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WTB_Tennis_2026_07

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Nr. 07 | Juli 2026 | www.wtb-tennis.de

Offizielles Verbandsorgan

Württembergischer Tennis-Bund e.V.

KI-Chatbot

Update für den Vereinsservice

Ehrenamt

10 Tipps für Tennisvereine

Ausgabe 7/2026

Ein Magazin von

7

www.tennismagazin.de

Juli 2026 10,90 €

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ALEXANDER ZVEREV

Da ist der Pott!

+

Delegiertenversammlung

STRUKTUR

UND NEUE

PROJEKTE


OUR EASIEST PLAYING RACQUET EVER

COMFORT 2 MANEUVERABILITY 2 POWER 2 PRECISION 2


Foto: WTB

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

der Württembergische Tennis-Bund blickt auf ereignisreiche

und erfolgreiche Monate zurück. Die Delegiertenversammlung

hat gezeigt, dass die im Reformjahr 2025 angestoßenen

Veränderungen wirken. Mit klaren Strukturen, neuen Projekten

und einer positiven Mitgliederentwicklung sind wir für die

Zukunft gut aufgestellt.

Gleichzeitig treiben wir die Digitalisierung konsequent voran.

Mit unserem neuen KI-gestützten Vereinsservice schaffen

wir ein weiteres Angebot, um unsere Vereine im Alltag schnell und unkompliziert

zu unterstützen. Zudem freuen wir uns, mit zwei neuen Partnern die Weiterentwicklung

des Tennissports in Württemberg weiter voranzutreiben und zusätzliche

Impulse für unsere Vereine und Mitglieder zu setzen.

Auch sportlich gab es viele Höhepunkte: Das WTB LK-Camp sorgte für einen

gelungenen Start in die Saison, beim WTB-Talent-Cup begeisterten unsere

jüngsten Talente mit Teamgeist und großem Einsatz, und die Deutschen Jugendmeisterschaften

bieten erneut eine Bühne für die besten Nachwuchsspielerinnen

und -spieler Deutschlands.

Unser Dank gilt allen Ehrenamtlichen, Vereinen, Trainerinnen und Trainern sowie

Partnern, die diese positive Entwicklung möglich machen. Gemeinsam gestalten wir

die Zukunft des Tennissports in Württemberg.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre dieser Ausgabe.

Ihr Vorstand des Württembergischen Tennis-Bundes

INHALT

VERBAND

4 Delegiertenversammlung

2026: Stabilität, Wachstum

und neue Projekte

5 KI-Chatbot für den

Vereinsservice

6 Deutsche Jugendmeisterschaften

in Ludwigshafen

7 Region 3 triumphiert

beim WTB-Talent-Cup

8 Mit dem WTB LK-Camp

in die neue Saison

9 10 Punkte für ein attraktives

Ehrenamt im Tennisverein

BEZIRKE

10 BEZIRK A

Bezirksmeisterschaften

und Kessler Cup

11 BEZIRK B

Hochklassiges Tennis bei

den Bezirksmeisterschaften

12 BEZIRK C

Bezirkscup Jugend, Next Level

und Bezirksmeisterschaften

13 BEZIRK D

Spitzentennis in Plochingen

IMPRESSUM

Klaus Berner

14 BEZIRK E

Junge Asse und Einblicke

ins Schultennis

15 BEZIRK F

Ein Tennisfamilienfest,

Jugend-BZM und ein

halbes Jahrhundert

Württemberg Tennis – Offizielles Verbands organ Württem bergischer Tennis-Bund e.V.

REDAKTION:

WTB-Geschäftsstelle

Emerholzweg 79

70439 Stuttgart-Stammheim

Verena Nagel

E-Mail: Verena.Nagel@wtb-tennis.de

Daniel Cecura

E-Mail: Daniel.Cecura@wtb-tennis.de

VERLAG:

Jahr Media GmbH & Co. KG

Jürgen-Töpfer-Straße 48

22763 Hamburg

GESTALTUNG:

Jahr Media GmbH & Co. KG

Jürgen-Töpfer-Straße 48

22763 Hamburg

ANZEIGEN:

Jahr Media GmbH & Co. KG

Jürgen-Töpfer-Straße 48

22763 Hamburg

Tel: 040-38906-292

040-38906-269

Fax: 040-38906-301

ABONNENTENSERVICE:

Württemberg Tennis Aboservice

Postfach 10 32 45, 20022 Hamburg

Tel: 040-38906-880

Fax: 040-38906-885

E-Mail: clubabos-jtsv@dpv.de

ISSN 2629-4451

Württemberg Tennis erscheint zehnmal

jährlich in Kombination mit dem tennis

MAGAZIN. Laut Beschluss der Mitgliederversammlung

erhält jeder Mitgliedsverein

des Württembergischen Tennis-Bund e.V.

neun Exemplare.

Das Einzel-Jahres-Abonnement beträgt

im Inland 79,00 Euro, im Ausland

ab 88,00 Euro, inkl. Versandgebühren und

Mehrwertsteuer.

Abonnement-Bestellungen beim Württembergischen

Tennis-Bund e.V., Emerholzweg,

70439 Stuttgart, Kündigungen

sind nur zum Jahresende bis sechs

Wochen vorher beim WTB möglich.

Bei höherer Gewalt besteht kein

Anspruch auf Lieferung oder

Rückzahlung des Bezugsgeldes.

7/2026

www.wtb-tennis.de

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VERBAND

Bei der Delegiertenversammlung des WTB 2026 waren insgesamt 45 stimmberechtigte Delegierte anwesend.

Foto: WTB

DELEGIERTENVERSAMMLUNG

Stabilität, Wachstum und neue Projekte

Der WTB nutzt das Reformjahr 2025 zur strategischen Neuausrichtung

und stärkt seine Position in der Sportlandschaft

Das Reformjahr 2025 wurde konsequent

genutzt, um die strategische

Ausrichtung weiter zu schärfen und

die Position im organisierten Sport nachhaltig

zu stärken. Der Verband zeigt sich trotz

weiterhin bestehendem Notbetrieb stabil,

handlungsfähig und klar zukunftsorientiert

aufgestellt.

Klaus Berner ging während der Delegierten

versammlung durch die Reihen und

beantwortete alle Fragen aus dem Plenum.

Foto: WTB

Wir wollen den Verband

strukturell und sportlich

zukunftsfähig aufstellen.

Ziel ist es, den Spielbetrieb

attraktiver und

effizienter zu gestalten.

WTB-Vorstand Klaus Berner

Gute Entwicklung und

erfolgreiche Positionierung

trotz Notbetrieb

Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen

des fortbestehenden Notbetriebs

hat sich der WTB insgesamt positiv

entwickelt. Der Verband konnte seine

Rolle im organisierten Sport weiter festigen

und seine strukturelle sowie sportpolitische

Position deutlich verbessern. Die im

Reformjahr ergriffenen Maßnahmen zeigen

Wirkung und stärken die Effizienz sowie

die strategische Steuerungsfähigkeit des

Verbandes.

Auch finanziell bleibt der WTB stabil aufgestellt.

Vizepräsident Martin Renz betonte,

dass bewusst getätigte Investitionen in Personal,

IT und strukturelle Weiterentwicklung

gezielt der Zukunftssicherung dienen und

den Verband langfristig robuster machen.

Der Compliance-Bericht von Dr. Hans-

Georg Kauffeld bestätigte zudem eine weiterhin

ordnungsgemäße und regelkonforme

Verbandsführung.

Verbandsübergreifender

Spielbetrieb mit dem

Badischen Tennisverband

ab 2027 beschlossen

Ein Beschluss der Delegiertenversammlung

ist die Einführung eines verbandsübergreifenden

Spielbetriebs mit dem Badischen

Tennisverband ab 2027. Mit einer sehr deutlichen

Zustimmung von 97,6 Prozent wurde

die Grundlage für ein gemeinsames, weiterentwickeltes

Wettkampfsystem im Südwesten

geschaffen. Auch die notwendige

Satzungsänderung wurde mit 78 Prozent

Zustimmung klar verabschiedet.

„Der Mannschaftsspielbetrieb ist das

Rückgrat unseres Sports. Mit der Erweiterung

schaffen wir zusätzliche Attraktivität,

4 www.wtb-tennis.de 7/2026


bessere sportliche Perspektiven und effizientere

Strukturen“, erklärte Vorstand

Klaus Berner.

