Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 12 - Jahrgang 2026
Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 12 - Jahrgang 2026 mit dem gewerblichen Sonderthema "Tipps für den Sommer"
Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 12 - Jahrgang 2026
mit dem gewerblichen Sonderthema "Tipps für den Sommer"
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: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :
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33
seit
Jahren
inklusive Amtsblätter Stadt Bad Düben & Gemeinde Laußig | 34. Jahrgang | Nr. 12 | 24. Juni 2026
Neues Angebot: Ferien(s)pass
Die Damen der Bibliothek geben mit
dem Bad Dübener Kultur- und Bildungsstammtisch
den neuen Ferienpass
mit verschiedenen Angeboten für
die schulfreien Wochen heraus.
Seite 4
Windparks – ja oder nein?
Das Thema der potentiellen Vorranggebiete
für Windparks beschäftigt
unsere Region. Zuletzt bezogen die
Stadt Bad Düben, der Naturpark sowie
die BI „Gegenwind“ dazu Stellung.
Seite 2
Gewerbliches Sonderthema
in dieser Ausgabe:
Tipps für
den Sommer
Seiten 14 bis 16
Seelhausener See bei Löbnitz
Startschuss fürs Ferienhausgebiet: Erste Chalets eingeschwebt
Die insgesamt neun bereits vor einigen Tagen angelieferten und auf dem großen
Parkplatz zwischengelagerten Lodges für die kommende Ferienhaussiedlung wurden
in der vergangenen Woche mit Schwerlastkränen an Ort und Stelle manövriert.
An der „Löbnitzer Bucht“ kann man damit so langsam erkennen, wo die
Reise hinführt. Insgesamt sollen unter anderem 114 dieser Ferien-Chalets entstehen.
Fotos: FHG floating house GmbH
(Löbnitz/Wsp/kp). Und plötzlich
stehen sie an Ort und Stelle. Vor wenigen
Tagen wurden die ersten neun
Chalets für die neue Ferienhaussiedlung
an der „Löbnitzer Bucht“
angeliefert. In der
vergangenen
Woche erfolgte
dann
die beeindruckende
Umsetzung
per Schwerlastkran.
Damit ist
klar: Das Großprojekt des Investors,
der FHG floating house GmbH aus
Berlin, nimmt auch optisch Fahrt auf.
Wie in den zurückliegenden Monaten
bereits mehrfach berichtet, sollen insgesamt
114 Ferien-Chalets, die es laut
FHG in fünf verschiedenen Bauweisen
geben wird, entlang der Löbnitzer
Uferseite des Seelhausener Sees entstehen.
Mitte April erfolgte dazu der
erste Spatenstich, wenige Tage später
folgte die langersehnte Allgemeinverfügung
für den Gemeingebrauch des
Sees.
Die kleine Landgemeinde erhofft sich
dadurch einen touristischen
Meilenstein,
will jedoch
nicht mit den
Seen im Umland
konkurieren,
sondern
eher die Strategie der
ruhesuchenden Gäste fahren.
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2
WINDKRAFTANLAGEN IN DER DÜBENER HEIDE 24. Juni 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Windkraftanlagen: Proteste begleiteten Stadtratssitzung
Bad Düben spricht sich für zweites Vorranggebiet aus
Die Bürgerinitiative (BI) „Gegenwind Dübener Heide“ organisierte im Vorfeld der Stadtratssitzung eine Protestveranstaltung
vor dem Bad Dübener Rathaus.
Foto: St. Blachnitzki
(Bad Düben/Wsp/kp). Als Träger
öffentlicher Belange hat die Stadt
Bad Düben nun ihre Stellungnahme
zum 2. Entwurf der „Teilfortschreibung
Erneuerbare Energien“
abgegeben. Konkret geht es um die
geplanten Vorranggebiete für Windenergie
im Regionalen Planungsverband
Leipzig-Westsachsen. Der kommunale
Standpunkt wurde mit dem
Stadtrat abgestimmt. Dieser folgte
Bürgerinitiative „Gegenwind Dübener Heide“
Aller Aufwand hat sich gelohnt
dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig,
bei einer Enthaltung. Wie
bereits im Vorfeld berichtet, spricht
sich die Kurstadt – gemeinsam mit
der Gemeinde Schönwölkau – für die
Wiederaufnahme des zuletzt weggefallenen
Gebiets zwischen Badrina
und Brösen aus.
„Wir verfolgen die Strategie, selbst
zu bestimmen, wo in unserem Gebiet
Windräder gebaut werden dürfen.
(Dübener Heide/Wsp). Nach unzähligen
Protesten, Schreiben und Mails
bis in den Landtag Sachsen-Anhalt,
Gesprächen mit dem Landtagspräsidenten,
dem Ministerpräsidenten,
dem Petitionsausschuss des Landtages,
Bundes- und Landtagsabgeordneten,
Stadt-, Gemeinde- und
Ortschaftsräten, Baumpflanzaktionen,
unzähligen Teilnahmen an Stadtrats-,
Gemeinderats-, Ortschaftsrats- und
Ausschusssitzungen, am Umzug des
GCC, Informationsveranstaltungen
der Bürgerinitiative, unzähligen Veröffentlichungen
in Funk und Fernsehen,
in der Presse und den sozialen
Medien, Unterschriftensammlungen,
Petitionen, Aufstellen von Bannern,
Verteilung von Flyern und Informationsmaterial
und vielem mehr, gegen
teilweisen Widerstand aus örtlicher
Politik und Windkraftindustrie, trotz
in unseren Augen mangelnder Unterstützung
eigentlich für den Schutz der
Dübener Heide Verantwortlicher, hat
sich der Kampf der Bürgerinitiative
(BI) „Gegenwind Dübener Heide“ seit
2024 für den Erhalt unserer Heimat
und gegen die geplanten Windindustrieanlagen
mitten im Wald unseres
Naturparks Dübener Heide gelohnt.
Nach dem Beschluss des Gemeinderats
Muldestausee am 2. Juni fasste die
Regionale Planungsgemeinschaft Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg
am 5. Juni,
10.07 Uhr, den Beschluss, sowohl das
Vorranggebiet (VRG) XIX/ Windpark
34 (Schmerz) als auch die Alternativfläche
Windpark 11 (Pouch) von einer
weiteren Planung auszuschließen und
andere weniger konfliktbelastete Flächen
zur Erreichung des Flächenzieles
von 1,9 Prozent zu nutzen.
Vielen Dank an alle, die uns unterstützt
und diesen Erfolg möglich gemacht
haben.
Im 2. Entwurf der Regionalen Planungsversammlung
Westsachsen befinden
sich Flächen, die im Naturpark
Dübener Heide liegen. Daher geht
der Kampf der BI für unsere Heimat,
für die Dübener Heide weiter. Es gilt,
unseren Naturpark Dübener Heide
auch im Freistaat Sachsen zu schützen.
Dazu benötigen wir aktive Unterstützer
aus Sachsen (E-Mail: bi.gegenwind.duebener.heide@t-online.de).
Thomas Schwarzbrunn
Die Bürgerinitiative machte in den vergangenen Monaten regelmäßig auf sich aufmerksam.
Foto: privat
Dabei denken wir bereits bis 2032,
wenn das Zwei-Prozent-Flächenziel
erreicht werden soll“, begründete
Bürgermeisterin Astrid Münster
(WBD). Dafür eigne sich das Gebiet
bei Brösen besonders aufgrund der
landwirtschaftlich schlecht nutzbaren
Böden, der Nähe zur kommenden
Freiflächen-Photovoltaikanlage und
Naturpark würdigt Engagement im Planungsprozess
Dübener Heide gemeinsam gestalten
(Dübener Heide/Wsp). Der Verein
Dübener Heide begrüßt die Entscheidung
der Regionalen Planungsgemeinschaft
Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg,
die Vorranggebietsflächen Schmerz
und Pouch nicht weiter für die Windenergieplanung
zu verfolgen.
Naturparkleiter Thomas Klepel würdigt
in diesem Zusammenhang ausdrücklich
das langjährige und beharrliche
Engagement vieler Bürgerinnen
und Bürger aus der Dübener Heide,
die sich aktiv in den demokratischen
Planungsprozess eingebracht haben.
„Die Entscheidung zeigt, dass Beteiligung
wirkt. Viele Menschen haben
sich mit großem persönlichem Einsatz
in politische und planerische Prozesse
eingebracht. Dieses Engagement
verdient Anerkennung – unabhängig
davon, ob man jede einzelne Position
teilt“, erklärt Thomas Klepel.
Die beiden betroffenen Flächen liegen
innerhalb der Naturparkregion Dübener
Heide. Der Naturpark hatte sich im
Rahmen der Planungsverfahren bereits
fachlich positioniert und auf die besonderen
Anforderungen hingewiesen,
die sich aus dem Schutzstatus und den
Entwicklungszielen des Naturparks
ergeben.
„Nach unserer Auffassung stehen
großflächige Windenergieanlagen
innerhalb der Dübener Heide in einem
erheblichen Spannungsverhältnis zu
den Schutz- und Entwicklungszielen
des Naturparks. Die Naturparkverordnung
verfolgt unter anderem das Ziel,
die Schönheit, Eigenart und Vielfalt
der Landschaft zu bewahren. Gleichzeitig
sollen die ökologischen und
wirtschaftlichen Lebensbedingungen
der Menschen in der Region entwickelt
der großen Entfernung zu vorhandenen
Siedlungsstrukturen.
Die Bad Dübener Ratssitzung wurde
begleitet von einer Protestaktion der
Bürgerinitiative (BI) „Gegenwind
Dübener Heide“. Deren Mitglieder
kämpfen dafür, dass im Naturpark
kein (weiterer) Windpark entsteht.
Zuletzt feierten die Mitglieder einen
Teilerfolg, als sich der Regionale Planungsverband
auf anhaltischer Seite
von sämtlichen Planungen in der Gemeinde
Muldestausee verabschiedete.
Wie geht es weiter mit dem Gebiet
bei Brösen? Münster antwortete auf
Bedenken zum Umweltschutz: „Vor
dem Bau wird es ein Bebauungsplanverfahren
geben und in diesem Zuge
eine Umweltverträglichkeitsprüfung.
Wenn dies negativ beschieden wird,
wird auch kein Windrad gebaut.“
werden. Diese unterschiedlichen Anforderungen
miteinander in Einklang
zu bringen, bleibt eine zentrale Zukunftsaufgabe“,
sagte Klepel weiter.
„Die aktuelle Entscheidung ist für
uns zugleich Anlass, den Blick nach
vorn zu richten. Wir müssen in der
Dübener Heide stärker darüber sprechen,
wofür wir als Region stehen
und welche Zukunft wir gemeinsam
gestalten wollen. Ein Naturpark lebt
nicht allein vom Schutz wertvoller
Landschaften, sondern auch davon,
dass Menschen Verantwortung für ihre
Heimat übernehmen und Entwicklung
aktiv gestalten.“
Der Naturpark Dübener Heide versteht
sich als länderübergreifende Modellregion
für nachhaltige Entwicklung.
Deshalb sieht er seine Aufgabe nicht
primär darin, Konflikte zu benennen,
sondern gemeinsam mit den Menschen
vor Ort tragfähige Zukunftslösungen
für ihre Heimat zu entwickeln.
„Die Herausforderungen, vor denen
die Dübener Heide steht, bleiben bestehen.
Umso wichtiger ist es, unterschiedliche
Interessen konstruktiv
zusammenzuführen. Ein Naturpark ist
kein Verbotsraum, sondern ein Gestaltungsraum.
Die Zukunft der Dübener
Heide kann nur im Diskurs entstehen“,
betont Klepel.
Mit Blick auf die laufenden Planungen
in Sachsen wird der Naturpark seine
fachliche Arbeit fortsetzen und sich
in die entsprechenden Verfahren einbringen.
Der Naturpark Dübener Heide
wird sich auch künftig dafür einsetzen,
Naturschutz, Bildung, Erholung und
regionale Entwicklung in Einklang
zu bringen.
Naturpark Dübener Heide
Dübener
WOCHENSPIEGEL 24. Juni 2026
AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 3
Vertragsverlängerungen in geheimer Abstimmung
Wahlkommission im Marathon
(Bad Düben/Wsp/kp). Nach der teils
lautstarken Debatte rund um die Stellungnahme
zu den Vorranggebieten (s.
S. 2) und als ein Großteil der Besucher
den Saal bereits verlassen hatte, ereignete
sich auf der jüngsten Bad Dübener
Ratssitzung ein seltenes Schauspiel.
Als acht Tagesordnungspunkte zur Neuausschreibung
oder Verlängerung von
Verträgen für die Unterhaltungspflege,
den Winterdienst sowie die Wartung
und Instandhaltung der örtlichen Straßenbeleuchtung
folgten, beantragte
Uwe Kulawinski (WBD) eine geheime
Abstimmung. Daraufhin sammelte die
Wahlkommission, bestehend aus Markus
Aé (Bürgerkreis), Uwe Kulawinski,
Werner Wartenburger (SPD) und Arthur
Gemeindecheck Daseinsvorsorge
Wagner (AfD), fleißig Schritte. Zu
jedem Punkt hieß es: Stimmzettel einsammeln,
vor dem Saal auszählen und
Bürgermeisterin Astrid Münster das
Ergebnis zum Verkünden präsentieren.
Das ganze Spektakel nahm etwa 40 Minuten
in Anspruch – wohl gemerkt mit
nahezu stets dem gleichen Ergebnis: Die
Verträge mit den Firmen Öko-Service
Mehrer sowie Garten- und Landschaftsbau
Daniela Noack für die Grünpflege,
mit Elektro Griebsch bezüglich der
Straßenbeleuchtung sowie erneut mit
der Firma Noack für den Winterdienst
wurden deutlich mit Preisanpassungen
zwischen 4,5 und 7,5 Prozent um zwei
Jahre bis Ende 2028 – Straßenbeleuchtung
um vier Jahre bis 2030 – verlängert.
Bad Düben bei Gesundheit auf Rang 150
(Köln/Region/Wsp/kp). Das Institut
der deutschen Wirtschaft hat unlängst
den Gemeindecheck Daseinsvorsorge
veröffentlicht. Demnach wurden alle
10.817 deutschen Städte und Gemeinden
in fünf Kategorien unter die
Lupe genommen: Bildung, Gesundheit,
Mobilität, Digitalisierung und
Freizeit. Herausgekommen ist eine
Rangliste. Die Gemeinde Haar im
Landkreis München ist bundesweiter
Spitzenreiter. Schlusslicht ist hingegen
Hirschthal in der Südwestpfalz. Wie
schnitten die Kommunen in unserer
Region ab?
Die Großstädte reihen sich standesgemäß
vorn ein. So ist Leipzig bereits
auf Platz 28 zu finden. Im ländlichen
Raum sticht in hiesigen Gefilden
Delitzsch mit Rang 98, also unter den
Top 100, heraus. Die Große Kreisstadt
konnte vor allem in den Bereichen
Gesundheit (Platz 195) und Freizeit
(247) punkten. In den einzelnen Kategorienwertungen
wurde Delitzsch
hierzulande nur zweimal überboten.
So landete Bad Düben bei Gesundheit
auf Rang 150 und die Gemeinde Doberschütz
beim Thema Mobilität auf
einem sensationellen Platz 64.
Die Rangliste für unsere Region:
Delitzsch (Platz 98), Eilenburg (454),
Bitterfeld-Wolfen (601), Lutherstadt
Wittenberg (1.001), Bad Düben
(1.801), Gräfenhainichen (2.200), Doberschütz
(3.504) und Muldestausee
(3.706). Etwas abgefallen, aber immer
noch im hinteren Mittelfeld landeten
Löbnitz (6.856), Laußig (7.651) und
Bad Schmiedeberg (7.980).
§ ?
„Offene
Rechnungen“?
Deutscher Landkreistag in Berlin
(Berlin/Nordsachsen/Wsp). Aufgrund
der dramatisch schlechten Finanzlage
sieht Nordsachsens Landrat Kai Emanuel
die kommunale Selbstverwaltung
in Gefahr. Bundesweit würden den
Landkreisen, Städten und Gemeinden
jährlich etwa 30 Milliarden Euro fehlen.
„Nordsachsen zum Beispiel hat schon
seit Jahren keinen ausgeglichenen
Haushalt mehr. Wir müssen Kredite aufnehmen,
um überhaupt unsere Pflichtaufgaben
erfüllen zu können. Wer soll
sich denn noch in den Kreistag wählen
lassen, wenn es dort so gut wie keinen
Gestaltungsspielraum mehr gibt?“,
sagte Emanuel am Rande der Jahresversammlung
des Deutschen Landkreistages
am 8. und 9. Juni in Berlin.
Für Nordsachsens Landrat sind grundlegende
Strukturreformen längst überfällig:
„Immer nur anzuerkennen, dass
der Landkreis nicht schuld an seiner
finanziellen Situation ist, um ihm dann
per Sondererlass den defizitären Haushalt
zu genehmigen, löst kein einziges
Problem. Im Gegenteil: Wir verlieren
„Offene Rechnungen
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Emanuel sieht Selbstverwaltung in Gefahr
Nordsachsens Landrat Kai Emanuel bei
einem Podiumsgespräch.
Foto: FBM/Johannes Jost
zunehmend unsere Handlungsfähigkeit.“
Das von der Bundesregierung
vorgelegte „Entlastungsgesetz“, das bis
2029 jährlich eine Milliarde Euro für
die Kommunen vorsieht, sei angesichts
der tatsächlichen Kassenlage nur „ein
Tropfen auf den heißen Stein“ und werde
den Erfordernissen nicht gerecht.
