Der GUT ZUM HERZ Sommer 2026
Das kostenfreie Community-Magazin für die Sommerzeit: In dieser Ausgabe laden wir Sie ein zu „Sommerleichtigkeit“ – mit kleinen Auszeiten fürs Leben, HERZENSORTE Selfie-Points, Urlaubsgedanken und Impulsen für Bewegung, Begegnung und Wohlbefinden im eigenen Tempo. Gleichzeitig heißt es „Vorhofflimmern besser verstehen“: Wir geben Orientierung dazu, wie Herzstolpern, Pulsveränderungen und Unsicherheiten eingeordnet werden können, zeigen Fragen für das Arztgespräch und verbinden medizinische Themen mit Alltag, Community und Patient Empowerment.
Das kostenfreie Community-Magazin für die Sommerzeit: In dieser Ausgabe laden wir Sie ein zu „Sommerleichtigkeit“ – mit kleinen Auszeiten fürs Leben, HERZENSORTE Selfie-Points, Urlaubsgedanken und Impulsen für Bewegung, Begegnung und Wohlbefinden im eigenen Tempo. Gleichzeitig heißt es „Vorhofflimmern besser verstehen“: Wir geben Orientierung dazu, wie Herzstolpern, Pulsveränderungen und Unsicherheiten eingeordnet werden können, zeigen Fragen für das Arztgespräch und verbinden medizinische Themen mit Alltag, Community und Patient Empowerment.
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DER
GUT ZUM
Das Magazin zur Jahreszeit
HERZ
Sommer
Hauptausgabe Sommer 2026 | Kostenfrei für unsere Community
2026
Vorhofflimmern
Besser
verstehen
Sommer 2026 | Aktualisiert am 26. Juni 2026
Sommerleichtigkeit
Das Herz macht Urlaub – kleine Auszeiten fürs Leben
EDITORIAL
Guten Tag, liebe
Leserinnen und Leser,
manchmal sehe ich auf ein
Sommerbild und denke: Genau
darum geht es. Licht fällt
in den Raum, die Jacke liegt
leichter auf den Schultern,
draußen wartet ein Tag, der
noch nicht entschieden ist.
Der Sommer verspricht Weite.
Zugleich weiß ich aus Erfahrung:
Wer mit dem Herzen
lebt, nimmt diese Weite
nicht sorglos. Man freut sich
auf Wasser, Wärme, Begegnungen
– und hört hin, wenn
der Körper sich meldet.
Unsere Sommerausgabe
2026 trägt den Titel „Sommerleichtigkeit
– kleine Auszeiten
fürs Leben“. Das klingt
unbeschwert, soll aber nicht
oberflächlich sein. Leichtigkeit
entsteht, wenn Fragen
einen Platz bekommen: Was
tut mir an heißen Tagen
gut? Wie plane ich Urlaub,
ohne mich zu überfordern?
Wie bleibe ich in Bewegung?
Und wie kann ein Sommermoment
wieder nach Leben
schmecken, nicht nur nach
Vorsicht?
Ein Schwerpunkt dieser Ausgabe
ist Vorhofflimmern.
Viele Menschen kennen das
Wort, manche kennen das
Stolpern, andere nur die Unsicherheit,
ob Herzklopfen
noch normal ist oder abgeklärt
werden sollte.
Wir möchten Begriffe sortieren
und zeigen, warum
Beobachten, Einordnen und
das Gespräch in der Arztpraxis
zusammengehören.
Nicht als Anleitung für den
Einzelfall, sondern als Einladung,
den eigenen Fragen
mehr Gewicht zu geben.
Daneben führt uns der Sommer
nach draußen: an Seen,
Wege, in Städte, zu Orten, die
guttun können. HERZENS-
ORTE, Urlaubsgedanken,
Rezepte und Geschichten aus
dem Alltag gehören für uns
zusammen. Denn Gesundheit
findet nicht nur in Befunden
statt. Sie zeigt sich
dort, wo jemand wieder losgeht,
eine Pause zulässt, ein
Gespräch sucht oder merkt:
Ich darf mir etwas zutrauen,
aber ich muss mir nichts beweisen.
Das Bild auf dieser Seite ist
für mich kein offizielles Verlegerlächeln.
Es erinnert
mich daran, dass jedes Heft
Haltung braucht. GUT ZUM
HERZ ist nicht aus Distanz
entstanden, sondern aus
dem Versuch, Krankheit, Alltag
und Lebenslust zusammenzudenken.
Gerade im
Sommer wird sichtbar, wie
nah beides beieinanderliegt:
die Sehnsucht nach Freiheit
und die Verantwortung für
sich.
Ich wünsche Ihnen eine Ausgabe,
die Sie nicht antreibt,
sondern begleitet. Nehmen
Sie mit, was zu Ihrem Leben
passt. Hören Sie auf Ihren
Körper, bleiben Sie neugierig,
und besprechen Sie Beschwerden
oder Unsicherheiten
im Zweifel mit Ihrer
Ärztin oder Ihrem Arzt.
Herzlichst,
Ihr Matthias Jung und das
GUT ZUM HERZ-Team
2
GLEICH VORWEG
Ich schreibe hier aus einer
Perspektive: als Betroffener,
nicht als Arzt, nicht als
Heilpraktiker und ohne
medizinische Ausbildung.
Vor mehr als 20
Jahren erlitt ich einen
Herzinfarkt. Seitdem
lebe ich mit einer koronaren
Herzerkrankung
und mit der Erfahrung,
dass Gesundheit nicht nur
aus Befunden besteht, sondern
auch aus Fragen, Unsicherheit
und dem Versuch,
Alltag gut zu gestalten.
Im Jahr 2004 wurde bei mir das
Metabolische Syndrom festgestellt.
Seitdem beschäftige ich mich mit Risikofaktoren,
die dabei eine Rolle spielen können.
Was ich darüber schreibe, beruht auf
persönlichen Erfahrungen, Gesprächen
mit meinen behandelnden Ärztinnen und
Ärzten sowie auf allgemein zugänglichen Informationen.
Es ersetzt keine Diagnose, keine Behandlung
und keine individuelle Beratung.
Gerade deshalb ist mir Transparenz wichtig. Wenn
medizinische Themen vorkommen, geht es bei
GUT ZUM HERZ um Verstehen, Einordnen und
Orientierung. Wir möchten Mut machen, Fragen
zu stellen, Zusammenhänge zu begreifen und den
Arzttermin vorzubereiten. Wir geben keine Therapieempfehlungen
und versprechen weder Heilung
noch Verbesserung des Gesundheitszustands.
Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
wissen: Medikamente, Kontrollen und die Arbeit
an Risikofaktoren
können zum
Leben dazugehören.
Wie dieser Weg
aussieht, ist individuell.
Was mir geholfen
hat, muss für andere nicht
passen. Was bei mir weniger
wirksam war, kann für andere
trotzdem sinnvoll sein. Entscheidend
bleibt die Rücksprache mit
Fachpersonen.
In diesem Magazin stellen wir Produkte,
Dienstleistungen und Angebote vor, die aus redaktioneller
Sicht für Alltag, Orientierung oder
Lebensqualität relevant sein können. Beiträge mit
werblichem Charakter werden im salbeifarbenem
Rahmen als »WERBUNG« oder »ADVERTORIAL«
gekennzeichnet. Redaktionelle Haltung und Meinung
bleiben unabhängig.
GUT ZUM HERZ ist für seine Community kostenfrei.
Damit das möglich bleibt, braucht es Partner.
Offenheit darüber gehört für mich zur Glaubwürdigkeit.
Lesen Sie unsere Beiträge als Einladung zur Orientierung,
nicht als ärztlichen Rat.
Ihr Matthias Jung
Bitte lesen Sie auch unseren Haftungsausschluss hier.
Impressum
»Der GUT ZUM HERZ Sommer 2026« ist ein Projekt vom JUNG & JUNG Verlag und wird veröffentlicht auf den Portalen von eMagazin.digital
JUNG & JUNG Verlag GbR | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main | Telefon: 0 60 27 – 97 97 60 | Telefax: 0 60 27 – 97 97 -61
E-Mail: office@jungundjungverlag.de | Rechtsform: JUNG & JUNG GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) Umsatzsteuer-ID: DE 322021744
Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato
Verantwortlich für den Anzeigenteil: Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Erstveröffentlichung am 21. Juni 2026 | Alle Rechte vorbehalten.
3
MAGAZINRUBRIKEN
HerzStimme
Menschen. Meinungen. Perspektiven.
HerzAktiv
Orte. Leben. Erleben.
HerzStimme ist der Raum
für Stimmen, die GUT ZUM
HERZ mitprägen. Hier
kommen Leserinnen und Leser,
Betroffene, Angehörige und
Expertinnen und Experten
zu Wort – in Leserbriefen,
Gastbeiträgen und Kolumnen.
Unterschiedliche Erfahrungen
und Perspektiven ergänzen das
Magazin, laden zum Mitdenken
ein und halten Herzgesundheit
gemeinsam im Gespräch – offen,
respektvoll und nahbar.
HerzAktiv zeigt, wo
Herzgesundheit im Alltag
spürbar werden kann: an
Orten, in Begegnungen,
in Bewegung, im Erleben.
Die Rubrik verbindet
HERZENSORTE, sommerliche
Eindrücke und Anregungen für
ein bewusstes Leben. Es geht
nicht um Leistung, sondern
um Momente, die guttun,
aufmerksam machen und zum
eigenen Entdecken einladen.
GUT ZUM HERZ
HERZENSORTE
4
HerzGesund
Verstehen. Einordnen. Handeln.
HerzForum
Beteiligen. Einbringen. Mitgestalten.
HerzGesund widmet sich
den medizinischen und
gesundheitlichen Themen
dieser Ausgabe. Begriffe,
Risikofaktoren
und
Zusammenhänge werden
verständlich erklärt und
eingeordnet. Die Rubrik
möchte Orientierung geben
und dazu beitragen, Fragen
besser vorzubereiten – für das
Gespräch mit Ärztinnen, Ärzten
oder anderen Fachpersonen.
HerzForum ist der
Mitmachbereich von GUT ZUM
HERZ. Hier steht nicht die
Meinung, sondern die Beteiligung
im Mittelpunkt: Umfragen,
Fragen an die Community,
Aufrufe, Abstimmungen,
Erfahrungen und Ideen für
kommende Beiträge. HerzForum
lädt dazu ein, Themen
mitzugestalten, Impulse zu
geben und sichtbar zu machen,
was Betroffene und Angehörige
im Alltag bewegt. Direkt und nah.
Herz
Schlag
Patient
Empow
erment
5
INHALTSVERZEICHNIS
Inhalt
Informationen
02. EDITORIAL
Wir freuen uns, dass Sie uns als
Leserin und als Leser in dieser
Ausgabe besuchen
HerzStimme
Menschen. Meinungen. Perspektiven.
HerzAktiv
Orte. Leben. Erleben.
03. GLEICH VORWEG
Wichtige Hinweise erklären die Perspektive,
Grenzen und gesundheitliche
Einordnung des Magazins
03. IMPRESSUM
Im Impressum gibt es viele
rechtliche Informationen zu
dieser Ausgabe
04. RUBRIKEN
Die Magazinrubriken zeigen, wie
die Inhalte thematisch gegliedert
und eingeordnet werden
06. INHALT
Hier gibt es einen schnellen
Überblick über die Inhalte in
dieser Ausgabe
08. ORIENTIERUNG
Diese Seite erklärt die wiederkehrenden
Orientierungselemente wie
MediKlar, Community-Fragen und
Quellen
10. DIE JAHRESZEITEN
Der Beitrag stimmt auf den Sommer
ein und zeigt, wie GUT ZUM
HERZ die Jahreszeit begleitet
74. URLAUBSMAGAZIN
Das Themenmagazin HERZ &
URLAUB wird als weiterführendes
Angebot zur Sommerausgabe vorgestellt.
110.
HERZ & Zukunft
Das Themenmagazin HERZ &
ZUKUNFT lädt dazu ein, Forschung
und Patientenerfahrung vertiefend
zu betrachten
148.
70. DIE KOLUMNE
Die persönliche Kolumne erzählt,
wie ein Urlaubserlebnis den Blick
auf Gesundheit und Erholung verändert
hat
132.
HERZ & Blut
Der Beitrag verweist auf weiterführende
Inhalte rund um Blutwerte, Einordnung und
Herzgesundheit
138.
DIE MEDIATHEK
Die Mediathek bündelt digitale Magazine,
Beiträge und weiterführende Inhalte von
GUT ZUM HERZ
146. DER AUSBLICK
Der Ausblick zeigt, welche Themen, Formate
und nächsten Schritte nach dieser Ausgabe
folgen
ZU GUTER LETZT
Zum Abschluss blickt das Magazin zurück,
ordnet ein und öffnet den Blick auf
kommende Entwicklungen.
18. DAS TITELTHEMA
Das Titelthema verbindet Sommerleichtigkeit,
Urlaubsgedanken und
HERZENSORTE zu einem emotionalen
Auftakt
36. EINE SOMMERREISE
Die Bodensee-Rundreise macht
HERZENSORTE Selfie-Points als
Orte für persönliche Sommermomente
erlebbar
58. HERZ & Urlaub
Der Beitrag zeigt, wie Urlaub mit
Herzerkrankung zwischen Sehnsucht,
Sicherheit und guter Vorbereitung
möglich wird
76. WELLBEING
Wellbeing by GUT ZUM HERZ lädt
zu kleinen Auszeiten, Naturmomenten
und Bewegung im eigenen
Rhythmus ein.
82. SOMMERREZEPT
Das Sommerrezept bringt mit
Feigen, Walnüssen und Feta frische
Leichtigkeit auf den Teller.
6
GUT ZUM HERZ
Aktuell
Das Nachrichtenmagazin | Kostenfrei für unsere Community
HerzGesund
Verstehen. Einordnen. Handeln.
HerzForum
Beteiligen. Einbringen. Mitgestalten.
12. IM SOMMER
Der Beitrag gibt Orientierung für
warme Tage, Bewegung, Hitze,
Flüssigkeit und herzbewussten
Alltag.
71. HERZ & Welt
HERZ & Welt kündigt den Vergleich
der Herzversorgung in
Deutschland und der Schweiz an
102. HERZ & Welt Vergleich
Der Vergleich zeigt Unterschiede
in der Herzversorgung zwischen
Deutschland und der Schweiz
verständlich auf
104. FORSCHUNG
Der Beitrag ordnet klinische
Forschung aus Sicht von
Patientinnen und Patienten ein
124.
VORHOFFLIMMERN
Der Schwerpunkt erklärt
Vorhofflimmern verständlich und
zeigt, warum Einordnung und
Arztgespräch wichtig sind
126. 8 TAGE ...gut zum Herz
Das Format bündelt acht Impulse,
um Vorhofflimmern Schritt für
Schritt besser zu verstehen
44. GRENZENLOS
GUT ZUM HERZ öffnet den Blick
nach Österreich, in die Schweiz
und nach Liechtenstein
84. IHRE STIMME
Der Beitrag zeigt, warum die Community
mit ihren Erfahrungen ein zentraler
Teil von GUT ZUM HERZ ist
86. MITGESTALTEN
Steffen Morschecks Geschichte zeigt,
wie Betroffene Erfahrungen teilen
und Gemeinschaft stärken können
96. PRÄVENTION
Der Beitrag macht sichtbar, wie
Gesundheitskompetenz, Community-Fragen
und Prävention zusammenwirken
News · Podcasts · Veranstaltungen · Community
151.
NACHRICHTENTEIL
Am Ende der Sommerausgabe
geht es mit GUT ZUM
HERZ Aktuell weiter. Ab
Seite 151 beginnt der Nachrichtenteil
des Magazins. Dort
bündeln wir neue Beiträge,
Podcasts, Veranstaltungen
und Impulse aus der Community.
Dieser Bereich füllt sich
Schritt für Schritt wie ein Tagebuch:
Was nach Veröffentlichung
der Ausgabe passiert,
kann hier ergänzt, vertieft
und weitergeführt werden. So
bleibt das Magazin lebendig
und wächst über den Sommer
hinweg weiter. Themen, die
im Heft nur angerissen werden,
bekommen hier Raum
für Fortsetzung, Rückblick
und Einordnung.
Auch Stimmen aus der Community,
Hinweise auf neue
Formate und aktuelle Entwicklungen
können dort ihren
Platz finden. Auf neue Inhalte,
Aktualisierungen und
wichtige Ergänzungen machen
wir über unsere Social-
Media-Kanäle aufmerksam.
7
ORIENTIERUNG BEI GUT ZUM HERZ
Orientierung,
die mitliest
Die GUT ZUM HERZ Jahreszeiten
möchten nicht nur informieren.
Sie möchten dabei helfen, Themen
besser zu verstehen, einzuordnen
und für den eigenen Alltag nutzbar
zu machen. Deshalb finden
sich im Magazin immer wieder ergänzende
Orientierungselemente.
MediKlar
Manche medizinischen Begriffe
klingen kompliziert, obwohl
sich dahinter Zusammenhänge
verbergen, die sich verständlich
erklären lassen. MediKlar
übersetzt Fachsprache
in Alltagssprache und möchte
helfen, medizinische Themen
besser einzuordnen.
Wie sag ich‘s
meinem Arzt?
Nicht immer ist es leicht, die
eigenen Gedanken oder Unsicherheiten
in Worte zu fassen.
Diese Rubrik möchte Anregungen
geben, welche Fragen
im Gespräch mit Ärztinnen,
Ärzten oder anderen Fachpersonen
hilfreich sein können.
Sie können Begriffe erklären,
Fragen anregen, Gespräche vorbereiten
oder auf weiterführende
Inhalte verweisen. Nicht jeder
Beitrag enthält alle Bausteine. Sie
werden dort eingesetzt, wo sie
einen zusätzlichen Nutzen bieten
und den Blick auf weitere Informationen,
Fragen oder Erfahrungen
öffnen können.
So entsteht Schritt für Schritt ein
Magazin, das nicht nur gelesen
wird, sondern Orientierung gibt.
Auf der rechten Seite finden Sie
das Portal und die Mediathek.
Community-Frage
Viele Themen entstehen aus
dem Alltag von Betroffenen
und Angehörigen. Deshalb laden
Community-Fragen dazu
ein, Erfahrungen zu teilen,
mitzudenken oder Impulse für
kommende Beiträge zu geben.
Sie machen sichtbar, welche
Fragen Menschen wirklich beschäftigen
– im Umgang mit
Beschwerden, Arztgesprächen,
Unsicherheiten, Veränderungen
im Alltag oder dem
Wunsch, besser verstanden zu
werden. So wird aus dem Magazin
kein einseitiges Informationsangebot,
sondern ein
Raum für Austausch, Beteiligung
und neue Themen.
Drei Fragen
GUT ZUM HERZ
Manchmal öffnen drei gute
Fragen neue Perspektiven.
Deshalb endet mancher Beitrag
mit drei Fragen, die zum
Nachdenken, Weiterfragen
oder zum Gespräch mit Expertinnen
und Experten anregen
sollen.
Quellen
Woher stammen Informationen?
Quellen helfen dabei,
Aussagen einzuordnen und
Inhalte bei Interesse zu vertiefen.
Je nach Thema können
dies Fachgesellschaften,
Studien, Organisationen oder
weiterführende Internetseiten
sein.
Podcast
Manche Themen lassen sich besser
im Gespräch erzählen. Hinweise
auf Podcasts führen zu
persönlichen Geschichten, Interviews
oder vertiefenden Gesprächen.
So können Inhalte hörbar
weitergeführt und aus verschiedenen
Perspektiven noch umfassender
beleuchtet werden.
Interview
Manche Fragen verdienen
mehr Raum. Interviews geben
Expertinnen und Experten,
Betroffenen oder anderen Gesprächspartnern
die Möglichkeit,
ihre Sicht ausführlicher
darzustellen.
Themenmagazin
Einige Themen begleiten GUT
ZUM HERZ über mehrere
Ausgaben hinweg. Themenmagazine
ermöglichen es,
Hintergründe ausführlicher
zu beleuchten und verschiedene
Perspektiven zusammenzuführen.
Weiterführender
Beitrag
Viele Geschichten enden nicht
auf einer Seite. Hinweise auf
frühere oder ergänzende Beiträge
zeigen Zusammenhänge
und helfen, Themen Schritt
für Schritt weiterzudenken. So
entsteht ein roter Faden durch
das Magazin und darüber hinaus
zu weiteren vertiefenden
Inhalten.
8
9
DURCH DIE GUT ZUM HERZ JAHRESZEITEN
DER
GUT ZUM
von Matthias Jung
Sommer
Viel mehr als nur eine Jahreszeit
HERZ
Den Sommer
genießen!
Der Sommer ist heller,
weiter und verlockender als
die Monate davor – und genau darin
liegt seine Chance. Wenn morgens früher
Sonne ins Zimmer fällt und Wasser, Schatten und
frische Luft nach draußen ziehen, lohnt es sich,
den eigenen Rhythmus anzupassen: Was gibt mir
Leichtigkeit, was fordert mich, was tut mir wirklich
gut?
Für einen herzfreundlichen Sommer braucht es
keine großen Pläne. Schon regelmäßige, moderate
Bewegung kann den Alltag beleben – zum Beispiel
ein Spaziergang am Morgen, eine ruhige Runde
am Wasser, leichte Gartenarbeit oder das Fahrrad
für kurze Wege. Wer bei Wärme ungewohnte Beschwerden
wie Druck auf der Brust, stärkere Luftnot,
Schwindel oder Herzstolpern bemerkt, sollte
Belastung reduzieren und ärztlichen Rat einholen.
Hitze verdient Aufmerksamkeit. Nicht jeder Sommertag
ist ein guter Tag für Aktivität in der Mittagssonne.
Oft helfen einfache Entscheidungen: früher
starten, Pausen einplanen, schattige Wege wählen,
leichte Kleidung tragen und ausreichend trinken. In
der Küche passen jetzt frische Mahlzeiten mit Gemüse,
Kräutern, Hülsenfrüchten, Vollkorn und Obst
gut in den Alltag. Wer Medikamente einnimmt oder
Flüss
i g -
keitsmengen
beachten muss,
sollte individuelle
Fragen ärztlich klären.
Sommer ist außerdem eine gute
Zeit, Auszeiten neu zu denken. Es muss
nicht immer die große Reise sein. Ein See in
der Nähe, ein Nachmittag im Park, ein Besuch im
Straßencafé oder ein bewusster Moment auf dem
Balkon können helfen, Abstand vom Alltag zu gewinnen.
Nicht zuletzt stärkt Sommer Begegnung. Ein gemeinsamer
Spaziergang, ein Gespräch im Schatten
oder ein leichter Abend draußen können guttun und
entlasten.
Teilen Sie gern Ihre Sommermomente mit der Community.
Manchmal beginnt Leichtigkeit dort.
10
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
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11
HerzGesund | im Sommer
GUT ZUM HERZ
im Sommer
von Matthias Jung
Leichter durch warme Tage – herzbewusst
zwischen Hitze, Bewegung und Auszeit
Der Sommer verändert
den Alltag. Wege verlagern
sich nach draußen, Abende
werden länger, und
manchmal reicht schon
ein Platz im Schatten, um
Abstand zu gewinnen. Für
Herz und Kreislauf kann
diese Jahreszeit angenehm
sein, aber auch anstrengend
werden. Wärme, Reisen,
volle Tage und schlechter
Schlaf greifen schneller
ineinander, als es zunächst
wirkt.
Dieser Beitrag bündelt
praktische Schritte für
warme Tage. Er soll
Orientierung geben: mit
passenden Tageszeiten,
Pausen, einem Blick auf
Flüssigkeit, Medikamente
und
Warnzeichen.
Wärme ist kein Gegner,
aber ein Signal
Sommerhitze verlangt dem
Körper mehr Regulation
ab. Der Kreislauf arbeitet
anders, der Körper schwitzt
mehr, und manche Menschen
merken schneller, dass
Belastung schwerer fällt. Wer
mit einer Herz-Kreislauf-
Erkrankung lebt, profitiert
12
von Vorbereitung:
Wetterbericht ansehen,
Hitzewarnungen
beachten, Erledigungen
planen und an
warmen Tagen Tempo
herausnehmen.
Bewegung braucht
andere Zeiten
Auch im Sommer bleibt
Bewegung wertvoll, doch
sie braucht ein anderes
Timing. Die kühleren
Morgenstunden oder
der spätere Abend sind
meist geeigneter als
die Mittagshitze. Ein
Spaziergang im Schatten,
kurze Wege zu Fuß,
leichtes Radfahren oder
sanfte Mobilitätsübungen
können alltagstauglicher
sein als ein ehrgeiziger
Trainingsplan.
Als Orientierung hilft
die Sprechprobe: Bei
moderater Belastung
sollte es möglich sein,
ganze Sätze zu sprechen.
Wer ungewohnte Luftnot,
Druck auf der Brust,
Schwindel, Herzstolpern,
starke Schwäche oder
Ohnmachtsgefühle
bemerkt, sollte die
Belastung beenden
und Beschwerden
medizinisch einordnen
lassen.
Trinken, Essen
und Medikamente
mitdenken
An warmen Tagen
rückt Trinken stärker
in den Mittelpunkt. Für
viele ist es hilfreich,
Getränke sichtbar
bereitzustellen und über
Allergiker sollten im Sommer
sowie bei Aktivitäten
im Freien ihre Bewegungseinheiten
an der aktuellen
Pollenbelastung, Luftqualität
und Wetterlage ausrichten
und stark belastete
Zeitfenster meiden.
den Tag zu verteilen. Wasser,
ungesüßte Tees oder verdünnte
Schorlen passen oft in den Alltag. Bei
Herz- oder Nierenerkrankungen
kann die passende Trinkmenge
individuell unterschiedlich sein.
Wer unsicher ist, sollte sie beim
nächsten Arzttermin ansprechen.
Gemüse, Salate, wasserreiches
Obst, Hülsenfrüchte, Joghurt oder
kleinere Mahlzeiten können gut in
heiße Tage passen. Wichtig bleibt:
regelmäßig essen, Portionsgrößen
im Blick behalten und Alkohol
nicht als Durstlöscher einsetzen.
Ein oft unterschätzter Punkt sind
13
Arzneimittel. Sie sollten
nicht in der prallen Sonne,
im heißen Auto oder
ungeschützt in der Tasche
liegen. Dosierungen oder
Einnahmezeiten sollten
jedoch nicht eigenständig
verändert
werden.
Sinnvoller ist es, Fragen vor
einer Hitzewelle oder Reise
mit Praxis oder Apotheke zu
klären.
Sommernächte brauchen
Rhythmus
Lange Abende gehören
zum Sommer. Trotzdem
bleibt Schlaf eine stille
Grundlage für Erholung.
Aufgeheizte Räume, späte
Termine und unruhige
Tage können Erholung
erschweren. Hilfreich sind
einfache Routinen: morgens
und abends lüften, tagsüber
verschatten, leichte Kleidung
wählen und vor dem Schlafen
bewusst herunterfahren. Auch
kleine Abkühlungen können
helfen: kühle Tücher für Nacken
oder Unterarme, ein Glas
Wasser in Reichweite oder ein
Platz im kühlsten Raum. Die
Frage ist: Was tut mir morgen
noch gut?
Werte kennen, Signale
einordnen
Patient Empowerment
beginnt im Sommer mit
Aufmerksamkeit.
Wer
Blutdruck, Puls, Gewicht oder
Beschwerden dokumentiert,
kann an heißen Tagen Muster
leichter erkennen. Digitale
Helfer können Trends sichtbar
machen, ersetzen aber keine
medizinische Einschätzung.
Für das nächste Gespräch
können drei Fragen nützlich
sein: Welche Trinkmenge ist
Im Sommer rückt präventive
Herzgesundheit für
viele stärker in den Blick.
Warme Tage, Reisen und
mehr Aktivität sind eine
gute Gelegenheit, offene
Herzfragen ärztlich einzuordnen
und bewusster
auf die eigene Belastung
zu achten.
bei meiner Erkrankung
sinnvoll? Muss ich bei
Hitze oder Reisen bei
meinen Medikamenten
etwas beachten? Welche
Bewegung passt an warmen
Tagen zu meiner Situation?
Akute Beschwerden wie
Brustschmerzen, Luftnot
in Ruhe, Ohnmacht,
Verwirrtheit,
starke
Schwäche oder neurologische
Auffälligkeiten sollten unbedingt
medizinisch abgeklärt werden.
Sommer-Routine in 30 Sekunden:
Wetter prüfen, Bewegung in kühlere
Stunden legen, Getränke bereitstellen,
Medikamente vor Hitze schützen, Schatten
und Pausen einplanen. Manchmal reicht
ein bewussterer Rhythmus, damit aus
Hitze nicht Überforderung wird – und
aus warmen Tagen kleine Auszeiten fürs
Leben entstehen.
14
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
15
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HerzAktiv | TITELTHEMA – Das Herz macht Urlaub
HERZ
&
Urlaub
Sommer 2026
Sommerleichtigkeit
von Matthias Jung
Das Herz macht Urlaub – kleine Auszeiten fürs Leben
18
GUT ZUM HERZ
HERZENSORTE
Selfie Point
Ein Augenblick aus
leuchtender Wärme
Wenn der Sommer die Welt
mit seinem vollen, warmen
Atem erfüllt, beginnt eine
Zeit der Fülle. Das helle
Glitzern über dem See, das
Spiel aus Sonne und Weite,
und die Freude, die wir in
einem einzigen bewussten
Moment finden – all das
formt eine Jahreszeit, die
uns trägt und verbindet.
Seit jeher suchen Menschen
im Sommer nach
intensiven Eindrücken:
in langen Tagen, im Licht,
das die Haut umhüllt, und
in kleinen Ritualen, die
Herz und Sinne beleben.
Die Natur erklingt in ihrer
ganzen Kraft – und in dieser
Fülle liegt eine Einladung:
zum Genießen, zum
Verweilen, zum bewussten
Erleben.
Entdecken Sie die Kraft
des Augenblicks am
HERZENSORTE Selfie
Point im GUT ZUM HERZ
Sommer 2026.
S
ommerleichtigkeit beginnt
nicht erst mit einer großen
Reise. Manchmal reicht ein
Steg am See, ein Spaziergang an
der Promenade, ein Blick in die
Berge oder eine Bank, auf der
man für ein paar Minuten sitzen
bleibt.
Es sind diese kleinen Unterbrechungen
des Alltags, die aus
einem Ausflug mehr machen
als einen Ortswechsel: Licht auf
dem Wasser, Wind im Gesicht,
ein ruhiger Hafen, ein gemeinsames
Lachen oder ein Foto, das
später an genau diesen Moment
erinnert.
Wenn aus einem Ausflug ein
Moment wird
Genau dort setzt HERZ & Urlaub
an. Nicht als klassischer Reiseführer.
Nicht als Wettbewerb um
das schönste Urlaubsbild.
