18.06.2026 Aufrufe

SaarLorLux Magazin Sommer 2026

Das SaarLorLux Magazin berichtet über die SaarLorLux Region mit Fokus auf das Saarland, Luxemburg und die angrenzenden Regionen. Im Mittelpunkt stehen beeindruckende Menschen, regionale Unternehmen, inspirierende Erfolgsgeschichten sowie kulinarische Highlights und besondere Orte. Als hochwertiges Lifestyle Magazin verbindet es Themen wie Tourismus, Genuss, Events und Business mit authentischem Storytelling. Mit emotionalen und echten Geschichten möchten wir berühren, begeistern und Menschen in der Region SaarLorLux miteinander verbinden – fernab vom hektischen Großstadtleben.

Das SaarLorLux Magazin berichtet über die SaarLorLux Region mit Fokus auf das Saarland, Luxemburg und die angrenzenden Regionen.
Im Mittelpunkt stehen beeindruckende Menschen, regionale Unternehmen, inspirierende Erfolgsgeschichten sowie kulinarische Highlights und besondere Orte.
Als hochwertiges Lifestyle Magazin verbindet es Themen wie Tourismus, Genuss, Events und Business mit authentischem Storytelling.
Mit emotionalen und echten Geschichten möchten wir berühren, begeistern und Menschen in der Region SaarLorLux miteinander verbinden – fernab vom hektischen Großstadtleben.

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DEIN MAGAZIN für die Großregion

Sommer 2026

AUSGABE 26

4,90 EUR

8. Jahrgang

... c' est savoir vivre

–Anzeige–

COVER STORY

Jeden Samstag von

Juni bis August ab 20 Uhr

Der Eventsommer in der Saarland

Therme lädt zu entspannten Sommerabenden

mit Livemusik, Künstlern und

orientalischem Flair ein.

Orientalische Nächte:

Mehr dazu auf Seite 8 und 9.

Jetzt entdecken

interaktives ePAPER

mit Videos | Bildergalerien | Links


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. c'

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DEIN MAGAZIN für die Großregion

Foto © Leonard Sciové

Editorial

Liebe Leserin

& lieber Leser,

Wir freuen uns, Ihnen heute unsere Sommerausgabe 2026 vorstellen

zu dürfen. Und er ist endlich da: der Sommer.

Gerade in der warmen Jahreszeit macht das Oben-ohne-Fahren entlang

der Sehenswürdigkeiten zwischen Seen und Grünflächen sowie

zwischen Promenaden und Wäldern besonders viel Freude.

Doch auch darüber hinaus bietet unsere malerische Region SaarLor-

Lux ein buntes Potpourri an Erlebnissen. Ein besonderes Highlight

waren die Nationalen Spiele der Special Olympics Saarland 2026,

die Menschen aus dem ganzen Land zusammenführten. Als offizieller

Medienpartner von Special Olympics Saarland durfte das SaarLorLux

Magazin dieses bewegende Ereignis begleiten und für die Zukunft als

nachhaltige Erinnerung festhalten.

Eindrucksvoll zeigten die Sportlerinnen und Sportler der Special Olympics,

was mit Leidenschaft, Mut und Teamgeist möglich ist. Fairness, gegenseitiger

Respekt sowie die Freude an Bewegung und Miteinander

sind sichtbare und spürbare Werte, die unsere Gesellschaft tragen.

Gerade darin liegt die besondere Kraft: Wenn Sportlerinnen und

Sportler, Familien, Fans und Ehrenamtliche an vielen Orten zusammenkommen,

entstehen Nähe und echte Begegnungen, aus denen ein

herzliches und verbindendes Miteinander erwächst.

Diese Kultur des Miteinanders ist eine wünschenswerte Entwicklung,

die Brücken baut, den Austausch fördert und wichtige Impulse setzt,

nicht nur für den Sport, sondern für unsere gesamte Gesellschaft. Sie

prägt nachhaltig die Identität unseres Landes und zeigt, wie Gemeinschaft

gelebt werden kann.

erscheint bei

IMPRESSUM

Inhaberin: Nicole Sciové· Obere Schulstraße 4 · 66292 Riegelsberg

Gleichzeitig Briefadresse des Verlags, des verantwortlichen

Redakteurs und des Verantwortlichen für den Anzeigenteil

Telefon: 0 68 06 / 49 640 67

Redaktion: redaktion@saarlorlux-magazin.de

Herausgeberin/Verlegerin

Nicole Sciové · Mobil: 0160 / 944 60 239

Verkaufsleitung & Chefredaktion

Werner Staudt - Dipl. Betriebswirt · Mobil: 0170 / 77 22 502

Redaktionsteam

Chefredakteur: Werner Staudt (sta-w) (V.i.S.d.P.),

Nicole Sciové, Christian Wack, Christa Staudt,

Hans-Peter Hammes

Fotonachweise

Werner Staudt, www.fotolia.de, Kunden, www.pexels.com

www.shutterstock.com, www.pixabay.de, www.stock.adobe.com

Gestaltung

Nicole Sciové · SN CreativDesign · Werbeagentur & Verlag

Druck in der Region

Krüger Druck+Verlag GmbH & Co. KG

Handwerkstraße 8-10

66663 Merzig

Verteilungsgebiet

SaarLorLux, angrenzendes Rheinland-Pfalz

Erscheinungsweise

1/4jährlich

est savoir vivre

SN CreativDesign

WERBEAGENTUR & VERLAG

Alle Veröffentlichungen sind urheberrechtlich geschützt. Dies

gilt auch für speziell angefertigte Werbeanzeigen. Weiterverwendung

jeweils nur mit schriftlicher Genehmigung möglich.

Namentlich gekennzeichnete Artikel spiegeln nicht die Meinung

der Redaktion wider. Keine Haftung bei Druck- oder Satzfehlern.

Die Redaktion freut sich über eingesandte Beiträge, behält sich

jedoch das Recht der Nichtveröffentlichung oder Kürzung vor.

Nächste Ausgabe:

Redaktions- und Anzeigenschluss 08.09.2026

Erscheinungstermin ab KW 40

Respekt und Wertschätzung bilden dabei das Fundament. Sie prägen

einen Stil, der durch Authentizität beeindruckt und Emotionen

weckt.

Ein Erlebnis mit menschlicher Tiefenwirkung.

Herzlichst

Nicole Sciové

&

SaarLorLux MAGAZIN

Werner Staudt

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INHALT

38

INHALT

6

Hedin Family Fest - 1.200 Gäste staunten und die G-Klasse

drehte sich. Auch in diesem Jahr zu einem echten Publikumsmagneten

und einem Tag voller Begegnungen, Genuss

und unvergesslicher Momente für die ganze Familie.

22

54

60

„Wir machen Europa!“ - Der Saarpfalz-Kreis

beteiligte sich mit einem internationalen Austausch

an den deutschlandweiten Europawochen

2026

Foto © J. Wawrzik

The League 2026 - Am 26. März 2026 wurde die

URSAPHARM Arena in Spiesen-Elversberg erneut zum

Treffpunkt für Unternehmer, Entscheider, Innovatoren

und Zukunftsdenker. 78

44

SaarLorLux MAGAZIN


PR-Anzeigen

70

INHALT

7

10

20

Inhalt

Foto © Sascha Klahn/saschaklahn.com

48

24

CONTENT

64

SaarLorLux MAGAZIN


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coverstory

8

Orientalische Nächte

ein Abend wie aus 1001 Nacht

Wer die Saarland Therme besucht, sucht

mehr als nur Wellness. Hier geht es um

das Gefühl, für einige Stunden den Alltag

hinter sich zu lassen und in eine

andere Welt einzutauchen. Zwischen

orientalischer Architektur, wohltuender

Wärme und dem Duft exotischer Aromen

entsteht eine Atmosphäre, die an

ferne Länder und magische Nächte erinnert.

Genau dieses besondere Lebensgefühl

steht in den Sommermonaten bei den

beliebten Orientalischen Nächten im

Mittelpunkt. Von Juni bis August verwandelt

sich die Saarland Therme jeden

Samstag ab 20 Uhr in eine Bühne für unterschiedliche

Kulturen, Klänge und Traditionen

aus aller Welt. Jede Veranstaltung

entführt die Gäste auf eine neue

Reise und verbindet Entspannung mit

außergewöhnlichen Erlebnissen.

Mal sorgen mitreißende Rhythmen und

temperamentvolle Tänze für südländisches

Flair, mal stehen orientalische

Klänge, exotische Feuer- und Tanzshows

oder musikalische Darbietungen aus

fernen Ländern im Mittelpunkt. Die

Themenabende schaffen dabei eine

einzigartige Verbindung aus Wellness,

Kultur und Unterhaltung. Während die

warmen Thermalbecken und Saunen

zur Erholung einladen, entsteht rundherum

eine besondere Atmosphäre, die

alle Sinne anspricht.

Unser Tipp

Wer die Entspannung verlängern

möchte, findet im angeschlossenen

Le Marrakech Boutique

Hotel den perfekten Rückzugsort.

Exklusive Spa-Suiten mit privater

Sauna, Whirlpool und direktem

Bademantelzugang zur Therme

machen den Aufenthalt zu einem

besonderen Erlebnis.

Besonders in den Abendstunden entfaltet

die Saarland Therme ihren ganz eigenen

Zauber. Sanftes Licht spiegelt sich

auf der Wasseroberfläche, taucht die

Anlage in warme Farben und die ausgewählten

Programmpunkte sorgen für

unvergessliche Momente. Es sind diese

kleinen Augenblicke zwischen Ruhe,

Genuss und Erlebnis, die jeden Besuch

zu etwas Besonderem machen.

Ob spanisches Lebensgefühl, brasilianische

Sambaklänge oder die faszinierende

Welt Indiens – jede Themennacht

erzählt ihre eigene Geschichte und lädt

dazu ein, für einen Abend den Alltag gegen

Urlaubsgefühle einzutauschen.

Wer Wellness mit außergewöhnlichen

Erlebnissen verbinden möchte, findet

bei den Orientalischen Nächten der

Saarland Therme die perfekte Gelegenheit,

den Sommer einmal anders zu genießen.

Ein Kurzurlaub vor der Haustür,

der zeigt, dass man für besondere Momente

nicht weit reisen

muss.

SCAN

MICH!

Kontakt

Saarland Therme

Zum Bergwald 1

66271 Kleinblittersdorf

Tel. : +49 6805-60000-0

info@saarland-therme.de

www.saarland-therme.de

SaarLorLux MAGAZIN

Weitere Infos:

www.marrakech-hotel.de


6. Gypsy

Live-Musik

Musique live

13. Las Vegas

Live-Musik und Burlesque Tanz

Musique live et danse burlesque

4. Afrika

Live-Musik

Musique live

Programm 2026

11. Orient

Live-Musik und Bauchtanz

Musique live et danse du ventre

1. Hawai

Live-Musik und hawaiianischer Tanz

Musique live et danse hawaïenne

8. Brasilien

Sambashow

Sambashow

15. Scandinavien

Akrobatischer Tanz und Feuershow

Danse acrobatique et spectacle de feu

Juni | Juin

20. Indien

Bollywood Tanz und Feuershow

Danse Bollywood et spectacle de feu

27. Spanien

Juli | Juillet

Live-Musik und Flamenco Tanz

+ Lange Sauna Nacht – ab 21 Uhr (Textilfrei)

Musique live et danse flamenco

+ Longue nuit du sauna – dès 21 h (nudiste)

18. Brasilien

Sambashow

Sambashow

25. Spanien

August | Août

Live-Musik und Flamenco Tanz

+ Lange Sauna Nacht – ab 21 Uhr (Textilfrei)

Musique live et danse flamenco

+ Longue nuit du sauna – dès 21 h (nudiste)

22. Orient

Live-Musik und Bauchtanz

Musique live et danse du ventre

29. Spanien

Live-Musik und Flamenco Tanz

+ Lange Sauna Nacht – ab 21 Uhr (Textilfrei)

Musique live et danse flamenco

+ Longue nuit du sauna – dès 21 h (nudiste)


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sport&voyages

10

Unvergessliche Momente

die mehr bewegten als Medaillen

Die Nationalen Spiele der Special

Olympics Saarland 2026 haben eindrucksvoll

gezeigt, was Sport bewirken

kann: Begegnung schaffen, Grenzen

überwinden und Menschen miteinander

verbinden.

Als offizieller Medienpartner von Special

Olympics Saarland war es für uns

eine besondere Ehre, dieses außergewöhnliche

Ereignis begleiten zu dürfen.

Bereits die feierliche Eröffnung im Saarbrücker

Ludwigsparkstadion bleibt unvergessen.

Tausende Besucherinnen

und Besucher sorgten für eine beeindruckende

Atmosphäre voller Begeisterung,

Wertschätzung und gelebter Inklusion.

Als die „Flamme der Hoffnung“ ins

Stadion getragen wurde, war spürbar:

Hier geht es um weit mehr als sportliche

Wettkämpfe.

Die auf dieser Seite gezeigten Impressionen

stammen von der feierlichen

Eröffnungsfeier am 15. Juni 2026 im

Saarbrücker Ludwigsparkstadion und

fangen die besondere Stimmung dieses

bewegenden Abends ein.

In den darauffolgenden Tagen wurde

das gesamte Saarland zur Bühne des

Sports. Athletinnen und Athleten aus

ganz Deutschland sowie internationale

Delegationen zeigten mit Leidenschaft,

Teamgeist und Fairness, was möglich

ist, wenn Menschen gemeinsam Großes

bewegen.

Für uns als SaarLorLux Magazin war

dieses Event weit mehr als ein sportliches

Großereignis. Es war ein bewegendes

Zeichen für Zusammenhalt,

Vielfalt und Teilhabe. Die vielen Begegnungen,

Emotionen und Geschichten

werden uns noch lange in Erinnerung

bleiben.

Die Nationalen Spiele 2026 haben

einmal mehr bewiesen: Inklusion ist

keine Vision der Zukunft, sondern kann

bereits heute gelebt werden. Wir sind

stolz, Teil dieses besonderen Kapitels der

saarländischen Geschichte gewesen zu

sein und danken allen Beteiligten, Helferinnen

und Helfern sowie den Athletinnen

und Athleten für unvergessliche

Momente.

Ein herzliches Dankeschön an Special

Olympics Saarland für das Vertrauen

in unsere Medienpartnerschaft. Gemeinsam

haben wir Erinnerungen geschaffen,

die bleiben.

Foto © Sascha Klahn/saschaklahn.com

Foto © Carina Gromer

Foto © Sascha Klahn/saschaklahn.com

SaarLorLux MAGAZIN


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sport&voyages

11

Foto © camera4

Foto © Carina Gromer

Foto © Sarah Rauch

Foto © camera4

Foto © camera4

Foto © Sarah Rauch

Foto © Sascha Klahn/saschaklahn.com

Foto © Sarah Rauch Foto © Sarah Rauch Foto © Sarah Rauch

SaarLorLux MAGAZIN


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affaire&investissement

12

Der Ernstfall

kennt keinen Termin

Der Ordner, den jedes

Unternehmen braucht

In vielen kleinen und mittelständischen

Unternehmen laufen alle Fäden bei der

Geschäftsführung zusammen. Doch ein

Unfall, eine plötzliche Erkrankung oder

ein technischer Ausfall können Unternehmerinnen

und Unternehmer unerwartet

treffen. Ein Notfallhandbuch hilft

dabei, Chaos, Betriebsstillstand und finanzielle

Risiken zu vermeiden.

Ein Notfallhandbuch umfasst alle wichtigen

Dokumente, die eine schnelle und

strukturierte Reaktion auf Krisen- und

Notfallsituationen ermöglichen. Für die

Aufrechterhaltung und Wiederherstellung

der Geschäftsprozesse sind insbesondere

folgende Unterlagen von zentraler

Bedeutung:

SaarLorLux MAGAZIN

Geschäftsfortführungspläne

Diese Dokumente beschreiben die notwendigen

Handlungsschritte zur Fortführung

beziehungsweise Wiederherstellung

von Geschäftsprozessen nach

Krisen oder Notfällen. Dazu gehören beispielsweise

Maßnahmen zur Inbetriebnahme

eines Ausweichrechenzentrums

oder zur Verlagerung wichtiger Unternehmensabläufe.

Wiederanlaufpläne

Wiederanlaufpläne legen fest, wie wichtige

Ressourcen nach einem Ausfall

wiederhergestellt oder erneut in Betrieb

genommen werden. Sie definieren die

erforderlichen Maßnahmen, deren Priorisierung

sowie die jeweiligen Verantwortlichkeiten.

Der Wiederanlauf umfasst dabei den

gesamten Prozess – von der Fehlerbehebung

und der Einrichtung eines Notbetriebs,

etwa durch ein Ausweichrechenzentrum,

alternative Produktionsanlagen

oder mobile Arbeitsplätze, bis hin zur

vollständigen Rückkehr in den Normalbetrieb.

Weitere wichtige Dokumente

Darüber hinaus kann ein Notfallhandbuch

weitere Unterlagen enthalten, die

dem allgemeinen Krisenmanagement eines

Unternehmens zugeordnet werden.

Plan für Sofortmaßnahmen

Dieser Plan beschreibt die ersten Schritte

unmittelbar nach Eintritt einer Krise oder

eines Notfalls. Besonderes Augenmerk

liegt dabei auf Maßnahmen zum Schutz

von Personen sowie zur Sicherstellung

ihrer Sicherheit und Unversehrtheit.

Krisenstabsleitfaden

Der Krisenstabsleitfaden richtet sich an

Unternehmen und Behörden und definiert

Ziele, Grundsätze sowie Rahmenbedingungen

des Krisenmanagements. Er

enthält unter anderem Entscheidungshilfen

für die Auswahl geeigneter Geschäftsfortführungspläne,

Informationen

zur Organisationsstruktur im Krisenfall

sowie wichtige Kontakt- und Ansprechpartnerlisten.

Krisenkommunikationsplan

Wie wird in einer Krisensituation mit Mitarbeitenden,

Angehörigen, Geschäftspartnern,

Behörden, der Öffentlichkeit

oder den Medien kommuniziert? Wer

darf welche Informationen weitergeben

und über welche Kanäle? Diese Fragen

beantwortet ein Krisenkommunikationsplan

und sorgt für klare Zuständigkeiten

sowie eine professionelle Außenwirkung.

Unser Fazit

Viele Unternehmen unterschätzen

das Risiko eines IT-Ausfalls – bis es

tatsächlich zu spät ist. Ein aktuelles

IT-Notfallhandbuch kann in solchen

Situationen den entscheidenden

Unterschied machen und die Handlungsfähigkeit

des Unternehmens

sichern.


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Wir sind

an Eurer Seite


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affaire&investissement

14

75 Jahre SAARLAND Versicherungen

Drei Generationen. Ein Versprechen.

Ein Pressedialog mit Weitblick

für die Menschen im Saarland

Wie sicher ist unser Zuhause in Zeiten

von Starkregen und Klimawandel?

Reicht die eigene Altersvorsorge später

wirklich aus? Und warum trifft Pflegeverantwortung

Frauen oft besonders

hart? Fragen wie diese standen im

Mittelpunkt des diesjährigen Pressedialogs

der SAARLAND Versicherungen

am Sportcampus Saar – und machten

eindrucksvoll deutlich: Versicherung ist

heute weit mehr als ein Vertrag. Es geht

um Zukunft, Verantwortung und Lebensrealitäten.

Zum 75-jährigen Bestehen blickten die

SAARLAND Versicherungen nicht nur

auf ihre Geschichte zurück, sondern vor

allem nach vorne. Der Dialog zeigte, wie

stark sich das Leben im Saarland in den

vergangenen Jahrzehnten verändert

hat – und mit ihm die Anforderungen

an Absicherung und Vorsorge.

Besonders beeindruckend war die Offenheit,

mit der aktuelle gesellschaftliche

Herausforderungen angesprochen

wurden. Ob Klimafolgen für Eigenhei-

(v.l.n.r.): Dr. Dirk Hermann, Vorstandsvorsitzender SAARLAND Versicherungen; Elizabeth Placktor, Verkaufsmanagerin Personen SAAR-

LAND Versicherungen; Elke Morlo, Direktionsbevollmächtigte betriebliche Vorsorge SAARLAND Versicherungen; Florian Hartmann,

Vorstand Sport - Landessportverband für das Saarland (LSVS); Aaron Wollscheid, Leiter Stabsstelle Special Olympics Nationale Spiele

Saarland 2026; Dr. Christian Krams, Vorstandsmitglied SAARLAND Versicherungen und René Seelbach, Leiter Kommunikation & Regionale

Initiativen SAARLAND Versicherungen

Foto © Dirk Guldner

SaarLorLux MAGAZIN


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me, neue Risiken durch Photovoltaik

und Wärmepumpen oder die steigenden

Kosten im Schadenfall: Deutlich

wurde, dass sich Schutzbedarfe stetig

verändern und individuelle Beratung

wichtiger denn je ist.

Ein echtes Aha-Erlebnis des Pressedialogs

war jedoch das Thema Altersvorsorge.

Erstaunlich und zugleich alarmierend

ist die große Rentenlücke zwischen

Männern und Frauen – gerade im Saarland.

Teilzeit, Kindererziehung und die

Pflege von Angehörigen führen häufig

dazu, dass Frauen deutlich geringere

Rentenansprüche aufbauen. Der sogenannte

Gender Care Gap wird damit

zunehmend auch zu einer finanziellen

Herausforderung im Alter.

Genau hier setzen Initiativen wie „Pink

Perspective“ an, die Frauen dabei unterstützen

sollen, ihre finanzielle Zukunft

frühzeitig und selbstbestimmt zu gestalten.

Denn Altersvorsorge ist längst

kein Thema mehr, das man auf später

verschieben sollte.

Der Pressedialog machte eindrucksvoll

deutlich: Vorsorge beginnt nicht erst

kurz vor dem Ruhestand. Sie beginnt

heute – mit Information, Beratung und

bewussten Entscheidungen. Gerade in

einer Zeit, in der Klimawandel, demografischer

Wandel und gesellschaftliche

Veränderungen neue Herausforderungen

mit sich bringen, braucht es Orientierung

und starke regionale Partner.

75 Jahre SAARLAND Versicherungen stehen

deshalb nicht nur für Tradition, sondern

auch für Verantwortung gegenüber

den Menschen in der Region. Der

Pressedialog zeigte eindrucksvoll, wie

wichtig es ist, Zukunftsthemen offen anzusprechen

und gemeinsam Lösungen

zu entwickeln.

Unser Fazit

Wer früh vorsorgt, schafft Sicherheit

für morgen. Gerade Frauen

sollten ihre Altersvorsorge aktiv

in die Hand nehmen und bestehende

Versorgungslücken überprüfen.

Denn die beste Zeit, sich

um die finanzielle Zukunft zu

kümmern, ist nicht irgendwann –

sondern jetzt.

Kontakt

Besucheradresse

SAARLAND

Versicherungen

Peter-Zimmer-Str. 2

66123 Saarbrücken

SCAN

MICH!

www.saarland-versicherungen.de

affaire&investissement

15

gedanken

futter

Zu viel Stress im Job?

Termindruck, ständige Erreichbarkeit

und wachsende Anforderungen gehören

für viele Menschen zum Berufsalltag.

Wird die Belastung jedoch dauerhaft

zu groß, kann sich dies negativ auf Körper

und Psyche auswirken. Typische

Warnzeichen sind Schlafprobleme, innere

Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten

oder anhaltende Erschöpfung.

Auch Gereiztheit, fehlende Motivation

oder das Gefühl, ständig unter Druck zu

stehen, können Hinweise darauf sein,

dass die eigenen Belastungsgrenzen erreicht

sind.

Entscheidend ist, frühzeitig gegenzusteuern.

Denn nicht jeder Stress ist

automatisch schädlich. Problematisch

wird es vor allem dann, wenn Phasen

der Anspannung nicht mehr von ausreichender

Erholung begleitet werden.

Wer bewusst auf Warnsignale des Körpers

achtet und regelmäßig Auszeiten

in den Alltag integriert, kann langfristig

die eigene Gesundheit und Leistungsfähigkeit

erhalten.

Vier Wege zu mehr Gelassenheit im

Arbeitsalltag:

Eigene Belastungen

bewusst wahrnehmen

Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für

eine ehrliche Selbstreflexion: Welche

Aufgaben motivieren Sie? Welche Situationen

kosten besonders viel Kraft? Wer

seine persönlichen Stressfaktoren kennt,

kann gezielt Veränderungen anstoßen.

Den Arbeitsalltag aktiv gestalten

Oft helfen bereits kleine Anpassungen.

Klare Prioritäten, realistische Ziele und

die Möglichkeit, Entscheidungen selbst

zu treffen, stärken das Gefühl von Kontrolle

und reduzieren Stress.

Soziale Kontakte nutzen

Ein gutes Miteinander im Team kann Belastungen

abfedern. Der Austausch mit

Kolleginnen und Kollegen sowie gegenseitige

Unterstützung tragen wesentlich

zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz bei.

Bewusst Pausen schaffen

Kurze Erholungsphasen im Laufe des

Tages helfen dabei, neue Energie zu

tanken. Ein Spaziergang an der frischen

Luft, einige tiefe Atemzüge oder eine

kurze Bildschirmpause können bereits

einen positiven Effekt haben.

Wer dauerhaft unter starkem Stress leidet,

sollte die Beschwerden ernst nehmen

und gegebenenfalls professionelle

Unterstützung in Anspruch nehmen.

Denn langfristig ist die eigene Gesundheit

die wichtigste Grundlage für

Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit

im Beruf.

SaarLorLux MAGAZIN


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good to know

16

good

to know zu

Barfußlaufen

gesund für Körper & Geist?

Barfußlaufen liegt im Trend und das aus gutem Grund. Unsere

Füße bestehen aus 26 Knochen, zahlreichen Muskeln

und Sehnen, die durch Schuhe oft nur eingeschränkt arbeiten.

Wer regelmäßig barfuß läuft, kann die Fußmuskulatur

stärken, die Balance verbessern und die natürliche Körperhaltung

fördern.

good to know – Manchmal sind es die kleinen Impulse, die Großes bewirken.

In dieser Rubrik teilen wir Wissenswertes, praktische Tipps und spannende

Denkanstöße für den Alltag. Von überraschenden Fakten bis hin zu hilfreichen

Ideen für verschiedenste Lebenssituationen: kurz, inspirierend und einfach gut

wissen.

Auch das sogenannte „Earthing“, also der direkte Kontakt

mit natürlichen Oberflächen wie Gras oder Sand, wird mit

positiven Effekten auf das Wohlbefinden in Verbindung

gebracht. Viele Menschen empfinden Barfußlaufen als entspannend

und berichten von einem stärkeren Gefühl der

Verbundenheit mit der Natur.

