

in Wertpapiere, Beteiligungen, Immobilien

und sonstige Vermögenswerte.

25.000,00 EUR. Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Ditz, Oleg, Crailsheim, *25.08.1977

einzelvertretungsberechtigt; mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Geschäftsführer:

Schiffmacher, Alexander,

Satteldorf, *13.03.1974 einzelvertretungsberechtigt;

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung Gesellschaftsvertrag

vom 02.12.2025.

HRB 805074

Seand GmbH Niedernhall. Geschäftsanschrift:

Gerberstraße 15,

74676 Niedernhall. Die Erbringung

von Dienstleistungen im Bereich

Marketing sowie Projektmanagement

sowie die Konzeption und Durchführung

von Schulungen und Workshops.

25.000,00 EUR Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Sechting, Andrea Beate, Niedernhall,

*18.07.1970 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 805226

Liusen Innovative Technologies

UG (haftungsbeschränkt) Fichtenberg.

Geschäftsanschrift: Buchenweg

4, 74427 Fichtenberg. Die Bio- und

Nanotechnologie von Kosmetik sowie

die Forschung und Produktion

von Lebensmitteln. 1.000,00 EUR.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Shendi, Omid Yaghoubi,

Nürnberg, *20.07.1982 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Geschäftsführer:

Khosravifard, Mehrdad, Fichtenberg,

*29.08.1984 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 804992

second Personalmanagement

GmbH Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:

Gleisharfe 8, 74523

Schwäbisch Hall. Die gewerbsmäßige

Arbeitnehmerüberlassung, die Personalvermittlung

sowie die Personalberatung.

25.000,00 EUR. Ist nur ein

Das Handelsregister wird präsentiert von:

Work meets Life

in unserer Ausstellung.

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Mainklinger Straße 2 74586 Frankenhardt 07959 92991-0

Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Sechting, Andrea Beate, Niedernhall,

*18.07.1970 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 804990

Bio Feinkost Luxury UG (haftungsbeschränkt)

Pfedelbach. Geschäftsanschrift:

Kirschfeldstraße 18,

74629 Pfedelbach. Der Groß- und

Einzelhandel von Agrarund Lebensmittelprodukten

insbesondere mit

Bio Qualität und damit zusammenhängender

Import und Export sowie

Lagerung, Logistik und Distribution

der vorgenannten Lebensrnittel.

500,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Jouida, Nabil, Tunis / Tunesien,

*11.02.1977 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 805181

DAYI Clean GmbH Forchtenberg.

Geschäftsanschrift: Am Waldberg 10,

74670 Forchtenberg. Die Gebäudereinigung

in allen Fachbereichen,

die Entrümpelung, der Hausmeisterservice,

die Durchführung von

Kleintransporten mit Fahrzeugen mit

einem zulässigen Gesamtgewicht bis

zu 3,5 t, der Winterdienst sowie der

Handel mit Reinigungsmitteln und

Baustoffen. 25.000,00 EUR. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Dayi,

Baran, Forchtenberg, *01.06.2005

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 805099

Blaumann Produktions Verwaltungs

UG (haftungsbeschränkt)

Künzelsau. Geschäftsanschrift: Bolehofstraße

9, 74653 Künzelsau.

Die Beteiligung, Verwaltung und

Übernahme der Geschäftsführung

an anderen Gesellschaften. Dies

schließt ein die Übernahme der persönlichen

Haftung und Stellung als

Komplementärin in Personengesellschaften,

insbesondere bei der Blaumann

Jeanshosen Produktions UG

(haftungsbeschränkt) & Co. KG mit

Sitz in Künzelsau ein. 2.000,00 EUR.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Hampel, Christian, Künzelsau,

*03.10.1967 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Wetzels, Guido,

Karlsruhe, *30.01.1965 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 805010

Valleymade GmbH Schöntal. Geschäftsanschrift:

Mühlwehrstraße 12,

74214 Schöntal. Handel mit Elektrotechnik,

PV Anlagen, Absturzsicherungen

und genormten Baufertigteilen,

sowie die Ausführung

des Elektrotechniker Handwerks

und von Montagearbeiten, Trockenbau

und zugehörigen Dienstleistungen.

25.000,00 EUR Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

Kaufen Mieten

Service

schäftsanschrift: Worthingtonstraße

8, 74564 Crailsheim. Inhaber:

Maile, Maximilian, Crailsheim,

*19.10.1986 Einzelkaufmann.

HRB 751830

Maurer Maler-Fachbetrieb GmbH

Blaufelden. Geschäftsanschrift: Im

Hohbügel 1, 74572 Blaufelden. Ma-

Fleet-

Management

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Bauch,

Philipp, Künzelsau, *16.05.1984

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Geschäftsführer:

Krüger, Robert, Schöntal,

*11.04.1975 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Ulbrich, Andreas

Rüdiger, Künzelsau, *14.11.1987

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 751775

Closer Software GmbH Crailsheim.

Geschäftsanschrift: Goldbacher

Straße 75, 74564 Crailsheim.

Die Entwicklung, Bereitstellung und

Vermarktung von Softwarelösungen

im Bereich Vertriebsautomatisierung

und Künstlicher Intelligenz im Vertrieb.

25.000,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Piro, Maximilian,

Crailsheim, *29.03.1999

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 751776

Tryvix UG (haftungsbeschränkt)

Schulz BüroTechnikVertrieb GmbH

Mainklinger Straße 2

74586 Frankenhardt

Tel.: 07959 / 926940

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Schwedenstraße 14, 74564 Crailsheim.

Die Entwicklung, Bereitstellung

und Vermarktung von Softwarelösungen

und digitalen Produkten,

insbesondere im Bereich Trading und

Finanzmärkte. Dies umfasst insbesondere

die Entwicklung von Tools,

Plattformen und Anwendungen sowie

deren Vertrieb und Lizenzierung,

soweit hierfür keine behördliche Erlaubnis

erforderlich ist. 500,00 EUR.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Geschäftsführer: Erciyas,

Ismail, Nürnberg, *21.04.2004

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 751820

RIVOR 12 Vorratsgesellschaft

GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:

Worthingtonstraße 27,

74564 Crailsheim. Die Durchführung

von Handelsgeschäften jeglicher

Art, die Beteiligung an anderen

Unternehmen sowie der Erwerb, die

Verwaltung und die Veräußerung von

Immobilien und sonstigen Vermögenswerten.

25.000,00 EUR. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Mack,

Oliver, Schönaich, *09.09.1987 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 804995

Aequitas Verwaltungs GmbH

Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:

Am Rotbach 2, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Geschäftsführung

und Vertretung der Aequitas Family

Office GmbH & Co. KG. 25.000,00

EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Scheunert, Thomas,

Schwäbisch Hall, *02.10.1974 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Geschäftsführerin:

Pircher, Michaela Sabine,

Ludwigsburg, *31.08.1968 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 805046

Sanwald Immobilien GmbH Neuenstein.

Geschäftsanschrift: Häuserstraße

18/1, 74632 Neuenstein.

Die Verwaltung und die Vermietung

von Immobilien. 25.020,00 EUR.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Sanwald, Lucas, Neuenstein,

*08.01.1996 mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Sanwald,

Marcus, Öhringen, *24.07.1997 mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:

Sanwald, Paul, Neuenstein,

*28.10.2003 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 805234

Perlumetrics UG (haftungsbeschränkt)

Bretzfeld. Geschäftsanschrift:

Wilhelm-Busch-Straße 7,

74626 Bretzfeld. Die Entwicklung,

der Vertrieb und die Vermarktung

von Softwarelösungen zur Digitalisierung

von Geschäftsprozessen

sowie die Erbringung von damit zusammenhängenden

Beratungsdienstleistungen.

4.000,00 EUR. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie gemeinsam.

