Pfarrzeitung der Pfarre Pfandl - Ausgabe 217 - "Blumen des Glücks"
Blumen des Glücks Wie kann ICH sie pflanzen, pflegen und pflücken? Bringt mich MEIN Tun den Menschen näher? Interessiere ich mich für andere, SEHE ich dich? Wenn ich wirklich lieben will – in der Nachfolge der universellen Christusliebe, bin ich bemüht, mich um andere Menschen und um meine Umwelt zu kümmern. Das fällt nicht immer leicht und braucht Mut. Es bewirkt mehr, als uns vielleicht bewusst ist: Gestaltungsmöglichkeit, Sinn und Verbundenheit. Wie steht es um meine Selbstfürsorge? Bin ich gut zu mir, kann ich auch gut zu anderen sein! Daraus resultiert: Wie ich in die Welt blicke, schaut sie auf mich zurück. Glück ist die Summe vieler kleiner Dinge. Bruder David Steindl Rast empfiehlt, sich täglich für 10 neue Dinge dankbar bewusst zu werden. Glück ist dann ein Resultat der Dankbarkeit. Trotz Schwierigkeiten auf das Gute ausgerichtet bleiben. Nicht Abweichen von der Liebe, dann ist der Frieden unausweichlich. Tun wir selber was! Unser Pfarrblatt informiert über das umfangreiche Pfarrleben. Das Gute in jedem Menschen zu berühren und es zu verbinden, haben wir uns zur zusätzlichen Aufgabe gemacht. Das Team der Pfarrzeitung Pfandl wünscht viel Freude beim Lesen
Blumen des Glücks
Wie kann ICH sie pflanzen, pflegen und pflücken?
Bringt mich MEIN Tun den Menschen näher?
Interessiere ich mich für andere, SEHE ich dich?
Wenn ich wirklich lieben will – in der Nachfolge der universellen Christusliebe, bin ich bemüht, mich um andere Menschen und um meine Umwelt zu kümmern. Das fällt nicht immer leicht und braucht Mut. Es bewirkt mehr, als uns vielleicht bewusst ist: Gestaltungsmöglichkeit, Sinn und Verbundenheit.
Wie steht es um meine Selbstfürsorge? Bin ich gut zu mir, kann ich auch gut zu anderen sein! Daraus resultiert: Wie ich in die Welt blicke, schaut sie auf mich zurück.
Glück ist die Summe vieler kleiner Dinge. Bruder David Steindl Rast empfiehlt, sich täglich für 10 neue Dinge dankbar bewusst zu werden. Glück ist dann ein Resultat der Dankbarkeit.
Trotz Schwierigkeiten auf das Gute ausgerichtet bleiben.
Nicht Abweichen von der Liebe, dann ist der Frieden unausweichlich. Tun wir selber was!
Unser Pfarrblatt informiert über das umfangreiche Pfarrleben. Das Gute in jedem Menschen zu berühren und es zu verbinden, haben wir uns zur zusätzlichen Aufgabe gemacht.
Das Team der Pfarrzeitung Pfandl wünscht viel Freude beim Lesen
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Titelbild: © aheflin – i-Stock Fotos
www.pfarre-pfandl.at . E-Mail: pfarre.pfandl@dioezese-linz.at . Telefon: 0 6132-23404 Folge 217 – Juli 2026
Wir stehen schon in der Sommerzeit. Die Tage sind länger, die Natur
steht in voller Blüte, und vieles, was im Verborgenen gewachsen ist,
wird sichtbar. Wenn wir durch Gärten und Wiesen gehen, begegnen
uns Blumen in ihren bunten Farben. Die Schöpfung erzählt von der
Liebe Gottes.
Ich habe vor kurzem einen Spruch gelesen vom Hl. Franz von
Sales (1567-1622), der folgend lautet
Nicht immer stehen wir an dem Ort, den wir uns selbst
ausgesucht haben. Manches in unserem Leben ist uns
geschenkt, anderes zugemutet. Wir erleben Freude und
Gelingen, aber auch Grenzen, Sorgen und offene Fragen.
Gerade dort, wo wir leben, arbeiten oder studieren, ruft
Gott uns, Blumen des Glücks zu pflanzen. Die Blumen in den
Gärten oder Wiesen vergleichen sich nicht mit anderen. Jede blüht
auf ihre Weise und zu ihrer Zeit. So hat auch Gott jedem Menschen
eigene Gaben und Talente anvertraut.
Die Sommerzeit kann eine Gelegenheit sein, innezuhalten und
über das eigene Leben nachzudenken: Wo hat Gott mich hingestellt?
Welche Menschen hat er mir anvertraut? Wo darf
ich Hoffnung schenken oder einfach mit meiner Gegenwart
ein Bote seiner Liebe sein?
Möge die Sommerzeit uns helfen, die Schönheit der
Schöpfung neu wahrzunehmen, dankbar auf die Früchte
unseres Lebens zu blicken und voller Vertrauen den Weg
weiterzugehen. Bitten wir Gott, dass er uns wachsen
lässt, wo wir stehen, und dass unser Leben für andere
zum Segen wird.
So wünsche ich Ihnen allen erholsame Sommertage.
Gott begleitet und lässt uns dort blühen als Blumen
des Glücks, wo wir gepflanzt sind.
Zusammen mit einem jungen Mitbruder
war Franziskus eines Tages unterwegs,
um, wie er sagte, „den Menschen in
der Stadt das Evangelium zu künden“.
Sie gingen durch die
Gassen, sprachen mit
den Leuten, ten mal hier, mal
plauderwunderte
sich der
junge Mönch: „Aber Vater
Franziskus, wir haben ja ganz
vergessen, den Leuten das
Evangelium zu dort mit ein paar
Männern auf dem
Markt – und als
es Abend wurde,
kehrten sie in ihr
Kloster zurück. Jetzt
predigen!“
Franziskus lächelte leise,
legte dem jungen Mitbruder
die Hand auf die Schulter und
sagte: „Was haben wir denn all
die Zeit getan? Nichts anderes,
als die Frohbotschaft gekündet!
Wir haben uns mit den Menschen
unterhalten; sie haben unsere
Gesichter gesehen, unsere Gesten,
unser ganzes Verhalten. So haben
wir gepredigt …..“
Adalbert L Balling – Vertrau dem Leben
Mit freundlicher Genehmigung
des Herder-Verlags
aus dem Pauluskalender 2025
Blumenbilder: © Luciana-Papp-Design – pixabay.com
Gott spricht:
Jes 49,16
Gott hat den Schwindel-, den Merk-Zettel erfunden:
Wichtiges haben wir in unsere Handfläche geschrieben:
eine Mathematikformel, ein schwieriges Vokabel,
den Namen unserer Zuneigung...
Jesus spricht:
Lk 6,38
Jesus spricht:
Joh 10,10
Wir dürfen unsere Türen ganz weit aufmachen,
damit Leben im Überfluss in uns einströmen kann.
Zur Fülle des Lebens gehört nicht nur Freude, Gerechtigkeit,
Friede, Hoffnung, Geborgenheit, Liebe...
Teil unserer Lebenserfahrung ist auch Not, Leid,
Krankheit, Schmerz, Trauer, Ohnmacht, Tod.
Mögen wir immer wieder Menschen an unserer Seite haben,
die unsere Lebenssituationen mit uns teilen!
Foto Bibel: Karoline Schodterer
mit freundlicher Genehmigung des
Hundertwasser-Archivs
Farne: © Nata Slavetskaya – iStock-fotos
P F A R R E P F A N D L
2
Wenn wir an Glück denken, denken wir oft groß. An den Lottogewinn. An die Traumreise. An den perfekten Partner. An
den beruflichen Erfolg. An all jene Momente, von denen wir glauben, dass sie unser Leben von einem Tag auf den anderen
verändern werden. Und während wir auf dieses große Glück warten, passiert etwas Merkwürdiges: Wir übersehen das
kleine Glück. Dabei ist es genau das, aus dem ein erfülltes Leben besteht. Glück ist selten ein Feuerwerk. Glück ist meistens
ein Lagerfeuer. Es wärmt. Es leuchtet. Es begleitet uns. Aber wir müssen stehen bleiben, um es wahrzunehmen.
Vielleicht liegt genau darin die Herausforderung unserer Zeit. Unsere Welt dreht sich schnell. Zu schnell manchmal. Wir
hetzen von Termin zu Termin, scrollen durch perfekte Bilder fremder Leben und haben oft das Gefühl, irgendwo noch
glücklicher werden zu müssen. Dabei sitzt das Glück oft schon längst neben uns. Am Frühstückstisch. Auf einer Parkbank.
Bei einem Spaziergang. In einem guten Gespräch. In dem Menschen, der fragt: „Wie geht es dir wirklich?“
Glück ist die Nachricht eines Freundes, der einfach nur schreibt: „Ich habe gerade an dich gedacht.“ Glück ist das erste Eis
im Frühling. Der Duft von Kaffee am Morgen. Ein Sonnenuntergang, für den man kurz stehen bleibt. Oder das gute Gefühl,
am Ende eines Tages zu wissen: Heute habe ich etwas Sinnvolles getan.
Vielleicht sind Glück und Dankbarkeit überhaupt Geschwister. Denn oft bemerken wir erst dann, wie reich wir eigentlich
sind, wenn wir anfangen hinzusehen. Nicht auf das, was fehlt. Sondern auf das, was da ist. Der Benediktinerpater David
Steindl-Rast empfiehlt, sich jeden Tag zehn Dinge bewusst zu machen, für die man dankbar sein kann. Zehn Dinge. Das
klingt zunächst einfach. Bis man es versucht. Dann merkt man plötzlich, wie oft wir selbstverständlich nehmen, was eigentlich
ein Geschenk ist. Gesundheit. Freundschaft. Ein Dach über dem Kopf. Menschen, die bleiben. Eine Umarmung.
