7-2026
Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik
Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik
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Juli 7/2026 Jg. 30
Unverzichtbar für automatisierte
Produktionsprozesse
CONEC, S. 6
EINKAUFSFÜHRER
INDUSTRIELLE
KOMMUNIKATION
ab Seite 41
Revolutionizing
Communication!
Industrielle Kommunikation
und Interfaces
Mehr Informationen unter
pepperl-fuchs.com/pr-industrialcommunication-and-interfaces
Editorial
Christian Groß
Managing Director Marketing & Sales
in.hub GmbH
www.inhub.de
Das industrielle Nervensystem steht unter Druck
Wir sprechen in der Industrie viel über künstliche Intelligenz, Smart Factory, Datenräume, digitale
Zwillinge und autonome Produktion. Das ist auch richtig. Aber manchmal wirkt es, als würden wir
über das Gehirn der Fabrik sprechen, ohne uns ausreichend um das Nervensystem zu kümmern.
Denn bevor Daten analysiert, visualisiert oder von KI-Systemen genutzt werden können, müssen
sie erstmal zuverlässig fließen. Von der Maschine zum System. Vom Sensor zur Auswertung.
Vom Shopfloor in die Bereiche, in denen Entscheidungen getroffen werden. Genau deshalb
ist Netzwerkkommunikation längst kein technisches Randthema mehr. Sie ist das industrielle
Nervensystem der digitalen Produktion.
Wie beim menschlichen Körper fällt dieses Nervensystem oft erst dann auf, wenn Signale nicht
mehr richtig ankommen. In der Industrie ist es ähnlich: Solange Kommunikation funktioniert,
spricht kaum jemand darüber. Wenn sie nicht funktioniert, geraten Projekte plötzlich ins Stocken.
Der internationale Vergleich macht den Punkt deutlicher. China skaliert industrielle Digitalisierung
mit hoher Geschwindigkeit. Die USA treiben KI, Plattformen und datengetriebene Geschäftsmodelle
konsequent voran. Deutschland hat starke Maschinen, starke Automatisierung und viel
Prozesswissen. Doch genau zwischen Maschine und digitalem Mehrwert entsteht häufig die
Lücke: bei Netzwerkinfrastruktur, Verantwortlichkeiten und industrietauglicher Datenverfügbarkeit.
Das ist unbequem, aber wichtig. Viele Unternehmen haben Maschinen modernisiert, Sensorik
ergänzt und Softwareprojekte gestartet. Gleichzeitig war industrielle Netzwerktechnik oft kein
strategischer Schwerpunkt. LAN, WLAN, gemanagte Switches, Segmentierung, sichere Zugriffe,
Protokolle und OT/IT-Übergänge wurden häufig projektweise gelöst. Das funktioniert im Einzelfall.
Es wird aber zum Problem, wenn Digitalisierung nicht nur an einer Maschine funktionieren soll,
sondern in der Fläche.
Eine vernetzte Produktion braucht stabile, nachvollziehbare und sichere Kommunikationswege.
Maschinen müssen mit übergeordneten Systemen sprechen können. Produktionsdaten müssen
dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in der Instandhaltung, im Energiemanagement, in der
Qualitätssicherung oder in der Unternehmens-IT. Und in Zukunft vielleicht auch in KI-Anwendungen,
digitalen Services oder industriellen Datenräumen.
Genau dort scheitert es nicht selten an einfachen Fragen: Wer ist zuständig? Welches Netzwerk
darf verwendet werden? Wie sicher ist der Zugriff? Welche Daten verlassen die Anlage und wohin?
Es geht nicht darum, jede Produktion in ein IT-Labor zu verwandeln. Im Gegenteil. Industrielle
Kommunikation muss robust, verständlich und praxistauglich bleiben. Produktionsnetzwerke
haben andere Anforderungen als Büronetzwerke. Verfügbarkeit, Wartbarkeit und Cybersicherheit
müssen gemeinsam gedacht werden. OT und IT dürfen dabei nicht gegeneinander arbeiten,
sondern müssen eine gemeinsame Sprache finden.
Vielleicht müssen wir deshalb ehrlicher werden: Digitalisierung beginnt nicht beim Dashboard,
nicht bei der Cloud und auch nicht bei der KI. Sie beginnt dort, wo Maschinen, Sensoren,
Steuerungen und Systeme zuverlässig miteinander kommunizieren. Ohne dieses Fundament
bleiben viele ambitionierte Projekte Insellösungen. Mit einer sauberen Netzwerkstrategie dagegen
werden aus Daten echte Informationen und aus einzelnen Maschinen eine vernetzte Produktion.
Netzwerkkommunikation gehört deshalb stärker auf die Agenda. Nicht als Kostenstelle, nicht
als lästiges Detail am Ende eines Projekts, sondern als strategische Grundlage. Wer heute
in industrielle Netzwerke investiert, investiert in Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit und
Zukunftsfähigkeit.
Die digitale Produktion wird nicht an Ideen scheitern. Ideen haben wir genug. Entscheidend
wird sein, ob wir die Infrastruktur schaffen, damit diese Ideen im industriellen Alltag funktionieren.
Deutschland bringt dafür vieles mit: starke Maschinenbauer, erfahrene Automatisierer und ein
tiefes Verständnis für industrielle Prozesse. Wenn wir Netzwerkkommunikation genauso ernst
nehmen wie Mechanik, Steuerung und Software, kann daraus ein echter Standortvorteil entstehen.
Das Nervensystem der Fabrik muss stehen, bevor die Intelligenz wirklich wirken kann.
Ihr
Christian Groß
PC & Industrie 7/2026 3
Inhalt 7/2026
Juli 7/2026 Jg. 30
3 Editorial
4 Inhalt
6 Titelstory
9 Aktuelles
10 Sicherheit
13 IPCs/SBCs/Module/Embedded
23 Komponenten
28 Stromversorgung
30 Bedienen und Visualisieren
33 Identifizieren
34 Bildverarbeitung
35 Mess- und Prüftechnik/
Qualitätssicherung
36 Software
41 Einkaufsführer
Industrielle Kommunkation
66 Kommunikation
94 Fachartikel exklusiv im ePaper
Unverzichtbar für automatisierte
Produktionsprozesse
CONEC, S. 6
EINKAUFSFÜHRER
INDUSTRIELLE
KOMMUNIKATION
ab Seite 41
Unverzichtbar
für automatisierte
Produktionsprozesse
CONEC M8/M12 Isolierkörper
und Gehäuse mit SMT/THR-
Anschlusstechnik für maximale
Flexibilität in der Geräteentwicklung. 6
Zeitschrift für Mess-, Steuer- und Regeltechnik
Herausgeber und Verlag:
beam-Verlag
Dipl.- Ing. Reinhard Birchel
Inh. Claudia Birchel
Georg-Voigt-Str. 41
35039 Marburg
info@beam-verlag.de
www.beam-verlag.de
Redaktion:
Christiane Erdmann
redaktion@beam-verlag.de
Anzeigen:
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tanja.mess@beam-verlag.de
Tel.: 015568-085372
Erscheinungsweise:
monatlich
Satz und Reproduktionen:
beam-Verlag
Druck & Auslieferung:
Bonifatius GmbH, Paderborn
www.bonifatius.de
Der beam-Verlag übernimmt trotz sorgsamer
Prüfung der Texte durch die Redaktion keine
Haftung für deren inhaltliche Richtigkeit.
Alle Angaben im Einkaufsführerteil
beruhen auf Kundenangaben!Handelsund
Gebrauchsnamen, sowie Warenbezeichnungen
und dergleichen werden
in der Zeitschrift ohne Kennzeichnungen
verwendet. Dies berechtigt nicht zu der
Annahme, dass diese Namen im Sinne der
Warenzeichen- und Markenschutzgesetzgebung
als frei zu betrachten sind und von
jedermann ohne Kennzeichnung verwendet
werden dürfen.
Wie gelingt die Integration von AI-Features
und -Diensten Dritter in 6G-Netze?
Um künftige Entwicklungen nicht zu verpassen und die Innovationsführerschaft
zu sichern, gilt es schon heute, über 6G-Mobilfunknetze nachzudenken. 66
Security
einfacher
als gedacht?
Security ist ein Thema,
das den Maschinenbau
seit einiger Zeit aufwirbelt,
insbesondere mit Blick
auf das Inkrafttreten der
Maschinenverordnung
am 20.1.2027. 10
4 PC & Industrie 7/2026
Komplexe, zukunftssichere
Kommunikationslösungen schneller
integrieren
Zeit ist Geld! Das gilt umso mehr in einer schnelllebigen Welt,
in der Innovationszyklen immer kürzer werden. 68
Schnittstellenkompetenz
als Erfolgsfaktor
Die industrielle Kommunikation befindet sich
in einem Spannungsfeld zwischen Digitalisierung
und Bestandserhalt. 74
Kerntechnologien flexibler
Steuerungsarchitekturen
In der modernen Automatisierungstechnik müssen
Produktionssysteme zunehmend schnell an wechselnde
Anforderungen angepasst werden. 78
Kontaktlose Schnittstellen
für die industrielle Automatisierung
Die industrielle Automatisierung befindet sich im Umbruch.
Mit der fortschreitenden Digitalisierung steigen die Anforderungen
an Flexibilität, Dynamik, Verfügbarkeit und Wartungsfreiheit. 90
SONDERTEIL
EINKAUFSFÜHRER
INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION
ab Seite 41
Pinbelegungen bei RJ45-Steckern
Die Pinbelegung von RJ45-Steckern wirft in der Praxis
immer wieder Fragen auf. 76
Produktindex. ..............................42
Produkte und Lieferanten .....................43
Wer vertritt Wen? ...........................55
Firmenverzeichnis ..........................59
PC & Industrie 7/2026 5
Titelstory
Unverzichtbar für automatisierte
Produktionsprozesse
CONEC M8/M12 Isolierkörper und Gehäuse mit SMT/THR-Anschlusstechnik
für maximale Flexibilität in der Geräteentwicklung
In einem Marktumfeld, in dem Effizienz,
Flexibilität, Geschwindigkeit und Kosteneinsparungen
zu entscheidenden Erfolgsfaktoren in
der Verbindungstechnik geworden sind, stellen
zunehmend komplexer werdende elektronische
Baugruppen neue Anforderungen an das Leiterplattendesign.
Der Trend geht eindeutig hin
zu kompakten Leiterplatten mit oberflächenmontierten
Komponenten, die sich automatisiert
bestücken lassen.
Steckverbinder übernehmen dabei eine Schlüsselrolle,
da sie eine zuverlässige elektrische und
mechanische Verbindung zwischen Baugruppen
gewährleisten. Mit fortschreitender Miniaturisierung
und zunehmender Automatisierung
haben sich insbesondere zwei Montagetechnologien
etabliert:
• SMT (Surface Mount Technology)
• THR (Through Hole Reflow)
Vorteile
Die Vorteile der SMT- und THR-Montage liegen
in der nahtlosen Integration der Anschlusstechnik
in den automatisierten Bestückungsprozess.
Dadurch lässt sich die Effizienz in der
elektronischen Gerätefertigung deutlich steigern,
während zugleich durch den Einsatz vollautomatisch
bestückbarer Anschlusselemente
nachhaltige Kostensenkungen realisiert werden
können. Beide Technologien stellen jedoch
unterschiedliche Anforderungen an Konstruktion,
Materialien sowie an die Ausführung von
Isolierkörpern und Gehäusen.
Während SMT-Lösungen besonders für Anwendungen
mit mittleren elektromechanischen Belastungen
geeignet sind, kommen THR-Anschlusssysteme
insbesondere dort zum Einsatz, wo
höhere mechanische Kräfte auf Leiterplattenkomponenten
wirken. Die THR-Technik kombiniert
dabei die Vorteile der Oberflächenmontage mit
der Reflow-Lötfähigkeit und erreicht eine Lötstabilität,
die mit der klassischen Wellenlötung
vergleichbar ist.
Alles aus einer Hand
Als Anbieter ganzheitlicher Lösungen liefert
die CONEC Elektronische Bauelemente
GmbH ein breites Portfolio an SMT- und THR-
Steckverbindern in unterschiedlichen Baugrößen
und Polzahlen, die gezielt für eine effiziente
und automatisierte Fertigung entwickelt
wurden (Bild 1). Alle SMT-/THR-Steckverbinder
von CONEC sind zweiteilig aufgebaut und
zeichnen sich durch eine konstruktive Trennung
zwischen Isolierkörper und Flanschgehäuse aus
– die Basis für maximale Flexibilität im Geräteund
Gehäusedesign.
M8 SMT/THR | Signalübertragung
Für die Signalübertragung in der Baugröße
M8x1 bietet CONEC A- und B-codierte Ausführungen
(Bild 2). Die Isolierkörper sind wahlweise
mit oder ohne Schirmblech erhältlich und
stehen in den Polzahlen 3, 4, 5 und 8 zur Verfügung.
Ergänzend dazu sind passende Gehäuse
sowohl für die Vorderwandmontage (Einbauhöhen
9 mm und 13 mm) als auch für die Hinterwandmontage
(6 mm und 10 mm) verfügbar.
M8 SMT/THR |
Datenübertragung D- und P-codiert
Neben der D-Codierung für Industrial-Ethernet-Anwendungen
bis 100 Mbit/s bietet CONEC
auch P-codierte Steckverbinder für das Ether-
CAT-P-Übertragungsprotokoll an (Bild 3). Ether-
CAT P kombiniert ultraschnelle EtherCAT-Kommunikation
mit einer integrierten 24-V-Stromversorgung.
Dabei werden auf einem Datenpaar Kommunikation
und System- bzw. Sensorversorgung
(Us) mit 24 V und bis zu 3 A übertragen,
während das zweite Datenpaar Daten und die
CONEC Elektronische Bauelemente GmbH
info@conec.de
www.conec.com
Bild 1: SMT- und THR-Steckverbindern in unterschiedlichen Baugrößen und Polzahlen
6 PC & Industrie 7/2026
Übersicht über SMT- und THR-Steckverbinder von CONEC
Bild 2: CONEC bietet für die Signalübertragung in der Baugröße M8x1 A- und B-codierte Ausführungen.
Bild 3: CONEC bietet neben der D-Codierung auch P-codierte Steckverbinder
für das EtherCAT-P-Übertragungsprotokoll an.
M12 SMT | Signalübertragung
P eripheriespannung (Up) zur Versorgung der
Aktorik führt. Diese direkte Einkopplung der
Versorgungsspannung in die 100-Mbit-Leitung
ermöglicht eine besonders kompakte und
kosteneffiziente Geräteanschaltung. D- und
P-codierte Isolierkörper sind als Kupplungsvarianten
in SMT- und THR-Ausführung erhältlich
und werden durch passende Gehäuse für
Vorder- und Hinterwandmontage in jeweils zwei
Bauhöhen ergänzt.
Für die Signalübertragung in der Baugröße
M12 stehen Isolierkörper und Gehäuse für die
Frontmontage in drei Polzahlen und vier Codierungen
zur Verfügung (Bild 4). Die Steckerversionen
verfügen über vergoldete Kontakte und
sind für mindestens 100 Steckzyklen ausgelegt.
Anwender können zwischen Einbauhöhen von
9 mm und 13 mm sowie Varianten mit oder ohne
Schirmfeder wählen.
Die Einbauflansche werden entweder lose
für die manuelle Bestückung oder auf Rolle für
automatisierte Bestückungsprozesse geliefert.
M12 SMT/THR |
Datenübertragung 10 Gbit/s
Die X-codierten M12x1-Isolierkörper von
CONEC sind für den Datentransfer bis 10 Gbit/s
ausgelegt und sowohl für die SMT-Oberflächenmontage
als auch als THR-Variante verfügbar
(Bild 5). Sie sind in verschiedenen am Markt
standardisierten Einbauhöhen erhältlich und als
Besonderheit sowohl für eine axiale als auch für
eine radiale Schirmanbindung konzipiert.
Die bestückte Leiterplatte kann in unterschiedliche
Flanschgeometrien integriert werden, wobei
das M12x1-Gewinde direkt in das Flanschgehäuse
angeformt werden kann. Die doppelte,
symmetrische Anordnung der Kontaktfedern
realisiert eine niederohmige, axiale und radiale
Schirmanbindung und erfüllt die hohen Anforderungen
an eine zuverlässige EMV-Schirmung
gemäß CAT-6A.
Sollte der verfügbare Bauraum eingeschränkt
sein, kann wahlweise auf eine der beiden Schirmanbindungsarten
verzichtet werden, ohne die
automatische Bestückbarkeit zu beeinträchtigen.
Das radiale Schirmkonzept erlaubt zudem
einen großen Toleranzausgleich beim Einbau,
bei gleichzeitig konstant niedrigen Übergangswiderständen
(Bild 6).
M12 SMT/THR L-codiert |
Powerübertragung
Neben der Übertragung von Signalen und Daten
gewinnt auch die effiziente Powerübertragung
zunehmend an Bedeutung (Bild 7).
Bild 4: Steckverbinder in der Baugröße M12
für die Signalübertragung.
Bild 5: Die X-codierten M12x1 Isolierkörper von CONEC sind für den Datentransfer bis 10 Gbit/s ausgelegt.
PC & Industrie 7/2026 7
Titelstory
Bild 6: M12 SMT/THR-Steckverbinder mit L-Codierung
Bild 7: CONEC hat sein Portfolio der L-codierten Einbaukomponenten
um axiale THR-Varianten mit Schirmblech erweitert.
Die fortschreitende Miniaturisierung in der Automatisierungstechnik
führt zu immer kompakteren
Geräten und Steuerungen auf Feldebene.
Die L-kodierten M12-Isolierkörper von CONEC
mit Schirmanschluss und O-Ring sind für die vollautomatische
Verarbeitung im THR-Reflow-Lötverfahren
ausgelegt. Dies steigert die Effizienz
in der Elektronikfertigung deutlich und reduziert
gleichzeitig die Fertigungskosten. Die Steckverbinder
werden serienmäßig mit Ansaugfolie oder
Ansaugkappe geliefert und sind optional in Tapeand-Reel-Verpackung
erhältlich. Ergänzend stehen
passende Schutzkappen zur Verfügung.
Der Schirmanschluss zwischen Isolierkörper
und Flanschgehäuse erfolgt über ein gefedertes
Schirmblech, das Toleranzen und Mikrobewegungen
zuverlässig ausgleicht. Die Kontaktierung
erfolgt sicher über zwei Kontaktzonen.
Vorteile aller CONEC SMT/THR
Steckverbinder Varianten:
• Zweiteilig (Isolierkörper und Flanschgehäuse)
• Modular im Aufbau
• Sowohl in SMT- als auch THR-Technik
lieferbar
• Sowohl für die Front- als auch für die
Hinterwandmontage geeignet
• In verschiedenen Einbauhöhen erhältlich
Schnittbild:
gelb= axiale Schirmanbindung
blau= radiale Schirmanbindung
rot= Viertelschnitt durch Flanschgehäuse
• In Bulkverpackung und als Tape and Reel
erhältlich
Standardmäßig beträgt die Schutzart im gesteckten
und verschraubten Zustand zum Flanschgehäuse
IP67, im Steckgesicht im ungesteckten
Zustand IP20.
Anwendungsbeispiele:
In der modernen Antriebstechnik, beispielsweise
in Förderbandanlagen der Logistik- und
Produktionsautomation, kommen zunehmend
dezentrale Antriebslösungen zum Einsatz, bei
denen die Antriebselektronik direkt am Motor
montiert ist (Bild 8). Um eine einfache, zuverlässige
und montagefreundliche Anbindung zu
gewährleisten, werden M12-Einbauflansche in
THR-Technik direkt auf der Steuerplatine integriert.
Dadurch lässt sich die Motorsteuerung
ohne aufwendige interne Verdrahtung direkt mit
der übergeordneten Steuerung und der Sensorik
verbinden. Das reduziert den Montageaufwand
erheblich und erhöht zugleich die Betriebssicherheit
– insbesondere in Anwendungen, die dauerhaft
Vibrationen ausgesetzt sind.
Gehäuse- und Geräteanschlüsse
Ein weiteres typisches Einsatzfeld findet sich im
Bereich Gehäuse- und Geräteanschlüsse, etwa
bei Remote-I/O-Modulen in der Fabrikautomation.
Diese dezentralen Module erfassen Signale von
Sensoren und Aktoren direkt im Feld und übertragen
sie an die zentrale Steuerung. Der Einsatz
mehrerer M12 A-kodierter THR-Einbauflansche
ermöglicht eine direkte Leiterplattenmontage
und schafft zugleich eine dichte, industriegerechte
Schnittstelle nach außen. Auf zusätzliche
interne Verkabelungen im Gehäuse kann
verzichtet werden, was nicht nur Platz spart,
sondern auch die Montage vereinfacht und die
Zuverlässigkeit im industriellen Umfeld erhöht.
Antriebe
Auch bei Drehgeberherstellern spielen integrierte
Steckverbindersysteme eine zentrale
Rolle. In Servoantrieben erfassen Encoder
direkt am Motor Drehzahl- und Positionsdaten
für die präzise Regelung von Bewegungsabläufen.
Hier kommen häufig M12-Steckverbinder in
SMT-Technik zum Einsatz, da sie eine besonders
kompakte Integration in das Gerätegehäuse
ermöglichen. Gleichzeitig gewährleisten sie eine
sichere und stabile Signalübertragung – selbst
bei starken Vibrationen oder dynamischen Belastungen
im Antriebssystem.
Sensorik
In der Sensorik, zum Beispiel bei Drucksensoren
in hydraulischen Anlagen, sind robuste
und langlebige Verbindungslösungen unerlässlich.
Die Sensoren arbeiten oft in rauen Umgebungen
mit Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen
und mechanischen Belastungen. M12-Einbauflansche
in THR-Technik bieten hier die notwendige
mechanische Stabilität und sorgen für
eine dauerhaft zuverlässige elektrische Verbindung,
selbst unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Fazit
Typische Anwendungen für SMT- und THR-
Steckverbindersysteme finden sich somit überall
dort, wo kompakte, robuste und direkt auf
der Leiterplatte integrierte Schnittstellen gefragt
sind – von der Antriebstechnik über dezentrale
I/O-Systeme bis hin zu Sensoriklösungen und
hochpräzisen Drehgeberanwendungen. ◄
Bild 8: M12-Steckverbindungslösungen von CONEC
werden beispielsweise in Intralogistikanlagen
mit dezentralen Antrieben eingesetzt.
© Adobestock KN Studio
8 PC & Industrie 7/2026
Aktuelles
Hohe Standards in Qualität, Umwelt
und Informationssicherheit
Janz Tec AG erhält Zertifizierung nach ISO 27001
Erfolgreiche Zertifizierung
Mit der erfolgreichen Zertifizierung zeigt die
Janz Tec AG, dass Abläufe, Standards und Prozesse
kontinuierlich weiterentwickelt sowie deren
Einhaltung und Qualität regelmäßig extern überprüft
werden. Die Zertifizierung wurde durch die
unabhängige Zertifizierungsstelle Quality Austria
Certification GmbH durchgeführt, die von
Akkreditierung Austria weltweit anerkannt ist.
„Die erfolgreiche ISO-27001-Zertifizierung
ist für uns ein wichtiger Meilenstein. Informationssicherheit,
stabile Prozesse und verantwortungsvoller
Umgang mit Daten sind heute zentrale
Anforderungen unserer Kunden und Partner.
Gleichzeitig bestätigen die Audits nach
ISO 9001 und ISO 14001 unseren Anspruch
an Qualität und nachhaltiges Handeln“, freut
sich Michael Rennerich, Vorstandsvorsitzender
der Janz Tec AG, über die Auszeichnung
durch Quality Austria.
Die Janz Tec AG, ein mittelständisches Industrieunternehmen
aus Paderborn und Spezialist
für industrielle IT- und Embedded-Computing-
Lösungen, wurde erfolgreich nach der international
anerkannten Norm ISO 27001 zertifiziert.
Im Rahmen eines Kombi-Audits wurden zudem
die bestehenden Managementsysteme nach ISO
9001 und ISO 14001 überprüft.
Das mehrstufige Auditverfahren fand vom 20.
bis 24. April 2026 vor Ort sowie ergänzend am
7. Mai 2026 remote statt. Bereits die erste Auditstufe
wurde erfolgreich bestanden. Mit der nun
erfolgten Zertifizierung nach ISO 27001 unterstreicht
das Unternehmen insbesondere sein
Engagement im Bereich Informationssicherheit
sowie den Schutz sensibler Unternehmens- und
Kundendaten.
Konsequente, systematische
Verbesserung
„Janz Tec hat mit der Integration der Managementsysteme
nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO
27001 bewiesen, dass der Betrieb Wert auf eine
konsequente, systematische Verbesserung der
Unternehmensqualität zugunsten der Prozessoptimierung,
Nutzenmaximierung sowie Erhöhung
der Zufriedenheit aller Interessengruppen
legt“, so die beiden Geschäftsführer der Quality
Austria Holding GmbH, Mag. Christoph Mondl
und Dr. Werner Paar. „Wir möchten das hohe
Qualitätsbewusstsein des Paderborner Unternehmens
besonders hervorheben und gratulieren
allen Beteiligten zur Zertifizierung.“ ◄
Janz Tec AG
www.janztec.com
PC & Industrie 7/2026 9
Sicherheit
Keine Angst vor der Maschinenverordnung
Security einfacher als gedacht?
Bild 1: Sieben Maßnahmen der IEC 62443 mit der die notwendigen Safety Level erreicht werden können. © Indu-Sol
Autoren:
Dipl.-Ing. (FH) Nora Crocoll;
Dipl.-Wirt. Ing. Alex Homburg
Redaktionsbüro Stutensee
http://www.rbsonline.de
Indu-Sol GmbH
info@indu-sol.com
www.indu-sol.com
Security ist ein Thema, das den
Maschinenbau seit einiger Zeit aufwirbelt,
insbesondere mit Blick auf
das Inkrafttreten der Maschinenverordnung
am 20.1.2027. Viele sind
verunsichert, sehen für die OT-
Netzwerkkommunikation herausfordernde
Maßnahmen auf sich
zukommen und horrende Kosten.
Beides kann sich der Maschinenbau
hierzulande nicht leisten, will
er weiter wettbewerbsfähig bleiben.
René Heidl von Indu-Sol zeigt sich
von diesem Wirbel überrascht. Er
sieht dabei nicht viel „Neues unter
der Sonne“, sondern vielmehr die
umfangreichen Erfahrungen, an die
der Maschinenbau anknüpfen kann.
Betrachte man das Thema genauer
und aus der richtigen Perspektive,
seien in vielen Fällen die Lösungen
ebenso einfach wie kostengünstig.
Ziel
von Security-Maßnahmen
Was ist das Ziel von Security-Maßnahmen,
die in der Maschinenverordnung,
dem Cyber Resilience Act
oder NIS2 gefordert werden? Viele
denken schnell an den Schutz vor
russischen Hackerangriffen oder
Ähnlichem; also an hochkompetente
Angreifer mit einer hohen Motivation,
Schaden anzurichten. Dieses
Szenario führt zu Angst und diese
eher zu einem Erstarren als zu
positivem Handeln. Ein genauerer
Blick in die Maschinenverordnung
zeigt allerdings, dass diese Angst
in der Regel unbegründet ist, weil
sie den Großteil der Maschinenbauer
nicht betrifft.
Raus
aus der Kaninchenstarre
Das Thema Security ist an sich
nichts Neues. Ähnliches hat der
Maschinenbau bereits erlebt in
Bezug auf die elektrische Sicherheit
von Maschinen oder die Safety
von Industrieanlagen. Bevor es hier
rechtliche Vorgaben gab, wurde elektrische
Sicherheit bzw. Safety bei
der Entwicklung von Maschinen und
Anlagen kaum berücksichtigt. Es kam
zu Schäden, Verletzungen oder gar
Todesfällen. Diese führten einerseits
zu Forderungen von Ausgleichszahlungen,
andererseits aber auch
zur Verbesserung der Sicherheit.
Diese wurde unter anderem von
Versicherungen vorangetrieben,
deren Interesse am Auszahlen von
Schadensersatzzahlungen naturgemäß
gering ist. Es entstand über
Richtlinien, Gesetze und Verordnungen
ein Stand der Technik, an
den sich Maschinenbauer fortan
halten mussten.
Risikobetrachtung
Eine Risikobetrachtung in Bezug
auf die elektrische Sicherheit oder
die Safety einer Maschine oder
Anlage zum Abschätzen benötigter
Schutzmaßnahmen ist für einen
Maschinenbauer heute nichts Fremdes,
ebenso wie das Einhalten von
Performance Leveln (PL a bis e)
oder Safety Integrity Leveln (SIL 1
bis 4). Sehr ähnlich verhält es sich
im Grunde ab Januar 2027 mit den
Security Leveln. Bislang führten mangelnde
Security-Maßnahmen nicht
zu rechtlichen oder finanziellen Konsequenzen
bei Maschinen bauern.
Die Ver sicherungen übernahmen die
Schadensersatzzahlungen.
Bild 2: René Heidl, Geschäftsführer
Technik & Entwicklung bei der
Indu-Sol GmbH. „Die Angst vor
der Maschinenverordnung halte
ich für überzogen. Oft sind die
notwendigen Security Level deutlich
geringer, als befürchtet.“
© Indu-Sol
10 PC & Industrie 7/2026
Sicherheit
Mit Inkrafttreten der Maschinenverordnung
tun sie das nur noch
dann, wenn der Maschinenbauer
nachweisen kann, dass er in Bezug
auf seine Security-Maßnahmen nicht
grob fahrlässig gehandelt hat. Das
schafft ein Maschinenbauer aber
leichter als gedacht.
Security Level verstehen
Auch in Bezug auf die Security
steht eine Risikobewertung am
Anfang und zwar nach der IEC
62443. Diese ermittelt ein Target
Security Level (SL-T), also das
Schutzniveau, das von dem System
mindestens gefordert ist. Ähnlich wie
beim SIL definieren auf der anderen
Seite Hersteller für ihre Komponenten
eine Security-Level-Capability
(SL-C), also welches Niveau
die Komponente in Bezug auf Security
erreichen kann. Dann schlägt
die IEC 62443 sieben Maßnahmen
vor, mit deren Hilfe die geforderten
Security-Level erreicht werden können
(Bild 1). Die Komponente allein
muss es allerdings nicht „richten“,
sondern sie ist wiederum Teil des
gesamten Systemdesigns (Achieved
Security Level – SL-A), das
ebenfalls Einfluss nehmen kann
auf die Security. Kurz gesagt:Der
geforderte Target-Security-Level
muss vom Achieved-Security-Level
abgedeckt werden. Die Komponente
spielt dabei eine wichtige,
aber nicht die einzige Rolle. René
Heidl (Bild 2) fragt: „Was ist denn
aber, wenn der geforderte Security-
Level deutlich geringer ist, als viele
denken? Das eingangs beschriebene
Szenario mit den russischen
Hackern wäre ein SL 4, die meisten
Anwendungen in der Industrie fordern
aber höchsten SL 2, manche
vielleicht auch SL 3 wie die SL-
Grafik in Bild 3 zeigt.“
SL 2 als Beispiel
Betrachten wir dazu den SL 2
anhand eines Beispiels. Hier geht
es um den „Schutz vor vorsätzlichem
Missbrauch“ mit folgendem
Angreiferprofil: Angreifer mit einfachen
Mitteln, geringen Ressourcen,
allgemeinen Fähigkeiten und
niedriger Motivation. „Welchen
Grund hätte ein Angreifer, z. B. die
Temperatur eines Kessels aufwändig
aus einem SPS-Protokoll auszulesen?“,
fragt Heidl und antwortet
gleich darauf: „Vielleicht, um die
Temperatur zu manipulieren und
Bild 3: Überblick über die Safety-Level und jeweiligen Angreiferprofile © KI-generiertes Bild - ChatGPT, 2026
damit die Produktionscharge zu zerstören?
Aber was hätte er davon?
Davon mal abgesehen, gelänge ihm
das nicht mit einfachen Mitteln. Er
müsste einen Spiegelport an einem
Switch einrichten können und sich
dann per Wire shark einhacken, um
den Datenverkehr auszulesen und
anschließend zu manipulieren. Das
macht man nicht mit allgemeinen
Fähigkeiten, geringen Ressourcen
und einfachen Mitteln. Und andersrum
gesagt: Wer über die nötigen
Mittel verfügt, hätte keinerlei Interesse
am Angriff, weil es keinen Nutzen
bringt.“ Die meisten Industrieanlagen
sind vor diesem Hintergrund
für externe Hacker schlicht uninteressant.
Anders sieht das aus, wenn
man zum Beispiel wertvolle Rezepte,
personenbezogene Daten oder dergleichen
stehlen kann. Aber dieses
Problem betrifft nur den kleinsten
Teil industrieller Anlagen.
Schlimmster
anzunehmender
SL 2-Angreifer
Ohnehin wäre das Absichern eines
Angriffs von außen Sache derjenigen,
die die Lösung für den Fernzugriff
bereitstellen, nicht der internen
Netzwerkkommunikation und
die Connectivity von „außen“ endet
heute noch in 95 % aller Fälle an
der SPS, ohne direkte Verbindung
in das Maschinennetzwerk.
Interessanter ist es daher, einen
Blick auf den schlimmsten anzunehmenden
Level-2-Angreifer zu werfen.
Der kommt nämlich nicht von
außerhalb des Unternehmens, sondern
von innen. Heidl beschreibt:
„Denken Sie an einen Mitarbeiter,
dem aus seiner Sicht zu Unrecht
gekündigt wurde und der nun sauer
ist. Ihm ist es ein Leichtes, sich über
den USB-Port seines Handys, oder
mit einem Laptop, ans Maschinennetzwerk
anzuschließen und unbewusst
(da SL 2, „allgemeine Mittel
und Fähigkeiten“) z. B. einen Windows-Wurm
einzuschleusen, welcher
den Visualisierungs-PC lahmlegt.“
Anders als in der Büro-Welt ist es
in der OT-Welt nämlich kaum möglich,
den Zugang zum Netzwerk physisch
zu unterbinden. Switches sitzen
in Schaltschränken, die sich per
Schaltschrankschlüssel einfach öffnen
lassen (Bild 4) und an den Enden
von Linien sitzen an vielen Stellen in
der Maschine/Anlage, PROFINET-
Geräte mit einem offenen Port. Heidl
ergänzt: „Anhand des Beispiels wird
deutlich, wie wenig Sinn es ergibt, in
trusted zones und untrusted zones
zu unterscheiden. Viel wichtiger ist
es, solche Eingriffe von Internen ins
Netzwerk zu erkennen und darauf
rechtzeitig zu reagieren.“
Bild 4: Anders als in der Büro-Welt ist es in der OT-Welt kaum möglich,
den Zugang zum Netzwerk physisch zu unterbinden. © Indu-Sol
PC & Industrie 7/2026 11
Sicherheit
Gefahr erkannt,
Gefahr gebannt?
Diese Erkenntnisse führen zu
einer zweiteiligen Lösung. Erstens
müssen Maschinenbauer in Bezug
auf ihre OT-Netzwerkkommunikation
glaubhaft nachweisen können, dass
sie eine Security-Risikoa nalyse
durchgeführt haben, die zur
Erkenntnis führt, dass im konkreten
Fall z. B. ein Security Level 2 benötigt
wird. „Das ist kein Hexenwerk“,
berichtet Heidl. „Dennoch unterstützen
wir unsere Kunden gern
auch beim Erstellen des Nachweises.“
Zweitens müssen dann
die notwendigen Maßnahmen
umgesetzt werden.
Im beschriebenen Fall ginge es
dabei um Lösungen, die den Angreifer
zeitnah entdecken und aufgreifen
lassen, um im besten Fall den
Schaden zu vermeiden und im
schlimmsten Fall für einen Schaden
haftbar machen zu können.
„Auch das ist leichter als gedacht“,
weiß Heidl. „Ich kann ja sehr genau
sagen, welche Geräte Teil meines
Bild 5: Der PROmesh Diagnose-Switch ist derzeit der einzige managed
OT-Switch am Markt, der eine Meldung absetzen kann, wenn eine neue
MAC-Adresse im Netzwerk auftaucht. © Indu-Sol
Netzwerks sind und welche neu
hinzukommen. Jeder Managed
Switch hat einen Überblick über
alle vergebenen MAC-Adressen
im Netzwerk. Derzeit sind unsere
Switches jedoch die einzigen am
Markt, die eine Meldung absetzen
können, wenn eine neue MAC-
Adresse im Netzwerk auftaucht.
Natürlich können wir das auch mit
unserer Software PROmanage
oder dem PROFINET-INspektor
über wachen, samt weiterer interessanter
Informationen.
In den meisten Fällen ist aber
ein PROmesh Diagnose-Switch
die ausreichende und kostengünstigste
Lösung (Bild 5). Genau
genommen ent stehen keine zusätzlichen
Kosten, weil ein Switch für
die Netzwerkkommunikation ohnehin
benötigt wird.“
Security einfach mal einfach
Die vorherrschende Angst in
Bezug auf die Maschinenricht linie ist,
dass eine Anlage durch die Umsetzung
von Security-Maßnahmen im
fünfstelligen Bereich teurer wird. Da
in einem Großteil der Maschinenbauanwendungen
aber keine personenbezogenen
Daten oder wertvolle
Informationen wie patentierte
Rezepte übertragen werden, ist das
meist nicht der Fall. Heidl resümiert:
„Es ergibt ja keinen Sinn, eine Latzhose
mit Hosenträger und Gürtel
abzusichern. Wichtig ist jedoch,
dass Maschinenbauer jetzt endlich
aus dem Knick kommen und
konkrete Lösungen entwickeln. ◄
Elektronische Sicherung mit IO-Link
Über IO-Link bietet die Sicherung
Fernreset, Diagnose und Zustandsüberwachung
von Spannung
und Strom, die Kanäle lassen
sich zu- und abschalten. Für
kostenoptimierte Anwendungen ist
auch ein Stand-alone-Betrieb mit
manuellem Reset direkt am Gerät
möglich. So lassen sich Stillstandszeiten
reduzieren und Wartungskosten
senken.
TURCK GmbH
more@turck.com
www.turck.com
Die TBIF-Serie von Turck ist eine
intelligente elektronische Sicherung
im robusten IP67-Gehäuse für die
24-VDC-Stromversorgung im Feld.
Sie schützt Lasten bis 4 A selektiv
und ermöglicht die Absicherung von
16 auf 4 A für modulare Maschinenkonzepte
ohne Schaltschrank.
Die kompakte Bauform erleichtert
die Montage in der Anlage. Die
Inbetriebnahme vereinfacht die IIoTund
Service-Plattform Turck Automation
Suite TAS. Turck bietet die
IP67-Sicherung in drei Varianten
an: mit zwei M8-Ausgängen, mit
zwei M12-Ausgängen sowie mit
jeweils zwei M8- und M12-Ausgängen.
◄
12 PC & Industrie 7/2026
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Sichere Hardware für KI-Vision-Applikationen
Qualitätssicherung basierte schon
in vorindustrieller Zeit zuerst auf der
visuellen Prüfung der hergestellten
Produkte. Der rasenden technischen
Entwicklung zum Trotz hat sich das
bis heute nicht geändert. Neben
anderen Methoden bleibt die visuelle
Prüfung und Verifikation immer
noch die wichtigste Kontrollinstanz. In
der industriellen Fertigung muss sie
heute allerdings extrem und schnell
und dabei sicher und robust erfolgen.
Hinzu kommt noch die Steuerung
der Produktion selbst.
Hardware für
industrielle Anforderungen
Da ist Hardware gefragt, die industriellen
Anforderungen entspricht,
robust im Design, sicher in der
Anwendung mit hochauflösenden
Video-Kameras, schnell und dennoch
kompakt für In-Line-Applikationen
oder mobile Einsätze.
Acceed GmbH
www.acceed.com
Mit dem NRU-161V-AWP reagiert
der deutsche Distributor Acceed auf
diese Anforderungen und hat mehrere
Modelle der Baureihe in sein Programm
aufgenommen. Ausgestattet
mit einem Jetson Orin NX oder einem
Orin Nano-SoM von Nvidia sind die
kosteneffizienten Systeme auf KI-
Anwendungen in extremen Umgebungen
zugeschnitten. Sie sind kompakt,
von geringer Profilhöhe, arbeiten
lüfterlos bei -25 bis +70 °C und sind
wasser- und staubdicht gemäß IP66.
Affordability, Waterproof,
Protection
Laut Hersteller steht das Akronym
AWP beim NRU-161V-AWP
und anderen Modellen der Baureihe
für Affordability, Waterproof,
Protection, also kostengünstig,
wasserdicht, geschützt. Die Baureihe
besteht aus mehreren Modellen
wasser- und staubgeschützter
Edge-AI-Computer mit integrierter
GPU-Beschleunigung und einer
bemerkenswerten Fähigkeit: Bis
zu sechs Gigabit-Ethernet-Kameras
mit PoE-Versorgung lassen sich
direkt anbinden und deren Datenströme
lokal per Nvidia-GPU verarbeiten,
vollständig ohne Cloud-
Architekturen und deren bekannte
Bandbreiten- und Latenzprobleme.
Grafikprozessor
Der Grafikprozessor (Jetson Orin
NX oder Orin Nano-SoM von Nvidia)
bietet bis zu 100 Sparse-TOPS
(INT8) an KI-Inferenzleistung und
eine Videokodierungskapazität
von gleichzeitig bis zu achtzehn
1080P-Videostreams. In industriellen
Anwendungen können so mehrere
hochauflösende Kamera-Streams
parallel analysiert werden, etwa
für Objekterkennung, Klassifikation,
Defektanalyse oder auch Verkehrsflussanalyse
und Fahrzeug-Assistenzsysteme.
Auch 3D-Kameras
für Tiefenerfassung, Bewegungsanalyse
oder Echtzeit-3D-Modellierung
werden durch vorkonfigurierte
Treiber unterstützt.
Das System akzeptiert Versorgungsspannungen
im weiten Bereich von 8
bis 35 Volt und ist damit auch für Bordnetze
in Fahrzeugen geeignet. Die
Zündsignalsteuerung (Ignition Control)
erlaubt ein definiertes Hoch- und
Herunterfahren in mobilen Szenarien.
Lüfterloser Betrieb
Thermisch ist das Gerät auf lüfterlosen
Betrieb bei Umgebungstemperaturen
zwischen -25 und +70 °C
ausgelegt (im 20-W-TDP-Betrieb
keine Drosselung bei 70 °C). Das
schützende, robuste Aluminiumgehäuse
dient gleichzeitig der effizienten
Wärmeableitung und ermöglicht
den Einsatz im Außenbereich
ebenso wie in Produktionshallen
und geschlossenen Anlagen.
Fazit
SBC - Modul Familie
pLILLY-H618
10,1”
pLILLY-M91/93
7”
5”
Zusammengefasst stellt der
NRU-161V-AWP eine konsequente
Weiterentwicklung klassischer
Edge-AI-Systeme dar: robuste
IP66-Ausführung, integrierte Hochleistungs-GPU
in einem lüfterlosen
Chassis und direkte Versorgung von
sechs GigE-Kameras. Für Integratoren
und OEMs, die KI-Bildverarbeitung
unter harten Feldbedingungen
realisieren müssen, ist
das nicht nur technisch, sondern
auch wirtschaftlich eine schlüssige
Option. ◄
SoM
Kundenspezifischer
Einsatz
LVDS oder
RGB
pLILLY-M91/93
LVDS oder RGB
4K Monitor
pLILLY-H618
WWW.INCOstartec.com
PC & Industrie 7/2026 13
IPCs/SBCs/Module/Embedded
High-End-3U-VPX-Board
für anspruchsvolle Anwendungen
CPU-, GPU- und dedizierte NPU-Ressourcen auf einem einzigen Board für anspruchsvolle
KI-gestützte Verteidigungs- und Luft- und Raumfahrtanwendungen
Kontron AG
www.kontron.com
Kontron, ein weltweit führender
Anbieter von IoT/Embedded-Computer-Technologie
(ECT), kündigt
heute das neue Kontron VX30101
an. Dieses 3U-VPX-High-End-Computing-Board
der nächsten Generation
wurde für KI-gestütztes Mission-
Computing, Sensorfusion, Embedded-Server-Anwendungen
sowie taktische
Edge-Szenarien entwickelt.
Das robuste, SWaP-C-optimierte
VX30101 bietet heterogenes Hochleistungsrechnen,
integrierte KI-
Beschleunigung und eine hochperformante
Netzwerkanbindung.
Es gehört zu den ersten 3U-VPX-
Boards, die die neue Intel Core
Ultra Series 3 Plattform integrieren.
Gelungene Kombination
Die Kombination aus hybrider
CPU-Architektur, NPU und Intel
Xe-Grafik sowie 100-Gb-Ethernet-
Fabrics, PCI-Express-Konnektivität
und Low-Latency-Speicher ermöglicht
es Systementwicklern, Workloads
zu konsolidieren, die bislang
auf mehrere Boards verteilt waren.
Das SOSA-konforme Single-Slot-
3U-VPX-Design bietet zudem einen
einfachen Migrationspfad für bestehende
VPX-Compute-Blades.
Herausragende Leistung
„Unser hochgradig interoperables
VX30101-Board liefert herausragende
Leistung für High-Performance-Embedded-Computing-Architekturen
(HPEC) der nächsten Generation“,
erklärt Christophe Ferrande,
Produktmanager bei Kontron. „Es
bietet deterministische und sichere
Edge-Computing-Fähigkeiten für missionskritische
Systeme, beschleunigt
die Implementierung KI-gestützter
Anwendungen in der Verteidigungs-
und Luft- und Raumfahrt und vereinfacht
die Migration von bestehenden
VPX-Compute-Blades hin zu modernen,
KI-fähigen Architekturen – bei
reduziertem Integrationsrisiko, geringeren
Lebenszykluskosten und langfristiger
Produktverfügbarkeit.“
Das VX30101 ist in luftgekühlten
und konduktionsgekühlten Varianten
erhältlich und für erweiterte Betriebstemperaturen
von -40 °C bis
+85 °C ausgelegt. Neben hohem
Ethernet-Datendurchsatz für die Verarbeitung
großer Mengen an Sensor-
und Missionsdaten wird optional
eine TSN-Netzwerkbeschleunigung
für Anwendungen verfügbar
sein, die einen deterministischen
Ethernet-Transport erfordern.
Lange Verfügbarkeit
Das Kontron VX30101 ist für langfristige
Einsatzprogramme konzipiert
und mit einer geplanten Verfügbarkeit
von mindestens zehn
Jahren ausgelegt. Ein dediziertes
Langzeit-Servicepaket ist über das
End-of-Life hinaus verfügbar, zudem
kann eine Garantieverlängerung
von bis zu fünf Jahren angeboten
werden. ◄
KI-Power für anspruchsvolle Embedded-Anwendungen
Mit dem IB966 erweitert Fortec
Integrated das Portfolio um einen
kompakten 3,5-Zoll-Single-Board-
Computer mit Intel Core Ultra 300H
Prozessoren und integrierter NPU.
Er ermöglicht KI-Inferenz direkt am
Edge und bietet Anwendern geringere
Latenzzeiten, höhere Datensicherheit
und reduzierte Netzwerklast
– ein klarer Vorteil in sicherheitskritischen
und bandbreitenlimitierten
Einsatzbereichen.
Die Kombination aus CPU-, Grafikund
KI-Leistung (bis zu 180 TOPS)
beschleunigt Bildverarbeitung und
Datenanalyse und entlastet zentrale
Infrastrukturen.
Ein industrie taug liches Design,
die schnelle NVMe-Anbindung
und 2,5-Gigabit-Ethernet sorgen
für einen zuverlässigen Betrieb
im Maschinenbau und in der Automatisierung.
Flexible I/Os sowie
die Ansteuerung von bis zu vier
Displays sind optimal für Anwendungen
in der Messtechnik und
im Smart Retail. Fortec begleitet
Projekte umfassend und reduziert
so sowohl Entwicklungsrisiken als
auch Time-to-Market.
FORTEC Integrated GmbH
info@fortec-integrated.de
www.fortec-integrated.de/
14 PC & Industrie 7/2026
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Kompakter SBC auf Basis
von NXPs i.MX 93 Applikationsprozessor
Als Platinum Partner von NXP Semiconductors bringt das Unternehmen
mit dem MBa93xxLA-MINI frischen Wind in die Größenklasse 100 mm x 100 mm.
Der Technologiedienstleister TQ,
einer der führenden Embedded-Computing-Spezialisten,
erweitert sein
Angebot an Single Board Computern
(SBC) mit dem MBa93xxLA-MINI.
Er basiert auf NXPs i.MX 93 Applikationsprozessor
und eignet sich für
Edge-Anwendungen mit Bedarf an
KI-Beschleunigung.
Das neueste Mitglied des kompakten
Formfaktors 100 mm x 100 mm
ist der SBC MBa93xxLA-MINI. Er
nutzt TQs Embedded-Modul
TQMa93xxLA, auf dem Prozessoren
der i.MX 93-Familie von NXP
zum Einsatz kommen. Damit stehen
ein oder zwei Arm Cortex-A55
Cores (1,7 GHz getaktet) zur Verfügung.
Hinzu kommt noch ein Cortex
M33 Core (250 MHz getaktet)
für Echtzeit- und Low-Power-Aufgaben.
Wahlweise sind auch Versionen
mit integrierter Arm Ethos
U-65 microNPU zur Beschleunigung
der Machine Learning Inference
erhältlich.
Speicher ergänzt
Der Prozessor ist von TQ ergänzt
um bis zu 2 GByte LPDDR4, bis
zu 256 MByte NOR-Flash, bis zu
256 GByte eMMC und optional
64 kbit EEPROM. Weitere Optionen
sind ein Secure Element SE050 /
SE051 als Root-of-Trust und ein Gyroskop-Sensor
zur Lagebestimmung.
„Mit dem MBa93xxLA-MINI wollen
wir Kunden helfen, die ein lauffähiges,
kompaktes System mit geringer Verlustleistung
und integrierten Sicherheitsfunktionen
benötigen, um ihr Produkt
schneller in Serie zu bringen“
erklärt Konrad Zöpf, Deputy Director
TQ Embedded und Product Management
Arm / Layerscape bei TQ.
Integrierte Schnittstellen
Alle relevanten in der CPU integrierten
Schnittstellen sind auf dem
MBa93xxLA-MINI als industrietaugliche
Versionen umgesetzt:
LVDS (4 Lanes), 2x MIPI CSI2 (1x 4
Lanes / 1x 2 Lanes), bis zu 2x Gbit-
Ethernet (1x TSN fähig), bis zu 2x
USB 2.0, 1x USB 2.0 Device, bis zu
2x CAN FD. Weitere Schnittstellen
sind bis zu 1x I 2 C, bis zu 1x UART,
JTAG, USB-Debug (RS232), bis zu
4x ADC, bis zu 1x SPI, bis zu 1x SAI
und ein microSD-Card-Steckplatz.
Vielseitig einsetzbar
verfügbaren Gehäuselösung und
überall, wo smarte Performance auf
engstem Raum verlangt wird. Der
geringe Stromverbrauch (typisch 2 W
bis 3 W) des SBC unterstützt dies
zusätzlich und erspart aufwändige
Kühllösungen. Es stehen sogar für
Erweiterungen wie WiFi und Mobilfunk
zwei M.2-Schnittstellen (B-Key,
E-Key) bereit. Für diese Plattform
ist auch eine Gehäuselösung erhältlich,
die den Einsatz als eigenständiges
Komplettsystem ermöglicht.
Ready to use
„Wer gleich alles fertig montiert
haben möchte, dem empfehle ich
unsere ABox-93xxLA, als kompletten
Box-PC mit sehr kompakten
Abmessungen, der auf
»
»
»
»
dem MBa93xxLA-MINI basiert“,
ergänzt Konrad Zöpf. „Wir haben
damit das Potenzial des NXP i.MX
93 voll erschlossen und können so
die Kunden an den unterschiedlichsten
Punkten in ihren Projekten
unterstützen – vom Modul, über den
SBC bis hin zum Komplettrechner.“
Als Betriebssysteme stehen Linux
und FreeRTOS zur Verfügung.
Temperaturbereich
Der Standardtemperaturbereich
ist -25 °C bis 70 °C, der erweiterte
Temperaturbereich -40 °C bis 70 °C.
Damit eignet sich MBa93xxLA-MINI
für die unterschiedlichsten Edge-
Anwendungen aus der Medizin-,
Energie- und Messtechnik sowie
der Gebäudeautomation. ◄
TQ-Group
www.tq-group.com
Durch die zahlreichen Schnittstellen
und die kleine Baugröße ist der
Einsatz in verschiedensten Applikationen
möglich – eingebettet, auf
der Hutschiene mit einer bereits
PC & Industrie 7/2026 15
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Cybersicherheitszertifizierung
nach IEC 62443-4-2
Arm-basierter RSB-3810 von Advantech und MediaTek erhält IEC 62443-4-2-Zertifizierung
zur Stärkung der industriellen Cybersicherheit
Edge-Computing-Anwendungen ab. Durch die
Integration der NeuroPilot-SDKs von MediaTek
wird die Edge-Intelligenz durch die Nutzung von
APUs innerhalb des Prozessors weiter verbessert.
Das hohe Maß an Software-Integration
des RSB-3810 reduziert den Zeit- und Ressourcenaufwand
für die Robotikentwicklung erheblich
und optimiert den Prozess für Entwickler.
Advantech, ein führender Anbieter von industriellen
Embedded-KI-Lösungen, gibt bekannt,
dass sein erster Arm-basierter industrieller Einplatinencomputer,
der RSB-3810, der auf Basis
der Genio 1200-Plattform von MediaTek betrieben
wird, offiziell die Cybersicherheitszertifizierung
nach IEC 62443-4-2 erhalten hat.
Dieser 2,5-Zoll-Pico-ITX-Einplatinencomputer
wurde entwickelt, um den Anforderungen
an „Secure-by-Design“ gerecht zu werden, da
der Cyber Resilience Act (CRA) zunehmend
an Bedeutung gewinnt. Damit ist er bestens für
sichere Industrie- und Edge-KI-Einsätze gerüstet
und ermöglicht es Systemintegratoren zudem,
die Zertifizierungskomplexität zu reduzieren und
die Markteinführungszeit zu verkürzen.
Multitasking-Leistung und verbesserte
Sicherheitsplattform für Edge-KI
Der Genio 1200-Chipsatz von MediaTek bildet
das Herzstück des RSB-3810 und verfügt über
eine leistungsstarke Octa-Core-CPU-Konfiguration.
Es umfasst 4 erstklassige Arm-Cortex-
A78- und 4× Cortex-A55-Prozessoren, die alle
in einen fortschrittlichen Chip der 6-nm-Klasse
integriert sind. Die Lösung bietet eine reaktionsschnelle
KI-Inferenzleistung von bis zu 4,8 TOPS
bei einer Leistungsaufnahme von nur 8 Watt.
Advantech
www.advantech.com/en-eu
Die integrierte 5G- und WLAN-6-Konnektivität
ermöglicht zudem eine nahtlose Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung
für Edge-Anwendungen.
Durch die intelligente Verteilung von
KI-Workloads auf die CPU und die integrierte
APU optimiert die Architektur die Gesamteffizienz
des Systems und sorgt für ein ideales Gleichgewicht
zwischen Leistung und Stromverbrauch.
Bildverarbeitungsund
Konnektivitätsfunktionen
Der RSB-3810 vereint wesentliche Bildverarbeitungs-
und Konnektivitätsfunktionen für industrielle
Edge-Anwendungen, einschließlich MIPI-
CSI- und USB-3.0-Kameraschnittstellen mit einem
ISP der Starlight-Klasse sowie 4K-Videoverarbeitung
und Multi-Display-Unterstützung. GbE TSN
gewährleistet eine deterministische, zeitkritische
Kommunikation für die industrielle Automatisierung
und Überwachung, während sein Design
den IEC 62443-Standards entspricht, um einen
robusten Cybersicherheitsschutz für industrielle
Systeme zu bieten. Zusammen machen diese
Merkmale den RSB-3810 zu einer zuverlässigen
und praktischen Edge-Computing-Plattform für
industrielle IoT-, Robotik- und intelligente Überwachungsanwendungen.
Flexibles Betriebssystem
und KI-fähige Software
Der RSB-3810 bietet umfassende Unterstützung
für verschiedene Betriebssysteme, darunter
Ubuntu und Android, und deckt damit unterschiedliche
Entwicklungsumgebungen für KI- und
Ubuntu Pro-Support und langfristiges
Engagement für Cybersicherheit
Um langen Produktlebenszyklen und steigenden
regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden,
unterstützt der RSB-3810 Ubuntu Pro, dass
in Zusammenarbeit mit Canonical bereitgestellt
wird. Ubuntu Pro bietet bis zu 10 Jahre lang
Sicherheitswartung, Kernel-Updates und Sicherheitsdienste
auf Unternehmens-niveau, so das
Kunden die Anforderungen der Norm IEC 62443
erfüllen und sich an globalen Cybersicherheitsrahmen
wie dem Cyber Resilience Act (CRA)
anpassen können. Diese langfristige Software-
Verpflichtung gewährleistet die Systemintegrität
über den gesamten Bereitstellungszyklus hinweg.
So können sich Entwickler auf ihre Kernanwendungen
konzentrieren und gleichzeitig
die Markteinführungszeit sowie Betriebs- und
Cybersicherheitsrisiken reduzieren.
Cybersicherheit
als zentraler Schwerpunkt
„Cybersicherheit ist für die meisten Unternehmen
im Bereich Industrial IoT zu einem zentralen
Schwerpunkt geworden, wobei globale Rahmenwerke
wie der „EU Cyber Resilience Act“
die Bedeutung einer langfristigen Sicherheitswartung
unterstreichen“, so Cindy Goldberg,
VP Cloud and Silicon Partnerships bei Canonical.