Sondern als Einladung, Orte
bewusster wahrzunehmen und
die eigene Sommerleichtigkeit
dort zu suchen, wo sie wirklich
entsteht: im eigenen Tempo,
mit offenen Augen und mit dem
Gefühl, dass ein einzelner Augenblick
manchmal genug sein
kann.
Ein Augenblick aus
Sommerlicht
Foto: MTK / Leo Leister
Wenn der Sommer die Tage länger
macht, entstehen besondere
Momente oft dort, wo Wasser,
Weite und Licht zusammenkommen.
Ein Steg am See, ein
Blick zum Horizont, ein kurzer
Halt auf einer Promenade oder
ein Platz, an dem man einfach
stehen bleibt: Solche Orte müssen
nicht groß sein, um in Erinnerung
zu bleiben.
HERZENSORTE Selfie Points
HERZENSORTE Selfie Points
laden dazu ein, diesen Moment
festzuhalten – als Foto, als Gedanke
oder als kleinen Gruß an
andere. Nicht perfekt. Nicht inszeniert.
Sondern so, wie sich
Sommer für Sie anfühlt.
Entdecken Sie die HERZENS-
ORTE im GUT ZUM HERZ Sommer
2026.
19
Was ein HERZENSORT
sein kann
Ein HERZENSORT muss nicht laut
sein. Er muss nicht berühmt sein
und auch nicht weit entfernt liegen.
Es kann ein Aussichtspunkt
sein, ein Uferweg, ein Waldpfad,
eine Altstadt, ein Garten, ein Hafen,
ein Bergpanorama oder ein
Ort mit einem Herzmotiv. Entscheidend
ist nicht, wie bekannt
ein Ort ist. Entscheidend ist, ob er
einen Eindruck hinterlässt.
Ein Anlass zum Innehalten
Ein HERZENSORTE Selfie Point
ist deshalb kein perfekter Zielpunkt,
sondern ein Anlass: kurz
stehen bleiben, schauen, vielleicht
ein Foto machen und einen Gedanken
mitnehmen. Manchmal
entsteht daraus ein Beitrag für
Social Media. Manchmal bleibt es
eine private Erinnerung. Beides
gehört zur Idee.
HERZENSORTE Selfie Points sind
Teil von HerzAktiv. Gemeint ist
nicht höher, schneller, weiter. Es
geht um einfache Wege nach draußen,
kleine Pausen, Begegnungen
und die Freiheit, das eigene Tempo
zu wählen. Ein Ausflug bekommt
dadurch keinen Leistungsdruck,
sondern einen Rahmen: ein Ort,
ein Bild, ein Satz.
„Manchmal beginnt Sommerleichtigkeit
nicht mit einer großen Reise,
sondern mit einem Blick, der einen
Moment länger bleibt.“
Warum der Bodensee den
Anfang macht
Der Bodensee passt besonders
gut zum Sommer 2026. Er steht
für Wasser, Weite und Bewegung,
aber auch für Verbindung.
Deutschland, Österreich und die
Schweiz liegen hier nah beieinander;
Liechtenstein ist im erweiterten
Bodenseeraum gut anschlussfähig.
Damit wird die Region zum
idealen Ausgangspunkt für eine
HERZENSORTE-Landkarte, die
über Deutschland hinausdenkt.
Für die Community bietet der Bodensee
viele starke Motive: Stege,
Häfen, Promenaden, Inseln,
Gärten, Schiffe, Stadtansichten
und Alpenblicke. Man muss dafür
keine große Reise planen. Oft genügt
ein kurzer Spaziergang, ein
bewusster Halt oder ein Blick, der
den Tag verändert.
Der Bodensee ist
deshalb mehr als
ein schönes Sommermotiv.
Er ist
ein Symbol für die
neue Richtung von
GUT ZUM HERZ:
regional verwurzelt,
aber offen für
den deutschsprachigen
Raum. Von
hier aus lässt sich
erzählen, was HER-
ZENSORTE künftig
sein können: keine
vollständige Reiseliste,
sondern eine
Einladung, eigene
Orte zu entdecken.
D-A-CH-LI wird
am Wasser
verständlich
Am Bodensee wird
die D-A-CH-LI Idee
greifbar. Jedes Ufer
hat seinen eigenen
Klang. Konstanz
wirkt anders
als Bregenz, Kreuzlingen anders
als Lindau. Der Blick nach Liechtenstein
öffnet den Raum noch
einmal in Richtung Alpen. So
entsteht kein abstraktes Länderkonzept,
sondern ein Erfahrungsraum,
den Menschen tatsächlich
bereisen, durchqueren und mit
Erinnerungen verbinden.
Für GUT ZUM HERZ ist diese
Nähe wichtig, weil viele Menschen
ähnliche Fragen mitnehmen: Wo
kann ich gut pausieren? Welche
Wege fühlen sich überschaubar
an? Wo finde ich einen Ort, der
nicht nach Leistung aussieht, sondern
nach Leben?
Blick auf die Stadt Bregenz in Vorarlberg
Unter Ihnen öffnet sich der Blick auf Bregenz, den
Bodensee und das Ufer mit Hafen, Promenade und
Stadt. Im Sonnenlicht liegen Wasser, Boote und Berge
nah beieinander. Der HERZENSORTE Selfie Point
ist Teil dieser Kulisse: ein Ort am See, der aus der
Vogelperspektive zeigt, wie Wasser, Stadt und Weite
zusammenkommen – und einlädt, den Sommermoment
am Ufer festzuhalten.
Solche Fragen passen zum Sommer,
aber sie gehen über Urlaub
hinaus. Sie berühren Alltag, Bewegung,
Erholung und das Gefühl,
wieder selbst entscheiden zu
können.
Der einzelne Blick zählt
Der HERZENSORTE-Gedanke
lebt davon, dass ein Ort nicht für
20
alle Menschen dasselbe bedeuten
muss. Wer am Hafen steht, sieht
vielleicht zuerst die Boote. Ein
anderer erinnert sich an einen
Spaziergang nach einer schweren
Zeit. Wieder jemand anderes
achtet auf eine Bank im Schatten,
auf einen kurzen Weg oder auf die
Möglichkeit, in Ruhe anzukommen.
Genau diese unterschiedlichen
Wahrnehmungen machen einen
Ort erzählbar. Es geht nicht darum,
Sehenswürdigkeiten neu zu
bewerten. Es geht darum, persönliche
Eindrücke sichtbar zu machen.
Ein Foto zeigt, wo jemand
stehen geblieben ist. Ein Satz erklärt,
was diesen Moment besonders
gemacht hat. Zusammen entsteht
daraus eine Karte, die nicht
nur Orte sammelt, sondern Erfahrungen.
Bregenz: ein Herz am Hafen
Der Selfie Point an der Bregenzer
Seepromenade ist dafür ein starkes
Bild. Das Motiv am Wasser ist
sofort erkennbar. Dahinter liegen
See, Boote, Promenade und Weite.
Man muss nicht lange erklären,
warum Menschen dort stehen
bleiben. Der Ort bietet einen Anlass
für ein Foto, aber auch für eine
Frage: Was macht
einen Moment erinnerbar?
Foto: Panorama Bregenz (c) Christiane Setz
Hier treffen Alltagsweg
und besondere
Stimmung
aufeinander. Menschen
kommen an,
warten, schauen hinaus
auf das Wasser,
gehen weiter
oder bleiben noch
einen Augenblick.
Gerade diese Mischung
macht den
Ort interessant. Er
ist bildstark, niedrigschwellig
und
offen für persönliche
Geschichten.
Wer dort ein Foto
macht, erzählt
nicht nur: Ich war
hier. Er oder sie
zeigt auch: Dieser
Ort hat für mich
etwas ausgelöst.
Vielleicht war es
das Licht. Vielleicht
die Nähe zum Wasser.
Vielleicht der Blick zum Turm
oder das Gefühl, für einen Moment
nicht weiterzumüssen.
Mehr als ein schönes Motiv
Ein Selfie Point ist trotzdem keine
Zertifizierung und keine medizinische
Empfehlung. Er sagt nicht:
Dieser Ort ist für alle geeignet.
Er sagt: Hier kann ein Moment
entstehen, den Menschen teilen
möchten. Eine spätere HERZENS-
ORTE-Zertifizierung folgt eigenen
Kriterien und wird gesondert ausgewiesen.
Diese Trennung ist wichtig. Sie
schützt die Glaubwürdigkeit des
Formats und macht deutlich, dass
GUT ZUM HERZ nicht vorschnell
verspricht, was ein Ort leisten
kann.
Die Selfie Points sind ein Einstieg:
persönlich, redaktionell und offen.
Sie laden ein, hinzuschauen,
Erfahrungen zu teilen und gemeinsam
herauszufinden, welche
Orte im Sommer 2026 Bedeutung
bekommen.
Was bleibt
Vielleicht entsteht daraus keine
große Reiseplanung, sondern zunächst
nur ein anderer Blick. Auf
den Ort, an dem man ohnehin
vorbeikommt. Auf eine Bank, die
plötzlich auffällt. Auf einen Weg
am Wasser, der nicht weit ist, aber
etwas öffnet. Genau darin liegt die
Stärke der Idee: HERZENSORTE
beginnen nicht auf der Landkarte.
Sie beginnen in dem Moment, in
dem Menschen merken, dass ein
Ort ihnen etwas gibt.
So bleibt die Karte offen: für bekannte
Ziele, stille Wege, spontane
Hinweise und für die vielen
kleinen Sommermomente, die
erst durch persönliche Erzählungen
sichtbar werden.
Damit wird der Bodensee nicht
zur Kulisse für ein Format, sondern
zum ersten Prüfstein: Trägt
die Idee auch dort, wo Menschen
unterwegs sind, pausieren, vergleichen,
erinnern und ihre eigenen
Fragen mitbringen?
21
Vom Lesen ins Mitmachen
An dieser Stelle wechselt der Beitrag
die Perspektive. Nach der
Idee der HERZENSORTE geht es
nicht mehr darum, weitere Orte
zu beschreiben, sondern darum,
wie Leserinnen und Leser selbst
Teil der Karte werden können. Die
nummerierten Regionen geben
dafür einen Rahmen. Sie zeigen,
dass GUT ZUM HERZ den Blick
über Ausflugsziele hinaus öffnet
und den deutschsprachigen Raum
als Erfahrungsraum versteht.
Die Karte auf der nächsten Doppelseite
arbeitet mit Offenheit. Sie
behauptet nicht, dass ein Punkt
Community-Frage
Wo liegt Ihr persönlicher HER-
ZENSORT für diesen Sommer
– am Wasser, in den Bergen, im
Wald, in der Stadt oder ganz
woanders?
Zu diesem Beitrag veröffentlichen
wir demnächst einen
Social-Media-Post auf den
Kanälen von GUT ZUM HERZ.
Dort können Sie Ihre Antwort,
Ihren Ort oder Ihren Sommermoment
direkt als Kommentar
teilen.
besser, schöner oder geeigneter
ist als ein anderer. Sie markiert
Räume, in denen Erfahrungen
entstehen können. Entscheidend
ist nicht die touristische Bedeutung,
sondern die Wahrnehmung:
Was fällt auf? Was beruhigt? Was
macht neugierig? Was bleibt im
Kopf?
Das Mitmachen soll einfach bleiben.
Niemand muss einen langen
Bericht schreiben oder ein perfektes
Foto liefern. Ein Ort, ein Bild
und ein kurzer Eindruck reichen.
Wer seine Antwort nicht sofort
Eine Frage für
das Arztgespräch
„Ich möchte im Sommer kurze
Ausflüge oder eine Reise planen.
Gibt es aus Ihrer Sicht etwas,
worauf ich mit meiner gesundheitlichen
Situation allgemein
achten sollte?“
geben möchte, kann auf den angekündigten
Social-Media-Post
warten und dort kommentieren.
So entsteht ein Rückkanal: aus einem
digitalen Impuls wird ein Gespräch
mit der Community.
Wichtig ist die klare Grenze. Wer
einen HERZENSORTE Selfie Point
zeigt, gibt keine Empfehlung
für andere und keine medizinische
Einschätzung ab. Es geht um
Wahrnehmung, nicht um Bewertung.
Gerade Menschen mit Einschränkungen
erleben Orte unterschiedlich.
Was für die eine Person
gut erreichbar ist, kann für eine
andere zu anstrengend sein. Deshalb
bleibt die Frage nach Pausen,
Wetter, Wegen und Tagesform Teil
der Orientierung.
Die Arztfrage hat genau diese
Funktion. Sie soll helfen, ein Vorhaben
anzusprechen. Wer über
So machen Sie mit
HERZENSORTE Selfie Point
entdecken. Foto machen. Ort
nennen. Einen kurzen Satz
zum Eindruck schreiben – was
Sie gesehen, gehört oder gespürt
haben. GUT ZUM HERZ
markieren und den Hashtag
#HERZENSORTE nutzen, damit
andere Ihren Sommermoment
finden, sich inspirieren
lassen und vielleicht selbst
aufbrechen.
legt, ob ein Ausflug oder eine Reise
passt, kann besser fragen, wenn
der eigene Wunsch schon in Worte
gefasst ist. Aus „Ich würde gern
wieder raus“ wird eine Gesprächseröffnung.
Die drei Fragen an Expertinnen
und Experten führen den Gedanken
weiter. Sie richten den Blick
auf Dinge, die im Reiseführer oft
fehlen: Erreichbarkeit, kurze
Drei Fragen
GUT ZUM HERZ
1. Worauf sollten Menschen
mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
bei Tagesausflügen
achten?
2. Welche Rolle spielen Pausen,
Erreichbarkeit, Wetter
und kurze Wege?
3. Wie können Angehörige
unterstützen, ohne aus einem
schönen Ausflug ein
Sicherheitsprojekt zu machen?
Wege, Unterstützung durch Angehörige
und die Balance zwischen
Vorsicht und Lebensfreude. So
bleibt HERZ & Urlaub nah am Alltag
von Menschen, die nicht nur
schöne Ziele suchen, sondern Einordnung
brauchen.
Die Karte wird dadurch nicht zum
fertigen Produkt, sondern zu einem
Anfang. Sie sammelt Regionen,
öffnet Richtungen und wartet
auf Stimmen.
Vielleicht kommt ein Hinweis aus
einer Herzsportgruppe, ein Kommentar
aus der Facebook-Community,
ein Foto oder ein Satz von
jemandem, der einen vertrauten
Ort neu entdeckt hat. Aus solchen
Beiträgen kann mehr werden: ein
Social-Post, ein Magazinbeitrag,
22
Abendlicher
Segeltörn auf
dem Bodensee
23
ein Podcast-Gespräch oder ein
neuer HERZENSORTE Selfie
Point. So wird aus Orientierung
Beteiligung. GUT ZUM
HERZ zeigt nicht nur, wo
HERZENSORTE liegen könnten.
Die Community hilft mit, herauszufinden,
welche Orte
Bedeutung bekommen, weil
Menschen dort etwas erlebt,
gefragt, geteilt oder verstanden
haben.
Foto machen,
Ort nennen und den
persönlichen Sommermoment
mit dem Hashtag
#HERZENSORTE auf
Social Media teilen.
24
GUT ZUM HERZ
HERZENSORTE
Selfie Point
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
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100
GUT ZUM HER
auf der Fanpage be
Facebook-Gruppe u
00
Z - Menschen
i Facebook, in der
nd bei Instagram!
Wenn
Essen
lauter ist als der
Sommer
Was erleben Betroffene mit Food-Noise?
Sommer bedeutet für viele
Menschen Leichtigkeit:
unterwegs sein, gemeinsam
essen, neue Orte entdecken,
spontan entscheiden, worauf
man Lust hat. Ein Frühstück im
Hotel, ein Abend im Restaurant,
ein Ausflug mit der Familie oder
ein Eis am See gehören für viele
selbstverständlich dazu. Doch
nicht für alle ist Essen in solchen
Momenten unbeschwert.
Manche Menschen erleben, dass
Gedanken an Essen sehr viel
Raum einnehmen. Sie kreisen,
drängen sich auf, lassen sich
schwer abschalten und können
den Alltag belasten. Für dieses
Erleben wird häufig der Begriff
Food-Noise verwendet. Gemeint
sind ständige oder wiederkehrende
Gedanken an Essen, die
nicht einfach mit Appetit, Genuss
oder normaler Planung
gleichzusetzen sind.
Genau deshalb fragt GUT ZUM
HERZ in dieser Sommerausgabe
nach: Wie erleben Betroffene
Food-Noise im Alltag, im Urlaub
oder beim Essen mit anderen?
Welche Situationen belasten besonders?
Und welche Unterstützung
wünschen sie sich? Den
Link zur Umfrage finden Sie auf
der nächsten Seite – dort können
Sie direkt mitmachen.
Wenn Routinen
durcheinandergeraten
Im Sommer verändern sich viele
Gewohnheiten. Mahlzeiten finden
unterwegs statt, im Restaurant,
bei Einladungen oder auf
Reisen. Was für viele nach Freiheit
und Genuss klingt, kann für
Menschen mit Food-Noise herausfordernd
sein.
Deshalb möchten wir mit unserer
kurzen Umfrage genauer
verstehen, wann solche Gedanken
besonders präsent werden:
etwa wenn Essen nicht planbar
ist, wenn andere mitessen, wenn
viele Auswahlmöglichkeiten
entstehen oder wenn in ruhigen
Momenten wieder Raum für innere
Anspannung bleibt.
Vom Frühlingsbeitrag zur
Sommerumfrage
In der Frühlingsausgabe von
GUT ZUM HERZ haben wir
Food-Noise bereits im Beitrag
„Urlaub – und trotzdem
keine Ruhe im Kopf“ eingeordnet.
Die Sommerausgabe
greift dieses Thema nun
auf und erweitert es um die
Perspektive der Betroffenen.
Uns interessiert nicht nur, ob
Menschen Food-Noise kennen.
Wir möchten auch wissen, wie
stark sie sich dadurch eingeschränkt
fühlen, ob sie darüber
sprechen können und welche
Fragen sie möglicherweise in
ein ärztliches Gespräch mitnehmen
möchten.
Mehr Verständnis statt
vorschneller Urteile
Wer mit Übergewicht oder Adipositas
lebt, kennt möglicherweise
Sätze, Blicke oder schnelle
Bewertungen. Eine reine Erklärung
über Disziplin oder Willenskraft
greift häufig zu kurz.
Menschen brauchen keine Beschämung,
sondern Verständnis,
Orientierung und eine sachliche
Einordnung.
Deshalb fragt die Umfrage auch
danach, ob Betroffene schon
einmal gezögert haben, über
solche Gedanken zu sprechen,
weil sie Angst hatten, nicht verstanden
oder bewertet zu werden.
Diese Antworten können
30
Dieser Beitrag ist ein Advertorial/Anzeige und wurde mit freundlicher
Unterstützung von Novo Nordisk Pharma GmbH erstellt
31
helfen, den Blick zu
verändern: weg von
einfachen Zuschreibungen,
hin zu dem,
was Menschen tatsächlich
erleben.
Zwischen Genuss
und innerem
Druck
Essen ist mehr als
Nahrungsaufnahme.
Es ist Alltag, Kultur,
Gemeinschaft, Erinnerung
und Genuss.
Gleichzeitig kann Essen
für Menschen mit
Food-Noise mit innerem
Druck verbunden
sein. Aus einem Restaurantbesuch
kann
ein Abwägen werden.
Aus einem Buffet eine
Herausforderung.
Aus einer Einladung
die Sorge, beobachtet
oder beurteilt zu
werden. Das bedeutet
nicht, dass jeder
Mensch mit Übergewicht
oder Adipositas Food-Noise
erlebt. Aber für diejenigen, die es
kennen, kann es den Alltag spürbar
beeinflussen.
Diese Perspektive möchten wir
sichtbar machen – nicht als Bewertung,
sondern als Einladung
zum besseren Verstehen.
Warum das Arztgespräch
wichtig sein kann
Ein weiterer Teil der Umfrage
richtet den Blick auf das ärztliche
Gespräch. Haben Betroffene das
Gefühl, nach dem Beitrag besser
zu wissen, welche Fragen sie
stellen könnten? Würden sie das
Thema beim nächsten Arzttermin
gezielt ansprechen? Oder besteht
noch Unsicherheit? Ein Magazinbeitrag
und eine Umfrage ersetzen
keine medizinische Beratung.
Sie können aber helfen, Worte zu
finden. Wer das eigene Erleben
besser benennen kann, kann es
möglicherweise auch leichter in
ein Gespräch einbringen.
Food-Noise ist kein Vorwurf. Es ist
eine Beschreibung eines Erlebens.
Genau deshalb kann es hilfreich
sein, nicht nur über Gewicht, Ernährung
oder Verhalten zu sprechen,
sondern auch über persönliche
Belastungen und mögliche
Unterstützung.
Welche Unterstützung
wünschen Sie sich?
In der Umfrage fragen wir, welche
Unterstützung Betroffene als hilfreich
erleben würden. Dabei geht
es nicht um einfache Lösungen
oder pauschale Empfehlungen.
Es geht
um Orientierung.
Mögliche Wünsche
können sein: mehr
Verständnis im Arztgespräch,
bessere
Informationen zu
Food-Noise, Unterstützung
beim Finden
geeigneter ärztlicher
Anlaufstellen,
Austausch mit anderen
Betroffenen oder
praktische Orientierung
für Alltag und
Urlaub.
Diese Antworten
sind für GUT ZUM
HERZ wichtig. Denn
unser Ziel ist es, Themen
nicht an den
Bedürfnissen der
Community vorbei
zu entwickeln. Wir
möchten wissen, welche
Fragen tatsächlich
da sind, welche
Situationen belasten
und welche Informationen verständlich,
respektvoll und hilfreich
aufbereitet werden sollten.
Wie wollen wir über
Adipositas sprechen?
Die Umfrage fragt auch nach der
öffentlichen Diskussion über
Adipositas. Was wünschen sich
Menschen, wenn über Essen, Genuss
und Vernunft gesprochen
wird? Mehr medizinische Einordnung?
Mehr Verständnis für
die Lebensrealität Betroffener?
Mehr konkrete Unterstützung?
Mehr Gespräche über Alltag, Belastung
und ärztliche Begleitung?
Sprache macht einen Unterschied.
Sie kann vereinfachen oder abwerten.
Sie kann aber auch erklären,
entlasten und Orien-
32
tierung geben. Gerade deshalb
möchten wir genauer hinhören.
Was aus Ihren
Antworten wird
Ihre Antworten helfen uns, künftige
Beiträge, Magazine und Formate
näher an den Fragen und
Erfahrungen der Community auszurichten.
Die Rückmeldungen
aus der Sommerumfrage werden
nicht personenbezogen ausgewertet;
Einzelantworten und Rohdaten
werden nicht veröffentlicht
oder weitergegeben.
Wenn Ergebnisse später in GUT
ZUM HERZ aufgegriffen werden,
geschieht dies ausschließlich zusammengefasst
– mit Blick auf
das, was viele Menschen bewegt:
belastende Situationen, fehlendes
Verständnis und gewünschte Unterstützung.
Das passt auch zur kommenden
Herbstausgabe „Geschmack fürs
Leben – Herbstküche zwischen
Genuss und Vernunft“, in der Essen
nicht nur als Ernährung, sondern
auch als Teil von Alltag, Gefühlen,
Genuss und persönlicher
Belastung betrachtet wird.
Auch lesenswert: Der Beitrag „Urlaub
– und trotzdem keine Ruhe
im Kopf“ aus der Frühlingsausgabe
von GUT ZUM HERZ.
Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag
dient der allgemeinen Information,
ersetzt keine ärztliche
Beratung und sollte bei gesundheitlichen
Fragen nicht den ärztlichen
Rat ersetzen.
Machen Sie mit
bei unserer Food-
Noise-Umfrage
Wenn Sie Food-Noise kennen
oder sich in einzelnen Situationen
wiedererkennen, laden
wir Sie herzlich ein, an unserer
kurzen Umfrage teilzunehmen.
Ihre Antworten helfen
uns, genauer hinzuhören und
künftige Inhalte noch besser
an den Fragen und Bedürfnissen
der Community auszurichten.
Jetzt mitmachen: Über diesen
Link gelangen Sie direkt zur
Umfrage.
WERBUNG
WENN
FOOD NOISE
VERSTUMMT, KANN ICH DEN MOMENT GENIESSEN.
Ständig kreisende Gedanken ums Essen können ein Symptom
von Adipositas sein und das Essverhalten beeinflussen.
Finde ärztliche Unterstützung auf ÜBER-GEWICHT.DE
Starkes Übergewicht ist eine chronische
Erkrankung, die behandelt werden kann.
ÜBER-GEWICHT.DE
33
Das große GUT ZUM HERZ
„Finde die HERZIS“ – Gewinnspiel
HERZI spielt Verstecken – Augen auf beim Blättern.
Finden Sie alle Fundstellen, notieren Sie die
Seitenzahlen und senden Sie uns Ihre Lösung.
Mit etwas Glück gewinnen Sie einen von drei
Wohlfühlpreisen.
Herzi hat sich in dieser
Sommerausgabe gleich
fünfmal versteckt – mal
gut sichtbar, mal eher nebenbei.
Wer beim Lesen aufmerksam
ist, kann alle Fundstellen
entdecken und mit wenigen
Angaben an unserer Verlosung
teilnehmen. Gesucht werden
ausschließlich die fünf Seitenzahlen,
auf denen Herzi abgebildet
ist.
Und so funktioniert’s
Blättern Sie durch das Magazin
und halten Sie Ausschau nach
dem Herzi-Männchen. Sobald
Sie ihn gefunden haben, notieren
Sie die jeweilige Seitenzahl.
Wenn Sie alle fünf Seiten beisammenhaben,
senden Sie Ihre
Lösung per E-Mail an daten@
gutzumherz.de. Bitte nennen
Sie im Mailtext Ihren Vor- und
Nachnamen sowie die fünf Seitenzahlen
in einer Zeile oder als
Liste. Teilnahmeschluss ist der
22. September 2026.
Extra-Los in der Facebook-
Gruppe (optional)
Wenn Sie zusätzlich ein Extra-Los
erhalten möchten, besuchen
Sie unsere GUT ZUM
HERZ Facebook-Gruppe und
kommentieren Sie unter dem
angepinnten Gewinnspiel-Post
das Codewort SOMMER-HER-
ZI 2026. Damit wir Ihre Teilnahme
eindeutig zuordnen
können, ergänzen Sie in Ihrer
E-Mail bitte Ihren Facebook-
Namen, so wie er dort angezeigt
wird. Die Teilnahme per E-Mail
bleibt selbstverständlich auch
ohne Facebook möglich.
Diese Preise verlosen wir
Unter allen richtigen Einsendungen
verlosen wir drei Preise,
mehr dazu im rechten Kasten.
Hinweis zu Teilnahme und
Datenschutz
Teilnahme: ab 18 Jahren. Die
Gewinner werden ausgelost
und per E-Mail benachrichtigt.
Ihre Daten werden ausschließlich
zur Durchführung
des Gewinnspiels
verarbeitet und anschließend
gelöscht, sofern keine
gesetzlichen Pflichten
entgegenstehen. Mehrfachteilnahmen
werden
als eine Teilnahme gewertet;
eine Barauszahlung
ist ausgeschlossen,
der Rechtsweg ebenfalls.
Hinweis: Das Herzi auf dieser
Seite gehört nicht zum Gewinnspiel.
Die Teilnahme ist kostenlos
und nicht an einen Kauf gebunden.
Viel Glück!
MITMACHEN
&
GEWINNEN
34
WERBUNG
Die Preise werden
mit freundlicher
Unterstützung von
zur Verfügung gestellt.
1. Preis
Tischdekobox
„Think Pink“
2. Preis
Tischdekobox
„Es grünt so grün“
Veranstalter:
JUNG & JUNG Verlag
Mauerheimstraße 8
63811 Stockstadt am Main
GUT ZUM HERZ wie auch
CreaTina sind Projekte von
https://jungundjungverlag.de/
3. Preis
Tischdekobox
„Natürlich Schön“
35
HerzAktiv | HERZENSORTE Selfie Points
Eine Sommerreise rund
ums Wasser
HERZENSORTE »Selfie Points« entdecken, im eigenen
Tempo erleben und mit anderen teilen
von Matthias Jung
Eine Reise rund um den Bodensee macht HERZENSORTE erlebbar: Promenaden,
Uferwege und Aussichtspunkte zeigen, wie Wasser, Weite, Bewegung und
bewusste Momente zusammenfinden.
Der Bodensee zeigt bei jedem
Schritt ein anderes
Gesicht. Promenaden,
Häfen, Inseln, Gärten, kleine
Orte und Alpenblicke liegen
dicht beieinander. Manchmal
genügt ein paar Meter weitergehen,
und der See sieht anders
aus. Das Licht kippt. Ein Schiff
legt ab. Jemand bleibt stehen,
schaut aufs Wasser und merkt:
Der Tag hat gerade einen anderen
Rhythmus bekommen.
Im Sommer 2026 macht sich
GUT ZUM HERZ auf eine
Rundreise. Wir besuchen Orte
in Deutschland, Österreich, der
Schweiz und Liechtenstein, an
denen HERZENSORTE Selfie
Points entstehen können: Fotopunkte,
an denen ein Bild, ein
kurzer Satz und ein persönlicher
Eindruck zusammenkommen.
Nicht als Rangliste der
schönsten Plätze. Sondern als
Einladung, eigene Lieblingsorte
zu entdecken.
Was ein HERZENSORTE »Selfie
Point« ist
HERZENSORTE Selfie Points
sind redaktionelle Fotopunkte
und Community-Impulse. Es
sind Orte, an denen ein Bild, ein
kurzer Gedanke und ein persönlicher
Eindruck miteinander
verbunden werden.
Das kann ein Hafen sein, eine
Bank am Wasser, ein Blick auf
die Berge, ein Herzmotiv, eine
Promenade, eine Altstadtgasse,
ein Garten, ein Café, ein Uferweg
oder ein kleiner Steg. Entscheidend
ist nicht, wie bekannt
ein Ort ist. Entscheidend ist, ob
er einen Moment ermöglicht,
den Menschen wahrnehmen,
festhalten oder mit anderen teilen
möchten.
Wichtig ist die klare Einordnung:
HERZENSORTE Selfie
Points sind keine medizinische
Empfehlung und keine HER-
ZENSORTE-Zertifizierung. Sie
sind redaktionelle Orientierungspunkte.
Eine mögliche
spätere HERZENSORTE-Zertifizierung
folgt eigenen Kriterien
und wird gesondert ausgewiesen.
Warum der Bodensee
besonders gut passt
Der Bodensee verbindet
Deutschland, Österreich und
die Schweiz auf engem Raum.
Liechtenstein erweitert den
Blick in Richtung Alpen. Wer
rund um den See unterwegs
ist, erlebt Übergänge: zwischen
Ländern, Landschaften und
Kulturen, zwischen Alltag und
Urlaub, zwischen Bewegung
und Pause.