Geschäftsführer: Brütting, Michael,

Bretzfeld, *17.06.1982 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRA 743299

Walter Besitz GmbH & Co. KG

Künzelsau. Geschäftsanschrift:

Bahnhofstraße 12, 74653 Künzelsau.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Walter Verwaltungs

GmbH, Künzelsau (Amtsgericht

Stuttgart HRB 804807)

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Kommanditgesellschaft Kommanditist:

Walter, Steffen, Künzelsau,

*03.09.1982, Haftsumme: 1.000,00

EUR.

HRA 730041

Reiß GmbH & Co. KG Wallhausen.

Geschäftsanschrift: Kreuzweg

6, 74599 Wallhausen. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Reiss Verwaltungs GmbH,

Wallhausen (Amtsgericht Ulm HRB

751092) mit der Befugnis - auch für

die jeweiligen Geschäftsführer -, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Kommanditgesellschaft

Hervorgegangen aus Statuswechsel

der Gerhard Reiss Besitzunternehmen

eGbR, eingetragen im Gesellschaftsregister

des Amtsgerichts Ulm

unter GsR 1945. Kommanditist:

Reiß, Paul Gerhard, Wallhausen,

*26.12.1942, Haftsumme: 3.400,00

EUR. Kommanditist: Reiß, Gerhard,

Kirchberg an der Jagst, *18.05.1965,

Haftsumme: 6.600,00 EUR.

HRA 743308

BW Projekt und Service GmbH

& Co. KG Bretzfeld. Geschäftsanschrift:

Edelmannstraße 32, 74626

Bretzfeld. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: D.

Bechtel Verwaltungs GmbH, Bretzfeld

(Amtsgericht Stuttgart HRB

804693) mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Kommanditgesellschaft Kommanditist:

Bechtel, Daniel Johannes,

Bretzfeld, *15.02.2002, Haftsumme:

5.000,00 EUR.

HRA 730046

IVICO e.K. Crailsheim. Ge-


26 Handelsregister

Juni 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 280

-ler- und Lackierarbeiten. 25.000,00

esellschaftEUR. Ist nur ein Geschäftsführer

amen oderbestellt, vertritt er allein. Sind meh-

Geschäftsführer bestellt, ver-

-rere

-treten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen.

abine,

-Geschäftsführer: Maurer, Samuel,

-Blaufelden, *15.03.2003 einzelver-

mit der Befugnis,

esellschaft mittretungsberechtigt

-im Namen der Gesellschaft mit sich

echtsgeschäfteim eigenen Namen oder als Vertreter

-eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Maurer,

Markus, Blaufelden, *07.06.1995

-einzelvertretungsberechtigt mit der

-Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

ermietungVertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

er bestellt, mit beschränkter Haftung.

-HRA 743326

eiWATZKEairtec Hohenlohe GmbH

er& Co. KG Kupferzell. Geschäftsan-

Akazienweg 7, 74635 Kupfer-

-schrift:

euenstein, zell. Jeder persönlich haftende Gesell-

vertritt einzeln. Persönlich

efugnis, imschafter

chaft mit sich imhaftender Gesellschafter: Watzke

eterVerwaltungs-GmbH,

Gesellschaft

-mit beschränkter Haftung, Kupferzell

(Amtsgericht Stuttgart HRB

anwald,

*24.07.1997 mit804821) mit der Befugnis - auch

-für die jeweiligen Geschäftsführer -,

-im Namen der Gesellschaft mit sich

rittenim eigenen Namen oder als Vertreter

-eines Dritten Rechtsgeschäfte abzu-

Kommanditgesellschaft

-schließen.

efugnis, Kommanditist: Watzke, Michael,

sellschaft mit sichKupferzell, *23.04.1971, Haftsum-

1.000,00 EUR.

-me:

echtsgeschäfteHRB 751900

-Wohnen und Pflege Ostheim

GmbH. Sitz verlegt; nun: Crailsheim

Neue Geschäftsanschrift: Ell-

Straße 83, 74564 Crailsheim.

-wanger

-Die Entwicklung des Grundstücks

7, Fl.Nr. 1948 in Ostheim v. d. Rhön,

ntwicklung, Kleiner Burgweg zu einem komplett

ktungfunktionsfähigen Pflegeheim und

-betreuten Wohnen und allen damit

essenim Zusammenhang stehenden Tä-

25.000,00 EUR. Ist nur

-tigkeiten.

-ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

st nurer allein. Sind mehrere Geschäfts-

bestellt, vertreten zwei ge-

trittführer

-meinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Bestellt als

ichael, Geschäftsführer: Schmalz, Roland,

-Crailsheim, *11.01.1952 einzelver-

mit der Befugnis,

esellschafttretungsberechtigt

amen oderim Namen der Gesellschaft mit sich

-im eigenen Namen oder als Vertreter

esellschafteines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Schmalz,

Marita, Crailsheim, *30.12.1955

G

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

-

mit sich im eigenen Namen oder als

-

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

ersönlich

Geschäftsführer: Bulut, Ömer, Esslingen

am Neckar, *01.07.1963 Ge-

-

-

sellschaft mit beschränkter Haftung

Gesellschaftsvertrag vom 14.10.2020

amen der

mit Änderung vom 08.04.2022. Die

sich im eigenen

Gesellschafterversammlung vom

-

01.04.2026 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma

-

und Sitz) beschlossen. Der Sitz ist

elsau,

von Esslingen am Neckar (Amtsgericht

Stuttgart HRB 785210) nach

summe: 1.000,00

Crailsheim verlegt.

HRB 9013

-

Four Core Service GmbH Schnelldorf.

Geschäftsanschrift: Kappelweg

eg

-

4, 91625 Schnelldorf. Dienstleistung

tritt

und Elementmontage für Industrie

-

Gewerbe und Privat, Hausmeisterservice,

Umzüge, Entrümpelungen,

waltungs GmbH,

lm HRB

Haushaltsauflösungen, Einlagerungen,

Personalüberlassung, Fullfill-

efugnis - auch für

er -, im

ment 25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die

chaft mit sich im

eter

Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Ge-

-

anditgesellschaft

sellschaft durch zwei Geschäftsführer

echsel

oder durch einen Geschäftsführer

-

gemeinsam mit einem Prokuristen

-

vertreten. Geschäftsführer: Polsikov,

lm

Aleksandr, Crailsheim, *11.04.1976

einzelvertretungsberechtigt; mit der

allhausen,

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

summe: 3.400,00

mit sich im eigenen Namen oder als

d,

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

gst, *18.05.1965,

mit beschränkter Haftung.

HRB 751710

GmbH

JLB Familien Holding GmbH Weikersheim.

Geschäftsanschrift: Mei-

-

traße 32, 74626

senweg 16, 97990 Weikersheim. Der

rsönlich haftende

Erwerb, das Halten, die Verwaltung

-und die Verwertung von Unternehmen

und Unternehmensbeteiligun-

sowie die Verwaltung sonstigen

-gen

t HRBeigenen Vermögens. 25.000,00 EUR.

-Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

-vertritt er allein. Sind mehrere Ge-

bestellt, vertreten zwei

eter einesschäftsführer

-gemeinsam oder ein Geschäftsführer

-mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Bauer, Julian Patrick, Wei-

ohannes,

kersheim, *26.06.1993 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 751711

Quartus Investment GmbH Weikersheim.

Geschäftsanschrift: Meisenweg

16, 97990 Weikersheim. Der

Erwerb, das Halten, die Verwaltung

und die Verwertung von Unternehmen

und Unternehmensbeteiligungen

sowie die Verwaltung sonstigen

eigenen Vermögens. 25.000,00 EUR.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Bauer, Raphael Mario, Weikersheim,

*13.02.1997 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 751744

Hausmeisterservice Harsch GmbH

Crailsheim. Geschäftsanschrift:

Roßfelder Straße 65/5, 74564 Crailsheim.

Hausmeisterserviceleistungen,

die Betreuung, Pflege und Instandhaltung

von Immobilien und

Grundstücken, die Durchführung

von Winterdiensten sowie sonstige

infrastrukturelle Dienstleistungen.

