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Fibel!Gastro / Das Handbuch für Genießer / Sommer 2026

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Sommer

SOMMER 2026

GRATIS-PINSA

SEITE 14

Jouliard

Neues Leben an

altbekannter Adresse

Grill Au Bois

Eins der besten Steakhouses

Deutschlands wird 45

Davys Pinseria

Ein Stück Italien und eine

große Portion Herzblut


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Liebe Genießerinnen und Genießer,

liebe Freundinnen und Freunde

der Fibel!Gastro

Der Sommer ist da!

Und mit ihm genau die Zeit, in der Genuss wieder draußen stattfindet: auf Terrassen, in Biergärten,

bei langen Abenden mit Freunden, spontanen Restaurantbesuchen oder einem guten Glas Wein unter

freiem Himmel.

Auch diese Ausgabe der Fibel!Gastro nimmt Sie wieder mit auf eine kulinarische Reise durch das Saarland

und die angrenzenden Regionen. Wir haben Menschen getroffen, die Gastronomie nicht einfach

nur betreiben, sondern leben – mit Leidenschaft, Kreativität und einer großen Portion Persönlichkeit.

Denn genau das macht gute Gastronomie aus: echte Gastgeber, ehrliche Konzepte und Geschichten,

die man schmecken kann.

Gerade in einer Zeit, in der sich vieles verändert, bleibt Genuss etwas Verbindendes. Restaurants, Cafés,

Bars und Landgasthäuser sind weit mehr als Orte zum Essen. Sie sind Treffpunkte, Rückzugsorte, Lieblingsplätze

und oft auch ein Stück Zuhause.

In dieser Sommerausgabe erwarten Sie inspirierende Portraits, spannende Neuentdeckungen, traditionsreiche

Häuser mit frischen Ideen und viele Tipps für genussvolle Sommertage. Vielleicht entdecken

Sie dabei Ihr neues Lieblingsrestaurant. Oder bekommen einfach Lust, mal wieder bewusst

genießen zu gehen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim

Lesen, Entdecken – und natürlich

beim Genießen.

Herzlichst,

Patrick Stiebel &

Björn Thom

Herausgeber der Fibel!Gastro

3

EDITORIAL


S 11

S 6

S 18

S 14

S 36

S 23


Sommer

Inhalt

6 Jouliard

11 Lottaleben

14 Davys Pinseria + Gewinnspiel

18 Grill au Bois

23 Ristorante Roma

26 Kathi Köstlichs Sommer-Rezepte

30 Oh!lio X Orderman

36 Ti amo Trattoria & Spritzeria

41 Quiz

42 Achilles Grill

44 Das leckerste Foto

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kommunikation

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design. das bewegt.

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Ein neues Leben

fürs Jouliard


Vom gemeinsamen Alltag

zur gemeinsamen Vision

Manchmal entstehen die schönsten Geschichten

nicht mit einem großen Masterplan, sondern

Schritt für Schritt. So war es auch bei Josianne

Lerner und Paul Stiel. Die beiden haben sich vor

einigen Jahren in einem gemeinsamen Arbeitsumfeld

kennengelernt. Küche und Service, ein

eingespieltes Team, gemeinsame Wochenenden

mit Kollegen und eine Dynamik, die bis heute

nachwirkt. „So ein schönes Zusammenspiel

zwischen Service und Küche habe ich danach

eigentlich nie wieder erlebt“, erinnert sich Josi.

Was damals begann, entwickelte sich nicht nur

zu einer Beziehung, sondern irgendwann auch

zu einer gemeinsamen Vision.

Paul, gelernter Koch und heute 30 Jahre alt, beschreibt

den Weg zur Selbstständigkeit als etwas,

das „einfach immer gewachsen“ ist. Nach Stationen

in unterschiedlichen Betrieben sammelten beide

Erfahrungen – positive wie negative. Es waren oft

Kleinigkeiten, Situationen oder Entscheidungen,

bei denen man dachte: Das könnte man vielleicht

anders machen. Besser. Irgendwann wurde aus

diesem Gedanken eine Idee. Und aus der Idee

ein gemeinsamer Traum: ein eigenes Restaurant.

Dass dafür heute durchaus Mut nötig ist, wissen

beide. Oder wie Paul es mit einem Lächeln formuliert:

„Irgendwas zwischen Mut und Naivität

wahrscheinlich.“ Doch die Überlegung war simpel:

Wird die Situation in zehn Jahren einfacher? Vermutlich

nicht. Also warum nicht jetzt?

Ein Haus mit Geschichte –

und neuer Zukunft

Die Gelegenheit dazu fanden sie ausgerechnet

über Instagram. Als bekannt wurde, dass das Jouliard

schließen würde, war die Enttäuschung zunächst

groß. Denn beide kannten und mochten das

Haus bereits als Gäste. Unter dem Abschiedspost

stand jedoch ein Satz, der alles verändern sollte:

Interessenten für eine Übernahme könnten sich

melden. „Dann haben wir gedacht: Komm, wir

schreiben einfach mal.“ Erst verlief der Kontakt

im Sande, doch später ergab sich über persönliche

Verbindungen eine zweite Chance – und plötzlich

wurde aus einer Idee Realität.

Dabei war schnell klar: Der Name „Jouliard“ sollte

bleiben. Nicht aus Marketinggründen, sondern aus

Respekt vor der Geschichte des Hauses. Und die

ist beeindruckend. Während der Renovierungsarbeiten

kamen immer wieder Nachbarn vorbei,

erzählten Geschichten aus vergangenen Jahrzehnten,

brachten alte Erinnerungen mit. Früher

gehörten eine Metzgerei und sogar ein Ballsaal zur

Geschichte des Hauses. Eine Nachbarin brachte

sogar einen Grundbucheintrag aus den 1950er-

Jahren vorbei. „Es wäre schade gewesen, diese

Geschichte einfach auszulöschen“, sagt Josi.

Und gleichzeitig entsteht hier etwas Neues. Kulinarisch

setzen Paul und Josi auf klassische französische

Bistroküche – bodenständig, ehrlich

7

JOULIARD


JOULIARD

8

und ohne unnötige Inszenierung. „Man soll direkt

erkennen, was auf dem Teller liegt“, sagt Paul. Statt

überladener Teller mit viel Show geht es um Gerichte,

die einfach auf den Punkt gekocht sind.

Ein Rindertatar, Austern, Rinderfilet – klassische

französische Einflüsse treffen auf eine Küche,

die vertraut wirkt und dennoch ihren eigenen

Charakter entwickelt.

Denn auch die eigene Handschrift befindet sich

noch im Entstehen. „Als Koch muss man seine

Küche erst finden,“ sagt Paul. Vieles sei ein Prozess,

entwickle sich weiter. Besonders Suppen

und Soßen, verrät er, seien aber schon jetzt seine

große Leidenschaft.

Authentisch statt perfekt

Die ersten Wochen nach der Eröffnung beschreibt

das Paar vor allem mit einem Wort: Anstrengend.

Möbel kamen erst wenige Tage vor der Eröffnung,

Küchentechnik auf den letzten Drücker, Deko

entwickelt sich noch immer Stück für Stück.

Perfektion war nie das Ziel. Vielmehr sollte alles

authentisch bleiben. „Wir sind einfach nicht die

Mittagskarte, abends entsteht Bistroatmosphäre.

„Es ist total gemischt – und genau das ist richtig

schön.“

Auch personell lief vieles überraschend unkompliziert.

Der Küchenhelfer schrieb einfach eine Mail,

obwohl er ursprünglich aus einer ganz anderen

Branche kommt. Eine Servicekraft traf Josi zufällig

an ihrer alten Schule. Vieles scheint im Jouliard

aktuell auf bemerkenswerte Weise seinen Weg

zu finden.

Ankommen und wachsen

Menschen, die einen Innenarchitekten engagieren

und für viel Geld ein komplett durchgestyltes

Konzept umsetzen.“

Und genau das spüren offenbar auch die Gäste.

