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7-2026

Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik

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Juli 7/2026 Jg. 30

Unverzichtbar für automatisierte

Produktionsprozesse

CONEC, S. 6

EINKAUFSFÜHRER

INDUSTRIELLE

KOMMUNIKATION

ab Seite 41


Revolutionizing

Communication!

Industrielle Kommunikation

und Interfaces

Mehr Informationen unter

pepperl-fuchs.com/pr-industrialcommunication-and-interfaces


Editorial

Christian Groß

Managing Director Marketing & Sales

in.hub GmbH

www.inhub.de

Das industrielle Nervensystem steht unter Druck

Wir sprechen in der Industrie viel über künstliche Intelligenz, Smart Factory, Datenräume, digitale

Zwillinge und autonome Produktion. Das ist auch richtig. Aber manchmal wirkt es, als würden wir

über das Gehirn der Fabrik sprechen, ohne uns ausreichend um das Nervensystem zu kümmern.

Denn bevor Daten analysiert, visualisiert oder von KI-Systemen genutzt werden können, müssen

sie erstmal zuverlässig fließen. Von der Maschine zum System. Vom Sensor zur Auswertung.

Vom Shopfloor in die Bereiche, in denen Entscheidungen getroffen werden. Genau deshalb

ist Netzwerkkommunikation längst kein technisches Randthema mehr. Sie ist das industrielle

Nervensystem der digitalen Produktion.

Wie beim menschlichen Körper fällt dieses Nervensystem oft erst dann auf, wenn Signale nicht

mehr richtig ankommen. In der Industrie ist es ähnlich: Solange Kommunikation funktioniert,

spricht kaum jemand darüber. Wenn sie nicht funktioniert, geraten Projekte plötzlich ins Stocken.

Der internationale Vergleich macht den Punkt deutlicher. China skaliert industrielle Digitalisierung

mit hoher Geschwindigkeit. Die USA treiben KI, Plattformen und datengetriebene Geschäftsmodelle

konsequent voran. Deutschland hat starke Maschinen, starke Automatisierung und viel

Prozesswissen. Doch genau zwischen Maschine und digitalem Mehrwert entsteht häufig die

Lücke: bei Netzwerkinfrastruktur, Verantwortlichkeiten und industrietauglicher Datenverfügbarkeit.

Das ist unbequem, aber wichtig. Viele Unternehmen haben Maschinen modernisiert, Sensorik

ergänzt und Softwareprojekte gestartet. Gleichzeitig war industrielle Netzwerktechnik oft kein

strategischer Schwerpunkt. LAN, WLAN, gemanagte Switches, Segmentierung, sichere Zugriffe,

Protokolle und OT/IT-Übergänge wurden häufig projektweise gelöst. Das funktioniert im Einzelfall.

Es wird aber zum Problem, wenn Digitalisierung nicht nur an einer Maschine funktionieren soll,

sondern in der Fläche.

Eine vernetzte Produktion braucht stabile, nachvollziehbare und sichere Kommunikationswege.

Maschinen müssen mit übergeordneten Systemen sprechen können. Produktionsdaten müssen

dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in der Instandhaltung, im Energiemanagement, in der

Qualitätssicherung oder in der Unternehmens-IT. Und in Zukunft vielleicht auch in KI-Anwendungen,

digitalen Services oder industriellen Datenräumen.

Genau dort scheitert es nicht selten an einfachen Fragen: Wer ist zuständig? Welches Netzwerk

darf verwendet werden? Wie sicher ist der Zugriff? Welche Daten verlassen die Anlage und wohin?

Es geht nicht darum, jede Produktion in ein IT-Labor zu verwandeln. Im Gegenteil. Industrielle

Kommunikation muss robust, verständlich und praxistauglich bleiben. Produktionsnetzwerke

haben andere Anforderungen als Büronetzwerke. Verfügbarkeit, Wartbarkeit und Cybersicherheit

müssen gemeinsam gedacht werden. OT und IT dürfen dabei nicht gegeneinander arbeiten,

sondern müssen eine gemeinsame Sprache finden.

Vielleicht müssen wir deshalb ehrlicher werden: Digitalisierung beginnt nicht beim Dashboard,

nicht bei der Cloud und auch nicht bei der KI. Sie beginnt dort, wo Maschinen, Sensoren,

Steuerungen und Systeme zuverlässig miteinander kommunizieren. Ohne dieses Fundament

bleiben viele ambitionierte Projekte Insellösungen. Mit einer sauberen Netzwerkstrategie dagegen

werden aus Daten echte Informationen und aus einzelnen Maschinen eine vernetzte Produktion.

Netzwerkkommunikation gehört deshalb stärker auf die Agenda. Nicht als Kostenstelle, nicht

als lästiges Detail am Ende eines Projekts, sondern als strategische Grundlage. Wer heute

in industrielle Netzwerke investiert, investiert in Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit und

Zukunftsfähigkeit.

Die digitale Produktion wird nicht an Ideen scheitern. Ideen haben wir genug. Entscheidend

wird sein, ob wir die Infrastruktur schaffen, damit diese Ideen im industriellen Alltag funktionieren.

Deutschland bringt dafür vieles mit: starke Maschinenbauer, erfahrene Automatisierer und ein

tiefes Verständnis für industrielle Prozesse. Wenn wir Netzwerkkommunikation genauso ernst

nehmen wie Mechanik, Steuerung und Software, kann daraus ein echter Standortvorteil entstehen.

Das Nervensystem der Fabrik muss stehen, bevor die Intelligenz wirklich wirken kann.

Ihr

Christian Groß

PC & Industrie 7/2026 3


Inhalt 7/2026

Juli 7/2026 Jg. 30

3 Editorial

4 Inhalt

6 Titelstory

9 Aktuelles

10 Sicherheit

13 IPCs/SBCs/Module/Embedded

23 Komponenten

28 Stromversorgung

30 Bedienen und Visualisieren

33 Identifizieren

34 Bildverarbeitung

35 Mess- und Prüftechnik/

Qualitätssicherung

36 Software

41 Einkaufsführer

Industrielle Kommunkation

66 Kommunikation

94 Fachartikel exklusiv im ePaper

Unverzichtbar für automatisierte

Produktionsprozesse

CONEC, S. 6

EINKAUFSFÜHRER

INDUSTRIELLE

KOMMUNIKATION

ab Seite 41

Unverzichtbar

für automatisierte

Produktionsprozesse

CONEC M8/M12 Isolierkörper

und Gehäuse mit SMT/THR-

Anschlusstechnik für maximale

Flexibilität in der Geräteentwicklung. 6

Zeitschrift für Mess-, Steuer- und Regeltechnik

Herausgeber und Verlag:

beam-Verlag

Dipl.- Ing. Reinhard Birchel

Inh. Claudia Birchel

Georg-Voigt-Str. 41

35039 Marburg

info@beam-verlag.de

www.beam-verlag.de

Redaktion:

Christiane Erdmann

redaktion@beam-verlag.de

Anzeigen:

Tanja Meß

tanja.mess@beam-verlag.de

Tel.: 015568-085372

Erscheinungsweise:

monatlich

Satz und Reproduktionen:

beam-Verlag

Druck & Auslieferung:

Bonifatius GmbH, Paderborn

www.bonifatius.de

Der beam-Verlag übernimmt trotz sorgsamer

Prüfung der Texte durch die Redaktion keine

Haftung für deren inhaltliche Richtigkeit.

Alle Angaben im Einkaufsführerteil

beruhen auf Kundenangaben!Handelsund

Gebrauchsnamen, sowie Warenbezeichnungen

und dergleichen werden

in der Zeitschrift ohne Kennzeichnungen

verwendet. Dies berechtigt nicht zu der

Annahme, dass diese Namen im Sinne der

Warenzeichen- und Markenschutzgesetzgebung

als frei zu betrachten sind und von

jedermann ohne Kennzeichnung verwendet

werden dürfen.

Wie gelingt die Integration von AI-Features

und -Diensten Dritter in 6G-Netze?

Um künftige Entwicklungen nicht zu verpassen und die Innovationsführerschaft

zu sichern, gilt es schon heute, über 6G-Mobilfunknetze nachzudenken. 66

Security

einfacher

als gedacht?

Security ist ein Thema,

das den Maschinenbau

seit einiger Zeit aufwirbelt,

insbesondere mit Blick

auf das Inkrafttreten der

Maschinenverordnung

am 20.1.2027. 10

4 PC & Industrie 7/2026


Komplexe, zukunftssichere

Kommunikationslösungen schneller

integrieren

Zeit ist Geld! Das gilt umso mehr in einer schnelllebigen Welt,

in der Innovationszyklen immer kürzer werden. 68

Schnittstellenkompetenz

als Erfolgsfaktor

Die industrielle Kommunikation befindet sich

in einem Spannungsfeld zwischen Digitalisierung

und Bestandserhalt. 74

Kerntechnologien flexibler

Steuerungsarchitekturen

In der modernen Automatisierungstechnik müssen

Produktionssysteme zunehmend schnell an wechselnde

Anforderungen angepasst werden. 78

Kontaktlose Schnittstellen

für die industrielle Automatisierung

Die industrielle Automatisierung befindet sich im Umbruch.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung steigen die Anforderungen

an Flexibilität, Dynamik, Verfügbarkeit und Wartungsfreiheit. 90

SONDERTEIL

EINKAUFSFÜHRER

INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION

ab Seite 41

Pinbelegungen bei RJ45-Steckern

Die Pinbelegung von RJ45-Steckern wirft in der Praxis

immer wieder Fragen auf. 76

Produktindex. ..............................42

Produkte und Lieferanten .....................43

Wer vertritt Wen? ...........................55

Firmenverzeichnis ..........................59

PC & Industrie 7/2026 5


Titelstory

Unverzichtbar für automatisierte

Produktionsprozesse

CONEC M8/M12 Isolierkörper und Gehäuse mit SMT/THR-Anschlusstechnik

für maximale Flexibilität in der Geräteentwicklung

In einem Marktumfeld, in dem Effizienz,

Flexibilität, Geschwindigkeit und Kosteneinsparungen

zu entscheidenden Erfolgsfaktoren in

der Verbindungstechnik geworden sind, stellen

zunehmend komplexer werdende elektronische

Baugruppen neue Anforderungen an das Leiterplattendesign.

Der Trend geht eindeutig hin

zu kompakten Leiterplatten mit oberflächenmontierten

Komponenten, die sich automatisiert

bestücken lassen.

Steckverbinder übernehmen dabei eine Schlüsselrolle,

da sie eine zuverlässige elektrische und

mechanische Verbindung zwischen Baugruppen

gewährleisten. Mit fortschreitender Miniaturisierung

und zunehmender Automatisierung

haben sich insbesondere zwei Montagetechnologien

etabliert:

• SMT (Surface Mount Technology)

• THR (Through Hole Reflow)

Vorteile

Die Vorteile der SMT- und THR-Montage liegen

in der nahtlosen Integration der Anschlusstechnik

in den automatisierten Bestückungsprozess.

Dadurch lässt sich die Effizienz in der

elektronischen Gerätefertigung deutlich steigern,

während zugleich durch den Einsatz vollautomatisch

bestückbarer Anschlusselemente

nachhaltige Kostensenkungen realisiert werden

können. Beide Technologien stellen jedoch

unterschiedliche Anforderungen an Konstruktion,

Materialien sowie an die Ausführung von

Isolierkörpern und Gehäusen.

Während SMT-Lösungen besonders für Anwendungen

mit mittleren elektromechanischen Belastungen

geeignet sind, kommen THR-Anschlusssysteme

insbesondere dort zum Einsatz, wo

höhere mechanische Kräfte auf Leiterplattenkomponenten

wirken. Die THR-Technik kombiniert

dabei die Vorteile der Oberflächenmontage mit

der Reflow-Lötfähigkeit und erreicht eine Lötstabilität,

die mit der klassischen Wellenlötung

vergleichbar ist.

Alles aus einer Hand

Als Anbieter ganzheitlicher Lösungen liefert

die CONEC Elektronische Bauelemente

GmbH ein breites Portfolio an SMT- und THR-

Steckverbindern in unterschiedlichen Baugrößen

und Polzahlen, die gezielt für eine effiziente

und automatisierte Fertigung entwickelt

wurden (Bild 1). Alle SMT-/THR-Steckverbinder

von CONEC sind zweiteilig aufgebaut und

zeichnen sich durch eine konstruktive Trennung

zwischen Isolierkörper und Flanschgehäuse aus

– die Basis für maximale Flexibilität im Geräteund

Gehäusedesign.

M8 SMT/THR | Signalübertragung

Für die Signalübertragung in der Baugröße

M8x1 bietet CONEC A- und B-codierte Ausführungen

(Bild 2). Die Isolierkörper sind wahlweise

mit oder ohne Schirmblech erhältlich und

stehen in den Polzahlen 3, 4, 5 und 8 zur Verfügung.

Ergänzend dazu sind passende Gehäuse

sowohl für die Vorderwandmontage (Einbauhöhen

9 mm und 13 mm) als auch für die Hinterwandmontage

(6 mm und 10 mm) verfügbar.

M8 SMT/THR |

Datenübertragung D- und P-codiert

Neben der D-Codierung für Industrial-Ethernet-Anwendungen

bis 100 Mbit/s bietet CONEC

auch P-codierte Steckverbinder für das Ether-

CAT-P-Übertragungsprotokoll an (Bild 3). Ether-

CAT P kombiniert ultraschnelle EtherCAT-Kommunikation

mit einer integrierten 24-V-Stromversorgung.

Dabei werden auf einem Datenpaar Kommunikation

und System- bzw. Sensorversorgung

(Us) mit 24 V und bis zu 3 A übertragen,

während das zweite Datenpaar Daten und die

CONEC Elektronische Bauelemente GmbH

info@conec.de

www.conec.com

Bild 1: SMT- und THR-Steckverbindern in unterschiedlichen Baugrößen und Polzahlen

6 PC & Industrie 7/2026


Übersicht über SMT- und THR-Steckverbinder von CONEC

Bild 2: CONEC bietet für die Signalübertragung in der Baugröße M8x1 A- und B-codierte Ausführungen.

Bild 3: CONEC bietet neben der D-Codierung auch P-codierte Steckverbinder

für das EtherCAT-P-Übertragungsprotokoll an.

M12 SMT | Signalübertragung

P eripheriespannung (Up) zur Versorgung der

Aktorik führt. Diese direkte Einkopplung der

Versorgungsspannung in die 100-Mbit-Leitung

ermöglicht eine besonders kompakte und

kosteneffiziente Geräteanschaltung. D- und

P-codierte Isolierkörper sind als Kupplungsvarianten

in SMT- und THR-Ausführung erhältlich

und werden durch passende Gehäuse für

Vorder- und Hinterwandmontage in jeweils zwei

Bauhöhen ergänzt.

Für die Signalübertragung in der Baugröße

M12 stehen Isolierkörper und Gehäuse für die

Frontmontage in drei Polzahlen und vier Codierungen

zur Verfügung (Bild 4). Die Steckerversionen

verfügen über vergoldete Kontakte und

sind für mindestens 100 Steckzyklen ausgelegt.

Anwender können zwischen Einbauhöhen von

9 mm und 13 mm sowie Varianten mit oder ohne

Schirmfeder wählen.

Die Einbauflansche werden entweder lose

für die manuelle Bestückung oder auf Rolle für

automatisierte Bestückungsprozesse geliefert.

M12 SMT/THR |

Datenübertragung 10 Gbit/s

Die X-codierten M12x1-Isolierkörper von

CONEC sind für den Datentransfer bis 10 Gbit/s

ausgelegt und sowohl für die SMT-Oberflächenmontage

als auch als THR-Variante verfügbar

(Bild 5). Sie sind in verschiedenen am Markt

standardisierten Einbauhöhen erhältlich und als

Besonderheit sowohl für eine axiale als auch für

eine radiale Schirmanbindung konzipiert.

Die bestückte Leiterplatte kann in unterschiedliche

Flanschgeometrien integriert werden, wobei

das M12x1-Gewinde direkt in das Flanschgehäuse

angeformt werden kann. Die doppelte,

symmetrische Anordnung der Kontaktfedern

realisiert eine niederohmige, axiale und radiale

Schirmanbindung und erfüllt die hohen Anforderungen

an eine zuverlässige EMV-Schirmung

gemäß CAT-6A.

Sollte der verfügbare Bauraum eingeschränkt

sein, kann wahlweise auf eine der beiden Schirmanbindungsarten

verzichtet werden, ohne die

automatische Bestückbarkeit zu beeinträchtigen.

Das radiale Schirmkonzept erlaubt zudem

einen großen Toleranzausgleich beim Einbau,

bei gleichzeitig konstant niedrigen Übergangswiderständen

(Bild 6).

M12 SMT/THR L-codiert |

Powerübertragung

Neben der Übertragung von Signalen und Daten

gewinnt auch die effiziente Powerübertragung

zunehmend an Bedeutung (Bild 7).

Bild 4: Steckverbinder in der Baugröße M12

für die Signalübertragung.

Bild 5: Die X-codierten M12x1 Isolierkörper von CONEC sind für den Datentransfer bis 10 Gbit/s ausgelegt.

PC & Industrie 7/2026 7


Titelstory

Bild 6: M12 SMT/THR-Steckverbinder mit L-Codierung

Bild 7: CONEC hat sein Portfolio der L-codierten Einbaukomponenten

um axiale THR-Varianten mit Schirmblech erweitert.

Die fortschreitende Miniaturisierung in der Automatisierungstechnik

führt zu immer kompakteren

Geräten und Steuerungen auf Feldebene.

Die L-kodierten M12-Isolierkörper von CONEC

mit Schirmanschluss und O-Ring sind für die vollautomatische

Verarbeitung im THR-Reflow-Lötverfahren

ausgelegt. Dies steigert die Effizienz

in der Elektronikfertigung deutlich und reduziert

gleichzeitig die Fertigungskosten. Die Steckverbinder

werden serienmäßig mit Ansaugfolie oder

Ansaugkappe geliefert und sind optional in Tapeand-Reel-Verpackung

erhältlich. Ergänzend stehen

passende Schutzkappen zur Verfügung.

Der Schirmanschluss zwischen Isolierkörper

und Flanschgehäuse erfolgt über ein gefedertes

Schirmblech, das Toleranzen und Mikrobewegungen

zuverlässig ausgleicht. Die Kontaktierung

erfolgt sicher über zwei Kontaktzonen.

Vorteile aller CONEC SMT/THR

Steckverbinder Varianten:

• Zweiteilig (Isolierkörper und Flanschgehäuse)

• Modular im Aufbau

• Sowohl in SMT- als auch THR-Technik

lieferbar

• Sowohl für die Front- als auch für die

Hinterwandmontage geeignet

• In verschiedenen Einbauhöhen erhältlich

Schnittbild:

gelb= axiale Schirmanbindung

blau= radiale Schirmanbindung

rot= Viertelschnitt durch Flanschgehäuse

• In Bulkverpackung und als Tape and Reel

erhältlich

Standardmäßig beträgt die Schutzart im gesteckten

und verschraubten Zustand zum Flanschgehäuse

IP67, im Steckgesicht im ungesteckten

Zustand IP20.

Anwendungsbeispiele:

In der modernen Antriebstechnik, beispielsweise

in Förderbandanlagen der Logistik- und

Produktionsautomation, kommen zunehmend

dezentrale Antriebslösungen zum Einsatz, bei

denen die Antriebselektronik direkt am Motor

montiert ist (Bild 8). Um eine einfache, zuverlässige

und montagefreundliche Anbindung zu

gewährleisten, werden M12-Einbauflansche in

THR-Technik direkt auf der Steuerplatine integriert.

Dadurch lässt sich die Motorsteuerung

ohne aufwendige interne Verdrahtung direkt mit

der übergeordneten Steuerung und der Sensorik

verbinden. Das reduziert den Montageaufwand

erheblich und erhöht zugleich die Betriebssicherheit

– insbesondere in Anwendungen, die dauerhaft

Vibrationen ausgesetzt sind.

Gehäuse- und Geräteanschlüsse

Ein weiteres typisches Einsatzfeld findet sich im

Bereich Gehäuse- und Geräteanschlüsse, etwa

bei Remote-I/O-Modulen in der Fabrikautomation.

Diese dezentralen Module erfassen Signale von

Sensoren und Aktoren direkt im Feld und übertragen

sie an die zentrale Steuerung. Der Einsatz

mehrerer M12 A-kodierter THR-Einbauflansche

ermöglicht eine direkte Leiterplattenmontage

und schafft zugleich eine dichte, industriegerechte

Schnittstelle nach außen. Auf zusätzliche

interne Verkabelungen im Gehäuse kann

verzichtet werden, was nicht nur Platz spart,

sondern auch die Montage vereinfacht und die

Zuverlässigkeit im industriellen Umfeld erhöht.

Antriebe

Auch bei Drehgeberherstellern spielen integrierte

Steckverbindersysteme eine zentrale

Rolle. In Servoantrieben erfassen Encoder

direkt am Motor Drehzahl- und Positionsdaten

für die präzise Regelung von Bewegungsabläufen.

Hier kommen häufig M12-Steckverbinder in

SMT-Technik zum Einsatz, da sie eine besonders

kompakte Integration in das Gerätegehäuse

ermöglichen. Gleichzeitig gewährleisten sie eine

sichere und stabile Signalübertragung – selbst

bei starken Vibrationen oder dynamischen Belastungen

im Antriebssystem.

Sensorik

In der Sensorik, zum Beispiel bei Drucksensoren

in hydraulischen Anlagen, sind robuste

und langlebige Verbindungslösungen unerlässlich.

Die Sensoren arbeiten oft in rauen Umgebungen

mit Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen

und mechanischen Belastungen. M12-Einbauflansche

in THR-Technik bieten hier die notwendige

mechanische Stabilität und sorgen für

eine dauerhaft zuverlässige elektrische Verbindung,

selbst unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.

Fazit

Typische Anwendungen für SMT- und THR-

Steckverbindersysteme finden sich somit überall

dort, wo kompakte, robuste und direkt auf

der Leiterplatte integrierte Schnittstellen gefragt

sind – von der Antriebstechnik über dezentrale

I/O-Systeme bis hin zu Sensoriklösungen und

hochpräzisen Drehgeberanwendungen. ◄

Bild 8: M12-Steckverbindungslösungen von CONEC

werden beispielsweise in Intralogistikanlagen

mit dezentralen Antrieben eingesetzt.

© Adobestock KN Studio

8 PC & Industrie 7/2026


Aktuelles

Hohe Standards in Qualität, Umwelt

und Informationssicherheit

Janz Tec AG erhält Zertifizierung nach ISO 27001

Erfolgreiche Zertifizierung

Mit der erfolgreichen Zertifizierung zeigt die

Janz Tec AG, dass Abläufe, Standards und Prozesse

kontinuierlich weiterentwickelt sowie deren

Einhaltung und Qualität regelmäßig extern überprüft

werden. Die Zertifizierung wurde durch die

unabhängige Zertifizierungsstelle Quality Austria

Certification GmbH durchgeführt, die von

Akkreditierung Austria weltweit anerkannt ist.

„Die erfolgreiche ISO-27001-Zertifizierung

ist für uns ein wichtiger Meilenstein. Informationssicherheit,

stabile Prozesse und verantwortungsvoller

Umgang mit Daten sind heute zentrale

Anforderungen unserer Kunden und Partner.

Gleichzeitig bestätigen die Audits nach

ISO 9001 und ISO 14001 unseren Anspruch

an Qualität und nachhaltiges Handeln“, freut

sich Michael Rennerich, Vorstandsvorsitzender

der Janz Tec AG, über die Auszeichnung

durch Quality Austria.

Die Janz Tec AG, ein mittelständisches Industrieunternehmen

aus Paderborn und Spezialist

für industrielle IT- und Embedded-Computing-

Lösungen, wurde erfolgreich nach der international

anerkannten Norm ISO 27001 zertifiziert.

Im Rahmen eines Kombi-Audits wurden zudem

die bestehenden Managementsysteme nach ISO

9001 und ISO 14001 überprüft.

Das mehrstufige Auditverfahren fand vom 20.

bis 24. April 2026 vor Ort sowie ergänzend am

7. Mai 2026 remote statt. Bereits die erste Auditstufe

wurde erfolgreich bestanden. Mit der nun

erfolgten Zertifizierung nach ISO 27001 unterstreicht

das Unternehmen insbesondere sein

Engagement im Bereich Informationssicherheit

sowie den Schutz sensibler Unternehmens- und

Kundendaten.

Konsequente, systematische

Verbesserung

„Janz Tec hat mit der Integration der Managementsysteme

nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO

27001 bewiesen, dass der Betrieb Wert auf eine

konsequente, systematische Verbesserung der

Unternehmensqualität zugunsten der Prozessoptimierung,

Nutzenmaximierung sowie Erhöhung

der Zufriedenheit aller Interessengruppen

legt“, so die beiden Geschäftsführer der Quality

Austria Holding GmbH, Mag. Christoph Mondl

und Dr. Werner Paar. „Wir möchten das hohe

Qualitätsbewusstsein des Paderborner Unternehmens

besonders hervorheben und gratulieren

allen Beteiligten zur Zertifizierung.“ ◄

Janz Tec AG

www.janztec.com

PC & Industrie 7/2026 9


Sicherheit

Keine Angst vor der Maschinenverordnung

Security einfacher als gedacht?

Bild 1: Sieben Maßnahmen der IEC 62443 mit der die notwendigen Safety Level erreicht werden können. © Indu-Sol

Autoren:

Dipl.-Ing. (FH) Nora Crocoll;

Dipl.-Wirt. Ing. Alex Homburg

Redaktionsbüro Stutensee

http://www.rbsonline.de

Indu-Sol GmbH

info@indu-sol.com

www.indu-sol.com

Security ist ein Thema, das den

Maschinenbau seit einiger Zeit aufwirbelt,

insbesondere mit Blick auf

das Inkrafttreten der Maschinenverordnung

am 20.1.2027. Viele sind

verunsichert, sehen für die OT-

Netzwerkkommunikation herausfordernde

Maßnahmen auf sich

zukommen und horrende Kosten.

Beides kann sich der Maschinenbau

hierzulande nicht leisten, will

er weiter wettbewerbsfähig bleiben.

René Heidl von Indu-Sol zeigt sich

von diesem Wirbel überrascht. Er

sieht dabei nicht viel „Neues unter

der Sonne“, sondern vielmehr die

umfangreichen Erfahrungen, an die

der Maschinenbau anknüpfen kann.

Betrachte man das Thema genauer

und aus der richtigen Perspektive,

seien in vielen Fällen die Lösungen

ebenso einfach wie kostengünstig.

Ziel

von Security-Maßnahmen

Was ist das Ziel von Security-Maßnahmen,

die in der Maschinenverordnung,

dem Cyber Resilience Act

oder NIS2 gefordert werden? Viele

denken schnell an den Schutz vor

russischen Hackerangriffen oder

Ähnlichem; also an hochkompetente

Angreifer mit einer hohen Motivation,

Schaden anzurichten. Dieses

Szenario führt zu Angst und diese

eher zu einem Erstarren als zu

positivem Handeln. Ein genauerer

Blick in die Maschinenverordnung

zeigt allerdings, dass diese Angst

in der Regel unbegründet ist, weil

sie den Großteil der Maschinenbauer

nicht betrifft.

Raus

aus der Kaninchenstarre

Das Thema Security ist an sich

nichts Neues. Ähnliches hat der

Maschinenbau bereits erlebt in

Bezug auf die elektrische Sicherheit

von Maschinen oder die Safety

von Industrieanlagen. Bevor es hier

rechtliche Vorgaben gab, wurde elektrische

Sicherheit bzw. Safety bei

der Entwicklung von Maschinen und

Anlagen kaum berücksichtigt. Es kam

zu Schäden, Verletzungen oder gar

Todesfällen. Diese führten einerseits

zu Forderungen von Ausgleichszahlungen,

andererseits aber auch

zur Verbesserung der Sicherheit.

Diese wurde unter anderem von

Versicherungen vorangetrieben,

deren Interesse am Auszahlen von

Schadensersatzzahlungen naturgemäß

gering ist. Es entstand über

Richtlinien, Gesetze und Verordnungen

ein Stand der Technik, an

den sich Maschinenbauer fortan

halten mussten.

Risikobetrachtung

Eine Risikobetrachtung in Bezug

auf die elektrische Sicherheit oder

die Safety einer Maschine oder

Anlage zum Abschätzen benötigter

Schutzmaßnahmen ist für einen

Maschinenbauer heute nichts Fremdes,

ebenso wie das Einhalten von

Performance Leveln (PL a bis e)

oder Safety Integrity Leveln (SIL 1

bis 4). Sehr ähnlich verhält es sich

im Grunde ab Januar 2027 mit den

Security Leveln. Bislang führten mangelnde

Security-Maßnahmen nicht

zu rechtlichen oder finanziellen Konsequenzen

bei Maschinen bauern.

Die Ver sicherungen übernahmen die

Schadensersatzzahlungen.

Bild 2: René Heidl, Geschäftsführer

Technik & Entwicklung bei der

Indu-Sol GmbH. „Die Angst vor

der Maschinenverordnung halte

ich für überzogen. Oft sind die

notwendigen Security Level deutlich

geringer, als befürchtet.“

© Indu-Sol

10 PC & Industrie 7/2026


Sicherheit

Mit Inkrafttreten der Maschinenverordnung

tun sie das nur noch

dann, wenn der Maschinenbauer

nachweisen kann, dass er in Bezug

auf seine Security-Maßnahmen nicht

grob fahrlässig gehandelt hat. Das

schafft ein Maschinenbauer aber

leichter als gedacht.

Security Level verstehen

Auch in Bezug auf die Security

steht eine Risikobewertung am

Anfang und zwar nach der IEC

62443. Diese ermittelt ein Target

Security Level (SL-T), also das

Schutzniveau, das von dem System

mindestens gefordert ist. Ähnlich wie

beim SIL definieren auf der anderen

Seite Hersteller für ihre Komponenten

eine Security-Level-Capability

(SL-C), also welches Niveau

die Komponente in Bezug auf Security

erreichen kann. Dann schlägt

die IEC 62443 sieben Maßnahmen

vor, mit deren Hilfe die geforderten

Security-Level erreicht werden können

(Bild 1). Die Komponente allein

muss es allerdings nicht „richten“,

sondern sie ist wiederum Teil des

gesamten Systemdesigns (Achieved

Security Level – SL-A), das

ebenfalls Einfluss nehmen kann

auf die Security. Kurz gesagt:Der

geforderte Target-Security-Level

muss vom Achieved-Security-Level

abgedeckt werden. Die Komponente

spielt dabei eine wichtige,

aber nicht die einzige Rolle. René

Heidl (Bild 2) fragt: „Was ist denn

aber, wenn der geforderte Security-

Level deutlich geringer ist, als viele

denken? Das eingangs beschriebene

Szenario mit den russischen

Hackern wäre ein SL 4, die meisten

Anwendungen in der Industrie fordern

aber höchsten SL 2, manche

vielleicht auch SL 3 wie die SL-

Grafik in Bild 3 zeigt.“

SL 2 als Beispiel

Betrachten wir dazu den SL 2

anhand eines Beispiels. Hier geht

es um den „Schutz vor vorsätzlichem

Missbrauch“ mit folgendem

Angreiferprofil: Angreifer mit einfachen

Mitteln, geringen Ressourcen,

allgemeinen Fähigkeiten und

niedriger Motivation. „Welchen

Grund hätte ein Angreifer, z. B. die

Temperatur eines Kessels aufwändig

aus einem SPS-Protokoll auszulesen?“,

fragt Heidl und antwortet

gleich darauf: „Vielleicht, um die

Temperatur zu manipulieren und

Bild 3: Überblick über die Safety-Level und jeweiligen Angreiferprofile © KI-generiertes Bild - ChatGPT, 2026

damit die Produktionscharge zu zerstören?

Aber was hätte er davon?

Davon mal abgesehen, gelänge ihm

das nicht mit einfachen Mitteln. Er

müsste einen Spiegelport an einem

Switch einrichten können und sich

dann per Wire shark einhacken, um

den Datenverkehr auszulesen und

anschließend zu manipulieren. Das

macht man nicht mit allgemeinen

Fähigkeiten, geringen Ressourcen

und einfachen Mitteln. Und andersrum

gesagt: Wer über die nötigen

Mittel verfügt, hätte keinerlei Interesse

am Angriff, weil es keinen Nutzen

bringt.“ Die meisten Industrieanlagen

sind vor diesem Hintergrund

für externe Hacker schlicht uninteressant.

Anders sieht das aus, wenn

man zum Beispiel wertvolle Rezepte,

personenbezogene Daten oder dergleichen

stehlen kann. Aber dieses

Problem betrifft nur den kleinsten

Teil industrieller Anlagen.

Schlimmster

anzunehmender

SL 2-Angreifer

Ohnehin wäre das Absichern eines

Angriffs von außen Sache derjenigen,

die die Lösung für den Fernzugriff

bereitstellen, nicht der internen

Netzwerkkommunikation und

die Connectivity von „außen“ endet

heute noch in 95 % aller Fälle an

der SPS, ohne direkte Verbindung

in das Maschinennetzwerk.

Interessanter ist es daher, einen

Blick auf den schlimmsten anzunehmenden

Level-2-Angreifer zu werfen.

Der kommt nämlich nicht von

außerhalb des Unternehmens, sondern

von innen. Heidl beschreibt:

„Denken Sie an einen Mitarbeiter,

dem aus seiner Sicht zu Unrecht

gekündigt wurde und der nun sauer

ist. Ihm ist es ein Leichtes, sich über

den USB-Port seines Handys, oder

mit einem Laptop, ans Maschinennetzwerk

anzuschließen und unbewusst

(da SL 2, „allgemeine Mittel

und Fähigkeiten“) z. B. einen Windows-Wurm

einzuschleusen, welcher

den Visualisierungs-PC lahmlegt.“

Anders als in der Büro-Welt ist es

in der OT-Welt nämlich kaum möglich,

den Zugang zum Netzwerk physisch

zu unterbinden. Switches sitzen

in Schaltschränken, die sich per

Schaltschrankschlüssel einfach öffnen

lassen (Bild 4) und an den Enden

von Linien sitzen an vielen Stellen in

der Maschine/Anlage, PROFINET-

Geräte mit einem offenen Port. Heidl

ergänzt: „Anhand des Beispiels wird

deutlich, wie wenig Sinn es ergibt, in

trusted zones und untrusted zones

zu unterscheiden. Viel wichtiger ist

es, solche Eingriffe von Internen ins

Netzwerk zu erkennen und darauf

rechtzeitig zu reagieren.“

Bild 4: Anders als in der Büro-Welt ist es in der OT-Welt kaum möglich,

den Zugang zum Netzwerk physisch zu unterbinden. © Indu-Sol

PC & Industrie 7/2026 11


Sicherheit

Gefahr erkannt,

Gefahr gebannt?

Diese Erkenntnisse führen zu

einer zweiteiligen Lösung. Erstens

müssen Maschinenbauer in Bezug

auf ihre OT-Netzwerkkommunikation

glaubhaft nachweisen können, dass

sie eine Security-Risikoa nalyse

durchgeführt haben, die zur

Erkenntnis führt, dass im konkreten

Fall z. B. ein Security Level 2 benötigt

wird. „Das ist kein Hexenwerk“,

berichtet Heidl. „Dennoch unterstützen

wir unsere Kunden gern

auch beim Erstellen des Nachweises.“

Zweitens müssen dann

die notwendigen Maßnahmen

umgesetzt werden.

Im beschriebenen Fall ginge es

dabei um Lösungen, die den Angreifer

zeitnah entdecken und aufgreifen

lassen, um im besten Fall den

Schaden zu vermeiden und im

schlimmsten Fall für einen Schaden

haftbar machen zu können.

„Auch das ist leichter als gedacht“,

weiß Heidl. „Ich kann ja sehr genau

sagen, welche Geräte Teil meines

Bild 5: Der PROmesh Diagnose-Switch ist derzeit der einzige managed

OT-Switch am Markt, der eine Meldung absetzen kann, wenn eine neue

MAC-Adresse im Netzwerk auftaucht. © Indu-Sol

Netzwerks sind und welche neu

hinzukommen. Jeder Managed

Switch hat einen Überblick über

alle vergebenen MAC-Adressen

im Netzwerk. Derzeit sind unsere

Switches jedoch die einzigen am

Markt, die eine Meldung absetzen

können, wenn eine neue MAC-

Adresse im Netzwerk auftaucht.

Natürlich können wir das auch mit

unserer Software PROmanage

oder dem PROFINET-INspektor

über wachen, samt weiterer interessanter

Informationen.

In den meisten Fällen ist aber

ein PROmesh Diagnose-Switch

die ausreichende und kostengünstigste

Lösung (Bild 5). Genau

genommen ent stehen keine zusätzlichen

Kosten, weil ein Switch für

die Netzwerkkommunikation ohnehin

benötigt wird.“

Security einfach mal einfach

Die vorherrschende Angst in

Bezug auf die Maschinenricht linie ist,

dass eine Anlage durch die Umsetzung

von Security-Maßnahmen im

fünfstelligen Bereich teurer wird. Da

in einem Großteil der Maschinenbauanwendungen

aber keine personenbezogenen

Daten oder wertvolle

Informationen wie patentierte

Rezepte übertragen werden, ist das

meist nicht der Fall. Heidl resümiert:

„Es ergibt ja keinen Sinn, eine Latzhose

mit Hosenträger und Gürtel

abzusichern. Wichtig ist jedoch,

dass Maschinenbauer jetzt endlich

aus dem Knick kommen und

konkrete Lösungen entwickeln. ◄

Elektronische Sicherung mit IO-Link

Über IO-Link bietet die Sicherung

Fernreset, Diagnose und Zustandsüberwachung

von Spannung

und Strom, die Kanäle lassen

sich zu- und abschalten. Für

kostenoptimierte Anwendungen ist

auch ein Stand-alone-Betrieb mit

manuellem Reset direkt am Gerät

möglich. So lassen sich Stillstandszeiten

reduzieren und Wartungskosten

senken.

TURCK GmbH

more@turck.com

www.turck.com

Die TBIF-Serie von Turck ist eine

intelligente elektronische Sicherung

im robusten IP67-Gehäuse für die

24-VDC-Stromversorgung im Feld.

Sie schützt Lasten bis 4 A selektiv

und ermöglicht die Absicherung von

16 auf 4 A für modulare Maschinenkonzepte

ohne Schaltschrank.

Die kompakte Bauform erleichtert

die Montage in der Anlage. Die

Inbetriebnahme vereinfacht die IIoTund

Service-Plattform Turck Automation

Suite TAS. Turck bietet die

IP67-Sicherung in drei Varianten

an: mit zwei M8-Ausgängen, mit

zwei M12-Ausgängen sowie mit

jeweils zwei M8- und M12-Ausgängen.

12 PC & Industrie 7/2026


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Sichere Hardware für KI-Vision-Applikationen

Qualitätssicherung basierte schon

in vorindustrieller Zeit zuerst auf der

visuellen Prüfung der hergestellten

Produkte. Der rasenden technischen

Entwicklung zum Trotz hat sich das

bis heute nicht geändert. Neben

anderen Methoden bleibt die visuelle

Prüfung und Verifikation immer

noch die wichtigste Kontrollinstanz. In

der industriellen Fertigung muss sie

heute allerdings extrem und schnell

und dabei sicher und robust erfolgen.

Hinzu kommt noch die Steuerung

der Produktion selbst.

Hardware für

industrielle Anforderungen

Da ist Hardware gefragt, die industriellen

Anforderungen entspricht,

robust im Design, sicher in der

Anwendung mit hochauflösenden

Video-Kameras, schnell und dennoch

kompakt für In-Line-Applikationen

oder mobile Einsätze.

Acceed GmbH

www.acceed.com

Mit dem NRU-161V-AWP reagiert

der deutsche Distributor Acceed auf

diese Anforderungen und hat mehrere

Modelle der Baureihe in sein Programm

aufgenommen. Ausgestattet

mit einem Jetson Orin NX oder einem

Orin Nano-SoM von Nvidia sind die

kosteneffizienten Systeme auf KI-

Anwendungen in extremen Umgebungen

zugeschnitten. Sie sind kompakt,

von geringer Profilhöhe, arbeiten

lüfterlos bei -25 bis +70 °C und sind

wasser- und staubdicht gemäß IP66.

Affordability, Waterproof,

Protection

Laut Hersteller steht das Akronym

AWP beim NRU-161V-AWP

und anderen Modellen der Baureihe

für Affordability, Waterproof,

Protection, also kostengünstig,

wasserdicht, geschützt. Die Baureihe

besteht aus mehreren Modellen

wasser- und staubgeschützter

Edge-AI-Computer mit integrierter

GPU-Beschleunigung und einer

bemerkenswerten Fähigkeit: Bis

zu sechs Gigabit-Ethernet-Kameras

mit PoE-Versorgung lassen sich

direkt anbinden und deren Datenströme

lokal per Nvidia-GPU verarbeiten,

vollständig ohne Cloud-

Architekturen und deren bekannte

Bandbreiten- und Latenzprobleme.

Grafikprozessor

Der Grafikprozessor (Jetson Orin

NX oder Orin Nano-SoM von Nvidia)

bietet bis zu 100 Sparse-TOPS

(INT8) an KI-Inferenzleistung und

eine Videokodierungskapazität

von gleichzeitig bis zu achtzehn

1080P-Videostreams. In industriellen

Anwendungen können so mehrere

hochauflösende Kamera-Streams

parallel analysiert werden, etwa

für Objekterkennung, Klassifikation,

Defektanalyse oder auch Verkehrsflussanalyse

und Fahrzeug-Assistenzsysteme.

Auch 3D-Kameras

für Tiefenerfassung, Bewegungsanalyse

oder Echtzeit-3D-Modellierung

werden durch vorkonfigurierte

Treiber unterstützt.

Das System akzeptiert Versorgungsspannungen

im weiten Bereich von 8

bis 35 Volt und ist damit auch für Bordnetze

in Fahrzeugen geeignet. Die

Zündsignalsteuerung (Ignition Control)

erlaubt ein definiertes Hoch- und

Herunterfahren in mobilen Szenarien.

Lüfterloser Betrieb

Thermisch ist das Gerät auf lüfterlosen

Betrieb bei Umgebungstemperaturen

zwischen -25 und +70 °C

ausgelegt (im 20-W-TDP-Betrieb

keine Drosselung bei 70 °C). Das

schützende, robuste Aluminiumgehäuse

dient gleichzeitig der effizienten

Wärmeableitung und ermöglicht

den Einsatz im Außenbereich

ebenso wie in Produktionshallen

und geschlossenen Anlagen.

Fazit

SBC - Modul Familie

pLILLY-H618

10,1”

pLILLY-M91/93

7”

5”

Zusammengefasst stellt der

NRU-161V-AWP eine konsequente

Weiterentwicklung klassischer

Edge-AI-Systeme dar: robuste

IP66-Ausführung, integrierte Hochleistungs-GPU

in einem lüfterlosen

Chassis und direkte Versorgung von

sechs GigE-Kameras. Für Integratoren

und OEMs, die KI-Bildverarbeitung

unter harten Feldbedingungen

realisieren müssen, ist

das nicht nur technisch, sondern

auch wirtschaftlich eine schlüssige

Option. ◄

SoM

Kundenspezifischer

Einsatz

LVDS oder

RGB

pLILLY-M91/93

LVDS oder RGB

4K Monitor

pLILLY-H618

WWW.INCOstartec.com

PC & Industrie 7/2026 13


IPCs/SBCs/Module/Embedded

High-End-3U-VPX-Board

für anspruchsvolle Anwendungen

CPU-, GPU- und dedizierte NPU-Ressourcen auf einem einzigen Board für anspruchsvolle

KI-gestützte Verteidigungs- und Luft- und Raumfahrtanwendungen

Kontron AG

www.kontron.com

Kontron, ein weltweit führender

Anbieter von IoT/Embedded-Computer-Technologie

(ECT), kündigt

heute das neue Kontron VX30101

an. Dieses 3U-VPX-High-End-Computing-Board

der nächsten Generation

wurde für KI-gestütztes Mission-

Computing, Sensorfusion, Embedded-Server-Anwendungen

sowie taktische

Edge-Szenarien entwickelt.

Das robuste, SWaP-C-optimierte

VX30101 bietet heterogenes Hochleistungsrechnen,

integrierte KI-

Beschleunigung und eine hochperformante

Netzwerkanbindung.

Es gehört zu den ersten 3U-VPX-

Boards, die die neue Intel Core

Ultra Series 3 Plattform integrieren.

Gelungene Kombination

Die Kombination aus hybrider

CPU-Architektur, NPU und Intel

Xe-Grafik sowie 100-Gb-Ethernet-

Fabrics, PCI-Express-Konnektivität

und Low-Latency-Speicher ermöglicht

es Systementwicklern, Workloads

zu konsolidieren, die bislang

auf mehrere Boards verteilt waren.

Das SOSA-konforme Single-Slot-

3U-VPX-Design bietet zudem einen

einfachen Migrationspfad für bestehende

VPX-Compute-Blades.

Herausragende Leistung

„Unser hochgradig interoperables

VX30101-Board liefert herausragende

Leistung für High-Performance-Embedded-Computing-Architekturen

(HPEC) der nächsten Generation“,

erklärt Christophe Ferrande,

Produktmanager bei Kontron. „Es

bietet deterministische und sichere

Edge-Computing-Fähigkeiten für missionskritische

Systeme, beschleunigt

die Implementierung KI-gestützter

Anwendungen in der Verteidigungs-

und Luft- und Raumfahrt und vereinfacht

die Migration von bestehenden

VPX-Compute-Blades hin zu modernen,

KI-fähigen Architekturen – bei

reduziertem Integrationsrisiko, geringeren

Lebenszykluskosten und langfristiger

Produktverfügbarkeit.“

Das VX30101 ist in luftgekühlten

und konduktionsgekühlten Varianten

erhältlich und für erweiterte Betriebstemperaturen

von -40 °C bis

+85 °C ausgelegt. Neben hohem

Ethernet-Datendurchsatz für die Verarbeitung

großer Mengen an Sensor-

und Missionsdaten wird optional

eine TSN-Netzwerkbeschleunigung

für Anwendungen verfügbar

sein, die einen deterministischen

Ethernet-Transport erfordern.

Lange Verfügbarkeit

Das Kontron VX30101 ist für langfristige

Einsatzprogramme konzipiert

und mit einer geplanten Verfügbarkeit

von mindestens zehn

Jahren ausgelegt. Ein dediziertes

Langzeit-Servicepaket ist über das

End-of-Life hinaus verfügbar, zudem

kann eine Garantieverlängerung

von bis zu fünf Jahren angeboten

werden. ◄

KI-Power für anspruchsvolle Embedded-Anwendungen

Mit dem IB966 erweitert Fortec

Integrated das Portfolio um einen

kompakten 3,5-Zoll-Single-Board-

Computer mit Intel Core Ultra 300H

Prozessoren und integrierter NPU.

Er ermöglicht KI-Inferenz direkt am

Edge und bietet Anwendern geringere

Latenzzeiten, höhere Datensicherheit

und reduzierte Netzwerklast

– ein klarer Vorteil in sicherheitskritischen

und bandbreitenlimitierten

Einsatzbereichen.

Die Kombination aus CPU-, Grafikund

KI-Leistung (bis zu 180 TOPS)

beschleunigt Bildverarbeitung und

Datenanalyse und entlastet zentrale

Infrastrukturen.

Ein industrie taug liches Design,

die schnelle NVMe-Anbindung

und 2,5-Gigabit-Ethernet sorgen

für einen zuverlässigen Betrieb

im Maschinenbau und in der Automatisierung.

Flexible I/Os sowie

die Ansteuerung von bis zu vier

Displays sind optimal für Anwendungen

in der Messtechnik und

im Smart Retail. Fortec begleitet

Projekte umfassend und reduziert

so sowohl Entwicklungsrisiken als

auch Time-to-Market.

FORTEC Integrated GmbH

info@fortec-integrated.de

www.fortec-integrated.de/

14 PC & Industrie 7/2026


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Kompakter SBC auf Basis

von NXPs i.MX 93 Applikationsprozessor

Als Platinum Partner von NXP Semiconductors bringt das Unternehmen

mit dem MBa93xxLA-MINI frischen Wind in die Größenklasse 100 mm x 100 mm.

Der Technologiedienstleister TQ,

einer der führenden Embedded-Computing-Spezialisten,

erweitert sein

Angebot an Single Board Computern

(SBC) mit dem MBa93xxLA-MINI.

Er basiert auf NXPs i.MX 93 Applikationsprozessor

und eignet sich für

Edge-Anwendungen mit Bedarf an

KI-Beschleunigung.

Das neueste Mitglied des kompakten

Formfaktors 100 mm x 100 mm

ist der SBC MBa93xxLA-MINI. Er

nutzt TQs Embedded-Modul

TQMa93xxLA, auf dem Prozessoren

der i.MX 93-Familie von NXP

zum Einsatz kommen. Damit stehen

ein oder zwei Arm Cortex-A55

Cores (1,7 GHz getaktet) zur Verfügung.

Hinzu kommt noch ein Cortex

M33 Core (250 MHz getaktet)

für Echtzeit- und Low-Power-Aufgaben.

Wahlweise sind auch Versionen

mit integrierter Arm Ethos

U-65 microNPU zur Beschleunigung

der Machine Learning Inference

erhältlich.

Speicher ergänzt

Der Prozessor ist von TQ ergänzt

um bis zu 2 GByte LPDDR4, bis

zu 256 MByte NOR-Flash, bis zu

256 GByte eMMC und optional

64 kbit EEPROM. Weitere Optionen

sind ein Secure Element SE050 /

SE051 als Root-of-Trust und ein Gyroskop-Sensor

zur Lagebestimmung.

„Mit dem MBa93xxLA-MINI wollen

wir Kunden helfen, die ein lauffähiges,

kompaktes System mit geringer Verlustleistung

und integrierten Sicherheitsfunktionen

benötigen, um ihr Produkt

schneller in Serie zu bringen“

erklärt Konrad Zöpf, Deputy Director

TQ Embedded und Product Management

Arm / Layerscape bei TQ.

Integrierte Schnittstellen

Alle relevanten in der CPU integrierten

Schnittstellen sind auf dem

MBa93xxLA-MINI als industrietaugliche

Versionen umgesetzt:

LVDS (4 Lanes), 2x MIPI CSI2 (1x 4

Lanes / 1x 2 Lanes), bis zu 2x Gbit-

Ethernet (1x TSN fähig), bis zu 2x

USB 2.0, 1x USB 2.0 Device, bis zu

2x CAN FD. Weitere Schnittstellen

sind bis zu 1x I 2 C, bis zu 1x UART,

JTAG, USB-Debug (RS232), bis zu

4x ADC, bis zu 1x SPI, bis zu 1x SAI

und ein microSD-Card-Steckplatz.

Vielseitig einsetzbar

verfügbaren Gehäuselösung und

überall, wo smarte Performance auf

engstem Raum verlangt wird. Der

geringe Stromverbrauch (typisch 2 W

bis 3 W) des SBC unterstützt dies

zusätzlich und erspart aufwändige

Kühllösungen. Es stehen sogar für

Erweiterungen wie WiFi und Mobilfunk

zwei M.2-Schnittstellen (B-Key,

E-Key) bereit. Für diese Plattform

ist auch eine Gehäuselösung erhältlich,

die den Einsatz als eigenständiges

Komplettsystem ermöglicht.

Ready to use

„Wer gleich alles fertig montiert

haben möchte, dem empfehle ich

unsere ABox-93xxLA, als kompletten

Box-PC mit sehr kompakten

Abmessungen, der auf

»

»

»

»

dem MBa93xxLA-MINI basiert“,

ergänzt Konrad Zöpf. „Wir haben

damit das Potenzial des NXP i.MX

93 voll erschlossen und können so

die Kunden an den unterschiedlichsten

Punkten in ihren Projekten

unterstützen – vom Modul, über den

SBC bis hin zum Komplettrechner.“

Als Betriebssysteme stehen Linux

und FreeRTOS zur Verfügung.

Temperaturbereich

Der Standardtemperaturbereich

ist -25 °C bis 70 °C, der erweiterte

Temperaturbereich -40 °C bis 70 °C.

Damit eignet sich MBa93xxLA-MINI

für die unterschiedlichsten Edge-

Anwendungen aus der Medizin-,

Energie- und Messtechnik sowie

der Gebäudeautomation. ◄

TQ-Group

www.tq-group.com

Durch die zahlreichen Schnittstellen

und die kleine Baugröße ist der

Einsatz in verschiedensten Applikationen

möglich – eingebettet, auf

der Hutschiene mit einer bereits

PC & Industrie 7/2026 15


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Cybersicherheitszertifizierung

nach IEC 62443-4-2

Arm-basierter RSB-3810 von Advantech und MediaTek erhält IEC 62443-4-2-Zertifizierung

zur Stärkung der industriellen Cybersicherheit

Edge-Computing-Anwendungen ab. Durch die

Integration der NeuroPilot-SDKs von MediaTek

wird die Edge-Intelligenz durch die Nutzung von

APUs innerhalb des Prozessors weiter verbessert.

Das hohe Maß an Software-Integration

des RSB-3810 reduziert den Zeit- und Ressourcenaufwand

für die Robotikentwicklung erheblich

und optimiert den Prozess für Entwickler.

Advantech, ein führender Anbieter von industriellen

Embedded-KI-Lösungen, gibt bekannt,

dass sein erster Arm-basierter industrieller Einplatinencomputer,

der RSB-3810, der auf Basis

der Genio 1200-Plattform von MediaTek betrieben

wird, offiziell die Cybersicherheitszertifizierung

nach IEC 62443-4-2 erhalten hat.

Dieser 2,5-Zoll-Pico-ITX-Einplatinencomputer

wurde entwickelt, um den Anforderungen

an „Secure-by-Design“ gerecht zu werden, da

der Cyber Resilience Act (CRA) zunehmend

an Bedeutung gewinnt. Damit ist er bestens für

sichere Industrie- und Edge-KI-Einsätze gerüstet

und ermöglicht es Systemintegratoren zudem,

die Zertifizierungskomplexität zu reduzieren und

die Markteinführungszeit zu verkürzen.

Multitasking-Leistung und verbesserte

Sicherheitsplattform für Edge-KI

Der Genio 1200-Chipsatz von MediaTek bildet

das Herzstück des RSB-3810 und verfügt über

eine leistungsstarke Octa-Core-CPU-Konfiguration.

Es umfasst 4 erstklassige Arm-Cortex-

A78- und 4× Cortex-A55-Prozessoren, die alle

in einen fortschrittlichen Chip der 6-nm-Klasse

integriert sind. Die Lösung bietet eine reaktionsschnelle

KI-Inferenzleistung von bis zu 4,8 TOPS

bei einer Leistungsaufnahme von nur 8 Watt.

Advantech

www.advantech.com/en-eu

Die integrierte 5G- und WLAN-6-Konnektivität

ermöglicht zudem eine nahtlose Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung

für Edge-Anwendungen.

Durch die intelligente Verteilung von

KI-Workloads auf die CPU und die integrierte

APU optimiert die Architektur die Gesamteffizienz

des Systems und sorgt für ein ideales Gleichgewicht

zwischen Leistung und Stromverbrauch.

Bildverarbeitungsund

Konnektivitätsfunktionen

Der RSB-3810 vereint wesentliche Bildverarbeitungs-

und Konnektivitätsfunktionen für industrielle

Edge-Anwendungen, einschließlich MIPI-

CSI- und USB-3.0-Kameraschnittstellen mit einem

ISP der Starlight-Klasse sowie 4K-Videoverarbeitung

und Multi-Display-Unterstützung. GbE TSN

gewährleistet eine deterministische, zeitkritische

Kommunikation für die industrielle Automatisierung

und Überwachung, während sein Design

den IEC 62443-Standards entspricht, um einen

robusten Cybersicherheitsschutz für industrielle

Systeme zu bieten. Zusammen machen diese

Merkmale den RSB-3810 zu einer zuverlässigen

und praktischen Edge-Computing-Plattform für

industrielle IoT-, Robotik- und intelligente Überwachungsanwendungen.

Flexibles Betriebssystem

und KI-fähige Software

Der RSB-3810 bietet umfassende Unterstützung

für verschiedene Betriebssysteme, darunter

Ubuntu und Android, und deckt damit unterschiedliche

Entwicklungsumgebungen für KI- und

Ubuntu Pro-Support und langfristiges

Engagement für Cybersicherheit

Um langen Produktlebenszyklen und steigenden

regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden,

unterstützt der RSB-3810 Ubuntu Pro, dass

in Zusammenarbeit mit Canonical bereitgestellt

wird. Ubuntu Pro bietet bis zu 10 Jahre lang

Sicherheitswartung, Kernel-Updates und Sicherheitsdienste

auf Unternehmens-niveau, so das

Kunden die Anforderungen der Norm IEC 62443

erfüllen und sich an globalen Cybersicherheitsrahmen

wie dem Cyber Resilience Act (CRA)

anpassen können. Diese langfristige Software-

Verpflichtung gewährleistet die Systemintegrität

über den gesamten Bereitstellungszyklus hinweg.

So können sich Entwickler auf ihre Kernanwendungen

konzentrieren und gleichzeitig

die Markteinführungszeit sowie Betriebs- und

Cybersicherheitsrisiken reduzieren.

Cybersicherheit

als zentraler Schwerpunkt

„Cybersicherheit ist für die meisten Unternehmen

im Bereich Industrial IoT zu einem zentralen

Schwerpunkt geworden, wobei globale Rahmenwerke

wie der „EU Cyber Resilience Act“

die Bedeutung einer langfristigen Sicherheitswartung

unterstreichen“, so Cindy Goldberg,

VP Cloud and Silicon Partnerships bei Canonical.

