KPPK Ziviltechniker GmbH EMAS Umwelterklärung 2026
KPPK Ziviltechniker GmbH EMAS Umwelterklärung 2026
KPPK Ziviltechniker GmbH EMAS Umwelterklärung 2026
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EMAS
UMWELTERKLÄRUNG 2026
Gemäß EG-Verordnung 1221/2009*, Bezugsjahr 2025
*sowie der Verordnung (EU) 2017/1505
Inhalt
Über Uns............................................................................................................................................. 3
Umweltpolitik.......................................................................................................................................7
Soziale Verantwortung.................................................................................................................... 8
Umweltmanagementsystem........................................................................................................... 9
Umweltaspekte.................................................................................................................................. 11
Umweltleistungen.............................................................................................................................13
Energieverbrauch..............................................................................................................................14
Dienstreisen........................................................................................................................................16
Materialverbrauch und Beschaffung............................................................................................17
Wasser- und Flächenverbrauch.....................................................................................................19
Abfälle................................................................................................................................................. 20
Treibhausgas-Emissionen...............................................................................................................21
Umweltprogramm............................................................................................................................ 22
Gültigkeitserklärung........................................................................................................................ 25
ÜBER UNS
3
Wer wir sind
Die KPPK Ziviltechniker GmbH hat sich seit ihrer Gründung im Jahr
2005 vom Ein-Personen-Unternehmen zum renommierten ZiviltechnikerInnenbüro
entwickelt. Ausgestattet mit ausgeprägter technischer
Gesamtlösungskompetenz bieten wir ein breites, interdisziplinäres Leistungsspektrum
– Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz, Haustechnikplanung
und Baumanagement – und identifizieren uns umfassend
mit allen Projekten, die uns anvertraut werden. Unser klarer Fokus
liegt dabei auf Qualität, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Wir
sehen es als unsere Mission an, in jedem unserer Projekte optimale und
langlebige Werte für unsere KundInnen sowie für die Gesellschaft im
Allgemeinen zu schaffen.
Unsere Werte:
Verantwortung,
Nachhaltigkeit, Innovation
Als klimaaktiv-Programmpartnerin und EMAS-validiertes Unternehmen
nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst. Im
Sinne der drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales
– engagieren wir uns aktiv für eine klimaneutrale Zukunft. Mit unseren
inhouse entwickelten Tools R.O.S.E.® und REACT® unterstützen
wir re ssourcenschonende Bauvorhaben und setzen wichtige Schritte in
Richtung CO 2
-Einsparung.
ÜBER UNS
4
Energiewende Platz 1 –
umgesetzte Maßnahme
Im Projekt „Energiewende Platz 1“ wurde der Bestand konsequent weitergedacht
statt ersetzt. Die bestehende Struktur und die prägende
Schrägfassade bleiben weitgehend erhalten, Eingriffe erfolgen gezielt
im Innenraum. Damit wird graue Energie gesichert und der Materialeinsatz
reduziert.
Die Konstruktion folgt einem klaren Prinzip: maximale Ressourceneffizienz
bei hoher Ausführungsqualität. Zum Einsatz kommt eine Holzskelettbauweise
mit hohem Vorfertigungsgrad und einem regelmäßigen
Raster von 4–5 Metern. Tragwerk und Ausbau sind systematisch getrennt,
was Flexibilität in Nutzung und Anpassung ermöglicht.
thermische Speichermassen aus Lehm, die zur Stabilisierung des Raumklimas
beitragen. Eine gesteuerte Nachtlüftung unterstützt zusätzlich
die passive Kühlung.
Die CO₂-Bilanzierung erfolgt auf Gebäudeebene und berücksichtigt
Materialien, Betrieb und Energieerzeugung.
Ergebnis ist ein Gebäude mit sehr hoher Energieeffizienz (Klasse A++),
reduziertem Ressourceneinsatz und langfristiger Anpassungsfähigkeit.
Amortisationsgrafik:
Die Gebäudehülle basiert auf hochgedämmten Holzbauelementen. Ein
robuster Sockel sowie konstruktiver Holzschutz durch auskragende Dächer
und umlaufende Erschließung minimieren Wartungsaufwand und
erhöhen die Lebensdauer. Gleichzeitig ist ein sortenreiner Rückbau
möglich – ein zentraler Aspekt im Sinne der Kreislaufwirtschaft.
Das Energiekonzept kombiniert mehrere Systeme: Bauteilaktivierung,
kontrollierte Lüftung mit Kühlfunktion sowie eine reversible Wärmepumpe.
Ergänzt wird dies durch Photovoltaik, Rückkühlung und
ÜBER UNS
5
Zukunft sichern durch
Innovationsfreude und
Zusammenhalt
Wir fördern Zusammenarbeit auf Augenhöhe, respektvollen Umgang
und die persönliche wie fachliche Weiterentwicklung aller MitarbeiterInnen.
Durch gezielte Weiterbildung, spannende Projekte und ein motivierendes
Umfeld schaffen wir Raum für Ideen und individuelles Wachstum.
Im Jahr 2022 haben wir – in Kooperation mit und gefördert durch die
Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) – einen strukturierten Prozess
zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) gestartet. Dieser
Prozess wurde fachlich durch die Arbeitspsychologin Mag. a Kriener
begleitet.
Ein wichtiger Meilenstein war die Verleihung des BGF-Gütesiegels
sowie die Aufnahme in das Österreichische Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung.
Diese Auszeichnung bestätigt unseren ganzheitlichen
Ansatz, Gesundheit, Umweltbewusstsein und ein wertschätzendes
Miteinander dauerhaft in unserer Unternehmenskultur zu verankern.
Unser Ziel: Gemeinsam
wachsen und nachhaltig
gestalten
Mit klarer Vision und hohem Qualitätsanspruch entwickeln wir schon
heute Lösungen für die Herausforderungen von morgen. Unsere Arbeit
ist geprägt von Innovationskraft, offener Kommunikation und einem tiefen
Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz. Im Zentrum steht dabei
stets die enge Zusammenarbeit mit unseren KundInnen – gemeinsam
realisieren wir Projekte, die ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich
Bestand haben.
Um diesen Anspruch auch organisatorisch konsequent weiterzuentwickeln,
wurde das Führungsteam um Harald Pönninger, Christian
Lackner und Roman Flores Espinoza erweitert. Gemeinsam mit den
geschäftsführenden Gesellschaftern Klaus Petraschka und Ralf Staadt
stellt sich das Unternehmen damit zu seinem 20 jährigen Bestehen optimal
für kommende Herausforderungen auf.
Christian Lackner bringt seine Expertise nicht nur in der erweiterten
Führungsstruktur ein, sondern ist auch aktives Mitglied des Umweltteams
und wirkt damit direkt an der Weiterentwicklung unserer nachhaltigen
Unternehmensausrichtung mit.
„W
ÜBER UNSÜBER
UNS 6
ir bauen für die nächsten
Generationen. “
Team KPPK Ziviltechniker GmbH
UMWELTPOLITIK
7
Umwelt- und
Nachhaltigkeitspolitik
In der täglichen Zusammenarbeit mit BauherrInnen, ArchitektInnen und
fachspezifischen IngenieurInnen trägt die KPPK Ziviltechniker GmbH
eine umfassende Verantwortung am kreativen Prozess des Planens und
Bauens. Als Kompetenzzentrum für unsere KundInnen erstellen wir mit
unserem bestens aufgestellten Team von Projektbeginn an effiziente
Lösungen für den aktiven Klimaschutz.
Ziel unserer Nachhaltigkeitspolitik ist die ökologische Bewusstseinsbildung
im Bauprozess und die Schaffung eines Gleichgewichts zwischen
der Nutzung und der Regeneration von Ressourcen. Dabei geben wir
unser Bestes, um die Bearbeitung bei jedem Projekt gemeinsam mit
unseren KundInnen in diesem Sinne zu ermöglichen, ohne den Anspruch
auf Ausführbarkeit zu vernachlässigen. All das geschieht in interdisziplinärer
Zusammenarbeit zwischen unseren Leistungsbereichen
Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz, Haustechnikplanung und
Baumanagement.