„Die Bundesregierung muss dringend
ihre Prioritäten überdenken: Wenn auf
kommunaler Ebene das Geld fehlt,
macht sich das unmittelbar im täglichen
Leben bemerkbar – genau dort, wo die
politische Stimmung entsteht“, sagte
Landrat Emanuel.
Impressum
Dübener Wochenspiegel
Herausgeber:
Verlagshaus „Heide-Druck“
Neuhofstraße 22 –23
04849 Bad Düben
Tel.: 034243/24602, Fax: 24603
E-Mail: info@heide-druck.com
www.duebener-wochenspiegel.de
Redaktion: Kevin Phillipp (kp)
Heike Nyari (ny)
ViSdP: Alexander Schütz (as)
Layout: Anja Sambale
Anzeige:
Druck:
Sybille Spielbühler
MZ Druckereigesellschaft
mbH, Halle (Saale)
Erscheinungsweise:
Mittw./Donn. aller 14 Tage
Auflage: 12.900 Exemplare
kostenlos an die Haushalte
im Einzugsgebiet.
Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter
Änderungen in Anzeige und
Redaktion übernimmt der Verlag keine
Gewähr, für unverlangt ein gesandtes
Material keine Haftung. In Leserbriefen
sowie Zuschriften von Parteien
oder Wählergemeinschaften geäußerte
Meinungen müssen nicht mit jener der
Redaktion übereinstimmen.
Ehemaliger Dorfkonsum in Pressel
Betreiber des örtlichen Döner-Bistros mit Kaufabsicht
(Pressel/Wsp/kp). Die Laußiger
Wohnstätten GmbH, ein 100-prozentiges
kommunales Tochterunternehmen,
ist auf der Suche nach einem Käufer
für das Gebäude des ehemaligen Presseler
Dorfkonsums offenbar fündig
geworden. Wie Bürgermeister Lothar
Schneider (parteilos) auf der letzten
Gemeinderatssitzung verriet, hat der
Betreiber des örtlichen Döner-Bistros
Mardin ernsthaftes Interesse am
Objekt bekundet und bereitet soeben
die weiteren Schritte vor. Neben dem
Verkauf von Döner beabsichtigt dieser
vorerst auch ein kleines Angebot an
Grundnahrungsmitteln.
Zur Erinnerung: Die Schildauer
Fleisch- und Wurstwaren GmbH als
letzte Pächterin schloss ihre Filiale
„Ihr Kaufmann“ Ende Januar. Seitdem
steht das Objekt leer.
Der Betreiber des Döner-Bistros Mardin in Pressel soll seine Kaufabsicht für den früheren Dorfkonsum hinterlegt haben.
Foto: (Wsp) Phillipp
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GEMISCHTE SEITE 24. Juni 2026
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Jugendparlament Bad Düben
Austausch und Ideen im NaturSportBad
(Bad Düben/Wsp). Am 16. Juni lud
Bürgermeisterin Astrid Münster Jugendliche
der Stadt, das Jugendparlamentes
sowie die Schulsozialarbeiterinnen
der Oberschule Bad Düben (AWO
Nordsachsen) und des Evangelischen
Schulzentrums, die Mitarbeitenden
der Jugendarbeit und des Kinder- und
Jugendhauses „Poly“ zu einem offenen
Austausch ins NaturSportBad ein. Ziel
der Veranstaltung war es, Ideen und
Wünsche junger Menschen zu konkreten
Projektvorschlägen weiterzuentwickeln
und deren Umsetzbarkeit sowie
Akzeptanz zu diskutieren. Grundlage
dafür waren zahlreiche Anregungen,
die das Jugendparlament während des
diesjährigen Stadtfestes gesammelt hatte.
Nach einer kurzen Videoansprache
von Bürgermeisterin Astrid Münster,
die krankheitsbedingt leider verhindert
war, stellte das Jugendparlament die
eingegangenen Vorschläge vor.
In drei Arbeitsgruppen diskutierten
mehr als 20 Jugendliche gemeinsam
mit den Mitgliedern des Jugendparlaments,
den Schulsozialarbeiterinnen
beider Schulen sowie Vertreterinnen
der Jugendarbeit des Diakonischen
Werkes Delitzsch/Eilenburg die verschiedenen
Ideen. Das NaturSportBad
bot dafür eine angenehme und offene
Arbeitsatmosphäre.
Die Themenvielfalt reichte von einer
Verkehrsberuhigung im Innenstadtbereich
über eine bessere Ausstattung
mit Mülleimern und die Einrichtung
eines neuen Grillplatzes bis hin zu
einem verbesserten Zugang zu Sportstätten
oder der Idee eines Weihnachtsmarktes
auf dem Burggelände. Neben
den Wünschen und Vorstellungen der
Jugendlichen wurden auch Zuständigkeiten
sowie organisatorische und
finanzielle Rahmenbedingungen offen
angesprochen. Die Sozialarbeiterinnen
begleiteten die Gespräche dabei moderierend
und unterstützend.
Auch beim anschließenden gemeinsamen
Grillen setzten die Jugendlichen
die Diskussionen fort und nutzten die
Gelegenheit zum weiteren Austausch.
Im August soll ein weiteres Treffen mit
den Stadträtinnen und Stadträten sowie
Bürgermeisterin Astrid Münster stattfinden.
Dabei sollen die vorgestellten
Ideen auf ihre konkrete Umsetzbarkeit
geprüft und mögliche Projekte für eine
Aufnahme in die Haushaltsplanung
2027/2028 vorbereitet werden.
Mit dem Austausch wurde deutlich,
dass junge Menschen ihre Stadt aktiv
mitgestalten möchten und bereit sind,
Verantwortung für die Entwicklung
Bad Dübens zu übernehmen.
Team der Jugendarbeit Bad Düben
Initiative des Bad Dübener Kultur- und Bildungsstammtischs
Mit dem neuen „Ferien(s)pass“ durch die schulfreien Wochen
(Bad Düben/Wsp). Pünktlich zum
Beginn der Sommerferien geht in
Bad Düben erstmals der „Ferien(s)
pass“ an den Start. Ab sofort ist der
Ferienpass kostenlos an verschiedenen
Ausgabestellen in der Stadt erhältlich.
Schülerinnen und Schüler sowie ihre
Familien können ihn in der Touristinformation,
im Landschaftsmuseum
der Dübener Heide, im Rathaus, in
der AWO-Bibliothek, in den Apotheken
und in der Poststelle sowie im
KUNSTRAUMeins abholen.
Der Ferienpass bündelt zahlreiche
Ferienangebote für Kinder und Jugendliche
im Alter von 10 bis 16
Jahren und bietet einen umfassenden
Überblick über die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten
in Bad Düben und
der Umgebung. Er soll dabei helfen,
die Ferien aktiv, abwechslungsreich
und sinnvoll zu gestalten. Enthalten
sind unter anderem Sport- und
Kreativangebote, Workshops, Naturerlebnisse,
Mitmach-Aktionen und
Im neuen Ferienpass sind Sport- und Kreativangebote, Workshops, Natur erlebnisse,
Mitmach-Aktionen und weitere spannende Veranstaltungen übersichtlich aufgelistet.
Grafik: AWO Bibliothek
Das Bad Dübener Jugendparlament lud zum offenen Austausch auf den Freisitz
des NaturSportBads.
Foto: privat
weitere spannende Veranstaltungen.
Alle Ferienangebote sind mit Datum,
Uhrzeit und Anmeldeinformationen
übersichtlich aufgelistet. Gerade für
Schülerinnen und Schüler bietet der
Ferienpass die Möglichkeit, neue Interessen
zu entdecken, kreative Fähigkeiten
auszuprobieren, sportlich aktiv
zu werden und neue Freundschaften
zu knüpfen. Gleichzeitig erhalten
Familien einen schnellen Überblick
über alle verfügbaren Ferienaktionen
an einem Ort.
Die Vertreterinnen und Vertreter des
Kultur- und Bildungsstammtisches
sowie die Stadt Bad Düben wünschen
allen Schülerinnen und Schülern erlebnisreiche
Ferien und eine schöne
Sommer(aus)zeit.
Kultur- und Bildungsstammtisch
Bad Düben
Dübener
WOCHENSPIEGEL
24. Juni 2026 AUS DER REGION 5
Diese Anzeigen sind ausschließlich
in der Printausgabe sichtbar.
16. Lesewettbewerb des Städtebundes Dübener Heide
Volles Haus und jede Menge Lesespaß / Siegerin aus Bad Düben
(Bad Düben/Wsp). In der AWO Bibliothek
Bad Düben entsteht ein besonderer
Lernort: die „Mobile Lernwerkstatt“.
Sie ist ein gemeinsames Projekt des Kooperationsverbunds
Eilenburg/ Bad Düben
und der Bibliothek, das Menschen
zusammenbringt und neue Wege des
Lernens ermöglicht. Ziel des Kooperationsverbunds
ist es, Menschen im Sinne
der Inklusion zu vernetzen, inklusive
Bildungslaufbahnen zu unterstützen
und Strukturen vor Ort zu stärken. Die
„Mobile Lernwerkstatt“ richtet sich besonders
an Menschen, die Inklusion in
Schule aktiv gestalten möchten. Dazu
gehören Lehrkräfte, pädagogische
Fachkräfte, Schulbegleitungen sowie
Mitarbeitende aus Förder- und Unterstützungssystemen.
Im Mittelpunkt steht
eine vielfältige Sammlung didaktischer
Lern- und Übungsmaterialien. Diese
Materialien unterstützen individuelles
Lernen, fördern Selbstständigkeit und
Elsa Willner (5. v. l.) von der Heide-Grundschule Bad Düben siegte beim Lesewettbewerb
in der Gräfenhainichener Bibliothek. Foto: Stefan Reum photography
(Gräfenhainichen/Wsp). In der Bibliothek
Gräfenhainichen wurde es kürzlich
richtig spannend: 13 Lese-Profis
aus der 4. Klasse sind zum großen Lesewettbewerb
des Städtebundes Dübener
Heide angetreten. Mit dabei waren
Kids aus den Grundschulen Kemberg,
Bergwitz, Dabrun, Gräfenhainichen,
Zschornewitz, Bad Düben, Authausen,
Doberschütz, Bad Schmiedeberg, Trebitz,
Prettin und Friedersdorf.
Gräfenhainichens Bürgermeister Enrico
Schilling und Bibliotheksleiterin Kathrin
Stephan haben das Event feierlich
eröffnet und dann ging es auch schon
direkt los mit der ersten Leserunde! Im
ersten Teil durften die Kids aus ihren
absoluten Lieblingsbüchern vorlesen.
Die Auswahl war bunt gemischt und
super abwechslungsreich – von „Frau
Honig“ über „Lotta-Leben“ bis hin zu
der Frage, warum Regenwürmer eigentlich
Superkräfte haben. Das Coole: Es
war nicht ein einziges Buch doppelt.
Nach der ersten Aufregung gab es erst
mal eine verdiente Pause. Die Bibliothekarinnen
(mit Verstärkung aus dem
Ruhestand) hatten ein fantastisches
Buffet gezaubert, an dem sich alle
stärken konnten.
Im zweiten Teil wurde es dann knifflig,
denn jetzt mussten die Kids einen ihnen
völlig unbekannten Text aus dem Buch
„Das Hotel der verzauberten Träume“
von Gina Mayer vorlesen. Alle haben
sich richtig wacker geschlagen. Die
Jury – bestehend aus Alena Bebber,
Bürgermreister Schilling, Helga
Ein Ort für gemeinsames Lernen und neue Ideen
Mobile Lernwerkstatt in Bad Düben
ermöglichen unterschiedliche Zugänge
zu Themen. Damit bietet die Mobile
Lernwerkstatt ein Modell für inklusives
Lernen in der Praxis. Erdacht wurde sie
von den Moderatorinnen der Kooperationsverbünde
in Nordsachsen, Ute
Schmerbauch, Annett Lausmann und
Gundel Adler. Mit ihrer Idee schaffen
sie eine Grundlage für mehr gemeinsames
Lernen und mehr Teilhabe.
Gleichzeitig hat die Lernwerkstatt das
Potenzial, ein Treffpunkt zu werden.
Hier können sich Fachkräfte, Familien,
Vereine und Initiativen begegnen. Im
Gespräch entstehen neue Ideen und
Kooperationen. Denn gute Zusammenarbeit
beginnt oft ganz einfach: mit
einem Austausch.
Ein wichtiger Teil des Projekts ist das
Engagement der Bibliothek selbst. Die
Leiterin Katharina Obst und ihre Mitarbeiterin
Daniela Peschel-Droske zeigten
sich als engagierte Gastgeberinnen und
Klemm und Birgit Pohlenz – hatte echt
die Qual der Wahl.
Es gab beim diesjährigen Lesewettbewerb
sogar vier Podiumsplätze, denn
der zweite Platz wurde doppelt belegt:
Siegerin wurde Elsa Willner von der
Bad Dübener Heide Grundschule, gefolgt
von Milou Pfeiffer (GS Dabrun)
und Jannes Müller (GS Doberschütz)
auf dem geteilten Silberrang und dem
Drittplatzierten Max Strohmeyer (GS
Bad Schmiedeberg).
boten in der Bibliothek anlässlich des
Tages der Inklusion Möglichkeiten des
Ausprobierens und miteinander ins Gespräch
Kommens. Am Vormittag waren
die Vorschulkinder des AWO-Hortes
„Biberburg“ zu Gast. Sie konnten erste
Inhalte der Mobilen Lernwerkstatt
ausprobieren. Besonders beliebt waren
die vielfältigen Lernspiele aus der Vorschulkiste.
Dabei wurden spielerisch das
Gehör, Konzentration und Feinmotorik
geschult sowie Mengenverständnis und
räumliche Orientierung trainiert. Für
alle Beteiligten – Kinder, Erzieherinnen
und Bibliotheksmitarbeiterinnen – war
es ein fröhlicher und gelungener Vormittag,
der viel Spaß gemacht hat. Am
Nachmittag öffnete die Bibliothek ihre
Türen für alle Interessierten. Besucherinnen
und Besucher konnten moderne
Inklusionsmedien testen und spannende
Einblicke in barrierefreie Angebote gewinnen.
Gleichzeitig gab es viel Raum
Aber weil alle Kinder tolle Vorleser
waren, ist niemand leer ausgegangen.
Jedes Kind hat eine Teilnehmerurkunde
und ein kleines Geschenk bekommen.
Für die Top-Plätze gab es obendrauf
noch Büchergutscheine. Die Stadtverwaltung
Bad Düben hat für alle Teilnehmenden
zusätzlich einen Gutschein
für das NaturSportBad gesponsert – der
Sommer kann also kommen!
Ein riesiges Dankeschön geht an alle
aktuellen und ehemaligen Mitarbeiterinnen
der Bibliotheken des Städtebundes
für die tolle Organisation und
die Unterstützung. Ein ebenso großes
Danke geht an die Bürgermeister des
Städtebundes, die dieses Event überhaupt
erst möglich machen.
Wir freuen uns schon riesig auf das
nächste Jahr! Anfang Juni geht der
Lesewettbewerb in die 17. Runde –
hoffentlich wieder mit ganz vielen
lesebegeisterten Kids!
Rowena Hiersemann
Koordinatorin
Städtebund Dübener Heide
für Fragen, neue Ideen und persönliche
Begegnungen. Der Tag zeigte: Die
AWO Bibliothek Bad Düben ist ein
offener Ort für alle Menschen – mit Angeboten,
die verbinden und begeistern.
Die Moderatorinnen der Kooperationsverbände
in Nordsachsen
Zum Tag der Inklusion boten sich in der
Bad Dübener Bibliothek Möglichkeiten
des Ausprobierens. Foto: privat
6
AUS DER REGION 24. Juni 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
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Mobilfunk-Profis zeigen sich spendabel
HQ100-Schutz für Glaucha e. V.
Neue Tradition soll Erinnerung schärfen
(Oberglaucha/Wsp/kp). In Glaucha
will man soeben eine neue Tradition
begründen. Der Anfang ist zumindest
gemacht. Der Verein „HQ100-Schutz
für Glaucha“ e. V., der aus einer Bürgerinitiative
nach dem letzten Jahrhunderthochwasser
2013 entstand und sich seitdem
für einen entsprechenden Schutz
der beiden Nachbardörfer einsetzt, lud
Anfang Juni die Einwohner zum Erinnerungstag
nach Oberglaucha. Bei
Gegrilltem und Getränken schilderte der
Vorsitzende Thomas Hartmann seine
Eindrücke von damals. Danach wurde
sich in Zwiegesprächen ausgetauscht.
„Wir haben bei der letzten Vereinsversammlung
beschlossen, dass wir diesen
Erinnerungstag künftig jedes Jahr am
Freitag nach dem 3. Juni veranstalten
wollen, um die Erinnerung frisch zu
halten“, verriet Hartmann. Ex-Landrat
Michael Czupalla, der sich seinerzeit
stark für Glaucha einsetzte, musste
seine Einladung leider kurzfris tig ausschlagen.
Im Dorf hoffe man nun im
Juni 2027 auf hohen Besuch.
Die Mobilfunk-Profis (beide Herren im schwarzen Shirt) am Bad Dübener Markt
gibt es noch nicht lange, aber schon jetzt unterstützen sie den Bad Dübener Sport.