„Die Zusammenarbeit von Canonical mit

Advantech zur Bereitstellung von Ubuntu Pro

auf dem RSB-3810 hilft Unternehmen dabei,

die Compliance zu vereinfachen, und ermöglicht

es ihnen, Lösungen auf einer sicher konzipierten

Open-Source-Plattform für Innovationen

zu entwickeln.“

Mit Blick auf die Zukunft wird Advantech sein

Arm-basiertes Portfolio weiter ausbauen, um

internationale Cybersicherheitsstandards zu

erfüllen, die Resilienz in Smart Factories, AIoT

und industrieller Steuerung zu stärken und globale

Unternehmen beim Aufbau sichererer und

zuverlässigerer industrieller Computerumgebungen

zu unterstützen. ◄

16 PC & Industrie 7/2026


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Edge AI-Power für die Industrie von morgen

BMC Solutions informiert über den neuen kompakten

UNO-258 Edge AI Box PC seines Herstellerpartners

Advantech. Das System basiert

auf Intel Core Ultra Series 3 Prozessoren und

wurde für industrielle Edge-Computing-, AIoTund

Machine-Vision-Anwendungen entwickelt.

Der UNO-258 kombiniert hohe Rechenleistung

mit integrierter KI-Beschleunigung. Laut Advantech

erreicht das System bis zu 180 Platform TOPS,

verteilt auf CPU, GPU und NPU. Damit eignet

sich der Box-PC besonders für lokale KI-Inferenz,

Bildverarbeitung, visuelle Qualitätsprüfung,

Predictive Maintenance und smarte Automatisierung

direkt an Maschine oder Anlage.

Zu den wichtigsten Highlights zählen Dual-

Channel DDR5-Speicher mit hoher 7.200 MHz

Bandbreite, 1x 1 GbE- und 2x 2.5 GbE-LAN, mehrere

M.2-Erweiterungen für Speicher und drahtlose

Kommunikation sowie flexible I/O-Optionen.

Je nach Modellvariante stehen unter anderem

zusätzliche LAN-Ports, isolierte COM-Schnittstellen,

CAN-BUS oder DIO zur Verfügung.

Für industrielle Einsatzbereiche ist der UNO-258

auf Robustheit und zuverlässigen 24/7-Betrieb

ausgelegt. Funktionen wie TCC, TSN und inband

ECC unterstützen deterministische Kommunikation,

Echtzeitfähigkeit und Datenintegrität.

Mit dem UNO-258 bietet Advantech eine

leistungsstarke und flexible Plattform für moderne

Edge-AI-Anwendungen. Im Fokus stehen die

kompakte Bauform, die hohe KI-Leistung sowie

die vielseitigen industriellen Schnittstellen für

anspruchsvolle Anwendungen in Automatisierung,

Machine Vision und Smart Manufacturing.

BMC Solutions

www.bmc.de

Mehr als nur [ein] Embedded Starterkit

Automatisierungslösungen einfach umsetzbar auf Basis von i.MX 94

STKa94xxCA

HIGHLIGHTS

Echtzeitfähige Netzwerk-Kommunikation

durch neuste TSN Technologie

Vielseitige Schnittstellen als Referenz für die

Umsetzung von qualifizierten Lösungen

Neurale Network Accelerator für innovative

Wartungskonzepte

Energieeffizient & Skalierbar mit neuster Core

Technologie - i.MX 94 Cortex®-A55

EdgeLock Secure Enklave für maximale

Systemsicherheit

Echtzeit-

Kommunikation

Automatisierung

Robotik

Ihre Entwicklung

beginnt hier:


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Next-Generation Mini-ITX-Board

für industrielle Anwendungen

IMB-1247 - Mini-ITX-Board mit Intel Core Ultra, DDR5 und Thunderbolt 4

für hohe Performance bei maximaler Konnektivität

Mehr Leistung, mehr Konnektivität und weniger

Integrationsaufwand: Das Mini-ITX-Board

IMB-1247 von Spectra bietet eine leistungsstarke

Plattform für anspruchsvolle industrielle

Anwendungen – von Machine Vision bis Edge

Computing. Basierend auf aktuellen Intel Core

Ultra Prozessoren und ausgestattet mit schnellem

DDR5-Arbeitsspeicher liefert das Board die

nötige Performance für datenintensive Anwendungen

und Echtzeitprozesse. Gleichzeitig sorgt

die moderne Schnittstellenausstattung für maximale

Flexibilität im Systemdesign.

Ein Highlight ist die integrierte Thunderbolt-

4-Schnittstelle, die neben klassischen Videound

Dateninterfaces zusätzliche Möglichkeiten

für schnelle Datenübertragung und die einfache

Anbindung externer Geräte eröffnet. In Kombination

mit weiteren Display-Ausgängen lassen

sich auch anspruchsvolle Visualisierungslösungen

effizient realisieren.

Darüber hinaus bietet das IMB-1247 eine

breite Auswahl an industriellen Schnittstellen,

darunter Dual-LAN, mehrere USB-Ports, serielle

Schnittstellen sowie M.2-Erweiterungen für

Speicher und Kommunikation. Dadurch lässt sich

das Board problemlos in bestehende Systeme

integrieren oder als Basis für neue, skalierbare

Plattformen einsetzen.

Dank robustem Design und erweitertem Temperaturbereich

(-20 °C bis +70 °C) eignet sich

das IMB-1247 für den zuverlässigen Dauer betrieb

in industriellen Umgebungen. ◄

Spectra GmbH & Co. KG

www.spectra.de

Lüfterloser Embedded-PC mit IP65-Schutz

für Industrie- und Outdoor-Anwendungen

Der Hygrolion 200 ist ein lüfterloser

Embedded-PC für industrielle

und außennahe Einsatzbereiche,

in denen kompakte, widerstandsfähige

Rechner für den Dauerbetrieb

benötigt werden. Mit seinem

vollständig gekapselten IP65-

Gehäuse ist das System gegen

Staub und Strahlwasser geschützt

und für den Einsatz in anspruchsvollen

Umgebungen ausgelegt.

Der Rechner arbeitet in einem

Temperaturbereich von -20 °C

bis 70 °C und wird direkt mit

12 bis 24 V DC versorgt. Integrierte

Schutzschaltungen gegen Überund

Unterspannung sowie Verpolung

unterstützen den Betrieb auch

an instabilen Versorgungen. Die

ICO Innovative Computer GmbH

führt den Hygrolion 200 als Embedded-System

für entsprechende Industrie-

und Infrastrukturanwendungen

im Sortiment.

Im System arbeitet ein Intel

Core i5-1345URE Prozessor

mit 10 Kernen und 12 Threads.

Zur Ausstattung gehören 16 GB

DDR5-Arbeitsspeicher sowie

eine 256 GB SSD im M.2-2280-

Format, der Speicherausbau ist

auf bis zu 32 GB möglich. Für

die Anbindung von Netzwerken

und Peripherie stehen zwei

2.5-Gigabit-LAN-Schnittstellen,

zwei USB 3.2 Gen 2 Ports, ein

HDMI-Anschluss und zwei serielle

Schnittstellen zur Verfügung,

darunter RS-232. Ergänzt wird die

Ausstattung durch M.2 und SIM-

Slot für Speicher- oder Mobilfunkerweiterungen.

Die Wand montage unterstützt

den festen Einbau in Anlagen, Stationen

oder geschützten Außenbereichen.

Durch die Kombination aus lüfterlosem

Aufbau, erweitertem

Temperaturbereich und vollständig

gekapseltem Gehäuse eignet

sich der Hygrolion 200 für Anwendungen

in der Verkehrstechnik,

in der Industrieautomatisierung

sowie in Energie- und Infrastrukturanlagen.

Das System ist auf Umgebungen

ausgelegt, in denen Staub, Feuchtigkeit,

Temperaturschwankungen

oder schwankende Versorgungsspannungen

eine Rolle spielen.

ICO

Innovative Computer GmbH

vertrieb@ico.de

www.ico.de

18 PC & Industrie 7/2026


IPCs/SBCs/Module/Embedded

IoT-Controller für Remote Management

und industrielle Automatisierung

Systemintegrator und Value-Added Distributor Bressner Technology erweitert sein Produktportfolio um eine

kompakte Controller-Lösung von Digi International für Monitoring, Steuerung und Konnektivität am Edge.

Bressner Technology GmbH

info@bressner.de

www.bressner.de

Mit dem Digi Z45 Industrial Controller

erweitert Bressner Technology

GmbH sein Portfolio um eine kompakte

und robuste Lösung für industrielle

Automatisierungs-, Kommunikations-

und Remote-Management-

Anwendungen. Der Controller kombiniert

SPS-ähnliche Steuerungsfunktionen,

SCADA-nahe Visualisierung

und sichere Datenkommunikation in

einem integrierten System.

Direkt konfigurieren

Über die webbasierte Automation-Control-Anwendung

lassen sich

Monitoring- und Steuerungsprozesse

direkt auf dem Controller konfigurieren.

Das No-Code-Toolset ermöglicht

die schnelle Umsetzung von

Alarmeinstellungen, Berichten und

Steuerungslogiken, ohne klassische

Programmierung. Anwender können

dadurch Sensor- und Prozessdaten

am Edge verarbeiten und schneller in

bestehende Automatisierungs- oder

SCADA-Umgebungen integrieren.

Remote Monitoring

Ein Schwerpunkt liegt auf Remote

Monitoring und zentraler Verwaltung

über Digi Axess. Die Plattform bietet

Einblick in Netzwerk-, Plattform- und

Applikationsdaten, unterstützt individuell

konfigurierbare Dashboards,

Berichte und Alarme sowie Benachrichtigungen

per E-Mail oder SMS.

Zusätzlich ermöglicht die Digi Axess

App die mobile Verwaltung von Geräten

und Assets.

Zahlreiche Schnittstellen

Für industrielle Anwendungen bietet

der Digi Z45 zahlreiche Schnittstellen

und Protokolle. Dazu gehören analoge

und digitale Ein- und Ausgänge,

Modbus RTU und TCP, 10/100 Ethernet,

RS-232, RS-485, USB sowie

Mobilfunkkonnektivität über LTE

mit 3G-Fallback. Dual-SIM-Failover

und automatische Carrier-Provisionierung

erhöhen die Verfügbarkeit

bei verteilten oder schwer zugänglichen

Installationen.

Der Controller unterstützt eine Eingangsspannung

von 9 bis 24 VDC,

arbeitet in einem Temperaturbereich

von -30 °C bis 70 °C und verfügt

über ein kompaktes Gehäuse mit

einem Gewicht von rund 0,29 kg.

Für anspruchsvolle Umgebungen

ist zudem eine RMS-Variante mit

robustem NEMA-Gehäuse und

Schutzarten nach IP65/IP66 verfügbar.

Fazit

Mit dem Launch des Digi Z45 Industrial

Controllers deckt Bressner wichtige

Einsatzbereiche der Industrie ab.

Dazu zählen Remote Monitoring, industrielle

IoT-Anwendungen, Edge-

Automatisierung, SCADA-Systeme

sowie die Überwachung und Steuerung

dezen ◄

DC-ATX 400W

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‸ Temperaturbereich -20...+70°C

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‸ Modulares Kabelmanagement

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Prozessoren der neuesten Generation

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IPCs/SBCs/Module/Embedded

OSM-Size S: Effizienzsteigerung

und verkürzte Time-to-Market

durch standardisierte System-on-Modules

Flexible und skalierbare Embedded-Systeme als Schlüssel für moderne Anwendungen

schaffen, um Entwicklungsprozesse

zu vereinfachen und die Time-to-

Market deutlich zu verkürzen. Kontron

ist als Gründungsmitglied aktiv

an der Weiterentwicklung dieses

Standards beteiligt.

Der OSM-Standard definiert vier Größenklassen für SoMs:

Size-0, Size-S, Size-M und Size-L ©SGET

Autorin:

Monika Oesterle

Leiterin Marketing &

Kommunikation

Kontron Electronics GmbH

www.kontron-electronics.de

Mit dem rasanten Fortschritt im

Bereich der Embedded-Systeme

steigt die Nachfrage nach flexiblen

und skalierbaren Lösungen. Anwendungen

werden komplexer, Entwicklungszyklen

kürzer und die Anforderungen

an Skalierbarkeit, Energieeffizienz

und Langzeitverfügbarkeit steigen

kontinuierlich. Gleichzeitig erwarten

OEMs und Entwickler, neue Produkte

schneller und mit geringerem

Entwicklungsrisiko auf den Markt

bringen zu können. Vor diesem Hintergrund

gewinnen modulare Hardwarekonzepte

zunehmend an Bedeutung.

Um diesen Anforderungen zu

begegnen, hat die Standardization

Group for Embedded Technologies

(SGET), ein internationaler Zusammenschluss

führender Unternehmen

der Elektronikbranche, den Open

Standard Module (OSM) Standard

entwickelt. Ziel dieses offenen Standards

ist es, eine herstellerübergreifende

Spezifikation für direkt auflötbare

System-on-Modules (SoMs) zu

OSM-Standard und

Size-S-Variante: kompakt,

robust und industrietauglich

Der OSM-Standard definiert vier

Größenklassen für SoMs: Size-0,

Size-S, Size-M und Size-L. Die Size-

S-Variante zeichnet sich durch ihre

kompakte Bauweise von 30 mm x

30 mm aus und bietet dennoch eine

hohe Pad-Anzahl für bis zu 332 Verbindungen.

Diese hohe Pad-Dichte

ermöglicht eine Vielzahl von Schnittstellen

und Funktionen auf kleinstem

Raum, was insbesondere für Anwendungen

mit begrenztem Platzangebot

von Vorteil ist. Ein wesentliches

Merkmal des OSM-Standards ist

die direkte Auflötbarkeit der Module

ohne Steckverbindungen. Dadurch

ist eine vollautomatisierte, maschinelle

Bestückung möglich, was die

Fertigungskosten reduziert. Zudem

erhöht der Verzicht auf Steckverbindungen

die mechanische Stabilität

und Robustheit gegenüber Schock

und Vibration. Neben der erhöhten

Zuverlässigkeit der Endprodukte sind

die eingesparten Kosten für Steckverbinder

sowohl am Modul als auch

Elektronische Baugruppenprüfung:

Präzise Überprüfung und

Funktionstests, Kontron Electronics

Kft. am Standort in Ungarn

auf dem zugehörigen Baseboard ein

wichtiger wirtschaftlicher Aspekt.

Standardisierung

für Entwicklungsund

Investitionssicherheit

Die Einführung eines offenen

Modulstandards bietet Entwicklern

und Herstellern von Embedded-Systemen

zahlreiche Vorteile. Einheitliche

Baugröße, Pinbelegung und

Schnittstellen reduzieren den Aufwand,

komplexe Applikationen vollständig

neu zu konzipieren.

Roboter-Prüfverfahren für System-on-Modules bei Kontron Electronics

GmbH am Standort Frickenhausen, Deutschland.

Alle folgenden Bilder © Kontron Electronics

20 PC & Industrie 7/2026


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Qualitätssicherung elektronischer Baugruppen: Überprüfung

und Funktionstest in der Produktionsanlage, Kontron Electronics Kft.

am Standort in Ungarn.

Das spart wertvolle Entwicklungszeit

und Ressourcen. Durch die einheitlichen

Spezifikationen lassen sich

Module zudem problemlos in kundenspezifische

CPU-Boards integrieren,

was die Markteinführung

beschleunigt, da weniger Anpassungen

und Tests erforderlich sind.

Die Möglichkeit, Module direkt aufzulöten,

ermöglicht eine automatische

Bestückung, senkt die Produktionskosten

und erhöht die Zuverlässigkeit

der Endprodukte, da potenzielle

Fehlerquellen aufgrund nicht benötigter

Stecker reduziert werden.

Skalierbarkeit

Ein weiterer Vorteil liegt in der

Skalierbarkeit: Dank unterschiedlicher

Größenklassen und Leistungsstufen

können Baugruppen flexibel

an unterschiedliche Anforderungen

angepasst werden, ohne dass das

gesamte Design geändert werden

muss. Darüber hinaus fördert die

Herstellerunabhängigkeit durch vordefinierte

Schnittstellen und einheitliche

Spezifikationen die Investitionssicherheit,

da alternative Bezugsquellen

möglich sind und Nachfolgeprodukte

auch bei zukünftigen Prozessorgenerationen

verfügbar bleiben.

Elektronikfertigung Kontron

Electronics Kft. am Standort

in Ungarn

Modulare

Embedded-Systeme mit

SoMs und ARM-Technologie

Das modulare Zusammenspiel

von SoMs und Baseboards eröffnet

bei der Entwicklung von Embedded-

Systemen neue Möglichkeiten, um

gezielt auf individuelle Anforderungen

einzugehen. SoMs übernehmen

als zentrale Recheneinheit wesentliche

Aufgaben. Sie integrieren den

Mikroprozessor, den Speicher und

die Stromversorgung und werden

auf Baseboards aufgebracht, die

anwendungsspezifische Schnittstellen

und Funktionen bereitstellen.

Dieser Ansatz erlaubt es Entwicklern,

flexibel entweder auf standardisierte

Kombinationen aus SoM

und Basismodul zurückzugreifen

oder eigens entwickelte Boards mit

einem SoM zu bestücken. Da komplexe

Arbeitsschritte wie Prozessorintegration

und Speicherdesign

bereits im SoM realisiert sind, kann

sich die Entwicklungsarbeit auf die

spezifischen Funktionen und Peripherien

konzentrieren. Das verkürzt

die Entwicklungszeiten und erleichtert

eine schnelle Markteinführung

individuell angepasster Systeme.

Langfristige Verfügbarkeit

Gerade im Kontext industrieller

Anwendungen zeigen sich die Vorteile

moderner, ARM-basierter SoM-

Lösungen besonders deutlich. ARM-

Architekturen bieten nicht nur hohe

Energieeffizienz und Skalierbarkeit,

sondern ermöglichen auch die langfristige

Verfügbarkeit von Produkten

– ein entscheidender Faktor für Investitionssicherheit

und Planung. Dank

der hohen Anpassungsfähigkeit der

ARM-Plattform können Systeme

passgenau konzipiert werden. Die

breite Unterstützung durch Entwicklungswerkzeuge

reduziert zusätzlich

Entwicklungsaufwand und -kosten.

OSM-Size-S-Module von Kontron

Basierend auf diesen Anforderungen und Vorteilen bietet Kontron

Electronics eine Reihe von OSM-Size-S-Modulen für flexible

Einsatzmöglichkeiten:

• OSM-S i.MX93: Dual-Core Arm Cortex-A55 Prozessor und

Cortex-M33 Echtzeit-Co-Prozessor, kompakt (30 mm x 30 mm)

und energieeffizient mit hoher Konnektivität (zwei CAN- und zwei

Ethernet-Schnittstellen), geeignet für industrielle Automatisierungsanwendungen.

• OSM-S i.MX8M Plus: Quad-Core Arm Cortex-A53 Prozessor mit

Neural Processing Unit (NPU) für KI-Anwendungen sowie zwei

TSN-fähigen GbE-LAN-Ports für Echtzeit-Datenübertragungen in

Industrie 4.0-Anwendungen.

• OSM-S i.MX8M Mini: Kompakter und leistungsfähiger 1,6 GHz

Quad-Core Prozessor mit geringem Energieverbrauch und umfangreichen

Schnittstellen für anspruchsvolle Embedded-Anwendungen

Sicherheit, Fertigung

und industrielle

Langzeitperspektive

Neben technischer Flexibilität

gewinnen Themen wie Cybersecurity

und regulatorische Anforderungen

zunehmend an Bedeutung. Industrielle

Embedded-Systeme müssen

heute nicht nur funktional, sondern

auch sicher und regelkonform

ausgelegt sein. Hier spielen unter

anderem langfristige Wartungskonzepte

und eine transparente Lieferkette

eine entscheidende Rolle.

Full-Service

Elektronikdienstleister

Als Full-Service Elektronikdienstleister

und Gründungsmitglied des

OSM-Standards kombiniert Kontron

Electronics kompakte, leistungsfähige

ARM-basierte SoM-Module mit

Softwarelösungen wie dem eigens

entwickelten gehärteten Betriebssystem

KontronOS. Das auf Linux

basierende OS wurde speziell für

System-on-Module OSM-S i.MX8M

Mini, Kontron Electronics GmbH,

Frickenhausen

industrielle Embedded- und Edge-

Anwendungen konzipiert und unterstützt

Unternehmen dabei, die Anforderungen

des EU Cyber Resilience

Act (CRA) zu erfüllen. Die Produktion

kundenspezifischer Baugruppen

erfolgt an den europäischen

Standorten Pécs und Tab in Ungarn

mit kontinuierlich optimierten Fertigungsabläufen

und klaren Qualitätsprozessen.

Fazit

Der OSM-Standard adressiert

zentrale Herausforderungen moderner

Embedded-Entwicklung: kürzere

Entwicklungszeiten, geringere

Kosten, höhere Skalierbarkeit und

langfristige Investitionssicherheit.

Durch die Kombination aus standardisierten

SoM-Modulen, modularen

ARM-Architekturen, CRAkonformen

Softwarelösungen und

kosteneffizienter Fertigung etabliert

sich OSM zunehmend als Standard

für die Realisierung anspruchsvoller

Embedded-Systeme. ◄

System-on-Module OSM-S i.MX93,

Kontron Electronics GmbH,

Frickenhausen

PC & Industrie 7/2026 21


September 9/2025 Jg. 29

SONDERTEIL

IPCs/SBCs/Module/Embedded

15,6-Zoll-Panel-PC mit P-CAP-Touch,

Intel N97 und IP65-Front

ICO Innovative Computer GmbH

www.ico.de

Der Panelmaster 1532 ist ein lüfterloser

15,6-Zoll-Panel-PC für industrielle HMI- und

Visualisierungsaufgaben. Das System kombiniert

ein Full-HD-Display im 16:9-Format mit

projiziert-kapazitivem Multitouch und einer frontseitig

nach IP65 geschützten Ausführung. Die

Vorderseite ist mit einem Aluminium-Frontbezel

ausgeführt, das Gehäuse besteht aus Metall.

Das Display bietet eine Auflösung von 1920 x

1080 Pixeln bei 350 Nits Helligkeit. Im Inneren

arbeitet ein Intel N97 Prozessor der Alder-Lake-

Generation mit vier Kernen und bis zu 3,6 GHz.

Zur Ausstattung gehören 8 GB RAM, erweiterbar

auf bis zu 16 GB, sowie eine 256 GB SSD. Für die

Anbindung stehen zwei 2,5-Gigabit-LAN-Schnittstellen,

zwei serielle Ports für RS-232/422/485,

zwei USB-3.2-Gen-1-Anschlüsse und zwei USB-

2.0-Ports zur Verfügung. Die Spannungsversorgung

erfolgt über 14 bis 36 VDC per Terminalblock,

ein Netzteil ist nicht enthalten. Unterstützt

werden unter anderem Windows 11 und Ubuntu.

Mit VESA-100-Bohrungen, Abmessungen von

385 x 235 x 49 mm und einem Betriebstemperaturbereich

von 0 bis 50 °C ist der Panelmaster

1532 für Einbauszenarien ausgelegt, in denen

ein flacher Panel-PC mit Touchbedienung und

robuster Front gefragt ist. Der lüfterlose Aufbau

reduziert bewegliche Teile und ist auf industrielle

Umgebungen mit durchgängigen Visualisierungs-

und Bedienaufgaben ausgelegt. Das

System gehört zum Sortiment von ICO und ist

über den ICO-Onlineshop erhältlich. ◄

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mit umfangreichem Produkt index, Firmenverzeichnis und

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ab Seite 29

22 PC & Industrie 7/2026


Komponenten

M12 Push-Pull Power-Gerätesteckverbinder

für schnelle und kompakte Leistungsübertragung

pk components

www.pk-components.de

Die neuen M12-Push-Pull-Power-Gerätesteckverbinder

von Phoenix Contact erweitern

das Portfolio um eine kompakte Lösung

für die zuverlässige Leistungsübertragung.

Dank Push-Pull-Schnellverriegelung lassen

sich Verbindungen deutlich schneller herstellen

und der Installationsaufwand im Vergleich

zu Schraublösungen erheblich reduzieren.

Hauptmerkmale

• Push-Pull-Schnellverriegelung für

schnelle und sichere Verbindung

• Reduzierter Installationsaufwand um bis

zu 80 % gegenüber Schraubverbindungen

• Übertragung von Strömen bis 16 A und

Spannungen bis 630 V

• M12-Geräteanschluss kompatibel mit

Schraub- und Push-Pull-Steckverbindern

• Innen- und Außenverriegelung für flexible

Einsatzmöglichkeiten

• Verschiedene Gehäusevarianten

für unterschiedliche Einbausituationen

• Unterstützt platzsparende Gerätekonzepte

durch versenkte M12-Ports

• Für Reflow-Lötprozesse geeignet

und Teil eines durchgängigen

Push-Pull-Portfolios für Signal-, Datenund

Leistungsübertragung.

Anwendungsgebiet

• Industrielle Automatisierung

und Maschinenbau

• Kompakte Geräte- und Steuerungsdesigns

mit begrenztem Bauraum

• Anwendungen mit häufigem Stecken

und Lösen zur Reduzierung von

Montagezeiten

• Energie- und Leistungsübertragung

in dezentralen Systemen

• Geräteanschlusstechnik für Signal-,

Daten- und Leistungsintegration ◄

Schutzgitter mit ED-Beschichtung

verbindet Schutzfunktion und ansprechendes Design

Das neue Fingerschutzgitter

von Sepa Europe ist von 40 mm

bis 120 mm erhältlich, bietet IP40-

Schutz sowie eine besonders hochwertige

Oberfläche für sichtbare

Einbaubereiche.

Mit dem neuen FM-Gitter steht

Entwicklern und Geräteher stellern

eine Lösung zur Verfügung, die

funktionale Schutzanforderungen

mit einem hochwertigen, stimmigen

Erscheinungsbild verbindet. Das

Gitter bietet Schutz gegen unbeabsichtigte

Berührung und verhindert

das Eindringen von Staub und Partikeln,

die größer sind als 0,5 mm.

SEPA EUROPE GmbH

www.sepa-europe.com

Das FM-Gitter ist als Fingerschutzgitter

gemäß Schutzklasse

IP40 ausgeführt, besteht aus einem

Metallrahmen und einem feinmaschigen

Drahtgitter und wird

über Senkschrauben direkt mit dem

Metallgehäuse verschraubt. Durch

diese Bauweise entsteht eine montagefreundliche

und robuste Lösung

für industrielle Geräte und Gehäuse.

Ein zentrales Merkmal ist die ED-

Beschichtung. Dabei handelt es sich

um eine elektro phoretische Tauchlackierung,

bei der das metallische

Bauteil in ein Lackbad eingebracht

und mithilfe eines elektrischen

Feldes gleichmäßig beschichtet

wird. Das Ergebnis ist eine homogene,

belastbare Oberfläche mit

sehr guter Abdeckung auch an

den Kanten. Dieses Verfahren

bietet mehrere Vorteile: Die ED-

Beschichtung verbessert den Korrosionsschutz,

sorgt für eine gleichmäßige

Oberflächenqualität und

gewährleistet eine hohe Prozesssicherheit

in der Serien fertigung.

Gleichzeitig unterstützt sie einen

cleanen, in sich stimmigen Look,

der insbesondere im Sichtbereich

zu einer deutlich höheren wahrgenommenen

Produkt qualität beiträgt.

PC & Industrie 7/2026 23


Komponenten

Hochleistungskühlkörper

mit engmaschiger Rippenstruktur

Kühlkörperaufbauten mit einer

sehr hohen Rippendichte, die sogenannten

Lamellenkühlkörper, bieten

dem Anwender besonders in

Verbindung mit zusätzlichen Luftströmungen

eine sehr performante

Entwärmungsmöglichkeit von leistungsstarken

Halbleitern. Aufgrund

der Komplexität und sehr engmaschigen

Rippenstruktur, sind diese

Art der Lamellenkühlkörper allerdings

nicht im Strangpressverfahren

umzusetzen.

Verschiedenartige Ausführungen

an Lamellenkühlkörpern aus dem

Hause Fischer Elektronik, sind

als Bonded-Fin (Serie KTE …),

Skived-Fin (Serie KSK ...) oder aus

Aluminiumvollmaterial (Serie KGR ...)

herzustellen.

Mit der neuen Serie KPK ... erweitert

Fischer Elektronik das bereits

bestehende umfangreiche Produktportfolio

an Lamellenkühlkörpern.

Bei den Kühlkörperausführungen

der Serie KPK ... werden die einzelnen

Kühllamellen rein mechanisch

und vollautomatisch in eine

genutete Basisplatte eingepresst.

Die genannte Nutgeometrie ist im

speziellen an die Kühllamellen toleranzgenau

angepasst, so dass diese

im Gegensatz zu den Bonded-Fin

Ausführungen, ohne die Verwendung

zusätzlicher Wärmeleit kleber

einzubringen sind.

Die acht im Standard erhältlichen

Produkte KPK 1 bis KPK 8, haben

allesamt eine exakt plan gefräste

Halbleitermontagefläche und werden

in sieben unterschiedlichen

Längenvarianten angeboten. Die

Breite der Lamellenkühlkörper startet

ab 100 mm und endet im Standard

bei 500 mm, wobei die jeweilige

Gesamthöhe der Kühllamellen

bis maximal 135 mm reicht. Materialstarke

Basisplatten von 10, 15 oder

20 mm gewährleisten eine fachgerechte

Halbleitermontage auf dem

Lamellenkühlkörper.

Sowohl die einzelnen Lamellen als

auch die Bodenplatte bestehen aus

einem hochwärmeleitendem Aluminiummaterial.

Neben vielzähligen

Standardartikeln offeriert und produziert

Fischer Elektronik als Kernkompetenz,

gleichfalls kundenspezifische

Lamellenkühlkörper nach

Zeichnungsvorlage. Die Varianz

reicht hierbei von unterschiedlichen

Kühlkörperbreiten und -längen, verschieden

starken Halbleitermontageflächen

bis hin zur angepassten

Rippenanzahl, -höhen, -abstand und

-dicke. Weitere mechanische CNC-

Bearbeitungen werden ebenso nach

Kundenwunsch realisiert.

Fischer Elektronik

GmbH & Co. KG

www.fischerelektronik.de

Mehr Stabilität für optische Sensorik

In modernen optischen Sensorund

industriellen Messsystemen

wird die Systemleistung zunehmend

durch das reale Betriebsverhalten

der Lichtquelle bestimmt.

Temperaturabhängige Drift, Leistungsveränderungen

oder Bauteilstreuung

führen häufig zu zusätzlichem

Regel- und Kalibrieraufwand

auf Systemebene.

Um diesen Herausforderungen

zu begegnen, hat IMM Photonics

eine Plattform von 850-nm-

Single-Mode-VCSELs entwickelt.

Der Fokus liegt dabei auf

Stabilität, hoher Reproduzierbarkeit

und einfacher Integration in

bestehende Systeme. Die Bauelemente

sind insbesondere für

Anwendungen wie Time-of-Flight-

Systeme, interferometrische Messaufbauten

sowie industrielle und

medizinische Sensorik ausgelegt.

Nach einem qualifizierenden

Elevated-Stress-Burn-in zeigen

die VCSELs ein äußerst stabiles

Betriebsverhalten: Die Wellenlängendrift

verläuft linear und reproduzierbar

mit etwa 0,053 nm/K,

während gleichzeitig ein glatter

Leis tungsverlauf im Temperaturbereich

von 0 °C bis 60 °C

gewährleistet ist. Die Bauteil-zu-

Bauteil-Streuung der optischen

Leistung liegt typischerweise

bei nur ±0,01 mW. Dies ermöglicht

eine analytische Temperaturkompensation

und reduziert notwendige

Guard Bands deutlich.

Ein weiteres zentrales Merkmal

ist die polarisationsstabile

Single-Mode-Emission. Sie prädestiniert

die VCSELs insbesondere

für interferometrische und polarisationssensitive

Anwendungen.

Ergänzend sorgt ein nahezu

kreisförmiges Gauß-Strahlprofil

(ε ≥ 0,87 nach ISO 11146-1) für

stabile Kopplungsbedingungen

und eine hohe Robustheit gegenüber

mechanischen Einflüssen.

Für Anwendungen mit erhöhten

Anforderungen an Regelbarkeit

sind Varianten mit integrierter

Monitor Photodiode verfügbar.

Das Portfolio wird durch

kundenspezifische VCSEL- und

Lasermodule ergänzt - inklusive

Optik, Faserankopplung, Elektronik

und Temperaturstabilisierung.

Detaillierte Messdaten sowie

weiterführende Systemanalysen

stellt IMM Photonics in der

begleitenden Application Note

„850 nm VCSELs for Precision

Sensing and System Integration“

zur Verfügung.

IMM Photonics

www.imm-photonics.de

24 PC & Industrie 7/2026


Komponenten

Alles im Griff

Miniatur-Sensoren von Contrinex ermöglichen den sicheren Betrieb von Robotergreifern.

Contrinex Sensor GmbH

info@contrinex.de

www.contrinex.de

Robotergreifer in Pick-and-Place-

Anwendungen oder in der Feinmontage

müssen mit höchster Präzision

arbeiten. Induktive und fotoelektrische

Miniatur-Sensoren von

Contrinex wurden speziell für diese

Einsatzgebiete entwickelt. Die Sensoren

bieten nicht nur hohe Schaltfrequenzen

und punktgenaue LED-

Rotlichtquellen, sondern bauen auch

sehr kompakt.

Hochsensible Komponenten

sicher handhaben

In vielen industriellen Bereichen

müssen hochsensible Komponenten

von Robotergreifern sicher

gehandhabt werden. Ein Beispiel

ist die Solarindustrie: Hier bewegen

Greifer zerbrechliche Wafer

von einer Bearbeitungsstation zur

nächsten. Sind die Greiferbacken

nicht vollständig geöffnet, wenn

sie sich auf den Wafer zubewegen,

können sie die zerbrechlichen

Komponenten beschädigen oder

sogar zerstören.

Induktive Miniatur-Sensoren

erfassen den Öffnungswinkel

sowie die exakte Position der Greiferbacken

zuverlässig. Die Sensoren

bieten Schaltfrequenzen bis

8.000 Hz sowie eine hohe Temperaturstabilität

(-25 °C bis +70 °C

oder +85 °C). Sie fügen sich mit

Abmessungen von 3 mm x 12 mm

selbst in enge Bauräume problemlos

ein. Contrinex fertigt die induktiven

Miniatur-Sensoren in drei Ausführungen:

Als Minimini mit erhöhten

Schaltabständen von bis zu

1 mm, als Full Inox im robusten,

aus einem Stück gefertigten Edelstahlgehäuse

(V2A/druckfest bis

120 bar) und als Extra Distance

mit bis zu vierfachem Standard-

Schaltabstand.

Sicherer Betrieb

Fotoelektrische Miniatur-Sensoren

von Contrinex gewährleisten den

sicheren Betrieb von Robotergreifern

auch in anderen Bereichen: Sie

erkennen Hindernisse und verhindern

so Kollisionen. Die fotoelektrischen

MINIDIST-Sensoren haben

einen analogen Ausgang (0,1 bis

2,6 VDC) sowie einen einstellbaren

PNP-Lichtausgang und sind vollständig

einbaubar. Eine punktgenaue

LED-Rotlichtquelle mit 5-mm-Lichtpunkt

ermöglicht die exakte Entfernungsmessung

für metallische und

nicht-metallische Ziele. Die fotoelektrischen

Miniatur-Sensoren

von Contrinex sind mit modernster

optischer und ASIC-Technologie

ausgerüstet und sowohl mit als

auch ohne Gehäuse lieferbar.

Die Vorteile auf einen Blick

• Hohe Schaltfrequenzen

und Schaltabstände

(bis 8.000 Hz/40 mm)

• Sehr kompakte Bauweise

• Robustes Gehäuse

aus Edelstahl (V2A)

• Modernste optische

und ASIC-Technologie

• Temperaturbeständigkeit

(-25 °C bis +70 °C oder +85 °C)

• Integrierter Kollisionsschutz

für Greifersysteme

• Kleinste Sensoren mit IO-Link ◄

Robuster Durchflusssensor mit IO-Link

Turcks FS501 ist flexibel konfigurierbar und misst neben dem Durchfluss auch die Temperatur.

Turck ergänzt seine Fluidsensor-Serie FS+

um den Durchflusssensor FS501. Das robuste

IP67-Gerät erfasst Durchflussgeschwindigkeit

und Volumenstrom in flüssigen Medien und gibt

zusätzlich auch Temperaturwerte aus. Anwender

können Schalt- und Analogausgänge frei

konfigurieren und profitieren von einer einfachen

Integration in IO-Link-Umgebungen

dank Smart Sensor Profile.

Der FS501 eignet sich für Rohrdurchmesser

von 15 bis 250 mm und deckt damit ein

breites Anwendungsspektrum in der Fabrikautomation

ab. Die IO-Link-Schnittstelle nach

Smart Sensor Profile ermöglicht den Zugriff

auf Prozessdaten und Funktionen wie Single

Value Teach zum Speichern der aktuellen Strömungsgeschwindigkeit

als Schaltpunkt, Dynamic

Teach und Totalizer. Im Dynamic-Teach-

Modus passt der Sensor Schaltpunkte selbstständig

an wechselnde Bedingungen an. Über

die Totalizer-Funktion lassen sich Verbrauchsdaten

für Maschinen ermitteln – direkt im Sensor.

TURCK GmbH

more@turck.com

www.turck.com

PC & Industrie 7/2026 25


Komponenten

Wie Heatpipes am stärksten sind

CTX hält das Innere der CPU-Kühllösung im Gleichgewicht.

Zusammenspiel mehrerer Faktoren,

das CTX für den verfügbaren Platz

passgenau auslegt. Entscheidend

ist dabei zunächst, wie viel Wärme

eine einzelne Heatpipe transportieren

kann. Dies wird im Wesentlichen

bestimmt durch ihren Durchmesser,

die Länge, ihre Kapillarstruktur sowie

ihre Konstruktion für einen ungehinderten

Wärmetransport.

Einbaulage

Mehr ist nicht immer mehr. Wenn

CPUs immer leistungsfähiger werden,

kommt es auf Kühlung mit hoher

Leistungsdichte an. Heatpipes sind

hier ein gefragtes Modell. Kühlkörperhersteller

CTX Thermal Solutions

zeigt, dass sich ihre Leistung

nur erhöhen lässt, wenn man das

Gesamtsystem im Auge behält.

CTX Thermal Solutions GmbH

info@ctx.eu

www.ctx.eu

Leistungsfähigkeit

optimal nutzen

In der Industrie sind PCs zu wichtigen

Stützen der Automatisierung

geworden. Von ihren CPUs (Central

Processing Units) erfordert das

neben hohen Taktraten vor allem

Robustheit. Sie müssen mit zehn

bis zwanzig Jahren besonders langlebig

sein, in Umgebungstemperaturen

von -40 bis +85 °C funktionieren

und Belastungen wie zum

Beispiel Vibrationen standhalten.

Das schnelle Ableiten der Verlustleistungen,

die hier zwischen 35

und 65 W erreichen können, ist

daher essenziell. Für die Kühlung

von CPUs in Industrie-PCs fertigt

CTX Thermal Solutions Heatpipes.

Mit der richtigen Auslegung

lässt sich dabei ihre Leistungsfähigkeit

auf engstem Bauraum

optimal ausnutzen.

Warum Heatpipes für

Industrie-CPUs gefragt sind

Heatpipes sind gerade in der Industrie

ein etablierter Wärmeleiter.

Sie führen sehr schnell hohe

Verlustleistungen vom Hotspot ab.

Dabei sind sie wartungsarm und

arbeiten als passive Kühllösung im

staubsicher geschlossenen IPC-

Gehäuse. Warum das so ist, leitet

sich von ihrem Funktionsprinzip

ab. Eine Heatpipe ist ein geschlossenes

System aus einem Kupferrohr

mit einem Kühlmedium. Wo

sich dieses erhitzt, entsteht Verdampfungswärme

und der Druck

im Rohrinnern senkt sich. Durch

das Druckgefälle strömt der Dampf

zur kälteren Stelle der Heatpipe, wo

er kondensiert und die Wärme an

einen Kühlkörper abgibt. Die innere

Kapillarstruktur des Rohres transportiert

die Flüssigkeit entgegen

der Schwerkraft wieder zurück zur

CPU. Das passive Kühlsystem arbeitet

eigenständig und benötigt keine

externen Wasserpumpen, Rohrleitungen

oder Lüfter.

Wieso mehr Rohre

nicht automatisch

mehr Leistung bedeuten

Heatpipes bieten eine hohe Gestaltungsfreiheit.

Dadurch eignen sie

sich ideal für die engen Bauräume

von PCs. Leistungsstärkere CPUs

erfordern dabei nicht zwingend

zusätzliche Heatpipes. Es ist ein

Als zweiten maßgeblichen Faktor

nennt CTX die Einbaulage der

Heatpipe. Eine vertikale Anordnung

kann die Leistungsfähigkeit einer

Heatpipe verbessern: Liegt ihr Verdampfer

unterhalb des Kondensators,

unterstützt sie den Rückfluss

des Arbeitsfluids durch die Schwerkraft.

Unabhängig davon ist ein möglichst

guter thermischer Kontakt zwischen

Heatpipe, Wärmequelle und

Kühlkörper entscheidend, um den

Wärmewiderstand zu minimieren.

Mehr Rohre bedeuten in der

Regel auch, dass sich die Zahl der

Wärme übergänge und der Wärmewiderstand

erhöht. Daher erfordert

eine solche Erweiterung immer auch

eine Anpassung von Kühlkörper und

Luftführung. Auf diese Weise bleiben

Verdampfung, Wärmetransport,

Kondensation und Rückfluss

im Gleichgewicht.

Nach welchen Kriterien

die Auslegung erfolgt

CTX übernimmt die anwendungsspezifische

Auslegung von Kühlkörpern

nach Entwärmungsbedarf, Bauraum

und Umgebungsbedingungen.

In einer thermischen Simulation überprüft

der Hersteller die Leistungsdaten

und optimiert bei Bedarf über

Design- oder Materialanpassungen

die Kühlleistung. Neben Heatpipes

fertigt der Hersteller alle weiteren

Standardkühlkörper wie zum Beispiel

Profil- und Flüssigkeitskühlkörper.

Darüber hinaus entwickelt

und fertigt CTX auch kundenindividuelle

Kühllösungen. ◄

26 PC & Industrie 7/2026


Komponenten

Steckverbinder im Ultra Mikro-Format

mit THT-Leiterplattenanschluss

Samtec, Inc.

www.samtec.com

Samtec, Inc., der Anbieter mit

führendem Service in der Steckverbinderbranche,

gibt die Erweiterung

seines beliebten Ultra-Mikro-

Verbindungssystems mPOWER für

die Stromversorgung bekannt. Die

mPOWER-Leiterplattensteckverbinder

in gerader (UMPS, UMPT)

und 90°-Ausführung (UMPT-RA)

sind jetzt mit THT-Optionen für

den Anschluss an die Leiterplatte

erhältlich, die genau die verbesserte

mechanische Robustheit bieten, die

oft für Anwendungen in rauen industriellen,

militärischen und luftfahrttechnischen

Umgebungen gefordert

ist. Steckverbinder in SMT-Ausführung

sind ebenfalls erhältlich.

Die im Hinblick auf Leistungsdichte

optimierten Ultra-Mikro-Steckverbinder

aus der mPOWER-Familie

bieten im Vergleich zu herkömmlichen

Stromsteckverbindern eine

Raumersparnis von 40 %. Ihre kompakte

Bauform ist mit bis zu 18 A

je Messerkontakt strombelastbar

und ermöglicht so hochstromige

Eigenschaften auf kleinster Leiterplattenfläche.

Zusätzlich zur Leistungsdichte

bieten die mPOWER-Verbindungen

hohe Flexibilität beim Entwurf von

Verbindungen von Leiterplatte zu

Leiterplatte, von Kabel zu Kabel

oder Kabel zu Leiterplatte. Das

Systemdesign wird vereinfacht durch

eine Reihe von Optionen, zu denen

neben geraden und 90°-Konfigurationen

auch Stapelhöhen von 5 mm

bis 20 mm, robuste Verriegelungen

und 2 bis 10 Stromkontakte zählen.

Die Kabelkonfektionen mit Ummantelungen

aus PVC oder Teflon Fluoropolymer

sind in vielen Querschnitten

für verschiedenste Anforderungen

erhältlich.

Um den Entwurf weiter zu vereinfachen,

stellt Samtec für die

mPOWER-Steckverbinder frei

zugängliche Ressourcen wie Grafiken,

Modelle und Prüfberichte

bereit. Entwickler und Konstrukteure

können stromtechnische Anforderungen,

Form und Passung auf

samtec.com/mpower bewerten oder

sich an die Rugged/Power Group

von Samtec unter RuggedPower@

samtec.com wenden. Produktionsmengen

können direkt von Samtec

oder über autorisierte Vertriebspartner

bezogen werden. ◄

Maßgeschneiderte Steckverbinderlösungen für individuelle Anforderungen

Wenn Standardlösungen an ihre

Grenzen stoßen, sind kundenspezifische

Steckverbinder die richtige

Wahl. ODU entwickelt maßgeschneiderte

Lösungen, die exakt

auf technische und mechanische

Anforderungen abgestimmt sind.

Dabei von langjährigen Erfahrungen

und bewährten Systemkonzepten.

Warum sind kundenspezifische

Steckverbinder entscheidend?

Individuelle Anwendungen erfordern

oft mehr als kleine Anpassungen

von der Stange. Spezialisten

in den Entwicklungs- und Konstruktionsteams

von ODU begleiten

Kunden von der ersten Idee bis zur

Serienfertigung und sorgen dafür,

dass die Lösung zuverlässig und

langfristig in der entsprechenden

Anwendung funktioniert.

Was machen kundenspezifische

bzw. maßgeschneiderte Lösungen

von ODU besonders?

In enger Zusammenarbeit entstehen

Lösungen, die exakt der jeweiligen

Spezifikation entsprechen.

Das umfasst sowohl einzelne

Steckverbinder als auch komplette

Systemlösungen.

Das ODU-Leistungsspektrum

reicht von:

• Steckverbindern nach

Kundenspezifikation

• Systementwicklungen inklusive

Kabelkonfektionierung

• Durchgängiger Entwicklung

und Prüfung / Qualifizierung

im hauseigenem Labor

Welche Vorteile ergeben sich

für den Kunden?

Jede Lösung wird individuell konzipiert

und konsequent auf hohe

Qualität, Langlebigkeit und Passgenauigkeit

ausgelegt. Hierbei fließen

die individuellen Designanforderungen

direkt ein – für Lösungen,

die auch langfristig wettbewerbsfähig

bleiben.

ODU GmbH & Co. KG

https://odu connectors.com

https://odu connectors.com/de/

produkte/kundenspezifischeloesungen/

PC & Industrie 7/2026 27


Stromversorgung

Kompakte und leistungsstarke

Hutschienennetzteile

Schukat electronic Vertriebs GmbH

info@schukat.com

www.schukat.com

Ab sofort führt Schukat die kompakten und

leistungsstarken RACPRO1-S-Hutschienennetzteile

des Herstellers Recom im Sortiment.

Die Geräte sind in drei Varianten mit 120 W,

240 W und 480 W Nennleistung erhältlich und

eignen sich ideal für industrielle Anwendungen,

darunter Fabrik- und Gebäudeautomation,

Energieverteilung, Test und Messung, Infrastruktur

sowie Daten- und Telekommunikation.

Ausgelegt für Umgebungstemperaturen von

-40 °C bis +60 °C arbeiten sie mit reiner Konvektionskühlung

und erreichen Wirkungsgrade von

bis zu 95 %. Bei Spitzenlasten steht zudem für

fünf Sekunden ein Leistungs-Boost von 150 %

zur Verfügung. Die Eingangsspannung reicht von

85 - 277 V AC oder 88 - 370 V DC und beinhaltet

eine aktive Einschaltstrombegrenzung. Mit

Abmessungen von 100 mm x 112 mm x 28 mm

ist das RACPRO1-S120 das kleinste DIN-Rail-

Netzteil am Markt und erreicht eine Leistungsdichte

von 500 W/Liter. Einstellbare Ausgangsspannungen

von 12 V, 24 V oder 48 V stehen

zur Verfügung; der Leerlaufverbrauch beträgt

maximal 0,3 W.

Beim RACPRO1-S240 AC/DC-Netzteil ermöglicht

eine integrierte ORing-Diode die Parallelschaltung

mehrerer Einheiten für eine n+1-Redundanz-

oder Power-Sharing-Anwendungen. Das

RACPRO1-S480 als leistungsstärkste Variante

bietet die Wahl zwischen Konstantstrom- und

Parallelbetrieb.

Die im 25°-Winkel angebrachten Push-In-

Klemmen sind wartungsfrei und ermöglichen

eine einfache Montage ohne Werkzeuge. Aufgebaut

nach Schutzklasse I, verfügen die Hutschienennetzteile

über ein DC-OK-Signal zur

Statusüberwachung und sind gegen Überlast,

Kurzschluss, Überspannung sowie Rückspeisungslasten

in Form von bremsenden Motoren

und Induktoren geschützt.

Alle Produktvarianten sind RoHS-konform und

nach den globalen Sicherheitsstandards IEC/

EN/UL 61010-1 und IEC/EN/UL/CSA 61010-2-

201 zertifiziert. ◄

Leise und leistungsstark

Cincon LFM-Serie jetzt als Open-Frame-Variante mit Baseplate

bei Fortec Power

FORTEC Power GmbH

https://fortec-power.de/

Fortec Power bietet ab sofort die neue B-Version

der Cincon LFM-Serie im Open-Frame-

Design mit Baseplate an — kompakt, lüfterlos

und für medizinische, industrielle sowie Haushaltsanwendungen

zertifiziert.

Das neue Produktportfolio umfasst die Modelle

LFM200S, LFM200M, LFM300S, LFM300M,

LFM420S und LFM420M — jeweils in der Open-

Frame-Ausführung mit integrierter Baseplate. Im

Vergleich zur C-Version mit Gehäuse und Teilverguss

punktet die B-Version durch kompaktere

Abmessungen, reduziertes Gewicht, geringere

Bauhöhe und niedrigere System kosten.

Die Baseplate erleichtert dabei die Wärmeableitung

und ermöglicht ein effizientes thermisches

Management ohne externen Lüfter.

28 PC & Industrie 7/2026


Stromversorgung

AC/DC-Stromversorgungen (75–320 W) für

Industrie, Medizintechnik und Haushaltsgeräte

Mit der Mean Well NSP-Serie bringt Fortec Power eine leistungsstarke Nachfolgegeneration

der bewährten RSP-Serie ins Portfolio — kompakter, breiter zertifiziert und für den globalen Einsatz

Die NSP-Serie wurde als direkte

Nachfolgegeneration der RSP-Serie

konzipiert und überzeugt durch eine

kompaktere Bauform, einen erweiterten

Betriebstemperaturbereich

von -40 °C bis +85 °C sowie ein

breites Portfolio an Sicherheitszertifizierungen.

FORTEC Power GmbH

https://fortec-power.de/

Die Zulassungen umfassen unter

anderem IEC/EN/UL 62368-1, 60601-

1, 61010-1, 61558-1, 62477-1, IEC/

EN 60335-1 und SEMI F47 — und

decken damit die Anforderungen

vieler internationaler Märkte ab.

Der weite Eingangsspannungsbereich

von 85 bis 305 V AC macht

die Serie besonders robust gegenüber

Spannungsschwankungen im

Netz und ermöglicht den Betrieb mit

277 V AC in Nordamerika.

Lüfterloses Design,

hoher Wirkungsgrad,

medizintauglich

Die Modelle NSP-75 bis NSP-200

arbeiten vollständig lüfterlos und

ermöglichen so einen geräuscharmen

Betrieb. Die NSP-320 ist mit

einem leisen Lüfter ausgestattet,

der unter 40 dB bleibt. Alle Modelle

erreichen einen Wirkungsgrad von

bis zu 94,5 % und bieten eine Peak-

Leistung von bis zu 200 % für maximal

5 Sekunden — ideal für Applikationen

mit hohem Einschaltstrom.

Für den medizinischen Einsatz

besonders relevant: Die NSP-Serie

verfügt über einen Ableitstrom von

unter 350 µA, eine 2x-MOPP-Isolation

und die Geräteklassifizierung

BF. Das Conformal Coating der Leiterplatten

schützt zusätzlich gegen

Feuchtigkeit.

Serienmäßig an Bord sind Schutzfunktionen

gegen Kurzschluss, Überlast,

Überspannung, Unterspannung

und Übertemperatur.

Technische Daten

im Überblick

• Leistungsbereich: 75 - 320 W

• Eingangsbereich: 85 - 305 V AC

• Wirkungsgrad: bis zu 94,5 %

• Betriebstemperatur:

-40 °C bis +85 °C

• Spitzenleistung: 200 % / 5 Sek.

• Betriebshöhe: max. 5.000 m

• Ableitstrom: < 350 µA

• Garantie: 5 Jahre

Verfügbare Modelle

Die Modelle NSP-75, NSP-100,

NSP-150, NSP-200 und NSP-320

sind ab sofort bei Fortec Power

bestellbar. Darüber hinaus ist die

NSP-Serie auch in den Leistungsklassen

NSP-500 und NSP-750

erhältlich.

Zertifizierungen und Normen

• IEC/EN/UL 62368-1

• IEC/EN/UL 60601-1

• IEC/EN 61010-1

• IEC/EN 61558-1

• IEC/EN 62477-1

• IEC/EN 60335-1

• SEMI F47

• EN 55032

• EN 60601-1-2

• CCC

• EAC

• CE

• UKCA ◄

Einsatzbereiche

Die B-Version eignet sich besonders für Umgebungen

mit standardisierten thermischen und

mechanischen Anforderungen — und ist eine

ausgezeichnete Wahl, wenn Größe, Gewicht

und Kosten im Fokus stehen, ohne Abstriche

bei der Funktionalität.

Lüfterlos, effizient,

breiter Temperaturbereich

Mit einer Bauhöhe von nur 1 Zoll (25,4 mm)

liefern die LFM-Netzteile zuverlässig Leistung

— geräuschlos und ohne Wärmeprobleme. Der

Wirkungsgrad erreicht bis zu 94 %, der Betriebstemperaturbereich

erstreckt sich von -40 °C

bis +80 °C, und die Betriebshöhe ist auf bis zu

5.000 m ausgelegt.

Schutzfunktionen

Die Modelle bieten umfassende Schutzfunktionen:

Übertemperatur-, Überspannungs-, Überlast-

und Kurzschlussschutz sind serienmäßig

integriert. Die industriellen Varianten (LFMxxxS)

entsprechen IEC/EN/UL 62368-1, die medizinischen

Varianten (LFMxxxM) sind nach IEC/

EN/UL 60601-1 zertifiziert.

Technische Daten im Überblick

• Eingangsbereich: 80 - 264 V AC

• Wirkungsgrad: bis zu 94 %

• Bauhöhe: 1“ (25,4 mm)

• Betriebstemperatur: -40 °C bis +80 °C

• Betriebshöhe: max. 5.000 m

• Leerlaufleistung: < 0,3 W

Typische Einsatzbereiche

Die LFM-Serie mit Baseplate eignet sich für

industrielle Steuersysteme, Test- und Messgeräte,

Kommunikations- und Netzwerktechnik,

medizinische Peripheriegeräte sowie allgemeine

kommerzielle Elektronik.

Verfügbare Modelle (B-Version)

• LFM200S / LFM200M

• LFM300S / LFM300M

• LFM420S / LFM420M

• S = IEC/EN/UL 62368-1 (industriell)

• M = IEC/EN/UL 60601-1 (medizinisch)

• Garantie: 3 Jahre ◄

PC & Industrie 7/2026 29


Bedienen und Visualisieren

WMT Leipzig KEBA – Präzision trifft Exzellenz

Eine neue Bedienphilosophie

für High-End-Schleifmaschinen

Maschinenbedienung “unter Glas”

mit dem AP 524 mit KeWheel

Präzise Schleifmaschine bei WMT Leipzig mit flexiblem HMI von KEBA

Die WMT Leipzig GmbH

ist ein junges Unternehmen im technologisch

anspruchsvollen Markt der Rund- und Spitzenlosschleifmaschinen.

In diesem Markt sind Präzision,

Prozessstabilität und eine hochwertige

Konstruktion entscheidend. Mit nur 25 Mitarbeitenden

entwickelt WMT Leipzig Maschinen

für den Mutterkonzern Jiangsu Xinsu Group

Co., Ltd. Eine der Herausforderungen bei dieser

Entwicklung war es, ein Bedienkonzept zu

ent wickeln, das den besonderen Anforderungen

der Industrie und der Innovationskraft des

Unternehmens gerecht wird.

2021 kam es zum ersten Kontakt: Auf der EMO

in Mailand sprach WMT Leipzig das KEBA-Team

an – mit einer klaren Vision: eine moderne, völlig

frei gestaltbare HMI-Oberfläche, die unabhängig

vom Steuerungshersteller ist.

KEBA Industrial Automation GmbH

keba@keba.com

www.keba.com

WMT Leipzig

www.wmt-leipzig.de

Die Herausforderung: volle Freiheit,

volle Daten, volle Kontrolle

WMT Leipzig stand im Jahr 2021 vor dem

kompletten Neuaufbau der Anlagen. Es gab

weder ein bestehendes Bedienpult noch eine

passende HMI-Software. Für ihre anspruchsvollen

Anforderungen bot der Markt allerdings

kaum Optionen.

Die Lösungen namhafter Anbieter waren zwar

für Dreh- und Fräsaufgaben sehr gut geeignet,

für Schleifanwendungen, insbesondere für das

Spitzenlosschleifen, jedoch nur sehr rudimentär.

Hinzu kam, dass WinCC Unified für die Sinumerik-Anbindung

weder freigegeben noch die

Unterstützung sichergestellt war. Dadurch war

vor allem die zentrale Anforderung schwierig

zu erfüllen. Stefan Cämmerer, Leiter der Software-Entwicklung

und Elektrokonstruktion bei

WMT Leipzig, sagt: „Wir waren auf der Suche

nach einer HMI-Software, die uns volle Freiheit

bei der Gestaltung der Oberfläche gibt und

uns Zugriff auf alle NCK-Daten ermöglicht.“ Für

die High-End-Maschinen von WMT Leipzig war

die Bedienoberfläche das Herzstück und sollte

ein einzigartiges Nutzererlebnis ermöglichen.