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Harsch,

Julian, Crailsheim, *07.07.2003

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 751751

schlenker advisory GmbH Weikersheim.

Geschäftsanschrift:

Albert-Einstein-Straße 7, 97990

Weikersheim. Die Erbringung von

Beratungs-, Coaching- und sonstigen

Dienstleistungen für Unternehmen,

Unternehmer, Führungskräfte sowie

Privatpersonen, insbesondere in den

Bereichen Unternehmensstrategie,

Unternehmensstrukturierung, Organisationsentwicklung,

Finanzplanung,

Investitionsentscheidungen,

Projektsteuerung, Governance sowie

Unternehmens- und Vermögensnachfolge.

Hierzu gehört auch die

Begleitung und Moderation wirtschaftlicher

und unternehmerischer

Entscheidungsprozesse. Weiterer

Gegenstand des Unternehmens ist

die Beratung und Begleitung bei

Immobilieninvestitionen, Immobilientransaktionen

und Immobilienprojekten

sowie die Strukturierung

und Vorbereitung entsprechender

Investitionsentscheidungen. Ferner

ist Gegenstand des Unternehmens

die Vermittlung von Immobilien,

Grundstücken, grundstücksgleichen

Rechten sowie Wohn- und Gewerberaum

oder der Nachweis der Gelegenheit

zum Abschluss entsprechender

Verträge gemäß §34c GewO.

Darüber hinaus ist Gegenstand des

Unternehmens die Vermittlung von

Darlehen sowie der Nachweis der

Gelegenheit zum Abschluss entsprechender

Darlehensverträge gemäß

§34c GewO, soweit hierfür keine

Erlaubnis nach §34i GewO erforderlich

ist. Die Gesellschaft erbringt

keine erlaubnispflichtigen Tätigkeiten

nach dem Kreditwesengesetz

(KWG). 25.000,00 EUR Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Schlenker, Tanja, Weikersheim,

*12.03.1971 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen

mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Schlenker, Dirk, Weikersheim,

*10.08.1970 Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 751719

VERA STARK GmbH Crailsheim.

Geschäftsanschrift: Ringgasse 3,

74564 Crailsheim. Der Handel -

insbesondere Online-Handel - mit

Wohn- und Designprodukten sowie

der Betrieb von Ausstellungs- und

Verkaufsflächen. 25.000,00 EUR.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Stark, Benjamin, geb.

Schweigert, Crailsheim, *01.02.1987

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 804943

Stadtmüller Spedition GmbH

Künzelsau. Geschäftsanschrift: Forchenweg

1, 74653 Künzelsau. Das

Betreiben von Speditions-, Fracht-,

Lager- und Kommissionsgeschäften

und sonstigen mit dem Speditionsgewerbe

zusammenhängenden Geschäften.

25.000,00 EUR Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Stadtmüller, Johannes, Künzelsau,

*03.01.2000 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 751757

RIVOR 13 Vorratsgesellschaft

GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:

Worthingtonstraße 27,

74564 Crailsheim. Die Durchführung

von Handelsgeschäften jeglicher

Art, die Beteiligung an anderen

Unternehmen sowie der Erwerb, die

Verwaltung und die Veräußerung von

Immobilien und sonstigen Vermögenswerten.

25.000,00 EUR Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Mack,

Oliver, Schönaich, *09.09.1987 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 751769

RIVOR 11 Vorratsgesellschaft

GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:

Worthingtonstraße 27, 74564

Crailsheim. Die Verwaltung eigenen

Vermögens. 25.000,00 EUR. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Mack,

Oliver, Schönaich, *09.09.1987 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 751913

Fellmeister UG (haftungsbeschränkt)

Crailsheim. Geschäftsanschrift:

Im Lehenbusch 16, 74564

Crailsheim. Der Onlinehandel

(ECommerce) mit Produkten für

Haustiere, insbesondere Hunde und

Katzen, einschließlich Pflegeprodukte,

Futterergänzungsprodukte, Zubehör

und sonstiger Bedarfsartikel.

500,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Plesniarski, Gottlieb Witold,

Crailsheim, *01.01.1986 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 751910

PCON NETWORK GmbH Wallhausen.

Geschäftsanschrift: Heidweg

4, 74599 Wallhausen. Die

Personaldienstleistung, Arbeitnehmerüberlassung,

Personalberatung,

Unternehmensberatung, IT-Dienstleistung,

IT-Handel, Rekrutierung,

Fuhrparkdienstleistung, On-Site-

Management, Outsourcing-nahe

Personallösungen, Interim-Personalmanagement,

soweit die gesetzlichen

Voraussetzungen und behördlichen

Erlaubnisse vorliegen - die gewerbsmäßige

Arbeitnehmerüber lassung.

25.000,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Etl, Andreas Otto,

Wallhausen, *27.01.1980 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Kuske,

Jens Felix, Wallhausen, *07.04.1981

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRA 743367

Concepta GmbH & Co. KG Ingelfingen.

Geschäftsanschrift: Oberer

Worgberg 1, 74653 Ingelfingen. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: NextMove GmbH,

Ingelfingen (Amtsgericht Stuttgart

HRB 804867) mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Kommanditgesellschaft

Kommanditist: Thierbach, Markus,

Ingelfingen, *27.01.1974, Haftsumme:

10.000,00 EUR.

Veränderung

HRB 116175

SPT Reiseservice GmbH. Durch

Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn

(Az. 4 IN 1122/24) vom

18.07.2025 ist über das Vermögen

der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Von Amts wegen eingetragen.

HRB 570105

Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft

- Bausparkasse der

Volksbanken und Raiffeisenbanken

- Mit der Gesellschaft (übernehmender

Rechtsträger) ist aufgrund

des Verschmelzungsvertrages vom

24.02.2026 und der Versammlungsbeschlüsse

der beteiligten Rechtsträger

vom die Gesellschaft mit beschränkter

Haftung „Schwäbisch

Hall Kreditservice GmbH“, Schwäbisch

Hall (Amtsgericht Stuttgart

HRB 753523) verschmolzen (Verschmelzung

zur Aufnahme).

HRB 753523

Schwäbisch Hall Kreditservice

GmbH. Die Gesellschaft (übertragender

Rechtsträger) ist aufgrund

des Verschmelzungsvertrages vom

24.02.2026 mit der Aktiengesellschaft

„Bausparkasse Schwäbisch Hall

Aktiengesellschaft - Bausparkasse der

Volksbanken und Raiffeisenbanken

-“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht

Stuttgart HRB 570105) verschmolzen

(Verschmelzung zur Aufnahme).

Die Verschmelzung wird erst mit der

Eintragung der Verschmelzung im

Register des Sitzes des übernehmenden

Rechtsträgers wirksam. Auf die

bei Gericht eingereichten Urkunden

wird Bezug genommen.

HRB 750942

RIVOR 10 Vorratsgesellschaft

GmbH. Firma geändert; nun: NE-

FES GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:

Max-Eyth-Straße 2,

74564 Crailsheim. Gegenstand geändert;

nun: Der Erwerb, die Veräußerung,

die Bebauung, die Verwaltung,

die Vermietung und Verpachtung

von Grundbesitz samt Gebäude und

sonstigen Anlagegütern mit Bestandteilen

und Zubehör sowie beweglicher

Güter. Bestellt als Geschäftsführer:

Ekinci, Turgut, Crailsheim,

*30.10.1975 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Mack,

Oliver, Schönaich, *09.09.1987

Einzelprokura mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Akyildirim, Beyler, Büyükcekmece

/ Istanbul, *18.07.1969 Die

Gesellschafterversammlung vom

19.03.2026 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma,

Sitz) und § 2 (Gegenstand des Unternehmens)

beschlossen.

