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Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 12 - Jahrgang 2026

Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 12 - Jahrgang 2026 mit dem gewerblichen Sonderthema "Tipps für den Sommer"

Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 12 - Jahrgang 2026
mit dem gewerblichen Sonderthema "Tipps für den Sommer"

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: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :

www.duebener-wochenspiegel.de

33

seit

Jahren

inklusive Amtsblätter Stadt Bad Düben & Gemeinde Laußig | 34. Jahrgang | Nr. 12 | 24. Juni 2026

Neues Angebot: Ferien(s)pass

Die Damen der Bibliothek geben mit

dem Bad Dübener Kultur- und Bildungsstammtisch

den neuen Ferienpass

mit verschiedenen Angeboten für

die schulfreien Wochen heraus.

Seite 4

Windparks – ja oder nein?

Das Thema der potentiellen Vorranggebiete

für Windparks beschäftigt

unsere Region. Zuletzt bezogen die

Stadt Bad Düben, der Naturpark sowie

die BI „Gegenwind“ dazu Stellung.

Seite 2

Gewerbliches Sonderthema

in dieser Ausgabe:

Tipps für

den Sommer

Seiten 14 bis 16

Seelhausener See bei Löbnitz

Startschuss fürs Ferienhausgebiet: Erste Chalets eingeschwebt

Die insgesamt neun bereits vor einigen Tagen angelieferten und auf dem großen

Parkplatz zwischengelagerten Lodges für die kommende Ferienhaussiedlung wurden

in der vergangenen Woche mit Schwerlastkränen an Ort und Stelle manövriert.

An der „Löbnitzer Bucht“ kann man damit so langsam erkennen, wo die

Reise hinführt. Insgesamt sollen unter anderem 114 dieser Ferien-Chalets entstehen.

Fotos: FHG floating house GmbH

(Löbnitz/Wsp/kp). Und plötzlich

stehen sie an Ort und Stelle. Vor wenigen

Tagen wurden die ersten neun

Chalets für die neue Ferienhaussiedlung

an der „Löbnitzer Bucht“

angeliefert. In der

vergangenen

Woche erfolgte

dann

die beeindruckende

Umsetzung

per Schwerlastkran.

Damit ist

klar: Das Großprojekt des Investors,

der FHG floating house GmbH aus

Berlin, nimmt auch optisch Fahrt auf.

Wie in den zurückliegenden Monaten

bereits mehrfach berichtet, sollen insgesamt

114 Ferien-Chalets, die es laut

FHG in fünf verschiedenen Bauweisen

geben wird, entlang der Löbnitzer

Uferseite des Seelhausener Sees entstehen.

Mitte April erfolgte dazu der

erste Spatenstich, wenige Tage später

folgte die langersehnte Allgemeinverfügung

für den Gemeingebrauch des

Sees.

Die kleine Landgemeinde erhofft sich

dadurch einen touristischen

Meilenstein,

will jedoch

nicht mit den

Seen im Umland

konkurieren,

sondern

eher die Strategie der

ruhesuchenden Gäste fahren.

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2

WINDKRAFTANLAGEN IN DER DÜBENER HEIDE 24. Juni 2026

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Windkraftanlagen: Proteste begleiteten Stadtratssitzung

Bad Düben spricht sich für zweites Vorranggebiet aus

Die Bürgerinitiative (BI) „Gegenwind Dübener Heide“ organisierte im Vorfeld der Stadtratssitzung eine Protestveranstaltung

vor dem Bad Dübener Rathaus.

Foto: St. Blachnitzki

(Bad Düben/Wsp/kp). Als Träger

öffentlicher Belange hat die Stadt

Bad Düben nun ihre Stellungnahme

zum 2. Entwurf der „Teilfortschreibung

Erneuerbare Energien“

abgegeben. Konkret geht es um die

geplanten Vorranggebiete für Windenergie

im Regionalen Planungsverband

Leipzig-Westsachsen. Der kommunale

Standpunkt wurde mit dem

Stadtrat abgestimmt. Dieser folgte

Bürgerinitiative „Gegenwind Dübener Heide“

Aller Aufwand hat sich gelohnt

dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig,

bei einer Enthaltung. Wie

bereits im Vorfeld berichtet, spricht

sich die Kurstadt – gemeinsam mit

der Gemeinde Schönwölkau – für die

Wiederaufnahme des zuletzt weggefallenen

Gebiets zwischen Badrina

und Brösen aus.

„Wir verfolgen die Strategie, selbst

zu bestimmen, wo in unserem Gebiet

Windräder gebaut werden dürfen.

(Dübener Heide/Wsp). Nach unzähligen

Protesten, Schreiben und Mails

bis in den Landtag Sachsen-Anhalt,

Gesprächen mit dem Landtagspräsidenten,

dem Ministerpräsidenten,

dem Petitionsausschuss des Landtages,

Bundes- und Landtagsabgeordneten,

Stadt-, Gemeinde- und

Ortschaftsräten, Baumpflanzaktionen,

unzähligen Teilnahmen an Stadtrats-,

Gemeinderats-, Ortschaftsrats- und

Ausschusssitzungen, am Umzug des

GCC, Informationsveranstaltungen

der Bürgerinitiative, unzähligen Veröffentlichungen

in Funk und Fernsehen,

in der Presse und den sozialen

Medien, Unterschriftensammlungen,

Petitionen, Aufstellen von Bannern,

Verteilung von Flyern und Informationsmaterial

und vielem mehr, gegen

teilweisen Widerstand aus örtlicher

Politik und Windkraftindustrie, trotz

in unseren Augen mangelnder Unterstützung

eigentlich für den Schutz der

Dübener Heide Verantwortlicher, hat

sich der Kampf der Bürgerinitiative

(BI) „Gegenwind Dübener Heide“ seit

2024 für den Erhalt unserer Heimat

und gegen die geplanten Windindustrieanlagen

mitten im Wald unseres

Naturparks Dübener Heide gelohnt.

Nach dem Beschluss des Gemeinderats

Muldestausee am 2. Juni fasste die

Regionale Planungsgemeinschaft Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg

am 5. Juni,

10.07 Uhr, den Beschluss, sowohl das

Vorranggebiet (VRG) XIX/ Windpark

34 (Schmerz) als auch die Alternativfläche

Windpark 11 (Pouch) von einer

weiteren Planung auszuschließen und

andere weniger konfliktbelastete Flächen

zur Erreichung des Flächenzieles

von 1,9 Prozent zu nutzen.

Vielen Dank an alle, die uns unterstützt

und diesen Erfolg möglich gemacht

haben.

Im 2. Entwurf der Regionalen Planungsversammlung

Westsachsen befinden

sich Flächen, die im Naturpark

Dübener Heide liegen. Daher geht

der Kampf der BI für unsere Heimat,

für die Dübener Heide weiter. Es gilt,

unseren Naturpark Dübener Heide

auch im Freistaat Sachsen zu schützen.

Dazu benötigen wir aktive Unterstützer

aus Sachsen (E-Mail: bi.gegenwind.duebener.heide@t-online.de).

Thomas Schwarzbrunn

Die Bürgerinitiative machte in den vergangenen Monaten regelmäßig auf sich aufmerksam.

Foto: privat

Dabei denken wir bereits bis 2032,

wenn das Zwei-Prozent-Flächenziel

erreicht werden soll“, begründete

Bürgermeisterin Astrid Münster

(WBD). Dafür eigne sich das Gebiet

bei Brösen besonders aufgrund der

landwirtschaftlich schlecht nutzbaren

Böden, der Nähe zur kommenden

Freiflächen-Photovoltaikanlage und

Naturpark würdigt Engagement im Planungsprozess

Dübener Heide gemeinsam gestalten

(Dübener Heide/Wsp). Der Verein

Dübener Heide begrüßt die Entscheidung

der Regionalen Planungsgemeinschaft

Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg,

die Vorranggebietsflächen Schmerz

und Pouch nicht weiter für die Windenergieplanung

zu verfolgen.

Naturparkleiter Thomas Klepel würdigt

in diesem Zusammenhang ausdrücklich

das langjährige und beharrliche

Engagement vieler Bürgerinnen

und Bürger aus der Dübener Heide,

die sich aktiv in den demokratischen

Planungsprozess eingebracht haben.

„Die Entscheidung zeigt, dass Beteiligung

wirkt. Viele Menschen haben

sich mit großem persönlichem Einsatz

in politische und planerische Prozesse

eingebracht. Dieses Engagement

verdient Anerkennung – unabhängig

davon, ob man jede einzelne Position

teilt“, erklärt Thomas Klepel.

Die beiden betroffenen Flächen liegen

innerhalb der Naturparkregion Dübener

Heide. Der Naturpark hatte sich im

Rahmen der Planungsverfahren bereits

fachlich positioniert und auf die besonderen

Anforderungen hingewiesen,

die sich aus dem Schutzstatus und den

Entwicklungszielen des Naturparks

ergeben.

„Nach unserer Auffassung stehen

großflächige Windenergieanlagen

innerhalb der Dübener Heide in einem

erheblichen Spannungsverhältnis zu

den Schutz- und Entwicklungszielen

des Naturparks. Die Naturparkverordnung

verfolgt unter anderem das Ziel,

die Schönheit, Eigenart und Vielfalt

der Landschaft zu bewahren. Gleichzeitig

sollen die ökologischen und

wirtschaftlichen Lebensbedingungen

der Menschen in der Region entwickelt

der großen Entfernung zu vorhandenen

Siedlungsstrukturen.

Die Bad Dübener Ratssitzung wurde

begleitet von einer Protestaktion der

Bürgerinitiative (BI) „Gegenwind

Dübener Heide“. Deren Mitglieder

kämpfen dafür, dass im Naturpark

kein (weiterer) Windpark entsteht.

Zuletzt feierten die Mitglieder einen

Teilerfolg, als sich der Regionale Planungsverband

auf anhaltischer Seite

von sämtlichen Planungen in der Gemeinde

Muldestausee verabschiedete.

Wie geht es weiter mit dem Gebiet

bei Brösen? Münster antwortete auf

Bedenken zum Umweltschutz: „Vor

dem Bau wird es ein Bebauungsplanverfahren

geben und in diesem Zuge

eine Umweltverträglichkeitsprüfung.

Wenn dies negativ beschieden wird,

wird auch kein Windrad gebaut.“

werden. Diese unterschiedlichen Anforderungen

miteinander in Einklang

zu bringen, bleibt eine zentrale Zukunftsaufgabe“,

sagte Klepel weiter.

„Die aktuelle Entscheidung ist für

uns zugleich Anlass, den Blick nach

vorn zu richten. Wir müssen in der

Dübener Heide stärker darüber sprechen,

wofür wir als Region stehen

und welche Zukunft wir gemeinsam

gestalten wollen. Ein Naturpark lebt

nicht allein vom Schutz wertvoller

Landschaften, sondern auch davon,

dass Menschen Verantwortung für ihre

Heimat übernehmen und Entwicklung

aktiv gestalten.“

Der Naturpark Dübener Heide versteht

sich als länderübergreifende Modellregion

für nachhaltige Entwicklung.

Deshalb sieht er seine Aufgabe nicht

primär darin, Konflikte zu benennen,

sondern gemeinsam mit den Menschen

vor Ort tragfähige Zukunftslösungen

für ihre Heimat zu entwickeln.

„Die Herausforderungen, vor denen

die Dübener Heide steht, bleiben bestehen.

Umso wichtiger ist es, unterschiedliche

Interessen konstruktiv

zusammenzuführen. Ein Naturpark ist

kein Verbotsraum, sondern ein Gestaltungsraum.

Die Zukunft der Dübener

Heide kann nur im Diskurs entstehen“,

betont Klepel.

Mit Blick auf die laufenden Planungen

in Sachsen wird der Naturpark seine

fachliche Arbeit fortsetzen und sich

in die entsprechenden Verfahren einbringen.

Der Naturpark Dübener Heide

wird sich auch künftig dafür einsetzen,

Naturschutz, Bildung, Erholung und

regionale Entwicklung in Einklang

zu bringen.

Naturpark Dübener Heide


Dübener

WOCHENSPIEGEL 24. Juni 2026

AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 3

Vertragsverlängerungen in geheimer Abstimmung

Wahlkommission im Marathon

(Bad Düben/Wsp/kp). Nach der teils

lautstarken Debatte rund um die Stellungnahme

zu den Vorranggebieten (s.

S. 2) und als ein Großteil der Besucher

den Saal bereits verlassen hatte, ereignete

sich auf der jüngsten Bad Dübener

Ratssitzung ein seltenes Schauspiel.

Als acht Tagesordnungspunkte zur Neuausschreibung

oder Verlängerung von

Verträgen für die Unterhaltungspflege,

den Winterdienst sowie die Wartung

und Instandhaltung der örtlichen Straßenbeleuchtung

folgten, beantragte

Uwe Kulawinski (WBD) eine geheime

Abstimmung. Daraufhin sammelte die

Wahlkommission, bestehend aus Markus

Aé (Bürgerkreis), Uwe Kulawinski,

Werner Wartenburger (SPD) und Arthur

Gemeindecheck Daseinsvorsorge

Wagner (AfD), fleißig Schritte. Zu

jedem Punkt hieß es: Stimmzettel einsammeln,

vor dem Saal auszählen und

Bürgermeisterin Astrid Münster das

Ergebnis zum Verkünden präsentieren.

Das ganze Spektakel nahm etwa 40 Minuten

in Anspruch – wohl gemerkt mit

nahezu stets dem gleichen Ergebnis: Die

Verträge mit den Firmen Öko-Service

Mehrer sowie Garten- und Landschaftsbau

Daniela Noack für die Grünpflege,

mit Elektro Griebsch bezüglich der

Straßenbeleuchtung sowie erneut mit

der Firma Noack für den Winterdienst

wurden deutlich mit Preisanpassungen

zwischen 4,5 und 7,5 Prozent um zwei

Jahre bis Ende 2028 – Straßenbeleuchtung

um vier Jahre bis 2030 – verlängert.

Bad Düben bei Gesundheit auf Rang 150

(Köln/Region/Wsp/kp). Das Institut

der deutschen Wirtschaft hat unlängst

den Gemeindecheck Daseinsvorsorge

veröffentlicht. Demnach wurden alle

10.817 deutschen Städte und Gemeinden

in fünf Kategorien unter die

Lupe genommen: Bildung, Gesundheit,

Mobilität, Digitalisierung und

Freizeit. Herausgekommen ist eine

Rangliste. Die Gemeinde Haar im

Landkreis München ist bundesweiter

Spitzenreiter. Schlusslicht ist hingegen

Hirschthal in der Südwestpfalz. Wie

schnitten die Kommunen in unserer

Region ab?

Die Großstädte reihen sich standesgemäß

vorn ein. So ist Leipzig bereits

auf Platz 28 zu finden. Im ländlichen

Raum sticht in hiesigen Gefilden

Delitzsch mit Rang 98, also unter den

Top 100, heraus. Die Große Kreisstadt

konnte vor allem in den Bereichen

Gesundheit (Platz 195) und Freizeit

(247) punkten. In den einzelnen Kategorienwertungen

wurde Delitzsch

hierzulande nur zweimal überboten.

So landete Bad Düben bei Gesundheit

auf Rang 150 und die Gemeinde Doberschütz

beim Thema Mobilität auf

einem sensationellen Platz 64.

Die Rangliste für unsere Region:

Delitzsch (Platz 98), Eilenburg (454),

Bitterfeld-Wolfen (601), Lutherstadt

Wittenberg (1.001), Bad Düben

(1.801), Gräfenhainichen (2.200), Doberschütz

(3.504) und Muldestausee

(3.706). Etwas abgefallen, aber immer

noch im hinteren Mittelfeld landeten

Löbnitz (6.856), Laußig (7.651) und

Bad Schmiedeberg (7.980).

§ ?

„Offene

Rechnungen“?

Deutscher Landkreistag in Berlin

(Berlin/Nordsachsen/Wsp). Aufgrund

der dramatisch schlechten Finanzlage

sieht Nordsachsens Landrat Kai Emanuel

die kommunale Selbstverwaltung

in Gefahr. Bundesweit würden den

Landkreisen, Städten und Gemeinden

jährlich etwa 30 Milliarden Euro fehlen.

„Nordsachsen zum Beispiel hat schon

seit Jahren keinen ausgeglichenen

Haushalt mehr. Wir müssen Kredite aufnehmen,

um überhaupt unsere Pflichtaufgaben

erfüllen zu können. Wer soll

sich denn noch in den Kreistag wählen

lassen, wenn es dort so gut wie keinen

Gestaltungsspielraum mehr gibt?“,

sagte Emanuel am Rande der Jahresversammlung

des Deutschen Landkreistages

am 8. und 9. Juni in Berlin.

Für Nordsachsens Landrat sind grundlegende

Strukturreformen längst überfällig:

„Immer nur anzuerkennen, dass

der Landkreis nicht schuld an seiner

finanziellen Situation ist, um ihm dann

per Sondererlass den defizitären Haushalt

zu genehmigen, löst kein einziges

Problem. Im Gegenteil: Wir verlieren

„Offene Rechnungen

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Emanuel sieht Selbstverwaltung in Gefahr

Nordsachsens Landrat Kai Emanuel bei

einem Podiumsgespräch.

Foto: FBM/Johannes Jost

zunehmend unsere Handlungsfähigkeit.“

Das von der Bundesregierung

vorgelegte „Entlastungsgesetz“, das bis

2029 jährlich eine Milliarde Euro für

die Kommunen vorsieht, sei angesichts

der tatsächlichen Kassenlage nur „ein

Tropfen auf den heißen Stein“ und werde

den Erfordernissen nicht gerecht.

„Die Bundesregierung muss dringend

ihre Prioritäten überdenken: Wenn auf

kommunaler Ebene das Geld fehlt,

macht sich das unmittelbar im täglichen

Leben bemerkbar – genau dort, wo die

politische Stimmung entsteht“, sagte

Landrat Emanuel.

Impressum

Dübener Wochenspiegel

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 –23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

www.duebener-wochenspiegel.de

Redaktion: Kevin Phillipp (kp)

Heike Nyari (ny)

ViSdP: Alexander Schütz (as)

Layout: Anja Sambale

Anzeige:

Druck:

Sybille Spielbühler

MZ Druckereigesellschaft

mbH, Halle (Saale)

Erscheinungsweise:

Mittw./Donn. aller 14 Tage

Auflage: 12.900 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

im Einzugsgebiet.

