2026-06_Regio Business
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SÜDWESTPRESSE
RegioBusiness
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Die Chronik eines
Absturzes SEITE 4
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in Abstatt? SEITE 5
JUNI 2026
FACHKRÄFTETAGE
So gelingt die Suche nach
Experten SEITE 24
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Abgehängt und
ausgemustert?
Keine Regionist vom Strukturwandel so
betroffen wiederSüdwesten.Vorallem
in Heilbronn-Franken gibt es ein starkes
Gefälle.Inden Landkreisen wandern
immer mehrUnternehmen und Arbeitnehmer
ab.Dennoch gibt es Stimmen,
die Hoffnung machen. SEITE 6
Illustration:ChatGPT Bildgenerator/MariusStephan
CHINA
Kooperation statt
Konkurrenz?
Pragmatismus und mehr
Dialogbereitschaft standen klar im
Mittelpunkt derdiesjährigen
Delegationsreise derWeltmarktführer.
Seite 12
INSOLVENZ
Schlecht gebrüllt,
Löwe!
DerHaller Stellantis-Händler
Autolöwenist insolvent. Kunden,
diefür ihr neues Fahrzeug bezahlt
haben,schauen vorerst in die
Röhre. Seite 15
KI-BOOM
Rechenzentren
laufen heiß
Die Expertenvon Bürkert in
Ingelfingen setzen auf eine neue
Technologie: Große Serverfarmen
werden in Zukunft mitFlüssigkeit
statt Luftgekühlt. Seite 23
Trauer um UweZiehl
Der Enkel des Firmengründers prägteüberJahre hinweg die Entwicklungvon Ziehl-Abegg
in Künzelsau entscheidend. Am Samstag isterimAlter von79Jahrenverstorben.
Mit Uwe Ziehl verliert Ziehl-
Abegg eine Persönlichkeit,
die die Entwicklung
des Unternehmens über Jahrzehnte
entscheidend geprägt hat. Als
Enkel des Firmengründers Emil
Ziehl fühlte er sich der Verantwortung
für das Unternehmen, seine
Mitarbeiter und die Region zeit
seines Lebens verpflichtet. Der Unternehmer
und langjährige Aufsichtratsvorsitzende
ist amSamstag,6.Juni,imAlter
von 79 Jahren
verstorben.
Nach seinem Ingenieurstudium
gründete Uwe Ziehl bereits
1967 die Ziehl Industrie-Elektronik
GmbH in Schwäbisch Hall.
Zudem hat er die Entwicklung
von Ziehl-Abegg über Jahrzehnte
maßgeblich geprägt und entscheidend
vorangetrieben. Das
Künzelsauer Familienunternehmenentwickelte
sich so zu einem
weltweit tätigen Technologiekonzern
für Ventilatoren, Elektromotoren
und Regeltechnik.
Ein besonderer Meilenstein war
die Zusammenführung derFamilienanteile
in einer gemeinsamen
Holding. Mit diesem Schrittschuf
Unternehmer: Uwe Ziehlhat dasFamilienunternehmen stark
geprägt. Jetzt ist er im Alter von79Jahrengestorben. Foto:Ziehl-Abegg
Uwe Ziehl die Grundlage dafür,
dass Ziehl-Abegg sich als unabhängiges
Familienunternehmen
erfolgreich am Markt entwickelt.
Gleichzeitig ermöglichte dies
hohe Investitionen in Forschung,
Entwicklung und Produktion. Von
2005 bis 2020standUwe Ziehl an
der Spitze des Aufsichtsrats. Auch
in dieser Funktionbegleitete er die
strategische Entwicklung des Unternehmens
mit großem Engagement
und technischem Sachverstand.
„Sein Denken war stets
langfristig geprägt. Innovation,
Qualität und die Verbundenheit
mit den Mitarbeitern standen dabei
im Mittelpunkt“,heißt es in einer
Pressemitteilung.
EINFLUSS Uwe Ziehl forcierte
über viele Jahre den konsequenten
Ausbau der Fertigungstiefe und
der technologischen Kompetenz
von Ziehl-Abegg. Dazu gehörte
unter anderem der Einstieg in die
eigene Produktion von Kunststoffkomponenten
im Gewerbepark
Hohenlohe. Gemeinsam mit dem
firmeneigenen Aluminiumguss
in Schöntal-Bieringen entstand
so eine Fertigungsstruktur, diebis
heute zu den besonderen Stärken
des Unternehmens zählt.
Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender
von Ziehl-Abegg, würdigteden
Verstorbenen als prägende Unternehmerpersönlichkeit:
„Uwe
Ziehl hat die Entwicklung von
Ziehl-Abegg entscheidend mitgestaltet.
Er hat Ziehl-Abegg über
Jahrzehnte mit klaren Entscheidungen
und technischer Konsequenz
geprägt. Unser Mitgefühl
gilt seiner Familie.“ pm
www.ziehl-abegg.de
Storys aus
dem Cockpit
Beim diesjährigen Empfangder Wirtschaft im
Landkreis Schwäbisch Hall wird mit Philip Keil
ein besonderer Speakererwartet.
Keynote: Philip Keil hält den
Gastvortrag.
Foto: privat
Am Montag, 6. Juli, lädt der
Landkreis Schwäbisch Hall
ab 18.30 Uhr mitseiner Wirtschaftsförderungsgesellschaft
zum nächsten„Empfang derWirtschaft“
ein. Das Event dient als
Plattform zur Vernetzung und
zum Austausch zwischen Wirtschaft,
Verwaltung, Politik und
Gesellschaft. Gast des Abends in
der Untermünkheimer Kochertal-
und Weinbrennerhalle ist der
international bekannte Verkehrspilot,Speakerund
Buchautor Philip
Keil. Thema seines Vortrags:
„Decision Points –Mut zu klaren
Entscheidungen“.
Seit 2014 steht Philip Keil alsKeynote-Speaker
europaweit auf der
Bühne.Erhat in über20Ländern
in Europa und Asien zehntausende
Menschen mit seinen Impulsvorträgen
erreicht. Er ist Autor
und Verfasser mehrerer Bücher
und Hörbücher und ist regelmäßig
Gast inPodcast und TV-Sendungen.
Zentrale Themen bei seinen
Auftritten sind Führung und
Fehlerkultur. Als Partner derWirtschaftsförderung
SchwäbischHall
wird die SÜDWEST PRESSE Hohenlohe
wieder Medienpreise vergeben,
dieanbedeutende Vertreter
aus Politik, Wirtschaft oderGesellschaft
gehen.
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02 Politik & Wirtschaft
Juni 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 280
Vorsichtiger Optimismus ist angesagt
Für den Mai meldet die Arbeitsagentur leicht sinkende Arbeitslosenzahlen. Eine Trendwende ist das noch nicht.
Im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen
im Agenturbezirk
Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim
auf 13.359 zurückgegangen.
Das sind 181 Arbeitslose
(1,3 Prozent) weniger als im April
und 173 (1,3 Prozent) mehr
als im Mai 2025. Die Arbeitslosenquote
ist um 0,1 Prozent gesunken
und liegt bei 3,8 Prozent. Alle
Personengruppen profitierten von
dem leichten Rückgang.
„Die Entwicklung der aktuellen
Zahlen lassen mich vorsichtig optimistisch
sein, von einer Trendwende
auf dem Arbeitsmarkt zu
sprechen, ist derzeit aber zu früh“,
betont Elisabeth Giesen, Leiterin
des Agenturbezirkes. Denn die
wirtschaftliche Lage bleibt angespannt,
globale Konflikte wirken
sich weiterhin spürbar auf Unternehmen
und Beschäftigung aus.
Unternehmen haben im Mai 762
neue Arbeitsstellen gemeldet, 3
(0,4 Prozent) mehr als im April
und 119 (18,5 Prozent) mehr
als im Mai 2025. Insgesamt waren
4951 Stellen gemeldet, 74 (1,5
Prozent) weniger als im April und
406 (8,9 Prozent) mehr als im Mai
2025. „Eine der großen Herausforderungen
für Betriebe bleibt die
Suche nach qualifizierten Fachkräften“,
so die Agenturleiterin.
Mit der Initiative „Sommer der
Ausbildung“ (siehe Infokasten)
möchte die Bundesagentur für Arbeit
junge Menschen für eine Ausbildung
begeistern und dem Fachkräftemangel
entgegenwirken.
Praktika spielen dabei eine wichtige
Rolle: Jugendliche bekommen
die Chance, Berufe praktisch kennenzulernen,
eigene Interessen zu
entdecken und eine fundierte Berufswahl
zu treffen.
Beiderseitiges
Engagement nötig
Gleichzeitig können Unternehmen
frühzeitig potenzielle Auszubildende
gewinnen.„Damit Praktika
erfolgreich zustande kommen,
ist Engagement auf beiden
Seiten gefragt“, so Elisabeth
Giesen. Mit einer abgeschlossenen
Ausbildung sind die Aussichten
auf sichere Beschäftigung weiterhin
sehr gut – besonders in Bereichen
wie Handwerk, Pflege und
Gesundheit, Elektro, Dienstleistungen
und IT. Für Hochschulabsolventinnen
und -absolventen
hingegen gestaltet sich der Berufseinstieg
je nach Fachrichtung zunehmend
schwieriger.
SCHWÄBISCH HALL Im Landkreis
Schwäbisch Hall liegt die Arbeitslosenquote
wie im April bei
3,8 Prozent. Im Mai waren 4605
Menschen arbeitslos gemeldet, 23
weniger als im April, 103 weniger
als vor einem Jahr. 1000 Menschen
meldeten sich neu oder erneut arbeitslos
und 1021 Menschen beendeten
die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber
haben 258 Stellen gemeldet,
13 mehr als im April und 24
Prozent mehr als im Mai 2025. Es
gibt 1947 freie Stellen, 9,9 Prozent
mehr als im Mai 2025.
HOHENLOHEKREIS Im Hohenlohekreis
blieb die Arbeitslosenquote
ebenfalls unverändert zum
Vormonat bei 3,6 Prozent. Im Mai
waren 2526 Menschen arbeitslos
gemeldet, 17 weniger als im April
und 5 weniger als im Mai 2025.
577 Menschen meldeten sich neu
oder erneut arbeitslos und 590
Menschen beendeten die Arbeitslosigkeit.
Arbeitgeber haben 154
Stellen gemeldet, 8 mehr als im
April und 77 Prozent mehr als im
Mai 2025. 955 Stellen blieben unbesetzt,
2,8 Prozent weniger als im
Mai 2025.
MAIN-TAUBER-KREIS Hier
liegt die Arbeitslosenquote bei 3,7
Prozent, im April waren es 3,8
Prozent. Im Mai waren 2879 Menschen
arbeitslos gemeldet, 76 weniger
als im April und 155 mehr
als im Mai 2025. 660 Menschen
meldeten sich neu oder erneut arbeitslos,
733 Menschen beendeten
Der Arbeitsmarkt im Mai 2026
13.359
ARBEITSLOSE
Veränderung zum Vorjahr: +1,3 %
3,5%
ARBEITSLOSENQUOTE
JUGENDLICHE
Veränderung zum Vorjahr: +0,2 %
259.595
SOZIALVERSICHERUNGS-
PFLICHTIG BESCHÄFTIGTE
Veränderung zum Vorjahr: 0,0 %
Duale Ausbildung im Fokus
3,8 %
ARBEITSLOSENQUOTE
Veränderung zum Vorjahr: 0,0%
16.666
UNTERBESCHÄFTIGTE
(OHNE KURZARBEIT)
Veränderung zum Vorjahr: -0,2%
4.951
ARBEITSSTELLEN
Veränderung zum Vorjahr: +8,9 %
RB Grafik: Achim Köpf; Quelle: Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim
Zum Start des „Sommers der Berufsausbildung“ am 1. Juni ist die
neue Vereinbarung der Allianz für Aus- und Weiterbildung für den
Zeitraum 2026 bis 2029 veröffentlicht worden. Ihr Ziel: möglichst
vielen Menschen zu einem qualifizierten Berufsabschluss zu verhelfen.
Dabei steht die duale Ausbildung im Fokus. Auf https://www.
aus-und-weiterbildungsallianz.de gibt es Informationen für Ausbildungsplatzsuchende,
Eltern oder Unternehmen.
die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber
haben 197 Stellen gemeldet, 61
weniger als im April und 17,2 Prozent
weniger als im Mai 2025. Der
Bestand an Stellenangeboten lag
zum Stichtag bei 1354; 20,1 Prozent
mehr als im Mai 2025.
NECKAR-ODENWALD-KREIS
Auch im Neckar-Odenwald-Kreis
sank die Arbeitslosenquote leicht
auf 4,1 Prozent (April: 4,2 Prozent).
Im Mai waren 3349 Menschen
arbeitslos gemeldet, 65 weniger
als im April und 126 mehr
als im Mai 2025. 691 Menschen
meldeten sich neu oder erneut
arbeitslos, 752 Menschen beendeten
die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber
haben 153 Stellenangebote
gemeldet, 43 mehr als im April
und 39,1 Prozent mehr als im
Mai 2025. Der Bestand an Stellenangeboten
liegt insgesamt bei 695;
4,8 Prozent mehr als im Mai 2025.
RECHTSKREISE Im Agenturbezirk
waren im Bereich der Grundsicherung
6048 Arbeitslose gemeldet,
im Bereich der Arbeitslosenversicherung
7311. Der Anteil
der Arbeitslosen aus dem Bereich
der Grundsicherung (SGB II) am
gesamten Bestand beträgt 45,3
Prozent.
pm
www.arbeitsagentur.de
STANDPUNKT
Adina Bauer
Redakteurin
Gegenseitige Unterstützung
Foto: Ufuk Arslan
Wer dieser Tage über China spricht, spricht
überwiegend über Risiken, geopolitische Konflikte
oder die Frage, wie Deutschland seine
wirtschaftlichen Beziehungen zu beziehungsweise
Abhängigkeiten vom Reich der Mitte reduzieren
kann. „De-Risking“ lautet hierbei
das Schlagwort der Stunde.
Ein anderes Bild erhielt allerdings, wer die
jüngste Delegationsreise heimischer Weltmarktführer
nach Peking und Yangzhou begleitet
hat. Hier zeigte sich: Die wirtschaftliche
Realität ist deutlich komplexer als die öffentliche
Debatte.
Vielleicht sollte man sich von den Vorstellungen,
dass China Freund oder Feind ist, gänzlich
trennen. Denn es ist vor allem eines: Eine
wirtschaftliche Tatsache. Im Osten entstehen
neue Märkte, neue Technologien und neue
Wertschöpfungsketten in einem Tempo, das
viele deutsche Unternehmen gleichermaßen
beeindruckt wie herausfordert.
Das untermauern die jüngsten Außenhandelszahlen,
die eindrucksvoll zeigen, welche
Dynamik dort weiterhin herrscht: Trotz globaler
Unsicherheiten wachsen die Exporte
und Importe deutlich. Die Ausfuhren stiegen
im Vergleich zum Vorjahresmonat in US-Dollar
gerechnet um 19,4 Prozent, wie die chinesische
Zollverwaltung mitteilte. Die Einfuhren
legten um 27,4 Prozent zu.
Natürlich gibt es in der Zusammenarbeit mit
China auch Risiken. Natürlich gibt es
große politische Unterschiede. Und natürlich
müssen kritische Infrastrukturen
geschützt werden. Auch die Delegationsteilnehmer
sparten mitunter nicht an Kritik:
Sie wünschten sich von den Verantwortlichen
in China bessere Marktbedingungen, mehr
Schutz des geistigen Eigentums und freiere
Investitionsmöglichkeiten. Auch die Investitionsströme
wurden als nicht ausgewogen kritisiert:
Während deutsche Unternehmen seit
Jahrzehnten hohe Summen in China investieren,
wäre mehr chinesisches Engagement
in Deutschland wünschenswert. Doch berechtigte
Vorsicht und pauschales Misstrauen sind
zweierlei Paar Stiefel.
In Deutschland scheint sich zunehmend die
Vorstellung zu verbreiten, wirtschaftliche Sicherheit
ließe sich durch Distanz herstellen.
Dabei ist das Gegenteil der Fall: Wer Risiken
reduzieren will, muss Märkte verstehen. Wer
Einfluss behalten möchte, muss präsent bleiben.
Wer Innovationen mitgestalten will, darf
sich nicht selbst aus den relevanten Zukunftsmärkten
verabschieden. Besonders in Feldern
wie Elektromobilität, Wasserstofftechnologien,
Batteriesystemen, Digitalisierung und Künstlicher
Intelligenz entstehen im Reich der Mitte
Märkte, die auch für deutsche Unternehmen
enorme Chancen bieten.
Und Nähe schafft Vertrauen. So war während
der Reise eine enorme Wertschätzung zu spüren,
die die Gastgeber ihren deutschen Besuchern
entgegengebracht haben: Es wurde ein
erstklassiges Programm an künstlerischen
Darbietungen geboten, gab viele Einblicke in
Firmen und Unterstützungsangebote vor Ort
und natürlich wurden bei gutem Essen zahlreiche
Gespräche geführt. Immer wieder dabei
zu spüren: der starke Wunsch der Chinesen
nach Kooperationen und deutschem Engagement.
Dabei prägte die Diskussionen immer wieder
ein Begriff: „Mutual Empowerment“ – gegenseitige
Befähigung. Hinter diesem sperrigen
Ausdruck steckt ein einfacher Gedanke:
Zusammenarbeit auf horizontaler Ebene, auf
Augenhöhe. Deutschland verfügt über Ingenieurskunst,
technologische Spezialisierung
und eine einzigartige Mittelstandskultur. China
bringt Skalierungskraft, Geschwindigkeit
und Innovationsdynamik mit. Die Frage sollte
daher nicht lauten, wer stärker ist. Die Frage
ist vielmehr, was möglich wird, wenn beide
Seiten ihre jeweiligen Stärken einbringen
und verbinden.
Denn China und Deutschland tragen als
zweit- und drittgrößte Volkswirtschaften der
Welt eine besondere Verantwortung. Das jährliche
Handelsvolumen zwischen beiden Ländern
liegt bei weit über 200 Milliarden US-
Dollar. Mehr als 5000 deutsche Unternehmen
sind in China aktiv. Stabilität in den Beziehungen
liegt nicht nur im Interesse beider
Länder, sondern wirkt über die bilaterale Ebene
hinaus – auf Europa und die globale Wirtschaft.
Respekt, Zusammenarbeit und gegenseitiger
Nutzen sind daher viel mehr als diplomatische
Floskeln. Sie bilden die Grundlage
für erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen und
sichern somit unser aller Wohlstand.
Impressum
Verlag
SÜDWEST PRESSE Hohenlohe
GmbH & Co. KG
Haalstr. 5 + 7
74523 Schwäbisch Hall
Telefon: 0791/404-0
Telefax: 0791/404-480
Geschäftsführung
Tim Hager, Carsten Huber
Redaktion
Ulrich Becker (V.i.S.d.P.)
Adina Bauer (ina)
E-Mail: a.bauer@swp.de
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Auflage
Im Landkreis Schwäbisch Hall,
dem Main-Tauber-Kreis,
dem Hohenlohekreis und
dem Landkreis Ansbach mit einer
Auflage über 38.100 Exemplaren
(Verlagsangabe).
Erscheinungsweise monatlich über
die Tageszeitungen der
SÜDWEST PRESSE Hohenlohe:
Haller Tagblatt, Hohenloher Tagblatt,
Rundschau Gaildorf.
Im Main-Tauber-Kreis in Kooperation
mit den Fränkischen Nachrichten.
Druck
NPG Druckhaus GmbH & Co. KG
Siemensstraße 10
89079 Ulm
Geschäftsführer: Christian Gaidies
Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280
Politik &Wirtschaft 03
„Klimaziele? Dafür reichtesnoch nicht!“
Baden-Württemberg undBayern wollensich im Bundesrat fürbessere Rahmenbedingung beider Windenergie im Südeneinsetzen.
Wie bewertetAndreasSchumm,Direktordes RegionalverbandesHeilbronn-Franken,den Vorstoß? INTERVIEW VON ANTONIO DE MITRI
REGIOBUSINESS Herr Dr.
Schumm, wardiese Bundesratsinitiative
überfällig?
ANDREAS SCHUMM Sie ist
aus meiner Sicht zumindest notwendig
und sinnvoll. Und sie greift
eine bereitsseit längerem erkennbare
Entwicklung bei Ausschreibungsrunden
auf –die bislang
mit Nachteilen für die Windenergie
im Süden Deutschlands einhergeht.
REGIOBUSINESS Welche Chancen
räumen sie dem Vorstoß der
beiden Bundesländer ein?
ANDREAS SCHUMM Das ist
immer schwer vorherzusagen.
Schließlich geht es um Wettbewerb
zwischen den Bundesländern.
Vom Wind begünstigte Länder
haben einen Standortvorteil.
Mögliche Gedanken dieserLänder
gegen die Initiative sollten im gesamtdeutschen
Interesse geprüft
werden, denn der Wettbewerb bei
Standortverlagerungen findet selten
innerhalb Deutschlandsstatt.
REGIOBUSINESS Was ist das
Problem bei den aktuellen Rahmenbedingungen?
ANDREAS SCHUMM Es kommen
stets die wirtschaftlichsten
Projekte zum Zuge. Diese schöpfen
dann oftmals die maximale Ausschreibungsmenge
aus, sodass die
„Mitdem Ausbauder
ErneuerbarenEnergien
geht regionale
Wertschöpfung
einher.“
Mahner: Andreas Schumm warntvor einem innerdeutschen Standortwettbewerb um die Windkraftund
verweist auf dieFortschritte beim AusbauinHeilbronn-Franken.
Foto: Regionalverband
benachteiligten Standorte trotz
eines hohen Strombedarfs nicht
oder nur sehr unterdurchschnittlich
eine Zuteilung erhalten.
REGIOBUSINESS Welche Bedeutung
hatder Ausbau derWindenergie
für dieRegion Heilbronn-
Franken?
ANDREAS SCHUMM Grundsätzlichwächstdie
Bedeutung der
Erneuerbaren Energien bei der
Frage nach der Standortqualität.
Damit ist der Ausbau dieser Energien
auch Wirtschaftsförderung.
Wasdie beidenLänderfordern
Er schafft attraktive Bedingungen
für die Unternehmen in der Region
und unterstützt sie dabei, ihre
eigenen Nachhaltigkeitsziele besser
zu erreichen. Und: In Abhängigkeit
der jeweiligen Betreibermodelle
geht mitdem Ausbau der
Erneuerbaren Energien darüber
hinaus eine regionale Wertschöpfung
einher.
Konkretfordern Bayernund Baden-Württemberg eine Erhöhung der
jährlichen Ausschreibungsmenge von10.000 auf14.000 Megawatt
sowie eine zusätzlicheAusschreibung im Jahr 2027 mit 5000 Megawatt.
Zudem soll ein eigenes sogenanntes Zuschlagssegment
eingeführt werden,das mindestens 20 Prozentdes Ausschreibungsvolumens
für Projekte für Süddeutschland reserviert.
REGIOBUSINESS Wo steht die
Region dabeiheuteIhrerMeinung
nach?
ANDREAS SCHUMM Mit den
aktuell 303 Windenergieanlagen
im Betrieb leistetHeilbronn-Franken
schon heute einen wichtigen
Beitrag für dieWindenergieerzeugung
in Baden-Württemberg. Jedoch
reicht dies auch nicht aus,
um die Klimaschutzziele zuerreichen.
Laut der Landesanstalt für
Umwelt Baden-Württemberg sind
weitere 54 Anlagen genehmigt
und 262 beantragt. Dazu kommen
noch 30vorgestellte Anlagenplanungen.
Diese können jedochalle
erst dann ans Netz gebracht werden,
wenn die Projekte bei den
Ausschreibungen einen Zuschlag
erhalten.
REGIOBUSINESS Müssten
nicht eher Speicherkapazitäten
ausgebaut werden als Windkrafträder?
Überschüssiger Strom verursacht
bekanntlich immer wieder
Negativpreise an den Strombörsen...
ANDREAS SCHUMM Es
braucht sicher beides. Jedoch
mussman beiden Speichern ganz
genau hinschauen, inwieweit sie
einen Beitrag zur Stabilisierung
derNetzeleisten.
www.rvhnf.de
„Mit 1500 Euro kommt man nichtweit“
Die doppelte Meisterprämie soll Realitätwerden:WährendandereBundesländer bis zu 4000odersogar 6000 Euro zahlen,hat sichStuttgartnun auf
3000 Euro verständigt.Applaus kommtvon der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. VON ANTONIO DE MITRI
Wahlversprechen können
auch gehaltenwerden. Als
der WahlkampfinBaden-
Württemberg so ganz allmählich
anzog, machte sich der damalige
CDU-Fraktionschef Manuel Hagel
für die Handwerkerstark:„Wir
wollen den Betrag für die Meisterprämie
auf mindestens 3000
Euro verdoppeln“, kündigte erim
Herbstan. Genau das steht jetzt im
Stuttgarter Koalitionsvertrag. Unter
der Überschrift „Wirtschaft,
Handwerk und Tourismus“ ist im
zweiten Kapitel der 166-seitigen
Vereinbarung der neuen Landesregierung
umrissen, was Grün-
Schwarz in dieser Legislaturperiode
für die Handwerker imLand
tun will.
Die Koalitionäre schreiben hierzu:
„Höhere Berufsbildung und
akademische Bildung sind gleich
viel wert: Master und Meister habenfür
unseren Wirtschaftsstandort
und seine Wachstumsperspektiven
große Bedeutung. Dabeistehen
vor allem die Befähigung zu
Unternehmensgründungen wie
Unternehmensnachfolgen imFokus.“
Außerdem wollen die Koalitionäre
den Meistergründungszuschuss
verlängern und mittel- bis
langfristig soll sogar die gesamte
Meisterausbildung kostenfrei werden.
Einer, der sich darüber besonders
freut, ist Ralf Rothenburger. Zuletzt
im Oktober vergangenen Jah-
Durchgedrungen: Ralf Schnörr (li.) und Ralf Rothenburger freuen sich, dass dielangjährigen Forderungen
der Handwerkskammern gehörtworden sind.
Foto: Handwerkskammer Heilbronn-Franken
Bereitsmehr als1,7 Millionen Euroausgezahlt
Die Meisterprämie wird von den Meisterinnen und Meistern im Kammerbezirk seit ihrer Einführung im Jahr
2020 sehr gutangenommen.Seitdem wurdenmehr als 1100Anträge bewilligt und eineFördersumme von
mehr als 1.702.500 Euro ausgezahlt. Im vergangenen Jahr hat die Handwerkskammer Heilbronn-Franken
222Anträge bewilligt und insgesamt333.000 Euro ausbezahlt.
Antragsberechtigt sind Handwerker, die ihre Meisterprüfung ineinem Gewerk der Anlage Aoder B1 der
Handwerksordnung erfolgreich abgelegt haben und zum Zeitpunkt der Feststellung des PrüfungsergebnissesinBaden-Württembergwohnen
und/oderarbeiten.Wer mindestens einedieser Voraussetzungen erfüllt,
muss neben dem vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antrag auch das Meisterprüfungszeugnis
beiseiner zuständigenHandwerkskammer einreichen.
Für die Antragstellung und Auszahlung der Meisterprämie sind die acht baden-württembergischen Handwerkskammern
zuständig. Bei der Handwerkskammer Heilbronn-Franken ist die Antragstellung ganzjährig
möglich.Die Auszahlung an dieMeister erfolgtzeitnahnachpositiver Antragsprüfung undwird rückwirkend
für alle Meisterabschlüsse seit dem 1. Januar 2020 gewährt. Die Meisterprämie im Handwerk ist eine Freiwilligkeitsleistungdes
LandesBaden-Württemberg, über deren Finanzierungder Landesgesetzgeber im Rahmen
der jeweiligen Haushaltsberatungen entscheidet. Bislang stellte das Land jährlich Mittel in Höhe von
5,5Millionen Euro für die Meisterprämie zurVerfügung.
„DieimKoalitionsvertragumrissenen
Pläne
zeigen, dass die
Landesregierung
erkannthat,wie
wichtig dasHandwerk
fürdie WirtschaftimLand
ist.“
res hatte der Präsident der Handwerkskammer
Heilbronn-Franken
die Erhöhung der Meisterprämie
von 1500 auf 3000 Euro
im Gespräch mit dieser Zeitung
als „längst überfällig“ bezeichnet.
„Die im Koalitionsvertrag
umrissenen Pläne zeigen, dass
die Landesregierung erkannt hat,
wie wichtig das Handwerk für die
Wirtschaft im Land ist“,kommentierteer.
Nun müssten denWorten
aber auchschnell Taten folgen.
Ralf Schnörr, Hauptgeschäftsführer
der Handwerkskammer,
gab sich zufrieden: „Die Höhe
der Meisterprämie von 1500 Euro
ist seit Jahren nicht mehr zeitgemäß“,
erklärte er. Der Schritt in
die Selbstständigkeit sei für junge
Handwerker mit enormen Kosten
verbunden. „Mit 1500 Euro
kommt man da nicht weit“, so
Schnörr. Die Erhöhung der Meisterprämiedürfedeshalb
nicht auf
die lange Bank geschoben werden.“
Gleiches gilt aus Sicht der
Kammerfür dieAbsicht, dieMeisterausbildung
künftig kostenfrei
anzubieten. „Auch hier hat
die neue Landesregierung den
dringenden Nachholbedarf erkannt“,
soRothenburger. Dies sei
einentscheidender Schritt, derdie
Gleichsetzung von akademischer
und beruflicher Bildung weiter vorantreibt.
www.hwk-heilbronn.de
04 Industrie
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
„Es gehtumFamilien in Hohenlohe“
Bei der bevorstehenden Hauptversammlung der R. Stahl AG könnte es zumShowdownkommen:Die externenAktionäre stellen fürden
Aufsichtsrat einen eigenenKandidaten gegen die Kandidatin derGründerfamilien auf. VON ANTONIO DE MITRI
Man mag es schongar nicht
mehr schreiben: Paukenschlag
bei R. Stahl. Denn
statt einmal richtig draufzuhauen,
sind die Waldenburger zu einem
durchgehenden Trommelwirbel
angetreten. Und das ineinem
Crescendo, das kommende
Woche zurohrenbetäubenden Climax
werden könnte. Denn dann
laden die Experten für Explosionsschutz
zur nächsten Hauptversammlung
ein. Und das unter diesen
Voraussetzungen ...
Kampfabstimmung: Rolf Friedrich wird vonden externen Aktionären gegen Astrid Rauchfuß ins Rennen um
den Posten im Aufsichtsrat geschickt.
MarlboroughPartners/privat/Montage:Achim Köpf
WIDERSTÄNDE Denn es ist gerade
einmal drei Wochen her,seit
Vorstandschef Claus Bischoff seinen
Hut nehmen musste. Nach
nicht einmal fünf Monaten im
Amt. Bischoff, im vergangenen
Jahr als Hoffnungsträger nach
Waldenburg gerufen, schien ohne
jede Fortune im Unternehmen zu
agieren. Informanten berichteten
gegenüber der SÜDWEST PRES-
SE von erbitterten Widerständen
gegen den „Neuen“ und fehlender
Akzeptanz von allen Seiten –
dem Aufsichtsrat, dem Betriebsrat
und den Beschäftigten. Auch die
externen Aktionäre hattenaus ihrer
Ablehnung gegenüberBischoff
keinen Hehl gemacht. Ewald Stephan,
der den Investor Norman
Rentrop vertritt, forderte imGespräch
mit dieser Zeitung sogar
offen die Absetzung von Bischoff.„Ichgebe
ihmkeine Chance
mehr“, betonteer. Bischoffhatte
von Anfang an einen schweren
Stand. Insbesondere auf Drängen
des damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden
Peter Leischner war er
als Nachfolger für Mathias Hallmann
berufen worden, der wegen
unüberbrückbarer Differenzen
mit dem Kontrollgremium
ein Jahr früher als vorgesehen seinen
Stuhl räumte. Leischnerselbst
musste inzwischen sein Amt niederlegen.
Damit scheint dieschützende
Hand über Bischoffverloren
gegangen zu sein.
Damit nicht genug: Seit neun Jahren
kann R. Stahl keine Rendite
mehr an die Aktionäre ausschütten,
die letzten Jahresbilanzen
zeigten unentwegt nach unten.
Somit war Claus Bischoff bereits
bei Bekanntgabe der Ergebnisse
für 2025 vor wenigen Wochen
der unglückliche Überbringer der
schlechten Botschaft –für die er
eigentlich nichtskonnte.
Wohl aber verantwortlich war er
in den wenigen Wochen seiner
Amtsausübung für den umstrittenen
Austritt des Unternehmens
aus dem Arbeitgeberverband Südwestmetall
und damit der Tarifgemeinschaft.
Der Schritt war zunächst
der Presse und dann den
eigenen Beschäftigten bekannt gegeben
worden. Zum gleichen Anlass
hatte Bischoff eine grundlegende
Umstrukturierung des
Unternehmens angekündigt. Unter
dem Namen „Nexus“ sollte
der Hauptsitz in Waldenburg
zur Schaltzentrale für im Übrigen
weitgehend autonom entscheidende
Auslandsstandorte werden.
Auch eine komplette Überarbeitung
der Produktstrategie stand
im Fokus.
Zur Hauptversammlung in der
kommenden Woche reisen die externen
Aktionäre mit gewetzten
Messernanund planen denFrontalangriffauf
denAufsichtsrat.Zu
erwarten ist, dass sie versuchen
werden, Peter Leischner als dem
ehemaligen Mentor des geschassten
Bischoff komplett aus dem
Gremium zu drängen. „Nach der
Pleite müsste Leischner eigentlich
gehen“, befindetein Aktionär,
der nicht genannt werden möchte.
Leischner will demVernehmen
nach aber seine Amtszeit bis2028
absitzen.
PIKANTERIEN Damit nicht genug:
Mit Rolf Friedrich, Strategieberater
aus Bergisch Gladbach,
wollen die externen Aktionäre
kommende Woche endlich
einen Mann ihres Vertrauens in
den Aufsichtsrat hieven. Pikant:
Durch seine Aufstellung wird es
zur Kampfabstimmung mit Astrid
Rauchfuß kommen. Die Münchner
Managementberaterin wird
vom Stahl-Familienkonsortium
ins Rennen geschickt. Was die
externen Aktionäre anihr stört:
Rauchfuß,geboren 1974 und studierte
Physikerin, gilt zwar als
qualifiziert, hat aber bereits fünf
weitereMandate in Aufsichts- und
Verwaltungsräten inne. „Zu viel“,
sagen die Kritiker. Friedrich, nominiert
von Aktionär Norman
Rentrop, wirft dagegen seinelangjährige
Erfahrung mit R.Stahl in
die Waagschale. Im Interview mit
dieser Zeitung sagt er: „Ich kenne
die R.Stahl AG schon aus der
Zeit vor dem Vorstandsvorsitzenden
Mathias Hallmann. Seitdem
habe ichdas Unternehmenzuvielen
Themen rund um Strategie,
Organisation und Prozesse, insbesondere
aber Vertrieb,betreut.Insofern
sind mir viele Schattierungen
des Hauses bekannt. Ich sehe
dortaberauchvielPotenzial.“
Ganz klar: Er soll für die Aktionäre
um Rentropden Fuß in dieTür
zum Aufsichtsrat öffnen und aufräumen.
Entsprechend kämpferischgibtersich:
„Ich werde mich
nicht scheuen, den Aufsichtsrat
mit klaren Worten darauf hinzuweisen,
wenn ich dort auf gewisse
Verhaltensweisen oder Attitüden
treffe, die sich mit meiner
Sicht von guter Unternehmensführung
nicht decken.“ Was ihn
nacheigenerAussage voralleman
der Situation aufregt: „Wir dürfennicht
aus demBlickverlieren,
dassesummehr als1600Beschäftigte
geht und damit um 1600Familien,
die von den Entscheidungen
im Aufsichtsratbetroffen sind.
Rund 800 davon in Hohenlohe.“
Ob das Signal in der kommenden
Wocheverstandenwird–das wird
eine derzentralen Fragen,wenn es
auf der Hauptversammlung ans
Abstimmengeht.
r-stahl.com
SichereMobilgeräte ausdem Inland
KlaresBekenntnis zu „Made inGermany“: i.safe Mobile ausLauda-Königshofen startetdie Produktion in Deutschland.
Mit einem Presseevent am
Unternehmenssitz in Lauda-Königshofen
verkündete
i.safeMobile MitteMai offiziell
den Start seiner „Made inGermany“-Fertigung.
Das Unternehmen,
das seit kurzem auch im
Weltmarktführer-Index der Wirtschaftswoche
gelistet ist, produziertabsofortausgewählteMobilgeräte
in Deutschland. Produkte
der Smartphone- und Tablet-Serie
zur sicheren Verwendung in
explosionsgefährdeten Bereichen
und für die kritische Infrastruktur
werden von der Entwicklung
über die Endmontage bis zur abschließenden
Qualitätsprüfung in
Deutschland gefertigt.
Kundenforderungen und
Geopolitik als Treiber
Zum Unternehmen
Hinter der Entscheidung steht
kein einzelner Auslöser, sondern
ein Zusammenspiel mehrererEntwicklungen.
In immer mehr Ländern
und Branchen –von Behörden
über den Verteidigungsbereich
Der Weltmarktführer i.safe Mobile mit Sitz in Lauda-Königshofen
entwickelt mobile Kommunikationsgeräte und-lösungen,wie Mobiltelefone,Smartphonesund
Tablets, zursicheren Verwendungin
explosionsgefährdeten Bereichen und für den professionellen Industrie-Einsatz.
Um allen Anforderungen des Explosionsschutzes
gerecht zu werden, erfolgt die komplette Konzeptionund Realisierung
von Grund auf amdeutschen Standort. Mit über 130 Mitarbeitern
in Deutschland,den TochtergesellschafteninSingapur und
Australien sowie einemglobalenNetzwerk von mehr als 100Vertriebspartnern
ist i.safe auf allen Kontinenten vertreten.
Fertigung: Einzelne Komponenten wieChipsets oder Batteriezellenstammen ausglobalenLieferketten. Aber
die Kontrolle über dasfertige Produktliegt vollständig bei i.safe Mobile.
Foto: i.safe Mobile
bis hin zur kritischen Infrastruktur
–werden explizit Geräte mit
nachweislich europäischer oder
deutscher Fertigung gefordert.Cybersicherheit,
Datensouveränität
und geopolitische Unabhängigkeit
rücken in den Vordergrund. Hinzu
kommen internationale Zolldiskussionen,
dieetablierte Lieferketten
unter Druck gesetzt haben.
Schon vor einigen Jahren brachte
eine Begegnung mit einer europäischen
Ministeriumsdelegation
die Sache auf den Punkt: Die Geräte
überzeugten technisch vollständig,
doch die Antwort lautete:
„Wir brauchen Made-in-Germany-Geräte.“
Dieser Satz hat sich
eingebrannt, und er stand am Anfang
eines tiefgreifenden Transformationsprozesses.
„Made in Germany ist für uns
nicht nur eine Herkunftsangabe.
Es ist das Ergebnis einer bewussten
Entscheidungfür Qualität,Sicherheit
und Verantwortung –gegenüber
unseren Kunden, unseren
Mitarbeitern und dem StandortDeutschland“,
so Martin Haaf,
CEO beii.safeMobile.
Doch was genau bedeutet „Made
in Germany“ für das Unternehmenaus
Lauda-Königshofen?Das
Qualitätssiegel steht für konkrete
Anforderungen. Wesentliche,qualitätsbestimmende
Leistungen eines
Produkts müssen nachweislich
in Deutschland erbracht werden.
Dazu zählen dieEntwicklung,
Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung.