Kurze Realisierungszeit

Und dieses Vorhaben war durchaus ehrgeizig.

Denn nicht nur inhaltlich, sondern auch zeitlich

war es eine große Herausforderung: Das Ziel war,

innerhalb von nur zehn Monaten eine lauffähige

HMI auf der ersten Maschine von WMT Leipzig

auf der CIMT 2023 in Peking zu präsentieren.

Das KeWheel mit Force Feedback angewandt

in der Praxis.

Die Lösung:

KEBA-Software als Gamechanger

Mit dem für WMT Leipzig maßgeschneiderten

Bedienpanel AP 524 mit Force Feedback, dem

KeWheel und der klaren „Software First“-Strategie

fand WMT Leipzig, wonach sie suchten.

Besonders entscheidend waren die Offenheit

und Leistungsfähigkeit der Software. „KEBA

ist einzigartig, was Software-Funktionalitäten

angeht“, so Cämmerer. „Das gesamte Framework

von KEBA ermöglicht es uns, unsere eigene

Bedien philosophie ohne Einschränkungen umzusetzen.

Diese Art der Flexibilität und Offenheit

kannten wir bis dato nicht.“

Unterstützung

der JavaFX-Funktionalität

Die Entwickler von WMT Leipzig schätzen, dass

das KEBA Software Framework volle JavaFX-

Funktionalität unterstützt. Dadurch können sie

sämtliche Java-Applikationen, -Schnittstellen,

-Visualisierungen und -Bibliotheken integrieren

und nutzen. Cämmerer führt ein Beispiel

an, das die Vorteile dieser JavaFX-Funktionalität

verdeutlicht: „Wir können am HMI live vorberechnen,

wie hoch die Wahrscheinlichkeit

ist, dass ein Werkstück beim Schleifen eine

unerwünschte Polygonform bekommt, und dieses

Ergebnis nutzen, um im Schleifprozess

30 PC & Industrie 7/2026


Bedienen und Visualisieren

Einfache Bedienung mit dem Touch-Panel AP 524

entsprechend entgegenzuwirken. Der mathematische

Teil dieser Aufgabe stammt aus einer

Optimierungsbibliothek der Java-Welt. Als Feature

ist das von unschätzbarem Wert.“

Die Vorteile

von Force Feedback und KeWheel

Die Force Feedback Technologie (haptisches

Feedback am Panel) setzt WMT Leipzig vor

allem bei sicherheitsrelevanten RealTime Widgets

ein – etwa für Funktionen wie ‚Maschine

Ein/Aus‘ oder ‚Zyklus Start/Stopp‘.

Bislang wurden dafür Hardware-Tasten verwendet.

„Wir wollten eine saubere Oberfläche,

sprich möglichst viel der Bedienung unter Glas,

und hatten uns zum Ziel gesetzt, die Tastenleiste

auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch

steigt einerseits die Übersichtlichkeit (und somit

die Bedienergonomie) andererseits die Flexibilität,

in der HMI immer nur die Tasten anzuzeigen,

die gerade benötigt werden. RealTime Widgets

über Force Feedback waren hier die ideale

Lösung“, so Cämmerer.

KeWheel

Auch das KeWheel findet bei WMT Leipzig

großen Anklang. Die Ingenieure in Leipzig setzen

es wahlweise als Vorschub-Override ein,

um die Achsgeschwindigkeit bei Verfahrbewegungen

zu verändern, als Spindel-Override, um

die Drehzahl der Spindeln zu beeinflussen, oder

als Handrad, um Achsen inkrementell zu verfahren

und die Maschine µm-genau einzurichten.

Die Umschaltung der Modi des KeWheels erfolgt

dabei wahlweise (und in Abhängigkeit von der

Betriebsart der Maschine) durch „ Durchtoggeln“

mittels „Klick“ (= Druck) auf das KeWheel bzw.

durch direkte Anwahl über das HMI (Bedieneroberfläche)

oder die SPS.

Vorschub-Override auf 0 % setzen

Zusätzlich nutzt WMT Leipzig die Möglichkeit,

den Vorschub-Override gezielt aus dem NC-Programm

oder der PLC heraus auf 0 % zu setzen.

Dadurch können sich Bediener, besonders vor

kritischen Bewegungen der Maschine, zunächst

mit langsamer Geschwindigkeit an eine neue

Situation herantasten, ohne jedes Mal zuerst

manuell den Override zudrehen zu müssen.

Das erhöht die Ergonomie, besonders bei einrichtintensiven

Prozessen, und vermindert das

Risiko von ungewollten Kollisionen.

Cämmerer ergänzt: „Ein großer Vorteil liegt

darin, dass ein einziges KeWheel für all diese

Funktionen genutzt werden kann. Wir als Hersteller

können selbst entscheiden, an welchen

Maschinentypen welche Modi zur Verfügung

stehen, und setzen trotzdem immer die gleiche

Hardware ein.“

Partnerschaft auf Augenhöhe

Was KEBA und WMT Leipzig verbindet, ist

nicht nur die Technik, sondern auch die Art

der Zusammenarbeit. Cämmerer: „Wir haben

einen echten Draht zueinander ent wickelt. Die

Zusammenarbeit mit KEBA ist wie die Lösung,

die sie uns angeboten haben: einzigartig.“

Offen, produktiv, wertschätzend und zielorientiert:

Genau so beschreibt WMT Leipzig

die Partnerschaft.

WMT Leipzig Mitarbeiter in der Produktion:

Das haptische Feedback des KeWheels ermöglicht

eine effizientere Bedienung von Maschinen

Stefan Cämmerer, Leiter Software-Entwicklung

und Elektrokonstruktion bei WMT Leipzig

Das HMI ist nicht mehr nur Bedienoberfläche,

sondern integraler Bestandteil der Maschine

Blick nach vorne

Spitzenloses Außenrundschleifen – kurz erklärt

• Was ist spitzenloses (Centerless)

Außenrundschleifen?

Beim spitzenlosen Schleifen wird das Werkstück

nicht zwischen zwei Spitzen eingespannt,

sondern zwischen Schleif- und

Regelscheibe sowie einer Werkstückauflage

geführt. Diese sehr stabile Art der Prozessführung

ermöglicht eine hohe Präzision

bei gleichzeitig kürzester Bearbeitungszeit.

• Warum ist das wichtig?

• Hohe Maß- und Rundheitsgenauigkeit

→ entscheidend für High-End-

Bauteile für die Lagerindustrie, die

Automobilbranche, den allgemeinen

Maschinenbau usw.

• Sehr gute Prozessstabilität → ideal

für Serienfertigung und anspruchsvolle

Toleranzen.

• Schonende Werkstückführung → kein

Einspannen, kein Druckpunkt und

weniger Ausschuss.

• Flexibilität → unterschiedliche

Werkstückgrößen und Geometrien sind

rasch anpassbar.

• Typische Anwendungen:

Kegelrollen, Düsennadeln, Kardankreuze,

Hydraulikschieber, Kugelbolzen → rotationsymmetrische

Präzisionskomponenten

– also überall dort, wo Genauigkeit im

µm-Bereich gefordert ist.

Heute kommen bereits drei Maschinentypen

mit KEBA-Hardware und -Software zum Einsatz.

Trotz aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen

durch Entwicklungen in den Märkten bleibt die

Technologieausrichtung von WMT Leipzig eindeutig

High-End – und KEBA ein zentraler Entwicklungspartner.

Die nächsten Schritte?

Gemeinsam entwickeln WMT Leipzig und KEBA

eine neue HMI-Werkzeugverwaltung. Weitere

Projekte sind bereits in Planung.

WMT Leipzig ist ein beeindruckender Beweis

dafür, dass ein junges Unternehmen in einem

Markt mit Mut zur Innovation und der richtigen

Software-Plattform seinen Platz erkämpfen kann.

„Die KEBA-Lösung bietet uns als Entwickler alle

Möglichkeiten der Welt, unsere Bedien philosophie

umzusetzen.“ so Stefan Cämmerer. ◄

PC & Industrie 7/2026 31


Bedienen und Visualisieren

Hygiene-Tastatur fördert Infektionskontrolle

Effektive Keimbarriere,

ohne antimikrobielle

Beschichtungen

Verschmutzungen sind auf der weißen

Oberfläche schnell zu erkennen,

das fördert die Infektionskontrolle

und erleichtert die Reinigung, zum

Beispiel mit Wasser und Seife. Als

gute Keimbarriere dienen die transparente,

geprägte Abdeckung und

die glatte, spaltenfreie Unterseite.

Auf antimikrobielle Beschichtungen

wird hier verzichtet, für maximale

Hygiene sorgen die Reinigung im

Autiklav oder Thermodesinfektor.

Kompaktes Format

und flexible Kabelführung

GeBE

Computer & Peripherie GmbH

www.tastaturen.com

Die Y Cool Hygiene-Tastatur

in leuchtendem Weiß mit Hintergrundbeleuchtung

und Keimbarriere

punktet mit einen Extraschutz:

Die Tastatur hat eine sterilisierbare,

transparente Abdeckung für

den Einsatz auf Visitenwagen oder

Wandhalterungen. Mit der Y Cool

Hygiene-Tastatur präsentiert Gebe

eine Tastatur, deren Tastenbeleuchtung

auf sieben Farben eingestellt

werden kann. Das ermöglicht das

Arbeiten unter allen Lichtbedingungen.

Der volle Tastenhub und

die angenehme Haptik erlauben

komfortables und effizientes Tippen.

Die Y Cool ist mit abnehmbarem,

doppelt zugentlastetem, 38 cm Kabel

mit vier Führungsoptionen und einer

150 cm Verlängerung zu haben und

wird über USB angeschlossen. Ihr

kompaktes Format und die flexible

Kabelführung machen sie besonders

geeignet für den Einsatz auf

Visitenwagen oder an Wandhalterungen.

Schmaler Rahmen, einfache Integration -

Industrie-Displays für moderne HMI-Konzepte

In der Maschinen- und Anlagenautomation

sind zuverlässige Visualisierungslösungen

entscheidend

für eine effiziente Bedienung und

Prozessüber wachung.

Die Industrie-Displays der

CV-200 Serie wurden speziell

für anspruchsvolle HMI-Anwendungen

entwickelt und ermöglichen

eine klare, intuitive Interaktion

auch unter rauen Umgebungsbedingungen.

Typische

Einsatzfelder sind die Fertigungsautomation,

Prüf- und Inspektionssysteme

sowie die Maschinenbedienung

direkt vor Ort.

Charakteristisch für die Serie

ist das moderne Slim-Bezel-

Design mit einer Rahmenbreite

von unter 3 mm. Dadurch lassen

sich die Displays nahtlos in aktuelle

Maschinenkonzepte integrieren

und bieten zugleich eine hochwertige,

zukunftssichere Optik.

Gleichzeitig bleiben die Einbauausschnitte

kompatibel zu Vorgängersystemen,

was den Austausch

oder die Nachrüstung bestehender

Anlagen deutlich vereinfacht.

Für eine präzise Visualisierung

verfügen die Displays über Full-

HD-Auflösung und einen großen

Betrachtungswinkel von 178°. Die

projiziert-kapazitive Multi-Touch-

Technologie sorgt für eine reaktionsschnelle

und intuitive Bedienung.

Eine entspiegelte Ober fläche

reduziert Reflexionen und verbessert

die Ablesbarkeit selbst bei

schwierigen Lichtverhältnissen.

Für das industrielle Umfeld ausgelegt,

bieten die Geräte eine

robuste Front mit Schutzart IP66

sowie eine kratzresistente Glasoberfläche

mit 7H-Härte. Funktionen

wie Wet Touch ermöglichen

eine zuverlässige Eingabe auch

bei Feuchtigkeit, während eine

hohe EMV-Festigkeit den stabilen

Dauerbetrieb sicherstellt.

Dank des modularen Konzepts

lassen sich die Displays flexibel

an unterschiedliche Anforderungen

anpassen. Geplante Größen

von 10 bis 21, Zoll sowie vielfältige

Konfigurationsoptionen

ermöglichen den Einsatz sowohl

als eigenständiger Industriemonitor

als auch als integrierte Lösung

in Panel-PC-Systemen.

Mit ihrem Zusammenspiel aus

modernem Design, industrieller

Robustheit und hoher Anpassungsfähigkeit

adressiert die CV-200

Serie die steigenden Anforderungen

an Visualisierungslösungen

in der Automatisierungstechnik.

Spectra GmbH & Co. KG

www.spectra.de

32 PC & Industrie 7/2026


Identifizieren

Umfassendes Auto-ID-Portfolio

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen

zählt ein Fingerprint-

Sensor, der das Entsperren ohne

Eingabe eines Codes erlaubt und

so biometrisch unterstützte Multi-

Faktor-Authentifizierung für ein

Maximum an Sicherheit ermöglicht.

Professioneller Scanner

für höchste Anforderungen

Aus dem modernen Industriealltag

ist Auto-ID, die automatische

Identifikation und Datenerfassung,

nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche

Prozesse lassen sich durch

die Technologie effizienter gestalten

und erleichtern Arbeitern ihre

Aufgaben. Pepperl+Fuchs bietet

für diese Tätigkeiten ein umfassendes

Portfolio an Lösungen, das

sich für verschiedenste Einsatzszenarien

eignet.

Daten bilden die Grundlage für

Prozesse aller Art. Im Prozess

müssen die zum Objekt gehörigen

Codes korrekt erkannt und erfasst

werden, damit die Daten direkt verarbeitet

werden können. Gängige

Technologien zur Datenerfassung,

die bei Auto-ID zum Einsatz kommen,

sind beispielsweise Bar- und

QR-Codes, RFID, Magnetstreifen

oder Biometrie. Zu den häufigsten

Anwendungsbereichen im Industrieumfeld

zählen Bestandsverwaltung,

Lieferungsverfolgung, Identifizierung

von Bauteilen oder Kommissionierung.

Hier steigert Auto-

ID die Effizienz, minimiert Fehler

und automatisiert Prozesse.

Pepperl + Fuchs SE

www.pepperl-fuchs.com

Die Funktionsweise sieht dabei

so aus, dass ein Objekt mit einer

Codierung versehen wird, die für

das menschliche Auge nicht immer

erkennbar ist, aber von einem Gerät

gelesen werden kann. Ein Barcode-

Scanner etwa oder ein RFID-Lesegerät

liest diese Codierung automatisch

aus. Die ausgelesenen Informationen

werden damit erfasst, übertragen

und stehen unmittelbar zur

weiteren Verarbeitung, Analyse oder

Prozesssteuerung bereit.

Software-Lösungen

für einfache Scanaufgaben

Mit der App eBARCODE-ML bietet

Pepperl+Fuchs eine leistungs fähige

Software-Lösung für einfache Scanaufgaben

zum Einsatz auf seinen

Mobilgeräten. Abhängig von der Zertifizierung

des Mobile Devices, auf

dem die App installiert ist, kann sie

für alle Industrie- und Logistikanwendungen

sowie in explosionsgefährdeten

Bereichen bis hin zur

Zone 1 / DIV 1 eingesetzt werden.

Sie kann nahezu alle Arten von Barcodes

lesen und offline entschlüsseln.

Ihre Genauigkeit ist mit der

von integrierten Scannermodulen

vergleichbar. Die App erfasst Barcodes

bis zu einer maximalen Entfernung

von 50 Zentimetern.

Scanner-Add-on

für das Smart-Ex 203

Eine Hardware-Lösung, die für

anspruchsvolle Scanaufgaben in

Zone 2 / DIV 2 konzipiert wurde, ist

das Scanner-Modul SM-Ex S203 SR

für das neue Zone-2-Smartphone

Smart-Ex 203. Dieses lässt sich

schnell und einfach über das innovative

Accessory Interface anbringen

und verwandelt das Smartphone in

einen komfortablen 1D/2D-Scanner.

Das Modul verfügt über einen

Hardware Aimer, der mit Hilfe einer

LED anzeigt, auf welchen Bereich

das Gerät ausgerichtet ist. Dies ermöglicht

auch in Bereichen mit geringem

Lichteinfall die präzise Ausrichtung

auf den zu lesenden Barcode.

Zudem erlaubt das Modul das Auslesen

beschädigter oder schlecht

lesbarer Barcodes.

Das Smart-Ex 203 verfügt mit

Android 14 über ein topaktuelles

Betriebssystem, das neueste

Kommunikationsstandards optimal

unterstützt. Die Android-Enterprise-Recommended-

und Google

ARCore-Zertifizierungen machen

das Smartphone optimal geeignet

für anspruchsvolle Augmented-Reality-Anwendungen

wie etwa Remote

Support, Schulungen und weitere

unternehmensspezifische Tools.

Für unterschiedlichste Scan-Anforderungen

auf höchstem Niveau steht

der Handscanner Ident-Ex 02 in

vier verschiedenen Versionen zur

Verfügung. Die Variante Pocket ist

ein kleiner, handlicher Scanner im

Hosentaschenformat, wohingegen

Grip und Grip+ mit einem ergonomischen

Abzugsgriff geliefert werden.

Beide Grip-Varianten lassen

sich über separat erhältliche Cradles

zu einem Smart Grip aufrüsten. Die

Cradles erlauben das Einrasten der

Smartphones Smart-Ex 03 oder

Smart-Ex 203 auf dem Scanner,

der die gescannten Informationen

direkt per Bluetooth auf die Smartphones

überträgt. Die Variante

Pocket ist der kleinste und leichteste

kabellose Barcode-Scanner

auf dem Markt, der auch für den

Einsatz in Zone 1/21 zertifiziert ist.

Alle Varianten sind dank des

1.430 mAh Lithium-Ionen-Akkus

nicht auf externe Stromquellen angewiesen.

Der Ident-Ex 02 unterstützt

alle gängigen 1D- und 2D-Symbologien

wie beispielsweise EAN-13,

UPC-A, ISBN, Industrial 25, QR-

Code, DataMatrix, Maxicode sowie

viele weitere. Bluetooth wird in den

Versionen Classic sowie 5.4 LE

unterstützt.

Umfangreiches Portfolio

Um unterschiedlichsten Anwendungsszenarien

für Auto-ID im Industriebereich

gerecht zu werden, bietet

Pepperl+Fuchs ein umfassendes

Lösungsportfolio an. Von einfachen

Scanaufgaben, die sich mit einer

App als Software-Lösung umsetzen

lassen, bis hin zu anspruchsvollsten

Anforderungen in explosionsgefährdeten

Bereichen: Die Lösungen von

Pepperl+Fuchs decken alle erdenklichen

Szenarien ab und lassen sich

passgenau für jeden Anwendungsfall

konfigurieren. ◄

PC & Industrie 7/2026 33


Bildverarbeitung

ToF-Imager-Chips und -Module für schnelle

3D-Erfassung in schwierigen Lichtverhältnissen

Excelitas

www.excelitas.com

Excelitas präsentiert neue Chips mit hoher

Bandbreite und Kameramodule für hochpräzise

optische Entfernungsmessung und Objekterkennung

im Time-of-Flight-(ToF-)Verfahren.

Die neuen Imager-Chips XTOF und die miniaturisierten

Kameramodule XTOF-M eignen sich

hervorragend für Anwendungen wie industrielle

Automatisierung, Robotik und Outdoor-LiDAR-

Systeme, die im Dunkeln und in grellem Sonnenlicht

zuverlässig funktionieren müssen.

Die XTOF-Chip-Serie umfasst vollständig integrierte,

monolithische CMOS-ToF-Imager in einem

kompakten Chip-Scale-Gehäuse (CSP). Die

Chips haben eine Reichweite von bis zu 240 m,

eine Fläche von 2,8 mm × 2,8 mm und Taktraten

von bis zu 4000 ToF-Messungen je Sekunde.

Die Architektur ermöglicht eine vollständige

Toleranz gegenüber Umgebungslicht (bis zu

100 kLux) und erreicht volle Leistung nahe der

Schrotrausch-Grenze, was hochpräzise Messungen

selbst in anspruchsvollen Einsatzumgebungen

erlaubt.

Die miniaturisierten XTOF-M-Kameramodule

enthalten einen XTOF-Imager-Chip, Beleuchtungs-

und Steuerungseinheiten und eine serielle

Hochgeschwindigkeits-UART-Schnittstelle.

Sie lassen sich einfach in OEM-Lösungen integrieren

und sind direkt anwendungsbereit. Die

Module haben einen geringen Stromverbrauch

und geben kalibrierte, kompensierte Ausgangssignale

aus. Damit gewährleisten sie konsistente

Leistung über eine Vielzahl von Betriebsbedingungen

hinweg. ◄

Standard MIPI-CSI-2-Kabel mit Connector-Board für externe Trigger

Ab sofort ist bei Vision Components ein neues

Standard MIPI-CSI-2-Kabel mit Connector-

Board für Trigger-Eingang und Blitz-Ausgang

erhältlich. Es kann mit allen triggerbaren MIPI-

Kameramodulen direkt verwendet werden und

ermöglicht den Anschluss von externen Triggern

und Beleuchtungsquellen ohne Zusatzplatine

oder Hardware-Aufwand. Das Kabel ist

in 200 mm Länge und für alle gängigen Prozessorboards

mit MIPI-CSI-2-Interface verfügbar.

Es ergänzt die VC MIPI FPC-Kabel,

die in Längen von 60 mm, 100 mm, 200 mm

und 250 mm erhältlich sind.

Auf Wunsch entwickelt und produziert VC

auch individuelle Kabel mit und ohne externem

Eingang/Ausgang für Trigger und Beleuchtung

sowie mit Abgängen für Adapterboards.

Sie sind in verschiedenen Längen und passend

für alle gängigen Prozessorboards mit

MIPI-CSI-2-Interface erhältlich, mit 15-, 22-

und 24 Pins und 2 bzw. 4 Übertragungs-Lanes.

Für längere Distanzen zwischen Kameramodul

und Prozessorboard bietet VC Micro-

Coax-Kabel sowie SerDes-Lösungen an, für

Kabellängen von bis zu 10 Metern.

Alle Kabeloptionen sind Teil des VC MIPI

Bricks Systems und kompatibel zu den 50+

Kameramodulen des Herstellers.

Vision Components

www.vision-components.com

www.mipi-modules.com

34 PC & Industrie 7/2026


Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung

Industrielle, isolierte Signal-Transmitter,

Isolatoren, Splitter

Verschiedene Eingangsvarianten

Die Module der Acromag IntelliPack T-Serie

bieten verschiedene Eingangsvarianten für

Thermo elemente, RTD, Spannungs- und Stromsignale

und sind je nach Ausführung mit einem,

zwei oder vier Eingängen erhältlich. Die Ausgangsbereiche

reichen von 0 bis 10 V, von 0

bis 20 mA oder von 4 bis 20 mA. Optional sind

Modelle mit Relais-Alarm-Ausgang erhältlich,

die zusätzliche Überwachungs- und Sicherheitsfunktionen

ermöglichen.

Meilhaus Electronic GmbH

www.meilhaus.com

Acromag IntelliPack T-Serie

Die Module aus der IntelliPack T-Serie sind industrielle,

isolierte Signal-Transmitter, Isolatoren

und oder Splitter. Die Module erhalten ein DC-

Strom-, Spannungs- oder Sensor-Signal am Eingang,

bieten eine sichere Isolation und geben ein

proportionales DC-Strom- oder Spannungs-Signal

aus. Sie können auf DIN-Hutschiene montiert

werden. Die Acromag-Transmitter werden typischerweise

in der industriellen Produktion und

Prozessindustrien eingesetzt, in Einsatz in Öl,

Gas, Wasseraufbereitung, Energieerzeugung,

Bergbau und Fertigung. Zudem in gefährlichen

Umgebungen, da viele der Acromag-Produkte

nach UL/cUL Class 1 Div 2 zugelassen sind.

Universelle I/O-Bereiche

Dank ihrer universellen I/O-Bereiche decken die

Module eine große Bandbreite an Applikationen

ab und eignen sich sowohl für einfache als auch

für anspruchsvolle Mess- und Regelaufgaben.

Die Konfiguration der IntelliPack Module erfolgt

komfortabel über eine Windows-Software, was

eine schnelle und benutzerfreundliche Inbetriebnahme

sicherstellt. Zusätzlich kann die Vor-Ort-

Kalibrierung direkt über einen Bedienknopf am

Gerät durchgeführt werden, sodass Wartungsarbeiten

auch ohne PC problemlos möglich sind.

Intelligente

Signalverarbeitungsfunktionen

Ein integrierter Micro-Controller übernimmt

intelligente Signalverarbeitungsfunktionen und

sorgt für eine präzise sowie zuverlässige Datenaufbereitung.

Schnellverbinder-Terminals erleichtern

darüber hinaus die Installation und das Entfernen

der Ein- und Ausgänge und tragen so zu

einer effizienten Montage und Wartung bei. ◄

Dreistrahl-Laserinterferometer

Drei Messgrößen. Ein Sensorkopf.

Vollständige Achsgeometrie.

Länge, Nickwinkel und Gierwinkel

in einem einzigen Messvorgang

erfassen – mit dem Dreistrahl-

Laserinterferometer SP 5000 TR

von SIOS ist das Realität. Das

kompakte System vereint drei

Interferometerkanäle in einem

Gerät und liefert simultane Messwerte

mit einer Längenauflösung

von 20 pm und einer Winkelauflösung

von 0,01 µrad bei Messbereichen

von über 5 Metern. Dank

integrierter Strahlrichtungsdetektion

und modularem Aufbau ist die

Justage einfach und die Anpassung

an unterschiedlichste Messaufgaben

flexibel.

Das Dreistrahl-Laserinterferometer

ist auch als OEM- oder Vakuumversion

verfügbar.

Kunden konnten sich am Messestand

vom Können und den Qualitäten

des Produktes überzeugen

und warum Längenmessung ohne

gleichzeitige Winkelmessung heute

nicht mehr Stand der Technik ist.

SIOS Meßtechnik GmbH

contact@sios.de

www.sios-precision.com

PC & Industrie 7/2026 35


Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung

Batterietest- und Messmodule für die Automatisierung, Testing und Labor

100 % Qualitätskontrolle in Sekundenbruchteilen

Bild 1a: Verbaute Zellen müssen in Batterien möglichst identische Parameter

aufweisen. Hier geht es um die Abweichung der Leerlaufspannung.

Alle Bilder © burster

Ob Telekommunikation, Werkzeuge,

Freizeit oder Elektromobilität

- viele moderne Geräte und

Fahrzeuge arbeiten heute netzunabhängig

mit Akkus. Damit diese

zuverlässig funktionieren, müssen

die einzelnen Akkuzellen möglichst

homogene elektrische Eigenschaften

haben und auch ihre mechanischen

Verbindungen zu 100 %

geprüft werden. Da für größere Batterien

zum Teil hunderte Einzelzellen

nötig sind, müssen die Messungen

für die Zellenbewertung schnell,

zuverlässig und sicher im Fertigungsprozess

ablaufen. Moderne

Industrie 4.0-taugliche Messgeräte

für alle relevanten Parameter

rund um die Einzelzell-Bewertung

schaffen dafür die Voraussetzung.

burster präzisionsmesstechnik

gmbh &co kg

info@burster.de

www.burster.de

Die Batterie

Eine Batterie ist ein Zusammenschluss

gleicher Einheiten, bei elektrischen

Batterien von einzelnen

Akkuzellen, um im Verbund eine

höhere Spannung oder Kapazität

zu erzielen. Dadurch ist eine Batterie

aber nur so gut wie die schwächste

verbaute Akkuzelle. Batteriehersteller

müssen daher alle Einzelzellen

und sämtliche vorkonfigurierten

Einzelmodule für die laufende Produktion

auf ihre exakten Eigenschaften

prüfen und in Quali tätsgruppen

klassifizieren.

Beim Akku eines Elektroautos

beispielsweise sind jedoch meist

einige hundert Zellen in mehreren

Modulen verbaut. Diese große

Anzahl in möglichst kurzer Zeit zu

prüfen, stellt besondere Anforderungen

an die Messtechnik. Langjährige

Erfahrung beim Einsatz von

elektrischen und mechanischen

Messverfahren ist Voraussetzung,

um die für die Batterieproduktion

wesentlichen Eigenschaften in

einer Messgerätefamilie zusammenzufassen.

Die modernen Geräte können dann

einzeln oder im Verbund eingesetzt

werden. Sie sind Industrie 4.0-tauglich

und lassen sich einfach mit den

gängigen Feldbussen verbinden,

in Fertigungsanlagen integrieren

oder für Forschung und Entwicklung

einsetzen.

Bild 1b: Messung des Innenwiderstandes

Elektrische Eigenschaften

bei Einzelzellen prüfen

An erster Stelle stehen bei der Zellenprüfung

die individuellen elektrischen

Eigenschaften der Einzelzellen.

Wird in Reihenschaltung eine

Zelle mit geringerer Kapazität verbaut,

so kann der ganze Zellverbund

insgesamt nur die geringere

Strommenge abgeben. Es kann

auch zum Totalausfall führen, da

die Zelle mit geringerer Kapazität

zuerst voll ist, die anderen aber weiter

geladen werden und dabei die

Zelle mit der geringsten Kapazität

überhitzt. Auch beim Entladen kann

die abweichende Zelle überhitzen.

Abweichende

Innenwiderstände

Ein weiteres Problem sind abweichende

Innenwiderstände, die zu

ungleichmäßiger Ladung und Erwärmung

der Zellen führen. Daher müssen

in Batterien verbaute Zellen möglichst

identische Parameter aufweisen

(Bild 1a, b). Da Akkupacks aus

Einzelzellen verschiedener Formate

(rund, Pouch, prismatisch) aufgebaut

werden, muss die Messtechnik alle

Varianten testen können.

Hoher Durchsatz

Bei oft tausenden von Einzelzellen

ist ein hoher Durchsatz

bei der Kontrolle unverzichtbar.

Der Messgeräte-Einsatz in der

automatisierten Fertigungsprüfung

von Batteriezellen für eine lückenlose

100 %ige Qualitätssicherung

in Sekundenbruchteilen erfordert

daher umfangreiches Know-how.

Ein extra für solche Aufgaben entwickeltes

Messgerät ist das All-in-

One-Modul 2511 (Bild 2) des Messtechnikspezialisten

burster. Es bietet

neben einer AC-/DC-Innenwiderstandsmessung

mit Werten von

0,1 µΩ…300 mΩ in 4 Messbereichen

von 10…300 mΩ eine Vierleiter-

Messmethode für höchste Präzision

und erlaubt, Mess- und Bewertungsergebnisse

in kürzester Zeit zu generieren.

Die Messungen können im

Frequenzbereich von 1 kHz, 100 Hz,

10 Hz, 1 Hz und bei Spannungen

Bild 2: Das All-in-One-Modul

2511 ist für den Einsatz in der

automatisierten Fertigungsprüfung

von Lithium-Ionen-Batteriezellen

für eine lückenlose 100 %ige

Qualitätssicherung in Millisekunden

prädestiniert.

36 PC & Industrie 7/2026


Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung

Bild 3: Eine abgestimmte PC-Software zur intuitiven Parametrierung/

Konfiguration erleichtert das Erstellen individueller Messprogramme.

von 0... ±5 VDC durchgeführt werden.

Das kaskadierbare Batteriemessmodul

erlaubt über Ein- bis

Vielkanalanwendungen und Temperaturmessung

in nur wenigen Millisekunden

Aussagen zu Elektrolytund

Elektrodenqualität im Vergleich

zu den Herstellersollvorgaben.

Einfache Integration

Die kompakte Bauweise sowie die

Feldbus-Schnittstellen PROFINET

und EtherCAT ermöglichen die einfache

Integration in die Produktion.

Eine darauf abgestimmte PC-Software

zur intuitiven Parametrierung/

Konfiguration erleichtert das Erstellen

individueller Messprogramme

(Bild 3).

Hochstromverbindungen

prüfen

Bei Akkupacks müssen die einzelnen

Zellen verbunden werden.

Hierzu werden starre Busbar-Verbinder,

Leitungen oder Federkontakte

an die Zellen gedrückt, geschraubt,

geschweißt oder verpresst. Dabei

gilt es, vorgegebene Übergangswiderstände

sehr genau einzuhalten,

um Verlustleitung und Eigenerwärmung

des Akkus zu minimieren. Bei

den hohen Stückzahlen in der Fertigung

sind auch hier Messgeräte

mit sehr schneller Auswertungs logik

gefragt. Mit bis zu 100 Messungen

pro Sekunde ist der RESISTOMAT

Typ 2311 von burster auf die Anforderungen

von High-Speed-Anwendungen

in der Automation zugeschnitten

(Bild 4a,b). Zuleitungsbzw.

Übergangswiderstände an

den Prüfkontakten werden durch die

Vierleiter-Messmethode eliminiert.

Eine integrierte Kabelbrucherkennung

überwacht die Messleitungen.

Schnell und genau

Trotz eines Messbereichs von

20 mΩ…200 kΩ bei einer Auflösung

bis 1 μΩ und einer Messgenauigkeit

≤0,03 % v.M. erreicht das Prüfgerät

Highspeed-Messungen ab 10 ms pro

Messung inklusive Bewertung. Die

Klassifizierungen und Selektierungen

übernimmt ein 2- und 4-fach-Komparator

mit Schaltausgängen. Alle

Geräteeinstellungen können individuell

in bis zu 32 unterschiedlichen

Messprogrammen parametriert werden,

wahlweise auch über die Ethernet-,

USB- (Standard) oder Feldbus-

Schnittstellen (Option).

Der integrierte Datenlogger kann

bis zu 900 Messwerte pro Messprogramm

abspeichern.

Mechanische Messwerte

bestimmen

Auch mechanische Kenngrößen

sind bei der Akkufertigung wichtig.

So lässt sich in der Fertigungslinie

durch Messen von Anzugdrehmomenten

und Anzugskräften sicherstellen,

dass Kontaktflächen sicher

montiert sind und die Übergangswiderstände

möglichst gering ausfallen.

Auch beim Verpressen von

Hochstromkontakten auf Leiterplatten

oder Einschieben einzelner Zellen

in Halteröhren oder Boxen gilt es,

die auftretenden Kräfte zu messen.

Erfassen und Validieren der Fügekräfte

decken eventuelle Fügefehler

sofort auf. Eine Kraft/Weg-Einpressüberwachung

mit Fenster- und

Hüllkurventechnik erlaubt z. B. die

Erfassung von Min/Max-Spitzenwerten

und Kraft-Mittelwerten in

einem parametrierten Toleranzbereich.

Mit dem X/Y-Prozess-Controller

DIGIFORCE 9307 (Bild 5)

sind solche Prüfmethoden einfach

umzusetzen.

Flexible Ablaufsteuerung

und Messdatenerfassung

Über eine Anbindung via

PROFINET, EtherCAT, EtherNet/

IP und Ethernet UDP unterstützt

das Modul eine flexible Ablaufsteuerung

und Messdatenerfassung.

Bis zu 128 Messprogramme

ermöglichen eine hohe Produktvarianz.

Wird beispielsweise für

das Einsetzen einzelner Zellenplatten/Zellenblöcke

in ein Zellengehäuse

der Kraft-Weg überwacht,

können für die Optimierung der

Taktzeit immer mehrere Einheiten

gleichzeitig gefügt und mit Hilfe von

kaskadierten DIGIFORCE-Controllern

jede einzelne Platte erfasst und

ausgewertet werden.

Langzeitüberwachung

des Ausdehnungsverhaltens

von Akkuzellen

Doch nicht nur zeitkritische Messungen

in der Fertigungslinie sind

wichtig, auch für Labormessungen

zum Batterieverhalten von Einzelzellen

und Akkupacks, beispielsweise

in der Entwicklung oder für Stichprobenkontrollen,

werden Messgeräte

gebraucht. Damit lassen sich auch

mechanische Messwerte zur Langzeitbeobachtung

z. B. der Ausdehnung

bei Lade- und Entlade zyklen

oder der Bestimmung der auftretenden

Kräfte mit Überwachung

der Temperaturen bzw. zur Optimierung

der Druckverteilung und

Lebensdauer leicht bestimmen. Der

burster Druckkraftsensor 8526 eignet

sich durch die kleine Bauform

und drei Befestigungsbohrungen

für solche Aufgaben in unterschiedlichen

Anwendungsgebieten (Bild 6).

Selbst Winkelfehler in der Krafteinleitung

von bis zu 3° Abweichung

zur Messachse beeinflussen das

Messergebnis nur sehr gering. Sein

breites Messbereichsspektrum von

0…100 N bis 0...1 MN erlaubt nicht

nur bei Akkuzellen z. B. die genaue

Erfassung der Kräfte bzw. die Ausdehnung

mit der Temperatur beim

Laden und Entladen der Zellen.

Das wiederum gestattet eine exakte

Bewertung des Langzeitverhaltens

und des Alterungsprozesses.

Link:

https://www.burster.de/de/batterietest-und-messmodule

Bild 4a: Der RESISTOMAT Typ 2311

ist auf die Anforderungen von

High-Speed-Anwendungen in der

Automation zugeschnitten.

Bild 4b: Schnittstellen und Schalter

Bild 5: Beim Erfassen und Validieren

der Fügekräfte mit dem X/Y-Prozess-

Controller DIGIFORCE 9307 fallen

eventuelle Fügefehler sofort auf.

Bild 6: Der burster Druckkraftsensor

8526 nimmt mechanische Messwerte

zur Langzeitbeobachtung der

Ausdehnung bei Lade- und

Entladezyklen oder der Bestimmung

der auftretenden Kräfte auf.

PC & Industrie 7/2026 37


Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung

Extrem hochauflösendes

Computertomographiesystem

Waygate Technologies bringt mit dem neuen hochauflösenden industriellen CT-Prüfsystem

Phoenix Nanotom HR die Inspektion in der Elektronik und Materialwissenschaft nach vorn

• Neuartiges System macht hochmoderne Nano-CT-Technologie

erschwinglich und benutzerfreundlicher

• Phoenix Nanotom HR nutzt eine High-End-Röntgenquelle von

Excillum, um bisher unerreichte Bildgebungsmöglichkeiten für

ganze Komponenten zu erreichen

• Eröffnet neue Möglichkeiten für Elektronikhersteller,

Forschungseinrichtungen und materialwissenschaftliche Labore

mit minimalem Schulungs- und Wartungsaufwand

Der Phoenix Nanotom HR CT ermöglicht hochauflösende

Röntgenaufnahmen - erschwinglich und benutzerfreundlich.

Waygate Technologies

phoenix-info@bakerhughes.com

waygate-tech.com/CT

Waygate Technologies, a Baker

Hughes business, und weltweit führender

Anbieter von Lösungen für

die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP)

in der Industrie, bietet mit dem

Phoenix Nanotom HR (High Resolution)

ein extrem hochauflösendes

Computertomographiesystem (CT)

an. Das System wurde entwickelt,

um fortschrittliche Röntgenbildgebungstechnologie

einem breiteren

Anwenderkreis in der Elektronikbranche

sowie in Forschungs- und

Entwicklungsbereichen wie Material-,

Bio- und Geowissenschaften

zugänglich zu machen.

Zusammenarbeit

mit Excillum

Im Rahmen der Produkteinführung

gab Waygate Technologies auch

eine technologische Zusammenarbeit

mit Excillum bekannt, einem

weltweit führenden Unternehmen

auf dem Gebiet fortschrittlicher

Mikrofokus- und Nanofokus-Röntgenquellen.

Das Phoenix Nanotom

HR System verwendet eine neue

hochauflösende Nanofokus-Röntgenröhre

von Excillum für höchste

Bildauflösung und Kontrast über

den gesamten Spannungsbereich

von 40 - 160 kV.

Fortschrittliche Technologie

zugänglich machen

„Wir freuen uns, gemeinsam mit

unserem Phoenix Nanotom HR auch

unsere strategische Zusammenarbeit

mit Excillum bekannt zu geben“,

Anwendungen in vielen akademischen und industriellen Bereichen profitieren von scharfen Bildern für Forschungs- und Entwicklungszwecke

oder zur Optimierung, Qualitätsprüfung und Überwachung von Fertigungsprozessen.

38 PC & Industrie 7/2026


sagt Ludovic Milosevic, General

Manager Radiography Systems bei

Waygate Technologies. „Durch die

Nutzung der Nanofokus-Quelle von

Excillum bietet die neue HR-Version

eine bis zu fünfmal bessere

Auflösung als unser bestehendes,

hochmodernes Nanotom M. Damit

ist es auf Augenhöhe mit fortschrittlichen

Scannern mit optischer Vergrößerung

- aber mit einem einfacheren

System, einer schnelleren

Lernkurve, größerer Flexibilität und

zu einem günstigeren Preis als vergleichbare

Lösungen“.

Schnell und hoch präzise

Das Phoenix Nanotom HR nutzt

die 300 nm Focal Spot-Technologie

und ermöglicht eine deutlich höhere

geometrische Schärfe und Detailerkennung

bis zu 50 Nanometern

(0,05 Mikrometer). Außerdem sorgt

die Technologie für einen hohen

Kontrast bei Materialien mit hoher

und niedriger Absorption in einem

einzigen Bild. Ähnliche Auflösungen

Scan eines kleinen Teils der Kathode einer Li-Ionen-Zelle (0,3 mm x 1 mm x 150 µm).

können drei- bis fünfmal schneller

erreicht werden als mit dem Nanotom

M oder optischen Lösungen,

wodurch sich die Scanzeiten für

Proben, die für eine Auflösung

von 0,5 µm 120 Minuten benötigen,

auf nur 40 Minuten bzw. von

einer Stunde auf nur 10 Minuten

reduzieren.

Technische Exzellenz

mit praktischen Vorteilen

Im Gegensatz zu herkömmlichen

hochauflösenden Imaging-Systemen,

die spezielles

Fachwissen und einen hohen Wartungsaufwand

erfordern, verfügt

das Phoenix Nanotom HR über

eine einfache Benutzeroberfläche

mit automatischer Focal Spot Auswahl

und erhöht die Benutzerfreundlichkeit.

Nach nur wenigen Stunden Schulung

können Anwender Submikrometerpartikel,

Konstruktionsabweichungen,

Fertigungsprobleme,

Materialfehler und geometrische

Strukturen untersuchen.

Darüber hinaus kann das System

rund um die Uhr mit hervorragender

Stabilität betrieben werden,

wodurch der Wartungsaufwand

auf ein Viertel des branchenüblichen

Niveaus reduziert wird.

Einsatzbereiche

Diese Fähigkeiten machen das

System ideal für Anwendungen in

zahlreichen Bereichen, darunter

Halbleiter- und Elektronikinspektion,

Batterieforschung, additive

Fertigung, Materialwissenschaft,

Geowissenschaften, Biowissenschaften

und die Erhaltung von

Kulturerbe. ◄

Flexibilität in optischer Schwingungsmessung

Mit VibroFlex bietet Polytec die Flexibilität der

optischen Schwingungsmessung: Laser-Messköpfe

mit patentierter QTec-Technologie oder

weitere Laser-Messköpfe aus der VibroFlex-

Familie. Mit QTec können Kunden hochaufgelöst

und an großen, komplexen Objekten wie

z. B. Maschinen oder aus sicherer Entfernung

messen. VibroFlex gibt Antworten auf schwingungstechnische

Fragestellungen in Forschung

und Produktentwicklung und ist ebenso für den

industriellen Einsatz ent wickelt, beispielsweise

für die berührungsfreie Fertigungskontrolle für

hohe Kosteneffizienz.

Schwingungsmessung für FuE

VibroFlex misst Schwingphänomene berührungsfrei

und flexibel von DC bis 24 MHz

und detektiert kleinste Schwingungen im

Subpicometer-Bereich bis hin zu 30 m/s schnellen

Bewegungen. Das Laservibrometer misst

verlässlich auf allen Oberflächen – egal ob

dunkel, ölig, glänzend oder glühend heiß –

sowie aus über 500 m Entfernung.

Konfigurierbares Front-End

mit Auswahl an Laser-Messköpfen

Das modulare Laser-Doppler-Vibrometer

VibroFlex besteht aus dem Front-End Connect

mit 7“ Touchdisplay und einer Auswahl

an laseroptischen Messköpfen. Das Herzstück

Connect verarbeitet rohe Schwingungsmessdaten

aus Amplitude, Schwinggeschwindigkeit

und Beschleunigung und ist sowohl Eingabegerät

als auch Schnittstelle für Messdaten –

analog wie digital. Das modulare Baukastensystem

erleichtert die Bedienung und Parametrierung

ohne den Sensor zu berühren und

damit den Messvorgang zu beeinflussen. Mit

der optionalen volldigitalen Datenschnittstelle

VibroLink zur Datenerfassung VibSoft ist das

Schwingungsmesssystem sofort einsatzbereit.

So bietet es maximale Flexibilität in der

optischen Schwingungsmessung.

Polytec GmbH

om-info@polytec.de

www.polytec.com/de/vibrometrie

PC & Industrie 7/2026 39


Software/Tools/Kits

ERP-Leistungsfähigkeit hängt von Datenqualität ab

Pflege der Stammdaten liegt bei vielen Unternehmen im Argen, was die Effizienz bremst.

Der Nutzen eines ERP-Systems

hängt entscheidend von der Qualität

der Daten ab. Doch genau auf

diesem Gebiet haben viele mittelständische

Industrieunternehmen

Nachholbedarf. Christian Biebl,

Geschäftsführer des Stuttgarter

ERP-Herstellers Planat, erklärt:

„Insbesondere im produzierenden

Gewerbe werden z. B. Stammdaten

häufig nicht ausreichend gepflegt.

Die Folgen sind weitreichend, von

Fehlbeständen im Lager über fehlerhafte

Produktion bis hin zu offenen

Lieferungen. Die Auswirkungen

sind kaum zu überblicken.“

Stammdaten als Fundament

Stammdaten – darunter Artikelinformationen,

Kunden- und Lieferantendaten,

Arbeitspläne, Stücklisten

sowie Klassifikations- und

Kommunikationsdaten – bilden das

Fundament sämtlicher ERP-gestützter

Prozesse. Sie sind keine statischen

Größen, sondern müssen

kontinuierlich gepflegt und aktualisiert

werden. In vielen Unternehmen

wird dies jedoch vernachlässigt.

Während Bewegungsdaten

im Tagesgeschäft oftmals konsequent

erfasst werden, bleiben

Stamm daten häufig unvollständig

oder veralten schleichend. „Unzureichend

gepflegte Stammdaten

können sich im Laufe der Zeit zu

einem zentralen Engpass für Effizienz,

Transparenz und Entscheidungsfähigkeit

ent wickeln“, sagt

Christian Biebl.

PLANAT GmbH

www.planat.de

Folgen

der Vernachlässigung

sind oft gravierend

Die Folgen dieser Vernachlässigung

wirken sich entlang der

gesamten Wertschöpfungskette

aus. Bereits kleine Inkonsistenzen

in der Datenbasis können erhebliche

Effizienzverluste verursachen.

So führt eine unzureichende Datenpflege

in der Fertigung zu fehlerhaften

Planungen, da Informationen

über Arbeitsschritte, Zeitfenster

oder Materialverfügbarkeiten fehlen

oder ungenau sind. In der Materialwirtschaft

kann dies zu Doppelbestellungen

oder Produktionsstillständen

führen, wenn vorhandene

Bestände nicht korrekt abgebildet

sind. Gleichzeitig entstehen durch

falsche Dispositionsdaten unnötig

hohe Lagerbestände mit entsprechenden

Kosten.

Vertrieb

und Kundenmanagement

Auch im Vertrieb und Kundenmanagement

zeigen sich unmittelbare

Auswirkungen: Unvollständige

oder veraltete Daten im CRM-

System führen dazu, dass Kunden

falsch oder gar nicht adressiert

werden. Dies beeinträchtigt nicht

nur die operative Kommunikation,

sondern reduziert auch die Potenziale

für Zusatzgeschäft und Kundenbindung.

Im Controlling wiederum

basieren zentrale Kennzahlen

und Managemententscheidungen

auf Daten aus dem ERP-System.

Sind diese fehlerhaft oder unzureichend,

verlieren auch die daraus

abgeleiteten Analysen und Prognosen

jedwede Aussagekraft.

Christian Biebl sagt: „Die wirtschaftlichen

Auswirkungen mangelhafter

Datenpflege können gravierend

sein. Bereits geringfügige

Abweichungen in den Daten können

sich über Prozessketten hinweg

multiplizieren und zu Effizienzverlusten

im zweistelligen Prozentbereich

führen. Gleichzeitig

verlängern sich Lieferzeiten, was

sich direkt auf die Kundenzufriedenheit

auswirkt.“

Datenzuwachs

verschärft das Problem

Die Problematik verschärft sich

durch die zunehmende Datenmenge.

Unternehmen verzeichnen

ein jährliches Datenwachstum

von durchschnittlich mehr als

40 Prozent. Ein Großteil wird über

Materialwirtschafts- und CRM-Systeme

gebildet.

Ohne strukturierte Datenpflege

entstehen dabei schnell unübersichtliche

und redundante Datenbestände,

die Prozesse verlangsamen,

statt unterstützen. Christian

Biebl dazu: „Datenqualität ist kein

rein technisches Thema, sondern

stellt eine organisatorische Herausforderung

dar. In vielen Unternehmen

fehlt eine klare Verankerung

von Verantwortlichkeiten für

Stammdaten, ebenso wie definierte

Prozesse zur Qualitätssicherung.“

Studien etwa von Gartner,

KPMG und Bitkom belegen, dass

nur ein sehr geringer Anteil der

Unternehmen die eigene Datenqualität

als sehr hoch einschätzt,

während ein Großteil mit unvollständigen,

fehlerhaften oder veralteten

Daten arbeitet.

Datenqualität

ist entscheidend

Die Konsequenz daraus ist eindeutig:

Die Qualität der Daten

entscheidet über den wirtschaftlichen

Nutzen eines ERP-Systems.

Investitionen in Software allein reichen

nicht aus, wenn die Datenbasis

nicht den gleichen Stellenwert

erhält. Vielmehr ist ein systematisches

Stamm datenmanagement

– auch software gestützt z. B. über

Workflows – erforderlich, dass Datenpflege

als integralen Bestandteil

der Geschäftsprozesse etabliert,

Verantwortlichkeiten definiert und

die kontinuierliche Aktualisierung

sicherstellt. Unternehmen, die ihre

Datenbasis nicht konsequent pflegen,

riskieren, dass Digitalisierungsvorhaben

ins Leere laufen und Effizienzpotenziale

ungenutzt bleiben.

Planat übernimmt bei Unternehmen

neben der ERP-Einführung

auch die umfassende Beratung

zur Effizienzsteigerung innerhalb

der eigenen Prozesse. „In dieser

Phase sollten auch die Prozesse

und die Verantwortlichkeiten zur

fortlaufenden Pflege der Stammdaten

genau festgelegt werden“,

rät Christian Biebl.

Skalierbare ERP-

Standardsoftware FEPA

Die PLANAT GmbH bietet mit

der skalierbaren ERP-Standardsoftware

FEPA einen flexiblen IT-

Service „Made in Germany“ für

den produzierenden Mittelstand.