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige und

Redaktion übernimmt der Verlag keine

Gewähr, für unverlangt ein gesandtes

Material keine Haftung. In Leserbriefen

sowie Zuschriften von Parteien

oder Wählergemeinschaften geäußerte

Meinungen müssen nicht mit jener der

Redaktion übereinstimmen.

Ehemaliger Dorfkonsum in Pressel

Betreiber des örtlichen Döner-Bistros mit Kaufabsicht

(Pressel/Wsp/kp). Die Laußiger

Wohnstätten GmbH, ein 100-prozentiges

kommunales Tochterunternehmen,

ist auf der Suche nach einem Käufer

für das Gebäude des ehemaligen Presseler

Dorfkonsums offenbar fündig

geworden. Wie Bürgermeister Lothar

Schneider (parteilos) auf der letzten

Gemeinderatssitzung verriet, hat der

Betreiber des örtlichen Döner-Bistros

Mardin ernsthaftes Interesse am

Objekt bekundet und bereitet soeben

die weiteren Schritte vor. Neben dem

Verkauf von Döner beabsichtigt dieser

vorerst auch ein kleines Angebot an

Grundnahrungsmitteln.

Zur Erinnerung: Die Schildauer

Fleisch- und Wurstwaren GmbH als

letzte Pächterin schloss ihre Filiale

„Ihr Kaufmann“ Ende Januar. Seitdem

steht das Objekt leer.

Der Betreiber des Döner-Bistros Mardin in Pressel soll seine Kaufabsicht für den früheren Dorfkonsum hinterlegt haben.

Foto: (Wsp) Phillipp


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GEMISCHTE SEITE 24. Juni 2026

Dübener

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Jugendparlament Bad Düben

Austausch und Ideen im NaturSportBad

(Bad Düben/Wsp). Am 16. Juni lud

Bürgermeisterin Astrid Münster Jugendliche

der Stadt, das Jugendparlamentes

sowie die Schulsozialarbeiterinnen

der Oberschule Bad Düben (AWO

Nordsachsen) und des Evangelischen

Schulzentrums, die Mitarbeitenden

der Jugendarbeit und des Kinder- und

Jugendhauses „Poly“ zu einem offenen

Austausch ins NaturSportBad ein. Ziel

der Veranstaltung war es, Ideen und

Wünsche junger Menschen zu konkreten

Projektvorschlägen weiterzuentwickeln

und deren Umsetzbarkeit sowie

Akzeptanz zu diskutieren. Grundlage

dafür waren zahlreiche Anregungen,

die das Jugendparlament während des

diesjährigen Stadtfestes gesammelt hatte.

Nach einer kurzen Videoansprache

von Bürgermeisterin Astrid Münster,

die krankheitsbedingt leider verhindert

war, stellte das Jugendparlament die

eingegangenen Vorschläge vor.

In drei Arbeitsgruppen diskutierten

mehr als 20 Jugendliche gemeinsam

mit den Mitgliedern des Jugendparlaments,

den Schulsozialarbeiterinnen

beider Schulen sowie Vertreterinnen

der Jugendarbeit des Diakonischen

Werkes Delitzsch/Eilenburg die verschiedenen

Ideen. Das NaturSportBad

bot dafür eine angenehme und offene

Arbeitsatmosphäre.

Die Themenvielfalt reichte von einer

Verkehrsberuhigung im Innenstadtbereich

über eine bessere Ausstattung

mit Mülleimern und die Einrichtung

eines neuen Grillplatzes bis hin zu

einem verbesserten Zugang zu Sportstätten

oder der Idee eines Weihnachtsmarktes

auf dem Burggelände. Neben

den Wünschen und Vorstellungen der

Jugendlichen wurden auch Zuständigkeiten

sowie organisatorische und

finanzielle Rahmenbedingungen offen

angesprochen. Die Sozialarbeiterinnen

begleiteten die Gespräche dabei moderierend

und unterstützend.

Auch beim anschließenden gemeinsamen

Grillen setzten die Jugendlichen

die Diskussionen fort und nutzten die

Gelegenheit zum weiteren Austausch.

Im August soll ein weiteres Treffen mit

den Stadträtinnen und Stadträten sowie

Bürgermeisterin Astrid Münster stattfinden.

Dabei sollen die vorgestellten

Ideen auf ihre konkrete Umsetzbarkeit

geprüft und mögliche Projekte für eine

Aufnahme in die Haushaltsplanung

2027/2028 vorbereitet werden.

Mit dem Austausch wurde deutlich,

dass junge Menschen ihre Stadt aktiv

mitgestalten möchten und bereit sind,

Verantwortung für die Entwicklung

Bad Dübens zu übernehmen.

Team der Jugendarbeit Bad Düben

Initiative des Bad Dübener Kultur- und Bildungsstammtischs

Mit dem neuen „Ferien(s)pass“ durch die schulfreien Wochen

(Bad Düben/Wsp). Pünktlich zum

Beginn der Sommerferien geht in

Bad Düben erstmals der „Ferien(s)

pass“ an den Start. Ab sofort ist der

Ferienpass kostenlos an verschiedenen

Ausgabestellen in der Stadt erhältlich.

Schülerinnen und Schüler sowie ihre

Familien können ihn in der Touristinformation,

im Landschaftsmuseum

der Dübener Heide, im Rathaus, in

der AWO-Bibliothek, in den Apotheken

und in der Poststelle sowie im

KUNSTRAUMeins abholen.

Der Ferienpass bündelt zahlreiche

Ferienangebote für Kinder und Jugendliche

im Alter von 10 bis 16

Jahren und bietet einen umfassenden

Überblick über die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten

in Bad Düben und

der Umgebung. Er soll dabei helfen,

die Ferien aktiv, abwechslungsreich

und sinnvoll zu gestalten. Enthalten

sind unter anderem Sport- und

Kreativangebote, Workshops, Naturerlebnisse,

Mitmach-Aktionen und

Im neuen Ferienpass sind Sport- und Kreativangebote, Workshops, Natur erlebnisse,

Mitmach-Aktionen und weitere spannende Veranstaltungen übersichtlich aufgelistet.

Grafik: AWO Bibliothek

Das Bad Dübener Jugendparlament lud zum offenen Austausch auf den Freisitz

des NaturSportBads.

Foto: privat

weitere spannende Veranstaltungen.

Alle Ferienangebote sind mit Datum,

Uhrzeit und Anmeldeinformationen

übersichtlich aufgelistet. Gerade für

Schülerinnen und Schüler bietet der

Ferienpass die Möglichkeit, neue Interessen

zu entdecken, kreative Fähigkeiten

auszuprobieren, sportlich aktiv

zu werden und neue Freundschaften

zu knüpfen. Gleichzeitig erhalten

Familien einen schnellen Überblick

über alle verfügbaren Ferienaktionen

an einem Ort.

Die Vertreterinnen und Vertreter des

Kultur- und Bildungsstammtisches

sowie die Stadt Bad Düben wünschen

allen Schülerinnen und Schülern erlebnisreiche

Ferien und eine schöne

Sommer(aus)zeit.

Kultur- und Bildungsstammtisch

Bad Düben


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. Juni 2026 AUS DER REGION 5

Diese Anzeigen sind ausschließlich

in der Printausgabe sichtbar.

16. Lesewettbewerb des Städtebundes Dübener Heide

Volles Haus und jede Menge Lesespaß / Siegerin aus Bad Düben

(Bad Düben/Wsp). In der AWO Bibliothek

Bad Düben entsteht ein besonderer

Lernort: die „Mobile Lernwerkstatt“.

Sie ist ein gemeinsames Projekt des Kooperationsverbunds

Eilenburg/ Bad Düben

und der Bibliothek, das Menschen

zusammenbringt und neue Wege des

Lernens ermöglicht. Ziel des Kooperationsverbunds

ist es, Menschen im Sinne

der Inklusion zu vernetzen, inklusive

Bildungslaufbahnen zu unterstützen

und Strukturen vor Ort zu stärken. Die

„Mobile Lernwerkstatt“ richtet sich besonders

an Menschen, die Inklusion in

Schule aktiv gestalten möchten. Dazu

gehören Lehrkräfte, pädagogische

Fachkräfte, Schulbegleitungen sowie

Mitarbeitende aus Förder- und Unterstützungssystemen.

Im Mittelpunkt steht

eine vielfältige Sammlung didaktischer

Lern- und Übungsmaterialien. Diese

Materialien unterstützen individuelles

Lernen, fördern Selbstständigkeit und

Elsa Willner (5. v. l.) von der Heide-Grundschule Bad Düben siegte beim Lesewettbewerb

in der Gräfenhainichener Bibliothek. Foto: Stefan Reum photography

(Gräfenhainichen/Wsp). In der Bibliothek

Gräfenhainichen wurde es kürzlich

richtig spannend: 13 Lese-Profis

aus der 4. Klasse sind zum großen Lesewettbewerb

des Städtebundes Dübener

Heide angetreten. Mit dabei waren

Kids aus den Grundschulen Kemberg,

Bergwitz, Dabrun, Gräfenhainichen,

Zschornewitz, Bad Düben, Authausen,

Doberschütz, Bad Schmiedeberg, Trebitz,

Prettin und Friedersdorf.

Gräfenhainichens Bürgermeister Enrico

Schilling und Bibliotheksleiterin Kathrin

Stephan haben das Event feierlich

eröffnet und dann ging es auch schon

direkt los mit der ersten Leserunde! Im

ersten Teil durften die Kids aus ihren

absoluten Lieblingsbüchern vorlesen.

Die Auswahl war bunt gemischt und

super abwechslungsreich – von „Frau

Honig“ über „Lotta-Leben“ bis hin zu

der Frage, warum Regenwürmer eigentlich

Superkräfte haben. Das Coole: Es

war nicht ein einziges Buch doppelt.

Nach der ersten Aufregung gab es erst

mal eine verdiente Pause. Die Bibliothekarinnen

(mit Verstärkung aus dem

Ruhestand) hatten ein fantastisches

Buffet gezaubert, an dem sich alle

stärken konnten.

Im zweiten Teil wurde es dann knifflig,

denn jetzt mussten die Kids einen ihnen

völlig unbekannten Text aus dem Buch

„Das Hotel der verzauberten Träume“

von Gina Mayer vorlesen. Alle haben

sich richtig wacker geschlagen. Die

Jury – bestehend aus Alena Bebber,

Bürgermreister Schilling, Helga

Ein Ort für gemeinsames Lernen und neue Ideen

Mobile Lernwerkstatt in Bad Düben

ermöglichen unterschiedliche Zugänge

zu Themen. Damit bietet die Mobile

Lernwerkstatt ein Modell für inklusives

Lernen in der Praxis. Erdacht wurde sie

von den Moderatorinnen der Kooperationsverbünde

in Nordsachsen, Ute

Schmerbauch, Annett Lausmann und

Gundel Adler. Mit ihrer Idee schaffen

sie eine Grundlage für mehr gemeinsames

Lernen und mehr Teilhabe.

Gleichzeitig hat die Lernwerkstatt das

Potenzial, ein Treffpunkt zu werden.

Hier können sich Fachkräfte, Familien,

Vereine und Initiativen begegnen. Im

Gespräch entstehen neue Ideen und

Kooperationen. Denn gute Zusammenarbeit

beginnt oft ganz einfach: mit

einem Austausch.

Ein wichtiger Teil des Projekts ist das

Engagement der Bibliothek selbst. Die

Leiterin Katharina Obst und ihre Mitarbeiterin

Daniela Peschel-Droske zeigten

sich als engagierte Gastgeberinnen und

Klemm und Birgit Pohlenz – hatte echt

die Qual der Wahl.

Es gab beim diesjährigen Lesewettbewerb

sogar vier Podiumsplätze, denn

der zweite Platz wurde doppelt belegt:

Siegerin wurde Elsa Willner von der

Bad Dübener Heide Grundschule, gefolgt

von Milou Pfeiffer (GS Dabrun)

und Jannes Müller (GS Doberschütz)

auf dem geteilten Silberrang und dem

Drittplatzierten Max Strohmeyer (GS

Bad Schmiedeberg).

boten in der Bibliothek anlässlich des

Tages der Inklusion Möglichkeiten des

Ausprobierens und miteinander ins Gespräch

Kommens. Am Vormittag waren

die Vorschulkinder des AWO-Hortes

„Biberburg“ zu Gast. Sie konnten erste

Inhalte der Mobilen Lernwerkstatt

ausprobieren. Besonders beliebt waren

die vielfältigen Lernspiele aus der Vorschulkiste.

Dabei wurden spielerisch das

Gehör, Konzentration und Feinmotorik

geschult sowie Mengenverständnis und

räumliche Orientierung trainiert. Für

alle Beteiligten – Kinder, Erzieherinnen

und Bibliotheksmitarbeiterinnen – war

es ein fröhlicher und gelungener Vormittag,

der viel Spaß gemacht hat. Am

Nachmittag öffnete die Bibliothek ihre

Türen für alle Interessierten. Besucherinnen

und Besucher konnten moderne

Inklusionsmedien testen und spannende

Einblicke in barrierefreie Angebote gewinnen.

Gleichzeitig gab es viel Raum

Aber weil alle Kinder tolle Vorleser

waren, ist niemand leer ausgegangen.

Jedes Kind hat eine Teilnehmerurkunde

und ein kleines Geschenk bekommen.

Für die Top-Plätze gab es obendrauf

noch Büchergutscheine. Die Stadtverwaltung

Bad Düben hat für alle Teilnehmenden

zusätzlich einen Gutschein

für das NaturSportBad gesponsert – der

Sommer kann also kommen!

Ein riesiges Dankeschön geht an alle

aktuellen und ehemaligen Mitarbeiterinnen

der Bibliotheken des Städtebundes

für die tolle Organisation und

die Unterstützung. Ein ebenso großes

Danke geht an die Bürgermeister des

Städtebundes, die dieses Event überhaupt

erst möglich machen.

Wir freuen uns schon riesig auf das

nächste Jahr! Anfang Juni geht der

Lesewettbewerb in die 17. Runde –

hoffentlich wieder mit ganz vielen

lesebegeisterten Kids!

Rowena Hiersemann

Koordinatorin

Städtebund Dübener Heide

für Fragen, neue Ideen und persönliche

Begegnungen. Der Tag zeigte: Die

AWO Bibliothek Bad Düben ist ein

offener Ort für alle Menschen – mit Angeboten,

die verbinden und begeistern.

Die Moderatorinnen der Kooperationsverbände

in Nordsachsen

Zum Tag der Inklusion boten sich in der

Bad Dübener Bibliothek Möglichkeiten

des Ausprobierens. Foto: privat


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AUS DER REGION 24. Juni 2026

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Diese Anzeige ist ausschließlich

in der Printausgabe sichtbar.

Vereins-Sponsoring

Mobilfunk-Profis zeigen sich spendabel

HQ100-Schutz für Glaucha e. V.

Neue Tradition soll Erinnerung schärfen

(Oberglaucha/Wsp/kp). In Glaucha

will man soeben eine neue Tradition

begründen. Der Anfang ist zumindest

gemacht. Der Verein „HQ100-Schutz

für Glaucha“ e. V., der aus einer Bürgerinitiative

nach dem letzten Jahrhunderthochwasser

2013 entstand und sich seitdem

für einen entsprechenden Schutz

der beiden Nachbardörfer einsetzt, lud

Anfang Juni die Einwohner zum Erinnerungstag

nach Oberglaucha. Bei

Gegrilltem und Getränken schilderte der

Vorsitzende Thomas Hartmann seine

Eindrücke von damals. Danach wurde

sich in Zwiegesprächen ausgetauscht.

„Wir haben bei der letzten Vereinsversammlung

beschlossen, dass wir diesen

Erinnerungstag künftig jedes Jahr am

Freitag nach dem 3. Juni veranstalten

wollen, um die Erinnerung frisch zu

halten“, verriet Hartmann. Ex-Landrat

Michael Czupalla, der sich seinerzeit

stark für Glaucha einsetzte, musste

seine Einladung leider kurzfris tig ausschlagen.

Im Dorf hoffe man nun im

Juni 2027 auf hohen Besuch.

Die Mobilfunk-Profis (beide Herren im schwarzen Shirt) am Bad Dübener Markt

gibt es noch nicht lange, aber schon jetzt unterstützen sie den Bad Dübener Sport.

Kürzlich übergaben sie dem TV Blau-Gelb 90 Bad Düben eine Summe von stattlichen

1.000 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit im Verein.

Foto: (Wsp) Brost

Der nächste

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Freiwillige Feuerwehr Söllichau

(Söllichau/Wsp/ny). Die Kameraden

der Freiwilligen Feuerwehr Söllichau

sowie die Jugendwehr und der Feuerwehrförderverein

trugen, wie andere

Vereine auch, mit mehreren Aktionen

aktiv zum Gelingen des Söllichauer

Dorffestes bei. Grund genug, diese

engagierte Truppe und vor allem deren

Nachwuchs mal näher vorzustellen.

Wehrleiter Steve Schaffernicht und

sein Stellvertreter Thomas Schulze

können in ihren Reihen auf 23 aktive

Kameraden zählen. Doch neben einer

starken Einsatzgruppe mit guter Ausbildung,

ist auch der Nachwuchs wichtig

und das funktioniert in Söllichau

mit einer Jugend- und zusätzlichen

Kinderfeuerwehr richtig gut.

13 Jungs und Mädchen im Alter von

10 bis 18 Jahren treffen sich alle 14

Tage immer freitags zur Ausbildung.

Diese findet entweder im Feuerwehrgerätehaus

oder im Freien, wie

beispielsweise auf der Wiese hinter

dem Kulturhaus oder am Gänseteich,

statt. Der Söllichauer Jugendwart ist

Martin Müller. Außerdem gibt es mit

Anna Stieler und Joel Stahn noch zwei

erscheint am 8. Juli.

Zuckertütenfest am 2. Juli

Betreuer für die Heranwachsenden.

18-jährig können die jungen Menschen,

wenn sie es dann möchten, in

den aktiven Dienst wechseln.

Neben der Jugendwehr gibt es eine

weitere Gruppe. Sie besteht aus Jungen

Ein Teil der Jugendfeuerwehr mit Betreuer Joel Stahn, Jugendwart Martin Müller,

dem stellvertretenden Wehrleiter Thomas Schulze und Betreuerin Anna Stieler

(hinten v. l.)