Ein Lächeln. Ein neuer Morgen.
Dankbarkeit verändert nicht die Welt. Aber sie verändert unseren Blick auf die Welt. Und manchmal ist das der entscheidende
Unterschied. Doch Glück entsteht nicht nur durch das, was wir empfangen. Es entsteht auch durch das, was wir
geben. Ich glaube, jeder Mensch hinterlässt Spuren: Mit Worten. Mit Gesten. Mit Entscheidungen. Mit der Art, wie er
anderen begegnet. Wir alle kennen Menschen, die einen Raum heller machen, sobald sie ihn betreten. Und wir kennen
Menschen, bei denen wir hoffen, dass sie ihn bald wieder verlassen. Zu welcher Gruppe wir gehören, entscheiden wir
jeden Tag neu.
Ein freundliches Wort kostet nichts. Ein ehrliches Kompliment auch nicht. Jemandem zuzuhören braucht keine Ausbildung.
Und trotzdem verändern genau diese kleinen Dinge manchmal ganze Tage – vielleicht sogar ganze Leben. Wenn wir Menschen
wirklich sehen, fühlen sie sich wertvoll. Wenn wir uns ehrlich für andere interessieren, entsteht Verbindung.
Und wenn Verbindung entsteht, wächst etwas, das unsere Gesellschaft heute mehr braucht denn je: Menschlichkeit.
Das bedeutet nicht, immer stark zu sein. Es bedeutet auch nicht, immer alles richtig zu machen. Es bedeutet vielmehr,
aufmerksam zu bleiben. Für andere. Aber auch für sich selbst. Denn wer ständig nur gibt und nie auftankt,
wird irgendwann leer. Selbstfürsorge ist kein Egoismus. Sie ist Verantwortung.
Wie sollen wir Licht weitergeben, wenn unsere eigene Kerze längst ausgebrannt ist?
Manchmal bedeutet Selbstfürsorge, Nein zu sagen. Manchmal bedeutet sie, Hilfe anzunehmen.
Manchmal bedeutet sie einfach, eine Pause zu machen, ohne sich dafür zu rechtfertigen. Denn
nur wer gut mit sich selbst umgeht, kann langfristig auch gut für andere da sein.
Und vielleicht ist genau das das Geheimnis eines glücklichen Lebens: Nicht auf den perfekten
Moment zu warten. Nicht dem großen Glück hinterherzulaufen. Sondern die vielen
kleinen Blumen des Glücks wahrzunehmen, die entlang unseres Weges wachsen. Manche
pflanzen wir selbst. Durch unsere Haltung. Unsere Entscheidungen. Unsere Freundlichkeit.
Andere werden uns geschenkt. Durch Begegnungen. Durch Zufälle. Durch Menschen, die
unser Leben bereichern.
Doch alle haben eines gemeinsam: Sie wollen gesehen werden. Am Ende ist Glück vielleicht
gar kein Ziel. Vielleicht ist Glück eine Art zu gehen. Mit offenen Augen. Mit einem
dankbaren Herzen. Mit Mut. Mit Zuversicht. Und mit der Entscheidung, trotz aller
Schwierigkeiten auf das Gute ausgerichtet zu bleiben. Denn wie wir in die Welt blicken,
schaut sie oft auf uns zurück. Und wenn wir Liebe, Menschlichkeit und Hoffnung aussäen,
werden wir früher oder später etwas davon ernten. Vielleicht nicht immer dort, wo wir es
erwarten. Vielleicht nicht immer sofort. Aber ganz bestimmt irgendwann.
Darum sollten wir nicht nur auf die Blumen des Glücks warten. Wir sollten sie pflanzen.
Pflegen. Und weitergeben. Jeden Tag ein bisschen.
© Cornelia Melanie Kogler (Freie Rednerin / Moderatorin / Tourismusberaterin)
Bilder links & rechts: © Luciana-Papp-Design– pixabay.com
Unser Nachbar hört, dass die Motorsäge nicht gut funktioniert und radelt herbei. Meine
Söhne – der Vater als Fachkundiger ist schon verstorben – arbeiten im Garten, fällen abgestorbene
Bäume. Der Nachbar bietet sich als Lehrer an und zeigt das Reparieren der
Säge. Dann kommt er noch mit seinem Traktor zu Hilfe, damit die Bäume in die
richtige Richtung fallen. Es kann leicht sein, dass wir auf den Pfachtl des hilfreichen
Nachbarn noch öfter zurückkommen werden. Ganz herzlichen Dank – so
ein Glück! (Ein Pfachtl ist das „Gewusst, wie!“)
H. M.
Nach Monaten der recht einsamen Trauer um mein Sternenkind raffe ich mich
auf und besuche eine Gruppe, die freies Tanzen anbietet. In der Hoffnung, dass
ich mich von meinen Emotionen ein Stück weit frei tanzen kann, folge ich dem
Rhythmus. Durch die Bewegung spüre ich meinen vom Schmerz des Verlusts
tauben Körper wieder, spüre mich selbst wieder. Endlich beginnen die so lang
zurückgehaltenen Tränen zu fließen, quellen aus mir hervor wie ein Fluss, den ich
durch kaltes Wasser zu stoppen versuche, doch er fließt weiter und weiter ...
Einerseits tut es gut, endlich weinen zu können, andererseits überrascht mich die Flut und ich fühle mich ihr
ausgeliefert und recht elend. Da kommt der Leiter, etwa im Alter meines Vaters, setzt sich vorsichtig neben mich
und fragt: „Ich weiß nicht, geht‘s dir schon gut?!“ – „Nein, das wär auch ein Wunder nach einer Fehlgeburt,“ antworte
ich lapidar. Da sehe ich, wie sich seine Augen röten und mit Tränen füllen. Er bleibt noch einige Zeit still neben mir
sitzen, bevor er wieder unter den Tanzenden verschwindet.
Als die Musik endet, fragt er mich: „Magst du eine Umarmung?“ Ich habe diesen Menschen noch nie zuvor getroffen,
wir kennen uns nicht. Er kann nicht wissen, dass weder meine engsten Freundinnen, noch mein Vater es schafften,
mich nach der Fehlgeburt zu umarmen. Oder später mal ernsthaft nachzufragen. So schenkt mir ein Fremder Empathie,
das Gefühl, gesehen, gehört, umarmt und geborgen zu sein. Ein Stück Heilung. Ich mache einen Schritt weiter
Richtung Versöhnung mit der Unfähigkeit anderer, mit Tod und Verlust offen und liebevoll umzugehen. Und erinnere
mich, dass ich das früher wohl auch noch nicht gut konnte. Also sei auch mir vergeben.
I. E.
Ich treffe eine für mich junge Bekannte von früher. Sie erzählt Frohes und Belastendes aus ihrer Familie. Mit feuchten
Augen fühlen wir uns verbunden. Wenig später weiß eine andere Bekannte um mein hörendes Ohr und erzählt mir
auch, wo sie wohnt, wie sie sich um ihre Kinder sorgt und wie sie sich müht, Familie und Beruf zu bewältigen. Ich erlebe
mich gleich doppelt mit Vertrauen beschenkt!
C. B.
Will ich wirklich lieben, muss ich mich um andere kümmern: aufmerksam, einfühlsam, erfinderisch.
Ich muss mich kümmern zuerst um die Menschen in meiner Nähe, die meiner Sorge anvertraut sind,
mit denen ich unter einem Dach wohne, mit denen ich jeden Tag zusammenarbeite, mit denen ich
gemeinsam auf dem Weg des Lebens bin. Mich um andere Menschen kümmern, das reißt mich aus
meiner Enge heraus…
Sich um andere kümmern ist die Frucht von echter Liebe. Es kann schwerfallen und wehtun, aber
es führt wunderbare Gaben mit sich. Es bringt Leben und Farbe in mein Dasein und manchmal,
in glücklichen Augenblicken, ein Gefühl unermesslicher Dankbarkeit.
Phil Bosmans „Blumen des Glücks musst du selber pflanzen“
Mit freundlicher Genehmigung des Herder-Verlags, Freiburg
P F A R R E P F A N D L 4
Blumen des Glücks zu verschenken hat etwas mit Wohlwollen, Wertschätzung, Aufmerksamkeit ..., zusammengefasst:
mit Liebe zu tun. Neben der Familie, Nachbarschaft, den Freundschaften sind mir Geschäfte als Übungsfeld
sehr wichtig. Als ich mich bei einer Angestellten bedankte, weil die Obst- und Gemüsefächer so frisch und bunt aussehen
und zum Zugreifen geradezu einladen, meinte sie: „Das hat mir auch noch niemand gesagt.“ Da bin ich froh,
dass ich damit angefangen habe.
Bei anderen Angestellten, bei denen ich mich für ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bedanke, erlebe ich ein
Lächeln, oder es entspannt sich ein gestresstes Gesicht – das überrascht und freut mich und zeigt mir, dass es gut
ist, Wertschätzung auszudrücken. Eine Angestellte erzählte mir, dass der Pfingstsamstag sehr mühsam für sie war.
Einmalige Kunden, die nur im Vorbeifahren schnell etwas brauchten, waren ungehalten, unfreundlich und fordernd.
Am Nachmittag kamen eher Stammkunden und waren auch höflich zu den Bediensteten. Ich freue mich über das
Lob für unsere Leute.
Ich habe gehört und gelesen, dass Bäume miteinander über Wurzeln und Blätter oder Nadeln kommunizieren. Sie
nehmen einander in die Schule oder warnen vor Schädlingen. Sie schützen einander und verhelfen zum Wachsen.
