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7-2026

Fachzeitschrift für Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik

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Juli 7/2026 Jahrgang 31

HF- und

Mikrowellentechnik

Präzise Signalsynthese

für moderne HF-Entwicklung

Siglent S. 6


Options for Every Requirement

CATV (75Ω)

Dual Matched

Hi-Rel

Supporting DOCSIS® 3.1

and 4.0 requirements

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Editorial

Technische Beratung und Distribution

Maximilian Dreher

Geschäftsführer

Managing Director

SI Scientific Instruments GmbH

www.si-gmbh.de

Von software-defined zu KI-generiert

Über Jahrzehnte war ein Messgerät das, was sein Hersteller

daraus gemacht hatte: Ein Oszilloskop blieb ein Oszilloskop,

ein Spektrumanalysator ein Spektrumanalysator. Mit softwaredefined

Instrumentation hat sich die Situation grundlegend verändert.

Auf FPGA-basierten Plattformen entstehen Funktionen

nicht mehr fest verdrahtet, sondern als rekonfigurierbare Logik

– ein einziges Gerät vereint Dutzende Instrumente und lässt

sich in Sekunden umkonfigurieren. Die Flexibilität von Software

trifft auf die Echtzeit-Performance dedizierter Hardware.

Der nächste Entwicklungsschritt zeichnet sich bereits ab: die

Verbindung dieser rekonfigurierbaren Architektur mit generativer

KI. Statt Instrumente aus einem festen Katalog auszuwählen,

beschreibt der Anwender in natürlicher Sprache, was er

messen oder steuern möchte – und die KI erzeugt, konfiguriert

und kompiliert den passenden HDL-Code, der anschließend als

Bitstream auf das FPGA geladen wird. Wo früher Stunden in

Beschaffung, Verkabelung und Programmierung eines mehrteiligen

Messaufbaus flossen, genügt nun die Beschreibung der

Anforderung auf einer Plattform.

Ein konkretes Beispiel liefert Generative Instrumentation von

Liquid Instruments, die dieses Jahr zuerst auf der neuen Plattform

Moku:Delta verfügbar sein wird. Das Gerät bietet 2 GHz

Bandbreite, acht analoge Ein- und Ausgänge, 32 digitale Kanäle

und ein Rauschniveau unter 10 nV/Hz – und stellt auf Basis

eines RFSoC-FPGAs über zwei Milliarden mögliche Messkonfigurationen

bereit. Wo herkömmliche Instrumente an Grenzen

stoßen, lassen sich so maßgeschneiderte Messfunktionen direkt

in der programmierbaren Logik realisieren.

Für Messingenieure verschiebt sich damit ihre Rolle. Nicht

das Beherrschen eines Messgeräteparks unterschiedlicher Hersteller

steht im Vordergrund, sondern das präzise Formulieren

der Messaufgabe und – ebenso wichtig – das kritische Prüfen

des generierten Ergebnisses. KI senkt die Einstiegshürde und

beschleunigt die Entwicklung, sie entbindet aber nicht von

physikalischem Verständnis und sorgfältiger Verifizierung.

Die Messtechnik wird damit so wandelbar wie die Anforderungen,

die an sie gestellt werden. Das Instrument der Zukunft

ist nicht mehr starr im Gerät – es entsteht im Moment seines

Bedarfs. ◄

Smarte Lösungen

für HF-Messtechnik von

Power Messungen

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Average Messungen

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hf-praxis 7/2026 3


Inhalt 7/2026

Juli 7/2026 Jahrgang 31

Die ganze Bandbreite

der HF-und MW-Technik

HF- und

Mikrowellentechnik

From Embedded Systems to 75 GHz Test Benches -

Precision Power Measurement Starts Here.

Präzise Signalsynthese

für moderne HF-Entwicklung

Siglent S. 6

Titelstory:

Präzise

Signalsynthese

für moderne

HF-Entwicklung

Warum klassische

Signalgeneratoren für

viele HF-Anwendungen

nicht mehr ausreichen 6

The LB480A 50MHz to 8GHz

pulse profiling power sensor

offers a range of advanced

features for radar, communications,

R&D, manufacturing,

and service applications. In addition to its pulse

profiling capabilities, the sensor provides statistical

pulse measurements and is capable of making

2,000 settled average power measurements per second

making it ideal for source calibration and antenna testing.

Integration support.

The LBSF09L 9kHz to 9GHz

power sensor from Lady-

Bug is the world‘s smallest

power sensor with traceable

calibration. The RMS responding

diode-based sensor

accurately measures signals regardless of modulation

bandwidth. The sensor was designed for embedding

and integration into automated test systems. The sensors

standard interface is USB, Optional interfaces include

SPI, I2C and HiSLIP LAN.

With interface options including

USB, HiSLIP LAN, SPI,

and I2C, LadyBug‘s LB5900

series power sensors are

ideal for product development

and automated testing applications. The products

feature first-tier traceability to NIST or METAS,

thermal stability, and patented NoZero NoCal technology

for uninterrupted, accurate measurements.

Products from 4kHz to 75GHz, 86dB dynamic range,

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FPGA-Auswahl

für Weltraumprojekte

Der Weltraum

entwickelt sich rasant

zu einem zentralen

Bestandteil der globalen

Infrastruktur. Satelliten

in der Erdumlaufbahn

ermöglichen die Anbindung

ehemals unerreichbarer

Regionen der Erde. 44

4

International News starting on page 53

Anritsu and YOTASYS Collaborate on AI-Driven

Spectrum Monitoring Solutions

Anritsu EMEA GmbH and YOTASYS AG today

announced a collaboration to deliver advanced AI-enabled

spectrum monitoring solutions. Under this collaboration,

Anritsu provides the spectrum analyzer hardware

technology, while YOTASYS acts as system integrator,

combining Anritsu’s RF hardware with its own AI,

software and GPU-based processing capabilities. 53

hf-praxis 7/2026


Rubriken:

Isolation von HF-Frontends für GNSS-Signale

Die Verbindung eines Automobils mit dem GNSS erfordert

eine spezielle Antenne sowie äußerst empfindliche und

spezialisierte Empfänger. 48

3 Editorial

4 Inhalt

6 Titelstory

10 Aktuelles

12 Messtechnik

41 Bauelemente

42 Quarze und Oszillatoren

44 Aerospace & Defence

48 Satellitentechnik

50 Kabel und Verbinder

52 Verstärker

53 RF & Wireless

62 Impressum

Differenzielle

HF-On-Wafer-Messungen

bis 110 GHz

Mit der fortschreitenden

Entwicklung von 5G-, 6Gund

anderen Millimeterwellenanwendungen

steigt der

Anspruch an die messtechnische

Charakterisierung von Halbleiterbauelementen

deutlich. 14

Wenn SNR-Genauigkeit über Konformität entscheidet

Die Qualifizierung von HF-Empfängern und Demodulator-ICs –

ob für 5G NR, DVB-S2X oder Radarsysteme – setzt eine kontrollierte

Überlagerung des Nutzsignals mit Additivem Weißem Gaußschem

Rauschen (AWGN) voraus. 16

• •

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Herausforderungen

bei der Verwendung von SDRs

für Test und Messung

Eine der wichtigsten Herausforderungen

bei der Verwendung von SDRs für Test

und Messung ist die Sicherstellung einer

genauen Kalibrierung. 12

hf-praxis 7/2026 5

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Titelstory

Präzise Signalsynthese

für moderne HF-Entwicklung

Warum klassische Signalgeneratoren für viele HF-Anwendungen nicht mehr ausreichen,

erfahren Sie in unserer Titelstory.

„Ein HF-Sinusgenerator genügt.“ Diese

Aussage galt über Jahrzehnte als selbstverständlich.

Wer Verstärker, Filter oder

Mischer entwickelte, benötigte in erster

Linie eine saubere und stabile Signalquelle.

Doch moderne Kommunikations-, Radarund

Sensorsysteme haben die Anforderungen

an die Signalerzeugung grundlegend

verändert. Entwickler arbeiten heute mit

breitbandigen OFDM-Signalen, komplexen

IQ-Modulationen, Mehrträgerverfahren,

hochdynamischen Pulsfolgen und schnellen

seriellen Datenströmen. Hinzu kommen

immer anspruchsvollere Testaufgaben in

Bereichen wie MIMO, Beamforming oder

der Charakterisierung moderner Halbleiterbauelemente.

Solche Szenarien lassen sich

mit klassischen Funktionsgeneratoren nur

noch eingeschränkt und oftmals nicht mehr

realitätsnah abbilden.

Aktuelle und kommende Anforderungern

Moderne WiFi-Technologien nutzen Kanalbandbreiten

von inzwischen bis zu 320 MHz.

5G-NR-Anwendungen stellen zugleich hohe

Anforderungen an Dynamikbereich, Modulationsqualität

und Phasenrauschen. Auch

neue Technologiefelder wie High-Speed-

Digitaldesign und Quantencomputing erfordern

präzise, zeitlich deterministische und

hochdynamische Signale. In Quantencomputersystemen

werden dafür zunehmend

leistungsfähige Arbiträrsignalgeneratoren

eingesetzt, die komplexe Steuer- und Pulssequenzen

zur Manipulation von Qubits

erzeugen. Damit verändert sich die Rolle

des Signalgenerators im Entwicklungs labor

grundlegend:

Aus einer einfachen Signalquelle wird eine

Plattform zur präzisen Signalsynthese.

Mit der neuen SDG8000A-Serie adressiert

Siglent diesen Wandel. Die Plattform vereint

Arbiträrsignalgenerator, HF-Signalquelle,

IQ-Vektorsignalgenerator sowie Puls- und

Sequenzgenerator in einem System und

wurde für anspruchsvolle Anwendungen

in der Hochfrequenz-, Kommunikations-,

Halbleiter- und High-Speed-Entwicklung

konzipiert.

Hohe Bandbreite trifft hohe Auflösung

Die SDG8000A-Serie erzeugt Ausgangssignale

bis 5 GHz mit einer vertikalen Auflösung

von 16 Bit. Dadurch lassen sich

breitbandige HF- und Kommunikationssignale

mit hoher Auflösung und einem

großem Dynamikbereich synthetisieren.

Bei OFDM-, Mehrträger- und breitbandigen

IQ-Signalen beeinflussen Dynamikbereich,

SFDR, EVM-relevante Verzerrungen und

Siglent Technologies Germany GmbH

www.siglenteu.com

2 GHz Modulationsbandbreite

6 hf-praxis 7/2026


Titelstory

Phasenrauschen direkt die Messunsicherheit

und Aussagekraft der Verifikation. Die

16-Bit-Auflösung ermöglicht die Erzeugung

kleiner Signalanteile und Nebenträger,

während die hohe Bandbreite Reserven für

breitbandige Kommunikations- und Sensorsignale

bietet.

Für Arbiträrsignale verwendet die Serie

Siglent‘s TrueArb-Technik. Sie gibt gespeicherte

Kurvenformen Punkt für Punkt aus

und kann damit feine Signalstrukturen,

schnelle Pegelwechsel und definierte

Timing-Beziehungen erzeugen. Die Pulsfunktion

unterstützt Anstiegszeiten bis 125

ps sowie minimale Pulsbreiten von 250 ps.

Damit eignet sich die Plattform für HF-

Charakterisierung, schnelle digitale Schnittstellen

und Kommunikationsanwendungen

sowie deterministische Steuer- und Pulssequenzen

für Forschung und Halbleiterentwicklung.

Die Kombination aus Bandbreite,

vertikaler Auflösung, Timing-Genauigkeit

und Dynamik macht den SDG8000A zu

einer flexiblen Signalquelle für anspruchsvolle

Test- und Entwicklungsumgebungen.

Direkte HF-Signalgenerierung

für moderne Kommunikationssysteme

Ein zentrales Merkmal der SDG8000A-Serie

ist die komplexe HF-Signalerzeugung bis 5

GHz. Durch die integrierte IQ-Signalgenerierungsarchitektur

lassen sich modulierte

Hochfrequenzsignale unmittelbar erzeugen,

ohne dass zusätzliche externe IQ-Modulatoren

oder aufwendige HF-Aufbauten

erforderlich sind. Dies reduziert nicht nur

die Komplexität von Testsystemen, sondern

LoRa-Setting

High-Speed-Digitalsignal

minimiert auch potenzielle Fehlerquellen

innerhalb der Signalkette.

Mit einer Modulationsbandbreite von bis

zu 2 GHz eignet sich die Plattform insbesondere

für die Entwicklung und Verifikation

moderner Kommunikationssysteme. In

Verbindung mit der optionalen SigIQPro-

Software können Entwickler Standards wie

5G NR, LTE, WiFi, Bluetooth oder andere

OFDM-basierte Übertragungsverfahren

erzeugen und für Tests an Baugruppen und

Gesamtsystemen nutzen. Dadurch lassen

sich Empfängercharakteristiken, Signalverarbeitungsketten

und die Robustheit

von Kommunikationssystemen unter realistischen

Betriebsbedingungen untersuchen.

Besonders bei der Entwicklung von HF-

Frontend-Modulen bietet die komplexe

Signalerzeugung viele Möglichkeiten.

Verstärker, Filter, Mischer und komplette

Empfangs- oder Sendepfade können mit

realitätsnahen Signalen charakterisiert werden,

anstatt auf vereinfachte Laborsignale

zurückgreifen zu müssen. Auch Interferenzszenarien

oder die Überlagerung mehrerer

Signalquellen lassen sich reproduzierbar

nachbilden, was insbesondere für Wireless-,

IoT- und EMV-Anwendungen von

großem Vorteil ist.

Darüber hinaus profitieren Entwickler von

Sensortechnik von der Fähigkeit, breitbandige

und komplex modulierte Signale

erzeugen zu können. Dadurch kann der

SDG8000A sowohl als Signalquelle für

die klassische HF-Entwicklung als auch als

Werkzeug zur Simulation kompletter Kommunikations-

und Sensorszenarien eingesetzt

werden. Genau diese Verbindung aus

HF-Signalquelle, IQ-Vektorsignalgenerator

und Arbiträrsignalgenerator macht die

Plattform zu einem vielseitigen Werkzeug

für moderne HF-Labore.

Große Speichertiefe

für realitätsnahe HF-Szenarien

Moderne Kommunikations- und Sensorsysteme

arbeiten mit immer komplexeren

Signalfolgen und langen Übertragungssequenzen.

Mit einer Speichertiefe von bis

zu 4 Gpts pro Kanal können umfangreicher

Signalszenarien ohne störende Wiederholungsartefakte

erzeugt werden. Dadurch

lassen sich Kommunikationsframes, Pulsfolgen,

Burst-Signale oder gezielt erzeugte

Störszenarien realitätsnah nachbilden.

Zusätzlich unterstützt die Plattform eine

hf-praxis 7/2026 7


Titelstory

einsetzbaren Werkzeug für Entwicklungsund

Testaufgaben.

Mehrkanalbetrieb

für komplexe Anwendungen

Die Serie ist als Zwei- oder Vierkanalversion

verfügbar und erreicht einen Kanalversatz

von unter 15 ps. Diese enge zeitliche Abstimmung

ist entscheidend für Mehrkanalanwendungen

wie MIMO, Beamforming, differentielle

Signalführung, IQ-Signalverarbeitung

und Synchronisationsaufgaben. Auch in der

Phased-Array-Entwicklung ermöglicht sie

eine reproduzierbare und stabile Signalverarbeitung.

Marker-Ausgänge, externe

Clock-Synchronisation sowie umfangreiche

Trigger- und Sync-Schnittstellen erleichtern

zudem die Integration in komplexe HF-

Testumgebungen.

LoRa-Signal, aus Standard-Chirps erstellt

mehrstufige Sequenzierungsfunktion, mit der

unterschiedliche Arbiträr-Signale flexibel

kombiniert und per Trigger gesteuert, ausgegeben

werden können. Entwickler erhalten

dadurch die Möglichkeit, dynamische

HF-Umgebungen und komplexe Betriebszustände

moderner Kommunikations- und

Sensor systeme unter reproduzierbaren

Laborbedingungen zu simulieren.

Multitone-, Chirp- und Pulsfunktionen

für anspruchsvolle HF-Anwendungen

Während klassische CW-Signale für grundlegende

Messaufgaben weiterhin unverzichtbar

sind, erfordern moderne HF-Systeme

zunehmend komplexere Signalformen.

Die SDG8000A-Serie hat Funktionen zur

Erzeugung von Multitone-, Chirp- und

Pulssignalen direkt in der Geräteplattform

integriert. Dadurch lassen sich realistische

Testsignale ohne zusätzliche externe Signalquellen

oder aufwendige Waveform-Erstellung

erzeugen.

Multitone-Signale eignen sich insbesondere

für Intermodulationsmessungen sowie die

Untersuchung der Linearität von Verstärkern

und Empfangssystemen. Chirp-Signale

kommen vor allem in der Radar- und Sensortechnik

zum Einsatz, beispielsweise bei

FMCW-Anwendungen, wo sie die Grundlage

für Distanz- und Geschwindigkeitsmessungen

bilden. Darüber hinaus ermög lichen

sie die Charakterisierung breitbandiger

Komponenten und Empfänger unter realitätsnahen

Bedingungen.

Ergänzt werden diese Funktionen durch eine

leistungsfähige Multipulserzeugung, mit der

sich komplexe Pulsfolgen präzise erzeugen

und zeitlich steuern lassen. Dies eröffnet

Einsatzmöglichkeiten von der Radarentwicklung

über die Charakterisierung schneller

elektronischer Baugruppen bis hin zur

Untersuchung dynamischer Schaltvorgänge

in der Leistungselektronik.

Die Kombination aller Funktionen erweitert

den Einsatzbereich des SDG8000A deutlich

über den eines klassischen Arbiträrgenerators

hinaus und macht ihn zu einem variabel

Multilevel-Sequencing für Komplexe Szenarien

Mehr als nur ein Arbiträrgenerator

Mit der SDG8000A-Serie erweitert Siglent

das klassische Verständnis eines Arbiträrsignalgenerators

hin zu einer universellen

Plattform für hochpräzise Signalsynthese.

Die Kombination aus bis zu 5 GHz Bandbreite,

16-Bit-Auflösung, großer Speichertiefe,

integrierter IQ-Modulation sowie RF-

Direktausgabe und erweiterten Funktionen

wie Multi-Tone- und Chirp-Generierung

ermöglicht die Abbildung komplexer, realistischer

HF-Szenarien. Dadurch eignet

sich die Plattform besonders für Entwicklungsabteilungen,

Hochschulen, HF-Labore

und den Wireless-Engineering-Bereich,

in denen flexible und hochgenaue Signalquellen

benötigt werden – von der klassischen

RF-Charakterisierung bis hin zur

Entwicklung moderner Kommunikationsund

Sensorsysteme. ◄

8 hf-praxis 7/2026


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Aktuelles

KI-gestützte Entwicklung

über den gesamten Produktlebenszyklus

Nordic Semiconductor erweiterte

die KI-gestützte Entwicklung

auf den gesamten Produktlebenszyklus.

Als erste komplette

Chip-to-Cloud-Lösung

im Bereich des drahtlosen IoT

ermöglicht Nordic KI-gestützte

Arbeitsabläufe in jeder Phase –

vom ersten Prototyp bis zum

eingesetzten Gerätepark.

Die KI-Fähigkeiten von Nordic

bieten Entwicklern drei konkrete

Vorteile beim Aufbau von

drahtlosen IoT-Lösungen. Mit

einem Nordic-Entwicklungskit

können Entwickler Prototypen

schneller erstellen – von

der Idee bis zum Proof of Concept.

Jeder KI-Assistent liefert

in weniger Iterationen präzise

Ergebnisse - dies senkt die

Kosten pro Token und verbessert

die Code-Zuverlässigkeit. Und

sobald IoT-Geräte im Feld zum

Einsatz kommen, sind eine KIgestützte

Ursachenanalyse und

ein Geräte-Debugging innerhalb

desselben Entwicklungs-Workflows

möglich.

Der Großteil der KI-Unterstützung

in der Embedded-Entwicklung

endet in der Regel beim

Code-Editor. Bei Nordic hingegen

sind Hardware, Software

und Cloud-Dienste auf einzigartige

Weise miteinander verbunden

- dies ermöglicht eine

KI-gestützte Entwicklung über

die gesamte Lösung hinweg.

Diese kombinierten Fähigkeiten

machen Nordic einzigartig – sie

erstrecken sich über das Software

Development Kit (SDK),

die Produktionsübergabe bis hin

zum eingesetzten Gerätepark.

Statement

„Unser Ziel ist es, die nächste

Generation der Entwicklererfahrung

beim energiesparenden

drahtlosen IoT zu gestalten“, so

Vegard Wollan, CEO von Nordic

Semiconductor. „Nordic will

Vorreiter bei diesem Wandel sein

– durch KI-gestützte Entwicklung

über den gesamten Produktlebenszyklus

hinweg, vom

ersten Prototyp bis zur eingesetzten

Geräteflotte. Das Fachwissen

der Entwickler soll dabei

nicht ersetzt, sondern erweitert

werden. Genau das macht unsere

Führungsrolle im Bereich des

energiesparenden drahtlosen IoT

der nächsten Generation aus.“

Die Funktion ist mit jedem KI-

Assistenten kompatibel, den

die Entwickler bevorzugen,

und wird über die Nordic-MCP-

Server bereitgestellt.

Nordic Semiconductor

www.nordicsemi.com

L-Band-Matrix der nächsten Generation

Mit der XTREME 160 präsentiert Quintech

eine L-Band-Matrix der nächsten

Generation, die maximale Flexibilität und

Leistung in einem kompakten Design vereint.

Bis zu 160 Anschlüsse finden Platz

in einem platzsparenden 4HE-Gehäuse –

ideal für anspruchsvolle HF- und Mikrowellenanwendungen.

Dank der nichtblockierenden Full-Fan-

Out-Architektur lässt sich ein Eingang auf

beliebig viele oder sogar alle Ausgänge

verteilen. Die patentierte Matrixstruktur

ermöglicht sowohl symmetrische als auch

asymmetrische Konfigurationen wie 64 x

64, 32 x 128 oder 48 x 80 – alles in einem

einzigen System.

Zusätzliche Features, wie optionale LNB-

Power (13/18 V, 22 kHz), redundante

Netzteile und Steuerkarten, sowie die

Möglichkeit, aktive Komponenten im laufenden

Betrieb auszutauschen, sorgen für

maximale Betriebssicherheit und Effizienz.

Die Quintech XTREME 160 Matrix bietet

zahlreiche technische Highlights. Sie

unterstützt die Frequenzbereiche von 50

bis 200 sowie von 850 bis 2450 MHz und

ermöglicht den Einsatz von bis zu 160 Ports

in einem kompakten 4-HE-Design. Dank

ihrer flexiblen und skalierbaren Matrixarchitektur

lässt sie sich an unterschiedliche

Anforderungen anpassen. Zudem können

Verstärkung und Dämpfung an allen Ports

individuell eingestellt werden. Optional

lassen sich Fiber-Optic-Receiver integrieren,

während hot-swap-fähige Module für

minimale Ausfallzeiten sorgen.

Telemeter Electronic GmbH

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www.telemeter.info

10 hf-praxis 7/2026


DC TO 58 GHz

1000+ LTCC Components

Industry-Leading Options Selection for Every | Custom Requirement Designs | Patented Technologies

Filters

• Lowpass, bandpass, highpass,

and diplexers

• Single-ended & differential

• Passbands up to 58 GHz

• Rejection floor to 100+ dB

• Footprint as small as 0202

CATV (75Ω)

Supporting DOCSIS® 3.1

and 4.0 requirements

Dual Matched

Hi-Rel

Integrated Balun-Bandpass Filters

• Balun transformer & bandpass

filter in a single device

• Simplifies board layout

in ADCs, DACs and more

• 1210, 1008 & 0805

Save space package in balanced stylesand

push-pull configurations

Rugged ceramic package

meets MIL requirements for

harsh operating conditions

Balun Transformers

• Impedance ratios from 1 to 4

• Power handling up to 3W

• Footprint as small as 0402

High Linearity

RETURN LOSS (dB)

50

40

30

20

10

SCG- 3-752+

RETURN LOSS

#S #1 #2 #3

0

4500 5000 5500 6000 6500 7000 7500

FREQUENCY (MHz)

Low Noise

Couplers

• Coupling from 6 to 30 dB

• Power handling up to 50W

• Footprint as small as 0603

COUPLING & DIRECTIVITY (dB)

40

30

20

10

DCW-30-272+

COUPLING & DIRECTIVITY

COUPLING

DIRECTIVITY

0

7001 2001 7002 2002 700

Low Additive FREQUENCY Phase (MHz) Noise

PRI

NO CONNECTION

SEC

C

Splitter/Combiners

• 2-, 3-, and 4-way models

• Excellent channel isolation

• Power handling up to 20W

High dynamic range over wide

NCS1-332+

bandwidths up to AMPLITUDE 45 GHz UNBALANCE

AMPLITUDE UNBALANCE (dB)

1.0

0.8

0.6

0.4

0.2

0.0

7001 1001 5001 9002 3002 7003 1003 500

FREQUENCY (MHz)

NF as low as 0.38 dB for

sensitive receiver applications

90°/180° Hybrids

• 2-, 3-, and 4-way models

• Excellent channel isolation

• Power handling up to 50W

As low as -173 dBc/Hz

@ 10 kHz offset

RF IN

1

Isolated

2

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RF- OUT1

150

RESISTORS 150 150

EXTERNAL

RF Transistors

65 4

2

RF- OUT3

RF- OUT2

Variable Gain

Wideband Gain Blocks

4

-3 dB (0°)

3

-3 dB (-90°)

RF- IN

Thru-Lines

• Low loss performance

<1

up

dB

to

NF

33

with

GHz

footprints as

• 1812, 1210, 1206, 0805

small & 0603

as 1.18 x 1.42mm

standard footprint sizes

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Messtechnik

Herausforderungen bei der Verwendung

von SDRs für Test und Messung

Eine der wichtigsten Herausforderungen bei der Verwendung von SDRs für Test und Messung ist die

Sicherstellung einer genauen Kalibrierung. Denn diese ist entscheidend für zuverlässige und präzise

Messungen, da sie Unvollkommenheiten und Variationen in der SDR-Hardware kompensiert.

