10.07.2026 Aufrufe

Der GUT ZUM HERZ Sommer 2026

Das kostenfreie Community-Magazin für die Sommerzeit: In dieser Ausgabe laden wir Sie ein zu „Sommerleichtigkeit“ – mit kleinen Auszeiten fürs Leben, HERZENSORTE Selfie-Points, Urlaubsgedanken und Impulsen für Bewegung, Begegnung und Wohlbefinden im eigenen Tempo. Gleichzeitig heißt es „Vorhofflimmern besser verstehen“: Wir geben Orientierung dazu, wie Herzstolpern, Pulsveränderungen und Unsicherheiten eingeordnet werden können, zeigen Fragen für das Arztgespräch und verbinden medizinische Themen mit Alltag, Community und Patient Empowerment.

Das kostenfreie Community-Magazin für die Sommerzeit: In dieser Ausgabe laden wir Sie ein zu „Sommerleichtigkeit“ – mit kleinen Auszeiten fürs Leben, HERZENSORTE Selfie-Points, Urlaubsgedanken und Impulsen für Bewegung, Begegnung und Wohlbefinden im eigenen Tempo. Gleichzeitig heißt es „Vorhofflimmern besser verstehen“: Wir geben Orientierung dazu, wie Herzstolpern, Pulsveränderungen und Unsicherheiten eingeordnet werden können, zeigen Fragen für das Arztgespräch und verbinden medizinische Themen mit Alltag, Community und Patient Empowerment.

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

DER

GUT ZUM

Das Magazin zur Jahreszeit

HERZ

Sommer

Hauptausgabe Sommer 2026 | Kostenfrei für unsere Community

2026

Vorhofflimmern

Besser

verstehen

Sommer 2026 | Aktualisiert am 26. Juni 2026

Sommerleichtigkeit

Das Herz macht Urlaub – kleine Auszeiten fürs Leben


EDITORIAL

Guten Tag, liebe

Leserinnen und Leser,

manchmal sehe ich auf ein

Sommerbild und denke: Genau

darum geht es. Licht fällt

in den Raum, die Jacke liegt

leichter auf den Schultern,

draußen wartet ein Tag, der

noch nicht entschieden ist.

Der Sommer verspricht Weite.

Zugleich weiß ich aus Erfahrung:

Wer mit dem Herzen

lebt, nimmt diese Weite

nicht sorglos. Man freut sich

auf Wasser, Wärme, Begegnungen

– und hört hin, wenn

der Körper sich meldet.

Unsere Sommerausgabe

2026 trägt den Titel „Sommerleichtigkeit

– kleine Auszeiten

fürs Leben“. Das klingt

unbeschwert, soll aber nicht

oberflächlich sein. Leichtigkeit

entsteht, wenn Fragen

einen Platz bekommen: Was

tut mir an heißen Tagen

gut? Wie plane ich Urlaub,

ohne mich zu überfordern?

Wie bleibe ich in Bewegung?

Und wie kann ein Sommermoment

wieder nach Leben

schmecken, nicht nur nach

Vorsicht?

Ein Schwerpunkt dieser Ausgabe

ist Vorhofflimmern.

Viele Menschen kennen das

Wort, manche kennen das

Stolpern, andere nur die Unsicherheit,

ob Herzklopfen

noch normal ist oder abgeklärt

werden sollte.

Wir möchten Begriffe sortieren

und zeigen, warum

Beobachten, Einordnen und

das Gespräch in der Arztpraxis

zusammengehören.

Nicht als Anleitung für den

Einzelfall, sondern als Einladung,

den eigenen Fragen

mehr Gewicht zu geben.

Daneben führt uns der Sommer

nach draußen: an Seen,

Wege, in Städte, zu Orten, die

guttun können. HERZENS-

ORTE, Urlaubsgedanken,

Rezepte und Geschichten aus

dem Alltag gehören für uns

zusammen. Denn Gesundheit

findet nicht nur in Befunden

statt. Sie zeigt sich

dort, wo jemand wieder losgeht,

eine Pause zulässt, ein

Gespräch sucht oder merkt:

Ich darf mir etwas zutrauen,

aber ich muss mir nichts beweisen.

Das Bild auf dieser Seite ist

für mich kein offizielles Verlegerlächeln.

Es erinnert

mich daran, dass jedes Heft

Haltung braucht. GUT ZUM

HERZ ist nicht aus Distanz

entstanden, sondern aus

dem Versuch, Krankheit, Alltag

und Lebenslust zusammenzudenken.

Gerade im

Sommer wird sichtbar, wie

nah beides beieinanderliegt:

die Sehnsucht nach Freiheit

und die Verantwortung für

sich.

Ich wünsche Ihnen eine Ausgabe,

die Sie nicht antreibt,

sondern begleitet. Nehmen

Sie mit, was zu Ihrem Leben

passt. Hören Sie auf Ihren

Körper, bleiben Sie neugierig,

und besprechen Sie Beschwerden

oder Unsicherheiten

im Zweifel mit Ihrer

Ärztin oder Ihrem Arzt.

Herzlichst,

Ihr Matthias Jung und das

GUT ZUM HERZ-Team

2


GLEICH VORWEG

Ich schreibe hier aus einer

Perspektive: als Betroffener,

nicht als Arzt, nicht als

Heilpraktiker und ohne

medizinische Ausbildung.

Vor mehr als 20

Jahren erlitt ich einen

Herzinfarkt. Seitdem

lebe ich mit einer koronaren

Herzerkrankung

und mit der Erfahrung,

dass Gesundheit nicht nur

aus Befunden besteht, sondern

auch aus Fragen, Unsicherheit

und dem Versuch,

Alltag gut zu gestalten.

Im Jahr 2004 wurde bei mir das

Metabolische Syndrom festgestellt.

Seitdem beschäftige ich mich mit Risikofaktoren,

die dabei eine Rolle spielen können.

Was ich darüber schreibe, beruht auf

persönlichen Erfahrungen, Gesprächen

mit meinen behandelnden Ärztinnen und

Ärzten sowie auf allgemein zugänglichen Informationen.

Es ersetzt keine Diagnose, keine Behandlung

und keine individuelle Beratung.

Gerade deshalb ist mir Transparenz wichtig. Wenn

medizinische Themen vorkommen, geht es bei

GUT ZUM HERZ um Verstehen, Einordnen und

Orientierung. Wir möchten Mut machen, Fragen

zu stellen, Zusammenhänge zu begreifen und den

Arzttermin vorzubereiten. Wir geben keine Therapieempfehlungen

und versprechen weder Heilung

noch Verbesserung des Gesundheitszustands.

Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

wissen: Medikamente, Kontrollen und die Arbeit

an Risikofaktoren

können zum

Leben dazugehören.

Wie dieser Weg

aussieht, ist individuell.

Was mir geholfen

hat, muss für andere nicht

passen. Was bei mir weniger

wirksam war, kann für andere

trotzdem sinnvoll sein. Entscheidend

bleibt die Rücksprache mit

Fachpersonen.

In diesem Magazin stellen wir Produkte,

Dienstleistungen und Angebote vor, die aus redaktioneller

Sicht für Alltag, Orientierung oder

Lebensqualität relevant sein können. Beiträge mit

werblichem Charakter werden im salbeifarbenem

Rahmen als »WERBUNG« oder »ADVERTORIAL«

gekennzeichnet. Redaktionelle Haltung und Meinung

bleiben unabhängig.

GUT ZUM HERZ ist für seine Community kostenfrei.

Damit das möglich bleibt, braucht es Partner.

Offenheit darüber gehört für mich zur Glaubwürdigkeit.

Lesen Sie unsere Beiträge als Einladung zur Orientierung,

nicht als ärztlichen Rat.

Ihr Matthias Jung

Bitte lesen Sie auch unseren Haftungsausschluss hier.

Impressum

»Der GUT ZUM HERZ Sommer 2026« ist ein Projekt vom JUNG & JUNG Verlag und wird veröffentlicht auf den Portalen von eMagazin.digital

JUNG & JUNG Verlag GbR | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main | Telefon: 0 60 27 – 97 97 60 | Telefax: 0 60 27 – 97 97 -61

E-Mail: office@jungundjungverlag.de | Rechtsform: JUNG & JUNG GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) Umsatzsteuer-ID: DE 322021744

Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main

Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main

Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main

Erstveröffentlichung am 21. Juni 2026 | Alle Rechte vorbehalten.

3


MAGAZINRUBRIKEN

HerzStimme

Menschen. Meinungen. Perspektiven.

HerzAktiv

Orte. Leben. Erleben.

HerzStimme ist der Raum

für Stimmen, die GUT ZUM

HERZ mitprägen. Hier

kommen Leserinnen und Leser,

Betroffene, Angehörige und

Expertinnen und Experten

zu Wort – in Leserbriefen,

Gastbeiträgen und Kolumnen.

Unterschiedliche Erfahrungen

und Perspektiven ergänzen das

Magazin, laden zum Mitdenken

ein und halten Herzgesundheit

gemeinsam im Gespräch – offen,

respektvoll und nahbar.

HerzAktiv zeigt, wo

Herzgesundheit im Alltag

spürbar werden kann: an

Orten, in Begegnungen,

in Bewegung, im Erleben.

Die Rubrik verbindet

HERZENSORTE, sommerliche

Eindrücke und Anregungen für

ein bewusstes Leben. Es geht

nicht um Leistung, sondern

um Momente, die guttun,

aufmerksam machen und zum

eigenen Entdecken einladen.

GUT ZUM HERZ

HERZENSORTE

4


HerzGesund

Verstehen. Einordnen. Handeln.

HerzForum

Beteiligen. Einbringen. Mitgestalten.

HerzGesund widmet sich

den medizinischen und

gesundheitlichen Themen

dieser Ausgabe. Begriffe,

Risikofaktoren

und

Zusammenhänge werden

verständlich erklärt und

eingeordnet. Die Rubrik

möchte Orientierung geben

und dazu beitragen, Fragen

besser vorzubereiten – für das

Gespräch mit Ärztinnen, Ärzten

oder anderen Fachpersonen.

HerzForum ist der

Mitmachbereich von GUT ZUM

HERZ. Hier steht nicht die

Meinung, sondern die Beteiligung

im Mittelpunkt: Umfragen,

Fragen an die Community,

Aufrufe, Abstimmungen,

Erfahrungen und Ideen für

kommende Beiträge. HerzForum

lädt dazu ein, Themen

mitzugestalten, Impulse zu

geben und sichtbar zu machen,

was Betroffene und Angehörige

im Alltag bewegt. Direkt und nah.

Herz

Schlag

Patient

Empow

erment

5


INHALTSVERZEICHNIS

Inhalt

Informationen

02. EDITORIAL

Wir freuen uns, dass Sie uns als

Leserin und als Leser in dieser

Ausgabe besuchen

HerzStimme

Menschen. Meinungen. Perspektiven.

HerzAktiv

Orte. Leben. Erleben.

03. GLEICH VORWEG

Wichtige Hinweise erklären die Perspektive,

Grenzen und gesundheitliche

Einordnung des Magazins

03. IMPRESSUM

Im Impressum gibt es viele

rechtliche Informationen zu

dieser Ausgabe

04. RUBRIKEN

Die Magazinrubriken zeigen, wie

die Inhalte thematisch gegliedert

und eingeordnet werden

06. INHALT

Hier gibt es einen schnellen

Überblick über die Inhalte in

dieser Ausgabe

08. ORIENTIERUNG

Diese Seite erklärt die wiederkehrenden

Orientierungselemente wie

MediKlar, Community-Fragen und

Quellen

10. DIE JAHRESZEITEN

Der Beitrag stimmt auf den Sommer

ein und zeigt, wie GUT ZUM

HERZ die Jahreszeit begleitet

74. URLAUBSMAGAZIN

Das Themenmagazin HERZ &

URLAUB wird als weiterführendes

Angebot zur Sommerausgabe vorgestellt.

110.

HERZ & Zukunft

Das Themenmagazin HERZ &

ZUKUNFT lädt dazu ein, Forschung

und Patientenerfahrung vertiefend

zu betrachten

148.

70. DIE KOLUMNE

Die persönliche Kolumne erzählt,

wie ein Urlaubserlebnis den Blick

auf Gesundheit und Erholung verändert

hat

132.

HERZ & Blut

Der Beitrag verweist auf weiterführende

Inhalte rund um Blutwerte, Einordnung und

Herzgesundheit

138.

DIE MEDIATHEK

Die Mediathek bündelt digitale Magazine,

Beiträge und weiterführende Inhalte von

GUT ZUM HERZ

146. DER AUSBLICK

Der Ausblick zeigt, welche Themen, Formate

und nächsten Schritte nach dieser Ausgabe

folgen

ZU GUTER LETZT

Zum Abschluss blickt das Magazin zurück,

ordnet ein und öffnet den Blick auf

kommende Entwicklungen.

18. DAS TITELTHEMA

Das Titelthema verbindet Sommerleichtigkeit,

Urlaubsgedanken und

HERZENSORTE zu einem emotionalen

Auftakt

36. EINE SOMMERREISE

Die Bodensee-Rundreise macht

HERZENSORTE Selfie-Points als

Orte für persönliche Sommermomente

erlebbar

58. HERZ & Urlaub

Der Beitrag zeigt, wie Urlaub mit

Herzerkrankung zwischen Sehnsucht,

Sicherheit und guter Vorbereitung

möglich wird

76. WELLBEING

Wellbeing by GUT ZUM HERZ lädt

zu kleinen Auszeiten, Naturmomenten

und Bewegung im eigenen

Rhythmus ein.

82. SOMMERREZEPT

Das Sommerrezept bringt mit

Feigen, Walnüssen und Feta frische

Leichtigkeit auf den Teller.

6


GUT ZUM HERZ

Aktuell

Das Nachrichtenmagazin | Kostenfrei für unsere Community

HerzGesund

Verstehen. Einordnen. Handeln.

HerzForum

Beteiligen. Einbringen. Mitgestalten.

12. IM SOMMER

Der Beitrag gibt Orientierung für

warme Tage, Bewegung, Hitze,

Flüssigkeit und herzbewussten

Alltag.

71. HERZ & Welt

HERZ & Welt kündigt den Vergleich

der Herzversorgung in

Deutschland und der Schweiz an

102. HERZ & Welt Vergleich

Der Vergleich zeigt Unterschiede

in der Herzversorgung zwischen

Deutschland und der Schweiz

verständlich auf

104. FORSCHUNG

Der Beitrag ordnet klinische

Forschung aus Sicht von

Patientinnen und Patienten ein

124.

VORHOFFLIMMERN

Der Schwerpunkt erklärt

Vorhofflimmern verständlich und

zeigt, warum Einordnung und

Arztgespräch wichtig sind

126. 8 TAGE ...gut zum Herz

Das Format bündelt acht Impulse,

um Vorhofflimmern Schritt für

Schritt besser zu verstehen

44. GRENZENLOS

GUT ZUM HERZ öffnet den Blick

nach Österreich, in die Schweiz

und nach Liechtenstein

84. IHRE STIMME

Der Beitrag zeigt, warum die Community

mit ihren Erfahrungen ein zentraler

Teil von GUT ZUM HERZ ist

86. MITGESTALTEN

Steffen Morschecks Geschichte zeigt,

wie Betroffene Erfahrungen teilen

und Gemeinschaft stärken können

96. PRÄVENTION

Der Beitrag macht sichtbar, wie

Gesundheitskompetenz, Community-Fragen

und Prävention zusammenwirken

News · Podcasts · Veranstaltungen · Community

151.

NACHRICHTENTEIL

Am Ende der Sommerausgabe

geht es mit GUT ZUM

HERZ Aktuell weiter. Ab

Seite 151 beginnt der Nachrichtenteil

des Magazins. Dort

bündeln wir neue Beiträge,

Podcasts, Veranstaltungen

und Impulse aus der Community.

Dieser Bereich füllt sich

Schritt für Schritt wie ein Tagebuch:

Was nach Veröffentlichung

der Ausgabe passiert,

kann hier ergänzt, vertieft

und weitergeführt werden. So

bleibt das Magazin lebendig

und wächst über den Sommer

hinweg weiter. Themen, die

im Heft nur angerissen werden,

bekommen hier Raum

für Fortsetzung, Rückblick

und Einordnung.

Auch Stimmen aus der Community,

Hinweise auf neue

Formate und aktuelle Entwicklungen

können dort ihren

Platz finden. Auf neue Inhalte,

Aktualisierungen und

wichtige Ergänzungen machen

wir über unsere Social-

Media-Kanäle aufmerksam.

7


ORIENTIERUNG BEI GUT ZUM HERZ

Orientierung,

die mitliest

Die GUT ZUM HERZ Jahreszeiten

möchten nicht nur informieren.

Sie möchten dabei helfen, Themen

besser zu verstehen, einzuordnen

und für den eigenen Alltag nutzbar

zu machen. Deshalb finden

sich im Magazin immer wieder ergänzende

Orientierungselemente.

MediKlar

Manche medizinischen Begriffe

klingen kompliziert, obwohl

sich dahinter Zusammenhänge

verbergen, die sich verständlich

erklären lassen. MediKlar

übersetzt Fachsprache

in Alltagssprache und möchte

helfen, medizinische Themen

besser einzuordnen.

Wie sag ich‘s

meinem Arzt?

Nicht immer ist es leicht, die

eigenen Gedanken oder Unsicherheiten

in Worte zu fassen.

Diese Rubrik möchte Anregungen

geben, welche Fragen

im Gespräch mit Ärztinnen,

Ärzten oder anderen Fachpersonen

hilfreich sein können.

Sie können Begriffe erklären,

Fragen anregen, Gespräche vorbereiten

oder auf weiterführende

Inhalte verweisen. Nicht jeder

Beitrag enthält alle Bausteine. Sie

werden dort eingesetzt, wo sie

einen zusätzlichen Nutzen bieten

und den Blick auf weitere Informationen,

Fragen oder Erfahrungen

öffnen können.

So entsteht Schritt für Schritt ein

Magazin, das nicht nur gelesen

wird, sondern Orientierung gibt.

Auf der rechten Seite finden Sie

das Portal und die Mediathek.

Community-Frage

Viele Themen entstehen aus

dem Alltag von Betroffenen

und Angehörigen. Deshalb laden

Community-Fragen dazu

ein, Erfahrungen zu teilen,

mitzudenken oder Impulse für

kommende Beiträge zu geben.

Sie machen sichtbar, welche

Fragen Menschen wirklich beschäftigen

– im Umgang mit

Beschwerden, Arztgesprächen,

Unsicherheiten, Veränderungen

im Alltag oder dem

Wunsch, besser verstanden zu

werden. So wird aus dem Magazin

kein einseitiges Informationsangebot,

sondern ein

Raum für Austausch, Beteiligung

und neue Themen.

Drei Fragen

GUT ZUM HERZ

Manchmal öffnen drei gute

Fragen neue Perspektiven.

Deshalb endet mancher Beitrag

mit drei Fragen, die zum

Nachdenken, Weiterfragen

oder zum Gespräch mit Expertinnen

und Experten anregen

sollen.

Quellen

Woher stammen Informationen?

Quellen helfen dabei,

Aussagen einzuordnen und

Inhalte bei Interesse zu vertiefen.

Je nach Thema können

dies Fachgesellschaften,

Studien, Organisationen oder

weiterführende Internetseiten

sein.

Podcast

Manche Themen lassen sich besser

im Gespräch erzählen. Hinweise

auf Podcasts führen zu

persönlichen Geschichten, Interviews

oder vertiefenden Gesprächen.

So können Inhalte hörbar

weitergeführt und aus verschiedenen

Perspektiven noch umfassender

beleuchtet werden.

Interview

Manche Fragen verdienen

mehr Raum. Interviews geben

Expertinnen und Experten,

Betroffenen oder anderen Gesprächspartnern

die Möglichkeit,

ihre Sicht ausführlicher

darzustellen.

Themenmagazin

Einige Themen begleiten GUT

ZUM HERZ über mehrere

Ausgaben hinweg. Themenmagazine

ermöglichen es,

Hintergründe ausführlicher

zu beleuchten und verschiedene

Perspektiven zusammenzuführen.

Weiterführender

Beitrag

Viele Geschichten enden nicht

auf einer Seite. Hinweise auf

frühere oder ergänzende Beiträge

zeigen Zusammenhänge

und helfen, Themen Schritt

für Schritt weiterzudenken. So

entsteht ein roter Faden durch

das Magazin und darüber hinaus

zu weiteren vertiefenden

Inhalten.

8


9


DURCH DIE GUT ZUM HERZ JAHRESZEITEN

DER

GUT ZUM

von Matthias Jung

Sommer

Viel mehr als nur eine Jahreszeit

HERZ

Den Sommer

genießen!

Der Sommer ist heller,

weiter und verlockender als

die Monate davor – und genau darin

liegt seine Chance. Wenn morgens früher

Sonne ins Zimmer fällt und Wasser, Schatten und

frische Luft nach draußen ziehen, lohnt es sich,

den eigenen Rhythmus anzupassen: Was gibt mir

Leichtigkeit, was fordert mich, was tut mir wirklich

gut?

Für einen herzfreundlichen Sommer braucht es

keine großen Pläne. Schon regelmäßige, moderate

Bewegung kann den Alltag beleben – zum Beispiel

ein Spaziergang am Morgen, eine ruhige Runde

am Wasser, leichte Gartenarbeit oder das Fahrrad

für kurze Wege. Wer bei Wärme ungewohnte Beschwerden

wie Druck auf der Brust, stärkere Luftnot,

Schwindel oder Herzstolpern bemerkt, sollte

Belastung reduzieren und ärztlichen Rat einholen.

Hitze verdient Aufmerksamkeit. Nicht jeder Sommertag

ist ein guter Tag für Aktivität in der Mittagssonne.

Oft helfen einfache Entscheidungen: früher

starten, Pausen einplanen, schattige Wege wählen,

leichte Kleidung tragen und ausreichend trinken. In

der Küche passen jetzt frische Mahlzeiten mit Gemüse,

Kräutern, Hülsenfrüchten, Vollkorn und Obst

gut in den Alltag. Wer Medikamente einnimmt oder

Flüss

i g -

keitsmengen

beachten muss,

sollte individuelle

Fragen ärztlich klären.

Sommer ist außerdem eine gute

Zeit, Auszeiten neu zu denken. Es muss

nicht immer die große Reise sein. Ein See in

der Nähe, ein Nachmittag im Park, ein Besuch im

Straßencafé oder ein bewusster Moment auf dem

Balkon können helfen, Abstand vom Alltag zu gewinnen.

Nicht zuletzt stärkt Sommer Begegnung. Ein gemeinsamer

Spaziergang, ein Gespräch im Schatten

oder ein leichter Abend draußen können guttun und

entlasten.

Teilen Sie gern Ihre Sommermomente mit der Community.

Manchmal beginnt Leichtigkeit dort.

10

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.


Schicken Sie

uns spannende

Themen zum

Sommer!

“Halten Sie Ihre schönsten

Sommermomente fest. Teilen Sie

Ihre Erlebnisse mit uns – wir freuen

uns auf Ihre Einsendungen! “

Hier klicken.

11


HerzGesund | im Sommer

GUT ZUM HERZ

im Sommer

von Matthias Jung

Leichter durch warme Tage – herzbewusst

zwischen Hitze, Bewegung und Auszeit

Der Sommer verändert

den Alltag. Wege verlagern

sich nach draußen, Abende

werden länger, und

manchmal reicht schon

ein Platz im Schatten, um

Abstand zu gewinnen. Für

Herz und Kreislauf kann

diese Jahreszeit angenehm

sein, aber auch anstrengend

werden. Wärme, Reisen,

volle Tage und schlechter

Schlaf greifen schneller

ineinander, als es zunächst

wirkt.

Dieser Beitrag bündelt

praktische Schritte für

warme Tage. Er soll

Orientierung geben: mit

passenden Tageszeiten,

Pausen, einem Blick auf

Flüssigkeit, Medikamente

und

Warnzeichen.

Wärme ist kein Gegner,

aber ein Signal

Sommerhitze verlangt dem

Körper mehr Regulation

ab. Der Kreislauf arbeitet

anders, der Körper schwitzt

mehr, und manche Menschen

merken schneller, dass

Belastung schwerer fällt. Wer

mit einer Herz-Kreislauf-

Erkrankung lebt, profitiert

12


von Vorbereitung:

Wetterbericht ansehen,

Hitzewarnungen

beachten, Erledigungen

planen und an

warmen Tagen Tempo

herausnehmen.

Bewegung braucht

andere Zeiten

Auch im Sommer bleibt

Bewegung wertvoll, doch

sie braucht ein anderes

Timing. Die kühleren

Morgenstunden oder

der spätere Abend sind

meist geeigneter als

die Mittagshitze. Ein

Spaziergang im Schatten,

kurze Wege zu Fuß,

leichtes Radfahren oder

sanfte Mobilitätsübungen

können alltagstauglicher

sein als ein ehrgeiziger

Trainingsplan.

Als Orientierung hilft

die Sprechprobe: Bei

moderater Belastung

sollte es möglich sein,

ganze Sätze zu sprechen.

Wer ungewohnte Luftnot,

Druck auf der Brust,

Schwindel, Herzstolpern,

starke Schwäche oder

Ohnmachtsgefühle

bemerkt, sollte die

Belastung beenden

und Beschwerden

medizinisch einordnen

lassen.

Trinken, Essen

und Medikamente

mitdenken

An warmen Tagen

rückt Trinken stärker

in den Mittelpunkt. Für

viele ist es hilfreich,

Getränke sichtbar

bereitzustellen und über

Allergiker sollten im Sommer

sowie bei Aktivitäten

im Freien ihre Bewegungseinheiten

an der aktuellen

Pollenbelastung, Luftqualität

und Wetterlage ausrichten

und stark belastete

Zeitfenster meiden.

den Tag zu verteilen. Wasser,

ungesüßte Tees oder verdünnte

Schorlen passen oft in den Alltag. Bei

Herz- oder Nierenerkrankungen

kann die passende Trinkmenge

individuell unterschiedlich sein.

Wer unsicher ist, sollte sie beim

nächsten Arzttermin ansprechen.

Gemüse, Salate, wasserreiches

Obst, Hülsenfrüchte, Joghurt oder

kleinere Mahlzeiten können gut in

heiße Tage passen. Wichtig bleibt:

regelmäßig essen, Portionsgrößen

im Blick behalten und Alkohol

nicht als Durstlöscher einsetzen.

Ein oft unterschätzter Punkt sind

13


Arzneimittel. Sie sollten

nicht in der prallen Sonne,

im heißen Auto oder

ungeschützt in der Tasche

liegen. Dosierungen oder

Einnahmezeiten sollten

jedoch nicht eigenständig

verändert

werden.

Sinnvoller ist es, Fragen vor

einer Hitzewelle oder Reise

mit Praxis oder Apotheke zu

klären.

Sommernächte brauchen

Rhythmus

Lange Abende gehören

zum Sommer. Trotzdem

bleibt Schlaf eine stille

Grundlage für Erholung.

Aufgeheizte Räume, späte

Termine und unruhige

Tage können Erholung

erschweren. Hilfreich sind

einfache Routinen: morgens

und abends lüften, tagsüber

verschatten, leichte Kleidung

wählen und vor dem Schlafen

bewusst herunterfahren. Auch

kleine Abkühlungen können

helfen: kühle Tücher für Nacken

oder Unterarme, ein Glas

Wasser in Reichweite oder ein

Platz im kühlsten Raum. Die

Frage ist: Was tut mir morgen

noch gut?

Werte kennen, Signale

einordnen

Patient Empowerment

beginnt im Sommer mit

Aufmerksamkeit.

Wer

Blutdruck, Puls, Gewicht oder

Beschwerden dokumentiert,

kann an heißen Tagen Muster

leichter erkennen. Digitale

Helfer können Trends sichtbar

machen, ersetzen aber keine

medizinische Einschätzung.

Für das nächste Gespräch

können drei Fragen nützlich

sein: Welche Trinkmenge ist

Im Sommer rückt präventive

Herzgesundheit für

viele stärker in den Blick.

Warme Tage, Reisen und

mehr Aktivität sind eine

gute Gelegenheit, offene

Herzfragen ärztlich einzuordnen

und bewusster

auf die eigene Belastung

zu achten.

bei meiner Erkrankung

sinnvoll? Muss ich bei

Hitze oder Reisen bei

meinen Medikamenten

etwas beachten? Welche

Bewegung passt an warmen

Tagen zu meiner Situation?

Akute Beschwerden wie

Brustschmerzen, Luftnot

in Ruhe, Ohnmacht,

Verwirrtheit,

starke

Schwäche oder neurologische

Auffälligkeiten sollten unbedingt

medizinisch abgeklärt werden.

Sommer-Routine in 30 Sekunden:

Wetter prüfen, Bewegung in kühlere

Stunden legen, Getränke bereitstellen,

Medikamente vor Hitze schützen, Schatten

und Pausen einplanen. Manchmal reicht

ein bewussterer Rhythmus, damit aus

Hitze nicht Überforderung wird – und

aus warmen Tagen kleine Auszeiten fürs

Leben entstehen.

14


Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

15


Die Deutsche Herzstiftung

leistet einen wertvollen Beitrag

im Kampf gegen Herz-

Kreislauf-Erkrankungen, die

in Deutschland die häufigste

Todesursache darstellen. Ihre

Arbeit konzentriert sich auf

Aufklärung, Prävention und

Forschung. Durch gezielte Informationskampagnen

hilft

sie, das Bewusstsein für Risiken

wie Bluthochdruck und ungesunde

Lebensweise zu schärfen.

Unterstützen Sie die

Arbeit der Deutschen

Herzstiftung e.V.

Zudem fördert sie Forschungsprojekte,

die innovative

Behandlungsmethoden

entwickeln und somit die Herzmedizin

voranbringen. Jeder

Beitrag stärkt diese Mission:

Indem wir die Deutsche Herzstiftung

unterstützen, tragen

wir dazu bei, Leben zu retten,

die Lebensqualität vieler Menschen

zu verbessern und die

Herzgesundheit in unserer Gesellschaft

zu fördern. Es ist eine

Investition in die Zukunft – für

uns alle.

Werden Sie Mitglied und unterstützen

die Arbeit der Deutschen

Herzstiftung e.V.

https://herzstiftung.de/registrieren

16


WERBUNG

Kennen Sie Ihr

Herzinfarkt-Risiko?

Rund 300.000 Menschen erleiden

in Deutschland jedes Jahr einen

Herzinfarkt. Finden Sie heraus,

ob Sie gefährdet sind.

Jetzt den Test machen:

www.herzstiftung.de/risiko

17


HerzAktiv | TITELTHEMA – Das Herz macht Urlaub

HERZ

&

Urlaub

Sommer 2026

Sommerleichtigkeit

von Matthias Jung

Das Herz macht Urlaub – kleine Auszeiten fürs Leben

18


GUT ZUM HERZ

HERZENSORTE

Selfie Point

Ein Augenblick aus

leuchtender Wärme

Wenn der Sommer die Welt

mit seinem vollen, warmen

Atem erfüllt, beginnt eine

Zeit der Fülle. Das helle

Glitzern über dem See, das

Spiel aus Sonne und Weite,

und die Freude, die wir in

einem einzigen bewussten

Moment finden – all das

formt eine Jahreszeit, die

uns trägt und verbindet.

Seit jeher suchen Menschen

im Sommer nach

intensiven Eindrücken:

in langen Tagen, im Licht,

das die Haut umhüllt, und

in kleinen Ritualen, die

Herz und Sinne beleben.

