15.06.2026 Aufrufe

2026-Reisemagazin-Karawane

Karawane Reisemagazin 2026 - Erlebnisse vom Spezialisten: Travel News, Singapur, Mein Reisemoment in Bolivien, Uganda, Island, Reisebericht Namibia, so geht Safari, Japan, Fernweh im Winter, Costa Rica, am Ende der Welt, Pazifik-Perlen, Medien & Kulturtipps, Karawane Gewinnspiel, Karawane unterwegs, Inside Karawane, Belize in Zahlen. Fernweh garantiert! Lassen Sie sich begeistern und entdecken Sie vielleicht Ihr nächstes Traumziel.

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2026

REISEMAGAZIN

Erlebnisse vom Spezialisten

Japan

Zwischen Zen-Garten

und Shinkansen

Südamerika

Expedition Patagonien:

Am Ende der Welt

Kanada

Toronto:

Hotspot für Foodies

www.karawane.de


Fernweh garantiert!

Reisen heißt, die Welt mit neuen Augen

zu sehen – und jede einzelne Reise

beginnt mit Inspiration.

In dieser Ausgabe nehmen wir Sie

erneut mit zu besonderen Erlebnissen

rund um den Globus. Freuen Sie sich auf

beeindruckende Naturlandschaften in

Bolivien und Island, auf einzigartige

Begegnungen in Uganda, Genussmomente

in Kanada und entlegene

Pazifik-Perlen der Südsee.

Lassen Sie sich begeistern und

entdecken Sie vielleicht Ihr

nächstes Traumziel.

Ihr

Georg Albrecht

Ludwigsburg

Inhalt

12

04 TRAVEL NEWS

Wissen für Weltenbummler

05 SINGAPUR

Stopover im Garten Eden

06 MEIN REISEMOMENT

Reiseexperte Karl-Heinz Milter

in Bolivien unterwegs

08 UGANDA

Einzigartige Naturerlebnisse

beim Gorilla-Tracking

10 NACHGEFRAGT

Bei Gastgebern mit Herz

für Downunder

12 ISLAND

Unterwegs im Land der Elemente

16

14 KULINARIK WELTWEIT

Toronto: Hotspot für Foodies

16 REISEBERICHT NAMIBIA

Die Karawane-Jubiläumsreise –

begleitet von Susanne und Georg

Albrecht – ein zauberhaftes Highlight

2


20 14

19 SO GEHT SAFARI

Wertvolle Tipps rund um die Planung

einer gelungenen Safari in Afrika

20 JAPAN

Kunden berichten von ihrer Reise

zwischen Zen-Garten und Shinkansen

22 FERNWEH IM WINTER

3 Reiseideen, um dem Winterblues

zu entfliehen

24 COSTA RICA

Das wahre Gold ist Grün

26 AM ENDE DER WELT

Expedition Patagonien zwischen

Argentinien und Chile

28 PAZIFIK-PERLEN

Expeditionskreuzfahrt Papua-Neuguinea,

Salomoninseln und Palau

30 MEDIEN & KULTURTIPPS

Buchtipp, Ausstellungen, Feste,

Konzerte – und mehr

31 KARAWANE GEWINNSPIEL

Gleich mitmachen und gewinnen

28

24

32 KARAWANE UNTERWEGS

Wir entdecken für Sie die Welt

33 INSIDE KARAWANE

Veranstaltungen + Messen,

Regenwald schützen mit jeder Buchung,

nichts mehr verpassen

34 BELIZE IN ZAHLEN

Überraschende Einblicke in

ein kleines Land

35 IMPRESSUM

So erreichen Sie uns

3


CHILE:

AUSGEZEICHNET!

Großer Erfolg für Chile: Bei der Premiere der Forbes Travel Awards 2026

wurde das Land als bestes internationales Reiseziel ausgezeichnet. Die

Jury würdigte vor allem die außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt –

von der Atacama-Wüste über Seen- und Vulkanlandschaften bis zu den

Gletschern Patagoniens – sowie Chiles Engagement für nachhaltigen Tourismus

und moderne Infrastruktur. Auch die TripAdvisor Travelers’ Choice

Awards 2026 bestätigen Chiles Beliebtheit bei Reisenden weltweit.

01

TRAVEL

News

FINNLAND:

VR-MAGIE IM

WEIHNACHTSMANNDORF

In Rovaniemi, der „offiziellen“ Heimat des Weihnachtsmanns, begeistert

seit diesem Winter das neue Santa’s Sleigh Flight VR-Erlebnis. Die filmische

360°-Virtual-Reality-Tour nimmt Besucher mit auf einen virtuellen

Schlittenflug über Lappland, durch Nordlichter und zur Werkstatt des

Weihnachtsmanns. Sobald sich der Schlitten in Bewegung setzt, spürt

man, wie der Wind die Wangen streift und hört die Glöckchen leise klingen.

Das Erlebnis im Santa’s Gift House ist für Gäste von 3 bis 99 Jahren

geeignet und sorgt bei Familien, Paaren und Alleinreisenden für unvergessliche

Momente.

01 San Pedro de Atacama.

02 Das Weihnachtsmanndorf

in Rovaniemi.

03 Eine leuchtende Straßenparade

beim Taiwan Lantern Festival.

04 Orchideenschönheit auf der Messe.

TAIWAN:

FASZINIERENDES

LEUCHTEN UND

ORCHIDEEN-PRACHT

04

Lichtkunst, Kultur und Innovation: Im März verwandelt das Taiwan

Lantern Festival Chiayi County in ein leuchtendes Gesamtkunstwerk.

16 thematische Laternenzonen, spektakuläre Drohnenshows und interaktive

Installationen verbinden Tradition mit moderner Medientechnik.

Highlight ist die Hauptlaterne „Alishan, Veiled in Luminous Mist“. Zum

ersten Mal wurde 2026 parallel die Orchideenmesse mit der Flower Technology

Exhibition kombiniert. Sie präsentieren – von Weltklasse‐Züchtungen

bis hin zu technologischen Innovationen – die Vielfalt der taiwanesischen

Blumenindustrie.

02

03

4


01 Der Merlion, ein Mischwesen aus Löwe und Fisch,

steht für Stärke und die Verbundenheit zum Meer.

02 Zwei Architektur-Ikonen im Blick:

Marina Bay Sands und ArtScience Museum.

03 Parkanlage der Extraklasse:

Gardens by the Bay mit drei

der insgesamt 18 Supertrees.

SINGAPUR

STOPOVER IM GARTEN EDEN

Singapur

Stopover

Hotelempfehlungen

Singapur als „City in the Garden“, eine Stadt

im Garten Eden – diese Vision hatte bereits der

Übervater des südostasiatischen Stadtstaates,

Lee Kuan Yew, in den 1960er-Jahren. Tatsächlich

ist es gelungen, Urbanität und Natur miteinander

zu verbinden und internationale Maßstäbe

in der Stadtplanung zu setzen. Singapur ist eine

tropische Gartenstadt: Es grünt scheinbar überall,

auf und zwischen den Wolkenkratzern, ja sogar

an den Wänden.

Singapur wirkt wie eine Mischung aus Dubai,

Las Vegas und New York – ein Spielplatz für die

Architekten dieser Welt, die sich rund um die

Mündung des Singapore River austoben. Und

während der Merlion, das gut acht Meter hohe

01

Mischwesen aus Fisch und Löwe und Wahrzeichen

der Stadt, unbeeindruckt sein Wasser ins

Becken speit, drängen sich immer mehr Hochhäuser

auf der aufgeschütteten Marina Bay.

Dort haben die Stars der Architekturszene wie

Daniel Libeskind, Zaha Hadid, Moshe Safdie

und Norman Foster ihre Visionen in Beton gegossen

und Architektur-Ikonen geschaffen. Der

dreibeinige Hotelkomplex Marina Bay Sands

mit dem scheinbar endlosen Pool auf dem Dach

zählt zu den meistfotografierten Gebäuden der

Welt. Ebenso fotogen: Das ArtScience Museum,

das auf Stelzen über einem Lotusblütenteich

schwebt, und die 280 Meter lange „Helix“-Fußgängerbrücke,

die zum Theaterzentrum Esplanade

führt. Dessen Form erinnert an die populäre

„Stinkfrucht“ Durian.

Großgeschrieben wird dabei Nachhaltigkeit. Der

„Singapore Green Plan 2030“ der Regierung

hat Klimaneutralität zum Ziel und sorgt unter

anderem dafür, dass rund eine Million Bäume

gepflanzt werden. Apartmentkomplexe wie Sky

Ville@Dawson in Queenstown beweisen, dass

gezielte Begrünung des urbanen Raums die

Lebensqualität steigert. Wer sich selbst ein Bild

machen will: Der Dachgarten in der 47. Etage ist

öffentlich zugänglich. Ein weiteres Beispiel ist

das Oasia Hotel Downtown in Singapur. Mit einer

grünen Fassade und einem vertikalen Garten

strahlt das Hotel eine lebendige und erholsame

Atmosphäre aus.

Ein grünes Ausrufezeichen setzen auch die „Gardens

by the Bay“ – der mehr als 100 Hektar große

Park ist mit Flower Dome und Cloud Forest

eine der beliebtesten Attraktionen Singapurs.

Besonders imposant sind die Supertrees. 25 bis

50 Meter hoch sind diese begrünten Kunstwerke,

die allabendlich bei kostenlosen Licht- und

Klangshows in Szene gesetzt werden. Dabei sind

sie nicht nur wunderbar anzuschauen, sondern

dienen auch als Regenwasserspeicher und Solarstromlieferanten.

02

03

5


meinREISE

01

Moment

BOLIVIEN: ZWISCHEN ANDEN UND AMAZONAS

„Mein Lieblingsziel in Südamerika!“, sagt Karl-Heinz

Milter, Product Manager Pacific & South America

bei Karawane. „Bolivien ist ein unterschätztes

Reiseziel, denn es vereint alles, was der Kontinent

bietet – ein Superlativ folgt auf den anderen.“ Dazu

sind Infrastruktur sowie Hotelstandards gut und das

Land ist noch weitgehend unberührt vom Massentourismus.

Stau? Gedrängel? Nicht hier. Gerade

im Hochland sind Reisende oft nur mit Fahrer und

Guide unterwegs.

Tiefland mit tropischer Natur und Wasserfällen

Off the beaten track liegt etwa das Tiefland im Osten,

das zwei Drittel der Landesfläche ausmacht.

Die Region ist außerhalb der Metropole Santa Cruz

kaum besiedelt. Südwestlich der Stadt liegt das Refugio

Los Vulcanes in einem Tal mit üppiger Vegetation

– umgeben von bewachsenen Bergkegeln,

tropischem Regenwald und kristallklaren Flüssen.

Wanderungen führen in die Berge und zu Wasserfällen,

in denen auch gebadet werden kann.

Reiseexperte Karl-Heinz Milter

ist begeistert von einmaligen Landschaften,

die man nirgendwo sonst auf der

Welt erleben kann

„BOLIVIEN IST

MEIN LIEBLINGSZIEL

IN GANZ

SÜDAMERIKA!“

Auf den Spuren der Dinosaurier

Der Torotoro Nationalpark ist ein Dorado für Dinosaurierfans:

Gut erhaltene fossile Spuren, Karstformationen,

Höhlen, Canyons und prähistorische Felsmalereien

prägen das Bild. „Ein absolut lohnender

Stopp – auch wenn der Nationalpark etwas abseits

liegt“, so Milter. Ein weiterer Geheimtipp ist Tupiza

im Süden des Altiplano. Die karge Berglandschaft

überrascht mit intensiven Rot- und Ockertönen

sowie bizarren Felsformationen. „Das muss man

selbst sehen!“, schwärmt Milter.