Mit maßgeschneiderten Energie- und Klimakonzepten können wir individuell
auf unterschiedlichste Nutzungsanforderungen und lokale Gegebenheiten
eingehen. Besonders die ökologische und ökonomische
Nutzung von erneuerbarer Energie stellt ein zentrales Thema dar. Wir
legen den Fokus dabei zunehmend auf die gesamte CO 2
-Bilanz eines
Gebäudes und integrieren dies mit einem eigens programmierten Tool
in unsere Planungsaufgaben.
Auch im eigenen Unternehmen verpflichten wir uns zu einem stetigen
Verbesserungsprozess in puncto Umweltleistungen. Wir gestalten interne
Abläufe umwelt- und klimaschonend und reduzieren das Abfallaufkommen
laufend. Alle Maßnahmen im Unternehmen werden gemeinsam
umgesetzt, da es uns ein Anliegen ist, alle MitarbeiterInnen in
Geschäftsführer KPPK Ziviltechniker GmbH von li. n. re.: DI Harald Pönninger /
DI Ralf Staadt, MLS / DI DR Klaus Petraschka / Christian Lackner, BSc /
DI Roman Flores Espinoza
den Prozess zu integrieren. Die nachhaltige Beschaffung sämtlicher Betriebsmittel
erfolgt unter Berücksichtigung umweltrelevanter Kriterien.
Ziel ist es, möglichst viele recycelte und recyclebare Produkte einzusetzen,
um unterstützend im Rahmen der Kreislaufwirtschaft mitzuwirken.
Mit dem eingeführten Umweltmanagementsystem nach EMAS (EMAS
= Eco-Management und Audit Scheme) und regelmäßigen Überprüfungen
können wir zusätzlich einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess
gewährleisten.
Einschlägige Umweltgesetze und Vorschriften werden laufend erhoben,
dokumentiert und eingehalten. Durch regelmäßige Schulungen
und Informationen im Bereich Umwelt- und ArbeitnehmerInnenschutz
gewährleisten wir, dass unsere Umweltprozesse die Ziele erfüllen bzw.
stets nach neuesten Erkenntnissen angepasst werden. Mit der Veröffentlichung
unserer Umwelterklärung wollen wir MitarbeiterInnen, KundInnen,
LieferantInnen und andere interessierte Parteien über unsere
Umweltleistungen, Ziele und dadurch erreichten Erfolge informieren.
SOZIALE VERANTWORTUNG
8
Soziale Verantwortung im
Rahmen unseres Umweltmanagementsystems
Ein wesentlicher Bestandteil unseres Umweltmanagementsystems ist
die Übernahme sozialer Verantwortung gegenüber unseren 38 MitarbeiterInnen.
Als verantwortungsvolle Arbeitgeberin schaffen wir ein
Arbeitsumfeld, das von Respekt, Wertschätzung und gegenseitiger
Achtsamkeit geprägt ist. Unser Anspruch ist es, Nachhaltigkeit nicht nur
nach außen zu kommunizieren, sondern diese auch im Unternehmensalltag
aktiv zu leben.
Wir sind überzeugt: Nachhaltiger Umweltschutz kann nur gemeinsam
mit unseren MitarbeiterInnen erfolgreich umgesetzt werden. Daher binden
wir unsere Belegschaft aktiv in Umweltmaßnahmen ein und fördern
bewusst nachhaltiges Denken und Handeln. Unser Ziel ist es, gemeinsam
einen positiven Beitrag zu Umweltschutz, Gesundheit und nachhaltiger
Entwicklung zu leisten.
38 Angestellte
Stand Dezember 2025
14 Teilzeit
24 Vollzeit
Nachhaltigkeitsphase Betriebliche
Gesundheitsförderung
Aufbauend auf den bereits umgesetzten Maßnahmen haben wir uns
bewusst für die Nachhaltigkeitsphase der Betrieblichen Gesundheitsförderung
(BGF) entschieden. Seit März 2022 wird mit Unterstützung
der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) und fachlicher Begleitung
von Mag. a Birgit Kriener das ganzheitliche BGF-Programm FIT
TOGETHER erfolgreich umgesetzt und auch nach Erlangung des BGF-
Gütesiegels 2024 kontinuierlich weitergeführt.
Maßnahmen wie MitarbeiterInnen bewegen MitarbeiterInnen durch
wöchentliche Rückentrainings, ein jährliches betriebliches Impfangebot,
regelmäßige Erste-Hilfe-Schulungen sowie gemeinsame Feuerlöschübungen
sind mittlerweile fest im Arbeitsalltag verankert.
Im Mittelpunkt steht das Thema Bewegung – als Ausgleich zur überwiegend
sitzenden Tätigkeit und als Beitrag zu langfristiger Gesundheit,
Motivation und Leistungsfähigkeit. Ergänzt wird das Angebot durch
soziale Aktivitäten wie die jährliche Teilnahme am Wings for Life World
Run sowie durch eine gelebte Feedback- und Kommunikationskultur.
So verbinden wir Gesundheitsförderung, Teamgeist und nachhaltige Arbeitsweisen
zu einem ganzheitlichen Ansatz, der sowohl das Wohlbefinden
der Mitarbeitenden als auch die nachhaltige Entwicklung unseres
Unternehmens stärkt.
UMWELTMANAGEMENTSYSTEM
9
Umweltmanagementsystem
Das Umweltteam der KPPK Ziviltechniker GmbH, geleitet von Sylvia
Kohlmaier – in sämtlichen Umweltthemen beraten und unterstützt von
Maciej Marynowski, Anna Kohl und Christian Lackner – wurde mit der
gesetzes- und normkonformen Umsetzung des Umweltmanagementsystems
nach EMAS beauftragt.
Damit verfügen wir über ein Regelwerk, mit dem unsere Umweltleistungen
laufend weiter verbessert und entsprechend gesteuert werden
können. Dies garantiert die Umsetzung der Umweltpolitik, der Umweltziele
und des Umwelt- und Nachhaltigkeitsprogramms der KPPK Ziviltechniker
GmbH auf allen relevanten Ebenen. Aufbau und Dokumentation
entsprechen den Anforderungen der EMAS-Verordnung. Die
detaillierten Durchführungsregelungen sind dabei in Form von praktikablen
Verfahrens- und Arbeitsanweisungen festgelegt.
Die Geschäftsführung überprüft regelmäßig im Rahmen von Managementbewertungen
die Wirksamkeit, Angemessenheit und Leistung des
Umweltmanagementsystems und legt gemeinsam mit dem Umweltteam
und den TeamleiterInnen die erforderlichen Maßnahmen zur kontinuierlichen
Verbesserung sowie zur Umsetzung der Umweltziele fest.
Rechtliche Vorgaben und
Compliance Management
Für die internen Prozesse ergeben sich wesentliche rechtliche Verpflichtungen
unter anderem für die Bereiche Umwelt-, Abfall- sowie ArbeitnehmerInnenschutz.
Hinsichtlich der Umsetzung unserer Dienstleistungen
ergeben sich zusätzlich wesentliche rechtliche Verpflichtungen
beispielsweise aus den Bereichen KonsumentInnenschutz, Standesregeln,
ÖNORMEN, Bauordnungen und Definitionen gemäß den aktuellsten
Erkenntnissen aus Technik und Wissenschaft.
Mit Unterstützung der Firma Kanzian Engineering & Consulting GmbH
wurde ein eigenes Rechtsregister erstellt und alle relevanten Vorschriften
auf EU-, Bundes- und Landesebene erfasst. Die Aktualisierung der
relevanten Gesetze und Verordnungen und der daraus resultierenden
Aufgaben im Rechtsregister erfolgt im Rahmen eines periodischen
Rechtsupdates zweimal pro Jahr.