HRB 765247

SBITC GmbH. Gegenstand geändert;

nun: Firmenberatung und

(Interim)Management; sowie Entwicklung,

Betrieb und Vermarktung

einer digitalen Lernplattform für

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von Online-Unterricht.

Die Gesellschafterversammlung vom

23.03.2026 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) beschlossen.

HRB 774914

T.A. KA I Verwaltungs GmbH.

Durch Beschluss des Amtsgerichts

Heilbronn vom 31.03.2026 (5 IN

1058/25) wurde über das Vermögen

der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Gesellschaft ist hierdurch

aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1

GmbHG i.V.m. § 65 Abs. 1 GmbHG

von Amts wegen eingetragen.

HRA 733735

OMB Metalltechnik GmbH & Co.

KG. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Heilbronn vom 01.04.2026 (4

IN 142/26) wurde über das Vermögen

der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Eigenverwaltung

durch den Schuldner ist angeordnet.

Die Gesellschaft ist durch Eröffnung

des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen

(Amtsgericht Heilbronn, 4

IN 142/26) aufgelöst. Gemäß § 138

Abs. 1 HGB, § 161 Abs. 2 HGB i.V.

§ 141 Abs. 1 HGB von Amts wegen

eingetragen.

HRB 747674

GL Physiopraxis Gehring GmbH.

Durch Beschluss des Amtsgerichts

Crailsheim vom 01.04.2026 (3 1 IN

1/26) wurde über das Vermögen der

Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Gesellschaft ist durch

Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht

Crailsheim, 3 1 IN 1/26) aufgelöst.

Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. §

65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen

eingetragen.

HRB 747255

Windkraftanlagen Creglingen Verwaltungs-GmbH.

Bestellt als Geschäftsführer:

Gutzan, Corina, Weil

der Stadt, *23.07.1987 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Pubantz, Markus,

Niedernhall, *22.02.1975.

HRB 748624

T. A. Systemgastro Verwaltungs

GmbH. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Heilbronn vom 07.04.2026

(2 IN 1068/25) wurde über das Vermögen

der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Gesellschaft

ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht

Heilbronn, 2 IN 1068/25) aufgelöst.

Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG

i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts

wegen eingetragen.

HRB 571412

Uwe Pionati Apparatebau GmbH.

Bestellt als Geschäftsführer: Ehlert,

Tim, Oppenweiler, *25.09.1985

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Pionati, Uwe,

Schwäbisch Hall, *18.07.1963.

HRB 764773

Xteg GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:

Bai, Yang, München,

*02.04.1989 einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Kunz, Harald Frieder, Kornwestheim,

*21.04.1961 Einzelprokura:

Kunz, Harald Frieder, Kornwestheim,

*21.04.1961 Prokura erloschen:

Heiner, Michael Manfred, Langenbrettach,

*25.02.1983 Prokura erloschen:

Kersten, Tobias, Bretzfeld,

*12.11.1981.

HRB 782437

T.A. KN Verwaltungs GmbH.

Durch Beschluss des Amtsgerichts

Heilbronn vom 10.04.2026 (6 IN

1062/25) wurde über das Vermögen

der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Gesellschaft ist

durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht

Heilbronn, 6 IN 1062/25) aufgelöst.

Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG

i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts

wegen eingetragen.

HRB 726133

Schulz BüroTechnikVertrieb

GmbH. Einzelprokura: Selvi, Oguzhan,

Crailsheim, *23.04.1976.

HRB 728288

Oldenburger Fleischwaren Leasing

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:

Bühler, Gerd Antonius, Lanaken /

Belgien, *17.01.1951 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Dr. Beck, Michael Georg, Gottlieben

/ Schweiz, *15.11.1962.

HRB 730155

Schreinerei Tauberschmidt GmbH.

Nicht mehr Geschäftsführer: Tauberschmidt,

Manfred, Gerabronn,

*20.09.1958.

HRA 580340

Ludwig Roth e.K. Neuer Inhaber:

Roth, Hans-Martin, Waldenburg,

*11.06.1974 Ausgeschieden als Inhaber:

Roth, Rolf, Mechanikermeister,

Waldenburg, *11.03.1940.

HRB 570583

ConCab Kabel GmbH. Bestellt als

Geschäftsführer: Philipp, Alexander

Archimedes, Köln, *16.10.1981 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Bubolz, André,

Isselburg, *13.11.1970.

HRB 570619

Metzler GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Kliewer, Eugen, Rosengarten,

*07.09.1989.

HRB 727360

MAJO Immobilien Verwaltungs-

GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein

Liquidator bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Liquidatoren bestellt,

vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr

Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator:

Kuhn, Hans-Joachim, Bad

Mergentheim, *11.12.1961. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRA 570496

Karl Kurz GmbH & Co. KG. Prokura

erloschen: Hagner, Marie, geb.

Örnas, Neckarsulm, *24.09.1975.

Gesamtprokura gemeinsam mit

einem persönlich haftenden Gesellschafter

oder einem anderen Prokuristen

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Meyer, Lars, Dombühl, *09.08.1993.

HRA 690337

Greifen-Apotheke Schrozberg

Birgit Kammleiter e.K. Errichtet:

Zweigniederlassung mit abweichender

Firma MARKT-APOTHEKE

Birgit Kammleiter e.K., Filialapotheke

der Greifen-Apotheke Schrozberg

Birgit Kammleiter e.K., 97996

Niederstetten, Geschäftsanschrift:

Marktplatz 4, 97996 Niederstetten

Aufgehoben als Zweigniederlassung

(Rosen-Apotheke Birgit Kammleiter

e.K., Filialapotheke der Greifen-Apotheke

Schrozberg Birgit Kammleiter

e.K.): 74575 Schrozberg, Geschäftsanschrift:

Am Heerweg 44, 74575

Schrozberg Der Übergang der im

Geschäftsbetrieb des früheren Inhabers

der MARKT-APOTHEKE e.K.

in Niederstetten (Amtsgericht Ulm

HRA 720528) begründeten Verbindlichkeiten

ist ausgeschlossen.

HRA 721628

OKAL BAU GmbH & Co. KG.

Einzelprokura mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen

mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Barthold, Antje,

Schwäbisch Hall, *11.04.1972.

HRB 580101

Schneider Verwaltungs-GmbH.

Vertretungsbefugnis geändert bei

Geschäftsführer: Köhler, Eberhard,

Zweiflingen, *21.04.1961 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 671494

BAUCO-TECHNIK Beteiligungs

GmbH. Personenbezogene Daten

(Name) geändert und nicht mehr Geschäftsführerin:

Müller, Julia, Fichtenau,

*05.10.1985.

HRB 690336

HUP Schweißtechnik GmbH.

Einzelprokura mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Pietz, Gavin, Rot am See,

*14.08.2002.

HRB 725068

Zweite DIVACO Immobilien

BY GmbH. Prokura erloschen:

Eisert, Cornelius, Langenburg,

*21.07.1981. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen mit

der Ermächtigung zur Veräußerung

und Belastung von Grundstücken:

Barthold, Antje, Schwäbisch Hall,

*11.04.1972.

HRB 757096

Newston Automated Solutions

GmbH. Einzelprokura: Freiherr von

Thielmann, Ruprecht Stefan Hubertus,

Oberstaufen, *18.02.1986.

HRB 8543

Sigma-Aldrich Chemie GmbH.

Prokura erloschen: Devadder, Serge,

Dießen am Ammersee, *22.07.1966.

HRB 580729

SWS Schweißtechnik- und Werkzeugvertrieb

GmbH. Bestellt als

Geschäftsführer: Medias, Harald,

Gelsenkirchen, *26.12.1985 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft


Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280

Handelsregister 27

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Lüllwitz, Reiner,

Abstatt, *25.04.1958.

HRB 723420

Dritte DIVACO Immobilien RP

GmbH. Prokura erloschen: Eisert,

Cornelius, Langenburg, *21.07.1981

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Barthold, Antje,

Schwäbisch Hall, *11.04.1972.