Kürzlich übergaben sie dem TV Blau-Gelb 90 Bad Düben eine Summe von stattlichen
1.000 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit im Verein.
Foto: (Wsp) Brost
Der nächste
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Freiwillige Feuerwehr Söllichau
(Söllichau/Wsp/ny). Die Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr Söllichau
sowie die Jugendwehr und der Feuerwehrförderverein
trugen, wie andere
Vereine auch, mit mehreren Aktionen
aktiv zum Gelingen des Söllichauer
Dorffestes bei. Grund genug, diese
engagierte Truppe und vor allem deren
Nachwuchs mal näher vorzustellen.
Wehrleiter Steve Schaffernicht und
sein Stellvertreter Thomas Schulze
können in ihren Reihen auf 23 aktive
Kameraden zählen. Doch neben einer
starken Einsatzgruppe mit guter Ausbildung,
ist auch der Nachwuchs wichtig
und das funktioniert in Söllichau
mit einer Jugend- und zusätzlichen
Kinderfeuerwehr richtig gut.
13 Jungs und Mädchen im Alter von
10 bis 18 Jahren treffen sich alle 14
Tage immer freitags zur Ausbildung.
Diese findet entweder im Feuerwehrgerätehaus
oder im Freien, wie
beispielsweise auf der Wiese hinter
dem Kulturhaus oder am Gänseteich,
statt. Der Söllichauer Jugendwart ist
Martin Müller. Außerdem gibt es mit
Anna Stieler und Joel Stahn noch zwei
erscheint am 8. Juli.
Zuckertütenfest am 2. Juli
Betreuer für die Heranwachsenden.
18-jährig können die jungen Menschen,
wenn sie es dann möchten, in
den aktiven Dienst wechseln.
Neben der Jugendwehr gibt es eine
weitere Gruppe. Sie besteht aus Jungen
Ein Teil der Jugendfeuerwehr mit Betreuer Joel Stahn, Jugendwart Martin Müller,
dem stellvertretenden Wehrleiter Thomas Schulze und Betreuerin Anna Stieler
(hinten v. l.)
Foto: (Wsp) Nyari
Foto: privat
In geselliger Runde kamen einige Einwohner kürzlich in Oberglaucha zusammen
und erinnerten sich gemeinsam an das letzte Jahrhunderthochwasser im Juni 2013.
und Mädchen, die unter 10 Jahre alt
sind. Mit dem zarten Alter ab sechs
Jahren können sie der Söllichauer
Kinderfeuerwehr beitreten und erfahren
somit von kleinauf Grundlagen
des Feuerwehralltags, wobei die „Ausbildung“
eher spielerisch, aber auch
sportlich vonstatten geht. Ausbilder
der jüngsten Gruppe, die sich ebenfalls
jeden zweiten Freitag trifft, sind Fritz
Schaffernicht und Marvin Schröter.
Neben den Ausbildungszeiten der jungen
Florianjünger erfreut gelegentlich
auch ein gemütliches Beisammensein
mit Lagerfeuer und Grill. „Jetzt, in den
kommenden Sommerferien beteiligt
sich unsere Jugendfeuerwehr in der
Zeit vom 4. bis 7. Juli am Zeltlager des
Landkreises Wittenberg“, verrät Thomas
Schulze. Wie der stellvertretende
Wehrleiter hinzufügt, trainiert dort die
Söllichauer Jugend für die sogenannte
Jugendstafette.
An dieser Stelle sollte nicht unerwähnt
bleiben, dass es eine sehr gute Zusammenarbeit
mit dem Feuerwehrförderverein
gibt. Übrigens: In Söllichau
sind es auch die Kameraden, die für die
ABC-Schützen das alljährliche Zuckertütenfest
am Gänseteich ausrichten. Es
findet in diesem Jahr am 2. Juli statt
und dazu gehört beispielsweise, dass die
Kleinen mit dem Feuerwehrfahrzeug
vom Kindergarten abgeholt werden.
Dübener
WOCHENSPIEGEL
24. Juni 2026 GUT INFORMIERT 7
Herzlichste GEBURTSTAGSGRÜSSE
Der AWO-Ortsverein Bad Düben/Wellaune gratuliert!
Doris Reinicke.......................feiert am 24. Juni ihren 82.
Barbara Schulze.....................feiert am 26. Juni ihren 92.
Ilona Wolter...........................feiert am 27. Juni ihren 70.
Günter Räder..........................feiert am 29. Juni seinen 86.
Marianne Dunkel...................feiert am 29. Juni ihren 85.
Gerda Kleiner.........................feiert am 29. Juni ihren 74.
Vera Mittelfeldt......................feiert am 29. Juni ihren 69.
Horst Sparfeld........................feiert am 1. Juli seinen 71.
Doris Ertelt.............................feiert am 4. Juli ihren 86.
Heinz Griebsch.......................feiert am 4. Juli seinen 86.
Die AWO-Seniorenbegegnungsstätte lädt ein
Do., 02.07., 14 Uhr: Wir satteln die Pferde und laden ein zur Kremserfahrt.
Für das leibliche Wohl wird gesorgt! Unkostenbeitrag: 25 Euro, Anmeldung
bis 29.06. (Teilnahme begrenzt!) unter Tel.: 034243 / 51308 (Frau Kanemeier).
Jeden Montag, ab 9.30 Uhr heißt es „Sport frei“ für Senioren. Jeden Mittwoch
findet ab 13 Uhr unser Spielnachmittag statt. Zu allen Veranstaltungen kann der
Fahrdienst der AWO in Anspruch genommen werden.
AWO Seniorenberatung
Wir helfen Ihnen gern und unterstützen Sie ehrenamtlich, Anträge für jegliche
Ämter zu stellen und auszufüllen (Wohngeld, Sozialhilfe, Krankenkasse,...).
Jeden Dienstag, 9 bis 11 Uhr, bieten wir in der AWO Seniorenbegegnungsstätte
(Neuhofstraße 19 A) unsere Hilfe an. Wir bitten um telefonische Anmeldung
unter 034243 / 51308 bei Frau Kanemeier.
Die Ortsgruppe Bad Düben des VdK Sachsen wünscht
ihren Jubilaren alles Gute zum Geburtstag und vor allem
Gesundheit!
Ursula Hackl feiert am 26. Juni ihren 76.
Nils Küster feiert am 26. Juni seinen 20.
Ilona Wolter feiert am 27. Juni ihren 70.
Lutz Mehrer feiert am 7. Juli seinen 75.
Neue Online-Plattform des Sozialamts
Digitale Antragstellung per Internet
(Nordsachsen/Wsp). Das Sozialamt
des Landkreises Nordsachsen baut
seinen digitalen Service weiter aus.
Ab sofort können folgende Anträge
über die Sozialplattform bequem online
eingereicht werden:
• Bildung und Teilhabe (bei Bezug
von Wohngeld, Kinderzuschlag
oder Hilfe zum Lebensunterhalt)
• Grundsicherung im Alter
Notdienste der APOTHEKEN
Heide-Apotheke, Tel.: 31 00
Donnerstag, 02.07., 8 – 8 Uhr (24 h)
farma-plus Apotheke Löbnitz,
Tel.: 034208 / 7 80 83
Dienstag, 07.07., 8 – 8 Uhr (24 h)
• Grundsicherung bei Erwerbsminderung
• Hilfe zum Lebensunterhalt
• Übernahme von Mietrückständen
Allein zu diesen Bereichen gehen
jährlich etwa 2.700 Anträge in
Nordsachsens Sozialamt ein. „Mit
Einbindung der Sozialplattform in
Ergänzung zum Amt24 und zum Online-Service
des Jobcenters lassen
sich jetzt sämtliche Leistungen zur
Existenzsicherung per Internet beantragen“,
sagt Sozialamtsleiter Chris
Jakobitz. Voraussetzung für den Zugang
zur digitalen Antragstellung ist
ein BundID-Nutzerkonto.
Landratsamt Nordsachsen
LISA WILLEMS
FREIE REDNERIN
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FREIE TRAUUNG
LEBENSREDEN
WILLKOMMENSFEIERN
ZEREMONIEN OHNE STANDARD
(Wsp/kp). Sie ist bekannt wie der
sprichwörtliche bunte Hund, in der
Region wunderbar vernetzt und wagt
soeben den ganz neuen Schritt in die
eigene Selbstständigkeit: Lisa Willems.
Nach 15 Jahren im Verkauf des
elterlichen Fleischerei-Betriebs hat
sich die 35-jährige Presselerin ganz
bewusst für einen Tapetenwechsel
entschieden und möchte sich einen
Namen als freie Rednerin machen.
Erfahrung sammelte Lisa Willems
dabei bereits zur Genüge. Seit einigen
Jahren moderiert sie gemeinsam mit
ihrem Co-Moderator die Galas des
Presseler Karnevalvereins und sorgt
dort mit Charme, Spontaneität und
Gespür für die richtigen Worte für besondere
Momente. „Wer mich kennt,
weiß: Langeweile gibt es mit mir
nicht“, stellt sie direkt klar. Und das
soll sich auch künftig in ihren Reden
widerspiegeln. Ab sofort könne sie
für freie Trauungen, Willkommensfeiern,
Lebensreden, aber auch für
Trauerfeiern engagiert werden.
„Ich habe etwas gesucht, was mir
Spaß bereitet. Ich möchte Menschen
etwas mitgeben, sie angemessen begleiten“,
sagt Lisa Willems. Für sie
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BEREITSCHAFTSDIENST
Telefon: 01805 / 843736
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Lisa Willems – alles andere als langweilig
stehe dabei immer der Mensch im
Mittelpunkt – mit seiner Geschichte,
seinen Erinnerungen und den Worten,
die bleiben sollen. Ihre Ausbildung
zur freien Rednerin hat sie inzwischen
in der Tasche, ist somit IHKgeprüft.
Zudem stehe sie in Kontakt
mit regionalen Bestattern und Hochzeitsmessen.
„Emotional, persönlich und manchmal
auch ein bisschen verrückt – aber
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8
AUS DER REGION 24. Juni 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Leserpost
Manege frei für die „Heideknirpse“: Zirkusprojekt begeistert Tornau
Großer Applaus für die Vorschulkinder Gustav, Emil, Hanno, Fiete, Fabienne, Ben
und Bele (v. l.): Das Zirkus-Projekt in der Kita war für die künftigen Schulkinder
ein emotionaler Höhepunkt und zugleich der krönende Abschluss ihrer Kindergartenzeit.
Fotos: privat
(Tornau/Wsp). Eine Woche lang verwandelte
sich der Sportplatz in Tornau
in eine bunte Zirkuswelt. Der Circus
Benjamin aus Hamburg schlug dort
sein Zelt auf und machte die Kinder
der Kita „Heideknirpse“ zu den Stars
der Manege. Möglich wurde das besondere
Projekt dank der Stadt Gräfenhainichen
als Träger der Einrichtung,
zahlreicher Spenden, des engagierten
Teams aus Erzieherinnen, der Eltern
sowie von Bernd, der „guten Seele“
(Eilenburg/Bad Düben/Wsp). Vor
wenigen Tagen fanden im Eilenburger
Ilburg-Stadion die Sparkassen
Kreis-Kinder- und Jugendspiele im
Einzelwettbewerb statt. Für die jungen
Leichtathletinnen und Leichtathleten
des SV Bad Düben wurden die beiden
Wettkampftage zu einem vollen Erfolg.
Mit großem Einsatz, Teamgeist und
zahlreichen persönlichen Bestleistungen
erkämpfte sich der Dübener
Nachwuchs insgesamt 27 Medaillen –
darunter zehn Gold-, zehn Silber- und
sieben Bronzemedaillen.
Die erfolgreichste Athletin des Wochenendes
war Edda, die gleich vier
Medaillen gewann. Gold holte sie über
50 Meter sowie im Schlagballwurf.
Silber sicherte sie sich im Weitsprung
und über 1.000 Meter Bahngehen.
Jeweils drei Medaillen gingen an
Oskar Fiedler und Nico Jäger. Oskar
gewann den Hochsprung
der M12 mit starken
1,33 Metern, wurde
Zweiter
im Finale
Leichtathletik: Sparkassen Kreis-Kinder- und Jugendspiele in Eilenburg
beim Auf- und Abbau, die gemeinsam
beim Errichten des Zirkuszeltes und
der mobilen Tierställe tatkräftig mit
anpackten.
Für die Vorschulkinder Gustav, Emil,
Hanno, Fiete, Fabienne, Ben und
Bele war die Projektwoche zugleich
ein emotionaler Höhepunkt und der
krönende Abschluss ihrer Kita-Zeit,
bevor für sie nach den Sommerferien
die Schulzeit in Bad Düben beginnt.
Mit viel Mut und Begeisterung präsentierten
die Kinder ihr Können vor
großem Publikum. Als furchtlose
Ziegenbändiger, erfahrene Hundeflüsterer
und bei der Taubenrevue zeigten
sie, was sie in wenigen Tagen gelernt
hatten. Für viele Lacher sorgten die
Clowns, ebenso wie die Laufenten,
die munter über die jungen Artisten
spazierten. Eindrucksvoll war auch
die Hula-Hoop- und Lassoshow. Die
jüngsten Kita-Kinder eroberten als
kleine Tiger die Manege und wurden
dafür mit begeistertem Applaus belohnt.
Seit vielen Jahren begeistert das Team
des Circus Benjamin sein Publikum
mit liebevoll gestalteten Vorstellungen.
Das Konzept verbindet klassische
Zirkuselemente mit Mitmachaktionen,
Tiererlebnissen und pädagogischen
Aspekten. So konnten die Kinder nicht
nur staunen, sondern selbst Teil der
Show werden.
Ein besonderer Dank gilt den Erzieherinnen
Jana, Carina, Diana,
Michaela und Silke. Sie machen die
Kita-Zeit nicht nur mit außergewöhnlichen
Projekten wie der Zirkuswoche
zu einem unvergesslichen Erlebnis,
sondern sorgen das ganze Jahr über
27-mal Edelmetall: Medaillenregen für den SV Bad Düben
Martha Semsch, Ty Abicht und Lilli
Theinert (v. l.) zählten zu den erfolgreichen
Bad Dübener Athleten.
Foto: privat
über 60 Meter Hürden in 11,59 Sekunden
und belegte Platz drei im
Kugelstoßen der M13 mit 8,27 Metern.
Nico siegte im Schlagballwurf der M10
mit 37 Metern, gewann Silber über 60
Meter Hürden und gehörte zudem zur
erfolgreichen 4 x 50-Meter-Staffel der
männlichen U12, die Bronze errang.
Weitere herausragende Leistungen
zeigten:
• Ty Abicht, der das Kugelstoßen der
M14 mit 7,27 Metern gewann und Silber
im Diskuswurf mit 19,64 Metern
holte.
• Martha Semsch, die den Diskuswurf
der W14 mit 18,33 Metern für sich
entschied und Bronze im Speerwurf
mit 18,44 Metern gewann.
• Jacob Göhrmann, der die M13 dominierte
und sowohl die 75 Meter in
10,92 Sekunden als auch den Weitsprung
mit 4,28 Metern gewann.
• Lucky Mehlhose, der sich in der M14
gleich zwei Silbermedaillen
sicherte – im Hochsprung mit
1,45 Metern sowie im Weitsprung
mit 4,66 Metern.
• Karl, der das 1.000-Meter-Bahngehen
der M10 in 6:54,38 Minuten gewann
und zusätzlich Bronze mit
der U10-Staffel holte.
Auch zahlreiche weitere Athletinnen
und Athleten überzeugten
mit starken Leistungen:
• Lena Maifarth belegte Platz 14 über
100 Meter der weiblichen Jugend
U18.
• Johanna Kühnel erreichte Rang vier
im Hochsprung der W13 mit 1,10
Metern.
• Lilli Sophie Theinert wurde Vierte
im Speerwurf der W13 mit 14,83
Metern.
• Jannik gewann zweimal Silber im
Weitsprung links (3,57 m) und rechts
(3,64 m) der M10.
• Esme Felzer wurde Zweite über 1.000
Meter Bahngehen der W11 in 6:19,89
Minuten.
• Helena erreichte Platz zwei im
Schlagballwurf der W9 und Platz vier
über 800 Meter.
mit vielen kleinen und großen Höhepunkten
dafür, dass die Kinder mit
Freude lernen, entdecken und wachsen
können. Der Tornauer Kindergarten ist
einfach Leben wie in Astrid Lindgrens
„Bullerbü“.
Am Ende der Vorstellung war allen
Beteiligten anzusehen: Diese Woche
wird noch lange in Erinnerung bleiben.
Für die „Heideknirpse“ war sie ein
Abenteuer voller Mut, Gemeinschaft
und unvergesslicher Momente – und
ein wunderbarer Abschluss ihrer Kindergartenzeit.
Sabrina Fliegner, im Namen der
Vorschulkinder-Eltern
Der mutige Dompteur Hanno präsentiert
in der Manege die weltweit größten
und gefürchtetsten Ziegen.
• Bela Schleichardt gewann Bronze im
Schlagballwurf der M9.
Bronze gewann die 4 x 50-Meter-Staffel
der männlichen U12 mit Fin, Erwin,
Nico und Jannik in 33,78 Sekunden.
Ebenfalls Rang drei belegte die männliche
U10-Staffel mit Niklas B., Niklas
H., Bela und Karl in
36,58 Sekunden.