Denn die Mischung könnte bunter kaum sein:

Senioren aus der Nachbarschaft, Familien, Geschäftsessen,

junge Paare, erste Dates. Mittags

kommen Gäste für die bewusst klein gehaltene

Für die Zukunft gibt es bereits erste Ideen. Vielleicht

Sonntags-Brunches. Vielleicht besondere

Mittagsevents einmal im Monat. Noch ist nichts

fest geplant. Zunächst geht es darum, anzukommen,

Abläufe zu finden und den Alltag wachsen

zu lassen.

Der Druck, eine Institution weiterzuführen, spielt

dabei übrigens kaum eine Rolle. Viel größer ist

der eigene Anspruch. „Wir wollen einfach, dass

die Menschen hier einen schönen Mittag oder


Abend haben“, sagt Paul.

Manchmal reichen genau solche einfachen Sätze,

um zu verstehen, worum es wirklich geht. Nicht

um große Konzepte. Sondern um Menschen, die

etwas wagen. Und um einen Ort, der Geschichte

bewahrt, während gleichzeitig eine neue beginnt.

JOULIARD

Scheidter Straße 66 | 66123 Saarbrücken

www.jouliard.de

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Lotta

leben

Vom Kindheitstraum zum

eigenen Café

Am wunderschönen Kirchplatz in Merzig liegt

ein kleines Café, das sich längst zu einem echten

Geheimtipp für Frühstücks- und Brunchliebhaber

entwickelt hat: das Lottaleben. Mit viel Liebe

zum Detail und hausgemachten Spezialitäten

bringt Inhaberin Zilan Akan frischen Wind in

das traditionsreiche Café.

„Das war mein Kindheitstraum“, erzählt die

29-Jährige. „Schon als Jugendliche habe ich viel

in der Gastronomie gearbeitet – im Eiscafé von

Freunden zum Beispiel. Irgendwann war für

mich klar: Ich möchte mein eigenes Café haben.“

Zilan Akan ist Unternehmerin und führte bereits

vor der Übernahme des Lotta Leben erfolgreich

ein eigenes Unternehmen. Die Selbstständigkeit

und der direkte Kontakt mit Menschen begleiten

sie daher schon seit mehreren Jahren.

Bevor sie das Lottaleben übernahm, arbeitete

Zilan hauptberuflich im Einzelhandel. Die

damalige Besitzerin des Cafés wusste jedoch

von ihrem Wunsch und ihrem gastronomischen

Know-how. „Sie kam oft bei uns einkaufen, wir

haben uns immer wieder unterhalten. Sie wusste,

dass Gastronomie mein großes Ziel ist – und

irgendwann

hat sie mich einfach

gefragt, ob ich das

Café übernehmen möchte.“Das

Lottaleben hatte bereits vor der Übernahme

seinen ganz eigenen Charme – stilvoll, gemütlich

und mit einer besonderen Atmosphäre.

Vieles davon wollte Zilan bewusst erhalten,

gleichzeitig bringt sie Schritt für Schritt ihre

eigene Handschrift ein. „Jeder Mensch hat seinen

eigenen Stil“, sagt sie. „Wir haben zum Beispiel

unsere Dekoration verändert, das Verkaufsregal

erweitert und bieten jetzt auch Marmeladen,

Öle und Essige an.“

Geöffnet ist das Café von Dienstag bis Sonntag

jeweils von 9 bis 18 Uhr. Bis 13 Uhr gibt es

Brunch, danach wird die Küche geschlossen und

es übernehmen hausgemachte Kuchen, kleine

herzhafte Snacks, frischer Kaffee, Matcha und

weitere Getränke den Nachmittag.

Was für Zilan ein gutes Frühstück ausmacht?

„Alles“, sagt sie lachend. „Das Brot muss

schmecken, der Bagel muss schmecken.“

Dabei setzt das Café bewusst auf Qualität.

11

LOTTA LEBEN


LOTTTA LEBEN

12

Langfristig gute und wirtschaftliche Lieferanten

zu finden, sei allerdings nicht immer einfach.

Regional, frisch und mit viel

Liebe zum Detail

Ihr gastronomisches Konzept beschreibt sie in

drei Worten: „Originell, hausgemacht, frisch.“

Besonders beliebt bei den Gästen ist die „Avocado

Smash Stulle“, das Signature Dish des

Hauses. Ebenfalls gefragt: die „Morgenwaffel“

mit frischem Obst und griechischem Joghurt.

Die Speisekarte befindet sich aktuell noch im

Wandel – neue Ideen und Gerichte sind bereits

in Planung.

Doch die Gastronomie bringt auch Herausforderungen

mit sich. Vor allem das Thema Personal

beschäftigt die junge Unternehmerin stark.

„Personal ist eine sehr große Herausforderung“,

sagt sie offen. „Dazu kommen die wirtschaftliche

Lage und steigende Kosten – das macht es uns

nicht leicht.“

Trotzdem blickt sie optimistisch in die Zukunft.

Ihre Vision: das Lottaleben noch bekannter machen

– und vor allem auch den Kirchplatz stärker

ins Bewusstsein rücken.

Ein Lieblingsort für Frühstücks-

und Brunchfans

„Unser Kirchplatz ist wunderschön hier in Merzig

und wird oft vergessen. Immer geht man in die

Altstadt, aber ich wünsche mir, dass auch dieser

Ort ein kleiner Hotspot wird.“

Mit seiner Terrasse bietet das Café gerade im

Sommer eine besonders schöne Möglichkeit,

draußen zu sitzen und das besondere Flair des

Platzes zu genießen. Specials zu Anlässen wie

Muttertag oder saisonale Aktionen sorgen zusätzlich

für Abwechslung.

Zilan selbst ist fast täglich vor Ort - im Service,

bei den Gästen und als Unterstützung für ihr

Team. Sie hilft außerdem auch in der Küche

mit. „Ich bin eigentlich jeden Tag da, um meine

Kunden zu begrüßen und mein Personal tatkräftig

zu unterstützen.

Das Team sei klein, familiär und herzlich – Verstärkung

ist jederzeit willkommen. „Wenn ihr

Freude an der Gastronomie habt und gerne

in einem herzlichen, familiären Team arbeiten

möchtet, könnt ihr euch gerne bei uns bewerben

– wir freuen uns immer über Verstärkung.“

Das Lottaleben ist damit weit mehr als nur ein

Café – es ist ein Herzensprojekt, das mit Leidenschaft

geführt wird.

Und vielleicht genau deshalb schmeckt der Kaffee

nicht nur wegen der Latte Art dort ein kleines

bisschen besser.

Lotta Leben

Kirchplatz 4

66663 Merzig

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DAVYS PINSERIA

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Mehr als nur Pizza

Wie Davy mit seiner Pinseria

ein Stück Italien nach

Deutschland brachte

Es gibt Gastronomiekonzepte, die entstehen aus

Marktanalysen. Und es gibt solche, die aus Überzeugung

entstehen. Bei Davy war es Letzteres.

Als er vor einigen Jahren beschloss, seine sichere

berufliche Laufbahn hinter sich zu lassen, stand

keine klassische Pizzeria auf dem Plan – sondern

eine Pinseria. Ein Konzept, das damals

in Deutschland noch nahezu unbekannt war.

Heute, sieben Jahre später, ist aus dieser Idee ein

etablierter Gastronomiebetrieb geworden – getragen

von echter Handwerkskunst, italienischer

Tradition und einer großen Portion Herzblut.

„Ich habe immer gewusst: Wenn ich es nicht

mache, werde ich es bereuen.“ Dabei begann alles

ganz anders. Eigentlich hatte Davy studiert und

arbeitete zunächst außerhalb der Gastronomie.