Das Rechtsregister ermöglicht die Bewertung der Einhaltung der
Rechtsvorschriften. Die Einhaltung der einzelnen Vorschriften wird von
den verantwortlichen MitarbeiterInnen kontrolliert und erfasst. Entsprechende
Vermerke zum Status der Verpflichtungen werden im Rechtsregister
angeführt. Im Zuge dessen wird auch festgelegt, wie oft bzw.
wann Folgebewertungen stattfinden sollen. Dabei wird ein risikobasierter
Ansatz verfolgt – kritische Vorschriften sind entsprechend häufiger
zu bewerten. Zudem wird die Einhaltung der Rechtsvorschriften im Rahmen
des internen Audits und der Standortbegehung vor Ort überprüft.
Werden Abweichungen vom rechtskonformen Zustand festgestellt,
werden umgehend und nachweislich Korrekturmaßnahmen eingeleitet
und nach Erledigung auf Wirksamkeit geprüft. Die Mitglieder des
Umweltteams setzen die für ihren Verantwortungsbereich geltenden
rechtlichen Maßnahmen um beziehungsweise leiten diese an die jeweiligen
handlungsbefugten Personen weiter und kontrollieren deren
Umsetzung.
UMWELTMANAGEMENTSYSTEM 10
Umweltteam von links nach rechts: Maciej Marynowski,
Anna Kohl, Sylvia Kohlmaier, Christian Lackner
„G
emeinsam umweltbewusst und
nachhaltig handeln. “
Eine Gesamtbewertung der Rechtskonformität erfolgt im Management
Review. Im jährlichen externen Überwachungsaudit durch den/die
UmweltgutachterIn werden die Verfahren zur Einhaltung der bindenden
Verpflichtungen auf deren Wirksamkeit, Vollständigkeit und Umsetzung
überprüft.
UMWELTASPEKTE
11
Umweltaspekte und
Weiterentwicklung der
Datenerhebung
Unser Ziel ist es, negative Umweltauswirkungen möglichst gering zu
halten und positive systematisch auszubauen. Zu diesem Zweck haben
wir sämtliche Umweltaspekte unserer Dienstleistungen, Tätigkeiten sowie
des Betriebs unseres Bürostandortes identifiziert und bewertet.
Die Bewertung erfolgt anhand einer eigens entwickelten Bewertungsmatrix.
Im Umweltteam werden die einzelnen Umweltaspekte nach folgenden
Kriterien beurteilt:
• Intensität: Ausmaß, Häufigkeit und Umkehrbarkeit der Auswirkungen
• Schaden bzw. Nutzen: Potenzielle Beeinträchtigung oder positiver
Einfluss auf die Umwelt unter Berücksichtigung des aktuellen Umweltzustands
• Umweltrecht: Relevanz einschlägiger gesetzlicher Anforderungen
• Bedeutung für Stakeholder, einschließlich der MitarbeiterInnen
• Verbesserungspotenzial: Möglichkeit zur Optimierung – unabhängig
vom erforderlichen finanziellen oder zeitlichen Aufwand
Aus der Zusammenführung dieser Kriterien ergibt sich eine Gesamtbewertung,
aus der mittels Prioritätszahl die bedeutenden Umweltaspekte
unseres Umweltmanagementsystems abgeleitet werden.
Derzeit stehen folgende bedeutende Umweltaspekte im Fokus:
• Energieverbrauch
• Materialverbrauch und IT-Bedarf
• Abfallaufkommen
• Treibhausgasemissionen
Diese Umweltaspekte stehen insbesondere im Zusammenhang mit:
• dem Bürobetrieb,
• Arbeitsweg unserer MitarbeiterInnen
• sowie Dienstreisen
Darüber hinaus berücksichtigen wir auch Umweltaspekte aus vor- und
nachgelagerten Prozessen, wie etwa der Herstellung von Materialien
und Geräten, der Energieerzeugung sowie der Abfallverwertung und
-entsorgung. Ein zentrales Steuerungsinstrument ist dabei unsere nachhaltige
Beschaffung, bei der definierte Umweltkriterien für Produkte
und LieferantInnen angewendet werden.
UMWELTASPEKTE
12
Verbesserung der
Datengrundlage und
Prozessstruktur
Zur weiteren Stärkung der Transparenz, Konsistenz und Effizienz
bei der Bewertung unserer Umweltaspekte wurde im Rahmen einer
Projektarbeit von Anna Kohl im Zuge der Lehrveranstaltung des
dualen Bachelorstudiengangs Smart Engineering folgendes Thema
bearbeitet:
„Dokumentation und grafische Darstellung der internen Abläufe für
die Erhebung und Weiterverwendung der Umweltindikatoren“
Ausgangspunkt war die Notwendigkeit, die bestehende Daten erhebung
im Umweltmanagementsystem (EMAS) systematisch zu überprüfen und
strukturell weiterzuentwickeln.
Als Ergebnis wurde eine klar dokumentierte und grafisch aufbereitete
Prozessstruktur entwickelt. Ergänzend dazu entstand ein konsistentes,
nachvollziehbares und erweiterbares Berechnungstool, das:
• die Anforderungen der EMAS-Verordnung erfüllt,
• interne Controlling-Ansprüche berücksichtigt,
• eine standardisierte jährliche Datenerhebung ermöglicht und
• die Revisionssicherheit sowie Vergleichbarkeit der Umweltkennzahlen
stärkt.
Damit wurde die Datengrundlage für die Bewertung und Steuerung
unserer bedeutenden Umweltaspekte nachhaltig verbessert und ein
wesentlicher Beitrag zur kontinuierliche Weiterentwicklung unseres
Umweltmanagementsystems geleistet.
Im Fokus stand die Analyse der internen Prozesse zur Erhebung,
Verarbeitung, Dokumentation und Weiterverwendung von Umweltkennzahlen
– insbesondere in Bezug auf Energieverbrauch, Abfallaufkommen
und Treibhausgasemissionen als bedeutende Umweltaspekte. Dabei
wurden Prozessabläufe detailliert analysiert, Verantwortlichkeiten klar
definiert, Schnittstellen transparent dargestellt sowie Medienbrüche
und Optimierungspotenziale identifiziert.
UMWELTLEISTUNGEN
13
Umweltleistungen
Energie
Als verantwortungsbewusste ZiviltechnikerInnengesellschaft verfolgen
wir das Ziel, den energiebedingten Umweltfußabdruck unseres Unternehmensstandortes
systematisch zu reduzieren. Der Energieverbrauch
stellt einen bedeutenden Umweltaspekt unseres Umweltmanagementsystems
dar und wird daher kontinuierlich überwacht, bewertet und
optimiert.
Im Zuge der Übersiedelung Anfang 2021 in unsere neuen Büroräumlichkeiten
in der Gumpendorfer Straße 132, 1060 Wien, wurden umfangreiche
Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt, um die Energieeffizienz
nachhaltig zu steigern.
Umgesetzte Effizienzmaßnahmen
Zur Reduktion des Stromverbrauchs und zur Verbesserung der technischen
Gebäudeperformance wurden folgende Maßnahmen realisiert:
• Inbetriebnahme einer neuen, energieeffizienten Klimaanlage (Mai
2022)
• Umstieg auf Ökostrom (Dezember 2022)
• Vollständige Umrüstung auf LED Beleuchtung (Dezember 2024)
• IT Gerätekonsolidierung durch Einsatz leistungsfähiger Notebooks
für Büro und Home Office (laufend)
Photovoltaik
– Eigenstromerzeugung am Standort
Die seit 2021 geplante Photovoltaikanlage konnte nach erneuter Einreichung
bei der Stadt Wien im Jahr 2025 umgesetzt und am 27.11.2025
offiziell in Betrieb genommen werden.