Wichtig ist jedoch: Wer überwiegend Schuhe trägt, sollte

langsam beginnen. Kurze Strecken auf weichem Untergrund

helfen dabei, Füße und Gelenke behutsam an die neue Belastung

zu gewöhnen.

Gut zu wissen: Bereits wenige Minuten Barfußlaufen pro Tag

können einen positiven Beitrag für Körper und Geist leisten.

10.000 Schritte

Mythos oder Maßstab?

10.000 Schritte am Tag gelten seit Jahren als das Maß aller

Dinge für ein gesundes Leben. Doch tatsächlich stammt

diese Zahl ursprünglich aus einer japanischen Werbekampagne

der 1960er-Jahre und nicht aus der Medizin.

Studien zeigen heute: Schon deutlich weniger Bewegung

kann positive Effekte auf die Gesundheit haben. Bereits

6.000 bis 8.000 Schritte täglich können das Risiko für

Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und das allgemeine

Wohlbefinden steigern. Entscheidend ist weniger die exakte

Zahl als vielmehr regelmäßige Bewegung im Alltag.

Ob Spaziergang in der Mittagspause, Treppensteigen oder

eine kleine Runde an der frischen Luft, jeder Schritt zählt.

Gut zu wissen: Bewegung ist kein Wettkampf. Wer sich regelmäßig

bewegt, tut seinem Körper bereits etwas Gutes.

SaarLorLux MAGAZIN


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Ingwer scharf und gesund

Ingwer ist ein echtes Superfood und

schon seit Jahrhunderten beliebt, ob

frisch oder getrocknet, als Gewürz im

Essen, als Tee, Shot, Pulver, Tropfen oder

Wickel. Die Wurzel verleiht Speisen einen

aromatisch-scharfen Kick und hilft als Heilpflanze

gegen zahlreiche Beschwerden.

Was Ingwer so gesund macht, sind die

enthaltenen ätherischen Öle und Scharfstoffe.

Man kann ihn innerlich in Form

von Speisen, Getränken und Kapseln oder

äußerlich als Wickel anwenden, unter anderem

bei:

Reiseübelkeit: Kauen Sie unmittelbar vor

Reiseantritt ein bis zwei Scheiben frischen

Ingwer oder trinken Sie während der Reise

einen Aufguss. Dafür die Ingwerscheiben

etwa 10 Minuten in heißem Wasser

ziehen lassen oder über Nacht in kaltem

Wasser ansetzen.

Erkältung: Die Scharfstoffe stimulieren

das Immunsystem und unterstützen die

Infektabwehr. Zudem wirken sie entzündungshemmend,

beispielsweise bei

Halsschmerzen. Deshalb greifen viele

Menschen bei Erkältungen gerne zu Ingwertee

oder Pastillen.

Muskel- und Gelenkschmerzen: Der

Verzehr von Ingwer kann die Intensität

von rheumatischen Beschwerden und

Muskelkater lindern. Auch bei Regelschmerzen

wird ihm eine krampflösende

Wirkung zugeschrieben.

Erschöpfung: Für einen belebenden Nierenwickel

Mulltücher mit warmem Wasser

anfeuchten und eine handtellergroße

Menge Ingwerpulver darauf verteilen.

Den Wickel im Bereich der Nieren auflegen

und mit einem Handtuch abdecken.

Etwa 20 Minuten ruhen, anschließend die

Haut gut eincremen.

Menschen, die Gerinnungshemmer einnehmen

oder einen empfindlichen Magen

haben oder an Diabetes leiden, sollten

vor einer dauerhaften Einnahme von

Ingwer ärztlichen Rat einholen.

good to know

17

Dein Frischekick für mehr Leichtigkeit im Alltag - Zum Ausschneiden –

SaarLorLux MAGAZIN


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affaire&investissement

18

Übertriebene Selbstkritik

Wie reden Sie denn mit sich?

„Du hast ja schon wieder zugenommen“

oder „War doch klar, dass du das nicht

schaffst“ – oder „Ich bin nicht gut genug.“

„Das hätte jemand anderes besser

gemacht.“ „Ich blamiere mich sowieso

Ich bin zu … (faul, laut, dumm, sensibel

etc.).“

In der Regel würden wir nie so nie mit

einer Freundin oder einem Freund sprechen,

jedoch reden viele Menschen

ständig in diesem Ton mit sich selbst.

Übertriebene Selbstkritik raubt uns die

Lebensfreude und Ihr Selbstvertrauen.

Dieser destruktive innere Kritiker führt

SaarLorLux MAGAZIN

oft in eine Spirale aus Versagensängsten

und lässt Sie die eigenen Stärken vergessen

und kann sogar krank machen.

Nennen wir sie die toxische Selbstkritiksie

ist nicht einfach nur „gesundes Hinterfragen“

oder der Wunsch, sich zu verbessern.

Sie ist ein destruktives inneres

Dauergemurmel, das dich klein macht

Lernen Sie deshalb, liebevoller und

freundlicher zu sich zu sein.

Leider kritisieren wir uns gnadenlos und

legen dabei viel zu hohe Maßstäbe an

uns an, weil wir schon als Kind gelernt

haben, dass wir nur so Liebe und Anerkennung

bekommen. Oder weil unsere

Leistungsgesellschaft uns vermittelt,

immer fehlerfrei und erfolgreich sein zu

müssen. So geraten wir in eine Spirale

der Selbstabwertung, die zu Depressionen

oder in den Burn-out führen kann.

Menschen, die liebevoll und fürsorglich

mit sich umgehen, haben mehr Lebensfreude,

innere Stabilität und Motivation.

So können Sie Ihr Selbstwertgefühl stärken

und lernen, freundlicher zu sich zu

sein:

Statt in „Alles-oder-Nichts“-Fehlern zu

denken, formulieren Sie Sätze um. Aus

„Das habe ich völlig vermasselt“ wird

„Das war nicht optimal, aber ich kann

daraus lernen. Schreiben Sie jeden

Abend kurz auf, was Sie an diesem Tag

gut gemacht und erreicht haben - auch

kleine Dinge zählen.

Wenn Ihr innerer Kritiker Sie mal wieder

runterputzt, fragen Sie sich: Würde ich

so auch mit einem anderen Menschen

sprechen? Oder würde ich zulassen,

dass jemand anderes so mit mir redet?

Überlegen Sie: Nutzt mir dieser negative

Gedanke etwas? Wenn nicht, lassen Sie

ihn los.

Wie würden Sie eine Person, die Ihnen

viel bedeutet, aufbauen oder trösten,

wenn ihr etwas misslungen ist? Sagen

Sie diese Worte zu sich selbst – in Gedanken

oder laut.

Haben Sie Geduld. Es kann Wochen

oder Monate dauern, bis die gewohnte

Selbstkritik leiser wird und irgendwann

verstummt


DEIN FESTIVAL

FÜR LIFE BALANCE, GESUNDHEIT & BUSINESS

FEEL GOO D

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BESONDERE

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21. AUGUST 2026

10:00 BIS 21:00 UHR

INKL. VOLLVERPFLEGUNG*

& ABENDVERANSTALTUNG

*exklusive alkoholische Getränke

Kooperationspartner

VEVIO HOTEL & EVENTS

IN SPIESEN-ELVERSBERG

EIN TAG NUR FÜR DICH MIT WORKSHOPS,

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STELLE DIR DEIN EIGENES INDIVIDUELLES

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FEEL GOOD EXPERIENCE

Magazin-Highlight ab Seite 28

Veranstalterin

ANJA HOGAN

DEIN MAGAZIN

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Offizieller Medienpartner

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DEIN MAGAZIN

Frühjahr 2026 | AUSGABE 25

8. Jahrgang | 4,90 EUR

... c' est savoir vivre

Offizieller Medienpartner

Frühjahr 2026 | AUSGABE 25

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Frühjahr 2026 | AUSGABE 25

8. Jahrgang | 4,90 EUR

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Feel Good

Company GmbH

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COVER STORY

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Vier Unternehmer

aus dem Saarland

verfolgen eine

gemeinsame Idee...

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gourmet&savoir vivre

20

Burrata

Italiens cremiges Geheimnis

Foto: KI-generiert /SaarLorLux Magazin

Von Apulien in die Welt: Warum Burrata

Feinschmecker begeistert und was sie

von Mozzarella unterscheidet

Kaum ein Lebensmittel steht so sehr für die

italienische Küche wie Mozzarella. Doch seit

einigen Jahren hat ein anderer Frischkäse die

Herzen von Feinschmeckern erobert: Burrata.

Mit ihrer zarten Hülle und dem cremigen Kern

gilt sie als besonders edle Spezialität und sorgt

selbst mit wenigen Zutaten für einen Hauch

Dolce Vita auf dem Teller.

Ihre Wurzeln liegen in Apulien, einer Region

im Süden Italiens, die für ihre traditionsreiche

Käseherstellung bekannt ist. Historiker gehen

davon aus, dass Burrata Anfang des 20. Jahrhunderts,

vermutlich in den 1920er-Jahren,

entstand. Der Legende nach suchten Käsehersteller

nach einer Möglichkeit, übrig gebliebene

Mozzarellafäden sinnvoll zu verwerten. Sie

füllten diese zusammen mit frischer Sahne in

eine Hülle aus Mozzarella – die Burrata war geboren.

Der Name leitet sich vom italienischen

Wort „burro“ für Butter ab und verweist auf ihre

besonders cremige Konsistenz.

Optisch ähnelt Burrata zunächst einem klassischen

Mozzarella. Der entscheidende Unterschied

verbirgt sich jedoch im Inneren:

Während Mozzarella vollständig aus Käsemasse

besteht und eine eher feste, elastische

Struktur besitzt, enthält Burrata eine Füllung

aus sogenannter Stracciatella. Diese besteht

aus feinen Mozzarellafäden, die mit frischer

Sahne vermischt werden. Dadurch entsteht

SaarLorLux MAGAZIN

die charakteristische Cremigkeit, die Burrata

beim Anschneiden sanft ausfließen lässt. Traditionell

wird Burrata aus Kuhmilch hergestellt,

vereinzelt gibt es in Italien auch Varianten aus

Büffelmilch. Da sie besonders frisch verzehrt

werden sollte, war Burrata früher vor allem in

ihrer Heimatregion erhältlich. Dank moderner

Kühlketten ist die Spezialität heute weltweit

beliebt und fester Bestandteil vieler mediterraner

Gerichte.

Doch woran erkennt man hochwertige Burrata?

Eine gute Burrata besitzt eine glatte, leicht

glänzende Oberfläche und wird meist in einer

Lake verkauft, die ihre Frische bewahrt.

Beim Anschneiden sollte die cremige Füllung

weich herausfließen. Ein angenehm milchiger

Duft sowie ein möglichst kurzes Mindesthaltbarkeitsdatum

gelten ebenfalls als Qualitätsmerkmale.

Feinschmecker empfehlen, Burrata

vor dem Servieren etwa 15 bis 20 Minuten auf

Zimmertemperatur kommen zu lassen, damit

sich ihr volles Aroma entfalten kann.

Besonders spannend wird Burrata in Kombination

mit süßen und säuerlichen Aromen.

Früchte wie Tomaten, Pfirsiche oder Kirschen

bilden einen reizvollen Kontrast zur cremigen

Textur. Genau diese Verbindung macht das

folgende Sommerrezept zu einem echten Genussmoment:

fruchtige Kirschen treffen auf

aromatisches Basilikum-Pesto und knuspriges

Ciabatta – eine Hommage an die mediterrane

Küche und an die Kunst, aus einfachen Zutaten

etwas Besonderes zu schaffen.


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gourmet&savoir vivre

21

Burrata

mit marinierten Kirschen

und Basilikum-Pesto

Für 4 Personen

Für die Kirschen: • 250 g Süßkirschen • 1

EL Weißweinessig

2 EL flüssiger Honig

Für das Pesto: • 70 g Mandeln mit Haut

• 1 Bund Thai-Basilikum (alternativ Basilikum)

• 1 Knoblauchzehe • 6 EL Olivenöl•

Salz und Pfeffer

Außerdem: • 8 Scheiben Ciabatta • 4 Burrata

(à ca. 100 g) • 1 Knoblauchzehe • 2 EL

Olivenöl • Salz und Pfeffer

Kirschen entsteinen, halbieren und mit

Weißweinessig sowie Honig marinieren.

Mandeln ohne Fett rösten. Die Hälfte davon

mit Basilikum, einer Knoblauchzehe

und 6 EL Olivenöl zu einem Pesto pürieren.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ciabatta knusprig rösten und mit der halbierten

Knoblauchzehe einreiben.

Burrata halbieren und mit den marinierten

Kirschen auf Tellern anrichten. Pesto

und restliches Olivenöl darübergeben,

mit den übrigen Mandeln bestreuen und

mit Salz und Pfeffer verfeinern.

Mit dem knusprigen Ciabatta servieren.

Unser Tipp: Wer es etwas würziger mag, verleiht

den Kirschen mit einer Prise Chiliflocken

eine feine Schärfe. Auch dunkler Balsamico

sorgt für eine besonders intensive Aromatik.

SaarLorLux MAGAZIN


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automobile&technique

22

1.200 Gäste staunten

und die G-Klasse drehte sich

Mit rund 1.200 Gästen wurde das

Hedin Family Fest auch in diesem Jahr

zu einem echten Publikumsmagneten

und einem Tag voller Begegnungen,

Genuss und unvergesslicher Momente

für die ganze Familie.

Bei bestem Sommerwetter genossen

die Besucher die entspannte Atmosphäre

und die Gelegenheit, gemeinsam Zeit

zu verbringen. Der Duft frischer Waffeln

lag in der Luft, dazu gab es knuspriges

Popcorn, leckeres Eis sowie frisch gebackene

Pizza. Am Grillstand wurden

herzhafte Schwenker und Grillwürste

serviert, während die Gäste an der Ge-

tränkestation aus einer großen Auswahl

wählen konnten, von gut gekühlten

Softdrinks über Bier bis hin zu sommerlichem

Aperol Spritz. Ein besonderer

Liebling der kleinen Gäste war

Maskottchen Hedino, das mit bunten

Luftballons über das Gelände zog und

vielerorts für strahlende Gesichter und

leuchtende Kinderaugen sorgte. Für

bleibende Erinnerungen sorgte zudem

eine Fotobox, in der die Besucher ihre

ganz persönlichen Momente des Tages

festhalten konnten. Für die passende

Stimmung sorgte ein DJ, der das Fest

musikalisch begleitete und den Tag untermalte.

Natürlich standen auch die Fahrzeuge

im Mittelpunkt des Tages. Zahlreiche

Familien nutzten die Gelegenheit, die

neuesten Modelle hautnah zu erleben,

in die Fahrzeuge einzusteigen und

einen Blick in die Mobilität von morgen

zu werfen.

Ein ganz besonderes Highlight begeisterte

die Besucher: Der vollelektrische

Mercedes G 580 mit EQ-Technologie

demonstrierte eindrucksvoll seine

spektakuläre G-Turn-Funktion. Auf

einer eigens ausgelegten Wasserfläche

zeigte die elektrische G-Klasse, wie sie

sich nahezu auf der Stelle drehen

Fotos © Werner Staudt, SaarLorLux Magazin

SaarLorLux MAGAZIN


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automobile&technique

23

kann – ein faszinierendes Schauspiel,

das zahlreiche staunende Blicke und

gezückte Smartphones auf sich zog. Es

war eine rundum gelungene Veranstaltung,

bei der einfach alles zusamv.

l.: Günter Dier (Direktor Vertrieb Hedin Automotive Saarland &

Südwest), Maskottchen Hedino und Stefan Salbeck (CEO Hedin

Automotive Deutschland)

v. l.: Stefan Salbeck, Günter Dier und Nicole Sciové (Verlegerin &

Herausgeberin SaarLorLux Magazin)

menpasste: das Wetter, die entspannte

Atmosphäre und die vielen glücklichen

Gesichter.

Das Hedin Family Fest hat einmal mehr

gezeigt, wie wertvoll gemeinsame

Zeit mit Familie und Freunden ist.

Eines steht bereits jetzt fest: Die Vorfreude

auf das nächste Family Fest ist

schon heute groß.

SaarLorLux MAGAZIN


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sport&voyages

24

Grenzenlos schön

Urlaub ohne lange Anreise

Manchmal liegt das Urlaubsglück näher, als man

denkt. Zwischen historischen Altstädten, imposanten

Burgen, sanften Weinbergen und beeindruckenden

Felslandschaften verbergen sich

Orte, die zum Entdecken, Entschleunigen und

Genießen einladen. Ob bei einem Spaziergang

durch verwinkelte Gassen, einer Wanderung

durch unberührte Natur oder einem Abend mit

Blick auf Flüsse und Reben – oft sind es gerade die

nahen Ziele, die mit den größten Überraschungen

aufwarten.

Viele dieser besonderen Orte liegen nur einen

Katzensprung von der Großregion entfernt

und eignen sich perfekt für einen Tagesausflug

oder ein verlängertes Wochenende. Hier treffen

Geschichte und Natur aufeinander, während mediterranes

Flair und entspannte Lebensweisen

für echtes Urlaubsgefühl sorgen. Wer sich auf den

Weg macht, entdeckt beeindruckende Landschaften,

kulturelle Schätze und zahlreiche

Aussichtspunkte, die zum Verweilen einladen.

Erst auf den zweiten Blick wird deutlich: All

diese facettenreichen Ziele liegen im Großherzogtum

Luxemburg. Das kleine Land im Herzen

Europas begeistert mit einer außergewöhnlichen

Vielfalt und beweist eindrucksvoll,

dass man für besondere Reiseerlebnisse nicht in

die Ferne schweifen muss. Ganz im Gegenteil:

Manchmal wartet das Schöne direkt vor unserer

Haustür.

1. Luxemburg-Stadt

Die Hauptstadt vereint Geschichte und Moderne

auf besondere Weise. Ein Spaziergang entlang

des Chemin de la Corniche, oft als „schönster

Balkon Europas“ bezeichnet, eröffnet beeindruckende

Ausblicke auf das Alzette-Tal. Die Altstadt

und ihre historischen Festungsanlagen gehören

seit 1994 zum UNESCO-Welterbe. Besonders im

Sommer laden zahlreiche Cafés, Parks und Plätze

zum Verweilen ein.

2. Vianden

Die malerische Kleinstadt im Norden Luxemburgs

zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen

des Landes. Hoch über der Stadt thront die imposante

Burg Vianden, die zu den bedeutendsten

historischen Bauwerken Europas gehört. Zusammen

mit der Sesselbahn und den engen Gassen

entsteht hier echtes Urlaubsgefühl.

3. Müllerthal –

die „Kleine Luxemburger Schweiz“

Spektakuläre Felsformationen, schmale Schluchten

und idyllische Wanderwege machen das

Müllerthal zu einem Paradies für Naturliebhaber.

Besonders bekannt ist der Schiessentümpel

mit seiner fotogenen Steinbrücke. Die Region

zählt zu den beliebtesten Wandergebieten

Luxemburgs.

4. Moselregion

Zwischen Remich und Schengen prägen Weinberge

und die Mosel das Landschaftsbild. Ob

Schifffahrt, Weinprobe oder ein Abendessen mit

Flussblick – hier kommt mediterranes Flair auf.

Gerade im Sommer entfaltet die Region ihren besonderen

Charme.

5. Esch-sur-Sûre

Eingebettet in eine Flussschleife und umgeben

von grünen Hügeln gilt Esch-sur-Sûre als einer

der schönsten Orte Luxemburgs. Die Burgruine

und der nahegelegene Stausee machen die Region

zu einem perfekten Ziel für Naturliebhaber.

SaarLorLux MAGAZIN


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2

sport&voyages

25

Unser Tipp: Oft liegt das Urlaubsgefühl

näher, als man denkt. Luxemburg zeigt

eindrucksvoll, dass besondere Sommermomente

nicht immer eine weite Reise

erfordern.

4

1

3

5

SaarLorLux MAGAZIN


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affaire&investissement

26

10 Minuten,

verändern Ihren Arbeitstag

Warum schon ein kurzer Spaziergang

neue Energie, bessere Konzentration

und mehr Kreativität schenkt

Der Kopf raucht, die Konzentration lässt

nach und die To-do-Liste scheint immer

länger zu werden. In solchen Momenten

greifen viele Menschen automatisch

zur nächsten Tasse Kaffee. Dabei gibt es

eine deutlich einfachere und oft wirksamere

Lösung: einen kurzen Spaziergang.

Zahlreiche Studien zeigen, dass bereits

zehn Minuten Bewegung an der frischen

Luft positive Auswirkungen auf

Körper und Geist haben können. Dabei

muss es kein ausgedehnter Marsch sein.

Schon ein kurzer Gang durch den Park,

um den Häuserblock oder über das Firmengelände

kann ausreichen, um neue

Energie zu tanken.

Ein Grund dafür ist die verbesserte Sauerstoffversorgung.

Durch die Bewegung

steigt die Durchblutung, wodurch Gehirn

und Muskulatur besser mit Sauerstoff

versorgt werden. Gleichzeitig wird

der Kreislauf aktiviert und die oft stundenlange

Sitzhaltung unterbrochen.

Forscher konnten außerdem feststellen,

dass bereits eine zehnminütige Pause

im Freien die Aufmerksamkeit und geistige

Leistungsfähigkeit verbessern kann.

Selbst ein kurzer Aufenthalt in einer

natürlichen Umgebung trägt dazu bei,

Stress abzubauen und die Stimmung

zu heben. Studien zeigen zudem, dass

Menschen nach einer kurzen Gehpause

häufig konzentrierter arbeiten und Aufgaben

effizienter erledigen können.

Besonders interessant für den Arbeitsalltag:

Bewegung fördert nicht

nur die Konzentration, sondern auch

die Kreativität. Wer bei einem Problem

feststeckt, findet die Lösung oft nicht

am Schreibtisch, sondern während eines

kurzen Spaziergangs. Der Wechsel

der Umgebung hilft dem Gehirn dabei,

Gedanken neu zu ordnen und kreative

Verknüpfungen herzustellen.

Auch die Stimmung profitiert. Bereits

wenige Minuten Gehen können die

Ausschüttung von Botenstoffen fördern,

die mit Wohlbefinden und Motivation in

Verbindung gebracht werden. Gleichzeitig

sinkt das subjektive Stressempfinden.

Experten empfehlen deshalb, kurze

Bewegungspausen bewusst in den Arbeitsalltag

zu integrieren.

Das Beste daran: Für die positiven Effekte

braucht es weder Sportkleidung noch

einen Fitnessplan. Wer täglich nur zehn

Minuten investiert, tut bereits etwas für

seine Gesundheit, seine Leistungsfähigkeit

und sein persönliches Wohlbefinden.

Manchmal sind es eben die kleinen

Schritte, die den größten Unterschied

machen.

SaarLorLux MAGAZIN


Die Job-Erlebniswelt

im Saarland.

Save

the Date

12.11.2026

EUROPA-Galerie

Saarbrücken

jobbingtour.saarland

Begeistern Sie

junge Talente für

Ihre Berufswelten.

Die außergewöhnliche Karrieremesse:

Mehr Erlebnis. Mehr Begegnung. Mehr Nachwuchs.

Innovative Erlebniswelt:

Einzigartige Location mit lebendigen Job Stores.

Netzwerk-Area:

Kennenlernen. Vernetzen. Matchmaking.

Jobs zum Anfassen:

Mitmachen. Ausprobieren. Erleben.

Future Talks & Workshops:

Impulse. Wissen. Perspektiven.

Karrierechancen im Saarland:

Vielfältige Möglichkeiten bei saarländischen

Top-Arbeitgebern.


FEEL GOOD EXPERIENCE

FEEL GOO D

MAGAZIN Highlight

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feel the experience

28

life balance festival

Anja Hogan

Veranstalterin

Es ist mehr, als nur noch ein

Es ist: Deine Feel Good Erlebniswelt.

Die FEEL GOOD Experience ist mehr als ein Event. Sie ist eine Einladung,

Gesundheit, Lifestyle und Business neu zu erleben. Mitten

in der Natur erwarten dich inspirierende Speaker, Workshops, Erlebniswelten

und persönliche Begegnungen. Ob neue Impulse,

1:1-Beratungen oder bewusste Auszeiten, du entscheidest, was dir

in diesem Moment guttut.

Denn hier gibt es keinen festen Weg. Du gestaltest deinen Tag ganz

nach deinem Gefühl.

Keine klassische Messe. Kein Kongress. Sondern ein Lebensgefühl.

Ein Tag. Unzählige Möglichkeiten.

So individuell wie du.

Foto © Nadine Hansen-Ullius

Gesund leben.

Erfüllt arbeiten. Das Leben genießen.

FEEL GOOD beginnt dort, wo alles zusammengehören darf.

FEEL GOO D

life balance festival

neugierig geblieben sind

gesund leben und

erfüllt arbeiten möchten

neue Perspektiven und

frische Impulse suchen

inspirierende Menschen

kennenlernen möchten

Weiterbildung mit Lebensfreude

verbinden möchten

aus über 20 Workshops genau die Themen

wählen möchten, die sie aktuell bewegen

besondere Tage mehr schätzen

als weitere To-do-Listen

einen besonderen Sommertag

erleben möchten

Experten persönlich erleben

und Fragen stellen möchten

SaveTheDate

21. August 2026 • vevio-Festivalgelände • Spiesen-Elversberg

SaarLorLux MAGAZIN

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www.feelgoodexperience.de


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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

Entdecke deine

SPEAKER

Geschichten, die bewegen.

• Inspirierende Keynotes

• Persönliche Erfolgsgeschichten

• Experteninterviews

• Live Talks

• persönliche Einblicke

• Autorenlesung

RETREAT

Ankommen. Auftanken.

• Yoga & Meditation

• Atemtechniken

• Sound Healing

• Neurographisches Malen

• Mental Load loslassen

• Resilienz & innere Stärke

• Somatische Körperarbeit

Gesund leben.

Sichtbar werden.

Neu entfalten.

OUTDOOR

Frische Luft. Neue Energie.

• Waldbaden

• Outdoor-Erlebnisse

• Bewegung in der Natur

• Neue Energie tanken

feel the experience

29

Foto © Nicole Bauer

AUSSTRAHLUNG

Stil. Präsenz. Persönlichkeit.

• Stimme & Wirkung

• Stil- & Farbberatung

• Hairstyling & Make-up

• Exklusive Foto Points

BUSINESS

Ideen. Wirkung. Möglichkeiten.