Doch die Zufriedenheit blieb aus. Irgendwann

wurde aus einer Idee ein konkreter Plan: Er

wollte etwas Eigenes schaffen und gleichzeitig

ein Produkt nach Deutschland bringen, das er

aus Italien kannte und das ihn nicht mehr losließ.

Statt direkt loszulegen, entschied er sich

für den konsequenten Weg. Für ein halbes

Jahr ging er nach Italien, besuchte dort

eine Pinsa-Schule, absolvierte eine Lizenz

zur Herstellung des Teigs und arbeitete anschließend

in einer italienischen Pinseria.

„Ich wollte das nicht halb machen. Ich wollte

lernen, wie man es richtig macht.“ Zurück in

Deutschland nahm er zunächst noch einmal

einen neuen Job an. Doch schon nach wenigen

Monaten wurde klar: Die Idee von der eigenen

Gastronomie ließ ihn nicht mehr los.

2019 eröffnete schließlich die eigene Pinseria.


Warum Pinsa?

Die Frage hört Davy bis heute regelmäßig. Für

viele Gäste ist der Unterschied zwischen Pizza

und Pinsa auf den ersten Blick kaum sichtbar.

Für ihn selbst macht genau dieser Unterschied

jedoch alles aus. Die Pinsa gilt als modernes

italienisches Konzept mit besonderem Fokus

auf Teigqualität und Bekömmlichkeit. In seiner

Pinseria setzt Davy auf einen Teig aus mehreren

Mehlsorten – darunter Reis-, Soja-, Weizen- und

Vollkornmehl – und vor allem auf Zeit. „Unser

Teig reift 72 Stunden im Kühlschrank. Dadurch

wird er leichter und bekömmlicher. Er arbeitet

nicht mehr im Magen weiter.“ Dazu kommen

hochwertige, nicht genmanipulierte Mehle und

ein Qualitätsanspruch, der sich durch das gesamte

Konzept zieht: Qualität vor Geschwindigkeit.

Italien beginnt bei den

Zutaten

Wer mit Davy über seine Küche spricht, merkt

schnell: Italien ist hier nicht Dekoration – sondern

Haltung. Viele Zutaten kommen direkt

aus dem Ursprungsland. Die Mozzarella wird

regelmäßig aus Neapel geliefert, Wurstwaren

stammen aus Kalabrien, Pistazien aus Sizilien.

Hinzu kommen hausgemachte Spezialitäten

wie Pistaziencreme, Tiramisu oder eigener Limoncello.

„Ich wollte einen Ort schaffen, an

dem man das Gefühl hat: Das ist wie in Italien.“

Auch bei den Klassikern bleibt das Team bewusst

nah am Original. „Eine Carbonara machen wir

ohne Sahne – nur mit Ei, Guanciale und Pecorino.

So wie in Italien.“

Der Erfolg der Pinseria ist nicht nur Davys Geschichte.

Von Anfang an spielte seine Familie

eine entscheidende Rolle. „Das Wichtigste war:

Meine Frau musste mitziehen. Ohne Familie

funktioniert Gastronomie nicht.“ Heute ist sie

ein fester Bestandteil des Betriebs und kümmert

sich um Organisation, Personalplanung, Catering,

Events sowie Social Media – also um vieles, was

Gäste nicht sehen, was aber unverzichtbar für

den täglichen Betrieb ist.

Ebenso wichtig ist sein Bruder Gianluca. Auch

er gab damals seinen sicheren Job auf, um Davy

beim Aufbau des Restaurants zu unterstützen.

Seitdem gehört er fest zum Team und trägt maßgeblich

dazu bei, dass der Betrieb läuft. Für viele

Stammgäste ist er längst ebenso das Gesicht der

Pinseria wie sein Bruder.

Auch persönliche Erinnerungen prägen das Konzept.

Die Leidenschaft für Teig und Ofen begann

bereits in der Familie. „Mit der Pinsa haben wir

unseren alten Steinbackofen im eigenen Keller

wieder zum Leben gebracht, der damals von

meinem Vater gebaut wurde. Das war für mich

emotional etwas ganz Besonderes.“

Die Herausforderungen

hinter den Kulissen

So romantisch die Vorstellung vom eigenen

Restaurant oft wirkt – die Realität sieht häufig

anders aus. Steigende Lebensmittelpreise,

höhere Transportkosten, Personalmangel und

wirtschaftlicher Druck beschäftigen auch die

Pinseria. „Die Gäste sehen oft nicht, was im

Hintergrund passiert – wie teuer Lebensmittel,

Transporte und Personal geworden sind.“ Eine

der größten Bewährungsproben war die Corona-Pandemie.

Innerhalb kürzester Zeit musste

umgedacht werden. Aus dem rein stationären

Konzept wurde zusätzlich ein Lieferservice.

„Wir hatten vorher keinen Lieferservice – aber

genau das hat uns am Ende gerettet.“ Heute gehört

dieser fest zum Unternehmen.

Mittlerweile ist die Pinseria weit mehr als ein

15

DAVYS PINSERIA


DAVYS PINSERIA

16

Restaurant. Mit Catering, Events und einem

eigenen Foodtruck versorgt das Team heute

Firmenveranstaltungen, Festivals und Großevents

mit mehreren Hundert Gästen. Was einst

mit einer kleinen Piaggio Ape auf drei Rädern

begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu

einem professionellen Eventkonzept.

Und die Ideen gehen dem Team nicht aus. „Da

wird auf jeden Fall noch etwas Geiles kommen.“

Qualität, Leidenschaft und

Herzblut

Auf die Frage, was Gäste bei ihm erwartet, muss

Davy nicht lange überlegen. „Frische Produkte,

Leidenschaft und Herzblut. Das kann man nicht

ersetzen.“

Vielleicht liegt genau darin das Erfolgsrezept der

Pinseria: Sie serviert nicht nur italienisches Essen,

sondern vermittelt ein Lebensgefühl. Eines,

das von Familie, Handwerk und der Leidenschaft

für echte italienische Genusskultur geprägt ist.

Davys Pinseria

Kasemattenhof 36

66740 Saarlouis

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GENUSS AUF VIER PFOTEN


45 JAHRE GRILL AU BOIS

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45 Jahre Grill au Bois

Eine Zeitreise des Genusses zwischen Tradition, Leidenschaft

und einem außergerwöhnlichen Jubiläum

Es gibt Restaurants, die mehr sind als Orte zum

Essen. Sie werden zu festen Bestandteilen einer

Region, begleiten Menschen über Jahrzehnte und

schaffen Erinnerungen, die weit über den letzten

Gang hinausreichen. Das Grill au Bois gehört

zweifellos zu diesen besonderen Adressen. Seit

mittlerweile 45 Jahren steht das Haus für erstklassige

Gastronomie, Beständigkeit und den Mut,

sich stetig weiterzuentwickeln.

Die Geschichte beginnt

im Juni 1981.

Damals eröffnete

Sigmund „Siggi“

Schlott das Grill au Bois

und legte den Grundstein für eine

kulinarische Erfolgsgeschichte. Nur

wenige Jahre später, am 1. März 1984, übernahm

André Folschweiller die Verantwortung – und

führt seitdem die Vision des Hauses mit Leidenschaft

weiter.

Mit der Zeit gehen – ohne die

Wurzeln zu vergessen

Wer über einen so langen Zeitraum erfolgreich

bleibt, muss die Balance zwischen Tradition und

Veränderung beherrschen. Genau das zeichnet das

Grill au Bois bis heute aus. Im Laufe der Jahrzehnte

hat sich das Haus immer wieder neu erfunden –

optisch wie kulinarisch.

Interieur und Exterieur wurden kontinuierlich weiterentwickelt,

modernisiert und den Ansprüchen


Ein Steak als kulinarisches

Denkmal: 45 Jahre – 45 Euro.