Strategische

Weiterentwicklung

im Verbund des

organisierten Sports

Auch sportpolitisch wurde die Entwicklung

des WTB positiv eingeordnet.

WTB-Präsident Stefan Hofherr hob insbesondere

die erfolgreiche Umsetzung

der neuen Verbandsstruktur hervor und

betonte die zunehmende strategische

Bedeutung des WTB innerhalb des organisierten

Sports.

WLSB-Präsident Andreas Felchle

unterstrich in seinem Grußwort die stabile

Mitgliederbasis von knapp 180.000

Mitgliedern sowie die positive Entwicklung

im Tennis, insbesondere im Nachwuchsbereich.

Gleichzeitig verwies er

auf bestehende Herausforderungen in

der Finanzverwaltung und kritisierte die

seit über fünf Jahren andauernde Auseinandersetzung

mit der Finanzverwaltung

Stuttgart, die für den organisierten

Sport nicht hinnehmbar sei und erhebliche

Unsicherheiten sowie fehlende Planungssicherheit

für den WTB verursache.

Zugleich blickte er auf zukünftige

Chancen durch den Solidarpakt Sport,

den Ausbau der Sportstättenförderung

ab 2027 und die Einführung der Ganztagsbetreuung

ab 2026.

Mit dem Reformjahr 2025 hat der

WTB zentrale Impulse gesetzt, seine

Strukturen weiterentwickelt und wichtige

Zukunftsentscheidungen getroffen. Der

beschlossene verbandsübergreifende

Spielbetrieb mit dem Badischen Tennisverband

markiert dabei einen Schritt hin

zu mehr Effizienz, Attraktivität und nachhaltiger

Wettbewerbsfähigkeit im Tennissport

im Südwesten.

Jetzt scannen

und anschauen:

Das Jahr 2025

des WTB im Video.

DIGITALISIERUNG

KI-Chatbot für den

Vereinsservice

Der WTB erweitert sein Serviceangebot

im Bereich Vereinsentwicklung und

Vereinsservice: Ab sofort steht ein neuer

KI-Chatbot zur Verfügung, der Vereine

schnell, unkompliziert und praxisnah bei

vielen Fragen des Vereinsalltags unterstützt

Zu finden ist der KI-Chatbot auf der

WTB-Website im Bereich „Vereinsservice“

sowie auf den entsprechenden

Unterseiten. Dort unterstützt er als

digitale erste Anlaufstelle bei zahlreichen

Themen rund um Organisation, Entwicklung

und Zukunftsfähigkeit von Tennisvereinen.

Der Chatbot hilft dabei,

• erste Orientierung zu Vereinsservice-Themen

zu erhalten,

• Ideen und Lösungsansätze für

konkrete Herausforderungen zu

entwickeln,

• Aufgaben und nächste Schritte zu

strukturieren,

• Checklisten und Formulierungs hilfen

zu erstellen,

• sowie Impulse für die Weiterentwicklung

des Vereins zu gewinnen.

Dabei deckt der KI-Chatbot ein breites

Spektrum an Themenfeldern ab – unter

anderem:

• Vereinsentwicklung und Strategie

• Mitgliedergewinnung und

Mitgliederbindung

• Ehrenamt und Vorstandsarbeit

• Vereinsangebote und

Trendsportarten

• Vereinsleben und Gemeinschaft

• Infrastruktur und multifunktionale

Platznutzung

• Marketing und Kommunikation

• Orientierung zu Angeboten und

Unterstützungsleistungen des WTB

Auch aktuelle Themen wie nachhaltige Vereinsentwicklung,

moderne Kommunikation,

niedrigschwellige Einstiegsangebote oder

Neuer digitaler Vereinsservice:

Der WTB erweitert

die Unterstützung für

Vereine.

Grafik: WTB

die Einbindung von Padel und Pickleball in

bestehende Vereinsstrukturen können aufgegriffen

werden.

Drei Beispielfragen an den WTB-Chatbot

• Welche Maßnahmen helfen unserem

Verein, neue Mitglieder zu gewinnen

und bestehende Mitglieder langfristig

zu binden?

• Wie können neue Ehrenamtliche

gezielt angesprochen und Aufgaben

besser verteilt werden?

• Wie kann die Vereinsanlage nachhaltiger

und multifunktionaler

genutzt werden?

Der Chatbot bietet schnelle Erstorientierung,

praxisnahe Ideen und hilfreiche Denkanstöße

– jederzeit und ohne lange Wartezeiten.

Je konkreter eine Frage formuliert

wird, desto hilfreicher fällt die Antwort aus.

Deshalb empfiehlt es sich, Thema, Anlass

und wichtige Rahmenbedingungen möglichst

präzise zu beschreiben.

Wichtig zu wissen:

Der KI-Chatbot ersetzt keine rechtlich verbindliche,

steuerliche oder versicherungsrechtliche

Beratung und keine individuelle

Einzelfallprüfung. Bei komplexeren oder

vertieften Fragestellungen steht weiterhin

der persönliche Vereinsservice des WTB

zur Verfügung.

Jetzt den KI-Chatbot

und unsere neuen

WTB-Partner

auf der Vereinsservice-

Website entdecken!

7/2026

www.wtb-tennis.de

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VERBAND

WTB-KADER

Deutsche Jugendmeisterschaften 2026

Zwei Endspiele und viele starke Auftritte: Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

2026 in Ludwigshafen präsentierte sich der WTB-Nachwuchs breit aufgestellt und

zeigte in allen Altersklassen konkurrenzfähige Leistungen auf nationalem Niveau

Vom 25. bis 30. Mai 2026 wurden die

Deutschen Jugendmeisterschaften

bereits zum 32. Mal auf der Anlage

des BASF Tennisclub e.V. in Ludwigshafen

am Rhein ausgetragen. Die nationalen

Titelkämpfe boten erneut hochklassiges

Jugendtennis und einen umfassenden Leistungsüberblick

der besten Spielerinnen und

Spieler Deutschlands.

WTB-Nachwuchs überzeugt

in allen Altersklassen

Alea Barth sicherte sich den 2. Platz

in der U13-Konkurrenz.

Foto: Harry Reis

Insgesamt war der WTB mit 20 Spielerinnen

und Spielern (davon 16 im Kader) vertreten

und konnte insbesondere im weiblichen

Bereich mehrere starke nationale

Ergebnisse erzielen. Auf nationalem Top-

Niveau agierte Alea Barth, die im Einzel das

Finale erreichte und zudem gemeinsam mit

Filippa Kleinholz im Doppel bis ins Halbfinale

einzog. Auch im Einzel zeigte Filippa

Kleinholz eine kämpferische Leistung und

spielte sich mit konstant guten Auftritten bis

ins Viertelfinale vor. Anna Knorr und Jana

Nolte komplettierten den erfolgreichen Auftritt

der WTB-Spielerinnen mit dem Finaleinzug

im U14-Doppel. Dort trafen sie zuvor

bereits auf Paula Eisele, die ebenfalls mit

dem Halbfinaleinzug ein starkes Ergebnis

verbuchen konnte.

Im U16m-Wettbewerb erreichte Laurenz

Schneider das Achtelfinale und gehörte

damit zu den Top 16 seines Feldes - Marcel

Krieg traf bereits in Runde eins auf den

topgesetzten Spieler und schied aus. In der

U14 erreichte Franz Gloning mit 2:1 Siegen

Platz zwei in seiner Gruppe, während

Liam Stähle und Ole Beisswenger jeweils

ein Gruppenspiel gewinnen konnten. In der

U13 zeigte Felix Morgenbesser eine starke

Gruppenphase und verpasste die Endrunde

nur knapp, während Leonard Lahrmann

ebenfalls solide Leistungen in seiner

Gruppe zeigte. Luna Dima (U13) konnte ihre

Gruppenphase mit 2:1 Siegen auf Platz 2

abschließen – im U14w-Wettbewerb sammelten

Mila Hungerbühler und Paula Eisele

in ihren Gruppen wertvolle Erfahrung

gegen starke Konkurrenz, während Valentina

Gaspert in einer besonders anspruchsvollen

Gruppe antreten musste. In der U16

überzeugte Lena Büchele mit dem Einzug

ins Viertelfinale. Polly Eichner und Delia

Weinmann schieden in der ersten Runde

aus. Hervorzuheben ist die breite WTB-

Präsenz über nahezu alle Altersklassen

hinweg. Cheftrainer Albert Ende zieht folgendes

Fazit: „Die Analyse der Deutschen

Überzeugten im Doppel: Anna Knorr

und Jana Nolte kamen in der U14-Doppel-

Konkurrenz bis ins Finale. Foto: Harry Reis

Jugendmeisterschaften zeigt, dass wir in

der Spitze bereits einzelne Spielerinnen und

Spieler auf nationalem Topniveau haben.