Knapp am Podest vorbei
liefen die weiblichen
Staffeln. Die U12 mit
Mila, Lina, Esme
und Jasmin belegte
in 34,04 Sekunden
Platz vier.
Die U10 mit Helena, Lia, Edda und
Mila wurde in 34,80 Sekunden ebenfalls
Vierte.
Darüber hinaus sammelten viele weitere
Nachwuchsathletinnen und -athleten
wertvolle Wettkampferfahrungen und
trugen zum starken Gesamtergebnis
des Vereins bei. Mit dabei waren außerdem
Jannis, Jano und Constantin, die
das erfolgreiche Mannschaftsergebnis
mit ihren Leistungen unterstützten.
Der SV Bad Düben gratuliert allen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern
herzlich zu ihren Erfolgen und bedankt
sich bei den Trainerinnen und Trainern,
Kampfrichtern, Helfern sowie den Eltern
für die großartige Unterstützung
an beiden Wettkampftagen.
SV Bad Düben Abt. Leichtathletik
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Leserpost
„Die Gedanken sind frei...“
(Schwemsal/Wsp). ...mit diesem Lied
aus dem 18. Jahrhundert begann der
musikalische Teil unseres Seniorentreffens
am 5. Juni. Die Schwemsaler
Saitenspieler spielten mit sichtlicher
Freude und animierten uns zum Mitsingen.
Und ja, wir waren ziemlich
textsicher, zumindest bis zur zweiten
Strophe! Aber, man hatte es geahnt
und so erhielten wir den Text zu den
schönen Volksliedern in Papierform –
dafür danke!
Die Vergangenheit holte uns ein, gedachten
wir doch unserer lang zurückliegenden
Schulzeit: Deutsches Liedgut
– Tradition, die die Gemeinschaft
fördert und unsere Identität betont. Es
war ein Höhepunkt, den wir in vollen
Zügen genossen!
Das leibliche Wohl kam aber auch
nicht zu kurz, fleißige Bäckerinnen
hatten leckere Kuchen gezaubert und
deftige Schnittchen geschmiert. Die
Chefinnen Doreen und Ines würdigten
die Geburtstagskinder mit einem kleinen
Geschenk und Herr Schmidt wechselt
seinen Wohnort, gute Wünsche
und eine Proviant-Box begleiten ihn.
Informiert wurde durch Helga über
Möglichkeiten, Tagesfahrten zu unternehmen
mit dem Reiseclub Bad Düben
(Ansprechpartner Heiko Wittig) und
Herr Flöter machte das Angebot, mit
interessierten Senioren der Obermühle
einen Besuch abzustatten. Der Hinweis
zum Familienfest am 14. Juni,
veranstaltet vom Verein Miteinander
*Leben*Lernen Sachsen-Anhalt e. V.
fand offene Ohren, ebenso die geplanten
Veranstaltungen für die Senioren.
Ein Dankeschön allen, die an diesem
schönen Nachmittag unter dem „Miteinander-Dach“
mitgewirkt haben und
ein dickes Lob den Saitenspielern, die
sich über das kleine Geschenk gefreut
haben. Wir möchten euch wieder mal
zuhören! Danke Doreen und Ines!
Helga Grandke
Leserpost
Verwilderte Rasthütte am Mulderadweg
Nachdem der Muldeaueweg zwischen Pouch und Rösa wegen Bauarbeiten alternativlos
gesperrt wurde, verschwinden oder verwildern auch die am Wegrand
befindlichen Rasthütten, wie hier der Rastplatz zwischen Brösa und Alaunwerk.
Text & Foto: Rainer Gottwald
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Die Schwemsaler Saitenspieler animierten die Senioren zum Mitsingen der Volkslieder.
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E-Mail: info@ap-baddueben.de, www.ap-baddueben.de
10
GEMISCHTE SEITE 24. Juni 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Wenn die Kraft versiegt,
die letzten Blätter fallen,
bleibt die Erinnerung.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
meinem lieben Mann, unserem Vater, Opa und Bruder
Lothar Meier
geb. 27.02.1954 gest. 08.06.2026
In stiller Trauer
Deine Ehefrau Karin
Dein Sohn David und Enkel Bryan
Dein Sohn Jens mit Peter
Deine Schwester Brunhilde mit Familie
sowie im Namen aller Angehörigen
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung
findet im engsten Familienkreis statt.
Mitgliederversammlung des Vereins Dübener Heide
(Rösa/Wsp/ny). Der Verein Dübener
Heide besteht aus mehreren Ortsgruppen
(OG) und in diesem Jahr
fungierte die OG Rösa als Gastgeber
für die Frühjahrs-Mitgliederversammlung.
Das Treffen fand im idyllischen
Guts park statt und die rund
70 Teilnehmer fühlten sich bei herrlichstem
Wetter im Freien sichtlich
wohl. Dabei war es dem Vorsitzenden
Axel Mitzka eine besondere Freude,
Ehrenmitglied Herbert Meyer begrüßen
zu dürfen. Nach dem offiziellen
Teil und gemütlicher Kaffeerunde mit
Informationsaustausch, nutzten einige
die Möglichkeit, den entzückenden
Gutspark bei einem Rundgang zu
erkunden.
Ehrungen und Auszeichnungen
Viele Vereinsmitglieder sind auch
begeisterte Wanderer. Beim Absolvieren
vieler Kilometer im Jahr
bekommen die Akteure Wandernadeln
in Bronze, Silber oder Gold
vom Deutschen Wanderverein. Alle
Herzlichen Dank
sagen wir allen Verwandten,
Bekannten, Freunden und
Nachbarn, die mit uns Abschied
nahmen, sich in stiller Trauer
mit uns verbunden fühlten und
ihre Anteilnahme auf vielfältige
Weise zum Ausdruck brachten.
geb. Kunert
Unser besonderer Dank gilt
der Trauerrednerin Frau Rühl
für ihre tröstenden Worte,
Kati´s Blumenwelt für den
wunderschönen
Blumenschmuck, dem Augustinuswerk aus Wittenberg für
die Betreuung und Unterstützung sowie dem
Bestattungsinstitut Bothur für die kompetente
Unterstützung und individuelle Ausgestaltung der
Lebensabschiedsfeier. Ihre Nichten und Neffen mit Familien
Tornau, im Juni 2026
Es gibt Momente im Leben,
da steht die Zeit für einen Augenblick still
und wenn sie weiter läuft,
ist nichts mehr wie es war.
Frank Breitz
* 30. Juli 1965
† 12. Juni 2026
In liebevoller Erinnerung
Deine Anke
Dein Fritz mit Nicole
Arne und Evelyn
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung
findet im engsten Familienkreis statt.
Wandernadeln bei herrlichstem Wetter im Gutspark übergeben
Axel Mitzka (l.) und Gudrun Engler (r.) mit den beiden Vereinsfreunden Karl-Heinz
Glaser (2. v. l., OG Rösa) und Joachim Brinkel (OG Bad Düben)
Foto: (Wsp) Nyari
Personen aufzuzählen, wäre an dieser
Stelle müßig. Aber der Spitzenreiter
Joachim Brinkel aus Bad Düben sollte
nicht unerwähnt bleiben, denn er
erhielt nun die Wandernadel in Gold
zum zwölften Mal. Andere Namen
sind beispielsweise Ellen Männel aus
Torgau, Petra und Michael Matthäi
aus Bad Düben und Karl-Heinz Glaser
von der OG Rösa. Des Weiteren
übergab Gudrun Engler Urkunden an
langjährige Vereinsfreunde für 25,
30 und 35-jährige Mitgliedschaften.
Tag des Wanderns war gut besucht
Kürzlich fand in Rösa der Tag des
Wanderns in der Dübener Heide
statt, der laut Aussage von Gudrun
Engler sehr gut besucht war. Die Teilnehmer
am Aktionstag kamen aus
allen Teilen des Naturparks und es
erfreuten zwei angebotene geführte
Wanderungen am Vormittag. Außerdem
beteiligten sich acht Vereinsfreunde
am Sächsischen Wandertag
und lobten das toporganisierte Fest
mit 30 geführten Wanderungen in
Großenhain.
Neue Ortsgruppe in Hohenlubast
wächst
In einer vergangenen Ausgabe berichteten
wir darüber, dass im Mai
fünf Personen in Hohenlubast eine
neue Ortsgruppe des Heidevereins
gründeten. Thomas Schwarzbrunn
berichtete den Anwesenden von
schnellem Wachstum, denn schon
jetzt sind 15 Mitglieder aktiv. Es gibt
eine enge Zusammenarbeit mit der
benachbarten OG Schköna. Am 18.
Juli lädt die neue OG zu einer Rundwanderung
ein.
„Teufelsstein-Strolche“ sehr aktiv
Zu den aktivsten Ortsgruppen des
Heidevereins zählt zweifelsohne
Schköna, die den Namen „Teufelsstein-Strolche“
trägt. Es gibt monatliche
Treffen und es werden verschiedene
Veranstaltungen organisiert. Es
wird viel mit Kindern unternommen,
wie kreatives Gestalten, Basteln,
Besuch des NaturparkHauses, Naturbeobachtungen
im Schlosspark,
Baumpflanzaktion am Jösigk, Besuch
der Sckönaer Bücherstube im
Dorfgemeinschaftshaus. In Kürze
steht eine gemeinsame Kremserfahrt
auf dem Programm.
Ortschronisten treffen sich
regelmäßig
Ellen Männel aus Torgau berichtete
vom letzten Ortschronistentreffen,
als sich 25 Personen aus allen Himmelsrichtungen
einfanden. Am Tag
der offenen Tür am 24. April öffneten
außerdem zwölf Chronisten aus
verschiedenen Orten ihre Archive
für interessiertes Publikum. Des
Weiteren wurde informiert, dass
in Tornau Chroniken professionell
gescannt und digitalisiert und bei
Bedarf auch kopiert werden, was
bereits zahlreiche Orte dankend angenommen
haben. Zu den Ortschronistentreffen
können sich auch gern
Hobbyheimatforscher melden und ihr
Wissen austauschen. Das Nächste ist
im Oktober geplant.
In Kürze
Der Beitrag für eine einfache Mitgliedschaft
im Verein Dübener Heide
erhöht sich ab 1. Januar 2027 auf 36
Euro. Am 9. September findet die
nächste Heiderundfahrt statt. Es sind
noch Plätze frei. In Kürze startet ein
neues Ausschilderungsprojekt für
den anhaltischen Teil der Dübener
Heide. Der sächsische Teil wurde
bereits vor einigen Jahren neu ausgeschildert.
Auch im Internet unter:
www.duebener-wochenspiegel.de
: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :
Dübener
www.duebener-wochenspiegel.de
WOCHENSPIEGEL
AMTSBLATT
der Stadt Bad Düben
Nr. 12/2026
24. Juni 2026
Tagesordnung zur Sitzung des Verwaltungsausschusses
am 29. Juni 2026 (Montag)
Beginn:
Ort:
17.30 Uhr
Ratssaal des Rathauses*, Markt 11, 04849 Bad Düben
*Der Zugang ist nicht barrierefrei. Bei Unterstützungsbedarf kontaktieren Sie
uns im Vorfeld der Sitzung.
öffentlicher Teil
1. Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Beschlussfassung zur Tagesordnung
3. Bestätigung der Niederschrift
4. Beratung und Beschlussfassung zum Bauantrag „Errichtung Einfamilienhaus,
Lindenring 6 und 20, Flurstück 57/37 und 57/38, Flur 6 in Schnaditz
5. Beratung und Beschlussfassung zum Bauantrag „Errichtung einer Lagerhalle,
Steinlache 9, Flurstück 52/92 und 52/93, Flur 8, Gemarkung Bad Düben
6. Beratung und Beschlussfassung zum Bauantrag „Errichtung Gartenhaus
zur Lager-, Garten- und Freizeitnutzung, Am Lauch 1, Flurstück 909, Flur
11, Gemarkung Bad Düben
7. Beratung und Beschlussfassung zum Bauantrag „Neubau eines Stahlgittermastes
mit Versorgungseinheit, Flurstück 195, Flur 5 in Tiefensee
(Wiedervorlage)
8. Informationen und Sonstiges
sowie ein nichtöffentlicher Teil
Nichtöffentliche Beschlussvorlage
9. Beratung und Beschlussfassung zu einer Personalangelegenheit
Beginn:
Ort:
Tagesordnung zur Sitzung des Stadtrates
am 2. Juli 2026
19.00 Uhr
Ratssaal des Rathauses*, Markt 11, 04849 Bad Düben
*Der Zugang ist nicht barrierefrei. Bei Unterstützungsbedarf kontaktieren Sie
uns im Vorfeld der Sitzung.
1. Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Beschlussfassung zur Tagesordnung
3. Beschlussfassung der Niederschrift
4. Einwohneranfragen gemäß § 44 (3) i. V. mit § 11 Sächs. Gemeindeordnung
5. Beratung und Beschlussfassung zur Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans
für die Stadt Bad Düben
6. Beratung und Beschlussfassung zum Antrag Kurhaus Bad Düben, Parkstraße
25
7. Beratung und Beschlussfassung zur Vereinbarung eines geplanten Flächentausches
zwischen Stadt Bad Düben und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
8. Beratung und Beschlussfassung zur Vergabe der Leistung von Verunreinigungen
auf öffentlichen Verkehrsflächen – Los 2 Bad Düben
9. Information und Sonstiges
Beschlussübersicht
Der Stadtrat hat am 11. Juni 2026 folgende Beschlüsse gefasst:
Beschluss-Nr. 5-26-2026
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Stellungnahme der Stadt Bad
Düben im Zuge der Träger- und Öffentlichkeitsbeteiligung zum 2. Entwurf
der „Teilfortschreibung Erneuerbarer Energien“ des Regionalplans Leipzig-
Westsachsen. Die Bürgermeisterin wird beauftragt, die Stellungnahme der
Stadt Bad Düben fristwahrend bei dem Regionalen Planungsverband Leipzig-
Amtliche Mitteilungen
Westsachsen einzureichen.
Beschluss-Nr. 5-27-2026
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags
für die Unterhaltungspflege im Kurgarten Ost einschließlich
teilweise Parkstraße/Kurgarten, durch die Firma Garten- und Landschaftsbau
Daniela Noack aus Bad Düben um 2 Jahre bis zum 31. Dezember 2028 (mit
einer Preisanpassung von 4,5 %).
Beschluss-Nr. 5-28-2026
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags
für die Unterhaltungspflege im Kurpark West einschließlich
teilweise Parkstraße, durch die Firma ÖKO-Service Mehrer aus Bad Düben
um 2 Jahre bis zum 31. Dezember 2028 (mit einer Preisanpassung von 4,5 %).
Beschluss-Nr. 5-29-2026
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags
für die Unterhaltungspflege im Industrie- und Gewerbegebiet
PEE-WEE, durch die Firma Garten- und Landschaftsbau Daniela Noack aus
Bad Düben um 2 Jahre bis zum 31. Dezember 2028 (mit einer Preisanpassung
von 4,5 %).
Beschluss-Nr. 5-30-2026
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags
für die Unterhaltungspflege im Burggarten und Burgvorplatz,
durch die Firma Garten- und Landschaftsbau Daniela Noack aus Bad Düben
um 2 Jahre bis zum 31. Dezember 2028 (mit einer Preisanpassung von 4,5 %).
Beschluss-Nr. 5-31-2026
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrag
zur Wartung, Instandsetzung und Erneuerung der öffentlichen
Straßenbeleuchtung durch die Firma Elektro Griebsch GmbH & Co. KG aus
Bad Düben um 4 Jahre bis zum 31. Dezember 2030 (mit einer Preisanpassung
von 6,78 %).
Beschluss-Nr. 5-32-2026
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags
zur Straßenreinigung und Leerung von Straßeneinläufen durch
die Firma Garten- und Landschaftsbau Daniela Noack aus Bad Düben um 2
Jahre bis zum 31. Dezember 2028 (mit einer Preisanpassung von 7,5 %).
Beschluss-Nr. 5-33-2026
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags
der Winterdienstleistungen Los 1 – Stadt Bad Düben (Kernstadt)
mit den Ortslagen Hammermühle und Alaunwerk – durch die Firma Garten- und
Landschaftsbau Daniela Noack aus Bad Düben um 2 Jahre bis zum 31. März
2028 (mit einer Preisanpassung von 7,5 %).
Beschluss-Nr. 5-34-2026
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags
der Winterdienstleistungen Los 2 – Stadtteile Schnaditz,
Wellaune und Tiefensee – durch die Firma Garten- und Landschaftsbau
Daniela Noack aus Bad Düben um 2 Jahre bis zum 31. März 2028 (mit einer
Preisanpassung von 7,5 %).
Beschluss-Nr. 5-35-2026
Der Stadtrat nimmt die Ergebnisse der örtlichen Prüfung des Jahresabschlusses
für das Haushaltsjahr 2020 der Stadt Bad Düben zum 31. Dezember 2020
sowie der Feststellung des Jahresabschlusses für das Haushaltsjahr 2020 zum
31. Dezember 2020 zur Kenntnis.
Auf Grund des geprüften Ergebnisses stellt der Stadtrat der Stadt Bad Düben
den Jahresabschluss des Haushaltsjahres 2020 der Stadt Bad Düben zum 31.
Dezember 2020 nach § 88c Absatz 2 Sächsische Gemeindeordnung fest.