• Business Pioniere & Panel Talk

• Personal Branding –

Deine Marke bist du

• LinkedIn & Instagram Checkpoint

• Vision & Umsetzung

• Finanzen, die bei dir beginnen

GESUNDHEIT

Gesund leben. Von innen strahlen.

• Feel Good Food

• Massage & Physio

• Hormongesundheit

• Frauengesundheit

• Supplements & moderne

Gesundheitsimpulse

• Ärzte & Gesundheitsexperten

Inklusive

• 11 Stunden

FEEL GOOD Experience

ENERGY

Ausprobieren. Mitmachen.

• Neue Sportarten entdecken

• EMS Training

• Jumping Fitness

• touchtennis

LEBENSGEFÜHL

Lifestyle trifft Lebensqualität.

• Beauty Lounge

• Feel Good Lounge

• Coverstar des Tages

• Tattoo-Artist

• Mood Board Wohlfühlräume

• Vollverpflegung* inklusive Wasser,

Softdrinks, Kaffee & Tee. Frische

Bowls, kleine Snackpausen und

liebevoll zubereitete Köstlichkeiten

begleiten dich durch den Tag.

• Ein FEEL GOOD Mocktail p. Pers.

• Indoor- & Outdoor-Erlebniswelten

• "Afterwork" mit DJ & Saxophon

• Kostenfreie Parkplätze

21. August 2026 • vevio-Festivalgelände • Spiesen-Elversberg

*Alkoholische Getränke

sind nicht im

Ticketpreis enthalten.


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feel the experience

30

WIR SIND DABEI IM

FEEL GOOD EXPERIENCE

MAGAZIN Highlight

Herzlich willkommen zum Magazin Highlight

Feel Good Experience

Auf den folgenden Seiten stellen wir

euch einige ausgewählte Partner/

innen vor, die dieses besondere Festival

mitgestalten und mit ihrer Expertise

bereichern.

Sie geben jedoch nur einen kleinen Einblick

in das, was euch am 21. August

2026 auf dem vevio-Festivalgelände

in Spiesen-Elversberg erwartet.

Vor Ort trefft ihr auf zahlreiche weitere

Expertinnen und Experten, Unternehmen,

Speaker sowie kreative

Köpfe, die diesen Tag zu einem einzigartigen

Erlebnis machen.

Den Auftakt macht die Initiatorin der

Feel Good Experience, Anja Hogan, die

mit ihrer Vision und Leidenschaft dieses

besondere Festival ins Leben gerufen

hat.

Anja Hogan Feel Good Company GmbH

Veranstalterin

Eine Frau, die Menschen wirklich sieht.

Was erwartet die Besucherinnen und

Besucher beim Experience Festival

im August? Um darauf einen kleinen

Vorgeschmack zu geben, möchten wir

eine Persönlichkeit vorstellen, ohne die

es dieses besondere Festival gar nicht

gäbe: Anja Hogan. Als Initiatorin und

kreative Kraft hinter dem Experience

Festival hat sie ein Konzept geschaffen,

das in der Region seinesgleichen

sucht und Menschen auf ganz besondere

Weise zusammenbringt.

Es gibt Menschen, die nicht laut sein

müssen, um Großes zu bewirken.

Anja Hogan gehört genau zu diesen

Menschen. Seit rund 30 Jahren begleitet

sie Menschen auf ihrem Weg und

zählt damit zu den erfahrensten Persönlichkeiten

im Coachingbereich, lange

bevor Coaching zum Trend wurde.

Was Anja auszeichnet, ist ihre außergewöhnliche

Herzlichkeit, ihre Bodenständigkeit

und die tiefe Überzeugung,

mit der sie ihre Arbeit lebt.

Sie handelt stets mit Herz und echter

Leidenschaft für die Menschen, die sie

begleitet. Oft gibt sie mehr, als sie zurückbekommt,

nicht aus Pflichtgefühl,

sondern aus innerer Überzeugung.

In einer Zeit, in der Sichtbarkeit oft

mit Lautstärke verwechselt wird,

überzeugt Anja Hogan seit 30 Jahren

durch Authentizität, Erfahrung und

echte Substanz. Ihre Kompetenz zeigt

sich nicht in großen Worten, sondern

in echter Erfahrung, Verlässlichkeit

und nachhaltiger Wirkung. Genau

deshalb schätzen wir sie nicht nur als

inspirierende Persönlichkeit, sondern

auch als äußerst zuverlässige Partnerin.

Gerade Menschen, die sich in unserer

oft schnellen und lauten Welt

manchmal fehl am Platz fühlen oder

glauben, sich verstellen zu müssen,

finden bei Anja einen Raum, in dem

sie einfach sie selbst sein dürfen. Hier

geht es nicht darum, lauter oder auffälliger

zu werden, sondern darum, die

eigene Stärke zu erkennen und sichtbar

zu machen, ganz ohne Maske. Denn

wahre Sichtbarkeit entsteht nicht durch

Lautstärke, sondern durch Echtheit.

Die Zusammenarbeit mit Anja Hogan

und der Feelgood Company GmbH

ist für uns eine echte Bereicherung und

geprägt von Vertrauen, Wertschätzung

und gemeinsamen Werten. Umso

mehr freuen wir uns auf das Experience

Festival im August, das schon heute eines

verspricht: ein Erlebnis, das anders

ist als vieles, was die Region bisher

gesehen hat.

Kontakt

www.feelgoodanja-hogan.de

Foto © Nadine Hansen-Ullius

SaarLorLux MAGAZIN


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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

SaarLorLux Magazin

Offizieller Medienpartner

Heute Besucher, morgen Cover-Star.

Foto © Michael Lutz

Seit 2012 entwickelt SN CreativDesign kreative

Konzepte und starke Markenauftritte.

Aus dieser Leidenschaft für Gestaltung und

regionale Verbundenheit entstand 2019 das

SaarLorLux Magazin, das seither die Geschichten

der Großregion erzählt und sichtbar

macht, was unsere Heimat so besonders

macht.

Heute ist das SaarLorLux Magazin weit mehr

als ein klassisches Printmedium. Hochwertige

Inhalte werden mit einem interaktiven

E-Paper, Videos, Bildergalerien und Social-Media-Beiträgen

zu einem modernen

Medienerlebnis verbunden.

Als offizieller Medienpartner der Feel

Good Experience 2026 freut sich das Team

des SaarLorLux Magazins, Teil dieses besonderen

Festivals zu sein. Besucht uns auf der

Terrasse der GymLodge und lernt das Magazin

hautnah kennen. Nicole Sciové und

ihr Team stehen euch gerne für Fragen rund

um das Magazin, Werbemöglichkeiten und

Kooperationen zur Verfügung.

Ein besonderes Highlight ist die SaarLor-

Lux Magazin Foto-Coverbox: Werdet selbst

zum Cover-Star des Tages, nehmt am Social-Media-Gewinnspiel

teil und sichert euch

die Chance auf attraktive Preise. Gemeinsam

küren wir den Coverstar des Tages.

Für Interessierte gibt es außerdem ein

exklusives Feel-Good-

Partner-Pricing mit besonderen

Festival-Konditionen

und weiteren

Überraschungen.

Freut euch auf inspirierende

Gespräche, wertvolles

Networking und echte

Begegnungen. Wir freuen

uns auf ein Festival voller

positiver Energie und

besonderer Momente.

feel the experience

31

Frau Schirra bloggt

FeelGood Bloggerin

Warum nicht jeder Ort eine Reise wert ist.

Foto © Caronlin Speicher

Es gibt Orte, die sofort etwas in einem

auslösen. Ein besonderes Hotel. Ein Spa,

das zur Ruhe kommen lässt. Ein Ort, an

dem man bewusst durchatmen kann.

Genau solche Momente machen für

mich echte Lebensqualität aus.

Mein Name ist Petra Schirra und genau

daraus ist „Frau Schirra bloggt“

entstanden.

Ich nehme dich auf meinem Instagram-Account

mit zu besonderen

Wohlfühlorten im Saarland, in der Großregion

SaarLorLux und auf Reisen

weltweit. Dabei geht es um mehr als nur

das Ziel: Es geht um das Erlebnis an sich.

Ob ich dir ein Hotel empfehle, das den

Alltag vergessen lässt, einen Spa-Besuch

kuratiere oder ein Buch vorstelle, das

die perfekte Reisebegleitung für genau

diese Atmosphäre ist – im Mittelpunkt

stehen Genussmomente und echte

Auszeiten. Kurz: Lifestyle mit Tiefe.

Für mich liegt die Freude im genauen

Hinsehen. Ich möchte Menschen

inspirieren und begleiten, die echte

Empfehlungen suchen und Wert auf

Atmosphäre, Qualität und besondere

Erlebnisse legen.

Fernab von kurzlebigen Trends entdecke

und recherchiere ich Orte und

Momente, die mehr hinterlassen als nur

schöne Bilder.

Schau dich um – vielleicht wartet

dort schon dein nächstes besonderes

Erlebnis auf dich.

Kontakt

Frau Schirra bloggt

Wellness | Travel

www.instagram.com/frauschirrabloggt

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MICH!

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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

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feel the experience

32

Lea Baron

LinkedIn Erfolg

Wie Sie und Ihr Unternehmen

durch Corporate Influencer

digital sichtbar werden.

Menschen vertrauen Menschen,

keinen Logos. Die stärkste Ressource

für Ihr Branding, Ihren Vertrieb

und Ihr Employer Branding sitzt

bereits an den Schreibtischen Ihres

Unternehmens: Ihre eigenen Mitarbeitenden.

Als strategische Markenbotschafter

(Corporate Influencer) können sie

Ihre Botschaften authentisch und

nahbar direkt in die Netzwerke Ihrer

Zielgruppen transportieren. Ich

begleite Unternehmen, Selbstständige

und Angestellte dabei, LinkedIn

authentisch, professionell und

erfolgreich zu nutzen.

Von der Profilanlage und -optimierung

über passgenaue

Content-Strategien bis hin zum

Aufbau eines eigenen Corporate

Influencer-Programms entwickeln

wir gemeinsam eine Präsenz, die

vertraut, überzeugt und neue

Kunden wie auch Mitarbeitende

anzieht.

Nutzen Sie die digitale

Bühne. Ihre

Experten sind Ihre

beste Botschaft.

Kontakt

Netzwerk Spot Linked-In Checkpoint

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MICH!

LB - LinkedIn Beratung Lea Baron

E-Mail: info@leabaron.de

www.leabaron.de

Foto © Nicole Bauer

EMS-Lounge ® St. Ingbert – Haus Astoria

Was ist das?

Wir sind Nadja und Wittold – Inhaber

und Trainer der EMS-LOUNGE® St. Ingbert.

Mit unserem engagierten Team

stehen wir für mehr Stärke, Gesundheit

und nachhaltiges Wohlbefinden. Unser

Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen,

ihre sportlichen und körperlichen

Ziele effizient und mit Freude zu erreichen.

In der EMS-LOUNGE® St. Ingbert - Haus

Astoria erwartet Dich ein zeiteffizientes

Training, das Deine Gesundheit stärkt,

Deine Muskeln aktiviert und Deine Ziele

klar in den Fokus nimmt – ganz gleich,

ob Du Rückenschmerzen vorbeugen,

Deine Fitness verbessern oder gezielt

an Gewicht verlieren möchtest. Mit

nur 20 Minuten Training pro Woche

kurbelst Du Deinen Stoffwechsel an, förderst

den Muskelaufbau und verbrennst

IndoorActivity Spot

effektiv Kalorien – ideal für alle, die wenig

Zeit haben, aber spürbare Ergebnisse

sehen wollen. Unsere erfahrenen

EMS-Trainer begleiten Dich persönlich,

motivieren Dich und passen

jedes Training individuell an Deine

Bedürfnisse an. So erreichst Du Deine

Ziele schnell und nachhaltig – in einer

angenehmen und wertschätzenden Atmosphäre.

Kontakt

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MICH!

EMS-LOUNGE®

St. Ingbert -

Haus Astoria

Rickertstraße 5-7, 66386 St. Ingbert

Tel.: 0 68 94 / 913 98 64

st.ingbert@ems-lounge.de

www.ems-lounge.de/standorte/

st-ingbert-haus-astoria/

SaarLorLux MAGAZIN


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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

Annika Finkler

Workshop / Netzwerk Spot

Von Alltagsgrau zu Himmelblau

Menschen begleiten, wieder bei

sich selbst anzukommen

In einer Zeit, in der viele Menschen hoch funktional viel leisten

und den Alltag irgendwie bewältigen, wächst gleichzeitig

die Sehnsucht nach innerer Ruhe. Wir verlieren manchmal die

Verbindung zu uns selbst und zu einem Sinn in all dem Tun.

Hier setzt meine Arbeit an. Ich begleite gestresste Menschen

dabei, aus dem Gefühl von Überforderung, Erschöpfung oder

innerem Stillstand wieder in mehr Leichtigkeit, Energie und

Lebensfreude zu finden. Dabei kreieren wir auf diesem Weg

endlich wieder einen Alltag, der sich Dir anpasst - statt umgekehrt!

Mein Ansatz ist ganzheitlich und verbindet Körper, Geist und

Emotionen miteinander. Denn Du kennst es sicher: Wenn Du

Sorgen hast belasten diese erst Deine Gedanken, dann fühlst

Du Dich mies und automatisch verspannst Du körperlich. Oder

wenn Dich körperliche Einschränkungen plagen beginnst Du

Dich weniger zu bewegen, wirst enger und schiefer, atmest

schlechter, bist gereizt und siehst irgendwann alles „grau“. Genau

so findet auch nachhaltige Veränderung nicht auf einer

einzelnen Ebene statt – sie darf im ganzen Menschen spürbar

werden. Die Basis meiner Arbeit bilden dabei 3 zentrale Säulen:

Mindset (Einstellung), Achtsamkeit & Atmung (Gefühle)

und Bewegung & Entspannung (Körper).

feel the experience

33

Foto © Tobias Fünning

Mit meinem Mentoring-Programm „Von Alltagsgrau zu Himmelblau“

begleite ich gestresste Frauen Schritt für Schritt auf

ihrem individuellen Weg zurück zu mehr Lebensqualität und

innerer Stabilität. Dabei geht es nicht um Perfektion oder

Selbstoptimierung, sondern darum, wieder authentisch mit

sich selbst verbunden zu sein und das eigene Leben bewusster

zu gestalten. Kennst Du Deine Werte? Kannst Du diese im

Alltag lebendig werden lassen?

Wir kommen dabei in echte Verbindung. Wir tauschen uns

aus, lachen und erkennen, dass auch andere ganz ähnliche

Lebenssituationen kennen. Daher ist dieser Kurs ein geschützter

Raum, in dem Menschen sich gesehen, verstanden und

willkommen fühlen - unabhängig davon, wo sie gerade im Leben

stehen. Veränderung beginnt mit dem Mut, den 1. Schritt

zu gehen: Öffne Dich dafür, dass dieses Leben Möglichkeiten

und Perspektiven für Dich bereit hält.

Dass wir uns im Rahmen dieses Festivals begegnen, freut

mich daher ganz besonders. Denn genau solche Orte schaffen

Verbindung, Inspiration und neue Impulse – und erinnern

uns daran, wie wertvoll und nährend echte Begegnungen

sein können.

Kontakt

Annika Finkler

Mühlackerweg 15, 66539 Neunkirchen

Tel: 0173/6877621

Mail@yoga-annika.de

www.annikafinkler.de

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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

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feel the experience

34

Dagmar Schuhmacher

Workshop / Netzwerk Spot

Wissen schmeckt nach mehr.

Warum lebenslanges Lernen das ultimative

Feelgood-Erlebnis für den

Kopf ist – und wie die Villeroy & Boch

ViAcademy neue Horizonte direkt in

der Großregion eröffnet.

Manchmal ist es ein tiefer Atemzug

am Morgen, manchmal der perfekte

Espresso – und manchmal das beflügelnde

Gefühl, etwas völlig Neues verstanden

zu haben. Wohlbefinden hat

viele Facetten. In unserer modernen

SaarLorLux-Lebensart investieren wir

ganz selbstverständlich in gutes Essen,

Wellness und schöne Dinge. Doch das

nachhaltigste Feelgood-Rezept liegt oft

direkt zwischen unseren Ohren.

Lebenslanges Lernen ist längst kein

trockenes Pflichtprogramm mehr, sondern

gelebte Neugier und die Freude

an der eigenen Entwicklung. Wer sich

neues Wissen aneignet, bleibt offen für

Veränderungen, durchbricht Routinen

und gewinnt frische Inspiration für den

Alltag. Genau hier setzt die ViAcademy

von Villeroy & Boch an. Als traditionsreiches

und zugleich modernes Unternehmen

im Herzen unserer Region weiß

man: Stillstand ist keine Option für ein

erfülltes Leben. Die ViAcademy öffnet

ihre Türen weit über klassische Unternehmensgrenzen

hinaus und verbindet

professionelles Know-how mit echter

Begeisterung fürs Lernen.

Das Angebot ist so vielseitig wie das Leben

in der Großregion: von Digital-Skills

und agilen Arbeitsmethoden über Kommunikations-

und Kreativtrainings bis

hin zu Fach- und Produktseminaren. Dabei

geht es nicht darum, die Schulbank

zu drücken, sondern in entspannter,

professioneller Atmosphäre neue Impulse

mitzunehmen, die im Beruf und

Privatleben spürbar weiterbringen. Was

die ViAcademy besonders macht, ist

das Zusammenspiel aus inspirierender

Atmosphäre und fundierter Qualität.

Hier treffen Menschen auf Gleichgesinnte,

tauschen Erfahrungen aus und

gewinnen neue Perspektiven. Ob kompakte

Online-Session oder intensiver

Präsenz-Workshop mit Manufaktur-Flair

– die Formate passen sich flexibel den

Bedürfnissen der Teilnehmenden an

und machen Lernen zu einem bereichernden

Teil des Alltags.

Dieses Angebot richtet sich an alle,

die wissen: Die beste Investition ist

die in sich selbst.

Neues zu lernen fühlt sich gut an. Es erweitert

den Horizont, stärkt das Selbstvertrauen

und bringt frische Energie für

Beruf und Alltag. Entdecken Sie die vielfältigen

Angebote der ViAcademy und

finden Sie genau die Weiterbildung, die

zu Ihnen passt. Das komplette Kursprogramm

und alle Termine finden Sie online

oder schreiben Sie uns einfach eine

persönliche E-Mail.

Machen Sie den nächsten Schritt –

wir freuen uns darauf, Sie in der ViAcademy

willkommen zu heißen.

Kontakt

Villeroy & Boch AG -

ViAcademy

Dagmar Schumacher

(Leiterin ViAcademy)

E-mail: viacademy@villeroy-boch.com

Oder persönlicher:

schumacher.dagmar@villeroy-boch.com

www.viacademy.

villeroy-boch.com

Foto © Nicole Bauer

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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

Heike di Benedetto

Mut zur Berufung

Foto © Monika Werneke

Netzwerk Spot Geomantie

Die Natur spricht ständig mit uns.

Die Frage ist nur: Hören wir noch zu?

Heike di Benedetto, gebürtige Saarländerin

und studierte Betriebswirtin, folgte

vor vielen Jahren ihrem inneren Ruf und

lebt heute ihre Berufung als Geomantin.

Mit ihrer besonderen Wahrnehmung

für Naturenergien und die feinen Kräfte

unserer Umwelt begleitet sie Menschen,

Unternehmen und Projekte dabei, die

Verbindung zwischen Mensch und Natur

neu zu entdecken. Ihre Arbeit führt

sie deutschlandweit sowie im Ausland

von privaten Wohnhäusern bis hin zu

großen Bauprojekten. Dabei erstellt sie

Standortprofile, begleitet Bauvorhaben

und unterstützt auf Wunsch auch

energetische Standortbereinigungen

sowie sogenannte Erdheilungen. In ihrem

Vortrag erzählt sie die inspirierende

Geschichte ihres ungewöhnlichen Berufsweges

und macht Mut, der eigenen

Berufung zu folgen. Dabei eröffnet sie

spannende Einblicke in eine Welt, die uns

täglich beeinflusst und mit der wir stärker

verbunden sind, als viele glauben. Denn

die Natur ist nicht etwas, das außerhalb

von uns existiert, wir selbst sind

ein Teil von ihr.

Im Anschluss lädt sie die Teilnehmer zu einer

kurzen Wanderung ein. Mit einfachen

Übungen, neuen Impulsen und bewussten

Naturerfahrungen können die Besucher

selbst erleben, wie bereichernd diese

Verbindung sein kann.

Kontakt

Vital-Concepts SCAN

MICH!

Heike di Benedetto

Turmstraße 7, 66440 Blieskastel

Büro: 0 68 44 - 99 18 569

www.vital-concepts.eu

feel the experience

35

Dario Tassone

Panel Talk

Aus eigenen Krisen Kraft für andere schöpfen

Wenn das Leben einen auf die härteste Probe stellt, zeigt sich,

welche Kraft in einem Menschen steckt. Dario Tassone aus dem

Saarland weiß das aus eigener Erfahrung. 2013 erhielt er die Diagnose

Krebs, 2024 folgte ein Burnout. Doch statt aufzugeben,

hat er sich entschieden, seine Erfahrungen in etwas Positives zu

verwandeln und anderen Menschen Hoffnung zu schenken.

Mit seinem Herzensprojekt Saar unterstützt er Krebserkrankte,

Familien in Not und das Kinderhospiz Saar. Bundesweit

bekannt wurde er zuletzt durch seinen außergewöhnlichen

Spendenlauf rund um das Saarland: Über 500 Kilometer legte

er in nur zehn Tagen zurück, um Aufmerksamkeit und Spenden

für den guten Zweck zu sammeln.

Am 21. August 2026 ist Dario Tassone als Speaker bei der

Feel Good Experience auf dem VEVIO-Festivalgelände in

Spiesen-Elversberg zu Gast. In seinem Vortrag spricht er offen

über Rückschläge, mentale Stärke und die Kraft, immer wieder

aufzustehen. Mit seiner persönlichen Geschichte möchte er Mut

machen, neue Perspektiven aufzeigen und Menschen inspirieren,

auch in schwierigen Zeiten niemals den Glauben an sich selbst

zu verlieren.

Kontakt

Herzenspjojekt Saar e.V.

hilfe@herzensprojekt-saar.de

info@herzensprojekt-saar.de

www.herzensprojekt-saar.de

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MICH!

„Meine persönliche Geschichte hat mich tief verändert. 2013

wurde bei mir Krebs diagnostiziert, 2024 erlitt ich einen Burnout.

Durch diese Erfahrungen habe ich gelernt, wie wichtig

es ist, für die eigene Gesundheit zu kämpfen und niemals aufzugeben.

Heute ist mein Ziel klar: Ich möchte anderen Mut

machen und aktive Hilfe leisten für Menschen, die ähnliche

Herausforderungen meistern müssen.“

SaarLorLux MAGAZIN


FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

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feel the experience

36

Fabiana Pacifico-Wischnewski

Deine Stimme lügt nie.

Warum echte Wirkung

nicht mit Lautstärke beginnt

Fabiana Pacifico-Wischnewski ist die Gründerin von VOICEflow

– einer Praxis und Marke, die Stimme, Präsenz und authentische

Kommunikation neu denkt. Was sie ausmacht, ist die Verbindung

aus logopädischer Expertise, Voice Coaching, Persönlichkeitsentwicklung

und einer tiefen Fähigkeit, Menschen in ihrer Essenz

zu sehen. Sie arbeitet nicht an der Oberfläche, sondern an dem,

was Wirkung wirklich trägt: Haltung, Ausdruck, innere Klarheit

und hörbare Identität.

VOICEflow bietet Stimmtraining, Sprech- und Kommunikationscoaching,

Workshops, Seminare und maßgeschneiderte

Programme für Menschen, die beruflich oder privat sichtbarer,

klarer und souveräner auftreten möchten. Für Fach- und Führungskräfte,

Teams, Selbstständige, Kreative – und für alle, die ihre Stimme

nicht nur verbessern, sondern verstehen wollen.

VOICEflow schafft Räume, in denen Entwicklung leicht wird:

ohne Druck, ohne Perfektionismus, dafür mit Tiefe, Humor und

spürbarer Veränderung. VOICEflow steht für Authentizität, Präsenz

und eine Stimme, die bleibt.

Kontakt

Speakerin / Workshop

Fabiana Pacifico-Wischnewski

VOICEflow

Volhardstr. 17

66424 Homburg

www.voiceflow-pacifico.de

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MICH!

Foto © Nicole Bauer

Carolin Speicher

FeelGood Bloggerin

Willkommen in meiner Wohlfühlwelt

Mein Name ist Caro und ich bin der Kopf

hinter mit Zuckerkuss. Auf meinem Instagram-Account

dreht sich alles um die

Kunst, das Leben in vollen Zügen zu genießen,

ohne dabei die eigene Balance

zu verlieren. Als hochsensible Seele nehme

ich die Welt oft ungefiltert, laut und

unglaublich intensiv wahr. Umso wichtiger

ist es mir, einen Ort der Ruhe zu

schaffen. Mein Account ist ein Platz

für Lifestyle, Wohlbefinden und echten

Genuss.

Ich bin zertifizierter Holistic Aroma

Coach, zertifizierte Trainerin für Meditation

und Achtsamkeit, liebe die

Natur und habe ein offenes Wesen

gegenüber moderner Spiritualität. Ob

mit Aromatherapie, kulinarischen Erlebnissen,

Energien, Beauty oder Wellness,

gemeinsam finden wir die verborgene

Magie im Alltäglichen. Ich möchte dir

zeigen, wie du mit einfachen Ritualen

und ausgewählten Produkten zu deiner

inneren Mitte zurückfindest und liebevolle

Selbstfürsorge zelebrierst. Es geht

um bewusste Auszeiten, Herzensdinge,

kleine Wohlfühl-Rituale und um

die zuckersüßen Momente im Leben.

Schau vorbei, lass uns gemeinsam den

Alltagsstress herunterschrauben und

zeigen, dass positive Veränderungen keine

Riesenanstrengung brauchen, sondern

nur ein bisschen mehr Achtsamkeit

für dich selbst.

Kontakt

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MICH!