Gleichzeitig müssen noch daran arbeiten,

mehr Athletinnen und Athleten dauerhaft in

die Halbfinal- und Finalrunden zu bringen

und im Topbereich der deutschen Jugend

zu etablieren.“

Ergänzend zieht WTB-Lehrertrainer

Jonas Hartmann ein Fazit aus OHG-Sicht:

„Mit sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern

ist das OHG stark vertreten. Besonders

die Leistungen in den Doppelkonkurrenzen

sowie die nur knapp verpassten

Halbfinals im Einzel zeigen, dass die Verbindung

von Schule und Leistungssport

sehr gut funktioniert und die Entwicklung

insgesamt in die richtige Richtung geht.“

Vor Ort wurde das WTB-Team von

einem sechsköpfigen Trainerstab begleitet:

Albert Ender, Jonas Hartmann, Mario Weise,

Yannick Maden, Christina Singer-Bath und

Michael Wennagel. Insgesamt bilden die

Ergebnisse eine solide Grundlage für die

weitere Entwicklung des WTB-Leistungssports

und bestätigen die positive Tendenz

mehrerer Jahrgänge.

ERGEBNISSE

Deutsche Meisterinnen

und Meister im Überblick

Einzel

U16 weiblich: Milena Steinkamp (TVBB)

U14 weiblich: Alessandra Urga (BTV)

U13 weiblich: Zoe Bleffert (TVM)

U16 männlich: Miko Anton Koeppen (HAM)

U14 männlich: Niklas Aaron Kochta (BTV)

U13 männlich: Julian Pflugbeil (HTV)

Doppel

U16 weiblich: Lina Simonsen (HTV) / Victoria

Brand (SLH)

U14 weiblich: Carla Pollmüller (BTV) / Lisa

Nothdurft (BTV)

U13 weiblich: Nicole Sokolska (TVBB) / Annika

Otto (WTV)

U16 männlich: Miko Anton Koeppen (HAM) /

Johann Nagel-Heyer (HAM)

U14 männlich: Constantin Kästner (SLH) /

David Schwenk (BTV)

U13 männlich: Anton Sokolov (WTV) / Julian

Pflugbeil (HTV)

6 www.wtb-tennis.de 7/2026


erneut deutlich wurde. Die Entscheidung

fiel erst nach einer Regenunterbrechung im

Hallen-Doppel – ein Finale, das an Spannung

kaum zu überbieten war. Den 3. Platz

sicherte sich das Team aus Region 4 gegen

das Team aus Region 1.

Der WTB Talent Cup ist mehr als nur Tennis.

JUGEND

Region 3 triumphiert

beim WTB-Talent-Cup

WTB-Talent-Cup 2026: Emotionen, Teamgeist

und ein Finale auf höchstem Niveau

Der WTB-Talent-Cup 2026 wurde

am 14. und 15. Mai auf der Anlage

des TC Doggenburg ausgetragen.

Der Verein hatte sich aktiv um die Austragung

beworben und bot den teilnehmenden

Teams optimale Bedingungen für zwei

intensive Wettkampftage.

Der Jugend-Wettbewerb ist ein besonderer

Teamvergleich der Bezirksauswahlmannschaften

der Altersklasse U11. Vier

Regionen treten im Modus „Jeder gegen

Jeden“ gegeneinander an. Neben Tennis-

Matches fließen auch ein Mannschaftswettbewerb

sowie verschiedene athletische und

koordinative Aufgaben wie Staffelsprints,

Hockey- und Fußballspiele in die Gesamtwertung

ein. Damit ist der Wettbewerb

nicht nur sportlich anspruchsvoll, sondern

auch ein wichtiger Baustein in der Sichtung

und Vorbereitung auf den alljährlichen DTB

Talent Cup.

Andreas Fodi (Bereichsleiter Ressort

Leistungssport & Jugendförderung) zieht

ein Fazit: „Der WTB-Talent-Cup beim TC

Doggenburg war eine super Veranstaltung.

Obwohl die Wettervorhersage durchwachsen

war, konnten wir alle Partien und Staffeln

wie geplant durchführen. Es war eine

tolle Generalprobe auch im Hinblick auf den

DTB Talent Cup im August. Ein spezieller

Dank geht an Martina King (OSR) sowie

Isabella Schlumpberger und ihr Team des

TC Doggenburg, die für einen reibungslosen

Turnierablauf gesorgt haben.“

Ein Finale voller Spannung

bis zum letzten Punkt

Foto: WTB

Sportlich setzte sich in diesem Jahr der

Titelverteidiger aus Region 3 durch. In einem

emotionalen Finale gegen Region 2 entschied

das Team die Begegnung mit 21:15

für sich. Die Wertung setzte sich aus 18

Tennis- und 18 Athletikpunkten zusammen,

wodurch die Vielseitigkeit des Wettbewerbs

Das Team aus Region 3 setzte sich im

Finale mit 21:15 gegen das Team aus

Region 2 durch und krönte sich zur Siegermannschaft

des WTB-Talent-Cups. Foto: WTB

„Hochgefühlsfrequenz“ –

Stimmen aus dem

Trainerteam

Ein besonderer Erfolgsfaktor des WTB-

Talent-Cups ist das WTB-Trainerteam, das

die Kinder über beide Tage hinweg intensiv

begleitet, unterstützt und durch den Wettbewerb

führt. Gerade in einem so emotionalen

und vielseitigen Format ist das Coaching

im Moment entscheidend – es hilft

den Spieler:innen, sich immer wieder neu

zu fokussieren, mit wechselnden Situationen

umzugehen und im Team stabil zu bleiben.

„Der WTB Talent Cup ist Wettbewerb

mit Hochgefühlsfrequenz. Es gibt keinen

anderen Wettbewerb im Jugendtennis, bei

dem die Spieler:innen innerhalb kürzester

Zeit einen ständigen Wechsel von Gefühlsausbrüchen

erleben – von Spannung, Ermüdung,

technischer Stärke und Schwäche bis

hin zu Teamgeist und Euphorie. Glück und

Unglück liegen hier extrem nah beieinander,

und die Kinder haben kaum Zeit, diese

Eindrücke zu verarbeiten.“, betont Genadi

Mihaylov – Verbandstrainer der Region 2.

Athletiktrainer Mario Weise zog ein positives

sportliches Fazit und stellte den Sichtungscharakter

des Wettbewerbs in den

Mittelpunkt: „Der WTB-Talent-Cup 2026

war ein voller Erfolg. Aus athletischer Sicht

hat es mich besonders gefreut zu sehen,

dass alle Kinder deutliche Fortschritte in

Sprint, Sprung und Wurf gemacht haben.“

Die Regionen im Überblick

Team Region 1: Niklas Schreiner,

Mihai Tarba, Julian Lüdemann, Luisa Dathe,

Moritz Leucht, Zoey Just, Viola Salzsehler

und Katharina Engal. Trainer: Robin Lang.

Team Region 2: Jonas Bökeler, Konstantin

Hürttle, Jonas Feierfeil, Tiago Jentner, Isita

Krieg, Lorina Dima, Alicia Nan und Nefeli

Stavrianou. Trainer: Genadi Mihaylov.

Team Region 3: Levin Weinmann, Florian

Nössner, Mats Weiblen, Kateryna Chekotylo,

Filippa Schwarz, Alina Alice Müller,

Milan Gavranovic und Paul Scheu. Trainer:

Andreas Tiltscher.

Team Region 4: Santiago Sburlea, Moritz

Alexander, Noah Guariglia, Lucas Santiago

Alos, Jannis Kern, Mia Geiselmann, Lucia

Kong und Hanna Reinhardt. Trainerin: Micki

Kochendörfer.