Quelle:

Challenges and Solutions in using SDRs

for Test and Measurement Applications

Brandon Malatest

Per Vices

www.pervices.com

übersetzt von FS

Zur Kompensation von Schwankungen

der Signalamplitude und des Phasengangs

werden Verstärkungs- und Phasenkalibriertechniken

eingesetzt. Die Kalibrierung der

Frequenzgenauigkeit adressiert die Notwendigkeit

präziser Frequenzmessungen,

insbesondere in Anwendungen wie der

Spektrumüberwachung und der Interferenzanalyse.

Die Linearitätskalibrierung sorgt

für genaue Messungen im gesamten Dynamikbereich

des SDR.

Kalibrierungsroutinen und -werkzeuge

Um die Herausforderungen der Kalibrierung

zu meistern, bieten die Hersteller

Kalibrierungsroutinen und -werkzeuge an,

die speziell für ihre SDR-Plattformen entwickelt

wurden. Diese Routinen beinhalten

typischerweise die Verwendung von Referenzsignalen

und bekannten Messstandards,

um Kalibrierkoeffizienten zu ermitteln, die

auf die erfassten Daten angewendet werden

können. Darüber hinaus werden periodische

Rekalibrierungs- und Verifikationsverfahren

empfohlen, um die Messgenauigkeit im

Laufe der Zeit aufrechtzuerhalten.

Signalerzeugung und Simulation

Die Erzeugung und Simulation komplexer

Signale ist eine weitere Herausforderung

in Test- und Messanwendungen. SDRs

müssen Signaltreue, Dynamikbereich und

Modulations funktionen bereitstellen, um

reale Signale genau zu emulieren. Signaltreue

bezieht sich auf die Fähigkeit des

SDR, Signale ohne Verzerrungen oder

12 hf-praxis 7/2026


Messtechnik

Beeinträchtigungen zu reproduzieren. Der

Dynamikbereich ist entscheidend, um den

Bereich der Signalamplituden, die in praktischen

Szenarien auftreten, genau darzustellen.

Die Modulationsfunktionen ermöglichen

die Erzeugung von Signalen, die

verschiedenen Kommunikationsstandards

entsprechen.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen,

verwenden SDRs fortschrittliche digitale

Signalverarbeitungstechniken und Algorithmen.

Diese Algorithmen kompensieren

Beeinträchtigungen wie Verzerrungen,

Rauschen und Nichtlinearitäten, was zu

einer genaueren Signalerzeugung führt.

SDR-Plattformen bieten oft umfassende

Bibliotheken und Tools, die die Erzeugung

komplexer Signale erleichtern, indem sie es

Benutzern ermöglichen, Modulationsschemata,

Signalparameter und Modulationssequenzen

zu definieren.

Signalanalyse und Messungen

Die Analyse und Messung von Signalen

mit SDRs bringt ihre eigenen Herausforderungen

mit sich. Der Rauschboden,

das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR), die

falschen Signale und die Verzerrung der

gesamten Schlagmessungsgenauigkeit. Der

Lärmboden bezieht sich auf das im SDR-

System vorhandene Rauschen, das die

Detektion und Messung von Low-Level-

Signalen einschränken kann. SNR repräsentiert

das Verhältnis der gewünschten

Signalleistung zur Rauschleistung, was die

Qualität des gemessenen Signals anzeigt.

Falsche Signale und Verzerrungen können

aufgrund von Unvollkommenheiten in der

SDR-Hardware oder digitalen Signalverarbeitungsalgorithmen

entstehen, die die

Messgenauigkeit beeinflussen.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen,

werden Signaldemodulations-, Dekodierungs-

und Analysealgorithmen in SDR-

Software implementiert. Diese Algorithmen

extrahieren die gewünschten Signale

aus Rauschen und mildern Verzerrungen,

was genaue Messungen ermöglicht. Zur

Quantifizierung von Signaleigenschaften

werden verschiedene Messtechniken wie

Leistungs-, Frequenz- und Phasenmessungen

eingesetzt. Darüber hinaus werden

fortschrittliche Algorithmen zur Rauschunterdrückung,

Störabweisung und Fehlerkorrektur

verwendet, um die Genauigkeit von

Messungen zu verbessern.

Bandbreite und Abtastrate

Die Handhabung hoher Bandbreiten- und

Abtastratenanforderungen ist insbesondere

im Umgang mit Breitbandsignalen oder

Hochfrequenzkomponenten eine große

Herausforderung in Test- und Messanwendungen.

Die kostengünstigere SDR-Hardware

hat in der Regel Einschränkungen bei

verfügbarer Bandbreite und Abtastrate, was

die Messungen einschränken kann. Die leistungsstärksten

SDRs bieten jedoch 1- und

3-GHz-Abtastbandbreiten pro Funkkette mit

bis zu 16 verfügbaren Funkketten. Diese

Fähigkeiten mit höherer Bandbreite und

Abtastrate sind entscheidend für die Erfassung

und Analyse von Signalen mit Feinzeit-

und Frequenzauflösung.

Um dies zu beheben, verwenden Hochleistungs-SDRs

Parallelisierungstechniken,

um Signale über mehrere Funkketten parallel

zu verarbeiten, und können über mehrere

SDR-Geräte hinweg synchronisiert werden.

Durch die Kombination der Ein- und Ausgänge

mehrerer unabhängiger Funkketten

und durch die Verwendung von Hochleistungs-ADCs

und -DACs können höhere

Bandbreiten- und Abtastraten erreicht werden.

Darüber hinaus können ausgeklügelte

Signalverarbeitungsalgorithmen, wie Polyphasenfilterbanken,

genutzt werden, um die

verfügbaren Hardware-Ressourcen effektiv

zu nutzen und die Signalerfassung und

- analyse zu optimieren.

Synchronisation und Timing

In Mehrkanal- und Multi-Device-SDR-Testund

Messeinrichtungen ist die Erzielung von

Synchronisation und präzisem Timing für

präzise Messungen unerlässlich. Synchronisationsfehler

können Phasenoffsets, Timing-

Fehlausrichtung und kanalübergreifende

Interferenzen verursachen, was zu Messungenauigkeiten

führt. In Anwendungen

wie Beamforming, MIMO oder verteilten

Sensornetzwerken wird die Synchronisation

noch kritischer.

Um die Herausforderungen der Synchronisation

zu bewältigen, werden verschiedene

Techniken verwendet, z.B. das Angebot

von Takteingängen, Triggern und IPS-Ports

(Impuls pro Sekunde). Durch den Einsatz

dieser Techniken verwendet die Synchronisation

externe Uhren und Trigger, um

die Uhren mehrerer SDR-Geräte zu synchronisieren

und eine genaue Timing-Ausrichtung

zu gewährleisten. Verteilte Taktsysteme

bieten eine zentrale Taktquelle,

die auf mehrere Geräte verteilt wird und

einen synchronisierten Betrieb ermöglicht.

Hardware-Trigger ermöglichen eine präzise

Auslösung und Synchronisation zwischen

verschiedenen SDR-Geräten und gewährleisten

gleich zeitige Messungen.

Software-Entwicklung und Integration

Die Entwicklung und Integration von Software

für SDR-basierte Test- und Messanwendungen

kann eine komplexe Aufgabe

sein. Ingenieure müssen Faktoren wie Programmiersprachen,

Software-Frameworks

und Kompatibilität mit bestehenden Messsystemen

berücksichtigen. Die Wahl der

richtigen Programmiersprache und des richtigen

Software-Frameworks ist entscheidend

für eine effiziente und wartbare Entwicklung.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen,

bieten Hersteller umfassende Software-Entwicklungs-Kits

(SDKs) und Anwendungsprogrammier-Schnittstellen

(APIs) an, die

den Entwicklungsprozess vereinfachen,

zusammen mit der Möglichkeit, mit gängigen

Software-Toolkits wie GNU Radio

aus der Box zu arbeiten. Diese Tools bieten

Bibliotheken, Beispiele und Dokumentation,

um die Software-Integration und -Anpassung

zu erleichtern.

Zukunftstrends und Lösungen

Die Zukunft der SDRs in Test und Messung

birgt spannende Möglichkeiten. Mit der Entwicklung

drahtloser Kommunikationstechnologien

wird der Bedarf an SDRs mit sehr

hohen Bandbreiten und mehreren unabhängigen

Funkketten zunehmend kritisch. Fortschritte

in der SDR-Hardware, einschließlich

höherer Kanalzahlen mit schnelleren ADCs

und DACs, in Verbindung mit einer breiteren

Frequenzabdeckung, ermöglichen eine

höhere Bandbreite und Abtastrate. Darüber

hinaus werden Verbesserungen in Signalverarbeitungsalgorithmen,

wie z.B. Machine-

Learning-basierte Ansätze, die Signal analyse

und die Messgenauigkeit verbessern.

Fazit

Zusammenfassend formuliert haben SDRs

die Test- und Messlandschaft durch Flexibilität,

Anpassungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit

deutlich verändert. Für untere SDRs

gibt es immer noch Herausforderungen wie

Kalibrierung und Genauigkeit, Signalgenerierung

und Simulation, Signalanalyse und

-messungen, Bandbreiten- und Abtastrate,

Synchronisation und Timing sowie Software-Entwicklung

und -Integration, wurden

jedoch von leistungsstärkeren SDRs

wie Per Vices Cyan SDR angesprochen,

die es Test- und Messingenieuren ermöglichen,

das Potenzial von SDRs in diesen

Anwendungen zu nutzen. ◄

hf-praxis 7/2026 13


Messtechnik

Differenzielle HF-On-Wafer-Messungen

bis 110 GHz

Mit der fortschreitenden Entwicklung von 5G-, 6G- und anderen Millimeterwellenanwendungen steigt der

Anspruch an die messtechnische Charakterisierung von Halbleiterbauelementen deutlich.

Dies gilt in besonderem Maße bei differenziellen

Messungen, bei denen neben der

Erfassung von klassischen S-Parametern

auch die phasenkohärente Bestimmung

von Mixed-Mode-Parametern eine Rolle

spielen kann.

In der Praxis muss ein Messaufbau daher

mehr leisten als nur den erforderlichen Frequenzbereich

abzudecken. Er muss kurze

und reproduzierbare Signalwege zum Messobjekt

sicherstellen, unterschiedliche Prüflingsszenarien

unterstützen und sich so in

eine On-wafer Probe-Station integrieren

lassen, dass wiederholte Touchdowns keine

signifikante Verschlechterung der Messergebnisse

und -stabilität verursachen. Gleichzeitig

bleibt die Kalibrierung des gesamten

Aufbaus ein kritischer Faktor, da die

erreichbare Gesamtgenauigkeit wesentlich

von der Qualität der Kalibrierstandards und

der Kalibriermethodik abhängt.

Bild 1: Messaufbau mit Probe-Station und R&S ZNA Vektornetzwerkanalysator

Autor:

Mathias Leutiger

Manager Partner Networks and

Marketing Operations

Vector Network Analyzers

Rohde & Schwarz

www.rohde-schwarz.com

Etwa bei Verstärkern, Mischern oder Differenzialleitungen

sind genaue On-Wafer-Messungen

bis in den Bereich von 110 GHz eine

wesentliche Voraussetzung, um elektrische

Eigenschaften belastbar zu erfassen und für

die weitere Integration in Baugruppen und

Systeme nutzbar zu machen.

Hohe Frequenzen erhöhen

die Anforderungen an den Messaufbau

On-Wafer-Messungen im Millimeterwellenbereich

stellen hohe Anforderungen an

die gesamte Signalkette. Mit zunehmender

Frequenz und damit abnehmenden Wellenlängen

spielen mechanische Abmessungen,

Kabelbewegungen, zusätzliche Verluste und

Phasenfehler im Vergleich zu dem zu messenden

Signal eine immer größere Rolle

und wirken sich unmittelbar auf die Messqualität

aus.

Single-Sweep-Ansatz

für differenzielle Messungen bis 110 GHz

Diese Anforderungen sind auf Basis des

R&S ZNA67EXT Vektor-Netzwerkanalysators

vergleichsweise leicht zu realisieren.

Der R&S ZNA67EXT mit seinen externen

Frequenzkonvertern ermöglicht präzise und

wiederholbare Single-Sweep Messungen

bis 110 GHz. Für Anwender ist dabei insbesondere

relevant, dass die VNA-Architektur

mehrere phasenkohärente Quellen

und parallele Messempfänger bereitstellt.

Dadurch werden genaue Mehrtoranalysen

ebenso unterstützt wie echte differenzielle

Mixed-Mode-S-Parameter-Messungen über

den gesamten betrachteten Frequenzbereich.

Der Aufbau mit Probe-Station ist sowohl für

die Charakterisierung unterschiedlicher Verstärker

und Mischer als auch bei der Analyse

differentieller Komponenten direkt auf

dem Wafer geeignet (Bild 1).

Mechanische Integration

als Schlüsselfaktor der Messintegrität

Neben der HF-Messtechnik ist die mechanische

Integration der Frequenzkonverter

auf der Probe-Station für die Qualität von

On-Wafer-Messungen im Frequenzbereich

bis 110 GHz von zentraler Bedeutung.

14 hf-praxis 7/2026


Messtechnik

Bei den Probe Stations der MPI Corporation

werden die Frequenzkonverter so angeordnet,

dass der Abstand zwischen Konvertern

und HF-Probes zu dem Messobjekt minimiert

und damit die HF-Signalwege kürzest

möglichst gehalten werden. Gleichzeitig

werden Kabelbiegungen minimiert, was

sich positiv auf die HF-Performance auswirkt

(Bild 2).

MPI bietet Probestationen in manuellen

und automatisierten Varianten an, ergänzt

um Thermo-Chuck-Optionen und Vibrationsisolierung.

Für differenzielle mmWave-

Messungen kommen MPI mmWave Dual

TITAN Probes in GSGSG-Konfiguration

zum Einsatz. Diese Probes sind für differenzielle

Messungen bis 120 GHz ausgelegt.

Relevante Eigenschaften sind dabei eine

hohe Lebensdauer, günstige Rückfluss- und

Einfügedämpfungswerte sowie eine gute

Portisolation über den gesamten Frequenzbereich.

Hinzu kommt die gute Sichtbarkeit

der Probespitzen im Mikroskop, was einen

präzise Touch-Down auf dem Messpad ermöglicht

und damit ebenfalls zur Wiederholgenauigkeit

beiträgt.

Die mechanische Integration der Frequenzkonverter

hat MPI so umgesetzt, dass Messungen

auch bei wiederholten Touch-Downs

stabil bleiben.

Kalibrierung als Voraussetzung

für exzellente Ergebnisse

Eine leistungsfähige On-Wafer-Messlösung

im Millimeterwellenbereich ist

ohne eine adäquate Kalibrierstrategie

nicht vollständig. In dem beschriebenen

System erfolgt die Kalibrierung mit MPI

Bild 2: Mechanische Integration mit Probe-Station

TCS-Dual-Kalibriersubstraten, die speziell

für GSGSG-Konfigurationen ausgelegt und

auf den Pitch der verwendeten HF-Probes

abgestimmt sind. Die MPI-TCS-Familie

wurde für moderne HF-Kalibriermethoden

auf Wafer-Ebene und aktuelle empfohlene

Kalibrierverfahren entwickelt.

Besonders relevant ist in diesem Zusammenhang

der Einsatz von Peer-Terminated-Standards,

mit denen sich auch oberhalb von 110

GHz eine hohe Kalibriergenauigkeit erzielen

lässt. Unterstützt wird der Prozess durch die

MPI Softwarelösungen QAlibria und SEN-

TIO, die eine schnelle, genaue und zuverlässige

Kalibrierung ermöglichen (Bild 3).

Die Kalibrierung des gesamten Messaufbaus

bis zur Spitze der HF-Probes werden in den

R&S ZNA67EXT eingespielt und damit sind

alle erzielten Messungen kalibriert. Für den

Anwender steht damit ein On-Wafer-Messystem

zur Verfügung, in dem die hervorragenden

messtechnischen Qualitäten des

R&S ZNA67EXT mit der mechanischen

und kalibriertechnischen Infrastruktur von

MPI zusammengeführt werden.

Fazit

Bild 3: QAlibria-Software für die HF-Kalibrierung auf Wafer-Ebene

Differenzielle On-Wafer-Messungen bis

110 GHz erfordern eine enge Abstimmung

von VNA-Architektur, mechanischer Integration

der Frequenzkonverter, HF-Probing

und Kalibrierung. Der kombinierte Aufbau

aus R&S ZNA67EXT und einer entsprechend

integrierten MPI Probe Station

adressiert diese Anforderungen mit kurzen

Signalwegen, hoher Phasenstabilität und

einer auf Millimeterwellenanwendungen

ausgelegten Kalibrierkette. Damit steht eine

robuste Messumgebung für die Charakterisierung

moderner Halbleiterbauelemente

zur Verfügung, die sowohl den Präzisionsanforderungen

in Entwicklung und Validierung

gerecht werden kann. ◄

hf-praxis 7/2026 15


Messtechnik

Integriertes AWGN

Wenn SNR-Genauigkeit

über Konformität entscheidet

Die Qualifizierung von HF-Empfängern und

Demodulator-ICs – ob für 5G NR, DVB-

S2X oder Radarsysteme – setzt eine kontrollierte

Überlagerung des Nutzsignals mit

Additivem Weißem Gaußschem Rauschen

(AWGN) voraus. Das eingestellte SNR

bzw. Eb/N0 ist dabei keine reine Konfigurationsgröße,

sondern der messtechnisch

kritische Parameter: Eine Unsicherheit von

±0,5 dB verschiebt den BER-Waterfall eines

typischen LDPC-codierten 5G-NR-Empfängers

horizontal um denselben Betrag – und

kann einen Prüfling fälschlich als konform

oder nichtkonform ausweisen.

Autor:

Shashank Vodapally, M.Sc.

HF-Spezialist

Meilhaus Electronic GmbH

www.meilhaus.com

Systematische Ungenauigkeit

Klassische Aufbauten mit externer Rauschquelle

und Richtkoppler produzieren genau

diese Unsicherheit systematisch. Der Transmissionsverlust

eines Richtkopplers variiert

über die Systembandbreite typisch

±0,5...1,5 dB; Impedanz-Mismatch an den

Koppleranschlüssen addiert weitere Pegelfehler,

und der Ausgangspegel einer externen

Rauschquelle ist temperatur- und zeitabhängig

nicht konstant. In der Summe entsteht

eine systematische SNR-Unsicherheit, die

sich im Messergebnis nicht vom Empfängerverhalten

selbst trennen lässt.

Der Ceyear 1466-V (Bild 1) adressiert dieses

Problem architekturell: Das Rauschen wird

im digitalen Basisband durch ein Feedback-

Schieberegister mit anschließender Gauß-

Wahrscheinlichkeitstransformation erzeugt

und dort – im selben digitalen Signalpfad –

kohärent dem Nutzsignal addiert. Erst das

kombinierte Signal wird auf den HF-Träger

moduliert. Das SNR ist eine rein digitale

Amplitudenverhältniseinstellung; der HF-

Ausgangspegel bleibt bei jeder SNR-Änderung

konstant. Kopplerripple, Impedanz-

Mismatch und externe Drift quellen entfallen

als Fehlerquellen vollständig.

Signalpfad

und systemrelevante Geräteparameter

Die Qualität der AWGN-Simulation hängt

nicht nur vom AWGN-Algorithmus selbst ab,

sondern von drei Plattformparametern mit

direkten messtechnischen Konsequenzen:

• Phasenrauschen

Das SSB-Phasenrauschen des LOs geht

additiv in den Rauschboden des erzeugten

HF-Signals ein. Bei DVB-S2X VL-SNR-

Tests, die bis Es/N0 = 10 dB reichen, übersteigt

die Rauschleistung die Trägerleistung

um den Faktor 10. Ein LO mit unzureichendem

Phasenrauschen liefert in diesem

Bereich einen messbaren Eigenanteil am

Gesamtrauschen, der den effektiven Es/

N0 verfälscht und nicht korrigierbar ist.

Der 1466-V erreicht >132 dBc/Hz bei

10 GHz/10 kHz Offset und >161 dBc/

Hz Breitbandrauschen bei 30 MHz Offset/20

GHz – Werte, die den LO-Eigenanteil

auch bei tiefen Es/N0-Werten vernachlässigbar

halten.

• IQ-Modulationsbandbreite

Die konfigurierte Rauschdichte-Bandbreite

muss die vollständige Systembandbreite

des Prüflings abdecken. Wird sie unterschritten,

fehlt Rauschleistung in den Randbereichen

des Kanals – der Prüfling sieht

ein spektral ungleichförmiges Rauschprofil

und ein scheinbar besseres SNR als konfiguriert.

Mit 2 GHz Modulationsbandbreite

(Option H31-2000) deckt der 1466-V die

Kanalanforderungen von 5G NR FR2 (bis

400 MHz Kanalbandbreite), 802.11be

(320 MHz) und DVB-S2X wideband vollständig

ab. Zudem gilt per Gerätespezifikation:

Die Rauschdichte-Bandbreite

muss mindestens doppelt so groß sein wie

die Systembandbreite – unterhalb dieses

Faktors hebt die interne Berechnung die

Bandbreite automatisch an.

• AWGN-Sequenzlänge

und Basisbandpuffer

Das digitale Rauschsignal basiert auf einer

endlichen periodischen Sequenz aus dem

Feedback-Schieberegister, deren Periode

von der eingestellten Rauschdichte-Bandbreite

abhängt. Wiederholt sich das Muster

innerhalb einer BER-Messung, werden

korrelierte Fehler gezählt – die BER wird

systematisch unterschätzt. Bei HARQ-

Systemen wie 5G NR reagiert die BLER

16 hf-praxis 7/2026


Messtechnik

noch sensitiver auf solche Periodizitäten,

da Retransmissionen zeitkorrelierte Fehlerbursts

erzeugen. Der 16 GB-Basisbandpuffer

(Option H32) hält die Wiederholperiode

bei 200 MHz Rauschdichte-Bandbreite

im Minutenbereich – weit außerhalb

praktischer Messdauern.

SNR-Parametrierung:

C/N, Eb/N0 und Pegelplanung

Der Generator unterstützt zwei komplementäre

SNR-Parametriermodi über einen

Einstellbereich von -50 dB bis +40 dB. Im

C/N-Modus wird das Carrier-to-Noise-Verhältnis

direkt in dB eingegeben, bezogen auf

die konfigurierte Rauschdichte-Bandbreite.

Im Eb/N0-Modus (Bild 2) berechnet der

Generator das C/N intern nach der Beziehung

SNR = Eb/N0 × (Rb/BN), wobei Rb

die Bitrate des modulierten Signals und BN

die Rauschdichte-Bandbreite ist – die direkte

Umsetzung der normgebenden 3GPP-Referenzgröße

für BER-Kurvenvergleiche über

verschiedene Modulationsverfahren und

Codierungsraten.

In beliebiger Welle (ARB) und Multi-/

Dualtone-Betrieb steht ausschließlich der

C/N-Modus zur Verfügung, da eine Bitrate

nicht automatisch berechnet werden kann.

Im Add-Noise-Betrieb führt der HF-Ausgang

die kombinierte Leistung P total = P carrier

+ P noise . Bei SNR = 0 dB gilt P carrier = P noise =

P total - 3 dB. Für Sensitivitätstests, bei denen

der absolute Eingangspegel am Prüfling

exakt kalibriert sein muss, ist dieser Zusammenhang

bei der Pegelplanung zwingend

zu berücksichtigen. Der programmierbare

130-dB-Stufenabschwächer (Option H01-

130) ermöglicht dabei die Einstellung sehr

kleiner Ausgangspegel ohne Eingriff in den

internen HF-Signalpfad.

Bei niedrigen SNR-Werten steigt der PAPR

des kombinierten Ausgangssignals durch

die Überlagerung von Träger und AWGN

an. Überschreitet der Crest-Faktor die Aussteuerungsreserve

des ALC-Regelkreises,

wird der eingestellte HF-Ausgangspegel

nicht mehr exakt gehalten. Die Abhilfe ist

in beiden Fällen identisch: den absoluten

HF-Ausgangspegel reduzieren und den

gewünschten Eingangspegel am Prüfling

über den kalibrierten Stufenabschwächer

einstellen.