HRB 737416

Solarkraftwerk Borna GmbH. Vertretungsbefugnis

geändert bei Geschäftsführer:

Breitbach, Dorothee,

Weissach im Tal, *09.07.1978. Vertretungsbefugnis

geändert bei Geschäftsführer:

Hoppenz, Thomas,

Schwäbisch Hall, *29.04.1966 mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 740437

DIVACO Gewerbeimmobilien

GmbH. Prokura erloschen:

Eisert, Cornelius, Langenburg,

*21.07.1981. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen mit

der Ermächtigung zur Veräußerung

und Belastung von Grundstücken:

Barthold, Antje, Schwäbisch Hall,

*11.04.1972.

HRA 721433

Beck Immobilien OHG. Firma

geändert; nun: Beck Immobilien

GmbH &Co. KG. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Eingetreten als

Persönlich haftender Gesellschafter:

Beck Verwaltungs GmbH, Gesellschaft

mit beschränkter Haftung,

Kreßberg (Amtsgericht Ulm HRB

750346) mit der Befugnis, imNamen

der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Ausgeschieden als Persönlich

haftender Gesellschafter: Beck,

Matthias, Kreßberg, *24.03.1988

Ausgeschieden als Persönlich haftender

Gesellschafter: Beck, Tobias, Ilshofen,

*18.08.1982 Rechtsform geändert;

nun: Kommanditgesellschaft

Eingetreten als Kommanditist: Beck,

Tobias, Ilshofen, *18.08.1982, Haftsumme:

20.000,00 EUR Eingetreten

als Kommanditist: Beck, Matthias,

Kreßberg, *24.03.1988, Haftsumme:

20.000,00 EUR.

HRA 728265

USP Tech Invest GmbH &Co. KG.

Allgemeine Vertretungsregelung geändert;

nun: Jeder Liquidator vertritt

einzeln. Jeder Liquidator sowie

dessen jeweilige organschaftliche

Vertreter sind befugt, imNamen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Nun:

persönlich haftender Gesellschafter

und Liquidator: USP Network

Verwaltungs GmbH, Kirchberg an

der Jagst (Amtsgericht Ulm HRB

734871) Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Ausgeschieden als Kommanditist:

United Sourcing Partners GmbH

&Co. KG, Kirchberg ander Jagst,

(Amtsgericht Ulm HRA 725279),

Haftsumme: 1.000,00 EUR Für

diese Haftsumme in Gesamtrechtsnachfolge

eingetreten als Kommanditist:

Gerhard Borchers Verwaltungs

GmbH, Kirchberg an der Jagst,

(Amtsgericht Ulm HRB 733883),

Haftsumme: 1.000,00 EUR.

HRA 742211

Bürgerwindpark Krautheim-Oberginsbach

GmbH &Co. KG. Eingetreten

als Kommanditist: Stahl,

Jasmin, Künzelsau, *03.08.1992,

Haftsumme: 133,33 EUR. Eingetreten

als Kommanditist: T‘s Assets

GmbH, Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Walldorf, (Amtsgericht

Mannheim HRB 748032), Haftsumme:

266,67 EUR Eingetreten

als Kommanditist: Bürger Energie

Zaber-Neckar e.G., Genossenschaft,

Brackenheim, (Amtsgericht Stuttgart

GnR 720035), Haftsumme: 93,33

EUR Eingetreten als Kommanditist:

Energiegenossenschaft Neusitz eG,

Genossenschaft, Neusitz, (Amtsgericht

Ansbach GnR 210), Haftsumme:

66,67 EUR Eingetreten als

Kommanditist: Energie + Umwelt

eG, Neckar-Odenwald-Main-Tauber,Buchen

Odenwald, (Amtsgericht

Mannheim GnR 700030), Haftsumme:

333,33 EUR Eingetreten als

Kommanditist: Weidner, Helmut,

Künzelsau, *25.08.1969, Haftsumme:

160,00 EUR Eingetreten als

Kommanditist: Bürger Energie Kocher-Jagst

eG, Genossenschaft, Vellberg,

(Amtsgericht Stuttgart GnR

720234), Haftsumme: 333,33 EUR

Eingetreten als Kommanditist: Miola,

Helmut, Krautheim, *09.09.1965,

Haftsumme: 133,33 EUR Eingetreten

als Kommanditist: Ener Geno

Heilbronn-Franken eG, Genossenschaft,

Heilbronn, (Amtsgericht

StuttgartGnR 720058), Haftsumme:

813,33 EUR Eingetreten als Kommanditist:

HEG Energie GmbH &

Co. KG, Kommanditgesellschaft,

Geslau, (Amtsgericht Ansbach HRA

3822), Haftsumme: 600,00 EUR

Eingetreten als Kommanditist: Regionalstrom

Franken eG, Genossenschaft,

Geslau,(AmtsgerichtAnsbach

GnR 202), Haftsumme: 66,67 EUR.

HRA 742485

Windpark Möbisburg GmbH &

Co. KG. Personenbezogene Daten

geändert bei Persönlich haftender

Gesellschafter: Wind Möbisburg

Reset GmbH, Schwäbisch

Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB

804431) Ausgeschieden als Kommanditist:

Visel, Heinz, Burgwedel,

*02.03.1946, Haftsumme: 2.500,00

EUR Ausgeschieden als Kommanditist:

Mattiesen, Hermann, Obertshausen,

*27.03.1938, Haftsumme:

20.000,00 EUR Für die Haftsummen

von Heinz Visel und Hermann

Mattiesen in Sonderrechtsnachfolge

Haftsumme erhöht und personenbezogene

Daten (Wohnort) geändert

bei Kommanditist: Leipold, Felix,

Berlin, *21.09.1977, Haftsumme:

28.181,82 EUR Ausgeschieden als

Kommanditist: Dr. Hansen, Nikolaus,

Zürich/Schweiz, *05.01.1962,

Haftsumme: 50.000,00 EUR.

HRB 571617

OPTIMAlife scienceGmbH. Nicht

mehr Geschäftsführer: Bareiß, Jürgen,Mutlangen,

*15.05.1969.

HRB 590775

Jagsttalbahn gemeinnützige Aktiengesellschaft

(Jagsttalbahn AG)

Bestellt als Vorstand: Zendler, Holger,

Heidelberg, *09.07.1974 Nicht

mehr Vorstand: Hammer, Ulrich,

Pforzheim, *19.01.1982.

HRB 739081

Erste DIVACO Immobilien BW

GmbH. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen mit der Ermächtigung

zur Veräußerung undBelastungvon

Grundstücken: Barthold,

Antje, Schwäbisch Hall, *11.04.1972

Prokura erloschen: Eisert, Cornelius,

Langenburg, *21.07.1982.

HRB 770534

Medizinisches Versorgungszentrum

Hohenloher Krankenhaus

gemeinnützige GmbH. Bestellt als

Geschäftsführer: Sonntag, Timo,

Steinberg, *05.05.1992 einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Zeitler-Dauner, Melanie,

Külsheim, *28.04.1970.

HRB 792685

MeiLuft Factory UG(haftungsbeschränkt)

Neue Geschäftsanschrift:

Oberes Tal1,74653 Künzelsau.

HRB 793785

WAM CR German Acquisition

GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Stoney,Louis, Grosse Ille /Vereinigte

Staaten, *16.03.1977.

HRA 590344

ebm-papst Mulfingen GmbH &

Co. KGaA &Co. KG. Prokura geändert;nun:

Gesamtprokuragemeinsam

mit einem persönlich haftenden

Gesellschafter oder einem anderen

Prokuristen: Boch, Florian, Schwarzenfeld,*29.01.1980.

HRA 590344

ebm-papst Mulfingen GmbH &

Co. KGaA &Co. KG. Prokura erloschen:

Streng, Gunter, Schrozberg,

*30.03.1966.