Wo Himmel und Erde verschmelzen

Der über 10.000 km² große Salar de Uyuni ist die

größte Salzpfanne der Welt. Das Hochland lässt sich

nur mit lokalem Fahrer erkunden. In der Regenzeit

zwischen Dezember und Mai ist der Uyuni nicht befahrbar,

doch im Juni können verbliebene Wasserflächen

für eindrucksvolle Spiegelungen sorgen.

Strahlend weißes Salz, blauer Himmel und graue

Vulkangipfel bilden spektakuläre Kontraste.

02 03 04

6


05 06

Jede Lagune ist ein Juwel

Die Laguna Colorada leuchtet auf 4.278 Metern

in einer auffälligen roten Färbung, die von einer

Algenart und vom Mineralstoffgehalt des Wassers

hervorgerufen wird. Dazu sorgen rosa Flamingos,

die dort in großer Zahl leben, für Akzente. Weitere

Farbspiele, an denen man sich nicht sattsehen

kann, bieten die Laguna Verde in Türkis, die weiße

Laguna Blanca und die herzförmige Laguna Honda.

Nicht umsonst trägt eine Region im Nationalpark

Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa

auch den Namen Salvador-Dalí-Wüste.

Auf dem 6.000 Meter hohen Vulkan

„Wir bekommen immer wieder Anfragen von Kunden,

die mal auf einem 5.000er oder 6.000er stehen

wollen – das war auch für mich ein Traum!“, so

Milter. Der Vulkan Uturuncu – er misst genau 6.008

Meter – ist in der Regel fast schnee- und eisfrei und

technisch einfach zu besteigen. Was man allerdings

unterschätzt, ist die Kälte: „Wir hatten acht Lagen

Kleidung und drei Paar Handschuhe übereinander –

und ich war um jede einzelne Schicht froh.“

Koloniales Erbe und lebendige Gegenwart

Boliviens Geschichte und Gegenwart zeigen sich

eindrucksvoll in Städten wie Sucre, Potosí und La

Paz. Während Sucre mit der am besten erhaltenen

kolonialen Altstadt beeindruckt, verdankte Potosí

seinen einstigen Weltruhm den reichen Silbervorkommen

des Cerro Rico: Im frühen 17. Jahrhundert

zählte die auf 4.100 Metern gelegene Stadt zu den

größten der Welt. Der Wohlstand beruhte jedoch

auf einer blutigen Vergangenheit, wie die Casa de

la Moneda zeigt. Einen Kontrast dazu bildet das

historische Hotel Museo Cayara, das Einblick in das

Leben wohlhabender Minenbesitzer gibt. Moderne

Facetten ergänzt La Paz, der höchstgelegene Regierungssitz

der Welt, dessen Seilbahnen spektakuläre

Ausblicke auf die von Bergen umschlossene Millionenstadt

bieten.

01 Karl-Heinz Milter genießt

die Aussicht im Torotoro

Nationalpark.

02 Amboró Nationalpark.

03 Unterwegs auf dem

Salar de Uyuni.

04 Straßenhändler in La Paz.

05 Karsthöhle im

Torotoro Nationalpark.

06 Sonnenuntergang auf

dem Salar de Uyuni mit

Wasserspiegelung.

07 Flamingos in der Laguna

Colorada.

07

Die große Bolivien-

Rundreise

Rundreise

23 Tage

ab/bis Santa Cruz

webcode 198385

Die Höhepunkte

Boliviens

Rundreise

10 Tage ab Sucre

bis La Paz

webcode 70662

7


GORILLA-

Na turs chutz

UGANDA

TRACKING

EINZIGARTIGE NATURERLEBNISSE

IN OSTAFRIKA

01 03

Freiheit, Wildnis und Nähe zur Natur –

auf einer 15-tägigen Selbstfahrertour von

Karawane Reisen zeigt sich Uganda von

seiner ursprünglichsten, aber auch persönlichsten

Seite. Ein besonderes Highlight

ist dabei das sogenannte Gorilla-

Tracking, bei dem Reisende Auge in Auge

mit den „sanften Riesen“ im Regenwald

Zeit verbringen.

02

Uganda trägt den Beinamen „Perle Afrikas“

nicht ohne Grund. Das ostafrikanische Land

vereint auf kleinem Raum eine landschaftliche

Vielfalt, wie man sie sonst auf einem ganzen

Kontinent sucht: tropische Regenwälder,

Savannen, schimmernde Kraterseen, Nebelwälder

und die schneebedeckten Gipfel des

Ruwenzori-Gebirges. Hier spürt man noch den

„Atem“ Afrikas – rau und ungeschminkt, aber

zugleich voller Wärme und Lebensfreude. Dabei

ist Uganda kein Land für Schnellreisende,

sondern für Entdecker, die sich idealerweise

mit einem Geländefahrzeug fortbewegen, um

noch in die verstecktesten Winkel vordringen

zu können. Deshalb gilt es, seine Reise gut zu

planen. Hier kommen unsere erfahrenen Reiseexpertinnen

und -experten ins Spiel: Vorgebuchte

Lodges, eine 24-Stunden-Notfallbetreuung

und eine sorgfältig ausgearbeitete Route

schaffen Sicherheit und Freiraum zugleich. So

03

wird aus der Selbstfahrerreise kein Wagnis, sondern

eine Einladung, Afrika mit eigenen Augen

zu sehen – unabhängig, flexibel und intensiv.

Ugandas Nationalparks erkunden

Der Weg einer von Karawane Reisen besonders

empfohlenen Route führt zunächst in den

Murchison-Falls-Nationalpark, wo der Nil sich

tosend durch eine enge Felsschlucht zwängt

und dann in die Weite der Savanne übergeht.

Den namensgebenden Wasserfall mit seiner

Tierwelt aus der Nähe zu sehen, ist eines der

absoluten Highlights des größten Nationalparks

des Landes. Hier begegnet man zu Land Elefanten,

Giraffen und Löwen, während sich auf einer

Bootsfahrt Flusspferde und Nilkrokodile zeigen

und Eisvögel ihre Kreise über den Ufern ziehen

– ein Sinnbild für das Zusammenspiel von Kraft

und Gelassenheit, das Uganda so einzigartig

macht. Doch auch die folgenden Nationalparks

8


01 Gorilla im Bwindi-Nationalpark.

02 Geführtes Tracking durch den Regenwald.

03 Zuhause im Kibale-Nationalpark: Schimpansen.

04 Gorilla-Beobachtungen – respektvoll und intensiv.

05 Zebras im Lake-Mburu-Nationalpark.

06 Blick auf die Virunga-Vulkane.

07 Murchison Falls.

08 Claire Zaiser bei der Elefanten-Beobachtung.

04 05

Uganda auf eigene Faust entdecken

Mietwagenreise

15 Tage ab/bis Entebbe

webcode 41818

06

07

08

lassen Naturliebhabern das Herz aufgehen: Der

dichte Regenwald des Kibale Forest bietet etwa

der größten Schimpansenpopulation Ostafrikas

eine Heimat. Hier hört man die Rufe der Primaten

noch lange, bevor man sie sieht. Beim

sogenannten Schimpansen-Tracking entstehen

authentische Begegnungen mit einem Gefühl

zwischen Nähe und Respekt. Der Queen-Elizabeth-Nationalpark

bietet sich dank seines hohen

Artenreichtums derweil für „klassische“

Safaris an: Zwischen der Savanne, Kraterseen

und dem Kazinga-Kanal, der den ganzen Park

durchzieht, wälzen sich Nilpferde im Wasser,

während in der Ferne Leoparden durchs Gras

streifen. Auch Gazellen, Löwen, Warzenschweine,

Büffel und Elefanten können hier auf Pirschfahrten

angetroffen werden.

Gorilla-Tracking im Regenwald

Im Süden Ugandas, im Nebelwald des Bwindi

Impenetrable Nationalparks, verdichtet sich

die Reise zu einem emotionalen Höhepunkt.

Karawane Afrikaexpertin Claire Zaiser hat

hier einen besonderen Aktivitäten-Tipp für die

Reisenden, der auch für sie selbst einprägsam

war: „Wer nach einem außergewöhnlichen Naturerlebnis

sucht, sollte das Gorilla-Tracking

im Bwindi-Nationalpark unbedingt erleben“,

erklärt sie. „Die Wanderung kann eine Stunde

dauern oder auch vier. Sobald man die

Gorillafamilie erreicht hat, verbringt man eine

intensive Stunde mit ihr.“ Der Schutz der Tiere

steht dabei natürlich zu jedem Zeitpunkt im

Vordergrund. Rund um den Bwindi-Nationalpark

bieten sich darüber hinaus weitere außergewöhnliche

Erlebnisse an: Kulturinteressierte

lassen sich von den einheimischen Batwa zeigen,

wie diese ihre traditionellen Grashütten

bauen, während sich Abenteurer auf eine rund

achtstündige „Vulkanbesteigung“ des Mount

Sabinyo aufmachen. Wofür man sich auch entscheidet:

Am Ende der Reise bleiben garantiert

zahlreiche Eindrücke im Gedächtnis, die man

nie wieder vergisst.

9


nachgefragt

BEI GASTGEBERN

MIT HERZ FÜR

DOWNUNDER

Discover Australien

Rundreise

ab Melbourne bis Brisbane

webcode 212103

01

10

Daniela Gailer

–––––––

QUICK-FACTS

Lieblingsort im Land:

Die Kimberley Region

& Lord Howe Island.

Lieblingsessen:

Seafood.

Ein Geruch, der dich sofort

an Australien erinnert:

Lemon Myrtle.

Dein Motto für Reisen:

Reisen ist leben.

Gegenstand, der auf keiner

Tour fehlen darf:

Kamera.

Australien und Neuseeland sind Sehnsuchtsziele

voller Kontraste: rote Wüsten

und türkisfarbene Küsten, uralte Kulturen

und moderne Lebensart, grenzenlose Weite

und überraschende Nähe. Wer diese Länder

wirklich erleben möchte, braucht Menschen

vor Ort, die sie nicht nur kennen, sondern

leben. Genau dafür stehen Daniela Gailer

und Philipp Schacht von Terra Nova Tours

– zwei erfahrene Partner von Karawane

Reisen.

Wer seid ihr und wie würdet ihr

euch selbst beschreiben?

Daniela: Ich bin die Geschäftsleiterin bei Terra

Nova Tours in Sydney. In drei Worten gesagt:

Empathisch, diszipliniert und durchsetzungsstark.

Eigenschaften, die man in dieser Branche

definitiv braucht. Meine Leidenschaft fürs Reisen

begann früh. Ich habe Tourismusmanagement in

Deutschland studiert und viele Jahre bei einem

Reiseveranstalter gearbeitet. Eigene Reisen und

berufliche Erfahrung haben mich schließlich

nach Australien geführt.

Philipp: Ich bin geschäftsführend in Christchurch

tätig. Sarkastisch, detailversessen und – sagen

wir – bedingt unkompliziert treffen es bei mir

gut. Aber genau das hilft vermutlich, wenn man

Reisen perfekt organisieren will. Ich bin Quereinsteiger

und seit rund acht Jahren in der Branche.

Ein Freund fragte mich damals, ob ich sein Nachfolger

bei Terra Nova Tours werden möchte.

Wie haben Australien und Neuseeland

euer Herz erobert?

Philipp: Das war ein Prozess. Sechs Jahre, um genau

zu sein. Der Moment kam nach dem ersten

Mal auf dem Keppler Track nach mehreren Tagen

Wandern, einfachen Hütten, wenig Gepäck. Im

Anschluss wusste ich: Hier gehöre ich hin.

Daniela: Schon bei meiner ersten längeren Reise.

Die Weite, die unglaubliche Natur und diese entspannte

Lebensart – ich wusste schnell, dass ich

hier leben möchte.