Die Natur erklingt in ihrer

ganzen Kraft – und in dieser

Fülle liegt eine Einladung:

zum Genießen, zum

Verweilen, zum bewussten

Erleben.

Entdecken Sie die Kraft

des Augenblicks am

HERZENSORTE Selfie

Point im GUT ZUM HERZ

Sommer 2026.

S

ommerleichtigkeit beginnt

nicht erst mit einer großen

Reise. Manchmal reicht ein

Steg am See, ein Spaziergang an

der Promenade, ein Blick in die

Berge oder eine Bank, auf der

man für ein paar Minuten sitzen

bleibt.

Es sind diese kleinen Unterbrechungen

des Alltags, die aus

einem Ausflug mehr machen

als einen Ortswechsel: Licht auf

dem Wasser, Wind im Gesicht,

ein ruhiger Hafen, ein gemeinsames

Lachen oder ein Foto, das

später an genau diesen Moment

erinnert.

Wenn aus einem Ausflug ein

Moment wird

Genau dort setzt HERZ & Urlaub

an. Nicht als klassischer Reiseführer.

Nicht als Wettbewerb um

das schönste Urlaubsbild.

Sondern als Einladung, Orte

bewusster wahrzunehmen und

die eigene Sommerleichtigkeit

dort zu suchen, wo sie wirklich

entsteht: im eigenen Tempo,

mit offenen Augen und mit dem

Gefühl, dass ein einzelner Augenblick

manchmal genug sein

kann.

Ein Augenblick aus

Sommerlicht

Foto: MTK / Leo Leister

Wenn der Sommer die Tage länger

macht, entstehen besondere

Momente oft dort, wo Wasser,

Weite und Licht zusammenkommen.

Ein Steg am See, ein

Blick zum Horizont, ein kurzer

Halt auf einer Promenade oder

ein Platz, an dem man einfach

stehen bleibt: Solche Orte müssen

nicht groß sein, um in Erinnerung

zu bleiben.

HERZENSORTE Selfie Points

HERZENSORTE Selfie Points

laden dazu ein, diesen Moment

festzuhalten – als Foto, als Gedanke

oder als kleinen Gruß an

andere. Nicht perfekt. Nicht inszeniert.

Sondern so, wie sich

Sommer für Sie anfühlt.

Entdecken Sie die HERZENS-

ORTE im GUT ZUM HERZ Sommer

2026.

19


Was ein HERZENSORT

sein kann

Ein HERZENSORT muss nicht laut

sein. Er muss nicht berühmt sein

und auch nicht weit entfernt liegen.

Es kann ein Aussichtspunkt

sein, ein Uferweg, ein Waldpfad,

eine Altstadt, ein Garten, ein Hafen,

ein Bergpanorama oder ein

Ort mit einem Herzmotiv. Entscheidend

ist nicht, wie bekannt

ein Ort ist. Entscheidend ist, ob er

einen Eindruck hinterlässt.

Ein Anlass zum Innehalten

Ein HERZENSORTE Selfie Point

ist deshalb kein perfekter Zielpunkt,

sondern ein Anlass: kurz

stehen bleiben, schauen, vielleicht

ein Foto machen und einen Gedanken

mitnehmen. Manchmal

entsteht daraus ein Beitrag für

Social Media. Manchmal bleibt es

eine private Erinnerung. Beides

gehört zur Idee.

HERZENSORTE Selfie Points sind

Teil von HerzAktiv. Gemeint ist

nicht höher, schneller, weiter. Es

geht um einfache Wege nach draußen,

kleine Pausen, Begegnungen

und die Freiheit, das eigene Tempo

zu wählen. Ein Ausflug bekommt

dadurch keinen Leistungsdruck,

sondern einen Rahmen: ein Ort,

ein Bild, ein Satz.

„Manchmal beginnt Sommerleichtigkeit

nicht mit einer großen Reise,

sondern mit einem Blick, der einen

Moment länger bleibt.“

Warum der Bodensee den

Anfang macht

Der Bodensee passt besonders

gut zum Sommer 2026. Er steht

für Wasser, Weite und Bewegung,

aber auch für Verbindung.

Deutschland, Österreich und die

Schweiz liegen hier nah beieinander;

Liechtenstein ist im erweiterten

Bodenseeraum gut anschlussfähig.

Damit wird die Region zum

idealen Ausgangspunkt für eine

HERZENSORTE-Landkarte, die

über Deutschland hinausdenkt.

Für die Community bietet der Bodensee

viele starke Motive: Stege,

Häfen, Promenaden, Inseln,

Gärten, Schiffe, Stadtansichten

und Alpenblicke. Man muss dafür

keine große Reise planen. Oft genügt

ein kurzer Spaziergang, ein

bewusster Halt oder ein Blick, der

den Tag verändert.

Der Bodensee ist

deshalb mehr als

ein schönes Sommermotiv.

Er ist

ein Symbol für die

neue Richtung von

GUT ZUM HERZ:

regional verwurzelt,

aber offen für

den deutschsprachigen

Raum. Von

hier aus lässt sich

erzählen, was HER-

ZENSORTE künftig

sein können: keine

vollständige Reiseliste,

sondern eine

Einladung, eigene

Orte zu entdecken.

D-A-CH-LI wird

am Wasser

verständlich

Am Bodensee wird

die D-A-CH-LI Idee

greifbar. Jedes Ufer

hat seinen eigenen

Klang. Konstanz

wirkt anders

als Bregenz, Kreuzlingen anders

als Lindau. Der Blick nach Liechtenstein

öffnet den Raum noch

einmal in Richtung Alpen. So

entsteht kein abstraktes Länderkonzept,

sondern ein Erfahrungsraum,

den Menschen tatsächlich

bereisen, durchqueren und mit

Erinnerungen verbinden.

Für GUT ZUM HERZ ist diese

Nähe wichtig, weil viele Menschen

ähnliche Fragen mitnehmen: Wo

kann ich gut pausieren? Welche

Wege fühlen sich überschaubar

an? Wo finde ich einen Ort, der

nicht nach Leistung aussieht, sondern

nach Leben?

Blick auf die Stadt Bregenz in Vorarlberg

Unter Ihnen öffnet sich der Blick auf Bregenz, den

Bodensee und das Ufer mit Hafen, Promenade und

Stadt. Im Sonnenlicht liegen Wasser, Boote und Berge

nah beieinander. Der HERZENSORTE Selfie Point

ist Teil dieser Kulisse: ein Ort am See, der aus der

Vogelperspektive zeigt, wie Wasser, Stadt und Weite

zusammenkommen – und einlädt, den Sommermoment

am Ufer festzuhalten.

Solche Fragen passen zum Sommer,

aber sie gehen über Urlaub

hinaus. Sie berühren Alltag, Bewegung,

Erholung und das Gefühl,

wieder selbst entscheiden zu

können.

Der einzelne Blick zählt

Der HERZENSORTE-Gedanke

lebt davon, dass ein Ort nicht für

20


alle Menschen dasselbe bedeuten

muss. Wer am Hafen steht, sieht

vielleicht zuerst die Boote. Ein

anderer erinnert sich an einen

Spaziergang nach einer schweren

Zeit. Wieder jemand anderes

achtet auf eine Bank im Schatten,

auf einen kurzen Weg oder auf die

Möglichkeit, in Ruhe anzukommen.

Genau diese unterschiedlichen

Wahrnehmungen machen einen

Ort erzählbar. Es geht nicht darum,

Sehenswürdigkeiten neu zu

bewerten. Es geht darum, persönliche

Eindrücke sichtbar zu machen.

Ein Foto zeigt, wo jemand

stehen geblieben ist. Ein Satz erklärt,

was diesen Moment besonders

gemacht hat. Zusammen entsteht

daraus eine Karte, die nicht

nur Orte sammelt, sondern Erfahrungen.

Bregenz: ein Herz am Hafen

Der Selfie Point an der Bregenzer

Seepromenade ist dafür ein starkes

Bild. Das Motiv am Wasser ist

sofort erkennbar. Dahinter liegen

See, Boote, Promenade und Weite.

Man muss nicht lange erklären,

warum Menschen dort stehen

bleiben. Der Ort bietet einen Anlass

für ein Foto, aber auch für eine

Frage: Was macht

einen Moment erinnerbar?

Foto: Panorama Bregenz (c) Christiane Setz

Hier treffen Alltagsweg

und besondere

Stimmung

aufeinander. Menschen

kommen an,

warten, schauen hinaus

auf das Wasser,

gehen weiter

oder bleiben noch

einen Augenblick.

Gerade diese Mischung

macht den

Ort interessant. Er

ist bildstark, niedrigschwellig

und

offen für persönliche

Geschichten.

Wer dort ein Foto

macht, erzählt

nicht nur: Ich war

hier. Er oder sie

zeigt auch: Dieser

Ort hat für mich

etwas ausgelöst.

Vielleicht war es

das Licht. Vielleicht

die Nähe zum Wasser.

Vielleicht der Blick zum Turm

oder das Gefühl, für einen Moment

nicht weiterzumüssen.

Mehr als ein schönes Motiv

Ein Selfie Point ist trotzdem keine

Zertifizierung und keine medizinische

Empfehlung. Er sagt nicht:

Dieser Ort ist für alle geeignet.

Er sagt: Hier kann ein Moment

entstehen, den Menschen teilen

möchten. Eine spätere HERZENS-

ORTE-Zertifizierung folgt eigenen

Kriterien und wird gesondert ausgewiesen.

Diese Trennung ist wichtig. Sie

schützt die Glaubwürdigkeit des

Formats und macht deutlich, dass

GUT ZUM HERZ nicht vorschnell

verspricht, was ein Ort leisten

kann.

Die Selfie Points sind ein Einstieg:

persönlich, redaktionell und offen.

Sie laden ein, hinzuschauen,

Erfahrungen zu teilen und gemeinsam

herauszufinden, welche

Orte im Sommer 2026 Bedeutung

bekommen.

Was bleibt

Vielleicht entsteht daraus keine

große Reiseplanung, sondern zunächst

nur ein anderer Blick. Auf

den Ort, an dem man ohnehin

vorbeikommt. Auf eine Bank, die

plötzlich auffällt. Auf einen Weg

am Wasser, der nicht weit ist, aber

etwas öffnet. Genau darin liegt die

Stärke der Idee: HERZENSORTE

beginnen nicht auf der Landkarte.

Sie beginnen in dem Moment, in

dem Menschen merken, dass ein

Ort ihnen etwas gibt.

So bleibt die Karte offen: für bekannte

Ziele, stille Wege, spontane

Hinweise und für die vielen

kleinen Sommermomente, die

erst durch persönliche Erzählungen

sichtbar werden.

Damit wird der Bodensee nicht

zur Kulisse für ein Format, sondern

zum ersten Prüfstein: Trägt

die Idee auch dort, wo Menschen

unterwegs sind, pausieren, vergleichen,

erinnern und ihre eigenen

Fragen mitbringen?

21


Vom Lesen ins Mitmachen

An dieser Stelle wechselt der Beitrag

die Perspektive. Nach der

Idee der HERZENSORTE geht es

nicht mehr darum, weitere Orte

zu beschreiben, sondern darum,

wie Leserinnen und Leser selbst

Teil der Karte werden können. Die

nummerierten Regionen geben

dafür einen Rahmen. Sie zeigen,

dass GUT ZUM HERZ den Blick

über Ausflugsziele hinaus öffnet

und den deutschsprachigen Raum

als Erfahrungsraum versteht.

Die Karte auf der nächsten Doppelseite

arbeitet mit Offenheit. Sie

behauptet nicht, dass ein Punkt

Community-Frage

Wo liegt Ihr persönlicher HER-

ZENSORT für diesen Sommer

– am Wasser, in den Bergen, im

Wald, in der Stadt oder ganz

woanders?

Zu diesem Beitrag veröffentlichen

wir demnächst einen

Social-Media-Post auf den

Kanälen von GUT ZUM HERZ.

Dort können Sie Ihre Antwort,

Ihren Ort oder Ihren Sommermoment

direkt als Kommentar

teilen.

besser, schöner oder geeigneter

ist als ein anderer. Sie markiert

Räume, in denen Erfahrungen

entstehen können. Entscheidend

ist nicht die touristische Bedeutung,

sondern die Wahrnehmung:

Was fällt auf? Was beruhigt? Was

macht neugierig? Was bleibt im

Kopf?

Das Mitmachen soll einfach bleiben.

Niemand muss einen langen

Bericht schreiben oder ein perfektes

Foto liefern. Ein Ort, ein Bild

und ein kurzer Eindruck reichen.

Wer seine Antwort nicht sofort

Eine Frage für

das Arztgespräch

„Ich möchte im Sommer kurze

Ausflüge oder eine Reise planen.

Gibt es aus Ihrer Sicht etwas,

worauf ich mit meiner gesundheitlichen

Situation allgemein

achten sollte?“

geben möchte, kann auf den angekündigten

Social-Media-Post

warten und dort kommentieren.

So entsteht ein Rückkanal: aus einem

digitalen Impuls wird ein Gespräch

mit der Community.

Wichtig ist die klare Grenze. Wer

einen HERZENSORTE Selfie Point

zeigt, gibt keine Empfehlung

für andere und keine medizinische

Einschätzung ab. Es geht um

Wahrnehmung, nicht um Bewertung.

Gerade Menschen mit Einschränkungen

erleben Orte unterschiedlich.

Was für die eine Person

gut erreichbar ist, kann für eine

andere zu anstrengend sein. Deshalb

bleibt die Frage nach Pausen,

Wetter, Wegen und Tagesform Teil

der Orientierung.

Die Arztfrage hat genau diese

Funktion. Sie soll helfen, ein Vorhaben

anzusprechen. Wer über

So machen Sie mit

HERZENSORTE Selfie Point

entdecken. Foto machen. Ort

nennen. Einen kurzen Satz

zum Eindruck schreiben – was

Sie gesehen, gehört oder gespürt

haben. GUT ZUM HERZ

markieren und den Hashtag

#HERZENSORTE nutzen, damit

andere Ihren Sommermoment

finden, sich inspirieren

lassen und vielleicht selbst

aufbrechen.

legt, ob ein Ausflug oder eine Reise

passt, kann besser fragen, wenn

der eigene Wunsch schon in Worte

gefasst ist. Aus „Ich würde gern

wieder raus“ wird eine Gesprächseröffnung.

Die drei Fragen an Expertinnen

und Experten führen den Gedanken

weiter. Sie richten den Blick

auf Dinge, die im Reiseführer oft

fehlen: Erreichbarkeit, kurze

Drei Fragen

GUT ZUM HERZ

1. Worauf sollten Menschen

mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

bei Tagesausflügen

achten?

2. Welche Rolle spielen Pausen,

Erreichbarkeit, Wetter

und kurze Wege?

3. Wie können Angehörige

unterstützen, ohne aus einem

schönen Ausflug ein

Sicherheitsprojekt zu machen?

Wege, Unterstützung durch Angehörige

und die Balance zwischen

Vorsicht und Lebensfreude. So

bleibt HERZ & Urlaub nah am Alltag

von Menschen, die nicht nur

schöne Ziele suchen, sondern Einordnung

brauchen.

Die Karte wird dadurch nicht zum

fertigen Produkt, sondern zu einem

Anfang. Sie sammelt Regionen,

öffnet Richtungen und wartet

auf Stimmen.

Vielleicht kommt ein Hinweis aus

einer Herzsportgruppe, ein Kommentar

aus der Facebook-Community,

ein Foto oder ein Satz von

jemandem, der einen vertrauten

Ort neu entdeckt hat. Aus solchen

Beiträgen kann mehr werden: ein

Social-Post, ein Magazinbeitrag,

22


Abendlicher

Segeltörn auf

dem Bodensee

23


ein Podcast-Gespräch oder ein

neuer HERZENSORTE Selfie

Point. So wird aus Orientierung

Beteiligung. GUT ZUM

HERZ zeigt nicht nur, wo

HERZENSORTE liegen könnten.

Die Community hilft mit, herauszufinden,

welche Orte

Bedeutung bekommen, weil

Menschen dort etwas erlebt,

gefragt, geteilt oder verstanden

haben.

Foto machen,

Ort nennen und den

persönlichen Sommermoment

mit dem Hashtag

#HERZENSORTE auf

Social Media teilen.

24


GUT ZUM HERZ

HERZENSORTE

Selfie Point

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

25


Teilnehmende Organisationen

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Strandatmosphäre

auf Rügen

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


100

GUT ZUM HER

auf der Fanpage be

Facebook-Gruppe u


00

Z - Menschen

i Facebook, in der

nd bei Instagram!


Wenn

Essen

lauter ist als der

Sommer

Was erleben Betroffene mit Food-Noise?

Sommer bedeutet für viele

Menschen Leichtigkeit:

unterwegs sein, gemeinsam

essen, neue Orte entdecken,

spontan entscheiden, worauf

man Lust hat. Ein Frühstück im

Hotel, ein Abend im Restaurant,

ein Ausflug mit der Familie oder

ein Eis am See gehören für viele

selbstverständlich dazu. Doch

nicht für alle ist Essen in solchen

Momenten unbeschwert.

Manche Menschen erleben, dass

Gedanken an Essen sehr viel

Raum einnehmen. Sie kreisen,

drängen sich auf, lassen sich

schwer abschalten und können

den Alltag belasten. Für dieses

Erleben wird häufig der Begriff

Food-Noise verwendet. Gemeint

sind ständige oder wiederkehrende

Gedanken an Essen, die

nicht einfach mit Appetit, Genuss

oder normaler Planung

gleichzusetzen sind.

Genau deshalb fragt GUT ZUM

HERZ in dieser Sommerausgabe

nach: Wie erleben Betroffene

Food-Noise im Alltag, im Urlaub

oder beim Essen mit anderen?

Welche Situationen belasten besonders?

Und welche Unterstützung

wünschen sie sich? Den

Link zur Umfrage finden Sie auf

der nächsten Seite – dort können

Sie direkt mitmachen.

Wenn Routinen

durcheinandergeraten

Im Sommer verändern sich viele

Gewohnheiten. Mahlzeiten finden

unterwegs statt, im Restaurant,

bei Einladungen oder auf

Reisen. Was für viele nach Freiheit

und Genuss klingt, kann für

Menschen mit Food-Noise herausfordernd

sein.

Deshalb möchten wir mit unserer

kurzen Umfrage genauer

verstehen, wann solche Gedanken

besonders präsent werden:

etwa wenn Essen nicht planbar

ist, wenn andere mitessen, wenn

viele Auswahlmöglichkeiten

entstehen oder wenn in ruhigen

Momenten wieder Raum für innere

Anspannung bleibt.

Vom Frühlingsbeitrag zur

Sommerumfrage

In der Frühlingsausgabe von

GUT ZUM HERZ haben wir

Food-Noise bereits im Beitrag

„Urlaub – und trotzdem

keine Ruhe im Kopf“ eingeordnet.

Die Sommerausgabe

greift dieses Thema nun

auf und erweitert es um die

Perspektive der Betroffenen.

Uns interessiert nicht nur, ob

Menschen Food-Noise kennen.

Wir möchten auch wissen, wie

stark sie sich dadurch eingeschränkt

fühlen, ob sie darüber

sprechen können und welche

Fragen sie möglicherweise in

ein ärztliches Gespräch mitnehmen

möchten.

Mehr Verständnis statt

vorschneller Urteile

Wer mit Übergewicht oder Adipositas

lebt, kennt möglicherweise

Sätze, Blicke oder schnelle

Bewertungen. Eine reine Erklärung

über Disziplin oder Willenskraft

greift häufig zu kurz.

Menschen brauchen keine Beschämung,

sondern Verständnis,

Orientierung und eine sachliche

Einordnung.

Deshalb fragt die Umfrage auch

danach, ob Betroffene schon

einmal gezögert haben, über

solche Gedanken zu sprechen,

weil sie Angst hatten, nicht verstanden

oder bewertet zu werden.

Diese Antworten können

30


Dieser Beitrag ist ein Advertorial/Anzeige und wurde mit freundlicher

Unterstützung von Novo Nordisk Pharma GmbH erstellt

31


helfen, den Blick zu

verändern: weg von

einfachen Zuschreibungen,

hin zu dem,

was Menschen tatsächlich

erleben.

Zwischen Genuss

und innerem

Druck

Essen ist mehr als

Nahrungsaufnahme.

Es ist Alltag, Kultur,

Gemeinschaft, Erinnerung

und Genuss.

Gleichzeitig kann Essen

für Menschen mit

Food-Noise mit innerem

Druck verbunden

sein. Aus einem Restaurantbesuch

kann

ein Abwägen werden.

Aus einem Buffet eine

Herausforderung.

Aus einer Einladung

die Sorge, beobachtet

oder beurteilt zu

werden. Das bedeutet

nicht, dass jeder

Mensch mit Übergewicht

oder Adipositas Food-Noise

erlebt. Aber für diejenigen, die es

kennen, kann es den Alltag spürbar

beeinflussen.

Diese Perspektive möchten wir

sichtbar machen – nicht als Bewertung,

sondern als Einladung

zum besseren Verstehen.

Warum das Arztgespräch

wichtig sein kann

Ein weiterer Teil der Umfrage

richtet den Blick auf das ärztliche

Gespräch. Haben Betroffene das

Gefühl, nach dem Beitrag besser

zu wissen, welche Fragen sie

stellen könnten? Würden sie das

Thema beim nächsten Arzttermin

gezielt ansprechen? Oder besteht

noch Unsicherheit? Ein Magazinbeitrag

und eine Umfrage ersetzen

keine medizinische Beratung.

Sie können aber helfen, Worte zu

finden. Wer das eigene Erleben

besser benennen kann, kann es

möglicherweise auch leichter in

ein Gespräch einbringen.

Food-Noise ist kein Vorwurf. Es ist

eine Beschreibung eines Erlebens.

Genau deshalb kann es hilfreich

sein, nicht nur über Gewicht, Ernährung

oder Verhalten zu sprechen,

sondern auch über persönliche

Belastungen und mögliche

Unterstützung.

Welche Unterstützung

wünschen Sie sich?

In der Umfrage fragen wir, welche

Unterstützung Betroffene als hilfreich

erleben würden. Dabei geht

es nicht um einfache Lösungen

oder pauschale Empfehlungen.

Es geht

um Orientierung.

Mögliche Wünsche

können sein: mehr

Verständnis im Arztgespräch,

bessere

Informationen zu

Food-Noise, Unterstützung

beim Finden

geeigneter ärztlicher

Anlaufstellen,

Austausch mit anderen

Betroffenen oder

praktische Orientierung

für Alltag und

Urlaub.

Diese Antworten

sind für GUT ZUM

HERZ wichtig. Denn

unser Ziel ist es, Themen

nicht an den

Bedürfnissen der

Community vorbei

zu entwickeln. Wir

möchten wissen, welche

Fragen tatsächlich

da sind, welche

Situationen belasten

und welche Informationen verständlich,

respektvoll und hilfreich

aufbereitet werden sollten.

Wie wollen wir über

Adipositas sprechen?

Die Umfrage fragt auch nach der

öffentlichen Diskussion über

Adipositas. Was wünschen sich

Menschen, wenn über Essen, Genuss

und Vernunft gesprochen

wird? Mehr medizinische Einordnung?

Mehr Verständnis für

die Lebensrealität Betroffener?

Mehr konkrete Unterstützung?

Mehr Gespräche über Alltag, Belastung

und ärztliche Begleitung?

Sprache macht einen Unterschied.

Sie kann vereinfachen oder abwerten.

Sie kann aber auch erklären,

entlasten und Orien-

32


tierung geben. Gerade deshalb

möchten wir genauer hinhören.

Was aus Ihren

Antworten wird

Ihre Antworten helfen uns, künftige

Beiträge, Magazine und Formate

näher an den Fragen und

Erfahrungen der Community auszurichten.

Die Rückmeldungen

aus der Sommerumfrage werden

nicht personenbezogen ausgewertet;

Einzelantworten und Rohdaten

werden nicht veröffentlicht

oder weitergegeben.

Wenn Ergebnisse später in GUT

ZUM HERZ aufgegriffen werden,

geschieht dies ausschließlich zusammengefasst

– mit Blick auf

das, was viele Menschen bewegt:

belastende Situationen, fehlendes

Verständnis und gewünschte Unterstützung.

Das passt auch zur kommenden

Herbstausgabe „Geschmack fürs

Leben – Herbstküche zwischen

Genuss und Vernunft“, in der Essen

nicht nur als Ernährung, sondern

auch als Teil von Alltag, Gefühlen,

Genuss und persönlicher

Belastung betrachtet wird.

Auch lesenswert: Der Beitrag „Urlaub

– und trotzdem keine Ruhe

im Kopf“ aus der Frühlingsausgabe

von GUT ZUM HERZ.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag

dient der allgemeinen Information,

ersetzt keine ärztliche

Beratung und sollte bei gesundheitlichen

Fragen nicht den ärztlichen

Rat ersetzen.

Machen Sie mit

bei unserer Food-

Noise-Umfrage

Wenn Sie Food-Noise kennen

oder sich in einzelnen Situationen

wiedererkennen, laden

wir Sie herzlich ein, an unserer

kurzen Umfrage teilzunehmen.

Ihre Antworten helfen

uns, genauer hinzuhören und

künftige Inhalte noch besser

an den Fragen und Bedürfnissen

der Community auszurichten.

Jetzt mitmachen: Über diesen

Link gelangen Sie direkt zur

Umfrage.

WERBUNG

WENN

FOOD NOISE

VERSTUMMT, KANN ICH DEN MOMENT GENIESSEN.

Ständig kreisende Gedanken ums Essen können ein Symptom

von Adipositas sein und das Essverhalten beeinflussen.

Finde ärztliche Unterstützung auf ÜBER-GEWICHT.DE

Starkes Übergewicht ist eine chronische

Erkrankung, die behandelt werden kann.

ÜBER-GEWICHT.DE

33


Das große GUT ZUM HERZ

„Finde die HERZIS“ – Gewinnspiel

HERZI spielt Verstecken – Augen auf beim Blättern.

Finden Sie alle Fundstellen, notieren Sie die

Seitenzahlen und senden Sie uns Ihre Lösung.

Mit etwas Glück gewinnen Sie einen von drei

Wohlfühlpreisen.

Herzi hat sich in dieser

Sommerausgabe gleich

fünfmal versteckt – mal

gut sichtbar, mal eher nebenbei.

Wer beim Lesen aufmerksam

ist, kann alle Fundstellen

entdecken und mit wenigen

Angaben an unserer Verlosung

teilnehmen. Gesucht werden

ausschließlich die fünf Seitenzahlen,

auf denen Herzi abgebildet

ist.

Und so funktioniert’s

Blättern Sie durch das Magazin

und halten Sie Ausschau nach

dem Herzi-Männchen. Sobald

Sie ihn gefunden haben, notieren

Sie die jeweilige Seitenzahl.

Wenn Sie alle fünf Seiten beisammenhaben,

senden Sie Ihre

Lösung per E-Mail an daten@

gutzumherz.de. Bitte nennen

Sie im Mailtext Ihren Vor- und

Nachnamen sowie die fünf Seitenzahlen

in einer Zeile oder als

Liste. Teilnahmeschluss ist der

22. September 2026.

Extra-Los in der Facebook-

Gruppe (optional)

Wenn Sie zusätzlich ein Extra-Los

erhalten möchten, besuchen

Sie unsere GUT ZUM

HERZ Facebook-Gruppe und

kommentieren Sie unter dem

angepinnten Gewinnspiel-Post

das Codewort SOMMER-HER-

ZI 2026. Damit wir Ihre Teilnahme

eindeutig zuordnen

können, ergänzen Sie in Ihrer

E-Mail bitte Ihren Facebook-

Namen, so wie er dort angezeigt

wird. Die Teilnahme per E-Mail

bleibt selbstverständlich auch

ohne Facebook möglich.

Diese Preise verlosen wir

Unter allen richtigen Einsendungen

verlosen wir drei Preise,

mehr dazu im rechten Kasten.

Hinweis zu Teilnahme und

Datenschutz

Teilnahme: ab 18 Jahren. Die

Gewinner werden ausgelost

und per E-Mail benachrichtigt.

Ihre Daten werden ausschließlich

zur Durchführung

des Gewinnspiels

verarbeitet und anschließend

gelöscht, sofern keine

gesetzlichen Pflichten

entgegenstehen. Mehrfachteilnahmen

werden

als eine Teilnahme gewertet;

eine Barauszahlung

ist ausgeschlossen,

der Rechtsweg ebenfalls.

Hinweis: Das Herzi auf dieser

Seite gehört nicht zum Gewinnspiel.

Die Teilnahme ist kostenlos

und nicht an einen Kauf gebunden.

Viel Glück!

MITMACHEN

&

GEWINNEN

34


WERBUNG

Die Preise werden

mit freundlicher

Unterstützung von

zur Verfügung gestellt.

1. Preis

Tischdekobox

„Think Pink“

2. Preis

Tischdekobox

„Es grünt so grün“

Veranstalter:

JUNG & JUNG Verlag

Mauerheimstraße 8

63811 Stockstadt am Main

GUT ZUM HERZ wie auch

CreaTina sind Projekte von

https://jungundjungverlag.de/

3. Preis

Tischdekobox

„Natürlich Schön“

35


HerzAktiv | HERZENSORTE Selfie Points

Eine Sommerreise rund

ums Wasser

HERZENSORTE »Selfie Points« entdecken, im eigenen

Tempo erleben und mit anderen teilen

von Matthias Jung

Eine Reise rund um den Bodensee macht HERZENSORTE erlebbar: Promenaden,

Uferwege und Aussichtspunkte zeigen, wie Wasser, Weite, Bewegung und

bewusste Momente zusammenfinden.

Der Bodensee zeigt bei jedem

Schritt ein anderes

Gesicht. Promenaden,

Häfen, Inseln, Gärten, kleine

Orte und Alpenblicke liegen

dicht beieinander. Manchmal

genügt ein paar Meter weitergehen,

und der See sieht anders

aus. Das Licht kippt. Ein Schiff

legt ab. Jemand bleibt stehen,

schaut aufs Wasser und merkt:

Der Tag hat gerade einen anderen

Rhythmus bekommen.

Im Sommer 2026 macht sich

GUT ZUM HERZ auf eine

Rundreise. Wir besuchen Orte

in Deutschland, Österreich, der

Schweiz und Liechtenstein, an

denen HERZENSORTE Selfie

Points entstehen können: Fotopunkte,

an denen ein Bild, ein

kurzer Satz und ein persönlicher

Eindruck zusammenkommen.

Nicht als Rangliste der

schönsten Plätze. Sondern als

Einladung, eigene Lieblingsorte

zu entdecken.

Was ein HERZENSORTE »Selfie

Point« ist

HERZENSORTE Selfie Points

sind redaktionelle Fotopunkte

und Community-Impulse. Es

sind Orte, an denen ein Bild, ein

kurzer Gedanke und ein persönlicher

Eindruck miteinander

verbunden werden.

Das kann ein Hafen sein, eine

Bank am Wasser, ein Blick auf

die Berge, ein Herzmotiv, eine

Promenade, eine Altstadtgasse,

ein Garten, ein Café, ein Uferweg

oder ein kleiner Steg. Entscheidend

ist nicht, wie bekannt

ein Ort ist. Entscheidend ist, ob

er einen Moment ermöglicht,

den Menschen wahrnehmen,

festhalten oder mit anderen teilen

möchten.

