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Hänicher Bote | Juni-Ausgabe 2026

Hänicher Bote | Juni-Ausgabe 2026 mit dem gewerblichen Sonderthema "Tipps für den Sommer"

Hänicher Bote | Juni-Ausgabe 2026
mit dem gewerblichen Sonderthema "Tipps für den Sommer"

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Mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen | 13. Jahrgang | Nummer 6 | 17. Juni 2026

www.haenicher-bote.de

Hänicher

heimatverbunden l informativ kritischBote

l

Bote

UNTER VIER AUGEN

Nicole Kriesel ist ein echter

Tausendsassa. Wir trafen

uns mit der engagierten

Dame aus dem Heidedorf

Tornau. Seite 24

100. JUBILÄUM

Vor einem Jahrhundert

wurde in Jüdenberg die

Freiwillige Feuerwehr gegründet.

Das wurde nun

kräftig gefeiert. Seite 3

Heute mit dem

gewerblichen Sonderthema

TIPPS FÜR

DEN SOMMER

21. Paul-Gerhardt-Liedersingen

Würdevoll, überraschend und gemeinschaftlich

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Das

21. Paul-Gerhardt-Liedersingen

war in diesem Jahr ein ganz besonderes,

denn es fand im Jahr des

350. Todestags von Paul Gerhardt

statt. Zahlreiche Ehrengäste, die von

Bürgermeister Enrico Schilling recht

herzlich begrüßt wurden, folgten

der Einladung in die Evangelische

Kirche St. Marien. Unter ihnen auch

Superintendentin Gabriele Metzner,

die immer wieder gern beim Paul-

Gerhardt-Liedersingen der 5. Klassen

der Gräfenhainicher Schulen zu Gast

ist. Sie überbrachte beste Grüße und

aus Graceland in den USA die Feststellung,

dass Chorsingen berühmt

macht. Denn hier sei sie auf viele

Die Peter-Petersen-Schule eröffnete das 21. Liedersingen.

Dass sich das Liedersingen schon wieder

dem Ende neigte, wurde einem erst

bewusst, als die 5c des Paul-Gerhardt-

Gymnasiums mit ihrem Auftritt von

„Geduld ist euch vonnöten“ und dem

umgedichteten „Wellerman“ den Abschluss

schon sehr nah kamen. Denn

Fotos: (HäBo) Bebber

bevor es ein kleines Dankeschön für

die Fachlehrer der Schulen und die

Mitglieder des Freundeskreises gab,

sangen allen Schüler und Gäste gemeinsam

mit Orgelbegleitung die erste

Strophe von „Geh aus, mein Herz, und

suche Freud“.

Die Ferropolis-Schule überraschte mit ihren kreativen Darbietungen.

berühmte Künstler getroffen, die allesamt

in ihrer Kindheit in einem Chor

mit dem Singen angefangen hätten.

Mit dieser Erkenntnis ausgestattet

gaben natürlich alle Schüler ihr Bestes.

Den Anfang machte die Peter-

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„Geh aus, mein Herz, und suche

Freud“. Die hatten dann alle bei den

folgenden Darbietungen des Paul-

Gerhardt-Gymnasiums und der Sekundarschule

Ferropolis. Die Schüler

aus der 5a und 5b des Gymnasiums

überraschten mit dem Lied „Die

güldne Sonne“ in verschiedenen Versionen.

Ihnen folgten gleich alle drei

5. Klassen der Sekundarschule. Das

Dargebotene zog alle in der Kirche so

sehr in den Bann, dass man gar nicht

merkte, wie die Zeit verflog.

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2 AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG

Hänicher Bote

Bote

17. Juni 2026

Gardinen

Sonnenschutz

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Zuverlässiger

Sonnenschutz

Aktueller Gemeindecheck durch das Institut der Deutschen Wirtschaft

Wie gut ist Gräfenhainichen versorgt, Herr Schilling?

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Am 25.

Mai wurde vom Institut der Deutschen

Wirtschaft (IW) unter dem Motto

„Wie gut ist meine Gemeinde versorgt?“

der aktuelle Gemeindecheck

von Deutschland veröffentlicht. In

den insgesamt 10.817 Gemeinden

Deutschlands wurde untersucht, wo

es genug Ärzte und Schulen, schnelles

Internet, gute Verkehrsanbindung und

Freizeitangebote gibt. Der neue IW-

Gemeindecheck vergleicht alle 10.817

Gemeinden. Nordrhein-Westfalen

schneidet am besten ab. Dabei ist

keine Gemeinde in Deutschland mit

Ärzten, Schulen und ÖPNV ebenso

wie mit schnellem Internet und Freizeitangeboten

so gut versorgt wie das

23.000-Einwohner-Städtchen Haar am

Rande Münchens.

Die Schlusslichter kommen aus Mecklenburg-Vorpommern,

Brandenburg

und Rheinland-Pfalz. In Sachsen-

Anhalt nehmen Halle (Saale) auf

Platz 37 vor Magdeburg (103) die

Spitzenposition ein, während Zehrental

(10.403) aus dem Landkreis

Stendal das Schlusslicht ist. Der Hänicher

Bote unterhielt sich deshalb mit

Enrico Schilling, dem Bürgermeister

von Gräfenhainichen. Das schneidet

insgesamt mit einem „gut“ ab und ist

bei deutschlandweit insgesamt 10.817

Kommunen auf Rang 2.200 gelandet.

Hänicher Bote: Wie bewerten Sie

den aktuellen Gemeindecheck des

Instituts?

Wir bieten Ihnen unzählige Sonnenschutzlösungen

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Bürgermeister Enrico Schilling

Fotos: (HäBo) Bebber

Enrico Schilling: „Das heißt, wir

liegen deutschlandweit im vorderen

Viertel. Ich finde, dass ist eine sehr

interessante Studie. Wenn man sich

dann die Karte von Sachsen-Anhalt

anschaut, haben wir einen ganz guten

Stand. Das sollten wir für uns mal

reflektieren. Allein beim Freizeitangebot

befinden wir uns auf Platz 2.363

deutschlandweit.“

HäBo: Wo liegen Ihrer Meinung

nach die Gründe für das recht gute

Abschneiden?

Schilling: „Ich denke, hier spielt uns

die doch recht rege Vereinslandschaft,

die Schwimmhalle mit den ganzen

Sportstätten in den Ortsteilen, die wir

als Stadt vorhalten, recht gut in die

Karten. Das kann schon als gewisser

Luxus betrachtet werden, zu dem

sich aber auch der Stadtrat eindeutig

bekennt. Das alles ist als Element der

Daseinsfürsorge zu sehen, welches

auch zur Attraktivität der Stadt und ihrer

Ortsteile, also der Dörfer beiträgt,

Feierlichkeiten in Tornau

Kleine Feste statt

Kettensägenkunst

(Tornau/HäBo/db/kp). In Tornau will

man sich künftig mehr auf die Ausgestaltung

kleinerer Veranstaltungen, wie

die Teich- und Feuerwehrfeste, konzentrieren.

Darauf hat sich der Ortschaftsrat

verständigt. Der Holzskulpturenwettbewerb

„Kunst mit Kettensägen“

wird hingegen höchstwahrscheinlich

keine Fortsetzung erfahren (wir berichteten).

Ortschaft und Heideverein

kommen hier aktuell nicht zusammen.

sodass es hier lebens- und liebenswert

ist, man hier auch gern wohnt.“

HäBo: Das erinnert mich an Ihre

zum Jahresende 2017 im Hänicher

Boten formulierten Gedanken: „Haben

es in der Hand, ganz vorn dabei

zu sein.“ Wie kann man diesen Gedanken

mit dem Ergebnis der Studie

in Verbindung bringen?

Schilling: „Die Stadt hat sich mit all

ihren Ortsteilen weiterentwickelt. Das

spiegelt sich vor allem in der guten

Zusammenarbeit, welche Verwaltung

und Stadtrat pflegen, wieder. Darüber

hinaus gibt es mittlerweile auch

eine kooperative Zusammenarbeit

zwischen den Ortschaftsräten, welche

gemeinsam versuchen in die gleiche

Richtung zu gehen und im Zweifelsfall

auch mal bereit sind, Kompromisse

einzugehen. So kommt mehr dabei

heraus, als sich in irgendwelche Grabenkämpfe

zu verzetteln.“

HäBo: Besonders aufgefallen ist mir

das Ergebnis im Bereich Bildung.

Dort liegt die Stadt deutschlandweit

auf dem 1.102 Platz.

Schilling: „Ja, das stimmt. Wir sind

damit als Gräfenhainichen unter den

vorderen 10 Prozent der untersuchten

Kommunen zu finden. Dies liegt

insbesondere an der guten Schulstruktur

mit allen Schulformen und

der ausgezeichneten Kinderbetreuung

in all unseren Ortsteilen. Auch die

Ergebnisse und das Ranking in der

Kategorie Digitalisierung und Freizeit

Links: Die Grundschule „Johannes Gutenberg“ ist eine der fünf Schulen in Gräfenhainichen. Rechts: Schon seit 1986 gibt es

in Gräfenhainichen die Volksschwimmhalle, ein wichtiger Punkt für das gute Abschneiden in der Rubrik „Freizeit“.

Neues aus Möhlau

Steg im Bad wird

besser gesichert

(Möhlau/HäBo/db). Möhlauer Bürger

wiesen zuletzt darauf hin, dass Kinder

und Jugendliche trotz Verbots des

gesperrten Stegs im Freibad diesen

regelmäßig nutzen. Hierzu versprach

Bürgermeis er Enrico Schilling, den

Umstand umgehend abzustellen und

den Steg durch Aufstellen von Bauzäunen

und einem Verbotsschild besser

zu sichern. Das heruntergetretene Absperrband

hat offensichtlich ausgedient.

GRÄFENHAINICHEN

KURZ & KNAPP

Insgesamt:

Rang 2.200 von 10.817

Bildung (Erreichbarkeit von Kitas,

Grundschulen, weiterführenden

Schulen und Gymnasien):

Rang 1.102 von 10.817

Gesundheit (Erreichbarkeit von

Hausärzten, Krankenhäusern,

Apotheken und Pflegeeinrichtungen):

Rang 4.995 von 10.817

Mobilität (Anbindung an Schienenverkehr,

Autobahnen und Flughäfen

sowie der Zustand von Brücken):

Rang 4.108 von 10.817

Digitalisierung (Mobilfunkabdeckung

und Breitbandverfügbarkeit):

Rang 2.534 von 10.817

Freizeit (Erreichbarkeit von Schwimmbädern,

Museen und Theatern):

Rang 2.363 von 10.817

sticht hervor. Auch hier liegen wir

deutschlandweit im vorderen Viertel.“

HäBo: Gräfenhainichen landete aber

nicht nur im Spitzenfeld?

Schilling: „Richtig. Lediglich in den

Kategorien Gesundheit und Mobilität

liegen wir im Mittelfeld, wenn auch

im vorderen Mittelfeld. Das sind

aber Gegebenheiten, die wir nicht

beeinflussen können. Das liegt an der

ländlichen Struktur und den relativ

weiten Wegen sowie der größeren

Entfernung zu Autobahnanschlüssen

und der Bahnanbindung. Die ist zwar

in der Kernstadt gut, jedoch nicht in

der Fläche der Ortsteile. Insgesamt

meine ich jedoch, dass wir hier in

Gräfenhainichen – und mit ‚wir‘

meine ich die Gesamtheit aller Mitgestaltenden

– viel richtig gemacht

haben und unsere Stadt ein wirklicher

liebens- und lebenswerter Ort ist. Es

gibt sicherlich auch weiterhin Herausforderungen,

welche zu meistern sind

und Potentiale, die wir nutzen können.

Das Ergebnis sollte aber auch motivieren

und aufzeigen, dass wir alle sehr

stolz auf unsere Heimat sein können

und mit Optimismus in die Zukunft

blicken können.“


17. Juni 2026

Hänicher Bote

Bote

AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG

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100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Jüdenberg

Großer Festumzug, Hubsteiger und eine riesige Gratulantenschar

Die Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum begannen mit einem großen Festumzug.

(Jüdenberg/HäBo/db). 100 Jahre alt

wird man nur einmal, deshalb muss

man dieses Jubiläum auch ausgiebig

IMPRESSUM

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 –23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

Redaktion: Dietmar Bebber (db)

Kevin Phillipp (kp)

ViSdP: Alexander Schütz (as)

Layout: Anja Sambale

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Druck: MZ Druckerei, Halle

Erscheinungsweise:

einmal im Monat

mittwochs

Auflage: 9.200 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

im Einzugsgebiet

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige

und Redaktion übernimmt der Verlag

keine Gewähr, für unverlangt eingesandtes

Material keine Haftung. In

Leserbriefen geäußerte Meinungen

müssen nicht mit jener der Redaktion

übereinstimmen.

Redaktionsschluss

für den nächsten HäBo ist der 9.07.,

Erscheinung der 15.07.

Fotos: (HäBo) Bebber

feiern. Das sehen wohl auch die Kameraden

der Freiwilligen Feuerwehr aus

Jüdenberg so und hatten sich für den

6. Juni einen Festplatz voller Gäs te reserviert.

Die folgten natürlich gern der

Einladung und brachten auch reichlich

Geschenke mit.

Bevor es aber so richtig losgehen konnte

mit den Feierlichkeiten, nahmen alle

Wehren der Stadt Gräfenhainichen

und aus dem benachbarten Oranienbaum,

mit denen die Jüdenberger ein

freundschaftliches Verhältnis pflegen,

am großen durch Jüdenberg führenden

Festumzug teil. Der wurde angeführt

vom Spielmannszug der Schkönaer

Feuerwehr, gefolgt von Gräfenhainichens

Bürgermeister Enrico Schilling

zusammen mit der Jüdenberger

Wehrleitung.

Diese mussten den Umzug zu Fuß

bewältigen, während Egon Kliemann

auf einer originalen Kutsche mit

Handdruckspritze aus dem Jahr 1927

sitzend gefahren wurde. Er wurde für

50 Jahre Feuerwehr geehrt, während

Wehrleiter Steffen Kliemann zum

Brandmeister befördert wurde. Das

alles spielte dann aber keine Rolle

mehr, als der Festumzug – begleitet

vom Signal der Martinshörner – am

Festplatz ankam. Nun konnten endlich

alle Kameraden auf den Feiermodus

umschalten, denn gefühlt ganz Jüdenberg

schien auf den Beinen zu sein.

Zum Einstieg gab es für die „Süßen“

unter den Gästen Kaffee zu leckerem

selbst gebackenem Kuchen. So

konnte man natürlich ganz entspannt

dem Programm der Kleinsten aus der

Kita „Max und Moritz“ folgen. Dem

stand die Kinderfeuerwehr natürlich

in nichts nach, als sie ihr Können

vorführten. Die etwas Größeren der

Jugendfeuerwehr führten einen Löschangriff

vor. Mit diesem Wissen und

Können des Feuerwehrnachwuchses

muss einem nicht Angst werden, dass

es irgendwann mal Probleme mit dem

Feuerwehrnachwuchs geben könnte.

Ganz im Gegenteil, der neue Brandschutzdemoanhänger

für die Kinderund

Jugendfeuerwehr könnte vielleicht

das Interesse an der Feuerwehr bei

dem einen oder anderen jungen Gast

stark ansteigen lassen.

Wer dann aber noch höher hinauswollte,

hatte an diesem Tage richtig

Glück, denn auch der Hubsteiger war

wieder vor Ort und natürlich dicht

umlagert. Wann hat man so schnell

wieder die Möglichkeit, seinen Heimatort

mal von oben zu sehen. Von

dort hatte man auch den besten Blick

auf das Preiskegeln oder das Spielmobil

der Stadt mit der dazugehörigen

Hüpfburg.

Aber viele Jüdenberger Gäste mussten

nicht hoch hinaus, denn die waren

allein schon deshalb glücklich und

zufrieden, da endlich mal wieder ein

Fest nicht auf dem ungeschützten ehemaligen

Sportplatz, sondern auf dem

Friedensplatz stattfand, da sie es hier

als angenehmer empfanden. Gefeiert

wurde bis in die Nacht, aber trotzdem

wollten es die Kameraden der Feuerwehr

nicht versäumen, sich noch

einmal bei allen Bürgern, Gewerbetreibenden

und der Stadt für die großzügige

Unterstützung in materieller

oder finanzieller Form zu bedanken.

„Wir waren total überwältigt“, freute

sich Egon Kliemann. Wer wenn nicht

er mit seinen 50 Dienstjahren könnte

das am besten einschätzen.

Egon Kliemann, der auf 50 Jahre Feuerwehr zurückblicken kann, durfte auf der

Kutsche aus dem Jahr 1927 mitfahren.


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Hänicher Bote

Scherzecke

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Bote

17. Juni 2026

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Altes Polizeigebäude

Rückbau ist im vollen Gange

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Zu

seiner Zeit war das alte Volkspolizeikreisamt

auch einmal eines der

modernsten Gebäude. Nun aber hat es

ausgedient, denn die Polizeibeamten

arbeiten schon längst in ihrem neuen

Dienstgebäude. Auf der Homepage

des Dienstherrn, dem Land Sachsen-

Anhalt, heißt es auch jetzt wieder:

„Es wurden moderne und effiziente

Arbeitsbedingungen für die Polizei

geschaffen.“

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit

wurde das neue Dienstgebäude der

Polizei in Gräfenhainichen im Landkreis

Wittenberg fertiggestellt und

durch Sachsen-Anhalts Innenministerin

Tamara Zieschang am 13. April

offiziell an Roger Schuberth von der

Polizei inspektion Dessau-Roßlau

übergeben.

Mit dem Plan eines Neubaus war

Nach fast 60 Jahren muss das Gebäude wieder weichen. Kleines Foto: Hier wird

es in den 1960er Jahren gebaut.

Foto/Repro: (HäBo) Bebber

aber auch gleichzeitig das Schicksal

des noch in Klinkerbauweise entstandenen

und 1968 in Betrieb ge-

nommenen Kreisamtes besiegelt. Ein

Teil der ehemaligen Dienststelle, die

ehemalige Gaststätte „Zur Quelle“,

wurde sogar

schon Anfa

ng 2023

abgerissen.

Mittlerweile

befindet sich

der Abriss

des alten Gebäudes

nach

einer vorherigen

fachgerechten

Entkernung im vollen Gange.

Sobald diese Arbeiten beendet sind,

werden auf einem Teil der freiwerdenden

Stelle Standflächen für

Dienstautos und Fahrräder sowie

Garagen entstehen. Auf der übrigen

freien Fläche wird eine Blumenwiese

angelegt. Mit dem Abschluss der

Abrissarbeiten werden auch die Beeinträchtigungen

im Straßenverkehr

wieder vorbei sein.

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17. Juni 2026

Hänicher Bote

Bote

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Nachhaltig, modern und vielseitig die Zukunft des Bauens gestalten

5

Egal ob Dachstuhl, Carport, Terrassenverkleidung oder ein eigenes Tiny House – Holz erlebt in der Baubranche soeben seine

Renaissance.