Anwendungen:

5G NR, DVB-S2X, Radar und Mehrkanal

• 5G NR Reference Sensitivity (TS 38.101)

Der Reference Sensitivity Test nach TS

38.101-1 (FR1) und -2 (FR2) bewertet,

ob ein 5G NR-Empfänger bei definiertem

Mindesteingangspegel eine

Bild 1: 1466-V GUI

Bild 2: Additive White Gaussian Noise (AWGN) GUI

Bild 3: Kommunikationsstandard GUI

hf-praxis 7/2026 17


Messtechnik

Tests – ermöglicht Option H36 die LO-

Kopplung zwischen mehreren 1466-V-Einheiten

über dedizierte 4...20-GHz-LO-Ein-/

Ausgänge auf der Geräterückseite. Die

gekoppelten Instrumente (Bild 4) teilen

sich einen gemeinsamen LO und sind damit

frequenz- und phasenstarr synchronisiert.

Jeder Kanal führt dabei sein eigenes unabhängig

konfiguriertes AWGN-Signal; die

statistische Unabhängigkeit der Rauschsignale

ist durch getrennte Schieberegister

mit unabhängigen Seed-Werten gewährleistet

– eine Voraussetzung für korrekte

MIMO-Kanalsimulation, bei der korreliertes

Rauschen auf mehreren Pfaden die

räumliche Kanalkapazität künstlich erhöht.

Fazit

Bild 4: Multikanalaufbau

PDSCH-BLER < 0,1 % erreicht. Das dazu

erforderliche standardkonforme PDSCH-

Signal – über 600 TestModel/FRC abgedeckt

durch Option S34 – wird im selben

Basisband mit AWGN überlagert. Die

Pegelunsicherheit eines externen Kopplers

entfällt vollständig. Für FR2 mit Kanalbandbreiten

bis 400 MHz ist die 2-GHz-

Basisbandbreite Voraussetzung für ein

spektral korrektes Rauschprofil über den

gesamten Kanal. Die EVM-Spezifikation

von <0,8% bei 28 GHz stellt sicher, dass

Modulationsverzerrungen des Generators

keinen messbaren Eigenbeitrag zur BLER

liefern – im Empfänger sind EVM-induzierte

und AWGN-induzierte Fehler nicht

trennbar.

• DVB-S2X VL-SNR

Die Very Low SNR Modi nach EN 302

307-2 operieren bei Es/N0 bis ?10 dB,

wo die Rauschleistung die Trägerleistung

um den Faktor 10 übersteigt. Frame Error

Rates im Bereich 10E-3 bis 10E-4 erfordern

Messzeiten von mehreren Minuten

für statistische Validität – innerhalb derer

das AWGN-Muster nicht wiederholt werden

darf. Gleichzeitig dominiert in diesem

Es/N0-Bereich jeder LO-Eigenrauschanteil

das Messergebnis direkt. Das Breitbandrauschen

von -161 dBc/Hz bei 30

MHz Offset/20 GHz hält diesen Eigenanteil

vernachlässigbar; für Messungen mit

höchsten C/N-Anforderungen empfiehlt

sich Option H04-2.

• Radar und Electronic Warfare

In Kombination mit Option S03 (Intra-

Pulse-Modulation) erzeugt der Generator

ein AWGN-überlagertes Pulsradarsignal

innerhalb einer einzigen

Basisbandverarbeitungskette. Unterstützte

Modulationstypen umfassen LFM, Dreieck-FM,

Barker-Code, Polyphasen-Codes

(P1...P4, Frank), BPSK/QPSK sowie FSK.

Das zeitliche Alignment zwischen Pulsmodulation

und Rauschsignal ist deterministisch

definiert – bei externen Rauschquellen

führt Triggerjitter im Kopplerpfad zu

undefinierten SCR-Verhältnissen pro Puls.

Mit Modell 1466P (bis 110 GHz) ist der

Frequenzbereich für W-Band-Radar bei

77 und 94 GHz abgedeckt.

• Mehrkanalbetrieb (Bild 3)

und Phasenkohärenz

Der 1466-V unterstützt nativ Single-Unit

Dual-Channel-Betrieb (Option H11-BV20),

bei dem beide RF-Kanäle eines Geräts

unabhängig konfigurierbar sind. Für phasenkohärenten

Mehrkanalbetrieb – etwa

für MIMO-, Beamforming- oder Diversity-

Parameter

Frequenzbereich (1466L-V / 1466P)

SSB Phasenrauschen @ 1 GHz / 10 kHz

Breitbandrauschen @ 20 GHz / 30 MHz

Spurious / Harmonische

Die Integration der AWGN-Erzeugung in

den digitalen Signalpfad des 1466-V ist

keine Komfortfunktion, sondern eine messtechnische

Grundsatzentscheidung. Kopplerripple,

Impedanzmismatch und Neukalibrierung

bei jeder SNR-Stufe – die strukturellen

Fehlerquellen klassischer Aufbauten

– entfallen architekturell. Das eingestellte

SNR ist eine digitale Amplitudenverhältniseinstellung

mit der Stabilität des internen

Taktgitters, reproduzierbar über Frequenz,

Temperatur und Messzeit.

Die drei plattformrelevanten Parameter –

Phasenrauschen (-161 dBc/Hz Breitband),

IQ-Bandbreite (2 GHz) und Sequenzlänge

(16 GB Puffer) – sind direkt messrelevant:

Sie bestimmen, ob der LO-Eigenanteil bei

DVB-S2X VL-SNR vernachlässigbar bleibt,

ob das Rauschprofil bei 5G NR FR2 spektral

korrekt ist, und ob die BER-Messung bei

niedrigen Fehlerraten statistisch valide ist.

Für Labors, die in diesen Anwendungsdomänen

qualifizieren, entscheiden sie darüber,

ob ein Messergebnis trägt. ◄

Wert

6 kHz – 67 GHz / 110 GHz

−145 dBc/Hz

−161 dBc/Hz

EVM @ 5G NR FR2 / 28 GHz < 0,8 %

IQ-Modulationsbandbreite (H31-2000)

Interner Basisbandspeicher (H32)

AWGN-Betriebsmodi

SNR-Parametrierung

Stufenabschwächer (H01-130)

Mehrkanal / Phasenkohärenz (H36)

Ceyear 1466-V – AWGN-relevante Spezifikationen

< −80 dBc / < −55 dBc

2 GHz

16 GB

Add Noise · Pure Noise · CW Interferer

C/N (dB) oder Eb/N0 (dB)

130 dB programmierbar

Multi-Instrument LO-Sharing

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EMV in der Industrie und beim Arbeitsschutz

Für Unternehmen wird die normgerechte

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Expositionen immer

wichtiger.

Gefordert sind Messlösungen,

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zuverlässig erfassen und

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Genau hier setzt das SMP3 von

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sich besonders für industrielle

Anwendungen und Arbeitsschutzbewertungen.

Durch austauschbare Sonden,

Echtzeitmessung und hohe

Messgenauigkeit lässt sich das

System flexibel an unterschiedliche

Einsatzbereiche anpassen.

Für Sicherheitsfachkräfte,

Messtechniker und EMVU-

Verantwortliche bietet das SMP3

schnelle, präzise und normkonforme

Feldmessungen direkt vor

Ort. So können Expositionen

bewertet, Schutzmaßnahmen

überprüft und regulatorische

Anforderungen effizient dokumentiert

werden.

Die EMCO Elektronik ist der

exklusive Vertreter von Wavecontrol

in Deutschland und

Österreich. ◄

Detaillierte frequenz- und code-selektive

Analyse elektromagnetischer Felder

EMCO Elektronik GmbH

info@emco-elektronik.de

www.emco-elektronik.de

Mit dem Ausbau von 5G steigen

auch die Anforderungen

an die elektromagnetische

Umweltverträglichkeit (EMVU).

Dynamische Signalstrukturen,

Beamforming und komplexe

Frequenznutzung machen die

Bewertung elektromagnetischer

Felder anspruchsvoller – besonders

in Telekommunikation, Industrie

und Arbeitsschutz.

Gefragt sind Lösungen, die elektromagnetische

Expositionen

nicht nur erfassen, sondern einzelne

Dienste und Signalquellen

eindeutig analysieren können.

Hier setzt RFSelectiQ von Wavecontrol

an. Das System wurde

speziell für die Herausforderungen

moderner 5G-Messungen

entwickelt und ermöglicht eine

detaillierte frequenz- und codeselektive

Analyse elektromagnetischer

Felder. Dadurch lassen

sich 5G-Signale präzise bewerten

und von anderen Funkdiensten

klar unterscheiden.

Gerade im Arbeitsschutz und

bei EMVU-Untersuchungen an

Mobilfunkstandorten oder in

vernetzten Industrieumgebungen

bietet RFSelectiQ belastbare

Messergebnisse, normgerechte

Bewertungen und eine transparente

Dokumentation komplexer

Expositionsszenarien.

Die EMCO Elektronik ist der

exklusive Vertreter von Wavecontrol

in Deutschland und

Österreich. ◄

Signalgenerator-Modul für 10 bis 1500 MHz

Das Modell SSG-1R5GD-

RC von Mini-Circuits ist ein

modularer Zweikanal-Signalgenerator

mit einem Frequenzbereich

von 10 bis 1500 MHz,

einer Auflösung von 1 Hz und

einer Frequenzgenauigkeit von

±1 ppm.

Mini-Circuits

www.minicircuits.com

Er verfügt über zwei SMA-

Anschlüsse, unabhängig steuerbare

Ausgänge von -60 bis +23

dBm mit einer Auflösung von

0,1 dB und einer Genauigkeit

von ±0,5 dB. Der Signalgenerator

kann über USB- und Ethernet-Verbindungen

ferngesteuert

werden, wobei mehrere Geräte

unter Software-Steuerung in

Reihe geschaltet werden können,

um komplexe Arrays zu

erstellen, mit einer Auswahl

an CW-, Puls-, AM-, FM- und

Chirp-Modulation.◄

20 hf-praxis 7/2026


Messtechnik

Störgenerator

für Prüfungen

nach IEC 61000-4-6

Um steigenden Anforderungen

gerecht zu werden, wurde das

bewährte Testsystem CDG

7000 für leitungsgebundene

Stör größen und Magnetfelder

mit einem leistungsstarken

200-W-HF-Leistungsverstärker

ergänzt.

Das vielseitige Kombinationsgerät

vereint mehrere Funktionen

in einer kompakten Lösung:

Neben dem leistungsstarken

HF-Verstärker stehen ein HF-

Signalgenerator, ein 3-Kanal-

HF-Voltmeter sowie ein integrierter

Richtkoppler zur Verfügung.

Dadurch lassen sich

komplexe Prüfaufbauten deutlich

vereinfachen und effizienter

realisieren.

Schlöder GmbH

info@schloeder-emv.de

www.schloeder-emv.de

Mit einem Frequenzbereich

von 100 kHz bis 400 MHz

deckt der CDG 7000-200 ein

breites Anwendungsspektrum

ab. Neben klassischen EMV-

Prüfungen nach IEC/EN 61000-

4-6 ermöglicht das System auch

Tests gemäß IEC 60601-1-2,

IEC 61000-4-39, MIL-STD-461

(CS114), ISO 11452-4 sowie

IEC 61326-3-2 und NAMUR-

Empfehlungen.

Der integrierte Richtkoppler ist

für Leistungen bis 250 W ausgelegt

und deckt einen Frequenzbereich

von 10 kHz bis 400 MHz

ab. Mit einer Koppeldämpfung

von 45 dB ermöglicht er präzise

Leistungsüberwachung während

der Prüfung.

Ein besonderes Leistungsmerkmal

zeigt sich bei BCI-Tests.

Hier erreicht das System bis

zu 500 mA im Closed-Loop-

Betrieb und erfüllt damit auch

anspruchsvolle Prüfanforderungen.

Zur optimalen Ergänzung im

unteren Frequenzbereich wurde

zusätzlich der CDG 7000-200-4

entwickelt. Dieses System erweitert

den Bereich auf 4 kHz bis

1 MHz und stellt damit eine

ideale Lösung für Anwendungen

dar, die erweiterte Prüfanforderungen

im Niederfrequenzbereich

abdecken müssen. ◄

PIM RACK ANALYZER

Neu von Rosenberger –

Die nächste Generation

der PIM Rack Analyzer

Der PIM Rack Analyzer der nächsten Generation

bietet präzise und effiziente PIM-Messungen für

Labor, Produktion und Qualitätssicherung.

Abdeckung aller Mobilfunkbänder von 300 bis

6000 MHz

Extrem schnelle PIM-Messungen

Integrierte Distance-to-PIM-Funktion zur schnellen

und zuverlässigen Lokalisierung von PIM-Quellen

Optionale Breitband-VNA-Funktionalität am selben

Testport

Minimierte Ausfallzeiten durch Plug-and-Play

Filterkonzept, intuitive Bedienung und austauschbare

Staubfilter

Die leistungsstarke Lösung für moderne HF- und

Mobilfunkkomponenten.

www.rosenberger.com/pia

hf-praxis 7/2026 21


Messtechnik

Flexible Mehrkanaloszilloskope, Digitizer und DAQ-Systeme

für anspruchsvolle Messaufgaben

Bitzer Digitaltechnik erweiterte

sein Lieferprogramm um die

MultiScope-Serie von TiePie

engineering. Die modular aufgebauten

Messsysteme ermöglichen

die Realisierung von Oszilloskop-,

Digitizer- und Datenerfassungslösungen

mit einer

flexibel skalierbaren Anzahl

von Kanälen und eignen sich

insbesondere für Anwendungen

in Forschung, Entwicklung, Industrie

und automatisierten Testsystemen.

Im Gegensatz zu klassischen

Mehrkanal-Oszilloskopen

basiert die MultiScope-Serie

auf einem modularen Konzept.

Mehrere Geräte werden zu einem

gemeinsamen Messsystem kombiniert

und arbeiten dabei vollständig

synchronisiert. Je nach

Anforderung können Single-

Ended- oder differenzielle Eingänge

sowie integrierte Signalgeneratoren

eingesetzt werden.

Bitzer Digitaltechnik

info@bitzer.net

www.bitzer.net

www.tiepie.de

Die Systeme erreichen Abtastraten

von bis zu 1 GSa/s, kontinuierliche

Datenströme von bis

zu 200 MSa/s sowie Speichergrößen

von bis zu 256 Mpts.

Mit Bandbreiten bis 250 MHz

und Auflösungen von 8 bis 16

Bit eignen sich die Geräte für

eine Vielzahl anspruchsvoller

Messaufgaben.

Die mitgelieferte Multi-Channel-Software

erkennt gekoppelte

Geräte automatisch und fasst

diese zu einem gemeinsamen

Instrument zusammen. Anwender

können die Systeme unter

anderem als Oszilloskop, Spektrumanalysator,

Daten logger,

Multimeter, Arbiträrgenerator

oder Protokollanalysator nutzen.

Für die Entwicklung kundenspezifischer

Anwendungen steht

zusätzlich das plattformübergreifende

Software Development Kit

libtiepie-hw zur Verfügung. Die

umfangreiche API ermöglicht

die Integration der Hardware in

eigene Softwareprojekte, automatisierte

Testsysteme oder

OEM-Lösungen.

Die Synchronisation mehrerer

Geräte erfolgt über die von

TiePie engineering entwickelte

CMI-Technologie (Combine

Multiple Instruments).

Diese sorgt für die automatische

Erkennung der verbundenen

Geräte sowie die Synchronisation

von Takt- und Triggersignalen.

Zusätzliche Messgeräte

können jederzeit unkompliziert

in bestehende Systeme eingebunden

werden.

Für Anwendungen mit räumlich

voneinander getrennten Messpunkten

stehen darüber hinaus

drahtlose WCMI-Module (Wireless

Combine Multiple Instruments)

zur Verfügung. Diese

ermöglichen die Synchronisation

mehrerer Geräte über Entfernungen

von bis zu 400 Metern

und bieten gleichzeitig eine galvanische

Trennung zwischen den

einzelnen Messstellen.

Zum aktuellen Portfolio gehören

vorkonfigurierte Systeme mit

vier bis zwölf Kanälen. Darüber

hinaus sind kundenspezifische

Konfigurationen mit noch

höherer Kanalzahl sowie individuellen

Kanal- und Generatorausstattungen

möglich.

Mit der MultiScope-Serie bietet

Bitzer Digitaltechnik eine flexible

Alternative zu konventionellen

Mehrkanal-Messgeräten

und eröffnet Anwendern neue

Möglichkeiten beim Aufbau

skalierbarer Mess- und Datenerfassungssysteme.

Messkabel für den VNA

Die Kabel der PT-Serie von ANOISON

sind hochwertige, phasen- und amplitudenstabile

Messkabel für den Frequenzbereich

bis 110 GHz. Sie werden je nach

Kundenwunsch mit Steckern oder Buchsen

N, SMA, 3.5, 2.92, 2.4, 1.85, 1.35 und

1.0 mm gefertigt.

Für den Anschluss an einen VNA-Port

sind NMD- oder auch miniNMD-Adapter

und -Stecker für die Kabel der PT-Serie

verfügbar. Falls die Anforderungen an die

Phasen- und Amplitudenstabilität Ihrer

Messanwendung sehr hoch sind, ist das

PT- Kabel von ANOISON eine hervorragende

Wahl. Das PT-35 Kabel für den

Frequenzbereich DC bis 26,5 GHz hat

z.B. eine Phasenstabilität von typisch +/-3°

und eine Amplitudenstabilität von typisch

+/-0,05 dB. Diese exzellenten Werte wurden

auch noch erreicht, nachdem die Kabel

einem Biege-Life-Test mit 20.000 Zyklen

und einem Drehtest mit 5000 Zyklen unterzogen

worden waren.

Wie alle Kabel von ANOISON kann die

Länge auf Kundenwunsch angepasst

werden.

Melatronik Nachrichtentechnik GmbH

www.melatronik.de

22 hf-praxis 7/2026


SWITCH TO THE NEXT LEVEL

RF Lambda’s PIN, GaAs and

GaN switches come in a

variety of frequencies and

configurations up to 110GHz

and up to SP160T. They are

high isolation, low insertion

loss and fast switching.

Hermetically sealed options

and special configurations

are available upon request.

RF SOLUTIONS TO MATCH YOUR REQUIREMENTS

RF- Lambda is a global company that continues to

grow and evolve through challenging the boundaries

of technology. We are the industry leader in manufacturing

RF components specializing in RF broadband

and high power solutions.

Our highly innovative designs and extensive customization

capabilities are creating new and unimaginable

solutions connecting people, places and things through

high powered applications beyond expectations.

We are empowering and revolutionizing RF components

for military defense, aerospace, and commercial

applications.

Founded by engineers, managed by accomplished

industry leaders and driven by a talented diverse

workforce. At RF Lambda it is our mission to push the

boundaries of technology and engineer the impossible

for our customers.

As a leader of RF Broadband solutions, RF- Lambda

offers a broad range of high-end RF Components,

Modules, and Systems - from RF Solid State Power

Amplifiers and Low Noise Amplifiers, to RF Switches,

Phase Shifters, and Attenuators. Our products and

RF system designs are widely used for high power

radar stations, phased array systems, and broadband

jamming systems. Whatever your need, we can offer

customized designs and support a variety of applications,

including: wireless infrastructure, RF testing

equipment, military defense, and aerospace.

RF-Lambda Europe GmbH

Eisenstraße 2-4, 65428 Rüsselsheim

+49 69 1532939 40

sales@rflambda.eu

www.rflambda.eu

PRODUCTS: Adapter & DC Block | Amplifiers | Antenna | Attenuators | Benchtop / EMC Amplifier | Cables | Calibration Kits | Circulator

and Isolator | Coupler and Hybrid | Detector | Divider Combiner | Duplexer & Multiplexer | Filters | Flexible Waveguide | Heatsink | Limiter |

Load Termination | Mixer | Phase Array Antenna System | Phase Shifter | Rotary Joint | Signal Generator Synthesizer | Switches | TR Module

LOCATIONS: San Diego, CA, USA | Carrollton, TX, USA | Ottawa, ONT, Canada | Rüsselsheim, Hessen, Germany


Messtechnik

Isolierte Eingangsmodule

Die zunehmende Elektrifizierung sowie das

Wachstum von Anwendungen im Bereich

der KI führen zu einem steigenden Bedarf an

leistungsfähigen Energiespeicherlösungen.

Die Yokogawa Test &Measurement Corporation

gab die Markt einführung von zwei

neuen Eingangs modulen bekannt: einem

isolierten Span nungs modul (720252) mit

erweitertem DC-Offset-Abgleich und hoher

Eingangsimpedanz sowie einem Modul mit

hoher Genauig keit (720301), ideal für die

Leistungs messung.

Mit dem Modul 720252 erweitert Yokogawa

seine bewährte ScopeCorder-Serie

um eine Lösung, die speziell für die hochauflösende

Analyse kleinster Signalveränderungen

auf DC-überlagerten Spannungen

entwickelt wurde.

Als Weiterentwicklung des bestehenden

701251-Moduls´ bietet es zusätzlich einen

einstellbaren Offset-Bereich. Im Vergleich

zu konventionellen digitalen Oszilloskopen

lassen sich dadurch selbst kleinste Änderungen

von Gleichspannungen und -strömen,

beispielsweise in Batterien, Stromversorgungen

oder bei Sensorsignalen, zuverlässig

und reproduzierbar erfassen.

Die Offset-Funktion ermöglicht die gezielte

Kompensation verschiedenster DC-Anteile,

etwa von Batteriespannungen oder Gleichströmen.

Gleichzeitig können sowohl stabile

DC-Niveaus als auch feinste Spannungsfluktuationen

im Mikrovoltbereich (bis zu

1 mV/div) sichtbar gemacht werden.

Eine weitere entscheidende Neue rung ist

der High-Z-Modus mit hoher Eingangsimpedanz

(>1 GOhm), der den Einfluss

des Messsystems auf empfindliche Messobjekte

signifikant reduziert und somit insbesondere

für Anwendungen mit sensiblen

Batterie zellen oder niederohmigen Energiespeichern

geeignet ist.

Mit dem neuen „Power-Modul“ (720301)

stellt Yokogawa ein isoliertes Spannungsmodul

mit hoher Messgenauigkeit vor,

welches sich ideal für die Leistungsbetrachtung

(optional) eignet. Klassische

Leistungs analysatoren liefern hochgenaue

Messergebnisse und sind optimal auf die

präzise Erfassung von Leistungsgrößen

ausgelegt. Das Modul 720301 in Kombination

mit der ScopeCorder-Familie erweitert

diesen Ansatz entscheidend: Es ermöglicht

die synchrone Erfassung von Leistungsgrößen

zusammen mit weiteren physikalischen

Signalen wie bspw. Temperatur,

Dehnung oder Beschleunigung und bietet

damit einen ganzheitlichen Blick auf das

Systemverhalten.

Durch den integrierten direkten Spannungseingang

(Sicherheits-Bananenbuchsen)

sowie einen Anschluss für Stromsensoren

(isolierte BNC-Buchse) und die nahtlose

Einbindung in die DL950- und SL2000-

Systeme wird eine konsistente Messung

von Spannungs- und Stromverläufen im

DC- und AC-Bereich sichergestellt.

Ergänzt wird dies durch leistungsstarke

Analysefunktionen der Leistungsoptionen

(/G05 oder /MT1) des DL950 oder SL2000:

Frei definierbare Messintervalle (ab 0,1 ms),

zyklusbasierte Leistungsberechnungen sowie

flexible Triggerfunktionen auf Leistungsparameter

und Harmonische ermöglichen

eine detaillierte und effiziente Auswertung.

Dieser integrierte Messansatz erhöht die

Aussagekraft bei komplexen Anwendungen

deutlich und macht die modulare Scope-

Corder-Familie von Yokogawa zur idealen

Lösung für umfassende Analysen.

720252 wurde für die hochauf lösende Analyse

von Fluktuationen in Batteriezellen (z.

B. ~4,2 V) ausgelegt. Die hohe Eingangsimpedanz

(> 1 G?) reduziert die Belastung

der Batteriezelle durch den Eingangskreis

und ermöglicht so verlässliche Ergebnisse in

sensiblen Messumgebungen. Dies ist insbesondere

für Anwendungen wie Zellcharakterisierung,

Alterungsanalysen oder Qualitätsprüfungen

von entscheidender Bedeutung

und unterstützt sowohl Forschungs- und

Entwicklungsprozesse als auch Qualitätssicherungsmaßnahmen

über den gesamten

Produktentstehungsprozess hinweg.

Darüber hinaus eignet sich das Modul ideal

für Anwendungen in KI-Systemen und

Stromversorgungen, bei denen kleinste

Signalanteile auf Gleichspannungen –

beispielsweise Ripple oder transiente

Schwankungen – analysiert werden müssen.

Das Modul 720301 wurde entwickelt, um

Anforderungen an die Genauigkeit bei der

Messung von Spannung und Strom in Datenerfassungs-Systemen

zu erfüllen.

In Kombination mit dem Split Core Stromwandler

CT1000S und den Leistungsanalyse-Optionen

(/G05 oder /MT1) steht

darüber hinaus eine garantierte Genauigkeit

(DC ±(0.07% of reading + 0.07% of range))

für die Leistungsparameter zur Verfügung.

Die zyklusbasierte Leistungsberechnung mit

einem Intervall von 0,1 ms erlaubt zudem die

Analyse dynamischer Leistungsänderungen,

beispielsweise bei Lastsprüngen sowie

Umschaltvorgängen von USV-Systemen

und Notstromaggregaten oder transienten

Prozessen in elektrischen Antrieben, und

trägt so zu einem besseren Verständnis des

gesamten Systemverhaltens bei.