Die Anlage wurde als vorgehängte hinterlüftete Fassadenlösung an
der straßenseitigen Fassade (4. und 5. Obergeschoss) unseres denkmalgeschützten
Firmensitzes integriert.
Technische Umsetzung
• Semitransparente, monokristalline PV-Verbundgläser („Solitek“)
• Integration in die bestehenden Beschattungsschienen
• Optisch bündige Einfügung zwischen historischer Pfosten-Riegel-
Fassade und Sonnenschutz
• Zugang und Wartung über bestehenden Außensteg
• Genehmigung durch das Bundesdenkmalamt unter denkmalpflegerischen
Auflagen
Diese Lösung zeigt, dass Klimaschutz und Denkmalschutz technisch
und gestalterisch vereinbar sind.
ENERGIEVERBRAUCH
14
Leistungskennzahlen der PV-Anlage
• Generatorleistung: 13,05 kWp
• Spezifischer Jahresertrag (Prognose): 809,04 kWh/kWp
• Erwartete CO₂-Einsparung: 1.130 kg pro Jahr (im Vergleich zu Standard
Stromaufbringung Österreich)
Seit der Inbetriebnahme bis zum Jahresende wurden nachstehende
Erträge erzielt:
• PV-Stromerzeugung: 506,10 kWh
• PV-Strom-Eigenverbrauch: 261,00 kWh
Die Photovoltaikanlage trägt auch in den Wintermonaten zur stabilen
Eigenversorgung bei. Nach Deckung des Eigenbedarfs der Büroräumlichkeiten
sowie der Ladestationen wird überschüssiger Strom in das
öffentliche Netz eingespeist, wodurch der Netzstrombezug sowie indirekte
Emissionen reduziert werden.
Energiekennzahlen
(Standortbezogen)
Input/Output
Bürodaten 2023 2024 2025 Einheit Veränderung 24/25 in %
MitarbeiterInnenzahl 39 38 38 MA 0%
Büronutzfläche 907 907 907 m 2 0%
Büronutzfläche/MA 23 24 24 m 2 /MA 0%
Input
Energieverbrauch 2023 2024 2025 Einheit Veränderung 24/25 in %
Strombedarf (ohne E-Auto intern) 33.119 34.711 34.209 kWh -1%
Fernwärmebedarf 29.723 26.106 41.040 kWh 57%
Gesamtenergieverbrauch für Strom und
Wärme
Gesamtenergieverbrauch für Strom und
Wärme pro MA
62.842 60.817 78.387 kWh 29%
1.611 1.600 2.063 kWh/MA 29%
Anteil EE des Strom- und Wärmebedarfs 37.771 38.797 44.472 kWh 15%
Anteil EE des Strom- und Wärmebedarfs
pro MA
Anteil EE am Gesamtanteil Strom und
Wärme
Energieerzeugung
PV-Strom Erzeugung
968 1.021 1.170 kWh/MA 15%
60% 64% 57% % -11%
506 kWh 0%
PV-Strom Eigenverbrauch 245 kWh 0%
PV-Strom Eigenverbrauch pro MA
wurde am 27.11.2025
angeschafft
6 kWh/MA 0%
Autarkie 1% % 0%
Eigenverbrauchsanteil 48% % 0%
ENERGIEVERBRAUCH
15
Stellungnahme zur Entwicklung der
Fernwärme-Energiekennzahl 2025
Im Berichtszeitraum 2025 ist der Fernwärmeverbrauch von 26.106 kWh
auf 41.040 kWh angestiegen. Dies entspricht einer Erhöhung um 14.934
kWh bzw. rund 57 % gegenüber dem Vorjahr.
Ursachenanalyse
Der Anstieg ist im Wesentlichen auf einen technischen Defekt des Heizungsmischreglers
zu Beginn der Heizperiode 2025 zurückzuführen.Im
Rahmen der Störungsanalyse wurde festgestellt:
• Der Außentemperaturfühler sowie der Raumfühler lieferten korrekte
Messwerte.
• Sämtliche Regelparameter wurden im Beisein des technischen Supports
der Firma ESBE (Hersteller) überprüft.
• Es konnten keine Fehlparametrierungen festgestellt werden.
• Die Regelung selbst arbeitete jedoch nicht ordnungsgemäß, wodurch
von einem Defekt des Heizungsmischreglers bzw. des Mischers auszugehen
war.
Aufgrund von Lieferverzögerungen konnte der Austausch des Reglers
erst Mitte März 2025 erfolgen.
Auswirkungen auf den Energieverbrauch
Bis zum Austausch musste die Heizungsanlage manuell betrieben werden.
Der automatische, witterungsgeführte und bedarfsorientierte Regelbetrieb
war in diesem Zeitraum nicht gewährleistet. Dadurch kam es
zu:
• fehlender optimierter Vorlauftemperaturregelung
• erhöhten Systemtemperaturen
• verlängerten Laufzeiten
• ineffizienter Wärmeverteilung
Dies führte zu einem signifikant erhöhten Fernwärmebezug im Zeitraum
Jänner bis Mitte März 2025. Der Mehrverbrauch ist somit als technisch
bedingter Sondereffekt zu bewerten und stellt keine strukturelle Verschlechterung
der energetischen Leistung des Standortes dar.
Zusätzlich war der Winter 2025 deutlich kälter als 2024, genau in der
Zeit des Ausfalls. D.h. in dem Zeitraum des Ausfalls war es 4,61°C kälter
im Mittel sowie gab es 225,7 mehr Heizgradtage.
Vergleichszeitraum: 20.1. – 11.3. mittl. Temp Heizgradtage
2024 8,72 482,4
2025 4,12 708,1
Veränderung 2024/2025 -4,61 225,7
DIENSTREISEN
16
Energiekennzahlen -
Dienstreisen
Mobilität stellt einen wesentlichen indirekten Umweltaspekt dar. Ziel
unseres Umweltprogramms ist die kontinuierliche Reduktion des energie-
und emissionsbedingten Aufwands aus Dienstreisen und Arbeitswegen
durch:
• Elektrifizierung der Firmenflotte
• Förderung öffentlicher Verkehrsmittel (27 Jobtickets 2025)
• gesicherte Fahrradabstellplätze
Der Gesamtenergieverbrauch für Dienstreisen reduzierte sich von
14.247 kWh (2024) auf 11.677 kWh (2025). Dies entspricht einer Reduktion
um 13 % und stellt eine deutliche Verbesserung der mobilitätsbezogenen
Umweltleistung dar.
Gesamtverbrauch nach Verkehrsmittel 2025:
6%
10%
42%
42%
Benzin Firmenfahrzeuge
Elektro Firmenfahrzeug gesamt
Privatfahrzeug für Arbeitswege
Bahnfahrten für Arbeitswege
Dienstreisen
2023 2024 2025 Einheit Veränderung 24/25 in %
Diesel Firmenfahrzeuge 18.365* 2024 abgemeldet kWh 0%
Benzin Firmenfahrzeuge –* 5.550 4.104 kWh -26%
Elektro Firmenfahrzeug gesamt 3.918 7.116 5.661 kWh -20%
Privatfahrzeug für Arbeitswege 2.487 671 1.310 kWh 95%
Bahnfahrten für Arbeitswege 63** 91** 602 kWh 561%
Gesamtenergieverbrauch Verkehrsmittel*** 24.834* 13.427** 11.677 kWh -13%
Gesamtenergieverbrauch Verkehrsmittel pro MA 637 353 307 kWh / MA -13%
Aufgrund von Fehlern in der Berechnung wurden Korrekturen der Kennzahlen der Vorjahre durchgeführt:
* Ein Diesel Fahrzeug wurde fälschlicherweise als Benzin deklariert.