Fotos: S&P Zimmerei & Dachdeckerfachbetrieb

(Gräfenhainichen/HäBo). Angesichts

steigender Energiepreise und

eines wachsenden Bewusstseins für

den Klimaschutz erlebt der Baustoff

Holz eine Renaissance. Die Firma

S&P Zimmerei & Dachdeckerfachbetrieb

aus Gräfenhainichen (www.

holzbau-sanierung.de) zeigt, wie traditionelles

Handwerk und modernste

Technik Hand in Hand gehen, um individuellen,

nachhaltigen und hocheffizienten

Wohnraum zu schaffen. Das

Leistungsspektrum des Fachbetriebes

reicht vom innovativen Holzrahmenbau

über gemütliche Tiny-Häuser bis

hin zu maßgeschneiderten Außenanlagen,

wie Terrassenüberdachungen

und Holzpavillons.

Zukunftssicher bauen mit

Holzrahmenbau

Der Holzrahmenbau hat sich längst

von einer Alternative zum Massivbau

zu einer der gefragtesten Bauweisen

entwickelt. Die Vorteile liegen auf

der Hand: Durch die Vorfertigung

der Wand- und Deckenelemente im

Betrieb verkürzt sich die Bauzeit

vor Ort drastisch. Zudem punktet die

Bauweise mit exzellenten Dämmeigenschaften.

„Holz ist ein natürlicher

CO 2

-Speicher. Wer heute im Holzrahmenbau

baut, entscheidet sich

nicht nur für ein gesundes Raumklima,

sondern leistet auch einen aktiven

Beitrag zum Umweltschutz“. Dank

schlankerer Wandaufbauten im Vergleich

zum klassischen Mauerwerk

gewinnen Bauherren zudem wertvolle

Wohnfläche und bei Aufstockungen/Umbauten

entsteht weniger Zusatzgewicht.

Der Trend zum Minimalismus:

Tiny-Häuser

Weniger ist mehr – dieser Lebensphilosophie

folgen immer mehr

Menschen. Die Zimmerei hat auf

diesen Trend reagiert und realisiert

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als au tarkes Eigenheim, als flexibles

Home-Office im Garten oder als Ferienhaus:

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höchster Präzision gefertigt. Dabei

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Zeiten lassen sich sinnvoll energetisch

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6 AUS DER REGION

Hänicher Bote

Bote

17. Juni 2026

Springbrunnenfest 3.0

Mitstreiter für die Zukunft gesucht

(Möhlau/HäBo/db). Dass die Möhlauer

feiern können, das haben sie

schon mehrfach unter Beweis gestellt.

Ob beim Karneval, beim jährlichen

Sommerfest oder beim Springbrunnenfest

– immer wieder treffen sich

die Einwohner gern in geselliger

Runde. So auch beim Springbrunnenfest

3.0.

Wer hätte das gedacht, als der Springbrunnen

versiegt und laut über anderweitige

Nutzungen nachgedacht

wurde? Nun sprudelt das Wasser

wieder und dieser Umstand wird

jetzt jedes Jahr mit einem kleinen

ungezwungenen Fest gefeiert. Da

müssen nicht riesengroße Fahrgeschäfte

stehen – nein, da reicht schon

etwas zum Trinken, Leckeres vom

Grill und für die Kinder das zurzeit

äußerst beliebte Slush-Eis. Natürlich

gehört bei solch einem Fest auch der

obligatorische Kaffee und Kuchen

unbedingt dazu. Diesmal gab es sogar

selbstgebackenen Speckkuchen, der

im Nu ausverkauft war. Damit auch

die Gäste, welche erst am Nachmittag

zum Springbrunnenfest dabei sein

wollten, diese Leckerei genießen

konnten, wurden kurzfristig noch

einmal die Zutaten besorgt und frisch

gebacken.

Dass es zur Tradition werden soll,

ist nicht nur der Wunsch der Einwohner,

sondern auch der von den

maßgeblichen „Köpfen“ des Festes,

Manuel Wiener und Stefan Thiemicke.

Deshalb sind ihre Vorstellungen,

die Aufgaben bei der Durchführung

der Springbrunnenfeste zukünftig auf

mehr Schultern zu verteilen. Damit

nicht genug, ist beabsichtigt sich dem

Verein Dübener Heide, konkret der

Ortsgruppe Möhlau anzuschließen.

Wer also mitmachen möchte, könnte

sich ganz einfach bei Manuel Wiener

(Tel.: 0176 / 43246288) melden.

Im Idealfall sollten die potentiellen

Mitstreiter mit anpacken können

und technisch versiert sein, meinte

Wiener mit einem verschmitzten

Lächeln und schiebt nach: „Es ist

auch erfreulich zu sehen, dass die

Zusammenarbeit zwischen den Orten,

wie zum Beispiel Zschornewitz und

Möhlau, absolut entspannt ist.“

Auch im dritten Jahr erfreute der Springbrunnen nicht nur Anwohner.

Foto: (HäBo) Bebber

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Paul-Gerhardt-Kapelle Gräfenhainichen

Andacht für den großen Liederdichter

Wilma Deißner, die Vorsitzende des Paul-Gerhardt-Freundeskreises, hatte zu einer

kleinen Andacht eingeladen.

Foto: (HäBo) Bebber

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Der

Paul-Gerhardt-Freundeskreis hatte aus

Anlass des 350. Todestages am 27. Mai

in die Paul-Gerhardt-Kapelle eingeladen,

um so dem Kirchenliederdichter

Paul Gerhardt in seiner Geburtsstadt

Gräfenhainichen mit einer kleinen Andacht

zu gedenken. Am 12. März 1607

in Gräfenhainichen geboren, verstarb

Gerhardt am 27. Mai 1676 an seiner

letzten Wirkungsstätte in Lübben.

Und genau mit diesem Sterbetag

beginnt eine kleine der Geschichte

geschuldete Verwirrung, denn nach

dem jetzt gebräuchlichen gregorianischen

Kalender wäre der Todestag

des berühmten Kirchenliederdichters

nämlich der 6. Juni. Dieses

vermeintliche Verwirrspiel ist dem

Umstand geschuldet, dass sich die

Protestanten erst um 1700 dazu entschieden,

dem 1582 von Papst Gregor

XIII. eingeführten Kalender, also

den gregorianischen, zu folgen. Der

(HäBo). Lokale Marktkenntnis: Ein

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und Grundstücken. Ziel ist es, den

Verkaufsprozess fachlich fundiert,

transparent und rechtssicher zu gestalten.

Eine professionelle Begleitung

kann dazu beitragen, Zeit zu sparen,

Unsicherheiten zu vermeiden und

einen marktgerechten Verkaufspreis

zu erzielen. Prill Immobilien

gregorianische korrigierte den zuvor

genutzten julianischen Kalender, um

die Verschiebung der Jahreszeiten

auszugleichen. Das sei aber nur am

Rande rein informativ erwähnt.

Bevor die Andacht selbst mit einer

Gedenkminute für den großen Sohn

der Stadt begann, schmückte Wilma

Deißner zusammen mit Bürgermeister

Enrico Schilling den Altar mit einem

Strauß frischer Blumen. Eröffnet

wurde die kleine Gedenkfeier dann

mit einem kleinen von Deißner vorgetragenen

Gedicht. Im Anschluss daran

wurden gemeinsam mit den anwesenden

Gästen Lieder, wie „Befiehl du

deine Wege“ und „Geh aus, mein Herz,

und suche Freud“, gesungen.

Zu den großen Feierlichkeiten aus Anlass

des 350. Todestages weilten dann

am darauffolgenden Wochenende

eine Delegation des Paul-Gerhardt-

Freundeskreis und der Stadt Gräfenhainichen

in Lübben.


17. Juni 2026

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Hänicher Bote

Bote

Wir sind seit Jahrzehnten ein kompetenter Partner für Handwerk, Gewerbe und Privatkunden.

An 8 Standorten bieten wir für Privat- und Profikunden ein breit gefächertes Sortiment

rund um Bauen, Haus, Garten und Landwirtschaft. Wir suchen zur Verstärkung unseres

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Ihr Aufgabengebiet:

• Kundenberatung und Verkauf

• Waren bestellen und präsentieren

• Kassieren und Kassenabrechnung

NOTDIENSTE DER APOTHEKEN (jeweils 18 – 8 Uhr)

Donnerstag

18. Juni

Stadt-Apotheke Bitterfeld

Tel.: 03493 / 2 21 04

Freitag

19. Juni

Robert-Koch-Apotheke Wolfen

Tel.: 03494 / 4 41 28

Samstag

20. Juni

Central-Apotheke Bitterfeld-Wolfen

Tel.: 03493 / 5 14 67 70

Sonntag

21. Juni

Marien-Apotheke Sandersdorf

Tel.: 03493 / 8 82 20

Montag

22. Juni

Flora-Apotheke Bitterfeld

Tel.: 03493 / 2 23 68

Dienstag

23. Juni

Bernstein-Apotheke Friedersdorf

Tel.: 03493 / 5 16 98 28

Mittwoch

24. Juni

Adler-Apotheke Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 20 31

Donnerstag

25. Juni

Glückauf-Apotheke Zschornewitz

Tel.: 034953 / 8 83 21

Freitag

26. Juni

AVIE-Apotheke

Gossa

Tel.: 034955 / 41 64 95

Samstag

27. Juni

Central-Apotheke Bitterfeld-Wolfen

Tel.: 03493 / 5 14 67 70

Sonntag

28. Juni

Sittig-Apotheke

Wolfen

Tel.: 03494 / 4 41 68

Montag

29. Juni

Adler-Apotheke

Jeßnitz

Tel.: 03494 / 7 28 10

Dienstag

30. Juni

Nord-Apotheke

Wolfen

Tel.: 03494 / 2 10 45

Mittwoch

1. Juli

Paracelsus-Apotheke Raguhn

Tel.: 034906 / 2 02 84

Donnerstag

2. Juli

AVIE-Apotheke Muldenstein

Tel.: 03493 / 5 05 70

Ihr Profil:

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Gartenmarkt

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Freitag

3. Juli

Apotheke am KornhausplatzBitterfeld

Tel.: 03493 / 3 76 60

Samstag

4. Juli

Linden-Apotheke Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 26 26

Sonntag

5. Juli

Turm-Apotheke

Wolfen

Tel.: 03494 / 50 42 30

Montag

6. Juli

Sittig-Apotheke Bitterfeld

Tel.: 0800 / 8 80 95 00

Dienstag

7. Juli

Linden-Apotheke Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 26 26

Mittwoch

8. Juli

Stadt-Apotheke Bitterfeld

Tel.: 03493 / 2 21 04

Donnerstag

9. Juli

Robert-Koch-Apotheke Wolfen

Tel.: 03494 / 4 41 28

Freitag

10. Juli

City-Apotheke

Wolfen

Tel.: 03494 / 2 11 96

Samstag

11. Juli

Marien-Apotheke Sandersdorf

Tel.: 03493 / 8 82 20

Sonntag

12. Juli

Flora-Apotheke Bitterfeld

Tel.: 03493 / 2 23 68

Montag

13. Juli

Stadt-Apotheke Bitterfeld

Tel.: 03493 / 2 21 04

Dienstag

14. Juli

Adler-Apotheke Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 20 31

Mittwoch

15. Juli

Glückauf-Apotheke Zschornewitz

Tel.: 034953 / 8 83 21

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Auf der Website www.jw.org können Sie unter der

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„Wahre Farben“ im NaturparkHaus

Heike Ludwig stellt in Bad Düben aus

(Bad Düben/HäBo). Vergangenen

Freitag wurde im Bad Dübener

NaturparkHaus die Ausstellung „Wahre

Farben“ mit einer Vernissage eröffnet.

Bis zum 14. August sind die Werke

der Gräfenhainicher Künstlerin Heike

Ludwig zu sehen.

Gezeigt werden rund 20 Arbeiten der

Hobbymalerin, die in den vergangenen

Jahren entstanden sind. Mit ihrem

eigenen, ausdrucksstarken Stil lädt

Ludwig dazu ein, sich auf farbige, persönliche

und berührende Bildwelten

einzulassen.

Die Ausstellung ist mehr als eine reine

Werkschau. Sie erzählt von der Kraft

kreativen Ausdrucks und davon, wie

Kunst Menschen berühren, ermutigen

und miteinander ins Gespräch bringen

kann. Besucherinnen und Besucher

erwartet eine Ausstellung, die zum

Schauen, Nachdenken und Austausch

einlädt.

Besonders bemerkenswert ist das soziale

Engagement, das mit der Ausstellung

verbunden ist: Beim Verkauf der

ausgestellten Werke gehen 30 Prozent

des Erlöses an die Sachsen-Anhalti-

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als Verstärkung für unser Team für

Personentransport

als Vollzeit/Teilzeit/Minijob (Mo. – Sa.)

für den Raum Gräfenhainichen

gesucht.

Infos und Bewerbungen

unter: 034953 / 74 94 99

oder buero-heidetrans@online.de

sche Krebsgesellschaft e. V. Damit

verbindet die Ausstellung kulturelles

Erleben mit der Unterstützung einer

wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe.

Die Ausstellung kann montags von

10 bis 13 Uhr sowie dienstags, donnerstags

und freitags von 10 bis 15

Uhr besucht werden. Der Eintritt ist

frei, Spenden sind willkommen. Für

Gruppen sind nach vorheriger Anmeldung

auch Führungen außerhalb der

regulären Öffnungszeiten möglich.

Interessierte können sich hierfür direkt

an die Künstlerin wenden (Tel.:

0173 / 8252407).

Mit der Ausstellung „Wahre Farben“

lädt das NaturparkHaus alle Kunstinteressierten

ein, eine besondere Verbindung

von Kreativität, persönlichem

Ausdruck und gesellschaftlichem

Engagement zu entdecken.

Naturpark Dübener Heide


8 AUS DER REGION

16. Lesewettbewerb des Städtebundes Dübener Heide

(Gräfenhainichen/HäBo). In der

Bibliothek Gräfenhainichen wurde es

kürzlich richtig spannend: 13 Lese-

Profis aus der 4. Klasse sind zum

großen Lesewettbewerb des Städtebundes

Dübener Heide angetreten.

Mit dabei waren Kids aus den Grundschulen

Kemberg, Bergwitz, Dabrun,

Gräfenhainichen, Zschornewitz, Bad

Düben, Authausen, Doberschütz, Bad

Schmiedeberg, Trebitz, Prettin und

Friedersdorf.

Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling und Bibliotheksleiterin

Kathrin Stephan haben das

Event feierlich eröffnet und dann

ging es auch schon direkt los mit

der ersten Leserunde! Im ersten Teil

durften die Kids aus ihren absoluten

Lieblingsbüchern vorlesen. Die

Auswahl war bunt gemischt und

super abwechslungsreich – von „Frau

Honig“ über „Lotta-Leben“ bis hin

zu der Frage, warum Regenwürmer

eigentlich Superkräfte haben. Das

Coole: Es war nicht ein einziges Buch

doppelt.

Nach der ersten Aufregung gab es

erst mal eine verdiente Pause. Die

Bibliothekarinnen (mit Verstärkung

aus dem Ruhestand) hatten ein fantastisches

Buffet gezaubert, an dem

sich alle stärken konnten.

Im zweiten Teil wurde es dann knifflig,

denn jetzt mussten die Kids einen

ihnen völlig unbekannten Text aus

dem Buch „Das Hotel der verzauberten

Träume“ von Gina Mayer vorlesen.

Alle haben sich richtig wacker

geschlagen. Die Jury – bestehend

aus Alena Bebber, Bürgermreister

Hänicher Bote

Schilling, Helga Klemm und Birgit

Pohlenz – hatte echt die Qual der

Wahl.

Es gab beim diesjährigen Lesewettbewerb

sogar vier Podiumsplätze,

denn der zweite Platz wurde doppelt

belegt:

Siegerin wurde Elsa Willner von der

Bad Dübener Heide Grundschule, gefolgt

von Milou Pfeiffer (GS Dabrun)

und Jannes Müller (GS Doberschütz)

Bote

17. Juni 2026

Volles Haus und jede Menge Lesespaß / Siegerin aus Bad Düben

Richtfest in der Gartenstraße

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die

Gräfenhainichener Gartenstraße und

auch der Poetenweg bestanden zu

weiten Teilen aus Plattenbauten, die

damals vielen Familien den ersehnten

Wohnraum bescherten. Doch das ist

lange her. Viele haben nicht nur den

Ort und damit verbunden auch ihre

vorher so begehrte Plattenbauwohnung

verlassen. Die Folge waren zahlreiche

leerstehende Wohnungen, weswegen

mittlerweile zahlreiche Blöcke entweder

abgerissen oder die obersten

Etagen heruntergebaut wurden. In der

Fachsprache spricht man davon, dass

das Gebäude abgetreppt wurde.

Aber nicht erst damit hat sie Umgestaltung

des Wohngebietes Gartenstraße

begonnen. Es gibt mittlerweile nur

noch wenige Gebäude mit mehr als

drei Etagen. Die Gräfenhainichener

Wohnungsgesellschaft (GWG) hat sich

mittlerweile auf Grund der entsprechenden

Nachfrage dazu entschieden,

Einfamilienhäuser zur Vermietung

anzubieten. Begonnen hat es 2004

mit einem Doppelbungalow in der

Gartenstraße 101. Nun entstehen in

unmittelbarer Nachbarschaft zwei

einzelne Bungalows. Den Hintergrund

erläuterte GWG-Geschäftsführer

Tobias Bommert: „Die Nachfrage besteht.

Es will niemand mehr jemanden

über oder unter sich wohnen haben.

Diesen Wünschen werden wir mit

Elsa Willner (5. v. l.) von der Heide-Grundschule Bad Düben siegte beim Lesewettbewerb

in der Gräfenhainichener Bibliothek. Foto: Stefan Reum photography

auf dem geteilten Silberrang und dem

Drittplatzierten Max Strohmeyer (GS

Bad Schmiedeberg).

Aber weil alle Kinder tolle Vorleser

waren, ist niemand leer ausgegangen.

Jedes Kind hat eine Teilnehmerurkunde

und ein kleines Geschenk

bekommen. Für die Top-Plätze gab

es obendrauf noch Büchergutscheine.

Die Stadtverwaltung Bad Düben hat

für alle Teilnehmenden zusätzlich

einen Gutschein für das NaturSport-

Bad gesponsert – der Sommer kann

also kommen!

Ein riesiges Dankeschön geht an alle

aktuellen und ehemaligen Mitarbeiterinnen

der Bibliotheken des Städtebundes

für die tolle Organisation und

die Unterstützung. Ein ebenso großes

Danke geht an die Bürgermeister des

Städtebundes, die dieses Event überhaupt

erst möglich machen.