„Die Zusammenarbeit von Canonical mit
Advantech zur Bereitstellung von Ubuntu Pro
auf dem RSB-3810 hilft Unternehmen dabei,
die Compliance zu vereinfachen, und ermöglicht
es ihnen, Lösungen auf einer sicher konzipierten
Open-Source-Plattform für Innovationen
zu entwickeln.“
Mit Blick auf die Zukunft wird Advantech sein
Arm-basiertes Portfolio weiter ausbauen, um
internationale Cybersicherheitsstandards zu
erfüllen, die Resilienz in Smart Factories, AIoT
und industrieller Steuerung zu stärken und globale
Unternehmen beim Aufbau sichererer und
zuverlässigerer industrieller Computerumgebungen
zu unterstützen. ◄
16 PC & Industrie 7/2026
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Edge AI-Power für die Industrie von morgen
BMC Solutions informiert über den neuen kompakten
UNO-258 Edge AI Box PC seines Herstellerpartners
Advantech. Das System basiert
auf Intel Core Ultra Series 3 Prozessoren und
wurde für industrielle Edge-Computing-, AIoTund
Machine-Vision-Anwendungen entwickelt.
Der UNO-258 kombiniert hohe Rechenleistung
mit integrierter KI-Beschleunigung. Laut Advantech
erreicht das System bis zu 180 Platform TOPS,
verteilt auf CPU, GPU und NPU. Damit eignet
sich der Box-PC besonders für lokale KI-Inferenz,
Bildverarbeitung, visuelle Qualitätsprüfung,
Predictive Maintenance und smarte Automatisierung
direkt an Maschine oder Anlage.
Zu den wichtigsten Highlights zählen Dual-
Channel DDR5-Speicher mit hoher 7.200 MHz
Bandbreite, 1x 1 GbE- und 2x 2.5 GbE-LAN, mehrere
M.2-Erweiterungen für Speicher und drahtlose
Kommunikation sowie flexible I/O-Optionen.
Je nach Modellvariante stehen unter anderem
zusätzliche LAN-Ports, isolierte COM-Schnittstellen,
CAN-BUS oder DIO zur Verfügung.
Für industrielle Einsatzbereiche ist der UNO-258
auf Robustheit und zuverlässigen 24/7-Betrieb
ausgelegt. Funktionen wie TCC, TSN und inband
ECC unterstützen deterministische Kommunikation,
Echtzeitfähigkeit und Datenintegrität.
Mit dem UNO-258 bietet Advantech eine
leistungsstarke und flexible Plattform für moderne
Edge-AI-Anwendungen. Im Fokus stehen die
kompakte Bauform, die hohe KI-Leistung sowie
die vielseitigen industriellen Schnittstellen für
anspruchsvolle Anwendungen in Automatisierung,
Machine Vision und Smart Manufacturing.
BMC Solutions
www.bmc.de
Mehr als nur [ein] Embedded Starterkit
Automatisierungslösungen einfach umsetzbar auf Basis von i.MX 94
STKa94xxCA
HIGHLIGHTS
Echtzeitfähige Netzwerk-Kommunikation
durch neuste TSN Technologie
Vielseitige Schnittstellen als Referenz für die
Umsetzung von qualifizierten Lösungen
Neurale Network Accelerator für innovative
Wartungskonzepte
Energieeffizient & Skalierbar mit neuster Core
Technologie - i.MX 94 Cortex®-A55
EdgeLock Secure Enklave für maximale
Systemsicherheit
Echtzeit-
Kommunikation
Automatisierung
Robotik
Ihre Entwicklung
beginnt hier:
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Next-Generation Mini-ITX-Board
für industrielle Anwendungen
IMB-1247 - Mini-ITX-Board mit Intel Core Ultra, DDR5 und Thunderbolt 4
für hohe Performance bei maximaler Konnektivität
Mehr Leistung, mehr Konnektivität und weniger
Integrationsaufwand: Das Mini-ITX-Board
IMB-1247 von Spectra bietet eine leistungsstarke
Plattform für anspruchsvolle industrielle
Anwendungen – von Machine Vision bis Edge
Computing. Basierend auf aktuellen Intel Core
Ultra Prozessoren und ausgestattet mit schnellem
DDR5-Arbeitsspeicher liefert das Board die
nötige Performance für datenintensive Anwendungen
und Echtzeitprozesse. Gleichzeitig sorgt
die moderne Schnittstellenausstattung für maximale
Flexibilität im Systemdesign.
Ein Highlight ist die integrierte Thunderbolt-
4-Schnittstelle, die neben klassischen Videound
Dateninterfaces zusätzliche Möglichkeiten
für schnelle Datenübertragung und die einfache
Anbindung externer Geräte eröffnet. In Kombination
mit weiteren Display-Ausgängen lassen
sich auch anspruchsvolle Visualisierungslösungen
effizient realisieren.
Darüber hinaus bietet das IMB-1247 eine
breite Auswahl an industriellen Schnittstellen,
darunter Dual-LAN, mehrere USB-Ports, serielle
Schnittstellen sowie M.2-Erweiterungen für
Speicher und Kommunikation. Dadurch lässt sich
das Board problemlos in bestehende Systeme
integrieren oder als Basis für neue, skalierbare
Plattformen einsetzen.
Dank robustem Design und erweitertem Temperaturbereich
(-20 °C bis +70 °C) eignet sich
das IMB-1247 für den zuverlässigen Dauer betrieb
in industriellen Umgebungen. ◄
Spectra GmbH & Co. KG
www.spectra.de
Lüfterloser Embedded-PC mit IP65-Schutz
für Industrie- und Outdoor-Anwendungen
Der Hygrolion 200 ist ein lüfterloser
Embedded-PC für industrielle
und außennahe Einsatzbereiche,
in denen kompakte, widerstandsfähige
Rechner für den Dauerbetrieb
benötigt werden. Mit seinem
vollständig gekapselten IP65-
Gehäuse ist das System gegen
Staub und Strahlwasser geschützt
und für den Einsatz in anspruchsvollen
Umgebungen ausgelegt.
Der Rechner arbeitet in einem
Temperaturbereich von -20 °C
bis 70 °C und wird direkt mit
12 bis 24 V DC versorgt. Integrierte
Schutzschaltungen gegen Überund
Unterspannung sowie Verpolung
unterstützen den Betrieb auch
an instabilen Versorgungen. Die
ICO Innovative Computer GmbH
führt den Hygrolion 200 als Embedded-System
für entsprechende Industrie-
und Infrastrukturanwendungen
im Sortiment.
Im System arbeitet ein Intel
Core i5-1345URE Prozessor
mit 10 Kernen und 12 Threads.
Zur Ausstattung gehören 16 GB
DDR5-Arbeitsspeicher sowie
eine 256 GB SSD im M.2-2280-
Format, der Speicherausbau ist
auf bis zu 32 GB möglich. Für
die Anbindung von Netzwerken
und Peripherie stehen zwei
2.5-Gigabit-LAN-Schnittstellen,
zwei USB 3.2 Gen 2 Ports, ein
HDMI-Anschluss und zwei serielle
Schnittstellen zur Verfügung,
darunter RS-232. Ergänzt wird die
Ausstattung durch M.2 und SIM-
Slot für Speicher- oder Mobilfunkerweiterungen.
Die Wand montage unterstützt
den festen Einbau in Anlagen, Stationen
oder geschützten Außenbereichen.
Durch die Kombination aus lüfterlosem
Aufbau, erweitertem
Temperaturbereich und vollständig
gekapseltem Gehäuse eignet
sich der Hygrolion 200 für Anwendungen
in der Verkehrstechnik,
in der Industrieautomatisierung
sowie in Energie- und Infrastrukturanlagen.
Das System ist auf Umgebungen
ausgelegt, in denen Staub, Feuchtigkeit,
Temperaturschwankungen
oder schwankende Versorgungsspannungen
eine Rolle spielen.
ICO
Innovative Computer GmbH
vertrieb@ico.de
www.ico.de
18 PC & Industrie 7/2026
IPCs/SBCs/Module/Embedded
IoT-Controller für Remote Management
und industrielle Automatisierung
Systemintegrator und Value-Added Distributor Bressner Technology erweitert sein Produktportfolio um eine
kompakte Controller-Lösung von Digi International für Monitoring, Steuerung und Konnektivität am Edge.
Bressner Technology GmbH
info@bressner.de
www.bressner.de
Mit dem Digi Z45 Industrial Controller
erweitert Bressner Technology
GmbH sein Portfolio um eine kompakte
und robuste Lösung für industrielle
Automatisierungs-, Kommunikations-
und Remote-Management-
Anwendungen. Der Controller kombiniert
SPS-ähnliche Steuerungsfunktionen,
SCADA-nahe Visualisierung
und sichere Datenkommunikation in
einem integrierten System.
Direkt konfigurieren
Über die webbasierte Automation-Control-Anwendung
lassen sich
Monitoring- und Steuerungsprozesse
direkt auf dem Controller konfigurieren.
Das No-Code-Toolset ermöglicht
die schnelle Umsetzung von
Alarmeinstellungen, Berichten und
Steuerungslogiken, ohne klassische
Programmierung. Anwender können
dadurch Sensor- und Prozessdaten
am Edge verarbeiten und schneller in
bestehende Automatisierungs- oder
SCADA-Umgebungen integrieren.
Remote Monitoring
Ein Schwerpunkt liegt auf Remote
Monitoring und zentraler Verwaltung
über Digi Axess. Die Plattform bietet
Einblick in Netzwerk-, Plattform- und
Applikationsdaten, unterstützt individuell
konfigurierbare Dashboards,
Berichte und Alarme sowie Benachrichtigungen
per E-Mail oder SMS.
Zusätzlich ermöglicht die Digi Axess
App die mobile Verwaltung von Geräten
und Assets.
Zahlreiche Schnittstellen
Für industrielle Anwendungen bietet
der Digi Z45 zahlreiche Schnittstellen
und Protokolle. Dazu gehören analoge
und digitale Ein- und Ausgänge,
Modbus RTU und TCP, 10/100 Ethernet,
RS-232, RS-485, USB sowie
Mobilfunkkonnektivität über LTE
mit 3G-Fallback. Dual-SIM-Failover
und automatische Carrier-Provisionierung
erhöhen die Verfügbarkeit
bei verteilten oder schwer zugänglichen
Installationen.
Der Controller unterstützt eine Eingangsspannung
von 9 bis 24 VDC,
arbeitet in einem Temperaturbereich
von -30 °C bis 70 °C und verfügt
über ein kompaktes Gehäuse mit
einem Gewicht von rund 0,29 kg.
Für anspruchsvolle Umgebungen
ist zudem eine RMS-Variante mit
robustem NEMA-Gehäuse und
Schutzarten nach IP65/IP66 verfügbar.
Fazit
Mit dem Launch des Digi Z45 Industrial
Controllers deckt Bressner wichtige
Einsatzbereiche der Industrie ab.
Dazu zählen Remote Monitoring, industrielle
IoT-Anwendungen, Edge-
Automatisierung, SCADA-Systeme
sowie die Überwachung und Steuerung
dezen ◄
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ATX3.0 High Power
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Prozessoren der neuesten Generation
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IPCs/SBCs/Module/Embedded
OSM-Size S: Effizienzsteigerung
und verkürzte Time-to-Market
durch standardisierte System-on-Modules
Flexible und skalierbare Embedded-Systeme als Schlüssel für moderne Anwendungen
schaffen, um Entwicklungsprozesse
zu vereinfachen und die Time-to-
Market deutlich zu verkürzen. Kontron
ist als Gründungsmitglied aktiv
an der Weiterentwicklung dieses
Standards beteiligt.
Der OSM-Standard definiert vier Größenklassen für SoMs:
Size-0, Size-S, Size-M und Size-L ©SGET
Autorin:
Monika Oesterle
Leiterin Marketing &
Kommunikation
Kontron Electronics GmbH
www.kontron-electronics.de
Mit dem rasanten Fortschritt im
Bereich der Embedded-Systeme
steigt die Nachfrage nach flexiblen
und skalierbaren Lösungen. Anwendungen
werden komplexer, Entwicklungszyklen
kürzer und die Anforderungen
an Skalierbarkeit, Energieeffizienz
und Langzeitverfügbarkeit steigen
kontinuierlich. Gleichzeitig erwarten
OEMs und Entwickler, neue Produkte
schneller und mit geringerem
Entwicklungsrisiko auf den Markt
bringen zu können. Vor diesem Hintergrund
gewinnen modulare Hardwarekonzepte
zunehmend an Bedeutung.
Um diesen Anforderungen zu
begegnen, hat die Standardization
Group for Embedded Technologies
(SGET), ein internationaler Zusammenschluss
führender Unternehmen
der Elektronikbranche, den Open
Standard Module (OSM) Standard
entwickelt. Ziel dieses offenen Standards
ist es, eine herstellerübergreifende
Spezifikation für direkt auflötbare
System-on-Modules (SoMs) zu
OSM-Standard und
Size-S-Variante: kompakt,
robust und industrietauglich
Der OSM-Standard definiert vier
Größenklassen für SoMs: Size-0,
Size-S, Size-M und Size-L. Die Size-
S-Variante zeichnet sich durch ihre
kompakte Bauweise von 30 mm x
30 mm aus und bietet dennoch eine
hohe Pad-Anzahl für bis zu 332 Verbindungen.
Diese hohe Pad-Dichte
ermöglicht eine Vielzahl von Schnittstellen
und Funktionen auf kleinstem
Raum, was insbesondere für Anwendungen
mit begrenztem Platzangebot
von Vorteil ist. Ein wesentliches
Merkmal des OSM-Standards ist
die direkte Auflötbarkeit der Module
ohne Steckverbindungen. Dadurch
ist eine vollautomatisierte, maschinelle
Bestückung möglich, was die
Fertigungskosten reduziert. Zudem
erhöht der Verzicht auf Steckverbindungen
die mechanische Stabilität
und Robustheit gegenüber Schock
und Vibration. Neben der erhöhten
Zuverlässigkeit der Endprodukte sind
die eingesparten Kosten für Steckverbinder
sowohl am Modul als auch
Elektronische Baugruppenprüfung:
Präzise Überprüfung und
Funktionstests, Kontron Electronics
Kft. am Standort in Ungarn
auf dem zugehörigen Baseboard ein
wichtiger wirtschaftlicher Aspekt.
Standardisierung
für Entwicklungsund
Investitionssicherheit
Die Einführung eines offenen
Modulstandards bietet Entwicklern
und Herstellern von Embedded-Systemen
zahlreiche Vorteile. Einheitliche
Baugröße, Pinbelegung und
Schnittstellen reduzieren den Aufwand,
komplexe Applikationen vollständig
neu zu konzipieren.
Roboter-Prüfverfahren für System-on-Modules bei Kontron Electronics
GmbH am Standort Frickenhausen, Deutschland.
Alle folgenden Bilder © Kontron Electronics
20 PC & Industrie 7/2026
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Qualitätssicherung elektronischer Baugruppen: Überprüfung
und Funktionstest in der Produktionsanlage, Kontron Electronics Kft.
am Standort in Ungarn.
Das spart wertvolle Entwicklungszeit
und Ressourcen. Durch die einheitlichen
Spezifikationen lassen sich
Module zudem problemlos in kundenspezifische
CPU-Boards integrieren,
was die Markteinführung
beschleunigt, da weniger Anpassungen
und Tests erforderlich sind.
Die Möglichkeit, Module direkt aufzulöten,
ermöglicht eine automatische
Bestückung, senkt die Produktionskosten
und erhöht die Zuverlässigkeit
der Endprodukte, da potenzielle
Fehlerquellen aufgrund nicht benötigter
Stecker reduziert werden.
Skalierbarkeit
Ein weiterer Vorteil liegt in der
Skalierbarkeit: Dank unterschiedlicher
Größenklassen und Leistungsstufen
können Baugruppen flexibel
an unterschiedliche Anforderungen
angepasst werden, ohne dass das
gesamte Design geändert werden
muss. Darüber hinaus fördert die
Herstellerunabhängigkeit durch vordefinierte
Schnittstellen und einheitliche
Spezifikationen die Investitionssicherheit,
da alternative Bezugsquellen
möglich sind und Nachfolgeprodukte
auch bei zukünftigen Prozessorgenerationen
verfügbar bleiben.
Elektronikfertigung Kontron
Electronics Kft. am Standort
in Ungarn
Modulare
Embedded-Systeme mit
SoMs und ARM-Technologie
Das modulare Zusammenspiel
von SoMs und Baseboards eröffnet
bei der Entwicklung von Embedded-
Systemen neue Möglichkeiten, um
gezielt auf individuelle Anforderungen
einzugehen. SoMs übernehmen
als zentrale Recheneinheit wesentliche
Aufgaben. Sie integrieren den
Mikroprozessor, den Speicher und
die Stromversorgung und werden
auf Baseboards aufgebracht, die
anwendungsspezifische Schnittstellen
und Funktionen bereitstellen.
Dieser Ansatz erlaubt es Entwicklern,
flexibel entweder auf standardisierte
Kombinationen aus SoM
und Basismodul zurückzugreifen
oder eigens entwickelte Boards mit
einem SoM zu bestücken. Da komplexe
Arbeitsschritte wie Prozessorintegration
und Speicherdesign
bereits im SoM realisiert sind, kann
sich die Entwicklungsarbeit auf die
spezifischen Funktionen und Peripherien
konzentrieren. Das verkürzt
die Entwicklungszeiten und erleichtert
eine schnelle Markteinführung
individuell angepasster Systeme.
Langfristige Verfügbarkeit
Gerade im Kontext industrieller
Anwendungen zeigen sich die Vorteile
moderner, ARM-basierter SoM-
Lösungen besonders deutlich. ARM-
Architekturen bieten nicht nur hohe
Energieeffizienz und Skalierbarkeit,
sondern ermöglichen auch die langfristige
Verfügbarkeit von Produkten
– ein entscheidender Faktor für Investitionssicherheit
und Planung. Dank
der hohen Anpassungsfähigkeit der
ARM-Plattform können Systeme
passgenau konzipiert werden. Die
breite Unterstützung durch Entwicklungswerkzeuge
reduziert zusätzlich
Entwicklungsaufwand und -kosten.
OSM-Size-S-Module von Kontron
Basierend auf diesen Anforderungen und Vorteilen bietet Kontron
Electronics eine Reihe von OSM-Size-S-Modulen für flexible
Einsatzmöglichkeiten:
• OSM-S i.MX93: Dual-Core Arm Cortex-A55 Prozessor und
Cortex-M33 Echtzeit-Co-Prozessor, kompakt (30 mm x 30 mm)
und energieeffizient mit hoher Konnektivität (zwei CAN- und zwei
Ethernet-Schnittstellen), geeignet für industrielle Automatisierungsanwendungen.
• OSM-S i.MX8M Plus: Quad-Core Arm Cortex-A53 Prozessor mit
Neural Processing Unit (NPU) für KI-Anwendungen sowie zwei
TSN-fähigen GbE-LAN-Ports für Echtzeit-Datenübertragungen in
Industrie 4.0-Anwendungen.
• OSM-S i.MX8M Mini: Kompakter und leistungsfähiger 1,6 GHz
Quad-Core Prozessor mit geringem Energieverbrauch und umfangreichen
Schnittstellen für anspruchsvolle Embedded-Anwendungen
Sicherheit, Fertigung
und industrielle
Langzeitperspektive
Neben technischer Flexibilität
gewinnen Themen wie Cybersecurity
und regulatorische Anforderungen
zunehmend an Bedeutung. Industrielle
Embedded-Systeme müssen
heute nicht nur funktional, sondern
auch sicher und regelkonform
ausgelegt sein. Hier spielen unter
anderem langfristige Wartungskonzepte
und eine transparente Lieferkette
eine entscheidende Rolle.
Full-Service
Elektronikdienstleister
Als Full-Service Elektronikdienstleister
und Gründungsmitglied des
OSM-Standards kombiniert Kontron
Electronics kompakte, leistungsfähige
ARM-basierte SoM-Module mit
Softwarelösungen wie dem eigens
entwickelten gehärteten Betriebssystem
KontronOS. Das auf Linux
basierende OS wurde speziell für
System-on-Module OSM-S i.MX8M
Mini, Kontron Electronics GmbH,
Frickenhausen
industrielle Embedded- und Edge-
Anwendungen konzipiert und unterstützt
Unternehmen dabei, die Anforderungen
des EU Cyber Resilience
Act (CRA) zu erfüllen. Die Produktion
kundenspezifischer Baugruppen
erfolgt an den europäischen
Standorten Pécs und Tab in Ungarn
mit kontinuierlich optimierten Fertigungsabläufen
und klaren Qualitätsprozessen.
Fazit
Der OSM-Standard adressiert
zentrale Herausforderungen moderner
Embedded-Entwicklung: kürzere
Entwicklungszeiten, geringere
Kosten, höhere Skalierbarkeit und
langfristige Investitionssicherheit.
Durch die Kombination aus standardisierten
SoM-Modulen, modularen
ARM-Architekturen, CRAkonformen
Softwarelösungen und
kosteneffizienter Fertigung etabliert
sich OSM zunehmend als Standard
für die Realisierung anspruchsvoller
Embedded-Systeme. ◄
System-on-Module OSM-S i.MX93,
Kontron Electronics GmbH,
Frickenhausen
PC & Industrie 7/2026 21
September 9/2025 Jg. 29
SONDERTEIL
IPCs/SBCs/Module/Embedded
15,6-Zoll-Panel-PC mit P-CAP-Touch,
Intel N97 und IP65-Front
ICO Innovative Computer GmbH
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Der Panelmaster 1532 ist ein lüfterloser
15,6-Zoll-Panel-PC für industrielle HMI- und
Visualisierungsaufgaben. Das System kombiniert
ein Full-HD-Display im 16:9-Format mit
projiziert-kapazitivem Multitouch und einer frontseitig
nach IP65 geschützten Ausführung. Die
Vorderseite ist mit einem Aluminium-Frontbezel
ausgeführt, das Gehäuse besteht aus Metall.
Das Display bietet eine Auflösung von 1920 x
1080 Pixeln bei 350 Nits Helligkeit. Im Inneren
arbeitet ein Intel N97 Prozessor der Alder-Lake-
Generation mit vier Kernen und bis zu 3,6 GHz.
Zur Ausstattung gehören 8 GB RAM, erweiterbar
auf bis zu 16 GB, sowie eine 256 GB SSD. Für die
Anbindung stehen zwei 2,5-Gigabit-LAN-Schnittstellen,
zwei serielle Ports für RS-232/422/485,
zwei USB-3.2-Gen-1-Anschlüsse und zwei USB-
2.0-Ports zur Verfügung. Die Spannungsversorgung
erfolgt über 14 bis 36 VDC per Terminalblock,
ein Netzteil ist nicht enthalten. Unterstützt
werden unter anderem Windows 11 und Ubuntu.
Mit VESA-100-Bohrungen, Abmessungen von
385 x 235 x 49 mm und einem Betriebstemperaturbereich
von 0 bis 50 °C ist der Panelmaster
1532 für Einbauszenarien ausgelegt, in denen
ein flacher Panel-PC mit Touchbedienung und
robuster Front gefragt ist. Der lüfterlose Aufbau
reduziert bewegliche Teile und ist auf industrielle
Umgebungen mit durchgängigen Visualisierungs-
und Bedienaufgaben ausgelegt. Das
System gehört zum Sortiment von ICO und ist
über den ICO-Onlineshop erhältlich. ◄
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22 PC & Industrie 7/2026
Komponenten
M12 Push-Pull Power-Gerätesteckverbinder
für schnelle und kompakte Leistungsübertragung
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Die neuen M12-Push-Pull-Power-Gerätesteckverbinder
von Phoenix Contact erweitern
das Portfolio um eine kompakte Lösung
für die zuverlässige Leistungsübertragung.
Dank Push-Pull-Schnellverriegelung lassen
sich Verbindungen deutlich schneller herstellen
und der Installationsaufwand im Vergleich
zu Schraublösungen erheblich reduzieren.
Hauptmerkmale
• Push-Pull-Schnellverriegelung für
schnelle und sichere Verbindung
• Reduzierter Installationsaufwand um bis
zu 80 % gegenüber Schraubverbindungen
• Übertragung von Strömen bis 16 A und
Spannungen bis 630 V
• M12-Geräteanschluss kompatibel mit
Schraub- und Push-Pull-Steckverbindern
• Innen- und Außenverriegelung für flexible
Einsatzmöglichkeiten
• Verschiedene Gehäusevarianten
für unterschiedliche Einbausituationen
• Unterstützt platzsparende Gerätekonzepte
durch versenkte M12-Ports
• Für Reflow-Lötprozesse geeignet
und Teil eines durchgängigen
Push-Pull-Portfolios für Signal-, Datenund
Leistungsübertragung.
Anwendungsgebiet
• Industrielle Automatisierung
und Maschinenbau
• Kompakte Geräte- und Steuerungsdesigns
mit begrenztem Bauraum
• Anwendungen mit häufigem Stecken
und Lösen zur Reduzierung von
Montagezeiten
• Energie- und Leistungsübertragung
in dezentralen Systemen
• Geräteanschlusstechnik für Signal-,
Daten- und Leistungsintegration ◄
Schutzgitter mit ED-Beschichtung
verbindet Schutzfunktion und ansprechendes Design
Das neue Fingerschutzgitter
von Sepa Europe ist von 40 mm
bis 120 mm erhältlich, bietet IP40-
Schutz sowie eine besonders hochwertige
Oberfläche für sichtbare
Einbaubereiche.
Mit dem neuen FM-Gitter steht
Entwicklern und Geräteher stellern
eine Lösung zur Verfügung, die
funktionale Schutzanforderungen
mit einem hochwertigen, stimmigen
Erscheinungsbild verbindet. Das
Gitter bietet Schutz gegen unbeabsichtigte
Berührung und verhindert
das Eindringen von Staub und Partikeln,
die größer sind als 0,5 mm.
SEPA EUROPE GmbH
www.sepa-europe.com
Das FM-Gitter ist als Fingerschutzgitter
gemäß Schutzklasse
IP40 ausgeführt, besteht aus einem
Metallrahmen und einem feinmaschigen
Drahtgitter und wird
über Senkschrauben direkt mit dem
Metallgehäuse verschraubt. Durch
diese Bauweise entsteht eine montagefreundliche
und robuste Lösung
für industrielle Geräte und Gehäuse.
Ein zentrales Merkmal ist die ED-
Beschichtung. Dabei handelt es sich
um eine elektro phoretische Tauchlackierung,
bei der das metallische
Bauteil in ein Lackbad eingebracht
und mithilfe eines elektrischen
Feldes gleichmäßig beschichtet
wird. Das Ergebnis ist eine homogene,
belastbare Oberfläche mit
sehr guter Abdeckung auch an
den Kanten. Dieses Verfahren
bietet mehrere Vorteile: Die ED-
Beschichtung verbessert den Korrosionsschutz,
sorgt für eine gleichmäßige
Oberflächenqualität und
gewährleistet eine hohe Prozesssicherheit
in der Serien fertigung.
Gleichzeitig unterstützt sie einen
cleanen, in sich stimmigen Look,
der insbesondere im Sichtbereich
zu einer deutlich höheren wahrgenommenen
Produkt qualität beiträgt.
◄
PC & Industrie 7/2026 23
Komponenten
Hochleistungskühlkörper
mit engmaschiger Rippenstruktur
Kühlkörperaufbauten mit einer
sehr hohen Rippendichte, die sogenannten
Lamellenkühlkörper, bieten
dem Anwender besonders in
Verbindung mit zusätzlichen Luftströmungen
eine sehr performante
Entwärmungsmöglichkeit von leistungsstarken
Halbleitern. Aufgrund
der Komplexität und sehr engmaschigen
Rippenstruktur, sind diese
Art der Lamellenkühlkörper allerdings
nicht im Strangpressverfahren
umzusetzen.
Verschiedenartige Ausführungen
an Lamellenkühlkörpern aus dem
Hause Fischer Elektronik, sind
als Bonded-Fin (Serie KTE …),
Skived-Fin (Serie KSK ...) oder aus
Aluminiumvollmaterial (Serie KGR ...)
herzustellen.
Mit der neuen Serie KPK ... erweitert
Fischer Elektronik das bereits
bestehende umfangreiche Produktportfolio
an Lamellenkühlkörpern.
Bei den Kühlkörperausführungen
der Serie KPK ... werden die einzelnen
Kühllamellen rein mechanisch
und vollautomatisch in eine
genutete Basisplatte eingepresst.
Die genannte Nutgeometrie ist im
speziellen an die Kühllamellen toleranzgenau
angepasst, so dass diese
im Gegensatz zu den Bonded-Fin
Ausführungen, ohne die Verwendung
zusätzlicher Wärmeleit kleber
einzubringen sind.
Die acht im Standard erhältlichen
Produkte KPK 1 bis KPK 8, haben
allesamt eine exakt plan gefräste
Halbleitermontagefläche und werden
in sieben unterschiedlichen
Längenvarianten angeboten. Die
Breite der Lamellenkühlkörper startet
ab 100 mm und endet im Standard
bei 500 mm, wobei die jeweilige
Gesamthöhe der Kühllamellen
bis maximal 135 mm reicht. Materialstarke
Basisplatten von 10, 15 oder
20 mm gewährleisten eine fachgerechte
Halbleitermontage auf dem
Lamellenkühlkörper.
Sowohl die einzelnen Lamellen als
auch die Bodenplatte bestehen aus
einem hochwärmeleitendem Aluminiummaterial.
Neben vielzähligen
Standardartikeln offeriert und produziert
Fischer Elektronik als Kernkompetenz,
gleichfalls kundenspezifische
Lamellenkühlkörper nach
Zeichnungsvorlage. Die Varianz
reicht hierbei von unterschiedlichen
Kühlkörperbreiten und -längen, verschieden
starken Halbleitermontageflächen
bis hin zur angepassten
Rippenanzahl, -höhen, -abstand und
-dicke. Weitere mechanische CNC-
Bearbeitungen werden ebenso nach
Kundenwunsch realisiert.
Fischer Elektronik
GmbH & Co. KG
www.fischerelektronik.de
Mehr Stabilität für optische Sensorik
In modernen optischen Sensorund
industriellen Messsystemen
wird die Systemleistung zunehmend
durch das reale Betriebsverhalten
der Lichtquelle bestimmt.
Temperaturabhängige Drift, Leistungsveränderungen
oder Bauteilstreuung
führen häufig zu zusätzlichem
Regel- und Kalibrieraufwand
auf Systemebene.
Um diesen Herausforderungen
zu begegnen, hat IMM Photonics
eine Plattform von 850-nm-
Single-Mode-VCSELs entwickelt.
Der Fokus liegt dabei auf
Stabilität, hoher Reproduzierbarkeit
und einfacher Integration in
bestehende Systeme. Die Bauelemente
sind insbesondere für
Anwendungen wie Time-of-Flight-
Systeme, interferometrische Messaufbauten
sowie industrielle und
medizinische Sensorik ausgelegt.
Nach einem qualifizierenden
Elevated-Stress-Burn-in zeigen
die VCSELs ein äußerst stabiles
Betriebsverhalten: Die Wellenlängendrift
verläuft linear und reproduzierbar
mit etwa 0,053 nm/K,
während gleichzeitig ein glatter
Leis tungsverlauf im Temperaturbereich
von 0 °C bis 60 °C
gewährleistet ist. Die Bauteil-zu-
Bauteil-Streuung der optischen
Leistung liegt typischerweise
bei nur ±0,01 mW. Dies ermöglicht
eine analytische Temperaturkompensation
und reduziert notwendige
Guard Bands deutlich.
Ein weiteres zentrales Merkmal
ist die polarisationsstabile
Single-Mode-Emission. Sie prädestiniert
die VCSELs insbesondere
für interferometrische und polarisationssensitive
Anwendungen.
Ergänzend sorgt ein nahezu
kreisförmiges Gauß-Strahlprofil
(ε ≥ 0,87 nach ISO 11146-1) für
stabile Kopplungsbedingungen
und eine hohe Robustheit gegenüber
mechanischen Einflüssen.
Für Anwendungen mit erhöhten
Anforderungen an Regelbarkeit
sind Varianten mit integrierter
Monitor Photodiode verfügbar.
Das Portfolio wird durch
kundenspezifische VCSEL- und
Lasermodule ergänzt - inklusive
Optik, Faserankopplung, Elektronik
und Temperaturstabilisierung.
Detaillierte Messdaten sowie
weiterführende Systemanalysen
stellt IMM Photonics in der
begleitenden Application Note
„850 nm VCSELs for Precision
Sensing and System Integration“
zur Verfügung.
IMM Photonics
www.imm-photonics.de
24 PC & Industrie 7/2026
Komponenten
Alles im Griff
Miniatur-Sensoren von Contrinex ermöglichen den sicheren Betrieb von Robotergreifern.
Contrinex Sensor GmbH
info@contrinex.de
www.contrinex.de
Robotergreifer in Pick-and-Place-
Anwendungen oder in der Feinmontage
müssen mit höchster Präzision
arbeiten. Induktive und fotoelektrische
Miniatur-Sensoren von
Contrinex wurden speziell für diese
Einsatzgebiete entwickelt. Die Sensoren
bieten nicht nur hohe Schaltfrequenzen
und punktgenaue LED-
Rotlichtquellen, sondern bauen auch
sehr kompakt.
Hochsensible Komponenten
sicher handhaben
In vielen industriellen Bereichen
müssen hochsensible Komponenten
von Robotergreifern sicher
gehandhabt werden. Ein Beispiel
ist die Solarindustrie: Hier bewegen
Greifer zerbrechliche Wafer
von einer Bearbeitungsstation zur
nächsten. Sind die Greiferbacken
nicht vollständig geöffnet, wenn
sie sich auf den Wafer zubewegen,
können sie die zerbrechlichen
Komponenten beschädigen oder
sogar zerstören.
Induktive Miniatur-Sensoren
erfassen den Öffnungswinkel
sowie die exakte Position der Greiferbacken
zuverlässig. Die Sensoren
bieten Schaltfrequenzen bis
8.000 Hz sowie eine hohe Temperaturstabilität
(-25 °C bis +70 °C
oder +85 °C). Sie fügen sich mit
Abmessungen von 3 mm x 12 mm
selbst in enge Bauräume problemlos
ein. Contrinex fertigt die induktiven
Miniatur-Sensoren in drei Ausführungen:
Als Minimini mit erhöhten
Schaltabständen von bis zu
1 mm, als Full Inox im robusten,
aus einem Stück gefertigten Edelstahlgehäuse
(V2A/druckfest bis
120 bar) und als Extra Distance
mit bis zu vierfachem Standard-
Schaltabstand.
Sicherer Betrieb
Fotoelektrische Miniatur-Sensoren
von Contrinex gewährleisten den
sicheren Betrieb von Robotergreifern
auch in anderen Bereichen: Sie
erkennen Hindernisse und verhindern
so Kollisionen. Die fotoelektrischen
MINIDIST-Sensoren haben
einen analogen Ausgang (0,1 bis
2,6 VDC) sowie einen einstellbaren
PNP-Lichtausgang und sind vollständig
einbaubar. Eine punktgenaue
LED-Rotlichtquelle mit 5-mm-Lichtpunkt
ermöglicht die exakte Entfernungsmessung
für metallische und
nicht-metallische Ziele. Die fotoelektrischen
Miniatur-Sensoren
von Contrinex sind mit modernster
optischer und ASIC-Technologie
ausgerüstet und sowohl mit als
auch ohne Gehäuse lieferbar.
Die Vorteile auf einen Blick
• Hohe Schaltfrequenzen
und Schaltabstände
(bis 8.000 Hz/40 mm)
• Sehr kompakte Bauweise
• Robustes Gehäuse
aus Edelstahl (V2A)
• Modernste optische
und ASIC-Technologie
• Temperaturbeständigkeit
(-25 °C bis +70 °C oder +85 °C)
• Integrierter Kollisionsschutz
für Greifersysteme
• Kleinste Sensoren mit IO-Link ◄
Robuster Durchflusssensor mit IO-Link
Turcks FS501 ist flexibel konfigurierbar und misst neben dem Durchfluss auch die Temperatur.
Turck ergänzt seine Fluidsensor-Serie FS+
um den Durchflusssensor FS501. Das robuste
IP67-Gerät erfasst Durchflussgeschwindigkeit
und Volumenstrom in flüssigen Medien und gibt
zusätzlich auch Temperaturwerte aus. Anwender
können Schalt- und Analogausgänge frei
konfigurieren und profitieren von einer einfachen
Integration in IO-Link-Umgebungen
dank Smart Sensor Profile.
Der FS501 eignet sich für Rohrdurchmesser
von 15 bis 250 mm und deckt damit ein
breites Anwendungsspektrum in der Fabrikautomation
ab. Die IO-Link-Schnittstelle nach
Smart Sensor Profile ermöglicht den Zugriff
auf Prozessdaten und Funktionen wie Single
Value Teach zum Speichern der aktuellen Strömungsgeschwindigkeit
als Schaltpunkt, Dynamic
Teach und Totalizer. Im Dynamic-Teach-
Modus passt der Sensor Schaltpunkte selbstständig
an wechselnde Bedingungen an. Über
die Totalizer-Funktion lassen sich Verbrauchsdaten
für Maschinen ermitteln – direkt im Sensor.
TURCK GmbH
more@turck.com
www.turck.com
PC & Industrie 7/2026 25
Komponenten
Wie Heatpipes am stärksten sind
CTX hält das Innere der CPU-Kühllösung im Gleichgewicht.
Zusammenspiel mehrerer Faktoren,
das CTX für den verfügbaren Platz
passgenau auslegt. Entscheidend
ist dabei zunächst, wie viel Wärme
eine einzelne Heatpipe transportieren
kann. Dies wird im Wesentlichen
bestimmt durch ihren Durchmesser,
die Länge, ihre Kapillarstruktur sowie
ihre Konstruktion für einen ungehinderten
Wärmetransport.
Einbaulage
Mehr ist nicht immer mehr. Wenn
CPUs immer leistungsfähiger werden,
kommt es auf Kühlung mit hoher
Leistungsdichte an. Heatpipes sind
hier ein gefragtes Modell. Kühlkörperhersteller
CTX Thermal Solutions
zeigt, dass sich ihre Leistung
nur erhöhen lässt, wenn man das
Gesamtsystem im Auge behält.
CTX Thermal Solutions GmbH
info@ctx.eu
www.ctx.eu
Leistungsfähigkeit
optimal nutzen
In der Industrie sind PCs zu wichtigen
Stützen der Automatisierung
geworden. Von ihren CPUs (Central
Processing Units) erfordert das
neben hohen Taktraten vor allem
Robustheit. Sie müssen mit zehn
bis zwanzig Jahren besonders langlebig
sein, in Umgebungstemperaturen
von -40 bis +85 °C funktionieren
und Belastungen wie zum
Beispiel Vibrationen standhalten.
Das schnelle Ableiten der Verlustleistungen,
die hier zwischen 35
und 65 W erreichen können, ist
daher essenziell. Für die Kühlung
von CPUs in Industrie-PCs fertigt
CTX Thermal Solutions Heatpipes.
Mit der richtigen Auslegung
lässt sich dabei ihre Leistungsfähigkeit
auf engstem Bauraum
optimal ausnutzen.
Warum Heatpipes für
Industrie-CPUs gefragt sind
Heatpipes sind gerade in der Industrie
ein etablierter Wärmeleiter.
Sie führen sehr schnell hohe
Verlustleistungen vom Hotspot ab.
Dabei sind sie wartungsarm und
arbeiten als passive Kühllösung im
staubsicher geschlossenen IPC-
Gehäuse. Warum das so ist, leitet
sich von ihrem Funktionsprinzip
ab. Eine Heatpipe ist ein geschlossenes
System aus einem Kupferrohr
mit einem Kühlmedium. Wo
sich dieses erhitzt, entsteht Verdampfungswärme
und der Druck
im Rohrinnern senkt sich. Durch
das Druckgefälle strömt der Dampf
zur kälteren Stelle der Heatpipe, wo
er kondensiert und die Wärme an
einen Kühlkörper abgibt. Die innere
Kapillarstruktur des Rohres transportiert
die Flüssigkeit entgegen
der Schwerkraft wieder zurück zur
CPU. Das passive Kühlsystem arbeitet
eigenständig und benötigt keine
externen Wasserpumpen, Rohrleitungen
oder Lüfter.
Wieso mehr Rohre
nicht automatisch
mehr Leistung bedeuten
Heatpipes bieten eine hohe Gestaltungsfreiheit.
Dadurch eignen sie
sich ideal für die engen Bauräume
von PCs. Leistungsstärkere CPUs
erfordern dabei nicht zwingend
zusätzliche Heatpipes. Es ist ein
Als zweiten maßgeblichen Faktor
nennt CTX die Einbaulage der
Heatpipe. Eine vertikale Anordnung
kann die Leistungsfähigkeit einer
Heatpipe verbessern: Liegt ihr Verdampfer
unterhalb des Kondensators,
unterstützt sie den Rückfluss
des Arbeitsfluids durch die Schwerkraft.
Unabhängig davon ist ein möglichst
guter thermischer Kontakt zwischen
Heatpipe, Wärmequelle und
Kühlkörper entscheidend, um den
Wärmewiderstand zu minimieren.
Mehr Rohre bedeuten in der
Regel auch, dass sich die Zahl der
Wärme übergänge und der Wärmewiderstand
erhöht. Daher erfordert
eine solche Erweiterung immer auch
eine Anpassung von Kühlkörper und
Luftführung. Auf diese Weise bleiben
Verdampfung, Wärmetransport,
Kondensation und Rückfluss
im Gleichgewicht.
Nach welchen Kriterien
die Auslegung erfolgt
CTX übernimmt die anwendungsspezifische
Auslegung von Kühlkörpern
nach Entwärmungsbedarf, Bauraum
und Umgebungsbedingungen.
In einer thermischen Simulation überprüft
der Hersteller die Leistungsdaten
und optimiert bei Bedarf über
Design- oder Materialanpassungen
die Kühlleistung. Neben Heatpipes
fertigt der Hersteller alle weiteren
Standardkühlkörper wie zum Beispiel
Profil- und Flüssigkeitskühlkörper.
Darüber hinaus entwickelt
und fertigt CTX auch kundenindividuelle
Kühllösungen. ◄
26 PC & Industrie 7/2026
Komponenten
Steckverbinder im Ultra Mikro-Format
mit THT-Leiterplattenanschluss
Samtec, Inc.
www.samtec.com
Samtec, Inc., der Anbieter mit
führendem Service in der Steckverbinderbranche,
gibt die Erweiterung
seines beliebten Ultra-Mikro-
Verbindungssystems mPOWER für
die Stromversorgung bekannt. Die
mPOWER-Leiterplattensteckverbinder
in gerader (UMPS, UMPT)
und 90°-Ausführung (UMPT-RA)
sind jetzt mit THT-Optionen für
den Anschluss an die Leiterplatte
erhältlich, die genau die verbesserte
mechanische Robustheit bieten, die
oft für Anwendungen in rauen industriellen,
militärischen und luftfahrttechnischen
Umgebungen gefordert
ist. Steckverbinder in SMT-Ausführung
sind ebenfalls erhältlich.
Die im Hinblick auf Leistungsdichte
optimierten Ultra-Mikro-Steckverbinder
aus der mPOWER-Familie
bieten im Vergleich zu herkömmlichen
Stromsteckverbindern eine
Raumersparnis von 40 %. Ihre kompakte
Bauform ist mit bis zu 18 A
je Messerkontakt strombelastbar
und ermöglicht so hochstromige
Eigenschaften auf kleinster Leiterplattenfläche.
Zusätzlich zur Leistungsdichte
bieten die mPOWER-Verbindungen
hohe Flexibilität beim Entwurf von
Verbindungen von Leiterplatte zu
Leiterplatte, von Kabel zu Kabel
oder Kabel zu Leiterplatte. Das
Systemdesign wird vereinfacht durch
eine Reihe von Optionen, zu denen
neben geraden und 90°-Konfigurationen
auch Stapelhöhen von 5 mm
bis 20 mm, robuste Verriegelungen
und 2 bis 10 Stromkontakte zählen.
Die Kabelkonfektionen mit Ummantelungen
aus PVC oder Teflon Fluoropolymer
sind in vielen Querschnitten
für verschiedenste Anforderungen
erhältlich.
Um den Entwurf weiter zu vereinfachen,
stellt Samtec für die
mPOWER-Steckverbinder frei
zugängliche Ressourcen wie Grafiken,
Modelle und Prüfberichte
bereit. Entwickler und Konstrukteure
können stromtechnische Anforderungen,
Form und Passung auf
samtec.com/mpower bewerten oder
sich an die Rugged/Power Group
von Samtec unter RuggedPower@
samtec.com wenden. Produktionsmengen
können direkt von Samtec
oder über autorisierte Vertriebspartner
bezogen werden. ◄
Maßgeschneiderte Steckverbinderlösungen für individuelle Anforderungen
Wenn Standardlösungen an ihre
Grenzen stoßen, sind kundenspezifische
Steckverbinder die richtige
Wahl. ODU entwickelt maßgeschneiderte
Lösungen, die exakt
auf technische und mechanische
Anforderungen abgestimmt sind.
Dabei von langjährigen Erfahrungen
und bewährten Systemkonzepten.
Warum sind kundenspezifische
Steckverbinder entscheidend?
Individuelle Anwendungen erfordern
oft mehr als kleine Anpassungen
von der Stange. Spezialisten
in den Entwicklungs- und Konstruktionsteams
von ODU begleiten
Kunden von der ersten Idee bis zur
Serienfertigung und sorgen dafür,
dass die Lösung zuverlässig und
langfristig in der entsprechenden
Anwendung funktioniert.
Was machen kundenspezifische
bzw. maßgeschneiderte Lösungen
von ODU besonders?
In enger Zusammenarbeit entstehen
Lösungen, die exakt der jeweiligen
Spezifikation entsprechen.
Das umfasst sowohl einzelne
Steckverbinder als auch komplette
Systemlösungen.
Das ODU-Leistungsspektrum
reicht von:
• Steckverbindern nach
Kundenspezifikation
• Systementwicklungen inklusive
Kabelkonfektionierung
• Durchgängiger Entwicklung
und Prüfung / Qualifizierung
im hauseigenem Labor
Welche Vorteile ergeben sich
für den Kunden?
Jede Lösung wird individuell konzipiert
und konsequent auf hohe
Qualität, Langlebigkeit und Passgenauigkeit
ausgelegt. Hierbei fließen
die individuellen Designanforderungen
direkt ein – für Lösungen,
die auch langfristig wettbewerbsfähig
bleiben.
ODU GmbH & Co. KG
https://odu connectors.com
https://odu connectors.com/de/
produkte/kundenspezifischeloesungen/
PC & Industrie 7/2026 27
Stromversorgung
Kompakte und leistungsstarke
Hutschienennetzteile
Schukat electronic Vertriebs GmbH
info@schukat.com
www.schukat.com
Ab sofort führt Schukat die kompakten und
leistungsstarken RACPRO1-S-Hutschienennetzteile
des Herstellers Recom im Sortiment.
Die Geräte sind in drei Varianten mit 120 W,
240 W und 480 W Nennleistung erhältlich und
eignen sich ideal für industrielle Anwendungen,
darunter Fabrik- und Gebäudeautomation,
Energieverteilung, Test und Messung, Infrastruktur
sowie Daten- und Telekommunikation.
Ausgelegt für Umgebungstemperaturen von
-40 °C bis +60 °C arbeiten sie mit reiner Konvektionskühlung
und erreichen Wirkungsgrade von
bis zu 95 %. Bei Spitzenlasten steht zudem für
fünf Sekunden ein Leistungs-Boost von 150 %
zur Verfügung. Die Eingangsspannung reicht von
85 - 277 V AC oder 88 - 370 V DC und beinhaltet
eine aktive Einschaltstrombegrenzung. Mit
Abmessungen von 100 mm x 112 mm x 28 mm
ist das RACPRO1-S120 das kleinste DIN-Rail-
Netzteil am Markt und erreicht eine Leistungsdichte
von 500 W/Liter. Einstellbare Ausgangsspannungen
von 12 V, 24 V oder 48 V stehen
zur Verfügung; der Leerlaufverbrauch beträgt
maximal 0,3 W.
Beim RACPRO1-S240 AC/DC-Netzteil ermöglicht
eine integrierte ORing-Diode die Parallelschaltung
mehrerer Einheiten für eine n+1-Redundanz-
oder Power-Sharing-Anwendungen. Das
RACPRO1-S480 als leistungsstärkste Variante
bietet die Wahl zwischen Konstantstrom- und
Parallelbetrieb.
Die im 25°-Winkel angebrachten Push-In-
Klemmen sind wartungsfrei und ermöglichen
eine einfache Montage ohne Werkzeuge. Aufgebaut
nach Schutzklasse I, verfügen die Hutschienennetzteile
über ein DC-OK-Signal zur
Statusüberwachung und sind gegen Überlast,
Kurzschluss, Überspannung sowie Rückspeisungslasten
in Form von bremsenden Motoren
und Induktoren geschützt.
Alle Produktvarianten sind RoHS-konform und
nach den globalen Sicherheitsstandards IEC/
EN/UL 61010-1 und IEC/EN/UL/CSA 61010-2-
201 zertifiziert. ◄
Leise und leistungsstark
Cincon LFM-Serie jetzt als Open-Frame-Variante mit Baseplate
bei Fortec Power
FORTEC Power GmbH
https://fortec-power.de/
Fortec Power bietet ab sofort die neue B-Version
der Cincon LFM-Serie im Open-Frame-
Design mit Baseplate an — kompakt, lüfterlos
und für medizinische, industrielle sowie Haushaltsanwendungen
zertifiziert.
Das neue Produktportfolio umfasst die Modelle
LFM200S, LFM200M, LFM300S, LFM300M,
LFM420S und LFM420M — jeweils in der Open-
Frame-Ausführung mit integrierter Baseplate. Im
Vergleich zur C-Version mit Gehäuse und Teilverguss
punktet die B-Version durch kompaktere
Abmessungen, reduziertes Gewicht, geringere
Bauhöhe und niedrigere System kosten.
Die Baseplate erleichtert dabei die Wärmeableitung
und ermöglicht ein effizientes thermisches
Management ohne externen Lüfter.
28 PC & Industrie 7/2026
Stromversorgung
AC/DC-Stromversorgungen (75–320 W) für
Industrie, Medizintechnik und Haushaltsgeräte
Mit der Mean Well NSP-Serie bringt Fortec Power eine leistungsstarke Nachfolgegeneration
der bewährten RSP-Serie ins Portfolio — kompakter, breiter zertifiziert und für den globalen Einsatz
Die NSP-Serie wurde als direkte
Nachfolgegeneration der RSP-Serie
konzipiert und überzeugt durch eine
kompaktere Bauform, einen erweiterten
Betriebstemperaturbereich
von -40 °C bis +85 °C sowie ein
breites Portfolio an Sicherheitszertifizierungen.
FORTEC Power GmbH
https://fortec-power.de/
Die Zulassungen umfassen unter
anderem IEC/EN/UL 62368-1, 60601-
1, 61010-1, 61558-1, 62477-1, IEC/
EN 60335-1 und SEMI F47 — und
decken damit die Anforderungen
vieler internationaler Märkte ab.
Der weite Eingangsspannungsbereich
von 85 bis 305 V AC macht
die Serie besonders robust gegenüber
Spannungsschwankungen im
Netz und ermöglicht den Betrieb mit
277 V AC in Nordamerika.
Lüfterloses Design,
hoher Wirkungsgrad,
medizintauglich
Die Modelle NSP-75 bis NSP-200
arbeiten vollständig lüfterlos und
ermöglichen so einen geräuscharmen
Betrieb. Die NSP-320 ist mit
einem leisen Lüfter ausgestattet,
der unter 40 dB bleibt. Alle Modelle
erreichen einen Wirkungsgrad von
bis zu 94,5 % und bieten eine Peak-
Leistung von bis zu 200 % für maximal
5 Sekunden — ideal für Applikationen
mit hohem Einschaltstrom.
Für den medizinischen Einsatz
besonders relevant: Die NSP-Serie
verfügt über einen Ableitstrom von
unter 350 µA, eine 2x-MOPP-Isolation
und die Geräteklassifizierung
BF. Das Conformal Coating der Leiterplatten
schützt zusätzlich gegen
Feuchtigkeit.
Serienmäßig an Bord sind Schutzfunktionen
gegen Kurzschluss, Überlast,
Überspannung, Unterspannung
und Übertemperatur.
Technische Daten
im Überblick
• Leistungsbereich: 75 - 320 W
• Eingangsbereich: 85 - 305 V AC
• Wirkungsgrad: bis zu 94,5 %
• Betriebstemperatur:
-40 °C bis +85 °C
• Spitzenleistung: 200 % / 5 Sek.
• Betriebshöhe: max. 5.000 m
• Ableitstrom: < 350 µA
• Garantie: 5 Jahre
Verfügbare Modelle
Die Modelle NSP-75, NSP-100,
NSP-150, NSP-200 und NSP-320
sind ab sofort bei Fortec Power
bestellbar. Darüber hinaus ist die
NSP-Serie auch in den Leistungsklassen
NSP-500 und NSP-750
erhältlich.
Zertifizierungen und Normen
• IEC/EN/UL 62368-1
• IEC/EN/UL 60601-1
• IEC/EN 61010-1
• IEC/EN 61558-1
• IEC/EN 62477-1
• IEC/EN 60335-1
• SEMI F47
• EN 55032
• EN 60601-1-2
• CCC
• EAC
• CE
• UKCA ◄
Einsatzbereiche
Die B-Version eignet sich besonders für Umgebungen
mit standardisierten thermischen und
mechanischen Anforderungen — und ist eine
ausgezeichnete Wahl, wenn Größe, Gewicht
und Kosten im Fokus stehen, ohne Abstriche
bei der Funktionalität.
Lüfterlos, effizient,
breiter Temperaturbereich
Mit einer Bauhöhe von nur 1 Zoll (25,4 mm)
liefern die LFM-Netzteile zuverlässig Leistung
— geräuschlos und ohne Wärmeprobleme. Der
Wirkungsgrad erreicht bis zu 94 %, der Betriebstemperaturbereich
erstreckt sich von -40 °C
bis +80 °C, und die Betriebshöhe ist auf bis zu
5.000 m ausgelegt.
Schutzfunktionen
Die Modelle bieten umfassende Schutzfunktionen:
Übertemperatur-, Überspannungs-, Überlast-
und Kurzschlussschutz sind serienmäßig
integriert. Die industriellen Varianten (LFMxxxS)
entsprechen IEC/EN/UL 62368-1, die medizinischen
Varianten (LFMxxxM) sind nach IEC/
EN/UL 60601-1 zertifiziert.
Technische Daten im Überblick
• Eingangsbereich: 80 - 264 V AC
• Wirkungsgrad: bis zu 94 %
• Bauhöhe: 1“ (25,4 mm)
• Betriebstemperatur: -40 °C bis +80 °C
• Betriebshöhe: max. 5.000 m
• Leerlaufleistung: < 0,3 W
Typische Einsatzbereiche
Die LFM-Serie mit Baseplate eignet sich für
industrielle Steuersysteme, Test- und Messgeräte,
Kommunikations- und Netzwerktechnik,
medizinische Peripheriegeräte sowie allgemeine
kommerzielle Elektronik.
Verfügbare Modelle (B-Version)
• LFM200S / LFM200M
• LFM300S / LFM300M
• LFM420S / LFM420M
• S = IEC/EN/UL 62368-1 (industriell)
• M = IEC/EN/UL 60601-1 (medizinisch)
• Garantie: 3 Jahre ◄
PC & Industrie 7/2026 29
Bedienen und Visualisieren
WMT Leipzig KEBA – Präzision trifft Exzellenz
Eine neue Bedienphilosophie
für High-End-Schleifmaschinen
Maschinenbedienung “unter Glas”
mit dem AP 524 mit KeWheel
Präzise Schleifmaschine bei WMT Leipzig mit flexiblem HMI von KEBA
Die WMT Leipzig GmbH
ist ein junges Unternehmen im technologisch
anspruchsvollen Markt der Rund- und Spitzenlosschleifmaschinen.
In diesem Markt sind Präzision,
Prozessstabilität und eine hochwertige
Konstruktion entscheidend. Mit nur 25 Mitarbeitenden
entwickelt WMT Leipzig Maschinen
für den Mutterkonzern Jiangsu Xinsu Group
Co., Ltd. Eine der Herausforderungen bei dieser
Entwicklung war es, ein Bedienkonzept zu
ent wickeln, das den besonderen Anforderungen
der Industrie und der Innovationskraft des
Unternehmens gerecht wird.
2021 kam es zum ersten Kontakt: Auf der EMO
in Mailand sprach WMT Leipzig das KEBA-Team
an – mit einer klaren Vision: eine moderne, völlig
frei gestaltbare HMI-Oberfläche, die unabhängig
vom Steuerungshersteller ist.
KEBA Industrial Automation GmbH
keba@keba.com
www.keba.com
WMT Leipzig
www.wmt-leipzig.de
Die Herausforderung: volle Freiheit,
volle Daten, volle Kontrolle
WMT Leipzig stand im Jahr 2021 vor dem
kompletten Neuaufbau der Anlagen. Es gab
weder ein bestehendes Bedienpult noch eine
passende HMI-Software. Für ihre anspruchsvollen
Anforderungen bot der Markt allerdings
kaum Optionen.
Die Lösungen namhafter Anbieter waren zwar
für Dreh- und Fräsaufgaben sehr gut geeignet,
für Schleifanwendungen, insbesondere für das
Spitzenlosschleifen, jedoch nur sehr rudimentär.
Hinzu kam, dass WinCC Unified für die Sinumerik-Anbindung
weder freigegeben noch die
Unterstützung sichergestellt war. Dadurch war
vor allem die zentrale Anforderung schwierig
zu erfüllen. Stefan Cämmerer, Leiter der Software-Entwicklung
und Elektrokonstruktion bei
WMT Leipzig, sagt: „Wir waren auf der Suche
nach einer HMI-Software, die uns volle Freiheit
bei der Gestaltung der Oberfläche gibt und
uns Zugriff auf alle NCK-Daten ermöglicht.“ Für
die High-End-Maschinen von WMT Leipzig war
die Bedienoberfläche das Herzstück und sollte
ein einzigartiges Nutzererlebnis ermöglichen.
Kurze Realisierungszeit
Und dieses Vorhaben war durchaus ehrgeizig.