Promenaden, Altstädte, Inseln,
Häfen, Gärten, Uferwege und
Alpenblicke prägen die Region.
Genau das macht den Bodensee
für HERZENSORTE Selfie
Points so spannend: Es gibt
nicht den einen perfekten Blick.
Es gibt viele persönliche Blickwinkel.
Konstanz: der Auftakt
am Wasser
Konstanz ist der Auftakt unserer
Rundreise. Die Stadt verbindet
Hafen, Geschichte, Promenade
und lebendiges Stadtleben
auf engem Raum. Am Hafen begegnen
sich Reisende, Einheimische,
Spaziergängerinnen,
Spaziergänger und Ausflügler.
Schiffe legen ab, Menschen
blicken über das Wasser, und
die Imperia ist eines der prägenden
Motive der Stadt.
36
Foto: MTK / Leo Leister
Blick auf die
Imperia Statue
in Konstanz
37
Konstanz zeigt, wie nah Alltag
und Urlaub am Bodensee beieinanderliegen.
Man muss nicht weit
gehen, um das Gefühl zu bekommen,
dass der Tag etwas weiter
wird als ursprünglich geplant.
Mainau und Reichenau: zwei
Inseln, zwei Stimmungen
Die Insel Mainau und die Insel
Reichenau erzählen den See auf
unterschiedliche Weise. Die Mainau
steht für Gärten, Farben und
gepflegte Wege mit Blick auf das
Wasser. Die Reichenau wirkt ruhiger
und ursprünglicher. Hier
stehen Landschaft, Geschichte
und gelebter Alltag stärker im
Vordergrund. Für HERZENSOR-
TE Selfie Points ist genau dieser
Unterschied interessant. Manche
Orte wirken durch Farbe und Fülle.
Andere durch Stille, Weite oder
den Eindruck, dass Zeit langsamer
läuft.
Meersburg: Schönheit im
eigenen Tempo
Meersburg gehört zu den bekanntesten
Orten am Bodensee.
Enge Gassen, historische Gebäude,
Aussichtspunkte und die Lage
oberhalb des Wassers prägen das
Stadtbild. Gerade deshalb erinnert
Meersburg daran, dass jeder
Mensch eine Region auf eigene
Weise erlebt. Manche entdecken
die Stadt bei einem langen Spaziergang.
Andere wählen kürzere
Wege, mehr Pausen und
einzelne Punkte, die gut erreichbar
sind. Sommerleicht bedeutet
nicht, möglichst viel zu schaffen.
Sommerleicht bedeutet oft, den
eigenen Rhythmus zu finden und
schöne Eindrücke bewusst wahrzunehmen.
Friedrichshafen und Lindau:
Weite, Hafen und Inselgefühl
Friedrichshafen erzählt den Bodensee
modern und weit. Promenade,
Schiffe, Luftfahrtgeschichte,
Himmel und Wasser vermitteln
ein Gefühl von Bewegung und Offenheit.
Lindau erzählt eine andere Geschichte.
Die Inselstadt mit Hafen,
Leuchtturm und Alpenblick gehört
zu den bekanntesten Motiven
am Bodensee. Doch auch hier entstehen
Erinnerungen oft nicht nur
am berühmtesten Punkt, sondern
im persönlichen Augenblick: auf
einer Bank am Wasser, bei einem
Gespräch oder beim Blick über den
See kurz vor Sonnenuntergang.
HERZENSORTE Selfie Points sollen
diese persönlichen Perspektiven
sichtbar machen.
Bregenz: Kultur am Wasser
Bregenz ist ein starker visueller
Anker der Rundreise. Am Hafen
öffnen sich Wasser, Boote und
Weite wie ein Herzstück am See.
Der Ort zeigt unmittelbar, warum
das Format funktioniert: Man
erkennt das Motiv, versteht den
Anlass und bleibt stehen. Doch
Bregenz ist mehr als ein einzelnes
Fotomotiv. Die Stadt verbindet
See, Kultur, Promenade, Pfänderblick
und österreichische Bodensee-Atmosphäre.
Für GUT ZUM
HERZ zeigt Bregenz beispielhaft,
wie ein Ort Wiedererkennungswert
bekommt und trotzdem
Raum für persönliche Geschichten
lässt.
Die Schweiz beginnt nicht
erst am anderen Ufer
Auf der Schweizer Seite verändert
sich die Bodensee-Rundreise
deutlich. Hier wird der
See nicht nur vom Ufer aus betrachtet.
Er verbindet sich mit
Parks, kleinen Hafenstädten,
Untersee-Landschaften, Obstund
Weinregionen, Schifffahrt
und stilleren Wegen am Wasser.
Das Schweizer Ufer ist deshalb
nicht einfach der ruhige Blick zurück.
Es ist ein eigener Erzählraum.
Weniger laut vielleicht.
Aber genau darin liegt seine Stärke.
Kreuzlingen: Übergang
zwischen zwei Ländern
Kreuzlingen ist ein naheliegender
Auftakt für das Schweizer Ufer.
Direkt neben Konstanz öffnet sich
mit dem Seeburgpark ein weiter
Erholungsraum am See. Hafen,
Schloss Seeburg, Parkwege, Blickachsen
und viel Grün machen den
Ort zu einem starken HERZENS-
ORTE »Selfie Point«: gut erzählbar,
gut erreichbar und nah an
der Grenze zwischen Deutschland
und Schweiz. Hier wird der Übergang
zwischen zwei Ländern nicht
abstrakt. Man kann ihn gehen.
Vom deutschen Stadtleben hinein
in einen Schweizer Park am See.
Für eine Rundreise ist das mehr
als ein geografischer Wechsel. Es
ist ein Perspektivwechsel.
Untersee: leise Orte, starke
Eindrücke
Weiter westlich wird der Bodensee
zum Untersee. Orte wie
Gottlieben, Ermatingen, Berlingen
oder Steckborn erzählen
eine ruhigere Geschichte. Hier
stehen nicht die großen Hafenmotive
im Vordergrund, sondern
Uferwege, Dorfansichten,
kleine Anlegestellen, Boote,
Gärten und der Blick über ein
Wasser, das stiller wirkt als am
Obersee.
Gerade deshalb können hier
starke Fotopunkte entstehen:
weniger offensichtlich, aber oft
persönlicher. Ein HERZENS-
ORTE »Selfie Point« muss nicht
laut sein. Manchmal reicht ein
Platz, an dem der Blick frei wird.
38
Blick auf die
Schlosskirche
Friedrichshafen
Arenenberg: Aussicht mit
Geschichte
Auch der Arenenberg oberhalb des
Untersees kann ein spannender
Bezugspunkt sein. Schloss, Parklandschaft
und Aussicht verbinden
Geschichte, Landschaft und
Weite. Für GUT ZUM HERZ wäre
das kein klassischer Ausflugstipp,
sondern ein Ort, an dem sich gut
erzählen lässt, wie Blick, Pause
und Einordnung zusammenkommen.
Wer oben steht, schaut nicht nur
auf den See. Man schaut auf eine
Landschaft, die sich sortiert: Wasser,
Ufer, Dörfer, Wege, Grenzen.
Genau solche Orte helfen, eine
Reise nicht nur zu erleben, sondern
einzuordnen.
Romanshorn: Hafen, Fähre
und Bewegung
Romanshorn bringt wieder
mehr Hafen und Bewegung in
die Rundreise. Schiffe, Fähren,
Promenade und die Verbindung
über den See machen
sichtbar, dass der Bodensee
nicht trennt, sondern verbindet.
Wer hier steht, schaut nicht nur
aufs Wasser, sondern auch auf
Wege, die weiterführen. Für HER-
ZENSORTE Selfie Points ist das
ein starkes Motiv: ein Ort, an dem
Ankommen und Weiterfahren
gleichzeitig sichtbar werden.
Arbon: Altstadt, Ufer und
Aufenthaltsqualität
Arbon ergänzt diese Perspektive
mit Altstadt, Ufer, Hafen und Aufenthaltsqualität.
Der Ort eignet
sich besonders für die Frage, was
einen Selfie Point ausmacht: Ist es
das bekannte Motiv, der Blick über
den See, ein Platz zum Sitzen oder
der Moment, in dem ein kurzer
Halt genügt?
Vielleicht ist es genau diese Mischung.
Ein Ort muss nicht erklären,
warum er wirkt. Manchmal
merkt man es erst, wenn man stehen
bleibt.
Rorschach: Bucht, Kornhaus
und Weitblick
Rorschach setzt einen markanten
Schlusspunkt am Schweizer Ufer.
Die Stadt verbindet Hafen, Uferpromenade,
Kornhaus und Blick
in Richtung Appenzellerland.
Hier bekommt der See wieder
einen anderen Rahmen: weniger
Inselgefühl, mehr offene Bucht,
Geschichte und Landschaft im Rücken.
Der Ort zeigt, dass der Bodensee
auch am Rand noch einmal neu
beginnen kann. Der Blick wird
weiter, die Landschaft dahinter
deutlicher. Für die Rundreise ist
das ein guter Moment, um innezuhalten,
bevor sich der Weg in
Richtung Rheinraum und Liechtenstein
öffnet.
Vaduz: der Blick nach
Liechtenstein
Vaduz gehört nicht direkt zur
Bodensee-Runde, erweitert aber
den Blick über die Region hinaus.
Schloss, Alpenkulisse und die
Nähe zum Rhein machen deutlich,
wie eng die Länder und Landschaften
rund um den Bodensee
miteinander verbunden sind.
Damit endet die Reise nicht am
Ufer des Sees. Sie öffnet den Blick
auf den erweiterten Raum zwi-
39
schen Wasser, Alpen und Rhein.
Was wir unterwegs prüfen
Auf der Rundreise wählen und
beschreiben wir erste HERZENS-
ORTE Selfie Points rund um den
Bodensee. Dabei geht es nicht um
touristische Ranglisten. Es geht
um redaktionelle Beobachtungen,
persönliche Eindrücke und Empfehlungen
aus der Community.
Wir schauen vor Ort genau hin:
Wo entsteht ein gutes Bild? Wo
braucht es eine kurze Erklärung?
Wo gibt es eine Möglichkeit zum
Innehalten? Wo ist der Weg einfach,
wo vielleicht anspruchsvoller?
Wo entstehen Begegnungen?
Und wo lohnt sich ein Hinweis,
damit Menschen besser einschätzen
können, ob der Ort zu ihrem
eigenen Tempo passt? Orientierung
bedeutet hier nicht, anderen
vorzuschreiben, was sie tun sollen.
Orientierung bedeutet, Informationen
so aufzubereiten, dass
Menschen eine eigene Entscheidung
treffen können.
Drei Fragen an
Expertinnen und
Experten
1. Welche Orte rund um den Bodensee
eignen sich besonders gut
als Fotopunkte, weil sie gut erkennbar,
erzählerisch stark und
für viele Menschen gut erreichbar
sind?
2. Welche Informationen brauchen
Menschen vor Ort, damit sie
Wege, Pausenmöglichkeiten, Zugänglichkeit
und Aufenthaltsqualität
besser einschätzen können?
3. Wie lassen sich HERZENSOR-
TE Selfie Points transparent von
einer HERZENSORTE-Zertifizierung
abgrenzen, damit Vertrauen
entsteht und keine falschen Erwartungen
geweckt werden?
Eine Frage zum
Mitnehmen
Wer mit einer bekannten Erkrankung
lebt, eingeschränkt belastbar
ist oder bei längeren Ausflügen
unsicher wird, kann vor einer Reise
allgemein überlegen: Welche
Strecken, Pausen und Situationen
passen zu mir – und welche Fragen
möchte ich dazu vorab mit
meiner Ärztin, meinem Arzt oder
einer anderen Fachperson klären?
Hilfreich kann es außerdem sein,
frühzeitig zu planen, welche
HERZ
&
Urlaub
Unterstützung (zum Beispiel Begleitperson,
Hilfsmittel oder Notfallmedikamente)
unterwegs entlasten
kann und wie sich diese gut
organisieren lässt.
Die Community
fährt mit
Die Bodensee-Rundreise wird erst
vollständig, wenn sie nicht nur
aus unserer Perspektive erzählt
wird. GUT ZUM HERZ lebt von
Menschen, die eigene Eindrücke
einbringen. Welcher Ort am Bo-
40
densee ist Ihnen besonders in Erinnerung
geblieben? Gibt es eine
Promenade, einen Steg, einen
Hafen, einen Aussichtspunkt, ein
Café, einen Garten oder eine Bank
am Wasser, die wir uns ansehen
sollten? Welche Station gehört für
Sie unbedingt zu einer Bodensee-
Rundreise?
Schreiben Sie uns Ihren Tipp –
gern mit einem kurzen Satz, warum
dieser Ort für Sie wichtig
ist. Vielleicht wird er Teil unserer
Sommerreise und hilft dabei, neue
HERZENSORTE Selfie Points rund
um den Bodensee sichtbar zu machen.
Orientierungshinweis
HERZENSORTE Selfie Points sind
redaktionelle Fotopunkte und
Community-Impulse. Sie sind
keine medizinische Empfehlung,
keine Therapieempfehlung und
keine HERZENSORTE-Zertifizierung.
Wenn Städte, Gemeinden,
Hotels, Gastronomie, Kulturorte
oder Ausflugsziele im Rahmen
einer bezahlten Einbindung sichtbar
werden, wird dies transparent
gekennzeichnet.
GUT ZUM HERZ
HERZENSORTE
Selfie Point
Foto machen,
Ort nennen und den
persönlichen Sommermoment
mit dem Hashtag
#HERZENSORTE auf
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HerzForum | GUT ZUM HERZ in D-A-CH-LI
Herzthemen enden
nicht an Grenzen
Mit dem Sommer 2026 öffnet GUT ZUM HERZ den Blick
nach Österreich, in die Schweiz und nach Liechtenstein –
mit dem Bodensee als erstem sichtbaren Verbindungsraum
von Matthias Jung
Das Projekt GUT ZUM
HERZ ist in Deutschland
entstanden. Hier
ist die Community gewachsen,
hier wurden Magazin, Website,
Podcasts und neue Gesprächsformate
entwickelt. Viele Beiträge
haben gezeigt: Wer mit
Herzthemen lebt, sucht nicht
nur medizinische Fakten. Viele
Menschen suchen verständliche
Einordnung, Erfahrungen anderer
Betroffener und Fragen, die
ihnen helfen, im Alltag sicherer
zu werden.
Mit dem Sommer 2026 beginnt
nun der nächste Schritt. GUT
ZUM HERZ öffnet den Blick über
Deutschland hinaus – nach Österreich,
in die Schweiz und nach
Liechtenstein. Nicht als Abkehr
vom bisherigen Weg, sondern als
Erweiterung einer Idee, die von
Anfang an größer war als eine
Landesgrenze: Herzgesundheit
braucht Orientierung, Sprache,
Austausch und Orte, an denen
Menschen sich gesehen fühlen.
Ein größerer Raum,
dieselbe Haltung
Deutschland, Österreich, die
Schweiz und Liechtenstein haben
unterschiedliche Gesundheitssysteme,
unterschiedliche Zuständigkeiten
und unterschiedliche
regionale Angebote. Für
Menschen im Alltag beginnt die
Frage aber oft viel einfacher: Wo
finde ich verständliche Informationen?
Welche Erfahrungen
machen andere? Wie bereite ich
ein Gespräch mit meiner Ärztin,
meinem Arzt oder einer anderen
Fachperson gut vor?
Genau an dieser Stelle möchte
GUT ZUM HERZ ansetzen. Die
Plattform ersetzt keine Beratung
und bewertet keine Versorgungssysteme.
Sie möchte Themen
verständlich machen, Perspektiven
verbinden und Fragen sichtbar
machen, die Menschen im
Alltag tatsächlich beschäftigen.
D-A-CH-LI bedeutet für GUT
ZUM HERZ deshalb nicht: vier
Länder, vier getrennte Welten.
Es bedeutet: ein deutschsprachiger
Erfahrungsraum, in dem
Menschen voneinander hören,
Fragen teilen und Unterschiede
besser einordnen können.
Warum dieser Schritt zum
Sommer passt
Der Sommer ist eine Jahreszeit
der Bewegung. Menschen reisen,
besuchen Familie, verbringen
Zeit am See, fahren in die Berge,
entdecken Städte oder suchen
einfach Abstand vom Alltag.
Gerade dabei entstehen Fragen,
die nicht an Grenzen haltmachen:
Was bedeutet gute Vorbereitung?
Welche Informationen
nehme ich mit? Wo finde ich
Orientierung, wenn ich unterwegs
bin? Und welche Erfahrungen
anderer Menschen können
helfen, eigene Unsicherheiten
besser einzuordnen?
GUT ZUM HERZ möchte diese
Fragen nicht mit einfachen Antworten
glätten. Der Anspruch
ist ein anderer: verständlich erklären,
seriös einordnen, Beteiligung
ermöglichen und deutlich
machen, wo die Grenzen allgemeiner
Information liegen.
Eine Frage, die Leserinnen und
Leser aus diesem Beitrag mitnehmen
können, lautet deshalb:
Welche Informationen, Unterlagen
oder Fragen möchte ich für
ein Gespräch mit meiner Ärztin,
meinem Arzt oder einer anderen
Fachperson bereithalten, wenn
ich reise, meinen Alltag verändere
oder mich mit einem Gesundheitsthema
neu beschäftige?
Diese Frage ist keine medizinische
Empfehlung. Sie ist ein allgemeiner
Impuls, um Gespräche
besser vorzubereiten.
Der Bodensee wird zum
ersten Fokusraum
Der Bodensee ist für diese Öff-
44
Liechtenstein Marketing/Heinz Staffelbach
Liechtenstein,
Oberland
45
nung ein naheliegender Anfang.
Er verbindet Deutschland, Österreich
und die Schweiz auf engem
Raum; Liechtenstein ist im erweiterten
Bodenseeraum gut anschlussfähig.
Wer dort unterwegs
ist, erlebt schnell, dass Grenzen
zwar politisch eindeutig sind, der
Alltag aber fließender wirkt.
Menschen fahren über Grenzen
hinweg, besuchen Orte am Wasser,
gehen spazieren, entdecken
Promenaden, treffen andere Menschen
und nehmen Eindrücke mit.
Der Bodensee macht sichtbar, was
GUT ZUM HERZ mit der Öffnung
nach D-A-CH-LI meint: Regionen
können verbinden, ohne Unterschiede
zu verwischen.
Für die Sommerausgabe bedeutet
das: Der Bodensee ist nicht nur
ein schönes Reiseziel. Er wird zum
ersten Beispiel dafür, wie Herzgesundheit,
Alltag, Bewegung,
Erholung, Begegnung und Orientierung
in einem größeren Raum
erzählt werden können.
Was Orientierung im
deutschsprachigen Raum
leisten kann
Orientierung heißt nicht, alles abschließend
zu erklären. Orientierung
heißt, Fragen sortierbar zu
machen. Wer einen Begriff besser
versteht, kann gezielter nachfragen.
Wer Erfahrungen anderer
Menschen liest, kann die eigene
Situation klarer einordnen. Wer
weiß, dass Gesundheitssysteme
unterschiedlich organisiert sind,
erwartet nicht überall dieselben
Wege.
GUT ZUM HERZ möchte genau
diesen Raum öffnen: zwischen
persönlicher Erfahrung, journalistischer
Einordnung und fachlicher
Perspektive. Dabei bleibt
wichtig, was die Plattform auszeichnet:
keine Heilversprechen,
keine Therapieempfehlungen,
keine Produktlogik, keine scheinbar
einfachen Antworten auf
komplexe Fragen. Gerade im
deutschsprachigen Raum kann
daraus ein besonderer Mehrwert
entstehen. Viele Menschen teilen
eine Sprache, aber nicht dieselben
Strukturen. Das macht verständliche
Kommunikation umso wichtiger.
Ein erster konkreter
Impuls aus Österreich
Mit FHchol Austria ist ein
erster Podcast-Impuls aus Österreich
geplant. Die Patientenorganisation
aus Wien beschäftigt
sich mit familiärer
Hypercholesterinämie und
verwandten genetisch bedingten
Fettstoffwechselstörungen.
Damit passt sie gut zu
einem Anliegen, das auch GUT
ZUM HERZ wichtig ist: Erfahrungen
von Betroffenen sichtbar
machen und komplexe Begriffe
verständlich einordnen.
Familiäre Hypercholesterinämie
ist ein Begriff, der viele
Menschen zunächst verunsichern
kann. Schon das Wort
wirkt fachlich und schwer zugänglich.
Genau deshalb kann
ein Gespräch helfen, das Thema
nicht nur medizinisch,
sondern auch aus Betroffenenperspektive
zu betrachten:
Was bedeutet es für Familien?
Welche Fragen tauchen im Alltag
auf? Wo hilft Austausch?
Und was sollten Menschen
besser mit Fachpersonen besprechen?
Der geplante Podcast
macht die Öffnung nach
Österreich konkret. Sie bleibt
damit keine geografische Ankündigung,
sondern bekommt
eine Stimme, ein Thema und
eine Gesprächssituation.
Drei Fragen
GUT ZUM HERZ
Für die weitere Arbeit von GUT
ZUM HERZ öffnen sich aus diesem
Schritt mehrere fachliche
Fragen:
1. Welche Unterschiede zwischen
Deutschland, Österreich, der
Schweiz und Liechtenstein sind
für Patientinnen und Patienten
besonders erklärungsbedürftig,
ohne einzelne Systeme gegeneinander
auszuspielen?
2. Wie können Patientenorganisationen
im deutschsprachigen
Raum dazu beitragen, Erfahrungen,
Fragen und Orientierung besser
sichtbar zu machen?
3. Welche Begriffe, Risikofaktoren
oder Alltagssituationen sollten
künftig besonders verständlich
erklärt werden, damit Menschen
Gespräche mit Fachpersonen besser
vorbereiten können?
Ihre Perspektive
gehört dazu
GUT ZUM HERZ wächst nicht
allein durch neue Regionen. Es
wächst durch Menschen, die ihre
Fragen und Erfahrungen einbringen.
Deshalb steht die Community
auch bei diesem Schritt im Mittelpunkt.
Community-Frage 1: Welche Erfahrungen,
Orte oder Fragen aus
Österreich, der Schweiz, Liechtenstein
oder dem Bodenseeraum
sollten bei GUT ZUM HERZ künftig
sichtbarer werden?
Dabei geht es nicht darum, persönliche
Erfahrungen zu verallgemeinern.
Es geht darum, Themen
sichtbar zu machen, die sonst vielleicht
zu selten gestellt werden:
im Wartezimmer, auf Reisen, in
der Familie, bei Bewegung, Ernäh-
46
rung, Erholung oder in Gesprächen
mit Fachpersonen.
Eine mögliche kurze Umfrage
könnte lauten:
Community-Frage 2: Aus welchem
Land oder welcher Region
lesen Sie GUT ZUM HERZ – und
welches Thema sollte im deutschsprachigen
Raum stärker erklärt
werden?
Keine Rangliste, sondern ein
gemeinsamer Blick
Die Öffnung nach Österreich, in
die Schweiz und nach Liechtenstein
soll keine Rangliste schaffen.
GUT ZUM HERZ fragt nicht, welches
Land die besseren Antworten
hat. Entscheidend ist etwas anderes:
Welche Fragen verbinden
Menschen? Wo fehlen verständliche
Informationen? Welche Erfahrungen
können anderen helfen,
ihre eigenen Fragen besser
vorzubereiten?
Der gemeinsame Blick ist dabei
stärker als der Vergleich. Er macht
sichtbar, dass Herzgesundheit
nicht nur in Leitlinien, Fachbegriffen
und Versorgungspfaden
stattfindet. Sie berührt Alltag,
Reisen, Familie, Arbeit, Erholung,
Unsicherheit und Hoffnung.
Der nächste Schritt
beginnt jetzt
Mit dem Sommer 2026 wird
GUT ZUM HERZ größer gedacht.
Deutschland bleibt der Ausgangspunkt.
Österreich, die Schweiz und
Liechtenstein kommen als weitere
Räume hinzu, in denen Menschen
leben, reisen, fragen, beobachten
und Erfahrungen sammeln.
Der Bodensee macht diesen Schritt
sichtbar. Weitere Regionen können
folgen. Entscheidend ist nicht,
wie weit GUT ZUM HERZ geografisch
wächst. Entscheidend ist,
ob die Plattform ihrem Anspruch
treu bleibt: verständlich erklären,
seriös einordnen, Menschen beteiligen
und Orientierung geben.
Machen Sie mit: Schreiben Sie uns,
welche Fragen, Orte oder Erfahrungen
aus dem deutschsprachigen
Raum Sie bei GUT ZUM HERZ
wiederfinden möchten. Ihre Perspektive
kann helfen, kommende
Beiträge, Podcast-Fragen, Umfragen
und regionale Schwerpunkte
mitzugestalten.
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Vom ersten zertifizierten Ort in Frankfurt am Main
bis zu neuen Perspektiven in Österreich
Mit dem Restaurant »The Italian« Frankfurt Airport wurde der erste HERZENSORT
ausgezeichnet. Nun öffnet sich der Blick über Deutschland hinaus. Aus einer Idee könnte
Schritt für Schritt ein Netzwerk von Orten entstehen, die Begegnung, Orientierung und
Lebensqualität sichtbar machen.
Es gibt Orte, an die Menschen
gerne zurückkehren.
Nicht unbedingt, weil
sie besonders spektakulär sind.
Oft sind es Plätze, an denen
man sich willkommen fühlt, an
denen Begegnungen entstehen
oder an denen einfach alles ein
wenig leichter wirkt.
Vom Konzept zum ersten
HERZENSORT
Lange war HERZENSORTE
vor allem ein Konzept. Mit
dem Restaurant »The Italian«
Frankfurt Airport in Gateway
Gardens wurde daraus erstmals
Realität.
Direkt am Frankfurter Flughafen
gelegen, ist das Restaurant
für viele Menschen ein Ort des
Ankommens und Wiedersehens.
Geschäftsreisende treffen
dort auf Urlauber, Familien auf
Gäste aus aller Welt. Für manche
ist es der Beginn einer Reise,
für andere der Abschluss eines
Aufenthalts.
Dass dieser Ort als erster HER-
ZENSORT ausgezeichnet wurde,
war deshalb kein Zufall. Er
steht für Gastfreundschaft, Begegnung
und die Überzeugung,
dass Lebensqualität viele Gesichter
haben kann.
Damit hat HERZENSORTE seinen
ersten sichtbaren Anker erhalten.
Die Geschichte endet nicht in
Frankfurt
Interessant ist dabei, dass die
Wurzeln von »The Italian«
nicht in Deutschland liegen,
sondern in Österreich. Das Unternehmen
betreibt mehrere
Standorte und hat seine Heimat
unter anderem in Wiener Neustadt,
Graz, Fürstenfeld, Oberwart
und Parndorf.
Genau darin steckt eine spannende
Perspektive. Mit dem
Sommer 2026 öffnet sich GUT
ZUM HERZ für Deutschland,
Österreich, die Schweiz und
Liechtenstein. Viele Leserinnen
und Leser verbringen ihren
Urlaub in diesen Ländern, besuchen
Familie, machen Ausflüge
oder verbinden persönliche
Erinnerungen mit bestimmten
Regionen.
So könnte aus dem ersten HER-
ZENSORT in Frankfurt Schritt
für Schritt ein grenzüberschreitendes
Netzwerk entstehen.
Nicht als starres Verzeichnis,
sondern als Sammlung von Orten,
die Menschen miteinander
verbinden.
Mehr als Hotels und
Restaurants
HERZENSORTE beschränken
sich nicht auf Gastronomie
oder Tourismus. Auch Kurorte,
Städte, Gemeinden, Parks,
kulturelle Einrichtungen oder
besondere Begegnungsorte
können Teil dieser Idee werden.
Entscheidend ist nicht die Größe
eines Ortes, sondern die Frage:
Fühlen sich Menschen dort
willkommen?
Denn Lebensqualität entsteht
oft durch viele kleine Dinge.
Durch freundliche Menschen.
Durch Orientierung. Durch ein
angenehmes Umfeld. Durch die
Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen
oder gemeinsam Zeit zu
verbringen.
Diese Erfahrungen lassen sich
nicht messen wie ein Blutdruckwert.
Aber sie prägen den Alltag
vieler Menschen.
50
WERBUNG
Copyright: Schaub-Walzer / PID
GUT ZUM HERZ
HERZENSORTE
51
Warum solche Orte wichtig sein
können
Nach einer Erkrankung verändert
sich für viele Menschen der
Blick auf das Leben. Dinge, die
früher selbstverständlich waren,
werden manchmal neu bewertet.
Gleichzeitig wächst bei vielen der
Wunsch, wieder mehr zu erleben,
unterwegs zu sein und schöne Momente
bewusst wahrzunehmen.
HERZENSORTE möchte diesen
Gedanken aufgreifen.
Nicht mit Versprechen und nicht
mit der Behauptung, dass ein Ort
gesund macht. Sondern mit der
Überzeugung, dass Lebensqualität,
Begegnungen und positive Erfahrungen
zum Leben dazugehören.
Dabei steht nicht Leistung im Mittelpunkt,
sondern die Frage, was
dem einzelnen Menschen guttut
und Freude bereitet.
Gemeinsam weiterdenken
Noch steht HERZENSORTE am
Anfang. Aber die Idee entwickelt
sich weiter. In Zukunft könnten
weitere Restaurants, Hotels, Kurorte,
Städte oder Gemeinden dazukommen.
Ebenso denkbar sind
Beiträge, Podcasts oder Geschichten
über Menschen und ihre Lieblingsorte.
Denn gute Ideen entstehen selten
allein. Sie wachsen durch Erfahrungen,
Begegnungen und den
Austausch mit anderen. Vielleicht
kennt auch die GUT-ZUM-HERZ-
Community Orte, die es wert sind,
entdeckt zu werden.
Eine Einladung an die
Community
Welcher Ort bedeutet Ihnen besonders
viel? Vielleicht ein Restaurant,
ein Kurort, ein Park, ein
Café, eine Stadt oder ein Platz am
Wasser. Vielleicht ein Ort, an dem
Sie nach einer schwierigen Zeit
wieder Zuversicht gespürt haben.
Oder einfach ein Ort, an dem Sie
gerne sind. HERZENSORTE lebt
von solchen Geschichten.
Denn manchmal sind es gerade
die persönlichen Empfehlungen,
die anderen Menschen neue Ideen
schenken.
Community-Frage
Gibt es einen Ort, an dem Sie
sich besonders wohlfühlen
und den Sie anderen Menschen
gerne empfehlen würden?
Diese Frage begleitet unseren
Sommer 2026 als roter Faden –
in HERZENSORTE-Geschichten,
auf der Karte und in den
persönlichen Eindrücken der
Community.