In der Basisversion verantwortet

die Software Vertrieb, Beschaffung,

Logistik, Produktionsplanung

und -steuerung mit Betriebsdatenerfassung

und betriebswirtschaftliche

Anwendungen. On top können

bedarfsgerecht branchenspezifische

Softwareinhalte integriert

und diverse Add-ons, wie z. B. ein

Dokumentenmanagement system

(DMS) oder Customer-Relationship-

Management (CRM), eingesetzt

werden. Das innovative, modulare

Softwarekonzept ergänzt PLANAT

seit 1981 durch branchen spezifische

Beratung sowie durch verlässlichen

Support. ◄

40 PC & Industrie 7/2026


IoT WLAN I/O-Module für dezentrale

Datenerfassung von Maschinen und Anlagen

AMC - Analytik & Messtechnik GmbH , S. 72

Physikalische Diagnose

von CAN-Netzwerken

GEMAC Chemnitz GmbH, S. 84

Sicherer Datenaustausch

für Bestandsanlagen

Wiesemann & Theis GmbH , S. 75

Komplexe, zukunftssichere

Kommunikationslösungen

schneller integrieren

HMS Industrial Networks AB, S. 68

SD-Branch-Lösungen

für intelligentes Edge-Networking

KIOSK Embedded Systems GmbH , S. 86

Steckverbinder

für industrielle Kommunikation

Franz Binder GmbH & Co. KG., S. 82


Produktindex

Anwendungen

Anbindung Brownfield ............. 43

Fernsteuern ........................ 43

Fernüberwachen/-diagnose ........ 43

Fernwarten /-wirken ................ 43

Industrial Networks. ................ 43

Melden und Alarmieren ............ 44

sonstige. ........................... 44

Verbindungskanäle,

leitungsgebunden,

Festnetz. ........................... 44

LAN ................................ 44

Lichtleiterkabel. .................... 44

sonstige. ........................... 44

Komponenten

für leitungsgebundene

Kommunikation

Adapter ............................ 45

DSL-Modems ....................... 45

EX-Bereich ......................... 45

Glasfaserkabel. ..................... 45

Kabel/Leitungen ................... 45

Klemmen .......................... 45

Multiprotokoll-Module ............. 45

Netzwerkkarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Steckverbinder ..................... 45

sonstige. ........................... 46

Verbindungskanäle,

drahtlos lokal

Infrarot. ............................ 46

ISM ................................ 46

Li-Fi ................................ 46

UWB ............................... 46

Wireless-RS232 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

Wireless-USB ....................... 46

WLAN .............................. 46

sonstige. ........................... 46

Verbindungskanäle,

drahtlos wide area

LoRaWAN .......................... 46

LPWAN sonstige .....................47

NB-IoT ..............................47

Tetra ................................47

sonstige. ............................47

Komponenten

für drahtlose

Kommunikation

Antennen ...........................47

Empfänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

EX-Bereich ..........................47

Repeater ............................47

Router ..............................47

Sender ............................. 48

Transceiver ......................... 48

sonstige. ........................... 48

RFID

Codeleser .......................... 48

Drucker ............................ 48

Komplettsysteme .................. 48

Labels. ............................. 48

Software ........................... 48

Peripherie

Bridge. ............................. 48

Firewall ............................ 48

Gateway ........................... 48

GBIC-Modul ........................ 49

Hub ................................ 49

I/O-Modul. ......................... 49

Komponenten

für die Übertragungssicherheit ..... 49

Konverter .......................... 49

lüfterlose Komponenten. ........... 49

SFP-Modul ......................... 49

Switch, Managed ................... 49

Switch, Unmanaged ................ 50

sonstige. ........................... 50

Bussysteme/Standards

3/4/5 G ............................. 50

6G ................................. 50

Arcnet ............................. 50

AS-Interface. ....................... 50

Bluetooth .......................... 50

Bluetooth Low Energy (BLE). ........ 50

CAN FD ............................ 50

CAN/CANopen ......................51

CC-Link/CC-Link IE ...................51

CIP-basiert

(ControlNet, Devicenet, Ethernet/IP) . 51

CoAP. ...............................51

DNP3 ...............................51

EchoRing. ...........................51

eMBB ...............................51

EtherCAT ............................51

Ethernet Powerlink ..................51

FIPIO ................................51

Foundation Fieldbus. ................51

HART. ...............................51

Industrial Ethernet

(APL,PoDL, PoE, Profinet) ........... 52

Interbus ............................ 52

IO-Link ............................. 52

IO-Link Wireless .................... 52

IoT-Schnittstellen

(mioty, MQTT, OPC UA, REST) ....... 52

MIPI. ............................... 52

mMTC. ............................. 52

Modbus/RTU/TCP .................. 52

NFC ................................ 53

omlox.............................. 53

PPMP .............................. 53

Profibus ............................ 53

Sercos. ............................. 53

Single-Pair Ethernet (SPE) ........... 53

TSN ................................ 53

Varan .............................. 53

ZigBee ............................. 53

sonstige. ........................... 53

Safety-Standards

Asi Safety .......................... 53

CIP Safety .......................... 53

Open Safety. ....................... 53

PROFISafe .......................... 53

Safety over EtherCAT ............... 53

SafetyBus .......................... 53

SafetyNet p ........................ 53

sonstige. ........................... 54

Messtechnik

Feldbustester ...................... 54

Netzwerktester. .................... 54

Tester für drahtlose Kommunikation . 54

sonstige. ........................... 54

Dienstleistungen

Cloud-Services ..................... 54

Installation von Komplettsystemen . 54

Netzwerk-Services. ................. 54

Projektierung ...................... 54

Retrofit. ............................ 54

Wartung ........................... 54

sonstige. ........................... 54

42 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


Produkte und Lieferanten

Anwendungen

Anwendungen,

Anbindung Brownfield

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

Bressner Technology GmbH .........59

EFCO Electronics GmbH .............60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

fünfeinhalb Funksysteme GmbH. .... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

IPCOMM GmbH .....................62

Janz Tec AG .........................62

KUNBUS GmbH. .....................62

machineering GmbH & Co. KG .......62

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Perinet GmbH .......................63

SECO. ...............................64

Softing Industrial Automation .......64

Systerra Computer GmbH ...........65

Traeger GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Anwendungen,

Fernsteuern

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Concept electronic ..................59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

Contemporary Controls GmbH ......60

Delta Electronics BV .................60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60

EFCO Electronics GmbH .............60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InnoRoute GmbH. ................... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

INSYS icom GmbH ...................62

Intrinex GmbH ......................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

m2m Germany GmbH ...............62

machineering GmbH & Co. KG .......62

MC Technologies GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

NBB Controls + Components ........63

Novotek Austria GmbH ..............63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Perinet GmbH .......................63

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH. .....................64

Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64

SALZ Automation GmbH ............64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SSV Software Systems GmbH ........64

SYS TEC electronic AG ...............64

Systerra Computer GmbH ...........65

tekmodul GmbH ....................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Unitro-Fleischmann .................65

VISAM GmbH. .......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Anwendungen,

Fernüberwachen/-

diagnose

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

brown-iposs GmbH .................59

Concept electronic ..................59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

Contemporary Controls GmbH ......60

Delphin Technology AG .............60

Delta Electronics BV .................60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG.....60

EFCO Electronics GmbH .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

ifak e.V............................... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61

InnoRoute GmbH. ................... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

INSYS icom GmbH ...................62

Intrinex GmbH ......................62

IPCOMM GmbH .....................62

Janz Tec AG .........................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

m2m Germany GmbH ...............62

machineering GmbH & Co. KG .......62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Novotek Austria GmbH ..............63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Perinet GmbH .......................63

Rutronik GmbH. .....................64

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64

Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64

SALZ Automation GmbH ............64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SECO................................64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Softing Industrial Automation .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

SYS TEC electronic AG ...............64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH.........................65

tekmodul GmbH ....................65

Traeger GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG..........65

Unitro-Fleischmann .................65

VISAM GmbH. .......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG..........65

Wiesemann & Theis GmbH...........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Anwendungen,

Fernwarten/-wirken

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH.............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Concept electronic ..................59

coniuGo.bes.tech GmbH.............60

Contemporary Controls GmbH ......60

Delta Electronics BV .................60

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG.....60

EFCO Electronics GmbH .............60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

hopf Elektronik GmbH............... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

InnoRoute GmbH. ................... 61

InoNet Computer GmbH............. 61

INSYS icom GmbH ...................62

Intrinex GmbH ......................62

IPCOMM GmbH .....................62

Janz Tec AG .........................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

m2m Germany GmbH ...............62

machineering GmbH & Co. KG .......62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Rutronik GmbH......................64

SALZ Automation GmbH ............64

SECO................................64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

SYS TEC electronic AG ...............64

Systerra Computer GmbH ...........65

tekmodul GmbH ....................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Unitro-Fleischmann .................65

VISAM GmbH. .......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Anwendungen,

Industrial Networks

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Delta Electronics BV .................60

Deutschmann Automation ..........60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

Draka Comteq Germany .............60

EFCO Electronics GmbH .............60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

esd electronics gmbh ...............60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

hopf Elektronik GmbH. .............. 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

ifak e.V............................... 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InnoRoute GmbH.................... 61

INSYS icom GmbH ...................62

IPCOMM GmbH .....................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

Janz Tec AG .........................62

Kendrion Kuhnke Automation .......62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

KUNBUS GmbH......................62

Lutronic GmbH......................62

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 43


m2m Germany GmbH ...............62

machineering GmbH & Co. KG .......62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MicroControl GmbH & Co. KG ........63

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Neuron Embedded GmbH ...........63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64

SALZ Automation GmbH ............64

Softing Industrial Automation .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

Telegärtner Karl Gärtner GmbH ......65

TQ-Systems GmbH ..................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VISAM GmbH. .......................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Anwendungen,

Melden und Alarmieren

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Comron GmbH ......................59

Concept electronic ..................59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

Contemporary Controls GmbH ......60

Delphin Technology AG .............60

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60

EFCO Electronics GmbH .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

Etic Telecom GmbH .................60

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Hilscher GmbH ...................... 61

hopf Elektronik GmbH. .............. 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

INSYS icom GmbH ...................62

IPCOMM GmbH .....................62

Janz Tec AG .........................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

m2m Germany GmbH ...............62

machineering GmbH & Co. KG .......62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH. .....................64

SALZ Automation GmbH ............64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

TQ-Systems GmbH ..................65

Traeger GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Unitro-Fleischmann .................65

VISAM GmbH. .......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Anwendungen, sonstige

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

Bressner Technology GmbH .........59

brown-iposs GmbH .................59

EFCO Electronics GmbH .............60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

esd electronics gmbh ...............60

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

hopf Elektronik GmbH. .............. 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Intrinex GmbH ......................62

IPCOMM GmbH .....................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

m2m Germany GmbH ...............62

MC Technologies GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MicroControl GmbH & Co. KG ........63

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Murrelektronik GmbH ...............63

NBB Controls + Components ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

Rutronik GmbH. .....................64

Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

tekmodul GmbH ....................65

TQ-Systems GmbH ..................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

YAWiD electronics GmbH ............65

Verbindungskanäle,

leitungsgebunden

Verbindungskanäle,

leitungsgebunden,

Festnetz

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Balluff GmbH. .......................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Delta Electronics BV .................60

Draka Comteq Germany .............60

EFCO Electronics GmbH .............60

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

INSYS icom GmbH ...................62

Intrinex GmbH ......................62

Meilhaus Electronic GmbH...........62

Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Systerra Computer GmbH ...........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Verbindungskanäle,

leitungsgebunden, LAN

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

ANALYTICA GmbH ..................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

coniuGo.bes.tech GmbH.............60

Dacom West GmbH .................60

Delta Electronics BV .................60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

Draka Comteq Germany .............60

EFCO Electronics GmbH .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

esd electronics gmbh ...............60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

hopf Elektronik GmbH. .............. 61

HY-LINE Technology GmbH.......... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InnoRoute GmbH.................... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

INSYS icom GmbH ...................62

Intrinex GmbH ......................62

IPCOMM GmbH .....................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

KUNBUS GmbH. .....................62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Novotek Austria GmbH ..............63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

TERZ Industrial Electronics GmbH. ...65

Traeger GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VISAM GmbH. .......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Verbindungskanäle,

leitungsgebunden,

Lichtleiterkabel

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Delta Electronics BV .................60

Draka Comteq Germany .............60

EFCO Electronics GmbH .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

INSYS icom GmbH ...................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Novotek Austria GmbH ..............63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

Systerra Computer GmbH ...........65

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

tekmodul GmbH ....................65

TTL Network GmbH .................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Unitro-Fleischmann .................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Verbindungskanäle,

leitungsgebunden,

sonstige

Acceed GmbH.......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

EFCO Electronics GmbH .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

esd electronics gmbh ...............60

44 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


FORTEC Integrated GmbH ........... 61

FTS Hennig GmbH. .................. 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

IT-BUDGET GmbH ...................62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Murrelektronik GmbH ...............63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten für

leitungsgebundene

Kommunikation

Komponenten

für leitungsgebundene

Kommunikation,

Adapter

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

ANALYTICA GmbH ..................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

esd electronics gmbh ...............60

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

Intrinex GmbH ......................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

KTI Distribution GmbH ..............62

m2m Germany GmbH ...............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Systerra Computer GmbH ...........65

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

Traeger GmbH ......................65

Tragant GmbH ......................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

Komponenten

für leitungsgebundene

Kommunikation,

DSL-Modems

Acceed GmbH. ......................59

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

INSYS icom GmbH ...................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

SSV Software Systems GmbH ........64

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten

für leitungsgebundene

Kommunikation,

EX-Bereich

Acceed GmbH. ......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BizLink Special Cables Germany. .....59

Endrich Bauelemente GmbH.........60

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Intrinex GmbH ......................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

Moxa Europe GmbH .................63

Novotek Austria GmbH ..............63

PEAK-System Technik GmbH.........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PSE - Priggen Special Electronic......64

Rutronik GmbH. .....................64

Softing Industrial Automation .......64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH. ........................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten

für leitungsgebundene

Kommunikation,

Glasfaserkabel

Acceed GmbH. ......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BizLink Special Cables Germany. .....59

Delta Electronics BV .................60

Draka Comteq Germany .............60

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

FTS Hennig GmbH. .................. 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

INSYS icom GmbH ...................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

KTI Distribution GmbH ..............62

Moxa Europe GmbH .................63

Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64

Rutronik GmbH. .....................64

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

Telegärtner Karl Gärtner GmbH ......65

Tragant GmbH ......................65

TTL Network GmbH .................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten

für leitungsgebundene

Kommunikation,

Kabel/Leitungen

Acceed GmbH. ......................59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

BizLink Special Cables Germany. .....59

BKL Electronic Kreimendahl .........59

Bressner Technology GmbH .........59

Draka Comteq Germany .............60

ELMACON GmbH. ...................60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

Endrich Bauelemente GmbH.........60

esd electronics gmbh ...............60

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

IT-BUDGET GmbH ...................62

KTI Distribution GmbH ..............62

Lutronic GmbH. .....................62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Murrelektronik GmbH ...............63

NBB Controls + Components ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PSE - Priggen Special Electronic......64

Rutronik GmbH. .....................64

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Stäubli Electrical Connectors GmbH . 64

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

Telegärtner Karl Gärtner GmbH ......65

Traeger GmbH ......................65

Tragant GmbH ......................65

TTL Network GmbH .................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

W+P Products GmbH ................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten

für leitungsgebundene

Kommunikation,

Klemmen

Acceed GmbH.......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BKL Electronic Kreimendahl .........59

Bressner Technology GmbH .........59

ELMACON GmbH. ...................60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

Endrich Bauelemente GmbH.........60

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

IT-BUDGET GmbH ...................62

KTI Distribution GmbH ..............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Murrelektronik GmbH ...............63

Neuron Embedded GmbH ...........63

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

taskit GmbH.........................65

Tragant GmbH ......................65

W+P Products GmbH ................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten

für leitungsgebundene

Kommunikation,

Multiprotokoll-Module

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

ANALYTICA GmbH ..................59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH.............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

ELMACON GmbH. ...................60

esd electronics gmbh ...............60

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Intrinex GmbH ......................62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Softing Industrial Automation .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten

für leitungsgebundene

Kommunikation,

Netzwerkkarten

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

EKF Elektronik GmbH ................60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

esd electronics gmbh ...............60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

hopf Elektronik GmbH. .............. 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

INSYS icom GmbH ...................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

Janz Tec AG .........................62

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Moxa Europe GmbH .................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

Rutronik GmbH......................64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Softing Industrial Automation .......64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

Tragant GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Komponenten

für leitungsgebundene

Kommunikation,

Steckverbinder

Acceed GmbH. ......................59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

BizLink Special Cables Germany. .....59

BKL Electronic Kreimendahl .........59

Bressner Technology GmbH .........59

CONEC Elektronische Bauelemente ..59

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 45


Dacom West GmbH .................60

ELMACON GmbH. ...................60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

IT-BUDGET GmbH ...................62

KTI Distribution GmbH ..............62

Lumberg Connect GmbH ............62

Lutronic GmbH. .....................62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Murrelektronik GmbH ...............63

Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64

Rutronik GmbH. .....................64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

Stäubli Electrical Connectors GmbH . 64

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

Tragant GmbH ......................65

TTL Network GmbH .................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

W+P Products GmbH ................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten für

leitungsgebundene

Kommunikation,

sonstige

Acceed GmbH. ......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

BizLink Special Cables Germany. .....59

Bressner Technology GmbH .........59

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

esd electronics gmbh ...............60

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

hopf Elektronik GmbH. .............. 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

Intrinex GmbH ......................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Murrelektronik GmbH ...............63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

Rutronik GmbH. .....................64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SMC Deutschland GmbH ............64

SSV Software Systems GmbH ........64

Tragant GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

W+P Products GmbH ................65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

Verbindungskanäle,

drahtlos lokal

Verbindungskanäle,

drahtlos lokal, Infrarot

Acceed GmbH. ......................59

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Rutronik GmbH. .....................64

Verbindungskanäle,

drahtlos lokal, ISM

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Endrich Bauelemente GmbH.........60

fünfeinhalb Funksysteme GmbH..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

MC Technologies GmbH .............62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Rutronik GmbH. .....................64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

tekmodul GmbH ....................65

Verbindungskanäle,

drahtlos lokal, Li-Fi

Acceed GmbH. ......................59

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Sontheim Industrie Elektronik .......64

Verbindungskanäle,

drahtlos lokal, UWB

Acceed GmbH. ......................59

EKF Elektronik GmbH ................60

Endrich Bauelemente GmbH.........60

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Rutronik GmbH. .....................64

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

Verbindungskanäle,

drahtlos lokal,

Wireless-RS232

Acceed GmbH. ......................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

EFCO Electronics GmbH .............60

ELMACON GmbH. ...................60

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Moxa Europe GmbH .................63

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH. .....................64

Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

VS Vision Systems GmbH ............65

Verbindungskanäle,

drahtlos lokal,

Wireless-USB

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

ELMACON GmbH. ...................60

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

MICROCHIP TECHNOLOGY...........63

Moxa Europe GmbH .................63

PSE - Priggen Special Electronic......64

Verbindungskanäle,

drahtlos lokal, WLAN

Acceed GmbH.......................59

Actronic-Solutions GmbH............59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

ANALYTICA GmbH ..................59

arfidex GmbH .......................59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Delta Electronics BV .................60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

EFCO Electronics GmbH .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

ELMACON GmbH....................60

Endrich Bauelemente GmbH.........60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

fünfeinhalb Funksysteme GmbH. .... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

ifak e.V............................... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61

InoNet Computer GmbH............. 61

INSYS icom GmbH ...................62

Intrinex GmbH ......................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

Janz Tec AG .........................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KUNBUS GmbH......................62

m2m Germany GmbH ...............62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Moxa Europe GmbH .................63

Novotek Austria GmbH ..............63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SECO................................64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

tekmodul GmbH ....................65

TQ-Systems GmbH ..................65

VISAM GmbH. .......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG..........65

Wiesemann & Theis GmbH...........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Verbindungskanäle,

drahtlos lokal, sonstige

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

brown-iposs GmbH .................59

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

IT-BUDGET GmbH ...................62

KUNBUS GmbH......................62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SSV Software Systems GmbH ........64

tekmodul GmbH ....................65

TQ-Systems GmbH ..................65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Verbindungskanäle,

drahtlos wide area

Verbindungskanäle,

drahtlos wide area,

LoRaWAN

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

arfidex GmbH .......................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Concept electronic ..................59

Dacom West GmbH .................60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

FTS Hennig GmbH................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

ifak e.V............................... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

IPCOMM GmbH .....................62

m2m Germany GmbH ...............62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

SSV Software Systems GmbH ........64

tekmodul GmbH ....................65

VISAM GmbH. .......................65

46 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


Verbindungskanäle,

drahtlos wide area,

LPWAN sonstige

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Dacom West GmbH .................60

EFCO Electronics GmbH .............60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

FTS Hennig GmbH. .................. 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

ifak e.V............................... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

m2m Germany GmbH ...............62

MC Technologies GmbH .............62

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH. .....................64

SSV Software Systems GmbH ........64

tekmodul GmbH ....................65

YAWiD electronics GmbH ............65

Verbindungskanäle,

drahtlos wide area, NB-IoT

Acceed GmbH. ......................59

arfidex GmbH .......................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Concept electronic ..................59

Dacom West GmbH .................60

EFCO Electronics GmbH .............60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

Etic Telecom GmbH .................60

FTS Hennig GmbH. .................. 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Janz Tec AG .........................62

m2m Germany GmbH ...............62

MC Technologies GmbH .............62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Moxa Europe GmbH .................63

Rutronik GmbH. .....................64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

tekmodul GmbH ....................65

YAWiD electronics GmbH ............65

Verbindungskanäle,

drahtlos wide area, Tetra

Acceed GmbH. ......................59

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

FTS Hennig GmbH. .................. 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

Verbindungskanäle,

drahtlos wide area,

sonstige

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

Bressner Technology GmbH .........59

EFCO Electronics GmbH .............60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

FTS Hennig GmbH. .................. 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Intrinex GmbH ......................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

KUNBUS GmbH. .....................62

m2m Germany GmbH ...............62

MC Technologies GmbH .............62

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH. .....................64

SMC Deutschland GmbH ............64

SSV Software Systems GmbH ........64

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

tekmodul GmbH ....................65

YAWiD electronics GmbH ............65

Komponenten

für drahtlose

Kommunikation

Komponenten für

drahtlose Kommunikation,

Antennen

Acceed GmbH. ......................59

arfidex GmbH .......................59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bressner Technology GmbH .........59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

Dacom West GmbH .................60

Delta Electronics BV .................60

ELMACON GmbH. ...................60

Endrich Bauelemente GmbH.........60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

FTS Hennig GmbH. .................. 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

INSYS icom GmbH ...................62

Intrinex GmbH ......................62

IPCOMM GmbH .....................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

m2m Germany GmbH ...............62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

Moxa Europe GmbH .................63

NBB Controls + Components ........63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH. .....................64

Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

Systerra Computer GmbH ...........65

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

Telegärtner Karl Gärtner GmbH ......65

Tragant GmbH ......................65

Weidmüller GmbH & Co. KG..........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten für

drahtlose Kommunikation,

Empfänger

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

arfidex GmbH .......................59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

coniuGo.bes.tech GmbH.............60

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG.....60

ELMACON GmbH....................60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

Endrich Bauelemente GmbH.........60

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HY-LINE Technology GmbH.......... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

Intrinex GmbH ......................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

Moxa Europe GmbH .................63

NBB Controls + Components ........63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

Systerra Computer GmbH ...........65

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

taskit GmbH.........................65

tekmodul GmbH ....................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG..........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten für

drahtlose Kommunikation,

EX-Bereich

Acceed GmbH.......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

Intrinex GmbH ......................62

m2m Germany GmbH ...............62

Moxa Europe GmbH .................63

NBB Controls + Components ........63

Novotek Austria GmbH ..............63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Softing Industrial Automation .......64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH.........................65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten für

drahtlose Kommunikation,

Repeater

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Contemporary Controls GmbH ......60

Delta Electronics BV .................60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

ELMACON GmbH....................60

FTS Hennig GmbH................... 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

Rutronik GmbH......................64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

Systerra Computer GmbH ...........65

TQ-Systems GmbH ..................65

Tragant GmbH ......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten für

drahtlose Kommunikation,

Router

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Contemporary Controls GmbH ......60

Dacom West GmbH .................60

Delta Electronics BV .................60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

ELMACON GmbH....................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

FTS Hennig GmbH................... 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

INSYS icom GmbH ...................62

Janz Tec AG .........................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

m2m Germany GmbH ...............62

MC Technologies GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Moxa Europe GmbH .................63

Novotek Austria GmbH ..............63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

TQ-Systems GmbH ..................65

Traeger GmbH ......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 47


Komponenten für

drahtlose Kommunikation,

Sender

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60

ELMACON GmbH. ...................60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

FTS Hennig GmbH. .................. 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Janz Tec AG .........................62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

Moxa Europe GmbH .................63

NBB Controls + Components ........63

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH. .....................64

Systerra Computer GmbH ...........65

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten für

drahtlose Kommunikation,

Transceiver

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Dacom West GmbH .................60

Delta Electronics BV .................60

ELMACON GmbH. ...................60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Moxa Europe GmbH .................63

NBB Controls + Components ........63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH. .....................64

SMC Deutschland GmbH ............64

Systerra Computer GmbH ...........65

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Komponenten für

drahtlose Kommunikation,

sonstige

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

Bressner Technology GmbH .........59

Endrich Bauelemente GmbH.........60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

Intrinex GmbH ......................62

KUNBUS GmbH. .....................62

MC Technologies GmbH .............62

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH. .....................64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

tekmodul GmbH ....................65

TQ-Systems GmbH ..................65

Tragant GmbH ......................65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

RFID

RFID, Codeleser

Acceed GmbH. ......................59

arfidex GmbH .......................59

Balluff GmbH. .......................59

Bressner Technology GmbH .........59

ELMACON GmbH. ...................60

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Pepperl+Fuchs SE ...................63

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

RFID, Drucker

ELMACON GmbH. ...................60

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

RFID, Komplettsysteme

Bressner Technology GmbH .........59

Contrinex Sensor GmbH .............60

ELMACON GmbH. ...................60

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Rutronik GmbH. .....................64

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

RFID, Labels

Acceed GmbH. ......................59

arfidex GmbH .......................59

Contrinex Sensor GmbH .............60

ELMACON GmbH. ...................60

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Rutronik GmbH. .....................64

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

RFID, Software

Acceed GmbH. ......................59

arfidex GmbH .......................59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

ELMACON GmbH. ...................60

Pepperl+Fuchs SE ...................63

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Turck, Hans GmbH & Co. KG..........65

Peripherie,

Access-Point

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

EFCO Electronics GmbH .............60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

FTS Hennig GmbH................... 61

fünfeinhalb Funksysteme GmbH. .... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

Janz Tec AG .........................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

Meilhaus Electronic GmbH...........62

Moxa Europe GmbH .................63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH.........................65

tekmodul GmbH ....................65

Weidmüller GmbH & Co. KG..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Peripherie

Peripherie, Bridge

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

ANALYTICA GmbH ..................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

EFCO Electronics GmbH .............60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

esd electronics gmbh ...............60

FTS Hennig GmbH................... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

Meilhaus Electronic GmbH...........62

Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63

Moxa Europe GmbH .................63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH.........................65

tekmodul GmbH ....................65

TERZ Industrial Electronics GmbH....65

Weidmüller GmbH & Co. KG..........65

Wiesemann & Theis GmbH...........65

Peripherie, Firewall

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Etic Telecom GmbH .................60

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

MC Technologies GmbH .............62

Moxa Europe GmbH .................63

Novotek Austria GmbH ..............63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

tekmodul GmbH ....................65

Traeger GmbH ......................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Peripherie, Gateway

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

ANALYTICA GmbH ..................59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Concept electronic ..................59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

Contemporary Controls GmbH ......60

Dacom West GmbH .................60

Delta Electronics BV .................60

Deutschmann Automation ..........60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

EFCO Electronics GmbH .............60

ELMACON GmbH....................60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

esd electronics gmbh ...............60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InnoRoute GmbH.................... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

INSYS icom GmbH ...................62

IPCOMM GmbH .....................62

Janz Tec AG .........................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KUNBUS GmbH......................62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Novotek Austria GmbH ..............63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Rutronik GmbH......................64

Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64

SALZ Automation GmbH ............64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SECO................................64

48 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Softing Industrial Automation .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

SYS TEC electronic AG ...............64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

TQ-Systems GmbH ..................65

Traeger GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VISAM GmbH. .......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Peripherie, GBIC-Modul

Acceed GmbH. ......................59

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Systerra Computer GmbH ...........65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Peripherie, Hub

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

Bressner Technology GmbH .........59

Contemporary Controls GmbH ......60

ELMACON GmbH. ...................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

IT-BUDGET GmbH ...................62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

Rutronik GmbH. .....................64

SALZ Automation GmbH ............64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Systerra Computer GmbH ...........65

Tragant GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VS Vision Systems GmbH ............65

Peripherie, I/O-Modul

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Concept electronic ..................59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

Contemporary Controls GmbH ......60

Dacom West GmbH .................60

Delphin Technology AG .............60

Delta Electronics BV .................60

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60

ELMACON GmbH. ...................60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

esd electronics gmbh ...............60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

INSYS icom GmbH ...................62

IPCOMM GmbH .....................62

Janz Tec AG .........................62

Kendrion Kuhnke Automation .......62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KUNBUS GmbH. .....................62

m2m Germany GmbH ...............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

MicroControl GmbH & Co. KG ........63

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Novotek Austria GmbH ..............63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

Rutronik GmbH. .....................64

SALZ Automation GmbH ............64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SMC Deutschland GmbH ............64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

SYS TEC electronic AG ...............64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH. ........................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Unitro-Fleischmann .................65

VISAM GmbH. .......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Peripherie,

Komponenten für die

Übertragungssicherheit

Acceed GmbH. ......................59

Avanis GmbH .......................59

ELMACON GmbH. ...................60

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

InnoRoute GmbH. ................... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Moxa Europe GmbH .................63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Rutronik GmbH. .....................64

SALZ Automation GmbH ............64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

tekmodul GmbH ....................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Peripherie, Konverter

Acceed GmbH.......................59

Actronic-Solutions GmbH............59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Contemporary Controls GmbH ......60

Deutschmann Automation ..........60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

ELMACON GmbH....................60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

esd electronics gmbh ...............60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HY-LINE Technology GmbH.......... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61

InoNet Computer GmbH............. 61

IPCOMM GmbH .....................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

m2m Germany GmbH ...............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Perinet GmbH .......................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

Rutronik GmbH......................64

SALZ Automation GmbH ............64

SSV Software Systems GmbH ........64

SYS TEC electronic AG ...............64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH.........................65

tekmodul GmbH ....................65

Tragant GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG..........65

VISAM GmbH. .......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Peripherie,

lüfterlose Komponenten

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

EFCO Electronics GmbH .............60

esd electronics gmbh ...............60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

hopf Elektronik GmbH. .............. 61

HY-LINE Technology GmbH.......... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

Janz Tec AG .........................62

Kendrion Kuhnke Automation .......62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

MicroControl GmbH & Co. KG ........63

Moxa Europe GmbH .................63

Novotek Austria GmbH ..............63

Perinet GmbH .......................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Rutronik GmbH......................64

SALZ Automation GmbH ............64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

Systerra Computer GmbH ...........65

tekmodul GmbH ....................65

Tragant GmbH ......................65

VISAM GmbH. .......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Peripherie, SFP-Modul

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Delta Electronics BV .................60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

EFCO Electronics GmbH .............60

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

IT-BUDGET GmbH ...................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

Moxa Europe GmbH .................63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Rutronik GmbH......................64

SALZ Automation GmbH ............64

Systerra Computer GmbH ...........65

tekmodul GmbH ....................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Peripherie,

Switch, Managed

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Contemporary Controls GmbH ......60

Delta Electronics BV .................60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

EFCO Electronics GmbH .............60

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

ELMACON GmbH....................60

esd electronics gmbh ...............60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

IT-BUDGET GmbH ...................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Novotek Austria GmbH ..............63

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 49


Pepperl+Fuchs SE ...................63

Perinet GmbH .......................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Rutronik GmbH. .....................64

SALZ Automation GmbH ............64

Softing Industrial Automation .......64

Systerra Computer GmbH ...........65

tekmodul GmbH ....................65

TERZ Industrial Electronics GmbH. ...65

Tragant GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VISAM GmbH. .......................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Peripherie,

Switch, Unmanaged

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Contemporary Controls GmbH ......60

Delta Electronics BV .................60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

EFCO Electronics GmbH .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

ELMACON GmbH. ...................60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

IT-BUDGET GmbH ...................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

MC Technologies GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Rutronik GmbH. .....................64

SALZ Automation GmbH ............64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Softing Industrial Automation .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

tekmodul GmbH ....................65

TERZ Industrial Electronics GmbH. ...65

Tragant GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VISAM GmbH. .......................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Peripherie, sonstige

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

EFCO Electronics GmbH .............60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

esd electronics gmbh ...............60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

hopf Elektronik GmbH. .............. 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

IT-BUDGET GmbH ...................62

KTI Distribution GmbH ..............62

KUNBUS GmbH. .....................62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

MicroControl GmbH & Co. KG ........63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Rutronik GmbH. .....................64

Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

tekmodul GmbH ....................65

TQ-Systems GmbH ..................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VS Vision Systems GmbH ............65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards

Bussysteme/Standards,

3/4/5 G

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

arfidex GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Concept electronic ..................59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

Contemporary Controls GmbH ......60

Dacom West GmbH .................60

Delta Electronics BV .................60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

EFCO Electronics GmbH .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

ifak e.V............................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

INSYS icom GmbH ...................62

Intrinex GmbH ......................62

IPCOMM GmbH .....................62

Janz Tec AG .........................62

m2m Germany GmbH ...............62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Rutronik GmbH......................64

Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64

SECO................................64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YAWiD electronics GmbH ............65

Bussysteme/Standards, 6 G

Acceed GmbH.......................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

EKF Elektronik GmbH ................60

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

ifak e.V............................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

Bussysteme/Standards,

Arcnet

Acceed GmbH.......................59

Contemporary Controls GmbH ......60

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

Systerra Computer GmbH ...........65

Bussysteme/Standards,

AS-Interface

Acceed GmbH.......................59

Bihl+Wiedemann GmbH.............59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SMC Deutschland GmbH ............64

Bussysteme/Standards,

Bluetooth

Acceed GmbH.......................59

arfidex GmbH .......................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Dacom West GmbH .................60

Delta Electronics BV .................60

EKF Elektronik GmbH ................60

ELMACON GmbH....................60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

Endrich Bauelemente GmbH.........60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

ifak e.V............................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Janz Tec AG .........................62

KUNBUS GmbH. .....................62

MC Technologies GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

SECO. ...............................64

Softing Industrial Automation .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

taskit GmbH.........................65

TQ-Systems GmbH ..................65

VS Vision Systems GmbH ............65

YAWiD electronics GmbH ............65

Bussysteme/Standards,

Bluetooth Low Energy

(BLE)

Acceed GmbH. ......................59

arfidex GmbH .......................59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Dacom West GmbH .................60

Delta Electronics BV .................60

EKF Elektronik GmbH ................60

ELMACON GmbH....................60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

ifak e.V............................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

Janz Tec AG .........................62

m2m Germany GmbH ...............62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

SECO................................64

SSV Software Systems GmbH ........64

taskit GmbH.........................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

YAWiD electronics GmbH ............65

Bussysteme/Standards,

CAN FD

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

ANALYTICA GmbH ..................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

EKF Elektronik GmbH ................60

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

esd electronics gmbh ...............60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Janz Tec AG .........................62

Kithara Software GmbH .............62

KUNBUS GmbH......................62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SECO................................64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

50 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


TQ-Systems GmbH ..................65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

CAN/CANopen

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

ANALYTICA GmbH ..................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

BMC Solutions GmbH. ...............59

CONEC Elektronische Bauelemente ..59

Contemporary Controls GmbH ......60

Delphin Technology AG .............60

Delta Electronics BV .................60

Deutschmann Automation ..........60

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60

Draka Comteq Germany .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

esd electronics gmbh ...............60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

ifak e.V............................... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Intrinex GmbH ......................62

Janz Tec AG .........................62

Kendrion Kuhnke Automation .......62

Kithara Software GmbH .............62

KUNBUS GmbH. .....................62

Lutronic GmbH. .....................62

machineering GmbH & Co. KG .......62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

NBB Controls + Components ........63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Novotek Austria GmbH ..............63

PEAK-System Technik GmbH. ........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH. .....................64

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SECO. ...............................64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Softing Industrial Automation .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

SYS TEC electronic AG ...............64

Systerra Computer GmbH ...........65

TQ-Systems GmbH ..................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

CC-Link/CC-Link IE

Acceed GmbH. ......................59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Rutronik GmbH. .....................64

SMC Deutschland GmbH ............64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SPINNER GmbH .....................64

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

CIP-basiert (ControlNet,

Devicenet, Ethernet/IP)

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Contemporary Controls GmbH ......60

Deutschmann Automation ..........60

Draka Comteq Germany .............60

EFCO Electronics GmbH .............60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

esd electronics gmbh ...............60

Etic Telecom GmbH .................60

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Intrinex GmbH ......................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

Lutronic GmbH. .....................62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

Rutronik GmbH. .....................64

SMC Deutschland GmbH ............64

Softing Industrial Automation .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

Bussysteme/Standards,

CoAP

Acceed GmbH. ......................59

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

Janz Tec AG .........................62

tekmodul GmbH ....................65

Bussysteme/Standards,

DNP3

Acceed GmbH.......................59

Belden Wire & Cable. ................59

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

IPCOMM GmbH .....................62

Moxa Europe GmbH .................63

Novotek Austria GmbH ..............63

tekmodul GmbH ....................65

Bussysteme/Standards,

EchoRing

Acceed GmbH.......................59

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

Bussysteme/Standards,

eMBB

Acceed GmbH.......................59

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

Bussysteme/Standards,

EtherCAT

Acceed GmbH.......................59

Actronic-Solutions GmbH............59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH.............59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

BMC Solutions GmbH. ...............59

CONEC Elektronische Bauelemente ..59

Contrinex Sensor GmbH .............60

Delta Electronics BV .................60

Deutschmann Automation ..........60

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG.....60

Draka Comteq Germany .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

esd electronics gmbh ...............60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

InoNet Computer GmbH............. 61

Janz Tec AG .........................62

Kendrion Kuhnke Automation .......62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KUNBUS GmbH......................62

machineering GmbH & Co. KG .......62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63

Murrelektronik GmbH ...............63

NBB Controls + Components ........63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

Rutronik GmbH......................64

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64

SALZ Automation GmbH ............64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SMC Deutschland GmbH ............64

Softing Industrial Automation .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SPINNER GmbH .....................64

SYS TEC electronic AG ...............64

Systerra Computer GmbH ...........65

TQ-Systems GmbH ..................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

Ethernet Powerlink

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Contrinex Sensor GmbH .............60

Delphin Technology AG .............60

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

machineering GmbH & Co. KG .......62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Moxa Europe GmbH .................63

Novotek Austria GmbH ..............63

Rutronik GmbH. .....................64

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64

SMC Deutschland GmbH ............64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SPINNER GmbH .....................64

SYS TEC electronic AG ...............64

Systerra Computer GmbH ...........65

TQ-Systems GmbH ..................65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

FIPIO

Acceed GmbH.......................59

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Bussysteme/Standards,

Foundation Fieldbus

Acceed GmbH. ......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Draka Comteq Germany .............60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Pepperl+Fuchs SE ...................63

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64

Softing Industrial Automation .......64

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

HART

Acceed GmbH. ......................59

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

ifak e.V............................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

SMC Deutschland GmbH ............64

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 51


Softing Industrial Automation .......64

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

Industrial Ethernet

(APL, PoDL, PoE, Profinet)

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

BMC Solutions GmbH. ...............59

CONEC Elektronische Bauelemente ..59

Contemporary Controls GmbH ......60

Dacom West GmbH .................60

Delphin Technology AG .............60

Delta Electronics BV .................60

Deutschmann Automation ..........60

Draka Comteq Germany .............60

EFCO Electronics GmbH .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

ELMACON GmbH. ...................60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

esd electronics gmbh ...............60

Etic Telecom GmbH .................60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

fünfeinhalb Funksysteme GmbH. .... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

hopf Elektronik GmbH. .............. 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

ifak e.V............................... 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

IPCOMM GmbH .....................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

Janz Tec AG .........................62

KTI Distribution GmbH ..............62

KUNBUS GmbH. .....................62

Lutronic GmbH. .....................62

m2m Germany GmbH ...............62

machineering GmbH & Co. KG .......62

MC Technologies GmbH .............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

NBB Controls + Components ........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. ...64

Rutronik GmbH. .....................64

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64

SALZ Automation GmbH ............64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SECO. ...............................64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Softing Industrial Automation .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SPINNER GmbH .....................64

SSV Software Systems GmbH ........64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH. ........................65

tekmodul GmbH ....................65

TERZ Industrial Electronics GmbH....65

TQ-Systems GmbH ..................65

Traeger GmbH ......................65

Tragant GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

Bussysteme/Standards,

Interbus

Acceed GmbH. ......................59

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

microSYST Systemelectronic GmbH..63

PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. ...64

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

IO-Link

Acceed GmbH. ......................59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

Dacom West GmbH .................60

Delta Electronics BV .................60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

esd electronics gmbh ...............60

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

ICO Innovative Computer GmbH. .... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

Murrelektronik GmbH ...............63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. ...64

Rutronik GmbH. .....................64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SMC Deutschland GmbH ............64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SPINNER GmbH .....................64

SSV Software Systems GmbH ........64

tekmodul GmbH ....................65

TQ-Systems GmbH ..................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

IO-Link Wireless

Acceed GmbH. ......................59

Balluff GmbH. .......................59

Hilscher GmbH ...................... 61

ICO Innovative Computer GmbH..... 61

Industrial Personal Computer 2U..... 61

PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. ...64

Rutronik GmbH......................64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

IoT-Schnittstellen

(mioty, MQTT, OPC UA,

REST)

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH.............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Comron GmbH ......................59

Concept electronic ..................59

Contemporary Controls GmbH ......60

Dacom West GmbH .................60

Delphin Technology AG .............60

Delta Electronics BV .................60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

EFCO Electronics GmbH .............60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

Etic Telecom GmbH .................60

Hilscher GmbH ...................... 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

ifak e.V............................... 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

INSYS icom GmbH ...................62

Intrinex GmbH ......................62

IPCOMM GmbH .....................62

Janz Tec AG .........................62

KUNBUS GmbH......................62

m2m Germany GmbH ...............62

machineering GmbH & Co. KG .......62

MC Technologies GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Perinet GmbH .......................63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

SALZ Automation GmbH ............64

SMC Deutschland GmbH ............64

Softing Industrial Automation .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

SYS TEC electronic AG ...............64

Systerra Computer GmbH ...........65

taskit GmbH.........................65

tekmodul GmbH ....................65

Traeger GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG..........65

VISAM GmbH. .......................65

Weidmüller GmbH & Co. KG..........65

Wiesemann & Theis GmbH...........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

MIPI

Acceed GmbH.......................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Janz Tec AG .........................62

Rutronik GmbH......................64

SECO................................64

tekmodul GmbH ....................65

Bussysteme/Standards,

mMTC

Acceed GmbH.......................59

INCOstartec GmbH .................. 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

tekmodul GmbH ....................65

Bussysteme/Standards,

Modbus/RTU/TCP

Acceed GmbH.......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Concept electronic ..................59

Contemporary Controls GmbH ......60

Delphin Technology AG .............60

Delta Electronics BV .................60

Deutschmann Automation ..........60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60

Draka Comteq Germany .............60

EFCO Electronics GmbH .............60

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

Etic Telecom GmbH .................60

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

hopf Elektronik GmbH. .............. 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

INSYS icom GmbH ...................62

Intrinex GmbH ......................62

IPCOMM GmbH .....................62

Janz Tec AG .........................62

Kendrion Kuhnke Automation .......62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KUNBUS GmbH......................62

m2m Germany GmbH ...............62

MC Technologies GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

NBB Controls + Components ........63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Rutronik GmbH......................64

SALZ Automation GmbH ............64

SECO................................64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SMC Deutschland GmbH ............64

Softing Industrial Automation .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

SYS TEC electronic AG ...............64

52 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


Systerra Computer GmbH ...........65

Traeger GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VISAM GmbH. .......................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

NFC

Acceed GmbH. ......................59

arfidex GmbH .......................59

Bressner Technology GmbH .........59

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

FORTEC Integrated GmbH ........... 61

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Janz Tec AG .........................62

Rutronik GmbH. .....................64

SECO. ...............................64

SSV Software Systems GmbH ........64

Bussysteme/Standards,

omlox

Acceed GmbH. ......................59

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Bussysteme/Standards,

PPMP

Acceed GmbH. ......................59

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Bussysteme/Standards,

Profibus

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Balluff GmbH. .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

BMC Solutions GmbH. ...............59

CONEC Elektronische Bauelemente ..59

Contrinex Sensor GmbH .............60

Delphin Technology AG .............60

Delta Electronics BV .................60

Deutschmann Automation ..........60

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60

Draka Comteq Germany .............60

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

esd electronics gmbh ...............60

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

IBHsoftec GmbH .................... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

ifak e.V............................... 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

IPCOMM GmbH .....................62

Janz Tec AG .........................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KUNBUS GmbH. .....................62

machineering GmbH & Co. KG .......62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

NBB Controls + Components ........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61

Rutronik GmbH. .....................64

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64

SALZ Automation GmbH ............64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SMC Deutschland GmbH ............64

Softing Industrial Automation .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

TQ-Systems GmbH ..................65

Traeger GmbH ......................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

Sercos

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Contrinex Sensor GmbH .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

Hilscher GmbH ...................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

machineering GmbH & Co. KG .......62

Rutronik GmbH. .....................64

SPINNER GmbH .....................64

Bussysteme/Standards,

Single-Pair Ethernet (SPE)

Acceed GmbH. ......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Binder,Franz GmbH & Co. ...........59

Dacom West GmbH .................60

Draka Comteq Germany .............60

EKF Elektronik GmbH ................60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

Friedrich Lütze GmbH ............... 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61

ifak e.V............................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Janz Tec AG .........................62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Perinet GmbH .......................63

SALZ Automation GmbH ............64

SYS TEC electronic AG ...............64

TERZ Industrial Electronics GmbH. ...65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

TSN

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

EKF Elektronik GmbH ................60

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InnoRoute GmbH. ................... 61

Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63

Moxa Europe GmbH .................63

Novotek Austria GmbH ..............63

Rutronik GmbH. .....................64

SECO. ...............................64

Systerra Computer GmbH ...........65

TQ-Systems GmbH ..................65

Weidmüller GmbH & Co. KG..........65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Bussysteme/Standards,

Varan

Acceed GmbH.......................59

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

Hilscher GmbH ...................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SPINNER GmbH .....................64

Bussysteme/Standards,

ZigBee

Acceed GmbH.......................59

Bressner Technology GmbH .........59

Dacom West GmbH .................60

Endrich Bauelemente GmbH. ........60

HY-LINE Technology GmbH. ......... 61

ifak e.V............................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

MICROCHIP TECHNOLOGY...........63

Rutronik GmbH. .....................64

SSV Software Systems GmbH ........64

Bussysteme/Standards,

sonstige

Acceed GmbH.......................59

Actronic-Solutions GmbH............59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH.............59

Bressner Technology GmbH .........59

eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

esd electronics gmbh ...............60

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61

IT-BUDGET GmbH ...................62

KUNBUS GmbH. .....................62

MC Technologies GmbH .............62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Murrelektronik GmbH ...............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Rutronik GmbH. .....................64

Schubert System Elektronik GmbH...64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SSV Software Systems GmbH ........64

tekmodul GmbH ....................65

TQ-Systems GmbH ..................65

Unitro-Fleischmann .................65

Wiesemann & Theis GmbH...........65

YAWiD electronics GmbH ............65

Safety Standards

Safety-Standards,

Asi Safety

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Industrial Personal Computer 2U..... 61

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Safety-Standards,

CIP Safety

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Murrelektronik GmbH ...............63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Safety-Standards,

Open Safety

Acceed GmbH.......................59

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

MicroControl GmbH & Co. KG ........63

NBB Controls + Components ........63

Safety-Standards,

PROFISafe

Balluff GmbH........................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

ifak e.V............................... 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

machineering GmbH & Co. KG .......62

Murrelektronik GmbH ...............63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

SMC Deutschland GmbH ............64

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Safety-Standards,

Safety over EtherCAT

Acceed GmbH.......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Delta Electronics BV .................60

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Kendrion Kuhnke Automation .......62

Kithara Software GmbH .............62

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Murrelektronik GmbH ...............63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

SALZ Automation GmbH ............64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SMC Deutschland GmbH ............64

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Safety-Standards,

SafetyBus

Belden Wire & Cable. ................59

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

Indu-Sol GmbH...................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Pilz GmbH & Co. KG..................63

Safety-Standards,

SafetyNet p

Belden Wire & Cable. ................59

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Pilz GmbH & Co. KG..................63

Systerra Computer GmbH ...........65

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 53


Safety-Standards, sonstige

Acceed GmbH. ......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Contrinex Sensor GmbH .............60

EFCO Electronics GmbH .............60

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

Systerra Computer GmbH ...........65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

Messtechnik

Messtechnik,

Feldbustester

Acceed GmbH. ......................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

machineering GmbH & Co. KG .......62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

PEAK-System Technik GmbH. ........63

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Softing Industrial Automation .......64

Messtechnik,

Netzwerktester

Acceed GmbH. ......................59

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Hilscher GmbH ...................... 61

ifak e.V............................... 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

KTI Distribution GmbH ..............62

MC Technologies GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Softing Industrial Automation .......64

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

Tragant GmbH ......................65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Messtechnik,

Tester für drahtlose

Kommunikation

Acceed GmbH. ......................59

Avanis GmbH .......................59

brown-iposs GmbH .................59

ifak e.V............................... 61

Industrial Personal Computer 2U. .... 61

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

m2m Germany GmbH ...............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

PSE - Priggen Special Electronic. .....64

Softing Industrial Automation .......64

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

YAWiD electronics GmbH ............65

Messtechnik, sonstige

Acceed GmbH. ......................59

Avanis GmbH .......................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Contrinex Sensor GmbH .............60

Delphin Technology AG .............60

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

hopf Elektronik GmbH. .............. 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

Kithara Software GmbH .............62

Meilhaus Electronic GmbH. ..........62

microSYST Systemelectronic GmbH..63

PSE - Priggen Special Electronic......64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

TACTRON ELEKTRONIK ..............65

Tragant GmbH ......................65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

Dienstleistungen

Dienstleistungen,

Cloud-Services

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Belden Wire & Cable. ................59

Bressner Technology GmbH .........59

Concept electronic ..................59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

Delta Electronics BV .................60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

Etic Telecom GmbH .................60

Hilscher GmbH ...................... 61

INCOstartec GmbH .................. 61

InoNet Computer GmbH. ............ 61

INSYS icom GmbH ...................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

machineering GmbH & Co. KG .......62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Murrelektronik GmbH ...............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

SECO. ...............................64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

TQ-Systems GmbH ..................65

Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65

VS Vision Systems GmbH ............65

Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65

Dienstleistungen,

Installation von

Komplettsystemen

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Avanis GmbH .......................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

esd electronics gmbh ...............60

INCOstartec GmbH .................. 61

KTI Distribution GmbH ..............62

machineering GmbH & Co. KG .......62

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Murrelektronik GmbH ...............63

Rutronik GmbH. .....................64

SALZ Automation GmbH ............64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Dienstleistungen,

Netzwerk-Services

Acceed GmbH. ......................59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bressner Technology GmbH .........59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

D-Link (Deutschland) GmbH .........60

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

InnoRoute GmbH. ................... 61

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

MicroControl GmbH & Co. KG ........63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64

Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64

SALZ Automation GmbH ............64

Softing Industrial Automation .......64

Sontheim Industrie Elektronik .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Dienstleistungen,

Projektierung

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

ANALYTICA GmbH ..................59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

BMC Solutions GmbH. ...............59

Bressner Technology GmbH .........59

Concept electronic ..................59

EFCO Electronics GmbH .............60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

esd electronics gmbh ...............60

HY-LINE Technology GmbH.......... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

Intrinex GmbH ......................62

Janz Tec AG .........................62

Kontron AIS GmbH,Fürth ............62

KTI Distribution GmbH ..............62

m2m Germany GmbH ...............62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

MicroControl GmbH & Co. KG ........63

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64

Rutronik GmbH. .....................64

SALZ Automation GmbH ............64

Schubert System Elektronik GmbH...64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Softing Industrial Automation .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

taskit GmbH.........................65

TQ-Systems GmbH ..................65

Wiesemann & Theis GmbH...........65

Dienstleistungen,

Retrofit

Acceed GmbH.......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Concept electronic ..................59

EFCO Electronics GmbH .............60

Hilscher GmbH ...................... 61

Indu-Sol GmbH. ..................... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61

INSYS icom GmbH ...................62

Intrinex GmbH ......................62

Janz Tec AG .........................62

m2m Germany GmbH ...............62

machineering GmbH & Co. KG .......62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

MicroControl GmbH & Co. KG ........63

Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

NBB Controls + Components ........63

Neuron Embedded GmbH ...........63

Novotek Austria GmbH ..............63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64

SALZ Automation GmbH ............64

Softing Industrial Automation .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

Traeger GmbH ......................65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

Dienstleistungen, Wartung

Acceed GmbH. ......................59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

coniuGo.bes.tech GmbH. ............60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

INSYS icom GmbH ...................62

KTI Distribution GmbH ..............62

machineering GmbH & Co. KG .......62

ME-Meßsysteme GmbH .............62

Moxa Europe GmbH .................63

Murrelektronik GmbH ...............63

Pilz GmbH & Co. KG. .................63

Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

SSV Software Systems GmbH ........64

TQ-Systems GmbH ..................65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

Dienstleistungen, sonstige

Acceed GmbH. ......................59

Actronic-Solutions GmbH. ...........59

AMC - Analytik & Messtechnik .......59

Avanis GmbH .......................59

Belden Wire & Cable. ................59

Bihl+Wiedemann GmbH. ............59

Bressner Technology GmbH .........59

brown-iposs GmbH .................59

EFCO Electronics GmbH .............60

Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60

esd electronics gmbh ...............60

GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61

Hilscher GmbH ...................... 61

HMS Industrial Networks GmbH ..... 61

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

INCOstartec GmbH .................. 61

Indu-Sol GmbH...................... 61

ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61

Intrinex GmbH ......................62

IT-BUDGET GmbH ...................62

KTI Distribution GmbH ..............62

KUNBUS GmbH......................62

m2m Germany GmbH ...............62

MicroControl GmbH & Co. KG ........63

microSYST Systemelectronic GmbH. .63

Murrelektronik GmbH ...............63

NBB Controls + Components ........63

NMi TESTLAB GmbH. ................63

Pepperl+Fuchs SE ...................63

Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64

Rutronik GmbH......................64

Schubert System Elektronik GmbH. ..64

SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64

Softing Industrial Automation .......64

SSV Software Systems GmbH ........64

tekmodul GmbH ....................65

TQ-Systems GmbH ..................65

VS Vision Systems GmbH ............65

Wiesemann & Theis GmbH. ..........65

YAWiD electronics GmbH ............65

YELLO NETCOM GmbH ..............65

54 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


Wer vertritt wen?

@RFID Ltd., BG

arfidex GmbH

Aegex, USA

PRIMATION Systemtechnik

Aurel S.p.A., I

Endrich Bauelemente GmbH

Citizen, J

Endrich Bauelemente GmbH

2J Antennas, SVK

Endrich Bauelemente GmbH

m2m Germany GmbH

Rutronik GmbH

A

Aaronia, D

Meilhaus Electronic GmbH

ABACO, USA

Systerra Computer GmbH

Acksys, F

Meilhaus Electronic GmbH

Acme Portable Computer

GmbH, D

Industrial Personal Computer 2U

Acromag, USA

Meilhaus Electronic GmbH

Systerra Computer GmbH

Acrosser, TW

Industrial Personal Computer 2U

ACSip, TW

tekmodul GmbH

Actility, F

m2m Germany GmbH

activCirk, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Adam Tech, TW

Rutronik GmbH

Adaptec

Industrial Personal Computer 2U

ADI Icron, CAN

HY-LINE Technology GmbH

Aewin, TW

Industrial Personal Computer 2U

Ainuo, C

Meilhaus Electronic GmbH

Airista, USA

Avanis GmbH

AlphaLab Inc, USA

PSE - Priggen Special Electronic

Amit, TW

m2m Germany GmbH

Amobile, TW

PRIMATION Systemtechnik

Anritsu, J

TACTRON ELEKTRONIK

Antaira Technologies, USA

Bressner Technology GmbH

Apacer, TW

Industrial Personal Computer 2U

Aphena, UK

TACTRON ELEKTRONIK

AR - Ametek, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Arbor Technology, TW

PRIMATION Systemtechnik

Ariesys, USA

Industrial Personal Computer 2U

Artila, TW

Acceed GmbH

Artwork Convertion

Software, USA

TACTRON ELEKTRONIK

B

B&Z Technologies, USA

TACTRON ELEKTRONIK

B+K Precision/Sefram, USA/F

Meilhaus Electronic GmbH

B810 Group/Digicom, I

Intrinex GmbH

Belden, USA

YELLO NETCOM GmbH

Benchmark, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Bird Technologies, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Bloomice SL, UK

YAWiD electronics GmbH

bmcm, D

Meilhaus Electronic GmbH

BrainBoxes, UK

Meilhaus Electronic GmbH

PLUG-IN Electronic GmbH

BRTSys, SGP

Meilhaus Electronic GmbH

C

CableEye/CAMI Research, D

Meilhaus Electronic GmbH

Cactus Technologies, HK

Dacom West GmbH

Cleverscope, NZL

Meilhaus Electronic GmbH

Commscope, USA

KTI Distribution GmbH

Compulab, ISR

Industrial Personal Computer 2U

congatec, D

FORTEC Integrated GmbH

Contec, J

Acceed GmbH

PLUG-IN Electronic GmbH

Copley Controls, USA

Actronic-Solutions GmbH

Copper Mountain

Technologies, LLC, USA

Meilhaus Electronic GmbH

Cosmotec/STULZ S.p.A.

IT-BUDGET GmbH

CryoCoax, UK

TACTRON ELEKTRONIK

CTC Union, TW

Industrial Personal Computer 2U

CTS, CH

Dacom West GmbH

CYP, TW

HY-LINE Technology GmbH

D

Dalicap, C

TACTRON ELEKTRONIK

Adlink Technology Inc., TW

Acceed GmbH

ADSANTEC, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Advanio, TW

Acceed GmbH

Advantech Co. Ltd., TW

AMC - Analytik & Messtechnik

BMC Solutions GmbH

Bressner Technology GmbH

FORTEC Integrated GmbH

InoNet Computer GmbH

PLUG-IN Electronic GmbH

Assmann wsw, D

Rutronik GmbH

ASUS IoT, TW

FORTEC Integrated GmbH

ASUS, TW

Rutronik GmbH

ATOP, TW

Pericom AG

tekmodul GmbH

AUO, TW

FORTEC Integrated GmbH

Carlisle Interconnect Techn.,

USA

TACTRON ELEKTRONIK

Caswell, TW

Industrial Personal Computer 2U

Cavli Wireless, USA

Endrich Bauelemente GmbH

Ceyear, C

Meilhaus Electronic GmbH

Chequers Electronics Ltd., HK

Endrich Bauelemente GmbH

Dataforth, USA

BMC Solutions GmbH

Davicom, TW

Dacom West GmbH

Design Workshop

Technologies, CA

TACTRON ELEKTRONIK

DFI Ind., TW

Industrial Personal Computer 2U

Diamond Systems, USA

FORTEC Integrated GmbH

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 55


Digi International Inc.m USA

Bressner Technology GmbH

Digilient, USA

Meilhaus Electronic GmbH

DiTom Microwave, USA

TACTRON ELEKTRONIK

DMC, J

FORTEC Integrated GmbH

DMP electronics, TW

Industrial Personal Computer 2U

Ducommun, USA

TACTRON ELEKTRONIK

E

EAD, UK

HY-LINE Technology GmbH

ECO Sensors, USA

PSE - Priggen Special Electronic

Edgecore, TW

KTI Distribution GmbH

Ekahau, USA

Avanis GmbH

Electro Technik Industries,

USA

TACTRON ELEKTRONIK

Elproma, POL

Comron GmbH

Emerson, USA

Novotek Austria GmbH

Eravant, USA

TACTRON ELEKTRONIK

ETG Canada, CAN

TACTRON ELEKTRONIK

ETI Ltd, GB

PSE - Priggen Special Electronic

Etic Telecom, F

Pericom AG

ET-System, D

Meilhaus Electronic GmbH

Eurotech S.p.A, I

Industrial Personal Computer 2U

InoNet Computer GmbH

Ezurio, USA

HY-LINE Technology GmbH

m2m Germany GmbH

F

F&S Elektronik Systeme, D

Rutronik GmbH

Fanstel, USA

tekmodul GmbH

Feasycom, C

Endrich Bauelemente GmbH

Fei-Teng Wireless (FT-RF), TW

m2m Germany GmbH

Fibocom Wireless Inc., C

m2m Germany GmbH

Filtronics Inc., USA

TACTRON ELEKTRONIK

Fit PC

Industrial Personal Computer 2U

Fortinet, USA

Avanis GmbH

Fotric, USA

Meilhaus Electronic GmbH

Fujitsu

Industrial Personal Computer 2U

Rutronik GmbH

G

Garmin, CAN

Rutronik GmbH

GDCA , USA

Systerra Computer GmbH

GE Vernova, USA

Novotek Austria GmbH

Genesys Rack, TW

Industrial Personal Computer 2U

Getac Technology Co., TW

Industrial Personal Computer 2U

Gett Gerätetechnik GmbH, D

Industrial Personal Computer 2U

Giantech Semiconductor

Rutronik GmbH

Goodram, POL

Dacom West GmbH

Gowin Semiconductor, C

Rutronik GmbH

Gradconn, TW

Rutronik GmbH

Guanghsing Industrial Co.Ltd

Industrial Personal Computer 2U

H

Handheld Germany, D

Industrial Personal Computer 2U

hf-design, D

TACTRON ELEKTRONIK

HighByte, USA

Novotek Austria GmbH

Hikmicro, C

Meilhaus Electronic GmbH

HIOKI, J

Meilhaus Electronic GmbH

Hirschmann, USA

YELLO NETCOM GmbH

HMS, S

PRIMATION Systemtechnik

Rutronik GmbH

Holitech, C

Rutronik GmbH

Honeywell - COM DEV, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Hongian, C

FTS Hennig GmbH

Horner APG, IRL

Novotek Austria GmbH

Huaptec. C

FTS Hennig GmbH

Huawai, C

m2m Germany GmbH

HUBER+SUHNER / Astrolab,

CH

TACTRON ELEKTRONIK

I

ICP DAS Co. Ltd., TW

Industrial Personal Computer 2U

Icron, CAN

Meilhaus Electronic GmbH

ICS Electronics, USA

Meilhaus Electronic GmbH

iDTRONIC

Rutronik GmbH

IEI Integration Corp., TW

Industrial Personal Computer 2U

i-Mobile, TW

Industrial Personal Computer 2U

IMS, USA

TACTRON ELEKTRONIK

IMST, D

tekmodul GmbH

InduKey Keyboard

Production GmbH, D

Industrial Personal Computer 2U

Indu-sol, D

Meilhaus Electronic GmbH

Infineon Technologies, D

Rutronik GmbH

Inlog, TW

Acceed GmbH

INMET by Spectrum Control,

USA

TACTRON ELEKTRONIK

Innodisk Corp., TW

Acceed GmbH

Industrial Personal Computer 2U

INPAQ Technology Co.Ltd.,

TW

Endrich Bauelemente GmbH

Insight SIP, F

Rutronik GmbH

Intel, USA

Industrial Personal Computer 2U

Rutronik GmbH

Intelliconnect, GBR

TACTRON ELEKTRONIK

inVentia, PL

PSE - Priggen Special Electronic

Exor, I

Novotek Austria GmbH

GigaLane, KOR

TACTRON ELEKTRONIK

iBase Technology Inc., TW

FORTEC Integrated GmbH

IOT747, UK

m2m Germany GmbH

Extreme Networks, USA

PRIMATION Systemtechnik

GNS, D

Rutronik GmbH

ICOP Technology Co., TW

Industrial Personal Computer 2U

ITECH Electronics, TW

Meilhaus Electronic GmbH

56 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


ITS Electronics, USA

TACTRON ELEKTRONIK

iVativ

Rutronik GmbH

J

JAE, J

Rutronik GmbH

JDI, J

FORTEC Integrated GmbH

Jetway Computer, TW

Industrial Personal Computer 2U

JFW Industries, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Jyebao, TW

tekmodul GmbH

K

Katron Technologies, TW

KTI Distribution GmbH

Kewell, C

Meilhaus Electronic GmbH

Keysight Technologies, USA

Meilhaus Electronic GmbH

Kingdy Technology Inc., TW

Industrial Personal Computer 2U

Kontron, D

Rutronik GmbH

Korenix Technologies Co.Ltd.,

TW

Industrial Personal Computer 2U

Krytar, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Kvaser AB, S

Actronic-Solutions GmbH

Kyocera Display, J

FORTEC Integrated GmbH

LCR Research, CAN

Meilhaus Electronic GmbH

Lex Computech, TW

Industrial Personal Computer 2U

Locosys Technology, TWN

Endrich Bauelemente GmbH

Lucix, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Lumberg Automation, USA

YELLO NETCOM GmbH

M

Mactron Group, TW

Acceed GmbH

Maruwa, UK

Endrich Bauelemente GmbH

MBT Massachusetts Bay

Technologies, USA

TACTRON ELEKTRONIK

MCD Elektronik, D

Meilhaus Electronic GmbH

Meig, C

FTS Hennig GmbH

Melexis, B

Dacom West GmbH

Mercury Systems, USA

Systerra Computer GmbH

Microedge, USA

Meilhaus Electronic GmbH

microset

Industrial Personal Computer 2U

Microwave Circuits

(Gowanda), USA

TACTRON ELEKTRONIK

Micsig, C

Meilhaus Electronic GmbH

Milesight, C

m2m Germany GmbH

Moxa Inc., TW

Systerra Computer GmbH

YELLO NETCOM GmbH

MPL, CH

Systerra Computer GmbH

Multitech, USA

HY-LINE Technology GmbH

Murata, J

Rutronik GmbH

N

neocortec, DK

Endrich Bauelemente GmbH

Neousys Technology Inc., TW

Acceed GmbH

Netsys, TW

KTI Distribution GmbH

Netvox, TW

Acceed GmbH

NEXCOM Int. Co. Ltd, TW

FORTEC Integrated GmbH

Industrial Personal Computer 2U

NGIS, B

Telenco GmbH

Nordic Semiconductor

Rutronik GmbH

Nova Microwave, USA

TACTRON ELEKTRONIK

O

ODOS Solutions, S

Actronic-Solutions GmbH

OMS, USA

Meilhaus Electronic GmbH

Onset Computer Corp., USA

BMC Solutions GmbH

Ortustech, J

FORTEC Integrated GmbH

Owasys, E

m2m Germany GmbH

P

Panasonic, J

Rutronik GmbH

Panorama Antennas, UK

m2m Germany GmbH

PeakTech GmbH, D

Meilhaus Electronic GmbH

Perisens, D

TACTRON ELEKTRONIK

Pico Technology, UK

Meilhaus Electronic GmbH

PSE - Priggen Special Electronic

Piconics, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Pisces, UK

TACTRON ELEKTRONIK

Polyfet RF Devices, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Portwell, TW

Industrial Personal Computer 2U

PowerView Technology Co.,

Ltd.