** Berechnungsfehler hat die Kennzahlen um ein Zehnfaches zu hoch.
*** Enthält keine Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien.
Bewertung der
Entwicklungen
1. Umstellung der Firmenflotte
Seit dem 2. Quartal 2023 befindet sich kein Dieselfahrzeug mehr in der
Firmenflotte. Alle Dieselfahrzeuge wurden durch drei Elektrofahrzeuge
sowie ein Benzin-Hybridfahrzeug ersetzt. Dies führte strukturell zu:
• deutlicher Reduktion fossiler Energieträger
• Verringerung direkter Emissionen
• langfristiger Verbesserung der CO₂-Bilanz
Der Energieeinsatz bei Benzin-Firmenfahrzeugen reduzierte sich 2025
um 26 %. Auch der Stromverbrauch der Elektrofahrzeuge sank um 20 %,
was auf eine insgesamt reduzierte Fahrleistung zurückzuführen ist.
2. Projektbedingte Mobilität
(Tirol / Landeck)
Im Berichtsjahr führte ein Projekt in Tirol (Landeck) zu vermehrten
Reisetätigkeiten.
• Die Bahnfahrten stiegen von 91 kWh auf 602 kWh (+561 %).
• Aufgrund der eingeschränkten und zeitlich aufwändigen öffentlichen
Anbindung mussten vereinzelt Privatfahrzeuge eingesetzt werden.
• Der Energieeinsatz privater Fahrzeuge erhöhte sich dadurch von
671 kWh auf 1.310 kWh (+95 %).
Trotz dieses projektbedingten Mehraufwandes konnte der Gesamtenergieverbrauch
der Mobilität deutlich reduziert werden.
MATERIALVERBRAUCH UND BESCHAFFUNG
17
Material und Beschaffung
Der Materialeinsatz ist aufgrund des reinen Bürobetriebs gering und
beschränkt sich im Wesentlichen auf Papier sowie Drucker‐ und Tonerkartuschen.
Ziel ist die kontinuierliche Reduktion des Ressourcenverbrauchs
durch:
• Digitalisierung interner und externer Prozesse
• Ressourcenschonende Beschaffung
• Einsatz umweltzertifizierter Produkte
• Verlängerung der Produktlebensdauer
Input
Materialverbrauch 2023 2024 2025 Einheit Veränderung 24/25 in %
Druckerpapier 252 337 249 kg -26%
Druckerpatronen und Toner 3,1 8,5* 4,7 kg -45%
Materielverbrauch pro MA 6,5 9,1 6,7 kg/MA -26%
Bewertung
Der Materialverbrauch konnte 2025 gegenüber 2024 deutlich reduziert
werden:
• Papierverbrauch: -26 %
• Toner/Patronen: -45 %
• Material pro MitarbeiterIn: -26 %
Die Reduktion ist insbesondere auf die erweiterte Digitalisierung zurückzuführen.
Ein gewisser Restverbrauch bleibt jedoch abhängig von
externen Anforderungen (z. B. Einreichunterlagen, Gutachten, Energieausweise,
Prüfberichte), die von Behörden oder öffentlichen Stellen teilweise
weiterhin in Papierform verlangt werden.
Aufgrund von Fehlern in der Berechnung wurden Korrekturen der Kennzahlen der Vorjahre durchgeführt:
*Erhebung über tatsächlich entsorgte Toner&Patronen. Zuvor über Einkauf erhoben.
MATERIALVERBRAUCH UND BESCHAFFUNG
18
Grundsätze der nachhaltigen
Beschaffung
1. Ressourcenschonende Beschaffung
• Bedarfsgerechte Bestellung („so viel wie nötig, so wenig wie möglich“)
• Laufende Kontrolle über Inventarlisten
2. Nachhaltige Produktionskriterien
• Materialien: Einsatz ressourchenschonender und schadstoffarmer
Stoffe
• Produktion: Energie- und Materialeffizienz, geringe Emissionen und
Abfälle
• Lieferkette: Transparente Herkunft und verwantwortungsvolle Beschaffung
• Produkte: Langlebig, reparierbar und recyclebar
3. Umweltverträglichkeit bei Nutzung und Entsorgung
• Reparaturfähigkeit (z. B. Leasinggeräte)
• Energieverbrauch bei Nutzung (z.B. IT-Geräte, Elektrogeräte, Fahrzeuge)
• Recyclingfähigkeit der Produkte
• Materialverbrauch
4. Bevorzugung zertifizierter Produkte/zertifizierter oder validierter
DienstleisterInnen
• z.B. Produkte mit annerkannten Umweltzeichen (z.B. EU-Umweltzeichen,
Österreichisches Umweltzeichen, Blauer Engel, Fairtrade,
FSCTM
• z.B. DienstleiterInnen mit nachgewiesenem Umweltamangementsystem
durch, Zertifizierung nach ISO 14001 oder EMAS-Validierung mit
Eintragung im EMAS-Regsiter
Regionale Verpflegung für unsere
MitarbeiterInnen
Seit dem Frühjahr 2022 versorgt die Schrankerl GmbH als innovative
Kantinenlösung unsere MitarbeiterInnen mit kulinarischen Schmankerln,
vornehmlich aus der regionalen Wirtschaft, wie z. B. von Rita bringt’s,
DoN und Office Buddy.
Die Büroverpflegung wird ganz unkompliziert und automatisiert von den
freundlichen Schrankerl-Mitarbeitenden bereitgestellt.
Dabei ermöglicht die Smart-Fridge-Technologie eine effiziente Planung
des durchschnittlichen Produktbedarfs und trägt dazu bei, Lebensmittelverschwendung
zu reduzieren.
Da Verpackungen eine entscheidende Rolle für Qualität und Frische
spielen, setzt Schrankerl – wo immer möglich – auf nachhaltige
Verpackungslösungen.
Das Unternehmen verwendet erneuerbare Papierverpackungen und
hat für unvermeidbare Kunststoffverpackungen ein Recyclingsystem in
Zusammenarbeit mit der Saubermacher Dienstleistungs AG eingeführt.
Neue Standards in der
Unterhaltsreinigung seit 2024
Seit 2024 setzen wir nach erfolgreicher DienstleisterInnenrecherche
über das EMAS-Register auf eine nachhaltige Unterhaltsreinigung.
Unsere Büroräumlichkeiten werden seither mit umweltfreundlichen
Reinigungsmitteln und möglichst ressourcenschonenden Verfahren
gereinigt.
WASSER- UND FLÄCHENVERBRAUCH
19
Wasserverbrauch
Der Wasserverbrauch umfasst die jährlich bezogene Frischwassermenge
am Standort. Die Nutzung erfolgt ausschließlich für:
• Sanitäranlagen
• Teeküche / Kaffeeküche
• Reinigungszwecke im Bürobereich
Es bestehen keine produktionsbedingten oder prozessspezifischen
Wasserverbräuche. Da der Wasserverbrauch nahezu ausschließlich nutzungsbedingt
ist, besteht eine direkte Abhängigkeit von der Anzahl der
am Standort tätigen Mitarbeitenden.
Flächenverbrauch
Der Flächenverbrauch umfasst die dauerhaft genutzte Büronutzfläche
am Standort.
Die Gesamtfläche beträgt: 907 m² Büronutzfläche
Die Fläche wird ausschließlich für Bürotätigkeiten genutzt.
Es bestehen keine Lager-, Produktions- oder versiegelungsrelevanten
Erweiterungsflächen. Die Flächengröße ist vertraglich festgelegt und
unterliegt keinen jährlichen Schwankungen.
Output
Wasserbedarf 2023 2024 2025 Einheit Veränderung 24/25 in %
Gesamtwasserverbrauch 337 334 333 m³ -0,4%
Wasserverbrauch pro MA 8,6 8,8 8,8 m³/MA -0,4%
ABFÄLLE
20
Outputdaten – Abfälle
Die konsequente Mülltrennung wird regelmäßig intern kommuniziert
und dient der Bewusstseinsbildung der MitarbeiterInnen.
Getrennt erfasst werden haushaltsähnliche Stoffe: Papier / Glas / Kunststoff
/ Metall / Biomüll, der eigenständig in die nächstgelegene Biotonne
gebracht wird.