Mit einer Auswahl von über 20 Eingangsmodulen,

die zusätzlich zu den zwei neuen

Modulen für die ScopeCorder DL950 und

SL2000 zur Verfügung stehen, lassen sich

verschiedenste physikalische Signale flexibel

kombinieren und an individuelle Messanforderungen

anpassen. Anwender profitieren

dadurch von maximaler Flexibilität

und erhalten schneller umfassende sowie

aussagekräftigere Ergebnisse.

Yokogawa Test & Measurement

https://tmi.yokogawa.com/de/

24 hf-praxis 7/2026


Messtechnik

Messplatz für die Überprüfung

kritischer Funknetze

Mit dem CX200 SiteXpert Communications

Service Monitor setzt VIAVI Solutions

neue Maßstäbe im Bereich moderner

Funkmessplätze. Das kompakte,

leistungsstarke Handheld-System wurde

speziell für den Einsatz in missionskritischen

Kommunikationsnetzen entwickelt

– von BOS und Militär bis hin

zu Infrastrukturbetreibern.

Maximale Leistung – direkt im Feld

Der CX200 vereint die wichtigsten

Funktionen führender Testsysteme in

einem portablen All-in-One-Gerät, ohne

Kompromisse bei Performance oder

Messgenauig keit. Techniker profitieren

von einer umfassenden Testplattform für

analoge und digitale Funkstandards wie:

• TETRA, P25, DMR, NXDN

• Frequenz-, Leistungsund

Modulationsanalyse

• integrierter Spektrumanalysator

und Vektor-Netzwerkanalysator

Damit lassen sich sowohl Funkgeräte als

auch komplette Infrastrukturen effizient

prüfen, warten und optimieren.

hf-praxis 7/2026

EMCO Elektronik GmbH

info@emco-elektronik.de

www.emco-elektronik.de

Schneller testen. Fehler vermeiden.

Verfügbarkeit sichern.

Mit automatisierten Testabläufen reduziert

der CX200 den Zeitaufwand erheblich

und sorgt gleichzeitig für reproduzierbare,

fehlerfreie Messergebnisse.

• Auto-Test-Funktionen für schnelle

Go/No-Go-Entscheidungen

• intuitive Bedienung

über modernes Touch-Interface

• klare Visualisierung

komplexer Messdaten

Das Ergebnis: höhere Netzverfügbarkeit

bei gleichzeitig sinkenden Betriebskosten

(TCO).

Bereit für die Zukunft

kritischer Kommunikation

Die Anforderungen an Funknetze steigen

– insbesondere durch die Migration von

analog zu digital sowie die Integration

von LTE und 5G. Der CX200 ist dafür

ausgelegt, diese Transformation aktiv

zu unterstützen und bietet bereits heute

eine skalierbare Plattform für zukünftige

Technologien.

Kompakt. Leistungsstark. Einsatzbereit.

Der CX200 ist die ideale Lösung für

alle, die im Feld keine Kompromisse

eingehen wollen:

• All-in-One-Funkmessplatz

für analoge & digitale Systeme

• schnelle, automatisierte Testprozesse

• maximale Mobilität

bei voller Performance

EMCO Elektronik ist Ansprechpartner

für alle Funkmessplätze von VIAVI

Solutions in Deutschland. ◄

25


Messtechnik

Durchgängige elektro-optisch-elektrische Simulationen

für Rechenzentren und Ethernet-Designs

Keysight Technologies hat eine EOE-Simulationslösung

(Electrical-Optical-Electrical)

in ADS 2026 vorgestellt. Entwickler

können nun Signalwege vom elektrischen

zum optischen und wieder zum elektrischen

Signal innerhalb einer einzigen Entwicklungsumgebung

simulieren. Diese Funktion

gewinnt zunehmend an Bedeutung, da

die Nachfrage nach schnelleren optischen

Verbindungen durch KI-Infrastruktur und

Hochleistungsrechner steigt. Diese Art der

Analyse ist für die Festlegung der Architektur

und die Bewertung der Leistung von

entscheidender Bedeutung.

Hintergrund: Bis 2029 werden 87% der

optischen Transceiver im Hyperscale-

Bereich mit 800 Gbit/s oder mehr arbeiten,

wobei 1,6 Tbit/s und 3,2 Tbit/s bereits in

Sicht sind. Da optische Verbindungen CPUs,

GPUs und Hochgeschwindigkeits-SerDes-

Schnittstellen miteinander verknüpfen, müssen

Teams die Interaktionen zwischen elektrischen

und optischen Domänen modellieren.

Herkömmliche Simulations-Workflows

behandeln diese Bereiche getrennt, sodass

die Ergebnisse verschiedener Tools manuell

zusammengeführt werden müssen.

Dabei können domänenübergreifende

Effekte, die sich auf die Systemleistung auswirken,

möglicherweise übersehen werden.

Die bahnbrechende EOE-Funktionalität in

ADS 2026 ermöglicht es Entwicklern, den

gesamten Signalpfad – von den Transmittern

über optische und photonische Schaltungen

bis hin zu den elektrischen Empfängern – in

einem einheitlichen Workflow zu simulieren.

Keysight Technologies

www.keysight.com

CelsiStrip ®

Thermoetikette registriert

Maximalwerte durch

Dauerschwärzung

Diverse Bereiche von

+40 bis +260°C

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EUR 200 (verzollt, exkl. MwSt)

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Die Lösung nutzt den High-Speed-Digital-

Workflow von Keysight in Verbindung mit

dem Keysight Photonic Designer. Durch die

Simulation der Mixed-Domain-Signalkette

vor der Hardware-Implementierung können

Teams bereits in einer frühen Phase des

Entwicklungszyklus die Vor- und Nachteile

elektrischer und optischer Designs abwägen

und die Signalintegrität anhand von Hochgeschwindigkeitsstandards

bewerten.

Zu den wichtigsten Vorteilen der Lösung

gehören:

• Identifizierung von Problemen mit der

Signalintegrität in elektrischen und

optischen Domänen bereits vor der

Prototypenentwicklung: Gleichzeitige

Simulation von digitalen Hochgeschwindigkeits-SerDes-Kanälen

und dem Verhalten

photonischer ICs, um domänenübergreifende

Probleme zu erkennen, die nur

dann zutage treten, wenn beide Domänen

gemeinsam modelliert werden.

• Simulation bidirektionaler optischer

Verbindungen unter realistischen Bedingungen:

Die Vollduplex-Simulation erfasst

die Signalausbreitung in Vorwärts- und

Rückwärtsrichtung innerhalb eines EOE-

Kanals – eine Funktion, die bisher nicht

verfügbar war.

• Bewertung nichtlinearer Effekte über

mehrere Wellenlängen hinweg bei mehrspurigen

Verbindungen: Dank der Unterstützung

von Wellenlängenmultiplexing

in den EOE-Simulationsabläufen können

Entwickler beurteilen, wie sich optische

Nichtlinearitäten auf die Leistung über

verschiedene Wellenlängen hinweg auswirken

– ein Thema, das zunehmend an

Bedeutung gewinnt, da optische 800G- und

1,6T-Verbindungen mehrere Wellenlängen

gleichzeitig auf demselben Wellenleiter

nutzen. Diese modulierten Wellenlängen

und Nichtlinearitäten können gemeinsam

als System simuliert werden.

• realistische Darstellung der Signalqualität

auf System ebene. Die Rauschmodellierung

umfasst gleichzeitig den elektrischen

und den optischen Bereich, sodass Entwickler

die Leistung unter realistischen

Bedingungen bewerten können, anstatt

jeden Bereich isoliert zu modellieren.

• nichtlineare Effekte erkennen, bevor sie

die Hardware erreichen: Nichtlineare

Effekte, die von der Modulatorvorspannung

abhängen, sowie Großsignaleffekte

werden im Rahmen von End-to-End-Simulationen

erfasst.

file: TI1CSmini-4346_2021

• elektrisch-optische Kompromisse im

Design-Workflow finden: Die patentierte

Multi-Domain-Co-Simulation verbindet

den Simulator für den elektrischen

Kanal mit dem Simulator für die 4C optische

Hüllkurve, sodass kein Wechsel zwischen

verschiedenen Tools mehr erforderlich ist,

um mögliche Kompromisse zu bewerten.

dimension: 43 x 46 mm

Über die EOE-Simulation auf Systemebene

hinaus deckt ADS 2026 den gesamten

Design-Ablauf ab, von der System- bis hin

zur Komponentenoptimierung. Dank der

PDK-Unterstützung auf Schaltungsebene

und der Integration von Keysight RSoft auf

Komponentenebene erhalten Entwickler ein

realistisches Abbild des Verhaltens photonischer

ICs, ohne dass es zu Diskrepanzen

zwischen dem tatsächlichen Chip und der

Simulation auf Systemebene kommt.

Niels Fache, Senior Vice President bei

Keysight, sagte: „Die KI-Infrastruktur ist

auf optische Verbindungen mit 800 Gbit/s

und 1,6 Tbit/s angewiesen, um Daten in

großem Maßstab zu übertragen. Bei diesen

Geschwindigkeiten lassen sich die elektrische

und die optische Leistung nicht mehr

getrennt modellieren. Mit ADS 2026 haben

Entwickler nun die Möglichkeit, diese

Wechselwirkungen zu simulieren, bevor

sie sich für die Umsetzung in Halbleiter

entscheiden.“◄

26 hf-praxis 7/2026


DC TO 86 GHz

Filter Technologies

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CATV (75Ω)

Dual Matched

Hi-Rel

CAVITY

CERAMIC RESONATOR

LUMPED L-C

Supporting DOCSIS® 3.1

and 4.0 requirements

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push-pull configurations

Rugged ceramic package

meets MIL requirements for

harsh operating conditions

• Passbands to 43.5 GHz

• Stopbands to 57 GHz

• Bandwidths as narrow as 1%

• 100+ dB rejection

High Linearity

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from 0.5 to 40%

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up to 20W

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Low Noise

• Wide catalog selection

• Several package options

including aqueous washable

• Variety of filter topologies

Low Additive Phase Noise

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MMIC REFLECTIONLESS

High dynamic range over wide

bandwidths up to 45 GHz

NF as low as 0.38 dB for

sensitive receiver applications

As low as -173 dBc/Hz

@ 10 kHz offset

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of mmWave LTCC filters

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stopband rejection up

to 100 dB

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• Connectorized designs with

4 to 40% fractional bandwidth

• Power handling up to 10W

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Variable Gain

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and internally terminates

stopband signals

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amplifiers, mixers, multipliers,

ADC/DACs & more

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small as 1.18 x 1.42mm

Up to 31.5 dB digital

gain control

Flat gain for broadband

and multi-band use

• WR-12, WR-15 and

WR-28 interfaces

• Passbands up to 87 GHz

• High stopband rejection,

40 dB

• Ultra-wide passbands

up to 26 GHz

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up to 40 GHz

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? +44 1252 83 2600 +44 1252 83 7010

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? +49 861 16677 0 +49 861 16677 88

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Messtechnik

SignalShark XT für mehr Leistung

und volle Kontrolle im Feld

Grenzüber wachung sowie, neben

Container- Lösungen, sämtliche

Operationen auf Plattformen wie

Fahrzeugen oder Masten.

und performantes wie robustes,

kompaktes und im Kriseneinsatz

einfach, zügig und fehlerfrei zu

bedienendes Equipment.

Narda Safety Test Solutions

erweitert seine SignalShark-Baureihe

um eine extrem leistungsf

ähige Variante des hocheffizienten

RF- Empfängers und

-Funkpeilers. Mit dem neuen

SignalShark XT ist den Messtechnik-Experten

aus Pfullingen

die schlagkräftige Kombination

eines integrierten Hochleistungsrechners

mit ihrem modernen

echten „Open-Platform“-

Konzept gelungen. In Bezug

auf Integratoren, KRITIS und

Sicherheitsbehörden, vor allem

jedoch mit Blick auf den gesamten

Defence-Bereich eröffnet

ihr Durchbruch Nutzern eine

nie dagewesene Flexibilität.

Anwender des SignalShark XT

können erstmals rechenintensive

Drittanbieter-Software direkt auf

dem kompakten Präzisionsmessinstrument

betreiben, ohne im

Feldeinsatz auf einen externen

PC angewiesen zu sein.

Narda

Safety Test Solutions GmbH

info@narda-sts.com

www.narda-sts.com

Hintergrund

Immer mehr drahtlose Dienste

und hochdynamische Signale

wie z.B. Drohnen, 5G und IoT

haben zur Folge, dass das Funkspektrum

zunehmend dichter

und komplexer wird. Da die

Sensortechnologie angesichts

dessen nach wie vor in Echtzeit

lückenlos Veränderungen

erfassen muss und simultan eine

immer anspruchsvollere Software

immer höhere Datenmengen

zu verarbeiten hat, steigen

die Anforderungen an Rechenleistung

und Analysetiefe der

Geräte kontinuierlich. Jetzt

trägt Narda STS all diesen in

den unterschiedlichen Märkten

rasch wachsenden Bedarfen

mit seinem leistungsfähigen

und flexiblen, besonders für

den anspruchsvollen Einsatz im

Feld geeigneten SignalShark XT

nachhaltig Rechnung.

Für besonders anspruchsvolle

Einsatzgebiete

Zu den prädestinierten Szenarien

für den neuen SignalShark

XT gehören Einsätze innerhalb

größerer verteilter Monitoring-Netze

und die TDOAbasierte

Lokalisierung von

Signal- Quellen, die Sensorfusion,

etwa zur stationären

Status quo

In gängigen Systemarchitekturen

werden immer noch Receiver

und Analyzer im Feld betrieben,

während rechenintensivere Software,

etwa zur Klassifizierung,

Decodierung und Demodulation

von Signalen oder IQ-Datenverarbeitung

mit hohem Durchsatz,

auf einem separaten Laptop läuft.

Das bedeutet zusätzliche Hardware,

einen zusätzlichen externen

Strombedarf, mehr Schnittstellen

und Verkabelung sowie

eine deutlich höhere Fehleranfälligkeit.

Negative Begleiterscheinungen,

die bereits in

Anwendungen für BOS, Betreiber

kritischer Infrastruktur oder

System-Integratoren eine höhere

Systemkomplexität und Mehraufwand,

Mehrkosten und eine

größere Ausfallwahrscheinlichkeit

bedeuten.

Im militärischen Einsatz hingegen,

wo neben Zuverlässigkeit

und Robustheit eine extrem

hohe Rechenleistung alternativlos

gefordert ist, kann jeder einzelne

dieser Parameter „kriegsentscheidend“

sein und über

das Gelingen oder Scheitern

ganzer Missionen bestimmen.

Kaum ein anderer Bereich stellt

ähnlich hohe Anforderungen

an ein gleichermaßen präzises

Feldeinsatz – entscheidende

Vorteile auf einen Blick

Die größten Vorzüge des

SignalShark XT für den Feldeinsatz

gehen auf die konzeptionelle

Reduktion der Systemkomplexität

zurück. Allein die

Tatsache, dass kein externes

Laptop vonnöten ist, spart

Platz und Kosten und macht

ein separates Betriebssystem,

das gepflegt werden muss, eine

externe Stromversorgung sowie

Maßnahmen in puncto Wetterschutz

überflüssig. Mit weniger

System-Komponenten und demnach

auch weniger Schnittstellen

und Verbindungen – womit

auch eine geringere Fehleranfälligkeit

inklusive Cybersecurity-

Risiko einhergeht – lässt sich

das Messinstrument einfacher

einrichten und ist viel schneller

sicher einsatzbereit. Konzipiert

für groß angelegte und

automatisierte Lösungen zur

Frequenzüber wachung zeigt sich

der SignalShark XT schließlich

außergewöhnlich effizient und

skalierbar.

Klare Vorzüge

im Defence-Bereich

Die ca. um den Faktor 4

leistungsstärkere CPU im

Zusammenhang mit der Open

28 hf-praxis 7/2026


Messtechnik

Platform, die höhere Systemintegration

des SignalShark XT,

wirken sich auch im Defence-

Bereich in vielerlei Hinsicht

äußerst positiv aus. Narda STS

hat das gesamte Konzept den

spezifischen Anforderungen von

Einsätzen im Feld untergeordnet.

Das kompakte Gerät muss

nicht etwa per Funk mit anderen

Systemen verbunden werden. Es

funktioniert auch bei Funkstille.

So führt die reduzierte Systemkomplexität

generell zu einer

geringeren elektromagnetischen

Sichtbarkeit (elektromagnetische

Signatur) im Kriseneinsatz.

Das Gerät ist von Beginn an so

konzipiert und optimiert – nicht

jeder Soldat im Einsatz ist ein

ausgebildeter RF-Experte –,

dass es in Nullkommanix zuverlässig

einsatzbereit ist, ohne

dass der Betreiber „in der Hitze

des Gefechts“ schnell hektisch

irgendwelche Messparameter

einstellen muss.

SignalShark Outdoor XT

Beim Einsatz des SignalShark

Outdoor XT im Feld besteht

dank seines On-Board-High-

Performance-Computers keine

Notwendigkeit mehr, einen

gesonderten Mast vor Ort aufzubauen.

Daran musste zuvor

neben der Peilantenne (ADFA)

oder einer Monitoring-Antenne

der Receiver angeschlossen werden.

Darüber hinaus müssten

Anschlüsse von PC und Modem

inklusive Switches für die Verkabelung

und vielleicht die

beiden Antennen in einer Art

Shelter realisiert werden. Ganz

zu schweigen von der aufwendigen

Stromversorgung für das

komplette Konstrukt.

Dieser Prozess ist bei Weitem zu

zeitaufwendig. In Gefechtssituationen

wird eine solche Station,

z. B. um die Kommunikation des

Gegners aufzuzeichnen, maximal

für vier bis fünf Stunden

aufgebaut, bevor die Einheit

ihren Standort wechseln muss.

Anderenfalls ist die Gefahr einer

Ortung und anschließenden Zerstörung

viel zu groß.

In diesen Situationen, in denen

schnelles Deployment gefordert

ist, kommt die ganze Flexibilität

und Wendigkeit eines SignalShark

Outdoor XT besonders

deutlich zum Ausdruck. Bereits

fertig in einem kompakten

System ist das Gerät innerhalb

von circa 10 - 15 Minuten komplett

installiert und einsatzbereit,

die anspruchsvollsten und komplexesten

Operationen durchzuführen.

Nach dieser kurzen

Zeitspanne kann sich die Einheit

dann insofern aus der direkten

Schusslinie zurückziehen, als der

SignalShark XT autonom laufen

oder aus sicherer Distanz ferngesteuert

werden kann.

High-Performance-

Computing erstmals

direkt im Messinstrument

An Bord des neuen SignalShark

XT kommt erstmals

ein leistungs fähiger Octa-

Core-CPU-System mit 16 GB

RAM sowie 512 GB SSD und

2.5-Gbit-Ethernet zum Einsatz.

Mit der circa vierfachen Rechenleistung

gegenüber der Standardversion

sind jetzt beispielsweise

sowohl die Signal-Decodierung

und -Demodulation von 100 FM-

Kanälen gleichzeitig (statt 16

wie bei der Standardversion), die

KI-basierte Signal-Klassifizierung

als auch Offline Direction

Finding, z. B. zur Lokalisierung

eines Drohnenschwarms, mühelos

realisierbar.

Jetzt ebenfalls möglich mit dem

neuen SignalShark XT sind sog.

Machine-learning- bzw. Reinforcement-learning-AI-Anwendungen,

die sehr gute Ergebnisse

in der Signal-Klassi fizierung

erzielen, wenn dem Anwender

im Feld etwa nicht alle erforderlichen

Decoder zur Verfügung

stehen. Unterm Strich erlaubt

der SignalShark XT spezifische,

maßgeschneiderte Stand alone-

Lösungen, für die in der Vergangenheit

große komplexe und

komplizierte Systeme erforderlich

waren. SCPI-Fernsteuerung

und VITA-49-konformes IQ-

Streaming runden das Integrationspotenzial

des Neuen ab.

Kombination aus

„echter Open Platform“

und Hochleistungsrechner

Mit dem SignalShark XT ist den

Narda-Ingenieuren die effiziente

Kombination eines integrierten

Hochleistungsrechners mit ihrem

modernen Konzept eines „ echten

offenen Spektrumanalysators“

gelungen. Eine junge Allianz,

die in der Branche in dieser

Form ein Alleinstellungsmerkmal

darstellt. Über die höhere

Rechenleistung hinaus konnte

Narda STS mit dem neuen

Messinstrument eine verbesserte

Frequenzgenauigkeit von

0,2 ppm sowie IQ-Streaming

mit 40 (statt bislang ~20) MHz

Bandbreite realisieren.

Angeboten in den Modellen

SignalShark Handheld XT und

SignalShark Remote Unit XT,

DF Receiver Module XT und

SignalShark Outdoor XT basiert

das jüngste Familienmitglied der

SignalShark-Serie auf Windows

11 LTSC 2024 und bietet eine

„echte Open Platform“, also eine

vollständig offene Plattform. Das

heißt, dass Anwender weder auf

vorinstallierte Funktionen noch

proprietäre Software reduziert

sind. Sie können vielmehr völlig

flexibel kundenspezifische

Drittanbieter-Software oder etwa

eigene Python-basierte Skripte,

selbst extrem rechenintensive

Anwendungen, installieren,

betreiben und nutzen. Vorausgesetzt

sie verfügen über die erforderlichen

Rechte und Lizenzen.

Fazit und Ausblick

Die erhöhte Rechenleistung,

die Speicherarchitektur und das

moderne Betriebssystem ermöglichen

es dem SignalShark XT

in Verbindung mit seiner „echten

Open Platform“, neue Algorithmen,

KI-Anwendungen oder

Decoder künftig direkt auf dem

Gerät zu implementieren, ohne

dass ein Hardware-Wechsel

erforderlich ist. Durch diese

große Flexibilität haben die Entwickler

aus Pfullingen hier eine

Zukunftsplattform hervorgebracht,

die gerade in den Kernbereichen

Spektrum-Management,

Regulierung und Verteidigung

große Investitionssicherheit mit

sich bringt.

Die Knackpunkte in technologischer

Hinsicht, die entscheidenden

Aufgaben, die die Narda-

Ingenieure bei der XT-Variante

zu lösen hatten, waren die Stromversorgung

und die Kühlung

einer derart leistungsfähigen

integrierten CPU. ◄

hf-praxis 7/2026 29


Messtechnik

HF-Signalanalysatoren beschleunigen Design

und Validierung drahtloser Breitbandsysteme

Keysight Technologies hat die Signalanalysatoren

Pro XA6 SA6320A und Expert

XA5 SA6210A vorgestellt, die Ingenieure

dabei unterstützen sollen, immer komplexere

drahtlose Systeme schneller und mit

größerer Sicherheit zu entwickeln und zu

validieren.

Background: Da sich drahtlose Systeme

in Richtung größerer Bandbreiten, höherer

Frequenzen und fortschrittlicherer Mehrantennenarchitekturen

entwickeln, werden

die Arbeitsabläufe bei der HF-Validierung

immer komplexer und zeitaufwendiger.

Selbst bei mehreren Erfassungsdurchläufen

und wiederholten Tests fehlt Ingenieuren

oft der vollständige Überblick über

das Signalverhalten. Diese Arbeitsabläufe

können die Fehlersuche verlangsamen, die

Messunsicherheit erhöhen und die Erkennung

von Signalstörungen bis in eine späte

Entwicklungsphase hinauszögern.

Die Signalanalysatoren Pro XA6 SA6320A

und Expert XA5 SA6210A von Keysight

bewältigen diese Herausforderungen, indem

sie Ingenieuren einen schnelleren Ablauf

von Entwurfs-, Fehlerbehebungs- und Validierungsprozessen

ermöglichen, Wiederholungsläufe

reduzieren und die Zuverlässigkeit

bei der Charakterisierung von drahtlosen

Systemen, Radarsystemen und Breitbandsystemen

der nächsten Generation erhöhen.

Keysight Technologies

www.keysight.com

Der Pro XA6 SA6320A bietet eine

Analyse bandbreite von bis zu 8 GHz, eine

vollständige Vorauswahl bis zu 67 GHz

sowie fortschrittliche HF-Messfunktionen

für anspruchsvolle Anwendungen in den

Bereichen Breitband, Millimeterwellen,

Radar und Betrieb im elektromagnetischen

Spektrum. Der Expert XA5 SA6210A bietet

schnelle Sweep-Messungen bis zu 32 GHz,

eine große Analysebandbreite bis zu 2 GHz

und Zweikanal-HF-Analyse auf einer einzigen

Plattform, die für das tägliche Design

und die Validierung von Funk modulen optimiert

ist.

Mit dem Pro XA6 SA6320A können Ingenieure

anspruchsvolle Breitband- und Hochfrequenzsysteme

mit detaillierteren Ein blicken

in die Signale validieren.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

• Breitbanderfassung bis 8 GHz: Eine Analysebandbreite

von bis zu 8 GHz erfasst

breitbandige Signale, ermöglicht eine

umfassendere Signalanalyse und reduziert

die Komplexität des Arbeitsablaufs.

• Erweiterung des Hochfrequenz-D

esigns und der Validierung: Der Frequenzbereich

bis zu 67 GHz unterstützt

Anwendungen der nächsten Generation

in den Bereichen Mobilfunk, Millimeterwellen,

Radar und Frequenzspektrum.

• verbesserte Signalklarheit: Fortschrittliche

Leistungsmerkmale bei dem angezeigten

durchschnittlichen Rausch pegel

(DANL), dem Phasenrauschen und der

EVM decken schwache Störspitzen, Interferenzen

und breitbandige Beeinträchtigungen

auf.