All diese Kriterien
erfüllti.safe Mobile.
Einzelne Komponenten wie Chipsets
oder Batteriezellen stammen
–wie in dergesamtenElektronikindustrie
üblich –aus globalen
Lieferketten.Entscheidend ist: Die
Kontrolleüberdas fertige Produkt
liegt vollständig inder Hand des
Weltmarktführers. Mit der Produktion
an zwei Standorten –in
Deutschland und in Asien –bietet
i.safe Mobileseinen Kundendie
Wahl und kann alle Märkte weltweit
flexibelbedienen.
Hohe Sicherheit als
Gesamtkonzept
„MadeinGermany“ steht beii.safe
Mobile für eindreigliedriges Sicherheitskonzept,
wie das Unternehmen
in einer Pressemitteilung
schreibt: Auf organisatorischer
Ebene deckt das Informationssicherheits-Managementsystem
die gesamte Wertschöpfungskette
ab.Derzeit wird in Deutschland
bereits nach dem internationalen
Standard ISO 27001 gearbeitet
und die formale Zertifizierung
vorbereitet.
Auf Ebene der Lieferkette wurden
alle relevanten Zulieferer auditiert.
Dies ist ein klarer Nachweis
für Kunden, dieunter derEU-
Richtlinie NIS2 zur Cybersicherheit
nachweispflichtig sind. Auf
Produktebene erfüllen die Geräte
bereits heute alle Anforderungen
des Cyber Resilience Act, der
ab 2027 verbindlichgilt.
NeueMärkte,wachsende
Fertigungstiefe
Das Bekenntnis zu „Made inGermany“
öffnet i.safe Mobile Zugang
zu neuenMärkten: allenvoran
dieUSA,Japanund Indien sowie
den wachsenden Bereich der
kritischen Infrastruktur weltweit.
Das Zielist, dieFertigungstiefeam
deutschen Standort konsequent
auszubauen und weitere Wertschöpfungsketten
in Europa zu
etablieren. Aktive Gespräche mit
Partnern, etwa Batterieherstellern,
Verpackungsunternehmen
und Spritzgießern aus derRegion,
laufen bereits.
Mit dem Erweiterungsbau am
Stammsitz in Lauda-Königshofen
hat dasUnternehmenzugleich die
räumliche Voraussetzung für weiteres
Wachstum geschaffen. Das
neue Gebäude ist mehr als eine
bauliche Erweiterung. Es steht für
das klare Bekenntnis zu Standort,
Region und dem Anspruch,
alsInnovationsführerweltweitdie
Richtung vorzugeben. pm
www.isafe-mobile.com
Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280
Industrie 05
„Hallo–jemand zu Hause, McFly?“
Werden Zeitreise-Klassiker „Zurückindie Zukunft“ kennt, derkenntauchdieses Zitat. Dass dieDigital Auto Garageschon beiihrer
Eröffnung denlegendären DeLorean ausdem Film präsentierte,war konsequent. Es geht um dasAuto der Zukunft. VON ANTONIO DE MITRI
Wir waren damals so etwas
wie die jungen Wilden“,
sagt Prof. Dirk Slama
und streicht sich schmunzelnd
durchs weiße Haar. Slama ist 55.
Was der nicht mehr ganz sojunge
Wilde meint: Damals, das war
gerade einmal vor drei Jahren,
als er die Digital Auto Initiative
ins Leben rief. Eine Kooperation
des Ferdinand-Steinbeis-Instituts
mit Bosch Engineering. Das Ziel:
Deutschland beim Auto der Zukunft
voranzubringen. Slama arbeitet
seit 14 Jahren bei Bosch und
verantwortet dort heute als Vice
President das strategische Netzwerk
aus Technologie-, Entwicklungs-
und Geschäftspartnern
von Bosch für Software- und Systemlösungen.
Außerdem ist er Leiter
des AIoT-Labors (Artificial Intelligence
of Things) beim Ferdinand-Steinbeis-Institut.
Virtuelles Testen undganz
realesTüfteln
Ortstermin in Abstatt.Hier hat die
Digital Auto Garage ihren Sitz,
die aus Slamas Initiative hervorgegangen
ist. In einem Untergeschoss,
in dessen endlosen Gängen
man sich zu verlieren droht,
bisman das Labor von Slama und
seinem Team erreicht. Wird hier
ein Geheimnis gehütet? Ja und
nein. Denn die Garage ist eine Mischung
aus Open-Source-Plattform
und Stellplätzen, in denen
traditionelle Autobauerhinterverschlossener
Tür mit eigenen Modellen
tüfteln können.
Die Open-Source-Plattformist dabei
sozusagen die Spielwiese, auf
der Hersteller erst einmal ausprobieren
können, wie sich ihreAutos
zu dem optimieren lassen, wasExperten
„Software Defined Vehicle“
nennen. Dass die Plattform denn
auch „Playground“ heißt, passt.
Hier lassen sich digitale Fahrzeugfunktionen
beliebig zu Prototypen
zusammenstellen und über ein
personalisiertes Dashboard wie in
einer echten Fahrzeug-App testen.
Slama: „Hier beginnt bereits das
neue Verständnis vom Auto, wie
es heute schon für TeslaoderBYD
normal ist.“ Das Software Defined
Vehicle, so Slama, sei imPrinzip
eine „App auf Rädern“.
Das ist weit mehr als ein cooler
Spruch, denn: „Das Auto muss
sich künftig meinem Smartphone
anpassen und nicht umgekehrt.“
Soll heißen: Wann immer sich jemand
in ein Auto setzt, egal, ob
das eigene oder ein fremdes, soll
es ihn oder sie sofort persönlich
begrüßen und das Profil mit seinen
Präferenzen beim Fahren erkennen.
„Passenger Welcome Sequence“,
heißt das im Fachjargon.
Das Autobegrüßt seinen Fahrer,
richtet den Sitz, das Lenkrad
oder auch die Spiegel automatisch
nach ihm aus, kommuniziert direkt
in seiner Landessprache mit
ihm und öffnet die Tür, sobald er
sich dem Fahrzeugnähert.
„Das ist praktisch das Gegenteil
von traditionellem Ingenieursdenken“,
schmunzelt Slama. „Das
ist User Experience mit ganz viel
emotionaler Bindung.“ Der Vorteil
des virtuellen Playground für
Hersteller sei, dass sie massiv Zeit
und Entwicklungskosten einsparen
könnten. „Statt neun Monate
daran zu arbeiten, wieesfunktionieren
könnte, kann ich mir
hier binnen 24 Stunden alle gewünschten
Features zusammenstellen
und programmieren.“ Warumdas
funktioniert: „80 Prozent
Werkstattatmosphäre: Dirk Slama konfiguriertden heutigen
Showcase der Digital Auto Garage,einen NSUPrinz. Foto:Antonio De Mitri
„Outatime“: Das Zeitreise-Autonebst Kennzeichen sind Science-Fiction-Fansbekannt.Bei ihrer Einweihung
2024präsentiertedie Digital Auto Garage denDeLorean aus„Zurück in dieZukunft“ alsShowcase. Foto: DAG
derKomponenten für ein Software
Defined Vehicle sind standardisiert
–die findet man bei uns im Katalog.“
DerkleinePrinzsteht
immer bereit
Bei den anderen 20 Prozent
kommt dann der physische Teil
der Digital Auto Garage ins Spiel,
also die Räume bei Bosch Engineering
in Abstatt. Wir betreten
das Labor. Inder Mitte steht ein
Plattform mit unzähligen Features
knallrot lackierter NSU Prinz. Sozusagen
derShowcasefür das, was
die Garage unter Software Defined
Vehicles versteht.Indem kleinen
Oldtimer, den zuletzt die Besucher
der IAAMobility in München
bewundern konnten, ist alles
eingebaut, was zueiner kompletten
Passenger Welcome Sequence
gehört. „Espressomaschine inklusive“,
betont Slama und fügt lachend
hinzu: „Spielerei.“
Daneben: eine Arbeitsplatte, auf
dereine Reihe elektronischer Bauteile
montiert und vernetzt ist.
„Hier sieht man sozusagen auf
dem Reißbrett, was wir in dem
NSUPrinz verbaut haben.“Inder
Branche heißt das die „E/E-Architektur“.Sie
ist praktisch daszentrale
Nervensystem des Fahrzeugs.
Ambientebeleuchtung, Sitzverstellung,
Fahrererkennung, Klimatisierung
–alle digitalen Funktionen
sind hier über die einzelnen
Komponenten vertreten. Über ein
zentrales Steuerungsmodul sind
sie mit einer Cloud verbunden –
wo siesichdannmit denpersonalisiertenDaten
desFahrers verbinden
sollen. Oder sollte man lieber
„des Users“ sagen? Dirk Slama:
„User trifft es eigentlich besser,
denn hinter allem steckt die klassische
App-Store-Idee.“ Eine Idee,
diefür Autobauer in China längst
selbstverständlich sei, fügt er hinzu.
Und in Deutschland? „Na ja“,
Der Playground der Digital Auto Garage ist eine webbasierte Entwicklungsplattform,
in der manFahrzeugsoftware ausprobieren und
testen kann. Dazu wählt man im ersten Schritt die gewünschte
Fahrzeugumgebung,also praktisch dasvirtuelle Auto, aus. Anschließend
wählt man aus einem Katalog aus mehr als 280 Features die
Funktionen aus,die getestet werden sollen.Danach wird der Code
programmiert und gestartet, um so beispielsweise herauszufinden,
ob später Änderungen an einem realen Fahrzeugmodell nötig wärenund
wie dieeinzelnen digitalen KomponentenimAutofunktionieren
und sich steuern lassen. Im letzten Schritt hat der Programmierer
die Möglichkeit, das gesamte Paket auf ein echtes
Fahrzeugsystem zu übertragen.
hebt Slama an und zuckt mit
den Schultern, „der Stolz auf das
Spaltmaß reicht nicht mehr.“ Es
brauche eine ganz neue Denkweise.
„Es geht nicht mehr um
PS, sondern um Giga-Flops. Eine
Generation, die mit dem Smartphone
aufgewachsen ist, will weniger
wissen, was unter der Haube
ist, sondern was der Bordcomputerdraufhat.“
Deutschland und die Lust
aufs Abenteuer
Die Hersteller, die ihre Fahrzeuge
in der Digital Auto Garage trimmen,
scheinen verstanden zuhaben.
Der Vorteil gegenüber eigenen
Testlaboren: durch Zusammenarbeit
schneller und kostengünstiger
eine europaweite
Plattform für Software DefinedVehicleszuentwickeln
und ihreModelle
hierfür fit zu machen. Slama:
„Also, Soft- und Hardware
kompatibel zu machen.“ Vereinfacht
gesagt. Aber was hinter den
verschlossenen Türen passiert, ist
tatsächlich knifflige Arbeit über
Wochen und Monate.
Und die Chancen mit Blick auf
China? Slama lächelt. Die Frage
hört erimmer wieder. „Die großen
Automarken inDeutschland
und Europa haben nach wie vor
klare Vorteile“, meint er.„Wir habenhiernachwie
vorstarke Marken,
wirhaben Herstellermit globaler
Export-Infrastruktur, und
wir haben es mit Anbietern zu
tun, die inSupport und Service
weit mehr leisten als die Konkurrenz
aus Fernost –oderauchden
USA. Mehr digitalesDenken, mehr
Abenteuerlust –sokönnenwir die
Aufholjagd schaffen.“ Ob auch
Zeitreisen imAuto damit vorstellbarsind
wiebei MartyMcFly, dem
Protagonisten von „Zurück in die
Zukunft“, lässteroffen ...
www.digital.auto/garage
Optima verbessertdie Ausbildungsbedingungen
Rund100 Teilnehmer zähltedas erste Ausbildungsforum beim Haller Maschinenbauer. Das Unternehmen schafft ein Umfeld, das Lernen unterstützt.
UmAusbildung und Studium
zukunftsfähig zu gestalten
und den Erwartungen der
heutigen Generation zuentsprechen,
setzt die Optima Packaging
Group auf Austausch, Weiterentwicklung
und moderne Rahmenbedingungen.
Einen wichtigen
Schritt markierte im Maidas erste
unternehmensweite Ausbildungsforum,
das neue Impulse für Qualität
und Zusammenarbeit setzen
sollte.
AUSTAUSCH An der zweitägigen
Veranstaltung nahmen rund
100 an der Ausbildung und am
Studium beteiligte Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des Standorts
Schwäbisch Hall teil. Sie stehen
stellvertretend für die vielen
Fach- und Betreuungspersonen,
die sich bei Optima derzeit
um 134 Auszubildende sowie dual
Nachwuchsförderung: Gute Rahmenbedingungen, individuelleUnterstützungund ein engerAustausch
prägen die Nachwuchsarbeit beiOptima.
Foto: Optima
und kooperativ Studierende kümmern.
„Die große Zahl der Beteiligten
verdeutlicht, wie stark Ausbildung
und Studium im Unternehmen
verankert sind und wie
wichtig eine gemeinsame Qualitätsbasis
ist“, heißt es in einer entsprechenden
Pressemitteilung.Mit
demneuen Format will derExperte
für Abfüllanlagen aus SchwäbischHalleinePlattform
schaffen,
um Erfahrungen zu teilen, über
aktuelle Entwicklungen und veränderte
Rahmenbedingungen zu
informieren und eine einheitliche
Qualitätsbasis zu stärken. „Ausbildung
ist kein statischesThema, sie
verändert sich mit jeder Generation“,
erklärt Luisa Mebert, Ausbildungsverantwortliche
bei Optima.
„Dementsprechend wandeln
sich die Aufgaben und Inhalte.
Wir möchten durch unser Ausbildungsforum
unsere Kolleginnen
und Kollegen noch besser auf die
Arbeit mit jungen Menschen vorbereiten
und sie zukunftsfähig
schulen.“
STARTBONUS Auch die Rahmenbedingungen
für Ausbildung
und Studium hat Optima jüngst
verbessert. Dazu gehören ein Ausbildungsstartbonus,
eine 35-plus-
5-Stunden-Woche mit zusätzlicher
individueller Lernzeit sowie
Zuschüsse etwa für Lernmittel,
Miete, Mobilität, Verpflegung und
Studiengebühren. Ziel sei es, Ausbildung
und Studium leistungsorientiert,
zeitgemäß und attraktiv
zu gestalten.
STUDIUM Das Studienangebot
wird ebenfalls ausgebaut. Ab September
kommen drei kooperative
Studiengänge hinzu: Mechatronik
und Robotik, Künstliche
Intelligenz und industrielle Digitalisierung
sowie Automatisierungstechnik
und Mechatronik.
Damit reagiert Optima auf technologische
Entwicklungen und
den steigenden Bedarf an Fachkräften
in Zukunftsfeldern. pm
www.optima-packaging.com
06 Blickpunkt
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
Die Schereöffnet
sich weiter
Bis auf wenige Branchen klagen die Unternehmen in derRegion
über schlechteGeschäfte und strukturelle Hürden.Imjüngsten
Ranking des IW schnittder Landkreisschlecht ab,Heilbronn
dagegen bedeutend besser. Die Gründe sind zahlreich. Initiativen
versuchen,die Kluft zu überbrücken. VON MARIUS STEPHAN
Mit ernüchternden Daten
für Schwäbisch Hall trat
das Kölner Institut der
Wirtschaft zuletzt an die Öffentlichkeit:
Der Transformationsdruck
ist endgültig in der Region
angekommen und betrifft alle
Land- und Stadtkreise. Allerdings
zeichnet das Ranking ein unterschiedliches
Bild von der Situation
im Landkreis Schwäbisch Hall
im Vergleich mit Heilbronn. Besonders
deutlich wird die Diskrepanz
beim Gewerbesaldo, also
der Differenz aus zu- und abwandernden
Unternehmen. Liegt Heilbronn
hier bundesweit auf einem
sehr guten elften Platz, schafft es
Schwäbisch Hall nur auf Rang
211. Bei den wissensintensiven
Dienstleistungen trennen die Neckarstadt
mit Platz 70 sogarganze
320 Ränge vom Landkreis (390).
Fakt ist: Leuchtturmprojekte wie
der IPAI und die viel stärker ausgeprägte
Hochschullandschaft
ziehen Menschen nach Heilbronn.
„Die langfristige
Sicherung durch
Patente findet
eherinden
industriellen
Zentren statt.“
Die umliegenden Landkreise müssen
diesen Schwund verkraften.
Geteilt: Symbolisch stehtauchdie Hochschule Heilbronnfür dasGefälleinder Region.Zwargibt es eine
Außenstelle in Schwäbisch Hall,der Hauptcampusliegt jedoch in der aufstrebenden Metropole. Foto: Archiv
PLANUNG Verschiedene Akteure
versuchen, eine Art Ausgleich zu
schaffen. Zum Beispiel verfolgt die
Region Heilbronn-Franken mit
dem Projekt „Antrieb HN-F“ im
Rahmen des Förderprogrammes
„RegioStrat“ des Bundesministeriums
für Wohnen, Stadtentwicklung
und Bauwesen, dasZiel, eine
engere Verknüpfung von Regionalplanung
und Regionalentwicklung
zu erreichen. Im Mittelpunkt
steht die ganzheitliche Betrachtung
von transformatorischen
Auswirkungen der Energie- und
Mobilitätswende sowie des damit
einhergehenden Strukturwandels.
„Die räumliche Zusammenführung
von nachhaltiger Energieerzeugung
und großen Energieverbrauchern
–insbesondere aus
demIndustriebereich–istimProjekt
RegioStrat von zentraler Bedeutung“,heißt
es in derProjektbeschreibung.
Im Klartext:Moderne
Energiekonzepte müssen die
Fläche berücksichtigen und nicht
nur Infrastruktur undJobsinden
Zentren schaffen.
INNOVATION In einem weiteren
Ranking verglich die Berliner
School of Business and Innovation
(BSBI) mithilfe eines Punktesystems
dieBundesländer anhand
der Anzahl derStart-up-Neugründungen
und derPatentanmeldungen
pro 100.000 Einwohner. Das
Ergebnis zeigt ebenfalls ein klares
Gefälle: Baden-Württemberg
sicherte sich mit einem Durchschnittswert
von 2,33 Punkten
den Spitzenplatz. Mit einem Bestwert
bei den Patentanmeldungen
(135 je100.000 Einwohner) und
Platz 5bei denStart-up-Neugründungen
(vier Neugründungenauf
100.000 Einwohner) gilt Baden-
Württemberg als das innovativste
Bundesland. Bayern schnitt ebenfalls
gut ab, die nördlichen Bundesländerlandetenauf
denhinterenPlätzen.
Aber die Autoren beobachteten
ein deutliches Gefälle zwischen
den Metropolen und dem „Flachland“.
In ersteren würden deutlich
mehr Start-ups gegründet, während
letzteres viel mehr Patente
anmeldet. „Baden-Württemberg
und Bayern bilden weiterhin das
wirtschaftliche RückgratDeutschlands
– hier trifft technisches
Know-how auf die nötigen Rahmenbedingungen“,
kommentiert
Professor Dr. Kyriakos Kouveliotis,
akademischer Leiter der Wirtschaftsschule
BSBI. „Die langfristige
Sicherung durch Patente
findet eher inden industriellen
Zentren statt. Für eine ausgeglichenere
wirtschaftliche Entwicklung
und die Redynamisierung
von Deutschland als Wirtschaftsstandortmüssen
wirWegefinden,
den Gründerspirit der Metropolen
mit der Patentstärke der Flächenländer
zu verknüpfen.“
„Werden den Strukturwandel meistern“
Schlechte Zahlen imIW-Rankingfür den Landkreis Schwäbisch Hall.Und nun? DavidSchneider,Geschäftsführerder
Wirtschaftsförderung,über Ansätze undIdeen,die nach vorneblicken lassen. INTERVIEW VON ANTONIO DE MITRI
REGIOBUSINESS Herr Schneider,
beim Gewerbesaldo ist der
Landkreis von 2024 auf 2026 im
IW-Regionalranking deutlich zurückgefallen
–von Platz 127 auf
211. Das heißt, auf 1000 Einwohner
kommen deutlich mehr Gewerbeab-
als anmeldungen. Bereitet
Ihnen das Sorgen?
DAVID SCHNEIDER Dasist zunächst
einmal ein quantitativer
Faktor, der über die Qualität des
Saldos nichts aussagt. Wir wissen
aber auch, dass es in manchenBereichen
schwieriger geworden ist.
Gerade in der Metallbearbeitung
gab esinder jüngeren Vergangenheit
eine ganze Reihe von Insolvenzen.
Dem Wettbewerbs- und
Transformationsdruckkannnicht
jeder mit seinen bestehenden Prozessen
und Strukturen standhalten.
Dennoch hoffe ich, dass wir
bei den Gewerbeanmeldungen in
den nächsten Jahren wieder einen
kleinen Aufwärtstrend sehen.
Erfahrungsgemäß steigt die Zahl
der Gründungen ja, wenn es konjunkturell
nach unten geht. Wir
als Wirtschaftsförderung versuchen,
dieentsprechenden Impulse
zu setzen, insbesondereinZusammenarbeit
mit unserem Technologiezentrum,
dem TeZet.
REGIOBUSINESS Auch bei den
wissensintensiven Dienstleistungen
hat der Landkreis eingebüßt.
DAVID SCHNEIDER Bei der
Forschungsinfrastruktur haben
wir leider die rote Laterne. Wir
beobachten natürlich, dass Heilbronn
in unserer Regioneinekonkurrenzlose
Sogwirkung hat. Aber
das spornt uns umso mehr an,diese
Dynamik für uns zu nutzen.
REGIOBUSINESS Wie wollen
Sie das schaffen?
DAVID SCHNEIDER Wir versuchen
zum Beispiel, durch Kooperation
mit der Fraunhofer-Gesellschaft
eigene Akzente zu setzen.
Im vergangenen Jahr hatten wir
mit „Fraunhofer meets Schwäbisch
Hall“ eine Auftaktveranstaltung,
um für die kleinen und mittleren
Betriebe im Landkreis den
Grundstein für ein regionales Innovations-Netzwerk
zu legen. Daraus
istein Strategie-Hub entstanden,
der beim TeZetangesiedelt ist
und dieses Netzwerk vorantreibt.
Optimist: Wirtschaftsförderer DavidSchneiderglaubtandas Potenzial
des Landkreises Schwäbisch Hall.
Foto: WFG
REGIOBUSINESS Was passiert
bei diesem Hub?
DAVID SCHNEIDER Das Projekt
ist auf zwei Jahre angelegt.
Wir gehen raus, besuchen Unternehmen
im Landkreis und informieren
sie, welche Angebote der
mehr als 70 Fraunhofer-Institute
fürsie interessant sein könnten.
Hinzu kommen Firmen-Workshops
im TeZet, etwa zum Thema
KI. Das ist schon eine einmalige
Sache –quasi eine Fraunhofer-Außenstelle,
wenngleich ohne
namentlichen Bezug zu der Gesellschaft,mit
dergesamten Bandbreite
der Institute imPortfolio.
Hier wird Innovation gefördert,
und das ist der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit.
REGIOBUSINESS Kann das
denn denSog aus Heilbronn kompensieren?
DAVID SCHNEIDER Ich würde
das nicht als Gegensatz sehen.
Wir profitieren ja auch davon,
dass Heilbronn als Wissensstandort
anDynamik gewinnt. Fraunhofer
ist dort inzwischen mitacht
Forschungs- und Innovationszentren
vertreten. Das hat ebenso
Strahlkraft auf unsere Kooperation
mit Fraunhofer im Strategie-
Hub wie beispielsweise der Innovation
Park Artificial Intelligence,
bei dem auch zahlreiche Unternehmen
aus dem Landkreis Mitglied
oder Partner sind und sich
mit KI in derTransformation auseinandersetzen.
Hinzu kommt,
dass Heilbronn viele Betriebe anzieht,
die sich aber nicht alle im
Stadtgebiet ansiedeln, sondern
auchentlang derA6Richtung Osten
nach Standorten suchen.
REGIOBUSINESS Gibt es auf regionaler
Ebene eine Zusammenarbeit
bei der Wirtschaftsförderung?
DAVID SCHNEIDER Wir sind
eng vernetzt mit der Wirtschaftsregion
Heilbronn-Franken GmbH
(WHF) und natürlich auch mit
dem Regionalverband, den wir
brauchen, um neue Gewerbeflächen
auszuweisen. Das ist ein gut
funktionierendes System.Die WHF
hat beispielsweise einen ganz anderen
Zugang zu Fördermitteln als
wir. Da geht es um Landesmittel.
Durch enge Verzahnung profitieren
wir von diesem Zugang, denn
die WHF hat die Möglichkeit, diese
Mittel indie Fläche auszurollen.
Ichdenkedazum Beispielan
Initiativen wie das Welcome-Center
zur Gewinnung ausländischer
Fachkräfte oder das Netzwerk
Transformotive,das Unternehmen
in derTransformation begleitet.
REGIOBUSINESS Im IW-Ranking
fälltauf,dasssichdie Abwanderung
aus dem Landkreis in der
Altersgruppe zwischen 25 und 50
Jahren verschärft hat. Fehlt den
Menschen die wirtschaftliche Perspektive?
DAVID SCHNEIDER Tatsache
ist, dass dieUnternehmen zurückhaltender
bei der Besetzung von
Stellen geworden sind. Die Altersgruppe,
diestärker abwandert, das
sind ja vor allem diejenigen, die
einen Job suchen. Insofern spürenwir
hiersicherlich dieAuswirkungen
der wirtschaftlichen Krise
der letzten Jahre. Das spiegelt
sich auchinden Zahlender Agentur
für Arbeit wider, obwohl wirbei
derArbeitslosenquote mit3,8 Prozent
insgesamt immer noch sehr
gut da stehen.
REGIOBUSINESS Blicken wir
zweiJahre nachvorne: Wo soll der
LandkreisbeimnächstenIW-Ranking
stehen?
DAVID SCHNEIDER Ich würde
mir natürlich wieder einen zweistelligen
Tabellenplatz wünschen.
Aber dazu muss man auch sagen,
dass es dabei Kategorien gibt, auf
die wir als Wirtschaftsförderung
keinen Einfluss haben. Beispiel
Lebensqualität, wo es um Faktoren
wie naturnahe Flächen oder
auchprivateÜberschuldung geht.
Hinzu kommen riesige Herausforderungen
wie etwa Trumps kryptische
Zollpolitik. Wahr ist aber
auch: Wirleben hier in einer Region,
da sind dieMenschen schaffig,
wiewir sagen. Hier sind vieleTüftler,
wieman an denHiddenChampions
sieht. Und wir haben familiengeführte
Firmen, die hier verwurzelt
und krisenfest sind. Deshalb
ist mir auch nicht bang um
dieRegion. Wir werden denStrukturwandel
meistern.
Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280
Blickpunkt 07
Immer mehrJüngerewandern ab
Im neuestenRegionalrankingdes Instituts derDeutschen Wirtschaft (IW) schneidet dieRegionHeilbronn-Franken heterogen ab.
Klarer Verliererjedochist der Landkreis SchwäbischHall. VON ANTONIO DE MITRI
IW-Regionalranking 2026 /Sonderauswertung für die Region Heilbronn-Franken
Im Niveauranking
Wirtschaftsstruktur
Arbeitsmarkt
Lebensqualität
(Ranking für 2024 in Klammern)
322
(202)
32
(39)
Gesamt
136
(76)
54
(43)
183 Gesamt
(142) 81 45
(61) (45)
85
(46)
RB Grafik: AchimKöpf,Quelle: IW Consult
Landkreis
Heilbronn
Stadt
Heilbronn
98
(85)
Nach wie vor dominieren
der Süden und Südwesten
Deutschlands im IW-
Ranking. Insgesamt liegen 47
der 62 erfolgreichsten Regionen
Deutschlands in Bayern oder Baden-Württemberg.
Dies gilt jedoch
nur für das „Niveauranking“, das
den aktuellen Ergebnisstand wiedergibt.
Beim „Dynamikranking“,
das diesen Status mit dem vonvor
zwei Jahren vergleicht, sieht das
schon ganz anders aus: Nur 43
Prozent aller Regionen Bayerns
und Baden-Württembergs schneiden
überdurchschnittlich im Dynamikvergleich
ab. „Das spiegelt
den Transformationsdruck in
der Industrie wider,die in Baden-
Württemberg traditionell zu den
zentralen Stärken zählte“, kommentieren
die Autoren.
Auch der Landkreis Schwäbisch
Hall musste deutlich Federn lassen:
Er rutschte im Niveauranking
von Platz 59 (2024) auf 121insgesamt.
Auf die einzelnenKategorien
bezogen: Bei der Wirtschaftsstruktur
landete er auf Platz 169 von
400. 2024 war esnoch Rang 102.
Besonders heftig dabei: Beim Gewerbesaldo
rauschte der Landkreis
von Platz 127 vor zwei Jahren auf
211 regelrecht ab,bei den wissensintensiven
Dienstleistungen reichte
es nur noch für Platz 390 (2024:
255). Ähnlich sieht es bei der Lebensqualität
aus, in die Indikatoren
wie naturnahe Flächen, Ärztedichte
und Baugenehmigungen
einfließen, aber auch der Saldo
aus Zu- und Abwanderung. Vorallem
die stärkere Abwanderung ist
verantwortlich für dasverschlechterte
Ergebnis: Platz 117 bundesweit(2024:
43).
Die gute Nachricht: Bei der Arbeitsmarkt-Bewertung
konnte der
Landkreis zulegen. Mit Platz 56
sogar deutlich besser im Vergleich
zu 82 im Jahr 2024. Insbesondere
der höhere Anteil hoch qualifizierterBeschäftigter
(2024: Rang 190,
jetzt Rang 170) hat das Ergebnis
in dieser Kategorie positiv beeinflusst.
Und beim Dynamikranking? Seit
2024 hat der Landkreis von Platz
304 auf 307 nur leicht verloren.
Dabei verschlechtere er sich aber
in der Kategorie Wirtschaftsstruktur
um109 Ränge auf Platz 306.
Ob Gewerbesaldo, Steuerkraft oder
Gewerbesteuerhebesätze – überall
klafft ein dickes Minus in der
Tabelle. Lebensqualität: Mit Rang
345 noch einmal zehn Plätze unter
dem 2024er-Ergebnis, praktisch
fast das Ende der Fahnenstange.
Ausschlaggebend hier vor
allem eine stärkere Abwanderung
der 25- bis 30-Jährigen. Ähnlich
positiv auch hier wie imNiveauranking:
Schnitt der Landkreis
2024 in der Kategorie Arbeitsmarktnochbei
Rang 161ab,
so landete er diesmal auf 86.Auch
hier der Grund: die Verbesserungen
beim Anteil hoch qualifizierter
Beschäftigter.
Zum Vergleich: Der Hohenlohekreis
schnitt in allen drei Kategorien
zum Teil deutlich besser
ab. Bei der Wirtschaftsstruktur
liegt er mit Rang 83 satte 86
Plätze vor dem Landkreis Schwäbisch
Hall. Ausschlaggebend hierbei
ist der Gewerbesaldo, der im
163
(112)
Main-Tauber-Kreis
Hohenlohekreis
Gesamt
74
(66)
48
(48)
Gesamt
127
(131)
83
(88)
110
(172)
118
(120)
Landkreis
Schwäbisch Hall
117
(43)
Gesamt
121
(59)
56
(82)
169
(102)
Hohenlohekreis auf Platz 104landete
(Schwäbisch Hall: 211). Bei
der Lebensqualität punktet der
Nachbarkreis mit Rang 98 immer
noch 19Plätze vor Schwäbisch
Hall. Auffällig hier: Die Abwanderungsrate
bei den 25- bis 30-Jährigen
ist mit Rang 84 deutlichgeringer
(Schwäbisch Hall:154). Lediglich
beim Arbeitsmarkt liegen
beide Kreise nahe beieinander. Der
Hohenlohekreis liegt mit Platz 48
nur knapp vor Schwäbisch Hall
(56).
Im Dynamikranking
289
(389)
374
(164)
53
(224)
Gesamt
117
(365)
Gesamt
223
(64)
75
(31)
114
(170)
38
(50)
Landkreis
Heilbronn
Stadt
Heilbronn
277
(373)
188
(382)
Main-Tauber-Kreis
Hohenlohekreis
Gesamt
171
(334)
121
(196)
136
(167)
400Kreiseund Städte im Vergleich
41
(302)
Gesamt
93
(375)
243
(177)
Landkreis
Schwäbisch Hall
345
(335)
Gesamt
307
(304)
86
(161)
306
(197)
Alle zwei Jahre bringt das Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft
(IW) sein Regionalranking heraus. 400 Landkreise und kreisfreie
Städte werden darinindrei Kategorienverglichen: Wirtschaftsstruktur,Arbeitsmarkt
und Lebensqualität. Jede dieser Kategorien setzt
sich aus mehreren Unterpunkten zusammen: Sofließen in die Bewertung
der Wirtschaftsstruktur unter anderem der Saldo aus gewerblichen
An- und Abmeldungen, die gemeindliche Steuerkraft,
die Hebesätze für die Gewerbesteuer und sogenannte wissensintensive
Dienstleistungen ein. Dazuzähleninsbesondere Jobs in Forschung
und Entwicklung mit einem hohen Akademikeranteil. Insgesamtsetzt
sich dasRankingaus 55 Einzelindikatoren zusammen,
die sich aufdie drei Hauptkategorienverteilen.
Kriege und Kosten schlagen aufs Gemüt
Das wesentliche Ergebnis der Konjunkturumfrageder IHK Heilbronn-Franken: Noch zeigt sich dieWirtschaft stabil –dochdie Sorgen wachsen.
Die Unternehmen in der Region
Heilbronn-Franken
zeigen sich trotz zunehmender
internationaler Krisen
bislang erstaunlich widerstandsfähig.
Die aktuelle Geschäftslage
blieb zum Jahresbeginn 2026 weitgehend
stabil, allerdings fällt der
Blick nach vorne deutlich pessimistischer
aus.
Vor allem Kriege, steigende Energiekosten
und die Sorge um die
weltwirtschaftliche Entwicklung
belasten die Stimmung in denheimischen
Betrieben erheblich. Das
geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage
der Industrie- und
Handelskammer Heilbronn-Franken
(IHK) hervor.Befragt wurden
339 Unternehmen mit insgesamt
rund 78.400 Beschäftigten.
„Wir beobachten quer durch alle
Branchen, wie die Stimmung in
den Betrieben einbricht – und
sie war schon zum Jahreswechsel
nicht besonders gut“,sagtIHK-
Hauptgeschäftsführerin Elke Döring.
Gleichzeitig sei bemerkenswert,
„dass sich die Betriebe trotz
weiter zunehmender Probleme
auf den Weltmärkten und einer
massiven Explosion der Energiekosten
behaupten können und die
Geschäftslage –wenn auch auf
niedrigem Niveau –stabil bleibt.“
Tatsächlich bewerten die Unternehmen
ihre aktuelle Lage nahezu
unverändert wie im Vorquartal.
Rund ein Viertel der Betriebe
spricht von einer gutenGeschäfts-
Pessimismus: Die Einschätzung derLageimGastgewerbe ist aufdem
tiefsten Standseit Jahresbeginn 2022.
Foto:NPG-Archiv
lage, mehr als die Hälfte bezeichnet
die Situation als befriedigend.
Der Blick nachvorne ist
stark getrübt
Wesentlich düsterer fällt die Einschätzung
der kommenden Monate
aus. Knapp drei von zehn
Unternehmen erwarten eine Verschlechterung
ihrer Geschäfte.Lediglich18Prozent
rechnen mit einer
positiven Entwicklung.
Besonders ausgeprägt ist diese
Skepsis in der Industrie, die als
wirtschaftliches Rückgrat der Region
gilt.Dorterwartet inzwischen
mehr als ein Viertel der Firmen
eine schlechtere Geschäftsentwicklung.Das
sind zwölf Prozentpunkte
mehr als nochzum Jahreswechsel.
„Besonders auffallend ist das in
unserer Kernbranche, der Industrie.
Dort bereitet sich nach sechs
Jahren Dauerkrise dieSkepsis dramatisch
aus –mit allen negativen
Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft
und die Personalplanung“,warnt
Döring.
Die Folgen zeigen sich bereits in
konkreten Planungen. Mehr als
ein Drittel der Industriebetriebe
will seine Investitionen im Inland
zurückfahren, knapp ein
Drittel plant Stellenstreichungen.
Gleichzeitig rechnen viele Unternehmen
mit rückläufigen Exporten.
Fast ein Viertel geht von sinkenden
Ausfuhren aus.
Geopolitik alsgrößtes
Geschäftsrisiko
Als größtes Risikonennendie Unternehmen
inzwischen nicht mehr
etwa den Fachkräftemangel oder
die Bürokratie, sondern die geopolitische
Lage. 60 Prozent sehen
in den internationalen Konflikten
die größte Gefahr für ihre wirtschaftliche
Entwicklung. Noch vor
drei Monaten lag dieser Wert bei
lediglich 33 Prozent.
Fast ebenso groß sind die Belastungen
durch die hohen Energiekosten.
57 Prozent der befragten
Unternehmen führen diese als
zentrales Geschäftsrisiko an. Im
Vorquartal warenesnoch36Prozent.
Zwischen Hoffnung und
Unsicherheit
Im Baugewerbe bleibt die Lage
wechselhaft.Zwarberichten etwas
mehr Unternehmen von steigenden
Auftragseingängen als noch
zum Vorjahresende, gleichzeitig
muss weiterhin etwa jeder vierte
Betrieb Auftragsrückgänge verkraften.
Insbesondere im gewerblichenHochbau
zeigen sichleichte
Verbesserungen. Dennoch bleibt
der Kostendruck enorm. Hohe
Rohstoffpreise, gestiegene Energiekosten
und teure Arbeitskräfte
setzen derBranche weiterhinzu.
Der Handel kämpft vor allem mit
der Zurückhaltung der Verbraucher.
Im Großhandel hat sich die
Dynamik deutlich abgeschwächt.
Die Zahl derUnternehmen mitguten
Geschäften ist spürbar gesunken,
während die Zukunftserwartungen
eingebrochensind.
Noch schwieriger präsentiert sich
die Lage im Einzelhandel. Dort
beobachten vier von fünf Unternehmen
eine zurückhaltende
Kundschaft. Kein einziger Händlerspricht
voneiner ausgeprägten
Kaufbereitschaft. „Die Verbrauchersind
verunsichert.Inflationsangst
und allgemeine Verunsicherung
animieren nicht dazu, größere
Anschaffungen zu tätigen“,
erklärt Döring.
Gastgewerbe mit
Negativrekord
Auch im Dienstleistungssektor
verschlechtert sichdie Stimmung.
Obwohl die aktuelle Geschäftslage
noch weitgehend stabil ist, erreicht
die Skepsis hinsichtlich der
Zukunft den höchsten Stand seit
Herbst 2022. Mehr als ein Drittel
der Unternehmen rechnet mit
schlechteren Geschäften.
Besonders dramatisch stellt sich
die Situation imHotel- und Gaststättengewerbe
dar. Die Branche
verzeichnet den schlechtesten
Wert seit Anfang 2022. Keineinziger
Betrieb bewertet seine aktuelle
Lage alsgut. Fast 40 Prozent berichten
voneiner schlechten wirtschaftlichenSituation.
Für Döring spiegelt sich darin die
Gesamtlage der Wirtschaft wider:
„Die Kosten sind insgesamt zu
hoch, schränken dieWettbewerbsfähigkeit
ein,blockieren Investitionenund
schaden demStandort.“
Gleichzeitig sieht die IHK-Chefin
weiterhin Potenzial in den Unternehmen
der Region. Diese seien
innovativ und grundsätzlich bereit
zu investieren. Voraussetzung
seien jedoch verlässliche politische
Rahmenbedingungen, niedrigere
Energiekosten, weniger Bürokratie
und umfassende Reformen
bei Steuern und Sozialabgaben.
