Hänicher Bote | Juni-Ausgabe 2026
Hänicher Bote | Juni-Ausgabe 2026 mit dem gewerblichen Sonderthema "Tipps für den Sommer"
Hänicher Bote | Juni-Ausgabe 2026
mit dem gewerblichen Sonderthema "Tipps für den Sommer"
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Mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen | 13. Jahrgang | Nummer 6 | 17. Juni 2026
www.haenicher-bote.de
Hänicher
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Bote
UNTER VIER AUGEN
Nicole Kriesel ist ein echter
Tausendsassa. Wir trafen
uns mit der engagierten
Dame aus dem Heidedorf
Tornau. Seite 24
100. JUBILÄUM
Vor einem Jahrhundert
wurde in Jüdenberg die
Freiwillige Feuerwehr gegründet.
Das wurde nun
kräftig gefeiert. Seite 3
Heute mit dem
gewerblichen Sonderthema
TIPPS FÜR
DEN SOMMER
21. Paul-Gerhardt-Liedersingen
Würdevoll, überraschend und gemeinschaftlich
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Das
21. Paul-Gerhardt-Liedersingen
war in diesem Jahr ein ganz besonderes,
denn es fand im Jahr des
350. Todestags von Paul Gerhardt
statt. Zahlreiche Ehrengäste, die von
Bürgermeister Enrico Schilling recht
herzlich begrüßt wurden, folgten
der Einladung in die Evangelische
Kirche St. Marien. Unter ihnen auch
Superintendentin Gabriele Metzner,
die immer wieder gern beim Paul-
Gerhardt-Liedersingen der 5. Klassen
der Gräfenhainicher Schulen zu Gast
ist. Sie überbrachte beste Grüße und
aus Graceland in den USA die Feststellung,
dass Chorsingen berühmt
macht. Denn hier sei sie auf viele
Die Peter-Petersen-Schule eröffnete das 21. Liedersingen.
Dass sich das Liedersingen schon wieder
dem Ende neigte, wurde einem erst
bewusst, als die 5c des Paul-Gerhardt-
Gymnasiums mit ihrem Auftritt von
„Geduld ist euch vonnöten“ und dem
umgedichteten „Wellerman“ den Abschluss
schon sehr nah kamen. Denn
Fotos: (HäBo) Bebber
bevor es ein kleines Dankeschön für
die Fachlehrer der Schulen und die
Mitglieder des Freundeskreises gab,
sangen allen Schüler und Gäste gemeinsam
mit Orgelbegleitung die erste
Strophe von „Geh aus, mein Herz, und
suche Freud“.
Die Ferropolis-Schule überraschte mit ihren kreativen Darbietungen.
berühmte Künstler getroffen, die allesamt
in ihrer Kindheit in einem Chor
mit dem Singen angefangen hätten.
Mit dieser Erkenntnis ausgestattet
gaben natürlich alle Schüler ihr Bestes.
Den Anfang machte die Peter-
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„Geh aus, mein Herz, und suche
Freud“. Die hatten dann alle bei den
folgenden Darbietungen des Paul-
Gerhardt-Gymnasiums und der Sekundarschule
Ferropolis. Die Schüler
aus der 5a und 5b des Gymnasiums
überraschten mit dem Lied „Die
güldne Sonne“ in verschiedenen Versionen.
Ihnen folgten gleich alle drei
5. Klassen der Sekundarschule. Das
Dargebotene zog alle in der Kirche so
sehr in den Bann, dass man gar nicht
merkte, wie die Zeit verflog.
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2 AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG
Hänicher Bote
Bote
17. Juni 2026
Gardinen
Sonnenschutz
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Zuverlässiger
Sonnenschutz
Aktueller Gemeindecheck durch das Institut der Deutschen Wirtschaft
Wie gut ist Gräfenhainichen versorgt, Herr Schilling?
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Am 25.
Mai wurde vom Institut der Deutschen
Wirtschaft (IW) unter dem Motto
„Wie gut ist meine Gemeinde versorgt?“
der aktuelle Gemeindecheck
von Deutschland veröffentlicht. In
den insgesamt 10.817 Gemeinden
Deutschlands wurde untersucht, wo
es genug Ärzte und Schulen, schnelles
Internet, gute Verkehrsanbindung und
Freizeitangebote gibt. Der neue IW-
Gemeindecheck vergleicht alle 10.817
Gemeinden. Nordrhein-Westfalen
schneidet am besten ab. Dabei ist
keine Gemeinde in Deutschland mit
Ärzten, Schulen und ÖPNV ebenso
wie mit schnellem Internet und Freizeitangeboten
so gut versorgt wie das
23.000-Einwohner-Städtchen Haar am
Rande Münchens.
Die Schlusslichter kommen aus Mecklenburg-Vorpommern,
Brandenburg
und Rheinland-Pfalz. In Sachsen-
Anhalt nehmen Halle (Saale) auf
Platz 37 vor Magdeburg (103) die
Spitzenposition ein, während Zehrental
(10.403) aus dem Landkreis
Stendal das Schlusslicht ist. Der Hänicher
Bote unterhielt sich deshalb mit
Enrico Schilling, dem Bürgermeister
von Gräfenhainichen. Das schneidet
insgesamt mit einem „gut“ ab und ist
bei deutschlandweit insgesamt 10.817
Kommunen auf Rang 2.200 gelandet.
Hänicher Bote: Wie bewerten Sie
den aktuellen Gemeindecheck des
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Bürgermeister Enrico Schilling
Fotos: (HäBo) Bebber
Enrico Schilling: „Das heißt, wir
liegen deutschlandweit im vorderen
Viertel. Ich finde, dass ist eine sehr
interessante Studie. Wenn man sich
dann die Karte von Sachsen-Anhalt
anschaut, haben wir einen ganz guten
Stand. Das sollten wir für uns mal
reflektieren. Allein beim Freizeitangebot
befinden wir uns auf Platz 2.363
deutschlandweit.“
HäBo: Wo liegen Ihrer Meinung
nach die Gründe für das recht gute
Abschneiden?
Schilling: „Ich denke, hier spielt uns
die doch recht rege Vereinslandschaft,
die Schwimmhalle mit den ganzen
Sportstätten in den Ortsteilen, die wir
als Stadt vorhalten, recht gut in die
Karten. Das kann schon als gewisser
Luxus betrachtet werden, zu dem
sich aber auch der Stadtrat eindeutig
bekennt. Das alles ist als Element der
Daseinsfürsorge zu sehen, welches
auch zur Attraktivität der Stadt und ihrer
Ortsteile, also der Dörfer beiträgt,
Feierlichkeiten in Tornau
Kleine Feste statt
Kettensägenkunst
(Tornau/HäBo/db/kp). In Tornau will
man sich künftig mehr auf die Ausgestaltung
kleinerer Veranstaltungen, wie
die Teich- und Feuerwehrfeste, konzentrieren.
Darauf hat sich der Ortschaftsrat
verständigt. Der Holzskulpturenwettbewerb
„Kunst mit Kettensägen“
wird hingegen höchstwahrscheinlich
keine Fortsetzung erfahren (wir berichteten).
Ortschaft und Heideverein
kommen hier aktuell nicht zusammen.
sodass es hier lebens- und liebenswert
ist, man hier auch gern wohnt.“
HäBo: Das erinnert mich an Ihre
zum Jahresende 2017 im Hänicher
Boten formulierten Gedanken: „Haben
es in der Hand, ganz vorn dabei
zu sein.“ Wie kann man diesen Gedanken
mit dem Ergebnis der Studie
in Verbindung bringen?
Schilling: „Die Stadt hat sich mit all
ihren Ortsteilen weiterentwickelt. Das
spiegelt sich vor allem in der guten
Zusammenarbeit, welche Verwaltung
und Stadtrat pflegen, wieder. Darüber
hinaus gibt es mittlerweile auch
eine kooperative Zusammenarbeit
zwischen den Ortschaftsräten, welche
gemeinsam versuchen in die gleiche
Richtung zu gehen und im Zweifelsfall
auch mal bereit sind, Kompromisse
einzugehen. So kommt mehr dabei
heraus, als sich in irgendwelche Grabenkämpfe
zu verzetteln.“
HäBo: Besonders aufgefallen ist mir
das Ergebnis im Bereich Bildung.
Dort liegt die Stadt deutschlandweit
auf dem 1.102 Platz.
Schilling: „Ja, das stimmt. Wir sind
damit als Gräfenhainichen unter den
vorderen 10 Prozent der untersuchten
Kommunen zu finden. Dies liegt
insbesondere an der guten Schulstruktur
mit allen Schulformen und
der ausgezeichneten Kinderbetreuung
in all unseren Ortsteilen. Auch die
Ergebnisse und das Ranking in der
Kategorie Digitalisierung und Freizeit
Links: Die Grundschule „Johannes Gutenberg“ ist eine der fünf Schulen in Gräfenhainichen. Rechts: Schon seit 1986 gibt es
in Gräfenhainichen die Volksschwimmhalle, ein wichtiger Punkt für das gute Abschneiden in der Rubrik „Freizeit“.
Neues aus Möhlau
Steg im Bad wird
besser gesichert
(Möhlau/HäBo/db). Möhlauer Bürger
wiesen zuletzt darauf hin, dass Kinder
und Jugendliche trotz Verbots des
gesperrten Stegs im Freibad diesen
regelmäßig nutzen. Hierzu versprach
Bürgermeis er Enrico Schilling, den
Umstand umgehend abzustellen und
den Steg durch Aufstellen von Bauzäunen
und einem Verbotsschild besser
zu sichern. Das heruntergetretene Absperrband
hat offensichtlich ausgedient.
GRÄFENHAINICHEN
KURZ & KNAPP
Insgesamt:
Rang 2.200 von 10.817
Bildung (Erreichbarkeit von Kitas,
Grundschulen, weiterführenden
Schulen und Gymnasien):
Rang 1.102 von 10.817
Gesundheit (Erreichbarkeit von
Hausärzten, Krankenhäusern,
Apotheken und Pflegeeinrichtungen):
Rang 4.995 von 10.817
Mobilität (Anbindung an Schienenverkehr,
Autobahnen und Flughäfen
sowie der Zustand von Brücken):
Rang 4.108 von 10.817
Digitalisierung (Mobilfunkabdeckung
und Breitbandverfügbarkeit):
Rang 2.534 von 10.817
Freizeit (Erreichbarkeit von Schwimmbädern,
Museen und Theatern):
Rang 2.363 von 10.817
sticht hervor. Auch hier liegen wir
deutschlandweit im vorderen Viertel.“
HäBo: Gräfenhainichen landete aber
nicht nur im Spitzenfeld?
Schilling: „Richtig. Lediglich in den
Kategorien Gesundheit und Mobilität
liegen wir im Mittelfeld, wenn auch
im vorderen Mittelfeld. Das sind
aber Gegebenheiten, die wir nicht
beeinflussen können. Das liegt an der
ländlichen Struktur und den relativ
weiten Wegen sowie der größeren
Entfernung zu Autobahnanschlüssen
und der Bahnanbindung. Die ist zwar
in der Kernstadt gut, jedoch nicht in
der Fläche der Ortsteile. Insgesamt
meine ich jedoch, dass wir hier in
Gräfenhainichen – und mit ‚wir‘
meine ich die Gesamtheit aller Mitgestaltenden
– viel richtig gemacht
haben und unsere Stadt ein wirklicher
liebens- und lebenswerter Ort ist. Es
gibt sicherlich auch weiterhin Herausforderungen,
welche zu meistern sind
und Potentiale, die wir nutzen können.
Das Ergebnis sollte aber auch motivieren
und aufzeigen, dass wir alle sehr
stolz auf unsere Heimat sein können
und mit Optimismus in die Zukunft
blicken können.“
17. Juni 2026
Hänicher Bote
Bote
AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG
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100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Jüdenberg
Großer Festumzug, Hubsteiger und eine riesige Gratulantenschar
Die Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum begannen mit einem großen Festumzug.
(Jüdenberg/HäBo/db). 100 Jahre alt
wird man nur einmal, deshalb muss
man dieses Jubiläum auch ausgiebig
IMPRESSUM
Herausgeber:
Verlagshaus „Heide-Druck“
Neuhofstraße 22 –23
04849 Bad Düben
Tel.: 034243/24602, Fax: 24603
E-Mail: info@heide-druck.com
Redaktion: Dietmar Bebber (db)
Kevin Phillipp (kp)
ViSdP: Alexander Schütz (as)
Layout: Anja Sambale
Anzeige: Sybille Spielbühler
Druck: MZ Druckerei, Halle
Erscheinungsweise:
einmal im Monat
mittwochs
Auflage: 9.200 Exemplare
kostenlos an die Haushalte
im Einzugsgebiet
Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter
Änderungen in Anzeige
und Redaktion übernimmt der Verlag
keine Gewähr, für unverlangt eingesandtes
Material keine Haftung. In
Leserbriefen geäußerte Meinungen
müssen nicht mit jener der Redaktion
übereinstimmen.
Redaktionsschluss
für den nächsten HäBo ist der 9.07.,
Erscheinung der 15.07.
Fotos: (HäBo) Bebber
feiern. Das sehen wohl auch die Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr aus
Jüdenberg so und hatten sich für den
6. Juni einen Festplatz voller Gäs te reserviert.
Die folgten natürlich gern der
Einladung und brachten auch reichlich
Geschenke mit.
Bevor es aber so richtig losgehen konnte
mit den Feierlichkeiten, nahmen alle
Wehren der Stadt Gräfenhainichen
und aus dem benachbarten Oranienbaum,
mit denen die Jüdenberger ein
freundschaftliches Verhältnis pflegen,
am großen durch Jüdenberg führenden
Festumzug teil. Der wurde angeführt
vom Spielmannszug der Schkönaer
Feuerwehr, gefolgt von Gräfenhainichens
Bürgermeister Enrico Schilling
zusammen mit der Jüdenberger
Wehrleitung.
Diese mussten den Umzug zu Fuß
bewältigen, während Egon Kliemann
auf einer originalen Kutsche mit
Handdruckspritze aus dem Jahr 1927
sitzend gefahren wurde. Er wurde für
50 Jahre Feuerwehr geehrt, während
Wehrleiter Steffen Kliemann zum
Brandmeister befördert wurde. Das
alles spielte dann aber keine Rolle
mehr, als der Festumzug – begleitet
vom Signal der Martinshörner – am
Festplatz ankam. Nun konnten endlich
alle Kameraden auf den Feiermodus
umschalten, denn gefühlt ganz Jüdenberg
schien auf den Beinen zu sein.
Zum Einstieg gab es für die „Süßen“
unter den Gästen Kaffee zu leckerem
selbst gebackenem Kuchen. So
konnte man natürlich ganz entspannt
dem Programm der Kleinsten aus der
Kita „Max und Moritz“ folgen. Dem
stand die Kinderfeuerwehr natürlich
in nichts nach, als sie ihr Können
vorführten. Die etwas Größeren der
Jugendfeuerwehr führten einen Löschangriff
vor. Mit diesem Wissen und
Können des Feuerwehrnachwuchses
muss einem nicht Angst werden, dass
es irgendwann mal Probleme mit dem
Feuerwehrnachwuchs geben könnte.
Ganz im Gegenteil, der neue Brandschutzdemoanhänger
für die Kinderund
Jugendfeuerwehr könnte vielleicht
das Interesse an der Feuerwehr bei
dem einen oder anderen jungen Gast
stark ansteigen lassen.
Wer dann aber noch höher hinauswollte,
hatte an diesem Tage richtig
Glück, denn auch der Hubsteiger war
wieder vor Ort und natürlich dicht
umlagert. Wann hat man so schnell
wieder die Möglichkeit, seinen Heimatort
mal von oben zu sehen. Von
dort hatte man auch den besten Blick
auf das Preiskegeln oder das Spielmobil
der Stadt mit der dazugehörigen
Hüpfburg.
Aber viele Jüdenberger Gäste mussten
nicht hoch hinaus, denn die waren
allein schon deshalb glücklich und
zufrieden, da endlich mal wieder ein
Fest nicht auf dem ungeschützten ehemaligen
Sportplatz, sondern auf dem
Friedensplatz stattfand, da sie es hier
als angenehmer empfanden. Gefeiert
wurde bis in die Nacht, aber trotzdem
wollten es die Kameraden der Feuerwehr
nicht versäumen, sich noch
einmal bei allen Bürgern, Gewerbetreibenden
und der Stadt für die großzügige
Unterstützung in materieller
oder finanzieller Form zu bedanken.
„Wir waren total überwältigt“, freute
sich Egon Kliemann. Wer wenn nicht
er mit seinen 50 Dienstjahren könnte
das am besten einschätzen.
Egon Kliemann, der auf 50 Jahre Feuerwehr zurückblicken kann, durfte auf der
Kutsche aus dem Jahr 1927 mitfahren.
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Altes Polizeigebäude
Rückbau ist im vollen Gange
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Zu
seiner Zeit war das alte Volkspolizeikreisamt
auch einmal eines der
modernsten Gebäude. Nun aber hat es
ausgedient, denn die Polizeibeamten
arbeiten schon längst in ihrem neuen
Dienstgebäude. Auf der Homepage
des Dienstherrn, dem Land Sachsen-
Anhalt, heißt es auch jetzt wieder:
„Es wurden moderne und effiziente
Arbeitsbedingungen für die Polizei
geschaffen.“
Nach eineinhalb Jahren Bauzeit
wurde das neue Dienstgebäude der
Polizei in Gräfenhainichen im Landkreis
Wittenberg fertiggestellt und
durch Sachsen-Anhalts Innenministerin
Tamara Zieschang am 13. April
offiziell an Roger Schuberth von der
Polizei inspektion Dessau-Roßlau
übergeben.
Mit dem Plan eines Neubaus war
Nach fast 60 Jahren muss das Gebäude wieder weichen. Kleines Foto: Hier wird
es in den 1960er Jahren gebaut.
Foto/Repro: (HäBo) Bebber
aber auch gleichzeitig das Schicksal
des noch in Klinkerbauweise entstandenen
und 1968 in Betrieb ge-
nommenen Kreisamtes besiegelt. Ein
Teil der ehemaligen Dienststelle, die
ehemalige Gaststätte „Zur Quelle“,
wurde sogar
schon Anfa
ng 2023
abgerissen.
Mittlerweile
befindet sich
der Abriss
des alten Gebäudes
nach
einer vorherigen
fachgerechten
Entkernung im vollen Gange.