Wichtig ist die klare Einordnung:

HERZENSORTE Selfie

Points sind keine medizinische

Empfehlung und keine HER-

ZENSORTE-Zertifizierung. Sie

sind redaktionelle Orientierungspunkte.

Eine mögliche

spätere HERZENSORTE-Zertifizierung

folgt eigenen Kriterien

und wird gesondert ausgewiesen.

Warum der Bodensee

besonders gut passt

Der Bodensee verbindet

Deutschland, Österreich und

die Schweiz auf engem Raum.

Liechtenstein erweitert den

Blick in Richtung Alpen. Wer

rund um den See unterwegs

ist, erlebt Übergänge: zwischen

Ländern, Landschaften und

Kulturen, zwischen Alltag und

Urlaub, zwischen Bewegung

und Pause.

Promenaden, Altstädte, Inseln,

Häfen, Gärten, Uferwege und

Alpenblicke prägen die Region.

Genau das macht den Bodensee

für HERZENSORTE Selfie

Points so spannend: Es gibt

nicht den einen perfekten Blick.

Es gibt viele persönliche Blickwinkel.

Konstanz: der Auftakt

am Wasser

Konstanz ist der Auftakt unserer

Rundreise. Die Stadt verbindet

Hafen, Geschichte, Promenade

und lebendiges Stadtleben

auf engem Raum. Am Hafen begegnen

sich Reisende, Einheimische,

Spaziergängerinnen,

Spaziergänger und Ausflügler.

Schiffe legen ab, Menschen

blicken über das Wasser, und

die Imperia ist eines der prägenden

Motive der Stadt.

36


Foto: MTK / Leo Leister

Blick auf die

Imperia Statue

in Konstanz

37


Konstanz zeigt, wie nah Alltag

und Urlaub am Bodensee beieinanderliegen.

Man muss nicht weit

gehen, um das Gefühl zu bekommen,

dass der Tag etwas weiter

wird als ursprünglich geplant.

Mainau und Reichenau: zwei

Inseln, zwei Stimmungen

Die Insel Mainau und die Insel

Reichenau erzählen den See auf

unterschiedliche Weise. Die Mainau

steht für Gärten, Farben und

gepflegte Wege mit Blick auf das

Wasser. Die Reichenau wirkt ruhiger

und ursprünglicher. Hier

stehen Landschaft, Geschichte

und gelebter Alltag stärker im

Vordergrund. Für HERZENSOR-

TE Selfie Points ist genau dieser

Unterschied interessant. Manche

Orte wirken durch Farbe und Fülle.

Andere durch Stille, Weite oder

den Eindruck, dass Zeit langsamer

läuft.

Meersburg: Schönheit im

eigenen Tempo

Meersburg gehört zu den bekanntesten

Orten am Bodensee.

Enge Gassen, historische Gebäude,

Aussichtspunkte und die Lage

oberhalb des Wassers prägen das

Stadtbild. Gerade deshalb erinnert

Meersburg daran, dass jeder

Mensch eine Region auf eigene

Weise erlebt. Manche entdecken

die Stadt bei einem langen Spaziergang.

Andere wählen kürzere

Wege, mehr Pausen und

einzelne Punkte, die gut erreichbar

sind. Sommerleicht bedeutet

nicht, möglichst viel zu schaffen.

Sommerleicht bedeutet oft, den

eigenen Rhythmus zu finden und

schöne Eindrücke bewusst wahrzunehmen.

Friedrichshafen und Lindau:

Weite, Hafen und Inselgefühl

Friedrichshafen erzählt den Bodensee

modern und weit. Promenade,

Schiffe, Luftfahrtgeschichte,

Himmel und Wasser vermitteln

ein Gefühl von Bewegung und Offenheit.

Lindau erzählt eine andere Geschichte.

Die Inselstadt mit Hafen,

Leuchtturm und Alpenblick gehört

zu den bekanntesten Motiven

am Bodensee. Doch auch hier entstehen

Erinnerungen oft nicht nur

am berühmtesten Punkt, sondern

im persönlichen Augenblick: auf

einer Bank am Wasser, bei einem

Gespräch oder beim Blick über den

See kurz vor Sonnenuntergang.

HERZENSORTE Selfie Points sollen

diese persönlichen Perspektiven

sichtbar machen.

Bregenz: Kultur am Wasser

Bregenz ist ein starker visueller

Anker der Rundreise. Am Hafen

öffnen sich Wasser, Boote und

Weite wie ein Herzstück am See.

Der Ort zeigt unmittelbar, warum

das Format funktioniert: Man

erkennt das Motiv, versteht den

Anlass und bleibt stehen. Doch

Bregenz ist mehr als ein einzelnes

Fotomotiv. Die Stadt verbindet

See, Kultur, Promenade, Pfänderblick

und österreichische Bodensee-Atmosphäre.

Für GUT ZUM

HERZ zeigt Bregenz beispielhaft,

wie ein Ort Wiedererkennungswert

bekommt und trotzdem

Raum für persönliche Geschichten

lässt.

Die Schweiz beginnt nicht

erst am anderen Ufer

Auf der Schweizer Seite verändert

sich die Bodensee-Rundreise

deutlich. Hier wird der

See nicht nur vom Ufer aus betrachtet.

Er verbindet sich mit

Parks, kleinen Hafenstädten,

Untersee-Landschaften, Obstund

Weinregionen, Schifffahrt

und stilleren Wegen am Wasser.

Das Schweizer Ufer ist deshalb

nicht einfach der ruhige Blick zurück.

Es ist ein eigener Erzählraum.

Weniger laut vielleicht.

Aber genau darin liegt seine Stärke.

Kreuzlingen: Übergang

zwischen zwei Ländern

Kreuzlingen ist ein naheliegender

Auftakt für das Schweizer Ufer.

Direkt neben Konstanz öffnet sich

mit dem Seeburgpark ein weiter

Erholungsraum am See. Hafen,

Schloss Seeburg, Parkwege, Blickachsen

und viel Grün machen den

Ort zu einem starken HERZENS-

ORTE »Selfie Point«: gut erzählbar,

gut erreichbar und nah an

der Grenze zwischen Deutschland

und Schweiz. Hier wird der Übergang

zwischen zwei Ländern nicht

abstrakt. Man kann ihn gehen.

Vom deutschen Stadtleben hinein

in einen Schweizer Park am See.

Für eine Rundreise ist das mehr

als ein geografischer Wechsel. Es

ist ein Perspektivwechsel.

Untersee: leise Orte, starke

Eindrücke

Weiter westlich wird der Bodensee

zum Untersee. Orte wie

Gottlieben, Ermatingen, Berlingen

oder Steckborn erzählen

eine ruhigere Geschichte. Hier

stehen nicht die großen Hafenmotive

im Vordergrund, sondern

Uferwege, Dorfansichten,

kleine Anlegestellen, Boote,

Gärten und der Blick über ein

Wasser, das stiller wirkt als am

Obersee.

Gerade deshalb können hier

starke Fotopunkte entstehen:

weniger offensichtlich, aber oft

persönlicher. Ein HERZENS-

ORTE »Selfie Point« muss nicht

laut sein. Manchmal reicht ein

Platz, an dem der Blick frei wird.

38


Blick auf die

Schlosskirche

Friedrichshafen

Arenenberg: Aussicht mit

Geschichte

Auch der Arenenberg oberhalb des

Untersees kann ein spannender

Bezugspunkt sein. Schloss, Parklandschaft

und Aussicht verbinden

Geschichte, Landschaft und

Weite. Für GUT ZUM HERZ wäre

das kein klassischer Ausflugstipp,

sondern ein Ort, an dem sich gut

erzählen lässt, wie Blick, Pause

und Einordnung zusammenkommen.

Wer oben steht, schaut nicht nur

auf den See. Man schaut auf eine

Landschaft, die sich sortiert: Wasser,

Ufer, Dörfer, Wege, Grenzen.

Genau solche Orte helfen, eine

Reise nicht nur zu erleben, sondern

einzuordnen.

Romanshorn: Hafen, Fähre

und Bewegung

Romanshorn bringt wieder

mehr Hafen und Bewegung in

die Rundreise. Schiffe, Fähren,

Promenade und die Verbindung

über den See machen

sichtbar, dass der Bodensee

nicht trennt, sondern verbindet.

Wer hier steht, schaut nicht nur

aufs Wasser, sondern auch auf

Wege, die weiterführen. Für HER-

ZENSORTE Selfie Points ist das

ein starkes Motiv: ein Ort, an dem

Ankommen und Weiterfahren

gleichzeitig sichtbar werden.

Arbon: Altstadt, Ufer und

Aufenthaltsqualität

Arbon ergänzt diese Perspektive

mit Altstadt, Ufer, Hafen und Aufenthaltsqualität.

Der Ort eignet

sich besonders für die Frage, was

einen Selfie Point ausmacht: Ist es

das bekannte Motiv, der Blick über

den See, ein Platz zum Sitzen oder

der Moment, in dem ein kurzer

Halt genügt?

Vielleicht ist es genau diese Mischung.

Ein Ort muss nicht erklären,

warum er wirkt. Manchmal

merkt man es erst, wenn man stehen

bleibt.

Rorschach: Bucht, Kornhaus

und Weitblick

Rorschach setzt einen markanten

Schlusspunkt am Schweizer Ufer.

Die Stadt verbindet Hafen, Uferpromenade,

Kornhaus und Blick

in Richtung Appenzellerland.

Hier bekommt der See wieder

einen anderen Rahmen: weniger

Inselgefühl, mehr offene Bucht,

Geschichte und Landschaft im Rücken.

Der Ort zeigt, dass der Bodensee

auch am Rand noch einmal neu

beginnen kann. Der Blick wird

weiter, die Landschaft dahinter

deutlicher. Für die Rundreise ist

das ein guter Moment, um innezuhalten,

bevor sich der Weg in

Richtung Rheinraum und Liechtenstein

öffnet.

Vaduz: der Blick nach

Liechtenstein

Vaduz gehört nicht direkt zur

Bodensee-Runde, erweitert aber

den Blick über die Region hinaus.

Schloss, Alpenkulisse und die

Nähe zum Rhein machen deutlich,

wie eng die Länder und Landschaften

rund um den Bodensee

miteinander verbunden sind.

Damit endet die Reise nicht am

Ufer des Sees. Sie öffnet den Blick

auf den erweiterten Raum zwi-

39


schen Wasser, Alpen und Rhein.

Was wir unterwegs prüfen

Auf der Rundreise wählen und

beschreiben wir erste HERZENS-

ORTE Selfie Points rund um den

Bodensee. Dabei geht es nicht um

touristische Ranglisten. Es geht

um redaktionelle Beobachtungen,

persönliche Eindrücke und Empfehlungen

aus der Community.

Wir schauen vor Ort genau hin:

Wo entsteht ein gutes Bild? Wo

braucht es eine kurze Erklärung?

Wo gibt es eine Möglichkeit zum

Innehalten? Wo ist der Weg einfach,

wo vielleicht anspruchsvoller?

Wo entstehen Begegnungen?

Und wo lohnt sich ein Hinweis,

damit Menschen besser einschätzen

können, ob der Ort zu ihrem

eigenen Tempo passt? Orientierung

bedeutet hier nicht, anderen

vorzuschreiben, was sie tun sollen.

Orientierung bedeutet, Informationen

so aufzubereiten, dass

Menschen eine eigene Entscheidung

treffen können.

Drei Fragen an

Expertinnen und

Experten

1. Welche Orte rund um den Bodensee

eignen sich besonders gut

als Fotopunkte, weil sie gut erkennbar,

erzählerisch stark und

für viele Menschen gut erreichbar

sind?

2. Welche Informationen brauchen

Menschen vor Ort, damit sie

Wege, Pausenmöglichkeiten, Zugänglichkeit

und Aufenthaltsqualität

besser einschätzen können?

3. Wie lassen sich HERZENSOR-

TE Selfie Points transparent von

einer HERZENSORTE-Zertifizierung

abgrenzen, damit Vertrauen

entsteht und keine falschen Erwartungen

geweckt werden?

Eine Frage zum

Mitnehmen

Wer mit einer bekannten Erkrankung

lebt, eingeschränkt belastbar

ist oder bei längeren Ausflügen

unsicher wird, kann vor einer Reise

allgemein überlegen: Welche

Strecken, Pausen und Situationen

passen zu mir – und welche Fragen

möchte ich dazu vorab mit

meiner Ärztin, meinem Arzt oder

einer anderen Fachperson klären?

Hilfreich kann es außerdem sein,

frühzeitig zu planen, welche

HERZ

&

Urlaub

Unterstützung (zum Beispiel Begleitperson,

Hilfsmittel oder Notfallmedikamente)

unterwegs entlasten

kann und wie sich diese gut

organisieren lässt.

Die Community

fährt mit

Die Bodensee-Rundreise wird erst

vollständig, wenn sie nicht nur

aus unserer Perspektive erzählt

wird. GUT ZUM HERZ lebt von

Menschen, die eigene Eindrücke

einbringen. Welcher Ort am Bo-

40


densee ist Ihnen besonders in Erinnerung

geblieben? Gibt es eine

Promenade, einen Steg, einen

Hafen, einen Aussichtspunkt, ein

Café, einen Garten oder eine Bank

am Wasser, die wir uns ansehen

sollten? Welche Station gehört für

Sie unbedingt zu einer Bodensee-

Rundreise?

Schreiben Sie uns Ihren Tipp –

gern mit einem kurzen Satz, warum

dieser Ort für Sie wichtig

ist. Vielleicht wird er Teil unserer

Sommerreise und hilft dabei, neue

HERZENSORTE Selfie Points rund

um den Bodensee sichtbar zu machen.

Orientierungshinweis

HERZENSORTE Selfie Points sind

redaktionelle Fotopunkte und

Community-Impulse. Sie sind

keine medizinische Empfehlung,

keine Therapieempfehlung und

keine HERZENSORTE-Zertifizierung.

Wenn Städte, Gemeinden,

Hotels, Gastronomie, Kulturorte

oder Ausflugsziele im Rahmen

einer bezahlten Einbindung sichtbar

werden, wird dies transparent

gekennzeichnet.

GUT ZUM HERZ

HERZENSORTE

Selfie Point

Foto machen,

Ort nennen und den

persönlichen Sommermoment

mit dem Hashtag

#HERZENSORTE auf

Social Media teilen.

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

41


Teilnehmende Organisationen

Der Hafen Ihr Logo von

Lindau

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


HerzForum | GUT ZUM HERZ in D-A-CH-LI

Herzthemen enden

nicht an Grenzen

Mit dem Sommer 2026 öffnet GUT ZUM HERZ den Blick

nach Österreich, in die Schweiz und nach Liechtenstein –

mit dem Bodensee als erstem sichtbaren Verbindungsraum

von Matthias Jung

Das Projekt GUT ZUM

HERZ ist in Deutschland

entstanden. Hier

ist die Community gewachsen,

hier wurden Magazin, Website,

Podcasts und neue Gesprächsformate

entwickelt. Viele Beiträge

haben gezeigt: Wer mit

Herzthemen lebt, sucht nicht

nur medizinische Fakten. Viele

Menschen suchen verständliche

Einordnung, Erfahrungen anderer

Betroffener und Fragen, die

ihnen helfen, im Alltag sicherer

zu werden.

Mit dem Sommer 2026 beginnt

nun der nächste Schritt. GUT

ZUM HERZ öffnet den Blick über

Deutschland hinaus – nach Österreich,

in die Schweiz und nach

Liechtenstein. Nicht als Abkehr

vom bisherigen Weg, sondern als

Erweiterung einer Idee, die von

Anfang an größer war als eine

Landesgrenze: Herzgesundheit

braucht Orientierung, Sprache,

Austausch und Orte, an denen

Menschen sich gesehen fühlen.

Ein größerer Raum,

dieselbe Haltung

Deutschland, Österreich, die

Schweiz und Liechtenstein haben

unterschiedliche Gesundheitssysteme,

unterschiedliche Zuständigkeiten

und unterschiedliche

regionale Angebote. Für

Menschen im Alltag beginnt die

Frage aber oft viel einfacher: Wo

finde ich verständliche Informationen?

Welche Erfahrungen

machen andere? Wie bereite ich

ein Gespräch mit meiner Ärztin,

meinem Arzt oder einer anderen

Fachperson gut vor?

Genau an dieser Stelle möchte

GUT ZUM HERZ ansetzen. Die

Plattform ersetzt keine Beratung

und bewertet keine Versorgungssysteme.

Sie möchte Themen

verständlich machen, Perspektiven

verbinden und Fragen sichtbar

machen, die Menschen im

Alltag tatsächlich beschäftigen.

D-A-CH-LI bedeutet für GUT

ZUM HERZ deshalb nicht: vier

Länder, vier getrennte Welten.

Es bedeutet: ein deutschsprachiger

Erfahrungsraum, in dem

Menschen voneinander hören,

Fragen teilen und Unterschiede

besser einordnen können.

Warum dieser Schritt zum

Sommer passt

Der Sommer ist eine Jahreszeit

der Bewegung. Menschen reisen,

besuchen Familie, verbringen

Zeit am See, fahren in die Berge,

entdecken Städte oder suchen

einfach Abstand vom Alltag.

Gerade dabei entstehen Fragen,

die nicht an Grenzen haltmachen:

Was bedeutet gute Vorbereitung?

Welche Informationen

nehme ich mit? Wo finde ich

Orientierung, wenn ich unterwegs

bin? Und welche Erfahrungen

anderer Menschen können

helfen, eigene Unsicherheiten

besser einzuordnen?

GUT ZUM HERZ möchte diese

Fragen nicht mit einfachen Antworten

glätten. Der Anspruch

ist ein anderer: verständlich erklären,

seriös einordnen, Beteiligung

ermöglichen und deutlich

machen, wo die Grenzen allgemeiner

Information liegen.

Eine Frage, die Leserinnen und

Leser aus diesem Beitrag mitnehmen

können, lautet deshalb:

Welche Informationen, Unterlagen

oder Fragen möchte ich für

ein Gespräch mit meiner Ärztin,

meinem Arzt oder einer anderen

Fachperson bereithalten, wenn

ich reise, meinen Alltag verändere

oder mich mit einem Gesundheitsthema

neu beschäftige?

Diese Frage ist keine medizinische

Empfehlung. Sie ist ein allgemeiner

Impuls, um Gespräche

besser vorzubereiten.

Der Bodensee wird zum

ersten Fokusraum

Der Bodensee ist für diese Öff-

44


Liechtenstein Marketing/Heinz Staffelbach

Liechtenstein,

Oberland

45


nung ein naheliegender Anfang.

Er verbindet Deutschland, Österreich

und die Schweiz auf engem

Raum; Liechtenstein ist im erweiterten

Bodenseeraum gut anschlussfähig.

Wer dort unterwegs

ist, erlebt schnell, dass Grenzen

zwar politisch eindeutig sind, der

Alltag aber fließender wirkt.

Menschen fahren über Grenzen

hinweg, besuchen Orte am Wasser,

gehen spazieren, entdecken

Promenaden, treffen andere Menschen

und nehmen Eindrücke mit.

Der Bodensee macht sichtbar, was

GUT ZUM HERZ mit der Öffnung

nach D-A-CH-LI meint: Regionen

können verbinden, ohne Unterschiede

zu verwischen.

Für die Sommerausgabe bedeutet

das: Der Bodensee ist nicht nur

ein schönes Reiseziel. Er wird zum

ersten Beispiel dafür, wie Herzgesundheit,

Alltag, Bewegung,

Erholung, Begegnung und Orientierung

in einem größeren Raum

erzählt werden können.

Was Orientierung im

deutschsprachigen Raum

leisten kann

Orientierung heißt nicht, alles abschließend

zu erklären. Orientierung

heißt, Fragen sortierbar zu

machen. Wer einen Begriff besser

versteht, kann gezielter nachfragen.

Wer Erfahrungen anderer

Menschen liest, kann die eigene

Situation klarer einordnen. Wer

weiß, dass Gesundheitssysteme

unterschiedlich organisiert sind,

erwartet nicht überall dieselben

Wege.

GUT ZUM HERZ möchte genau

diesen Raum öffnen: zwischen

persönlicher Erfahrung, journalistischer

Einordnung und fachlicher

Perspektive. Dabei bleibt

wichtig, was die Plattform auszeichnet:

keine Heilversprechen,

keine Therapieempfehlungen,

keine Produktlogik, keine scheinbar

einfachen Antworten auf

komplexe Fragen. Gerade im

deutschsprachigen Raum kann

daraus ein besonderer Mehrwert

entstehen. Viele Menschen teilen

eine Sprache, aber nicht dieselben

Strukturen. Das macht verständliche

Kommunikation umso wichtiger.

Ein erster konkreter

Impuls aus Österreich

Mit FHchol Austria ist ein

erster Podcast-Impuls aus Österreich

geplant. Die Patientenorganisation

aus Wien beschäftigt

sich mit familiärer

Hypercholesterinämie und

verwandten genetisch bedingten

Fettstoffwechselstörungen.

Damit passt sie gut zu

einem Anliegen, das auch GUT

ZUM HERZ wichtig ist: Erfahrungen

von Betroffenen sichtbar

machen und komplexe Begriffe

verständlich einordnen.

Familiäre Hypercholesterinämie

ist ein Begriff, der viele

Menschen zunächst verunsichern

kann. Schon das Wort

wirkt fachlich und schwer zugänglich.

Genau deshalb kann

ein Gespräch helfen, das Thema

nicht nur medizinisch,

sondern auch aus Betroffenenperspektive

zu betrachten:

Was bedeutet es für Familien?

Welche Fragen tauchen im Alltag

auf? Wo hilft Austausch?

Und was sollten Menschen

besser mit Fachpersonen besprechen?

Der geplante Podcast

macht die Öffnung nach

Österreich konkret. Sie bleibt

damit keine geografische Ankündigung,

sondern bekommt

eine Stimme, ein Thema und

eine Gesprächssituation.

Drei Fragen

GUT ZUM HERZ

Für die weitere Arbeit von GUT

ZUM HERZ öffnen sich aus diesem

Schritt mehrere fachliche

Fragen:

1. Welche Unterschiede zwischen

Deutschland, Österreich, der

Schweiz und Liechtenstein sind

für Patientinnen und Patienten

besonders erklärungsbedürftig,

ohne einzelne Systeme gegeneinander

auszuspielen?

2. Wie können Patientenorganisationen

im deutschsprachigen

Raum dazu beitragen, Erfahrungen,

Fragen und Orientierung besser

sichtbar zu machen?

3. Welche Begriffe, Risikofaktoren

oder Alltagssituationen sollten

künftig besonders verständlich

erklärt werden, damit Menschen

Gespräche mit Fachpersonen besser

vorbereiten können?

Ihre Perspektive

gehört dazu

GUT ZUM HERZ wächst nicht

allein durch neue Regionen. Es

wächst durch Menschen, die ihre

Fragen und Erfahrungen einbringen.

Deshalb steht die Community

auch bei diesem Schritt im Mittelpunkt.

Community-Frage 1: Welche Erfahrungen,

Orte oder Fragen aus

Österreich, der Schweiz, Liechtenstein

oder dem Bodenseeraum

sollten bei GUT ZUM HERZ künftig

sichtbarer werden?

Dabei geht es nicht darum, persönliche

Erfahrungen zu verallgemeinern.

Es geht darum, Themen

sichtbar zu machen, die sonst vielleicht

zu selten gestellt werden:

im Wartezimmer, auf Reisen, in

der Familie, bei Bewegung, Ernäh-

46


rung, Erholung oder in Gesprächen

mit Fachpersonen.

Eine mögliche kurze Umfrage

könnte lauten:

Community-Frage 2: Aus welchem

Land oder welcher Region

lesen Sie GUT ZUM HERZ – und

welches Thema sollte im deutschsprachigen

Raum stärker erklärt

werden?

Keine Rangliste, sondern ein

gemeinsamer Blick

Die Öffnung nach Österreich, in

die Schweiz und nach Liechtenstein

soll keine Rangliste schaffen.

GUT ZUM HERZ fragt nicht, welches

Land die besseren Antworten

hat. Entscheidend ist etwas anderes:

Welche Fragen verbinden

Menschen? Wo fehlen verständliche

Informationen? Welche Erfahrungen

können anderen helfen,

ihre eigenen Fragen besser

vorzubereiten?

Der gemeinsame Blick ist dabei

stärker als der Vergleich. Er macht

sichtbar, dass Herzgesundheit

nicht nur in Leitlinien, Fachbegriffen

und Versorgungspfaden

stattfindet. Sie berührt Alltag,

Reisen, Familie, Arbeit, Erholung,

Unsicherheit und Hoffnung.

Der nächste Schritt

beginnt jetzt

Mit dem Sommer 2026 wird

GUT ZUM HERZ größer gedacht.

Deutschland bleibt der Ausgangspunkt.

Österreich, die Schweiz und

Liechtenstein kommen als weitere

Räume hinzu, in denen Menschen

leben, reisen, fragen, beobachten

und Erfahrungen sammeln.

Der Bodensee macht diesen Schritt

sichtbar. Weitere Regionen können

folgen. Entscheidend ist nicht,

wie weit GUT ZUM HERZ geografisch

wächst. Entscheidend ist,

ob die Plattform ihrem Anspruch

treu bleibt: verständlich erklären,

seriös einordnen, Menschen beteiligen

und Orientierung geben.

Machen Sie mit: Schreiben Sie uns,

welche Fragen, Orte oder Erfahrungen

aus dem deutschsprachigen

Raum Sie bei GUT ZUM HERZ

wiederfinden möchten. Ihre Perspektive

kann helfen, kommende

Beiträge, Podcast-Fragen, Umfragen

und regionale Schwerpunkte

mitzugestalten.

Treten Sie der

privaten Facebook-

Gruppe von GUT ZUM

HERZ bei und teilen Sie

Ihre Gedanken mit uns.

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

47


Teilnehmende Organisationen

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht Blick auf ein authentischer Wien

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

und das

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

Planetarium

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Copyright: Jobst / PID


HERZENSORTE

wachsen weiter

Vom ersten zertifizierten Ort in Frankfurt am Main

bis zu neuen Perspektiven in Österreich

Mit dem Restaurant »The Italian« Frankfurt Airport wurde der erste HERZENSORT

ausgezeichnet. Nun öffnet sich der Blick über Deutschland hinaus. Aus einer Idee könnte

Schritt für Schritt ein Netzwerk von Orten entstehen, die Begegnung, Orientierung und

Lebensqualität sichtbar machen.

Es gibt Orte, an die Menschen

gerne zurückkehren.

Nicht unbedingt, weil

sie besonders spektakulär sind.

Oft sind es Plätze, an denen

man sich willkommen fühlt, an

denen Begegnungen entstehen

oder an denen einfach alles ein

wenig leichter wirkt.

Vom Konzept zum ersten

HERZENSORT

Lange war HERZENSORTE

vor allem ein Konzept. Mit

dem Restaurant »The Italian«

Frankfurt Airport in Gateway

Gardens wurde daraus erstmals

Realität.

Direkt am Frankfurter Flughafen

gelegen, ist das Restaurant

für viele Menschen ein Ort des

Ankommens und Wiedersehens.

Geschäftsreisende treffen

dort auf Urlauber, Familien auf

Gäste aus aller Welt. Für manche

ist es der Beginn einer Reise,

für andere der Abschluss eines

Aufenthalts.

Dass dieser Ort als erster HER-

ZENSORT ausgezeichnet wurde,

war deshalb kein Zufall. Er

steht für Gastfreundschaft, Begegnung

und die Überzeugung,

dass Lebensqualität viele Gesichter

haben kann.

Damit hat HERZENSORTE seinen

ersten sichtbaren Anker erhalten.

Die Geschichte endet nicht in

Frankfurt

Interessant ist dabei, dass die

Wurzeln von »The Italian«

nicht in Deutschland liegen,

sondern in Österreich. Das Unternehmen

betreibt mehrere

Standorte und hat seine Heimat

unter anderem in Wiener Neustadt,

Graz, Fürstenfeld, Oberwart

und Parndorf.

Genau darin steckt eine spannende

Perspektive. Mit dem

Sommer 2026 öffnet sich GUT

ZUM HERZ für Deutschland,

Österreich, die Schweiz und

Liechtenstein. Viele Leserinnen

und Leser verbringen ihren

Urlaub in diesen Ländern, besuchen

Familie, machen Ausflüge

oder verbinden persönliche

Erinnerungen mit bestimmten

Regionen.

So könnte aus dem ersten HER-

ZENSORT in Frankfurt Schritt

für Schritt ein grenzüberschreitendes

Netzwerk entstehen.

Nicht als starres Verzeichnis,

sondern als Sammlung von Orten,

die Menschen miteinander

verbinden.

Mehr als Hotels und

Restaurants

HERZENSORTE beschränken

sich nicht auf Gastronomie

oder Tourismus. Auch Kurorte,

Städte, Gemeinden, Parks,

kulturelle Einrichtungen oder

besondere Begegnungsorte

können Teil dieser Idee werden.

Entscheidend ist nicht die Größe

eines Ortes, sondern die Frage:

Fühlen sich Menschen dort

willkommen?

Denn Lebensqualität entsteht

oft durch viele kleine Dinge.

Durch freundliche Menschen.

Durch Orientierung. Durch ein

angenehmes Umfeld. Durch die

Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen

oder gemeinsam Zeit zu

verbringen.

Diese Erfahrungen lassen sich

nicht messen wie ein Blutdruckwert.

Aber sie prägen den Alltag

vieler Menschen.

50


WERBUNG

Copyright: Schaub-Walzer / PID

GUT ZUM HERZ

HERZENSORTE

51


Warum solche Orte wichtig sein

können

Nach einer Erkrankung verändert

sich für viele Menschen der

Blick auf das Leben. Dinge, die

früher selbstverständlich waren,

werden manchmal neu bewertet.

Gleichzeitig wächst bei vielen der

Wunsch, wieder mehr zu erleben,

unterwegs zu sein und schöne Momente

bewusst wahrzunehmen.

HERZENSORTE möchte diesen

Gedanken aufgreifen.

Nicht mit Versprechen und nicht

mit der Behauptung, dass ein Ort

gesund macht. Sondern mit der

Überzeugung, dass Lebensqualität,

Begegnungen und positive Erfahrungen

zum Leben dazugehören.

Dabei steht nicht Leistung im Mittelpunkt,

sondern die Frage, was

dem einzelnen Menschen guttut

und Freude bereitet.

Gemeinsam weiterdenken

Noch steht HERZENSORTE am

Anfang. Aber die Idee entwickelt

sich weiter. In Zukunft könnten

weitere Restaurants, Hotels, Kurorte,

Städte oder Gemeinden dazukommen.

Ebenso denkbar sind

Beiträge, Podcasts oder Geschichten

über Menschen und ihre Lieblingsorte.

Denn gute Ideen entstehen selten

allein. Sie wachsen durch Erfahrungen,

Begegnungen und den

Austausch mit anderen. Vielleicht

kennt auch die GUT-ZUM-HERZ-

Community Orte, die es wert sind,

entdeckt zu werden.

Eine Einladung an die

Community

Welcher Ort bedeutet Ihnen besonders

viel? Vielleicht ein Restaurant,

ein Kurort, ein Park, ein

Café, eine Stadt oder ein Platz am

Wasser. Vielleicht ein Ort, an dem

Sie nach einer schwierigen Zeit

wieder Zuversicht gespürt haben.