Ein 45-jähriges Jubiläum verlangt nach etwas

Besonderem. Und das Grill au Bois wäre nicht

das Grill au Bois, wenn es diesen Anlass nicht auf

außergewöhnliche Weise feiern würde.

ANDRÉ FOLSCHWEILLER

der Zeit angepasst. Ein besonders bedeutender

Schritt war der jüngste Umbau: Mit einer hochmodernen

Küche und einem architektonisch

zeitgemäßen Anbau wurde das Restaurant fit für

die Zukunft gemacht. Doch bei allen Veränderungen

blieb der Kern derselbe: die Leidenschaft für

Gastfreundschaft und außergewöhnlichen Genuss.

Zum Jubiläum präsentiert das Haus einen kulinarischen

Solitär: das „Olympic Gold“ Jubiläums-Steak

– ein Original Miyazaki Wagyu in der

höchsten Qualitätsstufe A5. Miyazaki Wagyu gilt

weltweit als Ausnahmeerscheinung. Das Fleisch

stammt vom mehrfach ausgezeichneten Sieger

der japanischen „Wagyu-Olympiade“ und genießt

unter Kennern nahezu legendären Status. Seine

feine, schneeweiße Marmorierung schmilzt über

dem offenen Feuer und sorgt für eine Textur, die

förmlich auf der Zunge zerfällt – begleitet von

einem intensiven, nussig-buttrigen Aroma.

Ein solches Steak ist weit mehr als ein Gericht.

Es ist ein Erlebnis. Ein Statement. Und vielleicht

die passendste Art, vier Jahrzehnten Gastronomie-

Leidenschaft die Krone aufzusetzen.

Zum Jubiläum gibt es das besondere Highlight zu

einem ebenso besonderen Preis: 45 Jahre Grill au

Bois – 45 Euro.

Das Feuer hinter dem Erfolg

Dass das Grill au Bois heute in modernem Glanz

erstrahlt, ist nicht allein einer Idee oder einem Gebäude

zu verdanken. Hinter dem Erfolg stehen vor

allem Menschen – ein engagiertes Team und Gäste,

die dem Haus seit vielen Jahren die Treue halten.

Es sind jene Menschen, die Tag für Tag dafür sorgen,

dass das sprichwörtliche Feuer in Küche und

Service niemals erlischt. Und vielleicht ist genau

das das Geheimnis eines Hauses, das Generationen

verbindet: die Mischung aus Beständigkeit,

Hingabe und echter Leidenschaft.

19

45 JAHRE GRILL AU BOIS


45 JAHRE GRILL AU BOIS

20

Ein Angebot, das nicht nur Genießer aufhorchen

lässt, sondern eine Einladung ist, Teil dieser außergewöhnlichen

Geschichte zu werden.

Denn manche Jubiläen feiert man nicht einfach

– man erlebt sie. Und im Grill au Bois schmeckt

diese Geschichte heute vielleicht besser denn je.

Grill au Bois

Zweibrücker Straße 88

66538 Neunkirchen

www.grill-au-bois.de



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Ristorante Roma

Seit Jahrzehnten eine der Top-Adressen

in Saarbrücken

Seit über fünf Jahrzehnten gehört das Ristorante

Roma zu den festen Größen der Saarbrücker

Gastronomieszene. Was 1972 als klassische Pizzeria

begann, hat sich im Laufe der Jahre zu mehr als nur

einem Ort zum Essen entwickelt. Das Roma steht

für hochwertige italienische Küche, persönliche

Gastfreundschaft und gelebte Tradition – frei nach

dem Motto „L’arte di cucinare bene“: Die feine

Kochkunst. Dabei ist eines bis heute unverändert

geblieben: Das familiäre Miteinander.

„Familie“ bedeutet im Roma weit mehr als nur

Verwandtschaft. Neben Gründer Alberto Del

Fa und seiner Familie prägen vor allem die langjährigen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das

Restaurant. Viele von ihnen begleiten das Haus

seit Jahrzehnten, einige haben hier ihre Ausbildung

absolviert und sind geblieben. Insgesamt zählt das

Team heute rund 23 Mitarbeiter.

„Wer sich für uns entscheidet leibt oft einen

großen Teil seines Lebens bei uns“, erzählt die

Familie Del Fa. Dieses enge Miteinander spüren

auch die Gäste – und genau das macht einen Besuch

im Roma so besonders.

Zwischen Klassiker und

Zeitgeist

Die Geschichte des Hauses ist geprägt von stetiger

Weiterentwicklung. Aus der ursprünglichen

Pizzeria wurde bereits in den 1980er-Jahren ein

Restaurant mit gehobenem Anspruch und Fokus

auf die Vielfalt der italienischen Küche.

23

RISTORANTE ROMA


RISTORANTE ROMA

24

Heute wird dieser Weg konsequent fortgeführt.

Seit 2023 verantwortet Küchenchef Diter Rama

gemeinsam mit seinem Team die kulinarische

Ausrichtung des Hauses. Sein Anspruch: die traditionelle

Handschrift des Roma bewahren und

gleichzeitig moderne Akzente setzen.

Saisonale Produkte, kreative Gemüsegerichte und

raffinierte Fischkreationen ergänzen die bewährten

Klassiker des Hauses. Dabei bleibt die Küche stets

authentisch und bodenständig.

„Wir wollen uns weiterentwickeln, ohne unsere

Wurzeln zu verlieren“, beschreibt die Familie die

Philosophie des Restaurants.

Gute Küche beginnt mit

guten Zutaten

Besonders bekannt ist das Roma für seine Fischküche.

Frische Produkte und eine sorgfältige Auswahl

der Zutaten spielen seit jeher eine zentrale Rolle.

„Fisch ist Vertrauenssache“, heißt es im Gespräch.

Mehrmals pro Woche wird frische Ware geliefert,

viele Gäste verbinden das Roma deshalb

seit Jahren mit hochwertigen Fischgerichten und

mediterranen Spezialitäten. Gleichzeitig legt das

Küchenteam großen Wert auf saisonale Produkte.

Artischocken, Pilze, Trüffel oder besondere Ge-


müsesorten finden je nach Jahreszeit ihren Weg auf

die Speisekarte. Zu den festen Klassikern gehören

die hausgemachten Ravioli mit Kalbfleischfüllung,

die bereits seit Jahrzehnten angeboten werden und

für viele Stammgäste untrennbar mit dem Roma

verbunden sind.

Aufmerksamkeit statt

Routine

Im Roma geht es nicht nur um gutes Essen. Die

Gastgeber verstehen Gastronomie als Gesamterlebnis.

Dazu gehören persönliche Gespräche,

ein aufmerksamer Service und kleine Momente,

die in Erinnerung bleiben.

Fische werden am Tisch filetiert, saisonale Spezialitäten

vor den Augen der Gäste tranchiert und

traditionelle Handwerkskunst bewusst erlebbar

gemacht. „Wir versuchen, ein Restaurant so zu

führen, wie wir selbst gerne essen gehen würden“,

sagt die Familie.

Hungrig auf das, was kommt

Nach über 50 Jahren könnte man sich auf Erfolgen

ausruhen. Im Roma ist das keine Option. Neue

Ideen, ein motiviertes Team und die Freude am

Gastgebersein sorgen dafür, dass das Restaurant

auch heute noch in Bewegung bleibt.

Oder wie die Familie selbst sagt:

„Wir sind immer noch hungrig.“

Hungrig auf neue Ideen, auf gute Küche und

darauf, ihren Gästen jeden Tag aufs Neue einen

besonderen Abend zu bereiten.

Ristorante Roma

Hafenstraße 12

66111 Saarbrücken

www.roma-saarbruecken.de 25

RISTORANTE ROMA


KATHI KÖSTLICH‘S REZEPTE

26

Feierabend-Brotsalat

Endlich Sommer. Jetzt dürfen die entspannten

Grillabende nach Feierabend nicht fehlen. So

kann man den Arbeitsalltag am besten hinter

sich lassen und die Seele baumeln lassen.

