SaarLorLux Magazin Sommer 2026
Das SaarLorLux Magazin berichtet über die SaarLorLux Region mit Fokus auf das Saarland, Luxemburg und die angrenzenden Regionen. Im Mittelpunkt stehen beeindruckende Menschen, regionale Unternehmen, inspirierende Erfolgsgeschichten sowie kulinarische Highlights und besondere Orte. Als hochwertiges Lifestyle Magazin verbindet es Themen wie Tourismus, Genuss, Events und Business mit authentischem Storytelling. Mit emotionalen und echten Geschichten möchten wir berühren, begeistern und Menschen in der Region SaarLorLux miteinander verbinden – fernab vom hektischen Großstadtleben.
Das SaarLorLux Magazin berichtet über die SaarLorLux Region mit Fokus auf das Saarland, Luxemburg und die angrenzenden Regionen.
Im Mittelpunkt stehen beeindruckende Menschen, regionale Unternehmen, inspirierende Erfolgsgeschichten sowie kulinarische Highlights und besondere Orte.
Als hochwertiges Lifestyle Magazin verbindet es Themen wie Tourismus, Genuss, Events und Business mit authentischem Storytelling.
Mit emotionalen und echten Geschichten möchten wir berühren, begeistern und Menschen in der Region SaarLorLux miteinander verbinden – fernab vom hektischen Großstadtleben.
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DEIN MAGAZIN für die Großregion
Sommer 2026
AUSGABE 26
4,90 EUR
8. Jahrgang
... c' est savoir vivre
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COVER STORY
Jeden Samstag von
Juni bis August ab 20 Uhr
Der Eventsommer in der Saarland
Therme lädt zu entspannten Sommerabenden
mit Livemusik, Künstlern und
orientalischem Flair ein.
Orientalische Nächte:
Mehr dazu auf Seite 8 und 9.
Jetzt entdecken
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DEIN MAGAZIN für die Großregion
Foto © Leonard Sciové
Editorial
Liebe Leserin
& lieber Leser,
Wir freuen uns, Ihnen heute unsere Sommerausgabe 2026 vorstellen
zu dürfen. Und er ist endlich da: der Sommer.
Gerade in der warmen Jahreszeit macht das Oben-ohne-Fahren entlang
der Sehenswürdigkeiten zwischen Seen und Grünflächen sowie
zwischen Promenaden und Wäldern besonders viel Freude.
Doch auch darüber hinaus bietet unsere malerische Region SaarLor-
Lux ein buntes Potpourri an Erlebnissen. Ein besonderes Highlight
waren die Nationalen Spiele der Special Olympics Saarland 2026,
die Menschen aus dem ganzen Land zusammenführten. Als offizieller
Medienpartner von Special Olympics Saarland durfte das SaarLorLux
Magazin dieses bewegende Ereignis begleiten und für die Zukunft als
nachhaltige Erinnerung festhalten.
Eindrucksvoll zeigten die Sportlerinnen und Sportler der Special Olympics,
was mit Leidenschaft, Mut und Teamgeist möglich ist. Fairness, gegenseitiger
Respekt sowie die Freude an Bewegung und Miteinander
sind sichtbare und spürbare Werte, die unsere Gesellschaft tragen.
Gerade darin liegt die besondere Kraft: Wenn Sportlerinnen und
Sportler, Familien, Fans und Ehrenamtliche an vielen Orten zusammenkommen,
entstehen Nähe und echte Begegnungen, aus denen ein
herzliches und verbindendes Miteinander erwächst.
Diese Kultur des Miteinanders ist eine wünschenswerte Entwicklung,
die Brücken baut, den Austausch fördert und wichtige Impulse setzt,
nicht nur für den Sport, sondern für unsere gesamte Gesellschaft. Sie
prägt nachhaltig die Identität unseres Landes und zeigt, wie Gemeinschaft
gelebt werden kann.
erscheint bei
IMPRESSUM
Inhaberin: Nicole Sciové· Obere Schulstraße 4 · 66292 Riegelsberg
Gleichzeitig Briefadresse des Verlags, des verantwortlichen
Redakteurs und des Verantwortlichen für den Anzeigenteil
Telefon: 0 68 06 / 49 640 67
Redaktion: redaktion@saarlorlux-magazin.de
Herausgeberin/Verlegerin
Nicole Sciové · Mobil: 0160 / 944 60 239
Verkaufsleitung & Chefredaktion
Werner Staudt - Dipl. Betriebswirt · Mobil: 0170 / 77 22 502
Redaktionsteam
Chefredakteur: Werner Staudt (sta-w) (V.i.S.d.P.),
Nicole Sciové, Christian Wack, Christa Staudt,
Hans-Peter Hammes
Fotonachweise
Werner Staudt, www.fotolia.de, Kunden, www.pexels.com
www.shutterstock.com, www.pixabay.de, www.stock.adobe.com
Gestaltung
Nicole Sciové · SN CreativDesign · Werbeagentur & Verlag
Druck in der Region
Krüger Druck+Verlag GmbH & Co. KG
Handwerkstraße 8-10
66663 Merzig
Verteilungsgebiet
SaarLorLux, angrenzendes Rheinland-Pfalz
Erscheinungsweise
1/4jährlich
est savoir vivre
SN CreativDesign
WERBEAGENTUR & VERLAG
Alle Veröffentlichungen sind urheberrechtlich geschützt. Dies
gilt auch für speziell angefertigte Werbeanzeigen. Weiterverwendung
jeweils nur mit schriftlicher Genehmigung möglich.
Namentlich gekennzeichnete Artikel spiegeln nicht die Meinung
der Redaktion wider. Keine Haftung bei Druck- oder Satzfehlern.
Die Redaktion freut sich über eingesandte Beiträge, behält sich
jedoch das Recht der Nichtveröffentlichung oder Kürzung vor.
Nächste Ausgabe:
Redaktions- und Anzeigenschluss 08.09.2026
Erscheinungstermin ab KW 40
Respekt und Wertschätzung bilden dabei das Fundament. Sie prägen
einen Stil, der durch Authentizität beeindruckt und Emotionen
weckt.
Ein Erlebnis mit menschlicher Tiefenwirkung.
Herzlichst
Nicole Sciové
&
SaarLorLux MAGAZIN
Werner Staudt
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INHALT
38
INHALT
6
Hedin Family Fest - 1.200 Gäste staunten und die G-Klasse
drehte sich. Auch in diesem Jahr zu einem echten Publikumsmagneten
und einem Tag voller Begegnungen, Genuss
und unvergesslicher Momente für die ganze Familie.
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54
60
„Wir machen Europa!“ - Der Saarpfalz-Kreis
beteiligte sich mit einem internationalen Austausch
an den deutschlandweiten Europawochen
2026
Foto © J. Wawrzik
The League 2026 - Am 26. März 2026 wurde die
URSAPHARM Arena in Spiesen-Elversberg erneut zum
Treffpunkt für Unternehmer, Entscheider, Innovatoren
und Zukunftsdenker. 78
44
SaarLorLux MAGAZIN
PR-Anzeigen
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INHALT
7
10
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Inhalt
Foto © Sascha Klahn/saschaklahn.com
48
24
CONTENT
64
SaarLorLux MAGAZIN
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coverstory
8
Orientalische Nächte
ein Abend wie aus 1001 Nacht
Wer die Saarland Therme besucht, sucht
mehr als nur Wellness. Hier geht es um
das Gefühl, für einige Stunden den Alltag
hinter sich zu lassen und in eine
andere Welt einzutauchen. Zwischen
orientalischer Architektur, wohltuender
Wärme und dem Duft exotischer Aromen
entsteht eine Atmosphäre, die an
ferne Länder und magische Nächte erinnert.
Genau dieses besondere Lebensgefühl
steht in den Sommermonaten bei den
beliebten Orientalischen Nächten im
Mittelpunkt. Von Juni bis August verwandelt
sich die Saarland Therme jeden
Samstag ab 20 Uhr in eine Bühne für unterschiedliche
Kulturen, Klänge und Traditionen
aus aller Welt. Jede Veranstaltung
entführt die Gäste auf eine neue
Reise und verbindet Entspannung mit
außergewöhnlichen Erlebnissen.
Mal sorgen mitreißende Rhythmen und
temperamentvolle Tänze für südländisches
Flair, mal stehen orientalische
Klänge, exotische Feuer- und Tanzshows
oder musikalische Darbietungen aus
fernen Ländern im Mittelpunkt. Die
Themenabende schaffen dabei eine
einzigartige Verbindung aus Wellness,
Kultur und Unterhaltung. Während die
warmen Thermalbecken und Saunen
zur Erholung einladen, entsteht rundherum
eine besondere Atmosphäre, die
alle Sinne anspricht.
Unser Tipp
Wer die Entspannung verlängern
möchte, findet im angeschlossenen
Le Marrakech Boutique
Hotel den perfekten Rückzugsort.
Exklusive Spa-Suiten mit privater
Sauna, Whirlpool und direktem
Bademantelzugang zur Therme
machen den Aufenthalt zu einem
besonderen Erlebnis.
Besonders in den Abendstunden entfaltet
die Saarland Therme ihren ganz eigenen
Zauber. Sanftes Licht spiegelt sich
auf der Wasseroberfläche, taucht die
Anlage in warme Farben und die ausgewählten
Programmpunkte sorgen für
unvergessliche Momente. Es sind diese
kleinen Augenblicke zwischen Ruhe,
Genuss und Erlebnis, die jeden Besuch
zu etwas Besonderem machen.
Ob spanisches Lebensgefühl, brasilianische
Sambaklänge oder die faszinierende
Welt Indiens – jede Themennacht
erzählt ihre eigene Geschichte und lädt
dazu ein, für einen Abend den Alltag gegen
Urlaubsgefühle einzutauschen.
Wer Wellness mit außergewöhnlichen
Erlebnissen verbinden möchte, findet
bei den Orientalischen Nächten der
Saarland Therme die perfekte Gelegenheit,
den Sommer einmal anders zu genießen.
Ein Kurzurlaub vor der Haustür,
der zeigt, dass man für besondere Momente
nicht weit reisen
muss.
SCAN
MICH!
Kontakt
Saarland Therme
Zum Bergwald 1
66271 Kleinblittersdorf
Tel. : +49 6805-60000-0
info@saarland-therme.de
www.saarland-therme.de
SaarLorLux MAGAZIN
Weitere Infos:
www.marrakech-hotel.de
6. Gypsy
Live-Musik
Musique live
13. Las Vegas
Live-Musik und Burlesque Tanz
Musique live et danse burlesque
4. Afrika
Live-Musik
Musique live
Programm 2026
11. Orient
Live-Musik und Bauchtanz
Musique live et danse du ventre
1. Hawai
Live-Musik und hawaiianischer Tanz
Musique live et danse hawaïenne
8. Brasilien
Sambashow
Sambashow
15. Scandinavien
Akrobatischer Tanz und Feuershow
Danse acrobatique et spectacle de feu
Juni | Juin
20. Indien
Bollywood Tanz und Feuershow
Danse Bollywood et spectacle de feu
27. Spanien
Juli | Juillet
Live-Musik und Flamenco Tanz
+ Lange Sauna Nacht – ab 21 Uhr (Textilfrei)
Musique live et danse flamenco
+ Longue nuit du sauna – dès 21 h (nudiste)
18. Brasilien
Sambashow
Sambashow
25. Spanien
August | Août
Live-Musik und Flamenco Tanz
+ Lange Sauna Nacht – ab 21 Uhr (Textilfrei)
Musique live et danse flamenco
+ Longue nuit du sauna – dès 21 h (nudiste)
22. Orient
Live-Musik und Bauchtanz
Musique live et danse du ventre
29. Spanien
Live-Musik und Flamenco Tanz
+ Lange Sauna Nacht – ab 21 Uhr (Textilfrei)
Musique live et danse flamenco
+ Longue nuit du sauna – dès 21 h (nudiste)
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sport&voyages
10
Unvergessliche Momente
die mehr bewegten als Medaillen
Die Nationalen Spiele der Special
Olympics Saarland 2026 haben eindrucksvoll
gezeigt, was Sport bewirken
kann: Begegnung schaffen, Grenzen
überwinden und Menschen miteinander
verbinden.
Als offizieller Medienpartner von Special
Olympics Saarland war es für uns
eine besondere Ehre, dieses außergewöhnliche
Ereignis begleiten zu dürfen.
Bereits die feierliche Eröffnung im Saarbrücker
Ludwigsparkstadion bleibt unvergessen.
Tausende Besucherinnen
und Besucher sorgten für eine beeindruckende
Atmosphäre voller Begeisterung,
Wertschätzung und gelebter Inklusion.
Als die „Flamme der Hoffnung“ ins
Stadion getragen wurde, war spürbar:
Hier geht es um weit mehr als sportliche
Wettkämpfe.
Die auf dieser Seite gezeigten Impressionen
stammen von der feierlichen
Eröffnungsfeier am 15. Juni 2026 im
Saarbrücker Ludwigsparkstadion und
fangen die besondere Stimmung dieses
bewegenden Abends ein.
In den darauffolgenden Tagen wurde
das gesamte Saarland zur Bühne des
Sports. Athletinnen und Athleten aus
ganz Deutschland sowie internationale
Delegationen zeigten mit Leidenschaft,
Teamgeist und Fairness, was möglich
ist, wenn Menschen gemeinsam Großes
bewegen.
Für uns als SaarLorLux Magazin war
dieses Event weit mehr als ein sportliches
Großereignis. Es war ein bewegendes
Zeichen für Zusammenhalt,
Vielfalt und Teilhabe. Die vielen Begegnungen,
Emotionen und Geschichten
werden uns noch lange in Erinnerung
bleiben.
Die Nationalen Spiele 2026 haben
einmal mehr bewiesen: Inklusion ist
keine Vision der Zukunft, sondern kann
bereits heute gelebt werden. Wir sind
stolz, Teil dieses besonderen Kapitels der
saarländischen Geschichte gewesen zu
sein und danken allen Beteiligten, Helferinnen
und Helfern sowie den Athletinnen
und Athleten für unvergessliche
Momente.
Ein herzliches Dankeschön an Special
Olympics Saarland für das Vertrauen
in unsere Medienpartnerschaft. Gemeinsam
haben wir Erinnerungen geschaffen,
die bleiben.
Foto © Sascha Klahn/saschaklahn.com
Foto © Carina Gromer
Foto © Sascha Klahn/saschaklahn.com
SaarLorLux MAGAZIN
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sport&voyages
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Foto © camera4
Foto © Carina Gromer
Foto © Sarah Rauch
Foto © camera4
Foto © camera4
Foto © Sarah Rauch
Foto © Sascha Klahn/saschaklahn.com
Foto © Sarah Rauch Foto © Sarah Rauch Foto © Sarah Rauch
SaarLorLux MAGAZIN
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affaire&investissement
12
Der Ernstfall
kennt keinen Termin
Der Ordner, den jedes
Unternehmen braucht
In vielen kleinen und mittelständischen
Unternehmen laufen alle Fäden bei der
Geschäftsführung zusammen. Doch ein
Unfall, eine plötzliche Erkrankung oder
ein technischer Ausfall können Unternehmerinnen
und Unternehmer unerwartet
treffen. Ein Notfallhandbuch hilft
dabei, Chaos, Betriebsstillstand und finanzielle
Risiken zu vermeiden.
Ein Notfallhandbuch umfasst alle wichtigen
Dokumente, die eine schnelle und
strukturierte Reaktion auf Krisen- und
Notfallsituationen ermöglichen. Für die
Aufrechterhaltung und Wiederherstellung
der Geschäftsprozesse sind insbesondere
folgende Unterlagen von zentraler
Bedeutung:
SaarLorLux MAGAZIN
Geschäftsfortführungspläne
Diese Dokumente beschreiben die notwendigen
Handlungsschritte zur Fortführung
beziehungsweise Wiederherstellung
von Geschäftsprozessen nach
Krisen oder Notfällen. Dazu gehören beispielsweise
Maßnahmen zur Inbetriebnahme
eines Ausweichrechenzentrums
oder zur Verlagerung wichtiger Unternehmensabläufe.
Wiederanlaufpläne
Wiederanlaufpläne legen fest, wie wichtige
Ressourcen nach einem Ausfall
wiederhergestellt oder erneut in Betrieb
genommen werden. Sie definieren die
erforderlichen Maßnahmen, deren Priorisierung
sowie die jeweiligen Verantwortlichkeiten.
Der Wiederanlauf umfasst dabei den
gesamten Prozess – von der Fehlerbehebung
und der Einrichtung eines Notbetriebs,
etwa durch ein Ausweichrechenzentrum,
alternative Produktionsanlagen
oder mobile Arbeitsplätze, bis hin zur
vollständigen Rückkehr in den Normalbetrieb.
Weitere wichtige Dokumente
Darüber hinaus kann ein Notfallhandbuch
weitere Unterlagen enthalten, die
dem allgemeinen Krisenmanagement eines
Unternehmens zugeordnet werden.
Plan für Sofortmaßnahmen
Dieser Plan beschreibt die ersten Schritte
unmittelbar nach Eintritt einer Krise oder
eines Notfalls. Besonderes Augenmerk
liegt dabei auf Maßnahmen zum Schutz
von Personen sowie zur Sicherstellung
ihrer Sicherheit und Unversehrtheit.
Krisenstabsleitfaden
Der Krisenstabsleitfaden richtet sich an
Unternehmen und Behörden und definiert
Ziele, Grundsätze sowie Rahmenbedingungen
des Krisenmanagements. Er
enthält unter anderem Entscheidungshilfen
für die Auswahl geeigneter Geschäftsfortführungspläne,
Informationen
zur Organisationsstruktur im Krisenfall
sowie wichtige Kontakt- und Ansprechpartnerlisten.
Krisenkommunikationsplan
Wie wird in einer Krisensituation mit Mitarbeitenden,
Angehörigen, Geschäftspartnern,
Behörden, der Öffentlichkeit
oder den Medien kommuniziert? Wer
darf welche Informationen weitergeben
und über welche Kanäle? Diese Fragen
beantwortet ein Krisenkommunikationsplan
und sorgt für klare Zuständigkeiten
sowie eine professionelle Außenwirkung.
Unser Fazit
Viele Unternehmen unterschätzen
das Risiko eines IT-Ausfalls – bis es
tatsächlich zu spät ist. Ein aktuelles
IT-Notfallhandbuch kann in solchen
Situationen den entscheidenden
Unterschied machen und die Handlungsfähigkeit
des Unternehmens
sichern.
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14
75 Jahre SAARLAND Versicherungen
Drei Generationen. Ein Versprechen.
Ein Pressedialog mit Weitblick
für die Menschen im Saarland
Wie sicher ist unser Zuhause in Zeiten
von Starkregen und Klimawandel?
Reicht die eigene Altersvorsorge später
wirklich aus? Und warum trifft Pflegeverantwortung
Frauen oft besonders
hart? Fragen wie diese standen im
Mittelpunkt des diesjährigen Pressedialogs
der SAARLAND Versicherungen
am Sportcampus Saar – und machten
eindrucksvoll deutlich: Versicherung ist
heute weit mehr als ein Vertrag. Es geht
um Zukunft, Verantwortung und Lebensrealitäten.
Zum 75-jährigen Bestehen blickten die
SAARLAND Versicherungen nicht nur
auf ihre Geschichte zurück, sondern vor
allem nach vorne. Der Dialog zeigte, wie
stark sich das Leben im Saarland in den
vergangenen Jahrzehnten verändert
hat – und mit ihm die Anforderungen
an Absicherung und Vorsorge.
Besonders beeindruckend war die Offenheit,
mit der aktuelle gesellschaftliche
Herausforderungen angesprochen
wurden. Ob Klimafolgen für Eigenhei-
(v.l.n.r.): Dr. Dirk Hermann, Vorstandsvorsitzender SAARLAND Versicherungen; Elizabeth Placktor, Verkaufsmanagerin Personen SAAR-
LAND Versicherungen; Elke Morlo, Direktionsbevollmächtigte betriebliche Vorsorge SAARLAND Versicherungen; Florian Hartmann,
Vorstand Sport - Landessportverband für das Saarland (LSVS); Aaron Wollscheid, Leiter Stabsstelle Special Olympics Nationale Spiele
Saarland 2026; Dr. Christian Krams, Vorstandsmitglied SAARLAND Versicherungen und René Seelbach, Leiter Kommunikation & Regionale
Initiativen SAARLAND Versicherungen
Foto © Dirk Guldner
SaarLorLux MAGAZIN
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me, neue Risiken durch Photovoltaik
und Wärmepumpen oder die steigenden
Kosten im Schadenfall: Deutlich
wurde, dass sich Schutzbedarfe stetig
verändern und individuelle Beratung
wichtiger denn je ist.
Ein echtes Aha-Erlebnis des Pressedialogs
war jedoch das Thema Altersvorsorge.
Erstaunlich und zugleich alarmierend
ist die große Rentenlücke zwischen
Männern und Frauen – gerade im Saarland.
Teilzeit, Kindererziehung und die
Pflege von Angehörigen führen häufig
dazu, dass Frauen deutlich geringere
Rentenansprüche aufbauen. Der sogenannte
Gender Care Gap wird damit
zunehmend auch zu einer finanziellen
Herausforderung im Alter.
Genau hier setzen Initiativen wie „Pink
Perspective“ an, die Frauen dabei unterstützen
sollen, ihre finanzielle Zukunft
frühzeitig und selbstbestimmt zu gestalten.
Denn Altersvorsorge ist längst
kein Thema mehr, das man auf später
verschieben sollte.
Der Pressedialog machte eindrucksvoll
deutlich: Vorsorge beginnt nicht erst
kurz vor dem Ruhestand. Sie beginnt
heute – mit Information, Beratung und
bewussten Entscheidungen. Gerade in
einer Zeit, in der Klimawandel, demografischer
Wandel und gesellschaftliche
Veränderungen neue Herausforderungen
mit sich bringen, braucht es Orientierung
und starke regionale Partner.
75 Jahre SAARLAND Versicherungen stehen
deshalb nicht nur für Tradition, sondern
auch für Verantwortung gegenüber
den Menschen in der Region. Der
Pressedialog zeigte eindrucksvoll, wie
wichtig es ist, Zukunftsthemen offen anzusprechen
und gemeinsam Lösungen
zu entwickeln.
Unser Fazit
Wer früh vorsorgt, schafft Sicherheit
für morgen. Gerade Frauen
sollten ihre Altersvorsorge aktiv
in die Hand nehmen und bestehende
Versorgungslücken überprüfen.
Denn die beste Zeit, sich
um die finanzielle Zukunft zu
kümmern, ist nicht irgendwann –
sondern jetzt.
Kontakt
Besucheradresse
SAARLAND
Versicherungen
Peter-Zimmer-Str. 2
66123 Saarbrücken
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MICH!
www.saarland-versicherungen.de
affaire&investissement
15
gedanken
futter
Zu viel Stress im Job?
Termindruck, ständige Erreichbarkeit
und wachsende Anforderungen gehören
für viele Menschen zum Berufsalltag.
Wird die Belastung jedoch dauerhaft
zu groß, kann sich dies negativ auf Körper
und Psyche auswirken. Typische
Warnzeichen sind Schlafprobleme, innere
Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten
oder anhaltende Erschöpfung.
Auch Gereiztheit, fehlende Motivation
oder das Gefühl, ständig unter Druck zu
stehen, können Hinweise darauf sein,
dass die eigenen Belastungsgrenzen erreicht
sind.
Entscheidend ist, frühzeitig gegenzusteuern.
Denn nicht jeder Stress ist
automatisch schädlich. Problematisch
wird es vor allem dann, wenn Phasen
der Anspannung nicht mehr von ausreichender
Erholung begleitet werden.
Wer bewusst auf Warnsignale des Körpers
achtet und regelmäßig Auszeiten
in den Alltag integriert, kann langfristig
die eigene Gesundheit und Leistungsfähigkeit
erhalten.
Vier Wege zu mehr Gelassenheit im
Arbeitsalltag:
Eigene Belastungen
bewusst wahrnehmen
Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für
eine ehrliche Selbstreflexion: Welche
Aufgaben motivieren Sie? Welche Situationen
kosten besonders viel Kraft? Wer
seine persönlichen Stressfaktoren kennt,
kann gezielt Veränderungen anstoßen.
Den Arbeitsalltag aktiv gestalten
Oft helfen bereits kleine Anpassungen.
Klare Prioritäten, realistische Ziele und
die Möglichkeit, Entscheidungen selbst
zu treffen, stärken das Gefühl von Kontrolle
und reduzieren Stress.
Soziale Kontakte nutzen
Ein gutes Miteinander im Team kann Belastungen
abfedern. Der Austausch mit
Kolleginnen und Kollegen sowie gegenseitige
Unterstützung tragen wesentlich
zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz bei.
Bewusst Pausen schaffen
Kurze Erholungsphasen im Laufe des
Tages helfen dabei, neue Energie zu
tanken. Ein Spaziergang an der frischen
Luft, einige tiefe Atemzüge oder eine
kurze Bildschirmpause können bereits
einen positiven Effekt haben.
Wer dauerhaft unter starkem Stress leidet,
sollte die Beschwerden ernst nehmen
und gegebenenfalls professionelle
Unterstützung in Anspruch nehmen.
Denn langfristig ist die eigene Gesundheit
die wichtigste Grundlage für
Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit
im Beruf.