Foto: (Wsp) Nyari

Foto: privat

In geselliger Runde kamen einige Einwohner kürzlich in Oberglaucha zusammen

und erinnerten sich gemeinsam an das letzte Jahrhunderthochwasser im Juni 2013.

und Mädchen, die unter 10 Jahre alt

sind. Mit dem zarten Alter ab sechs

Jahren können sie der Söllichauer

Kinderfeuerwehr beitreten und erfahren

somit von kleinauf Grundlagen

des Feuerwehralltags, wobei die „Ausbildung“

eher spielerisch, aber auch

sportlich vonstatten geht. Ausbilder

der jüngsten Gruppe, die sich ebenfalls

jeden zweiten Freitag trifft, sind Fritz

Schaffernicht und Marvin Schröter.

Neben den Ausbildungszeiten der jungen

Florianjünger erfreut gelegentlich

auch ein gemütliches Beisammensein

mit Lagerfeuer und Grill. „Jetzt, in den

kommenden Sommerferien beteiligt

sich unsere Jugendfeuerwehr in der

Zeit vom 4. bis 7. Juli am Zeltlager des

Landkreises Wittenberg“, verrät Thomas

Schulze. Wie der stellvertretende

Wehrleiter hinzufügt, trainiert dort die

Söllichauer Jugend für die sogenannte

Jugendstafette.

An dieser Stelle sollte nicht unerwähnt

bleiben, dass es eine sehr gute Zusammenarbeit

mit dem Feuerwehrförderverein

gibt. Übrigens: In Söllichau

sind es auch die Kameraden, die für die

ABC-Schützen das alljährliche Zuckertütenfest

am Gänseteich ausrichten. Es

findet in diesem Jahr am 2. Juli statt

und dazu gehört beispielsweise, dass die

Kleinen mit dem Feuerwehrfahrzeug

vom Kindergarten abgeholt werden.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. Juni 2026 GUT INFORMIERT 7

Herzlichste GEBURTSTAGSGRÜSSE

Der AWO-Ortsverein Bad Düben/Wellaune gratuliert!

Doris Reinicke.......................feiert am 24. Juni ihren 82.

Barbara Schulze.....................feiert am 26. Juni ihren 92.

Ilona Wolter...........................feiert am 27. Juni ihren 70.

Günter Räder..........................feiert am 29. Juni seinen 86.

Marianne Dunkel...................feiert am 29. Juni ihren 85.

Gerda Kleiner.........................feiert am 29. Juni ihren 74.

Vera Mittelfeldt......................feiert am 29. Juni ihren 69.

Horst Sparfeld........................feiert am 1. Juli seinen 71.

Doris Ertelt.............................feiert am 4. Juli ihren 86.

Heinz Griebsch.......................feiert am 4. Juli seinen 86.

Die AWO-Seniorenbegegnungsstätte lädt ein

Do., 02.07., 14 Uhr: Wir satteln die Pferde und laden ein zur Kremserfahrt.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt! Unkostenbeitrag: 25 Euro, Anmeldung

bis 29.06. (Teilnahme begrenzt!) unter Tel.: 034243 / 51308 (Frau Kanemeier).

Jeden Montag, ab 9.30 Uhr heißt es „Sport frei“ für Senioren. Jeden Mittwoch

findet ab 13 Uhr unser Spielnachmittag statt. Zu allen Veranstaltungen kann der

Fahrdienst der AWO in Anspruch genommen werden.

AWO Seniorenberatung

Wir helfen Ihnen gern und unterstützen Sie ehrenamtlich, Anträge für jegliche

Ämter zu stellen und auszufüllen (Wohngeld, Sozialhilfe, Krankenkasse,...).

Jeden Dienstag, 9 bis 11 Uhr, bieten wir in der AWO Seniorenbegegnungsstätte

(Neuhofstraße 19 A) unsere Hilfe an. Wir bitten um telefonische Anmeldung

unter 034243 / 51308 bei Frau Kanemeier.

Die Ortsgruppe Bad Düben des VdK Sachsen wünscht

ihren Jubilaren alles Gute zum Geburtstag und vor allem

Gesundheit!

Ursula Hackl feiert am 26. Juni ihren 76.

Nils Küster feiert am 26. Juni seinen 20.

Ilona Wolter feiert am 27. Juni ihren 70.

Lutz Mehrer feiert am 7. Juli seinen 75.

Neue Online-Plattform des Sozialamts

Digitale Antragstellung per Internet

(Nordsachsen/Wsp). Das Sozialamt

des Landkreises Nordsachsen baut

seinen digitalen Service weiter aus.

Ab sofort können folgende Anträge

über die Sozialplattform bequem online

eingereicht werden:

• Bildung und Teilhabe (bei Bezug

von Wohngeld, Kinderzuschlag

oder Hilfe zum Lebensunterhalt)

• Grundsicherung im Alter

Notdienste der APOTHEKEN

Heide-Apotheke, Tel.: 31 00

Donnerstag, 02.07., 8 – 8 Uhr (24 h)

farma-plus Apotheke Löbnitz,

Tel.: 034208 / 7 80 83

Dienstag, 07.07., 8 – 8 Uhr (24 h)

• Grundsicherung bei Erwerbsminderung

• Hilfe zum Lebensunterhalt

• Übernahme von Mietrückständen

Allein zu diesen Bereichen gehen

jährlich etwa 2.700 Anträge in

Nordsachsens Sozialamt ein. „Mit

Einbindung der Sozialplattform in

Ergänzung zum Amt24 und zum Online-Service

des Jobcenters lassen

sich jetzt sämtliche Leistungen zur

Existenzsicherung per Internet beantragen“,

sagt Sozialamtsleiter Chris

Jakobitz. Voraussetzung für den Zugang

zur digitalen Antragstellung ist

ein BundID-Nutzerkonto.

Landratsamt Nordsachsen

LISA WILLEMS

FREIE REDNERIN

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FREIE TRAUUNG

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Region wunderbar vernetzt und wagt

soeben den ganz neuen Schritt in die

eigene Selbstständigkeit: Lisa Willems.

Nach 15 Jahren im Verkauf des

elterlichen Fleischerei-Betriebs hat

sich die 35-jährige Presselerin ganz

bewusst für einen Tapetenwechsel

entschieden und möchte sich einen

Namen als freie Rednerin machen.

Erfahrung sammelte Lisa Willems

dabei bereits zur Genüge. Seit einigen

Jahren moderiert sie gemeinsam mit

ihrem Co-Moderator die Galas des

Presseler Karnevalvereins und sorgt

dort mit Charme, Spontaneität und

Gespür für die richtigen Worte für besondere

Momente. „Wer mich kennt,

weiß: Langeweile gibt es mit mir

nicht“, stellt sie direkt klar. Und das

soll sich auch künftig in ihren Reden

widerspiegeln. Ab sofort könne sie

für freie Trauungen, Willkommensfeiern,

Lebensreden, aber auch für

Trauerfeiern engagiert werden.

„Ich habe etwas gesucht, was mir

Spaß bereitet. Ich möchte Menschen

etwas mitgeben, sie angemessen begleiten“,

sagt Lisa Willems. Für sie

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stehe dabei immer der Mensch im

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seinen Erinnerungen und den Worten,

die bleiben sollen. Ihre Ausbildung

zur freien Rednerin hat sie inzwischen

in der Tasche, ist somit IHKgeprüft.

Zudem stehe sie in Kontakt

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8

AUS DER REGION 24. Juni 2026

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Leserpost

Manege frei für die „Heideknirpse“: Zirkusprojekt begeistert Tornau

Großer Applaus für die Vorschulkinder Gustav, Emil, Hanno, Fiete, Fabienne, Ben

und Bele (v. l.): Das Zirkus-Projekt in der Kita war für die künftigen Schulkinder

ein emotionaler Höhepunkt und zugleich der krönende Abschluss ihrer Kindergartenzeit.

Fotos: privat

(Tornau/Wsp). Eine Woche lang verwandelte

sich der Sportplatz in Tornau

in eine bunte Zirkuswelt. Der Circus

Benjamin aus Hamburg schlug dort

sein Zelt auf und machte die Kinder

der Kita „Heideknirpse“ zu den Stars

der Manege. Möglich wurde das besondere

Projekt dank der Stadt Gräfenhainichen

als Träger der Einrichtung,

zahlreicher Spenden, des engagierten

Teams aus Erzieherinnen, der Eltern

sowie von Bernd, der „guten Seele“

(Eilenburg/Bad Düben/Wsp). Vor

wenigen Tagen fanden im Eilenburger

Ilburg-Stadion die Sparkassen

Kreis-Kinder- und Jugendspiele im

Einzelwettbewerb statt. Für die jungen

Leichtathletinnen und Leichtathleten

des SV Bad Düben wurden die beiden

Wettkampftage zu einem vollen Erfolg.

Mit großem Einsatz, Teamgeist und

zahlreichen persönlichen Bestleistungen

erkämpfte sich der Dübener

Nachwuchs insgesamt 27 Medaillen –

darunter zehn Gold-, zehn Silber- und

sieben Bronzemedaillen.

Die erfolgreichste Athletin des Wochenendes

war Edda, die gleich vier

Medaillen gewann. Gold holte sie über

50 Meter sowie im Schlagballwurf.

Silber sicherte sie sich im Weitsprung

und über 1.000 Meter Bahngehen.

Jeweils drei Medaillen gingen an

Oskar Fiedler und Nico Jäger. Oskar

gewann den Hochsprung

der M12 mit starken

1,33 Metern, wurde

Zweiter

im Finale

Leichtathletik: Sparkassen Kreis-Kinder- und Jugendspiele in Eilenburg

beim Auf- und Abbau, die gemeinsam

beim Errichten des Zirkuszeltes und

der mobilen Tierställe tatkräftig mit

anpackten.

Für die Vorschulkinder Gustav, Emil,

Hanno, Fiete, Fabienne, Ben und

Bele war die Projektwoche zugleich

ein emotionaler Höhepunkt und der

krönende Abschluss ihrer Kita-Zeit,

bevor für sie nach den Sommerferien

die Schulzeit in Bad Düben beginnt.

Mit viel Mut und Begeisterung präsentierten

die Kinder ihr Können vor

großem Publikum. Als furchtlose

Ziegenbändiger, erfahrene Hundeflüsterer

und bei der Taubenrevue zeigten

sie, was sie in wenigen Tagen gelernt

hatten. Für viele Lacher sorgten die

Clowns, ebenso wie die Laufenten,

die munter über die jungen Artisten

spazierten. Eindrucksvoll war auch

die Hula-Hoop- und Lassoshow. Die

jüngsten Kita-Kinder eroberten als

kleine Tiger die Manege und wurden

dafür mit begeistertem Applaus belohnt.

Seit vielen Jahren begeistert das Team

des Circus Benjamin sein Publikum

mit liebevoll gestalteten Vorstellungen.

Das Konzept verbindet klassische

Zirkuselemente mit Mitmachaktionen,

Tiererlebnissen und pädagogischen

Aspekten. So konnten die Kinder nicht

nur staunen, sondern selbst Teil der

Show werden.

Ein besonderer Dank gilt den Erzieherinnen

Jana, Carina, Diana,

Michaela und Silke. Sie machen die

Kita-Zeit nicht nur mit außergewöhnlichen

Projekten wie der Zirkuswoche

zu einem unvergesslichen Erlebnis,

sondern sorgen das ganze Jahr über

27-mal Edelmetall: Medaillenregen für den SV Bad Düben

Martha Semsch, Ty Abicht und Lilli

Theinert (v. l.) zählten zu den erfolgreichen

Bad Dübener Athleten.

Foto: privat

über 60 Meter Hürden in 11,59 Sekunden

und belegte Platz drei im

Kugelstoßen der M13 mit 8,27 Metern.

Nico siegte im Schlagballwurf der M10

mit 37 Metern, gewann Silber über 60

Meter Hürden und gehörte zudem zur

erfolgreichen 4 x 50-Meter-Staffel der

männlichen U12, die Bronze errang.

Weitere herausragende Leistungen

zeigten:

• Ty Abicht, der das Kugelstoßen der

M14 mit 7,27 Metern gewann und Silber

im Diskuswurf mit 19,64 Metern

holte.

• Martha Semsch, die den Diskuswurf

der W14 mit 18,33 Metern für sich

entschied und Bronze im Speerwurf

mit 18,44 Metern gewann.

• Jacob Göhrmann, der die M13 dominierte

und sowohl die 75 Meter in

10,92 Sekunden als auch den Weitsprung

mit 4,28 Metern gewann.

• Lucky Mehlhose, der sich in der M14

gleich zwei Silbermedaillen

sicherte – im Hochsprung mit

1,45 Metern sowie im Weitsprung

mit 4,66 Metern.

• Karl, der das 1.000-Meter-Bahngehen

der M10 in 6:54,38 Minuten gewann

und zusätzlich Bronze mit

der U10-Staffel holte.

Auch zahlreiche weitere Athletinnen

und Athleten überzeugten

mit starken Leistungen:

• Lena Maifarth belegte Platz 14 über

100 Meter der weiblichen Jugend

U18.

• Johanna Kühnel erreichte Rang vier

im Hochsprung der W13 mit 1,10

Metern.

• Lilli Sophie Theinert wurde Vierte

im Speerwurf der W13 mit 14,83

Metern.

• Jannik gewann zweimal Silber im

Weitsprung links (3,57 m) und rechts

(3,64 m) der M10.

• Esme Felzer wurde Zweite über 1.000

Meter Bahngehen der W11 in 6:19,89

Minuten.

• Helena erreichte Platz zwei im

Schlagballwurf der W9 und Platz vier

über 800 Meter.

mit vielen kleinen und großen Höhepunkten

dafür, dass die Kinder mit

Freude lernen, entdecken und wachsen

können. Der Tornauer Kindergarten ist

einfach Leben wie in Astrid Lindgrens

„Bullerbü“.

Am Ende der Vorstellung war allen

Beteiligten anzusehen: Diese Woche

wird noch lange in Erinnerung bleiben.

Für die „Heideknirpse“ war sie ein

Abenteuer voller Mut, Gemeinschaft

und unvergesslicher Momente – und

ein wunderbarer Abschluss ihrer Kindergartenzeit.

Sabrina Fliegner, im Namen der

Vorschulkinder-Eltern

Der mutige Dompteur Hanno präsentiert

in der Manege die weltweit größten

und gefürchtetsten Ziegen.

• Bela Schleichardt gewann Bronze im

Schlagballwurf der M9.

Bronze gewann die 4 x 50-Meter-Staffel

der männlichen U12 mit Fin, Erwin,

Nico und Jannik in 33,78 Sekunden.

Ebenfalls Rang drei belegte die männliche

U10-Staffel mit Niklas B., Niklas

H., Bela und Karl in

36,58 Sekunden.

Knapp am Podest vorbei

liefen die weiblichen

Staffeln. Die U12 mit

Mila, Lina, Esme

und Jasmin belegte

in 34,04 Sekunden

Platz vier.

Die U10 mit Helena, Lia, Edda und

Mila wurde in 34,80 Sekunden ebenfalls

Vierte.

Darüber hinaus sammelten viele weitere

Nachwuchsathletinnen und -athleten

wertvolle Wettkampferfahrungen und

trugen zum starken Gesamtergebnis

des Vereins bei. Mit dabei waren außerdem

Jannis, Jano und Constantin, die

das erfolgreiche Mannschaftsergebnis

mit ihren Leistungen unterstützten.

Der SV Bad Düben gratuliert allen

Teilnehmerinnen und Teilnehmern

herzlich zu ihren Erfolgen und bedankt

sich bei den Trainerinnen und Trainern,

Kampfrichtern, Helfern sowie den Eltern

für die großartige Unterstützung

an beiden Wettkampftagen.

SV Bad Düben Abt. Leichtathletik


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Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. Juni 2026 GEMISCHTE SEITE 9

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Leserpost

„Die Gedanken sind frei...“

(Schwemsal/Wsp). ...mit diesem Lied

aus dem 18. Jahrhundert begann der

musikalische Teil unseres Seniorentreffens

am 5. Juni. Die Schwemsaler

Saitenspieler spielten mit sichtlicher

Freude und animierten uns zum Mitsingen.

Und ja, wir waren ziemlich

textsicher, zumindest bis zur zweiten

Strophe! Aber, man hatte es geahnt

und so erhielten wir den Text zu den

schönen Volksliedern in Papierform –

dafür danke!

Die Vergangenheit holte uns ein, gedachten

wir doch unserer lang zurückliegenden

Schulzeit: Deutsches Liedgut

– Tradition, die die Gemeinschaft

fördert und unsere Identität betont. Es

war ein Höhepunkt, den wir in vollen

Zügen genossen!

Das leibliche Wohl kam aber auch

nicht zu kurz, fleißige Bäckerinnen

hatten leckere Kuchen gezaubert und

deftige Schnittchen geschmiert. Die

Chefinnen Doreen und Ines würdigten

die Geburtstagskinder mit einem kleinen

Geschenk und Herr Schmidt wechselt

seinen Wohnort, gute Wünsche

und eine Proviant-Box begleiten ihn.

Informiert wurde durch Helga über

Möglichkeiten, Tagesfahrten zu unternehmen

mit dem Reiseclub Bad Düben

(Ansprechpartner Heiko Wittig) und

Herr Flöter machte das Angebot, mit

interessierten Senioren der Obermühle

einen Besuch abzustatten. Der Hinweis

zum Familienfest am 14. Juni,

veranstaltet vom Verein Miteinander

*Leben*Lernen Sachsen-Anhalt e. V.

fand offene Ohren, ebenso die geplanten

Veranstaltungen für die Senioren.

Ein Dankeschön allen, die an diesem

schönen Nachmittag unter dem „Miteinander-Dach“

mitgewirkt haben und

ein dickes Lob den Saitenspielern, die

sich über das kleine Geschenk gefreut

haben. Wir möchten euch wieder mal

zuhören! Danke Doreen und Ines!

Helga Grandke

Leserpost

Verwilderte Rasthütte am Mulderadweg

Nachdem der Muldeaueweg zwischen Pouch und Rösa wegen Bauarbeiten alternativlos

gesperrt wurde, verschwinden oder verwildern auch die am Wegrand

befindlichen Rasthütten, wie hier der Rastplatz zwischen Brösa und Alaunwerk.