Output
Abfälle* 2023 2024 2025 Einheit Veränderung 24/25 in %
Kunststoff 453 76 87 kg 16%
Glas 162 84 79 kg -6%
Papier 611 253 261 kg 3%
Metall 133 25 38 kg 55%
Restmüll 822 378 324 kg -14%
Biomüll 131 292 267 kg -9%
Altstoffe (Altglas, Metall, Kunststoffe,
biogene Abfälle)
Hausmüllähnliche Abfälle 822 378 324 kg -14%
*Reduktion der Abfälle durch Umstellung der Erhebungsmethode. Von Schätzen über spez. Werte zu wirklicher
Erhebung durch Abwiegen des Mülls.
Gefährliche Abfälle 41 47 44 kg -7%
Gefährliche Abfälle pro MA 1,1 1,2 1,1 kg/MA -7%
Bewertung der
Entwicklung
1.489 729 733 kg 1%
Gesamt Abfallaufkommen 2.352 1.153 1.100 kg -5%
Gesamt Abfallaufkommen pro MA 60 30 29 kg/MA -5%
1. Gesamt Abfallaufkommen
Das Gesamt Abfallaufkommen reduzierte sich 2025 um weitere -5 %.
Auch der spezifische Abfall pro MitarbeiterIn sank auf 29 kg pro MA.
2. Hausmüllähnliche Abfälle
Rückgang um -14 % gegenüber 2024. Dies zeigt die Wirksamkeit der
Mülltrennung und Sensibilisierungsmaßnahmen.
Durch:
• Verzicht auf Getränkekartons
• Umstellung auf Mehrweg-Glasflaschen (Milch)
konnten 2025 rund 1,36 kg Kartonmüll bzw. 1,36 kg CO₂-Äquivalent eingespart
werden.
3. Altstoffe
Die Menge erhöhte sich leicht um 1 %.
4. Gefährliche Abfälle
Rückgang um -7 % gegenüber 2024.
Langfristig ist jedoch mit keiner weiteren Abnahme zu rechnen, da
nicht updatefähige Geräte ersetzt werden müssen, weil der Support für
Windows 10 im Oktober 2025 endete. Dadurch ist mittelfristig mit einem
erhöhten Aufkommen an Elektroaltgeräten zu rechnen.
Bei den gefährlichen Abfällen handelt es sich im Jahr 2025 um Druckerpatronen
und Batterien sowie 6 Handys und vier PC`s. Durch die geringen
Mengen schwanken die Zahlen stark.
Kreislaufwirtschaftliche
Maßnahmen
• Sammlung alter Firmenhandys für die Aktion „Ö3 Wundertüte“
• Einsatz von reparaturfähigen Fairphones (modulares Design, verlängerte
Lebensdauer)
• Teilnahme an „Recycling4smile“ (ROTE NASEN) durch Rückführung
alter Druckerpatronen
Diese Maßnahmen stärken die Kreislaufwirtschaft und verlängern
Produktlebenszyklen.
TREIBHAUSGAS-EMISSIONEN
21
Treibhausgas-Emissionen
Die durch die Energieversorgung unseres Büros verursachten Treibhausgasemissionen
wurden mithilfe des THG-Rechners des Umweltbundesamtes
ermittelt. Dabei werden auch vorgelagerte Prozesse der
Energieerzeugung – also Emissionen gemäß Scope 3 – berücksichtigt.
Die Auswertung der Bereiche Strom und Fernwärme ergab eine Erhöhung
der Emissionen in beiden Kategorien.
Weitere luftgetragene Schadstoffe wie Schwefeldioxid (SO₂), Stickoxide
(NOx) und Feinstaub (PM) im Zusammenhang mit der Energieversorgung
sowie dem Kfz- und Schienenverkehr werden ab dem Jahr 2024
über das Programm GEMIS (Globales Emissions-Modell integrierter Systeme)
erfasst und ausgewertet.
Unsere Klimaanlage verwendet das Kältemittel R410A. Seit dem Einzug
in das Bürogebäude wurde kein Kältemittel nachgefüllt, weshalb in diesem
Zusammenhang bislang keine Treibhausgasemissionen bilanziert
wurden.
Die Umstellung des Bewertungssystems, die verstärkte Nutzung unseres
Elektrofahrzeug-Fuhrparks sowie die verstärkte Nutzung des Zuges
für Dienstreisen führten zu einem Rückgang der von uns verursachten
Luftschadstoffe um 13 %.
Output
Treibhausgas-Emissionen 2023 2024 2025 Einheit Veränderung 24/25 in %
Stromverbrauch Büro** 397 486 479 kg CO 2 eq. -1%
Fernwärme*** 5.350 4.699 7.346 kg CO 2 eq. 56%
Diesel Firmenfahrzeug 6.884* 2023 abgemeldet kg CO 2 eq. 0%
Benzin Firmenfahrzeug -* 2.135 1.291 kg CO 2 eq. -40%
Elektro Firmenfahrzeuge gesamt 319 636 422 kg CO 2 eq. -34%
Privatfahrzeug für Arbeitswege 948 279 430 kg CO 2 eq. 54%
Bahnfahrten für Arbeitswege 9** 11** 80 kg CO 2 eq. 608%
Gesamt (Strom, Fernwärme, Diesel,
Elektro, Privatfahrzeug und Bahnfahrten
13.770* 8.057** 10.047 kg CO 2 eq. 25%
Gesamte Emissionen pro MA 345 212 264 kg CO 2 eq. 25%
Luftschadstoffe (SO2, NOX, PM)
Verursachte Luftschadstoffe in kg
(SO2, NOX, PM)
55 52 45 kg -13%
Luftschadstoffe (SO2, NOX, PM) in kg/MA 1,4 1,4 1,2 kg/MA -13%
Aufgrund von Fehlern in der Berechnung wurden Korrekturen der Kennzahlen der Vorjahre durchgeführt:
*Ein Diesel Fahrzeug wurde fälschlicherweise als Benzin deklariert
**Kennzahlen beinhalten nun auch die vorgelagerten THG Emissionen
***Anstieg bei Fernwärme aufgrund defekter Heizmischregler siehe Stellungnahme Seite 15
UMWELTPROGRAMM
22
Ab 2026 wird REACT® verpflichtend in allen Projekten eingesetzt und
bildet den zentralen Baustein der Nachhaltigkeitsbewertung. REACT
ermöglicht eine systematische CO₂-Bilanzierung über den gesamten
Lebenszyklus eines Gebäudes. Erfasst werden:
Umweltanforderungen
für Produkt oder Dienstleistungsentwicklung
Maßnahme:
Die Tools R.O.S.E.® und REACT® werden soweit wie möglich in einer
Vielzahl von Projekten berücksichtigt und nach Beauftragung zur
Projektumsetzung eingesetzt.
Im Umwelt- und Nachhaltigkeitsprogramm wird der Einsatz digitaler Bewertungswerkzeuge
verbindlich in der Projektabwicklung verankert –
mit einem klaren Schwerpunkt auf der CO₂-Bilanzierung.
R.O.S.E.® ist bereits etabliert und wird durchgängig eingesetzt, um Energiesysteme
wirtschaftlich und ökologisch zu vergleichen. Es schafft eine fundierte
Entscheidungsbasis für die Wahl geeigneter Versorgungskonzepte.
• Emissionen aus Baustoffen und Konstruktion (Herstellung und
Errichtung)
• Emissionen aus dem Gebäudebetrieb (Energieverbrauch)
• Potenziale und Auswirkungen von Rückbau und Kreislaufführung
Dadurch werden die Auswirkungen von Planungsentscheidungen – insbesondere
Materialwahl, Konstruktionsweise und technische Systeme
– frühzeitig quantifizierbar und vergleichbar.