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good to know
16
good
to know zu
Barfußlaufen
gesund für Körper & Geist?
Barfußlaufen liegt im Trend und das aus gutem Grund. Unsere
Füße bestehen aus 26 Knochen, zahlreichen Muskeln
und Sehnen, die durch Schuhe oft nur eingeschränkt arbeiten.
Wer regelmäßig barfuß läuft, kann die Fußmuskulatur
stärken, die Balance verbessern und die natürliche Körperhaltung
fördern.
good to know – Manchmal sind es die kleinen Impulse, die Großes bewirken.
In dieser Rubrik teilen wir Wissenswertes, praktische Tipps und spannende
Denkanstöße für den Alltag. Von überraschenden Fakten bis hin zu hilfreichen
Ideen für verschiedenste Lebenssituationen: kurz, inspirierend und einfach gut
wissen.
Auch das sogenannte „Earthing“, also der direkte Kontakt
mit natürlichen Oberflächen wie Gras oder Sand, wird mit
positiven Effekten auf das Wohlbefinden in Verbindung
gebracht. Viele Menschen empfinden Barfußlaufen als entspannend
und berichten von einem stärkeren Gefühl der
Verbundenheit mit der Natur.
Wichtig ist jedoch: Wer überwiegend Schuhe trägt, sollte
langsam beginnen. Kurze Strecken auf weichem Untergrund
helfen dabei, Füße und Gelenke behutsam an die neue Belastung
zu gewöhnen.
Gut zu wissen: Bereits wenige Minuten Barfußlaufen pro Tag
können einen positiven Beitrag für Körper und Geist leisten.
10.000 Schritte
Mythos oder Maßstab?
10.000 Schritte am Tag gelten seit Jahren als das Maß aller
Dinge für ein gesundes Leben. Doch tatsächlich stammt
diese Zahl ursprünglich aus einer japanischen Werbekampagne
der 1960er-Jahre und nicht aus der Medizin.
Studien zeigen heute: Schon deutlich weniger Bewegung
kann positive Effekte auf die Gesundheit haben. Bereits
6.000 bis 8.000 Schritte täglich können das Risiko für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und das allgemeine
Wohlbefinden steigern. Entscheidend ist weniger die exakte
Zahl als vielmehr regelmäßige Bewegung im Alltag.
Ob Spaziergang in der Mittagspause, Treppensteigen oder
eine kleine Runde an der frischen Luft, jeder Schritt zählt.
Gut zu wissen: Bewegung ist kein Wettkampf. Wer sich regelmäßig
bewegt, tut seinem Körper bereits etwas Gutes.
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Ingwer scharf und gesund
Ingwer ist ein echtes Superfood und
schon seit Jahrhunderten beliebt, ob
frisch oder getrocknet, als Gewürz im
Essen, als Tee, Shot, Pulver, Tropfen oder
Wickel. Die Wurzel verleiht Speisen einen
aromatisch-scharfen Kick und hilft als Heilpflanze
gegen zahlreiche Beschwerden.
Was Ingwer so gesund macht, sind die
enthaltenen ätherischen Öle und Scharfstoffe.
Man kann ihn innerlich in Form
von Speisen, Getränken und Kapseln oder
äußerlich als Wickel anwenden, unter anderem
bei:
Reiseübelkeit: Kauen Sie unmittelbar vor
Reiseantritt ein bis zwei Scheiben frischen
Ingwer oder trinken Sie während der Reise
einen Aufguss. Dafür die Ingwerscheiben
etwa 10 Minuten in heißem Wasser
ziehen lassen oder über Nacht in kaltem
Wasser ansetzen.
Erkältung: Die Scharfstoffe stimulieren
das Immunsystem und unterstützen die
Infektabwehr. Zudem wirken sie entzündungshemmend,
beispielsweise bei
Halsschmerzen. Deshalb greifen viele
Menschen bei Erkältungen gerne zu Ingwertee
oder Pastillen.
Muskel- und Gelenkschmerzen: Der
Verzehr von Ingwer kann die Intensität
von rheumatischen Beschwerden und
Muskelkater lindern. Auch bei Regelschmerzen
wird ihm eine krampflösende
Wirkung zugeschrieben.
Erschöpfung: Für einen belebenden Nierenwickel
Mulltücher mit warmem Wasser
anfeuchten und eine handtellergroße
Menge Ingwerpulver darauf verteilen.
Den Wickel im Bereich der Nieren auflegen
und mit einem Handtuch abdecken.
Etwa 20 Minuten ruhen, anschließend die
Haut gut eincremen.
Menschen, die Gerinnungshemmer einnehmen
oder einen empfindlichen Magen
haben oder an Diabetes leiden, sollten
vor einer dauerhaften Einnahme von
Ingwer ärztlichen Rat einholen.
good to know
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Dein Frischekick für mehr Leichtigkeit im Alltag - Zum Ausschneiden –
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18
Übertriebene Selbstkritik
Wie reden Sie denn mit sich?
„Du hast ja schon wieder zugenommen“
oder „War doch klar, dass du das nicht
schaffst“ – oder „Ich bin nicht gut genug.“
„Das hätte jemand anderes besser
gemacht.“ „Ich blamiere mich sowieso
Ich bin zu … (faul, laut, dumm, sensibel
etc.).“
In der Regel würden wir nie so nie mit
einer Freundin oder einem Freund sprechen,
jedoch reden viele Menschen
ständig in diesem Ton mit sich selbst.
Übertriebene Selbstkritik raubt uns die
Lebensfreude und Ihr Selbstvertrauen.
Dieser destruktive innere Kritiker führt
SaarLorLux MAGAZIN
oft in eine Spirale aus Versagensängsten
und lässt Sie die eigenen Stärken vergessen
und kann sogar krank machen.
Nennen wir sie die toxische Selbstkritiksie
ist nicht einfach nur „gesundes Hinterfragen“
oder der Wunsch, sich zu verbessern.
Sie ist ein destruktives inneres
Dauergemurmel, das dich klein macht
Lernen Sie deshalb, liebevoller und
freundlicher zu sich zu sein.
Leider kritisieren wir uns gnadenlos und
legen dabei viel zu hohe Maßstäbe an
uns an, weil wir schon als Kind gelernt
haben, dass wir nur so Liebe und Anerkennung
bekommen. Oder weil unsere
Leistungsgesellschaft uns vermittelt,
immer fehlerfrei und erfolgreich sein zu
müssen. So geraten wir in eine Spirale
der Selbstabwertung, die zu Depressionen
oder in den Burn-out führen kann.
Menschen, die liebevoll und fürsorglich
mit sich umgehen, haben mehr Lebensfreude,
innere Stabilität und Motivation.
So können Sie Ihr Selbstwertgefühl stärken
und lernen, freundlicher zu sich zu
sein:
Statt in „Alles-oder-Nichts“-Fehlern zu
denken, formulieren Sie Sätze um. Aus
„Das habe ich völlig vermasselt“ wird
„Das war nicht optimal, aber ich kann
daraus lernen. Schreiben Sie jeden
Abend kurz auf, was Sie an diesem Tag
gut gemacht und erreicht haben - auch
kleine Dinge zählen.
Wenn Ihr innerer Kritiker Sie mal wieder
runterputzt, fragen Sie sich: Würde ich
so auch mit einem anderen Menschen
sprechen? Oder würde ich zulassen,
dass jemand anderes so mit mir redet?
Überlegen Sie: Nutzt mir dieser negative
Gedanke etwas? Wenn nicht, lassen Sie
ihn los.
Wie würden Sie eine Person, die Ihnen
viel bedeutet, aufbauen oder trösten,
wenn ihr etwas misslungen ist? Sagen
Sie diese Worte zu sich selbst – in Gedanken
oder laut.
Haben Sie Geduld. Es kann Wochen
oder Monate dauern, bis die gewohnte
Selbstkritik leiser wird und irgendwann
verstummt
DEIN FESTIVAL
FÜR LIFE BALANCE, GESUNDHEIT & BUSINESS
FEEL GOO D
life balance festival
GESUNDHEIT
STÄRKE
DEINEN KÖRPER
UND GEIST
BALANCE
FINDE
KLARHEIT UND
ENERGIE
BUSINESS
WACHSE
UND WERDE
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DICH MIT
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LIFESTYLE
GENIESSE
BESONDERE
MOMENTE
21. AUGUST 2026
10:00 BIS 21:00 UHR
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Frühjahr 2026 | AUSGABE 25
8. Jahrgang | 4,90 EUR
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gourmet&savoir vivre
20
Burrata
Italiens cremiges Geheimnis
Foto: KI-generiert /SaarLorLux Magazin
Von Apulien in die Welt: Warum Burrata
Feinschmecker begeistert und was sie
von Mozzarella unterscheidet
Kaum ein Lebensmittel steht so sehr für die
italienische Küche wie Mozzarella. Doch seit
einigen Jahren hat ein anderer Frischkäse die
Herzen von Feinschmeckern erobert: Burrata.
Mit ihrer zarten Hülle und dem cremigen Kern
gilt sie als besonders edle Spezialität und sorgt
selbst mit wenigen Zutaten für einen Hauch
Dolce Vita auf dem Teller.
Ihre Wurzeln liegen in Apulien, einer Region
im Süden Italiens, die für ihre traditionsreiche
Käseherstellung bekannt ist. Historiker gehen
davon aus, dass Burrata Anfang des 20. Jahrhunderts,
vermutlich in den 1920er-Jahren,
entstand. Der Legende nach suchten Käsehersteller
nach einer Möglichkeit, übrig gebliebene
Mozzarellafäden sinnvoll zu verwerten. Sie
füllten diese zusammen mit frischer Sahne in
eine Hülle aus Mozzarella – die Burrata war geboren.
Der Name leitet sich vom italienischen
Wort „burro“ für Butter ab und verweist auf ihre
besonders cremige Konsistenz.
Optisch ähnelt Burrata zunächst einem klassischen
Mozzarella. Der entscheidende Unterschied
verbirgt sich jedoch im Inneren:
Während Mozzarella vollständig aus Käsemasse
besteht und eine eher feste, elastische
Struktur besitzt, enthält Burrata eine Füllung
aus sogenannter Stracciatella. Diese besteht
aus feinen Mozzarellafäden, die mit frischer
Sahne vermischt werden. Dadurch entsteht
SaarLorLux MAGAZIN
die charakteristische Cremigkeit, die Burrata
beim Anschneiden sanft ausfließen lässt. Traditionell
wird Burrata aus Kuhmilch hergestellt,
vereinzelt gibt es in Italien auch Varianten aus
Büffelmilch. Da sie besonders frisch verzehrt
werden sollte, war Burrata früher vor allem in
ihrer Heimatregion erhältlich. Dank moderner
Kühlketten ist die Spezialität heute weltweit
beliebt und fester Bestandteil vieler mediterraner
Gerichte.
Doch woran erkennt man hochwertige Burrata?
Eine gute Burrata besitzt eine glatte, leicht
glänzende Oberfläche und wird meist in einer
Lake verkauft, die ihre Frische bewahrt.
Beim Anschneiden sollte die cremige Füllung
weich herausfließen. Ein angenehm milchiger
Duft sowie ein möglichst kurzes Mindesthaltbarkeitsdatum
gelten ebenfalls als Qualitätsmerkmale.
Feinschmecker empfehlen, Burrata
vor dem Servieren etwa 15 bis 20 Minuten auf
Zimmertemperatur kommen zu lassen, damit
sich ihr volles Aroma entfalten kann.
Besonders spannend wird Burrata in Kombination
mit süßen und säuerlichen Aromen.
Früchte wie Tomaten, Pfirsiche oder Kirschen
bilden einen reizvollen Kontrast zur cremigen
Textur. Genau diese Verbindung macht das
folgende Sommerrezept zu einem echten Genussmoment:
fruchtige Kirschen treffen auf
aromatisches Basilikum-Pesto und knuspriges
Ciabatta – eine Hommage an die mediterrane
Küche und an die Kunst, aus einfachen Zutaten
etwas Besonderes zu schaffen.
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gourmet&savoir vivre
21
Burrata
mit marinierten Kirschen
und Basilikum-Pesto
Für 4 Personen
Für die Kirschen: • 250 g Süßkirschen • 1
EL Weißweinessig
2 EL flüssiger Honig
Für das Pesto: • 70 g Mandeln mit Haut
• 1 Bund Thai-Basilikum (alternativ Basilikum)
• 1 Knoblauchzehe • 6 EL Olivenöl•
Salz und Pfeffer
Außerdem: • 8 Scheiben Ciabatta • 4 Burrata
(à ca. 100 g) • 1 Knoblauchzehe • 2 EL
Olivenöl • Salz und Pfeffer
Kirschen entsteinen, halbieren und mit
Weißweinessig sowie Honig marinieren.
Mandeln ohne Fett rösten. Die Hälfte davon
mit Basilikum, einer Knoblauchzehe
und 6 EL Olivenöl zu einem Pesto pürieren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ciabatta knusprig rösten und mit der halbierten
Knoblauchzehe einreiben.
Burrata halbieren und mit den marinierten
Kirschen auf Tellern anrichten. Pesto
und restliches Olivenöl darübergeben,
mit den übrigen Mandeln bestreuen und
mit Salz und Pfeffer verfeinern.
Mit dem knusprigen Ciabatta servieren.
Unser Tipp: Wer es etwas würziger mag, verleiht
den Kirschen mit einer Prise Chiliflocken
eine feine Schärfe. Auch dunkler Balsamico
sorgt für eine besonders intensive Aromatik.
SaarLorLux MAGAZIN
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automobile&technique
22
1.200 Gäste staunten
und die G-Klasse drehte sich
Mit rund 1.200 Gästen wurde das
Hedin Family Fest auch in diesem Jahr
zu einem echten Publikumsmagneten
und einem Tag voller Begegnungen,
Genuss und unvergesslicher Momente
für die ganze Familie.
Bei bestem Sommerwetter genossen
die Besucher die entspannte Atmosphäre
und die Gelegenheit, gemeinsam Zeit
zu verbringen. Der Duft frischer Waffeln
lag in der Luft, dazu gab es knuspriges
Popcorn, leckeres Eis sowie frisch gebackene
Pizza. Am Grillstand wurden
herzhafte Schwenker und Grillwürste
serviert, während die Gäste an der Ge-
tränkestation aus einer großen Auswahl
wählen konnten, von gut gekühlten
Softdrinks über Bier bis hin zu sommerlichem
Aperol Spritz. Ein besonderer
Liebling der kleinen Gäste war
Maskottchen Hedino, das mit bunten
Luftballons über das Gelände zog und
vielerorts für strahlende Gesichter und
leuchtende Kinderaugen sorgte. Für
bleibende Erinnerungen sorgte zudem
eine Fotobox, in der die Besucher ihre
ganz persönlichen Momente des Tages
festhalten konnten. Für die passende
Stimmung sorgte ein DJ, der das Fest
musikalisch begleitete und den Tag untermalte.
Natürlich standen auch die Fahrzeuge
im Mittelpunkt des Tages. Zahlreiche
Familien nutzten die Gelegenheit, die
neuesten Modelle hautnah zu erleben,
in die Fahrzeuge einzusteigen und
einen Blick in die Mobilität von morgen
zu werfen.
Ein ganz besonderes Highlight begeisterte
die Besucher: Der vollelektrische
Mercedes G 580 mit EQ-Technologie
demonstrierte eindrucksvoll seine
spektakuläre G-Turn-Funktion. Auf
einer eigens ausgelegten Wasserfläche
zeigte die elektrische G-Klasse, wie sie
sich nahezu auf der Stelle drehen
Fotos © Werner Staudt, SaarLorLux Magazin
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automobile&technique
23
kann – ein faszinierendes Schauspiel,
das zahlreiche staunende Blicke und
gezückte Smartphones auf sich zog. Es
war eine rundum gelungene Veranstaltung,
bei der einfach alles zusamv.
l.: Günter Dier (Direktor Vertrieb Hedin Automotive Saarland &
Südwest), Maskottchen Hedino und Stefan Salbeck (CEO Hedin
Automotive Deutschland)
v. l.: Stefan Salbeck, Günter Dier und Nicole Sciové (Verlegerin &
Herausgeberin SaarLorLux Magazin)
menpasste: das Wetter, die entspannte
Atmosphäre und die vielen glücklichen
Gesichter.
Das Hedin Family Fest hat einmal mehr
gezeigt, wie wertvoll gemeinsame
Zeit mit Familie und Freunden ist.
Eines steht bereits jetzt fest: Die Vorfreude
auf das nächste Family Fest ist
schon heute groß.
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24
Grenzenlos schön
Urlaub ohne lange Anreise
Manchmal liegt das Urlaubsglück näher, als man
denkt. Zwischen historischen Altstädten, imposanten
Burgen, sanften Weinbergen und beeindruckenden
Felslandschaften verbergen sich
Orte, die zum Entdecken, Entschleunigen und
Genießen einladen. Ob bei einem Spaziergang
durch verwinkelte Gassen, einer Wanderung
durch unberührte Natur oder einem Abend mit
Blick auf Flüsse und Reben – oft sind es gerade die
nahen Ziele, die mit den größten Überraschungen
aufwarten.
Viele dieser besonderen Orte liegen nur einen
Katzensprung von der Großregion entfernt
und eignen sich perfekt für einen Tagesausflug
oder ein verlängertes Wochenende. Hier treffen
Geschichte und Natur aufeinander, während mediterranes
Flair und entspannte Lebensweisen
für echtes Urlaubsgefühl sorgen. Wer sich auf den
Weg macht, entdeckt beeindruckende Landschaften,
kulturelle Schätze und zahlreiche
Aussichtspunkte, die zum Verweilen einladen.
Erst auf den zweiten Blick wird deutlich: All
diese facettenreichen Ziele liegen im Großherzogtum
Luxemburg. Das kleine Land im Herzen
Europas begeistert mit einer außergewöhnlichen
Vielfalt und beweist eindrucksvoll,
dass man für besondere Reiseerlebnisse nicht in
die Ferne schweifen muss. Ganz im Gegenteil:
Manchmal wartet das Schöne direkt vor unserer
Haustür.
1. Luxemburg-Stadt
Die Hauptstadt vereint Geschichte und Moderne
auf besondere Weise. Ein Spaziergang entlang
des Chemin de la Corniche, oft als „schönster
Balkon Europas“ bezeichnet, eröffnet beeindruckende
Ausblicke auf das Alzette-Tal. Die Altstadt
und ihre historischen Festungsanlagen gehören
seit 1994 zum UNESCO-Welterbe. Besonders im
Sommer laden zahlreiche Cafés, Parks und Plätze
zum Verweilen ein.
2. Vianden
Die malerische Kleinstadt im Norden Luxemburgs
zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen
des Landes. Hoch über der Stadt thront die imposante
Burg Vianden, die zu den bedeutendsten
historischen Bauwerken Europas gehört. Zusammen
mit der Sesselbahn und den engen Gassen
entsteht hier echtes Urlaubsgefühl.
3. Müllerthal –
die „Kleine Luxemburger Schweiz“
Spektakuläre Felsformationen, schmale Schluchten
und idyllische Wanderwege machen das
Müllerthal zu einem Paradies für Naturliebhaber.
Besonders bekannt ist der Schiessentümpel
mit seiner fotogenen Steinbrücke. Die Region
zählt zu den beliebtesten Wandergebieten
Luxemburgs.
4. Moselregion
Zwischen Remich und Schengen prägen Weinberge
und die Mosel das Landschaftsbild. Ob
Schifffahrt, Weinprobe oder ein Abendessen mit
Flussblick – hier kommt mediterranes Flair auf.
Gerade im Sommer entfaltet die Region ihren besonderen
Charme.
5. Esch-sur-Sûre
Eingebettet in eine Flussschleife und umgeben
von grünen Hügeln gilt Esch-sur-Sûre als einer
der schönsten Orte Luxemburgs. Die Burgruine
und der nahegelegene Stausee machen die Region
zu einem perfekten Ziel für Naturliebhaber.
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2
sport&voyages
25
Unser Tipp: Oft liegt das Urlaubsgefühl
näher, als man denkt. Luxemburg zeigt
eindrucksvoll, dass besondere Sommermomente
nicht immer eine weite Reise
erfordern.
4
1
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10 Minuten,
verändern Ihren Arbeitstag
Warum schon ein kurzer Spaziergang
neue Energie, bessere Konzentration
und mehr Kreativität schenkt
Der Kopf raucht, die Konzentration lässt
nach und die To-do-Liste scheint immer
länger zu werden. In solchen Momenten
greifen viele Menschen automatisch
zur nächsten Tasse Kaffee. Dabei gibt es
eine deutlich einfachere und oft wirksamere
Lösung: einen kurzen Spaziergang.
Zahlreiche Studien zeigen, dass bereits
zehn Minuten Bewegung an der frischen
Luft positive Auswirkungen auf
Körper und Geist haben können. Dabei
muss es kein ausgedehnter Marsch sein.
Schon ein kurzer Gang durch den Park,
um den Häuserblock oder über das Firmengelände
kann ausreichen, um neue
Energie zu tanken.
Ein Grund dafür ist die verbesserte Sauerstoffversorgung.
Durch die Bewegung
steigt die Durchblutung, wodurch Gehirn
und Muskulatur besser mit Sauerstoff
versorgt werden. Gleichzeitig wird
der Kreislauf aktiviert und die oft stundenlange
Sitzhaltung unterbrochen.
Forscher konnten außerdem feststellen,
dass bereits eine zehnminütige Pause
im Freien die Aufmerksamkeit und geistige
Leistungsfähigkeit verbessern kann.
Selbst ein kurzer Aufenthalt in einer
natürlichen Umgebung trägt dazu bei,
Stress abzubauen und die Stimmung
zu heben. Studien zeigen zudem, dass
Menschen nach einer kurzen Gehpause
häufig konzentrierter arbeiten und Aufgaben
effizienter erledigen können.
Besonders interessant für den Arbeitsalltag:
Bewegung fördert nicht
nur die Konzentration, sondern auch
die Kreativität. Wer bei einem Problem
feststeckt, findet die Lösung oft nicht
am Schreibtisch, sondern während eines
kurzen Spaziergangs. Der Wechsel
der Umgebung hilft dem Gehirn dabei,
Gedanken neu zu ordnen und kreative
Verknüpfungen herzustellen.
Auch die Stimmung profitiert. Bereits
wenige Minuten Gehen können die
Ausschüttung von Botenstoffen fördern,
die mit Wohlbefinden und Motivation in
Verbindung gebracht werden. Gleichzeitig
sinkt das subjektive Stressempfinden.
Experten empfehlen deshalb, kurze
Bewegungspausen bewusst in den Arbeitsalltag
zu integrieren.
Das Beste daran: Für die positiven Effekte
braucht es weder Sportkleidung noch
einen Fitnessplan. Wer täglich nur zehn
Minuten investiert, tut bereits etwas für
seine Gesundheit, seine Leistungsfähigkeit
und sein persönliches Wohlbefinden.
Manchmal sind es eben die kleinen
Schritte, die den größten Unterschied
machen.
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nach deinem Gefühl.
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21. August 2026 • vevio-Festivalgelände • Spiesen-Elversberg
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WIR SIND DABEI IM
FEEL GOOD EXPERIENCE
MAGAZIN Highlight
Herzlich willkommen zum Magazin Highlight
Feel Good Experience
Auf den folgenden Seiten stellen wir
euch einige ausgewählte Partner/
innen vor, die dieses besondere Festival
mitgestalten und mit ihrer Expertise
bereichern.
Sie geben jedoch nur einen kleinen Einblick
in das, was euch am 21. August
2026 auf dem vevio-Festivalgelände
in Spiesen-Elversberg erwartet.
Vor Ort trefft ihr auf zahlreiche weitere
Expertinnen und Experten, Unternehmen,
Speaker sowie kreative
Köpfe, die diesen Tag zu einem einzigartigen
Erlebnis machen.
Den Auftakt macht die Initiatorin der
Feel Good Experience, Anja Hogan, die
mit ihrer Vision und Leidenschaft dieses
besondere Festival ins Leben gerufen
hat.
Anja Hogan Feel Good Company GmbH
Veranstalterin
Eine Frau, die Menschen wirklich sieht.
Was erwartet die Besucherinnen und
Besucher beim Experience Festival
im August? Um darauf einen kleinen
Vorgeschmack zu geben, möchten wir
eine Persönlichkeit vorstellen, ohne die
es dieses besondere Festival gar nicht
gäbe: Anja Hogan. Als Initiatorin und
kreative Kraft hinter dem Experience
Festival hat sie ein Konzept geschaffen,
das in der Region seinesgleichen
sucht und Menschen auf ganz besondere
Weise zusammenbringt.
Es gibt Menschen, die nicht laut sein
müssen, um Großes zu bewirken.
Anja Hogan gehört genau zu diesen
Menschen. Seit rund 30 Jahren begleitet
sie Menschen auf ihrem Weg und
zählt damit zu den erfahrensten Persönlichkeiten
im Coachingbereich, lange
bevor Coaching zum Trend wurde.
Was Anja auszeichnet, ist ihre außergewöhnliche
Herzlichkeit, ihre Bodenständigkeit
und die tiefe Überzeugung,
mit der sie ihre Arbeit lebt.