Oder einfach ein Ort, an dem Sie

gerne sind. HERZENSORTE lebt

von solchen Geschichten.

Denn manchmal sind es gerade

die persönlichen Empfehlungen,

die anderen Menschen neue Ideen

schenken.

Community-Frage

Gibt es einen Ort, an dem Sie

sich besonders wohlfühlen

und den Sie anderen Menschen

gerne empfehlen würden?

Diese Frage begleitet unseren

Sommer 2026 als roter Faden –

in HERZENSORTE-Geschichten,

auf der Karte und in den

persönlichen Eindrücken der

Community.

Demnächst greifen wir sie

auch in einem Social-Media-Post

von GUT ZUM HERZ

auf. Dort haben Sie die Möglichkeit,

Ihren HERZENSOR-

TE-Moment direkt als Kommentar

zu teilen: mit einem

Ortsnamen, einem kurzen

Satz zum Eindruck und – wenn

Sie möchten – einem Foto, das

zeigt, was diesen Platz für Sie

besonders macht.

Drei Fragen

GUT ZUM HERZ

1. Welche Bedeutung können positive

Erlebnisse und soziale Begegnungen

für das Wohlbefinden von

Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

haben?

2. Welche Rolle spielen Orte und

Umgebung für Lebensqualität und

Teilhabe im Alltag?

3. Wie können Städte, Gemeinden,

Gastronomie, Hotellerie und Kurorte

dazu beitragen, Menschen

mit gesundheitlichen Einschränkungen

besser willkommen zu

heißen?

Wie sag ich‘s

meinem Arzt?

„Ich möchte wieder mehr unternehmen

und auch verreisen.

Gibt es aus medizinischer Sicht

Punkte, die ich bei meiner persönlichen

Situation vorher beachten

sollte?“

HERZENSORTE im Überblick

HERZENSORTE ist mehr als ein

einzelner Ort. Hinter dem Begriff

steht ein Konzept, das Lebensqualität,

Orientierung und Willkommenskultur

sichtbarer machen

möchte – dort, wo Menschen

wirklich unterwegs sind und Begegnung

möglich wird. Im Mittelpunkt

steht nicht die perfekte

Kulisse, sondern die Frage, ob sich

Menschen mit ihren Geschichten,

Fragen und Einschränkungen

ernst genommen fühlen.

Auf der Website von GUT ZUM

HERZ finden Sie einen Blick hinter

die Kulissen: wie die Idee entstanden

ist, welche Gedanken

dahinterstehen und wie nach und

nach weitere Orte sichtbar werden

können. Dort wird auch erläutert,

wie Betroffene, Angehörige, Organisationen

und Partner dazu

beitragen können, dass aus einzelnen

Momenten Stück für Stück

ein Netzwerk von HERZENSORTE

entsteht – über Regionen und Ländergrenzen

hinweg. Mehr dazu lesen

Sie online auf gut-zum-herz.

de/herzensorte.

52


WERBUNG

Wichtige Informationen

Location:

Adresse:

Kontakt:

Wo ist das?

The Italian – Frankfurt am Main

Amelia-Mary-Earhart-Straße 7, 60549 Frankfurt am Main (Stadtteil

Flughafen, Quartier Gateway Gardens)

Telefon: +49 69 78803199 Web: the-italian-frankfurt.de

Das Restaurant liegt im neuen Quartier Gateway Gardens unmittelbar

am Flughafen Frankfurt (FRA). Die S-Bahn-Station „Gateway Gardens“

der Linien S8/S9 ist nur wenige Schritte entfernt; von dort sind es zwei

Minuten bis Terminal 1 und rund zehn Minuten bis zum Hauptbahnhof.

Als Orientierungspunkt: Gegenüber befindet sich das Park Inn by

Radisson Frankfurt Airport (Hausnummer 10 in derselben Straße).

Öffnungszeiten: Täglich geöffnet: Mo–Sa: 10:00–00:00, So: 10:00–22:00

Küche: täglich 11:30–22:00. Ausnahmen gibt es lediglich an Weihnachten und Silvester

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

53


Teilnehmende Organisationen

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


WERBUNG

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, »The der Italian«

Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

Restaurant in

in den Fokus rückt.

Frankfurt

LINK zu Ihrer Organisation


Facebook-Grup

Die

GUT ZUM

HER

Mehr

auf Seite

84.

Die HerzSchlag-Community

als Selbsthilfegruppe

Digitale Gesundheit

Gesundheit

mitges

56

Umfragen, Trends

& Erfahrungsberichte

NichtAlleineSein mit

gemeinsamen Aktivitäten

Fragen &


Z

3500

Mitglieder

pe

Mehr

ab Seite

140.

partizipativ

talten

Sich sicher fühlen mit

»HERZENSORTE«

MediKlar & Wie sag ich‘s

meinem Arzt?

Mehr

auf Seite

34.

Mehr

ab Seite

86.

Antworten Gewinnspiel Regionale Gruppen

57


HerzAktiv | HERZ & Urlaub

Wenn Auszeit wieder

möglich wird

von Matthias Jung

Zwischen Sehnsucht und Sicherheit: Warum gute Vorbereitung

helfen kann, Urlaub mit Herzerkrankung wieder gelassener zu denken

W

enn der Sommer

ruft, wächst bei vielen

Menschen der

Wunsch nach Abstand vom Alltag.

Ein paar Tage am See, ein

Spaziergang an der Promenade,

eine Fahrt in die Berge oder ein

Tapetenwechsel: Urlaub steht

für Leichtigkeit. Für Menschen

mit Herzerkrankung kann diese

Leichtigkeit von Fragen begleitet

sein. Was traue ich mir zu?

Wie plane ich gut? Und wann

sollte ich vorher mit meiner

Ärztin oder meinem Arzt sprechen?

Urlaub beginnt nicht erst am

Reiseziel. Er beginnt mit einem

Gedanken: Ich möchte wieder

raus. Ich möchte etwas anderes

sehen. Ich möchte mich nicht

nur als Patientin oder Patient

erleben, sondern als Mensch

mit Plänen und Vorfreude. Genau

hier setzt HERZ & Urlaub

an. Es geht nicht um perfekte

Reisen oder medizinische Versprechen.

Es geht um Orientierung,

realistische Planung und

Auszeiten, die zum eigenen Leben

passen.

Wenn Vorfreude

und Unsicherheit

zusammenkommen

Viele Menschen kennen diesen

Zwiespalt. Einerseits tut der

Gedanke an Urlaub gut. Andererseits

tauchen Fragen auf,

die früher keine Rolle gespielt

haben: Wie weit ist die nächste

medizinische Versorgung entfernt?

Wie komme ich mit Hitze

zurecht? Ist eine lange Anreise

anstrengend? Kann ich vor Ort

genug Pausen einplanen?

Diese Fragen sind kein Zeichen

von Angstlichkeit. Sie zeigen,

dass Menschen Verantwortung

für sich übernehmen. Wer mit

einer Herzerkrankung lebt,

muss nicht auf Lebensfreude

verzichten. Aber es hilft, genauer

hinzuschauen: Was ist für

mich machbar? Was gibt mir

Sicherheit? Welche Reiseform

passt zu meiner aktuellen Belastbarkeit?

Urlaub muss nicht spektakulär

sein, um wertvoll zu sein.

Manchmal ist eine kurze Auszeit

in der Nähe stimmiger als

eine lange Reise mit zu vielen

Programmpunkten. Auszeit

entsteht nicht durch Entfernung,

sondern durch das Gefühl,

wieder Raum für sich zu

haben.

Gut geplant ist entspannter

gereist

Wer gesundheitlich vorbelastet

ist, profitiert oft von einer

einfachen Vorbereitung. Dazu

gehört der Blick auf die eigene

Situation: Gab es zuletzt neue

Beschwerden? Hat sich die Medikation

verändert? Stehen Untersuchungen

an? Ist die Reise

körperlich gut zu bewältigen?

Solche Fragen gehören möglichst

früh in ein Gespräch mit

der behandelnden Ärztin oder

dem behandelnden Arzt.

Auch praktische Dinge können

entlasten: eine aktuelle Medikamentenliste,

ausreichend Vorrat,

wichtige Unterlagen, Notfallkontakte

und ein Plan für

Pausen. Digitale Helfer können

unterstützen, ersetzen aber keine

medizinische Einordnung.

Besonders im Sommer verdient

Hitze Aufmerksamkeit. Hohe

Temperaturen, ungewohnte

Aktivität, Flüssigkeitsverlust

und Medikamente können zusammenspielen.

Deshalb ist es

sinnvoll, Reisen nicht nur nach

Schönheit, sondern auch nach

Tagesrhythmus zu planen: frühe

Spaziergänge statt Mittagshitze,

Schatten statt Dauerprogramm,

Wasser in Reichweite

und Pausen ohne schlechtes Gewissen.

Der richtige Ort ist nicht

immer der weiteste

HERZ & Urlaub stellt eine einfache

Frage: Welche Orte tun

Menschen gut, ohne ihnen zu

58


HERZ

&

Urlaub

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

59


viel abzuverlangen? Das kann der

Bodensee sein, eine Promenade an

der Nordsee, ein Kurort in Hessen,

ein ruhiger Stadtteil mit guter Infrastruktur

oder ein Hotel, in dem

kurze Wege, Aufzug, Sitzmöglichkeiten

und freundliche Orientierung

selbstverständlich sind.

Für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

kann ein Urlaubsort

angenehm sein, wenn

er nicht nur schön, sondern auch

übersichtlich ist. Gibt es Wege,

die man gut dosieren kann? Gibt

es Bänke, Schatten, Trinkmöglichkeiten

und Rückzugsorte? Ist

medizinische Hilfe im Notfall erreichbar?

Solche Fragen nehmen

dem Urlaub nicht die Leichtigkeit.

Sie können helfen, sie wieder

zuzulassen.

Genau hier verbinden sich

HERZ & Urlaub und HER-

ZENSORTE. Ein guter Ort

ist nicht nur Kulisse. Er

kann ein Anker sein: für

Bewegung, Begegnung,

Ruhe oder Genuss. Ein

Spazierweg am Wasser, ein

Platz im Schatten, ein Café

ohne Hektik, ein Selfie Point

mit Aussicht, eine Promenade

mit kurzen Etappen – all das kann

aus einem Ausflug einen Moment

machen, den man mitnimmt.

Urlaub ohne Leistungsdruck

Viele Reisen scheitern nicht an

der Entfernung, sondern an zu

vielen Erwartungen. Man möchte

alles sehen, jeden Tag nutzen,

jede Gelegenheit mitnehmen. Für

Menschen mit Herzerkrankung

kann genau das belastend werden.

Deshalb braucht HERZ & Urlaub

eine andere Haltung: weniger Programm,

mehr Wahrnehmung.

Ein guter Urlaubstag darf langsam

beginnen. Er darf eine Pause

haben. Er darf auch einmal anders

verlaufen als geplant. Wer sich

nur dann gelungen fühlt, wenn

alles abgehakt ist, macht aus Erholung

schnell wieder Arbeit. Wer

dagegen den Tag nach der eigenen

Tagesform gestaltet, bleibt eher

bei sich.

Das gilt auch für Bewegung. Ein

kurzer Weg kann wertvoller sein

als ein überfordernder Ausflug.

Eine Bank am See kann sinnvoller

sein als der dritte Programmpunkt.

Ein gemeinsames Abend

essen ohne Eile kann mehr Lebensqualität

bedeuten als die perfekte

Sehenswürdigkeit. HerzAktiv

heißt hier nicht: leisten. Herz-

Aktiv heißt: bewusst unterwegs

sein.

Worüber vorher gesprochen

werden darf

Viele Fragen rund um Urlaub werden

in Arztgesprächen gar nicht

gestellt, weil sie zu alltäglich wirken.

Dabei sind es genau diese

Fragen, die im echten Leben wichtig

werden: Was ist in meiner aktuellen

Situation realistisch? Worauf

sollte ich bei Hitze achten?

Wie gehe ich mit längerer Anreise

um? Was mache ich, wenn Werte

auffällig sind? Welche Unterlagen

sollte ich dabeihaben? Gibt es Reiseziele

oder Aktivitäten, die ich

besser vorher besprechen sollte?

Solche Fragen sind keine Übervorsicht.

Sie sind Teil guter Vorbereitung.

Wer sie stellt, nimmt

die eigene Gesundheit ernst und

schafft zugleich mehr Freiheit für

den Urlaub selbst. Denn je klarer

die Grundlagen sind, desto weniger

Raum bleibt für Unsicherheit

unterwegs.

Die Community als Reisekompass

GUT ZUM HERZ lebt von Erfahrungen.

Gerade beim

Thema Urlaub kann die

Community wertvoll sein.

Niemand kennt die kleinen

praktischen Fragen

so gut wie Menschen, die

selbst mit Einschränkungen,

Medikamenten,

Unsicherheit oder veränderter

Belastbarkeit unterwegs

sind.

Welche Orte waren gut erreichbar?

Wo gab es Schatten und Sitzmöglichkeiten?

Welche Promenade

ließ sich gut in kleinen Etappen

gehen? Wo fühlte man sich willkommen

– nicht als Sonderfall,

sondern als Mensch mit Bedürfnissen?

Aus solchen Erfahrungen kann ein

Reisekompass entstehen. Nicht

als Bewertungssystem, nicht als

medizinische Empfehlung und

nicht als Werbung. Sondern als

Sammlung von Hinweisen, die anderen

helfen können, eigene Auszeiten

besser zu planen.

Unsere Frage an die Community

lautet deshalb: Welcher Ort hat

60


Ihnen im Urlaub gutgetan – und

warum? War es die Ruhe, die Bewegung,

die Begegnung, der Genuss

oder einfach das Gefühl, dort

gut aufgehoben zu sein?

Zwischen Sorge

und Sehnsucht

Urlaub mit einer Herzerkrankung

ist kein Wettbewerb um Mut. Es

geht nicht darum, möglichst weit

zu fahren oder möglichst viel zu

erleben. Es geht darum, Auszeiten

so zu gestalten, dass sie zum

eigenen Leben passen. Manchmal

bedeutet das, eine Reise gut vorzubereiten.

Manchmal bedeutet es,

ein Ziel zu wählen, das Sicherheit

gibt. Manchmal bedeutet es auch,

auf etwas zu verzichten, damit anderes

möglich bleibt.

HERZ & Urlaub möchte dazu einladen,

nicht leichtsinnig zu werden,

aber auch nicht vorschnell

auf Lebensfreude zu verzichten.

Zwischen Sorge und Sehnsucht

gibt es einen Raum, in dem gute

Planung, schöne Orte, achtsame

Begleitung und persönliche Erfahrungen

zusammenfinden können.

Denn Auszeit ist nicht nur eine

Frage des Reiseziels. Sie ist eine

Frage der Haltung: Was tut mir

gut? Was ist für mich machbar?

Und welcher Ort hilft mir, mich

wieder mehr als Mensch und weniger

als Diagnose zu fühlen?

Treten Sie der

privaten Facebook-

Gruppe von GUT ZUM

HERZ bei und teilen Sie

Ihre Gedanken mit uns.

Drei Fragen GUT ZUM HERZ

1. Welche Fragen sollten Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

vor einer Reise mit ihrer Ärztin oder ihrem

Arzt besprechen, damit Urlaub wieder besser planbar

wird?

Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob eine Reise grundsätzlich

möglich ist, sondern auch um Belastbarkeit, Medikamente,

aktuelle Beschwerden, Warnzeichen, Notfallkontakte

und die Frage, welche Reiseform zur persönlichen

Situation passt.

2. Worauf sollten Betroffene im Sommer besonders achten,

wenn Hitze, längere Anreise, ungewohnte Aktivität, Flüssigkeitshaushalt

und Medikamente zusammenkommen?

Viele Menschen möchten im Urlaub wieder mehr erleben.

Gleichzeitig können hohe Temperaturen, lange Wege,

andere Tagesrhythmen oder veränderte Ess- und Trinkgewohnheiten

den Körper zusätzlich fordern. Was sollte

vorher bedacht werden, damit aus Vorfreude keine Überforderung

wird?

3. Was können Urlaubsorte, Hotels, Kurorte oder Ausflugsziele

tun, damit sich Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen

sicher, willkommen und nicht als Sonderfall

fühlen?

Hier geht es um mehr als Barrierefreiheit: kurze Wege,

Sitzmöglichkeiten, Schatten, gute Orientierung, erreichbare

Hilfe, verständliche Informationen und Orte, die Lebensfreude

ermöglichen, ohne Leistungsdruck zu erzeugen.

Auch HERZENSORTE Selfie-Points könnten dabei

eine Rolle spielen, wenn sie Auszeiten sichtbar machen, die

gut erreichbar und bewusst erlebbar sind.

Diese Fragen werden uns im Laufe des Sommers weiter begleiten.

Wir greifen sie im Nachrichtenteil von GUT ZUM

HERZ auf, ordnen sie gemeinsam mit Expertinnen und

Experten ein und zeigen, welche Hinweise Menschen mit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen helfen können, Urlaub bewusster,

sicherer und mit mehr Gelassenheit zu planen.

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

61


Teilnehmende Organisationen

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, Blick der Ihre auf Sichtbarkeit das

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

abendliche

in den Fokus rückt.

Nürnberg

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


Online-Angebote

https://www.facebook.com/gutzumherz

https://www.facebook.com/groups/gutzumherz

https://www.instagram.com/gutzumherz

https://www.youtube.com/@gutzumherz

https://gut-zum-herz.de

https://gut-zum-herz.de/Patientinnen und Patienten-empowerment

https://gut-zum-herz.de/newsportal

https://gut-zum-herz.de/stoffwechsel-vital

https://gut-zum-herz.de/podcasts

https://gut-zum-herz.de/die-gut-zum-herz-jahreszeiten

64


Zur

Facebook

Fanpage

Zur

Facebook

Gruppe

65


Ihre Erfahrung zählt

Jetzt beim GUT ZUM HERZ Expertengremium mit Betroffenen

zum Thema Hyperkaliämie mitwirken

Wenn ein Laborwert

Fragen aufwirft, geht

es selten nur um eine

Zahl. Gerade bei Herzschwäche

kann ein erhöhter Kaliumwert

verunsichern: Was bedeutet das

für die bestehende Behandlung?

Welche Werte sollten beobachtet

werden? Welche Fragen gehören

in das nächste Gespräch

mit der Ärztin oder dem Arzt?

Vom ersten Beitrag bis

zum Podcast

Seit der Winterausgabe begleitet

GUT ZUM HERZ das Thema

Hyperkaliämie Schritt für

Schritt. Zunächst ging es darum,

verständlich einzuordnen,

warum Kaliumwerte bei Herzschwäche

und bestimmten Therapien

Aufmerksamkeit verdienen

können. Danach haben wir

Erfahrungen und Fragen aus

der Community aufgegriffen.

Zusätzlich wurde das Thema im

HerzSTÄRKE-Podcast vertieft:

nicht als Ersatz für ärztliche

Beratung, sondern als weiterer

Impuls zur Orientierung.

Jetzt zählt die Perspektive

der Betroffenen

Nun folgt der nächste Schritt:

das GUT ZUM HERZ Expertengremium

mit Betroffenen. Wir

laden Menschen ein, die selbst

mit Herzschwäche leben, eine

betroffene Person begleiten

oder Erfahrungen aus Selbsthilfe

und Versorgung mitbringen.

Ihre Perspektive kann helfen,

Gesundheitsinformationen

verständlicher, alltagsnäher

und besser anschlussfähig zu

machen.

↑ Zum Nachlesen: Im Winterbeitrag

„Das K im Blut steht für

KALIUM“ wurde erklärt, warum

Hyperkaliämie bei Herzschwäche

und RAAS-Therapie

ein wichtiges Gesprächsthema

sein kann.

Warum Ihre Erfahrung

wichtig ist

GUT ZUM HERZ versteht Gesundheitskommunikation

nicht

als Einbahnstraße. Informationen

sollen nicht nur veröffentlicht,

sondern auch geprüft, eingeordnet

und weiterentwickelt

werden: Was kommt bei Betroffenen

an? Welche Begriffe

bleiben unklar? Welche Fragen

werden im Arztgespräch zu selten

gestellt, obwohl sie für den

Alltag wichtig sind?

Genau hier setzt das partizipative

Prinzip von GUT ZUM HERZ

an. Betroffene, Angehörige und

Menschen aus Selbsthilfe oder

Versorgung bringen Erfahrungen

mit, die für verständliche

Kommunikation entscheidend

sind. Dieses Wissen ersetzt

keine medizinische Expertise.

Aber es zeigt, wie Informationen

im Alltag ankommen: zu

Hause, nach einem Befund, vor

dem nächsten Termin oder im

Gespräch mit Angehörigen.

Partizipation bedeutet nicht,

dass einzelne Erfahrungen automatisch

zu allgemeinen Empfehlungen

werden. Es geht um

einen klaren Prozess: zuhören,

sammeln, sortieren, einordnen

und daraus bessere Fragen, verständlichere

Inhalte und tragfähige

Gesprächsimpulse entwickeln.

↑ Zum Weiterlesen: Im Beitrag

„Hyperkaliämie besser verstehen“

wurden erste Rückmeldungen

aufgegriffen und

gezeigt, wo weiterer Informationsbedarf

sichtbar wird.

Was bisher entstanden ist

Der erste Beitrag hat das Thema

Kaliumwerte und Hyperkaliämie

verständlich geöffnet. Auch

die HerzSTÄRKE-Sonderausgabe

und der Podcast stellen das

Thema in einen größeren Zusammenhang:

Leben mit Herzschwäche

bedeutet oft, viele

Informationen gleichzeitig einordnen

zu müssen.

Das Expertengremium knüpft

daran an. Es soll nicht wiederholen,

was bereits veröffentlicht

wurde. Es soll vertiefen, was aus

Sicht von Betroffenen und Angehörigen

noch genauer verstanden

werden muss.

↑ Zum Nachhören: In der Podcastfolge

„Schulung nach der

Diagnose Herzinsuffizienz: Was

am Anfang wichtig ist“ spricht

HerzSTÄRKE mit Gabi Meyer

über Orientierung, Schulung

und gute Fragen nach der Diagnose.

66


Dieser Beitrag ist ein Advertorial/Anzeige und wurde mit freundlicher

Unterstützung von AstraZeneca und Herzschwäche Deutschland e.V. erstellt

67


Worum es beim

Expertengremium

geht

Das Expertengremium mit Betroffenen

ist als strukturiertes Onlineformat

geplant. Im Mittelpunkt

stehen Erfahrungen, Fragen und

Einschätzungen rund um Hyperkaliämie

im Kontext von Herzschwäche.

Es geht nicht um persönliche

Therapieentscheidungen

und nicht um Produktberatung. Es

geht um Verständlichkeit, Alltagsperspektive

und die Frage, welche

Informationen Menschen brauchen,

um Gespräche mit ihrem

Behandlungsteam besser vorbereitet

führen zu können.

Mögliche Leitfragen sind: Wann

wird ein Laborwert verständlich

erklärt? Welche Begriffe verunsichern?

Welche Informationen

fehlen nach einem auffälligen Kaliumwert?

Was möchten Betroffene

vor dem nächsten Arzttermin

wissen? Welche Rolle spielen Angehörige?

Und was sollte aus Patientensicht

auch Fachpersonen

bewusst sein?

Wer sich melden kann

Gesucht werden Menschen, die

ihre Perspektive einbringen

möchten. Das können Betroffene

sein, die selbst mit Herzschwäche

leben und sich mit Kaliumwerten,

Begleiterkrankungen oder Therapiefragen

beschäftigen. Es können

Angehörige sein, die Arzttermine

begleiten oder im Alltag unterstützen.

Ebenso willkommen sind

Menschen aus Selbsthilfe oder

Versorgung, die erleben, welche

Fragen immer wieder auftauchen

und wo Erklärungen fehlen.

Sie müssen keine medizinischen

Fachkenntnisse mitbringen. Entscheidend

ist Ihre Erfahrung: Was

war für Sie verständlich? Was war

unklar? Welche Informationen

hätten Sie früher gebraucht? Welche

Formulierungen helfen, ohne

Angst zu machen? Und welche

Fragen sollten Betroffene im Gespräch

mit Ärztinnen und Ärzten

ansprechen können?

Was Ihre Teilnahme nicht

bedeutet

Wichtig ist uns eine klare Abgrenzung.

Das Expertengremium ersetzt

keine ärztliche Beratung. Es

werden keine Diagnosen gestellt,

keine individuellen Laborwerte

bewertet und keine Therapieempfehlungen

gegeben. Persönliche

medizinische Fragen gehören immer

in das Gespräch mit der behandelnden

Ärztin oder dem behandelnden

Arzt.

Ebenso geht es nicht darum, einzelne

Erfahrungen zu bewerten

oder Teilnehmende zu bestimmten

Aussagen zu bewegen.

Ergebnisse werden, sofern sie

später veröffentlicht werden, zusammengefasst

und ohne Rückschluss

auf einzelne Personen

dargestellt.

Was aus den Erfahrungen

entstehen kann

Aus dem Expertengremium können

wichtige Impulse entstehen.

Sie können helfen, künftige Beiträge

verständlicher zu machen,

typische Fragen besser zu bündeln

und Materialien näher an der

Lebensrealität von Betroffenen

auszurichten. Dazu gehört auch

die Frage: „Wie sag ich’s meinem

Arzt?“ Welche Formulierungen

helfen, Unsicherheit anzusprechen?

Welche Fragen sind legitim?

Auch für Fachpersonen können

solche Einblicke wertvoll sein.

Wenn sichtbar wird, welche Fragen

zu kurz kommen, kann daraus

ein besseres Verständnis für Kommunikation

entstehen. Im Herbst

kann daran die Reihe „8 Tage …

68


Dieser Beitrag ist ein Advertorial/Anzeige und wurde mit freundlicher

Unterstützung von AstraZeneca und Herzschwäche Deutschland e.V. erstellt

gut zum Herz“ anknüpfen: nicht

als Wiederholung, sondern als

verständliche Übersetzung dessen,

was Betroffene bewegt.

Jetzt unverbindlich Interesse

anmelden

Wenn Sie Ihre Perspektive einbringen

möchten, können Sie sich

unverbindlich für weitere Informationen

zu GUT ZUM HERZ Expertengremium

mit Betroffenen

zum Thema Hyperkaliämie anmelden.

Sie können angeben, aus

welcher Perspektive Sie sich melden.

Die Anmeldung bedeutet noch

keine verbindliche Teilnahme. Sie

erhalten zunächst weitere Informationen

zum geplanten Format,

zum Ablauf und zum Umgang mit

Ihren Daten. Danach können Sie

in Ruhe entscheiden, ob Sie mitwirken

möchten.

Zum Nachhören: Orientierung

nach der Diagnose

Wer das Thema ergänzend hören

möchte, findet im eingebundenen

HerzSTÄRKE-Podcast eine

passende Vertiefung. Die Folge

„Schulung nach der Diagnose

Herzinsuffizienz: Was am Anfang

wichtig ist“ greift auf, warum gute

Fragen, verständliche Informationen

und Selbsthilfe gerade am

Anfang Orientierung geben können.

Der Podcast ersetzt keine

medizinische Beratung. Er kann

aber dabei helfen, Gedanken zu

sortieren und das nächste Gespräch

bewusster vorzubereiten.

↑ Jetzt mitwirken: Hier geht es zur

unverbindlichen Anmeldung zum

GUT ZUM HERZ Expertengremium

mit Betroffenen zum Thema

Hyperkaliämie.

Mehr

Informationen

zur Teilnahme

Warum teilnehmen? Weil Ihre

Erfahrung helfen kann, Gesundheitsinformationen

verständlicher

und alltagsnäher

zu machen. Im Expertengremium

geht es nicht um Therapieentscheidungen,

sondern

um Fragen, Unsicherheiten

und Perspektiven von Betroffenen

und Angehörigen. Wer

mitwirkt, trägt dazu bei, dass

Themen wie Hyperkaliämie

besser eingeordnet und Gespräche

mit Ärztinnen und

Ärzten sorgfältiger vorbereitet

werden können. Die Interessenbekundung

ist freiwillig

und unverbindlich. Sie erhalten

zunächst weitere Informationen.

Für weitere Informationen

klicken Sie bitte unten.

69


HerzStimme | Die Kolumne

von Matthias Jung

Urlaub und ich

Über einen Urlaub, der mehr verändert hat als nur die Pläne

Manchmal beginnt ein anderes Leben

nicht mit einem großen Knall. Manchmal

beginnt es in einem fremden Zimmer, in

einer Nacht, in der der Körper sich meldet

und der Kopf noch nach Erklärungen sucht.

Bei mir war es ein Urlaub in den Bergen.

Eigentlich sollte es eine Pause sein, etwas

Abstand, etwas Luft zwischen Arbeit,

Verantwortung und Vorsätzen, die ich längst

vor mir herschob.

Ich erinnere mich weniger an klare Abläufe

als an dieses Gefühl: Da ist etwas, das nicht

passt. Ein Brennen, eine Unruhe, eine

Ahnung, die man nicht sofort zulassen

will. Vielleicht war es die Sauna, vielleicht

die Haut, vielleicht etwas, das wieder

vorbeigeht. Der Mensch ist erstaunlich gut

darin, sich selbst zu beruhigen, wenn die

Wahrheit zu groß wirkt.

Am nächsten Morgen tat ich, was ich oft tat:

Ich hielt an Normalität fest. Ein Ausflug,

Menschen um mich herum, ein Plan für den

Tag. In einer Apotheke sollte aus Unsicherheit

wieder etwas Überschaubares werden. Eine

Salbe, ein kurzer Rat, weitergehen. Doch

manchmal begegnet man Menschen, die

genauer hinhören als man selbst. Aus dem

Versuch, den Urlaub nicht zu stören, wurde

ein Moment, der sich nicht mehr zur Seite

schieben ließ.

Was folgte, habe ich lange eher von außen

betrachtet. Als beträfe es nicht ganz mich. Als

müsste ich ruhig bleiben, vernünftig wirken,

die nächsten Schritte überstehen. Diese

innere Entfernung kann schützen. Sie kann

aber auch verhindern, dass man wirklich

begreift, was gerade geschieht. Später kam

bei mir an, dass nicht nur ein medizinischer

Befund im Raum stand, sondern auch ein

Bruch im eigenen Selbstbild.

Vielleicht ist das der Punkt, über den man

zu selten spricht. Nicht jeder Einschnitt

zeigt sich sofort. Manchmal ist der Körper

schneller behandelt als die Seele. Nach

außen geht vieles weiter. Man funktioniert,

beantwortet Fragen, ordnet Termine, kehrt

zurück in Routinen. Innen aber bleibt etwas

offen. Eine neue Vorsicht. Ein anderes

Verhältnis zu Belastung. Ein leiser Zweifel

daran, ob die alte Selbstverständlichkeit

noch trägt.

Seitdem hat Urlaub für mich eine andere

Bedeutung. Früher war er vor allem

Unterbrechung. Heute ist er auch ein Spiegel.

Kann ich wirklich loslassen? Spüre ich, wann

genug ist? Muss ich mir beweisen, dass alles

wie früher geht, oder darf ich anerkennen,

dass sich etwas verändert hat? Ich habe

darauf nicht immer eine fertige Antwort.

Für mich beginnt Erholung inzwischen

früher. Nicht erst am Ziel, nicht erst am

Wasser, nicht erst im Liegestuhl. Sie beginnt

dort, wo ich aufhöre, meinen Körper zu

überreden. Wo ich nicht alles erklären,

relativieren oder übergehen muss. Das ist

weniger spektakulär als die alte Sorglosigkeit.

