CityGlow Juli 2026
Die neue CityGlow Juli-Ausgabe ist erschienen und nimmt Sie mit auf eine spannende Reise durch Kunst, Kultur, Lifestyle und bewegende Geschichten aus Hannover, Hamburg und darüber hinaus. Freuen Sie sich auf inspirierende Reportagen, exklusive Interviews und aktuelle Empfehlungen für einen abwechslungsreichen Sommer.
Die neue CityGlow Juli-Ausgabe ist erschienen und nimmt Sie mit auf eine spannende Reise durch Kunst, Kultur, Lifestyle und bewegende Geschichten aus Hannover, Hamburg und darüber hinaus. Freuen Sie sich auf inspirierende Reportagen, exklusive Interviews und aktuelle Empfehlungen für einen abwechslungsreichen Sommer.
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07.2026
6,90 EURO
AUCH IM ABO
CITYGLOW
WWW.CITYGLOW.DE
Planetarium Hamburg
zeigt neue
Kinderveranstaltung
über das Wasser
im Universum
Neuer Anfang in der
HafenCity
Dea Theinert übernimmt die GlowArt Gallery
EDITORIAL
Liebe Leserinnen
und Leser,
Herausgeber Michael Panusch
der Sommer ist da. Mit ihm
beginnt eine Zeit, in der vieles
etwas ruhiger wird. Die
Sommerferien laden dazu
ein, den Alltag hinter sich
zu lassen, zu verreisen oder
einfach die langen, warmen
Tage zu genießen. Auch das
kulturelle Leben legt in vielen
Bereichen eine kleine Pause
ein – Veranstaltungen werden
seltener, Termine verschieben
sich in den Herbst und viele
Menschen nutzen die Zeit,
um neue Energie zu tanken.
Das spiegelt sich auch in unserer
aktuellen Ausgabe wider.
Sie ist bewusst etwas kompakter
als gewohnt. Doch Größe
allein macht kein gutes Magazin
aus. Viel wichtiger sind
die Geschichten, die Inspirationen
und die Menschen, die
wir Ihnen vorstellen dürfen.
Freuen Sie sich auf interessante
Reportagen, spannende
Einblicke und ausgewählte
Themen aus Kultur, Gesellschaft,
Lifestyle und der Region.
Wir haben besonderen
Wert darauf gelegt, Ihnen
Inhalte zu präsentieren, die
informieren, inspirieren und
vielleicht auch den einen oder
anderen Impuls für die kommenden
Wochen geben.
Der Sommer ist außerdem
eine Zeit des Ausblicks. Hinter
den Kulissen arbeiten wir
bereits mit Hochdruck an
den kommenden Ausgaben,
an neuen Projekten und an
zahlreichen Veranstaltungen,
die den Herbst zu einer
besonders spannenden Zeit
machen werden. Es lohnt sich
also, regelmäßig bei CityGlow
vorbeizuschauen, sowohl in
unserem Printmagazin als
auch online.
Bis dahin wünschen wir Ihnen
sonnige Tage, erholsame
Ferien, viele schöne Begegnungen
und vor allem Zeit für
die Dinge, die im Alltag oft zu
kurz kommen.
Vielen Dank, dass Sie CityGlow
begleiten und Teil
unserer stetig wachsenden
Gemeinschaft sind.
Herzlichst
Michael Panusch
Herausgeber | CityGlow
JEANNINE PLATZ
eröffnet neues Pop-Up-Atelier
in den Hamburger Colonnaden
Jeannine Platz sucht für ihre Kunst immer
wieder neue Räume. Ob auf einem Überseecontainer
im Hamburger Hafen, auf Eis in der Antarktis
und am Nordpol, in Hotels rund um den
Globus oder zuletzt in ihrem Atelier am Alten
Wall – die Hamburger Malerin, Kalligraphin
und Performancekünstlerin verbindet ihre Arbeiten
seit jeher mit außergewöhnlichen Orten.
Nun beginnt für sie ein neues Kapitel: Am 27.
Juni 2026 eröffnet sie ihr Pop-Up-Atelier in den
historischen Colonnaden.
Drei Etagen für Kunst und Kreativität
In den Colonnaden 29 entsteht auf rund 600
Quadratmetern, verteilt über drei lichtdurchflutete
Etagen mit großzügigen Schaufenstern,
weit mehr als ein klassisches Atelier. Der neue
Standort versteht sich als Ort für Kunst, Begegnung
und Kreativität – mitten in der Hamburger
Innenstadt.