Sie handelt stets mit Herz und echter
Leidenschaft für die Menschen, die sie
begleitet. Oft gibt sie mehr, als sie zurückbekommt,
nicht aus Pflichtgefühl,
sondern aus innerer Überzeugung.
In einer Zeit, in der Sichtbarkeit oft
mit Lautstärke verwechselt wird,
überzeugt Anja Hogan seit 30 Jahren
durch Authentizität, Erfahrung und
echte Substanz. Ihre Kompetenz zeigt
sich nicht in großen Worten, sondern
in echter Erfahrung, Verlässlichkeit
und nachhaltiger Wirkung. Genau
deshalb schätzen wir sie nicht nur als
inspirierende Persönlichkeit, sondern
auch als äußerst zuverlässige Partnerin.
Gerade Menschen, die sich in unserer
oft schnellen und lauten Welt
manchmal fehl am Platz fühlen oder
glauben, sich verstellen zu müssen,
finden bei Anja einen Raum, in dem
sie einfach sie selbst sein dürfen. Hier
geht es nicht darum, lauter oder auffälliger
zu werden, sondern darum, die
eigene Stärke zu erkennen und sichtbar
zu machen, ganz ohne Maske. Denn
wahre Sichtbarkeit entsteht nicht durch
Lautstärke, sondern durch Echtheit.
Die Zusammenarbeit mit Anja Hogan
und der Feelgood Company GmbH
ist für uns eine echte Bereicherung und
geprägt von Vertrauen, Wertschätzung
und gemeinsamen Werten. Umso
mehr freuen wir uns auf das Experience
Festival im August, das schon heute eines
verspricht: ein Erlebnis, das anders
ist als vieles, was die Region bisher
gesehen hat.
Kontakt
www.feelgoodanja-hogan.de
Foto © Nadine Hansen-Ullius
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SaarLorLux Magazin
Offizieller Medienpartner
Heute Besucher, morgen Cover-Star.
Foto © Michael Lutz
Seit 2012 entwickelt SN CreativDesign kreative
Konzepte und starke Markenauftritte.
Aus dieser Leidenschaft für Gestaltung und
regionale Verbundenheit entstand 2019 das
SaarLorLux Magazin, das seither die Geschichten
der Großregion erzählt und sichtbar
macht, was unsere Heimat so besonders
macht.
Heute ist das SaarLorLux Magazin weit mehr
als ein klassisches Printmedium. Hochwertige
Inhalte werden mit einem interaktiven
E-Paper, Videos, Bildergalerien und Social-Media-Beiträgen
zu einem modernen
Medienerlebnis verbunden.
Als offizieller Medienpartner der Feel
Good Experience 2026 freut sich das Team
des SaarLorLux Magazins, Teil dieses besonderen
Festivals zu sein. Besucht uns auf der
Terrasse der GymLodge und lernt das Magazin
hautnah kennen. Nicole Sciové und
ihr Team stehen euch gerne für Fragen rund
um das Magazin, Werbemöglichkeiten und
Kooperationen zur Verfügung.
Ein besonderes Highlight ist die SaarLor-
Lux Magazin Foto-Coverbox: Werdet selbst
zum Cover-Star des Tages, nehmt am Social-Media-Gewinnspiel
teil und sichert euch
die Chance auf attraktive Preise. Gemeinsam
küren wir den Coverstar des Tages.
Für Interessierte gibt es außerdem ein
exklusives Feel-Good-
Partner-Pricing mit besonderen
Festival-Konditionen
und weiteren
Überraschungen.
Freut euch auf inspirierende
Gespräche, wertvolles
Networking und echte
Begegnungen. Wir freuen
uns auf ein Festival voller
positiver Energie und
besonderer Momente.
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Frau Schirra bloggt
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Warum nicht jeder Ort eine Reise wert ist.
Foto © Caronlin Speicher
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Mein Name ist Petra Schirra und genau
daraus ist „Frau Schirra bloggt“
entstanden.
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Wohlfühlorten im Saarland, in der Großregion
SaarLorLux und auf Reisen
weltweit. Dabei geht es um mehr als nur
das Ziel: Es geht um das Erlebnis an sich.
Ob ich dir ein Hotel empfehle, das den
Alltag vergessen lässt, einen Spa-Besuch
kuratiere oder ein Buch vorstelle, das
die perfekte Reisebegleitung für genau
diese Atmosphäre ist – im Mittelpunkt
stehen Genussmomente und echte
Auszeiten. Kurz: Lifestyle mit Tiefe.
Für mich liegt die Freude im genauen
Hinsehen. Ich möchte Menschen
inspirieren und begleiten, die echte
Empfehlungen suchen und Wert auf
Atmosphäre, Qualität und besondere
Erlebnisse legen.
Fernab von kurzlebigen Trends entdecke
und recherchiere ich Orte und
Momente, die mehr hinterlassen als nur
schöne Bilder.
Schau dich um – vielleicht wartet
dort schon dein nächstes besonderes
Erlebnis auf dich.
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Von Alltagsgrau zu Himmelblau
Menschen begleiten, wieder bei
sich selbst anzukommen
In einer Zeit, in der viele Menschen hoch funktional viel leisten
und den Alltag irgendwie bewältigen, wächst gleichzeitig
die Sehnsucht nach innerer Ruhe. Wir verlieren manchmal die
Verbindung zu uns selbst und zu einem Sinn in all dem Tun.
Hier setzt meine Arbeit an. Ich begleite gestresste Menschen
dabei, aus dem Gefühl von Überforderung, Erschöpfung oder
innerem Stillstand wieder in mehr Leichtigkeit, Energie und
Lebensfreude zu finden. Dabei kreieren wir auf diesem Weg
endlich wieder einen Alltag, der sich Dir anpasst - statt umgekehrt!
Mein Ansatz ist ganzheitlich und verbindet Körper, Geist und
Emotionen miteinander. Denn Du kennst es sicher: Wenn Du
Sorgen hast belasten diese erst Deine Gedanken, dann fühlst
Du Dich mies und automatisch verspannst Du körperlich. Oder
wenn Dich körperliche Einschränkungen plagen beginnst Du
Dich weniger zu bewegen, wirst enger und schiefer, atmest
schlechter, bist gereizt und siehst irgendwann alles „grau“. Genau
so findet auch nachhaltige Veränderung nicht auf einer
einzelnen Ebene statt – sie darf im ganzen Menschen spürbar
werden. Die Basis meiner Arbeit bilden dabei 3 zentrale Säulen:
Mindset (Einstellung), Achtsamkeit & Atmung (Gefühle)
und Bewegung & Entspannung (Körper).
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33
Foto © Tobias Fünning
Mit meinem Mentoring-Programm „Von Alltagsgrau zu Himmelblau“
begleite ich gestresste Frauen Schritt für Schritt auf
ihrem individuellen Weg zurück zu mehr Lebensqualität und
innerer Stabilität. Dabei geht es nicht um Perfektion oder
Selbstoptimierung, sondern darum, wieder authentisch mit
sich selbst verbunden zu sein und das eigene Leben bewusster
zu gestalten. Kennst Du Deine Werte? Kannst Du diese im
Alltag lebendig werden lassen?
Wir kommen dabei in echte Verbindung. Wir tauschen uns
aus, lachen und erkennen, dass auch andere ganz ähnliche
Lebenssituationen kennen. Daher ist dieser Kurs ein geschützter
Raum, in dem Menschen sich gesehen, verstanden und
willkommen fühlen - unabhängig davon, wo sie gerade im Leben
stehen. Veränderung beginnt mit dem Mut, den 1. Schritt
zu gehen: Öffne Dich dafür, dass dieses Leben Möglichkeiten
und Perspektiven für Dich bereit hält.
Dass wir uns im Rahmen dieses Festivals begegnen, freut
mich daher ganz besonders. Denn genau solche Orte schaffen
Verbindung, Inspiration und neue Impulse – und erinnern
uns daran, wie wertvoll und nährend echte Begegnungen
sein können.
Kontakt
Annika Finkler
Mühlackerweg 15, 66539 Neunkirchen
Tel: 0173/6877621
Mail@yoga-annika.de
www.annikafinkler.de
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MICH!
SaarLorLux MAGAZIN
FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight
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feel the experience
34
Dagmar Schuhmacher
Workshop / Netzwerk Spot
Wissen schmeckt nach mehr.
Warum lebenslanges Lernen das ultimative
Feelgood-Erlebnis für den
Kopf ist – und wie die Villeroy & Boch
ViAcademy neue Horizonte direkt in
der Großregion eröffnet.
Manchmal ist es ein tiefer Atemzug
am Morgen, manchmal der perfekte
Espresso – und manchmal das beflügelnde
Gefühl, etwas völlig Neues verstanden
zu haben. Wohlbefinden hat
viele Facetten. In unserer modernen
SaarLorLux-Lebensart investieren wir
ganz selbstverständlich in gutes Essen,
Wellness und schöne Dinge. Doch das
nachhaltigste Feelgood-Rezept liegt oft
direkt zwischen unseren Ohren.
Lebenslanges Lernen ist längst kein
trockenes Pflichtprogramm mehr, sondern
gelebte Neugier und die Freude
an der eigenen Entwicklung. Wer sich
neues Wissen aneignet, bleibt offen für
Veränderungen, durchbricht Routinen
und gewinnt frische Inspiration für den
Alltag. Genau hier setzt die ViAcademy
von Villeroy & Boch an. Als traditionsreiches
und zugleich modernes Unternehmen
im Herzen unserer Region weiß
man: Stillstand ist keine Option für ein
erfülltes Leben. Die ViAcademy öffnet
ihre Türen weit über klassische Unternehmensgrenzen
hinaus und verbindet
professionelles Know-how mit echter
Begeisterung fürs Lernen.
Das Angebot ist so vielseitig wie das Leben
in der Großregion: von Digital-Skills
und agilen Arbeitsmethoden über Kommunikations-
und Kreativtrainings bis
hin zu Fach- und Produktseminaren. Dabei
geht es nicht darum, die Schulbank
zu drücken, sondern in entspannter,
professioneller Atmosphäre neue Impulse
mitzunehmen, die im Beruf und
Privatleben spürbar weiterbringen. Was
die ViAcademy besonders macht, ist
das Zusammenspiel aus inspirierender
Atmosphäre und fundierter Qualität.
Hier treffen Menschen auf Gleichgesinnte,
tauschen Erfahrungen aus und
gewinnen neue Perspektiven. Ob kompakte
Online-Session oder intensiver
Präsenz-Workshop mit Manufaktur-Flair
– die Formate passen sich flexibel den
Bedürfnissen der Teilnehmenden an
und machen Lernen zu einem bereichernden
Teil des Alltags.
Dieses Angebot richtet sich an alle,
die wissen: Die beste Investition ist
die in sich selbst.
Neues zu lernen fühlt sich gut an. Es erweitert
den Horizont, stärkt das Selbstvertrauen
und bringt frische Energie für
Beruf und Alltag. Entdecken Sie die vielfältigen
Angebote der ViAcademy und
finden Sie genau die Weiterbildung, die
zu Ihnen passt. Das komplette Kursprogramm
und alle Termine finden Sie online
oder schreiben Sie uns einfach eine
persönliche E-Mail.
Machen Sie den nächsten Schritt –
wir freuen uns darauf, Sie in der ViAcademy
willkommen zu heißen.
Kontakt
Villeroy & Boch AG -
ViAcademy
Dagmar Schumacher
(Leiterin ViAcademy)
E-mail: viacademy@villeroy-boch.com
Oder persönlicher:
schumacher.dagmar@villeroy-boch.com
www.viacademy.
villeroy-boch.com
Foto © Nicole Bauer
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MICH!
SaarLorLux MAGAZIN
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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight
Heike di Benedetto
Mut zur Berufung
Foto © Monika Werneke
Netzwerk Spot Geomantie
Die Natur spricht ständig mit uns.
Die Frage ist nur: Hören wir noch zu?
Heike di Benedetto, gebürtige Saarländerin
und studierte Betriebswirtin, folgte
vor vielen Jahren ihrem inneren Ruf und
lebt heute ihre Berufung als Geomantin.
Mit ihrer besonderen Wahrnehmung
für Naturenergien und die feinen Kräfte
unserer Umwelt begleitet sie Menschen,
Unternehmen und Projekte dabei, die
Verbindung zwischen Mensch und Natur
neu zu entdecken. Ihre Arbeit führt
sie deutschlandweit sowie im Ausland
von privaten Wohnhäusern bis hin zu
großen Bauprojekten. Dabei erstellt sie
Standortprofile, begleitet Bauvorhaben
und unterstützt auf Wunsch auch
energetische Standortbereinigungen
sowie sogenannte Erdheilungen. In ihrem
Vortrag erzählt sie die inspirierende
Geschichte ihres ungewöhnlichen Berufsweges
und macht Mut, der eigenen
Berufung zu folgen. Dabei eröffnet sie
spannende Einblicke in eine Welt, die uns
täglich beeinflusst und mit der wir stärker
verbunden sind, als viele glauben. Denn
die Natur ist nicht etwas, das außerhalb
von uns existiert, wir selbst sind
ein Teil von ihr.
Im Anschluss lädt sie die Teilnehmer zu einer
kurzen Wanderung ein. Mit einfachen
Übungen, neuen Impulsen und bewussten
Naturerfahrungen können die Besucher
selbst erleben, wie bereichernd diese
Verbindung sein kann.
Kontakt
Vital-Concepts SCAN
MICH!
Heike di Benedetto
Turmstraße 7, 66440 Blieskastel
Büro: 0 68 44 - 99 18 569
www.vital-concepts.eu
feel the experience
35
Dario Tassone
Panel Talk
Aus eigenen Krisen Kraft für andere schöpfen
Wenn das Leben einen auf die härteste Probe stellt, zeigt sich,
welche Kraft in einem Menschen steckt. Dario Tassone aus dem
Saarland weiß das aus eigener Erfahrung. 2013 erhielt er die Diagnose
Krebs, 2024 folgte ein Burnout. Doch statt aufzugeben,
hat er sich entschieden, seine Erfahrungen in etwas Positives zu
verwandeln und anderen Menschen Hoffnung zu schenken.
Mit seinem Herzensprojekt Saar unterstützt er Krebserkrankte,
Familien in Not und das Kinderhospiz Saar. Bundesweit
bekannt wurde er zuletzt durch seinen außergewöhnlichen
Spendenlauf rund um das Saarland: Über 500 Kilometer legte
er in nur zehn Tagen zurück, um Aufmerksamkeit und Spenden
für den guten Zweck zu sammeln.
Am 21. August 2026 ist Dario Tassone als Speaker bei der
Feel Good Experience auf dem VEVIO-Festivalgelände in
Spiesen-Elversberg zu Gast. In seinem Vortrag spricht er offen
über Rückschläge, mentale Stärke und die Kraft, immer wieder
aufzustehen. Mit seiner persönlichen Geschichte möchte er Mut
machen, neue Perspektiven aufzeigen und Menschen inspirieren,
auch in schwierigen Zeiten niemals den Glauben an sich selbst
zu verlieren.
Kontakt
Herzenspjojekt Saar e.V.
hilfe@herzensprojekt-saar.de
info@herzensprojekt-saar.de
www.herzensprojekt-saar.de
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MICH!
„Meine persönliche Geschichte hat mich tief verändert. 2013
wurde bei mir Krebs diagnostiziert, 2024 erlitt ich einen Burnout.
Durch diese Erfahrungen habe ich gelernt, wie wichtig
es ist, für die eigene Gesundheit zu kämpfen und niemals aufzugeben.
Heute ist mein Ziel klar: Ich möchte anderen Mut
machen und aktive Hilfe leisten für Menschen, die ähnliche
Herausforderungen meistern müssen.“
SaarLorLux MAGAZIN
FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight
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feel the experience
36
Fabiana Pacifico-Wischnewski
Deine Stimme lügt nie.
Warum echte Wirkung
nicht mit Lautstärke beginnt
Fabiana Pacifico-Wischnewski ist die Gründerin von VOICEflow
– einer Praxis und Marke, die Stimme, Präsenz und authentische
Kommunikation neu denkt. Was sie ausmacht, ist die Verbindung
aus logopädischer Expertise, Voice Coaching, Persönlichkeitsentwicklung
und einer tiefen Fähigkeit, Menschen in ihrer Essenz
zu sehen. Sie arbeitet nicht an der Oberfläche, sondern an dem,
was Wirkung wirklich trägt: Haltung, Ausdruck, innere Klarheit
und hörbare Identität.
VOICEflow bietet Stimmtraining, Sprech- und Kommunikationscoaching,
Workshops, Seminare und maßgeschneiderte
Programme für Menschen, die beruflich oder privat sichtbarer,
klarer und souveräner auftreten möchten. Für Fach- und Führungskräfte,
Teams, Selbstständige, Kreative – und für alle, die ihre Stimme
nicht nur verbessern, sondern verstehen wollen.
VOICEflow schafft Räume, in denen Entwicklung leicht wird:
ohne Druck, ohne Perfektionismus, dafür mit Tiefe, Humor und
spürbarer Veränderung. VOICEflow steht für Authentizität, Präsenz
und eine Stimme, die bleibt.
Kontakt
Speakerin / Workshop
Fabiana Pacifico-Wischnewski
VOICEflow
Volhardstr. 17
66424 Homburg
www.voiceflow-pacifico.de
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MICH!
Foto © Nicole Bauer
Carolin Speicher
FeelGood Bloggerin
Willkommen in meiner Wohlfühlwelt
Mein Name ist Caro und ich bin der Kopf
hinter mit Zuckerkuss. Auf meinem Instagram-Account
dreht sich alles um die
Kunst, das Leben in vollen Zügen zu genießen,
ohne dabei die eigene Balance
zu verlieren. Als hochsensible Seele nehme
ich die Welt oft ungefiltert, laut und
unglaublich intensiv wahr. Umso wichtiger
ist es mir, einen Ort der Ruhe zu
schaffen. Mein Account ist ein Platz
für Lifestyle, Wohlbefinden und echten
Genuss.
Ich bin zertifizierter Holistic Aroma
Coach, zertifizierte Trainerin für Meditation
und Achtsamkeit, liebe die
Natur und habe ein offenes Wesen
gegenüber moderner Spiritualität. Ob
mit Aromatherapie, kulinarischen Erlebnissen,
Energien, Beauty oder Wellness,
gemeinsam finden wir die verborgene
Magie im Alltäglichen. Ich möchte dir
zeigen, wie du mit einfachen Ritualen
und ausgewählten Produkten zu deiner
inneren Mitte zurückfindest und liebevolle
Selbstfürsorge zelebrierst. Es geht
um bewusste Auszeiten, Herzensdinge,
kleine Wohlfühl-Rituale und um
die zuckersüßen Momente im Leben.
Schau vorbei, lass uns gemeinsam den
Alltagsstress herunterschrauben und
zeigen, dass positive Veränderungen keine
Riesenanstrengung brauchen, sondern
nur ein bisschen mehr Achtsamkeit
für dich selbst.
Kontakt
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MICH!
Carolin Speicher
Wohlbefinden | Genuss | Lifestyle
www.instagram.com/mitzuckerkuss/
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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight
Privatpraxis Dr. Frank Seyler
Speaker / Workshop
Moderne Medizin und das Unterbewusste
feel the experience
37
Andrea Lex
Dipl. Sportwissenschaftlerin Schwerpunkt:
Prävention & Rehabilitation
Dr. Frank Seyler (D.O)
Facharzt für Allgemeinmedizin
Diplom-Osteopathie (DAAO)
Katia Berger
Medizinische Fachangestellte
Rezeption • Praxisorganisation • Abrechnung
Wenn moderne Medizin und
die Kraft des Unbewussten
zusammenwirken
Immer mehr Ärzte und Psychotherapeuten
erkennen, dass eine erfolgreiche
Behandlung chronischer Erkrankungen
häufig die Verbindung unterschiedlicher
therapeutischer Ansätze erfordert. Gerade
bei Erkrankungen wie Krebs oder
Suchterkrankungen reicht es oft nicht
aus, ausschließlich körperliche Symptome
zu behandeln. Gesundheit entsteht
dort, wo sowohl die körperlichen als auch
die seelischen Bedürfnisse des Menschen
berücksichtigt werden.
Dr. med. Frank Seyler hat sich deshalb
auf die Kombination moderner Schulmedizin
mit wissenschaftlich fundierter
medizinischer Hypnosetherapie
spezialisiert. Besonders häufig begleitet
er Menschen, die sich von ihrer Nikotinabhängigkeit
befreien möchten, sowie
Tumorpatienten, die sich zusätzlich zur
onkologischen Behandlung eine hypnotherapeutische
Unterstützung wünschen.
Gerade diese beiden Bereiche zeigen
eindrucksvoll, wie effektiv verschiedene
therapeutische Methoden miteinander
kombiniert werden können. Während bei
der Raucherentwöhnung mit dem pro-
DOPA®-Konzept bereits eine einzige Behandlung
ausreicht, erlernen Tumorpatienten
in mehreren Sitzungen Techniken
der Selbsthypnose. Diese ermöglichen
es ihnen, unabhängig von Ort und Zeit
eigene Ressourcen zu aktivieren, innere
Stabilität zu fördern und neue Kraft für
ihren Weg durch die Erkrankung zu gewinnen.
Moderne Forschung zeigt zunehmend,
dass Hypnose nicht nur emotionale und
psychische Prozesse beeinflussen kann.
Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten
weisen darauf hin, dass hypnotische Verfahren
auch messbare Auswirkungen auf
Stressregulation, Schmerzverarbeitung,
Immunfunktion und verschiedene biochemische
Prozesse des Körpers haben
können.
Die Raucherentwöhnung nach dem
proDOPA®-Konzept wird mittlerweile in
13 Städten deutschlandweit sowie regelmäßig
in den Praxisräumen von Dr.
Seyler in Saarbrücken angeboten. Für
die Begleitung von Tumorpatienten stehen
individuelle Konzepte vor Ort, ortsunabhängige
Online-Betreuungen sowie
spezielle Intensivseminare in einer ausgewählten
Hotelanlage an der spanischen
Mittelmeerküste zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Interessierte
über den QR-Code auf der Homepage
von Dr. Seyler und seinem Team.
Darüber hinaus können Besucher ihn
beim Feel Good Festival live erleben:
In seinem Vortrag gibt er spannende
Einblicke in den aktuellen Stand der
Wissenschaft zur medizinischen Hypnose.
Im anschließenden Workshop haben
die Teilnehmer die Möglichkeit, Hypnose
und Selbsthypnose unmittelbar selbst zu
erfahren.
Denn Heilung beginnt oft dort, wo
moderne Medizin und die Kraft des
eigenen Unbewussten zusammentreffen.
Kontakt
Privatpraxis für
Allgemeinmedizin
Dr. med. Frank Seyler
66119 Saarbrücken
An der Christ-König-Kirche 10
Tel.: 0681 9273883
E-Mail: kontakt@praxis-seyler.de
www.praxis-seyler.de
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feel the experience
38
Inklusion: vevio Hotel & Events mit GymLodge Kooperationspartner
Die Adresse für Tagungen, Feiern & Genuss!
Wer kennt das nicht: Die Tagungsveranstaltung läuft im
Hotel A, das Catering kommt von Anbieter B, das abendliche
Netzwerk-Event findet in Location C statt – und dazwischen
kostet die Logistik Zeit, Nerven und Budget. vevio
Hotel & Events in Spiesen-Elversberg macht damit Schluss.
Das Konzept ist so klar wie überzeugend: alles passiert
an einem Ort. Vom intimen Strategie-Workshop, über eine
Betriebsversammlung bis hin zum großen Incentive- oder
Netzwerkevent für bis zu 800 Mitarbeiter und Partner.
Seminarraum, Eventhalle, OpenAir oder Zelt
Auf dem Gelände von vevio Hotel & Events vereinen sich
moderne Tagungsräume, eine großzügige Eventhalle,
stylische Hotelzimmer und die GymLodge ausgezeichnet
als coolster Tagungsraum Deutschlands (Tophotel
2023). Ob zehn Führungskräfte im vertraulichen
Strategie-Meeting oder fünfhundert Mitarbeitende bei der
jährlichen Betriebsversammlung: vevio skaliert mit. Bühne,
Beschallung, Bestuhlung, Technik für hybride Formate:
alles ist vor Ort. Was sonst tagelang koordiniert werden müsste,
läuft hier aus einer Hand, an einem Standort. Ergänzend
zu den Standardanforderungen gibt es Open-Air-Konzepte wie
Konzerte, Oldtimer-Treffen, Zeltevents wie z.B. die Spieser Wiesn,
erstmals durchgeführt 2025 mit bis zu 800 Gästen pro Abend, oder
den vevio.BUDENZAUBER für Veranstaltungen in der Winterzeit.
2026 kommt im Veranstalungskalender ein neues Highlight hinzu:
das Feel-Good-Festival von Anja Hogan nutzt die vielfältigen Möglichkeiten
der Location für ein neues, besonderes Veranstaltungsformat!
Das Catering ist immer frisch und hausgemacht. Dazu gibt es
ausreichend kostenfreie Parkplätze. Klingt perfekt, oder!
Die außergewöhnliche, unverwechselbare und stylische Gym-
Lodge ist dabei weit mehr als ein Übernachtungskonzept und
Highlight der Location. Sie dient als kreativer Rückzugsort, informeller
Briefing-Raum oder Auftaktlocation mit Wohlfühl-Atmosphäre.