• beschleunigte 5G-NR-Analyse: Durch

die GPU-beschleunigte Demodulation für

5G-NR-EVM-Messungen (Error Vector

Magnitude) mit großer Bandbreite wird

die Analysezeit verkürzt.

• Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

bei breiter RBW: Eine Auflösungsbandbreite

(RBW) von bis zu 80 MHz unterstützt

normkonforme Signalmessungen.

Der Expert XA5 SA6210A unterstützt Forschungs-

und Entwicklungs-, Validierungsund

Fertigungsteams dabei, Testabläufe in

den Bereichen 5G, WLAN, Ultrabreitband,

Radar, gepulste HF-Technik und allgemeine

drahtlose Kommunikation zu beschleunigen.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

• beschleunigte Störsignalerkennung:

Schnelle, bildfreie Sweep-Messungen bis

zu 32 GHz helfen Ingenieuren, schwache

Signale und Störaussendungen früher zu

identifizieren.

• vereinfachte Validierung: Die Dualempfänger-Architektur

ermöglicht 5G-NRund

WLAN-MIMO-Messungen sowie die

Berechnung der korrelierten Fehlervektorgröße

(ccEVM) und unterstützt damit die

Analyse komplexer HF-Wechselwirkungen

mit einem einzigen Messgerät.

• breitere Testabdeckung für drahtlose

Anwendungen: Eine Analysebandbreite

von bis zu 2 GHz unterstützt fortschrittliche

Validierungs-Workflows für 5G, WLAN,

Radar und allgemeine Messanwendungen.

• höhere Messsicherheit: Eine hohe HF-

Messgenauigkeit trägt dazu bei, die EVM-

Unsicherheit zu verringern und die Signalcharakterisierung

zu verbessern.

• optimierte HF-Workflows: Ein größeres

Display, eine neugestaltete Benutzeroberfläche

und die Kompatibilität mit SCPI

der X-Serie (Legacy) erleichtern Teams

den schnelleren und effizienteren Umstieg.

Jun Chie, Vice President, Core Product

Management bei Keysight, sagte: „Das

Design und die Validierung von Funktechnologien

werden immer anspruchsvoller,

da Ingenieure mit größeren Bandbreiten,

höheren Frequenzen und komplexeren

Signalumgebungen arbeiten. Die Signalanalysatoren

Pro XA6 SA6320A und Expert

XA5 SA6210A wurden entwickelt, um

Ingenieurteams dabei zu unterstützen, mehr

Signalverhalten in kürzerer Zeit zu erfassen,

die Messgeschwindigkeit zu erhöhen

und mit größerer Sicherheit vom Design

und der Fehlerbehebung zur Validierung

überzugehen.“ ◄

30 hf-praxis 7/2026


SIX DAYS THREE CONFERENCES ONE EXHIBITION

EUROPE’S PREMIER

MICROWAVE, RF, WIRELESS AND

RADAR EVENT

EUROPEAN MICROWAVE WEEK 2026

REGISTRATION

INFORMATION

EUROPE’S PREMIER MICROWAVE, RF, WIRELESS AND RADAR EVENT

REGISTRATION IS NOW OPEN

Register online at:

www.eumw.eu

View the conference programme

matrix at: www.eumw.eu

REGISTER AT:

WWW.EUMW.EU


European Microwave Week 2026

The only European event dedicated to the Microwave and RF industry

The European Microwave Week 2026 takes place in London.

Bringing industry and academia together, European Microwave

Week 2026 is a SIX day event, including THREE cutting edge

conferences, THREE Forums and ONE exciting trade and

technology Exhibition featuring leading players from across the

globe. EuMW 2026 provides access to the very latest products,

The Exhibition

Registration to the exhibition is FREE!

• Over 300 International Companies - meet the industry’s

biggest names and network on a global scale

• Cutting-edge Technology - exhibitors showcase their latest

product innovations, offer hands-on demonstrations and

provide the opportunity to talk technical with the experts

Be There

Exhibition Dates

research and initiatives in the microwave sector. It also offers

you the opportunity for face-to-face interaction with those

driving the future of microwave technology. EuMW 2026 will see

an estimated 1,600 conference delegates, over 4,000 attendees

and in excess of 300 international exhibitors (inc. Asia & US).

• Industrial Workshops - get first hand technical advice and

guidance from some of the industry’s leading innovators

Opening Times

Tuesday 6 October 2026 09:30 - 18:00

Wednesday 7 October 2026 09:30 - 17:30

Thursday 8 October 2026 09:30 - 16:30

The Conferences

The EuMW 2026 consists of three conferences, three forums and associated workshops:

• European Microwave Integrated Circuits Conference (EuMIC)

5 - 6 October 2026

• European Microwave Conference (EuMC)

6 - 8 October 2026

• European Radar Conference (EuRAD) 7 - 9 October 2026

• Plus Workshops and Short Courses (From 4 October 2026)

• In addition, EuMW 2026 will include the newly rebranded

Defence Forum, the Automotive Forum and the 6G Forum

TO SEE THE CONFERENCE SESSION MATRIX please visit: www.eumw.eu

The three conferences specifically target ground breaking innovation

in microwave research. The presentations cover the latest trends in

the field, driven by industry roadmaps. The result is three superb

conferences created from the very best papers submitted. For the full

and up to date conference programme including a detailed description

of the conferences, workshops and short courses, please visit

www.eumw.eu. There you will also find details of our partner

programme and other social events during the week.

How to Register

Registering as a Conference Delegate or Exhibition Visitor couldn’t be easier. Register online and

print out your badge in seconds onsite at the Fast Track Check In Desk. Online registration is now

open, up to and during the event until 9 October 2026.

• Register online at www.eumw.eu

• Receive an email receipt with QR code attached

• Bring your email, QR code and photo ID with you to the event

• Go to the Fast Track Check In Desk and print out your badge

• Alternatively, you can register onsite at the self service

terminals during the registration.

Please note: NO badges will be mailed out prior to the event.

Entry to the exhibition is FREE.

Register at: www.eumw.eu

On-site registration opening times:

• Saturday 3 October 2026 (16:00 - 19:00)

• Sunday 4 - Thursday 8 October 2026 (08:00 - 17:00)

• Friday 9 October 2026 (08:00 - 10.00)


Registration Fees

Full Week ticket:

Get the most out of this year’s Microwave Week with a Full Week ticket.

Combine all three conferences with access to the Defence Forum and

the 6G Forum (the Automotive Forum and the Schools are not included)

as well as all the Workshops or Short Courses.

Registration at one conference does not allow access to the

sessions of the other conferences.

Reduced rates are offered if you have society membership to any

of the following: EuMA , GAAS, IET or IEEE. Reduced rates for the

conferences are also offered if you are a Student/Senior (Fulltime

students 30 years or younger and Seniors 65 or older as

of 9 October 2026). The fees shown below are invoiced in the

name and on behalf of the European Microwave Association. All

payments must be in € Euros – cards will be debited in € Euros.

Lunches are included with all conference/forum and workshop

registrations:

- Sunday: lunch boxes provided to delegates

- Monday-Friday: delegates receive a seated 3 course lunch

CONFERENCES

REGISTRATION

ADVANCE DISCOUNTED RATE

(FROM NOW UP TO & INCLUDING 4 September 2026)

Society Member

Non-Member

STANDARD RATE

(FROM 5 September 2026 & ONSITE)

Society Member

Non-Member

1 Conference Standard Student/Sr. Standard Student/Sr. Standard Student/Sr. Standard Student/Sr.

EuMC € 750 € 230 € 1,040 € 320 € 1,040 € 320 € 1,460 € 450

EuMIC

EuRAD

€ 570 € 190 € 790 € 260 € 790 € 260 € 1,110 € 370

€ 570 € 190 € 790 € 260 € 790 € 260 € 1,110 € 370

2 Conferences Standard Student/Sr. Standard Student/Sr. Standard Student/Sr. Standard Student/Sr.

EuMC + EuMIC € 1,050 € 340 € 1,470 € 470 € 1,470 € 470 € 2,060 € 660

EuMC + EuRAD € 1,050 € 340 € 1,470 € 470 € 1,470 € 470 € 2,060 € 660

EuMIC + EuRAD € 910 € 300 € 1,270 € 420 € 1,270 € 420 € 1,780 € 590

3 Conferences Standard Student/Sr. Standard Student/Sr. Standard Student/Sr. Standard Student/Sr.

EuMC + EuMIC + EuRAD

Full Week Ticket

€ 1,320 € 430 € 1,840 € 600 € 1,840 € 600 € 2,580 € 840

€ 2,100 € 1,270 € 2,680 € 1,520 € 2,680 € 1,520 € 3,470 € 1,880

BECOME A MEMBER - NOW!

EuMA membership fees: Professional € 25 / year, Student € 15 / year.

One can apply for EuMA membership by ticking the appropriate

box during registration for EuMW. Membership is valid for one

year, starting when the subscription is completed. The discount

for the EuMW fees applies immediately. Members have full

e-access to the International Journal of Microwave and

Wireless Technologies.

EUMA KNOWLEDGE CENTRE

The EuMA website has its Knowledge Centre which

presently contains over 24,000 papers published under

the EuMA umbrella. Full texts are available to EuMA

members only, who can make as many copies as they

wish, at no extra-cost.

SPECIAL FORUMS AND SESSIONS

REGISTRATION

ADVANCE DISCOUNTED RATE STANDARD RATE

(UP TO & INCLUDING 4 September 2026) (FROM 5 September 2026 & ONSITE)

Date Delegates* All Others** Delegates* All Others**

Automotive Forum 6 October 2026 € 385 € 540 € 540 € 755

Defence Forum 7 October 2026 € 350 € 490 € 350 € 490

6G Forum 8 October 2026 € 385 € 540 € 540 € 755

Tom Brazil Doctoral School 4 October 2026 € 50 € 50 € 70 € 70

Student School 5 October 2026 € 50 € 50 € 70 € 70

EuMW Gala Event 7 October 2026 € 60 € 60 € 60 € 60

*those registered for EuMC, EuMIC or EuRAD **those not registered for a conference


Workshops and Short Courses

Despite the organiser’s best efforts to ensure the availability of all listed workshops and short courses, the list below may be subject to change. Also

workshop numbering is subject to change. Please refer to www.eumw.eu at the time of registration for final workshop availability and numbering.

Sunday 4 October 2026

SS-01 Half-day (morning) EuMC Challenges and Payoffs in Next-Generation SATCOM: Multi-Band, Multi-Orbit, Multi-Constellation Ground

Terminals

SS-02 Full day EuMIC Fundamentals of Microwave PA Design

WS-01 Full day EuMC Additive Manufacturing of Microwave Components and Systems

WS-02 Full day EuMC Accurate Signals, Linear Amplifiers: Measurement Techniques from RF to Sub-THz

WS-03 Full day EuMC Advances in microwave to THz biomedical sensing and imaging: application to skin and breast cancer

WS-04 Full day EuMC Antenna Technologies for Non-Terrestrial Networks and SATCOM Terminals

WS-05 Full day EuMC Current Trends in MMW and THz components

WS-06 Full day EuMC Advanced power sensing for frequencies above 140GHz

WS-07 Full day EuMC Advances in cryogenic microwave design and measurement techniques of superconducting and spin qubits

WS-08 Full day EuMC Advances in AI-Driven Microwave Design: From devices up to system-level

WS-09 Full day EuMC/EuMIC Advanced IC Design for mm-Wave and Beyond

WS-10 Full day EuMC/EuMIC Exploring the Innovative Technologies and Circuits Driving the Transition to 6G

WS-11 Half-day (afternoon) EuMC Emerging components for sub-terahertz 6G applications

Monday 5 October 2026

SM-01 Half-day (morning) EuMC Modern SatCom Waveforms and Payload Performance: Linearity, PAPR, Spectrum Compliance, and Advanced

Signal Analysis

SM-02 Half-day (afternoon) EuMC Harnessing Phase Information to Improve RF Measurements

WM-01 Full day EuMC On-Wafer Microwave Measurement Techniques for 6G and beyond

WM-02 Half-day (morning) EuMC Open-source Toolchain in RF and Digital Design

WM-03 Full day EuMC Photonic Technologies and Systems for RF Applications

WM-04 Half-day (afternoon) EuMC Old Dog New Tricks: Analog Linearization of RF/Microwave Power Amplifiers for Efficient and Wideband

Transmitters

WM-05 Half-day (morning) EuMC/EuMIC Embedding Sustainability into Electronics: A Workshop for Circuit Designers on Quantification, Implementation,

and Future Technologies

WM-06 Full day EuMC/EuMIC Enabling Ultra-Low Noise RF Systems: Technology, Materials and Metrology

WM-07 Full day EuMC/EuMIC Is RF GaN-on-Si ready for prime time?

WM-08 Half-day (afternoon) EuMC/

EuMIC/EuRAD

Reproducible RF & Radar Research with Open-Source Software, Testbeds, and Datasets

Thursday 8 October 2026

STh-01 Half-day (afternoon) EuRAD Brief INCOMPLETE History of Radar

WTh-01 Full day EuMC/EuMIC/

EuRAD

Active Phase Arrays: Bridging Design and Measurement for Young and Industry Professionals

Friday 9 October 2026

SF-01 Half-day (morning) EuRAD Integrated Sensing and Communications: Fundamentals, State-of-the-Art and the Road Ahead

SF-02 Half-day (morning) EuRAD Digital Twins for Radar Systems: Modeling, Simulation, and AI Applications

SF-03 Half-day (morning) EuRAD Beyond Vision: 4D Radar and Sensor Fusion AI for Robust Perception

WF-01 Full day EuRAD Radar Research Trends for Mobility: Automotive and Beyond

WF-02 Full day EuRAD Distributed/Multistatic radar principles and practice

WF-03 Half-day (morning) EuRAD Remote Sensing for Medical Applications

WF-04 Half-day (morning) EuRAD Radar Technologies for Space Domain Awareness (SDA)

WORKSHOPS AND

SHORT COURSES

IN COMBINATION WITH

CONFERENCE REGISTRATION

WITHOUT

CONFERENCE REGISTRATION

Society Member

Non-Member

Society Member

Non-Member

Standard Student/Sr. Standard Student/Sr. Standard Student/Sr. Standard Student/Sr.

Half Day € 130 € 100 € 180 € 130 € 180 € 130 € 240 € 180

Full Day € 190 € 140 € 260 € 190 € 260 € 190 € 340 € 260


Messtechnik

Kanalmodellierung und

Wireless-Simulationsverfahren für 6G

Erste Ergebnisse wurden auf

dem EuCNC & 6G Summit 2026

in Málaga, Spanien, präsentiert.

Peng Cao, Vice President und

General Manager der Wireless

Test Group bei Keysight,

sagte: „Keysight unterstützt das

6G-Ökosystem dabei, Innovationen

mit größerer Zuversicht

voranzutreiben. Durch die Kombination

von Messdaten aus

der Praxis mit fortschrittlicher

Modellierung und Simulation

ermöglicht diese Zusammenarbeit

eine besser reproduzierbare

Validierung von Architekturen

der nächsten Generation. Das

trägt dazu bei, das Risiko beim

Übergang von der Forschung

zur praktischen Umsetzung zu

verringern.“ ◄

Realistischere Kanalmodellierung

und skalierbare Simulationen

gewinnen zunehmend an

Bedeutung, um Wireless-Architekturen

der nächsten Generation

vor ihrer Einführung mit

größerer Sicherheit bewerten

zu können.

Keysight Technologies

www.keysight.com

Keysight Technologies arbeitet

mit NTT DOCOMO und NTT

zusammen, um die realistische

6G-Kanalmodellierung und die

Simulation der drahtlosen Kommunikation

voranzutreiben. Die

Zusammenarbeit ist Teil der

bestehenden Absichtserklärung

(Memorandum of Understanding,

MoU) der Unternehmen,

die sich auf Technologien für das

Design, den Test und die Messung

von 6G-Funkkommunikation

konzentriert.

Zu den ersten Etappenzielen

gehören Fortschritte bei der

messungsgestützten Kanalmodellierung

und der verteilten

MIMO-Simulation (Multiple-

Input Multiple-Output), wodurch

Forscher Konzepte für die nächste

Generation der Funkkommunikation

mit größerer Sicherheit

bewerten können.

Im Zuge der fortschreitenden

6G-Forschung legt die Branche

immer mehr Wert auf das

Verständnis der Leistung von

Funksystemen in komplexen

realen Umgebungen, darunter

städtische Gebiete, Innenräume

und Verkehrskorridore.

Die genaue Nachbildung dieser

Bedingungen stellt nach wie vor

eine Herausforderung dar. Feldtests

sind kostspielig und schwer

reproduzierbar. Gleichzeitig

können vereinfachte Labormodelle

die Ausbreitungseffekte,

das Beamforming, die Mobilität

und Zuverlässigkeit beeinflussen,

oder möglicherweise nicht

vollständig erfassen.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit

verfeinern Keysight

und DOCOMO Kanalmodelle

anhand realer Funkausbreitungsmessungen,

darunter Daten zur

Kanalimpulsantwort (Channel

Impulse Response, CIR),

um komplexe Umgebungen in

laborbasierten Funksimulationen

besser abzubilden. Gleichzeitig

treiben Keysight und NTT

die simulationsbasierte Bewertung

verteilter MIMO-Systeme

voran, bei denen geografisch

verteilte Antennen zusammenwirken,

um Abdeckung, Kapazität

und Zuverlässigkeit zu verbessern.

Durch die Kombination

hochpräziser Kanalmodelle mit

fortschrittlichen strahlbasierten

Ausbreitungstechniken wollen

die Teams eine skalierbare und

wiederholbare Bewertung von

6G-Architekturen der nächsten

Generation ermöglichen.

Teledyne LeCroy

Wavesurfer 4000 HD Serie

• Bandbreite bis zu 1 GHz

• 12 bit Auflösung

• 4 analoge und 16 digitale

Kanäle

info@telemeter.de · www.telemeter.info

Wir liefern Lösungen…

hf-praxis 7/2026 35


Messtechnik

Extrem rauscharme 16-Bit-Oszilloskope

Design, um den vielfältigen

Anforderungen von Analogingenieuren

gerecht zu werden.

Zu den wichtigsten Funktionen

gehören:

• echte 16-Bit-Erfassung

Bandbreiten bis zu 200 MHz,

Abtastraten bis zu 2,5 GS/s

und 1 GS Erfassungsspeicher

für rauscharme Analog- und

Stromversorgungs-Integritätsmessungen

Pico Technology stellte die neue

Oszilloskop-Serie PicoScope

5000E vor, eine Familie kompakter

USB-C-Oszilloskope

für Ingenieure. Sie erfüllen den

Bedarf an der Messung empfindlicher

Signale mit geringer

Amplitude und ermöglichen

einen schnellen Wechsel zwischen

der Fehlersuche bei analogen,

digitalen und gemischten

Signalen.

Die PicoScope-5000E-Serie bietet

eine echte 16-Bit-Auflösung

mit Bandbreiten von bis zu 200

MHz, Abtastraten von 2,5 GS/s

und 1 GS Speicherplatz. Die

Modelle der PicoScope 5000E

Plus-Serie verfügen zusätzlich

über einen zuschaltbaren 8-Bit-

Hochgeschwindigkeitsmodus

mit Bandbreiten von bis zu

500 MHz, einer Abtastrate von

5 GS/s und 2 GS Tiefenspeicher.

Damit profitieren Ingenieure von

den Vorteilen eines hochauflösenden

Präzisionsoszilloskops

und eines schnelleren 500-MHz-

Debug-Oszilloskops in einem

einzigen tragbaren Gerät.

Rauscharme Messungen

mit hohem Dynamikbereich

Heutzutage messen Ingenieure

kleinere Signale in rauschbehafteten

Systemen: Millivolt-Welligkeit

auf Gleichstromschienen,

Sensorausgänge mit niedrigem

Pegel, Präzisionsaudio, analoge

Frontends, medizinische Elektronik

und Mixed-Signal-Designs,

bei denen ein seltener Störimpuls

genauso wichtig sein kann wie

die Hauptwellenform.

Die 16-Bit-Auflösung der

PicoScope 5000E-Serie bietet

einen branchenführenden

Rauschpegel von unter 22 µV

RMS (Root Mean Square) und

eine Gesamtklirrfaktor (THD)

von besser als -73 dB. Dieser

hohe Dynamikbereich hilft Ingenieuren,

die nutzbare Auflösung

zu maximieren und Komponenten

mit kleiner Amplitude,

Welligkeit, Verzerrungen und

Anomalien zu erkennen, die

von Geräten mit geringerer Auflösung

oder höherem Rauschpegel

verdeckt werden können.

Technische Daten und Funktionen

Die neuesten Ergänzungen der

PicoScope-Reihe verbinden

modernste Technologie mit

einem benutzerfreundlichen

• Hochgeschwindigkeitsmodus

Der zuschaltbare 8-Bit-Betrieb

erweitert die Bandbreite auf

500 MHz, die Abtastrate auf

5 GS/s und den Speicher auf

2 GS für digitale Flanken, analoge

Signale mit höherer Frequenz

und schnelles Mixed-

Signal-Debugging.

• extrem rauscharme

Frontend-Elektronik

Rauschpegel von weniger als

22 µV RMS und Klirrfaktor

(THD) von besser als -73 dB

für die Messung von Signalen

mit geringer Amplitude

• großer Erfassungsspeicher

1 GS Abtastspeicher bei Standardmodellen,

verdoppelt auf

2 GS bei Plus-Modellen im

8-Bit-Modus, zur Erfassung

langanhaltender Signale bei

maximaler Geschwindigkeit

• 7-in-1-Vielseitigkeit

funktioniert als Oszilloskop,

FFT-Spektrumanalysator,

Pico Technology

www.picotech.com

36 hf-praxis 7/2026


Messtechnik

200 MS/s 14-Bit-AWG, Funktionsgenerator,

Frequenzzähler,

Protokollanalysator und

Logikanalysator (bei MSO-

Modellen)

• tragbares USB-C-Design

ein kompaktes Gerät mit

SuperSpeed-USB-3.0-Typ-C-

Anschluss, das den hochauflösenden

Monitor Ihres PCs

nutzt, um komplexe Daten zu

visualisieren

• PicoSDK-Unterstützung

Stellen Sie über die serienübergreifende

API eine direkte

Schnittstelle zur PicoScope-

5000E-Serie her und schreiben

Sie benutzerdefinierte Anwendungen

in C, C#, C++, Python,

MATLAB oder LabVIEW

PicoScope 7 verwandelt die

PicoScope-5000E-Serie in eine

vielseitige Testplattform, die von

lebenslangen Software-Upgrades

profitiert, um ihre technischen

Fähigkeiten kontinuierlich zu

erweitern. Für Debugging und

Validierung umfasst PicoScope

7 mehr als 40 serielle Protokoll-

Decoder, erweiterte Mathematikkanäle,

automatisierte Messungen

einschließlich Leistungsanalyse,

DeepMeasure für

Multi-Capture-Analysen, Messund

Maskengrenzwerttests sowie

Actions für die codefreie Testautomatisierung.

„Bei der PicoScope 5000E-Serie

haben wir uns auf die Messungen

konzentriert, die Ingenieuren bei

herkömmlichen Oszilloskopen

Schwierigkeiten bereiten: kleine

Welligkeiten und sporadische

Anomalien, die leicht zu übersehen

sind. In Kombination mit

einer umschaltbaren Auflösung

von 16 oder 8 Bit ist dies ein

vielseitiges Gerät, das in keinem

Elektroniklabor fehlen sollte“, so

James Mackey, Senior Product

Marketing Executive bei Pico

Technology.

Die Oszilloskope der PicoScope

5000E-Serie sind als 4-Kanaloder

4+16-Kanal-Mixed-

Signal-Varianten erhältlich.

Die Standardmodelle der

PicoScope-5000E-Serie sind

mit Bandbreiten von 60, 100 und

200 MHz verfügbar. Die Plus-

Modelle erweitern dieses Angebot

und sind in Ausführungen

mit 60/200 MHz, 100/350 MHz

und 200/500 MHz erhältlich

(entsprechend ihrer doppelten

Bandbreitenkapazität von 16

bzw. 8 Bit). ◄

2-Port-Vektor-Netzwerkanalysatoren bis 6,5 GHz

Die Vektor-Netzwerkanalysatoren der

SNA5000X-E-Serie von Siglent sind

kompakte Einstiegsmodelle innerhalb der

SNA5000-Reihe. Mit einem Frequenzbereich

von 9 kHz bis 6,5 GHz, einer

Frequenzauflösung von 1 Hz, einer einstellbaren

Zwischenfrequenz-Bandbreite

(IFBW) von 1 Hz bis 10 MHz sowie einem

Ausgangsleistungsbereich von -40 bis +10

dBm und einem typischen dynamischen

Bereich von 125 dB ermöglicht die Geräte

stabile und präzise Messungen von 2-Port-

Streuparametern, Differenzialparametern

sowie Zeitbereichsparametern.

Meilhaus Electronic GmbH

www.meilhaus.com

Die Geräte eignen sich zur Bestimmung

von Q-Faktor, Bandbreite und Einfügedämpfung

von Filtern. Darüber hinaus

unterstützen sie Funktionen wie Impedanztransformation,

Verschiebung der Messebene,

Fixture-Simulation sowie Korrekturen

zum Entfernen oder Einfügen von

Adaptern. Einsatzbereiche sind Anwendungen

in Forschung und Entwicklung,

Ausbildung, Produktion und Qualitätssicherung.