International ist Jeannine Platz ebenso präsent
wie in ihrer Heimatstadt Hamburg. Bekannt
wurde sie unter anderem mit ihren expressiven
Hafenbildern, ihrer Kalligraphie sowie Projekten
wie „Sound of Ice“, für das sie in die Polarregionen
reiste, und der Werkserie „Suite Views“, die
in Hotels rund um den Globus entstand. Auch
Arbeiten wie ihre kalligrafische Liebeserklärung
an die Elbe auf einem Überseecontainer oder
Kunst auf Steinen am Elbstrand verbinden Malerei,
Bewegung und Performance zu ihrer charakteristischen
Bildsprache.
Ein offener Treffpunkt für Kunst
Ursprünglich war ein Umzug in einen Hinterhof
in Ottensen geplant. Die Möglichkeit, in den
denkmalgeschützten Colonnaden auf drei Etagen
einen offenen Ort für Kunst und Begegnung
zu schaffen, führte jedoch zu einer neuen Entscheidung.
4
Hamburg
Wie bereits an ihrer vorherigen Wirkungsstätte
setzt Jeannine Platz auch
hier auf Offenheit und persönliche
Begegnungen. Sofalandschaften laden
zum Verweilen ein, ein großer Gemeinschaftstisch
bietet Raum für gemeinsames
kreatives Arbeiten und ein Klavier
schafft immer wieder musikalische
Momente.
Besucherinnen und Besucher können
der Künstlerin beim Arbeiten zusehen,
spontane Performances erleben oder
selbst kreativ werden. Geplant sind
außerdem regelmäßige Get-together,
Mitmachaktionen und Veranstaltungen.
Das Atelier versteht sich als lebendiger
Treffpunkt, an dem Kunst nicht nur
betrachtet, sondern erlebt werden kann.
Mit dem neuen Pop-Up-Atelier in den
Colonnaden eröffnet Jeannine Platz
nicht nur einen neuen Arbeitsort, sondern
schafft einen Raum, der Kunst und
Begegnung miteinander verbindet. Damit
setzt sie ihren Weg fort, künstlerische
Orte immer wieder neu zu denken
und für Besucherinnen und Besucher
zugänglich zu machen.
5
Hamburg
Neuer Anfang in der
HafenCity
Dea Theinert übernimmt die GlowArt Gallery
Mit der Ausstellung „Stadt. Gesichter. Geschichten“ eröffnet die
Galeristin und Malerin Dea Theinert seit dem 6. Juni 2026 ein neues
Kapitel in der Hamburger HafenCity.
Hamburger Stadtmaler Ralf Schwinge
mit Dea Theinert
Thomas Gramlow (Hamburg Guide)
mit Bozena Jomaa
Künstlerinen, Dea Theinert,
Iris Rousseau, Christel Keller
6
Hamburg
Andrea Engler (Dea Theinert)
im Interview für die Cityglow
In der Baakenallee 88, mitten im pulsierenden
HafenCity-Quartier, leuchtet
seit wenigen Wochen wieder Kunst. Am
6. Juni 2026 hat die GlowArt Gallery &
Store nach einer Phase der Neuorientierung
ihre Türen wieder geöffnet – und
präsentiert sich seither unter neuer,
aber bereits vertrauter Leitung: Dea
Theinert, Malerin und nun offizielle Galeristin
und Inhaberin, gibt dem Haus
ein klares, persönliches Profil.
„Kunst ist die schönste Verbindung
zwischen Menschen. Sie inspiriert, bewegt
und schafft Bewegungen“, heißt
es auf der Website der Galerie. Genau
diese Haltung prägt den Ort, der mehr
sein will als ein klassischer White Cube:
ein kreativer Treffpunkt, an dem sich
Ausstellung, Begegnung und Wohnkultur
verbinden. Neben den wechselnden
Ausstellungen gibt es einen sorgfältig
kuratierten Concept Store mit exklusiven
Skulpturen, Vasen und hochwertigen
Interior-Objekten – Kunst, die nicht
nur betrachtet, sondern auch mit nach
Hause genommen werden kann.