Denn nicht nur inhaltlich, sondern auch zeitlich
war es eine große Herausforderung: Das Ziel war,
innerhalb von nur zehn Monaten eine lauffähige
HMI auf der ersten Maschine von WMT Leipzig
auf der CIMT 2023 in Peking zu präsentieren.
Das KeWheel mit Force Feedback angewandt
in der Praxis.
Die Lösung:
KEBA-Software als Gamechanger
Mit dem für WMT Leipzig maßgeschneiderten
Bedienpanel AP 524 mit Force Feedback, dem
KeWheel und der klaren „Software First“-Strategie
fand WMT Leipzig, wonach sie suchten.
Besonders entscheidend waren die Offenheit
und Leistungsfähigkeit der Software. „KEBA
ist einzigartig, was Software-Funktionalitäten
angeht“, so Cämmerer. „Das gesamte Framework
von KEBA ermöglicht es uns, unsere eigene
Bedien philosophie ohne Einschränkungen umzusetzen.
Diese Art der Flexibilität und Offenheit
kannten wir bis dato nicht.“
Unterstützung
der JavaFX-Funktionalität
Die Entwickler von WMT Leipzig schätzen, dass
das KEBA Software Framework volle JavaFX-
Funktionalität unterstützt. Dadurch können sie
sämtliche Java-Applikationen, -Schnittstellen,
-Visualisierungen und -Bibliotheken integrieren
und nutzen. Cämmerer führt ein Beispiel
an, das die Vorteile dieser JavaFX-Funktionalität
verdeutlicht: „Wir können am HMI live vorberechnen,
wie hoch die Wahrscheinlichkeit
ist, dass ein Werkstück beim Schleifen eine
unerwünschte Polygonform bekommt, und dieses
Ergebnis nutzen, um im Schleifprozess
30 PC & Industrie 7/2026
Bedienen und Visualisieren
Einfache Bedienung mit dem Touch-Panel AP 524
entsprechend entgegenzuwirken. Der mathematische
Teil dieser Aufgabe stammt aus einer
Optimierungsbibliothek der Java-Welt. Als Feature
ist das von unschätzbarem Wert.“
Die Vorteile
von Force Feedback und KeWheel
Die Force Feedback Technologie (haptisches
Feedback am Panel) setzt WMT Leipzig vor
allem bei sicherheitsrelevanten RealTime Widgets
ein – etwa für Funktionen wie ‚Maschine
Ein/Aus‘ oder ‚Zyklus Start/Stopp‘.
Bislang wurden dafür Hardware-Tasten verwendet.
„Wir wollten eine saubere Oberfläche,
sprich möglichst viel der Bedienung unter Glas,
und hatten uns zum Ziel gesetzt, die Tastenleiste
auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch
steigt einerseits die Übersichtlichkeit (und somit
die Bedienergonomie) andererseits die Flexibilität,
in der HMI immer nur die Tasten anzuzeigen,
die gerade benötigt werden. RealTime Widgets
über Force Feedback waren hier die ideale
Lösung“, so Cämmerer.
KeWheel
Auch das KeWheel findet bei WMT Leipzig
großen Anklang. Die Ingenieure in Leipzig setzen
es wahlweise als Vorschub-Override ein,
um die Achsgeschwindigkeit bei Verfahrbewegungen
zu verändern, als Spindel-Override, um
die Drehzahl der Spindeln zu beeinflussen, oder
als Handrad, um Achsen inkrementell zu verfahren
und die Maschine µm-genau einzurichten.
Die Umschaltung der Modi des KeWheels erfolgt
dabei wahlweise (und in Abhängigkeit von der
Betriebsart der Maschine) durch „ Durchtoggeln“
mittels „Klick“ (= Druck) auf das KeWheel bzw.
durch direkte Anwahl über das HMI (Bedieneroberfläche)
oder die SPS.
Vorschub-Override auf 0 % setzen
Zusätzlich nutzt WMT Leipzig die Möglichkeit,
den Vorschub-Override gezielt aus dem NC-Programm
oder der PLC heraus auf 0 % zu setzen.
Dadurch können sich Bediener, besonders vor
kritischen Bewegungen der Maschine, zunächst
mit langsamer Geschwindigkeit an eine neue
Situation herantasten, ohne jedes Mal zuerst
manuell den Override zudrehen zu müssen.
Das erhöht die Ergonomie, besonders bei einrichtintensiven
Prozessen, und vermindert das
Risiko von ungewollten Kollisionen.
Cämmerer ergänzt: „Ein großer Vorteil liegt
darin, dass ein einziges KeWheel für all diese
Funktionen genutzt werden kann. Wir als Hersteller
können selbst entscheiden, an welchen
Maschinentypen welche Modi zur Verfügung
stehen, und setzen trotzdem immer die gleiche
Hardware ein.“
Partnerschaft auf Augenhöhe
Was KEBA und WMT Leipzig verbindet, ist
nicht nur die Technik, sondern auch die Art
der Zusammenarbeit. Cämmerer: „Wir haben
einen echten Draht zueinander ent wickelt. Die
Zusammenarbeit mit KEBA ist wie die Lösung,
die sie uns angeboten haben: einzigartig.“
Offen, produktiv, wertschätzend und zielorientiert:
Genau so beschreibt WMT Leipzig
die Partnerschaft.
WMT Leipzig Mitarbeiter in der Produktion:
Das haptische Feedback des KeWheels ermöglicht
eine effizientere Bedienung von Maschinen
Stefan Cämmerer, Leiter Software-Entwicklung
und Elektrokonstruktion bei WMT Leipzig
Das HMI ist nicht mehr nur Bedienoberfläche,
sondern integraler Bestandteil der Maschine
Blick nach vorne
Spitzenloses Außenrundschleifen – kurz erklärt
• Was ist spitzenloses (Centerless)
Außenrundschleifen?
Beim spitzenlosen Schleifen wird das Werkstück
nicht zwischen zwei Spitzen eingespannt,
sondern zwischen Schleif- und
Regelscheibe sowie einer Werkstückauflage
geführt. Diese sehr stabile Art der Prozessführung
ermöglicht eine hohe Präzision
bei gleichzeitig kürzester Bearbeitungszeit.
• Warum ist das wichtig?
• Hohe Maß- und Rundheitsgenauigkeit
→ entscheidend für High-End-
Bauteile für die Lagerindustrie, die
Automobilbranche, den allgemeinen
Maschinenbau usw.
• Sehr gute Prozessstabilität → ideal
für Serienfertigung und anspruchsvolle
Toleranzen.
• Schonende Werkstückführung → kein
Einspannen, kein Druckpunkt und
weniger Ausschuss.
• Flexibilität → unterschiedliche
Werkstückgrößen und Geometrien sind
rasch anpassbar.
• Typische Anwendungen:
Kegelrollen, Düsennadeln, Kardankreuze,
Hydraulikschieber, Kugelbolzen → rotationsymmetrische
Präzisionskomponenten
– also überall dort, wo Genauigkeit im
µm-Bereich gefordert ist.
Heute kommen bereits drei Maschinentypen
mit KEBA-Hardware und -Software zum Einsatz.
Trotz aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen
durch Entwicklungen in den Märkten bleibt die
Technologieausrichtung von WMT Leipzig eindeutig
High-End – und KEBA ein zentraler Entwicklungspartner.
Die nächsten Schritte?
Gemeinsam entwickeln WMT Leipzig und KEBA
eine neue HMI-Werkzeugverwaltung. Weitere
Projekte sind bereits in Planung.
WMT Leipzig ist ein beeindruckender Beweis
dafür, dass ein junges Unternehmen in einem
Markt mit Mut zur Innovation und der richtigen
Software-Plattform seinen Platz erkämpfen kann.
„Die KEBA-Lösung bietet uns als Entwickler alle
Möglichkeiten der Welt, unsere Bedien philosophie
umzusetzen.“ so Stefan Cämmerer. ◄
PC & Industrie 7/2026 31
Bedienen und Visualisieren
Hygiene-Tastatur fördert Infektionskontrolle
Effektive Keimbarriere,
ohne antimikrobielle
Beschichtungen
Verschmutzungen sind auf der weißen
Oberfläche schnell zu erkennen,
das fördert die Infektionskontrolle
und erleichtert die Reinigung, zum
Beispiel mit Wasser und Seife. Als
gute Keimbarriere dienen die transparente,
geprägte Abdeckung und
die glatte, spaltenfreie Unterseite.
Auf antimikrobielle Beschichtungen
wird hier verzichtet, für maximale
Hygiene sorgen die Reinigung im
Autiklav oder Thermodesinfektor.
Kompaktes Format
und flexible Kabelführung
GeBE
Computer & Peripherie GmbH
www.tastaturen.com
Die Y Cool Hygiene-Tastatur
in leuchtendem Weiß mit Hintergrundbeleuchtung
und Keimbarriere
punktet mit einen Extraschutz:
Die Tastatur hat eine sterilisierbare,
transparente Abdeckung für
den Einsatz auf Visitenwagen oder
Wandhalterungen. Mit der Y Cool
Hygiene-Tastatur präsentiert Gebe
eine Tastatur, deren Tastenbeleuchtung
auf sieben Farben eingestellt
werden kann. Das ermöglicht das
Arbeiten unter allen Lichtbedingungen.
Der volle Tastenhub und
die angenehme Haptik erlauben
komfortables und effizientes Tippen.
Die Y Cool ist mit abnehmbarem,
doppelt zugentlastetem, 38 cm Kabel
mit vier Führungsoptionen und einer
150 cm Verlängerung zu haben und
wird über USB angeschlossen. Ihr
kompaktes Format und die flexible
Kabelführung machen sie besonders
geeignet für den Einsatz auf
Visitenwagen oder an Wandhalterungen.
◄
Schmaler Rahmen, einfache Integration -
Industrie-Displays für moderne HMI-Konzepte
In der Maschinen- und Anlagenautomation
sind zuverlässige Visualisierungslösungen
entscheidend
für eine effiziente Bedienung und
Prozessüber wachung.
Die Industrie-Displays der
CV-200 Serie wurden speziell
für anspruchsvolle HMI-Anwendungen
entwickelt und ermöglichen
eine klare, intuitive Interaktion
auch unter rauen Umgebungsbedingungen.
Typische
Einsatzfelder sind die Fertigungsautomation,
Prüf- und Inspektionssysteme
sowie die Maschinenbedienung
direkt vor Ort.
Charakteristisch für die Serie
ist das moderne Slim-Bezel-
Design mit einer Rahmenbreite
von unter 3 mm. Dadurch lassen
sich die Displays nahtlos in aktuelle
Maschinenkonzepte integrieren
und bieten zugleich eine hochwertige,
zukunftssichere Optik.
Gleichzeitig bleiben die Einbauausschnitte
kompatibel zu Vorgängersystemen,
was den Austausch
oder die Nachrüstung bestehender
Anlagen deutlich vereinfacht.
Für eine präzise Visualisierung
verfügen die Displays über Full-
HD-Auflösung und einen großen
Betrachtungswinkel von 178°. Die
projiziert-kapazitive Multi-Touch-
Technologie sorgt für eine reaktionsschnelle
und intuitive Bedienung.
Eine entspiegelte Ober fläche
reduziert Reflexionen und verbessert
die Ablesbarkeit selbst bei
schwierigen Lichtverhältnissen.
Für das industrielle Umfeld ausgelegt,
bieten die Geräte eine
robuste Front mit Schutzart IP66
sowie eine kratzresistente Glasoberfläche
mit 7H-Härte. Funktionen
wie Wet Touch ermöglichen
eine zuverlässige Eingabe auch
bei Feuchtigkeit, während eine
hohe EMV-Festigkeit den stabilen
Dauerbetrieb sicherstellt.
Dank des modularen Konzepts
lassen sich die Displays flexibel
an unterschiedliche Anforderungen
anpassen. Geplante Größen
von 10 bis 21, Zoll sowie vielfältige
Konfigurationsoptionen
ermöglichen den Einsatz sowohl
als eigenständiger Industriemonitor
als auch als integrierte Lösung
in Panel-PC-Systemen.
Mit ihrem Zusammenspiel aus
modernem Design, industrieller
Robustheit und hoher Anpassungsfähigkeit
adressiert die CV-200
Serie die steigenden Anforderungen
an Visualisierungslösungen
in der Automatisierungstechnik.
Spectra GmbH & Co. KG
www.spectra.de
32 PC & Industrie 7/2026
Identifizieren
Umfassendes Auto-ID-Portfolio
Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen
zählt ein Fingerprint-
Sensor, der das Entsperren ohne
Eingabe eines Codes erlaubt und
so biometrisch unterstützte Multi-
Faktor-Authentifizierung für ein
Maximum an Sicherheit ermöglicht.
Professioneller Scanner
für höchste Anforderungen
Aus dem modernen Industriealltag
ist Auto-ID, die automatische
Identifikation und Datenerfassung,
nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche
Prozesse lassen sich durch
die Technologie effizienter gestalten
und erleichtern Arbeitern ihre
Aufgaben. Pepperl+Fuchs bietet
für diese Tätigkeiten ein umfassendes
Portfolio an Lösungen, das
sich für verschiedenste Einsatzszenarien
eignet.
Daten bilden die Grundlage für
Prozesse aller Art. Im Prozess
müssen die zum Objekt gehörigen
Codes korrekt erkannt und erfasst
werden, damit die Daten direkt verarbeitet
werden können. Gängige
Technologien zur Datenerfassung,
die bei Auto-ID zum Einsatz kommen,
sind beispielsweise Bar- und
QR-Codes, RFID, Magnetstreifen
oder Biometrie. Zu den häufigsten
Anwendungsbereichen im Industrieumfeld
zählen Bestandsverwaltung,
Lieferungsverfolgung, Identifizierung
von Bauteilen oder Kommissionierung.
Hier steigert Auto-
ID die Effizienz, minimiert Fehler
und automatisiert Prozesse.
Pepperl + Fuchs SE
www.pepperl-fuchs.com
Die Funktionsweise sieht dabei
so aus, dass ein Objekt mit einer
Codierung versehen wird, die für
das menschliche Auge nicht immer
erkennbar ist, aber von einem Gerät
gelesen werden kann. Ein Barcode-
Scanner etwa oder ein RFID-Lesegerät
liest diese Codierung automatisch
aus. Die ausgelesenen Informationen
werden damit erfasst, übertragen
und stehen unmittelbar zur
weiteren Verarbeitung, Analyse oder
Prozesssteuerung bereit.
Software-Lösungen
für einfache Scanaufgaben
Mit der App eBARCODE-ML bietet
Pepperl+Fuchs eine leistungs fähige
Software-Lösung für einfache Scanaufgaben
zum Einsatz auf seinen
Mobilgeräten. Abhängig von der Zertifizierung
des Mobile Devices, auf
dem die App installiert ist, kann sie
für alle Industrie- und Logistikanwendungen
sowie in explosionsgefährdeten
Bereichen bis hin zur
Zone 1 / DIV 1 eingesetzt werden.
Sie kann nahezu alle Arten von Barcodes
lesen und offline entschlüsseln.
Ihre Genauigkeit ist mit der
von integrierten Scannermodulen
vergleichbar. Die App erfasst Barcodes
bis zu einer maximalen Entfernung
von 50 Zentimetern.
Scanner-Add-on
für das Smart-Ex 203
Eine Hardware-Lösung, die für
anspruchsvolle Scanaufgaben in
Zone 2 / DIV 2 konzipiert wurde, ist
das Scanner-Modul SM-Ex S203 SR
für das neue Zone-2-Smartphone
Smart-Ex 203. Dieses lässt sich
schnell und einfach über das innovative
Accessory Interface anbringen
und verwandelt das Smartphone in
einen komfortablen 1D/2D-Scanner.
Das Modul verfügt über einen
Hardware Aimer, der mit Hilfe einer
LED anzeigt, auf welchen Bereich
das Gerät ausgerichtet ist. Dies ermöglicht
auch in Bereichen mit geringem
Lichteinfall die präzise Ausrichtung
auf den zu lesenden Barcode.
Zudem erlaubt das Modul das Auslesen
beschädigter oder schlecht
lesbarer Barcodes.
Das Smart-Ex 203 verfügt mit
Android 14 über ein topaktuelles
Betriebssystem, das neueste
Kommunikationsstandards optimal
unterstützt. Die Android-Enterprise-Recommended-
und Google
ARCore-Zertifizierungen machen
das Smartphone optimal geeignet
für anspruchsvolle Augmented-Reality-Anwendungen
wie etwa Remote
Support, Schulungen und weitere
unternehmensspezifische Tools.
Für unterschiedlichste Scan-Anforderungen
auf höchstem Niveau steht
der Handscanner Ident-Ex 02 in
vier verschiedenen Versionen zur
Verfügung. Die Variante Pocket ist
ein kleiner, handlicher Scanner im
Hosentaschenformat, wohingegen
Grip und Grip+ mit einem ergonomischen
Abzugsgriff geliefert werden.
Beide Grip-Varianten lassen
sich über separat erhältliche Cradles
zu einem Smart Grip aufrüsten. Die
Cradles erlauben das Einrasten der
Smartphones Smart-Ex 03 oder
Smart-Ex 203 auf dem Scanner,
der die gescannten Informationen
direkt per Bluetooth auf die Smartphones
überträgt. Die Variante
Pocket ist der kleinste und leichteste
kabellose Barcode-Scanner
auf dem Markt, der auch für den
Einsatz in Zone 1/21 zertifiziert ist.
Alle Varianten sind dank des
1.430 mAh Lithium-Ionen-Akkus
nicht auf externe Stromquellen angewiesen.
Der Ident-Ex 02 unterstützt
alle gängigen 1D- und 2D-Symbologien
wie beispielsweise EAN-13,
UPC-A, ISBN, Industrial 25, QR-
Code, DataMatrix, Maxicode sowie
viele weitere. Bluetooth wird in den
Versionen Classic sowie 5.4 LE
unterstützt.
Umfangreiches Portfolio
Um unterschiedlichsten Anwendungsszenarien
für Auto-ID im Industriebereich
gerecht zu werden, bietet
Pepperl+Fuchs ein umfassendes
Lösungsportfolio an. Von einfachen
Scanaufgaben, die sich mit einer
App als Software-Lösung umsetzen
lassen, bis hin zu anspruchsvollsten
Anforderungen in explosionsgefährdeten
Bereichen: Die Lösungen von
Pepperl+Fuchs decken alle erdenklichen
Szenarien ab und lassen sich
passgenau für jeden Anwendungsfall
konfigurieren. ◄
PC & Industrie 7/2026 33
Bildverarbeitung
ToF-Imager-Chips und -Module für schnelle
3D-Erfassung in schwierigen Lichtverhältnissen
Excelitas
www.excelitas.com
Excelitas präsentiert neue Chips mit hoher
Bandbreite und Kameramodule für hochpräzise
optische Entfernungsmessung und Objekterkennung
im Time-of-Flight-(ToF-)Verfahren.
Die neuen Imager-Chips XTOF und die miniaturisierten
Kameramodule XTOF-M eignen sich
hervorragend für Anwendungen wie industrielle
Automatisierung, Robotik und Outdoor-LiDAR-
Systeme, die im Dunkeln und in grellem Sonnenlicht
zuverlässig funktionieren müssen.
Die XTOF-Chip-Serie umfasst vollständig integrierte,
monolithische CMOS-ToF-Imager in einem
kompakten Chip-Scale-Gehäuse (CSP). Die
Chips haben eine Reichweite von bis zu 240 m,
eine Fläche von 2,8 mm × 2,8 mm und Taktraten
von bis zu 4000 ToF-Messungen je Sekunde.
Die Architektur ermöglicht eine vollständige
Toleranz gegenüber Umgebungslicht (bis zu
100 kLux) und erreicht volle Leistung nahe der
Schrotrausch-Grenze, was hochpräzise Messungen
selbst in anspruchsvollen Einsatzumgebungen
erlaubt.
Die miniaturisierten XTOF-M-Kameramodule
enthalten einen XTOF-Imager-Chip, Beleuchtungs-
und Steuerungseinheiten und eine serielle
Hochgeschwindigkeits-UART-Schnittstelle.
Sie lassen sich einfach in OEM-Lösungen integrieren
und sind direkt anwendungsbereit. Die
Module haben einen geringen Stromverbrauch
und geben kalibrierte, kompensierte Ausgangssignale
aus. Damit gewährleisten sie konsistente
Leistung über eine Vielzahl von Betriebsbedingungen
hinweg. ◄
Standard MIPI-CSI-2-Kabel mit Connector-Board für externe Trigger
Ab sofort ist bei Vision Components ein neues
Standard MIPI-CSI-2-Kabel mit Connector-
Board für Trigger-Eingang und Blitz-Ausgang
erhältlich. Es kann mit allen triggerbaren MIPI-
Kameramodulen direkt verwendet werden und
ermöglicht den Anschluss von externen Triggern
und Beleuchtungsquellen ohne Zusatzplatine
oder Hardware-Aufwand. Das Kabel ist
in 200 mm Länge und für alle gängigen Prozessorboards
mit MIPI-CSI-2-Interface verfügbar.
Es ergänzt die VC MIPI FPC-Kabel,
die in Längen von 60 mm, 100 mm, 200 mm
und 250 mm erhältlich sind.
Auf Wunsch entwickelt und produziert VC
auch individuelle Kabel mit und ohne externem
Eingang/Ausgang für Trigger und Beleuchtung
sowie mit Abgängen für Adapterboards.
Sie sind in verschiedenen Längen und passend
für alle gängigen Prozessorboards mit
MIPI-CSI-2-Interface erhältlich, mit 15-, 22-
und 24 Pins und 2 bzw. 4 Übertragungs-Lanes.
Für längere Distanzen zwischen Kameramodul
und Prozessorboard bietet VC Micro-
Coax-Kabel sowie SerDes-Lösungen an, für
Kabellängen von bis zu 10 Metern.
Alle Kabeloptionen sind Teil des VC MIPI
Bricks Systems und kompatibel zu den 50+
Kameramodulen des Herstellers.
Vision Components
www.vision-components.com
www.mipi-modules.com
34 PC & Industrie 7/2026
Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung
Industrielle, isolierte Signal-Transmitter,
Isolatoren, Splitter
Verschiedene Eingangsvarianten
Die Module der Acromag IntelliPack T-Serie
bieten verschiedene Eingangsvarianten für
Thermo elemente, RTD, Spannungs- und Stromsignale
und sind je nach Ausführung mit einem,
zwei oder vier Eingängen erhältlich. Die Ausgangsbereiche
reichen von 0 bis 10 V, von 0
bis 20 mA oder von 4 bis 20 mA. Optional sind
Modelle mit Relais-Alarm-Ausgang erhältlich,
die zusätzliche Überwachungs- und Sicherheitsfunktionen
ermöglichen.
Meilhaus Electronic GmbH
www.meilhaus.com
Acromag IntelliPack T-Serie
Die Module aus der IntelliPack T-Serie sind industrielle,
isolierte Signal-Transmitter, Isolatoren
und oder Splitter. Die Module erhalten ein DC-
Strom-, Spannungs- oder Sensor-Signal am Eingang,
bieten eine sichere Isolation und geben ein
proportionales DC-Strom- oder Spannungs-Signal
aus. Sie können auf DIN-Hutschiene montiert
werden. Die Acromag-Transmitter werden typischerweise
in der industriellen Produktion und
Prozessindustrien eingesetzt, in Einsatz in Öl,
Gas, Wasseraufbereitung, Energieerzeugung,
Bergbau und Fertigung. Zudem in gefährlichen
Umgebungen, da viele der Acromag-Produkte
nach UL/cUL Class 1 Div 2 zugelassen sind.
Universelle I/O-Bereiche
Dank ihrer universellen I/O-Bereiche decken die
Module eine große Bandbreite an Applikationen
ab und eignen sich sowohl für einfache als auch
für anspruchsvolle Mess- und Regelaufgaben.
Die Konfiguration der IntelliPack Module erfolgt
komfortabel über eine Windows-Software, was
eine schnelle und benutzerfreundliche Inbetriebnahme
sicherstellt. Zusätzlich kann die Vor-Ort-
Kalibrierung direkt über einen Bedienknopf am
Gerät durchgeführt werden, sodass Wartungsarbeiten
auch ohne PC problemlos möglich sind.
Intelligente
Signalverarbeitungsfunktionen
Ein integrierter Micro-Controller übernimmt
intelligente Signalverarbeitungsfunktionen und
sorgt für eine präzise sowie zuverlässige Datenaufbereitung.
Schnellverbinder-Terminals erleichtern
darüber hinaus die Installation und das Entfernen
der Ein- und Ausgänge und tragen so zu
einer effizienten Montage und Wartung bei. ◄
Dreistrahl-Laserinterferometer
Drei Messgrößen. Ein Sensorkopf.
Vollständige Achsgeometrie.
Länge, Nickwinkel und Gierwinkel
in einem einzigen Messvorgang
erfassen – mit dem Dreistrahl-
Laserinterferometer SP 5000 TR
von SIOS ist das Realität. Das
kompakte System vereint drei
Interferometerkanäle in einem
Gerät und liefert simultane Messwerte
mit einer Längenauflösung
von 20 pm und einer Winkelauflösung
von 0,01 µrad bei Messbereichen
von über 5 Metern. Dank
integrierter Strahlrichtungsdetektion
und modularem Aufbau ist die
Justage einfach und die Anpassung
an unterschiedlichste Messaufgaben
flexibel.
Das Dreistrahl-Laserinterferometer
ist auch als OEM- oder Vakuumversion
verfügbar.
Kunden konnten sich am Messestand
vom Können und den Qualitäten
des Produktes überzeugen
und warum Längenmessung ohne
gleichzeitige Winkelmessung heute
nicht mehr Stand der Technik ist.
SIOS Meßtechnik GmbH
contact@sios.de
www.sios-precision.com
PC & Industrie 7/2026 35
Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung
Batterietest- und Messmodule für die Automatisierung, Testing und Labor
100 % Qualitätskontrolle in Sekundenbruchteilen
Bild 1a: Verbaute Zellen müssen in Batterien möglichst identische Parameter
aufweisen. Hier geht es um die Abweichung der Leerlaufspannung.
Alle Bilder © burster
Ob Telekommunikation, Werkzeuge,
Freizeit oder Elektromobilität
- viele moderne Geräte und
Fahrzeuge arbeiten heute netzunabhängig
mit Akkus. Damit diese
zuverlässig funktionieren, müssen
die einzelnen Akkuzellen möglichst
homogene elektrische Eigenschaften
haben und auch ihre mechanischen
Verbindungen zu 100 %
geprüft werden. Da für größere Batterien
zum Teil hunderte Einzelzellen
nötig sind, müssen die Messungen
für die Zellenbewertung schnell,
zuverlässig und sicher im Fertigungsprozess
ablaufen. Moderne
Industrie 4.0-taugliche Messgeräte
für alle relevanten Parameter
rund um die Einzelzell-Bewertung
schaffen dafür die Voraussetzung.
burster präzisionsmesstechnik
gmbh &co kg
info@burster.de
www.burster.de
Die Batterie
Eine Batterie ist ein Zusammenschluss
gleicher Einheiten, bei elektrischen
Batterien von einzelnen
Akkuzellen, um im Verbund eine
höhere Spannung oder Kapazität
zu erzielen. Dadurch ist eine Batterie
aber nur so gut wie die schwächste
verbaute Akkuzelle. Batteriehersteller
müssen daher alle Einzelzellen
und sämtliche vorkonfigurierten
Einzelmodule für die laufende Produktion
auf ihre exakten Eigenschaften
prüfen und in Quali tätsgruppen
klassifizieren.
Beim Akku eines Elektroautos
beispielsweise sind jedoch meist
einige hundert Zellen in mehreren
Modulen verbaut. Diese große
Anzahl in möglichst kurzer Zeit zu
prüfen, stellt besondere Anforderungen
an die Messtechnik. Langjährige
Erfahrung beim Einsatz von
elektrischen und mechanischen
Messverfahren ist Voraussetzung,
um die für die Batterieproduktion
wesentlichen Eigenschaften in
einer Messgerätefamilie zusammenzufassen.
Die modernen Geräte können dann
einzeln oder im Verbund eingesetzt
werden. Sie sind Industrie 4.0-tauglich
und lassen sich einfach mit den
gängigen Feldbussen verbinden,
in Fertigungsanlagen integrieren
oder für Forschung und Entwicklung
einsetzen.
Bild 1b: Messung des Innenwiderstandes
Elektrische Eigenschaften
bei Einzelzellen prüfen
An erster Stelle stehen bei der Zellenprüfung
die individuellen elektrischen
Eigenschaften der Einzelzellen.
Wird in Reihenschaltung eine
Zelle mit geringerer Kapazität verbaut,
so kann der ganze Zellverbund
insgesamt nur die geringere
Strommenge abgeben. Es kann
auch zum Totalausfall führen, da
die Zelle mit geringerer Kapazität
zuerst voll ist, die anderen aber weiter
geladen werden und dabei die
Zelle mit der geringsten Kapazität
überhitzt. Auch beim Entladen kann
die abweichende Zelle überhitzen.
Abweichende
Innenwiderstände
Ein weiteres Problem sind abweichende
Innenwiderstände, die zu
ungleichmäßiger Ladung und Erwärmung
der Zellen führen. Daher müssen
in Batterien verbaute Zellen möglichst
identische Parameter aufweisen
(Bild 1a, b). Da Akkupacks aus
Einzelzellen verschiedener Formate
(rund, Pouch, prismatisch) aufgebaut
werden, muss die Messtechnik alle
Varianten testen können.
Hoher Durchsatz
Bei oft tausenden von Einzelzellen
ist ein hoher Durchsatz
bei der Kontrolle unverzichtbar.
Der Messgeräte-Einsatz in der
automatisierten Fertigungsprüfung
von Batteriezellen für eine lückenlose
100 %ige Qualitätssicherung
in Sekundenbruchteilen erfordert
daher umfangreiches Know-how.
Ein extra für solche Aufgaben entwickeltes
Messgerät ist das All-in-
One-Modul 2511 (Bild 2) des Messtechnikspezialisten
burster. Es bietet
neben einer AC-/DC-Innenwiderstandsmessung
mit Werten von
0,1 µΩ…300 mΩ in 4 Messbereichen
von 10…300 mΩ eine Vierleiter-
Messmethode für höchste Präzision
und erlaubt, Mess- und Bewertungsergebnisse
in kürzester Zeit zu generieren.
Die Messungen können im
Frequenzbereich von 1 kHz, 100 Hz,
10 Hz, 1 Hz und bei Spannungen
Bild 2: Das All-in-One-Modul
2511 ist für den Einsatz in der
automatisierten Fertigungsprüfung
von Lithium-Ionen-Batteriezellen
für eine lückenlose 100 %ige
Qualitätssicherung in Millisekunden
prädestiniert.
36 PC & Industrie 7/2026
Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung
Bild 3: Eine abgestimmte PC-Software zur intuitiven Parametrierung/
Konfiguration erleichtert das Erstellen individueller Messprogramme.
von 0... ±5 VDC durchgeführt werden.
Das kaskadierbare Batteriemessmodul
erlaubt über Ein- bis
Vielkanalanwendungen und Temperaturmessung
in nur wenigen Millisekunden
Aussagen zu Elektrolytund
Elektrodenqualität im Vergleich
zu den Herstellersollvorgaben.
Einfache Integration
Die kompakte Bauweise sowie die
Feldbus-Schnittstellen PROFINET
und EtherCAT ermöglichen die einfache
Integration in die Produktion.
Eine darauf abgestimmte PC-Software
zur intuitiven Parametrierung/
Konfiguration erleichtert das Erstellen
individueller Messprogramme
(Bild 3).
Hochstromverbindungen
prüfen
Bei Akkupacks müssen die einzelnen
Zellen verbunden werden.
Hierzu werden starre Busbar-Verbinder,
Leitungen oder Federkontakte
an die Zellen gedrückt, geschraubt,
geschweißt oder verpresst. Dabei
gilt es, vorgegebene Übergangswiderstände
sehr genau einzuhalten,
um Verlustleitung und Eigenerwärmung
des Akkus zu minimieren. Bei
den hohen Stückzahlen in der Fertigung
sind auch hier Messgeräte
mit sehr schneller Auswertungs logik
gefragt. Mit bis zu 100 Messungen
pro Sekunde ist der RESISTOMAT
Typ 2311 von burster auf die Anforderungen
von High-Speed-Anwendungen
in der Automation zugeschnitten
(Bild 4a,b). Zuleitungsbzw.
Übergangswiderstände an
den Prüfkontakten werden durch die
Vierleiter-Messmethode eliminiert.
Eine integrierte Kabelbrucherkennung
überwacht die Messleitungen.
Schnell und genau
Trotz eines Messbereichs von
20 mΩ…200 kΩ bei einer Auflösung
bis 1 μΩ und einer Messgenauigkeit
≤0,03 % v.M. erreicht das Prüfgerät
Highspeed-Messungen ab 10 ms pro
Messung inklusive Bewertung. Die
Klassifizierungen und Selektierungen
übernimmt ein 2- und 4-fach-Komparator
mit Schaltausgängen. Alle
Geräteeinstellungen können individuell
in bis zu 32 unterschiedlichen
Messprogrammen parametriert werden,
wahlweise auch über die Ethernet-,
USB- (Standard) oder Feldbus-
Schnittstellen (Option).
Der integrierte Datenlogger kann
bis zu 900 Messwerte pro Messprogramm
abspeichern.
Mechanische Messwerte
bestimmen
Auch mechanische Kenngrößen
sind bei der Akkufertigung wichtig.
So lässt sich in der Fertigungslinie
durch Messen von Anzugdrehmomenten
und Anzugskräften sicherstellen,
dass Kontaktflächen sicher
montiert sind und die Übergangswiderstände
möglichst gering ausfallen.
Auch beim Verpressen von
Hochstromkontakten auf Leiterplatten
oder Einschieben einzelner Zellen
in Halteröhren oder Boxen gilt es,
die auftretenden Kräfte zu messen.
Erfassen und Validieren der Fügekräfte
decken eventuelle Fügefehler
sofort auf. Eine Kraft/Weg-Einpressüberwachung
mit Fenster- und
Hüllkurventechnik erlaubt z. B. die
Erfassung von Min/Max-Spitzenwerten
und Kraft-Mittelwerten in
einem parametrierten Toleranzbereich.
Mit dem X/Y-Prozess-Controller
DIGIFORCE 9307 (Bild 5)
sind solche Prüfmethoden einfach
umzusetzen.
Flexible Ablaufsteuerung
und Messdatenerfassung
Über eine Anbindung via
PROFINET, EtherCAT, EtherNet/
IP und Ethernet UDP unterstützt
das Modul eine flexible Ablaufsteuerung
und Messdatenerfassung.
Bis zu 128 Messprogramme
ermöglichen eine hohe Produktvarianz.
Wird beispielsweise für
das Einsetzen einzelner Zellenplatten/Zellenblöcke
in ein Zellengehäuse
der Kraft-Weg überwacht,
können für die Optimierung der
Taktzeit immer mehrere Einheiten
gleichzeitig gefügt und mit Hilfe von
kaskadierten DIGIFORCE-Controllern
jede einzelne Platte erfasst und
ausgewertet werden.
Langzeitüberwachung
des Ausdehnungsverhaltens
von Akkuzellen
Doch nicht nur zeitkritische Messungen
in der Fertigungslinie sind
wichtig, auch für Labormessungen
zum Batterieverhalten von Einzelzellen
und Akkupacks, beispielsweise
in der Entwicklung oder für Stichprobenkontrollen,
werden Messgeräte
gebraucht. Damit lassen sich auch
mechanische Messwerte zur Langzeitbeobachtung
z. B. der Ausdehnung
bei Lade- und Entlade zyklen
oder der Bestimmung der auftretenden
Kräfte mit Überwachung
der Temperaturen bzw. zur Optimierung
der Druckverteilung und
Lebensdauer leicht bestimmen. Der
burster Druckkraftsensor 8526 eignet
sich durch die kleine Bauform
und drei Befestigungsbohrungen
für solche Aufgaben in unterschiedlichen
Anwendungsgebieten (Bild 6).
Selbst Winkelfehler in der Krafteinleitung
von bis zu 3° Abweichung
zur Messachse beeinflussen das
Messergebnis nur sehr gering. Sein
breites Messbereichsspektrum von
0…100 N bis 0...1 MN erlaubt nicht
nur bei Akkuzellen z. B. die genaue
Erfassung der Kräfte bzw. die Ausdehnung
mit der Temperatur beim
Laden und Entladen der Zellen.
Das wiederum gestattet eine exakte
Bewertung des Langzeitverhaltens
und des Alterungsprozesses.
Link:
https://www.burster.de/de/batterietest-und-messmodule
◄
Bild 4a: Der RESISTOMAT Typ 2311
ist auf die Anforderungen von
High-Speed-Anwendungen in der
Automation zugeschnitten.
Bild 4b: Schnittstellen und Schalter
Bild 5: Beim Erfassen und Validieren
der Fügekräfte mit dem X/Y-Prozess-
Controller DIGIFORCE 9307 fallen
eventuelle Fügefehler sofort auf.
Bild 6: Der burster Druckkraftsensor
8526 nimmt mechanische Messwerte
zur Langzeitbeobachtung der
Ausdehnung bei Lade- und
Entladezyklen oder der Bestimmung
der auftretenden Kräfte auf.
PC & Industrie 7/2026 37
Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung
Extrem hochauflösendes
Computertomographiesystem
Waygate Technologies bringt mit dem neuen hochauflösenden industriellen CT-Prüfsystem
Phoenix Nanotom HR die Inspektion in der Elektronik und Materialwissenschaft nach vorn
• Neuartiges System macht hochmoderne Nano-CT-Technologie
erschwinglich und benutzerfreundlicher
• Phoenix Nanotom HR nutzt eine High-End-Röntgenquelle von
Excillum, um bisher unerreichte Bildgebungsmöglichkeiten für
ganze Komponenten zu erreichen
• Eröffnet neue Möglichkeiten für Elektronikhersteller,
Forschungseinrichtungen und materialwissenschaftliche Labore
mit minimalem Schulungs- und Wartungsaufwand
Der Phoenix Nanotom HR CT ermöglicht hochauflösende
Röntgenaufnahmen - erschwinglich und benutzerfreundlich.
Waygate Technologies
phoenix-info@bakerhughes.com
waygate-tech.com/CT
Waygate Technologies, a Baker
Hughes business, und weltweit führender
Anbieter von Lösungen für
die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP)
in der Industrie, bietet mit dem
Phoenix Nanotom HR (High Resolution)
ein extrem hochauflösendes
Computertomographiesystem (CT)
an. Das System wurde entwickelt,
um fortschrittliche Röntgenbildgebungstechnologie
einem breiteren
Anwenderkreis in der Elektronikbranche
sowie in Forschungs- und
Entwicklungsbereichen wie Material-,
Bio- und Geowissenschaften
zugänglich zu machen.
Zusammenarbeit
mit Excillum
Im Rahmen der Produkteinführung
gab Waygate Technologies auch
eine technologische Zusammenarbeit
mit Excillum bekannt, einem
weltweit führenden Unternehmen
auf dem Gebiet fortschrittlicher
Mikrofokus- und Nanofokus-Röntgenquellen.
Das Phoenix Nanotom
HR System verwendet eine neue
hochauflösende Nanofokus-Röntgenröhre
von Excillum für höchste
Bildauflösung und Kontrast über
den gesamten Spannungsbereich
von 40 - 160 kV.
Fortschrittliche Technologie
zugänglich machen
„Wir freuen uns, gemeinsam mit
unserem Phoenix Nanotom HR auch
unsere strategische Zusammenarbeit
mit Excillum bekannt zu geben“,
Anwendungen in vielen akademischen und industriellen Bereichen profitieren von scharfen Bildern für Forschungs- und Entwicklungszwecke
oder zur Optimierung, Qualitätsprüfung und Überwachung von Fertigungsprozessen.
38 PC & Industrie 7/2026
sagt Ludovic Milosevic, General
Manager Radiography Systems bei
Waygate Technologies. „Durch die
Nutzung der Nanofokus-Quelle von
Excillum bietet die neue HR-Version
eine bis zu fünfmal bessere
Auflösung als unser bestehendes,
hochmodernes Nanotom M. Damit
ist es auf Augenhöhe mit fortschrittlichen
Scannern mit optischer Vergrößerung
- aber mit einem einfacheren
System, einer schnelleren
Lernkurve, größerer Flexibilität und
zu einem günstigeren Preis als vergleichbare
Lösungen“.
Schnell und hoch präzise
Das Phoenix Nanotom HR nutzt
die 300 nm Focal Spot-Technologie
und ermöglicht eine deutlich höhere
geometrische Schärfe und Detailerkennung
bis zu 50 Nanometern
(0,05 Mikrometer). Außerdem sorgt
die Technologie für einen hohen
Kontrast bei Materialien mit hoher
und niedriger Absorption in einem
einzigen Bild. Ähnliche Auflösungen
Scan eines kleinen Teils der Kathode einer Li-Ionen-Zelle (0,3 mm x 1 mm x 150 µm).
können drei- bis fünfmal schneller
erreicht werden als mit dem Nanotom
M oder optischen Lösungen,
wodurch sich die Scanzeiten für
Proben, die für eine Auflösung
von 0,5 µm 120 Minuten benötigen,
auf nur 40 Minuten bzw. von
einer Stunde auf nur 10 Minuten
reduzieren.
Technische Exzellenz
mit praktischen Vorteilen
Im Gegensatz zu herkömmlichen
hochauflösenden Imaging-Systemen,
die spezielles
Fachwissen und einen hohen Wartungsaufwand
erfordern, verfügt
das Phoenix Nanotom HR über
eine einfache Benutzeroberfläche
mit automatischer Focal Spot Auswahl
und erhöht die Benutzerfreundlichkeit.
Nach nur wenigen Stunden Schulung
können Anwender Submikrometerpartikel,
Konstruktionsabweichungen,
Fertigungsprobleme,
Materialfehler und geometrische
Strukturen untersuchen.
Darüber hinaus kann das System
rund um die Uhr mit hervorragender
Stabilität betrieben werden,
wodurch der Wartungsaufwand
auf ein Viertel des branchenüblichen
Niveaus reduziert wird.
Einsatzbereiche
Diese Fähigkeiten machen das
System ideal für Anwendungen in
zahlreichen Bereichen, darunter
Halbleiter- und Elektronikinspektion,
Batterieforschung, additive
Fertigung, Materialwissenschaft,
Geowissenschaften, Biowissenschaften
und die Erhaltung von
Kulturerbe. ◄
Flexibilität in optischer Schwingungsmessung
Mit VibroFlex bietet Polytec die Flexibilität der
optischen Schwingungsmessung: Laser-Messköpfe
mit patentierter QTec-Technologie oder
weitere Laser-Messköpfe aus der VibroFlex-
Familie. Mit QTec können Kunden hochaufgelöst
und an großen, komplexen Objekten wie
z. B. Maschinen oder aus sicherer Entfernung
messen. VibroFlex gibt Antworten auf schwingungstechnische
Fragestellungen in Forschung
und Produktentwicklung und ist ebenso für den
industriellen Einsatz ent wickelt, beispielsweise
für die berührungsfreie Fertigungskontrolle für
hohe Kosteneffizienz.
Schwingungsmessung für FuE
VibroFlex misst Schwingphänomene berührungsfrei
und flexibel von DC bis 24 MHz
und detektiert kleinste Schwingungen im
Subpicometer-Bereich bis hin zu 30 m/s schnellen
Bewegungen. Das Laservibrometer misst
verlässlich auf allen Oberflächen – egal ob
dunkel, ölig, glänzend oder glühend heiß –
sowie aus über 500 m Entfernung.
Konfigurierbares Front-End
mit Auswahl an Laser-Messköpfen
Das modulare Laser-Doppler-Vibrometer
VibroFlex besteht aus dem Front-End Connect
mit 7“ Touchdisplay und einer Auswahl
an laseroptischen Messköpfen. Das Herzstück
Connect verarbeitet rohe Schwingungsmessdaten
aus Amplitude, Schwinggeschwindigkeit
und Beschleunigung und ist sowohl Eingabegerät
als auch Schnittstelle für Messdaten –
analog wie digital. Das modulare Baukastensystem
erleichtert die Bedienung und Parametrierung
ohne den Sensor zu berühren und
damit den Messvorgang zu beeinflussen. Mit
der optionalen volldigitalen Datenschnittstelle
VibroLink zur Datenerfassung VibSoft ist das
Schwingungsmesssystem sofort einsatzbereit.
So bietet es maximale Flexibilität in der
optischen Schwingungsmessung.
Polytec GmbH
om-info@polytec.de
www.polytec.com/de/vibrometrie
PC & Industrie 7/2026 39
Software/Tools/Kits
ERP-Leistungsfähigkeit hängt von Datenqualität ab
Pflege der Stammdaten liegt bei vielen Unternehmen im Argen, was die Effizienz bremst.
Der Nutzen eines ERP-Systems
hängt entscheidend von der Qualität
der Daten ab. Doch genau auf
diesem Gebiet haben viele mittelständische
Industrieunternehmen
Nachholbedarf. Christian Biebl,
Geschäftsführer des Stuttgarter
ERP-Herstellers Planat, erklärt:
„Insbesondere im produzierenden
Gewerbe werden z. B. Stammdaten
häufig nicht ausreichend gepflegt.
Die Folgen sind weitreichend, von
Fehlbeständen im Lager über fehlerhafte
Produktion bis hin zu offenen
Lieferungen. Die Auswirkungen
sind kaum zu überblicken.“
Stammdaten als Fundament
Stammdaten – darunter Artikelinformationen,
Kunden- und Lieferantendaten,
Arbeitspläne, Stücklisten
sowie Klassifikations- und
Kommunikationsdaten – bilden das
Fundament sämtlicher ERP-gestützter
Prozesse. Sie sind keine statischen
Größen, sondern müssen
kontinuierlich gepflegt und aktualisiert
werden. In vielen Unternehmen
wird dies jedoch vernachlässigt.
Während Bewegungsdaten
im Tagesgeschäft oftmals konsequent
erfasst werden, bleiben
Stamm daten häufig unvollständig
oder veralten schleichend. „Unzureichend
gepflegte Stammdaten
können sich im Laufe der Zeit zu
einem zentralen Engpass für Effizienz,
Transparenz und Entscheidungsfähigkeit
ent wickeln“, sagt
Christian Biebl.
PLANAT GmbH
www.planat.de
Folgen
der Vernachlässigung
sind oft gravierend
Die Folgen dieser Vernachlässigung
wirken sich entlang der
gesamten Wertschöpfungskette
aus. Bereits kleine Inkonsistenzen
in der Datenbasis können erhebliche
Effizienzverluste verursachen.
So führt eine unzureichende Datenpflege
in der Fertigung zu fehlerhaften
Planungen, da Informationen
über Arbeitsschritte, Zeitfenster
oder Materialverfügbarkeiten fehlen
oder ungenau sind. In der Materialwirtschaft
kann dies zu Doppelbestellungen
oder Produktionsstillständen
führen, wenn vorhandene
Bestände nicht korrekt abgebildet
sind. Gleichzeitig entstehen durch
falsche Dispositionsdaten unnötig
hohe Lagerbestände mit entsprechenden
Kosten.
Vertrieb
und Kundenmanagement
Auch im Vertrieb und Kundenmanagement
zeigen sich unmittelbare
Auswirkungen: Unvollständige
oder veraltete Daten im CRM-
System führen dazu, dass Kunden
falsch oder gar nicht adressiert
werden. Dies beeinträchtigt nicht
nur die operative Kommunikation,
sondern reduziert auch die Potenziale
für Zusatzgeschäft und Kundenbindung.
Im Controlling wiederum
basieren zentrale Kennzahlen
und Managemententscheidungen
auf Daten aus dem ERP-System.
Sind diese fehlerhaft oder unzureichend,
verlieren auch die daraus
abgeleiteten Analysen und Prognosen
jedwede Aussagekraft.
Christian Biebl sagt: „Die wirtschaftlichen
Auswirkungen mangelhafter
Datenpflege können gravierend
sein. Bereits geringfügige
Abweichungen in den Daten können
sich über Prozessketten hinweg
multiplizieren und zu Effizienzverlusten
im zweistelligen Prozentbereich
führen. Gleichzeitig
verlängern sich Lieferzeiten, was
sich direkt auf die Kundenzufriedenheit
auswirkt.“
Datenzuwachs
verschärft das Problem
Die Problematik verschärft sich
durch die zunehmende Datenmenge.
Unternehmen verzeichnen
ein jährliches Datenwachstum
von durchschnittlich mehr als
40 Prozent. Ein Großteil wird über
Materialwirtschafts- und CRM-Systeme
gebildet.
Ohne strukturierte Datenpflege
entstehen dabei schnell unübersichtliche
und redundante Datenbestände,
die Prozesse verlangsamen,
statt unterstützen. Christian
Biebl dazu: „Datenqualität ist kein
rein technisches Thema, sondern
stellt eine organisatorische Herausforderung
dar. In vielen Unternehmen
fehlt eine klare Verankerung
von Verantwortlichkeiten für
Stammdaten, ebenso wie definierte
Prozesse zur Qualitätssicherung.“
Studien etwa von Gartner,
KPMG und Bitkom belegen, dass
nur ein sehr geringer Anteil der
Unternehmen die eigene Datenqualität
als sehr hoch einschätzt,
während ein Großteil mit unvollständigen,
fehlerhaften oder veralteten
Daten arbeitet.
Datenqualität
ist entscheidend
Die Konsequenz daraus ist eindeutig:
Die Qualität der Daten
entscheidet über den wirtschaftlichen
Nutzen eines ERP-Systems.
Investitionen in Software allein reichen
nicht aus, wenn die Datenbasis
nicht den gleichen Stellenwert
erhält. Vielmehr ist ein systematisches
Stamm datenmanagement
– auch software gestützt z. B. über
Workflows – erforderlich, dass Datenpflege
als integralen Bestandteil
der Geschäftsprozesse etabliert,
Verantwortlichkeiten definiert und
die kontinuierliche Aktualisierung
sicherstellt. Unternehmen, die ihre
Datenbasis nicht konsequent pflegen,
riskieren, dass Digitalisierungsvorhaben
ins Leere laufen und Effizienzpotenziale
ungenutzt bleiben.
Planat übernimmt bei Unternehmen
neben der ERP-Einführung
auch die umfassende Beratung
zur Effizienzsteigerung innerhalb
der eigenen Prozesse. „In dieser
Phase sollten auch die Prozesse
und die Verantwortlichkeiten zur
fortlaufenden Pflege der Stammdaten
genau festgelegt werden“,
rät Christian Biebl.
Skalierbare ERP-
Standardsoftware FEPA
Die PLANAT GmbH bietet mit
der skalierbaren ERP-Standardsoftware
FEPA einen flexiblen IT-
Service „Made in Germany“ für
den produzierenden Mittelstand.