„Wir brauchen einen verlässlichen
wirtschaftspolitischen Kurs
und keinen Koalitionsstreit, der
viele gute Ansätze zerredet, bevor
sie wirken können“, fordert Döring.Die
wirtschaftliche Substanz
der Region sei weiterhin vorhanden
–doch die Geduld vieler Unternehmenwerde
zunehmend auf
dieProbegestellt. pm/ina
08 Firmen&Märkte
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
Mit Pioniergeist und Patientenfokus
Vor25JahrengründeteDr. Udo Windsheimer dasOrthocenter in Crailsheim. Heuteist er gefragterAligner-Spezialist, Keynotespeaker
und Unternehmer.Der Kieferorthopäde beschäftigt 40 Mitarbeiter in Praxisund Fortbildungszentrum. VON MARIUS STEPHAN
Als der junge Udo Windsheimer
vor rund 25 Jahren
auf der Suche nach einer
kieferorthopädischen Praxis
war, wollte er eigentlichzuerst
gar nicht nach Crailsheim kommen.
„Ich habe parallel auch Gespräche
in München und am Bodensee
geführt, erinnert sich der
57-Jährige heute. Aufgrund der
guten Perspektive und derHeimat
–Windsheimer wuchs in Crailsheim
auf und machte amAlbert-
Schweitzer-Gymnasium sein Abitur
–fiel die Wahl dann doch
auf die Horaffenstadt. Vier Zimmer
standen bei der Übernahme
zur Verfügung, umPatienten zu
behandeln. Neben Windsheimer
selbst kümmerten sich fünf Mitarbeiter
um die anfallenden Arbeiten.
Seine Vision war aber schon
damals, voll auf die moderne Kieferorthopädiezusetzen.
Heute erstreckt sich die Praxis
über die drei obersten Stockwerke
des Jagstbrückenhochhauses.
„Hierhaben wir alles, waszur modernen,
digitalen Kieferorthopädie
dazugehört“, sagt Windsheimer.
Das sind in erster Linie zehn Behandlungseinheiten
im klinischen
Bereich im 13. Stockwerk. Dazu
kommen Aufenthalts-, UmkleidesowieWaschräumefür
dieBerufskleidung
im zwölften Stock.Ärztebüros
plus Labor und die Arbeitsplätze
des Praxismanagements
und das Fortbildungszentrum befinden
sich im 14. Stock. Rund
600 Quadratmeter stehen den nun
40 Mitarbeitern um Windsheimer,
darunterdreiweitereKieferorthopäden,
zur Verfügung.
Der Crailsheimer studierte von
1991 bis 1996 Zahnheilkunde an
der Universität Würzburg. Die Assistenzarztzeitund
Promotion absolvierte
erauch dort, bevor Regensburg
bis 2000 die Station für
die Facharztausbildung zum Kieferorthopädenwurde.
TECHNOLOGIE Bereits 2001
setzte Windsheimer in seiner Praxis
aufdie neuartigen „unsichtbaren“
Schienen aus dem 3D-Drucker
der US-Firma Align Technology,
deren Produktsystem „Invisalign“
er auf einem Fachkongress
kennenlernte und als die Zukunft
der Behandlung identifizierte.
Das System etablierte sich am
Markt und der frühe Einstieg erwies
sichals dierichtigeStrategie:
„Wir konnten dadurch sehr viele
Erwachsene als Patienten gewinnen“,
erzählt Windsheimer –die
klassische Kieferorthopädie richte
sich noch immer zum Großteil
an Jugendliche. Rund 90 Prozent
derKundenineiner durchschnittlichen
kieferorthopädischen Praxis
entfallen auf diese Gruppe. In
Windsheimers Orthocenter sind
es nur 70 Prozent. Die Expertise
führte für Windsheimer auch zur
Gründung von zwei Praxisstandorten
in München, dieausschließlich
die Alignertechnologie einsetzen:
Dort werden die klassischen
Metallspangen überhaupt nicht
mehr verwendet. Seine Erfahrung
brachte ihn zudem ins Fortbildungsgeschäft.
Er begann, andere
Kieferorthopäden in moderner
Aligner-Technologie zu qualifizieren
–bislang über 700. Windsheimer
behandelte bisheute mehr
als20.000Menschen und erreichte
in seinen zahlreichen Vorträgen
rund um die Welt ein Publikum
von mehr als 100.000 Zuhö-
Einsatz: Der Terminkalender von Udo Windsheimer ist voll.Neben der
Behandlung vonPatienten qualifiziert er Ärzte, trittals Referentauf
Fachkongressen in Erscheinungund leitet einen Studiengang.
rern. Zu seinem vollen Terminkalender
kamimJahr 2024nochdie
Leitung des Masterstudiengangs
KFO und Alignertherapie in Zusammenarbeit
mit der IBIZ Academy
und derprivatenHochschule
Fresenius.
erst jetzt Einzug hält. „Unser Steckenpferd
ist nicht nur, den Patienten
optimal zu behandeln,sondern
auch die Prozesse, die Abläufe
zuoptimieren“,sagt Windsheimer.
Klare Strukturen und
Effizienz im Zeitmanagement und
bei der Behandlung seien heute
MANAGER Auch weitere neue erforderlich für den Erfolg einer
Technologien begeisterten den Praxis. Rund ein Drittel der Arztpraxen
Ärzte: In der PraxisinCrailsheimsindneben Dr.Udo Windsheimer
selbst die KieferorthopädenDr. CarolinSchebesta, Dr.Marleen Endler
Spezialisten. So kommen bereits
seit 2013 Laserscanner statt Kieferabdrücke
zum Einsatz. Eine
inDeutschland schreibe
rote Zahlen, einDrittelschwimme
so mit und nur das letzte Drittel
und Dr.MarcusHolzmeier tätig(v. re.). Fotos: Orthocenter Technik, die in manchen Praxen sei finanziell erfolgreich, berich-
www.kfo-crailsheim.de
tet derPraxisinhaber. „Vor einigen
Jahrenhabeich mich ausschließlich
alsArzt betrachtet,heutesehe
ich mich als Gesundheitsunternehmer,
der Medizin und unternehmerisches
Denken zusammenführt“,
sagt Windsheimer.Das
betriebswirtschaftliche Wissen hat
sich derKieferorthopäde selbst angeeignet,und
durchdie stetige Arbeit
an den Prozessen konnte die
Praxis inallen betrieblichen Belangen
zulegen.
JUBILÄUM „Das Vierteljahrhundert
istnatürlichetwas Besonderes
und deshalb wollen wir das auch
adäquat feiern“, erzählt Windsheimer.
Deshalb soll es über das
ganze Jahr verschiedene Aktionen
geben. Unter anderem steht ein
besonderes Essen für das Praxisteam
auf dem Plan, ein Sommerfest
für die Mitarbeiter mit Familien
sowie ein Ausflug mit Team
an den Gardasee inklusive interner
Fortbildung. „Das Praxisteamist
für mich derentscheidende
Faktor für 25 erfolgreiche Jahre,ohne
dasTeamwäre ichalleine
und verloren“, sagt Windsheimer.
Zusätzlich sollen zueinem späteren
Zeitpunkt auch die Patienten
des Orthocenters mitfeiern können.
Ein weiteres Event, über das
noch nichts verraten werden soll,
steht zum Ende des Jahres imKalender.
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Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280
Politik &Wirtschaft 09
Lieferketten und die Ethik
Das IT-HausBechtle in Neckarsulm hatsichder internationalen Responsible Business
Alliance als Affiliate-Mitglied angeschlossen.
Verantwortungsbereitschaft: Bechtles FinanzvorstandChristian
Jehletreibt ethischeStandards beiLieferketten voran. Foto:Bechtle
„Wir sind
überzeugt,die
Durchsetzung
zentraler ESG-
Standardsweltweit
zu stärken.“
Die Bechtle AG hat sich
als Affiliate-Mitglied der
Responsible Business
Alliance (RBA) angeschlossen.
Damit unterstützt das Unternehmen
dieVisionund dieZieleeiner
der weltweit größten Brancheninitiativen
zur Förderung sozialer,
ökologischer und ethischer Standards
in globalen Lieferkettenmit
Fokus auf derElektronik-und IT-
Industrie.
Bechtle verpflichtet sich, den gemeinsamen
Verhaltenskodex der
RBA sukzessive in deneigenen betrieblichen
Prozessen zu implementieren
und direkte Lieferanten
an derEinhaltung derBestimmungen
zu beteiligen.Der Beitritt
zur Responsible Business Alliance
bekräftigt die in der Bechtle-Nachhaltigkeitsstrategie
2030
verankerten Nachhaltigkeitsziele
zu Umwelt, sozialerVerantwortung
und guter Unternehmensführung,
kurzESG (Environment,
Social, Governance).
Der Verhaltenskodex der Responsible
Business Alliance legt Standards
fest, die dazu beitragen,
dass die Arbeitsbedingungen in
den Lieferketten sicher sind und
die Geschäftstätigkeit verantwortungsvoll,
ethisch und unterAchtung
der Menschenrechte sowie
derUmwelt betriebenwerden. Die
Bestimmungen des Verhaltenskodex
stützen sich auf internationale
Normen und Standards, darunter
die Allgemeine Erklärung
der Menschenrechte, die Normen
der Internationalen Arbeitsorganisation,
die OECD-Leitsätze für
RBA:Visionund Mission
multinationale Unternehmen sowie
viele weitere Normen. „Als
neues Affiliate-Mitglied der Responsible
Business Alliance bekennt
sich Bechtle umfassend zur
Vision und den Zielen der RBA“,
teilt das Unternehmen mit.
„Wir sind davon überzeugt, mit
dem ganzheitlichen Ansatz der
Responsible Business Alliance einen
Beitrag leisten zu können,
die wirksame Durchsetzung zentraler
ESG-Standards weltweit zu
stärken“, erklärteBechtle-Finanzvorstand
Christian Jehle. „Darüber
hinaus wollen wir denErfahrungsaustausch
und die durch
die RBA bereitgestellten Instrumente
nutzen, um die gemeinsamen
Ziele in unserem unternehmerischen
Ökosystem kontinuierlichzufördern.“
pm
www.bechtle.com
www.responsiblebusiness.org
Die Vision der Responsible Business Alliance ist ein Zusammenschluss
von Unternehmen, die entlang globaler Lieferketten
nachhaltige Verbesserungen für Arbeitnehmer, Umwelt und
Wirtschaft vorantreiben. Die Mission der RBA formuliert, dass
Mitglieder, Lieferanten und Interessengruppen gemeinsam daran
arbeiten, die Arbeits- und Umweltbedingungen sowie die
Unternehmensleistung durch führende Standards und Praktiken
zu verbessern.
Schluss mit
Daten-Wirrwarr
DasPackaging Valley forciert dieDigitalisierung
in derPharmaproduktion.
Mit dem Projekt „Datenökonomie
Pharma“ hat
das Packaging Valley mit
Sitz in SchwäbischHallund Waiblingen
gemeinsam mit der Bayer
AG eine branchenübergreifende
Zusammenarbeit für einkünftiges
Ambitioniert: DasPackaging
Valley will einheilticheStandards
vorantreiben.
Foto: PackagingValley
Datenökosystem inder Pharmaproduktion
initiiert. Zusammen
mit führenden Industriepartnern
wie Merck und Boehringer Ingelheimarbeiten
und entwickeln Vertreter
der Mitgliedsunternehmen
an standardisierten, interoperablen
Maschinen- und Nachhaltigkeitsdaten
und erproben diese
praktisch. „Zielist es,die Effizienz
und Transparenz bei gleichzeitiger
regulatorischer Konformität
entlang der gesamten Wertschöpfungskette
deutlich zu verbessern“,
heißt es in einer Mitteilung.
Mit dem Projekt soll die Digitalisierung
von Verpackungsmaschinen
in der pharmazeutischen Industrie
erfolgreich vorangetrieben
werden. In der Pharmafertigung
ist die Regel, dass Anlagen und
Maschinenvon verschiedenen Anbietern
stammen und zu einem
Linienverbund verknüpft werden.
Jede dieser Maschinen hat eigene
Hard- und Softwarearchitektur,es
werden unterschiedliche Kommunikationstechnologien
genutzt.
Anlagenbetreibern stehen die Daten
aus den einzelnen Maschinen
nicht in der erforderlichen
Qualität und Quantität zur Verfügung,
um effektiv damit arbeiten
zu können–beispielsweise für die
Prozessoptimierung. Der fehlende
Einsatz von Standards verlängertzudemdie
Zeitender Qualifizierung
und Validierung. Verbesserungen
für die Anlagenbetreiber
sind nur dann möglich, wenn die
Digitalisierung gemeinsam umgesetzt
wird.
pm
www.packaging-valley.com
Gastkommentar
Jeder istseinesGlückes Schmied!
Walter Döring: Mehr Eigenverantwortung undweniger Staatsgläubigkeit füreinestarkeGesellschaft.
Negativbeispiel: Nach derenormen Preissteigerung fürKraftstoff
wurde gleich der RufnachHilfe vomStaat laut.
Foto:NPG-Archiv
Das geflügelte Wort,dass „jeder
seines Glückes Schmied
ist“, ist aktuell offensichtlich
gänzlich aus der Mode. Dies,
obwohl esdoch selbstverständlich
seinsollte, dassjeder Mensch zuallererstVerantwortungfür
sich, seine/ihreFamilie
und dann auchfür
die Gesellschaft übernimmt. Erst,
wenn esdamit aus eigener Kraft
nicht weitergeht, sollte der Staat
„angerufen“ werden.
Das Gerede von „Bazooka“ und
obendrauf noch von „Doppelwumms“
hat unbezahlbare Illusionen
geweckt. Hans-Joachim Vieweger
vom ARD-Hauptstadtbüro:
„Es ist eine Illusionzuglauben,die
Politikkönne den Bürgern alleLebensrisikenabnehmen.“
Der Appell an die Eigenverantwortung
wird heute jedoch zumeist
„umgekehrt“ gelebt: Die „Gesellschaft“,der
Staat soll für alles zuständig
sein; die Eigenverantwortung
steht am Ende der Kette. Der
Chef der Dräger-Werke,StefanDräger,
hat im Handelsblatt ausgeführt:
„Immer mehr Menschen
glauben, der Wohlstand kommt
durch den Staat.“ Julia Löhr wurde
in der FAZdeutlicher und überschrieb
einen Artikel mit: „Süchtig
nach dem Vollkasko-Staat.“ Zu
Recht weist sie darauf hin, dass
die Grundidee der Sozialen Marktwirtschaft
beinhaltet, dass „jeder
nach Kräften für sich selbst sorgt.
Der Staat hilft nur jenen, die sich
nicht selbsthelfenkönnen.“ In der
bundesdeutschen Realität hat „Eigenverantwortung“
allerdings einen
Klang wie „aus einer anderen
Welt“.
Oliver Georgiinder FAZamSonntag:
„Jede Krise und jede Umwälzung
soll von der Politik unmittelbar
bewältigt werden –aber so,
dasssich am eigenen komfortablen
Leben nichtsändert.“
Aktuelles Beispiel: Tankrabatt.
Nach der gewaltigen Preissteigerung
bei Benzin und Diesel kam
sofort die Forderung auf,der Staat
müsse allesdafürtun,umzuPreissenkungenzukommen.Die
Politik
handelte; falsch, wie wir heute sehen
und hätten voraussehen müssen
und auch können: Gewinner
jenes lauthals geforderten Staatseingriffs
waren und sind die großen
Öl-Konzerne; nicht die Verbraucher.
Eigenverantwortliches
Handeln wäre: weniger fahren,
mehr auf den ÖPNV und Zug umsteigen,
langsamer fahren. Eigenverantwortung
kostet in der Regel
nichts, sondern hilft allen!
Gabor Steingart inseinem Buch
„Systemversagen“: „Die Eigenverantwortung
eines jeden Einzelnen,
die das Geschwisterpaar der
Freiheit bildet, wurde durch den
freundlichen Hegemon Staat zurückgedrängt.
Der Gedanke, dass
der fürsorgliche Staat all jene Mittel
verzehrt, die der Durchschnittsverdiener
für seine Absicherung im
Alter guthätte gebrauchen können,
wird bestritten.“
Aus lauter –meinerMeinungnach
falscher –Sorge, dass Politikerinnen
und Politikern dieWählenden
davonlaufen, wenn nicht jedes Lebensrisiko
von „der Politik“ abgenommen
wird, übertreffen sich die
Parteien darin, welche den Bürgerinnen
und Bürgern den größtmöglichen
„24/7-Lieferdienst für
Wohltaten aller Art“bieten zu können
vorgibt.
DieParteien, ausnahmslos alle,haben
in der Bürgerschafteineenorme
Anspruchshaltung „genährt“,
die nur noch mit ständig steigenden
Staatsschulden befriedigt werden
kann; wenn überhaupt! Der
Sozialstaat benötigt immer mehr
zusätzliche Milliarden, umall die
ausgereichten Ansprüche zu bedienen.
Steingart: „Er ist die Raupe
Nimmersatt, die alles kahlzufressen
droht.“
Hier sind wir dann bei einem weiteren
„Knackpunkt“ angekommen,
dem ein gründlichesMissverständnis
zugrunde liegt: Der Staatist für
viele offensichtlich irgendein anonymes
„Etwas“, das gefälligst für
alles geradezustehen hat, was einen
im Leben soalles widerfahren
kann. Der Staat aber sind wir
alle. Die Schulden des Staates, die
er durch seine vermeintlich fürsorglichangehäufte
Großzügigkeit
in schwindelerregende Höhen getrieben
hat, sind die Schulden des
Steuerzahlers, sind unsere Schulden;der
Staat sind wir.
Im Schnitt arbeiten wir dreieinhalb
Monate für den Sozialstaat.
Man muss sich das mal vorstellen.
Vom1.Januarbis zum 15. Aprilarbeiten
wir für den Sozialstaat.
Kein besondersmotivierender Umstand.
Aufjeden Fall mal nichtfür
diejenigen, die arbeiten und Steuern
zahlen. Diese bezahlen die 80
Milliarden Euro an Subventionen,
die das Finanzministerium angibt;
Ökonomen kommen garauf einen
dreistelligen Betrag. Diese Milliarden
fehlen an anderen Stellen, für
Schulen, Ausbildungsstätten und
Hochschulen.
Dr.Walter Döring
Der gebürtige Stuttgarter Dr.Walter Döring war
lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er war
Vorsitzender der Landtagsfraktion und von 1996
bis 2004 Wirtschaftsminister von Baden-
Württemberg. Heute arbeitet der 71-Jährige als
Consultant, hält Vorlesungen an Hochschulen
und saß lange im Gemeinderat in Schwäbisch
Hall.ImKreistag ist er für die Freien Demokraten
politisch aktiv. Döring ist Initiatorund Mitorganisator
des Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“
in Schwäbisch Hall und gründete die Akademie
Deutscher Weltmarktführer.
Mehr gelebte Eigenverantwortung
würdeaucheinhergehenmit weniger
Bürokratie. Christoph Ahlhaus,
Bundesgeschäftsführer von „Der
Mittelstand BVMW“: „Hinter Bürokratieverbirgt
sicheine Geisteshaltung,
die auf einer Abkehr von Eigenverantwortung
und der Angst
vor Fehlern beruht. Das betrifft
nichtnur die Politik, sondernauch
die Gesellschaftinsgesamt!“
Meine Überzeugung: Mehr Eigenverantwortung,
mehr „Schmied
des eigenen Glücks“, mehrVerantwortungsübernahmefür
das „große
Ganze“ auf der einen und wenigerStaatsgläubigkeit
gepaartmit
Vollkaskomentalität auf der anderenSeite
sind Grundlagen für eine
starke und ebenso gerechte wie sozialverantwortliche
Gesellschaft.
10 Brandschutz
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
Branchetrifftsich in Nürnberg
Alles rundumdie Welt des Brandschutzes: DieFeuertrutz vereint als einzigeeuropäische Fachmessemit Kongresssowohlbauliche,
anlagentechnischeals auchorganisatorische Brandschutzlösungen.
Wenn sich am Mittwoch
und Donnerstag, 24. und
25. Juni, die Brandschutzbranche
im Messezentrum Nürnberg
zur Feuertrutz trifft, erwartet
die Besucher nebender Ausstellervielfalt
auch ein umfassendes
Rahmenprogramm mit Fachvorträgen,
Diskussionsformaten und
praxisnahen Live-Demonstrationen.
„Gerade vor dem Hintergrund
einer angespannten Baukonjunktur
zeigt sich die Veranstaltung
stabil und entwickelt sich
solide auf Vorjahresniveau. Mit einem
gezielt weiterentwickelten
Rahmenprogramm bietet die Feuertrutz
Fachplanern,Sachverständigen,
Behörden sowie Vertretern
aus Industrie und Ausführung
eine verlässliche Plattform fürInformation,
fachliche Einordnung
und persönlichen Austausch“,
teilten die Organisatoren mit.Das
Rahmenprogrammverbindet fundiertes
Fachwissen mit praxisnahen
Formaten und greift zentrale
Fragestellungen des vorbeugenden
Brandschutzes auf.
ARENA Neben dem Brandschutzkongress
ist die Feuertrutz-Arena
zentraler Anlaufpunkt für Fachvorträge,
Industry Insights und
Diskussionsformate. Hier werden
aktuelle Themen aus demvorbeugenden
Brandschutz aufgegriffen
und aus unterschiedlichen Blickwinkeln
eingeordnet. Im Fokus
stehen unter anderem normative
und regulatorische Entwicklungen,
neue Lösungen im baulichen
und anlagentechnischen Brandschutz
sowie Anforderungen aus
Planung, Ausführung und Betrieb.
Die Kombination aus Fachvorträgen
und dialogorientierten Formaten
fördert den Austausch innerhalb
der Branche und ermöglicht
es, Entwicklungen nicht nur
vorzustellen, sondern auch inihrem
praktischen Kontextzudiskutieren.
FORUM Das „Forum by Asecos
Academy“ ergänzt das Rahmenprogramm
gezielt um praxisorientierte
Inhalte. Im Mittelpunkt
stehen Fragestellungen aus dem
betrieblichen Brandschutz und
dem sicheren Umgang mit Gefahrstoffen.
Das Spektrum reicht
IHRZUVERLÄSSIGER PARTNER,
WENNESUMBRANDSCHUTZ GEHT!
Ihr Partnerfür ALLE Themen
desBrandschutzes
Baulich
Anlagentechnisch
Organisatorisch
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Abwechslungsreich: DasRahmenprogramm bietetzahlreiche Höhepunkte.
von Gefährdungsbeurteilungen
im Unternehmen über Anforderungen
an die Lagerung gefährlicher
Stoffebis hin zum Umgang
mit Lithium-Ionen-Batterien.
Neben den Industry Insights zählen
zu dem Highlights insbesondere
ein Live-Experimentalvortrag,
der Risiken im Umgang mit
Gefahrstoffen anschaulich darstellt.
Außerdem beleuchtet Oliver
Cortes von der Mannheimer Versicherung
in seinem Beitrag den
sicheren Umgang mit Lithium-
Ionen-Akkus aus der Perspektive
eines Brandversicherers und zeigt
auf,welche Risiken im Schadensfall
besonders relevant sind. Dadurch
wird theoretisches Wissen
mit praktischen Erfahrungen verknüpft
und die Bedeutung sichererProzesseimArbeitsalltaggreifbar
gemacht.
Auf der Aktionsfläche „Erlebnis
Brandschutz“ wird vorbeugender
Brandschutz hautnah spürbar.2026
wird dieses Format weiter
ausgebaut: Erstmals finden
vier statt bisher zwei Brandversuche
im Außenbereich statt. Besucher
erhalten damit zusätzliche
Möglichkeiten, das Verhalten von
Materialien, Systemen und Löschtechnologien
im Brandfall zu erleben.
Ergänzt wird das Programm
durch Indoor-Vorführungen in
den Messehallen, bei denen Aussteller
ihre Lösungen imEinsatz
zeigen.
NEUHEIT Mitdem Zukunftsraum
ergänzt die Feuertrutz 2026 ihr
Rahmenprogramm um eine interaktive
Fläche für übergreifende
Zukunftsthemen. Hier werden
Entwicklungen aufgegriffen, die
den vorbeugenden Brandschutz
künftigprägen–darunter digitale
Anwendungen, Künstliche Intelligenz
sowieFragenrund um Fachkräfteund
neue Arbeitswelten. Die
Inhalte werden in Vorträgen und
Diskussionen praxisnahvermittelt
und in ihren Auswirkungen auf
Planung und Betrieb eingeordnet.
Zudem zeigen ausstellende Unternehmen,
wie sie die Zukunftsthemen
bereits heute in der Praxis
umsetzen.
Ergänzt wird das Rahmenprogramm
durch Formate, die den
Austausch innerhalb der Branche
fördern und neue Perspektiven
einbringen. So präsentieren
am ausgebuchten Gemeinschaftsstand
der Startups insgesamt 13
junge Unternehmen aus Deutschland
und Europa ihre Ansätze und
Lösungen. Sie zeigen, in welchen
Bereichen sich der vorbeugende
Brandschutz aktuell weiterentwickelt.
Premiere feiert 2026 auch das
Feuertrutz-Studio. In dem mobilen
Videostudio direkt auf dem
Messegelände werden kurze Interviews
mit Ausstellern und Branchenexperten
aufgezeichnet. Die
Foto: Messe Nürnberg
Beiträge greifen aktuelle Themen
des vorbeugenden Brandschutzes
auf, ordnen sie ein und machen
sieüberdigitale Kanäle auchüber
dieMesse hinaus sichtbar.
KONTAKT Auch der persönliche
Austausch bleibt ein zentraler
Bestandteil der Veranstaltung:
Das „Feuertrutz After Work“findet
2026 erstmals imMessepark und
damit direkt im Messegeschehen
statt. In sommerlicher Atmosphäre
bietet das traditionell ausgebuchte
Abend-Event einen idealen
Networking-Rahmen. Gemeinsam
lassen Aussteller, Kongressteilnehmer
und Messebesucher den ersten
Messetagbei Live-Musik, Cocktails
und Leckereien vom Grill
ausklingen. Ergänzt wird dieses
Angebot durch weitere Formate
wiedie HappyHour in derFeuertrutz-Arena
am zweiten Tagder
Messe.
KONGRESS Parallel zur Fachmesse
findet der Feuertrutz-
Brandschutzkongress statt
und ergänzt das Rahmenprogramm
um eine vertiefte fachliche
Auseinandersetzung mit
aktuellen Branchenthemen.
In den vielfältigen Beiträgen werden
zentrale Fragestellungen des
vorbeugenden Brandschutzes behandelt.
Dazu zählen unter anderem:
Brandschutzkonzepte und die
Fachplanung der Anlagentechnik,
Brandschutz im Bestand und im
Holzbau sowie aktuelle Entwicklungen
im Bauordnungs- und
Normungsumfeld. Zudem sind
Chancen und Herausforderungen
bei der Anwendung von Künstlicher
Intelligenz in Planung, Prüfung
und Bewertung einwichtiges
Thema.
Darüber hinaus greift das Programm
aktuelle Herausforderungen
auf, etwa den Umgang mit
neuen Energiesystemen wie Photovoltaik
und Lithium-Ionen-
Batterien oder den Einsatz digitaler
Technologien und wiederverwendeter
Bauprodukte im
Brandschutz. Auch spezielle Anwendungsbereiche
– etwa kritische
Infrastrukturen oder Gebäude
mitbesonderenNutzungenwie
Krankenhäuser –werden thematisiert.
pm
www.feuertrutz.de
Juni 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 280
Firmen & Märkte 11
ADVERTORIAL
BEM im Überblick:
Gesetzliche Anforderungen und
praktische Umsetzung
Leistungen der
Arbeitgeberverbände
Heilbronn-Franken
Die Mitgliedsunternehmen haben einen starken Partner
an ihrer Seite. Mit Tarifbindung ist Südwestmetall
zuständig, ohne Tarifbindung der USW.
Unsere Rechts- und Fachanwälte für
Arbeitsrecht beraten die Region in einem
Netzwerk von baden-württemberg-weit
mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen im
Arbeits- und Sozialrecht. Dies betrifft alle
Bereiche des Individualarbeitsrechts, von der
Arbeitsvertragserstellung bis hin zum Zeugnis. Weiterer
zentraler Punkt ist die Beratung bei der betrieblichen
Mitbestimmung sowie juristische Begleitung von
Verhandlungen mit Betriebsräten und Gewerkschaften.
Daneben vertreten wir unsere Mitgliedsunternehmen in allen
Instanzen der Arbeits- und Sozialgerichte. Seminare, Leitfäden
und Legal-Tech-Angebote zu arbeits- und sozialrechtlichen
Fragestellungen runden das Leistungsangebot ab.
Unser Verbandsingenieur unterstützt in einem
Netzwerk von baden-württemberg-weit
insgesamt 22 Ingenieurinnen und Ingenieuren
zum Beispiel bei der Arbeitszeit- und
Entgeltgestaltung oder der Optimierung
von Arbeitsbedingungen. Auch die Themen
Prozessoptimierung, Produktivitätsmanagement sowie
Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement
sind im Dienstleistungskatalog enthalten.
Arbeitsmarkt, Arbeitsverwaltung und
Fachkräftemanagement sind wichtige
Tätigkeitsfelder der Arbeitgeberverbände.
Dafür setzen wir uns in der Politik und in der
Selbstverwaltung der Agentur für Arbeit ein.
Als Partner der Bildungspolitik setzen sich die
Arbeitgeberverbände für ein leistungsfähiges
Bildungssystem ein. Spezielle Arbeitskreise
beschäftigen sich mit Fragen der
Berufsausbildung und der Hochschulpolitik
und entwickeln Konzepte entlang
der Bildungsbiografie zum Beispiel im MINT-Bereich.
Die Arbeitgeberverbände Heilbronn-Franken
geben ihren Mitgliedsunternehmen eine Stimme
und setzen sich für deren Interessen in Politik
und Gesellschaft ein. So fand im Sommer
2024 etwa eine Delegationsreise von Vertretern
aus Heilbronn-Franken nach Berlin statt.
Das betriebliche Eingliederungsmanagement
(BEM) ist seit 2004
gesetzlich verankert und heute in
§ 167 Abs. 2 SGB IX geregelt. Ziel
des Verfahrens ist es, Arbeitsunfähigkeit
zu überwinden, erneuten
Erkrankungen vorzubeugen und
das Arbeitsverhältnis dauerhaft
zu sichern.
Gerade vor dem Hintergrund steigender
psychischer und körperlicher
Belastungen in der heutigen Arbeitswelt
gewinnt das BEM zunehmend
an Bedeutung. Es handelt sich dabei
nicht lediglich um ein Krankenrückkehrgespräch,
sondern um einen
strukturierten Suchprozess.
Wann muss der Arbeitgeber ein
BEM durchführen?
Voraussetzung für die Durchführung
eines BEM ist zunächst, dass
ein Beschäftigter innerhalb eines
Zeitraums von zwölf Monaten länger
als sechs Wochen arbeitsunfähig
war. Dabei kommt es nicht auf das
Kalenderjahr an, sondern auf einen
rückblickenden Zeitraum von 365
Tagen. Maßgeblich ist ausschließlich
die Dauer der Arbeitsunfähigkeit,
nicht deren Ursache. Auch mehrere
Kurzerkrankungen werden zusammengerechnet.
Das BEM betrifft alle
Beschäftigten, unabhängig davon,
ob eine Behinderung vorliegt. Erfasst
sind Arbeitnehmer, Auszubildende
und Beamte gleichermaßen. Die
Verpflichtung zur Einleitung des BEM
liegt beim Arbeitgeber. Sobald die
gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt
sind, muss er dem Beschäftigten ein
BEM anbieten. Das Verfahren kann
jedoch nur mit Zustimmung des
Arbeitnehmers durchgeführt werden.
Das Einladungsschreiben muss konkret
auf die Ziele des BEM sowie auf
die dabei zu erwartende Datenerhebung,
Datenverwendung und Datenspeicherung
hinweisen.Außerdem
muss dem Arbeitnehmer mitgeteilt
werden, welche Krankheitsdaten
– als sensible Daten im Sinne des
Datenschutzrechts – erhoben und
gespeichert und inwieweit und für
welche Zwecke sie dem Arbeitgeber
zugänglich gemacht werden (BAG,
Urt. v. 20.11.2014 – 2 AZR 755/13).
Ebenso muss deutlich gemacht werden,
dass das Verfahren ergebnisoffen
geführt wird und der Beschäftigte
eigene Vorschläge einbringen kann.
Nicole Palomares
Juristische Referentin
Foto: Südwestmetall
Lehnt der Arbeitnehmer das BEM
ab, besteht zunächst keine weitere
Verpflichtung zur Durchführung. Erst
wenn erneut innerhalb eines Jahres
mehr als sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit
auftreten, muss der
Arbeitgeber ein neues BEM durchführen
(BAG Urt. v. 18.11.2021 – 2
AZR 138/21).Wichtig ist dabei, dass
das Schweigen des Arbeitnehmers
nicht automatisch als Ablehnung
gilt, sofern keine angemessene Frist
zur Rückmeldung gesetzt wurde. In
der Praxis empfiehlt es sich deshalb,
im Einladungsschreiben eine klare
Antwortfrist vorzusehen.
Das BEM ist rechtlich als „Suchprozess“
ausgestaltet. Das Gesetz
schreibt keine konkreten Maßnahmen
vor. Vielmehr sollen gemeinsam
Lösungen entwickelt werden, die
geeignet sind, die Beschäftigungsfähigkeit
dauerhaft zu erhalten. Dazu
können technische Anpassungen
des Arbeitsplatzes, Veränderungen
der Arbeitsorganisation, stufenweise
Wiedereingliederungen oder
Qualifizierungsmaßnahmen gehören.
Entscheidend ist, dass alle vernünftigerweise
in Betracht kommenden
Möglichkeiten ernsthaft geprüft
werden.
Beteiligte des Verfahrens
Zu den zentralen Beteiligten des BEM
gehört zunächst der Arbeitgeber,
meist vertreten durch die Personalabteilung
oder die zuständige Führungskraft.
Der Arbeitnehmer selbst
steht im Mittelpunkt des Verfahrens.
Der Arbeitnehmer ist „Herr des
Verfahrens“, insb. seiner persönlichen
Gesundheitsdaten. Er ist nicht
verpflichtet, Diagnosen offenzulegen
oder behandelnde Ärzte von der
Schweigepflicht zu entbinden. Sofern
der Arbeitnehmer zustimmt, sind
auch die betrieblichen Interessenvertretungen
einzubeziehen. Dazu zählt
insb. der Betriebsrat. Bei schwerbehinderten
oder gleichgestellten
Beschäftigten kommt zusätzlich die
Schwerbehindertenvertretung hinzu.
Deren Beteiligung dient dem Schutz
der Rechte der Betroffenen und der
Entwicklung geeigneter Unterstützungsmaßnahmen.
Eine besondere
Rolle nimmt der Betriebsarzt ein.
Er verfügt über die notwendige
medizinische Fachkompetenz, um
gesundheitliche Belastungen am
Arbeitsplatz zu beurteilen und geeignete
Maßnahmen vorzuschlagen. In
vielen Fällen wird seine Beteiligung
unverzichtbar sein, etwa wenn ein
leidensgerechter Arbeitsplatz gestaltet
oder eine stufenweise Wiedereingliederung
geplant werden soll.
Allerdings ersetzt die Einschaltung
des Betriebsarztes allein noch kein
ordnungsgemäßes BEM. § 167 Abs. 2
S.2 SGB IX regelt ausdrücklich, dass
Arbeitnehmer die Möglichkeit haben,
eine Vertrauensperson eigener Wahl
zum BEM hinzuzuziehen. Dies soll
insb. Beschäftigte in Betrieben ohne
Betriebsrat oder Schwerbehindertenvertretung
unterstützen. Die Kosten
hierfür trägt der Arbeitnehmer selbst.
Datenschutz
In der Praxis spielt der Datenschutz
eine zentrale Rolle. Da Gesundheitsdaten
gemäß der DSGVO als
besonders sensible personenbezogene
Daten eingestuft werden, ist
die Einhaltung der datenschutzrechtlichen
Vorgaben sowohl bei
der Einladung als auch während des
gesamten BEM-Verfahrens zwingend
erforderlich. Gemäß Art. 9 Abs. 1 DS-
GVO unterliegen diese Daten einem
besonderen Schutz. Daher empfiehlt
es sich, eine separate BEM-Akte zu
führen, die strikt von der allgemeinen
Personalakte zu trennen ist. In der
Personalakte ist ein entsprechender
Hinweis zu hinterlegen, um die
Auffindbarkeit der BEM-Akte sicherzustellen.Außerdem
ist darauf zu
achten, den Zugriff auf die sensiblen
Daten auf einen möglichst kleinen
Personenkreis zu beschränken. Es
ist nicht zulässig, erhobene oder
verwendete Gesundheitsdaten
des Arbeitnehmers an weitere, am
BEM-Verfahren nicht beteiligte Personen
und Stellen weiterzuleiten.
Die Rolle des BEM innerhalb der
krankheitsbedingten Kündigung
Von erheblicher Bedeutung ist das
BEM auch im Zusammenhang mit
krankheitsbedingten Kündigungen.
Zwar stellt die Durchführung eines
BEM keine formale Wirksamkeitsvoraussetzung
für eine Kündigung dar.
Allerdings muss der Arbeitgeber im
Kündigungsschutzprozess regelmäßig
darlegen können, warum
keine milderen Mittel zur Verfügung
standen, um die Beschäftigung
zu erhalten. Ein ordnungsgemäß
durchgeführtes BEM ist daher für die
Verhältnismäßigkeit einer Kündigung
entscheidend. Unterbleibt das BEM,
verschlechtern sich die prozessualen
Erfolgsaussichten des Arbeitgebers.
Fazit:
Zusammenfassend ist das
BEM ein wichtiges Instrument
des modernen Arbeits- und
Gesundheitsschutzes.
Es verfolgt das Ziel, Beschäftigte
trotz gesundheitlicher
Einschränkungen langfristig
im Arbeitsleben zu halten.
Voraussetzung für ein
erfolgreiches BEM sind
Transparenz, Freiwilligkeit
und eine vertrauensvolle
Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Nur wenn Arbeitgeber,
Arbeitnehmer, Interessenvertretungen
und externe Stellen
gemeinsam nach individuellen
Lösungen suchen, kann das
Verfahren seine präventive
und integrative Wirkung
entfalten.
Die den Arbeitgeberverbänden beigetretenen
Unternehmen haben Zugang zu einem
Mitgliederbereich. Neben aktuellen Informationen
zu Themen der Verbandsfachbereiche
(Arbeits- und Sozialrecht, Arbeitsmarktpolitik,
Bildung und Kommunikation) können sie an
exklusiven Arbeitskreisen und Veranstaltungen teilnehmen.
Südwestmetall / Unternehmensverband Südwest e. V.
Heilbronn / Region Franken
Ferdinand-Braun-Straße 18
74074 Heilbronn
Telefon 07131/9449-19
E-Mail ernstberger@suedwestmetall.de
https://heilbronn.suedwestmetall.de
Twitter: J_Ernstberger
LinkedIn ® : Bezirksgruppe Heilbronn-Franken
https://www.linkedin.com/company/bezirksgruppe-heilbronn-region-franken
Foto: Shutterstock/PeopleImages
12 Firmen &Märkte
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
DeutscheWeltmarktführer
beiKongresseninChina
Unterstützung:Volker Wissing
warTeil der Delegtion. Auch Brigitte
Zypries hielt eine Rede beim
Kongress in Peking.