Gerade die warmen Tage haben ihren ganz eigenen

Rhythmus – alles fühlt sich ein bisschen leichter

an und man verbringt automatisch mehr Zeit

draußen. Oft reicht schon ein kleiner Tisch, ein

kühles Getränk und etwas Einfaches zu essen,

Zutaten

FÜR 2 BIS 3 PERSONEN

um den Abend angenehm ausklingen zu lassen.

Natürlich sollte die Vorbereitung des Abendessens

so wenig Zeit wie möglich in Anspruch nehmen.

Und wer noch etwas Brot vom Vortag und etwas

Gemüse zur Hand hat, kann sich im Handumdrehen

einen leckeren Brotsalat zaubern. Perfekt, um

Reste besonders lecker zu verwerten und ein super

Begleiter zu herzhaftem Grillgut. Also ab in die

Küche, schnell zubereiten und anschließend den

Abend draußen genießen.

• 4 bis 5 Scheiben altbackenes Brot

• 40 g Pinienkerne

• 1 große Fleischtomate

• 200 g rote Datteltomaten

• 220 g orangene und gelbe

Cocktailtomaten

• 1,5 rote Zwiebeln

• 135 g Kalamata Oliven

• ½ Bund Basilikum

• 100 bis 150 g Parmesan (gehobelt)

• Prise Zucker

• Schuss Orangensaft

• 7 EL Olivenöl

• 3 EL weißer Balsamico

• Salz, Pfeffer


Zubereitung:

1. Das oberste Gebot bei Brotsalaten

ist, grob zu arbeiten. Deshalb

solltet Ihr die Brotscheiben etwas

dicker schneiden als üblich. Etwa

1,5 cm breit ist ideal. Anschließend

schneidet Ihr die Scheiben in große,

aber dennoch mundgerechte Würfel.

Anschließend gebt Ihr zwei EL Olivenöl in eine

große Pfanne und röstet die Brotwürfel bei mittlerer

Hitze für einige Minuten an. Sie sollten schön

kross werden.

W W W. KAT H I-KOESTLICH.DE

2. Danach die Pinienkerne bei schwacher Hitze

für ein paar Minuten in einer kleinen Pfanne goldbraun

rösten und anschließend abkühlen lassen.

3. Die Fleischtomate entkernt Ihr am besten und

schneidet sie dann auch in grobe Stücke. Die

Dattel- und Cocktailtomaten solltet Ihr halbieren

und die Zwiebel schälen und in dünne Streifen

schneiden.

4. Die Oliven könnt Ihr nach Belieben halbieren

oder auch ganz in den Salat geben. Schneidet den

Basilikum in dünne Streifen. Nun könnt ihr alle

Zutaten, inklusive dem Parmesan, in eine große

Salatschüssel geben und vorsichtig miteinander

vermengen.

5. Das Dressing solltet Ihr Euch vorab in einer

kleinen Schüssel anrühren. Hierfür Zucker, Orangensaft,

5 EL Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer

miteinander vermengen. Gut abschmecken und

über den Salat geben und wieder alles gut umrühren.

6. Bevor Ihr den Salat serviert, lasst ihn für einige

Minuten durchziehen. So nimmt das Brot den

Geschmack des Dressings besser auf.

27

KATHI KÖSTLICHS REZEPTE


28

KATHI KÖSTLICH‘S REZEPTE

Zitronen

Buttermilch

Cupcakes

Auch beim Backen darf es im Sommer gerne

etwas leichter zugehen. Diese Zitronen-Buttermilch-Cupcakes

passen perfekt in die Sommerzeit,

denn durch die frische Zitrusnote und die leichte

Säure der Buttermilch wirken sie angenehm locker

und nicht zu schwer. Genau richtig für sonnige

Nachmittage oder als süßer Abschluss nach einem

Grillabend.

Außerdem sind sie unkompliziert und schnell

zubereitet, was sie zu einem idealen Rezept für

spontane Gelegenheiten macht. Trotz der einfachen

Zubereitung machen die Cupcakes optisch

einiges her und lassen sich ganz ohne großen

Aufwand hübsch anrichten. So entsteht im Handumdrehen

ein sommerliches Gebäck. Also nichts

wie ran an den Teig und dann ab nach draußen

zum Genießen.

Zutaten

FÜR 12 CUPCAKES

• 165 g Mehl

• ¾ TL Backpulver

• 1 Prise Salz

• 85 ml Milch

• 85 ml Buttermilch

• Mark einer Vanilleschote

• 75 g Butter (Raumtemperatur)

• 200 g Zucker

• 3 Eiweiß

• ½ Bio-Zitrone Abrieb

FÜR DAS FROSTING

• 85 g weiße Schokolade

geschmolzen

• 55 g Butter

• 115 g Frischkäse

• 200 g Puderzucker

• ½ Bio-Zitrone Abrieb

Zusätzlich: 12 Heidelbeeren

und Zucker-Perlen


Zubereitung:

1. Zuallererst solltet Ihr den Ofen auf 175°C Ober-/

Unterhitze vorheizen und Euch die Muffinförmchen

bereitstellen.

2. Schlagt das Eiweiß mit dem Salz mit dem Handmixer

steif und stellt es beiseite.

3. Nun könnt Ihr die Butter zusammen mit dem

Zucker schaumig schlagen. Gebt nun die restlichen

Zutaten hinzu – bis auf das Mehl. Das solltet Ihr

nach und nach dazu sieben. Verquirlt alles in einer

Rührschüssel zu einer homogenen Masse.

5. Währenddessen könnt Ihr das Frosting vorbereiten.

Hierfür müsst Ihr alle Zutaten – bis

auf die Schokolade – mit dem Handmixer in

einer Rührschüssel zu einer cremigen Masse

verquirlen. Zum Schluss gebt Ihr die etwas

abgekühlte Schokolade hinzu. Danach solltet

Ihr das Frosting für mindestens 15 Minuten

kaltstellen.

6. Sobald die Muffins abgekühlt sind, könnt Ihr

das Frosting in eine Spritztülle geben und sie

damit nach Belieben verzieren.

29

4. Verteilt den Teig gleichmäßig in Eure Förmchen

und ab damit in den Ofen für etwa 20 Minuten.

KATHI KÖSTLICHS REZEPTE


ORDERMAN X OH!LIO

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Oh!lio

Wo italienische

Lebensfreude zuhause ist

Wer auf dem historischen Marktplatz von Homburg

Platz nimmt, spürt schnell, warum das Oh!lio

seit Jahren zu den beliebtesten gastronomischen

Adressen der Region zählt. Zwischen den charmanten

Fassaden der Altstadt, mit Blick auf die

alte Kirche und das geschäftige Treiben des Marktplatzes,

hat sich das Restaurant zu einem Ort entwickelt,

an dem gutes Essen, hochwertige Weine

und echte Gastfreundschaft zusammenkommen.

Seit mittlerweile elf Jahren prägt das Oh!lio das

gastronomische Leben im Herzen Homburgs. Für

Marco Dante, gastronomischer Leiter des Hauses,

ist die Philosophie des Restaurants dabei einfach

zusammenzufassen: „Gutes Essen, tolle Weine,

Qualität, Spaß und Freude.“ Doch hinter diesen

wenigen Worten steckt ein Konzept, das weit über

klassische italienische Küche hinausgeht.

Und tatsächlich gelingt es dem Team, dieses italienische

Lebensgefühl jeden Tag aufs Neue zu vermitteln.

Besonders an warmen Sommerabenden

entfaltet das Restaurant seinen ganz besonderen

Charme. Wenn die Sonne langsam über dem

Marktplatz untergeht, Livemusik durch die Altstadt

klingt und die Gäste bei einem Glas Wein

oder einem Aperitif auf der Terrasse sitzen, fühlt

sich Homburg für einen Moment wie ein kleiner

italienischer Urlaubsort an.