In der Basisversion verantwortet
die Software Vertrieb, Beschaffung,
Logistik, Produktionsplanung
und -steuerung mit Betriebsdatenerfassung
und betriebswirtschaftliche
Anwendungen. On top können
bedarfsgerecht branchenspezifische
Softwareinhalte integriert
und diverse Add-ons, wie z. B. ein
Dokumentenmanagement system
(DMS) oder Customer-Relationship-
Management (CRM), eingesetzt
werden. Das innovative, modulare
Softwarekonzept ergänzt PLANAT
seit 1981 durch branchen spezifische
Beratung sowie durch verlässlichen
Support. ◄
40 PC & Industrie 7/2026
IoT WLAN I/O-Module für dezentrale
Datenerfassung von Maschinen und Anlagen
AMC - Analytik & Messtechnik GmbH , S. 72
Physikalische Diagnose
von CAN-Netzwerken
GEMAC Chemnitz GmbH, S. 84
Sicherer Datenaustausch
für Bestandsanlagen
Wiesemann & Theis GmbH , S. 75
Komplexe, zukunftssichere
Kommunikationslösungen
schneller integrieren
HMS Industrial Networks AB, S. 68
SD-Branch-Lösungen
für intelligentes Edge-Networking
KIOSK Embedded Systems GmbH , S. 86
Steckverbinder
für industrielle Kommunikation
Franz Binder GmbH & Co. KG., S. 82
Produktindex
Anwendungen
Anbindung Brownfield ............. 43
Fernsteuern ........................ 43
Fernüberwachen/-diagnose ........ 43
Fernwarten /-wirken ................ 43
Industrial Networks. ................ 43
Melden und Alarmieren ............ 44
sonstige. ........................... 44
Verbindungskanäle,
leitungsgebunden,
Festnetz. ........................... 44
LAN ................................ 44
Lichtleiterkabel. .................... 44
sonstige. ........................... 44
Komponenten
für leitungsgebundene
Kommunikation
Adapter ............................ 45
DSL-Modems ....................... 45
EX-Bereich ......................... 45
Glasfaserkabel. ..................... 45
Kabel/Leitungen ................... 45
Klemmen .......................... 45
Multiprotokoll-Module ............. 45
Netzwerkkarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Steckverbinder ..................... 45
sonstige. ........................... 46
Verbindungskanäle,
drahtlos lokal
Infrarot. ............................ 46
ISM ................................ 46
Li-Fi ................................ 46
UWB ............................... 46
Wireless-RS232 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Wireless-USB ....................... 46
WLAN .............................. 46
sonstige. ........................... 46
Verbindungskanäle,
drahtlos wide area
LoRaWAN .......................... 46
LPWAN sonstige .....................47
NB-IoT ..............................47
Tetra ................................47
sonstige. ............................47
Komponenten
für drahtlose
Kommunikation
Antennen ...........................47
Empfänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
EX-Bereich ..........................47
Repeater ............................47
Router ..............................47
Sender ............................. 48
Transceiver ......................... 48
sonstige. ........................... 48
RFID
Codeleser .......................... 48
Drucker ............................ 48
Komplettsysteme .................. 48
Labels. ............................. 48
Software ........................... 48
Peripherie
Bridge. ............................. 48
Firewall ............................ 48
Gateway ........................... 48
GBIC-Modul ........................ 49
Hub ................................ 49
I/O-Modul. ......................... 49
Komponenten
für die Übertragungssicherheit ..... 49
Konverter .......................... 49
lüfterlose Komponenten. ........... 49
SFP-Modul ......................... 49
Switch, Managed ................... 49
Switch, Unmanaged ................ 50
sonstige. ........................... 50
Bussysteme/Standards
3/4/5 G ............................. 50
6G ................................. 50
Arcnet ............................. 50
AS-Interface. ....................... 50
Bluetooth .......................... 50
Bluetooth Low Energy (BLE). ........ 50
CAN FD ............................ 50
CAN/CANopen ......................51
CC-Link/CC-Link IE ...................51
CIP-basiert
(ControlNet, Devicenet, Ethernet/IP) . 51
CoAP. ...............................51
DNP3 ...............................51
EchoRing. ...........................51
eMBB ...............................51
EtherCAT ............................51
Ethernet Powerlink ..................51
FIPIO ................................51
Foundation Fieldbus. ................51
HART. ...............................51
Industrial Ethernet
(APL,PoDL, PoE, Profinet) ........... 52
Interbus ............................ 52
IO-Link ............................. 52
IO-Link Wireless .................... 52
IoT-Schnittstellen
(mioty, MQTT, OPC UA, REST) ....... 52
MIPI. ............................... 52
mMTC. ............................. 52
Modbus/RTU/TCP .................. 52
NFC ................................ 53
omlox.............................. 53
PPMP .............................. 53
Profibus ............................ 53
Sercos. ............................. 53
Single-Pair Ethernet (SPE) ........... 53
TSN ................................ 53
Varan .............................. 53
ZigBee ............................. 53
sonstige. ........................... 53
Safety-Standards
Asi Safety .......................... 53
CIP Safety .......................... 53
Open Safety. ....................... 53
PROFISafe .......................... 53
Safety over EtherCAT ............... 53
SafetyBus .......................... 53
SafetyNet p ........................ 53
sonstige. ........................... 54
Messtechnik
Feldbustester ...................... 54
Netzwerktester. .................... 54
Tester für drahtlose Kommunikation . 54
sonstige. ........................... 54
Dienstleistungen
Cloud-Services ..................... 54
Installation von Komplettsystemen . 54
Netzwerk-Services. ................. 54
Projektierung ...................... 54
Retrofit. ............................ 54
Wartung ........................... 54
sonstige. ........................... 54
42 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
Produkte und Lieferanten
Anwendungen
Anwendungen,
Anbindung Brownfield
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
Bressner Technology GmbH .........59
EFCO Electronics GmbH .............60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
fünfeinhalb Funksysteme GmbH. .... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
IPCOMM GmbH .....................62
Janz Tec AG .........................62
KUNBUS GmbH. .....................62
machineering GmbH & Co. KG .......62
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Perinet GmbH .......................63
SECO. ...............................64
Softing Industrial Automation .......64
Systerra Computer GmbH ...........65
Traeger GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Anwendungen,
Fernsteuern
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Concept electronic ..................59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
Contemporary Controls GmbH ......60
Delta Electronics BV .................60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60
EFCO Electronics GmbH .............60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InnoRoute GmbH. ................... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
INSYS icom GmbH ...................62
Intrinex GmbH ......................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
m2m Germany GmbH ...............62
machineering GmbH & Co. KG .......62
MC Technologies GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
NBB Controls + Components ........63
Novotek Austria GmbH ..............63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Perinet GmbH .......................63
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH. .....................64
Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64
SALZ Automation GmbH ............64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SSV Software Systems GmbH ........64
SYS TEC electronic AG ...............64
Systerra Computer GmbH ...........65
tekmodul GmbH ....................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Unitro-Fleischmann .................65
VISAM GmbH. .......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Anwendungen,
Fernüberwachen/-
diagnose
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
brown-iposs GmbH .................59
Concept electronic ..................59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
Contemporary Controls GmbH ......60
Delphin Technology AG .............60
Delta Electronics BV .................60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG.....60
EFCO Electronics GmbH .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
ifak e.V............................... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61
InnoRoute GmbH. ................... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
INSYS icom GmbH ...................62
Intrinex GmbH ......................62
IPCOMM GmbH .....................62
Janz Tec AG .........................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
m2m Germany GmbH ...............62
machineering GmbH & Co. KG .......62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Novotek Austria GmbH ..............63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Perinet GmbH .......................63
Rutronik GmbH. .....................64
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64
Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64
SALZ Automation GmbH ............64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SECO................................64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Softing Industrial Automation .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
SYS TEC electronic AG ...............64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH.........................65
tekmodul GmbH ....................65
Traeger GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG..........65
Unitro-Fleischmann .................65
VISAM GmbH. .......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG..........65
Wiesemann & Theis GmbH...........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Anwendungen,
Fernwarten/-wirken
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH.............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Concept electronic ..................59
coniuGo.bes.tech GmbH.............60
Contemporary Controls GmbH ......60
Delta Electronics BV .................60
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG.....60
EFCO Electronics GmbH .............60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
hopf Elektronik GmbH............... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
InnoRoute GmbH. ................... 61
InoNet Computer GmbH............. 61
INSYS icom GmbH ...................62
Intrinex GmbH ......................62
IPCOMM GmbH .....................62
Janz Tec AG .........................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
m2m Germany GmbH ...............62
machineering GmbH & Co. KG .......62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Rutronik GmbH......................64
SALZ Automation GmbH ............64
SECO................................64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
SYS TEC electronic AG ...............64
Systerra Computer GmbH ...........65
tekmodul GmbH ....................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Unitro-Fleischmann .................65
VISAM GmbH. .......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Anwendungen,
Industrial Networks
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Delta Electronics BV .................60
Deutschmann Automation ..........60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
Draka Comteq Germany .............60
EFCO Electronics GmbH .............60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
esd electronics gmbh ...............60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
hopf Elektronik GmbH. .............. 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
ifak e.V............................... 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InnoRoute GmbH.................... 61
INSYS icom GmbH ...................62
IPCOMM GmbH .....................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
Janz Tec AG .........................62
Kendrion Kuhnke Automation .......62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
KUNBUS GmbH......................62
Lutronic GmbH......................62
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 43
m2m Germany GmbH ...............62
machineering GmbH & Co. KG .......62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MicroControl GmbH & Co. KG ........63
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Neuron Embedded GmbH ...........63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64
SALZ Automation GmbH ............64
Softing Industrial Automation .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
Telegärtner Karl Gärtner GmbH ......65
TQ-Systems GmbH ..................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VISAM GmbH. .......................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Anwendungen,
Melden und Alarmieren
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Comron GmbH ......................59
Concept electronic ..................59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
Contemporary Controls GmbH ......60
Delphin Technology AG .............60
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60
EFCO Electronics GmbH .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
Etic Telecom GmbH .................60
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Hilscher GmbH ...................... 61
hopf Elektronik GmbH. .............. 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
INSYS icom GmbH ...................62
IPCOMM GmbH .....................62
Janz Tec AG .........................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
m2m Germany GmbH ...............62
machineering GmbH & Co. KG .......62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH. .....................64
SALZ Automation GmbH ............64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
TQ-Systems GmbH ..................65
Traeger GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Unitro-Fleischmann .................65
VISAM GmbH. .......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Anwendungen, sonstige
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
Bressner Technology GmbH .........59
brown-iposs GmbH .................59
EFCO Electronics GmbH .............60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
esd electronics gmbh ...............60
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
hopf Elektronik GmbH. .............. 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Intrinex GmbH ......................62
IPCOMM GmbH .....................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
m2m Germany GmbH ...............62
MC Technologies GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MicroControl GmbH & Co. KG ........63
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Murrelektronik GmbH ...............63
NBB Controls + Components ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
Rutronik GmbH. .....................64
Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
tekmodul GmbH ....................65
TQ-Systems GmbH ..................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
YAWiD electronics GmbH ............65
Verbindungskanäle,
leitungsgebunden
Verbindungskanäle,
leitungsgebunden,
Festnetz
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Balluff GmbH. .......................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Delta Electronics BV .................60
Draka Comteq Germany .............60
EFCO Electronics GmbH .............60
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
INSYS icom GmbH ...................62
Intrinex GmbH ......................62
Meilhaus Electronic GmbH...........62
Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Systerra Computer GmbH ...........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Verbindungskanäle,
leitungsgebunden, LAN
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
ANALYTICA GmbH ..................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
coniuGo.bes.tech GmbH.............60
Dacom West GmbH .................60
Delta Electronics BV .................60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
Draka Comteq Germany .............60
EFCO Electronics GmbH .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
esd electronics gmbh ...............60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
hopf Elektronik GmbH. .............. 61
HY-LINE Technology GmbH.......... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InnoRoute GmbH.................... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
INSYS icom GmbH ...................62
Intrinex GmbH ......................62
IPCOMM GmbH .....................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
KUNBUS GmbH. .....................62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Novotek Austria GmbH ..............63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
TERZ Industrial Electronics GmbH. ...65
Traeger GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VISAM GmbH. .......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Verbindungskanäle,
leitungsgebunden,
Lichtleiterkabel
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Delta Electronics BV .................60
Draka Comteq Germany .............60
EFCO Electronics GmbH .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
INSYS icom GmbH ...................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Novotek Austria GmbH ..............63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
Systerra Computer GmbH ...........65
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
tekmodul GmbH ....................65
TTL Network GmbH .................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Unitro-Fleischmann .................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Verbindungskanäle,
leitungsgebunden,
sonstige
Acceed GmbH.......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
EFCO Electronics GmbH .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
esd electronics gmbh ...............60
44 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
FTS Hennig GmbH. .................. 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
IT-BUDGET GmbH ...................62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Murrelektronik GmbH ...............63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten für
leitungsgebundene
Kommunikation
Komponenten
für leitungsgebundene
Kommunikation,
Adapter
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
ANALYTICA GmbH ..................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
esd electronics gmbh ...............60
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
Intrinex GmbH ......................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
KTI Distribution GmbH ..............62
m2m Germany GmbH ...............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Systerra Computer GmbH ...........65
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
Traeger GmbH ......................65
Tragant GmbH ......................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
Komponenten
für leitungsgebundene
Kommunikation,
DSL-Modems
Acceed GmbH. ......................59
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
INSYS icom GmbH ...................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
SSV Software Systems GmbH ........64
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten
für leitungsgebundene
Kommunikation,
EX-Bereich
Acceed GmbH. ......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BizLink Special Cables Germany. .....59
Endrich Bauelemente GmbH.........60
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Intrinex GmbH ......................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
Moxa Europe GmbH .................63
Novotek Austria GmbH ..............63
PEAK-System Technik GmbH.........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PSE - Priggen Special Electronic......64
Rutronik GmbH. .....................64
Softing Industrial Automation .......64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH. ........................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten
für leitungsgebundene
Kommunikation,
Glasfaserkabel
Acceed GmbH. ......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BizLink Special Cables Germany. .....59
Delta Electronics BV .................60
Draka Comteq Germany .............60
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
FTS Hennig GmbH. .................. 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
INSYS icom GmbH ...................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
KTI Distribution GmbH ..............62
Moxa Europe GmbH .................63
Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64
Rutronik GmbH. .....................64
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
Telegärtner Karl Gärtner GmbH ......65
Tragant GmbH ......................65
TTL Network GmbH .................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten
für leitungsgebundene
Kommunikation,
Kabel/Leitungen
Acceed GmbH. ......................59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
BizLink Special Cables Germany. .....59
BKL Electronic Kreimendahl .........59
Bressner Technology GmbH .........59
Draka Comteq Germany .............60
ELMACON GmbH. ...................60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
Endrich Bauelemente GmbH.........60
esd electronics gmbh ...............60
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
IT-BUDGET GmbH ...................62
KTI Distribution GmbH ..............62
Lutronic GmbH. .....................62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Murrelektronik GmbH ...............63
NBB Controls + Components ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PSE - Priggen Special Electronic......64
Rutronik GmbH. .....................64
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Stäubli Electrical Connectors GmbH . 64
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
Telegärtner Karl Gärtner GmbH ......65
Traeger GmbH ......................65
Tragant GmbH ......................65
TTL Network GmbH .................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
W+P Products GmbH ................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten
für leitungsgebundene
Kommunikation,
Klemmen
Acceed GmbH.......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BKL Electronic Kreimendahl .........59
Bressner Technology GmbH .........59
ELMACON GmbH. ...................60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
Endrich Bauelemente GmbH.........60
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
IT-BUDGET GmbH ...................62
KTI Distribution GmbH ..............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Murrelektronik GmbH ...............63
Neuron Embedded GmbH ...........63
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
taskit GmbH.........................65
Tragant GmbH ......................65
W+P Products GmbH ................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten
für leitungsgebundene
Kommunikation,
Multiprotokoll-Module
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
ANALYTICA GmbH ..................59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH.............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
ELMACON GmbH. ...................60
esd electronics gmbh ...............60
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Intrinex GmbH ......................62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Softing Industrial Automation .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten
für leitungsgebundene
Kommunikation,
Netzwerkkarten
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
EKF Elektronik GmbH ................60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
esd electronics gmbh ...............60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
hopf Elektronik GmbH. .............. 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
INSYS icom GmbH ...................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
Janz Tec AG .........................62
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Moxa Europe GmbH .................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
Rutronik GmbH......................64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Softing Industrial Automation .......64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
Tragant GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Komponenten
für leitungsgebundene
Kommunikation,
Steckverbinder
Acceed GmbH. ......................59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
BizLink Special Cables Germany. .....59
BKL Electronic Kreimendahl .........59
Bressner Technology GmbH .........59
CONEC Elektronische Bauelemente ..59
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 45
Dacom West GmbH .................60
ELMACON GmbH. ...................60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
IT-BUDGET GmbH ...................62
KTI Distribution GmbH ..............62
Lumberg Connect GmbH ............62
Lutronic GmbH. .....................62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Murrelektronik GmbH ...............63
Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64
Rutronik GmbH. .....................64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
Stäubli Electrical Connectors GmbH . 64
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
Tragant GmbH ......................65
TTL Network GmbH .................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
W+P Products GmbH ................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten für
leitungsgebundene
Kommunikation,
sonstige
Acceed GmbH. ......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
BizLink Special Cables Germany. .....59
Bressner Technology GmbH .........59
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
esd electronics gmbh ...............60
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
hopf Elektronik GmbH. .............. 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
Intrinex GmbH ......................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Murrelektronik GmbH ...............63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
Rutronik GmbH. .....................64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SMC Deutschland GmbH ............64
SSV Software Systems GmbH ........64
Tragant GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
W+P Products GmbH ................65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
Verbindungskanäle,
drahtlos lokal
Verbindungskanäle,
drahtlos lokal, Infrarot
Acceed GmbH. ......................59
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Rutronik GmbH. .....................64
Verbindungskanäle,
drahtlos lokal, ISM
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Endrich Bauelemente GmbH.........60
fünfeinhalb Funksysteme GmbH..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
MC Technologies GmbH .............62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Rutronik GmbH. .....................64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
tekmodul GmbH ....................65
Verbindungskanäle,
drahtlos lokal, Li-Fi
Acceed GmbH. ......................59
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Sontheim Industrie Elektronik .......64
Verbindungskanäle,
drahtlos lokal, UWB
Acceed GmbH. ......................59
EKF Elektronik GmbH ................60
Endrich Bauelemente GmbH.........60
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Rutronik GmbH. .....................64
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
Verbindungskanäle,
drahtlos lokal,
Wireless-RS232
Acceed GmbH. ......................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
EFCO Electronics GmbH .............60
ELMACON GmbH. ...................60
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Moxa Europe GmbH .................63
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH. .....................64
Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
VS Vision Systems GmbH ............65
Verbindungskanäle,
drahtlos lokal,
Wireless-USB
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
ELMACON GmbH. ...................60
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
MICROCHIP TECHNOLOGY...........63
Moxa Europe GmbH .................63
PSE - Priggen Special Electronic......64
Verbindungskanäle,
drahtlos lokal, WLAN
Acceed GmbH.......................59
Actronic-Solutions GmbH............59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
ANALYTICA GmbH ..................59
arfidex GmbH .......................59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Delta Electronics BV .................60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
EFCO Electronics GmbH .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
ELMACON GmbH....................60
Endrich Bauelemente GmbH.........60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
fünfeinhalb Funksysteme GmbH. .... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
ifak e.V............................... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61
InoNet Computer GmbH............. 61
INSYS icom GmbH ...................62
Intrinex GmbH ......................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
Janz Tec AG .........................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KUNBUS GmbH......................62
m2m Germany GmbH ...............62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Moxa Europe GmbH .................63
Novotek Austria GmbH ..............63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SECO................................64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
tekmodul GmbH ....................65
TQ-Systems GmbH ..................65
VISAM GmbH. .......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG..........65
Wiesemann & Theis GmbH...........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Verbindungskanäle,
drahtlos lokal, sonstige
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
brown-iposs GmbH .................59
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
IT-BUDGET GmbH ...................62
KUNBUS GmbH......................62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SSV Software Systems GmbH ........64
tekmodul GmbH ....................65
TQ-Systems GmbH ..................65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Verbindungskanäle,
drahtlos wide area
Verbindungskanäle,
drahtlos wide area,
LoRaWAN
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
arfidex GmbH .......................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Concept electronic ..................59
Dacom West GmbH .................60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
FTS Hennig GmbH................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
ifak e.V............................... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
IPCOMM GmbH .....................62
m2m Germany GmbH ...............62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
SSV Software Systems GmbH ........64
tekmodul GmbH ....................65
VISAM GmbH. .......................65
46 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
Verbindungskanäle,
drahtlos wide area,
LPWAN sonstige
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Dacom West GmbH .................60
EFCO Electronics GmbH .............60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
FTS Hennig GmbH. .................. 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
ifak e.V............................... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
m2m Germany GmbH ...............62
MC Technologies GmbH .............62
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH. .....................64
SSV Software Systems GmbH ........64
tekmodul GmbH ....................65
YAWiD electronics GmbH ............65
Verbindungskanäle,
drahtlos wide area, NB-IoT
Acceed GmbH. ......................59
arfidex GmbH .......................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Concept electronic ..................59
Dacom West GmbH .................60
EFCO Electronics GmbH .............60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
Etic Telecom GmbH .................60
FTS Hennig GmbH. .................. 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Janz Tec AG .........................62
m2m Germany GmbH ...............62
MC Technologies GmbH .............62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Moxa Europe GmbH .................63
Rutronik GmbH. .....................64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
tekmodul GmbH ....................65
YAWiD electronics GmbH ............65
Verbindungskanäle,
drahtlos wide area, Tetra
Acceed GmbH. ......................59
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
FTS Hennig GmbH. .................. 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
Verbindungskanäle,
drahtlos wide area,
sonstige
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
Bressner Technology GmbH .........59
EFCO Electronics GmbH .............60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
FTS Hennig GmbH. .................. 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Intrinex GmbH ......................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
KUNBUS GmbH. .....................62
m2m Germany GmbH ...............62
MC Technologies GmbH .............62
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH. .....................64
SMC Deutschland GmbH ............64
SSV Software Systems GmbH ........64
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
tekmodul GmbH ....................65
YAWiD electronics GmbH ............65
Komponenten
für drahtlose
Kommunikation
Komponenten für
drahtlose Kommunikation,
Antennen
Acceed GmbH. ......................59
arfidex GmbH .......................59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bressner Technology GmbH .........59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
Dacom West GmbH .................60
Delta Electronics BV .................60
ELMACON GmbH. ...................60
Endrich Bauelemente GmbH.........60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
FTS Hennig GmbH. .................. 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
INSYS icom GmbH ...................62
Intrinex GmbH ......................62
IPCOMM GmbH .....................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
m2m Germany GmbH ...............62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
Moxa Europe GmbH .................63
NBB Controls + Components ........63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH. .....................64
Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
Systerra Computer GmbH ...........65
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
Telegärtner Karl Gärtner GmbH ......65
Tragant GmbH ......................65
Weidmüller GmbH & Co. KG..........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten für
drahtlose Kommunikation,
Empfänger
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
arfidex GmbH .......................59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
coniuGo.bes.tech GmbH.............60
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG.....60
ELMACON GmbH....................60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
Endrich Bauelemente GmbH.........60
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HY-LINE Technology GmbH.......... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
Intrinex GmbH ......................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
Moxa Europe GmbH .................63
NBB Controls + Components ........63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
Systerra Computer GmbH ...........65
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
taskit GmbH.........................65
tekmodul GmbH ....................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG..........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten für
drahtlose Kommunikation,
EX-Bereich
Acceed GmbH.......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
Intrinex GmbH ......................62
m2m Germany GmbH ...............62
Moxa Europe GmbH .................63
NBB Controls + Components ........63
Novotek Austria GmbH ..............63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Softing Industrial Automation .......64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH.........................65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten für
drahtlose Kommunikation,
Repeater
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Contemporary Controls GmbH ......60
Delta Electronics BV .................60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
ELMACON GmbH....................60
FTS Hennig GmbH................... 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
Rutronik GmbH......................64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
Systerra Computer GmbH ...........65
TQ-Systems GmbH ..................65
Tragant GmbH ......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten für
drahtlose Kommunikation,
Router
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Contemporary Controls GmbH ......60
Dacom West GmbH .................60
Delta Electronics BV .................60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
ELMACON GmbH....................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
FTS Hennig GmbH................... 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
INSYS icom GmbH ...................62
Janz Tec AG .........................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
m2m Germany GmbH ...............62
MC Technologies GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Moxa Europe GmbH .................63
Novotek Austria GmbH ..............63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
TQ-Systems GmbH ..................65
Traeger GmbH ......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 47
Komponenten für
drahtlose Kommunikation,
Sender
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60
ELMACON GmbH. ...................60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
FTS Hennig GmbH. .................. 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Janz Tec AG .........................62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
Moxa Europe GmbH .................63
NBB Controls + Components ........63
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH. .....................64
Systerra Computer GmbH ...........65
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten für
drahtlose Kommunikation,
Transceiver
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Dacom West GmbH .................60
Delta Electronics BV .................60
ELMACON GmbH. ...................60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Moxa Europe GmbH .................63
NBB Controls + Components ........63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH. .....................64
SMC Deutschland GmbH ............64
Systerra Computer GmbH ...........65
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Komponenten für
drahtlose Kommunikation,
sonstige
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
Bressner Technology GmbH .........59
Endrich Bauelemente GmbH.........60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
Intrinex GmbH ......................62
KUNBUS GmbH. .....................62
MC Technologies GmbH .............62
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH. .....................64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
tekmodul GmbH ....................65
TQ-Systems GmbH ..................65
Tragant GmbH ......................65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
RFID
RFID, Codeleser
Acceed GmbH. ......................59
arfidex GmbH .......................59
Balluff GmbH. .......................59
Bressner Technology GmbH .........59
ELMACON GmbH. ...................60
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Pepperl+Fuchs SE ...................63
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
RFID, Drucker
ELMACON GmbH. ...................60
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
RFID, Komplettsysteme
Bressner Technology GmbH .........59
Contrinex Sensor GmbH .............60
ELMACON GmbH. ...................60
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Rutronik GmbH. .....................64
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
RFID, Labels
Acceed GmbH. ......................59
arfidex GmbH .......................59
Contrinex Sensor GmbH .............60
ELMACON GmbH. ...................60
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Rutronik GmbH. .....................64
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
RFID, Software
Acceed GmbH. ......................59
arfidex GmbH .......................59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
ELMACON GmbH. ...................60
Pepperl+Fuchs SE ...................63
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Turck, Hans GmbH & Co. KG..........65
Peripherie,
Access-Point
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
EFCO Electronics GmbH .............60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
FTS Hennig GmbH................... 61
fünfeinhalb Funksysteme GmbH. .... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
Janz Tec AG .........................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
Meilhaus Electronic GmbH...........62
Moxa Europe GmbH .................63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH.........................65
tekmodul GmbH ....................65
Weidmüller GmbH & Co. KG..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Peripherie
Peripherie, Bridge
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
ANALYTICA GmbH ..................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
EFCO Electronics GmbH .............60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
esd electronics gmbh ...............60
FTS Hennig GmbH................... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
Meilhaus Electronic GmbH...........62
Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63
Moxa Europe GmbH .................63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH.........................65
tekmodul GmbH ....................65
TERZ Industrial Electronics GmbH....65
Weidmüller GmbH & Co. KG..........65
Wiesemann & Theis GmbH...........65
Peripherie, Firewall
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Etic Telecom GmbH .................60
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
MC Technologies GmbH .............62
Moxa Europe GmbH .................63
Novotek Austria GmbH ..............63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
tekmodul GmbH ....................65
Traeger GmbH ......................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Peripherie, Gateway
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
ANALYTICA GmbH ..................59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Concept electronic ..................59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
Contemporary Controls GmbH ......60
Dacom West GmbH .................60
Delta Electronics BV .................60
Deutschmann Automation ..........60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
EFCO Electronics GmbH .............60
ELMACON GmbH....................60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
esd electronics gmbh ...............60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InnoRoute GmbH.................... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
INSYS icom GmbH ...................62
IPCOMM GmbH .....................62
Janz Tec AG .........................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KUNBUS GmbH......................62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Novotek Austria GmbH ..............63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Rutronik GmbH......................64
Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64
SALZ Automation GmbH ............64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SECO................................64
48 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Softing Industrial Automation .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
SYS TEC electronic AG ...............64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
TQ-Systems GmbH ..................65
Traeger GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VISAM GmbH. .......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Peripherie, GBIC-Modul
Acceed GmbH. ......................59
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Systerra Computer GmbH ...........65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Peripherie, Hub
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
Bressner Technology GmbH .........59
Contemporary Controls GmbH ......60
ELMACON GmbH. ...................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
IT-BUDGET GmbH ...................62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
Rutronik GmbH. .....................64
SALZ Automation GmbH ............64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Systerra Computer GmbH ...........65
Tragant GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VS Vision Systems GmbH ............65
Peripherie, I/O-Modul
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Concept electronic ..................59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
Contemporary Controls GmbH ......60
Dacom West GmbH .................60
Delphin Technology AG .............60
Delta Electronics BV .................60
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60
ELMACON GmbH. ...................60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
esd electronics gmbh ...............60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
INSYS icom GmbH ...................62
IPCOMM GmbH .....................62
Janz Tec AG .........................62
Kendrion Kuhnke Automation .......62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KUNBUS GmbH. .....................62
m2m Germany GmbH ...............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
MicroControl GmbH & Co. KG ........63
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Novotek Austria GmbH ..............63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
Rutronik GmbH. .....................64
SALZ Automation GmbH ............64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SMC Deutschland GmbH ............64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
SYS TEC electronic AG ...............64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH. ........................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Unitro-Fleischmann .................65
VISAM GmbH. .......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Peripherie,
Komponenten für die
Übertragungssicherheit
Acceed GmbH. ......................59
Avanis GmbH .......................59
ELMACON GmbH. ...................60
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
InnoRoute GmbH. ................... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Moxa Europe GmbH .................63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Rutronik GmbH. .....................64
SALZ Automation GmbH ............64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
tekmodul GmbH ....................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Peripherie, Konverter
Acceed GmbH.......................59
Actronic-Solutions GmbH............59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Contemporary Controls GmbH ......60
Deutschmann Automation ..........60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
ELMACON GmbH....................60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
esd electronics gmbh ...............60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HY-LINE Technology GmbH.......... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61
InoNet Computer GmbH............. 61
IPCOMM GmbH .....................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
m2m Germany GmbH ...............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Perinet GmbH .......................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
Rutronik GmbH......................64
SALZ Automation GmbH ............64
SSV Software Systems GmbH ........64
SYS TEC electronic AG ...............64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH.........................65
tekmodul GmbH ....................65
Tragant GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG..........65
VISAM GmbH. .......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Peripherie,
lüfterlose Komponenten
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
EFCO Electronics GmbH .............60
esd electronics gmbh ...............60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
hopf Elektronik GmbH. .............. 61
HY-LINE Technology GmbH.......... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
Janz Tec AG .........................62
Kendrion Kuhnke Automation .......62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
MicroControl GmbH & Co. KG ........63
Moxa Europe GmbH .................63
Novotek Austria GmbH ..............63
Perinet GmbH .......................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Rutronik GmbH......................64
SALZ Automation GmbH ............64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
Systerra Computer GmbH ...........65
tekmodul GmbH ....................65
Tragant GmbH ......................65
VISAM GmbH. .......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Peripherie, SFP-Modul
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Delta Electronics BV .................60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
EFCO Electronics GmbH .............60
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
IT-BUDGET GmbH ...................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
Moxa Europe GmbH .................63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Rutronik GmbH......................64
SALZ Automation GmbH ............64
Systerra Computer GmbH ...........65
tekmodul GmbH ....................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Peripherie,
Switch, Managed
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Contemporary Controls GmbH ......60
Delta Electronics BV .................60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
EFCO Electronics GmbH .............60
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
ELMACON GmbH....................60
esd electronics gmbh ...............60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
IT-BUDGET GmbH ...................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Novotek Austria GmbH ..............63
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 49
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Perinet GmbH .......................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Rutronik GmbH. .....................64
SALZ Automation GmbH ............64
Softing Industrial Automation .......64
Systerra Computer GmbH ...........65
tekmodul GmbH ....................65
TERZ Industrial Electronics GmbH. ...65
Tragant GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VISAM GmbH. .......................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Peripherie,
Switch, Unmanaged
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Contemporary Controls GmbH ......60
Delta Electronics BV .................60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
EFCO Electronics GmbH .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
ELMACON GmbH. ...................60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
IT-BUDGET GmbH ...................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
MC Technologies GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Rutronik GmbH. .....................64
SALZ Automation GmbH ............64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Softing Industrial Automation .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
tekmodul GmbH ....................65
TERZ Industrial Electronics GmbH. ...65
Tragant GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VISAM GmbH. .......................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Peripherie, sonstige
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
EFCO Electronics GmbH .............60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
esd electronics gmbh ...............60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
hopf Elektronik GmbH. .............. 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
IT-BUDGET GmbH ...................62
KTI Distribution GmbH ..............62
KUNBUS GmbH. .....................62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
MicroControl GmbH & Co. KG ........63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Rutronik GmbH. .....................64
Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
tekmodul GmbH ....................65
TQ-Systems GmbH ..................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VS Vision Systems GmbH ............65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards
Bussysteme/Standards,
3/4/5 G
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
arfidex GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Concept electronic ..................59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
Contemporary Controls GmbH ......60
Dacom West GmbH .................60
Delta Electronics BV .................60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
EFCO Electronics GmbH .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
ifak e.V............................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
INSYS icom GmbH ...................62
Intrinex GmbH ......................62
IPCOMM GmbH .....................62
Janz Tec AG .........................62
m2m Germany GmbH ...............62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Rutronik GmbH......................64
Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH ......64
SECO................................64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YAWiD electronics GmbH ............65
Bussysteme/Standards, 6 G
Acceed GmbH.......................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
EKF Elektronik GmbH ................60
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
ifak e.V............................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
Bussysteme/Standards,
Arcnet
Acceed GmbH.......................59
Contemporary Controls GmbH ......60
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
Systerra Computer GmbH ...........65
Bussysteme/Standards,
AS-Interface
Acceed GmbH.......................59
Bihl+Wiedemann GmbH.............59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SMC Deutschland GmbH ............64
Bussysteme/Standards,
Bluetooth
Acceed GmbH.......................59
arfidex GmbH .......................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Dacom West GmbH .................60
Delta Electronics BV .................60
EKF Elektronik GmbH ................60
ELMACON GmbH....................60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
Endrich Bauelemente GmbH.........60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
ifak e.V............................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Janz Tec AG .........................62
KUNBUS GmbH. .....................62
MC Technologies GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
SECO. ...............................64
Softing Industrial Automation .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
taskit GmbH.........................65
TQ-Systems GmbH ..................65
VS Vision Systems GmbH ............65
YAWiD electronics GmbH ............65
Bussysteme/Standards,
Bluetooth Low Energy
(BLE)
Acceed GmbH. ......................59
arfidex GmbH .......................59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Dacom West GmbH .................60
Delta Electronics BV .................60
EKF Elektronik GmbH ................60
ELMACON GmbH....................60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
ifak e.V............................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
Janz Tec AG .........................62
m2m Germany GmbH ...............62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
SECO................................64
SSV Software Systems GmbH ........64
taskit GmbH.........................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
YAWiD electronics GmbH ............65
Bussysteme/Standards,
CAN FD
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
ANALYTICA GmbH ..................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
EKF Elektronik GmbH ................60
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
esd electronics gmbh ...............60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Janz Tec AG .........................62
Kithara Software GmbH .............62
KUNBUS GmbH......................62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SECO................................64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
50 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
TQ-Systems GmbH ..................65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
CAN/CANopen
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
ANALYTICA GmbH ..................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
BMC Solutions GmbH. ...............59
CONEC Elektronische Bauelemente ..59
Contemporary Controls GmbH ......60
Delphin Technology AG .............60
Delta Electronics BV .................60
Deutschmann Automation ..........60
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60
Draka Comteq Germany .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
esd electronics gmbh ...............60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
ifak e.V............................... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Intrinex GmbH ......................62
Janz Tec AG .........................62
Kendrion Kuhnke Automation .......62
Kithara Software GmbH .............62
KUNBUS GmbH. .....................62
Lutronic GmbH. .....................62
machineering GmbH & Co. KG .......62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
NBB Controls + Components ........63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Novotek Austria GmbH ..............63
PEAK-System Technik GmbH. ........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH. .....................64
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SECO. ...............................64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Softing Industrial Automation .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
SYS TEC electronic AG ...............64
Systerra Computer GmbH ...........65
TQ-Systems GmbH ..................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
CC-Link/CC-Link IE
Acceed GmbH. ......................59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Rutronik GmbH. .....................64
SMC Deutschland GmbH ............64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SPINNER GmbH .....................64
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
CIP-basiert (ControlNet,
Devicenet, Ethernet/IP)
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Contemporary Controls GmbH ......60
Deutschmann Automation ..........60
Draka Comteq Germany .............60
EFCO Electronics GmbH .............60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
esd electronics gmbh ...............60
Etic Telecom GmbH .................60
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Intrinex GmbH ......................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
Lutronic GmbH. .....................62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
Rutronik GmbH. .....................64
SMC Deutschland GmbH ............64
Softing Industrial Automation .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
Bussysteme/Standards,
CoAP
Acceed GmbH. ......................59
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
Janz Tec AG .........................62
tekmodul GmbH ....................65
Bussysteme/Standards,
DNP3
Acceed GmbH.......................59
Belden Wire & Cable. ................59
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
IPCOMM GmbH .....................62
Moxa Europe GmbH .................63
Novotek Austria GmbH ..............63
tekmodul GmbH ....................65
Bussysteme/Standards,
EchoRing
Acceed GmbH.......................59
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
Bussysteme/Standards,
eMBB
Acceed GmbH.......................59
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
Bussysteme/Standards,
EtherCAT
Acceed GmbH.......................59
Actronic-Solutions GmbH............59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH.............59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
BMC Solutions GmbH. ...............59
CONEC Elektronische Bauelemente ..59
Contrinex Sensor GmbH .............60
Delta Electronics BV .................60
Deutschmann Automation ..........60
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG.....60
Draka Comteq Germany .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
esd electronics gmbh ...............60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
InoNet Computer GmbH............. 61
Janz Tec AG .........................62
Kendrion Kuhnke Automation .......62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KUNBUS GmbH......................62
machineering GmbH & Co. KG .......62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63
Murrelektronik GmbH ...............63
NBB Controls + Components ........63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
Rutronik GmbH......................64
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64
SALZ Automation GmbH ............64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SMC Deutschland GmbH ............64
Softing Industrial Automation .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SPINNER GmbH .....................64
SYS TEC electronic AG ...............64
Systerra Computer GmbH ...........65
TQ-Systems GmbH ..................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
Ethernet Powerlink
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Contrinex Sensor GmbH .............60
Delphin Technology AG .............60
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
machineering GmbH & Co. KG .......62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Moxa Europe GmbH .................63
Novotek Austria GmbH ..............63
Rutronik GmbH. .....................64
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64
SMC Deutschland GmbH ............64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SPINNER GmbH .....................64
SYS TEC electronic AG ...............64
Systerra Computer GmbH ...........65
TQ-Systems GmbH ..................65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
FIPIO
Acceed GmbH.......................59
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Bussysteme/Standards,
Foundation Fieldbus
Acceed GmbH. ......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Draka Comteq Germany .............60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Pepperl+Fuchs SE ...................63
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64
Softing Industrial Automation .......64
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
HART
Acceed GmbH. ......................59
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
ifak e.V............................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
SMC Deutschland GmbH ............64
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 51
Softing Industrial Automation .......64
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
Industrial Ethernet
(APL, PoDL, PoE, Profinet)
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
BMC Solutions GmbH. ...............59
CONEC Elektronische Bauelemente ..59
Contemporary Controls GmbH ......60
Dacom West GmbH .................60
Delphin Technology AG .............60
Delta Electronics BV .................60
Deutschmann Automation ..........60
Draka Comteq Germany .............60
EFCO Electronics GmbH .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
ELMACON GmbH. ...................60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
esd electronics gmbh ...............60
Etic Telecom GmbH .................60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
fünfeinhalb Funksysteme GmbH. .... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
hopf Elektronik GmbH. .............. 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
ifak e.V............................... 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
IPCOMM GmbH .....................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
Janz Tec AG .........................62
KTI Distribution GmbH ..............62
KUNBUS GmbH. .....................62
Lutronic GmbH. .....................62
m2m Germany GmbH ...............62
machineering GmbH & Co. KG .......62
MC Technologies GmbH .............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
NBB Controls + Components ........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. ...64
Rutronik GmbH. .....................64
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64
SALZ Automation GmbH ............64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SECO. ...............................64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Softing Industrial Automation .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SPINNER GmbH .....................64
SSV Software Systems GmbH ........64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH. ........................65
tekmodul GmbH ....................65
TERZ Industrial Electronics GmbH....65
TQ-Systems GmbH ..................65
Traeger GmbH ......................65
Tragant GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
Bussysteme/Standards,
Interbus
Acceed GmbH. ......................59
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
microSYST Systemelectronic GmbH..63
PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. ...64
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
IO-Link
Acceed GmbH. ......................59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
Dacom West GmbH .................60
Delta Electronics BV .................60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
esd electronics gmbh ...............60
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
ICO Innovative Computer GmbH. .... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
Murrelektronik GmbH ...............63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. ...64
Rutronik GmbH. .....................64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SMC Deutschland GmbH ............64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SPINNER GmbH .....................64
SSV Software Systems GmbH ........64
tekmodul GmbH ....................65
TQ-Systems GmbH ..................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
IO-Link Wireless
Acceed GmbH. ......................59
Balluff GmbH. .......................59
Hilscher GmbH ...................... 61
ICO Innovative Computer GmbH..... 61
Industrial Personal Computer 2U..... 61
PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. ...64
Rutronik GmbH......................64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
IoT-Schnittstellen
(mioty, MQTT, OPC UA,
REST)
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH.............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Comron GmbH ......................59
Concept electronic ..................59
Contemporary Controls GmbH ......60
Dacom West GmbH .................60
Delphin Technology AG .............60
Delta Electronics BV .................60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
EFCO Electronics GmbH .............60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
Etic Telecom GmbH .................60
Hilscher GmbH ...................... 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
ifak e.V............................... 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
INSYS icom GmbH ...................62
Intrinex GmbH ......................62
IPCOMM GmbH .....................62
Janz Tec AG .........................62
KUNBUS GmbH......................62
m2m Germany GmbH ...............62
machineering GmbH & Co. KG .......62
MC Technologies GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Perinet GmbH .......................63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
SALZ Automation GmbH ............64
SMC Deutschland GmbH ............64
Softing Industrial Automation .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
SYS TEC electronic AG ...............64
Systerra Computer GmbH ...........65
taskit GmbH.........................65
tekmodul GmbH ....................65
Traeger GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG..........65
VISAM GmbH. .......................65
Weidmüller GmbH & Co. KG..........65
Wiesemann & Theis GmbH...........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
MIPI
Acceed GmbH.......................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Janz Tec AG .........................62
Rutronik GmbH......................64
SECO................................64
tekmodul GmbH ....................65
Bussysteme/Standards,
mMTC
Acceed GmbH.......................59
INCOstartec GmbH .................. 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
tekmodul GmbH ....................65
Bussysteme/Standards,
Modbus/RTU/TCP
Acceed GmbH.......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Concept electronic ..................59
Contemporary Controls GmbH ......60
Delphin Technology AG .............60
Delta Electronics BV .................60
Deutschmann Automation ..........60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60
Draka Comteq Germany .............60
EFCO Electronics GmbH .............60
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
Etic Telecom GmbH .................60
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
hopf Elektronik GmbH. .............. 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
INSYS icom GmbH ...................62
Intrinex GmbH ......................62
IPCOMM GmbH .....................62
Janz Tec AG .........................62
Kendrion Kuhnke Automation .......62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KUNBUS GmbH......................62
m2m Germany GmbH ...............62
MC Technologies GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
NBB Controls + Components ........63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Rutronik GmbH......................64
SALZ Automation GmbH ............64
SECO................................64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SMC Deutschland GmbH ............64
Softing Industrial Automation .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
SYS TEC electronic AG ...............64
52 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
Systerra Computer GmbH ...........65
Traeger GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VISAM GmbH. .......................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
NFC
Acceed GmbH. ......................59
arfidex GmbH .......................59
Bressner Technology GmbH .........59
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
FORTEC Integrated GmbH ........... 61
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Janz Tec AG .........................62
Rutronik GmbH. .....................64
SECO. ...............................64
SSV Software Systems GmbH ........64
Bussysteme/Standards,
omlox
Acceed GmbH. ......................59
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Bussysteme/Standards,
PPMP
Acceed GmbH. ......................59
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Bussysteme/Standards,
Profibus
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Balluff GmbH. .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
BMC Solutions GmbH. ...............59
CONEC Elektronische Bauelemente ..59
Contrinex Sensor GmbH .............60
Delphin Technology AG .............60
Delta Electronics BV .................60
Deutschmann Automation ..........60
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG. ....60
Draka Comteq Germany .............60
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
esd electronics gmbh ...............60
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
IBHsoftec GmbH .................... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
ifak e.V............................... 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
IPCOMM GmbH .....................62
Janz Tec AG .........................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KUNBUS GmbH. .....................62
machineering GmbH & Co. KG .......62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
NBB Controls + Components ........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
PLUG-IN Electronic GmbH ........... 61
Rutronik GmbH. .....................64
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG .......64
SALZ Automation GmbH ............64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SMC Deutschland GmbH ............64
Softing Industrial Automation .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
TQ-Systems GmbH ..................65
Traeger GmbH ......................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
Sercos
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Contrinex Sensor GmbH .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
Hilscher GmbH ...................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
machineering GmbH & Co. KG .......62
Rutronik GmbH. .....................64
SPINNER GmbH .....................64
Bussysteme/Standards,
Single-Pair Ethernet (SPE)
Acceed GmbH. ......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Binder,Franz GmbH & Co. ...........59
Dacom West GmbH .................60
Draka Comteq Germany .............60
EKF Elektronik GmbH ................60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
Friedrich Lütze GmbH ............... 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HIROSE Electric Europe B.V. .......... 61
ifak e.V............................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Janz Tec AG .........................62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Perinet GmbH .......................63
SALZ Automation GmbH ............64
SYS TEC electronic AG ...............64
TERZ Industrial Electronics GmbH. ...65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
TSN
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
EKF Elektronik GmbH ................60
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InnoRoute GmbH. ................... 61
Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63
Moxa Europe GmbH .................63
Novotek Austria GmbH ..............63
Rutronik GmbH. .....................64
SECO. ...............................64
Systerra Computer GmbH ...........65
TQ-Systems GmbH ..................65
Weidmüller GmbH & Co. KG..........65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Bussysteme/Standards,
Varan
Acceed GmbH.......................59
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
Hilscher GmbH ...................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SPINNER GmbH .....................64
Bussysteme/Standards,
ZigBee
Acceed GmbH.......................59
Bressner Technology GmbH .........59
Dacom West GmbH .................60
Endrich Bauelemente GmbH. ........60
HY-LINE Technology GmbH. ......... 61
ifak e.V............................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
MICROCHIP TECHNOLOGY...........63
Rutronik GmbH. .....................64
SSV Software Systems GmbH ........64
Bussysteme/Standards,
sonstige
Acceed GmbH.......................59
Actronic-Solutions GmbH............59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH.............59
Bressner Technology GmbH .........59
eks Engel FOS GmbH & Co. KG .......60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
esd electronics gmbh ...............60
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61
IT-BUDGET GmbH ...................62
KUNBUS GmbH. .....................62
MC Technologies GmbH .............62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Murrelektronik GmbH ...............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Rutronik GmbH. .....................64
Schubert System Elektronik GmbH...64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SSV Software Systems GmbH ........64
tekmodul GmbH ....................65
TQ-Systems GmbH ..................65
Unitro-Fleischmann .................65
Wiesemann & Theis GmbH...........65
YAWiD electronics GmbH ............65
Safety Standards
Safety-Standards,
Asi Safety
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Industrial Personal Computer 2U..... 61
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Safety-Standards,
CIP Safety
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Murrelektronik GmbH ...............63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Safety-Standards,
Open Safety
Acceed GmbH.......................59
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
MicroControl GmbH & Co. KG ........63
NBB Controls + Components ........63
Safety-Standards,
PROFISafe
Balluff GmbH........................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
ifak e.V............................... 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
machineering GmbH & Co. KG .......62
Murrelektronik GmbH ...............63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
SMC Deutschland GmbH ............64
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Safety-Standards,
Safety over EtherCAT
Acceed GmbH.......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Delta Electronics BV .................60
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Kendrion Kuhnke Automation .......62
Kithara Software GmbH .............62
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Murrelektronik GmbH ...............63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
SALZ Automation GmbH ............64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SMC Deutschland GmbH ............64
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Safety-Standards,
SafetyBus
Belden Wire & Cable. ................59
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
Indu-Sol GmbH...................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Pilz GmbH & Co. KG..................63
Safety-Standards,
SafetyNet p
Belden Wire & Cable. ................59
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Pilz GmbH & Co. KG..................63
Systerra Computer GmbH ...........65
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 53
Safety-Standards, sonstige
Acceed GmbH. ......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Contrinex Sensor GmbH .............60
EFCO Electronics GmbH .............60
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
Mitsubishi Electric Europe B.V. . ......63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
Systerra Computer GmbH ...........65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
Messtechnik
Messtechnik,
Feldbustester
Acceed GmbH. ......................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
EMS Dr. Thomas Wünsche ...........60
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
machineering GmbH & Co. KG .......62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
PEAK-System Technik GmbH. ........63
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Softing Industrial Automation .......64
Messtechnik,
Netzwerktester
Acceed GmbH. ......................59
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Hilscher GmbH ...................... 61
ifak e.V............................... 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
KTI Distribution GmbH ..............62
MC Technologies GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Softing Industrial Automation .......64
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
Tragant GmbH ......................65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Messtechnik,
Tester für drahtlose
Kommunikation
Acceed GmbH. ......................59
Avanis GmbH .......................59
brown-iposs GmbH .................59
ifak e.V............................... 61
Industrial Personal Computer 2U. .... 61
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
m2m Germany GmbH ...............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
PSE - Priggen Special Electronic. .....64
Softing Industrial Automation .......64
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
YAWiD electronics GmbH ............65
Messtechnik, sonstige
Acceed GmbH. ......................59
Avanis GmbH .......................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Contrinex Sensor GmbH .............60
Delphin Technology AG .............60
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
hopf Elektronik GmbH. .............. 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
Kithara Software GmbH .............62
Meilhaus Electronic GmbH. ..........62
microSYST Systemelectronic GmbH..63
PSE - Priggen Special Electronic......64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
TACTRON ELEKTRONIK ..............65
Tragant GmbH ......................65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
Dienstleistungen
Dienstleistungen,
Cloud-Services
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Belden Wire & Cable. ................59
Bressner Technology GmbH .........59
Concept electronic ..................59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
Delta Electronics BV .................60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
Etic Telecom GmbH .................60
Hilscher GmbH ...................... 61
INCOstartec GmbH .................. 61
InoNet Computer GmbH. ............ 61
INSYS icom GmbH ...................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
machineering GmbH & Co. KG .......62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Murrelektronik GmbH ...............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
SECO. ...............................64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
TQ-Systems GmbH ..................65
Turck, Hans GmbH & Co. KG. .........65
VS Vision Systems GmbH ............65
Weidmüller GmbH & Co. KG. .........65
Dienstleistungen,
Installation von
Komplettsystemen
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Avanis GmbH .......................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
esd electronics gmbh ...............60
INCOstartec GmbH .................. 61
KTI Distribution GmbH ..............62
machineering GmbH & Co. KG .......62
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Murrelektronik GmbH ...............63
Rutronik GmbH. .....................64
SALZ Automation GmbH ............64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Dienstleistungen,
Netzwerk-Services
Acceed GmbH. ......................59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bressner Technology GmbH .........59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
D-Link (Deutschland) GmbH .........60
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
InnoRoute GmbH. ................... 61
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
MicroControl GmbH & Co. KG ........63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
PRIMATION GmbH & Co.KG ..........64
Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64
SALZ Automation GmbH ............64
Softing Industrial Automation .......64
Sontheim Industrie Elektronik .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Dienstleistungen,
Projektierung
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
ANALYTICA GmbH ..................59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
BMC Solutions GmbH. ...............59
Bressner Technology GmbH .........59
Concept electronic ..................59
EFCO Electronics GmbH .............60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
esd electronics gmbh ...............60
HY-LINE Technology GmbH.......... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
Intrinex GmbH ......................62
Janz Tec AG .........................62
Kontron AIS GmbH,Fürth ............62
KTI Distribution GmbH ..............62
m2m Germany GmbH ...............62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
MicroControl GmbH & Co. KG ........63
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64
Rutronik GmbH. .....................64
SALZ Automation GmbH ............64
Schubert System Elektronik GmbH...64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Softing Industrial Automation .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
taskit GmbH.........................65
TQ-Systems GmbH ..................65
Wiesemann & Theis GmbH...........65
Dienstleistungen,
Retrofit
Acceed GmbH.......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Concept electronic ..................59
EFCO Electronics GmbH .............60
Hilscher GmbH ...................... 61
Indu-Sol GmbH. ..................... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro......... 61
INSYS icom GmbH ...................62
Intrinex GmbH ......................62
Janz Tec AG .........................62
m2m Germany GmbH ...............62
machineering GmbH & Co. KG .......62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
MicroControl GmbH & Co. KG ........63
Mitsubishi Electric Europe B.V. .......63
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
NBB Controls + Components ........63
Neuron Embedded GmbH ...........63
Novotek Austria GmbH ..............63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64
SALZ Automation GmbH ............64
Softing Industrial Automation .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
Traeger GmbH ......................65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
Dienstleistungen, Wartung
Acceed GmbH. ......................59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
coniuGo.bes.tech GmbH. ............60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
INSYS icom GmbH ...................62
KTI Distribution GmbH ..............62
machineering GmbH & Co. KG .......62
ME-Meßsysteme GmbH .............62
Moxa Europe GmbH .................63
Murrelektronik GmbH ...............63
Pilz GmbH & Co. KG. .................63
Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
SSV Software Systems GmbH ........64
TQ-Systems GmbH ..................65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
Dienstleistungen, sonstige
Acceed GmbH. ......................59
Actronic-Solutions GmbH. ...........59
AMC - Analytik & Messtechnik .......59
Avanis GmbH .......................59
Belden Wire & Cable. ................59
Bihl+Wiedemann GmbH. ............59
Bressner Technology GmbH .........59
brown-iposs GmbH .................59
EFCO Electronics GmbH .............60
Endress+Hauser GmbH & Co. KG . . . . . 60
esd electronics gmbh ...............60
GEMAC Chemnitz GmbH ............ 61
Hilscher GmbH ...................... 61
HMS Industrial Networks GmbH ..... 61
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
INCOstartec GmbH .................. 61
Indu-Sol GmbH...................... 61
ING-Kurzweg Ingenieurbüro. ........ 61
Intrinex GmbH ......................62
IT-BUDGET GmbH ...................62
KTI Distribution GmbH ..............62
KUNBUS GmbH......................62
m2m Germany GmbH ...............62
MicroControl GmbH & Co. KG ........63
microSYST Systemelectronic GmbH. .63
Murrelektronik GmbH ...............63
NBB Controls + Components ........63
NMi TESTLAB GmbH. ................63
Pepperl+Fuchs SE ...................63
Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG ..64
Rutronik GmbH......................64
Schubert System Elektronik GmbH. ..64
SIGMATEK GmbH & Co.KG ...........64
Softing Industrial Automation .......64
SSV Software Systems GmbH ........64
tekmodul GmbH ....................65
TQ-Systems GmbH ..................65
VS Vision Systems GmbH ............65
Wiesemann & Theis GmbH. ..........65
YAWiD electronics GmbH ............65
YELLO NETCOM GmbH ..............65
54 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
Wer vertritt wen?
@RFID Ltd., BG
arfidex GmbH
Aegex, USA
PRIMATION Systemtechnik
Aurel S.p.A., I
Endrich Bauelemente GmbH
Citizen, J
Endrich Bauelemente GmbH
2J Antennas, SVK
Endrich Bauelemente GmbH
m2m Germany GmbH
Rutronik GmbH
A
Aaronia, D
Meilhaus Electronic GmbH
ABACO, USA
Systerra Computer GmbH
Acksys, F
Meilhaus Electronic GmbH
Acme Portable Computer
GmbH, D
Industrial Personal Computer 2U
Acromag, USA
Meilhaus Electronic GmbH
Systerra Computer GmbH
Acrosser, TW
Industrial Personal Computer 2U
ACSip, TW
tekmodul GmbH
Actility, F
m2m Germany GmbH
activCirk, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Adam Tech, TW
Rutronik GmbH
Adaptec
Industrial Personal Computer 2U
ADI Icron, CAN
HY-LINE Technology GmbH
Aewin, TW
Industrial Personal Computer 2U
Ainuo, C
Meilhaus Electronic GmbH
Airista, USA
Avanis GmbH
AlphaLab Inc, USA
PSE - Priggen Special Electronic
Amit, TW
m2m Germany GmbH
Amobile, TW
PRIMATION Systemtechnik
Anritsu, J
TACTRON ELEKTRONIK
Antaira Technologies, USA
Bressner Technology GmbH
Apacer, TW
Industrial Personal Computer 2U
Aphena, UK
TACTRON ELEKTRONIK
AR - Ametek, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Arbor Technology, TW
PRIMATION Systemtechnik
Ariesys, USA
Industrial Personal Computer 2U
Artila, TW
Acceed GmbH
Artwork Convertion
Software, USA
TACTRON ELEKTRONIK
B
B&Z Technologies, USA
TACTRON ELEKTRONIK
B+K Precision/Sefram, USA/F
Meilhaus Electronic GmbH
B810 Group/Digicom, I
Intrinex GmbH
Belden, USA
YELLO NETCOM GmbH
Benchmark, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Bird Technologies, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Bloomice SL, UK
YAWiD electronics GmbH
bmcm, D
Meilhaus Electronic GmbH
BrainBoxes, UK
Meilhaus Electronic GmbH
PLUG-IN Electronic GmbH
BRTSys, SGP
Meilhaus Electronic GmbH
C
CableEye/CAMI Research, D
Meilhaus Electronic GmbH
Cactus Technologies, HK
Dacom West GmbH
Cleverscope, NZL
Meilhaus Electronic GmbH
Commscope, USA
KTI Distribution GmbH
Compulab, ISR
Industrial Personal Computer 2U
congatec, D
FORTEC Integrated GmbH
Contec, J
Acceed GmbH
PLUG-IN Electronic GmbH
Copley Controls, USA
Actronic-Solutions GmbH
Copper Mountain
Technologies, LLC, USA
Meilhaus Electronic GmbH
Cosmotec/STULZ S.p.A.
IT-BUDGET GmbH
CryoCoax, UK
TACTRON ELEKTRONIK
CTC Union, TW
Industrial Personal Computer 2U
CTS, CH
Dacom West GmbH
CYP, TW
HY-LINE Technology GmbH
D
Dalicap, C
TACTRON ELEKTRONIK
Adlink Technology Inc., TW
Acceed GmbH
ADSANTEC, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Advanio, TW
Acceed GmbH
Advantech Co. Ltd., TW
AMC - Analytik & Messtechnik
BMC Solutions GmbH
Bressner Technology GmbH
FORTEC Integrated GmbH
InoNet Computer GmbH
PLUG-IN Electronic GmbH
Assmann wsw, D
Rutronik GmbH
ASUS IoT, TW
FORTEC Integrated GmbH
ASUS, TW
Rutronik GmbH
ATOP, TW
Pericom AG
tekmodul GmbH
AUO, TW
FORTEC Integrated GmbH
Carlisle Interconnect Techn.,
USA
TACTRON ELEKTRONIK
Caswell, TW
Industrial Personal Computer 2U
Cavli Wireless, USA
Endrich Bauelemente GmbH
Ceyear, C
Meilhaus Electronic GmbH
Chequers Electronics Ltd., HK
Endrich Bauelemente GmbH
Dataforth, USA
BMC Solutions GmbH
Davicom, TW
Dacom West GmbH
Design Workshop
Technologies, CA
TACTRON ELEKTRONIK
DFI Ind., TW
Industrial Personal Computer 2U
Diamond Systems, USA
FORTEC Integrated GmbH
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 55
Digi International Inc.m USA
Bressner Technology GmbH
Digilient, USA
Meilhaus Electronic GmbH
DiTom Microwave, USA
TACTRON ELEKTRONIK
DMC, J
FORTEC Integrated GmbH
DMP electronics, TW
Industrial Personal Computer 2U
Ducommun, USA
TACTRON ELEKTRONIK
E
EAD, UK
HY-LINE Technology GmbH
ECO Sensors, USA
PSE - Priggen Special Electronic
Edgecore, TW
KTI Distribution GmbH
Ekahau, USA
Avanis GmbH
Electro Technik Industries,
USA
TACTRON ELEKTRONIK
Elproma, POL
Comron GmbH
Emerson, USA
Novotek Austria GmbH
Eravant, USA
TACTRON ELEKTRONIK
ETG Canada, CAN
TACTRON ELEKTRONIK
ETI Ltd, GB
PSE - Priggen Special Electronic
Etic Telecom, F
Pericom AG
ET-System, D
Meilhaus Electronic GmbH
Eurotech S.p.A, I
Industrial Personal Computer 2U
InoNet Computer GmbH
Ezurio, USA
HY-LINE Technology GmbH
m2m Germany GmbH
F
F&S Elektronik Systeme, D
Rutronik GmbH
Fanstel, USA
tekmodul GmbH
Feasycom, C
Endrich Bauelemente GmbH
Fei-Teng Wireless (FT-RF), TW
m2m Germany GmbH
Fibocom Wireless Inc., C
m2m Germany GmbH
Filtronics Inc., USA
TACTRON ELEKTRONIK
Fit PC
Industrial Personal Computer 2U
Fortinet, USA
Avanis GmbH
Fotric, USA
Meilhaus Electronic GmbH
Fujitsu
Industrial Personal Computer 2U
Rutronik GmbH
G
Garmin, CAN
Rutronik GmbH
GDCA , USA
Systerra Computer GmbH
GE Vernova, USA
Novotek Austria GmbH
Genesys Rack, TW
Industrial Personal Computer 2U
Getac Technology Co., TW
Industrial Personal Computer 2U
Gett Gerätetechnik GmbH, D
Industrial Personal Computer 2U
Giantech Semiconductor
Rutronik GmbH
Goodram, POL
Dacom West GmbH
Gowin Semiconductor, C
Rutronik GmbH
Gradconn, TW
Rutronik GmbH
Guanghsing Industrial Co.Ltd
Industrial Personal Computer 2U
H
Handheld Germany, D
Industrial Personal Computer 2U
hf-design, D
TACTRON ELEKTRONIK
HighByte, USA
Novotek Austria GmbH
Hikmicro, C
Meilhaus Electronic GmbH
HIOKI, J
Meilhaus Electronic GmbH
Hirschmann, USA
YELLO NETCOM GmbH
HMS, S
PRIMATION Systemtechnik
Rutronik GmbH
Holitech, C
Rutronik GmbH
Honeywell - COM DEV, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Hongian, C
FTS Hennig GmbH
Horner APG, IRL
Novotek Austria GmbH
Huaptec. C
FTS Hennig GmbH
Huawai, C
m2m Germany GmbH
HUBER+SUHNER / Astrolab,
CH
TACTRON ELEKTRONIK
I
ICP DAS Co. Ltd., TW
Industrial Personal Computer 2U
Icron, CAN
Meilhaus Electronic GmbH
ICS Electronics, USA
Meilhaus Electronic GmbH
iDTRONIC
Rutronik GmbH
IEI Integration Corp., TW
Industrial Personal Computer 2U
i-Mobile, TW
Industrial Personal Computer 2U
IMS, USA
TACTRON ELEKTRONIK
IMST, D
tekmodul GmbH
InduKey Keyboard
Production GmbH, D
Industrial Personal Computer 2U
Indu-sol, D
Meilhaus Electronic GmbH
Infineon Technologies, D
Rutronik GmbH
Inlog, TW
Acceed GmbH
INMET by Spectrum Control,
USA
TACTRON ELEKTRONIK
Innodisk Corp., TW
Acceed GmbH
Industrial Personal Computer 2U
INPAQ Technology Co.Ltd.,
TW
Endrich Bauelemente GmbH
Insight SIP, F
Rutronik GmbH
Intel, USA
Industrial Personal Computer 2U
Rutronik GmbH
Intelliconnect, GBR
TACTRON ELEKTRONIK
inVentia, PL
PSE - Priggen Special Electronic
Exor, I
Novotek Austria GmbH
GigaLane, KOR
TACTRON ELEKTRONIK
iBase Technology Inc., TW
FORTEC Integrated GmbH
IOT747, UK
m2m Germany GmbH
Extreme Networks, USA
PRIMATION Systemtechnik
GNS, D
Rutronik GmbH
ICOP Technology Co., TW
Industrial Personal Computer 2U
ITECH Electronics, TW
Meilhaus Electronic GmbH
56 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
ITS Electronics, USA
TACTRON ELEKTRONIK
iVativ
Rutronik GmbH
J
JAE, J
Rutronik GmbH
JDI, J
FORTEC Integrated GmbH
Jetway Computer, TW
Industrial Personal Computer 2U
JFW Industries, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Jyebao, TW
tekmodul GmbH
K
Katron Technologies, TW
KTI Distribution GmbH
Kewell, C
Meilhaus Electronic GmbH
Keysight Technologies, USA
Meilhaus Electronic GmbH
Kingdy Technology Inc., TW
Industrial Personal Computer 2U
Kontron, D
Rutronik GmbH
Korenix Technologies Co.Ltd.,
TW
Industrial Personal Computer 2U
Krytar, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Kvaser AB, S
Actronic-Solutions GmbH
Kyocera Display, J
FORTEC Integrated GmbH
LCR Research, CAN
Meilhaus Electronic GmbH
Lex Computech, TW
Industrial Personal Computer 2U
Locosys Technology, TWN
Endrich Bauelemente GmbH
Lucix, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Lumberg Automation, USA
YELLO NETCOM GmbH
M
Mactron Group, TW
Acceed GmbH
Maruwa, UK
Endrich Bauelemente GmbH
MBT Massachusetts Bay
Technologies, USA
TACTRON ELEKTRONIK
MCD Elektronik, D
Meilhaus Electronic GmbH
Meig, C
FTS Hennig GmbH
Melexis, B
Dacom West GmbH
Mercury Systems, USA
Systerra Computer GmbH
Microedge, USA
Meilhaus Electronic GmbH
microset
Industrial Personal Computer 2U
Microwave Circuits
(Gowanda), USA
TACTRON ELEKTRONIK
Micsig, C
Meilhaus Electronic GmbH
Milesight, C
m2m Germany GmbH
Moxa Inc., TW
Systerra Computer GmbH
YELLO NETCOM GmbH
MPL, CH
Systerra Computer GmbH
Multitech, USA
HY-LINE Technology GmbH
Murata, J
Rutronik GmbH
N
neocortec, DK
Endrich Bauelemente GmbH
Neousys Technology Inc., TW
Acceed GmbH
Netsys, TW
KTI Distribution GmbH
Netvox, TW
Acceed GmbH
NEXCOM Int. Co. Ltd, TW
FORTEC Integrated GmbH
Industrial Personal Computer 2U
NGIS, B
Telenco GmbH
Nordic Semiconductor
Rutronik GmbH
Nova Microwave, USA
TACTRON ELEKTRONIK
O
ODOS Solutions, S
Actronic-Solutions GmbH
OMS, USA
Meilhaus Electronic GmbH
Onset Computer Corp., USA
BMC Solutions GmbH
Ortustech, J
FORTEC Integrated GmbH
Owasys, E
m2m Germany GmbH
P
Panasonic, J
Rutronik GmbH
Panorama Antennas, UK
m2m Germany GmbH
PeakTech GmbH, D
Meilhaus Electronic GmbH
Perisens, D
TACTRON ELEKTRONIK
Pico Technology, UK
Meilhaus Electronic GmbH
PSE - Priggen Special Electronic
Piconics, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Pisces, UK
TACTRON ELEKTRONIK
Polyfet RF Devices, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Portwell, TW
Industrial Personal Computer 2U
PowerView Technology Co.,
Ltd.