Aber vielleicht ehrlicher.

Ihr Matthias Jung

70

Hinweis: Die hier beschriebenen Erfahrungen sind persönlich und nicht auf andere übertragbar. Medizinische

Fragen sollten immer individuell mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.


HerzGesund | HERZ & Welt

HERZ & Welt

Die Serie geht weiter in dieser Ausgabe

Bei GUT ZUM HERZ schauen

wir in jeder Ausgabe darauf,

wie Herzversorgung im Alltag

ankommt – mit ihren Stärken,

aber auch mit Bruchstellen zwischen

Praxis, Klinik und Nachsorge.

Aus der Community erreichen

uns immer wieder Fragen: Wie

lösen andere Länder Übergänge?

Was ist dort anders organisiert?

HERZ & Welt bleibt fester Bestandteil

unseres Jahreszeitenmagazins.

Viermal im Jahr vergleichen

wir die Herzversorgung in

Deutschland mit einem anderen

Land – sachlich, verständlich und

ohne Idealisierung. Es geht nicht

darum, ein System besser oder

schlechter zu machen. Es geht

darum, Unterschiede sichtbar zu

machen und einzuordnen, was für

Betroffene wichtig werden kann.

Dieses Mal: Deutschland und die

Schweiz. Zwei Nachbarn, die vertraut

erscheinen und deren Gesundheitssysteme

spürbar anders

funktionieren. Interessant sind

vor allem Krankenversicherung,

kantonale Strukturen, der Zugang

zu haus- und fachärztlicher

Versorgung sowie die Frage, wie

Nachsorge und Rehabilitation erlebt

werden.

Unser Anspruch bleibt derselbe:

Wir zeigen Stärken und Schwächen,

benennen offene Punkte

und bleiben nah an der Perspektive

der Betroffenen. Denn gute Versorgung

entscheidet sich nicht nur

an Kliniken oder Technik. Sie entscheidet

sich daran, ob Menschen

verstehen wohin sie sich wenden

können und wie Übergänge gelingen.

Den Beitrag finden Sie im weiteren

Verlauf in diesem Magazin.

Dort zeigen wir, wie Deutschland

und die Schweiz Herzversorgung

organisieren, wo sich die Systeme

unterscheiden und welche Fragen

sich daraus für Patient Empowerment

ergeben.

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

71


HERZ

&

Urlaub

Sommer klingt leicht. Nach

See, Balkon, Koffer, anderem

Blick aus dem Fenster. Für

Menschen mit Herz-Kreislauf-

Erkrankung mischt sich in diese

Vorfreude oft eine zweite Stimme.

Sie fragt leise mit: Kann ich mir

das zutrauen? Was passiert unterwegs?

Wie viel Planung brauche

ich, ohne mir die Freude zu nehmen?

Aus dieser Spannung entsteht

das HERZ & Urlaub Forum

im JUNG & JUNG STUDIO.

Wenn Urlaub nicht mehr

selbstverständlich ist

Die erste Ebene des Gesprächs

ist nicht medizinisch, sondern

menschlich. Urlaub ist mehr als

Ortswechsel. Er steht für Normalität,

Nähe, Selbstständigkeit und

das Gefühl, wieder Teil des Lebens

zu sein.

Nach einer Diagnose, nach einem

Herzereignis oder bei dauerhaftem

Bluthochdruck kann dieser

Wunsch unsicher werden. Was

früher nebenbei entschieden wurde,

braucht plötzlich Abwägung:

Ziel, Klima, Anreise, Pausen, Medikamente,

Begleitung.

Das HERZ & Urlaub Forum greift

diese Betroffenenfrage auf, ohne

daraus Angst zu machen. Es geht

nicht um perfekte Reisen und

nicht um pauschale Ratschläge.

Es geht um Orientierung: Welche

Fragen sollten vor einer Reise

geklärt werden? Was hilft, den

eigenen Körper realistischer einzuschätzen?

Wie können Angehörige

unterstützen, ohne zu bevormunden?

Und wie bleibt Urlaub

eine Auszeit, statt zur Checkliste

zu werden?

Die Expertenperspektive

Die zweite Ebene gehört der fachlichen

Einordnung. Zwischen „Ich

bleibe lieber zu Hause“ und „Es

wird schon nichts passieren“ liegt

ein großer Raum. Dort braucht es

verständliche Antworten. Ärztinnen,

Ärzte, Reha-Fachleute,

Patientenorganisationen, Gesundheitsakteure

und erfahrene

Betroffene können helfen, Situationen

einzuordnen: Belastbarkeit,

Hitze, Medikamente, längere

Wege, Anreise, Warnzeichen, Erreichbarkeit

medizinischer Hilfe.

Was gute Einordnung leisten

kann

Wichtig ist die Grenze: Das Forum

ersetzt keine ärztliche Beratung.

Es soll aber helfen, Gespräche besser

vorzubereiten. Wer vor einer

Reise unsicher ist, kann mit klareren

Fragen in die Praxis gehen.

Was sollte ich vorab ansprechen?

Welche Unterlagen gehören mit?

Welche Belastung passt zu mir?

Wann wäre ein anderes Reiseziel

sinnvoller? Solche Fragen stärken

Orientierung.

Die Partnerrolle

Die dritte Ebene ist die Rolle der

Partner. GUT ZUM HERZ versteht

Partner in diesem Format nicht als

Lautsprecher für Produkte, sondern

als Stimmen, die etwas beitragen

können. Wer mit Menschen

arbeitet, die mit Herzerkrankungen

leben, kennt Lücken zwischen

Information und Alltag. Dort entscheidet

sich, ob gute Botschaften

verstanden werden: in der Reiseplanung,

im Gespräch mit Ange-

72


WERBUNG

hörigen, in der Reha, in der Selbsthilfe, im Service, in der

Gesundheitsregion.

Warum relevante Stimmen gebraucht werden

Deshalb lädt das HERZ & Urlaub Forum Akteure ein, die

sachlich, empathisch und verantwortungsvoll über Lebensqualität

sprechen möchten. Sichtbarkeit entsteht

hier nicht durch Werbeversprechen, sondern durch nachvollziehbare

Beiträge: eine gute Frage, eine verständliche

Einordnung, ein praktischer Hinweis. Sensible Themen

gewinnen, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.

Für Leserinnen und Leser soll daraus ein Gespräch entstehen,

das entlastet, ohne zu verharmlosen. Für Partner

entsteht ein glaubwürdiger Rahmen, in dem Expertise

nicht neben dem Alltag steht, sondern mitten darin ankommt.

Aus einem Podcast-Meetup können Magazinbeitrag,

Website-Beitrag, Social-Media-Impulse und

eine Studio-Reportage entstehen. So wird aus einem Gespräch

kein Prospekt, sondern ein Kommunikationsbaustein

mit Haltung.

Frage an die Community: Was reisen darf

Welche Frage reist bei Ihnen mit, wenn Sie an Urlaub,

Auszeit oder einen längeren Weg denken? Sorge vor

Überlastung, medizinische Sicherheit, Unsicherheit der

Angehörigen oder der Wunsch, dem eigenen Körper wieder

mehr zu vertrauen? Rückmeldungen aus der Community

helfen, das Forum an echten Fragen auszurichten.

Drei Fragen an Expertinnen und

Experten fürs Forum

1. Welche Fragen sollten Menschen mit Herz-Kreislauf-

Erkrankung vor einer Reise ärztlich klären?

2. Was können Angehörige tun, um Sicherheit zu geben,

ohne Freiheit zu nehmen?

JUNG & JUNG STUDIO

Partner im HERZ & Urlaub Forum

HERZ & Urlaub Forum ist ein

moderiertes Podcast-Meetup

für Akteure, die Menschen mit

Herzerkrankungen Orientierung

geben möchten: sachlich, empathisch

und ohne Versprechen. Interessant ist

das Format für Kliniken, Reha- und

Präventionsanbieter, Krankenkassen,

Patientenorganisationen, Pharma-,

MedTech- und Diagnostikunternehmen,

Kurorte, Gesundheitsregionen sowie

Services rund um Mobilität, Sicherheit

und Lebensqualität. Partner bringen

keine Produktshow ein, sondern

Perspektiven: fachliche Einordnung,

Versorgungserfahrung, praktische

Hinweise und Fragen aus Alltag oder

Beratung. Wichtig ist, dass Beiträge

verständlich sind und Menschen

helfen, ihre Fragen besser zu sortieren.

Aus dem Gespräch können Podcast,

Magazinbeitrag, Website-Beitrag,

Social-Media-Impulse und eine Studio-

Reportage entstehen. So wird Expertise

sichtbar, ohne den journalistischen

Charakter zu verlieren. Wer Orientierung

geben kann, sollte Teil des Gesprächs sein.

„Wo andere werben, führen

wir Gespräche. Wo andere

senden, schaffen wir

Dialog.“

KONZEPT·MEDIA·PODCAST

3. Welche Informationen fehlen Betroffenen häufig beim

Planen?

Wenn Sie als Organisation, Unternehmen, Klinik, Verband,

Kurort, Gesundheitsregion oder Fachperson eine

verantwortungsvolle Perspektive einbringen möchten,

sprechen Sie uns an. Das HERZ & Urlaub Forum sucht

keine Werbung mit Urlaubsbild. Es sucht Stimmen, die

Orientierung geben, Fragen ernst nehmen und Lebensqualität

verständlich ins Gespräch bringen.

Inhalte mit Haltung

73


74


HERZ & URLAUB

Auszeit fürs Herz

Welche Fragen reisen mit? Im Sommer klingt Urlaub nach

See, Balkon, Koffer und neuen Blicken. Für Menschen mit

Herz-Kreislauf-Erkrankung mischt sich in diese Vorfreude

eine zweite Stimme. Sie fragt: Kann ich mir das zutrauen?

Was sollte ich vorher klären? Und wie bleibt Auszeit möglich,

ohne Sicherheit aus dem Blick zu verlieren?

Das HERZ & Urlaub Forum greift diese Spannung auf. Es

geht nicht um perfekte Reisen und nicht um pauschale Ratschläge.

Es geht um Orientierung: Was hilft bei der Vorbereitung?

Welche Fragen gehören vor einer längeren Fahrt

ins ärztliche Gespräch? Wie können Angehörige unterstützen,

ohne zu bevormunden? Das Forum ersetzt keine ärztliche

Beratung.

GUT

ZUM

HERZ

Urlaub ist mehr als Ortswechsel. Er steht für Normalität,

Nähe, Selbstständigkeit und Lebensqualität. Nach einer

Diagnose, nach einem Herzereignis oder bei Bluthochdruck

kann dieser Wunsch unsicher werden. Ziel, Klima, Anreise,

Pausen, Medikamente, Begleitung und Erreichbarkeit medizinischer

Hilfe werden Teil der Planung. Das kann belasten,

aber entlasten, wenn Fragen sortiert werden.

Im Forum kommen Betroffenenperspektive, fachliche Einordnung

und verantwortungsvolle Partnerstimmen zusammen.

Ärztinnen, Ärzte, Reha-Fachleute, Patientenorganisationen,

Gesundheitsakteure und erfahrene Betroffene

können dazu beitragen, Urlaub nicht zu verharmlosen und

nicht größer zu machen, als er sein muss.

So entsteht kein Werbeprospekt mit Urlaubsbild, sondern

ein Gespräch über Lebensqualität: sachlich, empathisch

und nah am Alltag im Sommerheft.

Das kostenfreie Themenmagazin »HERZ & URLAUB«

erreichen Sie mit einem Klick auf den blauen Punkt rechts.

Folgen Sie GUT ZUM HERZ auf Social Media – damit verpassen

Sie keine neuen Tagebuch-Beiträge und die Veröffentlichung

dieser Ausgabe

75


HerzAktiv | Wellbeing

Wellbeing

by GUT ZUM HERZ

von Matthias Jung

Wenn der Sommer nach draußen

ruft, muss daraus keine Reise werden.

Manchmal genügt der erste

Kaffee auf dem Balkon, ein kurzer

Weg durch den Park, ein Platz im

Schatten oder der Blick auf Wasser.

Wellbeing beginnt, wo der Alltag für

einen Moment leiser wird.

Hinausgehen und ankommen

Natur muss nicht spektakulär sein,

um etwas in Bewegung zu bringen.

Ein Waldweg, das Plätschern eines

Bachs, eine Wiese am Rand der Stadt

oder ein stiller Garten können helfen,

das Tempo herauszunehmen.

Wer bewusst hinaustritt, wechselt

nicht nur den Ort. Er verändert

auch die Aufmerksamkeit: weg vom

nächsten Termin, hin zu Licht, Luft,

Geräuschen und kleinen Beobachtungen.

Bewegung im eigenen

Rhythmus

In der Natur entsteht Bewegung oft

ohne Druck. Ein sanfter Pfad, ein

Rundweg am Wasser oder ein kurzer

Spaziergang nach dem Essen laden

dazu ein, das eigene Maß zu finden.

Gerade im Sommer zählt nicht

die Länge der Strecke, sondern die

Frage, was heute passt.

Mal sind es zehn Minuten, mal eine

halbe Stunde, mal nur ein Weg bis

zur nächsten Bank. Entscheidend

ist, dass Bewegung nicht als Pflicht

erscheint, sondern als Möglichkeit.

Schatten, Wasser, Weite

Sommerliches Wellbeing braucht

Orte, die entlasten. Ein Platz

unter Bäumen, ein Seeufer,

ein kühler Innenhof

oder ein Weg

am Fluss können

kleine Gegenpole

zum aufgeheizten

Alltag

sein. Solche

Orte schenken

keine

perfekten

Lösungen.

Aber

sie eröffnen

Raum,

in denen

Menschen

zur Ruhe

kommen,

durchatmen

und wahrnehmen

können,

was ihnen im Moment

guttut.

Gemeinsam draußen

sein

Wellbeing ist nicht nur eine stille

Angelegenheit. Ein Spaziergang mit

vertrauten Menschen, ein Gespräch

auf einer Parkbank oder ein gemein

samer Ausflug ins Grüne können

Verbindung schaffen. Gerade für

Wellbe

GUT ZUM

76


ing by

HERZ

Menschen ab 50 kann das Draußensein

eine einfache Form von Begegnung

sein: ohne großes Programm,

ohne Leistungsanspruch, mit Zeit

für Worte, Pausen und gemeinsames

Schauen.

Jahreszeiten bewusst erleben

Die Natur verändert sich

ständig – und gerade

im Sommer wird

dieser Wandel besonders

spürbar.

Dann sind

es das helle

Licht am

Morgen,

lange Abende,

reife

Farben,

Wassergeräusche,

w a r m e

Wege und

der Duft von

Gras, Erde

oder Blüten,

die einen Moment

anders wirken

lassen als den

nächsten. Wer solche

Veränderungen bemerkt,

findet im Alltag kleine Anker.

Sie holen die Aufmerksamkeit

zurück in die Gegenwart und

machen sichtbar, was sonst leicht

übersehen wird.

sich erlaubt: kurz stehen bleiben,

tief durchatmen, den Blick schweifen

lassen, eine vertraute Strecke

bewusst gehen oder einen Platz im

Grünen für ein paar Minuten wirklich

wahrnehmen.

Wellbeing by GUT ZUM HERZ lädt

dazu ein, Natur nicht als Ausnahme

zu verstehen, sondern als Teil des

Alltags. Ein kurzer Gang in der Mittagspause,

ein bewusst gewählter

Heimweg, ein Sitzplatz im Garten

oder eine Rast am Flussufer können

reichen. Wichtig ist nicht, wie eindrucksvoll

der Ort ist. Wichtig ist,

dass er einen Moment öffnet.

Mehr Ideen für bewusste Auszeiten,

Naturmomente und Reisen im eigenen

Tempo finden Sie im Themenmagazin

»REISEN« von GUT ZUM

HERZ.

Wohlbefinden entsteht nicht nur aus

großen Entscheidungen oder festen

Vorsätzen. Es wächst auch aus wiederkehrenden

Momenten, die man

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

77


Die

GUT ZUM

Jah

PREVIEW

Die Freischaltung

Exklusiver Conten

Folgen Sie uns auf Soc

schaltung nicht

78


LOCKED

erfolgt in Kürze

WERBUNG

t bald verfügbar!

ial Media, um die Freizu

verpassen.

HERZ

reszeiten

79


Die

GUT ZUM

Jah

PREVIEW

Die Freischaltung

Exklusiver Conten

Folgen Sie uns auf Soc

schaltung nicht

80


LOCKED

erfolgt in Kürze

WERBUNG

t bald verfügbar!

ial Media, um die Freizu

verpassen.

HERZ

reszeiten

81


HerzAktiv | SOMMERLICHES REZEPT

DIE

GUT ZUM

von Matthias Jung

HERZ

Sommer

Zutaten im Rezept

Feigen

Rezepte schicken

Wenn Sie tolle Rezepte mit den

Zutaten dieser Seite haben, dann

schicken Sie sie uns.

Feigen bringen in diesem Rezept die

sommerliche Süße auf den Teller. Ihr

weiches Fruchtfleisch verbindet sich gut

mit dem grünen Salat, den Walnüssen

und der salzigen Note des Fetas. In

Viertel geschnitten sorgen sie für Farbe,

Frische und einen besonderen Moment

bei jedem Bissen.

Walnüsse

Walnüsse geben dem Salat einen kräftigen,

nussigen Geschmack und sorgen

für etwas Biss. Grob gehackt verteilen

sie sich gut zwischen den Salatblättern

und setzen einen schönen Gegenpunkt

zur weichen Süße der Feigen. So wirkt

der Salat leicht, aber nicht beliebig.

Feta

Feta macht den Sommersalat würziger

und gibt ihm eine cremig-krümelige

Textur. Sein salziger Geschmack drängt

sich nicht in den Vordergrund, sondern

verbindet sich mit Feigen, Walnüssen

und Dressing zu einem runden Gesamtbild

auf dem Teller. So entsteht ein frischer,

sommerlicher Eindruck.

82


Sommer auf dem Teller

Zutaten für 2 Portionen

• 50 g Babyspinat

• 60 g Eichblattsalat

• 2 frische Feigen

• 50 g Feta

• 40 g Walnüsse

• 1 rote Zwiebel

Für das Dressing:

• 1 EL Feigenessig

• 1 TL Senf

• 1 TL Honig

• 2 EL Olivenöl

• Salz und Pfeffer

Weil Feigen, Walnüsse und Feta frisch, süß und

würzig den Sommer auf den Teller holen

Ein sommerlicher Salat aus Babyspinat, Eichblattsalat, frischen

Feigen, Walnüssen und Feta, der mit einem einfachen

Dressing aus Feigenessig, Senf, Honig und Olivenöl in wenigen

Minuten zubereitet ist. Die milde Süße der Feigen trifft

auf den nussigen Biss der Walnüsse, während der Feta für

eine würzige Note sorgt und der grüne Salat dem Teller seine

frische Leichtigkeit gibt.

Zubereitung:

Babyspinat und Eichblattsalat gründlich waschen, gut abtropfen

lassen und auf zwei Tellern anrichten. Die Feigen

vorsichtig waschen, trocken tupfen und in Viertel schneiden.

Die rote Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Die

Walnüsse grob hacken und den Feta in kleine Stücke zerbröseln.

Feigen, Zwiebelringe, Walnüsse und Feta auf dem Salat

verteilen. Für das Dressing Feigenessig, Senf, Honig, Salz und

Pfeffer verrühren. Das Olivenöl langsam hinzufügen und alles

zu einer cremigen Emulsion verquirlen.

Das Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben

und alles vorsichtig vermengen, damit die Feigen nicht zerdrückt

werden. Den Salat möglichst frisch servieren. Bei Bedarf

mit etwas Pfeffer abschmecken.

83


HerzForum | Ihre Stimme zählt

84

Gesundheit

mitgestalten

Ihre Stimme zählt

Erklärung des

partizipativen

Konzepts

Jetzt mitreden

Das partizipative

Prinzip beschreibt

einen HERZ ist die Community

Für uns bei GUT ZUM

Ansatz, bei dem das Herzstück. Erfahren

Menschen an

Sie hier links, wie

Entscheidungen

das geht.

mitwirken, die sie

betreffen. Betroffene

und weitere Beteiligte

werden in Planung,

Gestaltung und Umsetzung von

Projekten und Maßnahmen einbezogen

– transparent, fair, auf

Augenhöhe. So fließen Erfahrungen,

Bedürfnisse und unterschiedliche

Sichtweisen in die Ergebnisfindung

ein. Der Ansatz orientiert

sich an demokratischen Grundgedanken

und betont Gleichberechtigung

und Verantwortung. Er

kann Engagement und Akzeptanz

stärken und die Qualität von Ergebnissen

verbessern, weil Ideen

gesammelt, abgewogen und begründet

entschieden werden. Partizipation

ist kein Erfolgsversprechen,

sondern ein klarer Prozess,

der Beteiligung ermöglicht und

gemeinsames Lernen fördert.

“Wir möchten unserer

Community hier

Gesichter geben. Schickt

uns Fotos von Euch und

wir ersetzen die Platzhalter

auf der rechten Seite.

GUT ZUM HERZ hebt sich durch sein partizipatives

Prinzip von anderen Gesundheitsportalen

ab. Kern dieses Ansatzes ist die aktive

Einbindung der Community in ihre Gesundheitsgestaltung.

Dieses Prinzip basiert auf der

Überzeugung, dass jeder Mensch ein tiefes Verständnis

seiner eigenen Gesundheit besitzt und

durch aktive Teilnahme am Portalprozess dieses

Wissen erweitern und teilen kann.

Wir ermöglichen es unserer Community, sich

durch persönliche Beiträge, Diskussionen und

Feedback aktiv an der Gestaltung von Inhalten

zu beteiligen. Dies fördert nicht nur die Gemeinschaftsbildung,

sondern auch das individuelle

Gesundheitsbewusstsein. Das Portal

kombiniert Nutzererfahrungen mit fachlichem

Expertenwissen, was zu einer umfassenden

und vielschichtigen Darstellung von Gesundheitsthemen

führt, ob präventiv oder korrektiv.

Damit diese Stimmen nicht nur gehört werden,

sondern tatsächlich zu Verbesserungen führen,

arbeiten wir zusätzlich mit verschiedenen Organisationen

und Akteuren zusammen, die im

gesundheitspolitischen Berlin aktiv sind. So

fließen Erfahrungen aus der Community in einen

größeren Kontext ein: Welche Rahmenbedingungen

helfen Prävention und Versorgung

im Alltag – und wo braucht es konkrete Veränderungen?

Mehr zu diesen Kooperationen und

zum Hintergrund des Ansatzes finden Sie ab

Seite 130 im Magazin.

Außerdem greifen wir dieses Thema im Herzgeflüster-Podcast

auf: Gemeinsam mit Steffen

Morscheck aus der Herzschlag-Community

zeichnen wir demnächst eine Folge auf, in der

es darum geht, wie Patient:innenstimmen gezielt

an die richtigen Stellen gelangen – in die

gesundheitspolitische Debatte, in die Versorgungspraxis

bei Ärztinnen und Ärzten sowie

in die Entscheidungswege von Krankenkassen.

Wir sprechen darüber, welche Formate und

„Übersetzungen“ nötig sind, damit Erfahrungen

nicht als Einzelfälle verpuffen, sondern als

HerzAktiv | DER GUT ZUM HERZ JANUAR

konkreter Impuls für bessere Prävention,

verständliche Kommunikation

und praktikable Ver-

Der GUT ZUM HERZ

Fitnessmonat

sorgung wirken.

JANUAR 2026

mit Steffen Morscheck

Mehr 31 Tage. 31 über Übungen. Steffen Ein Einstieg, der Morscheck

bleibt.

er erste Januar hat eine erzählt, in einer akuten Situation

seine Lebensretterin. Heu-

er viel zuschreibt: den SV Ein-

Dabei nennt er einen Ort, dem

auf Dden nächsten Seiten.

besondere Stimmung:

Draußen ist es stiller, te trainieren beide gemeinsam. tracht Gommern e.V.. Dort hat

im Kopf oft lauter. Viele nehmen

sich viel vor – und spüren

gleichzeitig, wie schnell aus

einem Vorsatz Druck werden

kann. Für Steffen Morscheck

aus Gommern ist genau dieser

Unterschied entscheidend.

Nach einem schweren Herzereignis

ging es für ihn nicht

darum, „wieder auf Niveau“ zu

kommen, sondern überhaupt

wieder Vertrauen aufzubauen:

in den Körper, in die eigenen

Grenzen – und in die Idee, dass

Bewegung wieder etwas Gutes

sein darf.

Sie begleitet die Einheiten auch

als Trainerin – und sie steht

für etwas, das in diesem Monat

mitschwingen soll: Sicherheit

entsteht nicht durch große

Worte, sondern durch klare Abläufe

und einen realistischen

Rahmen.

Vom Teilnehmer zum

Übungsgeber

Steffen kennt die Perspektive der

Betroffenen nicht nur aus Theorie.

Er war 3,5 Jahre selbst Teilnehmer

einer Herzsportgruppe.

Diese Zeit hat ihm gezeigt,

ihn der Rehasport in den letzten

Jahren begleitet – nach Steffens

Worten mit verlässlicher Organisation

und ärztlicher Begleitung

in den Einheiten. Außerdem

unterstützt der Verein ihn,

indem er seine Ausbildung zum

Rehatrainer „Innere Medizin“

mitträgt. Für Steffen ist das

keine Randnotiz, sondern ein

wesentlicher Teil seines Weges

zurück in Bewegung.

Auf dieser Grundlage hat er

sich zusätzlich qualifiziert (u.

a. B-Lizenz im Group-Fitness-

Training und Personaltraining)

WERBUNG


HerzAktiv | DER GUT ZUM HERZ JANUAR

WERBUNG

Der GUT ZUM HERZ

Fitnessmonat

JANUAR 2026

mit Steffen Morscheck

31 Tage. 31 Übungen. Ein Einstieg, der bleibt.

D

er erste Januar hat eine

besondere Stimmung:

Draußen ist es stiller,

im Kopf oft lauter. Viele nehmen

sich viel vor – und spüren

gleichzeitig, wie schnell aus

einem Vorsatz Druck werden

kann. Für Steffen Morscheck

aus Gommern ist genau dieser

Unterschied entscheidend.

Nach einem schweren Herzereignis

ging es für ihn nicht

darum, „wieder auf Niveau“ zu

kommen, sondern überhaupt

wieder Vertrauen aufzubauen:

in den Körper, in die eigenen

Grenzen – und in die Idee, dass

Bewegung wieder etwas Gutes

sein darf.

In seiner Geschichte ist seine

Frau fest verankert. Sie ist Ersthelferin

und war, wie Steffen

erzählt, in einer akuten Situation

seine Lebensretterin. Heute

trainieren beide gemeinsam.

Sie begleitet die Einheiten auch

als Trainerin – und sie steht

für etwas, das in diesem Monat

mitschwingen soll: Sicherheit

entsteht nicht durch große

Worte, sondern durch klare Abläufe

und einen realistischen

Rahmen.

Vom Teilnehmer zum

Übungsgeber

Steffen kennt die Perspektive der

Betroffenen nicht nur aus Theorie.

Er war 3,5 Jahre selbst Teilnehmer

einer Herzsportgruppe.

Diese Zeit hat ihm gezeigt,

was wirklich trägt: Struktur,

Dosierung, Wiederholung –

und eine Sprache, die motiviert,

ohne zu überfordern.

Dabei nennt er einen Ort, dem

er viel zuschreibt: den SV Eintracht

Gommern e.V.. Dort hat

ihn der Rehasport in den letzten

Jahren begleitet – nach Steffens

Worten mit verlässlicher Organisation

und ärztlicher Begleitung

in den Einheiten. Außerdem

unterstützt der Verein ihn,

indem er seine Ausbildung zum

Rehatrainer „Innere Medizin“

mitträgt. Für Steffen ist das

keine Randnotiz, sondern ein

wesentlicher Teil seines Weges

zurück in Bewegung.

Auf dieser Grundlage hat er

sich zusätzlich qualifiziert (u.

a. B-Lizenz im Group-Fitness-

Training und Personaltraining)

und plant ab Februar 2026 den

nächsten Schritt über eine Rehasport-Qualifizierung.

Aus

dieser Mischung – Erfahrung,

90 9

85


HerzForum | Gesundheit mitgestalten

Vom Abendprogramm

zurück in die Community

Warum Steffen Morschecks Geschichte viele Menschen

erreicht – und bei GUT ZUM HERZ weiterwirkt

Manchmal wird eine Geschichte

im Fernsehen

erzählt – und bleibt

trotzdem ganz nah. So ist es bei

Steffen Morscheck. Seine Geschichte

wurde in der ZDF-Reihe

„37°“ gezeigt und vor kurzem im

Abendprogramm einem breiten

Publikum zugänglich gemacht. Es

ging um einen Moment, der sein

Leben und das seiner Familie abrupt

verändert hat: Herzstillstand

nach einer Sporteinheit, Reanimation,

Krankenhaus, Koma.

Solche Bilder berühren, weil sie

zeigen, wie schnell Sicherheit

zerbrechen kann. Sie machen

sichtbar, was viele Menschen mit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

kennen: die Unsicherheit danach,

die Fragen im Alltag, das neue Hineinhören

in den eigenen Körper.

Doch für GUT ZUM HERZ ist Steffen

nicht nur der Mann aus einer

Fernsehreportage. Er ist Teil unserer

Community – und als Gruppenmoderator

nah an den Fragen,

Sorgen und Erfahrungen der Menschen,

die sich dort austauschen.

Mehr als ein Fernsehbeitrag

Eine Reportage kann Aufmerksamkeit

schaffen. Sie kann einen

Lebensweg sichtbar machen und

Menschen erreichen, die sich in

einzelnen Momenten wiedererkennen.

Aber danach stellt sich eine andere

Frage: Was passiert mit dieser

Sichtbarkeit? Bleibt sie ein bewegender

Fernsehabend – oder entsteht

daraus ein Gespräch?

Bei GUT ZUM HERZ wird genau

dieses Gespräch weitergeführt.

Steffen bringt seine Erfahrung

nicht als fertige Antwort ein, sondern

als Perspektive. Er weiß, wie

es ist, wenn der eigene Körper

plötzlich nicht mehr selbstverständlich

wirkt. Er weiß auch, dass

86


Vertrauen nicht durch Appelle zurückkommt.

Es wächst eher dort,

wo Menschen Fragen stellen dürfen,

ohne bewertet zu werden.

Gerade deshalb ist seine Rolle als

Gruppenmoderator wichtig. In einer

Community geht es nicht nur

darum, Informationen zu teilen.

Es geht auch darum, Räume zu

schaffen, in denen Betroffene und

Angehörige ihre Unsicherheit aussprechen

können: Was darf ich mir

zutrauen? Wie gehe ich mit Angst

um? Was hilft mir, wieder in Bewegung

zu kommen? Und wann

sollte ich ärztlich nachfragen?

Bewegung ohne

Leistungsdruck

Der Sommer ist eine Jahreszeit,

in der Bewegung leichter wirken

kann. Man geht eher nach draußen,

trifft Menschen, sitzt weniger

in geschlossenen Räumen, nimmt

vielleicht wieder Wege zu Fuß.

Für Menschen nach einem Herzereignis

kann genau das aber ambivalent

sein. Einerseits wächst

der Wunsch, wieder aktiver zu

werden. Andererseits bleibt die

Frage, was wirklich passt.