Umsetzung:
• R.O.S.E.®: laufender Einsatz zur Bewertung von Energie systemen
• REACT®: verpflichtend ab 2026 in allen Projekten
• Einsatz von REACT® bereits in frühen Planungsphasen zur Variantenbewertung
• Integration der CO₂-Ergebnisse in alle wesentlichen
Planungsentscheidungen
• Schulung der Projektteams zur konsistenten Anwendung
Wirkung:
• Transparenz über CO₂-Auswirkungen über den gesamten Lebenszyklus
• Aktive Steuerung von Emissionen statt nachträglicher Bewertung
• Fundierte Entscheidungsgrundlagen auf Basis messbarer Daten
Damit verschiebt sich der Fokus von der reinen Energiebetrachtung hin
zu einer ganzheitlichen, lebenszyklusorientierten CO₂-Steuerung.
UMWELTPROGRAMM
23
Projekt Quellenstrasse Fertigstellung 2026
klimaaktiv Gold
Fertigstellungsdeklaration
Vier nahezu identische Wohngebäude wurden als zusammenhängendes
Ensemble realisiert und über eine gemeinsame Tiefgarage verbunden.
Die konstruktive Logik folgt einer klaren funktionalen Trennung:
ein Untergeschoß in massiver Stahlbetonbauweise, darauf aufbauend
eine Tragstruktur aus vorgefertigten Massivholzelementen.
Gerade dieser Aspekt wird in der Praxis häufig unterschätzt. Energieeffizienz
allein reicht nicht aus, um nachhaltige Gebäudequalität zu definieren.
Ergänzt wird das Konzept durch eine gezielte Freiraumgestaltung:
• Fassadenbegrünung zur Verbesserung des Mikroklimas
• private Außenräume mit hoher Aufenthaltsqualität
• Beitrag zur Reduktion urbaner Hitzeinseln
Facts:
4 Wohngebäude mit gesamt 47 Wohneinheiten
Heizlast ~122kW
Amortisationsgrafik:
Diese Hybridbauweise ist technisch und ökologisch begründet. Sie
nutzt die Robustheit des Betons im erdberührten Bereich und kombiniert
diese mit den Vorteilen des Holzbaus in den Obergeschoßen – insbesondere
hinsichtlich Vorfertigung, Bauzeit und CO₂-Bilanz.
Die Fassadengestaltung in dunkler Holzrahmenbauweise prägt nicht
nur die architektonische Identität, sondern erfüllt auch Anforderungen
an Dauerhaftigkeit und Witterungsschutz. Energetisch wurde das Projekt
konsequent als Niedrigenergiegebäude umgesetzt:
• Versorgung über Wärmepumpensysteme in Kombination mit Photovoltaik
• Reduktion des Energiebedarfs durch eine optimierte Gebäudehülle
• Erfüllung der strengen klimaaktiv Gold Kriterien
Ein wesentlicher Qualitätsfaktor liegt in der Innenraumgesundheit:
• durchgängiger Einsatz emissionsarmer Baustoffe
• kontrollierte Be- und Entlüftung zur Sicherstellung der Luftqualität
• Minimierung potenzieller Schadstoffquellen
Basis System CO 2 Äquivalent nach 20 Jahren
Gas 2.950t
Vergleichssystem-Konfiguration CO 2 Reduktion (absolut) CO 2 Reduktion (in Prozent)
Sole-Wasser Wärmepumpe 1.620t 55%
Sole-Wasser Wärmepumpe mit PV 1.710t 58%
Sole-Wasser Wärmepumpe mit PV und
Batterie
1.783t 60%
CO 2 -Reduktion:
~1.783t CO 2
Einsparung bei einer Sole-Wasser Wärmepumpe mit PV
und Batterie im Vergleich zu einer Versorgung über Gas
UMWELTPROGRAMM
24
umgesetzte Maßnahmen
Aspekt Maßnahmen Status Ziel Termin
Strom
Emissionen in die
Atmosphäre
Strom
Strom
Strom
Strom
Heizung
Umstellung aller restlichen
Lampen auf 100% LED
Austausch der alten Klimageräte
und des Kältemittels
Installation eines Strommessers:
Auslesen des
verbrauchten Stroms für die
Klimaanlage
Installation von PV-Modulen
Umstellung aller restlichen
Lampen auf 100% LED
Umstieg auf einen
Ökostromtarif
Witterungsgeführte
Vorlauftemperatur
Umwelt und Nachhaltigkeitsprogramm
Aspekt Maßnahmen Status Ziel Termin
Erste Hilfe / Defi
Notfallvorsorge und
Gefahrenabwehr
Notfallvorsorge und
Gefahrenabwehr
Bewusstseinsbildung /
EMAS
R.O.S.E.
Tragwerksplanung
Tragwerksplanung
Schulung Erste Hilfe / Defi
Schulung Einsatz von
Löschmitteln (Pulver,
Schaum..)
Schulung Umweltteam
Projektarbeit Duales
Studium R.O.S.E.
Agile Tragwerksplanung
durch Steifigkeitsmodifizierung
Stützen vs Wände
Optimierung der
Gründungskörper von
Windkraftanlagen
Direkte Umweltaspekte
Not- & Störfälle
in Abstimmung mit ÖRK
Planung
Indirekte Umweltaspekte
Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Bewusstseinsbildung
Planung
Dienstleistung
Planung mit AIT
Direkte Umweltaspekte
Emissionen
einige Lampen bereits
umgestellt, Rest in Planung
bereits umgesetzt
bereits umgesetzt
Energie und Ressourcen
Ersatzstimmung bei Gericht
eingeholt, Entscheidung
Juni 2024
einige Lampen bereits
umgestellt, Rest in Planung
zuvor wurde ein Standard-Strommix
bezogen;
Anbieter wurden verglichen
und ein Umstieg auf 100%
Ökostrom umgesetzt
bereits umgesetzt
Erhöhung Wissen &
Sicherheit im Umgang mit
Unfällen
Erhöhung Wissen &
Sicherheit im Umgang mit
Unfällen
Erhöhung sowie Aktualisierung
Wissen zu
Umweltmanagement
Erweiterung ROSE um
Grundwasser WP
Reduktion Stromverbrauch Ende 2024
Reduktion der Treibhausgas-
und Luftschadstoffemmissionen,
Einsparung
CO2
Evaluierung partieller
Stromverbräuche, Auslesung
für Reduktion
Reduktion Energieverbrauch
Klimaanlage
durch Verschattung;
Eigenerzeugung von Strom;
Schonung der Ressourcen;
Stromverbrauch soll um
5-10% gesenkt werden
Mai 2022
September 2022
November 2025
Reduktion Stromverbrauch Herbst 2024
Einsparung von ca. 96%
CO2 von 2022 auf 2023
Reduktion Energieverbrauch
und CO2 um 50%;
Schonung der Ressourcen
12 – 26.06.2026
Dezember 2026
Dezember 2026
Dezember 2026
in Bearbeitung CO2 Reduktion Dezember 2026
in Bearbeitung CO2 Reduktion Dezember 2026
Jänner 2023
Oktober 2022
umgesetzte Maßnahmen
Aspekt Maßnahmen Status Ziel Termin
Reduktion Müll
Hausmüllähnliche Abfälle
Drucker-Toner
Kopierpapier
Treibstoffverbrauch
Treibstoffverbrauch
Treibstoffverbrauch
Brandschutz
Brandschutz
Datenbereitstellung
Datenbereitstellung
Datenbereitstellung
Nachhaltige Beschaffung
Nachhaltige Beschaffung
Nachhaltige Beschaffung
Nachhaltige Reinigung
Nachhaltige Reinigung
Einhaltung umweltrelevanter
Gesetze
Einhaltung umweltrelevanter
Gesetze
Verpflichtung zu EMAS
Umstellen der
Milchpackungen auf
Mehrwegglasflaschen
Aufzeigen der verschiedenen
Abfallströme und
Mengen
Einführung digitale Signatur
/ digitaler Einreichung wo
möglich
Einführung digitale Signatur
/digitaler Einreichung wo
möglich