Industrial Personal Computer 2U
Poynting, SA
FTS Hennig GmbH
Precision Test Systems, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Presidio Components, USA
TACTRON ELEKTRONIK
PTC/Kepware, USA
Novotek Austria GmbH
Pulsar Microwave, USA
TACTRON ELEKTRONIK
L
LabJack, USA
Meilhaus Electronic GmbH
Ladybug Technologies, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Lantronix, USA
HY-LINE Technology GmbH
MilliBox, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Minew
Rutronik GmbH
Modelithics, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Molex, USA
Rutronik GmbH
Systerra Computer GmbH
Opticis, KOR
HY-LINE Technology GmbH
Option, B
tekmodul GmbH
Opto22 Inc., USA
HY-LINE Technology GmbH
ORing Industrial Networking
Corp., TW
Acceed GmbH
Pulse
Rutronik GmbH
Q
Q-CON, UK
TACTRON ELEKTRONIK
Quectel, C
tekmodul GmbH
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 57
R
Radiometrix, UK
HY-LINE Technology GmbH
ralab, D
TACTRON ELEKTRONIK
Rayon, TW
Acceed GmbH
Res-Net Microwave, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Reyax, C
Dacom West GmbH
RF Techniques, USA
TACTRON ELEKTRONIK
RFuW, SG
TACTRON ELEKTRONIK
Rigol, C
Meilhaus Electronic GmbH
RLC Electronics, USA
TACTRON ELEKTRONIK
RO.V.E.R. Instruments, I
TACTRON ELEKTRONIK
Rohde & Schwarz, D
Meilhaus Electronic GmbH
Rohm Semiconductor, J
Rutronik GmbH
RTD, USA
Systerra Computer GmbH
S
Saleae, USA
Meilhaus Electronic GmbH
Sanko, MY
TACTRON ELEKTRONIK
Sefelec, F
Meilhaus Electronic GmbH
Semtech, USA
HY-LINE Technology GmbH
Sena Technologies, KOR
Bressner Technology GmbH
tekmodul GmbH
SensorView, KOR
FTS Hennig GmbH
Siemens Industrial
Communication, D
Industrial Personal Computer 2U
Siglent, C
Meilhaus Electronic GmbH
Silex, J
HY-LINE Technology GmbH
Rutronik GmbH
Silicon Labs, USA
m2m Germany GmbH
Silicon Power, TW
Dacom West GmbH
SIMCom, C
m2m Germany GmbH
Siretta, UK
Dacom West GmbH
SiTime Corp., USA
Endrich Bauelemente GmbH
Smanex, TW
PLUG-IN Electronic GmbH
SMI Inc., J
Endrich Bauelemente GmbH
Sonnet Software, USA
TACTRON ELEKTRONIK
Sparklan, TW
m2m Germany GmbH
Supermicro, TW
Industrial Personal Computer 2U
Swedish Microwave, S
TACTRON ELEKTRONIK
Sykno, D
TACTRON ELEKTRONIK
T
Tabor Electronics, ISR
Meilhaus Electronic GmbH
Taicenn, C
BMC Solutions GmbH
Taimag, TW
Dacom West GmbH
Taisaw, TW
Endrich Bauelemente GmbH
TDK, J
Rutronik GmbH
Tektelic, CAN
m2m Germany GmbH
Teleorigin, POL
tekmodul GmbH
TELIC
Rutronik GmbH
Telit Communications S.p.A, I
Rutronik GmbH
YAWiD electronics GmbH
Telit/Cinterion, USA
YAWiD electronics GmbH
Teltonika, LIT
EFCO Electronics GmbH
FORTEC Integrated GmbH
FTS Hennig GmbH
PRIMATION Systemtechnik
YELLO NETCOM GmbH
Temwell, TW
TACTRON ELEKTRONIK
Tianma Microelectronics, C
FORTEC Integrated GmbH
Tie Pie, NL
PSE - Priggen Special Electronic
Tonghui, C
Meilhaus Electronic GmbH
Topsccc, TW
Acceed GmbH
Toshiba, J
Rutronik GmbH
TOSIBOX OY, FIN
HY-LINE Technology GmbH
Transcend, TW
FORTEC Integrated GmbH
Trycom, TW
Acceed GmbH
TTe Filters, USA
TACTRON ELEKTRONIK
TTEurope, D
TACTRON ELEKTRONIK
U
Uniband Electronics, TW
Dacom West GmbH
Unicore
Rutronik GmbH
Unitron, B
FTS Hennig GmbH
V
VELOCITY Microwave, USA
TACTRON ELEKTRONIK
VIA Technologies Inc., TW
Industrial Personal Computer 2U
W
Weinschel by Spectrum
Control, USA
TACTRON ELEKTRONIK
WinComm Corp., TW
Industrial Personal Computer 2U
Winsonic, TW
Acceed GmbH
Industrial Personal Computer 2U
Withwave, KOR
TACTRON ELEKTRONIK
Wiznet, KR
Dacom West GmbH
Y
Yageo
Rutronik GmbH
Yokogawa, J
Meilhaus Electronic GmbH
Z
Zippy Technology Co. TW
Industrial Personal Computer 2U
ZPAS S.A., POl
IT-BUDGET GmbH
SGD, TW
FORTEC Integrated GmbH
Tekbox, VNM
Meilhaus Electronic GmbH
Tyan, TW
Industrial Personal Computer 2U
Zyxel, TW
FTS Hennig GmbH
58 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
A
Acceed GmbH
Arnoldstr. 19, 40479 Düsseldorf
Tel.: 0211/938898-0, Fax: 0211/938898-28
support@acceed.de
www.acceed.de
Actronic-Solutions GmbH
Untere Bachgasse 5a, 91325 Adelsdorf
Tel.: 09195/998941-0
info@actronic-solutions.de
www.actronic-solutions.de
AMC - Analytik & Messtechnik
GmbH Chemnitz
Heinrich-Lorenz-Str. 55, 09120 Chemnitz
Tel.: 0371/38388-0, Fax: 0371/38388-99
info@amc-systeme.de
www.amc-systeme.de
Vertrieb: vertrieb@amc-systeme.de
ANALYTICA GmbH
Bannwaldallee 60, 76185 Karlsruhe
Tel.: 0721/35043-0, Fax: 0721/35043-20
anfragen@analytica-gmbh.de
www.analytica-gmbh.de
arfidex GmbH
Adlerstr. 2, 63322 Rödermark
Tel.: 06074/861930
info@arfidex.de
https://arfidex.de
Avanis GmbH
Meisenstr. 79a, 33607 Bielefeld
Tel.: 0521/260120, Fax: 0521/2601212
info@avanis.de
www.avanis.de
B
Firmenverzeichnis
Balluff GmbH
Zabergäustr. 8, 73765 Neuhausen a.d.F.
Pf.: 1160, Pf.PLZ: 73761
Tel.: 07158/173-0
balluff@balluff.de
www.balluff.de
Vertrieb: www.balluff.com/de-de/kontaktsupport/balluff-weltweit
Verkauf:
Tel.: 07158/173-555
sales.de@balluff.de
www.balluff.com/my/home
Belden Wire & Cable b.v.
(Belden EMEA Hauptsitz)
Edisonstraat 9, NL - 5928 PG Venlo
Tel.: 0031/773/878-555
www.belden.com
Vertrieb: www.belden.com/about/locations
Bihl+Wiedemann GmbH
Floßwörthstr. 41, 68199 Mannheim
Tel.: 0621/33996-0, Fax: 0621/3392239
mail@bihl-wiedemann.de
www.bihl-wiedemann.de
Binder, Franz GmbH & Co.
Elektrische Bauelemente KG
Rötelstr. 27, 74172 Neckarsulm
Tel.: 07132/325-0, Fax: 07132/325-150
vk@binder-connector.de
www.binder-connector.de
Händler:
www.binder-connector.com/de/haendler/
haendler-national
www.binder-connector.com/de/haendler/
haendler-international
BizLink
Special Cables Germany GmbH
Eschstr. 1, 26169 Friesoythe
Tel.: 04491/291-5010, Fax: 04491/291-5011
www.factury-automation.bizlinktech.com.de
BKL Electronic Kreimendahl GmbH
Märkenstück 14, 58509 Lüdenscheid
Tel.: 02351/3621-0, Fax: 02351/3621-29
info@bkl-electronic.de
www.bkl-electronic.de
BMC Solutions GmbH
Boschstr. 12, 82178 Puchheim
Tel.: 089/800694-0, Fax: 089/800694-29
info@bmc.de
www.bmc.de
BRESSNER Technology GmbH
Boschstr. 2A, 82178 Puchheim
Tel.: 08142/47284-0, Fax: 08142/47284-77
info@bressner.de
www.bressner.de
brown-iposs GmbH
Siegburger Str. 49, 53229 Bonn
Tel.: 0228/29979980
info@brown-iposs.eu
www.brown-iposs.eu
C
Comron GmbH
Zeppelinstr. 2, 82178 Puchheim
Tel.: 089/5407413-0, Fax: 089/5407413-9
info@comron.de
www.comron.de
Concept electronic
Westring 55, 33818 Leopoldshöhe
Tel.: 05202/92883-0
info@concept-electronic.de
www.concept-electronic.de
CONEC
Elektronische Bauelemente GmbH
Ostenfeldmark 16, 59557 Lippstadt
Tel.: 02941/765-0, Fax: 02941/765-65
info@conec.de
www.conec.com
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 59
coniuGo.bes.tech GmbH
Berliner Str. 4a, 16540 Hohen Neuendorf
Tel.: 03303/409639
info@coniugo.bes.tech
www.coniugo.bes.tech
Contemporary Controls GmbH
Fuggerstr. 1 B, 04158 Leipzig
Tel.: 0341/520359-0
ccg.sales@ccontrols.com
www.ccontrols.de
Shop: https://ccontrols.eu/
Contrinex Sensor GmbH
Friedrich-List-Str. 44
70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel.: 0711/220988-0, Fax: 0711/220988-11
info@contrinex.de
www.contrinex.de
D
D-Link (Deutschland) GmbH
Schwalbacher Str. 74, 65760 Eschborn
Tel.: 06196/7799-500
dce-vertriebsanfrage@dlink.com
www.dlink.com
Dacom West GmbH
Schallbruch 19-21, 42781 Haan
Tel.: 02129/376-200, Fax: 02129/376-209
sales@dacomwest.de
www.dacomwest.de
Delphin Technology AG
Lustheide 81, 51427 Bergisch Gladbach
Tel.: 02204/97685-0
info@delphin.de
www.delphin.de
Delta Electronics (Netherlands) BV
Automotiv Campus 260
NL - 5708JZ Helmond
Tel.: 0031/492/562211
info@deltapsu.com
www.delta-emea.com
Deutschmann Automation
GmbH & Co. KG
Carl-Zeiss-Str. 8, 65520 Bad Camberg
Tel.: 06434/9433-0, Fax: 06434/9433-40
info@deutschmann.de
www.deutschmann.de
Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG
Bregstr. 18, 78120 Furtwangen
Tel.: 07723/654-0, Fax: 07723/654-356
dold-relays@dold.com
www.dold.com
Vertretungen Deutschland:
www.dold.com/ansprechpartner/
Draka Comteq Germany
GmbH & Co. KG
Wohlauer Str. 15, 90475 Nürnberg
Tel.: 030/3675-40
kontakt@prysmian.com
www.prysmian.com
Vertrieb: https://de.prysmian.com/contact-us
E
EFCO Electronics GmbH
Ulrichsberger Str. 17/G1, 94469 Deggendorf
Tel.: 0991/2009298-200
Fax: 0991/2009298-299
sales@efcotec.de
www.efcotec.de
https://shop.efcotec.de/
EKF Elektronik GmbH
Philipp-Reis-Str. 4, 59065 Hamm
Tel.: 02381/6890-0, Fax: 02381/6890-90
sales@ekf.de
www.ekf.de
eks Engel FOS GmbH & Co. KG
Schützenstr. 2, 57482 Wenden-Hillmicke
Tel.: 02762/9313-0, Fax: 02762/9313-7906
info@eks-engel.de
www.eks-engel.de
Vertrieb:
Tel.: 02762/9313-600
vertrieb@eks-engel.de
ELMACON GmbH
Forellenweg 17, 86938 Schondorf
Tel.: 08193/3342735
info@elmacon.de
www.elmacon.de
EMS Dr. Thomas Wünsche
Sonnenhang 3, 85304 Ilmmünster
Tel.: 08441/490260, Fax: 08441/81860
www.ems-wuensche.com
Endress+Hauser (Deutschland)
GmbH+Co. KG
Colmarer Str. 6, 79576 Weil am Rhein
Tel.: 07621/975-01, Fax: 07621/975-20555
info.de@endress.com
www.de.endress.com
Endrich Bauelemente
Vertriebs GmbH
Hauptstr. 56, 72202 Nagold
Tel.: 07452/6007-0, Fax: 07452/6007-70
endrich@endrich.com
www.endrich.com
esd electronics gmbh
Vahrenwalder Str. 207, 30165 Hannover
Tel.: 0511/37298-0, Fax: 0511/37298-68
info@esd.eu
www.esd.eu
Etic Telecom GmbH
Balzenbergstr. 39B, 76530 Baden-Baden
Tel.: 07221/3965551
info@etictelecom.de
www.etictelecom.de
60 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
F
FORTEC Integrated GmbH
Augsburger Str. 2b, 82110 Germering
Tel.: 089/894363-0, Fax: 089/894363-131
info@fortec-integrated.de
www.fortec-integrated.de
Friedrich Lütze GmbH
Bruckwiesenstr. 17-19, 71384 Weinstadt
Pf.: 1224, Pf.PLZ: 71366
Tel.: 07151/6053-0
info@luetze.de
www.luetze.com
Verkaufsbüros:
www.luetze.com/de-de/kontakt
HIROSE Electric Europe B.V.
Nordostpark 25, 90411 Nürnberg
Tel.: 0911/131338-47, Fax: 0911/32688969
eu.info.3d@hirose-gl.com
www.hirose.com/eu
HMS Industrial Networks GmbH
Emmy-Noether-Str. 16, 76131 Karlsruhe
Tel.: 0721/989777000, Fax: 0721/989777010
info@hms-networks.de
www.hms-networks.com
Vertrieb:
Tel.: 0721/989777-200
www.hms-networks.com/de/contact-us
ifak Institut für Automation
und Kommunikation e.V.
Werner-Heisenberg-Str. 1
39106 Magdeburg
Tel.: 0391/990140, Fax: 0391/9901590
info@ifak.eu
www.ifak.eu
FTS Hennig GmbH
Baudaer Hauptstr. 15, 01561 Großenhain
Tel.: 03522/505076
mail@fts-hennig.de
www.fts-hennig.de
fünfeinhalb Funksysteme GmbH
Chemnitzer Str. 78A, 01069 Dresden
Tel.: 0160/97997690
kontakt@fuenfeinhalb.de
www.fuenfeinhalb.de
G
GEMAC Chemnitz GmbH
Zwickauer Str. 227, 09116 Chemnitz
Tel.: 0371/3377-0
info@gemac-chemnitz.de
www.gemac-chemnitz.com
Händler weitweit:
https://gemac-chemnitz.com/unternehmen/
vertriebspartner
Verkauf:
Tel.: 0371/3377-380
H
Hilscher Gesellschaft für
Systemautomation mbH
Rheinstr. 15, 65795 Hattersheim
Tel.: 06190/9907-0
de.info@hilscher.com
www.hilscher.com
Verkauf:
Tel.: 06190/9907-90
de.sales@hilscher.com
hopf Elektronik GmbH
Nottebohmstr. 41, 58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351/78708600
sales@hopf.com
www.hopf.com
www.timeserver.eu
HY-LINE Technology GmbH
Inselkammerstr. 10, 82008 Unterhaching
Tel.: 089/614503-0, Fax: 089/614503-80
info@hy-line.de
www.hy-line-group.com
Verkauf: sales@hy-line.de
I
IBHsoftec GmbH
Turmstr. 77, 64743 Oberzent/Beerfelden
Tel.: 06068/3002, Fax: 06068/3074
info@ibhsoftec.de
www.ibhsoftec.com
ICO Innovative Computer GmbH
Zuckmayer Str. 15, 65582 Diez
Tel.: 06432/9139-0, Fax: 06432/9139-711
h.detjen@ico.de
www.ico.de
Vertrieb, Bruno Granja:
Tel.: 06432/9139-719
b.granja@ico.de
IEP Ingenieurbüro für
Echtzeitprogrammierung GmbH
Am Pferdemarkt 9c, 30853 Langenhagen
Tel.: 0511/70832-0, Fax: 0511/70832-99
info@iep.de
www.iep.de
INCOstartec GmbH
Rheinstr. 17, 14513 Teltow
Tel.: 03328/303339
info@incostartec.com
www.incostartec.com
Indu-Sol GmbH
Blumenstr. 3, 04626 Schmölln
Tel.: 034491/580-0, Fax: 034491/580-499
info@indu-sol.com
www.indu-sol.com
Industrial Personal Computer 2U
GmbH
Frankenring 6, 30855 Langenhagen
Tel.: 0511/807259-0, Fax: 0511/807259-22
sales@ipc2u.de
www.ipc2u.de
ING-Kurzweg Ingenieurbüro
Pf.: 840301, 12533 Berlin
Tel.: 030/58655620
post@ing-kurzweg.de
www.ing-kurzweg.de
InnoRoute GmbH
Marsstr. 14a, 80335 München
Tel.: 089/8776-7567
info@innoroute.de
https://innoroute.com
InoNet Computer GmbH
Wettersteinstr. 18, 82024 Taufkirchen
Tel.: 089/666096-0, Fax: 089/666096-100
info@inonet.com
www.inonet.com
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 61
INSYS icom GmbH
Hermann-Köhl-Str. 22, 93049 Regensburg
Tel.: 0941/58692-0
info@insys-icom.de
www.insys-icom.com
Intrinex GmbH
Hauptstr. 14, 56767 Kolverath
Tel.: 02692/252999-0
Fax: 02692/252999-70
info@intrinex.de
www.intrinex.de
IPCOMM GmbH
Walter-Bouhon-Str. 4, 90427 Nürnberg
Tel.: 0911/180791-0, Fax: 0911/180791-10
info@ipcomm.de
www.ipcomm.de
IT-BUDGET GmbH
Idsteiner Straße 81a, 65232 Taunusstein
Tel.: 06128/48955-0, Fax: 06128/48955-20
info@it-budget.de
www.it-budget.de
J
Janz Tec AG
Im Dörener Feld 9a, 33100 Paderborn
Tel.: 05251/1550-0, Fax: 05251/1550-190
mail@janztec.com
www.janztec.com
K
Kendrion Kuhnke
Automation GmbH
Lütjenburger Str. 101, 23714 Malente
Tel.: 04523/402-0, Fax: 04523/402-201
sales@kendrion.com
www.kendrion.com
Kithara Software GmbH
Alte Jakobstr. 78, 10179 Berlin
Tel.: 030/2789673-0, Fax: 030/2789673-20
info@kithara.com
www.kithara.com
Kontron AIS GmbH
Niederlassung Fürth
Flößaustr. 22a, 90763 Fürth
Tel.: 0911/95760600, Fax: 0911/95760620
lucom@kontron-ais.com
www.lucom.de
KTI Distribution GmbH
Meisenstr. 79a, 33607 Bielefeld
Tel.: 0521/966800, Fax: 0521/9668077
info@kti.de
www.kti.de
Verkauf:
Tel.: 0521/96680-222
sales@kti.de
KUNBUS GmbH
Magirusstr. 7, 73760 Ostfildern
Tel.: 0711/40091-500, Fax: 0711/40091501
info@kunbus.com
www.kunbus.com
www.revolutionpi.com
Verkauf:
sales@kunbus.com
https://revolutionpi.com/shop/de
L
Lumberg Connect GmbH
Im Gewerbepark 2, 58579 Schalksmühle
Tel.: 02355/83-01, Fax: 02355/83-263
info@lumberg.com
www.lumberg.com
Lutronic GmbH
Hälverstr. 94, 58579 Schalksmühle
Tel.: 02355/83999-0
sales@lutronic.biz
www.lutronic.biz
M
m2m Germany GmbH
Am Kappengraben 18, 61273 Wehrheim
Tel.: 06081/58738-60, Fax: 06081/58738-69
sales@m2mgermany.de
www.m2mgermany.de
https://www.m2mgermany.de/shop/
machineering GmbH & Co. KG
Landsberger Str. 306, 80687 München
Tel.: 089/5682012-0
sales@machineering.com
www.machineering.com
Vertrieb: www.machineering.com/vertrieb/
MC Technologies GmbH
Kabelkamp 2, 30179 Hannover
Tel.: 0511/676999-0
info@mc-technologies.com
www.mc-technologies.com
ME-Meßsysteme GmbH
Eduard-Maurer-Str. 9, 16761 Henningsdorf
Tel.: 03302/89824-30
info@me-systeme.de
www.me-systeme.de
Verkauf:
Tel.: 03302/89824-10
vertrieb@me-systeme.de
http://www.me-systeme.de/shop/
62 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
Meilhaus Electronic GmbH
Am Sonnenlicht 2, 82239 Alling
Tel.: 08141/5271-0, Fax: 08141/5271-129
sales@meilhaus.de
www.meilhaus.de
www.messtechnik24.de
MICROCHIP TECHNOLOGY GmbH
Parkring 32, 85748 Garching
Tel.: 089/627144-0, Fax: 089/627144-44
euro.enquiry@microchip.com
www.microchip.com
Moxa Europe GmbH
Streitfeldstr. 25, Haus B, 81673 München
Tel.: 089/4132573-0
europe@moxa.com
www.moxa-europe.com
Murrelektronik GmbH
Grabenstr. 29, 71570 Oppenweiler
Tel.: 07191/47-0, Fax: 07191/47-491000
info@murrelektronik.de
www.murrelektronik.de
Vertrieb: www.murrelektronik.com/de/
kontakt/adresse-kontakt/
shop.murrelektronik.com
N
P
PEAK-System Technik GmbH
Leydheckerstr. 10, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151/8173-20, Fax: 06151/8173-29
info.peak@hms-networks.com
www.peak-system.com
Pepperl+Fuchs SE
Lilienthalstr. 200, 68307 Mannheim
Tel.: 0621/776-0, Fax: 0621/776-1000
info@de.pepperl-fuchs.com
www.pepperl-fuchs.com
MicroControl GmbH & Co. KG
Junkersring 23, 53844 Troisdorf
Tel.: 02241/25659-0, Fax: 02241/25659-11
info@microcontrol.net
www.microcontrol.net
Verkauf: sales.de@microcontrol.net
microSYST
Systemelectronic GmbH
Am Gewerbepark 11
92670 Windischeschenbach
Tel.: 09681/91960-0, Fax: 09681/91960-10
info@microsyst.de
www.microsyst.de
Vertrieb: vertrieb@microsyst.de
Mitsubishi Electric Europe B.V.
Mitsubishi-Electric-Platz 1, 40882 Ratingen
Pf.: 1548, Pf.PLZ: 40835
Tel.: 02102/486-0, Fax: 02102/486-1120
mitsubishi-automation@meg.mee.com,
de.mitsubishielectric.com/fa
Niederlassungen:
https://de.mitsubishielectric.com/fa/contact#
Shop: https://mitsubishi-electric-eshop.mee.
com/mee/FA_IA/en/EUR/
NBB Controls + Components
GmbH
Otto-Hahn-Str. 3-5, 75248 Ölbronn-Dürrn
Tel.: 07237/999-100
info@nbb.de
www.nbbcontrols.com
Vertrieb International: https://nbbcontrols.
com/unternehmen/vertrieb/
sales@nbb.de
https://shop.nbb.de
Neuron Embedded GmbH
Johannespfad 12, 57223 Kreuztal
Tel.: 02732/5599-0, Fax: 02732/5599-199
k.hirsch@neuron-automation.eu.com
www.neuron-automation.eu
NMi TESTLAB GmbH
Königswinkel 10, 32825 Blomberg
Tel.: 05235/9500-0, Fax: 05235/9500-20
info@nmi-testlab.de
www.nmi-testlab.de
Novotek Austria GmbH
Pallstr. 2, A-7503 Großpetersdorf
Tel.: 0043/3362/21012
office.austria@novotek.com
www.novotek.at
Perinet GmbH
Rudower Chaussee 29, 12489 Berlin
Tel.: 030/863206700, 030/863206761
office@perinet.io
www.perinet.io
Verkauf: sales@perinet.io
Pilz GmbH & Co. KG
Felix-Wankel-Str. 2, 73760 Ostfildern
Tel.: 0711/3409-0, Fax: 0711/3409-133
info@pilz.de
www.pilz.com
PLUG-IN Electronic GmbH
Am Sonnenlicht 5, 82239 Alling
Tel.: 08141/3697-0
info@plug-in.de
www.plug-in.de
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 63
PRIMATION
Systemtechnik GmbH & Co.KG
Bretonischer Ring 11, 85630 Grasbrunn
Tel.: 089/46260-0
info@primation.de
www.primation.de
Verkauf: sales@primation.de
PROFIBUS Nutzerorganisation e.V.
PROFIBUS & PROFINET International (PI)
Ohiostr. 8, 76149 Karlsruhe
Tel.: 0721/986197-0, Fax: 0721/986197-11
info@profibus.com
www.profibus.com
PSE -
Priggen Special Electronic GmbH
Rothenberge 60, 48493 Wettringen
Tel.: 02557/4999197
priggen@priggen.com
www.priggen.com
R
Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG
Endorfer Str. 6, 86167 Augsburg
Tel.: 0821/24924-0
info-osi@rosenberger.com
www.rosenberger.com/osi
Standorte weltweit:
https://osi.rosenberger.com/de/kontakt/
standorte/
Rutronik
Elektronische Bauelemente GmbH
Industriestr. 2, 75228 Ispringen/Pforzheim
Tel.: 07231/801-0, Fax: 07231/82282
rutronik@rutronik.com
www.rutronik.com
Verkauf DL + weltweit:
www.rutronik.com/de/deutschland
www.rutronik.com/de/rutronik/kontaktweltweit
Shop: www.rutronik24.com
S
SAB Bröckskes GmbH & Co. KG
Grefrather Str. 204-212b, 41749 Viersen
Pf: 120160, PF.PLZ: 41719
Tel.: 02162/898-0, Fax: 02162/898-101
info@sab-cable.com
www.sab-kabel.de
Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH
Papenreye 65, 22453 Hamburg
Tel.: 040/55304-0
neuhaus.vertrieb@sagemcom.com
https://www.sagemcom.com/neuhaus
SALZ Automation GmbH
Max-Planck-Str. 64, 32107 Bad Salzuflen
Tel.: 05222/93535-00
hello@salz-automation.com
www.salz-automation.com
Schubert System Elektronik GmbH
take-off Gewerbepark 36
78579 Neuhausen ob Eck
Tel.: 07467/9497-0
info@schubert-system-elektronik.de
www.schubert-system-elektronik.de
SECO
Schlachthofstr. 20, 21079 Hamburg
Tel.: 040/791899-0
marcom@seco.com
https://www.seco.com/
SIGMATEK GmbH & Co. KG
Sigmatekstr. 1, A - 5112 Lamprechtshausen
Tel.: 0043/6274/4321-0
Fax: 0043/6274/4321-18
office@sigmatek.at
www.sigmatek-automation.com
Standorte weltweit: www.sigmatekautomation.com/de/unternehmen/standorte/
SMC Deutschland GmbH
Boschring 13-15, 63329 Egelsbach
Tel.: 06103/402-0
info.de@smc.com
www.smc.de
Verkaufsbüros:
www.smc.eu/de-de/kontakt/verkaufsbueros
Verkauf:
Tel.: 06103/402-402
auftrag.de@smc.com
https://www.smc.eu/de-de/smc-eshop
Softing
Industrial Automation GmbH
Richard-Reitzner-Allee 6, 85540 Haar
Tel.: 089/45656-340
info.automation@softing.com
https://industrial.softing.com/de/
Sontheim
Industrie Elektronik GmbH
Georg-Krug-Str. 2, 87437 Kempten
Tel.: 0831/575900-0
info@s-i-e.de
www.s-i-e.de
SPINNER GmbH
Erzgiessereistr. 33, 80335 München
Tel.: 089/12601-0
info@spinner-group.com
www.spinner-group.com
SSV Software Systems GmbH
Dünenweg 5, 30419 Hannover
Tel.: 0511/40000-0, Fax: 0511/40000-40
sales@ssv-embedded.de
www.ssv-embedded.de
Stäubli
Electrical Connectors GmbH
Hegenheimer Str. 19, 79576 Weil am Rhein
Tel.: 07621/667-0
ec.de@staubli.com
www.staubli.com/electrical
SYS TEC electronic AG
Am Windrad 2, 08468 Heinsdorfergrund
Tel.: 03765/38600-0
Fax: 03765/38600-4100
info@systec-electronic.com
www.systec-electronic.com
Vertriebsteam:
Tel.: 03765/38600-2110
sales@systec-electronic.com
64 Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027
Systerra Computer GmbH
Kreuzberger Ring 22, 65205 Wiesbaden
Tel.: 0611/44889-400, Fax: 0611/44889-479
info@systerra.de
www.systerra.de
Vertrieb DACH
www.systerra.de/kontakt0.htm
T
TQ-Systems GmbH
Mühlstr. 2, 82229 Seefeld
Tel.: 08153/9308-0
info@tq-group.com
www.tq-group.com
Traeger GmbH
Industry Components
Söllnerstr. 9, 92637 Weiden
Tel.: 0961/48230-0
info@traeger.de
www.traeger.de
Verkauf: sales@traeger.de
V
VISAM GmbH
Irlicher Str. 20, 56567 Neuwied
Tel.: 02631/941288-0, Fax: 02631/941288-9
info@visam.de
www.visam.de
VS Vision Systems GmbH
Gutenbergring 67c, 22848 Norderstedt
Tel.: 040/5284010
sales@visionsystems.de
www.visionsystems.de
TACTRON ELEKTRONIK
GmbH & Co. KG
Lochhamer Schlag 5, 82166 Gräfelfing
Tel.: 089/8955690, Fax: 089/89556929
info@tactron.de
www.tactron.de
Standorte: www.tactron.de/tactron.html
taskit GmbH
Groß-Berliner Damm 37, 12487 Berlin
Tel.: 030/611295-0, Fax: 030/611295-10
info@taskit.de
www.taskit.de
Tragant
Handels- und Beteiligungs GmbH
Beeskowdamm 13-15, 14167 Berlin
Tel.: 030/845908-0
info@tragant.de
www.tragant.de
TTL Network GmbH
Neulehenstr. 8c, 33790 Halle (Westfalen)
Tel.: 05201/85660-00
info@ttl-network.de
www.ttl-network.de
W
W+P PRODUCTS GmbH
Daimlerstr. 29-33, 32257 Bünde
Tel.: 05223/98507-0, Fax: 05223/98507-50
info@wppro.com
www.wppro.com
Weidmüller GmbH & Co. KG
Klingenbergstr. 26, 32758 Detmold
Tel.: 05231/1428-0, Fax: 05231/1428-116
weidmueller@weidmueller.de
www.weidmueller.de
tekmodul GmbH
Lindwurmstr. 97a, 80337 München
Tel.: 089/90411829-0
Fax: 089/90411829-88
info@tekmodul.de
www.tekmodul.de
shop.tekmodul.de
Telegärtner Karl Gärtner GmbH
Lerchenstr. 35, 71144 Steinenbronn
Tel.: 07157/125-0, Fax: 07157/125-5120
info@telegaertner.com
www.telegaertner.com
TERZ Industrial Electronics GmbH
Gewerbepark 5a,49143 Bissendorf
Tel.: 05402/6080970, Fax: 05402/6080979
info@terz-ie.com
www.terz-ie.com
Turck GmbH
Witzlebenstr. 7, 45472 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 0208/4952-0
more@turck.com
www.turck.com
www.turck.de/kontakt
U
UNITRO-Fleischmann
Störmeldesysteme
Gaildorferstr. 15. 71522 Backnang
Tel.: 07191/141-0, Fax: 07191/141-299
info@unitro.de
www.unitro.de
Wiesemann & Theis GmbH
Porschestr. 12, 42279 Wuppertal
Tel.: 0202/2680-200, Fax: 0202/2680-265
info@wut.de
www.wut.de
Y
YAWiD electronics GmbH
Fahrenlüth 11, 24790 Schacht-Audorf
Tel.: 08142/6671030
info@yawid.com
www.yawid.com
YELLO NETCOM GmbH
Birkenallee 115-117, 48432 Rheine
Tel.: 05971/961676-0, Fax: 05971/96176-25
rheine@yello-net.de
www.yello-net.de
Einkaufsführer Industrielle Kommunikation 2026/2027 65
Kommunikation
KI-nativer Mobilfunk
Wie gelingt die Integration von AI-Features
und -Diensten Dritter in 6G-Netze?
Zu diesen Innovationen zählen etwa dezentrale
KI-Plattformen, die flexibel über offene, standardisierte
Schnittstellen hinweg eingesetzt werden.
In Netzen, in denen verschiedene Anwendungen
aktiv sind, die gegebenenfalls von unterschiedlichen
Vendoren stammen, spielt zudem die dynamische
Orchestrierung der verfügbaren Ressourcen
eine große Rolle. Sie erfolgt in 6G-Netzen
ebenfalls durch Künstliche Intelligenz, die dank
tiefer Integration künftig in allen Bereichen des
Netzes zum Einsatz kommt, statt lediglich spezialisierte
Aufgaben zu übernehmen: KI wird KI
steuern, überwachen und einsetzen.
© brown-iposs, Ki-generiert
Der 5G-Ausbau schreitet stetig voran, mehr
und mehr Menschen und Unternehmen profitieren
von den hohen Übertragungsraten, die
der Mobilfunkstandard bietet. Um künftige Entwicklungen
nicht zu verpassen und die Innovationsführerschaft
zu sichern, gilt es jedoch
schon heute, über 6G-Mobilfunknetze nachzudenken:
Wie muss deren Architektur gestaltet
sein, um Interoperabilität und Flexibilität für wichtige
Anwendungsfälle insbesondere der Künstlichen
Intelligenz zu bieten?
Es braucht eine entsprechende Offenheit, die
es Drittanbietern erlaubt, ihre Dienste nicht nur
auf dem Applikationslayer zu entwickeln, wie
es bei 3G und 4G üblich war, sondern auch für
systemanpassende Anwendungen.
brown-iposs GmbH
info@brown-iposs.eu
www.brown-iposs.eu
Interoperabilität
ist ein Erfolgsrezept, das seinen Wert auf dem
Gebiet des Mobilfunks seit Einführung von 2G
mit jedem neuen Mobilfunkstandard immer wieder
unter Beweis stellt: Geräte, Netze und Verträge
unterschiedlicher Anbieter funktionieren
weltweit zusammen. Dieses Prinzip hat Wettbewerb
und Innovation erst möglich gemacht.
Und schon wirft eine nächste Generation des
Mobilfunks – 6G – seine Schatten voraus. Forschung,
Wissenschaft und Industrie arbeiten
an einem KI-nativen System, das schon 2030
marktreif sein soll. Auf dem Weg dahin sind die
richtigen Entscheidungen zu treffen, um auch
zukünftig die Interoperabilität und die nötige
Flexibilität für unterschiedlichste Anwendungsbereiche
bieten zu können, die weit über das
mobile Internet hinaus gehen. Wie also sollte
das Mobilfunknetz der Zukunft aufgebaut sein?
6G wird KI-nativ
Sowohl in der Wissenschaft als auch in der
Industrie herrscht der Konsens, dass 6G-Mobilfunknetze
KI-nativ sein werden. Das bedeutet,
dass Künstliche Intelligenz nicht nur ergänzend
eingesetzt, sondern von Beginn an tief in die
Netzarchitektur integriert wird. Damit dies gelingt,
muss 6G schlank und vor allem offen konzipiert
sein, um Innovationen und fortschrittliche Use
Cases überhaupt zu ermöglichen.
Nahezu unendliche Vielfalt
an Anwendungsfällen
So viel zu Innovationen. Und die Use Cases?
– Sie sind noch vielfältiger, weshalb hier nur
einige wenige Beispiele aus dem Bereich der
User Experience und Security genannt werden
können: XR, holografische Kommunikation
oder Internetanwendungen auf Echtzeitbasis
könnten etwa von einer KI-gesteuerten Optimierung
profitieren. Auch GenAI-fähige Collaborations-Lösungen,
mit deren Hilfe die Zusammenarbeit
von Teams – beispielsweise in der Industrie
– verbessert wird, gehören in die Kategorie
einer optimierten Nutzererfahrung. Im Bereich
Security könnten Systeme für die Perimeter-
Einbruchserkennung mithilfe von Künstlicher
Intelligenz stark ausgebaut werden und so unter
anderem kritische Infrastrukturen noch zuverlässiger
schützen. Ein weiteres „prominentes“
Anwendungsszenario für Drittanbieter-Technologien
in 6G-Funknetzen ist das autonome Lenken
von Fahrzeugen und die Fernsteuerung zum
Beispiel von Industriedrohnen.
6G-RAN und -Core
Doch damit nicht genug. So kann mit KI-Diensten
von Drittanbietern in 6G-RAN und -Core
beispielsweise ein servicebasiertes RAN umgesetzt
werden, das modulare Dienste wie etwa
Ressourcenmanagement oder Anomalieerkennung
bietet. Für die Orchestrierung, mehr Sicherheit
und das Slicing des Core-Netzwerks sind
Dienste von spezialisierten Anbietern denkbar.
Ebenso bietet 6G verbesserte Bedingungen für
Edge AI, also der Kombination aus KI und Edge
Computing, die für Anwendungsfälle mit geringer
Latenz und zur Unterstützung von Industrie-,
AR-/VR- und Robotikanwendungen von
Bedeutung ist. Ein Beispiel ist die genaue und
unmittelbare Virtualisierung der Produktionsfläche.
Der entstehende Digital Twin im Shopfloor
verspricht wichtige Mehrwerte und ermöglicht
66 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
© brown-iposs, Ki-generiert
wertvolle Innovationen. Und schließlich lässt sich
auch Künstliche Intelligenz as a Service nutzen:
Anwender profitieren dann von der End-to-End-
Bereitstellung von KI.
Anwendungen
Lohnenswerte Anwendungsfälle für KI von
Dritten in 6G-Netzen sind also unter anderem:
• XR, holografische Kommunikation oder
taktile Internetanwendungen
• GenAI-fähige Collaborations-Lösungen
• Verbesserte Perimeter-Einbruchserkennung
• Autonome Mobilität
• Servicebasiertes RAN
• KI-Funktionen im Core-Netzwerk
• Edge AI
• KI-as-a-Service
Die Liste ließe sich nach Belieben weiterführen.
Voraussetzungen
Was jedoch alle Use Cases eint, sind die
Voraussetzungen, die für ihren Betrieb erfüllt
sein müssen:
1. Offene, standardisierte Schnittstellen
– etwa auf Basis von O-RAN, 3GPP
oder AI-RAN – bilden die Grundlage für
Interoperabilität.
2. Modulares, serviceorientiertes
Netzwerkdesign erlaubt die Integration
spezialisierter Komponenten
unterschiedlicher Anbieter.
3. Know-how im Umgang mit KI-Technologien
und die Fähigkeit, Daten als Prosumer
(Erzeuger und Nutzer zugleich) zu
verwenden, werden entscheidend.
Anforderungen
Aus User-Perspektive und Netz-Perspektive
unterscheiden sich die Anforderungen: Besonders
die O-RAN-Architektur spielt eine Schlüsselrolle,
da sie Echtzeitsteuerung im Netz ermöglicht.
Nur so können sowohl Nutzererwartungen
– etwa konstante Verbindung, Quality
of Service und flexible Nutzungsmodelle – als
auch betriebliche Anforderungen wie faire Lastverteilung
und Energieeffizienz erfüllt werden.
Netzwerkoptimierung
Ein konkretes Beispiel ist die Netzwerkoptimierung
auf Basis der User Experience. Bisher
erfolgt diese reaktiv und beruht auf der Rekonstruktion
negativer Kundenerfahrungen, was
zu einigen Nachteilen führt. So werden Eingabedaten
genutzt, die nicht kundenbezogen
sind, die Korrelation und Priorisierung ist aufwendig
und mühsam und zudem sind User nur
im Beschwerdefall sichtbar. Was es stattdessen
braucht, sind echte Daten aus der User
Experience, die direkt vermitteln, welche Probleme
wo aufgetreten sind und darüber hinaus
eine echte Priorisierung je nach entstehendem
Schaden ermöglichen:
• Welche Fehlfunktionen sind besonders
störend und müssen unmittelbar behoben
werden?
• Wessen Probleme müssen vor denen
anderer Netzteilnehmer gelöst werden?
• Welche Fehler sind nur in bestimmten Fällen
relevant und können daher nachgelagert
bearbeitet werden?
Doch wie kann dies im künftigen 6G-Netz
umgesetzt werden?
Offene Schnittstellen
sind der Schlüssel
Offene, standardisierte und zugängliche
Schnittstellen sind der Schlüssel für innovative
Optimierungsansätze. Ein Beispiel: KI-
Agenten, die direkt auf der Netzwerkschnittstelle
wirken und die für den jeweiligen Optimierungs-Case
relevanten Informationen aus
Layer-1- und Layer-3-Daten adaptiv herausfiltern
und analysieren. Diese Agenten könnten
auf, an oder in Netzwerkelementen ausgeführt
werden. In diesen Bereichen fehlen aus datenschutzrechtlichen
Gründen jedoch die Positionsdaten,
auf die die meisten KI-Features angewiesen
sind. Somit müssten die Daten aus Layer 1
und Layer 3 angereichert werden, um den Ortsbezug
rechtssicher herzustellen. Der dadurch
entstehende, zusätzliche Aufwand kann durch
entsprechende Agenten aufgefangen werden.
Um datenschutzkonform zu arbeiten, dürften
die dabei erhoben Agentendaten nicht dauerhaft
gespeichert werden.
Automatisierung
Diese Art der automatisierten Netzwerkkontrolle,
Steuerung und Optimierung ermöglicht
wichtige Mehrwerte, was die User Experience,
aber auch die insgesamte Qualität der
Mobilfunkin frastruktur betrifft. Bis zur Einführung
von 6G gilt es jedoch, noch ungeklärte
Fragen zu beantworten. So sind Standortdaten
der User und entschlüsselte Schnittstellenmeldungen
für fortschrittliche, benutzerorientierte
KI-Dienste unerlässlich. Nur so sind personalisierte
und kontextbezogene Anwendungen möglich.
Der Zugriff auf diese Daten kann jedoch
datenschutzrechtlichen wie der Datenschutzgrundverordnung
(DSGVO) Bestimmungen
gegenüberstehen.
Herausforderungen meistern
lohnt sich
Datenschutz und Co: Ein Lösungsansatz liegt
im Echtzeit-Datenzugriff ohne dauerhafte Speicherung.
Dieses Konzept folgt den Prinzipien
von Privacy by Design und reduziert das Risiko
regulatorischer Konflikte erheblich. Damit solche
Modelle umgesetzt werden können, braucht es
weitergehende Standardisierung und eine aktive
Rolle der Gesetzgebung. Der Aufwand ist hoch
– doch der Nutzen überwiegt: KI-Dienste, die
in Echtzeit auf nicht-persistente Daten zugreifen
können, eröffnen Innovationspotenziale, die
weit über die derzeitige Sichtweise auf KI für 6G
hinausgehen. ◄
© Mandy Seliga auf pixabay
PC & Industrie 7/2026 67
Kommunikation
Komplexe, zukunftssichere
Kommunikationslösungen schneller integrieren
Was Time-to-Market wirklich kostet
Alle Bilder © HMS
Autor:
Thierry Bieber
Business Development Manager
info@hms-networks.de
www.hms-networks.de
Zeit ist Geld! Das gilt umso mehr in einer
schnelllebigen Welt, in der Innovationszyklen
immer kürzer werden. Der Druck auf Automatisierer
in Deutschland und Europa ist enorm. Sie
müssen ihre Produktions- und Entwicklungsprozesse
beschleunigen, um mit der Konkurrenz aus
Asien Schritt halten zu können. Zugleich sind die
Hersteller mit einem ausgeprägten Fachkräftemangel
konfrontiert. Damit die Unternehmen
wettbewerbsfähig bleiben können, sind mehr
denn je effizientes Handeln und ein Fokus auf
die eigene Kernkompetenz gefragt.
Periphere Entwicklungsaufgaben auszulagern,
wie die Integration einer zuverlässigen industriellen
Netzwerkkommunikation beispielsweise,
kann die Time-to-Market deutlich reduzieren
und Gewinne maximieren.
Und genau hier kommen die Kommunikationsexperten
von HMS ins Spiel: Die neue Generation
der Anybus Embedded-Lösungen hilft Herstellern,
die Innovations- und Entwicklungszyklen
ihrer Automatisierungsgeräte deutlich zu verkürzen
und die Time-To-Market zu beschleunigen,
um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.
Komplexität
verlangsamt Time-to-Market
Die Time-to-Market ist für jede Entwicklungstätigkeit
ein wichtiges Thema. Dennoch unterschätzen
viele Unternehmen häufig die Dauer
von Projekten deutlich, da der Faktor Technologiekomplexität
nur unzureichend berücksichtigt
wird.
Es ist schon paradox: Unsere Welt bietet immer
mehr Möglichkeiten und wird immer komplexer,
während zugleich Forderungen laut werden,
dass Dinge schneller entstehen und einfacher
werden sollen. Beispiele lassen sich auch in
der Netzwerkkommunikation der Automatisierungsindustrie
finden: PROFIBUS ist ein recht
einfaches und effizientes Protokoll, fokussiert
auf den Austausch von Prozessdaten über ein
serielles Netzwerk. Der Nachfolger PROFINET
erweitert dies um die Ethernet-Übertragung und
ermöglicht zusätzliche Profile wie PROFIenergy,
PROFIdrive, PROFIsafe und zahlreiche weitere
Funktionalitäten. In den letzten Jahren kamen
noch IoT-Integrationen hinzu, mit neuen Infrastruktur-Themen
wie APL, Single Pair Ethernet
(SPE), TSN usw. Aktuell sind Forderungen nach
Cybersecurity-Implementierungen und künftigen
Möglichkeiten zur vertikalen Kommunikation
zentrale Themen, die in die Protokolle integriert
werden. Hinzu kommt die Vielzahl der
verschiedenen Protokolle in der industriellen
Kommunikation.
Netzwerkkommunikation
bietet heute viel mehr Möglichkeiten als noch
vor einigen Jahren, ist dadurch jedoch auch
deutlich komplexer geworden. Die Implementierung
moderner Netzwerkprotokolle verursacht
Kosten, birgt Risiken und verlängert die
Time-to-Market. Darüber hinaus binden Wartung
und Pflege einer industriellen Kommunikationsschnittstelle
während ihres gesamten Lebenszyklus
langfristig Ressourcen. Diese Aufgabe war
besonders in den letzten Jahren mit der Abkündigung
von Komponenten und Lieferengpässen
sowie zunehmenden Kostendruck spürbar. Die
notwendigen Re-Designs haben Entwicklungsressourcen
langfristig gebunden, so dass sich
Unternehmen nicht auf gewinnbringende Innovationen
konzentrieren konnten.
Was sind die wahren Kosten
der Time-to-Market?
Die Kosten sind multifaktoriell und viele Aspekte
werden in Projektkalkulationen nicht berücksichtigt.
Einerseits erhöht eine verlängerte Projektzeit
direkt die Entwicklungs- und Projektkosten,
zugleich bedeutet ein späterer Ramp-up konkrete
Umsatzverluste. Wer mit seinen Lösungen
später am Markt ist, verliert nicht nur generell
Marktanteile, sondern auch die lukrativen Projekte,
die es meist nur zu Beginn gibt. Später im
Markt zu sein bedeutet für Hersteller geringere
68 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
Margen, da ihre Produkte nicht selten als Commodity-Produkte
betrachtet werden. Hinzu kommt
der Image-Gewinn. Wer früh liefern kann, gilt
als innovativ und wird bei Folgeprojekten eher
berücksichtigt. Die finanziellen Verluste durch
eine verlängerte Time-to-Market sind also vielfältig
und beeinflussen letzten Endes die Wirtschaftlichkeit
eines Unternehmens wesentlich.
Doch wie viel höher wäre der Umsatzgewinn,
wenn man 6 oder 12 Monate früher mit einem
Produkt am Markt wäre?
Komplexität, Integration
und Pflege reduzieren
Welche Möglichkeiten haben Gerätehersteller,
um beim Thema Kommunikationstechnik
effizienter und agiler zu werden? Welche Aufwände
können reduziert werden, um die Timeto-
Market deutlich zu reduzieren?
Wenn Geschwindigkeit zum „Game Changer“
wird: Die neue Anybus Embedded-Plattform
reduziert die Komplexität bei der Integration
industrieller Kommunikationsschnittstellen
drastisch und ermöglicht es Herstellern, Innovationen
schneller und wirtschaftlicher auf den
Markt zu bringen – ein entscheidender Vorteil,
um in dynamischen Märkten führend zu bleiben.
Das neue Anybus Embedded-Angebot
ist Grundlage für industrielle Kommunikationslösungen
künftiger Automatisierungsgeräte und
basiert auf den drei Säulen Skalierbarkeit, Effizienz
und Zukunftssicherheit.
Kommunikations anforderungen
flexibel adressieren
Skalierbarkeit zielt darauf ab, alle Kommunikationsanforderungen
von Automatisierungsgeräten
flexibel adressieren zu können. Effizienz wird
dadurch erreicht, dass viele Gerätefunktionen
konfiguriert werden können, statt programmiert
werden zu müssen. Da das neue Anybus-Konzept
auf den Einsatz offener und auf dem Markt
verfügbarer Plattformen abzielt, sind Anwender
nicht von einer spezifischen Hardware abhängig,
was Zukunftssicherheit gewährleistet. Dieses
3-Säulen-Prinzip vereinfacht Herstellern alle
Aspekte der Schnittstellenimplementierung bis
hin zu Wartung und Pflege. Dadurch kann die
Dauer von Projekten signifikant verkürzt werden
und Entwicklungsressourcen bleiben nicht
langfristig gebunden.
Skalierbarkeit
System-on-Module in verschiedenen Funktionsstufen:
Eine erste Version wird ein kompaktes,
vollständiges System-on-Module (SOM)
sein, das für unterschiedliche Funktionsstufen
ausgelegt ist, sodass Gerätehersteller den benötigten
Leistungs- und Funktionsumfang wählen
können. Einfache Geräte, die vor allem eine
zuverlässige, robuste Konnektivität benötigen,
müssen nicht einen überdimensionierten teuren
Prozessor nutzen. Gleichzeitig lässt sich die
Lösung aber auch perfekt an hochent wickelte
Die Time-to-Market wird durch verschiedene Faktoren bestimmt. Sie hat wesentlichen Einfluss auf den
wirtschaftlichen Erfolg von Entwicklungsprojekten.
High-End-Geräte anpassen, die erweiterte
Funktionen und sonstige Änderungen erfordern.
Dieses skalierbare Konzept ermöglicht es Herstellern,
die Kommunikationsfähigkeiten einer
gesamten Produktpalette zu optimieren. Regelmäßige
Software-Updates werden die Technologieplattform
kontinuierlich an neue industrielle
Ethernet-Standards, Cybersicherheits-Frameworks
und neue Edge- und KI-basierte Anwendungen
anpassen. Eine einheitliche API erleichtert Entwicklungs-
und Pflegeaufwände für Anwender,
die verschiedene Varianten der neuen Anybus-
Lösung nutzen. Durch einen Dual-Core-Ansatz
können Anwender zudem eigene Host-Applikationen
einbinden und somit auf zusätzliche Prozessoren
verzichten.
Effizienz - Konfigurieren
statt Programmieren
Im Zusammenhang mit der Time-to-Market
ist das Anybus-Studio ein wichtiger Hebel. Hier
können Anwender in einer grafischen Entwicklungsumgebung
ganz einfach definieren, welche
Daten und welches Kommunikationsverhalten
welches Gerät unterstützen soll. Dazu ist
kein tiefes Protokollwissen notwendig. Das Tool,
basierend auf dreißig Jahren Erfahrung in der
industriellen Kommunikation, führt den Anwender
Schritt für Schritt durch alle notwendigen
Angaben. Die geführte Einrichtung in Kombination
mit einer intelligenten Validierung ermöglicht
ein schnelleres und präziseres Design der Kommunikationsschnittstelle
für verschiedenste Protokolle.
Das Studio ist auch eine Toolbox mit vielfältigen
Diensten wie anpassbarer Web-Oberfläche,
IT/OT-Kommunikation und zahlreichen
anderen Anwendungsfällen, aus denen Anwender
auf Basis ihrer individuellen Anforderungen
flexibel wählen können.
Anybus-Studio
Dabei deckt das Anybus-Studio den ganzen
Entwicklungsprozess ab: von der Definition der
Prozess daten über Festlegen der Funktionen,
Test und Validierungsunterstützung bis hin zur
automatischen Erstellung der Schnittstellendokumentation.
Erstellte Konfigurationen unterstützen
ein Versionsmanagement und lassen sich
darüber hinaus ganz einfach kopieren, anpassen
sowie auf andere Geräte übertragen. Auch
das beschleunigt den Rollout des gesamten Produktportfolios.
Mit dem Entwicklungstool werden
zudem Updates über den gesamten Lebenszyklus
deutlich erleichtert.
Zukunftssicherheit – Entkopplung von
Hardware und Software
Die Lösung setzt auf die hochwertigen und
bewährten Anybus-Kommunikations-IPs, ist
jedoch von der bisherigen, spezifischen Hardware
entkoppelt. Durch die Trennung zwischen Hardund
Software wird Zukunftssicherheit gewährt,
Beim System-on-Module, das HMS für die neue
Generation der Anybus Embedded-Lösungen
nutzt, sind Hardware und Software voneinander
entkoppelt
PC & Industrie 7/2026 69
Kommunikation
weil man künftig viel einfacher Hardware-Innovationen
integrieren kann. Sei es, um von Hardware-Neuheiten
zu profitieren, auf einen Multiplattform-Ansatz
umzusteigen, Lösungen in der
Produktlinie zu konsolidieren oder um Supply-
Chain-Resilienz zu erlangen. Somit führen Komponentenabkündigungen
und Lieferengpässe,
mit denen Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit
zu kämpfen hatten, nicht mehr dazu,
dass die Ressourcen der Unternehmen in langwierigen
Re-Designs gebunden sind. Stattdessen
können sie sich wieder auf ihre Kernkompetenzen
und Neuentwicklungen konzentrieren.
Selbstverständlich ist Cybersecurity bereits by
Design in die neue Anybus Embedded-Lösung
integriert, denn neue Vorgaben wie der Cyber
Resilience Act machen integrierte Sicherheitsarchitekturen
zu einem unverzichtbaren Bestandteil
moderner Geräteentwicklung.
Fazit
Dank dem Anybus-Studio muss Netzwerkkommunikation nicht mehr aufwendig programmiert werden,
sondern kann über ein geführtes Menü konfiguriert werden.