Neuseeland gilt als Paradies für Outdoor-

Fans. Was macht es für dich so besonders?

Philipp: In Christchurch bist du in 20 Minuten in

einer komplett anderen Welt. Und egal, ob Wan-


dern, Surfen oder Radfahren – hier findet jeder

eine Aktivität, die zum eigenen Lebensstil passt.

Ein „Must Do“: einen drei‐ oder viertägigen Hike

machen, in unbewirteten Hütten schlafen und

nur das Nötigste bei sich haben. Viel mehr geht

nicht. Ideal ist die West Coast, da man hier in der

Regel nur wenigen Menschen trifft.

Was fasziniert dich am meisten an

Australien – die Landschaften, die Kultur

oder die Menschen?

Daniela: Die Kombination aus allem, aber besonders

die Vielfalt der Landschaften und die offene,

freundliche Art der Menschen. Absolut einzigartige

Erlebnisse bleiben für mich das Outback

und das Rote Zentrum mit Uluru – zweifellos das

„Must see“ für jeden Reisenden.

01 Die Bungle-Bungles in der Kimberley-Region.

02 Hiking im Abel Tasman Nationalpark.

Naturwunder

Neuseelands

Rundreise

ab/bis ab Auckland

oder Christchurch

webcode 136073

Was bedeutet für euch gutes Reisen

und wie schafft ihr es, Reisen authentisch

und zugleich reibungslos zu gestalten?

Philipp: Gutes Reisen bietet unvergessliche Momente,

die einen ein Leben lang begleiten. Wir

achten auf richtige Mischung von Kultur, Begegnungen,

Komfort und ein faires Preis-Leistungs-

Verhältnis. Wichtig ist, immer auf der Suche nach

etwas Neuem zu sein! Und ein Team, das bereit

ist, für jeden Gast jederzeit die Extrameile zu

gehen.

Daniela: Dem kann ich nur zustimmen. Dazu gehören

echte Begegnungen und das Gefühl, dass

im Hintergrund alles perfekt organisiert ist. Das

geht nur mit sorgfältiger Planung, lokaler Expertise

und persönlicher Betreuung vor Ort. Dabei

stehen Qualität und Individualität immer an erster

Stelle.

Was macht Terra Nova Tours einzigartig?

Daniela: Unsere Arbeit ist sehr abwechslungsreich,

von Tourplanung über Kundenkommunikation

bis zur Organisation vor Ort. Einzigartig

sind unser lokales Wissen und die persönliche

Betreuung deutschsprachiger Gäste.

Philipp: Und unsere Organisation. Wir überlassen

nichts dem Zufall. In der Saison ist unsere Arbeit

ähnlich wie in anderen Büros. Außerhalb der Saison

wird es kreativ: neue Ideen, neue Routen,

neue Orte – das ist der große Spaß.

Was schätzt ihr an der

Zusammenarbeit mit Karawane Reisen?

Daniela: Professionalität, Vertrauen und die gemeinsame

Leidenschaft fürs Reisen. So können

wir vor Ort alles perfekt umsetzen. Und unsere

Gäste wissen, dass auf beiden Seiten jemand für

sie da ist.

Philipp: Absolut. Ohne Karawane wäre eine so

kompetente Beratung und persönliche Betreuung

in Deutschland nicht möglich. Der Mehrwert

02

für unsere Gäste sind Sicherheit und Verlässlichkeit

– besonders, wenn es kurzfristig zu Störungen

wie Flugplanänderungen kommt.

Gab es Begegnungen, die euch

besonders berührt haben?

Philipp: Das sind viele. Sehr besonders sind die

Momente, wenn Gäste uns ihre Dankbarkeit zeigen,

weil wir ihnen in persönlichen Krisensituationen

rund um die Uhr zur Seite standen.

Daniela: Mich berührt immer wieder, wenn Gäste

Australien neu entdecken.

Zum Schluss: Eure Tipps

Daniela: Ich empfehle, sich ausreichend Zeit zu

nehmen, die Natur zu respektieren und abseits

der bekannten Wege zu reisen. Früh planen – so

sind verschiedene Regionen gut kombinierbar.

Philipp: Ich persönlich würde immer den April bevorzugen.

Es wird zwar früher dunkel, aber dafür

ist es ruhiger, weniger hektisch und das gepaart

mit stabilem Herbstwetter. Der „Indian Summer“

in Otago ist unschlagbar. Und: Weniger ist mehr

– lieber eine Region intensiver erleben als zu viel

auf einmal.

Philipp Schacht

–––––––

QUICK-FACTS

Lieblingsort im Land:

Abel Tasman Park außerhalb der Saison

= quasi ohne Touristen.

Lieblingsessen:

Bandnudeln mit Olivenöl & frischen Trüffeln.

Ein Geräusch, das dich sofort

an Neuseeland erinnert:

Der Ruf vom Magpie Vogel.

Dein Motto für Reisen:

Weniger ist mehr.

Gegenstand, der auf keiner

Tour fehlen darf:

Meine Aeropress Kaffeemaschine.

11


Island

UNTERWEGS IM LAND DER ELEMENTE

Island ist kein Reiseziel im klassischen Sinn. Es

ist ein Gefühl. Ein Land, das mit jeder gefahrenen

Kurve überrascht und dessen Landschaften

wirken, als hätten Feuer, Eis, Wasser und

Wind gemeinsam beschlossen, etwas Einmaliges

zu erschaffen. Wer Island mit

dem eigenen Mietwagen entdeckt,

erlebt diese Intensität besonders

unmittelbar – frei, flexibel und

ganz nah an der Natur.

Wenn Natur zur

Hauptdarstellerin wird

Schon wenige Kilometer nach

Reykjavík öffnet sich eine

Welt, die ursprünglich und von stiller Schönheit

ist. Dampfwolken steigen aus der Erde,

während nur wenig entfernt Gletscherzungen

über schwarze Lavafelder gleiten. Der berühmte

Goldene Kreis zeigt eindrucksvoll, wie dicht in

Island die Naturwunder beieinanderliegen: der

historisch bedeutsame Nationalpark Þingvellir,

sprudelnde Geysire und tosende Wasserfälle,

deren Kraft man sofort spürt.

Entlang der Südküste wird das Landschaftsbild

noch dramatischer: Wasserfälle stürzen vor

moosbewachsenen Felsen in die Tiefe, weite

Sanderflächen erinnern an Mondlandschaften

und schwarze Strände bilden einen faszinierenden

Kontrast zum Atlantik. Besonders eindrucksvoll

ist der Moment, wenn Eisberge in

der Gletscherlagune Jökulsárlón langsam dem

Meer entgegentreiben – ein stilles Schauspiel

von zeitloser Schönheit.

Der Norden, der Osten und die

leisen Entdeckungen

Weiter nördlich verändert sich Island erneut.

Rund um den Mývatn-See prägen Vulkankrater,

bizarre Lavaformationen und dampfende

Solfataren die Landschaft. Hier zeigt sich die

geothermale Kraft der Insel besonders eindrucksvoll.

Der mächtige Dettifoss, einer der

wasserreichsten Wasserfälle Europas, lässt

selbst erfahrene Reisende staunen – ein Moment,

der ehrfürchtig macht.

Doch Island offenbart seine Magie nicht nur

an bekannten Sehenswürdigkeiten. Oft sind es

die kleinen, unerwarteten Augenblicke entlang

der Straße: ein abgelegener Fjord im Osten, in

dessen Wasser sich die Berge spiegeln, ein einsamer

Strand, an dem nur der Wind Spuren im

Sand hinterlässt, oder eine Farm, auf der man

mit herzlicher Selbstverständlichkeit willkommen

geheißen wird. Wer Zeit mitbringt und abseits

fährt, entdeckt ein Island, das leise berührt

und lange nachwirkt.

Einmalige Erlebnisse zwischen

Hochland und heißen Quellen

Besonders eindrucksvoll zeigt sich Island im

Hochland – einer der letzten nahezu unbewohnten

Regionen Europas. Endlose Hochebenen,

Flüsse ohne Brücken und eine ursprüngliche

Wildnis prägen diese raue Welt. Dazwischen erheben

sich die berühmten Rhyolithberge, deren

vulkanische Gipfel in Gelb, Rot, Rosa und Grün

leuchten. Dieses einzigartige Farbenspiel entsteht

durch Schwefel- und Eiseneinschlüsse im

sauren Rhyolithgestein sowie durch den feinen

Moosbewuchs – ein Naturschauspiel von beinahe

surrealer Schönheit. Nach solchen Tagen

wirkt ein Bad in einer natürlichen heißen Quelle

wie ein Geschenk: im warmen Wasser entspannen,

während kalte Luft aufsteigt und das

Licht der tief stehenden Sonne die Landschaft

vergoldet.

12

Klassisches Island

Mietwagenreise

ab/bis Deutschland

webcode 32553

01


01 Gehören zu jeder Islandreise dazu: Papageitaucher.

02 Der Seljalandsfoss leuchtet im Abendlicht.

03 Reykjavík: Skulptur eines Wikingerboots.

04 Eis auf dem Gletschersee Jökulsárlón.

05 Hochland: Während in den Höhenlagen noch

Schnee liegt, leuchtet das Moos am Bachlauf.

06 Ein Ausbruch des mächtigen Geysirs Strokkur

ist ein unvergleichliches Erlebnis.

04

Island im eigenen Rhythmus

Island lässt sich nicht „abhaken“. Es will erfahren

werden – im eigenen Tempo, mit Zeit für

spontane Stopps und Entdeckungen. Genau

das macht eine Selbstfahrerreise so besonders.

Vorgeplante Routen sorgen für Sicherheit und

Komfort, während sich unterwegs genug Freiraum

für individuelle Momente öffnet: ein

längerer Spaziergang, ein spontaner Abstecher

oder einfach das Verweilen an einem Ort, um

die Natur bewusst wahrzunehmen.

Am Ende bleiben mehr als die Eindrücke spektakulärer

Landschaften. Island hinterlässt Bilder,

Geräusche und Stimmungen, die nachhaltig

präsent bleiben. Es ist dieses Zusammenspiel

aus Freiheit, Naturgewalt und Schönheit, das

jede Reise mit dem Mietwagen zu einem ganz

persönlichen Abenteuer macht – und zu einer

Geschichte, die man immer wieder erzählen

möchte.

02

05

06

03

13


Wälder, Seen und

französisches Flair

Mietwagenreise

ab/bis Toronto

webcode 118176

01

Hotspot für Foodies

TORONTO

WELTOFFEN UND KUNSTSINNIG – KANADAS GRÖSSTE STADT

AM LAKE ONTARIO IST EINE GENUSSMETROPOLE

Die Schlange vor der „Carousel Bakery“ im

St. Lawrence Market ist lang. Schließlich werden

hier preisgekrönte Peameal-Bacon-Sandwiches

verkauft. Die belegten Brötchen – gefüllt

mit saftigen, in Maismehl gewendeten Schinkenscheiben

mit hausgemachtem Pfeffersenf

– haben Kultstatus. Doch die Wartezeit ist nicht

verloren. In jeder Richtung gibt es etwas zu entdecken:

Seit 1803 verkaufen Ontarios Bauern

und Fischer hier ihre Waren – nirgendwo sonst

in Toronto gibt es ein ähnliches Angebot an

Käse-, Wurst-, Back- und Fischspezialitäten.

Mehr als 120 Stände verbergen sich hinter den

gusseisernen Toren des markanten Backsteingebäudes

und in dem quirligen Gewimmel verbreiten

sich verlockende Düfte. Bruce Bell führt

im Rahmen seiner Kulinarik-Tour zu besonderen

Produzenten – mal wird eine Tarte gekostet,

mal am berühmten Ontario-Eiswein genippt.