Text & Foto: Rainer Gottwald

Unsere Leistungen

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• Wartung / Inspektion

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Abgasuntersuchung

• Gasprüfung

• Wäsche

• Reifenservice

• Unterbodenschutz

Die Schwemsaler Saitenspieler animierten die Senioren zum Mitsingen der Volkslieder.

Foto: privat

Eilenburger Str. 10, 04849 Bad Düben, Tel.: 034243 / 3 04 21

E-Mail: info@ap-baddueben.de, www.ap-baddueben.de


10

GEMISCHTE SEITE 24. Juni 2026

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Wenn die Kraft versiegt,

die letzten Blätter fallen,

bleibt die Erinnerung.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

meinem lieben Mann, unserem Vater, Opa und Bruder

Lothar Meier

geb. 27.02.1954 gest. 08.06.2026

In stiller Trauer

Deine Ehefrau Karin

Dein Sohn David und Enkel Bryan

Dein Sohn Jens mit Peter

Deine Schwester Brunhilde mit Familie

sowie im Namen aller Angehörigen

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung

findet im engsten Familienkreis statt.

Mitgliederversammlung des Vereins Dübener Heide

(Rösa/Wsp/ny). Der Verein Dübener

Heide besteht aus mehreren Ortsgruppen

(OG) und in diesem Jahr

fungierte die OG Rösa als Gastgeber

für die Frühjahrs-Mitgliederversammlung.

Das Treffen fand im idyllischen

Guts park statt und die rund

70 Teilnehmer fühlten sich bei herrlichstem

Wetter im Freien sichtlich

wohl. Dabei war es dem Vorsitzenden

Axel Mitzka eine besondere Freude,

Ehrenmitglied Herbert Meyer begrüßen

zu dürfen. Nach dem offiziellen

Teil und gemütlicher Kaffeerunde mit

Informationsaustausch, nutzten einige

die Möglichkeit, den entzückenden

Gutspark bei einem Rundgang zu

erkunden.

Ehrungen und Auszeichnungen

Viele Vereinsmitglieder sind auch

begeisterte Wanderer. Beim Absolvieren

vieler Kilometer im Jahr

bekommen die Akteure Wandernadeln

in Bronze, Silber oder Gold

vom Deutschen Wanderverein. Alle

Herzlichen Dank

sagen wir allen Verwandten,

Bekannten, Freunden und

Nachbarn, die mit uns Abschied

nahmen, sich in stiller Trauer

mit uns verbunden fühlten und

ihre Anteilnahme auf vielfältige

Weise zum Ausdruck brachten.

geb. Kunert

Unser besonderer Dank gilt

der Trauerrednerin Frau Rühl

für ihre tröstenden Worte,

Kati´s Blumenwelt für den

wunderschönen

Blumenschmuck, dem Augustinuswerk aus Wittenberg für

die Betreuung und Unterstützung sowie dem

Bestattungsinstitut Bothur für die kompetente

Unterstützung und individuelle Ausgestaltung der

Lebensabschiedsfeier. Ihre Nichten und Neffen mit Familien

Tornau, im Juni 2026

Es gibt Momente im Leben,

da steht die Zeit für einen Augenblick still

und wenn sie weiter läuft,

ist nichts mehr wie es war.

Frank Breitz

* 30. Juli 1965

† 12. Juni 2026

In liebevoller Erinnerung

Deine Anke

Dein Fritz mit Nicole

Arne und Evelyn

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung

findet im engsten Familienkreis statt.

Wandernadeln bei herrlichstem Wetter im Gutspark übergeben

Axel Mitzka (l.) und Gudrun Engler (r.) mit den beiden Vereinsfreunden Karl-Heinz

Glaser (2. v. l., OG Rösa) und Joachim Brinkel (OG Bad Düben)

Foto: (Wsp) Nyari

Personen aufzuzählen, wäre an dieser

Stelle müßig. Aber der Spitzenreiter

Joachim Brinkel aus Bad Düben sollte

nicht unerwähnt bleiben, denn er

erhielt nun die Wandernadel in Gold

zum zwölften Mal. Andere Namen

sind beispielsweise Ellen Männel aus

Torgau, Petra und Michael Matthäi

aus Bad Düben und Karl-Heinz Glaser

von der OG Rösa. Des Weiteren

übergab Gudrun Engler Urkunden an

langjährige Vereinsfreunde für 25,

30 und 35-jährige Mitgliedschaften.

Tag des Wanderns war gut besucht

Kürzlich fand in Rösa der Tag des

Wanderns in der Dübener Heide

statt, der laut Aussage von Gudrun

Engler sehr gut besucht war. Die Teilnehmer

am Aktionstag kamen aus

allen Teilen des Naturparks und es

erfreuten zwei angebotene geführte

Wanderungen am Vormittag. Außerdem

beteiligten sich acht Vereinsfreunde

am Sächsischen Wandertag

und lobten das toporganisierte Fest

mit 30 geführten Wanderungen in

Großenhain.

Neue Ortsgruppe in Hohenlubast

wächst

In einer vergangenen Ausgabe berichteten

wir darüber, dass im Mai

fünf Personen in Hohenlubast eine

neue Ortsgruppe des Heidevereins

gründeten. Thomas Schwarzbrunn

berichtete den Anwesenden von

schnellem Wachstum, denn schon

jetzt sind 15 Mitglieder aktiv. Es gibt

eine enge Zusammenarbeit mit der

benachbarten OG Schköna. Am 18.

Juli lädt die neue OG zu einer Rundwanderung

ein.

„Teufelsstein-Strolche“ sehr aktiv

Zu den aktivsten Ortsgruppen des

Heidevereins zählt zweifelsohne

Schköna, die den Namen „Teufelsstein-Strolche“

trägt. Es gibt monatliche

Treffen und es werden verschiedene

Veranstaltungen organisiert. Es

wird viel mit Kindern unternommen,

wie kreatives Gestalten, Basteln,

Besuch des NaturparkHauses, Naturbeobachtungen

im Schlosspark,

Baumpflanzaktion am Jösigk, Besuch

der Sckönaer Bücherstube im

Dorfgemeinschaftshaus. In Kürze

steht eine gemeinsame Kremserfahrt

auf dem Programm.

Ortschronisten treffen sich

regelmäßig

Ellen Männel aus Torgau berichtete

vom letzten Ortschronistentreffen,

als sich 25 Personen aus allen Himmelsrichtungen

einfanden. Am Tag

der offenen Tür am 24. April öffneten

außerdem zwölf Chronisten aus

verschiedenen Orten ihre Archive

für interessiertes Publikum. Des

Weiteren wurde informiert, dass

in Tornau Chroniken professionell

gescannt und digitalisiert und bei

Bedarf auch kopiert werden, was

bereits zahlreiche Orte dankend angenommen

haben. Zu den Ortschronistentreffen

können sich auch gern

Hobbyheimatforscher melden und ihr

Wissen austauschen. Das Nächste ist

im Oktober geplant.

In Kürze

Der Beitrag für eine einfache Mitgliedschaft

im Verein Dübener Heide

erhöht sich ab 1. Januar 2027 auf 36

Euro. Am 9. September findet die

nächste Heiderundfahrt statt. Es sind

noch Plätze frei. In Kürze startet ein

neues Ausschilderungsprojekt für

den anhaltischen Teil der Dübener

Heide. Der sächsische Teil wurde

bereits vor einigen Jahren neu ausgeschildert.


Auch im Internet unter:

www.duebener-wochenspiegel.de

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :

Dübener

www.duebener-wochenspiegel.de

WOCHENSPIEGEL

AMTSBLATT

der Stadt Bad Düben

Nr. 12/2026

24. Juni 2026

Tagesordnung zur Sitzung des Verwaltungsausschusses

am 29. Juni 2026 (Montag)

Beginn:

Ort:

17.30 Uhr

Ratssaal des Rathauses*, Markt 11, 04849 Bad Düben

*Der Zugang ist nicht barrierefrei. Bei Unterstützungsbedarf kontaktieren Sie

uns im Vorfeld der Sitzung.

öffentlicher Teil

1. Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Beschlussfassung zur Tagesordnung

3. Bestätigung der Niederschrift

4. Beratung und Beschlussfassung zum Bauantrag „Errichtung Einfamilienhaus,

Lindenring 6 und 20, Flurstück 57/37 und 57/38, Flur 6 in Schnaditz

5. Beratung und Beschlussfassung zum Bauantrag „Errichtung einer Lagerhalle,

Steinlache 9, Flurstück 52/92 und 52/93, Flur 8, Gemarkung Bad Düben

6. Beratung und Beschlussfassung zum Bauantrag „Errichtung Gartenhaus

zur Lager-, Garten- und Freizeitnutzung, Am Lauch 1, Flurstück 909, Flur

11, Gemarkung Bad Düben

7. Beratung und Beschlussfassung zum Bauantrag „Neubau eines Stahlgittermastes

mit Versorgungseinheit, Flurstück 195, Flur 5 in Tiefensee

(Wiedervorlage)

8. Informationen und Sonstiges

sowie ein nichtöffentlicher Teil

Nichtöffentliche Beschlussvorlage

9. Beratung und Beschlussfassung zu einer Personalangelegenheit

Beginn:

Ort:

Tagesordnung zur Sitzung des Stadtrates

am 2. Juli 2026

19.00 Uhr

Ratssaal des Rathauses*, Markt 11, 04849 Bad Düben

*Der Zugang ist nicht barrierefrei. Bei Unterstützungsbedarf kontaktieren Sie

uns im Vorfeld der Sitzung.

1. Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Beschlussfassung zur Tagesordnung

3. Beschlussfassung der Niederschrift

4. Einwohneranfragen gemäß § 44 (3) i. V. mit § 11 Sächs. Gemeindeordnung

5. Beratung und Beschlussfassung zur Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans

für die Stadt Bad Düben

6. Beratung und Beschlussfassung zum Antrag Kurhaus Bad Düben, Parkstraße

25

7. Beratung und Beschlussfassung zur Vereinbarung eines geplanten Flächentausches

zwischen Stadt Bad Düben und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

8. Beratung und Beschlussfassung zur Vergabe der Leistung von Verunreinigungen

auf öffentlichen Verkehrsflächen – Los 2 Bad Düben

9. Information und Sonstiges

Beschlussübersicht

Der Stadtrat hat am 11. Juni 2026 folgende Beschlüsse gefasst:

Beschluss-Nr. 5-26-2026

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Stellungnahme der Stadt Bad

Düben im Zuge der Träger- und Öffentlichkeitsbeteiligung zum 2. Entwurf

der „Teilfortschreibung Erneuerbarer Energien“ des Regionalplans Leipzig-

Westsachsen. Die Bürgermeisterin wird beauftragt, die Stellungnahme der

Stadt Bad Düben fristwahrend bei dem Regionalen Planungsverband Leipzig-

Amtliche Mitteilungen

Westsachsen einzureichen.

Beschluss-Nr. 5-27-2026

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags

für die Unterhaltungspflege im Kurgarten Ost einschließlich

teilweise Parkstraße/Kurgarten, durch die Firma Garten- und Landschaftsbau

Daniela Noack aus Bad Düben um 2 Jahre bis zum 31. Dezember 2028 (mit

einer Preisanpassung von 4,5 %).

Beschluss-Nr. 5-28-2026

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags

für die Unterhaltungspflege im Kurpark West einschließlich

teilweise Parkstraße, durch die Firma ÖKO-Service Mehrer aus Bad Düben

um 2 Jahre bis zum 31. Dezember 2028 (mit einer Preisanpassung von 4,5 %).

Beschluss-Nr. 5-29-2026

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags

für die Unterhaltungspflege im Industrie- und Gewerbegebiet

PEE-WEE, durch die Firma Garten- und Landschaftsbau Daniela Noack aus

Bad Düben um 2 Jahre bis zum 31. Dezember 2028 (mit einer Preisanpassung

von 4,5 %).

Beschluss-Nr. 5-30-2026

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags

für die Unterhaltungspflege im Burggarten und Burgvorplatz,

durch die Firma Garten- und Landschaftsbau Daniela Noack aus Bad Düben

um 2 Jahre bis zum 31. Dezember 2028 (mit einer Preisanpassung von 4,5 %).

Beschluss-Nr. 5-31-2026

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrag

zur Wartung, Instandsetzung und Erneuerung der öffentlichen

Straßenbeleuchtung durch die Firma Elektro Griebsch GmbH & Co. KG aus

Bad Düben um 4 Jahre bis zum 31. Dezember 2030 (mit einer Preisanpassung

von 6,78 %).

Beschluss-Nr. 5-32-2026

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags

zur Straßenreinigung und Leerung von Straßeneinläufen durch

die Firma Garten- und Landschaftsbau Daniela Noack aus Bad Düben um 2

Jahre bis zum 31. Dezember 2028 (mit einer Preisanpassung von 7,5 %).

Beschluss-Nr. 5-33-2026

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags

der Winterdienstleistungen Los 1 – Stadt Bad Düben (Kernstadt)

mit den Ortslagen Hammermühle und Alaunwerk – durch die Firma Garten- und

Landschaftsbau Daniela Noack aus Bad Düben um 2 Jahre bis zum 31. März

2028 (mit einer Preisanpassung von 7,5 %).

Beschluss-Nr. 5-34-2026

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Verlängerung des Dienstleistungsvertrags

der Winterdienstleistungen Los 2 – Stadtteile Schnaditz,

Wellaune und Tiefensee – durch die Firma Garten- und Landschaftsbau

Daniela Noack aus Bad Düben um 2 Jahre bis zum 31. März 2028 (mit einer

Preisanpassung von 7,5 %).

Beschluss-Nr. 5-35-2026

Der Stadtrat nimmt die Ergebnisse der örtlichen Prüfung des Jahresabschlusses

für das Haushaltsjahr 2020 der Stadt Bad Düben zum 31. Dezember 2020

sowie der Feststellung des Jahresabschlusses für das Haushaltsjahr 2020 zum

31. Dezember 2020 zur Kenntnis.

Auf Grund des geprüften Ergebnisses stellt der Stadtrat der Stadt Bad Düben

den Jahresabschluss des Haushaltsjahres 2020 der Stadt Bad Düben zum 31.

Dezember 2020 nach § 88c Absatz 2 Sächsische Gemeindeordnung fest.


Seite 38 AMTSBLATT

24. Juni 2026

Bekanntgabe des Beschlusses über die Feststellung

des Jahresabschlusses 2020 der Stadt Bad Düben

gemäß § 88c Absatz 3 SächsGemO

Beschluss Nr. 5-35-2026

Auf der Grundlage von § 88 i. V. m. § 88c Absatz 2 der Gemeindeordnung

für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) in der jeweils geltenden Fassung wird

bekanntgegeben, dass der Stadtrat der Stadt Bad Düben in der Sitzung am 11.

Juni 2026 den Jahresabschluss 2020 festgestellt hat und dass der Jahresabschluss

den gesetzlichen Vorschriften entspricht sowie unter Beachtung der

Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen

entsprechendes Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage der

Stadt Bad Düben vermittelt.

Aktiva: 31. Dezember 2020

1 Anlagevermögen 80.446.355,22 €

2 Umlaufvermögen 4.788.179,77 €

3 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 8.605,41 €

4 Nicht durch Kapitalpositionen gedeckter Fehlbetrag 0,00 €

Summe Aktiva 85.243.140,40 €

Passiva:

1 Kapitalposition 44.046.461,71 €

2 Sonderposten 24.995.283,29 €

3 Rückstellungen 21.000,00 €

4 Verbindlichkeiten 16.152.207,36 €

5 Passive Rechnungsabgrenzungsposten 28.188,04 €

Summe Passiva 85.243.140,40 €

Der Jahresfehlbetrag im ordentlichen Ergebnis beträgt 161.262,34 Euro und

wird in voller Höhe mit dem Jahresüberschuss im Sonderergebnis verrechnet.

Ein Betrag von 920.565,26 Euro aus Verrechnungen mit dem Basiskapital gemäß

§ 72 Absatz 3 Satz 3 SächsGemO werden der Rücklage aus Überschüssen

des ordentlichen Ergebnisses zugeführt.

Der Jahresüberschuss im Sonderergebnis beträgt 386.854,70 Euro. Der nach

Verrechnung mit dem Jahresfehlbetrag im ordentlichen Ergebnis überbleibende

Betrag von 225.592,36 Euro wird in die Rücklage aus Überschüssen des Sonderergebnisses

eingestellt. Weiterhin wird ein Betrag von 10.879,29 Euro aus

der Übertragung vom Basiskapital gemäß § 24 Absatz 3 Satz 2 SächsKomHVO

der Rücklage aus Überschüssen des Sonderergebnis zugeführt.

Die Jahresabschluss 2020 mit allen Anlagen ist Bestandteil des Beschlusses.

Der Bericht vom 6. März 2026 über die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses

2020 der Stadt Bad Düben durch die KOMM-TREU GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markkleeberg ergab keine Beanstandungen, die einer Feststellung

des Jahresabschlusses durch den Stadtrat entgegenstanden.

Der Jahresabschluss 2020 mit allen Anlagen liegt ab 25. Juni 2026 dauerhaft

zu den Öffnungszeiten der Verwaltung in Zimmer 31 (Finanzwesen) öffentlich

zu jedermanns Einsicht aus.

Beseitigung von Straßenschäden unter

Vollsperrung

Münster

Bürgermeisterin

Die Stadt Bad Düben führt dringend erforderliche Sanierungsarbeiten am Asphalt

durch. Ziel der Maßnahme ist die Erneuerung der schadhaften Fahrbahn,

um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer dauerhaft zu gewährleisten.

Folgende Straßen sind von den Sanierungsarbeiten betroffen:

6. – 10. Juli 2026

Durchwehnaer Straße vom Kreisverkehr Nahversorgungszentrum bis Kreuzungsbereich

Postweg/Durchwehnaer Straße. Hier erfolgt eine halbseitige

Sperrung, welche baubedingt wechselt. Der Kreuzungsbereich Postweg/

Durchwehnaer Straße wird voll gesperrt.

13. – 17. Juli 2026

Gustav-Adolf-Straße 1. Bauabschnitt: von Kreuzung Schmiedeberger Straße

bis Einmündung Windmühlenweg. Hier erfolgen die Arbeiten unter Vollsperrung

der Straße.