Carolin Speicher

Wohlbefinden | Genuss | Lifestyle

www.instagram.com/mitzuckerkuss/

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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

Privatpraxis Dr. Frank Seyler

Speaker / Workshop

Moderne Medizin und das Unterbewusste

feel the experience

37

Andrea Lex

Dipl. Sportwissenschaftlerin Schwerpunkt:

Prävention & Rehabilitation

Dr. Frank Seyler (D.O)

Facharzt für Allgemeinmedizin

Diplom-Osteopathie (DAAO)

Katia Berger

Medizinische Fachangestellte

Rezeption • Praxisorganisation • Abrechnung

Wenn moderne Medizin und

die Kraft des Unbewussten

zusammenwirken

Immer mehr Ärzte und Psychotherapeuten

erkennen, dass eine erfolgreiche

Behandlung chronischer Erkrankungen

häufig die Verbindung unterschiedlicher

therapeutischer Ansätze erfordert. Gerade

bei Erkrankungen wie Krebs oder

Suchterkrankungen reicht es oft nicht

aus, ausschließlich körperliche Symptome

zu behandeln. Gesundheit entsteht

dort, wo sowohl die körperlichen als auch

die seelischen Bedürfnisse des Menschen

berücksichtigt werden.

Dr. med. Frank Seyler hat sich deshalb

auf die Kombination moderner Schulmedizin

mit wissenschaftlich fundierter

medizinischer Hypnosetherapie

spezialisiert. Besonders häufig begleitet

er Menschen, die sich von ihrer Nikotinabhängigkeit

befreien möchten, sowie

Tumorpatienten, die sich zusätzlich zur

onkologischen Behandlung eine hypnotherapeutische

Unterstützung wünschen.

Gerade diese beiden Bereiche zeigen

eindrucksvoll, wie effektiv verschiedene

therapeutische Methoden miteinander

kombiniert werden können. Während bei

der Raucherentwöhnung mit dem pro-

DOPA®-Konzept bereits eine einzige Behandlung

ausreicht, erlernen Tumorpatienten

in mehreren Sitzungen Techniken

der Selbsthypnose. Diese ermöglichen

es ihnen, unabhängig von Ort und Zeit

eigene Ressourcen zu aktivieren, innere

Stabilität zu fördern und neue Kraft für

ihren Weg durch die Erkrankung zu gewinnen.

Moderne Forschung zeigt zunehmend,

dass Hypnose nicht nur emotionale und

psychische Prozesse beeinflussen kann.

Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten

weisen darauf hin, dass hypnotische Verfahren

auch messbare Auswirkungen auf

Stressregulation, Schmerzverarbeitung,

Immunfunktion und verschiedene biochemische

Prozesse des Körpers haben

können.

Die Raucherentwöhnung nach dem

proDOPA®-Konzept wird mittlerweile in

13 Städten deutschlandweit sowie regelmäßig

in den Praxisräumen von Dr.

Seyler in Saarbrücken angeboten. Für

die Begleitung von Tumorpatienten stehen

individuelle Konzepte vor Ort, ortsunabhängige

Online-Betreuungen sowie

spezielle Intensivseminare in einer ausgewählten

Hotelanlage an der spanischen

Mittelmeerküste zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Interessierte

über den QR-Code auf der Homepage

von Dr. Seyler und seinem Team.

Darüber hinaus können Besucher ihn

beim Feel Good Festival live erleben:

In seinem Vortrag gibt er spannende

Einblicke in den aktuellen Stand der

Wissenschaft zur medizinischen Hypnose.

Im anschließenden Workshop haben

die Teilnehmer die Möglichkeit, Hypnose

und Selbsthypnose unmittelbar selbst zu

erfahren.

Denn Heilung beginnt oft dort, wo

moderne Medizin und die Kraft des

eigenen Unbewussten zusammentreffen.

Kontakt

Privatpraxis für

Allgemeinmedizin

Dr. med. Frank Seyler

66119 Saarbrücken

An der Christ-König-Kirche 10

Tel.: 0681 9273883

E-Mail: kontakt@praxis-seyler.de

www.praxis-seyler.de

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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

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feel the experience

38

Inklusion: vevio Hotel & Events mit GymLodge Kooperationspartner

Die Adresse für Tagungen, Feiern & Genuss!

Wer kennt das nicht: Die Tagungsveranstaltung läuft im

Hotel A, das Catering kommt von Anbieter B, das abendliche

Netzwerk-Event findet in Location C statt – und dazwischen

kostet die Logistik Zeit, Nerven und Budget. vevio

Hotel & Events in Spiesen-Elversberg macht damit Schluss.

Das Konzept ist so klar wie überzeugend: alles passiert

an einem Ort. Vom intimen Strategie-Workshop, über eine

Betriebsversammlung bis hin zum großen Incentive- oder

Netzwerkevent für bis zu 800 Mitarbeiter und Partner.

Seminarraum, Eventhalle, OpenAir oder Zelt

Auf dem Gelände von vevio Hotel & Events vereinen sich

moderne Tagungsräume, eine großzügige Eventhalle,

stylische Hotelzimmer und die GymLodge ausgezeichnet

als coolster Tagungsraum Deutschlands (Tophotel

2023). Ob zehn Führungskräfte im vertraulichen

Strategie-Meeting oder fünfhundert Mitarbeitende bei der

jährlichen Betriebsversammlung: vevio skaliert mit. Bühne,

Beschallung, Bestuhlung, Technik für hybride Formate:

alles ist vor Ort. Was sonst tagelang koordiniert werden müsste,

läuft hier aus einer Hand, an einem Standort. Ergänzend

zu den Standardanforderungen gibt es Open-Air-Konzepte wie

Konzerte, Oldtimer-Treffen, Zeltevents wie z.B. die Spieser Wiesn,

erstmals durchgeführt 2025 mit bis zu 800 Gästen pro Abend, oder

den vevio.BUDENZAUBER für Veranstaltungen in der Winterzeit.

2026 kommt im Veranstalungskalender ein neues Highlight hinzu:

das Feel-Good-Festival von Anja Hogan nutzt die vielfältigen Möglichkeiten

der Location für ein neues, besonderes Veranstaltungsformat!

Das Catering ist immer frisch und hausgemacht. Dazu gibt es

ausreichend kostenfreie Parkplätze. Klingt perfekt, oder!

Die außergewöhnliche, unverwechselbare und stylische Gym-

Lodge ist dabei weit mehr als ein Übernachtungskonzept und

Highlight der Location. Sie dient als kreativer Rückzugsort, informeller

Briefing-Raum oder Auftaktlocation mit Wohlfühl-Atmosphäre.

Die offene Architektur mit Loungebereich, Küchenblock für Koch-

Events und angeschlossene Terrasse eröffnen eine Vielzahl von Möglichkeiten

im erweiterten Wohnzimmer. Vieles ist hier möglich, aber

kein steifer Konferenzraum-Alltag.

Ein Tag. Ein Ort. Ein komplettes Programm.

Was vevio Hotel & Events wirklich auszeichnet, ist die Bandbreite an

Möglichkeiten der Location und des Teams. So könnte ein Event

aussehen: Der Morgen startet mit Empfang, Kaffee und einem kompakten

Workshop-Format in der GymLodge. Mittags wechselt die

Veranstaltung in die Eventhalle: offizielle Betriebsversammlung, Produktvorstellung

mit Bühne und Präzisionstechnik im großen Plenum.

Kein Transfer. Keine zweite Anreise. Kein verlorener Schwung. Am

Nachmittag gehört das Gelände dem Teamerlebnis: Wanderung

durch die saarländische Natur, Bowling, Bollerwagen-Tour, Yoga-Pause

oder das eigene Festzelt mit reserviertem Bereich, DJ und After-Party.

Wer bleiben möchte, übernachtet direkt vor Ort in komfortablen Hotelzimmern

oder den kuscheligen Pods der GymLodge. So entsteht

Teambuilding!

Individuell, planbar, persönlich betreut.

vevio Hotel & Events:

Wir leben

Vielfalt.

Christian Urschel, Geschäftsführer vevio Hotel & Events

Qualität, die für sich spricht

vevio Hotel & Events ist ein Inklusionsbetrieb – und stolz darauf.

Nicht als Schlagwort, sondern als gelebte Haltung: Menschen mit

und ohne Behinderung arbeiten hier gleichberechtigt und professionell

zusammen. Qualität entsteht durch Vielfalt. Mit einem Event

bei vevio Hotel & Events wird automatisch ein sozialer Impact geschaffen

und ein Inklusionsbetrieb unterstützt. Der Saarländische

Staatspreis für Design und der Marketing Award Saar 2023 sind

externe Bestätigungen für das, was Gäste täglich erleben dürfen.

Kontakt

https://vevio-hotel-events.de

https://gymlodge.de

https://spieser-wiesn.de

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Foto © Nicole Bauer

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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

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feel the experience

40

Fatina Itani

Tabuthema Inkontinenz!

Ein herzliches Lachen, ein kräftiges Niesen oder sportliche Aktivität,

für viele Menschen sind das ganz alltägliche Situationen.

Für Betroffene einer Blasen- oder Beckenbodenschwäche

können genau diese Momente jedoch zur Belastung werden.

Dennoch wird über Inkontinenz noch immer viel zu selten gesprochen.

Aus Scham, Unsicherheit oder dem Irrglauben, man

müsse die Beschwerden einfach hinnehmen.

Netzwerk Spot

Dabei betrifft das Thema längst nicht nur Frauen. Auch Männer

können von einer geschwächten Beckenbodenmuskulatur

und den damit verbundenen Beschwerden betroffen sein,

beispielsweise nach Operationen im Beckenbereich oder im

Laufe des Älterwerdens. Umso wichtiger ist es, offen über Behandlungsmöglichkeiten

zu informieren und Betroffenen Mut

zu machen, aktiv etwas für ihre Lebensqualität zu tun.

Eine moderne Möglichkeit bietet die Behandlung mit EM-

SELLA®. Dabei handelt es sich um einen speziellen Behandlungsstuhl,

der die Beckenbodenmuskulatur mittels

gezielter elektromagnetischer Impulse stimuliert. Die

Behandlung erfolgt vollständig bekleidet und im Sitzen. Die

Impulse lösen intensive Muskelkontraktionen aus, die dabei

helfen können, die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur zu

unterstützen.

Für viele Betroffene ist besonders interessant, dass die Therapie

ohne Operation, ohne Narkose und ohne Ausfallzeiten

durchgeführt werden kann. Eine Sitzung dauert in der Regel

etwa 30 Minuten. Während der Behandlung werden

meist ein Kribbeln sowie die Kontraktionen der Muskulatur

wahrgenommen, die Anwendung wird jedoch von vielen

Patientinnen und Patienten als gut verträglich beschrieben.

Anschließend können die gewohnten Alltagsaktivitäten direkt

wieder aufgenommen werden.

Die Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, M.D.

Fatina Itani aus Sulzbach, setzt auf eine individuelle Beratung

und begleitet Betroffene auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden

und Lebensqualität. Im persönlichen Gespräch wird geklärt,

ob die Behandlung für die jeweilige Situation geeignet sein

kann und welche Möglichkeiten zur Unterstützung des Beckenbodens

infrage kommen.

Wer sich unverbindlich informieren und den EMSELLA®-Stuhl

kostenlos ausprobieren möchte, hat auf der Feel Good Experience

am 21. August 2026 auf dem VEVIO-Festivalgelände

in Spiesen-Elversberg die Gelegenheit dazu. Vor Ort

informiert M. D. Fatina Itani über die Behandlungsmethode

und beantwortet Fragen rund um Beckenbodengesundheit

und Inkontinenz. Dort werden M. D. Fatina Itani und ihr Team

vor Ort sein und den EMSELLA®-Behandlungsstuhl vorstellen.

Besucherinnen und Besucher können sich über die Funktionsweise

informieren und erfahren, welche Rolle ein gesunder

Beckenboden für Lebensqualität, Wohlbefinden und Selbstsicherheit

spielen kann.

Denn eines sollte klar sein: Inkontinenz ist keine Schwäche

und kein Tabuthema. Sie ist eine gesundheitliche Herausforderung,

über die gesprochen werden darf und für die es heute

moderne Unterstützungsmöglichkeiten gibt.

Kontakt

M.D. Fatina Itani - Fachärztin für

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

An der Klinik 9, 66280 Sulzbach / Saar

Tel.: +49 (6897) 54915

info@frauenarzt-sulzbach.de

www.frauenarzt-sulzbach.de

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SaarLorLux MAGAZIN


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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

Eveline Schön

Warum deine Einzigartigkeit unbezahlbar

ist.

Was wäre, wenn genau das, was du

von dir zurückhältst, deine größte

Kraft ist?

Wir alle haben gelernt, uns anzupassen,

uns klein zu machen, um nicht anzuecken.

Was aber, wenn genau das, was

dich von anderen unterscheidet, die

Menschen anspricht, denen du helfen

kannst?

Seit über 35 Jahren unterstütze ich

Unternehmen bei den verschiedensten

Fragestellungen in den Bereichen Werbung,

Marketing, Employer Branding

und Corporate Design – bis hin

zu passenden Raumkonzepten. Ich

kann und liebe ganzheitliches Arbeiten.

Meine besondere Gabe aber kommt

vor allem in der Arbeit mit Persönlichkeiten

zum Tragen, die ich dabei unterstütze,

mit ihrer Einzigartigkeit sichtbar

zu werden.

Als Diplom-Designerin, Creative

Coach und Seelenmentorin entwickle

ich ganzheitliche Businessfundamente

und Branddesigns, die nicht nur

schön aussehen, sondern fühlbar machen,

wer du bist und wofür du stehst

– damit genau die richtigen Menschen

zu deinen Kunden werden.

Gerade heute, in einer Welt, in der durch

den Einsatz von künstlicher Intelligenz

Inhalte und Ästhetik von Marken immer

ähnlicher werden, wird Einzigartigkeit

zur neuen Währung.

Denn dein Business wird nur dann

erfolgreich, wenn genau die sichtund

spürbar wird.

Und nicht nur das: Dein ganzheitlich

entwickeltes Branddesign gibt dir dann

die nötige Klarheit und Orientierung

für alle weiteren Maßnahmen wie Fotoshooting,

Texterstellung, Webseite,

Social Media, Angebote und Präsentationen.

Dieses Fundament gibt dir Klarheit

– und du wirst auch Prompts klarer

briefen und KI zielgerichtet für deine

Einzigartigkeit einsetzen können.

Bei dem FeelGoodExperience-Festival

spreche ich in meiner Keynote „Sei

die Eine. Nicht wie die anderen.“ darüber,

warum so viele Menschen und

Marken austauschbar wirken – und wie

wir den Mut finden, uns wieder ganz zu

zeigen.

In meinem Workshop „Entfessle die

Kraft deiner Einzigartigkeit“ gehen

wir tiefer:

Speakerin / Workshop

Sei die Eine. Nicht wie die anderen.

Mit meiner Methode aus Meditation

und neurographischem Malen entsteht

ein Raum, in dem du dir selbst begegnest.

Es geht nicht um Kunst. Nicht um

Perfektion. Es geht darum, das Lebendige

in dir sichtbar werden zu lassen.

Linie für Linie. Farbe für Farbe. Zurück zu

dir. Damit deine Marke nicht nur gesehen

wird, sondern berührt.

Kontakt

Eveline Schön /

Dipl.- Designerin,

Creative coach &

Mentorin für Selbstbewusstsein und

authentische Sichtbarkeit

https://www.linkedin.com/in/es222/

Schönsbüro für Marketing

und Raumdesign

Parsevalstraße 1 / 66117 Saarbrücken

Mobil: +49 172 6116988

E-Mail: sekretariat@schoensbuero.de

www.schoensbuero.de

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feel the experience

41

Denn starke Marken entstehen nicht

durch Anpassung. Sie entstehen aus

Persönlichkeit, Klarheit und Echtheit.

Meine Arbeit beginnt deshalb mit der

Frage: Wer bist du, wenn du nichts

mehr zurückhältst?

Ich spreche aus eigener Erfahrung,

denn mein Burnout hatte mir gezeigt,

wie wichtig die Verbindung zur eigenen

Einzigartigkeit und Strahlkraft ist.

Und genau daraus ist meine Mission

entstanden: Menschen wieder zur Kraft

ihres innersten Kerns und ihrer Authentizität

zu führen.

SaarLorLux MAGAZIN


FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

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feel the experience

42

So individuell wie du.

Ein Tag. Dein Festival.

Stell dir vor, du könntest an einem einzigen Tag genau

die Menschen, Impulse und Erfahrungen erleben, für

die man sonst viele Termine vereinbaren oder oft Monate

investieren müsste.

• Ein inspirierendes Gespräch mit einer Olympiasiegerin.

• Ein ehrlicher Austausch mit Ärzten

und Gesundheitsexperten.

• Neue Perspektiven für dein Business.

Direkt von erfahrenen Mentoren und Experten.

• Eine Stil- und Farbberatung, die zeigt,

welche Farben dich strahlen lassen.

• Ein Workshop, der genau die Frage beantwortet,

die dich gerade beschäftigt.

• Durchatmen. Auftanken. Neue Kontakte.

Neue Perspektiven. Neue Energie.

Für all das braucht es normalerweise

viele Termine. Viele Orte. Viele Wochen.

Die FEEL GOOD Experience bringt all diese Möglichkeiten

an einem einzigen Tag zusammen.

Wähle dein persönliches Programm - So individuell wie du.

Besondere

Highlights

Mehr als 20 Workshops und 30 Netzwerkspots

Stelle dir dein Festivalprogramm zusammen.

Meet & Greet mit Olympiasiegerin Sandra Kiriasis

Persönlich kennenlernen. Erinnerungen mitnehmen.

Tattoo Experience mit Ralf Nonnweiler (NO ARTS!)

Der bekannte Künstler persönlich vor Ort.

Mit der Möglichkeit für exklusive Mini Tattoos.

Hypnotherapie mit Dr. med. Frank Seyler

Besonderer Workshop und neue Perspektiven rund

um mentale Stärke und Veränderung.

LinkedIn & Instagram Checkpoint

Direktes Feedback für deinen professionellen Auftritt.

Treffe die Feel Good Bloggerinnen persönlich

Aus Online-Kontakten werden echte Begegnungen.

SaarLorLux Magazin Coverstar des Tages

Einmal selbst auf das Cover. Ein außergewöhnliches

Foto-Erlebnis und eine Erinnerung, die bleibt.

Exklusive Foto Points & Video Memories

Besondere Momente festhalten.

Tasting, Ernährung & Genuss

Inspiration für einen gesunden und genussvollen Alltag.

Feel Good Lounge

Lerne Anja Hogan und das Team der Feel Good Company

persönlich kennen. Entdecke exklusive Specials,

Seminarangebote und besondere Vorteile, die es nur an

diesem Tag vor Ort gibt.

DJ & Saxophon Live am Abend

Der perfekte Ausklang eines besonderen Sommertages.

21. August 2026

von 10:00 bis 21:00 Uhr

SaarLorLux MAGAZIN

Programm

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MICH!

vevio-Festivalgelände

Spiesen-Elversberg


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FEEL GOOD EXPERIENCE MAGAZIN Highlight

Heimatliebe trifft Festivalgefühl.

Wir sehen uns am 21. August 2026.

Was ihr im Magazin-Highlight entdeckt

habt, ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen,

was euch bei der FEEL GOOD Experience

erwartet. Denn hier gibt es

keinen festen Weg und genau das

macht diese Experience so besonders.

Ob Yoga am Morgen, inspirierende

Speaker, wertvolle Begegnungen,

persönliche Beratung, Business-Impulse

oder bewusste Auszeiten in der Natur:

Ihr entscheidet selbst, was euch in

diesem Moment guttut und wie euer

persönlicher Tag aussehen soll. Die

folgenden zwei Beispiele zeigen nur

einen kleinen Vorgeschmack auf die

vielfältigen Möglichkeiten, die euch am

21. August 2026 auf dem vevio-Festivalgelände

in Spiesen-Elversberg

erwarten.

Das vollständige Programm mit allen

Speakern, Workshops, Erlebniswelten

und Highlights findet ihr unter

www.feelgood-experience.de.

Unser Tipp

Schaut euch das Programm bereits

vorab auf der Website an und

stellt euch eure persönliche FEEL

GOOD Experience zusammen. Notiert

euch Workshops, Speaker und

Angebote, die ihr nicht verpassen

möchtet. So könnt ihr den Veranstaltungstag

ganz entspannt genießen.

Vor Ort stehen euch die Feel

Good Botschafter/innen jederzeit

mit Rat und Tat zur Seite. Sie kennen

die Location und das Programm und

helfen euch gerne weiter.

feel the experience

43

Erlebniswelt

RETREAT

Ankommen. Auftanken.

Erlebniswelt

BUSINESS

Ideen. Möglichkeiten.

Den Tag mit Yoga, Meditation

oder einer Morgenroutine beginnen

Inspirierende Impulse

mitnehmen, die lange nachwirken

Gesund genießen und

Menschen begegnen, die ähnlich ticken

Neue Energie

für Körper und Kopf sammeln

In der Retreat Zone

mit Sound Healing, Physio oder Massage entspannen

Einfach mal durchatmen

und den Alltag hinter sich lassen

Den Sommerabend bei

DJ & Saxophon entspannt ausklingen lassen

Neue Ideen

für Business und Leben entdecken

Deinen LinkedIn- oder Instagram-Auftritt

auf das nächste Level bringen

Persönlich mit Experten,

Speakern und Mentoren ins Gespräch kommen

Die Farben, Styles und Looks

entdecken, die wirklich zu dir passen

Hairstyling- und Make-up-

Inspiration mitnehmen

Die Feel Good Bloggerinnen

endlich offline treffen

Neue Kontakte knüpfen

und wertvolle Begegnungen erleben

SaveTheDate

21. August 2026

von 10:00 bis 21:00 Uhr

Ticketshop

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Location

vevio-Festivalgelände

Spiesen-Elversberg

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affaire&investissement

44

Mut zur Sichtbarkeit

Wenn Perfektion zur Bremse wird.

In der Frühjahrsausgabe habe ich an dieser

Stelle die Frage gestellt: „Spieglein,

Spieglein an der Wand, wie sichtbar sind

wir wirklich?“ Eine Frage, die mich bis

heute beschäftigt. Denn Sichtbarkeit

beginnt nicht bei Algorithmen, Reichweiten

oder Followerzahlen. Sie beginnt bei

uns selbst.

Viele Menschen wünschen sich, mit ihrer

Arbeit, ihrem Unternehmen oder ihrer

Persönlichkeit sichtbarer zu werden.

Doch zwischen diesem Wunsch und dem

ersten Schritt liegt oft eine große Hürde:

die eigene Unsicherheit.

SaarLorLux MAGAZIN

Ich nehme mich davon nicht aus. Im Gegenteil.

Wer mich kennt, weiß, dass ich

hohe Ansprüche an meine Arbeit habe.

Ich bin Perfektionistin. Wenn etwas

nach außen geht, möchte ich, dass es

durchdacht ist, professionell wirkt und

möglichst auf den Punkt gebracht ist.

Genau deshalb hat mich mein erstes Reel

auf Social Media mehr Überwindung

gekostet, als man vielleicht vermuten

würde. Bevor ich überhaupt auf „Aufnehmen“

gedrückt habe, sind viele Gedanken

durch meinen Kopf gegangen. Wie soll

das Reel aussehen? Was sage ich? Wie

sage ich es? Welche Szenen passen

dazu? Ich habe Ideen gesammelt, Formulierungen

notiert und mir sogar kleine

Skripte erstellt. Rückblickend betrachtet

habe ich wahrscheinlich deutlich mehr

Zeit mit dem Nachdenken verbracht als

mit dem eigentlichen Reel selbst.

Denn die Wahrheit ist: Das fertige Reel

entstand innerhalb weniger Minuten.

Und das Überraschende daran? Es wurde

komplett anders als ursprünglich geplant.

Früher hätte mich das wahrscheinlich

gestört. Heute sehe ich darin etwas Wertvolles.

Denn genau in diesem Moment

wurde mir bewusst, dass es auf Social

Media oft gar nicht um Perfektion geht.

Menschen suchen keine makellosen

Inszenierungen. Sie suchen Persönlichkeit.

Sie suchen Authentizität. Sie suchen

echte Menschen.

Das bedeutet nicht, dass Qualität unwichtig

ist. Aber manchmal halten wir

uns selbst zurück, weil wir glauben, noch

nicht perfekt genug zu sein. Weil wir

denken, noch etwas verbessern zu müssen.

Noch einmal darüber schlafen zu

müssen. Noch einen letzten Feinschliff zu

brauchen. Dabei verpassen wir oft die

schönsten Chancen.

Die Resonanz auf mein erstes Reel war

durchweg positiv. Natürlich weiß ich

auch, dass nicht jeder Beitrag jedem gefallen

wird. Vielleicht wird irgendwann

einmal ein negativer Kommentar dabei

sein. Vielleicht wird nicht jeder meine Art

mögen oder meine Meinung teilen. Aber

auch das gehört dazu.

Schließlich finden wir selbst auch

nicht jeden Menschen sympathisch.

Wir teilen nicht jede Meinung und mögen

nicht jede Art. Warum sollten also

ausgerechnet wir von allen Menschen

gleichermaßen gemocht werden?

Diese Erkenntnis hat etwas Befreiendes.

Mut bedeutet nicht, keine Zweifel zu

haben. Mut bedeutet auch nicht, keine

Angst vor Kritik zu haben. Mut bedeutet,

den ersten Schritt trotzdem zu gehen.

Mein erstes Reel war am Ende viel mehr

als nur ein Social-Media-Beitrag. Es war

eine kleine persönliche Lektion darüber,

wie oft wir uns selbst im Weg stehen

und wie viel Positives entstehen

kann, wenn wir uns trauen, die eigene

Komfortzone zu verlassen.

Ob ich künftig öfter Reels veröffentlichen

werde? Definitiv. Nicht, weil ich plötzlich

keine Zweifel mehr habe. Sondern weil

ich gelernt habe, dass man auf Wachstum

manchmal nur trifft, wenn man den Mut

hat, sich zu zeigen. Echt, unperfekt und

genau deshalb authentisch.


Sieht nach

wenig aus?

Genau das ist

Wirkung.

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affaire&investissement

46

71 Millionen Euro

fließen in den Saarpfalz-Kreis

Repräsentativ überreichte Staatssekretär Torsten Lang symbolische Schecks über die

jeweiligen Pauschalbeträge an die Kommunen und Verbände des Saarpfalz-Kreises.

Bei der mittlerweile vierten Kommunalkonferenz

überreichte der Staatssekretär

für Inneres, Bauen und Sport, Torsten

Lang, dem Saarpfalz-Kreis sowie seinen

Städten und Gemeinden symbolische

Schecks über die Pauschalbeträge, die

ihnen aus dem Investitionsprogramm

„Aufbruch Saarland“ zustehen.

Die Mittel stammen aus dem Infrastrukturprogramm

des Bundes. Im Rahmen

der Veranstaltung informierte Staatssekretär

Lang außerdem über die konkrete

Umsetzung des Infrastruktur-Sondervermögens.