Seite 38 AMTSBLATT
24. Juni 2026
Bekanntgabe des Beschlusses über die Feststellung
des Jahresabschlusses 2020 der Stadt Bad Düben
gemäß § 88c Absatz 3 SächsGemO
Beschluss Nr. 5-35-2026
Auf der Grundlage von § 88 i. V. m. § 88c Absatz 2 der Gemeindeordnung
für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) in der jeweils geltenden Fassung wird
bekanntgegeben, dass der Stadtrat der Stadt Bad Düben in der Sitzung am 11.
Juni 2026 den Jahresabschluss 2020 festgestellt hat und dass der Jahresabschluss
den gesetzlichen Vorschriften entspricht sowie unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage der
Stadt Bad Düben vermittelt.
Aktiva: 31. Dezember 2020
1 Anlagevermögen 80.446.355,22 €
2 Umlaufvermögen 4.788.179,77 €
3 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 8.605,41 €
4 Nicht durch Kapitalpositionen gedeckter Fehlbetrag 0,00 €
Summe Aktiva 85.243.140,40 €
Passiva:
1 Kapitalposition 44.046.461,71 €
2 Sonderposten 24.995.283,29 €
3 Rückstellungen 21.000,00 €
4 Verbindlichkeiten 16.152.207,36 €
5 Passive Rechnungsabgrenzungsposten 28.188,04 €
Summe Passiva 85.243.140,40 €
Der Jahresfehlbetrag im ordentlichen Ergebnis beträgt 161.262,34 Euro und
wird in voller Höhe mit dem Jahresüberschuss im Sonderergebnis verrechnet.
Ein Betrag von 920.565,26 Euro aus Verrechnungen mit dem Basiskapital gemäß
§ 72 Absatz 3 Satz 3 SächsGemO werden der Rücklage aus Überschüssen
des ordentlichen Ergebnisses zugeführt.
Der Jahresüberschuss im Sonderergebnis beträgt 386.854,70 Euro. Der nach
Verrechnung mit dem Jahresfehlbetrag im ordentlichen Ergebnis überbleibende
Betrag von 225.592,36 Euro wird in die Rücklage aus Überschüssen des Sonderergebnisses
eingestellt. Weiterhin wird ein Betrag von 10.879,29 Euro aus
der Übertragung vom Basiskapital gemäß § 24 Absatz 3 Satz 2 SächsKomHVO
der Rücklage aus Überschüssen des Sonderergebnis zugeführt.
Die Jahresabschluss 2020 mit allen Anlagen ist Bestandteil des Beschlusses.
Der Bericht vom 6. März 2026 über die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses
2020 der Stadt Bad Düben durch die KOMM-TREU GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Markkleeberg ergab keine Beanstandungen, die einer Feststellung
des Jahresabschlusses durch den Stadtrat entgegenstanden.
Der Jahresabschluss 2020 mit allen Anlagen liegt ab 25. Juni 2026 dauerhaft
zu den Öffnungszeiten der Verwaltung in Zimmer 31 (Finanzwesen) öffentlich
zu jedermanns Einsicht aus.
Beseitigung von Straßenschäden unter
Vollsperrung
Münster
Bürgermeisterin
Die Stadt Bad Düben führt dringend erforderliche Sanierungsarbeiten am Asphalt
durch. Ziel der Maßnahme ist die Erneuerung der schadhaften Fahrbahn,
um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer dauerhaft zu gewährleisten.
Folgende Straßen sind von den Sanierungsarbeiten betroffen:
6. – 10. Juli 2026
Durchwehnaer Straße vom Kreisverkehr Nahversorgungszentrum bis Kreuzungsbereich
Postweg/Durchwehnaer Straße. Hier erfolgt eine halbseitige
Sperrung, welche baubedingt wechselt. Der Kreuzungsbereich Postweg/
Durchwehnaer Straße wird voll gesperrt.
13. – 17. Juli 2026
Gustav-Adolf-Straße 1. Bauabschnitt: von Kreuzung Schmiedeberger Straße
bis Einmündung Windmühlenweg. Hier erfolgen die Arbeiten unter Vollsperrung
der Straße.
20. – 24. Juli 2026
Gustav-Adolf-Straße 2. Bauabschnitt: von Einmündung Windmühlenweg bis
Einmündung Blücherstraße. Hier werden die Arbeiten ebenfalls unter Vollsperrung
durchgeführt.
Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig
zu umfahren und mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen.
Die Stadt Bad Düben bittet um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen
und dankt für die Geduld. Eine Umleitung für alle betroffenen
Straßenabschnitte ist ausgeschildert.
Vollsperrung der Zufahrtsstraße zum
Schulcampus I / Mississippi-Spielplatz / Anwohnerparkplatz
Wohnungsgenossenschaft „Heideland“
Die Zufahrtsstraße zum Schulcampus I sowie zum Anwohnerparkplatz der
Wohnungsgenossenschaft „Heideland“ Bad Düben eG wird ab dem 29. Juni
2026 für den gesamten Fußgänger- und Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Grund
hierfür ist eine dringend erforderliche, grundhafte Erneuerung der Fahrbahn
und des Gehweges. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte August
andauern. Da die Straße maßgeblich für den Schulverkehr genutzt wird, führt
die Sperrung zu massiven Änderungen für Eltern und Schüler. Die alternative
Zuwegung in der Zeit der Baumaßnahme wurde im Vorfeld mit der Hort- und
Schulleiterin abgestimmt. Für diese Zeit soll der Zugang über den Oberschulhof
erfolgen.
Von der Vollsperrung massiv betroffen sind auch die Mieterinnen und Mieter
des angrenzenden Wohngebäudes. Die Zufahrt zu dem Parkplatz der Wohnungsgenossenschaft
„Heideland“ ist während der gesamten Bauphase nicht
möglich. Fahrzeuge, die dort dauerhaft oder regelmäßig abgestellt werden,
müssen zwingend vor Baubeginn bis spätestens 29. Juni 2026 vom Gelände
entfernt werden.
Als Ersatz für die wegfallenden Mieterparkplätze sollen die Parkflächen im
Bereich Windmühlenweg/Schmiedeberger Straße genutzt werden. Die Wohnungsgenossenschaft
informiert ihre Mieter parallel über die Details.
Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig
zu umfahren und mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen. Die Stadt Bad Düben
bittet um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen und dankt
für die Geduld.
Schwimmkurse in den Sommerferien
für Anfänger im NaturSportBad Bad Düben
Wer: Kinder ab 6 Jahre
Wann: 1. Kurs: 06. bis 17.07.2026 jeweils von 9.20 bis 10.35 Uhr
2. Kurs: 03. bis 14.08.2026 jeweils von 9.20 bis 10.35 Uhr
Wasserzeit: 45 Minuten / 10 Übungseinheiten jeweils von Montag bis Freitag
Kursdauer: 2 Wochen
Kursgebühr: 150 Euro
Anmeldung: Bei Interesse melden Sie sich bitte über den
QR-Code oder auf unserer Homepage www.natursportbad.
de (–> „Schwimmabzeichen & Kurse“) an.
Impressum
Amtsblatt der Stadt Bad Düben
Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben
Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben
Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine
Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.
24. Juni 2026 AMTSBLATT
Seite 39
Abtauchen im NaturSportBad
Schwimmen, planschen und treiben lassen – im barrierefrei zugänglichen
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Meter lange Breitwellenrutsche. Zudem gibt es zwei Beachvolleyballplätze,
eine Tischtennisplatte, ein Bodentrampolin und eine Balancierstrecke. Der
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Das NaturSportBad arbeitet mit einer modernen ökologischen Wasseraufbereitung.
Sie erfolgt allein biologisch-physikalisch, ohne jeglichen Zusatz
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mittwochs Frühschwimmen: 7 – 8.30 Uhr
Fr.: 13 – 20 Uhr I Sa., So. & Feiertage: 10 – 20 Uhr
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bitte telefonisch unter 034243 / 33675 vereinbaren.
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04. / 05.07. Gerätehausfest der Freiwilligen Feuerwehr Bad Düben,
ÖZ: Sa. 10 – 20 Uhr, So. 10 – 15 Uhr, Feuerwehrgerätehaus (Bitterfelder Straße 17)
04.07.
10.00 – 13.00 Offene Mühle für Besucher und interessierte Helfer,
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05.07.
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Treff: MEDICLIN Reha-Zentrum Haupteingang
14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle
12.07.
14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle
14.07.
19.00 Lichtbildervortrag „Der Wanderweg der Lieder“ mit Joachim Brinkel,
www.reha-zentrum-bad-dueben.de, MEDICLIN Reha-Zentrum Vortragsraum
15.07.
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17.07.
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Natur mit der Pilzsachverständigen Christina Kiesewetter, Wissenswertes über die
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Erwachsenen sowie für alle Naturinteressierten, wettergerechte Kleidung, festes
Schuhwerk, ausreichend Getränke sowie Sonnen- und gegebenenfalls Insektenschutz
mitbringen, Teilnahme kostenfrei, Spenden willkommen, Voranmeldung erforderlich
(www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltungen), Treff: Waldfriedhof
19.07.
09.00 Wanderung „Auf den Spuren des Alauns“ mit Stadtführer Torsten Gaber,
www.reha-zentrum-bad-dueben.de, Treff: MEDICLIN Reha-Zentrum Haupteingang
14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle
22.07.
10.00 – 14.00 Ferienangebot: Robotik-Workshop, Alter: 11 – 15 Jahre,
www.awo-nordsachsen.de/bibliothek, AWO Bibliothek
23.07.
18.00 – 20.00 Handarbeitswerkstatt: Fäden spinnen und Ideen weben, ab 10 Jahre mit Erfahrung oder
neu inspiriert, eigene Projekte können mitgebracht, repariert oder neu begonnen werden,
Materialien stehen auf Spendenbasis bereit, Teilnahme kostenfrei,
Spenden willkommen, Voranmeldung erwünscht
(www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltungen),
NaturparkHaus (Kreativraum im 1. OG)
18.30 – 20.00 Aquarellmalkurs zum Thema „Feuertanz“, Angebot für Familien mit Kindern
ab der 1. Klasse und alle kreativen Köpfe, Materialien werden gestellt, Teilnahme kostenfrei,
Spenden willkommen, begrenzte Plätze, Voranmeldung erforderlich
(www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltunge), NaturparkHaus
26.07.
10.00 – 12.00 Aquarellmalkurs zum Thema „Meeresmelodie“, Angebot für Familien mit Kindern
ab der 1. Klasse und alle kreativen Köpfe, Materialien werden gestellt, Teilnahme kostenfrei,
Spenden willkommen, begrenzte Plätze, Voranmeldung erforderlich
(www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltungen), NaturparkHaus
14.00 – 16.00 Kurkonzert mit der Band „...see you!“, Mühlencafé geöffnet (14 – 17 Uhr),
www.bad-dueben.de, Obermühle
29.07.
09.30 – 12.30 Kreativwanderung zum Thema „Melodie im Wald“, Spurensuche nach den Stimmen
unserer gefiederten Waldbewohner, Vogelbeobachtung, das Kennenlernen von
Vogelstimmen und kreatives Gestalten, Angebot für Kinder ab der 1. Klasse in Begleitung
eines Erwachsenen sowie für alle Naturinteressierten, wettergerechte Kleidung,
ausreichend Getränke sowie Sonnen- und gegebenenfalls Insektenschutz mitbringen,
Teilnahme kostenfrei, Spenden willkommen, begrenzte Plätze,
Voranmeldung erforderlich (www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltungen),
Treff: Parkplatz Reinharzer Straße (Bushaltestelle gegenüber Orthopädie-Technik Neubert)
10.00 – 14.00 Ferienangebot: Book-Art-Workshop, Alter: 11 – 15 Jahre,
www.awo-nordsachsen.de/bibliothek, AWO Bibliothek
31.07.
19.30 „Fermate – Innehalten zum Monatsende“: Konzert für Blockflöten und Cembalo mit
Susanne Seiffert und Reinhard Glende, Eintritt: 8 € an der Abendkasse, www.svangelischekirche-bad-dueben.de,
Evangelische Stadtkirche St. Nikolai
ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!
11
AUS DER REGION 24. Juni 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Förderverein Erlebnisdorf Görschlitz und der Freiwilligen Feuerwehr e. V.
Hexensteinfest, Halloweenschnorren, Arbeitseinsätze und vieles mehr
(Görschlitz/Wsp/ny). Mit 40 Mitgliedern
kann sich der Förderverein
Erlebnisdorf Görschlitz und der Freiwilligen
Feuerwehr e. V. wirklich sehen
lassen und diese engagierte Truppe
stellt ganz schön was auf die Beine.
Das weithin bekannte Hexensteinfest
ist gerade mal Geschichte und schon
laufen die Planungen für die Zukunft
im Heidedorf.
Der Förderverein wurde 1999 gegründet
und möchte den Zusammenhalt im
Dorf generationsübergreifend erhalten
und fördern. Der Vorsitzende ist Enrico
Pertzsch, der an seiner Seite die
engagierten Stellvertreter Christian
Julich und Michael Bolduan weiß.
Die Mitglieder treffen sich jeden
Montag im Versammlungsraum der
Feuerwehr. Wer sich aktiv in die Gemeinschaft
einbringen möchte, ist gern
gesehen. Nach der Sommerpause geht
Familie Stummer sanierte das Jagdhaus „Guldenhof“
(Brösa/Wsp/ny). Fährt man von
der Bundesstraße 183 zwischen
Schwemsal und Rösa hinunter nach
Brösa, liegt noch oberhalb des idyllischen
Altdorfs ein größeres geschichtsträchtiges
Anwesen mit dem
Namen „Guldenhof“.
Der ehemalige Jagdhof besticht durch
seine einzigartige Architektur mit
dreiseitigem Grundriss. Auf der einen
Seite ist der Wald der Dübener
Heide ganz nah und auf der anderen
Seite fällt der Blick in die weite
Auenlandschaft
der Mulde. Da
hat sich der Erbauer
des „Guldenhofs“
ein
schönes Fleckchen
Erde ausgesucht.
Es war
Paul Gulden, der
ein abgelegenes
Bauerngehöft bei
Brösa von einer
Familie Winkler
erwarb und diesen
in einen ansehnlichen
Dreiseitenhof
als Jagdhaus
umbaute. Es war
umgeben von Park, Koppeln und einer
Gärtnerei.
Genau 100 Jahre später kauften
Gabriele und Jörg Stummer von der
Gemeinde Muldestausee das in die
Jahre gekommene Anwesen und
hauchten ihm mit umfangreichen Sanierungsarbeiten
wieder neues Leben
ein. Fündig wurde das Paar, das zu
dieser Zeit im unterfränkischen Bad
Kissingen lebte, im Internet. „Ich habe
immer mal gestöbert, wo man ein
Der Görschlitzer Förderverein zählt mittlerweile insgesamt 40 Mitglieder.
Foto: (Wsp) Nyari
es weiter: am 28. August, 25. September,
26. Oktober und 20. November,
immer 19.30 Uhr.
Zweimal im Jahr gibt es Arbeitseinsätze
im Ort, wobei man sich insbesondere
um die öffentlichen Flächen
am Bürgerhaus, rings um die Kirche
am Jugendclub und am Sportplatz
kümmert. Außerdem ist es der Förderverein,
der kulturelle Veranstaltung
Altehrwürdiges Anwesen in Brösa erstrahlt in neuem Glanz
besonderes Haus als
Altersruhesitz kaufen
könne“, erzählt
Jörg Stummer. Er
und seine Frau waren
seinerzeit interessiert,
sich kurz vor
dem Renteneintritt
noch einmal zu verändern
und etwas
Neues zu beginnen.
Beim Brösaer „Guldenhof“
hatten die
beiden ein gutes
Gefühl und schließlich wurde er 2016
gekauft.
Was begünstigend hinzukam, ist die
Tatsache, dass Gabriele und Jörg
Stummer in Löbnitz, also auf der
anderen und somit sächsischen Seite
der Mulde, aufwuchsen. „Wir sind
beide vor über 60 Jahren im Löbnitzer
Landambulatorium auf die Welt
gekommen und man könnte uns also
als Heimkehrer bezeichnen“, fügt die
Ehefrau hinzu. Man sei am Jagdhaus
zwar noch nicht ganz fertig, aber vor
vier Jahren zogen die zwei bereits ein.
organisiert und durchführt. Los geht
es mit dem Osterfeuer, gefolgt vom
Hexensteinfest sowie das jüngst stattgefundene
Kinderfest. Im September
feiern die Görschlitzer das traditionelle
Gerätehausfest.
Beim Halloweenschnorren werden
zwei Kindergruppen gebildet, die
gemeinsam von Haus zu Haus ziehen.
Am Ende ihrer Tour treffen sich alle
am Bürgerhaus, wo die gesamte Beute
zusammengetragen und gleichmäßig
unter allen Jungen und Mädchen
aufgeteilt wird. Dann folgt ein gemütlicher
Ausklang mit den Erwachsenen
bei Feuerschale und Fackelschein mit
Speis und Trank. Den Abschluss eines
jeden Jahres bildet das gemütliche
Lichterfest am Bürgerhaus, das nun
auch schon eine lange Tradition ausweist.
In diesem Jahr findet es am 29.
November statt.
Der als „Guldenhof“ bezeichnete frühere Jagdhof in Brösa. Kleines Foto: Jörg und Gabriele Stummer mit
einem beeindruckenden Holzhirsch, der als Dekoelement dient.
Fotos: (Wsp) Nyari
Das alte Foto stammt etwa aus den 1930er Jahren.