Die offene Architektur mit Loungebereich, Küchenblock für Koch-
Events und angeschlossene Terrasse eröffnen eine Vielzahl von Möglichkeiten
im erweiterten Wohnzimmer. Vieles ist hier möglich, aber
kein steifer Konferenzraum-Alltag.
Ein Tag. Ein Ort. Ein komplettes Programm.
Was vevio Hotel & Events wirklich auszeichnet, ist die Bandbreite an
Möglichkeiten der Location und des Teams. So könnte ein Event
aussehen: Der Morgen startet mit Empfang, Kaffee und einem kompakten
Workshop-Format in der GymLodge. Mittags wechselt die
Veranstaltung in die Eventhalle: offizielle Betriebsversammlung, Produktvorstellung
mit Bühne und Präzisionstechnik im großen Plenum.
Kein Transfer. Keine zweite Anreise. Kein verlorener Schwung. Am
Nachmittag gehört das Gelände dem Teamerlebnis: Wanderung
durch die saarländische Natur, Bowling, Bollerwagen-Tour, Yoga-Pause
oder das eigene Festzelt mit reserviertem Bereich, DJ und After-Party.
Wer bleiben möchte, übernachtet direkt vor Ort in komfortablen Hotelzimmern
oder den kuscheligen Pods der GymLodge. So entsteht
Teambuilding!
Individuell, planbar, persönlich betreut.
vevio Hotel & Events:
Wir leben
Vielfalt.
Christian Urschel, Geschäftsführer vevio Hotel & Events
Qualität, die für sich spricht
vevio Hotel & Events ist ein Inklusionsbetrieb – und stolz darauf.
Nicht als Schlagwort, sondern als gelebte Haltung: Menschen mit
und ohne Behinderung arbeiten hier gleichberechtigt und professionell
zusammen. Qualität entsteht durch Vielfalt. Mit einem Event
bei vevio Hotel & Events wird automatisch ein sozialer Impact geschaffen
und ein Inklusionsbetrieb unterstützt. Der Saarländische
Staatspreis für Design und der Marketing Award Saar 2023 sind
externe Bestätigungen für das, was Gäste täglich erleben dürfen.
Kontakt
https://vevio-hotel-events.de
https://gymlodge.de
https://spieser-wiesn.de
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40
Fatina Itani
Tabuthema Inkontinenz!
Ein herzliches Lachen, ein kräftiges Niesen oder sportliche Aktivität,
für viele Menschen sind das ganz alltägliche Situationen.
Für Betroffene einer Blasen- oder Beckenbodenschwäche
können genau diese Momente jedoch zur Belastung werden.
Dennoch wird über Inkontinenz noch immer viel zu selten gesprochen.
Aus Scham, Unsicherheit oder dem Irrglauben, man
müsse die Beschwerden einfach hinnehmen.
Netzwerk Spot
Dabei betrifft das Thema längst nicht nur Frauen. Auch Männer
können von einer geschwächten Beckenbodenmuskulatur
und den damit verbundenen Beschwerden betroffen sein,
beispielsweise nach Operationen im Beckenbereich oder im
Laufe des Älterwerdens. Umso wichtiger ist es, offen über Behandlungsmöglichkeiten
zu informieren und Betroffenen Mut
zu machen, aktiv etwas für ihre Lebensqualität zu tun.
Eine moderne Möglichkeit bietet die Behandlung mit EM-
SELLA®. Dabei handelt es sich um einen speziellen Behandlungsstuhl,
der die Beckenbodenmuskulatur mittels
gezielter elektromagnetischer Impulse stimuliert. Die
Behandlung erfolgt vollständig bekleidet und im Sitzen. Die
Impulse lösen intensive Muskelkontraktionen aus, die dabei
helfen können, die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur zu
unterstützen.
Für viele Betroffene ist besonders interessant, dass die Therapie
ohne Operation, ohne Narkose und ohne Ausfallzeiten
durchgeführt werden kann. Eine Sitzung dauert in der Regel
etwa 30 Minuten. Während der Behandlung werden
meist ein Kribbeln sowie die Kontraktionen der Muskulatur
wahrgenommen, die Anwendung wird jedoch von vielen
Patientinnen und Patienten als gut verträglich beschrieben.
Anschließend können die gewohnten Alltagsaktivitäten direkt
wieder aufgenommen werden.
Die Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, M.D.
Fatina Itani aus Sulzbach, setzt auf eine individuelle Beratung
und begleitet Betroffene auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden
und Lebensqualität. Im persönlichen Gespräch wird geklärt,
ob die Behandlung für die jeweilige Situation geeignet sein
kann und welche Möglichkeiten zur Unterstützung des Beckenbodens
infrage kommen.
Wer sich unverbindlich informieren und den EMSELLA®-Stuhl
kostenlos ausprobieren möchte, hat auf der Feel Good Experience
am 21. August 2026 auf dem VEVIO-Festivalgelände
in Spiesen-Elversberg die Gelegenheit dazu. Vor Ort
informiert M. D. Fatina Itani über die Behandlungsmethode
und beantwortet Fragen rund um Beckenbodengesundheit
und Inkontinenz. Dort werden M. D. Fatina Itani und ihr Team
vor Ort sein und den EMSELLA®-Behandlungsstuhl vorstellen.
Besucherinnen und Besucher können sich über die Funktionsweise
informieren und erfahren, welche Rolle ein gesunder
Beckenboden für Lebensqualität, Wohlbefinden und Selbstsicherheit
spielen kann.
Denn eines sollte klar sein: Inkontinenz ist keine Schwäche
und kein Tabuthema. Sie ist eine gesundheitliche Herausforderung,
über die gesprochen werden darf und für die es heute
moderne Unterstützungsmöglichkeiten gibt.
Kontakt
M.D. Fatina Itani - Fachärztin für
Frauenheilkunde und Geburtshilfe
An der Klinik 9, 66280 Sulzbach / Saar
Tel.: +49 (6897) 54915
info@frauenarzt-sulzbach.de
www.frauenarzt-sulzbach.de
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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight
Eveline Schön
Warum deine Einzigartigkeit unbezahlbar
ist.
Was wäre, wenn genau das, was du
von dir zurückhältst, deine größte
Kraft ist?
Wir alle haben gelernt, uns anzupassen,
uns klein zu machen, um nicht anzuecken.
Was aber, wenn genau das, was
dich von anderen unterscheidet, die
Menschen anspricht, denen du helfen
kannst?
Seit über 35 Jahren unterstütze ich
Unternehmen bei den verschiedensten
Fragestellungen in den Bereichen Werbung,
Marketing, Employer Branding
und Corporate Design – bis hin
zu passenden Raumkonzepten. Ich
kann und liebe ganzheitliches Arbeiten.
Meine besondere Gabe aber kommt
vor allem in der Arbeit mit Persönlichkeiten
zum Tragen, die ich dabei unterstütze,
mit ihrer Einzigartigkeit sichtbar
zu werden.
Als Diplom-Designerin, Creative
Coach und Seelenmentorin entwickle
ich ganzheitliche Businessfundamente
und Branddesigns, die nicht nur
schön aussehen, sondern fühlbar machen,
wer du bist und wofür du stehst
– damit genau die richtigen Menschen
zu deinen Kunden werden.
Gerade heute, in einer Welt, in der durch
den Einsatz von künstlicher Intelligenz
Inhalte und Ästhetik von Marken immer
ähnlicher werden, wird Einzigartigkeit
zur neuen Währung.
Denn dein Business wird nur dann
erfolgreich, wenn genau die sichtund
spürbar wird.
Und nicht nur das: Dein ganzheitlich
entwickeltes Branddesign gibt dir dann
die nötige Klarheit und Orientierung
für alle weiteren Maßnahmen wie Fotoshooting,
Texterstellung, Webseite,
Social Media, Angebote und Präsentationen.
Dieses Fundament gibt dir Klarheit
– und du wirst auch Prompts klarer
briefen und KI zielgerichtet für deine
Einzigartigkeit einsetzen können.
Bei dem FeelGoodExperience-Festival
spreche ich in meiner Keynote „Sei
die Eine. Nicht wie die anderen.“ darüber,
warum so viele Menschen und
Marken austauschbar wirken – und wie
wir den Mut finden, uns wieder ganz zu
zeigen.
In meinem Workshop „Entfessle die
Kraft deiner Einzigartigkeit“ gehen
wir tiefer:
Speakerin / Workshop
Sei die Eine. Nicht wie die anderen.
Mit meiner Methode aus Meditation
und neurographischem Malen entsteht
ein Raum, in dem du dir selbst begegnest.
Es geht nicht um Kunst. Nicht um
Perfektion. Es geht darum, das Lebendige
in dir sichtbar werden zu lassen.
Linie für Linie. Farbe für Farbe. Zurück zu
dir. Damit deine Marke nicht nur gesehen
wird, sondern berührt.
Kontakt
Eveline Schön /
Dipl.- Designerin,
Creative coach &
Mentorin für Selbstbewusstsein und
authentische Sichtbarkeit
https://www.linkedin.com/in/es222/
Schönsbüro für Marketing
und Raumdesign
Parsevalstraße 1 / 66117 Saarbrücken
Mobil: +49 172 6116988
E-Mail: sekretariat@schoensbuero.de
www.schoensbuero.de
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feel the experience
41
Denn starke Marken entstehen nicht
durch Anpassung. Sie entstehen aus
Persönlichkeit, Klarheit und Echtheit.
Meine Arbeit beginnt deshalb mit der
Frage: Wer bist du, wenn du nichts
mehr zurückhältst?
Ich spreche aus eigener Erfahrung,
denn mein Burnout hatte mir gezeigt,
wie wichtig die Verbindung zur eigenen
Einzigartigkeit und Strahlkraft ist.
Und genau daraus ist meine Mission
entstanden: Menschen wieder zur Kraft
ihres innersten Kerns und ihrer Authentizität
zu führen.
SaarLorLux MAGAZIN
FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight
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feel the experience
42
So individuell wie du.
Ein Tag. Dein Festival.
Stell dir vor, du könntest an einem einzigen Tag genau
die Menschen, Impulse und Erfahrungen erleben, für
die man sonst viele Termine vereinbaren oder oft Monate
investieren müsste.
• Ein inspirierendes Gespräch mit einer Olympiasiegerin.
• Ein ehrlicher Austausch mit Ärzten
und Gesundheitsexperten.
• Neue Perspektiven für dein Business.
Direkt von erfahrenen Mentoren und Experten.
• Eine Stil- und Farbberatung, die zeigt,
welche Farben dich strahlen lassen.
• Ein Workshop, der genau die Frage beantwortet,
die dich gerade beschäftigt.
• Durchatmen. Auftanken. Neue Kontakte.
Neue Perspektiven. Neue Energie.
Für all das braucht es normalerweise
viele Termine. Viele Orte. Viele Wochen.
Die FEEL GOOD Experience bringt all diese Möglichkeiten
an einem einzigen Tag zusammen.
Wähle dein persönliches Programm - So individuell wie du.
Besondere
Highlights
Mehr als 20 Workshops und 30 Netzwerkspots
Stelle dir dein Festivalprogramm zusammen.
Meet & Greet mit Olympiasiegerin Sandra Kiriasis
Persönlich kennenlernen. Erinnerungen mitnehmen.
Tattoo Experience mit Ralf Nonnweiler (NO ARTS!)
Der bekannte Künstler persönlich vor Ort.
Mit der Möglichkeit für exklusive Mini Tattoos.
Hypnotherapie mit Dr. med. Frank Seyler
Besonderer Workshop und neue Perspektiven rund
um mentale Stärke und Veränderung.
LinkedIn & Instagram Checkpoint
Direktes Feedback für deinen professionellen Auftritt.
Treffe die Feel Good Bloggerinnen persönlich
Aus Online-Kontakten werden echte Begegnungen.
SaarLorLux Magazin Coverstar des Tages
Einmal selbst auf das Cover. Ein außergewöhnliches
Foto-Erlebnis und eine Erinnerung, die bleibt.
Exklusive Foto Points & Video Memories
Besondere Momente festhalten.
Tasting, Ernährung & Genuss
Inspiration für einen gesunden und genussvollen Alltag.
Feel Good Lounge
Lerne Anja Hogan und das Team der Feel Good Company
persönlich kennen. Entdecke exklusive Specials,
Seminarangebote und besondere Vorteile, die es nur an
diesem Tag vor Ort gibt.
DJ & Saxophon Live am Abend
Der perfekte Ausklang eines besonderen Sommertages.
21. August 2026
von 10:00 bis 21:00 Uhr
SaarLorLux MAGAZIN
Programm
SCAN
MICH!
vevio-Festivalgelände
Spiesen-Elversberg
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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight
Heimatliebe trifft Festivalgefühl.
Wir sehen uns am 21. August 2026.
Was ihr im Magazin-Highlight entdeckt
habt, ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen,
was euch bei der FEEL GOOD Experience
erwartet. Denn hier gibt es
keinen festen Weg und genau das
macht diese Experience so besonders.
Ob Yoga am Morgen, inspirierende
Speaker, wertvolle Begegnungen,
persönliche Beratung, Business-Impulse
oder bewusste Auszeiten in der Natur:
Ihr entscheidet selbst, was euch in
diesem Moment guttut und wie euer
persönlicher Tag aussehen soll. Die
folgenden zwei Beispiele zeigen nur
einen kleinen Vorgeschmack auf die
vielfältigen Möglichkeiten, die euch am
21. August 2026 auf dem vevio-Festivalgelände
in Spiesen-Elversberg
erwarten.
Das vollständige Programm mit allen
Speakern, Workshops, Erlebniswelten
und Highlights findet ihr unter
www.feelgood-experience.de.
Unser Tipp
Schaut euch das Programm bereits
vorab auf der Website an und
stellt euch eure persönliche FEEL
GOOD Experience zusammen. Notiert
euch Workshops, Speaker und
Angebote, die ihr nicht verpassen
möchtet. So könnt ihr den Veranstaltungstag
ganz entspannt genießen.
Vor Ort stehen euch die Feel
Good Botschafter/innen jederzeit
mit Rat und Tat zur Seite. Sie kennen
die Location und das Programm und
helfen euch gerne weiter.
feel the experience
43
Erlebniswelt
RETREAT
Ankommen. Auftanken.
Erlebniswelt
BUSINESS
Ideen. Möglichkeiten.
Den Tag mit Yoga, Meditation
oder einer Morgenroutine beginnen
Inspirierende Impulse
mitnehmen, die lange nachwirken
Gesund genießen und
Menschen begegnen, die ähnlich ticken
Neue Energie
für Körper und Kopf sammeln
In der Retreat Zone
mit Sound Healing, Physio oder Massage entspannen
Einfach mal durchatmen
und den Alltag hinter sich lassen
Den Sommerabend bei
DJ & Saxophon entspannt ausklingen lassen
Neue Ideen
für Business und Leben entdecken
Deinen LinkedIn- oder Instagram-Auftritt
auf das nächste Level bringen
Persönlich mit Experten,
Speakern und Mentoren ins Gespräch kommen
Die Farben, Styles und Looks
entdecken, die wirklich zu dir passen
Hairstyling- und Make-up-
Inspiration mitnehmen
Die Feel Good Bloggerinnen
endlich offline treffen
Neue Kontakte knüpfen
und wertvolle Begegnungen erleben
SaveTheDate
21. August 2026
von 10:00 bis 21:00 Uhr
Ticketshop
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MICH!
Location
vevio-Festivalgelände
Spiesen-Elversberg
SaarLorLux MAGAZIN
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affaire&investissement
44
Mut zur Sichtbarkeit
Wenn Perfektion zur Bremse wird.
In der Frühjahrsausgabe habe ich an dieser
Stelle die Frage gestellt: „Spieglein,
Spieglein an der Wand, wie sichtbar sind
wir wirklich?“ Eine Frage, die mich bis
heute beschäftigt. Denn Sichtbarkeit
beginnt nicht bei Algorithmen, Reichweiten
oder Followerzahlen. Sie beginnt bei
uns selbst.
Viele Menschen wünschen sich, mit ihrer
Arbeit, ihrem Unternehmen oder ihrer
Persönlichkeit sichtbarer zu werden.
Doch zwischen diesem Wunsch und dem
ersten Schritt liegt oft eine große Hürde:
die eigene Unsicherheit.
SaarLorLux MAGAZIN
Ich nehme mich davon nicht aus. Im Gegenteil.
Wer mich kennt, weiß, dass ich
hohe Ansprüche an meine Arbeit habe.
Ich bin Perfektionistin. Wenn etwas
nach außen geht, möchte ich, dass es
durchdacht ist, professionell wirkt und
möglichst auf den Punkt gebracht ist.
Genau deshalb hat mich mein erstes Reel
auf Social Media mehr Überwindung
gekostet, als man vielleicht vermuten
würde. Bevor ich überhaupt auf „Aufnehmen“
gedrückt habe, sind viele Gedanken
durch meinen Kopf gegangen. Wie soll
das Reel aussehen? Was sage ich? Wie
sage ich es? Welche Szenen passen
dazu? Ich habe Ideen gesammelt, Formulierungen
notiert und mir sogar kleine
Skripte erstellt. Rückblickend betrachtet
habe ich wahrscheinlich deutlich mehr
Zeit mit dem Nachdenken verbracht als
mit dem eigentlichen Reel selbst.
Denn die Wahrheit ist: Das fertige Reel
entstand innerhalb weniger Minuten.
Und das Überraschende daran? Es wurde
komplett anders als ursprünglich geplant.
Früher hätte mich das wahrscheinlich
gestört. Heute sehe ich darin etwas Wertvolles.
Denn genau in diesem Moment
wurde mir bewusst, dass es auf Social
Media oft gar nicht um Perfektion geht.
Menschen suchen keine makellosen
Inszenierungen. Sie suchen Persönlichkeit.
Sie suchen Authentizität. Sie suchen
echte Menschen.
Das bedeutet nicht, dass Qualität unwichtig
ist. Aber manchmal halten wir
uns selbst zurück, weil wir glauben, noch
nicht perfekt genug zu sein. Weil wir
denken, noch etwas verbessern zu müssen.
Noch einmal darüber schlafen zu
müssen. Noch einen letzten Feinschliff zu
brauchen. Dabei verpassen wir oft die
schönsten Chancen.
Die Resonanz auf mein erstes Reel war
durchweg positiv. Natürlich weiß ich
auch, dass nicht jeder Beitrag jedem gefallen
wird. Vielleicht wird irgendwann
einmal ein negativer Kommentar dabei
sein. Vielleicht wird nicht jeder meine Art
mögen oder meine Meinung teilen. Aber
auch das gehört dazu.
Schließlich finden wir selbst auch
nicht jeden Menschen sympathisch.
Wir teilen nicht jede Meinung und mögen
nicht jede Art. Warum sollten also
ausgerechnet wir von allen Menschen
gleichermaßen gemocht werden?
Diese Erkenntnis hat etwas Befreiendes.
Mut bedeutet nicht, keine Zweifel zu
haben. Mut bedeutet auch nicht, keine
Angst vor Kritik zu haben. Mut bedeutet,
den ersten Schritt trotzdem zu gehen.
Mein erstes Reel war am Ende viel mehr
als nur ein Social-Media-Beitrag. Es war
eine kleine persönliche Lektion darüber,
wie oft wir uns selbst im Weg stehen
und wie viel Positives entstehen
kann, wenn wir uns trauen, die eigene
Komfortzone zu verlassen.
Ob ich künftig öfter Reels veröffentlichen
werde? Definitiv. Nicht, weil ich plötzlich
keine Zweifel mehr habe. Sondern weil
ich gelernt habe, dass man auf Wachstum
manchmal nur trifft, wenn man den Mut
hat, sich zu zeigen. Echt, unperfekt und
genau deshalb authentisch.
Sieht nach
wenig aus?
Genau das ist
Wirkung.
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46
71 Millionen Euro
fließen in den Saarpfalz-Kreis
Repräsentativ überreichte Staatssekretär Torsten Lang symbolische Schecks über die
jeweiligen Pauschalbeträge an die Kommunen und Verbände des Saarpfalz-Kreises.
Bei der mittlerweile vierten Kommunalkonferenz
überreichte der Staatssekretär
für Inneres, Bauen und Sport, Torsten
Lang, dem Saarpfalz-Kreis sowie seinen
Städten und Gemeinden symbolische
Schecks über die Pauschalbeträge, die
ihnen aus dem Investitionsprogramm
„Aufbruch Saarland“ zustehen.
Die Mittel stammen aus dem Infrastrukturprogramm
des Bundes. Im Rahmen
der Veranstaltung informierte Staatssekretär
Lang außerdem über die konkrete
Umsetzung des Infrastruktur-Sondervermögens.
Saarland hat mit Förderrichtlinie
den Weg bereitet
Die Förderrichtlinie bildet die Grundlage
für ein bewusst schlank gehaltenes
und kommunalfreundliches Verfahren.
Projekte sollen künftig auch digital angemeldet
werden können.
Im Fokus der Kommunalkonferenz
standen unter anderem die rechtlichen
Rahmenbedingungen, die Fördermöglichkeiten,
die konkrete Mittelverteilung
sowie das Verfahren zur Maßnahmenanmeldung
nach dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz
(LuKIFG).
„Mit ,Aufbruch Saarland‘ investieren wir
in die Zukunft unserer Heimat. Wir stärken
unsere Städte und Gemeinden und
sorgen dafür, dass die Menschen vor
Ort spüren: Es geht voran im Saarland“,
so Ministerpräsidentin Anke Rehlinger.
„Jeder investierte Euro stärkt nicht nur
unsere Kommunen, sondern verbessert
ganz konkret die Lebensqualität der
Menschen vor Ort.“
Staatssekretär Torsten Lang: „Unser ,Aufbruch‘-Programm
ermöglicht die Umsetzung
von Projekten in unterschiedlichsten
Bereichen der Infrastruktur – von
Bevölkerungsschutz über Energie und
Digitalisierung bis hin zu Bildung und
Kultur. Bei der Vielzahl an möglichen Einsatzgebieten
ist es äußerst wichtig, dass
wir den Kommunen beratend zur Seite
stehen, damit sie die Investitionsmittel
optimal einsetzen können. Gleichzeitig
bereiten wir gemeinsam mit dem Bund
eine IT-Anwendung vor, die einen unbürokratischen
und effizienten Zugriff auf
die Fördermittel ermöglicht. Auf diese
Weise stellen wir den maximalen Nutzen
und den schnellstmöglichen Einsatz
sicher. Gemeinsam bringen wir das Saarland
voran!“
Finanz- und Wissenschaftsminister Jakob
von Weizsäcker ergänzt: „Die Verständigung
auf das Sondervermögen
war ein wichtiger finanzpolitischer Meilenstein.
Jetzt zeigt sich, was daraus entstehen
kann. Mit ,Aufbruch Saarland‘ er-
Foto: MIBS/F. Roggenland
SaarLorLux MAGAZIN
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halten die Kommunen die Möglichkeit,
die erforderlichen Zukunftsinvestitionen
schneller und in größerem Umfang umzusetzen.
Dieser Investitionsschub stärkt
die wirtschaftliche Dynamik und die Lebensqualität
im Saarland.“
Mittelverteilung an den
Saarpfalz-Kreis und seine
Städte und Gemeinden
Kommune/Verband Förderbetrag
Saarpfalz-Kreis 16.159.688 €
Bexbach 8.979.555 €
Blieskastel 10.192.776 €
Gersheim 3.145.090 €
Homburg 21.893.500 €
Kirkel 5.143.070 €
Mandelbachtal 5.472.618 €
St. Ingbert 17.891.989 €
Hintergrund
Das Gesamtvolumen des Aufbruch-Programms
beträgt rund 1,18 Milliarden
Euro. Davon entfallen rund 397 Millionen
Euro auf das Land und rund 624 Millionen
Euro auf die Kommunen. Darüber
hinaus stehen den Kommunen zusätzlich
aus dem Schwimmbadprogramm
rund 113,5 Millionen Euro und aus der
Städtebauförderung 44 Millionen Euro
zur Verfügung. Damit ergibt sich für die
kommunale Ebene ein Gesamtbudget
von etwa 781,8 Millionen Euro.
Die Mittel können unter anderem für
Investitionen in die Infrastruktur der
Inneren Sicherheit, des Bevölkerungsschutzes
und des Verkehrswesens verwendet
werden. Förderfähig sind außerdem
Maßnahmen in den Bereichen
Wohnen, Gesundheit, Wissenschaft und
Forschung, Energie, Bildung und Kultur,
Digitalisierung sowie Sport. Voraussetzung
für eine Förderung sind sowohl
neue Maßnahmen als auch bereits begonnene
Projekte, sofern der Maßnahmenbeginn
nicht vor dem 1. Januar
2025 liegt.
affaire&investissement
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gedanken
futter
Und worauf freuen Sie sich?
Kleine Highlights schaffen: Nicht immer
müssen es große Ereignisse sein. Auch
eine gute Tasse Kaffee, ein Lieblingsbuch
oder ein entspannter Abend können zu
persönlichen Lichtblicken werden.
Vorfreude gehört zu den schönsten Gefühlen
überhaupt. Sie schenkt uns positive
Erwartungen, motiviert uns im Alltag und
lässt uns besondere Momente oft schon
lange vor ihrem Eintreten genießen. Nicht
selten beginnt das Glücksgefühl bereits
mit der Planung eines schönen Erlebnisses.