HRB 570579

NOVATECH Gesellschaft für umweltschonende

Technologie mbH.

Einzelprokura: Bauer, Thomas, Neuenstadt

am Kocher, *18.07.1986.

HRB 721489

Wunderbar Versand GmbH. Änderung

der Geschäftsanschrift: Gänsmarkt

4, 97980 BadMergentheim.

HRB 728594

Wunderbar Consulting & Sales

GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:

Gänsmarkt 4, 97980 Bad

Mergentheim.

HRB 749000

ESOTIQ Germany GmbH. Änderung

der Geschäftsanschrift: Meisenstraße

12, 74629 Pfedelbach.

HRB 767737

scaleoplan GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:

Fischer, Patrick, Langenbrettach,

*26.01.1985 einzelvertretungsberechtigt.

HRB 795852

Metzger Verwaltungs GmbH. Gegenstand

geändert; nun: Die Übernahme

der Geschäftsführung und/

oder der Stellung als persönlich haftende

Gesellschafterin von Personenhandelsgesellschaften,

insbesondere

bei der Metzger Besitz GmbH &

Co. KGmit Sitz in Künzelsau. Die

Gesellschaft kann sich an anderen

Unternehmen beteiligen und ist zu

allen Maßnahmen berechtigt, die zur

Erreichung des Gesellschaftszwecks

erforderlich oder nützlich erscheinen.

Bestellt als Geschäftsführer: Metzger,

Thorsten Andreas, Künzelsau,

*20.09.1985 einzelvertretungsberechtigt.

Die Gesellschafterversammlung

vom 22.04.2026 hat die Neufassung

des Gesellschaftsvertrages

beschlossen.

HRB 138785

OEP Stella MidCo GmbH. Bestellt

als Geschäftsführer: Dr. Schefter,

Martin Uwe, Bonn, *17.10.1964

einzelvertretungsberechtigt; mit der

Befugnis imNamen der Gesellschaft

mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Schatton, Sebastian

Josef, Bad Soden amTaunus,

*16.04.1990.

HRB 670647

Stadtwerke Crailsheim GmbH. Bestellt

als Geschäftsführer: Kreusch,

Michael, Crailsheim, *10.08.1983

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 671285

ecoSWITCH AG. Nicht mehr Vorstand:

Macharzenski, Uwe Rudolf,

Crailsheim, *04.01.1962 Einzelprokura:

Hörner, Mike, Bühlertann,

*30.10.1995.

HRB 790262

New Pioneer GmbH. Nicht mehr

Geschäftsführer: Schulte-Angels, Anna-Lena,

Rüthen,*31.08.1978.

HRB 802337

operasan Schwäbisch Hall MVZ

GmbH. Personenbezogene Daten

geändert bei Geschäftsführer: Schulze-Bubert,

Kerri Norbert, Bad Homburg

v.d. Höhe, *27.07.1974 mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRA 723040

Marquardt Agrar KG. Haftsumme

um 2.275,00 EUR. erhöht bei Kommanditist:

Marquardt, Moritz, Rot

am See, *20.04.2002, Haftsumme:

8.400,00 EUR Eingetreten als Kommanditist:

Marquardt, Stephanie,

Rot amSee, *31.05.1974, Haftsumme:

672,00 EUR.

HRB 580280

Wolverine Advanced Materials

GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Stoney,Louis,GrosseIlle/Vereinigte

Staaten, *16.03.1977.

HRB 728762

Bermayer design GmbH. Änderung

der Geschäftsanschrift: Schlossstraße

19, 82031 Grünwald. Personenbezogene

Daten (Wohnort) geändert

bei Geschäftsführer: Bermayer, Marcus

Roland, München, *05.06.1963

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 732749

Nedschroef Schrozberg GmbH.

Prokura erloschen: Jursa, Anja, Neusitz,

*27.03.1992.

HRB 736564

Uslurak Verwaltungs GmbH. Bestellt

als Geschäftsführer: Uslurak,

Sibel, Nürnberg, *21.01.1992 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Uslurak, Muharrem,

Nürnberg,*23.05.1964.

HRB 738319

Energieanlagen Beck GmbH. Allgemeine

Vertretungsregelung geändert;

nun: Ist nur ein Liquidator

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Liquidatoren bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Liquidator

gemeinsam mit einem Prokuristen.

Nunmehr bestellt als Liquidator:

Beck-Wenzel, Markus, Niederstetten,

*12.06.1988 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 804990

BioFeinkost LuxuryUG(haftungsbeschränkt)

Einzelprokura: Bruno,

Özcan, Pfedelbach, *16.09.1958.

HRB 731447

Bauer Immobilien Verwaltungs-

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:

Bauer, Lea-Antonia, Weikersheim,

*24.08.1997 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, imNamen

der Gesellschaft mit sich imeigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 773737

Florian Herbold Abschlepp- und

Umweltservice GmbH. Bestellt als

Geschäftsführer: Herbold, Florian

Bernd, Öhringen, *09.07.1992 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Herbold,

Franziska Anna-Maria, Öhringen,

*22.08.1996.

HRB 590205

OHA - Druck Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Stammkapital

nun: 26.000,00 EUR. Die

Gesellschafterversammlung vom

13.03.2026 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertragesin§2(Stammkapital),

§4(Gesellschafterversammlung),

§ 9 (Bekanntmachungen)

beschlossen. Durch Beschluss der

Gesellschafterversammlung vom

selben Tagist das Stammkapital auf

Euro umgestellt. Das Stammkapital

ist ferner durch Beschluss der Gesellschafterversammlungvom

selbenTag

auf26.000,00 EUR erhöht.

HRB 590423

Auto Göker GmbH. Bestellt als

Geschäftsführer: Göker, Siegfried

Rudolf, Schöntal, *26.08.1956 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Martin, Christian,

Boxberg, *26.04.1982

HRB 740336

MVMGmbH. Bestellt als Geschäftsführer:

Vogt, Milena, Neuenstein,

*18.07.1982 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, imNamen

der Gesellschaft mit sich imeigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Todorovic,

Marinko, Schwäbisch Hall,

*08.05.1972.

HRB 571516

HoRec Hohenloher Recycling

GmbH. Die Gesellschafterversammlung

vom 26.03.2026 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in§

8(Jahresabschluss, Ergebnisverwendung)beschlossen.

HRA 722635

Bioenergie Tauberhöhe GmbH &

Co KG. Ausgeschieden als Kommanditist:

Zenkert, Michael, Weikersheim,

*24.03.1970, Haftsumme:

20.000,00 EUR. Für diese Haftsumme

inSonderrechtsnachfolge eingetreten

alsKommanditist: Bundschuh,

Michael, Külsheim, *15.10.1995,

Haftsumme: 20.000,00 EUR.

HRA 571160

Sonitek Gebäudereinigung e.K.

Niederlassung verlegt; nun: Bühlertann.

Änderung der Geschäftsanschrift:

Trollblumenweg 11, 74424

Bühlertann.

HRB 690131

Hohenloher Steinwerk Verwaltungsgesellschaft

mit beschränkter

Haftung. Bestellt als Geschäftsführer:

Hippelein, Lisanne Eva, Königsbronn,

*18.05.1989 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Prokura erloschen:

Hippelein, Lisanne, Königsbronn,

*18.05.1989.

Das Handelsregister wird präsentiert von:

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HRA 732288

Aurelia GmbH & Co. KG. Ausgeschieden

als Kommanditist:

Schuhmacher, Karin, Langenburg,

*12.02.1961, Haftsumme:

42.750,00 EUR. Für einen Teil dieser

Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge

Haftsumme erhöht bei Kommanditist:

Haßler, Hans-Hermann,

Langenburg, *08.03.1961, Haftsumme:

81.187,50 EUR Für einen Teil

dieser Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge

Haftsumme erhöht bei

Kommanditist: Hollenbach, Dieter,

Gerabronn, *19.03.1961, Haftsumme:

53.437,50 EUR Für einen Teil

dieser Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge

Haftsumme erhöht bei

Kommanditist: Mangold, Jürgen,

Ilshofen, *11.06.1961, Haftsumme:

53.437,50 EUR Für einen Teil dieser

Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge

Haftsumme erhöht bei Kommanditist:

Nitschmann, Brigitte, Pfedelbach,

*28.01.1968, Haftsumme:

53.437,50 EUR.