Hier hilft eine einfache Einordnung:

Bewegung nach einem

Herzereignis ist kein Beweis, dass

alles wieder wie früher ist. Sie ist

auch kein Wettbewerb.

Sie kann ein vorsichtiger Weg

sein, den eigenen Körper neu kennenzulernen

– Schritt für Schritt,

abgestimmt auf die persönliche

Situation und im Gespräch

mit Fachpersonen. Steffens Geschichte

zeigt, wie wichtig dieser

Unterschied ist. Es geht nicht um

schneller, weiter, stärker. Es geht

um Vertrauen, Struktur und das

Gefühl, nicht allein zu sein. Genau

deshalb passt seine Geschichte in

dieses Sommerheft: HerzAktiv

87


bedeutet nicht Leistung. HerzAktiv

bedeutet, im eigenen Rahmen

wieder Verbindung aufzunehmen

– mit dem Körper, mit anderen

Menschen und mit dem Alltag.

Warum Gemeinschaft

Sicherheit geben kann

Viele Betroffene erleben nach

einem Einschnitt, dass sie sich

erklären müssen. Warum gehe

ich langsamer? Warum brauche

ich eine Pause? Warum bin ich

vorsichtiger geworden? In einer

Gruppe, in der andere ähnliche

Fragen kennen, verändert sich diese

Situation. Man muss nicht alles

rechtfertigen. Man darf Grenzen

haben. Man darf auch gute Tage

haben.

Das neue Beitragsbild greift diese

Idee auf: Menschen sitzen zusammen,

Sportgeräte in der Hand,

aber ohne Wettkampf. Es zeigt Bewegung

als Möglichkeit, nicht als

Druck. Genau diese Haltung ist

wichtig. Ob Spaziergang, Herzsportgruppe,

Rehasport, leichte

Übung oder gemeinsamer Austausch:

Entscheidend ist, dass der

Rahmen zum Menschen passt.

Für die GUT ZUM HERZ-Community

ist Steffen deshalb ein

wertvoller Moderator. Er bringt

nicht nur eine persönliche Geschichte

mit, sondern auch die Fähigkeit,

Bewegung und Erfahrung

miteinander zu verbinden. Er

kann Fragen öffnen, ohne schnelle

Antworten zu versprechen. Das ist

gerade in der Laienkommunikation

entscheidend.

Was Leserinnen und Leser

mitnehmen können

Wer Steffens Geschichte im Fernsehen

gesehen hat, nimmt vielleicht

vor allem die Dramatik des

Ereignisses wahr. Wer ihm in der

Community begegnet, erlebt eine

zweite Ebene: den Alltag danach.

Genau dort beginnt Patient Empowerment.

Nicht mit großen Parolen,

sondern mit besseren Fragen.

Eine mögliche Frage für das

nächste Gespräch mit Ärztinnen,

Ärzten oder anderen Fachpersonen

lautet: Welche Form von Bewegung

passt zu meiner aktuellen

Belastbarkeit – und woran erkenne

ich, dass ich mich überfordere?

Diese Frage ist bewusst allgemein

formuliert. Sie ersetzt keine Beratung,

hilft aber, Unsicherheit zu

sortieren. Denn viele Menschen

wissen nicht, wie sie über Belastbarkeit

sprechen sollen. Sie merken

nur: Da ist Angst. Da ist Vorsicht.

Da ist der Wunsch, wieder

mehr Leben in den Alltag zu lassen.

Community-Frage

Was hat Ihnen nach einem

Herzereignis oder einer gesundheitlichen

Krise am

meisten geholfen: ein Mensch,

der zuhört, eine Gruppe, klare

Information, vorsichtige

Bewegung oder ein fester

Ort für Austausch? Zu dieser

Frage möchten wir auch die

Stimmen aus der Community

hören. Deshalb greifen

wir das Thema in Kürze in

einem Social-Media-Post auf

und fragen nach Ihren Erfahrungen:

Was hat Ihnen

nach einem Herzereignis

oder einer gesundheitlichen

Krise am meisten geholfen –

ein Mensch, der zuhört, eine

Gruppe, klare Informationen,

vorsichtige Bewegung oder

ein fester Ort für Austausch?

Ihre Rückmeldungen sollen

helfen, besser zu verstehen,

was Menschen in solchen Situationen

wirklich stärkt.

Drei Fragen

GUT ZUM HERZ

1. Warum verlieren viele Menschen

nach einem Herzereignis

das Vertrauen in ihren

Körper – und wie kann dieses

Vertrauen behutsam wieder

wachsen?

2. Welche Rolle können Herzsport,

Rehasport oder moderierte

Bewegungsangebote für

Betroffene spielen?

3. Wie können Communities

Betroffene unterstützen, ohne

medizinische Beratung zu ersetzen?

Jetzt mitreden

Steffens Geschichte wurde im

Fernsehen sichtbar. Über den Link

gelangen Sie zum Beitrag im externen

Angebot des ZDF, sofern

dieser dort weiterhin verfügbar

ist.

Bei GUT ZUM HERZ bleibt sie Teil

eines größeren Gesprächs: über

Angst, Bewegung, Vertrauen und

Gemeinschaft. Teilen Sie Ihre Erfahrung

in der Community. Welche

Frage beschäftigt Sie nach

einem Herzereignis? Was hat Ihnen

geholfen? Und wo wünschen

Sie sich mehr Orientierung? Ihre

Rückmeldung kann helfen, weitere

Beiträge, Fragen an Expertinnen

und Experten und kommende

Formate näher an den Alltag der

Betroffenen zu bringen.

Jetzt in der Facebook-Gruppe mitdiskutieren.

88


HerzAktiv | DER GUT ZUM HERZ JANUAR

WERBUNG

Der GUT ZUM HERZ

Fitnessmonat

JANUAR 2026

mit Steffen Morscheck

31 Tage. 31 Übungen. Ein Einstieg, der bleibt.

D

er erste Januar hat eine

besondere Stimmung:

Draußen ist es stiller,

im Kopf oft lauter. Viele nehmen

sich viel vor – und spüren

gleichzeitig, wie schnell aus

einem Vorsatz Druck werden

kann. Für Steffen Morscheck

aus Gommern ist genau dieser

Unterschied entscheidend.

Nach einem schweren Herzereignis

ging es für ihn nicht

darum, „wieder auf Niveau“ zu

kommen, sondern überhaupt

wieder Vertrauen aufzubauen:

in den Körper, in die eigenen

Grenzen – und in die Idee, dass

Bewegung wieder etwas Gutes

sein darf.

In seiner Geschichte ist seine

Frau fest verankert. Sie ist Ersthelferin

und war, wie Steffen

erzählt, in einer akuten Situation

seine Lebensretterin. Heute

trainieren beide gemeinsam.

Sie begleitet die Einheiten auch

als Trainerin – und sie steht

für etwas, das in diesem Monat

mitschwingen soll: Sicherheit

entsteht nicht durch große

Worte, sondern durch klare Abläufe

und einen realistischen

Rahmen.

Vom Teilnehmer zum

Übungsgeber

Steffen kennt die Perspektive der

Betroffenen nicht nur aus Theorie.

Er war 3,5 Jahre selbst Teilnehmer

einer Herzsportgruppe.

Diese Zeit hat ihm gezeigt,

was wirklich trägt: Struktur,

Dosierung, Wiederholung –

und eine Sprache, die motiviert,

ohne zu überfordern.

Dabei nennt er einen Ort, dem

er viel zuschreibt: den SV Eintracht

Gommern e.V. Dort hat

ihn der Rehasport in den letzten

Jahren begleitet – nach Steffens

Worten mit verlässlicher Organisation

und ärztlicher Begleitung

in den Einheiten. Außerdem

unterstützt der Verein ihn,

indem er seine Ausbildung zum

Rehatrainer „Innere Medizin“

mitträgt. Für Steffen ist das

keine Randnotiz, sondern ein

wesentlicher Teil seines Weges

zurück in Bewegung.

Auf dieser Grundlage hat er

sich zusätzlich qualifiziert (u.

a. B-Lizenz im Group-Fitness-

Training und Personaltraining)

und plant ab Februar 2026 den

nächsten Schritt über eine Rehasport-Qualifizierung.

Aus

dieser Mischung – Erfahrung,

Der GUT ZUM HERZ Fitnessmonat

mit Steffen Morscheck, neuem Moderator

unserer Facebook-Gruppe, findet in der

Gruppe statt. Ab dem 1. Januar bekommst

Du dort täglich eine neue Übung von

Steffen – kurz erklärt und ohne Druck.

Teile Deine Erfahrungen, stelle Fragen,

hole Dir Motivation und bleib gemeinsam

mit der Community dran.

Mitmachen ist kostenlos und

alltagstauglich. Jetzt beitreten und den

Januar gemeinsam HerzAktiv

starten! Sei von Tag 1 dabei. Hier

kannst Du kostenfrei beitreten.

HerzAktiv | IM GESPRÄCH

WERBUNG

Steffen Morscheck

Im Gespräch

Nach einem Herzereignis wieder in Bewegung kommen

W

er nach einem Herzereignis

wieder in Bewegung

kommen möchte,

braucht oft mehr als gute Vorsätze.

Es braucht Zeit, Orientierung

und das Gefühl, dem eigenen

Körper langsam wieder vertrauen

zu können. Genau dieser Weg

verläuft selten geradlinig. Er besteht

aus Unsicherheit, kleinen

Fortschritten und der Erfahrung,

dass jeder Schritt zählt.

Steffen Morscheck hat diesen Weg

selbst erlebt. In der Winterausgabe

hat er bereits über seine persönliche

Geschichte berichtet; der

Link zu diesem Beitrag findet sich

auf der nächsten Seite im Kasten.

Für diese Ausgabe haben wir noch

einmal mit ihm gesprochen.

Denn inzwischen ist er weitere

Schritte gegangen: Er hat seinen

Lehrgang erfolgreich abgeschlossen,

erste Prüfungen bestanden,

leitet bereits eigenständig Trainings

und begleitet den Fitnessmonat

in der GUT ZUM HERZ

Facebook-Gruppe. Dort bringt er

sich inzwischen auch als Gruppenmoderator

ein.

Im Interview auf der nächsten Seite

erzählt er, was ihm in schwierigen

Phasen geholfen hat, warum

ein sicherer Rahmen so wichtig ist

und was er anderen Menschen mit

auf den Weg geben möchte, die

nach einem Herzereignis wieder

Vertrauen in Bewegung gewinnen

wollen. Zugleich wird deutlich,

wie aus eigener Erfahrung

der Wunsch entstanden ist, heute

auch andere zu begleiten.

In der GUT ZUM HERZ Facebook-

Gruppe stehen Austausch, gegenseitige

Unterstützung und alltagstaugliche

Impulse im Mittelpunkt. Hier können

Erfahrungen geteilt, Fragen gestellt und

neue Motivation für einen herzaktiven

Alltag gefunden werden.

Die Gruppe lädt dazu ein, dranzubleiben,

sich gegenseitig zu stärken und gemeinsam

kleine Schritte zu gehen. Mitmachen ist

kostenlos, unkompliziert und offen für

alle, die Orientierung suchen.

Hier kostenfrei beitreten.

80 81

89


Auszeichnung für

gelebte Patientenstärkung

Beim O-Mamori Award 2026 würdigte Daiichi Sankyo Initiativen, die Betroffenen

und Angehörigen Orientierung geben, Austausch ermöglichen und konkrete

Unterstützung in belastenden Krankheitssituationen leisten.

Was hilft Menschen, wenn

eine Diagnose das Leben

verändert? Oft sind es

verständliche Informationen, ein

Gespräch zur richtigen Zeit, ein

Angebot für Angehörige, eine gute

digitale Orientierungshilfe oder

ein Mensch, der mit eigener Erfahrung

zuhört. Genau an dieser

Schnittstelle setzt der O-Mamori

Award an. Der Name verweist auf

japanische Schutz- und Glücksbringer.

Übertragen auf die Gesundheitskommunikation

steht er

für Projekte, die Betroffene nicht

auf ihre Erkrankung reduzieren,

sondern ihre Lebenswirklichkeit

ernst nehmen.

Daiichi Sankyo verlieh den O-Mamori

Award 2026 zum zweiten

Mal. Das Format wurde erweitert

– erstmals mit Österreich: Neben

den Hauptpreisen wurden Sonderpreise

sowie ein Publikumspreis

vergeben. Die Preisverleihung

fand im Humboldt Carré in

Berlin statt. Entscheidend war,

was sichtbar wurde: eine große

Vielfalt an Initiativen, die Patien-

DE/ONP/05/26/0021

90


Dieser Beitrag ist eine Anzeige und wurde mit freundlicher

Unterstützung von Daiichi Sankyo erstellt

tinnen und Patienten, Angehörige

und Familien begleiten, informieren,

entlasten und vernetzen.

Ein Award mit klarer Idee

Der O-Mamori Award richtet den

Blick auf Projekte, die im Gesundheitswesen

häufig leise wirken.

Viele entstehen aus Selbsthilfe,

persönlicher Erfahrung, fachlicher

Kompetenz oder ehrenamtlichem

Engagement. Manche sind

digital, andere persönlich. Manche

richten sich an Kinder, andere

an Erwachsene, an Familien, an

Menschen nach einem Eingriff

oder an Betroffene mit Unsicherheit

und praktischen Fragen.

Gerade deshalb ist der Award

mehr als eine Preisverleihung. Er

zeigt, wie unterschiedlich Patientenstärkung

verstanden werden

kann. Sie kann bedeuten, Wissen

verständlich zu machen, Familien

einzubeziehen, Räume für Austausch

zu schaffen oder Betroffene

dabei zu unterstützen, ihren

nächsten Schritt im Versorgungssystem

besser einzuordnen. Solche

Angebote ersetzen keine ärztliche

Beratung. Sie können aber

Orientierung geben.

Die Hauptpreise im Bereich

Herz-Kreislauf

Der 1. Hauptpreis Herz-Kreislauf

ging an Cuddling Creatures von

Cuddling Creatures UG / Stiftung

kinderherzen München. Genannt

werden unter anderem ein Duftschal

der Eltern, eine Soundbox,

weiche Stoffe sowie Elemente zur

Stimulation. Im Mittelpunkt steht

die Verbindung zwischen Eltern

und Kind.

Der 2. Hauptpreis Herz-Kreislauf

ging an das Defi-Telefon der

HERZ IN TAKT Defi-Liga e.V. Das

Angebot richtet sich an Menschen

mit implantiertem Defibrillator

und an Angehörige. Vor oder nach

einer Implantation können dort

Ängste, Zweifel und praktische

Fragen angesprochen werden. Bei

einem implantierten Defibrillator

geht es nicht nur um Technik, sondern

auch um Vertrauen, Akzeptanz

und Körpergefühl.

Beide Projekte zeigen, wie nah

Herz-Kreislauf-Erkrankungen am

Alltag liegen. Sie betreffen nicht

91


nur Befunde, Eingriffe oder Messwerte.

Sie berühren Beziehungen,

Familien, Vertrauen, Ängste und

das Bedürfnis, verstanden zu werden.

Die Hauptpreise im Bereich

Onkologie

Der 1. Hauptpreis Onkologie ging

an Pro Mater Sano e.V. für das Projekt

Hilfe für krebskranke Mütter

mit Baby oder Kleinkind. Das Angebot

setzt dort an, wo eine Krebserkrankung

den Familienalltag

besonders stark trifft. Es geht um

sozialstaatliche Unterstützung,

Kommunikation mit Krankenkassen,

Entlastung, Rehabilitation,

die altersgerechte Aufklärung

von Kindern sowie die Suche nach

psychoonkologischer Hilfe. Zusätzlich

erhielt Pro Mater Sano e.V.

den Publikumspreis. Damit wurde

das Projekt auch durch die Gäste

besonders hervorgehoben.

Der 2. Hauptpreis Onkologie wurde

an die Saarländische Krebsgesellschaft

e.V. für „Auszeit vom

Krebs“ vergeben. Das Projekt richtet

sich an Kinder krebskranker

Eltern und ihre Familien. Monatliche

Ausflüge, gemeinsame Erlebnisse

und begleitende Begegnungen

sollen Kindern Raum geben

und Eltern entlasten. Der Ansatz

macht deutlich, dass eine Krebserkrankung

selten nur eine Person

betrifft.

Die onkologischen Hauptpreise

zeigen, wie unterschiedlich Patientenstärkung

ansetzen kann.

Ihre Relevanz liegt darin, medizinische

Aspekte um alltagsnahe

Fragen zu ergänzen, die für Betroffene

unmittelbar spürbar werden.

Drei Sonderpreise, drei

Schwerpunkte

Der Sonderpreis Innovation ging

an die Lern-App Krümel Helden.

Das Projekt steht in Verbindung

mit dem Bundesverband Williams-Beuren-Syndrom

e.V. und

wird mit Thomas Dubiel und Prof.

Dr. Ingolf Prosetzky genannt. Die

App soll Menschen mit Williams-

Beuren-Syndrom dabei unterstützen,

Sozialkompetenzen zu

stärken und Alltagssituationen

besser einzuordnen. Innovation

bedeutet hier nicht Technik um

der Technik willen, sondern ein digitales

Angebot mit Alltagsbezug.

Der Sonderpreis Edukation wurde

an Reha auf Ziel des Landesverbandes

Sachsen für Prävention

und Rehabilitation von

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

e.V. vergeben. Das Projekt richtet

sich an Patientinnen und Patienten

nach einem Herzinfarkt, bei

denen zu hohe LDL-Cholesterinwerte

bestehen. Geplant ist eine

intensivere, app-gestützte Schulung

sowie die Untersuchung einer

Therapieintensivierung während

und nach der Rehabilitation. Der

Schwerpunkt liegt auf strukturierter

Information nach einem

einschneidenden Ereignis.

Der Sonderpreis Familienfokus

ging an die österreichische Sonneninsel

GmbH für die familienzentrierte

Nachsorge bei der

Krebserkrankung eines Kindes.

Das psychosoziale Nachsorgezentrum

begleitet Kinder und Eltern

familienzentriert, bedürfnisorientiert

und multiprofessionell.

Im Mittelpunkt stehen Erholung,

Austausch, Selbstwirksamkeit

und gemeinsame Stabilisierung

nach einer belastenden Krankheitsphase.

Die Sonderpreise zeigen, wie breit

92


Patientenstärkung angelegt ist.

Sie umfasst digitale Unterstützung,

Bildung, Nachsorge und Familienbegleitung.

Entscheidend

ist nicht die Größe eines Projektes,

sondern seine nachvollziehbare

Antwort auf einen konkreten

Bedarf.

Die Jury und ihre Aufgabe

Eine Auszeichnung dieser Art

braucht eine sorgfältige Bewertung.

Die Jury wurde auf der Veranstaltung

als fachkundig und

unabhängig vorgestellt. Zu ihr

gehörten Danijela Dohnal-Suvajac,

MSc (Breast Care Nurse

und Vizepräsidentin der AHOP

in Österreich), Renate Haidinger

(Brustkrebspatientin, Gründerin

und Vorsitzende von Brustkrebs

Deutschland e.V. sowie Medizinjournalistin),

Prof. Dr. Marc Horlitz

(Kardiologe am Krankenhaus

Porz am Rhein, Köln), Diana Konrads

(Fachberaterin für Psychotraumatologie,

Traumapädagogin

und Bildungsreferentin), Prof. Dr.

Konstantin Krychtiuk (Kardiologe

am Universitätsklinikum AKH

Wien), Janine Lamboy (Dressurreiterin,

Betroffene mit angeborenem

Herzfehler und Botschafterin

der Kinderherzstiftung) sowie

Prof. Dr. Sebastian Stintzing (Onkologe

an der Charité – Universitätsmedizin

Berlin).

Die Zusammensetzung brachte

unterschiedliche Blickwinkel

ein, unter anderem aus Medizin,

Selbsthilfe, patientennaher Erfahrung

und psychosozialer Begleitung.

Gerade bei Projekten zur Patientenstärkung

ist diese Vielfalt

wichtig. Bewertet wird nicht

allein eine Idee auf dem Papier.

Es geht auch um Verständlichkeit,

Zielgruppenbezug, Umsetzbarkeit,

Verantwortlichkeit und

möglichen Nutzen im Alltag. Ein

Projekt kann fachlich gut gemeint

sein und dennoch an Bedürfnissen

vorbeigehen. Umgekehrt können

kleine, präzise Angebote hohe Bedeutung

haben, wenn sie dort ansetzen,

wo Unterstützung fehlt.

Vielfalt als Stärke

Die Projektübersicht zum Award

machte die Bandbreite sichtbar:

Herz-Kreislauf-Projekte, onkologische

Initiativen, digitale

Informationsangebote, Selbsthilfeformate,

Patientenschulen,

Angebote für Kinder, Eltern und

junge Erwachsene, Seelsorge,

Nachsorge, Lotsenmodelle und

Bewegungsangebote. Sie zeigt,

wie viele Fragen entstehen können:

Wer versteht meine Situation?

Wie erkläre ich meinem Kind,

was passiert? Wo finde ich verlässliche

Informationen?

Der O-Mamori Award macht

sichtbar, dass nicht nur das Gesundheitssystem

im engeren Sinn

antwortet. Auch Vereine, Stiftungen,

Selbsthilfegruppen und

Netzwerke tragen dazu bei, Orientierung

zu schaffen.

Was bleibt aus Berlin

Der O-Mamori Award 2026 war

ein konzentrierter Blick auf das,

was Patientenstärkung im Alltag

leisten kann. Die ausgezeichneten

Projekte zeigen keine einfachen

Lösungen und geben keine

medizinischen Versprechen. Sie

machen aber deutlich, dass Unterstützung

dort beginnt, wo Menschen

ernst genommen werden:

mit ihren Fragen, ihren Familien,

ihren Ängsten und ihrem Wunsch

nach Orientierung.

93


Fotos: Matthias Jung



HerzForum | Gesundheitskompetenz

Wenn Fragen den

Unterschied machen

Wie GUT ZUM HERZ die Stimme der Community in die

Arbeit zu Gesundheitskompetenz einbringt

von Matthias Jung

Gesundheit beginnt nicht

erst in der Arztpraxis.

Sie beginnt oft mit Fragen.

Welche Informationen

sind verlässlich? Was bedeuten

Fachbegriffe? Welche Veränderungen

sind wichtig? Und wie

lässt sich all das in den Alltag

einordnen?

Gerade Menschen mit Herz-

Kreislauf-Erkrankungen erleben,

dass gute Entscheidungen

nicht nur von medizinischem

Wissen abhängen, sondern

auch davon, ob Informationen

verständlich sind und Orientierung

geben.

Warum

Gesundheitskompetenz an

Bedeutung gewinnt

Gesundheitskompetenz beschreibt

die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen

zu finden,

zu verstehen, einzuordnen und

für sich zu nutzen. Gleichzeitig

geht es darum, wie verständlich

Informationen überhaupt

bereitgestellt werden. Sie trägt

dazu bei, dass Prävention und

Versorgung im Alltag besser

verstanden und genutzt werden

können. Viele Menschen kennen

Situationen, in denen Unsicherheit

entsteht: ein Arztbrief mit

unbekannten Begriffen, widersprüchliche

Informationen im

Internet oder die Frage, welche

Themen beim nächsten Arztgespräch

wichtig sein könnten.

Genau hier setzt Gesundheitskompetenz

an.

Im Puls. Think Tank Herz-

Kreislauf e.V.

Im Puls. Think Tank Herz-

Kreislauf e.V. ist ein unabhängiges

Expertengremium mit Sitz

in Berlin. Fachleute aus Politik,

Wissenschaft, Medizin, Krankenkassen,

Verbänden und Patientenorganisationen

arbeiten

dort gemeinsam an Fragen

der Herz-Kreislauf-Prävention

und Versorgung. In verschiedenen

Arbeitsgruppen entstehen

Handlungsempfehlungen und

Impulse für die gesundheitspolitische

Diskussion. Eine dieser

Gruppen beschäftigt sich mit

der persönlichen Gesundheitskompetenz.

Was GUT ZUM HERZ dort

einbringt

In der Community von GUT

ZUM HERZ wird sichtbar, an

welchen Stellen Menschen

Orientierung suchen. Dazu gehören

unklare Fachbegriffe,

knappe Zeit im Arztgespräch,

widersprüchliche Informationen

oder Unsicherheiten bei der

Einordnung von Risiken. Aus

vielen Rückmeldungen lassen

sich Muster erkennen, die über

einzelne Erfahrungen hinausgehen.

Diese Perspektiven fließen

gebündelt in die Arbeit der

Arbeitsgruppe ein. Ziel ist es,

Empfehlungen zu unterstützen,

die näher an der Lebenswirklichkeit

von Betroffenen und

Angehörigen bleiben.

Der Impuls aus dem

Deutschen Bundestag

Am 10. Juni 2026 richtete Im

96


Blick aus dem

Jakob-Kaiser-Haus

in Berlin

97


HerzInfo | PRÄVENTION

von Matthias Jung

Innenstadt. Wer zwischen zwei

Sitzungen kurz den Kopf frei bekommen

wollte, musste nicht weit

gehen: In der Nähe des Parliament

Hill liegt am nördlichen Ende des

Rideau Canal ein Ort, an dem

Wasser, Wege und Stadt aufeinandertreffen

– Schleusen, Uferkanten,

ein offener Blick in den Himmel

über der Hauptstadt.

Drinnen: ein anderer Blick auf

Gesundheit

Man kann sich vorstellen, wie

Tagungsteilnehmende dort für

einen Moment stehen bleiben:

nicht, um Antworten zu finden,

sondern um die Gedanken zu sortieren.

Drinnen geht es um mehr

als Programme und Zuständigkeiten.

Es geht um die Frage, wie

Gesellschaften Gesundheit überhaupt

denken – nicht als reine

Aufgabe von Praxen und Kliniken,

sondern als Thema, das auch

in Schulen, Betrieben, Kommunen,

Verkehr, Ernährung, Medien

und Politik mitentschieden wird.

17. bis 21. November 1986 – und

der Blick auf 2026

Vom 17. bis 21. November 1986 traf

sich in Ottawa die erste internationale

Konferenz zur Gesundheitsförderung.

Am 21. November

wurde die Ottawa-Charta als

Handlungsrahmen vorgestellt

– ein Text, der Gesundheitsförderung

bis heute prägt, weil er Verantwortung

breiter fasst und Zusammenarbeit

einfordert.

2026 wird dieses Dokument 40

Jahre alt. Diese Zeitspanne ist

ein guter Anlass, zurückzublicken:

Was damals als Leitidee formuliert

wurde, ist heute eine konkrete

Frage an Entscheidungen außerhalb

des Gesundheitswesens

– überall dort, wo Alltag entsteht.

Warum dieser Moment

nachwirkt

Vielleicht ist es genau dieser Kontrast,

der den Ort so passend macht:

Draußen fließt das Wasser durch

ein System, das nur funktioniert,

wenn alle Elemente zusammenspielen.

Drinnen wird ein Gedanke

greifbar, der ähnlich gebaut ist

– nicht als Versprechen, sondern

Puls. Think Tank Herz-Kreislauf

e.V. im Deutschen Bundestag ein

Parlamentarisches Frühstück aus.

Unter der Schirmherrschaft von

Anne Janssen, MdB, stand das

Thema „Positive Gesundheit als

politische Gestaltungsaufgabe“

im Mittelpunkt.

Diskutiert wurde, wie Prävention

Menschen früher, verständlicher

und näher an ihrem Alltag erreichen

kann. Dabei ging es nicht

nur um einzelne Maßnahmen,

sondern auch um Bildung, Rahmenbedingungen

und die Frage,

wie Menschen in ihrer Gesundheitskompetenz

gestärkt werden

können. Im Mittelpunkt stand das

Gesprächsinstrument „Meine Positive

Gesundheit“. Es betrachtet

neben körperlichen Funktionen

auch Lebensqualität, Teilhabe,

Sinn und den Umgang mit den Herausforderungen

des Alltags.

Fragen aus dem Alltag

ernst nehmen

Aus der Community ergeben sich

immer wieder ähnliche Fragen:

Wie können Informationen einfacher

erklärt werden? Welche Rolle

spielen Hausarztpraxis, Kardiologie,

Apotheke, Krankenkasse oder

Selbsthilfe? Und welche digitalen

Angebote helfen wirklich weiter?

Solche Fragen zeigen, dass Gesundheitskompetenz

nicht nur

ein Fachbegriff ist. Sie betrifft den

Alltag und kann dazu beitragen,

Unsicherheiten besser einzuordnen

und Gespräche mit Fachpersonen

vorzubereiten.

Mitgestalten statt nur mitlesen

Die Erfahrungen der Community

sind wertvoll. Wer mitteilt, welche

Informationen verständlich sind,

welche Begriffe verunsichern oder

welche Fragen offenbleiben, kann

dazu beitragen, dass Themen näher

an den Bedürfnissen von Betroffenen

ausgerichtet werden.

Rückmeldungen aus der Community

können in Umfragen, Magazinbeiträge,

Podcasts und Gespräche

mit Fachleuten einfließen. So

entsteht ein Dialog, bei dem nicht

nur über Menschen gesprochen

wird, sondern stärker mit ihnen.

Unsere Frage an Sie

Wo fehlt Ihnen im Alltag am häufigsten

Orientierung: bei medizinischen

Informationen, im Arztgespräch,

bei Risikofaktoren oder

bei der Frage, was Sie selbst tun

können?

Drei Fragen

GUT ZUM HERZ

1. Wie müssen Gesundheitsinformationen

gestaltet sein,

damit sie Menschen mit Herz-

Kreislauf-Erkrankungen im

Alltag wirklich erreichen?

2. Welche Rolle können Hausarztpraxen,

Kardiologie, Apotheken,

Krankenkassen und

Selbsthilfegruppen dabei

übernehmen?

3. Wie kann das Konzept der

Positiven Gesundheit dazu

beitragen, Prävention stärker

an der Lebenswirklichkeit von

Menschen auszurichten?

Wie sag ich‘s meinem

Arzt?

Eine mögliche Frage für das

nächste Gespräch mit Ärztinnen,

Ärzten oder anderen

Fachpersonen könnte lauten:

„Welche Informationen oder Unterlagen

würden mir helfen, meine

Erkrankung und die nächsten

Schritte besser zu verstehen?“

Machen Sie mit

Teilen Sie Ihre Erfahrungen

und Fragen mit der GUT-ZUM-

HERZ-Community. Welche

Informationen helfen Ihnen

wirklich? Und wo wünschen

Sie sich mehr Orientierung?

Ihre Erfahrungen können Impulse

für weitere Beiträge,

Umfragen und Gespräche mit

Fachleuten geben.

Weiterlesen im GUT-ZUM-

HERZ-Archiv

Zwei frühere Beiträge vertiefen,

was dieser Beitrag aufgreift: Wie

Prävention politisch gedacht wird

– und warum die Ottawa-Charta

bis heute nachwirkt.

Sie zeigen, dass Gesundheitskompetenz

nicht nur im Behandlungszimmer

entsteht, sondern überall

dort, wo Menschen leben, arbeiten,

entscheiden und Unterstützung

finden.

• Photo: City of Ottawa

Am Rideau Canal

begann ein Umdenken

Die Ottawa-Charta wird 2026 vierzig Jahre alt – und die Frage bleibt: Wie entsteht Gesundheit im Alltag?

ttawa, Mitte November

1986. Kalte, klare Luft, frü-

Dämmerung, das Licht Ohe

flach über den Steinfassaden der

HIER

den ganzen

Beitrag

lesen.