Die Modelle Siglent SNA5003X-E und

Siglent SNA5006X-E der SNA5000X-

E-Serie sind 2-Port-VNAs mit einem Frequenzbereich

von 9 kHz bis 3 bzw. 6,5

GHz. Die Pegelauflösung beträgt 0,05 dB,

während die IFBW im Bereich von 1 Hz

bis 10 MHz einstellbar ist. Der Ausgangspegel

lässt sich von -40 bis +10 dBm variieren

bei einem typischen dynamischen

Bereich von 125 dB.

Die VNAs der Siglent SNA5000X-E-Serie

ermöglichen Messungen von 2-Port-Streuparametern,

Differenzialparametern sowie

Zeitbereichsparametern. Die Geräte eignen

sich zur Bestimmung von Q-Faktor,

Bandbreite und Einfügedämpfung von

Filtern. Weiterhin bieten sie Funktionen

wie Impedanztransformation, Verschiebung

der Messebene, Fixture-Simulation

sowie Korrekturen zum Entfernen oder

Einfügen von Adaptern.

Es stehen fünf Sweep-Typen zur Verfügung:

linearer Frequenz-Sweep, logarithmischer

Frequenz-Sweep, Power-Sweep,

CW-Zeitmodus und Segment-Sweep.

Zusätzlich werden verschiedene Kalibrierverfahren

für Streuparameter unterstützt,

darunter SOLT, SOLR, TRL, Response

und Enhanced Response sowie vollständige

1-Port- und 2-Port-Kalibrierungen

und die TRL-Kalibrierung.

Die Geräte verfügen über interne Bias-

Tee-Anschlüsse und bieten umfangreiche

Schnittstellenoptionen wie LAN/Ethernet,

USB-Host und USB-Device sowie optional

USB-GPIB. Die Fernsteuerung erfolgt

über SCPI und wird durch Umgebungen

wie LabVIEW und IVI unterstützt, basierend

auf Protokollen wie USB TMC, VXI-

11, Socket, Telnet und Webserver. Die

Bedienung erfolgt über einen 12,1 Zoll

(30,7 cm) großen Touchscreen, ein HDMI-

Videoausgang ermöglicht die Anzeige auf

einem externen Display. ◄

hf-praxis 7/2026 37


Messtechnik

PIM Rack Analyzers für präzise HF-Messungen

Filtermodul mit Koaxialanschluss,

geeignet zur Montage im PIM-Rack-

Analyzer

Dabei werden mehrere Grundgeräte

und Filter über eine Combiner-Einheit

direkt mit dem

Prüfling verbunden. Das System

reduziert die Anzahl der Steckzyklen

und verkürzt die Gesamtprüfzeit

erheblich. ◄

Antennenmessung mit einem PIM-Rack-Analyzer in einer Absorberkammer

PIM-Messgeräte spielen eine

zentrale Rolle bei der Qualitätssicherung

moderner Mobilfunknetze.

Passive Intermodulation

entsteht durch nichtlineare

Effekte in HF-Komponenten

und kann zu Störungen wie

reduzierten Datenraten oder

instabilen Verbindungen führen.

Eine präzise Mess- und Analysetechnik

ist daher entscheidend,

um solche Effekte frühzeitig zu

erkennen und zu beheben.

Rosenberger

Hochfrequenztechnik

GmbH & Co. KG

www.rosenberger.com

Rosenberger erweiterte sein

Portfolio im Bereich Passive-

Intermodulation-Messtechnik

um die neueste Generation

des PIM Rack Analyzers. Das

modulare System richtet sich

an Anwender in Labor- und

Produktionsumgebungen, die

schnelle, präzise und reproduzierbare

PIM-Messungen über

alle relevanten Mobilfunkfrequenzbänder

benötigen.

Das System-Design basiert auf

kaskadierbaren Filtereinheiten:

Pro Grundgerät lassen sich

bis zu sechs Filter für unterschiedliche

Frequenzbänder

anschließen. Die Filter sind vor

Ort austauschbar und folgen

einem Plug&Play-Konzept, das

Umrüstzeiten minimiert. Durch

die automatische Umschaltbarkeit

eignet sich die Lösung

besonders für Produktionsumgebungen

mit häufigem Frequenzbandwechsel.

Die neue Generation überzeugt

durch hohe Messgeschwindigkeit,

große Frequenzbandbreite

und präzise Analysefunktionen.

Dank der integrierten Distanceto-PIM-Funktion

(DTP) lassen

sich Störquellen schnell

und zuverlässig lokalisieren,

was die Fehlersuche deutlich

beschleunigt.

Als Hardware-Option steht eine

Breitband-VNA-Funktionalität

direkt am selben Testport zur

Verfügung. Diese ermöglicht

die hochpräzise Lokalisierung

von VSWR-Fehlanpassungen.

Anwender können somit PIM-

Messungen und Vektornetzwerkanalysen

effizient mit nur

einem System durchführen und

benötigen weniger zusätzliche

Messtechnik.

Ergänzend bietet Rosenberger

eine Multiport-Analyzer-Konfiguration

für die gleichzeitige

Prüfung über mehrere Ports und

Frequenzbänder.

PIM-Rack-Analyzer

38 hf-praxis 7/2026


Messtechnik

Funktions- und Arbiträrsignalgenerator

bis 1 GHz

Ihr Partner für

EMV und HF

Messtechnik-Systeme-Komponenten

EMV-

MESSTECHNIK

Absorberräume, GTEM-Zellen

Stromzangen, Feldsonden

Störsimulatoren & ESD

Leistungsverstärker

Messempfänger

Laborsoftware

Mit einer Abtastrate von bis zu mit

2,5 GS/s, 16 Bit Auflösung und einer

Bandbreite von bis zu 500 MHz bzw.

1 GHz bietet der DG6000 Funktions-/

Arbiträrsignalgenerator von Rigol eine

All-in-One-Lösung, die Funktionsgenerator,

Arbiträrsignalgenerator, Rauschgenerator,

Pulsgenerator, Harmonisch erzeuger

sowie Analog/Digital-Modulator in einem

Gerät vereint.

Die Signalgeneratoren der DG6000-Serie

sind mit zwei oder vier differentiellen

Kanälen ausgestattet (entspricht 4 bzw.

8 single-ended-Kanälen) und bieten eine

differentielle Direktausgabe von 20 V SS .

Sie bieten eine Anstiegszeit von 350 ps

bei Rechtecksignalen sowie einen Hochfrequenzausgang

bis 300 MHz.

Typische Anwendungen für die Geräte

der DG6000-Serie von Rigol sind etwa

Tests von Leistungshalbleitern (SiC/

GaN), Hochgeschwindigkeits-Digitalschaltungen,

Automotive-Elektronik und

Bussysteme sowie anspruchsvolle wissenschaftliche

Experimente.

Meilhaus Electronic GmbH

www.meilhaus.com

Dank einer vollständiger Kanalisolation

wird ein sauberes Signal gewährleistet.

Ein differentieller Hochamplitudenausgang

mit Direkttreiber sorgt dafür, sodass

kein externer Verstärker oder Balun erforderlich

ist. Um unterschiedlichen Anwendungen

gerecht zu werden, stehen drei

Ausgangsmodi zur Verfügung: HBW

(High Bandwidth) für maximale Bandbreite

bis 1 GHz, AMP (High Amplitude)

für hohe Amplituden bis 20 VSS differentiell

sowie SND (single-ended) für

den klassischen Single-Ended-Ausgang.

Die maximale Länge der Arbiträrsignale

beträgt 256 Mpts pro Kanal und kann

optional auf 512 Mpts erweitert werden.

Ein integrierter Hochordnungs-Harmonischerzeuger

ermöglicht die Erzeugung

von Harmonischen bis zur 20. Ordnung.

Zum Funktionsumfang gehören standardmäßig

Sequenz-, PRBS-, Mehrpuls-,

Multiton-, Pattern-, IQ- und Advanced-

Arb-Modi. Die Bedienung erfolgt über

einen 10,1 Zoll (25,7 cm) großen Farb-

Touchscreen, der sowohl die Konfiguration

als auch die Anzeige von Signalparametern

gleichzeitig ermöglicht. Darüber

hinaus sorgt eine integrierte Web-Control-

Funktion für eine einfache Fernsteuerung.

Arbiträrsignale können direkt im Gerät

bearbeitet oder mithilfe der PC-Software

Ultra Station komfortabel erzeugt

werden. ◄

HF- & MIKROWELLEN-

MESSTECHNIK

Puls- & Signalgeneratoren

Feldmessung

Netzwerkanalysatoren

Spektrumanalysatoren

Leistungsmessköpfe

HF-Schaltfelder

SATCOM

Bodenstationsantennen

Antennenheizuungen

VSAT - Antennen

BUCs & HPAs

Dehydratoren

HF- & MIKROWELLEN-

KOMPONENTEN

Hohlleiterkomponenten bis 325 GHz

HF-Komponenten bis 100 GHz

RF-over-Fiber

Kalibrierkits

Subsystem

Verstärker

Schalter

hf-praxis 7/2026 39

Tel. 089-895 565 0

Email: info@emco-elektronik.de

Internet: www.emco-elektronik.de


Messtechnik

Präzisions-Source-Measure-Unit

Die Geräte SMM3311X und SM3312X

von Siglent sind präzise 1- bzw. 2-kanalige

SMUs (Source-Measure-Units/Quelle

und Messgerät), die gleichzeitig Spannung

und Strom ausgeben und messen können.

Sie vereinen die Funktionen einer Stromquelle,

Spannungsquelle, eines Voltmeters

und eines Amperemeters in einem Gerät

und ermög lichen ein einfaches Umschalten

zwischen diesen Funktionen.

Meilhaus Electronic GmbH

www.meilhaus.com

Die Geräte SMM3311X und SM3312X von

Siglent eignen sich besonders zur Charakterisierung

moderner, skalierter Halbleiter,

nanoskaliger Bauelemente und Materialien,

organischer Halbleiter, gedruckter Elektronik

sowie weiterer Bauelemente mit kleiner

Geometrie und geringem Stromverbrauch.

Einsatzbereiche sind Forschung und Bildungsanwendungen,

industrielle Entwicklung,

Tests und Fertigung.

Die Siglent-Geräte SMM3311X und

SM3312X bieten integrierte 4-Quadranten-

Quellen- und Messfunktionen mit ein- oder

zweikanaliger Ausgabe und Messung. Die

fünf Grundfunktionen bieten Spannungsund

Stromversorgung sowie Spannungs-,

Strom- und Widerstandsmessung.

Die Quelle liefert eine Spannung von ±210

V, einen Strom von ±3 A DC sowie einen

gepulsten Strom von ±10,5 A. Die Quellen-

und Messauflösung erreicht bis zu 10

fA und 100 nV. Die maximale Abtastrate

beträgt 100 kSps, mit einem Abtastintervall

von 0,0005 PLC (Power Line Cycle) und

einer maximalen Einstellung von 100 PLC.

Das Triggerintervall ist mit mindestens 10

µs konfigurierbar, und es stehen zahlreiche

Triggermodi zur Verfügung. Es gibt zwölf

externe Triggerports, davon 6 Eingänge und

sechs Ausgänge.

Das Gerät erlaubt die Erzeugung beliebiger

Wellenformen sowie Listenscan-Funktionen

mit einem Mindestintervall von 10µs und

unterstützt sowohl Zwei-Draht- als auch

Vier-Draht-Messmodi. Darüber hinaus sind

Funktionen wie Impuls, Sweep, Listensweep,

einstellbarer Ausgangsfilter, Widerstandsmessung,

mathematische Ausdrücke,

Grenzwertprüfung, Trace-Puffer und Schutzmechanismen

integriert.

Die Bedienung erfolgt über einen hochauflösenden

12,7 cm messenden kapazitiven

Touchscreen. Für die Konfiguration

stehen Schnittstellen wie USB Host und

Device, LAN/Ethernet/LXI sowie ein optionaler

USB-GPIB-Adapter zur Verfügung.

Zusätzlich unterstützt das Gerät Webserver-Funktionalität

und SCPI-Steuerungskommandos.

USB/Ethernet-Spitzenleistungssensor für 0,5 bis 40 GHz mit Impulsprofilierung

Mini-Circuits

www.minicircuits.com

Der PWR-40PW-RC von Mini-

Circuits ist ein über USB und

Ethernet gesteuerter Spitzenleistungssensor,

der Frequenzen

von 0,5 bis 40 GHz mit einem

Dynamikbereich von -20 bis

+20 dBm abdeckt. Dieses

Modell bietet Messmodi für

Spitzenwert, Mittelwert, Scheitelfaktor

und Tastverhältnis mit

einer Videobandbreite von 30

MHz und einer Abtastrate von

20 Msps und ermöglicht so eine

detaillierte Impulsprofilierung

für Testanwendungen in den

Bereichen Impulsradar, elektronische

Kriegsführung (EW)

und Kommunikation.

Die Steuerungsoptionen über

USB und Ethernet (mit Unterstützung

der Netzwerkprotokolle

HTTP und Telnet)

ermöglichen eine einfache

Fernüberwachung der Signale

und Datenerfassung aus nahezu

jeder Testumgebung.

Der Leistungssensor wird mit

der benutzerfreundlichen GUI-

Steuer-Software von Mini-

Circuits geliefert, die einen

vollständigen Satz an Messwerkzeugen

bietet, darunter

Messmittelwertbildung, zeitgesteuerte

Messungen und

Unterstützung für mehrere

Sensoren (bis zu 24). Der

PWR-40PW-RC wird außerdem

mit DLL-Objekten für

32- und 64-Bit-Windows- und

Linux-Betriebssysteme sowie

einer vollständigen Programmieranleitung

geliefert, sodass

Sie das Gerät über Ihre native

Testsoftware steuern können.

Er verfügt über einen 2,92-mm-

HF-Stecker (Stecker) und wird

mit sämtlichem Zubehör geliefert,

das für den sofortigen Einsatz

direkt nach dem Auspacken

erforderlich ist. Es sind keine

Treiber erforderlich – einfach

anschließen und loslegen! ◄

40 hf-praxis 7/2026


Options for Every Requirement

CATV (75Ω)

Dual Matched

Hi-Rel

Supporting DOCSIS® 3.1

and 4.0 requirements

Save space in balanced and

push-pull configurations

Rugged ceramic package

meets MIL requirements for

harsh operating conditions

High Linearity

Low Noise

Low Additive Phase Noise

6 TO 18 GHz

High dynamic range over wide

bandwidths up to 45 GHz

As low as -173 dBc/Hz

Wideband Driver Amplifier

@ 10 kHz offset

Self-Biased and Easy-to-Use

NF as low as 0.38 dB for

sensitive receiver applications

LEARN MORE

• +28 dBm saturated RF Transistors output power

• 20.9 dB gain

• +6V at 663 mA single supply voltage

• 5x5 mm 32-lead QFN-style package

<1 dB NF with footprints as

small as 1.18 x 1.42mm

Variable Gain

Up to 31.5 dB digital

gain control

Wideband Gain Blocks

LEARN MORE

Flat gain for broadband

and multi-band use

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YOUR TRUSTED PARTNER FROM DC TO mmWAVE

minicircuits.com

Rudolf-Diesel-Straße 2A, D-65719 Hofheim-Wallau

? +49 6122 726 60-0 +49 6122 726 60-29

✉ info@ie4u.de www.ie4u.de

Registered in England/No 1419461

Wharf Road, Frimley Green, Camberly, GU16 6LF UK

? +44 1252 83 2600 +44 1252 83 7010

www.mini-circuits.com

Fuchsgrube 4, D-83278 Traunstein

? +49 861 16677 0 +49 861 16677 88

✉ info@municom.de www.municom.de


MORE THAN 75 YEARS OF EXPERIENCE

FREQUENCY

CONTROL

MADE IN GERMANY

Quarze und Oszillatoren

Ultrakompakter Quarzoszillator

Frequency Modules

Crystal Oscillators

Crystal Filters

Crystals

Miniaturisierte Oszillatoren im Gehäuseformat

1,6 x 1,2 mm liefern präzise Taktsignale

für Industrie-, Kommunikationsund

IoT-Anwendungen

Der taiwanesische Hersteller AKER Technology

hat die Serienfertigung seiner

S16-Quarzoszillatoren aufgenommen. Die

Bauteile richten sich an Anwendungen,

in denen eine besonders kleine Bauform,

stabile Frequenzsignale und ein zuverlässiger

Betrieb auch unter anspruchsvollen

Umgebungsbedingungen gefordert sind.

Die S16-Serie ist in einem Gehäuse mit

Abmessungen von 1,6 x 1,2 x 0,7 mm

ausgeführt und zählt damit zu den besonders

platzsparenden Quarzoszillatoren

ihrer Klasse. Unterstützt werden Versorgungsspannungen

von 1,8, 2,5 und 3,3 V

sowie ein erweiterter Spannungsbereich

von 1,62 bis 3,63 V. Der Frequenzbereich

reicht von 2 bis 60 MHz, die verfügbaren

Stabilitätsklassen liegen zwischen ±25 und

±100 ppm. Für den Einsatz in erweiterten

Temperaturbereichen sind die Oszillatoren

für -40 bis +125 °C ausgelegt.

KVG Quartz Crystal Technology GmbH

Waibstadter Straße 2-4

74924 Neckarbischofsheim · Germany

WDI AG

www.wdi.ag

Mit diesen Eigenschaften eignet sich die

S16-Serie insbesondere für kompakte

elektronische Systeme mit knappen Platzverhältnissen.

Genannt werden unter anderem

industrielle Automatisierung, Kommunikationsgeräte,

Smart-Home- und

IoT-Systeme sowie portable und tragbare

Elektronik. Nach Herstellerangaben tragen

der weite Temperaturbereich und das

niedrige Phasenrauschen zu einem stabilen

Systembetrieb auch unter anspruchsvollen

Bedingungen bei.

AKER verweist zudem auf eine flexible

und qualitätsorientierte Fertigung. Die

S16-Serie ist laut Hersteller nun breit

verfügbar und soll Entwicklern eine kompakte

Taktquelle für neue Gerätegenerationen

bieten. ◄

+49 7263 648-0 · info@kvg-gmbh.de

www.kvg-gmbh.de

42 42

hf-praxis 7/2026


KNOW-HOW VERBINDET

Ku-Band-LTCC-Bandpassfilter

Bauelemente und Baugruppen

4-Wege-Splitter/Combiner

arbeitet bis 18 GHz

EMV, WÄRME­

ABLEITUNG UND

ABSORPTION

SETZEN SIE AUF

QUALITÄT

Das BFHK-1432+ von Mini-Circuits ist

ein einzigartiges Bandpassfilter, das eine

SIW-Filtertopologie (Substrate Integrated

Waveguide) auf einem LTCC-Substrat implementiert

und Ku-Band-Anwendungen

von 14 bis 14,5 GHz unterstützt, darunter

Satelliten-Uplinks, Punkt-zu-Punkt-Kommunikation

und Radar.

Dieses Modell erreicht eine Unterdrückung

im Sperrbereich von 65 dB und eine hervorragende

Selektivität mit steilem Abfall

an beiden Bandgrenzen, was eine hervorragende

Unterdrückung von Nachbarkanalstörungen

gewährleistet. Es bietet eine Einfügungsdämpfung

im Durchlassbereich von

3 dB und eine Belastbarkeit von 6,3 W,

wodurch es sich für die Filterung auf der

Sendeseite in Hochleistungssystemen eignet.

Das Filter ist in einem winzigen 1812-SMT-

Gehäuse (4,5 × 3,2 mm LGA) untergebracht,

was Platz in dichtbestückten Leiterplatten-

Layouts spart. Kundenspezifische Ausführungen

sind auf Anfrage erhältlich.

LTCC-2-Wege-Splitter/Combiner

für 1...2,4 GHz

Der ZS4RKU-183-S+ von Mini-Circuits ist

ein koaxialer MMIC-4-Wege-0°-Splitter/

Kombinator, der die breitbandige Signalverteilung

von DC bis 18 GHz unterstützt und

unter anderem in den Bereichen elektronische

Kriegsführung (EW), Radar, Breitbandkommunikation

und Messtechnik eingesetzt wird.

Dieses Modell bietet als Splitter eine Belastbarkeit

von 3,1 W (0,6 W pro Anschluss als

Kombinator), eine Isolation von 20 dB, eine

Amplitudenunsymmetrie von 0,3 dB und eine

Phasenunsymmetrie von 2° und liefert damit

eine hervorragende Symmetrieleistung über

einen extrem breiten Frequenzbereich. Es ist

mit einem robusten Gehäuse ausgestattet und

verfügt über SMA-Buchsen. Für miniaturisierte

Baugruppen empfiehlt der Hersteller

die SMT-MMIC-Version EP4RKU+

Keramische Begrenzer

für 30 bis 8200 MHz

Elastomer- und Schaumstoffabsorber

Europäische Produktion

Kurzfristige Verfügbarkeit

Kundenspezifisches Design

oder Plattenware

-EA1 & -EA4

Frequenzbereich ab 1 GHz (EA1)

bzw. 4 GHz (EA4)

Urethan oder Silikon

Temperaturbereich von ­40°C bis 170°C

(Urethanversion bis 120°C)

Standardabmessung 305mm x 305mm

Der SCG-2-242+ von Mini-Circuits ist ein

oberflächenmontierter 2-Wege-0°-LTCC-

Splitter/Kombinator für Anwendungen

im Frequenzbereich von 1 bis 2,4 GHz

einschließlich Mobilfunk, LTE, GPS und

Satellitensignalverteilung.

Dieses Modell bietet eine Einfügungsdämpfung

von 0,8 dB, eine Isolation von 15 dB,

eine Amplitudenunsymmetrie von 0,1 dB,

eine Phasenunsymmetrie von 1,5° und eine

HF-Eingangsleistungsbelastbarkeit von bis

zu 2 W. Dank seiner herausragenden Kombination

aus geringem Einfügungsverlust

und präziser Amplituden- und Phasenverfolgung

eignet er sich ideal für Diversity-

Empfänger und Signalverteilungsarchitekturen,

die eine hohe Symmetriegenauigkeit

erfordern.

Der Splitter/Kombinator ist in einem

winzigen 0805-LTCC-Keramikgehäuse

(GE0805C-1) mit ausgezeichneter thermischer

Stabilität untergebracht und spart

Platz in beengten Leiterplatten-Layouts.

Der oberflächenmontierbare keramische

Begrenzer CLM-83-2W+ von Mini-Circuits

deckt Frequenzen von 30 bis 8200 MHz mit

einem Eingangsleistungsbereich von 12

bis 32 dBm ab. Dieses Modell eignet sich

ideal für hochzuverlässige militärische und

kommerzielle Anwendungen, darunter der

Schutz von LNAs und anderen empfindlichen

Bauteilen vor ESD- oder Eingangsleistungsschäden,

die Stabilisierung von

Signalgeneratorausgängen sowie die Reduzierung

von Amplitudenschwankungen. Es

bietet eine Leckleistung von 11,5 dBm, eine

Einfügungsdämpfung von 0,5 dB, ein SWR

von 1,2 und eine Erholungszeit von 10 ns.

Hinzu kommt innerhalb des Begrenzungsleistungsbereichs

(typisch) ein hervorragendes

Verhältnis von Delta-Ausgangsleistung zu

Delta-1-dB-Eingangsleistung von 0,5 dB/dB.

Der Begrenzer ist in einem winzigen hermetisch

versiegelten Keramikgehäuse (0,12

× 0,12 × 0,045 Zoll) untergebracht und bietet

damit herausragende Zuverlässigkeit für

raue Betriebsumgebungen.

Mini-Circuits

www.minicircuits.com

hf-praxis 7/2026 43

MLA

Multilayer Breitbandabsorber

Frequenzbereich ab 0,8GHz

Reflectivity­Level ­17db oder besser

Temperaturbereich bis 90°C

Standardabmessung 610mm x 610mm

Hohe Straße 3

61231 Bad Nauheim

T +49 (0)6032 9636­0

F +49 (0)6032 9636­49

info@electronic­service.de

www.electronic­service.de

ELECTRONIC

SERVICE GmbH


Aerospace & Defense

Strahlung und Cyberangriffe

FPGA-Auswahl für Weltraumprojekte

Autorin:

Minh Nguyen

Senior Technical Staff Engineer

FPGA Product Marketing

Microchip Technology

ww.microchip.com

Der Weltraum entwickelt sich rasant zu

einem zentralen Bestandteil der globalen

Infrastruktur. Satelliten in der Erdumlaufbahn

ermöglichen die Anbindung ehemals

unerreichbarer Regionen der Erde. Kommerzielle

Betreiber bauen derzeit immer

größere Satellitenkonstellationen auf und

ermöglichen so ein weltumspannendes funkbasiertes

Netzwerk, das Schutz vor Angriffen

auf terrestrische Kommunikationssysteme

bietet. Zudem ermöglicht der Weltraum den

Einsatz hochsicherer, quantenbasierter Protokolle,

die sich mit Glasfasernetzen nur

schwer umsetzen lassen.