Sobald diese Arbeiten beendet sind,
werden auf einem Teil der freiwerdenden
Stelle Standflächen für
Dienstautos und Fahrräder sowie
Garagen entstehen. Auf der übrigen
freien Fläche wird eine Blumenwiese
angelegt. Mit dem Abschluss der
Abrissarbeiten werden auch die Beeinträchtigungen
im Straßenverkehr
wieder vorbei sein.
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Egal ob Dachstuhl, Carport, Terrassenverkleidung oder ein eigenes Tiny House – Holz erlebt in der Baubranche soeben seine
Renaissance.
Fotos: S&P Zimmerei & Dachdeckerfachbetrieb
(Gräfenhainichen/HäBo). Angesichts
steigender Energiepreise und
eines wachsenden Bewusstseins für
den Klimaschutz erlebt der Baustoff
Holz eine Renaissance. Die Firma
S&P Zimmerei & Dachdeckerfachbetrieb
aus Gräfenhainichen (www.
holzbau-sanierung.de) zeigt, wie traditionelles
Handwerk und modernste
Technik Hand in Hand gehen, um individuellen,
nachhaltigen und hocheffizienten
Wohnraum zu schaffen. Das
Leistungsspektrum des Fachbetriebes
reicht vom innovativen Holzrahmenbau
über gemütliche Tiny-Häuser bis
hin zu maßgeschneiderten Außenanlagen,
wie Terrassenüberdachungen
und Holzpavillons.
Zukunftssicher bauen mit
Holzrahmenbau
Der Holzrahmenbau hat sich längst
von einer Alternative zum Massivbau
zu einer der gefragtesten Bauweisen
entwickelt. Die Vorteile liegen auf
der Hand: Durch die Vorfertigung
der Wand- und Deckenelemente im
Betrieb verkürzt sich die Bauzeit
vor Ort drastisch. Zudem punktet die
Bauweise mit exzellenten Dämmeigenschaften.
„Holz ist ein natürlicher
CO 2
-Speicher. Wer heute im Holzrahmenbau
baut, entscheidet sich
nicht nur für ein gesundes Raumklima,
sondern leistet auch einen aktiven
Beitrag zum Umweltschutz“. Dank
schlankerer Wandaufbauten im Vergleich
zum klassischen Mauerwerk
gewinnen Bauherren zudem wertvolle
Wohnfläche und bei Aufstockungen/Umbauten
entsteht weniger Zusatzgewicht.
Der Trend zum Minimalismus:
Tiny-Häuser
Weniger ist mehr – dieser Lebensphilosophie
folgen immer mehr
Menschen. Die Zimmerei hat auf
diesen Trend reagiert und realisiert
maßgeschneiderte Tiny-Häuser. Ob
als au tarkes Eigenheim, als flexibles
Home-Office im Garten oder als Ferienhaus:
Jedes Tiny-House wird mit
höchster Präzision gefertigt. Dabei
wird jeder Quadratzentimeter optimal
genutzt, ohne dass die Bewohner auf
Komfort, moderne Technik und ein
behagliches Wohngefühl verzichten
müssen.
Auch Bestandsbungalows aus DDR-
Zeiten lassen sich sinnvoll energetisch
umnutzen.
Lebensraum Natur:
Terrassenüberdachungen
und Holzpavillons
Nicht nur das Wohnen im Haus, sondern
auch das Leben im Freien gewinnt
an Bedeutung. Um den eigenen
Garten unabhängig vom Wetter nutzen
zu können, bietet die Zimmerei
individuelle Lösungen für den Außenbereich:
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schützen vor plötzlichen Regenschauern
sowie intensiver Sonneneinstrahlung
und verlängern die Freiluftsaison
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6 AUS DER REGION
Hänicher Bote
Bote
17. Juni 2026
Springbrunnenfest 3.0
Mitstreiter für die Zukunft gesucht
(Möhlau/HäBo/db). Dass die Möhlauer
feiern können, das haben sie
schon mehrfach unter Beweis gestellt.
Ob beim Karneval, beim jährlichen
Sommerfest oder beim Springbrunnenfest
– immer wieder treffen sich
die Einwohner gern in geselliger
Runde. So auch beim Springbrunnenfest
3.0.
Wer hätte das gedacht, als der Springbrunnen
versiegt und laut über anderweitige
Nutzungen nachgedacht
wurde? Nun sprudelt das Wasser
wieder und dieser Umstand wird
jetzt jedes Jahr mit einem kleinen
ungezwungenen Fest gefeiert. Da
müssen nicht riesengroße Fahrgeschäfte
stehen – nein, da reicht schon
etwas zum Trinken, Leckeres vom
Grill und für die Kinder das zurzeit
äußerst beliebte Slush-Eis. Natürlich
gehört bei solch einem Fest auch der
obligatorische Kaffee und Kuchen
unbedingt dazu. Diesmal gab es sogar
selbstgebackenen Speckkuchen, der
im Nu ausverkauft war. Damit auch
die Gäste, welche erst am Nachmittag
zum Springbrunnenfest dabei sein
wollten, diese Leckerei genießen
konnten, wurden kurzfristig noch
einmal die Zutaten besorgt und frisch
gebacken.
Dass es zur Tradition werden soll,
ist nicht nur der Wunsch der Einwohner,
sondern auch der von den
maßgeblichen „Köpfen“ des Festes,
Manuel Wiener und Stefan Thiemicke.
Deshalb sind ihre Vorstellungen,
die Aufgaben bei der Durchführung
der Springbrunnenfeste zukünftig auf
mehr Schultern zu verteilen. Damit
nicht genug, ist beabsichtigt sich dem
Verein Dübener Heide, konkret der
Ortsgruppe Möhlau anzuschließen.
Wer also mitmachen möchte, könnte
sich ganz einfach bei Manuel Wiener
(Tel.: 0176 / 43246288) melden.
Im Idealfall sollten die potentiellen
Mitstreiter mit anpacken können
und technisch versiert sein, meinte
Wiener mit einem verschmitzten
Lächeln und schiebt nach: „Es ist
auch erfreulich zu sehen, dass die
Zusammenarbeit zwischen den Orten,
wie zum Beispiel Zschornewitz und
Möhlau, absolut entspannt ist.“
Auch im dritten Jahr erfreute der Springbrunnen nicht nur Anwohner.
Foto: (HäBo) Bebber
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Paul-Gerhardt-Kapelle Gräfenhainichen
Andacht für den großen Liederdichter
Wilma Deißner, die Vorsitzende des Paul-Gerhardt-Freundeskreises, hatte zu einer
kleinen Andacht eingeladen.
Foto: (HäBo) Bebber
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Der
Paul-Gerhardt-Freundeskreis hatte aus
Anlass des 350. Todestages am 27. Mai
in die Paul-Gerhardt-Kapelle eingeladen,
um so dem Kirchenliederdichter
Paul Gerhardt in seiner Geburtsstadt
Gräfenhainichen mit einer kleinen Andacht
zu gedenken. Am 12. März 1607
in Gräfenhainichen geboren, verstarb
Gerhardt am 27. Mai 1676 an seiner
letzten Wirkungsstätte in Lübben.
Und genau mit diesem Sterbetag
beginnt eine kleine der Geschichte
geschuldete Verwirrung, denn nach
dem jetzt gebräuchlichen gregorianischen
Kalender wäre der Todestag
des berühmten Kirchenliederdichters
nämlich der 6. Juni. Dieses
vermeintliche Verwirrspiel ist dem
Umstand geschuldet, dass sich die
Protestanten erst um 1700 dazu entschieden,
dem 1582 von Papst Gregor
XIII. eingeführten Kalender, also
den gregorianischen, zu folgen. Der
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Unsicherheiten zu vermeiden und
einen marktgerechten Verkaufspreis
zu erzielen. Prill Immobilien
gregorianische korrigierte den zuvor
genutzten julianischen Kalender, um
die Verschiebung der Jahreszeiten
auszugleichen. Das sei aber nur am
Rande rein informativ erwähnt.
Bevor die Andacht selbst mit einer
Gedenkminute für den großen Sohn
der Stadt begann, schmückte Wilma
Deißner zusammen mit Bürgermeister
Enrico Schilling den Altar mit einem
Strauß frischer Blumen. Eröffnet
wurde die kleine Gedenkfeier dann
mit einem kleinen von Deißner vorgetragenen
Gedicht. Im Anschluss daran
wurden gemeinsam mit den anwesenden
Gästen Lieder, wie „Befiehl du
deine Wege“ und „Geh aus, mein Herz,
und suche Freud“, gesungen.
Zu den großen Feierlichkeiten aus Anlass
des 350. Todestages weilten dann
am darauffolgenden Wochenende
eine Delegation des Paul-Gerhardt-
Freundeskreis und der Stadt Gräfenhainichen
in Lübben.
17. Juni 2026
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Hänicher Bote
Bote
Wir sind seit Jahrzehnten ein kompetenter Partner für Handwerk, Gewerbe und Privatkunden.
An 8 Standorten bieten wir für Privat- und Profikunden ein breit gefächertes Sortiment
rund um Bauen, Haus, Garten und Landwirtschaft. Wir suchen zur Verstärkung unseres
Teams einen:
Verkaufsberater (m/w/d) in Vollzeit/Teilzeit
für unseren Bau- und Gartenmarkt am Standort Bad Schmiedeberg
Ihr Aufgabengebiet:
• Kundenberatung und Verkauf
• Waren bestellen und präsentieren
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NOTDIENSTE DER APOTHEKEN (jeweils 18 – 8 Uhr)
Donnerstag
18. Juni
Stadt-Apotheke Bitterfeld
Tel.: 03493 / 2 21 04
Freitag
19. Juni
Robert-Koch-Apotheke Wolfen
Tel.: 03494 / 4 41 28
Samstag
20. Juni
Central-Apotheke Bitterfeld-Wolfen
Tel.: 03493 / 5 14 67 70
Sonntag
21. Juni
Marien-Apotheke Sandersdorf
Tel.: 03493 / 8 82 20
Montag
22. Juni
Flora-Apotheke Bitterfeld
Tel.: 03493 / 2 23 68
Dienstag
23. Juni
Bernstein-Apotheke Friedersdorf
Tel.: 03493 / 5 16 98 28
Mittwoch
24. Juni
Adler-Apotheke Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 2 20 31
Donnerstag
25. Juni
Glückauf-Apotheke Zschornewitz
Tel.: 034953 / 8 83 21
Freitag
26. Juni
AVIE-Apotheke
Gossa
Tel.: 034955 / 41 64 95
Samstag
27. Juni
Central-Apotheke Bitterfeld-Wolfen
Tel.: 03493 / 5 14 67 70
Sonntag
28. Juni
Sittig-Apotheke
Wolfen
Tel.: 03494 / 4 41 68
Montag
29. Juni
Adler-Apotheke
Jeßnitz
Tel.: 03494 / 7 28 10
Dienstag
30. Juni
Nord-Apotheke
Wolfen
Tel.: 03494 / 2 10 45
Mittwoch
1. Juli
Paracelsus-Apotheke Raguhn
Tel.: 034906 / 2 02 84
Donnerstag
2. Juli
AVIE-Apotheke Muldenstein
Tel.: 03493 / 5 05 70
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Gartenmarkt
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3. Juli
Apotheke am KornhausplatzBitterfeld
Tel.: 03493 / 3 76 60
Samstag
4. Juli
Linden-Apotheke Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 2 26 26
Sonntag
5. Juli
Turm-Apotheke
Wolfen
Tel.: 03494 / 50 42 30
Montag
6. Juli
Sittig-Apotheke Bitterfeld
Tel.: 0800 / 8 80 95 00
Dienstag
7. Juli
Linden-Apotheke Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 2 26 26
Mittwoch
8. Juli
Stadt-Apotheke Bitterfeld
Tel.: 03493 / 2 21 04
Donnerstag
9. Juli
Robert-Koch-Apotheke Wolfen
Tel.: 03494 / 4 41 28
Freitag
10. Juli
City-Apotheke
Wolfen
Tel.: 03494 / 2 11 96
Samstag
11. Juli
Marien-Apotheke Sandersdorf
Tel.: 03493 / 8 82 20
Sonntag
12. Juli
Flora-Apotheke Bitterfeld
Tel.: 03493 / 2 23 68
Montag
13. Juli
Stadt-Apotheke Bitterfeld
Tel.: 03493 / 2 21 04
Dienstag
14. Juli
Adler-Apotheke Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 2 20 31
Mittwoch
15. Juli
Glückauf-Apotheke Zschornewitz
Tel.: 034953 / 8 83 21
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Notdienste finden Sie auch
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„Wahre Farben“ im NaturparkHaus
Heike Ludwig stellt in Bad Düben aus
(Bad Düben/HäBo). Vergangenen
Freitag wurde im Bad Dübener
NaturparkHaus die Ausstellung „Wahre
Farben“ mit einer Vernissage eröffnet.
Bis zum 14. August sind die Werke
der Gräfenhainicher Künstlerin Heike
Ludwig zu sehen.
Gezeigt werden rund 20 Arbeiten der
Hobbymalerin, die in den vergangenen
Jahren entstanden sind. Mit ihrem
eigenen, ausdrucksstarken Stil lädt
Ludwig dazu ein, sich auf farbige, persönliche
und berührende Bildwelten
einzulassen.
Die Ausstellung ist mehr als eine reine
Werkschau. Sie erzählt von der Kraft
kreativen Ausdrucks und davon, wie
Kunst Menschen berühren, ermutigen
und miteinander ins Gespräch bringen
kann. Besucherinnen und Besucher
erwartet eine Ausstellung, die zum
Schauen, Nachdenken und Austausch
einlädt.
Besonders bemerkenswert ist das soziale
Engagement, das mit der Ausstellung
verbunden ist: Beim Verkauf der
ausgestellten Werke gehen 30 Prozent
des Erlöses an die Sachsen-Anhalti-
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als Verstärkung für unser Team für
Personentransport
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Infos und Bewerbungen
unter: 034953 / 74 94 99
oder buero-heidetrans@online.de
sche Krebsgesellschaft e. V. Damit
verbindet die Ausstellung kulturelles
Erleben mit der Unterstützung einer
wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe.
Die Ausstellung kann montags von
10 bis 13 Uhr sowie dienstags, donnerstags
und freitags von 10 bis 15
Uhr besucht werden. Der Eintritt ist
frei, Spenden sind willkommen. Für
Gruppen sind nach vorheriger Anmeldung
auch Führungen außerhalb der
regulären Öffnungszeiten möglich.
Interessierte können sich hierfür direkt
an die Künstlerin wenden (Tel.:
0173 / 8252407).
Mit der Ausstellung „Wahre Farben“
lädt das NaturparkHaus alle Kunstinteressierten
ein, eine besondere Verbindung
von Kreativität, persönlichem
Ausdruck und gesellschaftlichem
Engagement zu entdecken.
Naturpark Dübener Heide
8 AUS DER REGION
16. Lesewettbewerb des Städtebundes Dübener Heide
(Gräfenhainichen/HäBo). In der
Bibliothek Gräfenhainichen wurde es
kürzlich richtig spannend: 13 Lese-
Profis aus der 4. Klasse sind zum
großen Lesewettbewerb des Städtebundes
Dübener Heide angetreten.
Mit dabei waren Kids aus den Grundschulen
Kemberg, Bergwitz, Dabrun,
Gräfenhainichen, Zschornewitz, Bad
Düben, Authausen, Doberschütz, Bad
Schmiedeberg, Trebitz, Prettin und
Friedersdorf.
Gräfenhainichens Bürgermeister
Enrico Schilling und Bibliotheksleiterin
Kathrin Stephan haben das
Event feierlich eröffnet und dann
ging es auch schon direkt los mit
der ersten Leserunde! Im ersten Teil
durften die Kids aus ihren absoluten
Lieblingsbüchern vorlesen. Die
Auswahl war bunt gemischt und
super abwechslungsreich – von „Frau
Honig“ über „Lotta-Leben“ bis hin
zu der Frage, warum Regenwürmer
eigentlich Superkräfte haben. Das
Coole: Es war nicht ein einziges Buch
doppelt.
Nach der ersten Aufregung gab es
erst mal eine verdiente Pause. Die
Bibliothekarinnen (mit Verstärkung
aus dem Ruhestand) hatten ein fantastisches
Buffet gezaubert, an dem
sich alle stärken konnten.
Im zweiten Teil wurde es dann knifflig,
denn jetzt mussten die Kids einen
ihnen völlig unbekannten Text aus
dem Buch „Das Hotel der verzauberten
Träume“ von Gina Mayer vorlesen.
Alle haben sich richtig wacker
geschlagen. Die Jury – bestehend
aus Alena Bebber, Bürgermreister
Hänicher Bote
Schilling, Helga Klemm und Birgit
Pohlenz – hatte echt die Qual der
Wahl.
Es gab beim diesjährigen Lesewettbewerb
sogar vier Podiumsplätze,
denn der zweite Platz wurde doppelt
belegt:
Siegerin wurde Elsa Willner von der
Bad Dübener Heide Grundschule, gefolgt
von Milou Pfeiffer (GS Dabrun)
und Jannes Müller (GS Doberschütz)
Bote
17. Juni 2026
Volles Haus und jede Menge Lesespaß / Siegerin aus Bad Düben
Richtfest in der Gartenstraße
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die
Gräfenhainichener Gartenstraße und
auch der Poetenweg bestanden zu
weiten Teilen aus Plattenbauten, die
damals vielen Familien den ersehnten
Wohnraum bescherten. Doch das ist
lange her. Viele haben nicht nur den
Ort und damit verbunden auch ihre
vorher so begehrte Plattenbauwohnung
verlassen. Die Folge waren zahlreiche
leerstehende Wohnungen, weswegen
mittlerweile zahlreiche Blöcke entweder
abgerissen oder die obersten
Etagen heruntergebaut wurden. In der
Fachsprache spricht man davon, dass
das Gebäude abgetreppt wurde.
Aber nicht erst damit hat sie Umgestaltung
des Wohngebietes Gartenstraße
begonnen. Es gibt mittlerweile nur
noch wenige Gebäude mit mehr als
drei Etagen. Die Gräfenhainichener
Wohnungsgesellschaft (GWG) hat sich
mittlerweile auf Grund der entsprechenden
Nachfrage dazu entschieden,
Einfamilienhäuser zur Vermietung
anzubieten. Begonnen hat es 2004
mit einem Doppelbungalow in der
Gartenstraße 101. Nun entstehen in
unmittelbarer Nachbarschaft zwei
einzelne Bungalows. Den Hintergrund
erläuterte GWG-Geschäftsführer
Tobias Bommert: „Die Nachfrage besteht.