20. – 24. Juli 2026

Gustav-Adolf-Straße 2. Bauabschnitt: von Einmündung Windmühlenweg bis

Einmündung Blücherstraße. Hier werden die Arbeiten ebenfalls unter Vollsperrung

durchgeführt.

Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig

zu umfahren und mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen.

Die Stadt Bad Düben bittet um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen

und dankt für die Geduld. Eine Umleitung für alle betroffenen

Straßenabschnitte ist ausgeschildert.

Vollsperrung der Zufahrtsstraße zum

Schulcampus I / Mississippi-Spielplatz / Anwohnerparkplatz

Wohnungsgenossenschaft „Heideland“

Die Zufahrtsstraße zum Schulcampus I sowie zum Anwohnerparkplatz der

Wohnungsgenossenschaft „Heideland“ Bad Düben eG wird ab dem 29. Juni

2026 für den gesamten Fußgänger- und Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Grund

hierfür ist eine dringend erforderliche, grundhafte Erneuerung der Fahrbahn

und des Gehweges. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte August

andauern. Da die Straße maßgeblich für den Schulverkehr genutzt wird, führt

die Sperrung zu massiven Änderungen für Eltern und Schüler. Die alternative

Zuwegung in der Zeit der Baumaßnahme wurde im Vorfeld mit der Hort- und

Schulleiterin abgestimmt. Für diese Zeit soll der Zugang über den Oberschulhof

erfolgen.

Von der Vollsperrung massiv betroffen sind auch die Mieterinnen und Mieter

des angrenzenden Wohngebäudes. Die Zufahrt zu dem Parkplatz der Wohnungsgenossenschaft

„Heideland“ ist während der gesamten Bauphase nicht

möglich. Fahrzeuge, die dort dauerhaft oder regelmäßig abgestellt werden,

müssen zwingend vor Baubeginn bis spätestens 29. Juni 2026 vom Gelände

entfernt werden.

Als Ersatz für die wegfallenden Mieterparkplätze sollen die Parkflächen im

Bereich Windmühlenweg/Schmiedeberger Straße genutzt werden. Die Wohnungsgenossenschaft

informiert ihre Mieter parallel über die Details.

Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig

zu umfahren und mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen. Die Stadt Bad Düben

bittet um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen und dankt

für die Geduld.

Schwimmkurse in den Sommerferien

für Anfänger im NaturSportBad Bad Düben

Wer: Kinder ab 6 Jahre

Wann: 1. Kurs: 06. bis 17.07.2026 jeweils von 9.20 bis 10.35 Uhr

2. Kurs: 03. bis 14.08.2026 jeweils von 9.20 bis 10.35 Uhr

Wasserzeit: 45 Minuten / 10 Übungseinheiten jeweils von Montag bis Freitag

Kursdauer: 2 Wochen

Kursgebühr: 150 Euro

Anmeldung: Bei Interesse melden Sie sich bitte über den

QR-Code oder auf unserer Homepage www.natursportbad.

de (–> „Schwimmabzeichen & Kurse“) an.

Impressum

Amtsblatt der Stadt Bad Düben

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine

Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.


24. Juni 2026 AMTSBLATT

Seite 39

Abtauchen im NaturSportBad

Schwimmen, planschen und treiben lassen – im barrierefrei zugänglichen

Kombibecken mit Wassertiefen von 0,25 bis 1,80 Meter sowie in der Felsenlandschaft

ist Badespaß für Jung und Alt garantiert. Das Highlight ist die 16

Meter lange Breitwellenrutsche. Zudem gibt es zwei Beachvolleyballplätze,

eine Tischtennisplatte, ein Bodentrampolin und eine Balancierstrecke. Der

Kiosk mit Freisitz bietet eine vielfältige Auswahl.

Das NaturSportBad arbeitet mit einer modernen ökologischen Wasseraufbereitung.

Sie erfolgt allein biologisch-physikalisch, ohne jeglichen Zusatz

von Chlor.

Öffnungszeiten NaturSportBad

Mo. – Do.: 13 – 18 Uhr

mittwochs Frühschwimmen: 7 – 8.30 Uhr

Fr.: 13 – 20 Uhr I Sa., So. & Feiertage: 10 – 20 Uhr

Informationen zum E-Ticket und Buchungen

fürs Camp unter www.natursportbad.de

Hier gelangen Sie zum digitalen

Tagesticket oder eine 10er-Karte

SupaGolf –

lasst die bunten Bälle wieder rollen!

SupaGolf kann ohne Vorkenntnisse von der ganzen Familie, schon von Kindern

ab ca. 5 Jahren, gespielt werden. Für eine Runde sind 1,5 Stunden einzuplanen.

Die Ausleihstation für das Equipment befindet sich, im VitalCenter des HEI-

DE SPA, Bitterfelder Straße 42 in Bad Düben. Den Termin für die Spielzeit

bitte telefonisch unter 034243 / 33675 vereinbaren.

Spielzeiten: 1. April – 31. Oktober (witterungsabhängig)

Mo, Di, Do & Fr: 11 – 21 Uhr

Sa, So, feiertags: 11 – 19 Uhr (Juni, Juli, August)

Mi: Pflegetag, daher geschlossen

Mehr erfahren Sie über den QR-Code oder auf unserer

Homepage www.bad-dueben.de/tourismus-freizeit/

VERANSTALTUNGEN JULI

bis 14.08. Kunstausstellung „Wahre Farben“ von Hobbymalerin Heike Ludwig (Gräfenhainichen),

farbige, persönliche und berührende Bildwelten,

Eintritt kostenfrei, Spenden willkommen, Gruppenführungen außerhalb der Öffnungszeiten

(Mo. 10 – 13 Uhr, Di./Do./Fr. 10 – 15 Uhr) auf Anfrage möglich (Tel.: 0173 / 8252407),

www.naturpark-duebener-heide.de, NaturparkHaus (Kreativraum im 1. OG)

04. / 05.07. Gerätehausfest der Freiwilligen Feuerwehr Bad Düben,

ÖZ: Sa. 10 – 20 Uhr, So. 10 – 15 Uhr, Feuerwehrgerätehaus (Bitterfelder Straße 17)

04.07.

10.00 – 13.00 Offene Mühle für Besucher und interessierte Helfer,

www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle

05.07.

09.00 Stadtführung mit Torsten Gaber, www.reha-zentrum-bad-dueben.de,

Treff: MEDICLIN Reha-Zentrum Haupteingang

14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle

12.07.

14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle

14.07.

19.00 Lichtbildervortrag „Der Wanderweg der Lieder“ mit Joachim Brinkel,

www.reha-zentrum-bad-dueben.de, MEDICLIN Reha-Zentrum Vortragsraum

15.07.

10.00 – 14.00 Ferienangebot: Zocken mit der Switch, Alter: 11 – 15 Jahre,

www.awo-nordsachsen.de/bibliothek, AWO Bibliothek

17.07.

09.00 – 12.00 Pilze und Kräuter im Sommer, spannende Entdeckungstour durch die sommerliche

Natur mit der Pilzsachverständigen Christina Kiesewetter, Wissenswertes über die

natürlichen Schätze am Wegesrand, Angebot für Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines

Erwachsenen sowie für alle Naturinteressierten, wettergerechte Kleidung, festes

Schuhwerk, ausreichend Getränke sowie Sonnen- und gegebenenfalls Insektenschutz

mitbringen, Teilnahme kostenfrei, Spenden willkommen, Voranmeldung erforderlich

(www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltungen), Treff: Waldfriedhof

19.07.

09.00 Wanderung „Auf den Spuren des Alauns“ mit Stadtführer Torsten Gaber,

www.reha-zentrum-bad-dueben.de, Treff: MEDICLIN Reha-Zentrum Haupteingang

14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle

22.07.

10.00 – 14.00 Ferienangebot: Robotik-Workshop, Alter: 11 – 15 Jahre,

www.awo-nordsachsen.de/bibliothek, AWO Bibliothek

23.07.

18.00 – 20.00 Handarbeitswerkstatt: Fäden spinnen und Ideen weben, ab 10 Jahre mit Erfahrung oder

neu inspiriert, eigene Projekte können mitgebracht, repariert oder neu begonnen werden,

Materialien stehen auf Spendenbasis bereit, Teilnahme kostenfrei,

Spenden willkommen, Voranmeldung erwünscht

(www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltungen),

NaturparkHaus (Kreativraum im 1. OG)

18.30 – 20.00 Aquarellmalkurs zum Thema „Feuertanz“, Angebot für Familien mit Kindern

ab der 1. Klasse und alle kreativen Köpfe, Materialien werden gestellt, Teilnahme kostenfrei,

Spenden willkommen, begrenzte Plätze, Voranmeldung erforderlich

(www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltunge), NaturparkHaus

26.07.

10.00 – 12.00 Aquarellmalkurs zum Thema „Meeresmelodie“, Angebot für Familien mit Kindern

ab der 1. Klasse und alle kreativen Köpfe, Materialien werden gestellt, Teilnahme kostenfrei,

Spenden willkommen, begrenzte Plätze, Voranmeldung erforderlich

(www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltungen), NaturparkHaus

14.00 – 16.00 Kurkonzert mit der Band „...see you!“, Mühlencafé geöffnet (14 – 17 Uhr),

www.bad-dueben.de, Obermühle

29.07.

09.30 – 12.30 Kreativwanderung zum Thema „Melodie im Wald“, Spurensuche nach den Stimmen

unserer gefiederten Waldbewohner, Vogelbeobachtung, das Kennenlernen von

Vogelstimmen und kreatives Gestalten, Angebot für Kinder ab der 1. Klasse in Begleitung

eines Erwachsenen sowie für alle Naturinteressierten, wettergerechte Kleidung,

ausreichend Getränke sowie Sonnen- und gegebenenfalls Insektenschutz mitbringen,

Teilnahme kostenfrei, Spenden willkommen, begrenzte Plätze,

Voranmeldung erforderlich (www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltungen),

Treff: Parkplatz Reinharzer Straße (Bushaltestelle gegenüber Orthopädie-Technik Neubert)

10.00 – 14.00 Ferienangebot: Book-Art-Workshop, Alter: 11 – 15 Jahre,

www.awo-nordsachsen.de/bibliothek, AWO Bibliothek

31.07.

19.30 „Fermate – Innehalten zum Monatsende“: Konzert für Blockflöten und Cembalo mit

Susanne Seiffert und Reinhard Glende, Eintritt: 8 € an der Abendkasse, www.svangelischekirche-bad-dueben.de,

Evangelische Stadtkirche St. Nikolai

ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!


11

AUS DER REGION 24. Juni 2026

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Förderverein Erlebnisdorf Görschlitz und der Freiwilligen Feuerwehr e. V.

Hexensteinfest, Halloweenschnorren, Arbeitseinsätze und vieles mehr

(Görschlitz/Wsp/ny). Mit 40 Mitgliedern

kann sich der Förderverein

Erlebnisdorf Görschlitz und der Freiwilligen

Feuerwehr e. V. wirklich sehen

lassen und diese engagierte Truppe

stellt ganz schön was auf die Beine.

Das weithin bekannte Hexensteinfest

ist gerade mal Geschichte und schon

laufen die Planungen für die Zukunft

im Heidedorf.

Der Förderverein wurde 1999 gegründet

und möchte den Zusammenhalt im

Dorf generationsübergreifend erhalten

und fördern. Der Vorsitzende ist Enrico

Pertzsch, der an seiner Seite die

engagierten Stellvertreter Christian

Julich und Michael Bolduan weiß.

Die Mitglieder treffen sich jeden

Montag im Versammlungsraum der

Feuerwehr. Wer sich aktiv in die Gemeinschaft

einbringen möchte, ist gern

gesehen. Nach der Sommerpause geht

Familie Stummer sanierte das Jagdhaus „Guldenhof“

(Brösa/Wsp/ny). Fährt man von

der Bundesstraße 183 zwischen

Schwemsal und Rösa hinunter nach

Brösa, liegt noch oberhalb des idyllischen

Altdorfs ein größeres geschichtsträchtiges

Anwesen mit dem

Namen „Guldenhof“.

Der ehemalige Jagdhof besticht durch

seine einzigartige Architektur mit

dreiseitigem Grundriss. Auf der einen

Seite ist der Wald der Dübener

Heide ganz nah und auf der anderen

Seite fällt der Blick in die weite

Auenlandschaft

der Mulde. Da

hat sich der Erbauer

des „Guldenhofs“

ein

schönes Fleckchen

Erde ausgesucht.

Es war

Paul Gulden, der

ein abgelegenes

Bauerngehöft bei

Brösa von einer

Familie Winkler

erwarb und diesen

in einen ansehnlichen

Dreiseitenhof

als Jagdhaus

umbaute. Es war

umgeben von Park, Koppeln und einer

Gärtnerei.

Genau 100 Jahre später kauften

Gabriele und Jörg Stummer von der

Gemeinde Muldestausee das in die

Jahre gekommene Anwesen und

hauchten ihm mit umfangreichen Sanierungsarbeiten

wieder neues Leben

ein. Fündig wurde das Paar, das zu

dieser Zeit im unterfränkischen Bad

Kissingen lebte, im Internet. „Ich habe

immer mal gestöbert, wo man ein

Der Görschlitzer Förderverein zählt mittlerweile insgesamt 40 Mitglieder.

Foto: (Wsp) Nyari

es weiter: am 28. August, 25. September,

26. Oktober und 20. November,

immer 19.30 Uhr.

Zweimal im Jahr gibt es Arbeitseinsätze

im Ort, wobei man sich insbesondere

um die öffentlichen Flächen

am Bürgerhaus, rings um die Kirche

am Jugendclub und am Sportplatz

kümmert. Außerdem ist es der Förderverein,

der kulturelle Veranstaltung

Altehrwürdiges Anwesen in Brösa erstrahlt in neuem Glanz

besonderes Haus als

Altersruhesitz kaufen

könne“, erzählt

Jörg Stummer. Er

und seine Frau waren

seinerzeit interessiert,

sich kurz vor

dem Renteneintritt

noch einmal zu verändern

und etwas

Neues zu beginnen.

Beim Brösaer „Guldenhof“

hatten die

beiden ein gutes

Gefühl und schließlich wurde er 2016

gekauft.

Was begünstigend hinzukam, ist die

Tatsache, dass Gabriele und Jörg

Stummer in Löbnitz, also auf der

anderen und somit sächsischen Seite

der Mulde, aufwuchsen. „Wir sind

beide vor über 60 Jahren im Löbnitzer

Landambulatorium auf die Welt

gekommen und man könnte uns also

als Heimkehrer bezeichnen“, fügt die

Ehefrau hinzu. Man sei am Jagdhaus

zwar noch nicht ganz fertig, aber vor

vier Jahren zogen die zwei bereits ein.

organisiert und durchführt. Los geht

es mit dem Osterfeuer, gefolgt vom

Hexensteinfest sowie das jüngst stattgefundene

Kinderfest. Im September

feiern die Görschlitzer das traditionelle

Gerätehausfest.

Beim Halloweenschnorren werden

zwei Kindergruppen gebildet, die

gemeinsam von Haus zu Haus ziehen.

Am Ende ihrer Tour treffen sich alle

am Bürgerhaus, wo die gesamte Beute

zusammengetragen und gleichmäßig

unter allen Jungen und Mädchen

aufgeteilt wird. Dann folgt ein gemütlicher

Ausklang mit den Erwachsenen

bei Feuerschale und Fackelschein mit

Speis und Trank. Den Abschluss eines

jeden Jahres bildet das gemütliche

Lichterfest am Bürgerhaus, das nun

auch schon eine lange Tradition ausweist.

In diesem Jahr findet es am 29.

November statt.

Der als „Guldenhof“ bezeichnete frühere Jagdhof in Brösa. Kleines Foto: Jörg und Gabriele Stummer mit

einem beeindruckenden Holzhirsch, der als Dekoelement dient.

Fotos: (Wsp) Nyari

Das alte Foto stammt etwa aus den 1930er Jahren.

Foto: Nachlass Ella Kersten

Heute beherbergt das Anwesen neben

einer eigenen schönen Wohnung einige

Ferienwohnungen. Es ist also ähnlich

wie vor 100 Jahren, als Paul Gulden

Zimmer an Jäger vermietete. Und, um

diesen Charakter zu wahren, nutzt das

Paar entsprechende Inneneinrichtung

und Dekoration. Als Beispiel seien

Tapeten mit Hirsch-, Enten- oder

Waldmotiven genannt.

„Das Grundstück ringsherum war

völlig verwildert und glich einem

Dschungel“, erinnert sich der handwerklich

begabte Jörg Stummer. Heute

kann man auf dem gepflegten Areal

durchaus von einem Parkcharakter

ausgehen. Liebevoll dekoriert fällt

beispielsweise ein großer Hirsch aus

Holz auf, den die Familie auf der

Leipziger Hobby-Garten-Freizeit-

Messe erwarb und von dessen Sitz

man einen herrlichen Blick in die Aue

genießt. Seit vier Jahren im Ruhestand

sind beide nun sehr glücklich über die

Entscheidung, nach Brösa gezogen

zu sein. Haus, Hof und Garten halten

beide angenehm auf Trab.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. Juni 2026 AUS DER REGION 12

Kinderfest in Görschlitz

Robur-Fahrten und umsonst Naschen

(Görschlitz/Wsp/ny). Das alljährliche

Kinderfest in Görschlitz hat schon

eine sehr lange Tradition und wird

von den Mitgliedern des Fördervereins

Erlebnisdorf Görschlitz und der Freiwilligen

Feuerwehr e. V. organisiert

und vorbereitet. Aktive Unterstützung

kommt von David Himmer aus Laußig.

Kinder naschen ja nun mal sehr gern.

Also warteten an mehreren Ständen

verschiedene süße und herzhafte

Leckereien. Und das Besondere, für

Kinder war alles komplett kostenfrei.

Auch das Schlemmereis, das in

Kühlboxen von einer Eisdiele geliefert

wurde. „Die Kinder bezahlen heute

nichts, egal was sie verputzen“, erklärt

Vorstandsmitglied Michael Bolduan.

Der Verein nutzt die Einnahmen verschiedener

Aktionen, insbesondere die

vom Hexensteinfest.