Die Quantenschlüsselverteilung

(QKD; Quantum Key Distribution)

ist ein Beispiel, wie der Weltraum neue

Wege für mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit

eröffnet. Die Technik verbessert massiv

den Schutz jeglicher Kommunikation vor

Abhörversuchen, indem sie eine sichere

Methode zum Senden von einmalig oder

zeitlich begrenzt nutzbaren Verschlüsselungsschlüsseln

bietet. Optische Freiraumkanäle

schützen die für QKD erforderliche

Quantenverschränkung über größere Entfernungen,

als dies mit terrestrischer Glasfasertechnik

möglich ist.

Optische Freiraumnetzwerke, die im Weltraum

aufgebaut werden, bieten alternative

Routen für die internationale Kommunikation

und schützen vor Sabotage und

Beschädigungen an auf dem Meeresboden

verlegten und unterirdischen Glasfaserkabeln.

Fortschrittlichere Satelliten werden

mit hochentwickelter Rechenleistung

ausgestattet, um die Bedingungen auf der

Erde zu überwachen, während andere als

weltraumgestützte Rechenzentren fungieren.

Weltraumgestützte Systeme

sind physisch deutlich schwerer anzugreifen.

Doch Satelliten sind auf andere Weise

gefährdet. Cyberangriffe bleiben weiterhin

möglich. Deshalb muss die Elektronik in

der wachsenden Zahl strategisch wichtiger

Satelliten vor Ausfällen geschützt werden.

44 hf-praxis 7/2026


Aerospace & Defense

Die Folgen eines Ausfalls im Weltraum reichen

weit über finanzielle Verluste hinaus. Ein

kompromittierter oder in seiner Leistungsfähigkeit

beeinträchtigter Satellit kann die

globale Kommunikation, Navigation, Wetterbeobachtung

oder Verteidigungsoperationen

stören.

Satellitengestützte Elektronik

ist auf andere Weise gefährdet: durch einen

ständigen Hintergrund hochenergetischer

Teilchen, die von fernen Sternen und Quasaren

ausgesendet werden. Diese kosmische

Strahlung ist oft mit hochenergetischen

Protonen belegt, die von der Sonne während

periodischer Magnetstürme erzeugt

werden. Objekte im Orbit sind nicht durch

die Erdatmosphäre geschützt und laufen in

höheren Umlaufbahnen Gefahr, vermehrt

auf diese Teilchen zu treffen, wenn sie sich

durch und über die Magnetosphäre bewegen.

Trifft eines dieser Teilchen auf ein Atom in

einer der elektronischen Komponenten eines

Satelliten, entsteht eine Spur aus Ionen und

freien Elektronen, die die Funktionsweise

von Schaltkreisen verändern kann.

Manche Teilchen sind so energiereich,

dass sie durch Latch-up-Effekte zum Ausfall

eines Bauteils führen können. Am häufigsten

treten Probleme jedoch durch Single-

Event-Upsets (SEU) auf, bei denen sich im

Schaltkreis genügend Ladung ansammelt,

um den Zustand eines Registers oder der

Zelle eines DRAM oder SRAM umzukehren.

All diese Elemente sind auf Ladungsakkumulation

angewiesen, um zwischen

Zuständen zu wechseln.

Fehlerkorrekturcodes (ECC)

in Kombination mit Speicherbereinigung

(Memory Scrubbing) mildern die unvermeidlichen

Folgen von SEUs im Weltraum. Systeme,

die diese Speicherformen zur Schaltkreissteuerung

und -konfiguration nutzen,

sind jedoch besonders anfällig, da sie nicht

dieselbe software-basierter Korrektur nutzen

können.

Konfigurierbare Logikbausteine wie FPGAs

möchten Satellitenentwickler aus mehreren

Gründen einsetzen. Diese bieten die

Möglichkeit, kundenspezifische Hochgeschwindigkeits-Hardware-Verarbeitung

für

Satellitenprojekte zu implementieren. Selbst

große Konstellationen rechtfertigen hier selten

die einmaligen Entwicklungskosten, die

für die ASIC-Entwicklung erforderlich sind.

Es geht dabei nicht nur um die Produktionsmenge.

FPGAs bieten die Flexibilität, die

heutige Satellitenprojekte benötigen. Ihre

Rekonfigurierbarkeit ermöglicht die Programmierung

vor Ort, was das Prototyping

hf-praxis 7/2026

und die Design-Validierung vereinfacht.

Durch die Möglichkeit kundenspezifischer

Schaltungen können Entwickler hochoptimierte

Datenpfade erstellen, die die Rechenleistung

bei den für KI und maschinellem

Lernen (ML) erforderlichen rechenintensiven

Operationen verbessern. Darüber

hinaus ermöglichen FPGAs Änderungen an

der Schaltung nach dem Start, wobei jedoch

eine sorgfältige Planung erforderlich ist, um

die Sicherheit zu gewährleisten.

FPGAs auf Basis der SRAM-Technologie

stehen vor besonderen Problemen mit SEUs

(Single-Event Upsets). Im Gegensatz zu

vorübergehenden Bitflips in Registern und

Speicherzellen, die von Softwareprogrammen

genutzt werden, verändert ein SEU, der

eine Konfigurationszelle trifft, die Logikverbindung

innerhalb des FPGAs. Entwickler

müssen diese Probleme auf der Architekturebene

angehen.

Normalerweise lassen sich Konfigurationsstörungen

durch eine Neukonfiguration oder

einen Neustart des FPGAs beheben und

haben keine dauerhaften Auswirkungen.

Konfigurationsstörungen können jedoch

zu unzulässigen Zuständen innerhalb des

FPGAs führen. Werden sie nicht korrigiert,

können sie dazu führen, dass Pull-up- und

Pull-down-Widerstände gleichzeitig aktiviert

werden. Alternativ können sie zu schwerwiegenden

Buskonflikten führen, wobei

beide Fälle das FPGA physisch beschädigen

können.

Um sich vor den Auswirkungen von SEUs

zu schützen, benötigen Designs mit SRAMbasierten

FPGAs eine aufwändige dreifache

Modulredundanz in Kombination mit Scrubbing-Techniken.

Ohne umfassende Redundanz

kann ein einzelnes SEU aufgrund der

Änderung der Schaltungskonfiguration und

damit der Funktion einen katastrophalen

Ausfall verursachen. Nichtflüchtige Speicher

wie Flash sind weitaus weniger anfällig

für die Auswirkungen von SEUs. Obwohl

Flash-Speicher durch das Speichern von

Ladung funktioniert, ist er weitaus widerstandsfähiger

gegen strahlungsinduzierte

Bitflips als das in einigen FPGAs verwendete

SRAM. Diese Widerstandsfähigkeit

führt zu weniger SEUs und einer höheren

Beständigkeit gegen dauerhafte Schäden

durch ionisierende Strahlung.

Moderne nichtflüchtige FPGAs

wie die Serien PolarFire und RT PolarFire

von Microchip weisen eine SEU-Immunität

auf, die über einen Schwellenwert für

den linearen Energietransfer (LET) von 80

MeV·cm²/mg hinausgeht. Hinzu kommt

eine Toleranz gegenüber der gesamten

RT PolarFire FPGA von Microchip

ionisierenden Strahlungsdosis von über 100

krad. Diese Widerstandsfähigkeit ermöglicht

Langzeitmissionen in Umlaufbahnen

mit einer hohen Dichte energiereicher Teilchen,

wie sie z. B. beim Durchqueren des

Van-Allen-Gürtels auftritt.

Thermische Extreme

verschärfen die Herausforderung durch

die Umgebungsbedingungen. In Umlaufbahnen

sind Satelliten häufig abwechselnd

intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt,

die die Umgebungstemperatur des Systems

erhöht, bevor es während einer Sonnenfinsternis

zu starken Temperaturabfällen

kommt. Flash-Speicher verbrauchen deutlich

weniger Strom als SRAM-basierte Alternativen.

Bausteine, die Strahlungstoleranz mit

einem von Natur aus niedrigen statischen

und dynamischen Stromverbrauch verbinden,

vereinfachen das thermische Design

durch minimierte Wärmeabgabe.

Neben den Umgebungsfaktoren ist der

Schutz vor Cyberangriffen auf das Kommunikationssystem

unerlässlich:

Cybersicherheit

muss von der Chipebene aufwärts konzipiert

werden. Obwohl Protokolle wie QKD

ein Höchstmaß an Schutz vor Abhörversuchen

bieten, zielen Angreifer stets auf

das schwächste Glied in der Kette ab. Das

bedeutet, dass sie versuchen, die zugrunde

liegenden Systeme zu kompromittieren.

Moderne strahlungsresistente FPGAs integrieren

mehrschichtige Hardware-Schutzmechanismen,

die Betriebssicherheit und

Cyber-Resilienz gewährleisten. Eine Hardware-Vertrauensbasis

(Root of Trust) stellt

sicher, dass beim Hochfahren nur authentifizierte,

unverfälschte Bitströme geladen

werden. Dieser Mechanismus verhindert

böswillige Konfigurationen oder das Einschleusen

von Trojanern.

45


Aerospace & Defense

Edge-Computing im Orbit treibt die Nachfrage nach strahlungsresistenten, sicheren FPGAs an

Die integrierte Bitstromverschlüsselung

mit dedizierten kryptografischen Beschleunigern

sorgt für Vertraulichkeit und Integrität

bei der Speicherung und Übertragung. Die

von den FPGAs implementierten Authentifizierungsmethoden

stellen sicher, dass

abgefangene Konfigurationsdaten nicht zum

Reverse-Engineering der internen Schaltkreise

verwendet werden können.

Diese Funktionen ermöglichen es Planern,

Verfahren für authentifizierte Updates im

Feld zu entwickeln. Angesichts wachsender

Bedrohungen – von Versuchen, Lieferketten

zu kompromittieren, bis hin zu

anhaltenden Fernangriffen – gewährleisten

solche Schutzmaßnahmen die Systemintegrität:

eine Kernanforderung für Langzeitoder

autonome Missionen.

Die Kryptografie

selbst nutzt die Vorteile der Rekonfigurierbarkeit.

Mit der Weiterentwicklung der

Quantencomputer werden ältere kryptografische

Systeme anfällig. Der Einsatz programmierbarer

Hardware-Krypto-Engines

in FPGAs ermöglicht es, diese auf die

sich ändernden Post-Quanten-Standards

auszurichten. Dies trägt dazu bei, die langfristige

Einsatzfähigkeit sicherzustellen.

Die Implementierung von Hardware-Sicherheit

hilft, die staatlichen Anforderungen an

die Cybersicherheit zu erfüllen. FPGAs, die

von Natur aus Funktionen wie Secure-Boot,

Verschlüsselung und Strahlungsqualifizierung

bieten, reduzieren die Komplexität

der Zertifizierung erheblich und erfüllen

die Richtlinien des NIST (National Institute

of Standards and Technology) und

DoD (US-Verteidigungsministeriums) zur

Cyber sicherheit im Weltraum.

Die Einhaltung militärischer Standards bietet

zusätzliche Sicherheit. Bausteine und

Systeme, die nach den QML-Standards

(Qualified Manufacturers List) der Klassen

Q und V zertifiziert sind, durchlaufen eine

umfassende Prüfung gemäß MIL-STD-883.

So wird deren Beständigkeit gegenüber

Strahlung und extremen Temperaturen

sichergestellt. Der Ansatz von Microchip

umfasst zudem das Angebot strahlungsresistenter

Bauelemente in Keramik- als auch in

kostenoptimierten Kunststoffgehäusen, die

pinkompatibel sind. Entwicklern können so

Prototypen mit Kunststoffgehäusen erstellen,

bevor für den eigentlichen Einsatz auf

Keramik umgestellt wird.

Die Flexibilität von FPGAs beschleunigt

die Entwicklungszyklen und senkt die einmaligen

Entwicklungskosten. Davon profitieren

Entwickler von Kleinsatelliten als

auch große Weltraumprogramme, die nach

bewährter Sicherheit streben.

Die Schnittstelle zwischen physischer

Widerstandsfähigkeit und Cybersicherheit

bildet die Speerspitze der Raumfahrtelektronik.

Strahlungsresistente FPGAs erfüllen

beide Anforderungen. Sie widerstehen

der rauen Umgebung im Orbit und Angriffen

von der Erde oder anderen Satelliten

durch digitale Abwehrmechanismen. Durch

die Kombination aus Strahlungsfestigkeit,

hardwaregestützter Vertrauenswürdigkeit

und niedrigem Stromverbrauch ermöglichen

solche Bausteine langlebige und sichere

Raumfahrzeuge.

Diese Design-Philosophie erstreckt sich

über den Weltraum hinaus auf Verteidigungs-,

Energie- und kritische Infrastruktursysteme,

die einen unter widrigen Bedingungen

zuverlässigen Betrieb gewährleisten

und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen

digitale Angriffe gewährleisten müssen. ◄

46 hf-praxis 7/2026


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Satellitentechnik

Isolation von HF-Frontends für GNSS-Signale

Die Verbindung eines Automobils mit dem GNSS erfordert eine spezielle Antenne sowie äußerst empfindliche

und spezialisierte Empfänger. Im Folgenden stellen wir dar, wie Mini-Circuits HF-Frontends isoliert,

wenn GNSS-Signale mit mehreren Fahrzeugsystemen verbunden werden sollen.

Betriebsanwendungen isoliert

bleiben, welche die GNSS-Daten

bereits während des normalen

Fahrzeugbetriebs verwenden.

Das Ziel besteht darin, herauszufinden,

wie mehrere Fahrzeugsysteme

mit einer einzigen GNSS-

Antenne betrieben werden können,

während sie gleichzeitig

voneinander isoliert bleiben.

© KI-generiert 2026/ChatGPT

Jedes Fahrzeugsystem verfügt

dabei über seinen eigenen

GNSS-Empfänger, und diese

Empfänger liefern GNSS-Koordinaten

an die jeweiligen Systeme

– Daten, die im gesamten

Fahrzeug genutzt werden können.

Es ist von entscheidender

Bedeutung, jeden Empfänger

frei von möglichen Einschränkungen,

wie erhöhtem Rauschpegel,

Störaussendungen oder

LO-Lecksignalen benachbarter

Empfänger zu halten.

Mini-Circuits bietet hierfür eine

Lösung, die die Empfänger nicht

nur voneinander isoliert, sondern

zugleich verlustarm, kompakt,

robust und zuverlässig ist.

Autor:

John Carlyle

Technical Writer

Mini-Circuits

www.minicircuits.com

vertreten durch:

municom Vertriebs GmbH

www.municom.de

GNSS in

modernen Fahrzeugsystemen

GNSS ist im Grunde ein Sammelbegriff

für sämtliche Satellitensysteme,

die globale Positionsbestimmung,

Navigation und

Zeitgebung ermöglichen. Da sich

die positionsbezogene Genauigkeit

von GNSS im Laufe der

Jahre von Metern auf Zentimeter

verbessert hat (s. Bild 1), hat sich

auch das Spektrum möglicher

Anwendungen im Automobilbereich

erheblich erweitert und

wächst weiterhin.

Wenn das Fahrzeug in Betrieb

und in Bewegung ist, werden

GNSS-Daten gleichzeitig für

Navigation, Fahrzeugverfolgung,

zahlreiche ADAS-Systeme

(z.B. Spurpositionierung,

adaptive Geschwindigkeitsregelung,

Kollisionsvermeidung),

V2X-Kommunikation ( i.e. die

kabellose Kommunikation von

Fahrzeugen mit ihrer gesamten

Umgebung ), Telematik,

eCall und vieles mehr genutzt.

Wird das Fahrzeug in einen

Unfall verwickelt, ist es häufig

ausgeschaltet, muss jedoch weiterhin

GNSS verwenden, um

automatisch Daten (Koordinaten)

an Rettungsdienste zu übermitteln.

Darüber hinaus muss das

Fahrzeug bei ausgeschaltetem

Zustand und erkanntem Diebstahl

seine Ortungsprotokolle

aktivieren, um die Wiederbeschaffung

zu unterstützen. Es

ist wichtig, dass diese Notfallszenarien

von den zahlreichen

Bild 1: GPS-Genauigkeit im Verlauf der letzten Jahrzehnte

GNSS-Anwendungsfälle –

Versorgung mehrerer Systeme

separat und gleichzeitig

Um Systeme, die auf GNSS

angewiesen sind, gleichzeitig

zu betreiben, müssen zwei oder

mehr GNSS-HF-Eingänge aus

einer einzigen Leitung bzw.

Antenne abgeleitet werden, ohne

dabei die Komplexität sowie

Größe, Gewicht, Leistungsaufnahme

und Kosten (SwaP-C ==

Size, Weight, Power, and Cost)

der Verkabelung zu erhöhen.

Bei der Umsetzung der Lösung

selbst spielt SWaP-C eine entscheidende

Rolle.

Die einfachste Methode, aus

einem einzelnen HF-Eingang

zwei nahezu identische Ausgänge

zu erzeugen, ist die Verwendung

eines Leistungsteilers.

Da die relevanten Satellitenkonstellationen

(GPS, Galileo

48 hf-praxis 7/2026


Satellitentechnik

Bild 2: Blockdiagramm des Leistungsteilers SCG-2-242AT+, der das GNSS-

Signal (blau) auf zwei isolierte Signalpfade aufteilt – orange für „Zündung

EIN“ und hellblau für „Zündung EIN/AUS“

usw.) ungefähr im Frequenzbereich

von 1,1 bis 1,6 GHz

liegen (L1: 1,559...1,61 GHz,

L2: 1,215...1,254 GHz und L5:

1,164...1,214 GHz), verwendet

das in Bild 2 dargestellte Design

den nach AEC-Q200 qualifizierten

In-Phase-Leistungsteiler

SCG-2-242AT+ mit einem externen

0603-100-Ohm-Widerstand.

Dieser HF-Leistungsteiler arbeitet

im Bereich von 1 bis 2,4 GHz

– eine Bandbreite, die sämtliche

erforderlichen GNSS-Signale

der Bänder L1/L2/L5 problemlos

abdeckt.

Bild 2 zeigt, wie der In-Phase-

Leistungsteiler SCG-2-242AT+

isolierte Signale für jene Funktionen

bereitstellt, die bei eingeschalteter

Zündung erforderlich

sind (orange), sowie für Funktionen,

die sowohl bei ein- als

auch ausgeschalteter Zündung

benötigt werden (hellblau). Im

GNSS-Frequenzbereich von 1,1

bis 1,6 GHz beträgt der typische

Verlust etwa 3,5 dB oder weniger,

wie in Bild 3 dargestellt.

Die Amplitudenungleichheit –

sichtbar als Differenz zwischen

den beiden Einfügedämpfungskurven

– liegt typischerweise

unter 0,1 dB. Ebenfalls in Bild

3 ist zu erkennen, dass die Isolation

zwischen den beiden GNSS-

HF-Ausgängen zwischen 13 und

26 dB liegt (entspricht einem

Leistungsfaktor von 20 bis 400),

während die Rückflussdämpfung

aller Ports ausgezeichnet ist.

Der SCG-2-242AT+ teilt den

GNSS-Antenneneingang auf

und erzielt dabei hervorragende

elektrische Eigenschaften.

GNSS-Signale sind oft sehr

schwach, sodass im Link-Budget

kaum Spielraum für resistive

Aufteilung (theoretisch

-6 dB) oder andere exotische

Lösungen bleibt, wenn stattdessen

ein herkömmlicher 3-dB-In-

Phase-Leistungsteiler eingesetzt

werden kann. Zusätzlich ist das

Signal/Rausch-Verhältnis am

Fahrzeug aufgrund der schwachen

GNSS-Signale bereits

sehr niedrig, sodass zusätzliche

Störungen an den Eingängen der

empfindlichen Empfänger nicht

toleriert werden können.

Eine ausreichende Isolation

verhindert, dass LO-Lecksignale

und Störprodukte eines

Empfängers andere Empfänger

beeinträchtigen. Die geringe

Dämpfung, die minimale Amplitudenabweichung

und die hohe

Isolation des SCG-2-242AT+

tragen jeweils dazu bei, dass die

verschiedenen GNSS-basierten

Systeme im Fahrzeug möglichst

sauber arbeiten und sich gegenseitig

nicht desensibilisieren.

Keine Temperatur

ist zu extrem für den

kompakten und robusten

HF-Leistungsteiler

Während die HF- bzw. elektrischen

Eigenschaften bereits

überzeugen, sind auch die

mechanischen Eigenschaften

bemerkenswert. Der Leistungsteiler

ist ein LTCC-Bauteil (Low

Temperature Co-fired Ceramic)

im GE0805C-1-Gehäuse

mit einer Größe von lediglich

0,08 × 0,05 Zoll. Der 100-Ohm-

Widerstand ist extern ausgeführt

und ist lediglich ein winziger

0603-Chip-Widerstand. Dieses

volumeneffiziente Design passt

praktisch überall auch auf eine

dichtbestückte Leiterplatte und

besticht durch geringes Gewicht,

wodurch selbst strenge SWaP-C-

Anforderungen erfüllt werden.

Die Belastbarkeit beträgt 2 W,

was für Empfangsanwendungen

allerdings selten erforderlich ist.

Auch hinsichtlich der Kosten

erfüllt der SCG-2-242AT+ die

Anforderungen hochvolumiger

Automobilanwendungen durch

wettbewerbsfähige Preise.

Der SCG-2-242AT+ ist zudem

ein monolithisches LTCC-

Bauteil – robust, zuverlässig

und perfekt geeignet für raue

Betriebsumgebungen sowie

extreme Temperaturbereiche

von -40 bis +105 °C.

Großes Portfolio

an Komponenten –

AEC-Q200-fähig und

qualifizierbar

Die beschriebene Anwendung

eines Leistungsteilers ist eines

der Kerngebiete von Mini-Circuits.Viele

weitere Komponenten

aus dem Portfolio können

selbst anspruchsvollste Automobilanforderungen

erfüllen.

Nahezu 80 Komponenten sind

bereits nach AEC-Q200 qualifiziert,

darunter Filter, Diplexer,

90°-Hybrid-Splitter, Baluns,

kundenspezifische Lösungen

und vieles mehr.

Darüber hinaus stehen mehr als

zehnmal so viele Komponenten

für eine Qualifizierung zur Verfügung.

Zusätzlich sind die Möglichkeiten

für kundenspezifische

Automotive-Designs praktisch

unbegrenzt.

Diese große Anzahl verfügbarer

Komponenten, sowie die

globale Präsenz des Unternehmens

(Niederlassungen in den

USA, der EU, Großbritannien,

Taiwan, Südkorea, China und

Japan) machen Mini-Circuits

zu einem idealen Partner für den

heutigen und zukünftigen Automobilmarkt.

4,0

TOTAL LOSS

50

ISOLATION PORT 1 TO PORT 2

50

RETURN LOSS

TOTAL LOSS (dB)

3,8

3,6

3,4

3,2

S-1 (dB)

S-2 (dB)

ISOLATION (dB)

40

30

20

RETURN LOSS (dB)

40

30

20

10

1

2

S

3,0

1000 1280 1560 1840 2120 2400

FREQUENCY (MHz)

10

1000 1280 1560 1840 2120 2400

FREQUENCY (MHz)

0

1000 1280 1560 1840 2120 2400

FREQUENCY (MHz)

Bild 3: Diagramme von (a) Einfügedämpfung von Summe-zu-Port 1 und Summe-zu-Port 2, (b) Isolation von Port 1 zu Port 2 sowie

(c) Rückflussdämpfung aller Ports

hf-praxis 7/2026 49


Kabel und Verbinder

Steckverbinder für den Einsatz bei starken Vibrationen

Wichtigste Eigenschaften

• maximale oder minimale

Haltekraft (Full Detent bzw.

Smooth Bore) für verschiedene

Haltekräfte

Samtec

www.samtec.com

Samtec, Inc. hat die Erweiterung

seiner SMPM-Steckverbinderfamilie

in Kabel-zu-Leiterplatte-

Ausführung aus der Produktlinie

Precision RF um Steckverbindersätze

mit Verschraubung

im Small Form Factor bekannt

gegeben.

Die neuen und MIL-STD-348-

konformen Steckverbinderkonfektionen

mit verschraubbarem

SMPM-Anschluss und zurückziehbarer

Mutter sind ab sofort

in Serienmengen verfügbar und

eignen sich hervorragend für

den Einsatz in hoch vibrationsbelasteten

Umgebungen, wie

man sie von Anwendungen in der

Wehr-, Luft- und Raumfahrt- und

Kommunikationstechnik kennt.

In Umgebungen mit starken

Vibrationen können die Haltekräfte

von herkömmlichen HF-

Steckverbindungen ohne Verriegelung

überschritten werden.

Die verschraubbaren SMPM-

Steckverbindersätze in Kabelzu-Leiterplatte-Ausführung

von

Samtec mit erhöhter mechanischer

Festigkeit bieten eine

sichere und robuste Verbindung.

Dazu gehören die verlustarmen

Kabelkonfektionsfamilien

RF047-A und RF086 für Millimeterwellen

bis 67 GHz sowie

die auf der Leiterplatte montierten

Millimeterwellenstecker

SMPMT mit Verschraubung und

SMPM ohne Verschraubung bis

60 GHz.

• exzellente elektrische Eigenschaften

(SMPMT-Steckverbinder

mit SWR 1,35 typ. von

26,5 bis 40 GHz)

• verlustarmes flexibles Millimeterwellenkabel:

Kabeltypen

mit 0,047 oder 0,086 Zoll (1,19

bzw. 2,18 mm) AD

• Die gemischte THT/SMT-

Leiterplattenanschlusstechnik

bietet erhöhte Festigkeit gegen

mechanische Beanspruchung

und unterstützt hohe Frequenzbereiche.