Es will niemand mehr jemanden
über oder unter sich wohnen haben.
Diesen Wünschen werden wir mit
Elsa Willner (5. v. l.) von der Heide-Grundschule Bad Düben siegte beim Lesewettbewerb
in der Gräfenhainichener Bibliothek. Foto: Stefan Reum photography
auf dem geteilten Silberrang und dem
Drittplatzierten Max Strohmeyer (GS
Bad Schmiedeberg).
Aber weil alle Kinder tolle Vorleser
waren, ist niemand leer ausgegangen.
Jedes Kind hat eine Teilnehmerurkunde
und ein kleines Geschenk
bekommen. Für die Top-Plätze gab
es obendrauf noch Büchergutscheine.
Die Stadtverwaltung Bad Düben hat
für alle Teilnehmenden zusätzlich
einen Gutschein für das NaturSport-
Bad gesponsert – der Sommer kann
also kommen!
Ein riesiges Dankeschön geht an alle
aktuellen und ehemaligen Mitarbeiterinnen
der Bibliotheken des Städtebundes
für die tolle Organisation und
die Unterstützung. Ein ebenso großes
Danke geht an die Bürgermeister des
Städtebundes, die dieses Event überhaupt
erst möglich machen.
Wir freuen uns schon riesig auf das
nächste Jahr! Anfang Juni geht der
Lesewettbewerb in die 17. Runde –
hoffentlich wieder mit ganz vielen
lesebegeisterten Kids!
Rowena Hiersemann
Koordinatorin
Städtebund Dübener Heide
Beide Bungalow-Mieter sollen bereits im Oktober einziehen können
Bauherr Tobias Bommert (2. v. l.) beim Einschlagen des letzten Nagels. Der Richtkranz thront zudem über dem Dachstuhl.
Fotos: (HäBo) Bebber
unseren Bauweisen nachkommen.“
Bürgermeister Enrico Schilling ergänzt:
„Das macht sich natürlich auch
städtebaulich hervorragend.“
Umso größer deshalb die Freude über
das anstehende Richtfest: Knapp sechs
Wochen nach dem ersten Spatenstich
wird gleich bei zwei Häusern schon
Richtfest gefeiert. Nach dem Anbringen
der Richtkränze oblag es dann
dem Bauherrn Tobias Bommert, den
symbolischen letzten Nagel in das
Dachgebälk zu schlagen. Dachdecker
Chris Gumprecht sprach dann noch
abschließend den Richtspruch.
„Einen solchen Bungalow zu planen
und dann zu bauen, das geht mit einem
Partner wie ‚Heinz von Heiden‘
recht zügig“, verriet Bommert angesprochen
auf die kurze Zeit zwischen
Spatenstich und Richtfest. So sind
auch weitere Bauvorhaben dieser
Art möglich. Der kleinere Bungalow
verfügt über eine Wohnfläche von
86 Quadratmetern und ist bereits
vermietet. Der andere Bungalow
kommt auf eine Wohnfläche von 113
Quadratmetern. Zusammen kosten
beide Gebäude 500.000 Euro und
bieten alles, was aktuell angesagt ist.
Angefangen bei der Wärmepumpe
und Solarflächen, Fußbodenheizung
bis hin zu einem kleinen Garten.
Selbst die Garage fürs Auto fehlt
nicht. Und das Schönste: Die Mieter
sollen schon ab Oktober in ihr neues
Heim einziehen können.
Aber die GWG ist in der Gartenstraße
auch noch mit anderen Bauprojekten
beschäftigt. Nach dem Teilabriss des
Mehrzweckgebäudes in der Gartenstraße
1a im ersten Bauabschnitt
wird der verbliebene Baukörper nun
im zweiten Bauabschnitt komplett
saniert. Während im vorderen Teil
(zuletzt Impfpunkt) eine gewerbliche
Vermietung angedacht ist, soll in der
ehemaligen Postfiliale neben dem Jugendclub
eine Art Gemeinschaftsraum
entstehen, den jeder unter anderem für
private Feiern mieten kann.
Hänicher Bote
Bote
17. Juni 2026 WAS – WANN – WO
9
Veranstaltungstipp
Evangelische Kirchengemeinde Gräfenhainichen
Pfarrer L. Reinhardt • Telefon: (034953) 22060 • Fax: 22008
GOTTESDIENSTE IM JUNI / JULI
28.06. Radis 09.30 Uhr
28.06. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche
05.07. Radis 09.30 Uhr
05.07. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche
12.07. Radis 09.30 Uhr
12.07. Jüdenberg 14.00 Uhr
Sommerfest
21. Juni an der Trinitatiskirche Krina
PROGRAMM
15 Uhr Picknick-Gottesdienst mit Musik von Hausmann & Henning (Geschirr
sowie Kaffee & Kuchen bitte selber mitbringen)
ab 16 Uhr Grillstand, Pellkartoffeln & Dips, kühle Getränke & Snacks aus der
Bar in der Pfarrscheune, unterstützt durch die FFW Krina
im Anschluss Hüpfburg, Kinderspiele, Bastelstand mit dem Zeuss-Verein Gröbern,
Kinderschminken
ab 16.15 Uhr • Schüler-Band „Entrance to Heaven“ & Norbert Britze (Akkordeon)
• Wett-Nageln
18.30 Uhr Kino: „Ein Mann namens Ove“ (Schweden, 2015, 1:52, ab 14 Jahre)
Ukrainisches Mittsommerfest im NaturparkHaus
„Ivan Kupala“ – voller Tradition
Kreativität und Begegnung
(Bad Düben/HäBo). Blumenkränze
flechten, traditionelle Lieder hören,
gemeinsam feiern und ukrainische Kultur
erleben: Am kommenden Samstag
(20.06.) lädt der Verein Dübener Heide
von 16 bis etwa 20 Uhr zum ukrainischen
Mittsommerfest „Ivan Kupala“
in das Bad Dübener NaturparkHaus ein.
Das Fest zählt zu den ältesten und beliebtesten
Festen der slawischen Kultur.
Rund um die Sommersonnenwende
wird es in vielen osteuropäischen Ländern
mit Musik, Tanz, Blumenkränzen
und dem traditionellen Sprung über das
Feuer gefeiert.
Eine Anmeldung ist erwünscht. Bitte
buchen Sie Ihre Teilnahme online unter
www.naturpark-duebener-heide.de/
veranstaltungen oder über die Naturparkgeschäftsstelle
im NaturparkHaus
(Tel.: 034243 / 72993).
Naturpark Dübener Heide
Galeriecafé Tornau
Flohmarkt am 4. Juli
(Tornau/HäBo/kp). Der Dorfgemeinschaft
Tornau e. V. veranstaltet am
4. Juli einen Flohmarkt im örtlichen
Galeriecafé
für jedermann.
Bei
l e ckerem
Kaffee und
Kuchen ist
in der Zeit
von 14 bis
17 Uhr für das leibliche Wohl gesorgt.
Wer einen eigenen Stand betreiben
will, nimmt gern Kontakt auf (Tel.:
0163 / 7844599). Die Standgebühr beträgt
5 Euro. Die Einnahmen fließen
in die Renovierung der ehemaligen
Heimatstube.
SOMMERKIRCHE 2026 im Pfarrbereich Krina
So., 21.06., 15 Uhr, Krina
Musikalischer Picknick-Gottesdienst
an der Pfarrscheune als Beginn des
Sommerfests
So., 28.06., 10.30 Uhr, Gröbern
anschließend Einladung zu einem kühlen
Getränk
So., 05.07., 10.30 Uhr, Gossa
mit Chor, anschließend Einladung zu
Bratwurstvariationen vom Grill und
kühlen Getränken
So., 12.07., 10.30 Uhr, Schlaitz
anschließend Einladung zu Suppe und
Brot
So., 19.07., 14 Uhr, Krina
Goldene Konfirmation für die Orte Krina,
Plodda, Schköna, Hohenlubast, Rösa-
Stadtkirche Schmiedeberg
Jazztrompete trifft
Orgel
(Bad Schmiedeberg/HäBo). In der
nächsten Orgelvesper am 18. Juni ab
19.30 Uhr vereint sich die musikalische
Welt der Kirchenmusik mit der
des Jazz: Choral trifft Jazztrompete,
die Königin der Instrumente trifft auf
die Leichtigkeit des Swing. Und so
wechseln sich Choralbearbeitungen
und Jazzstandards ab. Es musizieren
die Organistin Lena Ruddies und der
Trompeter Hubertus Böhm. Moderation
und geistliche Leitung liegen in den
Händen von Ruhestands-Pfarrer
Christoph Krause.
Christoph
Krause
Brösa, Burgkemnitz, Gossa-Schmerz,
Gröbern und Schlaitz
Mi., 22.07., 14 Uhr, Plodda
anschließend Einladung zu erfrischenden
Getränken und leckeren Häppchen
So., 26.07., 10.30 Uhr, Burgkemnitz
anschließend Einladung zu Brot & Wein
So., 02.08., 10.30 Uhr, Schköna
Motto: „Sommergruß“
So., 09.08., 10.30 Uhr, Rösa
Ab 9.30 Uhr öffnet das „Willkommens-
Café“ und auch im Anschluss sind alle
zum Bleiben & Erzählen eingeladen.
So., 16.08., 16 Uhr, Schwemsal
mit Goldener & Diamantener Konfirmation,
anschließend Einladung zu
erfrischender Sommerbowle
Evangelisches Pfarramt Krina
Pfarrer A. Henning • Telefon: (034955) 20275 • Fax: 40355
REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN
17.06. Plodda 14.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee
18.06. Bitterfeld 19.00 Uhr Chor
23.06. Schwemsal 14.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee
24.06. Bitterfeld 19.00 Uhr Chor
25.06. Gossa 14.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee
29.06. Schlaitz 15.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee
06.07. Krina 19.00 Uhr Gemeindekirchenrat
Evangelisches Pfarramt Krina
Pfarrer A. Henning • Telefon: (034955) 20275 • Fax: 40355
GOTTESDIENSTE IM JUNI / JULI
17.06. Plodda 14.00 Uhr
21.06. Krina 15.00 Uhr Sommerkirche (mit musik. Picknick)
28.06. Gröbern 10.30 Uhr Sommerkirche
28.06. Burgkemnitz 16.00 Uhr Konzert „Harmonic Brass“ (München)
05.07. Gossa 10.30 Uhr Sommerkirche
12.07. Schlaitz 10.30 Uhr Sommerkirche
13.07. Rösa 18.00 Uhr Werktagsgottesdienst
14.07. Schwemsal 09.00 Uhr
14.07. Gröbern 18.00 Uhr
15.07. Burgkemnitz 09.00 Uhr
15.07. Krina 18.00 Uhr
10 AUS DER REGION
Kinder- und Jugendfeuerwehr Gräfenhainichen
Hänicher Bote
Bote
17. Juni 2026
Bürgermeister Schilling übergab neuen Brandschutzdemoanhänger
(Tornau/HäBo/db). Es war einmal
ein ehemaliger Kreisbrandmeister
namens Frank Schneider, der nicht
nur den Stadtwehrleiter der Freiwilligen
Feuerwehr Gräfenhainichen
Steffen Pluhm-Jude, sondern Gräfenhainichens
Bürgermeister Enrico
Schilling von seiner jahrzehntealten
Idee überzeugen konnte. Das Ergebnis,
ein nagelneuer Brandschutzdemoanhänger,
stand pünktlich am 1. Juni
in Tornau vor dem Gerätehaus der
Feuerwehr und wurde nun der Kinder-
und Jugendfeuerwehr der Stadt
Gräfenhainichen durch den Bürgermeister
übergeben.
Der Internationale Kindertag wurde
bewusst gewählt. „Da gibt es nämlich
immer Geschenke“, erklärte Schilling.
Es ist ein sehr großes und zugleich
teures Geschenk. Genau 30.400 Euro
kostete dieser spezielle Anhänger in
der Anschaffung. Der Großteil kam
mit 90 Prozent von der Deutschen
Stiftung für Engagement und Ehrenamt.
Den notwendigen Eigenanteil
Enrico Schilling (l.) übergab den Brandschutzdemoanhänger an die versammelte Gräfenhainichener Kinder- und Jugendwehr
vor dem Tornauer Gerätehaus.
Foto: (HäBo) Bebber
übernahm die Gräfenhainichener
Wohnungsgesellschaft. Aber auch die
„Enrico-Schilling-Stiftung“ fungierte
nicht nur als Projektträger, sondern
steuerte auch selbst noch Geld dazu.
Ein Volltreffer, so urteilen die Kinder-
und Jugendbetreuer. Die Jüngsten
zeigen ihre Begeisterung, indem sie
nicht nur das „Rauchdemohaus“, sondern
auch Kinderfahrzeuge in Besitz
genommen haben. Zur Ausstattung
gehört neben diesen Highlights natürlich
noch viel mehr. Ob der Brandschutzkoffer
für Kitas oder speziell
auf Senioren zugeschnitten – für alle
Demozwecke gibt es Möglichkeiten.
Selbst das Simulieren von Fettbränden
ist möglich, ganz zu schweigen
von einer Rettungszentrale und deren
Abläufe.
Nun heißt es, sich mit der Vielfalt an
Möglichkeiten vertraut zu machen und
den Brandschutzdemoanhänger zur
Ausbildung, aber auch zur vorbeugenden
Schulung einzusetzen. Eines steht
aber jetzt schon fest: Das Geld ist mehr
als sinnvoll eingesetzt worden.
Bürgerinitiative „Gegenwind Dübener Heide“
Aller Aufwand hat sich gelohnt
Die Bürgerinitiative machte in den vergangenen Monaten regelmäßig auf sich
aufmerksam.
Foto: privat
(Dübener Heide/HäBo). Nach unzähligen
Protesten, Schreiben und Mails
bis in den Landtag Sachsen-Anhalt,
Gesprächen mit dem Landtagspräsidenten,
dem Ministerpräsidenten,
dem Petitionsausschuss des Landtages,
Bundes- und Landtagsabgeordneten,
Stadt-, Gemeinde- und
Ortschaftsräten, Baumpflanzaktionen,
unzähligen Teilnahmen an Stadtrats-,
Gemeinderats-, Ortschaftsrats- und
Ausschusssitzungen, am Umzug des
GCC, Informationsveranstaltungen
der Bürgerinitiative, unzähligen Veröffentlichungen
in Funk und Fernsehen,
in der Presse und den sozialen
Medien, Unterschriftensammlungen,
Petitionen, Aufstellen von Bannern,
Verteilung von Flyern und Informationsmaterial
und vielem mehr, gegen
teilweisen Widerstand aus örtlicher
Politik und Windkraftindustrie, trotz
in unseren Augen mangelnder Unterstützung
eigentlich für den Schutz der
Dübener Heide Verantwortlicher, hat
sich der Kampf der Bürgerinitiative
(BI) „Gegenwind Dübener Heide“ seit
2024 für den Erhalt unserer Heimat
und gegen die geplanten Windindustrieanlagen
mitten im Wald unseres
Naturparks Dübener Heide gelohnt.
Nach dem Beschluss des Gemeinderats
Muldestausee am 2. Juni fasste
die Regionale Planungsgemeinschaft
Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg am 5.
Juni, 10.07 Uhr, den Beschluss, sowohl
das Vorranggebiet (VRG) XIX/ Windpark
34 (Schmerz) als auch die Alternativfläche
Windpark 11 (Pouch) von
einer weiteren Planung auszuschließen
und andere weniger konfliktbelastete
Flächen zur Erreichung des Flächenzieles
von 1,9 Prozent zu nutzen.
Vielen Dank an alle, die uns unterstützt
und diesen Erfolg möglich
gemacht haben.
Im 2. Entwurf der Regionalen Planungsversammlung
Westsachsen
befinden sich Flächen, die im Naturpark
Dübener Heide liegen. Daher
geht der Kampf der BI für unsere
Heimat, für die Dübener Heide weiter.
Es gilt, unseren Naturpark Dübener
Heide auch im Freistaat Sachsen zu
schützen. Dazu benötigen wir aktive
Unterstützer aus Sachsen (E-Mail:
bi.gegenwind.duebener.heide@t-online.de).
Thomas Schwarzbrunn
Literaturcafé Gräfenhainichen
Auf den Spuren von Jane Austen
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Bereits
am 20. Februar 2025 feierte das Literaturcafé
seine Auftaktveranstaltung
und Michael Winkler las aus diesem
Anlass aus dem Roman „Mittagsstunde“
von Dörte Hansen. Mittlerweile
hat sich das Literaturcafé als fester
Treffpunkt für Literaturinteressierte
etablieren können. So verwundert
es nicht, wenn selbst zur letzten Lesung
vor der Sommerpause (Juni bis
August) nahezu alle Plätze im Vereinsraum
über der Gräfenhainichener
Stadtbibliothek besetzt waren.
An diesen Tag präsentierte das Literaturcafé
die britische Schriftstellerin
Jane Austen. Gelesen wurde, nachdem
Michael Winkler in seiner bekannten
lockeren Art die Mitwirkenden
vorstellte, um dann Reinhard Pester
das Feld zu überlassen, damit dieser
erst einmal ausführlich die Autorin
vorstellen konnte.
Das bekannteste und beliebteste
Werk von Jane Austen ist der im
Jahr 1813 erschienene Roman „Stolz
und Vorurteil“. Die Geschichte folgt
hierbei der unabhängigen Elizabeth
Bennet und dem stolzen Mr. Darcy,
welche erst lernen müssen, ihre
Vorurteile gegeneinander zu überwinden,
bevor sie dann zueinander
finden können.
Die Lesung selbst konnte die Anwesenden
bei Kaffee und Kuchen genießen.
Das Besondere dabei war, dass
sich Michael Winkler, die aus der Ukraine
stammende Nastiia Voroshylova
und der Gleichstellungsbeauftragte
des Landkreises Wittenberg, Reinhard
Pester, den Lese-Part teilten – eine
wie man feststellen konnte neue und
zugleich interessante Variante. Nach
der Sommerpause öffnet das Literaturcafé
für seine Gäste erstmalig am 10.
September wieder seine Türen.
Michael Winkler, Nastiia Voroshylova und Reinhard Pester (v. l.) lasen aus dem
Roman „Stolz und Vorurteil“.