Von Tieren wissen wir das natürlich auch. (Das Laub, das die Bäume im Herbst abwerfen und der Mist, den Tiere
produzieren, wird zudem wieder zum Dünger – faszinierend!)
Stellen wir uns vor, dass von uns und auch von wertgeschätzten, freundlichen und engagierten Angestellten positive
Energie ausgeht. So könnten wir von Obst und Gemüse die Vitamine besser aufnehmen, das Eiweiß der Milchprodukte
würde unsere Kräfte vermehrt stärken, die Suchtgefahr von Schokolade und Alkoholika wäre geringer, fair
erzeugte und gehandelte T-Shirts behielten Farbe und Form länger ... Eine Utopie?
Aus so manchen Fernsehbeiträgen erfahren wir, dass artgerechte Haltung und die Achtung auf das Tierwohl – ein
neues Schlagwort – sich gut auf die Qualität des Fleisches und der Milchprodukte auswirken. Auch da geht es um
die Wertschätzung der Lebewesen und die liebevolle Beziehung zu ihnen. Wenn wir sehen, wie persönlich der
Bauer, die Bäuerin mit den Schafen, mit den Kühen umgehen, dann ist das nicht eine Momentaufnahme, weil das
Fernsehen dabei ist. Es zeigt den täglichen Umgang.
Wir sind füreinander verantwortlich, besonders für unsere Kinder, die nächste Generation, denen
wir Vorbild sind, die das Leben auf unserem kostbaren Planeten Erde gestalten werden.
Aus unseren guten, wertschätzenden und liebevollen Gedanken werden Worte, dann Taten
– in der Sprache der Theologie „zum Segen“ – und sind unser Beitrag zum Frieden in unseren
Familien, in unserem Land und auf der ganzen Welt! Danke dafür!
Christa Falkensteiner
Juchhu, wir fahren nach Schönau, die Schwester meiner Mutter besuchen!
Manchmal steht der Onkel Lois schon an der Haustür und lacht übers ganze Gesicht,
wenn wir aus dem Auto wurln, wir drei Kinder. Und schon kommt die Tante Zilli zur
Tür, die Hände schnell an der Schürze abgewischt – ein Hallo! Wir sind willkommen,
nicht einmal die Schuhe müssen wir ausziehen!
Verwandtenbesuche an Sonntagnachmittagen waren für mich reichlich langweilig:
Haus-, Garten- und Stallbesichtigungen und dann die unvermeidliche Speckjause. Bei
Tante Zilli aber gabs Kuchen! Und ihr Garten am Hang war eingefasst mit Ringelblumen
und „Schåwå“, so klang das im Mühlviertler Dialekt. Heute noch, nach mehr als
einem halben Jahrhundert sehe ich die Tante Zilli vor mir, wenn ich die beiden Kräuter
vor die Nase bekommen. Eigene Kinder waren ihr versagt, doch das war nie ein Thema,
sie schenkte ihre Liebe uns, ihren Nichten; und sie schenkte überreich.
Glück kann auch der Duft von Schafgarbe und Ringelblume sein!
Gertrude Maschek
Bilder links & rechts: © Luciana-Papp-Design– pixabay.com
Durch diese Redewendungen sind wir schon beim Umgang mit Menschen und Blumen. Freundliches und liebevolles
Miteinander bereitet meinem Gegenüber und mir Freude und Glück. Glück ist ja ein Mosaik aus Momenten. Liebe
ich Menschen, liebe ich auch Blumen. Eine Kirche ohne Menschen und Blumen – undenkbar. Zu Fronleichnam streuen
wir unserem Herrn Blumen auf den Weg. Oder Blumen statt Krieg, da stünde unsere Welt anders da. Aber da
müssten wir ein wenig zurückstecken und die ärmeren Länder nicht ausbeuten für unseren Wohlstand. Das könnte
man „Blumen des Glücks“ nennen.
Eva Maria Laimer
Da ich den Beruf einer Floristin erlernt habe und viel in der Gärtnerei zu tun hatte, nahm ich
mir für meinen Privatgarten nur Pflanzen, die nicht mehr zum Verkauf geeignet waren und Hilfe
benötigten. Natürlich war das Arbeit und Mühe. Aber ich war glücklich, wenn ich sie zum Blühen
brachte, sie unseren Garten verschönerten. Mein Mann sagte manchmal zu mir, wenn es
zu stressig wurde: „Wenn du die Hingabe, die du für die Blumen gehabt hast, mir gewidmet
hättest, wären wir das glücklichste Ehepaar der Welt gewesen!“ Soviel zu Blumen!
DDDr. Clemens Sedmak, ein gebürtiger Ischler, erzählte in einem Vortrag aus seinem Leben
und dem Leben anderer Menschen zum Thema: Was ist wichtig? Was ist wirklich wichtig?
Am Ende fragte ein Mann aus dem Publikum: „Wenn ich heute in Bad Ischl Jesus auf der
Straße treffen würde, was würde er mir sagen?“ Clemens wies auf das Jesuswort hin, nachzulesen
bei Markus 1,15: „Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und
glaubt an das Evangelium!“ Da bemerke ich, dass ich mir dieses wichtige Zitat in meiner
Bibel schon angestrichen habe. Ich brauche es nur noch zu glauben, nach dem Reich
Gottes im Alltag zu suchen und das andere zu tun.
Christa Falkensteiner
Bruder David Steindl Rast (100), war auch bei dem Vortrag. Mit Kopfhörern verstärkte er sich das Gehörte.
Blumen haben die einzigartige Fähigkeit, unsere Tage zu erhellen und unsere
Stimmung zu heben. Ihre leuchtenden Farben und Düfte erzeugen Freude und
Ruhe! Leben mit Blumen bedeutet für mich: Mit und nahe der Natur zu leben! Unser
Alpen- und Hausgarten und die Blumenstraße sind vielseitig und bunt und erfreuen vom
Frühling bis zum Herbst.Mit Tulpen, Pfingstrosen, Lavendel und Hibiskus haben auch wir
„Blumen des Glücks“ in unseren kleinen Gärten.
Margarete
Blumen des Glücks bedeuten auch: Für andere Menschen Glücksbringer zu sein! Zu diesem Thema kann
ich auch etwas beitragen: Neben monatlichen Spenden für die Rettungshundestaffel habe ich auch einige
Lotterielose gekauft. Damit bin ich nicht nur für die Hunde, sondern auch für ihre Betreuer ein Glücksbringer!
Nachdem die Ziehungsliste eintraf und eine Losnummer stimmte, war ich Gewinner eines Vierhunder-Euro-Gutscheines
einer Buchhandelskette! Als „Leseratte“ waren das für mich natürlich wieder Blumen des Glücks! Für
diesen Betrag konnte ich mir im Laufe der Zeit Bücher nach meinem Geschmack aussuchen.
Es haben sich nun eine Anzahl Bücher angesammelt! Ein zweites Mal lese ich diese nicht, daher brachte ich die
meisten in die Pfarrbücherei zur Freude der Bibliothekarin! Ich war also schon wieder ein Glücksbringer! Aber auch
diese hatte wieder „Blumen des Glücks“ für mich, weil ich für die Bücherspende nun eine Gutschrift bekam, damit
ich einige Bücher zum Nulltarif ausleihen kann!
Josef
P F A R R E P F A N D L
6
Es gibt etwas, das Sie über mich wissen
- etwas sehr Persönliches. Und
es gibt etwas, das ich über jeden von
Ihnen weiß, und das ist Ihnen ein
ganz zentrales Anliegen. Es gibt etwas,
das wir über jeden Menschen
wissen, dem wir irgendwo auf der
Welt auf der Straße begegnen. Es ist
der eigentliche Antrieb von dem, was
immer Sie tun und was immer Sie unternehmen.
Und das ist, dass jeder
von uns glücklich sein will. Darin sind
wir alle gleich. Wie wir uns unser
Glück vorstellen, das unterscheidet
sich von Einem zum Anderen. Aber
es ist schon viel, was wir alle gemein
haben, dass wir glücklich sein wollen.
Nun ist mein Thema Dankbarkeit:
Viele Menschen würden sagen: Ach,
das ist doch völlig klar. Wenn man
glücklich ist, dann ist man
dankbar. Aber überlegen
Sie noch einmal.
Sind es wirklich
die glücklichen
Menschen,
die dankbar sind?
Wir kennen alle
eine ganze Reihe
Menschen,
die alles haben,
was es zum
Br. David Steindl-Rast OSB
Glücklichsein brauchte, und sie sind
nicht glücklich, weil sie etwas Anderes
haben wollen oder weil sie noch
mehr von Demselben wollen. Und
wir kennen alle Menschen, die sehr
viel Unglück haben, Unglück, das
wir selbst nicht haben wollten, und
sie sind zutiefst glücklich. Sie strahlen
vor Glück. Das überrascht. Warum?
Weil sie dankbar sind. Also ist
es nicht das Glück, das uns dankbar
macht. Es ist die Dankbarkeit, die uns
glücklich macht. Wenn Sie meinen,
es ist Glück, das uns dankbar macht,
überlegen Sie noch einmal. Es ist
Dankbarkeit, die uns glücklich macht.
Nun können wir fragen: „Was meinen
wir genau mit Dankbarkeit?
Und wie kommt sie zustande?“
Ich appelliere an Ihre eigene Erfahrung.
Wir wissen alle aus Erfahrung,
wie es ist: Wir erleben etwas, das
für uns wertvoll ist. Etwas wird uns
geschenkt, das für uns wertvoll ist.
Und es ist wirklich geschenkt. Diese
beiden Dinge müssen zusammenkommen.
Es muss etwas Wertvolles
sein, und es ist ein echtes Geschenk.