Vor der „Carousel Bakery“ erzählt Bruce vom

friedlichen Miteinander der 200 Ethnien in der

Stadt. „Wenn du über die Straßen spazierst,

dann hörst du unterschiedlichste Sprachfetzen.

Aber alle fühlen sich als Kanadier.“ Das spiegelt

sich auch in der Kulinarik wider. Etwa im Distillery

District, der von der einst größten Whiskey-

Destillerie des britischen Empires zur beliebten

Ausgehmeile mutierte. Lokale in alten, modern

umgebauten Fabrikhäusern, Musikkneipen und

Galerien sind Besuchermagnete. In den Kopf-

02 03

14


01 Blick von Ward‘s Island auf die Skyline.

02 „Mona Lisa“-Mural in Kensington Market.

03 Ein zentraler Anziehungspunkt: Distillery District.

04 Der CN Tower ist Torontos Wahrzeichen.

05 Das markante Gooderham Building

wurde 1891 erbaut.

SO SCHMECKT KANADA

steinpflaster-Gassen können sich Einheimische

wie Besucher auf engem Raum einmal rund um

den Globus futtern.

Ebenso interessant für Feinschmecker ist der

unkonventionelle und für seine viktorianischen

Häuser und Hippie-Läden bekannte Stadtteil

Kensington Market. Der Foodblogger Jusep

Sim, Gründer von „Chopsticks & Forks“, meint:

„Die trendigen Bars, Cafés und internationalen

Restaurants reichen von zwanglos bis gehoben

und umspannen die ganze Welt.“ Daher lautet

das Motto seiner Foodie-Tour: „Acht Länder

aus fünf Kontinenten“. Den Asia-Part erfüllt das

„Tibet Café“ mit den nach Juseps Meinung besten

Momos der Stadt – eine Art gefüllter Teig-

04

knödel mit hausgemachter scharfer Soße. Eher

deftige (Braten-)Soße wartet dann bei „Fresco

Fish & Chips“. „Ihr seid nicht in Toronto gewesen,

wenn ihr nicht Poutine probiert habt! Die

labbrige Pommes-Käse-Spezialität entstand

zwar in Québec, hat sich aber zum heimlichen

Nationalgericht entwickelt.“

Die Fastfood-Leckerei gibt es an jeder Ecke –

auch in Ossington: Im Westen der Queen Street

gedeiht eine besonders vielseitige Kunst- und

Restaurantszene. Sichtbar wird das auch an

jeder Menge Graffiti an den Mauern, was zum

Ruf Torontos als weltbeste Street-Art-Location

beiträgt. Kulturell bietet die Stadt aber auch

Schwergewichte, allen voran das Royal Ontario

Museum, mit sechs Millionen Exponaten eines

der größten Museen Nordamerikas, und die

nicht minder bekannte Art Gallery of Ontario.

Den besten Überblick über die Metropole bietet

der CN Tower. Das Wahrzeichen, das in diesem

Jahr 50. Jubiläum feiert, ist 553 Meter hoch.

Also nichts wie rauf! Adrenalinjunkies haben

nur Augen für den „EdgeWalk“, bei dem sie mit

Seilen verankert auf 356 Metern über dem Boden

an der Turmaußenkante entlangspazieren.

Alle anderen erfreuen sich einfach so an der

1a-Fernsicht bis zu den Niagarafällen. Selbst bei

Bewölkung lohnt der Blick hinunter zur schönen

Waterfront – samt Hafen, Cafés und Restaurants.

Zum Essen muss indessen niemand gleich

wieder in den Fahrstuhl steigen, das geht auch

im sich langsam drehenden „360 The Restaurant

at the CN Tower“. Dort speisen Gäste maximal

erhaben über der Stadt – und das nicht

nur auf geografisch, sondern auch kulinarisch

hohem Niveau. l

Ahornsirup gehört traditionell auf den Frühstückstisch

zu Pancakes oder Waffeln. Doch

auch herzhafte Speisen lassen sich damit verfeinern

– wie ein gutes Olivenöl rundet ein Schuss

Ahornsirup jedes Gericht ab. Kanada zählt zu

den weltweit größten Produzenten von Blaubeeren.

Die Früchte werden vielfältig verwendet

– von Blaubeer-Buttermilch-Muffins, Pancakes

und Blaubeer-Streuselkuchen bis hin zu

Ziegenkäse-Blaubeer-Quiche.

Poutine ist das Wohlfühlessen der Kanadier

schlechthin: Knusprige Pommes frites, Bratensauce

und – besonders wichtig – Cheese Curds.

Diese Käsebruchstücke entstehen bei der Herstellung

von Cheddar.

05

Süße Mürbteig-Törtchen gefüllt mit Butter,

braunem Zucker, Ahornsirup und Ei – das

beliebte kanadische Dessert Butter Tart ist

durchaus reichhaltig. Eine knusprige Kruste bedeckt

die karamellisierte Füllung der sündhaft

leckeren kleinen Törtchen.

Ketchup-Chips? Das klingt ähnlich verwegen

wie die englische Salt & Vinegar-Variante. Die

würzigen, tomatigen Kartoffelchips sind in Kanada

in jedem Supermarkt-Regal zu finden.

15


Zauberhaftes

Namibia

Jubiläumsreise

ab/bis Frankfurt

webcode 43494

01

01 Löwen in freier Wildbahn sind

immer ein beliebtes Fotomotiv.

02 Die Karawane Reisegruppe im Deadvlei.

03 Pirschfahrten in der Kalahari-Savanne.

04 Zebras und Gnus trifft man häufig

gemeinsam an Wasserlöchern.

05 Susanne Albrecht in den roten

Sanddünen von Sossusvlei.

06 Die unendliche Weite der Namib-Wüste

fasziniert immer aufs Neue.

02

03

16

04

05


Zauberhaf tes

Namibia

„Löwen? Die können immer in der Nähe sein!“

Was begeistert Sie ganz besonders an Namibia?

Susanne Albrecht muss nicht lange überlegen:

„Die schier unendliche Weite!“ Namibia vereint

zwischen dem Atlantik im Westen und der

Kalahari im Osten majestätische Dünen, reizvolle

Wüstenlandschaften und eine vielfältige

Tierwelt. Auf dieser Reise begleiteten Georg

Albrecht und seine Frau Susanne eine Kleingruppe

mit 16 Gästen. Beide haben eine enge

Bindung zu Namibia – Georg durch zahlreiche

Reisen mit seinem Vater und Susanne durch ihre

Arbeit in den 90er Jahren für einen lokalen Reiseveranstalter.

Unterwegs im Herzen Namibias

Mit dabei war Führer Rene, der während der

Rundreise viel Wissenswertes über geschichtliche

Dinge sowie Flora und Fauna vermittelte,

und der versierte Fahrer Josie. Er hatte einen

sehr wichtigen Job, denn die Entfernungen sind

nicht zu unterschätzen. Zwar verbessert sich die

Infrastruktur im Land stetig, aber oft kommt

man auf Schotterpisten nicht so schnell voran.

Deshalb nutzte die Gruppe gerne jede Gelegenheit

für kurze Wanderungen: „Wir erkundeten

den bis zu 30 Meter tiefen Sesriem-Canyon des

Tsauchab-Flusses, spazierten über das Deadvlei

– eine Salzpfanne mit sehr fotogenen abgestorbenen

Bäumen – und umrundeten auch einen

Staudamm im Otjiwa Wildreservat zu Fuß“, so

Susanne Albrecht.

Von roten Dünen bis zur Atlantikküste

Zunächst ging es von Windhoek aus Richtung

Süden. Bereits da gab es erste Tiere zu entdecken,

am westlichen Rand der Kalahari dann

Zebras und Giraffen. „Die Savanne mit kleinen,

rötlich schimmernden Sanddünen ist einzigartig“,

schwärmt Susanne Albrecht. Besonders

faszinierend ist die Stimmung im Morgen- und

Abendlicht.

Unbedingt früh aufstehen! Auch beim Besuch

der bis zu 300 Meter hohen Dünen des Sossusvlei,

die als Teil des Namib-Sandmeers zum

UNESCO-Welterbe zählen. Im Licht der aufgehenden

Sonne ist der Kontrast zu den scharfen,

dunklen Schatten besonders groß.

Die nächste Station war Swapokmund. 1892

von deutschen Kolonisten am Atlantik gegründet,

bietet die Stadt Palmenalleen, Parkanla-

06

17


gen, historische Gebäude und ein erfrischendes

Klima. Eine Bootstour in der Walvis Bay führte

durch die Gewässer der Lagune bis zum Pelican

Point. Eine große Robbenkolonie, Kormorane

und Delfine waren aus nächster Nähe zu beobachten.

„An Bord gab es einen Imbiss mit

frischen Austern aus der Walvis Bay – das hat

uns allen gut gefallen!“, beschreibt Susanne Albrecht

das edle Ambiente auf dem Schiff.

hat man eine Wassertränke im Blick, die häufig

von Antilopen besucht wird. „Während einer

Sundowner-Fahrt haben wir nicht nur Giraffen

und Vögel wie die gut getarnten Riesentrappen

gesehen, sondern auch zwei Breitmaulnashörner!“,

erinnert sich Susanne Albrecht. Den Sonnenuntergang

genoss die Gruppe mit Snacks

und gekühlten Getränken an einem Aussichtspunkt

mitten in der Savanne.

01

Die Geschichte Namibias ist sehr spannend

und umfasst Felsgravuren der Ureinwohner,

Architektur der deutsch geprägten Südwesterzeit

und natürlich die moderne Gegenwart.

Einen Einblick in die Kultur der Nama bot ein

Konzert des Huisen Cultural Choir: Die Schülergruppe

führte traditionelle Lieder und Tänze

auf. Stickereien, Batiken, Schmuck und andere

kunsthandwerkliche Produkte stellt das Projekt

Penduka im Township Katutura her, einem

Stadtteil der Hauptstadt Windhoek. Es ermöglicht

Frauen, ihre Familien zu ernähren.

Tierbegegnungen zwischen

Little Five und Big Five

Was wäre eine Afrika-Reise ohne Wildtiere?

Bei einer Wüstentour in der Namib lernte die

Gruppe die Little Five kennen: Dazu zählen der

Palmato Gecko, das Namaqua Chamäleon, die

Sidewind Schlange, die Düneneidechse und die

„tanzende weiße Dame“, eine Spinnenart. Dank

des Nebels, der vom kalten Atlantischen Ozean

regelmäßig heranrollt, leben viele Tiere im Dünengürtel

an der Küste.

Auch der Etosha-Nationalpark gehört zum Programm.

An drei Tagen starteten Pirschfahrten

auf den Spuren der Big Five. „Einmal hatten wir

die Wasserstelle Okaukuejo schon passiert, als

unser Fahrer die Info bekam, dass wir wenden

sollen“, erzählt Susanne Albrecht. Plötzlich waren

Giraffen, Elefanten und Zebras beim Trinken

zu beobachten. Auch Löwen sah die Gruppe:

spielende Jungtiere und später noch ein Rudel

mit Männchen ziemlich nahe am Fahrzeug. Susanne

Albrecht: „Aussteigen ist in den Nationalparks

aus Sicherheitsgründen nicht möglich

– ein Löwe kann immer in der Nähe sein!“

Weitere eindrucksvolle Beobachtungen waren

in der Otjiwa Safari Lodge möglich, die zwischen

Etosha und Windhoek liegt und 12.000 Hektar

Land umfasst. Von der Terrasse des Restaurants

Besondere Orte und

kulinarische Erinnerungen

Die Unterkünfte wie die Otjiwa Safari Lodge

trugen fraglos zum Reiseerlebnis bei: So befindet

sich die Vingerklip Lodge im Damaraland

in der Nähe des bekannten Vingerklip (Fingerklippe),

einer 35 Meter hohen Steinformation.