Wir freuen uns schon riesig auf das

nächste Jahr! Anfang Juni geht der

Lesewettbewerb in die 17. Runde –

hoffentlich wieder mit ganz vielen

lesebegeisterten Kids!

Rowena Hiersemann

Koordinatorin

Städtebund Dübener Heide

Beide Bungalow-Mieter sollen bereits im Oktober einziehen können

Bauherr Tobias Bommert (2. v. l.) beim Einschlagen des letzten Nagels. Der Richtkranz thront zudem über dem Dachstuhl.

Fotos: (HäBo) Bebber

unseren Bauweisen nachkommen.“

Bürgermeister Enrico Schilling ergänzt:

„Das macht sich natürlich auch

städtebaulich hervorragend.“

Umso größer deshalb die Freude über

das anstehende Richtfest: Knapp sechs

Wochen nach dem ersten Spatenstich

wird gleich bei zwei Häusern schon

Richtfest gefeiert. Nach dem Anbringen

der Richtkränze oblag es dann

dem Bauherrn Tobias Bommert, den

symbolischen letzten Nagel in das

Dachgebälk zu schlagen. Dachdecker

Chris Gumprecht sprach dann noch

abschließend den Richtspruch.

„Einen solchen Bungalow zu planen

und dann zu bauen, das geht mit einem

Partner wie ‚Heinz von Heiden‘

recht zügig“, verriet Bommert angesprochen

auf die kurze Zeit zwischen

Spatenstich und Richtfest. So sind

auch weitere Bauvorhaben dieser

Art möglich. Der kleinere Bungalow

verfügt über eine Wohnfläche von

86 Quadratmetern und ist bereits

vermietet. Der andere Bungalow

kommt auf eine Wohnfläche von 113

Quadratmetern. Zusammen kosten

beide Gebäude 500.000 Euro und

bieten alles, was aktuell angesagt ist.

Angefangen bei der Wärmepumpe

und Solarflächen, Fußbodenheizung

bis hin zu einem kleinen Garten.

Selbst die Garage fürs Auto fehlt

nicht. Und das Schönste: Die Mieter

sollen schon ab Oktober in ihr neues

Heim einziehen können.

Aber die GWG ist in der Gartenstraße

auch noch mit anderen Bauprojekten

beschäftigt. Nach dem Teilabriss des

Mehrzweckgebäudes in der Gartenstraße

1a im ersten Bauabschnitt

wird der verbliebene Baukörper nun

im zweiten Bauabschnitt komplett

saniert. Während im vorderen Teil

(zuletzt Impfpunkt) eine gewerbliche

Vermietung angedacht ist, soll in der

ehemaligen Postfiliale neben dem Jugendclub

eine Art Gemeinschaftsraum

entstehen, den jeder unter anderem für

private Feiern mieten kann.


Hänicher Bote

Bote

17. Juni 2026 WAS – WANN – WO

9

Veranstaltungstipp

Evangelische Kirchengemeinde Gräfenhainichen

Pfarrer L. Reinhardt • Telefon: (034953) 22060 • Fax: 22008

GOTTESDIENSTE IM JUNI / JULI

28.06. Radis 09.30 Uhr

28.06. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche

05.07. Radis 09.30 Uhr

05.07. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche

12.07. Radis 09.30 Uhr

12.07. Jüdenberg 14.00 Uhr

Sommerfest

21. Juni an der Trinitatiskirche Krina

PROGRAMM

15 Uhr Picknick-Gottesdienst mit Musik von Hausmann & Henning (Geschirr

sowie Kaffee & Kuchen bitte selber mitbringen)

ab 16 Uhr Grillstand, Pellkartoffeln & Dips, kühle Getränke & Snacks aus der

Bar in der Pfarrscheune, unterstützt durch die FFW Krina

im Anschluss Hüpfburg, Kinderspiele, Bastelstand mit dem Zeuss-Verein Gröbern,

Kinderschminken

ab 16.15 Uhr • Schüler-Band „Entrance to Heaven“ & Norbert Britze (Akkordeon)

• Wett-Nageln

18.30 Uhr Kino: „Ein Mann namens Ove“ (Schweden, 2015, 1:52, ab 14 Jahre)

Ukrainisches Mittsommerfest im NaturparkHaus

„Ivan Kupala“ – voller Tradition

Kreativität und Begegnung

(Bad Düben/HäBo). Blumenkränze

flechten, traditionelle Lieder hören,

gemeinsam feiern und ukrainische Kultur

erleben: Am kommenden Samstag

(20.06.) lädt der Verein Dübener Heide

von 16 bis etwa 20 Uhr zum ukrainischen

Mittsommerfest „Ivan Kupala“

in das Bad Dübener NaturparkHaus ein.

Das Fest zählt zu den ältesten und beliebtesten

Festen der slawischen Kultur.

Rund um die Sommersonnenwende

wird es in vielen osteuropäischen Ländern

mit Musik, Tanz, Blumenkränzen

und dem traditionellen Sprung über das

Feuer gefeiert.

Eine Anmeldung ist erwünscht. Bitte

buchen Sie Ihre Teilnahme online unter

www.naturpark-duebener-heide.de/

veranstaltungen oder über die Naturparkgeschäftsstelle

im NaturparkHaus

(Tel.: 034243 / 72993).

Naturpark Dübener Heide

Galeriecafé Tornau

Flohmarkt am 4. Juli

(Tornau/HäBo/kp). Der Dorfgemeinschaft

Tornau e. V. veranstaltet am

4. Juli einen Flohmarkt im örtlichen

Galeriecafé

für jedermann.

Bei

l e ckerem

Kaffee und

Kuchen ist

in der Zeit

von 14 bis

17 Uhr für das leibliche Wohl gesorgt.

Wer einen eigenen Stand betreiben

will, nimmt gern Kontakt auf (Tel.:

0163 / 7844599). Die Standgebühr beträgt

5 Euro. Die Einnahmen fließen

in die Renovierung der ehemaligen

Heimatstube.

SOMMERKIRCHE 2026 im Pfarrbereich Krina

So., 21.06., 15 Uhr, Krina

Musikalischer Picknick-Gottesdienst

an der Pfarrscheune als Beginn des

Sommerfests

So., 28.06., 10.30 Uhr, Gröbern

anschließend Einladung zu einem kühlen

Getränk

So., 05.07., 10.30 Uhr, Gossa

mit Chor, anschließend Einladung zu

Bratwurstvariationen vom Grill und

kühlen Getränken

So., 12.07., 10.30 Uhr, Schlaitz

anschließend Einladung zu Suppe und

Brot

So., 19.07., 14 Uhr, Krina

Goldene Konfirmation für die Orte Krina,

Plodda, Schköna, Hohenlubast, Rösa-

Stadtkirche Schmiedeberg

Jazztrompete trifft

Orgel

(Bad Schmiedeberg/HäBo). In der

nächsten Orgelvesper am 18. Juni ab

19.30 Uhr vereint sich die musikalische

Welt der Kirchenmusik mit der

des Jazz: Choral trifft Jazztrompete,

die Königin der Instrumente trifft auf

die Leichtigkeit des Swing. Und so

wechseln sich Choralbearbeitungen

und Jazzstandards ab. Es musizieren

die Organistin Lena Ruddies und der

Trompeter Hubertus Böhm. Moderation

und geistliche Leitung liegen in den

Händen von Ruhestands-Pfarrer

Christoph Krause.

Christoph

Krause

Brösa, Burgkemnitz, Gossa-Schmerz,

Gröbern und Schlaitz

Mi., 22.07., 14 Uhr, Plodda

anschließend Einladung zu erfrischenden

Getränken und leckeren Häppchen

So., 26.07., 10.30 Uhr, Burgkemnitz

anschließend Einladung zu Brot & Wein

So., 02.08., 10.30 Uhr, Schköna

Motto: „Sommergruß“

So., 09.08., 10.30 Uhr, Rösa

Ab 9.30 Uhr öffnet das „Willkommens-

Café“ und auch im Anschluss sind alle

zum Bleiben & Erzählen eingeladen.

So., 16.08., 16 Uhr, Schwemsal

mit Goldener & Diamantener Konfirmation,

anschließend Einladung zu

erfrischender Sommerbowle

Evangelisches Pfarramt Krina

Pfarrer A. Henning • Telefon: (034955) 20275 • Fax: 40355

REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN

17.06. Plodda 14.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee

18.06. Bitterfeld 19.00 Uhr Chor

23.06. Schwemsal 14.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee

24.06. Bitterfeld 19.00 Uhr Chor

25.06. Gossa 14.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee

29.06. Schlaitz 15.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee

06.07. Krina 19.00 Uhr Gemeindekirchenrat

Evangelisches Pfarramt Krina

Pfarrer A. Henning • Telefon: (034955) 20275 • Fax: 40355

GOTTESDIENSTE IM JUNI / JULI

17.06. Plodda 14.00 Uhr

21.06. Krina 15.00 Uhr Sommerkirche (mit musik. Picknick)

28.06. Gröbern 10.30 Uhr Sommerkirche

28.06. Burgkemnitz 16.00 Uhr Konzert „Harmonic Brass“ (München)

05.07. Gossa 10.30 Uhr Sommerkirche

12.07. Schlaitz 10.30 Uhr Sommerkirche

13.07. Rösa 18.00 Uhr Werktagsgottesdienst

14.07. Schwemsal 09.00 Uhr

14.07. Gröbern 18.00 Uhr

15.07. Burgkemnitz 09.00 Uhr

15.07. Krina 18.00 Uhr


10 AUS DER REGION

Kinder- und Jugendfeuerwehr Gräfenhainichen

Hänicher Bote

Bote

17. Juni 2026

Bürgermeister Schilling übergab neuen Brandschutzdemoanhänger

(Tornau/HäBo/db). Es war einmal

ein ehemaliger Kreisbrandmeister

namens Frank Schneider, der nicht

nur den Stadtwehrleiter der Freiwilligen

Feuerwehr Gräfenhainichen

Steffen Pluhm-Jude, sondern Gräfenhainichens

Bürgermeister Enrico

Schilling von seiner jahrzehntealten

Idee überzeugen konnte. Das Ergebnis,

ein nagelneuer Brandschutzdemoanhänger,

stand pünktlich am 1. Juni

in Tornau vor dem Gerätehaus der

Feuerwehr und wurde nun der Kinder-

und Jugendfeuerwehr der Stadt

Gräfenhainichen durch den Bürgermeister

übergeben.

Der Internationale Kindertag wurde

bewusst gewählt. „Da gibt es nämlich

immer Geschenke“, erklärte Schilling.

Es ist ein sehr großes und zugleich

teures Geschenk. Genau 30.400 Euro

kostete dieser spezielle Anhänger in

der Anschaffung. Der Großteil kam

mit 90 Prozent von der Deutschen

Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Den notwendigen Eigenanteil

Enrico Schilling (l.) übergab den Brandschutzdemoanhänger an die versammelte Gräfenhainichener Kinder- und Jugendwehr

vor dem Tornauer Gerätehaus.

Foto: (HäBo) Bebber

übernahm die Gräfenhainichener

Wohnungsgesellschaft. Aber auch die

„Enrico-Schilling-Stiftung“ fungierte

nicht nur als Projektträger, sondern

steuerte auch selbst noch Geld dazu.

Ein Volltreffer, so urteilen die Kinder-

und Jugendbetreuer. Die Jüngsten

zeigen ihre Begeisterung, indem sie

nicht nur das „Rauchdemohaus“, sondern

auch Kinderfahrzeuge in Besitz

genommen haben. Zur Ausstattung

gehört neben diesen Highlights natürlich

noch viel mehr. Ob der Brandschutzkoffer

für Kitas oder speziell

auf Senioren zugeschnitten – für alle

Demozwecke gibt es Möglichkeiten.

Selbst das Simulieren von Fettbränden

ist möglich, ganz zu schweigen

von einer Rettungszentrale und deren

Abläufe.

Nun heißt es, sich mit der Vielfalt an

Möglichkeiten vertraut zu machen und

den Brandschutzdemoanhänger zur

Ausbildung, aber auch zur vorbeugenden

Schulung einzusetzen. Eines steht

aber jetzt schon fest: Das Geld ist mehr

als sinnvoll eingesetzt worden.

Bürgerinitiative „Gegenwind Dübener Heide“

Aller Aufwand hat sich gelohnt

Die Bürgerinitiative machte in den vergangenen Monaten regelmäßig auf sich

aufmerksam.

Foto: privat

(Dübener Heide/HäBo). Nach unzähligen

Protesten, Schreiben und Mails

bis in den Landtag Sachsen-Anhalt,

Gesprächen mit dem Landtagspräsidenten,

dem Ministerpräsidenten,

dem Petitionsausschuss des Landtages,

Bundes- und Landtagsabgeordneten,

Stadt-, Gemeinde- und

Ortschaftsräten, Baumpflanzaktionen,

unzähligen Teilnahmen an Stadtrats-,

Gemeinderats-, Ortschaftsrats- und

Ausschusssitzungen, am Umzug des

GCC, Informationsveranstaltungen

der Bürgerinitiative, unzähligen Veröffentlichungen

in Funk und Fernsehen,

in der Presse und den sozialen

Medien, Unterschriftensammlungen,

Petitionen, Aufstellen von Bannern,

Verteilung von Flyern und Informationsmaterial

und vielem mehr, gegen

teilweisen Widerstand aus örtlicher

Politik und Windkraftindustrie, trotz

in unseren Augen mangelnder Unterstützung

eigentlich für den Schutz der

Dübener Heide Verantwortlicher, hat

sich der Kampf der Bürgerinitiative

(BI) „Gegenwind Dübener Heide“ seit

2024 für den Erhalt unserer Heimat

und gegen die geplanten Windindustrieanlagen

mitten im Wald unseres

Naturparks Dübener Heide gelohnt.

Nach dem Beschluss des Gemeinderats

Muldestausee am 2. Juni fasste

die Regionale Planungsgemeinschaft

Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg am 5.

Juni, 10.07 Uhr, den Beschluss, sowohl

das Vorranggebiet (VRG) XIX/ Windpark

34 (Schmerz) als auch die Alternativfläche

Windpark 11 (Pouch) von

einer weiteren Planung auszuschließen

und andere weniger konfliktbelastete

Flächen zur Erreichung des Flächenzieles

von 1,9 Prozent zu nutzen.

Vielen Dank an alle, die uns unterstützt

und diesen Erfolg möglich

gemacht haben.

Im 2. Entwurf der Regionalen Planungsversammlung

Westsachsen

befinden sich Flächen, die im Naturpark

Dübener Heide liegen. Daher

geht der Kampf der BI für unsere

Heimat, für die Dübener Heide weiter.

Es gilt, unseren Naturpark Dübener

Heide auch im Freistaat Sachsen zu

schützen. Dazu benötigen wir aktive

Unterstützer aus Sachsen (E-Mail:

bi.gegenwind.duebener.heide@t-online.de).

Thomas Schwarzbrunn

Literaturcafé Gräfenhainichen

Auf den Spuren von Jane Austen

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Bereits

am 20. Februar 2025 feierte das Literaturcafé

seine Auftaktveranstaltung

und Michael Winkler las aus diesem

Anlass aus dem Roman „Mittagsstunde“

von Dörte Hansen. Mittlerweile

hat sich das Literaturcafé als fester

Treffpunkt für Literaturinteressierte

etablieren können. So verwundert

es nicht, wenn selbst zur letzten Lesung

vor der Sommerpause (Juni bis

August) nahezu alle Plätze im Vereinsraum

über der Gräfenhainichener

Stadtbibliothek besetzt waren.

An diesen Tag präsentierte das Literaturcafé

die britische Schriftstellerin

Jane Austen. Gelesen wurde, nachdem

Michael Winkler in seiner bekannten

lockeren Art die Mitwirkenden

vorstellte, um dann Reinhard Pester

das Feld zu überlassen, damit dieser

erst einmal ausführlich die Autorin

vorstellen konnte.

Das bekannteste und beliebteste

Werk von Jane Austen ist der im

Jahr 1813 erschienene Roman „Stolz

und Vorurteil“. Die Geschichte folgt

hierbei der unabhängigen Elizabeth

Bennet und dem stolzen Mr. Darcy,

welche erst lernen müssen, ihre

Vorurteile gegeneinander zu überwinden,

bevor sie dann zueinander

finden können.

Die Lesung selbst konnte die Anwesenden

bei Kaffee und Kuchen genießen.

Das Besondere dabei war, dass

sich Michael Winkler, die aus der Ukraine

stammende Nastiia Voroshylova

und der Gleichstellungsbeauftragte

des Landkreises Wittenberg, Reinhard

Pester, den Lese-Part teilten – eine

wie man feststellen konnte neue und

zugleich interessante Variante. Nach

der Sommerpause öffnet das Literaturcafé

für seine Gäste erstmalig am 10.

September wieder seine Türen.

Michael Winkler, Nastiia Voroshylova und Reinhard Pester (v. l.) lasen aus dem

Roman „Stolz und Vorurteil“.

Foto: (HäBo) Bebber


INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN

UND BEKANNTMACHUNGEN

der Stadt Gräfenhainichen

Nr. 6/2026

17. Juni 2026

Allgemeine Verwaltung

Information der Schiedsstelle

Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden an jedem

zweiten Donnerstag im Monat von 17.00 bis 17.30 Uhr im Rathaus in Gräfenhainichen,

Markt 1, statt.

Die Termine für das Jahr 2026:

9. Juli, 13. August, 10. September, 8. Oktober,

12. November, 10. Dezember

Die Schiedsstelle ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch unter

034953 / 35721 für Sie erreichbar.

Bildung und Soziales

Das etwas andere Picknick

U. Lützelberger

Vorsitzende der Schiedsstelle

Am 13. Mai fand unser Mama/Papa-Tag statt. Geplant hatten wir ein gemütliches

Picknick im Sonnenschein. Doch so schön feste Pläne auch sind, in den

meisten Fällen werden sie über den Haufen geworfen. So war es auch an diesem

Tag. Schon im Vorfeld hatte uns das Wetter große Sorgen bereitet. Immer

wieder wechselten sich Regen und Sonnenschein ab. Es war wie verhext!

Solch ein Aprilwetter, dabei war es doch bereits Mai. Die Kinder unserer Einrichtung

studierten schon seit Wochen die Vogelhochzeit von Rolf Zuckowski

ein. Diese Darstellung sollte den Frühling endgültig einläuten. Aber statt Sonne

gab es einen Schauer nach dem anderen. Wenn das so weitergeht fällt unser

Picknick buchstäblich ins Wasser. Soweit durfte es nicht kommen!

„Der Plan, den man nicht ändern kann, ist schlecht.“

Publilius Syrus

Was wäre denn mit einem Picknick

mitten im Kindergarten?

Sowas Besonderes gab es noch nie

bei uns im Kindergarten. Kinder und

Erzieher waren sofort begeistert von

dieser Idee.