Foto: (HäBo) Bebber
INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN
UND BEKANNTMACHUNGEN
der Stadt Gräfenhainichen
Nr. 6/2026
17. Juni 2026
Allgemeine Verwaltung
Information der Schiedsstelle
Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden an jedem
zweiten Donnerstag im Monat von 17.00 bis 17.30 Uhr im Rathaus in Gräfenhainichen,
Markt 1, statt.
Die Termine für das Jahr 2026:
9. Juli, 13. August, 10. September, 8. Oktober,
12. November, 10. Dezember
Die Schiedsstelle ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch unter
034953 / 35721 für Sie erreichbar.
Bildung und Soziales
Das etwas andere Picknick
U. Lützelberger
Vorsitzende der Schiedsstelle
Am 13. Mai fand unser Mama/Papa-Tag statt. Geplant hatten wir ein gemütliches
Picknick im Sonnenschein. Doch so schön feste Pläne auch sind, in den
meisten Fällen werden sie über den Haufen geworfen. So war es auch an diesem
Tag. Schon im Vorfeld hatte uns das Wetter große Sorgen bereitet. Immer
wieder wechselten sich Regen und Sonnenschein ab. Es war wie verhext!
Solch ein Aprilwetter, dabei war es doch bereits Mai. Die Kinder unserer Einrichtung
studierten schon seit Wochen die Vogelhochzeit von Rolf Zuckowski
ein. Diese Darstellung sollte den Frühling endgültig einläuten. Aber statt Sonne
gab es einen Schauer nach dem anderen. Wenn das so weitergeht fällt unser
Picknick buchstäblich ins Wasser. Soweit durfte es nicht kommen!
„Der Plan, den man nicht ändern kann, ist schlecht.“
Publilius Syrus
Was wäre denn mit einem Picknick
mitten im Kindergarten?
Sowas Besonderes gab es noch nie
bei uns im Kindergarten. Kinder und
Erzieher waren sofort begeistert von
dieser Idee.
Der Tag war gerettet. Am Nachmittag
kamen alle Mamas und Papas mit
ihrem gepackten Picknickkorb in den
Kindergarten. Der Umwelt zuliebe verzichteten wir auf Papp- und Plastikgeschirr.
Alle Familien hatten Tassen, Teller und Besteck mit eingepackt.
Zuerst feierten wir den Frühling mit unserem Programm von der Vogelhochzeit,
in dem Marvin, Tilda und Andrea die Hauptrollen spielten. Unterstützt
wurden sie von einer Vogelfamilie aus der grünen Gruppe. Alle Kinder und
Erwachsenen sangen begeistert mit.
Nach diesem tollen Auftakt wurden in Zusammenarbeit die Picknickdecken
hingelegt und es sich gemütlich gemacht. Bei Kaffee, Tee und Kuchen genossen
wir einen Nachmittag voller Harmonie und guten Gesprächen. Zum
Abschluss bekam jedes Elternteil, anlässlich des Mutter- und Vatertags, noch
eine Überraschung von seinem Kind
überreicht.
So wurde aus unserem Picknick im
Sonnenschein, ein gemeinsames
Picknick in den Gruppenräumen.
Maria Albrecht
Leitung ITE „Kribbel-Krabbel-
Käfer-Haus“
Fotos: Dean Penzel
Die Vogelhochzeit besucht das Seniorenheim
Ein schöneres Wiedersehen hätte man sich kaum wünschen können. Nachdem
unsere Käferlein bereits im Februar zu einem ersten, erfolgreichen Kennenlernen
im örtlichen Seniorenheim zu Gast waren, folgte am 20. Mai der nächste
emotionale Höhepunkt: Die Kinder besuchten die ältere Generation erneut, um
„die Vogelhochzeit“ aufzuführen. Dieses Programm hatte seine Erstaufführung
zu unserem Mama/Papa-Nachmittag. Nun sollte es auch im Seniorenheim
den Frühling einläuten.
Der Besuch war auch dieses Mal ein voller Erfolg. Schon bei den ersten Tönen
und dem fröhlichen Einzug der kleinen Darstellerinnen und Darsteller war die
Begeisterung im Saal spürbar. Die ältere Generation genoss sichtlich die lebhafte
Atmosphäre und das bunte Treiben. Doch die Freude beruhte ganz auf
Gegenseitigkeit: Auch die Kinder waren sichtlich angetan und genossen es sehr
den Vormittag gemeinsam mit den älteren Damen und Herren zu verbringen.
„Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so
sollten wir es auf jeden Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.“
Hermann Hesse
Dieser Tag hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll und bereichernd die Begegnung
zwischen Jung und Alt für beide Seiten ist – ein Projekt mit Herz, das
sicherlich Fortsetzungen finden wird.
Wir möchten uns auch noch einmal recht herzlich für den warmen und herzlichen
Empfang, sowie für die kleinen Überraschungen bedanken.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Frühling, viel Gesundheit und das wir uns
bald wiedersehen.
Maria Albrecht
Leitung ITE „Kribbel-Krabbel-
Käfer-Haus“
„Wasser marsch!“ – Die Käferlein treffen
auf die Feuerwehr
Kindertag – das Jahreshighlight für alle Jungen und Mädchen im Käferhaus. In
diesem Jahr stand unser Kindertag unter einem besonderen Motto: „Tatütata,
die Feuerwehr ist da!“ Unterstützt wurde unser Vorhaben von der ortsansässigen
Feuerwehr Zschornewitz. Unter der Leitung von Thomas Klitzsch halfen
uns die Kameraden tatkräftig bei der Planung und Umsetzung des Festes.
„Stark sind die Menschen, die anderen helfen, ohne etwas zurückzuverlangen.“
Am Kindertag herrschte helle Aufregung bei uns. Die Kinder betraten unsere
Einrichtung und bemerkten sofort, dass etwas anders ist als sonst. In der Küche
wurde fleißig gewuselt, der Turnraum war festlich geschmückt und aus dem
Gruppenraum vernahm man Feuerwehrlieder.
Es war eindeutig: Heute kommt die Feuerwehr!
Schon im Vorfeld hatten alle Kinder diesem Ereignis entgegengefiebert. In den
Gruppen wurden Feuerwehrhelme gebastelt und sich schon eifrig Wissen zum
Thema Feuerwehr angeeignet.
Unser Feuerwehrfest fand seinen Auftakt im Turnraum. Hier hatten die Erzieher
ein themengerechtes Buffett für die Jungen und Mädchen angerichtet. Mit
dieser Stärkung waren wir gut vorbereitet für das, was noch kommen sollte.
Plötzlich klingelte es an der Tür. Wer sollte das wohl sein? War die Feuerwehr
bereits da?
Nein, vor unserem Kindergarten stand
Clownio Ballontelli.
Im Gepäck hatte er viele bunte Luftballons,
was für eine Überraschung!
Gerade als sich Clown Ballontelli vorbereitete,
vernahmen wir von draußen
ein lautes „Tatütata“. Das musste die
Feuerwehr sein. Aufgeregt rannten
die Kinder zu den Fenstern, um das
rote, große Feuerwehrauto zu bestaunen.
Im Nu hatten die Männer von
Seite 12 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 17. Juni 2026
der Feuerwehr ihre Stationen vorbereitet.
Doch bevor es richtig losging,
mussten auch wir uns vorstellen. Und
welches Lied wäre dafür passender,
als unsere „Käferhymne“. Natürlich
durfte auch das Lied „die Feuerwehrgymnastik“
nicht fehlen. Gemeinsam
mit der Feuerwehr erwärmten wir
uns, um anschließend selbst „echte“
Feuerwehrmänner und -frauen zu
sein. Die Kinder teilten sich in zwei
Gruppen auf. Die erste Gruppe hatte
viel Freude mit dem Clown Ballontelli, der geduldig für jedes Kind einen Luftballon
in der gewünschten Farbe und Form zauberte. Die zweite Gruppe blieb
auf dem Spielplatz und durfte verschiedene Feuerwehrprüfungen ablegen.
Hier hieß es: „Wasser marsch!“
Die Kinder durften sich beim Feuerlöschen, Schlauch aufrollen und im Bewegungsparkours
richtig austoben. Nach dem Tausch beider Gruppen folgte der
absolute Höhepunkt.
Die Augen der Kinder leuchteten. Wir durften mit dem großen, roten, Feuerwehrauto
fahren. Mit „Tatütata“ ging es eine Runde durch Zschornewitz.
Was für ein Tag. Und als ob das noch nicht genug wäre, bekam jedes Käferlein
ein Geschenk und eine Urkunde überreicht.
Für alle großen und kleinen Käfer war dieser Tag unvergesslich und wäre nicht
ohne die Unterstützung von Clown Ballontelli und der Feuerwehr möglich gewesen.
„Ein Held ist, der tut was er kann. Die anderen tun es nicht!“
Romain Rolland
Und ihr wart an diesem Tag unsere Helden. Vielen Dank für diese außergewöhnliche
Fest. Mit viel Engagement, Freude und Geduld habt ihr für die Kinder
diesen Tag unvergesslich gemacht.
Dafür danken wir euch herzlich!
Gewerbeamt
Die herzlichsten Glückwünsche zum Firmenjubiläum senden wir dem folgenden
Unternehmen unserer Stadt:
15-jähriges Firmenjubiläum:
• Linden Apotheke, Herrn Michael Spiegel in Gräfenhainichen am 1. Juli 2026
Kultur
Veranstaltungen in der Stadt Gräfenhainichen
17.06. Konzert mit Mc Folk
18 Uhr Schottische Klänge & europäische Folklore
Gräfenhainichen, Paul-Gerhardt-Kapelle, Eintritt frei
18.06. Die Nacht der Ideen: Bewohnbarkeit der Erde –
16 – 22 Uhr Auf welchem Boden stehen wir?
Zschornewitz, Industriedenkmal Kraftwerk
18.06. Kinoabend mit dem Wanderkino Decentral
19 Uhr Tragikomödie „Where The Wind Comes From“
Gräfenhainichen, Paul-Gerhardt-Kapelle
Einlass: 18 Uhr, Eintritt frei!
19. – 21.06. HIVE Festival
Elektro-Musikfestival
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: www.hive-festival.de
Maria Albrecht
Leitung ITE „Kribbel-Krabbel-
Käfer-Haus“
Fotos: Heike Neumann
24. – 28.06. Bereichssportfest in Gröbern
27.06. Teichfest
Tornau
02. – 04.07. splash! Festival
Hip-Hop-Festival
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: www.splash-festival.de
02. – 05.07. 30. Möhlauer Sommerfest
04.07. Flohmarkt im Galeriecafé
14 – 17 Uhr Tornau
Standvermittlung unter Tel.: 0163 / 7844599
04.07. Haus- und Hoffest des Gräfenhainichener Carnevalclub
Gräfenhainichen, Vereinshaus, Grüne Gasse 2
07.07. „Tag der offenen Tür“ bei der Selbsthilfegruppe Gräfen-
11 – 16 Uhr hainichen der Deutschen Rheuma-Liga Landesverband
Sachsen-Anhalt
Gräfenhainichen, Grüne Gasse 2
11.07. „VENGA, VENGA“ – Die 90er und 2000er Party
20 Uhr Einlass: 19 Uhr
Gräfenhainichen, Freilichtbühne
17. – 20.07. Whole Festival
Elektro-Musik- und Campingfestival
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: www.wholefestival.com
06. – 09.08. The Real Life Guys Macher Festival
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: https://macherfestival.io
08.08. Schützenfest des Jüdenberger Schützenvereins
14 Uhr Jüdenberg, Sportplatz
13. – 15.08. Iron Drift King
Drift-Event
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: www.irondriftking.de
14.08. Konzert „Prunk & Herrlichkeit“ – Barockmusik von
17 Uhr Georg Friedrich Händel mit dem Duo VIMARIS
(Mirjam und Wieland Meinhold)
zum 350. Todestag Paul Gerhardts
Gräfenhainichen, Stadtkirche St. Marien
14.08. 11. Hänicher Sommerfilmnacht mit dem Film
21 Uhr „Dirty Dancing“
Gräfenhainichen, Freilichtbühne
20. – 23.08. Vanlife Festival
Caravaning und Outdoor-Enthusiasten-Treffen
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: www.vanlife-ferropolis.de
21. – 23.08. Wiesentage 2026
jeweils Drachen fliegen mit Ready to Fly
10 – 19 Uhr Gräfenhainichen, Wiesen vor Ferropolis
Veranstalter: SV Leibnizdruck e. V.
Kontakt: klimke-mmt@gmx.de
23.08. Kabarett der Leipziger Pfeffermühle „Urlaub vom
Gehirn“
16 Uhr Gräfenhainichen, Grüne Gasse 2
20.06. Jubiläum des VfL Tornau 96
Tornau
17. Juni 2026
Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen
Seite 13
28. / 29.08. IRONCITY 2026 – Tuning-Treffen
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: https://www.ironcity.info/
29.08. Spaßsportfest Oberdorf gegen Unterdorf &
15 Uhr musikalischer Ausklang
Schköna
Mc Folk
Stand: 3. Juni 2026
Änderungen vorbehalten!
Den Veranstaltungskalender mit den bereits bekannten Terminen
erhalten Sie in unserer Tourist-Information!
Schottische Klänge & europäische Folklore
Bewohnbarkeit der Erde – Auf welchem Boden stehen wir?
Das Forum Rathenau und das Institut français Sachsen-Anhalt laden zu
einem Tag für Familien und alle Interessierten ein, am Donnerstag, 18.
Juni ab 16 Uhr im Kraftwerk Zschornewitz in Gräfenhainichen im Rahmen
der Nacht der Ideen.
Nach langer Zeit ist das einst größte Braunkohlekraftwerk weltweit und heutige
beeindruckende Industriedenkmal wieder offen für Veranstaltungen.
Genießen Sie die Atmosphäre in und um das Kraftwerk bei Kaffee und Kuchen
von den Kraftwerksseniorinnen, der Wanderlesestunde des Institut français
Sachsen-Anhalt und einem Angebot der Experimentier-Werkstatt des
Forum Rathenau, Workshops zu Gesellschafts- und Umweltthemen für Groß
und Klein sowie einem spannenden Abendprogramm ab 17.30 Uhr mit Diskussionsformaten.
Namhafte französische und deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
geben Einblicke in aktuelle Debatten und neue Perspektiven zu Zukunftsund
Umweltfragen.
Absoluter Höhepunkt des Abends ab 20.45 Uhr ist die Band Les Taupes
(Maulwürfe) von Philippe Quesne/Vivarium Studio zum Ausklang der internationalen
Veranstaltung.
Weitere Informationen: www.forum-rathenau.de
KINOABEND
MIT DEM WANDERKINO DECENTRAL
18. JUNI 2026
Tragikomödie: “ Where The Wind Comes From"
(dt. Wohin der Wind uns trägt)
PAUL-GERHARDT-
KAPELLE
EINTRITT FREI
EINLASS 18 UHR | START 19 UHR
Impressum
Informationen der Stadt Gräfenhainichen
Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen
Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben
Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für
ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.
VERPFLEGUNG: VFB GRÄFENHAINICHEN
UNTERSTÜTZT VON:
DER STADT GRÄFENHAINICHEN UND DEM VFB GRÄFENHAINICHEN
WWW.KINODECENTRAL.DE
Seite 14 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 17. Juni 2026
xi.HÄNICHER
Sommer
14.08.2026
FILMSTART 21:00 UHR
Freilichtbühne (Schlossruine) Gräfenhainichen
Für Verpflegung
ist gesorgt!
Einlass 19.30 Uhr
DIE VERANSTALTUNG FINDET AUCH
BEI SCHLECHTEM WETTER
AUF DER FREILICHTBÜHNE
STATT.
Eintritt
7€
17. Juni 2026
Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen Seite 15
Sing! Paul Gerhardt
Auf der Halbinsel
Ferropolis
20.09.2026
AB 10:00 UHR
Sei dabei!!
WIR BAUEN EIN PAUL GERHARDT LIED
VERANSTALTER :
Das
Paul Gerhardt Gedenkjahr 2026
einzigartige Event
unter
EINTRITT
FREI !
FERROPOLIS
Baggern
THE REAL LIFE GUYS
Stadt Gräfenhainichen
SARAH KAISER
& BAND
OFFENES SINGEN
BUNTES PROGRAMM
MOBILE KINDERKIRCHE
KINDERSINGEN
FESTGOTTESDIENST
Stadtbibliothek
Information zur neuen Onleihe 3.0
Liebe Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer,
die digitale Ausleihe unserer Bibliothek wird moderner: Mit der Einführung der
Onleihe 3.0 steht Ihnen ab 10. Juni eine überarbeitete und benutzerfreundlichere
Plattform zur Verfügung.
Freuen Sie sich auf ein neues, übersichtliches Design, eine verbesserte Suche sowie
praktische Funktionen wie die Synchronisation Ihrer Medien auf verschiedenen
Geräten, eine persönliche Merkliste und erweiterte Einstellungen für ein angenehmes
Lesen und Hören.
Die Nutzung bleibt für Sie wie gewohnt – mit Ihrem Bibliotheksausweis können Sie
weiterhin bequem E-Books, Hörbücher, Zeitungen und mehr ausleihen.
Bitte beachten Sie, dass die bisherige Version der Onleihe schrittweise abgelöst
wird. Wir empfehlen daher, auf die neue App bzw. die neue Web-Oberfläche
umzusteigen.
Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf hilft Ihnen unser Bibliotheks-Team gerne
weiter.
Onleihe 3.0 – App zum Download:
Android-Version iOS-Version Hilfeseite
Personalamt
Stellenausschreibung der Stadt Gräfenhainichen
Die Stadt Gräfenhainichen sucht befristet als Krankheitsvertretung zum nächstmöglichen
Zeitpunkt mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 26,5 Stunden eine/n
Platzwart zur Betreuung unserer Sportanlagen in Gräfenhainichen.
Die Vergütung erfolgt nach TVöD – VKA, Entgeltgruppe 3.
Ausführliche Informationen sind unter www.graefenhainichen.de/Stellenangebote
verfügbar.
BUCHTIPP
Die Stadtbibliothek empfielt:
“Ein geschenkter Tag” von
Anna Gavalda
Anna Gavalda, geboren 1970, ist eine französische
Autorin, die auf eine so herrlich heiter-komische
Art und Weise mit Worten spielt, als wären es
Federbälle, daß einem vor Faszination die Luft
wegbleibt. Sie weiß um das Geheimnis, Figuren und
Orte zum Leben zu erwecken, wo man selbst
mitten drin ist. Nicht ein Satz kommt mit Pauken
und Trompeten daher, nein, alles ist schlichte
Präzision.