Sie haben es nicht gekauft. Sie haben
es sich nicht verdient. Sie haben es
nicht eingetauscht. Sie haben dafür
nicht gearbeitet. Es wird Ihnen einfach
geschenkt.
Und wenn diese beiden Dinge zusammenkommen,
etwas, das wirklich
wertvoll für mich ist, und mir wird
klar, dass es mir einfach so geschenkt
wird, dann breitet sich spontan ein
Gefühl von Dankbarkeit in meinem
Herzen aus, dann breitet sich spontan
ein Gefühl von Glück in meinem
Herzen aus. So entsteht Dankbarkeit.
Das Entscheidende bei all dem ist
jetzt, dass wir dies nicht nur ab
und zu einmal erfahren können.
Wir können nicht nur die Erfahrung
von Dankbarkeit machen. Wir können
Menschen sein, die dankbar
leben. Dankbares Leben, das ist es.
Und wie können wir dankbar leben?
Indem wir erleben, indem wir uns
bewusst machen, dass jeder Moment
ein gegebener Moment ist,
wie man sagt. Er ist ein Geschenk.
Sie haben ihn sich nicht verdient.
Sie haben ihn nicht irgendwie zu-
stande gebracht. Sie haben nicht die
Möglichkeit, irgendwie sicherzustellen,
dass Ihnen ein weiterer Moment
gegeben wird.
Und doch ist es das Wertvollste, was
uns jemals gegeben werden kann,
dieser Moment mit all den Möglichkeiten,
die er enthält. Wenn wir diesen
gegenwärtigen Moment nicht
hätten, hätten wir nicht die Möglichkeit,
irgendetwas zu tun oder etwas
zu erleben, und dieser Moment ist
ein Geschenk. Es ist ein gegebener
Moment, wie wir sagen.
Nun sagt man, das eigentliche Geschenk
in diesem Geschenk ist die
Gelegenheit. Wofür man wirklich
dankbar ist, ist die Gelegenheit, nicht
die Sache, die Ihnen gegeben wird.
Denn wenn die Sache woanders wäre
und Sie hätten nicht die Möglichkeit,
sie zu genießen, etwas damit anzufangen,
wären Sie nicht dankbar dafür.
Gelegenheit ist das Geschenk in
jedem Geschenk.
Wir haben die Redewendung:
Aber überlegen Sie noch einmal. Jeder
Moment ist ein neues Geschenk,
immer wieder. Und wenn man die Gelegenheit
dieses Moments verpasst,
wird uns ein neuer Moment gegeben
und wieder ein neuer. Wir können
diese Gelegenheit nutzen, oder wir
können sie verstreichen lassen. Und
wenn wir diese Gelegenheit ergreifen,
ist sie der Schlüssel zum Glück.
Wir halten den wichtigsten Schlüssel
zu unserem Glück in unseren Händen.
Moment für Moment können
wir dankbar sein für dieses Geschenk.
Heißt das, dass wir für alles dankbar
sein können? Sicher nicht. Wir können
nicht für Gewalt dankbar sein,
für Krieg, für Unterdrückung, für Ausbeutung.
Auf der persönlichen Ebene
können wir nicht für den Verlust eines
Freundes dankbar sein, für Untreue,
für einen tragischen Todesfall.
Aber ich habe auch nicht gesagt, dass
wir für Alles dankbar sein können.
Ich habe gesagt, wir können in jedem
gegebenen Moment dankbar sein für
die Gelegenheit. Und sogar wenn wir
mit etwas konfrontiert werden, das
furchtbar schwierig ist, können wir
uns dieser Situation gewachsen zei-
Blüten links und rechts: © knowles537 – pixabay.com
gen und auf die Gelegenheit reagieren,
die uns gegeben ist.
Es ist vielleicht nicht so schlimm,
wie es aussieht. Wenn Sie es sich
anschauen und damit Erfahrungen
sammeln, werden Sie in der Tat herausfinden,
dass uns in den meisten
Fällen, Gelegenheit zur Freude gegeben
ist und wir verpassen sie nur,
weil wir durchs Leben hetzen und
nicht anhalten, um die Gelegenheit
wahrzunehmen.
Und wenn dieses Schwere uns widerfährt,
ist es eine Herausforderung,
sich der Situation gewachsen
zu zeigen. Und wir können uns ihr
gewachsen zeigen, indem wir etwas
lernen, was manchmal schmerzlich
ist, uns in Geduld zu üben, zum Beispiel:
Wir haben gelernt, dass der
Weg zum Frieden kein Sprint ist,
sondern eher wie ein Marathon. Das
braucht Geduld. Das ist schwierig. Es
kann bedeuten, zu seiner Meinung
zu stehen, für seine Überzeugung
einzustehen. Das ist eine Gelegenheit,
die uns gegeben ist. Zu lernen
zu leiden, für etwas einzustehen. All
diese Gelegenheiten werden uns gegeben.
Aber es sind Gelegenheiten,
und diejenigen, die diese Gelegenheiten
ergreifen, sind diejenigen,
die wir bewundern. Sie machen etwas
aus ihrem Leben. Und diejenigen,
die versagen, bekommen eine
weitere Gelegenheit. Wir bekommen
immer eine neue Gelegenheit.
Das ist der wunderbare Reichtum
des Lebens.
Wie können wir also eine Methode
finden, dies in die Tat umzusetzen?
Wie kann jeder von uns einen Weg
finden, dankbar zu leben, nicht einfach
nur ab und zu dankbar zu sein,
sondern Moment für Moment dankbar
zu sein? Wie können wir das
schaffen? Es ist eine sehr einfache
Methode. Sie ist so einfach, dass sie
eigentlich genau dem entspricht,
was man uns als Kind gesagt hat, als
wir lernten, wie man über die Straße
geht: Anhalten, Schauen, Losgehen,
Stop - Look - Go. Das ist alles. Aber
wie oft halten wir an? Wir hetzen
durchs Leben. Wir halten nicht an.
Wir verpassen die Gelegenheit, weil
wir nicht anhalten. Wir müssen anhalten,
wir müssen innehalten. Und
wir müssen Stoppschilder in unser
Leben einbauen.
Als ich vor einigen Jahren in Afrika
war und dann zurückkam, wurde mir
das Wasser erst richtig bewusst. Da
wo ich in Afrika war, hatte ich kein
Trinkwasser. Jedes Mal, wenn ich
den Hahn aufdrehte, war ich überwältigt.
Jedes Mal, wenn ich auf den
Lichtschalter drückte, war ich so
dankbar. Es machte mich so glücklich.
Aber nach einer Weile verliert
sich das. Also klebte ich kleine Aufkleber
auf den Lichtschalter und auf
den Wasserhahn und immer wenn
ich ihn aufdrehte: Wasser. Überlassen
Sie es also Ihrer Fantasie. Sie
können herausfinden, was für Sie
am besten funktioniert, aber Sie
brauchen Stoppschilder in Ihrem Leben.
Und wenn Sie anhalten, ist der
nächste Schritt, hinzuschauen. Sie
schauen. Sie öffnen Ihre Augen. Sie
öffnen Ihre Ohren. Sie öffnen Ihre
Nase. Sie öffnen alle Ihre Sinne für
diesen wunderbaren Reichtum, der
uns gegeben ist. Er nimmt kein Ende.
Und dann können wir auch unsere
Herzen öffnen, unsere Herzen
für die Gelegenheiten, auch für die
Gelegenheiten, Anderen zu helfen,
Andere glücklich zu machen. Denn
nichts macht uns glücklicher, als
wenn wir alle zusammen glücklich
sind. Und wenn wir unsere Herzen
für die Gelegenheiten öffnen, laden
uns die Gelegenheiten ein, etwas zu
tun, und das ist das Dritte. Anhalten,
schauen, und dann losgehen und
wirklich etwas tun. Und was wir tun
können ist, was immer das Leben
einem im gegenwärtigen Moment
ermöglicht. Meistens ist es die Gelegenheit,
etwas zu genießen,
aber manchmal ist es auch etwas
Schwierigeres.
Aber was es auch immer ist, wenn
wir die Gelegenheit ergreifen, gehen
wir durch sie los, sind wir kreativ.
Das sind die kreativen Menschen.
Und dieses kleine „Anhalten,
Schauen, Losgehen“ ist so ein starker
Same, dass es unsere Welt revolutionieren
kann. Denn wir brauchen
einen Wandel, und wir sind im gegenwärtigen
Moment bereits mitten
in einem Wandel des Bewusstseins.
Und Sie werden überrascht sein. Ich
bin auch immer überrascht, wenn ich
höre, wie oft das Wort „Gratitude“
oder „Dankbarkeit“ fällt.
Sie finden es überall,
eine dankbare Fluggesellschaft
„Zur Dankbarkeit“,
ein Café
„Gratitude“, ein Wein
„Gratefulness“. Ja, ich
bin sogar auf ein Toilettenpapier
gestoßen
von einer Marke namens
„Danke!“.
Wir erleben eine Welle
von „Dankbarkeit“, weil den Menschen
bewusst wird, wie wichtig
sie ist und wie sie unsere Welt verändern
kann. Sie kann unsere Welt
auf ganz entscheidende Weise verändern.
Denn wenn man dankbar ist, ist man
nicht von Angst bestimmt. Und wenn
man nicht von Angst bestimmt ist,
ist man nicht gewalttätig. Wenn man
dankbar ist, handelt man aus einem
Gefühl von Fülle heraus und nicht
aus einem Gefühl von Knappheit,
und dann ist man bereit, zu teilen.
Wenn man dankbar ist, freut man
sich an den Unterschieden zwischen
den Menschen, und man ist respektvoll
gegenüber jedermann. Und
das verändert die Kräftepyramide,
unter der wir leben. Es führt nicht
zu Gleichheit, aber es führt zu ge-
P F A R R E P F A N D L
8
genseitigem Respekt, und das ist die
Hauptsache.