Impressionen: Vertretervon Wirtschaft,Wissenschaft und Politikbesuchten dasChina-
Germany Hidden ChampionsForum2026 in Peking unddie Weltmarktführer-Konferenz
fürInnovation undEntwicklung in Yangzhou. VON ADINA BAUER
Austausch: Bei Podiumsdiskussionen,indirekten
Gesprächen
oderbei Kooperationskonferenzen
hattendie Hidden Champions
aus Deutschland
Gelegenheit, ihre Geschäftsmodelle
vorzustellen, Einblickein
Erfolgskonzepte zu gebenund
ihre Erwartungen an die
Geschäfte in und mit Chinazu
äußern.Die Delegation warbunt
gemischt: Etablierte Weltmarktführer
waren ebenso vertreten
wie Repräsentanten der
Wissenschaft und junge
Gründer.
Kulturprogramm: Ob Puppenspiel,Operngesangoder
Vorführungen
aufder Guqin, einem
klassischen chinesischen Musikinstrument
–die Gastgeber in
Yangzhou boten ein buntes
Programm an künstlerischen
Darbietungen, um die Besucher zu
unterhalten.
Technik: LauraWeber undSam Keitel saßen in einem
luxuriösen Audi-Modell Probe. DieGäste erhielten
Einblickeinein Werk vonSAICVolkswagen. Auch die zur
Musik vonMichael Jacksontanzenden Roboterlösten
Begeisterung aus.
Präsenz: Ob die Würth-Gruppeaus Künzelsauoder KraftFühranlagen
aus Hohnhardt –zahlreiche Unternehmen ausHeilbronn-Franken
nahmen die Chance wahr,inChina weitereKontakte zu knüpfen.
Umsetzung:Das LangenburgerUnternehmen Rock Zone hatden nächsten Schritt für seine internationale
Expansion eingeleitet. Das aufBaggeranbaugeräte spezialisierte Unternehmenerhielt eine Gewerbelizenz für
die Ansiedlung im Chinesisch-Deutschen Weltmarktführer-Industriepark in Yangzhou. „Neben Europa sind die
USA unser wichtigsterMarkt. Aber auchinChinasind wir seit Jahrenüber Händler vertreten. DasLand ist
inzwischenunser fünftgrößter Absatzmarkt“, weiß GeschäftsführerRobertPiasecki.Umdas vorhandene
Potenzialbesser nutzen zu können, setzt das Unternehmennun aufein JointVenture vor Ort. Zielsei es,durch
lokale Strukturen flexibler zu werden undLieferzeiten deutlich zu verkürzen.Die Planungen fürdas Vorhaben
laufen bereitsseit rund einem Jahr.Zunächstsoll ein Vertriebsbüro aufgebautwerden. Hierfürkönnen
Räumlichkeiten im Yangzhou-Hightech-Gebäude zunächst mietfrei genutztwerden. Vordort aus sollen
Mitarbeiter, Lieferanten und weitereGeschäftspartnergewonnenwerden.Piaseckiist überzeugt, dass China
ebenso wieIndien künftig an Bedeutung für sein Unternehmengewinnt. Auch dasKarlsruherInstitutfür
Technologie,die Duale HochschuleBaden-Württemberg und weitere Firmenschlossenwährendder
Delegationsreise konkrete Vereinbarungen.
Fotos: AdinaBauer
Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280
Firmen &Märkte 13
Vom Kunden zum Konkurrenten
Delegationsreise:HiddenChampions undMittelständler setzen aufden engenAustausch mitChina.
VON ADINA BAUER
Gruppenfoto: Insgesamt warenrund 70 Unternehmerinnen undUnternehmer aus Deutschland dabei.
Trotz geopolitischer Spannungen
und zunehmender wirtschaftlicher
Rivalität bleibt
China für viele deutsche Mittelständler
ein Markt von strategischerBedeutung.
Das zeigt diedritte
deutsch-chinesische Konferenz
der Hidden Champions, die während
der Pfingstwoche zahlreiche
Unternehmerinnen undUnternehmen
aus Deutschland nach China
zog. Rund 70 Vertreter heimischer
Weltmarktführer nahmenaneiner
Delegationsreise teil, die von Walter
Döring, Gründer der Akademie
Deutscher Weltmarktführer, angeführt
und vom Deutsch-Europäischen
Zentrum in China organisiert
wurde.
Neben Konferenzen und Kongressen
in Peking und Yangzhoustanden
Unternehmensbesuche sowie
Gespräche mit hochrangigen Vertretern
aus Politik und Wirtschaft
auf dem Programm. Eine zentrale
Botschaft der Reise war eindeutig:
Trotz aller Herausforderungen
sehen viele deutsche Unternehmen
weiterhin erhebliche Potenziale in
der Zusammenarbeit mit China.
Walter Döring warb bei den Teilnehmern
seiner Delegation für einen
pragmatischen Blick auf die
Beziehungen zwischenbeidenLändern.
„Made in Germany hat hier
einen hervorragenden Ruf. Wir
sind –noch –sehr willkommen
und sollten die Chancen nutzen“,
betonte er.Die hoheZahlanUnternehmern,
die bereitsinden Vorjahren
die Kongresse besucht haben,
zeige, dass der Austauschkonkrete
Ergebnisse hervorbringe.
Döring bezeichnete China ausdrücklich
als Partner und nicht
als Gegner.Gleichzeitig verschwieg
er bestehende Herausforderungen
nicht. Insbesondere bei den Investitionen
gebe es ein Ungleichgewicht.
Während zahlreiche deutsche
Unternehmen in Chinaengagiertseien,
wünsche er sich künftig
mehr chinesische Investitionen in
Deutschland, um die wirtschaftlichen
Beziehungen ausgewogen zu
gestalten.
Auch Volker Wissing, ehemaliger
Bundesminister für Digitales
und Verkehr,gehörte zurDelegation.
Er zeigte sich beeindruckt von
der Dynamik und Innovationskraft
des asiatischen Landes. „China ist
ein Land, das man nicht übersehen
darf“, sagte er.Die Volksrepublik
zeichne sich durch den klaren
Willen aus, Innovationen voranzutreiben
und neue Technologien
schnell in die Anwendung zu
bringen.
Zugleich verwies Wissing auf den
Wandel der wirtschaftlichen Beziehungen.
China entwickle sich
zunehmenden vom Kunden zum
Konkurrenten deutscher Unternehmern.
Dennoch sieht Wissing
gerade darin eine Chance.
Deutschlands Mittelstand verfüge
über besondere Stärken, etwa
eine ausgeprägte Verantwortungsstruktur,langfristiges
Denken und
hochspezialisierte Nischenkompetenzen
im Mittelstand. „So etwaslässt
sich nicht einfach kopieren“,
betonte er.
Die Kombination aus deutscher Ingenieurskunst
und chinesischer
Dynamik könne enorme Potenziale
freisetzen. „Wenn es gelingt, die
Stärken beider Länder zusammenzubringen,
können wir dieWeltpositiv
verändern“ zeigte sich der Ex-
Minister überzeugt. Er appellierte
an die deutschen Unternehmer:
„Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit
sind riesig.Sie haben es
in der Hand, noch mehr darauszu
machen.“
Passend dazuprägte ein Begriffviele
Diskussionen während der Reise:
„Mutual Empowerment“. Sowohl
die deutschen Teilnehmer alsauch
die chinesischen Gastgeber warben
dafür, sich gegenseitig auf Augenhöhe
zu stärkenund diejeweiligen
Kompetenzen gezielt zu nutzen.
Auch zahlreiche Vertreteraus Heilbronn-Franken
nutzten die Reise,
um bestehende Geschäftsbeziehungen
auszubauen oder neue
Marktchancen auszuloten. Robert
und Sabine Piasecki von der Rock
Zone GmbH in Landenburg trieben
Foto: Adina Bauer
beispielsweise handfeste Investitionspläne
in China voran, Christian
Östreich von der Bausparkasse
Schwäbisch Hall verfolgte ebenfalls
ein konkretes Projekt.
Carolin Langer, geschäftsführende
Gesellschafterin der Layher Holding
hingegen informierte sich
über Marktpotenziale. Der Gerüsthersteller
aus Güglingen ist bislang
noch nicht auf dem chinesischen
Markt aktiv,„aber das kann sich ja
ändern“, meinte Langer.
Deutlich weiter ist Uwe Kraft mit
seinen Pferdeführanlagen aus
Hohnhardt: Nach erfolgreichen Expansionen
in die USA prüft er nun
die Einrichtung eines weiteren Produktionsstandortes
im Reich der
Mitte. Von dort aus könne künftig
der gesamte asiatisch-pazifische
Raum einschließlich Neuseelands
bedient werden. Auch Carl
Walenzik vom Haller Ventilatorenbauer
Antewa berichtete von positiven
Erfahrungen. Das Unternehmen
ist seit zwei Jahren in China
aktiv und profitiert insbesondere
vom dynamischen Ausbau der
Wasserstoffwirtschaft. Chinasei inzwischen
der wichtigste Markt für
Wasserstoffgebläse geworden, einem
Bereich, in dem Antewa als
Weltmarktführer gilt. Selbst weitreichendere
Überlegungen wurden
diskutiert: Günther Weippert
von Weippert Kunststofftechnik
aus Öhringen kann sich unter
den richtigen Rahmenbedingungen
sogar eine Verlegung des Firmensitzes
nach Chinavorstellen –
vorausgesetzt, geeignete Investoren
und wirtschaftliche Perspektiven
finden sich vor Ort.
Die Delegation spiegelte die ganze
Bandbreite deutscher Innovationskraft
wider.Neben etablierten Weltmarktführern
nahmen Wissenschaftsvertreter
sowie junge Gründer
teil. Laura Weber und Samuel
Keitel, Initiatoren des Zukunftswiesen-Summit,
nutztendie Reise, um
ihre Start-ups vorzustellen und
chinesische Partner zum nächsten
Summit einzuladen. Die Resonanz
ließ nicht langeauf sich warten:
Bereitsfür das kommende Jahr
erhielten die beiden Gründer eine
Einladung zum vierten Weltmarktführer-Forum
in China, inklusive
Beiträge auf der großen Bühne.
www.china-dez.com
www.adwm-gmbh.de
Doppelte Versprechen
Persönliche Begegnungenwährend der Delegationsreise nach Peking und Yangzhou schaffen
Vertrauen und stärken die Zusammenarbeit. VON ADINA BAUER
Die chinesischen Gesprächspartner,
darunter
der stellvertretende chinesische
Handelsminister Ling
Ji sowie der Parteisekretär der
Stadt Yangzhou Wang Jinjian, signalisierten
gegenüber den Delegationsteilnehmern
großes Interesse
an einer weiteren Vertiefung
der Zusammenarbeit mit
dem deutschenMittelstand.
Der Handelsminister empfing
die Delegation bereits zum dritten
Mal in Folge und nahm sich
erneut ausführlich Zeit für einen
offenen Austausch. ImMittelpunkt
des Gesprächs standen
Fragen zu den Potenzialen des
chinesischen Marktes, Unterstützungsangebote
für Unternehmensansiedlungen
sowie Möglichkeiten
einer engeren wirtschaftlichen
und wissenschaftlichen
Zusammenarbeit. Ebenso
wurden aber auch Herausforderungen
angesprochen – darunter
der Schutz geistigen Eigentums,
die Verfügbarkeit von
Ressourcen sowie regionale Besonderheiten
innerhalb der chinesischen
Provinzen, die Geschäftsbeziehungen
und Vertragsgestaltungen
mitunter erschwerenkönnen.
Ling Ji betonte daraufhin, dass
deutsche Unternehmen weiterhin
von ihrer Präsenz in China
Kontakt: Walter Döring undder stellvertretende chinesische
Handelsminister Ling Ji haben aufgrund mehrerer Gespräche
mittlerweile einVertrauensverhältnis aufgebaut.Der Ministerhat
sicherneut viel Zeit genommen, um sich dieFragender Delegationsteilnehmer
anzuhören.
Foto:AdinaBauer
profitieren. Besonders in derFertigungsindustrie
sowie in spezialisierten
Nischenmärkten, etwa
im Bereich ressourcenschonender
Technologien und Verfahren,
sehe China weiterhin attraktive
Chancen für deutsche Unternehmen.
Verlässlicher Partner
und gute Konditionen
Zugleich unterstrich der stellvertretende
Handelsminister
die hohe Wertschätzung Chinas
für die Zusammenarbeitmit
Deutschland. Er versprach, ein
verlässlicher Partern zu sein und
die Rahmenbedingungen für
wirtschaftliche Kooperationen
so attraktiv wie möglich zugestalten.
Walter Döring lobte diese
Einstellung und denEffekt der
bisherigen Gespräche: „Nach jedemunserer
Treffenhat sich die
wirtschaftliche Beziehung zwischen
China und Deutschland
weiter verbessert. Das zeigt, dass
das Vertrauen in die Zusammenarbeit
mit China wächst.“ Es gelte
daher, weiterhin in persönliche
Bekanntschaften zuund somit
das Vertrauen zu intensivieren.
Wie eng die Gespräche mittlerweile
geführt werden, zeigte ein
humorvoller Moment am Rande
des Treffens. Da die Delegation
bereits zum dritten Mal im
selben Besprechungsraum empfangen
wurde, scherzte man darüber,
diesen beim nächsten Mal
mit einem Türschild mit dem
Hinweis auf die „Hidden Champions“
zu versehen –als sichtbares
Zeichen einer gewachsenen
Partnerschaft.
Auch beim Austausch mit dem
Parteisekretär der Stadt Yangzhou
Wang Jinjianstand dieZukunft
der Zusammenarbeit im
Mittelpunkt.Walter Döring zeigte
sich überzeugt, dass Wettbewerb
Innovationen fördert und
damit beiden Seiten zugutekommt.
Um China auch künftig
als wichtigsten Handelspartner
Deutschlands zu erhalten,
müsse aus guten Gesprächen
konkretes Handeln folgen. Die
während der Reise vereinbarten
Projekte und Kooperationen
seien dafür ein wichtiges Signal
und einBeleg dafür, dass diegemeinsamen
AnstrengungenWirkung
zeigten.
Abschließend erneuerte Döring
die Einladung zum Gipfeltreffen
inSchwäbisch Hall. Mit einem
Augenzwinkern versprach
er: „UndwennIhnen der Termin
nicht passt, verschieben wir das
Gipfeltreffeneinfach.“
Industriepark: Hierwird die viel gepriesene chinesische Geschwindigkeit
deutlich. DieArbeiten haben kaum begonnen, aber die Inbetriebnahme
soll im September erfolgen.
Foto: Adina Bauer
Neue Heimat
ImIndustrieparkinYanghousollen sich deutsche
Unternehmen ansiedeln.
Das Interesse Chinas an Anwerbung von Investitionen
deutschen Investitionen
ist groß. Um Unter-
europäischer Marktführer sowie
und Ansiedlung deutscher oder
nehmensansiedlungen zu erleichtern,
spezialisierter, differenzierter, innovativer
gibt esdaher immen-
se Bemühungen –auch dank des
Deutsch-Europäischen Zentrum
in China, das sowohl inPeking
als auch in Yangzhou ein breites
und neuer Unternehse
men. Zudem ist der Bau eines Innovationszentrums
sowie einer
ständigen Ausstellungshalle für
deutscheUnternehmen geplant.
Angebot an Unterstützungen bietet.
Der Industriepark soll einen
So fördert esunter anderem „One-Stop-Service“ inklusi-
den Chinesisch-Deutschen Weltmarktführer-Industriepark
ver Forschungs- und Entwick-
in lungsplattformen, politischer Bever
Yangzhou.
ratung, Logistikdienstleistungen
Er ist noch im Aufbau und soll
sich auf Branchen wie Maschinenbau,
und Personaldienstleistun-
gen anbieten. Derzeit wurden
Automobilzuliefertei-
die Bauarbeiten an drei Gebäugen
le, neue Werkstoffe, neue Energien,
Elektronik und Informationstechnik,
Biomedizin, Halbleiter
sowie intelligente Ausrüstung
den begonnen. Deren Gesamtfläche
beläuft sich auf rund 30.000
Quadratmeter. Die Fertigstellung
und Inbetriebnahme ist bereits
konzentrieren. Hauptziel ist die fürEnde 2026 vorgesehen. ina
14 Sport &Wirtschaft
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
„HervorragendeStrukturen“
Mit Florian Flabb alsneuem Headcoach setzendie HAKROMerlins Crailsheim auf dieFähigkeiten einessehrjungen Trainers und
unterstreichen mit der Verpflichtung ihre perspektivische Ausrichtung. INTERVIEW VON HERIBERT LOHR.
Die HAKRO Merlins Crailsheim
haben eine der wichtigsten
Personalien für die
kommende Saison 2026/27 frühzeitig
geklärt. Mit Florian Flabb
setzen die Zauberer auf jugendlichen
Schwung an der Seitenlinie.
Der neue Headcoach ist gerade
einmal 33 Jahre alt. Der gebürtige
Düsseldorfer gilt als einerder vielversprechendsten
deutschen Trainer
und kam aus Ulm ins Hohenlohische.
REGIOBUSINESS Herr Flabb,
in Düsseldorf geboren und aufgewachsen,
dort und in Köln später
auch als Spieler aktiv. Wenn
wir Ihnen das Bild von der rheinische
Frohnatur zeichnen würden,
würde das zumindest inTeilen
Ihre Persönlichkeit richtig beschreiben?
FLORIAN FLABB Ich glaube
schon. Ich bin mitten in der
Düsseldorfer Altstadt aufgewachsen,
insofern bin ich quasi mit
dem Rheinland im Herzen geboren.
Charakterlich bin ich abseits
des Feldes ein absoluter Familienmensch,
der gerne das Leben genießt.
Auf dem Feld verändert sich
dieses Persönlichkeitsbild dann.
Da hat Basketball absolute Priorität
und ich tue alles, um den
nächsten Sieg zu holen.
REGIOBUSINESS Sie haben ja
auch einen Hochschulabschluss
im Sportmanagement, haben sich
dann aber doch für die Trainerlaufbahn
entschieden. Warum?
Fühlen Sie sich noch zu jung für
den klassischen Schreibtisch-Job?
FLORIAN FLABB Der Berufsweg
als Trainer ist ja nie zu100
Prozent planbar. Mir war immer
wichtig, trotz des Ziels, im Basketball
zu arbeiten, eine Alternative
inder Hinterhand zu haben.
Nichtsdestoweniger war der Sport
immer meine große Leidenschaft.
Neuzugang:Headcoach Florian
Flabb.
Foto:Philipp Reinhard
REGIOBUSINESS Sie sind seit
2017 äußerst erfolgreich im Nachwuchsbereich
tätig. JBBL, Cheftrainer
NBBL,Assistenztrainer der
Herrenmannschaft in der ProB,
Betreuer der U20-Nationalmannschaft,
Co-Trainer der U18-Nationalmannschaft,
Headcoach 2024
an der Orange Academyder Ulmer
Zweitvertretung sowie der NBBL-
Mannschaft und ProA. Sie scheinen
gernemit jungen Talentenzu
arbeiten?
FLORIAN FLABB Ja absolut.
Die wahrscheinlich größte Erkenntnis,die
ich ausUlm mitnehme,
ist, dass das Alter erstmal nur
eine Zahl ist. Natürlich mussman
mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
teilweise anders umgehen,
und auch die Ansprache
unterscheidet sich gelegentlich.
Auf der anderen Seite verfolgen
die Spieler die gleichen Ambitionen.
Insofern versuche ich mich
ein bisschen von dem Gedanken
zu lösen, dass Jugend- und Erwachsenentrainer
zwei völlig verschiedene
Dingesind. Aufdem Papier
magdas so sein, in derPraxis
oftmals garnicht. Es geht darum,
besser zu werden, seine Arbeit zu
erledigen und dann als Team zusammenzukommen
und gemeinsam
Erfolge zu feiern. Die Arbeit
in Ulm hat mir sehr viel Spaß gemacht.Gleichzeitig
freue ichmich
jetzt ungemein darauf, inCrailsheim
ein Team zusammenzustellen,
welches nicht unbedingtjung
sein muss, sondernvor allemambitioniert
und entwicklungsfähig
ist. Darauf kommt es mehr an als
nur aufdas reine Alter.
REGIOBUSINESS Es macht den
Eindruck, als wären Sie Ihre Karriere
sehr strukturiert angegangen.
Ist diePositionals Headcoach
bei den Merlins für Sie soetwas
wie dernächste logischeSchritt?
FLORIAN FLABB Strukturiert
ist immer relativ.Der Aufstiegmit
Düsseldorf kamdurchaus überraschend.Dadurchhabeich
früh die
Chance bekommen, Headcoach
in der ProA zuwerden und wertvolle
Erfahrungen zu sammeln.
Nachdem sich die Wege dort getrennt
haben, war der Wechsel in
ein Top-Programm wieUlm schon
der nächste logische Schritt. Dort
hatte ich dieMöglichkeit, mitsehr
talentierten Spielern zuarbeiten
und gleichzeitig die Abläufe einer
BBL- und Euro-Cup-Organisation
kennenzulernen. Auf die Aufgabe
bei den Merlins, einem Verein
mit hervorragenden Strukturen
und einer wahnsinnigen Fanbase,
freue ich mich ungemein. Alle
Stationen meiner Laufbahn bin
ich mit dem Ziel angegangen, zu
lernen und besser zu werden. So
werde ichdas hier beiden Merlins
auch angehen. Ich bin überzeugt
davon, dass persönliche Weiterentwicklung
langfristig auch sportlichenErfolgmit
sichbringt.
REGIOBUSINESS Basketball
in der Hohenloher Provinz. Was
hat Sieander Aufgabe gereizt,die
Merlins zu übernehmen?
FLORIAN FLABB Zum einen
habe ichhierimKlubund im gesamten
Office ein junges, hungriges
Team vorgefunden, das sich
und den Verein kontinuierlich
weiterentwickeln möchte und dabei
immer wieder kreative Wege
findet. Zum anderen bringt der
Klub aufgrund seiner Tradition
hervorragende Rahmenbedingungen
mit, seiesdie eigene Trainingshalle,
der Kraftraum, der
Videoraum oder diefestangestellten
Physiotherapeuten und Athletiktrainer.
Gepaart mit einer nahezu
immer ausverkauften Halle
macht es großenSpaß, sichmit einem
solchen Projektzubeschäftigen.
Natürlichhat derVereinauch
sportliche Ambitionen, diewir gemeinsam
verfolgenmöchten.
REGIOBUSINESS Auch wenn
das Budget letztlich die sportlichenMöglichkeitenbestimmt,
hat
dochauchjeder Trainer seine Vorstellung,
welchen Basketball er
spielen lassen will. Was dürfen
wir als Fans erwarten? In welche
Richtung würden Sie das Team
gerne entwickeln?
FLORIAN FLABB Wir möchten
eine Mannschaft aufbauen,
die auf dem Feld alles gibt, Herz
und Emotionenzeigt und beweist,
dasssie allesdafür tut, dennächsten
Sieg für die Stadt und die Organisation
zu holen. Darüber hinaus
wollenwir uns durchdefensive
Stabilität auszeichnen. Offensiv
soll diese Stabilität die Grundlage
dafür sein,frühgute Wurfmöglichkeiten
zu kreieren und anschließend
einen mannschaftsdienlichen
Basketball imHalbfeld
zu spielen. Am Ende geht es darum,
als Team einen Punkt mehr
zu erzielen alsder Gegner.
www.hakro-merlins.com
PARTNER DERHAKROMERLINS CRAILSHEIM
Verlässlicher Partner –
starkes Engagement
DieHAKRO Merlinsstehennicht nur fürtollenBasketball, sondernauch
fürTeamgeist,Werte undeinestarkeVerbundenheit mitunserer Region.
Wir sind stolzdarauf, alsverlässlicherPartner an ihrerSeite zu stehen
undsie aufihrem Wegzuunterstützen.
Vera Epple, Verlagsleiterin
SÜDWEST PRESSE
HohenloheGmbH&Co. KG
FLAIR PARK-HOTEL
ILSHOFEN
seit 150 Jahren
Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280
Firmen &Märkte 15
Verkauf bis in die Pleite
Die Zahlungsschwierigkeiten des Stellantis-Händlers Autolöwen bringenauchKundenindie Bredouille:Bereits gekaufte, aber noch
nicht ausgelieferte Fahrzeugestecken zunächstimInsolvenzverfahrenfest. VON MARIUS STEPHAN
Geschäftsbetrieb: An vielen Standortender Autolöwen,wie hier in Crailsheim, wurden biskurzvor der
Insolvenz noch Fahrzeugeverkauft undAnzahlungen vonKunden angenommen.
Foto:Marius Stephan
In den Fall der insolventen
Autohäuser der Schwäbisch
Haller Autolöwen kehrt keine
Ruhe ein: Es mehren sich Fälle
unzufriedener Kunden, die ein
Fahrzeug gekauft und angezahlt
oder sogar den vollen Kaufpreis
überwiesen haben, dasjedoch vor
der Insolvenz nicht mehr ausgeliefert
wurde. Eine ungute Lage
für die Betroffenen: Sowohl das
Geld als auch die Fahrzeuge sind
nun Teil der Firmeninsolvenz und
damit unter Verschluss.
Wie will der vorläufige Insolvenzverwalter
Dr.Markus Schuster mit
dieser Situation umgehen? „Dazu
können wir derzeit leider noch
keine abschließende Antwort geben,
da es sich um eine Vielzahl
von Fällen handelt, die jeweils individuell
geprüft und geklärt werden
müssen“,teilt Ingo Schorlemmer,Sprecher
der Kanzlei Schultze
&Braun, der der Insolvenzverwalter
angehört, auf Nachfrage
dieser Zeitungmit. Markus Schuster
stehe zu diesem Thema jedoch
in ständigem Austausch mit
den finanzierenden Banken. „Aktuell
liegen von den finanzierenden
Banken noch keine Freigaben
vor.Solange dies nicht derFall ist,
dürfen die Fahrzeuge nicht herausgegeben
werden. Der vorläufige
Insolvenzverwalter bedauert
dies ausdrücklich. Er istjedochinsolvenzrechtlich
an diese Vorgaben
gebunden und zu ihrer Einhaltung
verpflichtet“, sagt Schorlemmer.Die
Abstimmung mit den
Banken falle jedoch aufgrund der
Vielzahl der Fälle sehr zeitintensiv
aus.
Markus Schuster wisse um die
hohe Bedeutung des jeweiligen
Autos für die Kunden. „Sie
sind darauf angewiesen, ihr Alltag
hängtmitunter davonab. Daher
liegt uns eine möglichst unverzügliche
Klärung aller offenen
Fragen sehr am Herzen“,fügt der
Sprecher hinzu.
ANZAHLUNGEN Eine Betroffene,
die anonym bleiben möchte,
berichtet von einer höheren Anzahlung
als üblich, die von den
Autolöwen noch Anfang April gefordert
wurde. Bereits damals sei
eine Auslieferungszeit von mehr
als fünf Wochen angegeben worden,
obwohl das Fahrzeug schon
in der Filiale vor Ort gestanden
habe.Der Verkäuferhabediesmit
wenig Personal und einer neuen
Anweisung der Geschäftsführung
gegenüber der Kundin begründet.
Drei Wochen später meldeten die
Autolöwen Insolvenzan.
Die Kanzlei beantwortet die Vorwürfe
so: „Für belastbare Aussagen
vonseiten der vorläufigen Insolvenzverwaltung
ist es noch zu
früh, da es dazu einer sehr genauen
Aufarbeitung und anschließenden
juristischen Prüfung der beschriebenen
Sachverhalte bedarf.“
Diese laufe nun seit dem Beginn
des vorläufigen Insolvenzverfahrens
Anfang Mai und soll im Verlauf
des Insolvenzverfahrens weiter
erfolgen. „Wir können zum
derzeitigen Stand lediglich bestätigen,
dass es bisinden April hinein
Anzahlungen gegeben hat. Ob
diese höher lagen als in den vorangegangenen
Monaten, aus welchem
Grund dies möglicherweise
geschehen ist –grundsätzlich ist
dies nicht verboten–und wiedies
gegebenenfalls zu bewerten wäre,
muss dann genauer geprüft werden“,
sagt Schorlemmer.
INVESTORENGESPRÄCHE
Zur Zukunft der einzelnen Standorte
wie auch der Arbeitsplätze
kann die Kanzlei derzeit noch
nichtsKonkretes sagen. Aktuell sei
das übergeordnete Ziel, möglichst
zeitnah Lösungen für die Gruppe
oder –sofern eine Gruppen-
Gesamtlösung nicht möglich sei
–für die einzelnen Standorte zu
entwickeln. Eine gezielte Ansprache
möglicher Investoren sei bereits
erfolgt, esgebe dazu bereits
zahlreiche erste Rückmeldungen.
„Da für dieGespräche zum Schutz
des Investorenprozesses Vertraulichkeitvereinbart
ist, können wir
zu weiteren Details keine Angaben
machen. Wichtig ist dabei jedoch,
dass für eine erfolgreiche Investorensuche
nicht nur Einigungen
mit den potenziellen Investoren,
sondern auch mit weiteren Beteiligten
erzielt werden müssen, beispielsweise
den Herstellern oder
denVermietern derStandorte“, erklärt
Schorlemmer. Eine Übertragung
auf einen oder mehrere Investoren
könne zudem rechtlich
erst vonJuli an erfolgen, weil dazu
zunächst das Insolvenzverfahren
eröffnet sein muss.
Die Autolöwen mit Sitz in Schwäbisch
Hall hatten Ende April Insolvenz
angemeldet. Das Unternehmen
betreibt acht Autohäuser
inder Region, unter anderem
in Crailsheim, zwei Standorte in
Schwäbisch Hall, weitere inÖhringen,
Aalen, Ludwigsburg und
Heilbronn. Vonder Insolvenz sind
insgesamt rund 170 Mitarbeiter
betroffen.
www.autoloewen.de
www.schultze-braun.de
ADVERTORIAL
Junge Ideen für Hohenlohe
Filmwettbewerb soll junge Menschen zu Botschaftern der Region machen
DasFachkräfte-Netzwerk
Hohenlohe Plus startet einen
Filmwettbewerb für Schüler,
Azubis und Studierende.
Unternehmen sind aufgerufen,
ihre Nachwuchskräfte
zur Teilnahme zu motivieren
–denn gesucht werden
echte Geschichten aus der
„geheimsten Metropolregion
ever“.
Die besten Botschaftereiner Region
sind oft die Menschen, die
dort leben. Genau diesen Gedankengreift
der neue Filmwettbewerb
„Dein Hohenlohe-Moment“
auf,den HohenlohePlusjetzt
ausgeschrieben hat.Gesucht
werden kreative Kurzvideos von
Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden
sowie Studierenden
aus der Region.
Die Aufgabe: In 30 bis45Sekunden
zeigen, warum Hohenlohe
fürjunge Menschen ein guter Ort
zum Leben, Arbeitenund Durchstarten
ist. Keine Hochglanzwerbung,
sondern echte Eindrücke,
ehrliche Statements und kreative
Ideen.
Der Wettbewerb ist Teil einer
größerenStrategie,die HohenlohePlus
bei seiner Mitgliederversammlung
im Maivorgestellt
hat.Dortpräsentierte der Verein
neue Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung
–darunter eine
zentrale Landingpage mitintegrierterStellensuche,die
künftig
Gewinner:
So könntendie
strahlendenSieger
beim Filmwettbewerb
„Dein
Hohenlohe-Moment“
aussehen.
Foto:KI-generiertes
Symbolbild
alsEinstiegspunkt für verschiedene
Kampagnen dienensoll.
Die Region weithin
sichtbar machen
„Wir möchten Fachkräfte
deutschlandweitauf Hohenlohe
aufmerksam machen –und zwar
nicht nur aufJobs,sondern auf
das Lebensgefühl der Region“,
sagtDr. RalfEisenbeiß, Geschäftsführervon
Hohenlohe
Plus. Deshalbsetzt der Verein
künftig stärker aufemotionale
Inhalte und authentischeGeschichten.
Ein wichtiger Bestandteil der
Kampagnen wird die neue
Kurzversion despreisgekrönten
Imagefilms „Hohenlohe –die
geheimste Metropolregion
ever!“ sein. Der30-sekündige
» Junge
Menschen
zeigen oft am
ehrlichsten, warum
Hohenlohe
Zukunft hat.
Dr.RalfEisenbeiß,Geschäftsführer
HohenlohePlus
Spot sollkünftig gezielt online
eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit
für die Region und die
neue Landingpage zu erzeugen.
DerFilmwettbewerb ergänzt
diese Strategie ideal:Junge
Menschenproduzieren Inhalte für
junge Menschen–authentisch,
nahbarund passendfür Plattformen
wie InstagramoderTikTok.
Unternehmen sollen
Nachwuchs aktiv motivieren
Gerade deshalb richtetsich
der Aufruf ausdrücklich auch
an Unternehmen der Region.
Personalverantwortliche,Ausbilderinnen
und Ausbildersowie
Marketingteams sind eingeladen,
ihre Azubis und dualStudierendenauf
denWettbewerb aufmerksamzumachen
und Teams
zur Teilnahme zu motivieren.
Teilnehmen können Teamsmit
zwei bis vier Personen ausUnternehmen,Schulen,
Hochschulen,
VerbändenoderKommunen der
Region HohenlohePlus.
Diebesten Beiträge werdenspäter
aktiv fürdas Standortmarketing
eingesetzt –unter anderem
in Social-Media-Kampagnenzur
Ansprache vonNachwuchskräften
in ganzDeutschland.
Attraktive Preise
und große Bühne
Neben Preisgeldern warten auch
besondere Erlebnisse aufdie Gewinnerteams
–darunter Tickets
für die Hakro MerlinsCrailsheim
oderdie Schwäbisch Hall
Unicorns inklusiveParty sowie
Rundflüge überHohenlohe.
DieEinreichungsfrist läuftbis
zum 31.August 2026.Die PreisverleihungsollimHerbstin
einemKinoinHohenlohestattfinden.Die
vollständige Ausschreibungund
Teilnahmebedingungen
finden Interessierte unter
www.hohenlohe.plus.
Hohenlohe Plus e.V. ist
ein regionales Fachkräftenetzwerk,
das sich der
Gewinnung und Sicherung
von Fachkräften für die landkreisübergreifende
Raumschaft
Hohenlohe widmet.
Durch gezielteVernetzung,
innovative Personalmarketingstrategien
und enge
Zusammenarbeit mit Unternehmen,
Bildungseinrichtungen
und Kommunen leistet
der Verein einen wesentlichen
Beitrag zur Stärkung
der Region als dynamischer
Wirtschafts- und attraktiver
Lebensstandort. National
und international präsentiert
sich der Verbund augenzwinkernd
als „geheimste
Metropolregion ever“.
Kontakt:
Geschäftsführer
Dr. Ralf Eisenbeiß
Geschäftsstelle
Stauffenbergstraße 35–37
74523 Schwäbisch Hall
Telefon 0791/ 5801-23
www.hohenlohe.plus
16 Nachhaltigkeit
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
Transparenz alsgroßeChance
Der FertighausherstellerFertighaus Weisslegtseinen ersten Nachhaltigkeitsbericht vor.
VON ADINA BAUER
Nachhaltigkeit ist längst
mehr als ein Schlagwort in
der Baubranche –sie wird
zunehmend zum Maßstab für Unternehmen
und Kunden. Vor diesem
Hintergrund hat Fertighaus
Weiss nun erstmals einen umfassenden
Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.
Grundlage ist der freiwillige
Nachhaltigkeitsberichtsstandard
für kleine und mittlere
Unternehmen(VSME).Entstanden
ist einrund 90 Seitenumfassendes
Werk mit Zahlen, Daten und Fakten,
um sichtbar zu machen, wie
das Familienunternehmen ökologische,
soziale und unternehmerische
Verantwortung versteht.
Großer Arbeitsaufwand
ohne Pflicht
„Der Aufwand für die Erstellung
des Berichts war erheblich“, gab
GeschäftsführerMichaelNoller bei
der Vorstellung zu. Vor allem die
Datenerhebung entlang der Lieferkette
stellte das Unternehmen
häufiger vor Herausforderungen,
da besonders kleine Handwerksbetriebeoder
Partnerunternehmen
Schwierigkeiten bei der Bereitstellung
entsprechender Informationen
hatten. Dennoch entschied
sich Fertighaus Weiss bewusst für
Präsentation: Für dieVorstellung des Nachhaltigkeitsberichtsbei Fertighaus Weiss warenPartner und
Bankvertretersowie diePressegeladen.
Foto: FertighausWeiss
denSchritt –obwohl keine gesetzliche
Berichtspflicht besteht.
Für das Unternehmen überwiegen
die Vorteile:Der Berichtschaffe
erstmals eine strukturierte undvergleichbare
Grundlage,Nachhaltigkeitsleistungen
transparent darzustellen.
„Jetzt habenwir es schwarz
auf weiß, können unsere Anstrengungen
nachvollziehen und belegen
–das ist eine klare Chance“,
führte Michaela Noller, Leiterin
Marketing, aus. Gleichzeitig werde
sichtbar,anwelchen Stellendie
größten Hebelfür weitere Verbesserungen
liegen.
Der Bericht betrachtet dabei nicht
nur die CO 2
-Bilanz des Unternehmens,
sondern auch Themen wie
Klimawandel, Wasser,Biodiversität,
Mitarbeiterbelange und Unternehmensführung.
Denn Fertighaus
Weiss hat ein zentrales Ziel ausgegeben:
Bis 2035 sollen die standortbezogenen
Treibhausgasemissionen
–also die Scope-1-und Scope-2-Emissionen
–um35Prozent
reduziert werden. Und die Analyse
für den Bericht zeigt,wodie größten
Emissionstreiber liegen: Bei
den direkten Emissionen aus eigenen
Quellen und den indirekten
Emissionen aus eingekaufter Energiespielt
vor allem Diesel eine entscheidende
Rolle. Deshalbsetzt Fertighaus
Weiss unter anderem auf
die Elektrifizierung des Fuhrparks.
Weitere Maßnahmen sind dieSteigerung
der Energieeffizienz, der
Ausbau der Eigenstromerzeugung
und die Dekarbonisierungder Wärmeversorgung.
Einkonkretes Beispielist dieneue
Halle 10, die als Effizienzgebäude
40 errichtetwurde.Der auf den
Dachflächen erzeugte Strom soll
künfitg direkt inder Produktion
genutzt werden. Beheizt wird die
Halle ausschließlich mit Holzabschnitten
aus der eigenen Fertigung
–ein Materialkreislauf, der
Ressourcenspart.
Noch größer ist allerdings der Einfluss
entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Die sogenannten
Scope-3-Emissionen machten
im Berichtsjahr 2024 rund
97 Prozent des gesamten Corporate
Carbon Footprints aus. Besonders
relevant ist dabei die Nutzungsphase
der Gebäude. Entsprechend
konzentriert sich der Hausbauer
darauf, die Energieeffizienz
der Häuser weiter zu verbessern –
etwa durch optimierte Dämmung
und Eigenstromerzeugung. Bereits
heute sind 85 Prozent der gebauten
Häuser mit Fotovoltaikanlagen
ausgestattet.
Holzfertigbau ist im Land
im Aufwind
Auch die Holzbauweise selbst sieht
das Unternehen als wichtigen Beitrag
zur Nachhaltigkeit. Holz gilt
als nachwachsender Rohstoff und
ermöglicht eine ressourcenschonende
Bauweise. Zusätzlich setzt
Fertighaus Weiss auf zertifizierte
Standards wie das QNG-Siegel –
auch wenn der Aufwand dafür beträchtlichist:
Rund 400 Dokumente
und etwa eine Woche zusätzlicher
Dokumentationsarbeit sind
dafür erforderlich.