Demnächst greifen wir sie
auch in einem Social-Media-Post
von GUT ZUM HERZ
auf. Dort haben Sie die Möglichkeit,
Ihren HERZENSOR-
TE-Moment direkt als Kommentar
zu teilen: mit einem
Ortsnamen, einem kurzen
Satz zum Eindruck und – wenn
Sie möchten – einem Foto, das
zeigt, was diesen Platz für Sie
besonders macht.
Drei Fragen
GUT ZUM HERZ
1. Welche Bedeutung können positive
Erlebnisse und soziale Begegnungen
für das Wohlbefinden von
Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
haben?
2. Welche Rolle spielen Orte und
Umgebung für Lebensqualität und
Teilhabe im Alltag?
3. Wie können Städte, Gemeinden,
Gastronomie, Hotellerie und Kurorte
dazu beitragen, Menschen
mit gesundheitlichen Einschränkungen
besser willkommen zu
heißen?
Wie sag ich‘s
meinem Arzt?
„Ich möchte wieder mehr unternehmen
und auch verreisen.
Gibt es aus medizinischer Sicht
Punkte, die ich bei meiner persönlichen
Situation vorher beachten
sollte?“
HERZENSORTE im Überblick
HERZENSORTE ist mehr als ein
einzelner Ort. Hinter dem Begriff
steht ein Konzept, das Lebensqualität,
Orientierung und Willkommenskultur
sichtbarer machen
möchte – dort, wo Menschen
wirklich unterwegs sind und Begegnung
möglich wird. Im Mittelpunkt
steht nicht die perfekte
Kulisse, sondern die Frage, ob sich
Menschen mit ihren Geschichten,
Fragen und Einschränkungen
ernst genommen fühlen.
Auf der Website von GUT ZUM
HERZ finden Sie einen Blick hinter
die Kulissen: wie die Idee entstanden
ist, welche Gedanken
dahinterstehen und wie nach und
nach weitere Orte sichtbar werden
können. Dort wird auch erläutert,
wie Betroffene, Angehörige, Organisationen
und Partner dazu
beitragen können, dass aus einzelnen
Momenten Stück für Stück
ein Netzwerk von HERZENSORTE
entsteht – über Regionen und Ländergrenzen
hinweg. Mehr dazu lesen
Sie online auf gut-zum-herz.
de/herzensorte.
52
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Wichtige Informationen
Location:
Adresse:
Kontakt:
Wo ist das?
The Italian – Frankfurt am Main
Amelia-Mary-Earhart-Straße 7, 60549 Frankfurt am Main (Stadtteil
Flughafen, Quartier Gateway Gardens)
Telefon: +49 69 78803199 Web: the-italian-frankfurt.de
Das Restaurant liegt im neuen Quartier Gateway Gardens unmittelbar
am Flughafen Frankfurt (FRA). Die S-Bahn-Station „Gateway Gardens“
der Linien S8/S9 ist nur wenige Schritte entfernt; von dort sind es zwei
Minuten bis Terminal 1 und rund zehn Minuten bis zum Hauptbahnhof.
Als Orientierungspunkt: Gegenüber befindet sich das Park Inn by
Radisson Frankfurt Airport (Hausnummer 10 in derselben Straße).
Öffnungszeiten: Täglich geöffnet: Mo–Sa: 10:00–00:00, So: 10:00–22:00
Küche: täglich 11:30–22:00. Ausnahmen gibt es lediglich an Weihnachten und Silvester
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Die
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Die HerzSchlag-Community
als Selbsthilfegruppe
Digitale Gesundheit
Gesundheit
mitges
56
Umfragen, Trends
& Erfahrungsberichte
NichtAlleineSein mit
gemeinsamen Aktivitäten
Fragen &
Z
3500
Mitglieder
pe
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ab Seite
140.
partizipativ
talten
Sich sicher fühlen mit
»HERZENSORTE«
MediKlar & Wie sag ich‘s
meinem Arzt?
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34.
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86.
Antworten Gewinnspiel Regionale Gruppen
57
HerzAktiv | HERZ & Urlaub
Wenn Auszeit wieder
möglich wird
von Matthias Jung
Zwischen Sehnsucht und Sicherheit: Warum gute Vorbereitung
helfen kann, Urlaub mit Herzerkrankung wieder gelassener zu denken
W
enn der Sommer
ruft, wächst bei vielen
Menschen der
Wunsch nach Abstand vom Alltag.
Ein paar Tage am See, ein
Spaziergang an der Promenade,
eine Fahrt in die Berge oder ein
Tapetenwechsel: Urlaub steht
für Leichtigkeit. Für Menschen
mit Herzerkrankung kann diese
Leichtigkeit von Fragen begleitet
sein. Was traue ich mir zu?
Wie plane ich gut? Und wann
sollte ich vorher mit meiner
Ärztin oder meinem Arzt sprechen?
Urlaub beginnt nicht erst am
Reiseziel. Er beginnt mit einem
Gedanken: Ich möchte wieder
raus. Ich möchte etwas anderes
sehen. Ich möchte mich nicht
nur als Patientin oder Patient
erleben, sondern als Mensch
mit Plänen und Vorfreude. Genau
hier setzt HERZ & Urlaub
an. Es geht nicht um perfekte
Reisen oder medizinische Versprechen.
Es geht um Orientierung,
realistische Planung und
Auszeiten, die zum eigenen Leben
passen.
Wenn Vorfreude
und Unsicherheit
zusammenkommen
Viele Menschen kennen diesen
Zwiespalt. Einerseits tut der
Gedanke an Urlaub gut. Andererseits
tauchen Fragen auf,
die früher keine Rolle gespielt
haben: Wie weit ist die nächste
medizinische Versorgung entfernt?
Wie komme ich mit Hitze
zurecht? Ist eine lange Anreise
anstrengend? Kann ich vor Ort
genug Pausen einplanen?
Diese Fragen sind kein Zeichen
von Angstlichkeit. Sie zeigen,
dass Menschen Verantwortung
für sich übernehmen. Wer mit
einer Herzerkrankung lebt,
muss nicht auf Lebensfreude
verzichten. Aber es hilft, genauer
hinzuschauen: Was ist für
mich machbar? Was gibt mir
Sicherheit? Welche Reiseform
passt zu meiner aktuellen Belastbarkeit?
Urlaub muss nicht spektakulär
sein, um wertvoll zu sein.
Manchmal ist eine kurze Auszeit
in der Nähe stimmiger als
eine lange Reise mit zu vielen
Programmpunkten. Auszeit
entsteht nicht durch Entfernung,
sondern durch das Gefühl,
wieder Raum für sich zu
haben.
Gut geplant ist entspannter
gereist
Wer gesundheitlich vorbelastet
ist, profitiert oft von einer
einfachen Vorbereitung. Dazu
gehört der Blick auf die eigene
Situation: Gab es zuletzt neue
Beschwerden? Hat sich die Medikation
verändert? Stehen Untersuchungen
an? Ist die Reise
körperlich gut zu bewältigen?
Solche Fragen gehören möglichst
früh in ein Gespräch mit
der behandelnden Ärztin oder
dem behandelnden Arzt.
Auch praktische Dinge können
entlasten: eine aktuelle Medikamentenliste,
ausreichend Vorrat,
wichtige Unterlagen, Notfallkontakte
und ein Plan für
Pausen. Digitale Helfer können
unterstützen, ersetzen aber keine
medizinische Einordnung.
Besonders im Sommer verdient
Hitze Aufmerksamkeit. Hohe
Temperaturen, ungewohnte
Aktivität, Flüssigkeitsverlust
und Medikamente können zusammenspielen.
Deshalb ist es
sinnvoll, Reisen nicht nur nach
Schönheit, sondern auch nach
Tagesrhythmus zu planen: frühe
Spaziergänge statt Mittagshitze,
Schatten statt Dauerprogramm,
Wasser in Reichweite
und Pausen ohne schlechtes Gewissen.
Der richtige Ort ist nicht
immer der weiteste
HERZ & Urlaub stellt eine einfache
Frage: Welche Orte tun
Menschen gut, ohne ihnen zu
58
HERZ
&
Urlaub
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
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59
viel abzuverlangen? Das kann der
Bodensee sein, eine Promenade an
der Nordsee, ein Kurort in Hessen,
ein ruhiger Stadtteil mit guter Infrastruktur
oder ein Hotel, in dem
kurze Wege, Aufzug, Sitzmöglichkeiten
und freundliche Orientierung
selbstverständlich sind.
Für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
kann ein Urlaubsort
angenehm sein, wenn
er nicht nur schön, sondern auch
übersichtlich ist. Gibt es Wege,
die man gut dosieren kann? Gibt
es Bänke, Schatten, Trinkmöglichkeiten
und Rückzugsorte? Ist
medizinische Hilfe im Notfall erreichbar?
Solche Fragen nehmen
dem Urlaub nicht die Leichtigkeit.
Sie können helfen, sie wieder
zuzulassen.
Genau hier verbinden sich
HERZ & Urlaub und HER-
ZENSORTE. Ein guter Ort
ist nicht nur Kulisse. Er
kann ein Anker sein: für
Bewegung, Begegnung,
Ruhe oder Genuss. Ein
Spazierweg am Wasser, ein
Platz im Schatten, ein Café
ohne Hektik, ein Selfie Point
mit Aussicht, eine Promenade
mit kurzen Etappen – all das kann
aus einem Ausflug einen Moment
machen, den man mitnimmt.
Urlaub ohne Leistungsdruck
Viele Reisen scheitern nicht an
der Entfernung, sondern an zu
vielen Erwartungen. Man möchte
alles sehen, jeden Tag nutzen,
jede Gelegenheit mitnehmen. Für
Menschen mit Herzerkrankung
kann genau das belastend werden.
Deshalb braucht HERZ & Urlaub
eine andere Haltung: weniger Programm,
mehr Wahrnehmung.
Ein guter Urlaubstag darf langsam
beginnen. Er darf eine Pause
haben. Er darf auch einmal anders
verlaufen als geplant. Wer sich
nur dann gelungen fühlt, wenn
alles abgehakt ist, macht aus Erholung
schnell wieder Arbeit. Wer
dagegen den Tag nach der eigenen
Tagesform gestaltet, bleibt eher
bei sich.
Das gilt auch für Bewegung. Ein
kurzer Weg kann wertvoller sein
als ein überfordernder Ausflug.
Eine Bank am See kann sinnvoller
sein als der dritte Programmpunkt.
Ein gemeinsames Abend
essen ohne Eile kann mehr Lebensqualität
bedeuten als die perfekte
Sehenswürdigkeit. HerzAktiv
heißt hier nicht: leisten. Herz-
Aktiv heißt: bewusst unterwegs
sein.
Worüber vorher gesprochen
werden darf
Viele Fragen rund um Urlaub werden
in Arztgesprächen gar nicht
gestellt, weil sie zu alltäglich wirken.
Dabei sind es genau diese
Fragen, die im echten Leben wichtig
werden: Was ist in meiner aktuellen
Situation realistisch? Worauf
sollte ich bei Hitze achten?
Wie gehe ich mit längerer Anreise
um? Was mache ich, wenn Werte
auffällig sind? Welche Unterlagen
sollte ich dabeihaben? Gibt es Reiseziele
oder Aktivitäten, die ich
besser vorher besprechen sollte?
Solche Fragen sind keine Übervorsicht.
Sie sind Teil guter Vorbereitung.
Wer sie stellt, nimmt
die eigene Gesundheit ernst und
schafft zugleich mehr Freiheit für
den Urlaub selbst. Denn je klarer
die Grundlagen sind, desto weniger
Raum bleibt für Unsicherheit
unterwegs.
Die Community als Reisekompass
GUT ZUM HERZ lebt von Erfahrungen.
Gerade beim
Thema Urlaub kann die
Community wertvoll sein.
Niemand kennt die kleinen
praktischen Fragen
so gut wie Menschen, die
selbst mit Einschränkungen,
Medikamenten,
Unsicherheit oder veränderter
Belastbarkeit unterwegs
sind.
Welche Orte waren gut erreichbar?
Wo gab es Schatten und Sitzmöglichkeiten?
Welche Promenade
ließ sich gut in kleinen Etappen
gehen? Wo fühlte man sich willkommen
– nicht als Sonderfall,
sondern als Mensch mit Bedürfnissen?
Aus solchen Erfahrungen kann ein
Reisekompass entstehen. Nicht
als Bewertungssystem, nicht als
medizinische Empfehlung und
nicht als Werbung. Sondern als
Sammlung von Hinweisen, die anderen
helfen können, eigene Auszeiten
besser zu planen.
Unsere Frage an die Community
lautet deshalb: Welcher Ort hat
60
Ihnen im Urlaub gutgetan – und
warum? War es die Ruhe, die Bewegung,
die Begegnung, der Genuss
oder einfach das Gefühl, dort
gut aufgehoben zu sein?
Zwischen Sorge
und Sehnsucht
Urlaub mit einer Herzerkrankung
ist kein Wettbewerb um Mut. Es
geht nicht darum, möglichst weit
zu fahren oder möglichst viel zu
erleben. Es geht darum, Auszeiten
so zu gestalten, dass sie zum
eigenen Leben passen. Manchmal
bedeutet das, eine Reise gut vorzubereiten.
Manchmal bedeutet es,
ein Ziel zu wählen, das Sicherheit
gibt. Manchmal bedeutet es auch,
auf etwas zu verzichten, damit anderes
möglich bleibt.
HERZ & Urlaub möchte dazu einladen,
nicht leichtsinnig zu werden,
aber auch nicht vorschnell
auf Lebensfreude zu verzichten.
Zwischen Sorge und Sehnsucht
gibt es einen Raum, in dem gute
Planung, schöne Orte, achtsame
Begleitung und persönliche Erfahrungen
zusammenfinden können.
Denn Auszeit ist nicht nur eine
Frage des Reiseziels. Sie ist eine
Frage der Haltung: Was tut mir
gut? Was ist für mich machbar?
Und welcher Ort hilft mir, mich
wieder mehr als Mensch und weniger
als Diagnose zu fühlen?
Treten Sie der
privaten Facebook-
Gruppe von GUT ZUM
HERZ bei und teilen Sie
Ihre Gedanken mit uns.
Drei Fragen GUT ZUM HERZ
1. Welche Fragen sollten Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
vor einer Reise mit ihrer Ärztin oder ihrem
Arzt besprechen, damit Urlaub wieder besser planbar
wird?
Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob eine Reise grundsätzlich
möglich ist, sondern auch um Belastbarkeit, Medikamente,
aktuelle Beschwerden, Warnzeichen, Notfallkontakte
und die Frage, welche Reiseform zur persönlichen
Situation passt.
2. Worauf sollten Betroffene im Sommer besonders achten,
wenn Hitze, längere Anreise, ungewohnte Aktivität, Flüssigkeitshaushalt
und Medikamente zusammenkommen?
Viele Menschen möchten im Urlaub wieder mehr erleben.
Gleichzeitig können hohe Temperaturen, lange Wege,
andere Tagesrhythmen oder veränderte Ess- und Trinkgewohnheiten
den Körper zusätzlich fordern. Was sollte
vorher bedacht werden, damit aus Vorfreude keine Überforderung
wird?
3. Was können Urlaubsorte, Hotels, Kurorte oder Ausflugsziele
tun, damit sich Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen
sicher, willkommen und nicht als Sonderfall
fühlen?
Hier geht es um mehr als Barrierefreiheit: kurze Wege,
Sitzmöglichkeiten, Schatten, gute Orientierung, erreichbare
Hilfe, verständliche Informationen und Orte, die Lebensfreude
ermöglichen, ohne Leistungsdruck zu erzeugen.
Auch HERZENSORTE Selfie-Points könnten dabei
eine Rolle spielen, wenn sie Auszeiten sichtbar machen, die
gut erreichbar und bewusst erlebbar sind.
Diese Fragen werden uns im Laufe des Sommers weiter begleiten.
Wir greifen sie im Nachrichtenteil von GUT ZUM
HERZ auf, ordnen sie gemeinsam mit Expertinnen und
Experten ein und zeigen, welche Hinweise Menschen mit
Herz-Kreislauf-Erkrankungen helfen können, Urlaub bewusster,
sicherer und mit mehr Gelassenheit zu planen.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
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64
Zur
Fanpage
Zur
Gruppe
65
Ihre Erfahrung zählt
Jetzt beim GUT ZUM HERZ Expertengremium mit Betroffenen
zum Thema Hyperkaliämie mitwirken
Wenn ein Laborwert
Fragen aufwirft, geht
es selten nur um eine
Zahl. Gerade bei Herzschwäche
kann ein erhöhter Kaliumwert
verunsichern: Was bedeutet das
für die bestehende Behandlung?
Welche Werte sollten beobachtet
werden? Welche Fragen gehören
in das nächste Gespräch
mit der Ärztin oder dem Arzt?
Vom ersten Beitrag bis
zum Podcast
Seit der Winterausgabe begleitet
GUT ZUM HERZ das Thema
Hyperkaliämie Schritt für
Schritt. Zunächst ging es darum,
verständlich einzuordnen,
warum Kaliumwerte bei Herzschwäche
und bestimmten Therapien
Aufmerksamkeit verdienen
können. Danach haben wir
Erfahrungen und Fragen aus
der Community aufgegriffen.
Zusätzlich wurde das Thema im
HerzSTÄRKE-Podcast vertieft:
nicht als Ersatz für ärztliche
Beratung, sondern als weiterer
Impuls zur Orientierung.
Jetzt zählt die Perspektive
der Betroffenen
Nun folgt der nächste Schritt:
das GUT ZUM HERZ Expertengremium
mit Betroffenen. Wir
laden Menschen ein, die selbst
mit Herzschwäche leben, eine
betroffene Person begleiten
oder Erfahrungen aus Selbsthilfe
und Versorgung mitbringen.
Ihre Perspektive kann helfen,
Gesundheitsinformationen
verständlicher, alltagsnäher
und besser anschlussfähig zu
machen.
↑ Zum Nachlesen: Im Winterbeitrag
„Das K im Blut steht für
KALIUM“ wurde erklärt, warum
Hyperkaliämie bei Herzschwäche
und RAAS-Therapie
ein wichtiges Gesprächsthema
sein kann.
Warum Ihre Erfahrung
wichtig ist
GUT ZUM HERZ versteht Gesundheitskommunikation
nicht
als Einbahnstraße. Informationen
sollen nicht nur veröffentlicht,
sondern auch geprüft, eingeordnet
und weiterentwickelt
werden: Was kommt bei Betroffenen
an? Welche Begriffe
bleiben unklar? Welche Fragen
werden im Arztgespräch zu selten
gestellt, obwohl sie für den
Alltag wichtig sind?
Genau hier setzt das partizipative
Prinzip von GUT ZUM HERZ
an. Betroffene, Angehörige und
Menschen aus Selbsthilfe oder
Versorgung bringen Erfahrungen
mit, die für verständliche
Kommunikation entscheidend
sind. Dieses Wissen ersetzt
keine medizinische Expertise.
Aber es zeigt, wie Informationen
im Alltag ankommen: zu
Hause, nach einem Befund, vor
dem nächsten Termin oder im
Gespräch mit Angehörigen.
Partizipation bedeutet nicht,
dass einzelne Erfahrungen automatisch
zu allgemeinen Empfehlungen
werden. Es geht um
einen klaren Prozess: zuhören,
sammeln, sortieren, einordnen
und daraus bessere Fragen, verständlichere
Inhalte und tragfähige
Gesprächsimpulse entwickeln.
↑ Zum Weiterlesen: Im Beitrag
„Hyperkaliämie besser verstehen“
wurden erste Rückmeldungen
aufgegriffen und
gezeigt, wo weiterer Informationsbedarf
sichtbar wird.
Was bisher entstanden ist
Der erste Beitrag hat das Thema
Kaliumwerte und Hyperkaliämie
verständlich geöffnet. Auch
die HerzSTÄRKE-Sonderausgabe
und der Podcast stellen das
Thema in einen größeren Zusammenhang:
Leben mit Herzschwäche
bedeutet oft, viele
Informationen gleichzeitig einordnen
zu müssen.
Das Expertengremium knüpft
daran an. Es soll nicht wiederholen,
was bereits veröffentlicht
wurde. Es soll vertiefen, was aus
Sicht von Betroffenen und Angehörigen
noch genauer verstanden
werden muss.
↑ Zum Nachhören: In der Podcastfolge
„Schulung nach der
Diagnose Herzinsuffizienz: Was
am Anfang wichtig ist“ spricht
HerzSTÄRKE mit Gabi Meyer
über Orientierung, Schulung
und gute Fragen nach der Diagnose.
66
Dieser Beitrag ist ein Advertorial/Anzeige und wurde mit freundlicher
Unterstützung von AstraZeneca und Herzschwäche Deutschland e.V. erstellt
67
Worum es beim
Expertengremium
geht
Das Expertengremium mit Betroffenen
ist als strukturiertes Onlineformat
geplant. Im Mittelpunkt
stehen Erfahrungen, Fragen und
Einschätzungen rund um Hyperkaliämie
im Kontext von Herzschwäche.
Es geht nicht um persönliche
Therapieentscheidungen
und nicht um Produktberatung. Es
geht um Verständlichkeit, Alltagsperspektive
und die Frage, welche
Informationen Menschen brauchen,
um Gespräche mit ihrem
Behandlungsteam besser vorbereitet
führen zu können.
Mögliche Leitfragen sind: Wann
wird ein Laborwert verständlich
erklärt? Welche Begriffe verunsichern?
Welche Informationen
fehlen nach einem auffälligen Kaliumwert?
Was möchten Betroffene
vor dem nächsten Arzttermin
wissen? Welche Rolle spielen Angehörige?
Und was sollte aus Patientensicht
auch Fachpersonen
bewusst sein?
Wer sich melden kann
Gesucht werden Menschen, die
ihre Perspektive einbringen
möchten. Das können Betroffene
sein, die selbst mit Herzschwäche
leben und sich mit Kaliumwerten,
Begleiterkrankungen oder Therapiefragen
beschäftigen. Es können
Angehörige sein, die Arzttermine
begleiten oder im Alltag unterstützen.
Ebenso willkommen sind
Menschen aus Selbsthilfe oder
Versorgung, die erleben, welche
Fragen immer wieder auftauchen
und wo Erklärungen fehlen.
Sie müssen keine medizinischen
Fachkenntnisse mitbringen. Entscheidend
ist Ihre Erfahrung: Was
war für Sie verständlich? Was war
unklar? Welche Informationen
hätten Sie früher gebraucht? Welche
Formulierungen helfen, ohne
Angst zu machen? Und welche
Fragen sollten Betroffene im Gespräch
mit Ärztinnen und Ärzten
ansprechen können?
Was Ihre Teilnahme nicht
bedeutet
Wichtig ist uns eine klare Abgrenzung.
Das Expertengremium ersetzt
keine ärztliche Beratung. Es
werden keine Diagnosen gestellt,
keine individuellen Laborwerte
bewertet und keine Therapieempfehlungen
gegeben. Persönliche
medizinische Fragen gehören immer
in das Gespräch mit der behandelnden
Ärztin oder dem behandelnden
Arzt.
Ebenso geht es nicht darum, einzelne
Erfahrungen zu bewerten
oder Teilnehmende zu bestimmten
Aussagen zu bewegen.
Ergebnisse werden, sofern sie
später veröffentlicht werden, zusammengefasst
und ohne Rückschluss
auf einzelne Personen
dargestellt.
Was aus den Erfahrungen
entstehen kann
Aus dem Expertengremium können
wichtige Impulse entstehen.
Sie können helfen, künftige Beiträge
verständlicher zu machen,
typische Fragen besser zu bündeln
und Materialien näher an der
Lebensrealität von Betroffenen
auszurichten. Dazu gehört auch
die Frage: „Wie sag ich’s meinem
Arzt?“ Welche Formulierungen
helfen, Unsicherheit anzusprechen?
Welche Fragen sind legitim?
Auch für Fachpersonen können
solche Einblicke wertvoll sein.
Wenn sichtbar wird, welche Fragen
zu kurz kommen, kann daraus
ein besseres Verständnis für Kommunikation
entstehen. Im Herbst
kann daran die Reihe „8 Tage …
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Dieser Beitrag ist ein Advertorial/Anzeige und wurde mit freundlicher
Unterstützung von AstraZeneca und Herzschwäche Deutschland e.V. erstellt
gut zum Herz“ anknüpfen: nicht
als Wiederholung, sondern als
verständliche Übersetzung dessen,
was Betroffene bewegt.
Jetzt unverbindlich Interesse
anmelden
Wenn Sie Ihre Perspektive einbringen
möchten, können Sie sich
unverbindlich für weitere Informationen
zu GUT ZUM HERZ Expertengremium
mit Betroffenen
zum Thema Hyperkaliämie anmelden.
Sie können angeben, aus
welcher Perspektive Sie sich melden.
Die Anmeldung bedeutet noch
keine verbindliche Teilnahme. Sie
erhalten zunächst weitere Informationen
zum geplanten Format,
zum Ablauf und zum Umgang mit
Ihren Daten. Danach können Sie
in Ruhe entscheiden, ob Sie mitwirken
möchten.
Zum Nachhören: Orientierung
nach der Diagnose
Wer das Thema ergänzend hören
möchte, findet im eingebundenen
HerzSTÄRKE-Podcast eine
passende Vertiefung. Die Folge
„Schulung nach der Diagnose
Herzinsuffizienz: Was am Anfang
wichtig ist“ greift auf, warum gute
Fragen, verständliche Informationen
und Selbsthilfe gerade am
Anfang Orientierung geben können.
Der Podcast ersetzt keine
medizinische Beratung. Er kann
aber dabei helfen, Gedanken zu
sortieren und das nächste Gespräch
bewusster vorzubereiten.
↑ Jetzt mitwirken: Hier geht es zur
unverbindlichen Anmeldung zum
GUT ZUM HERZ Expertengremium
mit Betroffenen zum Thema
Hyperkaliämie.
Mehr
Informationen
zur Teilnahme
Warum teilnehmen? Weil Ihre
Erfahrung helfen kann, Gesundheitsinformationen
verständlicher
und alltagsnäher
zu machen. Im Expertengremium
geht es nicht um Therapieentscheidungen,
sondern
um Fragen, Unsicherheiten
und Perspektiven von Betroffenen
und Angehörigen. Wer
mitwirkt, trägt dazu bei, dass
Themen wie Hyperkaliämie
besser eingeordnet und Gespräche
mit Ärztinnen und
Ärzten sorgfältiger vorbereitet
werden können. Die Interessenbekundung
ist freiwillig
und unverbindlich. Sie erhalten
zunächst weitere Informationen.
Für weitere Informationen
klicken Sie bitte unten.
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HerzStimme | Die Kolumne
von Matthias Jung
Urlaub und ich
Über einen Urlaub, der mehr verändert hat als nur die Pläne
Manchmal beginnt ein anderes Leben
nicht mit einem großen Knall. Manchmal
beginnt es in einem fremden Zimmer, in
einer Nacht, in der der Körper sich meldet
und der Kopf noch nach Erklärungen sucht.
Bei mir war es ein Urlaub in den Bergen.
Eigentlich sollte es eine Pause sein, etwas
Abstand, etwas Luft zwischen Arbeit,
Verantwortung und Vorsätzen, die ich längst
vor mir herschob.
Ich erinnere mich weniger an klare Abläufe
als an dieses Gefühl: Da ist etwas, das nicht
passt. Ein Brennen, eine Unruhe, eine
Ahnung, die man nicht sofort zulassen
will. Vielleicht war es die Sauna, vielleicht
die Haut, vielleicht etwas, das wieder
vorbeigeht. Der Mensch ist erstaunlich gut
darin, sich selbst zu beruhigen, wenn die
Wahrheit zu groß wirkt.
Am nächsten Morgen tat ich, was ich oft tat:
Ich hielt an Normalität fest. Ein Ausflug,
Menschen um mich herum, ein Plan für den
Tag. In einer Apotheke sollte aus Unsicherheit
wieder etwas Überschaubares werden. Eine
Salbe, ein kurzer Rat, weitergehen. Doch
manchmal begegnet man Menschen, die
genauer hinhören als man selbst. Aus dem
Versuch, den Urlaub nicht zu stören, wurde
ein Moment, der sich nicht mehr zur Seite
schieben ließ.
Was folgte, habe ich lange eher von außen
betrachtet. Als beträfe es nicht ganz mich. Als
müsste ich ruhig bleiben, vernünftig wirken,
die nächsten Schritte überstehen. Diese
innere Entfernung kann schützen. Sie kann
aber auch verhindern, dass man wirklich
begreift, was gerade geschieht. Später kam
bei mir an, dass nicht nur ein medizinischer
Befund im Raum stand, sondern auch ein
Bruch im eigenen Selbstbild.
Vielleicht ist das der Punkt, über den man
zu selten spricht. Nicht jeder Einschnitt
zeigt sich sofort. Manchmal ist der Körper
schneller behandelt als die Seele. Nach
außen geht vieles weiter. Man funktioniert,
beantwortet Fragen, ordnet Termine, kehrt
zurück in Routinen. Innen aber bleibt etwas
offen. Eine neue Vorsicht. Ein anderes
Verhältnis zu Belastung. Ein leiser Zweifel
daran, ob die alte Selbstverständlichkeit
noch trägt.
Seitdem hat Urlaub für mich eine andere
Bedeutung. Früher war er vor allem
Unterbrechung. Heute ist er auch ein Spiegel.
Kann ich wirklich loslassen? Spüre ich, wann
genug ist? Muss ich mir beweisen, dass alles
wie früher geht, oder darf ich anerkennen,
dass sich etwas verändert hat? Ich habe
darauf nicht immer eine fertige Antwort.
Für mich beginnt Erholung inzwischen
früher. Nicht erst am Ziel, nicht erst am
Wasser, nicht erst im Liegestuhl. Sie beginnt
dort, wo ich aufhöre, meinen Körper zu
überreden. Wo ich nicht alles erklären,
relativieren oder übergehen muss. Das ist
weniger spektakulär als die alte Sorglosigkeit.
Aber vielleicht ehrlicher.
Ihr Matthias Jung
70
Hinweis: Die hier beschriebenen Erfahrungen sind persönlich und nicht auf andere übertragbar. Medizinische
Fragen sollten immer individuell mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.
HerzGesund | HERZ & Welt
HERZ & Welt
Die Serie geht weiter in dieser Ausgabe
Bei GUT ZUM HERZ schauen
wir in jeder Ausgabe darauf,
wie Herzversorgung im Alltag
ankommt – mit ihren Stärken,
aber auch mit Bruchstellen zwischen
Praxis, Klinik und Nachsorge.
Aus der Community erreichen
uns immer wieder Fragen: Wie
lösen andere Länder Übergänge?
Was ist dort anders organisiert?
HERZ & Welt bleibt fester Bestandteil
unseres Jahreszeitenmagazins.