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www.wtb-tennis.de

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VERBAND

SOMMER, SONNE, TENNIS

Mit dem WTB LK-Camp

in die neue Saison

Die perfekte Basis für einen sportlichen Einstieg in die Saison 2026: Wir werfen einen

Blick zurück auf das WTB LK-Camp im 5-Sterne-Resort Güral Premier Belek

Mit Tempo und Teamgeist geht es

gemeinsam mit Patricio Travel in die

neue Saison. Insgesamt 37 Teilnehmende,

verteilt auf drei Damen- und Herrengruppen,

sorgten beim WTB LK Camp

2026 von Beginn an für viel Betrieb und jede

Menge Tennis.

Inhaltlich lag der Schwerpunkt auf der

Vorbereitung für die Sandplatzsaison.

Neben intensiven Übungen zu Technik und

Sicherheit in den Grundschlägen wurde

vor allem an der Spieleröffnung gearbeitet.

Gegen Ende der Woche stand verstärkt

das Doppelspiel im Fokus, um gezielt Matchsituationen

für die anstehenden LK-Doppelwettbewerbe

zu trainieren. Micha Wennagel

und Steffen Maier sorgten dabei mit

ihrer Erfahrung, vielen praktischen Tipps

und großem Einsatz für abwechslungsreiche

und anspruchsvolle Trainingseinheiten.

Die zahlreichen Begegnungen boten

Tennis auf hohem Niveau und viele

umkämpfte Matches. Besonders positiv

fiel auf, dass zahlreiche Trainingsinhalte

direkt erfolgreich in den Spielen umgesetzt

wurden. Auch die äußeren Bedingungen

trugen zu einer gelungenen Woche

bei: Die Plätze waren in hervorragendem

Zustand, das Wetter zeigte sich größtenteils

von seiner besten Seite und ermöglichte

einen reibungslosen Ablauf des gesamten

Programms.

Neben dem sportlichen Teil kam auch

das Drumherum nicht zu kurz. Grete und

Justine von Patricio Travel kümmerten sich

engagiert um die Organisation und standen

jederzeit unterstützend zur Seite. Das

Hotel bot mit komfortablen Zimmern und

sehr guter Verpflegung beste Voraussetzungen,

um die Trainingstage entspannt

ausklingen zu lassen.

Ein weiterer Dank gilt unserem Partner

HEAD für die Unterstützung und die Bereitstellung

attraktiver Preise.

WTB goes LK-Camp 2026 – Gruppenbild aller Teilnehmenden.

Foto: © WTB

Beim LK-Camp war auch dieses Mal wieder jede Menge Action geboten.

Foto: © WTB

8 www.wtb-tennis.de 7/2026


5. Definiert Aufgaben klar

Beschreibt Aufgaben konkret und

realistisch. Nicht alles muss sofort perfekt

beherrscht werden – Entwicklung ist

möglich.

6. Gebt Freiraum und Unterstützung

Lasst Ideen zu und ermöglicht

Mitgestaltung. Wer sich einbringen kann,

identifiziert sich stärker mit dem Verein.

7. Fördert Kommunikation

und Feedback

Offene Kommunikation und kurze Wege

stärken die Zusammenarbeit und schaffen

Vertrauen.

Das Ehrenamt ist und bleibt eine wichtige Säule für Tennisvereine:

Allein in den WTB-Vereinen wurden über 8.000 Ehrenamtliche gemessen.

EHRENAMT

10 Punkte für ein

attraktives Ehrenamt

im Tennisverein

Starke Tennisvereine leben

von starken Menschen. Die

folgenden zehn Empfehlungen

geben WTB-Vereinen konkrete

Impulse, wie Ehrenamt

attraktiv gestaltet und langfristig

gestärkt werden kann

Ein erfolgreiches Ehrenamt entsteht

nicht zufällig. Menschen engagieren

sich langfristig dort, wo sie

Wertschätzung erfahren, sich wohlfühlen

und gute Rahmenbedingungen vorfinden.

Die folgenden zehn Empfehlungen

basieren auf den Erkenntnissen der Forschung

von Valentin Salzburger (Studienleiter

beim WLSB) aus seiner Masterarbeit

„Die Zukunft ehrenamtlicher Trainer

und Übungsleiter im Sportverein“. Sie sollen

Sportvereinen dabei helfen, Ehrenamt

attraktiv zu gestalten und engagierte

Menschen langfristig zu gewinnen und zu

binden.

Zehn Asse für ein

starkes Ehrenamt

1. Zeigt Interesse und sagt Danke!

Anerkennung motiviert und bindet Menschen

langfristig. Zeigt Wertschätzung,

macht Engagement sichtbar und sucht

regelmäßig das persönliche Gespräch.

2. Gleicht Aufwand aus und

honoriert die Tätigkeit

Ehrenamt ist nicht selbstverständlich.

Gleicht Kosten aus und zeigt, dass Einsatz

und Zeit für den Verein wertvoll sind.

3. Sorgt für gute

Rahmenbedingungen

Stellt Material bereit, reduziert Hürden

und bietet Unterstützung sowie

Fortbildungsmöglichkeiten.

Foto: DTB

4. Macht euch klar, wer ihr seid

Ein klares Vereinsprofil hilft Orientierung

zu geben. Wofür steht euer Verein und

welche Werte sind euch wichtig?

8. Schafft Gemeinschaft

Ehrenamt lebt von Begegnungen.

Gemeinsame Erlebnisse stärken das

Miteinander und die Bindung.

9. Kreiert ein Match

Sprecht Menschen direkt an und zeigt,

welche Chancen und Mehrwerte ein

Engagement bietet.

10. Jeder ist anders

Menschen haben unterschiedliche

Wünsche und Motive. Hört zu und schafft

flexible Möglichkeiten für Engagement.

In Baden-Württemberg engagieren sich

deutlich mehr Menschen ehrenamtlich als

in anderen Bundesländern. Mit einer Engagementquote

von 46,1 % liegt das Land

weit vor dem zweitplatzierten Schleswig-

Holstein (42,6 %) und rund sechs Prozentpunkte

über dem Bundesdurchschnitt

(39,7 %). Das zeigt die repräsentative Befragung

des Deutschen Freiwilligensurveys.

Die ehrenamtliche beziehungsweise freiwillige

Arbeit ist tragende Säule der meisten

Tennisvereine. Sie macht einen wichtigen

Teil des Gemeinnützigkeitsanspruchs

aus. Egal ob Pressewart, Geschäftsführer,

Inklusionsbeauftragte oder Platzwarte:

Die Tennisvereine leben vom Ehrenamt.

Eine aktuelle WTB-Messung aus dem Jahr

2025 kommt auf 8.177 Ehrenamtliche in

den 1.000 WTB-Vereinen in Württemberg.

Kennst du schon unser

Format „Gesichter

des Ehrenamts“?

Das erste Interview

mit Wolfgang

Theiss findest du

im WTB-Blog.

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www.wtb-tennis.de

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BEZIRK A | FRANKEN-NECKAR-ENZ

PRESSEREFERENTIN:

Ursula Lilienfein

presse.bezA@wtb-tennis.de

BEZIRKSMEISTERSCHAFTEN

AKTIVE SOMMER

Agata Henke

und Emil Rast

holen sich die

Titel in der

A-Konkurrenz

Die Zuschauer waren sich einig:

Die Schläge – unfassbar.

Das Tempo – kaum messbar.

Die Spannung – hochdramatisch

Herren A Finalisten (v.li.n.re.): Kerim

Akkocaoglu, Luca Schondelmaier,

Emil Rast, Tom Geiger. Foto: Ursula Lilienfein

Zum dritten Mal richtete der TC Ludwigsburg

die Bezirksmeisterschaften der Damen

und Herren aus. Gute Meldezahlen in fast

allen Konkurrenzen und hochklassige Matches

sorgten für tolle Tage bei gutem Tenniswetter.

Turnierleiter Markus Klein zog ein

positives Fazit: „Die Qualität der Teilnehmerfelder

war sehr hoch und insbesondere

die Halb- und Finalspiele entwickelten sich

zum Publikumsmagnet.“

Sieger bei den Herren A und damit

Bezirksmeister wurde Emil Rast vom TC

Oberstenfeld.