Foto: Nachlass Ella Kersten
Heute beherbergt das Anwesen neben
einer eigenen schönen Wohnung einige
Ferienwohnungen. Es ist also ähnlich
wie vor 100 Jahren, als Paul Gulden
Zimmer an Jäger vermietete. Und, um
diesen Charakter zu wahren, nutzt das
Paar entsprechende Inneneinrichtung
und Dekoration. Als Beispiel seien
Tapeten mit Hirsch-, Enten- oder
Waldmotiven genannt.
„Das Grundstück ringsherum war
völlig verwildert und glich einem
Dschungel“, erinnert sich der handwerklich
begabte Jörg Stummer. Heute
kann man auf dem gepflegten Areal
durchaus von einem Parkcharakter
ausgehen. Liebevoll dekoriert fällt
beispielsweise ein großer Hirsch aus
Holz auf, den die Familie auf der
Leipziger Hobby-Garten-Freizeit-
Messe erwarb und von dessen Sitz
man einen herrlichen Blick in die Aue
genießt. Seit vier Jahren im Ruhestand
sind beide nun sehr glücklich über die
Entscheidung, nach Brösa gezogen
zu sein. Haus, Hof und Garten halten
beide angenehm auf Trab.
Dübener
WOCHENSPIEGEL
24. Juni 2026 AUS DER REGION 12
Kinderfest in Görschlitz
Robur-Fahrten und umsonst Naschen
(Görschlitz/Wsp/ny). Das alljährliche
Kinderfest in Görschlitz hat schon
eine sehr lange Tradition und wird
von den Mitgliedern des Fördervereins
Erlebnisdorf Görschlitz und der Freiwilligen
Feuerwehr e. V. organisiert
und vorbereitet. Aktive Unterstützung
kommt von David Himmer aus Laußig.
Kinder naschen ja nun mal sehr gern.
Also warteten an mehreren Ständen
verschiedene süße und herzhafte
Leckereien. Und das Besondere, für
Kinder war alles komplett kostenfrei.
Auch das Schlemmereis, das in
Kühlboxen von einer Eisdiele geliefert
wurde. „Die Kinder bezahlen heute
nichts, egal was sie verputzen“, erklärt
Vorstandsmitglied Michael Bolduan.
Der Verein nutzt die Einnahmen verschiedener
Aktionen, insbesondere die
vom Hexensteinfest.
Ringsherum gab es auf dem Festplatz
allerlei Möglichkeiten der spielerischen
und sportlichen Beschäftigung,
wie Fußball, Volleyball, Hüpfburg.
Der Renner war die Rundfahrt mit
dem Traditionsfahrzeug der Freiwilligen
Feuerwehr, dem 44 Jahre alten
Robur. Vom Förderverein übernommen
kutschierte nun das ehemalige
Einsatzfahrzeug die Kids während
des Festes über die Nachbardörfer.
Ein weiteres Highlight war der große
50 Quadratmeter große Pool, in dem
ausgiebig geplantscht werden konnte.
Für kulturelle Umrahmung sorgten die
Mädchen der Laußiger Tanzgruppe.
Eben noch beim eigenen Vereinsfest,
erfreuten sie nun die Görschlitzer
Nachbarn.
Neuer Service des Jugendamts
Antrag auf Übernahme von
Kita-Elternbeiträgen jetzt online möglich
(Nordsachsen/Wsp). Das Jugendamt
des Landkreises Nordsachsen erweitert
seinen digitalen Service: Ab sofort
lassen sich Anträge auf Übernahme
der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen
bequem online stellen.
„Eltern können die erforderlichen
Unterlagen digital einreichen und den
Antrag unabhängig von den Behörden-
Öffnungszeiten schnell und unkompliziert
daheim ausfüllen und absenden“,
sagt Sozialdezernentin Heike Schmidt.
Registrierung und Authentifizierung
erfolgen über die Plattform „Amt24“.
Der Online-Antrag sowie weitere
Informationen zu Voraussetzungen,
Verfahrensablauf und Ansprechpartnern
sind über die Homepage des
Landkreises Nordsachsen oder auch
direkt beim Portal „Amt24“ zu finden.
„Die Übernahme von Elternbeiträgen
wird unter bestimmten Voraussetzungen
gewährt, um Kindern durch die
finanzielle Entlastung ihrer Familien
den Besuch von Kitas oder Horten zu
ermöglichen“, erklärt Heike Schmidt.
Heike Schmidt, Dezernentin für Soziales
und Gesundheit des Landkreises Nordsachsen
Foto: LRA/Stöber
Ebenfalls online können seit April
vergangenen Jahres Anträge auf
Unterhaltsvorschussleistungen beim
Jugendamt eingereicht werden. „Die
digitalen Angebote werden von den
Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen“,
berichtet die Sozialdezernentin.
Landratsamt Nordsachsen
Verlagshaus „Heide-Druck“
Verlagshaus „Heide-Druck“
Werbung Druck Design
Geschäftsdrucksachen, Plakate, Broschüren,
Endlosformulare, Flyer, Folder, Referenzmappen,
Kalender, Stempel, Aufkleber,
Schilder, Werbeartikel m. Aufdruck u.v.m.
Die sechs Mädels genossen die Fahrt mit dem Traditionsfahrzeug der Feuerwehr.
Foto: (Wsp) Nyari
Neuhofstr. 22–23 • 04849 Bad Düben • Tel.: 034243/24602
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Leserpost
Vorschulkinder wanderten auf den Spuren der Bienen
(Bad Düben/Wsp). Einen erlebnisreichen
und lehrreichen Wandertag unternahm
kürzlich die Vorschulgruppe
unserer AWO Kita „Spatzenhaus“. Ziel
war die Imkerei von Familie Duensing,
die nach einer drei Kilometer langen
Wanderung erreicht wurde. Bereits
auf dem Weg legten die Kinder eine
kleine Trinkpause auf dem Spielplatz
Hammermühle ein und sammelten
neue Kräfte für das bevorstehende
Abenteuer.
Schon in den Wochen zuvor hatten
sich die Vorschulkinder intensiv mit
dem Thema Bienen beschäftigt. In der
Kita wurde gemeinsam gelesen, gebastelt
und viel Wissenswertes über die
fleißigen Insekten gelernt. So waren
die Kinder bestens auf ihren Ausflug
vorbereitet.
In der Imkerei angekommen, stärkten
sich die kleinen Wanderer zunächst
mit leckeren Honigschnitten und erfrischender
Limonade. Anschließend
führten Frau und Herr Duensing die
Gruppe in die faszinierende Welt der
Bienen ein. Mit großem Interesse
Kreativ ging es zur Sache: Aus echtem Honigwachs wurden eigene Kerzen hergestellt.
Foto: privat
beobachteten die Kinder die Tiere in
ihrem Lebensraum und erfuhren dabei
viel über deren wichtige Aufgaben in
der Natur.
Ein besonderes Highlight war die
Besichtigung der Bienenwaben. Die
Kinder konnten aus nächster Nähe
sehen, wie die Bienen ihren Honig
herstellen. Mit großen Augen verfolgten
sie anschließend das Schleudern
des Honigs. Als schließlich der Hahn
der Honigschleuder geöffnet wurde,
durfte jedes Kind einen Finger voll
frischen Frühjahrsblütenhonig probieren
– ein Genuss, der allen lange
in Erinnerung bleiben wird.
Kreativ ging es danach weiter: Aus
echtem Honigwachs wurden eigene
Kerzen hergestellt. Für viel Spaß
sorgte außerdem ein Geschmacksquiz,
bei dem Erzieherin Heike Neumann
ihr Wissen und ihren Gaumen unter
Beweis stellen musste.
Zum Abschied überreichten die Kinder
der Imkerei ein selbstgestaltetes
Bild als Dankeschön für den spannenden
und herzlichen Empfang.
Pünktlich zur Mittagszeit erreichte
die Spatzengruppe zum Ausklang des
Wandertages Guidos Gulaschkanone,
an der bereits ein leckeres Mittagessen
wartete. Bei Spirelli mit Tomatensoße
konnten sich alle noch einmal stärken.
Anschließend ging es mit dem Bus
zurück zur Kita.
Müde von den vielen Eindrücken, aber
glücklich und zufrieden, kamen die
Kinder wieder in ihrer Kita „Spatzenhaus“
an. Der Wandertag wird den
Vorschulkindern und ihrer Erzieherin
sicherlich noch lange in schöner Erinnerung
bleiben.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei
Familie Duensing für den tollen Vormittag
mit ihren Bienen.
Katja Nicolaus, Öffentlichkeitsarbeit
AWO Nordsachsen
13
LESERPOST 24. Juni 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Leserpost
Auf Entdeckungstour im Entsorgungsbetrieb
(Eilenburg/Kossa/Wsp). Die Kinder
vom „Kinderhaus am Regenbogen“
in Kossa begaben sich gemeinsam mit
ihren Erzieherinnen vor wenigen Tagen
auf Wanderschaft. Ausgestattet mit gelben
Sicherheitswesten ging es mit dem
Bus unter dem Motto „Nachhaltigkeit
lernt man nicht nur im Kita-Gruppenraum“
zunächst nach Bad Düben. Bei
einem Eis versüßten sich die kleinen
großen Entdecker dort die Wartezeit auf
den nächsten Bus Richtung Eilenburg.
Endlich am Hochhaus in Eilenburg-Ost
angekommen, begab sich die Kindergruppe
direkt zum Wertstoffhof der
REMONDIS Eilenburg GmbH. Dort
wurden die Kinder bereits von den
Mitarbeitern erwartet und freudig in
Empfang genommen.
Eine ganze Stunde lang durften die
Kinder den Betrieb ganz genau unter
die Lupe nehmen. Sie entdeckten
dabei die verschiedenen Abfallarten
und deren individuelle Lagerung.
Außerdem lernten die Kinder wie mit
den unterschiedlichen Wertstoffen
letztlich weiterverfahren wird. Große
Augen machten die Minis auch beim
Anblick der Papierpresse. Bei der Haufwerkbildung
von Grünschnitt konnten
die Kinder zudem einen Radlader
Die Kinder durften sogar per Knopfdruck die Entleerung der Restmülltonne
vornehmen.
Foto: privat
beobachten. Außerdem konnte jedes
Kind selbst im Müllauto Platz nehmen
und anschließend sogar die Entleerung
einer Restabfalltonne per Knopfdruck
vornehmen. Für viel Freude sorgte auch
die Fahrzeugwaage, auf der alle Kinder
einmal gleichzeitig stehen und so ihr
Gesamtgewicht ermitteln konnten.
Der Betriebsrundgang verging wie im
Flug. Es kam zu keiner Zeit Langeweile
auf und die Kinder nahmen ganz viele
Eindrücke mit. Ein herzliches Dankeschön
gilt an dieser Stelle den Mitarbeitern
der REMONDIS Eilenburg
GmbH, die diesen Ausflug überhaupt
ermöglicht und die unzähligen Fragen
der Kinder ausführlich beantwortet
haben.
Bevor die Kinder mit ihren Erzieherinnen
die Heimreise antraten, blieb
noch etwas Zeit für eine Stärkung
bei einem kleinen Picknick auf dem
Grünstreifen nahe der Bushaltestelle.
Auch ein kurzer Abstecher auf dem
angrenzenden Spielplatz durfte nicht
fehlen. In Bad Düben ankommend
winkten die Kinder ihren Eltern dann
fröhlich aus dem Linienbus zu.
Alle Kinder verlebten einen wunderschönen
Wandertag, an dem sie viel
ausprobieren, entdecken und lernen
durften. Auch am darauffolgenden Kindergartentag
sprachen die Minis noch
von den vielen Erlebnissen, was unsere
Kita in ihrer Absicht, weitere Ausflüge
dieser Art zu planen und zu organisieren,
nur weiter bestärkt. Denn wenn
Kinder draußen beobachten, sammeln,
vergleichen und Fragen stellen, passiert
echte Bildung, ganz ohne Arbeitsblatt.
Das „Kinderhaus am Regenbogen“ in
Kossa möchte bewusst Räume schaffen,
in denen Kinder mit allen Sinnen
entdecken dürfen. Aktuell hat unsere
Kita noch Plätze frei und freut sich
daher sehr über jeden neuen kleinen
großen Entdecker im Kinder-Team.
„Kinderhaus am Regenbogen“
in Kossa
Kita „Flohkiste“ Hohenprießnitz
Kindertag der besonderen Art
(Hohenprießnitz/Wsp). Pünktlich
zum Kindertag wartete ein Tag voller
bunter Überraschungen auf die
Hohenprießnitzer ,,Flöhe“. Mit dem
Bus fuhren wir nach Krippehna, wo
im Dorfgemeinschaftshaus schon
leckeres Buffet, an dem sich alle Kinder
und Erzieher für das kommende
Programm stärken konnten, wartete.
Danach wanderten wir auf den Biohof
der Familie Praters und wurden
dort herzlich von Juniorchefin Lydia
empfangen. Praktikantin Nora düste
noch schnell eine Flasche Milch für
das Lamm erwärmen und dann waren
wir Zuschauer in der ersten Reihe bei
der großen ,,Lammfütterung“. Jetzt
bestaunten wir die Rinder, die schon
neugierig durchs Gitter schauten – und
sprachen über Futter und Haltung der
Tiere.
Als es in die Scheune ging, machten
alle Kinder große Augen, als sie das
riesige Thermometer sahen – dies
misst die Temperatur vom Heu, um
einen Brand zu verhindern. Aufregend
und beruhigend zugleich wirkte das
große Sieb in der Scheune – alle Kinder
haben eifrig Getreide gesammelt
und durch die Gitter rieseln lassen,
dabei entstanden tolle Geräusche.
Nachdem wir über verschiedene
Getreidesorten gesprochen und diese
verkostet hatten, wanderten wir noch
zur großen Herde und trieben diese
um – ein richtiges ,,Kuh-Spektakel“.
Jetzt war es aber allerhöchste Eisenbahn,
pünktlich im Restaurant
in Krippehna einzukehren: Besitzer
Stafa ließ für uns Töpfe und Pfannen
glühen und verwöhnte alle Kinder
und Erzieher zum Kindertag mit lauter
Köstlichkeiten. Mit roter Brause
und ,,Jámas“ eröffneten wir unseren
Restaurantbesuch und haben es uns
richtig schmecken lassen.
Mit unserem gebastelten Geschenk
bedankten wir uns für das besondere
Mittagessen und wurden dann schon
Zum Mittagessen ging es für die Hohenprießnitzer „Flöhe“ noch zum Krippehnaer Griechen.
vom ,,Landwirtschaftstaxi“ (Traktor
mit Hänger) von Lydia Praters abgeholt
und sicher in die ,,Flohkiste“ nach
Hohenprießnitz zurückgebracht! Auch
hier bedankten sich die ,,Flöhe“ mit
einer ,,Kuh-llage“.
Heike Streubel, Leiterin
Kita „Flohkiste“
Foto: privat
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Sonderthema TIPPS FÜR DEN SOMMER
24. Juni 2026 14
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Sommerabend voller Kult-Hits und Nostalgie
(Bad Schmiedeberg/Wsp). Wenn
Neonfarben leuchten, legendäre
Beats erklingen und die größten Hits
eines unvergesslichen Jahrzehnts
die Tanzfläche füllen, dann heißt es
im Kurhausgarten Bad Schmiedeberg:
„Back to the 80s“. Am 17. Juli
lädt das Restaurant im Kurhaus zu
einem stimmungsvollen Sommerabend
unter freiem Himmel ein. Im
Rahmen der beliebten Mottoabende
erwartet die Besucherinnen und Besucher
eine besondere Atmosphäre
mit passender Dekoration, sommerlichen
Getränken und jeder Menge
Musik. Für den passenden Sound
sorgt DJ Enrico Falck, der die größten
Hits der 80er Jahre auflegt und
das Publikum auf eine musikalische
Zeitreise mitnimmt. Von Pop-Klassikern
über Kult-Hymnen bis hin zu
den legendären Dancefloor-Hits des
Jahrzehnts – hier kommen Fans der
80er voll auf ihre Kosten. Die Veranstaltung
beginnt um 20 Uhr, der
Einlass erfolgt ab 19.30 Uhr. Der
Eintritt ist kostenfrei.
Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg
Kur-GmbH
Mit dem Auto ins Ausland
Diese Regeln sollten Urlauber kennen
(Wsp/akz). Wer mit dem Auto in
den Urlaub fährt, sollte sich vorab
über die wichtigsten Verkehrsregeln
im Reiseland informieren. Denn innerhalb
Europas gelten teilweise
unterschiedliche Vorschriften – und
Verstöße können schnell teuer werden.
Tempolimits unterscheiden sich
deutlich
Während auf deutschen Autobahnen
teilweise keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung
gilt, gelten in
vielen europäischen Ländern klare
Tempolimits. In Frankreich, Italien
oder Österreich drohen bei Überschreitungen
oft hohe Strafen.
Besonders wichtig: In einigen Ländern
werden Bußgelder direkt vor
Ort kassiert.
Warnwesten und Pflichtausstattung
Viele Länder schreiben bestimmte
Ausrüstung im Fahrzeug vor. Dazu
gehören Warnwesten, Warndreieck
oder Ersatzlampen. In Frankreich
müssen Autofahrer beispielsweise
eine Warnweste im Fahrzeug mitführen.
Wer ohne vorgeschriebene Ausstattung
unterwegs ist, riskiert Bußgelder.