Ringsherum gab es auf dem Festplatz

allerlei Möglichkeiten der spielerischen

und sportlichen Beschäftigung,

wie Fußball, Volleyball, Hüpfburg.

Der Renner war die Rundfahrt mit

dem Traditionsfahrzeug der Freiwilligen

Feuerwehr, dem 44 Jahre alten

Robur. Vom Förderverein übernommen

kutschierte nun das ehemalige

Einsatzfahrzeug die Kids während

des Festes über die Nachbardörfer.

Ein weiteres Highlight war der große

50 Quadratmeter große Pool, in dem

ausgiebig geplantscht werden konnte.

Für kulturelle Umrahmung sorgten die

Mädchen der Laußiger Tanzgruppe.

Eben noch beim eigenen Vereinsfest,

erfreuten sie nun die Görschlitzer

Nachbarn.

Neuer Service des Jugendamts

Antrag auf Übernahme von

Kita-Elternbeiträgen jetzt online möglich

(Nordsachsen/Wsp). Das Jugendamt

des Landkreises Nordsachsen erweitert

seinen digitalen Service: Ab sofort

lassen sich Anträge auf Übernahme

der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen

bequem online stellen.

„Eltern können die erforderlichen

Unterlagen digital einreichen und den

Antrag unabhängig von den Behörden-

Öffnungszeiten schnell und unkompliziert

daheim ausfüllen und absenden“,

sagt Sozialdezernentin Heike Schmidt.

Registrierung und Authentifizierung

erfolgen über die Plattform „Amt24“.

Der Online-Antrag sowie weitere

Informationen zu Voraussetzungen,

Verfahrensablauf und Ansprechpartnern

sind über die Homepage des

Landkreises Nordsachsen oder auch

direkt beim Portal „Amt24“ zu finden.

„Die Übernahme von Elternbeiträgen

wird unter bestimmten Voraussetzungen

gewährt, um Kindern durch die

finanzielle Entlastung ihrer Familien

den Besuch von Kitas oder Horten zu

ermöglichen“, erklärt Heike Schmidt.

Heike Schmidt, Dezernentin für Soziales

und Gesundheit des Landkreises Nordsachsen

Foto: LRA/Stöber

Ebenfalls online können seit April

vergangenen Jahres Anträge auf

Unterhaltsvorschussleistungen beim

Jugendamt eingereicht werden. „Die

digitalen Angebote werden von den

Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen“,

berichtet die Sozialdezernentin.

Landratsamt Nordsachsen

Verlagshaus „Heide-Druck“

Verlagshaus „Heide-Druck“

Werbung Druck Design

Geschäftsdrucksachen, Plakate, Broschüren,

Endlosformulare, Flyer, Folder, Referenzmappen,

Kalender, Stempel, Aufkleber,

Schilder, Werbeartikel m. Aufdruck u.v.m.

Die sechs Mädels genossen die Fahrt mit dem Traditionsfahrzeug der Feuerwehr.

Foto: (Wsp) Nyari

Neuhofstr. 22–23 • 04849 Bad Düben • Tel.: 034243/24602

www.duebener-wochenspiegel.de • info@heide-druck.com

Leserpost

Vorschulkinder wanderten auf den Spuren der Bienen

(Bad Düben/Wsp). Einen erlebnisreichen

und lehrreichen Wandertag unternahm

kürzlich die Vorschulgruppe

unserer AWO Kita „Spatzenhaus“. Ziel

war die Imkerei von Familie Duensing,

die nach einer drei Kilometer langen

Wanderung erreicht wurde. Bereits

auf dem Weg legten die Kinder eine

kleine Trinkpause auf dem Spielplatz

Hammermühle ein und sammelten

neue Kräfte für das bevorstehende

Abenteuer.

Schon in den Wochen zuvor hatten

sich die Vorschulkinder intensiv mit

dem Thema Bienen beschäftigt. In der

Kita wurde gemeinsam gelesen, gebastelt

und viel Wissenswertes über die

fleißigen Insekten gelernt. So waren

die Kinder bestens auf ihren Ausflug

vorbereitet.

In der Imkerei angekommen, stärkten

sich die kleinen Wanderer zunächst

mit leckeren Honigschnitten und erfrischender

Limonade. Anschließend

führten Frau und Herr Duensing die

Gruppe in die faszinierende Welt der

Bienen ein. Mit großem Interesse

Kreativ ging es zur Sache: Aus echtem Honigwachs wurden eigene Kerzen hergestellt.

Foto: privat

beobachteten die Kinder die Tiere in

ihrem Lebensraum und erfuhren dabei

viel über deren wichtige Aufgaben in

der Natur.

Ein besonderes Highlight war die

Besichtigung der Bienenwaben. Die

Kinder konnten aus nächster Nähe

sehen, wie die Bienen ihren Honig

herstellen. Mit großen Augen verfolgten

sie anschließend das Schleudern

des Honigs. Als schließlich der Hahn

der Honigschleuder geöffnet wurde,

durfte jedes Kind einen Finger voll

frischen Frühjahrsblütenhonig probieren

– ein Genuss, der allen lange

in Erinnerung bleiben wird.

Kreativ ging es danach weiter: Aus

echtem Honigwachs wurden eigene

Kerzen hergestellt. Für viel Spaß

sorgte außerdem ein Geschmacksquiz,

bei dem Erzieherin Heike Neumann

ihr Wissen und ihren Gaumen unter

Beweis stellen musste.

Zum Abschied überreichten die Kinder

der Imkerei ein selbstgestaltetes

Bild als Dankeschön für den spannenden

und herzlichen Empfang.

Pünktlich zur Mittagszeit erreichte

die Spatzengruppe zum Ausklang des

Wandertages Guidos Gulaschkanone,

an der bereits ein leckeres Mittagessen

wartete. Bei Spirelli mit Tomatensoße

konnten sich alle noch einmal stärken.

Anschließend ging es mit dem Bus

zurück zur Kita.

Müde von den vielen Eindrücken, aber

glücklich und zufrieden, kamen die

Kinder wieder in ihrer Kita „Spatzenhaus“

an. Der Wandertag wird den

Vorschulkindern und ihrer Erzieherin

sicherlich noch lange in schöner Erinnerung

bleiben.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei

Familie Duensing für den tollen Vormittag

mit ihren Bienen.

Katja Nicolaus, Öffentlichkeitsarbeit

AWO Nordsachsen


13

LESERPOST 24. Juni 2026

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Leserpost

Auf Entdeckungstour im Entsorgungsbetrieb

(Eilenburg/Kossa/Wsp). Die Kinder

vom „Kinderhaus am Regenbogen“

in Kossa begaben sich gemeinsam mit

ihren Erzieherinnen vor wenigen Tagen

auf Wanderschaft. Ausgestattet mit gelben

Sicherheitswesten ging es mit dem

Bus unter dem Motto „Nachhaltigkeit

lernt man nicht nur im Kita-Gruppenraum“

zunächst nach Bad Düben. Bei

einem Eis versüßten sich die kleinen

großen Entdecker dort die Wartezeit auf

den nächsten Bus Richtung Eilenburg.

Endlich am Hochhaus in Eilenburg-Ost

angekommen, begab sich die Kindergruppe

direkt zum Wertstoffhof der

REMONDIS Eilenburg GmbH. Dort

wurden die Kinder bereits von den

Mitarbeitern erwartet und freudig in

Empfang genommen.

Eine ganze Stunde lang durften die

Kinder den Betrieb ganz genau unter

die Lupe nehmen. Sie entdeckten

dabei die verschiedenen Abfallarten

und deren individuelle Lagerung.

Außerdem lernten die Kinder wie mit

den unterschiedlichen Wertstoffen

letztlich weiterverfahren wird. Große

Augen machten die Minis auch beim

Anblick der Papierpresse. Bei der Haufwerkbildung

von Grünschnitt konnten

die Kinder zudem einen Radlader

Die Kinder durften sogar per Knopfdruck die Entleerung der Restmülltonne

vornehmen.

Foto: privat

beobachten. Außerdem konnte jedes

Kind selbst im Müllauto Platz nehmen

und anschließend sogar die Entleerung

einer Restabfalltonne per Knopfdruck

vornehmen. Für viel Freude sorgte auch

die Fahrzeugwaage, auf der alle Kinder

einmal gleichzeitig stehen und so ihr

Gesamtgewicht ermitteln konnten.

Der Betriebsrundgang verging wie im

Flug. Es kam zu keiner Zeit Langeweile

auf und die Kinder nahmen ganz viele

Eindrücke mit. Ein herzliches Dankeschön

gilt an dieser Stelle den Mitarbeitern

der REMONDIS Eilenburg

GmbH, die diesen Ausflug überhaupt

ermöglicht und die unzähligen Fragen

der Kinder ausführlich beantwortet

haben.

Bevor die Kinder mit ihren Erzieherinnen

die Heimreise antraten, blieb

noch etwas Zeit für eine Stärkung

bei einem kleinen Picknick auf dem

Grünstreifen nahe der Bushaltestelle.

Auch ein kurzer Abstecher auf dem

angrenzenden Spielplatz durfte nicht

fehlen. In Bad Düben ankommend

winkten die Kinder ihren Eltern dann

fröhlich aus dem Linienbus zu.

Alle Kinder verlebten einen wunderschönen

Wandertag, an dem sie viel

ausprobieren, entdecken und lernen

durften. Auch am darauffolgenden Kindergartentag

sprachen die Minis noch

von den vielen Erlebnissen, was unsere

Kita in ihrer Absicht, weitere Ausflüge

dieser Art zu planen und zu organisieren,

nur weiter bestärkt. Denn wenn

Kinder draußen beobachten, sammeln,

vergleichen und Fragen stellen, passiert

echte Bildung, ganz ohne Arbeitsblatt.

Das „Kinderhaus am Regenbogen“ in

Kossa möchte bewusst Räume schaffen,

in denen Kinder mit allen Sinnen

entdecken dürfen. Aktuell hat unsere

Kita noch Plätze frei und freut sich

daher sehr über jeden neuen kleinen

großen Entdecker im Kinder-Team.

„Kinderhaus am Regenbogen“

in Kossa

Kita „Flohkiste“ Hohenprießnitz

Kindertag der besonderen Art

(Hohenprießnitz/Wsp). Pünktlich

zum Kindertag wartete ein Tag voller

bunter Überraschungen auf die

Hohenprießnitzer ,,Flöhe“. Mit dem

Bus fuhren wir nach Krippehna, wo

im Dorfgemeinschaftshaus schon

leckeres Buffet, an dem sich alle Kinder

und Erzieher für das kommende

Programm stärken konnten, wartete.

Danach wanderten wir auf den Biohof

der Familie Praters und wurden

dort herzlich von Juniorchefin Lydia

empfangen. Praktikantin Nora düste

noch schnell eine Flasche Milch für

das Lamm erwärmen und dann waren

wir Zuschauer in der ersten Reihe bei

der großen ,,Lammfütterung“. Jetzt

bestaunten wir die Rinder, die schon

neugierig durchs Gitter schauten – und

sprachen über Futter und Haltung der

Tiere.

Als es in die Scheune ging, machten

alle Kinder große Augen, als sie das

riesige Thermometer sahen – dies

misst die Temperatur vom Heu, um

einen Brand zu verhindern. Aufregend

und beruhigend zugleich wirkte das

große Sieb in der Scheune – alle Kinder

haben eifrig Getreide gesammelt

und durch die Gitter rieseln lassen,

dabei entstanden tolle Geräusche.

Nachdem wir über verschiedene

Getreidesorten gesprochen und diese

verkostet hatten, wanderten wir noch

zur großen Herde und trieben diese

um – ein richtiges ,,Kuh-Spektakel“.

Jetzt war es aber allerhöchste Eisenbahn,

pünktlich im Restaurant

in Krippehna einzukehren: Besitzer

Stafa ließ für uns Töpfe und Pfannen

glühen und verwöhnte alle Kinder

und Erzieher zum Kindertag mit lauter

Köstlichkeiten. Mit roter Brause

und ,,Jámas“ eröffneten wir unseren

Restaurantbesuch und haben es uns

richtig schmecken lassen.

Mit unserem gebastelten Geschenk

bedankten wir uns für das besondere

Mittagessen und wurden dann schon

Zum Mittagessen ging es für die Hohenprießnitzer „Flöhe“ noch zum Krippehnaer Griechen.

vom ,,Landwirtschaftstaxi“ (Traktor

mit Hänger) von Lydia Praters abgeholt

und sicher in die ,,Flohkiste“ nach

Hohenprießnitz zurückgebracht! Auch

hier bedankten sich die ,,Flöhe“ mit

einer ,,Kuh-llage“.

Heike Streubel, Leiterin

Kita „Flohkiste“

Foto: privat


Dübener

WOCHENSPIEGEL

Sonderthema TIPPS FÜR DEN SOMMER

24. Juni 2026 14

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Sommerabend voller Kult-Hits und Nostalgie

(Bad Schmiedeberg/Wsp). Wenn

Neonfarben leuchten, legendäre

Beats erklingen und die größten Hits

eines unvergesslichen Jahrzehnts

die Tanzfläche füllen, dann heißt es

im Kurhausgarten Bad Schmiedeberg:

„Back to the 80s“. Am 17. Juli

lädt das Restaurant im Kurhaus zu

einem stimmungsvollen Sommerabend

unter freiem Himmel ein. Im

Rahmen der beliebten Mottoabende

erwartet die Besucherinnen und Besucher

eine besondere Atmosphäre

mit passender Dekoration, sommerlichen

Getränken und jeder Menge

Musik. Für den passenden Sound

sorgt DJ Enrico Falck, der die größten

Hits der 80er Jahre auflegt und

das Publikum auf eine musikalische

Zeitreise mitnimmt. Von Pop-Klassikern

über Kult-Hymnen bis hin zu

den legendären Dancefloor-Hits des

Jahrzehnts – hier kommen Fans der

80er voll auf ihre Kosten. Die Veranstaltung

beginnt um 20 Uhr, der

Einlass erfolgt ab 19.30 Uhr. Der

Eintritt ist kostenfrei.

Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg

Kur-GmbH

Mit dem Auto ins Ausland

Diese Regeln sollten Urlauber kennen

(Wsp/akz). Wer mit dem Auto in

den Urlaub fährt, sollte sich vorab

über die wichtigsten Verkehrsregeln

im Reiseland informieren. Denn innerhalb

Europas gelten teilweise

unterschiedliche Vorschriften – und

Verstöße können schnell teuer werden.

Tempolimits unterscheiden sich

deutlich

Während auf deutschen Autobahnen

teilweise keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung

gilt, gelten in

vielen europäischen Ländern klare

Tempolimits. In Frankreich, Italien

oder Österreich drohen bei Überschreitungen

oft hohe Strafen.

Besonders wichtig: In einigen Ländern

werden Bußgelder direkt vor

Ort kassiert.

Warnwesten und Pflichtausstattung

Viele Länder schreiben bestimmte

Ausrüstung im Fahrzeug vor. Dazu

gehören Warnwesten, Warndreieck

oder Ersatzlampen. In Frankreich

müssen Autofahrer beispielsweise

eine Warnweste im Fahrzeug mitführen.

Wer ohne vorgeschriebene Ausstattung

unterwegs ist, riskiert Bußgelder.

Umweltzonen beachten

Immer mehr Städte setzen auf Um-

weltzonen oder spezielle Zufahrtsregelungen.

Für manche Regionen

wird eine Umweltplakette benötigt.

Das betrifft unter anderem Frankreich,

Belgien oder Teile Italiens.

Vor Reisebeginn sollte deshalb geprüft

werden, welche Regelungen

entlang der Strecke gelten.

Alkoholgrenzen und

Handyverbote

Auch bei den Promillegrenzen gibt

es Unterschiede. Viele Länder haben

strengere Regeln als Deutschland.

Zudem werden Handyverstöße

oder fehlende Sicherheitsgurte

häufig deutlich härter bestraft.

Wasserschuloss Reinharz

Buchlesung mit Bürgermeisterin Dorczok

(Reinharz/Wsp). Am kommenden

Sonntag (28.06.) um 17 Uhr lädt der

Förderverein Schloss „Reinharz“ zur

Buchlesung in das Wasserschloss

Reinharz ein. Bürgermeisterin Heike

Dorczok liest aus „Icecream – Ein Tag

für ein Leben“ von Florian Funke.

Das autobiografisch geprägte Buch

erzählt von Liebe, Schicksalsschlägen,

Familie und der Kraft der Erinnerung.

Der Bad Schmiedeberger Florian

Funke beschreibt eindrucksvoll die

Geschichte seiner Lebensgefährtin

Thi, die plötzlich ins Wachkoma fällt,

und die gemeinsame Reise durch Erinnerungen,

Hoffnung und Trauerbewältigung.

Die bewegende Erzählung

führt von Deutschland über Thailand

bis Vietnam und stellt die Frage, was

wirklich bleibt, wenn nur noch ein

einziger gemeinsamer Tag geschenkt

wäre. In der besonderen Atmosphäre

des his torischen Schlosses entfalten die

emotionalen Texte ihre ganze Wirkung.

Wir laden herzlich zu einem bewegenden

literarischen Abend gemeinsam

mit dem Autor ein! Der Eintritt ist frei

(Spenden sind willkommen). Tickets

sind im Vorfeld erhältlich (www.

schloss-reinharz.de/programm).

Kostja Künzel

Förderverein Schloss „Reinharz“

Dübener Wochenspiegel –

regional stark!

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15 24. Juni 2026

Sonderthema TIPPS FÜR DEN SOMMER

Dübener

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innen gleichzeitig und hebt sie gezielt hervor – selbst

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Neue Sommerausstellung in der Galerie „SchkönArt“

Malerei und Grafik von Thomas Schmid

(Schköna/Wsp/ny). Die Galerie

„SchönArt“ in Schköna lädt am 3.

Juli zur Vernissage ein. Beginn ist

18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.

Zur begleitenden musikalischen

Umrahmung bringt Pianist Ilidar

Schaburow Jazzmusik zu Gehör. Der

Eintritt ist frei.

„In der 13. Auflage einer Ausstellung

haben wir den Wittenberger Maler

Thomas Schmid mit Malerei und Grafik

bei uns zu Gast“, erklärt Ilona Vieweg.

„Es ist wieder ein ganz anderer

Kunststil, so wie wir es noch nicht bei

uns gezeigt haben“, ist sie sich sicher.