In Bezug auf die Netzwerkkonnektivität entsteht
Komplexität nicht nur in der Entwicklung,
sondern auch bei der Integration und Pflege.
Im gesamten Lebenszyklus eines Automatisierungsgeräts
müssen hierbei Compliance, Cyber
Security, Konformität und vieles mehr im Blick
bleiben. Stand der Technik und rechtliche Vorgaben
ändern sich jedoch permanent und immer
schneller. HMS unterstützt Hersteller von Automatisierungsgeräten
mit dem neuen Anybus
Embedded-Angebot mit einer effizienten, skalierbaren
und zukunftssicheren Lösung. Das
Unternehmen unterstützt bei der Kommunikationstechnik
nicht nur mit ent sprechender Hardware,
sondern darüber hinaus mit einer Readyto-use-Toolbox,
dem Anybus-Studio, welches
das Know-how aus über dreißig Jahren industrieller
Kommunikation bündelt und Anwendern
die Integration einer Kommunikationsschnittstelle
deutlich erleichtert. Damit helfen
Weitere Informationen zum Thema unter:
https://www.hms-networks.com/de/industrial-network-connectivity
die HMS-Kommunikationsexperten Herstellern
dabei, ihre Time-to-Market zu verkürzen und in
einem hart umkämpften Markt wettbewerbs fähig
zu bleiben. Denn durch den Einsatz der Anybus
Embedded-Lösung werden wieder Ressourcen
frei, um sich auf die eigenen Innovationen zu
konzentrieren. ◄
Cybersichere I/O-Controller verbinden OT und IT nahtlos
Spectra GmbH & Co. KG
www.spectra.de
Die ETS-7200 Serie bietet
I/O-Controller, die Signalverarbeitung
mit modernen Cybersicherheitsmaßnahmen
kombinieren.
Dadurch wird eine nahtlose
Integration in bestehende Kommunikationsstrukturen
über Modbus
TCP oder MQTT ermöglicht.
Für die sichere Verbindung von
OT und IT verfügen die Geräte über
integrierte Schutzmechanismen
wie Passwortschutz, verschlüsselte
Kommunikation und eine
gehärtete Software zur Abwehr
von DoS-Angriffen. So bleibt die
Signalverarbeitung stabil und der
Betrieb jederzeit gewährleistet.
Die Dual-Stack-Funktion unterstützt
moderne Netzwerkumgebungen.
Die Controller erkennen
automatisch das vorhandene Netzwerk
und weisen selbstständig eine
IPv6-Adresse zu, ohne manuellen
Konfigurationsaufwand.
Mit integrierter IF-ELSE-Logik lassen
sich einfache Steuerungsaufgaben
direkt im Gerät umsetzen,
sodass keine zusätzliche Steuerungseinheit
erforderlich ist.
Zum Funktionsumfang gehören
zudem Daisy-Chain sowie die Kommunikation
über eine REST-API.
Die ETS-Serie ist in verschiedenen
I/O-Varianten erhältlich:
analoge Eingänge, digitale I/Os,
Multifunktionsmodule mit kombinierten
Ein- und Ausgängen sowie
Module mit Relaisausgängen und
digitalen Eingängen.
Damit eignet sich die Serie sowohl
für neue Anlagen als auch für Retrofit-Anwendungen.
◄
70 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
OPC UA Server/Client für Industrie 4.0 & IIoT
IBH Link U ist ein Embedded OPC UA Gateway mit integrierter Firewall, MQTT, und Cloud-Anbindung.
Die IBHsoftec GmbH zeigt, wie sich bestehende
Maschinen und Steuerungen effizient modernisieren
und für Industrie-4.0-Anwendungen
er schließen lassen. Im Mittelpunkt steht die OPC-
UA-Server/Client-Baugruppe IBH Link UA, die
als zentrale Schnittstelle zwischen unterschiedlichen
Steuerungen, Systemen und IT-Anwendungen
dient.
Ein entscheidender Ansatz ist das Retrofit bestehender
Anlagen. Anstatt in neue Maschinen zu
investieren, können auch ältere Steuerungen –
etwa Siemens S5 oder S7-300/400 – mit geeigneten
Lösungen OPC-UA-fähig gemacht werden.
IBHsoftec bietet hierfür Komponenten
wie den IBH Link S5++, S7++ sowie den IBH
Link UA an, die über passende Adapter eine
Anbindung an moderne Kommunikationsstrukturen
ermöglichen. So lassen sich Daten aus
Bestands anlagen erfassen und in übergeordnete
Systeme integrieren.
Zentrale Instanz
für den Datenaustausch
Der IBH Link UA fungiert dabei als zentrale
Instanz für den Datenaustausch. Er kann sowohl
als Server als auch als Client eingesetzt werden,
Daten aus verschiedenen Quellen bündeln
und diese für weitere Anwendungen bereitstellen.
Gleichzeitig ermöglicht er den bidirektionalen
Austausch zwischen OPC-UA-Servern
unterschiedlicher Hersteller. Durch integrierte
Sicherheitsfunktionen und entsprechende Zertifizierungen
erfüllt die Lösung aktuelle Anforderungen
an Industrial Security.
IBHsoftec GmbH
www.ibhsoftec.com
wiki.ibhsoftec.com
Programmiersprache Python
Durch die Einbindung der Programmier sprache
Python erweitert sich das Anwendungsspektrum
erheblich. Daten aus der OT-Ebene können
direkt ausgelesen, verarbeitet und analysiert
werden, ohne zusätzliche Systemlandschaften
aufbauen zu müssen. Das schafft die
Grundlage für flexible IoT-Anwendungen sowie
für die Automatisierung und Optimierung von
Produktionsprozessen.
Python ermöglicht dabei unter anderem die
Analyse großer Datenmengen, die Identifikation
von Mustern und Trends sowie den Einsatz
von Machine-Learning-Algorithmen. Auch die
Integration in Cloud-Strukturen, beispielsweise
über MQTT oder Azure-Dienste, ist realisierbar.
Gleichzeitig lassen sich Daten aus unterschiedlichen
Quellen zusammenführen und in Datenbanken
speichern, wodurch Transparenz über
Prozesse und Anlagen entsteht.
IBH Link UA in der Praxis
Praktische Anwendungen zeigen, wie Messsysteme
über OPC-Methoden gesteuert werden
und ihre Ergebnisse direkt in den Prozess
zurückspielen können. Ebenso ist die Anbindung
von SQL-Datenbanken möglich, sodass Steuerungen
Daten speichern oder abrufen können,
ohne dass tiefgreifende Änderungen am Steuerungsprogramm
erforderlich sind.
Darüber hinaus unterstützt die Lösung die Nutzung
standardisierter Datenmodelle, sogenannter
Companion Specifications. Diese ermöglichen
eine einheitliche Beschreibung von Maschinen
und Prozessen und können über Python-Module
verarbeitet werden. Dadurch lassen sich auch
bestehende Anlagen in moderne, interoperable
Systemlandschaften integrieren.
Ergänzend werden Funktionen wie die Speicherung
historischer Daten, Cloud-Anbindung
und der Einsatz containerbasierter Anwendungen
unterstützt. Auch der sichere Austausch und die
Verwaltung von Zertifikaten werden durch entsprechende
Mechanismen erleichtert, was insbesondere
im Hinblick auf neue regulatorische
Anforderungen an Bedeutung gewinnt.
Flexible und skalierbare Plattform
Insgesamt entsteht eine flexible und skalierbare
Plattform, mit der Unternehmen ihre bestehenden
Anlagen digitalisieren und schrittweise
in vernetzte Produktionsumgebungen überführen
können. Dabei profitieren sie von geringeren
Investitionskosten, einer hohen Anpassungsfähigkeit
und der Möglichkeit, neue datenbasierte
Anwendungen effizient umzusetzen. ◄
PC & Industrie 7/2026 71
Kommunikation
IoT WLAN I/O-Module für dezentrale
Datenerfassung von Maschinen und Anlagen
Technische Eigenschaften:
Dem Trend des „Internet of Things“ zufolge
werden zukünftig Geräte drahtlos miteinander
verbunden sein. Die WISE-4000-Serie nutzt
diese Technologie, um dadurch noch mehr
Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen
der Maschinendatenerfassung und Fabrik automation
zu ermöglichen.
Die WISE-4000-Serie ist ein Ethernet-basiertes
drahtloses IoT-Gerät, das IoT-Datenerfassungs-,
Verarbeitungs- und Veröffentlichungsfunktionen
in einem integriert. Neben verschiedenen
E/A-Typen bietet die WISE-4000-Serie
eine Datenvorskalierung, Datenlogik und Datenloggerfunktionen
an.
WISE-4000 – Keyfeatures:
• IEEE 802.11 b/g/n 2,4 GHz Wi-Fi
mit AP-Modus
Die Wi-Fi-Schnittstelle lässt sich einfach in
kabelgebundene oder kabellose Netzwerke
integrieren. Benutzer müssen nur einen kabellosen
Router oder Access Point hinzufügen,
um das vorhandene Ethernet-Netzwerk auf
kabellos zu erweitern. Der eingeschränkte AP-
Modus ermöglicht den direkten Zugriff auf den
WISE-4000 über andere Wi-Fi-Geräte als AP.
• HTML5-Webkonfigurationsschnittstelle
Alle Konfigurationsschnittstellen werden im
Webdienst angewendet und die Webseiten
basieren auf HTML5, sodass Benutzer den
WISE-4000 ohne Einschränkungen durch
Betriebssysteme/Geräte konfigurieren können.
Kunden können ihr Mobiltelefon oder
Tablet verwenden, um die WISE-4000 Serie
direkt konfigurieren zu können.
• RESTful Web Service mit Security Socket
Die WISE-4000-Serie unterstützt nicht nur
Modbus/TCP, sondern auch das IoT-Kommunikationsprotokoll
und den RESTful-Webdienst.
Daten können abgefragt oder sogar automatisch
vom WISE-4000 übertragen werden,
wenn sich der E/A-Status ändert. Der E/A- -
Status kann von Internet-Medientypen wie
JSON abgerufen werden. Der WISE-4000
unterstützt auch HTTPS, das über eine Sicherheit
verfügt, die in einem Wide Area Network
(WAN) verwendet werden kann.
• Datenspeicher
Der WISE-4000 kann bis zu 10.000 Datenproben
mit einem Zeitstempel protokollieren.
Die E/A-Daten können periodisch und auch
bei Änderung des E/A-Status protokolliert
werden. Sobald der Speicher voll ist, können
Benutzer wählen, ob sie die alten Daten im
Ringprotokoll überschreiben oder einfach die
Protokollfunktion stoppen möchten.
• Cloud-Speicher
Der Datenlogger kann die Daten anhand vorkonfigurierter
Kriterien an dateibasierte Cloud-
Dienste wie Dropbox übertragen. Mit RESTful
API können die Daten auch im JSON-Format
auf einen privaten Cloud-Server gepusht werden.
Benutzer können ihren privaten Cloud-
Server mithilfe der bereitgestellten RESTful-
API und ihrer eigenen Plattform einrichten.
• 2,4 GHz IEEE 802.11b/g/n WLAN
• Im Client- oder im Servermodus
nutzbar als AccessPoint oder mit Router
• Mobile Webkonfiguration über HTML5 möglich
• Betriebstemperaturbereich -40~70 °C
• Unterstützt Modbus/TCP, TCP/IP, UDP, DHCP,
HTTP, MQTT
• Unterstützt dateibasierte Cloud- Speicherung
und lokale Datenaufzeichnung mit RTC Zeitstempel
• Unterstützt RESTful web API im JSON Format
• Spannungsversorgung 10~30 VDC
• 3000 Vrms Überspannungsschutz mit dualen
Watchdog Timer für System und Kommunikation
Verfügbare Module:
Wireless-Module:
• WISE-4012 - IoT WLAN I/O-Modul
mit 4x AIn und 2x DOut
• WISE-4050 - IoT WLAN-I/O-Modul
mit 8x Digital I/O Kanäle
• WISE-4051 - IoT WLAN I/O-Modul
mit 8x Digital In und 1x RS485 Port
• WISE-4060 - IoT WLAN I/O-Modul
mit 4x Digital Eingänge und 4x Relais
• WISE-4250-S232 - 2,4/5GHz - IoT WLAN
Modul für Temperatur und Feuchtemessung
LAN-Module:
• WISE-4010/LAN - IoT Ethernet-Mess-Modul
mit 4x Digitale Ausgänge
• WISE-4050/LAN - IoT Ethernet-Mess-Modul
mit 8x Digital I/O
• WISE-4060/LAN - IoT Ethernet-Mess-Modul
mit 4x Digital Eingänge und 4x Relais ◄
AMC -
Analytik & Messtechnik GmbH Chemnitz
info@amc-systeme.de
www.amc-systeme.de
72 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
Verbindung drahtloser
Sensoren und analoger
Steuerungssysteme
Der Remote-Sensor von Hottinger Brüel & Kjær bringt die häufig
nachgefragte drahtlose Basisstation mit analogem Ausgang zurück.
Unabhängig konfigurierbare
analoge Ausgangskanäle
Das WSDA-101 bietet acht unabhängig konfigurierbare
analoge Ausgangskanäle und liefert
0 - 3 VDC-Signale, die direkt an Geräte
angeschlossen werden können, die standardmäßige
analoge Spannungseingänge benötigen.
Dieser Ansatz ermöglicht die Verwendung
drahtloser Sensordaten in zeitkritischen
Anwendungen — einschließlich Regelkreisen,
Drehmomentüberwachung und Prozessrückmeldung
in Echtzeit — ohne dass eine kundenspezifische
Hardware oder eine komplexe
Systemintegration erforderlich ist.
Hottinger Brüel & Kjær (HBK) hat das Wireless
Gateway WSDA-101 erneut auf den Markt
gebracht und hilft der Industrie so, Sensordaten
direkt in bestehende Steuerungs-, Automatisierungs-
und Datenerfassungssysteme
zu integrieren.
Das WSDA-101 ist ein drahtloses Gateway und
eignet sich ideal für Anwendungen, bei denen
vorhersehbare analoge Signale mit niedriger
Latenz erforderlich sind, wie z. B. die Überwachung
des strukturellen Zustands, die Überwachung
der Geräteleistung, die SPS-basierte
Systemsteuerung und die Umgebungsüberwachung.
Durch die Umwandlung drahtloser
Sensordaten in analoge Standard-Spannungsausgänge
ermöglicht der WSDA-101 Ingenieuren
die Verwendung drahtloser Messungen
innerhalb etablierter Arbeitsabläufe, die auf
SPS, DAQs und Steuerungen basieren.
Hottinger Brüel & Kjær GmbH
www.hbkworld.com/de
Hohe Flexibilität
Das WSDA-101 wurde auf Flexibilität ausgelegt
und kann als eigenständiges Gerät
oder parallel mit einem Host-Computer über
USB betrieben werden. Es unterstützt sowohl
Workflows in der Werkshalle als auch PCbasierte
Workflows. Konfiguration, Überwachung
und Datenerfassung werden mit der
SensorConnect -Software verwaltet, was Ingenieuren,
die in Test-, Mess- und Automatisierungsumgebungen
arbeiten, einen unkomplizierten
Einrichtungsprozess bietet.
Drahtlose LXRS -Kommunikation
Zusätzlich zum Betrieb mit analogem Ausgang
unterstützt das WSDA-101 die drahtlose
LXRS -Kommunikation, wenn der analoge
Ausgangsmodus deaktiviert ist. Dies ermöglicht
eine zuverlässige, hochpräzise drahtlose
Daten übertragung über große Entfernungen in
anspruchsvollen Messumgebungen, z. B. bei
Entfernungen von bis zu 2 km bei freier Sicht.
Die Basisstation unterstützt mehrere Abtastmodi,
einschließlich synchronisiertem Betrieb
und Betrieb mit niedrigem Tastzyklus, und ist
so konzipiert, dass sie in Anwendungen, die
deterministisches Verhalten erfordern, eine
gleichbleibende Leistung bietet.
Mit seiner Kombination aus drahtloser Flexibilität
und direktem Analogausgang richtet sich
das WSDA-101 an Ingenieure, die eine praktische
Möglichkeit suchen, drahtlose Sensordaten
in etablierte Industrie- und Laborsysteme
zu integrieren, ohne die bestehende Infrastruktur
neu gestalten zu müssen. ◄
IB-3502M2-SS
Backplane für 2x M.2 NVMe SSD
über SlimSAS Anschluss
PC & Industrie 7/2026 73
Kommunikation
Industrielle Kommunikation zwischen Alt und Neu:
Schnittstellenkompetenz als Erfolgsfaktor
Autoren:
Harald Kilian
Manuel Rass
microSYST
Systemelectronic GmbH
info@microsyst.de
www.microsyst.de
Die industrielle Kommunikation
befindet sich in einem Spannungsfeld
zwischen Digitalisierung und
Bestandserhalt. Während moderne
Produktionsanlagen zunehmend
auf Ethernet-basierte Netzwerke,
Echtzeitkommunikation und durchgängige
Datenverfügbarkeit setzen,
arbeiten viele Maschinen und
Geräte in der Praxis weiterhin mit
klassischen seriellen Schnittstellen
oder etablierten Feldbussystemen.
Gerade in gewachsenen
Produktionsumgebungen entsteht
daraus eine der zentralen Herausforderungen
moderner Automatisierung:
Wie lassen sich bestehende
Anlagen wirtschaftlich weiterbetreiben
und gleichzeitig in neue Kommunikationsstrukturen
integrieren?
Die Antwort liegt häufig nicht im
vollständigen Austausch vorhandener
Technik, sondern in der intelligenten
Verbindung unterschiedlicher Kommunikationswelten.
Brownfield statt Greenfield
Die Vorstellung einer vollständig
neu aufgebauten „Smart Factory“
bleibt in vielen Unternehmen
Wunschdenken. Tatsächlich dominieren
in der Industrie sogenannte
Brownfield-Strukturen: Produktionsumgebungen,
die über Jahre oder
Jahrzehnte gewachsen sind und in
denen Maschinen verschiedener
Generationen parallel betrieben
werden. Neue Anlagen kommunizieren
über Profinet oder Industrial
Ethernet, während ältere Systeme
häufig weiterhin auf Profibus oder
serielle Schnittstellen wie RS232,
RS485 oder RS422 setzen.
Für Betreiber bedeutet das einen
permanenten Balanceakt zwischen
Modernisierung, Investitionsschutz
und Betriebssicherheit. Denn bestehende
Maschinen funktionieren oft
zuverlässig und wirtschaftlich, auch
wenn ihre Kommunikationsschnittstellen
nicht mehr aktuellen Anforderungen
entsprechen. Ein kompletter
Austausch wäre technisch
zwar möglich, wirtschaftlich jedoch
häufig kaum vertretbar. Damit rückt
die Integrationsfähigkeit bestehender
Systeme zunehmend in den Mittelpunkt
industrieller Kommunikationskonzepte.
Wenn
Kommunikations standards
aufeinander treffen
In modernen Produktionsprozessen
müssen unterschiedlichste Komponenten
miteinander kommunizieren:
Steuerungen, Sensorik, Prüfgeräte,
Antriebe, Visualisierungssysteme
oder externe Peripherie.
Problematisch wird es immer dann,
wenn verschiedene Protokolle und
Schnittstellen aufeinandertreffen.
Besonders in Retrofit-Projekten
zeigt sich, dass ältere Geräte oft
weiterhin wichtige Aufgaben übernehmen,
sich jedoch nicht ohne Weiteres
in moderne Netzwerkstrukturen
integrieren lassen. Gleichzeitig steigt
der Bedarf an durchgängiger Datenverfügbarkeit,
beispielsweise für Zustandsüberwachung,
Qualitätsmanagement,
Fernwartung oder übergeordnete
MES- und ERP-Systeme.
Gefragt sind deshalb Lösungen, die
Kommunikationsdaten zuverlässig
zwischen unterschiedlichen Standards
übertragen und dabei möglichst
wenig Eingriff in bestehende
Anlagen erfordern.
Schnittstellen-Konverter
als Bindeglied
Eine wichtige Rolle übernehmen
hierbei Universal-Interfaces und
Schnittstellen-Konverter. Sie fungieren
gewissermaßen als Vermittler
zwischen verschiedenen Kommunikationswelten
und ermöglichen
die Umsetzung zwischen Feldbus-,
Ethernet- und seriellen Schnittstellen.
Dabei geht es längst nicht mehr nur
um reine Signalwandlung. Moderne
Kommunikationsschnittstellen müssen
robuste Datenübertragung, hohe
Verfügbarkeit und einfache Integration
gewährleisten, insbesondere in
industriellen Umgebungen mit elektromagnetischen
Einflüssen, langen
Leitungswegen oder heterogenen
Anlagenstrukturen.
Hinzu kommt ein weiterer Aspekt:
Die industrielle Kommunikation wird
zunehmend dezentraler. Daten entstehen
heute an unterschiedlichsten
Punkten innerhalb einer Anlage
und müssen zuverlässig an Steuerungen,
Leitsysteme oder IT-Strukturen
übergeben werden. Damit
steigen auch die Anforderungen
an stabile und flexible Kommunikationslösungen.
Retrofit
als strategischer Ansatz
Parallel zur Digitalisierung gewinnt
das Thema Retrofit weiter an Bedeutung.
Unternehmen stehen unter
dem Druck, Produktionsprozesse
74 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
effizienter, transparenter und datenbasierter
zu gestalten, möchten
gleichzeitig jedoch funktionierende
Bestandsanlagen möglichst lange
nutzen.
Die Nachrüstung bestehender
Maschinen gilt deshalb in vielen
Branchen als wirtschaftlich sinnvoller
Weg gegenüber einer vollständigen
Neuanschaffung. Voraussetzung
dafür ist allerdings, dass ältere
Komponenten in moderne Kommunikationsumgebungen
eingebunden
werden können.
Schnittstellen-Konverter ermöglichen
genau diesen Übergang. Sie
schaffen die Voraussetzung dafür,
bestehende Maschinen schrittweise
in digitale Produktionsstrukturen zu
integrieren und Investitionen gezielt
zu steuern. Besonders in mittelständischen
Produktionsunternehmen
wird diese Form der Modernisierung
zunehmend zum Standard.
Industrietauglichkeit
bleibt entscheidend
Neben der eigentlichen Kommunikationsfunktion
spielt auch die industrielle
Eignung der eingesetzten
Komponenten eine zentrale
Rolle. Kommunikationshardware
muss dauerhaft unter anspruchsvollen
Bedingungen funktionieren,
etwa im Schaltschrankbetrieb, bei
Temperaturschwankungen oder in
Umgebungen mit erhöhten elektromagnetischen
Belastungen.
Ebenso wichtig sind einfache Diagnosemöglichkeiten
und eine möglichst
unkomplizierte Integration in
bestehende Anlagenkonzepte. Statusanzeigen,
galvanische Trennung
und flexible Konfigurationsmöglichkeiten
gehören deshalb zu den grundlegenden
Anforderungen industrieller
Kommunikationslösungen. Denn
je stärker Produktionsprozesse vernetzt
werden, desto größer werden
die Auswirkungen von Kommunikationsstörungen
auf Verfügbarkeit
und Effizienz.
Kommunikationsintegration
bleibt Schlüsselthema
Geschäftsführer Harald Kilian (links) und Manuel Rass (rechts)
Mit dem weiteren Ausbau digitaler
Produktionsstrukturen werden industrielle
Netzwerke auf absehbare
Zeit von unterschiedlichen Technologien
und Kommunikationsstandards
geprägt bleiben. Die Fähigkeit,
bestehende und neue Systeme
zuverlässig miteinander zu verbinden,
entwickelt sich zunehmend
zum Erfolgsfaktor moderner Automatisierungskonzepte.
Universal-
Interfaces und Schnittstellen-Konverter
bleiben deshalb auch künftig
ein wichtiger Bestandteil industrieller
Kommunikationsinfrastrukturen,
besonders dort, wo Modernisierung
und Bestandserhalt gleichermaßen
gefragt sind.
Wer schreibt:
Harald Kilian und Manuel Rass,
Geschäftsführer der microSYST
GmbH, entwickeln und produzieren
mit rund 50 Mitarbeitern Anzeigeund
Kommissioniertechnik auf
LED- und TFT-Basis. Dank eigener
Software kann das Unternehmen
nahezu jede Spezialanforderung
bedienen. Die Vision ist seit
mehr als 40 Jahren deshalb nicht
nur „kleine Leuchtpunkte mit großer
Wirkung“, sondern „die beste Lösung
für jeden Einsatz“. Pro Jahr werden
so modular und kundenspezifisch
ca. 1.000 technische Aufträge nach
Maß realisiert. ◄
Sicherer Datenaustausch für Bestandsanlagen
Mit der neuen data.station präsentiert
die Wiesemann & Theis GmbH
eine effiziente Lösung für das sichere
Retrofitting bestehender Industrieanlagen.
Viele Bestandsmaschinen
kommunizieren produktionsbedingt
über unsichere Protokolle wie Standard-FTP.
Die data.station fungiert
hier als kompakte, gehärtete Datendrehscheibe
für die Hutschiene.
Dank zwei physisch getrennter
Netzwerkschnittstellen ermöglicht
das Gerät eine strikte Trennung
zwischen Maschinen- und OT-Netzwerk.
Während die Maschine z. B.
nur das weniger sichere FTP- oder
SMBv1-Protokoll unterstützt und ihre
Daten auf diesem Weg in den internen
Speicher (5GB) der data.station
schreibt, erfolgt der Zugriff aus dem
übergeordneten Netzwerk hoch sicher
über SFTP, SCP oder SMBv3. Dies
schützt sensible Infrastrukturen effektiv
vor Angriffen, ohne dass kostspielige
Upgrades der Maschinensteuerungen
notwendig sind.
Ein detailliertes Benutzermanagement
erlaubt die individuelle Konfiguration
der Zugriffsrechte pro
Schnittstelle.
Wiesemann & Theis GmbH
info@wut.de
www.wut.de
PC & Industrie 7/2026 75
Kommunikation
Pinbelegungen bei RJ45-Steckern
T568A/B, Option A/B und PROFINET
Bild 1: Die in IT-Netzen übliche Pin-/Paarzuordnung von RJ45-Buchse (links)
und Stecker (rechts).
© Traeger, Leistungsfähige IT-Infrastrukturen, KaTiKi Verlag
Die Pinbelegung von RJ45-Steckern
wirft in der Praxis immer
wieder Fragen auf. Darf man
T568A und T568B mischen? Was
bedeuten Option A und B nach
DIN EN 50174-1? Wie sieht die Pinbelegung
für PROFINET aus? Und
wie passt das alles zusammen?
Der RJ45-Steckverbinder hat sich
schon vor Jahrzehnten in der IT-Verkabelung
gegen andere Steckverbindertypen
durchgesetzt. Im industriellen
Umfeld erhält er zunehmend
Konkurrenz durch den X-codierten
M12-Steckverbinder in Schutzart
IP67, der bis zu 10 Gigabit pro
Sekunde übertragen kann, doch
überall, wo Schutzart IP20 aus reicht,
wie in Büroumgebungen, Serverräumen
und Rechenzentren, führt am
RJ45 kein Weg vorbei. Wer auf ihn
auch in rauen Umgebungen nicht
verzichten möchte, versieht ihn mit
einem Schutzgehäuse und erreicht
so Schutzart IP68 oder IP69K.
„RJ45“ ist keine
offizielle Bezeichnung
Interessanterweise ist „RJ45“
keine offizielle Bezeichnung. DIN
EN 50173-1:2018-10 spricht von Verbindungstechnik
der Kategorien 5,
6, 6 A und 8.1 der Normenreihe EN
60603-7. Verständlich, dass „RJ45“
in der Praxis beliebter ist. „RJ“ steht
für „Registered Jack“, auf Deutsch
„registrierter Stecker“. In den USA
wurden verschiedene Steckertypen
in die offiziellen Listen mancher
Telefongesellschaften aufgenommen.
Interessanterweise ist auch
in diesen Listen kein Stecker enthalten,
der dem heute gebräuchlichen
RJ45 entspricht.
In der Datentechnik hat sich schon
früh ein einheitliches Schema für die
Pinbelegung einer RJ45-Steckverbindung
verbreitet. Dadurch wurde
es möglich, dieselbe Verkabelung für
verschiedene Netzarten wie Ethernet,
Telefon, Token Ring, TPDDI und
andere, die es damals noch gab, zu
nutzen. Bild 1 zeigt die übliche Pin-/
Paarzuordnung.
Pinbelegung nach Norm
Die US-amerikanische Norm
ANSI/TIA-568.2 sieht zwei Varianten
vor, wie die einzelnen Adern einer
Datenleitung den Pins einer RJ45-
Buchse oder eines RJ45-Steckers
zugeordnet werden können: T568A
und T568B. Oftmals stolpert man
in Katalogen und Fachartikeln über
die Bezeichnungen EIA/TIA-568A/B
oder TIA/EIA-568A/B, was jedoch
falsch ist. Die Electronic Industries
Alliance (EIA) war ein amerikanischer
Industrieverband, der sich 2010 auflöste.
Ein Teil seiner Aufgaben wird
von der amerikanischen Telecommunications
Industry Association (TIA)
weitergeführt. Zu jeder Zeit wurden
die RJ45-Pinbelegungen in den
Normen und Standards immer nur
als T568A und T568B bezeichnet.
Zwei Farbschemata
Je nachdem, welche Quelle man
heranzieht, findet man als Grund
dafür, dass es zwei Farbschemata
gibt, dass T568A ursprünglich für
militärische und T568B für zivile
Anwendungen entwickelt wurde oder
dass die amerikanische Telefongesellschaft
AT&T und die Normungsgremien
unterschiedliche Farbschemata
entwickelten, die beide in der
Praxis weit verbreitet und deshalb
beide in der Norm enthalten sind.
Option A und Option B
Auch DIN EN 50174-1:2020-10 enthält
zwei Möglichkeiten, die Adern
einer Datenleitungen den Pins von
RJ45-Buchse/-Stecker zuzuordnen:
Option A und Option B. Sie gibt dabei
keine Aderfarben vor, diese sind in
DIN EN 60708:2006-04 festgelegt.
Nimmt man beide Normen zusammen,
erhält man die bekannten Farbzuordnungen
A und B, die auf den
Adermanagern und Anschlussblöcken
von Verteilfeldern, Anschlussdosen
und RJ45-Modulen aufgedruckt
sind. Option A und B entsprechen
erfreulicherweise den Farbzuordnungen
T568A und T568B nach
ANSI/TIA-568.2.
Nach DIN EN 50174-1:2020-10
sind andere Paarzuordnungen als
Option A und B ebenfalls zulässig, sie
sind in der Praxis aber unbedeutend.
Hierzu zählen beispielsweise die
Autor:
Dirk Traeger
Technical Solutions Manager
DataVoice
Telegärtner Karl Gärtner GmbH
www.telegaertner.com
Paar 3
Option A (T568A) Pin Option B (T568B)
weiß 1 weiß
grün 2 orange
Paar 2
Paar 2 weiß 3 weiß Paar 3
Paar 1
blau 4 blau
weiß 5 weiß
Paar 1
Paar 2 orange 6 grün Paar 3
Paar 4
weiß 7 weiß
braun 8 braun
Paar 4
Pin-/Farbzuordnung Option A (T568A) und Option B (T568B) für RJ45-Buchsen nach DIN EN 50174-1:2020-10 in
Kombination mit DIN EN 60708:2006-04 für die Aderfarben. Der Unterschied der beiden Optionen liegt in den
Positionen von Paar 2 (orange/weiß) und Paar 3 (grün/weiß).
76 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
Bild 2: Beispiel für ein vieradriges PROFINET-Kabel. Die weiße und die blaue
Ader sowie die gelbe und die orangefarbene Ader bilden jeweils ein Paar für
die Datenübertragung. © Telegärtner
Belegungen aus alter, analoger Telefonzeit
mit der paarweisen Abfolge
1-2, 3-4, 5-6, 7-8 und mit den ineinander
geschachtelten Paaren 4-5,
3-6, 2-7, 1-8.
Auswirkung
auf die Verkabelung
Wenn die Hersteller der Verkabelungs-
und Netzwerkkomponenten
nichts anderes vorschreiben, ist
es für die Datenübertragung grundsätzlich
egal, ob nach Option A oder
Option B aufgelegt wird, solange es
an beiden Enden einer Leitung gleich
geschieht. Wenn im Verteilfeld nach
A aufgelegt wird, muss es am anderen
Ende des Installationskabels
genauso gemacht werden, sonst sind
die Paare 1-2 und 3-6 (grün-weißes
und orange-weißes Aderpaar) vertauscht.
In sich abgeschlossene Leitungsstrecken
mit jeweils verschiedenen
Farbzuordnungen können in
einer Übertragungsstrecke durchaus
gemischt werden.
Beispiel:
Ein Patchkabel, das nach B aufgelegt
ist, wird in ein Verteilfeld
gesteckt, das nach A aufgelegt ist.
Die Anschlussdose am anderen
Ende des Installationskabels muss
wie das Verteilfeld nach A aufgelegt
sein, das Patchkabel für das
Endgerät kann wieder nach B oder
auch nach A aufgelegt sein. Kurzgefasst:
Kabel müssen an beiden
Enden gleich aufgelegt sein, also
beide Enden nach A oder beide
Enden nach B.
Cable Sharing
Für 10 und 100 Mbit/s nutzt Ethernet
nur die Aderpaare 1/2 und 3/6,
für Datenraten von 1 Gbit/s und mehr
nutzt es alle vier Aderpaare einer
RJ45-Steckverbindung. Beim früher
beliebten Cable Sharing wurden die
Adern einer vierpaarigen Datenleitung
auf die beiden RJ45-Buchsen
einer Doppeldose aufgeteilt. Damit
konnte man mit nur einer Leitung
zwei Anschlüsse versorgen, was
Geld und Platz sparte. Da die Datenrate
dabei auf 100 Mbit/s begrenzt
ist, wird Cable Sharing heutzutage
in neuen Installationen nicht mehr
verwendet. Will man von einer vorhandenen
Leitung mit Cable Sharing
zu Gigabit Ethernet wechseln,
muss die Leitung neu aufgelegt
werden, vorausgesetzt, sie eignet
sich für die hohen Datenraten. Da
nun alle vier Aderpaare für einen
Anschluss verwendet werden, verliert
man allerdings die Hälfte der
Cable-Sharing-Anschlüsse.
PROFINET-Pinbelegung
Auch die industrielle Automatisierungstechnik
verwendet die oben
angeführten Pinbelegungen nach
Option A oder Option B für Datenraten
von 1 Gbit/s oder höher. In vielen
Fällen werden allerdings weit niedrigere
Datenraten benötigt, dafür ist
man für die Platzersparnis, die eine
vieradrige Leitung gegenüber einer
achtadrigen Leitung bietet, dankbar.
Vieradrige PROFINET-Kabel (Bild 2)
bieten Datenraten bis einschließlich
100 Mbit/s und sind dünner, flexibler
und kostengünstiger als achtadrige.
Während die Adern bei achtadrigen
Kabeln paarweise miteinander verdrillt
sind, sind sie in vieradrigen
PROFINET-Kabeln zu einem Sternvierer
verseilt. Das bedeutet, dass
alle vier Adern mit einander verdrillt
sind. Die sich jeweils gegenüberliegenden
Adern bilden ein Paar für
die Datenübertragung.
Aderfarbe
Pin
gelb 1
orange 2
weiß 3
blau 6
Pin-/Farbzuordnung bei vieradrigen
PROFINET-Kabeln.
Positionen und Kontakte
Bei einem vierardrigen PROFI-
NET-Kabel werden nur vier Kontakte
des RJ45-Steckers beschaltet.
Da diese Kontakte eine Goldbeschichtung
haben, werden nicht
benötigte Kontakte gerne weggelassen
um Geld zu sparen, so
dass von den acht Kontaktpositionen
des RJ45-Steckers nur
vier mit Kontakten belegt sind.
Die übrigen vier sind einfach
leer. Um das möglichst einfach
zu kennzeichnen, werden in Katalogen
und Datenblättern gerne die
Anzahl der Kontaktpositionen („P“,
engl. positions) und der tatsächlich
vorhandenen Kontakte („C“,
engl. contacts) angeben. Ein vollbeschalteter
RJ45-Stecker erhält
demnach die Bezeichnung 8P8C
für „8 positions, 8 contacts“. Ist er
mit einem vierardrigen PROFI-
NET-Kabel beschaltet, lautet die
Bezeichnung 8P4C für „8 positions,
4 contacts“.
Besonders praktisch ist es, wenn
Stecker mit acht und mit vier Kontakten
mit demselben Werkzeug am
Kabel angebracht werden können
(Bild 3). Das erspart das Umdenken
bei der Montage, spart Zeit und
senkt die Fehlerrate.
Fazit
Für RJ45-Stecker sind verschiedene
Pinbelegungen in den Verkabelungsnormen
vorgesehen. Für
vierpaarige (achtadrige) Kabel sind
dies Option A und B nach DIN EN
50174-1, die den Varianten T568A
und B nach ANSI/TIA-568.2 entsprechen.
Für die industrielle Automatisierungstechnik
ist darüber hinaus die
PROFINET-Belegung für vieradrige
PROFINET-Kabel wichtig. In diesen
Anwendungen hat der RJ45-Stecker
nur vier Kontakte statt acht. Hier ist
es vorteilhaft, wenn sowohl Stecker
mit acht als auch mit vier Kontakten
mit demselben Werkzeug montiert
werden können. Das spart Zeit und
senkt die Fehlerrate bei der Montage.
Normen und weiterführende
Informationen
• DIN EN 50174-1: Informationstechnik
– Installation von Kommunikationsverkabelung
– Teil
1: Installationsspezifikation und
Qualitätssicherung
• PROFINET Montagerichtlinie,
PROFIBUS Nutzerorganisation e.V.
• Leistungsfähige IT-Infrastrukturen,
Fachbuch, KaTiKi Verlag,
Gärtringen
• Normen für die IT-Verkabelung
– Was steht wo in welcher
Norm?, Fachbuch, KaTiKi Verlag,
Gärtringen ◄
Bild 3: Wenn RJ45-Stecker mit vier und acht Kontakten mit demselben Ablauf
und demselben Werkzeug montiert werden können, spart das Zeit und senkt
die Fehlerrate. Im Bild: PROFINET-RJ45-Stecker MP8(8) und MP8(4)
von Telegärtner © Jasmin Hofbauer.
PC & Industrie 7/2026 77
Kommunikation
Offene Steuerungsarchitekturen als Enabler für IT/OT- Konvergenz in der Vision von Industrie 4.0
Kerntechnologien flexibler
Steuerungsarchitekturen
In der modernen Automatisierungstechnik
müssen Produktionssysteme
zunehmend schnell an wechselnde
Anforderungen angepasst werden.
Klassische, starre Steuerungsarchitekturen
stoßen dabei an ihre Grenzen,
weshalb flexible, modulare und
erweiterbare Systeme erforderlich
sind. Diese ermöglichen nicht
nur kürzere Reaktionszeiten, sondern
bilden auch die Grundlage für
zukunftsfähige und effizient betreibbare
Anlagen.
Autorin:
Rebekka Neumann, M. Sc.
Gruppenleiterin
„Echtzeitkommunikation und
Steuerungshardware“
Institut für Steuerungstechnik
der Werkzeugmaschinen und
Fertigungseinrichtungen (ISW)
Universität Stuttgart
http://www.isw.uni-stuttgart.de
Im Zentrum steht dabei die Vision
von Industrie 4.0 als durchgängige
Digitalisierung und Vernetzung industrieller
Prozesse. Maschinen, Steuerungen
und IT-Systeme kommunizieren
hierbei über offene Schnittstellen,
wodurch datengetriebene
und zunehmend selbstoptimierende
Produktionssysteme entstehen. Industrie
4.0 bildet damit die technologische
Grundlage für skalierbare und
flexible Automatisierungssysteme.
Konsistenter
Informationsfluss
Voraussetzung für dieses Zielbild
ist ein konsistenter Informationsfluss
zwischen OT- und IT-Ebene, sodass
Produktionsdaten systemübergreifend
ausgewertet und zur Optimierung
genutzt werden können. In der
Praxis wird dieser Datenaustausch
jedoch durch heterogene Protokolle,
unterschiedliche Datenmodelle,
organisatorische Trennung,
Netzwerkgrenzen und Legacy-Systeme
erheblich erschwert.
Daraus ergibt sich die Notwendigkeit
eines Paradigmenwechsels
von proprietären, isolierten OT-
Insellösungen hin zu offenen, interoperablen
Systemarchitekturen. Die
IT/OT-Konvergenz beschreibt dabei
das Zusammenwachsen beider
Domänen zu einer durchgängigen
Systemlandschaft mit nahtlosem
Datenaustausch.
Offene Steuerungsarchitekturen
stellen hierfür eine zentrale technische
Grundlage auf der OT-
Ebene dar (Bild 1). Durch Standardisierung,
Modularisierung und
Interoperabilität ermöglichen sie
die IT/OT-Konvergenz und bilden
damit einen wesentlichen Enabler
für Industrie 4.0.
Geschlossene und offene
Steuerungsarchitekturen
Klassische Steuerungssysteme
sind in der Regel proprietär und weisen
nur eine eingeschränkte Interoperabilität
zwischen Komponenten
unterschiedlicher Hersteller auf.
Sie basieren auf dedizierter Steuerungshardware
und geschlossenen
Systemlandschaften aus SPSen,
Kommunikationskarten, Busklemmen
und herstellerspezifischer
Engineering-Software. Neue Funktionen
wie etwa Kamera erkennung
oder KI-Module müssen häufig als
proprietäre Erweiterungen integriert
werden, während die Anbindung
externer Systeme meist nur
über Gateways, spezifische Treiber
oder eingeschränkte Schnittstellen
möglich ist.
Offene
Steuerungsarchitekturen
Demgegenüber verfolgen offene
Steuerungsarchitekturen das Ziel
einer herstellerunabhängigen und
modular erweiterbaren Systemlandschaft.
Durch standardisierte Schnittstellen
wird sowohl die Integration
neuer Funktionen und Module als
auch die nahtlose Anbindung an
IT- und OT-Systeme ermöglicht.
Eine serviceorientierte Architektur
sowie konsequente Modularisierung
erlauben dabei flexible Funktionsanpassungen
und vereinfachte
Software-Updates.
Zentrale Merkmale moderner Steuerungsarchitekturen
sind die Entkopplung
von Hardware und Funktionalität
sowie die Modularisierung
von Software, sodass Funktionen
bedarfsgerecht hinzugefügt oder
entfernt werden können. Voraussetzung
hierfür ist ein flexibles
Deployment-Konzept, das durch
Virtualisierung die Hardwareunabhängigkeit
von Steuerungsmodulen
ermöglicht und deren einfache
Bereitstellung unterstützt.
Ergänzend bildet die Standardisierung
von Schnittstellen und Kommunikationsmechanismen
die Grundlage
für eine interoperable Systemarchitektur.
Einheitliche Steuerungsschnittstellen
sowie echtzeitfähige,
standardisierte Kommunikationsverfahren
ermöglichen konvergente
Netze, in denen IT- und
OT-Systeme gemeinsam operieren
und Daten herstellerübergreifend
austauschen.
Container-basierte
Virtualisierung - vPLCs
Heute bestehen Produktionsumgebungen
typischerweise aus heterogenen
Steuerungssystemen und
herstellerspezifischen Komponenten.
Bereits der parallele Betrieb von
Speicherprogrammierbaren Steuerungen
(SPS), Robotersteuerungen
(RC) und numerischen Steuerungen
(NC) erfordert unterschiedliche proprietäre
Steuerungsrechner sowie
spezialisierte Kommunikationsinfrastrukturen.
Ziel ist daher die Konsolidierung
dieser heterogenen Steuerungsmodule
auf standardisierter
Hardware (Bild 2).
Containerbasierte Virtualisierung
ermöglicht dabei die Kapselung von
Steuerungsfunktionen als portable
Deploymenteinheiten. Ein Container
umfasst die Anwendung selbst sowie
alle zugehörigen Bibliotheken, Binaries,
Laufzeitumgebungen, Abhängigkeiten
und Konfigurationsparameter
wie Umgebungsvariablen. Technisch
erfolgt die Virtualisierung auf
Betriebssystem ebene, wobei Container
den Kernel des Hostsystems
gemeinsam nutzen, anstatt ein eigenes
Betriebssystem zu betreiben.
Dadurch sind sie deutlich ressourceneffizienter
und schneller als klassische
virtuelle Maschinen. Isolation
und Ressourcensteuerung werden
durch Linux-Kernel-Mechanismen
wie Namespaces und cgroups
realisiert.
78 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
Bild 1: Zusammenhang zwischen Industrie 4.0, IT/OT-Konvergenz und offenen Steuerungsarchitekturen
Echtzeit-Container
Im industriellen Umfeld unterscheiden
sich solche Container
jedoch wesentlich von IT-
Anwendungen, da Steuerungsfunktionen
harte Echtzeitanforderungen
erfüllen müssen. Containerisierte
Steuerungsmodule
sind daher als Echtzeit-Container
auszuführen, bei denen deterministische
Latenzen und geringe Jitter-Werte
gewährleistet sein müssen.
Dies erfordert den Betrieb
des Hostsystems als Echtzeitsystem,
inklusive Echtzeitbetriebssystem,
deterministischem Scheduling
sowie CPU-Isolation. Virtualisierte
SPSen (vPLCs) stellen
solche Echtzeit-Container dar,
die IEC 61131-3-basierte Steuerungsprogramme
zusammen mit
der jeweiligen Runtime ausführen.
Kommerzielle Lösungen wie
Phoenix Contact (PLCnext), CODE-
SYS und ctrlX AUTOMATION zeigen
bereits erste Ansätze dieser Architektur,
wobei letztere auf Snap-basierte
Paketierung statt klassischer Container
setzt. Diese Systeme stellen
einen wichtigen Schritt in Richtung
hardwareunabhängiger und konsolidierter
Steuerungsarchitekturen dar.
Dennoch bleiben Einschränkungen
bestehen, insbesondere durch proprietäre
Engineering-Umgebungen
und die nur eingeschränkt flexible
Integration von Drittanbietersoftware
oder Eigenentwicklungen, was der
vollständigen Offenheit der Architektur
entgegensteht.
Konvergente
Kommunikation
In klassischen Steuerungsarchitekturen
wird strikt zwischen deterministischen
Feldbussystemen in der OT
und Ethernet- bzw. TCP/IP-basierten
IT-Netzwerken unterschieden.
Beide Kommunikationswelten folgen
unterschiedlichen Paradigmen:
Während IT-Kommunikation
auf Best-Effort-Übertragung mit
variabler Latenz basiert, sind Feldbussysteme
auf deterministische
Kommunikation mit festen Zykluszeiten
und harten Echtzeitanforderungen
ausgelegt. Aufgrund dieser
Auslegung sind Feldbusse zur Laufzeit
nur eingeschränkt flexibel und
schwer modifizierbar.
Konvergente Netze
Für eine IT/OT-Konvergenz müssen
jedoch konvergente Netze geschaffen
werden, in denen IT- und OT-
Traffic gemeinsam koexistieren
können. Voraussetzung hierfür ist
der Einsatz offener und interoperabler
Kommunikationsstandards
anstelle proprietärer Protokolle.
Offene Kommunikationsstandards
sind beispielsweise EtherCAT und
Ethernet, wobei EtherCAT ein Ethernet-basierter
zyklischer Feldbus ist.
In konvergenten Netzwerken müssen
die Echtzeitanforderungen der
OT weiterhin vollständig eingehalten
werden. Dies erfordert garantierte
Zeitslots für zeitkritischen OT-Traffic
innerhalb des Kommunikationszyklus,
während IT-Traffic die verbleibende
Bandbreite nutzen kann.
Time-Sensitive Networking
Ein geeigneter Ansatz zur Umsetzung
solcher konvergenter Kommunikationsarchitekturen
ist Time-Sensitive
Networking (TSN). TSN stellt
keine eigenständige Netzwerktechnologie
dar, sondern eine Erweiterung
von Ethernet zur Sicherstellung
deterministischer Kommunikation.
Wesentliche Mechanismen umfassen
präzise Zeitsynchronisation (IEEE
1588 Precision Time Protocol), zeitscheibenbasierte
Übertragungsplanung,
prioritätsbasierte Frame-
Verarbeitung mit präemptivem Verhalten
sowie Verfahren zur Frame-
Replikation und Duplikat-Eliminierung.
Dadurch wird die Grundlage
geschaffen, Echtzeit- und IT-Kommunikation
in einem gemeinsamen
Netzwerk deterministisch und interoperabel
zu betreiben.
Feldbusse und TSN
Für eine IT/OT-Konvergenz muss
die Übertragung von Echtzeitdaten
in konvergenten Netzwerken ermöglicht
werden. Die Kommunikation
zwischen Sensorik, Aktorik
und Steuerung erfolgt in klassischen
Architekturen über Feldbussysteme.
Wie zuvor beschrieben,
sind diese jedoch aufgrund
ihrer proprietären Struktur und
fehlenden IP-Integration nur eingeschränkt
für die Einbindung in
IT-Netzwerke und damit für konvergente
Architekturen geeignet.
PC & Industrie 7/2026 79
Kommunikation
Bild 2: Aktuelle Lage und Zielbild
TSN ermöglicht grundsätzlich
den Betrieb von Echtzeit- und IT-
Traffic innerhalb eines gemeinsamen
Ethernet-basierten Netzwerks.
TSN ist jedoch kein Feldbus
und kann diesen nicht direkt
ersetzen, wie in Bild 3 dargestellt.
Stattdessen stellt TSN Mechanismen
zur Zeitsynchronisation
sowie zur deterministischen Übertragung
durch Traffic- Klassen,
Scheduling und Priorisierung
bereit, wodurch das zeitliche Übertragungsverhalten
von Feldbussen
im Ethernet-Umfeld abgebildet
werden kann.
OPC UA
Um die Funktionalität klassischer
Feldbusse in konvergenten, TSNbasierten
Netzwerken abzubilden,
fehlen insbesondere drei wesentliche
Aspekte: ein strukturiertes Datenmodell,
semantische Beschreibung
der Daten sowie die standardisierte
Definition von Geräteschnittstellen.
Diese Funktionen werden durch
OPC UA bereitgestellt.
OPC UA ist ein herstellerunabhängiges
Kommunikations- und
Informationsframework für industrielle
Systeme, das sowohl Datenmodelle
als auch Semantik und
Schnittstellenbeschreibungen standardisiert.
Branchenspezifische
Informationsmodelle werden dabei
über sogenannte Companion Specifications
definiert.
Für die Kommunikation zur IT-
Ebene wird klassisch das Client-Server-Modell
verwendet. Ergänzend
entwickelt die Field Level Communication
(FLC)-Arbeitsgruppe ein
Modell für die Echtzeitkommunikation
im Feld, bei dem Publish-Subscribe-Mechanismen
in Kombination
mit TSN für deterministische,
netzwerkbasierte Kommunikation
eingesetzt werden.
Zusammenfassung
Industrie 4.0 erfordert eine durchgängige
IT/OT-Konvergenz, um Produktionssysteme
flexibel, datengetrieben
und skalierbar zu gestalten.
Klassische, proprietäre Steuerungsarchitekturen
verhindern dies aufgrund
fehlender Interoperabilität,
heterogener Standards und starrer
Hardwarebindung.
Offene Steuerungsarchitekturen
adressieren diese Limitationen durch
Modularisierung, Standardisierung
und die Entkopplung von Hardware
und Software, wodurch eine konsolidierte,
erweiterbare Systemlandschaft
entsteht. Zentrale technologische
Enabler sind containerbasierte
Virtualisierung (z. B. vPLCs)
sowie konvergente Kommunikationsansätze
wie TSN in Kombination
mit OPC UA zur Verbindung
von Echtzeitfähigkeit und semantischer
Interoperabilität.
Bild 3: Feldbusse und TSN im OSI-Schichtenmodell
Wer schreibt:
Rebekka Neumann leitet die Forschungsgruppe
„Echtzeitkommunikation
und Steuerungshardware“
am Institut für Steuerungstechnik
der Werkzeugmaschinen (ISW)
der Universität Stuttgart. Ihre Forschung
konzentriert sich auf konvergente
Kommunikationsarchitekturen
und Virtualisierung in der
industriellen Automatisierung, mit
einem besonderen Schwerpunkt
auf dynamischem Echtzeit-Scheduling.
◄
80 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
100/1000BASE-T1-Single-Pair-Ethernet-PHYs
vereinen MACsec-Sicherheit, zeitkritisches
Networking und funktionale Sicherheit
Die PHY-Serien LAN878x und LAN888x ermöglichen sichere, skalierbare und deterministische
Ethernet-Anbindung für Fahrzeug- und Industriesysteme
Charlie Forni, Corporate Vice President der
Networking and Connectivity Business Unit
bei Microchip: „OEMs benötigen einen klaren
und effizienten Weg, die Ethernet-Leistungsfähigkeit
im Zuge der sich weiterentwickelnden
Fahrzeugnetzwerke zu skalieren. Mit den
Serien LAN878x und LAN888x lassen sich Designs
wiederverwenden sowie höhere Datenraten
und mehr Sicherheit erzielen. Durch die
direkte Integration von MACsec in den PHY helfen
wir Entwicklern, den Netzwerkschutz ohne
zusätzliche Systemkomplexität zu erhöhen.“
Da Entwickler im Fahrzeug- und Industriebereich
zunehmend Single Pair Ethernet (SPE)
und All-Ethernet-Architekturen für softwaredefinierte
Fahrzeuge (SDV) und komplexe industrielle
Netzwerke einsetzen, steigt der Bedarf
an sicheren, skalierbaren Datenanbindungen.
Microchip Technology bietet dafür nun die Single-
Pair-Ethernet-/SPE-PHY-Transceiver der Serien
LAN878x und LAN888x an, die in den Varianten
100BASE-T1, 1000BASE-T1 sowie als
Dual-Speed-Variante 100/1000BASE-T1 erhältlich
sind. Sie stellen sichere, zuverlässige und
skalierbare Ethernet-Anbindung in Fahrzeugen
und anderen kritischen Anwendungen bereit.
Hardwarebasierte MACsec-Sicherheit
In die PHYs ist hardwarebasierte MACsec-
Sicherheit gemäß IEEE 802.1AE 2018 integriert
und gewährleistet so Vertraulichkeit auf
Frame-Ebene, Datenintegrität und Schutz vor
Replay-/ Wiederholungsangriffen, ohne die Systemlatenz
oder Softwarekomplexität zu erhöhen.
Native Unterstützung von Time Sensitive Networking
(TSN) ermöglicht die für ADAS, Zonen-
Gateways und sicherheitskritische Steuerungssysteme
erforderliche deterministische Kommunikation
mit geringer Latenz.
LAN878x und LAN888x bieten neben Sicherheit
und Leistungsfähigkeit auch erweiterte funktionale
Sicherheit, die für Systeme gemäß ISO
26262 ASIL-B ausgelegt ist. On-Chip- Diagnose
und Verbindungsüberwachung erhöhen die
Transparenz, beschleunigen die Fehlererkennung
und unterstützen stärkere Sicherheitsmechanismen
auf Systemebene als herkömmliche
SPE-PHY-Lösungen.
Skalierbarkeit
Um die Skalierbarkeit der Plattform und die
Wiederverwendung von Designs zu vereinfachen,
bieten die neuen PHYs pinkompatible
SKUs für 100BASE-T1- und 1000BASE-T1-
Varianten sowie SGMII- und RGMII-Host-
Schnittstellen. Entwickler können damit bestehende
Hardware- Designs wiederverwenden und
die Netzwerkbandbreite skalieren, um den sich
weiterentwickelnden Leistungsanforderungen
gerecht zu werden.
Varianten
Die Serie LAN878x umfasst den LAN8781,
LAN8781M, LAN8782 und LAN8782M; die
Serie LAN888x den LAN8881, LAN8881M,
LAN8882, LAN8882M, LAN8883, LAN8883M,
LAN8884 und LAN8884M. Bausteine mit dem
Suffix „M“ unterstützen MACsec-Sicherheit.
Alle PHYs sind auf hohe Zuverlässigkeit ausgelegt,
mit einer maximalen Sperrschichttemperatur
von 150 °C. Sie unterstützen auch die
Betriebsbedingungen gemäß Automotive Grade
1 (-40 bis +125 °C).
Anwendungsbereiche
Neben Fahrzeuganwendungen unterstützen
LAN878x und LAN888x auch industrielle und
unternehmenskritische Anwendungen, darunter
Automatisierungstechnik, Robotik, Avionik und
andere Systeme, die deterministische Ethernet-
Kommunikation erfordern.
Entwicklungstools
LAN878x- und LAN888x-PHY-Transceiver
werden durch umfassende Hardware-Evaluierungsplattformen
unterstützt. Hinzu kommen
SGMII-, USB- und PCIe-Steckkarten sowie
Linux-Softwaretreiber.
Microchip Technology Inc.
www.microchip.com
PC & Industrie 7/2026 81
Kommunikation
Vierpoliger RJ45-Stecker
für PROFINET-Anwendungen
Telegärtner Karl Gärtner GmbH
info@telegaertner.com
www.telegaertner.com
Mit dem neuen MP8(4) präsentiert Telegärtner
einen besonders praktischen, vierpoligen RJ45-
Stecker für PROFINET-Anwendungen. Der neue
Stecker kann mit demselben Werkzeug montiert
werden wie der bewährte 8-polige RJ45-
Stecker der Kategorie 6 A .
Telegärtner erweitert sein Sortiment an RJ45-
Steckern um eine vierpolige Variante für PROFI-
NET-Anwendungen. Schon lange gehören
PROFINET-Patchkabel zum Produktportfolio.
Im Zuge einer Designoptimierung des Steckers
entschied sich Telegärtner nun dazu, den PROFI-
NET-Stecker auch als Einzelprodukt anzubieten.