Der Tag war gerettet. Am Nachmittag

kamen alle Mamas und Papas mit

ihrem gepackten Picknickkorb in den

Kindergarten. Der Umwelt zuliebe verzichteten wir auf Papp- und Plastikgeschirr.

Alle Familien hatten Tassen, Teller und Besteck mit eingepackt.

Zuerst feierten wir den Frühling mit unserem Programm von der Vogelhochzeit,

in dem Marvin, Tilda und Andrea die Hauptrollen spielten. Unterstützt

wurden sie von einer Vogelfamilie aus der grünen Gruppe. Alle Kinder und

Erwachsenen sangen begeistert mit.

Nach diesem tollen Auftakt wurden in Zusammenarbeit die Picknickdecken

hingelegt und es sich gemütlich gemacht. Bei Kaffee, Tee und Kuchen genossen

wir einen Nachmittag voller Harmonie und guten Gesprächen. Zum

Abschluss bekam jedes Elternteil, anlässlich des Mutter- und Vatertags, noch

eine Überraschung von seinem Kind

überreicht.

So wurde aus unserem Picknick im

Sonnenschein, ein gemeinsames

Picknick in den Gruppenräumen.

Maria Albrecht

Leitung ITE „Kribbel-Krabbel-

Käfer-Haus“

Fotos: Dean Penzel

Die Vogelhochzeit besucht das Seniorenheim

Ein schöneres Wiedersehen hätte man sich kaum wünschen können. Nachdem

unsere Käferlein bereits im Februar zu einem ersten, erfolgreichen Kennenlernen

im örtlichen Seniorenheim zu Gast waren, folgte am 20. Mai der nächste

emotionale Höhepunkt: Die Kinder besuchten die ältere Generation erneut, um

„die Vogelhochzeit“ aufzuführen. Dieses Programm hatte seine Erstaufführung

zu unserem Mama/Papa-Nachmittag. Nun sollte es auch im Seniorenheim

den Frühling einläuten.

Der Besuch war auch dieses Mal ein voller Erfolg. Schon bei den ersten Tönen

und dem fröhlichen Einzug der kleinen Darstellerinnen und Darsteller war die

Begeisterung im Saal spürbar. Die ältere Generation genoss sichtlich die lebhafte

Atmosphäre und das bunte Treiben. Doch die Freude beruhte ganz auf

Gegenseitigkeit: Auch die Kinder waren sichtlich angetan und genossen es sehr

den Vormittag gemeinsam mit den älteren Damen und Herren zu verbringen.

„Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so

sollten wir es auf jeden Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.“

Hermann Hesse

Dieser Tag hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll und bereichernd die Begegnung

zwischen Jung und Alt für beide Seiten ist – ein Projekt mit Herz, das

sicherlich Fortsetzungen finden wird.

Wir möchten uns auch noch einmal recht herzlich für den warmen und herzlichen

Empfang, sowie für die kleinen Überraschungen bedanken.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Frühling, viel Gesundheit und das wir uns

bald wiedersehen.

Maria Albrecht

Leitung ITE „Kribbel-Krabbel-

Käfer-Haus“

„Wasser marsch!“ – Die Käferlein treffen

auf die Feuerwehr

Kindertag – das Jahreshighlight für alle Jungen und Mädchen im Käferhaus. In

diesem Jahr stand unser Kindertag unter einem besonderen Motto: „Tatütata,

die Feuerwehr ist da!“ Unterstützt wurde unser Vorhaben von der ortsansässigen

Feuerwehr Zschornewitz. Unter der Leitung von Thomas Klitzsch halfen

uns die Kameraden tatkräftig bei der Planung und Umsetzung des Festes.

„Stark sind die Menschen, die anderen helfen, ohne etwas zurückzuverlangen.“

Am Kindertag herrschte helle Aufregung bei uns. Die Kinder betraten unsere

Einrichtung und bemerkten sofort, dass etwas anders ist als sonst. In der Küche

wurde fleißig gewuselt, der Turnraum war festlich geschmückt und aus dem

Gruppenraum vernahm man Feuerwehrlieder.

Es war eindeutig: Heute kommt die Feuerwehr!

Schon im Vorfeld hatten alle Kinder diesem Ereignis entgegengefiebert. In den

Gruppen wurden Feuerwehrhelme gebastelt und sich schon eifrig Wissen zum

Thema Feuerwehr angeeignet.

Unser Feuerwehrfest fand seinen Auftakt im Turnraum. Hier hatten die Erzieher

ein themengerechtes Buffett für die Jungen und Mädchen angerichtet. Mit

dieser Stärkung waren wir gut vorbereitet für das, was noch kommen sollte.

Plötzlich klingelte es an der Tür. Wer sollte das wohl sein? War die Feuerwehr

bereits da?

Nein, vor unserem Kindergarten stand

Clownio Ballontelli.

Im Gepäck hatte er viele bunte Luftballons,

was für eine Überraschung!

Gerade als sich Clown Ballontelli vorbereitete,

vernahmen wir von draußen

ein lautes „Tatütata“. Das musste die

Feuerwehr sein. Aufgeregt rannten

die Kinder zu den Fenstern, um das

rote, große Feuerwehrauto zu bestaunen.

Im Nu hatten die Männer von


Seite 12 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 17. Juni 2026

der Feuerwehr ihre Stationen vorbereitet.

Doch bevor es richtig losging,

mussten auch wir uns vorstellen. Und

welches Lied wäre dafür passender,

als unsere „Käferhymne“. Natürlich

durfte auch das Lied „die Feuerwehrgymnastik“

nicht fehlen. Gemeinsam

mit der Feuerwehr erwärmten wir

uns, um anschließend selbst „echte“

Feuerwehrmänner und -frauen zu

sein. Die Kinder teilten sich in zwei

Gruppen auf. Die erste Gruppe hatte

viel Freude mit dem Clown Ballontelli, der geduldig für jedes Kind einen Luftballon

in der gewünschten Farbe und Form zauberte. Die zweite Gruppe blieb

auf dem Spielplatz und durfte verschiedene Feuerwehrprüfungen ablegen.

Hier hieß es: „Wasser marsch!“

Die Kinder durften sich beim Feuerlöschen, Schlauch aufrollen und im Bewegungsparkours

richtig austoben. Nach dem Tausch beider Gruppen folgte der

absolute Höhepunkt.

Die Augen der Kinder leuchteten. Wir durften mit dem großen, roten, Feuerwehrauto

fahren. Mit „Tatütata“ ging es eine Runde durch Zschornewitz.

Was für ein Tag. Und als ob das noch nicht genug wäre, bekam jedes Käferlein

ein Geschenk und eine Urkunde überreicht.

Für alle großen und kleinen Käfer war dieser Tag unvergesslich und wäre nicht

ohne die Unterstützung von Clown Ballontelli und der Feuerwehr möglich gewesen.

„Ein Held ist, der tut was er kann. Die anderen tun es nicht!“

Romain Rolland

Und ihr wart an diesem Tag unsere Helden. Vielen Dank für diese außergewöhnliche

Fest. Mit viel Engagement, Freude und Geduld habt ihr für die Kinder

diesen Tag unvergesslich gemacht.

Dafür danken wir euch herzlich!

Gewerbeamt

Die herzlichsten Glückwünsche zum Firmenjubiläum senden wir dem folgenden

Unternehmen unserer Stadt:

15-jähriges Firmenjubiläum:

• Linden Apotheke, Herrn Michael Spiegel in Gräfenhainichen am 1. Juli 2026

Kultur

Veranstaltungen in der Stadt Gräfenhainichen

17.06. Konzert mit Mc Folk

18 Uhr Schottische Klänge & europäische Folklore

Gräfenhainichen, Paul-Gerhardt-Kapelle, Eintritt frei

18.06. Die Nacht der Ideen: Bewohnbarkeit der Erde –

16 – 22 Uhr Auf welchem Boden stehen wir?

Zschornewitz, Industriedenkmal Kraftwerk

18.06. Kinoabend mit dem Wanderkino Decentral

19 Uhr Tragikomödie „Where The Wind Comes From“

Gräfenhainichen, Paul-Gerhardt-Kapelle

Einlass: 18 Uhr, Eintritt frei!

19. – 21.06. HIVE Festival

Elektro-Musikfestival

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: www.hive-festival.de

Maria Albrecht

Leitung ITE „Kribbel-Krabbel-

Käfer-Haus“

Fotos: Heike Neumann

24. – 28.06. Bereichssportfest in Gröbern

27.06. Teichfest

Tornau

02. – 04.07. splash! Festival

Hip-Hop-Festival

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: www.splash-festival.de

02. – 05.07. 30. Möhlauer Sommerfest

04.07. Flohmarkt im Galeriecafé

14 – 17 Uhr Tornau

Standvermittlung unter Tel.: 0163 / 7844599

04.07. Haus- und Hoffest des Gräfenhainichener Carnevalclub

Gräfenhainichen, Vereinshaus, Grüne Gasse 2

07.07. „Tag der offenen Tür“ bei der Selbsthilfegruppe Gräfen-

11 – 16 Uhr hainichen der Deutschen Rheuma-Liga Landesverband

Sachsen-Anhalt

Gräfenhainichen, Grüne Gasse 2

11.07. „VENGA, VENGA“ – Die 90er und 2000er Party

20 Uhr Einlass: 19 Uhr

Gräfenhainichen, Freilichtbühne

17. – 20.07. Whole Festival

Elektro-Musik- und Campingfestival

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: www.wholefestival.com

06. – 09.08. The Real Life Guys Macher Festival

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: https://macherfestival.io

08.08. Schützenfest des Jüdenberger Schützenvereins

14 Uhr Jüdenberg, Sportplatz

13. – 15.08. Iron Drift King

Drift-Event

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: www.irondriftking.de

14.08. Konzert „Prunk & Herrlichkeit“ – Barockmusik von

17 Uhr Georg Friedrich Händel mit dem Duo VIMARIS

(Mirjam und Wieland Meinhold)

zum 350. Todestag Paul Gerhardts

Gräfenhainichen, Stadtkirche St. Marien

14.08. 11. Hänicher Sommerfilmnacht mit dem Film

21 Uhr „Dirty Dancing“

Gräfenhainichen, Freilichtbühne

20. – 23.08. Vanlife Festival

Caravaning und Outdoor-Enthusiasten-Treffen

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: www.vanlife-ferropolis.de

21. – 23.08. Wiesentage 2026

jeweils Drachen fliegen mit Ready to Fly

10 – 19 Uhr Gräfenhainichen, Wiesen vor Ferropolis

Veranstalter: SV Leibnizdruck e. V.

Kontakt: klimke-mmt@gmx.de

23.08. Kabarett der Leipziger Pfeffermühle „Urlaub vom

Gehirn“

16 Uhr Gräfenhainichen, Grüne Gasse 2

20.06. Jubiläum des VfL Tornau 96

Tornau


17. Juni 2026

Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

Seite 13

28. / 29.08. IRONCITY 2026 – Tuning-Treffen

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: https://www.ironcity.info/

29.08. Spaßsportfest Oberdorf gegen Unterdorf &

15 Uhr musikalischer Ausklang

Schköna

Mc Folk

Stand: 3. Juni 2026

Änderungen vorbehalten!

Den Veranstaltungskalender mit den bereits bekannten Terminen

erhalten Sie in unserer Tourist-Information!

Schottische Klänge & europäische Folklore

Bewohnbarkeit der Erde – Auf welchem Boden stehen wir?

Das Forum Rathenau und das Institut français Sachsen-Anhalt laden zu

einem Tag für Familien und alle Interessierten ein, am Donnerstag, 18.

Juni ab 16 Uhr im Kraftwerk Zschornewitz in Gräfenhainichen im Rahmen

der Nacht der Ideen.

Nach langer Zeit ist das einst größte Braunkohlekraftwerk weltweit und heutige

beeindruckende Industriedenkmal wieder offen für Veranstaltungen.

Genießen Sie die Atmosphäre in und um das Kraftwerk bei Kaffee und Kuchen

von den Kraftwerksseniorinnen, der Wanderlesestunde des Institut français

Sachsen-Anhalt und einem Angebot der Experimentier-Werkstatt des

Forum Rathenau, Workshops zu Gesellschafts- und Umweltthemen für Groß

und Klein sowie einem spannenden Abendprogramm ab 17.30 Uhr mit Diskussionsformaten.

Namhafte französische und deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

geben Einblicke in aktuelle Debatten und neue Perspektiven zu Zukunftsund

Umweltfragen.

Absoluter Höhepunkt des Abends ab 20.45 Uhr ist die Band Les Taupes

(Maulwürfe) von Philippe Quesne/Vivarium Studio zum Ausklang der internationalen

Veranstaltung.

Weitere Informationen: www.forum-rathenau.de

KINOABEND

MIT DEM WANDERKINO DECENTRAL

18. JUNI 2026

Tragikomödie: “ Where The Wind Comes From"

(dt. Wohin der Wind uns trägt)

PAUL-GERHARDT-

KAPELLE

EINTRITT FREI

EINLASS 18 UHR | START 19 UHR

Impressum

Informationen der Stadt Gräfenhainichen

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für

ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.

VERPFLEGUNG: VFB GRÄFENHAINICHEN

UNTERSTÜTZT VON:

DER STADT GRÄFENHAINICHEN UND DEM VFB GRÄFENHAINICHEN

WWW.KINODECENTRAL.DE


Seite 14 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 17. Juni 2026

xi.HÄNICHER

Sommer

14.08.2026

FILMSTART 21:00 UHR

Freilichtbühne (Schlossruine) Gräfenhainichen

Für Verpflegung

ist gesorgt!

Einlass 19.30 Uhr

DIE VERANSTALTUNG FINDET AUCH

BEI SCHLECHTEM WETTER

AUF DER FREILICHTBÜHNE

STATT.

Eintritt

7€


17. Juni 2026

Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen Seite 15

Sing! Paul Gerhardt

Auf der Halbinsel

Ferropolis

20.09.2026

AB 10:00 UHR

Sei dabei!!

WIR BAUEN EIN PAUL GERHARDT LIED

VERANSTALTER :

Das

Paul Gerhardt Gedenkjahr 2026

einzigartige Event

unter

EINTRITT

FREI !

FERROPOLIS

Baggern

THE REAL LIFE GUYS

Stadt Gräfenhainichen

SARAH KAISER

& BAND

OFFENES SINGEN

BUNTES PROGRAMM

MOBILE KINDERKIRCHE

KINDERSINGEN

FESTGOTTESDIENST

Stadtbibliothek

Information zur neuen Onleihe 3.0

Liebe Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer,

die digitale Ausleihe unserer Bibliothek wird moderner: Mit der Einführung der

Onleihe 3.0 steht Ihnen ab 10. Juni eine überarbeitete und benutzerfreundlichere

Plattform zur Verfügung.

Freuen Sie sich auf ein neues, übersichtliches Design, eine verbesserte Suche sowie

praktische Funktionen wie die Synchronisation Ihrer Medien auf verschiedenen

Geräten, eine persönliche Merkliste und erweiterte Einstellungen für ein angenehmes

Lesen und Hören.

Die Nutzung bleibt für Sie wie gewohnt – mit Ihrem Bibliotheksausweis können Sie

weiterhin bequem E-Books, Hörbücher, Zeitungen und mehr ausleihen.

Bitte beachten Sie, dass die bisherige Version der Onleihe schrittweise abgelöst

wird. Wir empfehlen daher, auf die neue App bzw. die neue Web-Oberfläche

umzusteigen.

Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf hilft Ihnen unser Bibliotheks-Team gerne

weiter.

Onleihe 3.0 – App zum Download:

Android-Version iOS-Version Hilfeseite

Personalamt

Stellenausschreibung der Stadt Gräfenhainichen

Die Stadt Gräfenhainichen sucht befristet als Krankheitsvertretung zum nächstmöglichen

Zeitpunkt mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 26,5 Stunden eine/n

Platzwart zur Betreuung unserer Sportanlagen in Gräfenhainichen.

Die Vergütung erfolgt nach TVöD – VKA, Entgeltgruppe 3.

Ausführliche Informationen sind unter www.graefenhainichen.de/Stellenangebote

verfügbar.

BUCHTIPP

Die Stadtbibliothek empfielt:

“Ein geschenkter Tag” von

Anna Gavalda

Anna Gavalda, geboren 1970, ist eine französische

Autorin, die auf eine so herrlich heiter-komische

Art und Weise mit Worten spielt, als wären es

Federbälle, daß einem vor Faszination die Luft

wegbleibt. Sie weiß um das Geheimnis, Figuren und

Orte zum Leben zu erwecken, wo man selbst

mitten drin ist. Nicht ein Satz kommt mit Pauken

und Trompeten daher, nein, alles ist schlichte

Präzision.

So erzählt sie in „Ein geschenkter Tag“ von vier

Geschwistern, einer Hochzeit mit Hindernissen und

den Höhen und Tiefen des Lebens. Ein Roadmovie,

wild und chaotisch, dann wieder zahm und

sentimental, ja philosophisch. 140 Seiten, die man

am liebsten in einem einzigen Atemzug lesen

möchte und dann gleich noch einmal von vorn.

Foto: Im Lesegarten der Stadtbibliothek

Ihre D. T.

“Bücherwürmin”

Wir freuen uns auf

Ihren Besuch

Stadtbibliothek Gräfenhainichen

Wittenberger Str. 67 a, 06773 Gräfenhainichen


Seite 16 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 17. Juni 2026

Tourist-Information

Der Förderverein der Stadtbibliothek lädt ein zum

Sammeltassen-Café

im schönen Lesegarten unserer Stadtbibliothek

Gräfenhainichen

Freuen Sie sich auf

AM 16. JUNI 2026

AB 15.00 UHR

leckeren Kuchen

Kaffee & Tee

geselliges Beisammensein

gute Gespräche

Eintritt frei!

Spenden willkommen

STADTBIBLIOTHEK

WITTENBERGER STR. 67A

GRÄFENHAINICHEN

Tourist-Information

Gräfenhainichen

R1 Servicestelle

August-Bebel-Straße 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 25 76 20

Fax: 034953 / 25 76 19

touristinformation@graefenhainichen.de

tourist-info@graefenhainichen.de

www.graefenhainichen.de

Die Tourist-Information hält folgende neuen Publikationen kostenlos für

Sie bereit:

• „Veranstaltungen 2026“ – Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg

• „Arrangements 2026“ – Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg

Ticketvorverkauf:

Für folgende Veranstaltungen können zurzeit Tickets in unserer Tourist-Information

erworben werden:

• Ferropolis-Jahreskarten 2026

Kartenpreise: Erwachsene: 20 € / Kinder 15 € (Kinder bis 5 Jahren

freier Eintritt); Rabattaktion bis 28. Februar 2026: 2 Jahreskarten zum Preis

von einer Jahreskarte

• 11. Hänicher Sommerkino mit dem Film „Dirty Dancing“

Freitag, 14. August 2026 um 21 Uhr

Kartenpreis: 7 €

• Pyro Games

Samstag, 12. September 2026 um 17 Uhr in Gräfenhainichen, Ferropolis

Kartenpreise: Stehplatz 26 € / Sitzplatz 37 € /

Familienkarte Stehplatz 76,50 € (2 Erwachsene + max. 2 Kinder

von 13 bis 17 Jahren)

Familienkarte Sitzplatz 106,50 € (2 Erwachsene + max. 2 Kinder

von 7 bis 17 Jahren)

Lesesommer Sachsen-Anhalt vom 4. Juli bis 14. August 2026

In den Sommerferien 2026 findet wieder die spannendste Leseaktion des Landes

statt! Der traditionsreiche Lesesommer Sachsen-Anhalt geht in eine neue

Runde. Teilnahme für alle Schülerinnen und Schüler zwischen 7 und 12 Jahren.