HIER

den ganzen

Beitrag

lesen.

98


Teilnehmende Organisationen

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

99


Teilnehmende Organisationen

• Photo: City of Ottawa

Ihr Logo

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, Blick der auf Ihre Sichtbarkeit den

stärkt Rideau und Ihre Marke River nachhaltig

in den Fokus rückt.

in Ottawa

LINK zu Ihrer Organisation


HerzGesund | HERZ & Welt

DEUTSCHLAND / SCHWEIZ

Zwei Nachbarn,

zwei Wege

Deutschland und die Schweiz

liegen nah beieinander. Viele

Menschen reisen, arbeiten

oder haben Familie über

Grenzen hinweg. Trotzdem

erleben Betroffene Herzversorgung

nicht gleich.

Ein Vergleich hilft, Hürden

im Alltag zu verstehen und

gute Ansätze zu erkennen. Es

geht nicht um ein Ranking,

sondern um Orientierung:

Was kommt an, wenn Diagnose,

Behandlung, Nachsorge

und Prävention aufeinandertreffen?

Versorgung und Zugang

Deutschland verfügt über

hohe Leistungsdichte. Hausarztpraxis,

Facharzt, Klinik,

Reha und Kontrolle bilden

ein starkes Netz. Für Betroffene

kann dieser Weg unklar

werden, wenn mehrere Stellen

beteiligt sind. Nicht immer

ist klar, wer koordiniert,

wer Befunde zusammenführt

und wer den nächsten

Schritt erklärt.

In der Schweiz ist die Versorgung

ebenfalls leistungsfähig,

aber stärker durch

Krankenversicherung, Kantone

und regionale Strukturen

geprägt. Vieles hängt

davon ab, wie Versicherungsmodell,

Wohnort, Ärzteschaft,

Kliniken und Angebote

zusammenspielen.

Das verlangt Orientierung:

Welche Stelle ist zuständig?

Was wird übernommen?

Entlassung, Reha und Nachsorge

Nach einem Klinikaufenthalt

entscheidet sich Versorgung

im Übergang. In Deutschland

ist Rehabilitation verankert.

Entscheidend bleibt, was bei

den Menschen ankommt.

Wenn Medikation, Termine

und Warnzeichen nicht verständlich

erklärt sind, wird

Selbstmanagement schwerer.

Auch in der Schweiz gibt es

Nachsorge, Rehabilitation

und spezialisierte Angebote.

Der Weg dorthin kann von

Versicherungsfragen, kantonalen

Strukturen und Verfügbarkeit

abhängen. Für

Betroffene zählt nicht nur,

dass Angebote existieren.

Wichtig ist, ob sie erreichbar,

verständlich erklärt und koordiniert

sind.

Patient Empowerment

braucht Orientierung

Patient Empowerment bedeutet

nicht, Menschen mit

Verantwortung allein zu lassen.

Es heißt, sie so zu informieren,

dass sie mitdenken,

nachfragen und Entscheidungen

einordnen können.

In Deutschland gibt es dafür

Raum. Gleichzeitig fällt

fehlende Koordination auf:

beim Medikationsplan, bei

Zuständigkeiten, bei Befunden

und bei der Frage, wer

medizinische Informationen

übersetzt.

In der Schweiz spielt Eigenverantwortung

eine sichtbare

Rolle. Das kann Betei-

HERZ &

Herzgesundh

102


Welt

eit ...weltweit

ligung stärken, aber auch

verunsichern, wenn Kosten,

Wege und Zuständigkeiten

nicht klar sind. Gerade bei

chronischen Herzerkrankungen

braucht es Lotsenpunkte,

klare Sprache und

Informationen, die den Alltag

ernst nehmen.

Was beide Länder zeigen

Der Vergleich zeigt: Es gibt

nicht das eine perfekte System.

Deutschland punktet

mit dichter Versorgung, Spezialisierung

und Reha-Verständnis.

Die Schweiz zeigt,

wie wichtig Transparenz,

regionale Steuerung und

Entscheidungen im Versorgungspfad

sind. Beide Länder

stehen vor ähnlichen

Fragen: Wie werden Übergänge

verlässlicher? Wie

wird Nachsorge verständlicher?

Und wie kommt Prävention

dort an?

Vom Systemvergleich zur

Prävention

Genau hier öffnet sich der

Blick auf Ottawa. Herzversorgung

beginnt nicht erst

mit dem Eingriff und endet

nicht mit der Entlassung.

Sie beginnt früher: bei Gesundheitswissen,

Lebensbedingungen,

verständlichen

Informationen, Bewegung,

Ernährung, Stress und der

Frage, ob gesundheitsförderliches

Handeln im Alltag

möglich ist.

Die Ottawa-Charta hat 1986

ein Denken formuliert, das

bis heute wichtig ist: Gesundheit

entsteht nicht allein im

Gesundheitssystem, sondern

dort, wo Menschen leben,

arbeiten, lernen, lieben und

älter werden. Prävention ist

damit mehr als ein Appell an

Einzelne. Sie ist auch eine gesellschaftliche

Aufgabe.

Warum Ottawa heute

wichtig ist

Für GUT ZUM HERZ verbindet

sich hier der Systemvergleich

mit einer größeren

Frage: Wie schaffen

wir Bedingungen, in denen

Menschen Herzgesundheit

verstehen, einordnen und

im Alltag mitgestalten können?

Deutschland und die

Schweiz zeigen unterschiedliche

Wege, ähnliche Herausforderungen

und gemeinsame

Lernfelder.

Gute Medizin bleibt unverzichtbar.

Aber sie reicht

nicht aus, wenn Übergänge,

Zuständigkeiten und Erklärungen

unklar bleiben. Menschen

mit Herzerkrankung

brauchen Versorgung, die

fachlich stark ist und verständlich

genug, um im eigenen

Leben anzukommen. So

entsteht Orientierung, die

nicht belehrt, sondern hilft.

Entscheidend ist deshalb

nicht nur, welches System

welche Leistungen vorsieht.

Entscheidend ist, ob Menschen

im richtigen Moment

verstehen, was der nächste

Schritt ist, welche Fragen

stellen dürfen und wo sie

Unterstützung finden. So

entsteht Orientierung, die

Herzgesundheit im Alltag

stärkt und Sicherheit gibt.

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER. 103


HerzGesund | Herzenssache Forschung

Wenn Forschung

Menschen besser

sehen muss

Warum Patientenerfahrung, Frauenherzen und

verständliche Kommunikation zusammengehören

von Matthias Jung

Klinische Forschung beginnt

für viele Menschen

nicht im Studienzentrum,

sondern viel früher: mit einer

Frage im Alltag, einem unklaren

Befund, einem Gespräch in der

Praxis oder dem Gefühl, dass die

eigene Lebenssituation in medizinischen

Informationen kaum

vorkommt.

Wenn Fragen auf dem

Küchentisch liegen

Manchmal liegt Forschung nicht

im Labor, sondern auf dem Küchentisch:

in einem Ausdruck,

der erneut gelesen wird, in einem

Beitrag auf dem Tablet oder

im Gespräch zwischen zwei

Menschen, die verstehen möchten,

was Forschung mit ihrem

Leben zu tun hat.

Was Menschen vorher wissen

möchten

Im Themenmagazin HERZ

& ZUKUNFT – Herzenssache

Forschung ging es darum,

was Menschen vor einer Studienteilnahme

wissen möchten.

Viele lehnen Forschung nicht

grundsätzlich ab. Sie möchten

wissen, was auf sie zukommt,

wer sie begleitet, welche

Rechte sie haben und ob

ihre Situation mitgedacht wird.

Ernst genommen werden,

bevor man entscheidet

Dieser Folgebeitrag setzt dort

an. Gute Forschung braucht

Daten, aber auch Menschen, die

sich mit Fragen ernst genommen

fühlen.

Wenn aus Information

Vertrauen werden soll

Wer erstmals von einer klinischen

Studie hört, denkt selten

zuerst an Studiendesign oder

Endpunkte. Wichtiger sind

praktische Fragen: Was bedeutet

das für meinen Alltag? Muss

ich öfter in Praxis oder Klinik?

104


105


Wer erklärt die nächsten Schritte?

Kann ich abbrechen? Und habe

ich Nachteile, wenn ich Nein sage?

Vertrauen beginnt bei

verständlichen Antworten

Solche Fragen zeigen, dass Menschen

verantwortungsvoll entscheiden

möchten. Vertrauen

beginnt dort, wo Informationen

verständlich sind, Unsicherheiten

ausgesprochen werden dürfen

und Menschen spüren: Meine Fragen

sind erlaubt.

Warum Frauenherzen mehr

Sichtbarkeit brauchen

Im Interview mit Frau Dr. Martina

Kloepfer wird deutlich, warum

Sichtbarkeit in der Medizin

mehr ist als ein Kommunikationsthema.

Gerade in

der Herz-Kreislauf-Forschung

wurden Frauen

lange nicht ausreichend

mitgedacht: nicht in

Studien, nicht in der Beschreibung

von Symptomen

und nicht immer in

der Wahrnehmung ihres

Risikos.

Das berührt die Qualität medizinischer

Erkenntnisse. Wenn

Forschung zu eng angelegt ist,

entstehen blinde Flecken. Wenn

Studien und Informationsmaterialien

sich zu stark an einem

vermeintlichen Durchschnitt orientieren,

geraten wichtige Unterschiede

aus dem Blick.

Sinngemäß beschreibt Frau Dr.

Kloepfer, dass nicht nur ein „Modellmann“

Studien repräsentieren

darf. Frauen müssen in

unterschiedlichen Lebensphasen,

mit biologischen Besonderheiten

und eigenen Erfahrungen

mitgedacht werden. Das macht

Forschung anspruchsvoller, aber

auch näher an der Wirklichkeit.

Vielfalt ist kein Zusatz

am Rand

Vielfalt in der Forschung meint

nicht nur Frauen und Männer. Sie

betrifft auch Alter, Begleiterkrankungen,

soziale Lebenssituationen,

Mobilität, Sprache, Gesundheitskompetenz

und die Frage,

wer überhaupt erreicht wird.

Eine Studie kann methodisch

sauber geplant sein und dennoch

am Alltag von Menschen vorbeigehen.

Wer arbeitet, Angehörige

pflegt, weit vom Studienzentrum

entfernt wohnt oder sich mit medizinischer

Sprache schwertut,

erlebt Forschung anders als jemand,

der flexibel und gut informiert

ist. Deshalb ist Patientenerfahrung

so wichtig: Sie zeigt,

wo Informationen zu kompliziert

sind, wo organisatorische Hürden

unterschätzt werden und welche

Fragen Menschen wirklich bewegen,

bevor sie Ja oder Nein sagen.

„Forschung wird nicht schwächer,

wenn sie genauer hinsieht.

Sie wird menschlicher, verständlicher

und näher an dem

Leben, für das sie gemacht wird.“

Was Menschen vor einer

Entscheidung brauchen

Vor einer möglichen Studienteilnahme

geht es nicht darum,

Menschen zu überzeugen. Es geht

darum, eine informierte Entscheidung

zu ermöglichen. Dazu gehören

verständliche Antworten auf

zentrale Fragen: Um welche Art

von Studie geht es? Welche zusätzlichen

Termine sind vorgesehen?

Wer ist erreichbar, wenn Unsicherheit

entsteht? Welche Daten

werden erhoben? Und was bedeutet

es, wenn ich nicht teilnehmen

möchte?

Gerade diese Klarheit kann Vertrauen

schaffen. Wer offen sagt,

was bekannt ist, was unklar

bleibt und welche Grenzen

eine Teilnahme hat, nimmt

Menschen ernst.

Wichtig ist auch: Eine

Studienteilnahme garantiert

keinen persönlichen

Nutzen, kann zusätzlichen

Aufwand bedeuten

und muss immer freiwillig

bleiben. Gerade deshalb

braucht es gute Aufklärung,

ausreichend Zeit und die

Möglichkeit, die Entscheidung

mit dem eigenen Behandlungsteam

zu besprechen.

Warum Betroffene früher

gehört werden sollten

Patientenerfahrung sollte nicht

erst dann wichtig werden, wenn

Informationsmaterial schon fertig

ist. Sie hilft früher: bei der Frage,

welche Informationen verständlich

sind, welche Belastungen

realistisch erscheinen und welche

Begriffe eher verunsichern als erklären.

Auch die GUT ZUM HERZ

Community kann hier eine Rolle

spielen. Sie ersetzt keine wissenschaftliche

Prüfung und keine

ärztliche Beratung. Aber sie kann

106


Fragen aus dem Alltag sichtbar

machen und zeigen, wo Menschen

mehr Orientierung brauchen. Damit

entsteht eine Brücke zwischen

Forschung und Alltag, zwischen

Studienzentrum und Küchentisch,

zwischen Fachsprache und

Lebenswirklichkeit.

Was aus dem Interview bleibt

Das Interview mit Frau Dr. Martina

Kloepfer zeigt: Forschung und

Kommunikation müssen genauer

fragen, wessen Erfahrungen sichtbar

sind. Bei Frauenherzen wird

das besonders deutlich, doch die

dahinterliegende Botschaft reicht

weiter. Medizinische Forschung

wird stärker, wenn sie Unterschiede

als Teil der Realität versteht.

Sie wird verständlicher, wenn sie

erklärt, ohne zu vereinfachen.

Und sie wird vertrauenswürdiger,

wenn sie Chancen, Grenzen und

offene Fragen klar benennt.

Für GUT ZUM HERZ ist das zentral.

Forschung soll nicht als abstraktes

Laborthema erzählt werden,

sondern als etwas, das den

Herzalltag von Menschen berührt:

bei Versorgung, Prävention, Diagnostik

und der Frage, wie gut

Menschen in medizinische Entscheidungen

einbezogen werden.

MediKlar

Klinische Forschung bedeutet

nicht automatisch, dass ein

neues Medikament getestet

wird. Es kann auch um Beobachtungsstudien,

Register,

Datenanalysen oder Versorgungsforschung

gehen. Wichtig

ist deshalb immer die erste

Einordnung: Um welche Art

von Forschung geht es, was

wird untersucht und welche

Rolle hätten Patientinnen und

Patienten dabei?

Drei Fragen

GUT ZUM HERZ

1. Wie kann klinische Forschung

Patientenerfahrung

früher einbeziehen,

ohne wissenschaftliche

Standards zu schwächen?

2. Was muss sich in Studieninformation

und

Aufklärung ändern, damit

Menschen mit Herz-

Kreislauf-Erkrankungen

Forschung besser einordnen

können?

3. Wie lässt sich sicherstellen,

dass Frauen, ältere

Menschen und Menschen

mit mehreren Erkrankungen

in Forschung und

Kommunikation angemessen

berücksichtigt

werden?

Diese Fragen greifen wir demnächst

im Nachrichtenteil auf

und beantworten sie mit Blick

auf Forschung, Versorgung

und Patientenerfahrung.

Quellen

BfArM – Klinische Prüfung

BfArM – Arzneimittel

BfArM – Ansprechpersonen

Klinische Prüfung

EMA – Clinical Trials

Regulation

European Commission –

Clinical Trials Regulation (EU)

No 536/2014

NIH – Inclusion of Women

and Minorities in Clinical

Research

Weiterlesen

HERZ & ZUKUNFT – Herzenssache

Forschung lädt dazu ein,

klinische Studien nicht als

abstraktes Laborthema zu sehen,

sondern als Teil unseres

Herz-Alltags. Das Themenmagazin

zeigt, warum Forschung

Vertrauen, verständliche

Sprache und die Erfahrungen

von Patientinnen und Patienten

braucht. Es erklärt, was

Menschen vor einer möglichen

Studienteilnahme wissen

möchten, welche Rechte

und Fragen wichtig sind und

warum Vielfalt in Studien medizinische

Erkenntnis stärken

kann. Im Mittelpunkt stehen

nicht nur Daten, sondern

Menschen: ihre Unsicherheit,

ihre Hoffnungen, ihre Alltagshürden

und ihr Wunsch, ernst

genommen zu werden. Beiträge

zu Patient Empowerment,

klinischer Forschung, Frauenherzen

und dem Gespräch

mit Expertinnen und Experten

machen deutlich, wie Forschung

näher an die Lebenswirklichkeit

von Betroffenen

rücken kann.

Ein Magazin über Vertrauen,

Patientenerfahrung, Frauenherzen

und verständliche

Antworten.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Diagnostik, Behandlung oder Beratung.

Den ausführlichen medizinischen Haftungsausschluss finden Sie auf gut-zum-herz.de/disclaimer

107


Teilnehmende Organisationen

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


110


GUT ZUM HERZ – HERZ & ZUKUNFT

Das kostenfreie Themenmagazin lädt dazu ein, klinische

Forschung aus Patient:innenperspektive neu zu entdecken,

nicht als abstrakte Fachwelt, sondern als Teil unseres

Herzalltags. Denn jede Tablette und viele medizinische

Entscheidungen beruhen auf Studien – und auf Menschen,

die Fragen, Erfahrungen und Daten einbringen.

GUT

ZUM

HERZ

Diese Ausgabe wächst in Tagebuch-Form weiter und öffnet den Blick

auf Forschung, die verständlich, vielfältig und nah am Leben erklärt

wird – mit u. a. folgenden Beiträgen:

• Titelstrecke: „Herzenssache Forschung – Vielfalt stärkt Evidenz“

– eine persönliche Reise vom Tabletten-Alltag zur Frage, warum

Patientenerfahrung Forschung menschlicher machen kann.

• iCARE4CVD im Blick – wie ein europäisches Forschungsprojekt

Daten und Erfahrungen vieler Herzpatient:innen zusammenführt,

um Versorgung individueller zu denken.

• Community-Umfrage – was die GUT ZUM HERZ Community

über klinische Studien denkt: Wissen, Unsicherheiten,

Teilnahmebereitschaft und der Wunsch nach Infos ohne

Fachchinesisch.

• Vielfalt in Studien – warum Frauen, Ältere und Patient:innen

mit mehreren Erkrankungen sichtbarer werden müssen, damit

Ergebnisse besser zum Leben passen.

• Selbsthilfe & Studien – wie Gruppen und Patientenorganisationen

Brücken bauen: zwischen Forschung, Kliniken, Praxis und Fragen

von Betroffenen.

• MediKlar: Studien verständlich erklärt – ethische Prüfung,

Freiwilligkeit und gute Begleitung: was verantwortungsvolle

Studien heute ausmacht.

Alle Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen

keine ärztliche Beratung. Kooperationen werden klar als Anzeige

bzw. Zusammenarbeit gekennzeichnet. Wir informieren ohne

Wirkversprechen und möchten Forschung als Chance auf mehr

Orientierung verständlicher machen.

Das kostenfreie Themen-Magazin ist bereits erschienen –

rechts klicken und HERZ & ZUKUNFT entdecken.

Folgen Sie GUT ZUM HERZ auf Social Media – mit neuen Beiträgen

und Fragen der Community.

111


Frühe Signale

Orientierung finden zwischen

Alltag, Internet und Arztpraxis

Zwischen Abwarten und Handeln – wie frühe Signale gut eingeordnet werden können und welche

Antworten der Präventionsdialog gibt

Das

Präventionsforum

im

Sommer

2026

PRÄVENTION JETZT ist ein saisonales Präventionsforum. Über mehrere Wochen

werden Thema, Beteiligte und zentrale Fragestellungen vorgestellt. Der Präventionsdialog

bildet dabei den gemeinsamen Austauschpunkt, in dem unterschiedliche

Perspektiven zusammengeführt werden. Die Ergebnisse werden in Podcast,

Magazin und Social Media dokumentiert.


Erste Veränderungen wahrnehmen

Unterstützt durch Sponsoringpartner

Ein paar Treppenstufen fühlen

sich anstrengender an als sonst.

Die Luft reicht nicht mehr ganz so

weit wie früher. Die Erschöpfung

nach einem normalen Tag wirkt

ungewohnt stark. Vielleicht fällt

bei einer Untersuchung ein veränderter

Wert auf oder Angehörige

sprechen etwas an, das man

selbst bislang gar nicht wahrgenommen

hat.

Viele Menschen kennen solche

Situationen. Oft beginnt genau

hier die Unsicherheit. Ist das

noch normal? Sollte ich erst einmal

abwarten? Oder ist jetzt der

richtige Zeitpunkt, genauer hinzuschauen

und das Gespräch mit

der behandelnden Praxis zu suchen?

Oft fehlen die einfachen

Antworten

Gerade bei gesundheitlichen

Veränderungen gibt es selten

einfache Antworten. Zwischen

eigenen Beobachtungen, Informationen

aus dem Internet, Erfahrungen

anderer Menschen

und den Möglichkeiten eines

Arzttermins entsteht schnell das

Gefühl, sich selbst orientieren zu

müssen. Nicht jede Veränderung

ist ein Warnsignal. Gleichzeitig

gibt es Situationen, die Aufmerksamkeit

verdienen und Anlass

sein können, Fragen frühzeitig

anzusprechen.

Genau an diesem Punkt setzt das

erste Präventionsforum von Prävention

Jetzt an.

Orientierung statt

Überforderung

Prävention Jetzt versteht sich

als saisonales Präventionsforum.

Ziel ist es, gesundheitliche Themen

verständlich einzuordnen,

unterschiedliche Perspektiven

zusammenzubringen und Orientierung

zu bieten, bevor aus Unsicherheit

Überforderung wird.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht

einzelne Produkte, Therapien oder

Unternehmen, sondern Fragen,

die viele Menschen beschäftigen.

Welche Veränderungen sollten

ernst genommen werden? Welche

Informationen helfen weiter?

Wann ist es sinnvoll, ärztlichen

Rat einzuholen? Und wie lassen

sich unterschiedliche Informationen

besser einordnen?

Das Präventionsforum schafft

dafür einen sichtbaren Rahmen:

Über mehrere Wochen werden

Thema, Beteiligte und zentrale

Fragestellungen vorgestellt, ein

moderierter Dialog geführt und

die Ergebnisse in Podcast, Magazin

und Social Media dokumentiert.

Zwischen Abwarten

und Handeln

Zum Auftakt beschäftigen wir uns

mit der Frage, wie frühe Signale

besser wahrgenommen und eingeordnet

werden können. Dabei

geht es nicht darum, Menschen zu

verunsichern oder aus jeder Veränderung

ein Risiko abzuleiten.

Vielmehr möchten wir darüber

sprechen, wie Aufmerksamkeit,

Wissen und Orientierung helfen

können, den nächsten sinnvollen

Schritt zu finden.

Denn viele gesundheitliche Entwicklungen

beginnen nicht mit

einem eindeutigen Ereignis, sondern

mit Veränderungen, die sich

zunächst schwer einordnen lassen.

Manche Menschen warten

zu lange, andere suchen bereits

nach den ersten Anzeichen nach

Antworten und finden im Internet

eine Vielzahl unterschiedlicher

Einschätzungen.

Zwischen diesen beiden Polen

– Abwarten und Handeln – bewegen

sich viele Menschen jeden

Tag. Genau darüber möchten

wir mit Betroffenen, Angehörigen,

Fachleuten und weiteren Beteiligten

ins Gespräch kommen.

Das Präventionsforum startet

Dieses Präventionsforum ist bewusst

als wachsender Beitrag

angelegt. In den kommenden Wochen

werden auf den folgenden

Seiten nach und nach weitere Inhalte

ergänzt. Wir stellen die beteiligten

Gesprächspartnerinnen

und Gesprächspartner vor, greifen

Erfahrungen aus der Community

auf und veröffentlichen neue

Informationen rund um das Thema

dieses Präventionsforums.

So entsteht Schritt für Schritt ein

Überblick über unterschiedliche

Perspektiven, Fragen und Erfahrungen.

Die einzelnen Bausteine

fließen schließlich in ein moderiertes

Podcast-Meetup ein, in

dem die verschiedenen Stimmen

zusammengeführt werden.

Wer den weiteren Verlauf verfolgen

möchte, sollte deshalb

immer wieder in diesen Beitrag

hineinschauen. Neue Inhalte werden

fortlaufend ergänzt. Zusätzlich

informieren Herzschwäche

Deutschland e. V. und GUT ZUM

HERZ über ihre Websites sowie

ihre Social-Media-Kanäle über

neue Entwicklungen, Beteiligte

und Veröffentlichungen rund um

das Präventionsforum.


Menschen, Erfahrungen und Fachwissen

im Gespräch

Gute Prävention lebt vom Austausch

unterschiedlicher Erfahrungen.

Wer gesundheitliche Veränderungen

wahrnimmt, sucht

häufig Orientierung: bei Angehörigen,

bei anderen Betroffenen,

im Internet oder in der behandelnden

Praxis. Dabei entstehen

Fragen, auf die es selten einfache

Antworten gibt.

Unterschiedliche Rollen, ein

gemeinsames Thema

Das Präventionsforum

bringt Menschen zusammen,

die das Thema aus

unterschiedlichen Rollen

betrachten. Betroffene

berichten, wie sie Veränderungen

im Alltag wahrgenommen

haben. Angehörige

schildern, welche

Beobachtungen sie gemacht

haben. Fachleute aus Medizin,

Pflege, Beratung oder Wissenschaft

bringen ihre Erfahrungen

aus Versorgung, Begleitung und

Forschung ein.

Nicht eine Antwort, sondern

bessere Einordnung

Ziel ist nicht, eine einzige richtige

Sichtweise zu finden. Vielmehr

soll sichtbar werden, welche Fragen

Menschen beschäftigen, wo

Unsicherheiten entstehen und

welche Möglichkeiten es gibt, frühe

Signale besser einzuordnen.

Schritt für Schritt sichtbar

Die Teilnehmenden dieses Präventionsdialogs

werden in den

kommenden Wochen nach und

nach vorgestellt. Jede Person

bringt eigene Erfahrungen, fachliche

Einschätzungen oder persönliche

Beobachtungen ein. So

entsteht ein vielfältiges Bild rund

um das Thema „Frühe Signale

ernst nehmen“.

So läuft das

Podcast-Meetup ab

Zu Beginn des Podcast-Meetups

erhalten alle Beteiligten die Möglichkeit,

ihre Sicht auf das Thema

darzustellen. Anschließend werden

die unterschiedlichen Erfahrungen

und Einschätzungen im

moderierten Gespräch zusammengeführt.

Fragen aus der Community

Ein wichtiger Bestandteil des

Präventionsdialogs sind außerdem

die Fragen der Community.

Sie helfen dabei, Themen aufzugreifen,

die Menschen im Alltag

tatsächlich beschäftigen.

Immer wieder

vorbeischauen

Diese Seite wird in den

kommenden Wochen

weiter ergänzt. Neue Teilnehmende,

zusätzliche Informationen

und weitere

Einblicke werden hier veröffentlicht.

Es lohnt sich daher,

regelmäßig vorbeizuschauen und

Herzschwäche Deutschland e. V.

sowie GUT ZUM HERZ auf ihren

Websites und Social-Media-Kanälen

zu folgen.

Am Ende steht der

gemeinsame Dialog

Am Ende werden die wichtigsten

Gedanken, Erfahrungen und

Erkenntnisse in einem gemeinsamen

Podcast-Meetup zusammengeführt

und für alle Interessierten

dokumentiert.

Die Community

mit einbinden

Auch die Community soll Teil

des Präventionsdialogs sein.

Denn viele Fragen entstehen

nicht erst in der Arztpraxis,

sondern bereits im Alltag: bei

ersten Veränderungen, bei der

Suche nach Informationen oder

beim Versuch, unterschiedliche

Einschätzungen einzuordnen.

Genau diese Erfahrungen und

Fragen möchten wir sichtbar

machen. Welche frühen Signale

haben Sie verunsichert? Wann

waren Sie unsicher, ob Beobachten

ausreicht oder ärztlicher

Rat sinnvoll sein könnte? Welche

Informationen haben Ihnen geholfen

– und welche eher nicht?

Ausgewählte Fragen können im

Podcast-Meetup aufgegriffen

werden. Eine individuelle medizinische

Beratung ist damit

nicht verbunden.

Ihre Fragen senden Sie gerne per

Mail an: info@gutzumherz.de


Unterstützt durch Sponsoringpartner

Die Teilnehmenden dieses Präventionsdialogs werden auf dieser Seite nach und nach

vorgestellt. Mit jeder neuen Stimme wächst das Präventionsforum weiter und macht

unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und Fragestellungen rund um das Thema

sichtbar.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Sie möchten Ihre Erfahrungen, Ihre Perspektive oder Ihr Fachwissen in

den Präventionsdialog einbringen? Bewerbungen zur Teilnahme sind

willkommen. Melden Sie sich gerne per E-Mail an info@gutzumherz.de

und werden Sie Teil des Präventionsforums.


Wenn aus Fragen Erkenntnisse werden

Was der Präventionsdialog zeigt

Das Präventionsforum begleitet

ein Thema über mehrere Wochen.

Betroffene, Angehörige, Fachleute

und weitere Beteiligte bringen

ihre Erfahrungen, Beobachtungen

und Fragen ein. Im Mittelpunkt

stehen dabei nicht schnelle Antworten,

sondern der gemeinsame

Versuch, frühe Signale besser

einzuordnen.

Der zentrale Moment dieses Präventionsforums

ist das Podcast-

Meetup. Dort kommen die Beteiligten

zusammen, stellen ihre

Sicht auf das Thema vor und

greifen Fragen auf, die im Verlauf

des Präventionsforums entstanden

sind. Genau dafür ist dieser

Bereich vorgesehen: Hier werden

nach der Aufzeichnung die wichtigsten

Erkenntnisse zusammengeführt.

Der Podcast als

Ausgangspunkt

Ein Podcast macht Gespräche

hörbar. Gleichzeitig ist es hilfreich,

zentrale Gedanken später

noch einmal nachlesen zu können.

Deshalb wird an dieser Stelle

nach der Veröffentlichung mehr

entstehen als ein Hinweis auf die

Episode.

Hier fassen wir zusammen, welche

Themen im Gespräch besonders

wichtig waren, welche Erfahrungen

geteilt wurden und welche

Fragen aus unterschiedlichen

Perspektiven betrachtet wurden.

Die Auswertung ersetzt keine individuelle

medizinische Beratung.

Sie soll helfen, Zusammenhänge

verständlich darzustellen und

Orientierung zu geben.

Unterschiedliche Sichtweisen

einordnen

Ein Präventionsdialog lebt davon,

dass Menschen aus verschiedenen

Rollen miteinander sprechen.

Betroffene erleben frühe Veränderungen

oft aus ihrem Alltag

heraus. Angehörige nehmen

manchmal andere Signale wahr.

Fachleute aus Medizin, Pflege, Beratung

oder Wissenschaft bringen

Erfahrungen aus Versorgung,

Begleitung und Forschung ein.

Gerade diese Unterschiede machen

den Austausch wertvoll.

Deshalb wird dieser Bereich später

nicht nur Ergebnisse dokumentieren,

sondern auch zeigen,

welche Perspektiven in das Gespräch

eingeflossen sind. Wo gab

es gemeinsame Einschätzungen?

Wo wurden unterschiedliche

Blickwinkel deutlich? Welche

Fragen bleiben offen und sollten

weiterverfolgt werden?

Fragen aus der Community

Ein wichtiger Teil von Prävention

Jetzt sind die Fragen der Community.