Viermal im Jahr vergleichen
wir die Herzversorgung in
Deutschland mit einem anderen
Land – sachlich, verständlich und
ohne Idealisierung. Es geht nicht
darum, ein System besser oder
schlechter zu machen. Es geht
darum, Unterschiede sichtbar zu
machen und einzuordnen, was für
Betroffene wichtig werden kann.
Dieses Mal: Deutschland und die
Schweiz. Zwei Nachbarn, die vertraut
erscheinen und deren Gesundheitssysteme
spürbar anders
funktionieren. Interessant sind
vor allem Krankenversicherung,
kantonale Strukturen, der Zugang
zu haus- und fachärztlicher
Versorgung sowie die Frage, wie
Nachsorge und Rehabilitation erlebt
werden.
Unser Anspruch bleibt derselbe:
Wir zeigen Stärken und Schwächen,
benennen offene Punkte
und bleiben nah an der Perspektive
der Betroffenen. Denn gute Versorgung
entscheidet sich nicht nur
an Kliniken oder Technik. Sie entscheidet
sich daran, ob Menschen
verstehen wohin sie sich wenden
können und wie Übergänge gelingen.
Den Beitrag finden Sie im weiteren
Verlauf in diesem Magazin.
Dort zeigen wir, wie Deutschland
und die Schweiz Herzversorgung
organisieren, wo sich die Systeme
unterscheiden und welche Fragen
sich daraus für Patient Empowerment
ergeben.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
71
HERZ
&
Urlaub
Sommer klingt leicht. Nach
See, Balkon, Koffer, anderem
Blick aus dem Fenster. Für
Menschen mit Herz-Kreislauf-
Erkrankung mischt sich in diese
Vorfreude oft eine zweite Stimme.
Sie fragt leise mit: Kann ich mir
das zutrauen? Was passiert unterwegs?
Wie viel Planung brauche
ich, ohne mir die Freude zu nehmen?
Aus dieser Spannung entsteht
das HERZ & Urlaub Forum
im JUNG & JUNG STUDIO.
Wenn Urlaub nicht mehr
selbstverständlich ist
Die erste Ebene des Gesprächs
ist nicht medizinisch, sondern
menschlich. Urlaub ist mehr als
Ortswechsel. Er steht für Normalität,
Nähe, Selbstständigkeit und
das Gefühl, wieder Teil des Lebens
zu sein.
Nach einer Diagnose, nach einem
Herzereignis oder bei dauerhaftem
Bluthochdruck kann dieser
Wunsch unsicher werden. Was
früher nebenbei entschieden wurde,
braucht plötzlich Abwägung:
Ziel, Klima, Anreise, Pausen, Medikamente,
Begleitung.
Das HERZ & Urlaub Forum greift
diese Betroffenenfrage auf, ohne
daraus Angst zu machen. Es geht
nicht um perfekte Reisen und
nicht um pauschale Ratschläge.
Es geht um Orientierung: Welche
Fragen sollten vor einer Reise
geklärt werden? Was hilft, den
eigenen Körper realistischer einzuschätzen?
Wie können Angehörige
unterstützen, ohne zu bevormunden?
Und wie bleibt Urlaub
eine Auszeit, statt zur Checkliste
zu werden?
Die Expertenperspektive
Die zweite Ebene gehört der fachlichen
Einordnung. Zwischen „Ich
bleibe lieber zu Hause“ und „Es
wird schon nichts passieren“ liegt
ein großer Raum. Dort braucht es
verständliche Antworten. Ärztinnen,
Ärzte, Reha-Fachleute,
Patientenorganisationen, Gesundheitsakteure
und erfahrene
Betroffene können helfen, Situationen
einzuordnen: Belastbarkeit,
Hitze, Medikamente, längere
Wege, Anreise, Warnzeichen, Erreichbarkeit
medizinischer Hilfe.
Was gute Einordnung leisten
kann
Wichtig ist die Grenze: Das Forum
ersetzt keine ärztliche Beratung.
Es soll aber helfen, Gespräche besser
vorzubereiten. Wer vor einer
Reise unsicher ist, kann mit klareren
Fragen in die Praxis gehen.
Was sollte ich vorab ansprechen?
Welche Unterlagen gehören mit?
Welche Belastung passt zu mir?
Wann wäre ein anderes Reiseziel
sinnvoller? Solche Fragen stärken
Orientierung.
Die Partnerrolle
Die dritte Ebene ist die Rolle der
Partner. GUT ZUM HERZ versteht
Partner in diesem Format nicht als
Lautsprecher für Produkte, sondern
als Stimmen, die etwas beitragen
können. Wer mit Menschen
arbeitet, die mit Herzerkrankungen
leben, kennt Lücken zwischen
Information und Alltag. Dort entscheidet
sich, ob gute Botschaften
verstanden werden: in der Reiseplanung,
im Gespräch mit Ange-
72
WERBUNG
hörigen, in der Reha, in der Selbsthilfe, im Service, in der
Gesundheitsregion.
Warum relevante Stimmen gebraucht werden
Deshalb lädt das HERZ & Urlaub Forum Akteure ein, die
sachlich, empathisch und verantwortungsvoll über Lebensqualität
sprechen möchten. Sichtbarkeit entsteht
hier nicht durch Werbeversprechen, sondern durch nachvollziehbare
Beiträge: eine gute Frage, eine verständliche
Einordnung, ein praktischer Hinweis. Sensible Themen
gewinnen, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.
Für Leserinnen und Leser soll daraus ein Gespräch entstehen,
das entlastet, ohne zu verharmlosen. Für Partner
entsteht ein glaubwürdiger Rahmen, in dem Expertise
nicht neben dem Alltag steht, sondern mitten darin ankommt.
Aus einem Podcast-Meetup können Magazinbeitrag,
Website-Beitrag, Social-Media-Impulse und
eine Studio-Reportage entstehen. So wird aus einem Gespräch
kein Prospekt, sondern ein Kommunikationsbaustein
mit Haltung.
Frage an die Community: Was reisen darf
Welche Frage reist bei Ihnen mit, wenn Sie an Urlaub,
Auszeit oder einen längeren Weg denken? Sorge vor
Überlastung, medizinische Sicherheit, Unsicherheit der
Angehörigen oder der Wunsch, dem eigenen Körper wieder
mehr zu vertrauen? Rückmeldungen aus der Community
helfen, das Forum an echten Fragen auszurichten.
Drei Fragen an Expertinnen und
Experten fürs Forum
1. Welche Fragen sollten Menschen mit Herz-Kreislauf-
Erkrankung vor einer Reise ärztlich klären?
2. Was können Angehörige tun, um Sicherheit zu geben,
ohne Freiheit zu nehmen?
JUNG & JUNG STUDIO
Partner im HERZ & Urlaub Forum
HERZ & Urlaub Forum ist ein
moderiertes Podcast-Meetup
für Akteure, die Menschen mit
Herzerkrankungen Orientierung
geben möchten: sachlich, empathisch
und ohne Versprechen. Interessant ist
das Format für Kliniken, Reha- und
Präventionsanbieter, Krankenkassen,
Patientenorganisationen, Pharma-,
MedTech- und Diagnostikunternehmen,
Kurorte, Gesundheitsregionen sowie
Services rund um Mobilität, Sicherheit
und Lebensqualität. Partner bringen
keine Produktshow ein, sondern
Perspektiven: fachliche Einordnung,
Versorgungserfahrung, praktische
Hinweise und Fragen aus Alltag oder
Beratung. Wichtig ist, dass Beiträge
verständlich sind und Menschen
helfen, ihre Fragen besser zu sortieren.
Aus dem Gespräch können Podcast,
Magazinbeitrag, Website-Beitrag,
Social-Media-Impulse und eine Studio-
Reportage entstehen. So wird Expertise
sichtbar, ohne den journalistischen
Charakter zu verlieren. Wer Orientierung
geben kann, sollte Teil des Gesprächs sein.
„Wo andere werben, führen
wir Gespräche. Wo andere
senden, schaffen wir
Dialog.“
KONZEPT·MEDIA·PODCAST
3. Welche Informationen fehlen Betroffenen häufig beim
Planen?
Wenn Sie als Organisation, Unternehmen, Klinik, Verband,
Kurort, Gesundheitsregion oder Fachperson eine
verantwortungsvolle Perspektive einbringen möchten,
sprechen Sie uns an. Das HERZ & Urlaub Forum sucht
keine Werbung mit Urlaubsbild. Es sucht Stimmen, die
Orientierung geben, Fragen ernst nehmen und Lebensqualität
verständlich ins Gespräch bringen.
Inhalte mit Haltung
73
74
HERZ & URLAUB
Auszeit fürs Herz
Welche Fragen reisen mit? Im Sommer klingt Urlaub nach
See, Balkon, Koffer und neuen Blicken. Für Menschen mit
Herz-Kreislauf-Erkrankung mischt sich in diese Vorfreude
eine zweite Stimme. Sie fragt: Kann ich mir das zutrauen?
Was sollte ich vorher klären? Und wie bleibt Auszeit möglich,
ohne Sicherheit aus dem Blick zu verlieren?
Das HERZ & Urlaub Forum greift diese Spannung auf. Es
geht nicht um perfekte Reisen und nicht um pauschale Ratschläge.
Es geht um Orientierung: Was hilft bei der Vorbereitung?
Welche Fragen gehören vor einer längeren Fahrt
ins ärztliche Gespräch? Wie können Angehörige unterstützen,
ohne zu bevormunden? Das Forum ersetzt keine ärztliche
Beratung.
GUT
ZUM
HERZ
Urlaub ist mehr als Ortswechsel. Er steht für Normalität,
Nähe, Selbstständigkeit und Lebensqualität. Nach einer
Diagnose, nach einem Herzereignis oder bei Bluthochdruck
kann dieser Wunsch unsicher werden. Ziel, Klima, Anreise,
Pausen, Medikamente, Begleitung und Erreichbarkeit medizinischer
Hilfe werden Teil der Planung. Das kann belasten,
aber entlasten, wenn Fragen sortiert werden.
Im Forum kommen Betroffenenperspektive, fachliche Einordnung
und verantwortungsvolle Partnerstimmen zusammen.
Ärztinnen, Ärzte, Reha-Fachleute, Patientenorganisationen,
Gesundheitsakteure und erfahrene Betroffene
können dazu beitragen, Urlaub nicht zu verharmlosen und
nicht größer zu machen, als er sein muss.
So entsteht kein Werbeprospekt mit Urlaubsbild, sondern
ein Gespräch über Lebensqualität: sachlich, empathisch
und nah am Alltag im Sommerheft.
Das kostenfreie Themenmagazin »HERZ & URLAUB«
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Sie keine neuen Tagebuch-Beiträge und die Veröffentlichung
dieser Ausgabe
75
HerzAktiv | Wellbeing
Wellbeing
by GUT ZUM HERZ
von Matthias Jung
Wenn der Sommer nach draußen
ruft, muss daraus keine Reise werden.
Manchmal genügt der erste
Kaffee auf dem Balkon, ein kurzer
Weg durch den Park, ein Platz im
Schatten oder der Blick auf Wasser.
Wellbeing beginnt, wo der Alltag für
einen Moment leiser wird.
Hinausgehen und ankommen
Natur muss nicht spektakulär sein,
um etwas in Bewegung zu bringen.
Ein Waldweg, das Plätschern eines
Bachs, eine Wiese am Rand der Stadt
oder ein stiller Garten können helfen,
das Tempo herauszunehmen.
Wer bewusst hinaustritt, wechselt
nicht nur den Ort. Er verändert
auch die Aufmerksamkeit: weg vom
nächsten Termin, hin zu Licht, Luft,
Geräuschen und kleinen Beobachtungen.
Bewegung im eigenen
Rhythmus
In der Natur entsteht Bewegung oft
ohne Druck. Ein sanfter Pfad, ein
Rundweg am Wasser oder ein kurzer
Spaziergang nach dem Essen laden
dazu ein, das eigene Maß zu finden.
Gerade im Sommer zählt nicht
die Länge der Strecke, sondern die
Frage, was heute passt.
Mal sind es zehn Minuten, mal eine
halbe Stunde, mal nur ein Weg bis
zur nächsten Bank. Entscheidend
ist, dass Bewegung nicht als Pflicht
erscheint, sondern als Möglichkeit.
Schatten, Wasser, Weite
Sommerliches Wellbeing braucht
Orte, die entlasten. Ein Platz
unter Bäumen, ein Seeufer,
ein kühler Innenhof
oder ein Weg
am Fluss können
kleine Gegenpole
zum aufgeheizten
Alltag
sein. Solche
Orte schenken
keine
perfekten
Lösungen.
Aber
sie eröffnen
Raum,
in denen
Menschen
zur Ruhe
kommen,
durchatmen
und wahrnehmen
können,
was ihnen im Moment
guttut.
Gemeinsam draußen
sein
Wellbeing ist nicht nur eine stille
Angelegenheit. Ein Spaziergang mit
vertrauten Menschen, ein Gespräch
auf einer Parkbank oder ein gemein
samer Ausflug ins Grüne können
Verbindung schaffen. Gerade für
Wellbe
GUT ZUM
76
ing by
HERZ
Menschen ab 50 kann das Draußensein
eine einfache Form von Begegnung
sein: ohne großes Programm,
ohne Leistungsanspruch, mit Zeit
für Worte, Pausen und gemeinsames
Schauen.
Jahreszeiten bewusst erleben
Die Natur verändert sich
ständig – und gerade
im Sommer wird
dieser Wandel besonders
spürbar.
Dann sind
es das helle
Licht am
Morgen,
lange Abende,
reife
Farben,
Wassergeräusche,
w a r m e
Wege und
der Duft von
Gras, Erde
oder Blüten,
die einen Moment
anders wirken
lassen als den
nächsten. Wer solche
Veränderungen bemerkt,
findet im Alltag kleine Anker.
Sie holen die Aufmerksamkeit
zurück in die Gegenwart und
machen sichtbar, was sonst leicht
übersehen wird.
sich erlaubt: kurz stehen bleiben,
tief durchatmen, den Blick schweifen
lassen, eine vertraute Strecke
bewusst gehen oder einen Platz im
Grünen für ein paar Minuten wirklich
wahrnehmen.
Wellbeing by GUT ZUM HERZ lädt
dazu ein, Natur nicht als Ausnahme
zu verstehen, sondern als Teil des
Alltags. Ein kurzer Gang in der Mittagspause,
ein bewusst gewählter
Heimweg, ein Sitzplatz im Garten
oder eine Rast am Flussufer können
reichen. Wichtig ist nicht, wie eindrucksvoll
der Ort ist. Wichtig ist,
dass er einen Moment öffnet.
Mehr Ideen für bewusste Auszeiten,
Naturmomente und Reisen im eigenen
Tempo finden Sie im Themenmagazin
»REISEN« von GUT ZUM
HERZ.
Wohlbefinden entsteht nicht nur aus
großen Entscheidungen oder festen
Vorsätzen. Es wächst auch aus wiederkehrenden
Momenten, die man
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
77
Die
GUT ZUM
Jah
PREVIEW
Die Freischaltung
Exklusiver Conten
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schaltung nicht
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LOCKED
erfolgt in Kürze
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t bald verfügbar!
ial Media, um die Freizu
verpassen.
HERZ
reszeiten
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verpassen.
HERZ
reszeiten
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HerzAktiv | SOMMERLICHES REZEPT
DIE
GUT ZUM
von Matthias Jung
HERZ
Sommer
Zutaten im Rezept
Feigen
Rezepte schicken
Wenn Sie tolle Rezepte mit den
Zutaten dieser Seite haben, dann
schicken Sie sie uns.
Feigen bringen in diesem Rezept die
sommerliche Süße auf den Teller. Ihr
weiches Fruchtfleisch verbindet sich gut
mit dem grünen Salat, den Walnüssen
und der salzigen Note des Fetas. In
Viertel geschnitten sorgen sie für Farbe,
Frische und einen besonderen Moment
bei jedem Bissen.
Walnüsse
Walnüsse geben dem Salat einen kräftigen,
nussigen Geschmack und sorgen
für etwas Biss. Grob gehackt verteilen
sie sich gut zwischen den Salatblättern
und setzen einen schönen Gegenpunkt
zur weichen Süße der Feigen. So wirkt
der Salat leicht, aber nicht beliebig.
Feta
Feta macht den Sommersalat würziger
und gibt ihm eine cremig-krümelige
Textur. Sein salziger Geschmack drängt
sich nicht in den Vordergrund, sondern
verbindet sich mit Feigen, Walnüssen
und Dressing zu einem runden Gesamtbild
auf dem Teller. So entsteht ein frischer,
sommerlicher Eindruck.
82
Sommer auf dem Teller
Zutaten für 2 Portionen
• 50 g Babyspinat
• 60 g Eichblattsalat
• 2 frische Feigen
• 50 g Feta
• 40 g Walnüsse
• 1 rote Zwiebel
Für das Dressing:
• 1 EL Feigenessig
• 1 TL Senf
• 1 TL Honig
• 2 EL Olivenöl
• Salz und Pfeffer
Weil Feigen, Walnüsse und Feta frisch, süß und
würzig den Sommer auf den Teller holen
Ein sommerlicher Salat aus Babyspinat, Eichblattsalat, frischen
Feigen, Walnüssen und Feta, der mit einem einfachen
Dressing aus Feigenessig, Senf, Honig und Olivenöl in wenigen
Minuten zubereitet ist. Die milde Süße der Feigen trifft
auf den nussigen Biss der Walnüsse, während der Feta für
eine würzige Note sorgt und der grüne Salat dem Teller seine
frische Leichtigkeit gibt.
Zubereitung:
Babyspinat und Eichblattsalat gründlich waschen, gut abtropfen
lassen und auf zwei Tellern anrichten. Die Feigen
vorsichtig waschen, trocken tupfen und in Viertel schneiden.
Die rote Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Die
Walnüsse grob hacken und den Feta in kleine Stücke zerbröseln.
Feigen, Zwiebelringe, Walnüsse und Feta auf dem Salat
verteilen. Für das Dressing Feigenessig, Senf, Honig, Salz und
Pfeffer verrühren. Das Olivenöl langsam hinzufügen und alles
zu einer cremigen Emulsion verquirlen.
Das Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben
und alles vorsichtig vermengen, damit die Feigen nicht zerdrückt
werden. Den Salat möglichst frisch servieren. Bei Bedarf
mit etwas Pfeffer abschmecken.
83
HerzForum | Ihre Stimme zählt
84
Gesundheit
mitgestalten
Ihre Stimme zählt
Erklärung des
partizipativen
Konzepts
Jetzt mitreden
Das partizipative
Prinzip beschreibt
einen HERZ ist die Community
Für uns bei GUT ZUM
Ansatz, bei dem das Herzstück. Erfahren
Menschen an
Sie hier links, wie
Entscheidungen
das geht.
mitwirken, die sie
betreffen. Betroffene
und weitere Beteiligte
werden in Planung,
Gestaltung und Umsetzung von
Projekten und Maßnahmen einbezogen
– transparent, fair, auf
Augenhöhe. So fließen Erfahrungen,
Bedürfnisse und unterschiedliche
Sichtweisen in die Ergebnisfindung
ein. Der Ansatz orientiert
sich an demokratischen Grundgedanken
und betont Gleichberechtigung
und Verantwortung. Er
kann Engagement und Akzeptanz
stärken und die Qualität von Ergebnissen
verbessern, weil Ideen
gesammelt, abgewogen und begründet
entschieden werden. Partizipation
ist kein Erfolgsversprechen,
sondern ein klarer Prozess,
der Beteiligung ermöglicht und
gemeinsames Lernen fördert.
“Wir möchten unserer
Community hier
Gesichter geben. Schickt
uns Fotos von Euch und
wir ersetzen die Platzhalter
auf der rechten Seite.
GUT ZUM HERZ hebt sich durch sein partizipatives
Prinzip von anderen Gesundheitsportalen
ab. Kern dieses Ansatzes ist die aktive
Einbindung der Community in ihre Gesundheitsgestaltung.
Dieses Prinzip basiert auf der
Überzeugung, dass jeder Mensch ein tiefes Verständnis
seiner eigenen Gesundheit besitzt und
durch aktive Teilnahme am Portalprozess dieses
Wissen erweitern und teilen kann.
Wir ermöglichen es unserer Community, sich
durch persönliche Beiträge, Diskussionen und
Feedback aktiv an der Gestaltung von Inhalten
zu beteiligen. Dies fördert nicht nur die Gemeinschaftsbildung,
sondern auch das individuelle
Gesundheitsbewusstsein. Das Portal
kombiniert Nutzererfahrungen mit fachlichem
Expertenwissen, was zu einer umfassenden
und vielschichtigen Darstellung von Gesundheitsthemen
führt, ob präventiv oder korrektiv.
Damit diese Stimmen nicht nur gehört werden,
sondern tatsächlich zu Verbesserungen führen,
arbeiten wir zusätzlich mit verschiedenen Organisationen
und Akteuren zusammen, die im
gesundheitspolitischen Berlin aktiv sind. So
fließen Erfahrungen aus der Community in einen
größeren Kontext ein: Welche Rahmenbedingungen
helfen Prävention und Versorgung
im Alltag – und wo braucht es konkrete Veränderungen?
Mehr zu diesen Kooperationen und
zum Hintergrund des Ansatzes finden Sie ab
Seite 130 im Magazin.
Außerdem greifen wir dieses Thema im Herzgeflüster-Podcast
auf: Gemeinsam mit Steffen
Morscheck aus der Herzschlag-Community
zeichnen wir demnächst eine Folge auf, in der
es darum geht, wie Patient:innenstimmen gezielt
an die richtigen Stellen gelangen – in die
gesundheitspolitische Debatte, in die Versorgungspraxis
bei Ärztinnen und Ärzten sowie
in die Entscheidungswege von Krankenkassen.
Wir sprechen darüber, welche Formate und
„Übersetzungen“ nötig sind, damit Erfahrungen
nicht als Einzelfälle verpuffen, sondern als
HerzAktiv | DER GUT ZUM HERZ JANUAR
konkreter Impuls für bessere Prävention,
verständliche Kommunikation
und praktikable Ver-
Der GUT ZUM HERZ
Fitnessmonat
sorgung wirken.
JANUAR 2026
mit Steffen Morscheck
Mehr 31 Tage. 31 über Übungen. Steffen Ein Einstieg, der Morscheck
bleibt.
er erste Januar hat eine erzählt, in einer akuten Situation
seine Lebensretterin. Heu-
er viel zuschreibt: den SV Ein-
Dabei nennt er einen Ort, dem
auf Dden nächsten Seiten.
besondere Stimmung:
Draußen ist es stiller, te trainieren beide gemeinsam. tracht Gommern e.V.. Dort hat
im Kopf oft lauter. Viele nehmen
sich viel vor – und spüren
gleichzeitig, wie schnell aus
einem Vorsatz Druck werden
kann. Für Steffen Morscheck
aus Gommern ist genau dieser
Unterschied entscheidend.
Nach einem schweren Herzereignis
ging es für ihn nicht
darum, „wieder auf Niveau“ zu
kommen, sondern überhaupt
wieder Vertrauen aufzubauen:
in den Körper, in die eigenen
Grenzen – und in die Idee, dass
Bewegung wieder etwas Gutes
sein darf.
Sie begleitet die Einheiten auch
als Trainerin – und sie steht
für etwas, das in diesem Monat
mitschwingen soll: Sicherheit
entsteht nicht durch große
Worte, sondern durch klare Abläufe
und einen realistischen
Rahmen.
Vom Teilnehmer zum
Übungsgeber
Steffen kennt die Perspektive der
Betroffenen nicht nur aus Theorie.
Er war 3,5 Jahre selbst Teilnehmer
einer Herzsportgruppe.
Diese Zeit hat ihm gezeigt,
ihn der Rehasport in den letzten
Jahren begleitet – nach Steffens
Worten mit verlässlicher Organisation
und ärztlicher Begleitung
in den Einheiten. Außerdem
unterstützt der Verein ihn,
indem er seine Ausbildung zum
Rehatrainer „Innere Medizin“
mitträgt. Für Steffen ist das
keine Randnotiz, sondern ein
wesentlicher Teil seines Weges
zurück in Bewegung.
Auf dieser Grundlage hat er
sich zusätzlich qualifiziert (u.
a. B-Lizenz im Group-Fitness-
Training und Personaltraining)
WERBUNG
HerzAktiv | DER GUT ZUM HERZ JANUAR
WERBUNG
Der GUT ZUM HERZ
Fitnessmonat
JANUAR 2026
mit Steffen Morscheck
31 Tage. 31 Übungen. Ein Einstieg, der bleibt.
D
er erste Januar hat eine
besondere Stimmung:
Draußen ist es stiller,
im Kopf oft lauter. Viele nehmen
sich viel vor – und spüren
gleichzeitig, wie schnell aus
einem Vorsatz Druck werden
kann. Für Steffen Morscheck
aus Gommern ist genau dieser
Unterschied entscheidend.
Nach einem schweren Herzereignis
ging es für ihn nicht
darum, „wieder auf Niveau“ zu
kommen, sondern überhaupt
wieder Vertrauen aufzubauen:
in den Körper, in die eigenen
Grenzen – und in die Idee, dass
Bewegung wieder etwas Gutes
sein darf.
In seiner Geschichte ist seine
Frau fest verankert. Sie ist Ersthelferin
und war, wie Steffen
erzählt, in einer akuten Situation
seine Lebensretterin. Heute
trainieren beide gemeinsam.
Sie begleitet die Einheiten auch
als Trainerin – und sie steht
für etwas, das in diesem Monat
mitschwingen soll: Sicherheit
entsteht nicht durch große
Worte, sondern durch klare Abläufe
und einen realistischen
Rahmen.
Vom Teilnehmer zum
Übungsgeber
Steffen kennt die Perspektive der
Betroffenen nicht nur aus Theorie.
Er war 3,5 Jahre selbst Teilnehmer
einer Herzsportgruppe.
Diese Zeit hat ihm gezeigt,
was wirklich trägt: Struktur,
Dosierung, Wiederholung –
und eine Sprache, die motiviert,
ohne zu überfordern.
Dabei nennt er einen Ort, dem
er viel zuschreibt: den SV Eintracht
Gommern e.V.. Dort hat
ihn der Rehasport in den letzten
Jahren begleitet – nach Steffens
Worten mit verlässlicher Organisation
und ärztlicher Begleitung
in den Einheiten. Außerdem
unterstützt der Verein ihn,
indem er seine Ausbildung zum
Rehatrainer „Innere Medizin“
mitträgt. Für Steffen ist das
keine Randnotiz, sondern ein
wesentlicher Teil seines Weges
zurück in Bewegung.
Auf dieser Grundlage hat er
sich zusätzlich qualifiziert (u.
a. B-Lizenz im Group-Fitness-
Training und Personaltraining)
und plant ab Februar 2026 den
nächsten Schritt über eine Rehasport-Qualifizierung.
Aus
dieser Mischung – Erfahrung,
90 9
85
HerzForum | Gesundheit mitgestalten
Vom Abendprogramm
zurück in die Community
Warum Steffen Morschecks Geschichte viele Menschen
erreicht – und bei GUT ZUM HERZ weiterwirkt
Manchmal wird eine Geschichte
im Fernsehen
erzählt – und bleibt
trotzdem ganz nah. So ist es bei
Steffen Morscheck. Seine Geschichte
wurde in der ZDF-Reihe
„37°“ gezeigt und vor kurzem im
Abendprogramm einem breiten
Publikum zugänglich gemacht. Es
ging um einen Moment, der sein
Leben und das seiner Familie abrupt
verändert hat: Herzstillstand
nach einer Sporteinheit, Reanimation,
Krankenhaus, Koma.
Solche Bilder berühren, weil sie
zeigen, wie schnell Sicherheit
zerbrechen kann. Sie machen
sichtbar, was viele Menschen mit
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
kennen: die Unsicherheit danach,
die Fragen im Alltag, das neue Hineinhören
in den eigenen Körper.
Doch für GUT ZUM HERZ ist Steffen
nicht nur der Mann aus einer
Fernsehreportage. Er ist Teil unserer
Community – und als Gruppenmoderator
nah an den Fragen,
Sorgen und Erfahrungen der Menschen,
die sich dort austauschen.
Mehr als ein Fernsehbeitrag
Eine Reportage kann Aufmerksamkeit
schaffen. Sie kann einen
Lebensweg sichtbar machen und
Menschen erreichen, die sich in
einzelnen Momenten wiedererkennen.
Aber danach stellt sich eine andere
Frage: Was passiert mit dieser
Sichtbarkeit? Bleibt sie ein bewegender
Fernsehabend – oder entsteht
daraus ein Gespräch?
Bei GUT ZUM HERZ wird genau
dieses Gespräch weitergeführt.
Steffen bringt seine Erfahrung
nicht als fertige Antwort ein, sondern
als Perspektive. Er weiß, wie
es ist, wenn der eigene Körper
plötzlich nicht mehr selbstverständlich
wirkt. Er weiß auch, dass
86
Vertrauen nicht durch Appelle zurückkommt.
Es wächst eher dort,
wo Menschen Fragen stellen dürfen,
ohne bewertet zu werden.
Gerade deshalb ist seine Rolle als
Gruppenmoderator wichtig. In einer
Community geht es nicht nur
darum, Informationen zu teilen.
Es geht auch darum, Räume zu
schaffen, in denen Betroffene und
Angehörige ihre Unsicherheit aussprechen
können: Was darf ich mir
zutrauen? Wie gehe ich mit Angst
um? Was hilft mir, wieder in Bewegung
zu kommen? Und wann
sollte ich ärztlich nachfragen?
Bewegung ohne
Leistungsdruck
Der Sommer ist eine Jahreszeit,
in der Bewegung leichter wirken
kann. Man geht eher nach draußen,
trifft Menschen, sitzt weniger
in geschlossenen Räumen, nimmt
vielleicht wieder Wege zu Fuß.
Für Menschen nach einem Herzereignis
kann genau das aber ambivalent
sein. Einerseits wächst
der Wunsch, wieder aktiver zu
werden. Andererseits bleibt die
Frage, was wirklich passt.
Hier hilft eine einfache Einordnung:
Bewegung nach einem
Herzereignis ist kein Beweis, dass
alles wieder wie früher ist. Sie ist
auch kein Wettbewerb.
Sie kann ein vorsichtiger Weg
sein, den eigenen Körper neu kennenzulernen
– Schritt für Schritt,
abgestimmt auf die persönliche
Situation und im Gespräch
mit Fachpersonen. Steffens Geschichte
zeigt, wie wichtig dieser
Unterschied ist. Es geht nicht um
schneller, weiter, stärker. Es geht
um Vertrauen, Struktur und das
Gefühl, nicht allein zu sein. Genau
deshalb passt seine Geschichte in
dieses Sommerheft: HerzAktiv
87
bedeutet nicht Leistung. HerzAktiv
bedeutet, im eigenen Rahmen
wieder Verbindung aufzunehmen
– mit dem Körper, mit anderen
Menschen und mit dem Alltag.