DasInteresse der Kunden an nachhaltigeren
Produkten sei hoch,berichtet
Michael Noller. Dass sich
dieser Trend weiter verstärkt, zeigt
auch die Entwicklung im Markt:
Der Holzfertigbau in Baden-Württembergsteuertindiesem
Jahr auf
einen Rekordzu: Rund jedes zweite
neuerrichtete Haus entsteht inzwischen
in dieser Bauweise.
Neben den großen Emissionsthemen
verfolgt Fertighaus Weiss weitere
Ansätze wie höhere Materialeffizienz
und Maßnahmen zur Förderung
der Biodiversität. Der Nachhaltigkeitsbericht
soll künftig alle
zwei Jahre erscheinen.Denn Nachhaltigkeit
wirdbei Fertighaus Weiss
als kontinuierlicher Wegund nicht
als einmaliges Projekt verstanden.
Oder wie Geschäftsführer Hans Volker
Noller sagt: „Nachhaltigkeit ist
bei uns kein Trend, sondern lange
gelebte Tradition.“
www.fertighaus-weiss.de
ADVERTORIAL
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Nachhaltigkeit als Familienauftrag:
Wie Rommelag aus Überzeugung handelt
Wenn in der öffentlichen
Debatte von Nachhaltigkeit
die Rede ist, geht eshäufig um
ambitionierte Zielsetzungen
und ferne Zeithorizonte.
Bei der Rommelag Gruppe, dem
familiengeführten Technologieunternehmenmit
Wurzeln im
Kochertal,sieht das andersaus: Die
CO 2
-Emissionsziele,die man sich
für 2030 gesetzt hatte,wurden
bereits2024 erreicht –sechsJahre
vor dem eigenen Zeitplan.
Ein Ergebnis,das zeigt:Nachhaltigkeitist
hier nicht Kommunikationsstrategie,sondern
gelebte
Unternehmenspraxis.
VomKunststoffgranulat
zum Kreislauf
Rommelag ist der Erfinderder
Blow-Fill-Seal-Technologie (BFS)
–einem vollautomatischen,
aseptischen Verfahren, bei dem
Kunststoffbehälter in einem einzigenProzessschritt
geformt, befüllt
und verschlossen werden.Was
auf denersten Blick nacheinem
klassischen Kunststoffgeschäft
klingt, ist bei genauerem Hinsehen
ein Paradebeispiel für ressourcenschonendes
Produzieren: Die
verwendeten Pharmaplastiks sind
hochrein, regranulierbar und recyclingfähig.
Am Standort Gaildorf
betreibt die Unternehmensgruppe
eine eigene Recyclinganlage,die
Kunststoffabfälleaus dergesamten
Firmengruppe demKreislauf
wieder zuführt.
Gleichzeitig spartdas BFS-Verfahrenbereits
im Produktionsprozess
Ressourcen.DaPrimärverpackungen
direktamAbfüllort ausPolymergranulat
entstehen, entfallen
vorgelagerte Komponenten wie
Glasfläschchen, Stopfen oder
Kappen –und damit auch deren
Transport, Lagerung undEntsorgung.Energieeffiziente
Maschinenkomponentenund
kurze regionale
Fertigungswege reduzieren den
CO 2
-Fußabdruck zusätzlich.
Klare Ziele,
messbare Ergebnisse
Die Rommelag Gruppehat ihre
KlimazieleimEinklang mit dem
Pariser Klimaabkommen und
den Kriterien der Science Based
TargetsInitiative(SBTi)definiert:
minus 42 Prozent der Scope-1- und
Scope-2-Emissionenbis 2030 gegenüberdem
Basisjahr2021 sowie
minus 95 Prozentbis 2050.
Für dieScope-3-Emissionen
entlang der Lieferkette giltein
Reduktionszielvon 25 Prozent bis
2030.Wichtig dabei: Rommelag
verzichtet bewusstauf denZukauf
vonCO 2
-Zertifikaten undsetzt
stattdessenauf tatsächliche Emissionsreduktion.
Die Umstellung auf 100 Prozent
Ökostrom an allen deutschen
Standorten hat bereitszueiner
Verringerung der Emissionenum
61 Prozent geführt. Ergänzend
investiert dasUnternehmen in ein
umfassendesTransitionskonzept,
das Dekarbonisierung,Energieeffizienz
unddie Modernisierung
derInfrastruktur systematisch
zusammenführt.
Ladesäulenfür Elektrofahrzeuge
an mehreren Standorten gehören
ebenso dazuwie Investitionen in
die Abwasseraufbereitung zum
Schutz regionaler Gewässer.
Nachhaltigkeit heißt auch:
Menschen stärken
WerNachhaltigkeit ganzheitlich
versteht, denkt über denökologischenFußabdruckhinaus.
BeiRommelag zeigt sich das in
derPersonalpolitik:98Prozent
der Beschäftigten haben einen
unbefristetenArbeitsvertrag,85
Prozent derAuszubildenden werdennach
Abschluss übernommen,
derFrauenanteilliegtbei über 40
Prozent. Mit inzwischenüber2.300
Mitarbeitenden weltweit verzeichnetdie
Gruppe ein organisches
Wachstum–ein Signal,das gerade
in wirtschaftlich herausfordernden
Zeiten Gewichthat.
Auch in derLieferkettesetzt
Rommelag klare Maßstäbe:
Geschäftspartner werden nach
ESG-Kriterien ausgewählt undüber
einen verbindlichen Verhaltenskodex
in die Nachhaltigkeitsstrategie
eingebunden. Gemeinsam mit
Partnern arbeitet das Unternehmen
an zukunftsweisendenLösungen
wie biologisch abbaubaren Kunststoffen.
Rommelags Pharma 2020 inSulzbach-Laufen –Ausgangspunkt fürden nachhaltigen Ausbau desStandorts
im Kochertal.
Verwurzelt inder Region,
wirksam in der Welt
Die Geschichte von Rommelag
beginnt1952 in Gaildorf,als Ingenieur
Gerhard Hansen die Firma
Thermo-Pack gründete. Heute
umfasstdie Unternehmensgruppe
zwölf Standorte in Deutschland,
derSchweiz, Indien, China und
denUSA.Dochdie Verbundenheit
mit derRegionHohenlohe-Franken
ist geblieben: Rommelag fördert
denlokalen Nachwuchs- und
Jugendsport, engagiert sichüber
die Heidrun-Hansen-Stiftung in
derKinder- undJugendhilfe und
investiert gezielt in die Standorte
vorOrt –zuletzt mitdem
Erweiterungsprojekt am Standort
Sulzbach-Laufen, dasauf moderne,
umweltfreundliche Logistiklösungen
setzt.
„Nachhaltigkeit ist füruns kein
Trend, sondern eine Verpflichtung
–gegenüber der Umwelt, unseren
Mitarbeitenden undder Gesellschaft“,soCEO
Gert Hansen. An
den messbaren Ergebnissen lässt
sichablesen, dass hinter diesen
Worten eine konsequente Strategie
steht.
Die Rommelag Gruppe versteht
sich als One-Stop-Partner
rund um dieBlow-Fill-Seal
Technologie undSpezialist für
flexible Containment-Lösungen.
Mit unseren Komplettlösungen
für Fill&Finish sind
wir starker Partner der Pharmaindustrie.
Rommelag ist
ein Familienunternehmen und
blickt auf eine fast 75-jährige
Firmenhistorie zurück.
AlsErfinder derBlow-Fill-Seal
(BFS)-Technologie revolutionierte
das Unternehmen
dieaseptischeAbfüllung von
Flüssigkeitenfür Pharmazeutika.
www.rommelag.com
Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280
Firmen &Märkte 17
Airfryer-Boom sorgt für Neubau
Spanferkel BeckinBeltersrot investiert MillionenineineneueProduktionshallemit modernen Anlagen.Die Nachfrage nach
Convenience-Produkten treibt das Wachstumdes Familienunternehmens. VON ADINA BAUER
Gefüllte Fleischbällchen,
Pork Nuggets oder Cevapcici:
Produkte, die schnell
zubereitet sind und sich unkompliziert
inden Alltag integrieren
lassen, gewinnen im Lebensmittelmarkt
zunehmend an Bedeutung.
Ein Trend, der durch neue
Essgewohnheiten und vor allem
den Boom von Heißluftfritteusen
zusätzlich an Fahrt aufgenommen
hat. Für das Familienunternehmen
Spanferkel Beck ist das
nun der Anlass für den nächsten
großen Entwicklungsschritt am
StandortNeu-Kupfer.
Mit dem Spatenstich hat Europas
größte Spanferkel-Schlachterei
Montag letzter Woche den Startschuss
für den Bau einer neuen
Produktionshalle gegeben. Dort
sollen künftig moderne Convenience-Produkte
hergestellt werden.
Die Investitionssumme bewegt
sich im unteren zweistelligen
Millionenbereich.
„Nach unserem Masterplan, dem
insgesamt fünften Bauabschnitt
2021, habe ich gedacht, unsere
Erweiterungen seien abgeschlossen.Aber
jetzt geht es weiter“,sagte
Horst Beck senior beim offiziellen
Baustart –stolz, erfreut und
nach eigenen Worten selbst ein
Startschuss: Beim Spatenstich für dieneue Produktionshalle warenmit dabei Sajad Atique, UdoKubinger
(beide Firma G+H), Ian Schölzel (Landrat Hohenlohekreis), dieGeschäftsführer Horst Beck junior, Horst Beck
senior,Jürgen Beck, Ralf Ehrler(FirmaStauch),Christoph Spieles (BürgermeisterKupferzell), SusanneSauer
und Anita Bars (beide Firma Beck).
Foto:Adina Bauer
wenig überrascht über die nächste
Wachstumsphase.
Warum das Unternehmen erneut
investiert, erklärte sein Sohn JürgenBeck
mit den veränderten Anforderungen
des Marktes: Kunden
erwarten heute zunehmend
Produkte, die schnell zuzubereiten
und einfach im Handling seien.
Gleichzeitig sei die Investition
ein klares Bekenntnis zum StandortNeu-Kupfer
und ein Signal für
nachhaltigesWachstuminder Region.
Mut und Vertrauen in die
Region
Auch derKupferzeller Bürgermeister,Christoph
Spieles, begrüßte die
Erweiterung: „Ihr Vorhaben trägt
eine klare Botschaft: Hier wird an
dieZukunft geglaubtund Sie bleiben
Ihrer Heimat treu. Spanferkel
Beck steht für unternehmerischen
Mut“, dankte erder Inhaberfamilie.
Dass sich die Nachfrage der Kunden
verändert hat, beobachtet
auch Horst Beck junior im Tagesgeschäft.
„Die jungen Leute kochen
heute anders. Natürlich gibt
es auch noch Rollbraten, aber sie
bevorzugen schnelle Gerichte für
den Airfryer.“
Um darauf zu reagieren, entsteht
nun eine rund 1000 Quadratmeter
große Produktionshalle,
deren Herzstück eine moderne
Frittier- und Garanlage für
Convenience-Produkte bildet. Dort
wird dasFleisch zunächstgeformt,
gefüllt oderpaniert. Anschließend
durchlaufen die Produkte eine
zehn Meter lange Vorfritteuse
und einen Nachgarofen. Zum Abschluss
sorgt ein Spiralfroster für
die schnelle Kühlung oder Tiefkühlung.
Nach Angaben von Horst Beck junior
sollen auf der neuen Linie
künftig rund 100 Kilogramm fertige
Produkte pro Stunde hergestellt
werden. Die Fertigstellung
der Halle ist bereits für November
geplant, Produktionsstart soll Anfang
2027sein.
„Bei Spanferkel Beck muss es immer
schnell gehen“, gab Udo Kubinger,
Geschäftsführer der G
+ H Kühllager- und Industriebau
GmbH, schmunzelnd zu. Das
Mannheimer Unternehmenist ein
langjähriger Partner vonSpanferkel
Beck. Udo Kubinger erinnerte
beim Spatenstich an die gemeinsame
Geschichte:Bereitsseit2004
habe man Gespräche geführt, ehe
2008 der Auftrag für den Neubau
derFerkelschlachtung erteilt wurde.
„Auch damals sollte der Bau
in zehn Monaten abgeschlossen
sein“, erzählte Kubinger. Seit erfolgreicherUmsetzung
dieses Auftrags
begleitetG+Hdas kontinuierliche
Wachstum derSpanferkel-
Schlachterei und war inzwischen
an vier der sechs Bauabschnitte
beteiligt.
Moderne Anlagen schonen
die Umwelt
Mitdem Neubau soll nicht nur die
Produktionerweitert werden, sondern
dank der modernen Anlagen
auch eine ressourcenschonendere
und umweltverträgliche Herstellung
ermöglicht werden. Gleichzeitig
können Verpackungsmaterialien
reduziert werden. Zum
Nachhaltigkeitskonzept gehört
zudemder weitere Ausbau derunternehmenseigenen
Fotovoltaikanlage,
um zusätzliche Energiebedarfeweitestgehend
zu decken.
www.spanferkel-beck.de
ADVERTORIAL
Rückblick: ZweiNächtevoller
Leben –XXL-Shopping-Nacht und
Night of the Bands
Der Mai 2026 stand in Crailsheim
ganz im Zeichen eines außergewöhnlichen
Wochenendes,das Besucherinnen
undBesucher aus der gesamten
Region angezogen hat und für eine
unvergleichliche Innenstadt-Atmosphäre
sorgten.Den Auftakt machte
am 8. Mai 2026 die XXL-Shopping-
Nacht. Etliche Einzelhändler öffneten
ihre Türen bis 22:00 Uhr und sorgten
teilweise mit besonderen Aktionen,
Rabatten und kulinarischen Highlights
für ein entspanntes Einkaufserlebnis
fernab des Alltagsstresses.Für den
aktiven Teil sorgten dieHandwerksjunioren
mit Unterstützung von Tobias
Messerschmidt und Kadir Sami: An
der Torwand der Volksbank Hohenlohe
EG durften die Besucher WM-Feeling
spüren und als Belohnung für jeden
Schuss ein Trikot mit nach Hause
nehmen.
Bereits einen Tagspäter,am9.Mai
2026, folgte die Night of the Bands.
Crailsheim wurde zummusikalischen
Hotspot derRegion: In 14 Locations
spielten Bands aus unterschiedlichsten
Genres.Das Publikum konnte mit
einem einmaligen Eintrittsbändchen
vonLocation zu Location ziehen und
so die musikalische Vielfalt der Stadt
erleben. Die Night of the Bands hat
sich längst als fester Bestandteil des
Crailsheimer Veranstaltungskalenders
etabliert und bewies einmal mehr,
wie Musik die Menschen zusammenbringt.
Auch in diesem Jahr zog das
Eventknapp 1.000 Musikliebhaber
an,sorgte für volle Lokale und eine
ausgelassene Stimmung in der Innenstadtbis
spät in dieNacht.
Vorschau: Das Wirtefest mit neuem
Konzept und derMarkttagmit
Behördenflohmarkt
Nachden erfolgreichen Frühjahrsveranstaltungen
richtetsichder Blick
nunauf diekommenden Highlights.
Besonders im Fokus steht das Wirtefest,
das vom 26. bis28. Juni 2026
auf dem Crailsheimer Marktplatz
und in der Lange Straße stattfindet.
Unter dem Motto „Crailsheimer
Sonntag“präsentiert sich das Fest in
diesem Jahr mit einem überarbeiteten
Konzept: Die Gastronomen der Stadt
ladenmit regionalen und internationalen
Spezialitäten zum Schlemmen
ein, begleitet von einem abwechslungsreichen
Programm mit Musik auf
zwei Bühnen. Ziel des überarbeiteten
Konzepts ist es,die gastronomische
und musikalische Vielfalt und Qualität
Crailsheimsnoch stärker in den
Mittelpunkt zu rücken und ein Fest
derBegegnung für alle Generationen
zu schaffen.
Einweiteres Highlight ist der Markttag
am 12. Juli.Neben regionalen
Produkten, Kunsthandwerk und
lokalen Spezialitäten wird der beliebte
Behördenflohmarkt am Finanzamt
wieder Teil des Programms sein.
Hier können Besucher wieder nach
Schnäppchen stöbern.Parallel dazu
findet im Spitalpark das Kinderfest
von Round Tablestatt. Dadurch wird
Gemeinsam für Crailsheim
Rückblick und Ausblick auf Veranstaltungen und Initiativen
Wieder Stadtmarketingverein Crailsheim dasLeben in der Region gestaltet.
die ganzeInnenstadt zurFlanier-,
Genuss-, und Erlebnismeile.Wer als
Standbetreiber teilnehmen möchte,
kann sich auf der Homepage des
Stadtmarketingvereins bis zum 21.06.
noch dazu anmelden.
Kooperationenfür die Stadt:Parkraummanagement
Fotowettbewerb
und Banner-Aktion mit den
Stadtwerken Crailsheim GmbH
Der Stadtmarketingverein Crailsheim
engagiert sich nicht nur fürVeranstaltungen,
sondern auch für die Weiterentwicklung
städtischer Infrastruktur
und die Förderung gemeinschaftlicher
Projekte.Ein zentrales Thema ist
aktuell die Erstellung eines neuen
Parkraummanagementkonzepts durch
die Stadtverwaltung. Der Stadtmarketingverein
hat hierzuintern eine
Sitzung mit Einzelhändlern durchge-
führt und die größtenteils einstimmigen
Ergebnisse der Verwaltungsspitze
vorgestellt, um einen Ausgleich
zwischen den Interessender Stadtverwaltung,
der Gewerbetreibenden
und denen der Kunden zu schaffen..
Das unterstreicht die Relevanz, dieder
Stadtmarketingverein auch für städtische
Belange hat.
Ein weiteres Beispiel für erfolgreiche
Zusammenarbeit ist dieBanner-Aktion,
die in diesem Jahr in Kooperation
mit den Stadtwerken Crailsheimunter
dem Motto „Crailsheim. Teil meines
Lebens“ steht. Dazu sind alle Bürger
eingeladen, ihre Verbundenheit mit
Crailsheim zu zeigen, indemsie ein
Foto machen und auf der Seite des
Stadtmarketingvereins hochladen.
Die besten werden ausgewählt, auf
Banner aufgedruckt und überden
Sommer an zentralen Orten ange-
bracht. Parallel werden dieMotive
an den überdachten Sitzbänken in
der gesamten Innenstadt zu sehen
sein. Eine Aktion, dienicht nur die
Sichtbarkeitgemeinsamer Initiativen
erhöht, sondern auch die Bürgerbeteiligung
fördert.
Zukunftsorientiert: Start der
Azubi-Akademie ab Herbst
Mit dem Herbst 2026 startet der
Stadtmarketingvereinein zukunftsweisendes
Projekt: dieAzubi-Akademie
Crailsheim. Ziel dieses neuen
Angebots istes, Auszubildenden aus
kleinenund mittleren Crailsheimer
Unternehmen überbetriebliche und
nicht-fachliche Weiterbildungsmöglichkeiten
zu bieten und sie in
ihrerpersönlichen und beruflichen
Entwicklung zu unterstützen. Das
Programm umfasst Workshops zu
Schlüsselkompetenzen wie Benimmregeln,
Finanzbildung, Kommunikation,
Staatsbildung und interkulturellem
Training. Durch dieAzubi-Akademie
solldie Attraktivität Crailsheims als
Ausbildungsstandort gestärkt und
dem Fachkräftemangel aktiventgegengewirkt
werden. Die Erwartungen
sind hoch: Schon jetzt zeigen viele
Betriebe Interesse,ihre Auszubildenden
für das Programm anzumelden.
Fazit: Stadtmarketingals Schlüssel
füreine starkeund lebendige
Stadt
Die Vielzahl und Vielfalt der Aktivitäten
desStadtmarketingvereins
Crailsheim zeigt: Hier wird nicht nur
organisiert, sondern aktiv gestaltet.
Ob durch publikumswirksameGroßveranstaltungen,
innovative Projekte,
nachhaltige Kooperationen oderdie
gezielte Förderung des Nachwuchses
–der Verein fungiert alsBindeglied
zwischenWirtschaft, Verwaltung und
Bürgerschaft. Das Engagement trägt
dazu bei,dass Crailsheim alsattraktiver
Lebens- und Arbeitsraum wahrgenommenwird,
in dem Gemeinschaft,
Innovation und Lebensqualität
großgeschrieben werden.
Stadtmarketing Crailsheim e.V.
Schweinemarktplatz 3
74564 Crailsheim
E-Mail: info@stm-cr.de
oder unter Telefon:
07951/3 009391
www.stadtmarketingcrailsheim.de
18 Firmen &Märkte
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
GutesJahrfür Schrozberger Milchbauern
DieMolkereigenossenschaft Hohenlohe-FrankenziehtinihrerGeneralversammlungeinepositiveBilanzfür dasGeschäftsjahr 2025.
Verabschiedung: GerhardLay (Aufsichtsrat),ReinholdMarkert (Vorstandsvorsitzender), SusanneDörr undMartinDörr(ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender),
Friedemann Vogt (Geschäftsführer,v.li.)und Rupert Stark vomGENO-Verband.MartinDörrwar 29 JahreimAufsichtsratder renommierten
Molkereitätig.
Foto: Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken
Die Molkerei Schrozberg
konnte im 125. Jahr ihres
Bestehens ihre starke
Position im Biofachhandel untermauern.
Laut aktuellen Biovista-Zahlen
war Schrozberg die
Top-Aufsteigermarke im Biofachhandel
2025 und festigte seine Position
unter den Top-10-Marken
der gesamten Branche. Bei einer
Gesamtanlieferung von 80,4 Millionen
Kilogramm (plus 1,1 Prozent)
entfielen bereits33,5Millionen
Kilogramm auf die Demeter-
Milch. Dieser Anteil von 41,6 Prozent
unterstreicht die erfolgreiche
Spezialisierung als weltweit größte
Demeter-Molkerei.
Das Geschäftsjahr war„voneinem
erfreulichen Umsatzwachstum geprägt“,
schreibt das Unternehmen
in einer Mitteilung. Die Erlöse stiegen
um 11,2 Prozent auf 88Millionen
Euro. Zum 1. Januar 2026
konnte die Genossenschaft zudem
die Creglinger Milchbauern als
neue Liefergruppe begrüßen, was
die Gesamtmilchmenge um weitere
neun Millionen Kilogramm
anwachsen lässt. „Die Molkerei
steht auf sehr ordentlichen Füßen
und ist für die kommenden
Aufgaben bestens gerüstet“, erklärtGeschäftsführer
Friedemann
Vogt. Die 198 aktiven Milchlieferanten
profitierten auch im Jahr
2025 von der starken Marktstellung
ihrer Genossenschaft. Die
Auszahlungspreise für konventionelle
sowie Demeter-Milch lagen
laut Prüfungsverband über dem
Durchschnitt von Baden-Württemberg
und Bayern –ein Beleg
fürdie hohe Wertschöpfung,die in
Schrozberg erzielt wird.
Um den Erfolg langfristig zusichern,
investiertdie Molkereikonsequent
in Trends und Effizienz:
Dazu will die Molkerei ihr Angebot
anproteinreichen Skyr- und
Quarkvarianten ausbauen. Dies
treffe den aktuellen Zeitgeist und
reduziere die Abhängigkeit von
schwankenden Rohstoffmärkten
deutlich. Zudem setzt das Unternehmen
auf Modernisierung. Mit
einem neuen Kühlhaus, zusätzlichen
Quarksilos und einer neuen
sechsbahnigen Abfülllinie wurden
die Kapazitäten der Molkerei
erweitert. DesWeiterensoll die
Einführung eines modernen ERP-
Systems die Prozesse weiter optimieren.
AUSBLICK Trotz aktueller Korrekturen
am Milchmarkt zu Beginn
des Jahres 2026 blickt die
Molkerei Schrozberg zuversichtlich
nach vorne. Dank der starken
Positionierung in wertschöpfungsstarken
Nischen und der
konsequenten Ausrichtung auf
Qualität und Innovation ist die
Genossenschaft hervorragend aufgestellt,
umauch künftige Herausforderungen
erfolgreich zu
meistern.
Ministerialdirektorin Isabel Kling
vom Ministerium für Ernährung,
Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Baden-Württemberg
hob in ihrem Grußwortdie besondere
Stellung derMolkereihervor.
Sie lobte die ausgeprägte Innovationskraft
derGenossenschaft, der
es beispielhaft gelinge, modernste
Hightech-Lösungen mit traditionellem
Molkereihandwerk zu verbinden
und so die Zukunftsfähigkeit
desländlichenRaums zu stärken.
Ein besonderer Moment der Versammlung
war die feierliche Verabschiedung
vonMartin Dörr,der
nach 29Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender
aus dem Amt schied.
Vorstand und Geschäftsführung
würdigten seine fast drei Jahrzehnte
währende Führung, in der
er die Molkerei maßgeblich geprägt
und deren Entwicklung aktiv
begleitet hat. „Sein Wirken gilt
als Paradebeispiel für gelebte genossenschaftliche
Werte und Beständigkeit“,
heißt esinder Mitteilung.
Die Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken
ist seit 125 Jahren
ein genossenschaftlich geführtes
Unternehmen im vollständigen
Besitz ihrer Landwirte. Als
weltweit größte Demeter-Molkerei
verbindet sie nach eigenen Angaben
ökologische Leidenschaft mit
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Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280
Kapital &Finanzen 19
Vom Schwätzenzum Machen
Eberhard Spieß fordert bei der Vertreterversammlung derVR-BankHeilbronnSchwäbischHall mehr Optimismus. Künftig setzendie
Genossen auf einVorstandstrio. VON ADINA BAUER
Bei der Vertreterversammlung
zeichneteEberhard Spies im
Maidas Bild einererfolgreichen
VR-Bank in bewegten Zeiten.
Es war seine letzte Vertreterversammlung
als Vorstandsvorsitzender,
zum Jahresende verabschiedet
er sich in den Ruhestand.
Dr. Ulrich Theileis, Präsident des
Genossenschaftsverbands Baden-
Württemberg, würdigte in seinem
Grußwort den scheidenden Vorstandsvorsitzenden
als „Persönlichkeit,
die den Mehrkampf beherrscht“.
Und vor allem bescheinigte
er ihm die Fähigkeit, Situationen
zubegreifen und auf den
Punkt damit umzugehen. In der
gemeinsamen Gremienarbeit habe
Spies stets gespürt, „wann ein
Weckruf nötigist und wann Druck
aus dem Kessel genommen werden
muss“.
Dieses Lob ging dem Bankchef
sichtbar nahe,schnellfanderaber
zu seinerbekannten Direktheit zurück:
„Das ist schön zu hören.Aber
Leute,esist Mai! Bis zumEndedes
Jahres wird gearbeitet wie sonst
auch. Es geht noch voll stramm
weiter.“
Und der Bank geht die Arbeit nicht
so schnell aus. „Die Welt hat sich
verändert“, fasste Spies zusammen.
Rohstoffknappheit, Fachkräftemangel,
Stellenabbau,
Künstliche Intelligenz und vor allem
geopolitische Spannungen
würden Unternehmen und Banken
gleichermaßen unter Druck
setzen.
REKORD Trotz des schwierigen
Umfelds zog Eberhard Spies
für die Bank eine positive Bilanz:
„Ihre VR-Bank hat insgesamt ihr
Geschäft ganz ordentlich gesteigert“,
teilte er den Vertretern mit.
Die Genossenschaftsbank erhöhte
ihre Bilanzsumme im vergangenenJahr
auf 4,89 Milliarden Euro
–ein Plus von 68 Millionen Euro
gegenüber dem Vorjahr. Das gesamte
Kundengeschäftsvolumen
gemeinsam mit den Verbundpartnern
wuchs um rund eine halbe
Milliarde Euro auf 11,3 Milliarden
Euro.
Besonders stark entwickelte sich
das Kreditgeschäft. Das Kreditvolumen
stieg von 3,4auf 3,67 Milliarden
Euro. „Das ist einRekord und
das schaffen wir sicherlich nicht
jedes Jahr. Aber es gab viel Nachholbedarf
–sowohl im gewerblichen
Kreditgeschäft als auch im
Geschäft mit dem Wohnungsbau
und den Eigenheimen“, erklärte
Spies. Von zentraler Bedeutung
sei zudem die Stärkung des Eigenkapitals
gewesen. Dieses legte um
22 Millionen Euro zu. Gerade bei
steigenden Kreditvolumina brauche
die Bank mehr Haftkapital,
um Risikenabsichern zukönnen.
Gesamtwirtschaftlich erwartet
Spies weiterhin schwierige wirtschaftliche
Rahmenbedingungen.
Die Prognosen deuteten für das
laufende Jahr auf ein nur schwaches
Wachstum, steigende Inflation
und höhere Arbeitslosenzahlen
hin. Der private Konsum dürfe
aufgrund der hohen Belastung,
nicht zuletzt durch die Energiepreise,
dagegen schwächeln. Dennochmahnte
derBankerzumehr
Optimismus: „Es geht uns immer
noch gut auf einem verdammt
hohen Niveau. Wir müssen vom
Schwätzen zum Machen kommen,
dann geht es auch weiter voran.“
Generationswechsel: FürEberhardSpies waresdie letzte Vertreterversammlung
als Vorstandsvorsitzender.
Foto: Adina Bauer
NEUAUFSTELLUNG Mit Blick
auf die Zukunft der Bank kündigte
Spies an, dass derbereitseingeleitete
Generationswechsel weiter
vorangetrieben werde. Bereits seit
Herbst 2024 arbeite die Bank daran,
ihre Organisationsstruktur anzupassen
und den Vorstand zu verkleinern.
Dazu wurden nun weitere
wichtige Schritte eingeleitet: Der
Aufsichtsrat hatte bereits frühzeitig
entschieden, dass Daniel Mohr
zum 1. Januar 2027 denVorstandsvorsitz
übernehmen wird.
Zudem wird aus dem Führungsteam
an der Spitze der Bank ein
Vorstandstrio. Der Produktionsvorstand
Uwe Schrag verlässt das
Haus auf eigenen Wunsch zum
31. Juli in einen neuenVerantwortungsbereich,
sein Kollege Timo
Wachter verlässt es bereits in den
kommenden Wochen. Der Aufsichtsrat
dankt beiden Vorständen
ausdrücklich für ihre langjährige
Tätigkeit sowie ihren Beitrag
zur erfolgreichen Entwicklung der
Bank.
In das neue Vorstandsteam wird
neben Daniel Mohr und Erwin
Haas künftig auch Markus Riegg
aufrücken. Der bisherige Bereichsleiter
wird die Gesamtverantwortung
für die gebündelten Ressorts
Produktion und Steuerung übernehmen.
„Mit der neuen Aufstellung
verbindet die Bank Kontinuität,
Effizienz und neue Impulse
gleichermaßen. Ziel ist es, die erfolgreiche
Entwicklung der vergangenen
Jahre fortzusetzen und
die Wettbewerbsposition der Bank
in einem dynamischen Marktumfeld
weiter auszubauen“, heißt
es in einer entsprechenden Pressemitteilung.
Der Aufsichtsrats- und Präsidialausschussvorsitzende
Armin Rapp
erklärthierzu: „DieVR-Bank Heilbronn
Schwäbisch Hall verfügt
über eine starke wirtschaftliche
Basis, eine hohe Kundenbindung
und eine ausgezeichnete Marktstellung.
Mit der frühzeitig geregelten
Nachfolge und der neuen
Vorstandsstruktur schaffen wir
Stabilität und Zukunftsfähigkeit
zugleich.“ Daniel Mohr betont in
diesem Kontext: „Unsere Bank hat
in den vergangenen Jahren eine
hervorragende Entwicklung genommen.
Gemeinsam mit unseren
Mitarbeitenden werden wir diesen
erfolgreichen Weg fortsetzen und
die Chancen in unseren Regionen
Heilbronn, Schwäbisch Hall und
Hohenlohe entschlossennutzen.“
www.vrbank-hsh.de
Chancen stattDefizite
Lena Baumann,Vertrauensperson der schwerbehindertenMenschen bei
der BausparkasseSchwäbischHall,sprichtüber Vorteilegemischter Teams.
Lena Baumann setzt sich jeden
Tagfür mehr Inklusion
und Vielfalt in der Arbeitswelt
ein –und dafür, Vorurteile
abzubauen und ein wertschätzendes
Arbeitsumfeld zu fördern. Seit
Dezember istsie die neue Vertrauensperson
der schwerbehinderten
Menschen in der Schwäbisch-
Hall-Gruppe. Gemeinsam mit ihrer
Kollegin Sandra Eckert vertritt
siebei der Bausparkassedie Interessen
von rund 180 schwerbehinderten
und gleichgestellten Menschen.
Ziel: Lena Baumann will Barrieren
abbauen.
Foto:Schwäbisch Hall
können. Ich bin davon überzeugt,
dass heterogene Teams inUnternehmen
mehr Kreativität entwickeln
und dadurch bessere Lösungenfinden.
So wird der Arbeitsalltagfür
alle zurBereicherung.
REGIOBUSINESS Frau Baumann,
was bedeutet das Thema
Diversität für Sie persönlich?
LENA BAUMANN Fürmichbedeutet
das Thema Diversität, dass
man jeden Menschen mit Wertschätzung
behandelt und seine individuellen
Fähigkeiten unter dem
Aspekt der Chancen und nicht der
Defizite betrachtet. Menschen mit
Beeinträchtigung sollten alswertvolle
REGIOBUSINESS Was hat Sie
bewogen,sich zur Wahl zu stellen?
LENA BAUMANN Ichweiß aus
eigener Erfahrung, wie wichtig
eine verlässliche und kompetente
Unterstützung ist,wennKrankheit
das Leben plötzlich aus der Bahn
Bestandteile einer diver-
wirft. Im Dickicht aus Sozial-
sen Gesellschaft und Mitarbeiterschaft
anerkannt werden. Schwerbehinderte
sind oft unterrepräsentiert,
obwohl sie mit einem Anteil
von 9,3 Prozent der Bevölkerung
eine große Minderheit bilden. Unsere
Ziele müssen sein, Barrieren
abzubauen, Sichtbarkeit zu erhöhen
gesetzen und Fördermöglichkeiten
waresfür mich wertvoll,eine Vertrauensperson
anmeiner Seite zu
haben, die zuhört und Orientierung
gibt –gerade wenn die eigeneKraft
fehlt.Deshalbist mirdas
Thema Schwerbehindertenvertretung
ein echtesHerzensanliegen.
und Vernetzung zu stärgesetzen
ken. Ich wünsche mir ein inklusives
Betriebsklima, in dem Menschen
so angenommen werden,
REGIOBUSINESS Wie organisieren
Sie Ihre Arbeit?
LENA BAUMANN Die Schwerbehindertenvertretung
wie sie sind, und in gemischten
überneh-
Teams ihre Fähigkeiten entfalten men bei uns zwei Personen. Meine
KolleginSandraEckertund ich
können die vielen Aufgaben damit
auf zwei Paar Schultern verteilen:
Ausschüsse, Begehungen,
regelmäßige Treffen mit der Arbeitgeberseite,
dem Gesundheitsmanagement
und der Betriebsärztin
sowie Gespräche zum Thema
Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement.
Das gibt uns
auf der anderen Seite mehr Freiräume
für persönliche Beratungsgespräche
–auch für Menschen
mit einem geringeren Behinderungsgrad.
REGIOBUSINESS Gibt es ein
Thema, das Ihnen besonders am
Herzen liegt?
LENA BAUMANN Ja, die körperliche
und psychische Gesundheitsvorsorge.
Wir planen bereits
einen Monat der Männergesundheit
im „Movember“ sowie Aktionen
und Vorträge zum Thema
Prävention zusammenmit derBetriebsärztin
und unserem Bereich
Personal.
REGIOBUSINESS Welche persönlichen
Eigenschaften halten
Siefür wichtig in Ihrer Funktion?
LENA BAUMANN Neben einem
breiten Fachwissen halte ich
ein hohes Maßansozialer Kompetenz
und Durchsetzungsvermögen
für förderlich. Mein Ziel istes, stets
die beste Lösung zu finden, die
alle Beteiligten mittragen können.
Interviewnach Vorlage
www.schwaebisch-hall.de
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BANKEN-TIPP
Anpfiff für starke Finanzen
Die Sparkasse im WM-Fieber
DieFußball-Weltmeisterschaft begeistert
Millionen Menschen rund um den Globus.
Sie steht für Teamgeist, Leidenschaft,
Zusammenhalt und den Glauben
daran, gemeinsam Großes zuerreichen.
Werte, die nicht nur auf dem Spielfeld
zählen, sondern auch im Alltag und bei
finanziellen Entscheidungen eine wichtige
Rolle spielen. Genau deshalb steht
auchbei IhrerSparkasse in denkommenden
Wochen vieles im Zeichen der WM.
❚ Wenn die besten Teams der Welt um Tore,
Punkte und den Titel kämpfen, wird auch in
unseren Filialen die Begeisterung für den
Sport spürbar. Mit kreativen Aktionen, liebevoller
Dekoration und vielen kleinen Überraschungen
greifen wir die Vorfreude auf das
sportliche Großereignis auf. Denn als Sparkasse
sind wir eng mit den Menschen in
unserer Region verbunden.Wirteilendie Themen,
die bewegen, und schaffen Begegnungen,
die über Bankgeschäfte hinausgehen.
Im Fußball entscheidet selten ein einzelner
Star über den Erfolg. Es ist das Zusammenspiel
einer Mannschaft, die sich aufeinander
verlassen kann. Ähnlich verhält es sich bei
finanziellen Fragen. Ob Sparen, Vermögensaufbau,
Eigenheim, Altersvorsorge oder die
Finanzierung eines persönlichenTraums–die
besten Ergebnisse entstehen, wenn man auf
einstarkes Team an seiner Seite setzen kann.
Unsere Beraterinnen und Berater begleiten
Sie dabei mit Erfahrung, Fachwissen und
einem offenenOhr fürIhreZiele.
Die Weltmeisterschaft erinnert unsaußerdem
daran, dass gute Vorbereitung oft den Unterschied
macht. Wer seine Strategie kennt, flexibel
bleibt und langfristig plant, erhöht die
Chancen auf Erfolg. Das gilt im Sport ebenso
Tilman Naundorf,
Bereichsleiter
Privatkunden
wie bei der Gestaltung der eigenen finanziellen
Zukunft.
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20 Journal
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
NEWSLINE
Würth bleibt Partner im Handball
KÜNZELSAU. Würth setzt sein langfristiges Engagement
iminternationalen Handballsport fort und verlängert
die Zusammenarbeit mit den IHF Handball-Weltmeisterschaften
der Männer und Frauen bis 2029. Die
Partnerschaft umfasst
die Turniere
2027 und 2029. Bereits
im kommenden
Jahr rückt mit der
Handball-Weltmeisterschaft
der Männer
in Deutschland
eines der reichweitenstärksten
Sportereignisse
in den
Fokus, das sowohl vor Ort als auch medial ein großes
internationales Publikum erreicht. Das Handball-Engagement
ist Teil der umfassenden Sportsponsoring-
Strategie von Würth, die auf Sichtbarkeit bei internationalen
Großereignissen setzt.
pm
Karrieretag Familienunternehmen:
Talente treffenArbeitgeber
NECKARSULM. Am 10. Juli findet der 36. Karrieretag
Familienunternehmen im neuen Schulungszentrum der
Schwarz-Gruppe am Stiftsberg statt. Der Tagist eine Initiative
führender Familienunternehmer, des Entrepreneurs
Club und der Stiftung Familienunternehmen. Fachund
Führungskräfte treffen auf Inhaber und
Top-Entscheider von Familienunternehmen aus ganz
Deutschland. Namen wie Kärcher, Würth oder dm sind
ebenso vertreten wie Hidden Champions und Weltmarktführer
der Region – darunter Festo, Pero oder
Schunk. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, im
Gespräch mit Unternehmensvertretern Karriereperspektiven
zu entwickeln. Das Event richtet sich an Absolventen,
Young Professionals und erfahrene Fachkräfte aller
Fachrichtungen, insbesondere Ingenieure, Informatiker
und Kaufleute. Bewerbung zur Teilnahme bis 15. Juni:
www.karrieretag-familienunternehmen.de pm
Preis für Bausch +Ströbel
ILSHOFEN. Der Maschinenbauer Bausch +Ströbel wurde
mit dem Exzellenzpreis der Fachmesse Rapidtech 3D
ausgezeichnet. Prämiert wurde die patentierte Stopfenbahn,
die die steigenden
Anforderungen
an die
„EU-GMP-Leitlinie
Annex 1“ erfüllt. Mit
dem Bauteil lassen
sich durch additive
Fertigung Behältnisse
wie Glasfläschchen,
Karpulen oder
Spritzen mit Stopfen verschließen. Die Leitlinie definiert
Anforderungen an die Herstellung steriler Arzneimittel,
um Kontaminationsrisikenzuminimieren.
pm
Foto: Eva Manhart/kolektiff
Foto: Bausch+Ströbel
Auf gutem Kurs
DieAnsbacher Würth-TochterFEGA&Schmitt konnte sichimzurückliegenden
Geschäftsjahr mit einem leichten Plus behaupten.