In Windhoek begeisterte das Hotel Heinitzburg,

das 1914 vom Grafen von Schwerin erbaut

wurde. Im Felsenkeller – dem größten privaten

Weinkeller in Namibia – lagern sorgfältig ausgesuchte

südafrikanische Weine. Tatsächlich sind

in der Hauptstadt der ehemaligen Kolonie

Deutsch-Südwestafrika noch zahlreiche weitere

Spuren der Vergangenheit zu entdecken: Etwa

die Alte Feste, die Christuskirche und der sogenannte

Tintenpalast – heute Sitz des Parlaments.

Eine afrikanische Spezialität ist Biltong, getrocknetes

Rind- oder auch Wildfleisch. Schon

bei der Ankunft in Windhoek stoppten Susanne

und Georg Albrecht, um bei einer Metzgerei

einen Vorrat an Biltong und Wurst zu kaufen.

„Beides kam als Snack auf den Busfahrten sehr

gut an!“, freut sich Susanne Albrecht. Vor dem

Heimflug war auf Wunsch aller Reiseteilnehmer

ein weiterer Besuch in der Metzgerei nötig – jeder

wollte seine favorisierte Biltong-Sorte vakuumverpackt

mit nach Hause nehmen.

Eine Reise, die verbindet

Mit dabei waren zahlreiche Gäste, die schon

häufiger mit Karawane unterwegs waren. Besonders

freute sich das Ehepaar Albrecht über

Aussagen wie „Das war meine allerschönste

Reise bisher!“ und „Man muss sich ja wirklich

um nichts kümmern!“ Susanne Albrecht: „Wir

haben einfach alle zusammen jeden Moment

genossen!“

02

03

04

01 Christuskirche in Windhoek.

02 Mit ein wenig Glück gelingen tolle Fotos

der majestätischen Giraffen.

03 Sundowner-Fahrt auf dem Gelände der

Kalahari Game Lodge.

04 Konzert des Huisen Cultural Choir.

05 Das Deadvlei, eine kleine, von Dünen

umschlossene Ton-Pfanne.

05

18


FÜR VIELE IST ES EIN LEBENSTRAUM,

DIE TIERWELT IN AFRIKA HAUTNAH ZU

ZU ERLEBEN. WAS GIBT ES BEI

DER PLANUNG ZU BEACHTEN?

DEN „BIG FIVE“ AUF DER SPUR

Einsteiger interessieren sich meist für die sogenannten

„Big Five“. Mit diesem Begriff bezeichneten

Jäger ursprünglich fünf Tierarten, die besonders

gefährlich und schwer zu jagen sind: Elefant, Löwe,

Leopard, Nashorn und Büffel. Wer sicher gehen will,

bestimmte Tierarten zu sehen, schließt sich einer

geführten Pirschfahrt an oder logiert in einem privaten

Wildreservat – die Guides dürfen dort auch

von vorgegebenen Routen abweichen und gezielt

die Treffpunkte bestimmter Tiere ansteuern.

DIE STARS IN DER 2. REIHE

Manche Wildreservate führen Schutzprogramme

für einzelne Tierarten durch, zum Beispiel für Geparde,

Nashörner oder Schuppentiere. Eine witzige

Idee ist auch eine Safari zu den „Small Five“,

den kleinsten Lebewesen in der Wildnis: Elefantenspitzmaus,

Büffelweber, Leopardenschildkröte,

Ameisenlöwe und Nashornkäfer. Für Vogelfans

gibt es spezielle Birdwatching-Touren.

NACHTSAFARIS

Nach Sonnenuntergang sind nachtaktive Tiere im

Busch unterwegs. Nachtsafaris sind aber eher ein

Erlebnis für Fortgeschrittene: Oft kehrt man nach

wenigen Sichtungen im Licht eines Scheinwerfers

fröstelnd in die Unterkunft zurück.

SO GEHT

Safari

ZU FUSS IM BUSCH

UNTERWEGS

Safaris zu Fuß erschließen andere Perspektiven als

eine Fahrt im Jeep, sind aber vor allem als Zusatzangebot

sinnvoll: Der Radius ist kleiner, dadurch

lassen sich eher wenige Tiere aufspüren. Hier

stehen die Spurensuche und das Finden von Tierlosung

im Vordergrund. Ein Muss ist dafür ein

guter Guide, der die Zusammenhänge des Ökosystems

inklusive der Insekten und Pflanzen mit

einbezieht. In den meisten afrikanischen Safari-

Destinationen spricht man vor allem Englisch. Für

Fortgeschrittene mit entsprechender Fitness gibt

es auch mehrtägige Wander-Safaris.

SAFARIS AUF DEM WASSER

In wasserreichen Schutzgebieten wie in Namibias

Caprivi-Region oder rund um das Okavango-Delta

lohnt es sich, die Tierwelt im Boot oder Kanu zu

erkunden. Man sieht dabei nicht nur viele Krokodile

und Flusspferde, sondern auch das Großwild,

das zum Trinken ans Ufer kommt. In den Feuchtgebieten

des Okavango-Deltas kann man auf geführten

Touren im traditionellen Einbaum-Kanu, dem

Mokoro, auf Pirschfahrt gehen – ein besonders

eindrückliches Erlebnis.

FRÜH AUFSTEHEN

LOHNT SICH

Die Tierwelt erlebt man am besten außerhalb der

heißen Mittagsstunden. In den meisten Camps

und Lodges beginnt der Tag daher noch vor

Sonnenaufgang mit einer ersten Pirschfahrt – im

Anschluss ist Zeit für ein gemütliches Frühstück.

Eine zweite Pirschfahrt folgt meist am späten

Nachmittag, wobei ein Sundowner nicht fehlen

darf: Ein Drink an einer landschaftlich meist

spektakulären Stelle.

KÜHLE

TEMPERATUREN

AM ABEND

Während der Trockenzeit im südlichen Afrika (Mai/

Juni bis Oktober) herrschen beste Safari-Bedingungen,

da sich das Wild dann an den Wasserstellen

versammelt. In der Regenzeit (Dezember

bis April) reist man günstiger und die Vegetation

ist üppiger. Dafür sind Tiere schwieriger zu entdecken.

Immer mit dabei: Sonnencreme, Hut

und Mückenspray. Lange Hosen und langärmlige

Hemden sind aus diesem Grund ebenso sinnvoll,

am besten in Khaki oder anderen gedeckten Farben.

Für Pirschfahrten in offenen Geländewagen

gehört ganzjährig eine warme Jacke mit ins Gepäck,

da es trotz der Tageshitze frühmorgens und

abends empfindlich kühl werden kann.

19


Faszination Japan

Gruppenreise

ab/bis Stuttgart

webcode 44928

01

TIPP: BESUCHEN SIE EINEN

SUMO-WETTKAMPF. „MIT DER

EINFÜHRUNG IN DIE RITUALE

VERSTEHT MAN DIESEN SPORT

PLÖTZLICH GANZ ANDERS.“

03

01

04

02 04

06

01 Der Eiheiji-Tempel ist ein aktives Zen-Kloster.

02 Die EXPO 2025 in Osaka.

03 Magischer Blick auf den Fuji.

04 Mitfiebern beim Sumo-Wettkampf.

05 Friedensdenkmal in Hiroshima:

Die Atombombenkuppel.

06 Familie Hennrich am Itsukushima Schrein.

07 Kaiseki – die traditionelle japanische Haute Cuisine.

08 Jizo-Statuen in Hatsukaichi auf der Insel Miyajima.

05

07

20


08

JAPAN

ZWISCHEN ZEN-GARTEN UND SHINKANSEN

Japan stand für Anja Hennrich schon lange ganz oben auf der

persönlichen Wunschliste. Manga, Haikus, Sushi – vieles aus der

japanischen Kultur war ihr vertraut, doch das Land selbst wollte

sie nicht nur sehen, sondern verstehen. „Ich habe gehofft, die

japanische Kultur und Geschichte wirklich zu erleben“, erzählt

sie. Dass sie sich dafür erneut für eine Gruppenreise mit Karawane

Reisen entschied, war für sie naheliegend: „Ich weiß aus

Erfahrung, dass Unterkünfte sehr gut gewählt sind und das Programm

sorgfältig geplant ist.“ Bereits 2012 war sie mit Karawane

in Vietnam und Kambodscha unterwegs.

Im Mai begab sich Anja Hennrich gemeinsam mit einer 28-köpfigen

Gruppe auf eine 16-tägige Reise durch Japan – ergänzt um

einen Besuch der EXPO in Osaka. Gleich zu Beginn wurde deutlich,

wie vielfältig dieses Land ist: von futuristischen Pavillons

und dem spektakulären hölzernen „Großen Ring“ der Weltausstellung,

auf dem man das Gelände in luftiger Höhe umrunden

konnte, bis hin zu tief verwurzelter Tradition. „Wenn ich die Reise

in drei Worten beschreiben müsste, dann wären es Vielfalt,

Harmonie und Tradition“, fasst sie rückblickend zusammen.

Die Highlights reihten sich nahezu mühelos aneinander: der

Blick auf den Fuji, die legendäre Shibuya-Kreuzung in Tokio, der

Goldene Pavillon und die stillen Zen-Gärten in Kyoto. Besonders

beeindruckt zeigte sich Anja Hennrich von Momenten, die sie

zuvor so nicht erwartet hätte – etwa beim Besuch eines Sumo-

Wettkampfs. „Mit der Einführung in die Rituale versteht man

diesen Sport plötzlich ganz anders und fiebert richtig mit.“

Ein prägender Abschnitt der Reise führte nach Hiroshima. Der

Friedenspark, das Museum und die Atombombenkuppel hinterließen

tiefe Eindrücke. „Das Grauen der Vergangenheit – und

gleichzeitig diese lebendige Stadt mit ihren Zeichen der Hoffnung

und Versöhnung. Das war ein echter Gänsehautmoment.“

Bereichert wurde die Reise nicht zuletzt durch das gemeinsame

Unterwegssein in der Gruppe. Für Anja Hennrich liegen die

Vorteile klar auf der Hand – allen voran die kompetente Reiseleitung.

„Gerade in Japan, wo man die Sprache nicht spricht

und die Schrift nicht lesen kann, ist ein kundiger Reiseleiter unbezahlbar.“

Gleichzeitig verlieh das Miteinander der Reise eine

besondere Qualität. Besonders schätzte sie die gemeinsamen

Abende, an denen die Erlebnisse des Tages noch einmal lebendig

wurden. Heitere Momente gab es viele – etwa beim gemeinsamen

Vergolden der Essstäbchen oder beim geselligen Brutzeln

und Tunken in landestypischen Restaurants.

Die beeindruckende Infrastruktur Japans wurde intensiv genutzt

– ob im Reisebus, im Nahverkehr oder bei Fahrten mit dem Shinkansen.

„Eine Shinkansen-Fahrt gehört unbedingt dazu“, sagt

Anja Hennrich, „man sollte nur pünktlich sein – der Zug wartet

nicht.“

Auch kulinarisch hinterließ Japan bleibende Spuren: leichte, ästhetisch

angerichtete Gerichte, viel frischer Fisch und Reis, dazu

ein Einblick in die Welt des Sake bei einer traditionellen Verkostung.

Ein besonderes Erlebnis war die Übernachtung im Ryokan

– einem klassischen japanischen Gasthaus – inklusive privatem

Onsen. Dieses heiße Bad ist eine Wohltat für den Körper. Ein

weiteres Highlight des Aufenthalts: Das Kaiseki, ein mehrgängiges,

prachtvolles Abendessen, das im hauseigenen Kimono

eingenommen wird. Unvergessen bleibt eine kleine, ungeplante

Begebenheit: Direkt nach einer stillen Teezeremonie geriet die

Gruppe mitten in das größte Shinto-Fest Tokios. „Dieser Kontrast

aus Ruhe und ausgelassenem Trubel war überwältigend“,

erinnert sich Anja Hennrich.