„Stadt. Gesichter. Geschichten“
– Die aktuelle Ausstellung
Den Auftakt der neuen Ära bildet die
Gruppenausstellung „Stadt. Gesichter.
Geschichten“ (9. Juni – 31. Juli 2026).
Zehn künstlerische Positionen treffen
in der besonderen Architektur der HafenCity
aufeinander und schaffen einen
vielschichtigen Dialog zwischen urbanem
Raum, menschlicher Begegnung
und persönlicher Erinnerung.
Die Werke erzählen von Bewegung und
Stillstand, von Kontrasten und Emotionen.
Malerei, Fotografie, Skulptur und
Collagen stehen gleichberechtigt nebeneinander.
Besonders eindrücklich ist die
Vielfalt der medialen Zugänge:
Ralf Schwinge, offizieller Stadtmaler
Hamburgs, hält mit klassisch geprägter,
zugleich zeitgenössischer Malerei
die Stadt fest. Iris Rousseau bringt mit
ihren lebensgroßen Bronze-Skulpturen
und markanten Frauenakten eine
kraftvolle, plastische Dimension in
den Raum. Fotograf Marc Hübner von
Fotowelt Hamburg zeigt in seiner ersten
Gruppenausstellung Hamburg in
klassischen Aufnahmen und grafischen
Collagen – mal dokumentarisch, mal
abstrakt verdichtet.
Maren Lüke-Amato überträgt ihre feine
Beobachtungsgabe als Heilpraktikerin
in farbstarke, empathische Malerei. Rolf
Krieger, das Gesicht der online Galerie
„Kunst-Direkt“ dagegen arbeitet digital:
Er transformiert Fotografien zu
abstrakten Kompositionen aus Licht,
Struktur und Bewegung und ergänzt
diese mit skulpturalen Arbeiten aus
Keramik.
Dea Theinert selbst ist mit zwei Werkgruppen
vertreten: ihren bekannten,
kontrastreichen Hamburg-Hommagen
sowie einer sensiblen bis expressiven
Auseinandersetzung mit weiblichen
Formen und Körpern. Christel Keller
zeigt charaktervolle Kuh-Portraits,
die Werte wie Ruhe, Verbundenheit
und Idylle beschwören. Ergänzt wird
die Schau durch Arbeiten von Anke
Ruppo, Maximiliane Braun und Mode-Kunst-Unikaten
von Bozena Jomaa.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die
HafenCity nicht nur als architektonisches
Statement, sondern als
lebendigen Resonanzraum für
menschliche Geschichten zu
erleben. Die Finissage am 29.
Juli 2026 verspricht einen
würdigen Abschluss.
Künstler - Manu Verneuil
mit Andrea Köhlmann
Ein Haus mit Geschichte
– und neuem Gesicht
Bereits am 25. November 2025 hatte die
GlowArt Gallery ihre ersten Türen in
der HafenCity geöffnet. Nach der Wiedereröffnung
am 6. Juni 2026 liegt die
künstlerische und unternehmerische
Verantwortung nun bei Dea Theinert.
Die Malerin, die bereits zuvor mit ei-
7
Hamburg
genen Werken in der Galerie präsent
war, bringt nicht nur ihre künstlerische
Handschrift, sondern auch ein klares
Gespür für Raumwirkung und Ästhetik
mit. Ihre Arbeiten – modern, lebendig,
brillant in der Farbe – stehen sinnbildlich
für den Anspruch des Hauses:
Kunst soll berühren, Räume verändern
und Menschen zusammenbringen.
Andrea und Bodo Engler
Ein Ort für Begegnung
und Sichtbarkeit
Die GlowArt Gallery versteht sich als
Plattform für zeitgenössische Positionen,
die sowohl etablierte als auch
aufstrebende Künstlerinnen sichtbar
machen will. Durch regelmäßige Vernissagen,
Workshops und Kunstevents
entsteht ein lebendiges Netzwerk aus
Kreativen, Sammlerinnen und Interessierten.
Die Kombination aus Galerie
und Concept Store unterstreicht dabei
den Anspruch, Kunst nicht als elitären,
sondern als lebensnahen und gestaltbaren
Teil des Alltags zu begreifen.