So funktioniert es:

• Anmelden: Komm in unsere Stadtbibliothek und sei dabei!

• Lesen: Schnapp dir mindestens zwei altersgerechte Bücher deiner Wahl

und lies sie in den Sommerferien.

• Bewerten: Gib deine Buch-Bewertungen bis spätestens zum 21. August in

unserer Stadtbibliothek ab.

• Belohnung: Hol dir deine Urkunde und nimm an der Abschlussveranstaltung

teil*

• Extra-Chance: Mach beim Quiz mit und gewinne weitere tolle Preise!

Kontakt:

Stadtbibliothek Gräfenhainichen | Wittenberger Straße 67a | 06773 Gräfenhainichen

| Tel.: 034953 / 22190 | bibliothek@graefenhainichen.de

Lesesommer-*Abschlussveranstaltung am 16. September: Die Teilnehmer,

die alle Anforderungen erfüllt haben, werden zu einer Abschlussveranstaltung

eingeladen und haben die Chance auf weitere attraktive Preise.

Öffnungszeiten der Tourist-Information

April – September

Oktober – März

Mo 9 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr

Di 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr

Mi 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr

Do 9 – 18 Uhr 9 – 18 Uhr

Fr 9 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr

Sa 9 – 12 Uhr

Wir freuen uns, Sie in unserer Tourist-Information

begrüßen zu dürfen!

Energieberatung

Die anbieterunabhängige Energieeratung der Verbraucherzentrale Sachsen-

Anhalts findet in Gräfenhainichen jeden zweiten Dienstag im Monat von 15

bis 18 Uhr in der Gräfenhainicher Stadtbibliothek, Wittenberger Straße 67a,

statt. Nach vorheriger Absprache können auch Termine zu einem anderen

Zeitpunkt vereinbart werden.

Die Beratungen werden durch Energieberater Dipl.-Ing. Harald Nitzschke nur

nach einer telefonischen Terminvereinbarung unter 0340 / 2 21 42 95 durchgeführt.

Terminvereinbarung bei der zentralen Terminvergabe der Verbraucherzentrale

Sachsen-Anhalts unter: 0345 / 2 92 78 00.

Online-Energieberatung: kostenfrei unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de


17. Juni 2026

Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

Seite 17

• Stadtverwaltung Gräfenhainichen

Markt 1, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 3 56, Fax: 034953 / 3 57 29

außerhalb der Dienstzeit über Leitstelle 03491 / 1 92 22

• Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung

Gräfenhainichen

Am Hain 10, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 21 09, Fax: 034953 / 2 14 06

kostenfreie Störungshotline: 0800 / 1 18 80 11

Bereitschaftsdienste:

• Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst

Tel.: 116 117

www.kvsa.de/patienten/aerztlicher_bereitschaftsdienst.html

• Bereitschaftsdienst der Apotheken

Tel.: 0800 / 00 22 833 oder Handykurzwahl 2 28 33

www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche

• Zahnärztlicher Notdienst

Tel.: 034926 / 58 59 43 (Südkreis und Gräfenhainichen)

www.zaek-sa.de

• Tierarzt

www.tierärztliche-notdienste.de

Wichtige Rufnummern

75. Geburtstag

Herrn Helmut-Jürgen Rothe (Zschornewitz), Herrn Jürgen Albrecht (Möhlau),

Frau Regina Palm (Zschornewitz), Frau Roswitha Wäsch (Jüdenberg)

80. Geburtstag

Herrn Helmut Biermann (Schköna), Frau Barbara Schwaiger (Tornau), Frau

Renate Wagner

85. Geburtstag

Frau Gisela Langwagen, Frau Brunhilde Schneider (Schköna), Frau Rita Henschel,

Frau Anni Otte, Herrn Hans-Jürgen Richter (Zschornewitz), Frau Margot

Winter (Zschornewitz)

90. Geburtstag

Frau Brigitte Schramm (Zschornewitz)

Sonstiges

Geburtstagsgratulationen

Gräfenhainichen mit allen Ortsteilen

Die herzlichsten

Geburtstagsglückwünsche

allen Jubilaren, die im

Erscheinungszeitraum dieser

Ausgabe des „Hänicher Boten“

ihren Geburtstag begehen.

Juni

70. Geburtstag

Frau Marion Bienert, Frau Regina Zima, Frau Gudrun Hosan (Jüdenberg), Herrn

Uwe Hinze, Herrn Roland Thätner (Möhlau)

75. Geburtstag

Herrn Manfred Hinneburg (Zschornewitz), Frau Petra Blechschmidt, Frau Rosemarie

Antosch, Frau Roswitha Reichart (Möhlau), Herrn Berndt Wartmann

(Zschornewitz), Frau Ilona Weiske, Frau Brigitte Al-Diwachi, Frau Gisela

Schabehorn (Tornau)

80. Geburtstag

Herrn Werner Schulze, Herrn Hartmut Sporleder, Herrn Peter Feigel, Herrn

Wolfram Latz (Möhlau), Herrn Reinhold Giska

85. Geburtstag

Herrn Günter Kaiser (Tornau), Herrn Wolfgang Birkner (Möhlau), Frau Gisela

Seiler, Frau Jutta Bräutigam, Herrn Wolfgang Scholz (Möhlau)

90. Geburtstag

Frau Rosa Marie Schüler (Zschornewitz), Frau Johanna Oppermann

Juli

70. Geburtstag

Herrn Volkmar Meschede (Zschornewitz), Herrn Wolfgang Pongratz, Frau

Ursula Rast, Herrn Thomas Schmidt (Möhlau), Frau Petra Ende (Zschornewitz),

Herrn Wolfgang Neudert, Frau Hannelore Reh (Möhlau)

Volksschwimmhalle

Gräfenhainichen

Wartungswochen in der Schwimmhalle

Gräfenhainichen

Start zu Beginn der Sommerferien /

Am 3. Juli vorerst zum letzten Mal geöffnet

Das Team der INFRA Service Sachsen-Anhalt GmbH nutzt die bevorstehenden

Sommerferien für intensive Wartungsarbeiten in der gesamten Schwimmhalle

Gräfenhainichen. Am Freitag, dem 3. Juli ist vorerst zum letzten Mal geöffnet.

Wenn Mitte August die Schule wieder losgeht, öffnet auch die Schwimmhalle

in der Lindenallee wieder.

Nancy Bauer, Leiterin der Schwimmhalle: „Wir brauchen diese Auszeit, um

das Wasser in allen Becken abzulassen, defekte Fliesen auszutauschen und


Seite 18

Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

17. Juni 2026

dann wieder frisches Wasser einzulassen, was am Ende vom Gesundheitsamt

beprobt werden muss.“ Außerdem prüfen Fachfirmen die Technik zur Wasseraufbereitung

auf Herz und Nieren und reparieren, was nötig ist. Das könne

man nicht mal eben zwischendurch erledigen, betont Nancy Bauer, weil die

Schwimmhalle jeden Tag geöffnet hat. Im Dampfbad sollen außerdem mehrere

Sitze ausgetauscht werden. Und die Wartungswochen werden genutzt, um die

gesamte Schwimmhalle gründlich zu reinigen.

Die Wartungswochen sind bewusst in die Ferienzeit gelegt, um das Schulschwimmen

nicht zu beeinträchtigen. Damit kann es dann pünktlich nach den

Sommerferien wieder losgehen.

Der genaue Termin der Wiedereröffnung wird auf der Internetseite der

Schwimmhalle unter www.schwimmhalle-graefenhainichen.de oder auch in

den Sozialen Medien bekanntgegeben.

Quelle: MIDEWA/Rebsch

Foto: Schwimmhalle Gräfenhainichen

Annahmestelle des Landkreises Wittenberg

ab dem 01.07.2026

Öffnungszeiten:

Sommerzeit: Montag bis Donnerstag 08:00 bis 17:00 Uhr

01.03. – 31.10. Freitag 07:00 bis 19:00 Uhr

jeden 1. und 3. Samstag 09:00 bis 12:00 Uhr

Winterzeit: Montag bis Freitag 08:00 bis 17:00 Uhr

01.11. – 28.02. jeden 1. und 3. Samstag 09:00 bis 12:00 Uhr

An Feiertagen sowie am 24.12. und am 31.12. sind die Annahmestellen geschlossen.

ALBA Sachsen GmbH

Standort Zschornewitz

Burgkemnitzer Straße 1a-c

06772 Gräfenhainichen

Tel. +49 34927 700-70

sachsen@alba.info

Annahme von: Grünschnitt | Sperrmüll aus privaten Haushalten

E-Geräten Batterien | Metallschrott | Pappe/Papier

Alttextilien | Hohlglas | Leichtverpackungen

www.landkreis-wittenberg.de

WO ZUKUNFT

GESCHICHTE HAT

Netzwerk Industriekultur

Jung und Alt trafen sich im Zschornewitzer Kraftwerk

(Zschornewitz/HäBo/db). Industriekultur

leben und die Zeit nach der Kohle

gestalten – ein wichtiges Thema in einer

Zeit, in der auch viel Wissen verloren

geht. Deshalb wurde im Kraftwerk

vom Netzwerk Industriekultur (NIK)

ein Experiment gestartet, bei dem Jung

und Alt zusammengebracht wurden. Viel

Altes vor allem technisches Wissen, was

angefangen bei ganz einfachen Dingen,

welches auch in den Industriedenkmälern

enthalten ist, geht unwiderruflich

verloren, wenn man die jüngere Generation

nicht dafür begeistern könne.

Deshalb auch dieser Versuch im Kraftwerk

Zschornewitz, die zwei Generationen

zusammenzubringen. In erster Linie

wurde die Veranstaltung erst einmal als

Experiment gedacht. Die Auswertung

über den gegenseitigen Austausch

über dieses Experiment in den Vormittagsstunden

wurde jedem sichtbar

zugänglich gemacht. Auszubildende

des Berufsbildungszentrums „Hugo

Junkers“ in Dessau, die den Beruf des

Mechatronikers erlernen, sowie Denkmalpflege-

und Architektur-Studenten

von der Hochschule Anhalt trafen sich

mit den „Kraftwerkssenioren“, also

ehemaligen Bergarbeitern, Energie-,

Eisenbahn- oder Energietechnikern, die

sich allesamt ehrenamtlich für die Industriekulturdenkmäler

engagieren. Diese

Senioren berichteten dann über ihre

Erfahrungen und diskutierten mit den

jungen Leuten über die wichtige Arbeit

in der Industriekultur. Die Teilnehmer

bekamen eine völlig ungewohnte Einsicht

in die „Arbeitswelten in Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg

und im Ruhrgebiet“.

Die jungen Teilnehmer zogen am Ende

ihr eigenes Fazit und pinnten dieses

öffentlich an. „Eine neue Wertschätzung

für Menschen, die sich in der

Industriekultur engagieren“, schreibt

eine Teilnehmerin in der Rubrik „Was

nehme ich mit“. Ein anderer schreibt

wiederum zum gleichen Thema, „wie

wichtig generativübergreifend Kultur,

Industrie und Denkmalschutz ist.“

Wieder ein anderer nimmt „eine neue

Wertschätzung für die Menschen hinter

der Industriekultur“ oder auch „Wieviel

wissen dieser Ort (das Kraftwerk beherbergt“

mit. Das alles sei ein neues

Format, erklärte Thomas Fischer als

Leiter des NIK begeistert.

Zusammen mit dem Leibniz-Lab „Umbrüche

und Transformationen“ lud das

NIK dann am Nachmittag auch die

Öffentlichkeit unter dem Motto „Industriekultur

leben und Zeit nach der Kohle

gestalten“ ein. Ein intensiver Austausch

zwischen den Gerationen aber habe

noch nicht stattgefunden. „Unser Anspruch

war, einen Dialog zu schaffen“,

erinnerte Fischer am Nachmittag an das

Ziel des Versuchs. Aber es sei deutlich

geworden, dass dieser Dialog geführt

werden müsse.

Bei dem abschließenden Podiumsgespräch

sprach Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling über die angestrebte

Übernahme und Wiederbelebung

des ehemaligen Kraftwerksgeländes

durch die Stadt.


17. Juni 2026

Leserpost

Hänicher Bote

Bote

Ganz schön was los in der Kinderkrippe „Zwergenland“

(Gräfenhainichen/HäBo). Nachdem

das neue Jahr mit einem zünftigen Fasching

gestartet war, stand auch schon

das erste Projekt im „Zwergenland“

an: „Die spielzeugfreie Zeit“. Sie fragen

sich, wie soll das gehen – Kinder

ohne Spielzeug? Alles kein Problem!

Es wurden alle Spielmaterialien aus

den Gruppenräumen durch Alltagsgegenstände,

wie Kisten, Kartons,

Verpackungen, Küchenutensilien,

Holzscheiben, Verkleidungsmaterialien

und vieles mehr, ersetzt. Es war

spannend zu beobachten, wie plötzlich

die Fantasie und Kreativität der Kinder

angeregt wurde und welchen Spaß sie

mit diesen Gegenständen hatten.

Das zweite Projekt startete dann im

Freiwillige Feuerwehr Möhlau

Kameraden begrüßten neues 650.000-Euro-Fahrzeug

(Möhlau/HäBo/db). Am 27. Mai war

im Gräfenhainicher Ortsteil Möhlau

die Aufregung nahezu greifbar, der

Großteil der Bevölkerung auf den

Beinen. Alle versammelten sich

schließlich vor dem Gerätehaus der

Feuerwehr Möhlau, denn es hatte sich

herumgesprochen, das just an diesem

Tag der „Neue“ kommen soll. Pünktlich

18 Uhr war es dann soweit und das

neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug

(HLF) 20 kam mit Martinshorn

die Golpaer Straße heruntergefahren,

um dann unter Beifall und von einem

kleinen Feuerwerk begleitet auf das

Feuerwehrgelände einzubiegen. Selbst

eine Abordnung der Kinder- und

Jugendfeuerwehr stand

e r wa r t u ngsvol l

bereit, um den

Neuankömmling

zu begrüßen.

Direkt vom

Hersteller

Rosenbauer

in Luckenwalde

haben die Kameraden

das neue

Auto abgeholt und

zu seinem neuen

Standort nach

Möhlau gebracht. „Das HLF 20 ist ein

riesiger Quantensprung“, freute sich

Stadtwehrleiter Steffen Pluhm-Jude

über das 650.000 Euro teure Auto.

Vom Land gab es dafür 190.000 Euro

Fördermittel, den Rest von 460.000

Euro brachte die Stadt auf. „Deshalb

möchte ich ein besonderes Dankeschön

an den Ortschafts- und Stadtrat

richten, dass sie diese Summe für die

Ersatzbeschaffung bewilligt haben“,

bekräftigte Pluhm-Jude. Dem konnte

sich Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling ohne Widerspruch

Das neue Möhlauer Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug

20 in voller Pracht

In der Tierwoche statteten die „Zwergenland“-Kinder

unter anderem diesem

Pony einen Besuch ab. Foto: privat

anschließen: „Das ist ein mehr als

deutlicher Beweis dafür, dass man

das Ehrenamt der Feuerwehrleute

richtig einzuordnen weiß. Vielmehr

ist die erneute Bewilligung einer Ersatzbeschaffung

der beste Beleg von

Wertschätzung der Arbeit unserer

Freiwilligen Feuerwehr.“ Voller Freude

war auch Möhlaus Ortsbürgermeister

Paul Kreibich: „Nun können wir

endlich auch das Fahrzeug begrüßen,

wofür im vorigen Jahr die neue Halle

gebaut wurde.“

Die Ersatzbeschaffung war notwendig

geworden, da das am 2. Dezember

1998 angeschaffte Tanklöschfahrzeug

(TLF) 16/25 nun schon seit 28 Jahren

seinen Dienst in Möhlau

versieht und nicht

mehr allen

jetzt geltenden

Standards

entspricht.

In

dieser Zeit

haben sich

nicht nur an

die Kameraden,

sondern auch an

die Technik die

Anforderungen

erhöht. So ist das

neue Fahrzeug beispielsweise mit

einem kompletten, hochmodernen

Türöffnungssatz, der vor allem bei

Verkehrsunfällen zum Einsatz kommt,

ausgerüstet.

Obwohl nun das neue Fahrzeug auf

dem Hof steht, bedeutet das nicht,

dass es schon zum Einsatz kommen

kann. Vielmehr bedeutet das nun für

die vier Maschinisten Thomas Matzke,

Martin Ringvet, Peter von Geyso und

Ralf Engelhardt, sich ausreichend mit

der neuen Technik vertraut zu machen.

Schließlich muss bei einem Einsatz

April: „Unsere Tierwoche“. Hier

hatten die Kinder die Möglichkeit,

große und kleine Tiere, wie Hühner,

Schweine, Ponys, Ziegen, Schildkröten,

Achatschnecken und Hasen,

kennenzulernen. Auf anschauliche

Weise wurde den Kindern gezeigt,

wie sie leben, welche Spuren sie

hinterlassen und was sie fressen. Es

durfte gestreichelt und gefüttert werden.

Als Höhepunkt besuchte uns ein

Therapiehund namens „Brownie“. Wir

bedanken uns bei allen Tierhaltern für

ihre Unterstützung!

Und schon geht es weiter mit unserem

Schmetterlingsprojekt: „Von der Raupe

zum Schmetterling“. Jede Gruppe

hat ein Raupenzuchtset und kann nun

Ein Blick ins Innere: die Ausstattung des HLF 20

auch jeder Handgriff sitzen, denn das

HLF 20 ist bei fast allen Alarmstichwörtern

von der Katze im Baum bis

zum Großbrand das erstausrückende

Fahrzeug.

Da die Indienststellung für den 27. Juni

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beobachten, wie sich die winzigen

Raupen zu großen dicken Raupen

entwickeln, sich verpuppen und dann

zu schönen Schmetterlingen werden.

Wer hat schon die Möglichkeit, bei

dieser Entwicklung hautnah dabei zu

sein – die Kinder der Kinderkrippe

„Zwergenland“.

Haben wir Ihr Interesse geweckt,

dann besuchen Sie uns einfach am 17.