Industrial Personal Computer 2U

Poynting, SA

FTS Hennig GmbH

Precision Test Systems, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Presidio Components, USA

TACTRON ELEKTRONIK

PTC/Kepware, USA

Novotek Austria GmbH

Pulsar Microwave, USA

TACTRON ELEKTRONIK

L

LabJack, USA

Meilhaus Electronic GmbH

Ladybug Technologies, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Lantronix, USA

HY-LINE Technology GmbH

MilliBox, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Minew

Rutronik GmbH

Modelithics, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Molex, USA

Rutronik GmbH

Systerra Computer GmbH

Opticis, KOR

HY-LINE Technology GmbH

Option, B

tekmodul GmbH

Opto22 Inc., USA

HY-LINE Technology GmbH

ORing Industrial Networking

Corp., TW

Acceed GmbH

Pulse

Rutronik GmbH

Q

Q-CON, UK

TACTRON ELEKTRONIK

Quectel, C

tekmodul GmbH

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 57


R

Radiometrix, UK

HY-LINE Technology GmbH

ralab, D

TACTRON ELEKTRONIK

Rayon, TW

Acceed GmbH

Res-Net Microwave, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Reyax, C

Dacom West GmbH

RF Techniques, USA

TACTRON ELEKTRONIK

RFuW, SG

TACTRON ELEKTRONIK

Rigol, C

Meilhaus Electronic GmbH

RLC Electronics, USA

TACTRON ELEKTRONIK

RO.V.E.R. Instruments, I

TACTRON ELEKTRONIK

Rohde & Schwarz, D

Meilhaus Electronic GmbH

Rohm Semiconductor, J

Rutronik GmbH

RTD, USA

Systerra Computer GmbH

S

Saleae, USA

Meilhaus Electronic GmbH

Sanko, MY

TACTRON ELEKTRONIK

Sefelec, F

Meilhaus Electronic GmbH

Semtech, USA

HY-LINE Technology GmbH

Sena Technologies, KOR

Bressner Technology GmbH

tekmodul GmbH

SensorView, KOR

FTS Hennig GmbH

Siemens Industrial

Communication, D

Industrial Personal Computer 2U

Siglent, C

Meilhaus Electronic GmbH

Silex, J

HY-LINE Technology GmbH

Rutronik GmbH

Silicon Labs, USA

m2m Germany GmbH

Silicon Power, TW

Dacom West GmbH

SIMCom, C

m2m Germany GmbH

Siretta, UK

Dacom West GmbH

SiTime Corp., USA

Endrich Bauelemente GmbH

Smanex, TW

PLUG-IN Electronic GmbH

SMI Inc., J

Endrich Bauelemente GmbH

Sonnet Software, USA

TACTRON ELEKTRONIK

Sparklan, TW

m2m Germany GmbH

Supermicro, TW

Industrial Personal Computer 2U

Swedish Microwave, S

TACTRON ELEKTRONIK

Sykno, D

TACTRON ELEKTRONIK

T

Tabor Electronics, ISR

Meilhaus Electronic GmbH

Taicenn, C

BMC Solutions GmbH

Taimag, TW

Dacom West GmbH

Taisaw, TW

Endrich Bauelemente GmbH

TDK, J

Rutronik GmbH

Tektelic, CAN

m2m Germany GmbH

Teleorigin, POL

tekmodul GmbH

TELIC

Rutronik GmbH

Telit Communications S.p.A, I

Rutronik GmbH

YAWiD electronics GmbH

Telit/Cinterion, USA

YAWiD electronics GmbH

Teltonika, LIT

EFCO Electronics GmbH

FORTEC Integrated GmbH

FTS Hennig GmbH

PRIMATION Systemtechnik

YELLO NETCOM GmbH

Temwell, TW

TACTRON ELEKTRONIK

Tianma Microelectronics, C

FORTEC Integrated GmbH

Tie Pie, NL

PSE - Priggen Special Electronic

Tonghui, C

Meilhaus Electronic GmbH

Topsccc, TW

Acceed GmbH

Toshiba, J

Rutronik GmbH

TOSIBOX OY, FIN

HY-LINE Technology GmbH

Transcend, TW

FORTEC Integrated GmbH

Trycom, TW

Acceed GmbH

TTe Filters, USA

TACTRON ELEKTRONIK

TTEurope, D

TACTRON ELEKTRONIK

U

Uniband Electronics, TW

Dacom West GmbH

Unicore

Rutronik GmbH

Unitron, B

FTS Hennig GmbH

V

VELOCITY Microwave, USA

TACTRON ELEKTRONIK

VIA Technologies Inc., TW

Industrial Personal Computer 2U

W

Weinschel by Spectrum

Control, USA

TACTRON ELEKTRONIK

WinComm Corp., TW

Industrial Personal Computer 2U

Winsonic, TW

Acceed GmbH

Industrial Personal Computer 2U

Withwave, KOR

TACTRON ELEKTRONIK

Wiznet, KR

Dacom West GmbH

Y

Yageo

Rutronik GmbH

Yokogawa, J

Meilhaus Electronic GmbH

Z

Zippy Technology Co. TW

Industrial Personal Computer 2U

ZPAS S.A., POl

IT-BUDGET GmbH

SGD, TW

FORTEC Integrated GmbH

Tekbox, VNM

Meilhaus Electronic GmbH

Tyan, TW

Industrial Personal Computer 2U

Zyxel, TW

FTS Hennig GmbH

58 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


A

Acceed GmbH

Arnoldstr. 19, 40479 Düsseldorf

Tel.: 0211/938898-0, Fax: 0211/938898-28

support@acceed.de

www.acceed.de

Actronic-Solutions GmbH

Untere Bachgasse 5a, 91325 Adelsdorf

Tel.: 09195/998941-0

info@actronic-solutions.de

www.actronic-solutions.de

AMC - Analytik & Messtechnik

GmbH Chemnitz

Heinrich-Lorenz-Str. 55, 09120 Chemnitz

Tel.: 0371/38388-0, Fax: 0371/38388-99

info@amc-systeme.de

www.amc-systeme.de

Vertrieb: vertrieb@amc-systeme.de

ANALYTICA GmbH

Bannwaldallee 60, 76185 Karlsruhe

Tel.: 0721/35043-0, Fax: 0721/35043-20

anfragen@analytica-gmbh.de

www.analytica-gmbh.de

arfidex GmbH

Adlerstr. 2, 63322 Rödermark

Tel.: 06074/861930

info@arfidex.de

https://arfidex.de

Avanis GmbH

Meisenstr. 79a, 33607 Bielefeld

Tel.: 0521/260120, Fax: 0521/2601212

info@avanis.de

www.avanis.de

B

Firmenverzeichnis

Balluff GmbH

Zabergäustr. 8, 73765 Neuhausen a.d.F.

Pf.: 1160, Pf.PLZ: 73761

Tel.: 07158/173-0

balluff@balluff.de

www.balluff.de

Vertrieb: www.balluff.com/de-de/kontaktsupport/balluff-weltweit

Verkauf:

Tel.: 07158/173-555

sales.de@balluff.de

www.balluff.com/my/home

Belden Wire & Cable b.v.

(Belden EMEA Hauptsitz)

Edisonstraat 9, NL - 5928 PG Venlo

Tel.: 0031/773/878-555

www.belden.com

Vertrieb: www.belden.com/about/locations

Bihl+Wiedemann GmbH

Floßwörthstr. 41, 68199 Mannheim

Tel.: 0621/33996-0, Fax: 0621/3392239

mail@bihl-wiedemann.de

www.bihl-wiedemann.de

Binder, Franz GmbH & Co.

Elektrische Bauelemente KG

Rötelstr. 27, 74172 Neckarsulm

Tel.: 07132/325-0, Fax: 07132/325-150

vk@binder-connector.de

www.binder-connector.de

Händler:

www.binder-connector.com/de/haendler/

haendler-national

www.binder-connector.com/de/haendler/

haendler-international

BizLink

Special Cables Germany GmbH

Eschstr. 1, 26169 Friesoythe

Tel.: 04491/291-5010, Fax: 04491/291-5011

www.factury-automation.bizlinktech.com.de

BKL Electronic Kreimendahl GmbH

Märkenstück 14, 58509 Lüdenscheid

Tel.: 02351/3621-0, Fax: 02351/3621-29

info@bkl-electronic.de

www.bkl-electronic.de

BMC Solutions GmbH

Boschstr. 12, 82178 Puchheim

Tel.: 089/800694-0, Fax: 089/800694-29

info@bmc.de

www.bmc.de

BRESSNER Technology GmbH

Boschstr. 2A, 82178 Puchheim

Tel.: 08142/47284-0, Fax: 08142/47284-77

info@bressner.de

www.bressner.de

brown-iposs GmbH

Siegburger Str. 49, 53229 Bonn

Tel.: 0228/29979980

info@brown-iposs.eu

www.brown-iposs.eu

C

Comron GmbH

Zeppelinstr. 2, 82178 Puchheim

Tel.: 089/5407413-0, Fax: 089/5407413-9

info@comron.de

www.comron.de

Concept electronic

Westring 55, 33818 Leopoldshöhe

Tel.: 05202/92883-0

info@concept-electronic.de

www.concept-electronic.de

CONEC

Elektronische Bauelemente GmbH

Ostenfeldmark 16, 59557 Lippstadt

Tel.: 02941/765-0, Fax: 02941/765-65

info@conec.de

www.conec.com

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 59


coniuGo.bes.tech GmbH

Berliner Str. 4a, 16540 Hohen Neuendorf

Tel.: 03303/409639

info@coniugo.bes.tech

www.coniugo.bes.tech

Contemporary Controls GmbH

Fuggerstr. 1 B, 04158 Leipzig

Tel.: 0341/520359-0

ccg.sales@ccontrols.com

www.ccontrols.de

Shop: https://ccontrols.eu/

Contrinex Sensor GmbH

Friedrich-List-Str. 44

70771 Leinfelden-Echterdingen

Tel.: 0711/220988-0, Fax: 0711/220988-11

info@contrinex.de

www.contrinex.de

D

D-Link (Deutschland) GmbH

Schwalbacher Str. 74, 65760 Eschborn

Tel.: 06196/7799-500

dce-vertriebsanfrage@dlink.com

www.dlink.com

Dacom West GmbH

Schallbruch 19-21, 42781 Haan

Tel.: 02129/376-200, Fax: 02129/376-209

sales@dacomwest.de

www.dacomwest.de

Delphin Technology AG

Lustheide 81, 51427 Bergisch Gladbach

Tel.: 02204/97685-0

info@delphin.de

www.delphin.de

Delta Electronics (Netherlands) BV

Automotiv Campus 260

NL - 5708JZ Helmond

Tel.: 0031/492/562211

info@deltapsu.com

www.delta-emea.com

Deutschmann Automation

GmbH & Co. KG

Carl-Zeiss-Str. 8, 65520 Bad Camberg

Tel.: 06434/9433-0, Fax: 06434/9433-40

info@deutschmann.de

www.deutschmann.de

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG

Bregstr. 18, 78120 Furtwangen

Tel.: 07723/654-0, Fax: 07723/654-356

dold-relays@dold.com

www.dold.com

Vertretungen Deutschland:

www.dold.com/ansprechpartner/

Draka Comteq Germany

GmbH & Co. KG

Wohlauer Str. 15, 90475 Nürnberg

Tel.: 030/3675-40

kontakt@prysmian.com

www.prysmian.com

Vertrieb: https://de.prysmian.com/contact-us

E

EFCO Electronics GmbH

Ulrichsberger Str. 17/G1, 94469 Deggendorf

Tel.: 0991/2009298-200

Fax: 0991/2009298-299

sales@efcotec.de

www.efcotec.de

https://shop.efcotec.de/

EKF Elektronik GmbH

Philipp-Reis-Str. 4, 59065 Hamm

Tel.: 02381/6890-0, Fax: 02381/6890-90

sales@ekf.de

www.ekf.de

eks Engel FOS GmbH & Co. KG

Schützenstr. 2, 57482 Wenden-Hillmicke

Tel.: 02762/9313-0, Fax: 02762/9313-7906

info@eks-engel.de

www.eks-engel.de

Vertrieb:

Tel.: 02762/9313-600

vertrieb@eks-engel.de

ELMACON GmbH

Forellenweg 17, 86938 Schondorf

Tel.: 08193/3342735

info@elmacon.de

www.elmacon.de

EMS Dr. Thomas Wünsche

Sonnenhang 3, 85304 Ilmmünster

Tel.: 08441/490260, Fax: 08441/81860

www.ems-wuensche.com

Endress+Hauser (Deutschland)

GmbH+Co. KG

Colmarer Str. 6, 79576 Weil am Rhein

Tel.: 07621/975-01, Fax: 07621/975-20555

info.de@endress.com

www.de.endress.com

Endrich Bauelemente

Vertriebs GmbH

Hauptstr. 56, 72202 Nagold

Tel.: 07452/6007-0, Fax: 07452/6007-70

endrich@endrich.com

www.endrich.com

esd electronics gmbh

Vahrenwalder Str. 207, 30165 Hannover

Tel.: 0511/37298-0, Fax: 0511/37298-68

info@esd.eu

www.esd.eu

Etic Telecom GmbH

Balzenbergstr. 39B, 76530 Baden-Baden

Tel.: 07221/3965551

info@etictelecom.de

www.etictelecom.de

60 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


F

FORTEC Integrated GmbH

Augsburger Str. 2b, 82110 Germering

Tel.: 089/894363-0, Fax: 089/894363-131

info@fortec-integrated.de

www.fortec-integrated.de

Friedrich Lütze GmbH

Bruckwiesenstr. 17-19, 71384 Weinstadt

Pf.: 1224, Pf.PLZ: 71366

Tel.: 07151/6053-0

info@luetze.de

www.luetze.com

Verkaufsbüros:

www.luetze.com/de-de/kontakt

HIROSE Electric Europe B.V.

Nordostpark 25, 90411 Nürnberg

Tel.: 0911/131338-47, Fax: 0911/32688969

eu.info.3d@hirose-gl.com

www.hirose.com/eu

HMS Industrial Networks GmbH

Emmy-Noether-Str. 16, 76131 Karlsruhe

Tel.: 0721/989777000, Fax: 0721/989777010

info@hms-networks.de

www.hms-networks.com

Vertrieb:

Tel.: 0721/989777-200

www.hms-networks.com/de/contact-us

ifak Institut für Automation

und Kommunikation e.V.

Werner-Heisenberg-Str. 1

39106 Magdeburg

Tel.: 0391/990140, Fax: 0391/9901590

info@ifak.eu

www.ifak.eu

FTS Hennig GmbH

Baudaer Hauptstr. 15, 01561 Großenhain

Tel.: 03522/505076

mail@fts-hennig.de

www.fts-hennig.de

fünfeinhalb Funksysteme GmbH

Chemnitzer Str. 78A, 01069 Dresden

Tel.: 0160/97997690

kontakt@fuenfeinhalb.de

www.fuenfeinhalb.de

G

GEMAC Chemnitz GmbH

Zwickauer Str. 227, 09116 Chemnitz

Tel.: 0371/3377-0

info@gemac-chemnitz.de

www.gemac-chemnitz.com

Händler weitweit:

https://gemac-chemnitz.com/unternehmen/

vertriebspartner

Verkauf:

Tel.: 0371/3377-380

H

Hilscher Gesellschaft für

Systemautomation mbH

Rheinstr. 15, 65795 Hattersheim

Tel.: 06190/9907-0

de.info@hilscher.com

www.hilscher.com

Verkauf:

Tel.: 06190/9907-90

de.sales@hilscher.com

hopf Elektronik GmbH

Nottebohmstr. 41, 58511 Lüdenscheid

Tel.: 02351/78708600

sales@hopf.com

www.hopf.com

www.timeserver.eu

HY-LINE Technology GmbH

Inselkammerstr. 10, 82008 Unterhaching

Tel.: 089/614503-0, Fax: 089/614503-80

info@hy-line.de

www.hy-line-group.com

Verkauf: sales@hy-line.de

I

IBHsoftec GmbH

Turmstr. 77, 64743 Oberzent/Beerfelden

Tel.: 06068/3002, Fax: 06068/3074

info@ibhsoftec.de

www.ibhsoftec.com

ICO Innovative Computer GmbH

Zuckmayer Str. 15, 65582 Diez

Tel.: 06432/9139-0, Fax: 06432/9139-711

h.detjen@ico.de

www.ico.de

Vertrieb, Bruno Granja:

Tel.: 06432/9139-719

b.granja@ico.de

IEP Ingenieurbüro für

Echtzeitprogrammierung GmbH

Am Pferdemarkt 9c, 30853 Langenhagen

Tel.: 0511/70832-0, Fax: 0511/70832-99

info@iep.de

www.iep.de

INCOstartec GmbH

Rheinstr. 17, 14513 Teltow

Tel.: 03328/303339

info@incostartec.com

www.incostartec.com

Indu-Sol GmbH

Blumenstr. 3, 04626 Schmölln

Tel.: 034491/580-0, Fax: 034491/580-499

info@indu-sol.com

www.indu-sol.com

Industrial Personal Computer 2U

GmbH

Frankenring 6, 30855 Langenhagen

Tel.: 0511/807259-0, Fax: 0511/807259-22

sales@ipc2u.de

www.ipc2u.de

ING-Kurzweg Ingenieurbüro

Pf.: 840301, 12533 Berlin

Tel.: 030/58655620

post@ing-kurzweg.de

www.ing-kurzweg.de

InnoRoute GmbH

Marsstr. 14a, 80335 München

Tel.: 089/8776-7567

info@innoroute.de

https://innoroute.com

InoNet Computer GmbH

Wettersteinstr. 18, 82024 Taufkirchen

Tel.: 089/666096-0, Fax: 089/666096-100

info@inonet.com

www.inonet.com

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 61


INSYS icom GmbH

Hermann-Köhl-Str. 22, 93049 Regensburg

Tel.: 0941/58692-0

info@insys-icom.de

www.insys-icom.com

Intrinex GmbH

Hauptstr. 14, 56767 Kolverath

Tel.: 02692/252999-0

Fax: 02692/252999-70

info@intrinex.de

www.intrinex.de

IPCOMM GmbH

Walter-Bouhon-Str. 4, 90427 Nürnberg

Tel.: 0911/180791-0, Fax: 0911/180791-10

info@ipcomm.de

www.ipcomm.de

IT-BUDGET GmbH

Idsteiner Straße 81a, 65232 Taunusstein

Tel.: 06128/48955-0, Fax: 06128/48955-20

info@it-budget.de

www.it-budget.de

J

Janz Tec AG

Im Dörener Feld 9a, 33100 Paderborn

Tel.: 05251/1550-0, Fax: 05251/1550-190

mail@janztec.com

www.janztec.com

K

Kendrion Kuhnke

Automation GmbH

Lütjenburger Str. 101, 23714 Malente

Tel.: 04523/402-0, Fax: 04523/402-201

sales@kendrion.com

www.kendrion.com

Kithara Software GmbH

Alte Jakobstr. 78, 10179 Berlin

Tel.: 030/2789673-0, Fax: 030/2789673-20

info@kithara.com

www.kithara.com

Kontron AIS GmbH

Niederlassung Fürth

Flößaustr. 22a, 90763 Fürth

Tel.: 0911/95760600, Fax: 0911/95760620

lucom@kontron-ais.com

www.lucom.de

KTI Distribution GmbH

Meisenstr. 79a, 33607 Bielefeld

Tel.: 0521/966800, Fax: 0521/9668077

info@kti.de

www.kti.de

Verkauf:

Tel.: 0521/96680-222

sales@kti.de

KUNBUS GmbH

Magirusstr. 7, 73760 Ostfildern

Tel.: 0711/40091-500, Fax: 0711/40091501

info@kunbus.com

www.kunbus.com

www.revolutionpi.com

Verkauf:

sales@kunbus.com

https://revolutionpi.com/shop/de

L

Lumberg Connect GmbH

Im Gewerbepark 2, 58579 Schalksmühle

Tel.: 02355/83-01, Fax: 02355/83-263

info@lumberg.com

www.lumberg.com

Lutronic GmbH

Hälverstr. 94, 58579 Schalksmühle

Tel.: 02355/83999-0

sales@lutronic.biz

www.lutronic.biz

M

m2m Germany GmbH

Am Kappengraben 18, 61273 Wehrheim

Tel.: 06081/58738-60, Fax: 06081/58738-69

sales@m2mgermany.de

www.m2mgermany.de

https://www.m2mgermany.de/shop/

machineering GmbH & Co. KG

Landsberger Str. 306, 80687 München

Tel.: 089/5682012-0

sales@machineering.com

www.machineering.com

Vertrieb: www.machineering.com/vertrieb/

MC Technologies GmbH

Kabelkamp 2, 30179 Hannover

Tel.: 0511/676999-0

info@mc-technologies.com

www.mc-technologies.com

ME-Meßsysteme GmbH

Eduard-Maurer-Str. 9, 16761 Henningsdorf

Tel.: 03302/89824-30

info@me-systeme.de

www.me-systeme.de

Verkauf:

Tel.: 03302/89824-10

vertrieb@me-systeme.de

http://www.me-systeme.de/shop/

62 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


Meilhaus Electronic GmbH

Am Sonnenlicht 2, 82239 Alling

Tel.: 08141/5271-0, Fax: 08141/5271-129

sales@meilhaus.de

www.meilhaus.de

www.messtechnik24.de

MICROCHIP TECHNOLOGY GmbH

Parkring 32, 85748 Garching

Tel.: 089/627144-0, Fax: 089/627144-44

euro.enquiry@microchip.com

www.microchip.com

Moxa Europe GmbH

Streitfeldstr. 25, Haus B, 81673 München

Tel.: 089/4132573-0

europe@moxa.com

www.moxa-europe.com

Murrelektronik GmbH

Grabenstr. 29, 71570 Oppenweiler

Tel.: 07191/47-0, Fax: 07191/47-491000

info@murrelektronik.de

www.murrelektronik.de

Vertrieb: www.murrelektronik.com/de/

kontakt/adresse-kontakt/

shop.murrelektronik.com

N

P

PEAK-System Technik GmbH

Leydheckerstr. 10, 64293 Darmstadt

Tel.: 06151/8173-20, Fax: 06151/8173-29

info.peak@hms-networks.com

www.peak-system.com

Pepperl+Fuchs SE

Lilienthalstr. 200, 68307 Mannheim

Tel.: 0621/776-0, Fax: 0621/776-1000

info@de.pepperl-fuchs.com

www.pepperl-fuchs.com

MicroControl GmbH & Co. KG

Junkersring 23, 53844 Troisdorf

Tel.: 02241/25659-0, Fax: 02241/25659-11

info@microcontrol.net

www.microcontrol.net

Verkauf: sales.de@microcontrol.net

microSYST

Systemelectronic GmbH

Am Gewerbepark 11

92670 Windischeschenbach

Tel.: 09681/91960-0, Fax: 09681/91960-10

info@microsyst.de

www.microsyst.de

Vertrieb: vertrieb@microsyst.de

Mitsubishi Electric Europe B.V.

Mitsubishi-Electric-Platz 1, 40882 Ratingen

Pf.: 1548, Pf.PLZ: 40835

Tel.: 02102/486-0, Fax: 02102/486-1120

mitsubishi-automation@meg.mee.com,

de.mitsubishielectric.com/fa

Niederlassungen:

https://de.mitsubishielectric.com/fa/contact#

Shop: https://mitsubishi-electric-eshop.mee.

com/mee/FA_IA/en/EUR/

NBB Controls + Components

GmbH

Otto-Hahn-Str. 3-5, 75248 Ölbronn-Dürrn

Tel.: 07237/999-100

info@nbb.de

www.nbbcontrols.com

Vertrieb International: https://nbbcontrols.

com/unternehmen/vertrieb/

sales@nbb.de

https://shop.nbb.de

Neuron Embedded GmbH

Johannespfad 12, 57223 Kreuztal

Tel.: 02732/5599-0, Fax: 02732/5599-199

k.hirsch@neuron-automation.eu.com

www.neuron-automation.eu

NMi TESTLAB GmbH

Königswinkel 10, 32825 Blomberg

Tel.: 05235/9500-0, Fax: 05235/9500-20

info@nmi-testlab.de

www.nmi-testlab.de

Novotek Austria GmbH

Pallstr. 2, A-7503 Großpetersdorf

Tel.: 0043/3362/21012

office.austria@novotek.com

www.novotek.at

Perinet GmbH

Rudower Chaussee 29, 12489 Berlin

Tel.: 030/863206700, 030/863206761

office@perinet.io

www.perinet.io

Verkauf: sales@perinet.io

Pilz GmbH & Co. KG

Felix-Wankel-Str. 2, 73760 Ostfildern

Tel.: 0711/3409-0, Fax: 0711/3409-133

info@pilz.de

www.pilz.com

PLUG-IN Electronic GmbH

Am Sonnenlicht 5, 82239 Alling

Tel.: 08141/3697-0

info@plug-in.de

www.plug-in.de

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 63


PRIMATION

Systemtechnik GmbH & Co.KG

Bretonischer Ring 11, 85630 Grasbrunn

Tel.: 089/46260-0

info@primation.de

www.primation.de

Verkauf: sales@primation.de

PROFIBUS Nutzerorganisation e.V.

PROFIBUS & PROFINET International (PI)

Ohiostr. 8, 76149 Karlsruhe

Tel.: 0721/986197-0, Fax: 0721/986197-11

info@profibus.com

www.profibus.com

PSE -

Priggen Special Electronic GmbH

Rothenberge 60, 48493 Wettringen

Tel.: 02557/4999197

priggen@priggen.com

www.priggen.com

R

Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG

Endorfer Str. 6, 86167 Augsburg

Tel.: 0821/24924-0

info-osi@rosenberger.com

www.rosenberger.com/osi

Standorte weltweit:

https://osi.rosenberger.com/de/kontakt/

standorte/

Rutronik

Elektronische Bauelemente GmbH

Industriestr. 2, 75228 Ispringen/Pforzheim

Tel.: 07231/801-0, Fax: 07231/82282

rutronik@rutronik.com

www.rutronik.com

Verkauf DL + weltweit:

www.rutronik.com/de/deutschland

www.rutronik.com/de/rutronik/kontaktweltweit

Shop: www.rutronik24.com

S

SAB Bröckskes GmbH & Co. KG

Grefrather Str. 204-212b, 41749 Viersen

Pf: 120160, PF.PLZ: 41719

Tel.: 02162/898-0, Fax: 02162/898-101

info@sab-cable.com

www.sab-kabel.de

Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH

Papenreye 65, 22453 Hamburg

Tel.: 040/55304-0

neuhaus.vertrieb@sagemcom.com

https://www.sagemcom.com/neuhaus

SALZ Automation GmbH

Max-Planck-Str. 64, 32107 Bad Salzuflen

Tel.: 05222/93535-00

hello@salz-automation.com

www.salz-automation.com

Schubert System Elektronik GmbH

take-off Gewerbepark 36

78579 Neuhausen ob Eck

Tel.: 07467/9497-0

info@schubert-system-elektronik.de

www.schubert-system-elektronik.de

SECO

Schlachthofstr. 20, 21079 Hamburg

Tel.: 040/791899-0

marcom@seco.com

https://www.seco.com/

SIGMATEK GmbH & Co. KG

Sigmatekstr. 1, A - 5112 Lamprechtshausen

Tel.: 0043/6274/4321-0

Fax: 0043/6274/4321-18

office@sigmatek.at

www.sigmatek-automation.com

Standorte weltweit: www.sigmatekautomation.com/de/unternehmen/standorte/

SMC Deutschland GmbH

Boschring 13-15, 63329 Egelsbach

Tel.: 06103/402-0

info.de@smc.com

www.smc.de

Verkaufsbüros:

www.smc.eu/de-de/kontakt/verkaufsbueros

Verkauf:

Tel.: 06103/402-402

auftrag.de@smc.com

https://www.smc.eu/de-de/smc-eshop

Softing

Industrial Automation GmbH

Richard-Reitzner-Allee 6, 85540 Haar

Tel.: 089/45656-340

info.automation@softing.com

https://industrial.softing.com/de/

Sontheim

Industrie Elektronik GmbH

Georg-Krug-Str. 2, 87437 Kempten

Tel.: 0831/575900-0

info@s-i-e.de

www.s-i-e.de

SPINNER GmbH

Erzgiessereistr. 33, 80335 München

Tel.: 089/12601-0

info@spinner-group.com

www.spinner-group.com

SSV Software Systems GmbH

Dünenweg 5, 30419 Hannover

Tel.: 0511/40000-0, Fax: 0511/40000-40

sales@ssv-embedded.de

www.ssv-embedded.de

Stäubli

Electrical Connectors GmbH

Hegenheimer Str. 19, 79576 Weil am Rhein

Tel.: 07621/667-0

ec.de@staubli.com

www.staubli.com/electrical

SYS TEC electronic AG

Am Windrad 2, 08468 Heinsdorfergrund

Tel.: 03765/38600-0

Fax: 03765/38600-4100

info@systec-electronic.com

www.systec-electronic.com

Vertriebsteam:

Tel.: 03765/38600-2110

sales@systec-electronic.com

64 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027


Systerra Computer GmbH

Kreuzberger Ring 22, 65205 Wiesbaden

Tel.: 0611/44889-400, Fax: 0611/44889-479

info@systerra.de

www.systerra.de

Vertrieb DACH

www.systerra.de/kontakt0.htm

T

TQ-Systems GmbH

Mühlstr. 2, 82229 Seefeld

Tel.: 08153/9308-0

info@tq-group.com

www.tq-group.com

Traeger GmbH

Industry Components

Söllnerstr. 9, 92637 Weiden

Tel.: 0961/48230-0

info@traeger.de

www.traeger.de

Verkauf: sales@traeger.de

V

VISAM GmbH

Irlicher Str. 20, 56567 Neuwied

Tel.: 02631/941288-0, Fax: 02631/941288-9

info@visam.de

www.visam.de

VS Vision Systems GmbH

Gutenbergring 67c, 22848 Norderstedt

Tel.: 040/5284010

sales@visionsystems.de

www.visionsystems.de

TACTRON ELEKTRONIK

GmbH & Co. KG

Lochhamer Schlag 5, 82166 Gräfelfing

Tel.: 089/8955690, Fax: 089/89556929

info@tactron.de

www.tactron.de

Standorte: www.tactron.de/tactron.html

taskit GmbH

Groß-Berliner Damm 37, 12487 Berlin

Tel.: 030/611295-0, Fax: 030/611295-10

info@taskit.de

www.taskit.de

Tragant

Handels- und Beteiligungs GmbH

Beeskowdamm 13-15, 14167 Berlin

Tel.: 030/845908-0

info@tragant.de

www.tragant.de

TTL Network GmbH

Neulehenstr. 8c, 33790 Halle (Westfalen)

Tel.: 05201/85660-00

info@ttl-network.de

www.ttl-network.de

W

W+P PRODUCTS GmbH

Daimlerstr. 29-33, 32257 Bünde

Tel.: 05223/98507-0, Fax: 05223/98507-50

info@wppro.com

www.wppro.com

Weidmüller GmbH & Co. KG

Klingenbergstr. 26, 32758 Detmold

Tel.: 05231/1428-0, Fax: 05231/1428-116

weidmueller@weidmueller.de

www.weidmueller.de

tekmodul GmbH

Lindwurmstr. 97a, 80337 München

Tel.: 089/90411829-0

Fax: 089/90411829-88

info@tekmodul.de

www.tekmodul.de

shop.tekmodul.de

Telegärtner Karl Gärtner GmbH

Lerchenstr. 35, 71144 Steinenbronn

Tel.: 07157/125-0, Fax: 07157/125-5120

info@telegaertner.com

www.telegaertner.com

TERZ Industrial Electronics GmbH

Gewerbepark 5a,49143 Bissendorf

Tel.: 05402/6080970, Fax: 05402/6080979

info@terz-ie.com

www.terz-ie.com

Turck GmbH

Witzlebenstr. 7, 45472 Mülheim an der Ruhr

Tel.: 0208/4952-0

more@turck.com

www.turck.com

www.turck.de/kontakt

U

UNITRO-Fleischmann

Störmeldesysteme

Gaildorferstr. 15. 71522 Backnang

Tel.: 07191/141-0, Fax: 07191/141-299

info@unitro.de

www.unitro.de

Wiesemann & Theis GmbH

Porschestr. 12, 42279 Wuppertal

Tel.: 0202/2680-200, Fax: 0202/2680-265

info@wut.de

www.wut.de

Y

YAWiD electronics GmbH

Fahrenlüth 11, 24790 Schacht-Audorf

Tel.: 08142/6671030

info@yawid.com

www.yawid.com

YELLO NETCOM GmbH

Birkenallee 115-117, 48432 Rheine

Tel.: 05971/961676-0, Fax: 05971/96176-25

rheine@yello-net.de

www.yello-net.de

Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 65


Kommunikation

KI-nativer Mobilfunk

Wie gelingt die Integration von AI-Features

und -Diensten Dritter in 6G-Netze?

Zu diesen Innovationen zählen etwa dezentrale

KI-Plattformen, die flexibel über offene, standardisierte

Schnittstellen hinweg eingesetzt werden.

In Netzen, in denen verschiedene Anwendungen

aktiv sind, die gegebenenfalls von unterschiedlichen

Vendoren stammen, spielt zudem die dynamische

Orchestrierung der verfügbaren Ressourcen

eine große Rolle. Sie erfolgt in 6G-Netzen

ebenfalls durch Künstliche Intelligenz, die dank

tiefer Integration künftig in allen Bereichen des

Netzes zum Einsatz kommt, statt lediglich spezialisierte

Aufgaben zu übernehmen: KI wird KI

steuern, überwachen und einsetzen.

© brown-iposs, Ki-generiert

Der 5G-Ausbau schreitet stetig voran, mehr

und mehr Menschen und Unternehmen profitieren

von den hohen Übertragungsraten, die

der Mobilfunkstandard bietet. Um künftige Entwicklungen

nicht zu verpassen und die Innovationsführerschaft

zu sichern, gilt es jedoch

schon heute, über 6G-Mobilfunknetze nachzudenken:

Wie muss deren Architektur gestaltet

sein, um Interoperabilität und Flexibilität für wichtige

Anwendungsfälle insbesondere der Künstlichen

Intelligenz zu bieten?

Es braucht eine entsprechende Offenheit, die

es Drittanbietern erlaubt, ihre Dienste nicht nur

auf dem Applikationslayer zu entwickeln, wie

es bei 3G und 4G üblich war, sondern auch für

systemanpassende Anwendungen.

brown-iposs GmbH

info@brown-iposs.eu

www.brown-iposs.eu

Interoperabilität

ist ein Erfolgsrezept, das seinen Wert auf dem

Gebiet des Mobilfunks seit Einführung von 2G

mit jedem neuen Mobilfunkstandard immer wieder

unter Beweis stellt: Geräte, Netze und Verträge

unterschiedlicher Anbieter funktionieren

weltweit zusammen. Dieses Prinzip hat Wettbewerb

und Innovation erst möglich gemacht.

Und schon wirft eine nächste Generation des

Mobilfunks – 6G – seine Schatten voraus. Forschung,

Wissenschaft und Industrie arbeiten

an einem KI-nativen System, das schon 2030

marktreif sein soll. Auf dem Weg dahin sind die

richtigen Entscheidungen zu treffen, um auch

zukünftig die Interoperabilität und die nötige

Flexibilität für unterschiedlichste Anwendungsbereiche

bieten zu können, die weit über das

mobile Internet hinaus gehen. Wie also sollte

das Mobilfunknetz der Zukunft aufgebaut sein?

6G wird KI-nativ

Sowohl in der Wissenschaft als auch in der

Industrie herrscht der Konsens, dass 6G-Mobilfunknetze

KI-nativ sein werden. Das bedeutet,

dass Künstliche Intelligenz nicht nur ergänzend

eingesetzt, sondern von Beginn an tief in die

Netzarchitektur integriert wird. Damit dies gelingt,

muss 6G schlank und vor allem offen konzipiert

sein, um Innovationen und fortschrittliche Use

Cases überhaupt zu ermöglichen.

Nahezu unendliche Vielfalt

an Anwendungsfällen

So viel zu Innovationen. Und die Use Cases?

– Sie sind noch vielfältiger, weshalb hier nur

einige wenige Beispiele aus dem Bereich der

User Experience und Security genannt werden

können: XR, holografische Kommunikation

oder Internetanwendungen auf Echtzeitbasis

könnten etwa von einer KI-gesteuerten Optimierung

profitieren. Auch GenAI-fähige Collaborations-Lösungen,

mit deren Hilfe die Zusammenarbeit

von Teams – beispielsweise in der Industrie

– verbessert wird, gehören in die Kategorie

einer optimierten Nutzererfahrung. Im Bereich

Security könnten Systeme für die Perimeter-

Einbruchserkennung mithilfe von Künstlicher

Intelligenz stark ausgebaut werden und so unter

anderem kritische Infrastrukturen noch zuverlässiger

schützen. Ein weiteres „prominentes“

Anwendungsszenario für Drittanbieter-Technologien

in 6G-Funknetzen ist das autonome Lenken

von Fahrzeugen und die Fernsteuerung zum

Beispiel von Industriedrohnen.

6G-RAN und -Core

Doch damit nicht genug. So kann mit KI-Diensten

von Drittanbietern in 6G-RAN und -Core

beispielsweise ein servicebasiertes RAN umgesetzt

werden, das modulare Dienste wie etwa

Ressourcenmanagement oder Anomalieerkennung

bietet. Für die Orchestrierung, mehr Sicherheit

und das Slicing des Core-Netzwerks sind

Dienste von spezialisierten Anbietern denkbar.

Ebenso bietet 6G verbesserte Bedingungen für

Edge AI, also der Kombination aus KI und Edge

Computing, die für Anwendungsfälle mit geringer

Latenz und zur Unterstützung von Industrie-,

AR-/VR- und Robotikanwendungen von

Bedeutung ist. Ein Beispiel ist die genaue und

unmittelbare Virtualisierung der Produktionsfläche.

Der entstehende Digital Twin im Shopfloor

verspricht wichtige Mehrwerte und ermöglicht

66 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

© brown-iposs, Ki-generiert

wertvolle Innovationen. Und schließlich lässt sich

auch Künstliche Intelligenz as a Service nutzen:

Anwender profitieren dann von der End-to-End-

Bereitstellung von KI.

Anwendungen

Lohnenswerte Anwendungsfälle für KI von

Dritten in 6G-Netzen sind also unter anderem:

• XR, holografische Kommunikation oder

taktile Internetanwendungen

• GenAI-fähige Collaborations-Lösungen

• Verbesserte Perimeter-Einbruchserkennung

• Autonome Mobilität

• Servicebasiertes RAN

• KI-Funktionen im Core-Netzwerk

• Edge AI

• KI-as-a-Service

Die Liste ließe sich nach Belieben weiterführen.

Voraussetzungen

Was jedoch alle Use Cases eint, sind die

Voraussetzungen, die für ihren Betrieb erfüllt

sein müssen:

1. Offene, standardisierte Schnittstellen

– etwa auf Basis von O-RAN, 3GPP

oder AI-RAN – bilden die Grundlage für

Interoperabilität.

2. Modulares, serviceorientiertes

Netzwerkdesign erlaubt die Integration

spezialisierter Komponenten

unterschiedlicher Anbieter.

3. Know-how im Umgang mit KI-Technologien

und die Fähigkeit, Daten als Prosumer

(Erzeuger und Nutzer zugleich) zu

verwenden, werden entscheidend.

Anforderungen

Aus User-Perspektive und Netz-Perspektive

unterscheiden sich die Anforderungen: Besonders

die O-RAN-Architektur spielt eine Schlüsselrolle,

da sie Echtzeitsteuerung im Netz ermöglicht.

Nur so können sowohl Nutzererwartungen

– etwa konstante Verbindung, Quality

of Service und flexible Nutzungsmodelle – als

auch betriebliche Anforderungen wie faire Lastverteilung

und Energieeffizienz erfüllt werden.

Netzwerkoptimierung

Ein konkretes Beispiel ist die Netzwerkoptimierung

auf Basis der User Experience. Bisher

erfolgt diese reaktiv und beruht auf der Rekonstruktion

negativer Kundenerfahrungen, was

zu einigen Nachteilen führt. So werden Eingabedaten

genutzt, die nicht kundenbezogen

sind, die Korrelation und Priorisierung ist aufwendig

und mühsam und zudem sind User nur

im Beschwerdefall sichtbar. Was es stattdessen

braucht, sind echte Daten aus der User

Experience, die direkt vermitteln, welche Probleme

wo aufgetreten sind und darüber hinaus

eine echte Priorisierung je nach entstehendem

Schaden ermöglichen:

• Welche Fehlfunktionen sind besonders

störend und müssen unmittelbar behoben

werden?

• Wessen Probleme müssen vor denen

anderer Netzteilnehmer gelöst werden?

• Welche Fehler sind nur in bestimmten Fällen

relevant und können daher nachgelagert

bearbeitet werden?

Doch wie kann dies im künftigen 6G-Netz

umgesetzt werden?

Offene Schnittstellen

sind der Schlüssel

Offene, standardisierte und zugängliche

Schnittstellen sind der Schlüssel für innovative

Optimierungsansätze. Ein Beispiel: KI-

Agenten, die direkt auf der Netzwerkschnittstelle

wirken und die für den jeweiligen Optimierungs-Case

relevanten Informationen aus

Layer-1- und Layer-3-Daten adaptiv herausfiltern

und analysieren. Diese Agenten könnten

auf, an oder in Netzwerkelementen ausgeführt

werden. In diesen Bereichen fehlen aus datenschutzrechtlichen

Gründen jedoch die Positionsdaten,

auf die die meisten KI-Features angewiesen

sind. Somit müssten die Daten aus Layer 1

und Layer 3 angereichert werden, um den Ortsbezug

rechtssicher herzustellen. Der dadurch

entstehende, zusätzliche Aufwand kann durch

entsprechende Agenten aufgefangen werden.

Um datenschutzkonform zu arbeiten, dürften

die dabei erhoben Agentendaten nicht dauerhaft

gespeichert werden.

Automatisierung

Diese Art der automatisierten Netzwerkkontrolle,

Steuerung und Optimierung ermöglicht

wichtige Mehrwerte, was die User Experience,

aber auch die insgesamte Qualität der

Mobilfunkin frastruktur betrifft. Bis zur Einführung

von 6G gilt es jedoch, noch ungeklärte

Fragen zu beantworten. So sind Standortdaten

der User und entschlüsselte Schnittstellenmeldungen

für fortschrittliche, benutzerorientierte

KI-Dienste unerlässlich. Nur so sind personalisierte

und kontextbezogene Anwendungen möglich.

Der Zugriff auf diese Daten kann jedoch

datenschutzrechtlichen wie der Datenschutzgrundverordnung

(DSGVO) Bestimmungen

gegenüberstehen.

Herausforderungen meistern

lohnt sich

Datenschutz und Co: Ein Lösungsansatz liegt

im Echtzeit-Datenzugriff ohne dauerhafte Speicherung.

Dieses Konzept folgt den Prinzipien

von Privacy by Design und reduziert das Risiko

regulatorischer Konflikte erheblich. Damit solche

Modelle umgesetzt werden können, braucht es

weitergehende Standardisierung und eine aktive

Rolle der Gesetzgebung. Der Aufwand ist hoch

– doch der Nutzen überwiegt: KI-Dienste, die

in Echtzeit auf nicht-persistente Daten zugreifen

können, eröffnen Innovationspotenziale, die

weit über die derzeitige Sichtweise auf KI für 6G

hinausgehen. ◄

© Mandy Seliga auf pixabay

PC & Industrie 7/2026 67


Kommunikation

Komplexe, zukunftssichere

Kommunikationslösungen schneller integrieren

Was Time-to-Market wirklich kostet

Alle Bilder © HMS

Autor:

Thierry Bieber

Business Development Manager

info@hms-networks.de

www.hms-networks.de

Zeit ist Geld! Das gilt umso mehr in einer

schnelllebigen Welt, in der Innovationszyklen

immer kürzer werden. Der Druck auf Automatisierer

in Deutschland und Europa ist enorm. Sie

müssen ihre Produktions- und Entwicklungsprozesse

beschleunigen, um mit der Konkurrenz aus

Asien Schritt halten zu können. Zugleich sind die

Hersteller mit einem ausgeprägten Fachkräftemangel

konfrontiert. Damit die Unternehmen

wettbewerbsfähig bleiben können, sind mehr

denn je effizientes Handeln und ein Fokus auf

die eigene Kernkompetenz gefragt.

Periphere Entwicklungsaufgaben auszulagern,

wie die Integration einer zuverlässigen industriellen

Netzwerkkommunikation beispielsweise,

kann die Time-to-Market deutlich reduzieren

und Gewinne maximieren.

Und genau hier kommen die Kommunikationsexperten

von HMS ins Spiel: Die neue Generation

der Anybus Embedded-Lösungen hilft Herstellern,

die Innovations- und Entwicklungszyklen

ihrer Automatisierungsgeräte deutlich zu verkürzen

und die Time-To-Market zu beschleunigen,

um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

Komplexität

verlangsamt Time-to-Market

Die Time-to-Market ist für jede Entwicklungstätigkeit

ein wichtiges Thema. Dennoch unterschätzen

viele Unternehmen häufig die Dauer

von Projekten deutlich, da der Faktor Technologiekomplexität

nur unzureichend berücksichtigt

wird.

Es ist schon paradox: Unsere Welt bietet immer

mehr Möglichkeiten und wird immer komplexer,

während zugleich Forderungen laut werden,

dass Dinge schneller entstehen und einfacher

werden sollen. Beispiele lassen sich auch in

der Netzwerkkommunikation der Automatisierungsindustrie

finden: PROFIBUS ist ein recht

einfaches und effizientes Protokoll, fokussiert

auf den Austausch von Prozessdaten über ein

serielles Netzwerk. Der Nachfolger PROFINET

erweitert dies um die Ethernet-Übertragung und

ermöglicht zusätzliche Profile wie PROFIenergy,

PROFIdrive, PROFIsafe und zahlreiche weitere

Funktionalitäten. In den letzten Jahren kamen

noch IoT-Integrationen hinzu, mit neuen Infrastruktur-Themen

wie APL, Single Pair Ethernet

(SPE), TSN usw. Aktuell sind Forderungen nach

Cybersecurity-Implementierungen und künftigen

Möglichkeiten zur vertikalen Kommunikation

zentrale Themen, die in die Protokolle integriert

werden. Hinzu kommt die Vielzahl der

verschiedenen Protokolle in der industriellen

Kommunikation.

Netzwerkkommunikation

bietet heute viel mehr Möglichkeiten als noch

vor einigen Jahren, ist dadurch jedoch auch

deutlich komplexer geworden. Die Implementierung

moderner Netzwerkprotokolle verursacht

Kosten, birgt Risiken und verlängert die

Time-to-Market. Darüber hinaus binden Wartung

und Pflege einer industriellen Kommunikationsschnittstelle

während ihres gesamten Lebenszyklus

langfristig Ressourcen. Diese Aufgabe war

besonders in den letzten Jahren mit der Abkündigung

von Komponenten und Lieferengpässen

sowie zunehmenden Kostendruck spürbar. Die

notwendigen Re-Designs haben Entwicklungsressourcen

langfristig gebunden, so dass sich

Unternehmen nicht auf gewinnbringende Innovationen

konzentrieren konnten.

Was sind die wahren Kosten

der Time-to-Market?

Die Kosten sind multifaktoriell und viele Aspekte

werden in Projektkalkulationen nicht berücksichtigt.

Einerseits erhöht eine verlängerte Projektzeit

direkt die Entwicklungs- und Projektkosten,

zugleich bedeutet ein späterer Ramp-up konkrete

Umsatzverluste. Wer mit seinen Lösungen

später am Markt ist, verliert nicht nur generell

Marktanteile, sondern auch die lukrativen Projekte,

die es meist nur zu Beginn gibt. Später im

Markt zu sein bedeutet für Hersteller geringere

68 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

Margen, da ihre Produkte nicht selten als Commodity-Produkte

betrachtet werden. Hinzu kommt

der Image-Gewinn. Wer früh liefern kann, gilt

als innovativ und wird bei Folgeprojekten eher

berücksichtigt. Die finanziellen Verluste durch

eine verlängerte Time-to-Market sind also vielfältig

und beeinflussen letzten Endes die Wirtschaftlichkeit

eines Unternehmens wesentlich.

Doch wie viel höher wäre der Umsatzgewinn,

wenn man 6 oder 12 Monate früher mit einem

Produkt am Markt wäre?

Komplexität, Integration

und Pflege reduzieren

Welche Möglichkeiten haben Gerätehersteller,

um beim Thema Kommunikationstechnik

effizienter und agiler zu werden? Welche Aufwände

können reduziert werden, um die Timeto-

Market deutlich zu reduzieren?

Wenn Geschwindigkeit zum „Game Changer“

wird: Die neue Anybus Embedded-Plattform

reduziert die Komplexität bei der Integration

industrieller Kommunikationsschnittstellen

drastisch und ermöglicht es Herstellern, Innovationen

schneller und wirtschaftlicher auf den

Markt zu bringen – ein entscheidender Vorteil,

um in dynamischen Märkten führend zu bleiben.

Das neue Anybus Embedded-Angebot

ist Grundlage für industrielle Kommunikationslösungen

künftiger Automatisierungsgeräte und

basiert auf den drei Säulen Skalierbarkeit, Effizienz

und Zukunftssicherheit.

Kommunikations anforderungen

flexibel adressieren

Skalierbarkeit zielt darauf ab, alle Kommunikationsanforderungen

von Automatisierungsgeräten

flexibel adressieren zu können. Effizienz wird

dadurch erreicht, dass viele Gerätefunktionen

konfiguriert werden können, statt programmiert

werden zu müssen. Da das neue Anybus-Konzept

auf den Einsatz offener und auf dem Markt

verfügbarer Plattformen abzielt, sind Anwender

nicht von einer spezifischen Hardware abhängig,

was Zukunftssicherheit gewährleistet. Dieses

3-Säulen-Prinzip vereinfacht Herstellern alle

Aspekte der Schnittstellenimplementierung bis

hin zu Wartung und Pflege. Dadurch kann die

Dauer von Projekten signifikant verkürzt werden

und Entwicklungsressourcen bleiben nicht

langfristig gebunden.

Skalierbarkeit

System-on-Module in verschiedenen Funktionsstufen:

Eine erste Version wird ein kompaktes,

vollständiges System-on-Module (SOM)

sein, das für unterschiedliche Funktionsstufen

ausgelegt ist, sodass Gerätehersteller den benötigten

Leistungs- und Funktionsumfang wählen

können. Einfache Geräte, die vor allem eine

zuverlässige, robuste Konnektivität benötigen,

müssen nicht einen überdimensionierten teuren

Prozessor nutzen. Gleichzeitig lässt sich die

Lösung aber auch perfekt an hochent wickelte

Die Time-to-Market wird durch verschiedene Faktoren bestimmt. Sie hat wesentlichen Einfluss auf den

wirtschaftlichen Erfolg von Entwicklungsprojekten.

High-End-Geräte anpassen, die erweiterte

Funktionen und sonstige Änderungen erfordern.

Dieses skalierbare Konzept ermöglicht es Herstellern,

die Kommunikationsfähigkeiten einer

gesamten Produktpalette zu optimieren. Regelmäßige

Software-Updates werden die Technologieplattform

kontinuierlich an neue industrielle

Ethernet-Standards, Cybersicherheits-Frameworks

und neue Edge- und KI-basierte Anwendungen

anpassen. Eine einheitliche API erleichtert Entwicklungs-

und Pflegeaufwände für Anwender,

die verschiedene Varianten der neuen Anybus-

Lösung nutzen. Durch einen Dual-Core-Ansatz

können Anwender zudem eigene Host-Applikationen

einbinden und somit auf zusätzliche Prozessoren

verzichten.

Effizienz - Konfigurieren

statt Programmieren

Im Zusammenhang mit der Time-to-Market

ist das Anybus-Studio ein wichtiger Hebel. Hier

können Anwender in einer grafischen Entwicklungsumgebung

ganz einfach definieren, welche

Daten und welches Kommunikationsverhalten

welches Gerät unterstützen soll. Dazu ist

kein tiefes Protokollwissen notwendig. Das Tool,

basierend auf dreißig Jahren Erfahrung in der

industriellen Kommunikation, führt den Anwender

Schritt für Schritt durch alle notwendigen

Angaben. Die geführte Einrichtung in Kombination

mit einer intelligenten Validierung ermöglicht

ein schnelleres und präziseres Design der Kommunikationsschnittstelle

für verschiedenste Protokolle.

Das Studio ist auch eine Toolbox mit vielfältigen

Diensten wie anpassbarer Web-Oberfläche,

IT/OT-Kommunikation und zahlreichen

anderen Anwendungsfällen, aus denen Anwender

auf Basis ihrer individuellen Anforderungen

flexibel wählen können.

Anybus-Studio

Dabei deckt das Anybus-Studio den ganzen

Entwicklungsprozess ab: von der Definition der

Prozess daten über Festlegen der Funktionen,

Test und Validierungsunterstützung bis hin zur

automatischen Erstellung der Schnittstellendokumentation.

Erstellte Konfigurationen unterstützen

ein Versionsmanagement und lassen sich

darüber hinaus ganz einfach kopieren, anpassen

sowie auf andere Geräte übertragen. Auch

das beschleunigt den Rollout des gesamten Produktportfolios.

Mit dem Entwicklungstool werden

zudem Updates über den gesamten Lebenszyklus

deutlich erleichtert.

Zukunftssicherheit – Entkopplung von

Hardware und Software

Die Lösung setzt auf die hochwertigen und

bewährten Anybus-Kommunikations-IPs, ist

jedoch von der bisherigen, spezifischen Hardware

entkoppelt. Durch die Trennung zwischen Hardund

Software wird Zukunftssicherheit gewährt,

Beim System-on-Module, das HMS für die neue

Generation der Anybus Embedded-Lösungen

nutzt, sind Hardware und Software voneinander

entkoppelt

PC & Industrie 7/2026 69


Kommunikation

weil man künftig viel einfacher Hardware-Innovationen

integrieren kann. Sei es, um von Hardware-Neuheiten

zu profitieren, auf einen Multiplattform-Ansatz

umzusteigen, Lösungen in der

Produktlinie zu konsolidieren oder um Supply-

Chain-Resilienz zu erlangen. Somit führen Komponentenabkündigungen

und Lieferengpässe,

mit denen Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit

zu kämpfen hatten, nicht mehr dazu,

dass die Ressourcen der Unternehmen in langwierigen

Re-Designs gebunden sind. Stattdessen

können sie sich wieder auf ihre Kernkompetenzen

und Neuentwicklungen konzentrieren.

Selbstverständlich ist Cybersecurity bereits by

Design in die neue Anybus Embedded-Lösung

integriert, denn neue Vorgaben wie der Cyber

Resilience Act machen integrierte Sicherheitsarchitekturen

zu einem unverzichtbaren Bestandteil

moderner Geräteentwicklung.

Fazit

Dank dem Anybus-Studio muss Netzwerkkommunikation nicht mehr aufwendig programmiert werden,

sondern kann über ein geführtes Menü konfiguriert werden.

In Bezug auf die Netzwerkkonnektivität entsteht

Komplexität nicht nur in der Entwicklung,

sondern auch bei der Integration und Pflege.