So erzählt sie in „Ein geschenkter Tag“ von vier
Geschwistern, einer Hochzeit mit Hindernissen und
den Höhen und Tiefen des Lebens. Ein Roadmovie,
wild und chaotisch, dann wieder zahm und
sentimental, ja philosophisch. 140 Seiten, die man
am liebsten in einem einzigen Atemzug lesen
möchte und dann gleich noch einmal von vorn.
Foto: Im Lesegarten der Stadtbibliothek
Ihre D. T.
“Bücherwürmin”
Wir freuen uns auf
Ihren Besuch
Stadtbibliothek Gräfenhainichen
Wittenberger Str. 67 a, 06773 Gräfenhainichen
Seite 16 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 17. Juni 2026
Tourist-Information
Der Förderverein der Stadtbibliothek lädt ein zum
Sammeltassen-Café
im schönen Lesegarten unserer Stadtbibliothek
Gräfenhainichen
Freuen Sie sich auf
AM 16. JUNI 2026
AB 15.00 UHR
leckeren Kuchen
Kaffee & Tee
geselliges Beisammensein
gute Gespräche
Eintritt frei!
Spenden willkommen
STADTBIBLIOTHEK
WITTENBERGER STR. 67A
GRÄFENHAINICHEN
Tourist-Information
Gräfenhainichen
R1 Servicestelle
August-Bebel-Straße 24
06773 Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 25 76 20
Fax: 034953 / 25 76 19
touristinformation@graefenhainichen.de
tourist-info@graefenhainichen.de
www.graefenhainichen.de
Die Tourist-Information hält folgende neuen Publikationen kostenlos für
Sie bereit:
• „Veranstaltungen 2026“ – Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg
• „Arrangements 2026“ – Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg
Ticketvorverkauf:
Für folgende Veranstaltungen können zurzeit Tickets in unserer Tourist-Information
erworben werden:
• Ferropolis-Jahreskarten 2026
Kartenpreise: Erwachsene: 20 € / Kinder 15 € (Kinder bis 5 Jahren
freier Eintritt); Rabattaktion bis 28. Februar 2026: 2 Jahreskarten zum Preis
von einer Jahreskarte
• 11. Hänicher Sommerkino mit dem Film „Dirty Dancing“
Freitag, 14. August 2026 um 21 Uhr
Kartenpreis: 7 €
• Pyro Games
Samstag, 12. September 2026 um 17 Uhr in Gräfenhainichen, Ferropolis
Kartenpreise: Stehplatz 26 € / Sitzplatz 37 € /
Familienkarte Stehplatz 76,50 € (2 Erwachsene + max. 2 Kinder
von 13 bis 17 Jahren)
Familienkarte Sitzplatz 106,50 € (2 Erwachsene + max. 2 Kinder
von 7 bis 17 Jahren)
Lesesommer Sachsen-Anhalt vom 4. Juli bis 14. August 2026
In den Sommerferien 2026 findet wieder die spannendste Leseaktion des Landes
statt! Der traditionsreiche Lesesommer Sachsen-Anhalt geht in eine neue
Runde. Teilnahme für alle Schülerinnen und Schüler zwischen 7 und 12 Jahren.
So funktioniert es:
• Anmelden: Komm in unsere Stadtbibliothek und sei dabei!
• Lesen: Schnapp dir mindestens zwei altersgerechte Bücher deiner Wahl
und lies sie in den Sommerferien.
• Bewerten: Gib deine Buch-Bewertungen bis spätestens zum 21. August in
unserer Stadtbibliothek ab.
• Belohnung: Hol dir deine Urkunde und nimm an der Abschlussveranstaltung
teil*
• Extra-Chance: Mach beim Quiz mit und gewinne weitere tolle Preise!
Kontakt:
Stadtbibliothek Gräfenhainichen | Wittenberger Straße 67a | 06773 Gräfenhainichen
| Tel.: 034953 / 22190 | bibliothek@graefenhainichen.de
Lesesommer-*Abschlussveranstaltung am 16. September: Die Teilnehmer,
die alle Anforderungen erfüllt haben, werden zu einer Abschlussveranstaltung
eingeladen und haben die Chance auf weitere attraktive Preise.
Öffnungszeiten der Tourist-Information
April – September
Oktober – März
Mo 9 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr
Di 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr
Mi 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr
Do 9 – 18 Uhr 9 – 18 Uhr
Fr 9 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr
Sa 9 – 12 Uhr
Wir freuen uns, Sie in unserer Tourist-Information
begrüßen zu dürfen!
Energieberatung
Die anbieterunabhängige Energieeratung der Verbraucherzentrale Sachsen-
Anhalts findet in Gräfenhainichen jeden zweiten Dienstag im Monat von 15
bis 18 Uhr in der Gräfenhainicher Stadtbibliothek, Wittenberger Straße 67a,
statt. Nach vorheriger Absprache können auch Termine zu einem anderen
Zeitpunkt vereinbart werden.
Die Beratungen werden durch Energieberater Dipl.-Ing. Harald Nitzschke nur
nach einer telefonischen Terminvereinbarung unter 0340 / 2 21 42 95 durchgeführt.
Terminvereinbarung bei der zentralen Terminvergabe der Verbraucherzentrale
Sachsen-Anhalts unter: 0345 / 2 92 78 00.
Online-Energieberatung: kostenfrei unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
17. Juni 2026
Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen
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• Stadtverwaltung Gräfenhainichen
Markt 1, 06773 Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 3 56, Fax: 034953 / 3 57 29
außerhalb der Dienstzeit über Leitstelle 03491 / 1 92 22
• Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung
Gräfenhainichen
Am Hain 10, 06773 Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 2 21 09, Fax: 034953 / 2 14 06
kostenfreie Störungshotline: 0800 / 1 18 80 11
Bereitschaftsdienste:
• Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst
Tel.: 116 117
www.kvsa.de/patienten/aerztlicher_bereitschaftsdienst.html
• Bereitschaftsdienst der Apotheken
Tel.: 0800 / 00 22 833 oder Handykurzwahl 2 28 33
www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche
• Zahnärztlicher Notdienst
Tel.: 034926 / 58 59 43 (Südkreis und Gräfenhainichen)
www.zaek-sa.de
• Tierarzt
www.tierärztliche-notdienste.de
Wichtige Rufnummern
75. Geburtstag
Herrn Helmut-Jürgen Rothe (Zschornewitz), Herrn Jürgen Albrecht (Möhlau),
Frau Regina Palm (Zschornewitz), Frau Roswitha Wäsch (Jüdenberg)
80. Geburtstag
Herrn Helmut Biermann (Schköna), Frau Barbara Schwaiger (Tornau), Frau
Renate Wagner
85. Geburtstag
Frau Gisela Langwagen, Frau Brunhilde Schneider (Schköna), Frau Rita Henschel,
Frau Anni Otte, Herrn Hans-Jürgen Richter (Zschornewitz), Frau Margot
Winter (Zschornewitz)
90. Geburtstag
Frau Brigitte Schramm (Zschornewitz)
Sonstiges
Geburtstagsgratulationen
Gräfenhainichen mit allen Ortsteilen
Die herzlichsten
Geburtstagsglückwünsche
allen Jubilaren, die im
Erscheinungszeitraum dieser
Ausgabe des „Hänicher Boten“
ihren Geburtstag begehen.
Juni
70. Geburtstag
Frau Marion Bienert, Frau Regina Zima, Frau Gudrun Hosan (Jüdenberg), Herrn
Uwe Hinze, Herrn Roland Thätner (Möhlau)
75. Geburtstag
Herrn Manfred Hinneburg (Zschornewitz), Frau Petra Blechschmidt, Frau Rosemarie
Antosch, Frau Roswitha Reichart (Möhlau), Herrn Berndt Wartmann
(Zschornewitz), Frau Ilona Weiske, Frau Brigitte Al-Diwachi, Frau Gisela
Schabehorn (Tornau)
80. Geburtstag
Herrn Werner Schulze, Herrn Hartmut Sporleder, Herrn Peter Feigel, Herrn
Wolfram Latz (Möhlau), Herrn Reinhold Giska
85. Geburtstag
Herrn Günter Kaiser (Tornau), Herrn Wolfgang Birkner (Möhlau), Frau Gisela
Seiler, Frau Jutta Bräutigam, Herrn Wolfgang Scholz (Möhlau)
90. Geburtstag
Frau Rosa Marie Schüler (Zschornewitz), Frau Johanna Oppermann
Juli
70. Geburtstag
Herrn Volkmar Meschede (Zschornewitz), Herrn Wolfgang Pongratz, Frau
Ursula Rast, Herrn Thomas Schmidt (Möhlau), Frau Petra Ende (Zschornewitz),
Herrn Wolfgang Neudert, Frau Hannelore Reh (Möhlau)
Volksschwimmhalle
Gräfenhainichen
Wartungswochen in der Schwimmhalle
Gräfenhainichen
Start zu Beginn der Sommerferien /
Am 3. Juli vorerst zum letzten Mal geöffnet
Das Team der INFRA Service Sachsen-Anhalt GmbH nutzt die bevorstehenden
Sommerferien für intensive Wartungsarbeiten in der gesamten Schwimmhalle
Gräfenhainichen. Am Freitag, dem 3. Juli ist vorerst zum letzten Mal geöffnet.
Wenn Mitte August die Schule wieder losgeht, öffnet auch die Schwimmhalle
in der Lindenallee wieder.
Nancy Bauer, Leiterin der Schwimmhalle: „Wir brauchen diese Auszeit, um
das Wasser in allen Becken abzulassen, defekte Fliesen auszutauschen und
Seite 18
Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen
17. Juni 2026
dann wieder frisches Wasser einzulassen, was am Ende vom Gesundheitsamt
beprobt werden muss.“ Außerdem prüfen Fachfirmen die Technik zur Wasseraufbereitung
auf Herz und Nieren und reparieren, was nötig ist. Das könne
man nicht mal eben zwischendurch erledigen, betont Nancy Bauer, weil die
Schwimmhalle jeden Tag geöffnet hat. Im Dampfbad sollen außerdem mehrere
Sitze ausgetauscht werden. Und die Wartungswochen werden genutzt, um die
gesamte Schwimmhalle gründlich zu reinigen.
Die Wartungswochen sind bewusst in die Ferienzeit gelegt, um das Schulschwimmen
nicht zu beeinträchtigen. Damit kann es dann pünktlich nach den
Sommerferien wieder losgehen.
Der genaue Termin der Wiedereröffnung wird auf der Internetseite der
Schwimmhalle unter www.schwimmhalle-graefenhainichen.de oder auch in
den Sozialen Medien bekanntgegeben.
Quelle: MIDEWA/Rebsch
Foto: Schwimmhalle Gräfenhainichen
Annahmestelle des Landkreises Wittenberg
ab dem 01.07.2026
Öffnungszeiten:
Sommerzeit: Montag bis Donnerstag 08:00 bis 17:00 Uhr
01.03. – 31.10. Freitag 07:00 bis 19:00 Uhr
jeden 1. und 3. Samstag 09:00 bis 12:00 Uhr
Winterzeit: Montag bis Freitag 08:00 bis 17:00 Uhr
01.11. – 28.02. jeden 1. und 3. Samstag 09:00 bis 12:00 Uhr
An Feiertagen sowie am 24.12. und am 31.12. sind die Annahmestellen geschlossen.
ALBA Sachsen GmbH
Standort Zschornewitz
Burgkemnitzer Straße 1a-c
06772 Gräfenhainichen
Tel. +49 34927 700-70
sachsen@alba.info
Annahme von: Grünschnitt | Sperrmüll aus privaten Haushalten
E-Geräten Batterien | Metallschrott | Pappe/Papier
Alttextilien | Hohlglas | Leichtverpackungen
www.landkreis-wittenberg.de
WO ZUKUNFT
GESCHICHTE HAT
Netzwerk Industriekultur
Jung und Alt trafen sich im Zschornewitzer Kraftwerk
(Zschornewitz/HäBo/db). Industriekultur
leben und die Zeit nach der Kohle
gestalten – ein wichtiges Thema in einer
Zeit, in der auch viel Wissen verloren
geht. Deshalb wurde im Kraftwerk
vom Netzwerk Industriekultur (NIK)
ein Experiment gestartet, bei dem Jung
und Alt zusammengebracht wurden. Viel
Altes vor allem technisches Wissen, was
angefangen bei ganz einfachen Dingen,
welches auch in den Industriedenkmälern
enthalten ist, geht unwiderruflich
verloren, wenn man die jüngere Generation
nicht dafür begeistern könne.
Deshalb auch dieser Versuch im Kraftwerk
Zschornewitz, die zwei Generationen
zusammenzubringen. In erster Linie
wurde die Veranstaltung erst einmal als
Experiment gedacht. Die Auswertung
über den gegenseitigen Austausch
über dieses Experiment in den Vormittagsstunden
wurde jedem sichtbar
zugänglich gemacht. Auszubildende
des Berufsbildungszentrums „Hugo
Junkers“ in Dessau, die den Beruf des
Mechatronikers erlernen, sowie Denkmalpflege-
und Architektur-Studenten
von der Hochschule Anhalt trafen sich
mit den „Kraftwerkssenioren“, also
ehemaligen Bergarbeitern, Energie-,
Eisenbahn- oder Energietechnikern, die
sich allesamt ehrenamtlich für die Industriekulturdenkmäler
engagieren. Diese
Senioren berichteten dann über ihre
Erfahrungen und diskutierten mit den
jungen Leuten über die wichtige Arbeit
in der Industriekultur. Die Teilnehmer
bekamen eine völlig ungewohnte Einsicht
in die „Arbeitswelten in Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg
und im Ruhrgebiet“.
Die jungen Teilnehmer zogen am Ende
ihr eigenes Fazit und pinnten dieses
öffentlich an. „Eine neue Wertschätzung
für Menschen, die sich in der
Industriekultur engagieren“, schreibt
eine Teilnehmerin in der Rubrik „Was
nehme ich mit“. Ein anderer schreibt
wiederum zum gleichen Thema, „wie
wichtig generativübergreifend Kultur,
Industrie und Denkmalschutz ist.“
Wieder ein anderer nimmt „eine neue
Wertschätzung für die Menschen hinter
der Industriekultur“ oder auch „Wieviel
wissen dieser Ort (das Kraftwerk beherbergt“
mit. Das alles sei ein neues
Format, erklärte Thomas Fischer als
Leiter des NIK begeistert.
Zusammen mit dem Leibniz-Lab „Umbrüche
und Transformationen“ lud das
NIK dann am Nachmittag auch die
Öffentlichkeit unter dem Motto „Industriekultur
leben und Zeit nach der Kohle
gestalten“ ein. Ein intensiver Austausch
zwischen den Gerationen aber habe
noch nicht stattgefunden. „Unser Anspruch
war, einen Dialog zu schaffen“,
erinnerte Fischer am Nachmittag an das
Ziel des Versuchs. Aber es sei deutlich
geworden, dass dieser Dialog geführt
werden müsse.
Bei dem abschließenden Podiumsgespräch
sprach Gräfenhainichens Bürgermeister
Enrico Schilling über die angestrebte
Übernahme und Wiederbelebung
des ehemaligen Kraftwerksgeländes
durch die Stadt.
17. Juni 2026
Leserpost
Hänicher Bote
Bote
Ganz schön was los in der Kinderkrippe „Zwergenland“
(Gräfenhainichen/HäBo). Nachdem
das neue Jahr mit einem zünftigen Fasching
gestartet war, stand auch schon
das erste Projekt im „Zwergenland“
an: „Die spielzeugfreie Zeit“. Sie fragen
sich, wie soll das gehen – Kinder
ohne Spielzeug? Alles kein Problem!
Es wurden alle Spielmaterialien aus
den Gruppenräumen durch Alltagsgegenstände,
wie Kisten, Kartons,
Verpackungen, Küchenutensilien,
Holzscheiben, Verkleidungsmaterialien
und vieles mehr, ersetzt. Es war
spannend zu beobachten, wie plötzlich
die Fantasie und Kreativität der Kinder
angeregt wurde und welchen Spaß sie
mit diesen Gegenständen hatten.
Das zweite Projekt startete dann im
Freiwillige Feuerwehr Möhlau
Kameraden begrüßten neues 650.000-Euro-Fahrzeug
(Möhlau/HäBo/db). Am 27. Mai war
im Gräfenhainicher Ortsteil Möhlau
die Aufregung nahezu greifbar, der
Großteil der Bevölkerung auf den
Beinen. Alle versammelten sich
schließlich vor dem Gerätehaus der
Feuerwehr Möhlau, denn es hatte sich
herumgesprochen, das just an diesem
Tag der „Neue“ kommen soll. Pünktlich
18 Uhr war es dann soweit und das
neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
(HLF) 20 kam mit Martinshorn
die Golpaer Straße heruntergefahren,
um dann unter Beifall und von einem
kleinen Feuerwerk begleitet auf das
Feuerwehrgelände einzubiegen. Selbst
eine Abordnung der Kinder- und
Jugendfeuerwehr stand
e r wa r t u ngsvol l
bereit, um den
Neuankömmling
zu begrüßen.
Direkt vom
Hersteller
Rosenbauer
in Luckenwalde
haben die Kameraden
das neue
Auto abgeholt und
zu seinem neuen
Standort nach
Möhlau gebracht. „Das HLF 20 ist ein
riesiger Quantensprung“, freute sich
Stadtwehrleiter Steffen Pluhm-Jude
über das 650.000 Euro teure Auto.
Vom Land gab es dafür 190.000 Euro
Fördermittel, den Rest von 460.000
Euro brachte die Stadt auf. „Deshalb
möchte ich ein besonderes Dankeschön
an den Ortschafts- und Stadtrat
richten, dass sie diese Summe für die
Ersatzbeschaffung bewilligt haben“,
bekräftigte Pluhm-Jude. Dem konnte
sich Gräfenhainichens Bürgermeister
Enrico Schilling ohne Widerspruch
Das neue Möhlauer Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
20 in voller Pracht
In der Tierwoche statteten die „Zwergenland“-Kinder
unter anderem diesem
Pony einen Besuch ab. Foto: privat
anschließen: „Das ist ein mehr als
deutlicher Beweis dafür, dass man
das Ehrenamt der Feuerwehrleute
richtig einzuordnen weiß. Vielmehr
ist die erneute Bewilligung einer Ersatzbeschaffung
der beste Beleg von
Wertschätzung der Arbeit unserer
Freiwilligen Feuerwehr.“ Voller Freude
war auch Möhlaus Ortsbürgermeister
Paul Kreibich: „Nun können wir
endlich auch das Fahrzeug begrüßen,
wofür im vorigen Jahr die neue Halle
gebaut wurde.“
Die Ersatzbeschaffung war notwendig
geworden, da das am 2. Dezember
1998 angeschaffte Tanklöschfahrzeug
(TLF) 16/25 nun schon seit 28 Jahren
seinen Dienst in Möhlau
versieht und nicht
mehr allen
jetzt geltenden
Standards
entspricht.