Er gewann das Halbfinale gegen seinen

Mannschaftskollegen Luca Schondelmaier

mit 6:1, 7:5 und zog somit ins Finale

ein. Kerim Akkocaoglu (TC Heilbronn am

Trappensee) benötigte für seinen Halbfinalsieg

gegen Lokalmatador Tom Geiger

fast 3 Stunden. Dieser verlor sein Spiel mit

6:7; 6:3; 5:10. Tom musste die Erfahrung

machen: „Wenn man eigentlich gut im Spiel

ist, aggressiv agiert und viel Druck aufbaut,

tut eine Niederlage besonders weh.“ Nun

Damen A-Finalistinnen (v.li.n.re):

Anna Knorr, Livia Macan, Ksenia Hermann,

Agata Henke.

Foto: Ursula Lilienfein

standen sich im Finale die Nr. 1 Emil Rast

und die Nr. 2 Kerim Akkocaoglu gegenüber.

Der 1. Satz ging mit 6:3 an Emil, Kerim rettete

sich mit 7:6 in den Match-Tie-Break,

den er dann mit 2:10 verlor.

Bei den Damen A konnte die an 2

gesetzte Jana Nolte wegen einer Schulterverletzung

nicht antreten. Für die topgesetzte

Kim Gysin (TC Ludwigsburg) endete

das Erstrundenmatch mit einer Niederlage.

Das 1. Halbfinale verlor Anna Knorr (TK

Bietigheim) gegen Ksenia Hermann (TC

Ludwigsburg) knapp mit 6:7; 6:7. Im 2. HF

standen sich Livia Macan (TA TV Tamm)

und Agata Henke (TC Hirschlanden) gegenüber.

Mit 6:2; 6:2 spielte sich Agata Henke

ins Finale. Agata holte sich mit 6:3; 7:6 den

Sieg und somit den Titel gegen die erst

14jährige Ksenia.

BREITENSPORT

Breitensport

at its best:

4. Kessler-Cup

in Freiberg

am Neckar

Damendoppel der Gastgeber

gewinnt „Heimspiel“ – bei den

Herren dominiert Kleinglattbach

Der Kessler-Cup bleibt ein Highlight

im Breitensportkalender des WTB. Bei

kühlen Temperaturen starteten 16 Doppelteams

(12 Herren, 4 Damen) auf der Anlage

Das Teilnehmerfeld beim Kessler-Cup 2026 beim TC Freiberg.

Foto: TC Freiberg

des TC Freiberg am Neckar in das beliebte

Hobby-Turnier. Unter der bewährten Leitung

von TCF-Breitensportwart Hilmar Schneider

und Bezirksvorstand Sportentwicklung

(früher Bezirksbreitensportwart) Uwe Soukup

verlief der Turnierauftakt reibungslos.

Gespielt wurde in der Gruppenphase im

langen Satz bis 9, wobei bei den Damen

aufgrund des kleineren Teilnehmerfeldes

der Modus „Jeder gegen jeden“ zur Anwendung

kam.

Sportlich überzeugten bei den Damen

die beiden Freibergerinnen

Susanne Holzwarth

und Ines Bienek,

die sich mit starken Leistungen

den Turniersieg

sicherten. Platz zwei

ging an Gudrun Herrmann

und Heidi Weidner

(TC Oberstenfeld), Rang

drei an Julia Schumpp

und Vanessa Hermann

(TC Besigheim). Im Herrenfeld setzte sich

das erfahrene Doppel Klaus Lechner und

Tomas Kerbelis (TSV Kleinglattbach) im

Finale durch. Den zweiten Platz belegten

Rüdiger Seel und Marcel Scheihing (TC

Sersheim), während sich „Stammgast“ Oliver

Langohr und Erwin Tauer (TC Asperg)

den dritten Rang sicherten.

Der abschließende Dank des WTB-Verantwortlichen

Uwe Soukup ging an alle Helferinnen

und Helfer sowie an den Sponsor,

die Sektkellerei Kessler.

10 www.wtb-tennis.de 7/2026


BEZIRK B | KOCHER-REMS-MURR

BEZIRKSMEISTERSCHAFTEN

Hochklassiges Tennis bei

den Aktiven und Senioren

Vom 14. bis 17. Mai fanden auf der Anlage des STC Schwäbisch

Hall die Bezirksmeisterschaften der Aktiven und Senioren des

Bezirks B statt

Bei überwiegend idealen äußeren Bedingungen

erlebten Spielerinnen, Spieler und

Zuschauer vier Tage lang Tennissport auf

hohem Niveau. Die Plätze präsentierten

sich in hervorragendem Zustand und auch

Die Sieger:innen und Zweitplatzierten der Aktive-Konkurrenz.

Rechts im Bild: OSR Joachim Gersdorf.

Foto: STC Schwäbisch Hall

PRESSEREFERENT:

Christian Ziegler

presse.bezB@wtb-tennis.de

die Organisation durch das Team des STC

Schwäbisch Hall erhielt von Teilnehmern

und Verantwortlichen viel Lob.

In den Aktiven-Konkurrenzen sicherten

sich Diego Quispe-Kim (TV Schwäbisch

Gmünd) und Lena Büchele (Aalener

Sportallianz) die Titel in den A-Feldern.

Die B-Konkurrenzen gewannen Max Orgeldinger

(TC Schorndorf 1902) sowie Sofia

Sonnentag (TV Mutlangen). In den C-Konkurrenzen

triumphierten Philipp Schotzko

(TA TV Mögglingen) und Sophie Stich (TC

Aalen).

Auch in den Senioren-Konkurrenzen

wurden die Bezirksmeister ermittelt. Bei

den Herren 40 setzte sich Tobias Kübler

(TV Waldhausen) durch. Die Titel bei den

Herren 50 und Herren 60 gingen an Pierre

Pardon (STC Schwäbisch Hall) beziehungsweise

Harold Rubrech (STC Schwäbisch

Hall). Die Damen-50-Konkurrenz gewann

Patricia Büchle vom TC Schorndorf 1902.

Ein besonderer Dank gilt dem STC

Schwäbisch Hall für die hervorragende

Ausrichtung der Meisterschaften. Ebenso

bedankt sich der Bezirk B bei der Turnierleitung,

Oberschiedsrichter Joachim Gersdorf

sowie allen Helferinnen und Helfern, die

zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung

beigetragen haben.

JUGEND

Spannende Matches bei den

Jugend-Bezirksmeisterschaften

Vom 1. bis 3. Mai 2026 fanden

die Jugend-Bezirksmeisterschaften

des WTB Bezirks B bei

strahlendem Sonnenschein

erstmals in Winnenden statt

Bei durchgehend bestem Tennis wetter

mit strahlendem Sonnenschein konnten

alle Begegnungen planmäßig durchgeführt

werden. Über das gesamte Wochenende

hinweg sahen die Zuschauer viele intensive

und faire Matches auf hohem sportlichem

Niveau.

Insgesamt gingen 118 Meldungen ein:

M12 W12 M14 W14 M16 W16 M18 W18

10 18 24 12 21 12 15 6

ERGEBNISSE

Die Finalspiele im Überblick

U12 männlich: Erik-Alonso Stefan [3] – Richard

Michael Bich 6:1 6:3

U12 weiblich: Rosalie Greiner [1] – Kiana Volz

6:1 6:0

U14 männlich: Leonard Lahrmann [1] – Anton

Kapp [2] 6:2 6:1

U14 weiblich: Lilli Brandt [2] – Sophie Büttner

[3] 6:1 6:3

U16 männlich: Franz Gloning [1] – Ole Beisswenger

[2] 4:6 6:3 10:8

U16 weiblich: Lotta Roßkamp [4] – Jana Rilling

[1] 6:0 6:3

U18 männlich: Lian Bienert [1] –

Vito Sanna [2] 6:0 6:0

U18 weiblich: Luise Sczech –

Felicitas Früh [2] 6:0 6:4

Besonders spannend verlief das Finale

der U16-Junioren: Topgesetzter Franz Gloning

[1] setzte sich nach verlorenem erstem

Satz gegen Ole Beisswenger [2] mit

4:6 6:3 10:8 durch. Ebenfalls starke Leistungen

zeigten die Siegerinnen und Sieger

der weiteren Konkurrenzen.

Als Oberschiedsrichter war Michael

Tönnies im Einsatz und sorgte gemeinsam

mit der Turnierleitung für einen reibungslosen

Ablauf der Veranstaltung. Ein besonderer

Dank gilt allen Helferinnen und Helfern

des TC Winnenden, den Betreuerinnen

und Betreuern sowie allen Spielerinnen

und Spielern für ein rundum gelungenes

Turnierwochenende.