ReOpening der GlowArt Gallery
In einer Stadt, in der große Institutionen
wie die Deichtorhallen oder die
Hamburger Kunsthalle die Aufmerksamkeit
auf sich ziehen, bietet die GlowArt
Gallery einen intimeren, dialogorientierten
Gegenentwurf – direkt im
Herzen der HafenCity, wo Architektur,
Urbanität und Kreativität ohnehin täg-
lich aufeinandertreffen.
Ralf Schwinge im
Interview
8
Planetarium Hamburg zeigt neue
Kinderveranstaltung
über das Wasser im Universum
Hamburg
Ab dem 8. Juli nimmt das Planetarium
Hamburg Kinder ab sechs Jahren und
ihre Familien mit auf eine Reise durch
das Universum – auf den Spuren eines
Elements, das weit mehr Orte verbindet
als nur die Erde. Wasser überall
– versteckt im Universum: Neue Familienshow
startet im Planetarium
Hamburg Mit Beginn der Hamburger
Sommerferien erweitert das Planetarium
Hamburg sein Familienprogramm
um eine neue Veranstaltung. Am 8. Juli
feiert „WASSER ÜBERALL – VER-
STECKT IM UNIVERSUM“ Premiere.
Die rund 45-minütige Show richtet sich
an Kinder ab sechs Jahren und ihre Familien
und verbindet eine erzählerische
Reise mit astronomischem Wissen.
Eine Reise auf den Spuren des Wassers
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der
neugierige Seeotter Sedna, der in den
eisigen Gewässern des Nordens lebt.
Gemeinsam mit dem Kormoran Toklo,
der von seinen Reisen in den Süden berichtet,
wächst in ihr der Wunsch, selbst
die Welt zu entdecken.
Mit viel Fantasie folgt Sedna zunächst
dem Wasserkreislauf der Erde. Anschließend
führt die gemeinsame Reise
mit Toklo noch weiter hinaus ins All.
Dabei entdecken die beiden, dass Wasser
nicht nur auf unserem Planeten
vorkommt, sondern an vielen Orten des
Universums verborgen ist – häufig in
Form von Eis oder Wasserdampf.
Wissenschaft
kindgerecht erzählt
Die neue Planetariumsshow
vermittelt
das Thema Wasser auf
spielerische Weise und
verbindet die Geschichte
der beiden tierischen
Figuren mit astronomischen
Zusammenhängen.
„Wasser ist
für viele Kinder eine
Selbstverständlichkeit.
Schließlich sind über 70
Prozent der Erde von
dem lebensspendenden
Element bedeckt. Es machte unseren Planeten einst zu
einer bewohnbaren Welt und ist seither eine der wichtigsten
Lebensgrundlagen jeglicher Spezies“, sagt Dr.
Björn Voss, Direktor des Planetarium Hamburg.
Gleichzeitig verweist er darauf, dass Wasser zu den häufigsten
Molekülen im Universum gehört und unter anderem
auf Monden, Asteroiden oder Kometen vorkommt
– oftmals verborgen und nicht in flüssiger Form. Genau
diese Entdeckungen stehen im Mittelpunkt der neuen
Familienveranstaltung.
Blick an den Hamburger Sternenhimmel
Ergänzt wird die Show durch einen moderierten Live-
Teil. Dabei erkundet das Publikum gemeinsam den
aktuellen Sternenhimmel über Hamburg und erhält
Anregungen, die Eindrücke der Veranstaltung bei einem
eigenen Blick in den Nachthimmel weiterzuführen.
Die Premiere findet am 8. Juli statt. Anschließend wird
„WASSER ÜBERALL – VERSTECKT IM UNIVER-
SUM“ regelmäßig im Programm des Planetarium Hamburg
zu sehen sein.
Planetarium Hamburg
Adresse: Linnering 1 (Stadtpark), 22299 Hamburg
Telefon (Zentrale): +49 40 428 86 52-0
Tickethotline: +49 40 428 86 52-10
E-Mail (allgemein): info@planetarium-hamburg.de
E-Mail (Ticketanfragen): ticket@planetarium-hamburg.de
Website: Planetarium Hamburg
Foto: Ronald Kötz
9
De
Ut
Resonanz begeistert Besucher
und Künstler gleichermaßen
Bereits zur Vernissage zeigte sich die
enorme Strahlkraft des Projekts. Mehr
als 100 Gäste fanden den Weg in die
Galerie, um die Ausstellung zu erleben
und mit den Kunstschaffenden
persönlich ins Gespräch zu kommen.