In
dieser Zeit
haben sich
nicht nur an
die Kameraden,
sondern auch an
die Technik die
Anforderungen
erhöht. So ist das
neue Fahrzeug beispielsweise mit
einem kompletten, hochmodernen
Türöffnungssatz, der vor allem bei
Verkehrsunfällen zum Einsatz kommt,
ausgerüstet.
Obwohl nun das neue Fahrzeug auf
dem Hof steht, bedeutet das nicht,
dass es schon zum Einsatz kommen
kann. Vielmehr bedeutet das nun für
die vier Maschinisten Thomas Matzke,
Martin Ringvet, Peter von Geyso und
Ralf Engelhardt, sich ausreichend mit
der neuen Technik vertraut zu machen.
Schließlich muss bei einem Einsatz
April: „Unsere Tierwoche“. Hier
hatten die Kinder die Möglichkeit,
große und kleine Tiere, wie Hühner,
Schweine, Ponys, Ziegen, Schildkröten,
Achatschnecken und Hasen,
kennenzulernen. Auf anschauliche
Weise wurde den Kindern gezeigt,
wie sie leben, welche Spuren sie
hinterlassen und was sie fressen. Es
durfte gestreichelt und gefüttert werden.
Als Höhepunkt besuchte uns ein
Therapiehund namens „Brownie“. Wir
bedanken uns bei allen Tierhaltern für
ihre Unterstützung!
Und schon geht es weiter mit unserem
Schmetterlingsprojekt: „Von der Raupe
zum Schmetterling“. Jede Gruppe
hat ein Raupenzuchtset und kann nun
Ein Blick ins Innere: die Ausstattung des HLF 20
auch jeder Handgriff sitzen, denn das
HLF 20 ist bei fast allen Alarmstichwörtern
von der Katze im Baum bis
zum Großbrand das erstausrückende
Fahrzeug.
Da die Indienststellung für den 27. Juni
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beobachten, wie sich die winzigen
Raupen zu großen dicken Raupen
entwickeln, sich verpuppen und dann
zu schönen Schmetterlingen werden.
Wer hat schon die Möglichkeit, bei
dieser Entwicklung hautnah dabei zu
sein – die Kinder der Kinderkrippe
„Zwergenland“.
Haben wir Ihr Interesse geweckt,
dann besuchen Sie uns einfach am 17.
Juni, ab 15 Uhr zu unserem Familienund
Sommerfest. Neben Hüpfburg,
Schminken, Enten angeln, Eis und
kleinen Bastelmöglichkeiten ist auch
für das leibliche Wohl bei Kaffee und
selbstgebackenen Kuchen gesorgt. Wir
freuen uns auf Sie!
Annett Torney-Caspar, Leiterin
geplant ist, heißt es für die Kameraden
der Möhlauer Wehr in den kommenden
Wochen erst einmal, viel lernen und
üben. Doch erst einmal wurde mit
Gegrilltem und einem Kaltgetränk
ordentlich gefeiert.
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Wir freuen uns auf auf ihren ihren Anruf! Anruf!
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Sommerabend voller Kult-Hits
und Nostalgie
(Bad Schmiedeberg/HäBo). Wenn
Neonfarben leuchten, legendäre Beats
erklingen und die größten Hits eines un-
vergesslichen Jahrzehnts die Tanzfläche
füllen, dann heißt es im Kurhausgarten
Bad Schmiedeberg: „Back to the 80s“.
Am 17. Juli lädt das Restaurant im Kurhaus
zu einem stimmungsvollen Sommerabend
unter freiem Himmel ein. Im
Rahmen der beliebten Mottoabende erwartet
die Besucherinnen und Besucher
eine besondere Atmosphäre mit passender
Dekoration, sommerlichen Getränken
und jeder Menge Musik. Für den
passenden Sound sorgt DJ Enrico Falck,
der die größten Hits der 80er Jahre auflegt
und das Publikum auf eine musikalische
Zeitreise mitnimmt. Von Pop-
Klassikern über Kult-Hymnen bis hin
zu den legendären Dancefloor-Hits des
Jahrzehnts – hier kommen Fans der 80er
voll auf ihre Kosten. Die Veranstaltung
beginnt um 20 Uhr, der Einlass erfolgt
ab 19.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.
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Die Urlaubs- und Reisesaison hat
mächtig Fahrt aufgenommen. Was
bedeutet das für das Autohaus Hebold?
Viele Urlauber steigen dieses Jahr
wieder ins eigene Auto. Doch auch
dabei gibt es vor dem Antritt der
Reise einiges zu beachten. So ist der
Urlaubscheck eigentlich ein Muss.
Dafür sollte man den Urlaubscheck
bei uns nutzen, um prüfen zu lassen,
ob Bremsen, Scheibenwischer und
Betriebsflüssigkeiten sowie die Reifen
und der Reifendruck in Ordnung
(HäBo). Manche Momente bleiben
für immer in Erinnerung – ein strahlender
Sternenhimmel, ein kollektives
Staunen, das Gefühl von etwas ganz
Besonderem. Genau das ist es, was ein
professionelles Feuerwerk ausmacht.
Ob Sommerfest, Geburtstag, Hochzeit,
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diesen Tagen auch eine funktionierende
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geht das große Schwitzen schon bei
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17. Juni 2026
Tipps für den Sommer
Hänicher Bote
Bote
21. August 2019
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Ätherische Öle im Sommer: Natürliche Frische für warme Tage
(Gräfenhainichen/HäBo). Mit den
ersten Sommertagen wächst bei vielen
Menschen der Wunsch nach Leichtigkeit,
Frische und kleinen Wohlfühlmomenten
im Alltag. Ätherische Öle können
dabei eine angenehme Ergänzung
sein und die sommerliche Atmosphäre
auf vielfältige Weise bereichern.
Besonders beliebt sind Zitrusdüfte, wie
Wild Orange, Lemon oder Grapefruit.
Ihr frisches Aroma schafft eine belebende
Umgebung und sorgt für ein
Gefühl von Energie und guter Laune.
Pfefferminze wird häufig wegen ihres
erfrischenden Duftes geschätzt und
eignet sich hervorragend für heiße Tage.
Auch im Freien kommen ätherische
Öle gern zum Einsatz. Duftmischungen
für den Außenbereich können auf der
Terrasse oder beim Picknick für ein
angenehmes Ambiente sorgen. Lavendel
wiederum wird oft am Abend ver-
wendet, um eine ruhige und entspannte
Atmosphäre zu schaffen.
Ob im Diffuser, als Raumspray oder
als Teil persönlicher Sommer-Rituale
– ätherische Öle bieten viele Möglichkeiten,
die warme Jahreszeit bewusst
und duftvoll zu genießen.
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Facebook (Alexandra Becke) oder Instagram
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(HäBo). Ein lauer Sommerabend,
leckeres Essen vom Grill und ein
lustiger Abend mit Familie oder
Freunden mit passenden Erfrischungen:
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Das weinhaltige Getränk mit 60%
Wein ist fruchtig
frisch und lebendig
prickelnd. Weinschorle
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Kombination von
Weißwein bzw. typischem
Roséwein
und kohlensäurehaltigem
Wasser und
lässt sie so zu einem
sommerlichen Genuss
werden. Gut gekühlt servieren!
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Vollmundiges Gösser und
natürlicher Zitronensaft
fügen sich zu einem erfrischend
leichten Biergenuss.
Der echte Zitronensaft
verleiht dem Gösser
NaturRadler auch seine
leichte Trübung. Geringer
Alkoholgehalt und der Verzicht auf
künstliche Zusatzstoffe machen es zu
einem einzigartigen Durstlöscher mit
harmonischem Geschmack.
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brillanten Pilsner sein
charaktervolles feinherbes
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Schaum, schön moussierend
von lebendig angenehmer
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Pilsner seine feine Eleganz in Geschmack
und Aussehen. Ein prächtiges
Pilsner mit ausgeprägt feinherbem
Hopfenaroma und höchster
Ehrlichkeit im Geschmack.
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Volles Aroma bei kühlen
6 bis 8°C: Mit einer leicht
süßen Note von Malz, intensivem
Röstaroma und der
Ahnung von dunkler Schokolade
sorgt das Ur-Krostitzer
Schwarze für einen unverwechselbaren
Geschmack. Dabei
lässt die ausgeprägte Würzigkeit des
Hopfens keinen Zweifel am typisch
feinherben Charakter eines Krostitzer
Bieres – schmeichelt aber dem Gaumen
mit einer ausgewogenen Note.
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Der umfunktionierte Kastenwagen Karmann bietet den nötigen Platz im fahrbaren
Zuhause.
Fotos: Karmann
Caravaning-Experte. Wer Natur in
Freiheit erleben möchte, ist hier genau
richtig. Schließlich warten hier
vier Wohnmobile darauf, vermietet
zu werden und den Reisenden ein
paar unvergessliche Tage oder Wochen
zu bescheren.
Der Clou: Alle Fahrzeuge sind mit
einer Markise und einen Fahrradträger
ausgestattet. Zudem sind Töpfe,
Pfannen, Teller und sonstiges Geschirr
bereits an Bord. Einzig der
Kühlschrank ist selbstständig aufzufüllen
und das Reisegepäck zusammenzustellen.
Welche Wohnmobile stehen zur
Auswahl? Von den Marken Chausson,
Benimar und Karmann hat das
Autohaus Hünsche sowohl Kastenwagen
als teilintegriertes fahrbares
Zuhause für zwei bis fünf
Personen mit Schaltgetriebe als
auch mit Automatikgetriebe und
Ford oder Fiat als Basisfahrzeug
auf Lager. Die Fahrzeuge verfügen
unter anderem über eine
Klimaanlage, eine beheizbare Frontscheibe,
einem Beifahrerairbag, Tempomat
und einer Rückfahrkamera.
Natürlich darf auch das Moskitonetz
an der Eingangstür nicht fehlen. Eine
gut ausgestatte Küche sowie komfortable
Matratzen mit einem kräftigen
Lattenrost sorgen auch, wenn das
Chausson – mit verstellbarem Hubbett
Wohnmobil ruht, für tollen Komfort.
Des Weiteren können sich Wohnmobil-Fans
über den Karmann Mobil
Davis 620, einem umfunktionierten
Kastenwagen, freuen. Das Basisfahrzeug
ist ein Fiat Ducato. Im hinteren
Teil befinden sich zwei Schlafplätze,
einem Toilettenraum mit integrierter
Dusche, eine Druckwasserpumpe,
zwei Flammkocher mit Abdeckung
sowie eine isolierte Kabine mit getesteter
Winterfestigkeit.
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Das Team vom Autohaus Hünsche
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Kulinarischer Ausflug in die Niederlande
Pannenkoek Duroc (rundes Fotos) sowie viele weitere
Leckereien gibt es im beeindruckenden Ambiente
der Schachtbaude.
Fotos: privat
Schweineschnitzel und Fisch auch
die namensgebenden Pannenkoeken
– herzhaft unter anderem mit Salami
und Schinken vom Schlaitzer Duroc-
Schwein oder süß unter anderem mit
holländischem Rübensirup.
Läuft das Wasser schon im Mund zusammen?
Die Schachtbaude „Pannenkoek“
hat mittwochs 16 bis 20 Uhr und
donnerstags bis sonntags von 11 bis
20 Uhr geöffnet. Auch Firmen- und
Weihnachtsfeiern, Kindergeburtstage
sowie Hochzeiten sind möglich.
Reservierungen werden telefonisch
unter 034955 / 20279
entgegengenommen. Weitere
Eindrücke erhalten Sie auch
unter www.schachtbaude.de.
Kleiner Tipp noch für die Pedalritter
unter Ihnen: Für E-Bike-Fah-
Für platte Reifen und Co. steht vor Ort
eine Reparatursäule bereit.
rer steht eine Ladestation bereit und
wer unterwegs eine Panne hatte, kann
mit Hilfe der kleinen Reparatursäule
sein Rad für den Rückweg wieder fitmachen.
(HäBo). Nicht nur, aber besonders
die Sommerzeit eignet sich besonders
für einen Ausflug in die Dübener
Heide. Gerade mit dem Fahrrad oder
auch zu Fuß stehen einem durch die
hohe Dichte an Rad- und Wanderwegen
einige landschaftlich sehr schöne
Möglichkeiten offen. Und wer aktiv
im Naturpark unterwegs ist, will sich
auch einmal stärken. Wie wäre es also
mit einem Abstecher in die Schachtbaude
„Pannenkoek“?
Die Ausflugsgaststätte in der Nähe
des Muldestausees bei Schlaitz ist
längst weit mehr als ein Geheimtipp.
Seit inzwischen gut sechs Jahren trägt
das Lokal mit dem unverwechselbaren
Spitzdach nun den ungewöhnlichen
Namen. „Pannenkoek“ ist niederländisch
und bedeutet Pfannkuchen. Das
kommt nicht von ungefähr, stammt
Inhaberin Yvonne Willemsen doch
aus dem Nachbarland. Die herzhafte
und süße deutsch-niederländische
Küche im atemberaubenden Ambiente
der Schachtbaude hat sich in der
Region längst einen Namen gemacht.
So munden neben Schweinebäckchen,
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17. Juni 2026
Tipps für den Sommer
Hänicher Bote
Bote
21. August 2019
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Für Ihre Gesundheit auf Achse
(Radis/HäBo/kp). Anja Wust-Baumann
wagt den Schritt in die Selbstständigkeit.
Seit Montag ist die Radiserin
als Heilpraktikerin unterwegs
und nimmt Terminanfragen entgegen.
Dabei führt die 52-Jährige ausschließlich
Hausbesuche durch – grob im
Umkreis von 25 Kilometern. Das
heimische Büro wird dabei lediglich
für die Patientenverwaltung und
Buchhaltung genutzt.
Anja Wust-Baumann ist seit über 30
Jahren examinierte Krankenschwester
und war in ihrem Beruf unter anderem
in einer Klinik und in der häuslichen
Pflege tätig. Zudem verfügt sie als
Wundschwester über einen Abschluss
der Initiative Chronische Wunden als
„Pflegetherapeutin Wunde/ICW“.
„Ich arbeite in Ergänzung zur Schulmedizin.
In schwierigen Fällen empfehle
ich stets den Gang zum Arzt“,
betont die Heilpraktikerin.
In ihrer Arbeit setzt Anja Wust-
Baumann vor allem auf zwei Therapieformen:
Da wäre zum einen die
Hormonregulation. Diese biete sie
Frauen jeden Alters an, die unter Dysregulationen
leiden. „Hier beziehe ich
in meine Beobachtungen immer auch
den Darm mit ein“, sagt die Expertin,
die unter anderem mit pflanzlichen
und homöopathisch verdünnten Präparaten
arbeitet. Des Weiteren bietet
sie eine Mikronährstofftherapie an
– ergänzend zu Medikamenten. „Ich
schaue mir auch immer die Psyche
mit an. Gibt es Themen in der Vergangenheit?
Entlastende Gespräche
funktionieren dabei gut in der eigenen
Häuslichkeit. So kann man sich den
Fortschritt gemeinsam erarbeiten“,
ist Anja Wust-Baumann überzeugt.
NEU
Hausbesuchspraxis
• Psychologische Begleitung
• Hormonregulation für Frauen (Phytotherapie,
Homöopathie, Entspannungsverfahren)
• Mikronährstofftherapie
• Darmsanierung
TERMINVERGABE AB SOFORT
Tel.: 034953 / 25 87 62 oder mobil: 01556 / 5 57 71 88
E-Mail: email@heilpraktikerin-anja-wust-baumann.de
Interesse geweckt? Dann vereinbaren
Sie gern einen Termin (Tel.:
034953 / 258762 oder 0155 / 65577188).
Musical-Hits an der Obermühle Bad Düben
Sommerkonzert mit Kurrende
und Posaunenchor
Kurrende und Posaunenchor: Das Sommerkonzert an der Obermühle entführt in
die musikalische Welt der Musicals.
Foto: H.-J. Stelter
(Bad Düben/HäBo). Mit einem sommerlichen
Open-Air-Konzert gehen
Kurrende und Posaunenchor gemeinsam
mit dem Publikum auf eine Reise in die
Welt der Musicals. Unter dem Titel „Let’s
sing the stage – Die Welt der Musicals im
Freien“ erklingt am kommenden Samstag
(20.06.) um 19 Uhr ein abwechslungsreiches
Programm im Bad Dübener
Museumsdorf an der Obermühle. Der
Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.
Tickets gibt es für 8 Euro (ermäßigt
6 Euro) im Blumenladen „Der gute
Blumen-Geist“ (Pfarrhäuser 7).
Musikalisch betreten Chor und Bläser
dabei vielfach neues Terrain. „Viele
Stücke wird das Publikum zum ersten
Mal von der Kurrende hören“,
verrät Chorleiterin Elisabeth Driesner.
„Wir wollten ein Sommerprogramm
zusammenstellen, das generationsübergreifend
begeistert und bekannte
Musicalmelodien einmal ganz anders
erlebbar macht.“ Auf dem Programm
stehen Titel aus bekannten Musicals,
wie „Der Glöckner von Notre Dame“,
„König der Löwen“, „Tarzan“ oder
„Hinterm Horizont“.
Das Konzert findet unter freiem Himmel
an der Obermühle statt. Zusätzlich
zu den Sitzgelegenheiten stellt die
Stadt Bad Düben weitere 150 Stühle
bereit. „Für diese unkomplizierte Unterstützung
sind wir sehr dankbar“, sagt
Vereinsvorsitzende Stefanie Jentzsch.
„Bringen Sie sich gern ein Sitzkissen
mit. Und selbst wenn alle Stühle besetzt
sein sollten, wird dank zusätzlicher
Bierbänke jeder einen Platz finden.“
Für Getränke und kleine Snacks zum
kleinen Preis sorgt das Team der
Obermühle vor dem Konzert, in der
Pause und im Anschluss an die Veranstaltung.
Sollte das Wetter nicht
mitspielen, wird das Konzert kurzfristig
in die Evangelische Stadtkirche St.