Am letzten Abend, hoch über den Lichtern Tokios, wurde bei

einem festlichen Dinner angestoßen. „Wir wollten nur reisen –

und fanden unseren Horizont erweitert.“ Ihr Fazit fällt eindeutig

aus: eine Reise, die nicht nur Eindrücke, sondern bleibende Perspektiven

geschenkt hat – und die sie uneingeschränkt weiterempfiehlt.

21


01Laguna Colorada

MAGIE DER ANDEN

FOTOREISE BOLIVIEN

Farbenfrohe Lagunen, ein endloser Salzsee,

majestätische Anden und eine faszinierende

Kultur: Diese Reise ist ein Paradies für alle, die

besondere Momente festhalten möchten.

Begleitet von Profifotograf Gordon Below

erleben Sie spektakuläre Motive hautnah –

bereichert durch Erfahrung, Leidenschaft und

inspirierenden Fototipps vom Profi.

13 Tage ab/bis Sucre/La Paz

Fester Reisetermin:

19.11.2026 – 01.12.2026

webcode 45369

Fernweh

im Winter

Wer sehnt sich nicht nach einer warmen Brise

am Strand, nach farbenprächtiger Natur oder

nach einem echten Winterabenteuer unter

leuchtenden Nordlichtern? Wir haben drei

Reiseideen für Sie ausgewählt, die ideal sind,

dem Winterblues zu entfliehen.

BEST OF PANAMA

ERLEBNISREISE

02 Isla Colon Beach

Entdecken Sie Panamas verborgene Schätze

auf einer faszinierenden Rundreise durch ein

Land voller Lebensfreude und Artenvielfalt.

Zum Ausklang erwarten Sie traumhafte

Strände in Bocas del Toro – mit karibischer

Leichtigkeit und entspannter Atmosphäre

für pure Erholung.

13 Tage ab/bis Panama-City

Reisetermin-Beispiel:

04.12.2026 – 16.12.2026

webcode 41506

22


03

Aurora Cabin, Apukka Resort

WINTER IN LAPPLAND

PRIVATREISE

Erleben Sie den Zauber des finnischen Winters

in Lappland mit unvergesslichen Aktivitäten

wie einer Hundeschlittenfahrt, Schneeschuhwanderungen

und Nordlichttouren. In

Aurora Cabins oder Glas-Iglus wohnen Sie

nicht nur stilvoll – sie sind perfekt für

spektakuläre Polarlicht-Beobachtungen.

6 Tage ab/bis Rovaniemi

Reisezeitraum:

07.01.2027 – 06.03.2027

webcode 46192

20.10.26 ZWEI UM DIE WELT

09.11.26 NICK MARTIN LIVE

26.11.26 PETER WOHLLEBEN LIVE

06.12.26 ABENTEUER KANADA

LIVE

10.01.27 IRLAND

17.01.27 WILLI WEITZEL LIVE

29.01.27 HUBERBUAM LIVE

06.02.27 EXPEDITION GRÖNLAND

06.02.27 PATAGONIEN

JÄGER DES LICHTS ²

AM 3.NOVEMBER 26 LIVE IM

THEATERHAUS STUTTGART

15.02.27 LOTTA LUBKOLL LIVE

17.02.27 REINHOLD MESSNER LIVE

17.02.27 DAS NEUE SYRIEN

21.02.27 AUSTRALIEN

21.02.27 ZU FUSS ÜBER DIE ALPEN

01.03.27 WUNDERWERK ERDE

07.03.27 SÜDAMERIKA

14.03.27 LUIGI MUSS NACH HAUSE

21.03.27 HANS KAMMERLANDER

&

TRAUM ABENTEUER

LIVE-REPORTAGEN, DIE UNTER DIE HAUT GEHEN!

LIVE-REPORTAGEN, DIE UNTER DIE HAUT GE

DAS GESAMTE PROGRAMM & TICKETS:

TRAUMUNDABENTEUER.COM

23


01

DAS WAHRE GOLD IST GRÜN

Erleben, was heute am kostbarsten ist:

Unberührte Natur, zufriedene Menschen und magische Momente

„Pura vida“, das heißt so viel wie „pures Leben“

und ist die gängige Begrüßungsformel in Costa

Rica. Damit drücken die Einheimischen, „Ticos“ genannt,

ihre aufrichtige Freude darüber aus, gerade

in diesem Moment auf diesem Fleckchen Erde zu

leben. Zu Recht: Zwischen den langen Stränden an

Karibik und Pazifik erheben sich aktive Vulkane,

in ausgedehnten Regenwäldern tummeln

sich Affen, Papageien und Faultiere.

„Pura vida“ bezieht sich aber nicht

nur auf den Reichtum der Natur.

Im „World Happiness Report“,

der die Lebenszufriedenheit in

knapp 150 Ländern der Welt

erhebt, belegt das mittelamerikanische

Land seit

Jahren vordere Plätze

– 2026 landet es

auf Rang 4.

Costa Rica ging schon immer eigene Wege. Das beweist

der Umstand, dass die kleine Republik zwischen

Nicaragua und Panama seit 1948 ihre Armee

abgeschafft hat. Der Staat investierte lieber in Infrastruktur,

Ausbildung und gilt zudem weltweit als

Vorreiter in Sachen Ökotourismus. 26 Prozent des

Staatsgebiets stehen unter Schutz. Die Artenvielfalt

der Tier- und Pflanzenwelt in den 30 Nationalparks,

Wildschutzgebieten und Reservaten ist außergewöhnlich.

Hängebrücken- und Canopy-Anlagen ermöglichen

es sogar, einen Blick in die ansonsten unerreichbaren

obersten Etagen der riesigen, bis zu 70

Meter hohen Urwaldbäume zu werfen, die ein eigenes

Ökosystem darstellen. Wie ein in allen erdenklichen

Grüntönen wogendes Meer präsentiert sich der

Regenwald von oben.

01 Costa Ricas Regenwald: Grüntöne in allen Nuancen.

02 Farbenprächtiger Tucan.

03 Kura Boutique Hotel: Blick von der Terrasse der Master Suite.

04 Das Nayara Springs Hotel ist von einem tropischen Garten umgeben.

05 Luxus unterm Zeltdach: das Nayara Tented Camp.

24


Regenwald und Meer: Diesen Ausblick genießen Gäste des Kura

Boutique Hotels an der südlichen Pazifikküste, abseits ausgetretener

Pfade. Wie ein Adlerhorst thront das Adults-only-

Hideaway über dem Ballena National Marine Park. Martin Wells

and Alejandra Umaña – er Architekt, sie Biologin – bauten das

exklusive Resort mit nur acht Suiten, die ein luxuriöses und zugleich

lässiges Ambiente bieten. Die Linien sind klar und das

Design schlicht, denn die Hauptrolle spielt die Natur. Nachhaltigkeit

ist dem Ehepaar deswegen besonders wichtig. Plastikflaschen

sind verbannt, es wird eigenes Gemüse angebaut, grüne

Energie genutzt und Regenwasser gesammelt. Von den Terrassen

und durch die bodentiefen Fenster eröffnet sich ein fantastisches

Panorama mit der berühmten Sandbank „Whale‘s Tail“, die wie

die Schwanzflosse eines Wals geformt ist. Tatsächlich kommen

jedes Jahr zwischen Juli und Oktober Buckelwale an die Küste,

um sich zu paaren. Pumas und Jaguare, Ameisenbären, Affen und

Tapire sind im nahegelegenen Nationalpark Corcovado auf der

Halbinsel Osa anzutreffen, dazu rund 450 Vogel-, 10.000 Insektenund

700 Baumarten.

03

Kura Boutique Hotel

Hotel-Empfehlung

webcode 223125

04

Nayara Springs Hotel

Hotel-Empfehlung

webcode 223188

Auch im zentralen Hochland erwartet Urlauber ein besonderer

Rückzugsort: Das Nayara Springs fügt sich harmonisch in die

spektakuläre Landschaft ein. Immer im Blick: Der 1.670 Meter

hohe Kegel des Arenal, einer der aktivsten Vulkane der Welt. Die

Pools der Villen sind mit warmem Thermalwasser gefüllt. Beim

Duschen unter freiem Himmel kann es schon passieren, dass ein

farbenprächtiger Tucan oder ein schillernder Kolibri vorbeischaut.

Mit dem Arenal-Nationalpark und dem Nebelwald Monteverde

sind zwei bekannte Schutzgebiete gut erreichbar. Doch selbst im

hoteleigenen tropischen Garten lassen sich entlang des Perezoso-

Trails Faultiere beobachten. Nachts geht es auf Frosch-Safari: Ein

Guide ist dabei unverzichtbar, um die nur wenige Zentimeter großen

Pfeilgiftfrösche aufzuspüren.

Besonders nah an der Natur fühlt sich eine Nacht im benachbarten

Nayara Tented Camp an, dessen luxuriöse Zelte auf Stelzen

inklusive Balkon und schwebendem Pool gebaut sind. Wenn dann

im Morgengrauen die Rufe der Brüllaffen zu hören sind, ein blauer

Morpho-Schmetterling vorbeiflattert und die Sonne das Blätterdach

des Urwalds in goldenes Licht taucht, dann sind das Momente,

die kostbarer sind als alles Gold der Welt.

05

Nayara Tented Camp

Hotel-Empfehlung

webcode 223179

25


Am Ende der Welt

EXPEDITION PATAGONIEN

ZWISCHEN ARGENTINIEN UND CHILE

01

Patagonien ist kein Reiseziel, das man nebenbei

besucht. Es ist ein Abenteuer für Entdeckerinnen

und Entdecker, für alle, die raue

Landschaften lieben, Wind im Gesicht spüren

wollen und das Gefühl suchen, am Rand der

Welt unterwegs zu sein. Unsere Reise führt

in den tiefen Süden Südamerikas – nach Argentinien

und Chile – und verbindet eindrucksvolle

Naturerlebnisse an Land mit einer außergewöhnlichen

Expeditionskreuzfahrt durch die

Fjorde Patagoniens.

Schon die Anreise stimmt auf das Abenteuer ein: Beispielsweise

mit Iberia geht es nach Buenos Aires und von dort

weiter nach Ushuaia, der südlichsten Stadt Argentiniens.

„Fin del Mundo“, das Ende der Welt, nennt sich der Ort

selbst – und tatsächlich liegt hier eine ganz besondere Atmosphäre

in der Luft. Eingebettet zwischen dem Beagle-Kanal

und den Ausläufern der Anden ist Ushuaia der perfekte

Ausgangspunkt für Erkundungen. Wanderungen im Nationalpark

Tierra del Fuego, Spaziergänge entlang der Playa

Larga oder Bootstouren zu Pinguininseln und dem berühmten

Leuchtturm Les Éclaireurs lassen sich hier wunderbar

kombinieren. Wer mag, bleibt mehrere Tage – es lohnt sich.

Ein absolutes Highlight der Reise ist die fünftägige Expeditionskreuzfahrt

mit der Australis. Das kleine Schiff mit nur

rund 100 Kabinen wird ausschließlich von einer chilenischen

Crew betrieben und überzeugt durch eine persönliche, fast

familiäre Atmosphäre. Von Ushuaia nach Punta Arenas

– oder umgekehrt – führt die Route durch eine der spek-

takulärsten Naturlandschaften der Welt: schmale Kanäle,

fjordartige Küsten, dichte Wälder und mächtige Gletscher

bestimmen das Bild. Mehrmals täglich gehen die Gäste an

Land: auf unbewohnte Inseln, zum legendären Kap Hoorn

oder per Zodiac ganz nah an die eisblauen Gletscher heran.