Im gesamten Lebenszyklus eines Automatisierungsgeräts

müssen hierbei Compliance, Cyber

Security, Konformität und vieles mehr im Blick

bleiben. Stand der Technik und rechtliche Vorgaben

ändern sich jedoch permanent und immer

schneller. HMS unterstützt Hersteller von Automatisierungsgeräten

mit dem neuen Anybus

Embedded-Angebot mit einer effizienten, skalierbaren

und zukunftssicheren Lösung. Das

Unternehmen unterstützt bei der Kommunikationstechnik

nicht nur mit ent sprechender Hardware,

sondern darüber hinaus mit einer Readyto-use-Toolbox,

dem Anybus-Studio, welches

das Know-how aus über dreißig Jahren industrieller

Kommunikation bündelt und Anwendern

die Integration einer Kommunikationsschnittstelle

deutlich erleichtert. Damit helfen

Weitere Informationen zum Thema unter:

https://www.hms-networks.com/de/industrial-network-connectivity

die HMS-Kommunikationsexperten Herstellern

dabei, ihre Time-to-Market zu verkürzen und in

einem hart umkämpften Markt wettbewerbs fähig

zu bleiben. Denn durch den Einsatz der Anybus

Embedded-Lösung werden wieder Ressourcen

frei, um sich auf die eigenen Innovationen zu

konzentrieren. ◄

Cybersichere I/O-Controller verbinden OT und IT nahtlos

Spectra GmbH & Co. KG

www.spectra.de

Die ETS-7200 Serie bietet

I/O-Controller, die Signalverarbeitung

mit modernen Cybersicherheitsmaßnahmen

kombinieren.

Dadurch wird eine nahtlose

Integration in bestehende Kommunikationsstrukturen

über Modbus

TCP oder MQTT ermöglicht.

Für die sichere Verbindung von

OT und IT verfügen die Geräte über

integrierte Schutzmechanismen

wie Passwortschutz, verschlüsselte

Kommunikation und eine

gehärtete Software zur Abwehr

von DoS-Angriffen. So bleibt die

Signalverarbeitung stabil und der

Betrieb jederzeit gewährleistet.

Die Dual-Stack-Funktion unterstützt

moderne Netzwerkumgebungen.

Die Controller erkennen

automatisch das vorhandene Netzwerk

und weisen selbstständig eine

IPv6-Adresse zu, ohne manuellen

Konfigurationsaufwand.

Mit integrierter IF-ELSE-Logik lassen

sich einfache Steuerungsaufgaben

direkt im Gerät umsetzen,

sodass keine zusätzliche Steuerungseinheit

erforderlich ist.

Zum Funktionsumfang gehören

zudem Daisy-Chain sowie die Kommunikation

über eine REST-API.

Die ETS-Serie ist in verschiedenen

I/O-Varianten erhältlich:

analoge Eingänge, digitale I/Os,

Multifunktionsmodule mit kombinierten

Ein- und Ausgängen sowie

Module mit Relaisausgängen und

digitalen Eingängen.

Damit eignet sich die Serie sowohl

für neue Anlagen als auch für Retrofit-Anwendungen.

70 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

OPC UA Server/Client für Industrie 4.0 & IIoT

IBH Link U ist ein Embedded OPC UA Gateway mit integrierter Firewall, MQTT, und Cloud-Anbindung.

Die IBHsoftec GmbH zeigt, wie sich bestehende

Maschinen und Steuerungen effizient modernisieren

und für Industrie-4.0-Anwendungen

er schließen lassen. Im Mittelpunkt steht die OPC-

UA-Server/Client-Baugruppe IBH Link UA, die

als zentrale Schnittstelle zwischen unterschiedlichen

Steuerungen, Systemen und IT-Anwendungen

dient.

Ein entscheidender Ansatz ist das Retrofit bestehender

Anlagen. Anstatt in neue Maschinen zu

investieren, können auch ältere Steuerungen –

etwa Siemens S5 oder S7-300/400 – mit geeigneten

Lösungen OPC-UA-fähig gemacht werden.

IBHsoftec bietet hierfür Komponenten

wie den IBH Link S5++, S7++ sowie den IBH

Link UA an, die über passende Adapter eine

Anbindung an moderne Kommunikationsstrukturen

ermöglichen. So lassen sich Daten aus

Bestands anlagen erfassen und in übergeordnete

Systeme integrieren.

Zentrale Instanz

für den Datenaustausch

Der IBH Link UA fungiert dabei als zentrale

Instanz für den Datenaustausch. Er kann sowohl

als Server als auch als Client eingesetzt werden,

Daten aus verschiedenen Quellen bündeln

und diese für weitere Anwendungen bereitstellen.

Gleichzeitig ermöglicht er den bidirektionalen

Austausch zwischen OPC-UA-Servern

unterschiedlicher Hersteller. Durch integrierte

Sicherheitsfunktionen und entsprechende Zertifizierungen

erfüllt die Lösung aktuelle Anforderungen

an Industrial Security.

IBHsoftec GmbH

www.ibhsoftec.com

wiki.ibhsoftec.com

Programmiersprache Python

Durch die Einbindung der Programmier sprache

Python erweitert sich das Anwendungsspektrum

erheblich. Daten aus der OT-Ebene können

direkt ausgelesen, verarbeitet und analysiert

werden, ohne zusätzliche Systemlandschaften

aufbauen zu müssen. Das schafft die

Grundlage für flexible IoT-Anwendungen sowie

für die Automatisierung und Optimierung von

Produktionsprozessen.

Python ermöglicht dabei unter anderem die

Analyse großer Datenmengen, die Identifikation

von Mustern und Trends sowie den Einsatz

von Machine-Learning-Algorithmen. Auch die

Integration in Cloud-Strukturen, beispielsweise

über MQTT oder Azure-Dienste, ist realisierbar.

Gleichzeitig lassen sich Daten aus unterschiedlichen

Quellen zusammenführen und in Datenbanken

speichern, wodurch Transparenz über

Prozesse und Anlagen entsteht.

IBH Link UA in der Praxis

Praktische Anwendungen zeigen, wie Messsysteme

über OPC-Methoden gesteuert werden

und ihre Ergebnisse direkt in den Prozess

zurückspielen können. Ebenso ist die Anbindung

von SQL-Datenbanken möglich, sodass Steuerungen

Daten speichern oder abrufen können,

ohne dass tiefgreifende Änderungen am Steuerungsprogramm

erforderlich sind.

Darüber hinaus unterstützt die Lösung die Nutzung

standardisierter Datenmodelle, sogenannter

Companion Specifications. Diese ermöglichen

eine einheitliche Beschreibung von Maschinen

und Prozessen und können über Python-Module

verarbeitet werden. Dadurch lassen sich auch

bestehende Anlagen in moderne, interoperable

Systemlandschaften integrieren.

Ergänzend werden Funktionen wie die Speicherung

historischer Daten, Cloud-Anbindung

und der Einsatz containerbasierter Anwendungen

unterstützt. Auch der sichere Austausch und die

Verwaltung von Zertifikaten werden durch entsprechende

Mechanismen erleichtert, was insbesondere

im Hinblick auf neue regulatorische

Anforderungen an Bedeutung gewinnt.

Flexible und skalierbare Plattform

Insgesamt entsteht eine flexible und skalierbare

Plattform, mit der Unternehmen ihre bestehenden

Anlagen digitalisieren und schrittweise

in vernetzte Produktionsumgebungen überführen

können. Dabei profitieren sie von geringeren

Investitionskosten, einer hohen Anpassungsfähigkeit

und der Möglichkeit, neue datenbasierte

Anwendungen effizient umzusetzen. ◄

PC & Industrie 7/2026 71


Kommunikation

IoT WLAN I/O-Module für dezentrale

Datenerfassung von Maschinen und Anlagen

Technische Eigenschaften:

Dem Trend des „Internet of Things“ zufolge

werden zukünftig Geräte drahtlos miteinander

verbunden sein. Die WISE-4000-Serie nutzt

diese Technologie, um dadurch noch mehr

Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen

der Maschinendatenerfassung und Fabrik automation

zu ermöglichen.

Die WISE-4000-Serie ist ein Ethernet-basiertes

drahtloses IoT-Gerät, das IoT-Datenerfassungs-,

Verarbeitungs- und Veröffentlichungsfunktionen

in einem integriert. Neben verschiedenen

E/A-Typen bietet die WISE-4000-Serie

eine Datenvorskalierung, Datenlogik und Datenloggerfunktionen

an.

WISE-4000 – Keyfeatures:

• IEEE 802.11 b/g/n 2,4 GHz Wi-Fi

mit AP-Modus

Die Wi-Fi-Schnittstelle lässt sich einfach in

kabelgebundene oder kabellose Netzwerke

integrieren. Benutzer müssen nur einen kabellosen

Router oder Access Point hinzufügen,

um das vorhandene Ethernet-Netzwerk auf

kabellos zu erweitern. Der eingeschränkte AP-

Modus ermöglicht den direkten Zugriff auf den

WISE-4000 über andere Wi-Fi-Geräte als AP.

• HTML5-Webkonfigurationsschnittstelle

Alle Konfigurationsschnittstellen werden im

Webdienst angewendet und die Webseiten

basieren auf HTML5, sodass Benutzer den

WISE-4000 ohne Einschränkungen durch

Betriebssysteme/Geräte konfigurieren können.

Kunden können ihr Mobiltelefon oder

Tablet verwenden, um die WISE-4000 Serie

direkt konfigurieren zu können.

• RESTful Web Service mit Security Socket

Die WISE-4000-Serie unterstützt nicht nur

Modbus/TCP, sondern auch das IoT-Kommunikationsprotokoll

und den RESTful-Webdienst.

Daten können abgefragt oder sogar automatisch

vom WISE-4000 übertragen werden,

wenn sich der E/A-Status ändert. Der E/A- -

Status kann von Internet-Medientypen wie

JSON abgerufen werden. Der WISE-4000

unterstützt auch HTTPS, das über eine Sicherheit

verfügt, die in einem Wide Area Network

(WAN) verwendet werden kann.

• Datenspeicher

Der WISE-4000 kann bis zu 10.000 Datenproben

mit einem Zeitstempel protokollieren.

Die E/A-Daten können periodisch und auch

bei Änderung des E/A-Status protokolliert

werden. Sobald der Speicher voll ist, können

Benutzer wählen, ob sie die alten Daten im

Ringprotokoll überschreiben oder einfach die

Protokollfunktion stoppen möchten.

• Cloud-Speicher

Der Datenlogger kann die Daten anhand vorkonfigurierter

Kriterien an dateibasierte Cloud-

Dienste wie Dropbox übertragen. Mit RESTful

API können die Daten auch im JSON-Format

auf einen privaten Cloud-Server gepusht werden.

Benutzer können ihren privaten Cloud-

Server mithilfe der bereitgestellten RESTful-

API und ihrer eigenen Plattform einrichten.

• 2,4 GHz IEEE 802.11b/g/n WLAN

• Im Client- oder im Servermodus

nutzbar als AccessPoint oder mit Router

• Mobile Webkonfiguration über HTML5 möglich

• Betriebstemperaturbereich -40~70 °C

• Unterstützt Modbus/TCP, TCP/IP, UDP, DHCP,

HTTP, MQTT

• Unterstützt dateibasierte Cloud- Speicherung

und lokale Datenaufzeichnung mit RTC Zeitstempel

• Unterstützt RESTful web API im JSON Format

• Spannungsversorgung 10~30 VDC

• 3000 Vrms Überspannungsschutz mit dualen

Watchdog Timer für System und Kommunikation

Verfügbare Module:

Wireless-Module:

• WISE-4012 - IoT WLAN I/O-Modul

mit 4x AIn und 2x DOut

• WISE-4050 - IoT WLAN-I/O-Modul

mit 8x Digital I/O Kanäle

• WISE-4051 - IoT WLAN I/O-Modul

mit 8x Digital In und 1x RS485 Port

• WISE-4060 - IoT WLAN I/O-Modul

mit 4x Digital Eingänge und 4x Relais

• WISE-4250-S232 - 2,4/5GHz - IoT WLAN

Modul für Temperatur und Feuchtemessung

LAN-Module:

• WISE-4010/LAN - IoT Ethernet-Mess-Modul

mit 4x Digitale Ausgänge

• WISE-4050/LAN - IoT Ethernet-Mess-Modul

mit 8x Digital I/O

• WISE-4060/LAN - IoT Ethernet-Mess-Modul

mit 4x Digital Eingänge und 4x Relais ◄

AMC -

Analytik & Messtechnik GmbH Chemnitz

info@amc-systeme.de

www.amc-systeme.de

72 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

Verbindung drahtloser

Sensoren und analoger

Steuerungssysteme

Der Remote-Sensor von Hottinger Brüel & Kjær bringt die häufig

nachgefragte drahtlose Basisstation mit analogem Ausgang zurück.

Unabhängig konfigurierbare

analoge Ausgangskanäle

Das WSDA-101 bietet acht unabhängig konfigurierbare

analoge Ausgangskanäle und liefert

0 - 3 VDC-Signale, die direkt an Geräte

angeschlossen werden können, die standardmäßige

analoge Spannungseingänge benötigen.

Dieser Ansatz ermöglicht die Verwendung

drahtloser Sensordaten in zeitkritischen

Anwendungen — einschließlich Regelkreisen,

Drehmomentüberwachung und Prozessrückmeldung

in Echtzeit — ohne dass eine kundenspezifische

Hardware oder eine komplexe

Systemintegration erforderlich ist.

Hottinger Brüel & Kjær (HBK) hat das Wireless

Gateway WSDA-101 erneut auf den Markt

gebracht und hilft der Industrie so, Sensordaten

direkt in bestehende Steuerungs-, Automatisierungs-

und Datenerfassungssysteme

zu integrieren.

Das WSDA-101 ist ein drahtloses Gateway und

eignet sich ideal für Anwendungen, bei denen

vorhersehbare analoge Signale mit niedriger

Latenz erforderlich sind, wie z. B. die Überwachung

des strukturellen Zustands, die Überwachung

der Geräteleistung, die SPS-basierte

Systemsteuerung und die Umgebungsüberwachung.

Durch die Umwandlung drahtloser

Sensordaten in analoge Standard-Spannungsausgänge

ermöglicht der WSDA-101 Ingenieuren

die Verwendung drahtloser Messungen

innerhalb etablierter Arbeitsabläufe, die auf

SPS, DAQs und Steuerungen basieren.

Hottinger Brüel & Kjær GmbH

www.hbkworld.com/de

Hohe Flexibilität

Das WSDA-101 wurde auf Flexibilität ausgelegt

und kann als eigenständiges Gerät

oder parallel mit einem Host-Computer über

USB betrieben werden. Es unterstützt sowohl

Workflows in der Werkshalle als auch PCbasierte

Workflows. Konfiguration, Überwachung

und Datenerfassung werden mit der

SensorConnect -Software verwaltet, was Ingenieuren,

die in Test-, Mess- und Automatisierungsumgebungen

arbeiten, einen unkomplizierten

Einrichtungsprozess bietet.

Drahtlose LXRS -Kommunikation

Zusätzlich zum Betrieb mit analogem Ausgang

unterstützt das WSDA-101 die drahtlose

LXRS -Kommunikation, wenn der analoge

Ausgangsmodus deaktiviert ist. Dies ermöglicht

eine zuverlässige, hochpräzise drahtlose

Daten übertragung über große Entfernungen in

anspruchsvollen Messumgebungen, z. B. bei

Entfernungen von bis zu 2 km bei freier Sicht.

Die Basisstation unterstützt mehrere Abtastmodi,

einschließlich synchronisiertem Betrieb

und Betrieb mit niedrigem Tastzyklus, und ist

so konzipiert, dass sie in Anwendungen, die

deterministisches Verhalten erfordern, eine

gleichbleibende Leistung bietet.

Mit seiner Kombination aus drahtloser Flexibilität

und direktem Analogausgang richtet sich

das WSDA-101 an Ingenieure, die eine praktische

Möglichkeit suchen, drahtlose Sensordaten

in etablierte Industrie- und Laborsysteme

zu integrieren, ohne die bestehende Infrastruktur

neu gestalten zu müssen. ◄

IB-3502M2-SS

Backplane für 2x M.2 NVMe SSD

über SlimSAS Anschluss

PC & Industrie 7/2026 73


Kommunikation

Industrielle Kommunikation zwischen Alt und Neu:

Schnittstellenkompetenz als Erfolgsfaktor

Autoren:

Harald Kilian

Manuel Rass

microSYST

Systemelectronic GmbH

info@microsyst.de

www.microsyst.de

Die industrielle Kommunikation

befindet sich in einem Spannungsfeld

zwischen Digitalisierung und

Bestandserhalt. Während moderne

Produktionsanlagen zunehmend

auf Ethernet-basierte Netzwerke,

Echtzeitkommunikation und durchgängige

Datenverfügbarkeit setzen,

arbeiten viele Maschinen und

Geräte in der Praxis weiterhin mit

klassischen seriellen Schnittstellen

oder etablierten Feldbussystemen.

Gerade in gewachsenen

Produktionsumgebungen entsteht

daraus eine der zentralen Herausforderungen

moderner Automatisierung:

Wie lassen sich bestehende

Anlagen wirtschaftlich weiterbetreiben

und gleichzeitig in neue Kommunikationsstrukturen

integrieren?

Die Antwort liegt häufig nicht im

vollständigen Austausch vorhandener

Technik, sondern in der intelligenten

Verbindung unterschiedlicher Kommunikationswelten.

Brownfield statt Greenfield

Die Vorstellung einer vollständig

neu aufgebauten „Smart Factory“

bleibt in vielen Unternehmen

Wunschdenken. Tatsächlich dominieren

in der Industrie sogenannte

Brownfield-Strukturen: Produktionsumgebungen,

die über Jahre oder

Jahrzehnte gewachsen sind und in

denen Maschinen verschiedener

Generationen parallel betrieben

werden. Neue Anlagen kommunizieren

über Profinet oder Industrial

Ethernet, während ältere Systeme

häufig weiterhin auf Profibus oder

serielle Schnittstellen wie RS232,

RS485 oder RS422 setzen.

Für Betreiber bedeutet das einen

permanenten Balanceakt zwischen

Modernisierung, Investitionsschutz

und Betriebssicherheit. Denn bestehende

Maschinen funktionieren oft

zuverlässig und wirtschaftlich, auch

wenn ihre Kommunikationsschnittstellen

nicht mehr aktuellen Anforderungen

entsprechen. Ein kompletter

Austausch wäre technisch

zwar möglich, wirtschaftlich jedoch

häufig kaum vertretbar. Damit rückt

die Integrationsfähigkeit bestehender

Systeme zunehmend in den Mittelpunkt

industrieller Kommunikationskonzepte.

Wenn

Kommunikations standards

aufeinander treffen

In modernen Produktionsprozessen

müssen unterschiedlichste Komponenten

miteinander kommunizieren:

Steuerungen, Sensorik, Prüfgeräte,

Antriebe, Visualisierungssysteme

oder externe Peripherie.

Problematisch wird es immer dann,

wenn verschiedene Protokolle und

Schnittstellen aufeinandertreffen.

Besonders in Retrofit-Projekten

zeigt sich, dass ältere Geräte oft

weiterhin wichtige Aufgaben übernehmen,

sich jedoch nicht ohne Weiteres

in moderne Netzwerkstrukturen

integrieren lassen. Gleichzeitig steigt

der Bedarf an durchgängiger Datenverfügbarkeit,

beispielsweise für Zustandsüberwachung,

Qualitätsmanagement,

Fernwartung oder übergeordnete

MES- und ERP-Systeme.

Gefragt sind deshalb Lösungen, die

Kommunikationsdaten zuverlässig

zwischen unterschiedlichen Standards

übertragen und dabei möglichst

wenig Eingriff in bestehende

Anlagen erfordern.

Schnittstellen-Konverter

als Bindeglied

Eine wichtige Rolle übernehmen

hierbei Universal-Interfaces und

Schnittstellen-Konverter. Sie fungieren

gewissermaßen als Vermittler

zwischen verschiedenen Kommunikationswelten

und ermöglichen

die Umsetzung zwischen Feldbus-,

Ethernet- und seriellen Schnittstellen.

Dabei geht es längst nicht mehr nur

um reine Signalwandlung. Moderne

Kommunikationsschnittstellen müssen

robuste Datenübertragung, hohe

Verfügbarkeit und einfache Integration

gewährleisten, insbesondere in

industriellen Umgebungen mit elektromagnetischen

Einflüssen, langen

Leitungswegen oder heterogenen

Anlagenstrukturen.

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt:

Die industrielle Kommunikation wird

zunehmend dezentraler. Daten entstehen

heute an unterschiedlichsten

Punkten innerhalb einer Anlage

und müssen zuverlässig an Steuerungen,

Leitsysteme oder IT-Strukturen

übergeben werden. Damit

steigen auch die Anforderungen

an stabile und flexible Kommunikationslösungen.

Retrofit

als strategischer Ansatz

Parallel zur Digitalisierung gewinnt

das Thema Retrofit weiter an Bedeutung.

Unternehmen stehen unter

dem Druck, Produktionsprozesse

74 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

effizienter, transparenter und datenbasierter

zu gestalten, möchten

gleichzeitig jedoch funktionierende

Bestandsanlagen möglichst lange

nutzen.

Die Nachrüstung bestehender

Maschinen gilt deshalb in vielen

Branchen als wirtschaftlich sinnvoller

Weg gegenüber einer vollständigen

Neuanschaffung. Voraussetzung

dafür ist allerdings, dass ältere

Komponenten in moderne Kommunikationsumgebungen

eingebunden

werden können.

Schnittstellen-Konverter ermöglichen

genau diesen Übergang. Sie

schaffen die Voraussetzung dafür,

bestehende Maschinen schrittweise

in digitale Produktionsstrukturen zu

integrieren und Investitionen gezielt

zu steuern. Besonders in mittelständischen

Produktionsunternehmen

wird diese Form der Modernisierung

zunehmend zum Standard.

Industrietauglichkeit

bleibt entscheidend

Neben der eigentlichen Kommunikationsfunktion

spielt auch die industrielle

Eignung der eingesetzten

Komponenten eine zentrale

Rolle. Kommunikationshardware

muss dauerhaft unter anspruchsvollen

Bedingungen funktionieren,

etwa im Schaltschrankbetrieb, bei

Temperaturschwankungen oder in

Umgebungen mit erhöhten elektromagnetischen

Belastungen.

Ebenso wichtig sind einfache Diagnosemöglichkeiten

und eine möglichst

unkomplizierte Integration in

bestehende Anlagenkonzepte. Statusanzeigen,

galvanische Trennung

und flexible Konfigurationsmöglichkeiten

gehören deshalb zu den grundlegenden

Anforderungen industrieller

Kommunikationslösungen. Denn

je stärker Produktionsprozesse vernetzt

werden, desto größer werden

die Auswirkungen von Kommunikationsstörungen

auf Verfügbarkeit

und Effizienz.

Kommunikationsintegration

bleibt Schlüsselthema

Geschäftsführer Harald Kilian (links) und Manuel Rass (rechts)

Mit dem weiteren Ausbau digitaler

Produktionsstrukturen werden industrielle

Netzwerke auf absehbare

Zeit von unterschiedlichen Technologien

und Kommunikationsstandards

geprägt bleiben. Die Fähigkeit,

bestehende und neue Systeme

zuverlässig miteinander zu verbinden,

entwickelt sich zunehmend

zum Erfolgsfaktor moderner Automatisierungskonzepte.

Universal-

Interfaces und Schnittstellen-Konverter

bleiben deshalb auch künftig

ein wichtiger Bestandteil industrieller

Kommunikationsinfrastrukturen,

besonders dort, wo Modernisierung

und Bestandserhalt gleichermaßen

gefragt sind.

Wer schreibt:

Harald Kilian und Manuel Rass,

Geschäftsführer der microSYST

GmbH, entwickeln und produzieren

mit rund 50 Mitarbeitern Anzeigeund

Kommissioniertechnik auf

LED- und TFT-Basis. Dank eigener

Software kann das Unternehmen

nahezu jede Spezialanforderung

bedienen. Die Vision ist seit

mehr als 40 Jahren deshalb nicht

nur „kleine Leuchtpunkte mit großer

Wirkung“, sondern „die beste Lösung

für jeden Einsatz“. Pro Jahr werden

so modular und kundenspezifisch

ca. 1.000 technische Aufträge nach

Maß realisiert. ◄

Sicherer Datenaustausch für Bestandsanlagen

Mit der neuen data.station präsentiert

die Wiesemann & Theis GmbH

eine effiziente Lösung für das sichere

Retrofitting bestehender Industrieanlagen.

Viele Bestandsmaschinen

kommunizieren produktionsbedingt

über unsichere Protokolle wie Standard-FTP.

Die data.station fungiert

hier als kompakte, gehärtete Datendrehscheibe

für die Hutschiene.

Dank zwei physisch getrennter

Netzwerkschnittstellen ermöglicht

das Gerät eine strikte Trennung

zwischen Maschinen- und OT-Netzwerk.

Während die Maschine z. B.

nur das weniger sichere FTP- oder

SMBv1-Protokoll unterstützt und ihre

Daten auf diesem Weg in den internen

Speicher (5GB) der data.station

schreibt, erfolgt der Zugriff aus dem

übergeordneten Netzwerk hoch sicher

über SFTP, SCP oder SMBv3. Dies

schützt sensible Infrastrukturen effektiv

vor Angriffen, ohne dass kostspielige

Upgrades der Maschinensteuerungen

notwendig sind.

Ein detailliertes Benutzermanagement

erlaubt die individuelle Konfiguration

der Zugriffsrechte pro

Schnittstelle.

Wiesemann & Theis GmbH

info@wut.de

www.wut.de

PC & Industrie 7/2026 75


Kommunikation

Pinbelegungen bei RJ45-Steckern

T568A/B, Option A/B und PROFINET

Bild 1: Die in IT-Netzen übliche Pin-/Paarzuordnung von RJ45-Buchse (links)

und Stecker (rechts).

© Traeger, Leistungsfähige IT-Infrastrukturen, KaTiKi Verlag

Die Pinbelegung von RJ45-Steckern

wirft in der Praxis immer

wieder Fragen auf. Darf man

T568A und T568B mischen? Was

bedeuten Option A und B nach

DIN EN 50174-1? Wie sieht die Pinbelegung

für PROFINET aus? Und

wie passt das alles zusammen?

Der RJ45-Steckverbinder hat sich

schon vor Jahrzehnten in der IT-Verkabelung

gegen andere Steckverbindertypen

durchgesetzt. Im industriellen

Umfeld erhält er zunehmend

Konkurrenz durch den X-codierten

M12-Steckverbinder in Schutzart

IP67, der bis zu 10 Gigabit pro

Sekunde übertragen kann, doch

überall, wo Schutzart IP20 aus reicht,

wie in Büroumgebungen, Serverräumen

und Rechenzentren, führt am

RJ45 kein Weg vorbei. Wer auf ihn

auch in rauen Umgebungen nicht

verzichten möchte, versieht ihn mit

einem Schutzgehäuse und erreicht

so Schutzart IP68 oder IP69K.

„RJ45“ ist keine

offizielle Bezeichnung

Interessanterweise ist „RJ45“

keine offizielle Bezeichnung. DIN

EN 50173-1:2018-10 spricht von Verbindungstechnik

der Kategorien 5,

6, 6 A und 8.1 der Normenreihe EN

60603-7. Verständlich, dass „RJ45“

in der Praxis beliebter ist. „RJ“ steht

für „Registered Jack“, auf Deutsch

„registrierter Stecker“. In den USA

wurden verschiedene Steckertypen

in die offiziellen Listen mancher

Telefongesellschaften aufgenommen.

Interessanterweise ist auch

in diesen Listen kein Stecker enthalten,

der dem heute gebräuchlichen

RJ45 entspricht.

In der Datentechnik hat sich schon

früh ein einheitliches Schema für die

Pinbelegung einer RJ45-Steckverbindung

verbreitet. Dadurch wurde

es möglich, dieselbe Verkabelung für

verschiedene Netzarten wie Ethernet,

Telefon, Token Ring, TPDDI und

andere, die es damals noch gab, zu

nutzen. Bild 1 zeigt die übliche Pin-/

Paarzuordnung.

Pinbelegung nach Norm

Die US-amerikanische Norm

ANSI/TIA-568.2 sieht zwei Varianten

vor, wie die einzelnen Adern einer

Datenleitung den Pins einer RJ45-

Buchse oder eines RJ45-Steckers

zugeordnet werden können: T568A

und T568B. Oftmals stolpert man

in Katalogen und Fachartikeln über

die Bezeichnungen EIA/TIA-568A/B

oder TIA/EIA-568A/B, was jedoch

falsch ist. Die Electronic Industries

Alliance (EIA) war ein amerikanischer

Industrieverband, der sich 2010 auflöste.

Ein Teil seiner Aufgaben wird

von der amerikanischen Telecommunications

Industry Association (TIA)

weitergeführt. Zu jeder Zeit wurden

die RJ45-Pinbelegungen in den

Normen und Standards immer nur

als T568A und T568B bezeichnet.

Zwei Farbschemata

Je nachdem, welche Quelle man

heranzieht, findet man als Grund

dafür, dass es zwei Farbschemata

gibt, dass T568A ursprünglich für

militärische und T568B für zivile

Anwendungen entwickelt wurde oder

dass die amerikanische Telefongesellschaft

AT&T und die Normungsgremien

unterschiedliche Farbschemata

entwickelten, die beide in der

Praxis weit verbreitet und deshalb

beide in der Norm enthalten sind.

Option A und Option B

Auch DIN EN 50174-1:2020-10 enthält

zwei Möglichkeiten, die Adern

einer Datenleitungen den Pins von

RJ45-Buchse/-Stecker zuzuordnen:

Option A und Option B. Sie gibt dabei

keine Aderfarben vor, diese sind in

DIN EN 60708:2006-04 festgelegt.

Nimmt man beide Normen zusammen,

erhält man die bekannten Farbzuordnungen

A und B, die auf den

Adermanagern und Anschlussblöcken

von Verteilfeldern, Anschlussdosen

und RJ45-Modulen aufgedruckt

sind. Option A und B entsprechen

erfreulicherweise den Farbzuordnungen

T568A und T568B nach

ANSI/TIA-568.2.

Nach DIN EN 50174-1:2020-10

sind andere Paarzuordnungen als

Option A und B ebenfalls zulässig, sie

sind in der Praxis aber unbedeutend.

Hierzu zählen beispielsweise die

Autor:

Dirk Traeger

Technical Solutions Manager

DataVoice

Telegärtner Karl Gärtner GmbH

www.telegaertner.com

Paar 3

Option A (T568A) Pin Option B (T568B)

weiß 1 weiß

grün 2 orange

Paar 2

Paar 2 weiß 3 weiß Paar 3

Paar 1

blau 4 blau

weiß 5 weiß

Paar 1

Paar 2 orange 6 grün Paar 3

Paar 4

weiß 7 weiß

braun 8 braun

Paar 4

Pin-/Farbzuordnung Option A (T568A) und Option B (T568B) für RJ45-Buchsen nach DIN EN 50174-1:2020-10 in

Kombination mit DIN EN 60708:2006-04 für die Aderfarben. Der Unterschied der beiden Optionen liegt in den

Positionen von Paar 2 (orange/weiß) und Paar 3 (grün/weiß).

76 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

Bild 2: Beispiel für ein vieradriges PROFINET-Kabel. Die weiße und die blaue

Ader sowie die gelbe und die orangefarbene Ader bilden jeweils ein Paar für

die Datenübertragung. © Telegärtner

Belegungen aus alter, analoger Telefonzeit

mit der paarweisen Abfolge

1-2, 3-4, 5-6, 7-8 und mit den ineinander

geschachtelten Paaren 4-5,

3-6, 2-7, 1-8.

Auswirkung

auf die Verkabelung

Wenn die Hersteller der Verkabelungs-

und Netzwerkkomponenten

nichts anderes vorschreiben, ist

es für die Datenübertragung grundsätzlich

egal, ob nach Option A oder

Option B aufgelegt wird, solange es

an beiden Enden einer Leitung gleich

geschieht. Wenn im Verteilfeld nach

A aufgelegt wird, muss es am anderen

Ende des Installationskabels

genauso gemacht werden, sonst sind

die Paare 1-2 und 3-6 (grün-weißes

und orange-weißes Aderpaar) vertauscht.

In sich abgeschlossene Leitungsstrecken

mit jeweils verschiedenen

Farbzuordnungen können in

einer Übertragungsstrecke durchaus

gemischt werden.

Beispiel:

Ein Patchkabel, das nach B aufgelegt

ist, wird in ein Verteilfeld

gesteckt, das nach A aufgelegt ist.

Die Anschlussdose am anderen

Ende des Installationskabels muss

wie das Verteilfeld nach A aufgelegt

sein, das Patchkabel für das

Endgerät kann wieder nach B oder

auch nach A aufgelegt sein. Kurzgefasst:

Kabel müssen an beiden

Enden gleich aufgelegt sein, also

beide Enden nach A oder beide

Enden nach B.

Cable Sharing

Für 10 und 100 Mbit/s nutzt Ethernet

nur die Aderpaare 1/2 und 3/6,

für Datenraten von 1 Gbit/s und mehr

nutzt es alle vier Aderpaare einer

RJ45-Steckverbindung. Beim früher

beliebten Cable Sharing wurden die

Adern einer vierpaarigen Datenleitung

auf die beiden RJ45-Buchsen

einer Doppeldose aufgeteilt. Damit

konnte man mit nur einer Leitung

zwei Anschlüsse versorgen, was

Geld und Platz sparte. Da die Datenrate

dabei auf 100 Mbit/s begrenzt

ist, wird Cable Sharing heutzutage

in neuen Installationen nicht mehr

verwendet. Will man von einer vorhandenen

Leitung mit Cable Sharing

zu Gigabit Ethernet wechseln,

muss die Leitung neu aufgelegt

werden, vorausgesetzt, sie eignet

sich für die hohen Datenraten. Da

nun alle vier Aderpaare für einen

Anschluss verwendet werden, verliert

man allerdings die Hälfte der

Cable-Sharing-Anschlüsse.

PROFINET-Pinbelegung

Auch die industrielle Automatisierungstechnik

verwendet die oben

angeführten Pinbelegungen nach

Option A oder Option B für Datenraten

von 1 Gbit/s oder höher. In vielen

Fällen werden allerdings weit niedrigere

Datenraten benötigt, dafür ist

man für die Platzersparnis, die eine

vieradrige Leitung gegenüber einer

achtadrigen Leitung bietet, dankbar.

Vieradrige PROFINET-Kabel (Bild 2)

bieten Datenraten bis einschließlich

100 Mbit/s und sind dünner, flexibler

und kostengünstiger als achtadrige.

Während die Adern bei achtadrigen

Kabeln paarweise miteinander verdrillt

sind, sind sie in vieradrigen

PROFINET-Kabeln zu einem Sternvierer

verseilt. Das bedeutet, dass

alle vier Adern mit einander verdrillt

sind. Die sich jeweils gegenüberliegenden

Adern bilden ein Paar für

die Datenübertragung.

Aderfarbe

Pin

gelb 1

orange 2

weiß 3

blau 6

Pin-/Farbzuordnung bei vieradrigen

PROFINET-Kabeln.

Positionen und Kontakte

Bei einem vierardrigen PROFI-

NET-Kabel werden nur vier Kontakte

des RJ45-Steckers beschaltet.

Da diese Kontakte eine Goldbeschichtung

haben, werden nicht

benötigte Kontakte gerne weggelassen

um Geld zu sparen, so

dass von den acht Kontaktpositionen

des RJ45-Steckers nur

vier mit Kontakten belegt sind.

Die übrigen vier sind einfach

leer. Um das möglichst einfach

zu kennzeichnen, werden in Katalogen

und Datenblättern gerne die

Anzahl der Kontaktpositionen („P“,

engl. positions) und der tatsächlich

vorhandenen Kontakte („C“,

engl. contacts) angeben. Ein vollbeschalteter

RJ45-Stecker erhält

demnach die Bezeichnung 8P8C

für „8 positions, 8 contacts“. Ist er

mit einem vierardrigen PROFI-

NET-Kabel beschaltet, lautet die

Bezeichnung 8P4C für „8 positions,

4 contacts“.

Besonders praktisch ist es, wenn

Stecker mit acht und mit vier Kontakten

mit demselben Werkzeug am

Kabel angebracht werden können

(Bild 3). Das erspart das Umdenken

bei der Montage, spart Zeit und

senkt die Fehlerrate.

Fazit

Für RJ45-Stecker sind verschiedene

Pinbelegungen in den Verkabelungsnormen

vorgesehen. Für

vierpaarige (achtadrige) Kabel sind

dies Option A und B nach DIN EN

50174-1, die den Varianten T568A

und B nach ANSI/TIA-568.2 entsprechen.

Für die industrielle Automatisierungstechnik

ist darüber hinaus die

PROFINET-Belegung für vieradrige

PROFINET-Kabel wichtig. In diesen

Anwendungen hat der RJ45-Stecker

nur vier Kontakte statt acht. Hier ist

es vorteilhaft, wenn sowohl Stecker

mit acht als auch mit vier Kontakten

mit demselben Werkzeug montiert

werden können. Das spart Zeit und

senkt die Fehlerrate bei der Montage.

Normen und weiterführende

Informationen

• DIN EN 50174-1: Informationstechnik

– Installation von Kommunikationsverkabelung

– Teil

1: Installationsspezifikation und

Qualitätssicherung

• PROFINET Montagerichtlinie,

PROFIBUS Nutzerorganisation e.V.

• Leistungsfähige IT-Infrastrukturen,

Fachbuch, KaTiKi Verlag,

Gärtringen

• Normen für die IT-Verkabelung

– Was steht wo in welcher

Norm?, Fachbuch, KaTiKi Verlag,

Gärtringen ◄

Bild 3: Wenn RJ45-Stecker mit vier und acht Kontakten mit demselben Ablauf

und demselben Werkzeug montiert werden können, spart das Zeit und senkt

die Fehlerrate. Im Bild: PROFINET-RJ45-Stecker MP8(8) und MP8(4)

von Telegärtner © Jasmin Hofbauer.

PC & Industrie 7/2026 77


Kommunikation

Offene Steuerungsarchitekturen als Enabler für IT/OT- Konvergenz in der Vision von Industrie 4.0

Kerntechnologien flexibler

Steuerungsarchitekturen

In der modernen Automatisierungstechnik

müssen Produktionssysteme

zunehmend schnell an wechselnde

Anforderungen angepasst werden.

Klassische, starre Steuerungsarchitekturen

stoßen dabei an ihre Grenzen,

weshalb flexible, modulare und

erweiterbare Systeme erforderlich

sind. Diese ermöglichen nicht

nur kürzere Reaktionszeiten, sondern

bilden auch die Grundlage für

zukunftsfähige und effizient betreibbare

Anlagen.

Autorin:

Rebekka Neumann, M. Sc.

Gruppenleiterin

„Echtzeitkommunikation und

Steuerungshardware“

Institut für Steuerungstechnik

der Werkzeugmaschinen und

Fertigungseinrichtungen (ISW)

Universität Stuttgart

http://www.isw.uni-stuttgart.de

Im Zentrum steht dabei die Vision

von Industrie 4.0 als durchgängige

Digitalisierung und Vernetzung industrieller

Prozesse. Maschinen, Steuerungen

und IT-Systeme kommunizieren

hierbei über offene Schnittstellen,

wodurch datengetriebene

und zunehmend selbstoptimierende

Produktionssysteme entstehen. Industrie

4.0 bildet damit die technologische

Grundlage für skalierbare und

flexible Automatisierungssysteme.

Konsistenter

Informationsfluss

Voraussetzung für dieses Zielbild

ist ein konsistenter Informationsfluss

zwischen OT- und IT-Ebene, sodass

Produktionsdaten systemübergreifend

ausgewertet und zur Optimierung

genutzt werden können. In der

Praxis wird dieser Datenaustausch

jedoch durch heterogene Protokolle,

unterschiedliche Datenmodelle,

organisatorische Trennung,

Netzwerkgrenzen und Legacy-Systeme

erheblich erschwert.

Daraus ergibt sich die Notwendigkeit

eines Paradigmenwechsels

von proprietären, isolierten OT-

Insellösungen hin zu offenen, interoperablen

Systemarchitekturen. Die

IT/OT-Konvergenz beschreibt dabei

das Zusammenwachsen beider

Domänen zu einer durchgängigen

Systemlandschaft mit nahtlosem

Datenaustausch.

Offene Steuerungsarchitekturen

stellen hierfür eine zentrale technische

Grundlage auf der OT-

Ebene dar (Bild 1). Durch Standardisierung,

Modularisierung und

Interoperabilität ermöglichen sie

die IT/OT-Konvergenz und bilden

damit einen wesentlichen Enabler

für Industrie 4.0.

Geschlossene und offene

Steuerungsarchitekturen

Klassische Steuerungssysteme

sind in der Regel proprietär und weisen

nur eine eingeschränkte Interoperabilität

zwischen Komponenten

unterschiedlicher Hersteller auf.

Sie basieren auf dedizierter Steuerungshardware

und geschlossenen

Systemlandschaften aus SPSen,

Kommunikationskarten, Busklemmen

und herstellerspezifischer

Engineering-Software. Neue Funktionen

wie etwa Kamera erkennung

oder KI-Module müssen häufig als

proprietäre Erweiterungen integriert

werden, während die Anbindung

externer Systeme meist nur

über Gateways, spezifische Treiber

oder eingeschränkte Schnittstellen

möglich ist.

Offene

Steuerungsarchitekturen

Demgegenüber verfolgen offene

Steuerungsarchitekturen das Ziel

einer herstellerunabhängigen und

modular erweiterbaren Systemlandschaft.

Durch standardisierte Schnittstellen

wird sowohl die Integration

neuer Funktionen und Module als

auch die nahtlose Anbindung an

IT- und OT-Systeme ermöglicht.

Eine serviceorientierte Architektur

sowie konsequente Modularisierung

erlauben dabei flexible Funktionsanpassungen

und vereinfachte

Software-Updates.

Zentrale Merkmale moderner Steuerungsarchitekturen

sind die Entkopplung

von Hardware und Funktionalität

sowie die Modularisierung

von Software, sodass Funktionen

bedarfsgerecht hinzugefügt oder

entfernt werden können. Voraussetzung

hierfür ist ein flexibles

Deployment-Konzept, das durch

Virtualisierung die Hardwareunabhängigkeit

von Steuerungsmodulen

ermöglicht und deren einfache

Bereitstellung unterstützt.

Ergänzend bildet die Standardisierung

von Schnittstellen und Kommunikationsmechanismen

die Grundlage

für eine interoperable Systemarchitektur.

Einheitliche Steuerungsschnittstellen

sowie echtzeitfähige,

standardisierte Kommunikationsverfahren

ermöglichen konvergente

Netze, in denen IT- und

OT-Systeme gemeinsam operieren

und Daten herstellerübergreifend

austauschen.

Container-basierte

Virtualisierung - vPLCs

Heute bestehen Produktionsumgebungen

typischerweise aus heterogenen

Steuerungssystemen und

herstellerspezifischen Komponenten.

Bereits der parallele Betrieb von

Speicherprogrammierbaren Steuerungen

(SPS), Robotersteuerungen

(RC) und numerischen Steuerungen

(NC) erfordert unterschiedliche proprietäre

Steuerungsrechner sowie

spezialisierte Kommunikationsinfrastrukturen.

Ziel ist daher die Konsolidierung

dieser heterogenen Steuerungsmodule

auf standardisierter

Hardware (Bild 2).

Containerbasierte Virtualisierung

ermöglicht dabei die Kapselung von

Steuerungsfunktionen als portable

Deploymenteinheiten. Ein Container

umfasst die Anwendung selbst sowie

alle zugehörigen Bibliotheken, Binaries,

Laufzeitumgebungen, Abhängigkeiten

und Konfigurationsparameter

wie Umgebungsvariablen. Technisch

erfolgt die Virtualisierung auf

Betriebssystem ebene, wobei Container

den Kernel des Hostsystems

gemeinsam nutzen, anstatt ein eigenes

Betriebssystem zu betreiben.

Dadurch sind sie deutlich ressourceneffizienter

und schneller als klassische

virtuelle Maschinen. Isolation

und Ressourcensteuerung werden

durch Linux-Kernel-Mechanismen

wie Namespaces und cgroups

realisiert.

78 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

Bild 1: Zusammenhang zwischen Industrie 4.0, IT/OT-Konvergenz und offenen Steuerungsarchitekturen

Echtzeit-Container

Im industriellen Umfeld unterscheiden

sich solche Container

jedoch wesentlich von IT-

Anwendungen, da Steuerungsfunktionen

harte Echtzeitanforderungen

erfüllen müssen. Containerisierte

Steuerungsmodule

sind daher als Echtzeit-Container

auszuführen, bei denen deterministische

Latenzen und geringe Jitter-Werte

gewährleistet sein müssen.

Dies erfordert den Betrieb

des Hostsystems als Echtzeitsystem,

inklusive Echtzeitbetriebssystem,

deterministischem Scheduling

sowie CPU-Isolation. Virtualisierte

SPSen (vPLCs) stellen

solche Echtzeit-Container dar,

die IEC 61131-3-basierte Steuerungsprogramme

zusammen mit

der jeweiligen Runtime ausführen.

Kommerzielle Lösungen wie

Phoenix Contact (PLCnext), CODE-

SYS und ctrlX AUTOMATION zeigen

bereits erste Ansätze dieser Architektur,

wobei letztere auf Snap-basierte

Paketierung statt klassischer Container

setzt. Diese Systeme stellen

einen wichtigen Schritt in Richtung

hardwareunabhängiger und konsolidierter

Steuerungsarchitekturen dar.

Dennoch bleiben Einschränkungen

bestehen, insbesondere durch proprietäre

Engineering-Umgebungen

und die nur eingeschränkt flexible

Integration von Drittanbietersoftware

oder Eigenentwicklungen, was der

vollständigen Offenheit der Architektur

entgegensteht.

Konvergente

Kommunikation

In klassischen Steuerungsarchitekturen

wird strikt zwischen deterministischen

Feldbussystemen in der OT

und Ethernet- bzw. TCP/IP-basierten

IT-Netzwerken unterschieden.

Beide Kommunikationswelten folgen

unterschiedlichen Paradigmen:

Während IT-Kommunikation

auf Best-Effort-Übertragung mit

variabler Latenz basiert, sind Feldbussysteme

auf deterministische

Kommunikation mit festen Zykluszeiten

und harten Echtzeitanforderungen

ausgelegt. Aufgrund dieser

Auslegung sind Feldbusse zur Laufzeit

nur eingeschränkt flexibel und

schwer modifizierbar.

Konvergente Netze

Für eine IT/OT-Konvergenz müssen

jedoch konvergente Netze geschaffen

werden, in denen IT- und OT-

Traffic gemeinsam koexistieren

können. Voraussetzung hierfür ist

der Einsatz offener und interoperabler

Kommunikationsstandards

anstelle proprietärer Protokolle.

Offene Kommunikationsstandards

sind beispielsweise EtherCAT und

Ethernet, wobei EtherCAT ein Ethernet-basierter

zyklischer Feldbus ist.

In konvergenten Netzwerken müssen

die Echtzeitanforderungen der

OT weiterhin vollständig eingehalten

werden. Dies erfordert garantierte

Zeitslots für zeitkritischen OT-Traffic

innerhalb des Kommunikationszyklus,

während IT-Traffic die verbleibende

Bandbreite nutzen kann.

Time-Sensitive Networking

Ein geeigneter Ansatz zur Umsetzung

solcher konvergenter Kommunikationsarchitekturen

ist Time-Sensitive

Networking (TSN). TSN stellt

keine eigenständige Netzwerktechnologie

dar, sondern eine Erweiterung

von Ethernet zur Sicherstellung

deterministischer Kommunikation.

Wesentliche Mechanismen umfassen

präzise Zeitsynchronisation (IEEE

1588 Precision Time Protocol), zeitscheibenbasierte

Übertragungsplanung,

prioritätsbasierte Frame-

Verarbeitung mit präemptivem Verhalten

sowie Verfahren zur Frame-

Replikation und Duplikat-Eliminierung.

Dadurch wird die Grundlage

geschaffen, Echtzeit- und IT-Kommunikation

in einem gemeinsamen

Netzwerk deterministisch und interoperabel

zu betreiben.

Feldbusse und TSN

Für eine IT/OT-Konvergenz muss

die Übertragung von Echtzeitdaten

in konvergenten Netzwerken ermöglicht

werden. Die Kommunikation

zwischen Sensorik, Aktorik

und Steuerung erfolgt in klassischen

Architekturen über Feldbussysteme.

Wie zuvor beschrieben,

sind diese jedoch aufgrund

ihrer proprietären Struktur und

fehlenden IP-Integration nur eingeschränkt

für die Einbindung in

IT-Netzwerke und damit für konvergente

Architekturen geeignet.

PC & Industrie 7/2026 79


Kommunikation

Bild 2: Aktuelle Lage und Zielbild

TSN ermöglicht grundsätzlich

den Betrieb von Echtzeit- und IT-

Traffic innerhalb eines gemeinsamen

Ethernet-basierten Netzwerks.

TSN ist jedoch kein Feldbus

und kann diesen nicht direkt

ersetzen, wie in Bild 3 dargestellt.

Stattdessen stellt TSN Mechanismen

zur Zeitsynchronisation

sowie zur deterministischen Übertragung

durch Traffic- Klassen,

Scheduling und Priorisierung

bereit, wodurch das zeitliche Übertragungsverhalten

von Feldbussen

im Ethernet-Umfeld abgebildet

werden kann.

OPC UA

Um die Funktionalität klassischer

Feldbusse in konvergenten, TSNbasierten

Netzwerken abzubilden,

fehlen insbesondere drei wesentliche

Aspekte: ein strukturiertes Datenmodell,

semantische Beschreibung

der Daten sowie die standardisierte

Definition von Geräteschnittstellen.

Diese Funktionen werden durch

OPC UA bereitgestellt.

OPC UA ist ein herstellerunabhängiges

Kommunikations- und

Informationsframework für industrielle

Systeme, das sowohl Datenmodelle

als auch Semantik und

Schnittstellenbeschreibungen standardisiert.

Branchenspezifische

Informationsmodelle werden dabei

über sogenannte Companion Specifications

definiert.

Für die Kommunikation zur IT-

Ebene wird klassisch das Client-Server-Modell

verwendet. Ergänzend

entwickelt die Field Level Communication

(FLC)-Arbeitsgruppe ein

Modell für die Echtzeitkommunikation

im Feld, bei dem Publish-Subscribe-Mechanismen

in Kombination

mit TSN für deterministische,

netzwerkbasierte Kommunikation

eingesetzt werden.

Zusammenfassung

Industrie 4.0 erfordert eine durchgängige

IT/OT-Konvergenz, um Produktionssysteme

flexibel, datengetrieben

und skalierbar zu gestalten.

Klassische, proprietäre Steuerungsarchitekturen

verhindern dies aufgrund

fehlender Interoperabilität,

heterogener Standards und starrer

Hardwarebindung.

Offene Steuerungsarchitekturen

adressieren diese Limitationen durch

Modularisierung, Standardisierung

und die Entkopplung von Hardware

und Software, wodurch eine konsolidierte,

erweiterbare Systemlandschaft

entsteht. Zentrale technologische

Enabler sind containerbasierte

Virtualisierung (z. B. vPLCs)

sowie konvergente Kommunikationsansätze

wie TSN in Kombination

mit OPC UA zur Verbindung

von Echtzeitfähigkeit und semantischer

Interoperabilität.

Bild 3: Feldbusse und TSN im OSI-Schichtenmodell

Wer schreibt:

Rebekka Neumann leitet die Forschungsgruppe

„Echtzeitkommunikation

und Steuerungshardware“

am Institut für Steuerungstechnik

der Werkzeugmaschinen (ISW)

der Universität Stuttgart. Ihre Forschung

konzentriert sich auf konvergente

Kommunikationsarchitekturen

und Virtualisierung in der

industriellen Automatisierung, mit

einem besonderen Schwerpunkt

auf dynamischem Echtzeit-Scheduling.

80 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

100/1000BASE-T1-Single-Pair-Ethernet-PHYs

vereinen MACsec-Sicherheit, zeitkritisches

Networking und funktionale Sicherheit

Die PHY-Serien LAN878x und LAN888x ermöglichen sichere, skalierbare und deterministische

Ethernet-Anbindung für Fahrzeug- und Industriesysteme

Charlie Forni, Corporate Vice President der

Networking and Connectivity Business Unit

bei Microchip: „OEMs benötigen einen klaren

und effizienten Weg, die Ethernet-Leistungsfähigkeit

im Zuge der sich weiterentwickelnden

Fahrzeugnetzwerke zu skalieren. Mit den

Serien LAN878x und LAN888x lassen sich Designs

wiederverwenden sowie höhere Datenraten

und mehr Sicherheit erzielen. Durch die

direkte Integration von MACsec in den PHY helfen

wir Entwicklern, den Netzwerkschutz ohne

zusätzliche Systemkomplexität zu erhöhen.“

Da Entwickler im Fahrzeug- und Industriebereich

zunehmend Single Pair Ethernet (SPE)

und All-Ethernet-Architekturen für softwaredefinierte

Fahrzeuge (SDV) und komplexe industrielle

Netzwerke einsetzen, steigt der Bedarf

an sicheren, skalierbaren Datenanbindungen.

Microchip Technology bietet dafür nun die Single-

Pair-Ethernet-/SPE-PHY-Transceiver der Serien

LAN878x und LAN888x an, die in den Varianten

100BASE-T1, 1000BASE-T1 sowie als

Dual-Speed-Variante 100/1000BASE-T1 erhältlich

sind. Sie stellen sichere, zuverlässige und

skalierbare Ethernet-Anbindung in Fahrzeugen

und anderen kritischen Anwendungen bereit.

Hardwarebasierte MACsec-Sicherheit

In die PHYs ist hardwarebasierte MACsec-

Sicherheit gemäß IEEE 802.1AE 2018 integriert

und gewährleistet so Vertraulichkeit auf

Frame-Ebene, Datenintegrität und Schutz vor

Replay-/ Wiederholungsangriffen, ohne die Systemlatenz

oder Softwarekomplexität zu erhöhen.

Native Unterstützung von Time Sensitive Networking

(TSN) ermöglicht die für ADAS, Zonen-

Gateways und sicherheitskritische Steuerungssysteme

erforderliche deterministische Kommunikation

mit geringer Latenz.

LAN878x und LAN888x bieten neben Sicherheit

und Leistungsfähigkeit auch erweiterte funktionale

Sicherheit, die für Systeme gemäß ISO

26262 ASIL-B ausgelegt ist. On-Chip- Diagnose

und Verbindungsüberwachung erhöhen die

Transparenz, beschleunigen die Fehlererkennung

und unterstützen stärkere Sicherheitsmechanismen

auf Systemebene als herkömmliche

SPE-PHY-Lösungen.

Skalierbarkeit

Um die Skalierbarkeit der Plattform und die

Wiederverwendung von Designs zu vereinfachen,

bieten die neuen PHYs pinkompatible

SKUs für 100BASE-T1- und 1000BASE-T1-

Varianten sowie SGMII- und RGMII-Host-

Schnittstellen. Entwickler können damit bestehende

Hardware- Designs wiederverwenden und

die Netzwerkbandbreite skalieren, um den sich

weiterentwickelnden Leistungsanforderungen

gerecht zu werden.

Varianten

Die Serie LAN878x umfasst den LAN8781,

LAN8781M, LAN8782 und LAN8782M; die

Serie LAN888x den LAN8881, LAN8881M,

LAN8882, LAN8882M, LAN8883, LAN8883M,

LAN8884 und LAN8884M. Bausteine mit dem

Suffix „M“ unterstützen MACsec-Sicherheit.

Alle PHYs sind auf hohe Zuverlässigkeit ausgelegt,

mit einer maximalen Sperrschichttemperatur

von 150 °C. Sie unterstützen auch die

Betriebsbedingungen gemäß Automotive Grade

1 (-40 bis +125 °C).

Anwendungsbereiche

Neben Fahrzeuganwendungen unterstützen

LAN878x und LAN888x auch industrielle und

unternehmenskritische Anwendungen, darunter

Automatisierungstechnik, Robotik, Avionik und

andere Systeme, die deterministische Ethernet-

Kommunikation erfordern.

Entwicklungstools

LAN878x- und LAN888x-PHY-Transceiver

werden durch umfassende Hardware-Evaluierungsplattformen

unterstützt. Hinzu kommen

SGMII-, USB- und PCIe-Steckkarten sowie

Linux-Softwaretreiber.

Microchip Technology Inc.

www.microchip.com

PC & Industrie 7/2026 81


Kommunikation

Vierpoliger RJ45-Stecker

für PROFINET-Anwendungen

Telegärtner Karl Gärtner GmbH

info@telegaertner.com

www.telegaertner.com

Mit dem neuen MP8(4) präsentiert Telegärtner

einen besonders praktischen, vierpoligen RJ45-

Stecker für PROFINET-Anwendungen. Der neue

Stecker kann mit demselben Werkzeug montiert

werden wie der bewährte 8-polige RJ45-

Stecker der Kategorie 6 A .

Telegärtner erweitert sein Sortiment an RJ45-

Steckern um eine vierpolige Variante für PROFI-

NET-Anwendungen. Schon lange gehören

PROFINET-Patchkabel zum Produktportfolio.

Im Zuge einer Designoptimierung des Steckers

entschied sich Telegärtner nun dazu, den PROFI-

NET-Stecker auch als Einzelprodukt anzubieten.

„Unser neuer MP8(4) für PROFINET wird

genauso montiert wie unser bewährter 8-poliger

RJ45-Stecker MP8(8) der Kategorie 6 A “, so

Jasmin Hofbauer, Product Manager DataVoice

bei Telegärtner. „Dasselbe Crimpwerkzeug, derselbe

Crimpeinsatz, dieselben Knickschutztüllen

– mit unserem umfassenden Sortiment machen

wir Kabelkonfektionären die Konfektionierung von

4-adrigen sowie 8-adrigen Ethernetleitungen so

einfach und effizient wie möglich.“

Vom neuen Stecker profitieren damit sowohl

Kabelkonfektionäre als auch Anwender, die ihre

Patchkabel und Anschlussleitungen selbst konfektionieren

möchten. Der Adermanager nimmt

AWG22/7- und AWG22/19-Adern mit einem

Außendurchmesser von bis zu 1,6 Millimetern

auf. Der Stecker eignet sich für Datenraten bis

einschließlich 100 Mbit/s und Power over Ethernet

Plus nach IEEE 802.3at.