weitere Fahrzeuge
Hauseigene
Elektroladestation
Umstellung eines KFZ
Diesel auf Elektro
Interne Schulung / Interne
Kommunikation
Interne Schulung / Interne
Kommunikation
Darstellung Klimadaten
Neuberechnung und Ausweisung
Treibhausgase
Smart Meter besser
auslesbar
Beschaffung von Bioäpfeln
für MitarbeiterInnen
Verstärkung der umweltfreundlichen
Beschaffung
Verstärkung der umweltfreundlichen
Beschaffung
Ausschließlich Verwendung
biologischer
Reinigungsmittel
Neuvergabe der Reinigung
nach Umweltkriterien
Verpflichtung zu EMAS
Verpflichtung zu EMAS
Info Jour Fix zu EMAS
Direkte Umweltaspekte
Abfall
zuvor wurde wöchentlich
Milch in Tetra Pak‘s gekauft
nun wird die biologische
Milch in Mehrweg-Glasflaschen
1x pro Woche
geliefert
die verschiedenen
Abfallfraktionen werden
vom Reinigungspersonal
1 x wöchentlich vor der
Entsorgung gewogen
Hilfs- und Betriebsstoffe
bereits umgesetzt
bereits umgesetzt
Mobilität
zwei weitere E-Fahrzeuge
und ein Hybridauto (Benzin)
wurden zum Fuhrpark
ergänzt
Elektrotankstelle im
Innenhof zu Betankung der
E-Fahrzeuge
2022 wurde ein Firmenauto
gegen ein Elektroauto
getauscht
Not- & Störfälle
in Abstimmung mit
Brandschutzbeauftragten
umgesetzt
in Abstimmung mit
Brandschutzbeauftragten
umgesetzt
Indirekte Umweltaspekte
Beschaffung
Recherche Klimadaten und
Darstellung
Überprüfung neuer
Datenquellen (z.B. Gemis,
Probas)
bisher Online Daten vom
Smart Meter nicht komplett
auslesbar
biologische Äpfel werden 1x
pro Woche gemeinsam mit
der Milch angeliefert
Umsetzung laufend
„Schrankerl“ wurde 2022 im
Büro eingeführt
Reinigung
Umsetzung laufend
in Umsetzung
Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Bewusstseinsbildung
durchgeführtes
Überwachungsaudit
durchgeführtes
Überwachungsaudit
MitarbeiterInnen
eingeladen
Einsparung 3,6 kg Müll und
2,46 kg CO2 seit Umstieg;
möglichst einfache Beschaffung
von Milch durch
Belieferung; Kauf von Bioprodukten;
Bewusstseinsbildung
MitarbeiterInnen
Berrechnung und Evaluierung
der Abfall Mengen,
(-12% Restmüll; +18% Altstoffe
von 2022 auf 2023)
Reduktion von Müll / Schonung
der Ressourcen
Reduktion von Müll / Schonung
der Ressourcen
Senkung längerfristiger
Treibstoffverbrauch,
Einsparung CO2
Reduktion Treibhausgas-Emissionen
und Betrieb
der Ladestation durch
Ökostrom
Senkung Treibstoffverbrauch
v. Diesel um 19% von
2022 auf 2023
Erhöhung Wissen &
Sicherheit im Umgang mit
Feuerlöscher
Erhöhung Wissen &
Sicherheit im Umgang mit
Feuerlöscher
verbesserte Interpretation
des Stromverbrauchs (Klimaanlage)
und der Heizung
durch Interpretation der
Klimadaten
Treibhausgase genauer
ausweisen
verbesserte Interpretation
der Daten
automatische wöchtentliche
Lieferung; Reduktion Müll
Erhöhung des Anteils an
zertifizierten HerstellerInnen
innerhalb von Europa
nachhaltige, regionale und
schnelle Möglichkeit für
Mittagessen/Snacks
zur Schonung der Umwelt /
Ressourcen
zur Schonung der Umwelt /
Ressourcen
Sicherstellung der
Einhaltung aller rechtlichen
Verpflichtungen
und Verbesserung der
Rechtssicherheit
Sicherstellung der
Einhaltung aller rechtlichen
Verpflichtungen
und Verbesserung der
Rechtssicherheit
Erhöhung Wissen und
Kompetenz aller MitarbeiterInnen
zu EMAS und
Nachhaltigkeit stärken
Juni 2023
2022 umgesetzt, bzw.
laufende Umsetzung
2022
2022
2023
Jänner 2023
September 2022
November 2024
November 2022
EMAS-Audit 2024
EMAS-Audit 2024
EMAS-Audit 2024
Juni 2023
laufend
Februar 2022
laufend
Jan-24
März 2025
Juni 2024
Mai 2024
GÜLTIGKEITSERKLÄRUNG
25
Gültigkeitserklärung
Die ETA Umweltmanagement GmbH als akkreditierte EMAS-Umweltgutachterorganisation mit der
Registernummer AT-V-0001 bestätigt, dass
die KPPK Ziviltechniker GmbH, mit dem Standort, 1060 Wien, Gumpendorfer Straße 132/1/9,
wie in dieser Umwelterklärung 2026 dargestellt, alle Anforderungen der Verordnung
(EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 über die
freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement
und Umweltbetriebsprüfung (EMAS) in der Fassung der Verordnung (EU) Nr. 1505/2017 und
Nr. AT-000755 2026/2018 erfüllt.
Es wird bestätigt, dass
Registrierungsurkunde
• die Begutachtung und Validierung in voller Übereinstimmung mit den Anforderungen der
Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 in der Fassung der Verordnung (EU) Nr. 1505/2017 und Nr.
2026/2018 durchgeführt wurden,
• keine Belege für die Nichteinhaltung der geltenden Umweltvorschriften vorliegen,
KPPK Ziviltechniker GmbH
• die Daten und Angaben der aktualisierten Umwelterklärung, ein verlässliches, glaubhaftes
und wahrheitsgetreues Bild sämtlicher Tätigkeiten der Organisation geben.
Die 1060 nächste Wien umfassende Umwelterklärung wird im Jahr 2028 publiziert.
Jährlich wird eine für gültig erklärte, aktualisierte Umwelterklärung veröffentlicht.
Diese Das Erklärung Unternehmen kann nicht nimmt mit am einer Umweltmanagementsystem EMAS-Registrierung gleichgesetzt EMAS werden. teil Die EMAS-
Registrierung (Verordnung kann EG nur 1221/2009) durch eine und zuständige ist daher Stelle zur gemäß Verwendung Verordnung des (EG) EMAS-Zeichens
Nr. 1221/2009 in der
Fassung berechtigt. der Verordnung Das Unternehmen (EU) Nr. 1505/2017 veröffentlicht und Nr. regelmäßig 2026/2018 eine erfolgen. Umwelterklärung
Diese Erklärung darf nicht
als eigenständige Grundlage für die Unterrichtung der Öffentlichkeit verwendet werden.
und lässt ihr Umweltmanagementsystem von einem zugelassenen,
unabhängigen Umweltgutachter überprüfen.
Wien, am 01.06.2026
Gültig bis Dezember 2024
AT-000755
Registrierungsurkunde
KPPK Ziviltechniker GmbH
1060 Wien - Mariahilf
Das Unternehmen nimmt am Umweltmanagementsystem EMAS teil
(Verordnung EG 1221/2009) und ist daher zur Verwendung des EMAS-Zeichens
berechtigt. Das Unternehmen veröffentlicht regelmäßig eine Umwelterklärung
und lässt sein Umweltmanagementsystem von einem zugelassenen,
unabhängigen Umweltgutachter überprüfen.
Gültig bis Juli 2028
Dipl.-Ing. Manfred MÜHLBERGER
Leitender Umweltgutachter
Bundesministerin Leonore Gewessler, BA
Wien, im Februar 2022
Bundesministerin Leonore Gewessler, BA
Wien, im September 2024