Qualität beginnt bei den

Zutaten

Im Oh!lio wird großer Wert auf handwerkliche

Küche gelegt. Gemeinsam mit Küchenchef

Francesco Nardi verfolgt das Team ein klares

Credo: Frische, Qualität und möglichst keine


Convenience-Produkte. „Alles, was wir machen,

soll frisch sein“, beschreibt Marco Dante die Philosophie

der Küche. Das beginnt bereits

bei den hausgemachten Ravioli mit

Fleischfüllung und setzt sich bei

zahlreichen weiteren Gerichten

fort. Die Pasta wird stets

frisch gekocht und nicht

vorproduziert. Das bedeutet

zwar gelegentlich

etwas längere Wartezeiten,

wenn Restaurant und

Terrasse vollständig besetzt

sind, sorgt aber gleichzeitig

für den Qualitätsanspruch, den

viele Gäste seit Jahren schätzen.

Die Speisekarte bietet eine große Auswahl italienischer

Klassiker, ergänzt um einige besondere

Spezialitäten. Antipasti, Salate, Pizza, Pasta, Fischund

Fleischgerichte bilden das Fundament des

Angebots. Gleichzeitig gibt es Gerichte, die längst

zu echten Aushängeschildern geworden sind.

Dazu gehört beispielsweise die „Pizza Oh!lio“.

Mit ihrer Kombination aus Parmaschinken, Käse,

scharfer Salami und Rucola spiegelt sie nicht nur

die italienischen Nationalfarben wider, sondern

trägt auch den Namen des Restaurants. Ebenso

beliebt sind die „Bavette Oh!lio“ – eine Pasta mit

Scampi, Tomatensauce und Rucola, die zu den

meistbestellten Gerichten des Hauses zählt.

Das Angebot reicht von italienischen Klassikern

bis hin zu hochwertigen Schaumweinen und

Champagnern. Gäste finden hier unter

anderem ausgewählte Prosecchi,

die bekannten Schaumweine von

Ferrari aus dem Trentino sowie

renommierte Champagnerhäuser

aus Frankreich.

Dabei verfolgt das Team

bewusst den Ansatz, Genuss

für unterschiedliche

Budgets zugänglich zu machen.

So finden sich auf der

Karte sowohl Weine für den

unkomplizierten Restaurantbesuch

als auch besondere Flaschen

für Weinliebhaber und Kenner.

Transparenz als Teil des

Konzepts

Bereits bei der Planung des Restaurants stand fest,

dass das Oh!lio nicht wie ein beliebiges modernes

Die passende Weinbegleitung

Mindestens genauso wichtig wie die Küche ist

im Oh!lio das Thema Wein. Die umfangreiche

Weinkarte wurde mit viel Leidenschaft zusammengestellt

und bietet sowohl unkomplizierte

Begleiter für den Alltag als auch exklusive Tropfen

für besondere Anlässe.

31

ORDERMAN X OH!LIO

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Gastronomieobjekt wirken sollte. Stattdessen

wünschte sich Geschäftsführer Giuseppe Nardi

einen Ort, der aussieht, als gehöre er schon seit

Jahrzehnten selbstverständlich zum Marktplatz.

Dieses Konzept wurde konsequent umgesetzt.

Rustikale Elemente treffen auf moderne Akzente.

Herzstück des Restaurants ist der große Pizzaofen,

der bewusst mitten im Gastraum platziert wurde

und von nahezu jedem Platz aus sichtbar ist.

Hinzu kommt die offene Küche. Gäste können

den Köchen bei ihrer Arbeit zusehen und erleben

unmittelbar, wie ihre Speisen entstehen. Transparenz

gehört hier ausdrücklich zum Konzept.

Oh!lio

Marktplatz 1

66424 Homburg

www.ohlio.de

Das Restaurant möchte zeigen, wie gearbeitet

wird – und hat nichts zu verbergen.

Moderne Technik für echten

Service

Wo täglich mehrere hundert Gäste bewirtet werden,

sind funktionierende Abläufe entscheidend.

Besonders in Stoßzeiten, wenn die rund 150 Innenplätze

und die große Terrasse nahezu vollständig

ausgelastet sind, müssen Bestellungen schnell und

zuverlässig verarbeitet werden. Deshalb setzt das

Oh!lio bereits seit der Eröffnung auf die mobilen

Bestellsysteme von Orderman.

Die Servicekräfte erfassen Bestellungen direkt am

Tisch auf ihren mobilen Geräten. Die Daten werden

unmittelbar an Küche und Theke übermittelt.

Lange Laufwege entfallen, Missverständnissewerden

reduziert und die Abläufe beschleunigt.


Mit dem Orderman 10 für

die Zukunft gerüstet

Inzwischen arbeitet das Team mit dem aktuellen

Orderman 10. Gegenüber früheren Generationen

bietet das System eine noch intuitivere Bedienung,

eine verbesserte Übersichtlichkeit und zusätzliche

Funktionen für den Servicealltag.

Besonders geschätzt wird die Möglichkeit, Kartenzahlungen

direkt am Tisch abzuwickeln. Gäste

können kontaktlos oder per Karte bezahlen, ohne

auf ein separates Terminal warten zu müssen. Das

spart Zeit, vereinfacht den Ablauf und erhöht

gleichzeitig den Komfort.

Auch bei der Einarbeitung neuer Mitarbeitender

spielt die Technik eine wichtige Rolle. Da in allen

Betrieben der Unternehmensgruppe dieselben

Systeme eingesetzt werden, können Mitarbeitende

standortübergreifend eingesetzt werden und

finden sich schnell zurecht.

„Mit Orderman kann man einfach sehr gut arbeiten“,

fasst Marco Dante die Erfahrungen des

Teams zusammen.

Gastfreundschaft trifft Digitalisierung

Das Oh!lio zeigt eindrucksvoll, dass traditionelle

Gastfreundschaft und moderne Technik kein

Widerspruch sein müssen. Im Gegenteil: Digitale

Lösungen wie der Orderman 10 schaffen Freiräume

für das, worauf es in der Gastronomie wirklich

ankommt – den persönlichen Kontakt zum Gast.

Während die Technik im Hintergrund für reibungslose

Abläufe sorgt, bleibt dem Team mehr

Zeit für Beratung, Gespräche und den Service

am Tisch. Genau diese Verbindung aus italienischer

Lebensfreude, kulinarischer Qualität und

professioneller Organisation macht das Oh!lio

seit über einem Jahrzehnt zu einer festen Größe

der Gastronomieszene in Homburg.

ORDERMAN 10- DER MOBILE

ASSISTENT FÜR DIE GASTRONOMIE

Mit dem Orderman 10 steht Gastronomiebetrieben

eine moderne, mobile Lösung für die

Bestellaufnahme und Bezahlung zur Verfügung.

Das Gerät wurde speziell für den anspruchsvollen

Einsatz in Restaurants, Cafés, Biergärten und

Hotels entwickelt.

„Gerade auf unserer großen Terrasse ist der Orderman

aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die

Bestellungen landen direkt dort, wo sie gebraucht

werden, und wir können unseren Gästen einen

noch schnelleren Service bieten.“

Marco Dante, gastronomischer Leiter Oh!lio Homburg

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SAARLAND

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TI AMO

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Ein Stück Italien für

den Saarbrücker

Sommer


Trattoria & Spritzeria bringt

Dolce Vita an den

St. Johanner Markt

Wenn die Sonne langsam über den Dächern von

Saarbrücken verschwindet, die Plätze sich füllen

und die ersten Gläser klirren, beginnt sie wieder:

die schönste Zeit des Jahres. Genau dieses Gefühl

möchte die neue Ti Amo Trattoria & Spritzeria

an den St. Johanner Markt bringen. Mit ihrem

neuesten Gastronomiekonzept schafft die place2b

Gruppe einen Ort, der sich ganz dem italienischen

Lebensgefühl verschrieben hat – entspannt, genussvoll

und gesellig.