HRB 270798

Legrom GmbH. Prokura erloschen:

Dieterich, Elke, Sulzbach-Laufen,

*11.07.1969.

HRB 760002

Timezone GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schulte-Angels, Anna-

Lena, Rüthen, *31.08.1978.

HRB 680751

FISCHER AND FRIENDSGmbH.

Durch Beschluss des Amtsgerichts

Crailsheim vom 08.04.2026 (1 1IN

70/25) ist dasInsolvenzverfahren aufgehoben.

Durch Beschluss des Amtsgerichts

Crailsheim vom 08.04.2026

(1 1IN70/25) ist die Überwachung

der Erfüllung des Insolvenzplans angeordnet.

HRA 724819

rw bauphysik ingenieurgesellschaft

mbH &Co. KG. Ausgeschieden als

Kommanditist: Rudolph, Oliver,

Schwäbisch Hall, *02.02.1970, Haftsumme:

2.000,00 EUR. Für diese

Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge

eingetreten als Kommanditist:

rw bauphysik ingenieurgesellschaft

mbH, Meerbusch, (Amtsgericht

Neuss HRB 24332), Haftsumme:

2.000,00 EUR.

HRA 735074

Eugen Rapp Immobilien UG

(haftungsbeschränkt) & Co. KG.

Ausgeschieden als Kommanditist:

Rapp, Eugen, Öhringen, Kaufmann

*24.03.1958, Haftsumme: 50.000,00

EUR. Für die Haftsumme des ausgeschiedenen

Kommanditisten im

Wege der Sonderrechtsnachfolge

eingetreten als Kommanditist: Rapp,

Heike, Öhringen, *26.05.1966,

Haftsumme: 50.000,00 EUR.

HRB 742453

Glass Immobilien Management

GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:

Rossfelder Straße 33, 74564

Crailsheim.

HRB 670948

Telegärtner Elektronik GmbH.

Einzelprokura: Kruska, Dirk, Blaufelden,

*30.12.1982.

HRB 690267

Schloß-Schule Kirchberg an der

Jagst GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:

Legittimo, Nora, Mannheim,

*08.12.1978 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, imNamen

der Gesellschaft mit sich imeigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Albrecht,

Martin Alexander, Untermünkheim,

*11.11.1974 Prokura erloschen:

Franz, Alexander, Kirchberg

an der Jagst, *13.03.1979.

HRB 747139

ITW Fastener Products GmbH.

Personenbezogene Daten von Amts

wegen ergänzt bei Geschäftsführer:

Mitnacht, Joachim Günther, Röttingen,

*09.02.1973 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Prokura erloschen: Arntz,

Monika, Gars, *06.12.1962.

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HRA 738903

Hohenlohe-Oehringen España

GmbH &Co. KG. Ausgeschieden

als Kommanditist: Fürst zu Hohenlohe-Oehringen,

Kraft Hans

Konrad, Neuenstein, *11.01.1933,

Haftsumme: 500.000,00 EUR. Für

diese Haftsumme in Gesamtrechtsnachfolge

eingetreten als Kommanditist:

Fürst zuHohenlohe-Oehringen,

Kraft, Neuenstein,*31.10.1966,

Haftsumme: 500.000,00 EUR.

Löschung

HRB 571530

Krippschock GmbH. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist

gelöscht.

HRB 749274

LendsiedlerENERGIE GmbH. Die

Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRB 571825

LESTA Blech- und Kunststoffe

GmbH. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394

FamFG von Amts wegen gelöscht.

DasRegisterblatt ist geschlossen.

HRB 690248

Ehrmann GmbH Heizung-Lüftung-Sanitär.

DieLiquidationist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht.

DasRegisterblatt ist geschlossen.

HRA 720528

MARKT-APOTHEKE e.K. Das

Handelsgeschäft ist mit dem Recht

zur Fortführung der Firma übergegangen

auf Kammleiter, Birgit,

Schrozberg, *12.05.1969, die es als

Zweigniederlassung unter der Firma

MARKT-APOTHEKE Birgit

Kammleiter e.K., Filialapotheke der

Greifen-Apotheke Schrozberg Birgit

Kammleiter e.K. (Amtsgericht Ulm

HRA 690337) fortführt. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRB 39419

T.O.N.I. Holding GmbH. Michelfeld

Geändert, nun: Geschäftsanschrift:

Dorfstr. 1,74545 Michelfeld

Sitz verlegt nach Michelfeld (nun

Amtsgericht Stuttgart HRB 804980).

HRB 41628

Dexco GmbH. Sitz verlegt, nun:

Kupferzell. Geändert, nun: Geschäftsanschrift:

lm Greut 8,74635

Kupferzell Sitz verlegt nach Kupferzell

(nun Amtsgericht Stuttgart HRB

805027).

HRB 779380

WoRa Solutions GmbH. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 34249

T.O.N.I. Holz- und Industriemontage

GmbH. Michelfeld Geändert,

nun: Geschäftsanschrift: Dorfstraße

1, 74545 Michelfeld. Sitz verlegt

nach Michelfeld (nun Amtsgericht

Stuttgart HRB 805117).

HRB 745510

NewVista Invest GmbH. DerSitz ist

nach Mulfingen (Amtsgericht Stuttgart

HRB 805127) verlegt. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRB 761744

Wulff Grundstücks UG(haftungsbeschränkt)

Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht.

DasRegisterblatt ist geschlossen.

HRA 570445

Seifried II OHG. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen.

Eine Liquidation findet nicht statt.

DasRegisterblatt ist geschlossen.

HRA 728899

A. E. R. Fresco GmbH &Co. KG.

Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß §394 FamFG

vonAmts wegengelöscht. DasRegisterblatt

ist geschlossen.

HRB 680623

Die-Hand-in-Hand-Werker-

GmbH für alle Bauleistungen, Koordinierung

und Ausführungen.

Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß §394 FamFG

vonAmts wegengelöscht. DasRegisterblatt

ist geschlossen.

HRB 725443

Kick it GmbH. Die Gesellschaft

(übertragender Rechtsträger) ist

aufgrund des Verschmelzungsvertrages

vom 20.02.2026 und der

Versammlungsbeschlüsse der beteiligten

Rechtsträger vom 20.02.2026

mit der Gesellschaft mit beschränkter

Haftung „FREAM GmbH“,

Crailsheim (Amtsgericht Ulm HRB

740760) verschmolzen (Verschmelzung

zurAufnahme). Aufdie bei Gericht

eingereichten Urkunden wird

Bezug genommen. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRA 739176

Rolf Köger e.K. Die Firma ist erloschen.

Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 304099

one3 Operations GmbH. Sitz verlegt,

nun: Weikersheim. Geschäftsanschrift:

Hauptstraße 20, 97990

Weikersheim. Sitz verlegt nach Weikersheim

(nun Amtsgericht Ulm

HRB 751632).


28 Politik &Wirtschaft

Juni 2026 IJahrgang25INr. 280

Stärken sichtbar machen

Regionaltag: Heilbronn-Franken zu Gast in BadMergentheim.

Der Regionaltagist die große

Möglichkeit, dass sich

unsere Stadt und eine

ganze Region präsentieren können.“

So beschrieb Bad Mergentheims

Oberbürgermeister Udo

Glatthaar die Bedeutung des 27.

Regionaltags Heilbronn-Franken,

der am Sonntag, 28. Juni,

in der Kurstadt gastiert. Gemeinsam

mit dem Stadtfest, dem verkaufsoffenen

Sonntag und dem

Jubiläumsjahr zu „200 Jahre

Heilquellen“ soll die Veranstaltung

tausende Besucherinnen

und Besucher nach Bad Mergentheim

locken.