Im Geschäftsjahr 2025 hat
FEGA &Schmitt Elektrogroßhandel
mit über 995 Millionen
Euro eine leichte Umsatzsteigerung
um zehn Millionen Euro
gegenüber dem Vorjahr verbuchen
können. Bestandteil der positiven
Entwicklung sei das kontinuierlich
ausgebaute Dienstleistungsportfolio,
teilt dasUnternehmen
mit. Als sogenannte Allied
Company ist FEGA &Schmitt Teil
Umsatzsteigerung: Kundennähe,Logistikund Dienstleistungsportfolio ermöglichten FEGA &Schmitt im
vergangenen Jahr eine stabile Entwicklung.
Foto: FEGA &Schmitt
des Würth-Elektrogroßhandels
und damit ein Unternehmen der
Würth-Gruppe. Der Würth-Elektrogroßhandel
ist ein europaweiter
Verbund namhafter Elektrogroßhändler
unter dem Dach von
Würth. Für das kommende Geschäftsjahr
sehen die beiden Geschäftsführer
Frank Leyser und
Bernd Eberlein eine differenzierte
Marktentwicklung. Impulse erwarten
sie insbesondere aus den
Bereichen Energieinfrastruktur,
Gebäudetechnik und Elektromobilität:
„Die entscheidende Stärke
des FEGA &Schmitt Elektrogroßhandels
ist es, Verfügbarkeit, Logistik,
Beratung und Dienstleistungsangebot
insbesondere in diesen
zukunftsweisenden Bereichen
zuverlässigsicherzustellen.“ pm
Traditionsunternehmen meldet Aus
nach fast drei Jahrzehnten
Bröckinger-Möbel-Komponentenstellt denBetrieb ein.
Schließung: Die Gaildorfer konnten mit den Marktveränderungen
nichtmehr mithalten.
Foto: BMK
Die Gaildorfer Bröckinger-Möbel-Komponenten
(BMK) wird nach fast
30 Jahren ihre Geschäftstätigkeit
Ende Juni einstellen. Eine sorgfältige
Analysehabeergeben, dassder
Betrieb wirtschaftlich nicht mehr
tragfähig sei, teilte das Unternehmen
mit. Die Schließung sei der
schwierigen wirtschaftlichen Situation
inder Möbel- und Zuliefererbranche
sowie im Laminatfußbodenbereich
geschuldet, die
derzeit zahlreiche Unternehmen
vorgroße Herausforderungen stelle.
Der Rückgang von Aufträgen
und steigende Betriebskosten hätten
sich auch im Werk in Gaildorf-
Bröckingen bemerkbar gemacht.
www.fega-schmitt.de
Hintergründe für den Auftragsrückgang
in derMöbel- und Zuliefererbranche,
die zur Schließung
geführthaben,seien insbesondere
der Einbruch des Wohnungsbaus,
Kaufzurückhaltung der Verbraucher,
hohe Kosten –insbesondere
gestiegene Energiekosten für Gas
–, Lieferkettenprobleme und ein
verschärfter internationaler Wettbewerb.
Für alle Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter wurde die Möglichkeitvorbereitet,
in eineTransfergesellschaft
zu wechseln. Diese
stelltdie Zahlungenfür einen Zeitraum
vonsechsbis zwölfMonaten
sicher.
pm
www.melamine-papers.com
Mehr Nähe zum
Handwerk
Investoren kaufen Zulieferer für
Luftfahrt und Logistik
TAUBERBISCHOFSHEIM. Die Beteiligungsgesellschaft
NDW Maschinenbau-Holding hat die beiden Firmen
MafiTransport-Systeme und Trepel AirportEquipmentan
die börsennotierte Industrieholding Mutares verkauft.
Die beiden am gemeinsamen Standort Tauberbischofsheim
ansässigen Unternehmen zählen zuden weltweit
führenden Herstellern von Bodenabfertigungsgeräten
und Schwerlastfahrzeugen für die Luftfahrt- und Logistikindustrie.Neben
demProduktionsstandort in Deutschland
sowie einem Servicestandort in Georgia, USA,verfügen
Mafi und Trepel über ein globales Vertriebs- und
Servicenetzwerk in mehr als 115 Ländern. Gemeinsam
erzielen die Unternehmen einen Umsatz von rund 150
Millionen Euro und beschäftigen etwa 410 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Mutares erwirbt als Private-Equity-Holding
Unternehmen in Umbruchsituationen mit
deutlichem operativem Verbesserungspotenzial, die
nach einer Stabilisierung und Neupositionierung wieder
veräußertwerden.
pm
Spezialist: Mit seinen Fahrzeugeinrichtungenaus Aluminiumhat sich
Aluca einen Namen gemacht.
Foto: Aluca
Aluca trittEnBW-Energiegemeinschaft bei.
Aluca, Anbieter von Fahrzeugeinrichtungen
aus Aluminium
mit Sitz inRosengarten,
ist der EnBW-Energiegemeinschaft
beigetreten. Damit stärkt das Unternehmen
die Präsenz bei seinen
Kunden und unterstreicht den Fokus
auf langlebige, effiziente und
nachhaltige Lösungen für den Arbeitsalltag
des Handwerks, wie es
einer Mitteilung heißt. „Als Hersteller
wollen wir da präsent sein, wo
das Handwerk arbeitet, entscheidet
und sich informiert“, sagt Vertriebsleiter
Armin Pachner. Die
EnBW-Energiegemeinschaft sei die
Plattform für praxisnahen Wissenstransfer
rund um die Energiewende.
„Genau dort möchten wir
uns künftigeinbringen.“ Die Energiegemeinschaft
unterstützt Elektrobetriebe,
Betriebe im Bereich Sanitär,
Heizung, Klima Schornsteinfeger,
Planer und weitere Akteure
mit Fortbildungen, Mediathek-Inhalten,
Expertennetzwerken und
Veranstaltungen rund um Themen
wie moderne Gebäudetechnik
oder auch Wärmelösungen.
Aluca ergänze dieses Angebot um
Best Practices aus der mobilen Arbeitswelt:
„sichere, modulare und
leichte Fahrzeugeinrichtungen, die
Prozesse beschleunigen, Material
schützen und Touren effizienter
machen“. Mit der Energiegemeinschaft
baut Aluca sein Netzwerkim
Handwerkersektor weiter aus. pm
www.aluca-world.com
Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280
Journal 21
ZweiSieger aus der Region
Der renommierte „BestManaged Companies Award“geht dieses Jahr unter andereman
den Ventilatorenbauer Ziehl-Abegg undden Flugzeugsitzhersteller Recaro AircraftSeating.
Der Ventilatoren- und Motorenhersteller
Ziehl-Abegg
gehört erneut zu den bestgeführten
mittelständischen Unternehmen
Deutschlands. Das Industrieunternehmen
wurde beim
„Best Managed Companies Award
2026“ bereits zum dritten Mal in
Folge ausgezeichnet. Vergeben
wird der Preis von Deloitte Private
gemeinsam mit dem Bundesverband
der Deutschen Industrie
(BDI), der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung sowie der UBS.Insgesamt
wurden bundesweit 38 Unternehmen
ausgezeichnet.
Mit der Auszeichnung werdenUnternehmen
für erfahrene Führungsteams,
operative Exzellenz
sowie zukunftsorientierte
Geschäftsprozesse gewürdigt.
Die Teilnehmer durchlaufen einen
umfassenden Evaluierungsprozess,
einschließlich detaillierter
Interviews zur Bewertung der
loyer Branding und Mitarbeitergewinnung.
Aufmerksamkeit erregt
Ziehl-Abegg unter anderem
mitseinen Aktivitätenauf TikTok,
der strategischen Ausrichtung bis
hin zur operativen Exzellenz. Mit
besonderem Stolz erkenne ich das
hohe Maß an Engagement und
Leistung in vier zentralen Dimensionen:
eigenen E-Sports-Formaten sowie Verantwortungsbewusstsein an,
Strategie, Produktivität &
Innovation, Unternehmenskultur
den Social Media Days und dem AI
Communication Award.
mit dem unsere Teams täglich zu
unserem gemeinsamen Erfolg beitragen.
&Engagement sowie Finanzen & Ziehl-Abegg setzt Akzente mit
Daher betrachte ich diese
Unternehmensführung. Die unabhängigeJurybesteht
technologischen Entwicklungen Auszeichnung auch als Anerkennung
aus Vertre-
tern aus Wissenschaft, Wirtschaft
und Medien.
„Die erneute Auszeichnung bestätigt
unseren Weg. Technologie,
Internationalität und wirtschaftlicher
Erfolg sind wichtig –entscheidend
sind aber die Menschen
im Unternehmen“, sagt Joachim
im Bereich Energieeffizienz und
Nachhaltigkeit. Dazu zählen das
bionische Design moderner Ventilatorensowieein
neu entwickelter
ferritbasierter Aufzugsmotor,
der ohne Seltene Erden auskommt
und so die Abhängigkeitvon kritischen
Rohstoffen deutlich verringert.Die
Innovationwurde auf der
genau dieses hochmotiviertern
ten Einsatzes“, sagtePeter Müller,
Chief Financial Officer von Recaro
Aircraft Seating und der Recaro
Holding.
„Wir sind sehr stolz darauf, erneut
zu den bestgeführten Unternehmen
Deutschlands zugehören.
Diese Auszeichnung bestätigt
Ley, Vorstandsvorsitzender von Hannover-Messe 2026 präsentiert die Stärke unserer Werte, unseren
Ziehl-Abegg. „Gerade in Zeiten
großer Veränderungen braucht es
Orientierung, Verlässlichkeit und
Teams, die Verantwortung übernehmen.“
Ziehl-Abegg beschäftigt weltweit
und für den Hermes-Award nominiert.
Recaro ebenfalls
ausgezeichnet
Teamgeist sowie die konsequente
Umsetzung unserer strategischen
Ziele. Gemeinsam werden wir unseren
erfolgreichen Weg fortsetzen,
unsere ambitionierten Ziele
von zehn Prozent Wachstum
5800 Mitarbeitende und gehört international
Auch Recaro Aircraft Seating, pro Jahr erreichen, eine exzellente
zu den führenden Un-
ternehmen in der Luft-, Regel- und
Antriebstechnik. Das Unternehmen
setzt neben technologischen
Entwicklungen auch auf neue
Wege in Kommunikation, Emp-
weltweit führender Anbieter von
Flugzeugsitzlösungen, wurde erneut
mit dem Award 2026 ausgezeichnet.
„Diese Auszeichnung
würdigt die Stärke unserer Organisation
in all ihrerVielfalt–von
Kunden- und Mitarbeiterzufrieternehmen
denheit vorantreiben und neue
Maßstäbe in der Luftfahrtindustrie
setzen“, sagt Mark Hiller, CEO
&Shareholder von Recaro Aircraft
Seating sowie CEO derRecaro Hol-
Energieverlust: Die ZEAG verbuchteunteranderemaufgrund der
wirtschaftlichen Lage sinkendeVerbrauchszahlen.
Foto:ZEAG
Übergabe: Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender vonZiehl-Abegg (Mi.) undFührungskräftedes Unternehmens
freuensich über denPreis.
Foto: Ziehl-Abegg
ding. „Best Managed Companies
zeichnet herausragende Unternehmensführung
aus,die Stabilität
schafft und sich nicht auf vergangenen
Erfolgen ausruht. Hinter
Recaro steht ein motiviertes
Team, das auf Basis starker Werte
Verantwortung übernimmt –für
seine Mitarbeitenden, den Markt
und die Gesellschaft. Dies wird ergänzt
durch eine ausgeprägteUnternehmenskultur,
die wirtschaftliche
Stärke konsequent mit einem
klaren Beitrag zum Gemeinwohl
verbindet“, betont Markus
Seiz, Director bei Deloitte Private
und Head of Best Managed Companies
Programms.
Der „Best Managed Companies
Award“ wurde in den 1990er-Jahren
von Deloitte in Kanada gegründet
und wird inzwischen in
mehr als 45 Ländern vergeben.
Ziel der Auzeichnung ist es, besonders
erfolgreich geführte mittelständische
und familiengeführte
Unternehmen sichtbar zu machen
und international zu vernetzen.
mst
Plus bei weniger
Energieverbauch
Die ZEAG Energie AG hat das
Geschäftsjahr 2025 trotz
eines schwierigen energiepolitischen
und wirtschaftlichen
Umfelds mit einem Plus
abgeschlossen. Für ihre geplanten
Investitionen in die nachhaltige
Energiezukunft der Region
Heilbronn-Franken sieht sie sich
gut aufgestellt. Der Jahresüberschuss
derZEAG lag nachSteuern
bei rund 47 Millionen Euro. Ausschlaggebend
für denErgebnisanstieg
gegenüber dem Vorjahr war
insbesondere ein Sondereffekt aus
dem Verkauf von Grundstücken
in Neckarwestheim und Gemmrigheim.
Der um Sondereffekte
bereinigte Jahresüberschuss lag
mit elf Millionen Euro auf Höhe
www.ziehl-abegg.com
www.recaro-as.de
Heilbronner ZEAG Energiezufrieden mit 2025.
der prognostizierten Planungen.
Dabei hatte im vergangenen
Jahr insbesondere ein verändertes
Verbrauchsverhalten inIndustrie
und Gewerbe negativen Einfluss
auf das Ergebnis: Der Energieabsatz
sank um 18 Prozentpunkte
im Vergleich zum Vorjahr.
Gleichzeitig erhöhtesichder Wettbewerbsdruck
durch neue Marktteilnehmer
sowie durch dieanhaltend
schwache gesamtwirtschaftliche
Entwicklung. Das bedeutete
einen insgesamt geringeren Energiebedarf.Zudem
dämpften unterdurchschnittliche
Windverhältnisse
die Erzeugungsleistung und
damitdas Ergebnis. pm
www.zeag-energie.de
NEWSLINE
Großhändler Reißer jetzt mit
Dreierspitze
REGION. Das Böblinger Familienunternehmen Reißer,
Großhändler für Sanitär,Heizung und Klima mit Niederlassungen
in Heilbronn
und Schwäbisch
Hall, hat sich
neu aufgestellt: Mit
Jessica und Marten
Reißer (li.) übernimmtdie
fünfte Generationdie
Leitung.
Die beiden bilden
künftig eine Dreierspitze
mit Vorstand
Alexander Bruggner.Der bisherige Vorstandsvorsitzende
Guntram Wildermuth-Reißer wechselt in den Aufsichtsratals
Vorsitzender.
pm
NächsteArbeitsmarktdrehscheibe
REGION. Die Arbeitsmarktdrehscheibe der Wirtschaftsinitiative
Hohenlohe geht indie nächste Runde. Ziel ist
es, Unternehmen mit Personalbedarf und Unternehmen
mitPersonalüberhang miteinander zu vernetzen und auf
diesem WegFachkräfte im Hohenlohekreis und im Landkreis
Schwäbisch Hall zu halten. Das Online-Format ist
kostenfrei. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmensvertreter
sowie Personalverantwortliche aus der
Region. Der nächste Termin findet am Donnerstag, 25.
Juni,von 9bis 10 Uhrper Microsoft Teamsstatt. Anmeldung
und weitere Informationen: https://eveeno.
com/374822066.
pm
Social Media im Tourismus
REGION. Die IHKHeilbronn-Frankenbietet am Dienstag,
30.Juni, von 14 bis 15 Uhrein kostenfreies Webinar zum
Thema „Social Media als Erfolgsfaktor im Tourismus“
an. Das Webinar gibt Orientierung über die verschiedenenPlattformen
undvermittelt Grundlagen zumpassenden
und zielgerichteten Einsatz von Social Media im eigenen
Unternehmen. Angesprochen sind kleine und
mittlere Unternehmen aus der Tourismusbranche, insbesondere
Betreiber von Unterkünften und Gastronomiebetrieben
sowie Anbieter von touristischen Erlebnissen.
Informationen und Anmeldung in der Rubrik
Veranstaltungen aufwww.ihk.de/heilbronn-franken. pm
Distelhäuser gibt es jetzt frisch
vom Fassabfüllroboter
TAUBERBISCHOFSHEIM. Die Distelhäuser Familienbrauerei
hat mit einer neuen Fassabfüllanlage einen
wichtigen Schritt in ihrer technischen Weiterentwicklung
vollzogen. Nach der
Erneuerung des Läuterbottichs
und der
Modernisierung des
Filterkellers sei dies
die dritte große Investition
innerhalb
von drei Jahren. Die
Anlage setze Maßstäbe
in puncto
Energie- und Ressourceneffizienz
und ermögliche besonders beim Wärmeverbrauch
deutliche Einsparungen.
pm
Wirtschaft trifft auf KI
HEILBRONN. Wie gelingt der Transfer von Künstlicher
Intelligenz aus der Forschung in die unternehmerische
Praxis? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung
„Wirtschaft meets angewandte KI-Forschung“, zu
der die IHK Heilbronn-Franken Anfang Juni gemeinsam
mit den Heilbronner Forschungs- und Innovationszentren
der Fraunhofer-Gesellschaft eingeladen hatte. Rund
150 Führungskräfte und Unternehmensvertreter kamen
in der IHKzusammen,umsich überaktuelle Entwicklungen
zu informieren.ImZentrum der Veranstaltung standen
neben Impulsvorträgen der direkte Austausch und
das Erlebenvon KI-Anwendungen.
pm
Foto:Fabio Bosco
Foto: Distelhäuser
22 Firmen &Märkte
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
HohenlohePlus wächst
Auf der Mitgliederversammlung werdenneueFachkräftekampagnen vorgestellt.
Entlastung fürs
Stromnetz
Die Mitgliederversammlung
von Hohenlohe Plus
e.V. Mitte Mai im Crailsheimer
Rathaus machte deutlich:
Das regionale Netzwerk
entwickelt sich dynamisch weiter
und treibt seine Projekte zur
Fachkräftesicherung konsequent
voran. Nahezu die Hälfte der aktuell
91 Mitglieder war bei der
Versammlung vertreten.
Zu Beginn begrüßte der Crailsheimer
Oberbürgermeister Dr.
Christoph Grimmer die Teilnehmer.
Als derzeitiger Vorsitzender
des Vereins hob er die positive
Entwicklung von Hohenlohe
Plus hervor. Der Verein habe in
den vergangenen Jahren wichtige
Projekte angestoßen und sich
als starke Plattform für dieRegion
etabliert.
Im anschließenden Geschäftsbericht
zog Eisenbeiß eine positive
Bilanz. Seit der letzten Mitgliederversammlung
konnten 17
neue Mitglieder gewonnen werden.
Damit zählt Hohenlohe Plus
inzwischen 91 Mitglieder,darunter
15 Städte und Kommunensowie
71 Unternehmen ausder Region.
Beteiligung: Knapp dieHälfte aller Mitglieder informiertesichbei
der Versammlung über dieEntwicklungdes Vereins. Foto:Hohenlohe Plus
NETZWERK Auch die Netzwerkund
Veranstaltungsarbeit wurde
weiter ausgebaut. Im vergangenen
Jahr organisierte der Verein
insgesamt elf Workshops sowie
zwei große Netzwerktreffen.
Erfolgreich etabliert habe sich
zudem das Format Digi-Lunch+,
eine digitale Mittagspause für
Mitglieder, die mittlerweile alle
zwei Monate stattfindet.
Ein Schwerpunkt der Mitgliederversammlung
lag auf der Weiterentwicklung
der regionalen
Fachkräftekommunikation.
Im vergangenen Jahr hatte Hohenlohe
Plus einen Strategiewechselbei
seinenSocial-Media-
Aktivitäten beschlossen. Die Inhalte
richten sich künftig gezielt
an Fachkräfteaußerhalbder Region
und sollen sowohl die Vorzüge
Hohenlohes als auch die
Stärken der Arbeitgeber sichtbar
machen. Dafür wurden konkrete
Zielgruppen und sogenannte
Personas definiert. Im Fokus
stehen insbesondere junge Menschen
am Beginn ihres Berufslebens
sowie Menschen in der
Phase derFamiliengründung.
Auchwirtschaftlich steht derVerein
solide da. Eisenbeiß präsentierte
den Jahresabschluss für
das Geschäftsjahr 2025, das mit
einem vierstelligen Überschuss
abgeschlossen werden konnte.
Im weiteren Verlauf der Versammlung
wurden aktuelle Projekte
vorgestellt. Kevin Zora von
der Marketingagentur Via Studios
und Viktor Jedich vom IT-
Dienstleister Sysperto präsentierten
dieneu entwickelte Landingpage
mit integrierter Stellensuchfunktion.
Diese soll künftig
als zentraler Einstiegspunkt für
verschiedene Kampagnen zur
Fachkräftegewinnungdienen.
PLÄNE Darauf aufbauend stellte
Geschäftsführer Ralf Eisenbeiß
mehrere geplante Kampagnen
vor. Neben einer neuen
Kampagne rund um den erfolgreichen
Imagefilm „Hohenlohe
–die geheimste Metropolregion
ever“ sind auch eine regionale
Plakatkampagne sowie ein
Filmwettbewerb für Schülerinnen
und Schüler, Auszubildende
und Studierende geplant. Diedafür
notwendigen Mittel wurden
bereits imvorgestellten und von
den Mitgliedern beschlossenen
Wirtschaftsplanberücksichtigt.
Zum Abschluss informierte Eisenbeiß
über denaktuellenStand
der Gründerinitiative Hohenlohe4Talents.
Dort steht indiesem
Jahr bereits die sechste Pitch-
Runde an.Seit demStartder Initiative
konnten bislang 17 Gründerteams
unterstützt und gefördert
werden.
pm
www.hohenlohe.plus
Ingenia bringtleistungsstarkes
Batteriespeichersystem nach Crailsheim.
Im Crailsheimer Stadtteil
Onolzheim entsteht das bislang
größte Batteriespeichersystem
im Landkreis Schwäbisch
Hall. Mit ihrer Unterschrift besiegelten
Schaper Energies aus Herford
und Ingenia Projects aus
Großprojekt: Geplant ist der
größte Batteriespeicher im Landkreis
Schwäbisch Hall. Illustration: Ingenia
Kirchberg an der Jagst die Umsetzung
ihres ersten gemeinsamen
Batteriespeicherprojekts. Das Projektumfasst
ein sogenanntesnetzdienliches
Batteriespeichersystem.
Darunterversteht man Stromspeicher,
die nicht nur den Eigenbedarf
decken,sondern auchdas öffentlicheStromnetz
entlasten. Das
System von Schaper und Ingenia
hat eine Anschlussleistung von
zwölfMegawatt und eineSpeicherkapazität
von 24Megawattstunden.
Der Anschluss erfolgt am Umspannwerk
Onolzheim desNetzbetreibers
Stadtwerke Crailsheim. Als
Generalunternehmerverantwortet
Schaper Energies im Auftrag von
Ingenia die technische Planung,
Beschaffung der Komponenten,
Inbetriebnahme sowie die erforderlichen
Zertifizierungen. Hinzu
kommt ein Energiemanagementsystem
inklusive Monitoring. Ingenia
kümmert sich als Projektentwickler
um den Tief- und Fundamentbau,
die Baugenehmigung,
die Bauleitung und den Netzanschluss.
Außerdem ist Ingenia für
die finanzielle Strukturierung des
Projektes verantwortlich und somit
auch für die Beschaffung der
Finanzmittel. Betrieben wird die
Batterie von einer eigens gegründeten
Betreibergesellschaft, die
vonIngeniageführtwird. adm
www.ingenia-projects.com
ADVERTORIAL
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Die Bank imUnternehmen
Win-Win-Situationmit der pauschaldotierten Unterstützungskasse
Steigende Kosten, wachsender
Fachkräftemangel und ein
erschwerter Zugang zuFinanzierungsmitteln
stellen viele
mittelständische Unternehmen
vor Herausforderungen. Gleichzeitig
suchen Unternehmer
nach Möglichkeiten, Mitarbeiter
langfristig zubinden
und finanzielle Spielräume zu
schaffen.
Eine interessante Lösung bietet
die pauschaldotierte Unterstützungskasse
(pdUK). Sie gehört zu
den fünf Durchführungswegen der
betrieblichen Altersversorgung
und verbindet die Vorteile einer
Betriebsrente mit zusätzlichen
unternehmerischen Gestaltungsmöglichkeiten.
„Viele Unternehmer kennen die
klassische Direktversicherung.
Die pauschaldotierte Unterstützungskasse
wird dagegen häufig
übersehen –obwohl sieerhebliche
Vorteile für Liquidität undUnternehmensentwicklung
bieten kann“,
erklärt WolfgangKurz, Geschäftsführer
der Wealthgate Insurance
GmbH.
Andersals bei vielen anderen
Versorgungssystemen fließendie
Beiträgenicht unmittelbar als
Versicherungsprämien an einen
externenAnbieter.Stattdessen
verbleibt die Liquiditätzunächstim
wirtschaftlichen Einflussbereichdes
Unternehmens.
Bereits Unternehmen mitrund25
Mitarbeitern können vondiesem
Modell profitieren. Ein aktuelles
Beispiel ist die Vitalwelt Apotheke
in Michelfeld. Dort wird derzeit
für rund 70Beschäftigte eine pauschaldotierte
Unterstützungskasse
Wolfgang Kurz, Geschäftsführerder Wealthgate InsuranceGmbH, Schwäbisch
Hall,begleitet Unternehmen beim Aufbau ihrerbetrieblichen Altersvorsorge.
eingeführt, um die betriebliche
Altersversorgungauszubauenund
gleichzeitig zusätzliche finanzielle
Handlungsspielräume zu schaffen.
WandeltbeispielsweiseeineMitarbeiterinmonatlich
100 Euro ihres
Gehalts in eine Betriebsrente um,
reduziert dies die Lohnnebenkosten
des Unternehmens. Gleichzeitig
entsteht Versorgungskapital,das
innerhalb der Systematik der
Unterstützungskassewirtschaftlich
im Unternehmengenutztwerden
kann.
Diedarausentstehenden Mittel
können beispielsweiseeingesetzt
werden, um Investitionenzu
finanzieren,Kontokorrentlinien zu
reduzieren oder zusätzliche Erträge
zu erwirtschaften. Gerade in Zeiten
steigender Finanzierungskosten
kann dies ein interessanterVorteil
sein.
Neben dem Liquiditätseffekt
ergeben sich –abhängig von der
konkreten Ausgestaltung –weitere
steuerlicheVorteile.
DieDotierungen können im gesetzlichen
Rahmen steuerlich geltend
gemacht werden. Darüberhinaus
bietet die Unterstützungskasse eine
hohe Flexibilitätbei derGestaltung
Foto:©contrastwerkstatt/adobe.stock.com
betrieblicherVersorgungszusagen.
„Die pauschaldotierte Unterstützungskasse
schafft Spielräume für
Unternehmer.Sie verbindet Mitarbeiterbindung,
Altersversorgung
und unternehmerische FinanzierungsstrategienineinemSystem“,
so Wolfgang Kurz.
Unter demStrich profitieren beide
Seiten: Mitarbeiter erhalten eine
attraktive zusätzliche Altersversorgung,
während Unternehmen
ihre Liquidität stärken und ihre
Unabhängigkeitvon klassischen
Finanzierungswegen erhöhen
können.
Vorteile Info
Informationsveranstaltung
für Unternehmer
Wie funktioniert die
pauschaldotierte Unterstützungskasse
in der Praxis? Für
welche Unternehmen lohnt sie
sich besonders? Welche steuerlichen
und wirtschaftlichen
Vorteile sind möglich? Diese
Fragen beantwortet eine Expertenrunde
imRahmen einer
Informationsveranstaltung am
9. Juli 2026 von 17:00 bis
20:00 Uhr im Landhotel Steigenhaus
inUntermünkheim.
Die Teilnehmerzahl ist auf 40
begrenzt.
Anmeldung:
E-Mail:
wolfgang.kurz@wealthgate.de
Telefon: 0791 /20219680
Oder einfach den QR-Code
scannen.
Vorteile der
pauschaldotierten Unterstützungskasse
auf
einen Blick
•Mitarbeiterbindung
durch eigene
Betriebsrente
•Steuerlast senken
•Liquidität erhöhen
•Vermögen gezielt
aufbauen
•Flexibilität für
Unternehmer
Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280
Firmen &Märkte 23
Immer schön cool bleiben
Der Datenhunger der Welt,scheint es,kennt keineGrenzen. EinUnternehmen,das davon profitiert, ist Bürkert. Die Ingelfinger bereiten
sich mit einer neuartigen Kühlungsmethode fürRechenzentren aufden Boom vor. VON ANTONIO DE MITRI
Suchen Sie zurzeit eine Stelle?
Anklopfen bei Bürkert
lohnt sich. Die Anbieter von
Mess-, Steuer- und Regelungssystemen
für Flüssigkeiten und Gase
–kurz Fluidtechnik –suchen zurzeit
gleichinmehreren Bereichen
Business-Development-Manager
in leitenden Funktionen.
Kein Wunder, denn: Die Ingelfinger
stoßen mitTempoinBereiche
vor,aus denen sich die Geschäftsmodelle
der Zukunft ergebenkönnen.
New Food ist so ein Beispiel.
So hat Bürkert mit der indischen
DDE Bioengineering einen der
weltweit größten Bioreaktoren zur
Züchtung von Zellkulturen gebaut.
Als strategischer Investor hat
sich das Unternehmen außerdem
Projektmanager: Oliver
Hofmann erwartet zahlreiche
neue Einsatzfelder. Foto: privat
an dem in Gießen gegründeten
Start-up Green Elephant Biotech
beteiligt, das sich auf Zellkultivierung
in der Pharmabranche spezialisierthat.
Und jetzt Rechenzentren. „Andem
Thema kommt man praktisch
nicht mehr vorbei“, weiß Projektmanager
Oliver Hofmann. Der
Boom bei Künstlicher Intelligenz
lässtdie Serverfarmen weltweit regelrecht
explodieren. Laut einer
aktuellen Untersuchung von Bain
&Companykönnte sich die globale
Rechenleistung binnen vier Jahren
auf 163 Gigawatt verdoppeln.
Mit dem Ausbau der Rechenzentren
steigtauch der Energiebedarf.
Liegt er Schätzungen zufolge heute
schon bei weltweitrund 450Terawattstunden,
so wird es bis 2030
das Doppelte sein.
Das Problem: Bis zu 40 Prozent
entfallen dabei allein aufdie Kühlung
der Serverräume. Das Prinzip
ist denkbar einfach: Ventilatorenpusten
kühle Luft auf die Prozessoren.
Doch die Methode stößt
an ihre physikalischen Grenzen.
Experten sprechen deshalb von
einem bevorstehenden Paradigmenwechsel:
Statt mit Luft wird
künftig immer häufiger mit Flüssigkeit
gekühlt –mit Wasser oder
speziellen Kühlmitteln. Die Rede
ist von „Direct-to-Chip Liquid Cooling“.
„Hier winken uns in den
Komponente: Beuteile wieder Durchflussmesser FlowWavevon Bürkert eigenen sich künftigfür Systeme
zur Flüssigkühlung von Rechenzentren.
Foto: Bürkert
kommenden Jahren zahlreiche
Einsatzfelder“, so Projektmanager
Hofmann. Bei der Kühlung
von Rechenzentren mit Flüssigkeit
kommen Leitungen zum Einsatz,
oder besser: ein ausgeklügeltes
System von Leitungen –angefangen
von großen Rohren bishin
zu kleinsten Kanälen, die direkt
aufdie Prozessoren einwirken. Mikrofluidik,
nennt man das. Hinzu
kommt eine Vielzahl von Steuerungs-
und Überwachungskomponenten,
die Bürkert imSortiment
hat. „Wir haben Standardkomponenten
für praktisch jedes
Einsatzgebiet in der Fluidtechnik,
und wir haben die Systemhäuser,
die kundenindividuelle Systeme
bauen.“ Aus beidem will das Unternehmen
Marktpotenziale erschließen.
Und deshalb sein Business
Development ausbauen.
Noch, räumt Hofmann ein, steht
die Firma relativ am Anfang. Erst
Flüssigkühlungtut dem Wasser gut
im letztenJahr fielmit einem Studienprojekt
am Karlsruher Institut
für Technologie (KIT) der
Startschuss für eine intensivere
Beschäftigung mit dem Themenfeld.
Das Projekt, bei dem Hofmann
als Mentor fungierte, habe
„viele spannende Erkenntnisse“
geliefert:Wie sieht dasRechenzentrum
der Zukunft aus? Wie muss
es gekühlt werden? Wie kann die
Abwärme genutzt werden?
Die Luftkühlung, auch das eine
Erkenntnisaus derUntersuchung,
werde nie ganz verschwinden, ist
Hofmann sicher. Zwar weist Flüssigkühlung
eine deutlich höhere
Energieeffizienz auf: Der sogenannte
„Power Usage Effectiveness“
–oder kurz PUE-Wert –
liegt bei klassischer Luftkühlung
um 1,3 bis 1,6, während die Flüssigkühlung
Direct-to-Chip geringere
Werte um1,1 oder niedriger
erreicht. Ähnlichgut schneidetdas
„Immersion Cooling“ ab,bei dem
die Server komplett in Kühlflüssigkeit
eingetaucht werden. „Aber
bis dahin“, prognostiziert Oliver
Hofmann, „ist es noch ein sehr
weiter und kostspieligerWeg.“
www.buerkert.de
Nicht nur der PUE-Wert ist in modernen KI-Rechenzentren eine entscheidende Größe,auch der Wasserverbrauchist
relevant.Maßgeblichist hier der Wassernutzungsgrad in Kubikmetern Wasser pro Kilowattstunde
Energie,WUE genannt (Water Usage Effectiveness). Experten zufolge liegt er bei Luftkühlung mit Verdunstung
bei circa 1,8 Litern pro Kilowattstunde.Wasser kommt dabei zum Einsatz,umdie Temperatur aus den
Serverräumen über Verdunstungsprozesse an die Umwelt abzugeben und damit ausdem Rechenzentrum zu
holen. Auchhier kann die Flüssigkeitskühlung innerhalbder Serverräume zukünftig zu einerEinsparung von
Wasser bei der Kälteerzeugung außerhalbdes Rechenzentrums führen.
Ausbau in Osteuropa und am Stammsitz
Beschäftigte von EBM-Papst dürfen sich freuen: DerHersteller von Ventilatoren expandiert in Rumänien und Mulfingen.
VON ANTONIO DE MITRI
Die EBM-Papst-Gruppe hat
im rumänischen Oradea
einen neuen Standort eröffnet.
Mit einem Investitionsvolumen
von rund 30 Millionen
Euro setzt der Weltmarktführer
von Ventilatoren und Motoren damit
einen Meilenstein seiner „Local
for local“-Strategie und stärkt
die Nähe zu Kunden und Partnern
in Osteuropa.
BÜNDELUNG Der neue Standort
vereint verschiedene Funktionen
insich: Neben dem Ausbau
der Produktionskapazitäten
wurden auch ein ForschungsundEntwicklungszentrum
für die
Konzeption und Erprobung neuer
Generationen von Ventilatoren
sowie ein zentraler Servicebereich
zur Unterstützung internationaler
Geschäftsprozesse der Gruppe geschaffen.
„Mit dem neuen Standort
bündeln wir Produktion, Entwicklung
und Services in Osteuropa
und stärken damit unsere Reaktionsfähigkeit
für europäische
Kunden deutlich“, sagt FrankMayer,
Chief Operations Officer der
Unternehmensgruppe. Der Neubau
in Rumänien ist das Ergebnis
der strategischen Neuausrichtung
von EBM-PapstinOsteuropa.
Nach dem Verkauf des Geschäftsbereichs
der Antriebstechnik an
Siemens im vergangenen Jahr
stand das bisher genutzteGebäude
in Rumänien für die Lufttechnikproduktion
nicht mehr zur Verfügung.Mit
dem neuen Werk schaffe
EBM-Papst, wie esineiner Mitteilung
heißt, einen Standort,
„dersowohlbestehendenals auch
künftigen Mitarbeitenden optimale
Bedingungen fürZusammenarbeit,Innovation
und nachhaltiges
Wachstumbietet“.
AUSBAU In den kommenden
fünf Jahren plant das Unternehmen
weitere Arbeitsplätze aufzubauen
–insbesondere in den Bereichen
Produktion, Service und
Administration. Aktuell beschäftigt
EBM-Papst rund 200 Menschen in
Neue Stellendank Boom bei Rechenzentren
EBM-Papst erweitert seine Produktion auchamStandortMulfingen
und schafft neue Arbeitsplätze. Hintergrund istdie starkeNachfrage
nach Ventilatoren, insbesondere für Rechenzentren. Dabei entstehen
nach Angaben des Unternehmens neue Stellen in der Produktion
im unteren dreistelligen Bereich –vor allem in den Bereichen
Montage sowie computergesteuerte Fertigung. EBM-Papst produziert
Ventilatoren, die weltweit in Rechenzentren zumEinsatzkommen.
In Mulfingen liegt der Schwerpunkt auf großen Baugrößen.
Rumänien. Der Bau des Standorts
wurde innerhalb von zehn Monaten
auf einem rund 5,5 Hektar großen
Grundstück realisiert. Bei Planung
und Umsetzung lag der Fokus
auf Energieeffizienz und nachhaltiger
Flächennutzung. Dazu
zählen unter anderem ein intelligentes
Gebäudemanagementsystem,
Photovoltaikmodule zur Eigenstromversorgung
sowie begrünte
Flächen auf dem Gelände.
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Mehrpreis möglich.
Der Küchentreff GmbH
Investition: Frank Mayer überreicht DeliaUngur, Geschäftsführerin vonEBM-Papst Rumänien,eine goldene
Version desersten Ventilators,der am neuen Standort produziert wurde.
Foto: EBM-Papst
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24 Firmen &Märkte
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
Jetzt die Weichen für morgen stellen
Die Fachkräftetagebringen Unternehmenund Arbeitnehmer zusammen.InteressierteFirmen können sichdie letztenPlätzesichern.
Die wirtschaftliche Lage ist
derzeitalles andereals einfach.
Kriege und Krisen, politische
Unsicherheiten, steigende
Kosten und der demografische
Wandel stellenviele Unternehmen
vor große Herausforderungen. In
zahlreichen Betrieben wächst die
Sorge, wie verlässlich manindiesem
Umfeld planen kann –und
wie sich die eigene Wettbewerbsfähigkeit
langfristig sichern lässt.