„Unser neuer MP8(4) für PROFINET wird
genauso montiert wie unser bewährter 8-poliger
RJ45-Stecker MP8(8) der Kategorie 6 A “, so
Jasmin Hofbauer, Product Manager DataVoice
bei Telegärtner. „Dasselbe Crimpwerkzeug, derselbe
Crimpeinsatz, dieselben Knickschutztüllen
– mit unserem umfassenden Sortiment machen
wir Kabelkonfektionären die Konfektionierung von
4-adrigen sowie 8-adrigen Ethernetleitungen so
einfach und effizient wie möglich.“
Vom neuen Stecker profitieren damit sowohl
Kabelkonfektionäre als auch Anwender, die ihre
Patchkabel und Anschlussleitungen selbst konfektionieren
möchten. Der Adermanager nimmt
AWG22/7- und AWG22/19-Adern mit einem
Außendurchmesser von bis zu 1,6 Millimetern
auf. Der Stecker eignet sich für Datenraten bis
einschließlich 100 Mbit/s und Power over Ethernet
Plus nach IEEE 802.3at.
Der MP8(4) von Telegärtner entspricht dem
PROFINET Installation Guideline und ist ULgelistet,
was für den Export von Maschinen und
Anlagen wichtig ist. Der neue Stecker ist lagermäßig
verfügbar. ◄
Steckverbinder für industrielle Kommunikation
Franz Binder GmbH & Co.
Elektrische Bauelemente KG
www.binder-connector.de
Für industrielle Kommunikationsanwendungen
bietet binder Steckverbinder-Lösungen
in den Baugrößen
M8, M12 und M16. Im Mittelpunkt
stehen D- und X-kodierte
Steckverbinder für Industrial-Ethernet-Anwendungen,
bei denen
zuverlässige Datenübertragung,
sichere Schirmung und kompakte
Schnittstellen gefordert sind. Ergänzend
stehen feldkonfektionierbare
Varianten, Flanschsteckverbinder
und vorkonfektionierte Verbindungsleitungen
zur Verfügung. Damit lassen
sich unterschiedliche Anforderungen
im Maschinen- und Anlagenbau
ebenso abdecken wie Anwendungen
in vernetzten Automatisierungsumgebungen.
Während die M12 B kodierten
Steckverbinder von binder für
die klassische Übertragung von
Feldbussignalen zwischen Sensoren,
Aktoren und speicherprogrammierbaren
Steuerungen
eingesetzt werden, können mit
unseren M8 D und M12 D kodierten
Steckverbindern Datenströme von
100 Mbit/s ins Ethernet-Netzwerk
übertragen werden (Fast Ethernet).
Bei noch datenintensiveren
Anwendungen ist heute das Gigabit-Ethernet
der Standard. Um hier
eine schnelle und stabile Netzwerkverbindung
mit ca. 115 Mbyte/s zu
gewähr leisten, sind die M12 X und
M16 X kodierten Steckverbinder
prädestiniert. Das binder Steckverbinder-Spektrum
reicht von platzsparenden
Lösungen für kompakte
Einbauräume bis hin zu robust ausgelegten
Varianten für anspruchsvolle
Einsatzbedingungen.
binder steht damit für Verbindungslösungen,
die auf stabile Kommunikation,
hohe Prozes ssicherheit
und eine praxisgerechte Integration
ausgelegt sind. ◄
82 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
Warum sichere industrielle
Kommunikation sowohl von
der Implementierung als auch
von den Protokollen abhängt
Gemeinsame Branchenperspektive
der Industrial Security Harmonization Group (ISHG)
Industrielle Kommunikationsprotokolle bilden
das Rückgrat moderner Automatisierung
und ermöglichen eine nahtlose Konnektivität
zwischen Geräten, Systemen und Anwendungen
sowohl in Prozess- als auch in Fabrikumgebungen.
Viele weit verbreitete Protokolle
wurden jedoch ursprünglich entwickelt, ohne
dass Cybersicherheit eine vorrangige Rolle
bei der Konzeption spielte.
Die Industrial Security Harmonization Group
(ISHG) hat eine gemeinsame Branchenperspektive
veröffentlicht, die eine entscheidende
Erkenntnis im Bereich der industriellen Cybersicherheit
hervorhebt: Sichere Kommunikation
wird nicht allein durch Protokolle bestimmt, sondern
davon, wie diese in realen Umgebungen
implementiert und verwaltet werden.
Die ISHG – bestehend aus führenden Branchenorganisationen
wie der FieldComm Group,
der ODVA, der OPC Foundation und PRO-
FIBUS & PROFINET International – arbeitet
regelmäßig zusammen, um Sicherheitskonzepte
für Ethernet- und Nicht-Ethernet-Kommunikationsprotokolltechnologien
aufeinander
abzustimmen. Ihr gemeinsames Ziel ist es,
die Komplexität für Endnutzer zu reduzieren
und einheitliche, wirksame Cybersicherheitspraktiken
in industriellen Automatisierungssystemen
zu fördern.
PROFIBUS Nutzerorganisation e.V.
PROFIBUS & PROFINET International
www.io-link.com
www.profibus.com
Sicherheit in der Praxis
Die gemeinsame Arbeit der ISHG stellt die
vereinfachende binäre Einteilung von Protokollen
in „sicher“ oder „unsicher“ in Frage. Stattdessen
betont sie einen praktischeren und realistischeren
Ansatz:
• Sicherheit ist kontextabhängig - Sie hängt
davon ab, wie Protokolle konfiguriert sind,
wo sie eingesetzt werden und wie die umgebende
Betriebsumgebung beschaffen ist.
• Integrierte Sicherheitsfunktionen allein
reichen nicht aus – Selbst fortschrittliche
Protokolle erfordern eine korrekte Implementierung
und Wartung.
• Ausgleichende Kontrollmaßnahmen sind
unerlässlich – Netzwerkarchitektur, Segmentierung
(Zonen und Kanäle), Überwachung
und physische Sicherheitsvorkehrungen spielen
eine entscheidende Rolle, insbesondere
bei älteren und Nicht-Ethernet-Systemen.
Diese auf den Einsatz ausgerichtete Perspektive
steht in engem Einklang mit neuen
regulatorischen Erwartungen, einschließlich
derer, die im EU-Cyber-Resilience-Act (CRA)
für Hardware- und Softwareprodukte sowie in
NIS2 für Unternehmen und Organisationen im
operativen Bereich dargelegt sind.
Über die ISHG
Die Industrial Security Harmonization Group
(ISHG) ist eine gemeinsame Initiative führender
Organisationen im Bereich der industriellen
Kommunikation, darunter die FieldComm
Group, ODVA, OPC Foundation und PROFI-
BUS & PROFINET International, die daran
arbeiten, Sicherheitsansätze für Ethernet- und
Nicht-Ethernet-Kommunikationstechnologien zu
harmonisieren und die Umsetzung von Cybersicherheit
für Endnutzer zu vereinfachen. ◄
PC & Industrie 7/2026 83
Kommunikation
Physikalische Diagnose von CAN-Netzwerken
Bedeutung der Signalintegrität bei steigenden Anforderungen an Bussysteme
CAN-Bus Tester GT3
Der Controller Area Network (CAN)-Bus ist seit
Jahrzehnten ein etabliertes und zuverlässiges
Kommunikationssystem in Fahrzeugen, mobilen
Maschinen und industriellen Anwendungen.
Mit zunehmender Vernetzung und steigenden
Datenraten – insbesondere durch den Einsatz
von CAN-FD – rückt die physikalische Qualität
der Signalübertragung in den Mittelpunkt.
Autor:
Bülent Iscan
Key Account Manager Fieldbus Diagnostics
GEMAC Chemnitz GmbH
www.gemac-chemnitz.com
Klassische Diagnoseansätze konzentrieren
sich überwiegend auf die Protokollebene und
analysieren Telegramme, Fehlerzähler oder Buslast.
Diese Methoden liefern wichtige Informationen
über die logische Kommunikation, erfassen
jedoch nicht den Zustand der physikalischen
Übertragung. In der Praxis entstehen viele Kommunikationsprobleme
nicht durch Protokollfehler,
sondern durch Abweichungen in der elektrischen
Signalübertragung. Diese bleiben oft
zunächst unentdeckt, beeinträchtigen jedoch die
Stabilität und Robustheit des Gesamtsystems.
Physikalische Grundlagen
der CAN-Signalübertragung
Der CAN-Bus arbeitet als differenzielles Zweidrahtsystem,
bei dem die Informationsübertragung
über die Spannungsdifferenz zwischen den
Leitungen CAN_H und CAN_L erfolgt. Dominante
Zustände entsprechen einer differentiellen
Spannung von etwa 2 V, während rezessive
Zustände durch eine nahezu verschwindende
Differenzspannung gekennzeichnet sind.
Dieses Übertragungsprinzip sorgt für eine hohe
Störsicherheit gegenüber elektromagnetischen
Einflüssen.
Die Signalübertragung folgt den Gesetz mäßigkeiten
der Leitungstheorie. CAN-Leitungen
haben einen charakteristischen Wellenwiderstand
von etwa 120 Ω und erfordern eine korrekte
Terminierung an beiden Busenden.
Üblicherweise kommen zwei Abschlusswiderstände
mit jeweils 120 Ω zum Einsatz, wodurch
sich ein Gesamtwiderstand von 60 Ω ergibt.
Fehlanpassungen
führen unmittelbar zu Reflexionen. Diese
äußern sich in Überschwingen, Ringing und verzerrten
Signalflanken. Typische Ursachen sind
fehlerhafte Terminierung, ungeeignete Leitungslängen,
Stichleitungen oder Impedanzsprünge
innerhalb der Verkabelung.
Einfluss steigender Datenraten
auf die Signalintegrität
Mit der Einführung von CAN-FD steigen die
Anforderungen an die physikalische Signalqualität
deutlich. Höhere Bitraten verkürzen die Bitzeiten
und reduzieren die zulässigen Toleranzen
der Signalübertragung. Das Systemverhalten entspricht
zunehmend dem eines hochfrequenten
Übertragungssystems.
Besonders in der Datenphase von CAN-FD
wirken sich folgende Faktoren direkt auf die
Signalqualität aus:
• Flankensteilheit der Signalübergänge
• Signallaufzeiten entlang der Leitung
• zeitliche Stabilität des Signals (Jitter)
• elektromagnetische Störeinflüsse
84 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
Bereits geringe Abweichungen verschieben
den effektiven Abtastzeitpunkt des Empfängers
aus dem stabilen Signalbereich. Daraus entstehen
Bitfehler oder reduzierte Störabstände,
ohne dass unmittelbar Protokollfehler auftreten.
Grenzen konventioneller
Diagnosemethoden
Die ausschließliche Analyse der Protokollebene
reicht für eine vollständige Bewertung
des System zustands nicht aus. Fehlerzähler
und Statusinformationen zeigen das Verhalten
der Kommunikation, liefern jedoch keine Aussage
über die physikalischen Ursachen.
Eine belastbare Diagnose erfordert die
Betrachtung mehrerer physikalischer Kenngrößen
gleichzeitig:
• differentielle Signalamplitude
• Anstiegs- und Abfallzeiten (Rise/Fall Time)
• Überschwingen und Ringing
• Jitter und zeitliche Signalvariation
• Signal-Rausch-Abstand
• effektiver Terminierungswiderstand
Die Interpretation dieser Parameter ist komplex
und setzt fundierte Kenntnisse in der Signalund
Messtechnik voraus.
Bewertung der Signalqualität
durch aggregierte Kenngrößen
Zur Vereinfachung der Diagnose kommen Verfahren
zum Einsatz, die mehrere physikalische
Messgrößen zu einem einheitlichen Signalqualitätswert
zusammenfassen. Dabei erfolgt eine
Normierung und Gewichtung der relevanten
Parameter, sodass ein dimensionsloser Kennwert
entsteht. Dieser Signalqualitätswert wird
typischerweise als Prozentwert dargestellt und
beschreibt direkt, inwieweit die physikalische
Signalübertragung innerhalb der spezifizierten
Grenzen liegt.
Der Vorteil liegt in der klaren Reduktion der
Komplexität: Anstelle der isolierten Bewertung
einzelner Messgrößen steht eine unmittelbar
interpretierbare Gesamtaussage zur Verfügung.
Gleichzeitig bleibt der Zugriff auf detaillierte
Einzelparameter für weiterführende Analysen
erhalten.
Praxisbezug: CAN-Bus Tester Gt3
Für die physikalische Diagnose und die Bewertung
der Signalqualität im praktischen Einsatz
steht der CAN-Bus Tester GT3 zur Verfügung.
Das System erfasst sowohl physikalische Signalparameter
als auch die logische Kommunikation
und berechnet daraus automatisiert einen
Signalqualitätswert. Dadurch erhalten Anwender
eine schnelle und nachvollziehbare Aussage
über den Zustand des Netzwerks.
Der CAN-Bus Tester GT3 – entwickelt und
gefertigt von der GEMAC Chemnitz GmbH -
unterstützt neben klassischen CAN-Netzwerken
auch moderne CAN-FD-Anwendungen.
Durch die Kombination aus physikalischer Messung
und Signalqualitätsbewertung erleichtert
es die Inbetriebnahme, Wartung und Fehlersuche
in komplexen Netzwerken, ohne dass
die Interpretation physikalischer Messgrößen
tiefgehende Kenntnisse voraussetzt.
Ganzheitliche Diagnose moderner
CAN- und CAN-FD-Systeme
In komplexen Netzwerken mit mehreren Steuergeräten,
langen Leitungswegen oder erhöhter
elektromagnetischer Belastung ist eine kombinierte
Analyse von Protokoll- und physikalischer
Ebene zwingend erforderlich. Moderne Diagnosewerkzeuge
wie der CAN-Bus Tester GT3 erfassen
physikalische Signalparameter direkt am Bus,
berechnen automatisiert Qual itätskennwerte und
verknüpfen diese mit der logischen Kommunikation.
Dieses Vorgehen ermöglicht eine schnelle
und zielgerichtete Identifikation von Fehlerursachen
und reduziert den Aufwand bei Inbetriebnahme
und Wartung deutlich.
Fazit
Die physikalische Signalintegrität bestimmt
maßgeblich die Zuverlässigkeit moderner CANund
CAN-FD-Netzwerke. Mit steigenden Datenraten
und wachsender Systemkomplexität verliert
eine rein protokollbasierte Diagnose an
Aussagekraft. Erst die Kombination aus physikalischer
Messung, fundierter Signalanalyse
und einer strukturierten Bewertungsmethodik
liefert eine vollständige und belastbare Beurteilung
des Bussystems. Aggregierte Signalqualitätskennwerte
stellen dabei ein effektives
Werkzeug dar, um komplexe Zusammenhänge
verständlich darzustellen und gleichzeitig eine
hohe diagnostische Genauigkeit sicherzustellen.
Der CAN-Bus Tester GT3 von GEMAC Chemnitz
GmbH liefert hierfür eine praxisgerechte
Lösung, die „Made in Saxony“ für Qualität und
Verlässlichkeit steht.
Wer schreibt:
Präzision neu definieren – mit diesem Anspruch
entwickelt und fertigt die GEMAC Chemnitz
GmbH seit über 30 Jahren hochwertige Messtechnik
„Made in Saxony“. In den Bereichen
Neigungssensorik, Inertiale Messtechnik sowie
Intensive Feldbus Diagnose CAN-basierter Systeme
entstehen Lösungen, die konsequent auf
kundenspezifische Anforderungen ausgerichtet
sind und weltweit in mobilen Maschinen, der
Automatisierung und der Medizintechnik eingesetzt
werden. ◄
Darstellung eines CAN-FD-Telegramms im CAN-Bus Tester GT3
PC & Industrie 7/2026 85
Kommunikation
Modulare, OCP-basierte SD-Branch-Lösungen
für intelligentes Edge-Networking
„Die Plattformen von Portwell sind darauf
ausgelegt, KI, Konnektivität und Skalierbarkeit
in einem einheitlichen System zu vereinen“, so
Kane Liao, Product Manager bei Portwell. „Dies
ermöglicht es unseren Kunden, intelligente SD-
Branch-Infrastrukturen schneller und effizienter
zu implementieren.“
Portwell, ein weltweit führender Anbieter
von industriellen und Embedded-Computing-
Lösungen, hat sein Portfolio an SD-Branch-
Lösungen vorgestellt. Dieses umfasst die KI-
Erweiterungskarte PSD-AN2P0-EXP, die PoE+-
Switch-Karte PSD-EM1P0-EXP sowie die
1U-Rackmount-Netzwerk-Appliances PNAC-
32300 und PNAC-31110, die speziell für SD-
Branch-Anwendungen entwickelt wurden. Mit
der zunehmenden Beschleunigung der digitalen
Transformation in Unternehmen etabliert sich
SD-Branch als zentrale Architektur, die WAN,
LAN, Sicherheit und zentrales Management in
einer einheitlichen, softwaredefinierten Plattform
integriert.
Zentrale Verwaltung
Aufbauend auf seiner starken Position im
Bereich Sicherheits-Appliances sowie SD-
WAN/uCPE-Netzwerksysteme erweitert Portwell
seine Innovationskraft in Richtung intelligentes
Edge Networking und ermöglicht Unternehmen
die zentrale Verwaltung von Nutzern,
Geräten und Verbindungen über verteilte Standorte
hinweg – bei vollständiger Fernsteuerung
und transparenter Betriebsübersicht.
Modulares Design mit Integration von
KI, PoE und Hochleistungsnetzwerken
Die SD-Branch-Lösungen von Portwell basieren
auf einer modularen, OCP-basierten Architektur,
die flexible Erweiterungen für KI-Computing
und Netzwerkfunktionen ermöglicht.
KIOSK Embedded Systems GmbH
www.portwell.eu
Die KI-Erweiterungskarte PSD-AN2P0-EXP,
ausgestattet mit NVIDIA Jetson Orin Nano- oder
NX-Modulen, bietet Echtzeit-KI-Inferenz am Edge
und unterstützt Anwendungen wie Verkehrsanalysen,
Sicherheitsüberwachung, Videoanalyse
und IoT-Ereigniserkennung – ohne die Latenz von
Cloud-Lösungen. Mit zwei 2,5GbE-Schnittstellen
sowie integriertem 802.3at PoE+ mit einem
Gesamtleistungsbudget von 60 W ermöglicht sie
die konsolidierte Anbindung von Kameras und
Sensoren auf einer einzigen Plattform.
PSD-EM1P0-EXP
Die PoE+-Switch-Karte PSD-EM1P0-EXP
bietet L2+-Smart-Management und leistungsstarkes
PoE+, wodurch die Bereitstellung vereinfacht
wird, da IP-Kameras und Access Points
direkt mit Strom versorgt werden können. „Die
PSD-EM1P0-EXP trägt dazu bei, die Systemkomplexität
zu reduzieren und gleichzeitig die
Netzwerkkontrolle am Edge zu verbessern“,
erklärt Liz Chen, Product Manager bei Portwell.
PNAC-32300 und PNAC-31110
Angetrieben vom Intel Atom x7809C Prozessor
bietet das PNAC-32300 Hochgeschwindigkeits-2,5GbE-Konnektivität,
integrierte Hardware-Bypass-Funktionen
zur Erhöhung der
Systemresilienz und Netzwerkzuverlässigkeit
sowie Unterstützung für OCP NIC 3.0 zur flexiblen
und skalierbaren Netzwerkerweiterung.
Das PNAC-31110 hingegen, ausgestattet mit
dem Intel Atom C3758R Prozessor, verfügt über
Multi-Speed-10GbE- und 2,5GbE-Schnittstellen,
duale DC-Stromeingänge für Redundanz
sowie Wireless-Ready-Funktionalität und eignet
sich ideal für geschäftskritische SD-WAN- und
Edge-Networking-Implementierungen.
Optimiert für SD-Branch-Implementierungen
in verteilten Umgebungen
Die SD-Branch-Lösungen von Portwell sind
gezielt für moderne, verteilte IT-Umgebungen
konzipiert, in denen mehrere Standorte zentral
verwaltet und gleichzeitig die Infrastruktur vereinfacht
werden muss. Durch die Integration von
Routing, Switching, Sicherheit, PoE und KI in
einer einzigen Plattform können Unternehmen
All-in-One-Branch-Systeme implementieren,
die den Hardwarebedarf reduzieren, die Installation
vereinfachen und die Betriebskosten senken.
„Die Kombination aus KI-Beschleunigung
und PoE-Konnektivität ermöglicht es Kunden,
intelligente Überwachungs- und IoT-Anwendungen
direkt in der Filiale bereitzustellen“,
ergänzt Chen.
Hohe Flexibilität
„Dank modularer Erweiterbarkeit und Wireless-
Unterstützung bieten diese Plattformen die notwendige
Flexibilität für SD-WAN-, SASE- und
Edge-Computing-Szenarien“, fügt Liao hinzu.
Die Lösungen eignen sich ideal für Einzelhandelsketten,
Finanzdienstleister, industrielle IoT-
Anwendungen, Logistik, Gesundheitswesen
sowie Campus-Umgebungen, in denen Verfügbarkeit,
Sicherheit und Skalierbarkeit entscheidend
sind.
Stärkung der Zukunft intelligenter
und skalierbarer Filialnetzwerke
Mit seinen SD-Branch-Lösungen der nächsten
Generation ermöglicht Portwell Unternehmen
den Übergang von traditionellen Netzwerkinfrastrukturen
hin zu intelligenten, softwaredefinierten
Filialarchitekturen. Durch die Kombination
von KI-Beschleunigung, PoE-Integration,
Hochgeschwindigkeitsverbindungen und
modularer Erweiterbarkeit bietet das Portfolio
höhere Effizienz, vereinfachte Implementierung
und zukunftssichere Skalierbarkeit. Von Smart
Retail und industrieller Automatisierung bis hin
zu cloudbasierten Unternehmensnetzwerken
schafft Portwell eine zuverlässige Grundlage
für die Weiterentwicklung von Edge-AI-Innovationen.
◄
86 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
Robuste industrielle Ethernet-Switche
Die Brainboxes HERO SW-7000-Serie bietet
robuste industrielle Ethernet-Switches mit 16 Ports.
Abhängig von der Version stehen entweder 16x
10/100 Fast Ethernet oder 14x 10/100 Fast Ethernet
sowie 2x 10/100/1000 Gigabit Ethernet zur
Verfügung. Diese bieten Flexibilität bei der Netzwerkintegration,
passen sich unterschiedlichen
Netzwerkanforderungen und Gerätefunktionen
an und erleichtern die Einbindung in bestehende
industrielle Automatisierungssysteme.
Bei den Modellen SW-7617 und SW-7717 ermöglicht
ein zusätzlicher 1x SFP-Uplink Glasfaserverbindungen.
Durch die Integration dieses
Glasfaser-Uplinks lassen sich herkömmliche
Entfernungsbeschränkungen von Kupfer-
Ethernet-Kabeln überwinden und eine Kommunikation
zwischen Remote-Geräten und Steuerungssystemen
realisieren. Dank der erweiterten
Reichweite und Zuverlässigkeit des Netzwerks
können Geräte über große Produktionsbereiche
oder mehrere Fertigungsetagen hinweg verbunden
werden können.
Industrielle I/O-Produkte
für die Fabrikhalle
Die Firma Brainboxes bietet industrielle
I/O-Produkte für die Fabrikhalle. Die Brain boxes
I/O-Module sind prädestiniert für Automatisierungs-Anwendungen
in der industriellen Prozesssteuerung,
Datenerfassung, Lebensmittelverarbeitung,
Verpackung, Lagerhaltung, Fertigung
allgemein und vieles mehr.
Meilhaus Electronic GmbH
www.meilhaus.com
An die Eingänge der Module lassen sich je nach
Variante Spannungen, analoge Sensoren und
Temperatur-Sensoren (Thermoelemente, RTDs)
anschließen. Mit den Digital-I/O- Modulen werden
Prozesse gesteuert oder digitale Zustände
erfasst. Je nach Ausführung stehen die Geräte
im platzsparenden Anreih-Gehäuse für DIN-
Hutschiene oder im wand-montierbaren Metallgehäuse
zur Verfügung.
HERO SW-Serie
Die industriellen Ethernet-Switche der HERO
SW-Serie sorgen mit ihren 10/100 Fast Ethernet-
und 10/100/1000 Gigabit-Ports für Flexibilität
bei der Netzwerkintegration, passen sich unterschiedlichen
Netzwerkanforderungen und Gerätefunktionen
an und erleichtern die Integration in
bestehende industrielle Automatisierungssysteme.
Das robuste Industriegehäuse sorgt für hohe
Widerstandsfähigkeit auch unter anspruchsvollen
Bedingungen. Mit einem Betriebstemperaturbereich
von -40 bis +80 °C sind die
Geräte für extreme Umgebungen ausgelegt. Ein
breiter Eingangsspannungsbereich von +5 bis
+30 VDC sowie doppelte redundante Stromeingänge
gewährleisten eine hohe Zuverlässigkeit
und reduzieren das Risiko von Stromausfällen.
Modelle mit zusätzlichem 1-Port-SFP, 1000BASE-
X bieten dank steckbarer SFP-Module eine flexible
Anbindung an Glasfasernetze und erlauben
so eine Erweiterung der Reichweite des Netzwerks,
etwa durch die Verbindung verschiedener
Geräte über große Produktionsbereiche oder
mehrere Fertigungs etagen hinweg. ◄
GNSS Netzwerkzeitserver
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Präzise und zuverlässige Zeitsynchronisation für
industrielle Automatisierung und digitale Produktion
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PC & Industrie 7/2026 87
Kommunikation
Starke Basis, klare Perspektive:
PI setzt Wachstumskurs
in der Automatisierung fort
PROFINET-Geräte wachsen kontinuierlich im Markt.
PI (PROFIBUS & PROFINET International)
blickt auf eine spürbare
Belebung des weltweiten Automatisierungsmarkts
im Jahr 2025. Die
wirtschaftliche Erholung in vielen
Regionen spiegelt sich klar in den
aktuellen Knotenzahlen und markiert
eine deutliche Verbesserung
gegenüber 2024. Die breite technologische
Aufstellung – von Motion-
Control über die Fabrik- bis hin zur
Prozessautomatisierung – wirkt
stabilisierend und gleicht regionale
sowie branchenspezifische
Schwankungen wirkungsvoll aus.
Gleichzeitig eröffnet diese Vielfalt
den Anwendern und Herstellern
zusätzlichen Handlungsspielraum
und schafft robuste, international
tragfähige Marktchancen. Insgesamt
konnten sich PI-Technologien
erneut sehr gut durchsetzen
PROFIBUS
Nutzerorganisation e.V.
PROFIBUS & PROFINET
International
www.profibus.com
und verzeichnen erneut ein kontinuierliches
Wachstum.
IO-Link bleibt stark
IO-Link behauptet seine starke
Marktposition und bleibt ein zentraler
Wachstumstreiber auf Sensorund
Aktorebene. Im Jahr 2025 wurden
weltweit rund 9,7 Millionen neue
IO-Link-Devices und Master-Ports
installiert. Damit steigt die Gesamtzahl
der weltweit installierten IO-Link-
Knoten auf 71 Millionen. Diese Entwicklung
unterstreicht einmal mehr
die hohe industrielle Akzeptanz und
die kontinuierliche Verbreitung des
Standards über alle Branchen hinweg.
Nach den besonders hohen
Stückzahlen der Vorjahre zeigt sich
der Markt nun in einer Phase der
Normalisierung auf weiterhin sehr
hohem Niveau.
Durchgängige
Digitalisierung
IO-Link profitiert insbesondere von
seiner Schlüsselrolle für die durchgängige
Digitalisierung vom Sensor
bis in übergeordnete IT- und Cloud-
Strukturen. Themen wie Transparenz
auf Feldebene, einfache Integration,
standardisierte Datenmodelle sowie
die nahtlose Integration in übergeordnete
Systeme wie PROFINET
machen IO-Link zu einem unverzichtbaren
Wegbereiter für datengetriebene
Automatisierung, Condition
Monitoring und KI-gestützte
Anwendungen. Mit neuen Erweiterungen
wie IO-Link Safety, Wireless-Ansätzen
und weiterentwickelten
Profilen wird das Einsatzspektrum
kontinuierlich ausgebaut
und schafft zusätzliche Impulse für
zukünftiges Wachstum.
PROFINET gewinnt
PROFINET setzt seinen Wachstumskurs
fort und gewinnt sichtbar
durch die allgemeinen Markterholung.
Mit 10,4 Millionen neu installierten
Knoten steigt die Gesamtbasis
auf 89,2 Millionen. Die stetig
zunehmende Verbreitung zeigt,
wie fest PROFINET in unterschiedlichsten
industriellen Szenarien verankert
ist. Gleichzeitig bildet diese
breite installierte Basis eine stabile
Grundlage für kommende Digitalisierungsschritte:
von der durchgängigen
Datenkommunikation
mit der Integration von IO-Link bis
hin zu den steigenden Anforderungen
an Security und den Übergang
zu Gigabit-Netzwerktechnologien.
Damit ist PROFINET zunehmend
ein wichtiger Enabler für KI unterstützte
Automatisierung und bleibt
ein zentraler Baustein moderner,
skalierbarer Produktionssysteme.
PROFIBUS geht zurück
Bei PROFIBUS bestätigt sich der
erwartete, allmähliche Rückgang
der neuen Installationen – jedoch
ohne abrupte Veränderungen. Im
aktuellen Jahr wurden 1 Million
Geräte in Betrieb genommen, womit
die Gesamtzahl auf 71 Millionen
steigt. In der Prozessautomatisierung
wurden 700.000 neue PROFI-
BUS PA-Geräte in Betrieb genommen,
wodurch die Gesamtzahl auf
18 Millionen anwächst. Der Rückgang
steht in direktem Zusammenhang
mit dem technologischen Übergang
zu Ethernet-APL, der weiter
an Dynamik gewinnt. Gleichzeitig
zeigt die weiterhin hohe Zahl neu
installierter Geräte, dass PROFIBUS
in vielen Anlagen noch immer eine
bedeutende Rolle spielt – insbesondere
bei langlaufenden Prozessen,
Erweiterungen und Ersatzprojekten.
PROFIsafe entwickelt sich weiter
positiv und stabilisiert sich auf
hohem Niveau. Mit 2,8 Millionen neu
hinzugekommenen Knoten wächst
die installierte Basis auf 31,5 Millionen
an. Die konstant hohe Zahl
an Neuzugängen unterstreicht die
starke industrielle Akzeptanz von
PROFIsafe als zuverlässige Safety-
Technologie in modernen Automatisierungssystemen.
Der Trend zu mehr Daten von Aktoren und Sensoren durch IO-Link
ist ungebrochen.
88 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
Verlässliche Basis
für weiteres Wachstum
„Unsere Technologien bieten
auch in einem dynamischen
Umfeld eine verlässliche Basis für
weiteres Wachstum“, sagt Xaver
Schmidt, Chairman PI (PROFIBUS
& P ROFINET International). „Herausforderungen
wie Security, steigende
Datenmengen oder Energieeffizienz
zeigen, wie wichtig robuste
und breit anerkannte Automatisierungslösungen
sind, die gleichzeitig
einfach implementierbar bleiben.“
KI-unterstützte
Automatisierung
Mit durchgängigen Kommunikationslösungen
vom Sensor bis in die
Cloud ermöglicht PI bereits heute
einen einfachen und kosteneffizienten
Einstieg in KI-unterstützte
Automatisierung. Gleichzeitig wird
die technologische Basis konsequent
weiterentwickelt.
„Mit der in diesem Jahr
abgeschlossenen PROFINET-
Spezifikation V2.5, die vollständig
rückwärtskompatibel ist, stärken
wir diese Grundlage entscheidend:
Neue Funktionen lassen
sich problemlos mit bestehenden
Installationen kombinieren“, führt
Schmidt aus.
„Der Hochlauf von Ethernet-
APL gewinnt weiter an Tempo
und wird durch Single Pair Ethernet
wirkungsvoll ergänzt. Auch im
IO-Link-Umfeld setzen wir wichtige
Impulse – etwa mit IO-Link
Safety, Wireless und Profilen, die
die Möglichkeiten der Technologie
nochmals erweitern.“
Fazit
PI bietet somit ein durchgängiges,
optimal abgestimmtes Technologieportfolio,
das Anwendern
wie Herstellern langfristige Investitionssicherheit
und klare Orientierung
bietet.
„So schaffen wir die Basis für
nachhaltiges Wachstum in allen
Industriebereichen und bleiben ein
zuverlässiger Technologiepartner
und Innovationstreiber für unsere
weltweite Community“, bekräftigt
Schmidt.◄
Edge-fähige SD-WAN- und Internet-Bonding-Lösung
für ausfallsichere, geschäftskritische Konnektivität
Portwell, ein führender globaler
Anbieter von industrieller Computer-
und Netzwerktechnologie, hat
gemeinsam mit Anvil Mobile Ltd.,
einem Spezialisten für SD-WANund
Netzwerkvirtualisierungstechnologien,
die Verfügbarkeit einer
vollständig integrierten, portablen
Konnektivitätsplattform bekannt
gegeben, die speziell für geschäftskritische
und infrastrukturschwache
Umgebungen ent wickelt wurde.
Diese gemeinsame Lösung kombiniert
industrielle Hardware mit
softwaredefinierter Netzwerkintelligenz
und ermöglicht es Unternehmen,
sichere und leistungsstarke
Konnektivität am Netzwerkrand
(Edge) bereitzustellen – ganz ohne
Abhängigkeit von fest installierter
Infrastruktur.
Der Wandel hin zu
Edge-nativer Vernetzung
Da Unternehmen zunehmend in
verteilten und dynamischen Umgebungen
agieren, wächst der Bedarf
an widerstandsfähiger, zuverlässiger
und softwaredefinierter Konnektivität
am Edge kontinuierlich.
„Diese Zusammenarbeit vereint
robuste Hardware mit fortschrittlicher
SD-WAN-Orchestrierung
und Multi-Link-Bonding zu einer
hochresilienten Edge-Netzwerklösung“,
sagte John Butterfield,
Director bei Anvil Mobile Ltd.
„Durch die intelligente Bündelung
und Verwaltung mehrerer
Netzwerkverbindungen – darunter
Mobilfunk, WLAN und Satellit
– gewährleistet die Lösung eine
kontinuierliche Verfügbarkeit, dynamische
Verkehrssteuerung sowie
Fail over im Subsekundenbereich,
selbst unter eingeschränkten oder
instabilen Netzwerkbedingungen,
wie sie in geschäftskritischen Umgebungen
typisch sind.“
Erweiterte Konnektivität
durch Multi-WAN
und SD-WAN
Die Plattform integriert:
• Multi-WAN / Internet-Bonding,
einschließlich Mobilfunk (Multi-
SIM), WLAN und Satellit (einschließlich
Starlink)
• SD-WAN-Orchestrierung für
dynamische Verkehrssteuerung,
Failover und Lastverteilung
• Echtzeit-Performance-Analysen
zur Transparenz und Optimierung
aller Verbindungen
• Zero-Touch-Provisioning
für eine schnelle Bereitstellung
in Feldeinsätzen
• Portable, am Edge
einsetzbare Infrastruktur
Portable
Kommunikationseinheit
Ein zentraler Bestandteil der
Lösung ist eine portable Kommunikationseinheit
für geschäftskritische
Anwendungen, die Starlink
Mini, Bonding-Technologie, SIM-
Konnektivität sowie eine Stromversorgung
in einem robusten
Gehäuse integriert. Das System
unterstützt sowohl Batteriebetrieb
als auch Netzstrom und ermöglicht
so einen sofortigen Einsatz
in abgelegenen, mobilen oder
Notfallszenarien.
Portwell ANS-9122 Edge
AIoT Network Appliance
Im Kern der Hardwareplattform
steht die Portwell ANS-9122 Edge
AIoT Network Appliance, ausgestattet
mit leistungsstarken Intel Prozessoroptionen,
mehreren Gigabit-
Ethernet-Ports für Multi-WAN-Konnektivität
sowie flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten
wie SIM-basierten
Mobilfunkmodulen und drahtlosen
Schnittstellen. Das kompakte
und robuste Design gewährleistet
einen zuverlässigen Betrieb auch
unter anspruchsvollen und mobilen
Bedingungen und eignet sich ideal
für Edge- und geschäfts kritische
Anwendungen.
Einsatzmöglichkeiten
in verschiedenen Branchen
Die Lösung wird bereits in zahlreichen
Branchen eingesetzt,
darunter:
• Einzelhandel –
Temporäre und ausfall sichere
Konnektivität für E-POS
und Pop-up-Umgebungen
• Logistik und Lagerhaltung –
Kontinuierliche Konnektivität
für mobile Assets und industrielle
IoT-Anwendungen
• Bau und Energie –
Zuverlässiger Internetzugang
für abgelegene und
infrastrukturschwache
Standorte
• Verteidigung und
Notfall management –
Sichere, mobile Kommunikation
für kritische Einsätze
• Finanzdienstleistungen
(Schwellen länder) –
SD-WAN-basierte Konnektivität
über gebündelte Mobilfunknetze
KIOSK
Embedded Systems GmbH
www.portwell.eu
PC & Industrie 7/2026 89
Kommunikation
Zukunft der Verbindungstechnik:
Kontaktlose Schnittstellen
für die industrielle Automatisierung
Industrieroboterarm an einer automatisierten Fertigungslinie, ausgestattet
mit RoProxCon Hybrid Verbindern. Alle Bilder © Rosenberger
Die industrielle Automatisierung
befindet sich im Umbruch. Mit der
fortschreitenden Digitalisierung steigen
die Anforderungen an Flexibilität,
Dynamik, Verfügbarkeit und Wartungsfreiheit.
Dabei geraten klassische
Steckverbindungen zunehmend
an ihre Grenzen – insbesondere
bei rotierenden oder beweglichen
Komponenten. Denn Abrieb,
Vibration und häufige Steckzyklen
beschleunigen den Verschleiß und
führen zu ungeplanten Stillständen.
Autor:
Simon Huber
Product Manager Industries
Rosenberger Hochfrequenztechnik
https://www.rosenberger.com/de
Kontaktlose Verbindungssysteme
bieten hier eine zukunftsweisende
Lösung: Sie übertragen Energie und
Daten vollständig berührungslos.
Dadurch lassen sich mechanische
Schwachstellen eliminieren und
langlebige, wartungsarme Schnittstellen
realisieren – ein entscheidender
Vorteil für moderne Industrieanwendungen.
Effizienz durch
kontaktlose Technologien
Kontaktlose Verbindungstechnologien
steigern die Effizienz industrieller
Anlagen auf mehreren Ebenen.
Durch die berührungslose Übertragung
von Energie und Daten entfallen
mechanische Kontaktstellen
– typische Schwachpunkte klassischer
Steckverbinder, die häufig
für Wartungsaufwand und Anlagenausfälle
verantwortlich sind. Die Systeme
arbeiten verschleißfrei, ermöglichen
maximale Bewegungsfreiheit
und eignen sich ideal für rotierende
oder dynamische Anwendungen.
Kontaktlose Übertragungssysteme
können Funktechnologien im Millimeterwellenbereich
nutzen, um hohe
Datenraten über kurze Distanzen zu
realisieren. Typischerweise kommen
dabei Trägerfrequenzen um 60 GHz
mit großer verfügbarer Bandbreite
zum Einsatz. Bandbreiten im Bereich
mehrerer Gigahertz ermöglichen
Datenübertragungsraten im Gigabit-Bereich
und unterstützen die parallele
Anbindung zahlreicher Sensoren
und Kommunikationsschnittstellen.
Solche Übertragungskonzepte
sind ideal für moderne Fertigungsumgebungen
mit hoher Sensor-
und Kommunikationsdichte.
Die kontaktlose Energieübertragung
erfolgt über induktive Kopplung
bei etwa 200 kHz. Die eigens
entwickelte Leistungselektronik
arbeitet besonders effizient, erzeugt
minimale Abwärme und ermöglicht
verlustarme Übertragung von Leistungen
bis 30 Watt, ideal für Sensoren,
Aktoren oder Greifer in automatisierten
Systemen.
Neue Anforderungen
durch vernetzte Systeme
Mit der zunehmenden Integration
intelligenter Sensorik, adaptiver
Steuerungen und datengetriebener
Prozesse steigen die Anforderungen
an Echtzeitkommunikation
und kontinuierlicher Energieversorgung.
Moderne Schnittstellen
müssen daher nicht nur zuverlässig
und stabil arbeiten, sondern
auch leistungsfähig und anpassungsfähig
sein.
Kontaktlose Verbindungslösungen
können diese Anforderungen unterstützen,
indem sie auch bei variierenden
Abständen, Relativbewegungen
oder Neigungswinkeln eine
stabile Übertragung ermöglichen.
Geeignet ausgelegte Antennenund
Übertragungskonzepte erlauben
zudem den Einsatz in Anwendungen
mit kontinuierlicher Bewegung oder
RoProxCon Evaluation Board,
Oberseite
RoProxCon kontaktlose Datenund
Energieübertragung -
Produktbeispiele
Rotation, ohne dass mechanischer
Verschleiß oder Unterbrechungen
der Verbindung auftreten. Dadurch
erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten
insbesondere in dynamischen
industriellen Anwendungen.
Alternative zu klassischen
Verbindungssystemen
Schleifringe, Drehdurchführungen
und kabelgebundene Verbindungen
sind in vielen industriellen Anwendungen
weit verbreitet - stoßen
jedoch in anspruchsvollen Einsatzbereichen
an ihre Grenzen. Ein
hoher Wartungsaufwand, begrenzt
Lebensdauer sowie die Empfindlichkeit
gegenüber Schmutz, Feuchtigkeit
und Vibrationen mindern ihre
Eignung für anspruchsvolle Umgebungen.
Auch optische Drehübertrager
erfordern oft eine präzise
Ausrichtung und gelten in der Praxis
als wartungsintensiv.
Kontaktlose Verbindungsysteme
eliminieren diese Nachteile: Sie sind
nahezu wartungsfrei, unempfindlich
gegenüber äußeren Einflüssen
und eignen sich hervorragend für
RoProxCon Evaluation Board,
Unterseite
90 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
Die kontaktlose Daten- und Energieübertragung
überbrückt Luftspalte mithilfe von Wireless-
Technologien wie der Funkübertragung
Anwendungen mit hoher mechanischer
Belastung. Damit leisten
sie einen entscheidenden Beitrag
zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit
und Betriebssicherheit.
Zuverlässigkeit für
dynamische Applikationen
Die zunehmenden Bewegungsanforderungen
in modernen Robotikund
Fertigungsanwendungen stellen
hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit
und Wartungsfreundlichkeit
von Verbindungssystemen. Kritisch
sind besonders Anwendungen
mit hohen Zyklenzahlen wie beispielsweise
Schnellwechselsysteme
in Robotern.
Kontaktlose Systeme bieten in
solchen Szenarien klare Vorteile:
• Wartungsfrei und
verschleißfest:
Kein Abrieb, keine beweglichen
Kontakte, kein Austausch
erforderlich
• Minimierung von
Stillstandzeiten:
Keine Unterbrechung durch
mechanische Ausfälle oder
Serviceeinsätze
• Kompakte Integration:
Auch in engen oder rotierenden
Einbauräumen problemlos
einsetzbar
Auch in der Fördertechnik mit
kontinuierlich bewegten Transporteinheiten
oder drehenden Modulen
ermöglichen kontaktlose Systeme
eine stabile Daten- und Energieübertragung.
Dank ihrer modularen
Architektur lassen sie sich einfach
in bestehende Maschinenkonzepte
integrieren und unterstützen gängige
industrielle Bussystem-Protokolle
wie Profinet oder Ether-
CAT, ohne zusätzlichen Integrationsaufwand.
Die Übertragung kann auch noch erfolgen, wenn ein Versatz
vorliegt. Der maximal mögliche Versatz von SoM, Data and
Hybrid beträgt ±2 mm.
Integration kontaktloser
Übertragungssysteme durch
geeignete Gehäusekonzepte
Bei kontaktlosen Energie- und
Datenübertragungslösungen spielt
die Auslegung des schützenden
Gehäuses eine wesentliche Rolle
für die Gesamtperformance des
Systems. Das Gehäuse dient nicht
nur dem mechanischen Schutz der
empfindlichen Antennen- und Übertragungselemente,
sondern beeinflusst
auch maßgeblich die Ausbreitung
elektromagnetischer Felder.
Für eine verlustarme und stabile
Übertragung sind insbesondere
die verwendeten Materialien sowie
deren dielektrische Eigenschaften
von Bedeutung. Ebenso wirken sich
konstruktive Parameter wie Wandstärke,
Geometrie und Fertigungstoleranzen
unmittelbar auf die Übertragungsqualität
aus. Eine sorgfältige
Abstimmung zwischen Übertragungseinheit
und Gehäuse ist daher
erforderlich, um eine zuverlässige
Funktion auch unter anspruchsvollen
industriellen Umgebungsbedingungen
sicherzustellen.
Entwicklung und
Evaluierung kontaktloser
Übertragungssysteme
Für die Einführung kontaktloser
Energie- und Datenübertragung in
industrielle oder technische Anwendungen
kommen häufig modulare
Entwicklungs- und Evaluierungsplattformen
zum Einsatz. Diese
bestehen in der Regel aus kompakten
Funkmodulen, die für die
stabile Übertragung von Daten
über kurze Distanzen ausgelegt
sind und eine schnelle technische
Bewertung der Übertragungstechnologie
ermöglichen.
Solche Plattformen dienen
als praxisnahe Werkzeuge für
Entwicklungsteams, OEMs und Systemintegratoren.
Sie erlauben es,
Übertragungseigenschaften unter
realistischen Einsatzbedingungen zu
testen, Schnittstellen zu validieren
und die Integration in bestehende
Systemarchitekturen vorzubereiten.
Auf diese Weise lassen sich
kundenspezifische Anwendungen
schrittweise auf kontaktlose Übertragungskonzepte
umstellen, evaluieren
und weiterentwickeln, ohne
frühzeitig in eine spezifische Serienauslegung
einsteigen zu müssen.
Fazit
Kontaktlose Verbindungssysteme
markieren einen bedeutenden Fortschritt
in der industriellen Automatisierung.
Sie beantworten zentrale
Anforderungen moderner Fertigungsumgebungen:
hohe Dynamik,
minimale Wartung und verlässliche
Kommunikation – auch unter
schwierigen Bedingungen.
Mit den entsprechenden Lösungen
steht eine zukunftsfähige und praxiserprobte
Technologie bereit, um
die Schnittstellen der Industrie von
morgen bereits heute effizient und
robust zu gestalten.
Kontaktlose Übertragungslösung
RoProxCon
RoProxCon ist eine kontaktlose
Übertragungslösung von Rosenberger
für den gleichzeitigen Transfer
von Daten und elektrischer Leistung
über einen Luftspalt. Das System
basiert auf Funktechnologie im
Millimeterwellenbereich bei 60 GHz
und ermöglicht Datenraten von bis
zu 3,125 Gbit/s bei hoher Übertragungsstabilität.
Die Lösung ist speziell für industrielle
Anwendungen mit bewegten
oder rotierenden Schnittstellen ausgelegt.
Dank der optimierten Antennentechnologie
sind stabile Datenverbindungen
auch bei variierenden
Abständen, Neigungswinkeln und
kontinuierlicher Rotation möglich.
Mechanischer Verschleiß, wie er bei
Schleifringen oder Steckverbindern
auftritt, wird vollständig vermieden.
RoProxCon arbeitet protokollunabhängig,
ist vollduplexfähig und
unterstützt eine 360°-Rotation ohne
Begrenzung der Zyklenzahl. Ergänzend
zur Datenübertragung kann
elektrische Leistung kontaktlos übertragen
werden, wodurch sich kompakte,
wartungsarme Schnittstellen
für Sensorik, Aktorik und Steuerungssysteme
realisieren lassen.
Einsatzbereiche
Typische Einsatzbereiche sind
unter anderem Robotik, automatisierte
Fertigung, rotierende Maschinen,
Werkzeugwechselsysteme
sowie Anwendungen mit hohen
Anforderungen an Verfügbarkeit,
Lebensdauer und Datenrate. ◄
Protokolle sind die Basis der elektronischen Datenübertragung
PC & Industrie 7/2026 91
Kommunikation
Erster serieller Geräteserver zertifiziert
Moxa erhält erste Zertifizierung nach IEC 62443-4-2 für einen seriellen Geräteserver im Rahmen der IECEE
Langfristiges Engagement
für serielle Konnektivität
Die NPort 6000-G2-Serie von Moxa Inc.
hat als weltweit erster serieller Geräteserver
die Zertifizierung nach IEC 62443-4-2 Security
Level 2 im Rahmen des CB Schemes der
IECEE erhalten. Diese Leistung spiegelt Moxas
langjähriges Engagement für sichere serielle
Konnektivität in modernen industriellen Netzwerken
wider.
Serielle Feldgeräte werden in industriellen OT-
Umgebungen noch viele Jahre im Einsatz bleiben.
Mit der beschleunigten Digitalisierung der
Industrie hat die Konvergenz von IT- und OT-
Netzwerken diese geschäftskritischen Assets
neuen Cyberbedrohungen ausgesetzt. Viele
dieser Assets basieren weiterhin auf seriellen
Protokollen wie RS-232, RS-422 und RS-485.
Diese haben sich bewährt, wurden jedoch
ursprünglich auf Zuverlässigkeit und Interoperabilität
ausgelegt – nicht auf Cybersicherheit.
Dadurch können serielle Feldgeräte verwundbar
sein, wenn sie in aktuelle, zunehmend vernetzte
OT-Umgebungen eingebunden sind.
Konnektivität mit Cybersicherheit
Moxa hat sein neues Portfolio für serielle Konnektivität
mit Cybersicherheit als zentraler Anforderung
entwickelt. Die NPort 6000-G2-Serie ist
eine der neuen Produktreihen und fungiert als
wichtiger Sicherheits-Gatekeeper für Assets auf
Feldebene, wie SPS, Messgeräte und Konsolen.
Sie ermöglicht es Anlagenbetreibern und -eigentümern,
die Lebensdauer bestehender serieller
Infrastrukturen zu verlängern und gleichzeitig
strengere Cybersicherheits anforderungen zu
erfüllen.
Moxa
www.moxa.com
Die Markteinführung erweitert Moxas Defensein-Depth-Abdeckung
über die gesamte Automatisierungspyramide
hinweg. Die NPort
6000-G2-Serie adressiert sichere serielle Konnektivität
auf der Feldebene, während die Serien
EDS-G4000 und die EDR-G9010 sicheres Networking,
Segmentierung und den Schutz des
Datenverkehrs über die Steuerungs- und Leitebene
hinweg unterstützen. Auf höheren Ebenen
der Architektur bieten die Industriecomputer
der UC-Serie eine sichere Plattform für Datenverarbeitung
und Systemintegration.
Sicherheit auf fundamentaler Ebene
Der weltweit führende Prüfkonzern Bureau Veritas
(BV) hat diesen Meilenstein offiziell bestätigt.
Damit wird belegt, dass die NPort 6000-G2-Serie
die strengen technischen Sicherheitsanforderungen
für Komponenten in industriellen Automatisierungs-
und Steuerungssystemen (IACS)
erfüllt. „Es ist uns eine Ehre, mitzuerleben, dass
Moxa die weltweit erste IEC 62443-4-2-Zertifizierung
für einen seriellen Geräteserver erhält“,
sagt David Hsueh, Cyber Director of Technology
Products Taiwan bei Bureau Veritas. „Aktuelle
Erkenntnisse aus der Bedrohungsanalyse
bestätigen: Moderne Cyberrisiken haben ihren
Ursprung oft in übersehenen Komponenten, die
den täglichen Betriebsabläufen am nächsten
sind. Es reicht nicht aus, nur die Kern infrastruktur
zu schützen, wenn Feldgeräte weiterhin ungeschützt
bleiben. Moxa hilft der Branche, diese
kritische Sicherheitslücke zu schließen. Hierfür
verbessert das Unternehmen kontinuierlich
die Sicherheit seiner Feldgeräte, wie der NPort
6000-G2-Serie. Für industrielle Einkäufer ist die
Auswahl von ‚Secure-by-Design‘-Produkten
längst nicht mehr nur eine Frage der Compliance
– sie ist eine grund legende Voraussetzung
für verantwortungsvolle Betriebssicherheit.“
Seit über 35 Jahren ist Moxa ein vertrauenswürdiger
Name im Bereich der seriellen Konnektivität.
„Unser Engagement für serielle Konnektivität
ist ungebrochen. Seit Jahrzehnten
konzentrieren wir uns darauf, Geräte zu vernetzen,
und heute erstreckt sich unser Engagement
auch darauf, dass diese Verbindungen
sicher bleiben“, so Casper Yang, Vice President
der Product Business Group bei Moxa. Und weiter:
„Da serielle Geräte weiterhin eine wesentliche
Rolle in industriellen Anwendungen spielen,
sehen sie sich gleichzeitig wachsenden
Cybersecurity-Herausforderungen gegenüber.
Diese Zertifizierung unterstreicht unser kontinuierliches
Bestreben, Kunden dabei zu unterstützen,
die Sicherheit in der Feldebene zu stärken
und gleichzeitig die Lebensdauer und den
Wert ihrer bewährten Infrastruktur zu verlängern.“
Highlights der NPort 6000-G2-Serie:
• Integrierte serielle Cybersicherheit: Als
weltweit erster serieller Geräteserver, der die
Zertifizierung nach IEC 62443-4-2 Security
Level 2 erhalten hat, bietet der NPort 6000-
G2 eine „Secure-by-Design“-Architektur. Sie
gewährleistet die Transparenz bei Vorfällen,
eine rollenbasierte Authentifizierung und den
Schutz von Datenströmen.
• Unternehmenssicherheitsrichtlinien durchsetzen:
Entwickelt für die nahtlose Integration
in Unternehmenssicherheitsframeworks
(NoC/SoC), unterstützt die Serie Standard-IT-
Protokolle, inklusive zentralisierte Authentifizierungsserver
und Remote-Syslog für das
Sicherheitsmonitoring.
• Webbasierte Fehlerbehebung mit Serial
Traffic Monitor: Die Fehlerbehebung erfolgt
schneller und erfordert keine zusätzlichen
Tools. Nutzer können den seriellen und Ethernet-Datenverkehr
nach Ports geordnet direkt
über die Weboberfläche überprüfen, um Probleme
in Minutenschnelle zu lokalisieren.
• Höchste Zuverlässigkeit und Flexibilität:
Durch die Kombination von umfassender
Betriebssystemunterstützung mit höchster serieller
Leistung bietet die NPort 6000-G2-Serie
vielseitige Betriebsmodi und sofortige Netzwerkkonnektivität
– speziell entwickelt, um rauen
industriellen Umgebungen standzuhalten. ◄
92 PC & Industrie 7/2026
Kommunikation
Industrierouter für 5G-Campus-Netze
Private 5G-Campus-Netze gewinnen
in Industrie, Logistik und Energiewirtschaft
an Bedeutung. Gegenüber
WLAN bieten sie größere
Reichweite, stabilere Mobilität und
planbare Latenzen. Das ist entscheidend
für mobile Anwendungen wie
fahrerlose Transportsysteme oder
vernetzte Maschinen.
Damit ein Campus-Netz produktiv
wird, braucht es robuste
Endgeräte, die das 5G-Netz mit
der vorhandenen Netzwerkinfrastruktur
verbinden. Industrielle
Router übernehmen diese Aufgabe:
Sie binden Maschinen, Anlagen
und Sensoren über Ethernet
und IP an, sichern die Kommunikation
per VPN und sind für den
Dauerbetrieb in rauer Umgebung
ausgelegt.
Die CT-Router von comtime sind
genau dafür konzipiert: im Hutschienenformat,
mit 5G und LTE, entwickelt
und gefertigt in Deutschland.
Die Investition bleibt flexibel.
Das Netz wächst mit neuen
Robotern, Transportsystemen oder
IoT-Sensoren einfach mit. So lässt
sich Industrie 4.0 schrittweise und
auf solider Grundlage umsetzen.
comtime GmbH
www.comtime-com.de
Serielle Kommunikation einfach modernisieren
Mit dem C32 stellt Spectra einen kompakten
seriellen Device Server vor, der bestehende
RS-232- und RS-485-Anwendungen ohne großen
Aufwand in moderne Ethernet- und WiFi-Netzwerke
einbindet und damit die Grundlage für
skalierbare, zukunftssichere Automatisierungslösungen
schafft. Anwender profitieren von einer
schnellen Migration, reduziertem Installationsaufwand
und der Möglichkeit, auch schwer zugängliche
Geräte jederzeit im Blick zu behalten.
Der C32 ermöglicht die Anbindung wahlweise
über Ethernet oder drahtlos per WiFi. Das ist
besonders vorteilhaft bei dezentralen Anlagen,
geschlossenen Schaltschränken oder Maschinen
mit eingeschränktem Zugang. Eine physische
Verbindung vor Ort ist für viele Anwendungen
nicht mehr erforderlich.
Zwei serielle Schnittstellen lassen sich je nach
Bedarf als 2× RS-232, 1× RS-232/1× RS-485
oder 2× RS-485 konfigurieren. Diese Variabilität
erleichtert Anpassungen und Erweiterungen
bestehender Systeme, ohne zusätzliche Hardware
integrieren zu müssen.
Spectra GmbH & Co. KG
www.spectra.de
Dank der kompakten Bauform eignet sich der
C32 ideal für beengte Einbausituationen und
Nachrüstprojekte. Der erweiterte Temperaturbereich
von -40 °C bis +75 °C sowie 4-kV-Isolation
und Gehäuseerdung gewährleisten einen
zuverlässigen Betrieb auch unter rauen Industriebedingungen.
Die Einrichtung erfolgt über eine
Web-basierte Oberfläche direkt vom Arbeitsplatz
aus. Das spart Zeit bei der Inbetriebnahme
und reduziert Serviceeinsätze vor Ort. Umfangreiche
Dokumentationen unterstützen zusätzlich
bei der schnellen Integration. ◄
PC & Industrie 7/2026 93
Fachartikel exklusiv im ePaper
Vorverzerrung und Entzerrung
Seit den Anfängen der seriellen leitungsgebundenen Kommunikation in den 1980er
Jahren mussten Entwickler eine grundlegende technische Herausforderung meistern:
Übertragungskanäle, die Signale systembedingt dämpfen und verfälschen.