Die Zukunft der Welt wird ein Netzwerk
sein, nicht eine Pyramide und
nicht eine umgekehrte Pyramide.
Die Revolution, von der ich spreche,
ist eine gewaltfreie Revolution,
und sie ist so revolutionär, dass sie
sogar das Grundkonzept von Revolution
revolutioniert. Denn eine
normale Revolution ist eine, bei der
die Machtpyramide auf den Kopf
gestellt wird und diejenigen, die
am Boden waren, jetzt an der Spitze
der Pyramide sind und genau
dasselbe tun, was die Anderen davor
auch gemacht haben. Was wir
brauchen, ist ein Netzwerk von
kleineren Gruppen, kleineren und
immer kleineren Gruppen, die einander
kennen, die miteinander
agieren.
Das ist eine dankbare Welt. Eine
dankbare Welt ist eine Welt mit frohen
Menschen. Dankbare Menschen sind
frohe Menschen. Und je mehr frohe
Menschen es gibt, desto mehr werden
wir eine glückliche Welt haben. Wir haben
ein Netzwerk für dankbares Leben,
und es ist schon sehr stark gewachsen.
Wir konnten uns gar nicht erklären, warum
es sich so schnell ausgebreitet hat.
Wir haben die Möglichkeit eingerichtet,
dass Menschen eine Kerze anzünden
können, wenn sie für etwas dankbar
sind. Und es wurden 15 Millionen Kerzen
in 10 Jahren angezündet.
Und wir alle haben die Möglichkeit,
mit dem einfachen „Anhalten,
Schauen, Losgehen“ die Welt zu verändern,
sie zu einem glücklicheren
Ort zu machen. Und das ist es, was
ich uns wünsche.
Und wenn dies ein bisschen dazu
beigetragen hat, dass Sie dasselbe
tun wollen: „Stop-Look-Go!“
Herzlichen Dank für diesen wunderbaren
Text aus der Bibliothek von Bruder David
Steindl-Rast OSB
Quelle: Aufgezeichnet Juni 2013, veröffentlicht
November 2013 TED Global 2013,
(Übersetzung aus dem Amerikanischen Englisch
von Antje Ruhbaum) Siehe auch Film
(Übersetzung ins Deutsche) (mit deutschem
Untertitel bitte direkt bei YouTube)
Zum 100. Geburtstag des Benediktinermönchs,
Autors und spirituellen
Lehrers David Steindl-Rast OSB erscheint
am 7. August 2026 im Verlag
Sprachlichter der Gedenkband
Das Buch würdigt eine der prägenden
spirituellen Stimmen unserer
Zeit. Bruder David Steindl-Rast ist
weltweit bekannt für seine Lehre der
Dankbarkeit, sein Engagement im interreligiösen
Dialog sowie seine kontemplative
Lebenspraxis.
Weggefährt:innen und internationale
Persönlichkeiten zeichnen in
Essays, persönlichen Erinnerungen
und Reflexionen ein vielschichtiges
Porträt. Zu den Mitwirkenden zählen
unter anderem S. H. der Dalai Lama,
Anselm Grün, Fritjof Capra, Joan Halifax,
Rupert Sheldrake, David Whyte
und Ken Wilber.
Ein exklusives Interview sowie
persönliche Fotografien und eindrucksvolle
Aufnahmen zentraler
Lebensorte vertiefen das Bild dieses
außergewöhnlichen Menschen:
als Mönch der Stille, als engagierter
Denker, als Brückenbauer zwischen
Religionen und als Stimme für ökologische
Verantwortung und gesellschaftliche
Verbundenheit. Ein
besonderes Merkmal des Projekts:
Sämtliche Mitwirkenden – von den
Autor:innen über die Herausgabe bis
zur Übersetzung – haben ehrenamtlich
daran gearbeitet. Der gesamte
Reinerlös aus dem Buchverkauf wird
für einen gemeinnützigen Zweck
nach Wahl von David Steindl-Rast gespendet.
David Steindl-Rast wurde 1926 in
Wien geboren. Nach Studien an der
Akademie der Bildenden Künste und
der Universität Wien promovierte er
in Psychologie und Anthropologie.
1953 trat er in das Benediktinerkloster
Mount Saviour im US-Bundesstaat
New York ein. Er ist Mitbegründer
des Center for Spiritual Studies
und seit Jahrzehnten eine zentrale
Stimme im interreligiösen Dialog.
Heute lebt und wirkt er in Österreich.
Klaudia Menzi-Steinberger widmet
sich seit 2010 dem Lebenswerk von
David Steindl-Rast. Als Gründerin und
Herausgeberin einer Onlinebibliothek
kuratiert sie sein Werk und
macht es weltweit zugänglich. Zudem
ist sie an der Aufbereitung seiner
Texte für ein Forschungsprojekt
der Universität Salzburg beteiligt.
ISBN: 978-3-948824-43-3 / € 34.90
gebundene Ausgabe
Blüten links: © knowles537 – pixabay.com / Blüten rechts: © Luciana-Papp-Design– pixabay.com / Buchcover: © Verlag Sprachlichter
Wenn die Tage lang sind, und die Sonne den Himmel aufspannt, ist Zeit zum
tiefen Atemholen. Psalm 23 erzählt davon:
„Sommer für die Seele“ ist mehr als Urlaub – es ist eine Zeit, in der das Lebensgeheimnis unsere inneren Quellen wieder
aufsprudeln lässt. Wo Ruhe und Licht uns umgeben, dort wächst neue Lebenskraft. Vielleicht im stillen Moment am
Wasser, im Lachen mit Menschen, die uns nah sind, oder im Staunen über die Schönheit der Schöpfung, im Trost von
Erzählungen. Impulse und besondere Perspektiven in den Kirchen der Region erzählen davon.
„Sommer für die Seele“ ist eine Einladung, die kühlen Kirchen in der Region zu besuchen, dem Staunen Platz zu geben,
sich neu zu verbinden mit allen Lebensdimensionen: mit mir selber, mit andern, mit der spirituellen Dimension des
Lebens - mit Gott und der Welt.
Im Salzkammergut kann man auf vielfältige Weise Erholung finden – in der Natur, auf den Bergen, an den Seen, durch
das reiche Kultur- und Freizeitangebot. Urlaub heißt: die Seele baumeln lassen. Wer auch der Seele in den Urlaubstagen
bewusst Zeit schenken möchte, der ist in den Kirchen des Salzkammerguts besonders gut aufgehoben. Die Kirchen
sind Orte des Aufatmens und Auftankens – nicht nur aufgrund der kühlen Innentemperaturen: Inmitten der beeindruckenden
Landschaft laden sie ein zu Momenten der Ruhe, der Verbundenheit und inneren Sammlung. Sie atmen
die (Glaubens-)Geschichte vieler Generationen von Menschen im Salzkammergut und verweisen auf die Anwesenheit
Gottes in Gegenwart und Zukunft. Die bewusste Akzentsetzung in den verschiedenen Kirchen inspiriert, Neues zu entdecken
oder Altgewohntes in einem anderen Licht zu sehen. Der „Sommer für die Seele“ ist eine herzliche Einladung,
der Seele Gutes zu tun!
In unserer Pfarre wollen wir uns an zwei Orten, der Friedhofskapelle und der Kirche „Maria an der Straße“, an diesem
Projekt beteiligen. Unser Pfarrmotto lautet:
In der Friedhofskapelle möchten wir den 17-teiligen Bilderzyklus, welcher von Karoline Schodterer angefertigt wurde,
vorstellen. Dieser Bilderzyklus trägt den Namen „Gott - Vertrauen“ und passt perfekt in diesen Raum, aber auch zu
dem gewählten Motto. Gott-Vertrauen hat auch Maria, die Patronin unserer Kirche „Maria an der Straße“ zur Genüge
bewiesen, als sie ohne zu zögern, sich bereit erklärte, den Sohn Gottes zu empfangen. Diese Bibelstelle ist auf einem
der Glasfenster in unserer Kirche dargestellt.
Sonntag, 5. Juli 2026 – 9.30 Uhr – Gottesdienst zum Auftakt der Aktion Sommer für die Seele
Mittwoch, 15. Juli 2026 – 19.00 Uhr – Friedhofskapelle – Lesung Gerold & Karoline Schodterer
anschließend musikalischer Ausklang mit den „Baier Buam“
Samstag, 8. August 2026 – 19.00 Uhr – Friedhofskapelle – Vorabendmesse
Folder zu den Veranstaltungen der weiteren teilnehmenden Pfarren sowie deren Aktivitäten
werden in Kirchen, Hotels und im Tourismusbüro aufgelegt.
Guter Gott
Du lädst mich ein
Die Seele baumeln zu lassen
In den Himmel zu schauen
Den Kopf in den Wolken zu haben
Dem Alltag zu entfliehen
Sommer für die Seele
Balsam, dieses Baumeln
Ich fühle mich getragen
Geborgen
Sarah Michaela Orlovský
Geliebt
Du erdest mich, Gott
Bist mein Grund
Gibst mir Halt
Lässt mich wurzeln
Wenn ich so darüber nachdenke
Baumle ich eigentlich gar nicht
Ich ruhe
In Dir
Amen
P F A R R E P F A N D L
10
Bei strahlend schönem Wetter haben 25 Kinder der Volksschule
Pfandl am Sonntag, 26. April 2026 in unserer Kirche das Sakrament
der Erstkommunion gefeiert. Durch das aktive
Mitgestalten aller Kinder wurde das Fest zu einem unvergesslichen
und berührenden Erlebnis für alle Mitfeiernden.