Insgesamt wurden über 100 Kunstwerke
präsentiert, die ein breites Spektrum
zeitgenössischer Kunst abbildeten. Von
abstrakter Malerei über figurative Arbeiten
bis hin zu experimentellen Positionen
entstand ein spannender Dialog
unterschiedlichster künstlerischer
Handschriften.
Alle neun Künstler am Anfang der Ausstellung
M
Künstler
Klaus Kothe
Künstlerin Thea Elvont
Mit der Ausstellung „Resonanz“ ist in der GlowArt
Gallery eine der bislang größten und vielfältigsten
Gruppenausstellungen der Galeriegeschichte zu Ende
gegangen. Über mehrere Wochen hinweg präsentierten
ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihre Werke und
verwandelten die Galerie in einen Ort des Austauschs,
der Begegnung und der kreativen Inspiration.
Der Titel „Resonanz“ erwies sich dabei
als Programm. Viele Besucher berichteten
von intensiven Begegnungen
mit den Werken und den Menschen
dahinter. Die Ausstellung schuf Verbindungen
zwischen Künstlern, Kunstinteressierten,
Sammlern und Neugierigen
und machte deutlich, welche Kraft
Kunst entfalten kann, wenn sie Menschen
zusammenbringt.
Auch über die Galerie hinaus fand die
Ausstellung große Beachtung. Zahlreiche
Medien in Hannover und der
Region berichteten über das Projekt
und stellten einzelne Künstlerinnen
und Künstler sowie die Entwicklung der
GlowArt Gallery vor. Damit erreichte
die Ausstellung ein breites Publikum
und trug dazu bei, zeitgenössische
Kunst noch stärker in den öffentlichen
Fokus zu rücken.
10
Der neue stolze Besitzer Fynn mit der Künstlerin
Ute Baumann und ihrer Tochter Wenke
Künstlerin Gloria Hellinghausen
Künstlerin Carmen Vera Rosenberg
Fotos: Jerzy Pruski
Besonders bemerkenswert war die Qualität der
gezeigten Arbeiten. Die teilnehmenden Künstlerinnen
und Künstler brachten unterschiedliche
Perspektiven, Techniken und Themen mit ein
und schufen gemeinsam eine Ausstellung, die
sowohl emotional als auch inhaltlich vielfältige
Impulse setzte. BFür die GlowArt Gallery markiert „Resonanz“ einen weiteren
Künstlerin Soraya Heuer
Van Bui Unternehmerin
und Kunstmenagerin
wichtigen Meilenstein. Die hohe Besucherzahl, das positive Feedback
und die mediale Aufmerksamkeit zeigen, dass das Konzept
einer offenen, zugänglichen und zugleich anspruchsvollen Kunstplattform
auf großes Interesse stößt.
Auch wenn die Ausstellung inzwischen beendet ist, bleibt ihre
Wirkung spürbar. Die Erinnerungen an zahlreiche Gespräche,
neue Kontakte und inspirierende Kunstwerke werden noch lange
nachhallen.
Weitere Informationen zu den beteiligten Künstlerinnen und
Künstlern sowie deren Werke finden Interessierte auf der Website
der GlowArt Gallery.
Künstlerin Nataly
Baumann
Unternehmerfamilie
Sobbek mit Künstlerin Heicke
Beckmann
Künstlerin Ute Baumann
Künstlerin Elena
Grumann
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WWW.CITYGLOW.DE
Das Kultur & Lifestyle Magazin
CityGlowMagazin
12
Mister Q Hannover
Happy Hour mit Stil
Wir starten im
Mister Q eine neue
Kino-Aktion.
Die Aktion verbindet aktuelle
Kinofilme mit ausgewählten
Getränken aus unserer beliebten
Japan-Karte. Gäste, die ein gültiges
Kinoticket vorzeigen, erhalten
die Aktionsdrinks zu einem
vergünstigten Preis.
Der Aktionszeitraum läuft
vom 18. Juni bis 20. August
2026. Den Auftakt macht der
neue Kinofilm Backrooms, der
aktuell zu den meistdiskutierten
Filmstarts des Sommers zählt.