Saarland hat mit Förderrichtlinie

den Weg bereitet

Die Förderrichtlinie bildet die Grundlage

für ein bewusst schlank gehaltenes

und kommunalfreundliches Verfahren.

Projekte sollen künftig auch digital angemeldet

werden können.

Im Fokus der Kommunalkonferenz

standen unter anderem die rechtlichen

Rahmenbedingungen, die Fördermöglichkeiten,

die konkrete Mittelverteilung

sowie das Verfahren zur Maßnahmenanmeldung

nach dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz

(LuKIFG).

„Mit ,Aufbruch Saarland‘ investieren wir

in die Zukunft unserer Heimat. Wir stärken

unsere Städte und Gemeinden und

sorgen dafür, dass die Menschen vor

Ort spüren: Es geht voran im Saarland“,

so Ministerpräsidentin Anke Rehlinger.

„Jeder investierte Euro stärkt nicht nur

unsere Kommunen, sondern verbessert

ganz konkret die Lebensqualität der

Menschen vor Ort.“

Staatssekretär Torsten Lang: „Unser ,Aufbruch‘-Programm

ermöglicht die Umsetzung

von Projekten in unterschiedlichsten

Bereichen der Infrastruktur – von

Bevölkerungsschutz über Energie und

Digitalisierung bis hin zu Bildung und

Kultur. Bei der Vielzahl an möglichen Einsatzgebieten

ist es äußerst wichtig, dass

wir den Kommunen beratend zur Seite

stehen, damit sie die Investitionsmittel

optimal einsetzen können. Gleichzeitig

bereiten wir gemeinsam mit dem Bund

eine IT-Anwendung vor, die einen unbürokratischen

und effizienten Zugriff auf

die Fördermittel ermöglicht. Auf diese

Weise stellen wir den maximalen Nutzen

und den schnellstmöglichen Einsatz

sicher. Gemeinsam bringen wir das Saarland

voran!“

Finanz- und Wissenschaftsminister Jakob

von Weizsäcker ergänzt: „Die Verständigung

auf das Sondervermögen

war ein wichtiger finanzpolitischer Meilenstein.

Jetzt zeigt sich, was daraus entstehen

kann. Mit ,Aufbruch Saarland‘ er-

Foto: MIBS/F. Roggenland

SaarLorLux MAGAZIN


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halten die Kommunen die Möglichkeit,

die erforderlichen Zukunftsinvestitionen

schneller und in größerem Umfang umzusetzen.

Dieser Investitionsschub stärkt

die wirtschaftliche Dynamik und die Lebensqualität

im Saarland.“

Mittelverteilung an den

Saarpfalz-Kreis und seine

Städte und Gemeinden

Kommune/Verband Förderbetrag

Saarpfalz-Kreis 16.159.688 €

Bexbach 8.979.555 €

Blieskastel 10.192.776 €

Gersheim 3.145.090 €

Homburg 21.893.500 €

Kirkel 5.143.070 €

Mandelbachtal 5.472.618 €

St. Ingbert 17.891.989 €

Hintergrund

Das Gesamtvolumen des Aufbruch-Programms

beträgt rund 1,18 Milliarden

Euro. Davon entfallen rund 397 Millionen

Euro auf das Land und rund 624 Millionen

Euro auf die Kommunen. Darüber

hinaus stehen den Kommunen zusätzlich

aus dem Schwimmbadprogramm

rund 113,5 Millionen Euro und aus der

Städtebauförderung 44 Millionen Euro

zur Verfügung. Damit ergibt sich für die

kommunale Ebene ein Gesamtbudget

von etwa 781,8 Millionen Euro.

Die Mittel können unter anderem für

Investitionen in die Infrastruktur der

Inneren Sicherheit, des Bevölkerungsschutzes

und des Verkehrswesens verwendet

werden. Förderfähig sind außerdem

Maßnahmen in den Bereichen

Wohnen, Gesundheit, Wissenschaft und

Forschung, Energie, Bildung und Kultur,

Digitalisierung sowie Sport. Voraussetzung

für eine Förderung sind sowohl

neue Maßnahmen als auch bereits begonnene

Projekte, sofern der Maßnahmenbeginn

nicht vor dem 1. Januar

2025 liegt.

affaire&investissement

47

gedanken

futter

Und worauf freuen Sie sich?

Kleine Highlights schaffen: Nicht immer

müssen es große Ereignisse sein. Auch

eine gute Tasse Kaffee, ein Lieblingsbuch

oder ein entspannter Abend können zu

persönlichen Lichtblicken werden.

Vorfreude gehört zu den schönsten Gefühlen

überhaupt. Sie schenkt uns positive

Erwartungen, motiviert uns im Alltag und

lässt uns besondere Momente oft schon

lange vor ihrem Eintreten genießen. Nicht

selten beginnt das Glücksgefühl bereits

mit der Planung eines schönen Erlebnisses.

Forschende gehen sogar davon aus,

dass die Vorfreude einen positiven Einfluss

auf unser Wohlbefinden haben kann

und uns dabei hilft, optimistischer in die

Zukunft zu blicken.

Kinder beherrschen diese Fähigkeit meist

ganz selbstverständlich: Sie zählen die

Tage bis zum Geburtstag, fiebern dem Urlaub

entgegen oder freuen sich auf einen

Ausflug mit Freunden. Im Erwachsenenalter

gerät diese Form der Vorfreude im

hektischen Alltag jedoch häufig in den

Hintergrund. Berufliche Verpflichtungen,

Termine und tägliche Herausforderungen

lassen oft wenig Raum für positive Erwar-

tungen. Dabei kann Vorfreude bewusst

gepflegt und in jedem Alter neu entdeckt

werden. Wer regelmäßig etwas hat, auf

das er sich freuen kann, blickt oft optimistischer

in die Zukunft und erlebt den

Alltag als bereichernder. Schon kleine positive

Erwartungen können die Stimmung

heben und das Wohlbefinden steigern.

Ob ein Treffen mit Freunden, ein Konzertbesuch,

der nächste Urlaub oder einfach

eine kleine Auszeit im Grünen, oft sind es

die besonderen Momente im Alltag, die

uns neue Energie schenken und das Leben

ein Stück lebenswerter machen.

So lässt sich Vorfreude

bewusst fördern:

Schöne Momente planen: Ob ein Treffen

mit Freunden, ein Konzertbesuch

oder ein Spaziergang in der Natur – bewusst

geplante Erlebnisse schaffen positive

Ausblicke im Alltag.

Erinnerungen bewusst erleben: Sich an

schöne Erlebnisse zurückzuerinnern oder

sich kommende Ereignisse bildlich vorzustellen,

kann positive Gefühle verstärken.

Vorbereitungen genießen: Oft beginnt

die Freude bereits vor dem eigentlichen

Ereignis: beim Packen der Reisetasche,

beim Aussuchen einer Route für den

Fahrradausflug oder beim Planen eines

gemeinsamen Abends.

Vorfreude teilen: Wer mit anderen über

schöne Pläne spricht, verstärkt die positiven

Gefühle häufig noch zusätzlich.

Vielleicht lohnt es sich gerade in einer

schnelllebigen Zeit, der Vorfreude wieder

mehr Raum zu geben. Denn manchmal

sind es die kleinen Dinge, auf die wir uns

freuen, die den Alltag besonders machen.

SaarLorLux MAGAZIN


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automobile&technique

48

KI neu gedacht

Neue Wege für intelligente Systeme.

Informatiker will Vorteile des maschinellen

Lernens und symbolischer

KI verbinden

Egal, ob man Roboter durch Fabrikhallen

lotst oder komplexe Logistikabläufe

steuert: KI-Systeme aus dem Bereich

Informatiker Daniel Höller wird mit bis zu

1,8 Millionen Euro aus dem Emmy-Noether-Programm

der Deutschen Forschungsgemeinschaft

gefördert.

SaarLorLux MAGAZIN

der Handlungsplanung können solche

Probleme lösen. Zu Beginn arbeiteten

Planungssysteme hauptsächlich auf

Basis symbolischer Techniken, wie etwa

der Logik. Um sie zu verbessern, wurden

in den vergangenen Jahren jedoch immer

mehr Techniken des maschinellen

Lernens integriert. Informatiker Daniel

Höller will nun KI-Planungssysteme

schaffen, die die Vorteile beider Ansätze

vereinen.

Dafür wird Daniel Höller mit bis zu 1,8

Millionen Euro aus dem Emmy-Noether-Programm

der Deutschen Forschungsgemeinschaft

gefördert.

Bei der Planung komplexer Abläufe ist

es von Vorteil, wenn die dafür verwendeten

Systeme flexibel auf Veränderungen

in ihrer Umgebung reagieren können.

„Der Vorteil von Systemen der

Handlungsplanung ist, dass sie verschiedene

Probleme lösen können,

ohne dass das System verändert

werden muss. Sie arbeiten auf

Basis eines Modells, einer vereinfachten

Beschreibung des

Problems“, erklärt Daniel

Höller, wissenschaftlicher

Mitarbeiter an der Universität

des Saarlandes.

Das Verhalten dieser

modellbasierten Systeme

ist mathematisch

beweisbar und damit sicher.

Man kann zudem genau erklären,

warum ein bestimmtes Verhalten auftritt.

„Die Systeme haben allerdings auch

einige Nachteile. Insbesondere kann

es sein, dass sie zwar kleine Probleme

lösen, aber sehr viel Rechenzeit benötigen,

sobald die Probleme größer werden.

Außerdem muss das Modell bereits

an kleinere Änderungen angepasst werden

und ist deshalb relativ unflexibel“,

erklärt Daniel Höller.

Aus diesem Grund werden auch in der

Handlungsplanung verstärkt Algorithmen

des maschinellen Lernens eingesetzt.

Solche Computerprogramme

haben den Vorteil, dass sie sich flexibel

anpassen können und besser skalierbar

sind. Sie können also auf kleinen Szenarien

trainiert werden und funktionieren

anschließend auch für große Anwendungen.

„Verglichen mit Systemen der

klassischen Handlungsplanung ist das

Verhalten rein auf Basis von maschinellem

Lernen allerdings schwer zu interpretieren

oder einem Menschen zu

erklären. Warum macht der Roboter beispielsweise

das, was er macht?“, sagt der

promovierte Informatiker.

Sein Ziel ist daher, Planungssysteme zu

entwickeln, in denen die traditionellen,

erklärbaren Techniken mit maschinellem

Lernen kombiniert werden. „Diese

Kombination ist nicht nur beim Lösen

der Planungsprobleme sinnvoll, sondern

bereits bei der Erstellung des Modells.

Wenn man sich beispielsweise das

Straßennetz einer Stadt anschaut und

vorhersagen will, wie lange man für eine

bestimmte Wegstrecke benötigt, spie-

Foto © Tobias Höller


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len Faktoren wie Wochentag, Uhrzeit

oder Wetterbedingungen eine Rolle. Mit

Techniken des maschinellen Lernens

können diese Faktoren in das Modell

und somit in die Planung einbezogen

werden“, erläutert Daniel Höller.

Maschinelles Lernen wird in der Handlungsplanung

vor allem eingesetzt,

um die Systeme zu beschleunigen und

schneller Lösungen zu finden. „Hier

werden wir insbesondere an Systemen

arbeiten, die trotz der Integration von

maschinellem Lernen Garantien liefern

können, etwa hinsichtlich der Optimalität

des resultierenden Verhaltens“, erläutert

der Informatiker.

Neben dieser Integration von Techniken

des maschinellen Lernens in Planungssysteme

wird auch an der umgekehrten

Richtung gearbeitet. „Wir wollen Techniken

aus der klassischen Handlungsplanung

einsetzen, um zu beweisen, dass

beim Befolgen einer erlernten Strategie

niemals unsichere Zustände auftreten

können“, erklärt Daniel Höller, der bisher

im Team von Professor Jörg Hoffmann

an der Universität des Saarlandes die

Grundlagen der KI erforscht hat.

Mit seinem Forschungsvorhaben zum

Thema „Neuro-Symbolische Methoden

zur sequentiellen Entscheidungsfindung“

war Daniel Höller bei einer

Sonderausschreibung zum Thema

„Methoden der Künstlichen Intelligenz“

im Emmy-Noether-Programm erfolgreich.

Ein international ausgewiesenes

Expertengremium wählte aus 178 Projektskizzen

36 aus, die einen Vollantrag

einreichen durften. Von diesen wiederum

wurden nur 15 für die Förderung

ausgewählt.

Daniel Höller erhält nun, vorbehaltlich

einer erfolgreichen Zwischenevaluation,

insgesamt 1,8 Millionen Euro für die

Gründung einer Emmy-Noether-Gruppe.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft

fördert mit dem Emmy-Noether-Programm

herausragend

qualifizierte Wissenschaftlerinnen und

Wissenschaftler in frühen Karrierephasen,

deren Promotion maximal vier

Jahre zurückliegt und die über internationale

Erfahrung verfügen sowie eine

Postdoc-Phase durchlaufen haben.

Weitere Informationen:

Emmy-Noether-Programm der Deutschen

Forschungsgemeinschaft (DFG)

automobile&technique

49

gedanken

futter

Die Sucht nach Anerkennung

Anerkennung zu erfahren gehört zu

den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen.

Lob, Wertschätzung und

positive Rückmeldungen geben uns

das Gefühl, gesehen und geschätzt zu

werden. In einem gesunden Maß können

sie motivieren, das Selbstvertrauen

stärken und den Zusammenhalt mit anderen

fördern.

Problematisch wird es jedoch, wenn

das eigene Wohlbefinden zu stark von

der Meinung anderer abhängig ist.

Wer seinen Selbstwert überwiegend

aus äußerer Bestätigung bezieht, gerät

leicht unter Druck und macht die eigene

Zufriedenheit von fremden Urteilen

abhängig. Bleibt das gewünschte Lob

aus, entstehen schnell Enttäuschung,

Unsicherheit oder Selbstzweifel.

Umso wichtiger ist es, den eigenen Wert

nicht allein an der Anerkennung anderer

Menschen festzumachen. Ein stabiles

Selbstwertgefühl entsteht vor allem

dann, wenn wir uns selbst mit unseren

Stärken und Schwächen akzeptieren.

So gelingt ein gesünderer

Umgang mit Anerkennung:

• Die eigenen Beweggründe

hinterfragen

Fragen Sie sich regelmäßig, warum Sie

bestimmte Aufgaben übernehmen.

Handeln Sie aus Überzeugung und

Freude oder vor allem, um Anerkennung

zu erhalten?

• Kritik als Chance begreifen

Kritische Rückmeldungen müssen keine

persönliche Abwertung sein. Oft bieten

sie die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln

und neue Perspektiven kennenzulernen.

• Den Blick nach innen richten

Machen Sie sich bewusst, was Sie bereits

erreicht haben und welche Herausforderungen

Sie gemeistert haben.

Wertschätzung beginnt häufig bei uns

selbst.

• Vergleiche vermeiden

Jeder Mensch hat eigene Ziele, Stärken

und Lebenswege. Wer sich ständig mit

anderen vergleicht, verliert leicht den

Blick für die eigenen Erfolge.

• Eigene Maßstäbe setzen

Nicht Perfektion, sondern Zufriedenheit

sollte das Ziel sein. Definieren Sie selbst,

was für Sie persönlich „gut genug“ bedeutet.

Wer lernt, sich selbst Wertschätzung

entgegenzubringen, wird unabhängiger

von der Meinung anderer. Denn

echte Zufriedenheit entsteht oft dort,

wo wir uns selbst annehmen und unseren

eigenen Weg gehen.

SaarLorLux MAGAZIN


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beauté wellness&médecine

50

Gesunde Bereiche

des Gehirns besser schützen

Kliniken für Strahlentherapie und

Neuroradiologie an interregionalem

Forschungsprojekt zur Hochpräzisionsbestrahlung

von Hirnmetastasen

beteiligt – EU-Förderung von mehr als

1,1 Mio. Euro.

SaarLorLux MAGAZIN

Die Kliniken für Strahlentherapie und

Neuroradiologie des Universitätsklinikums

des Saarlandes (UKS) forschen an

der Verbesserung der Hochpräzisionsbestrahlung

von Hirnmetastasen. An der

grenzüberschreitenden Forschungsinitiative

sind neben den beiden Homburger

Kliniken weitere Partner in Luxemburg,

Frankreich und Belgien beteiligt. Für

das internationale Projekt hat der Verbund

nun eine hochrangige Förderung

der Europäischen Union in Höhe von

rund 1,1 Mio. Euro erhalten. Auch das

Saarland fördert das Vorhaben mit rund

92.000 Euro.

Staatssekretärin Bettina Altesleben zusammen mit v. l. n. r. Prof. Dr. Wolfgang Reith, Prof.

Dr. Robert Ernst, Prof. Dr. Matthias Hannig, Dr. Paul Retif und Prof. Dr. Markus Hecht.

Für ein Treffen des Forschungskonsortiums

zum Projekt PROTECT-DTI waren

Expertinnen und Experten aus der

Großregion ans Universitätsklinikum des

Saarlandes gekommen. Es war die erste

Zusammenkunft nach der Förderzusage,

über die sich der Verbund freuen konnte:

Interreg, ein Regionalprogramm der

Europäischen Union zur Förderung grenzüberschreitender

Zusammenarbeit, unterstützt

die Initiative mit 1.122.515 Euro.

„Wir freuen uns sehr, dass unser internationales

Forschungsprojekt gefördert

wird“, so Prof. Dr. Markus Hecht, Direktor

der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

am UKS. Denn Forschungsarbeit

ist auch ein wesentliches Ziel des

zertifizierten Universitätsmedizinischen

Zentrums für Tumorerkrankungen des

Saarlandes (UTS) am Homburger Klinikum.

„Mit dem UTS verpflichten wir uns

nicht nur der interdisziplinären Krebsbehandlung

auf höchstem Niveau. Ebenso

wollen wir zu einer kontinuierlichen Verbesserung

beitragen und wissenschaftlich

basierte Therapieverfahren etablieren“,

so Prof. Hecht.

Zusammen mit seinem Klinikteam hatte

er das Treffen des interregionalen Konsortiums

im Saarland organisiert. Daran

nahmen Expertinnen und Experten

der insgesamt acht beteiligten Partner

teil, darunter Vertreter des Regionalen

Krankenhausverbunds Metz-Thionville

(CHR Metz-Thionville), unter dessen Leitung

das Forschungsprojekt steht, sowie

weitere Projektpartner aus Luxemburg,

Belgien und Frankreich. Staatssekretä-

Foto: Christian Schütz/UKS


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rin Bettina Altesleben überbrachte die

Grußworte des Ministeriums für Arbeit,

Soziales, Frauen und Gesundheit, das das

Forschungsprojekt zur Optimierung der

Patientenversorgung ebenfalls mit rund

92.000 Euro fördert. „Dieses Projekt zeigt

eindrucksvoll, wie grenzüberschreitende

Zusammenarbeit in der Großregion

dazu beiträgt, medizinische Innovation

voranzubringen. Mit der EU-Förderung

wird Forschung ermöglicht, die darauf

abzielt, die Behandlung von Hirnmetastasen

noch präziser und schonender zu

gestalten und dabei insbesondere gesunde

Hirnstrukturen besser zu schützen.

Das kommt nicht nur den Patientinnen

und Patienten in unserer Region zugute,

sondern hat einen Nutzen weit darüber

hinaus“, so Altesleben.

„Wir forschen gemeinsam daran, die

Hochpräzisionsbestrahlung von Hirnmetastasen

weiter zu verbessern“, erklärt

Prof. Hecht das Ziel des Konsortiums. Metastasen

sind Tochtergeschwulste eines

Haupttumors, die sich auch im Gehirn

ansiedeln können. „Mit der modernen

Strahlentherapie können wir diese bösartigen

Absiedlungen im Gehirn gut behandeln.

Dabei werden die Metastasen

sehr präzise bestrahlt, die umliegenden

gesunden Strukturen sollen so weit wie

möglich geschützt werden.“ Zwar wird

bei der Therapie bereits darauf geachtet,

andere Bereiche des Gehirns auszusparen,

doch die Medizin steht hier auch vor

Herausforderungen. Denn große Teile

der funktionell wichtigen Strukturen bleiben

in der üblichen Planung unsichtbar.

Dazu zählt die sogenannte weiße Substanz,

deren Faserbahnen eine wichtige

Grundlage für Kognition und Funktion

bilden.

Der Ansatz ist nun, diese Strukturen für

die Bestrahlungsplanung sichtbar zu

machen und gezielt schonen zu können.

„Mit der sogenannten Diffusions-Tensor-Bildgebung

(DTI) lassen sich diese

komplexen Faserbahnen dreidimensional

darstellen“, so Prof. Dr. Wolfgang Reith,

Direktor der Klinik für Diagnostische und

Interventionelle Neuroradiologie. Doch

diese Bildgebung in der Bestrahlungsplanung

zu nutzen, ist komplex. „Eine wesentliche

Herausforderung im Projekt ist,

dass wir die Daten aus dem DTI harmonisieren

müssen. Das heißt, die Datenpro-

tokolle müssen vereinheitlicht werden,

sodass sie in die Bestrahlungsplanung

übertragen werden können und wir

alle auf derselben Grundlage arbeiten.“

Ist dies erreicht, soll die neue Vorgehensweise

in einer klinischen Studie bei

Patientinnen und Patienten untersucht

werden. Schließlich zielt das Projekt darauf

ab, die gewonnenen Erkenntnisse

zu etablieren und zu verbreiten. „Es ist

uns ein großes Anliegen, dass unsere

Erkenntnisse auch anderen Kliniken zur

Verfügung stehen. Wir möchten die Bestrahlung

von Hirnmetastasen nicht nur

in der Großregion verbessern, sondern

auch darüber hinaus.“

Mit dem Forschungsprojekt, das zu Jahresbeginn

gestartet ist und bis Ende 2028

läuft, hat sich das Konsortium ein wichtiges

Ziel gesetzt. Es könnte dazu führen,

dass die Bestrahlung von Metastasen im

Gehirn künftig noch schonender für umliegende

Hirnstrukturen möglich wird.

Die Expertinnen und Experten aus Homburg

sowie den Zentren in Frankreich,

Luxemburg und Belgien könnten somit

zu einem wichtigen medizinischen Fortschritt

beitragen.

beauté wellness&médecine

51

gedanken

futter

Feste Schlafenszeiten einhalten: Ein regelmäßiger

Schlafrhythmus unterstützt die

innere Uhr. Versuchen Sie daher, möglichst

zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen,

auch an freien Tagen.

Was uns den Schlaf raubt

Ein erholsamer Schlaf ist die Grundlage für

Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.

Dennoch haben viele Menschen

Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen.

Frauen sind dabei häufiger betroffen

als Männer. Die Folgen reichen von

Müdigkeit und Konzentrationsproblemen

bis hin zu einer erhöhten Belastung für Körper

und Psyche. Die Gründe für schlechten

Schlaf sind vielfältig. Kreisende Gedanken,

Stress, gesundheitliche Beschwerden oder

störende Geräusche können uns nachts

wachhalten. Umso wichtiger ist es, die eigenen

Schlafgewohnheiten bewusst in

den Blick zu nehmen.

Mit diesen Tipps können Sie Ihre

Schlafqualität verbessern:

Koffein rechtzeitig vermeiden: Kaffee,

Energydrinks, Cola oder bestimmte Teesorten

können die Nachtruhe beeinträchtigen.

Verzichten Sie möglichst ab dem

späten Nachmittag auf koffeinhaltige Getränke.

Abendrituale schaffen: Wiederkehrende

Rituale helfen dem Körper, in den Ruhemodus

zu wechseln. Eine kurze Atemübung,

entspannende Musik, eine Tasse Kräutertee

oder einige Seiten in einem Buch können

das Einschlafen erleichtern.

Nicht unter Druck setzen: Wer nachts

nicht einschlafen kann, sollte nicht unruhig

im Bett liegen bleiben. Oft hilft es, kurz aufzustehen

und einer ruhigen Tätigkeit nachzugehen,

bis die Müdigkeit zurückkehrt.

Den Blick auf die Uhr vermeiden: Ständiges

Kontrollieren der Uhrzeit erzeugt

zusätzlichen Druck. Drehen Sie den Wecker

daher am besten so, dass Sie die Uhrzeit

nachts nicht sehen können.

Guter Schlaf ist keine Selbstverständlichkeit,

sondern das Ergebnis gesunder Gewohnheiten.

Schon kleine Veränderungen

im Alltag können dazu beitragen, nachts

besser zur Ruhe zu kommen.

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beauté wellness&médecine

52

Internationales Team forscht

Innovative Lösungen gegen Nitrat

Nitratdünger sorgt für bessere Ernten,

belastet jedoch zugleich unser Trinkwasser.

Bisherige Filtrierungsverfahren

verlagern das Problem häufig nur: Das

Nitrat wird zwar aus dem Wasser entfernt,

bleibt aber weiterhin in der Umwelt.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

der Universität des Saarlandes

und der Universität Graz suchen daher

nach einem Weg, Nitrat nicht nur aus

dem Wasser zu filtern, sondern es innerhalb

derselben Membran chemisch in

harmlose Stoffe, idealerweise Stickstoff,

umzuwandeln.

Sauberes Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit,

auch wenn wir es im Alltag

oft so behandeln. Einer der Gründe

dafür ist Nitrat – eine Verbindung, ohne

die die moderne Landwirtschaft kaum

denkbar wäre, die jedoch vielerorts

Umwelt und Gesundheit belastet. „Konventionelle

Verfahren wie Ionentausch,

Osmose oder klassische Filtration dienen

zwar als Ausgangspunkt für die

Entfernung von Nitrat aus dem Wasser,

führen jedoch meist nur zu einer Verlagerung

der Schadstoffe in konzentrierte

Nebenströme“, erläutert Markus Gallei,

Professor für Polymerchemie an der Universität

des Saarlandes.

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen

der Universität Graz, federführend

unter Prof. Jörg Schachner vom Institut

für Chemie, verfolgt sein Team nun einen

neuartigen Ansatz: Das Nitrat soll

nicht nur aus dem Wasser entfernt, sondern

möglichst vollständig unschädlich

gemacht werden. Bereits in einem

ersten, vom Österreichischen Wissenschaftsfonds

FWF geförderten Projekt

konnte gezeigt werden, dass sich mit

einer besonderen Klasse von Rhenium-Metallkomplexen

Perchlorat und

Nitrat selektiv zu harmloseren Produkten

wie Chlorid oder idealerweise sogar

zu Stickstoff reduzieren lassen.