Umweltzonen beachten
Immer mehr Städte setzen auf Um-
weltzonen oder spezielle Zufahrtsregelungen.
Für manche Regionen
wird eine Umweltplakette benötigt.
Das betrifft unter anderem Frankreich,
Belgien oder Teile Italiens.
Vor Reisebeginn sollte deshalb geprüft
werden, welche Regelungen
entlang der Strecke gelten.
Alkoholgrenzen und
Handyverbote
Auch bei den Promillegrenzen gibt
es Unterschiede. Viele Länder haben
strengere Regeln als Deutschland.
Zudem werden Handyverstöße
oder fehlende Sicherheitsgurte
häufig deutlich härter bestraft.
Wasserschuloss Reinharz
Buchlesung mit Bürgermeisterin Dorczok
(Reinharz/Wsp). Am kommenden
Sonntag (28.06.) um 17 Uhr lädt der
Förderverein Schloss „Reinharz“ zur
Buchlesung in das Wasserschloss
Reinharz ein. Bürgermeisterin Heike
Dorczok liest aus „Icecream – Ein Tag
für ein Leben“ von Florian Funke.
Das autobiografisch geprägte Buch
erzählt von Liebe, Schicksalsschlägen,
Familie und der Kraft der Erinnerung.
Der Bad Schmiedeberger Florian
Funke beschreibt eindrucksvoll die
Geschichte seiner Lebensgefährtin
Thi, die plötzlich ins Wachkoma fällt,
und die gemeinsame Reise durch Erinnerungen,
Hoffnung und Trauerbewältigung.
Die bewegende Erzählung
führt von Deutschland über Thailand
bis Vietnam und stellt die Frage, was
wirklich bleibt, wenn nur noch ein
einziger gemeinsamer Tag geschenkt
wäre. In der besonderen Atmosphäre
des his torischen Schlosses entfalten die
emotionalen Texte ihre ganze Wirkung.
Wir laden herzlich zu einem bewegenden
literarischen Abend gemeinsam
mit dem Autor ein! Der Eintritt ist frei
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Förderverein Schloss „Reinharz“
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Neue Sommerausstellung in der Galerie „SchkönArt“
Malerei und Grafik von Thomas Schmid
(Schköna/Wsp/ny). Die Galerie
„SchönArt“ in Schköna lädt am 3.
Juli zur Vernissage ein. Beginn ist
18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.
Zur begleitenden musikalischen
Umrahmung bringt Pianist Ilidar
Schaburow Jazzmusik zu Gehör. Der
Eintritt ist frei.
„In der 13. Auflage einer Ausstellung
haben wir den Wittenberger Maler
Thomas Schmid mit Malerei und Grafik
bei uns zu Gast“, erklärt Ilona Vieweg.
„Es ist wieder ein ganz anderer
Kunststil, so wie wir es noch nicht bei
uns gezeigt haben“, ist sie sich sicher.
Der 1952 in Leipzig geborene Thomas
Schmid, der seit 1974 in Wittenberg
lebt, hat sich sein malerisches Rüstzeug
bei Karlheinz Wenzel angeeignet.
Seine Landschaften, Stillleben und
Figurenbilder sind dem Spätexpressionismus
beziehungsweise der Neuen
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Schmid
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auch in Zügen an die „Leipziger
Schule“. Sein künstlerisches Wissen
und Können hat er viele Jahre an der
Malschule der Cranach Stiftung in
Wittenberg weitergegeben.
Der Kreativ-WG Schköna ist es eine
Freude und Ehre zugleich, diesen
besonderen Künstler in der Galerie
„SchkönArt“ präsentieren zu können.
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Ihrer Haut? Diese Frage stellen
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häufiger. Denn viele Menschen investieren
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was ihre Haut tatsächlich benötigt.
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setzen wir auf die hochwertige Kosmetik
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Aging-Linie basiert auf dem Prinzip
des osmotischen Gleichgewichts der
Hautzellen. Ziel ist es, die Haut dabei
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Balance wiederzufinden und die Zellkommunikation
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intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen
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Dübener
Der nächste WOCHENSPIEGEL
erscheint am 8. Juli mit dem Sonderthema
„Tipps für den Sommer“.
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Sonderthema TIPPS FÜR DEN SOMMER
24. Juni 2026 16
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Kulinarischer Ausflug in die Niederlande
Pannenkoek Duroc (rundes Fotos) sowie viele weitere
Leckereien gibt es im beeindruckenden Ambiente
der Schachtbaude.
Fotos: privat
Schweineschnitzel und Fisch auch
die namensgebenden Pannenkoeken
– herzhaft unter anderem mit Salami
und Schinken vom Schlaitzer Duroc-
Schwein oder süß unter anderem mit
holländischem Rübensirup.
Läuft das Wasser schon im Mund zusammen?
Die Schachtbaude „Pannenkoek“
hat mittwochs 16 bis 20 Uhr und
donnerstags bis sonntags von 11 bis
20 Uhr geöffnet. Auch Firmen- und
Weihnachtsfeiern, Kindergeburtstage
sowie Hochzeiten sind möglich.
Reservierungen werden telefonisch
unter 034955 / 20279
entgegengenommen. Weitere
Eindrücke erhalten Sie auch
unter www.schachtbaude.de.
Kleiner Tipp noch für die Pedalritter
unter Ihnen: Für E-Bike-Fah-
Für platte Reifen und Co. steht vor Ort
eine Reparatursäule bereit.
rer steht eine Ladestation bereit und
wer unterwegs eine Panne hatte, kann
mit Hilfe der kleinen Reparatursäule
sein Rad für den Rückweg wieder fitmachen.
(Schlaitz/Wsp/kp). Nicht nur, aber
besonders die Sommerzeit eignet sich
besonders für einen Ausflug in die
Dübener Heide. Gerade mit dem Fahrrad
oder auch zu Fuß stehen einem
durch die hohe Dichte an Rad- und
Wanderwegen einige landschaftlich
sehr schöne Möglichkeiten offen. Und
wer aktiv im Naturpark unterwegs ist,
will sich auch einmal stärken. Wie
wäre es also mit einem Abstecher in
die Schachtbaude „Pannenkoek“?
Die Ausflugsgaststätte in der Nähe
des Muldestausees bei Schlaitz ist
längst weit mehr als ein Geheimtipp.
Seit inzwischen gut sechs Jahren trägt
das Lokal mit dem unverwechselbaren
Spitzdach nun den ungewöhnlichen
Namen. „Pannenkoek“ ist niederländisch
und bedeutet Pfannkuchen. Das
kommt nicht von ungefähr, stammt
Inhaberin Yvonne Willemsen doch
aus dem Nachbarland. Die herzhafte
und süße deutsch-niederländische Küche
im atemberaubenden Ambiente
der Schachtbaude hat sich in der Region
längst einen Namen gemacht. So
munden neben Schweinebäckchen,
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AUS DER REGION 24. Juni 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Verein Dübener Heide
Aquarellkurs bringt Freude und Gemeinschaft ins Seniorenheim
(Bad Düben/Wsp). Mit Pinsel, Aquarellfarben
und viel Herz gestalten die
Naturparkmitarbeiterinnen Olga Atamaniuk
und Olha Prystynska seit fast
einem Jahr regelmäßige Kreativstunden
im AWO-Seniorenheim in Bad Düben.
Was als kleines Angebot begann, hat
sich inzwischen zu einem festen und
beliebten Treffpunkt entwickelt. Im
Mai nahmen erstmals zehn Seniorinnen
und Senioren an dem Kurs teil.
Im Mittelpunkt stehen heimische
Pflanzen- und Tiermotive, die die
Teilnehmenden passend zu den Jahreszeiten
gestalten. So entstehen zarte
Frühlingsblüten, farbenfrohe Sommermotive,
herbstliche Landschaften oder
liebevoll gestaltete Vogelporträts. Auch
gemeinsame Bastelaktionen gehören
Der farbenfrohe Malkurs zaubert ein
Lächeln auf alle Lippen.
Foto: O. Atamaniuk
dazu. Zur Weihnachtszeit wurden
beispielsweise kleine Geschenkkartons
gestaltet. Neben dem kreativen
Schaffen bieten die Treffen vor allem
Raum für Gespräche, Erinnerungen
und gemeinsame Erlebnisse.
„Unsere Bewohnerinnen und Bewohner
kommen mit Freude zu den gemeinsamen
Kreativstunden und gehen jedes
Mal mit einem Lächeln, guter Laune
und sichtbarer Zufriedenheit wieder zurück.
Das Angebot schenkt ihnen wertvolle
Momente des Miteinanders und
macht sie einfach glücklich“, berichtet
Pflegefachkraft Alina Zavalniuk.
Die positive Resonanz auf den Aquarellkurs
zeigt, wie wichtig Begegnung,
Gemeinschaft und kreative Angebote
für das Wohlbefinden älterer Menschen
sind. Gleichzeitig wird deutlich, wie
vielfältig die Arbeit des Verein Dübener
Heide ist. Neben dem Schutz der einzigartigen
Kulturlandschaft engagiert
sich der Naturpark auch für Bildung,
regionale Identität und ein lebendiges
Miteinander in der Dübener Heide. Die
gemalten Pflanzen- und Tiermotive
schaffen dabei einen besonderen Bezug
zur heimischen Natur und laden dazu
ein, die Schönheit der Dübener Heide
mit neuen Augen zu entdecken.
Als eine der vier Säulen der Naturparkarbeit
spielt die Bildung für nachhaltige
Entwicklung eine wichtige Rolle. Ziel
ist es, Menschen jeden Alters für
ihre Heimat zu begeistern, Wissen
erlebbar zu machen und Räume für
gemeinsames Lernen und Gestalten zu
schaffen. Der Aquarellkurs im AWO-
Seniorenheim zeigt eindrucksvoll, wie
dies auch im Alltag älterer Menschen
gelingen kann – mit Freude, Kreativität
und vielen wertvollen Begegnungen.
Naturpark Dübener Heide
75 Jahre SV Laußig 51
Ein Dorf war auf den Beinen: Sport, Tanz und Spiel für Alt und Jung
Links: Mehrere Fußballspiele liefen am Nachmittag. Mitte: Sektionsleiter Mathias Knecht und seine Frau Karin, Swen Riewe sowie Uwe Majer mit seinen beiden
Enkelkindern Marle und Carlo (v. l.) beim Preiskegeln. Rechts: Die generationsübergreifenden Tanzgruppen des SV begeisterten die Gäste. Fotos: (Wsp) Nyari
(Laußig/Wsp/ny). Was für ein schönes
großes Fest, bei dem Sport, Spiel
und tänzerische Darbietungen im
Vordergrund standen. Der Sportverein
(SV) Laußig 51 feierte auf diese Art
gebührend seinen 75. Geburtstag mit
den Mitgliedern seiner vier Abteilungen
(Fußball, Kegeln, Tanzen, Zwergensport)
sowie einer ganzen Menge
Gäste auf dem örtlichen Sportplatz.
Vorsitzender des großen Vereins ist
Stefan Schlesinger und sein Vize Stefan
Piknik. Seit nunmehr 25 Jahren
kümmert sich Schatzmeisterin Ina
Klopfer um die Finanzen.
Am Fußballturnier beteiligten sich
sechs Mannschaften. Platz 1 belegte
die A-Jugend 1, gefolgt von der „Dübener
Elite“ und den dritten Platz
erspielte die A-Jugend 2. Es folgten
„Legenden & Papas“, „FC Bierbüchse“
und Xella Laußig. Die Sektion besteht
aktuell nur aus der A-Jugend, die von
Nicky Schramm und Silvio Berger
trainiert wird. Außerdem spielen
fünf Herren vom SV Laußig in einer
Spielgemeinschaft mit dem LSV Mörtitz.
Verstärkung im Bereich Fußball
Diese Anzeige ist ausschließlich
in der Printausgabe sichtbar.
würde der Verein sehr begrüßen. Sektionsleiter
ist Sebastian Wild.
Zwischendurch erfreuten die Darbietungen
der Tanzgruppen des SV
und ein Auftritt des Kurstädtischen
Hammermühler Karneval Vereins
(HKV). Lebensfreude pur strahlte bei
Guter-Laune-Musik über den Platz.
Die Leiterin der Sektion Tanzen ist Nicole
Langner. Wie von ihr zu erfahren
ist, sind aktuell rund 45 Mitglieder in
vier Gruppen aktiv. Sie sind zwischen
5 und 50 Jahre alt, treffen sich regelmäßig
in der Turnhalle und werden
trainiert von Katja, Xenia und Sarah.
Öffentliche Auftritte führen sie in
mehrere umliegende Orte der Region.
So ging es am selben Tag für die Kindertanzgruppen
ein Dorf weiter zum
Kinderfest nach Görschlitz.
Im hinteren Teil der Sportanlage
hatte die Abteilung Zwergensport
eine Menge an Gerätschaften, Parcours,
Hüpfburg und anderes mehr
als Spiel- und Sportlandschaft aufgebaut,
was insbesondere die kleineren
Gäste aktiv unterhielt und erfreute.
Zwergensport – das bedeutet Sport
für Vorschulkinder im Alter von 3
bis 6 Jahren. Jede Woche montags
in der Zeit von 17 bis 18 Uhr treffen
sich 20 Jungen und Mädchen in der
Turnhalle, die von ausgebildeten
Übungsleitern und Helfern trainiert
werden. Sektionsleiterin ist Zoe Kleinert.
„Ziel ist es, Kinder für Bewegung
zu begeistern und spielerisch an
Sport heranzuführen“, erklärt Ivonne
Lange. Interessierte Kids können gern
unverbindlich vorbeischauen und
mitmachen.
Des Weiteren lief in der Kegelbahn
ein Preiskegeln, bei dem wirklich eine
große Menge an attraktiven Preisen
auf die Teilnehmer warteten. Die Sektion
Kegeln des SV hat 25 Mitglieder.
Jeden Donnerstag treffen sich diejenigen,
die am aktiven Spielbetrieb beteiligt
sind. Aktuell kegeln die Laußiger
in der Bezirksliga. „Freizeitkegler
treffen sich montags und mittwochs
auf der Bahn“, erklärt Sektionsleiter
Mathias Knecht.
Das sportliche Fest mündete in eine
abendliche Tanzveranstaltung mit
Livemusik der Band „The Dreps“, bei
der bis spät in die Nacht hinein ausgiebig
getanzt wurde. 75 Jahre Vereinsgeschichte
sind 75 Jahre Gemeinschaft,
Zusammenhalt, Engagement und bedeuten
unzählige besondere Momente.
Der Laußiger Verein, der 1951 als
Betriebssportgruppe des Betonwerkes
gegründet wurde, stetig wuchs und
sich weiterentwickelte, feierte nun ein
großartiges Jubiläum. Wer in seiner
Freizeit Sport treiben möchte, kann
sich gern beim SV melden.
Dübener
WOCHENSPIEGEL
24. Juni 2026 AUS DER REGION 18
Schwemsaler Dorfgemeinschaft
4. Sommerfest begeisterte Jung und Alt
(Schwemsal/Wsp). Am 14. Juni fand
auf dem Schwemsaler Spielplatz das 4.
Sommerfest des Vereins „Miteinander
Leben Lernen Sachsen-Anhalt“ statt.
Trotz einiger Regenschauer war das
Fest sehr gut besucht. Nach der Eröffnung
durch den Vereinsvorsitzenden
Gottfried Weihe, der die Gäste mit
Drehorgelmusik begrüßte, sowie dem
Auftritt der Kita „Wurzelbude“ erwartete
die Besucher ein abwechslungsreiches
Programm. Bei Kaffee und Kuchen
konnten die Älteren das Schwemsaler
Senioren-Quiz meistern, während die
Jüngeren beim Kinderschminken und
Basteln auf ihre Kosten kamen.
Großen Anklang fanden auch die
traditionellen Familienspiele auf dem
vom Bauhof Muldestausee frisch gemähten
Spielplatz sowie der Auftritt
der Authausener Blaskapelle, der sogar
zum Schunkeln einlud.
Den Abschluss bildete die Schwemsaler
Straßenmeisterschaft im Tauziehen
mit anschließender Siegerehrung.
Ein herzlicher Dank gilt allen Helfern
sowie allen Mitwirkenden, die zum
Gelingen des Festes beigetragen haben.
Das Sommerfest hat einmal mehr
das Miteinander im Dorf gestärkt.
Doreen Albrecht
Leserpost
Unterwegs auf dem Kohlhaasweg
Rund um den Spielplatz fand das 4. Schwemsaler Sommerfest statt. Foto: privat
Auszeichnung „Ehrenamt in der Kultur 2026“
Vorschläge können bis 30. Juni
eingereicht werden
(Dresden/Wsp). Sachsens Kulturministerin
Barbara Klepsch zeichnet
in diesem Jahr erneut Ehrenamtliche
für ihr besonderes Engagement in der
Kultur im Freistaat Sachsen aus. Ab
sofort können Vorschläge zur Ehrung
ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter eingereicht werden. Mit
der Auszeichnung „Ehrenamt in der
Kultur“ soll die Arbeit der freiwilligen
Helferinnen und Helfer und ihr
wertvoller Beitrag für die sächsische
Kulturlandschaft gewürdigt werden.
„Kultur lebt vom Engagement der
Menschen, die sich ehrenamtlich
für Kultur, Erinnerungskultur und
gesellschaftlichen Zusammenhalt
einsetzen. Mit der Auszeichnung
‚Ehrenamt in der Kultur 2026‘ würdigen
wir Menschen und Initiativen,
die kulturelle Teilhabe ermöglichen
und das kulturelle Leben vor Ort bereichern.