Forschende gehen sogar davon aus,
dass die Vorfreude einen positiven Einfluss
auf unser Wohlbefinden haben kann
und uns dabei hilft, optimistischer in die
Zukunft zu blicken.
Kinder beherrschen diese Fähigkeit meist
ganz selbstverständlich: Sie zählen die
Tage bis zum Geburtstag, fiebern dem Urlaub
entgegen oder freuen sich auf einen
Ausflug mit Freunden. Im Erwachsenenalter
gerät diese Form der Vorfreude im
hektischen Alltag jedoch häufig in den
Hintergrund. Berufliche Verpflichtungen,
Termine und tägliche Herausforderungen
lassen oft wenig Raum für positive Erwar-
tungen. Dabei kann Vorfreude bewusst
gepflegt und in jedem Alter neu entdeckt
werden. Wer regelmäßig etwas hat, auf
das er sich freuen kann, blickt oft optimistischer
in die Zukunft und erlebt den
Alltag als bereichernder. Schon kleine positive
Erwartungen können die Stimmung
heben und das Wohlbefinden steigern.
Ob ein Treffen mit Freunden, ein Konzertbesuch,
der nächste Urlaub oder einfach
eine kleine Auszeit im Grünen, oft sind es
die besonderen Momente im Alltag, die
uns neue Energie schenken und das Leben
ein Stück lebenswerter machen.
So lässt sich Vorfreude
bewusst fördern:
Schöne Momente planen: Ob ein Treffen
mit Freunden, ein Konzertbesuch
oder ein Spaziergang in der Natur – bewusst
geplante Erlebnisse schaffen positive
Ausblicke im Alltag.
Erinnerungen bewusst erleben: Sich an
schöne Erlebnisse zurückzuerinnern oder
sich kommende Ereignisse bildlich vorzustellen,
kann positive Gefühle verstärken.
Vorbereitungen genießen: Oft beginnt
die Freude bereits vor dem eigentlichen
Ereignis: beim Packen der Reisetasche,
beim Aussuchen einer Route für den
Fahrradausflug oder beim Planen eines
gemeinsamen Abends.
Vorfreude teilen: Wer mit anderen über
schöne Pläne spricht, verstärkt die positiven
Gefühle häufig noch zusätzlich.
Vielleicht lohnt es sich gerade in einer
schnelllebigen Zeit, der Vorfreude wieder
mehr Raum zu geben. Denn manchmal
sind es die kleinen Dinge, auf die wir uns
freuen, die den Alltag besonders machen.
SaarLorLux MAGAZIN
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automobile&technique
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KI neu gedacht
Neue Wege für intelligente Systeme.
Informatiker will Vorteile des maschinellen
Lernens und symbolischer
KI verbinden
Egal, ob man Roboter durch Fabrikhallen
lotst oder komplexe Logistikabläufe
steuert: KI-Systeme aus dem Bereich
Informatiker Daniel Höller wird mit bis zu
1,8 Millionen Euro aus dem Emmy-Noether-Programm
der Deutschen Forschungsgemeinschaft
gefördert.
SaarLorLux MAGAZIN
der Handlungsplanung können solche
Probleme lösen. Zu Beginn arbeiteten
Planungssysteme hauptsächlich auf
Basis symbolischer Techniken, wie etwa
der Logik. Um sie zu verbessern, wurden
in den vergangenen Jahren jedoch immer
mehr Techniken des maschinellen
Lernens integriert. Informatiker Daniel
Höller will nun KI-Planungssysteme
schaffen, die die Vorteile beider Ansätze
vereinen.
Dafür wird Daniel Höller mit bis zu 1,8
Millionen Euro aus dem Emmy-Noether-Programm
der Deutschen Forschungsgemeinschaft
gefördert.
Bei der Planung komplexer Abläufe ist
es von Vorteil, wenn die dafür verwendeten
Systeme flexibel auf Veränderungen
in ihrer Umgebung reagieren können.
„Der Vorteil von Systemen der
Handlungsplanung ist, dass sie verschiedene
Probleme lösen können,
ohne dass das System verändert
werden muss. Sie arbeiten auf
Basis eines Modells, einer vereinfachten
Beschreibung des
Problems“, erklärt Daniel
Höller, wissenschaftlicher
Mitarbeiter an der Universität
des Saarlandes.
Das Verhalten dieser
modellbasierten Systeme
ist mathematisch
beweisbar und damit sicher.
Man kann zudem genau erklären,
warum ein bestimmtes Verhalten auftritt.
„Die Systeme haben allerdings auch
einige Nachteile. Insbesondere kann
es sein, dass sie zwar kleine Probleme
lösen, aber sehr viel Rechenzeit benötigen,
sobald die Probleme größer werden.
Außerdem muss das Modell bereits
an kleinere Änderungen angepasst werden
und ist deshalb relativ unflexibel“,
erklärt Daniel Höller.
Aus diesem Grund werden auch in der
Handlungsplanung verstärkt Algorithmen
des maschinellen Lernens eingesetzt.
Solche Computerprogramme
haben den Vorteil, dass sie sich flexibel
anpassen können und besser skalierbar
sind. Sie können also auf kleinen Szenarien
trainiert werden und funktionieren
anschließend auch für große Anwendungen.
„Verglichen mit Systemen der
klassischen Handlungsplanung ist das
Verhalten rein auf Basis von maschinellem
Lernen allerdings schwer zu interpretieren
oder einem Menschen zu
erklären. Warum macht der Roboter beispielsweise
das, was er macht?“, sagt der
promovierte Informatiker.
Sein Ziel ist daher, Planungssysteme zu
entwickeln, in denen die traditionellen,
erklärbaren Techniken mit maschinellem
Lernen kombiniert werden. „Diese
Kombination ist nicht nur beim Lösen
der Planungsprobleme sinnvoll, sondern
bereits bei der Erstellung des Modells.
Wenn man sich beispielsweise das
Straßennetz einer Stadt anschaut und
vorhersagen will, wie lange man für eine
bestimmte Wegstrecke benötigt, spie-
Foto © Tobias Höller
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len Faktoren wie Wochentag, Uhrzeit
oder Wetterbedingungen eine Rolle. Mit
Techniken des maschinellen Lernens
können diese Faktoren in das Modell
und somit in die Planung einbezogen
werden“, erläutert Daniel Höller.
Maschinelles Lernen wird in der Handlungsplanung
vor allem eingesetzt,
um die Systeme zu beschleunigen und
schneller Lösungen zu finden. „Hier
werden wir insbesondere an Systemen
arbeiten, die trotz der Integration von
maschinellem Lernen Garantien liefern
können, etwa hinsichtlich der Optimalität
des resultierenden Verhaltens“, erläutert
der Informatiker.
Neben dieser Integration von Techniken
des maschinellen Lernens in Planungssysteme
wird auch an der umgekehrten
Richtung gearbeitet. „Wir wollen Techniken
aus der klassischen Handlungsplanung
einsetzen, um zu beweisen, dass
beim Befolgen einer erlernten Strategie
niemals unsichere Zustände auftreten
können“, erklärt Daniel Höller, der bisher
im Team von Professor Jörg Hoffmann
an der Universität des Saarlandes die
Grundlagen der KI erforscht hat.
Mit seinem Forschungsvorhaben zum
Thema „Neuro-Symbolische Methoden
zur sequentiellen Entscheidungsfindung“
war Daniel Höller bei einer
Sonderausschreibung zum Thema
„Methoden der Künstlichen Intelligenz“
im Emmy-Noether-Programm erfolgreich.
Ein international ausgewiesenes
Expertengremium wählte aus 178 Projektskizzen
36 aus, die einen Vollantrag
einreichen durften. Von diesen wiederum
wurden nur 15 für die Förderung
ausgewählt.
Daniel Höller erhält nun, vorbehaltlich
einer erfolgreichen Zwischenevaluation,
insgesamt 1,8 Millionen Euro für die
Gründung einer Emmy-Noether-Gruppe.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft
fördert mit dem Emmy-Noether-Programm
herausragend
qualifizierte Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler in frühen Karrierephasen,
deren Promotion maximal vier
Jahre zurückliegt und die über internationale
Erfahrung verfügen sowie eine
Postdoc-Phase durchlaufen haben.
Weitere Informationen:
Emmy-Noether-Programm der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG)
automobile&technique
49
gedanken
futter
Die Sucht nach Anerkennung
Anerkennung zu erfahren gehört zu
den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen.
Lob, Wertschätzung und
positive Rückmeldungen geben uns
das Gefühl, gesehen und geschätzt zu
werden. In einem gesunden Maß können
sie motivieren, das Selbstvertrauen
stärken und den Zusammenhalt mit anderen
fördern.
Problematisch wird es jedoch, wenn
das eigene Wohlbefinden zu stark von
der Meinung anderer abhängig ist.
Wer seinen Selbstwert überwiegend
aus äußerer Bestätigung bezieht, gerät
leicht unter Druck und macht die eigene
Zufriedenheit von fremden Urteilen
abhängig. Bleibt das gewünschte Lob
aus, entstehen schnell Enttäuschung,
Unsicherheit oder Selbstzweifel.
Umso wichtiger ist es, den eigenen Wert
nicht allein an der Anerkennung anderer
Menschen festzumachen. Ein stabiles
Selbstwertgefühl entsteht vor allem
dann, wenn wir uns selbst mit unseren
Stärken und Schwächen akzeptieren.
So gelingt ein gesünderer
Umgang mit Anerkennung:
• Die eigenen Beweggründe
hinterfragen
Fragen Sie sich regelmäßig, warum Sie
bestimmte Aufgaben übernehmen.
Handeln Sie aus Überzeugung und
Freude oder vor allem, um Anerkennung
zu erhalten?
• Kritik als Chance begreifen
Kritische Rückmeldungen müssen keine
persönliche Abwertung sein. Oft bieten
sie die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln
und neue Perspektiven kennenzulernen.
• Den Blick nach innen richten
Machen Sie sich bewusst, was Sie bereits
erreicht haben und welche Herausforderungen
Sie gemeistert haben.
Wertschätzung beginnt häufig bei uns
selbst.
• Vergleiche vermeiden
Jeder Mensch hat eigene Ziele, Stärken
und Lebenswege. Wer sich ständig mit
anderen vergleicht, verliert leicht den
Blick für die eigenen Erfolge.
• Eigene Maßstäbe setzen
Nicht Perfektion, sondern Zufriedenheit
sollte das Ziel sein. Definieren Sie selbst,
was für Sie persönlich „gut genug“ bedeutet.
Wer lernt, sich selbst Wertschätzung
entgegenzubringen, wird unabhängiger
von der Meinung anderer. Denn
echte Zufriedenheit entsteht oft dort,
wo wir uns selbst annehmen und unseren
eigenen Weg gehen.
SaarLorLux MAGAZIN
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50
Gesunde Bereiche
des Gehirns besser schützen
Kliniken für Strahlentherapie und
Neuroradiologie an interregionalem
Forschungsprojekt zur Hochpräzisionsbestrahlung
von Hirnmetastasen
beteiligt – EU-Förderung von mehr als
1,1 Mio. Euro.
SaarLorLux MAGAZIN
Die Kliniken für Strahlentherapie und
Neuroradiologie des Universitätsklinikums
des Saarlandes (UKS) forschen an
der Verbesserung der Hochpräzisionsbestrahlung
von Hirnmetastasen. An der
grenzüberschreitenden Forschungsinitiative
sind neben den beiden Homburger
Kliniken weitere Partner in Luxemburg,
Frankreich und Belgien beteiligt. Für
das internationale Projekt hat der Verbund
nun eine hochrangige Förderung
der Europäischen Union in Höhe von
rund 1,1 Mio. Euro erhalten. Auch das
Saarland fördert das Vorhaben mit rund
92.000 Euro.
Staatssekretärin Bettina Altesleben zusammen mit v. l. n. r. Prof. Dr. Wolfgang Reith, Prof.
Dr. Robert Ernst, Prof. Dr. Matthias Hannig, Dr. Paul Retif und Prof. Dr. Markus Hecht.
Für ein Treffen des Forschungskonsortiums
zum Projekt PROTECT-DTI waren
Expertinnen und Experten aus der
Großregion ans Universitätsklinikum des
Saarlandes gekommen. Es war die erste
Zusammenkunft nach der Förderzusage,
über die sich der Verbund freuen konnte:
Interreg, ein Regionalprogramm der
Europäischen Union zur Förderung grenzüberschreitender
Zusammenarbeit, unterstützt
die Initiative mit 1.122.515 Euro.
„Wir freuen uns sehr, dass unser internationales
Forschungsprojekt gefördert
wird“, so Prof. Dr. Markus Hecht, Direktor
der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
am UKS. Denn Forschungsarbeit
ist auch ein wesentliches Ziel des
zertifizierten Universitätsmedizinischen
Zentrums für Tumorerkrankungen des
Saarlandes (UTS) am Homburger Klinikum.
„Mit dem UTS verpflichten wir uns
nicht nur der interdisziplinären Krebsbehandlung
auf höchstem Niveau. Ebenso
wollen wir zu einer kontinuierlichen Verbesserung
beitragen und wissenschaftlich
basierte Therapieverfahren etablieren“,
so Prof. Hecht.
Zusammen mit seinem Klinikteam hatte
er das Treffen des interregionalen Konsortiums
im Saarland organisiert. Daran
nahmen Expertinnen und Experten
der insgesamt acht beteiligten Partner
teil, darunter Vertreter des Regionalen
Krankenhausverbunds Metz-Thionville
(CHR Metz-Thionville), unter dessen Leitung
das Forschungsprojekt steht, sowie
weitere Projektpartner aus Luxemburg,
Belgien und Frankreich. Staatssekretä-
Foto: Christian Schütz/UKS
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rin Bettina Altesleben überbrachte die
Grußworte des Ministeriums für Arbeit,
Soziales, Frauen und Gesundheit, das das
Forschungsprojekt zur Optimierung der
Patientenversorgung ebenfalls mit rund
92.000 Euro fördert. „Dieses Projekt zeigt
eindrucksvoll, wie grenzüberschreitende
Zusammenarbeit in der Großregion
dazu beiträgt, medizinische Innovation
voranzubringen. Mit der EU-Förderung
wird Forschung ermöglicht, die darauf
abzielt, die Behandlung von Hirnmetastasen
noch präziser und schonender zu
gestalten und dabei insbesondere gesunde
Hirnstrukturen besser zu schützen.
Das kommt nicht nur den Patientinnen
und Patienten in unserer Region zugute,
sondern hat einen Nutzen weit darüber
hinaus“, so Altesleben.
„Wir forschen gemeinsam daran, die
Hochpräzisionsbestrahlung von Hirnmetastasen
weiter zu verbessern“, erklärt
Prof. Hecht das Ziel des Konsortiums. Metastasen
sind Tochtergeschwulste eines
Haupttumors, die sich auch im Gehirn
ansiedeln können. „Mit der modernen
Strahlentherapie können wir diese bösartigen
Absiedlungen im Gehirn gut behandeln.
Dabei werden die Metastasen
sehr präzise bestrahlt, die umliegenden
gesunden Strukturen sollen so weit wie
möglich geschützt werden.“ Zwar wird
bei der Therapie bereits darauf geachtet,
andere Bereiche des Gehirns auszusparen,
doch die Medizin steht hier auch vor
Herausforderungen. Denn große Teile
der funktionell wichtigen Strukturen bleiben
in der üblichen Planung unsichtbar.
Dazu zählt die sogenannte weiße Substanz,
deren Faserbahnen eine wichtige
Grundlage für Kognition und Funktion
bilden.
Der Ansatz ist nun, diese Strukturen für
die Bestrahlungsplanung sichtbar zu
machen und gezielt schonen zu können.
„Mit der sogenannten Diffusions-Tensor-Bildgebung
(DTI) lassen sich diese
komplexen Faserbahnen dreidimensional
darstellen“, so Prof. Dr. Wolfgang Reith,
Direktor der Klinik für Diagnostische und
Interventionelle Neuroradiologie. Doch
diese Bildgebung in der Bestrahlungsplanung
zu nutzen, ist komplex. „Eine wesentliche
Herausforderung im Projekt ist,
dass wir die Daten aus dem DTI harmonisieren
müssen. Das heißt, die Datenpro-
tokolle müssen vereinheitlicht werden,
sodass sie in die Bestrahlungsplanung
übertragen werden können und wir
alle auf derselben Grundlage arbeiten.“
Ist dies erreicht, soll die neue Vorgehensweise
in einer klinischen Studie bei
Patientinnen und Patienten untersucht
werden. Schließlich zielt das Projekt darauf
ab, die gewonnenen Erkenntnisse
zu etablieren und zu verbreiten. „Es ist
uns ein großes Anliegen, dass unsere
Erkenntnisse auch anderen Kliniken zur
Verfügung stehen. Wir möchten die Bestrahlung
von Hirnmetastasen nicht nur
in der Großregion verbessern, sondern
auch darüber hinaus.“
Mit dem Forschungsprojekt, das zu Jahresbeginn
gestartet ist und bis Ende 2028
läuft, hat sich das Konsortium ein wichtiges
Ziel gesetzt. Es könnte dazu führen,
dass die Bestrahlung von Metastasen im
Gehirn künftig noch schonender für umliegende
Hirnstrukturen möglich wird.
Die Expertinnen und Experten aus Homburg
sowie den Zentren in Frankreich,
Luxemburg und Belgien könnten somit
zu einem wichtigen medizinischen Fortschritt
beitragen.
beauté wellness&médecine
51
gedanken
futter
Feste Schlafenszeiten einhalten: Ein regelmäßiger
Schlafrhythmus unterstützt die
innere Uhr. Versuchen Sie daher, möglichst
zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen,
auch an freien Tagen.
Was uns den Schlaf raubt
Ein erholsamer Schlaf ist die Grundlage für
Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.
Dennoch haben viele Menschen
Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen.
Frauen sind dabei häufiger betroffen
als Männer. Die Folgen reichen von
Müdigkeit und Konzentrationsproblemen
bis hin zu einer erhöhten Belastung für Körper
und Psyche. Die Gründe für schlechten
Schlaf sind vielfältig. Kreisende Gedanken,
Stress, gesundheitliche Beschwerden oder
störende Geräusche können uns nachts
wachhalten. Umso wichtiger ist es, die eigenen
Schlafgewohnheiten bewusst in
den Blick zu nehmen.
Mit diesen Tipps können Sie Ihre
Schlafqualität verbessern:
Koffein rechtzeitig vermeiden: Kaffee,
Energydrinks, Cola oder bestimmte Teesorten
können die Nachtruhe beeinträchtigen.
Verzichten Sie möglichst ab dem
späten Nachmittag auf koffeinhaltige Getränke.
Abendrituale schaffen: Wiederkehrende
Rituale helfen dem Körper, in den Ruhemodus
zu wechseln. Eine kurze Atemübung,
entspannende Musik, eine Tasse Kräutertee
oder einige Seiten in einem Buch können
das Einschlafen erleichtern.
Nicht unter Druck setzen: Wer nachts
nicht einschlafen kann, sollte nicht unruhig
im Bett liegen bleiben. Oft hilft es, kurz aufzustehen
und einer ruhigen Tätigkeit nachzugehen,
bis die Müdigkeit zurückkehrt.
Den Blick auf die Uhr vermeiden: Ständiges
Kontrollieren der Uhrzeit erzeugt
zusätzlichen Druck. Drehen Sie den Wecker
daher am besten so, dass Sie die Uhrzeit
nachts nicht sehen können.
Guter Schlaf ist keine Selbstverständlichkeit,
sondern das Ergebnis gesunder Gewohnheiten.
Schon kleine Veränderungen
im Alltag können dazu beitragen, nachts
besser zur Ruhe zu kommen.
SaarLorLux MAGAZIN
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beauté wellness&médecine
52
Internationales Team forscht
Innovative Lösungen gegen Nitrat
Nitratdünger sorgt für bessere Ernten,
belastet jedoch zugleich unser Trinkwasser.
Bisherige Filtrierungsverfahren
verlagern das Problem häufig nur: Das
Nitrat wird zwar aus dem Wasser entfernt,
bleibt aber weiterhin in der Umwelt.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
der Universität des Saarlandes
und der Universität Graz suchen daher
nach einem Weg, Nitrat nicht nur aus
dem Wasser zu filtern, sondern es innerhalb
derselben Membran chemisch in
harmlose Stoffe, idealerweise Stickstoff,
umzuwandeln.
Sauberes Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit,
auch wenn wir es im Alltag
oft so behandeln. Einer der Gründe
dafür ist Nitrat – eine Verbindung, ohne
die die moderne Landwirtschaft kaum
denkbar wäre, die jedoch vielerorts
Umwelt und Gesundheit belastet. „Konventionelle
Verfahren wie Ionentausch,
Osmose oder klassische Filtration dienen
zwar als Ausgangspunkt für die
Entfernung von Nitrat aus dem Wasser,
führen jedoch meist nur zu einer Verlagerung
der Schadstoffe in konzentrierte
Nebenströme“, erläutert Markus Gallei,
Professor für Polymerchemie an der Universität
des Saarlandes.
Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen
der Universität Graz, federführend
unter Prof. Jörg Schachner vom Institut
für Chemie, verfolgt sein Team nun einen
neuartigen Ansatz: Das Nitrat soll
nicht nur aus dem Wasser entfernt, sondern
möglichst vollständig unschädlich
gemacht werden. Bereits in einem
ersten, vom Österreichischen Wissenschaftsfonds
FWF geförderten Projekt
konnte gezeigt werden, dass sich mit
einer besonderen Klasse von Rhenium-Metallkomplexen
Perchlorat und
Nitrat selektiv zu harmloseren Produkten
wie Chlorid oder idealerweise sogar
zu Stickstoff reduzieren lassen.
Das KI-generierte Bild (Perplexity, mit eigenem Beitrag zur Bildgestaltung) zeigt schematisch
das Ziel des Forschungsprojektes, durch eine Membran fließendes Wasser mithilfe
chemischer Katalysatoren von Nitrat-Rückständen zu befreien und das Nitrat bereits in
der Membran in harmlose Stoffe, im Idealfall Stickstoff, umzuwandeln.
SaarLorLux MAGAZIN
„Besonders interessant ist dabei, dass
diese Katalysatoren gegenüber Luft und
Wasser stabil bleiben und damit für diese
Reaktion ein ungewöhnlich robustes
Profil aufweisen“, erklärt Markus Gallei.
Im aktuell geförderten Projekt „Aqueous
catalysis with Oxidorhenium(V) Complexes“
wird diese Chemie nun gezielt
weiterentwickelt, damit sie künftig auch
in wässrigen Systemen funktioniert.
Während die neuen Verbindungen in
Graz optimiert werden, entwickelt die
Polymerchemie an der Universität des
Saarlandes poröse Membranen, die als
Durchflussreaktoren in Wasser eingesetzt
werden können.
„Ziel ist es, die chemischen Katalysatoren
so in die Membranen zu integrieren,
Foto © Gallei-Lab©
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dass die Reaktion direkt im Material und
unter kontinuierlichen Strömungsbedingungen
abläuft, sodass sich die
Schadstoffe im Wasser in unbedenkliche
Substanzen überführen
lassen“, fasst Professor Gallei
das Ziel der internationalen
Forschungskooperation
zusammen. „Hinter all dem
steht letztlich eine einzige
Frage: Kann das Material
mehr leisten als trennen?
Wir denken: ja – und arbeiten
daran, es zu zeigen.“
beauté wellness&médecine
53
Das Projekt „Aqueous catalysis
with Oxidorhenium(V)
Complexes“ läuft seit März
2026 und wird bis März 2029
mit 444.500 Euro vom Österreichischen
Wissenschaftsfonds
(FWF) gefördert.
Unser Fazit
Die Forschungskooperation der Universitäten
des Saarlandes und Graz
verfolgt einen innovativen Ansatz
für die Trinkwasseraufbereitung:
Nitrat soll künftig nicht nur gefiltert,
sondern direkt in harmlose Stoffe
umgewandelt werden. Gelingt dies,
könnte die Technologie einen wichtigen
Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz
leisten und die Wasseraufbereitung
nachhaltiger machen.
Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie
moderne Materialforschung und
Chemie gemeinsam Lösungen
für drängende Herausforderungen
unserer Zeit
entwickeln
können.
Prof. Dr. Markus Gallei
SaarLorLux MAGAZIN
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affaire&investissement
54
Annemarie Verkerk
Professorin für „Language Science“
Wie unterscheiden sich Sprachen weltweit,
was sind aber auch Gemeinsamkeiten
über alle Kontinente hinweg?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Annemarie
Verkerk, die zur Professorin für
„Language Science“ ernannt wurde.
Bereits seit 2019 war die gebürtige Niederländerin
als Juniorprofessorin an der
Universität des Saarlandes tätig. In ihrer
Forschung will sie sich verstärkt damit
beschäftigen, wie sich Sprache durch
die Art und Weise verändert, wie Menschen
Sprachen verwenden.