7/2026

www.wtb-tennis.de

11


BEZIRK C | STUTTGART / BÖBLINGEN / CALW

PRESSEREFERENT:

Thomas Volkmann

presse.bezC@wtb-tennis.de

BEZIRKSMEISTERSCHAFTEN AKTIVE

Ein ordentlicher Vorhandrumms

Finnegan Heber (TA VfL Sindelfingen) und Hannah Seizer

(TC Weissenhof) gewinnen die A-Konkurrenzen

Finalisten Herren 50, 55 und 60 mit v.l.

Gregor Warnecke (TA TSV Waldenbuch),

Alexander Saul (TC Doggenburg), Dirk

Streichert (TA VfL Sindelfingen), Thomas

Volkmann (TC Herrenberg), Lars Dittus

(TC Herrenberg) und Sven Bernhardt

(TC Doggenburg).

Foto: tv

Mitgespielt bei den Freiluftbezirksmeisterschaften

im Mai hatten 246 Teilnehmende

(elf mehr als im Vorjahr), davon 68 in den

Altersklassen. Die Ausrichtung der Aktivenkonkurrenzen

oblag der TA SV Böblingen

und dem TC Schönaich, wobei am Sonntag

sämtliche Endspiele im Zimmerschlag

ausgetragen wurden.

Finnegan Heber war bis zu seinem Finaleinsatz

zunächst noch nicht voll gefordert.

Mit nur fünf durchgespielten Sätzen ging

er ins Finale, Vincent Vohl hingegen mit

acht. Im Finale ging Vohl schnell mit 3:0 in

Führung, unterliefen Heber mit seiner risikoreichen

Spielweise noch zu viele Fehler.

Doch Heber stabilisierte sich, um dann im

richtigen Moment mit einem ordentlichen

Vorhandrumms von der Grundlinie aus den

Punktabschluss vorzubereiten – und mit

7:6 den ersten Durchgang für sich zu entscheiden.

Und auch im zweiten Satz blieb es

spannend, Linkshänder Vohl gewann ihn 6:4.

Dann aber hatte im erneut engen Match-Tiebreak

wieder Heber das letzte Wort (12:10).

Nebenan ließ die mit Jahrgang 1996

erfahrene Hannah Seizer ihre deutlich jüngeren

Gegnerinnen verzweifeln. Die einhändige

Rückhand als Topspin cross oder flach

als Slice stellten die auf schnelles Grundlinienspiel

programmierten Nachwuchsspielerinnen

reihenweise vor Probleme. Nach

dem umkämpften Halbfinale gegen Polina

Gumeniuk (TA SV Böblingen) mit 2:6, 6:4,

11:9 schloss Seizer das Turnier mit einem

6:2, 6:3 gegen U18-Bezirksmeisterin Victoria

Okon (TA SV Böblingen) ab. Die B-Konkurrenzen

gewannen Vorjahresfinalistin Gina

Hildebrand (TC Herrenberg) und Jugendspieler

Niels Breitinger (TC Weissenhof).

Mio Mancarella (TC Herrenberg) freute sich

über einen perfekten Einstand bei einem

Aktiven-Turnier. Der Sohn von Tennistrainer

Dino Mancarella traf beim Titelgewinn der

Herren C auf Spieler, die zwischen sieben

und 35 Jahre älter waren als er. Wir prognostizieren:

es wird sicher nicht der letzte

Titel für Mio Mancarella gewesen sein.

Altersklassen wieder beim

TC Blau-Weiß Zuffenhausen

Beim TC Blau-Weiß Zuffenhausen waren

wie in den vergangenen Jahren die Altersklassen

am Start. Dort kam es bei den Herren

40 diesmal schon im Halbfinale zur

Neuauflage des Vorjahresfinales zwischen

Florian Schlegel (TC Bad Wildbad) und

Ortwin Herz (TC Doggenburg). Diesmal

ging der Stuttgarter als Sieger vom Platz

– und ließ sich hernach auch von Überraschungsfinalist

Armin Groß (TC Maichingen)

den Titel nicht nehmen. Die weiteren

Titel gingen an: Gregor Warneke (TA TSV

Waldenbuch, H50), Sven Bernhardt (TC

Doggenburg, H55), Thomas Volkmann (TC

Herrenberg, H60), Angelika Strese (TC Maichingen,

D60), Ralf Scholl (TC Weissenhof,

H65) und Heinz-Günter Schaudt (TC

Ehningen, H70).

Weitere Einblicke zu den Bezirksmeisterschaften

gibt es auf der WTB-Website

zu Bezirk C.

BEZIRKSCUP JUGEND

UND NEXT-LEVEL

Längere Ballwechsel

im

schmaleren Feld

Über 300 Kinder und

Jugendliche nahmen teil

Mit etwas mehr als 300 Kindern und

Jugendlichen waren die Jugendbezirksmeisterschaften

des Bezirk C am ersten

Maiwochenende wieder etwas besser

angenommen worden als im Vorjahr.

Finalistinnen

U18

Trudi

Hinker

und

Victoria

Okon.Foto: tv

Als Neuerung wurde in der Altersklasse U9

das Midcourt-Feld um seitlich jeweils rund

90 Zentimeter verengt. Diese schmale Variante

erleichtert den Übergang von Kleinauf

Großfeld. Die Sieger hießen hier Gabriel

Prakljacic (TC Weilimdorf) und Laura

Osswald (TC Leonberg) sowie bei den U8

Mats Ole Nitschke (Cannstatter TC) und

Antonia Marlovic (TC Herrenberg). Phil

Kamga (TC Herrenberg) und Nefeli Stavrianou

(TC BW Vaihingen/Rohr) waren bei

den U10 Jahrgangsbeste.

In der U18 durchgesetzt hat sich Yannik

Maisch (TEC Waldau), bei den Juniorinnen

hieß die Siegerin Victoria Okon (TA

SV Böblingen). Luna Dima bescherte der

TABB als Siegerin der U16 einen weiteren

ersten Platz, Kristi Thano (Cannstatter

TC) kam hier zu einem weiteren Titel in

seiner Sammlung.

Das mit 42 Teilnehmern größte Teilnehmerfeld

stellten die Junioren U14. Hier

gewann Mikko Deuschle (TEC Waldau). Die

weiteren Titel gingen an: Felippa Wegener

(TC Doggenburg, U14), bei den U12 Henry

Preiß (STG Geroksruhe) und Lorina Dima

(TC Tachenberg) sowie bei den U11 Viola

Salzeder (TC Tachenberg) und Jonas Bökeler

(TEC Waldau).

12 www.wtb-tennis.de 7/2026


BEZIRK D | ESSLINGEN / GÖPPINGEN / REUTLINGEN

BEZIRKSMEISTERSCHAFTEN

Spitzentennis in Plochingen

PRESSEREFERENT:

Stefan Fischer

presse.bezD@wtb-tennis.de

Alle Augen im Tennissport im Bezirk D waren Mitte Mai nach

Plochingen gerichtet, denn Plochingen war erstmals Austragungsort

der Bezirksmeisterschaften. Mit 87 Aktiven und 21 Senioren

zog es insgesamt 108 Spielerinnen und Spieler aus der Region

nach Plochingen um auf den Anlagen der TA TV Plochingen und

der TG Plochingen um die Bezirksmeistertitel zu spielen

Am Donnerstag, den 14. Mai (Christi

Himmelfahrt), um 9:00 Uhr begann die

erste Runde der Bezirksmeisterschaften

auf den acht Plätzen der TG und den vier

Plätzen bei der TA TV Plochingen. Nachdem

der Donnerstag mit 62 Matches der größte

Turniertag war, gab es am Freitag ein reduziertes

Programm nur am Nachmittag. Am

Samstag wurde genau wie am Donnerstag

nochmal auf beiden Anlagen gespielt. Trotz

drei Regenunterbrechungen am Samstag

konnten alle Matches auf den Außenplätzen

komplett durchgebracht werden. Zu den

Endspielen am Sonntag zeigte sich dann die

Sonne und das Turnier wurde bei perfekten

Bedingungen und einem interessierten Publikum

zu Ende gespielt. 126 Matches in 16

Konkurrenzen wurden an den vier Tagen in

Plochingen ausgetragen.