Im Laufe der Aktion folgen weitere
große Kinoneuerscheinungen
wie z.B Obsession, Supergirl,
Minions, The Odyssey und
oder Spider-Man. Für diese
Filme wird es im jeweiligen
Erscheinungszeitraum ebenfalls
die Möglichkeit geben, mit dem
Kinoticket von den vergünstigten
Aktionsdrinks zu profitieren.
Teil der KinoKarte sind die drei
beliebtesten Getränke unserer
Japan-Karte: Hanami, Yuzu
Spritz und Ume Highball.
Die Idee dahinter ist einfach:
Nach dem Kino den Abend entspannt
bei Mister Q ausklingen
lassen. Während den ganzen
Sommer über neue Filmhighlights
in die Kinos kommen,
können Gäste ihren Kinobesuch
mit ausgewählten Drinks verbinden
und sich passend zu den
aktuellen Blockbustern auf besondere
Angebote freuen.
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Raschplatz 5
30161 Hannover
13
Wenn kostenlos plötzlich
teuer wird Warum wir diesem
Thema eine Geschichte widmen
Die Digitalisierung hat unser Leseverhalten
in den vergangenen Jahren
grundlegend verändert. E-Books ermöglichen
es, innerhalb weniger Sekunden
auf Millionen von Büchern zuzugreifen
– bequem von zu Hause oder
unterwegs auf dem Smartphone, Tablet
oder E-Reader. Noch nie war Literatur
so einfach verfügbar wie heute. Doch
mit dieser Entwicklung ist auch ein
Problem gewachsen, das viele Leserinnen
und Leser kaum wahrnehmen: die
illegale Verbreitung digitaler Bücher.
Im Internet kursieren unzählige Angebote,
die aktuelle Bestseller, Romane
oder Fachbücher kostenlos versprechen.
Was auf den ersten Blick wie ein
harmloser Download wirkt, hat jedoch
weitreichende Folgen. Autorinnen und
Autoren verlieren Einnahmen, Verlage
müssen wirtschaftliche Einbußen
hinnehmen und gleichzeitig geraten
Nutzer häufig in ein digitales Umfeld,
das mit Schadsoftware, Phishing oder
Datendiebstahl verbunden sein kann.
Viele Menschen unterschätzen zudem,
dass auch das Herunterladen urheberrechtlich
geschützter Werke rechtliche
Konsequenzen haben kann.
Als Medienhaus sehen wir es als unsere
Aufgabe, Entwicklungen der digitalen
Welt nicht nur zu begleiten, sondern
kritisch einzuordnen und verständlich
zu erklären. Deshalb widmet sich
CityGlow in dieser Ausgabe einem
Thema, das weit über die Buchbranche
hinausreicht. Es geht um den Wert kreativer
Arbeit, den verantwortungsvollen
14
Umgang mit digitalen Inhalten und die
Frage, warum vermeintlich kostenlose
Angebote am Ende häufig einen hohen
Preis haben.
Für unsere Recherche haben wir uns
intensiv mit der Funktionsweise der
Buchpiraterie beschäftigt, mit Expertenmeinungen,
Sicherheitsanalysen und
den wirtschaftlichen Auswirkungen auf
die Kreativbranche. Gleichzeitig wollten
wir wissen, welche legalen Alternativen
es heute gibt und warum diese für die
meisten Leserinnen und Leser nicht nur
sicherer, sondern oft auch überraschend
günstig sind.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit
mit Kindle. Die redaktionelle
Verantwortung für Inhalt, Recherche
und Einordnung liegt bei CityGlow.
Unser Ziel ist es, aufzuklären, Zusammenhänge
verständlich zu machen und
Leserinnen und Leser für einen bewussten
und sicheren Umgang mit digitalen
Medien zu sensibilisieren.
Buchpiraterie:
Warum kostenlose
E-Books
teuer werden
können
Ein aktueller Bestseller kostenlos herunterladen
– für viele klingt das zunächst
verlockend. Mit wenigen Klicks lassen
sich im Internet zahlreiche Webseiten
finden, die E-Books ohne Bezahlung
anbieten. Doch hinter der scheinbar
einfachen Lösung verbirgt sich ein
milliardenschweres Problem: Buchpiraterie
verursacht weltweit erhebliche
wirtschaftliche Schäden, gefährdet die
Arbeit von Autorinnen und Autoren
und kann für Nutzer selbst zum Sicherheitsrisiko
werden.