Das KI-generierte Bild (Perplexity, mit eigenem Beitrag zur Bildgestaltung) zeigt schematisch

das Ziel des Forschungsprojektes, durch eine Membran fließendes Wasser mithilfe

chemischer Katalysatoren von Nitrat-Rückständen zu befreien und das Nitrat bereits in

der Membran in harmlose Stoffe, im Idealfall Stickstoff, umzuwandeln.

SaarLorLux MAGAZIN

„Besonders interessant ist dabei, dass

diese Katalysatoren gegenüber Luft und

Wasser stabil bleiben und damit für diese

Reaktion ein ungewöhnlich robustes

Profil aufweisen“, erklärt Markus Gallei.

Im aktuell geförderten Projekt „Aqueous

catalysis with Oxidorhenium(V) Complexes“

wird diese Chemie nun gezielt

weiterentwickelt, damit sie künftig auch

in wässrigen Systemen funktioniert.

Während die neuen Verbindungen in

Graz optimiert werden, entwickelt die

Polymerchemie an der Universität des

Saarlandes poröse Membranen, die als

Durchflussreaktoren in Wasser eingesetzt

werden können.

„Ziel ist es, die chemischen Katalysatoren

so in die Membranen zu integrieren,

Foto © Gallei-Lab©


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dass die Reaktion direkt im Material und

unter kontinuierlichen Strömungsbedingungen

abläuft, sodass sich die

Schadstoffe im Wasser in unbedenkliche

Substanzen überführen

lassen“, fasst Professor Gallei

das Ziel der internationalen

Forschungskooperation

zusammen. „Hinter all dem

steht letztlich eine einzige

Frage: Kann das Material

mehr leisten als trennen?

Wir denken: ja – und arbeiten

daran, es zu zeigen.“

beauté wellness&médecine

53

Das Projekt „Aqueous catalysis

with Oxidorhenium(V)

Complexes“ läuft seit März

2026 und wird bis März 2029

mit 444.500 Euro vom Österreichischen

Wissenschaftsfonds

(FWF) gefördert.

Unser Fazit

Die Forschungskooperation der Universitäten

des Saarlandes und Graz

verfolgt einen innovativen Ansatz

für die Trinkwasseraufbereitung:

Nitrat soll künftig nicht nur gefiltert,

sondern direkt in harmlose Stoffe

umgewandelt werden. Gelingt dies,

könnte die Technologie einen wichtigen

Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz

leisten und die Wasseraufbereitung

nachhaltiger machen.

Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie

moderne Materialforschung und

Chemie gemeinsam Lösungen

für drängende Herausforderungen

unserer Zeit

entwickeln

können.

Prof. Dr. Markus Gallei

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affaire&investissement

54

Annemarie Verkerk

Professorin für „Language Science“

Wie unterscheiden sich Sprachen weltweit,

was sind aber auch Gemeinsamkeiten

über alle Kontinente hinweg?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Annemarie

Verkerk, die zur Professorin für

„Language Science“ ernannt wurde.

Bereits seit 2019 war die gebürtige Niederländerin

als Juniorprofessorin an der

Universität des Saarlandes tätig. In ihrer

Forschung will sie sich verstärkt damit

beschäftigen, wie sich Sprache durch

die Art und Weise verändert, wie Menschen

Sprachen verwenden.

In ihrer Forschung setzt Annemarie Verkerk

komplexe statistische Methoden

ein, um anhand möglichst vieler verschiedener

Daten die Frage zu beantworten,

was die Sprachen miteinander

verbindet und auch, was sie trennt. In

der Vergangenheit haben Sprachtypologen

für solche Untersuchungen meist

Stichproben von Sprachen herangezogen,

wodurch jedoch nur ein Teil der

verfügbaren Daten berücksichtigt

wurde. Annemarie Verkerk versucht

daher mit einem umfassenden

Ansatz sowohl die historischen

Veränderungen als

auch die soziolinguistischen

Einflüsse zu betrachten, um

besser zu verstehen, wie Menschen

Sprachen verwenden

und wie sich Sprachen ändern.

Ihre Spezialgebiete sind dabei

die Sprachtypologie und die

Sprachgeschichte. Ihre wissenschaftlichen

Interessen zeichnen

sich durch eine große thematische

Bandbreite aus – von Negation und

grammatischen Geschlechtersystemen

der Bantu-Sprachen über Wortstellungsvariationen,

angewandte Informationstheorie

und Zahlensysteme bis

hin zu typologischen Universalien. Ak-

Annemarie Verkerk erhielt ihre Ernennungsurkunde

von Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker

überreicht.

tuell baut Annemarie Verkerk mit ihrem

Team in der Fachrichtung Sprachwissenschaft

und Sprachtechnologie das

sogenannte „Corpus of Indo-European

Prose Plus (CIEP+)“ auf, in das auch unterrepräsentierte

Sprachen einfließen

sollen. Annemarie Verkerk leitet zudem

Foto © Marvin Hey/MFW

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Foto © UdS / Thorsten Mohr

zwei Forschungsprojekte, die von der

Deutschen Forschungsgemeinschaft

gefördert werden, eines im inzwischen

auslaufenden Sonderforschungsbereich

zur Informationsdichte und dem linguistischen

Encoding (SFB 1102) sowie

eines in Kooperation mit der Université

Aix-Marseille in Frankreich. Annemarie

Verkerk hat gemeinsam mit Forscherkollegen

in hochkarätigen Journalen,

wie etwa zuletzt in Nature Human Behaviour,

zum Thema Sprachuniversalien

publiziert.

Bisheriger Werdegang

Nach ihrem Linguistik-Studium an der

Radboud Universität Nimwegen (Niederlande)

promovierte Annemarie Verkerk

am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik

in Nimwegen. Anschließend

war sie als Forscherin an der University

of Reading (Großbritannien) und am

Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte

in Jena tätig. Seit 2019

war Verkerk Juniorprofessorin in der

Fachrichtung Sprachwissenschaft und

Sprachtechnologie an der Universität

des Saarlandes. Ihre Professur für „Language

Science“ trat sie zum 31. Mai an.

Hintergrund: Fachrichtung Sprachwissenschaft

und Sprachtechnologie

Die Fachrichtung Sprachwissenschaft

und Sprachtechnologie der Universität

des Saarlandes steht für Forschung und

Lehre an der Schnittstelle von Sprache,

Kognition und Künstlicher Intelligenz

auf hohem internationalem Niveau.

Dort wird erforscht, wie Sprache in

Computern verarbeitet werden kann,

wie sie im menschlichen Gehirn verstanden

und produziert wird und wie

ihre Struktur, Verwendung und Variation

empirisch untersucht werden können.

Seit 1973 ist die Fachrichtung Sprachwissenschaft

und Sprachtechnologie

durchgehend an großen nationalen

und internationalen Verbundprojekten

beteiligt, darunter Sonderforschungsbereiche

und Exzellenzcluster. Sie kooperiert

eng mit der Informatik, den

Philologien und der Psychologie. Als Teil

des Saarland Informatics Campus ist sie

zudem mit dem Deutschen Forschungszentrum

für Künstliche Intelligenz und

den Max-Planck-Instituten für Informatik

und Softwaresysteme vernetzt.

affaire&investissement

55

gedanken

futter

Feedback statt Kritik

Feedback wird häufig als Nörgelei oder

lästiges Übel missverstanden – sowohl

von Mitarbeitenden als auch von Führungskräften.

Damit Feedback für beide

Seiten zu einer hilfreichen Rückmeldung

wird und auch so wahrgenommen wird,

sollten einige Regeln beachtet werden.

Konstruktives Feedback hilft dabei, die Zusammenarbeit

zu verbessern, aus Fehlern

zu lernen und gemeinsam zu wachsen.

Ob im Beruf oder im Privatleben: Achten

Sie deshalb darauf, Kritik respektvoll, sachlich

und lösungsorientiert zu formulieren.

Richtiges Feedback ist der Schlüssel zu

erfolgreicher Zusammenarbeit, persönlichem

Wachstum und Motivation. Es ist

als Dialog auf Augenhöhe gedacht, der

konkret, wertschätzend und lösungsorientiert

geführt wird, um dem Gegenüber

zu helfen und gemeinsame Entwicklung

zu fördern.

Einige sinnvolle Regeln für den

richtigen Umgang mit Feedback:

• Geben Sie nicht ungefragt Feedback,

sondern vereinbaren Sie einen Termin

für ein Gespräch, auf das sich beide Seiten

vorbereiten können.

• Üben Sie Kritik nicht aus spontanem

Ärger heraus. Bleiben Sie stets sachlich

und verhältnismäßig.

• Trennen Sie Lob und Kritik. Wenn Sie

beides immer gemeinsam vermitteln,

wird Ihr Gegenüber das Lob aus Angst

vor der anschließenden Kritik möglicherweise

nicht wahrnehmen oder nicht

ernst nehmen.

• Kritisieren Sie die Sache, etwa eine

Handlung, ein Ergebnis oder eine Äußerung,

nicht jedoch die Person. Begründen

Sie Ihre Kritik anhand konkreter

Beispiele.

• Formulieren Sie Feedback aus Ihrer

persönlichen Perspektive und nicht

als objektive Wahrheit. Akzeptieren Sie,

dass Ihr Gegenüber eine andere Wahrnehmung

haben kann.

• Betrachten Sie negatives Feedback

als Chance, sich weiterzuentwickeln

und dazuzulernen. Fühlen Sie sich dadurch

nicht als Mensch abgewertet.

• Wehren Sie Feedback nicht durch

Rechtfertigungen oder Gleichgültigkeit

ab. Hören Sie in Ruhe zu und lassen

Sie Ihr Gegenüber ausreden.

• Führen Sie Feedbackgespräche in der

Regel unter vier Augen, zeitnah nach

dem Vorfall und in einer ruhigen Umgebung.

SaarLorLux MAGAZIN


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56

Energieministerkonferenz

auf Norderney

Gruppenfoto der Senatorinnen, Ministerinnen und Minister. Zweite Reihe, rechts: Jürgen

Barke, seit 2022 Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie sowie stellvertretender

Ministerpräsident.

Bund will Konzept

zur Gasreserve vorlegen

Auf der Energieministerkonferenz

(EnMK) Ende Mai auf Norderney hat der

Bund zugesagt, bis zum Sommer ein

Konzept zur Bildung einer strategischen

Gasreserve vorzulegen. Der Vorschlag

baut auf der saarländischen Bundesratsinitiative

auf, die der Bundesrat am 8.

Mai beschlossen hat.

„Gerade die Gasspeicherauslastung

muss für Krisensituationen gewappnet

sein. Für die notwendige Flexibilität in

der Gasversorgung sind die Gasspeicher

unverzichtbar. Wir haben uns in unserer

Bundesratsinitiative neben höheren

Mindestfüllständen und Anreizen für

Unternehmen für eine gesetzlich zu verankernde

nationale Gasreserve ausgesprochen.

Es freut mich daher sehr, dass

der Bund unsere Initiative aufgreift und

ein entsprechendes Konzept zur Gasreserve

erarbeitet“, so Barke. Dieses soll

noch vor der Sommerpause den Bundesländern

vorgelegt werden.

Ein weiteres Thema der Konferenz war

der Ausbau der erneuerbaren Energien

und die Notwendigkeit weiterer

Wind-Ausschreibungen. „Wir fordern die

Bundesregierung auf, die Energiepolitik

auf Effizienz auszurichten, den europäischen

Binnenmarkt zu stärken und Sonderausschreibungen

für Windenergie

von 12 GW bis 2030 umzusetzen. Gerade

für das Saarland ist dies zur Erreichung

der energiepolitischen Ziele zentral. Nur

so können bereits genehmigte Projekte

realisiert werden. Durch die Transformation

wird sich der Strombedarf im

Saarland allein durch die Stahlindustrie

in den kommenden Jahren verdoppeln.

Dafür braucht es einen verlässlichen

Ausbau der erneuerbaren Energien“, so

Barke.

Minister Barke begrüßte zudem den

Deutschlandfonds, mit dem Investitionen

in Deutschland erleichtert werden

sollen. Der Bund stellt dafür öffentliche

Mittel und Garantien in Höhe von rund

30 Milliarden Euro bereit, die Investitionen

von rund 130 Milliarden Euro auslösen

sollen.

„Der Fonds ist für die Finanzierung des

Energieinfrastruktur-Ausbaus ein guter

Anfang und ein wichtiges Instrument.

Allerdings bedarf es noch einiger Konkretisierungen.

Gerade die gewachsene

und bewährte Struktur der Stadtwerke

ist zu berücksichtigen“, betonte Barke.

Auch der Entwurf des Strom-Versorgungssicherheits-

und Kapazitätsgesetzes

(StromVKG) war Thema auf der

EnMK. Einigkeit bestand darüber, dass

bestehende und ehemalige Kraftwerksstandorte

besonders geeignet für die

Errichtung neuer Gaskraftwerke sind.

„Dies kann wesentlich dazu beitragen,

Wertschöpfung, Fachkräftepotenziale

und Akzeptanz in den betroffenen Regionen

zu erhalten“, so der Minister.

Foto © Martin Pohl Ney360

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Scheuen Sie Konflikte?

Wenn Harmonie zur Last wird.

automobile&technique

57

Gehören Sie zu den Menschen, die Streit

am liebsten vermeiden? Ein ausgeprägtes

Harmoniebedürfnis kann problematisch

werden, wenn es dazu führt, dass

man seine eigenen Gedanken, Wünsche

und Bedürfnisse nicht mehr offen

ausspricht. Dabei ist ein Konflikt keine

Störung des Zusammenlebens, sondern

kann ein wichtiger Impuls für persönliches

Wachstum und Entwicklung sein –

vorausgesetzt, man geht konstruktiv mit

ihm um.

Wer Konflikte grundsätzlich scheut und

bei Meinungsverschiedenheiten die

Schuld reflexartig bei sich selbst sucht,

kämpft häufig mit Konfliktvermeidung,

überhöhten Ansprüchen an sich selbst

oder einem geringen Selbstwertgefühl.

Hinter diesem Verhalten steckt oft eine

Schutzstrategie, die kurzfristig Sicherheit

vermittelt, langfristig jedoch zu innerem

Druck und Selbstaufgabe führen kann.

Typischerweise zeigt sich diese Dynamik

folgendermaßen:

Die Angst: Streit wird nicht als konstruktiver

Austausch wahrgenommen, sondern

als Bedrohung. Die Sorge vor Ablehnung,

Zurückweisung oder dem Verlust

von Zuneigung steht im Vordergrund.

Die Reaktion: Um die Harmonie aufrechtzuerhalten,

geben Betroffene häufig

nach und übernehmen die gesamte

Verantwortung für den Konflikt, selbst

dann, wenn dies objektiv nicht gerechtfertigt

ist.

Die Folge: Eigene Bedürfnisse bleiben

unerfüllt, Frust staut sich auf und ständige

Selbstkritik schwächt langfristig das

Selbstwertgefühl. Dabei können Konflikte

eine Chance sein, die eigene Persönlichkeit

weiterzuentwickeln, statt Ärger und

Enttäuschung in sich hineinzufressen:

• Trainieren Sie Ihre Selbstwahrnehmung.

Erkennen Sie Ihren Anteil am

Konflikt, Ihre Trigger und typischen Verhaltensmuster.

So können Sie Ihr Konfliktverhalten

bewusst reflektieren und

verändern.

• Wechseln Sie die Perspektive. Versetzen

Sie sich gedanklich in Ihr Gegenüber

hinein und versuchen Sie, dessen Blickwinkel

zu verstehen. Das hilft, Missverständnisse

zu vermeiden und festgefahrene

Situationen zu lösen.

• Kommunizieren Sie klar und respektvoll.

Sprechen Sie Ihren Standpunkt

frühzeitig an, bevor sich Frust und Ärger

aufstauen. Persönliche Gespräche sind

meist wirkungsvoller als Nachrichten

oder E-Mails.

• Bleiben Sie lösungsorientiert. Richten

Sie Ihren Blick auf die Zukunft, statt sich

in Schuldzuweisungen zu verlieren. Gemeinsam

lassen sich kreative und tragfähige

Lösungen finden.

• Bewahren Sie die Kontrolle über Ihre

Gefühle. Nicht jede Emotion muss unmittelbar

ausgedrückt werden. Nehmen

Sie Ihre Gefühle wahr, bevor Sie reagieren,

und entscheiden Sie bewusst, wie Sie

damit umgehen möchten.

Unser Fazit

Konflikte gehören zum Leben dazu.

Wer lernt, ihnen nicht auszuweichen,

sondern ihnen mit Offenheit,

Respekt und Klarheit zu begegnen,

stärkt nicht nur seine Beziehungen

zu anderen Menschen, sondern

auch das Vertrauen in sich selbst.

SaarLorLux MAGAZIN


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58

Saarkohlenwald

„Waldgebiet des Jahres 2026“

Der Saarkohlenwald wurde im März vom

Bund Deutscher Forstleute zum „Waldgebiet

des Jahres 2026“ ausgezeichnet. Ein

Großteil des Waldgebietes liegt auf der

Gemarkung der Landeshauptstadt Saarbrücken.

In seinem Zentrum befindet

sich der „Urwald vor den Toren der Stadt“,.

OB Uwe Conradt nahm an der feierlichen

Auftaktveranstaltung in Saarbrücken teil.

„Die Auszeichnung unterstreicht die große

Bedeutung der Wälder für Umwelt,

Erholung und Stadtklima. Saarbrücken

ist eine der waldreichsten Großstädte

Deutschlands und mit dem Saarkohlenwald

um einen bundesweit ausgezeichneten

Naturraum reicher. Herzliche

Glückwünsche an den SaarForst und vielen

Dank für die gute Zusammenarbeit.

Gemeinsam wollen wir diesen wertvollen

Naturraum für kommende Generationen

erhalten und pflegen“, so der OB.

Einzigartige Verbindung

von Natur und Industriekultur

Als Waldgebiet im Ballungsraum Saarbrücken

ist der Saarkohlenwald tief in der

Bergbaugeschichte der Region verwurzelt.

Im Zuge des Strukturwandels haben

sich die einst industriell genutzten Flächen

zu einem naturnahen Ökosystem

mit Laubwaldbeständen und schutzwürdigen

Biotopen entwickelt. Das Areal

verbindet heute Industriegeschichte mit

biologischer Vielfalt und dient zahlreichen

Menschen als Naherholungsgebiet.

Saarbrücken zählt zu den waldreichsten

Großstädten Deutschlands

Mit einem Waldanteil von rund 46 Prozent

zählt die Landeshauptstadt zu den

waldreichsten Großstädten Deutschlands.

Der Stadtwald ist von nahezu jedem

Punkt der Stadt in rund 20 Minuten

zu Fuß erreichbar und gilt als wichtige

grüne Oase. Seit rund 25 Jahren wird er

nachhaltig nach den Kriterien von Naturland

Öko-Wald und des Forest Stewardship

Council (FSC) bewirtschaftet.

Der hohe Waldanteil in und um Saarbrücken

wirkt sich positiv auf Klima, Umwelt

und Lebensqualität aus. Wälder filtern

Schadstoffe aus der Luft, speichern Wasser,

mildern Wetterextreme und bieten

vielfältige Möglichkeiten zur Erholung.

Hintergrund

Mit der jährlichen Auszeichnung möchte

der Bund Deutscher Forstleute das Bewusstsein

für die Arbeit der Forstleute

und den Wert der Wälder stärken. Die

Wahl fiel 2026 auf den Saarkohlenwald,

da dieser zentrale Zukunftsaufgaben der

Forstwirtschaft widerspiegelt, insbesondere

die Anpassung an den Klimawandel

und den Erhalt der biologischen Vielfalt.

Mit dem Titel „Waldgebiet des Jahres“

würdigt der Bund Deutscher Forstleute

die besondere Fähigkeit des Saarkohlenwalds,

Naturschutz, Naherholung und

bergbauliches Erbe zu verbinden.

Die Arbeit der Forstleute im Saarkohlenwald

ist ein faszinierendes Zusammenspiel

aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung

zum Erhalt des Waldes, Naturschutz,

dem Bewahren der Industriekultur und

der Gewährleistung von Naherholung in

einem urban geprägten Raum.

Foto: D. Bittner / MUKMAV

SaarLorLux MAGAZIN


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gelten generell abweichende Regelungen gemäß den jeweiligen Bedingungen des Garantie- und Servicehefts.


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60

„Wir machen Europa!“

Europa lebt vom Miteinander.

Der Saarpfalz-Kreis beteiligte sich

mit einem internationalen Austausch

an den deutschlandweiten

Europawochen 2026

Seit 1985 feiern die EU-Mitgliedstaaten

den Europatag am 9. Mai, aus dem später

die Europawochen hervorgegangen

sind. Auch Landrat Frank John hatte im

Mai aus seinen Partnerregionen 19 Delegierte

in den Saarpfalz-Kreis eingeladen,

um mit ihnen in einen intensiven

Dialog einzutreten. In einem viertägigen

Programm wurden gemeinsam Themen

beraten, wie die grenzüberschreitende

Zusammenarbeit von Biosphärenreservaten,

die Zukunft der Altenpflege, die

Situation der Wirtschaft sowie die Abwehr

von Sicherheitsrisiken bei Einrichtungen

der Daseinsvorsorge.

Dazu wurden auch verschiedene Betriebe

und Organisationen im Saarpfalz-Kreis

aufgesucht.

Für Landrat Frank John gibt es zu einem

geeinten, friedvollen Europa keine Alternative:

„Europa ist viel mehr als nur eine

Organisationsform. Europa ist vor allem

eine Vision, die aus den Erfahrungen

der Katastrophen von zwei Weltkriegen

im 20. Jahrhundert und dem daraus

resultierenden Elend entstanden ist. In

Europa werden aufkeimende Konflikte

heute durch freundschaftliche Zusammenarbeit

und wirtschaftliche Verflechtung

gelöst und damit ein dauerhaft

friedliches Zusammenleben im gemeinsamen

Europa garantiert. Die EU ist also

ein echter Friedensstifter und -bewahrer!“,

so John.

Der Saarpfalz-Kreis hatte sich schon sehr

früh die Ideen der europäischen Einigung

durch Aussöhnung und Freundschaft

zu eigen gemacht. „Bereits seit

den 1990er Jahren unterhält der Saarpfalz-Kreis

intensive internationale Kontakte

nach Frankreich, Polen und sogar

zu den USA und hat in den letzten Jahren

sein Partnerschaftsnetzwerk kontinuierlich,

insbesondere in Richtung

Polen und Ukraine, erweitert!“, so die

Europabeauftragte des Saarpfalz-Kreises

und Leiterin der Stabstelle Europa, Dr.

Violetta Frys, die seit 15 Jahren für die

europäischen Partnerschaften mit Polen

und der Ukraine sowie für die Organisation

und Durchführung der diesjährigen

Europawoche im Saarpfalz-Kreis verantwortlich

ist.

Fotos © A.Bäcker

Vizelandrätin des polnischen

Landkreises Łańcut Barbara

Pilawa-Kraus

SaarLorLux MAGAZIN

Europabeauftragte des Saarpfalz-Kreises

Dr. Violetta Frys

Vizepräsident des Departementrates

Moselle Gilbert Schuh

Chef der Staatskanzlei und

Bevollmächtigter für

Europaangelegenheiten

David Lindemann


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Foto © J. Wawrzik

Landrat Frank John und Europabeauftragte Dr. Violetta Frys mit

den Delegierten aus der Ukraine

Bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde:

der Bezirksratsvorsitzende des Rayons Lwiw Andrij Sulym und

der Landrat des Saarpfalz-Kreises Frank John.

Foto © A.Bäcker

affaire&investissement

61

Zum Abschluss der Europawoche fand

eine große Festveranstaltung mit allen

Delegierten und zahlreichen hochrangigen

Gästen in Homburg statt. Darunter

waren auch der Chef der Staatskanzlei

David Lindemann, der polnische Generalkonsul

Marek Głuszko, der ukrainische

Konsul Taras Zholubak und Vizepräsident

Gilbert Schuh vom Departementrat

Moselle in Frankreich. Während

Generalkonsul Marek Głuszko in seiner

Rede auf die Ideen der großen Franzosen

Robert Schuman und Jean Monnet

im europäischen Einigungsprozess

einging, erinnerte Vizepräsident Gilbert

Schuh an das über 60-jährige Bestehen

des Élysée-Vertrags und seine Rolle für

die deutsch-französische Freundschaft

sowie das Weimarer Dreieck. Von der Bedeutung

des Weimarer Dreiecks, das die

Zusammenarbeit zwischen Frankreich,

Deutschland und Polen fördert, sprach

auch Taras Zholubak, Konsul der Ukraine:

„Gerade in den vergangenen Jahren

hat sich gezeigt, wie wichtig diese europäische

Achse für die Stabilität, Sicherheit

und Handlungsfähigkeit Europas

ist. Für die Ukraine ist es ermutigend zu

sehen, dass diese Zusammenarbeit zunehmend

auch die europäische Zukunft

unseres Landes mitdenkt.“

David Lindemann, der im Namen von

Ministerpräsidentin Anke Rehlinger

sprechende Bevollmächtigte für Europaangelegenheiten,

würdigte in seiner

Kernaussage die saarpfälzische Partnerschaftsarbeit:

„Europa entsteht dort, wo

Menschen einander die Hand reichen,

über Grenzen, Sprachen und Krisen

hinweg. Beim Festakt zu den europäischen

Kreispartnerschaften des Saar-

pfalz-Kreises wurde spürbar, wie viel

Kraft in langjährigen Freundschaften

und gegenseitigem Vertrauen steckt.

Die Partnerschaften mit Regionen in Polen,

Frankreich und der Ukraine stehen

für Zusammenhalt, Solidarität und den

festen Willen, Europas Zukunft gemeinsam

zu gestalten.“

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Foto © A.Bäcker

Am Festakt der Europawoche – die Rednerinnen und Redner des Abends: Gilbert Schuh (4.v.l.), Barbara Pilawa-Kraus (7.v.l.), Dr. Violetta

Frys (9.v.l.), Andrij Sulym (10.v.l.), David Lindemann (11.v.l.), Marek Głuszko (12.v.l.), Taras Zholubak (13.v.l.) und der Gastgeber Landrat

Frank John (14.v.l.) mit den Delegierten aus Polen und der Ukraine.

SaarLorLux MAGAZIN


affaire&investissement

62

„Wir machen Europa!“

Europa lebt vom Miteinander.

Im Rahmen der Festveranstaltung wurde

die Partnerschaftsurkunde des Saarpfalz-Kreises

mit dem Rayon Lwiw als

Ausdruck der dauerhaften Solidarität mit

der kämpfenden Ukraine erneuert. „In

einer sich stetig wandelnden Welt sind

unsere Kreispartnerschaften ein starker

Anker. Wir wollen gemeinsam unseren

Einwohnerinnen und Einwohnern das

grenzenlose Zusammenleben in Europa

dauerhaft sichern und als lebendige Regionen

das Fundament für ein starkes,

geeintes und zukunftsfähiges Europa

bilden“, so Landrat Frank John.