Viele Unsicherheiten entstehen

nicht erst in der Arztpraxis,

sondern bereits im Alltag: bei

ersten Veränderungen, bei der

Suche nach Informationen oder

beim Versuch, unterschiedliche

Aussagen einzuordnen.


Unterstützt durch Sponsoringpartner

Ausgewählte Fragen aus der

Community können im Podcast-

Meetup aufgegriffen werden. Anschließend

werden sie hier in

einem kompakten Interview-Stil

dokumentiert. So bleibt sichtbar,

welche Themen Menschen tatsächlich

beschäftigen und welche

Einordnungen im Gespräch

dazu gegeben wurden.

Persönliche medizinische Beratung

kann und soll dieser Bereich

nicht leisten. Er möchte Fragen

sichtbar machen, Erfahrungen

wertschätzen und den Austausch

zwischen Betroffenen, Angehörigen,

Fachleuten und Community

fördern.

Dieser Bereich wächst nach

der Veröffentlichung

Zum Start des Präventionsforums

befindet sich dieser Teil noch im

Aufbau. Die Teilnehmenden werden

vorgestellt, Fragen gesammelt

und das Podcast-Meetup

vorbereitet. Erst nach der Aufzeichnung

entsteht die Grundlage

für die redaktionelle Auswertung.

Sobald die Episode veröffentlicht

ist, wird dieser Bereich ergänzt:

mit dem Link zum Podcast, einer

kurzen Einordnung, den wichtigsten

Erkenntnissen und ausgewählten

Fragen aus der Community.

Es lohnt sich daher, regelmäßig

wieder vorbeizuschauen. Auch

über die Websites und Social-

Media-Kanäle von Herzschwäche

Deutschland e. V. und GUT

ZUM HERZ informieren wir über

neue Entwicklungen, die Veröffentlichung

der Episode und die

nächsten Schritte.

Denn gute Prävention endet nicht

mit einer einzelnen Antwort. Oft

beginnt sie dort, wo Menschen

ihre Fragen ernst nehmen, Erfahrungen

teilen und gemeinsam

nach Orientierung suchen.

Frühe Signale

Orientierung finden zwischen

Alltag, Internet und Arztpraxis

DEMNÄCHST HIER !

Vorschau auf das

Präventionsforum

im Herbst 2026

Mit dem Präventionsdialog endet

der zentrale Austauschpunkt

dieses Präventionsforums.

Das Forum selbst wirkt

jedoch weiter: Die Erfahrungen,

Fragen und Erkenntnisse aus

dem Podcast-Meetup fließen

in die weitere Arbeit von PRÄ-

VENTION JETZT ein. Bereits zum

Herbstbeginn am 23. September

2026 startet das nächste

Präventionsforum mit einem

neuen Thema, neuen Beteiligten

und neuen Fragen aus der

Community.

Es lohnt sich daher, regelmäßig

vorbeizuschauen und Herzschwäche

Deutschland e. V.

sowie GUT ZUM HERZ auf ihren

Websites und Social-Media-

Kanälen zu folgen. So bleiben

Sie auf dem Laufenden.

Wir bedanken uns bei folgenden Unternehmen, die diese

Podcast-Meetups unterstützen:


digital

Die ganze Welt der Magazine auf

eMagazin.digital


WERBUNG


Die

GUT ZUM

Jah

PREVIEW

Die Freischaltung

Exklusiver Conten

Folgen Sie uns auf Soc

schaltung nicht

120


LOCKED

erfolgt in Kürze

t bald verfügbar!

ial Media, um die Freizu

verpassen.

HERZ

reszeiten

121


Die

GUT ZUM

Jah

PREVIEW

Die Freischaltung

Exklusiver Conten

Folgen Sie uns auf Soc

schaltung nicht

122


LOCKED

erfolgt in Kürze

t bald verfügbar!

ial Media, um die Freizu

verpassen.

HERZ

reszeiten

123


HerzGesund | Vorhofflimmern besser verstehen

Wenn das Herz seinen

Takt verliert

von Matthias Jung

Vorhofflimmern – Geschichte einer Wahrnehmung

Stellen Sie sich vor: Sie

gehen spazieren, alles

ist wie immer – und

plötzlich merken Sie, dass etwas

nicht stimmt. Das Herz

schlägt schnell, unregelmäßig,

irgendwie flatternd. Dann

ist der Moment vorbei. Einige

Menschen beschreiben es als

ein leises Stolpern im Brustkorb.

Andere bemerken gar

nichts. Vorhofflimmern zählt

heute zu den häufigsten anhaltenden

Herzrhythmusstörungen

– und war dennoch

lange Zeit kaum sichtbar.

Ein Phänomen

ohne Namen

Lange fehlten die Mittel, um

unregelmäßige Herzschläge

verlässlich zu erfassen.

Betroffene schilderten Beschwerden,

die schwer einzuordnen

waren: Herzklopfen,

Schwindel, unerklärliche Erschöpfung.

Viele galten als

nervös oder überarbeitet. Dass

dahinter eine eigenständige

Störung des Herzrhythmus

stecken konnte, war medizinisch

kaum greifbar – weil die

nötigen Werkzeuge zur Messung

schlicht noch fehlten.

Der Durchbruch durch

das EKG

Den entscheidenden Wendepunkt

brachte die Entwicklung

des Elektrokardiogramms.

Der niederländische Physiologe

Willem Einthoven legte

Anfang des 20. Jahrhunderts

die Grundlage, das elektrische

Herzrhythmusmuster sichtbar

zu machen. 1924 erhielt er

dafür den Nobelpreis für Medizin.

Erstmals ließ sich Vorhofflimmern

als unregelmäßige

elektrische Aktivität der

Vorhöfe klar dokumentieren

– aus einem vagen Symptom

wurde ein messbarer Befund.

Von der Beobachtung

zur Erkenntnis

Mit der besseren Messbarkeit

wuchs das medizinische Verständnis.

Ärztinnen und Ärzte

erkannten zunehmend, dass

Vorhofflimmern weit mehr ist

als ein störendes Herzrasen.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts

wurde der Zusammenhang

mit Schlaganfall immer klarer:

Durch das unkoordinierte

Zittern der Vorhöfe können

sich Blutgerinnsel bilden, die

in das Gehirn verschleppt

werden. Aus einer rätselhaften

Beobachtung wurde ein

zentraler Risikofaktor der

Herz-Kreislauf-Medizin.

Behandlung im Wandel

Frühe Behandlungsansätze

beschränkten sich auf Bettruhe,

Schonung und allgemeine

Maßnahmen. Seit den

1950er- und 1960er-Jahren

kamen erste Wirkstoffe zur

Frequenz- und Rhythmuskontrolle

hinzu. Später folgten

Antikoagulantien zum Schutz

vor Schlaganfall sowie katheterbasierte

Verfahren wie die

Ablation, mit der in vielen Fällen

der normale Herzrhythmus

wiederhergestellt werden

kann. Vorhofflimmern wurde

behandelbarer – und vor allem

langfristig begleitbarer.

Eine leise Störung wird

sichtbar

Die Geschichte des Vorhofflimmerns

ist keine Geschichte

großer Sensationen, sondern

eine Geschichte wachsender

Aufmerksamkeit. Was lange

als Befindlichkeitsstörung

galt, ist heute präzise messbar,

einordbar und behandelbar.

Genau darin liegt der

Fortschritt: Aus einem kaum

wahrnehmbaren Herzstolpern

wurde ein beeinflussbarer

Risikofaktor – und für viele

Betroffene die Chance, schwere

Folgeerkrankungen wie den

Schlaganfall zu vermeiden.

Früh erkannt, konsequent begleitet

und verständlich erklärt,

bleibt Vorhofflimmern

bis heute ein zentrales Thema

der Herzmedizin.

124


Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

125


HerzGesund | Vorhofflimmern besser verstehen

Das Event im

Sommer 2026!

Vorhofflimmern

Wenn das Herz aus

dem Takt gerät

ZUHÖREN – VERSTEHEN – NETZWERKEN

von Matthias Jung

In einer Zeit, in der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten

Gesundheitsherausforderungen zählen, braucht es mehr als nur allgemeine

Ratschläge. GUT ZUM HERZ schafft eine einzigartige Plattform,

auf der Betroffene, Experten und Gesundheitsakteure zusammenfinden.

Unser Ziel: Herzgesundheit nicht nur zu verstehen, sondern gemeinsam

zu leben und zu fördern!

126


Das Konzept

„8 Tage ...gut zum Herz“

bietet eine strukturierte

Plattform, um die zentralen

Aspekte von Herzkrankheiten

– von Diagnose

über Therapie bis

Prävention – verständlich

darzustellen und durch

den Austausch zwischen

Betroffenen und Experten

neue Impulse für die

Herzgesundheit zu setzen.

Es kombiniert praktische

Informationen, persönliche

Erfahrungsberichte

und interaktive Formate,

um sowohl das Bewusstsein

zu stärken als auch

konkrete Lösungsansätze

zu entwickeln.

„8 Tage ...gut zum Herz“ erweitert

seinen Fokus und widmet

sich im Sommer 2026

einem Thema, das Millionen

Menschen in Deutschland betrifft

– und im Alltag oft zu wenig

Beachtung findet: dem Vorhofflimmern.

Die strukturierte

Informationsreihe beleuchtet

zentrale Aspekte rund um das

Erkennen und Einordnen dieser

häufigen Herzrhythmusstörung.

Im Mittelpunkt stehen

Fragen, die viele Betroffene kennen:

Woran merkt man, dass

etwas mit dem Herzrhythmus

nicht stimmt? Was bedeutet die

Diagnose konkret – und welches

Risiko geht damit einher? Wer

ist in der Versorgung wofür zuständig:

Hausarzt, Kardiologe,

Apotheke, Selbsthilfe? Und was

hilft dabei, aus der ersten Verunsicherung

nach der Diagnose

wieder mehr Orientierung zu

gewinnen?

Die Geschichte von Marianne

(fiktives Fallbeispiel)

Mit 63 Jahren führte Marianne

ein Leben, das nach außen gut

funktionierte. Familie, Enkel,

ein aktiver Alltag – vieles lief

gleichzeitig, vieles musste klappen.

Für sich selbst blieb oft wenig

Raum. In den vergangenen

Wochen hatte sie immer wieder

Momente, die sie irritierten,

aber nicht weiter beschäftigten:

ein merkwürdiges Flattern

in der Brust beim Treppensteigen,

ein kurzes Herzrasen am

Abend, ein Schwindel, der so

Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden; jede

Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig. 127


schnell kam wie er verschwand.

Manchmal war sie ungewöhnlich

erschöpft nach Dingen, die

sie früher mühelos erledigt hatte.

Ein Kribbeln in den Fingern. Eine

innere Unruhe ohne erkennbaren

Grund. Für Marianne klang das

zunächst nach Erschöpfung, nach

dem Älterwerden, nach dem normalen

Preis eines vollen Alltags.

Dass ihr Herz dabei aus dem Takt

geraten sein könnte – dieser Gedanke

war ihr nicht gekommen.

Der Wendepunkt kam nicht dramatisch,

sondern beiläufig. Bei

einem Routinetermin beim Hausarzt

wurde ihr Puls gemessen

– unregelmäßig, zu schnell. Ein

EKG bestätigte den Befund: Vorhofflimmern.

Plötzlich bekamen

die unscheinbaren Signale einen

Zusammenhang. Marianne fragte

sich, ob sie die Zeichen zu lange

übersehen hatte. Und gleichzeitig

stand eine andere Frage im Raum:

Was bedeutet Vorhofflimmern eigentlich

konkret für ihren Alltag,

für ihr Schlaganfallrisiko und für

das eigene Sicherheitsgefühl?

Diese Geschichte ist ein fiktives

Fallbeispiel zur Veranschaulichung

möglicher Verläufe. Beschwerden

und Befunde können

sehr unterschiedlich sein. Bei gesundheitlichen

Fragen oder auffälligen

Werten sollte ärztlicher

Rat eingeholt werden.

Diese Geschichte ist kein

Einzelfall

Vorhofflimmern gehört zu den

häufigen gesundheitlichen Themen

unserer Zeit. Gerade weil

die Herzrhythmusstörung oft

über längere Zeit keine eindeutig

zuzuordnenden Beschwerden

verursacht, bleibt das Thema

im Alltag leicht unscharf. Umso

wichtiger sind verständliche Informationen,

saubere Einordnung

und eine Begleitung, die nicht erst

beginnt, wenn Folgeprobleme

bereits sichtbar geworden sind.

Ein unregelmäßiger Herzrhythmus

ist mehr als ein einzelner

Befund auf dem EKG-Ausdruck.

Er kann ein Hinweis darauf sein,

dass das Herz dauerhaft aus dem

Takt geraten ist – mit möglichen

Auswirkungen auf das Schlaganfallrisiko,

die körperliche Leistungsfähigkeit

und das alltägliche

Sicherheitsgefühl. Hier setzt „8

Tage ...gut zum Herz“ im Sommer

2026 an – mit acht Gesundheitsakteuren,

acht Perspektiven, einem

Ziel: Orientierung schaffen,

wo Unsicherheit ist.

Warum frühes Erkennen so

wichtig ist

Gerade beim Vorhofflimmern

liegt eine besondere Herausforderung

darin, dass Beschwerden

nicht immer eindeutig sind. Manche

Menschen spüren deutliches

Herzstolpern, andere vor allem

Müdigkeit, Luftnot oder eine abnehmende

Belastbarkeit. Wieder

andere merken lange Zeit fast

nichts. Umso wichtiger ist ein

genauer Blick auf Veränderungen

im Alltag. Wer Signale ernst

nimmt und sie medizinisch abklären

lässt, schafft die Voraussetzung

dafür, Risiken frühzeitig

einzuordnen und gemeinsam mit

Fachleuten die nächsten Schritte

zu besprechen. Genau hier will die

Sommerreihe ansetzen: nicht mit

Alarm, sondern mit verständlicher

Information, mit praktischer

Orientierung und mit dem Ziel,

Menschen dabei zu unterstützen,

Warnzeichen nicht kleinzureden,

Versorgungspfade besser zu verstehen

und mit mehr Sicherheit

in Gespräche mit Ärztinnen und

Ärzten zu gehen.

Zugleich zeigt „8 Tage ...gut zum

Herz“, dass gute Begleitung nicht

an einer Diagnose endet. Sie beginnt

oft genau dort: bei Fragen,

bei Unsicherheit, bei dem Wunsch,

wieder handlungsfähig zu werden

und das eigene Herz nicht nur als

Risiko, sondern auch als Aufgabe

zu verstehen.

Folgen Sie GUT ZUM HERZ auf

Facebook und Instagram für aktuelle

Updates!

8 Tage ...gut zum Herz“ ist ein

Format, das ein Gesundheitsthema

nicht in nur einem

Beitrag behandelt, sondern

in acht aufeinander abgestimmten

Teilen erklärt. Jeder

Tag beleuchtet einen anderen

wichtigen Aspekt, zum Beispiel

Früherkennung, Therapie,

Prävention, Versorgung

oder Forschung. Dabei kommen

unterschiedliche Perspektiven

zusammen: Betroffene,

Fachleute und weitere

Gesundheitsakteure.

Das Format verbindet Magazin,

Podcast, Social Media

und persönliche Erfahrungsberichte.

So entsteht kein

unübersichtlicher Informationsblock,

sondern eine Reihe,

die ein Thema Schritt für

Schritt verständlicher macht.

Für Leserinnen und Leser

heißt das: mehr Orientierung,

mehr Nähe zum Alltag

und ein klarerer Blick darauf,

wer bei einem Gesundheitsthema

welche Rolle spielt.

Gleichzeitig bleibt das Thema

über mehrere Tage sichtbar

und wird greifbarer.“

128


Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden; jede

Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.

WERBUNG

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

129


Teilnehmende Organisationen

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Ihr Logo

IHRE ORGANISATION

Melanie Merker

IHRE ORGANISATION

Business-Coaching

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation

Ihre Organisation wird hier mit

einem Kurzporträt in einem redaktionellen

Beitrag präsentiert.

Die Darstellung zeigt Ihre Werte,

Leistungen und Besonderheiten

im passenden Kontext und

spricht direkt die Leserschaft an.

So entsteht ein authentischer

Auftritt, der Ihre Sichtbarkeit

stärkt und Ihre Marke nachhaltig

in den Fokus rückt.

LINK zu Ihrer Organisation


132


HERZ & BLUT - das kostenfreie Community-Magazin beantwortet Ihre

Fragen rund um Herzgesundheit. In dieser Sonderausgabe zum Herzmonat

steht das Thema Blut als Schlüssel zum Herz-Kreislauf-System

im Fokus: Sie erhalten praxisnahe Tipps, wie Sie Ihr Blutbild im Blick

behalten und mit einfachen Maßnahmen Ihr persönliches Gesundheits-

Management unterstützen können.

Das Magazin wächst in den kommenden Wochen weiter und erscheint

in Tagebuch-Form mit folgenden Beiträgen:

• Bertelsmann Stiftung: Befunddolmetscher verstehen

GUT

ZUM

HERZ

• Anleitung: Blutdruckmessgerät korrekt anwenden

• SONDERTHEMA „Cholesterin“

• LDL vs. HDL – Grundlagen und Hintergründe

• Die Kolumne von Matthias Jung und seinen eigenen Erfahrungen

• Smartwatches und Herzgesundheit: Wie Assistenzsysteme helfen

können

Alle Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine

ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden

wenden Sie sich bitte an Ihre medizinischen Fachkräfte.

Folgen Sie uns auf Social Media, um keine Neuerscheinung zu

verpassen.

133


HerzSTÄRKE lesen.

Sonderausgaben entdecken.

Online vertiefen.

Herzschwäche Deutschland e.V. setzt sich für

Menschen ein, die mit Herzschwäche leben

– und für die Angehörigen, die sie begleiten.

Der gemeinnützige Verein möchte aufklären, unterstützen

und vernetzen. Im Mittelpunkt steht dabei

nicht nur die medizinische Diagnose, sondern der

Alltag mit all seinen Fragen: Was bedeutet Herzschwäche

für das eigene Leben?

Welche Warnzeichen sollte man ernst nehmen? Wie

bereitet man sich gut auf ein Arztgespräch vor? Und

wo findet man verständliche Informationen, wenn

vieles zunächst verunsichert?

Genau hier möchte Herzschwäche Deutschland e.V.

Orientierung geben. Der Verein bringt Erfahrungen

von Betroffenen, Wissen aus Medizin und Versorgung

sowie praktische Hinweise zusammen. So

entstehen Angebote, die nicht überfordern, sondern

helfen sollen, Zusammenhänge besser zu verstehen,

Fragen gezielter zu stellen und Unterstützung leichter

zu finden.

Dazu gehören verschiedene Möglichkeiten, sich zu

informieren und weiterführende Inhalte zu entdecken:

• Das Hauptmagazin HerzSTÄRKE bündelt Geschichten,

Hintergrundinformationen und praktische

Hinweise rund um das Leben mit Herzschwäche.

• Die Sonderausgaben greifen ausgewählte Themen

ausführlicher auf und geben einzelnen

Schwerpunkten mehr Raum.

• Die Website führt die Inhalte digital weiter – mit

Informationen zum Verein, aktuellen Beiträgen,

Veranstaltungen, Podcast-Folgen und weiteren

Angeboten.

• Die digitalen Magazine machen Inhalte jederzeit

zugänglich und können bequem online gelesen

oder weitergegeben werden.

• Die ergänzenden Formate schaffen zusätzliche

Anknüpfungspunkte für Austausch, Orientierung

und Fragen, die viele Betroffene und Angehörige

bewegen.

So entsteht ein wachsender Informationsbereich

rund um Herzschwäche. Leserinnen und Leser können

Themen zunächst im Magazin kennenlernen, in

Sonderausgaben vertiefen und online weiterverfolgen.

Mehr erfahren: herzschwaeche-deutschland.de

134


WERBUNG

Sonderausgabe AstraZeneca

Sonderausgabe GSK

135



WERBUNG


138

DIE MEDIATHEK VON GUT ZUM HERZ


139


Die unsichtbaren Helden

und ihre Kraftorte

von Matthias Jung

Warum Unternehmen mit Herz Sichtbarkeit ermöglichen – damit

Orte, die Menschen gut tun, gefunden werden, Anerkennung

erhalten und leise, bleibende Wirkung entfalten

Es gibt sie überall in Deutschland.

Orte, an die Menschen

gehen, wenn sie wieder zu

sich selbst finden möchten. Ein

stiller Ort unter alten Bäumen.

Ein Garten, der wie von Zauberhand

gepflegt wird. Ein Platz, an

dem die Hektik des Alltags einfach

stehen bleibt.

Das stille Dilemma

Ein solcher Ort könnte mehr Anerkennung

verdienen. Die

Menschen, die ihn betreuen,

wissen, dass er

etwas Besonderes ist

– aber die Welt weiß

es nicht. Was fehlt

ist Sichtbarkeit.

Eine professionelle

Zertifizierung,

eine hochwertige

Würdigung könnte

vieles verändern.

Plötzlich wäre dieser

Ort nicht mehr

nur ein Geheimtipp,

sondern anerkannt.

Also sichtbar und wertvoll

in den Augen anderer.

Aber die Kosten für so

eine Zertifizierung? Sie übersteigen

das Budget von Ehrenamtlichen

oft um ein Vielfaches.

Es ist ein stilles Dilemma, das sich

an hunderten, vielleicht tausenden

Orten wiederholt. Orte, die

Menschen wirklich gut tun, die

aber nie die professionelle Anerkennung

bekommen, die ihnen

zustehen würde – schlicht weil das

Geld fehlt.

Ein anderer Blick auf

Partnerschaft

Und dann gibt es Unternehmen.

Unternehmen, die verstehen, dass

echte Gesundheit mehr ist als ein

Produkt in einer Packung. Sie wissen,

dass Menschen Orte brauchen,

Ruhe brauchen, Verbindung

brauchen. Sie haben verstanden,

dass Prävention nicht nur in der

Arztpraxis stattfindet, sondern

auch dort, wo Menschen wieder

Kraft tanken können.

Die Geschichte,

die sich selbst

erzählt

Diesen Unternehmen könnte eine

ganz andere Idee in den Sinn kommen:

Was, wenn ich einen dieser

Orte unterstütze? Nicht mit einer

großen Werbekampagne. Nicht

mit meinem Logo überall. Sondern

mit etwas Substanziellerem:

mit der Finanzierung

der Anerkennung, die

dieser Ort verdient. Mit

der Zertifizierung, die

sein Potenzial freisetzt.

Der Ort erhält

seine Zertifizierung.

Er kann sich

neu vorstellen. Die

Menschen, die ihn

betreuen, erhalten

die Anerkennung, auf

die sie lange gewartet haben.

Andere Orte sehen: Das

ist möglich. Das kann auch mir

passieren.

Und das Unternehmen? Es erlebt

etwas, das Werbung niemals leisten

kann: Es wird Teil einer echten

Geschichte. Einer Geschichte,

140


WERBUNG

die von authentischen Menschen und echten Orten

handelt. Eine Geschichte, die Menschen bewegt,

weil sie echt ist.

Plötzlich steht dieses Unternehmen für etwas anderes

als nur für seine Produkte. Es steht dafür,

dass es Orte und Menschen unterstützt, die das

tun, was zählt. Es zeigt damit: Hier versteht man,

was Gesundheit wirklich bedeutet. Das ist mehr

als Werbung – es stiftet Glaubwürdigkeit.

Es bleibt etwas Besonderes

GUT ZUM HERZ

HERZENSORTE

Solche Partnerschaften sind selten, weil sie etwas

verlangen, das viele Unternehmen nicht geben

wollen: echtes Vertrauen. Nicht in das eigene

Marketing, sondern in die Kraft der Geschichte

selbst. Aber wenn es passiert – wenn ein Unternehmen

einen Ort so sehr sieht und würdigt, dass

es ihm hilft, seine volle Kraft zu entfalten – dann

entsteht etwas, das oft länger nachwirkt als klassische

Kampagnen. Es entsteht Sinn. Spürbare Veränderung.

Und die Erkenntnis, dass die schönsten Geschichten

oft entstehen, wenn zwei Welten sich treffen: die Welt

der stillen Leidenschaft und die Welt der Möglichkeiten.

Orte wie diese verdienen solche Partner. Und solche Partner

verdienen Orte wie diese.

Hinweis: Die HERZENSORTE-Zertifizierung würdigt Engagement,

Qualität und Zugänglichkeit eines Ortes. Sie trifft keine medizinischen

Aussagen und ersetzt keine Beratung, Diagnose oder

Therapie.

Sie kennen einen Ort, der diese Anerkennung verdient? Wir prüfen

Vorschläge vertraulich. Schreiben Sie uns an

info@gutzumherz.de

Jetzt das

ganze Magazin

kostenfrei lesen!

141


HERZ

&

...Urlaub


Städtereise

nach Berlin


„Die eigene

Erfahrung zählt!“

Wir machen Magazine,

die wirklich wirken –

authentisch, praxisnah,

unabhängig.

H ALTH

Solutions

media


WERBUNG

...und

natürlich auch

in A4 gedrucker

Variante.


Ausblick | Herbst 2026

Geschmack

fürs Leben

Herbstküche zwischen Genuss und Vernunft

Tauchen Sie ein in die

Herbstausgabe 2026 von

GUT ZUM HERZ mit dem

Thema Geschmack fürs

Leben.

Ab

23. September 2026

Im Titelthema „Geschmack

fürs Leben“ geht es um

Herbstküche zwischen

Genuss und Vernunft, um

bewusste Momente am

Tisch und darum, wie sich

Essen, Lebensfreude und

Achtsamkeit im Alltag gut

miteinander verbinden

lassen.

Im HerzGesund-

Schwerpunkt „Blutfette

im Blick“ finden Sie

Orientierung: was Blutfette

mit der Herzgesundheit

zu tun haben, wie Werte

besser eingeordnet werden

können und welche

Fragen im Arztgespräch

weiterhelfen.

146

Folgen Sie uns auf Instagram

& Facebook oder schreiben

Sie uns an

info@gutzumherz.de


147


EIN RÜCKBLICK

Zu guter Letzt

Es ist eine gute Tradition, an dieser Stelle

werfen wir einen Blick zurück und einen

Blick nach vorn. Wir wünschen viel

Vergnügen.

Wenn diese Ausgabe sich schließt,

bleibt vielleicht ein Bild: ein heller

Weg, Schatten auf warmem

Boden, ein kurzer Blick zurück, bevor der

nächste Schritt kommt. Der Sommer verspricht

Leichtigkeit. Doch für viele Menschen

mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Leichtigkeit

nichts, was einfach da ist. Sie entsteht

dort, wo Vorfreude, Vorsicht und Vertrauen

einander nicht ausschließen.

Was dieses Heft tragen sollte

Diese Sommerausgabe wollte nicht lauter

sein als der Alltag. Sie wollte Türen öffnen:

zu kleinen Auszeiten, zu Orten am Wasser,

zu Gesprächen über Vorhofflimmern, zu Rezepten,

Erinnerungen und Momenten, in denen

Gesundheit nicht nur als Warnsignal erscheint.

Unser roter Faden war dabei einfach:

Was hilft, den Sommer nicht zu überstehen,

sondern ihn wieder als eigene Zeit wahrzunehmen

und als Pause zu erleben?

Zwischen HerzAktiv und HerzGesund

Genau deshalb stehen in diesem Heft Herz-

Aktiv und HerzGesund nebeneinander. Das

eine schaut auf Bewegung, Orte, Begegnungen

und Lebensgefühl. Das andere ordnet

Fragen ein, die Menschen mit einer Diagnose

im Alltag begleiten. Beides

gehört zusammen. Wer

verstehen möchte, was der

Körper meldet, braucht verlässliche

Information. Wer

handeln möchte, braucht

aber auch Mut, Bilder, Anlässe

und manchmal einen

Ort, der sagt: Komm, ein

kleiner Schritt reicht heute.

Was aus der Community

kommt

Viele Gedanken in dieser

Ausgabe sind aus Rückmeldungen,

Gesprächen und

Beobachtungen entstanden.

Nicht als fertige Anleitung,

sondern als Hinweis

darauf, was Menschen

wirklich beschäftigt: Wie

plane ich eine Auszeit? Wie

spreche ich über Beschwerden?

Wie viel Sicherheit

brauche ich unterwegs?

Und wie bleibe ich Mensch,

wenn Gesundheit plötzlich

mitreist?

Warum der Blick zurück

dazugehört

Auch das gehört zu „Zu guter

Letzt“: kurz innehalten

und sehen, was aus einer

Idee geworden ist. Aus Themen

wurden Seiten, aus Seiten

vielleicht Gespräche, aus

Gesprächen neue Fragen.

Genau dort bleibt GUT ZUM

HERZ lebendig: nicht im fertigen

Satz, sondern im Weiterdenken.

Ein Blick nach vorn

Der Sommer endet nicht

an der letzten Seite. Er geht

weiter, in Spaziergängen,

auf Balkonen, an Badeseen,

in Arztgesprächen, in Familienrunden

und manchmal

auch in stillen Minuten

für sich selbst. Nehmen Sie

aus diesem Heft mit, was zu

Ihrem Leben passt. Prüfen

Sie neue Routinen in Ruhe

und besprechen Sie gesundheitliche

Fragen bei Bedarf

mit Ihrer Ärztin oder Ihrem

Arzt.

Danke, dass Sie GUT ZUM

HERZ begleiten. Schreiben

Sie uns gern, was Sie berührt

hat, was gefehlt hat und welche

Fragen Sie in die nächste

Ausgabe mitnehmen möchten.

info@gutzumherz.de

Herzliche Grüße,

Matthias Jung und

das GUT ZUM HERZ-Team

148


Wir freuen uns auf Ihr

Feedback!

info@gutzumherz.de

149


Nachrichtenmagazin

Hier endet unser Hauptmagazin, und

das Nachrichtenmagazin beginnt! Ab

sofort halten wir euch mit jeder neuen

Story auf dem Laufenden – aktuell,

spannend und immer dann, wenn es wirklich

etwas zu berichten gibt. Bleibt dran und verpasst

keine Neuigkeiten. Das Nachrichtenmagazin füllt

sich wie ein Tagebuch!

GUT ZUM HERZ

Büro Frankfurt:

Matthias Jung

Amelia-Mary-Earhart-Straße 7

60549 Frankfurt am Main (Gateway Gardens)

Telefon 0 171 - 40 77 217

info@gut-zum-herz.de

www.gut-zum-herz.de

GUT ZUM HERZ ist ein Projekt vom

JUNG & JUNG Verlag | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main

Telefon 0 60 27 - 97 97 60 | Telefax 0 60 27 - 97 97 61 | office@jungundjungverlag.de | www.jungundjungverlag.de


GUT ZUM

HERZ

Aktuell

Das Nachrichtenmagazin | Kostenfrei für unsere Community

News · Podcasts · Veranstaltungen · Community


Lesen Sie mehr über das

kranke oder gesunde Herz

HIER

GUT ZUM HERZ

Büro Frankfurt:

Matthias Jung

Amelia-Mary-Earhart-Straße 7

60549 Frankfurt am Main (Gateway Gardens)

Telefon 0 171 - 40 77 217

info@gut-zum-herz.de

www.gut-zum-herz.de

GUT ZUM HERZ ist ein Projekt vom

JUNG & JUNG Verlag | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main

Telefon 0 60 27 - 97 97 60 | Telefax 0 60 27 - 97 97 61 | office@jungundjungverlag.de | www.jungundjungverlag.de

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!