Für die Wanderungen werden unterschiedliche Schwierigkeitsgrade

angeboten – Erlebnis und Sicherheit stehen immer

im Vordergrund. Das Wetter ist in Patagonien Teil des

Abenteuers: schnell wechselnd, oft windig und rau. Wer gut

vorbereitet ist – mit wind- und regenfester Kleidung – wird

mit unvergleichlichen Eindrücken belohnt. An Bord der Australis

ist alles inklusive: gemütliche Kabinen, exzellenter Service

und eine Küche, die nach langen Expeditionstagen für

wohltuende Stärkung sorgt.

Zurück an Land wartet ein weiterer Höhepunkt: das Hotel

Las Torres, traumhaft gelegen mitten im Torres-del-Paine-

Nationalpark. Von hier aus eröffnen sich einige der schönsten

Wander- und Aussichtspunkte Patagoniens direkt vor

der Haustür. Besonders eindrucksvoll sind die geführten

Ausritte: Rund 150 Pferde gehören zum Hotelgelände und

bewegen sich frei in dieser spektakulären Landschaft – ein

Erlebnis, das lange im Gedächtnis bleibt.

Was von dieser Reise bleibt? Bilder von wilden Fjorden und

kalbenden Gletschern, von wandernden Guanacos und watschelnden

Pinguinen. Das Gefühl grenzenloser Freiheit und

ganz bodenständige Genussmomente wie Empanadas, die

einfach immer und überall ein kulinarischer Leckerbissen

sind. Patagonien ist kein Ziel für Eilige. Es ist eine Expedition

für alle Sinne: intensiv, ursprünglich und unvergesslich.

26


Facetten Südamerikas

Gruppen- und

Individualreise

ab Santiago de Chile

bis Buenos Aires

mit Hotelunterkünften

und Kreuzfahrt

webcode 205390

03

07

04

08

05

06

01 Ausflug zum Leuchtturm auf

Kap Hoorn.

02 In Patagonien zuhause:

der Magellanpinguin.

03 Gaucho bei der Arbeit.

04 Das Hotel Las Torres inmitten

spektakulärer Kulisse.

05 Natur pur bei eindrucksvollen

Wanderungen.

06 Auf geführter Wanderung im

Nationalpark Tierra del Fuego.

07 Mit Zodiacs pendelt man zwischen

Schiff und Küste.

08 Atemberaubende Aussicht auf

kalbende Gletscher.

27


VERSTECKTE PAZIFIK-PERLEN

EXPEDITION PAPUA-NEUGUINEA, SALOMONINSELN UND PALAU

Begeben Sie sich mit der HANSEATIC spirit und ihren

Zodiacs auf eine Abenteuerreise, die ihresgleichen

sucht. In den Weiten des Westpazifiks warten Sehnsuchtsziele,

die nicht von dieser Welt zu sein scheinen:

paradiesisch und wild, gastfreundlich und geheimnisvoll

– über und unter Wasser.

Die Reise führt in eine der ursprünglichsten Regionen des Pazifiks – zu

den Salomoninseln und nach Papua-Neuguinea. Ihren Namen erhielten

die Salomoninseln 1568 vom spanischen Entdecker Álvaro de Mendaña

de Neira, der hier das sagenhafte Goldland des biblischen Königs Salomo

vermutete. Der wahre Schatz liegt heute in der überwältigenden

Natur und den tief verwurzelten Traditionen der Inselwelt.

Papua-Neuguinea zählt zu den heterogensten Ländern der Erde. Undurchdringlicher

Regenwald, tiefe Täler und ein bis zu 4.500 Meter

hohes Gebirge führten dazu, dass sich die Stämme kaum vermischten.

So leben hier Hunderte indigener Völker, teils noch in steinzeitnahen

Kulturen, und es werden über 800 Sprachen und Dialekte gesprochen.

Viele Inseln sind bis heute nahezu unerschlossen.

Im Louisiade-Archipel zeigt sich diese Ursprünglichkeit besonders eindrucksvoll.

Atolle, Riffe und kleine Inseln erstrecken sich bis zu den Ausläufern

des Great Barrier Reefs. Das unbewohnte Bramble Haven vermittelt

pures Südsee-Gefühl: nach der Zodiacfahrt erreichen Sie einen

kleinen Strand, ideal zum Schwimmen und Schnorcheln im türkisfarbenen

Wasser. Am nahezu unberührten Sepik-Fluss erkunden Sie Seitenarme

und dichten Regenwald. Im Dorf Kopar begegnen Sie Stämmen,

die für ihre kunstvollen Schnitzereien bekannt sind, und erleben bei Tänzen

den Rhythmus der Tropen. Den Abschluss bilden die Inselperlen von

Palau: über 300 Eilande einer Bilderbuchwelt, die über und vor allem

auch unter Wasser mit vielfältigen Korallen und mehr als 1.400 Arten

von bunten Rifffischen ihren Zauber entfaltet.

Highlights der Reise:

• Rituale, Rhythmen und Regenwälder:

jeden Tag ein neues Kaleidoskop der

Schöpfung

• Mit Zodiacs zu einsamen Stränden,

gestrandeten Wracks und auf engen

Flüssen tief im Dschungel

Reise SPI2706

EXPEDITION PAPUA-NEUGUINEA, SALOMONINSELN UND PALAU

Inselhopping zu versteckten Pazifik-Perlen

Von Noumea nach Palau 25.04.2027 bis 14.05.2027

pro Person ab € 15.390 (Seereise, Doppelbelegung, PLATIN-Tarif)

Bordguthaben im Wert von € 200 p.P.

• Südsee-Gefühl – umgeben von exotischer

Vegetation und einem Meer in allen Blautönen

• Empfangszeremonien, Tänze und Bräuche:

mal „kriegerisch“, mal lieblich – immer

überraschend

• Entdeckergeist aktiv – beim Wandern und

Schnorcheln

Persönliche Beratung und Buchung:

Karawane Reisen GmbH & Co. KG, Georg Warrisch

Schorndorfer Str. 149, 71638 Ludwigsburg

Tel +49 (0) 7141 2848-86, georg.warrisch@karawane.de

Hapag-Lloyd Cruises, eine Unternehmung der TUI Cruises GmbH

Heidenkampsweg 58, 20097 Hamburg

01 Traumhaft: Die südliche Lagune der

Rock Islands in Palau zählt zum Unesco-Welterbe.

02 Raggi-Paradiesvogel bei der Balz.

03 Mit dem Zodiac durch den Regenwald.

04 Traditioneller Begrüßungstanz

auf den Salomonen.

01

28


PAPUA-NEUGUINEA

FARBENPRÄCHTIGE VERFÜHRUNG

Das spektakuläre Balzritual

des Raggi-Paradiesvogels

gehört zu den großartigsten

Erlebnissen im Tierreich

02

Sein Ruf ist ein Laut, der sich vom Glucksen, Gurren und Zwitschern des

übrigen Regenwaldes unterscheidet. Das langsam ansteigende „Wauwaau-waaauuu“

des Raggi-Paradiesvogels ist schon von Weitem vernehmbar.

20 Meter über uns hebt und senkt das Männchen zunächst

unter lautem Rufen den Kopf, schwenkt seine aprikosenfarbenen Seitenfedern

und schlägt mit den halboffenen Flügeln. Steuerfedern und

Nackengefieder vibrieren. Bei genauem Hinsehen ist das gelbe Band

zu erkennen, das die smaragdgrün schimmernde Kehle von der Brust

trennt. Dann plötzlich erstarrt der Vogel und schwenkt nur noch den

Kopf. Jetzt kann das Weibchen den Kandidaten in Ruhe in Augenschein

nehmen. Ist es überzeugt, nähert sich das Männchen und umschirmt

das Weibchen mit den Flügeln. Augenblicke später ist alles vorbei.

Papua-Neuguinea hat eine beeindruckende Vogelvielfalt aufzuweisen.

Von den 781 Vogelarten des Inselstaats im Pazifik sind 76 endemisch,

sie leben also ausschließlich dort. Neben zahlreichen Singvögeln lassen

Brillenkakadus, Kasuare, Großfußhühner und Loris die Herzen von

Vogelbeobachtern höherschlagen. Die Stars aber sind die farbenprächtigen

Paradiesvögel. 38 der weltweit 44 Paradiesvogelarten sind auf Papua-Neuguinea

zu finden, darunter der Große Paradiesvogel, der Kleine

Paradiesvogel, der Königsparadiesvogel und der Raggi-Paradiesvogel.

Er ist der Nationalvogel Papua-Neuguineas und kommt ausschließlich

im Süden und Nordosten des Landes vor, dazu in den Küstenregionen

der Madang-Provinz.

Seinen Balztanz führt der Raggi-Paradiesvogel ausschließlich im Morgengrauen

und auf nahezu waagerecht verlaufenden Ästen auf. Wie

bei vielen seiner Artgenossen dient der prachtvolle Federschmuck vor

allem einem Zweck: das Weibchen zu umwerben und die Chancen zu

steigern, seine Gene weiterzugeben. „So schön die Tiere anzusehen

sind – Paradiesvögel verteidigen ihr Territorium äußerst aggressiv“,

sagt Guide Smith Eamkoa, als wir den Vogel vom Regenwaldboden

aus beobachten. „In unserer Kultur steht der Paradiesvogel für Stärke.

Deshalb finden die Federn auf viele Arten Verwendung.“ Beim Stamm

der Kuni, dem Eamkoa angehört, dienen sie als Kopf- und Körperschmuck

für Jäger und Tänzer und wechseln als Brautpreis den Besitzer.

Die Kuni führen ein einfaches Leben: Angebaut werden Maniok, Mais,

Süßkartoffeln und Wasserbrotwurzeln. Mit Pfeil und Bogen stellen

sie Baumkängurus, Wallabys, Kasuaren, Hirschen und Wildschweinen

nach. Zum Glück jagen sie bis heute so nachhaltig, dass der Raggi-

Paradiesvogel nicht in seinem Bestand bedroht ist.

Fast eine Stunde beobachten wir den anmutigen Balztanz an diesem

Morgen. Fast eine Stunde lang herrscht andächtige Stille. Dann flüstert

Smith auf Tok Pisin, dem Pidgin-Englisch, das in weiten Teilen Papua-

Neuguinea gesprochen wird: „Yu me go“ – lasst uns gehen. Nichts ist

zu hören außer dem Rascheln des Laubs unter den Füßen. Doch das

eindringliche „Wau-waau-waaauuu“ hallt in unseren Ohren noch eine

Weile nach.

03

04

29


MEDIEN &

KULTUR TIPPS

BUCHTIPP

Tipps

Polarschimmer – Eine Welt aus Eis und Licht

54 Wochen Antarktis, sieben Monate völlige Abgeschiedenheit: In Polarschimmer berichtet Aurelia Hölzer eindruckvoll von

ihrer Überwinterung auf der Forschungsstation Neumayer III. Zwischen tobenden Stürmen, tanzenden Polarlichtern und

hohem technischen Anspruch erzählt sie vom Alltag im Eis, vom Leben im Team und von medizinischer Verantwortung

fernab jeder Hilfe. Liebevolle Naturbeobachtungen treffen auf Stahl, Forschung und Grenzerfahrungen. Ein inspirierendes,

sehr persönliches Buch über Mut, Zusammenhalt und die Faszination eines extremen Lebensraums.

ISBN 978-3-89029-591-6

OSLO

METROPOLE

DER KUNST

Oslo hat sich in wenigen Jahren zu einer der

spannendsten Kunststädte Europas entwickelt.

Ikonen wie das neue Munch-Museum und das

Nationalmuseum – heute das größte Kunstmuseum

Nordeuropas – setzen starke architektonische

Zeichen. Direkt am Fjord verbinden sich

Kunst, Design und Stadtentwicklung: vom Opernhaus

in Bjørvika bis zur Deichman-Bibliothek.