Reale Kabel sind nicht perfekt; sie dämpfen hochfrequente Signalanteile,
verursachen Verzerrungen und können über lange Strecken die Übertragung
von Daten erheblich verlangsamen oder beeinträchtigen. 95
Warum Souveränität eine eigene Infrastruktur braucht
Wer online Sichtbarkeit aufbauen will, kommt an Plattformen nicht vorbei.
Branchenverzeichnisse, soziale Netzwerke, Marktplätze und Partnerportale liefern
Reichweite, erleichtern den Einstieg und unterstützen dabei, Angebote schnell
auffindbar zu machen. Gerade in frühen Wachstumsphasen von unternehmerischen
Projekten ist das nützlich. Problematisch wird es aber dann,
wenn aus Reichweite unbemerkt Abhängigkeit wird. 98
Die Umstellung auf „Cloud-Native“ in industriellen Umgebungen
Fertigungsunternehmen führen Steuerungs- und Überwachungsanwendungen direkt an
der Produktionslinie aus. Zugleich stehen sie vor der Herausforderung, mehrere Standorte
– oft rund um den Globus – zu vernetzen, ohne die Sicherheit der früher meist vollständig
isolierten OT-Umgebungen zu gefährden. Im Gegensatz zu Geschäftsanwendungen wird
Fertigungssoftware nicht auf gewöhnlicher IT betrieben und hat meist ihren Ursprung in
einer Zeit, als „Cloud-Native“ noch nicht bekannt war. 100
Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI an der Frontline
Physical AI wurde in diesem Jahr zum Schlagwort. Es rückt neue, fortschrittliche
Wege in den Fokus, wie KI die physische Welt und Frontline-Prozesse verändern
wird. Physical AI verbindet Hardware, Software und künstliche Intelligenz,
die in physischen Umgebungen agieren, ihre Umgebung und Arbeitsabläufe
erfassen und eigenständig handeln. Sie führt die physische Ebene, Daten, KI
und operative Ausführung zusammen und schafft damit
neue Dimensionen von Intelligenz und Automatisierung. 102
Warum selbst die beste KI ohne die richtige Hardware nur Theorie bleibt
Künstliche Intelligenz (KI) ist für Unternehmen längst ein wichtiger Treiber für Innovation, Effizienz und
Wettbewerbsfähigkeit. Wer Prozesse automatisieren, Daten schneller nutzen oder neue Geschäftsideen
entwickeln will, kommt an KI kaum vorbei. Oft unterschätzt wird dabei jedoch die passende Hardware:
Denn selbst die besten Modelle und Daten bringen nur dann echten Mehrwert, wenn auch die technologische
Basis stimmt, also leistungsfähige, auf KI abgestimmte Hardware, die große Datenmengen schnell und
zuverlässig verarbeitet. Ein Kommentar von Sven Pannewitz, reichelt elektronik. 106
Hier finden Sie das ePaper mit zusätzlichem Fachartikel-Teil: https://webkiosk.epaper-kiosk.beam-verlag.de
Alle Fachartikel einzeln als pdf zum kostenlosen Download, sortiert nach Rubriken, finden Sie unter:
https://www.beam-verlag.de/fachartikel-aus-pc-industrie/
94 PC & Industrie 7/2026
Design
Vorverzerrung und Entzerrung
Zwei wichtige Werkzeuge für eine zuverlässige serielle Datenübertragung verstehen
Die Vorverzerrung adressiert dieselbe grundlegende
Problematik, erfolgt jedoch auf der
Senderseite. Da Kabel hohe Frequenzanteile
am stärksten dämpfen, werden diese durch die
Vorverzerrung gezielt angehoben, bevor das
Signal in die Leitung eingespeist wird. Während
sich das Signal ausbreitet, dämpft der Übertragungskanal
die angehobenen Frequenzanteile
systembedingt, sodass sie beim Eintreffen am
Empfänger wieder in etwa ihren ursprünglichen
Pegel erreichen.
Diese Technik korrigiert das Signal bereits vor
der Übertragung und verringert dadurch dessen
Empfindlichkeit gegenüber dem Tiefpassverhalten
realer Übertragungsleitungen. Im Gegensatz
zur Entzerrung erfordert die Vorverzerrung
keine digitale Signalverarbeitung und lässt sich
leicht an unterschiedliche Datenraten und Netzwerktopologien
anpassen. Bild 2 zeigt die Vorverzerrungsfilterung
im Zeitbereich.
Bild 1: Beispiel für Entzerrung im Frequenzbereich
Seit den Anfängen der seriellen leitungsgebundenen
Kommunikation in den 1980er Jahren
mussten Entwickler eine grundlegende technische
Herausforderung meistern: Übertragungskanäle,
die Signale systembedingt dämpfen und
verfälschen. Reale Kabel sind nicht perfekt; sie
dämpfen hochfrequente Signalanteile, verursachen
Verzerrungen und können über lange
Strecken die Übertragung von Daten erheblich
verlangsamen oder beeinträchtigen.
Während Fehlerkorrekturverfahren wie beispielsweise
CRC (Cyclic Redundancy Check)
helfen können, fehlerhafte Daten nachträglich
zu rekonstruieren, besteht ein wirkungsvollerer
Ansatz darin, die Ursache statt ausschließlich
Symptome zu behandeln. Genau hier setzen
Vorverzerrung und Entzerrung an. Obwohl
beide Maßnahmen dasselbe Problem adressieren,
setzen sie an beiden Enden der Kommunikationsstrecke
an und gehen mit unterschiedlichen
Kompromissen einher. Das Verständnis
der Funktionsweise beider Verfahren und ihrer
jeweiligen Einsatzbereiche bildet eine wesentliche
Grundlage für die Entwicklung zuverlässiger
Hochgeschwindigkeitssysteme.
Autor:
Bryson Barney
Analog Devices
www.analog.com
Entzerrung:
Signale am Empfänger korrigieren
Entzerrung ist ein empfängerseitiges Verfahren,
das darauf abzielt, durch Kabel verursachte
Verzerrungen zu kompensieren. Das Prinzip ist
einfach. Wenn der Übertragungskanal sich wie
ein Tiefpassfilter verhält, setzt man am Empfänger
einen komplementären Hochpassfilter ein,
um die ursprüngliche Wellenform wiederherzustellen.
Im Idealfall kompensieren sich beide
Effekte vollständig, sodass das ursprüngliche
Signal weitgehend rekonstruiert wird.
In der Praxis muss das Verhalten des Übertragungskanals
jedoch bekannt sein oder abgeschätzt
werden. Zu diesem Zweck senden Systeme
vor den eigentlichen Daten häufig eine
bekannte Präambel. Aus der Verzerrung der
Präambel schätzt der Empfänger die Kanalantwort
und passt den Entzerrungsfilter entsprechend
an. Obwohl dieses Verfahren die Bitfehlerrate
deutlich verbessert, hängt es stark von
den bekannten Eigenschaften des Übertragungskanals
(Kabellänge, Datenrate und Netzwerktopologie)
ab, und eine Neukalibrierung kann
erforderlich sein, wenn sich einer dieser Parameter
ändert. Bild 1 zeigt ein Beispiel für Entzerrung
im Frequenzbereich.
Vorverzerrung: Das Signal
vor der Übertragung vorbereiten
Welche Methode
sollte man verwenden?
Im Idealfall nutzt ein System beide Verfahren,
die sich gegenseitig ergänzen, damit das
Übertragungssystem auch unter realen Bedingungen
zuverlässig arbeitet: Die Vorverzerrung
erhält die Signalintegrität über den Übertragungskanal
hinweg, während die Entzerrung
verbleibende Verzerrungen am Empfänger korrigiert.
Aber in kostensensiblen Systemen wie
RS-485-Netzwerken (insbesondere in Multidrop-
Topologien oder bei Installationen mit variablen
Kabellängen und Datenraten müssen Entwickler
häufig eines der beiden Verfahren auswählen.
Unterschiede
Der folgende Vergleich zeigt die Unterschiede:
Flexibilität der Datenrate
• Vorverzerrung: Unterstützt beliebige
Datenraten mit demselben Transceiver ohne
Anpassungen am Vorverzerrungstreiber.
• Entzerrung: Muss für eine spezifische
Datenrate ausgelegt sein. Derselbe Filter ist
nicht für zwei unterschiedliche Datenraten
verwendbar.
Netzwerktopologie
• Vorverzerrung: Unterstützt Punkt-zu-Punktund
Multidrop-Netzwerke.
• Entzerrung: Arbeitet gut in Punkt-zu-Punkt-
Netzwerken; in Multidrop-Netzwerken ist
die Kalibrierung schwierig, da die Abstände
zwischen den Knoten variieren können.
Variabilität der Kabellänge
Vorverzerrung: Die Kabellänge kann innerhalb
eines bestimmten Bereichs beliebig gewählt werden.
Größere Kabellängen lassen sich durch
Herabsetzen der Datenrate kompensieren.
• Entzerrung: Muss im Voraus bekannt sein,
oder der Filter muss kalibriert werden.
Ändert sich das Kabel, muss der Filter neu
kalibriert werden.
PC & Industrie 7/2026 95
Design
• Entzerrung: Höhere Kosten durch digitale
Signalverarbeitung.
Bild 2: Vorverzerrungsfilterung im Zeitbereich
Verarbeitungsanforderungen
• Vorverzerrung: Die Vorverzerrung
erfolgt über den analogen Treiber des
Transceivers und nicht mittels digitaler
Signalverarbeitung.
• Entzerrung: Obwohl Entzerrung auch mit
analoger Schaltungstechnik möglich ist,
wird sie üblicherweise durch einen digitalen
Filter realisiert. Dadurch benötigt der
Empfänger einen schnellen A/D-Wandler
sowie in komplexeren Systemen einen
adaptiven digitalen Filter.
Kosten:
• Vorverzerrung: Kostengünstiger
Fazit
Bei fest definierten Systemparametern wie
Kabelcharakteristik, Datenrate und Topologie
ist Entzerrung eine leistungsstarke und
kosteneffiziente Optimierung. Wenn das System
jedoch flexibel bleiben oder unter wechselnden
Bedingungen betrieben werden muss,
ist die Vorverzerrung die robustere und kostengünstigere
Wahl.
Bei industriellen Schnittstellen wie RS-485 führen
Kostenaspekte und Flexibilität der Topologie
häufig dazu, dass die Vorverzerrung die praktikablere
Lösung darstellt. Von Analog Devices gibt
es sehr schnelle RS-485-Transceiver mit integrierter
Vorverzerrung, wie beispielsweise den
MAX22500E. Das Bauteil unterstützt Datenraten
von bis zu 100 Mbit/s und eignet sich damit
ideal für leistungsfähige industrielle Netzwerke.
Die zehn wichtigsten Fakten zu RS-485
Zusammenfassung zur RS-485-Schnittstelle
Autoren:
Bryson Barney
Christopher Nunes
Analog Devices
www.analog.com
Der Schnittstellenstandard RS-485 zählt nach
wie vor zu den weit verbreiteten Standards der
industriellen Kommunikation. Seine Einfachheit,
Robustheit und Skalierbarkeit prädestinieren
ihn für den Einsatz in Multidrop-Netzwerken in
Fabriken, Gebäuden und Infrastruktursystemen.
Nachfolgend werden die zehn wichtigsten
Designaspekte für RS-485 zusammengefasst:
1. RS-485 – Entwickelt für lange
Übertragungsstrecken und raue
Umgebungen
Feldbusprotokolle und ihre physikalischen
Schichten sind speziell für die Kommunikation
über große Entfernungen in elektrisch störbehafteten
Umgebungen ausgelegt. RS-485 und CAN
nutzen beide die differenzielle Signalübertragung,
96 PC & Industrie 7/2026
Design
bei der Daten über die Spannungsdifferenz zwischen
zwei Leitungen und nicht durch eine gegen
Masse bezogene Spannung dargestellt werden.
Bei RS-485 werden die logischen Pegel durch die
Spannungsdifferenz zwischen den Leitungen A
und B bestimmt. Da der Empfänger ausschließlich
die Spannungsdifferenz zwischen den beiden
Leitungen erfasst, ist das System unempfindlich
gegenüber Massepotenzialunterschieden,
wie sie bei großen Leitungsstrecken auftreten.
Das macht RS-485 ideal für industrielle
Anwendungen, bei denen Störsicherheit unverzichtbar
ist.
2. Differenzielle Signalübertragung
ermöglicht Multidrop-Netzwerke
Eine der größten Stärken von RS-485 ist die
Fähigkeit, Multidrop-Kommunikation zu unterstützen,
wodurch mehrere Knoten denselben
Bus gemeinsam nutzen können. Dies ermöglicht
skalierbare Netzwerke ohne übermäßigen
Verkabelungsaufwand. Obwohl RS-485
und CAN beide die differenzielle Signalübertragung
verwenden, interpretieren sie logische
Pegel unterschiedlich.
Bei RS-485 wird der logische Zustand bestimmt,
indem ausgewertet wird, welche Leitung das
höhere Potenzial hat. CAN hingegen prüft, ob
CANH und CANL auseinandergetrieben werden
oder auf ähnlichem Potenzial liegen. Die zentrale
Erkenntnis ist, dass die differentielle Signalübertragung
den Empfänger auf die Spannungsdifferenz
zwischen den Leitungen statt auf deren
absolute Spannungen fokussiert und dadurch
größere Reichweiten sowie eine höhere Störsicherheit
ermöglicht.
3. Integrierter Fehlerschutz hält
Systeme betriebsfähig
In der Praxis kann vieles schiefgehen. So können
Leiterplattenfehler, Lötbrücken, Fehlverdrahtungen,
Spannungsspitzen, gequetschte
Kabel und beschädigte Kabelummantelungen
einen ungeschützten Transceiver sofort beim
Einschalten der Stromversorgung zerstören.
RS-485-Transceiver mit integrierter Fehlererkennung
und Überspannungsschutz verbessern
die Ausfallsicherheit des Systems erheblich.
Sind die Schutzfunktionen direkt im IC integriert,
verringern sich sowohl der Platzbedarf
als auch die Bauteilekosten (BOM). Sobald die
Störung behoben ist, kann sich das System
ohne Austausch von Hardware wieder erholen.
4. Erweiterter Gleichtaktbereich –
wichtiger, als man denkt
Der RS-485-Standard spezifiziert einen Gleichtaktbereich
von -7 bis +12 V. In realen industriellen
Umgebungen wird dieser Bereich jedoch
oft überschritten. Motoren, induktive Lasten und
Schaltnetzteile können die Gleichtaktspannung
weit außerhalb der Nennwerte treiben. Transceiver
mit erweitertem Gleichtaktbereich ermöglichen
eine störungsfreie Kommunikation, selbst
wenn externe Störungen die Gleichtaktspannung
aus dem normalen Betriebsbereich bringen.
5. Isolierung schützt Menschen
und Geräte
Isolierte RS-485-Transceiver bieten eine wichtige
Schutzebene, indem sie die Logikseite des
ICs von der Busseite galvanisch trennen. Daten
werden über interne Transformatoren oder Kondensatoren
über die Isolationsbarriere übertragen,
während hochenergetische Transienten
blockiert werden. Galvanische Isolation schützt
nicht nur empfindliche Bauteile und Endanwender,
sondern unterbricht auch Masseschleifen
und erlaubt größere Abstände zwischen den
Netzwerkteilnehmern bei gleich bleibender
Signalintegrität.
6. Große Empfänger-Hysterese
verringert “Data Chatter”
In jedem Kommunikationssystem treten unvermeidlich
Störungen auf. Abschirmung und Filterung
helfen, Störungen zu verringern. Eine der
ersten wirksamen Schutzmaßnahmen ist jedoch
eine große Eingangshysterese im Empfängerteil.
Transceiver mit großen Hysterese-Fenstern
(z. B. 250 mV) sind deutlich unempfindlicher gegenüber
Störungen und schalten dadurch seltener
ungewollt um. Dies reduziert „Data Chatter“
erheblich und verbessert die Bitfehlerraten,
wodurch die Hysterese zu einem wirkungsvollen,
oft übersehenen Designelement wird.
7. Gehäuseintegration beeinflusst
Kosten und Leiterplattenfläche
Bei Designs mit Isolation spielt die Wahl des
Gehäuses eine wichtige Rolle. Gängige Optionen
sind ein digitaler Isolator mit integriertem
Feldbus-Transceiver oder eine vollständig integrierte
Lösung, die zusätzlich einen internen
DC/DC-Wandler enthält. Eine höhere Integrationsdichte
führt typischerweise zu erheblichen
Einsparungen bei der Leiterplattenfläche und
vereinfacht das Power-Design. Entwickler, die
die Kompromisse zwischen Gehäuseoptionen
früh im Design verstehen, profitieren im weiteren
Verlauf der Entwicklung.
8. Spannungsdomänenstrategie
bestimmt Systemstabilität
Bei Systemen mit mehreren isolierten Bussen
ist die Struktur der Spannungsdomänen sorgfältig
zu beachten. Ein gemeinsam genutzter
isolierter Bereich ist der einfachste Ansatz:
Er trennt die Logik- und Busseite, ermöglicht
jedoch eine Einkopplung von Störungen zwischen
den Bussen. Mehrere isolierte Domänen
bieten die höchste Störfestigkeit, da sie sicherstellen,
dass sich Fehler oder Transienten auf
einem Bus nicht auf andere Busse ausbreiten.
Die richtige Wahl hängt von der Systemkomplexität
und der Risikobereitschaft ab.
9. Stromversorgung über
Datenleitungen verringert
Systemkosten
Konzepte wie Home Bus, PD-Link und SPoE
ermöglichen die Energieversorgung über bestehende
Datenleitungen. Dadurch verringern sie die
Anzahl der Kabel sowie die Kosten für Steckverbinder.
In der Vergangenheit erforderte Powerover-Data
spezielle Kodierungsverfahren, um
die DC-Balance zu erhalten.
Neue Ansätze von Analog Devices eliminieren
diese Anforderung und ermöglichen eine Energieübertragung
ohne Änderungen am Protokoll
oder zusätzlichen Softwareaufwand. Power-over-
Data spart nicht nur Kosten, sondern ermöglicht
auch flexiblere Kabelbäume in Anwendungen
mit sich bewegenden Systemteilen.
10. Robuste Kommunikation erfordert
eine ganze Toolbox, nicht eine
einzelne Lösung
Es gibt keine einzelne Lösung, die eine perfekte
Zuverlässigkeit der Kommunikation gewährleistet.
Um niedrige Bitfehlerraten zu erreichen,
ist eine Kombination verschiedener Maßnahmen
erforderlich: Abschirmung, Optimierung
der Datenrate, Leitungskodierung, Fehlerkorrektur,
erweiterter Gleichtaktbereich, große
Hysterese und Isolation. Jedes Design ist ein
Kompromiss zwischen Kosten und Leistungsfähigkeit.
Mit modernen integrierten RS-485-
basierten Lösungen lassen sich Kommunikationssystemen
mit hoher Störfestigkeit zum angemessenen
Preis einfacher denn je entwickeln.
Bonus: RS-485 auf 100Mbit/s
ausreizen
Fortgeschrittene Verfahren wie Vorverzerrung
und Entzerrung ermöglichen es RS-485, Datenraten
von bis zu nahezu 100 Mbit/s zu erreichen.
Die Vorverzerrung ist besonders attraktiv, da
sie keine detaillierten Kenntnisse über Kabellänge
oder Datenrate erfordert. Bauteile wie der
MAX22502 zeigen, wie weit sich die Leistungsfähigkeit
von RS-485 mit moderner Halbleitertechnologie
steigern lässt. ◄
PC & Industrie 7/2026 97
Digitalisierung
Die digitale Zentrale gehört ins eigene Haus
Warum Souveränität
eine eigene Infrastruktur braucht
Wer online Sichtbarkeit aufbauen will, kommt
an Plattformen nicht vorbei. Branchenverzeichnisse,
soziale Netzwerke, Marktplätze und Partnerportale
liefern Reichweite, erleichtern den Einstieg
und unterstützen dabei, Angebote schnell
auffindbar zu machen. Gerade in frühen Wachstumsphasen
von unternehmerischen Projekten
ist das nützlich. Problematisch wird es aber
dann, wenn aus Reichweite unbemerkt Abhängigkeit
wird. Denn wer digitale Kontakte, Inhalte
und Kommunikationswege fast vollständig auf
fremden Systemen organisiert, gibt zentrale Teile
der eigenen Handlungsfähigkeit aus der Hand.
Spätestens dann stellt sich die Frage nach der
Belastbarkeit digitaler Prozesse. Für Unternehmen,
die Leistungen erklären, Anfragen generieren,
Unterlagen bereitstellen oder Kundendialog
digital abwickeln, wird die eigene Infrastruktur
zum strategischen Faktor. Digitale Souveränität
bedeutet dabei nicht, Plattformen zu
meiden. Entscheidend ist vielmehr, einen eigenen,
verlässlichen Kern aufzubauen, auf den
alle externen Kanäle einzahlen.
Sichtbarkeit ist wertvoll,
Kontrolle ist unverzichtbar
Plattformen funktionieren nach ihrer eigenen
Logik. Sie definieren Formate, Ausspielung,
Sichtbarkeit und Zugriffsrechte. Das ist im Alltag
oft akzeptabel, solange sie vor allem als
zusätzlicher Kontaktpunkt genutzt werden. Kritisch
wird es, wenn Unternehmen ihre digitale
Präsenz fast vollständig in diese Umgebungen
verlagern. Dann hängen Reichweite, Auffindbarkeit
und teilweise selbst die Kommunikation
mit Interessenten an Regeln, die außerhalb des
eigenen Einflussbereichs liegen und die sich
über Nacht verändern können.
Im industriellen und technischen Umfeld wiegt
das besonders schwer. Hier geht es selten nur
um Aufmerksamkeit. Digitale Kanäle transportieren
Produktinformationen, Datenblätter, Serviceangebote,
Referenzen, Ansprechpartner, Downloadbereiche
oder Formulare für konkrete Anfragen.
Wer diese Funktionen nur in Ausschnitten
auf Plattformen abbildet, verteilt Informationen
auf verschiedene Oberflächen und verliert die
Kontrolle über Konsistenz, Aktualität und Nutzerführung.
Genau dort beginnt das eigentliche
Problem. Die digitale Präsenz wirkt nach außen
aktiv, ist intern aber kaum steuerbar.
Wenn Plattformabhängigkeit
in Prozesse hineinreicht
Die Folgen externer Abhängigkeit zeigen sich
oft nicht zuerst bei der Reichweite, sondern in
den Abläufen dahinter. Wenn Produktkommunikation,
Kontaktaufnahme, Lead-Erfassung oder
Serviceanfragen über mehrere fremde Kanäle
Autorin:
Renata Jaffé
STRATO GmbH
www.strato.de
98 PC & Industrie 7/2026
Digitalisierung
verteilt laufen, entstehen schnell Medienbrüche.
Daten liegen dann in unterschiedlichen Systemen,
historische Kontakte lassen sich nur eingeschränkt
nachvollziehen und Änderungen
müssen an mehreren Stellen parallel gepflegt
werden. Für Teams in Marketing, Vertrieb und
Service erhöht das den Abstimmungsaufwand.
Für Interessenten und Kunden wirkt es wiederum
schnell uneinheitlich.
Datenverarbeitung
Hinzu kommt die Frage nach der Datenverarbeitung.
Wer sich stark auf externe Plattformen
stützt, arbeitet meist mit vorgegebenen Datenmodellen,
Reporting-Logiken und Integrationen.
Das kann effizient erscheinen, solange die Anforderungen
stabil bleiben. Sobald jedoch neue
Compliance-Vorgaben, geänderte Zuständigkeiten
oder andere technische Schnittstellen ins
Spiel kommen, zeigt sich häufig, wie wenig flexibel
solche Strukturen tatsächlich sind. Dann
fehlt nicht nur ein eigener Kanal, sondern oft
auch ein sauber dokumentierter Steuerungspunkt.
Digitale Souveränität hat deshalb viel mit
der Reduktion von fremdgesteuerter Komplexität
zu tun. Unternehmen brauchen eine zentrale
Adresse, an der Inhalte, Kontakte und Prozesse
zusammenlaufen.
Eigene Infrastruktur
ordnet Kommunikation, Daten
und Verantwortung
Eine eigenständig gepflegte Website erfüllt deshalb
eine andere Funktion als ein Plattformprofil.
Sie gibt Unternehmen digitale Souveränität.
Der erste Baustein dieser Souveränität ist eine
eigene Domain. Sie schafft einen dauerhaften
Bezugspunkt für Website, E-Mail und weitere
digitale Dienste. Im Unterschied zu einem Plattformprofil
bleibt diese Adresse Teil der eigenen
Organisation. Das ist für Wiedererkennbarkeit
und Vertrauen relevant, vor allem aber auch für
Kontinuität. Die Website wird damit zur digitalen
Zentrale. Sie bündelt das, was auf Plattformen
nur fragmentiert darstellbar ist: belastbare Informationen,
klare Zuständigkeiten, strukturierte
Angebote und nachvollziehbare Kontaktwege.
Ebenso wichtig ist die Kommunikation über
eigene E-Mail-Adressen mit der Unternehmensdomain.
Sie wirkt professionell und verankert vor
allem den Austausch in der eigenen Identität.
Gleiches gilt für Newsletter oder andere direkte
Kanäle. Diese schaffen einen Kontaktweg, der
nicht von Feed-Logiken oder sich verändernden
Plattformmechaniken abhängt. Informationen
landen dort, wo sie ankommen sollen, in einer
planbaren Frequenz und in einem Umfeld, das
das Unternehmen selbst gestaltet.
Technische und rechtliche
Einordnung der Dienste
Zur Infrastrukturfrage gehört außerdem die technische
und rechtliche Einordnung der eingesetzten
Dienste. Wo werden Daten verarbeitet, wie
sind Systeme integriert, wer hat Zugriff, und wie
transparent ist das Zusammenspiel der Komponenten?
Für viele Unternehmen ist ein europäischer
Rechtsraum dabei ein wichtiger Rahmen,
weil sich Datenschutz- und Compliance-Anforderungen
besser einordnen, dokumentieren und
steuern lassen. Digitale Souveränität endet also
nicht am Frontend. Sie reicht bis in Architektur,
Zuständigkeiten und Datenhaltung hinein.
Plattformen bleiben relevant,
aber in einer anderen Rolle
All das bedeutet keinen Rückzug aus der Plattformwelt.
Externe Kanäle bleiben wertvoll, weil
sie Reichweite schaffen, neue Kontakte ermöglichen
und Aufmerksamkeit in verschiedene Zielgruppen
tragen. Der Unterschied liegt in ihrer
Funktion. Plattformen sollten Verstärker sein,
nicht Fundament.
In einer belastbaren digitalen Struktur übernehmen
Plattformen die Rolle von Zubringern.
Ein Fachbeitrag in einem Netzwerk, ein Eintrag
in einem Verzeichnis, ein Post zu einer Anwendung
oder ein Verweis auf eine Lösung erzeugt
Aufmerksamkeit. Die vertiefende Information,
die eigentliche Kontaktaufnahme und die systematische
Weiterentwicklung der Beziehung laufen
dann über die eigene Infrastruktur. So bleibt
Reichweite nutzbar, ohne dass die Kernprozesse
an externe Regeln gebunden werden.
Digitale Souveränität
ist eine Frage der Betriebsfähigkeit
Die entscheidende Frage lautet nicht mehr,
ob Plattformen nützlich sind, sondern wo der
verlässliche Kern der digitalen Wertschöpfung
liegt. Unternehmen, die ihre Sichtbarkeit fast
vollständig auf fremden Oberflächen organisieren,
machen sich von Bedingungen abhängig,
die sie weder kontrollieren noch langfristig
sichern können. Unternehmen mit eigener
Domain, eigener Webpräsenz und direkten
Kommunikationsk anälen schaffen dagegen eine
belastbare Grundlage für Wachstum, Anpassung
und rechtssichere Prozesse.
Wer schreibt:
Renata Jaffé ist Produktmanagerin und Expertin
für Zusatzprodukte bei STRATO, mit Fokus
auf Value Added Services. ◄
PC & Industrie 7/2026 99
Software
Die Umstellung auf „Cloud-Native“
in industriellen Umgebungen
... und welche Rolle Kubernetes und Open-Source-basierte Ökosysteme spielen
Container lassen sich von einer Computerumgebung
in eine andere verschieben, etwa von
Entwicklungs- zu Test- oder Produktionssystemen,
ohne dass Konflikte mit anderen Softwareversionen
oder Inkompatibilitäten mit gemeinsam
genutzten Bibliotheken zu befürchten sind.
Container nutzen die Isolierung auf Betriebssystemebene
und stützen sich dabei auf Kernel-
Funktionen des Host-Systems, anstatt Hardware
zu virtualisieren. Die flexible Portabilität ist einer
der Hauptgründe, warum Container die moderne
Softwarebereitstellung prägen.
Fertigungsunternehmen führen Steuerungsund
Überwachungsanwendungen direkt an der
Produktionslinie aus. Zugleich stehen sie vor
der Herausforderung, mehrere Standorte – oft
rund um den Globus – zu vernetzen, ohne die
Sicherheit der früher meist vollständig isolierten
OT-Umgebungen zu gefährden. Im Gegensatz
zu Geschäftsanwendungen wird Fertigungssoftware
nicht auf gewöhnlicher IT betrieben
und hat meist ihren Ursprung in einer Zeit, als
„Cloud-Native“ noch nicht bekannt war.
Autor:
Tobias Schneck
Principal Software Architect
Kubermatic
https://www.kubermatic.com/
Wie gelingt es, Fertigungsumgebungen mit
einer oft in die Jahre gekommene Softwarelandschaft
in die IT-Neuzeit zu transferieren?
Fertigungssoftware kommuniziert in erster
Linie direkt mit Maschinen und läuft in möglichst
gut geschützten Netzwerken. Hohe Verfügbarkeit
ist das und A und O, während Internetanbindung,
globale Vernetzung und Cloud lange Zeit
kein Thema waren. Industrielle Edge-Anwendungen
kommen nun in Berührung mit dem
Cloud-Native- und Container-Ansatz. Neben der
Anwendungsorchestrierung über Edge-Geräte
hinweg führt kaum ein Weg an Kubernetes vorbei,
um Container in der Produktion zu verwalten.
In einer modernen Infrastruktur sind mehrere
Technologien gefragt, die sich gegenseitig
ergänzen, um verteilte Fertigungsprozesse effizient
zu unterstützen.
Container erobern die IT-Welt
Container sind in der modernen IT-Welt eine
Methode, Anwendungen inklusive ihrer Abhängigkeiten
so zu verpacken, dass sie konsistent
auf verschiedenen Systemen laufen. Dies bedeutet,
eine Anwendung zusammen mit allen erforderlichen
Abhängigkeiten, einschließlich Code,
Laufzeit, Systemtools und Bibliotheken in einer
isolierten, portablen Umgebung, dem Container,
unterzubringen.
Abgrenzung zu virtuellen Maschinen
Virtuelle Maschinen (VMs) sind eine Technologie,
die es ermöglicht, Software, wie z. B. ein
Betriebssystem, über einem anderen Betriebssystem
laufen zu lassen. VMs sind Software-
Emulationen von Computern, die es ermöglichen,
mehrere Betriebssysteme auf demselben physischen
Computer auszuführen. Im Gegensatz
zu Containern verfügen VMs über unabhängige
Betriebssystem-Kernel, Dateisysteme und Netzwerkschnittstellen.
Der Kernel ist der zentrale
Kern des Betriebssystems, der Hardwareressourcen
wie CPU, Arbeitsspeicher, Speicher
und Geräte verwaltet und grundlegende Dienste
wie Prozessverwaltung, Dateisystemzugriff,
Netzwerkkommunikation ermöglicht.
Die Dateien der VMs befinden sich auf einer
virtuellen Festplatte, die in einer Datei auf der
Festplatte des physischen Computers gespeichert
ist. VMs verfügen zudem über eigene IP-
Adressen und sind damit unabhängig von den
Host-Rechnern. Container hingegen teilen sich
den Kernel des Host-Rechners und nutzen auch
dessen Netzwerkschnittstelle und Dateisystem.
Hauptunterschied
Der Hauptunterschied zwischen Containern und
VMs besteht darin, dass Container eine Anwendung
mit ihren Abhängigkeiten in eine standardisierte
Einheit für die Softwareentwicklung,
-bereitstellung und -auslieferung verpacken können.
Container haben ihr eigenes Dateisystem,
ihren eigenen Speicherplatz und eine isolierte
Netzwerkumgebung, die nur die Kommunikation
innerhalb des Containers zulässt.
Warum Container-Orchestrierung
erforderlich ist
Eine Anwendung kann aus einigen wenigen
Containern bis hin zu Hunderten von Containern
bestehen. Anstatt Container manuell zu
verwalten, nutzen Entwickler die Orchestrierung,
um alle mit der Ausführung von Containern
100 PC & Industrie 7/2026
Software
verbundenen Aufgaben zu erledigen. Container-
Orchestrierung ist erforderlich, weil sie hilft, mehrere
Container effizient zu verwalten, zu skalieren
und zuverlässig zu betreiben.
Die Orchestrierung übernimmt die Konfiguration,
Bereitstellung und den Einsatz von Containern.
Weitere Aufgaben der Orchestrierung sind
die Terminplanung, Zuweisung von Ressourcen,
Verwaltung der Containerverfügbarkeit, der Lasta
usgleich, die Weiterleitung des Datenverkehrs
an Container und die Sicherheit. Die Orchestrierung
erleichtert somit das Management komplexer,
verteilter Anwendungen aus vielen Containern
und sorgt für Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit
und effiziente Ressourcennutzung.
Kubernetes hat sich zum
De-facto-Standard entwickelt
Es gibt mehrere Lösungen für die Orchestrierung
von Containern. In den letzten Jahren hat
sich aber Kubernetes zum De-facto-Standard für
die Bereitstellung und Orchestrierung von containerisierten
Anwendungen entwickelt. Kubernetes
ist eine Open-Source-Plattform, die für die
Orchestrierung containerisierter Anwendungen
entwickelt wurde. Sie automatisiert die Bereitstellung,
Skalierung und den Betrieb von Containern
über Maschinencluster hinweg. Kubernetes
wurde ursprünglich bei Google entwickelt und
2014 als Open-Source-Lösung veröffentlicht. Ziel
war es, die Bereitstellung und Verwaltung von
Containern einfacher und sicherer zu machen.
Kubernetes hat sich mittlerweile als Technologie
der Wahl erwiesen, wenn eine einheitliche
Schnittstelle zur Verwaltung aller erforderlichen
Ressourcen über mehrere Standorte und Cloud-
Anbieter hinweg gefragt ist. Fertigungsunternehmen
benötigen eine Self-Service-Plattform, auf
der sie Rechenleistung dort bereitstellen können,
wo sie erforderlich ist. Zugleich sollte diese
Plattform eine einheitliche Steuerungsebene
über alle Umgebungen bieten, wenn Unternehmen
eigene Rechenzentren an unterschiedlichen
Standorten betreibt.
Kubernetes organisiert
die Infrastruktur –
auch in Fertigungsumgebungen
Die Aufgabe von Kubernetes ist es, zu bestimmen,
wo Container ausgeführt werden, wie sie
kommunizieren und wie sie auf Änderungen
der Nachfrage oder Ausfälle der Infrastruktur
reagieren. Anstatt einzelne Container oder Server
zu verwalten, definieren Ingenieure den
gewünschten Zustand einer Anwendung, und
Kubernetes arbeitet kontinuierlich daran, diesen
Zustand aufrechtzuerhalten.
Kubernetes gruppiert die Infrastruktur in Clustern,
also Sammlungen von Maschinen, auf
denen containerisierte Workloads ausgeführt
werden. Ein Cluster umfasst in der Regel eine
Steuerungsebene und Worker-Node. Die Steuerungsebene
verwaltet den Gesamtzustand des
Clusters. Sie stellt die Kubernetes-API bereit und
plant Workloads, während sie sicherstellt, dass
das System weiterhin der gewünschten Konfiguration
entspricht. Worker-Nodes führen die
von der Steuerungsebene zugewiesenen containerisierten
Anwendungen aus. Indem Kubernetes
die Infrastruktur organisiert, lassen sich
beispielsweise Fertigungsanwendungen auf vielen
Maschinen verwalten. Gleichzeitig steht eine
einheitliche Betriebsschnittstelle bereit, was die
Verwaltung vereinfacht.
Container-Plattformen erleichtern
die komplexe Verwaltung von Clustern
Kubernetes ist das Maß der Dinge für die Container-Orchestrierung,
aber die Verwaltung von
Clustern in großem Maßstab ist nach wie vor
komplex. Abhilfe schaffen spezielle Container-
Plattformen, um den Betrieb weiter zu verein -
fachen. Entsprechende Lösungen wie die Kubermatic
Kubernetes Platform (KKP) abstrahieren
einen Großteil der betrieblichen Komplexität
und verwandeln Cluster in einfacher zu verwaltende,
unternehmensgerechte Umgebungen,
die groß angelegte Anwendungen effizient unterstützen
können.
Plattformen dieser Art bieten eine einzige
Schnittstelle für die Bereitstellung, Überwachung
und Skalierung von Containern und lassen sich
gleichzeitig in CI/CD-Pipelines integrieren,
Sicherheitsrichtlinien durchsetzen und konsistente
Umgebungen über Cloud- und lokale Infrastrukturen
hinweg gewährleisten.
Das Herzstück
Container und Kubernetes bilden mittlerweile
das Herzstück der modernen IT, doch die Entwicklung
bleibt dynamisch. Aktuell prägen verschiedene
Trends die nächste Evolutionsstufe
der Cloud-nativen Infrastruktur: Dazu gehören
Plattform-Engineering und interne Entwicklerplattformen
(IDPs), verstärkte Fokussierung auf
Datenhoheit, hybride Bereitstellungsmodelle, der
Einsatz von KI und ML für Workloads sowie eine
zunehmende operative Automatisierung. Die
Synergie zwischen Containern als fundamentalen
Bausteinen der modernen Infrastruktur
und Kubernetes als unverzichtbare Steuerungsebene
ist ein Teil der Gleichung. Den anderen
Teil liefert eine intelligente Container-Plattformlösung,
indem sie die Infrastruktur flexibler, resilienter
und für Entwickler komfortabler macht.
Wer schreibt:
Kubermatic ist ein führender Anbieter von
Cloud-nativen Enterprise-Lösungen und ermöglicht
es Unternehmen und Dienstleistern,
den Kubernetes-Betrieb in Hybrid- und Edge-
Umgebungen zu automatisieren, die alle auf
einer transparenten Open-Source-Basis aufgebaut
sind. Mit seiner Kubermatic Kubernetes
Platform für Containermanagement bietet das
Unternehmen eine skalierbare, effiziente und
vollständig automatisierte Container-Infrastruktur,
die in jeder Umgebung funktioniert. ◄
PC & Industrie 7/2026 101
Künstliche Intelligenz
Die Zukunft der Arbeit
Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI
an der Frontline
Ein Zebra Fixed Industrial Scanner ermöglicht Hochgeschwindigkeits-Inspektionen in der Elektronikfertigung –
von OCR-Prüfungen über Etikettenverifikation bis hin zum Lesen direkt markierter Codes (DPM). Alle Bilder © Zebra Technologies.
Physical AI wurde in diesem Jahr zum Schlagwort.
Es rückt neue, fortschrittliche Wege in den
Fokus, wie KI die physische Welt und Frontline-
Prozesse verändern wird. Physical AI verbindet
Hardware, Software und künstliche Intelligenz,
die in physischen Umgebungen agieren,
ihre Umgebung und Arbeitsabläufe erfassen
und eigenständig handeln. Sie führt die physische
Ebene, Daten, KI und operative Ausführung
zusammen und schafft damit neue Dimensionen
von Intelligenz und Automatisierung.
Autor:
Stephan Pottel
Manufacturing Strategy Director EMEA
Zebra Technologies
www.zebra.com/de
Dank multimodaler KI können Modelle unterschiedlichste
Daten aus physischen Umgebungen,
Arbeitsabläufen und Anlagen über Sensoren
erfassen. So werden reale Umgebungen
in digitale Umgebungen für Menschen und agentenbasierte
Workflows übersetzt.
Intelligence Supercycle
Wir stehen am Beginn eines „Intelligence Supercycle“,
der die Grundlagen für die Arbeitswelt der
Zukunft legt. Neue Innovationen, Geschäftsabläufe
und ganze Branchen entstehen, vergleichbar
mit der Service- und On-Demand-Ökonomie
der vergangenen Jahrzehnte.
Das geschieht zu einer Zeit, in der europäische
Staaten – darunter Deutschland – verstärkt
über mehr Autonomie und Kontrolle bei
Daten und KI-Entwicklung sprechen. Deutschland
eröffnete im Februar seine erste KI-Fabrik
und verfolgt das Ziel, die heimischen Rechenzentrumskapazitäten
bis 2030 zu verdoppeln, um
KI-Anwendungen zu unterstützen. Bei aller Diskussion
über Souveränität dürfen wir jedoch nicht
aus dem Blick verlieren, Europas Wirtschaftskraft
durch den Einsatz von KI in den Branchen
zu stärken, die Arbeitsplätze schaffen und das
Bruttoinlandsprodukt steigern.
Grundlegende Veränderungen
KI verändert Branchen grundlegend, indem sie
Innovation beschleunigt und neue Geschäftsmodelle
ermöglicht. Gleichzeitig entstehen neue
Berufsbilder wie „Agentic Change Leader“ oder
„Forward Deployed AI Consultant“.
Unternehmen integrieren KI zunehmend in
bestehende Arbeitsabläufe. So werden etwa KI-
Agenten für Computer Vision und Augmented-
Reality-Anwendungen auf mobilen Computern
mit Bestandsdaten trainiert, um Such- und Kommissionierungsprozesse
in Logistikzentren und
Lagern zu beschleunigen und zu automatisieren.
KI-gestützte Erkenntnisse
Frühe Anwender in Bereichen wie Logistik, Fertigung
und Einzelhandel verschaffen sich durch
KI-gestützte Erkenntnisse, dynamische Preisgestaltung,
Produktivitätssteigerungen und personalisierte
Kundenerlebnisse Wettbewerbsvorteile.
Wie bei früheren Technologiesprüngen werden
auch diesmal neue, KI-zentrierte Arbeitsweisen
und Branchen entstehen – vieles davon können
wir heute noch gar nicht absehen.
Der Aufstieg von KI-Agenten
und autonomen Systemen
KI-gestützte Agenten werden immer leistungsfähiger.
Sie können komplexe Aufgaben automatisieren
und mit minimalem menschlichem
Eingriff eigenständig arbeiten. Unternehmen,
die Multi-Agenten-Systeme einsetzen, erzielen
in Bereichen wie Finanzen, IT oder Kundenservice
bereits Effizienzsteigerungen von
bis zu 50 Prozent.
Ein sichtbares Beispiel dafür sind KI-gesteuerte
Systeme zur personalisierten Musikentdeckung,
Playlist-Kuration und für dialogbasierte
Interaktionen. Diese Anwendungen zeigen,
wie KI-Agenten Mehrwert schaffen, indem
102 PC & Industrie 7/2026
Künstliche Intelligenz
Ein Zebra Fixed Industrial Scanner ermöglicht die automatisierte Barcode-Erfassung in industriellen Förder- und Verpackungsprozessen.
sie Datenverarbeitung, Nutzerpräferenzen und
Aufgabenautomatisierung nahtlos verbinden. Auf
Geräten eingesetzte KI-Agenten, die mit standardisierten
Betriebsabläufen (SOPs) in Fertigungs-
oder Handelsumgebungen trainiert wurden,
liefern Echtzeit-Informationen, konsistente
Einarbeitung, weniger Verzögerungen und bessere
Entscheidungen.
Der Erfolg dieser Systeme verdeutlicht einen
grundlegenden Trend: Je besser KI Nutzerbedürfnisse
versteht und darauf reagiert, desto
stärker wird sie Produktivität und Nutzererlebnisse
in unterschiedlichsten Branchen verändern.
Und die Frontline?
Bislang lag der Fokus vor allem auf Anwendungen
für Verbraucher sowie auf den Auswirkungen
von KI auf schreibtischgebundene
Büroarbeit. Die Frontline-Belegschaft – also
die weltweit größte Gruppe von Arbeitskräften
– blieb dagegen vergleichsweise unbeachtet.
Dabei entsteht genau dort Wertschöpfung: Dort
interagieren Mitarbeitende, Kunden, Maschinen
und Daten täglich miteinander. Dort entstehen
Vertrauen, Transaktionen und enorme Mengen
wertvoller Daten, die Edge-KI jeden Tag verarbeitet
und nutzt.
KI-Agenten auf Endgeräten könnten beispielsweise
komplexe Arbeitsabläufe autonom steuern
– etwa Echtzeit-Bestandsverfolgung, vorausschauende
Wartung oder personalisierte Aufgabenempfehlungen
für Beschäftigte in Logistik,
Einzelhandel oder Gesundheitswesen. KIbasierte
dialogorientierte Benutzeroberflächen
könnten Mitarbeitende unterstützen, operative
Fragen beantworten oder optimierte Abläufe
vorschlagen.
KI-Orchestrierungswerkzeuge
Durch den Einsatz von KI-Orchestrierungswerkzeugen
lässt sich die Koordination zwischen
Gerätefunktionen, externen Systemen
und APIs – etwa Lagerverwaltungssystemen
oder IoT-Sensoren – verbessern. So entstehen
kontextbezogene Echtzeit-Einblicke.
Solche Integrationen steigern die Effizienz
erheblich, reduzieren Ausfallzeiten und ermöglichen
es Mitarbeitenden, sich stärker auf wertschöpfende
Aufgaben zu konzentrieren.
Co-Piloten, multimodale
und On-Device-Modelle
Das Konzept der KI-Copiloten – intelligenter
Assistenten innerhalb von Arbeitsabläufen – breitet
sich zunehmend auf verschiedenste Branchen
aus. Neben Büroangestellten und Entwicklern
integrieren inzwischen auch Gesundheitswesen,
Industrie und Handel solche Systeme, um
Abläufe effizienter zu gestalten. Branchenspezifische
KI-Modelle, die gezielt auf bestimmte
Aufgaben trainiert werden, dürften sich besonders
bewähren und passgenaue Erkenntnisse
sowie Automatisierung liefern.
Diese Copiloten entwickeln sich zunehmend zu
multimodalen KI-Systemen, die Inhalte in Text-,
Audio-, Video- und Bildformaten verarbeiten und
erzeugen können. Sie werden immer stärker in
Alltagsgeräte integriert. Anwendungen in Robotik,
Fahrzeugsystemen und intelligenten Assistenten
ebnen den Weg für intuitivere Mensch-
Maschine-Interaktionen.
Mit Zebra Frontline AI Blueprints erfasst ein mobiles Zebra-Gerät Pakete und Zustellorte intelligent per
Kamera, um Proof-of-Delivery-Prozesse schneller, präziser und effizienter zu gestalten.
PC & Industrie 7/2026 103
Mit den Zebra Frontline AI Enablers erkennt und analysiert ein mobiles Zebra-Gerät Produkte und
Regalflächen in Echtzeit, um Bestandsmanagement und Filialprozesse effizienter zu gestalten.
Prozesse intelligenter und autonomer. Für Unternehmen
eröffnet das Zusammenspiel aus ausgereiften
Open-Source-Technologien, automatisierten
MLOps-Prozessen und No-Code-Plattformen
eine besondere Chance. KI-Lösungen
werden zunehmend sofort einsatzbereit, mit vortrainierten
Modellen, fertigen Anwendungen und
Komponenten, die eine schnelle Wertschöpfung
ermöglichen.
Unternehmen, die diese Werkzeuge nutzen,
können KI schneller in ihre Frontline-Prozesse
integrieren und Entwicklungskosten senken.
Gleichzeitig ermöglichen sie auch nicht-technischen
Teams, KI-basierte Innovationen voranzutreiben,
die Produktivität und Wirtschaftskraft
stärken.
Das unterstreicht das transformative Potenzial
von KI: Sie wird zu einem Werkzeug für alle –
nicht nur für Experten – und läutet einen Superzyklus
ein, in dem breit verfügbare KI-Anwendungen
die Arbeit jeden Tag verbessern.
KI-Verarbeitung auf Endgeräten
Auch die Verlagerung von KI-Verarbeitung
direkt auf Endgeräte gewinnt an Bedeutung
– getrieben von Datenschutzanforderungen,
geringerer Abhängigkeit von Cloud-Infrastrukturen
und Kosteneffizienz. Kleinere, energieeffiziente
KI-Modelle ermöglichen schnellere Experimente
und Implementierungen und verbessern
zugleich die Datensicherheit. Da Daten nicht in
die Cloud übertragen werden müssen, können
On-Device-Modelle zudem Cloud-Kosten senken
und die finanzielle Belastung durch variable
Token-basierte Abrechnung reduzieren.
Reifegrad der KI:
Low-Code, No-Code und Open Source
Das Open-Source-Ökosystem für KI entwickelt
sich rasant weiter und demokratisiert den
Zugang zu fortschrittlichen KI-Werkzeugen,
Modellen und Plattformen. Möglich wird das
durch neue Entwicklerwerkzeuge, automatisierte
MLOps-Prozesse (Machine Learning Operations)
sowie No-Code- und Low-Code-Plattformen.
Dadurch können selbst Personen und Organisationen
ohne tiefgehendes technisches Fachwissen
KI-Anwendungen entwickeln und einsetzen.
KI-Bausteine und Blaupausen lassen sich
direkt in Lösungen integrieren und schließen die
Lücke zwischen physischer Ebene, Daten und
operativer Umsetzung.
No-Code- und Low-Code-Plattformen bieten
intuitive Benutzeroberflächen, die komplexe Programmierung
überflüssig machen. Gleichzeitig
integrieren sie MLOps-Funktionen und automatisieren
zentrale Schritte im KI-Entwicklungsprozess,
von der Datenaufbereitung über das Modelltraining
bis hin zu Bereitstellung und Monitoring.
Durch diese Abstraktion technischer Komplexität
können deutlich mehr Menschen KI innovativ
einsetzen.
Diese Demokratisierung bringt allerdings auch
Herausforderungen mit sich. Der leichtere Zugang
erhöht das Risiko von Missbrauch, Sicherheitslücken
und ethischen Problemen. Deshalb bleiben
klare Governance-Strukturen, gemeinschaftliche
Kontrolle und verantwortungsvolle Entwicklungspraktiken
entscheidend, um Risiken zu minimieren
und KI verantwortungsvoll einzusetzen.
Das nächste Kapitel der KI
Die Zukunft der Arbeit an der Frontline entsteht
bereits heute: Physical AI macht operative
Wer schreibt:
Stephan Pottel ist Director für Manufacturing
Strategy EMEA bei Zebra Technologies
und bringt über 20 Jahre Branchenerfahrung
in seine Rolle ein, in der er Kunden berät und
Beziehungen innerhalb der Industrie aufbaut.
Er kam 2017 zu Zebra und konzentrierte sich
zunächst auf die Bereiche Transport, Logistik
und Fertigung in der DACH-Region. Im Jahr
2022 wurde er zum EMEA Director befördert
und ist seither dafür verantwortlich, das Connected-Factory-Framework
von Zebra für Kunden
voranzutreiben. ◄
Mit den Zebra Frontline AI Enablers erkennt ein mobiles Zebra-Gerät Produkte und Informationen
direkt im Regal und unterstützt so effizientere Prozesse im Einzelhandel und Apothekenumfeld.
104 PC & Industrie 7/2026
Lange
Geschichte!
Infrastruktur erneuern –
Denkmale erhalten
denkmalschutz.de/netzwerke
SWR Fernsehturm
Stuttgart
Künstliche Intelligenz
Warum selbst die beste KI
ohne die richtige Hardware nur Theorie bleibt
Ein Kommentar von:
Sven Pannewitz
Produktmanager Development
Boards & Vehicle Accessories
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www.reichelt.de
Künstliche Intelligenz (KI) ist für
Unternehmen längst ein wichtiger
Treiber für Innovation, Effizienz und
Wettbewerbsfähigkeit. Wer Prozesse
automatisieren, Daten schneller
nutzen oder neue Geschäftsideen
entwickeln will, kommt an KI kaum
vorbei. Oft unterschätzt wird dabei
jedoch die passende Hardware:
Denn selbst die besten Modelle
und Daten bringen nur dann echten
Mehrwert, wenn auch die technologische
Basis stimmt, also leistungsfähige,
auf KI abgestimmte
Hardware, die große Datenmengen
schnell und zuverlässig verarbeitet.
Spezialisierte KI-Boards rücken
deshalb zunehmend in den Fokus
der Industrie. Warum die Nachfrage
aktuell stark steigt und weshalb
sie eine wichtige Grundlage für
erfolgreiche KI-Projekte sind, erläutert
Sven Pannewitz, Produktmanager
Development Boards & Vehicle
Accessories bei reichelt elektronik.
KI-Boards
als Schlüsseltechnologie
KI-Anwendungen benötigen enorme
Rechenleistung, ausreichend Speicher
sowie eine Infrastruktur, die energieeffizient
und zuverlässig arbeitet. Das
gilt umso mehr, wenn Anwendungen
nicht nur im Rechenzentrum, sondern
direkt vor Ort im Edge wie etwa in
Maschinen, Fahrzeugen oder industriellen
Anlagen laufen sollen. Deshalb
braucht es leistungsfähige und
für KI-geeignete Hardware.
Eine Schlüsselrolle spielen dabei
sogenannte KI-Boards. Gemeint sind
spezialisierte Prozessor- oder Edge-
AI-Boards, die für die Verarbeitung
KI-basierter Anwendungen optimiert
sind. Sie bündeln hohe Rechenleistung,
kompakte Bauweise und effizienten
Energieeinsatz in einer Form,
die sich für unterschiedlichste Einsatzszenarien
eignet.
Einsatzbereiche
Ob in der Industrieautomation, im
Automotive-Bereich, in der Robotik
oder im Internet der Dinge: Überall
dort, wo Daten in Echtzeit verarbeitet
und Entscheidungen direkt vor Ort
getroffen werden müssen, gewinnen
KI-Boards stark an Bedeutung.
Wachsende Nachfrage und
geringere Einstiegshürden
bei KI-Boards
Aus Sicht des Distributionsmarktes
ist das Wachstum in diesem Segment
konsequent. Die Nachfrage
steigt, weil immer mehr Unternehmen
KI nicht mehr nur testen, sondern
in konkrete Anwendungen überführen
wollen. Gleichzeitig sinken
die Einstiegshürden: Die Kosten
für KI-fähige Boards sind in vielen
Bereichen gesunken, während ihre
Leistungsfähigkeit stetig wächst.
Das macht die Technologie nicht
nur für Großunternehmen, sondern
auch für mittelständische Betriebe
zunehmend attraktiv.
Neue Trends: Leistung,
Flexibilität und Effizienz
Hinzu kommen technologische
Fortschritte, die den Einsatz moderner
KI-Boards weiter beschleunigen.
Neue Architekturen sind leistungsfähiger
und flexibler als
frühere Generationen. Sie unterstützen
eine Vielzahl von KI-Workloads
und lassen sich besser an
individuelle Anforderungen anpassen.
Parallel dazu verbessert sich
auch die Softwareunterstützung:
Entwicklungsumgebungen, Frameworks
und vorgefertigte Tools
erleichtern die Integration in bestehende
Systeme.
Ein weiterer wichtiger Aspekt
ist die Effizienz: Angesichts steigender
Energiekosten und wachsender
Nachhaltigkeitsanforderungen
achten Unternehmen heute stärker
denn je darauf, dass Rechenleistung
nicht zulasten von Stromverbrauch
sowie dem Einsatz von
Materialien und der Abnutzung von
Hardware geht. Moderne KI-Boards
bieten hier einen wichtigen Vorteil,
weil sie eine hohe Performance mit
vergleichsweise geringem Energiebedarf
verbinden.
Distributoren als Enabler
erfolgreicher KI-Projekte
Damit KI-Projekte in der Praxis
erfolgreich werden, braucht es
jedoch nicht nur geeignete Produkte,
sondern auch verlässliche Partner.
Distributoren übernehmen hier eine
zentrale Rolle als Enabler. Sie stellen
Unternehmen ein breites Portfolio
an KI-Boards für unterschiedlichste
Anwendungsfälle zur Verfügung
und helfen dabei, passende
Lösungen auszuwählen. Gerade
vor dem Hintergrund anhaltender
Herausforderungen in den Lieferketten
und zeitweiser Chip-Knappheit
ist dies besonders wichtig. Wer
KI-Projekte plant, braucht nicht nur
die technologisch richtige, sondern
auch die tatsächlich verfügbare
Hardware.
Darüber hinaus erleichtern Distributoren
den Einstieg durch Bundles
und Starter-Kits, die speziell auf industrielle
Anwendungen zugeschnitten
sind. Solche vorkonfigurierten
Lösungen verkürzen Entwicklungszeiten,
reduzieren Integrationsrisiken
und helfen Unternehmen, schneller
von der Idee in die Umsetzung zu
kommen. Das ist insbesondere dort
relevant, wo Fachkräfte knapp sind
und Entwicklungsressourcen effizient
eingesetzt werden müssen.
KI-Boards
sind kein Nice-to-have
Klar ist aber auch: Der Einsatz
von KI-fähiger Hardware bringt
Herausforderungen mit sich. Die
Komplexität im Betrieb steigt, und
nicht jede Lösung passt zu jedem
Anwendungsfall. Zudem bleiben
Lieferschwierigkeiten bei einzelnen
Chips oder Komponenten ein
Faktor, den Unternehmen in ihrer
Planung berücksichtigen müssen.
Umso wichtiger ist es, die Hardware-Frage
frühzeitig strategisch
mitzudenken.
Am Ende steht deshalb eine klare
Erkenntnis: KI-fähige Hardware ist
kein optionales Extra, sondern eine
Grundvoraussetzung für erfolgreiche
KI-Projekte und langfristige strategische
Weiterentwicklung. Wer
künstliche Intelligenz nachhaltig,
skalierbar und wirtschaftlich einsetzen
will, muss nicht nur in Daten,
Software und Know-how investieren,
sondern ebenso in die technologische
Basis. KI-Boards werden
damit zum Must-have für Unternehmen,
die aus KI echten Mehrwert
schaffen wollen. ◄
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