Höhepunkt des Festes war der Empfang
des Heiligen Brotes durch Pfarrprovisor Arcanjo Sitimela
und die Überreichung der geweihten Kreuze.
Mit einem Luftballonstart und einer Agape am
Marienplatz fand die Erstkommunionfeier einen
schönen Abschluss.
Am Montag nach der Erstkommunion durften
die Erstkommunionkinder mit ihren Tischmüttern
und dem Tischvater, mit Diakon Alois
Wiesauer und der Religionslehrerin Christine
Leitner einen erlebnisreichen Nachmittag
verbringen. Nach einem köstlichen Mittagessen
beim Streiblwirt ging es mit einer Wanderung
über den Elisabeth Waldweg nach Bad Ischl
weiter. Dort gab es im Bauerpark ausgiebig Zeit zum
Spielen und ein spannendes Fußballmatch konnte stattfinden.
Weiter ging es
dann zur Pfarrkirche Bad
Ischl, wo Frau Desiree Bauer und Sophia Krauß die Kinder mit einer
Führung durch die Kirche und einer Besichtigung der Orgel und des
Kirchendachbodens begeisterten. Zum Abschluss des Nachmittags
wurde gemeinsam Gottesdienst („Zweitkommunion“) gefeiert.
Gestärkt mit einem Eis traten wir die Heimfahrt an.
Blüten: © Luciana-Papp-Design – pixabay.com / Erstkommunionfotos: © FOTOZAUBER – Andrea Laimer / Ausflugfotos: privat
Warum ist an einem Samstagnachmittag im Juni
die Kirche so voll? Firmung wird gefeiert!
Am Samstag 13. Juni 2026 begrüßten
insgesamt 28 Jugendliche (davon
26 aus unserer Pfarre) ihre Paten,
Eltern, Verwandten und
Freunde zu ihrem Firmgottesdienst
mit Dr. Martin
Füreder. Die Gestaltung
erfolgte wieder in wesentlichen
Teilen von den
Firmlingen selbst. Neben
Gebeten, Fürbitten und
Dank wurden auch einige
Gedanken zum selbst gewählten
Motto „Schritt für Schritt mit
Gott“ vorgetragen. Für den
nötigen Schwung sorgte die
musikalische Gestaltung unserer
Musikgruppe „Einklang“. Für Sonderapplaus
sorgte auch der Firmlings-Chor mit dem
Lied „An Tagen wie diesen“. Mit einer
Agape am Kirchenplatz
erfolgte noch ein gemütlicher
Ausklang
dieser gelungenen
Firmung.
Blüten: © Luciana-Papp-Design – pixabay.com / Firm- und Ausflugfotos: Maria Hödl und Martin Kienberger
Rund 120 Jungendliche aus Bad Goisern, Bad Ischl, Ebensee,
St. Wolfgang und Pfandl machten sich am Samstag
11. April 2026 bei schönstem Frühlingswetter von
der Pfarrkirche Bad Ischl aus auf zur ersten Dekanats-Firmwanderung.
Mit Impulsen und kurzem
Innehalten in der Kirche und beim Kalvarienberg
führte die Wanderung über den Elisabeth-Waldweg
bis nach Pfandl. Nach einer kurzen Rast am
Marienplatz folgte eine gemeinsame Messe in
der Pfandler Kirche. Die Gestaltung unter Einbindung
der Firmkandidaten, besondere Musik, farbiges
Licht und die vorabendliche Uhrzeit machten dies
zu einem besonders stimmungsvollen Erlebnis. Als Abschluss
gab es eine Stärkung mit Leberkäs- und Aufstrichsemmeln,
Getränken und Popcorn im Pfarrheim Pfandl.
P F A R R E P F A N D L
12
Glück hat viele Farben. Manchmal zeigt es sich in einem gemeinsamen Gipfelerlebnis,
manchmal in einem spannenden Ballwechsel beim Tischtennis, bei einem gelungenen
Lauf oder in einem netten Gespräch nach dem Training. Unter dem Motto „Gemeinsam
unterwegs – Blumen des Glücks“ haben wir darüber nachgedacht, welche Blumen in unserem Verein eigentlich wachsen.
Jede unserer Sektionen ist dabei wie eine eigene Blüte: unterschiedlich in der Farbe und der Form, aber gemeinsam
ergeben sie einen bunten Strauß, der unseren Verein lebendig macht.
sammeln wir unsere Glücksmomente jeden Dienstag Schritt für Schritt beim
gemeinsamen Training und anschließenden Beisammensein. Weitere Glücksmomente erleben wir
auch bei regionalen Wettkämpfen, wo wir gemeinsam an den Start gehen, Erfolge miteinander feiern
und uns gegenseitig motivieren. Eine besonders große Blume des Glücks war heuer der 34. Pfandler
Dammlauf, der mit seinem neuen Zeitplan und zusätzlichen Bewerben und Dank unzähliger helfender
Hände erfolgreich über die Bühne gegangen ist. Besonders gefreut hat uns neben dem Teilnehmerrekord
die hervorragende Zusammenarbeit mit der Pfarre Pfandl. Wir bedanken uns herzlich dafür, dass unsere Neuerungen
offen mitgetragen wurden und man bereit war, neue Wege einfach einmal auszuprobieren. Gemeinsam ist es gelungen,
Dammlauf und Pfarrfest weiterzuentwickeln und gleichzeitig die gewachsene Tradition zu bewahren.
zeigt ebenso, dass Bewegung und Gemeinschaft wunderbar
zusammenpassen. Mit viel Freude an der Natur und am Miteinander, legen wir Woche für Woche
gemeinsame Wege zurück. Oft machen die Gespräche und das gemeinsame Lachen unterwegs aus
einer Trainingsrunde einen Glücksmoment.
findet ihre Blumen des Glücks auf blühenden Almwiesen, bei Gipfelstürmen
oder gemütlichen Wanderungen. Heuer standen bereits die Umrundung des Wallersees und die
anspruchsvolle Tour auf den Hohen Schneidkogel auf dem Programm. Weitere folgen. Neben beeindruckenden
Ausblicken und schönen Gemeinschaftserlebnissen ist dabei auch die klimafreundliche
An- und Abreise ein wichtiger Bestandteil unserer Touren. Denn gemeinsam unterwegs zu sein bedeutet
für uns auch, Verantwortung für die Natur zu übernehmen, die wir so gerne genießen.
war das Glück heuer auch auf den Meisterschaftstabellen sichtbar.
Wir dürfen auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison mit zwei Meistertiteln, dem Aufstieg in
die jeweils nächste Liga und die Drittplatzierung eines Spielers in der Einzelrangliste zurückblicken.
Hinter diesen Erfolgen stehen unzählige Trainingsstunden, Teamgeist und die Freude am gemeinsamen
Sport.
wächst von September bis April Woche für Woche eine weitere Blume
des Glücks. Gemeinsam trainieren, sich gegenseitig motivieren und spüren, wie Kraft, Beweglichkeit
und Wohlbefinden zunehmen – das macht Freude und stärkt nicht nur den Körper, sondern auch die
Gemeinschaft.
hat in diesem Winter bewiesen, dass sich Engagement auszahlt. Trotz der
schwierigen Schneelage gelang es Ende Jänner, einen gelungenen Pfarrschitag auf der Gawanzerleitn
auf die Beine zu stellen. Solche Veranstaltungen zeigen, dass Gemeinschaft oft wichtiger ist als perfekte
Bedingungen.
Abgerundet wird das sportliche Angebot der DSG Pfandl durch zahlreiche kulturelle Aktivitäten. Die Kultursektion
organisiert Jahr für Jahr den Vereinsausflug, die Maiandacht, die Adventfeier sowie den Radlergottesdienst. Und nicht
zu vergessen: der Pfarrflohmarkt, der sich großer Beliebtheit erfreut. Auch dabei entstehen viele kleine Blumen des
Glücks, die unseren Verein über den Sport hinaus bereichern.
Seit fast 60 Jahren lebt die DSG Pfandl von dieser Vielfalt. So wächst Jahr für Jahr ein
bunter Strauß aus Begegnungen, Erlebnissen und Freundschaften.
Möchtest auch du Glücksmomente in der DSG Pfandl sammeln?
Alle Infos über Trainingszeiten und -orte findest du auf https://www.dsg-pfandl.at
KI-Fotos: © DSG Union Raiba Pfandl –Eva Unterberger
Noten: © Linda Pool – pixabay.com / Dirigent: © Zugunder – i-Stock-Fotos / Singvogel: © Tigatelo – iStock-Fotos / Calla: © mashuk - iStock-Fotos
Falls du glaubst,
du seist zu klein,
um etwas zu bewirken,
dann versuch einmal zu
schlafen, wenn eine Gelse
im Zimmer ist!
Dalai Lama
Was immer du auf
Erden verschenkst,
es wird dich in den
Himmel begleiten.
Aus dem Koran
Handle, als ob das,
was du tust, einen
Unterschied macht.
Denn das tut es.
William James
Amerikanischer Psychologe
und Philosoph 1842 – 1910
Man muss nicht
alles verstehen.
Liebhaben reicht!
Nach „lieben“ ist
„helfen“ das schönste
Zeitwort
der Welt.
Bertha von Suttner
Österreichische Schriftstellerin,
Pazifistin und
Friedensnobelpreisträgerin
1843 – 1914
Es wächst und es strebt.
Es passt sich an und es lebt.
Es rankt geschmeidig
und behände nach oben,
im lebenslustigen
Emporkommen-Proben.
Es spielt Verdrängen
und mehr Macht sich erwerben.
Es wird sich verbrauchen
und daran wird es sterben.
Es probiert neue Wege,
bringt Licht in die Nacht,
fühlt, wie es erneut
zum Leben erwacht.