Der MP8(4) von Telegärtner entspricht dem

PROFINET Installation Guideline und ist ULgelistet,

was für den Export von Maschinen und

Anlagen wichtig ist. Der neue Stecker ist lagermäßig

verfügbar. ◄

Steckverbinder für industrielle Kommunikation

Franz Binder GmbH & Co.

Elektrische Bauelemente KG

www.binder-connector.de

Für industrielle Kommunikationsanwendungen

bietet binder Steckverbinder-Lösungen

in den Baugrößen

M8, M12 und M16. Im Mittelpunkt

stehen D- und X-kodierte

Steckverbinder für Industrial-Ethernet-Anwendungen,

bei denen

zuverlässige Datenübertragung,

sichere Schirmung und kompakte

Schnittstellen gefordert sind. Ergänzend

stehen feldkonfektionierbare

Varianten, Flanschsteckverbinder

und vorkonfektionierte Verbindungsleitungen

zur Verfügung. Damit lassen

sich unterschiedliche Anforderungen

im Maschinen- und Anlagenbau

ebenso abdecken wie Anwendungen

in vernetzten Automatisierungsumgebungen.

Während die M12 B kodierten

Steckverbinder von binder für

die klassische Übertragung von

Feldbussignalen zwischen Sensoren,

Aktoren und speicherprogrammierbaren

Steuerungen

eingesetzt werden, können mit

unseren M8 D und M12 D kodierten

Steckverbindern Datenströme von

100 Mbit/s ins Ethernet-Netzwerk

übertragen werden (Fast Ethernet).

Bei noch datenintensiveren

Anwendungen ist heute das Gigabit-Ethernet

der Standard. Um hier

eine schnelle und stabile Netzwerkverbindung

mit ca. 115 Mbyte/s zu

gewähr leisten, sind die M12 X und

M16 X kodierten Steckverbinder

prädestiniert. Das binder Steckverbinder-Spektrum

reicht von platzsparenden

Lösungen für kompakte

Einbauräume bis hin zu robust ausgelegten

Varianten für anspruchsvolle

Einsatzbedingungen.

binder steht damit für Verbindungslösungen,

die auf stabile Kommunikation,

hohe Prozes ssicherheit

und eine praxisgerechte Integration

ausgelegt sind. ◄

82 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

Warum sichere industrielle

Kommunikation sowohl von

der Implementierung als auch

von den Protokollen abhängt

Gemeinsame Branchenperspektive

der Industrial Security Harmonization Group (ISHG)

Industrielle Kommunikationsprotokolle bilden

das Rückgrat moderner Automatisierung

und ermöglichen eine nahtlose Konnektivität

zwischen Geräten, Systemen und Anwendungen

sowohl in Prozess- als auch in Fabrikumgebungen.

Viele weit verbreitete Protokolle

wurden jedoch ursprünglich entwickelt, ohne

dass Cybersicherheit eine vorrangige Rolle

bei der Konzeption spielte.

Die Industrial Security Harmonization Group

(ISHG) hat eine gemeinsame Branchenperspektive

veröffentlicht, die eine entscheidende

Erkenntnis im Bereich der industriellen Cybersicherheit

hervorhebt: Sichere Kommunikation

wird nicht allein durch Protokolle bestimmt, sondern

davon, wie diese in realen Umgebungen

implementiert und verwaltet werden.

Die ISHG – bestehend aus führenden Branchenorganisationen

wie der FieldComm Group,

der ODVA, der OPC Foundation und PRO-

FIBUS & PROFINET International – arbeitet

regelmäßig zusammen, um Sicherheitskonzepte

für Ethernet- und Nicht-Ethernet-Kommunikationsprotokolltechnologien

aufeinander

abzustimmen. Ihr gemeinsames Ziel ist es,

die Komplexität für Endnutzer zu reduzieren

und einheitliche, wirksame Cybersicherheitspraktiken

in industriellen Automatisierungssystemen

zu fördern.

PROFIBUS Nutzerorganisation e.V.

PROFIBUS & PROFINET International

www.io-link.com

www.profibus.com

Sicherheit in der Praxis

Die gemeinsame Arbeit der ISHG stellt die

vereinfachende binäre Einteilung von Protokollen

in „sicher“ oder „unsicher“ in Frage. Stattdessen

betont sie einen praktischeren und realistischeren

Ansatz:

• Sicherheit ist kontextabhängig - Sie hängt

davon ab, wie Protokolle konfiguriert sind,

wo sie eingesetzt werden und wie die umgebende

Betriebsumgebung beschaffen ist.

• Integrierte Sicherheitsfunktionen allein

reichen nicht aus – Selbst fortschrittliche

Protokolle erfordern eine korrekte Implementierung

und Wartung.

• Ausgleichende Kontrollmaßnahmen sind

unerlässlich – Netzwerkarchitektur, Segmentierung

(Zonen und Kanäle), Überwachung

und physische Sicherheitsvorkehrungen spielen

eine entscheidende Rolle, insbesondere

bei älteren und Nicht-Ethernet-Systemen.

Diese auf den Einsatz ausgerichtete Perspektive

steht in engem Einklang mit neuen

regulatorischen Erwartungen, einschließlich

derer, die im EU-Cyber-Resilience-Act (CRA)

für Hardware- und Softwareprodukte sowie in

NIS2 für Unternehmen und Organisationen im

operativen Bereich dargelegt sind.

Über die ISHG

Die Industrial Security Harmonization Group

(ISHG) ist eine gemeinsame Initiative führender

Organisationen im Bereich der industriellen

Kommunikation, darunter die FieldComm

Group, ODVA, OPC Foundation und PROFI-

BUS & PROFINET International, die daran

arbeiten, Sicherheitsansätze für Ethernet- und

Nicht-Ethernet-Kommunikationstechnologien zu

harmonisieren und die Umsetzung von Cybersicherheit

für Endnutzer zu vereinfachen. ◄

PC & Industrie 7/2026 83


Kommunikation

Physikalische Diagnose von CAN-Netzwerken

Bedeutung der Signalintegrität bei steigenden Anforderungen an Bussysteme

CAN-Bus Tester GT3

Der Controller Area Network (CAN)-Bus ist seit

Jahrzehnten ein etabliertes und zuverlässiges

Kommunikationssystem in Fahrzeugen, mobilen

Maschinen und industriellen Anwendungen.

Mit zunehmender Vernetzung und steigenden

Datenraten – insbesondere durch den Einsatz

von CAN-FD – rückt die physikalische Qualität

der Signalübertragung in den Mittelpunkt.

Autor:

Bülent Iscan

Key Account Manager Fieldbus Diagnostics

GEMAC Chemnitz GmbH

www.gemac-chemnitz.com

Klassische Diagnoseansätze konzentrieren

sich überwiegend auf die Protokollebene und

analysieren Telegramme, Fehlerzähler oder Buslast.

Diese Methoden liefern wichtige Informationen

über die logische Kommunikation, erfassen

jedoch nicht den Zustand der physikalischen

Übertragung. In der Praxis entstehen viele Kommunikationsprobleme

nicht durch Protokollfehler,

sondern durch Abweichungen in der elektrischen

Signalübertragung. Diese bleiben oft

zunächst unentdeckt, beeinträchtigen jedoch die

Stabilität und Robustheit des Gesamtsystems.

Physikalische Grundlagen

der CAN-Signalübertragung

Der CAN-Bus arbeitet als differenzielles Zweidrahtsystem,

bei dem die Informationsübertragung

über die Spannungsdifferenz zwischen den

Leitungen CAN_H und CAN_L erfolgt. Dominante

Zustände entsprechen einer differentiellen

Spannung von etwa 2 V, während rezessive

Zustände durch eine nahezu verschwindende

Differenzspannung gekennzeichnet sind.

Dieses Übertragungsprinzip sorgt für eine hohe

Störsicherheit gegenüber elektromagnetischen

Einflüssen.

Die Signalübertragung folgt den Gesetz mäßigkeiten

der Leitungstheorie. CAN-Leitungen

haben einen charakteristischen Wellenwiderstand

von etwa 120 Ω und erfordern eine korrekte

Terminierung an beiden Busenden.

Üblicherweise kommen zwei Abschlusswiderstände

mit jeweils 120 Ω zum Einsatz, wodurch

sich ein Gesamtwiderstand von 60 Ω ergibt.

Fehlanpassungen

führen unmittelbar zu Reflexionen. Diese

äußern sich in Überschwingen, Ringing und verzerrten

Signalflanken. Typische Ursachen sind

fehlerhafte Terminierung, ungeeignete Leitungslängen,

Stichleitungen oder Impedanzsprünge

innerhalb der Verkabelung.

Einfluss steigender Datenraten

auf die Signalintegrität

Mit der Einführung von CAN-FD steigen die

Anforderungen an die physikalische Signalqualität

deutlich. Höhere Bitraten verkürzen die Bitzeiten

und reduzieren die zulässigen Toleranzen

der Signalübertragung. Das Systemverhalten entspricht

zunehmend dem eines hochfrequenten

Übertragungssystems.

Besonders in der Datenphase von CAN-FD

wirken sich folgende Faktoren direkt auf die

Signalqualität aus:

• Flankensteilheit der Signalübergänge

• Signallaufzeiten entlang der Leitung

• zeitliche Stabilität des Signals (Jitter)

• elektromagnetische Störeinflüsse

84 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

Bereits geringe Abweichungen verschieben

den effektiven Abtastzeitpunkt des Empfängers

aus dem stabilen Signalbereich. Daraus entstehen

Bitfehler oder reduzierte Störabstände,

ohne dass unmittelbar Protokollfehler auftreten.

Grenzen konventioneller

Diagnosemethoden

Die ausschließliche Analyse der Protokollebene

reicht für eine vollständige Bewertung

des System zustands nicht aus. Fehlerzähler

und Statusinformationen zeigen das Verhalten

der Kommunikation, liefern jedoch keine Aussage

über die physikalischen Ursachen.

Eine belastbare Diagnose erfordert die

Betrachtung mehrerer physikalischer Kenngrößen

gleichzeitig:

• differentielle Signalamplitude

• Anstiegs- und Abfallzeiten (Rise/Fall Time)

• Überschwingen und Ringing

• Jitter und zeitliche Signalvariation

• Signal-Rausch-Abstand

• effektiver Terminierungswiderstand

Die Interpretation dieser Parameter ist komplex

und setzt fundierte Kenntnisse in der Signalund

Messtechnik voraus.

Bewertung der Signalqualität

durch aggregierte Kenngrößen

Zur Vereinfachung der Diagnose kommen Verfahren

zum Einsatz, die mehrere physikalische

Messgrößen zu einem einheitlichen Signalqualitätswert

zusammenfassen. Dabei erfolgt eine

Normierung und Gewichtung der relevanten

Parameter, sodass ein dimensionsloser Kennwert

entsteht. Dieser Signalqualitätswert wird

typischerweise als Prozentwert dargestellt und

beschreibt direkt, inwieweit die physikalische

Signalübertragung innerhalb der spezifizierten

Grenzen liegt.

Der Vorteil liegt in der klaren Reduktion der

Komplexität: Anstelle der isolierten Bewertung

einzelner Messgrößen steht eine unmittelbar

interpretierbare Gesamtaussage zur Verfügung.

Gleichzeitig bleibt der Zugriff auf detaillierte

Einzelparameter für weiterführende Analysen

erhalten.

Praxisbezug: CAN-Bus Tester Gt3

Für die physikalische Diagnose und die Bewertung

der Signalqualität im praktischen Einsatz

steht der CAN-Bus Tester GT3 zur Verfügung.

Das System erfasst sowohl physikalische Signalparameter

als auch die logische Kommunikation

und berechnet daraus automatisiert einen

Signalqualitätswert. Dadurch erhalten Anwender

eine schnelle und nachvollziehbare Aussage

über den Zustand des Netzwerks.

Der CAN-Bus Tester GT3 – entwickelt und

gefertigt von der GEMAC Chemnitz GmbH -

unterstützt neben klassischen CAN-Netzwerken

auch moderne CAN-FD-Anwendungen.

Durch die Kombination aus physikalischer Messung

und Signalqualitätsbewertung erleichtert

es die Inbetriebnahme, Wartung und Fehlersuche

in komplexen Netzwerken, ohne dass

die Interpretation physikalischer Messgrößen

tiefgehende Kenntnisse voraussetzt.

Ganzheitliche Diagnose moderner

CAN- und CAN-FD-Systeme

In komplexen Netzwerken mit mehreren Steuergeräten,

langen Leitungswegen oder erhöhter

elektromagnetischer Belastung ist eine kombinierte

Analyse von Protokoll- und physikalischer

Ebene zwingend erforderlich. Moderne Diagnosewerkzeuge

wie der CAN-Bus Tester GT3 erfassen

physikalische Signalparameter direkt am Bus,

berechnen automatisiert Qual itätskennwerte und

verknüpfen diese mit der logischen Kommunikation.

Dieses Vorgehen ermöglicht eine schnelle

und zielgerichtete Identifikation von Fehlerursachen

und reduziert den Aufwand bei Inbetriebnahme

und Wartung deutlich.

Fazit

Die physikalische Signalintegrität bestimmt

maßgeblich die Zuverlässigkeit moderner CANund

CAN-FD-Netzwerke. Mit steigenden Datenraten

und wachsender Systemkomplexität verliert

eine rein protokollbasierte Diagnose an

Aussagekraft. Erst die Kombination aus physikalischer

Messung, fundierter Signalanalyse

und einer strukturierten Bewertungsmethodik

liefert eine vollständige und belastbare Beurteilung

des Bussystems. Aggregierte Signalqualitätskennwerte

stellen dabei ein effektives

Werkzeug dar, um komplexe Zusammenhänge

verständlich darzustellen und gleichzeitig eine

hohe diagnostische Genauigkeit sicherzustellen.

Der CAN-Bus Tester GT3 von GEMAC Chemnitz

GmbH liefert hierfür eine praxisgerechte

Lösung, die „Made in Saxony“ für Qualität und

Verlässlichkeit steht.

Wer schreibt:

Präzision neu definieren – mit diesem Anspruch

entwickelt und fertigt die GEMAC Chemnitz

GmbH seit über 30 Jahren hochwertige Messtechnik

„Made in Saxony“. In den Bereichen

Neigungssensorik, Inertiale Messtechnik sowie

Intensive Feldbus Diagnose CAN-basierter Systeme

entstehen Lösungen, die konsequent auf

kundenspezifische Anforderungen ausgerichtet

sind und weltweit in mobilen Maschinen, der

Automatisierung und der Medizintechnik eingesetzt

werden. ◄

Darstellung eines CAN-FD-Telegramms im CAN-Bus Tester GT3

PC & Industrie 7/2026 85


Kommunikation

Modulare, OCP-basierte SD-Branch-Lösungen

für intelligentes Edge-Networking

„Die Plattformen von Portwell sind darauf

ausgelegt, KI, Konnektivität und Skalierbarkeit

in einem einheitlichen System zu vereinen“, so

Kane Liao, Product Manager bei Portwell. „Dies

ermöglicht es unseren Kunden, intelligente SD-

Branch-Infrastrukturen schneller und effizienter

zu implementieren.“

Portwell, ein weltweit führender Anbieter

von industriellen und Embedded-Computing-

Lösungen, hat sein Portfolio an SD-Branch-

Lösungen vorgestellt. Dieses umfasst die KI-

Erweiterungskarte PSD-AN2P0-EXP, die PoE+-

Switch-Karte PSD-EM1P0-EXP sowie die

1U-Rackmount-Netzwerk-Appliances PNAC-

32300 und PNAC-31110, die speziell für SD-

Branch-Anwendungen entwickelt wurden. Mit

der zunehmenden Beschleunigung der digitalen

Transformation in Unternehmen etabliert sich

SD-Branch als zentrale Architektur, die WAN,

LAN, Sicherheit und zentrales Management in

einer einheitlichen, softwaredefinierten Plattform

integriert.

Zentrale Verwaltung

Aufbauend auf seiner starken Position im

Bereich Sicherheits-Appliances sowie SD-

WAN/uCPE-Netzwerksysteme erweitert Portwell

seine Innovationskraft in Richtung intelligentes

Edge Networking und ermöglicht Unternehmen

die zentrale Verwaltung von Nutzern,

Geräten und Verbindungen über verteilte Standorte

hinweg – bei vollständiger Fernsteuerung

und transparenter Betriebsübersicht.

Modulares Design mit Integration von

KI, PoE und Hochleistungsnetzwerken

Die SD-Branch-Lösungen von Portwell basieren

auf einer modularen, OCP-basierten Architektur,

die flexible Erweiterungen für KI-Computing

und Netzwerkfunktionen ermöglicht.

KIOSK Embedded Systems GmbH

www.portwell.eu

Die KI-Erweiterungskarte PSD-AN2P0-EXP,

ausgestattet mit NVIDIA Jetson Orin Nano- oder

NX-Modulen, bietet Echtzeit-KI-Inferenz am Edge

und unterstützt Anwendungen wie Verkehrsanalysen,

Sicherheitsüberwachung, Videoanalyse

und IoT-Ereigniserkennung – ohne die Latenz von

Cloud-Lösungen. Mit zwei 2,5GbE-Schnittstellen

sowie integriertem 802.3at PoE+ mit einem

Gesamtleistungsbudget von 60 W ermöglicht sie

die konsolidierte Anbindung von Kameras und

Sensoren auf einer einzigen Plattform.

PSD-EM1P0-EXP

Die PoE+-Switch-Karte PSD-EM1P0-EXP

bietet L2+-Smart-Management und leistungsstarkes

PoE+, wodurch die Bereitstellung vereinfacht

wird, da IP-Kameras und Access Points

direkt mit Strom versorgt werden können. „Die

PSD-EM1P0-EXP trägt dazu bei, die Systemkomplexität

zu reduzieren und gleichzeitig die

Netzwerkkontrolle am Edge zu verbessern“,

erklärt Liz Chen, Product Manager bei Portwell.

PNAC-32300 und PNAC-31110

Angetrieben vom Intel Atom x7809C Prozessor

bietet das PNAC-32300 Hochgeschwindigkeits-2,5GbE-Konnektivität,

integrierte Hardware-Bypass-Funktionen

zur Erhöhung der

Systemresilienz und Netzwerkzuverlässigkeit

sowie Unterstützung für OCP NIC 3.0 zur flexiblen

und skalierbaren Netzwerkerweiterung.

Das PNAC-31110 hingegen, ausgestattet mit

dem Intel Atom C3758R Prozessor, verfügt über

Multi-Speed-10GbE- und 2,5GbE-Schnittstellen,

duale DC-Stromeingänge für Redundanz

sowie Wireless-Ready-Funktionalität und eignet

sich ideal für geschäftskritische SD-WAN- und

Edge-Networking-Implementierungen.

Optimiert für SD-Branch-Implementierungen

in verteilten Umgebungen

Die SD-Branch-Lösungen von Portwell sind

gezielt für moderne, verteilte IT-Umgebungen

konzipiert, in denen mehrere Standorte zentral

verwaltet und gleichzeitig die Infrastruktur vereinfacht

werden muss. Durch die Integration von

Routing, Switching, Sicherheit, PoE und KI in

einer einzigen Plattform können Unternehmen

All-in-One-Branch-Systeme implementieren,

die den Hardwarebedarf reduzieren, die Installation

vereinfachen und die Betriebskosten senken.

„Die Kombination aus KI-Beschleunigung

und PoE-Konnektivität ermöglicht es Kunden,

intelligente Überwachungs- und IoT-Anwendungen

direkt in der Filiale bereitzustellen“,

ergänzt Chen.

Hohe Flexibilität

„Dank modularer Erweiterbarkeit und Wireless-

Unterstützung bieten diese Plattformen die notwendige

Flexibilität für SD-WAN-, SASE- und

Edge-Computing-Szenarien“, fügt Liao hinzu.

Die Lösungen eignen sich ideal für Einzelhandelsketten,

Finanzdienstleister, industrielle IoT-

Anwendungen, Logistik, Gesundheitswesen

sowie Campus-Umgebungen, in denen Verfügbarkeit,

Sicherheit und Skalierbarkeit entscheidend

sind.

Stärkung der Zukunft intelligenter

und skalierbarer Filialnetzwerke

Mit seinen SD-Branch-Lösungen der nächsten

Generation ermöglicht Portwell Unternehmen

den Übergang von traditionellen Netzwerkinfrastrukturen

hin zu intelligenten, softwaredefinierten

Filialarchitekturen. Durch die Kombination

von KI-Beschleunigung, PoE-Integration,

Hochgeschwindigkeitsverbindungen und

modularer Erweiterbarkeit bietet das Portfolio

höhere Effizienz, vereinfachte Implementierung

und zukunftssichere Skalierbarkeit. Von Smart

Retail und industrieller Automatisierung bis hin

zu cloudbasierten Unternehmensnetzwerken

schafft Portwell eine zuverlässige Grundlage

für die Weiterentwicklung von Edge-AI-Innovationen.

86 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

Robuste industrielle Ethernet-Switche

Die Brainboxes HERO SW-7000-Serie bietet

robuste industrielle Ethernet-Switches mit 16 Ports.

Abhängig von der Version stehen entweder 16x

10/100 Fast Ethernet oder 14x 10/100 Fast Ethernet

sowie 2x 10/100/1000 Gigabit Ethernet zur

Verfügung. Diese bieten Flexibilität bei der Netzwerkintegration,

passen sich unterschiedlichen

Netzwerkanforderungen und Gerätefunktionen

an und erleichtern die Einbindung in bestehende

industrielle Automatisierungssysteme.

Bei den Modellen SW-7617 und SW-7717 ermöglicht

ein zusätzlicher 1x SFP-Uplink Glasfaserverbindungen.

Durch die Integration dieses

Glasfaser-Uplinks lassen sich herkömmliche

Entfernungsbeschränkungen von Kupfer-

Ethernet-Kabeln überwinden und eine Kommunikation

zwischen Remote-Geräten und Steuerungssystemen

realisieren. Dank der erweiterten

Reichweite und Zuverlässigkeit des Netzwerks

können Geräte über große Produktionsbereiche

oder mehrere Fertigungsetagen hinweg verbunden

werden können.

Industrielle I/O-Produkte

für die Fabrikhalle

Die Firma Brainboxes bietet industrielle

I/O-Produkte für die Fabrikhalle. Die Brain boxes

I/O-Module sind prädestiniert für Automatisierungs-Anwendungen

in der industriellen Prozesssteuerung,

Datenerfassung, Lebensmittelverarbeitung,

Verpackung, Lagerhaltung, Fertigung

allgemein und vieles mehr.

Meilhaus Electronic GmbH

www.meilhaus.com

An die Eingänge der Module lassen sich je nach

Variante Spannungen, analoge Sensoren und

Temperatur-Sensoren (Thermoelemente, RTDs)

anschließen. Mit den Digital-I/O- Modulen werden

Prozesse gesteuert oder digitale Zustände

erfasst. Je nach Ausführung stehen die Geräte

im platzsparenden Anreih-Gehäuse für DIN-

Hutschiene oder im wand-montierbaren Metallgehäuse

zur Verfügung.

HERO SW-Serie

Die industriellen Ethernet-Switche der HERO

SW-Serie sorgen mit ihren 10/100 Fast Ethernet-

und 10/100/1000 Gigabit-Ports für Flexibilität

bei der Netzwerkintegration, passen sich unterschiedlichen

Netzwerkanforderungen und Gerätefunktionen

an und erleichtern die Integration in

bestehende industrielle Automatisierungssysteme.

Das robuste Industriegehäuse sorgt für hohe

Widerstandsfähigkeit auch unter anspruchsvollen

Bedingungen. Mit einem Betriebstemperaturbereich

von -40 bis +80 °C sind die

Geräte für extreme Umgebungen ausgelegt. Ein

breiter Eingangsspannungsbereich von +5 bis

+30 VDC sowie doppelte redundante Stromeingänge

gewährleisten eine hohe Zuverlässigkeit

und reduzieren das Risiko von Stromausfällen.

Modelle mit zusätzlichem 1-Port-SFP, 1000BASE-

X bieten dank steckbarer SFP-Module eine flexible

Anbindung an Glasfasernetze und erlauben

so eine Erweiterung der Reichweite des Netzwerks,

etwa durch die Verbindung verschiedener

Geräte über große Produktionsbereiche oder

mehrere Fertigungs etagen hinweg. ◄

GNSS Netzwerkzeitserver

Produktserie 1000

Präzise und zuverlässige Zeitsynchronisation für

industrielle Automatisierung und digitale Produktion

mit integrierten IT/OT Cyber Security Funktionen

Time and Frequency

Solutions

Expertise für Zeitsynchronisation

seit mehr als 50 Jahren

www.hopf.com | sales@hopf.com

PC & Industrie 7/2026 87


Kommunikation

Starke Basis, klare Perspektive:

PI setzt Wachstumskurs

in der Automatisierung fort

PROFINET-Geräte wachsen kontinuierlich im Markt.

PI (PROFIBUS & PROFINET International)

blickt auf eine spürbare

Belebung des weltweiten Automatisierungsmarkts

im Jahr 2025. Die

wirtschaftliche Erholung in vielen

Regionen spiegelt sich klar in den

aktuellen Knotenzahlen und markiert

eine deutliche Verbesserung

gegenüber 2024. Die breite technologische

Aufstellung – von Motion-

Control über die Fabrik- bis hin zur

Prozessautomatisierung – wirkt

stabilisierend und gleicht regionale

sowie branchenspezifische

Schwankungen wirkungsvoll aus.

Gleichzeitig eröffnet diese Vielfalt

den Anwendern und Herstellern

zusätzlichen Handlungsspielraum

und schafft robuste, international

tragfähige Marktchancen. Insgesamt

konnten sich PI-Technologien

erneut sehr gut durchsetzen

PROFIBUS

Nutzerorganisation e.V.

PROFIBUS & PROFINET

International

www.profibus.com

und verzeichnen erneut ein kontinuierliches

Wachstum.

IO-Link bleibt stark

IO-Link behauptet seine starke

Marktposition und bleibt ein zentraler

Wachstumstreiber auf Sensorund

Aktorebene. Im Jahr 2025 wurden

weltweit rund 9,7 Millionen neue

IO-Link-Devices und Master-Ports

installiert. Damit steigt die Gesamtzahl

der weltweit installierten IO-Link-

Knoten auf 71 Millionen. Diese Entwicklung

unterstreicht einmal mehr

die hohe industrielle Akzeptanz und

die kontinuierliche Verbreitung des

Standards über alle Branchen hinweg.

Nach den besonders hohen

Stückzahlen der Vorjahre zeigt sich

der Markt nun in einer Phase der

Normalisierung auf weiterhin sehr

hohem Niveau.

Durchgängige

Digitalisierung

IO-Link profitiert insbesondere von

seiner Schlüsselrolle für die durchgängige

Digitalisierung vom Sensor

bis in übergeordnete IT- und Cloud-

Strukturen. Themen wie Transparenz

auf Feldebene, einfache Integration,

standardisierte Datenmodelle sowie

die nahtlose Integration in übergeordnete

Systeme wie PROFINET

machen IO-Link zu einem unverzichtbaren

Wegbereiter für datengetriebene

Automatisierung, Condition

Monitoring und KI-gestützte

Anwendungen. Mit neuen Erweiterungen

wie IO-Link Safety, Wireless-Ansätzen

und weiterentwickelten

Profilen wird das Einsatzspektrum

kontinuierlich ausgebaut

und schafft zusätzliche Impulse für

zukünftiges Wachstum.

PROFINET gewinnt

PROFINET setzt seinen Wachstumskurs

fort und gewinnt sichtbar

durch die allgemeinen Markterholung.

Mit 10,4 Millionen neu installierten

Knoten steigt die Gesamtbasis

auf 89,2 Millionen. Die stetig

zunehmende Verbreitung zeigt,

wie fest PROFINET in unterschiedlichsten

industriellen Szenarien verankert

ist. Gleichzeitig bildet diese

breite installierte Basis eine stabile

Grundlage für kommende Digitalisierungsschritte:

von der durchgängigen

Datenkommunikation

mit der Integration von IO-Link bis

hin zu den steigenden Anforderungen

an Security und den Übergang

zu Gigabit-Netzwerktechnologien.

Damit ist PROFINET zunehmend

ein wichtiger Enabler für KI unterstützte

Automatisierung und bleibt

ein zentraler Baustein moderner,

skalierbarer Produktionssysteme.

PROFIBUS geht zurück

Bei PROFIBUS bestätigt sich der

erwartete, allmähliche Rückgang

der neuen Installationen – jedoch

ohne abrupte Veränderungen. Im

aktuellen Jahr wurden 1 Million

Geräte in Betrieb genommen, womit

die Gesamtzahl auf 71 Millionen

steigt. In der Prozessautomatisierung

wurden 700.000 neue PROFI-

BUS PA-Geräte in Betrieb genommen,

wodurch die Gesamtzahl auf

18 Millionen anwächst. Der Rückgang

steht in direktem Zusammenhang

mit dem technologischen Übergang

zu Ethernet-APL, der weiter

an Dynamik gewinnt. Gleichzeitig

zeigt die weiterhin hohe Zahl neu

installierter Geräte, dass PROFIBUS

in vielen Anlagen noch immer eine

bedeutende Rolle spielt – insbesondere

bei langlaufenden Prozessen,

Erweiterungen und Ersatzprojekten.

PROFIsafe entwickelt sich weiter

positiv und stabilisiert sich auf

hohem Niveau. Mit 2,8 Millionen neu

hinzugekommenen Knoten wächst

die installierte Basis auf 31,5 Millionen

an. Die konstant hohe Zahl

an Neuzugängen unterstreicht die

starke industrielle Akzeptanz von

PROFIsafe als zuverlässige Safety-

Technologie in modernen Automatisierungssystemen.

Der Trend zu mehr Daten von Aktoren und Sensoren durch IO-Link

ist ungebrochen.

88 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

Verlässliche Basis

für weiteres Wachstum

„Unsere Technologien bieten

auch in einem dynamischen

Umfeld eine verlässliche Basis für

weiteres Wachstum“, sagt Xaver

Schmidt, Chairman PI (PROFIBUS

& P ROFINET International). „Herausforderungen

wie Security, steigende

Datenmengen oder Energieeffizienz

zeigen, wie wichtig robuste

und breit anerkannte Automatisierungslösungen

sind, die gleichzeitig

einfach implementierbar bleiben.“

KI-unterstützte

Automatisierung

Mit durchgängigen Kommunikationslösungen

vom Sensor bis in die

Cloud ermöglicht PI bereits heute

einen einfachen und kosteneffizienten

Einstieg in KI-unterstützte

Automatisierung. Gleichzeitig wird

die technologische Basis konsequent

weiterentwickelt.

„Mit der in diesem Jahr

abgeschlossenen PROFINET-

Spezifikation V2.5, die vollständig

rückwärtskompatibel ist, stärken

wir diese Grundlage entscheidend:

Neue Funktionen lassen

sich problemlos mit bestehenden

Installationen kombinieren“, führt

Schmidt aus.

„Der Hochlauf von Ethernet-

APL gewinnt weiter an Tempo

und wird durch Single Pair Ethernet

wirkungsvoll ergänzt. Auch im

IO-Link-Umfeld setzen wir wichtige

Impulse – etwa mit IO-Link

Safety, Wireless und Profilen, die

die Möglichkeiten der Technologie

nochmals erweitern.“

Fazit

PI bietet somit ein durchgängiges,

optimal abgestimmtes Technologieportfolio,

das Anwendern

wie Herstellern langfristige Investitionssicherheit

und klare Orientierung

bietet.

„So schaffen wir die Basis für

nachhaltiges Wachstum in allen

Industriebereichen und bleiben ein

zuverlässiger Technologiepartner

und Innovationstreiber für unsere

weltweite Community“, bekräftigt

Schmidt.◄

Edge-fähige SD-WAN- und Internet-Bonding-Lösung

für ausfallsichere, geschäftskritische Konnektivität

Portwell, ein führender globaler

Anbieter von industrieller Computer-

und Netzwerktechnologie, hat

gemeinsam mit Anvil Mobile Ltd.,

einem Spezialisten für SD-WANund

Netzwerkvirtualisierungstechnologien,

die Verfügbarkeit einer

vollständig integrierten, portablen

Konnektivitätsplattform bekannt

gegeben, die speziell für geschäftskritische

und infrastrukturschwache

Umgebungen ent wickelt wurde.

Diese gemeinsame Lösung kombiniert

industrielle Hardware mit

softwaredefinierter Netzwerkintelligenz

und ermöglicht es Unternehmen,

sichere und leistungsstarke

Konnektivität am Netzwerkrand

(Edge) bereitzustellen – ganz ohne

Abhängigkeit von fest installierter

Infrastruktur.

Der Wandel hin zu

Edge-nativer Vernetzung

Da Unternehmen zunehmend in

verteilten und dynamischen Umgebungen

agieren, wächst der Bedarf

an widerstandsfähiger, zuverlässiger

und softwaredefinierter Konnektivität

am Edge kontinuierlich.

„Diese Zusammenarbeit vereint

robuste Hardware mit fortschrittlicher

SD-WAN-Orchestrierung

und Multi-Link-Bonding zu einer

hochresilienten Edge-Netzwerklösung“,

sagte John Butterfield,

Director bei Anvil Mobile Ltd.

„Durch die intelligente Bündelung

und Verwaltung mehrerer

Netzwerkverbindungen – darunter

Mobilfunk, WLAN und Satellit

– gewährleistet die Lösung eine

kontinuierliche Verfügbarkeit, dynamische

Verkehrssteuerung sowie

Fail over im Subsekundenbereich,

selbst unter eingeschränkten oder

instabilen Netzwerkbedingungen,

wie sie in geschäftskritischen Umgebungen

typisch sind.“

Erweiterte Konnektivität

durch Multi-WAN

und SD-WAN

Die Plattform integriert:

• Multi-WAN / Internet-Bonding,

einschließlich Mobilfunk (Multi-

SIM), WLAN und Satellit (einschließlich

Starlink)

• SD-WAN-Orchestrierung für

dynamische Verkehrssteuerung,

Failover und Lastverteilung

• Echtzeit-Performance-Analysen

zur Transparenz und Optimierung

aller Verbindungen

• Zero-Touch-Provisioning

für eine schnelle Bereitstellung

in Feldeinsätzen

• Portable, am Edge

einsetzbare Infrastruktur

Portable

Kommunikationseinheit

Ein zentraler Bestandteil der

Lösung ist eine portable Kommunikationseinheit

für geschäftskritische

Anwendungen, die Starlink

Mini, Bonding-Technologie, SIM-

Konnektivität sowie eine Stromversorgung

in einem robusten

Gehäuse integriert. Das System

unterstützt sowohl Batteriebetrieb

als auch Netzstrom und ermöglicht

so einen sofortigen Einsatz

in abgelegenen, mobilen oder

Notfallszenarien.

Portwell ANS-9122 Edge

AIoT Network Appliance

Im Kern der Hardwareplattform

steht die Portwell ANS-9122 Edge

AIoT Network Appliance, ausgestattet

mit leistungsstarken Intel Prozessoroptionen,

mehreren Gigabit-

Ethernet-Ports für Multi-WAN-Konnektivität

sowie flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten

wie SIM-basierten

Mobilfunkmodulen und drahtlosen

Schnittstellen. Das kompakte

und robuste Design gewährleistet

einen zuverlässigen Betrieb auch

unter anspruchsvollen und mobilen

Bedingungen und eignet sich ideal

für Edge- und geschäfts kritische

Anwendungen.

Einsatzmöglichkeiten

in verschiedenen Branchen

Die Lösung wird bereits in zahlreichen

Branchen eingesetzt,

darunter:

• Einzelhandel –

Temporäre und ausfall sichere

Konnektivität für E-POS

und Pop-up-Umgebungen

• Logistik und Lagerhaltung –

Kontinuierliche Konnektivität

für mobile Assets und industrielle

IoT-Anwendungen

• Bau und Energie –

Zuverlässiger Internetzugang

für abgelegene und

infrastrukturschwache

Standorte

• Verteidigung und

Notfall management –

Sichere, mobile Kommunikation

für kritische Einsätze

• Finanzdienstleistungen

(Schwellen länder) –

SD-WAN-basierte Konnektivität

über gebündelte Mobilfunknetze

KIOSK

Embedded Systems GmbH

www.portwell.eu

PC & Industrie 7/2026 89


Kommunikation

Zukunft der Verbindungstechnik:

Kontaktlose Schnittstellen

für die industrielle Automatisierung

Industrieroboterarm an einer automatisierten Fertigungslinie, ausgestattet

mit RoProxCon Hybrid Verbindern. Alle Bilder © Rosenberger

Die industrielle Automatisierung

befindet sich im Umbruch. Mit der

fortschreitenden Digitalisierung steigen

die Anforderungen an Flexibilität,

Dynamik, Verfügbarkeit und Wartungsfreiheit.

Dabei geraten klassische

Steckverbindungen zunehmend

an ihre Grenzen – insbesondere

bei rotierenden oder beweglichen

Komponenten. Denn Abrieb,

Vibration und häufige Steckzyklen

beschleunigen den Verschleiß und

führen zu ungeplanten Stillständen.

Autor:

Simon Huber

Product Manager Industries

Rosenberger Hochfrequenztechnik

https://www.rosenberger.com/de

Kontaktlose Verbindungssysteme

bieten hier eine zukunftsweisende

Lösung: Sie übertragen Energie und

Daten vollständig berührungslos.

Dadurch lassen sich mechanische

Schwachstellen eliminieren und

langlebige, wartungsarme Schnittstellen

realisieren – ein entscheidender

Vorteil für moderne Industrieanwendungen.

Effizienz durch

kontaktlose Technologien

Kontaktlose Verbindungstechnologien

steigern die Effizienz industrieller

Anlagen auf mehreren Ebenen.

Durch die berührungslose Übertragung

von Energie und Daten entfallen

mechanische Kontaktstellen

– typische Schwachpunkte klassischer

Steckverbinder, die häufig

für Wartungsaufwand und Anlagenausfälle

verantwortlich sind. Die Systeme

arbeiten verschleißfrei, ermöglichen

maximale Bewegungsfreiheit

und eignen sich ideal für rotierende

oder dynamische Anwendungen.

Kontaktlose Übertragungssysteme

können Funktechnologien im Millimeterwellenbereich

nutzen, um hohe

Datenraten über kurze Distanzen zu

realisieren. Typischerweise kommen

dabei Trägerfrequenzen um 60 GHz

mit großer verfügbarer Bandbreite

zum Einsatz. Bandbreiten im Bereich

mehrerer Gigahertz ermöglichen

Datenübertragungsraten im Gigabit-Bereich

und unterstützen die parallele

Anbindung zahlreicher Sensoren

und Kommunikationsschnittstellen.

Solche Übertragungskonzepte

sind ideal für moderne Fertigungsumgebungen

mit hoher Sensor-

und Kommunikationsdichte.

Die kontaktlose Energieübertragung

erfolgt über induktive Kopplung

bei etwa 200 kHz. Die eigens

entwickelte Leistungselektronik

arbeitet besonders effizient, erzeugt

minimale Abwärme und ermöglicht

verlustarme Übertragung von Leistungen

bis 30 Watt, ideal für Sensoren,

Aktoren oder Greifer in automatisierten

Systemen.

Neue Anforderungen

durch vernetzte Systeme

Mit der zunehmenden Integration

intelligenter Sensorik, adaptiver

Steuerungen und datengetriebener

Prozesse steigen die Anforderungen

an Echtzeitkommunikation

und kontinuierlicher Energieversorgung.

Moderne Schnittstellen

müssen daher nicht nur zuverlässig

und stabil arbeiten, sondern

auch leistungsfähig und anpassungsfähig

sein.

Kontaktlose Verbindungslösungen

können diese Anforderungen unterstützen,

indem sie auch bei variierenden

Abständen, Relativbewegungen

oder Neigungswinkeln eine

stabile Übertragung ermöglichen.

Geeignet ausgelegte Antennenund

Übertragungskonzepte erlauben

zudem den Einsatz in Anwendungen

mit kontinuierlicher Bewegung oder

RoProxCon Evaluation Board,

Oberseite

RoProxCon kontaktlose Datenund

Energieübertragung -

Produktbeispiele

Rotation, ohne dass mechanischer

Verschleiß oder Unterbrechungen

der Verbindung auftreten. Dadurch

erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten

insbesondere in dynamischen

industriellen Anwendungen.

Alternative zu klassischen

Verbindungssystemen

Schleifringe, Drehdurchführungen

und kabelgebundene Verbindungen

sind in vielen industriellen Anwendungen

weit verbreitet - stoßen

jedoch in anspruchsvollen Einsatzbereichen

an ihre Grenzen. Ein

hoher Wartungsaufwand, begrenzt

Lebensdauer sowie die Empfindlichkeit

gegenüber Schmutz, Feuchtigkeit

und Vibrationen mindern ihre

Eignung für anspruchsvolle Umgebungen.

Auch optische Drehübertrager

erfordern oft eine präzise

Ausrichtung und gelten in der Praxis

als wartungsintensiv.

Kontaktlose Verbindungsysteme

eliminieren diese Nachteile: Sie sind

nahezu wartungsfrei, unempfindlich

gegenüber äußeren Einflüssen

und eignen sich hervorragend für

RoProxCon Evaluation Board,

Unterseite

90 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

Die kontaktlose Daten- und Energieübertragung

überbrückt Luftspalte mithilfe von Wireless-

Technologien wie der Funkübertragung

Anwendungen mit hoher mechanischer

Belastung. Damit leisten

sie einen entscheidenden Beitrag

zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit

und Betriebssicherheit.

Zuverlässigkeit für

dynamische Applikationen

Die zunehmenden Bewegungsanforderungen

in modernen Robotikund

Fertigungsanwendungen stellen

hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit

und Wartungsfreundlichkeit

von Verbindungssystemen. Kritisch

sind besonders Anwendungen

mit hohen Zyklenzahlen wie beispielsweise

Schnellwechselsysteme

in Robotern.

Kontaktlose Systeme bieten in

solchen Szenarien klare Vorteile:

• Wartungsfrei und

verschleißfest:

Kein Abrieb, keine beweglichen

Kontakte, kein Austausch

erforderlich

• Minimierung von

Stillstandzeiten:

Keine Unterbrechung durch

mechanische Ausfälle oder

Serviceeinsätze

• Kompakte Integration:

Auch in engen oder rotierenden

Einbauräumen problemlos

einsetzbar

Auch in der Fördertechnik mit

kontinuierlich bewegten Transporteinheiten

oder drehenden Modulen

ermöglichen kontaktlose Systeme

eine stabile Daten- und Energieübertragung.

Dank ihrer modularen

Architektur lassen sie sich einfach

in bestehende Maschinenkonzepte

integrieren und unterstützen gängige

industrielle Bussystem-Protokolle

wie Profinet oder Ether-

CAT, ohne zusätzlichen Integrationsaufwand.

Die Übertragung kann auch noch erfolgen, wenn ein Versatz

vorliegt. Der maximal mögliche Versatz von SoM, Data and

Hybrid beträgt ±2 mm.

Integration kontaktloser

Übertragungssysteme durch

geeignete Gehäusekonzepte

Bei kontaktlosen Energie- und

Datenübertragungslösungen spielt

die Auslegung des schützenden

Gehäuses eine wesentliche Rolle

für die Gesamtperformance des

Systems. Das Gehäuse dient nicht

nur dem mechanischen Schutz der

empfindlichen Antennen- und Übertragungselemente,

sondern beeinflusst

auch maßgeblich die Ausbreitung

elektromagnetischer Felder.

Für eine verlustarme und stabile

Übertragung sind insbesondere

die verwendeten Materialien sowie

deren dielektrische Eigenschaften

von Bedeutung. Ebenso wirken sich

konstruktive Parameter wie Wandstärke,

Geometrie und Fertigungstoleranzen

unmittelbar auf die Übertragungsqualität

aus. Eine sorgfältige

Abstimmung zwischen Übertragungseinheit

und Gehäuse ist daher

erforderlich, um eine zuverlässige

Funktion auch unter anspruchsvollen

industriellen Umgebungsbedingungen

sicherzustellen.

Entwicklung und

Evaluierung kontaktloser

Übertragungssysteme

Für die Einführung kontaktloser

Energie- und Datenübertragung in

industrielle oder technische Anwendungen

kommen häufig modulare

Entwicklungs- und Evaluierungsplattformen

zum Einsatz. Diese

bestehen in der Regel aus kompakten

Funkmodulen, die für die

stabile Übertragung von Daten

über kurze Distanzen ausgelegt

sind und eine schnelle technische

Bewertung der Übertragungstechnologie

ermöglichen.

Solche Plattformen dienen

als praxisnahe Werkzeuge für

Entwicklungsteams, OEMs und Systemintegratoren.

Sie erlauben es,

Übertragungseigenschaften unter

realistischen Einsatzbedingungen zu

testen, Schnittstellen zu validieren

und die Integration in bestehende

Systemarchitekturen vorzubereiten.

Auf diese Weise lassen sich

kundenspezifische Anwendungen

schrittweise auf kontaktlose Übertragungskonzepte

umstellen, evaluieren

und weiterentwickeln, ohne

frühzeitig in eine spezifische Serienauslegung

einsteigen zu müssen.

Fazit

Kontaktlose Verbindungssysteme

markieren einen bedeutenden Fortschritt

in der industriellen Automatisierung.

Sie beantworten zentrale

Anforderungen moderner Fertigungsumgebungen:

hohe Dynamik,

minimale Wartung und verlässliche

Kommunikation – auch unter

schwierigen Bedingungen.

Mit den entsprechenden Lösungen

steht eine zukunftsfähige und praxiserprobte

Technologie bereit, um

die Schnittstellen der Industrie von

morgen bereits heute effizient und

robust zu gestalten.

Kontaktlose Übertragungslösung

RoProxCon

RoProxCon ist eine kontaktlose

Übertragungslösung von Rosenberger

für den gleichzeitigen Transfer

von Daten und elektrischer Leistung

über einen Luftspalt. Das System

basiert auf Funktechnologie im

Millimeterwellenbereich bei 60 GHz

und ermöglicht Datenraten von bis

zu 3,125 Gbit/s bei hoher Übertragungsstabilität.

Die Lösung ist speziell für industrielle

Anwendungen mit bewegten

oder rotierenden Schnittstellen ausgelegt.

Dank der optimierten Antennentechnologie

sind stabile Datenverbindungen

auch bei variierenden

Abständen, Neigungswinkeln und

kontinuierlicher Rotation möglich.

Mechanischer Verschleiß, wie er bei

Schleifringen oder Steckverbindern

auftritt, wird vollständig vermieden.

RoProxCon arbeitet protokollunabhängig,

ist vollduplexfähig und

unterstützt eine 360°-Rotation ohne

Begrenzung der Zyklenzahl. Ergänzend

zur Datenübertragung kann

elektrische Leistung kontaktlos übertragen

werden, wodurch sich kompakte,

wartungsarme Schnittstellen

für Sensorik, Aktorik und Steuerungssysteme

realisieren lassen.

Einsatzbereiche

Typische Einsatzbereiche sind

unter anderem Robotik, automatisierte

Fertigung, rotierende Maschinen,

Werkzeugwechselsysteme

sowie Anwendungen mit hohen

Anforderungen an Verfügbarkeit,

Lebensdauer und Datenrate. ◄

Protokolle sind die Basis der elektronischen Datenübertragung

PC & Industrie 7/2026 91


Kommunikation

Erster serieller Geräteserver zertifiziert

Moxa erhält erste Zertifizierung nach IEC 62443-4-2 für einen seriellen Geräteserver im Rahmen der IECEE

Langfristiges Engagement

für serielle Konnektivität

Die NPort 6000-G2-Serie von Moxa Inc.

hat als weltweit erster serieller Geräteserver

die Zertifizierung nach IEC 62443-4-2 Security

Level 2 im Rahmen des CB Schemes der

IECEE erhalten. Diese Leistung spiegelt Moxas

langjähriges Engagement für sichere serielle

Konnektivität in modernen industriellen Netzwerken

wider.

Serielle Feldgeräte werden in industriellen OT-

Umgebungen noch viele Jahre im Einsatz bleiben.

Mit der beschleunigten Digitalisierung der

Industrie hat die Konvergenz von IT- und OT-

Netzwerken diese geschäftskritischen Assets

neuen Cyberbedrohungen ausgesetzt. Viele

dieser Assets basieren weiterhin auf seriellen

Protokollen wie RS-232, RS-422 und RS-485.

Diese haben sich bewährt, wurden jedoch

ursprünglich auf Zuverlässigkeit und Interoperabilität

ausgelegt – nicht auf Cybersicherheit.

Dadurch können serielle Feldgeräte verwundbar

sein, wenn sie in aktuelle, zunehmend vernetzte

OT-Umgebungen eingebunden sind.

Konnektivität mit Cybersicherheit

Moxa hat sein neues Portfolio für serielle Konnektivität

mit Cybersicherheit als zentraler Anforderung

entwickelt. Die NPort 6000-G2-Serie ist

eine der neuen Produktreihen und fungiert als

wichtiger Sicherheits-Gatekeeper für Assets auf

Feldebene, wie SPS, Messgeräte und Konsolen.

Sie ermöglicht es Anlagenbetreibern und -eigentümern,

die Lebensdauer bestehender serieller

Infrastrukturen zu verlängern und gleichzeitig

strengere Cybersicherheits anforderungen zu

erfüllen.

Moxa

www.moxa.com

Die Markteinführung erweitert Moxas Defensein-Depth-Abdeckung

über die gesamte Automatisierungspyramide

hinweg. Die NPort

6000-G2-Serie adressiert sichere serielle Konnektivität

auf der Feldebene, während die Serien

EDS-G4000 und die EDR-G9010 sicheres Networking,

Segmentierung und den Schutz des

Datenverkehrs über die Steuerungs- und Leitebene

hinweg unterstützen. Auf höheren Ebenen

der Architektur bieten die Industriecomputer

der UC-Serie eine sichere Plattform für Datenverarbeitung

und Systemintegration.

Sicherheit auf fundamentaler Ebene

Der weltweit führende Prüfkonzern Bureau Veritas

(BV) hat diesen Meilenstein offiziell bestätigt.

Damit wird belegt, dass die NPort 6000-G2-Serie

die strengen technischen Sicherheitsanforderungen

für Komponenten in industriellen Automatisierungs-

und Steuerungssystemen (IACS)

erfüllt. „Es ist uns eine Ehre, mitzuerleben, dass

Moxa die weltweit erste IEC 62443-4-2-Zertifizierung

für einen seriellen Geräteserver erhält“,

sagt David Hsueh, Cyber Director of Technology

Products Taiwan bei Bureau Veritas. „Aktuelle

Erkenntnisse aus der Bedrohungsanalyse

bestätigen: Moderne Cyberrisiken haben ihren

Ursprung oft in übersehenen Komponenten, die

den täglichen Betriebsabläufen am nächsten

sind. Es reicht nicht aus, nur die Kern infrastruktur

zu schützen, wenn Feldgeräte weiterhin ungeschützt

bleiben. Moxa hilft der Branche, diese

kritische Sicherheitslücke zu schließen. Hierfür

verbessert das Unternehmen kontinuierlich

die Sicherheit seiner Feldgeräte, wie der NPort

6000-G2-Serie. Für industrielle Einkäufer ist die

Auswahl von ‚Secure-by-Design‘-Produkten

längst nicht mehr nur eine Frage der Compliance

– sie ist eine grund legende Voraussetzung

für verantwortungsvolle Betriebssicherheit.“

Seit über 35 Jahren ist Moxa ein vertrauenswürdiger

Name im Bereich der seriellen Konnektivität.

„Unser Engagement für serielle Konnektivität

ist ungebrochen. Seit Jahrzehnten

konzentrieren wir uns darauf, Geräte zu vernetzen,

und heute erstreckt sich unser Engagement

auch darauf, dass diese Verbindungen

sicher bleiben“, so Casper Yang, Vice President

der Product Business Group bei Moxa. Und weiter:

„Da serielle Geräte weiterhin eine wesentliche

Rolle in industriellen Anwendungen spielen,

sehen sie sich gleichzeitig wachsenden

Cybersecurity-Herausforderungen gegenüber.

Diese Zertifizierung unterstreicht unser kontinuierliches

Bestreben, Kunden dabei zu unterstützen,

die Sicherheit in der Feldebene zu stärken

und gleichzeitig die Lebensdauer und den

Wert ihrer bewährten Infrastruktur zu verlängern.“

Highlights der NPort 6000-G2-Serie:

• Integrierte serielle Cybersicherheit: Als

weltweit erster serieller Geräteserver, der die

Zertifizierung nach IEC 62443-4-2 Security

Level 2 erhalten hat, bietet der NPort 6000-

G2 eine „Secure-by-Design“-Architektur. Sie

gewährleistet die Transparenz bei Vorfällen,

eine rollenbasierte Authentifizierung und den

Schutz von Datenströmen.

• Unternehmenssicherheitsrichtlinien durchsetzen:

Entwickelt für die nahtlose Integration

in Unternehmenssicherheitsframeworks

(NoC/SoC), unterstützt die Serie Standard-IT-

Protokolle, inklusive zentralisierte Authentifizierungsserver

und Remote-Syslog für das

Sicherheitsmonitoring.

• Webbasierte Fehlerbehebung mit Serial

Traffic Monitor: Die Fehlerbehebung erfolgt

schneller und erfordert keine zusätzlichen

Tools. Nutzer können den seriellen und Ethernet-Datenverkehr

nach Ports geordnet direkt

über die Weboberfläche überprüfen, um Probleme

in Minutenschnelle zu lokalisieren.

• Höchste Zuverlässigkeit und Flexibilität:

Durch die Kombination von umfassender

Betriebssystemunterstützung mit höchster serieller

Leistung bietet die NPort 6000-G2-Serie

vielseitige Betriebsmodi und sofortige Netzwerkkonnektivität

– speziell entwickelt, um rauen

industriellen Umgebungen standzuhalten. ◄

92 PC & Industrie 7/2026


Kommunikation

Industrierouter für 5G-Campus-Netze

Private 5G-Campus-Netze gewinnen

in Industrie, Logistik und Energiewirtschaft

an Bedeutung. Gegenüber

WLAN bieten sie größere

Reichweite, stabilere Mobilität und

planbare Latenzen. Das ist entscheidend

für mobile Anwendungen wie

fahrerlose Transportsysteme oder

vernetzte Maschinen.

Damit ein Campus-Netz produktiv

wird, braucht es robuste

Endgeräte, die das 5G-Netz mit

der vorhandenen Netzwerkinfrastruktur

verbinden. Industrielle

Router übernehmen diese Aufgabe:

Sie binden Maschinen, Anlagen

und Sensoren über Ethernet

und IP an, sichern die Kommunikation

per VPN und sind für den

Dauerbetrieb in rauer Umgebung

ausgelegt.

Die CT-Router von comtime sind

genau dafür konzipiert: im Hutschienenformat,

mit 5G und LTE, entwickelt

und gefertigt in Deutschland.

Die Investition bleibt flexibel.

Das Netz wächst mit neuen

Robotern, Transportsystemen oder

IoT-Sensoren einfach mit. So lässt

sich Industrie 4.0 schrittweise und

auf solider Grundlage umsetzen.

comtime GmbH

www.comtime-com.de

Serielle Kommunikation einfach modernisieren

Mit dem C32 stellt Spectra einen kompakten

seriellen Device Server vor, der bestehende

RS-232- und RS-485-Anwendungen ohne großen

Aufwand in moderne Ethernet- und WiFi-Netzwerke

einbindet und damit die Grundlage für

skalierbare, zukunftssichere Automatisierungslösungen

schafft. Anwender profitieren von einer

schnellen Migration, reduziertem Installationsaufwand

und der Möglichkeit, auch schwer zugängliche

Geräte jederzeit im Blick zu behalten.

Der C32 ermöglicht die Anbindung wahlweise

über Ethernet oder drahtlos per WiFi. Das ist

besonders vorteilhaft bei dezentralen Anlagen,

geschlossenen Schaltschränken oder Maschinen

mit eingeschränktem Zugang. Eine physische

Verbindung vor Ort ist für viele Anwendungen

nicht mehr erforderlich.

Zwei serielle Schnittstellen lassen sich je nach

Bedarf als 2× RS-232, 1× RS-232/1× RS-485

oder 2× RS-485 konfigurieren. Diese Variabilität

erleichtert Anpassungen und Erweiterungen

bestehender Systeme, ohne zusätzliche Hardware

integrieren zu müssen.

Spectra GmbH & Co. KG

www.spectra.de

Dank der kompakten Bauform eignet sich der

C32 ideal für beengte Einbausituationen und

Nachrüstprojekte. Der erweiterte Temperaturbereich

von -40 °C bis +75 °C sowie 4-kV-Isolation

und Gehäuseerdung gewährleisten einen

zuverlässigen Betrieb auch unter rauen Industriebedingungen.

Die Einrichtung erfolgt über eine

Web-basierte Oberfläche direkt vom Arbeitsplatz

aus. Das spart Zeit bei der Inbetriebnahme

und reduziert Serviceeinsätze vor Ort. Umfangreiche

Dokumentationen unterstützen zusätzlich

bei der schnellen Integration. ◄

PC & Industrie 7/2026 93


Fachartikel exklusiv im ePaper

Vorverzerrung und Entzerrung

Seit den Anfängen der seriellen leitungsgebundenen Kommunikation in den 1980er

Jahren mussten Entwickler eine grundlegende technische Herausforderung meistern:

Übertragungskanäle, die Signale systembedingt dämpfen und verfälschen.

Reale Kabel sind nicht perfekt; sie dämpfen hochfrequente Signalanteile,

verursachen Verzerrungen und können über lange Strecken die Übertragung

von Daten erheblich verlangsamen oder beeinträchtigen. 95

Warum Souveränität eine eigene Infrastruktur braucht

Wer online Sichtbarkeit aufbauen will, kommt an Plattformen nicht vorbei.