GASTGEBER Für Bad Mergentheim

ist es nach 2008 bereitsdas

zweite Mal, dass dieKurstadt

Gastgeber des Regionaltags

ist. Und eigentlich sollte die Veranstaltung

bereits 2021 erneut

stattfinden –aufgrund derCorona-Pandemie

musste sie jedoch

verschoben werden.Umso besser

passt der neue Termin nun zum

Jubiläumsjahr der Stadt. „Das

ist für uns natürlich ein ganz

besonderer Reiz“, meinte Udo

Glatthaar mit Blick auf die Feierlichkeiten

rund um „200 Jahre

Heilquellen“ und „100 Jahre Anerkennung

als Heilbad“.

Veranstalter des Regionaltags ist

die Bürgerinitiative pro Region

Heilbronn-Franken. Die Organisation

setzt sich seit Jahrzehnten

fürdie Entwicklung und denZusammenhalt

der Region ein. Vorsitzende

Friedlinde Gurr-Hirsch

Bildungseinrichtungen,

betonte, das Ziel sei es, die Stärken

Heilbronn-Frankens sichtbar

zumachen und Menschen,

Unternehmen, Kommunen sowie

Institutionenmiteinander zu

vernetzen.

„Wir wollen erreichen, dass die

Kräfte unserer Region wahrgenommen

werden“, erklärte sie.

Auch solle der Regionaltag nach

außen zeigen, welche Lebensqualität

die Region bietet. Ihr

großer Dank galt RalphWachter,

der den Regionaltag seit Beginn

organisatorisch begleitet und

maßgeblich für dessen Umsetzung

verantwortlich ist.

Besucher erwartet am 28. Juni

2026 ein breites Aussteller-Angebot.

Städteund Gemeinden, Tourismusverbände,

Unternehmen,

soziale

Organisationen, Vereine und Direktvermarkterpräsentieren

sich

in der Innenstadt.

AmGänsmarktzeigen sichKommunen

und touristische Partner

der Region, am Hans-Heinrich-Ehrler-Platz

nahe des Alten

Rathauses informieren Unternehmen

über Ausbildungs- und

Karrieremöglichkeiten und im

äußeren Schlosshof lädt ein Genießermarkt

zum Probieren und

Entdecken ein. Zahlreiche Weingüter

sowie regionale Erzeuger

stellen dort ihre Produkte und

Spezialitäten vor. Neben verschiedenen

Mitmachangeboten

locken zudem Führungen sowie

Ausstellungen.

PROGRAMM Der Regionaltag

bildet denHöhepunkt eines ganzen

Festwochenendes.Bereitsam

Freitag, 26. Juni, startet das traditionelle

Stadtfest in derInnenstadt.

Vereine, Gastronomen und

VON LINDA HENER

Einblicke: Wasbeim Regionaltag in Bad Mergentheimalles geboten wird,berichteten bei einem

Pressegespräch LukasWegner (Tourist-InfoBad Mergentheim), Oberbürgermeister UdoGlatthaar,Friedlinde

Gurr-Hirsch (VorsitzendePro Region)und RalphWachter(Organisator Pro Region,v.li.).

Foto:LindaHener

www.pro-region.de

Denkanstöße

Kontrolle2026: Führung in der Verantwortung

Veranstalter sorgen drei Tage

lang für Unterhaltung, Musik

und kulinarische Angebote.

Eröffnet wird der Regionaltag

am Sonntag dann um 11 Uhrmit

einem Auftritt der Stadtkapelle

Bad Mergentheim. Die offizielle

Begrüßung erfolgt um 13 Uhr

aufder Sparkassenbühne miteinem

Fassanstich durchOberbürgermeister

Udo Glatthaar und

Friedlinde Gurr-Hirsch.

Anschließend folgen Auftrittevon

Birgit Langer, den Hohenlohe

Highlanders Pipes &Drums, der

Tanzgruppe des TVKönigshofen

sowie dem Würth-Chor und der

Würth-Band.Ab17Uhr sorgt die

Band „The Uniques“ für den musikalischen

Abschluss des Regionaltags.

5Prozentklingtnachwenig.Praktisch

heißtdas:Jedeszwanzigste

Unternehmen kann pro Jahr Besuch

bekommen.Seitdem 1. Januar2026

verpflichtet dasArbeitsschutzkontrollgesetzdie

Behörden zu dieser

Quote–und viele Kontrollen zielen

aufdie psychische Gefährdungsbeurteilung.

Dazukommen neue

Anforderungen: die überarbeitete

Dr.med. Michael Majer

Facharztfür Chirurgie und Arbeitsmedizin

–Notfallmedizin,

Psychotherapie

DGUV Vorschrift2zur Betreuung

durch Betriebsärzte und Fachkräfte

für Arbeitssicherheit, strengere Nachweise

für Schulungen (Verstehen und

Anwenden statt bloßer Anwesenheit)

und ein höherer Standard bei der

Gefährdungsbeurteilung: Maßnahmen

konkret, Verantwortliche

benannt,Wirksamkeit geprüft. Ein

Tipp: DokumentierenSie so,dass

ein Prüfer sieht:Wer macht was, bis

wann –und wieprüfen Sie es?

HierwirdFührung zur Schlüsseldisziplin.

Psychische Belastungen

entstehen selten aus„zu wenig

Resilienz“, sondern ausArbeitslogik

und Signalen: widersprüchliche

Prioritäten, Dauerdringlichkeit,

Unterbrechungen, ungelöste

Konflikte,fehlende Rückmeldung. In

Hierarchien wirktdas stärker,weil

Beziehung und Macht asymmetrisch

sind. Mitarbeitende lesen zwischen

den Zeilen: Tonfall,Timing, Schweigen.Was

oben als„kurzer Hinweis“

gemeintist,kommt unten schnell als

Druck oder Abwertung an.Psychodynamisch

reagieren Menschen in

Rangordnungen schnellermit Anpassung,

Rückzug oder Gegenangriff

–oft automatisch. Darumbrauchen

Führungskräfte Grundkenntnisse

darüber. Nicht, um therapeutischzu

agieren, sondern um Risiken früh

zu sehen: Wo wird Kritik nur noch

indirektgeäußert?Wosteigt Zynismus?Wowerden

Fehlerverdeckt,

weil man Gesichtsverlustfürchtet?

Dassind Warnzeichen –und sie sind

steuerbar.

Derzweite Hebel heißtSelbstreflexion:Welchen

Anteil habe ich

am Klima, dasich beklage? Unter

Druck greifenviele unbewusst zu

Schutzstrategien: schneller werden,

härter werden,alles selbst entscheiden,Konflikte

vertagen,Kontrolle

erhöhen. Genau daserzeugt dann

Überlastung und Schweigen. Präventionbeginnt

dort,woFührung sich

selbst mit beobachtet. Praktischin

drei Schritten:Erstens die psychische

Gefährdungsbeurteilungals

Führungsinstrumentnutzen –mit

konkreten Belastungsfaktoren, nicht

nur Stimmungsabfragen. Zweitens

Maßnahmen überprüfbar machen:

klare Prioritäten, Stop-Regeln,

Entscheidungspfade,verlässliche

Feedback-Routinen. Drittens Wirksamkeit

nachhalten: Wasändert sich

bei Überstunden, Fehlern,Durchlaufzeiten,

Beschwerden?

Die neuePrüfquote ist kein Drohszenario,sondern

ein Realitätscheck.

WerPsychodynamik in Hierarchien

versteht und die eigenen Anteile reflektiert,

erfüllt nicht nur Pflichten –

er schützt Leistungsträger,reduziert

Reibungsverluste und hält Produktivität

stabil,wenn es eng wird.

Dr.Michael Majer

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