Die Europawoche wurde von Engagement

Global aus Mitteln des Bundesministeriums

für wirtschaftliche Zusammenarbeit

und Entwicklung sowie von

der Staatskanzlei des Saarlandes finanziell

unterstützt.

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Informationen zu den Kreispartnerschaften

und zur Europaarbeit des

Saarpfalz-Kreises sind bei der Leiterin

der Stabsstelle Europa, Dr. Violetta Frys,

unter Tel. (06841) 104-8273 oder unter

der E-Mail-Adresse violetta.frys@saarpfalz-kreis.de

erhältlich.

Foto © M.Pfeiffer

Foto © Dr. Violetta Frys

Landrat Frank John und Dr. Violetta Frys mit Sejm Abgeordneten Kazimierz Gołojuch

(rechts) und den Delegierten aus dem Partnerkreis Łańcut

Landrat Frank John mit Landräten aus

dem polnischen Landkreis Bieszczady

gedanken

futter

Am Ball bleiben

In der Schule, während der Ausbildung

und an der Universität eignen wir uns viel

Wissen an. Idealerweise sollten wir darauf

nicht nur für bevorstehende Prüfungen,

sondern auch langfristig zugreifen können.

Die traurige Wahrheit ist jedoch,

dass wir nach längerer Zeit oft nur noch

über einen Bruchteil dieses Wissens verfügen.

Bei dem Tempo, in dem sich unsere Arbeitswelt

verändert und ständig neues

Wissen sowie neue Tools entstehen,

kann man sich leicht überfordert und abgehängt

fühlen. Dabei muss man nicht

alles sofort verstehen und nicht überall

ganz vorne mit dabei sein. Mit drei

einfachen Lernstrategien bleiben Sie

am Ball und entwickeln sich Schritt für

Schritt weiter.

In der Lernpsychologie werden Lernstrategien

in drei effektive Hauptkategorien

unterteilt: kognitive Strategien (Verstehen),

metakognitive Strategien (Planen)

und ressourcenorientierte Strategien

(Umfeld).

Wenn Sie sich Neuem gegenüber nicht

verschließen, sondern offen und neugierig

bleiben, entwickeln Sie sich aus innerem

Antrieb heraus ganz automatisch

weiter und wachsen mit jeder neuen Herausforderung.

Dabei helfen Ihnen diese

drei Strategien:

• Lernen Sie in kleinen Häppchen:

Wissenserwerb funktioniert am besten

in kleinen, regelmäßigen Portionen.

Nehmen Sie sich jede Woche 15 Minuten

„Lernzeit“, in der Sie sich ein Tutorial

anschauen, einen Fachartikel lesen oder

ein Tool ausprobieren, das Ihnen nützlich

sein kann.

• Stellen Sie Fragen: Sicher haben Sie

Kolleginnen und Kollegen, die sich bereits

mit einem neuen Thema beschäftigen

und von denen Sie lernen können.

Fragen Sie sie: „Welches neue Tool nutzt

du und was bringt es dir?“ oder „Was

hast du in letzter Zeit Spannendes dazugelernt?“

• Probieren Sie etwas aus: Lernen bedeutet

nicht, sofort alles zu wissen,

sondern sich Neues durch Ausprobieren

und Fehler zu erschließen. Testen

Sie ohne Leistungsdruck eine neue

Lernsoftware, experimentieren Sie mit

einer KI oder melden Sie sich für einen

interessanten Newsletter an.

SaarLorLux MAGAZIN


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Rezept

64

Macht Lust auf mehr

Lauch kommt auf den Grill!

Manchmal entstehen die besten Gerichte aus Gegensätzen.

So auch bei diesem Rezept: Gegrillter Lauch mit Dattelcreme,

Pecorino Romano DOP Crumble & Orangensud – ein vegetarisches

Geschmackserlebnis, das überrascht, begeistert und

Lust auf mehr macht.

Kreative Gerichte für den Sommer

Mit seiner jahrtausendealten Geschichte und dem geschützten

DOP-Siegel steht Pecorino Romano für Qualität, Handwerk

und intensiven Geschmack. Ursprünglich von Schafhirten

hergestellt und einst fester Bestandteil der Verpflegung

römischer Legionäre, ist er heute ein beliebter Käse unter

Gourmets weltweit. Sein kräftig-würziges Aroma passt dabei

nicht nur zu Pasta – sondern verleiht auch kreativen Gemüsegerichten

Tiefe und Charakter.

Das unterschätzte Gemüse mit vielen Vorzügen

Lauch, auch als Porree bekannt, zählt zu den ältesten Kulturpflanzen

Europas und überzeugt nicht nur durch seinen

mild-würzigen Geschmack, sondern auch durch seine

wertvollen Inhaltsstoffe. Das vielseitige Gemüse ist reich an

Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Vitamin C, Vitamin

K, Folsäure sowie Kalium. Gleichzeitig ist Lauch kalorienarm

und eignet sich daher ideal für eine ausgewogene Ernährung.

Besonders geschätzt werden die enthaltenen sekundären

Pflanzenstoffe und Schwefelverbindungen, die antioxidative

Eigenschaften besitzen und den Körper dabei unterstützen

können, Zellen vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Darüber

hinaus liefert Lauch Ballaststoffe, die die Verdauung fördern

und für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen.

Kulinarisch begeistert Lauch durch seine Vielseitigkeit:

Roh verleiht er Salaten eine feine Würze, gedünstet entwickelt

er eine angenehme Süße und gegrillt entfaltet er ein

besonders intensives Aroma. Gerade beim Grillen karamellisieren

die natürlichen Zuckerstoffe des Gemüses und sorgen

für überraschend feine Röstaromen.

Text: (akz-o) | SaarLorLux Magazin | Foto: KI generiert/Pecorino Romano DOP/akz-o

SaarLorLux MAGAZIN


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Gegrillter Lauch

mit Zitronenjoghurt, Pistazien &

Honig-Chili-Dressing

(Vegetarisch, für 2 Personen)

Zutaten und Zubereitung:

Gegrillter Lauch: • 3 Lauchstangen • 1 EL Olivenöl • Salz & Pfeffer

Lauch längs halbieren, mit Olivenöl bestreichen und auf dem Grill

oder in der Grillpfanne von beiden Seiten rösten, bis er weich ist

und feine Röstaromen entwickelt.

Zitronenjoghurt: • 150 g griechischer Joghurt • Abrieb und 1 TL

Saft einer Bio-Zitrone • Salz & Pfeffer

Alle Zutaten verrühren und abschmecken.

Pistazien-Crunch: • 30 g Pistazien, grob gehackt • 1 EL Sesam

Pistazien und Sesam kurz in einer Pfanne anrösten.

Honig-Chili-Dressing: • 1 EL Honig • 1 EL Zitronensaft • 1 EL Olivenöl

• 1 Prise Chiliflocken

Alle Zutaten verrühren.

Gegrillter Lauch

mit Dattelcreme, Pecorino

Romano Crumble & Orangensud

(Vegetarisch, für 2 Personen)

Zutaten und Zubereitung:

Pecorino Romano Crumble: • 50 g Mehl • 50 g Pecorino

Romano DOP, frisch gerieben • 30 g kalte Butter

Mehl, Käse und Butter zu einem krümeligen Teig verkneten.

Auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen

bei 180 °C ca. 20 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun

sind.

Gegrillter Lauch: • 3 Lauchstangen • etwas Olivenöl

Lauch in ca. 5 cm lange Stücke schneiden, mit Olivenöl

beträufeln und auf dem Grill oder in der Grillpfanne rundherum

anrösten, bis er leicht gebräunt und zart ist.

Orangensud: • 150 ml Orangensaft, frisch gepresst • 1 Prise

Chiliflocken • 20 g Butter, kalt

Orangensaft mit Chiliflocken in einer Pfanne einkochen,

bis die Flüssigkeit leicht sirupartig ist. Kalte Butterwürfel

einrühren, bis die Sauce cremig ist.

Dattelcreme: • 100 g Datteln, entsteint • 1 Prise Salz

Datteln in warmem Wasser ca. 10 Minuten einweichen.

Mit wenig Einweichwasser und Salz fein pürieren.

Anrichten: Den gegrillten Lauch im Orangensud schwenken,

auf einem Teller platzieren, Dattelcreme daneben setzen

und großzügig mit dem Crumble bestreuen.

Rezept

65

Foto: KI generiert/Pecorino Romano DOP/akz-o

Foto: KI generiert

Anrichten:

Zitronenjoghurt auf dem Teller verstreichen, den gegrillten Lauch

darauf anrichten und mit Dressing beträufeln. Mit Pistazien-Crunch

und frischen Kräutern wie Minze oder Dill garnieren.

SaarLorLux MAGAZIN


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66

Ausgezeichnetes Handwerk,

ausgezeichneter Charakter

Bei der Meisterfeier der HWK rückt die

IKK Südwest mit ihrem Sonderpreis das

gesellschaftliche Engagement der neuen

Meistergeneration in den Fokus.

Ein Abend im Zeichen von Leistung,

Stolz und Zukunftsperspektiven: In der

Saarbrücker Saarlandhalle feierte die

Handwerkskammer des Saarlandes

(HWK) unter dem Motto „Handwerk

rockt!“ die 175 Absolventinnen und Absolventen

des Meisterjahrgangs. Die feierliche

Übergabe der Meisterbriefe markierte

für die jungen Fachkräfte einen

entscheidenden Meilenstein und setzte

ein starkes Zeichen für die hohe Qualität

des Handwerks in der Region.

Ein Gütesiegel für Qualität

und Zukunft

Im Beisein von Landtagspräsidentin Heike

Winzent, Wirtschaftsminister Jürgen

Handwerk rockt: Die 175 neuen Meisterinnen und Meister des Jahrgangs feierten in der

Saarlandhalle ihren Abschluss.

SaarLorLux MAGAZIN

Barke und HWK-Präsident Helmut Zimmer

wurden die neuen Meisterinnen

und Meister für ihre fachliche Exzellenz

und ihr Durchhaltevermögen geehrt.

Präsident Zimmer betonte in seiner

Ansprache die besondere Bedeutung

des Meistertitels als unverkennbares

Qualitätssiegel. Auch Wirtschaftsminister

Barke hob die entscheidende Rolle

der frischen Führungskräfte für die

wirtschaftliche Stabilität des Saarlandes

hervor. Die Absolventen aus 13 verschiedenen

Gewerken sind nun bestens gerüstet,

um Betriebe zu führen, selbst zu

gründen und die nächste Generation

auszubilden.

Wirtschaftsminister Jürgen Barke lobte

die besonderen Leistungen der Absolventinnen

und Absolventen: „Ich

gratuliere den Jungmeisterinnen und

Jungmeistern herzlich zur bestandenen

Meisterprüfung. Mit großem Fleiß, Ausdauer

und Engagement haben sie sich

diesen Erfolg verdient. Ihre Expertise ist

nicht nur ein starkes Fundament für die

Zukunft des saarländischen Handwerks,

sondern auch für unseren Wirtschaftsstandort

insgesamt.“

Auch HWK-Präsident Helmut Zimmer

betonte in seinen Glückwünschen auf

der Festbühne: „175 Junghandwerkerinnen

und Junghandwerker haben in

diesem Jahr ihren Meistertitel erworben

und stehen damit für Qualität, Leidenschaft

und Zukunft im Handwerk. Der

Meisterbrief ist und bleibt ein starkes

Zeichen für Können, Verantwortung und

die hohen fachlichen Standards unseres

Wirtschaftsbereichs. Unsere Meisterfeier

ist ein Fest der Gemeinschaft.“

Der IKK Südwest-Sonderpreis: Anerkennung

für den doppelten Einsatz

Als langjähriger Partner des Handwerks

war es für die IKK Südwest eine besondere

Freude, diesen wichtigen Schritt mit

den neuen Fachkräften zu feiern. Über

die beeindruckenden beruflichen Qualifikationen

hinaus gibt es jedoch Leistungen,

die oft im Stillen erbracht werden

und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

von unschätzbarem Wert sind.

Genau dieses Engagement rückt die IKK

Südwest mit ihrem Sonderpreis in den

Mittelpunkt. Der Preis würdigt Jungmeister,

die parallel zur anspruchsvollen

Meistervorbereitung außergewöhnliches

ehrenamtliches und soziales Engagement

gezeigt haben.

Fotos ©: Alexander Weiß


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Professor Dr. Jörg Loth, Chef der IKK

Südwest, gratulierte den Absolventen

und erläuterte den Gedanken hinter der

Auszeichnung: „Als regionale Innungskrankenkasse

ist uns eine große Ehre, die

Jungmeisterinnen und Jungmeister für

ihr besonderes Engagement zu würdigen.

Der IKK-Sonderpreis für besondere

Leistungen ist eine Anerkennung für ihre

abgeschlossene Meisterausbildung und

das bewundernswerte soziale Engagement,

das sie während der Meistervorbereitung

gezeigt haben. Ihr Einsatz für

die Gemeinschaft stärkt somit auch das

saarländische Handwerk.“

affaire&investissement

67

Fünf Persönlichkeiten als

Vorbilder für die Gemeinschaft

Für ihren herausragenden und vorbildlichen

Einsatz wurden in diesem Jahr fünf

beeindruckende Persönlichkeiten ausgezeichnet:

• Erfan Yeganehdoost, staatlich

geprüfter Techniker Maschinentechnik

• Maximilian Schmitt,

Feinwerkmechanikermeister

• Alexander Frickel, Installateur- und

Heizungsbauermeister

• Yannick Gödicke,

Kraftfahrzeugtechnikermeister

• Pascal Linn, Installateur- und

Heizungsbauermeister

Anerkennung für doppelten Einsatz: IKK-Südwest-Chef Prof. Dr. Jörg Loth gratuliert Erfan

Yeganehdoost, dem Sieger des ersten Platzes des IKK-Sonderpreises für ehrenamtliches

Engagement.

Das Engagement dieser Preisträger ist

ebenso vielfältig wie bedeutsam. Sie haben

sich durch einen überdurchschnittlichen

Einsatz in der „Blaulichtfamilie“ bei

Feuerwehr und DRK ausgezeichnet, Verantwortung

in der Leitung von gemeinnützigen

Vereinen und bei der Anleitung

von Kinder- und Jugendgruppen übernommen

oder sich aufopferungsvoll der

Pflege und Betreuung naher Angehöriger

gewidmet.

Diese fünf Jungmeister beweisen eindrucksvoll,

dass wahre Meisterschaft

nicht nur im Beruf, sondern auch im

Herzen getragen wird. Die IKK Südwest

gratuliert allen neuen Meisterinnen und

Meistern herzlich und bedankt sich bei

den Preisträgern für ihr vorbildliches

Wirken, das weit über die Werkbank hinausgeht.

Starke Partner für ein starkes Ehrenamt: HWK-Präsident Helmut Zimmer (l.) und IKK-Südwest-Vorstand

Prof. Dr. Jörg Loth (r.) mit den fünf Gewinnern des IKK-Sonderpreises.

SaarLorLux MAGAZIN


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affaire&investissement

68

„Das Herz Europas

Anfang Juni tagte die saarländische

Landesregierung in der Alten Abtei in

Mettlach. Im Anschluss kamen die Regierungsmitglieder

der Deutschsprachigen

Gemeinschaft Belgiens zu eischlägt

grenzüberschreitend“

Saarländische Landesregierung

tagte mit der Deutschsprachigen

Gemeinschaft Belgiens

nem gemeinsamen Austausch mit dem

Saar-Kabinett zusammen. Die Partner

arbeiten seit vielen Jahren eng in der

Großregion zusammen.

Nach der regulären saarländischen Kabinettssitzung

empfing Ministerpräsidentin

Anke Rehlinger den Ministerpräsidenten

der Deutschsprachigen

Gemeinschaft Belgiens, Oliver Paasch,

in der Alten Abtei in Mettlach. Begleitet

wurde er von den Regierungsmitgliedern

Jérôme Franssen (Minister für

Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung),

Gregor Freches (Minister für Kultur,

Sport, Tourismus und Medien) sowie

Lydia Klinkenberg (Ministerin für Familie,

Soziales, Wohnen und Gesundheit).

Foto v. l. n. r.: Liesa Scholzen, Christine Streichert-Clivot, Jérôme Franssen, Thorsten Bischoff, Oliver Paasch, Reinhold Jost, Anke Rehlinger,

David Lindemann, Jürgen Barke, Petra Berg, Lydia Klinkenberg, Jakob von Weizsäcker, Dr. Magnus Jung und Gregor Freches.

Foto ©: Staatskanzlei des Saarlandes

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Ministerpräsidentin Anke Rehlinger betonte:

„Das Herz Europas schlägt grenzüberschreitend.

Die Zusammenarbeit

in der Großregion ist wichtig, um das

Leben der Menschen hier in unserer gemeinsamen

Grenzregion noch besser zu

gestalten. Deshalb bin ich dankbar für

den Austausch mit der Deutschsprachigen

Gemeinschaft und unsere gemeinsamen

Verabredungen.“

Oliver Paasch, Ministerpräsident und

Minister für lokale Behörden, Raumordnung

und Finanzen, erklärte: „Die Zusammenarbeit

zwischen dem Saarland und

Ostbelgien zeigt, welchen Mehrwert

grenzüberschreitende Partnerschaften

schaffen können. Von der Ausbildung

über die Gesundheitsversorgung bis

hin zur Regionalentwicklung kooperieren

wir in vielen Bereichen und leisten

damit einen konkreten Beitrag zum Zusammenhalt

der Großregion.“

Die Deutschsprachige Gemein

schaft und das Saarland bekräftigten

ihre enge Zusammenarbeit in der

Grenzregion und vereinbarten, diese

insbesondere in den Bereichen Sport,

Bildung, Kultur und Gesundheitsversorgung

weiter zu vertiefen. Dazu zählen

unter anderem gemeinsame Schulprojekte

im Sportbereich. In der Bildung

sollen europäische Förderinstrumente

künftig noch stärker genutzt werden. Im

Gesundheitswesen stehen Themen wie

Prävention, Fachkräftegewinnung, Patientenmobilität,

Rettungswesen sowie

Digitalisierung und Datenaustausch im

Fokus. Auch die Kultur- und Kreativwirtschaft

beider Regionen soll durch grenzüberschreitende

Kooperationen weiter

gestärkt werden.

Darüber hinaus tauschten sich die Regierungsmitglieder

über die künftige

Regionalentwicklung innerhalb der Europäischen

Union aus. Hintergrund sind

geplante Änderungen der Europäischen

Kommission im Mehrjährigen Finanzrahmen

2028–2034. Die vorgesehenen

Anpassungen könnten etablierte Regionalprogramme

in der kommenden

Förderperiode vor neue Herausforderungen

stellen.

automobile&technique

69

gedanken

futter

• Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz mit persönlichen

Gegenständen, Bildern oder

Pflanzen so, dass Sie sich dort gerne aufhalten.

Wofür arbeiten Sie?

Die meisten Menschen verbringen einen

Großteil ihrer Lebenszeit am Arbeitsplatz.

Deshalb sollte Arbeit Spaß machen,

sinnvoll sein und Abwechslung bieten.

Wenn das bei Ihnen nicht der Fall ist, müssen

Sie jedoch nicht gleich über einen

Jobwechsel nachdenken.

Es gibt viele Möglichkeiten, mehr Freude

in den Arbeitsalltag zu bringen. Im

Durchschnitt verbringen Menschen

rund ein Drittel ihres Lebens mit Arbeit

– das sind etwa 90.000 Stunden.

Da die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit

zunehmend verschwimmen, ist es

wichtig, darauf zu achten, dass das Privatleben

nicht immer stärker von der Arbeit

bestimmt wird.

Eine Befragung der Universität Leipzig

unter Erwerbstätigen ergab, dass sich

etwa die Hälfte der Befragten eine Arbeit

wünscht, die Freude macht. Jeweils rund

ein Viertel legt besonderen Wert auf Sinnhaftigkeit

und Abwechslung. Ob ein Job

Spaß macht, hängt dabei oft weniger von

der Tätigkeit selbst ab als von der Einstellung,

mit der wir ihr begegnen.

• Nehmen Sie sich morgens bewusst vor,

mit mehr Leichtigkeit in den Tag zu

starten, dankbar für kleine Dinge zu sein

oder Ihren Kolleginnen und Kollegen

aufmerksamer zu begegnen. Positive

Gefühle lassen sich trainieren.

• Überlegen Sie, wie Sie mehr Spaß und

Abwechslung in Ihre Arbeit bringen

können, etwa durch kleine Wettbewerbe

mit Kolleginnen und Kollegen oder indem

Sie Aufgaben in einer anderen Reihenfolge

oder auf neue Weise erledigen.

• Beginnen Sie Ihren Arbeitstag mit einer

Aufgabe, die Ihnen Freude bereitet und

leicht von der Hand geht. Dieses Erfolgserlebnis

motiviert und gibt Energie

für die kommenden Stunden.

• Bringen Sie mehr Humor in Ihren Arbeitsalltag.

Lassen Sie sich von notorischen

Nörglern nicht die Stimmung

verderben und begegnen Sie ihnen

stattdessen mit einem freundlichen Lächeln.

Selbst jenen, die täglich ins Büro pilgern,

bleibt am Ende die Erkenntnis: Das Leben

ist eigentlich gar nicht so schlecht – zumindest

dann, wenn es gelingt, die Arbeit

nicht mit nach Hause zu nehmen.

Auch wenn das im Alltag oft leichter

gesagt als getan ist.

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sport&voyages

70

Elsass reloaded:

Klassiker neu gedacht

Vom Weinberg bis zur Street Art –

fünf Ideen für alle, die das Elsass

schon zu kennen glauben

Das Elsass kann Flammkuchen, Fachwerk

und Weinstraße – keine Frage.

Doch hinter den bekannten Postkartenmotiven

wartet eine Region, die immer

wieder überrascht. Zwischen Mikrobrauerei

und Brezelworkshop, grenzüberschreitender

Fahrradtour und Street Art

in historischen Festungsmauern zeigt

sich das Elsass kreativ, entspannt und

manchmal herrlich unkonventionell. Wir

laden Sie dazu ein, bekannte Erlebnisse

neu zu denken und das Elsass aus einem

anderen Blickwinkel zu entdecken. Oder

anders gesagt: Wer glaubt, hier schon

alles gesehen zu haben, sollte nochmals

genauer hinschauen.

Vom Weinberg in den Sudkessel

Im Elsass einmal „Winzer für einen Tag“

zu sein, gehört inzwischen fast schon

zum guten Ton. Reben schneiden,

Trauben lesen, ein Glas Riesling direkt

beim Produzenten trinken – herrlich

entschleunigt und ziemlich instagrammable.

Kurz: Das Klischee lebt. Und ja, es

macht Spaß.

Aber wie wäre es zur Abwechslung mit

Hopfen statt Trauben? Denn das Elsass

kann nicht nur Wein, sondern auch Bier

– und zwar überraschend kreativ. Zwischen

Straßburg und den Vogesen erlebt

eine neue Generation von Mikrobrauereien

gerade ihren großen Auftritt.

Statt Kellerromantik gibt’s Sudkessel,

statt Weinprobe eine Verkostung mit

IPA, Pale Ale oder Rauchbier.

Das Beste: Besucher dürfen oft selbst

mit anpacken. Malz schroten, Hopfen

dosieren, beim Brauprozess assistieren

– plötzlich fühlt man sich weniger wie

ein Tourist und mehr wie ein Braumeister

auf Zeit. Dazu kommen charmante

Brauereien mit Charakter, die zeigen,

dass Bier wie der Weinbau eine lange

Tradition hat.

Wer beim Elsass automatisch an Weinstraße

denkt, erweitert seinen Horizont

am besten mit einer Schaumkrone vor

der Nase. Santé!

Für Weinconnaisseure:

https://www.visit.alsace/de/

blog/meine-winzergeheimtipps-fur-einengenussvollen-herbst/

Für Bierexperten:

https://www.visit.alsace/de/

erlebnisse/kleinbrauereienim-elsass-bier-andersgeniessen/

frischt gezapft in der Brauerei Saint-Pierre

Foto © Brasserie Saint-Pierre / ADT

Nach dem Weingenuß

die Grenzen austesten

Die Elsässer Weinstraße ist ein Klassiker,

den man erlebt haben muss. Fachwerkdörfer,

Reben bis zum Horizont,

dazu Radfahrer in Funktionskleidung,

die aussehen, als hätten sie die Tour de

France geplant. Ob mit Auto, E-Bike oder

genussvoll im Wandertempo – das Ziel

ist, den Weg mit Elsässer DNA und edlen

Tropfen zu säumen.

SaarLorLux MAGAZIN


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Auf der Eurovelo 15, die über den Rhein führt

Foto © Euregio Rhein-Waal / P. Gawandtka / ADT

Wer die Weinstraße wie seine Hosentasche

kennt, verlässt das klassische

Postkarten-Elsass und probiert mal die

mondänere Seite der Region aus. Denn

rund um den Rhein wird aus einer Fahrradtour

schnell eine internationale Angelegenheit.

Auf grenzüberschreitenden Routen

wechseln Radfahrer scheinbar nebenbei

zwischen Frankreich, der Schweiz und

Deutschland hin und her. Mal geht es

durch kleine badische Dörfer, mal durch

den Schweizer Jura, dann wieder durchs

Elsass, vorbei an Rheinauen, Fachwerkhäusern

und Picknickplätzen mit zwei

Sprachen auf der Speisekarte.

Das Schöne daran: Die Grenze spielt

hier plötzlich keine Rolle mehr – außer

vielleicht beim Akzent. Statt einer klassischen

Strecke entsteht ein kleines Europa-Abenteuer

auf zwei Rädern. Nun

wird klar, weshalb sich die Elsässer als

Europäer verstehen.

sport&voyages

71

Für Weinradler:

https://www.visit.alsace/de/

elsasser-weinstrasse/

Für Grenzgänger:

https://www.visit.alsace/de/

erlebnisse/

grenzuberschreitendesradvergnugen/

Straßburg für Entdecker –

Saverne für Romantiker

Eine Bootsfahrt durch Straßburg eröffnet

einen anderen Blick auf die Stadt.

Einmal mit Batorama durch die Ill schippern,

dabei an Fachwerkhäusern und

dem Europaparlament vorbeigleiten

und sich fragen, wie viele Fotos vom

Münster noch aufs Handy passen – all

das hat definitiv seinen Reiz.