Warum Gemeinschaft
Sicherheit geben kann
Viele Betroffene erleben nach
einem Einschnitt, dass sie sich
erklären müssen. Warum gehe
ich langsamer? Warum brauche
ich eine Pause? Warum bin ich
vorsichtiger geworden? In einer
Gruppe, in der andere ähnliche
Fragen kennen, verändert sich diese
Situation. Man muss nicht alles
rechtfertigen. Man darf Grenzen
haben. Man darf auch gute Tage
haben.
Das neue Beitragsbild greift diese
Idee auf: Menschen sitzen zusammen,
Sportgeräte in der Hand,
aber ohne Wettkampf. Es zeigt Bewegung
als Möglichkeit, nicht als
Druck. Genau diese Haltung ist
wichtig. Ob Spaziergang, Herzsportgruppe,
Rehasport, leichte
Übung oder gemeinsamer Austausch:
Entscheidend ist, dass der
Rahmen zum Menschen passt.
Für die GUT ZUM HERZ-Community
ist Steffen deshalb ein
wertvoller Moderator. Er bringt
nicht nur eine persönliche Geschichte
mit, sondern auch die Fähigkeit,
Bewegung und Erfahrung
miteinander zu verbinden. Er
kann Fragen öffnen, ohne schnelle
Antworten zu versprechen. Das ist
gerade in der Laienkommunikation
entscheidend.
Was Leserinnen und Leser
mitnehmen können
Wer Steffens Geschichte im Fernsehen
gesehen hat, nimmt vielleicht
vor allem die Dramatik des
Ereignisses wahr. Wer ihm in der
Community begegnet, erlebt eine
zweite Ebene: den Alltag danach.
Genau dort beginnt Patient Empowerment.
Nicht mit großen Parolen,
sondern mit besseren Fragen.
Eine mögliche Frage für das
nächste Gespräch mit Ärztinnen,
Ärzten oder anderen Fachpersonen
lautet: Welche Form von Bewegung
passt zu meiner aktuellen
Belastbarkeit – und woran erkenne
ich, dass ich mich überfordere?
Diese Frage ist bewusst allgemein
formuliert. Sie ersetzt keine Beratung,
hilft aber, Unsicherheit zu
sortieren. Denn viele Menschen
wissen nicht, wie sie über Belastbarkeit
sprechen sollen. Sie merken
nur: Da ist Angst. Da ist Vorsicht.
Da ist der Wunsch, wieder
mehr Leben in den Alltag zu lassen.
Community-Frage
Was hat Ihnen nach einem
Herzereignis oder einer gesundheitlichen
Krise am
meisten geholfen: ein Mensch,
der zuhört, eine Gruppe, klare
Information, vorsichtige
Bewegung oder ein fester
Ort für Austausch? Zu dieser
Frage möchten wir auch die
Stimmen aus der Community
hören. Deshalb greifen
wir das Thema in Kürze in
einem Social-Media-Post auf
und fragen nach Ihren Erfahrungen:
Was hat Ihnen
nach einem Herzereignis
oder einer gesundheitlichen
Krise am meisten geholfen –
ein Mensch, der zuhört, eine
Gruppe, klare Informationen,
vorsichtige Bewegung oder
ein fester Ort für Austausch?
Ihre Rückmeldungen sollen
helfen, besser zu verstehen,
was Menschen in solchen Situationen
wirklich stärkt.
Drei Fragen
GUT ZUM HERZ
1. Warum verlieren viele Menschen
nach einem Herzereignis
das Vertrauen in ihren
Körper – und wie kann dieses
Vertrauen behutsam wieder
wachsen?
2. Welche Rolle können Herzsport,
Rehasport oder moderierte
Bewegungsangebote für
Betroffene spielen?
3. Wie können Communities
Betroffene unterstützen, ohne
medizinische Beratung zu ersetzen?
Jetzt mitreden
Steffens Geschichte wurde im
Fernsehen sichtbar. Über den Link
gelangen Sie zum Beitrag im externen
Angebot des ZDF, sofern
dieser dort weiterhin verfügbar
ist.
Bei GUT ZUM HERZ bleibt sie Teil
eines größeren Gesprächs: über
Angst, Bewegung, Vertrauen und
Gemeinschaft. Teilen Sie Ihre Erfahrung
in der Community. Welche
Frage beschäftigt Sie nach
einem Herzereignis? Was hat Ihnen
geholfen? Und wo wünschen
Sie sich mehr Orientierung? Ihre
Rückmeldung kann helfen, weitere
Beiträge, Fragen an Expertinnen
und Experten und kommende
Formate näher an den Alltag der
Betroffenen zu bringen.
Jetzt in der Facebook-Gruppe mitdiskutieren.
88
HerzAktiv | DER GUT ZUM HERZ JANUAR
WERBUNG
Der GUT ZUM HERZ
Fitnessmonat
JANUAR 2026
mit Steffen Morscheck
31 Tage. 31 Übungen. Ein Einstieg, der bleibt.
D
er erste Januar hat eine
besondere Stimmung:
Draußen ist es stiller,
im Kopf oft lauter. Viele nehmen
sich viel vor – und spüren
gleichzeitig, wie schnell aus
einem Vorsatz Druck werden
kann. Für Steffen Morscheck
aus Gommern ist genau dieser
Unterschied entscheidend.
Nach einem schweren Herzereignis
ging es für ihn nicht
darum, „wieder auf Niveau“ zu
kommen, sondern überhaupt
wieder Vertrauen aufzubauen:
in den Körper, in die eigenen
Grenzen – und in die Idee, dass
Bewegung wieder etwas Gutes
sein darf.
In seiner Geschichte ist seine
Frau fest verankert. Sie ist Ersthelferin
und war, wie Steffen
erzählt, in einer akuten Situation
seine Lebensretterin. Heute
trainieren beide gemeinsam.
Sie begleitet die Einheiten auch
als Trainerin – und sie steht
für etwas, das in diesem Monat
mitschwingen soll: Sicherheit
entsteht nicht durch große
Worte, sondern durch klare Abläufe
und einen realistischen
Rahmen.
Vom Teilnehmer zum
Übungsgeber
Steffen kennt die Perspektive der
Betroffenen nicht nur aus Theorie.
Er war 3,5 Jahre selbst Teilnehmer
einer Herzsportgruppe.
Diese Zeit hat ihm gezeigt,
was wirklich trägt: Struktur,
Dosierung, Wiederholung –
und eine Sprache, die motiviert,
ohne zu überfordern.
Dabei nennt er einen Ort, dem
er viel zuschreibt: den SV Eintracht
Gommern e.V. Dort hat
ihn der Rehasport in den letzten
Jahren begleitet – nach Steffens
Worten mit verlässlicher Organisation
und ärztlicher Begleitung
in den Einheiten. Außerdem
unterstützt der Verein ihn,
indem er seine Ausbildung zum
Rehatrainer „Innere Medizin“
mitträgt. Für Steffen ist das
keine Randnotiz, sondern ein
wesentlicher Teil seines Weges
zurück in Bewegung.
Auf dieser Grundlage hat er
sich zusätzlich qualifiziert (u.
a. B-Lizenz im Group-Fitness-
Training und Personaltraining)
und plant ab Februar 2026 den
nächsten Schritt über eine Rehasport-Qualifizierung.
Aus
dieser Mischung – Erfahrung,
Der GUT ZUM HERZ Fitnessmonat
mit Steffen Morscheck, neuem Moderator
unserer Facebook-Gruppe, findet in der
Gruppe statt. Ab dem 1. Januar bekommst
Du dort täglich eine neue Übung von
Steffen – kurz erklärt und ohne Druck.
Teile Deine Erfahrungen, stelle Fragen,
hole Dir Motivation und bleib gemeinsam
mit der Community dran.
Mitmachen ist kostenlos und
alltagstauglich. Jetzt beitreten und den
Januar gemeinsam HerzAktiv
starten! Sei von Tag 1 dabei. Hier
kannst Du kostenfrei beitreten.
HerzAktiv | IM GESPRÄCH
WERBUNG
Steffen Morscheck
Im Gespräch
Nach einem Herzereignis wieder in Bewegung kommen
W
er nach einem Herzereignis
wieder in Bewegung
kommen möchte,
braucht oft mehr als gute Vorsätze.
Es braucht Zeit, Orientierung
und das Gefühl, dem eigenen
Körper langsam wieder vertrauen
zu können. Genau dieser Weg
verläuft selten geradlinig. Er besteht
aus Unsicherheit, kleinen
Fortschritten und der Erfahrung,
dass jeder Schritt zählt.
Steffen Morscheck hat diesen Weg
selbst erlebt. In der Winterausgabe
hat er bereits über seine persönliche
Geschichte berichtet; der
Link zu diesem Beitrag findet sich
auf der nächsten Seite im Kasten.
Für diese Ausgabe haben wir noch
einmal mit ihm gesprochen.
Denn inzwischen ist er weitere
Schritte gegangen: Er hat seinen
Lehrgang erfolgreich abgeschlossen,
erste Prüfungen bestanden,
leitet bereits eigenständig Trainings
und begleitet den Fitnessmonat
in der GUT ZUM HERZ
Facebook-Gruppe. Dort bringt er
sich inzwischen auch als Gruppenmoderator
ein.
Im Interview auf der nächsten Seite
erzählt er, was ihm in schwierigen
Phasen geholfen hat, warum
ein sicherer Rahmen so wichtig ist
und was er anderen Menschen mit
auf den Weg geben möchte, die
nach einem Herzereignis wieder
Vertrauen in Bewegung gewinnen
wollen. Zugleich wird deutlich,
wie aus eigener Erfahrung
der Wunsch entstanden ist, heute
auch andere zu begleiten.
In der GUT ZUM HERZ Facebook-
Gruppe stehen Austausch, gegenseitige
Unterstützung und alltagstaugliche
Impulse im Mittelpunkt. Hier können
Erfahrungen geteilt, Fragen gestellt und
neue Motivation für einen herzaktiven
Alltag gefunden werden.
Die Gruppe lädt dazu ein, dranzubleiben,
sich gegenseitig zu stärken und gemeinsam
kleine Schritte zu gehen. Mitmachen ist
kostenlos, unkompliziert und offen für
alle, die Orientierung suchen.
Hier kostenfrei beitreten.
80 81
89
Auszeichnung für
gelebte Patientenstärkung
Beim O-Mamori Award 2026 würdigte Daiichi Sankyo Initiativen, die Betroffenen
und Angehörigen Orientierung geben, Austausch ermöglichen und konkrete
Unterstützung in belastenden Krankheitssituationen leisten.
Was hilft Menschen, wenn
eine Diagnose das Leben
verändert? Oft sind es
verständliche Informationen, ein
Gespräch zur richtigen Zeit, ein
Angebot für Angehörige, eine gute
digitale Orientierungshilfe oder
ein Mensch, der mit eigener Erfahrung
zuhört. Genau an dieser
Schnittstelle setzt der O-Mamori
Award an. Der Name verweist auf
japanische Schutz- und Glücksbringer.
Übertragen auf die Gesundheitskommunikation
steht er
für Projekte, die Betroffene nicht
auf ihre Erkrankung reduzieren,
sondern ihre Lebenswirklichkeit
ernst nehmen.
Daiichi Sankyo verlieh den O-Mamori
Award 2026 zum zweiten
Mal. Das Format wurde erweitert
– erstmals mit Österreich: Neben
den Hauptpreisen wurden Sonderpreise
sowie ein Publikumspreis
vergeben. Die Preisverleihung
fand im Humboldt Carré in
Berlin statt. Entscheidend war,
was sichtbar wurde: eine große
Vielfalt an Initiativen, die Patien-
DE/ONP/05/26/0021
90
Dieser Beitrag ist eine Anzeige und wurde mit freundlicher
Unterstützung von Daiichi Sankyo erstellt
tinnen und Patienten, Angehörige
und Familien begleiten, informieren,
entlasten und vernetzen.
Ein Award mit klarer Idee
Der O-Mamori Award richtet den
Blick auf Projekte, die im Gesundheitswesen
häufig leise wirken.
Viele entstehen aus Selbsthilfe,
persönlicher Erfahrung, fachlicher
Kompetenz oder ehrenamtlichem
Engagement. Manche sind
digital, andere persönlich. Manche
richten sich an Kinder, andere
an Erwachsene, an Familien, an
Menschen nach einem Eingriff
oder an Betroffene mit Unsicherheit
und praktischen Fragen.
Gerade deshalb ist der Award
mehr als eine Preisverleihung. Er
zeigt, wie unterschiedlich Patientenstärkung
verstanden werden
kann. Sie kann bedeuten, Wissen
verständlich zu machen, Familien
einzubeziehen, Räume für Austausch
zu schaffen oder Betroffene
dabei zu unterstützen, ihren
nächsten Schritt im Versorgungssystem
besser einzuordnen. Solche
Angebote ersetzen keine ärztliche
Beratung. Sie können aber
Orientierung geben.
Die Hauptpreise im Bereich
Herz-Kreislauf
Der 1. Hauptpreis Herz-Kreislauf
ging an Cuddling Creatures von
Cuddling Creatures UG / Stiftung
kinderherzen München. Genannt
werden unter anderem ein Duftschal
der Eltern, eine Soundbox,
weiche Stoffe sowie Elemente zur
Stimulation. Im Mittelpunkt steht
die Verbindung zwischen Eltern
und Kind.
Der 2. Hauptpreis Herz-Kreislauf
ging an das Defi-Telefon der
HERZ IN TAKT Defi-Liga e.V. Das
Angebot richtet sich an Menschen
mit implantiertem Defibrillator
und an Angehörige. Vor oder nach
einer Implantation können dort
Ängste, Zweifel und praktische
Fragen angesprochen werden. Bei
einem implantierten Defibrillator
geht es nicht nur um Technik, sondern
auch um Vertrauen, Akzeptanz
und Körpergefühl.
Beide Projekte zeigen, wie nah
Herz-Kreislauf-Erkrankungen am
Alltag liegen. Sie betreffen nicht
91
nur Befunde, Eingriffe oder Messwerte.
Sie berühren Beziehungen,
Familien, Vertrauen, Ängste und
das Bedürfnis, verstanden zu werden.
Die Hauptpreise im Bereich
Onkologie
Der 1. Hauptpreis Onkologie ging
an Pro Mater Sano e.V. für das Projekt
Hilfe für krebskranke Mütter
mit Baby oder Kleinkind. Das Angebot
setzt dort an, wo eine Krebserkrankung
den Familienalltag
besonders stark trifft. Es geht um
sozialstaatliche Unterstützung,
Kommunikation mit Krankenkassen,
Entlastung, Rehabilitation,
die altersgerechte Aufklärung
von Kindern sowie die Suche nach
psychoonkologischer Hilfe. Zusätzlich
erhielt Pro Mater Sano e.V.
den Publikumspreis. Damit wurde
das Projekt auch durch die Gäste
besonders hervorgehoben.
Der 2. Hauptpreis Onkologie wurde
an die Saarländische Krebsgesellschaft
e.V. für „Auszeit vom
Krebs“ vergeben. Das Projekt richtet
sich an Kinder krebskranker
Eltern und ihre Familien. Monatliche
Ausflüge, gemeinsame Erlebnisse
und begleitende Begegnungen
sollen Kindern Raum geben
und Eltern entlasten. Der Ansatz
macht deutlich, dass eine Krebserkrankung
selten nur eine Person
betrifft.
Die onkologischen Hauptpreise
zeigen, wie unterschiedlich Patientenstärkung
ansetzen kann.
Ihre Relevanz liegt darin, medizinische
Aspekte um alltagsnahe
Fragen zu ergänzen, die für Betroffene
unmittelbar spürbar werden.
Drei Sonderpreise, drei
Schwerpunkte
Der Sonderpreis Innovation ging
an die Lern-App Krümel Helden.
Das Projekt steht in Verbindung
mit dem Bundesverband Williams-Beuren-Syndrom
e.V. und
wird mit Thomas Dubiel und Prof.
Dr. Ingolf Prosetzky genannt. Die
App soll Menschen mit Williams-
Beuren-Syndrom dabei unterstützen,
Sozialkompetenzen zu
stärken und Alltagssituationen
besser einzuordnen. Innovation
bedeutet hier nicht Technik um
der Technik willen, sondern ein digitales
Angebot mit Alltagsbezug.
Der Sonderpreis Edukation wurde
an Reha auf Ziel des Landesverbandes
Sachsen für Prävention
und Rehabilitation von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
e.V. vergeben. Das Projekt richtet
sich an Patientinnen und Patienten
nach einem Herzinfarkt, bei
denen zu hohe LDL-Cholesterinwerte
bestehen. Geplant ist eine
intensivere, app-gestützte Schulung
sowie die Untersuchung einer
Therapieintensivierung während
und nach der Rehabilitation. Der
Schwerpunkt liegt auf strukturierter
Information nach einem
einschneidenden Ereignis.
Der Sonderpreis Familienfokus
ging an die österreichische Sonneninsel
GmbH für die familienzentrierte
Nachsorge bei der
Krebserkrankung eines Kindes.
Das psychosoziale Nachsorgezentrum
begleitet Kinder und Eltern
familienzentriert, bedürfnisorientiert
und multiprofessionell.
Im Mittelpunkt stehen Erholung,
Austausch, Selbstwirksamkeit
und gemeinsame Stabilisierung
nach einer belastenden Krankheitsphase.
Die Sonderpreise zeigen, wie breit
92
Patientenstärkung angelegt ist.
Sie umfasst digitale Unterstützung,
Bildung, Nachsorge und Familienbegleitung.
Entscheidend
ist nicht die Größe eines Projektes,
sondern seine nachvollziehbare
Antwort auf einen konkreten
Bedarf.
Die Jury und ihre Aufgabe
Eine Auszeichnung dieser Art
braucht eine sorgfältige Bewertung.
Die Jury wurde auf der Veranstaltung
als fachkundig und
unabhängig vorgestellt. Zu ihr
gehörten Danijela Dohnal-Suvajac,
MSc (Breast Care Nurse
und Vizepräsidentin der AHOP
in Österreich), Renate Haidinger
(Brustkrebspatientin, Gründerin
und Vorsitzende von Brustkrebs
Deutschland e.V. sowie Medizinjournalistin),
Prof. Dr. Marc Horlitz
(Kardiologe am Krankenhaus
Porz am Rhein, Köln), Diana Konrads
(Fachberaterin für Psychotraumatologie,
Traumapädagogin
und Bildungsreferentin), Prof. Dr.
Konstantin Krychtiuk (Kardiologe
am Universitätsklinikum AKH
Wien), Janine Lamboy (Dressurreiterin,
Betroffene mit angeborenem
Herzfehler und Botschafterin
der Kinderherzstiftung) sowie
Prof. Dr. Sebastian Stintzing (Onkologe
an der Charité – Universitätsmedizin
Berlin).
Die Zusammensetzung brachte
unterschiedliche Blickwinkel
ein, unter anderem aus Medizin,
Selbsthilfe, patientennaher Erfahrung
und psychosozialer Begleitung.
Gerade bei Projekten zur Patientenstärkung
ist diese Vielfalt
wichtig. Bewertet wird nicht
allein eine Idee auf dem Papier.
Es geht auch um Verständlichkeit,
Zielgruppenbezug, Umsetzbarkeit,
Verantwortlichkeit und
möglichen Nutzen im Alltag. Ein
Projekt kann fachlich gut gemeint
sein und dennoch an Bedürfnissen
vorbeigehen. Umgekehrt können
kleine, präzise Angebote hohe Bedeutung
haben, wenn sie dort ansetzen,
wo Unterstützung fehlt.
Vielfalt als Stärke
Die Projektübersicht zum Award
machte die Bandbreite sichtbar:
Herz-Kreislauf-Projekte, onkologische
Initiativen, digitale
Informationsangebote, Selbsthilfeformate,
Patientenschulen,
Angebote für Kinder, Eltern und
junge Erwachsene, Seelsorge,
Nachsorge, Lotsenmodelle und
Bewegungsangebote. Sie zeigt,
wie viele Fragen entstehen können:
Wer versteht meine Situation?
Wie erkläre ich meinem Kind,
was passiert? Wo finde ich verlässliche
Informationen?
Der O-Mamori Award macht
sichtbar, dass nicht nur das Gesundheitssystem
im engeren Sinn
antwortet. Auch Vereine, Stiftungen,
Selbsthilfegruppen und
Netzwerke tragen dazu bei, Orientierung
zu schaffen.
Was bleibt aus Berlin
Der O-Mamori Award 2026 war
ein konzentrierter Blick auf das,
was Patientenstärkung im Alltag
leisten kann. Die ausgezeichneten
Projekte zeigen keine einfachen
Lösungen und geben keine
medizinischen Versprechen. Sie
machen aber deutlich, dass Unterstützung
dort beginnt, wo Menschen
ernst genommen werden:
mit ihren Fragen, ihren Familien,
ihren Ängsten und ihrem Wunsch
nach Orientierung.
93
Fotos: Matthias Jung
HerzForum | Gesundheitskompetenz
Wenn Fragen den
Unterschied machen
Wie GUT ZUM HERZ die Stimme der Community in die
Arbeit zu Gesundheitskompetenz einbringt
von Matthias Jung
Gesundheit beginnt nicht
erst in der Arztpraxis.
Sie beginnt oft mit Fragen.
Welche Informationen
sind verlässlich? Was bedeuten
Fachbegriffe? Welche Veränderungen
sind wichtig? Und wie
lässt sich all das in den Alltag
einordnen?
Gerade Menschen mit Herz-
Kreislauf-Erkrankungen erleben,
dass gute Entscheidungen
nicht nur von medizinischem
Wissen abhängen, sondern
auch davon, ob Informationen
verständlich sind und Orientierung
geben.
Warum
Gesundheitskompetenz an
Bedeutung gewinnt
Gesundheitskompetenz beschreibt
die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen
zu finden,
zu verstehen, einzuordnen und
für sich zu nutzen. Gleichzeitig
geht es darum, wie verständlich
Informationen überhaupt
bereitgestellt werden. Sie trägt
dazu bei, dass Prävention und
Versorgung im Alltag besser
verstanden und genutzt werden
können. Viele Menschen kennen
Situationen, in denen Unsicherheit
entsteht: ein Arztbrief mit
unbekannten Begriffen, widersprüchliche
Informationen im
Internet oder die Frage, welche
Themen beim nächsten Arztgespräch
wichtig sein könnten.
Genau hier setzt Gesundheitskompetenz
an.
Im Puls. Think Tank Herz-
Kreislauf e.V.
Im Puls. Think Tank Herz-
Kreislauf e.V. ist ein unabhängiges
Expertengremium mit Sitz
in Berlin. Fachleute aus Politik,
Wissenschaft, Medizin, Krankenkassen,
Verbänden und Patientenorganisationen
arbeiten
dort gemeinsam an Fragen
der Herz-Kreislauf-Prävention
und Versorgung. In verschiedenen
Arbeitsgruppen entstehen
Handlungsempfehlungen und
Impulse für die gesundheitspolitische
Diskussion. Eine dieser
Gruppen beschäftigt sich mit
der persönlichen Gesundheitskompetenz.
Was GUT ZUM HERZ dort
einbringt
In der Community von GUT
ZUM HERZ wird sichtbar, an
welchen Stellen Menschen
Orientierung suchen. Dazu gehören
unklare Fachbegriffe,
knappe Zeit im Arztgespräch,
widersprüchliche Informationen
oder Unsicherheiten bei der
Einordnung von Risiken. Aus
vielen Rückmeldungen lassen
sich Muster erkennen, die über
einzelne Erfahrungen hinausgehen.
Diese Perspektiven fließen
gebündelt in die Arbeit der
Arbeitsgruppe ein. Ziel ist es,
Empfehlungen zu unterstützen,
die näher an der Lebenswirklichkeit
von Betroffenen und
Angehörigen bleiben.
Der Impuls aus dem
Deutschen Bundestag
Am 10. Juni 2026 richtete Im
96
Blick aus dem
Jakob-Kaiser-Haus
in Berlin
97
HerzInfo | PRÄVENTION
von Matthias Jung
Innenstadt. Wer zwischen zwei
Sitzungen kurz den Kopf frei bekommen
wollte, musste nicht weit
gehen: In der Nähe des Parliament
Hill liegt am nördlichen Ende des
Rideau Canal ein Ort, an dem
Wasser, Wege und Stadt aufeinandertreffen
– Schleusen, Uferkanten,
ein offener Blick in den Himmel
über der Hauptstadt.
Drinnen: ein anderer Blick auf
Gesundheit
Man kann sich vorstellen, wie
Tagungsteilnehmende dort für
einen Moment stehen bleiben:
nicht, um Antworten zu finden,
sondern um die Gedanken zu sortieren.
Drinnen geht es um mehr
als Programme und Zuständigkeiten.
Es geht um die Frage, wie
Gesellschaften Gesundheit überhaupt
denken – nicht als reine
Aufgabe von Praxen und Kliniken,
sondern als Thema, das auch
in Schulen, Betrieben, Kommunen,
Verkehr, Ernährung, Medien
und Politik mitentschieden wird.
17. bis 21. November 1986 – und
der Blick auf 2026
Vom 17. bis 21. November 1986 traf
sich in Ottawa die erste internationale
Konferenz zur Gesundheitsförderung.
Am 21. November
wurde die Ottawa-Charta als
Handlungsrahmen vorgestellt
– ein Text, der Gesundheitsförderung
bis heute prägt, weil er Verantwortung
breiter fasst und Zusammenarbeit
einfordert.
2026 wird dieses Dokument 40
Jahre alt. Diese Zeitspanne ist
ein guter Anlass, zurückzublicken:
Was damals als Leitidee formuliert
wurde, ist heute eine konkrete
Frage an Entscheidungen außerhalb
des Gesundheitswesens
– überall dort, wo Alltag entsteht.
Warum dieser Moment
nachwirkt
Vielleicht ist es genau dieser Kontrast,
der den Ort so passend macht:
Draußen fließt das Wasser durch
ein System, das nur funktioniert,
wenn alle Elemente zusammenspielen.
Drinnen wird ein Gedanke
greifbar, der ähnlich gebaut ist
– nicht als Versprechen, sondern
Puls. Think Tank Herz-Kreislauf
e.V. im Deutschen Bundestag ein
Parlamentarisches Frühstück aus.
Unter der Schirmherrschaft von
Anne Janssen, MdB, stand das
Thema „Positive Gesundheit als
politische Gestaltungsaufgabe“
im Mittelpunkt.
Diskutiert wurde, wie Prävention
Menschen früher, verständlicher
und näher an ihrem Alltag erreichen
kann. Dabei ging es nicht
nur um einzelne Maßnahmen,
sondern auch um Bildung, Rahmenbedingungen
und die Frage,
wie Menschen in ihrer Gesundheitskompetenz
gestärkt werden
können. Im Mittelpunkt stand das
Gesprächsinstrument „Meine Positive
Gesundheit“. Es betrachtet
neben körperlichen Funktionen
auch Lebensqualität, Teilhabe,
Sinn und den Umgang mit den Herausforderungen
des Alltags.
Fragen aus dem Alltag
ernst nehmen
Aus der Community ergeben sich
immer wieder ähnliche Fragen:
Wie können Informationen einfacher
erklärt werden? Welche Rolle
spielen Hausarztpraxis, Kardiologie,
Apotheke, Krankenkasse oder
Selbsthilfe? Und welche digitalen
Angebote helfen wirklich weiter?
Solche Fragen zeigen, dass Gesundheitskompetenz
nicht nur
ein Fachbegriff ist. Sie betrifft den
Alltag und kann dazu beitragen,
Unsicherheiten besser einzuordnen
und Gespräche mit Fachpersonen
vorzubereiten.
Mitgestalten statt nur mitlesen
Die Erfahrungen der Community
sind wertvoll. Wer mitteilt, welche
Informationen verständlich sind,
welche Begriffe verunsichern oder
welche Fragen offenbleiben, kann
dazu beitragen, dass Themen näher
an den Bedürfnissen von Betroffenen
ausgerichtet werden.
Rückmeldungen aus der Community
können in Umfragen, Magazinbeiträge,
Podcasts und Gespräche
mit Fachleuten einfließen. So
entsteht ein Dialog, bei dem nicht
nur über Menschen gesprochen
wird, sondern stärker mit ihnen.
Unsere Frage an Sie
Wo fehlt Ihnen im Alltag am häufigsten
Orientierung: bei medizinischen
Informationen, im Arztgespräch,
bei Risikofaktoren oder
bei der Frage, was Sie selbst tun
können?
Drei Fragen
GUT ZUM HERZ
1. Wie müssen Gesundheitsinformationen
gestaltet sein,
damit sie Menschen mit Herz-
Kreislauf-Erkrankungen im
Alltag wirklich erreichen?
2. Welche Rolle können Hausarztpraxen,
Kardiologie, Apotheken,
Krankenkassen und
Selbsthilfegruppen dabei
übernehmen?
3. Wie kann das Konzept der
Positiven Gesundheit dazu
beitragen, Prävention stärker
an der Lebenswirklichkeit von
Menschen auszurichten?
Wie sag ich‘s meinem
Arzt?
Eine mögliche Frage für das
nächste Gespräch mit Ärztinnen,
Ärzten oder anderen
Fachpersonen könnte lauten:
„Welche Informationen oder Unterlagen
würden mir helfen, meine
Erkrankung und die nächsten
Schritte besser zu verstehen?“
Machen Sie mit
Teilen Sie Ihre Erfahrungen
und Fragen mit der GUT-ZUM-
HERZ-Community. Welche
Informationen helfen Ihnen
wirklich? Und wo wünschen
Sie sich mehr Orientierung?
Ihre Erfahrungen können Impulse
für weitere Beiträge,
Umfragen und Gespräche mit
Fachleuten geben.
Weiterlesen im GUT-ZUM-
HERZ-Archiv
Zwei frühere Beiträge vertiefen,
was dieser Beitrag aufgreift: Wie
Prävention politisch gedacht wird
– und warum die Ottawa-Charta
bis heute nachwirkt.
Sie zeigen, dass Gesundheitskompetenz
nicht nur im Behandlungszimmer
entsteht, sondern überall
dort, wo Menschen leben, arbeiten,
entscheiden und Unterstützung
finden.
• Photo: City of Ottawa
Am Rideau Canal
begann ein Umdenken
Die Ottawa-Charta wird 2026 vierzig Jahre alt – und die Frage bleibt: Wie entsteht Gesundheit im Alltag?
ttawa, Mitte November
1986. Kalte, klare Luft, frü-
Dämmerung, das Licht Ohe
flach über den Steinfassaden der
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HerzGesund | HERZ & Welt
DEUTSCHLAND / SCHWEIZ
Zwei Nachbarn,
zwei Wege
Deutschland und die Schweiz
liegen nah beieinander. Viele
Menschen reisen, arbeiten
oder haben Familie über
Grenzen hinweg. Trotzdem
erleben Betroffene Herzversorgung
nicht gleich.