Die Digitalisierung hat das Lesen komfortabler
denn je gemacht. Gleichzeitig
hat sie jedoch neue Möglichkeiten
geschaffen, urheberrechtlich geschützte
Bücher innerhalb kürzester Zeit
weltweit zu verbreiten. Während legale
Plattformen den Rechteinhabern eine
faire Vergütung ermöglichen, entziehen
illegale Angebote der gesamten Buchbranche
wichtige Einnahmen.
Mehr als nur
ein kostenloser
Download
Hinter jedem veröffentlichten Buch
stehen oft Monate oder sogar Jahre
intensiver Arbeit. Autorinnen und
Autoren recherchieren, schreiben und
überarbeiten ihre Manuskripte. Anschließend
folgen Lektorat, Korrektorat,
Gestaltung, Marketing und Vertrieb.
Werden Bücher illegal verbreitet, betrifft
das deshalb nicht nur die Schriftsteller
selbst, sondern eine ganze Kette kreativer
und wirtschaftlicher Leistungen.
Besonders unabhängige Autorinnen
und Autoren sowie kleinere Verlage
spüren bereits geringe Verkaufsverluste
deutlich. Jeder legale Kauf trägt dazu
bei, dass neue Bücher entstehen können.
Risiken, die viele
unterschätzen
Illegale Downloadangebote versprechen
häufig schnellen und kostenlosen Zugang
zu Büchern. Gleichzeitig warnen
Cybersecurity-Experten seit Jahren davor,
dass sich hinter solchen Angeboten
erhebliche Gefahren verbergen können.
Neben möglichen Verstößen gegen das
Urheberrecht drohen unter anderem:
- Schadsoftware und Malware,
- Phishing-Webseiten,
- Datendiebstahl,
- manipulierte Dateien,
- aggressive Werbenetzwerke,
- Identitätsdiebstahl.
Besonders problematisch ist, dass bekannte
Namen illegaler Plattformen
immer wieder von Betrügern missbraucht
werden. Nach der Abschaltung
einzelner Angebote entstehen regelmäßig
Nachahmerseiten, die gezielt versuchen,
persönliche Daten von Nutzern
zu sammeln.
Legale Alternativen
sind oft
günstiger als
gedacht
Wer heute digital liest, muss längst nicht
mehr tief in die Tasche greifen. E-Books
sind häufig günstiger als gedruckte Bücher,
hinzu kommen Rabattaktionen,
digitale Bibliotheken und Flatrate-Angebote
wie Kindle Unlimited. Viele
klassische Werke stehen sogar dauerhaft
kostenlos und vollkommen legal zur
Verfügung, weil ihre Urheberrechte
bereits abgelaufen sind.
Legale Angebote bieten darüber hinaus
entscheidende Vorteile: geprüfte Dateien,
Datenschutz, automatische Synchronisierung,
regelmäßige Updates und die
Gewissheit, dass Autorinnen und Autoren
für ihre Arbeit fair vergütet werden.
Unser Fazit
Buchpiraterie ist weit mehr als ein
Kavaliersdelikt. Sie schadet der
Kreativwirtschaft, gefährdet die
Finanzierung neuer Bücher und
kann für Nutzer erhebliche Sicherheitsrisiken
mit sich bringen.
Gleichzeitig zeigt die Entwicklung
des digitalen Buchmarktes, dass
es heute zahlreiche legale und
komfortable Möglichkeiten gibt,
Bücher zu lesen – oft zu überraschend
günstigen Preisen.
Wer Literatur legal nutzt, investiert
nicht nur in die eigene Sicherheit,
sondern unterstützt auch
diejenigen, die mit ihrer Kreativität
Geschichten erzählen, Wissen
vermitteln und unsere Kulturlandschaft
bereichern.
15
Greif-Apotheke
Apotheker M. R. Erfanian
Berckhusenstraße 17
30625 Hannover
Tel. 0511/552544 | Fax
558435
Lentz-Apotheke
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Kirchröder Str. 89/90
30625 Hannover
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juli Juni 2026
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Herausgeber: CityGlow
Michael Panusch (V.i.S.d.P.); 0172 - 5140181
Rabbethgestraße 42, 30880 Laatzen/Rethen
Urheberrechte
Die Urheberrechte für Anzeigenentwürfe, Fotos,
Vorlagen sowie für die Gestaltung bleiben beim
Verlag. Jeglicher Nachdruck von Artikeln, Fotos,
Zeichnungen und dergleichen bedarf der
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Für eingesandte Fotos, Artikel etc. kann leider
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Namentlich gekennzeichnete Beiträge
entsprechen nicht unbedingt der Meinung
der Redaktion.