In ihrer Forschung setzt Annemarie Verkerk
komplexe statistische Methoden
ein, um anhand möglichst vieler verschiedener
Daten die Frage zu beantworten,
was die Sprachen miteinander
verbindet und auch, was sie trennt. In
der Vergangenheit haben Sprachtypologen
für solche Untersuchungen meist
Stichproben von Sprachen herangezogen,
wodurch jedoch nur ein Teil der
verfügbaren Daten berücksichtigt
wurde. Annemarie Verkerk versucht
daher mit einem umfassenden
Ansatz sowohl die historischen
Veränderungen als
auch die soziolinguistischen
Einflüsse zu betrachten, um
besser zu verstehen, wie Menschen
Sprachen verwenden
und wie sich Sprachen ändern.
Ihre Spezialgebiete sind dabei
die Sprachtypologie und die
Sprachgeschichte. Ihre wissenschaftlichen
Interessen zeichnen
sich durch eine große thematische
Bandbreite aus – von Negation und
grammatischen Geschlechtersystemen
der Bantu-Sprachen über Wortstellungsvariationen,
angewandte Informationstheorie
und Zahlensysteme bis
hin zu typologischen Universalien. Ak-
Annemarie Verkerk erhielt ihre Ernennungsurkunde
von Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker
überreicht.
tuell baut Annemarie Verkerk mit ihrem
Team in der Fachrichtung Sprachwissenschaft
und Sprachtechnologie das
sogenannte „Corpus of Indo-European
Prose Plus (CIEP+)“ auf, in das auch unterrepräsentierte
Sprachen einfließen
sollen. Annemarie Verkerk leitet zudem
Foto © Marvin Hey/MFW
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Foto © UdS / Thorsten Mohr
zwei Forschungsprojekte, die von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft
gefördert werden, eines im inzwischen
auslaufenden Sonderforschungsbereich
zur Informationsdichte und dem linguistischen
Encoding (SFB 1102) sowie
eines in Kooperation mit der Université
Aix-Marseille in Frankreich. Annemarie
Verkerk hat gemeinsam mit Forscherkollegen
in hochkarätigen Journalen,
wie etwa zuletzt in Nature Human Behaviour,
zum Thema Sprachuniversalien
publiziert.
Bisheriger Werdegang
Nach ihrem Linguistik-Studium an der
Radboud Universität Nimwegen (Niederlande)
promovierte Annemarie Verkerk
am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik
in Nimwegen. Anschließend
war sie als Forscherin an der University
of Reading (Großbritannien) und am
Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte
in Jena tätig. Seit 2019
war Verkerk Juniorprofessorin in der
Fachrichtung Sprachwissenschaft und
Sprachtechnologie an der Universität
des Saarlandes. Ihre Professur für „Language
Science“ trat sie zum 31. Mai an.
Hintergrund: Fachrichtung Sprachwissenschaft
und Sprachtechnologie
Die Fachrichtung Sprachwissenschaft
und Sprachtechnologie der Universität
des Saarlandes steht für Forschung und
Lehre an der Schnittstelle von Sprache,
Kognition und Künstlicher Intelligenz
auf hohem internationalem Niveau.
Dort wird erforscht, wie Sprache in
Computern verarbeitet werden kann,
wie sie im menschlichen Gehirn verstanden
und produziert wird und wie
ihre Struktur, Verwendung und Variation
empirisch untersucht werden können.
Seit 1973 ist die Fachrichtung Sprachwissenschaft
und Sprachtechnologie
durchgehend an großen nationalen
und internationalen Verbundprojekten
beteiligt, darunter Sonderforschungsbereiche
und Exzellenzcluster. Sie kooperiert
eng mit der Informatik, den
Philologien und der Psychologie. Als Teil
des Saarland Informatics Campus ist sie
zudem mit dem Deutschen Forschungszentrum
für Künstliche Intelligenz und
den Max-Planck-Instituten für Informatik
und Softwaresysteme vernetzt.
affaire&investissement
55
gedanken
futter
Feedback statt Kritik
Feedback wird häufig als Nörgelei oder
lästiges Übel missverstanden – sowohl
von Mitarbeitenden als auch von Führungskräften.
Damit Feedback für beide
Seiten zu einer hilfreichen Rückmeldung
wird und auch so wahrgenommen wird,
sollten einige Regeln beachtet werden.
Konstruktives Feedback hilft dabei, die Zusammenarbeit
zu verbessern, aus Fehlern
zu lernen und gemeinsam zu wachsen.
Ob im Beruf oder im Privatleben: Achten
Sie deshalb darauf, Kritik respektvoll, sachlich
und lösungsorientiert zu formulieren.
Richtiges Feedback ist der Schlüssel zu
erfolgreicher Zusammenarbeit, persönlichem
Wachstum und Motivation. Es ist
als Dialog auf Augenhöhe gedacht, der
konkret, wertschätzend und lösungsorientiert
geführt wird, um dem Gegenüber
zu helfen und gemeinsame Entwicklung
zu fördern.
Einige sinnvolle Regeln für den
richtigen Umgang mit Feedback:
• Geben Sie nicht ungefragt Feedback,
sondern vereinbaren Sie einen Termin
für ein Gespräch, auf das sich beide Seiten
vorbereiten können.
• Üben Sie Kritik nicht aus spontanem
Ärger heraus. Bleiben Sie stets sachlich
und verhältnismäßig.
• Trennen Sie Lob und Kritik. Wenn Sie
beides immer gemeinsam vermitteln,
wird Ihr Gegenüber das Lob aus Angst
vor der anschließenden Kritik möglicherweise
nicht wahrnehmen oder nicht
ernst nehmen.
• Kritisieren Sie die Sache, etwa eine
Handlung, ein Ergebnis oder eine Äußerung,
nicht jedoch die Person. Begründen
Sie Ihre Kritik anhand konkreter
Beispiele.
• Formulieren Sie Feedback aus Ihrer
persönlichen Perspektive und nicht
als objektive Wahrheit. Akzeptieren Sie,
dass Ihr Gegenüber eine andere Wahrnehmung
haben kann.
• Betrachten Sie negatives Feedback
als Chance, sich weiterzuentwickeln
und dazuzulernen. Fühlen Sie sich dadurch
nicht als Mensch abgewertet.
• Wehren Sie Feedback nicht durch
Rechtfertigungen oder Gleichgültigkeit
ab. Hören Sie in Ruhe zu und lassen
Sie Ihr Gegenüber ausreden.
• Führen Sie Feedbackgespräche in der
Regel unter vier Augen, zeitnah nach
dem Vorfall und in einer ruhigen Umgebung.
SaarLorLux MAGAZIN
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affaire&investissement
56
Energieministerkonferenz
auf Norderney
Gruppenfoto der Senatorinnen, Ministerinnen und Minister. Zweite Reihe, rechts: Jürgen
Barke, seit 2022 Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie sowie stellvertretender
Ministerpräsident.
Bund will Konzept
zur Gasreserve vorlegen
Auf der Energieministerkonferenz
(EnMK) Ende Mai auf Norderney hat der
Bund zugesagt, bis zum Sommer ein
Konzept zur Bildung einer strategischen
Gasreserve vorzulegen. Der Vorschlag
baut auf der saarländischen Bundesratsinitiative
auf, die der Bundesrat am 8.
Mai beschlossen hat.
„Gerade die Gasspeicherauslastung
muss für Krisensituationen gewappnet
sein. Für die notwendige Flexibilität in
der Gasversorgung sind die Gasspeicher
unverzichtbar. Wir haben uns in unserer
Bundesratsinitiative neben höheren
Mindestfüllständen und Anreizen für
Unternehmen für eine gesetzlich zu verankernde
nationale Gasreserve ausgesprochen.
Es freut mich daher sehr, dass
der Bund unsere Initiative aufgreift und
ein entsprechendes Konzept zur Gasreserve
erarbeitet“, so Barke. Dieses soll
noch vor der Sommerpause den Bundesländern
vorgelegt werden.
Ein weiteres Thema der Konferenz war
der Ausbau der erneuerbaren Energien
und die Notwendigkeit weiterer
Wind-Ausschreibungen. „Wir fordern die
Bundesregierung auf, die Energiepolitik
auf Effizienz auszurichten, den europäischen
Binnenmarkt zu stärken und Sonderausschreibungen
für Windenergie
von 12 GW bis 2030 umzusetzen. Gerade
für das Saarland ist dies zur Erreichung
der energiepolitischen Ziele zentral. Nur
so können bereits genehmigte Projekte
realisiert werden. Durch die Transformation
wird sich der Strombedarf im
Saarland allein durch die Stahlindustrie
in den kommenden Jahren verdoppeln.
Dafür braucht es einen verlässlichen
Ausbau der erneuerbaren Energien“, so
Barke.
Minister Barke begrüßte zudem den
Deutschlandfonds, mit dem Investitionen
in Deutschland erleichtert werden
sollen. Der Bund stellt dafür öffentliche
Mittel und Garantien in Höhe von rund
30 Milliarden Euro bereit, die Investitionen
von rund 130 Milliarden Euro auslösen
sollen.
„Der Fonds ist für die Finanzierung des
Energieinfrastruktur-Ausbaus ein guter
Anfang und ein wichtiges Instrument.
Allerdings bedarf es noch einiger Konkretisierungen.
Gerade die gewachsene
und bewährte Struktur der Stadtwerke
ist zu berücksichtigen“, betonte Barke.
Auch der Entwurf des Strom-Versorgungssicherheits-
und Kapazitätsgesetzes
(StromVKG) war Thema auf der
EnMK. Einigkeit bestand darüber, dass
bestehende und ehemalige Kraftwerksstandorte
besonders geeignet für die
Errichtung neuer Gaskraftwerke sind.
„Dies kann wesentlich dazu beitragen,
Wertschöpfung, Fachkräftepotenziale
und Akzeptanz in den betroffenen Regionen
zu erhalten“, so der Minister.
Foto © Martin Pohl Ney360
SaarLorLux MAGAZIN
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Scheuen Sie Konflikte?
Wenn Harmonie zur Last wird.
automobile&technique
57
Gehören Sie zu den Menschen, die Streit
am liebsten vermeiden? Ein ausgeprägtes
Harmoniebedürfnis kann problematisch
werden, wenn es dazu führt, dass
man seine eigenen Gedanken, Wünsche
und Bedürfnisse nicht mehr offen
ausspricht. Dabei ist ein Konflikt keine
Störung des Zusammenlebens, sondern
kann ein wichtiger Impuls für persönliches
Wachstum und Entwicklung sein –
vorausgesetzt, man geht konstruktiv mit
ihm um.
Wer Konflikte grundsätzlich scheut und
bei Meinungsverschiedenheiten die
Schuld reflexartig bei sich selbst sucht,
kämpft häufig mit Konfliktvermeidung,
überhöhten Ansprüchen an sich selbst
oder einem geringen Selbstwertgefühl.
Hinter diesem Verhalten steckt oft eine
Schutzstrategie, die kurzfristig Sicherheit
vermittelt, langfristig jedoch zu innerem
Druck und Selbstaufgabe führen kann.
Typischerweise zeigt sich diese Dynamik
folgendermaßen:
Die Angst: Streit wird nicht als konstruktiver
Austausch wahrgenommen, sondern
als Bedrohung. Die Sorge vor Ablehnung,
Zurückweisung oder dem Verlust
von Zuneigung steht im Vordergrund.
Die Reaktion: Um die Harmonie aufrechtzuerhalten,
geben Betroffene häufig
nach und übernehmen die gesamte
Verantwortung für den Konflikt, selbst
dann, wenn dies objektiv nicht gerechtfertigt
ist.
Die Folge: Eigene Bedürfnisse bleiben
unerfüllt, Frust staut sich auf und ständige
Selbstkritik schwächt langfristig das
Selbstwertgefühl. Dabei können Konflikte
eine Chance sein, die eigene Persönlichkeit
weiterzuentwickeln, statt Ärger und
Enttäuschung in sich hineinzufressen:
• Trainieren Sie Ihre Selbstwahrnehmung.
Erkennen Sie Ihren Anteil am
Konflikt, Ihre Trigger und typischen Verhaltensmuster.
So können Sie Ihr Konfliktverhalten
bewusst reflektieren und
verändern.
• Wechseln Sie die Perspektive. Versetzen
Sie sich gedanklich in Ihr Gegenüber
hinein und versuchen Sie, dessen Blickwinkel
zu verstehen. Das hilft, Missverständnisse
zu vermeiden und festgefahrene
Situationen zu lösen.
• Kommunizieren Sie klar und respektvoll.
Sprechen Sie Ihren Standpunkt
frühzeitig an, bevor sich Frust und Ärger
aufstauen. Persönliche Gespräche sind
meist wirkungsvoller als Nachrichten
oder E-Mails.
• Bleiben Sie lösungsorientiert. Richten
Sie Ihren Blick auf die Zukunft, statt sich
in Schuldzuweisungen zu verlieren. Gemeinsam
lassen sich kreative und tragfähige
Lösungen finden.
• Bewahren Sie die Kontrolle über Ihre
Gefühle. Nicht jede Emotion muss unmittelbar
ausgedrückt werden. Nehmen
Sie Ihre Gefühle wahr, bevor Sie reagieren,
und entscheiden Sie bewusst, wie Sie
damit umgehen möchten.
Unser Fazit
Konflikte gehören zum Leben dazu.
Wer lernt, ihnen nicht auszuweichen,
sondern ihnen mit Offenheit,
Respekt und Klarheit zu begegnen,
stärkt nicht nur seine Beziehungen
zu anderen Menschen, sondern
auch das Vertrauen in sich selbst.
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58
Saarkohlenwald
„Waldgebiet des Jahres 2026“
Der Saarkohlenwald wurde im März vom
Bund Deutscher Forstleute zum „Waldgebiet
des Jahres 2026“ ausgezeichnet. Ein
Großteil des Waldgebietes liegt auf der
Gemarkung der Landeshauptstadt Saarbrücken.
In seinem Zentrum befindet
sich der „Urwald vor den Toren der Stadt“,.
OB Uwe Conradt nahm an der feierlichen
Auftaktveranstaltung in Saarbrücken teil.
„Die Auszeichnung unterstreicht die große
Bedeutung der Wälder für Umwelt,
Erholung und Stadtklima. Saarbrücken
ist eine der waldreichsten Großstädte
Deutschlands und mit dem Saarkohlenwald
um einen bundesweit ausgezeichneten
Naturraum reicher. Herzliche
Glückwünsche an den SaarForst und vielen
Dank für die gute Zusammenarbeit.
Gemeinsam wollen wir diesen wertvollen
Naturraum für kommende Generationen
erhalten und pflegen“, so der OB.
Einzigartige Verbindung
von Natur und Industriekultur
Als Waldgebiet im Ballungsraum Saarbrücken
ist der Saarkohlenwald tief in der
Bergbaugeschichte der Region verwurzelt.
Im Zuge des Strukturwandels haben
sich die einst industriell genutzten Flächen
zu einem naturnahen Ökosystem
mit Laubwaldbeständen und schutzwürdigen
Biotopen entwickelt. Das Areal
verbindet heute Industriegeschichte mit
biologischer Vielfalt und dient zahlreichen
Menschen als Naherholungsgebiet.
Saarbrücken zählt zu den waldreichsten
Großstädten Deutschlands
Mit einem Waldanteil von rund 46 Prozent
zählt die Landeshauptstadt zu den
waldreichsten Großstädten Deutschlands.
Der Stadtwald ist von nahezu jedem
Punkt der Stadt in rund 20 Minuten
zu Fuß erreichbar und gilt als wichtige
grüne Oase. Seit rund 25 Jahren wird er
nachhaltig nach den Kriterien von Naturland
Öko-Wald und des Forest Stewardship
Council (FSC) bewirtschaftet.
Der hohe Waldanteil in und um Saarbrücken
wirkt sich positiv auf Klima, Umwelt
und Lebensqualität aus. Wälder filtern
Schadstoffe aus der Luft, speichern Wasser,
mildern Wetterextreme und bieten
vielfältige Möglichkeiten zur Erholung.
Hintergrund
Mit der jährlichen Auszeichnung möchte
der Bund Deutscher Forstleute das Bewusstsein
für die Arbeit der Forstleute
und den Wert der Wälder stärken. Die
Wahl fiel 2026 auf den Saarkohlenwald,
da dieser zentrale Zukunftsaufgaben der
Forstwirtschaft widerspiegelt, insbesondere
die Anpassung an den Klimawandel
und den Erhalt der biologischen Vielfalt.
Mit dem Titel „Waldgebiet des Jahres“
würdigt der Bund Deutscher Forstleute
die besondere Fähigkeit des Saarkohlenwalds,
Naturschutz, Naherholung und
bergbauliches Erbe zu verbinden.
Die Arbeit der Forstleute im Saarkohlenwald
ist ein faszinierendes Zusammenspiel
aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung
zum Erhalt des Waldes, Naturschutz,
dem Bewahren der Industriekultur und
der Gewährleistung von Naherholung in
einem urban geprägten Raum.
Foto: D. Bittner / MUKMAV
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gelten generell abweichende Regelungen gemäß den jeweiligen Bedingungen des Garantie- und Servicehefts.
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60
„Wir machen Europa!“
Europa lebt vom Miteinander.
Der Saarpfalz-Kreis beteiligte sich
mit einem internationalen Austausch
an den deutschlandweiten
Europawochen 2026
Seit 1985 feiern die EU-Mitgliedstaaten
den Europatag am 9. Mai, aus dem später
die Europawochen hervorgegangen
sind. Auch Landrat Frank John hatte im
Mai aus seinen Partnerregionen 19 Delegierte
in den Saarpfalz-Kreis eingeladen,
um mit ihnen in einen intensiven
Dialog einzutreten. In einem viertägigen
Programm wurden gemeinsam Themen
beraten, wie die grenzüberschreitende
Zusammenarbeit von Biosphärenreservaten,
die Zukunft der Altenpflege, die
Situation der Wirtschaft sowie die Abwehr
von Sicherheitsrisiken bei Einrichtungen
der Daseinsvorsorge.
Dazu wurden auch verschiedene Betriebe
und Organisationen im Saarpfalz-Kreis
aufgesucht.
Für Landrat Frank John gibt es zu einem
geeinten, friedvollen Europa keine Alternative:
„Europa ist viel mehr als nur eine
Organisationsform. Europa ist vor allem
eine Vision, die aus den Erfahrungen
der Katastrophen von zwei Weltkriegen
im 20. Jahrhundert und dem daraus
resultierenden Elend entstanden ist. In
Europa werden aufkeimende Konflikte
heute durch freundschaftliche Zusammenarbeit
und wirtschaftliche Verflechtung
gelöst und damit ein dauerhaft
friedliches Zusammenleben im gemeinsamen
Europa garantiert. Die EU ist also
ein echter Friedensstifter und -bewahrer!“,
so John.
Der Saarpfalz-Kreis hatte sich schon sehr
früh die Ideen der europäischen Einigung
durch Aussöhnung und Freundschaft
zu eigen gemacht. „Bereits seit
den 1990er Jahren unterhält der Saarpfalz-Kreis
intensive internationale Kontakte
nach Frankreich, Polen und sogar
zu den USA und hat in den letzten Jahren
sein Partnerschaftsnetzwerk kontinuierlich,
insbesondere in Richtung
Polen und Ukraine, erweitert!“, so die
Europabeauftragte des Saarpfalz-Kreises
und Leiterin der Stabstelle Europa, Dr.
Violetta Frys, die seit 15 Jahren für die
europäischen Partnerschaften mit Polen
und der Ukraine sowie für die Organisation
und Durchführung der diesjährigen
Europawoche im Saarpfalz-Kreis verantwortlich
ist.
Fotos © A.Bäcker
Vizelandrätin des polnischen
Landkreises Łańcut Barbara
Pilawa-Kraus
SaarLorLux MAGAZIN
Europabeauftragte des Saarpfalz-Kreises
Dr. Violetta Frys
Vizepräsident des Departementrates
Moselle Gilbert Schuh
Chef der Staatskanzlei und
Bevollmächtigter für
Europaangelegenheiten
David Lindemann
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Foto © J. Wawrzik
Landrat Frank John und Europabeauftragte Dr. Violetta Frys mit
den Delegierten aus der Ukraine
Bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde:
der Bezirksratsvorsitzende des Rayons Lwiw Andrij Sulym und
der Landrat des Saarpfalz-Kreises Frank John.
Foto © A.Bäcker
affaire&investissement
61
Zum Abschluss der Europawoche fand
eine große Festveranstaltung mit allen
Delegierten und zahlreichen hochrangigen
Gästen in Homburg statt. Darunter
waren auch der Chef der Staatskanzlei
David Lindemann, der polnische Generalkonsul
Marek Głuszko, der ukrainische
Konsul Taras Zholubak und Vizepräsident
Gilbert Schuh vom Departementrat
Moselle in Frankreich. Während
Generalkonsul Marek Głuszko in seiner
Rede auf die Ideen der großen Franzosen
Robert Schuman und Jean Monnet
im europäischen Einigungsprozess
einging, erinnerte Vizepräsident Gilbert
Schuh an das über 60-jährige Bestehen
des Élysée-Vertrags und seine Rolle für
die deutsch-französische Freundschaft
sowie das Weimarer Dreieck. Von der Bedeutung
des Weimarer Dreiecks, das die
Zusammenarbeit zwischen Frankreich,
Deutschland und Polen fördert, sprach
auch Taras Zholubak, Konsul der Ukraine:
„Gerade in den vergangenen Jahren
hat sich gezeigt, wie wichtig diese europäische
Achse für die Stabilität, Sicherheit
und Handlungsfähigkeit Europas
ist. Für die Ukraine ist es ermutigend zu
sehen, dass diese Zusammenarbeit zunehmend
auch die europäische Zukunft
unseres Landes mitdenkt.“
David Lindemann, der im Namen von
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger
sprechende Bevollmächtigte für Europaangelegenheiten,
würdigte in seiner
Kernaussage die saarpfälzische Partnerschaftsarbeit:
„Europa entsteht dort, wo
Menschen einander die Hand reichen,
über Grenzen, Sprachen und Krisen
hinweg. Beim Festakt zu den europäischen
Kreispartnerschaften des Saar-
pfalz-Kreises wurde spürbar, wie viel
Kraft in langjährigen Freundschaften
und gegenseitigem Vertrauen steckt.
Die Partnerschaften mit Regionen in Polen,
Frankreich und der Ukraine stehen
für Zusammenhalt, Solidarität und den
festen Willen, Europas Zukunft gemeinsam
zu gestalten.“
Fortsetzung auf der nächsten Seite.
Foto © A.Bäcker
Am Festakt der Europawoche – die Rednerinnen und Redner des Abends: Gilbert Schuh (4.v.l.), Barbara Pilawa-Kraus (7.v.l.), Dr. Violetta
Frys (9.v.l.), Andrij Sulym (10.v.l.), David Lindemann (11.v.l.), Marek Głuszko (12.v.l.), Taras Zholubak (13.v.l.) und der Gastgeber Landrat
Frank John (14.v.l.) mit den Delegierten aus Polen und der Ukraine.
SaarLorLux MAGAZIN
affaire&investissement
62
„Wir machen Europa!“
Europa lebt vom Miteinander.
Im Rahmen der Festveranstaltung wurde
die Partnerschaftsurkunde des Saarpfalz-Kreises
mit dem Rayon Lwiw als
Ausdruck der dauerhaften Solidarität mit
der kämpfenden Ukraine erneuert. „In
einer sich stetig wandelnden Welt sind
unsere Kreispartnerschaften ein starker
Anker. Wir wollen gemeinsam unseren
Einwohnerinnen und Einwohnern das
grenzenlose Zusammenleben in Europa
dauerhaft sichern und als lebendige Regionen
das Fundament für ein starkes,
geeintes und zukunftsfähiges Europa
bilden“, so Landrat Frank John.
Die Europawoche wurde von Engagement
Global aus Mitteln des Bundesministeriums
für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung sowie von
der Staatskanzlei des Saarlandes finanziell
unterstützt.
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Informationen zu den Kreispartnerschaften
und zur Europaarbeit des
Saarpfalz-Kreises sind bei der Leiterin
der Stabsstelle Europa, Dr. Violetta Frys,
unter Tel. (06841) 104-8273 oder unter
der E-Mail-Adresse violetta.frys@saarpfalz-kreis.de
erhältlich.
Foto © M.Pfeiffer
Foto © Dr. Violetta Frys
Landrat Frank John und Dr. Violetta Frys mit Sejm Abgeordneten Kazimierz Gołojuch
(rechts) und den Delegierten aus dem Partnerkreis Łańcut
Landrat Frank John mit Landräten aus
dem polnischen Landkreis Bieszczady
gedanken
futter
Am Ball bleiben
In der Schule, während der Ausbildung
und an der Universität eignen wir uns viel
Wissen an. Idealerweise sollten wir darauf
nicht nur für bevorstehende Prüfungen,
sondern auch langfristig zugreifen können.
Die traurige Wahrheit ist jedoch,
dass wir nach längerer Zeit oft nur noch
über einen Bruchteil dieses Wissens verfügen.
Bei dem Tempo, in dem sich unsere Arbeitswelt
verändert und ständig neues
Wissen sowie neue Tools entstehen,
kann man sich leicht überfordert und abgehängt
fühlen. Dabei muss man nicht
alles sofort verstehen und nicht überall
ganz vorne mit dabei sein. Mit drei
einfachen Lernstrategien bleiben Sie
am Ball und entwickeln sich Schritt für
Schritt weiter.
In der Lernpsychologie werden Lernstrategien
in drei effektive Hauptkategorien
unterteilt: kognitive Strategien (Verstehen),
metakognitive Strategien (Planen)
und ressourcenorientierte Strategien
(Umfeld).