Edvard Munchs „Der Schrei“, zeitgenössische

Kunst und Skulpturenparks wie der Vigelandpark

machen Oslo zu einer offenen, lebendigen Bühne

für Kunst – drinnen wie draußen.

CHICAGO

OPEN-AIR

MUSIKGENUSS

Die Millennium Park Summer Music Series

gehört zu den beliebtesten Sommerhighlights

in Chicago. Von Juni bis August finden im Millennium

Park kostenlos Open-Air-Konzerte statt

– direkt am ikonischen Jay Pritzker Pavilion. Das

Programm reicht von Jazz, Soul und R&B bis zu

Pop, World Music und elektronischen Sounds.

Besucher genießen Livemusik vor der leuchtenden

Skyline, auf festen Plätzen oder entspannt

auf der großen Rasenfläche. Picknicks sind ausdrücklich

erlaubt, der Eintritt ist frei – perfekte

Sommerabende mitten in der Stadt.

BERLIN

INTERMEZZO.

REVISITING HELMUT NEWTON

Bis 31.12.2027 lädt das Museum für Fotografie

zu einem filmischen Neustart der Helmut-Newton-Präsentation

ein. Intermezzo verbindet ikonische

Fotografie mit internationaler Reise-, Modeund

Metropolenperspektive. In einem immersiven

Filmraum erzählen acht Projektionen – ergänzt

durch bislang unveröffentlichtes Archivmaterial –

von Leben und Werk Helmut und June Newtons.

Plakate, Magazine und das neue Format „Spotlight:

Behind the Frame“ eröffnen frische Blicke

auf Modefotografie, Zeitgeist und Bildentstehung

zwischen Paris, Berlin und der Welt.

www.munch.no

www.choosechicago.com

www.smb.museum

30


Online-

1. Preis Reisegutschein

im Wert von 1.000 €

2. Preis Reisegutschein

im Wert von 500 €

3. Preis Karawane Rucksack

mit weiteren Goodies

Einfach QR-Code scannen und auf unserer

Homepage folgende Frage beantworten:

Die Expeditionsschiffe von Hapag-Lloyd Cruises verbinden Abenteuer

mit höchstem Komfort – wie viele Gäste können jeweils maximal an Bord mitreisen?

Wie lautet die richtige Antwort?

23 230 2.300

TEILNAHMEBEDINGUNGEN:

Es gelten die Gewinnspiel-AGB von Karawane Reisen.

Der Reisegutschein kann für jede von Karawane veranstaltete

Reise eingesetzt werden. Eine Anrechnung auf nicht von

Karawane Reisen veranstaltete Reisen (z.B. Nur-Flugbuchung,

Nur-Mietwagenbuchung) ist nicht möglich.

Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten

erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung

www.karawane.de/datenschutz.

Teilnahmeschluss ist der

30.09.2026.


Unterwegs

WIR ENTDECKEN FÜR SIE DIE WELT!

USA

Uwe Hartmann mit spektakulärer

Aussicht über den Grand Canyon.

Botswana

Jessica Kürschner beim

Sundowner im Khwai-Gebiet.

Kenia Im Giraffencenter Nairobi kommt

Claire Zaiser den sanften Tieren ganz nah!

Tansania Beatrix Baric

hoch über dem Ngorongoro Crater.

Argentinien Suzana Grabar bei

einer Zodiacfahrt zum Perito Moreno Gletscher.

Mexiko

Ulrike Albrecht auf einer

Ballonfahrt über Teotihuacan

bei Sonnenaufgang.

32

Botswana Alena Grünther auf

Boatcruise im Chobe Nationalpark.

Sri Lanka Juliane Link beim

Teepflücken auf einer Teeplantage bei Ella.


INSIDE

Karawane

über

MEER ERLEBEN. TERMINE VORMERKEN.

Weitere Informationen: Georg Warrisch, +49 (0) 7141 2848-86, georg.warrisch@karawane.de

KARAWANE AUF

EVENTS & MESSEN

Schiffsbesichtigung

Düsseldorf | 04.09.2026

inklusive Mittagessen

An- und Abreise individuell

Kundenabend

in Ludwigsburg am 17.11.2026

Schiffsbesichtigung

Palma de Mallorca | 25.10.2026

inklusive Mittagessen

An- und Abreise individuell

• TrauDich! Stuttgart

09. + 10. Januar 2027

Liederhalle, Stuttgart

• Traum & Abenteuer

Linden-Museum, Stuttgart:

06.12.2026, 10.01.2027,

21.02.2027, 07.03.2027

Scala Ludwigsburg: 21.03.2027

• CMT 2026

16. – 24. Januar 2027

Messe Stuttgart

1 m² REGENWALD

BEI JEDER BUCHUNG SCHÜTZEN

Karawane Reisen baut seinen Regenwaldschutz in Westkanada aus: Seit 2019 wurden mit Wilderness

International fast 61.500 m² Küstenregenwald dauerhaft gesichert. Neu: Für jede Reise schützt

das Ludwigsburger Unternehmen einen weiteren Quadratmeter im Toba Valley und im Misty Forest.

Beide Regionen zählen zu den artenreichsten und zugleich bedrohten Ökosystemen der gemäßigten

Breiten. Kundinnen und Kunden erhalten nach ihrer Buchung einen Link, über den sie „ihren“

Quadratmeter registrieren können. Dabei erhalten sie eine personalisierte Urkunde mit den exakten

Geokoordinaten des geschützten Waldstücks. Wer möchte, kann über diesen Zugang zusätzlich

weitere Flächen sichern und so den Schutz des Regenwaldes aktiv erweitern – ein transparentes

Zeichen dafür, dass nachhaltiges Reisen konkrete Wirkung entfalten kann.

News

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33


01

Belize

IN ZAHLEN

Überraschende Einblicke

in ein kleines Land

Belize pur

Erlebnisreise

16 Tage ab/bis Belize-City

webcode 220104

6 SPRACHEN

Belize wird [be'li:s] ausgesprochen, das hintere „e“

ist stumm. Englisch ist Amtssprache – damit ist

Belize das einzige englischsprachige Land Mittelamerikas.

Im Alltag werden je nach Region außerdem

Spanisch, Maya-Sprachen, Garifuna, Plautdietsch und

Belize-Kreolisch gesprochen.

7 AMPELN

In Belize City, der größten Stadt des Landes, gibt es

nur sieben Verkehrsampeln. Dort führt sogar eine

Straße durch einen Friedhof, mit Gräbern direkt neben

und auf den Verkehrsinseln. Im restlichen Land

regeln Kreisverkehre und zahlreiche Bodenschwellen

den Verkehr – Ampeln sind eine Seltenheit.

02

Sarah Brückner

–––––––

Die Karawane-Mitarbeiterin

war in Belize unterwegs.

Ein Highlight: die Maya-Pyramide

Caana in Caracol.

03

4 % MENNONITEN

Fast vier Prozent der Bevölkerung sind Mennoniten,

die vor allem in eigenen Siedlungen im Agrarsektor

tätig sind und bis zu 15 Prozent zur landwirtschaftlichen

Wertschöpfung beitragen. Konservative Mennoniten

fallen durch Pferdekutschen und ihre traditionelle

Kleidung mit Latzhosen, Hüten und langen

Kleidern auf. Ihre Alltagssprache ist Plautdietsch, eng

verwandt mit dem Plattdeutschen.

„BELIZE HAT MICH

ÜBERRASCHT –

NICHT LAUT ODER

SPEKTAKULÄR,

SONDERN GANZ

LEISE, AUF SEINE

EIGENE ART.“

7 MAYA-TEMPEL

In Belize gelten sieben große Maya-Tempelanlagen

als bedeutende Zeremonialzentren. Caracol nahe der

guatemaltekischen Grenze war einst ein mächtiges

urbanes Zentrum und beeindruckt mit monumentalen

Pyramiden im dichten Dschungel. Lamanai wiederum

liegt direkt an einer Lagune und ist besonders

eindrucksvoll per Schnellboot durch Mangrovengewässer

zu erreichen.

01 Strand eines Caye am Barrier Reef.

02 Schriftzug in Belize City.

03 Friedhof in Belize City.

04 Junger Mennonit auf Kutsche.

05 Blick von Caana in Caracol.

06 Taucherparadies Great Blue Hole.

07 Barton Creek Maya-Höhle.

04

05

34


500 FISCHARTEN

Im UNESCO-geschützten Belize Barrier Reef

leben über 500 Fischarten; schätzungsweise sind

erst rund zehn Prozent aller Arten erforscht. Es ist

nach dem australischen Great Barrier Reef das zweitgrößte

Korallenriff der Erde. Während das berühmte Great Blue

Hole Taucher anzieht, bieten die flachen Küstenriffe ideale Bedingungen

zum Schnorcheln mit farbenprächtigen Korallen, Schildkröten,

Rochen und tropischen Fischen.

06

60 % GESCHÜTZTE NATUR

Mehr als 60 Prozent der Landesund

Meeresfläche stehen unter

Schutz – ein Zeichen der konsequenten

Umweltpolitik Belizes. Neben

Riffen und Maya-Stätten sind

auch außergewöhnliche Höhlen zugänglich.

Die Actun Tunichil Muknal

(„ATM“) beherbergt zeremonielle

Maya-Artefakte und Skelette

und ist nur mit Guide begehbar. Die

Barton-Creek-Höhle lässt sich per

Kanu durch eine kilometerlange

Kalksteinhöhle erkunden, einst ein

heiliger Ort der Maya.

07

02

SO ERREICHEN SIE UNS:

Karawane Reisen GmbH & Co. KG

Schorndorfer Straße 149

71638 Ludwigsburg

Telefon: +49 (0) 7141 2848-0

E-Mail: info@karawane.de

Online: www.karawane.de

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IMPRESSUM

REISEMAGAZIN ist das Kundenmagazin von Karawane Reisen

Herausgeber: Karawane Reisen GmbH & Co. KG,

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Geschäftsführer: Georg Albrecht,

Handelsregister Stuttgart HRA 200588, USt-IdNr.: DE146 126 684

Redaktion: Nicole Göldner-Meyer, Karawane Reisen, Ludwigsburg,

cs-press&print, Bad Tölz

Layout-Konzept: www.agentur-wilhelm.de, 71634 Ludwigsburg

Grafische Umsetzung: www.checkbox-web.de, 74336 Brackenheim

Druck: www.druckhaus-goetz.de, 71636 Ludwigsburg

Der Umwelt

zuliebe:

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| 02 © Visit Romaniemi | 03 © weniliou, shutterstock | 04 © Beverlx Buckley, pixabay | Seite 5: 01 © Graham Hobster, pixabay | 02 © Nirut Phengjaiwong, pixabay | 03 © xiserge, pixabay | Seite 6-7: 01-07 © Karawane | Seite 8-9: 01 © NRay91, pixabay | 02 © anders

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SRT-Autoren: | Seite 5: Lilo Solcher – Singapur | Seite 6-7: Sibylle v. Kamptz – Bolivien | Seite 14-15: Christian Haas – Toronto | Seite 16-18: Sibylle v. Kamptz – Namibia | Seite 19: Oliver Gerhard – Safari-Tipps

| Seite 24-25: Sibylle v. Kamptz – Costa Rica | Seite 29: Fabian von Poser – Papua-Neuguinea

08

Karawane-Team

35


Maßgeschneiderte

vom Spezialisten

Unvergessliche Momente auf Reisen mit der Karawane.

Persönliche Beratung durch erfahrenste Reiseprofis.

Individuelle Angebote für weltweite Ziele.

Privatreisen, Kreuzfahrten und maßgeschneiderte

Gruppenreisen.

Afrika · Indischer Ozean · Asien

Australien · Südsee · Neuseeland

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