Der 1952 in Leipzig geborene Thomas

Schmid, der seit 1974 in Wittenberg

lebt, hat sich sein malerisches Rüstzeug

bei Karlheinz Wenzel angeeignet.

Seine Landschaften, Stillleben und

Figurenbilder sind dem Spätexpressionismus

beziehungsweise der Neuen

Sachlichkeit zuzuordnen und erinnern

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Der Ausschnitt eines Werks von Thomas

Schmid

Repro: privat

auch in Zügen an die „Leipziger

Schule“. Sein künstlerisches Wissen

und Können hat er viele Jahre an der

Malschule der Cranach Stiftung in

Wittenberg weitergegeben.

Der Kreativ-WG Schköna ist es eine

Freude und Ehre zugleich, diesen

besonderen Künstler in der Galerie

„SchkönArt“ präsentieren zu können.

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Moderne Hautanalyse trifft auf

innovative Pflege

(Bad Düben/Wsp). Wie geht es eigentlich

Ihrer Haut? Diese Frage stellen

wir in der Heide-Apotheke immer

häufiger. Denn viele Menschen investieren

viel Zeit und Geld in ihre

Hautpflege, ohne genau zu wissen,

was ihre Haut tatsächlich benötigt.

Dabei ist jede Haut so individuell wie

der Mensch selbst.

Genau deshalb bieten wir eine kostenlose

Hautanalyse an. Mit moderner

Messtechnik können wir den

aktuellen Zustand Ihrer Haut genauer

betrachten und feststellen, wie es

um Feuchtigkeit, Hautelastizität und

Pflegebedarf steht. Oft sind die Ergebnisse

überraschend und zeigen,

dass die Haut ganz andere Bedürfnisse

hat als bisher angenommen. Uns ist

dabei besonders wichtig, dass wir uns

Zeit für Sie nehmen. Die Hautanalyse

ist unverbindlich und dient vor allem

dazu, Ihre Haut besser kennenzulernen.

Gemeinsam besprechen wir die

Ergebnisse und geben Ihnen individuelle

Empfehlungen für Ihre tägliche

Pflegeroutine.

Für die anschließende Pflegeberatung

setzen wir auf die hochwertige Kosmetik

unserer Eigenmarke. Ein besonderes

Highlight ist unsere osmotische

Pflegeserie. Diese innovative Anti-

Aging-Linie basiert auf dem Prinzip

des osmotischen Gleichgewichts der

Hautzellen. Ziel ist es, die Haut dabei

zu unterstützen, ihre natürliche

Balance wiederzufinden und die Zellkommunikation

zu fördern. Die Wirkstoffkomplexe

helfen dabei, die Haut

intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen

und ihre Schutzfunktion zu stärken.

Zur Serie gehören unter anderem ein

osmotisches Reinigungsgel, eine Augenpflege

sowie verschiedene Tagesund

Nachtcremes. Das Reinigungsgel

entfernt sanft Schmutz und Make-up

und verwandelt sich beim Auftragen

von einem Gel in ein pflegendes Öl.

Ideal ergänzt wird die Routine durch

die osmotische Augenpflege. Die empfindliche

Partie rund um die Augen

ist oft der erste Bereich, in dem sich

Müdigkeit, Stress oder die natürliche

Hautalterung bemerkbar machen. Die

speziell für diesen sensiblen Bereich

entwickelte Formel spendet intensiv

Feuchtigkeit und kann dazu beitragen,

die Augenpartie frischer und glatter erscheinen

zu lassen. Gleichzeitig sorgt

sie für ein angenehm gepflegtes Gefühl.

Abgerundet wird die Produktlinie

durch leichte und reichhaltige Nachtcremes,

die die Regeneration der Haut

unterstützen und zu mehr Elastizität

beitragen können.

Besonders wichtig ist uns dabei die

individuelle Beratung. Jede Haut ist

einzigartig und benötigt eine auf ihre

Bedürfnisse abgestimmte Pflege.

Durch die Kombination aus moderner

Hautanalyse und hochwertiger

Kosmetik schaffen wir die Grundlage

für nachhaltige Hautgesundheit und

sichtbare Pflegeerfolge.

Deshalb laden wir Sie herzlich ein,

unsere kostenlose Hautanalyse kennenzulernen.

Nutzen Sie die Gelegenheit,

mehr über Ihre Haut zu erfahren

und sich persönlich von uns beraten

zu lassen. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team der Heide-Apotheke

Dübener

Der nächste WOCHENSPIEGEL

erscheint am 8. Juli mit dem Sonderthema

„Tipps für den Sommer“.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

Sonderthema TIPPS FÜR DEN SOMMER

24. Juni 2026 16

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Kulinarischer Ausflug in die Niederlande

Pannenkoek Duroc (rundes Fotos) sowie viele weitere

Leckereien gibt es im beeindruckenden Ambiente

der Schachtbaude.

Fotos: privat

Schweineschnitzel und Fisch auch

die namensgebenden Pannenkoeken

– herzhaft unter anderem mit Salami

und Schinken vom Schlaitzer Duroc-

Schwein oder süß unter anderem mit

holländischem Rübensirup.

Läuft das Wasser schon im Mund zusammen?

Die Schachtbaude „Pannenkoek“

hat mittwochs 16 bis 20 Uhr und

donnerstags bis sonntags von 11 bis

20 Uhr geöffnet. Auch Firmen- und

Weihnachtsfeiern, Kindergeburtstage

sowie Hochzeiten sind möglich.

Reservierungen werden telefonisch

unter 034955 / 20279

entgegengenommen. Weitere

Eindrücke erhalten Sie auch

unter www.schachtbaude.de.

Kleiner Tipp noch für die Pedalritter

unter Ihnen: Für E-Bike-Fah-

Für platte Reifen und Co. steht vor Ort

eine Reparatursäule bereit.

rer steht eine Ladestation bereit und

wer unterwegs eine Panne hatte, kann

mit Hilfe der kleinen Reparatursäule

sein Rad für den Rückweg wieder fitmachen.

(Schlaitz/Wsp/kp). Nicht nur, aber

besonders die Sommerzeit eignet sich

besonders für einen Ausflug in die

Dübener Heide. Gerade mit dem Fahrrad

oder auch zu Fuß stehen einem

durch die hohe Dichte an Rad- und

Wanderwegen einige landschaftlich

sehr schöne Möglichkeiten offen. Und

wer aktiv im Naturpark unterwegs ist,

will sich auch einmal stärken. Wie

wäre es also mit einem Abstecher in

die Schachtbaude „Pannenkoek“?

Die Ausflugsgaststätte in der Nähe

des Muldestausees bei Schlaitz ist

längst weit mehr als ein Geheimtipp.

Seit inzwischen gut sechs Jahren trägt

das Lokal mit dem unverwechselbaren

Spitzdach nun den ungewöhnlichen

Namen. „Pannenkoek“ ist niederländisch

und bedeutet Pfannkuchen. Das

kommt nicht von ungefähr, stammt

Inhaberin Yvonne Willemsen doch

aus dem Nachbarland. Die herzhafte

und süße deutsch-niederländische Küche

im atemberaubenden Ambiente

der Schachtbaude hat sich in der Region

längst einen Namen gemacht. So

munden neben Schweinebäckchen,

WILLKOMMEN IN DER SCHACHTBAUDE

Entdecken Sie unsere niederländische und deutsche Küche.

Schachtbaude 1 l 06774 Muldestausee / OT Schlaitz

Tel.: 034955 / 2 02 79 l E-Mail: info@schachtbaude.de

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Bademode für 2026 ist bei uns eingetroffen

(Eilenburg/Wsp).

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und Marie Jo. Wenn

es um Bademode für

Frauen mit großen

Größen geht, ist Prima

Donna eine Marke,

die sich abhebt.

Prima Donna ist seit

Jahrzehnten für seine

Expertise im Bereich

Lingerie bekannt und

hat dieses Know-how

nahtlos auf seine Bademodenlinie

übertragen. Ob Sie einen schmeichelhaften

Bikini, einen eleganten

Badeanzug oder ein Strandkleid suchen,

Prima Donna hat alles, was

Sie brauchen, um am Strand oder am

Pool zu glänzen. Es ist kein Geheimnis,

dass Frauen mit größeren Größen

oft Schwierigkeiten haben, Bademode

zu finden, die bequem und stilvoll

ist. Prima Donna kennt dieses Problem

und bietet Bademode mit einer

perfekten Passform.

Die Luxus-Bademode verbindet Stil

mit Eleganz. Die Entwürfe

der Marke sorgen

dafür, die natürliche

Schönheit jeder

Frau zu betonen. Sie

werden sicher etwas

finden, dass zu Ihrem

persönlichen Stil

passt. Prima Donna

weiß, dass Komfort

genauso wichtig ist

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17

AUS DER REGION 24. Juni 2026

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Verein Dübener Heide

Aquarellkurs bringt Freude und Gemeinschaft ins Seniorenheim

(Bad Düben/Wsp). Mit Pinsel, Aquarellfarben

und viel Herz gestalten die

Naturparkmitarbeiterinnen Olga Atamaniuk

und Olha Prystynska seit fast

einem Jahr regelmäßige Kreativstunden

im AWO-Seniorenheim in Bad Düben.

Was als kleines Angebot begann, hat

sich inzwischen zu einem festen und

beliebten Treffpunkt entwickelt. Im

Mai nahmen erstmals zehn Seniorinnen

und Senioren an dem Kurs teil.

Im Mittelpunkt stehen heimische

Pflanzen- und Tiermotive, die die

Teilnehmenden passend zu den Jahreszeiten

gestalten. So entstehen zarte

Frühlingsblüten, farbenfrohe Sommermotive,

herbstliche Landschaften oder

liebevoll gestaltete Vogelporträts. Auch

gemeinsame Bastelaktionen gehören

Der farbenfrohe Malkurs zaubert ein

Lächeln auf alle Lippen.

Foto: O. Atamaniuk

dazu. Zur Weihnachtszeit wurden

beispielsweise kleine Geschenkkartons

gestaltet. Neben dem kreativen

Schaffen bieten die Treffen vor allem

Raum für Gespräche, Erinnerungen

und gemeinsame Erlebnisse.

„Unsere Bewohnerinnen und Bewohner

kommen mit Freude zu den gemeinsamen

Kreativstunden und gehen jedes

Mal mit einem Lächeln, guter Laune

und sichtbarer Zufriedenheit wieder zurück.

Das Angebot schenkt ihnen wertvolle

Momente des Miteinanders und

macht sie einfach glücklich“, berichtet

Pflegefachkraft Alina Zavalniuk.

Die positive Resonanz auf den Aquarellkurs

zeigt, wie wichtig Begegnung,

Gemeinschaft und kreative Angebote

für das Wohlbefinden älterer Menschen

sind. Gleichzeitig wird deutlich, wie

vielfältig die Arbeit des Verein Dübener

Heide ist. Neben dem Schutz der einzigartigen

Kulturlandschaft engagiert

sich der Naturpark auch für Bildung,

regionale Identität und ein lebendiges

Miteinander in der Dübener Heide. Die

gemalten Pflanzen- und Tiermotive

schaffen dabei einen besonderen Bezug

zur heimischen Natur und laden dazu

ein, die Schönheit der Dübener Heide

mit neuen Augen zu entdecken.

Als eine der vier Säulen der Naturparkarbeit

spielt die Bildung für nachhaltige

Entwicklung eine wichtige Rolle. Ziel

ist es, Menschen jeden Alters für

ihre Heimat zu begeistern, Wissen

erlebbar zu machen und Räume für

gemeinsames Lernen und Gestalten zu

schaffen. Der Aquarellkurs im AWO-

Seniorenheim zeigt eindrucksvoll, wie

dies auch im Alltag älterer Menschen

gelingen kann – mit Freude, Kreativität

und vielen wertvollen Begegnungen.

Naturpark Dübener Heide

75 Jahre SV Laußig 51

Ein Dorf war auf den Beinen: Sport, Tanz und Spiel für Alt und Jung

Links: Mehrere Fußballspiele liefen am Nachmittag. Mitte: Sektionsleiter Mathias Knecht und seine Frau Karin, Swen Riewe sowie Uwe Majer mit seinen beiden

Enkelkindern Marle und Carlo (v. l.) beim Preiskegeln. Rechts: Die generationsübergreifenden Tanzgruppen des SV begeisterten die Gäste. Fotos: (Wsp) Nyari

(Laußig/Wsp/ny). Was für ein schönes

großes Fest, bei dem Sport, Spiel

und tänzerische Darbietungen im

Vordergrund standen. Der Sportverein

(SV) Laußig 51 feierte auf diese Art

gebührend seinen 75. Geburtstag mit

den Mitgliedern seiner vier Abteilungen

(Fußball, Kegeln, Tanzen, Zwergensport)

sowie einer ganzen Menge

Gäste auf dem örtlichen Sportplatz.

Vorsitzender des großen Vereins ist

Stefan Schlesinger und sein Vize Stefan

Piknik. Seit nunmehr 25 Jahren

kümmert sich Schatzmeisterin Ina

Klopfer um die Finanzen.

Am Fußballturnier beteiligten sich

sechs Mannschaften. Platz 1 belegte

die A-Jugend 1, gefolgt von der „Dübener

Elite“ und den dritten Platz

erspielte die A-Jugend 2. Es folgten

„Legenden & Papas“, „FC Bierbüchse“

und Xella Laußig. Die Sektion besteht

aktuell nur aus der A-Jugend, die von

Nicky Schramm und Silvio Berger

trainiert wird. Außerdem spielen

fünf Herren vom SV Laußig in einer

Spielgemeinschaft mit dem LSV Mörtitz.

Verstärkung im Bereich Fußball

Diese Anzeige ist ausschließlich

in der Printausgabe sichtbar.

würde der Verein sehr begrüßen. Sektionsleiter

ist Sebastian Wild.

Zwischendurch erfreuten die Darbietungen

der Tanzgruppen des SV

und ein Auftritt des Kurstädtischen

Hammermühler Karneval Vereins

(HKV). Lebensfreude pur strahlte bei

Guter-Laune-Musik über den Platz.

Die Leiterin der Sektion Tanzen ist Nicole

Langner. Wie von ihr zu erfahren

ist, sind aktuell rund 45 Mitglieder in

vier Gruppen aktiv. Sie sind zwischen

5 und 50 Jahre alt, treffen sich regelmäßig

in der Turnhalle und werden

trainiert von Katja, Xenia und Sarah.

Öffentliche Auftritte führen sie in

mehrere umliegende Orte der Region.

So ging es am selben Tag für die Kindertanzgruppen

ein Dorf weiter zum

Kinderfest nach Görschlitz.

Im hinteren Teil der Sportanlage

hatte die Abteilung Zwergensport

eine Menge an Gerätschaften, Parcours,

Hüpfburg und anderes mehr

als Spiel- und Sportlandschaft aufgebaut,

was insbesondere die kleineren

Gäste aktiv unterhielt und erfreute.

Zwergensport – das bedeutet Sport

für Vorschulkinder im Alter von 3

bis 6 Jahren. Jede Woche montags

in der Zeit von 17 bis 18 Uhr treffen

sich 20 Jungen und Mädchen in der

Turnhalle, die von ausgebildeten

Übungsleitern und Helfern trainiert

werden. Sektionsleiterin ist Zoe Kleinert.

„Ziel ist es, Kinder für Bewegung

zu begeistern und spielerisch an

Sport heranzuführen“, erklärt Ivonne

Lange. Interessierte Kids können gern

unverbindlich vorbeischauen und

mitmachen.

Des Weiteren lief in der Kegelbahn

ein Preiskegeln, bei dem wirklich eine

große Menge an attraktiven Preisen

auf die Teilnehmer warteten. Die Sektion

Kegeln des SV hat 25 Mitglieder.

Jeden Donnerstag treffen sich diejenigen,

die am aktiven Spielbetrieb beteiligt

sind. Aktuell kegeln die Laußiger

in der Bezirksliga. „Freizeitkegler

treffen sich montags und mittwochs

auf der Bahn“, erklärt Sektionsleiter

Mathias Knecht.

Das sportliche Fest mündete in eine

abendliche Tanzveranstaltung mit

Livemusik der Band „The Dreps“, bei

der bis spät in die Nacht hinein ausgiebig

getanzt wurde. 75 Jahre Vereinsgeschichte

sind 75 Jahre Gemeinschaft,

Zusammenhalt, Engagement und bedeuten

unzählige besondere Momente.

Der Laußiger Verein, der 1951 als

Betriebssportgruppe des Betonwerkes

gegründet wurde, stetig wuchs und

sich weiterentwickelte, feierte nun ein

großartiges Jubiläum. Wer in seiner

Freizeit Sport treiben möchte, kann

sich gern beim SV melden.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. Juni 2026 AUS DER REGION 18

Schwemsaler Dorfgemeinschaft

4. Sommerfest begeisterte Jung und Alt

(Schwemsal/Wsp). Am 14. Juni fand

auf dem Schwemsaler Spielplatz das 4.

Sommerfest des Vereins „Miteinander

Leben Lernen Sachsen-Anhalt“ statt.

Trotz einiger Regenschauer war das

Fest sehr gut besucht. Nach der Eröffnung

durch den Vereinsvorsitzenden

Gottfried Weihe, der die Gäste mit

Drehorgelmusik begrüßte, sowie dem

Auftritt der Kita „Wurzelbude“ erwartete

die Besucher ein abwechslungsreiches

Programm. Bei Kaffee und Kuchen

konnten die Älteren das Schwemsaler

Senioren-Quiz meistern, während die

Jüngeren beim Kinderschminken und

Basteln auf ihre Kosten kamen.

Großen Anklang fanden auch die

traditionellen Familienspiele auf dem

vom Bauhof Muldestausee frisch gemähten

Spielplatz sowie der Auftritt

der Authausener Blaskapelle, der sogar

zum Schunkeln einlud.

Den Abschluss bildete die Schwemsaler

Straßenmeisterschaft im Tauziehen

mit anschließender Siegerehrung.

Ein herzlicher Dank gilt allen Helfern

sowie allen Mitwirkenden, die zum

Gelingen des Festes beigetragen haben.

Das Sommerfest hat einmal mehr

das Miteinander im Dorf gestärkt.