Wir laden herzlich dazu ein,
engagierte Ehrenamtliche aus allen
Kultursparten, die mit Ideen, Einsatz
und Leidenschaft Verantwortung für
unsere Gesellschaft übernehmen vorzuschlagen“,
betont Klepsch.
Bis zum Jahr 2020 wurde die Auszeichnung
im zweijährigen Rhythmus
für den Bereich der Museen im
Freistaat Sachsen verliehen, erstmals
im Jahr 2004. Ab dem Jahr 2022
wurde die Auszeichnung für weitere
Kultursparten neben dem Bereich des
Museumswesens geöffnet. Somit kön-
nen Vorschläge auch aus dem Bereich
der Sächsischen Gedenkstätten zur
Erinnerung an die Opfer politischer
Gewaltherrschaft, der archäologischen
Denkmalpflege, der Bildenden Kunst,
der Darstellenden Kunst, der Musik,
der Literatur, des Films und der Soziokultur
eingereicht werden. Bei den
Auszeichnungen soll die sorbische
Kultur Berücksichtigung finden.
Die Ehrenamtsauszeichnungen werden
an natürliche Personen verliehen, die
sich durch außerordentliches ehrenamtliches
Engagement im Kulturbereich
besonders verdient gemacht
haben.
Die Vorschläge zur Ehrung ehrenamtlicher
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
im Bereich der Kultur im
Freistaat Sachsen können ab sofort
bis spätestens 30. Juni online über
das Beteiligungsportal des Freistaates
Sachsen (https://mitdenken.sachsen.
de/1064632) übermittelt werden.
Vorschlagsberechtigt sind sächsische
Kultureinrichtungen (z. B. Vereine
und Freundeskreise) sowie sonstige
Einrichtungen (z. B. Kommunen,
Organisationen und Unternehmen)
sowie das Landesamt für Archäologie
Sachsen. Weitere Einzelheiten zum
Verfahren sind auf der oben genannten
Website zu finden.
Sächsisches Staatsministerium
für Wissenschaft, Kultur
und Tourismus
Wohin des Wegs? Mit 18 Teilnehmern ging es auf die etwa 12 Kilometer lange
Runde.
Foto: privat
(Bad Düben/Wsp). Auf Einladung
des Vereins Dübener Heide kamen am
vor wenigen Tagen zahlreiche interessierte
Wanderinnen und Wanderer zusammen.
Anlass war die dritte öffentliche
Wanderung des laufenden Jahres.
Die Führung übernahm Heidefreund
Lutz. Die Route startete am zentralen
Treffpunkt, dem NaturparkHaus. Von
dort aus führte der Weg die Gruppe
zunächst über die Muldebrücke bis
zur ehemaligen Kiesgrube. Mitten in
der Natur angekommen, bot sich den
Teilnehmern ein idyllisches Bild: Sie
genossen den Blick auf die besinnlich
fließende Mulde, während am
Wegesrand blühende Wildrosen und
duftende Holundersträucher die Sinne
verwöhnten.
Der weitere Weg führte die Wandergruppe
über Naschwitz bis zum
verschlafenen Schloss Schnaditz mit
seinem Schlosspark und seiner Pyramideneiche.
Direkt im Ort gab es
zudem eine ornithologische Besonderheit
zu beobachten: Die Wanderer
entdeckten Turmfalken, die in einer
Stubben-Fräsen!
• Baumstumpf bis zu 40 cm tief, kostengünstig und zeitsparend
• manövrierfähig ist die Maschine bis zu Durchfahrtsbreiten
von 90 cm
Weitere Leistungen sind:
• Baumfällungen / Baumpflege
mittels Seilklettertechnik
• Baumgutachten
• Teichanlagen
• Dachbegrünung
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Dipl.-Ing. Forstwirtschaft
alten Scheune nisteten. Nach einer
wohlverdienten Mittagsrast setzte die
Gruppe ihre Tour fort. Der Weg führte
die Teilnehmer weiter entlang des blühenden
Muldedamms in Richtung des
Roten Ufers. Der dortige Ausblick und
die Beobachtung der vorbeifliegenden
Uferschwalben ließen die Herzen der
Naturbegeisterten höher schlagen. Als
weiteres ornithologisches Highlight
konnte zudem ein Neuntöter gesichtet
werden.
Nach einer abwechslungsreichen
Wanderstrecke von insgesamt 12
Kilometern kehrte die Gruppe glücklich,
zufrieden und voller neuer Eindrücke
wieder zum Ausgangspunkt,
dem NaturparkHaus, zurück. Unsere
nächste öffentliche Wanderung „Wo
der Hammerbach rauscht“ findet am 9.
August statt. Treffpunkt ist um 9 Uhr
auf dem Parkplatz Obermühle. Ein
herzliches Dankeschön gilt unseren
Ehrenamtlichen, die diese wunderbaren
Wanderungen für alle Teilnehmer
kostenfrei durchführen.
Petra Matthäi
Haben Sie Fragen?
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schauen bei uns vorbei!
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Steinlache 2 • 04849 Bad Düben
Tel.: 03 42 43 / 2 25 05 • Fax: 2 25 24
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19
HEIMATGESCHICHTE 24. Juni 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Heimatgeschichte
Das Dübener Moorbad nach dem Ersten Weltkrieg
(Düben/Wsp). Nach der Eröffnung
des Moorbades in Düben im Jahr 1915
zeigten die ersten Betriebsjahre, dass
das Bad wegen seiner modernen und
praktischen Einrichtung von vielen Patienten
bevorzugt wurde. Doch unter den
Bedingungen des Ersten Weltkrieges
stellten sich immer mehr Schwierigkeiten
ein. Dazu gehörten Verpflegungsund
Kohlemangel sowie Personalnot, da
die Männer im Krieg waren. Aber auch
Lebensmittelmarken und Geldentwertung
gehörten jetzt zum Alltag.
Aus diesen Gründen musste das Moorbad
1918 schließen. Als dann der Krieg
zu Ende war, dachte die Eisenmoorbad
Düben GmbH an eine Wiedereröffnung.
Die allgemeinen wirtschaftlichen
Verhältnisse hatten sich jedoch so
verschlechtert, dass mindestens das
Doppelte des Kostenaufwandes von
1917 benötigt wurde. Darum rechnete
man im laufenden Betriebsjahr auch
noch nicht mit einem Gewinn – und das
trotz erhöhter Bäderpreise. Aus diesem
Grund bat die Moorbadgesellschaft
den Magistrat von Düben im Januar
1919 um eine Beihilfe in Höhe von
6.000 Mark. Doch die Kommune war
selbst in finanziellen Schwierigkeiten
und lehnte die Bitte mit dem Hinweis,
dass ein Privatunternehmen nicht
gefördert werden kann, ab. Ohne jede
Unterstützung und nur noch haltbar
durch Geldzuschuss der Gesellschafter
nahm das Unternehmen 1919 den
Badebetrieb wieder auf.
Gut lief das Geschäft aber nur in den
Sommermonaten, denn da sind bisher
für Juni bis Mitte September 718 Patienten
nachweisbar. Sie kamen aus
Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen,
Berlin und Brandenburg. Vereinzelt
Das Moorbad etwa 1920
auch aus anderen Gegenden von
Deutschland. Aber die Lage verbesserte
sich keinesfalls.
Sprach das Unternehmen 1921 noch
von einem finanziell ungünstigen
Jahr, standen 1922 schon konkret
120.000 Mark minus zu Buche. In einer
Gesellschafter-Generalversammlung
musste man sich im Oktober 1922
eingestehen, dass die GmbH praktisch
pleite war. Die Versammlung sprach
sich entschieden gegen jede Aufnahme
von Kapitalien, gleich in welcher
Form, zur Deckung der wachsenden
Unkosten und der bereits geleisteten
erheblichen Zuschüsse, aus. Vielmehr
sei der Fortbestand des Bades nur noch
durch die Angliederung eines sauberen
industriellen Betriebes möglich.
Diesem Wunsch stand jedoch eine
Eintragung im Grundbuch entgegen.
Dort war festgeschrieben, dass die
Gebäude des Moorbades nur für Badezwecke
benutzt werden dürfen und
das unbebaute Land nur als Park- und
Promenadenanlage zu nutzen ist. Der
Aufsichtsrat der Moorbad-Gesellschaft
hatte sich schon 1921 mit der Bitte um
Löschung dieser Eintragung an den
Magistrat von Düben gewandt. Der
gab die Angelegenheit an die Stadtverordneten
weiter und diese beschlossen
am 29 Dezember 1921, der Bitte stattzugeben,
aber ein Magistratsmitglied
soll an den weiteren Verhandlungen
teilnehmen. Ob der Aufsichtsrat mit
diesem Beschluss nicht einverstanden
war oder die Stadtverwaltung sich
nicht an den Beschluss hielt, ist nicht
nachvollziehbar. Fest steht, dass die
Moorbad-Gesellschaft Ende 1922 ihren
Antrag wiederholte und der Magistrat
die Entscheidung wieder den Stadtverordneten
überließ. Sie beschlossen
am 25. Januar 1923, dem Antrag der
Moorbad-Gesellschaft zu entsprechen,
wenn die Antragsteller sich verpflichten,
neue Industrie im genügenden
Umfang zu schaffen. Damit erklärte
man sich einverstanden, ohne zu ahnen,
was die Zukunft bringen wird.
Im Mai des gleichen Jahres kaufte dann
Karl Wagner aus Leipzig das Moorbad
für die Summe von 43 Millionen Mark
– wir dürfen nicht vergessen: Es war
Inflation. Er war Geschäftsführer der
„Vereinigten Dauerwäsche Fabriken“
und versprach, 100 Arbeitsplätze zu
schaffen. Auch fing er gleich an zu
bauen. Doch bald ging seinem Unternehmen
das Geld aus und 1924 lag
dann das Moorbadgebäude als Ruine
da. Als noch am 3. Oktober 1924 ein
Brand ausbrach, war Wagner froh,
wieder verkaufen zu können.
Lutz Fritzsche
Gestern und heute: Kreuzung Friedhof-/Neuhof-/Bitterfelder Straße
Foto: H. Vogel
Foto: (Wsp) Phillipp
In loser Abfolge reisen wir durch die Zeit und vergleichen historische Ansichten mit dem aktuellen Blickwinkel. Machen Sie sich selbst ein Bild.
Heute führt uns die Zeitreise an die Bad Dübener Ampelkreuzung Friedhof-/Bitterfelder Straße mit Blick in die Neuhofstraße, im Volksmund auch liebevoll „Kuhgasse“
genannt. Das alte Foto, das uns Harald Vogel freundlicherweise zur Verfügung stellte, stammt ungefähr aus dem Ende der 1990er Jahre. Die Verkehrsführung
hat sich seitdem maßgeblich verändert. So war die Neuhofstraße damals noch eine Einbahnstraße. Der Zustand des Asphalts hingegen ist auch heute wieder
„verbesserungswürdig“.
Schlummert auch in Ihrem Schrank eine alte Ansicht, die es aktuell nachzustellen lohnt? Kontaktieren Sie uns unter info@heide-druck.com.
Dübener
WOCHENSPIEGEL
24. Juni 2026 AUS DER REGION 20
Rosenblätterregen, Hutwettbewerb und kulinarische Genüsse
Rosenabend im traumhaften Rosengarten
(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). Immer
wieder schön und immer wieder fein!
Die Rede ist vom Bad Schmiedeberger
Rosenabend, der wie jedes Jahr im
traumhaften Kurpark stattfindet. Im
hinteren Teil der gepflegten Anlage
leuchten immer zur Sommersonnenwende
tausende Rosen dem Betrachter
entgegen und das ist die Zeit, in der das
wohl einzigartige Fest der Region mit
Stil über die Bühne geht.
Natürlich dürfen auch Damen in
Hosen zur Veranstaltung. Doch der
Gastgeber, die Eisenmoorbad Bad
Schmiedeberg Kur GmbH freut sich,
wenn Frau im Kleid erscheint und am
besten auch noch einen schönen Hut
trägt. Diesem stillen Aufruf folgen immer
mehr weibliche Gäste, so dass sie
zum positiven optischen Gesamtbild
beitragen. Auch in diesem Jahr wurden
die schönsten Hüte wieder prämiert.
Die Gewinnerinnen waren Madeleine
Martschink aus Wittenberg, Bettina
Nietzsche aus Radis und Ute Gödge
aus Wernigerode. Den Hauptgewinn
bei der Tombola, eine Ballonfahrt,
gewann Karin Lang aus Wittenberg.
Die Damen des Kneipp-Vereins sorgten für kulinarische Überraschungen.
Fotos: (Wsp) Nyari
Die Gäste wurden mit einem abwechslungsreichen
Programm, ansprechenden
Ständen und kulinarischen Genüssen
unter dem Motto „Genuss für Leib
und Seele“ rundum verwöhnt. Der
Bad Schmiedeberger Kneipp-Verein
servierte an seinem Schlemmerbuffet
verschiedenste Leckereien aus Rosenblüten.
Es mundeten Rosenplätzchen,
Rosiger Nudelsalat, Rosenbutter, Rosen-Pesto,
Rosenblätterkonfitüre, um
nur einige der Kreationen zu nennen.
Zum Durst löschen wurden unter
anderem Rosenbowle und Erdbeerbowle
gereicht. Außergewöhnliche
Eiskreationen gab es am Stand von
Dorle Nebelung.
Ein Kunstwerk: Eine wunderschöne
Frau schritt auf Stelzen in einem
traumhaften Rosenkleid durch den
Park und war das Fotomotiv schlechthin.
Auch beim Rosenblätterregen
wurden natürlich die Handys gezückt.
Am Rand des Geschehens flanierte
man an kleinen Ständen vorbei und
konnte nach netten Kleinigkeiten stöbern.
Musik kam von Karambolage
und Sänger Martin Zimmermann.
Monalisa Dubrau und die Stelzenkünstlerin
im traumhaften Rosenkleid
Technikschau, Umzug, Tanz und viel Musik
Die Freiwillige Feuerwehr Kossa feierte 100. Geburtstag
(Kossa/Wsp/ny). Dass man einen 100.
Geburtstag gebührend feiert, steht
außer Frage – so geschehen am vergangenen
Wochenende in Kossa. Die
Freiwillige Feuerwehr Kossa-Durchwehna
lud zum runden Jubiläum zu
einem schönen Familienfest an das
Gerätehaus ein. Die Veranstaltung
zog nicht nur viele Gäste an, auch
zahlreiche Wehren der Region ließen
es sich nicht nehmen, den Kameraden
persönlich zu gratulieren und am
Technikumzug mitzumachen. „Mit
dabei waren Görschlitz, Pristäblich,
Laußig, Pressel, Authausen, Söllichau
und Falkenberg“, zeigt sich Brandinspektor
Lars Friedel glücklich.
Die Gastwehren hatten auch Ein-
satzfahrzeuge mit, sodass sich ein
sehenswerter Technikumzug durch
Kossa gestaltete. Wie der stellvertretende
Wehrleiter Benjamin Blümel
hinzufügte, wurde die Blaulichtmeile
komplettiert von dem THW Eilenburg,
der Bundespolizei, der Malteser Unfallhilfe
und dem DRK Delitzsch. Ein
klein wenig zeigte man sich enttäuscht
darüber, dass sich niemand von der
Feuerwehr aus der Nachbargemeinde
Bad Düben blicken ließ.
Das Fest lebte von viel Musik, unter
anderem von der Schalmeienkapelle
Lindenhayn. Die Kinder des Presseler
Karnevalvereins erfreuten mit schönen
Tänzen. Es gab reichlich Speis und
Trank und die Kleinsten tobten auf
An der großen Technikschau beteiligten sich mehr als 25 Fahrzeuge.
Die Jugendfeuerwehr bei einer Einsatzvorführung
einer Feuerwehrhüpfburg. Hoch hinaus
ging es mit einem Dachdeckerkran
mit zugemieteter Personengondel von
Robert Pöhle. Am Abend folgte ein
stimmungsvoller Feuerwehrball mit
Musik von DJ Turbo Sound.
Bereits einen Tag zuvor wurde zur
Festsitzung geladen. Dort wusste
Wehrleiter Lars Friedel aus der einhundertjährigen
Geschichte der Wehr
eine Menge zu berichten. Der Abend
wurde außerdem genutzt, zahlreiche
Kameraden zu ehren beziehungsweise
zu befördern. Janus Deutrich und
Christian Hopp wurden vom Feuerwehrmann
zum Oberfeuerwehrmann
befördert. Tobias Böhme und David
Fotos: (Wsp) Nyari
Neudeck sind jetzt Hauptfeuerwehrmänner.
Es folgte die Beförderung
von Erik Lorenz zum Löschmeister.
Geehrt wurden Holger Böhme für 40
Jahre, Wolfgang Müller für 50 Jahre
und Joachim Liebmann für 60 Jahre
treue Dienste in der Feuerwehr.
Aktuell sind 28 Kameraden in der
aktiven Wehr. Die Jugendfeuerwehr
kann sich über 18 Jungen und Mädchen
freuen. Außerdem gibt es noch
den 1999 gegründeten Feuerwehrförderverein
mit aktuell 20 Mitgliedern
und dem Vereinsvorsitzenden Gunter
Willems. Der Verein organisiert das
Weihnachtsbaumverbrennen, das Maifeuer
und das Oktoberfeuer.
21
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