Juni, ab 15 Uhr zu unserem Familienund

Sommerfest. Neben Hüpfburg,

Schminken, Enten angeln, Eis und

kleinen Bastelmöglichkeiten ist auch

für das leibliche Wohl bei Kaffee und

selbstgebackenen Kuchen gesorgt. Wir

freuen uns auf Sie!

Annett Torney-Caspar, Leiterin

geplant ist, heißt es für die Kameraden

der Möhlauer Wehr in den kommenden

Wochen erst einmal, viel lernen und

üben. Doch erst einmal wurde mit

Gegrilltem und einem Kaltgetränk

ordentlich gefeiert.

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Wir freuen uns auf auf ihren ihren Anruf! Anruf!

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Hänicher Bote

Bote

Tipps für den Sommer

17. Juni 2026

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Sommerabend voller Kult-Hits

und Nostalgie

(Bad Schmiedeberg/HäBo). Wenn

Neonfarben leuchten, legendäre Beats

erklingen und die größten Hits eines un-

vergesslichen Jahrzehnts die Tanzfläche

füllen, dann heißt es im Kurhausgarten

Bad Schmiedeberg: „Back to the 80s“.

Am 17. Juli lädt das Restaurant im Kurhaus

zu einem stimmungsvollen Sommerabend

unter freiem Himmel ein. Im

Rahmen der beliebten Mottoabende erwartet

die Besucherinnen und Besucher

eine besondere Atmosphäre mit passender

Dekoration, sommerlichen Getränken

und jeder Menge Musik. Für den

passenden Sound sorgt DJ Enrico Falck,

der die größten Hits der 80er Jahre auflegt

und das Publikum auf eine musikalische

Zeitreise mitnimmt. Von Pop-

Klassikern über Kult-Hymnen bis hin

zu den legendären Dancefloor-Hits des

Jahrzehnts – hier kommen Fans der 80er

voll auf ihre Kosten. Die Veranstaltung

beginnt um 20 Uhr, der Einlass erfolgt

ab 19.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.

Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg

Kur-GmbH

präsentiert Ihnen

ganzjährig

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Geschäftsführer

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Die Urlaubs- und Reisesaison hat

mächtig Fahrt aufgenommen. Was

bedeutet das für das Autohaus Hebold?

Viele Urlauber steigen dieses Jahr

wieder ins eigene Auto. Doch auch

dabei gibt es vor dem Antritt der

Reise einiges zu beachten. So ist der

Urlaubscheck eigentlich ein Muss.

Dafür sollte man den Urlaubscheck

bei uns nutzen, um prüfen zu lassen,

ob Bremsen, Scheibenwischer und

Betriebsflüssigkeiten sowie die Reifen

und der Reifendruck in Ordnung

(HäBo). Manche Momente bleiben

für immer in Erinnerung – ein strahlender

Sternenhimmel, ein kollektives

Staunen, das Gefühl von etwas ganz

Besonderem. Genau das ist es, was ein

professionelles Feuerwerk ausmacht.

Ob Sommerfest, Geburtstag, Hochzeit,

Firmenjubiläum oder großes

Stadtfest – wer seinen Gästen etwas

wirklich Unvergessliches schenken

möchte, weiß: Es ist die Magie des

richtigen Moments, die zählt.

Seit 2004 bringt die Schönberger &

Sohn KG den Himmel über Sachsen

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begann, ist heute ein

etabliertes Familienunternehmen mit

jahrelanger Erfahrung und dem Anspruch,

jede Veranstaltung zu einem

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Als staatlich geprüfte Feuerwerker

stehen wir für höchste Sicherheit und

Qualität – bei jedem Auftrag und jedem

Anlass. Von der ersten Idee bis

zur finalen Umsetzung begleiten wir

Sie persönlich und mit vollem Einsatz.

Wer einmal erlebt hat, wie ein

sind. Am besten gleich einen Termin

vereinbaren, dass vermeidet unnötige

Wartezeiten. Ganz wichtig ist in

diesen Tagen auch eine funktionierende

Klimaanlage. Nichts wäre doch

schlimmer: Es geht los und plötzlich

geht das große Schwitzen schon bei

der Hinfahrt los, weil die Klimaanlage

einen Defekt hat. Also kühl und

besonnen bleiben und den Klimaservice

nicht vergessen.

Was können Sie Ihren Kunden

noch empfehlen?

Die Wohnwagen- und Wohnmobilbranche

boomt weiterhin. Auch in

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erdenklichen Service von der Gasprüfung

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möchte seinen Gästen genau das nicht

vorenthalten.

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geplant, professionell vorbereitet und

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im Bad Dübener Abhollager (Körbitzweg

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ein kurzes Gespräch genügt, um aus

Ihrer nächsten Feier etwas wirklich

Strahlendes zu machen (Tel.:

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17. Juni 2026

Tipps für den Sommer

Hänicher Bote

Bote

21. August 2019

21

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Ätherische Öle im Sommer: Natürliche Frische für warme Tage

(Gräfenhainichen/HäBo). Mit den

ersten Sommertagen wächst bei vielen

Menschen der Wunsch nach Leichtigkeit,

Frische und kleinen Wohlfühlmomenten

im Alltag. Ätherische Öle können

dabei eine angenehme Ergänzung

sein und die sommerliche Atmosphäre

auf vielfältige Weise bereichern.

Besonders beliebt sind Zitrusdüfte, wie

Wild Orange, Lemon oder Grapefruit.

Ihr frisches Aroma schafft eine belebende

Umgebung und sorgt für ein

Gefühl von Energie und guter Laune.

Pfefferminze wird häufig wegen ihres

erfrischenden Duftes geschätzt und

eignet sich hervorragend für heiße Tage.

Auch im Freien kommen ätherische

Öle gern zum Einsatz. Duftmischungen

für den Außenbereich können auf der

Terrasse oder beim Picknick für ein

angenehmes Ambiente sorgen. Lavendel

wiederum wird oft am Abend ver-

wendet, um eine ruhige und entspannte

Atmosphäre zu schaffen.

Ob im Diffuser, als Raumspray oder

als Teil persönlicher Sommer-Rituale

– ätherische Öle bieten viele Möglichkeiten,

die warme Jahreszeit bewusst

und duftvoll zu genießen.

Weitere Informationen finden Sie auf

Facebook (Alexandra Becke) oder Instagram

(@auszeit.fuer.die.seele).

Alexandra Becke

Auszeit für die Seele

• Schmerztherapie/Heilpraktikerin für

Physiotherapie

• Wellnessmassagen mit ätherischen Ölen

• Aromapressur ® nach Wolfgang Riedl

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Alexandra Becke

Tel.: 0178 / 7 23 64 72

Großer Hagweg 2, 06773 GHC / OT Strohwalde

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Sommer auf dem Teller bei EDEKA Noack

(HäBo). Ein lauer Sommerabend,

leckeres Essen vom Grill und ein

lustiger Abend mit Familie oder

Freunden mit passenden Erfrischungen:

Weinschorle

Das weinhaltige Getränk mit 60%

Wein ist fruchtig

frisch und lebendig

prickelnd. Weinschorle

– das ist die

Kombination von

Weißwein bzw. typischem

Roséwein

und kohlensäurehaltigem

Wasser und

lässt sie so zu einem

sommerlichen Genuss

werden. Gut gekühlt servieren!

Gösser-Radler

Vollmundiges Gösser und

natürlicher Zitronensaft

fügen sich zu einem erfrischend

leichten Biergenuss.

Der echte Zitronensaft

verleiht dem Gösser

NaturRadler auch seine

leichte Trübung. Geringer

Alkoholgehalt und der Verzicht auf

künstliche Zusatzstoffe machen es zu

einem einzigartigen Durstlöscher mit

harmonischem Geschmack.

Ur-Krostitzer Pilsner

Sorgsam ausgewählte Rohstoffe

und Brauwasser aus

eigenem Brunnen geben diesem

brillanten Pilsner sein

charaktervolles feinherbes

Hopfenaroma von einzigartiger

Rezenz. Feincremiger

Schaum, schön moussierend

von lebendig angenehmer

Frische gibt unserem Ur-Krostitzer

Pilsner seine feine Eleganz in Geschmack

und Aussehen. Ein prächtiges

Pilsner mit ausgeprägt feinherbem

Hopfenaroma und höchster

Ehrlichkeit im Geschmack.

Ur-Krostitzer Schwarzes

Volles Aroma bei kühlen

6 bis 8°C: Mit einer leicht

süßen Note von Malz, intensivem

Röstaroma und der

Ahnung von dunkler Schokolade

sorgt das Ur-Krostitzer

Schwarze für einen unverwechselbaren

Geschmack. Dabei

lässt die ausgeprägte Würzigkeit des

Hopfens keinen Zweifel am typisch

feinherben Charakter eines Krostitzer

Bieres – schmeichelt aber dem Gaumen

mit einer ausgewogenen Note.

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3 Stück, Puszta, ohne Darm, fein zerkleinert,

Spitzenqualität von Eberswalder

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Original von Wolf (seit 1925), gebrüht,

zum Grillen und Braten

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Dieser Feta in der Vollfettstufe ist

original aus Griechenland,

aus Schafs- und

Ziegenmilch sowie in

Salzlake gereift und

eine Ware geschützten

Ursprungs.

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aus Kuhmilch

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Frischetheke

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frisch aufgeschnitten

Köstlichkeiten.

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Zum Beispiel

Biersteaks aus

dem Schweinenacken,

mariniert.

Alle

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vom Schwein entsprechen

der Haltungsstufe 2. Mit dem Kauf

dieser Produkte unterstützen Sie die

Initiative „Tierwohl“. Die Qualität

der Produkte ist durch DL4-Prämierungen

von „Bauerngut“ garantiert.

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Dieser Zaziki basiert auf Joghurt und

ist ernährungsphysiologisch

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wertvoll.

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lecker zu Brot, Kartoffeln, frischen

Salaten und Gemüse, Fleisch,

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Sommer kann

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Tipps für den Sommer

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Unvergesslicher Urlaub mit dem Wohnmobil

17. Juni 2026

Der umfunktionierte Kastenwagen Karmann bietet den nötigen Platz im fahrbaren

Zuhause.

Fotos: Karmann

Caravaning-Experte. Wer Natur in

Freiheit erleben möchte, ist hier genau

richtig. Schließlich warten hier

vier Wohnmobile darauf, vermietet

zu werden und den Reisenden ein

paar unvergessliche Tage oder Wochen

zu bescheren.

Der Clou: Alle Fahrzeuge sind mit

einer Markise und einen Fahrradträger

ausgestattet. Zudem sind Töpfe,

Pfannen, Teller und sonstiges Geschirr

bereits an Bord. Einzig der

Kühlschrank ist selbstständig aufzufüllen

und das Reisegepäck zusammenzustellen.

Welche Wohnmobile stehen zur

Auswahl? Von den Marken Chausson,

Benimar und Karmann hat das

Autohaus Hünsche sowohl Kastenwagen

als teilintegriertes fahrbares

Zuhause für zwei bis fünf

Personen mit Schaltgetriebe als

auch mit Automatikgetriebe und

Ford oder Fiat als Basisfahrzeug

auf Lager. Die Fahrzeuge verfügen

unter anderem über eine

Klimaanlage, eine beheizbare Frontscheibe,

einem Beifahrerairbag, Tempomat

und einer Rückfahrkamera.

Natürlich darf auch das Moskitonetz

an der Eingangstür nicht fehlen. Eine

gut ausgestatte Küche sowie komfortable

Matratzen mit einem kräftigen

Lattenrost sorgen auch, wenn das

Chausson – mit verstellbarem Hubbett

Wohnmobil ruht, für tollen Komfort.

Des Weiteren können sich Wohnmobil-Fans

über den Karmann Mobil

Davis 620, einem umfunktionierten

Kastenwagen, freuen. Das Basisfahrzeug

ist ein Fiat Ducato. Im hinteren

Teil befinden sich zwei Schlafplätze,

einem Toilettenraum mit integrierter

Dusche, eine Druckwasserpumpe,

zwei Flammkocher mit Abdeckung

sowie eine isolierte Kabine mit getesteter

Winterfestigkeit.

Neugierig? Erkunden Sie nahe

und ferne Regionen in Ihrem

Urlaub bequem mit dem Wohnmobil.

Das Team vom Autohaus Hünsche

berät Sie gern!

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Kulinarischer Ausflug in die Niederlande

Pannenkoek Duroc (rundes Fotos) sowie viele weitere

Leckereien gibt es im beeindruckenden Ambiente

der Schachtbaude.

Fotos: privat

Schweineschnitzel und Fisch auch

die namensgebenden Pannenkoeken

– herzhaft unter anderem mit Salami

und Schinken vom Schlaitzer Duroc-

Schwein oder süß unter anderem mit

holländischem Rübensirup.

Läuft das Wasser schon im Mund zusammen?

Die Schachtbaude „Pannenkoek“

hat mittwochs 16 bis 20 Uhr und

donnerstags bis sonntags von 11 bis

20 Uhr geöffnet. Auch Firmen- und

Weihnachtsfeiern, Kindergeburtstage

sowie Hochzeiten sind möglich.

Reservierungen werden telefonisch

unter 034955 / 20279

entgegengenommen. Weitere

Eindrücke erhalten Sie auch

unter www.schachtbaude.de.

Kleiner Tipp noch für die Pedalritter

unter Ihnen: Für E-Bike-Fah-

Für platte Reifen und Co. steht vor Ort

eine Reparatursäule bereit.

rer steht eine Ladestation bereit und

wer unterwegs eine Panne hatte, kann

mit Hilfe der kleinen Reparatursäule

sein Rad für den Rückweg wieder fitmachen.

(HäBo). Nicht nur, aber besonders

die Sommerzeit eignet sich besonders

für einen Ausflug in die Dübener

Heide. Gerade mit dem Fahrrad oder

auch zu Fuß stehen einem durch die

hohe Dichte an Rad- und Wanderwegen

einige landschaftlich sehr schöne

Möglichkeiten offen. Und wer aktiv

im Naturpark unterwegs ist, will sich

auch einmal stärken. Wie wäre es also

mit einem Abstecher in die Schachtbaude

„Pannenkoek“?

Die Ausflugsgaststätte in der Nähe

des Muldestausees bei Schlaitz ist

längst weit mehr als ein Geheimtipp.

Seit inzwischen gut sechs Jahren trägt

das Lokal mit dem unverwechselbaren

Spitzdach nun den ungewöhnlichen

Namen. „Pannenkoek“ ist niederländisch

und bedeutet Pfannkuchen. Das

kommt nicht von ungefähr, stammt

Inhaberin Yvonne Willemsen doch

aus dem Nachbarland. Die herzhafte

und süße deutsch-niederländische

Küche im atemberaubenden Ambiente

der Schachtbaude hat sich in der

Region längst einen Namen gemacht.

So munden neben Schweinebäckchen,

WILLKOMMEN IN DER SCHACHTBAUDE

Entdecken Sie unsere niederländische und deutsche Küche.

Schachtbaude 1 l 06774 Muldestausee / OT Schlaitz

Tel.: 034955 / 2 02 79 l E-Mail: info@schachtbaude.de

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Fahrradreparatursäule


17. Juni 2026

Tipps für den Sommer

Hänicher Bote

Bote

21. August 2019

23

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Für Ihre Gesundheit auf Achse

(Radis/HäBo/kp). Anja Wust-Baumann

wagt den Schritt in die Selbstständigkeit.

Seit Montag ist die Radiserin

als Heilpraktikerin unterwegs

und nimmt Terminanfragen entgegen.

Dabei führt die 52-Jährige ausschließlich

Hausbesuche durch – grob im

Umkreis von 25 Kilometern. Das

heimische Büro wird dabei lediglich

für die Patientenverwaltung und

Buchhaltung genutzt.

Anja Wust-Baumann ist seit über 30

Jahren examinierte Krankenschwester

und war in ihrem Beruf unter anderem

in einer Klinik und in der häuslichen

Pflege tätig. Zudem verfügt sie als

Wundschwester über einen Abschluss

der Initiative Chronische Wunden als

„Pflegetherapeutin Wunde/ICW“.

„Ich arbeite in Ergänzung zur Schulmedizin.

In schwierigen Fällen empfehle

ich stets den Gang zum Arzt“,

betont die Heilpraktikerin.

In ihrer Arbeit setzt Anja Wust-

Baumann vor allem auf zwei Therapieformen:

Da wäre zum einen die

Hormonregulation. Diese biete sie

Frauen jeden Alters an, die unter Dysregulationen

leiden. „Hier beziehe ich

in meine Beobachtungen immer auch

den Darm mit ein“, sagt die Expertin,

die unter anderem mit pflanzlichen

und homöopathisch verdünnten Präparaten

arbeitet. Des Weiteren bietet

sie eine Mikronährstofftherapie an

– ergänzend zu Medikamenten. „Ich

schaue mir auch immer die Psyche

mit an. Gibt es Themen in der Vergangenheit?

Entlastende Gespräche

funktionieren dabei gut in der eigenen

Häuslichkeit. So kann man sich den

Fortschritt gemeinsam erarbeiten“,

ist Anja Wust-Baumann überzeugt.

NEU

Hausbesuchspraxis

• Psychologische Begleitung

• Hormonregulation für Frauen (Phytotherapie,

Homöopathie, Entspannungsverfahren)

• Mikronährstofftherapie

• Darmsanierung

TERMINVERGABE AB SOFORT

Tel.: 034953 / 25 87 62 oder mobil: 01556 / 5 57 71 88

E-Mail: email@heilpraktikerin-anja-wust-baumann.de

Interesse geweckt? Dann vereinbaren

Sie gern einen Termin (Tel.:

034953 / 258762 oder 0155 / 65577188).

Musical-Hits an der Obermühle Bad Düben

Sommerkonzert mit Kurrende

und Posaunenchor

Kurrende und Posaunenchor: Das Sommerkonzert an der Obermühle entführt in

die musikalische Welt der Musicals.

Foto: H.-J. Stelter

(Bad Düben/HäBo). Mit einem sommerlichen

Open-Air-Konzert gehen

Kurrende und Posaunenchor gemeinsam

mit dem Publikum auf eine Reise in die

Welt der Musicals. Unter dem Titel „Let’s

sing the stage – Die Welt der Musicals im

Freien“ erklingt am kommenden Samstag

(20.06.) um 19 Uhr ein abwechslungsreiches

Programm im Bad Dübener

Museumsdorf an der Obermühle. Der

Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Tickets gibt es für 8 Euro (ermäßigt

6 Euro) im Blumenladen „Der gute

Blumen-Geist“ (Pfarrhäuser 7).

Musikalisch betreten Chor und Bläser

dabei vielfach neues Terrain. „Viele

Stücke wird das Publikum zum ersten

Mal von der Kurrende hören“,

verrät Chorleiterin Elisabeth Driesner.

„Wir wollten ein Sommerprogramm

zusammenstellen, das generationsübergreifend

begeistert und bekannte

Musicalmelodien einmal ganz anders

erlebbar macht.“ Auf dem Programm

stehen Titel aus bekannten Musicals,

wie „Der Glöckner von Notre Dame“,

„König der Löwen“, „Tarzan“ oder

„Hinterm Horizont“.