Doreen Albrecht

Leserpost

Unterwegs auf dem Kohlhaasweg

Rund um den Spielplatz fand das 4. Schwemsaler Sommerfest statt. Foto: privat

Auszeichnung „Ehrenamt in der Kultur 2026“

Vorschläge können bis 30. Juni

eingereicht werden

(Dresden/Wsp). Sachsens Kulturministerin

Barbara Klepsch zeichnet

in diesem Jahr erneut Ehrenamtliche

für ihr besonderes Engagement in der

Kultur im Freistaat Sachsen aus. Ab

sofort können Vorschläge zur Ehrung

ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter eingereicht werden. Mit

der Auszeichnung „Ehrenamt in der

Kultur“ soll die Arbeit der freiwilligen

Helferinnen und Helfer und ihr

wertvoller Beitrag für die sächsische

Kulturlandschaft gewürdigt werden.

„Kultur lebt vom Engagement der

Menschen, die sich ehrenamtlich

für Kultur, Erinnerungskultur und

gesellschaftlichen Zusammenhalt

einsetzen. Mit der Auszeichnung

‚Ehrenamt in der Kultur 2026‘ würdigen

wir Menschen und Initiativen,

die kulturelle Teilhabe ermöglichen

und das kulturelle Leben vor Ort bereichern.

Wir laden herzlich dazu ein,

engagierte Ehrenamtliche aus allen

Kultursparten, die mit Ideen, Einsatz

und Leidenschaft Verantwortung für

unsere Gesellschaft übernehmen vorzuschlagen“,

betont Klepsch.

Bis zum Jahr 2020 wurde die Auszeichnung

im zweijährigen Rhythmus

für den Bereich der Museen im

Freistaat Sachsen verliehen, erstmals

im Jahr 2004. Ab dem Jahr 2022

wurde die Auszeichnung für weitere

Kultursparten neben dem Bereich des

Museumswesens geöffnet. Somit kön-

nen Vorschläge auch aus dem Bereich

der Sächsischen Gedenkstätten zur

Erinnerung an die Opfer politischer

Gewaltherrschaft, der archäologischen

Denkmalpflege, der Bildenden Kunst,

der Darstellenden Kunst, der Musik,

der Literatur, des Films und der Soziokultur

eingereicht werden. Bei den

Auszeichnungen soll die sorbische

Kultur Berücksichtigung finden.

Die Ehrenamtsauszeichnungen werden

an natürliche Personen verliehen, die

sich durch außerordentliches ehrenamtliches

Engagement im Kulturbereich

besonders verdient gemacht

haben.

Die Vorschläge zur Ehrung ehrenamtlicher

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

im Bereich der Kultur im

Freistaat Sachsen können ab sofort

bis spätestens 30. Juni online über

das Beteiligungsportal des Freistaates

Sachsen (https://mitdenken.sachsen.

de/1064632) übermittelt werden.

Vorschlagsberechtigt sind sächsische

Kultureinrichtungen (z. B. Vereine

und Freundeskreise) sowie sonstige

Einrichtungen (z. B. Kommunen,

Organisationen und Unternehmen)

sowie das Landesamt für Archäologie

Sachsen. Weitere Einzelheiten zum

Verfahren sind auf der oben genannten

Website zu finden.

Sächsisches Staatsministerium

für Wissenschaft, Kultur

und Tourismus

Wohin des Wegs? Mit 18 Teilnehmern ging es auf die etwa 12 Kilometer lange

Runde.

Foto: privat

(Bad Düben/Wsp). Auf Einladung

des Vereins Dübener Heide kamen am

vor wenigen Tagen zahlreiche interessierte

Wanderinnen und Wanderer zusammen.

Anlass war die dritte öffentliche

Wanderung des laufenden Jahres.

Die Führung übernahm Heidefreund

Lutz. Die Route startete am zentralen

Treffpunkt, dem NaturparkHaus. Von

dort aus führte der Weg die Gruppe

zunächst über die Muldebrücke bis

zur ehemaligen Kiesgrube. Mitten in

der Natur angekommen, bot sich den

Teilnehmern ein idyllisches Bild: Sie

genossen den Blick auf die besinnlich

fließende Mulde, während am

Wegesrand blühende Wildrosen und

duftende Holundersträucher die Sinne

verwöhnten.

Der weitere Weg führte die Wandergruppe

über Naschwitz bis zum

verschlafenen Schloss Schnaditz mit

seinem Schlosspark und seiner Pyramideneiche.

Direkt im Ort gab es

zudem eine ornithologische Besonderheit

zu beobachten: Die Wanderer

entdeckten Turmfalken, die in einer

Stubben-Fräsen!

• Baumstumpf bis zu 40 cm tief, kostengünstig und zeitsparend

• manövrierfähig ist die Maschine bis zu Durchfahrtsbreiten

von 90 cm

Weitere Leistungen sind:

• Baumfällungen / Baumpflege

mittels Seilklettertechnik

• Baumgutachten

• Teichanlagen

• Dachbegrünung

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Dipl.-Ing. Forstwirtschaft

alten Scheune nisteten. Nach einer

wohlverdienten Mittagsrast setzte die

Gruppe ihre Tour fort. Der Weg führte

die Teilnehmer weiter entlang des blühenden

Muldedamms in Richtung des

Roten Ufers. Der dortige Ausblick und

die Beobachtung der vorbeifliegenden

Uferschwalben ließen die Herzen der

Naturbegeisterten höher schlagen. Als

weiteres ornithologisches Highlight

konnte zudem ein Neuntöter gesichtet

werden.

Nach einer abwechslungsreichen

Wanderstrecke von insgesamt 12

Kilometern kehrte die Gruppe glücklich,

zufrieden und voller neuer Eindrücke

wieder zum Ausgangspunkt,

dem NaturparkHaus, zurück. Unsere

nächste öffentliche Wanderung „Wo

der Hammerbach rauscht“ findet am 9.

August statt. Treffpunkt ist um 9 Uhr

auf dem Parkplatz Obermühle. Ein

herzliches Dankeschön gilt unseren

Ehrenamtlichen, die diese wunderbaren

Wanderungen für alle Teilnehmer

kostenfrei durchführen.

Petra Matthäi

Haben Sie Fragen?

So rufen Sie doch an oder

schauen bei uns vorbei!

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19

HEIMATGESCHICHTE 24. Juni 2026

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Heimatgeschichte

Das Dübener Moorbad nach dem Ersten Weltkrieg

(Düben/Wsp). Nach der Eröffnung

des Moorbades in Düben im Jahr 1915

zeigten die ersten Betriebsjahre, dass

das Bad wegen seiner modernen und

praktischen Einrichtung von vielen Patienten

bevorzugt wurde. Doch unter den

Bedingungen des Ersten Weltkrieges

stellten sich immer mehr Schwierigkeiten

ein. Dazu gehörten Verpflegungsund

Kohlemangel sowie Personalnot, da

die Männer im Krieg waren. Aber auch

Lebensmittelmarken und Geldentwertung

gehörten jetzt zum Alltag.

Aus diesen Gründen musste das Moorbad

1918 schließen. Als dann der Krieg

zu Ende war, dachte die Eisenmoorbad

Düben GmbH an eine Wiedereröffnung.

Die allgemeinen wirtschaftlichen

Verhältnisse hatten sich jedoch so

verschlechtert, dass mindestens das

Doppelte des Kostenaufwandes von

1917 benötigt wurde. Darum rechnete

man im laufenden Betriebsjahr auch

noch nicht mit einem Gewinn – und das

trotz erhöhter Bäderpreise. Aus diesem

Grund bat die Moorbadgesellschaft

den Magistrat von Düben im Januar

1919 um eine Beihilfe in Höhe von

6.000 Mark. Doch die Kommune war

selbst in finanziellen Schwierigkeiten

und lehnte die Bitte mit dem Hinweis,

dass ein Privatunternehmen nicht

gefördert werden kann, ab. Ohne jede

Unterstützung und nur noch haltbar

durch Geldzuschuss der Gesellschafter

nahm das Unternehmen 1919 den

Badebetrieb wieder auf.

Gut lief das Geschäft aber nur in den

Sommermonaten, denn da sind bisher

für Juni bis Mitte September 718 Patienten

nachweisbar. Sie kamen aus

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen,

Berlin und Brandenburg. Vereinzelt

Das Moorbad etwa 1920

auch aus anderen Gegenden von

Deutschland. Aber die Lage verbesserte

sich keinesfalls.

Sprach das Unternehmen 1921 noch

von einem finanziell ungünstigen

Jahr, standen 1922 schon konkret

120.000 Mark minus zu Buche. In einer

Gesellschafter-Generalversammlung

musste man sich im Oktober 1922

eingestehen, dass die GmbH praktisch

pleite war. Die Versammlung sprach

sich entschieden gegen jede Aufnahme

von Kapitalien, gleich in welcher

Form, zur Deckung der wachsenden

Unkosten und der bereits geleisteten

erheblichen Zuschüsse, aus. Vielmehr

sei der Fortbestand des Bades nur noch

durch die Angliederung eines sauberen

industriellen Betriebes möglich.

Diesem Wunsch stand jedoch eine

Eintragung im Grundbuch entgegen.

Dort war festgeschrieben, dass die

Gebäude des Moorbades nur für Badezwecke

benutzt werden dürfen und

das unbebaute Land nur als Park- und

Promenadenanlage zu nutzen ist. Der

Aufsichtsrat der Moorbad-Gesellschaft

hatte sich schon 1921 mit der Bitte um

Löschung dieser Eintragung an den

Magistrat von Düben gewandt. Der

gab die Angelegenheit an die Stadtverordneten

weiter und diese beschlossen

am 29 Dezember 1921, der Bitte stattzugeben,

aber ein Magistratsmitglied

soll an den weiteren Verhandlungen

teilnehmen. Ob der Aufsichtsrat mit

diesem Beschluss nicht einverstanden

war oder die Stadtverwaltung sich

nicht an den Beschluss hielt, ist nicht

nachvollziehbar. Fest steht, dass die

Moorbad-Gesellschaft Ende 1922 ihren

Antrag wiederholte und der Magistrat

die Entscheidung wieder den Stadtverordneten

überließ. Sie beschlossen

am 25. Januar 1923, dem Antrag der

Moorbad-Gesellschaft zu entsprechen,

wenn die Antragsteller sich verpflichten,

neue Industrie im genügenden

Umfang zu schaffen. Damit erklärte

man sich einverstanden, ohne zu ahnen,

was die Zukunft bringen wird.

Im Mai des gleichen Jahres kaufte dann

Karl Wagner aus Leipzig das Moorbad

für die Summe von 43 Millionen Mark

– wir dürfen nicht vergessen: Es war

Inflation. Er war Geschäftsführer der

„Vereinigten Dauerwäsche Fabriken“

und versprach, 100 Arbeitsplätze zu

schaffen. Auch fing er gleich an zu

bauen. Doch bald ging seinem Unternehmen

das Geld aus und 1924 lag

dann das Moorbadgebäude als Ruine

da. Als noch am 3. Oktober 1924 ein

Brand ausbrach, war Wagner froh,

wieder verkaufen zu können.

Lutz Fritzsche

Gestern und heute: Kreuzung Friedhof-/Neuhof-/Bitterfelder Straße

Foto: H. Vogel

Foto: (Wsp) Phillipp

In loser Abfolge reisen wir durch die Zeit und vergleichen historische Ansichten mit dem aktuellen Blickwinkel. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Heute führt uns die Zeitreise an die Bad Dübener Ampelkreuzung Friedhof-/Bitterfelder Straße mit Blick in die Neuhofstraße, im Volksmund auch liebevoll „Kuhgasse“

genannt. Das alte Foto, das uns Harald Vogel freundlicherweise zur Verfügung stellte, stammt ungefähr aus dem Ende der 1990er Jahre. Die Verkehrsführung

hat sich seitdem maßgeblich verändert. So war die Neuhofstraße damals noch eine Einbahnstraße. Der Zustand des Asphalts hingegen ist auch heute wieder

„verbesserungswürdig“.

Schlummert auch in Ihrem Schrank eine alte Ansicht, die es aktuell nachzustellen lohnt? Kontaktieren Sie uns unter info@heide-druck.com.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. Juni 2026 AUS DER REGION 20

Rosenblätterregen, Hutwettbewerb und kulinarische Genüsse

Rosenabend im traumhaften Rosengarten

(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). Immer

wieder schön und immer wieder fein!

Die Rede ist vom Bad Schmiedeberger

Rosenabend, der wie jedes Jahr im

traumhaften Kurpark stattfindet. Im

hinteren Teil der gepflegten Anlage

leuchten immer zur Sommersonnenwende

tausende Rosen dem Betrachter

entgegen und das ist die Zeit, in der das

wohl einzigartige Fest der Region mit

Stil über die Bühne geht.

Natürlich dürfen auch Damen in

Hosen zur Veranstaltung. Doch der

Gastgeber, die Eisenmoorbad Bad

Schmiedeberg Kur GmbH freut sich,

wenn Frau im Kleid erscheint und am

besten auch noch einen schönen Hut

trägt. Diesem stillen Aufruf folgen immer

mehr weibliche Gäste, so dass sie

zum positiven optischen Gesamtbild

beitragen. Auch in diesem Jahr wurden

die schönsten Hüte wieder prämiert.

Die Gewinnerinnen waren Madeleine

Martschink aus Wittenberg, Bettina

Nietzsche aus Radis und Ute Gödge

aus Wernigerode. Den Hauptgewinn

bei der Tombola, eine Ballonfahrt,

gewann Karin Lang aus Wittenberg.

Die Damen des Kneipp-Vereins sorgten für kulinarische Überraschungen.

Fotos: (Wsp) Nyari

Die Gäste wurden mit einem abwechslungsreichen

Programm, ansprechenden

Ständen und kulinarischen Genüssen

unter dem Motto „Genuss für Leib

und Seele“ rundum verwöhnt. Der

Bad Schmiedeberger Kneipp-Verein

servierte an seinem Schlemmerbuffet

verschiedenste Leckereien aus Rosenblüten.

Es mundeten Rosenplätzchen,

Rosiger Nudelsalat, Rosenbutter, Rosen-Pesto,

Rosenblätterkonfitüre, um

nur einige der Kreationen zu nennen.

Zum Durst löschen wurden unter

anderem Rosenbowle und Erdbeerbowle

gereicht. Außergewöhnliche

Eiskreationen gab es am Stand von

Dorle Nebelung.

Ein Kunstwerk: Eine wunderschöne

Frau schritt auf Stelzen in einem

traumhaften Rosenkleid durch den

Park und war das Fotomotiv schlechthin.

Auch beim Rosenblätterregen

wurden natürlich die Handys gezückt.

Am Rand des Geschehens flanierte

man an kleinen Ständen vorbei und

konnte nach netten Kleinigkeiten stöbern.

Musik kam von Karambolage

und Sänger Martin Zimmermann.

Monalisa Dubrau und die Stelzenkünstlerin

im traumhaften Rosenkleid

Technikschau, Umzug, Tanz und viel Musik

Die Freiwillige Feuerwehr Kossa feierte 100. Geburtstag

(Kossa/Wsp/ny). Dass man einen 100.

Geburtstag gebührend feiert, steht

außer Frage – so geschehen am vergangenen

Wochenende in Kossa. Die

Freiwillige Feuerwehr Kossa-Durchwehna

lud zum runden Jubiläum zu

einem schönen Familienfest an das

Gerätehaus ein. Die Veranstaltung

zog nicht nur viele Gäste an, auch

zahlreiche Wehren der Region ließen

es sich nicht nehmen, den Kameraden

persönlich zu gratulieren und am

Technikumzug mitzumachen. „Mit

dabei waren Görschlitz, Pristäblich,

Laußig, Pressel, Authausen, Söllichau

und Falkenberg“, zeigt sich Brandinspektor

Lars Friedel glücklich.

Die Gastwehren hatten auch Ein-

satzfahrzeuge mit, sodass sich ein

sehenswerter Technikumzug durch

Kossa gestaltete. Wie der stellvertretende

Wehrleiter Benjamin Blümel

hinzufügte, wurde die Blaulichtmeile

komplettiert von dem THW Eilenburg,

der Bundespolizei, der Malteser Unfallhilfe

und dem DRK Delitzsch. Ein

klein wenig zeigte man sich enttäuscht

darüber, dass sich niemand von der

Feuerwehr aus der Nachbargemeinde

Bad Düben blicken ließ.

Das Fest lebte von viel Musik, unter

anderem von der Schalmeienkapelle

Lindenhayn. Die Kinder des Presseler

Karnevalvereins erfreuten mit schönen

Tänzen. Es gab reichlich Speis und

Trank und die Kleinsten tobten auf

An der großen Technikschau beteiligten sich mehr als 25 Fahrzeuge.

Die Jugendfeuerwehr bei einer Einsatzvorführung

einer Feuerwehrhüpfburg. Hoch hinaus

ging es mit einem Dachdeckerkran

mit zugemieteter Personengondel von

Robert Pöhle. Am Abend folgte ein

stimmungsvoller Feuerwehrball mit

Musik von DJ Turbo Sound.

Bereits einen Tag zuvor wurde zur

Festsitzung geladen. Dort wusste

Wehrleiter Lars Friedel aus der einhundertjährigen

Geschichte der Wehr

eine Menge zu berichten. Der Abend

wurde außerdem genutzt, zahlreiche

Kameraden zu ehren beziehungsweise

zu befördern. Janus Deutrich und

Christian Hopp wurden vom Feuerwehrmann

zum Oberfeuerwehrmann

befördert. Tobias Böhme und David

Fotos: (Wsp) Nyari

Neudeck sind jetzt Hauptfeuerwehrmänner.

Es folgte die Beförderung

von Erik Lorenz zum Löschmeister.

Geehrt wurden Holger Böhme für 40

Jahre, Wolfgang Müller für 50 Jahre

und Joachim Liebmann für 60 Jahre

treue Dienste in der Feuerwehr.

Aktuell sind 28 Kameraden in der

aktiven Wehr. Die Jugendfeuerwehr

kann sich über 18 Jungen und Mädchen

freuen. Außerdem gibt es noch

den 1999 gegründeten Feuerwehrförderverein

mit aktuell 20 Mitgliedern

und dem Vereinsvorsitzenden Gunter

Willems. Der Verein organisiert das

Weihnachtsbaumverbrennen, das Maifeuer

und das Oktoberfeuer.


21

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