Ein Vergleich hilft, Hürden
im Alltag zu verstehen und
gute Ansätze zu erkennen. Es
geht nicht um ein Ranking,
sondern um Orientierung:
Was kommt an, wenn Diagnose,
Behandlung, Nachsorge
und Prävention aufeinandertreffen?
Versorgung und Zugang
Deutschland verfügt über
hohe Leistungsdichte. Hausarztpraxis,
Facharzt, Klinik,
Reha und Kontrolle bilden
ein starkes Netz. Für Betroffene
kann dieser Weg unklar
werden, wenn mehrere Stellen
beteiligt sind. Nicht immer
ist klar, wer koordiniert,
wer Befunde zusammenführt
und wer den nächsten
Schritt erklärt.
In der Schweiz ist die Versorgung
ebenfalls leistungsfähig,
aber stärker durch
Krankenversicherung, Kantone
und regionale Strukturen
geprägt. Vieles hängt
davon ab, wie Versicherungsmodell,
Wohnort, Ärzteschaft,
Kliniken und Angebote
zusammenspielen.
Das verlangt Orientierung:
Welche Stelle ist zuständig?
Was wird übernommen?
Entlassung, Reha und Nachsorge
Nach einem Klinikaufenthalt
entscheidet sich Versorgung
im Übergang. In Deutschland
ist Rehabilitation verankert.
Entscheidend bleibt, was bei
den Menschen ankommt.
Wenn Medikation, Termine
und Warnzeichen nicht verständlich
erklärt sind, wird
Selbstmanagement schwerer.
Auch in der Schweiz gibt es
Nachsorge, Rehabilitation
und spezialisierte Angebote.
Der Weg dorthin kann von
Versicherungsfragen, kantonalen
Strukturen und Verfügbarkeit
abhängen. Für
Betroffene zählt nicht nur,
dass Angebote existieren.
Wichtig ist, ob sie erreichbar,
verständlich erklärt und koordiniert
sind.
Patient Empowerment
braucht Orientierung
Patient Empowerment bedeutet
nicht, Menschen mit
Verantwortung allein zu lassen.
Es heißt, sie so zu informieren,
dass sie mitdenken,
nachfragen und Entscheidungen
einordnen können.
In Deutschland gibt es dafür
Raum. Gleichzeitig fällt
fehlende Koordination auf:
beim Medikationsplan, bei
Zuständigkeiten, bei Befunden
und bei der Frage, wer
medizinische Informationen
übersetzt.
In der Schweiz spielt Eigenverantwortung
eine sichtbare
Rolle. Das kann Betei-
HERZ &
Herzgesundh
102
Welt
eit ...weltweit
ligung stärken, aber auch
verunsichern, wenn Kosten,
Wege und Zuständigkeiten
nicht klar sind. Gerade bei
chronischen Herzerkrankungen
braucht es Lotsenpunkte,
klare Sprache und
Informationen, die den Alltag
ernst nehmen.
Was beide Länder zeigen
Der Vergleich zeigt: Es gibt
nicht das eine perfekte System.
Deutschland punktet
mit dichter Versorgung, Spezialisierung
und Reha-Verständnis.
Die Schweiz zeigt,
wie wichtig Transparenz,
regionale Steuerung und
Entscheidungen im Versorgungspfad
sind. Beide Länder
stehen vor ähnlichen
Fragen: Wie werden Übergänge
verlässlicher? Wie
wird Nachsorge verständlicher?
Und wie kommt Prävention
dort an?
Vom Systemvergleich zur
Prävention
Genau hier öffnet sich der
Blick auf Ottawa. Herzversorgung
beginnt nicht erst
mit dem Eingriff und endet
nicht mit der Entlassung.
Sie beginnt früher: bei Gesundheitswissen,
Lebensbedingungen,
verständlichen
Informationen, Bewegung,
Ernährung, Stress und der
Frage, ob gesundheitsförderliches
Handeln im Alltag
möglich ist.
Die Ottawa-Charta hat 1986
ein Denken formuliert, das
bis heute wichtig ist: Gesundheit
entsteht nicht allein im
Gesundheitssystem, sondern
dort, wo Menschen leben,
arbeiten, lernen, lieben und
älter werden. Prävention ist
damit mehr als ein Appell an
Einzelne. Sie ist auch eine gesellschaftliche
Aufgabe.
Warum Ottawa heute
wichtig ist
Für GUT ZUM HERZ verbindet
sich hier der Systemvergleich
mit einer größeren
Frage: Wie schaffen
wir Bedingungen, in denen
Menschen Herzgesundheit
verstehen, einordnen und
im Alltag mitgestalten können?
Deutschland und die
Schweiz zeigen unterschiedliche
Wege, ähnliche Herausforderungen
und gemeinsame
Lernfelder.
Gute Medizin bleibt unverzichtbar.
Aber sie reicht
nicht aus, wenn Übergänge,
Zuständigkeiten und Erklärungen
unklar bleiben. Menschen
mit Herzerkrankung
brauchen Versorgung, die
fachlich stark ist und verständlich
genug, um im eigenen
Leben anzukommen. So
entsteht Orientierung, die
nicht belehrt, sondern hilft.
Entscheidend ist deshalb
nicht nur, welches System
welche Leistungen vorsieht.
Entscheidend ist, ob Menschen
im richtigen Moment
verstehen, was der nächste
Schritt ist, welche Fragen
stellen dürfen und wo sie
Unterstützung finden. So
entsteht Orientierung, die
Herzgesundheit im Alltag
stärkt und Sicherheit gibt.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER. 103
HerzGesund | Herzenssache Forschung
Wenn Forschung
Menschen besser
sehen muss
Warum Patientenerfahrung, Frauenherzen und
verständliche Kommunikation zusammengehören
von Matthias Jung
Klinische Forschung beginnt
für viele Menschen
nicht im Studienzentrum,
sondern viel früher: mit einer
Frage im Alltag, einem unklaren
Befund, einem Gespräch in der
Praxis oder dem Gefühl, dass die
eigene Lebenssituation in medizinischen
Informationen kaum
vorkommt.
Wenn Fragen auf dem
Küchentisch liegen
Manchmal liegt Forschung nicht
im Labor, sondern auf dem Küchentisch:
in einem Ausdruck,
der erneut gelesen wird, in einem
Beitrag auf dem Tablet oder
im Gespräch zwischen zwei
Menschen, die verstehen möchten,
was Forschung mit ihrem
Leben zu tun hat.
Was Menschen vorher wissen
möchten
Im Themenmagazin HERZ
& ZUKUNFT – Herzenssache
Forschung ging es darum,
was Menschen vor einer Studienteilnahme
wissen möchten.
Viele lehnen Forschung nicht
grundsätzlich ab. Sie möchten
wissen, was auf sie zukommt,
wer sie begleitet, welche
Rechte sie haben und ob
ihre Situation mitgedacht wird.
Ernst genommen werden,
bevor man entscheidet
Dieser Folgebeitrag setzt dort
an. Gute Forschung braucht
Daten, aber auch Menschen, die
sich mit Fragen ernst genommen
fühlen.
Wenn aus Information
Vertrauen werden soll
Wer erstmals von einer klinischen
Studie hört, denkt selten
zuerst an Studiendesign oder
Endpunkte. Wichtiger sind
praktische Fragen: Was bedeutet
das für meinen Alltag? Muss
ich öfter in Praxis oder Klinik?
104
105
Wer erklärt die nächsten Schritte?
Kann ich abbrechen? Und habe
ich Nachteile, wenn ich Nein sage?
Vertrauen beginnt bei
verständlichen Antworten
Solche Fragen zeigen, dass Menschen
verantwortungsvoll entscheiden
möchten. Vertrauen
beginnt dort, wo Informationen
verständlich sind, Unsicherheiten
ausgesprochen werden dürfen
und Menschen spüren: Meine Fragen
sind erlaubt.
Warum Frauenherzen mehr
Sichtbarkeit brauchen
Im Interview mit Frau Dr. Martina
Kloepfer wird deutlich, warum
Sichtbarkeit in der Medizin
mehr ist als ein Kommunikationsthema.
Gerade in
der Herz-Kreislauf-Forschung
wurden Frauen
lange nicht ausreichend
mitgedacht: nicht in
Studien, nicht in der Beschreibung
von Symptomen
und nicht immer in
der Wahrnehmung ihres
Risikos.
Das berührt die Qualität medizinischer
Erkenntnisse. Wenn
Forschung zu eng angelegt ist,
entstehen blinde Flecken. Wenn
Studien und Informationsmaterialien
sich zu stark an einem
vermeintlichen Durchschnitt orientieren,
geraten wichtige Unterschiede
aus dem Blick.
Sinngemäß beschreibt Frau Dr.
Kloepfer, dass nicht nur ein „Modellmann“
Studien repräsentieren
darf. Frauen müssen in
unterschiedlichen Lebensphasen,
mit biologischen Besonderheiten
und eigenen Erfahrungen
mitgedacht werden. Das macht
Forschung anspruchsvoller, aber
auch näher an der Wirklichkeit.
Vielfalt ist kein Zusatz
am Rand
Vielfalt in der Forschung meint
nicht nur Frauen und Männer. Sie
betrifft auch Alter, Begleiterkrankungen,
soziale Lebenssituationen,
Mobilität, Sprache, Gesundheitskompetenz
und die Frage,
wer überhaupt erreicht wird.
Eine Studie kann methodisch
sauber geplant sein und dennoch
am Alltag von Menschen vorbeigehen.
Wer arbeitet, Angehörige
pflegt, weit vom Studienzentrum
entfernt wohnt oder sich mit medizinischer
Sprache schwertut,
erlebt Forschung anders als jemand,
der flexibel und gut informiert
ist. Deshalb ist Patientenerfahrung
so wichtig: Sie zeigt,
wo Informationen zu kompliziert
sind, wo organisatorische Hürden
unterschätzt werden und welche
Fragen Menschen wirklich bewegen,
bevor sie Ja oder Nein sagen.
„Forschung wird nicht schwächer,
wenn sie genauer hinsieht.
Sie wird menschlicher, verständlicher
und näher an dem
Leben, für das sie gemacht wird.“
Was Menschen vor einer
Entscheidung brauchen
Vor einer möglichen Studienteilnahme
geht es nicht darum,
Menschen zu überzeugen. Es geht
darum, eine informierte Entscheidung
zu ermöglichen. Dazu gehören
verständliche Antworten auf
zentrale Fragen: Um welche Art
von Studie geht es? Welche zusätzlichen
Termine sind vorgesehen?
Wer ist erreichbar, wenn Unsicherheit
entsteht? Welche Daten
werden erhoben? Und was bedeutet
es, wenn ich nicht teilnehmen
möchte?
Gerade diese Klarheit kann Vertrauen
schaffen. Wer offen sagt,
was bekannt ist, was unklar
bleibt und welche Grenzen
eine Teilnahme hat, nimmt
Menschen ernst.
Wichtig ist auch: Eine
Studienteilnahme garantiert
keinen persönlichen
Nutzen, kann zusätzlichen
Aufwand bedeuten
und muss immer freiwillig
bleiben. Gerade deshalb
braucht es gute Aufklärung,
ausreichend Zeit und die
Möglichkeit, die Entscheidung
mit dem eigenen Behandlungsteam
zu besprechen.
Warum Betroffene früher
gehört werden sollten
Patientenerfahrung sollte nicht
erst dann wichtig werden, wenn
Informationsmaterial schon fertig
ist. Sie hilft früher: bei der Frage,
welche Informationen verständlich
sind, welche Belastungen
realistisch erscheinen und welche
Begriffe eher verunsichern als erklären.
Auch die GUT ZUM HERZ
Community kann hier eine Rolle
spielen. Sie ersetzt keine wissenschaftliche
Prüfung und keine
ärztliche Beratung. Aber sie kann
106
Fragen aus dem Alltag sichtbar
machen und zeigen, wo Menschen
mehr Orientierung brauchen. Damit
entsteht eine Brücke zwischen
Forschung und Alltag, zwischen
Studienzentrum und Küchentisch,
zwischen Fachsprache und
Lebenswirklichkeit.
Was aus dem Interview bleibt
Das Interview mit Frau Dr. Martina
Kloepfer zeigt: Forschung und
Kommunikation müssen genauer
fragen, wessen Erfahrungen sichtbar
sind. Bei Frauenherzen wird
das besonders deutlich, doch die
dahinterliegende Botschaft reicht
weiter. Medizinische Forschung
wird stärker, wenn sie Unterschiede
als Teil der Realität versteht.
Sie wird verständlicher, wenn sie
erklärt, ohne zu vereinfachen.
Und sie wird vertrauenswürdiger,
wenn sie Chancen, Grenzen und
offene Fragen klar benennt.
Für GUT ZUM HERZ ist das zentral.
Forschung soll nicht als abstraktes
Laborthema erzählt werden,
sondern als etwas, das den
Herzalltag von Menschen berührt:
bei Versorgung, Prävention, Diagnostik
und der Frage, wie gut
Menschen in medizinische Entscheidungen
einbezogen werden.
MediKlar
Klinische Forschung bedeutet
nicht automatisch, dass ein
neues Medikament getestet
wird. Es kann auch um Beobachtungsstudien,
Register,
Datenanalysen oder Versorgungsforschung
gehen. Wichtig
ist deshalb immer die erste
Einordnung: Um welche Art
von Forschung geht es, was
wird untersucht und welche
Rolle hätten Patientinnen und
Patienten dabei?
Drei Fragen
GUT ZUM HERZ
1. Wie kann klinische Forschung
Patientenerfahrung
früher einbeziehen,
ohne wissenschaftliche
Standards zu schwächen?
2. Was muss sich in Studieninformation
und
Aufklärung ändern, damit
Menschen mit Herz-
Kreislauf-Erkrankungen
Forschung besser einordnen
können?
3. Wie lässt sich sicherstellen,
dass Frauen, ältere
Menschen und Menschen
mit mehreren Erkrankungen
in Forschung und
Kommunikation angemessen
berücksichtigt
werden?
Diese Fragen greifen wir demnächst
im Nachrichtenteil auf
und beantworten sie mit Blick
auf Forschung, Versorgung
und Patientenerfahrung.
Quellen
BfArM – Klinische Prüfung
BfArM – Arzneimittel
BfArM – Ansprechpersonen
Klinische Prüfung
EMA – Clinical Trials
Regulation
European Commission –
Clinical Trials Regulation (EU)
No 536/2014
NIH – Inclusion of Women
and Minorities in Clinical
Research
Weiterlesen
HERZ & ZUKUNFT – Herzenssache
Forschung lädt dazu ein,
klinische Studien nicht als
abstraktes Laborthema zu sehen,
sondern als Teil unseres
Herz-Alltags. Das Themenmagazin
zeigt, warum Forschung
Vertrauen, verständliche
Sprache und die Erfahrungen
von Patientinnen und Patienten
braucht. Es erklärt, was
Menschen vor einer möglichen
Studienteilnahme wissen
möchten, welche Rechte
und Fragen wichtig sind und
warum Vielfalt in Studien medizinische
Erkenntnis stärken
kann. Im Mittelpunkt stehen
nicht nur Daten, sondern
Menschen: ihre Unsicherheit,
ihre Hoffnungen, ihre Alltagshürden
und ihr Wunsch, ernst
genommen zu werden. Beiträge
zu Patient Empowerment,
klinischer Forschung, Frauenherzen
und dem Gespräch
mit Expertinnen und Experten
machen deutlich, wie Forschung
näher an die Lebenswirklichkeit
von Betroffenen
rücken kann.
Ein Magazin über Vertrauen,
Patientenerfahrung, Frauenherzen
und verständliche
Antworten.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Diagnostik, Behandlung oder Beratung.
Den ausführlichen medizinischen Haftungsausschluss finden Sie auf gut-zum-herz.de/disclaimer
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110
GUT ZUM HERZ – HERZ & ZUKUNFT
Das kostenfreie Themenmagazin lädt dazu ein, klinische
Forschung aus Patient:innenperspektive neu zu entdecken,
nicht als abstrakte Fachwelt, sondern als Teil unseres
Herzalltags. Denn jede Tablette und viele medizinische
Entscheidungen beruhen auf Studien – und auf Menschen,
die Fragen, Erfahrungen und Daten einbringen.
GUT
ZUM
HERZ
Diese Ausgabe wächst in Tagebuch-Form weiter und öffnet den Blick
auf Forschung, die verständlich, vielfältig und nah am Leben erklärt
wird – mit u. a. folgenden Beiträgen:
• Titelstrecke: „Herzenssache Forschung – Vielfalt stärkt Evidenz“
– eine persönliche Reise vom Tabletten-Alltag zur Frage, warum
Patientenerfahrung Forschung menschlicher machen kann.
• iCARE4CVD im Blick – wie ein europäisches Forschungsprojekt
Daten und Erfahrungen vieler Herzpatient:innen zusammenführt,
um Versorgung individueller zu denken.
• Community-Umfrage – was die GUT ZUM HERZ Community
über klinische Studien denkt: Wissen, Unsicherheiten,
Teilnahmebereitschaft und der Wunsch nach Infos ohne
Fachchinesisch.
• Vielfalt in Studien – warum Frauen, Ältere und Patient:innen
mit mehreren Erkrankungen sichtbarer werden müssen, damit
Ergebnisse besser zum Leben passen.
• Selbsthilfe & Studien – wie Gruppen und Patientenorganisationen
Brücken bauen: zwischen Forschung, Kliniken, Praxis und Fragen
von Betroffenen.
• MediKlar: Studien verständlich erklärt – ethische Prüfung,
Freiwilligkeit und gute Begleitung: was verantwortungsvolle
Studien heute ausmacht.
Alle Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen
keine ärztliche Beratung. Kooperationen werden klar als Anzeige
bzw. Zusammenarbeit gekennzeichnet. Wir informieren ohne
Wirkversprechen und möchten Forschung als Chance auf mehr
Orientierung verständlicher machen.
Das kostenfreie Themen-Magazin ist bereits erschienen –
rechts klicken und HERZ & ZUKUNFT entdecken.
Folgen Sie GUT ZUM HERZ auf Social Media – mit neuen Beiträgen
und Fragen der Community.
111
Frühe Signale
Orientierung finden zwischen
Alltag, Internet und Arztpraxis
Zwischen Abwarten und Handeln – wie frühe Signale gut eingeordnet werden können und welche
Antworten der Präventionsdialog gibt
Das
Präventionsforum
im
Sommer
2026
PRÄVENTION JETZT ist ein saisonales Präventionsforum. Über mehrere Wochen
werden Thema, Beteiligte und zentrale Fragestellungen vorgestellt. Der Präventionsdialog
bildet dabei den gemeinsamen Austauschpunkt, in dem unterschiedliche
Perspektiven zusammengeführt werden. Die Ergebnisse werden in Podcast,
Magazin und Social Media dokumentiert.
Erste Veränderungen wahrnehmen
Unterstützt durch Sponsoringpartner
Ein paar Treppenstufen fühlen
sich anstrengender an als sonst.
Die Luft reicht nicht mehr ganz so
weit wie früher. Die Erschöpfung
nach einem normalen Tag wirkt
ungewohnt stark. Vielleicht fällt
bei einer Untersuchung ein veränderter
Wert auf oder Angehörige
sprechen etwas an, das man
selbst bislang gar nicht wahrgenommen
hat.
Viele Menschen kennen solche
Situationen. Oft beginnt genau
hier die Unsicherheit. Ist das
noch normal? Sollte ich erst einmal
abwarten? Oder ist jetzt der
richtige Zeitpunkt, genauer hinzuschauen
und das Gespräch mit
der behandelnden Praxis zu suchen?
Oft fehlen die einfachen
Antworten
Gerade bei gesundheitlichen
Veränderungen gibt es selten
einfache Antworten. Zwischen
eigenen Beobachtungen, Informationen
aus dem Internet, Erfahrungen
anderer Menschen
und den Möglichkeiten eines
Arzttermins entsteht schnell das
Gefühl, sich selbst orientieren zu
müssen. Nicht jede Veränderung
ist ein Warnsignal. Gleichzeitig
gibt es Situationen, die Aufmerksamkeit
verdienen und Anlass
sein können, Fragen frühzeitig
anzusprechen.
Genau an diesem Punkt setzt das
erste Präventionsforum von Prävention
Jetzt an.
Orientierung statt
Überforderung
Prävention Jetzt versteht sich
als saisonales Präventionsforum.
Ziel ist es, gesundheitliche Themen
verständlich einzuordnen,
unterschiedliche Perspektiven
zusammenzubringen und Orientierung
zu bieten, bevor aus Unsicherheit
Überforderung wird.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht
einzelne Produkte, Therapien oder
Unternehmen, sondern Fragen,
die viele Menschen beschäftigen.
Welche Veränderungen sollten
ernst genommen werden? Welche
Informationen helfen weiter?
Wann ist es sinnvoll, ärztlichen
Rat einzuholen? Und wie lassen
sich unterschiedliche Informationen
besser einordnen?
Das Präventionsforum schafft
dafür einen sichtbaren Rahmen:
Über mehrere Wochen werden
Thema, Beteiligte und zentrale
Fragestellungen vorgestellt, ein
moderierter Dialog geführt und
die Ergebnisse in Podcast, Magazin
und Social Media dokumentiert.
Zwischen Abwarten
und Handeln
Zum Auftakt beschäftigen wir uns
mit der Frage, wie frühe Signale
besser wahrgenommen und eingeordnet
werden können. Dabei
geht es nicht darum, Menschen zu
verunsichern oder aus jeder Veränderung
ein Risiko abzuleiten.
Vielmehr möchten wir darüber
sprechen, wie Aufmerksamkeit,
Wissen und Orientierung helfen
können, den nächsten sinnvollen
Schritt zu finden.
Denn viele gesundheitliche Entwicklungen
beginnen nicht mit
einem eindeutigen Ereignis, sondern
mit Veränderungen, die sich
zunächst schwer einordnen lassen.
Manche Menschen warten
zu lange, andere suchen bereits
nach den ersten Anzeichen nach
Antworten und finden im Internet
eine Vielzahl unterschiedlicher
Einschätzungen.
Zwischen diesen beiden Polen
– Abwarten und Handeln – bewegen
sich viele Menschen jeden
Tag. Genau darüber möchten
wir mit Betroffenen, Angehörigen,
Fachleuten und weiteren Beteiligten
ins Gespräch kommen.
Das Präventionsforum startet
Dieses Präventionsforum ist bewusst
als wachsender Beitrag
angelegt. In den kommenden Wochen
werden auf den folgenden
Seiten nach und nach weitere Inhalte
ergänzt. Wir stellen die beteiligten
Gesprächspartnerinnen
und Gesprächspartner vor, greifen
Erfahrungen aus der Community
auf und veröffentlichen neue
Informationen rund um das Thema
dieses Präventionsforums.
So entsteht Schritt für Schritt ein
Überblick über unterschiedliche
Perspektiven, Fragen und Erfahrungen.
Die einzelnen Bausteine
fließen schließlich in ein moderiertes
Podcast-Meetup ein, in
dem die verschiedenen Stimmen
zusammengeführt werden.
Wer den weiteren Verlauf verfolgen
möchte, sollte deshalb
immer wieder in diesen Beitrag
hineinschauen. Neue Inhalte werden
fortlaufend ergänzt. Zusätzlich
informieren Herzschwäche
Deutschland e. V. und GUT ZUM
HERZ über ihre Websites sowie
ihre Social-Media-Kanäle über
neue Entwicklungen, Beteiligte
und Veröffentlichungen rund um
das Präventionsforum.
Menschen, Erfahrungen und Fachwissen
im Gespräch
Gute Prävention lebt vom Austausch
unterschiedlicher Erfahrungen.
Wer gesundheitliche Veränderungen
wahrnimmt, sucht
häufig Orientierung: bei Angehörigen,
bei anderen Betroffenen,
im Internet oder in der behandelnden
Praxis. Dabei entstehen
Fragen, auf die es selten einfache
Antworten gibt.
Unterschiedliche Rollen, ein
gemeinsames Thema
Das Präventionsforum
bringt Menschen zusammen,
die das Thema aus
unterschiedlichen Rollen
betrachten. Betroffene
berichten, wie sie Veränderungen
im Alltag wahrgenommen
haben. Angehörige
schildern, welche
Beobachtungen sie gemacht
haben. Fachleute aus Medizin,
Pflege, Beratung oder Wissenschaft
bringen ihre Erfahrungen
aus Versorgung, Begleitung und
Forschung ein.
Nicht eine Antwort, sondern
bessere Einordnung
Ziel ist nicht, eine einzige richtige
Sichtweise zu finden. Vielmehr
soll sichtbar werden, welche Fragen
Menschen beschäftigen, wo
Unsicherheiten entstehen und
welche Möglichkeiten es gibt, frühe
Signale besser einzuordnen.
Schritt für Schritt sichtbar
Die Teilnehmenden dieses Präventionsdialogs
werden in den
kommenden Wochen nach und
nach vorgestellt. Jede Person
bringt eigene Erfahrungen, fachliche
Einschätzungen oder persönliche
Beobachtungen ein. So
entsteht ein vielfältiges Bild rund
um das Thema „Frühe Signale
ernst nehmen“.
So läuft das
Podcast-Meetup ab
Zu Beginn des Podcast-Meetups
erhalten alle Beteiligten die Möglichkeit,
ihre Sicht auf das Thema
darzustellen. Anschließend werden
die unterschiedlichen Erfahrungen
und Einschätzungen im
moderierten Gespräch zusammengeführt.
Fragen aus der Community
Ein wichtiger Bestandteil des
Präventionsdialogs sind außerdem
die Fragen der Community.
Sie helfen dabei, Themen aufzugreifen,
die Menschen im Alltag
tatsächlich beschäftigen.
Immer wieder
vorbeischauen
Diese Seite wird in den
kommenden Wochen
weiter ergänzt. Neue Teilnehmende,
zusätzliche Informationen
und weitere
Einblicke werden hier veröffentlicht.
Es lohnt sich daher,
regelmäßig vorbeizuschauen und
Herzschwäche Deutschland e. V.
sowie GUT ZUM HERZ auf ihren
Websites und Social-Media-Kanälen
zu folgen.
Am Ende steht der
gemeinsame Dialog
Am Ende werden die wichtigsten
Gedanken, Erfahrungen und
Erkenntnisse in einem gemeinsamen
Podcast-Meetup zusammengeführt
und für alle Interessierten
dokumentiert.
Die Community
mit einbinden
Auch die Community soll Teil
des Präventionsdialogs sein.
Denn viele Fragen entstehen
nicht erst in der Arztpraxis,
sondern bereits im Alltag: bei
ersten Veränderungen, bei der
Suche nach Informationen oder
beim Versuch, unterschiedliche
Einschätzungen einzuordnen.
Genau diese Erfahrungen und
Fragen möchten wir sichtbar
machen. Welche frühen Signale
haben Sie verunsichert? Wann
waren Sie unsicher, ob Beobachten
ausreicht oder ärztlicher
Rat sinnvoll sein könnte? Welche
Informationen haben Ihnen geholfen
– und welche eher nicht?
Ausgewählte Fragen können im
Podcast-Meetup aufgegriffen
werden. Eine individuelle medizinische
Beratung ist damit
nicht verbunden.
Ihre Fragen senden Sie gerne per
Mail an: info@gutzumherz.de
Unterstützt durch Sponsoringpartner
Die Teilnehmenden dieses Präventionsdialogs werden auf dieser Seite nach und nach
vorgestellt. Mit jeder neuen Stimme wächst das Präventionsforum weiter und macht
unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und Fragestellungen rund um das Thema
sichtbar.
Name des Teilnehmenden
Hier stellen wir die Teilnehmenden
des Präventionsdialogs
vor. Mit ihren Erfahrungen,
ihrem Fachwissen und ihren
unterschiedlichen Perspektiven
tragen sie dazu bei, das Thema
aus verschiedenen Blickwinkeln
zu beleuchten und gemeinsam
Orientierung zu schaffen.
Name des Teilnehmenden
Hier stellen wir die Teilnehmenden
des Präventionsdialogs
vor. Mit ihren Erfahrungen,
ihrem Fachwissen und ihren
unterschiedlichen Perspektiven
tragen sie dazu bei, das Thema
aus verschiedenen Blickwinkeln
zu beleuchten und gemeinsam
Orientierung zu schaffen.
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tragen sie dazu bei, das Thema
aus verschiedenen Blickwinkeln
zu beleuchten und gemeinsam
Orientierung zu schaffen.
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unterschiedlichen Perspektiven
tragen sie dazu bei, das Thema
aus verschiedenen Blickwinkeln
zu beleuchten und gemeinsam
Orientierung zu schaffen.
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vor. Mit ihren Erfahrungen,
ihrem Fachwissen und ihren
unterschiedlichen Perspektiven
tragen sie dazu bei, das Thema
aus verschiedenen Blickwinkeln
zu beleuchten und gemeinsam
Orientierung zu schaffen.
Name des Teilnehmenden
Hier stellen wir die Teilnehmenden
des Präventionsdialogs
vor. Mit ihren Erfahrungen,
ihrem Fachwissen und ihren
unterschiedlichen Perspektiven
tragen sie dazu bei, das Thema
aus verschiedenen Blickwinkeln
zu beleuchten und gemeinsam
Orientierung zu schaffen.
Sie möchten Ihre Erfahrungen, Ihre Perspektive oder Ihr Fachwissen in
den Präventionsdialog einbringen? Bewerbungen zur Teilnahme sind
willkommen. Melden Sie sich gerne per E-Mail an info@gutzumherz.de
und werden Sie Teil des Präventionsforums.
Wenn aus Fragen Erkenntnisse werden
Was der Präventionsdialog zeigt
Das Präventionsforum begleitet
ein Thema über mehrere Wochen.
Betroffene, Angehörige, Fachleute
und weitere Beteiligte bringen
ihre Erfahrungen, Beobachtungen
und Fragen ein. Im Mittelpunkt
stehen dabei nicht schnelle Antworten,
sondern der gemeinsame
Versuch, frühe Signale besser
einzuordnen.
Der zentrale Moment dieses Präventionsforums
ist das Podcast-
Meetup. Dort kommen die Beteiligten
zusammen, stellen ihre
Sicht auf das Thema vor und
greifen Fragen auf, die im Verlauf
des Präventionsforums entstanden
sind. Genau dafür ist dieser
Bereich vorgesehen: Hier werden
nach der Aufzeichnung die wichtigsten
Erkenntnisse zusammengeführt.
Der Podcast als
Ausgangspunkt
Ein Podcast macht Gespräche
hörbar. Gleichzeitig ist es hilfreich,
zentrale Gedanken später
noch einmal nachlesen zu können.
Deshalb wird an dieser Stelle
nach der Veröffentlichung mehr
entstehen als ein Hinweis auf die
Episode.