Das Turnierleitungs- und Oberschiedsrichterteam

Sabrina Beyer, Sabine Santos,

Dieter Kindschuh und Stefan Fischer

sorgte unterstützt von weiteren freiwilligen

v.l.n.r. Dieter Kindschuh (Bezirksvorsitzender),

Annika Feifer (TC Lichtenwald, Finalistin Damen

A), Lisa-Marie Wurst (TV Reutlingen, Siegerin

Damen A) und Frank Buß (Bürgermeister der

Stadt Plochingen).

Foto: TG Plochingen

Helferinnen aus der Jugend der TG Plochingen

für einen reibungslosen Ablauf der

Veranstaltung.

Der Bezirksvorsitzende des Bezirks D,

Dieter Kindschuh, leitete zusammen mit dem

Bürgermeister der Stadt Plochingen, Frank

Buß, die Siegerehrungen und überreichte

den erfolgreichen Spielerinnen und Spielern

die Preise.

A-Konkurrenzen überzeugen mit hochklassigem

Tennis und erstmals Nebenrunde

in Plochingen.

Die besten Aktiven der Region spielten

in den A-Konkurrenzen mit. Während es in

den anderen Konkurrenzen Sachpreise der

Firma HEAD und Urkunden gab, wurde in

den A-Konkurrenzen Preisgeld ausgeschüttet.

Die beiden Erstplatzierten, Lisa-Marie

Wurst (TV Reutlingen) und David Tvrdon

(TC Göppingen), dürfen sich über ein Preisgeld

in Höhe von 500 Euro freuen. 300 Euro

erhalten jeweils die Zweitplatzierten Annika

Feifer (TC Lichtenwald) und Philipp Leithold

v.l.n.r. Frank Buß (Bürgermeister der Stadt

Plochingen), David Tvrdon (TC Göppingen,

Sieger Herren A), Philipp Leithold (TA TSCH

Esslingen, Finalist Herren A) und Dieter

Kindschuh (Bezirksvorsitzender). Foto: TG Plochingen

(TA TSCH Esslingen). Die Drittplatzierten

Ela Beliz Altuntas (TC Bernhausen), Denisa

Maria Grajdeanu (TC Leinfelden-Echterdingen),

Mike Stieler (TC Göppingen) und Linus

Schnarrenberger (TC Göppingen) bekommen

jeweils 100 Euro. Somit wurde beim

A6-Ranglistenturnier in Plochingen insgesamt

2.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet.

Bei den Bezirksmeisterschaften wurde

in diesem Jahr erstmals in den A-Konkurrenzen

auch eine Nebenrunde angeboten.

Diese wurde von den unterlegenen des

ersten Spiels im Hauptfeld gut angenommen.

Hannah Rätscher (TG Plochingen)

und Philipp Kurzenberger (TC Lichtenwald)

triumphierten in den Nebenrunden

der A-Konkurrenzen. Beide setzten sich in

vereinsinternen Duellen durch. Philipp Kurzenberger

gewann das Finale gegen Zwillingsbruder

Paul Kurzenberger (TC Lichtenwald)

und Hannah Rätscher siegte im

Endspiel gegen Anna von Dincklage (TG

Plochingen).

ERGEBNISSE

Gewinner: innen der

Bezirks meisterschaften

im Bezirk D

David Tvrdon (Herren A, TC

Göppingen), Philipp Kurzenberger

(Herren A NR, TC Lichtenwald),

Lisa-Marie Wurst (Damen A, TV

Reutlingen), Hannah Rätscher

(Damen A NR, TG Plochingen),

Jonah Field (Herren B, TC Leinfelden-Echterdingen),

Timo Stein

(Herren B NR, TG Plochingen),

Nele Marie Glaser (Damen B, TC

Markwasen Reutlingen), Daniela

Wirtz (Damen B NR, TC Bad Boll),

Jens Nill (Herren C, ETV Nürtingen),

Daniel Benignus (Herren C

NR, TC Hochdorf-Reichenbach),

Mario Jahn (Herren 40, TA TSV

Denkendorf), Hülya Arslan (Damen

40, TC Pliezhausen), Oliver Lehnert

(Herren 50, ETV Nürtingen),

Bettina Harbort (Damen 50, TA

TSV Musberg), Thomas Trompler

(Herren 60, TC Wolfschlugen),

Wolfgang Bitzer (Herren 70, TC

Bernhausen)

7/2026

www.wtb-tennis.de

13


BEZIRK E | NECKAR / ALB / SCHWARZWALD

PRESSEREFERENT:

Wolfgang Fritz

sport.bezE@wtb-tennis.de

SCHULTENNIS

Einblicke ins

Schultennis

mit viel Praxis

Im Rahmen der Kompetenzteam-Arbeit

„Schule&Bildung“

des WTB fand am Ausbildungsseminar

Rottweil eine praxisorientierte

Fortbildung zum

Thema Schultennis statt

Angehende Gymnasiallehrkräfte beim

Ausbildungsseminar in Rottweil. Foto: WTB

Unter der Leitung von Gymnasiallehrerin

Selina Link (Fachberaterin „Schule&Bildung“

im Bezirk) erhielten angehende

Gymnasiallehrkräfte vielfältige Einblicke,

wie Tennis im schulischen Kontext umgesetzt

werden kann.

Im Mittelpunkt standen niedrigschwellige

Spielformen, kreative Organisationsideen

sowie methodische Ansätze, die

einen schnellen Einstieg für alle Leistungsniveaus

ermöglichen. Ziel der Fortbildung

war es, den Teilnehmenden konkrete

Handlungsempfehlungen an die Hand zu

geben, um Tennis attraktiv, abwechslungsreich

und nachhaltig in den Sportunterricht

zu integrieren. Mit Begeisterung wurden

unterschiedliche Spiel- und Übungsformen

erprobt, die zeigen, dass Tennis ein vielseitiges,

motivierendes Bewegungsangebot

für die Schule ist, bei welchem schnell

erste Spiele umsetzbar sind.

BEZIRKSMEISTERSCHAFTEN

Junge Asse glänzen in Tübingen

Die Bezirksmeisterschaften

der Jugend

fanden beim

TC Tübingen statt

Wie gewohnt fanden die

Bezirksmeisterschaften

der Jugend direkt zu Beginn

der Tennissaison statt. Mehr

als 100 Nachwuchsspielerinnen

und -spieler kämpften

auf der Anlage des TC

Tübingen an drei Tagen um die Titel in den

jeweiligen Altersklassen. Unter der Leitung

von Oberschiedsrichter Dennis Junge

und Bezirksvorstand Sport Richard Steinhilber

verlief das Turnier reibungslos und

bot zahlreiche spannende Begegnungen.

In der Konkurrenz der Junioren U18

hatten ausschließlich Jungen gemeldet.

Auf dem Centre Court kam es dabei zu

einem rein Ebinger Finale zwischen David

Gabriel und Maximilian Beck. Nachdem

beide jeweils einen Satz gewinnen konnten,

musste der Match-Tiebreak die Entscheidung

bringen. Dort setzte sich Gabriel

deutlich mit 10:1 durch. Die dritten

Plätze belegten Leopold Jauss und Ben

Steinhilber aus Mössingen.

Auch bei den Junioren U16 setzte

sich mit Tim Hipp ein Spieler aus Ebingen

durch. Der Favorit gewann den Titel ohne

Satzverlust. Im Finale konnte Luis Bajo aus

Spaichingen immerhin vier Spiele für sich

entscheiden. Die dritten Plätze gingen an

Jakob Schweickhardt aus Tuttlingen und

Felix Walter aus Bochingen.

Bei den Juniorinnen U16 sahen die

Zuschauer ein rein Tübinger Finale. Helena

Saur gewann gegen Mara Pfaff mit 6:4 und

6:4. Zwar bestimmte Pfaff über weite Strecken

das Spiel, leistete sich jedoch in den

entscheidenden Momenten zu viele Fehler.

Möglicherweise hatte die Mössingerin

bereits im Halbfinale beim 10:8-Erfolg im

Match-Tiebreak gegen ihre Vereinskameradin

Linda Coopmans viel Kraft und Nerven

investiert. Saur hatte sich zuvor gegen

Elise Claußen aus Mössingen durchgesetzt,

die damit den dritten Platz belegte.