Nikolai verlegt.
Das Sommerkonzert wird zugleich
vorerst der letzte größere Auftritt unter
der Leitung von Kurrende-Kantorin Elisabeth
Driesner sein. Sie verabschiedet
sich Mitte August in den Mutterschutz
und anschließend in die Elternzeit für
ihr zweites Kind. „Natürlich fällt mir
der Abschied auf Zeit nicht leicht“, sagt
Driesner. „Umso schöner ist es, vorher
noch einmal mit einem so besonderen
Sommerprogramm gemeinsam Musik
machen zu dürfen.“
Derzeit suchen Kurrende und Posaunenchor
eine musikalische Vertretung
für die Elternzeit. Sobald die Nachfolge
feststeht, will der Verein darüber
informieren.
Kurrende & Posaunenchor
Bad Düben
Rosenabend im Bad Schmiedeberger Kurpark
Mit Musik, Kunst und Gaumenfreuden
(Bad Schmiedeberg/HäBo/ny).
Überall blühen und duften jetzt die
Rosen und wer besonders viele und
schöne dieser edlen Blumen sehen
möchte, sollte unbedingt den Rosengarten
im Bad Schmiedeberger Kurpark
besuchen. In dieser gepflegten
Anlage findet am am kommenden
Freitag (19.06.) der traditionelle Rosenabend
statt. Einlass ist ab 17 Uhr,
Beginn 18 Uhr. Die Gäste erwarten
Genüsse für Leib und Seele, eine Mischung
aus Musik, Kunsterlebnissen
und Gaumenfreuden, bei dem die Rose
natürlich die Hauptrolle spielt.
Martin Zimmermann sorgt mit Livemusik
für die musikalische Umrahmung
und Günter Obst wird
mit seinem Heißluft-Modell-Ballon
Rosenblätter regnen lassen, um nur
einige der Programmpunkte zu erwähnen.
Rings um das Fest gibt es
mehrere Stände mit Schmuck, Blumen,
Kräutern, Kunst und Keramik
sowie gastronomische Versorgung und
einige kulinarische Überraschungen
des Kneipp-Vereins. Der Eintritt an
der Abendkasse kostet 10 Euro.
In den zurückliegenden Jahren hat
sich seitens der Gäste eine hübsche
Tradition entwickelt. Immer mehr
Frauen tragen Kleid oder Rock und
zieren das Haupt mit einem Hut. Das
wertet nicht nur das sowieso schon
traumhafte Ambiente der Parkanlage
auf, sondern führte zum Hutwettbewerb.
Also: Mut zum Hut! Auch in
diesem Jahr sollen wieder die schönsten
und originellsten Kopfbedeckungen
prämiert werden.
Übrigens: Im gesamten Bad Schmiedeberger
Kurpark gibt es etwa 1.700
Rosen in zahlreichen Arten und
Sorten. Darunter befinden sich sogar
einige sehr alte Sorten, die bisweilen
aus dem 13. Jahrhundert stammen.
Der traditionelle Rosenabend zählt zu den Highlights im Bad Schmiedeberger
Kurpark.
Foto: (HäBo) Archiv Nyari
24
Hänicher Bote
Bote
(Tornau/HäBo/db). Wenn man ihr
zuhört, muss man feststellen: Sie hat
schon ein bewegtes Leben hinter sich.
Heute sagt sie: „Nun bin ich angekommen,
so kann es bleiben“. Die Rede ist
von Nicole Kriesel aus Tornau, eine
Frau mit einem etwas ungewöhnlichen
Hobby. Ungewöhnlich, weil man sich
das erst einmal zutrauen muss.
Sie schreibt und gestaltet nämlich
Bücher. Auf die Idee – oder sollte man
besser sagen Leidenschaft – kam Kriesel,
nachdem sie von ihrem Arbeitgeber
zu einem Lehrgang geschickt wurde,
um sich noch besser mit Themen,
wie dem E-Commerce (elektronischer
Handel, also Kauf und Verkauf von
Waren und Dienstleistungen über
das Internet), auseinanderzusetzen.
Nach dieser intensiven Berührung mit
dem Internet kam in ihr der Wunsch
auf, Bücher zu schreiben. Mit „(k)ein
Held von nebenan“ fing es dann an
mit dem Schreiben. Es ist ein spannender
Roman über das Leben eines
Feuerwehrmanns. Eine Geschichte
über das Durchhalten, wenn alles auf
dem Spiel steht.
„Ich habe dabei die Fantasie mit meinem,
mit unserem Leben gemischt“, erklärt
Kriesel die Idee für diesen Roman.
Ein Gegenstück, nämlich die weibliche
Sicht auf die Dinge des ersten Romans,
in dem zwar viel Wahrheit steckt, aber
trotzdem nicht alles der Wahrheit entspricht,
ist in Arbeit. Zuvor bringt sie
jedoch ihren zweiten Roman „Das Erbe
der Stille“ heraus. „Dieses Buch basiert
von vorn bis hinten auf Fantasien und
hat bis jetzt schon gute Resonanzen
bekommen“, verrät die Autorin.
Es folgten noch
verschiedenste
Malbücher, die
sie nach ihren
Vorstellungen
entworfen hat.
Da gibt es das
„Feuerwehr Malbuch“,
was sicher
die Herzen vieler
kleiner Jungen
höherschlagen
lassen dürfte. Oder „Mein kleines
Malbuch“ – das perfekte Malbuch für
kleine Prinzessinnen. Sogar an die
Tierliebhaber unter den Kindern hat
sie gedacht und ein Kindermalbuch mit
vielen Tiermotiven erstellt.
Nun könnte man durchaus meinen,
Malbücher gibt es doch schon genug.
Das stimmt, nur achtet Kriesel bei
ihren Büchern auf das Alleinstellungsmerkmal.
Die Bücher sind alle
nur einseitig bedruckt, damit zum
Beispiel die Malfarben nicht so leicht
durchdrücken können und bei Bedarf
herausgetrennt werden könnten. Demnächst
wird sie den Hinweis umsetzen,
dass es ja auch Kinder gibt, welche
Linkshänder sind. Für diese wird es
bald Malbücher geben, in denen das
Motiv auf die linke Seite gedruckt ist.
Ihr derzeit letzter Roman beschäftigt
sich mit einem Thema, womit sicher
schon viele Eltern konfrontiert worden
sein dürften. „Die vielen Facetten der
Vaterliebe“ handelt von Vätern, Erzeugern
und Hauptgewinnen. Hier könnte
man fast meinen, dass die Autorin ihre
eigenen Erlebnisse einfließen ließ.
Meine Kindheit habe ich noch in der
DDR erlebt, berichtet die 1982 geborene
Frau. „Ich selber habe aber nicht
so die klassische Familie gehabt, als
ich ins Leben gestartet bin. Ich bin bei
Oma und Opa in Elster großgeworden.
Meine Mama war zwar da, war jedoch
beruflich sehr engagiert
und ist zu
vielen Wettkämpfen
gefahren. Sie
war Meisterin
in der Rinderproduktion
und
i m Mel kspor t
unterwegs. Als
sie dann meinen
Stiefvater kennengelernt
hatte,
bin ich plötzlich in diese klassische
Familienrolle reingewachsen – also
dieses ‚Vater-Mutter-Kind‘, was für
mich nicht normal war“. Zu diesem
Zeitpunkt ist Nicole Kriesel zusammen
mit ihrer Mutter nach Jessen in
das Haus des Stiefvaters gezogen.
„Der war für mich dann auch mein
Vater, der hat alles für mich gegeben.
Deshalb auch dieses Buch mit den
Facetten der Väter, was aber keineswegs
eine Abrechnung mit meinem
leiblichen Vater sein soll“, betont sie.
Auch ihr jetziger Mann ist nicht der
leibliche Vater ihrer zwei Kinder, „ist
aber im Laufe der Zeit der richtige Vater
geworden“. Das begann jedoch erst,
nachdem sie 2015 mit ihren Kindern
von ihrem bisherigen Lebensmittelpunkt
Jessen nach Tornau gezogen ist.
In Jessen hatte sie nach ihrem Schulabschluss
erst einmal Gartenlandschaftsbau
gelernt. Da ihr Lehrbetrieb
unmittelbar nach dem Lehrabschluss
in die Insolvenz gehen musste, konnte
sie auch nicht übernommen werden.
Deshalb entschloss sich Nicole Kriesel
für die Selbstständigkeit mit einer Art
Hausmeisterservice. In dieser Zeit
hatte sie dann plötzlich, bedingt durch
ihre Arbeit, mit gesundheitlichen
Problemen zu kämpfen. „In dieser
Phase meines Lebens hat sich auf
einen Schlag alles geändert. Plötzlich
hieß es: einmal alles auf Null“. Auch
ihre erste Ehe war gescheitert und so
musste sie plötzlich allein mit ihren
Kindern durchstarten.
„Von da an ging es zum Glück aber
wieder bergauf. Ich lernte meinen
Mann kennen und bin dann mit den
Jungs zu ihm. Jetzt bin ich angekommen
und kann sagen: So kann es bleiben
– beruflich wie privat“. Im Februar
2015 hat die damalige Neu-Tornauerin
in Bad Düben als Verkäuferin in einem
Lederwarengeschäft angefangen. Kurz
nach dem Umzug haben ihre Jungs,
die selbst schon in Jessen bei der Feuerwehr
waren, ihre Mutter auch mit
„hingeschleppt“.
Dort fing erst einmal alles mit Wettkämpfen
bei der Frauenmannschaft
an. Dann kam dann doch noch die
Entscheidung zugunsten der Grundausbildung
für die Feuerwehr „Von da
an habe ich sprichwörtlich Feuer gefangen
für das Feuerwehrwesen. Und
seitdem ist bei uns in der Familie die
Feuerwehr nicht mehr wegzudenken“,
erklärt sie ihre neue Berufung. Seit der
Coronazeit ist sie auch noch für die
Jugendfeuerwehr in Tornau zuständig.
17. Juni 2026
„Still rumsitzen und warten, das was passiert, kann ich nicht“
Jetzt bin ich angekommen
und kann sagen: So kann
es bleiben – beruflich wie
privat.
„Unter vier Augen“ heute mit: Nicole Kriesel
Die ganze Familie brennt für die Feuerwehr.
Nicole Kriesel
Unter vier Augen
Foto: (HäBo) Bebber
Auf die Frage, ob sie denn bei solch
einem ausgefüllten Tagesablauf überhaupt
noch Zeit für das Hobby Bücherschreiben
habe, antwortet sie mit
einem Schmunzeln: „Da, wo ich sonst
Bücher gelesen habe, schreibe ich sie
jetzt“, wird dann doch nachdenklich
und sagt: „Wie ich die ganze Zeit
finde, weiß ich eigentlich auch nicht
so richtig. Oftmals kommen mir die
Gedanken und Ideen beim Schlafen.“
Da kommt unweigerlich die Frage
auf: Warum macht man so etwas
überhaupt? „Weil ich es einfach mal
ausprobieren wollte. Ich lass mich
treiben, lass alles auf mich zukommen.
Das Bücherschreiben soll nicht mein
Hauptverdienst werden, das ist nicht
mein Plan. Wenn mir wieder mal eine
Idee kommt, lege ich einfach los“. So
einfach lässt sich also alles begründen.
Übrigens: Das letzte Buch, was sie
angefangen hat zu lesen, ist „Habe
ich denn allein gejubelt“ von Eva
Sternheim-Peters. Zur Zeit gibt es aber
einen „Lesestau“.
Kurz gefragt!
Lieblingsessen:
Königsberger Klopse
Lieblingsrestaurant:
„Mediterraneo“ Wittenberg
Lieblingsurlaubsort:
Ägypten
Lebensmotto:
„Man kann aus allem was machen.“
Mit welchen Personen würden
Sie gern zu Abend essen:
• Schauspieler Henning Baum
• Sänger Bernd Heinrich („Der
Graf“)
• Autor Joe Bausch
17. Juni 2026
Hänicher Bote
Bote
Schnittstelle zum Katastrophenschutz im Landkreis Wittenberg
Wechsel an der Spitze des Kreisverbindungskommandos
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die
Thematik Katastrophenschutz ist nicht
erst durch die jetzige weltpolitische
Lage aktueller denn je. Schon mehrfach
haben die in den vergangenen
Jahren entstandenen Situationen aufgezeigt,
wie wichtig und wertvoll die
Unterstützung durch die Bundeswehr
ist. Deshalb ist das Kreisverbindungskommando
(KVK) ein wichtiger
Ansprechpartner der Bundeswehr für
den Landkreis Wittenberg, wenn es
zum Beispiel um die Zivil-Militärische
Zusammenarbeit im Katastrophenfall
geht. Die Aufgabe des KVK ist es
unter anderem, die zivile Verwaltung
fachlich zu beraten, mögliche Unterstützungsleistungen
der Bundeswehr
einzuschätzen und im Ernstfall die
Verbindung zwischen Landkreis und
Bundeswehr sicherzustellen.
Im Katastrophenschutzstab des Landkreises
wirkt das KVK als militärischer
Fachberater mit. Dazu gehört
unter anderem, die Lage aus Sicht der
Bundeswehr zu bewerten, die Möglichkeiten
und Grenzen einer Unterstützung
aufzuzeigen und bei Bedarf die
Oberstleutnant Henry Seeber (2. v. l.) und Oberstleutnant Rico Jurk (2. v. r.) bei
der kommissarischen Übergabe der Führung des Kreisverbindungskommandos
Wittenberg
Foto: LRA Wittenberg/Hibbeler
Vorbereitung eines Amtshilfeantrages
zu begleiten. Außerdem ist das KVK
koordinierend tätig, sollten Kräfte der
Bundeswehr im Landkreis eingesetzt
werden müssen.
In der Führung des KVK Wittenberg
der Bundeswehr hat es nun einen
Wechsel gegeben. Oberstleutnant
Rico Jurk beendete nach 16 Jahren
seine Tätigkeit. In dieser Zeit hat er das
Kreisverbindungskommando über viele
AUS DER REGION
25
Jahre geprägt. Als dessen Leiter führte
er ein Kommando erfahrener Reservisten
und stand dabei im regelmäßigen
Austausch mit dem Fachdienst Brand-,
Katastrophenschutz und Rettungswesen
des Landkreises. Sein Wissen war
bei Ausbildungen, Übungen und vor allem
in Katastrophenlagen sehr gefragt.
Die militärische Führung übernahm
kommissarisch Oberstleutnant Henry
Seeber. Mit ihm ist die Führungsposition
wieder besetzt. Er bringt wertvolle
Erfahrungen vor allem in den
Bereichen Hochwasser und Waldbrand
ein. Zwei Themen, die für den Katastrophenschutz
im Landkreis Wittenberg
von besonderer Bedeutung sind.
Landrat Christian Tylsch dankte
Oberstleutnant Jurk für seinen langjährigen
Einsatz und die vertrauensvolle
Zusammenarbeit. Zugleich wünscht er
Oberstleutnant Seeber für seine neue
Aufgabe gutes Gelingen: „Das Kreisverbindungskommando
ist für unseren
Katastrophenschutz ein verlässlicher
Partner. Gerade in besonderen Lagen ist
es wichtig, dass zivile und militärische
Strukturen eingespielt zusammenarbeiten.
Dafür braucht es Menschen mit
Erfahrung, Sachverstand und einem
klaren Blick auf das Machbare.“
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„Das letzte Kleinod“ präsentierte das Stück „Hüttenwerk“
Von Ferropolis nach Bitterfeld: Eisenbahntheater musste ausweichen
(Bitterfeld/HäBo/db). Geplant war
eigentlich, dem Eisenbahntheater zum
wiederholten Male in Ferropolis die
Bühne für ihr Stück „Hüttenwerk“, ein
Theaterstück über die Stahlindustrie,
zu geben. Leider kam es anders als
geplant und der Zug ging zusammen
mit den dazugehörigen Künstlern im
Bitterfelder Chemiepark vor Anker.
Nun fehlten natürlich noch die Gäste.
Die wurden kurzerhand von Ferropolis
mit einem Shuttlebus zum Auftrittsort
gebracht oder reisten selbst an. Und so
Sophia Hahn spielte eine Arbeiterin im
Labor.
Foto: (HäBo) Bebber
konnte sich doch noch der Theatervorhang
heben und wie geplant das Stück
zur Aufführung bringen.
Auf und in den Waggons gab das Eisenbahntheater
„Hüttenwerk“ einen
Einblick in die damalige Vorzeigeindustrie
der DDR und die dabei
bestehenden Verbindungen in den
Westen. Die Geschichten wurden
durch Schauspieler in einer Szenerie
aus Stahl gespielt, die auf Eisenbahnwagen
zu den jeweiligen Auftrittsorten
fahren. So wurden die auf den Drehgestellflachwagen
mitgeführten Coils
(das sind Rollen von gewalztem Blech)
und Brammen (Stahlblöcke für die
Weiterverarbeitung zu Blechen) mit
Licht und Schauspiel in Szene gesetzt.
Das dokumentarische Theaterprojekt
erzählt von der Entwicklung der
Stahlindustrie in Ost und West. Im
Mittelpunkt des Stückes stehen dabei
Menschen, die in der Stahlindustrie
gearbeitet haben. Hierfür wurden einige
Interviews in Salzgitter, weitere in
Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder)
geführt. Die Vorstellung basiert auf
Das Theater auf Rädern musste in den Chemiepark Bitterfeld umziehen.
Foto: Juliane Lenssen
diesen Erzählungen und schildert so die
damaligen Verhältnisse und Begebenheiten.
Das Erz kam per Eisenbahn aus
der kasachischen Steppe, die Kohle aus
Polen. Auf den Kränen, den Lokomotiven
und sogar am Hochofen arbeiteten
oft Frauen, die für die Stahlindustrie
der DDR unentbehrlich waren. Von
Eisenhüttenstadt ging der Stahl dann
in die Fabriken und Häfen des Westens,
um gegen Devisen verkauft zu werden.
Seit Mai 2026 ist der ozonblaue Zug
nun schon unterwegs. Auch ist schon
ein neues Stück in Vorbereitung. Um
was es dann geht, das wollte und durfte
Juliane Lenssen vom Theater „Das
letzte Kleinod“ noch nicht verraten.
Versprochen hat sie aber, alles zu versuchen,
um mit dem Theaterzug noch
einmal nach Ferropolis zu kommen.