Gerade in solchen Zeiten zeigt sich
jedoch, wie wichtig ein mutiger
Blick nach vorne ist.Denn die Erfahrung
lehrt: Unternehmen, die
auch in schwierigen Phasen investieren,
Kontakte knüpfen und
strategisch an ihrer Zukunft arbeiten,
verschaffen sich oft einen
entscheidenden Vorteil. Eine dieser
Investitionen kann die Teilnahme
an den Fachkräftetagen
FachkräftetageimNovember
der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe
sein, die am 7. und 8. November
in der Arena Hohenlohe in Ilshofen
stattfinden.
Eine gute Möglichkeit, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, bieten
die FACHKRÄFTETAGE der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe am 7.
und 8. November.Auf derMesse in der Arena Hohenlohekönnen
sich Arbeitgeber aus der Region mit Fachkräften, Akademikern
und gut ausgebildetenBerufseinsteigern aus ganz Nordost-Württemberg
und dem angrenzenden bayerischen Raum über Chancen
und Karrieremöglichkeiten austauschen.
Bei der erfolgreichen Berufs- und Karrieremesse sind nur noch
sieben Ausstellerplätze frei. Wer dabei sein will, sollte sich also
schnell melden. Weitere Informationen gibt es unter Telefon
07 91 /404216oder über die E-Mail-Adresse: messen.sho@
swp.de.
Gefragt: Werbei der Karrieremesse dabei sein will,musssich mit der Anmeldung beeilen.
HERAUSFORDERUNG Die Suche
nach qualifizierten Fachkräften
gehört für viele Unternehmen
weiterhin zu den drängendsten
Themen. Nach Angabender Deutschen
Industrie- und Handelskammer
kann nach wie vor etwa
jedes dritte Unternehmen offene
Stellen zumindest teilweise nicht
besetzen. Das zeigt deutlich, wie
angespannt der Arbeitsmarkt in
vielen Branchen ist.Umso wichtiger
ist es für Arbeitgeber, frühzeitig
aktiv zu werden und potenzielle
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
nicht erst dann zu suchen,
wenn der Bedarf akut wird. Genau
hier setzen die Fachkräftetage
an. Die etablierte Berufs- und
Karrieremesse bringt Unternehmen
aus derRegion mit Fachkräften,
Akademikern sowie gut ausgebildeten
Berufseinsteigern aus
ganz Nordost-Württemberg und
dem angrenzenden bayerischen
Raum zusammen.Für Arbeitgeber
ist das eine wertvolle Gelegenheit,
sich als attraktives Unternehmen
zu präsentieren, mit interessierten
Bewerberinnen und Bewerbern ins
Gespräch zu kommen und frühzeitig
Kontakte für künftige Einstellungen
zu knüpfen.
Denn wer heute dierichtigen Menschen
kennenlernt, spart morgen
Zeit und Geld.Wenn die wirtschaftliche
Dynamik wieder anzieht
und Unternehmen zusätzliches
Personal benötigen, muss
nicht erst mit großem Aufwand
gesucht werden. Stattdessen können
Personalverantwortliche auf
Kontakte zurückgreifen, die bereitsauf
denFachkräftetagenentstanden
sind. Das macht die Messe
nicht nur zu einer Plattform für
die Gegenwart, sondern zu einem
echten Zukunftsinvestment.
Foto: Ufuk Arslan
ORIENTIERUNG Die Fachkräftetage
der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe
haben sich inden vergangenen
Jahren als zentrale
Plattform für den regionalen Arbeitsmarkt
etabliert. Besucherinnen
und Besucher erwartet ein
abwechslungsreiches Programm
mitVorträgen und vielfältigenInformationsangeboten.
Dabei geht
es nicht nur um konkrete Stellen
und Karrierewege, sondern
auchumaktuelleEntwicklungen,
Trends und Anforderungen in der
Arbeitswelt. So profitieren sowohl
Unternehmen als auch Fachkräfte
von einem Format, das Orientierung
bietet, Perspektiven eröffnet
und direkte Begegnungen ermöglicht.
Gerade für Betriebe aus der Region
liegt hierin eine große Chance:
Sie können sichtbar werden,
ihre Stärken herausstellen
und zeigen, was sie als Arbeitgeber
auszeichnet. In Zeiten, in denen
qualifizierte Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter besonders gefragt
sind, kann genau dieser persönliche
Kontakt den Unterschied machen.
Ein überzeugender Messeauftritt,
ein gutes Gespräch oder
die Vorstellung spannender Entwicklungsmöglichkeiten
im Unternehmen
können der Anfang einer
langfristig erfolgreichen Zusammenarbeit
sein.
CHANCE Werals Ausstellerdabei
sein möchte, sollte sich beeilen:
Für diediesjährigenFachkräftetage
sind nur noch wenige Ausstellerplätze
frei. Das Interesseander
Veranstaltung ist groß –nicht zuletzt,
weil sie eine hervorragende
Möglichkeit bietet, in einem professionellen
Umfeld gezieltmit potenziellen
neuen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern in Kontakt
zu kommen.
Die Fachkräftetage in der Arena
Hohenlohe Ilshofen sind damit
weit mehr als eine klassische
Messe. Sie sind Treffpunkt, Netzwerkplattform
und Impulsgeber
zugleich –und für Unternehmen
eine wertvolle Gelegenheit, schon
heute diepersonellen Weichenfür
morgenzustellen.
ina
www.fachkräftetage.de
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Ihr Unternehmen sucht Fachkräfte?
Jetzt letzte Plätze sichern!
Ausstellerinfos unter 0791 404-216 |messen.sho@swp.de |www.fachkräftetage.de
7. &8.November 2026
Arena Hohenlohe Ilshofen
Veranstalter: SÜDWESTPRESSE Hohenlohe Medienpartner:
Messepartner:
Juni 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 280
Handelsregister 25
Neueintragung
HRB 805066
Lohnbetrieb Roland Wahl GmbH
Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:
In den Hohwiesen 43, 74523
Schwäbisch Hall. Die Führung eines
gewerblichen Betriebes zur Durchführung
landwirtschaftlicher Dienstleistungen
und Handel im Agrarbereich
jeglicher Art. 25.000,00 EUR
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten sie
gemeinsam. Bestellt als Geschäftsführer:
Wahl, Roland, Schwäbisch
Hall, *27.03.1992 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr
Geschäftsführer: Rupp, Nikolaus
Josef, Rosenberg, *15.04.1963 Einzelprokura:
Wahl, Daniela, Schwäbisch
Hall, *05.11.1995 Gesellschaft
mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag
vom 19.12.2013. Die
Gesellschafterversammlung vom
25.02.2026 hat die Neufassung des
Gesellschaftsvertrages beschlossen.
Der Sitz ist von Rosenberg (Amtsgericht
Ulm HRB 730643) nach
Schwäbisch Hall verlegt.
HRB 804862
OXYHELP INDUSTRY GmbH
Wolpertshausen. Neue Geschäftsanschrift:
Brückenstraße 10, 74549
Wolpertshausen. Die Herstellung,
Produktion und Bearbeitung medizinischer
und zahnmedizinischer
Geräte, Apparate, Instrumente und
Materialien sowie der Handel mit
den genannten oder gleichartigen
Gegenständen (NACE-Klassefikation
Nr, 3250) und andere Geschäfte
im Gesundheitsbereich (NACE-
Klassefikation Nr. 8690) 25.000,00
EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Edelmann, Dieter,
Wolpertshausen, *21.11.1959 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung Gesellschaftsvertrag
vom 29.05.2015 mit Änderung
vom 11.05.2016. Die Gesellschafterversammlung
vom 02.03.2026 hat
die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 1 (Firma, Sitz) beschlossen.
Der Sitz ist von Köln (Amtsgericht
Köln HRB 87980) nach Wolpertshausen
verlegt.
HRB 805117
T.O.N.I. Holz- und Industriemontage
GmbH Michelfeld. Geschäftsanschrift:
Dorfstraße 1, 74545 Michelfeld.
Das Herstellen, Errichten,
Abbauen, Reparieren und Überprüfen
von Industrie- und Holzanlagen
sowie von Anlagen für die
Erdölindustrie sowie die Vermittlung
von diesbezüglichen Aufträgen an
entsprechendes Fachpersonal; die
Erbringung von Transportdienstleistungen
jeglicher Art, insbesondere
die Spedition, die Frachtführung,
die Verzollung und die Exportabwicklung;
der Erwerb und die Verwaltung
von Beteiligung im eigenen
Namen sowie die Übernahme der
persönlichen Haftung und der Geschäftsführung
bei Handelsgesellschaften.
25.000,00 EUR. Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Personenbezogene
Daten geändert bei Geschäftsführer:
Colpos, Ovidiu-Toni, Michelfeld,
*17.04.1972 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Prokura erloschen:
Prof. Colpos, Bogdan Paul, Hirschberg,
*28.06.1994 Einzelprokura
mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen:
Prof. Ruxanda, Marian Constantin,
Höchstadt, *15.08.1957 Gesellschaft
mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag
vom 28.06.2017. Die
Gesellschafterversammlung vom
18.03.2026 hat die Neufassung des
Gesellschaftsvertrages beschlossen.
Der Sitz ist von Nürnberg (Amtsgericht
Nürnberg HRB 34249) nach
Michelfeld verlegt.
HRB 804980
T.O.N.I. Holding GmbH Michelfeld.
Änderung der Geschäftsanschrift:
Dorfstraße 1, 74545 Michelfeld.
Erwerb, Halten, Verwalten und
Veräußern von Unternehmensbeteiligungen
sowie die Verwaltung eigenen
Vermögens. 25.000,00 EUR. Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Personenbezogene
Daten geändert bei Geschäftsführer:
Colpos, Ovidiu-Toni, Michelfeld,
*17.04.1972 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung Gesellschaftsvertrag vom
20.07.2021. Die Gesellschafterversammlung
vom 18.03.2026 hat die
Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 1 (Firma, Sitz) beschlossen. Der
Sitz ist von Nürnberg (Amtsgericht
Nürnberg HRB 39419) nach Michelfeld
verlegt.
HRB 805127
NewVista Invest GmbH Mulfingen.
Neue Geschäftsanschrift: Poststraße
32, 74673 Mulfingen. Der Erwerb,
das Halten, Verwaltung und Verwerten
von eigenen Beteiligungen
und Vermögensanlagen, ausdrücklich
nicht als Dienstleistung für Dritte.
Zudem ist die Beratung von anderen
Unternehmen und die Planung,
Realisierung und der Betrieb von
Energieerzeugungsanlagen Gegenstand
des Unternehmens. 25.000,00
EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Bauer, Marcel Andre,
Weikersheim, *24.11.1991 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Fricke,
Felix, Weikersheim, *12.07.1996
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag
vom 21.03.2022. Die
Gesellschafterversammlung vom
18.02.2026 hat die Änderung des
Gesellschaftsvertrages in § 1 Absatz
2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist
von Weikersheim (Amtsgericht Ulm
HRB 745510) nach Mulfingen verlegt.
HRB 805027
Dexco GmbH Kupferzell. Änderung
der Geschäftsanschrift: Im
Greut 8, 74635 Kupferzell. Die Erbringung,
Organisation und Durchführung
von nationalen und internationalen
Transport-, Logistik-,
Kurier- und Expresslieferdiensten
sowie der damit verbundenen logistischen
Dienstleistungen, die Durchführung
von Lager- und Umschlagsdienstleistungen,
der Be-trieb von
Lagerflächen für kurzfristige und
langfristige Lagerung, die Anwendung
von Lagermethoden sowie die
Durchführung logistischer Prozesse,
Management und Optimierung von
logistischen Netzwerken und Lieferketten,
die Erbringung und Koordination
von logistischen Dienstleistungen
im Bereich des Straßen-,
See-, Luft- und Schienenverkehrs,
die Vermittlung, Lagerung und Beförderung
sämtlicher Güter mit
eigenen oder gemieteten Transportmitteln,
der An- und Verkauf, die
Finanzierung, Vermietung, Nutzung,
Wartung und Instandhaltung von für
den Transport und die Logistik benötigten
Fahrzeugen, Geräten und
Ausstattungen, die Erbringung von
Zollabwicklungsdienstleistungen sowie
die Erstellung der erforderlichen
Dokumente für lmport-, Exportund
Transitgeschäfte, der lm- und
Export, der Groß- und Einzelhandel
sowie die Vermietung, Montage,
Reparatur, technische Wartung und
Instandsetzung von Waren aller Art,
insbesondere Holz, Marmor, Stein,
Beton, Metall, landwirtschaftlichen
Erzeugnissen, modularen Baukomponenten,
lndustrie- und Handelsgütern,
Möbeln, Kleidung, Textilien,
Haushaltswaren, elektrischen und
elektronischen Geräten sowie sonstigen
Konsumgütern. 25.000,00 EUR
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Tikenbatar, Çari, Turgutlu
/ Türkei, *02.06.1985 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag
vom 17.07.2025. Die
Gesellschafterversammlung vom
12.02.2026 hat die Änderung des
Gesellschaftsvertrages in § 2 (Sitz)
beschlossen. Der Sitz ist von Augsburg
(Amtsgericht Augsburg HRB
41628) nach Kupferzell verlegt.
HRB 8999
AO Invest Holding GmbH Schnelldorf.
Geschäftsanschrift: Kappelweg
4, 91625 Schnelldorf. Der Erwerb,
das Halten, die Verwaltung und die
Veräußerung von Beteiligungen an
anderen Gesellschaften sowie die
Verwaltung eigenen Vermögens,
insbesondere durch Investitionen
in Wertpapiere, Beteiligungen, Immobilien
und sonstige Vermögenswerte.
25.000,00 EUR. Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, so vertritt er
die Gesellschaft allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, so wird die
Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer
oder durch einen Geschäftsführer
gemeinsam mit einem Prokuristen
vertreten. Geschäftsführer:
Ditz, Oleg, Crailsheim, *25.08.1977
einzelvertretungsberechtigt; mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Geschäftsführer:
Schiffmacher, Alexander,
Satteldorf, *13.03.1974 einzelvertretungsberechtigt;
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung Gesellschaftsvertrag
vom 02.12.2025.
HRB 805074
Seand GmbH Niedernhall. Geschäftsanschrift:
Gerberstraße 15,
74676 Niedernhall. Die Erbringung
von Dienstleistungen im Bereich
Marketing sowie Projektmanagement
sowie die Konzeption und Durchführung
von Schulungen und Workshops.
25.000,00 EUR Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit
einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Sechting, Andrea Beate, Niedernhall,
*18.07.1970 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 805226
Liusen Innovative Technologies
UG (haftungsbeschränkt) Fichtenberg.
Geschäftsanschrift: Buchenweg
4, 74427 Fichtenberg. Die Bio- und
Nanotechnologie von Kosmetik sowie
die Forschung und Produktion
von Lebensmitteln. 1.000,00 EUR.
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Shendi, Omid Yaghoubi,
Nürnberg, *20.07.1982 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Geschäftsführer:
Khosravifard, Mehrdad, Fichtenberg,
*29.08.1984 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 804992
second Personalmanagement
GmbH Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:
Gleisharfe 8, 74523
Schwäbisch Hall. Die gewerbsmäßige
Arbeitnehmerüberlassung, die Personalvermittlung
sowie die Personalberatung.
25.000,00 EUR. Ist nur ein
Das Handelsregister wird präsentiert von:
Work meets Life
in unserer Ausstellung.
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Mainklinger Straße 2 74586 Frankenhardt 07959 92991-0
Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit
einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Sechting, Andrea Beate, Niedernhall,
*18.07.1970 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 804990
Bio Feinkost Luxury UG (haftungsbeschränkt)
Pfedelbach. Geschäftsanschrift:
Kirschfeldstraße 18,
74629 Pfedelbach. Der Groß- und
Einzelhandel von Agrarund Lebensmittelprodukten
insbesondere mit
Bio Qualität und damit zusammenhängender
Import und Export sowie
Lagerung, Logistik und Distribution
der vorgenannten Lebensrnittel.
500,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:
Jouida, Nabil, Tunis / Tunesien,
*11.02.1977 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 805181
DAYI Clean GmbH Forchtenberg.
Geschäftsanschrift: Am Waldberg 10,
74670 Forchtenberg. Die Gebäudereinigung
in allen Fachbereichen,
die Entrümpelung, der Hausmeisterservice,
die Durchführung von
Kleintransporten mit Fahrzeugen mit
einem zulässigen Gesamtgewicht bis
zu 3,5 t, der Winterdienst sowie der
Handel mit Reinigungsmitteln und
Baustoffen. 25.000,00 EUR. Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Dayi,
Baran, Forchtenberg, *01.06.2005
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 805099
Blaumann Produktions Verwaltungs
UG (haftungsbeschränkt)
Künzelsau. Geschäftsanschrift: Bolehofstraße
9, 74653 Künzelsau.
Die Beteiligung, Verwaltung und
Übernahme der Geschäftsführung
an anderen Gesellschaften. Dies
schließt ein die Übernahme der persönlichen
Haftung und Stellung als
Komplementärin in Personengesellschaften,
insbesondere bei der Blaumann
Jeanshosen Produktions UG
(haftungsbeschränkt) & Co. KG mit
Sitz in Künzelsau ein. 2.000,00 EUR.
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Hampel, Christian, Künzelsau,
*03.10.1967 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Wetzels, Guido,
Karlsruhe, *30.01.1965 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 805010
Valleymade GmbH Schöntal. Geschäftsanschrift:
Mühlwehrstraße 12,
74214 Schöntal. Handel mit Elektrotechnik,
PV Anlagen, Absturzsicherungen
und genormten Baufertigteilen,
sowie die Ausführung
des Elektrotechniker Handwerks
und von Montagearbeiten, Trockenbau
und zugehörigen Dienstleistungen.
25.000,00 EUR Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer
Kaufen Mieten
Service
schäftsanschrift: Worthingtonstraße
8, 74564 Crailsheim. Inhaber:
Maile, Maximilian, Crailsheim,
*19.10.1986 Einzelkaufmann.
HRB 751830
Maurer Maler-Fachbetrieb GmbH
Blaufelden. Geschäftsanschrift: Im
Hohbügel 1, 74572 Blaufelden. Ma-
Fleet-
Management
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Bauch,
Philipp, Künzelsau, *16.05.1984
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Geschäftsführer:
Krüger, Robert, Schöntal,
*11.04.1975 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Ulbrich, Andreas
Rüdiger, Künzelsau, *14.11.1987
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 751775
Closer Software GmbH Crailsheim.
Geschäftsanschrift: Goldbacher
Straße 75, 74564 Crailsheim.
Die Entwicklung, Bereitstellung und
Vermarktung von Softwarelösungen
im Bereich Vertriebsautomatisierung
und Künstlicher Intelligenz im Vertrieb.
25.000,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten zwei gemeinsam oder
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Piro, Maximilian,
Crailsheim, *29.03.1999
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 751776
Tryvix UG (haftungsbeschränkt)
Schulz BüroTechnikVertrieb GmbH
Mainklinger Straße 2
74586 Frankenhardt
Tel.: 07959 / 926940
www.schulz-buerotechnik.de
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Hohenlohe-Franken
Crailsheim. Geschäftsanschrift:
Schwedenstraße 14, 74564 Crailsheim.
Die Entwicklung, Bereitstellung
und Vermarktung von Softwarelösungen
und digitalen Produkten,
insbesondere im Bereich Trading und
Finanzmärkte. Dies umfasst insbesondere
die Entwicklung von Tools,
Plattformen und Anwendungen sowie
deren Vertrieb und Lizenzierung,
soweit hierfür keine behördliche Erlaubnis
erforderlich ist. 500,00 EUR.
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten sie
gemeinsam. Geschäftsführer: Erciyas,
Ismail, Nürnberg, *21.04.2004
mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 751820
RIVOR 12 Vorratsgesellschaft
GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:
Worthingtonstraße 27,
74564 Crailsheim. Die Durchführung
von Handelsgeschäften jeglicher
Art, die Beteiligung an anderen
Unternehmen sowie der Erwerb, die
Verwaltung und die Veräußerung von
Immobilien und sonstigen Vermögenswerten.
25.000,00 EUR. Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Mack,
Oliver, Schönaich, *09.09.1987 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 804995
Aequitas Verwaltungs GmbH
Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:
Am Rotbach 2, 74523 Schwäbisch
Hall. Die Geschäftsführung
und Vertretung der Aequitas Family
Office GmbH & Co. KG. 25.000,00
EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Scheunert, Thomas,
Schwäbisch Hall, *02.10.1974 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Geschäftsführerin:
Pircher, Michaela Sabine,
Ludwigsburg, *31.08.1968 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 805046
Sanwald Immobilien GmbH Neuenstein.
Geschäftsanschrift: Häuserstraße
18/1, 74632 Neuenstein.
Die Verwaltung und die Vermietung
von Immobilien. 25.020,00 EUR.
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Sanwald, Lucas, Neuenstein,
*08.01.1996 mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Sanwald,
Marcus, Öhringen, *24.07.1997 mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:
Sanwald, Paul, Neuenstein,
*28.10.2003 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 805234
Perlumetrics UG (haftungsbeschränkt)
Bretzfeld. Geschäftsanschrift:
Wilhelm-Busch-Straße 7,
74626 Bretzfeld. Die Entwicklung,
der Vertrieb und die Vermarktung
von Softwarelösungen zur Digitalisierung
von Geschäftsprozessen
sowie die Erbringung von damit zusammenhängenden
Beratungsdienstleistungen.
4.000,00 EUR. Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten sie gemeinsam.
Geschäftsführer: Brütting, Michael,
Bretzfeld, *17.06.1982 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRA 743299
Walter Besitz GmbH & Co. KG
Künzelsau. Geschäftsanschrift:
Bahnhofstraße 12, 74653 Künzelsau.
Jeder persönlich haftende Gesellschafter
vertritt einzeln. Persönlich
haftender Gesellschafter: Walter Verwaltungs
GmbH, Künzelsau (Amtsgericht
Stuttgart HRB 804807)
mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Kommanditgesellschaft Kommanditist:
Walter, Steffen, Künzelsau,
*03.09.1982, Haftsumme: 1.000,00
EUR.
HRA 730041
Reiß GmbH & Co. KG Wallhausen.
Geschäftsanschrift: Kreuzweg
6, 74599 Wallhausen. Jeder persönlich
haftende Gesellschafter vertritt
einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:
Reiss Verwaltungs GmbH,
Wallhausen (Amtsgericht Ulm HRB
751092) mit der Befugnis - auch für
die jeweiligen Geschäftsführer -, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Kommanditgesellschaft
Hervorgegangen aus Statuswechsel
der Gerhard Reiss Besitzunternehmen
eGbR, eingetragen im Gesellschaftsregister
des Amtsgerichts Ulm
unter GsR 1945. Kommanditist:
Reiß, Paul Gerhard, Wallhausen,
*26.12.1942, Haftsumme: 3.400,00
EUR. Kommanditist: Reiß, Gerhard,
Kirchberg an der Jagst, *18.05.1965,
Haftsumme: 6.600,00 EUR.
HRA 743308
BW Projekt und Service GmbH
& Co. KG Bretzfeld. Geschäftsanschrift:
Edelmannstraße 32, 74626
Bretzfeld. Jeder persönlich haftende
Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich
haftender Gesellschafter: D.
Bechtel Verwaltungs GmbH, Bretzfeld
(Amtsgericht Stuttgart HRB
804693) mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Kommanditgesellschaft Kommanditist:
Bechtel, Daniel Johannes,
Bretzfeld, *15.02.2002, Haftsumme:
5.000,00 EUR.
HRA 730046
IVICO e.K. Crailsheim. Ge-
26 Handelsregister
Juni 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 280
-ler- und Lackierarbeiten. 25.000,00
esellschaftEUR. Ist nur ein Geschäftsführer
amen oderbestellt, vertritt er allein. Sind meh-
Geschäftsführer bestellt, ver-
-rere
-treten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen.
abine,
-Geschäftsführer: Maurer, Samuel,
-Blaufelden, *15.03.2003 einzelver-
mit der Befugnis,
esellschaft mittretungsberechtigt
-im Namen der Gesellschaft mit sich
echtsgeschäfteim eigenen Namen oder als Vertreter
-eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Maurer,
Markus, Blaufelden, *07.06.1995
-einzelvertretungsberechtigt mit der
-Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
ermietungVertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
er bestellt, mit beschränkter Haftung.
-HRA 743326
eiWATZKEairtec Hohenlohe GmbH
er& Co. KG Kupferzell. Geschäftsan-
Akazienweg 7, 74635 Kupfer-
-schrift:
euenstein, zell. Jeder persönlich haftende Gesell-
vertritt einzeln. Persönlich
efugnis, imschafter
chaft mit sich imhaftender Gesellschafter: Watzke
eterVerwaltungs-GmbH,
Gesellschaft
-mit beschränkter Haftung, Kupferzell
(Amtsgericht Stuttgart HRB
anwald,
*24.07.1997 mit804821) mit der Befugnis - auch
-für die jeweiligen Geschäftsführer -,
-im Namen der Gesellschaft mit sich
rittenim eigenen Namen oder als Vertreter
-eines Dritten Rechtsgeschäfte abzu-
Kommanditgesellschaft
-schließen.
efugnis, Kommanditist: Watzke, Michael,
sellschaft mit sichKupferzell, *23.04.1971, Haftsum-
1.000,00 EUR.
-me:
echtsgeschäfteHRB 751900
-Wohnen und Pflege Ostheim
GmbH. Sitz verlegt; nun: Crailsheim
Neue Geschäftsanschrift: Ell-
Straße 83, 74564 Crailsheim.
-wanger
-Die Entwicklung des Grundstücks
7, Fl.Nr. 1948 in Ostheim v. d. Rhön,
ntwicklung, Kleiner Burgweg zu einem komplett
ktungfunktionsfähigen Pflegeheim und
-betreuten Wohnen und allen damit
essenim Zusammenhang stehenden Tä-
25.000,00 EUR. Ist nur
-tigkeiten.
-ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
st nurer allein. Sind mehrere Geschäfts-
bestellt, vertreten zwei ge-
trittführer
-meinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Bestellt als
ichael, Geschäftsführer: Schmalz, Roland,
-Crailsheim, *11.01.1952 einzelver-
mit der Befugnis,
esellschafttretungsberechtigt
amen oderim Namen der Gesellschaft mit sich
-im eigenen Namen oder als Vertreter
esellschafteines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Schmalz,
Marita, Crailsheim, *30.12.1955
G
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
-
mit sich im eigenen Namen oder als
-
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr
ersönlich
Geschäftsführer: Bulut, Ömer, Esslingen
am Neckar, *01.07.1963 Ge-
-
-
sellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsvertrag vom 14.10.2020
amen der
mit Änderung vom 08.04.2022. Die
sich im eigenen
Gesellschafterversammlung vom
-
01.04.2026 hat die Änderung des
Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma
-
und Sitz) beschlossen. Der Sitz ist
elsau,
von Esslingen am Neckar (Amtsgericht
Stuttgart HRB 785210) nach
summe: 1.000,00
Crailsheim verlegt.
HRB 9013
-
Four Core Service GmbH Schnelldorf.
Geschäftsanschrift: Kappelweg
eg
-
4, 91625 Schnelldorf. Dienstleistung
tritt
und Elementmontage für Industrie
-
Gewerbe und Privat, Hausmeisterservice,
Umzüge, Entrümpelungen,
waltungs GmbH,
lm HRB
Haushaltsauflösungen, Einlagerungen,
Personalüberlassung, Fullfill-
efugnis - auch für
er -, im
ment 25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, so vertritt er die
chaft mit sich im
eter
Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, so wird die Ge-
-
anditgesellschaft
sellschaft durch zwei Geschäftsführer
echsel
oder durch einen Geschäftsführer
-
gemeinsam mit einem Prokuristen
-
vertreten. Geschäftsführer: Polsikov,
lm
Aleksandr, Crailsheim, *11.04.1976
einzelvertretungsberechtigt; mit der
allhausen,
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
summe: 3.400,00
mit sich im eigenen Namen oder als
d,
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
gst, *18.05.1965,
mit beschränkter Haftung.
HRB 751710
GmbH
JLB Familien Holding GmbH Weikersheim.
Geschäftsanschrift: Mei-
-
traße 32, 74626
senweg 16, 97990 Weikersheim. Der
rsönlich haftende
Erwerb, das Halten, die Verwaltung
-und die Verwertung von Unternehmen
und Unternehmensbeteiligun-
sowie die Verwaltung sonstigen
-gen
t HRBeigenen Vermögens. 25.000,00 EUR.
-Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
-vertritt er allein. Sind mehrere Ge-
bestellt, vertreten zwei
eter einesschäftsführer
-gemeinsam oder ein Geschäftsführer
-mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Bauer, Julian Patrick, Wei-
ohannes,
kersheim, *26.06.1993 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 751711
Quartus Investment GmbH Weikersheim.
Geschäftsanschrift: Meisenweg
16, 97990 Weikersheim. Der
Erwerb, das Halten, die Verwaltung
und die Verwertung von Unternehmen
und Unternehmensbeteiligungen
sowie die Verwaltung sonstigen
eigenen Vermögens. 25.000,00 EUR.
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Bauer, Raphael Mario, Weikersheim,
*13.02.1997 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 751744
Hausmeisterservice Harsch GmbH
Crailsheim. Geschäftsanschrift:
Roßfelder Straße 65/5, 74564 Crailsheim.
Hausmeisterserviceleistungen,
die Betreuung, Pflege und Instandhaltung
von Immobilien und
Grundstücken, die Durchführung
von Winterdiensten sowie sonstige
infrastrukturelle Dienstleistungen.
25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten zwei gemeinsam oder
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Harsch,
Julian, Crailsheim, *07.07.2003
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 751751
schlenker advisory GmbH Weikersheim.
Geschäftsanschrift:
Albert-Einstein-Straße 7, 97990
Weikersheim. Die Erbringung von
Beratungs-, Coaching- und sonstigen
Dienstleistungen für Unternehmen,
Unternehmer, Führungskräfte sowie
Privatpersonen, insbesondere in den
Bereichen Unternehmensstrategie,
Unternehmensstrukturierung, Organisationsentwicklung,
Finanzplanung,
Investitionsentscheidungen,
Projektsteuerung, Governance sowie
Unternehmens- und Vermögensnachfolge.
Hierzu gehört auch die
Begleitung und Moderation wirtschaftlicher
und unternehmerischer
Entscheidungsprozesse. Weiterer
Gegenstand des Unternehmens ist
die Beratung und Begleitung bei
Immobilieninvestitionen, Immobilientransaktionen
und Immobilienprojekten
sowie die Strukturierung
und Vorbereitung entsprechender
Investitionsentscheidungen. Ferner
ist Gegenstand des Unternehmens
die Vermittlung von Immobilien,
Grundstücken, grundstücksgleichen
Rechten sowie Wohn- und Gewerberaum
oder der Nachweis der Gelegenheit
zum Abschluss entsprechender
Verträge gemäß §34c GewO.
Darüber hinaus ist Gegenstand des
Unternehmens die Vermittlung von
Darlehen sowie der Nachweis der
Gelegenheit zum Abschluss entsprechender
Darlehensverträge gemäß
§34c GewO, soweit hierfür keine
Erlaubnis nach §34i GewO erforderlich
ist. Die Gesellschaft erbringt
keine erlaubnispflichtigen Tätigkeiten
nach dem Kreditwesengesetz
(KWG). 25.000,00 EUR Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit
einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Schlenker, Tanja, Weikersheim,
*12.03.1971 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Einzelprokura mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen
mit der Ermächtigung
zur Veräußerung und Belastung von
Grundstücken: Schlenker, Dirk, Weikersheim,
*10.08.1970 Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 751719
VERA STARK GmbH Crailsheim.
Geschäftsanschrift: Ringgasse 3,
74564 Crailsheim. Der Handel -
insbesondere Online-Handel - mit
Wohn- und Designprodukten sowie
der Betrieb von Ausstellungs- und
Verkaufsflächen. 25.000,00 EUR.
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Stark, Benjamin, geb.
Schweigert, Crailsheim, *01.02.1987
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 804943
Stadtmüller Spedition GmbH
Künzelsau. Geschäftsanschrift: Forchenweg
1, 74653 Künzelsau. Das
Betreiben von Speditions-, Fracht-,
Lager- und Kommissionsgeschäften
und sonstigen mit dem Speditionsgewerbe
zusammenhängenden Geschäften.
25.000,00 EUR Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit
einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Stadtmüller, Johannes, Künzelsau,
*03.01.2000 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 751757
RIVOR 13 Vorratsgesellschaft
GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:
Worthingtonstraße 27,
74564 Crailsheim. Die Durchführung
von Handelsgeschäften jeglicher
Art, die Beteiligung an anderen
Unternehmen sowie der Erwerb, die
Verwaltung und die Veräußerung von
Immobilien und sonstigen Vermögenswerten.
25.000,00 EUR Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Mack,
Oliver, Schönaich, *09.09.1987 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 751769
RIVOR 11 Vorratsgesellschaft
GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:
Worthingtonstraße 27, 74564
Crailsheim. Die Verwaltung eigenen
Vermögens. 25.000,00 EUR. Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Mack,
Oliver, Schönaich, *09.09.1987 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 751913
Fellmeister UG (haftungsbeschränkt)
Crailsheim. Geschäftsanschrift:
Im Lehenbusch 16, 74564
Crailsheim. Der Onlinehandel
(ECommerce) mit Produkten für
Haustiere, insbesondere Hunde und
Katzen, einschließlich Pflegeprodukte,
Futterergänzungsprodukte, Zubehör
und sonstiger Bedarfsartikel.
500,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:
Plesniarski, Gottlieb Witold,
Crailsheim, *01.01.1986 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 751910
PCON NETWORK GmbH Wallhausen.
Geschäftsanschrift: Heidweg
4, 74599 Wallhausen. Die
Personaldienstleistung, Arbeitnehmerüberlassung,
Personalberatung,
Unternehmensberatung, IT-Dienstleistung,
IT-Handel, Rekrutierung,
Fuhrparkdienstleistung, On-Site-
Management, Outsourcing-nahe
Personallösungen, Interim-Personalmanagement,
soweit die gesetzlichen
Voraussetzungen und behördlichen
Erlaubnisse vorliegen - die gewerbsmäßige
Arbeitnehmerüber lassung.
25.000,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Etl, Andreas Otto,
Wallhausen, *27.01.1980 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Kuske,
Jens Felix, Wallhausen, *07.04.1981
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRA 743367
Concepta GmbH & Co. KG Ingelfingen.
Geschäftsanschrift: Oberer
Worgberg 1, 74653 Ingelfingen. Jeder
persönlich haftende Gesellschafter
vertritt einzeln. Persönlich haftender
Gesellschafter: NextMove GmbH,
Ingelfingen (Amtsgericht Stuttgart
HRB 804867) mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Kommanditgesellschaft
Kommanditist: Thierbach, Markus,
Ingelfingen, *27.01.1974, Haftsumme:
10.000,00 EUR.
Veränderung
HRB 116175
SPT Reiseservice GmbH. Durch
Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn
(Az. 4 IN 1122/24) vom
18.07.2025 ist über das Vermögen
der Gesellschaft das Insolvenzverfahren
eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
Von Amts wegen eingetragen.
HRB 570105
Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft
- Bausparkasse der
Volksbanken und Raiffeisenbanken
- Mit der Gesellschaft (übernehmender
Rechtsträger) ist aufgrund
des Verschmelzungsvertrages vom
24.02.2026 und der Versammlungsbeschlüsse
der beteiligten Rechtsträger
vom die Gesellschaft mit beschränkter
Haftung „Schwäbisch
Hall Kreditservice GmbH“, Schwäbisch
Hall (Amtsgericht Stuttgart
HRB 753523) verschmolzen (Verschmelzung
zur Aufnahme).
HRB 753523
Schwäbisch Hall Kreditservice
GmbH. Die Gesellschaft (übertragender
Rechtsträger) ist aufgrund
des Verschmelzungsvertrages vom
24.02.2026 mit der Aktiengesellschaft
„Bausparkasse Schwäbisch Hall
Aktiengesellschaft - Bausparkasse der
Volksbanken und Raiffeisenbanken
-“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht
Stuttgart HRB 570105) verschmolzen
(Verschmelzung zur Aufnahme).
Die Verschmelzung wird erst mit der
Eintragung der Verschmelzung im
Register des Sitzes des übernehmenden
Rechtsträgers wirksam. Auf die
bei Gericht eingereichten Urkunden
wird Bezug genommen.
HRB 750942
RIVOR 10 Vorratsgesellschaft
GmbH. Firma geändert; nun: NE-
FES GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:
Max-Eyth-Straße 2,
74564 Crailsheim. Gegenstand geändert;
nun: Der Erwerb, die Veräußerung,
die Bebauung, die Verwaltung,
die Vermietung und Verpachtung
von Grundbesitz samt Gebäude und
sonstigen Anlagegütern mit Bestandteilen
und Zubehör sowie beweglicher
Güter. Bestellt als Geschäftsführer:
Ekinci, Turgut, Crailsheim,
*30.10.1975 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Nicht mehr Geschäftsführer: Mack,
Oliver, Schönaich, *09.09.1987
Einzelprokura mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:
Akyildirim, Beyler, Büyükcekmece
/ Istanbul, *18.07.1969 Die
Gesellschafterversammlung vom
19.03.2026 hat die Änderung des
Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma,
Sitz) und § 2 (Gegenstand des Unternehmens)
beschlossen.
HRB 765247
SBITC GmbH. Gegenstand geändert;
nun: Firmenberatung und
(Interim)Management; sowie Entwicklung,
Betrieb und Vermarktung
einer digitalen Lernplattform für
Das Handelsregister wird präsentiert von:
STRESS MIT
KRANKENSTAND?!
WIR HELFEN AUSFÄLLE
ZU REDUZIEREN, DURCH...
// Betriebsärztliche Betreuung
// Entwicklung von Führungskompetenzen
// Steigerung der Leistungsfähigkeit
// Reduzierung psychischer Belastung
... nur mit spezialisierten Ärzten
und Psychologen.
Zentrum für
Personalgesundheit
97980 Bad Mergentheim
Tel. 07931-959846-0
www.zfp-tauberfranken.de
Online-Sprachkurse, insbesondere
Deutsch als Fremdsprache, für Privatkunden
(B2und Geschäftskunden
(B2B); Erstellung und Vertrieb von
digitalen Lerninhalten sowie Durchführung
von Online-Unterricht.
Die Gesellschafterversammlung vom
23.03.2026 hat die Änderung des
Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand
des Unternehmens) beschlossen.
HRB 774914
T.A. KA I Verwaltungs GmbH.
Durch Beschluss des Amtsgerichts
Heilbronn vom 31.03.2026 (5 IN
1058/25) wurde über das Vermögen
der Gesellschaft das Insolvenzverfahren
eröffnet. Die Gesellschaft ist hierdurch
aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1
GmbHG i.V.m. § 65 Abs. 1 GmbHG
von Amts wegen eingetragen.
HRA 733735
OMB Metalltechnik GmbH & Co.
KG. Durch Beschluss des Amtsgerichts
Heilbronn vom 01.04.2026 (4
IN 142/26) wurde über das Vermögen
der Gesellschaft das Insolvenzverfahren
eröffnet. Die Eigenverwaltung
durch den Schuldner ist angeordnet.
Die Gesellschaft ist durch Eröffnung
des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen
(Amtsgericht Heilbronn, 4
IN 142/26) aufgelöst. Gemäß § 138
Abs. 1 HGB, § 161 Abs. 2 HGB i.V.
§ 141 Abs. 1 HGB von Amts wegen
eingetragen.
HRB 747674
GL Physiopraxis Gehring GmbH.