Das Konzert findet unter freiem Himmel

an der Obermühle statt. Zusätzlich

zu den Sitzgelegenheiten stellt die

Stadt Bad Düben weitere 150 Stühle

bereit. „Für diese unkomplizierte Unterstützung

sind wir sehr dankbar“, sagt

Vereinsvorsitzende Stefanie Jentzsch.

„Bringen Sie sich gern ein Sitzkissen

mit. Und selbst wenn alle Stühle besetzt

sein sollten, wird dank zusätzlicher

Bierbänke jeder einen Platz finden.“

Für Getränke und kleine Snacks zum

kleinen Preis sorgt das Team der

Obermühle vor dem Konzert, in der

Pause und im Anschluss an die Veranstaltung.

Sollte das Wetter nicht

mitspielen, wird das Konzert kurzfristig

in die Evangelische Stadtkirche St.

Nikolai verlegt.

Das Sommerkonzert wird zugleich

vorerst der letzte größere Auftritt unter

der Leitung von Kurrende-Kantorin Elisabeth

Driesner sein. Sie verabschiedet

sich Mitte August in den Mutterschutz

und anschließend in die Elternzeit für

ihr zweites Kind. „Natürlich fällt mir

der Abschied auf Zeit nicht leicht“, sagt

Driesner. „Umso schöner ist es, vorher

noch einmal mit einem so besonderen

Sommerprogramm gemeinsam Musik

machen zu dürfen.“

Derzeit suchen Kurrende und Posaunenchor

eine musikalische Vertretung

für die Elternzeit. Sobald die Nachfolge

feststeht, will der Verein darüber

informieren.

Kurrende & Posaunenchor

Bad Düben

Rosenabend im Bad Schmiedeberger Kurpark

Mit Musik, Kunst und Gaumenfreuden

(Bad Schmiedeberg/HäBo/ny).

Überall blühen und duften jetzt die

Rosen und wer besonders viele und

schöne dieser edlen Blumen sehen

möchte, sollte unbedingt den Rosengarten

im Bad Schmiedeberger Kurpark

besuchen. In dieser gepflegten

Anlage findet am am kommenden

Freitag (19.06.) der traditionelle Rosenabend

statt. Einlass ist ab 17 Uhr,

Beginn 18 Uhr. Die Gäste erwarten

Genüsse für Leib und Seele, eine Mischung

aus Musik, Kunsterlebnissen

und Gaumenfreuden, bei dem die Rose

natürlich die Hauptrolle spielt.

Martin Zimmermann sorgt mit Livemusik

für die musikalische Umrahmung

und Günter Obst wird

mit seinem Heißluft-Modell-Ballon

Rosenblätter regnen lassen, um nur

einige der Programmpunkte zu erwähnen.

Rings um das Fest gibt es

mehrere Stände mit Schmuck, Blumen,

Kräutern, Kunst und Keramik

sowie gastronomische Versorgung und

einige kulinarische Überraschungen

des Kneipp-Vereins. Der Eintritt an

der Abendkasse kostet 10 Euro.

In den zurückliegenden Jahren hat

sich seitens der Gäste eine hübsche

Tradition entwickelt. Immer mehr

Frauen tragen Kleid oder Rock und

zieren das Haupt mit einem Hut. Das

wertet nicht nur das sowieso schon

traumhafte Ambiente der Parkanlage

auf, sondern führte zum Hutwettbewerb.

Also: Mut zum Hut! Auch in

diesem Jahr sollen wieder die schönsten

und originellsten Kopfbedeckungen

prämiert werden.

Übrigens: Im gesamten Bad Schmiedeberger

Kurpark gibt es etwa 1.700

Rosen in zahlreichen Arten und

Sorten. Darunter befinden sich sogar

einige sehr alte Sorten, die bisweilen

aus dem 13. Jahrhundert stammen.

Der traditionelle Rosenabend zählt zu den Highlights im Bad Schmiedeberger

Kurpark.

Foto: (HäBo) Archiv Nyari


24

Hänicher Bote

Bote

(Tornau/HäBo/db). Wenn man ihr

zuhört, muss man feststellen: Sie hat

schon ein bewegtes Leben hinter sich.

Heute sagt sie: „Nun bin ich angekommen,

so kann es bleiben“. Die Rede ist

von Nicole Kriesel aus Tornau, eine

Frau mit einem etwas ungewöhnlichen

Hobby. Ungewöhnlich, weil man sich

das erst einmal zutrauen muss.

Sie schreibt und gestaltet nämlich

Bücher. Auf die Idee – oder sollte man

besser sagen Leidenschaft – kam Kriesel,

nachdem sie von ihrem Arbeitgeber

zu einem Lehrgang geschickt wurde,

um sich noch besser mit Themen,

wie dem E-Commerce (elektronischer

Handel, also Kauf und Verkauf von

Waren und Dienstleistungen über

das Internet), auseinanderzusetzen.

Nach dieser intensiven Berührung mit

dem Internet kam in ihr der Wunsch

auf, Bücher zu schreiben. Mit „(k)ein

Held von nebenan“ fing es dann an

mit dem Schreiben. Es ist ein spannender

Roman über das Leben eines

Feuerwehrmanns. Eine Geschichte

über das Durchhalten, wenn alles auf

dem Spiel steht.

„Ich habe dabei die Fantasie mit meinem,

mit unserem Leben gemischt“, erklärt

Kriesel die Idee für diesen Roman.

Ein Gegenstück, nämlich die weibliche

Sicht auf die Dinge des ersten Romans,

in dem zwar viel Wahrheit steckt, aber

trotzdem nicht alles der Wahrheit entspricht,

ist in Arbeit. Zuvor bringt sie

jedoch ihren zweiten Roman „Das Erbe

der Stille“ heraus. „Dieses Buch basiert

von vorn bis hinten auf Fantasien und

hat bis jetzt schon gute Resonanzen

bekommen“, verrät die Autorin.

Es folgten noch

verschiedenste

Malbücher, die

sie nach ihren

Vorstellungen

entworfen hat.

Da gibt es das

„Feuerwehr Malbuch“,

was sicher

die Herzen vieler

kleiner Jungen

höherschlagen

lassen dürfte. Oder „Mein kleines

Malbuch“ – das perfekte Malbuch für

kleine Prinzessinnen. Sogar an die

Tierliebhaber unter den Kindern hat

sie gedacht und ein Kindermalbuch mit

vielen Tiermotiven erstellt.

Nun könnte man durchaus meinen,

Malbücher gibt es doch schon genug.

Das stimmt, nur achtet Kriesel bei

ihren Büchern auf das Alleinstellungsmerkmal.

Die Bücher sind alle

nur einseitig bedruckt, damit zum

Beispiel die Malfarben nicht so leicht

durchdrücken können und bei Bedarf

herausgetrennt werden könnten. Demnächst

wird sie den Hinweis umsetzen,

dass es ja auch Kinder gibt, welche

Linkshänder sind. Für diese wird es

bald Malbücher geben, in denen das

Motiv auf die linke Seite gedruckt ist.

Ihr derzeit letzter Roman beschäftigt

sich mit einem Thema, womit sicher

schon viele Eltern konfrontiert worden

sein dürften. „Die vielen Facetten der

Vaterliebe“ handelt von Vätern, Erzeugern

und Hauptgewinnen. Hier könnte

man fast meinen, dass die Autorin ihre

eigenen Erlebnisse einfließen ließ.

Meine Kindheit habe ich noch in der

DDR erlebt, berichtet die 1982 geborene

Frau. „Ich selber habe aber nicht

so die klassische Familie gehabt, als

ich ins Leben gestartet bin. Ich bin bei

Oma und Opa in Elster großgeworden.

Meine Mama war zwar da, war jedoch

beruflich sehr engagiert

und ist zu

vielen Wettkämpfen

gefahren. Sie

war Meisterin

in der Rinderproduktion

und

i m Mel kspor t

unterwegs. Als

sie dann meinen

Stiefvater kennengelernt

hatte,

bin ich plötzlich in diese klassische

Familienrolle reingewachsen – also

dieses ‚Vater-Mutter-Kind‘, was für

mich nicht normal war“. Zu diesem

Zeitpunkt ist Nicole Kriesel zusammen

mit ihrer Mutter nach Jessen in

das Haus des Stiefvaters gezogen.

„Der war für mich dann auch mein

Vater, der hat alles für mich gegeben.

Deshalb auch dieses Buch mit den

Facetten der Väter, was aber keineswegs

eine Abrechnung mit meinem

leiblichen Vater sein soll“, betont sie.

Auch ihr jetziger Mann ist nicht der

leibliche Vater ihrer zwei Kinder, „ist

aber im Laufe der Zeit der richtige Vater

geworden“. Das begann jedoch erst,

nachdem sie 2015 mit ihren Kindern

von ihrem bisherigen Lebensmittelpunkt

Jessen nach Tornau gezogen ist.

In Jessen hatte sie nach ihrem Schulabschluss

erst einmal Gartenlandschaftsbau

gelernt. Da ihr Lehrbetrieb

unmittelbar nach dem Lehrabschluss

in die Insolvenz gehen musste, konnte

sie auch nicht übernommen werden.

Deshalb entschloss sich Nicole Kriesel

für die Selbstständigkeit mit einer Art

Hausmeisterservice. In dieser Zeit

hatte sie dann plötzlich, bedingt durch

ihre Arbeit, mit gesundheitlichen

Problemen zu kämpfen. „In dieser

Phase meines Lebens hat sich auf

einen Schlag alles geändert. Plötzlich

hieß es: einmal alles auf Null“. Auch

ihre erste Ehe war gescheitert und so

musste sie plötzlich allein mit ihren

Kindern durchstarten.

„Von da an ging es zum Glück aber

wieder bergauf. Ich lernte meinen

Mann kennen und bin dann mit den

Jungs zu ihm. Jetzt bin ich angekommen

und kann sagen: So kann es bleiben

– beruflich wie privat“. Im Februar

2015 hat die damalige Neu-Tornauerin

in Bad Düben als Verkäuferin in einem

Lederwarengeschäft angefangen. Kurz

nach dem Umzug haben ihre Jungs,

die selbst schon in Jessen bei der Feuerwehr

waren, ihre Mutter auch mit

„hingeschleppt“.

Dort fing erst einmal alles mit Wettkämpfen

bei der Frauenmannschaft

an. Dann kam dann doch noch die

Entscheidung zugunsten der Grundausbildung

für die Feuerwehr „Von da

an habe ich sprichwörtlich Feuer gefangen

für das Feuerwehrwesen. Und

seitdem ist bei uns in der Familie die

Feuerwehr nicht mehr wegzudenken“,

erklärt sie ihre neue Berufung. Seit der

Coronazeit ist sie auch noch für die

Jugendfeuerwehr in Tornau zuständig.

17. Juni 2026

„Still rumsitzen und warten, das was passiert, kann ich nicht“

Jetzt bin ich angekommen

und kann sagen: So kann

es bleiben – beruflich wie

privat.

„Unter vier Augen“ heute mit: Nicole Kriesel

Die ganze Familie brennt für die Feuerwehr.

Nicole Kriesel

Unter vier Augen

Foto: (HäBo) Bebber

Auf die Frage, ob sie denn bei solch

einem ausgefüllten Tagesablauf überhaupt

noch Zeit für das Hobby Bücherschreiben

habe, antwortet sie mit

einem Schmunzeln: „Da, wo ich sonst

Bücher gelesen habe, schreibe ich sie

jetzt“, wird dann doch nachdenklich

und sagt: „Wie ich die ganze Zeit

finde, weiß ich eigentlich auch nicht

so richtig. Oftmals kommen mir die

Gedanken und Ideen beim Schlafen.“

Da kommt unweigerlich die Frage

auf: Warum macht man so etwas

überhaupt? „Weil ich es einfach mal

ausprobieren wollte. Ich lass mich

treiben, lass alles auf mich zukommen.

Das Bücherschreiben soll nicht mein

Hauptverdienst werden, das ist nicht

mein Plan. Wenn mir wieder mal eine

Idee kommt, lege ich einfach los“. So

einfach lässt sich also alles begründen.

Übrigens: Das letzte Buch, was sie

angefangen hat zu lesen, ist „Habe

ich denn allein gejubelt“ von Eva

Sternheim-Peters. Zur Zeit gibt es aber

einen „Lesestau“.

Kurz gefragt!

Lieblingsessen:

Königsberger Klopse

Lieblingsrestaurant:

„Mediterraneo“ Wittenberg

Lieblingsurlaubsort:

Ägypten

Lebensmotto:

„Man kann aus allem was machen.“

Mit welchen Personen würden

Sie gern zu Abend essen:

• Schauspieler Henning Baum

• Sänger Bernd Heinrich („Der

Graf“)

• Autor Joe Bausch


17. Juni 2026

Hänicher Bote

Bote

Schnittstelle zum Katastrophenschutz im Landkreis Wittenberg

Wechsel an der Spitze des Kreisverbindungskommandos

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die

Thematik Katastrophenschutz ist nicht

erst durch die jetzige weltpolitische

Lage aktueller denn je. Schon mehrfach

haben die in den vergangenen

Jahren entstandenen Situationen aufgezeigt,

wie wichtig und wertvoll die

Unterstützung durch die Bundeswehr

ist. Deshalb ist das Kreisverbindungskommando

(KVK) ein wichtiger

Ansprechpartner der Bundeswehr für

den Landkreis Wittenberg, wenn es

zum Beispiel um die Zivil-Militärische

Zusammenarbeit im Katastrophenfall

geht. Die Aufgabe des KVK ist es

unter anderem, die zivile Verwaltung

fachlich zu beraten, mögliche Unterstützungsleistungen

der Bundeswehr

einzuschätzen und im Ernstfall die

Verbindung zwischen Landkreis und

Bundeswehr sicherzustellen.

Im Katastrophenschutzstab des Landkreises

wirkt das KVK als militärischer

Fachberater mit. Dazu gehört

unter anderem, die Lage aus Sicht der

Bundeswehr zu bewerten, die Möglichkeiten

und Grenzen einer Unterstützung

aufzuzeigen und bei Bedarf die

Oberstleutnant Henry Seeber (2. v. l.) und Oberstleutnant Rico Jurk (2. v. r.) bei

der kommissarischen Übergabe der Führung des Kreisverbindungskommandos

Wittenberg

Foto: LRA Wittenberg/Hibbeler

Vorbereitung eines Amtshilfeantrages

zu begleiten. Außerdem ist das KVK

koordinierend tätig, sollten Kräfte der

Bundeswehr im Landkreis eingesetzt

werden müssen.

In der Führung des KVK Wittenberg

der Bundeswehr hat es nun einen

Wechsel gegeben. Oberstleutnant

Rico Jurk beendete nach 16 Jahren

seine Tätigkeit. In dieser Zeit hat er das

Kreisverbindungskommando über viele

AUS DER REGION

25

Jahre geprägt. Als dessen Leiter führte

er ein Kommando erfahrener Reservisten

und stand dabei im regelmäßigen

Austausch mit dem Fachdienst Brand-,

Katastrophenschutz und Rettungswesen

des Landkreises. Sein Wissen war

bei Ausbildungen, Übungen und vor allem

in Katastrophenlagen sehr gefragt.

Die militärische Führung übernahm

kommissarisch Oberstleutnant Henry

Seeber. Mit ihm ist die Führungsposition

wieder besetzt. Er bringt wertvolle

Erfahrungen vor allem in den

Bereichen Hochwasser und Waldbrand

ein. Zwei Themen, die für den Katastrophenschutz

im Landkreis Wittenberg

von besonderer Bedeutung sind.

Landrat Christian Tylsch dankte

Oberstleutnant Jurk für seinen langjährigen

Einsatz und die vertrauensvolle

Zusammenarbeit. Zugleich wünscht er

Oberstleutnant Seeber für seine neue

Aufgabe gutes Gelingen: „Das Kreisverbindungskommando

ist für unseren

Katastrophenschutz ein verlässlicher

Partner. Gerade in besonderen Lagen ist

es wichtig, dass zivile und militärische

Strukturen eingespielt zusammenarbeiten.

Dafür braucht es Menschen mit

Erfahrung, Sachverstand und einem

klaren Blick auf das Machbare.“

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„Das letzte Kleinod“ präsentierte das Stück „Hüttenwerk“

Von Ferropolis nach Bitterfeld: Eisenbahntheater musste ausweichen

(Bitterfeld/HäBo/db). Geplant war

eigentlich, dem Eisenbahntheater zum

wiederholten Male in Ferropolis die

Bühne für ihr Stück „Hüttenwerk“, ein

Theaterstück über die Stahlindustrie,

zu geben. Leider kam es anders als

geplant und der Zug ging zusammen

mit den dazugehörigen Künstlern im

Bitterfelder Chemiepark vor Anker.

Nun fehlten natürlich noch die Gäste.

Die wurden kurzerhand von Ferropolis

mit einem Shuttlebus zum Auftrittsort

gebracht oder reisten selbst an. Und so

Sophia Hahn spielte eine Arbeiterin im

Labor.

Foto: (HäBo) Bebber

konnte sich doch noch der Theatervorhang

heben und wie geplant das Stück

zur Aufführung bringen.

Auf und in den Waggons gab das Eisenbahntheater

„Hüttenwerk“ einen

Einblick in die damalige Vorzeigeindustrie

der DDR und die dabei

bestehenden Verbindungen in den

Westen. Die Geschichten wurden

durch Schauspieler in einer Szenerie

aus Stahl gespielt, die auf Eisenbahnwagen

zu den jeweiligen Auftrittsorten

fahren. So wurden die auf den Drehgestellflachwagen

mitgeführten Coils

(das sind Rollen von gewalztem Blech)

und Brammen (Stahlblöcke für die

Weiterverarbeitung zu Blechen) mit

Licht und Schauspiel in Szene gesetzt.

Das dokumentarische Theaterprojekt

erzählt von der Entwicklung der

Stahlindustrie in Ost und West. Im

Mittelpunkt des Stückes stehen dabei

Menschen, die in der Stahlindustrie

gearbeitet haben. Hierfür wurden einige

Interviews in Salzgitter, weitere in

Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder)

geführt. Die Vorstellung basiert auf

Das Theater auf Rädern musste in den Chemiepark Bitterfeld umziehen.

Foto: Juliane Lenssen

diesen Erzählungen und schildert so die

damaligen Verhältnisse und Begebenheiten.

Das Erz kam per Eisenbahn aus

der kasachischen Steppe, die Kohle aus

Polen. Auf den Kränen, den Lokomotiven

und sogar am Hochofen arbeiteten

oft Frauen, die für die Stahlindustrie

der DDR unentbehrlich waren. Von

Eisenhüttenstadt ging der Stahl dann

in die Fabriken und Häfen des Westens,

um gegen Devisen verkauft zu werden.