Hier fassen wir zusammen, welche
Themen im Gespräch besonders
wichtig waren, welche Erfahrungen
geteilt wurden und welche
Fragen aus unterschiedlichen
Perspektiven betrachtet wurden.
Die Auswertung ersetzt keine individuelle
medizinische Beratung.
Sie soll helfen, Zusammenhänge
verständlich darzustellen und
Orientierung zu geben.
Unterschiedliche Sichtweisen
einordnen
Ein Präventionsdialog lebt davon,
dass Menschen aus verschiedenen
Rollen miteinander sprechen.
Betroffene erleben frühe Veränderungen
oft aus ihrem Alltag
heraus. Angehörige nehmen
manchmal andere Signale wahr.
Fachleute aus Medizin, Pflege, Beratung
oder Wissenschaft bringen
Erfahrungen aus Versorgung,
Begleitung und Forschung ein.
Gerade diese Unterschiede machen
den Austausch wertvoll.
Deshalb wird dieser Bereich später
nicht nur Ergebnisse dokumentieren,
sondern auch zeigen,
welche Perspektiven in das Gespräch
eingeflossen sind. Wo gab
es gemeinsame Einschätzungen?
Wo wurden unterschiedliche
Blickwinkel deutlich? Welche
Fragen bleiben offen und sollten
weiterverfolgt werden?
Fragen aus der Community
Ein wichtiger Teil von Prävention
Jetzt sind die Fragen der Community.
Viele Unsicherheiten entstehen
nicht erst in der Arztpraxis,
sondern bereits im Alltag: bei
ersten Veränderungen, bei der
Suche nach Informationen oder
beim Versuch, unterschiedliche
Aussagen einzuordnen.
Unterstützt durch Sponsoringpartner
Ausgewählte Fragen aus der
Community können im Podcast-
Meetup aufgegriffen werden. Anschließend
werden sie hier in
einem kompakten Interview-Stil
dokumentiert. So bleibt sichtbar,
welche Themen Menschen tatsächlich
beschäftigen und welche
Einordnungen im Gespräch
dazu gegeben wurden.
Persönliche medizinische Beratung
kann und soll dieser Bereich
nicht leisten. Er möchte Fragen
sichtbar machen, Erfahrungen
wertschätzen und den Austausch
zwischen Betroffenen, Angehörigen,
Fachleuten und Community
fördern.
Dieser Bereich wächst nach
der Veröffentlichung
Zum Start des Präventionsforums
befindet sich dieser Teil noch im
Aufbau. Die Teilnehmenden werden
vorgestellt, Fragen gesammelt
und das Podcast-Meetup
vorbereitet. Erst nach der Aufzeichnung
entsteht die Grundlage
für die redaktionelle Auswertung.
Sobald die Episode veröffentlicht
ist, wird dieser Bereich ergänzt:
mit dem Link zum Podcast, einer
kurzen Einordnung, den wichtigsten
Erkenntnissen und ausgewählten
Fragen aus der Community.
Es lohnt sich daher, regelmäßig
wieder vorbeizuschauen. Auch
über die Websites und Social-
Media-Kanäle von Herzschwäche
Deutschland e. V. und GUT
ZUM HERZ informieren wir über
neue Entwicklungen, die Veröffentlichung
der Episode und die
nächsten Schritte.
Denn gute Prävention endet nicht
mit einer einzelnen Antwort. Oft
beginnt sie dort, wo Menschen
ihre Fragen ernst nehmen, Erfahrungen
teilen und gemeinsam
nach Orientierung suchen.
Frühe Signale
Orientierung finden zwischen
Alltag, Internet und Arztpraxis
DEMNÄCHST HIER !
Vorschau auf das
Präventionsforum
im Herbst 2026
Mit dem Präventionsdialog endet
der zentrale Austauschpunkt
dieses Präventionsforums.
Das Forum selbst wirkt
jedoch weiter: Die Erfahrungen,
Fragen und Erkenntnisse aus
dem Podcast-Meetup fließen
in die weitere Arbeit von PRÄ-
VENTION JETZT ein. Bereits zum
Herbstbeginn am 23. September
2026 startet das nächste
Präventionsforum mit einem
neuen Thema, neuen Beteiligten
und neuen Fragen aus der
Community.
Es lohnt sich daher, regelmäßig
vorbeizuschauen und Herzschwäche
Deutschland e. V.
sowie GUT ZUM HERZ auf ihren
Websites und Social-Media-
Kanälen zu folgen. So bleiben
Sie auf dem Laufenden.
Wir bedanken uns bei folgenden Unternehmen, die diese
Podcast-Meetups unterstützen:
digital
Die ganze Welt der Magazine auf
eMagazin.digital
WERBUNG
Die
GUT ZUM
Jah
PREVIEW
Die Freischaltung
Exklusiver Conten
Folgen Sie uns auf Soc
schaltung nicht
120
LOCKED
erfolgt in Kürze
t bald verfügbar!
ial Media, um die Freizu
verpassen.
HERZ
reszeiten
121
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GUT ZUM
Jah
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Die Freischaltung
Exklusiver Conten
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LOCKED
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HERZ
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HerzGesund | Vorhofflimmern besser verstehen
Wenn das Herz seinen
Takt verliert
von Matthias Jung
Vorhofflimmern – Geschichte einer Wahrnehmung
Stellen Sie sich vor: Sie
gehen spazieren, alles
ist wie immer – und
plötzlich merken Sie, dass etwas
nicht stimmt. Das Herz
schlägt schnell, unregelmäßig,
irgendwie flatternd. Dann
ist der Moment vorbei. Einige
Menschen beschreiben es als
ein leises Stolpern im Brustkorb.
Andere bemerken gar
nichts. Vorhofflimmern zählt
heute zu den häufigsten anhaltenden
Herzrhythmusstörungen
– und war dennoch
lange Zeit kaum sichtbar.
Ein Phänomen
ohne Namen
Lange fehlten die Mittel, um
unregelmäßige Herzschläge
verlässlich zu erfassen.
Betroffene schilderten Beschwerden,
die schwer einzuordnen
waren: Herzklopfen,
Schwindel, unerklärliche Erschöpfung.
Viele galten als
nervös oder überarbeitet. Dass
dahinter eine eigenständige
Störung des Herzrhythmus
stecken konnte, war medizinisch
kaum greifbar – weil die
nötigen Werkzeuge zur Messung
schlicht noch fehlten.
Der Durchbruch durch
das EKG
Den entscheidenden Wendepunkt
brachte die Entwicklung
des Elektrokardiogramms.
Der niederländische Physiologe
Willem Einthoven legte
Anfang des 20. Jahrhunderts
die Grundlage, das elektrische
Herzrhythmusmuster sichtbar
zu machen. 1924 erhielt er
dafür den Nobelpreis für Medizin.
Erstmals ließ sich Vorhofflimmern
als unregelmäßige
elektrische Aktivität der
Vorhöfe klar dokumentieren
– aus einem vagen Symptom
wurde ein messbarer Befund.
Von der Beobachtung
zur Erkenntnis
Mit der besseren Messbarkeit
wuchs das medizinische Verständnis.
Ärztinnen und Ärzte
erkannten zunehmend, dass
Vorhofflimmern weit mehr ist
als ein störendes Herzrasen.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts
wurde der Zusammenhang
mit Schlaganfall immer klarer:
Durch das unkoordinierte
Zittern der Vorhöfe können
sich Blutgerinnsel bilden, die
in das Gehirn verschleppt
werden. Aus einer rätselhaften
Beobachtung wurde ein
zentraler Risikofaktor der
Herz-Kreislauf-Medizin.
Behandlung im Wandel
Frühe Behandlungsansätze
beschränkten sich auf Bettruhe,
Schonung und allgemeine
Maßnahmen. Seit den
1950er- und 1960er-Jahren
kamen erste Wirkstoffe zur
Frequenz- und Rhythmuskontrolle
hinzu. Später folgten
Antikoagulantien zum Schutz
vor Schlaganfall sowie katheterbasierte
Verfahren wie die
Ablation, mit der in vielen Fällen
der normale Herzrhythmus
wiederhergestellt werden
kann. Vorhofflimmern wurde
behandelbarer – und vor allem
langfristig begleitbarer.
Eine leise Störung wird
sichtbar
Die Geschichte des Vorhofflimmerns
ist keine Geschichte
großer Sensationen, sondern
eine Geschichte wachsender
Aufmerksamkeit. Was lange
als Befindlichkeitsstörung
galt, ist heute präzise messbar,
einordbar und behandelbar.
Genau darin liegt der
Fortschritt: Aus einem kaum
wahrnehmbaren Herzstolpern
wurde ein beeinflussbarer
Risikofaktor – und für viele
Betroffene die Chance, schwere
Folgeerkrankungen wie den
Schlaganfall zu vermeiden.
Früh erkannt, konsequent begleitet
und verständlich erklärt,
bleibt Vorhofflimmern
bis heute ein zentrales Thema
der Herzmedizin.
124
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
125
HerzGesund | Vorhofflimmern besser verstehen
Das Event im
Sommer 2026!
Vorhofflimmern
Wenn das Herz aus
dem Takt gerät
ZUHÖREN – VERSTEHEN – NETZWERKEN
von Matthias Jung
In einer Zeit, in der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten
Gesundheitsherausforderungen zählen, braucht es mehr als nur allgemeine
Ratschläge. GUT ZUM HERZ schafft eine einzigartige Plattform,
auf der Betroffene, Experten und Gesundheitsakteure zusammenfinden.
Unser Ziel: Herzgesundheit nicht nur zu verstehen, sondern gemeinsam
zu leben und zu fördern!
126
Das Konzept
„8 Tage ...gut zum Herz“
bietet eine strukturierte
Plattform, um die zentralen
Aspekte von Herzkrankheiten
– von Diagnose
über Therapie bis
Prävention – verständlich
darzustellen und durch
den Austausch zwischen
Betroffenen und Experten
neue Impulse für die
Herzgesundheit zu setzen.
Es kombiniert praktische
Informationen, persönliche
Erfahrungsberichte
und interaktive Formate,
um sowohl das Bewusstsein
zu stärken als auch
konkrete Lösungsansätze
zu entwickeln.
„8 Tage ...gut zum Herz“ erweitert
seinen Fokus und widmet
sich im Sommer 2026
einem Thema, das Millionen
Menschen in Deutschland betrifft
– und im Alltag oft zu wenig
Beachtung findet: dem Vorhofflimmern.
Die strukturierte
Informationsreihe beleuchtet
zentrale Aspekte rund um das
Erkennen und Einordnen dieser
häufigen Herzrhythmusstörung.
Im Mittelpunkt stehen
Fragen, die viele Betroffene kennen:
Woran merkt man, dass
etwas mit dem Herzrhythmus
nicht stimmt? Was bedeutet die
Diagnose konkret – und welches
Risiko geht damit einher? Wer
ist in der Versorgung wofür zuständig:
Hausarzt, Kardiologe,
Apotheke, Selbsthilfe? Und was
hilft dabei, aus der ersten Verunsicherung
nach der Diagnose
wieder mehr Orientierung zu
gewinnen?
Die Geschichte von Marianne
(fiktives Fallbeispiel)
Mit 63 Jahren führte Marianne
ein Leben, das nach außen gut
funktionierte. Familie, Enkel,
ein aktiver Alltag – vieles lief
gleichzeitig, vieles musste klappen.
Für sich selbst blieb oft wenig
Raum. In den vergangenen
Wochen hatte sie immer wieder
Momente, die sie irritierten,
aber nicht weiter beschäftigten:
ein merkwürdiges Flattern
in der Brust beim Treppensteigen,
ein kurzes Herzrasen am
Abend, ein Schwindel, der so
Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden; jede
Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig. 127
schnell kam wie er verschwand.
Manchmal war sie ungewöhnlich
erschöpft nach Dingen, die
sie früher mühelos erledigt hatte.
Ein Kribbeln in den Fingern. Eine
innere Unruhe ohne erkennbaren
Grund. Für Marianne klang das
zunächst nach Erschöpfung, nach
dem Älterwerden, nach dem normalen
Preis eines vollen Alltags.
Dass ihr Herz dabei aus dem Takt
geraten sein könnte – dieser Gedanke
war ihr nicht gekommen.
Der Wendepunkt kam nicht dramatisch,
sondern beiläufig. Bei
einem Routinetermin beim Hausarzt
wurde ihr Puls gemessen
– unregelmäßig, zu schnell. Ein
EKG bestätigte den Befund: Vorhofflimmern.
Plötzlich bekamen
die unscheinbaren Signale einen
Zusammenhang. Marianne fragte
sich, ob sie die Zeichen zu lange
übersehen hatte. Und gleichzeitig
stand eine andere Frage im Raum:
Was bedeutet Vorhofflimmern eigentlich
konkret für ihren Alltag,
für ihr Schlaganfallrisiko und für
das eigene Sicherheitsgefühl?
Diese Geschichte ist ein fiktives
Fallbeispiel zur Veranschaulichung
möglicher Verläufe. Beschwerden
und Befunde können
sehr unterschiedlich sein. Bei gesundheitlichen
Fragen oder auffälligen
Werten sollte ärztlicher
Rat eingeholt werden.
Diese Geschichte ist kein
Einzelfall
Vorhofflimmern gehört zu den
häufigen gesundheitlichen Themen
unserer Zeit. Gerade weil
die Herzrhythmusstörung oft
über längere Zeit keine eindeutig
zuzuordnenden Beschwerden
verursacht, bleibt das Thema
im Alltag leicht unscharf. Umso
wichtiger sind verständliche Informationen,
saubere Einordnung
und eine Begleitung, die nicht erst
beginnt, wenn Folgeprobleme
bereits sichtbar geworden sind.
Ein unregelmäßiger Herzrhythmus
ist mehr als ein einzelner
Befund auf dem EKG-Ausdruck.
Er kann ein Hinweis darauf sein,
dass das Herz dauerhaft aus dem
Takt geraten ist – mit möglichen
Auswirkungen auf das Schlaganfallrisiko,
die körperliche Leistungsfähigkeit
und das alltägliche
Sicherheitsgefühl. Hier setzt „8
Tage ...gut zum Herz“ im Sommer
2026 an – mit acht Gesundheitsakteuren,
acht Perspektiven, einem
Ziel: Orientierung schaffen,
wo Unsicherheit ist.
Warum frühes Erkennen so
wichtig ist
Gerade beim Vorhofflimmern
liegt eine besondere Herausforderung
darin, dass Beschwerden
nicht immer eindeutig sind. Manche
Menschen spüren deutliches
Herzstolpern, andere vor allem
Müdigkeit, Luftnot oder eine abnehmende
Belastbarkeit. Wieder
andere merken lange Zeit fast
nichts. Umso wichtiger ist ein
genauer Blick auf Veränderungen
im Alltag. Wer Signale ernst
nimmt und sie medizinisch abklären
lässt, schafft die Voraussetzung
dafür, Risiken frühzeitig
einzuordnen und gemeinsam mit
Fachleuten die nächsten Schritte
zu besprechen. Genau hier will die
Sommerreihe ansetzen: nicht mit
Alarm, sondern mit verständlicher
Information, mit praktischer
Orientierung und mit dem Ziel,
Menschen dabei zu unterstützen,
Warnzeichen nicht kleinzureden,
Versorgungspfade besser zu verstehen
und mit mehr Sicherheit
in Gespräche mit Ärztinnen und
Ärzten zu gehen.
Zugleich zeigt „8 Tage ...gut zum
Herz“, dass gute Begleitung nicht
an einer Diagnose endet. Sie beginnt
oft genau dort: bei Fragen,
bei Unsicherheit, bei dem Wunsch,
wieder handlungsfähig zu werden
und das eigene Herz nicht nur als
Risiko, sondern auch als Aufgabe
zu verstehen.
Folgen Sie GUT ZUM HERZ auf
Facebook und Instagram für aktuelle
Updates!
8 Tage ...gut zum Herz“ ist ein
Format, das ein Gesundheitsthema
nicht in nur einem
Beitrag behandelt, sondern
in acht aufeinander abgestimmten
Teilen erklärt. Jeder
Tag beleuchtet einen anderen
wichtigen Aspekt, zum Beispiel
Früherkennung, Therapie,
Prävention, Versorgung
oder Forschung. Dabei kommen
unterschiedliche Perspektiven
zusammen: Betroffene,
Fachleute und weitere
Gesundheitsakteure.
Das Format verbindet Magazin,
Podcast, Social Media
und persönliche Erfahrungsberichte.
So entsteht kein
unübersichtlicher Informationsblock,
sondern eine Reihe,
die ein Thema Schritt für
Schritt verständlicher macht.
Für Leserinnen und Leser
heißt das: mehr Orientierung,
mehr Nähe zum Alltag
und ein klarerer Blick darauf,
wer bei einem Gesundheitsthema
welche Rolle spielt.
Gleichzeitig bleibt das Thema
über mehrere Tage sichtbar
und wird greifbarer.“
128
Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden; jede
Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.
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HERZ & BLUT - das kostenfreie Community-Magazin beantwortet Ihre
Fragen rund um Herzgesundheit. In dieser Sonderausgabe zum Herzmonat
steht das Thema Blut als Schlüssel zum Herz-Kreislauf-System
im Fokus: Sie erhalten praxisnahe Tipps, wie Sie Ihr Blutbild im Blick
behalten und mit einfachen Maßnahmen Ihr persönliches Gesundheits-
Management unterstützen können.
Das Magazin wächst in den kommenden Wochen weiter und erscheint
in Tagebuch-Form mit folgenden Beiträgen:
• Bertelsmann Stiftung: Befunddolmetscher verstehen
GUT
ZUM
HERZ
• Anleitung: Blutdruckmessgerät korrekt anwenden
• SONDERTHEMA „Cholesterin“
• LDL vs. HDL – Grundlagen und Hintergründe
• Die Kolumne von Matthias Jung und seinen eigenen Erfahrungen
• Smartwatches und Herzgesundheit: Wie Assistenzsysteme helfen
können
Alle Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine
ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden
wenden Sie sich bitte an Ihre medizinischen Fachkräfte.
Folgen Sie uns auf Social Media, um keine Neuerscheinung zu
verpassen.
133
HerzSTÄRKE lesen.
Sonderausgaben entdecken.
Online vertiefen.
Herzschwäche Deutschland e.V. setzt sich für
Menschen ein, die mit Herzschwäche leben
– und für die Angehörigen, die sie begleiten.
Der gemeinnützige Verein möchte aufklären, unterstützen
und vernetzen. Im Mittelpunkt steht dabei
nicht nur die medizinische Diagnose, sondern der
Alltag mit all seinen Fragen: Was bedeutet Herzschwäche
für das eigene Leben?
Welche Warnzeichen sollte man ernst nehmen? Wie
bereitet man sich gut auf ein Arztgespräch vor? Und
wo findet man verständliche Informationen, wenn
vieles zunächst verunsichert?
Genau hier möchte Herzschwäche Deutschland e.V.
Orientierung geben. Der Verein bringt Erfahrungen
von Betroffenen, Wissen aus Medizin und Versorgung
sowie praktische Hinweise zusammen. So
entstehen Angebote, die nicht überfordern, sondern
helfen sollen, Zusammenhänge besser zu verstehen,
Fragen gezielter zu stellen und Unterstützung leichter
zu finden.
Dazu gehören verschiedene Möglichkeiten, sich zu
informieren und weiterführende Inhalte zu entdecken:
• Das Hauptmagazin HerzSTÄRKE bündelt Geschichten,
Hintergrundinformationen und praktische
Hinweise rund um das Leben mit Herzschwäche.
• Die Sonderausgaben greifen ausgewählte Themen
ausführlicher auf und geben einzelnen
Schwerpunkten mehr Raum.
• Die Website führt die Inhalte digital weiter – mit
Informationen zum Verein, aktuellen Beiträgen,
Veranstaltungen, Podcast-Folgen und weiteren
Angeboten.
• Die digitalen Magazine machen Inhalte jederzeit
zugänglich und können bequem online gelesen
oder weitergegeben werden.
• Die ergänzenden Formate schaffen zusätzliche
Anknüpfungspunkte für Austausch, Orientierung
und Fragen, die viele Betroffene und Angehörige
bewegen.
So entsteht ein wachsender Informationsbereich
rund um Herzschwäche. Leserinnen und Leser können
Themen zunächst im Magazin kennenlernen, in
Sonderausgaben vertiefen und online weiterverfolgen.
Mehr erfahren: herzschwaeche-deutschland.de
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Sonderausgabe AstraZeneca
Sonderausgabe GSK
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WERBUNG
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DIE MEDIATHEK VON GUT ZUM HERZ
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Die unsichtbaren Helden
und ihre Kraftorte
von Matthias Jung
Warum Unternehmen mit Herz Sichtbarkeit ermöglichen – damit
Orte, die Menschen gut tun, gefunden werden, Anerkennung
erhalten und leise, bleibende Wirkung entfalten
Es gibt sie überall in Deutschland.
Orte, an die Menschen
gehen, wenn sie wieder zu
sich selbst finden möchten. Ein
stiller Ort unter alten Bäumen.
Ein Garten, der wie von Zauberhand
gepflegt wird. Ein Platz, an
dem die Hektik des Alltags einfach
stehen bleibt.
Das stille Dilemma
Ein solcher Ort könnte mehr Anerkennung
verdienen. Die
Menschen, die ihn betreuen,
wissen, dass er
etwas Besonderes ist
– aber die Welt weiß
es nicht. Was fehlt
ist Sichtbarkeit.
Eine professionelle
Zertifizierung,
eine hochwertige
Würdigung könnte
vieles verändern.
Plötzlich wäre dieser
Ort nicht mehr
nur ein Geheimtipp,
sondern anerkannt.
Also sichtbar und wertvoll
in den Augen anderer.
Aber die Kosten für so
eine Zertifizierung? Sie übersteigen
das Budget von Ehrenamtlichen
oft um ein Vielfaches.
Es ist ein stilles Dilemma, das sich
an hunderten, vielleicht tausenden
Orten wiederholt. Orte, die
Menschen wirklich gut tun, die
aber nie die professionelle Anerkennung
bekommen, die ihnen
zustehen würde – schlicht weil das
Geld fehlt.
Ein anderer Blick auf
Partnerschaft
Und dann gibt es Unternehmen.
Unternehmen, die verstehen, dass
echte Gesundheit mehr ist als ein
Produkt in einer Packung. Sie wissen,
dass Menschen Orte brauchen,
Ruhe brauchen, Verbindung
brauchen. Sie haben verstanden,
dass Prävention nicht nur in der
Arztpraxis stattfindet, sondern
auch dort, wo Menschen wieder
Kraft tanken können.
Die Geschichte,
die sich selbst
erzählt
Diesen Unternehmen könnte eine
ganz andere Idee in den Sinn kommen:
Was, wenn ich einen dieser
Orte unterstütze? Nicht mit einer
großen Werbekampagne. Nicht
mit meinem Logo überall. Sondern
mit etwas Substanziellerem:
mit der Finanzierung
der Anerkennung, die
dieser Ort verdient. Mit
der Zertifizierung, die
sein Potenzial freisetzt.
Der Ort erhält
seine Zertifizierung.
Er kann sich
neu vorstellen. Die
Menschen, die ihn
betreuen, erhalten
die Anerkennung, auf
die sie lange gewartet haben.
Andere Orte sehen: Das
ist möglich. Das kann auch mir
passieren.
Und das Unternehmen? Es erlebt
etwas, das Werbung niemals leisten
kann: Es wird Teil einer echten
Geschichte. Einer Geschichte,
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WERBUNG
die von authentischen Menschen und echten Orten
handelt. Eine Geschichte, die Menschen bewegt,
weil sie echt ist.
Plötzlich steht dieses Unternehmen für etwas anderes
als nur für seine Produkte. Es steht dafür,
dass es Orte und Menschen unterstützt, die das
tun, was zählt. Es zeigt damit: Hier versteht man,
was Gesundheit wirklich bedeutet. Das ist mehr
als Werbung – es stiftet Glaubwürdigkeit.
Es bleibt etwas Besonderes
GUT ZUM HERZ
HERZENSORTE
Solche Partnerschaften sind selten, weil sie etwas
verlangen, das viele Unternehmen nicht geben
wollen: echtes Vertrauen. Nicht in das eigene
Marketing, sondern in die Kraft der Geschichte
selbst. Aber wenn es passiert – wenn ein Unternehmen
einen Ort so sehr sieht und würdigt, dass
es ihm hilft, seine volle Kraft zu entfalten – dann
entsteht etwas, das oft länger nachwirkt als klassische
Kampagnen. Es entsteht Sinn. Spürbare Veränderung.
Und die Erkenntnis, dass die schönsten Geschichten
oft entstehen, wenn zwei Welten sich treffen: die Welt
der stillen Leidenschaft und die Welt der Möglichkeiten.
Orte wie diese verdienen solche Partner. Und solche Partner
verdienen Orte wie diese.
Hinweis: Die HERZENSORTE-Zertifizierung würdigt Engagement,
Qualität und Zugänglichkeit eines Ortes. Sie trifft keine medizinischen
Aussagen und ersetzt keine Beratung, Diagnose oder
Therapie.
Sie kennen einen Ort, der diese Anerkennung verdient? Wir prüfen
Vorschläge vertraulich. Schreiben Sie uns an
info@gutzumherz.de
Jetzt das
ganze Magazin
kostenfrei lesen!
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HERZ
&
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„Die eigene
Erfahrung zählt!“
Wir machen Magazine,
die wirklich wirken –
authentisch, praxisnah,
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Variante.
Ausblick | Herbst 2026
Geschmack
fürs Leben
Herbstküche zwischen Genuss und Vernunft
Tauchen Sie ein in die
Herbstausgabe 2026 von
GUT ZUM HERZ mit dem
Thema Geschmack fürs
Leben.
Ab
23. September 2026
Im Titelthema „Geschmack
fürs Leben“ geht es um
Herbstküche zwischen
Genuss und Vernunft, um
bewusste Momente am
Tisch und darum, wie sich
Essen, Lebensfreude und
Achtsamkeit im Alltag gut
miteinander verbinden
lassen.
Im HerzGesund-
Schwerpunkt „Blutfette
im Blick“ finden Sie
Orientierung: was Blutfette
mit der Herzgesundheit
zu tun haben, wie Werte
besser eingeordnet werden
können und welche
Fragen im Arztgespräch
weiterhelfen.
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& Facebook oder schreiben
Sie uns an
info@gutzumherz.de
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EIN RÜCKBLICK
Zu guter Letzt
Es ist eine gute Tradition, an dieser Stelle
werfen wir einen Blick zurück und einen
Blick nach vorn. Wir wünschen viel
Vergnügen.
Wenn diese Ausgabe sich schließt,
bleibt vielleicht ein Bild: ein heller
Weg, Schatten auf warmem
Boden, ein kurzer Blick zurück, bevor der
nächste Schritt kommt. Der Sommer verspricht
Leichtigkeit. Doch für viele Menschen
mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Leichtigkeit
nichts, was einfach da ist. Sie entsteht
dort, wo Vorfreude, Vorsicht und Vertrauen
einander nicht ausschließen.
Was dieses Heft tragen sollte
Diese Sommerausgabe wollte nicht lauter
sein als der Alltag. Sie wollte Türen öffnen:
zu kleinen Auszeiten, zu Orten am Wasser,
zu Gesprächen über Vorhofflimmern, zu Rezepten,
Erinnerungen und Momenten, in denen
Gesundheit nicht nur als Warnsignal erscheint.
Unser roter Faden war dabei einfach:
Was hilft, den Sommer nicht zu überstehen,
sondern ihn wieder als eigene Zeit wahrzunehmen
und als Pause zu erleben?
Zwischen HerzAktiv und HerzGesund
Genau deshalb stehen in diesem Heft Herz-
Aktiv und HerzGesund nebeneinander. Das
eine schaut auf Bewegung, Orte, Begegnungen
und Lebensgefühl. Das andere ordnet
Fragen ein, die Menschen mit einer Diagnose
im Alltag begleiten. Beides
gehört zusammen. Wer
verstehen möchte, was der
Körper meldet, braucht verlässliche
Information. Wer
handeln möchte, braucht
aber auch Mut, Bilder, Anlässe
und manchmal einen
Ort, der sagt: Komm, ein
kleiner Schritt reicht heute.
Was aus der Community
kommt
Viele Gedanken in dieser
Ausgabe sind aus Rückmeldungen,
Gesprächen und
Beobachtungen entstanden.
Nicht als fertige Anleitung,
sondern als Hinweis
darauf, was Menschen
wirklich beschäftigt: Wie
plane ich eine Auszeit? Wie
spreche ich über Beschwerden?
Wie viel Sicherheit
brauche ich unterwegs?
Und wie bleibe ich Mensch,
wenn Gesundheit plötzlich
mitreist?
Warum der Blick zurück
dazugehört
Auch das gehört zu „Zu guter
Letzt“: kurz innehalten
und sehen, was aus einer
Idee geworden ist. Aus Themen
wurden Seiten, aus Seiten
vielleicht Gespräche, aus
Gesprächen neue Fragen.
Genau dort bleibt GUT ZUM
HERZ lebendig: nicht im fertigen
Satz, sondern im Weiterdenken.
Ein Blick nach vorn
Der Sommer endet nicht
an der letzten Seite. Er geht
weiter, in Spaziergängen,
auf Balkonen, an Badeseen,
in Arztgesprächen, in Familienrunden
und manchmal
auch in stillen Minuten
für sich selbst. Nehmen Sie
aus diesem Heft mit, was zu
Ihrem Leben passt. Prüfen
Sie neue Routinen in Ruhe
und besprechen Sie gesundheitliche
Fragen bei Bedarf
mit Ihrer Ärztin oder Ihrem
Arzt.
Danke, dass Sie GUT ZUM
HERZ begleiten. Schreiben
Sie uns gern, was Sie berührt
hat, was gefehlt hat und welche
Fragen Sie in die nächste
Ausgabe mitnehmen möchten.
info@gutzumherz.de
Herzliche Grüße,
Matthias Jung und
das GUT ZUM HERZ-Team
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Wir freuen uns auf Ihr
Feedback!
info@gutzumherz.de
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Nachrichtenmagazin
Hier endet unser Hauptmagazin, und
das Nachrichtenmagazin beginnt! Ab
sofort halten wir euch mit jeder neuen
Story auf dem Laufenden – aktuell,
spannend und immer dann, wenn es wirklich
etwas zu berichten gibt. Bleibt dran und verpasst
keine Neuigkeiten. Das Nachrichtenmagazin füllt
sich wie ein Tagebuch!
GUT ZUM HERZ
Büro Frankfurt:
Matthias Jung
Amelia-Mary-Earhart-Straße 7
60549 Frankfurt am Main (Gateway Gardens)
Telefon 0 171 - 40 77 217
info@gut-zum-herz.de
www.gut-zum-herz.de
GUT ZUM HERZ ist ein Projekt vom
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