Es hält ein im Erblühen
und besinnt sich im Stillen.
Es beginnt zu verstehen,
es wächst nach eigenem Willen.
Es darf kraftspendend sein,
oder zu giftig zum Essen,
darf sein, wie es will,
nach eigenem Ermessen.
Es kann sich über nichts
in seinem Dasein beklagen.
Es darf alles tun,
doch muss es Verantwortung tragen.
Es erkennt ganz urplötzlich
den eigenen Wettbewerbswahn,
sieht im Erstrahlen des Geistes
nun den göttlichen Plan,
der im Unendlichen leuchtet,
um die Richtung zu weisen,
auf uns liebevoll wartet,
bis wir bereit sind zu reisen.
Es wächst nun gemeinsam mit allem,
ist in sich ganz all ein.
Kann Glück denn so groß sein,
und doch nur so klein?
© Gerold Schodterer
Zu unser aller großen Freude hat sich Frau Christl Klausecker bereit erklärt, den
Kirchenchor Pfandl zu übernehmen. Wir treffen uns zur ersten Kennenlern – Probe am
Montag den 28. September 2026 um 19 Uhr
wie üblich im Pfarrheim.
Liebe Christl, ein herzliches Willkommen in unserer Mitte!
P F A R R E P F A N D L
14
Pfarrfest & Dammlauf 2026
Dem heurigen Pfarrfest war Dank des ausgezeichneten Wetters und der vielen Besucher wieder ein schöner Erfolg
beschieden. Ein besonderer Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern, die zum Gelingen dieser großen Veranstaltung
entscheidend beigetragen haben. Die „Gemeinschaft von Pfandl“ hat wieder Großartiges geleistet – Vergelts Gott.
Blüten: © Luciana-Papp-Design – pixabay.com / Läufer: © Mikey Mikolauskas – pixabay.com
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen herrschte beim Kinderprogramm im Rahmen des Pfarrfests reges Treiben.
Viele Kinder nutzten die Zeit bis zu ihrem Start beim Dammlauf, um an der Bastelstation kreativ zu werden,
Ballspiele auszuprobieren, bei der Rätsel-Rallye die Kirche zu erkunden oder sich auf der Hüpfburg
auszutoben. Das abwechslungsreiche Angebot sorgte für viele fröhliche Gesichter und machte das
Pfarrfest einmal mehr zu einem Erlebnis.
Blüten: © Luciana-Papp-Design – pixabay.com / Kinder: © IrinaSR – iStock-fotos / Veranstaltungsfotos: Hedi Streibl, August Lemmerer und Junge Pfarre Pfandl
P F A R R E P F A N D L 16
Geschichten, die oft im Verborgenen geschehen und zum Staunen bringen, in den Blick gerückt von Maria Hödl
Ein elementares Herzstück der
ehrenamtlichen Tätigkeiten in der
Pfarre Pfandl erledigen die Mitarbeiterinnen
des Liturgieteams: Christine
Leitner, Veronika Lemmerer, Maria
Müllegger, Christa Falkensteiner,
Gertrude Maschek und seit kurzem
Anita Eisl.
Aufteilung der Arbeiten. Schließlich
werden Plakate und Einladungen
erstellt, das Programm mit der Musik
und dem Zelebranten abgestimmt,
jeder Mitwirkende benötigt ein Programm.
Hilfsmittel müssen besorgt
und für die Feier vorbereitet werden.
Schließlich wird meist noch eine PP
erstellt, damit die Mitfeiernden auch
gut mitsingen können.
Dies alles geschieht in
enger Zusammenarbeit
und Abstimmung
mit der Pfarrsekretärin
Christine Wieder.
Danke! Trotz des
eingespielten Teams
(Christine arbeitet seit
39 Jahren im Liturgieteam
und Vroni seit
31 Jahren!) kommen
hier viele Aufwandsstunden
je Mitarbeiterin
zusammen. Je
Gottesdienst!
fach nicht mehr ausgeführt werden.
Umso wertvoller und schätzenswerter
ist der Einsatz unseres Liturgieteams,
das sich so engagiert und
sensibel um feierliche und stimmige
Sonder-Gottesdienste bemüht.
Und ja klar, es passieren auch Hoppalas.
Manchmal spielt die Technik
verrückt und die Bilder laufen im
Galopp über den Beamer, oder ein
Zelebrant vergisst die schlafenden
Hirtenkinder am Lagerfeuer, während
über die Gemeinde bereits der
Schlusssegen gesprochen wird.
Es ist auch möglich, dass jemand eine
Fürbitte auswendig lernt und dann
vorne steht und reden soll und will,
aber ein totales Blackout hat. Es kam
auch schon einmal vor, dass unsere
Zelebrantin im Schnee stecken blieb
und dass sich dann, als sie schließlich
mitten in der bereits laufenden
Feier auftauchte, herausstellte, dass
sie vor Heiserkeit gar keine Stimme
hatte.
In zwei verschiedenen Arbeitskreisen
werden die Feiern für besondere
Anlässe wie Erntedank, Feier der Ehejubilare,
Adventkranzweihe, Rorate,
Christkindlsegen, Versöhnungsgottesdienst
oder Kreuzwegandacht vorbereitet
und auch diverse organisatorische
Tätigkeiten für bestimmte
Gottesdienste übernommen.
Früher habe ich mir nicht viel dabei
gedacht, wenn ich zur Messe ging.
Ich habe einfach teilgenommen und
die Zeit genossen. Manchmal habe
ich nachher gedacht: Ja schön wars
… oder, die Predigt war wieder einmal
sehr berührend oder vielleicht
habe ich manchmal sogar gedacht,
dies oder jenes war nicht so toll …
Es ist doch schön, wenn es etwas
zum Schmunzeln gibt in der Kirche.
Ich bin dankbar für jedes Lächeln,
welches mir in der Kirche widerfahren
darf. Jesus sagt uns zu: „Wo zwei
oder drei in meinem Namen beisammen
sind, da bin ich mitten unter
ihnen!“ Gemeinsames Gebet muss
nicht perfekt sein!
In den Bereich der Liturgie fallen
auch Gebetsstunden zum Beispiel
für Verstorbene oder am Gründonnerstag,
wo noch zusätzlich Mitarbeiter
tätig sind.
Bei der Vorbereitung einer Feier wird
bereits im Vorfeld nach Themen und
Texten gesucht, um bei der gemeinsamen
Sitzung nach der finalen Themenentscheidung
an die Ausarbeitung
gehen zu können. Die benötigten
Hilfsmittel werden überlegt, in
welcher Art die musikalische Gestaltung
möglich ist, welcher Zelebrant
zur Verfügung steht, es erfolgt die
Wer die Arbeit im Hintergrund
macht, wie es möglich ist, dass alles
so reibungslos wie selbstverständlich
abläuft, das habe ich nie hinterfragt.
Wenn man bedenkt, dass seit bereits
14 Jahren kein ständiger Priester
mehr in Pfandl lebt, so bedeutet
dies auch, dass die Mitarbeiter sehr
selbstständig arbeiten und unerwartete
Situationen entstehen, auf die
sie sehr flexibel reagieren müssen.
Heute wird sehr viel von Ehrenamtlichen
organisiert.
Bereiche, wo sich keine Ehrenamtlichen
finden, können dann leider ein-
Aber die Pfandler sind ohnedies
sehr dankbare und positiv denkende
Menschen. Die Kirchenbesucher, oft
auch Gäste, tun kund, wenn sie sich
angesprochen fühlten von einem
Gedanken oder der Musik berührt
wurden. Das tut dann einfach gut
und viele Stunden der Mühe und
Vorbereitung werden damit herzlich
vergolten.
Im Sinne dieser wunderbaren
Arbeit, welche ihr hier leistet, danken
wir euch aufrichtig und von
ganzem Herzen und sagen „Vergelts
Gott“ für euer außergewöhnliches
Engagement.
Blüten: © knowles537 – pixabay.com / Foto Liturgie-Team: Maria Hödl
Fotos: © Maria Hödl / Blüten: © Luciana-Papp-Design – pixabay.com / M: © Clker-Free-Vector-Images – pixabay.com / H: © K. Schodterer – KI-Foto / F: © Vladyslav Severyn – iStock-Fotos
Am 1. März 2026 verteilten die Firmlinge nach der
Messe die bereits zur Tradition gewordene
Fastensuppe.
Du bist 8 Jahre oder älter? Du gehst heuer zur Erstkommunion oder warst in den letzten Jahren bei der Erstkommunion?
Du kannst dir vorstellen, den Priester oder Diakon bei der Messe zu unterstützen? Deine Freunde oder
Schulkolleginnen sind bereits Ministrantinnen und Ministranten und es würde dich auch interessieren, in der Pfarre
mitzuhelfen? Dann melde dich bei uns und komm mal vorbei zum Schnuppern! Wir freuen uns auf DICH!
Kontaktaufnahme persönlich bei unseren Veranstaltungen oder per Mail:
martin.kienberger@dioezese-linz.at oder pfarre.pfandl@dioezese-linz.at
Das Team der Jungen Pfarre Pfandl freut sich immer
über neue Helfer:innen und Ideengeber:innen,
damit unser Programm für Kinder, Jugend-
liche und Familien bunt und abwechslungsreich sein
kann. Jeder Handgriff ist dabei wertvoll!
Die Junge Pfarre Pfandl ist nun auch auf Facebook
und Instagram vertreten. Folgt uns für Termine
und Berichte aus diesem Bereich!
P F A R R E P F A N D L 18
Angesichts des immer eklatanter werdenden Priestermangels hat die Diözese Linz im Jahr 2020
eine neue Struktur der Pfarren in OÖ. beschlossen. Damit soll gewährleistet werden, dass trotz
immer weniger Priester die einzelnen Pfarrgemeinden bestehen bleiben und deren Selbstständigkeit
größtmöglich erhalten bleibt.