„Wir lieben diese besonderen Momente, wenn

der ganze Tisch voller kleiner Teller steht, jeder

probiert und aus einem Essen plötzlich ein gemeinsames

Erlebnis wird“, erklärt Jochen Strobel,

Geschäftsführer der place2b Gruppe.

Die kreativen Bezeichnungen wie AntipasTI,

PizzetTI, PastetTI oder DolcetTI unterstreichen

den spielerischen Charakter des Konzepts und

machen deutlich, dass hier nicht der klassische

Restaurantbesuch im Mittelpunkt steht, sondern

das gemeinsame Erleben.

Dabei geht es bei Ti Amo um weit mehr als klassische

italienische Küche. Das Konzept verbindet

eine moderne Trattoria mit einer urbanen Spritzeria

und setzt konsequent auf das, was Italien so

besonders macht: gemeinsames Genießen.

Teilen statt Entscheiden

Herzstück der Ti Amo Trattoria ist die Idee der

„perfekten Portion“. Statt großer Hauptgerichte

kommen italienische Klassiker bewusst etwas

kleiner auf den Tisch. Burrata mit Basilikumpesto,

kleine Pastagerichte, knusprige Pizzetti oder süße

DolcetTI laden dazu ein, gemeinsam zu bestellen

und möglichst viel zu probieren.

Die Speisekarte folgt dabei einer klaren Philosophie:

Essen wird zum Gemeinschaftserlebnis.

Wer sich normalerweise zwischen Pizza und Pasta

entscheiden müsste, bestellt hier einfach beides

– und teilt mit Freunden oder Familie.

Aperitivo-Kultur mitten in

Saarbrücken

Direkt neben der Trattoria ergänzt die Ti Amo

Spritzeria das Konzept um einen weiteren wichtigen

Bestandteil italienischer Lebensart: den

Aperitivo.

Unter dem Motto „Italo Disco, coole Vibes &

Spritz Drinks“ entsteht ein Treffpunkt für entspannte

Sommerabende, spontane After-Work-

Runden und lange Nächte mit Freunden. Auf der

Karte stehen Klassiker wie Aperol Spritz, Hugo,

Campari Spritz, Sarti Spritz oder Limoncello

37

TI AMO


TI AMO

38

Spritz. Auch alkoholfreie Varianten wie der Vibrante

Spritz oder Crodino Spritz finden ihren Platz.

Dazu kommen gute Musik, lockere Atmosphäre

und die besondere Kulisse des St. Johanner Marktes,

die an warmen Sommerabenden fast schon

mediterranes Flair versprüht.

Gerade in den Sommermonaten dürfte die Kombination

aus italienischer Küche, Spritz-Kultur

und zentraler Lage am St. Johanner Markt viele

Saarbrücker und Besucher der Landeshauptstadt

anziehen. WOder anders gesagt: Die perfekte

Portion Dolce Vita ist angekommen.

Teil einer starken Gastrofamilie

Mit Ti Amo Trattoria & Spritzeria beweist die

place2b Gruppe einmal mehr ihr Gespür für

zeitgemäße Gastronomiekonzepte. Dabei reiht

sich das neue Restaurant nahtlos in eine Unternehmensphilosophie

ein, die seit Jahren auf besondere

Genussorte, individuelle Konzepte und

außergewöhnliche Gästeerlebnisse setzt.

Ein Ort für Begegnungen

Mit Ti Amo erweitert die place2b Gruppe ihr

gastronomisches Portfolio um ein Konzept, das

den aktuellen Zeitgeist trifft. Sharing-Kultur, unkomplizierter

Genuss und das Bedürfnis nach

echten Begegnungen stehen heute für viele Gäste

stärker im Fokus als das klassische Menü mit

festem Ablauf.

So soll Ti Amo vor allem eines sein: ein Ort, an

dem Menschen zusammenkommen. Zum Essen,

zum Anstoßen, zum Reden und zum Genießen.

Die place2b Gruppe mit Sitz in St. Ingbert zählt

heute zu den führenden Gastronomie- und Erlebnisanbietern

im Saarland. Zu ihrem Portfolio gehören

zahlreiche bekannte Marken und Betriebe wie

das Brauhaus zum Stiefel, die Schaumberg Alm,

NOYA, Lea Cucina, das Gasthaus Weisgerber, das

Casino am Staden oder ATAMA by Martin Stopp.

Mit mehr als 500 Mitarbeitenden verbindet die

Unternehmensgruppe Gastronomie, Events, Catering

sowie Freizeit- und Sportangebote und schafft

Orte, an denen Menschen zusammenkommen,

genießen und besondere Momente erleben können.

Mit Ti Amo kommt nun ein weiteres Konzept

hinzu, das genau diesen Anspruch auf seine ganz

eigene italienische Art interpretiert.

Ti Amo Trattoria & Spritzeria

St. Johanner Mark

66111 Saarbrücken

www.tiamo-sb.de


Sicherheit

Wachstum

Zukunft der Familie

Altersvorsorge

Gute Vermögensstruktur

ist kein Zufall. Sondern Handwerk.

Die levoBank entwickelt gemeinsam mit Ihnen eine Vermögensstrategie,

die so ausgewogen ist wie ein perfekt komponiertes Menü – individuell,

nachhaltig und generationenübergreifend.

In der Küche wie beim Vermögen gilt:

Nicht eine Zutat entscheidet, sondern das Zusammenspiel.

Sicherheit, Wachstum, Liquidität und

Vorsorge müssen aufeinander abgestimmt sein

– passend zu Lebensphase, Zielen und familiärer

Situation.

Als regionale Genossenschaftsbank begleitet die

levoBank ihre Kundinnen und Kunden mit persönlicher

Beratung und klarer Struktur auf dem

Weg zu einer Vermögensaufstellung, die heute

schmeckt und morgen trägt.

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Digitale Beschilderung

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SOMMER-QUIZ

BESTIMME DEINEN GENIESSER-LEVEL!

PRO RICHTIGE ANTWORT 1 PUNKT.

1) Wie lange muss der Pinsa Teig ruhen?

a) 72 Stunden

b) 24 Stunden

c) 48 Stunden

2) Aus welchem Land stammt das

berühmte Miyazaki Wagyu, das als

„Olympic Gold“ Jubiläums-Steak

serviert wird?

a) Australien

b) Argentinien

c) Japan

d) USA

5) Welches dieser Gemüse hat im

Sommer in Deutschland Hauptsaison?

a) Spargel

b) Grünkohl

c) Kürbis

d) Zucchini

6) Welcher Teil der Küche liegt dem

Jouliard besonders am Herzen?

a) Fischgerichte

b) Desserts

c) Suppen und Soßen

d) Patisserie

3) Was versteht man in der Gastronomie

unter „Mise en Place“?

a) Die Speisekarte

b) Die Tagesabrechnung

c) Die Vorbereitung aller Arbeitsabläufe

d) Das Dessertbuffet

4) Was bedeutet „al dente“?

a) Extra würzig

b) Mit Käse überbacken

c) Bissfest gegart

d) Besonders scharf

Antworten: 1A, 2C, 3C, 4C, 5A, 6C

0–2 Punkte:

Genuss-Entdecker - Da gibt es noch viel Kulinarisches

zu entdecken!

3–4 Punkte:

Feinschmecker - Sie kennen sich bereits richtig

gut aus.

5–6 Punkte:

Gastro-Profi - Respekt! Sie könnten problemlos

beim nächsten Stammtisch der Küchenchefs

mitdiskutieren.

41

QUIZ


ACHILLES GRILL

42

Hotel Restaurant

„Achilles Grill“ in Kirkel

Feuer, Familie und zwei Gastronomen, die ihr Handwerk verstehen.

Es gibt Restaurants, die kommen und gehen. Und

es gibt solche, die bleiben.