Auch der Sieger der Junioren U14 kam

aus Tübingen. Robert Orzelski blieb während

des gesamten Turniers ohne Satzverlust.

Sein Finalgegner Henri Bauer aus

Die Verantwortlichen des TC Tübingen

mit den Sieger:innen bei der Siegerehrung. Foto: TC Tübingen

Hechingen war nach dem kräftezehrenden

Halbfinalsieg im Match-Tiebreak gegen

Luka Lingenburg aus Burladingen möglicherweise

nicht mehr bei voller Stärke. Im

anderen Halbfinale unterlag David Zinser

aus Tübingen dem späteren Turniersieger

Orzelski.

Bei den Juniorinnen U14 setzte sich am

Ende die topgesetzte Anni Horr aus Empfingen

durch, musste auf dem Weg zum

Titel jedoch zweimal über den Match-Tiebreak

gehen. Gegen Olivia Kompalla aus

Mössingen gewann sie mit 10:6, im Halbfinale

gegen Leni Hirschler aus Ebingen mit

10:7. Im Finale ließ Horr dann nichts mehr

anbrennen und gewann souverän mit 6:4

und 6:1 gegen Mayla Mucic aus Grosselfingen.

Den weiteren dritten Platz sicherte

sich Ana Ivanic aus Spaichingen.

Eine Überraschung gab es bei den Junioren

U12 durch den ungesetzten Antony

Youens aus Tübingen. Zunächst besiegte er

den topgesetzten Philipp Kotlan aus Mössingen

mit 6:2 und 7:6, anschließend zog er

mit einem souveränen Halbfinalsieg gegen

Moritz Leucht aus Empfingen ins Endspiel

ein. Dort gewann er in einem äußerst spannenden

Finale mit 10:8 im Entscheidungs-

Tiebreak gegen seinen Vereinskameraden

Paul Scheu. Ebenfalls bemerkenswert war

der dritte Platz des ungesetzten Elias Voigt

aus Dettenhausen.

Bei den jüngsten Teilnehmerinnen, den

Juniorinnen U12, durfte erstmals Leni Kauth

aus Spaichingen antreten. Nach zwei Siegen

in den Gruppenspielen gewann sie auch

das Finale souverän mit 6:2 und 6:0 gegen

Liv Steckeler aus Rottenburg.

Ausführliche Beiträge zu den Bezirksmeisterschaften

der Jüngsten, Aktiven und

Senioren sind auf der WTB-Website des

Bezirks E zu finden.

14 www.wtb-tennis.de 7/2026


BEZIRK F | OBERSCHWABEN / ALB-DONAU

BEZIRKSMEISTERSCHAFTEN

Ein Tennisfamilienfest

Gastgeber für die Bezirksmeisterschaften

des Bezirk F

im WTB war dieses Jahr der

TC Ravensburg

Dieses Christi Himmelfahrt Wochenende

stand ganz im Zeichen des Tennissports.

Für die Einzelkonkurrenzen

meldeten sich 93 Personen an. Für die

Doppelspiele gab es neun Spieler. Die

Nebenrunde, die seit drei Jahren gespielt

wird, wurde wieder sehr gut angenommen.

Auch dieses Jahr stimmte wieder die Aussage

vom Bezirkssportwart Markus Ecker

„Bezirksmeisterschaften sind und bleiben

das Tennisfamilienfest im Bezirk!“

Schön war, dass die Felder Herren

75 und Herren 80 mit jeweils zwei 3er

Gruppen gespielt wurden. Das Highlight

bei den Herren 80 war, dass mit Berthold

Landthaler (Jahrgang 1940) und Peter

Kuhn (Jahrgang 1937) in Summe 174 Jahre

auf dem Platz standen. Vier Ehinger Spielende

bei den Damen A & B im Halbfinale,

wobei sich Familie Stepanenko durchgesetzt

und Daniel und Jana als Bezirksmeister

den Heimweg antraten.

Die Überraschung bei den Damen A

AUS DEN VEREINEN

50 Jahre Tennis

SC Tennis Friedrichshafen feiert

ein halbes Jahrhundert

Vor 50 Jahren entstand die Tennisabteilung

aus einer Idee im SC Friedrichshafen. Nach einem

Mallorca-Urlaub brachten Mitglieder die Begeisterung

mit und gründeten am 16. Juni 1976 die

Abteilung. Innerhalb eines Monats entstand der

erste Hartplatz. 1980 wurde eine neue Anlage mit

vier Plätzen fertiggestellt, 1992 folgte ein fünfter.

Die Entwicklung verdankt sich dem Engagement

der Mitglieder, die durch Eigenleistung, Spielbetrieb

und Gemeinschaft den Verein prägten. Dank

gilt dem SC Friedrichshafen und der Stadt. Im Juli

2026 wird dieses Jubiläum entsprechend gefeiert.

Die Finalisten der Damen A und Herren A-

Konkurrenzen mit Bezirksratsvorsitzenden

Gernot Maier. V. l. n. r. Noemi Köhle, Gernot

Maier, Daniel Stepanenko, Jana Stepanenko

und Nemanja Bojkovic. Foto: Markus Ecker

gelang Kaderspielerin Noemi Köhle gegen

die an Nr. 1 gesetzte Ana Miovcic. Bei den

Herren A führte Tom Gutermann das Feld

an und musste sich dem Nachwuchsspieler

Julian Glanzer im Viertelfinale geschlagen

geben. Das Herren C Finale hat ebenfalls

ein Ehinger für sich entschieden – David

Kaderavek. Ein besonderer Wettbewerb war

das Herren-Doppel. Diese Zusatzbelastung

für die Herren A Spieler, wurde trotzdem

sehr gerne angenommen. Am Ende hatte

sich die Erfahrung und das eingespielte

Doppel Maximilian Metzler und Robin Geus

vom TK SSV Ulm 1846 durchgesetzt.

Ein Dankeschön geht an die sehr gute

und reibungslose Zusammenarbeit mit dem

TC Ravensburg, vertreten durch Sportwart

Leonard Parcelli. Weitere Einblicke zu

den Bezirksmeisterschaften gibt es auf der

WTB-Website zu Bezirk F. Markus Ecker

Ein wichtiger Meilenstein war 1982

der Bau des Clubheims für die Tennisabteilung

des SC Friedrichshafen.

Foto: SC Tennis Friedrichshafen

Einen Rückblick

und weitere

Archiv- Bilder

gibt es im WTB-

Blog zu finden.

PRESSEREFERENTIN:

Maren Lüke

presse.bezF@wtb-tennis.de

JUGEND-BZM

Über 100 Teilnehmende

in Bad

Schussenried

Am ersten Mai-Wochenende

fanden bei bestem Tenniswetter

die Jugendbezirksmeisterschaften

des Bezirks F

in Bad Schussenried statt.

Erstmals wurde, statt der U18 Konkurrenz,

ein U21 Nachwuchsturnier gespielt.

Als N6 Turnier konnte man deutlich mehr

Punkte für die Rangliste erspielen.

Bei der weiblichen Konkurrenz wurde

die Mindestteilnehmerzahl leider nicht

erreicht. Bei den jungen Männern hatten

starke Spieler gemeldet und zeigten

hochklassiges Tennis. Insgesamt

nahmen 103 Kinder, Jugendliche und

junge Erwachsene teil, was in etwa den

guten Teilnehmerzahlen der letzten Jahre

entsprach.

Die Konkurrenzen U8-U10 wurden im

Rahmen der „Next-level Turnierserie“ ausgespielt.

Hier können das ganze Jahr über

Punkte gesammelt werden. Die besten

acht Spieler:innen ermitteln im November

jeden Jahres ihre Gesamtsieger.

Hervorzuheben war die tolle Organisation

des Gastgebervereins TC Bad Schussenried.

Bezirksvorstand Jugend, Jochen

Bucher, bedankte sich bei allen Teilnehmern,

sowie bei OSR Marc Baumann und

Verbandstrainerin Micki Kochendörfer, die

wesentlich zum guten Gelingen der Veranstaltung

beitrugen.

Alle Ergebnisse der Jugend-

BZM gibt es auf der WTB-

Website zu Bezirk F zu finden.

7/2026

www.wtb-tennis.de

15


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VORVERKAUF 2027

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Tennis, Padel, Pickleball, Fitness

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