Aus ursprünglich 487 Pfarren in OÖ werden schließlich 39. Diese entsprechen dann regional im
Wesentlichen den bisherigen Dekanaten. Die Leitung dieser „Pfarre neu“ erfolgt durch einen
Pfarrvorstand: Dem Pfarrer und zwei weiteren Personen für pastorale und wirtschaftliche Angelegenheiten.
In unserem Dekanat, welches neun Pfarren umfasst, ist die Gründung der neuen Pfarre mit 1.
Jänner 2028 geplant. Ab Herbst 2026 beginnt der Umstellungsprozess.
Die bisherigen Pfarren werden unter dem Namen „Pfarrgemeinde“ weiter bestehen bleiben, haben
jedoch keinen eigenen Pfarrer oder Pfarrprovisor als Verantwortlichen, wie dies bislang der
Fall war. Die Leitung jeder einzelnen Pfarrgemeinde übernimmt dann ein sogenanntes Seelsorgeteam.
Bei uns in Pfandl arbeitet diese Seelsorgeteam bereits seit Herbst letzten Jahres.
am Freitag, 9. Oktober 2026 von 17.00 – 21.00 Uhr
Die Veranstaltung möchte den Zusammenhalt der
einzelnen Pfarrgemeinden fördern und motivieren,
hoffnungsfroh diesen neuen Weg
in die Zukunft zu beschreiten.
Alle Interessierten aus unserer Pfarre
sind herzlich eingeladen.
Ausmalbild: © K.Schodterer - KI-Foto / Rechts: M & Blüten: © Clker-Free-Vector-Images – pixabay.com / Fotos: © Martin Kienberger / Blüten: Blüten: © Luciana-Papp-Design – pixabay.com
Auch am heurigen Karfreitag waren unsere Minis mit ihren Ratschen unterwegs. Ein herzliches
Dankeschön an alle Begleitpersonen, an jene, die die Minis zum Mittagessen eingeladen haben und an alle,
die unsere Minis mit einer Spende unterstützt haben!
P F A R R E P F A N D L 20
Bücherei Pfandl | Wolfganger Str. 4 | 4820 Bad Ischl | 06132/21902 | buecherei.pfandl@aon.at | buecherei-pfandl.at
BUCHTIPPS
für den Sommer
PFANDL
GLÜCK
Manchmal
wird das Glück spürbar
in den Fußsohlen
wenn du auf Moos
durch den Garten gehst
ums Haus
an einem stillen milden Tag
der dir gehört -
Im Erntekorb
goldgelb dein eigenes Ich.
- Angelica Seithe
Ab dem 6. Juli gelten bei uns
wieder die FERIENÖFFNUNGSZEITEN:
MO 15h - 17h
FR 16h30 - 19h
Mittwochs bleibt die Bücherei
geschlossen. An alle Kinder: holt euch
auch dieses Jahr wieder einen
Ferien-Lesepass und sammelt Punkte
für Eis-Gutscheine von Giovanni!
Wir freuen uns auf Euren Besuch,
das Team
der Bücherei Pfandl
© Bücherei Pfandl
Einrichten nach Art des Hauses.
Johann Loidhammer
Tischlerei und Einrichtungshaus
Gesellscha m.b.H. & CO KG
Tischlerei: Köhlerweg 25 Bad Ischl Tel. +43 6132 26349-0
Einrichtungshaus: Auböckplatz 6 Bad Ischl Tel. +43 6132 26949-0
www.loidhammer.at
Krenlehnerweg 21
4820 Bad Ischl | Austria
Tel. +43 6132 24190
gaertnerei@gaertnerei-pfandl.at
www.gaertnerei-pfandl.at
Was wir drucken,
bleibt.
Im Gedächtnis.
In Händen.
In der Wirkung.
Salzkammergut-Media Ges.m.b.H.
4810 Gmunden · +43 7612 64235-0
gmunden@skg-druck.at · www.skg-druck.at
P F A R R E P F A N D L 22
Die Gottesdienste werden je nach Verfügbarkeit
vom Priester od. Wortgottesdienstleiter
gehalten – kurzfristige Änderungen möglich!
9.30 Uhr – Hl. Messe oder
Wortgottesdienst
8.00 Uhr – Rosenkranz
anschließend Frauenmesse
3. 7. / 7. 8. / 4. 9. / 2. 10. / 6. 11.
18.30 Uhr – Aussetzung des
Allerheiligsten, 19.00 Uhr Hl. Messe
Donnerstag, 2. Juli
19.00 Uhr – Mariä Heimsuchung
Hl. Messe bei der Maria Heimsuchungskapelle
in Jainzen
Sonntag, 5. Juli
9.30 Uhr – Hl. Messe mit Schwerpunkt
des Dekanatsprojektes:
„Sommer für die Seele“
Freitag, 10. Juli
8.00 Uhr – Schulschlussgottesdienst
Montag, Donnerstag und Freitag
von 9.00 bis 11.00 Uhr
Telefon: +43 6132 23404
E-Mail: pfarre.pfandl@dioezese-linz.at
www.dioezese-linz.at/pfandl
Mittwoch, 15. Juli
19.00 Uhr – Friedhofskapelle
Lesung Gerold & Karoline Schodterer
anschl. Musikalischer Ausklang mit
den „Baier Buam“ im Rahmen von
„Sommer für die Seele
Samstag, 8. August
19.00 Uhr – Vorabendmesse in der
Friedhofskapelle – im Rahmen von
„Sommer für die Seele
Samstag, 15. August
9.30 Uhr – Hl. Messe mit Kräuterweihe
/ die Goldhaubenfrauen binden
Kräutersträußerl
Gestaltung: Pfandler Singkreis
Montag, 14. September
8.00 Uhr
Schuleröffnungsgottesdienst
Sonntag, 27. September
Sonntag, 11. Oktober
Samstag, 24. Oktober
17.00 Uhr – Sternenkinder-Gedenkfeier
am Waldfriedhof – Friedhofskapelle
Sonntag, 1. Nobember
9.30 Uhr – Hl. Messe
13.00 Uhr – Totengedenken am
Waldfriedhof
Montag, 2. Nobember
18.00 Uhr – Gedenkgottesdienst für
die Verstorbenen des vergangenen
Jahre
Sonntag, 8. Nobember
Für Kranke, für alte Menschen und für
alle, die nicht selber an der Hl. Messe in
der Kirche teilnehmen können.
Bitte melden Sie sich im Pfarramt an,
wenn Sie den Besuch eines Priesters,
unseres Diakons oder unserer Kommunionspender
wünschen.
ANMELDUNG: Tel: +43 6132 23404 (zu
den Bürozeiten) oder
per Mail: pfarre.pfandl@dioezese-linz.at
oder Nachricht per Post / Postkasten
Das Sakrament der Taufe empfingen
Aylin Caroline Beichl am 21. März 2026
Levin Simon Beichl am 21. März 2026
Benjamin Span am 22. März 2026
Maximilian Urstöger am 11. April 2026
Sophia Hayböck am 25. April 2026
Adrian Bilandzija am 2. Mai 2026
Felix Müllegger am 7. Juni 2026
Lina Sophie Pesendorfer am 7. Juni 2026
Den Bund der Ehe schlossen vor dem Herrn
Angela Gratzer & Rene Steindl am 6. 6. 2026
Linda Forrest & Andreas Albert Jobst am 20. 6. 2026
Zu Gott heimberufen wurden
Maria Faschang (98.) am 12.1.2026
Franz Achleitner (78.) am 21.1.2026
Rudolf Scheiblberger (80.) am 21.2.2026
Peter Kögler (83.) am 25.2.2026
Eleonore Pfandlbauer (91.) am 26.2.2026
Ulrike Thomas (71.) am 2.3.2026
Hannelore Pöll (85.) am 2.3.2026
Hans Stieg (89.) am 7.3.2026
Pauline Lechner (98.) am 22.3.2026
Maria Jung (86.) am 29.3.2026
Josef Falkensteiner (93.) am 23.4.2026
Myrjam Andrea Siegl-Leschanowsky (63.)
am 1.5.2026
Siegfried Sams (89.) am 14.5.2026
Heinz Reischmann (77.) am 25.5.2026
Maria Reisenauer (97.) am 27. Mai 2026
Im Pfarrblatt-Team haben wir wegen der besseren
Lesbarkeit beschlossen, auf Genderformen
zu verzichten. Es mögen sich Frauen und Männer
in gleicher Weise mitgemeint wissen. Danke!
Alle Termine ohne Gewähr!
Aktuelle Informationen in den
Pfarrnachrichten, in der IW und
auf unserer Website
IMPRESSUM:
Medieninhaber, Redaktion und Verlagsanschrift: Pfarre
Pfandl, Wolfganger Str. 4, 4820 Bad Ischl, +43 6132 23404
Hersteller: Salzkammergut Media Ges.m.b.H. Gmunden
Redaktion: Michaela Juric Layout/Gestaltung: Karoline
Schodterer Lektorat: Christa Falkensteiner Fotos/Grafiken,
sofern nicht direkt vermerkt: Pfarre Pfandl, jeweilige
Vereine, pexels.com, pixabay.com und private Fotos
Das Pfarrblatt wird nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.
Falls sich doch einmal Fehler einschleichen, tut es uns sehr leid.
UNTERSTÜTZT WIRD DAS DRUCKWERK DURCH DIE PRESSVEREIN SALZKAMMERGUT STIFTUNG
Foto Mosaik: © Michaela Juric / Blüten: © Luciana-Papp-Design – Pixabay.com