CityGlow Online
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Mail: hallo@rundgedacht.com
Redaktion
Michael Panusch: michael@cityglow.de
Fabian Schneider
Anzeigen
Michael Panusch; michael@cityglow.de
0172 - 5140181
Gestaltung
Magdalena Barge
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www.werbung-best-image.de
0160 - 91566522
Bildnachweis
Titelbild: PlanetariumVomWasser c Ronald Kötz
Inhalt: Adobe Stock und wie angegeben
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Abschied im Kollegium –
Wenn ein Kollege stirbt
Ein Ratgeber von Wiese Bestattungen
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Der Schreibtisch bleibt leer, die Kaffeepause
fühlt sich anders an: Der Tod
eines Kollegen oder einer Kollegin
trifft ein Team meist unvorbereitet. Zur
Trauer kommt oft Unsicherheit hinzu –
viele ziehen sich zurück, weil sie Angst
haben, etwas Falsches zu sagen. Gleichzeitig
sind Führungskräfte gefragt,
Orientierung zu geben und einen angemessenen
Rahmen für den Umgang mit
dem Verlust zu schaffen.
Den ersten Schritt machen
Gehen Sie auf trauernde Kolleginnen
und Kollegen zu. Ein schlichtes „Mein
herzliches Beileid“ oder „Es tut mir so
leid“ ist oft wertvoller als Schweigen.
Vermeiden Sie Floskeln wie „Die Zeit
heilt alle Wunden“. Zeigen Sie stattdessen
echte Anteilnahme, bieten Sie ein
Gespräch an und hören Sie zu, ohne
vorschnell trösten zu wollen. Auch Unternehmen
sollten offen und persönlich
informieren. Das direkte Team sollte
die Nachricht nicht beiläufig oder über
Umwege erfahren.
Jeder trauert anders
Manche möchten über den Verlust
sprechen, andere brauchen den Arbeitsalltag
als Halt. Fragen wie „Was
brauchst du gerade?“ oder „Ist es dir
lieber, wenn wir über etwas anderes
reden?“ helfen, respektvoll zu reagieren.
Trauer kann sehr unterschiedlich aussehen:
Einige stürzen sich in die Arbeit,
andere können sich kaum konzentrieren.
Unternehmen können unterstützen
– durch Verständnis, flexible Arbeitszeiten,
Homeoffice, kurze Auszeiten oder
professionelle Beratungsangebote wie
Employee Assistance Programs.
Gemeinsam erinnern
Der leere Arbeitsplatz sollte nicht einfach
ignoriert oder überstürzt geräumt
werden. Eine Kerze, Blumen oder ein
gemeinsames Erinnern im Team können
helfen, den Verlust greifbarer zu
machen. Auch die Teilnahme an der
Trauerfeier kann für Kolleginnen und
Kollegen wichtig sein. Wenn Arbeitgeber
dies ermöglichen, zeigen sie Wertschätzung
– gegenüber dem verstorbenen
Menschen und dem Team.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn die Trauer stark belastet oder
jemand im Team nicht mehr zurechtkommt,
sollte Unterstützung gesucht
werden. Vorgesetzte, Personalverantwortliche
oder externe Trauerbegleiter
können helfen. Der Tod eines Kollegen
erinnert daran: Am Arbeitsplatz teilen
Menschen mehr als Aufgaben und Termine.
Mitgefühl, Zeit und Rücksicht
zeigen, wie stark ein Team wirklich ist.
Stefan Burmeister-Wiese, der Autor
dieses Beitrags, ist Geschäftsführer des
hannoverschen Bestattungsunternehmens
Wiese. Zu den insgesamt sechs
Standorten des ältesten familiengeführten
Bestattungsunternehmens in
Hannover gehört auch die Wiese-Filiale
in der Garkenburgstraße 38 in Hannover-Döhren.
WWW.CITYGLOW.DE
Das Kultur & Lifestyle Magazin
CityGlowMagazin
19
Willkommen
in der Welt von
Foto O.Vosshage
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