Seit Mai 2026 ist der ozonblaue Zug

nun schon unterwegs. Auch ist schon

ein neues Stück in Vorbereitung. Um

was es dann geht, das wollte und durfte

Juliane Lenssen vom Theater „Das

letzte Kleinod“ noch nicht verraten.

Versprochen hat sie aber, alles zu versuchen,

um mit dem Theaterzug noch

einmal nach Ferropolis zu kommen.


26 VOM SPORTGESCHEHEN

Der Hänicher Bote präsentiert

Fußball-LOTTO-Landesliga

VfB GRÄFENHAINICHEN – TSV Leuna

Samstag, 20. Juni • 15.00 Uhr • Sportforum Gräfenhainichen

Sportspektakel in Radis

Neues Konzept schien zu fruchten

(Radis/HäBo/db). Die Rechnung

scheint aufgegangen zu sein und die

TuS 1947 Radis alles richtig gemacht

zu haben, denn nach ersten Einschätzungen

des 2. Vorsitzenden Stephan

Blechschmidt „war es überraschend

gut“. Natürlich werde sich das zuständige

Organisationsteam noch

zu einer tiefgründigen Auswertung

treffen. „Ich kann mir vorstellen, dass

es im nächsten Jahr eine Fortsetzung

geben könnte“, zog Blechschmidt

ein persönliches Fazit. Auf die Zahl

der Gäste angesprochen sagte er mit

einem Schmunzeln: „Mehr können

immer sein“.

Gelungen fand er die Idee mit dem

Parkcafé. Etwas abgeschirmt vom

großen Trubel konnten hier Kaffee

und Kuchen genossen werden, ohne

die Gefahr, vielleicht einen verirr-

Handball: BSG Aktivist Gräfenhainichen

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Sportlich

hat die Frauenmannschaft der

BSG Aktivist Gräfenhainichen die

Spielzeit zwar auf einem Nichtabstiegsplatz

beendet, aber letzten Endes

reichte der zehnte Platz dann doch

nicht zum Verbleib in der Oberliga

Sachsen-Anhalt. Deshalb müssen die

Aktivist-Frauen zusammen mit dem

SV Friesen Frankleben und dem TSV

Wefensleben den Weg in die untergeordneten

Spielklassen antreten.

Dagegen konnte der Verein recht

frühzeitig einen neuen Trainer verpflichten.

Was viele schon länger

vermutet haben, ist nun tatsächlich

eingetreten, denn Cristian Telehuz ist

jetzt auch offiziell Trainer der Frauenmannschaft.

Mit ihm gewinne die

BSG einen engagierten und leidenschaftlichen

Handballfachmann. „Für

unsere Frauenmannschaft bedeutet

diese Verpflichtung einen echten

Gewinn. Wir verbinden damit die

Hoffnung auf neue Impulse, sportliche

Weiterentwicklung und eine

starke gemeinsame Zukunft auf und

neben dem Spielfeld“, begründet die

Hänicher Bote

FUSSBALL-LANDESKLASSE 4 MÄNNER

Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.

1. SV Eintracht Elster 27 106:20 71

2. 1. FC Bitterfeld-Wolfen II 27 66:39 61

3. SV Allemannia 08 Jessen 27 70:34 57

4. SV Germania 08 Roßlau 28 83:48 46

5. Dessauer SV 97 I 27 68:56 43

6. TuS Kochstedt 27 47:42 37

7. SV GOLPA 27 60:59 37

8. SV 1922 Pouch-Rösa 27 43:42 37

9. SV Friedersdorf 27 49:50 37

10. SG Empor Waldersee 27 45:52 36

11. SV Blau-Rot Coswig 27 55:63 31

12. FC Victoria Wittenberg 27 43:68 29

13. SG 1919 Trebitz 27 38:88 22

14. SV Seegrehna 27 37:85 18

15. FC Stahl Aken 27 32:96 10

Es war schon interessant, welche Techniken zur Anwendung kamen.

Foto: (HäBo) Bebber

Bote

17. Juni 2026

FUSSBALL-LANDESLIGA SÜD MÄNNER

Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.

1. SG 1948 Reppichau 29 81:39 63

2. CfC Germania 03 29 69:29 59

3. VfB Gräfenhainichen 29 78:40 56

4. TSV Leuna 29 72:36 54

5. SV Blau-Weiß 1921 Farnstädt 29 69:49 50

6. FSV Bennstedt 29 63:35 49

7. Turbine Halle 29 52:46 49

8. 1. FC Zeitz 29 43:44 45

9. SV Edelweiß Arnstedt 29 73:71 38

10. SV Rot-Weiß Kemberg 29 42:57 37

11. FC Grün-Weiß Piesteritz 29 60:49 34

12. SG Blau-Weiß 1921 Brachstedt 29 54:78 34

13. SC Naumburg 29 52:68 33

14. TSV Rot-Weiß Zerbst 28 67:92 32

15. TSV Blau-Weiß Brehna 29 34:103 20

16. LSG Lieskau 28 29:102 9

Direkter Wiederaufstieg als Ziel: Telehuz künftig in Doppelfunktion

Vereinsvorsitzende Sandy Böttcher

die Verpflichtung und fügt hinzu:

„Cristian bringt genau die Mischung

aus Erfahrung, Motivation und Teamgeist

mit, die wir uns für die nächste

Entwicklungsstufe wünschen“.

Nach seiner aktiven Karriere als Spieler

sammelte Cristian in den letzten

Jahren an der Seitenlinie schon einige

Erfahrungen. So war er vor seinem

Wechsel zur TuS 1947 Radis Trainer

bei den Frauen des HC Burgenland

in der Regionalliga. Trotz seines

Engagements bei „Aktivist“ wird

er aber auch weiter Trainer bei TuS

Radis sein. „Ich freue mich auf die

neue Aufgabe bei der BSG Aktivist.

Ich sehe viel Potenzial in der Mannschaft

und im Verein und kann es

kaum erwarten, zusammen mit den

Spielerinnen loszulegen“, sagte Telehuz

nach seiner Verpflichtung, die

dann doch nicht ganz unverhofft kam.

„Cristian hatte Hans-Joachim Kramer

in den letzten Wochen bereits beim

Training und im Spielbetrieb unterstützt

und konnte so die Mannschaft

schon kennenlernen“, war aus vom

BSG-Vorstand zu erfahren, der sich

dann noch „ausdrücklich beim Vorstand

von TuS 1947 Radis bedankte,

da diese vorab der Verpflichtung

zugestimmt hatten.“ Um Cristian

im Training und im Spielbetrieb zu

unterstützen, konnten mit Stephanie

Blechschmidt und Marta Mattuschka

zwei altbekannte Gesichter als

Cristian Telehuz ist neuer Trainer bei

der BSG. Foto: (HäBo) Bebber

ten Ball abzubekommen. Auch die

Spiele der Minis sowie die anderen

sportlichen Aktivitäten bei der ersten

„Spaß-Olympiade für jedermann“ begeisterten

Blechschmidt, war er doch

auch selbst mit aktiv. Als gelungen

bezeichnet er die Variante, dass man in

einer oft nicht vertrauten Sportart gegeneinander

antreten musste – ähnlich

der beliebten Fernsehsendung „Sing

meinen Song“.

Interessant ist aber die noch nicht vollends

beantwortete Frage, ob man mit

dem neuen Konzept wieder mehr die

Leute aus dem Ort erreichen konnte.

Die Voraussetzungen waren auf jeden

Fall geschaffen, selbst das Wetter

meinte es gut mit den Handballern.

Man darf also auf die nächste Auflage

gespannt sein.

Co-Trainerinnen gewonnen werden.

Zudem wird Marta der Mannschaft

aber auch weiterhin als Spielerin

erhalten bleiben.

Aber es wird nicht nur in der Spielklasse,

sondern auch in der Mannschaft

einige Veränderungen geben.

Nach dem Karriereende von Stephanie

werden auch Victoria Hünsche

und Emma Gröger den Verein mit

bisher unbekanntem Ziel verlassen.

Auch Hans-Joachim Kramer steht

als Frauen- und Nachwuchstrainer

nicht mehr zur Verfügung, da dieser

den Verein verlassen hat. Mit ihm

geht nicht nur ein Gründungsmitglied,

sondern quasi auch einer der

Baumeister des Vereins. Sicher ein

herber Verlust für den Verein, welcher

zurzeit noch mit der Suche nach

der einen oder anderen Verstärkung

beschäftigt ist.

Mit dieser Mannschaft soll dann auch

möglichst der Wiederaufstieg in die

Oberliga geschafft werden. Ziel ist

hier die langfristige Etablierung. Der

Auftakt für die Saison 2026/27 ist

laut Verein Anfang August angesetzt.


17. Juni 2026

Hänicher Bote

Bote

Kegeln: Landesmeister vom SV Turbine Zschornewitz

(Zschornewitz/HäBo/db). Bei einem

Spiel der Frauen auf der Kegelbahn

in Zschornewitz ist es passiert, denn

da haben Leycie und ihre Schwester

Leonie Theer (12) die Liebe zum Kegelsport

entdeckt. Das war vor zwei

Jahren und jetzt ist die neunjährige

Leycie in der Altersklasse U10 sogar

schon zweifache Landesmeisterin.

Den ers ten Titel holte sie sich im Vorjahr

bei den Meisterschaften in Schönebeck,

während sie sich das zweite

Edelmetall in diesem Jahr in Schkopau

mit 269 Holz sichern konnte.

Aber auch ihre Schwester kann schon

Erfolge vorweisen. Da verwundert es

nicht, dass die Landestrainer die Geschwister

in den Landeskader berufen

haben. Das hat natürlich auch für die

AUS DER REGION

Zwei Schwestern mischen Szene auf und empfehlen sich für Höheres

Leycie (l.) und Leonie Theer von Turbine

Zschornewitz gehören in ihrrer

Altersklasse auch zum Landeskader

Sachsen-Anhalts.

Foto: (HäBo) Bebber

Schkönas „Teufelsstein-Strolche“

Kindertags-Party war voller Erfolg

Die Schkönaer „Teufelsstein-Strolche“ erhielten neue T-Shirts mit Vereinslogo.

Foto: (HäBo) Bebber

(Schköna/HäBo/db). Zum ersten Mal

hatten die „Teufelsstein-Strolche“,

das ist die Ortsgruppe Schköna vom

Verein Dübener Heide, zusammen mit

der neugegründeten Ortsgruppe Hohenlubast

am 1. Juni auf den Schulhof

der ehemaligen Heideschule Schköna

zur Kindertags-Party für Alt und Jung

unter dem Motto „Gemeinsam Lachen,

genießen und schöne Stunden erleben“

eingeladen.

Gern gesehene Gäste kamen auch

wieder wie schon öfters aus Gröbern

vom „Humanas Wohnpark“. Sie ließen

sich wie auch die anderen Gäste bei

schönstem Sonnenwetter erst einmal

den leckeren selbstgebackenen

Kuchen bei einem Tässchen Kaffee

schmecken. Danach ging es dann

an die herzhaftere Kost vom Grill.

Auf die jungen Gäste warteten neben

interessanten Wettspielen auch ein

voller Basteltisch, an dem auch gemalt

werden konnte. Wer dagegen mehr

die Bewegung bevorzugte, nutzte die

große Hüpfburg zum Herumtoben.

Natürlich gibt es am Kindertag das

ungeschriebene Gesetz, dass es für

die Kinder Geschenke gibt. Daran

hielten sich natürlich die Großen und

so bekam jeder von den „Teufelsstein-

Strolchen“ ein neues T-Shirt mit

Vereinslogo zusammen mit einem

Basecap. Umso länger die Party dauerte,

desto mehr füllte sich auch der

Schulhof, sodass von einem vollen

Erfolg gesprochen werden kann.

Kaum ist die Party zu Ende gewesen,

steht auch schon das nächste Erlebnis

an: Diesmal steht am 18. Juli die

Challenge „Jugend wandert“ auf dem

Programm. Von Hohenlubast aus

geht es durch die Dübener Heide bis

zum „Bauerhaus“. Dabei stehen sich

die „Strolche“ und die Erwachsenen

diesmal als Kontrahenten gegenüber

und müssen unterwegs zahlreiche Aufgaben

bestehen. Man darf gespannt

sein, wer aus diesem Wettstreit wohl

als Sieger hervorgeht.

Kegler des SV Turbine Zschornewitz

Vorteile, denn zum Beispiel in Sachen

Trainingsmethodik könne man sich

dabei viel Neues abschauen, verrät

Kegel-Urgestein Peter Fiedler.

Momentan trainieren bei den Zschornewitzer

Keglern 19 Kinder und

Jugendliche, was für eine gute Nachwuchsarbeit

spricht. Immer freitags

ab 19 Uhr trainieren die Schwestern

Leycie, deren großes Ziel es ist, zu

den Deutschen Meisterschaften zu

fahren, und Leonie zusammen mit

dem Turbine-Nachwuchs. Zusätzlich

zum Training auf der Kegelbahn haben

die Schwestern eine der heutigen

Zeit angepasste Trainingsmöglichkeit

für sich entdeckt. Zu Hause sehen

sie sich auf YouTube die aktuellsten

Sommerkonzert in der Dorfkirche Tornau

Chor lud zum Mitsingen ein

(Tornau/HäBo/db). Der Chor ist

mittlerweile ein zentraler Bestandteil

des kulturellen Lebens im Heidedorf

Tornau und lud Ende Mai nicht nur die

Bürger des Ortes nun schon zum zweiten

Mal zum „Sommer(mit-)singen“ in

die Kirche ein. Geboren ist die Idee zu

dieser Veranstaltung beim jährlichen

weihnachtlichen Singen am 4. Advent.

Wie richtig man mit dieser Idee lag,

zeigte das zahlreiche Interesse. Sogar

Gräfenhainichens Bürgermeister Enrico

Schilling ließ es sich nicht nehmen,

in seinem Heimatort die Veranstaltung

mit seiner Stimme zu unterstützen.

Begrüßt wurde die sangesfreudige

Gemeinschaft von Pfarrer Andreas

Ohle als Gastgeber und Kathrin Berg

als Leiterin der elfköpfigen Chorgemeinschaft.

Berg begrüßte alle zu dem

kleinen Sommerkonzert und munterte

alle auf, mitzumachen, denn „es ist kein

reines Zuhöhrkonzert, jeder Einzelne

ist eingeladen. Egal ob er oder sie nur

mitsummt oder kräftig einstimmt.“

Nach den begrüßenden Worten ging es

dann auch schon los mit dem auf der Gitarre

begleiteten Chorlied. Dem folgten

danach nicht nur „Viva la musica“, also

27

Trainingsvideos an und versuchen

dann das so Gelernte bei der nächsten

Übungseinheit direkt auf der Kegelbahn

beim üben anzuwenden.

Natürlich läuft auch bei den Geschwistern

nicht alles rund. Allein

was die Wettkämpfe anbetrifft, gerät

vor allem Leonie immer wieder in

eine Art Gewissenskonflikt, denn

ausgerechnet an den Samstagen, wo

die Spiele im Kegeln angesetzt sind,

wird meist auch der Dienst, also die

Ausbildung, bei der Jugendfeuerwehr

durchgeführt. Besser haben es da in

dieser Hinsicht ihre kleine Schwester

Leycie und Mama Jana sowie Papa

Marcel, denn auch sie gehören der

Freiwilligen Feuerwehr von Zschornewitz

an.

ein Hoch auf die Musik, sondern auch

fünf aneinander aus je drei Liedern

bestehenden Musikblöcke quer durch

die verschiedensten musikalischen

Epochen. Dabei waren zahlreiche Klassiker,

wie „Sah ein Knab ein Röslein

steh‘n“ oder „Horch, was kommt von

draußen rein“ bis hin zu „Geh aus, mein

Herz, und suche Freud“. Selbst „Du hast

den Farbfilm vergessen“ und „Über

sieben Brücken“, also Hits aus der Zeit

des DDR-Pop, fanden Eingang in das

aus insgesamt 17 Titeln bestehenden

Programms.

Den Abschluss bildeten das nach wie

vor mehr als aktuelle Lied „Sag mir,

wo die Blumen sind“ und die Hymne

Europas, die „Ode an die Freude“.

Aufgelockert wurden die einzelnen

Blöcke durch von Pfarrer Ohle vorgetragene

Anekdoten, während die Chorleiterin

Berg zwischendurch immer

wieder Wissenswertes zu jedem Lied

einfließen ließ. Begleitet wurde der

Nachmittag auf der Orgel von Christian

Schmidt. Zum Ende des gut eine Stunde

dauernden Nachmittags lud Pfarrer

Ohle alle Teilnehmer zu einem kleinen

Picknick gegenüber der Kirche ein.

Beim zweiten Sommersingen in Tornau war die Kirche gut gefüllt.

Foto: (HäBo) Bebber


28 ZU GUTER LETZT

Hänicher Bote

Bote

17. Juni 2026

Ausführung

sämtlicher

Dachdeckerarbeiten

Dachdeckermeisterbetrieb

20

Jahre

in der Region

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Haus- und Hoffest in der Grünen Gasse

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Es geht

weiter Schlag auf Schlag beim Gräfenhainicher

Carneval Club (GCC),

denn der nächste Höhepunkt kündigt

sich für den 4. Juli an.

Nein, es ist nicht das

erste Achtelfinale bei

der Fußball-Weltmeisterschaft,

sondern das

alljährliche und immer

wieder beliebte

Haus- und Hoffest in

der Grünen Gasse 2.

Pünktlich 18.30 Uhr öffnen

sich nicht nur die Tore,

sondern es startet zeitgleich

die bis 19.30 dauernde Happy

Hour. „Back2Back“ mit den DJs René

K. und Andreas werden versuchen, die

Gäste auf die Tanzflächen zu locken.

Die Verantwortung für das leibliche

Wohl liegt natürlich wieder bei GCC.

Mit großer Vorfreude werden sicherlich

alle Gäste auf die berühmt-berüchtigten

„Spiele der Erwachsenen“ warten.

Diesmal gibt es unter anderem ein Bingo

der besonderen Art. Der GCC hat

sich dabei auch für das „Disco Bingo“

entschieden, wobei es darum geht, den

angespielten Titel zu erkennen. Der

interne Probelauf war gespickt

mit Mitsingen und

jeder Menge Spaß, weil

die Musik super vertraut

klang, aber der korrekte

Titel einem nicht einfiel

und natürlich dem

Kampfgeist, um schnell

ein Bingo zu erreichen.

Kenner des Haus- und

Hoffests wissen, dass auf

die Gewinner immer tolle

Preise warten. In diesem Jahr

wird es auch wieder eine Tombola

geben. Dabei gewinnt jedes Los und so

mancher wird mit einem überraschend

tollen Exponat nach Hause gehen. Nun

heißt es nur noch auf gutes Wetter

hoffen und sich zusammen auf einen

tollen gemeinsamen Abend freuen.

Wer zeitig kommt, hat auch genügend

Zeit zum Tanzen und Feiern.

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