Branchenverzeichnisse, soziale Netzwerke, Marktplätze und Partnerportale liefern

Reichweite, erleichtern den Einstieg und unterstützen dabei, Angebote schnell

auffindbar zu machen. Gerade in frühen Wachstumsphasen von unternehmerischen

Projekten ist das nützlich. Problematisch wird es aber dann,

wenn aus Reichweite unbemerkt Abhängigkeit wird. 98

Die Umstellung auf „Cloud-Native“ in industriellen Umgebungen

Fertigungsunternehmen führen Steuerungs- und Überwachungsanwendungen direkt an

der Produktionslinie aus. Zugleich stehen sie vor der Herausforderung, mehrere Standorte

– oft rund um den Globus – zu vernetzen, ohne die Sicherheit der früher meist vollständig

isolierten OT-Umgebungen zu gefährden. Im Gegensatz zu Geschäftsanwendungen wird

Fertigungssoftware nicht auf gewöhnlicher IT betrieben und hat meist ihren Ursprung in

einer Zeit, als „Cloud-Native“ noch nicht bekannt war. 100

Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI an der Frontline

Physical AI wurde in diesem Jahr zum Schlagwort. Es rückt neue, fortschrittliche

Wege in den Fokus, wie KI die physische Welt und Frontline-Prozesse verändern

wird. Physical AI verbindet Hardware, Software und künstliche Intelligenz,

die in physischen Umgebungen agieren, ihre Umgebung und Arbeitsabläufe

erfassen und eigenständig handeln. Sie führt die physische Ebene, Daten, KI

und operative Ausführung zusammen und schafft damit

neue Dimensionen von Intelligenz und Automatisierung. 102

Warum selbst die beste KI ohne die richtige Hardware nur Theorie bleibt

Künstliche Intelligenz (KI) ist für Unternehmen längst ein wichtiger Treiber für Innovation, Effizienz und

Wettbewerbsfähigkeit. Wer Prozesse automatisieren, Daten schneller nutzen oder neue Geschäftsideen

entwickeln will, kommt an KI kaum vorbei. Oft unterschätzt wird dabei jedoch die passende Hardware:

Denn selbst die besten Modelle und Daten bringen nur dann echten Mehrwert, wenn auch die technologische

Basis stimmt, also leistungsfähige, auf KI abgestimmte Hardware, die große Datenmengen schnell und

zuverlässig verarbeitet. Ein Kommentar von Sven Pannewitz, reichelt elektronik. 106

Hier finden Sie das ePaper mit zusätzlichem Fachartikel-Teil: https://webkiosk.epaper-kiosk.beam-verlag.de

Alle Fachartikel einzeln als pdf zum kostenlosen Download, sortiert nach Rubriken, finden Sie unter:

https://www.beam-verlag.de/fachartikel-aus-pc-industrie/

94 PC & Industrie 7/2026


Design

Vorverzerrung und Entzerrung

Zwei wichtige Werkzeuge für eine zuverlässige serielle Datenübertragung verstehen

Die Vorverzerrung adressiert dieselbe grundlegende

Problematik, erfolgt jedoch auf der

Senderseite. Da Kabel hohe Frequenzanteile

am stärksten dämpfen, werden diese durch die

Vorverzerrung gezielt angehoben, bevor das

Signal in die Leitung eingespeist wird. Während

sich das Signal ausbreitet, dämpft der Übertragungskanal

die angehobenen Frequenzanteile

systembedingt, sodass sie beim Eintreffen am

Empfänger wieder in etwa ihren ursprünglichen

Pegel erreichen.

Diese Technik korrigiert das Signal bereits vor

der Übertragung und verringert dadurch dessen

Empfindlichkeit gegenüber dem Tiefpassverhalten

realer Übertragungsleitungen. Im Gegensatz

zur Entzerrung erfordert die Vorverzerrung

keine digitale Signalverarbeitung und lässt sich

leicht an unterschiedliche Datenraten und Netzwerktopologien

anpassen. Bild 2 zeigt die Vorverzerrungsfilterung

im Zeitbereich.

Bild 1: Beispiel für Entzerrung im Frequenzbereich

Seit den Anfängen der seriellen leitungsgebundenen

Kommunikation in den 1980er Jahren

mussten Entwickler eine grundlegende technische

Herausforderung meistern: Übertragungskanäle,

die Signale systembedingt dämpfen und

verfälschen. Reale Kabel sind nicht perfekt; sie

dämpfen hochfrequente Signalanteile, verursachen

Verzerrungen und können über lange

Strecken die Übertragung von Daten erheblich

verlangsamen oder beeinträchtigen.

Während Fehlerkorrekturverfahren wie beispielsweise

CRC (Cyclic Redundancy Check)

helfen können, fehlerhafte Daten nachträglich

zu rekonstruieren, besteht ein wirkungsvollerer

Ansatz darin, die Ursache statt ausschließlich

Symptome zu behandeln. Genau hier setzen

Vorverzerrung und Entzerrung an. Obwohl

beide Maßnahmen dasselbe Problem adressieren,

setzen sie an beiden Enden der Kommunikationsstrecke

an und gehen mit unterschiedlichen

Kompromissen einher. Das Verständnis

der Funktionsweise beider Verfahren und ihrer

jeweiligen Einsatzbereiche bildet eine wesentliche

Grundlage für die Entwicklung zuverlässiger

Hochgeschwindigkeitssysteme.

Autor:

Bryson Barney

Analog Devices

www.analog.com

Entzerrung:

Signale am Empfänger korrigieren

Entzerrung ist ein empfängerseitiges Verfahren,

das darauf abzielt, durch Kabel verursachte

Verzerrungen zu kompensieren. Das Prinzip ist

einfach. Wenn der Übertragungskanal sich wie

ein Tiefpassfilter verhält, setzt man am Empfänger

einen komplementären Hochpassfilter ein,

um die ursprüngliche Wellenform wiederherzustellen.

Im Idealfall kompensieren sich beide

Effekte vollständig, sodass das ursprüngliche

Signal weitgehend rekonstruiert wird.

In der Praxis muss das Verhalten des Übertragungskanals

jedoch bekannt sein oder abgeschätzt

werden. Zu diesem Zweck senden Systeme

vor den eigentlichen Daten häufig eine

bekannte Präambel. Aus der Verzerrung der

Präambel schätzt der Empfänger die Kanalantwort

und passt den Entzerrungsfilter entsprechend

an. Obwohl dieses Verfahren die Bitfehlerrate

deutlich verbessert, hängt es stark von

den bekannten Eigenschaften des Übertragungskanals

(Kabellänge, Datenrate und Netzwerktopologie)

ab, und eine Neukalibrierung kann

erforderlich sein, wenn sich einer dieser Parameter

ändert. Bild 1 zeigt ein Beispiel für Entzerrung

im Frequenzbereich.

Vorverzerrung: Das Signal

vor der Übertragung vorbereiten

Welche Methode

sollte man verwenden?

Im Idealfall nutzt ein System beide Verfahren,

die sich gegenseitig ergänzen, damit das

Übertragungssystem auch unter realen Bedingungen

zuverlässig arbeitet: Die Vorverzerrung

erhält die Signalintegrität über den Übertragungskanal

hinweg, während die Entzerrung

verbleibende Verzerrungen am Empfänger korrigiert.

Aber in kostensensiblen Systemen wie

RS-485-Netzwerken (insbesondere in Multidrop-

Topologien oder bei Installationen mit variablen

Kabellängen und Datenraten müssen Entwickler

häufig eines der beiden Verfahren auswählen.

Unterschiede

Der folgende Vergleich zeigt die Unterschiede:

Flexibilität der Datenrate

• Vorverzerrung: Unterstützt beliebige

Datenraten mit demselben Transceiver ohne

Anpassungen am Vorverzerrungstreiber.

• Entzerrung: Muss für eine spezifische

Datenrate ausgelegt sein. Derselbe Filter ist

nicht für zwei unterschiedliche Datenraten

verwendbar.

Netzwerktopologie

• Vorverzerrung: Unterstützt Punkt-zu-Punktund

Multidrop-Netzwerke.

• Entzerrung: Arbeitet gut in Punkt-zu-Punkt-

Netzwerken; in Multidrop-Netzwerken ist

die Kalibrierung schwierig, da die Abstände

zwischen den Knoten variieren können.

Variabilität der Kabellänge

Vorverzerrung: Die Kabellänge kann innerhalb

eines bestimmten Bereichs beliebig gewählt werden.

Größere Kabellängen lassen sich durch

Herabsetzen der Datenrate kompensieren.

• Entzerrung: Muss im Voraus bekannt sein,

oder der Filter muss kalibriert werden.

Ändert sich das Kabel, muss der Filter neu

kalibriert werden.

PC & Industrie 7/2026 95


Design

• Entzerrung: Höhere Kosten durch digitale

Signalverarbeitung.

Bild 2: Vorverzerrungsfilterung im Zeitbereich

Verarbeitungsanforderungen

• Vorverzerrung: Die Vorverzerrung

erfolgt über den analogen Treiber des

Transceivers und nicht mittels digitaler

Signalverarbeitung.

• Entzerrung: Obwohl Entzerrung auch mit

analoger Schaltungstechnik möglich ist,

wird sie üblicherweise durch einen digitalen

Filter realisiert. Dadurch benötigt der

Empfänger einen schnellen A/D-Wandler

sowie in komplexeren Systemen einen

adaptiven digitalen Filter.

Kosten:

• Vorverzerrung: Kostengünstiger

Fazit

Bei fest definierten Systemparametern wie

Kabelcharakteristik, Datenrate und Topologie

ist Entzerrung eine leistungsstarke und

kosteneffiziente Optimierung. Wenn das System

jedoch flexibel bleiben oder unter wechselnden

Bedingungen betrieben werden muss,

ist die Vorverzerrung die robustere und kostengünstigere

Wahl.

Bei industriellen Schnittstellen wie RS-485 führen

Kostenaspekte und Flexibilität der Topologie

häufig dazu, dass die Vorverzerrung die praktikablere

Lösung darstellt. Von Analog Devices gibt

es sehr schnelle RS-485-Transceiver mit integrierter

Vorverzerrung, wie beispielsweise den

MAX22500E. Das Bauteil unterstützt Datenraten

von bis zu 100 Mbit/s und eignet sich damit

ideal für leistungsfähige industrielle Netzwerke.

Die zehn wichtigsten Fakten zu RS-485

Zusammenfassung zur RS-485-Schnittstelle

Autoren:

Bryson Barney

Christopher Nunes

Analog Devices

www.analog.com

Der Schnittstellenstandard RS-485 zählt nach

wie vor zu den weit verbreiteten Standards der

industriellen Kommunikation. Seine Einfachheit,

Robustheit und Skalierbarkeit prädestinieren

ihn für den Einsatz in Multidrop-Netzwerken in

Fabriken, Gebäuden und Infrastruktursystemen.

Nachfolgend werden die zehn wichtigsten

Designaspekte für RS-485 zusammengefasst:

1. RS-485 – Entwickelt für lange

Übertragungsstrecken und raue

Umgebungen

Feldbusprotokolle und ihre physikalischen

Schichten sind speziell für die Kommunikation

über große Entfernungen in elektrisch störbehafteten

Umgebungen ausgelegt. RS-485 und CAN

nutzen beide die differenzielle Signalübertragung,

96 PC & Industrie 7/2026


Design

bei der Daten über die Spannungsdifferenz zwischen

zwei Leitungen und nicht durch eine gegen

Masse bezogene Spannung dargestellt werden.

Bei RS-485 werden die logischen Pegel durch die

Spannungsdifferenz zwischen den Leitungen A

und B bestimmt. Da der Empfänger ausschließlich

die Spannungsdifferenz zwischen den beiden

Leitungen erfasst, ist das System unempfindlich

gegenüber Massepotenzialunterschieden,

wie sie bei großen Leitungsstrecken auftreten.

Das macht RS-485 ideal für industrielle

Anwendungen, bei denen Störsicherheit unverzichtbar

ist.

2. Differenzielle Signalübertragung

ermöglicht Multidrop-Netzwerke

Eine der größten Stärken von RS-485 ist die

Fähigkeit, Multidrop-Kommunikation zu unterstützen,

wodurch mehrere Knoten denselben

Bus gemeinsam nutzen können. Dies ermöglicht

skalierbare Netzwerke ohne übermäßigen

Verkabelungsaufwand. Obwohl RS-485

und CAN beide die differenzielle Signalübertragung

verwenden, interpretieren sie logische

Pegel unterschiedlich.

Bei RS-485 wird der logische Zustand bestimmt,

indem ausgewertet wird, welche Leitung das

höhere Potenzial hat. CAN hingegen prüft, ob

CANH und CANL auseinandergetrieben werden

oder auf ähnlichem Potenzial liegen. Die zentrale

Erkenntnis ist, dass die differentielle Signalübertragung

den Empfänger auf die Spannungsdifferenz

zwischen den Leitungen statt auf deren

absolute Spannungen fokussiert und dadurch

größere Reichweiten sowie eine höhere Störsicherheit

ermöglicht.

3. Integrierter Fehlerschutz hält

Systeme betriebsfähig

In der Praxis kann vieles schiefgehen. So können

Leiterplattenfehler, Lötbrücken, Fehlverdrahtungen,

Spannungsspitzen, gequetschte

Kabel und beschädigte Kabelummantelungen

einen ungeschützten Transceiver sofort beim

Einschalten der Stromversorgung zerstören.

RS-485-Transceiver mit integrierter Fehlererkennung

und Überspannungsschutz verbessern

die Ausfallsicherheit des Systems erheblich.

Sind die Schutzfunktionen direkt im IC integriert,

verringern sich sowohl der Platzbedarf

als auch die Bauteilekosten (BOM). Sobald die

Störung behoben ist, kann sich das System

ohne Austausch von Hardware wieder erholen.

4. Erweiterter Gleichtaktbereich –

wichtiger, als man denkt

Der RS-485-Standard spezifiziert einen Gleichtaktbereich

von -7 bis +12 V. In realen industriellen

Umgebungen wird dieser Bereich jedoch

oft überschritten. Motoren, induktive Lasten und

Schaltnetzteile können die Gleichtaktspannung

weit außerhalb der Nennwerte treiben. Transceiver

mit erweitertem Gleichtaktbereich ermöglichen

eine störungsfreie Kommunikation, selbst

wenn externe Störungen die Gleichtaktspannung

aus dem normalen Betriebsbereich bringen.

5. Isolierung schützt Menschen

und Geräte

Isolierte RS-485-Transceiver bieten eine wichtige

Schutzebene, indem sie die Logikseite des

ICs von der Busseite galvanisch trennen. Daten

werden über interne Transformatoren oder Kondensatoren

über die Isolationsbarriere übertragen,

während hochenergetische Transienten

blockiert werden. Galvanische Isolation schützt

nicht nur empfindliche Bauteile und Endanwender,

sondern unterbricht auch Masseschleifen

und erlaubt größere Abstände zwischen den

Netzwerkteilnehmern bei gleich bleibender

Signalintegrität.

6. Große Empfänger-Hysterese

verringert “Data Chatter”

In jedem Kommunikationssystem treten unvermeidlich

Störungen auf. Abschirmung und Filterung

helfen, Störungen zu verringern. Eine der

ersten wirksamen Schutzmaßnahmen ist jedoch

eine große Eingangshysterese im Empfängerteil.

Transceiver mit großen Hysterese-Fenstern

(z. B. 250 mV) sind deutlich unempfindlicher gegenüber

Störungen und schalten dadurch seltener

ungewollt um. Dies reduziert „Data Chatter“

erheblich und verbessert die Bitfehlerraten,

wodurch die Hysterese zu einem wirkungsvollen,

oft übersehenen Designelement wird.

7. Gehäuseintegration beeinflusst

Kosten und Leiterplattenfläche

Bei Designs mit Isolation spielt die Wahl des

Gehäuses eine wichtige Rolle. Gängige Optionen

sind ein digitaler Isolator mit integriertem

Feldbus-Transceiver oder eine vollständig integrierte

Lösung, die zusätzlich einen internen

DC/DC-Wandler enthält. Eine höhere Integrationsdichte

führt typischerweise zu erheblichen

Einsparungen bei der Leiterplattenfläche und

vereinfacht das Power-Design. Entwickler, die

die Kompromisse zwischen Gehäuseoptionen

früh im Design verstehen, profitieren im weiteren

Verlauf der Entwicklung.

8. Spannungsdomänenstrategie

bestimmt Systemstabilität

Bei Systemen mit mehreren isolierten Bussen

ist die Struktur der Spannungsdomänen sorgfältig

zu beachten. Ein gemeinsam genutzter

isolierter Bereich ist der einfachste Ansatz:

Er trennt die Logik- und Busseite, ermöglicht

jedoch eine Einkopplung von Störungen zwischen

den Bussen. Mehrere isolierte Domänen

bieten die höchste Störfestigkeit, da sie sicherstellen,

dass sich Fehler oder Transienten auf

einem Bus nicht auf andere Busse ausbreiten.

Die richtige Wahl hängt von der Systemkomplexität

und der Risikobereitschaft ab.

9. Stromversorgung über

Datenleitungen verringert

Systemkosten

Konzepte wie Home Bus, PD-Link und SPoE

ermöglichen die Energieversorgung über bestehende

Datenleitungen. Dadurch verringern sie die

Anzahl der Kabel sowie die Kosten für Steckverbinder.

In der Vergangenheit erforderte Powerover-Data

spezielle Kodierungsverfahren, um

die DC-Balance zu erhalten.

Neue Ansätze von Analog Devices eliminieren

diese Anforderung und ermöglichen eine Energieübertragung

ohne Änderungen am Protokoll

oder zusätzlichen Softwareaufwand. Power-over-

Data spart nicht nur Kosten, sondern ermöglicht

auch flexiblere Kabelbäume in Anwendungen

mit sich bewegenden Systemteilen.

10. Robuste Kommunikation erfordert

eine ganze Toolbox, nicht eine

einzelne Lösung

Es gibt keine einzelne Lösung, die eine perfekte

Zuverlässigkeit der Kommunikation gewährleistet.

Um niedrige Bitfehlerraten zu erreichen,

ist eine Kombination verschiedener Maßnahmen

erforderlich: Abschirmung, Optimierung

der Datenrate, Leitungskodierung, Fehlerkorrektur,

erweiterter Gleichtaktbereich, große

Hysterese und Isolation. Jedes Design ist ein

Kompromiss zwischen Kosten und Leistungsfähigkeit.

Mit modernen integrierten RS-485-

basierten Lösungen lassen sich Kommunikationssystemen

mit hoher Störfestigkeit zum angemessenen

Preis einfacher denn je entwickeln.

Bonus: RS-485 auf 100Mbit/s

ausreizen

Fortgeschrittene Verfahren wie Vorverzerrung

und Entzerrung ermöglichen es RS-485, Datenraten

von bis zu nahezu 100 Mbit/s zu erreichen.

Die Vorverzerrung ist besonders attraktiv, da

sie keine detaillierten Kenntnisse über Kabellänge

oder Datenrate erfordert. Bauteile wie der

MAX22502 zeigen, wie weit sich die Leistungsfähigkeit

von RS-485 mit moderner Halbleitertechnologie

steigern lässt. ◄

PC & Industrie 7/2026 97


Digitalisierung

Die digitale Zentrale gehört ins eigene Haus

Warum Souveränität

eine eigene Infrastruktur braucht

Wer online Sichtbarkeit aufbauen will, kommt

an Plattformen nicht vorbei. Branchenverzeichnisse,

soziale Netzwerke, Marktplätze und Partnerportale

liefern Reichweite, erleichtern den Einstieg

und unterstützen dabei, Angebote schnell

auffindbar zu machen. Gerade in frühen Wachstumsphasen

von unternehmerischen Projekten

ist das nützlich. Problematisch wird es aber

dann, wenn aus Reichweite unbemerkt Abhängigkeit

wird. Denn wer digitale Kontakte, Inhalte

und Kommunikationswege fast vollständig auf

fremden Systemen organisiert, gibt zentrale Teile

der eigenen Handlungsfähigkeit aus der Hand.

Spätestens dann stellt sich die Frage nach der

Belastbarkeit digitaler Prozesse. Für Unternehmen,

die Leistungen erklären, Anfragen generieren,

Unterlagen bereitstellen oder Kundendialog

digital abwickeln, wird die eigene Infrastruktur

zum strategischen Faktor. Digitale Souveränität

bedeutet dabei nicht, Plattformen zu

meiden. Entscheidend ist vielmehr, einen eigenen,

verlässlichen Kern aufzubauen, auf den

alle externen Kanäle einzahlen.

Sichtbarkeit ist wertvoll,

Kontrolle ist unverzichtbar

Plattformen funktionieren nach ihrer eigenen

Logik. Sie definieren Formate, Ausspielung,

Sichtbarkeit und Zugriffsrechte. Das ist im Alltag

oft akzeptabel, solange sie vor allem als

zusätzlicher Kontaktpunkt genutzt werden. Kritisch

wird es, wenn Unternehmen ihre digitale

Präsenz fast vollständig in diese Umgebungen

verlagern. Dann hängen Reichweite, Auffindbarkeit

und teilweise selbst die Kommunikation

mit Interessenten an Regeln, die außerhalb des

eigenen Einflussbereichs liegen und die sich

über Nacht verändern können.

Im industriellen und technischen Umfeld wiegt

das besonders schwer. Hier geht es selten nur

um Aufmerksamkeit. Digitale Kanäle transportieren

Produktinformationen, Datenblätter, Serviceangebote,

Referenzen, Ansprechpartner, Downloadbereiche

oder Formulare für konkrete Anfragen.

Wer diese Funktionen nur in Ausschnitten

auf Plattformen abbildet, verteilt Informationen

auf verschiedene Oberflächen und verliert die

Kontrolle über Konsistenz, Aktualität und Nutzerführung.

Genau dort beginnt das eigentliche

Problem. Die digitale Präsenz wirkt nach außen

aktiv, ist intern aber kaum steuerbar.

Wenn Plattformabhängigkeit

in Prozesse hineinreicht

Die Folgen externer Abhängigkeit zeigen sich

oft nicht zuerst bei der Reichweite, sondern in

den Abläufen dahinter. Wenn Produktkommunikation,

Kontaktaufnahme, Lead-Erfassung oder

Serviceanfragen über mehrere fremde Kanäle

Autorin:

Renata Jaffé

STRATO GmbH

www.strato.de

98 PC & Industrie 7/2026


Digitalisierung

verteilt laufen, entstehen schnell Medienbrüche.

Daten liegen dann in unterschiedlichen Systemen,

historische Kontakte lassen sich nur eingeschränkt

nachvollziehen und Änderungen

müssen an mehreren Stellen parallel gepflegt

werden. Für Teams in Marketing, Vertrieb und

Service erhöht das den Abstimmungsaufwand.

Für Interessenten und Kunden wirkt es wiederum

schnell uneinheitlich.

Datenverarbeitung

Hinzu kommt die Frage nach der Datenverarbeitung.

Wer sich stark auf externe Plattformen

stützt, arbeitet meist mit vorgegebenen Datenmodellen,

Reporting-Logiken und Integrationen.

Das kann effizient erscheinen, solange die Anforderungen

stabil bleiben. Sobald jedoch neue

Compliance-Vorgaben, geänderte Zuständigkeiten

oder andere technische Schnittstellen ins

Spiel kommen, zeigt sich häufig, wie wenig flexibel

solche Strukturen tatsächlich sind. Dann

fehlt nicht nur ein eigener Kanal, sondern oft

auch ein sauber dokumentierter Steuerungspunkt.

Digitale Souveränität hat deshalb viel mit

der Reduktion von fremdgesteuerter Komplexität

zu tun. Unternehmen brauchen eine zentrale

Adresse, an der Inhalte, Kontakte und Prozesse

zusammenlaufen.

Eigene Infrastruktur

ordnet Kommunikation, Daten

und Verantwortung

Eine eigenständig gepflegte Website erfüllt deshalb

eine andere Funktion als ein Plattformprofil.

Sie gibt Unternehmen digitale Souveränität.

Der erste Baustein dieser Souveränität ist eine

eigene Domain. Sie schafft einen dauerhaften

Bezugspunkt für Website, E-Mail und weitere

digitale Dienste. Im Unterschied zu einem Plattformprofil

bleibt diese Adresse Teil der eigenen

Organisation. Das ist für Wiedererkennbarkeit

und Vertrauen relevant, vor allem aber auch für

Kontinuität. Die Website wird damit zur digitalen

Zentrale. Sie bündelt das, was auf Plattformen

nur fragmentiert darstellbar ist: belastbare Informationen,

klare Zuständigkeiten, strukturierte

Angebote und nachvollziehbare Kontaktwege.

Ebenso wichtig ist die Kommunikation über

eigene E-Mail-Adressen mit der Unternehmensdomain.

Sie wirkt professionell und verankert vor

allem den Austausch in der eigenen Identität.

Gleiches gilt für Newsletter oder andere direkte

Kanäle. Diese schaffen einen Kontaktweg, der

nicht von Feed-Logiken oder sich verändernden

Plattformmechaniken abhängt. Informationen

landen dort, wo sie ankommen sollen, in einer

planbaren Frequenz und in einem Umfeld, das

das Unternehmen selbst gestaltet.

Technische und rechtliche

Einordnung der Dienste

Zur Infrastrukturfrage gehört außerdem die technische

und rechtliche Einordnung der eingesetzten

Dienste. Wo werden Daten verarbeitet, wie

sind Systeme integriert, wer hat Zugriff, und wie

transparent ist das Zusammenspiel der Komponenten?

Für viele Unternehmen ist ein europäischer

Rechtsraum dabei ein wichtiger Rahmen,

weil sich Datenschutz- und Compliance-Anforderungen

besser einordnen, dokumentieren und

steuern lassen. Digitale Souveränität endet also

nicht am Frontend. Sie reicht bis in Architektur,

Zuständigkeiten und Datenhaltung hinein.

Plattformen bleiben relevant,

aber in einer anderen Rolle

All das bedeutet keinen Rückzug aus der Plattformwelt.

Externe Kanäle bleiben wertvoll, weil

sie Reichweite schaffen, neue Kontakte ermöglichen

und Aufmerksamkeit in verschiedene Zielgruppen

tragen. Der Unterschied liegt in ihrer

Funktion. Plattformen sollten Verstärker sein,

nicht Fundament.

In einer belastbaren digitalen Struktur übernehmen

Plattformen die Rolle von Zubringern.

Ein Fachbeitrag in einem Netzwerk, ein Eintrag

in einem Verzeichnis, ein Post zu einer Anwendung

oder ein Verweis auf eine Lösung erzeugt

Aufmerksamkeit. Die vertiefende Information,

die eigentliche Kontaktaufnahme und die systematische

Weiterentwicklung der Beziehung laufen

dann über die eigene Infrastruktur. So bleibt

Reichweite nutzbar, ohne dass die Kernprozesse

an externe Regeln gebunden werden.

Digitale Souveränität

ist eine Frage der Betriebsfähigkeit

Die entscheidende Frage lautet nicht mehr,

ob Plattformen nützlich sind, sondern wo der

verlässliche Kern der digitalen Wertschöpfung

liegt. Unternehmen, die ihre Sichtbarkeit fast

vollständig auf fremden Oberflächen organisieren,

machen sich von Bedingungen abhängig,

die sie weder kontrollieren noch langfristig

sichern können. Unternehmen mit eigener

Domain, eigener Webpräsenz und direkten

Kommunikationsk anälen schaffen dagegen eine

belastbare Grundlage für Wachstum, Anpassung

und rechtssichere Prozesse.

Wer schreibt:

Renata Jaffé ist Produktmanagerin und Expertin

für Zusatzprodukte bei STRATO, mit Fokus

auf Value Added Services. ◄

PC & Industrie 7/2026 99


Software

Die Umstellung auf „Cloud-Native“

in industriellen Umgebungen

... und welche Rolle Kubernetes und Open-Source-basierte Ökosysteme spielen

Container lassen sich von einer Computerumgebung

in eine andere verschieben, etwa von

Entwicklungs- zu Test- oder Produktionssystemen,

ohne dass Konflikte mit anderen Softwareversionen

oder Inkompatibilitäten mit gemeinsam

genutzten Bibliotheken zu befürchten sind.

Container nutzen die Isolierung auf Betriebssystemebene

und stützen sich dabei auf Kernel-

Funktionen des Host-Systems, anstatt Hardware

zu virtualisieren. Die flexible Portabilität ist einer

der Hauptgründe, warum Container die moderne

Softwarebereitstellung prägen.

Fertigungsunternehmen führen Steuerungsund

Überwachungsanwendungen direkt an der

Produktionslinie aus. Zugleich stehen sie vor

der Herausforderung, mehrere Standorte – oft

rund um den Globus – zu vernetzen, ohne die

Sicherheit der früher meist vollständig isolierten

OT-Umgebungen zu gefährden. Im Gegensatz

zu Geschäftsanwendungen wird Fertigungssoftware

nicht auf gewöhnlicher IT betrieben

und hat meist ihren Ursprung in einer Zeit, als

„Cloud-Native“ noch nicht bekannt war.

Autor:

Tobias Schneck

Principal Software Architect

Kubermatic

https://www.kubermatic.com/

Wie gelingt es, Fertigungsumgebungen mit

einer oft in die Jahre gekommene Softwarelandschaft

in die IT-Neuzeit zu transferieren?

Fertigungssoftware kommuniziert in erster

Linie direkt mit Maschinen und läuft in möglichst

gut geschützten Netzwerken. Hohe Verfügbarkeit

ist das und A und O, während Internetanbindung,

globale Vernetzung und Cloud lange Zeit

kein Thema waren. Industrielle Edge-Anwendungen

kommen nun in Berührung mit dem

Cloud-Native- und Container-Ansatz. Neben der

Anwendungsorchestrierung über Edge-Geräte

hinweg führt kaum ein Weg an Kubernetes vorbei,

um Container in der Produktion zu verwalten.

In einer modernen Infrastruktur sind mehrere

Technologien gefragt, die sich gegenseitig

ergänzen, um verteilte Fertigungsprozesse effizient

zu unterstützen.

Container erobern die IT-Welt

Container sind in der modernen IT-Welt eine

Methode, Anwendungen inklusive ihrer Abhängigkeiten

so zu verpacken, dass sie konsistent

auf verschiedenen Systemen laufen. Dies bedeutet,

eine Anwendung zusammen mit allen erforderlichen

Abhängigkeiten, einschließlich Code,

Laufzeit, Systemtools und Bibliotheken in einer

isolierten, portablen Umgebung, dem Container,

unterzubringen.

Abgrenzung zu virtuellen Maschinen

Virtuelle Maschinen (VMs) sind eine Technologie,

die es ermöglicht, Software, wie z. B. ein

Betriebssystem, über einem anderen Betriebssystem

laufen zu lassen. VMs sind Software-

Emulationen von Computern, die es ermöglichen,

mehrere Betriebssysteme auf demselben physischen

Computer auszuführen. Im Gegensatz

zu Containern verfügen VMs über unabhängige

Betriebssystem-Kernel, Dateisysteme und Netzwerkschnittstellen.

Der Kernel ist der zentrale

Kern des Betriebssystems, der Hardwareressourcen

wie CPU, Arbeitsspeicher, Speicher

und Geräte verwaltet und grundlegende Dienste

wie Prozessverwaltung, Dateisystemzugriff,

Netzwerkkommunikation ermöglicht.

Die Dateien der VMs befinden sich auf einer

virtuellen Festplatte, die in einer Datei auf der

Festplatte des physischen Computers gespeichert

ist. VMs verfügen zudem über eigene IP-

Adressen und sind damit unabhängig von den

Host-Rechnern. Container hingegen teilen sich

den Kernel des Host-Rechners und nutzen auch

dessen Netzwerkschnittstelle und Dateisystem.

Hauptunterschied

Der Hauptunterschied zwischen Containern und

VMs besteht darin, dass Container eine Anwendung

mit ihren Abhängigkeiten in eine standardisierte

Einheit für die Softwareentwicklung,

-bereitstellung und -auslieferung verpacken können.

Container haben ihr eigenes Dateisystem,

ihren eigenen Speicherplatz und eine isolierte

Netzwerkumgebung, die nur die Kommunikation

innerhalb des Containers zulässt.

Warum Container-Orchestrierung

erforderlich ist

Eine Anwendung kann aus einigen wenigen

Containern bis hin zu Hunderten von Containern

bestehen. Anstatt Container manuell zu

verwalten, nutzen Entwickler die Orchestrierung,

um alle mit der Ausführung von Containern

100 PC & Industrie 7/2026


Software

verbundenen Aufgaben zu erledigen. Container-

Orchestrierung ist erforderlich, weil sie hilft, mehrere

Container effizient zu verwalten, zu skalieren

und zuverlässig zu betreiben.

Die Orchestrierung übernimmt die Konfiguration,

Bereitstellung und den Einsatz von Containern.

Weitere Aufgaben der Orchestrierung sind

die Terminplanung, Zuweisung von Ressourcen,

Verwaltung der Containerverfügbarkeit, der Lasta

usgleich, die Weiterleitung des Datenverkehrs

an Container und die Sicherheit. Die Orchestrierung

erleichtert somit das Management komplexer,

verteilter Anwendungen aus vielen Containern

und sorgt für Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit

und effiziente Ressourcennutzung.

Kubernetes hat sich zum

De-facto-Standard entwickelt

Es gibt mehrere Lösungen für die Orchestrierung

von Containern. In den letzten Jahren hat

sich aber Kubernetes zum De-facto-Standard für

die Bereitstellung und Orchestrierung von containerisierten

Anwendungen entwickelt. Kubernetes

ist eine Open-Source-Plattform, die für die

Orchestrierung containerisierter Anwendungen

entwickelt wurde. Sie automatisiert die Bereitstellung,

Skalierung und den Betrieb von Containern

über Maschinencluster hinweg. Kubernetes

wurde ursprünglich bei Google entwickelt und

2014 als Open-Source-Lösung veröffentlicht. Ziel

war es, die Bereitstellung und Verwaltung von

Containern einfacher und sicherer zu machen.

Kubernetes hat sich mittlerweile als Technologie

der Wahl erwiesen, wenn eine einheitliche

Schnittstelle zur Verwaltung aller erforderlichen

Ressourcen über mehrere Standorte und Cloud-

Anbieter hinweg gefragt ist. Fertigungsunternehmen

benötigen eine Self-Service-Plattform, auf

der sie Rechenleistung dort bereitstellen können,

wo sie erforderlich ist. Zugleich sollte diese

Plattform eine einheitliche Steuerungsebene

über alle Umgebungen bieten, wenn Unternehmen

eigene Rechenzentren an unterschiedlichen

Standorten betreibt.

Kubernetes organisiert

die Infrastruktur –

auch in Fertigungsumgebungen

Die Aufgabe von Kubernetes ist es, zu bestimmen,

wo Container ausgeführt werden, wie sie

kommunizieren und wie sie auf Änderungen

der Nachfrage oder Ausfälle der Infrastruktur

reagieren. Anstatt einzelne Container oder Server

zu verwalten, definieren Ingenieure den

gewünschten Zustand einer Anwendung, und

Kubernetes arbeitet kontinuierlich daran, diesen

Zustand aufrechtzuerhalten.

Kubernetes gruppiert die Infrastruktur in Clustern,

also Sammlungen von Maschinen, auf

denen containerisierte Workloads ausgeführt

werden. Ein Cluster umfasst in der Regel eine

Steuerungsebene und Worker-Node. Die Steuerungsebene

verwaltet den Gesamtzustand des

Clusters. Sie stellt die Kubernetes-API bereit und

plant Workloads, während sie sicherstellt, dass

das System weiterhin der gewünschten Konfiguration

entspricht. Worker-Nodes führen die

von der Steuerungsebene zugewiesenen containerisierten

Anwendungen aus. Indem Kubernetes

die Infrastruktur organisiert, lassen sich

beispielsweise Fertigungsanwendungen auf vielen

Maschinen verwalten. Gleichzeitig steht eine

einheitliche Betriebsschnittstelle bereit, was die

Verwaltung vereinfacht.

Container-Plattformen erleichtern

die komplexe Verwaltung von Clustern

Kubernetes ist das Maß der Dinge für die Container-Orchestrierung,

aber die Verwaltung von

Clustern in großem Maßstab ist nach wie vor

komplex. Abhilfe schaffen spezielle Container-

Plattformen, um den Betrieb weiter zu verein -

fachen. Entsprechende Lösungen wie die Kubermatic

Kubernetes Platform (KKP) abstrahieren

einen Großteil der betrieblichen Komplexität

und verwandeln Cluster in einfacher zu verwaltende,

unternehmensgerechte Umgebungen,

die groß angelegte Anwendungen effizient unterstützen

können.

Plattformen dieser Art bieten eine einzige

Schnittstelle für die Bereitstellung, Überwachung

und Skalierung von Containern und lassen sich

gleichzeitig in CI/CD-Pipelines integrieren,

Sicherheitsrichtlinien durchsetzen und konsistente

Umgebungen über Cloud- und lokale Infrastrukturen

hinweg gewährleisten.

Das Herzstück

Container und Kubernetes bilden mittlerweile

das Herzstück der modernen IT, doch die Entwicklung

bleibt dynamisch. Aktuell prägen verschiedene

Trends die nächste Evolutionsstufe

der Cloud-nativen Infrastruktur: Dazu gehören

Plattform-Engineering und interne Entwicklerplattformen

(IDPs), verstärkte Fokussierung auf

Datenhoheit, hybride Bereitstellungsmodelle, der

Einsatz von KI und ML für Workloads sowie eine

zunehmende operative Automatisierung. Die

Synergie zwischen Containern als fundamentalen

Bausteinen der modernen Infrastruktur

und Kubernetes als unverzichtbare Steuerungsebene

ist ein Teil der Gleichung. Den anderen

Teil liefert eine intelligente Container-Plattformlösung,

indem sie die Infrastruktur flexibler, resilienter

und für Entwickler komfortabler macht.

Wer schreibt:

Kubermatic ist ein führender Anbieter von

Cloud-nativen Enterprise-Lösungen und ermöglicht

es Unternehmen und Dienstleistern,

den Kubernetes-Betrieb in Hybrid- und Edge-

Umgebungen zu automatisieren, die alle auf

einer transparenten Open-Source-Basis aufgebaut

sind. Mit seiner Kubermatic Kubernetes

Platform für Containermanagement bietet das

Unternehmen eine skalierbare, effiziente und

vollständig automatisierte Container-Infrastruktur,

die in jeder Umgebung funktioniert. ◄

PC & Industrie 7/2026 101


Künstliche Intelligenz

Die Zukunft der Arbeit

Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI

an der Frontline

Ein Zebra Fixed Industrial Scanner ermöglicht Hochgeschwindigkeits-Inspektionen in der Elektronikfertigung –

von OCR-Prüfungen über Etikettenverifikation bis hin zum Lesen direkt markierter Codes (DPM). Alle Bilder © Zebra Technologies.

Physical AI wurde in diesem Jahr zum Schlagwort.

Es rückt neue, fortschrittliche Wege in den

Fokus, wie KI die physische Welt und Frontline-

Prozesse verändern wird. Physical AI verbindet

Hardware, Software und künstliche Intelligenz,

die in physischen Umgebungen agieren,

ihre Umgebung und Arbeitsabläufe erfassen

und eigenständig handeln. Sie führt die physische

Ebene, Daten, KI und operative Ausführung

zusammen und schafft damit neue Dimensionen

von Intelligenz und Automatisierung.

Autor:

Stephan Pottel

Manufacturing Strategy Director EMEA

Zebra Technologies

www.zebra.com/de

Dank multimodaler KI können Modelle unterschiedlichste

Daten aus physischen Umgebungen,

Arbeitsabläufen und Anlagen über Sensoren

erfassen. So werden reale Umgebungen

in digitale Umgebungen für Menschen und agentenbasierte

Workflows übersetzt.

Intelligence Supercycle

Wir stehen am Beginn eines „Intelligence Supercycle“,

der die Grundlagen für die Arbeitswelt der

Zukunft legt. Neue Innovationen, Geschäftsabläufe

und ganze Branchen entstehen, vergleichbar

mit der Service- und On-Demand-Ökonomie

der vergangenen Jahrzehnte.

Das geschieht zu einer Zeit, in der europäische

Staaten – darunter Deutschland – verstärkt

über mehr Autonomie und Kontrolle bei

Daten und KI-Entwicklung sprechen. Deutschland

eröffnete im Februar seine erste KI-Fabrik

und verfolgt das Ziel, die heimischen Rechenzentrumskapazitäten

bis 2030 zu verdoppeln, um

KI-Anwendungen zu unterstützen. Bei aller Diskussion

über Souveränität dürfen wir jedoch nicht

aus dem Blick verlieren, Europas Wirtschaftskraft

durch den Einsatz von KI in den Branchen

zu stärken, die Arbeitsplätze schaffen und das

Bruttoinlandsprodukt steigern.

Grundlegende Veränderungen

KI verändert Branchen grundlegend, indem sie

Innovation beschleunigt und neue Geschäftsmodelle

ermöglicht. Gleichzeitig entstehen neue

Berufsbilder wie „Agentic Change Leader“ oder

„Forward Deployed AI Consultant“.

Unternehmen integrieren KI zunehmend in

bestehende Arbeitsabläufe. So werden etwa KI-

Agenten für Computer Vision und Augmented-

Reality-Anwendungen auf mobilen Computern

mit Bestandsdaten trainiert, um Such- und Kommissionierungsprozesse

in Logistikzentren und

Lagern zu beschleunigen und zu automatisieren.

KI-gestützte Erkenntnisse

Frühe Anwender in Bereichen wie Logistik, Fertigung

und Einzelhandel verschaffen sich durch

KI-gestützte Erkenntnisse, dynamische Preisgestaltung,

Produktivitätssteigerungen und personalisierte

Kundenerlebnisse Wettbewerbsvorteile.

Wie bei früheren Technologiesprüngen werden

auch diesmal neue, KI-zentrierte Arbeitsweisen

und Branchen entstehen – vieles davon können

wir heute noch gar nicht absehen.

Der Aufstieg von KI-Agenten

und autonomen Systemen

KI-gestützte Agenten werden immer leistungsfähiger.

Sie können komplexe Aufgaben automatisieren

und mit minimalem menschlichem

Eingriff eigenständig arbeiten. Unternehmen,

die Multi-Agenten-Systeme einsetzen, erzielen

in Bereichen wie Finanzen, IT oder Kundenservice

bereits Effizienzsteigerungen von

bis zu 50 Prozent.

Ein sichtbares Beispiel dafür sind KI-gesteuerte

Systeme zur personalisierten Musikentdeckung,

Playlist-Kuration und für dialogbasierte

Interaktionen. Diese Anwendungen zeigen,

wie KI-Agenten Mehrwert schaffen, indem

102 PC & Industrie 7/2026


Künstliche Intelligenz

Ein Zebra Fixed Industrial Scanner ermöglicht die automatisierte Barcode-Erfassung in industriellen Förder- und Verpackungsprozessen.

sie Datenverarbeitung, Nutzerpräferenzen und

Aufgabenautomatisierung nahtlos verbinden. Auf

Geräten eingesetzte KI-Agenten, die mit standardisierten

Betriebsabläufen (SOPs) in Fertigungs-

oder Handelsumgebungen trainiert wurden,

liefern Echtzeit-Informationen, konsistente

Einarbeitung, weniger Verzögerungen und bessere

Entscheidungen.

Der Erfolg dieser Systeme verdeutlicht einen

grundlegenden Trend: Je besser KI Nutzerbedürfnisse

versteht und darauf reagiert, desto

stärker wird sie Produktivität und Nutzererlebnisse

in unterschiedlichsten Branchen verändern.

Und die Frontline?

Bislang lag der Fokus vor allem auf Anwendungen

für Verbraucher sowie auf den Auswirkungen

von KI auf schreibtischgebundene

Büroarbeit. Die Frontline-Belegschaft – also

die weltweit größte Gruppe von Arbeitskräften

– blieb dagegen vergleichsweise unbeachtet.

Dabei entsteht genau dort Wertschöpfung: Dort

interagieren Mitarbeitende, Kunden, Maschinen

und Daten täglich miteinander. Dort entstehen

Vertrauen, Transaktionen und enorme Mengen

wertvoller Daten, die Edge-KI jeden Tag verarbeitet

und nutzt.

KI-Agenten auf Endgeräten könnten beispielsweise

komplexe Arbeitsabläufe autonom steuern

– etwa Echtzeit-Bestandsverfolgung, vorausschauende

Wartung oder personalisierte Aufgabenempfehlungen

für Beschäftigte in Logistik,

Einzelhandel oder Gesundheitswesen. KIbasierte

dialogorientierte Benutzeroberflächen

könnten Mitarbeitende unterstützen, operative

Fragen beantworten oder optimierte Abläufe

vorschlagen.

KI-Orchestrierungswerkzeuge

Durch den Einsatz von KI-Orchestrierungswerkzeugen

lässt sich die Koordination zwischen

Gerätefunktionen, externen Systemen

und APIs – etwa Lagerverwaltungssystemen

oder IoT-Sensoren – verbessern. So entstehen

kontextbezogene Echtzeit-Einblicke.

Solche Integrationen steigern die Effizienz

erheblich, reduzieren Ausfallzeiten und ermöglichen

es Mitarbeitenden, sich stärker auf wertschöpfende

Aufgaben zu konzentrieren.

Co-Piloten, multimodale

und On-Device-Modelle

Das Konzept der KI-Copiloten – intelligenter

Assistenten innerhalb von Arbeitsabläufen – breitet

sich zunehmend auf verschiedenste Branchen

aus. Neben Büroangestellten und Entwicklern

integrieren inzwischen auch Gesundheitswesen,

Industrie und Handel solche Systeme, um

Abläufe effizienter zu gestalten. Branchenspezifische

KI-Modelle, die gezielt auf bestimmte

Aufgaben trainiert werden, dürften sich besonders

bewähren und passgenaue Erkenntnisse

sowie Automatisierung liefern.

Diese Copiloten entwickeln sich zunehmend zu

multimodalen KI-Systemen, die Inhalte in Text-,

Audio-, Video- und Bildformaten verarbeiten und

erzeugen können. Sie werden immer stärker in

Alltagsgeräte integriert. Anwendungen in Robotik,

Fahrzeugsystemen und intelligenten Assistenten

ebnen den Weg für intuitivere Mensch-

Maschine-Interaktionen.

Mit Zebra Frontline AI Blueprints erfasst ein mobiles Zebra-Gerät Pakete und Zustellorte intelligent per

Kamera, um Proof-of-Delivery-Prozesse schneller, präziser und effizienter zu gestalten.

PC & Industrie 7/2026 103


Mit den Zebra Frontline AI Enablers erkennt und analysiert ein mobiles Zebra-Gerät Produkte und

Regalflächen in Echtzeit, um Bestandsmanagement und Filialprozesse effizienter zu gestalten.

Prozesse intelligenter und autonomer. Für Unternehmen

eröffnet das Zusammenspiel aus ausgereiften

Open-Source-Technologien, automatisierten

MLOps-Prozessen und No-Code-Plattformen

eine besondere Chance. KI-Lösungen

werden zunehmend sofort einsatzbereit, mit vortrainierten

Modellen, fertigen Anwendungen und

Komponenten, die eine schnelle Wertschöpfung

ermöglichen.

Unternehmen, die diese Werkzeuge nutzen,

können KI schneller in ihre Frontline-Prozesse

integrieren und Entwicklungskosten senken.

Gleichzeitig ermöglichen sie auch nicht-technischen

Teams, KI-basierte Innovationen voranzutreiben,

die Produktivität und Wirtschaftskraft

stärken.

Das unterstreicht das transformative Potenzial

von KI: Sie wird zu einem Werkzeug für alle –

nicht nur für Experten – und läutet einen Superzyklus

ein, in dem breit verfügbare KI-Anwendungen

die Arbeit jeden Tag verbessern.

KI-Verarbeitung auf Endgeräten

Auch die Verlagerung von KI-Verarbeitung

direkt auf Endgeräte gewinnt an Bedeutung

– getrieben von Datenschutzanforderungen,

geringerer Abhängigkeit von Cloud-Infrastrukturen

und Kosteneffizienz. Kleinere, energieeffiziente

KI-Modelle ermöglichen schnellere Experimente

und Implementierungen und verbessern

zugleich die Datensicherheit. Da Daten nicht in

die Cloud übertragen werden müssen, können

On-Device-Modelle zudem Cloud-Kosten senken

und die finanzielle Belastung durch variable

Token-basierte Abrechnung reduzieren.

Reifegrad der KI:

Low-Code, No-Code und Open Source

Das Open-Source-Ökosystem für KI entwickelt

sich rasant weiter und demokratisiert den

Zugang zu fortschrittlichen KI-Werkzeugen,

Modellen und Plattformen. Möglich wird das

durch neue Entwicklerwerkzeuge, automatisierte

MLOps-Prozesse (Machine Learning Operations)

sowie No-Code- und Low-Code-Plattformen.

Dadurch können selbst Personen und Organisationen

ohne tiefgehendes technisches Fachwissen

KI-Anwendungen entwickeln und einsetzen.

KI-Bausteine und Blaupausen lassen sich

direkt in Lösungen integrieren und schließen die

Lücke zwischen physischer Ebene, Daten und

operativer Umsetzung.

No-Code- und Low-Code-Plattformen bieten

intuitive Benutzeroberflächen, die komplexe Programmierung

überflüssig machen. Gleichzeitig

integrieren sie MLOps-Funktionen und automatisieren

zentrale Schritte im KI-Entwicklungsprozess,

von der Datenaufbereitung über das Modelltraining

bis hin zu Bereitstellung und Monitoring.

Durch diese Abstraktion technischer Komplexität

können deutlich mehr Menschen KI innovativ

einsetzen.

Diese Demokratisierung bringt allerdings auch

Herausforderungen mit sich. Der leichtere Zugang

erhöht das Risiko von Missbrauch, Sicherheitslücken

und ethischen Problemen. Deshalb bleiben

klare Governance-Strukturen, gemeinschaftliche

Kontrolle und verantwortungsvolle Entwicklungspraktiken

entscheidend, um Risiken zu minimieren

und KI verantwortungsvoll einzusetzen.

Das nächste Kapitel der KI

Die Zukunft der Arbeit an der Frontline entsteht

bereits heute: Physical AI macht operative

Wer schreibt:

Stephan Pottel ist Director für Manufacturing

Strategy EMEA bei Zebra Technologies

und bringt über 20 Jahre Branchenerfahrung

in seine Rolle ein, in der er Kunden berät und

Beziehungen innerhalb der Industrie aufbaut.

Er kam 2017 zu Zebra und konzentrierte sich

zunächst auf die Bereiche Transport, Logistik

und Fertigung in der DACH-Region. Im Jahr

2022 wurde er zum EMEA Director befördert

und ist seither dafür verantwortlich, das Connected-Factory-Framework

von Zebra für Kunden

voranzutreiben. ◄

Mit den Zebra Frontline AI Enablers erkennt ein mobiles Zebra-Gerät Produkte und Informationen

direkt im Regal und unterstützt so effizientere Prozesse im Einzelhandel und Apothekenumfeld.

104 PC & Industrie 7/2026


Lange

Geschichte!

Infrastruktur erneuern –

Denkmale erhalten

denkmalschutz.de/netzwerke

SWR Fernsehturm

Stuttgart


Künstliche Intelligenz

Warum selbst die beste KI

ohne die richtige Hardware nur Theorie bleibt

Ein Kommentar von:

Sven Pannewitz

Produktmanager Development

Boards & Vehicle Accessories

reichelt elektronik

www.reichelt.de

Künstliche Intelligenz (KI) ist für

Unternehmen längst ein wichtiger

Treiber für Innovation, Effizienz und

Wettbewerbsfähigkeit. Wer Prozesse

automatisieren, Daten schneller

nutzen oder neue Geschäftsideen

entwickeln will, kommt an KI kaum

vorbei. Oft unterschätzt wird dabei

jedoch die passende Hardware:

Denn selbst die besten Modelle

und Daten bringen nur dann echten

Mehrwert, wenn auch die technologische

Basis stimmt, also leistungsfähige,

auf KI abgestimmte

Hardware, die große Datenmengen

schnell und zuverlässig verarbeitet.

Spezialisierte KI-Boards rücken

deshalb zunehmend in den Fokus

der Industrie. Warum die Nachfrage

aktuell stark steigt und weshalb

sie eine wichtige Grundlage für

erfolgreiche KI-Projekte sind, erläutert

Sven Pannewitz, Produktmanager

Development Boards & Vehicle

Accessories bei reichelt elektronik.

KI-Boards

als Schlüsseltechnologie

KI-Anwendungen benötigen enorme

Rechenleistung, ausreichend Speicher

sowie eine Infrastruktur, die energieeffizient

und zuverlässig arbeitet. Das

gilt umso mehr, wenn Anwendungen

nicht nur im Rechenzentrum, sondern

direkt vor Ort im Edge wie etwa in

Maschinen, Fahrzeugen oder industriellen

Anlagen laufen sollen. Deshalb

braucht es leistungsfähige und

für KI-geeignete Hardware.

Eine Schlüsselrolle spielen dabei

sogenannte KI-Boards. Gemeint sind

spezialisierte Prozessor- oder Edge-

AI-Boards, die für die Verarbeitung

KI-basierter Anwendungen optimiert

sind. Sie bündeln hohe Rechenleistung,

kompakte Bauweise und effizienten

Energieeinsatz in einer Form,

die sich für unterschiedlichste Einsatzszenarien

eignet.

Einsatzbereiche

Ob in der Industrieautomation, im

Automotive-Bereich, in der Robotik

oder im Internet der Dinge: Überall

dort, wo Daten in Echtzeit verarbeitet

und Entscheidungen direkt vor Ort

getroffen werden müssen, gewinnen

KI-Boards stark an Bedeutung.

Wachsende Nachfrage und

geringere Einstiegshürden

bei KI-Boards

Aus Sicht des Distributionsmarktes

ist das Wachstum in diesem Segment

konsequent. Die Nachfrage

steigt, weil immer mehr Unternehmen

KI nicht mehr nur testen, sondern

in konkrete Anwendungen überführen

wollen. Gleichzeitig sinken

die Einstiegshürden: Die Kosten

für KI-fähige Boards sind in vielen

Bereichen gesunken, während ihre

Leistungsfähigkeit stetig wächst.

Das macht die Technologie nicht

nur für Großunternehmen, sondern

auch für mittelständische Betriebe

zunehmend attraktiv.

Neue Trends: Leistung,

Flexibilität und Effizienz

Hinzu kommen technologische

Fortschritte, die den Einsatz moderner

KI-Boards weiter beschleunigen.

Neue Architekturen sind leistungsfähiger

und flexibler als

frühere Generationen. Sie unterstützen

eine Vielzahl von KI-Workloads

und lassen sich besser an

individuelle Anforderungen anpassen.

Parallel dazu verbessert sich

auch die Softwareunterstützung:

Entwicklungsumgebungen, Frameworks

und vorgefertigte Tools

erleichtern die Integration in bestehende

Systeme.

Ein weiterer wichtiger Aspekt

ist die Effizienz: Angesichts steigender

Energiekosten und wachsender

Nachhaltigkeitsanforderungen

achten Unternehmen heute stärker

denn je darauf, dass Rechenleistung

nicht zulasten von Stromverbrauch

sowie dem Einsatz von

Materialien und der Abnutzung von

Hardware geht. Moderne KI-Boards

bieten hier einen wichtigen Vorteil,

weil sie eine hohe Performance mit

vergleichsweise geringem Energiebedarf

verbinden.

Distributoren als Enabler

erfolgreicher KI-Projekte

Damit KI-Projekte in der Praxis

erfolgreich werden, braucht es

jedoch nicht nur geeignete Produkte,

sondern auch verlässliche Partner.

Distributoren übernehmen hier eine

zentrale Rolle als Enabler. Sie stellen

Unternehmen ein breites Portfolio

an KI-Boards für unterschiedlichste

Anwendungsfälle zur Verfügung

und helfen dabei, passende

Lösungen auszuwählen. Gerade

vor dem Hintergrund anhaltender

Herausforderungen in den Lieferketten

und zeitweiser Chip-Knappheit

ist dies besonders wichtig. Wer

KI-Projekte plant, braucht nicht nur

die technologisch richtige, sondern

auch die tatsächlich verfügbare

Hardware.

Darüber hinaus erleichtern Distributoren

den Einstieg durch Bundles

und Starter-Kits, die speziell auf industrielle

Anwendungen zugeschnitten

sind. Solche vorkonfigurierten

Lösungen verkürzen Entwicklungszeiten,

reduzieren Integrationsrisiken

und helfen Unternehmen, schneller

von der Idee in die Umsetzung zu

kommen. Das ist insbesondere dort

relevant, wo Fachkräfte knapp sind

und Entwicklungsressourcen effizient

eingesetzt werden müssen.

KI-Boards

sind kein Nice-to-have

Klar ist aber auch: Der Einsatz

von KI-fähiger Hardware bringt

Herausforderungen mit sich. Die

Komplexität im Betrieb steigt, und

nicht jede Lösung passt zu jedem

Anwendungsfall. Zudem bleiben

Lieferschwierigkeiten bei einzelnen

Chips oder Komponenten ein

Faktor, den Unternehmen in ihrer

Planung berücksichtigen müssen.

Umso wichtiger ist es, die Hardware-Frage

frühzeitig strategisch

mitzudenken.

Am Ende steht deshalb eine klare

Erkenntnis: KI-fähige Hardware ist

kein optionales Extra, sondern eine

Grundvoraussetzung für erfolgreiche

KI-Projekte und langfristige strategische

Weiterentwicklung. Wer

künstliche Intelligenz nachhaltig,

skalierbar und wirtschaftlich einsetzen

will, muss nicht nur in Daten,

Software und Know-how investieren,

sondern ebenso in die technologische

Basis. KI-Boards werden

damit zum Must-have für Unternehmen,

die aus KI echten Mehrwert

schaffen wollen. ◄

106 PC & Industrie 7/2026


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