Wenn Sie sich Neuem gegenüber nicht
verschließen, sondern offen und neugierig
bleiben, entwickeln Sie sich aus innerem
Antrieb heraus ganz automatisch
weiter und wachsen mit jeder neuen Herausforderung.
Dabei helfen Ihnen diese
drei Strategien:
• Lernen Sie in kleinen Häppchen:
Wissenserwerb funktioniert am besten
in kleinen, regelmäßigen Portionen.
Nehmen Sie sich jede Woche 15 Minuten
„Lernzeit“, in der Sie sich ein Tutorial
anschauen, einen Fachartikel lesen oder
ein Tool ausprobieren, das Ihnen nützlich
sein kann.
• Stellen Sie Fragen: Sicher haben Sie
Kolleginnen und Kollegen, die sich bereits
mit einem neuen Thema beschäftigen
und von denen Sie lernen können.
Fragen Sie sie: „Welches neue Tool nutzt
du und was bringt es dir?“ oder „Was
hast du in letzter Zeit Spannendes dazugelernt?“
• Probieren Sie etwas aus: Lernen bedeutet
nicht, sofort alles zu wissen,
sondern sich Neues durch Ausprobieren
und Fehler zu erschließen. Testen
Sie ohne Leistungsdruck eine neue
Lernsoftware, experimentieren Sie mit
einer KI oder melden Sie sich für einen
interessanten Newsletter an.
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Rezept
64
Macht Lust auf mehr
Lauch kommt auf den Grill!
Manchmal entstehen die besten Gerichte aus Gegensätzen.
So auch bei diesem Rezept: Gegrillter Lauch mit Dattelcreme,
Pecorino Romano DOP Crumble & Orangensud – ein vegetarisches
Geschmackserlebnis, das überrascht, begeistert und
Lust auf mehr macht.
Kreative Gerichte für den Sommer
Mit seiner jahrtausendealten Geschichte und dem geschützten
DOP-Siegel steht Pecorino Romano für Qualität, Handwerk
und intensiven Geschmack. Ursprünglich von Schafhirten
hergestellt und einst fester Bestandteil der Verpflegung
römischer Legionäre, ist er heute ein beliebter Käse unter
Gourmets weltweit. Sein kräftig-würziges Aroma passt dabei
nicht nur zu Pasta – sondern verleiht auch kreativen Gemüsegerichten
Tiefe und Charakter.
Das unterschätzte Gemüse mit vielen Vorzügen
Lauch, auch als Porree bekannt, zählt zu den ältesten Kulturpflanzen
Europas und überzeugt nicht nur durch seinen
mild-würzigen Geschmack, sondern auch durch seine
wertvollen Inhaltsstoffe. Das vielseitige Gemüse ist reich an
Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Vitamin C, Vitamin
K, Folsäure sowie Kalium. Gleichzeitig ist Lauch kalorienarm
und eignet sich daher ideal für eine ausgewogene Ernährung.
Besonders geschätzt werden die enthaltenen sekundären
Pflanzenstoffe und Schwefelverbindungen, die antioxidative
Eigenschaften besitzen und den Körper dabei unterstützen
können, Zellen vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Darüber
hinaus liefert Lauch Ballaststoffe, die die Verdauung fördern
und für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen.
Kulinarisch begeistert Lauch durch seine Vielseitigkeit:
Roh verleiht er Salaten eine feine Würze, gedünstet entwickelt
er eine angenehme Süße und gegrillt entfaltet er ein
besonders intensives Aroma. Gerade beim Grillen karamellisieren
die natürlichen Zuckerstoffe des Gemüses und sorgen
für überraschend feine Röstaromen.
Text: (akz-o) | SaarLorLux Magazin | Foto: KI generiert/Pecorino Romano DOP/akz-o
SaarLorLux MAGAZIN
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Gegrillter Lauch
mit Zitronenjoghurt, Pistazien &
Honig-Chili-Dressing
(Vegetarisch, für 2 Personen)
Zutaten und Zubereitung:
Gegrillter Lauch: • 3 Lauchstangen • 1 EL Olivenöl • Salz & Pfeffer
Lauch längs halbieren, mit Olivenöl bestreichen und auf dem Grill
oder in der Grillpfanne von beiden Seiten rösten, bis er weich ist
und feine Röstaromen entwickelt.
Zitronenjoghurt: • 150 g griechischer Joghurt • Abrieb und 1 TL
Saft einer Bio-Zitrone • Salz & Pfeffer
Alle Zutaten verrühren und abschmecken.
Pistazien-Crunch: • 30 g Pistazien, grob gehackt • 1 EL Sesam
Pistazien und Sesam kurz in einer Pfanne anrösten.
Honig-Chili-Dressing: • 1 EL Honig • 1 EL Zitronensaft • 1 EL Olivenöl
• 1 Prise Chiliflocken
Alle Zutaten verrühren.
Gegrillter Lauch
mit Dattelcreme, Pecorino
Romano Crumble & Orangensud
(Vegetarisch, für 2 Personen)
Zutaten und Zubereitung:
Pecorino Romano Crumble: • 50 g Mehl • 50 g Pecorino
Romano DOP, frisch gerieben • 30 g kalte Butter
Mehl, Käse und Butter zu einem krümeligen Teig verkneten.
Auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen
bei 180 °C ca. 20 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun
sind.
Gegrillter Lauch: • 3 Lauchstangen • etwas Olivenöl
Lauch in ca. 5 cm lange Stücke schneiden, mit Olivenöl
beträufeln und auf dem Grill oder in der Grillpfanne rundherum
anrösten, bis er leicht gebräunt und zart ist.
Orangensud: • 150 ml Orangensaft, frisch gepresst • 1 Prise
Chiliflocken • 20 g Butter, kalt
Orangensaft mit Chiliflocken in einer Pfanne einkochen,
bis die Flüssigkeit leicht sirupartig ist. Kalte Butterwürfel
einrühren, bis die Sauce cremig ist.
Dattelcreme: • 100 g Datteln, entsteint • 1 Prise Salz
Datteln in warmem Wasser ca. 10 Minuten einweichen.
Mit wenig Einweichwasser und Salz fein pürieren.
Anrichten: Den gegrillten Lauch im Orangensud schwenken,
auf einem Teller platzieren, Dattelcreme daneben setzen
und großzügig mit dem Crumble bestreuen.
Rezept
65
Foto: KI generiert/Pecorino Romano DOP/akz-o
Foto: KI generiert
Anrichten:
Zitronenjoghurt auf dem Teller verstreichen, den gegrillten Lauch
darauf anrichten und mit Dressing beträufeln. Mit Pistazien-Crunch
und frischen Kräutern wie Minze oder Dill garnieren.
SaarLorLux MAGAZIN
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66
Ausgezeichnetes Handwerk,
ausgezeichneter Charakter
Bei der Meisterfeier der HWK rückt die
IKK Südwest mit ihrem Sonderpreis das
gesellschaftliche Engagement der neuen
Meistergeneration in den Fokus.
Ein Abend im Zeichen von Leistung,
Stolz und Zukunftsperspektiven: In der
Saarbrücker Saarlandhalle feierte die
Handwerkskammer des Saarlandes
(HWK) unter dem Motto „Handwerk
rockt!“ die 175 Absolventinnen und Absolventen
des Meisterjahrgangs. Die feierliche
Übergabe der Meisterbriefe markierte
für die jungen Fachkräfte einen
entscheidenden Meilenstein und setzte
ein starkes Zeichen für die hohe Qualität
des Handwerks in der Region.
Ein Gütesiegel für Qualität
und Zukunft
Im Beisein von Landtagspräsidentin Heike
Winzent, Wirtschaftsminister Jürgen
Handwerk rockt: Die 175 neuen Meisterinnen und Meister des Jahrgangs feierten in der
Saarlandhalle ihren Abschluss.
SaarLorLux MAGAZIN
Barke und HWK-Präsident Helmut Zimmer
wurden die neuen Meisterinnen
und Meister für ihre fachliche Exzellenz
und ihr Durchhaltevermögen geehrt.
Präsident Zimmer betonte in seiner
Ansprache die besondere Bedeutung
des Meistertitels als unverkennbares
Qualitätssiegel. Auch Wirtschaftsminister
Barke hob die entscheidende Rolle
der frischen Führungskräfte für die
wirtschaftliche Stabilität des Saarlandes
hervor. Die Absolventen aus 13 verschiedenen
Gewerken sind nun bestens gerüstet,
um Betriebe zu führen, selbst zu
gründen und die nächste Generation
auszubilden.
Wirtschaftsminister Jürgen Barke lobte
die besonderen Leistungen der Absolventinnen
und Absolventen: „Ich
gratuliere den Jungmeisterinnen und
Jungmeistern herzlich zur bestandenen
Meisterprüfung. Mit großem Fleiß, Ausdauer
und Engagement haben sie sich
diesen Erfolg verdient. Ihre Expertise ist
nicht nur ein starkes Fundament für die
Zukunft des saarländischen Handwerks,
sondern auch für unseren Wirtschaftsstandort
insgesamt.“
Auch HWK-Präsident Helmut Zimmer
betonte in seinen Glückwünschen auf
der Festbühne: „175 Junghandwerkerinnen
und Junghandwerker haben in
diesem Jahr ihren Meistertitel erworben
und stehen damit für Qualität, Leidenschaft
und Zukunft im Handwerk. Der
Meisterbrief ist und bleibt ein starkes
Zeichen für Können, Verantwortung und
die hohen fachlichen Standards unseres
Wirtschaftsbereichs. Unsere Meisterfeier
ist ein Fest der Gemeinschaft.“
Der IKK Südwest-Sonderpreis: Anerkennung
für den doppelten Einsatz
Als langjähriger Partner des Handwerks
war es für die IKK Südwest eine besondere
Freude, diesen wichtigen Schritt mit
den neuen Fachkräften zu feiern. Über
die beeindruckenden beruflichen Qualifikationen
hinaus gibt es jedoch Leistungen,
die oft im Stillen erbracht werden
und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt
von unschätzbarem Wert sind.
Genau dieses Engagement rückt die IKK
Südwest mit ihrem Sonderpreis in den
Mittelpunkt. Der Preis würdigt Jungmeister,
die parallel zur anspruchsvollen
Meistervorbereitung außergewöhnliches
ehrenamtliches und soziales Engagement
gezeigt haben.
Fotos ©: Alexander Weiß
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Professor Dr. Jörg Loth, Chef der IKK
Südwest, gratulierte den Absolventen
und erläuterte den Gedanken hinter der
Auszeichnung: „Als regionale Innungskrankenkasse
ist uns eine große Ehre, die
Jungmeisterinnen und Jungmeister für
ihr besonderes Engagement zu würdigen.
Der IKK-Sonderpreis für besondere
Leistungen ist eine Anerkennung für ihre
abgeschlossene Meisterausbildung und
das bewundernswerte soziale Engagement,
das sie während der Meistervorbereitung
gezeigt haben. Ihr Einsatz für
die Gemeinschaft stärkt somit auch das
saarländische Handwerk.“
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67
Fünf Persönlichkeiten als
Vorbilder für die Gemeinschaft
Für ihren herausragenden und vorbildlichen
Einsatz wurden in diesem Jahr fünf
beeindruckende Persönlichkeiten ausgezeichnet:
• Erfan Yeganehdoost, staatlich
geprüfter Techniker Maschinentechnik
• Maximilian Schmitt,
Feinwerkmechanikermeister
• Alexander Frickel, Installateur- und
Heizungsbauermeister
• Yannick Gödicke,
Kraftfahrzeugtechnikermeister
• Pascal Linn, Installateur- und
Heizungsbauermeister
Anerkennung für doppelten Einsatz: IKK-Südwest-Chef Prof. Dr. Jörg Loth gratuliert Erfan
Yeganehdoost, dem Sieger des ersten Platzes des IKK-Sonderpreises für ehrenamtliches
Engagement.
Das Engagement dieser Preisträger ist
ebenso vielfältig wie bedeutsam. Sie haben
sich durch einen überdurchschnittlichen
Einsatz in der „Blaulichtfamilie“ bei
Feuerwehr und DRK ausgezeichnet, Verantwortung
in der Leitung von gemeinnützigen
Vereinen und bei der Anleitung
von Kinder- und Jugendgruppen übernommen
oder sich aufopferungsvoll der
Pflege und Betreuung naher Angehöriger
gewidmet.
Diese fünf Jungmeister beweisen eindrucksvoll,
dass wahre Meisterschaft
nicht nur im Beruf, sondern auch im
Herzen getragen wird. Die IKK Südwest
gratuliert allen neuen Meisterinnen und
Meistern herzlich und bedankt sich bei
den Preisträgern für ihr vorbildliches
Wirken, das weit über die Werkbank hinausgeht.
Starke Partner für ein starkes Ehrenamt: HWK-Präsident Helmut Zimmer (l.) und IKK-Südwest-Vorstand
Prof. Dr. Jörg Loth (r.) mit den fünf Gewinnern des IKK-Sonderpreises.
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68
„Das Herz Europas
Anfang Juni tagte die saarländische
Landesregierung in der Alten Abtei in
Mettlach. Im Anschluss kamen die Regierungsmitglieder
der Deutschsprachigen
Gemeinschaft Belgiens zu eischlägt
grenzüberschreitend“
Saarländische Landesregierung
tagte mit der Deutschsprachigen
Gemeinschaft Belgiens
nem gemeinsamen Austausch mit dem
Saar-Kabinett zusammen. Die Partner
arbeiten seit vielen Jahren eng in der
Großregion zusammen.
Nach der regulären saarländischen Kabinettssitzung
empfing Ministerpräsidentin
Anke Rehlinger den Ministerpräsidenten
der Deutschsprachigen
Gemeinschaft Belgiens, Oliver Paasch,
in der Alten Abtei in Mettlach. Begleitet
wurde er von den Regierungsmitgliedern
Jérôme Franssen (Minister für
Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung),
Gregor Freches (Minister für Kultur,
Sport, Tourismus und Medien) sowie
Lydia Klinkenberg (Ministerin für Familie,
Soziales, Wohnen und Gesundheit).
Foto v. l. n. r.: Liesa Scholzen, Christine Streichert-Clivot, Jérôme Franssen, Thorsten Bischoff, Oliver Paasch, Reinhold Jost, Anke Rehlinger,
David Lindemann, Jürgen Barke, Petra Berg, Lydia Klinkenberg, Jakob von Weizsäcker, Dr. Magnus Jung und Gregor Freches.
Foto ©: Staatskanzlei des Saarlandes
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Ministerpräsidentin Anke Rehlinger betonte:
„Das Herz Europas schlägt grenzüberschreitend.
Die Zusammenarbeit
in der Großregion ist wichtig, um das
Leben der Menschen hier in unserer gemeinsamen
Grenzregion noch besser zu
gestalten. Deshalb bin ich dankbar für
den Austausch mit der Deutschsprachigen
Gemeinschaft und unsere gemeinsamen
Verabredungen.“
Oliver Paasch, Ministerpräsident und
Minister für lokale Behörden, Raumordnung
und Finanzen, erklärte: „Die Zusammenarbeit
zwischen dem Saarland und
Ostbelgien zeigt, welchen Mehrwert
grenzüberschreitende Partnerschaften
schaffen können. Von der Ausbildung
über die Gesundheitsversorgung bis
hin zur Regionalentwicklung kooperieren
wir in vielen Bereichen und leisten
damit einen konkreten Beitrag zum Zusammenhalt
der Großregion.“
Die Deutschsprachige Gemein
schaft und das Saarland bekräftigten
ihre enge Zusammenarbeit in der
Grenzregion und vereinbarten, diese
insbesondere in den Bereichen Sport,
Bildung, Kultur und Gesundheitsversorgung
weiter zu vertiefen. Dazu zählen
unter anderem gemeinsame Schulprojekte
im Sportbereich. In der Bildung
sollen europäische Förderinstrumente
künftig noch stärker genutzt werden. Im
Gesundheitswesen stehen Themen wie
Prävention, Fachkräftegewinnung, Patientenmobilität,
Rettungswesen sowie
Digitalisierung und Datenaustausch im
Fokus. Auch die Kultur- und Kreativwirtschaft
beider Regionen soll durch grenzüberschreitende
Kooperationen weiter
gestärkt werden.
Darüber hinaus tauschten sich die Regierungsmitglieder
über die künftige
Regionalentwicklung innerhalb der Europäischen
Union aus. Hintergrund sind
geplante Änderungen der Europäischen
Kommission im Mehrjährigen Finanzrahmen
2028–2034. Die vorgesehenen
Anpassungen könnten etablierte Regionalprogramme
in der kommenden
Förderperiode vor neue Herausforderungen
stellen.
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69
gedanken
futter
• Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz mit persönlichen
Gegenständen, Bildern oder
Pflanzen so, dass Sie sich dort gerne aufhalten.
Wofür arbeiten Sie?
Die meisten Menschen verbringen einen
Großteil ihrer Lebenszeit am Arbeitsplatz.
Deshalb sollte Arbeit Spaß machen,
sinnvoll sein und Abwechslung bieten.
Wenn das bei Ihnen nicht der Fall ist, müssen
Sie jedoch nicht gleich über einen
Jobwechsel nachdenken.
Es gibt viele Möglichkeiten, mehr Freude
in den Arbeitsalltag zu bringen. Im
Durchschnitt verbringen Menschen
rund ein Drittel ihres Lebens mit Arbeit
– das sind etwa 90.000 Stunden.
Da die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit
zunehmend verschwimmen, ist es
wichtig, darauf zu achten, dass das Privatleben
nicht immer stärker von der Arbeit
bestimmt wird.
Eine Befragung der Universität Leipzig
unter Erwerbstätigen ergab, dass sich
etwa die Hälfte der Befragten eine Arbeit
wünscht, die Freude macht. Jeweils rund
ein Viertel legt besonderen Wert auf Sinnhaftigkeit
und Abwechslung. Ob ein Job
Spaß macht, hängt dabei oft weniger von
der Tätigkeit selbst ab als von der Einstellung,
mit der wir ihr begegnen.
• Nehmen Sie sich morgens bewusst vor,
mit mehr Leichtigkeit in den Tag zu
starten, dankbar für kleine Dinge zu sein
oder Ihren Kolleginnen und Kollegen
aufmerksamer zu begegnen. Positive
Gefühle lassen sich trainieren.
• Überlegen Sie, wie Sie mehr Spaß und
Abwechslung in Ihre Arbeit bringen
können, etwa durch kleine Wettbewerbe
mit Kolleginnen und Kollegen oder indem
Sie Aufgaben in einer anderen Reihenfolge
oder auf neue Weise erledigen.
• Beginnen Sie Ihren Arbeitstag mit einer
Aufgabe, die Ihnen Freude bereitet und
leicht von der Hand geht. Dieses Erfolgserlebnis
motiviert und gibt Energie
für die kommenden Stunden.
• Bringen Sie mehr Humor in Ihren Arbeitsalltag.
Lassen Sie sich von notorischen
Nörglern nicht die Stimmung
verderben und begegnen Sie ihnen
stattdessen mit einem freundlichen Lächeln.
Selbst jenen, die täglich ins Büro pilgern,
bleibt am Ende die Erkenntnis: Das Leben
ist eigentlich gar nicht so schlecht – zumindest
dann, wenn es gelingt, die Arbeit
nicht mit nach Hause zu nehmen.
Auch wenn das im Alltag oft leichter
gesagt als getan ist.
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70
Elsass reloaded:
Klassiker neu gedacht
Vom Weinberg bis zur Street Art –
fünf Ideen für alle, die das Elsass
schon zu kennen glauben
Das Elsass kann Flammkuchen, Fachwerk
und Weinstraße – keine Frage.
Doch hinter den bekannten Postkartenmotiven
wartet eine Region, die immer
wieder überrascht. Zwischen Mikrobrauerei
und Brezelworkshop, grenzüberschreitender
Fahrradtour und Street Art
in historischen Festungsmauern zeigt
sich das Elsass kreativ, entspannt und
manchmal herrlich unkonventionell. Wir
laden Sie dazu ein, bekannte Erlebnisse
neu zu denken und das Elsass aus einem
anderen Blickwinkel zu entdecken. Oder
anders gesagt: Wer glaubt, hier schon
alles gesehen zu haben, sollte nochmals
genauer hinschauen.
Vom Weinberg in den Sudkessel
Im Elsass einmal „Winzer für einen Tag“
zu sein, gehört inzwischen fast schon
zum guten Ton. Reben schneiden,
Trauben lesen, ein Glas Riesling direkt
beim Produzenten trinken – herrlich
entschleunigt und ziemlich instagrammable.
Kurz: Das Klischee lebt. Und ja, es
macht Spaß.
Aber wie wäre es zur Abwechslung mit
Hopfen statt Trauben? Denn das Elsass
kann nicht nur Wein, sondern auch Bier
– und zwar überraschend kreativ. Zwischen
Straßburg und den Vogesen erlebt
eine neue Generation von Mikrobrauereien
gerade ihren großen Auftritt.
Statt Kellerromantik gibt’s Sudkessel,
statt Weinprobe eine Verkostung mit
IPA, Pale Ale oder Rauchbier.
Das Beste: Besucher dürfen oft selbst
mit anpacken. Malz schroten, Hopfen
dosieren, beim Brauprozess assistieren
– plötzlich fühlt man sich weniger wie
ein Tourist und mehr wie ein Braumeister
auf Zeit. Dazu kommen charmante
Brauereien mit Charakter, die zeigen,
dass Bier wie der Weinbau eine lange
Tradition hat.
Wer beim Elsass automatisch an Weinstraße
denkt, erweitert seinen Horizont
am besten mit einer Schaumkrone vor
der Nase. Santé!
Für Weinconnaisseure:
https://www.visit.alsace/de/
blog/meine-winzergeheimtipps-fur-einengenussvollen-herbst/
Für Bierexperten:
https://www.visit.alsace/de/
erlebnisse/kleinbrauereienim-elsass-bier-andersgeniessen/
frischt gezapft in der Brauerei Saint-Pierre
Foto © Brasserie Saint-Pierre / ADT
Nach dem Weingenuß
die Grenzen austesten
Die Elsässer Weinstraße ist ein Klassiker,
den man erlebt haben muss. Fachwerkdörfer,
Reben bis zum Horizont,
dazu Radfahrer in Funktionskleidung,
die aussehen, als hätten sie die Tour de
France geplant. Ob mit Auto, E-Bike oder
genussvoll im Wandertempo – das Ziel
ist, den Weg mit Elsässer DNA und edlen
Tropfen zu säumen.
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Auf der Eurovelo 15, die über den Rhein führt
Foto © Euregio Rhein-Waal / P. Gawandtka / ADT
Wer die Weinstraße wie seine Hosentasche
kennt, verlässt das klassische
Postkarten-Elsass und probiert mal die
mondänere Seite der Region aus. Denn
rund um den Rhein wird aus einer Fahrradtour
schnell eine internationale Angelegenheit.
Auf grenzüberschreitenden Routen
wechseln Radfahrer scheinbar nebenbei
zwischen Frankreich, der Schweiz und
Deutschland hin und her. Mal geht es
durch kleine badische Dörfer, mal durch
den Schweizer Jura, dann wieder durchs
Elsass, vorbei an Rheinauen, Fachwerkhäusern
und Picknickplätzen mit zwei
Sprachen auf der Speisekarte.
Das Schöne daran: Die Grenze spielt
hier plötzlich keine Rolle mehr – außer
vielleicht beim Akzent. Statt einer klassischen
Strecke entsteht ein kleines Europa-Abenteuer
auf zwei Rädern. Nun
wird klar, weshalb sich die Elsässer als
Europäer verstehen.
sport&voyages
71
Für Weinradler:
https://www.visit.alsace/de/
elsasser-weinstrasse/
Für Grenzgänger:
https://www.visit.alsace/de/
erlebnisse/
grenzuberschreitendesradvergnugen/
Straßburg für Entdecker –
Saverne für Romantiker
Eine Bootsfahrt durch Straßburg eröffnet
einen anderen Blick auf die Stadt.
Einmal mit Batorama durch die Ill schippern,
dabei an Fachwerkhäusern und
dem Europaparlament vorbeigleiten
und sich fragen, wie viele Fotos vom
Münster noch aufs Handy passen – all
das hat definitiv seinen Reiz.
Wer lieber entschleunigt, statt Sehenswürdigkeiten
abzuhaken, sollte den
Kurs Richtung Saverne setzen. Das
Städtchen am Rhein-Marne-Kanal zeigt,
dass Bootsromantik auch ohne große
Kulisse funktioniert.
Fortsetzung auf der nächsten Seite.
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72
Elsass reloaded:
Klassiker neu gedacht
Hier tuckern Besucher nicht im Ausflugsschiff
durch die Stadt, sondern steuern
kleine Elektro-Boote einfach selbst.
Ohne Führerschein, dafür mit Muße. Vorbei
an alten Schleusen, begrüntem Ufer
und der angenehmen Erkenntnis, dass
niemand E-Mails beantworten kann,
wenn beide Hände am Steuer sind.
Der Trend zum Vintage-Boot passt perfekt
zur Atmosphäre: ein bisschen Retro,
ziemlich entspannt und überraschend
meditativ. Während Straßburg das große
Panorama liefert, schenkt Saverne etwas
Seltenes: komplette Entschleunigung.