Der Achilles Grill in Kirkel gehört ganz klar zur

zweiten Kategorie. Seit 1979 brennt hier das Feuer

– im wahrsten Sinne des Wortes. Denn das

Herzstück des Hauses ist bis heute ein offener

Holzkohlegrill. Ein Markenzeichen, das man nicht

einfach anschafft, sondern über Jahrzehnte pflegt.

richte mit einer starken Grill-Tradition. Neben

landestypischen Spezialitäten stehen auch Grillgerichte

auf der Karte, von Lamm über Steaks

bis zu herzhaften Spießen. Besonders bekannt

ist das gefüllte Hacksteak mit Schafskäse, das in

Heute führen Alexis Sarridis und Fotios Mourtzios

das Restaurant gemeinsam. Zwei Gastronomen,

die sich seit vielen Jahren kennen, die einander

vertrauen und die den Betrieb wie ein eingespieltes

Team lenken. Während Fotios in der Küche

steht und dort mit Erfahrung und Ruhe die Verantwortung

trägt, ist Alexis im Service und in der

Organisation präsent. Eine klassische Aufgabenteilung,

die in ihrer Klarheit bis heute funktioniert.

Wer den Achilles Grill betritt, merkt schnell, dass

hier ein klarer Mittelpunkt existiert: der offene

Holzkohlegrill. Er prägt nicht nur das Aroma der

Speisen, sondern auch den Charakter des Hauses.

Fleisch, das über echter Glut gegart wird, entwickelt

eine eigene Tiefe und eine unverwechselbare

Note. Genau diese Qualität ist es, die viele Gäste

seit vielen Jahren schätzen.

Die Küche verbindet klassische griechische Ge-

Alexis Sarridis

aufwendiger Handarbeit vorbereitet wird. Der

Käse wird sorgfältig eingeschlossen, damit er

beim Grillen nicht austritt. Auch der sogenannte

Achilles Teller, eine Kombination verschiedener

Fleischsorten, gehört zu den beliebten Gerichten.

„Der Holzkohlegrill ist unser Markenzeichen“, erklärt

Fotios Mourtzios ruhig. „Das ist Handwerk

– und das schmeckt man.“

Über die Jahre hat sich das Haus weiterentwickelt,

ohne seine Identität zu verlieren. Eine der größten

Veränderungen war der Kauf des Gebäudes, der

neue Möglichkeiten eröffnete. Dadurch entstand

im Obergeschoss ein kleines Hotel mit sieben individuell

eingerichteten Zimmern sowie ein separater

Raum für kleinere Feiern und Veranstaltungen.

Gerade für Geschäftsreisende, Monteure oder


Besucher aus der Region ist diese Kombination

aus Restaurant und Unterkunft ein praktisches Angebot.

Die Lage in der Nähe der Autobahn macht

den Achilles Grill leicht erreichbar – ein Vorteil,

der sich im Alltag deutlich bemerkbar macht.

Fotios Mourtzios

Trotz aller Erweiterungen ist der Grundgedanke

gleich geblieben. Modernisiert wird nur dort, wo

es sinnvoll ist. Beleuchtung, Ausstattung oder

technische Details werden Schritt für Schritt

angepasst, ohne den Charakter des Hauses zu

verändern. Für Sarridis und Mourtzios ist klar: Die

Gäste sollen sich weiterhin wiedererkennen, wenn

sie das Restaurant betreten. „Man kann moderner

werden“, sagt Sarridis, „aber man darf nicht alles

auf den Kopf stellen. Unsere Gäste kommen seit

Jahren zu uns – die sollen sich hier immer noch

zuhause fühlen.“ Statt große Events zu planen,

konzentrieren sich die beiden Gastronomen auf

das Wesentliche: Qualität, Verlässlichkeit und

einen reibungslosen Ablauf. Zur Mittagszeit ist

das Restaurant stark gefragt. Viele Gäste kommen

regelmäßig, weil sie wissen, dass sie hier einen

täglich wechselnden Mittagstisch erhalten.

Darüber hinaus gibt es den Business Lunch, in

dem zum Mittagstisch noch ein Getränk sowie

ein Espresso inkludiert ist, was bei den Gästen

sehr beliebt ist. Gleichzeitig bleiben Sarridis und

Mourtzios offen für Veränderungen. Seit neustem

bietet der Achilles Grill Online-Tisch-Reservierungen

an. Alle Gerichte können zudem ganz bequem

über die Webseite zur Abholung bestellt werden.

Es sind Schritte in Richtung Zukunft, die den Alltag

für Gäste und das Team erleichtern, ohne das

bewährte Konzept infrage zu stellen. Wenn man

mit den beiden spricht, wird schnell deutlich, dass

sie ihre Arbeit mit großer großer Leidenschaft

machen. Gastronomie ist für sie kein kurzfristiges

Geschäftsmodell, sondern ein Handwerk, das Ausdauer

verlangt. Lange Arbeitszeiten, Verantwortung

für Mitarbeitende und ständige Anpassungen

an neue Rahmenbedingungen gehören dazu.

Der Achilles Grill ist deshalb mehr als ein Restaurant.

Er ist ein Stück gewachsene Gastronomiekultur

und zugleich Übernachtungsmöglichkeit in

der Region. Ein Ort, an dem Tradition und Alltag

zusammenkommen, an dem Gäste seit Jahrzehnten

einkehren und sich auf gleichbleibende Qualität

verlassen können. Und mit einer klaren Meinung

zur Zukunft der Branche:

„Das Herzliche und das frisch Gekochte – das

darf nicht verloren gehen.“

Ein Satz, der viel über dieses Traditions-Haus sagt.

Hotel Restaurant

„Achilles Grill“

Abstäber Hof 9

66459 Kirkel

www.achillesgrill.de

43

ACHILLES GRILL


Das leckerste Foto

dass es „nicht“ in diese Ausgabe geschafft hat.

TARTARTALER MIT RÖSTZWIEBELN

JOULIARD / SAARBRÜCKEN


Eure Meinung

ist gefragt!

Die Fibel!Gastro lebt von guten Empfehlungen,

spannenden Entdeckungen und echten Geheimtipps.

Welches Restaurant sollten wir für euch testen?

Welche Neueröffnung dürfen wir nicht verpassen?

Welche Themen interessieren euch für die Herbstausgabe?

Lasst uns eure Lieblingslocations, Geheimtipps und Wünsche wissen.

Vielleicht findet ihr euren Vorschlag schon in der nächsten Ausgabe wieder.

Wir freuen uns auf euer Feedback und eure Empfehlungen!

Schickt uns eine Mail an

hello@fibelgastro.de


Impressum

FIBEL!GASTRO® – Das Handbuch für Genießer

Ausgabe Sommer 2026

Herausgeber Thom Holding GmbH

V.i.S.d.P. Patrick Stiebel & Björn Thom

Redaktion und Text Patrick Stiebel, Chiara Martino, Marie Jungmann, Matthias Sattler

Fotografie Patrick Stiebel, Oliver Thom

Design und Satz marketing kommunikation thom UG, Völklingen

Verbreitungsgebiet Saarland und angrenzendes Rheinland-Pfalz

Auflage 10.000 Stück

Ausgabe kostenfrei

Verteiler Lesezirkel, Gastronomische und Touristische Betriebe, Öffentliche Institutionen

Kontakt Fibel!Gastro (Redaktion und Anzeigen)

FIBEL GASTRO

Haldenweg 20

66333 Völklingen

Tel.+49 6898 933950

hello@fibelgastro.de

Druck

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Mühlbachstr. 7

71522 Backnang

info@wir-machen-druck.de

2026

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und des saarländischen

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2026

© 2026 für alle Beiträge in FIBEL!Gastro® – Das Handbuch für Genießer. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit

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Martina Flecken | Tel. 0681-601634 | martina.flecken@saarland-versicherungen.de

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