26 VOM SPORTGESCHEHEN
Der Hänicher Bote präsentiert
Fußball-LOTTO-Landesliga
VfB GRÄFENHAINICHEN – TSV Leuna
Samstag, 20. Juni • 15.00 Uhr • Sportforum Gräfenhainichen
Sportspektakel in Radis
Neues Konzept schien zu fruchten
(Radis/HäBo/db). Die Rechnung
scheint aufgegangen zu sein und die
TuS 1947 Radis alles richtig gemacht
zu haben, denn nach ersten Einschätzungen
des 2. Vorsitzenden Stephan
Blechschmidt „war es überraschend
gut“. Natürlich werde sich das zuständige
Organisationsteam noch
zu einer tiefgründigen Auswertung
treffen. „Ich kann mir vorstellen, dass
es im nächsten Jahr eine Fortsetzung
geben könnte“, zog Blechschmidt
ein persönliches Fazit. Auf die Zahl
der Gäste angesprochen sagte er mit
einem Schmunzeln: „Mehr können
immer sein“.
Gelungen fand er die Idee mit dem
Parkcafé. Etwas abgeschirmt vom
großen Trubel konnten hier Kaffee
und Kuchen genossen werden, ohne
die Gefahr, vielleicht einen verirr-
Handball: BSG Aktivist Gräfenhainichen
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Sportlich
hat die Frauenmannschaft der
BSG Aktivist Gräfenhainichen die
Spielzeit zwar auf einem Nichtabstiegsplatz
beendet, aber letzten Endes
reichte der zehnte Platz dann doch
nicht zum Verbleib in der Oberliga
Sachsen-Anhalt. Deshalb müssen die
Aktivist-Frauen zusammen mit dem
SV Friesen Frankleben und dem TSV
Wefensleben den Weg in die untergeordneten
Spielklassen antreten.
Dagegen konnte der Verein recht
frühzeitig einen neuen Trainer verpflichten.
Was viele schon länger
vermutet haben, ist nun tatsächlich
eingetreten, denn Cristian Telehuz ist
jetzt auch offiziell Trainer der Frauenmannschaft.
Mit ihm gewinne die
BSG einen engagierten und leidenschaftlichen
Handballfachmann. „Für
unsere Frauenmannschaft bedeutet
diese Verpflichtung einen echten
Gewinn. Wir verbinden damit die
Hoffnung auf neue Impulse, sportliche
Weiterentwicklung und eine
starke gemeinsame Zukunft auf und
neben dem Spielfeld“, begründet die
Hänicher Bote
FUSSBALL-LANDESKLASSE 4 MÄNNER
Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.
1. SV Eintracht Elster 27 106:20 71
2. 1. FC Bitterfeld-Wolfen II 27 66:39 61
3. SV Allemannia 08 Jessen 27 70:34 57
4. SV Germania 08 Roßlau 28 83:48 46
5. Dessauer SV 97 I 27 68:56 43
6. TuS Kochstedt 27 47:42 37
7. SV GOLPA 27 60:59 37
8. SV 1922 Pouch-Rösa 27 43:42 37
9. SV Friedersdorf 27 49:50 37
10. SG Empor Waldersee 27 45:52 36
11. SV Blau-Rot Coswig 27 55:63 31
12. FC Victoria Wittenberg 27 43:68 29
13. SG 1919 Trebitz 27 38:88 22
14. SV Seegrehna 27 37:85 18
15. FC Stahl Aken 27 32:96 10
Es war schon interessant, welche Techniken zur Anwendung kamen.
Foto: (HäBo) Bebber
Bote
17. Juni 2026
FUSSBALL-LANDESLIGA SÜD MÄNNER
Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.
1. SG 1948 Reppichau 29 81:39 63
2. CfC Germania 03 29 69:29 59
3. VfB Gräfenhainichen 29 78:40 56
4. TSV Leuna 29 72:36 54
5. SV Blau-Weiß 1921 Farnstädt 29 69:49 50
6. FSV Bennstedt 29 63:35 49
7. Turbine Halle 29 52:46 49
8. 1. FC Zeitz 29 43:44 45
9. SV Edelweiß Arnstedt 29 73:71 38
10. SV Rot-Weiß Kemberg 29 42:57 37
11. FC Grün-Weiß Piesteritz 29 60:49 34
12. SG Blau-Weiß 1921 Brachstedt 29 54:78 34
13. SC Naumburg 29 52:68 33
14. TSV Rot-Weiß Zerbst 28 67:92 32
15. TSV Blau-Weiß Brehna 29 34:103 20
16. LSG Lieskau 28 29:102 9
Direkter Wiederaufstieg als Ziel: Telehuz künftig in Doppelfunktion
Vereinsvorsitzende Sandy Böttcher
die Verpflichtung und fügt hinzu:
„Cristian bringt genau die Mischung
aus Erfahrung, Motivation und Teamgeist
mit, die wir uns für die nächste
Entwicklungsstufe wünschen“.
Nach seiner aktiven Karriere als Spieler
sammelte Cristian in den letzten
Jahren an der Seitenlinie schon einige
Erfahrungen. So war er vor seinem
Wechsel zur TuS 1947 Radis Trainer
bei den Frauen des HC Burgenland
in der Regionalliga. Trotz seines
Engagements bei „Aktivist“ wird
er aber auch weiter Trainer bei TuS
Radis sein. „Ich freue mich auf die
neue Aufgabe bei der BSG Aktivist.
Ich sehe viel Potenzial in der Mannschaft
und im Verein und kann es
kaum erwarten, zusammen mit den
Spielerinnen loszulegen“, sagte Telehuz
nach seiner Verpflichtung, die
dann doch nicht ganz unverhofft kam.
„Cristian hatte Hans-Joachim Kramer
in den letzten Wochen bereits beim
Training und im Spielbetrieb unterstützt
und konnte so die Mannschaft
schon kennenlernen“, war aus vom
BSG-Vorstand zu erfahren, der sich
dann noch „ausdrücklich beim Vorstand
von TuS 1947 Radis bedankte,
da diese vorab der Verpflichtung
zugestimmt hatten.“ Um Cristian
im Training und im Spielbetrieb zu
unterstützen, konnten mit Stephanie
Blechschmidt und Marta Mattuschka
zwei altbekannte Gesichter als
Cristian Telehuz ist neuer Trainer bei
der BSG. Foto: (HäBo) Bebber
ten Ball abzubekommen. Auch die
Spiele der Minis sowie die anderen
sportlichen Aktivitäten bei der ersten
„Spaß-Olympiade für jedermann“ begeisterten
Blechschmidt, war er doch
auch selbst mit aktiv. Als gelungen
bezeichnet er die Variante, dass man in
einer oft nicht vertrauten Sportart gegeneinander
antreten musste – ähnlich
der beliebten Fernsehsendung „Sing
meinen Song“.
Interessant ist aber die noch nicht vollends
beantwortete Frage, ob man mit
dem neuen Konzept wieder mehr die
Leute aus dem Ort erreichen konnte.
Die Voraussetzungen waren auf jeden
Fall geschaffen, selbst das Wetter
meinte es gut mit den Handballern.
Man darf also auf die nächste Auflage
gespannt sein.
Co-Trainerinnen gewonnen werden.
Zudem wird Marta der Mannschaft
aber auch weiterhin als Spielerin
erhalten bleiben.
Aber es wird nicht nur in der Spielklasse,
sondern auch in der Mannschaft
einige Veränderungen geben.
Nach dem Karriereende von Stephanie
werden auch Victoria Hünsche
und Emma Gröger den Verein mit
bisher unbekanntem Ziel verlassen.
Auch Hans-Joachim Kramer steht
als Frauen- und Nachwuchstrainer
nicht mehr zur Verfügung, da dieser
den Verein verlassen hat. Mit ihm
geht nicht nur ein Gründungsmitglied,
sondern quasi auch einer der
Baumeister des Vereins. Sicher ein
herber Verlust für den Verein, welcher
zurzeit noch mit der Suche nach
der einen oder anderen Verstärkung
beschäftigt ist.
Mit dieser Mannschaft soll dann auch
möglichst der Wiederaufstieg in die
Oberliga geschafft werden. Ziel ist
hier die langfristige Etablierung. Der
Auftakt für die Saison 2026/27 ist
laut Verein Anfang August angesetzt.
17. Juni 2026
Hänicher Bote
Bote
Kegeln: Landesmeister vom SV Turbine Zschornewitz
(Zschornewitz/HäBo/db). Bei einem
Spiel der Frauen auf der Kegelbahn
in Zschornewitz ist es passiert, denn
da haben Leycie und ihre Schwester
Leonie Theer (12) die Liebe zum Kegelsport
entdeckt. Das war vor zwei
Jahren und jetzt ist die neunjährige
Leycie in der Altersklasse U10 sogar
schon zweifache Landesmeisterin.
Den ers ten Titel holte sie sich im Vorjahr
bei den Meisterschaften in Schönebeck,
während sie sich das zweite
Edelmetall in diesem Jahr in Schkopau
mit 269 Holz sichern konnte.
Aber auch ihre Schwester kann schon
Erfolge vorweisen. Da verwundert es
nicht, dass die Landestrainer die Geschwister
in den Landeskader berufen
haben. Das hat natürlich auch für die
AUS DER REGION
Zwei Schwestern mischen Szene auf und empfehlen sich für Höheres
Leycie (l.) und Leonie Theer von Turbine
Zschornewitz gehören in ihrrer
Altersklasse auch zum Landeskader
Sachsen-Anhalts.
Foto: (HäBo) Bebber
Schkönas „Teufelsstein-Strolche“
Kindertags-Party war voller Erfolg
Die Schkönaer „Teufelsstein-Strolche“ erhielten neue T-Shirts mit Vereinslogo.
Foto: (HäBo) Bebber
(Schköna/HäBo/db). Zum ersten Mal
hatten die „Teufelsstein-Strolche“,
das ist die Ortsgruppe Schköna vom
Verein Dübener Heide, zusammen mit
der neugegründeten Ortsgruppe Hohenlubast
am 1. Juni auf den Schulhof
der ehemaligen Heideschule Schköna
zur Kindertags-Party für Alt und Jung
unter dem Motto „Gemeinsam Lachen,
genießen und schöne Stunden erleben“
eingeladen.
Gern gesehene Gäste kamen auch
wieder wie schon öfters aus Gröbern
vom „Humanas Wohnpark“. Sie ließen
sich wie auch die anderen Gäste bei
schönstem Sonnenwetter erst einmal
den leckeren selbstgebackenen
Kuchen bei einem Tässchen Kaffee
schmecken. Danach ging es dann
an die herzhaftere Kost vom Grill.
Auf die jungen Gäste warteten neben
interessanten Wettspielen auch ein
voller Basteltisch, an dem auch gemalt
werden konnte. Wer dagegen mehr
die Bewegung bevorzugte, nutzte die
große Hüpfburg zum Herumtoben.
Natürlich gibt es am Kindertag das
ungeschriebene Gesetz, dass es für
die Kinder Geschenke gibt. Daran
hielten sich natürlich die Großen und
so bekam jeder von den „Teufelsstein-
Strolchen“ ein neues T-Shirt mit
Vereinslogo zusammen mit einem
Basecap. Umso länger die Party dauerte,
desto mehr füllte sich auch der
Schulhof, sodass von einem vollen
Erfolg gesprochen werden kann.
Kaum ist die Party zu Ende gewesen,
steht auch schon das nächste Erlebnis
an: Diesmal steht am 18. Juli die
Challenge „Jugend wandert“ auf dem
Programm. Von Hohenlubast aus
geht es durch die Dübener Heide bis
zum „Bauerhaus“. Dabei stehen sich
die „Strolche“ und die Erwachsenen
diesmal als Kontrahenten gegenüber
und müssen unterwegs zahlreiche Aufgaben
bestehen. Man darf gespannt
sein, wer aus diesem Wettstreit wohl
als Sieger hervorgeht.
Kegler des SV Turbine Zschornewitz
Vorteile, denn zum Beispiel in Sachen
Trainingsmethodik könne man sich
dabei viel Neues abschauen, verrät
Kegel-Urgestein Peter Fiedler.
Momentan trainieren bei den Zschornewitzer
Keglern 19 Kinder und
Jugendliche, was für eine gute Nachwuchsarbeit
spricht. Immer freitags
ab 19 Uhr trainieren die Schwestern
Leycie, deren großes Ziel es ist, zu
den Deutschen Meisterschaften zu
fahren, und Leonie zusammen mit
dem Turbine-Nachwuchs. Zusätzlich
zum Training auf der Kegelbahn haben
die Schwestern eine der heutigen
Zeit angepasste Trainingsmöglichkeit
für sich entdeckt. Zu Hause sehen
sie sich auf YouTube die aktuellsten
Sommerkonzert in der Dorfkirche Tornau
Chor lud zum Mitsingen ein
(Tornau/HäBo/db). Der Chor ist
mittlerweile ein zentraler Bestandteil
des kulturellen Lebens im Heidedorf
Tornau und lud Ende Mai nicht nur die
Bürger des Ortes nun schon zum zweiten
Mal zum „Sommer(mit-)singen“ in
die Kirche ein. Geboren ist die Idee zu
dieser Veranstaltung beim jährlichen
weihnachtlichen Singen am 4. Advent.
Wie richtig man mit dieser Idee lag,
zeigte das zahlreiche Interesse. Sogar
Gräfenhainichens Bürgermeister Enrico
Schilling ließ es sich nicht nehmen,
in seinem Heimatort die Veranstaltung
mit seiner Stimme zu unterstützen.
Begrüßt wurde die sangesfreudige
Gemeinschaft von Pfarrer Andreas
Ohle als Gastgeber und Kathrin Berg
als Leiterin der elfköpfigen Chorgemeinschaft.
Berg begrüßte alle zu dem
kleinen Sommerkonzert und munterte
alle auf, mitzumachen, denn „es ist kein
reines Zuhöhrkonzert, jeder Einzelne
ist eingeladen. Egal ob er oder sie nur
mitsummt oder kräftig einstimmt.“
Nach den begrüßenden Worten ging es
dann auch schon los mit dem auf der Gitarre
begleiteten Chorlied. Dem folgten
danach nicht nur „Viva la musica“, also
27
Trainingsvideos an und versuchen
dann das so Gelernte bei der nächsten
Übungseinheit direkt auf der Kegelbahn
beim üben anzuwenden.
Natürlich läuft auch bei den Geschwistern
nicht alles rund. Allein
was die Wettkämpfe anbetrifft, gerät
vor allem Leonie immer wieder in
eine Art Gewissenskonflikt, denn
ausgerechnet an den Samstagen, wo
die Spiele im Kegeln angesetzt sind,
wird meist auch der Dienst, also die
Ausbildung, bei der Jugendfeuerwehr
durchgeführt. Besser haben es da in
dieser Hinsicht ihre kleine Schwester
Leycie und Mama Jana sowie Papa
Marcel, denn auch sie gehören der
Freiwilligen Feuerwehr von Zschornewitz
an.
ein Hoch auf die Musik, sondern auch
fünf aneinander aus je drei Liedern
bestehenden Musikblöcke quer durch
die verschiedensten musikalischen
Epochen. Dabei waren zahlreiche Klassiker,
wie „Sah ein Knab ein Röslein
steh‘n“ oder „Horch, was kommt von
draußen rein“ bis hin zu „Geh aus, mein
Herz, und suche Freud“. Selbst „Du hast
den Farbfilm vergessen“ und „Über
sieben Brücken“, also Hits aus der Zeit
des DDR-Pop, fanden Eingang in das
aus insgesamt 17 Titeln bestehenden
Programms.
Den Abschluss bildeten das nach wie
vor mehr als aktuelle Lied „Sag mir,
wo die Blumen sind“ und die Hymne
Europas, die „Ode an die Freude“.
Aufgelockert wurden die einzelnen
Blöcke durch von Pfarrer Ohle vorgetragene
Anekdoten, während die Chorleiterin
Berg zwischendurch immer
wieder Wissenswertes zu jedem Lied
einfließen ließ. Begleitet wurde der
Nachmittag auf der Orgel von Christian
Schmidt. Zum Ende des gut eine Stunde
dauernden Nachmittags lud Pfarrer
Ohle alle Teilnehmer zu einem kleinen
Picknick gegenüber der Kirche ein.
Beim zweiten Sommersingen in Tornau war die Kirche gut gefüllt.
Foto: (HäBo) Bebber
28 ZU GUTER LETZT
Hänicher Bote
Bote
17. Juni 2026
Ausführung
sämtlicher
Dachdeckerarbeiten
Dachdeckermeisterbetrieb
20
Jahre
in der Region
Grüne Str. 2
06905 Bad Schmiedeberg
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Haus- und Hoffest in der Grünen Gasse
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Es geht
weiter Schlag auf Schlag beim Gräfenhainicher
Carneval Club (GCC),
denn der nächste Höhepunkt kündigt
sich für den 4. Juli an.
Nein, es ist nicht das
erste Achtelfinale bei
der Fußball-Weltmeisterschaft,
sondern das
alljährliche und immer
wieder beliebte
Haus- und Hoffest in
der Grünen Gasse 2.
Pünktlich 18.30 Uhr öffnen
sich nicht nur die Tore,
sondern es startet zeitgleich
die bis 19.30 dauernde Happy
Hour. „Back2Back“ mit den DJs René
K. und Andreas werden versuchen, die
Gäste auf die Tanzflächen zu locken.
Die Verantwortung für das leibliche
Wohl liegt natürlich wieder bei GCC.
Mit großer Vorfreude werden sicherlich
alle Gäste auf die berühmt-berüchtigten
„Spiele der Erwachsenen“ warten.
Diesmal gibt es unter anderem ein Bingo
der besonderen Art. Der GCC hat
sich dabei auch für das „Disco Bingo“
entschieden, wobei es darum geht, den
angespielten Titel zu erkennen. Der
interne Probelauf war gespickt
mit Mitsingen und
jeder Menge Spaß, weil
die Musik super vertraut
klang, aber der korrekte
Titel einem nicht einfiel
und natürlich dem
Kampfgeist, um schnell
ein Bingo zu erreichen.
Kenner des Haus- und
Hoffests wissen, dass auf
die Gewinner immer tolle
Preise warten. In diesem Jahr
wird es auch wieder eine Tombola
geben. Dabei gewinnt jedes Los und so
mancher wird mit einem überraschend
tollen Exponat nach Hause gehen. Nun
heißt es nur noch auf gutes Wetter
hoffen und sich zusammen auf einen
tollen gemeinsamen Abend freuen.
Wer zeitig kommt, hat auch genügend
Zeit zum Tanzen und Feiern.
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