Und manchmal ist genau das die größere
Attraktion.
Auf einem Apero-Boot im Hafen von Saverne
Foto © Bartosch Salmanski
Straßbourg entdecken:
https://www.visit.alsace/
de/223008552-batorama-kommentierte-schiffsrundfahrten-auf-der-ill/
In Saverne
entschleunigen:
https://www.visit.alsace/de/
blog/bootsverleih-in-saverne-das-vintage-boat-liegtvoll-im-trend/
Brezeln drehen im Brotmuseum in Sélestat
Foto © V. Eschmann / ADT
Flammkuchen gegessen!
Schon mal Brezel gedreht?
Wer im Elsass unterwegs ist und keinen
Flammkuchen gegessen hat, ist vermutlich
nur durchgefahren. Dünner Boden,
Crème fraîche, Speck, Zwiebeln – das
kulinarische Pflichtprogramm gehört
einfach dazu. Idealerweise in einer gemütlichen
Winstub, wo die ganze Entfaltung
an Elsässer Charme auf einen
wartet.
Doch wer glaubt, damit die elsässische
Backkunst verstanden zu haben, unterschätzt
die Brezel. Denn die goldbraune
Teigschleife ist hier weit mehr als ein
Snack für zwischendurch. Im Elsass wird
sie zelebriert – und man kann sogar lernen,
sie selbst zu formen.
Im „Maison du Pain d’Alsace“ in Selestat
dreht sich alles um Mehl, Handwerk und
Hefeteig mit Tradition. Besucher dürfen
kneten, rollen und vor allem versuchen,
aus einem Teigstrang eine halbwegs
ansehnliche Brezel zu formen. Was bei
Bäckern federleicht aussieht, endet bei
Laien gerne irgendwo zwischen Achterbahn
und moderner Kunst.
Gerade das macht den Reiz aus. Statt
nur zu probieren, wird selbst gebacken
– inklusive Mehl an den Fingern und
großem Respekt vor dem Bäckerhandwerk.
Und am Ende schmeckt die eigene
Brezel sowieso am besten. Selbst
wenn sie aussieht wie ein missglücktes
Fahrradschloss.
Für Flammkuchenfans:
https://www.visit.alsace/de/
erlebnisse/gemutliches-bei
sammensein-rund-um-denflammkuchen/
Für Brezelspezialisten:
https://www.visit.alsace/de/
222006543-das-elsassischebrothaus-das-museum/
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Fachwerk und Folklore gesehen?
Next Level Street Art.
Das gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen
der Region. Alte Bauernhäuser,
traditionelle Handwerkskunst,
historische Werkstätten – hier erlebt
man das Elsass so, wie man es sich in
nostalgischen Reisefantasien vorstellt.
Ein bisschen Zeitreise, ein bisschen Postkartenidylle.
Doch das Elsass kann auch überraschend
laut, modern und rebellisch sein.
Wer statt Trachten lieber Spraydosen
sehen möchte, sollte einen Abstecher
nach Neuf-Brisach machen. Hinter den
Mauern der ehemaligen Vauban-Zitadelle
trifft militärische Geschichte auf
internationale Street-Art-Szene.
Die alten Festungsmauern dienen heute
als gigantische Leinwand für Künstler
aus aller Welt. Farben explodieren dort,
wo früher Kanonen standen. Zwischen
Graffiti, Urban Art und monumentalen
Wandbildern entsteht ein Kontrast, der
überraschend gut funktioniert. Gerade
das macht den Ort spannend: Statt Heimatmuseum
mit Geranienkästen
gibt es hier Kunst mit
Haltung, Humor und manchmal
auch einer Portion Provokation.
Das moderne Elsass
zeigt sich nicht nur in Fachwerkhäusern
– manchmal sogar
auf Beton.
Streetart in Neuf Brisach
Foto © Bartosch Salmanski
Für Nostalgiker:
https://www.visit.alsace/de/erlebnisse/im-ecomusee-dalsace-traditionen-hautnah-erleben/
Für Neophile:
https://www.visit.alsace/de/erlebnisse/
mausa-die-elite-der-street-art-verschonert-die-mauern-der-vauban-zitadelle/
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Streetart-Kunst von Julien Malland im Mausa
in der Vauban Zitadelle in Neuf-Brisach
Foto © Mausa Vauban – E. Thiele / ADT
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74
Fußballwunder
aus dem Saarland
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger bei der Aufstiegsfeier
der SVE in Spiesen-Elversberg
SV Elversberg in die 1. Bundesliga
aufgestiegen
Meilenstein für den saarländischen Fußball:
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger
und Sportminister Reinhold Jost gratulieren.
Der Fußballverein aus Elversberg sicherte
sich mit einem Sieg gegen Preußen
Münster den Aufstieg in die Königsklasse
des deutschen Fußballs. Damit hat
die SV Elversberg saarländische Fußballgeschichte
geschrieben. Dieser Erfolg ist
das Ergebnis einer außergewöhnlichen
sportlichen Leistung, großen Zusammenhalts
innerhalb des Vereins und
einer kontinuierlichen Entwicklung, die
SaarLorLux MAGAZIN
weit über die vergangene Saison hinausreicht.
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger betonte:
„Der Aufstieg der SV Elversberg
in die erste Fußball-Bundesliga ist eine
echte Erfolgsgeschichte für das ganze
Saarland. Mit Leidenschaft, Teamgeist
und beeindruckendem Einsatz hat sich
die SVE diesen besonderen Moment
verdient. Der Verein sorgt damit bundesweit
für Aufmerksamkeit und wird
zu einem starken Botschafter unseres
Landes. Für die Fans, die Region und alle
Saarländerinnen und Saarländer ist das
ein Anlass für große Freude und echten
Stolz.“
Die SV Elversberg hat in den vergangenen
Jahren eindrucksvoll gezeigt, was
mit einem klaren sportlichen Konzept,
großem Engagement und nachhaltiger
Arbeit möglich ist. Der Aufstieg ist deshalb
nicht nur ein herausragender Moment
für den Verein, sondern auch ein
starkes Aushängeschild für das Sportland
Saarland.
„Die Mannschaft hat mit Leidenschaft,
Disziplin und beeindruckendem Zusammenhalt
Außergewöhnliches erreicht.
Dieser Erfolg ist verdient und ein starkes
Signal für die herausragende Qualität
des saarländischen Sports“, erklärte
Sportminister Reinhold Jost.
Foto © Staatskanzlei des Saarlandes
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76
Saarländische Sparkassen
Erfolgreich trotz Gegenwind
Die sechs saarländischen Sparkassen haben
das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich
abgeschlossen und ihre Position als
wichtigster Finanzpartner vieler Privatkunden,
Unternehmen und Kommunen
im Saarland weiter gefestigt. Trotz eines
wirtschaftlich anspruchsvollen Umfelds,
geprägt von geopolitischen Krisen,
Energiepreisrisiken und anhaltenden
strukturellen Herausforderungen, konnten
die Institute ihre Bilanzsumme steigern,
das Kreditgeschäft ausbauen und
Rekordwerte im Wertpapiergeschäft
erzielen.
Die Bilanzsumme erhöhte sich um 2,5
Prozent auf 21,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig
wuchsen die Kundeneinlagen
auf 16,3 Milliarden Euro, während das
Kreditvolumen auf 15 Milliarden Euro
anstieg. Damit unterstreichen die Sparkassen
ihre Rolle als Stabilitätsanker in
der Region.
Besonders positiv entwickelte sich das
Privatkundengeschäft. Der Kreditbestand
stieg auf 6,74 Milliarden Euro, das
Kreditneugeschäft legte um 10,6 Prozent
auf knapp eine Milliarde Euro zu.
Mit einem Marktanteil von rund 45 Prozent
bei den Hauptbankverbindungen
bleiben die Sparkassen klarer Marktführer
im Saarland.
Dr. Christian Molitor, Verbandsgeschäftsführer, und Cornelia Hoffmann-Bethscheider,
Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar, beim Jahrespressegespräch 2026.
Auch die saarländische Wirtschaft und
die Firmenkunden der Sparkassen investierten
wieder stärker. Die Darlehenszusagen
an Unternehmen stiegen um 21
Prozent auf 1,04 Milliarden Euro und erreichten
damit den höchsten Zuwachs
seit Jahren. Der Unternehmenskreditbestand
erhöhte sich auf 6,4 Milliarden
Euro. Vor allem Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen
sorgten für zusätzliche
Nachfrage.
Im Wohnungsbau zeigte sich ebenfalls
eine spürbare Belebung. Das Finanzierungsneugeschäft
für private und
gewerbliche Kreditnehmer wuchs um
20 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Besonders
gefragt war der Erwerb von Bestandsimmobilien.
Gleichzeitig nahmen
auch Investitionen in Modernisierung
und energetische Sanierung zu. Bereits
genehmigte, aber noch nicht abgerufene
Finanzierungen in Höhe von 346 Millionen
Euro deuten zudem auf weitere
Impulse für die kommenden Monate hin.
Einen Rekord verzeichneten die Sparkassen
im Wertpapiergeschäft. Der Nettoabsatz
stieg von 103 auf 269 Millionen
Euro. Insgesamt investierten die Kundinnen
und Kunden deutlich stärker in
Wertpapiere, um langfristig Vermögen
aufzubauen und von den Chancen der
Kapitalmärkte zu profitieren. Auch der
gesamte Wertpapierumsatz legte deutlich
zu.
Parallel dazu setzt sich der Wandel im
Anlageverhalten fort. Während klassische
Sparformen weiter an Bedeutung
Foto ©: BeckerBredel
SaarLorLux MAGAZIN
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verlieren, gewinnen moderne Anlageprodukte
zunehmend an Attraktivität.
Die Sparkassen begleiten ihre Kundinnen
und Kunden dabei mit persönlicher
Beratung und digitalen Angeboten.
Auch im Bereich Digitalisierung bauen
die Institute ihre Angebote konsequent
aus. Die S-App wird inzwischen
von rund 272.000 Menschen im Saarland
genutzt und zählt bundesweit zu
den erfolgreichsten Banking-Apps. Mit
S-Neo steht zudem ein digitales Depot
direkt in der App zur Verfügung, das
einen einfachen Einstieg in die Geldanlage
ermöglicht. Gleichzeitig bleibt
die persönliche Beratung ein wichtiger
Erfolgsfaktor. Mehr als zwei Drittel der
18- bis 29-Jährigen vertrauen bei wichtigen
Finanzentscheidungen weiterhin
auf den Rat von Beraterinnen und Beratern.
Rund 130 Filialen sorgen dafür, dass
dieser persönliche Kontakt auch künftig
gewährleistet bleibt.
Die wirtschaftliche Stärke der Sparkassen
spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen
wider. Der Jahresüberschuss
stieg auf 29,2 Millionen Euro. Mit einer
Cost-Income-Ratio von 62,2 Prozent arbeiten
die Institute weiterhin effizient
und wirtschaftlich solide.
Für das Jahr 2026 blicken die saarländischen
Sparkassen trotz anhaltender
Unsicherheiten vorsichtig optimistisch
nach vorn. Impulse erwarten sie unter
anderem durch die Weiterentwicklung
von Förderprogrammen im Wohnungsbau
sowie durch die fortschreitende
Digitalisierung. Gleichzeitig bleibt die
Gewinnung junger Kundinnen und
Kunden eine zentrale strategische Aufgabe.
Mit ihrer Kombination aus regionaler
Nähe, digitalem Service und
persönlicher Beratung sehen sich die
Sparkassen dafür gut aufgestellt.
Mit rund 3.300 Mitarbeitenden und 170
Geschäftsstellen gehören die sechs saarländischen
Sparkassen weiterhin zu den
größten Arbeitgebern und wichtigsten
Finanzdienstleistern des Landes.
Fakten & Zahlen
Saarlands Sparkassen mit
solidem Geschäftsjahr 2025
• Bilanzsumme wächst auf 21,3
Milliarden Euro – Stabilitätsanker
in unsicheren Zeiten
• Privatkunden-Kreditbestand
6,74 Milliarden Euro, Neugeschäft
rund 1 Milliarde Euro (+10,6 %)
• Kreditneugeschäft mit
Unternehmen steigt um 21 %
auf über 1 Milliarde Euro
• Wohnungsbaufinanzierungs-Neugeschäft:
1,27 Milliarden Euro (+20 %)
• Wertpapiergeschäft auf
Rekordniveau – Nettoabsatz erhöht
sich auf 269 Millionen Euro
• Cost-Income-Ratio von
62,2 % – gute Effizienz
• S-App mit 272.000 Nutzenden
im Saarland – S-Neo erschließt
Kapitalanlage für alle
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78
The League 2026
Das Event für Macher
Am 26. März 2026 wurde die URSA-
PHARM Arena in Spiesen-Elversberg
erneut zum Treffpunkt für Unternehmer,
Entscheider, Innovatoren und
Zukunftsdenker. Mit der zweiten Ausgabe
von The League entstand einmal
mehr eine Plattform, auf der Ideen, Erfahrungen
und Visionen branchenübergreifend
zusammengeführt wurden.
Als offizieller Medienpartner war
das SaarLorLux Magazin vor Ort und
erlebte einen Tag voller inspirierender
Gespräche, neuer Perspektiven und
wertvoller Begegnungen. Im Mittelpunkt
standen die großen Fragen der
digitalen Transformation: Wo stehen
Unternehmen heute? Welche Chancen
bietet Künstliche Intelligenz? Wie kön-
nen sich Betriebe gegen digitale Bedrohungen
schützen? Und welches Mindset
braucht es, um auch in Zukunft erfolgreich
zu sein?
Doch The League war weit mehr als eine
klassische Business-Veranstaltung. Die
Veranstaltung versteht sich als „Liga der
Pioniere und Macher“ und genau dieser
Gedanke war während des gesamten
Tages spürbar. Innovative Start-ups
trafen auf etablierte Unternehmen,
erfahrene Führungskräfte auf kreative
Vordenker. Es wurden Ideen geteilt,
Kooperationen angestoßen und neue
Kontakte geknüpft.
Besonders beeindruckend war die offene
Atmosphäre, die den Austausch
zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
förderte. Die Impulsvorträge
lieferten nicht nur fachliche Einblicke,
sondern regten auch dazu an, bestehende
Denkweisen zu hinterfragen und
neue Wege zu beschreiten. Dabei wurde
deutlich: Die Zukunft wird nicht allein
von Technologien bestimmt, sondern
vor allem von Menschen, die bereit sind,
Veränderungen aktiv mitzugestalten.
The League macht eindrucksvoll
sichtbar, wie wichtig branchenübergreifender
Dialog und persönliche
Begegnungen für die Zukunft unserer
Wirtschaft sind. Gerade in einer Zeit
rasanter technologischer Entwicklungen
entstehen Innovationen dort, wo Menschen
ihr Wissen teilen und gemeinsam
neue Perspektiven entwickeln. Damit hat
sich das Event als bedeutende Plattform
für Zukunftsthemen in der Großregion
SaarLorLux etabliert.
SaarLorLux MAGAZIN
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren
PREVISIONZ aus Saarbrücken
und Pocket Rocket aus St. Wendel.
Als interdisziplinäres Beratungsunternehmen
unterstützt PREVISIONZ Unternehmen
dabei, Daten strategisch zu
nutzen und daraus die Grundlage für
unternehmensweite KI Lösungen zu
schaffen. Als Digitalagentur aus dem
Saarland berät Pocket Rocket Unternehmen
in Sachen Markenstrategie, Digitalmarketing
& Technologie. Durch ihr
Engagement fördern PREVISIONZ und
Pocket Rocket den Wissenstransfer rund
Fotos © Werner Staudt / SaarLorLux Magazin
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79
Moderatorin Louisa Schlang führte souverän
durch die Veranstaltung.
um Digitalisierung, Datenkompetenz
und Innovation und leisten damit einen
wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftsregion
SaarLorLux.
The League hat erneut gezeigt, wie
wertvoll Austausch, Vernetzung und gemeinsame
Visionen für die Zukunft sind.
Ein rundum gelungenes Event, das viele
Die Geschäftsführerin von PREVISIONZ,
Christina Collmann hieß die Gäste im
Namen des Co-Organisators willkommen
Impulse setzte und Lust auf die kommenden
Ausgaben macht. Denn eines wurde
in Spiesen-Elversberg mehr als deutlich:
Die Zukunft entsteht dort, wo Pioniere
und Macher zusammenkommen.
Weitere Informationen zum Event:
www.pocketrocket.de/the-league/
Anna Lawera, Geschäftsführerin des East
Side Fab e.V., führte kompetent durch die
Expertenrunde.
COMING SOON
The League 2027
Nach diesem rundum gelungenen
Event freuen wir uns bereits
heute auf The League 2027 und
viele weitere inspirierende Begegnungen,
Ideen und Impulse.
Bildmitte: Alexander Lang (Geschäftsführer Porsche Zentrum
Saarland) und weitere Gäste
von rechts: Sven Schwenk (Geschäftsführer PREVISIONZ GmbH),
Fabian Bleymehl (Bleymehl Consulting) und weitere Gäste
von links: Carsten Kien (Soft Skills-Ingenieur) und Simon Schober
(Unternehmer und KI-Experte)
von rechts: Dagmar Schuhmacher (ViAcademy), Christian
Urschel (Geschäftsführer vevio Hotel & Events) und weitere Gäste
SaarLorLux MAGAZIN
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80
Frankreich
zeigt uns, wie es geht
Umsetzungswillens konnte der Zeitplan
jedoch eingehalten werden. Die „Notre-Dame-Methode“
war geboren. Nach
demselben Prinzip werden inzwischen
auch Industrieansiedlungen umgesetzt,
unter anderem im benachbarten Lothringen.
Die Vorlaufzeit von Großprojekten wurde
in Frankreich von früher 17 bis 18 Monaten
auf acht bis neun Monate verkürzt.
Für Angelika Hießerich-Peter, Vorsitzende
der FDP Saar, muss dieses Modell Vorbild
für das Saarland sein: „Ein konkretes Vorhaben,
nach klaren Hierarchien geführt,
mit nachprüfbarer Verantwortlichkeit
und verbindlichen Fristen – nach diesem
System sollten künftig nicht nur Industrieansiedlungen,
sondern auch Ansiedlungen
mittelständischer Unternehmen
ermöglicht werden.“
Angelika Hießerich-Peter
Lange galt Frankreich in deutschen Augen
als schwerfälliger Zentralstaat, in
dem Initiativen am übermächtigen Staat,
an Präfekten und Bürokraten scheitern.
Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein.
Heute sind es hierzulande häufig Bürokratie
und Vorschriften, die Projekte ausbremsen
und oft um Jahre verzögern,
manchmal sogar unmöglich machen.
Die FDP Saar empfiehlt dem Land, sich
SaarLorLux MAGAZIN
am „neuen“ französischen Nachbarn zu
orientieren. Als Präsident Macron nach
dem Brand der Kathedrale Notre-Dame
in Paris verkündete, das stark beschädigte
Meisterwerk der Gotik innerhalb von
fünf Jahren wieder aufbauen zu wollen,
wurde er vielerorts belächelt, insbesondere
in Deutschland.
Dank klarer Strukturen, angepasster
Vorschriften und eines konsequenten
Sie verweist darauf, dass die häufig angeführten
europäischen Rechtsvorschriften
auch bei den Nachbarn gelten und
Planungen dennoch deutlich schneller
vorankommen. Bedauerlich sei zudem,
so Hießerich-Peter, dass bei Bauvorhaben
nachgeordnete Behörden – quasi
am unteren Ende der Verwaltungskette
– Projekte ausbremsen könnten.
„Frankreich zeigt uns einerseits, dass
Deutschland und damit auch das Saarland
vielfach überreguliert sind. Andererseits
zeigt es aber auch, dass Wandel mit
dem entsprechenden Mut schnell möglich
ist“, so die FDP-Landesvorsitzende.
Foto © HONKPHOTO
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Mittagspause?
Nichts wie raus!
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81
In der Hektik des Arbeitsalltags ist die
Mittagspause ein wichtiger Anker, damit
Körper und Geist zur Ruhe kommen und
neue Energie tanken können.
Statt die Mittagspause am Schreibtisch
oder in einer stickigen Kantine zu verbringen,
sollten Sie sich bewusst Zeit für
echte Regeneration nehmen. Genießen
Sie einen gesunden Lunch im Freien,
tanken Sie frische Luft und Tageslicht.
Das ist übrigens auch eines der besten
Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit.
Das wichtigste Gebot einer erholsamen
Pause lautet: Raum- und Ortswechsel.
Ihrem Kopf sollte klar signalisiert werden,
dass jetzt Entspannung und Erholung
angesagt sind. Dafür ist es hilfreich,
die gewohnte Arbeitsumgebung zu verlassen
und für kurze Zeit in eine andere
Umgebung einzutauchen. So kommen
Sie außerdem gar nicht erst in Versuchung,
nebenbei E-Mails zu lesen oder
weitere Aufgaben zu erledigen.
Schon ein kurzer Gang nach draußen
sorgt für einen spürbaren Frischekick.
Tageslicht regt das Herz-Kreislauf-System
an, unterstützt die Augen und ist
besonders wichtig für Menschen, die
viele Stunden am Bildschirm verbringen.
Ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause
versorgt den Körper mit frischem
Sauerstoff.
Davon profitieren nicht nur Lunge und
Kreislauf, sondern auch das Gehirn.
Nach Stunden in geschlossenen Räumen
wirkt die frische Luft belebend und
fördert die Konzentration. Gleichzeitig
werden die Schleimhäute befeuchtet,
wodurch sie Krankheitserreger besser
abwehren können. Die Bewegung lockert
Verspannungen, die durch langes
Sitzen entstehen, und unterstützt die
Verdauung. So lässt sich auch das bekannte
Mittagstief nach dem Essen vermeiden.
Doch nicht nur der Körper profitiert von
einer Auszeit im Freien. Auch Geist und
Seele danken es Ihnen. Tageslicht fördert
die Ausschüttung des Glückshormons
Serotonin, selbst bei bewölktem
Himmel. Bewegung an der frischen Luft
baut Stress ab, hebt die Stimmung und
kann die Kreativität steigern. Nach einer
solchen Pause fühlen Sie sich wacher,
ausgeglichener und können sich wieder
besser konzentrieren.
Im Arbeitsalltag sind Körper und Geist
oft im Dauereinsatz. Nicht selten führt
dies zu Stress und einer zunehmenden
Erschöpfung. Umso wichtiger ist es, zwischendurch
bewusst herunterzufahren
und den Kopf freizubekommen. Die Mittagspause
eignet sich dafür ideal, denn
sie dient nicht nur der Nahrungsaufnahme.
Ob wir überhaupt pausieren, wo wir
unsere Pause verbringen und wie wir sie
gestalten, hat einen großen Einfluss auf
unser Wohlbefinden und unseren Stresspegel.
SaarLorLux MAGAZIN
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Sprit sparen im Alltag
So fährt man effizienter
Schon kleine Anpassungen im Fahrverhalten können langfristig einen deutlichen Unterschied
machen. Weniger Verbrauch bedeutet nicht nur geringere Kosten, sondern auch
weniger Emissionen.
Die Kraftstoffpreise bleiben für viele Autofahrer
ein wichtiges Thema. Doch mit
der richtigen Fahrweise lässt sich der
Verbrauch oft deutlich senken – und
damit auch die Kosten. Die folgenden
vier Tipps zeigen, wie Autofahrer ihren
Verbrauch reduzieren und gleichzeitig
Geldbeutel und Umwelt schonen können.
SaarLorLux MAGAZIN
1
Ruhig fahren spart Kraftstoff
Starkes Beschleunigen und abruptes
Bremsen erhöhen den Verbrauch erheblich.
Wer vorausschauend fährt und
möglichst gleichmäßig unterwegs ist,
spart nicht nur Sprit, sondern fährt oft
auch entspannter.
Bereits frühes Hochschalten kann den
Verbrauch reduzieren. Moderne Motoren
arbeiten häufig schon bei niedrigen
Drehzahlen effizient.
2
Gewicht und
Luftwiderstand beachten
Unnötiger Ballast kostet Kraftstoff. Werkzeugkisten,
Getränkekästen oder andere
schwere Gegenstände sollten nicht
dauerhaft im Kofferraum liegen bleiben.
Auch Dachträger oder Dachboxen erhöhen
den Luftwiderstand und damit den
Verbrauch.
3
Reifendruck regelmäßig prüfen
Zu niedriger Reifendruck führt zu
höherem Rollwiderstand. Deshalb lohnt
sich eine regelmäßige Kontrolle – idealerweise
einmal im Monat. Der richtige
Luftdruck verbessert zudem das Fahrverhalten
und die Sicherheit.
4
Klimaanlage bewusst nutzen
Gerade im Sommer sorgt die Klimaanlage
für Komfort, verbraucht aber
zusätzliche Energie. Wer sie bewusst
einsetzt und das Fahrzeug nicht unnötig
herunterkühlt, kann ebenfalls Kraftstoff
sparen.
Unser Fazit
Bereits einfache Maßnahmen
im Alltag können den Kraftstoffverbrauch
spürbar senken. Wer
vorausschauend fährt und sein
Fahrzeug effizient nutzt, spart
langfristig Kosten und ist zugleich
nachhaltiger unterwegs.
Text: (ak-o) | Foto: KI-generiert/ak-o
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