Durch Beschluss des Amtsgerichts
Crailsheim vom 01.04.2026 (3 1 IN
1/26) wurde über das Vermögen der
Gesellschaft das Insolvenzverfahren
eröffnet. Die Gesellschaft ist durch
Eröffnung des Insolvenzverfahrens
über ihr Vermögen (Amtsgericht
Crailsheim, 3 1 IN 1/26) aufgelöst.
Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. §
65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen
eingetragen.
HRB 747255
Windkraftanlagen Creglingen Verwaltungs-GmbH.
Bestellt als Geschäftsführer:
Gutzan, Corina, Weil
der Stadt, *23.07.1987 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
mit sich als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht
mehr Geschäftsführer: Pubantz, Markus,
Niedernhall, *22.02.1975.
HRB 748624
T. A. Systemgastro Verwaltungs
GmbH. Durch Beschluss des Amtsgerichts
Heilbronn vom 07.04.2026
(2 IN 1068/25) wurde über das Vermögen
der Gesellschaft das Insolvenzverfahren
eröffnet. Die Gesellschaft
ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens
über ihr Vermögen (Amtsgericht
Heilbronn, 2 IN 1068/25) aufgelöst.
Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG
i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts
wegen eingetragen.
HRB 571412
Uwe Pionati Apparatebau GmbH.
Bestellt als Geschäftsführer: Ehlert,
Tim, Oppenweiler, *25.09.1985
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr
Geschäftsführer: Pionati, Uwe,
Schwäbisch Hall, *18.07.1963.
HRB 764773
Xteg GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:
Bai, Yang, München,
*02.04.1989 einzelvertretungsberechtigt.
Nicht mehr Geschäftsführer:
Kunz, Harald Frieder, Kornwestheim,
*21.04.1961 Einzelprokura:
Kunz, Harald Frieder, Kornwestheim,
*21.04.1961 Prokura erloschen:
Heiner, Michael Manfred, Langenbrettach,
*25.02.1983 Prokura erloschen:
Kersten, Tobias, Bretzfeld,
*12.11.1981.
HRB 782437
T.A. KN Verwaltungs GmbH.
Durch Beschluss des Amtsgerichts
Heilbronn vom 10.04.2026 (6 IN
1062/25) wurde über das Vermögen
der Gesellschaft das Insolvenzverfahren
eröffnet. Die Gesellschaft ist
durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens
über ihr Vermögen (Amtsgericht
Heilbronn, 6 IN 1062/25) aufgelöst.
Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG
i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts
wegen eingetragen.
HRB 726133
Schulz BüroTechnikVertrieb
GmbH. Einzelprokura: Selvi, Oguzhan,
Crailsheim, *23.04.1976.
HRB 728288
Oldenburger Fleischwaren Leasing
GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:
Bühler, Gerd Antonius, Lanaken /
Belgien, *17.01.1951 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Nicht mehr Geschäftsführer:
Dr. Beck, Michael Georg, Gottlieben
/ Schweiz, *15.11.1962.
HRB 730155
Schreinerei Tauberschmidt GmbH.
Nicht mehr Geschäftsführer: Tauberschmidt,
Manfred, Gerabronn,
*20.09.1958.
HRA 580340
Ludwig Roth e.K. Neuer Inhaber:
Roth, Hans-Martin, Waldenburg,
*11.06.1974 Ausgeschieden als Inhaber:
Roth, Rolf, Mechanikermeister,
Waldenburg, *11.03.1940.
HRB 570583
ConCab Kabel GmbH. Bestellt als
Geschäftsführer: Philipp, Alexander
Archimedes, Köln, *16.10.1981 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
mit sich als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht
mehr Geschäftsführer: Bubolz, André,
Isselburg, *13.11.1970.
HRB 570619
Metzler GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:
Kliewer, Eugen, Rosengarten,
*07.09.1989.
HRB 727360
MAJO Immobilien Verwaltungs-
GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung
geändert; nun: Ist nur ein
Liquidator bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Liquidatoren bestellt,
vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr
Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator:
Kuhn, Hans-Joachim, Bad
Mergentheim, *11.12.1961. Die Gesellschaft
ist aufgelöst.
HRA 570496
Karl Kurz GmbH & Co. KG. Prokura
erloschen: Hagner, Marie, geb.
Örnas, Neckarsulm, *24.09.1975.
Gesamtprokura gemeinsam mit
einem persönlich haftenden Gesellschafter
oder einem anderen Prokuristen
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen:
Meyer, Lars, Dombühl, *09.08.1993.
HRA 690337
Greifen-Apotheke Schrozberg
Birgit Kammleiter e.K. Errichtet:
Zweigniederlassung mit abweichender
Firma MARKT-APOTHEKE
Birgit Kammleiter e.K., Filialapotheke
der Greifen-Apotheke Schrozberg
Birgit Kammleiter e.K., 97996
Niederstetten, Geschäftsanschrift:
Marktplatz 4, 97996 Niederstetten
Aufgehoben als Zweigniederlassung
(Rosen-Apotheke Birgit Kammleiter
e.K., Filialapotheke der Greifen-Apotheke
Schrozberg Birgit Kammleiter
e.K.): 74575 Schrozberg, Geschäftsanschrift:
Am Heerweg 44, 74575
Schrozberg Der Übergang der im
Geschäftsbetrieb des früheren Inhabers
der MARKT-APOTHEKE e.K.
in Niederstetten (Amtsgericht Ulm
HRA 720528) begründeten Verbindlichkeiten
ist ausgeschlossen.
HRA 721628
OKAL BAU GmbH & Co. KG.
Einzelprokura mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen
mit der Ermächtigung
zur Veräußerung und Belastung von
Grundstücken: Barthold, Antje,
Schwäbisch Hall, *11.04.1972.
HRB 580101
Schneider Verwaltungs-GmbH.
Vertretungsbefugnis geändert bei
Geschäftsführer: Köhler, Eberhard,
Zweiflingen, *21.04.1961 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 671494
BAUCO-TECHNIK Beteiligungs
GmbH. Personenbezogene Daten
(Name) geändert und nicht mehr Geschäftsführerin:
Müller, Julia, Fichtenau,
*05.10.1985.
HRB 690336
HUP Schweißtechnik GmbH.
Einzelprokura mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:
Pietz, Gavin, Rot am See,
*14.08.2002.
HRB 725068
Zweite DIVACO Immobilien
BY GmbH. Prokura erloschen:
Eisert, Cornelius, Langenburg,
*21.07.1981. Gesamtprokura gemeinsam
mit einem Geschäftsführer
mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen mit
der Ermächtigung zur Veräußerung
und Belastung von Grundstücken:
Barthold, Antje, Schwäbisch Hall,
*11.04.1972.
HRB 757096
Newston Automated Solutions
GmbH. Einzelprokura: Freiherr von
Thielmann, Ruprecht Stefan Hubertus,
Oberstaufen, *18.02.1986.
HRB 8543
Sigma-Aldrich Chemie GmbH.
Prokura erloschen: Devadder, Serge,
Dießen am Ammersee, *22.07.1966.
HRB 580729
SWS Schweißtechnik- und Werkzeugvertrieb
GmbH. Bestellt als
Geschäftsführer: Medias, Harald,
Gelsenkirchen, *26.12.1985 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
Juni 2026 IJahrgang 25 INr. 280
Handelsregister 27
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr
Geschäftsführer: Lüllwitz, Reiner,
Abstatt, *25.04.1958.
HRB 723420
Dritte DIVACO Immobilien RP
GmbH. Prokura erloschen: Eisert,
Cornelius, Langenburg, *21.07.1981
Gesamtprokura gemeinsam mit einem
Geschäftsführer mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen mit der Ermächtigung
zur Veräußerung und Belastung von
Grundstücken: Barthold, Antje,
Schwäbisch Hall, *11.04.1972.
HRB 737416
Solarkraftwerk Borna GmbH. Vertretungsbefugnis
geändert bei Geschäftsführer:
Breitbach, Dorothee,
Weissach im Tal, *09.07.1978. Vertretungsbefugnis
geändert bei Geschäftsführer:
Hoppenz, Thomas,
Schwäbisch Hall, *29.04.1966 mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 740437
DIVACO Gewerbeimmobilien
GmbH. Prokura erloschen:
Eisert, Cornelius, Langenburg,
*21.07.1981. Gesamtprokura gemeinsam
mit einem Geschäftsführer
mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen mit
der Ermächtigung zur Veräußerung
und Belastung von Grundstücken:
Barthold, Antje, Schwäbisch Hall,
*11.04.1972.
HRA 721433
Beck Immobilien OHG. Firma
geändert; nun: Beck Immobilien
GmbH &Co. KG. Allgemeine Vertretungsregelung
geändert; nun: Jeder
persönlich haftende Gesellschafter
vertritt einzeln. Eingetreten als
Persönlich haftender Gesellschafter:
Beck Verwaltungs GmbH, Gesellschaft
mit beschränkter Haftung,
Kreßberg (Amtsgericht Ulm HRB
750346) mit der Befugnis, imNamen
der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Ausgeschieden als Persönlich
haftender Gesellschafter: Beck,
Matthias, Kreßberg, *24.03.1988
Ausgeschieden als Persönlich haftender
Gesellschafter: Beck, Tobias, Ilshofen,
*18.08.1982 Rechtsform geändert;
nun: Kommanditgesellschaft
Eingetreten als Kommanditist: Beck,
Tobias, Ilshofen, *18.08.1982, Haftsumme:
20.000,00 EUR Eingetreten
als Kommanditist: Beck, Matthias,
Kreßberg, *24.03.1988, Haftsumme:
20.000,00 EUR.
HRA 728265
USP Tech Invest GmbH &Co. KG.
Allgemeine Vertretungsregelung geändert;
nun: Jeder Liquidator vertritt
einzeln. Jeder Liquidator sowie
dessen jeweilige organschaftliche
Vertreter sind befugt, imNamen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Nun:
persönlich haftender Gesellschafter
und Liquidator: USP Network
Verwaltungs GmbH, Kirchberg an
der Jagst (Amtsgericht Ulm HRB
734871) Die Gesellschaft ist aufgelöst.
Ausgeschieden als Kommanditist:
United Sourcing Partners GmbH
&Co. KG, Kirchberg ander Jagst,
(Amtsgericht Ulm HRA 725279),
Haftsumme: 1.000,00 EUR Für
diese Haftsumme in Gesamtrechtsnachfolge
eingetreten als Kommanditist:
Gerhard Borchers Verwaltungs
GmbH, Kirchberg an der Jagst,
(Amtsgericht Ulm HRB 733883),
Haftsumme: 1.000,00 EUR.
HRA 742211
Bürgerwindpark Krautheim-Oberginsbach
GmbH &Co. KG. Eingetreten
als Kommanditist: Stahl,
Jasmin, Künzelsau, *03.08.1992,
Haftsumme: 133,33 EUR. Eingetreten
als Kommanditist: T‘s Assets
GmbH, Gesellschaft mit beschränkter
Haftung, Walldorf, (Amtsgericht
Mannheim HRB 748032), Haftsumme:
266,67 EUR Eingetreten
als Kommanditist: Bürger Energie
Zaber-Neckar e.G., Genossenschaft,
Brackenheim, (Amtsgericht Stuttgart
GnR 720035), Haftsumme: 93,33
EUR Eingetreten als Kommanditist:
Energiegenossenschaft Neusitz eG,
Genossenschaft, Neusitz, (Amtsgericht
Ansbach GnR 210), Haftsumme:
66,67 EUR Eingetreten als
Kommanditist: Energie + Umwelt
eG, Neckar-Odenwald-Main-Tauber,Buchen
Odenwald, (Amtsgericht
Mannheim GnR 700030), Haftsumme:
333,33 EUR Eingetreten als
Kommanditist: Weidner, Helmut,
Künzelsau, *25.08.1969, Haftsumme:
160,00 EUR Eingetreten als
Kommanditist: Bürger Energie Kocher-Jagst
eG, Genossenschaft, Vellberg,
(Amtsgericht Stuttgart GnR
720234), Haftsumme: 333,33 EUR
Eingetreten als Kommanditist: Miola,
Helmut, Krautheim, *09.09.1965,
Haftsumme: 133,33 EUR Eingetreten
als Kommanditist: Ener Geno
Heilbronn-Franken eG, Genossenschaft,
Heilbronn, (Amtsgericht
StuttgartGnR 720058), Haftsumme:
813,33 EUR Eingetreten als Kommanditist:
HEG Energie GmbH &
Co. KG, Kommanditgesellschaft,
Geslau, (Amtsgericht Ansbach HRA
3822), Haftsumme: 600,00 EUR
Eingetreten als Kommanditist: Regionalstrom
Franken eG, Genossenschaft,
Geslau,(AmtsgerichtAnsbach
GnR 202), Haftsumme: 66,67 EUR.
HRA 742485
Windpark Möbisburg GmbH &
Co. KG. Personenbezogene Daten
geändert bei Persönlich haftender
Gesellschafter: Wind Möbisburg
Reset GmbH, Schwäbisch
Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB
804431) Ausgeschieden als Kommanditist:
Visel, Heinz, Burgwedel,
*02.03.1946, Haftsumme: 2.500,00
EUR Ausgeschieden als Kommanditist:
Mattiesen, Hermann, Obertshausen,
*27.03.1938, Haftsumme:
20.000,00 EUR Für die Haftsummen
von Heinz Visel und Hermann
Mattiesen in Sonderrechtsnachfolge
Haftsumme erhöht und personenbezogene
Daten (Wohnort) geändert
bei Kommanditist: Leipold, Felix,
Berlin, *21.09.1977, Haftsumme:
28.181,82 EUR Ausgeschieden als
Kommanditist: Dr. Hansen, Nikolaus,
Zürich/Schweiz, *05.01.1962,
Haftsumme: 50.000,00 EUR.
HRB 571617
OPTIMAlife scienceGmbH. Nicht
mehr Geschäftsführer: Bareiß, Jürgen,Mutlangen,
*15.05.1969.
HRB 590775
Jagsttalbahn gemeinnützige Aktiengesellschaft
(Jagsttalbahn AG)
Bestellt als Vorstand: Zendler, Holger,
Heidelberg, *09.07.1974 Nicht
mehr Vorstand: Hammer, Ulrich,
Pforzheim, *19.01.1982.
HRB 739081
Erste DIVACO Immobilien BW
GmbH. Gesamtprokura gemeinsam
mit einem Geschäftsführer mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen mit der Ermächtigung
zur Veräußerung undBelastungvon
Grundstücken: Barthold,
Antje, Schwäbisch Hall, *11.04.1972
Prokura erloschen: Eisert, Cornelius,
Langenburg, *21.07.1982.
HRB 770534
Medizinisches Versorgungszentrum
Hohenloher Krankenhaus
gemeinnützige GmbH. Bestellt als
Geschäftsführer: Sonntag, Timo,
Steinberg, *05.05.1992 einzelvertretungsberechtigt.
Nicht mehr Geschäftsführer:
Zeitler-Dauner, Melanie,
Külsheim, *28.04.1970.
HRB 792685
MeiLuft Factory UG(haftungsbeschränkt)
Neue Geschäftsanschrift:
Oberes Tal1,74653 Künzelsau.
HRB 793785
WAM CR German Acquisition
GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:
Stoney,Louis, Grosse Ille /Vereinigte
Staaten, *16.03.1977.
HRA 590344
ebm-papst Mulfingen GmbH &
Co. KGaA &Co. KG. Prokura geändert;nun:
Gesamtprokuragemeinsam
mit einem persönlich haftenden
Gesellschafter oder einem anderen
Prokuristen: Boch, Florian, Schwarzenfeld,*29.01.1980.
HRA 590344
ebm-papst Mulfingen GmbH &
Co. KGaA &Co. KG. Prokura erloschen:
Streng, Gunter, Schrozberg,
*30.03.1966.
HRB 570579
NOVATECH Gesellschaft für umweltschonende
Technologie mbH.
Einzelprokura: Bauer, Thomas, Neuenstadt
am Kocher, *18.07.1986.
HRB 721489
Wunderbar Versand GmbH. Änderung
der Geschäftsanschrift: Gänsmarkt
4, 97980 BadMergentheim.
HRB 728594
Wunderbar Consulting & Sales
GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:
Gänsmarkt 4, 97980 Bad
Mergentheim.
HRB 749000
ESOTIQ Germany GmbH. Änderung
der Geschäftsanschrift: Meisenstraße
12, 74629 Pfedelbach.
HRB 767737
scaleoplan GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:
Fischer, Patrick, Langenbrettach,
*26.01.1985 einzelvertretungsberechtigt.
HRB 795852
Metzger Verwaltungs GmbH. Gegenstand
geändert; nun: Die Übernahme
der Geschäftsführung und/
oder der Stellung als persönlich haftende
Gesellschafterin von Personenhandelsgesellschaften,
insbesondere
bei der Metzger Besitz GmbH &
Co. KGmit Sitz in Künzelsau. Die
Gesellschaft kann sich an anderen
Unternehmen beteiligen und ist zu
allen Maßnahmen berechtigt, die zur
Erreichung des Gesellschaftszwecks
erforderlich oder nützlich erscheinen.
Bestellt als Geschäftsführer: Metzger,
Thorsten Andreas, Künzelsau,
*20.09.1985 einzelvertretungsberechtigt.
Die Gesellschafterversammlung
vom 22.04.2026 hat die Neufassung
des Gesellschaftsvertrages
beschlossen.
HRB 138785
OEP Stella MidCo GmbH. Bestellt
als Geschäftsführer: Dr. Schefter,
Martin Uwe, Bonn, *17.10.1964
einzelvertretungsberechtigt; mit der
Befugnis imNamen der Gesellschaft
mit sich als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht
mehr Geschäftsführer: Schatton, Sebastian
Josef, Bad Soden amTaunus,
*16.04.1990.
HRB 670647
Stadtwerke Crailsheim GmbH. Bestellt
als Geschäftsführer: Kreusch,
Michael, Crailsheim, *10.08.1983
mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 671285
ecoSWITCH AG. Nicht mehr Vorstand:
Macharzenski, Uwe Rudolf,
Crailsheim, *04.01.1962 Einzelprokura:
Hörner, Mike, Bühlertann,
*30.10.1995.
HRB 790262
New Pioneer GmbH. Nicht mehr
Geschäftsführer: Schulte-Angels, Anna-Lena,
Rüthen,*31.08.1978.
HRB 802337
operasan Schwäbisch Hall MVZ
GmbH. Personenbezogene Daten
geändert bei Geschäftsführer: Schulze-Bubert,
Kerri Norbert, Bad Homburg
v.d. Höhe, *27.07.1974 mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRA 723040
Marquardt Agrar KG. Haftsumme
um 2.275,00 EUR. erhöht bei Kommanditist:
Marquardt, Moritz, Rot
am See, *20.04.2002, Haftsumme:
8.400,00 EUR Eingetreten als Kommanditist:
Marquardt, Stephanie,
Rot amSee, *31.05.1974, Haftsumme:
672,00 EUR.
HRB 580280
Wolverine Advanced Materials
GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:
Stoney,Louis,GrosseIlle/Vereinigte
Staaten, *16.03.1977.
HRB 728762
Bermayer design GmbH. Änderung
der Geschäftsanschrift: Schlossstraße
19, 82031 Grünwald. Personenbezogene
Daten (Wohnort) geändert
bei Geschäftsführer: Bermayer, Marcus
Roland, München, *05.06.1963
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRB 732749
Nedschroef Schrozberg GmbH.
Prokura erloschen: Jursa, Anja, Neusitz,
*27.03.1992.
HRB 736564
Uslurak Verwaltungs GmbH. Bestellt
als Geschäftsführer: Uslurak,
Sibel, Nürnberg, *21.01.1992 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:
Uslurak, Muharrem,
Nürnberg,*23.05.1964.
HRB 738319
Energieanlagen Beck GmbH. Allgemeine
Vertretungsregelung geändert;
nun: Ist nur ein Liquidator
bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere
Liquidatoren bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Liquidator
gemeinsam mit einem Prokuristen.
Nunmehr bestellt als Liquidator:
Beck-Wenzel, Markus, Niederstetten,
*12.06.1988 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 804990
BioFeinkost LuxuryUG(haftungsbeschränkt)
Einzelprokura: Bruno,
Özcan, Pfedelbach, *16.09.1958.
HRB 731447
Bauer Immobilien Verwaltungs-
GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:
Bauer, Lea-Antonia, Weikersheim,
*24.08.1997 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, imNamen
der Gesellschaft mit sich imeigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 773737
Florian Herbold Abschlepp- und
Umweltservice GmbH. Bestellt als
Geschäftsführer: Herbold, Florian
Bernd, Öhringen, *09.07.1992 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht
mehr Geschäftsführer: Herbold,
Franziska Anna-Maria, Öhringen,
*22.08.1996.
HRB 590205
OHA - Druck Gesellschaft mit
beschränkter Haftung. Stammkapital
nun: 26.000,00 EUR. Die
Gesellschafterversammlung vom
13.03.2026 hat die Änderung des
Gesellschaftsvertragesin§2(Stammkapital),
§4(Gesellschafterversammlung),
§ 9 (Bekanntmachungen)
beschlossen. Durch Beschluss der
Gesellschafterversammlung vom
selben Tagist das Stammkapital auf
Euro umgestellt. Das Stammkapital
ist ferner durch Beschluss der Gesellschafterversammlungvom
selbenTag
auf26.000,00 EUR erhöht.
HRB 590423
Auto Göker GmbH. Bestellt als
Geschäftsführer: Göker, Siegfried
Rudolf, Schöntal, *26.08.1956 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr
Geschäftsführer: Martin, Christian,
Boxberg, *26.04.1982
HRB 740336
MVMGmbH. Bestellt als Geschäftsführer:
Vogt, Milena, Neuenstein,
*18.07.1982 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, imNamen
der Gesellschaft mit sich imeigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Nicht mehr Geschäftsführer: Todorovic,
Marinko, Schwäbisch Hall,
*08.05.1972.
HRB 571516
HoRec Hohenloher Recycling
GmbH. Die Gesellschafterversammlung
vom 26.03.2026 hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in§
8(Jahresabschluss, Ergebnisverwendung)beschlossen.
HRA 722635
Bioenergie Tauberhöhe GmbH &
Co KG. Ausgeschieden als Kommanditist:
Zenkert, Michael, Weikersheim,
*24.03.1970, Haftsumme:
20.000,00 EUR. Für diese Haftsumme
inSonderrechtsnachfolge eingetreten
alsKommanditist: Bundschuh,
Michael, Külsheim, *15.10.1995,
Haftsumme: 20.000,00 EUR.
HRA 571160
Sonitek Gebäudereinigung e.K.
Niederlassung verlegt; nun: Bühlertann.
Änderung der Geschäftsanschrift:
Trollblumenweg 11, 74424
Bühlertann.
HRB 690131
Hohenloher Steinwerk Verwaltungsgesellschaft
mit beschränkter
Haftung. Bestellt als Geschäftsführer:
Hippelein, Lisanne Eva, Königsbronn,
*18.05.1989 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Prokura erloschen:
Hippelein, Lisanne, Königsbronn,
*18.05.1989.
Das Handelsregister wird präsentiert von:
www.temperso.de
HRA 732288
Aurelia GmbH & Co. KG. Ausgeschieden
als Kommanditist:
Schuhmacher, Karin, Langenburg,
*12.02.1961, Haftsumme:
42.750,00 EUR. Für einen Teil dieser
Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge
Haftsumme erhöht bei Kommanditist:
Haßler, Hans-Hermann,
Langenburg, *08.03.1961, Haftsumme:
81.187,50 EUR Für einen Teil
dieser Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge
Haftsumme erhöht bei
Kommanditist: Hollenbach, Dieter,
Gerabronn, *19.03.1961, Haftsumme:
53.437,50 EUR Für einen Teil
dieser Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge
Haftsumme erhöht bei
Kommanditist: Mangold, Jürgen,
Ilshofen, *11.06.1961, Haftsumme:
53.437,50 EUR Für einen Teil dieser
Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge
Haftsumme erhöht bei Kommanditist:
Nitschmann, Brigitte, Pfedelbach,
*28.01.1968, Haftsumme:
53.437,50 EUR.
HRB 270798
Legrom GmbH. Prokura erloschen:
Dieterich, Elke, Sulzbach-Laufen,
*11.07.1969.
HRB 760002
Timezone GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:
Schulte-Angels, Anna-
Lena, Rüthen, *31.08.1978.
HRB 680751
FISCHER AND FRIENDSGmbH.
Durch Beschluss des Amtsgerichts
Crailsheim vom 08.04.2026 (1 1IN
70/25) ist dasInsolvenzverfahren aufgehoben.
Durch Beschluss des Amtsgerichts
Crailsheim vom 08.04.2026
(1 1IN70/25) ist die Überwachung
der Erfüllung des Insolvenzplans angeordnet.
HRA 724819
rw bauphysik ingenieurgesellschaft
mbH &Co. KG. Ausgeschieden als
Kommanditist: Rudolph, Oliver,
Schwäbisch Hall, *02.02.1970, Haftsumme:
2.000,00 EUR. Für diese
Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge
eingetreten als Kommanditist:
rw bauphysik ingenieurgesellschaft
mbH, Meerbusch, (Amtsgericht
Neuss HRB 24332), Haftsumme:
2.000,00 EUR.
HRA 735074
Eugen Rapp Immobilien UG
(haftungsbeschränkt) & Co. KG.
Ausgeschieden als Kommanditist:
Rapp, Eugen, Öhringen, Kaufmann
*24.03.1958, Haftsumme: 50.000,00
EUR. Für die Haftsumme des ausgeschiedenen
Kommanditisten im
Wege der Sonderrechtsnachfolge
eingetreten als Kommanditist: Rapp,
Heike, Öhringen, *26.05.1966,
Haftsumme: 50.000,00 EUR.
HRB 742453
Glass Immobilien Management
GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:
Rossfelder Straße 33, 74564
Crailsheim.
HRB 670948
Telegärtner Elektronik GmbH.
Einzelprokura: Kruska, Dirk, Blaufelden,
*30.12.1982.
HRB 690267
Schloß-Schule Kirchberg an der
Jagst GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:
Legittimo, Nora, Mannheim,
*08.12.1978 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, imNamen
der Gesellschaft mit sich imeigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Nicht mehr Geschäftsführer: Albrecht,
Martin Alexander, Untermünkheim,
*11.11.1974 Prokura erloschen:
Franz, Alexander, Kirchberg
an der Jagst, *13.03.1979.
HRB 747139
ITW Fastener Products GmbH.
Personenbezogene Daten von Amts
wegen ergänzt bei Geschäftsführer:
Mitnacht, Joachim Günther, Röttingen,
*09.02.1973 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Prokura erloschen: Arntz,
Monika, Gars, *06.12.1962.
Ihre Nr. 1bei der Jobsuche und in Personallösungen.
Friedenstraße 1·74564 Crailsheim ·07951 297989-0 ·info@temperso.de
HRA 738903
Hohenlohe-Oehringen España
GmbH &Co. KG. Ausgeschieden
als Kommanditist: Fürst zu Hohenlohe-Oehringen,
Kraft Hans
Konrad, Neuenstein, *11.01.1933,
Haftsumme: 500.000,00 EUR. Für
diese Haftsumme in Gesamtrechtsnachfolge
eingetreten als Kommanditist:
Fürst zuHohenlohe-Oehringen,
Kraft, Neuenstein,*31.10.1966,
Haftsumme: 500.000,00 EUR.
Löschung
HRB 571530
Krippschock GmbH. Die Liquidation
ist beendet. Die Gesellschaft ist
gelöscht.
HRB 749274
LendsiedlerENERGIE GmbH. Die
Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft
ist gelöscht. Das Registerblatt
ist geschlossen.
HRB 571825
LESTA Blech- und Kunststoffe
GmbH. Die Gesellschaft ist wegen
Vermögenslosigkeit gemäß § 394
FamFG von Amts wegen gelöscht.
DasRegisterblatt ist geschlossen.
HRB 690248
Ehrmann GmbH Heizung-Lüftung-Sanitär.
DieLiquidationist beendet.
Die Gesellschaft ist gelöscht.
DasRegisterblatt ist geschlossen.
HRA 720528
MARKT-APOTHEKE e.K. Das
Handelsgeschäft ist mit dem Recht
zur Fortführung der Firma übergegangen
auf Kammleiter, Birgit,
Schrozberg, *12.05.1969, die es als
Zweigniederlassung unter der Firma
MARKT-APOTHEKE Birgit
Kammleiter e.K., Filialapotheke der
Greifen-Apotheke Schrozberg Birgit
Kammleiter e.K. (Amtsgericht Ulm
HRA 690337) fortführt. Das Registerblatt
ist geschlossen.
HRB 39419
T.O.N.I. Holding GmbH. Michelfeld
Geändert, nun: Geschäftsanschrift:
Dorfstr. 1,74545 Michelfeld
Sitz verlegt nach Michelfeld (nun
Amtsgericht Stuttgart HRB 804980).
HRB 41628
Dexco GmbH. Sitz verlegt, nun:
Kupferzell. Geändert, nun: Geschäftsanschrift:
lm Greut 8,74635
Kupferzell Sitz verlegt nach Kupferzell
(nun Amtsgericht Stuttgart HRB
805027).
HRB 779380
WoRa Solutions GmbH. Die Liquidation
ist beendet. Die Gesellschaft
ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.
HRB 34249
T.O.N.I. Holz- und Industriemontage
GmbH. Michelfeld Geändert,
nun: Geschäftsanschrift: Dorfstraße
1, 74545 Michelfeld. Sitz verlegt
nach Michelfeld (nun Amtsgericht
Stuttgart HRB 805117).
HRB 745510
NewVista Invest GmbH. DerSitz ist
nach Mulfingen (Amtsgericht Stuttgart
HRB 805127) verlegt. Das Registerblatt
ist geschlossen.
HRB 761744
Wulff Grundstücks UG(haftungsbeschränkt)
Die Liquidation ist beendet.
Die Gesellschaft ist gelöscht.
DasRegisterblatt ist geschlossen.
HRA 570445
Seifried II OHG. Die Gesellschaft
ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen.
Eine Liquidation findet nicht statt.
DasRegisterblatt ist geschlossen.
HRA 728899
A. E. R. Fresco GmbH &Co. KG.
Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit
gemäß §394 FamFG
vonAmts wegengelöscht. DasRegisterblatt
ist geschlossen.
HRB 680623
Die-Hand-in-Hand-Werker-
GmbH für alle Bauleistungen, Koordinierung
und Ausführungen.
Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit
gemäß §394 FamFG
vonAmts wegengelöscht. DasRegisterblatt
ist geschlossen.
HRB 725443
Kick it GmbH. Die Gesellschaft
(übertragender Rechtsträger) ist
aufgrund des Verschmelzungsvertrages
vom 20.02.2026 und der
Versammlungsbeschlüsse der beteiligten
Rechtsträger vom 20.02.2026
mit der Gesellschaft mit beschränkter
Haftung „FREAM GmbH“,
Crailsheim (Amtsgericht Ulm HRB
740760) verschmolzen (Verschmelzung
zurAufnahme). Aufdie bei Gericht
eingereichten Urkunden wird
Bezug genommen. Das Registerblatt
ist geschlossen.
HRA 739176
Rolf Köger e.K. Die Firma ist erloschen.
Das Registerblatt ist geschlossen.
HRB 304099
one3 Operations GmbH. Sitz verlegt,
nun: Weikersheim. Geschäftsanschrift:
Hauptstraße 20, 97990
Weikersheim. Sitz verlegt nach Weikersheim
(nun Amtsgericht Ulm
HRB 751632).
28 Politik &Wirtschaft
Juni 2026 IJahrgang25INr. 280
Stärken sichtbar machen
Regionaltag: Heilbronn-Franken zu Gast in BadMergentheim.
Der Regionaltagist die große
Möglichkeit, dass sich
unsere Stadt und eine
ganze Region präsentieren können.“
So beschrieb Bad Mergentheims
Oberbürgermeister Udo
Glatthaar die Bedeutung des 27.
Regionaltags Heilbronn-Franken,
der am Sonntag, 28. Juni,
in der Kurstadt gastiert. Gemeinsam
mit dem Stadtfest, dem verkaufsoffenen
Sonntag und dem
Jubiläumsjahr zu „200 Jahre
Heilquellen“ soll die Veranstaltung
tausende Besucherinnen
und Besucher nach Bad Mergentheim
locken.
GASTGEBER Für Bad Mergentheim
ist es nach 2008 bereitsdas
zweite Mal, dass dieKurstadt
Gastgeber des Regionaltags
ist. Und eigentlich sollte die Veranstaltung
bereits 2021 erneut
stattfinden –aufgrund derCorona-Pandemie
musste sie jedoch
verschoben werden.Umso besser
passt der neue Termin nun zum
Jubiläumsjahr der Stadt. „Das
ist für uns natürlich ein ganz
besonderer Reiz“, meinte Udo
Glatthaar mit Blick auf die Feierlichkeiten
rund um „200 Jahre
Heilquellen“ und „100 Jahre Anerkennung
als Heilbad“.
Veranstalter des Regionaltags ist
die Bürgerinitiative pro Region
Heilbronn-Franken. Die Organisation
setzt sich seit Jahrzehnten
fürdie Entwicklung und denZusammenhalt
der Region ein. Vorsitzende
Friedlinde Gurr-Hirsch
Bildungseinrichtungen,
betonte, das Ziel sei es, die Stärken
Heilbronn-Frankens sichtbar
zumachen und Menschen,
Unternehmen, Kommunen sowie
Institutionenmiteinander zu
vernetzen.
„Wir wollen erreichen, dass die
Kräfte unserer Region wahrgenommen
werden“, erklärte sie.
Auch solle der Regionaltag nach
außen zeigen, welche Lebensqualität
die Region bietet. Ihr
großer Dank galt RalphWachter,
der den Regionaltag seit Beginn
organisatorisch begleitet und
maßgeblich für dessen Umsetzung
verantwortlich ist.
Besucher erwartet am 28. Juni
2026 ein breites Aussteller-Angebot.
Städteund Gemeinden, Tourismusverbände,
Unternehmen,
soziale
Organisationen, Vereine und Direktvermarkterpräsentieren
sich
in der Innenstadt.
AmGänsmarktzeigen sichKommunen
und touristische Partner
der Region, am Hans-Heinrich-Ehrler-Platz
nahe des Alten
Rathauses informieren Unternehmen
über Ausbildungs- und
Karrieremöglichkeiten und im
äußeren Schlosshof lädt ein Genießermarkt
zum Probieren und
Entdecken ein. Zahlreiche Weingüter
sowie regionale Erzeuger
stellen dort ihre Produkte und
Spezialitäten vor. Neben verschiedenen
Mitmachangeboten
locken zudem Führungen sowie
Ausstellungen.
PROGRAMM Der Regionaltag
bildet denHöhepunkt eines ganzen
Festwochenendes.Bereitsam
Freitag, 26. Juni, startet das traditionelle
Stadtfest in derInnenstadt.
Vereine, Gastronomen und
VON LINDA HENER
Einblicke: Wasbeim Regionaltag in Bad Mergentheimalles geboten wird,berichteten bei einem
Pressegespräch LukasWegner (Tourist-InfoBad Mergentheim), Oberbürgermeister UdoGlatthaar,Friedlinde
Gurr-Hirsch (VorsitzendePro Region)und RalphWachter(Organisator Pro Region,v.li.).
Foto:LindaHener
www.pro-region.de
Denkanstöße
Kontrolle2026: Führung in der Verantwortung
Veranstalter sorgen drei Tage
lang für Unterhaltung, Musik
und kulinarische Angebote.
Eröffnet wird der Regionaltag
am Sonntag dann um 11 Uhrmit
einem Auftritt der Stadtkapelle
Bad Mergentheim. Die offizielle
Begrüßung erfolgt um 13 Uhr
aufder Sparkassenbühne miteinem
Fassanstich durchOberbürgermeister
Udo Glatthaar und
Friedlinde Gurr-Hirsch.
Anschließend folgen Auftrittevon
Birgit Langer, den Hohenlohe
Highlanders Pipes &Drums, der
Tanzgruppe des TVKönigshofen
sowie dem Würth-Chor und der
Würth-Band.Ab17Uhr sorgt die
Band „The Uniques“ für den musikalischen
Abschluss des Regionaltags.
5Prozentklingtnachwenig.Praktisch
heißtdas:Jedeszwanzigste
Unternehmen kann pro Jahr Besuch
bekommen.Seitdem 1. Januar2026
verpflichtet dasArbeitsschutzkontrollgesetzdie
Behörden zu dieser
Quote–und viele Kontrollen zielen
aufdie psychische Gefährdungsbeurteilung.
Dazukommen neue
Anforderungen: die überarbeitete
Dr.med. Michael Majer
Facharztfür Chirurgie und Arbeitsmedizin
–Notfallmedizin,
Psychotherapie
DGUV Vorschrift2zur Betreuung
durch Betriebsärzte und Fachkräfte
für Arbeitssicherheit, strengere Nachweise
für Schulungen (Verstehen und
Anwenden statt bloßer Anwesenheit)
und ein höherer Standard bei der
Gefährdungsbeurteilung: Maßnahmen
konkret, Verantwortliche
benannt,Wirksamkeit geprüft. Ein
Tipp: DokumentierenSie so,dass
ein Prüfer sieht:Wer macht was, bis
wann –und wieprüfen Sie es?
HierwirdFührung zur Schlüsseldisziplin.
Psychische Belastungen
entstehen selten aus„zu wenig
Resilienz“, sondern ausArbeitslogik
und Signalen: widersprüchliche
Prioritäten, Dauerdringlichkeit,
Unterbrechungen, ungelöste
Konflikte,fehlende Rückmeldung. In
Hierarchien wirktdas stärker,weil
Beziehung und Macht asymmetrisch
sind. Mitarbeitende lesen zwischen
den Zeilen: Tonfall,Timing, Schweigen.Was
oben als„kurzer Hinweis“
gemeintist,kommt unten schnell als
Druck oder Abwertung an.Psychodynamisch
reagieren Menschen in
Rangordnungen schnellermit Anpassung,
Rückzug oder Gegenangriff
–oft automatisch. Darumbrauchen
Führungskräfte Grundkenntnisse
darüber. Nicht, um therapeutischzu
agieren, sondern um Risiken früh
zu sehen: Wo wird Kritik nur noch
indirektgeäußert?Wosteigt Zynismus?Wowerden
Fehlerverdeckt,
weil man Gesichtsverlustfürchtet?
Dassind Warnzeichen –und sie sind
steuerbar.
Derzweite Hebel heißtSelbstreflexion:Welchen
Anteil habe ich
am Klima, dasich beklage? Unter
Druck greifenviele unbewusst zu
Schutzstrategien: schneller werden,
härter werden,alles selbst entscheiden,Konflikte
vertagen,Kontrolle
erhöhen. Genau daserzeugt dann
Überlastung und Schweigen. Präventionbeginnt
dort,woFührung sich
selbst mit beobachtet. Praktischin
drei Schritten:Erstens die psychische
Gefährdungsbeurteilungals
Führungsinstrumentnutzen –mit
konkreten Belastungsfaktoren, nicht
nur Stimmungsabfragen. Zweitens
Maßnahmen überprüfbar machen:
klare Prioritäten, Stop-Regeln,
Entscheidungspfade,verlässliche
Feedback-Routinen. Drittens Wirksamkeit
nachhalten: Wasändert sich
bei Überstunden, Fehlern,Durchlaufzeiten,
Beschwerden?
Die neuePrüfquote ist kein Drohszenario,sondern
ein Realitätscheck.
WerPsychodynamik in Hierarchien
versteht und die eigenen Anteile reflektiert,
erfüllt nicht nur Pflichten –
er schützt Leistungsträger,reduziert
Reibungsverluste und hält Produktivität
stabil,wenn es eng wird.
Dr.Michael Majer
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