Wer lieber entschleunigt, statt Sehenswürdigkeiten

abzuhaken, sollte den

Kurs Richtung Saverne setzen. Das

Städtchen am Rhein-Marne-Kanal zeigt,

dass Bootsromantik auch ohne große

Kulisse funktioniert.

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

SaarLorLux MAGAZIN


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sport&voyages

72

Elsass reloaded:

Klassiker neu gedacht

Hier tuckern Besucher nicht im Ausflugsschiff

durch die Stadt, sondern steuern

kleine Elektro-Boote einfach selbst.

Ohne Führerschein, dafür mit Muße. Vorbei

an alten Schleusen, begrüntem Ufer

und der angenehmen Erkenntnis, dass

niemand E-Mails beantworten kann,

wenn beide Hände am Steuer sind.

Der Trend zum Vintage-Boot passt perfekt

zur Atmosphäre: ein bisschen Retro,

ziemlich entspannt und überraschend

meditativ. Während Straßburg das große

Panorama liefert, schenkt Saverne etwas

Seltenes: komplette Entschleunigung.

Und manchmal ist genau das die größere

Attraktion.

Auf einem Apero-Boot im Hafen von Saverne

Foto © Bartosch Salmanski

Straßbourg entdecken:

https://www.visit.alsace/

de/223008552-batorama-kommentierte-schiffsrundfahrten-auf-der-ill/

In Saverne

entschleunigen:

https://www.visit.alsace/de/

blog/bootsverleih-in-saverne-das-vintage-boat-liegtvoll-im-trend/

Brezeln drehen im Brotmuseum in Sélestat

Foto © V. Eschmann / ADT

Flammkuchen gegessen!

Schon mal Brezel gedreht?

Wer im Elsass unterwegs ist und keinen

Flammkuchen gegessen hat, ist vermutlich

nur durchgefahren. Dünner Boden,

Crème fraîche, Speck, Zwiebeln – das

kulinarische Pflichtprogramm gehört

einfach dazu. Idealerweise in einer gemütlichen

Winstub, wo die ganze Entfaltung

an Elsässer Charme auf einen

wartet.

Doch wer glaubt, damit die elsässische

Backkunst verstanden zu haben, unterschätzt

die Brezel. Denn die goldbraune

Teigschleife ist hier weit mehr als ein

Snack für zwischendurch. Im Elsass wird

sie zelebriert – und man kann sogar lernen,

sie selbst zu formen.

Im „Maison du Pain d’Alsace“ in Selestat

dreht sich alles um Mehl, Handwerk und

Hefeteig mit Tradition. Besucher dürfen

kneten, rollen und vor allem versuchen,

aus einem Teigstrang eine halbwegs

ansehnliche Brezel zu formen. Was bei

Bäckern federleicht aussieht, endet bei

Laien gerne irgendwo zwischen Achterbahn

und moderner Kunst.

Gerade das macht den Reiz aus. Statt

nur zu probieren, wird selbst gebacken

– inklusive Mehl an den Fingern und

großem Respekt vor dem Bäckerhandwerk.

Und am Ende schmeckt die eigene

Brezel sowieso am besten. Selbst

wenn sie aussieht wie ein missglücktes

Fahrradschloss.

Für Flammkuchenfans:

https://www.visit.alsace/de/

erlebnisse/gemutliches-bei

sammensein-rund-um-denflammkuchen/

Für Brezelspezialisten:

https://www.visit.alsace/de/

222006543-das-elsassischebrothaus-das-museum/

SaarLorLux MAGAZIN


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Fachwerk und Folklore gesehen?

Next Level Street Art.

Das gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen

der Region. Alte Bauernhäuser,

traditionelle Handwerkskunst,

historische Werkstätten – hier erlebt

man das Elsass so, wie man es sich in

nostalgischen Reisefantasien vorstellt.

Ein bisschen Zeitreise, ein bisschen Postkartenidylle.

Doch das Elsass kann auch überraschend

laut, modern und rebellisch sein.

Wer statt Trachten lieber Spraydosen

sehen möchte, sollte einen Abstecher

nach Neuf-Brisach machen. Hinter den

Mauern der ehemaligen Vauban-Zitadelle

trifft militärische Geschichte auf

internationale Street-Art-Szene.

Die alten Festungsmauern dienen heute

als gigantische Leinwand für Künstler

aus aller Welt. Farben explodieren dort,

wo früher Kanonen standen. Zwischen

Graffiti, Urban Art und monumentalen

Wandbildern entsteht ein Kontrast, der

überraschend gut funktioniert. Gerade

das macht den Ort spannend: Statt Heimatmuseum

mit Geranienkästen

gibt es hier Kunst mit

Haltung, Humor und manchmal

auch einer Portion Provokation.

Das moderne Elsass

zeigt sich nicht nur in Fachwerkhäusern

– manchmal sogar

auf Beton.

Streetart in Neuf Brisach

Foto © Bartosch Salmanski

Für Nostalgiker:

https://www.visit.alsace/de/erlebnisse/im-ecomusee-dalsace-traditionen-hautnah-erleben/

Für Neophile:

https://www.visit.alsace/de/erlebnisse/

mausa-die-elite-der-street-art-verschonert-die-mauern-der-vauban-zitadelle/

sport&voyages

73

Streetart-Kunst von Julien Malland im Mausa

in der Vauban Zitadelle in Neuf-Brisach

Foto © Mausa Vauban – E. Thiele / ADT

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sport&voyages

74

Fußballwunder

aus dem Saarland

Ministerpräsidentin Anke Rehlinger bei der Aufstiegsfeier

der SVE in Spiesen-Elversberg

SV Elversberg in die 1. Bundesliga

aufgestiegen

Meilenstein für den saarländischen Fußball:

Ministerpräsidentin Anke Rehlinger

und Sportminister Reinhold Jost gratulieren.

Der Fußballverein aus Elversberg sicherte

sich mit einem Sieg gegen Preußen

Münster den Aufstieg in die Königsklasse

des deutschen Fußballs. Damit hat

die SV Elversberg saarländische Fußballgeschichte

geschrieben. Dieser Erfolg ist

das Ergebnis einer außergewöhnlichen

sportlichen Leistung, großen Zusammenhalts

innerhalb des Vereins und

einer kontinuierlichen Entwicklung, die

SaarLorLux MAGAZIN

weit über die vergangene Saison hinausreicht.

Ministerpräsidentin Anke Rehlinger betonte:

„Der Aufstieg der SV Elversberg

in die erste Fußball-Bundesliga ist eine

echte Erfolgsgeschichte für das ganze

Saarland. Mit Leidenschaft, Teamgeist

und beeindruckendem Einsatz hat sich

die SVE diesen besonderen Moment

verdient. Der Verein sorgt damit bundesweit

für Aufmerksamkeit und wird

zu einem starken Botschafter unseres

Landes. Für die Fans, die Region und alle

Saarländerinnen und Saarländer ist das

ein Anlass für große Freude und echten

Stolz.“

Die SV Elversberg hat in den vergangenen

Jahren eindrucksvoll gezeigt, was

mit einem klaren sportlichen Konzept,

großem Engagement und nachhaltiger

Arbeit möglich ist. Der Aufstieg ist deshalb

nicht nur ein herausragender Moment

für den Verein, sondern auch ein

starkes Aushängeschild für das Sportland

Saarland.

„Die Mannschaft hat mit Leidenschaft,

Disziplin und beeindruckendem Zusammenhalt

Außergewöhnliches erreicht.

Dieser Erfolg ist verdient und ein starkes

Signal für die herausragende Qualität

des saarländischen Sports“, erklärte

Sportminister Reinhold Jost.

Foto © Staatskanzlei des Saarlandes


Malermeister

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affaire&investissement

76

Saarländische Sparkassen

Erfolgreich trotz Gegenwind

Die sechs saarländischen Sparkassen haben

das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich

abgeschlossen und ihre Position als

wichtigster Finanzpartner vieler Privatkunden,

Unternehmen und Kommunen

im Saarland weiter gefestigt. Trotz eines

wirtschaftlich anspruchsvollen Umfelds,

geprägt von geopolitischen Krisen,

Energiepreisrisiken und anhaltenden

strukturellen Herausforderungen, konnten

die Institute ihre Bilanzsumme steigern,

das Kreditgeschäft ausbauen und

Rekordwerte im Wertpapiergeschäft

erzielen.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 2,5

Prozent auf 21,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig

wuchsen die Kundeneinlagen

auf 16,3 Milliarden Euro, während das

Kreditvolumen auf 15 Milliarden Euro

anstieg. Damit unterstreichen die Sparkassen

ihre Rolle als Stabilitätsanker in

der Region.

Besonders positiv entwickelte sich das

Privatkundengeschäft. Der Kreditbestand

stieg auf 6,74 Milliarden Euro, das

Kreditneugeschäft legte um 10,6 Prozent

auf knapp eine Milliarde Euro zu.

Mit einem Marktanteil von rund 45 Prozent

bei den Hauptbankverbindungen

bleiben die Sparkassen klarer Marktführer

im Saarland.

Dr. Christian Molitor, Verbandsgeschäftsführer, und Cornelia Hoffmann-Bethscheider,

Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar, beim Jahrespressegespräch 2026.

Auch die saarländische Wirtschaft und

die Firmenkunden der Sparkassen investierten

wieder stärker. Die Darlehenszusagen

an Unternehmen stiegen um 21

Prozent auf 1,04 Milliarden Euro und erreichten

damit den höchsten Zuwachs

seit Jahren. Der Unternehmenskreditbestand

erhöhte sich auf 6,4 Milliarden

Euro. Vor allem Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen

sorgten für zusätzliche

Nachfrage.

Im Wohnungsbau zeigte sich ebenfalls

eine spürbare Belebung. Das Finanzierungsneugeschäft

für private und

gewerbliche Kreditnehmer wuchs um

20 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Besonders

gefragt war der Erwerb von Bestandsimmobilien.

Gleichzeitig nahmen

auch Investitionen in Modernisierung

und energetische Sanierung zu. Bereits

genehmigte, aber noch nicht abgerufene

Finanzierungen in Höhe von 346 Millionen

Euro deuten zudem auf weitere

Impulse für die kommenden Monate hin.

Einen Rekord verzeichneten die Sparkassen

im Wertpapiergeschäft. Der Nettoabsatz

stieg von 103 auf 269 Millionen

Euro. Insgesamt investierten die Kundinnen

und Kunden deutlich stärker in

Wertpapiere, um langfristig Vermögen

aufzubauen und von den Chancen der

Kapitalmärkte zu profitieren. Auch der

gesamte Wertpapierumsatz legte deutlich

zu.

Parallel dazu setzt sich der Wandel im

Anlageverhalten fort. Während klassische

Sparformen weiter an Bedeutung

Foto ©: BeckerBredel

SaarLorLux MAGAZIN


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verlieren, gewinnen moderne Anlageprodukte

zunehmend an Attraktivität.

Die Sparkassen begleiten ihre Kundinnen

und Kunden dabei mit persönlicher

Beratung und digitalen Angeboten.

Auch im Bereich Digitalisierung bauen

die Institute ihre Angebote konsequent

aus. Die S-App wird inzwischen

von rund 272.000 Menschen im Saarland

genutzt und zählt bundesweit zu

den erfolgreichsten Banking-Apps. Mit

S-Neo steht zudem ein digitales Depot

direkt in der App zur Verfügung, das

einen einfachen Einstieg in die Geldanlage

ermöglicht. Gleichzeitig bleibt

die persönliche Beratung ein wichtiger

Erfolgsfaktor. Mehr als zwei Drittel der

18- bis 29-Jährigen vertrauen bei wichtigen

Finanzentscheidungen weiterhin

auf den Rat von Beraterinnen und Beratern.

Rund 130 Filialen sorgen dafür, dass

dieser persönliche Kontakt auch künftig

gewährleistet bleibt.

Die wirtschaftliche Stärke der Sparkassen

spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen

wider. Der Jahresüberschuss

stieg auf 29,2 Millionen Euro. Mit einer

Cost-Income-Ratio von 62,2 Prozent arbeiten

die Institute weiterhin effizient

und wirtschaftlich solide.

Für das Jahr 2026 blicken die saarländischen

Sparkassen trotz anhaltender

Unsicherheiten vorsichtig optimistisch

nach vorn. Impulse erwarten sie unter

anderem durch die Weiterentwicklung

von Förderprogrammen im Wohnungsbau

sowie durch die fortschreitende

Digitalisierung. Gleichzeitig bleibt die

Gewinnung junger Kundinnen und

Kunden eine zentrale strategische Aufgabe.

Mit ihrer Kombination aus regionaler

Nähe, digitalem Service und

persönlicher Beratung sehen sich die

Sparkassen dafür gut aufgestellt.

Mit rund 3.300 Mitarbeitenden und 170

Geschäftsstellen gehören die sechs saarländischen

Sparkassen weiterhin zu den

größten Arbeitgebern und wichtigsten

Finanzdienstleistern des Landes.

Fakten & Zahlen

Saarlands Sparkassen mit

solidem Geschäftsjahr 2025

• Bilanzsumme wächst auf 21,3

Milliarden Euro – Stabilitätsanker

in unsicheren Zeiten

• Privatkunden-Kreditbestand

6,74 Milliarden Euro, Neugeschäft

rund 1 Milliarde Euro (+10,6 %)

• Kreditneugeschäft mit

Unternehmen steigt um 21 %

auf über 1 Milliarde Euro

• Wohnungsbaufinanzierungs-Neugeschäft:

1,27 Milliarden Euro (+20 %)

• Wertpapiergeschäft auf

Rekordniveau – Nettoabsatz erhöht

sich auf 269 Millionen Euro

• Cost-Income-Ratio von

62,2 % – gute Effizienz

• S-App mit 272.000 Nutzenden

im Saarland – S-Neo erschließt

Kapitalanlage für alle

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78

The League 2026

Das Event für Macher

Am 26. März 2026 wurde die URSA-

PHARM Arena in Spiesen-Elversberg

erneut zum Treffpunkt für Unternehmer,

Entscheider, Innovatoren und

Zukunftsdenker. Mit der zweiten Ausgabe

von The League entstand einmal

mehr eine Plattform, auf der Ideen, Erfahrungen

und Visionen branchenübergreifend

zusammengeführt wurden.

Als offizieller Medienpartner war

das SaarLorLux Magazin vor Ort und

erlebte einen Tag voller inspirierender

Gespräche, neuer Perspektiven und

wertvoller Begegnungen. Im Mittelpunkt

standen die großen Fragen der

digitalen Transformation: Wo stehen

Unternehmen heute? Welche Chancen

bietet Künstliche Intelligenz? Wie kön-

nen sich Betriebe gegen digitale Bedrohungen

schützen? Und welches Mindset

braucht es, um auch in Zukunft erfolgreich

zu sein?

Doch The League war weit mehr als eine

klassische Business-Veranstaltung. Die

Veranstaltung versteht sich als „Liga der

Pioniere und Macher“ und genau dieser

Gedanke war während des gesamten

Tages spürbar. Innovative Start-ups

trafen auf etablierte Unternehmen,

erfahrene Führungskräfte auf kreative

Vordenker. Es wurden Ideen geteilt,

Kooperationen angestoßen und neue

Kontakte geknüpft.

Besonders beeindruckend war die offene

Atmosphäre, die den Austausch

zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

förderte. Die Impulsvorträge

lieferten nicht nur fachliche Einblicke,

sondern regten auch dazu an, bestehende

Denkweisen zu hinterfragen und

neue Wege zu beschreiten. Dabei wurde

deutlich: Die Zukunft wird nicht allein

von Technologien bestimmt, sondern

vor allem von Menschen, die bereit sind,

Veränderungen aktiv mitzugestalten.

The League macht eindrucksvoll

sichtbar, wie wichtig branchenübergreifender

Dialog und persönliche

Begegnungen für die Zukunft unserer

Wirtschaft sind. Gerade in einer Zeit

rasanter technologischer Entwicklungen

entstehen Innovationen dort, wo Menschen

ihr Wissen teilen und gemeinsam

neue Perspektiven entwickeln. Damit hat

sich das Event als bedeutende Plattform

für Zukunftsthemen in der Großregion

SaarLorLux etabliert.

SaarLorLux MAGAZIN

Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren

PREVISIONZ aus Saarbrücken

und Pocket Rocket aus St. Wendel.

Als interdisziplinäres Beratungsunternehmen

unterstützt PREVISIONZ Unternehmen

dabei, Daten strategisch zu

nutzen und daraus die Grundlage für

unternehmensweite KI Lösungen zu

schaffen. Als Digitalagentur aus dem

Saarland berät Pocket Rocket Unternehmen

in Sachen Markenstrategie, Digitalmarketing

& Technologie. Durch ihr

Engagement fördern PREVISIONZ und

Pocket Rocket den Wissenstransfer rund

Fotos © Werner Staudt / SaarLorLux Magazin


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affaire&investissement

79

Moderatorin Louisa Schlang führte souverän

durch die Veranstaltung.

um Digitalisierung, Datenkompetenz

und Innovation und leisten damit einen

wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftsregion

SaarLorLux.

The League hat erneut gezeigt, wie

wertvoll Austausch, Vernetzung und gemeinsame

Visionen für die Zukunft sind.

Ein rundum gelungenes Event, das viele

Die Geschäftsführerin von PREVISIONZ,

Christina Collmann hieß die Gäste im

Namen des Co-Organisators willkommen

Impulse setzte und Lust auf die kommenden

Ausgaben macht. Denn eines wurde

in Spiesen-Elversberg mehr als deutlich:

Die Zukunft entsteht dort, wo Pioniere

und Macher zusammenkommen.

Weitere Informationen zum Event:

www.pocketrocket.de/the-league/

Anna Lawera, Geschäftsführerin des East

Side Fab e.V., führte kompetent durch die

Expertenrunde.

COMING SOON

The League 2027

Nach diesem rundum gelungenen

Event freuen wir uns bereits

heute auf The League 2027 und

viele weitere inspirierende Begegnungen,

Ideen und Impulse.

Bildmitte: Alexander Lang (Geschäftsführer Porsche Zentrum

Saarland) und weitere Gäste

von rechts: Sven Schwenk (Geschäftsführer PREVISIONZ GmbH),

Fabian Bleymehl (Bleymehl Consulting) und weitere Gäste

von links: Carsten Kien (Soft Skills-Ingenieur) und Simon Schober

(Unternehmer und KI-Experte)

von rechts: Dagmar Schuhmacher (ViAcademy), Christian

Urschel (Geschäftsführer vevio Hotel & Events) und weitere Gäste

SaarLorLux MAGAZIN


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affaire&investissement

80

Frankreich

zeigt uns, wie es geht

Umsetzungswillens konnte der Zeitplan

jedoch eingehalten werden. Die „Notre-Dame-Methode“

war geboren. Nach

demselben Prinzip werden inzwischen

auch Industrieansiedlungen umgesetzt,

unter anderem im benachbarten Lothringen.

Die Vorlaufzeit von Großprojekten wurde

in Frankreich von früher 17 bis 18 Monaten

auf acht bis neun Monate verkürzt.

Für Angelika Hießerich-Peter, Vorsitzende

der FDP Saar, muss dieses Modell Vorbild

für das Saarland sein: „Ein konkretes Vorhaben,

nach klaren Hierarchien geführt,

mit nachprüfbarer Verantwortlichkeit

und verbindlichen Fristen – nach diesem

System sollten künftig nicht nur Industrieansiedlungen,

sondern auch Ansiedlungen

mittelständischer Unternehmen

ermöglicht werden.“

Angelika Hießerich-Peter

Lange galt Frankreich in deutschen Augen

als schwerfälliger Zentralstaat, in

dem Initiativen am übermächtigen Staat,

an Präfekten und Bürokraten scheitern.

Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein.

Heute sind es hierzulande häufig Bürokratie

und Vorschriften, die Projekte ausbremsen

und oft um Jahre verzögern,

manchmal sogar unmöglich machen.

Die FDP Saar empfiehlt dem Land, sich

SaarLorLux MAGAZIN

am „neuen“ französischen Nachbarn zu

orientieren. Als Präsident Macron nach

dem Brand der Kathedrale Notre-Dame

in Paris verkündete, das stark beschädigte

Meisterwerk der Gotik innerhalb von

fünf Jahren wieder aufbauen zu wollen,

wurde er vielerorts belächelt, insbesondere

in Deutschland.

Dank klarer Strukturen, angepasster

Vorschriften und eines konsequenten

Sie verweist darauf, dass die häufig angeführten

europäischen Rechtsvorschriften

auch bei den Nachbarn gelten und

Planungen dennoch deutlich schneller

vorankommen. Bedauerlich sei zudem,

so Hießerich-Peter, dass bei Bauvorhaben

nachgeordnete Behörden – quasi

am unteren Ende der Verwaltungskette

– Projekte ausbremsen könnten.

„Frankreich zeigt uns einerseits, dass

Deutschland und damit auch das Saarland

vielfach überreguliert sind. Andererseits

zeigt es aber auch, dass Wandel mit

dem entsprechenden Mut schnell möglich

ist“, so die FDP-Landesvorsitzende.

Foto © HONKPHOTO


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Mittagspause?

Nichts wie raus!

affaire&investissement

81

In der Hektik des Arbeitsalltags ist die

Mittagspause ein wichtiger Anker, damit

Körper und Geist zur Ruhe kommen und

neue Energie tanken können.

Statt die Mittagspause am Schreibtisch

oder in einer stickigen Kantine zu verbringen,

sollten Sie sich bewusst Zeit für

echte Regeneration nehmen. Genießen

Sie einen gesunden Lunch im Freien,

tanken Sie frische Luft und Tageslicht.

Das ist übrigens auch eines der besten

Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit.

Das wichtigste Gebot einer erholsamen

Pause lautet: Raum- und Ortswechsel.

Ihrem Kopf sollte klar signalisiert werden,

dass jetzt Entspannung und Erholung

angesagt sind. Dafür ist es hilfreich,

die gewohnte Arbeitsumgebung zu verlassen

und für kurze Zeit in eine andere

Umgebung einzutauchen. So kommen

Sie außerdem gar nicht erst in Versuchung,

nebenbei E-Mails zu lesen oder

weitere Aufgaben zu erledigen.

Schon ein kurzer Gang nach draußen

sorgt für einen spürbaren Frischekick.

Tageslicht regt das Herz-Kreislauf-System

an, unterstützt die Augen und ist

besonders wichtig für Menschen, die

viele Stunden am Bildschirm verbringen.

Ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause

versorgt den Körper mit frischem

Sauerstoff.

Davon profitieren nicht nur Lunge und

Kreislauf, sondern auch das Gehirn.

Nach Stunden in geschlossenen Räumen

wirkt die frische Luft belebend und

fördert die Konzentration. Gleichzeitig

werden die Schleimhäute befeuchtet,

wodurch sie Krankheitserreger besser

abwehren können. Die Bewegung lockert

Verspannungen, die durch langes

Sitzen entstehen, und unterstützt die

Verdauung. So lässt sich auch das bekannte

Mittagstief nach dem Essen vermeiden.

Doch nicht nur der Körper profitiert von

einer Auszeit im Freien. Auch Geist und

Seele danken es Ihnen. Tageslicht fördert

die Ausschüttung des Glückshormons

Serotonin, selbst bei bewölktem

Himmel. Bewegung an der frischen Luft

baut Stress ab, hebt die Stimmung und

kann die Kreativität steigern. Nach einer

solchen Pause fühlen Sie sich wacher,

ausgeglichener und können sich wieder

besser konzentrieren.

Im Arbeitsalltag sind Körper und Geist

oft im Dauereinsatz. Nicht selten führt

dies zu Stress und einer zunehmenden

Erschöpfung. Umso wichtiger ist es, zwischendurch

bewusst herunterzufahren

und den Kopf freizubekommen. Die Mittagspause

eignet sich dafür ideal, denn

sie dient nicht nur der Nahrungsaufnahme.

Ob wir überhaupt pausieren, wo wir

unsere Pause verbringen und wie wir sie

gestalten, hat einen großen Einfluss auf

unser Wohlbefinden und unseren Stresspegel.

SaarLorLux MAGAZIN


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automobile&technique

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Sprit sparen im Alltag

So fährt man effizienter

Schon kleine Anpassungen im Fahrverhalten können langfristig einen deutlichen Unterschied

machen. Weniger Verbrauch bedeutet nicht nur geringere Kosten, sondern auch

weniger Emissionen.

Die Kraftstoffpreise bleiben für viele Autofahrer

ein wichtiges Thema. Doch mit

der richtigen Fahrweise lässt sich der

Verbrauch oft deutlich senken – und

damit auch die Kosten. Die folgenden

vier Tipps zeigen, wie Autofahrer ihren

Verbrauch reduzieren und gleichzeitig

Geldbeutel und Umwelt schonen können.

SaarLorLux MAGAZIN

1

Ruhig fahren spart Kraftstoff

Starkes Beschleunigen und abruptes

Bremsen erhöhen den Verbrauch erheblich.

Wer vorausschauend fährt und

möglichst gleichmäßig unterwegs ist,

spart nicht nur Sprit, sondern fährt oft

auch entspannter.

Bereits frühes Hochschalten kann den

Verbrauch reduzieren. Moderne Motoren

arbeiten häufig schon bei niedrigen

Drehzahlen effizient.

2

Gewicht und

Luftwiderstand beachten

Unnötiger Ballast kostet Kraftstoff. Werkzeugkisten,

Getränkekästen oder andere

schwere Gegenstände sollten nicht

dauerhaft im Kofferraum liegen bleiben.

Auch Dachträger oder Dachboxen erhöhen

den Luftwiderstand und damit den

Verbrauch.

3

Reifendruck regelmäßig prüfen

Zu niedriger Reifendruck führt zu

höherem Rollwiderstand. Deshalb lohnt

sich eine regelmäßige Kontrolle – idealerweise

einmal im Monat. Der richtige

Luftdruck verbessert zudem das Fahrverhalten

und die Sicherheit.

4

Klimaanlage bewusst nutzen

Gerade im Sommer sorgt die Klimaanlage

für Komfort, verbraucht aber

zusätzliche Energie. Wer sie bewusst

einsetzt und das Fahrzeug nicht unnötig

herunterkühlt, kann ebenfalls Kraftstoff

sparen.

Unser Fazit

Bereits einfache Maßnahmen

im Alltag können den Kraftstoffverbrauch

spürbar senken. Wer

vorausschauend fährt und sein

Fahrzeug effizient nutzt, spart

langfristig Kosten und ist zugleich

nachhaltiger unterwegs.

Text: (ak-o) | Foto: KI-generiert/ak-o


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