• Optionen für das Kabelende

2: Samtec bietet eine Vielzahl

verschiedenster Endoptionen

und kann so die anwendungsspezifische

Anpassung mit der

Einfachheit und kurzen Lieferzeiten

von serien gefertigten

Standardlösungen vereinen. ◄

Nichtmagnetische Verbindungskabel für Anwendungen von DC bis 18 GHz

Das nichtmagnetische HandFlex-Verbindungskabel

86N-xxCSM von Mini-Circuits

verfügt über SMA-Stecker-zu-SMA-

Stecker-Anschlüsse und wurde speziell für

Anwendungen entwickelt, die eine nichtmagnetische

Bauweise erfordern, darunter

MRT-kompatible Systeme, magnetisch

empfindliche Umgebungen und Präzisionstestaufbauten.

Dieses Modell unterstützt Verbindungsanwendungen

von DC bis 18 GHz mit

einem SWR von 1,05 (typ.) und einer hervorragenden

HF-Abschirmung von 100

dB/m und gewährleistet so eine zuverlässige

Signalintegrität in anspruchsvollen

Umgebungen. Dank des engen Mindestbiegeradius

von 6 mm eignen sich

diese Kabel perfekt für Installationen an

engen Stellen, und die von Hand formbare

Kabelkonstruktion ermöglicht ein

einfaches Biegen in nahezu jede Form,

ohne dass spezielle Biegewerkzeuge

erforderlich sind, wie sie bei halbstarren

Kabelkonfektionen oft benötigt werden.

Diese Kabel zeichnen sich durch eine

ummantelungsfreie Bauweise mit nickelfreien,

vergoldeten Steckverbindern

aus, wodurch die Kompatibilität mit den

empfindlichsten Magnetfeldumgebungen

gewährleistet ist. Die nichtmagnetischen

HandFlex-Kabel der Serie 86N sind in

verschiedenen Längen erhältlich, um Ihren

Anforderungen gerecht zu werden.

Mini-Circuits

www.minicircuits.com

50 hf-praxis 7/2026


/

Kabel und Verbinder

Steckverbinder mit gemischter Pinbelegung

für rauen Umgebungsbedingungen

Die SCBM-Steckverbinderserie

von Positronic, eine Familie

von leistungsstarken D-Sub-

Steckverbindern mit gemischter

Pinbelegung, die für anspruchsvolle

Raumfahrtanwendungen

und den Einsatz unter rauen

Umgebungsbedingungen entwickelt

wurde, kann ab sofort

über Powell Electronics, dem

Anbieter von Steckverbindern

und mehr für High-Rel-

Anwendungen wie Verteidigung,

Luft- und Raumfahrt und Industrie,

bezogen werden.

Die SCBM-Serie ist Teil der

bewährten Combo-D-Produktreihe

von Positronic und ermöglicht

Entwicklern, Signal-,

Strom-, Koaxial-, Hochspannungs-

und Glasfaserkontakte

innerhalb einer einzigen Steckverbinder-Plattform

zu kombinieren.

Die speziell für die strengen

Anforderungen der Luft- und

Raumfahrt sowie der Verteidigungsindustrie

entwickelte

SCBM-Serie bietet robuste

mechanische Eigenschaften,

hohe Strombelastbarkeit sowie

Materialien mit geringer Ausgasung,

die sich für einsatzkritische

Systeme eignen. Die

Steckverbinderfamilie entspricht

den geltenden Material-, Maßund

Leistungsanforderungen der

Normen GSFC S-311-P4, GSFC

S-311-P10 und der DSCC-Spezifikation

85039 und erfüllt

zudem die Ausgasungsnormen

der ASTM E-595 für Raumfahrtanwendungen.

Die Bauelemente der SCBM-

Serie verfügen über Kontakte

der Größen 20 und 8 und unterstützen

Anschlussoptionen wie

Kabel- und Drahtcrimpen, Löten

sowie den Anschluss an Leiterplatten.

Robuste, gefräste

Gehäuse sorgen für erhöhte

Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit

gegen Stöße und Vibrationen

in extremen Einsatzbedingungen.

Die Leistungskontakte dieser

Steckverbinderserie sind

für Ströme bis zu 70 A ausgelegt

und eignen sich somit für

Anwendungen, die eine hohe

Strombelastbarkeit in kompakten

Steckverbinderkonfigurationen

erfordern. Die weiblichen Steckkontakte

mit geschlossener Einstecköffnung

nutzen das von

Positronic entwickelte Posi-

Band-Kontaktsystem, wobei

die Kontakte der Größe 20 so

konstruiert sind, dass sie die

anspruchsvollen Leistungsanforderungen

von 40 g erfüllen.

Die Produktfamilie umfasst 22

Steckverbinder-Varianten von

2WK2 bis 46W4 und unterstützt

die Gehäusegrößen 1 bis

6. Durch die Integration verschiedener

Arten von Kontakten

in einem einzigen Steckverbinder

trägt die SCBM-Serie dazu

bei, die Systemkomplexität zu

reduzieren, Platz zu sparen und

die allgemeine Zuverlässigkeit

zu verbessern.

Powell Electronics Europe

www.powell-europe.com

// Hochfrequenztechnik // EMV Technik // CNC Frästechnik

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Verstärker

SMT-Verstärker liefert 1 W von 300 bis 7500 MHz

Das Modell PMA3-73-1W+

von Mini-Circuits ist ein GaAs-

MMIC-Leistungsverstärker für

die Oberflächenmontage, der

eine typische Ausgangsleistung

von 31,7 dBm bei 1-dB-Kompression

und eine gesättigte

Ausgangsleistung von 33,5 dBm

im Frequenzbereich von 300 bis

7500 MHz liefert.

Der 50-Ohm-Verstärker bietet

eine typische Verstärkung

von 19,8 bis 21,3 dB und eine

typische Rauschzahl von 2,3 bis

3,8 dB über den gesamten Frequenzbereich.

Er ist in einem 3

× 3 mm großen QFN-Gehäuse

mit zwölf Anschlüssen untergebracht,

zieht 190 mA aus

einer einzigen 12-V-DC-Versorgung

und eignet sich nahezu

ideal für EW-, Radar- und Testanwendungen.

Rauscharmer Verstärker mit 21,9 dB

im Bereich von 0,05 bis 10 GHz

Der PMA1-14LV+ von Mini-

Circuits ist ein rauscharmer

pHEMT-MMIC-Verstärker, der

einen extrem breiten Frequenzbereich

von 0,05 bis 10 GHz

abdeckt und sich nahezu ideal

für empfindliche Empfänger-

Frontend-Anwendungen eignet,

darunter Mobilfunk, GPS, Sat-

Com, Verteidigungskommunikation

und mehr.

Dieses Modell bietet eine

Rauschzahl von 1 dB und eine

Verstärkung von 21,9 dB bei

flachem Frequenzgang über

den gesamten Betriebsbereich

und eignet sich daher hervorragend

für Empfängerkonzepte

mit hohem Dynamikbereich. Es

zeichnet sich durch hohe Linearität

mit einem typischen OIP3

von 28,4 dBm und einem P1dB

von 20,4 dBm aus.

Der Verstärker wird mit einer

einzigen Versorgungsspannung

von 5 V bei 60 mA betrieben

und ist in einem ultrakleinen

6-poligen QFN-Gehäuse mit

den Abmessungen 1,5 × 1,5 mm

untergebracht, wodurch er in

dichtbestückten Leiterplatten-

Layouts Platz spart. ◄

SMT-Leistungsverstärker für Signale mit 8 bis 12 GHz

Das Modell PMA5-123-3W+

von Mini-Circuits ist ein oberflächenmontierter

GaAs-MMIC-

Leistungsverstärker (PA) mit

einer Ausgangsleistung von 33,5

dBm oder mehr bei 1-dB-Kompression

von 8 bis 12 GHz. Der

50-Ohm-PA ist ideal für elektronische

Kriegsführung (EW),

Mikrowellenfunkgeräte und

Radaranwendungen geeignet

und verbraucht 1250 mA aus

einer 7-V-DC-Versorgung mit

einem typischen Leistungszusatzwirkungsgrad

(PAE) von

30%. Er ist in einem QFN-

Gehäuse untergebracht und liefert

eine gesättigte Ausgangsleistung

von 35,7 dBm oder mehr

mit einem Ausgangs-Intercept-

Punkt dritter Ordnung von 40,8

dBm oder höher und bietet eine

Verstärkung von 27,7 dB oder

besser.◄

Mini-Circuits

www.minicircuits.com

GaAs-MMIC-Verstärker liefert 22,9 dBm

von 17 bis 31,5 GHz

Der AVA-17303+ von Mini-

Circuits ist ein GaAs-MMIC-

Mittelleistungsverstärker, der

Anwendungen von 17 bis 31,5

GHz unterstützt, darunter militärische

elektronische Kriegsführung

(EW), Radar, Punktzu-Punkt-Funk,

Satellitenkommunikation

und mehr.

Dieses Modell bietet eine Verstärkung

von 20,5 dB mit einer

Verstärkungsgleichmäßigkeit

von ±1,2 dB über den gesamten

Betriebsfrequenzbereich und

liefert 22,9 dBm P1dB sowie 33

dBm OIP3.

Dank einer Rückwärtsisolierung

von 56 dB eignet es sich hervorragend

zur Pufferung von Breitbandschaltungen

und zur Verhinderung

unerwünschter Signalrückkopplungen.

Er erreicht eine

Rauschzahl von 3,4 bis 5,7 dB

und eignet sich damit neben Treiber-

und Mittelleistungs-Sendestufen

auch für Anwendungen in

Empfangsketten.

Der Verstärker wird mit einer

einzigen Versorgungsspannung

von 5 V bei 280 mA betrieben

und ist in einem 4 × 4 mm großen

QFN-Gehäuse mit 20 Anschlüssen

untergebracht, was Platz in

dichten Leiterplatten-Layouts

spart. ◄

52 hf-praxis 7/2026


Anritsu and YOTASYS Collaborate

on AI-Driven Spectrum Monitoring Solutions

processing and AI software. The system

supports wideband spectrum monitoring

from 9 kHz to 54 GHz across commercial,

satellite, and defense-related applications.

The platform incorporates high-performance

Nvidia’s Jetson Orin CPU/GPU computing

boards to enable machine-learning algorithms

to analyse RF signals within the

measurement workflow. These capabilities

support applications such as signal classification,

interference detection, anomaly

identification, and modulation recognition.

Anritsu EMEA GmbH and YOTASYS AG

today announced a collaboration to deliver

advanced AI-enabled spectrum monitoring

solutions. Under this collaboration, Anritsu

provides the spectrum analyzer hardware

technology, while YOTASYS acts as system

integrator, combining Anritsu’s RF hardware

with its own AI, software and GPU-based

processing capabilities.

Anritsu Corporation

www.anritsu.com

YOTASYS AG

www.yotasys.com

The offering combines three YOTASYS

technologies: the Y9827A Inceptron Spectrum

Analyzer, the Y9220A Agentic Spectrum

Analyzer Server, and the Cognitelligent

RF and Microwave framework, featured

as Inceptron Technology. Together

with Anritsu’s spectrum analyzer hardware,

they support advanced RF monitoring and

signal analysis.

As wireless environments become more

crowded and complex, effective spectrum

monitoring requires both precise RF capture

and intelligent real-time analysis. By

integrating Anritsu’s real-time spectrum

analyzer technology with YOTASYS’ AIbased

analytics and processing environment,

the solution supports automated detection,

analysis and classification of RF signals as

well as automated processes for anomaly

detection and geopositioning.

At the core of the solution is the Y9827A

Inceptron Spectrum Analyzer, built on

Anritsu’s analyzer architecture and enhanced

by YOTASYS with GPU-accelerated

The Y9220A Agentic Spectrum Analyzer

MCP Server adds an AI-based orchestration

layer for distributed RF monitoring. It

enables engineers to automate workflows,

manage multiple analyzers, and coordinate

spectrum monitoring tasks across distributed

environments.

Using agent-based automation and scalable

processing, the server supports intelligent

spectrum monitoring across multiple

locations, from portable field deployments

to centralized monitoring systems.

The Cognitelligent RF and Microwave

Inceptron Technology framework provides

the AI and machine-learning foundation for

the solution. It supports autonomous interpretation

of RF activity and the development

of specialized algorithms for spectrum awareness,

interference mitigation, and signal

intelligence.

The resulting platforms are designed for

applications including spectrum monitoring,

regulatory compliance, wireless network

optimization, satellite communications,

defense and security systems, and next-generation

wireless research. The solutions are

sold exclusively by YOTASYS, with support

from Anritsu EMEA experts. ◄

hf-praxis 7/2026 53


RF & Wireless

0.02...15 GHz

SOI SPDT Switch

Qorvo’s QPC2320 is an ultrawide

band SOI Single-Pole,

Double–Throw (SPDT) reflective

switch.

Operating from 0.02 to 15GHz,

the QPC2320 typically supports

up to 2 W input power handling

at control voltages of 0/3 V.

This switch maintains low insertion

loss of 1 dB or less and greater

than 40 dB isolation at 15

GHz, making it ideal for high

isolation switching applications

across both defense and commercial

platforms.

The QPC2320 is offered in a

2.25 x 2.25 mm with Flip-Chip

on laminate-based package.

This, along with the minimal DC

power consumption, allows for

easy system integration. Typical

Applications: EW, Test &

Measurement

Key Features

• Frequency Range:

0.02 to 15 GHz

• SOI SPDT Switch

N Female to N Female Fixed

Attenuator Series

Model series 352-343-XXX* is

a line of 50 Ohm fixed attenuators

rated 1 W average power.

The operating frequency range

is DC to 3 GHz, standard attenuation

values are 1...20 dB in

1 dB increments, the operating

temperature range is -55 to

+100 °C and the RF connectors

are N female/N female.

Useful for analyzing harmonic

signals or isolating a device

under test, these attenuators

reduce the amount of power

BroadWave Technologies, Inc.

www.broadwavetechnologies.com

• Insertion Loss: <1 dB

• Power Handling: max. 2 W

delivered in a transmission

line without introducing much

noise or distortion. Applications

include test equipment,

telecommunication systems,

base stations, radar applications,

as well as high precision

applications such as military

and defense programs. There

is an application note available

in the support section of

our website.

* Insert desired attenuation

value (example: 3 dB = 003)

• Isolation: > 40 dB

• RF Settling Time: <66 ns

• Switching Speed: <50 ns

• Reflective Switch

• Control Voltage: 0/3 V

• QFN Package Dimensions:

2.25 x 2.25 x 0.92 mm

Qorvo

www.qorvo.com

15 W, 30...1200 MHz,

GaN RF Input-Matched

Transistor

QPD1014A is a 15 W (P3dB),

50-Ohm input-matched discrete

GaN on SiC HEMT which operates

from 30 to 1200 MHz. The

integrated input matching network

enables wideband gain

and power performance, while

the output can be matched on

board to optimize power and

efficiency for any region within

the band. The device is housed

in a 6 x 5mm leadless SMT

package that saves real estate of

already space-constrained handheld

radios.

Key Features

• Frequency range:

30...1000 MHz

• Drain Voltage: 50 V

• Output Power (P3dB): 12.5 W

at 1 GHz, load pull data

• PAE (P3dB): 70% at 1 GHz,

load pull data

• Input matched to 50 Ohms

• Low thermal resistance

package

Typical Applications

• Military Radar

• Civilian Radar

• Land mobile and military

radio communications

• Test instrumentation

• Wideband or narrowband

amplifiers

• Jammers

Qorvo

www.qorvo.com

0.5 W X-Band Driver

Amplifier

Qorvo‘s QPA0813 is a packaged,

high performance driver amplifier

fabricated on Qorvo‘s production

0.15 um GaAs pHEMT

process (QPHT15). Covering

8...11 GHz, the QPA0813 provides

0.7 W of saturated output

power with 50% power-added

efficiency. The device has an

Enable/Disable function for fast

RF On and Off control, allowing

RF pulse mode applications. For

linear applications, it can provide

19 dB of small-signal gain with

a good return loss.

Packaged in a compact 3 x 3 mm

plastic overmold QFN, RF input

and output ports are matched

to 50 ohms. The small package

sized makes the part ideal to

be used on tight lattice spacing

requirements for phased array

radar applications.

Key Features

• Frequency Range:

8...11 GHz

• P Sat : 28.5 dBm

• PAE: 50% (@ P in = 16 dBm)

• Small Signal Gain: 19 dB

• 2nd Harm: -20 dBc

(@ P in = 16 dBm)

• Package Dimensions:

3 x 3 x 0.85 mm

Qorvo

www.qorvo.com

54 hf-praxis 7/2026


RF & Wireless

PCI Express 7.0 Receiver Test Solution Up to 128 GT/s

Anritsu Corporation

www.anritsu.com

Anritsu Corporation announced

a new PCI Express Gen 7.0

(PCIe Gen 7.0) receiver test

solution for the Signal Quality

Analyzer-R MP1900A, compliant

with the Base Specification

and supporting next-generation

high-speed interfaces

with transmission rates up to

128 GT/s.

This solution generates stressed

test signals with added noise

and jitter, as well as automates

both test signal calibration and

jitter tolerance measurement

using real-time oscilloscopes

from partner companies. These

functions significantly reduce

engineers’ workloads caused by

increasingly complex test conditions,

while facilitating signal

quality evaluation meeting

compliance requirements right

from the first design stages.

By expanding its product functionality

and participating

in standardization activities,

Anritsu supports PCI-SIG certification

compliance tests, helping

to improve the quality evaluation

and design efficiency of

PCIe-enabled devices.

The Signal Quality Analyzer-R

MP1900A is a high-performance

Bit Error Rate Tester (BERT)

that supports receiver tests for a

wide range of high-speed interfaces,

including PCIe, USB,

Thunderbolt, DisplayPort, and

800 GbE. It provides a stable

test environment with high-quality

waveform output, featuring

low intrinsic random jitter and

high SNDR.

This PCIe 7.0 receiver test solution

supports compliance testing

by generating test patterns using

128 GT/s PAM4 signals, as well

as automating both test signal

calibration and jitter tolerance

measurement functions. ◄

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RF & Wireless

RFMW Introduces New Products

2.92 mm Field

Replaceable

RF Connectors

dB Control

Microwave Synthesizer

Ultra-Low Noise Amplifier

WR-42 Standard Gain

Horn Antenna

San-Tron’s 2.92 mm field replaceable

RF connectors deliver

reliable high frequency performance

for demanding RF applications.

Designed with 0.009”,

0.012”, and 0.020” launch pin

diameters, the series supports

multiple flange configurations,

including 0.375” and 0.500”

square options and 0.550” and

0.625” 2 hole designs. Operating

from DC to 40 GHz with

50 ohm impedance, the connectors

maintain excellent SWR

performance across the full frequency

range.

Concealment Antenna

Covering 2.1 to 2.5

and 4.4 to 5 GHz

The dB Control dB-9006

Magnum Opus microwave synthesizer

delivers instrumentation

grade performance across

a wide 100 MHz to 27 GHz frequency

range with 1 Hz resolution.

Engineered for demanding

RF and microwave applications,

it features best in class phase

noise, fast tuning under 50 µs

through a 4 wire SPI interface,

and a secondary 1 MHz to 2 GHz

DDS output. The compact platform

supports USB, RS-232, and

SPI control for flexible system

integration.

Wideband Ceramic

Resonator Bandpass

Centered at 1387 MHz

The Qorvo QPL9057 is a flatgain,

high-linearity, ultra-low

noise amplifier, delivering industry-leading

noise figure performance

(>2.5 GHz) in a 2 x 2

mm surface-mount package. The

LNA operates from 1.5...3.8 GHz

bandwidth and provides 22.8 dB

gain, 32 dBm OIP3 and 0.54 dB

NF at 3.5 GHz, with 2.4 dB gain

flatness. Its bias adjustability

enables linearity optimization,

while its 1.8 V logic compatibility

and single positive 3...5

V supply simplifies design. The

device maintains OFF state isolation

with high pin drive levels,

and is ideal for repeaters/DAS,

mobile infrastructure, LTE,

WCDMA, CDMA, GSM, TDD/

FDD systems and general purpose

wireless applications.

High-Performance Driver

Amplifier 6...18 GHz

The PE3WAN042-15KF from

Pasternack is a WR-42 standard

gain horn antenna engineered

for millimeter-wave testing and

measurement applications.

Delivering 15 dBi gain with a

WR-42 waveguide interface

and 2.92 mm female connector,

it provides consistent performance

across demanding environments.

A weather-resistant

radome enhances durability,

making it well suited for antenna

measurements, radar testing,

EMC evaluation, and wireless

system characterization.

Ultra-wide Band SOI 6-Bit

Step Attenuator

The Southwest Antennas 1066-

035 is a compact dual-band S/C

omni-directional concealment

antenna covering 2.1 to 2.5 and

4.4 to 5 GHz. Designed for integration

inside devices, it features

an adjustable matching circuit

for application-specific tuning,

lightweight construction, and

dependable omni-directional

performance. Ideal for military,

law enforcement, surveillance,

and security systems where

discreet, high-performance communications

are essential.

The BP45R1387S625A from

Sangshin Elecom is a wideband

coaxial ceramic resonator

bandpass filter optimized

for GNSS, SatCom, and military

applications. Featuring a

1387 MHz center frequency

and more than 45% 3 dB bandwidth,

it delivers low insertion

loss, high power handling, and

reliable performance from -40

to +85°C in a compact 23 × 20

× 5.5 mm package.

Qorvo’s QPA0023 is a highperformance

driver amplifier

fabricated on Qorvo’s production

0.15 um pHEMT process

(QPHT15). Covering 6...18

GHz, the QPA0023 provides 14

dB small signal gain and 29 dBm

P1dB and saturated power of 30

dBm. In addition, the device can

provide low IMD3 level of -42

dBc at P out = 20 dBm/tone.

Qorvo’s QPC5430 is an ultrawide

band SOI 6-bit digital

step attenuator (DSA). It operates

over 0.02 to 30 GHz and

provides 31.5 dB attenuation

range with a LSB of 0.5 dB. It

also achieves a low step error

of less than 0.1 dB typical. The

QPC5430 also offers multiple

control options including parallel,

SPI, or I2C as well as the

ability to control multiple DSAs

simultaneously using either

addressing or daisy chaining.

58 hf-praxis 7/2026


RF & Wireless

Miniature Cavity

Bandpass Centered

at 7.9 GHz

UltraCMOS+ SPDT

RF Switch

5 to 3000 MHz

2-way Splitter

High-Power GaN

MMIC Amplifier

Knowles’ C142KB02 miniature

cavity bandpass filter is centered

at 7.9 GHz and delivers highly

selective, low loss performance

in a compact footprint.

Designed for integration in low

noise receiver front ends, it is

well suited for placement between

the antenna and preamplifier

to enhance system performance.

The filter also supports

custom bandwidth solutions

from 1% to 5% and features an

unloaded Q exceeding 800 for

exceptional selectivity.

MMIC Bandpass

8.51...12.11 GHz

The pSemi PE42429 UltraC-

MOS+ SPDT RF switch delivers

high performance signal routing

from 9 kHz to 8.5 GHz in a compact

2 × 2 mm QFN package.

Engineered for demanding RF

applications, it offers 46 dB isolation

and 0.8 dB insertion loss

at 6 GHz, along with exceptional

linearity of 65 dBm IIP3.

Fast 490 ns switching and an

extended operating temperature

range of -40°C to +105°C support

reliable operation in a wide

range of environments.

10 W K-Band

MMIC Amplifier

MiniRF, Inc.‘s new MRFSP9725

is a 5 to 3000 MHz, high-performance

75-ohm, super-wideband

2-way splitter with excellent

amplitude balance and low

insertion loss. Its industry-leading

2.9 typical dB IL loss at 3

GHz offers great performance

for DOCSIS 4.0 systems today

and in the future. It’s offered in

a miniature 0.150x0.150 inch

space-saving surface-mount

package with no external resistor

load or inductor components

required for bandwidth.

SP4T RF Switch Supports

10 MHz to 8 GHz Range

Qorvo‘s QPA4246D is a highpower

GaN MMIC amplifier

designed for communications,

radar, point-to-point radio, and

satellite communications. It

delivers industry-leading 5 W

linear power with 25 dBc, 16

dB small signal gain, and 17%

power-added efficiency. Its wide

instantaneous band, combined

with high efficiency and gain,

supports high data-rate and Q-V

band systems.

High-Linearity IC

The Marki Microwave MFBA-

00004BH MMIC bandpass filter

is an ideal solution for small

form factor, high rejection filtering.

The MFBA-00004BH

features a 8.51...12.11 GHz 1

dBc passband, 2.3 dB center frequency

insertion loss and 23 dB

return loss. Passive GaAs MMIC

technology allows production

of smaller filter constructions

that replace larger form factor

constructions.

Tight fabrication tolerances

allow for less unit-to-unit variation

than traditional filter technologies.

The MFBA-00004BH

is available in a connectorized

bullet housing.

Qorvo‘s QPA1722 is a high

power, packaged K-Band

MMIC amplifier fabricated

using Qorvo‘s production

0.15 um GaN-on-SiC process

(QGaN15). The QPA1722 targets

the 17.7...20.2 GHz Sat-

Com band while providing 5 W

of linear power with third-order

intermodulation distortion products

of 25 dBc. Furthermore,

QPA1722 can deliver output

powers up to 10 W with 26 dB

of small-signal gain and 35%

power-added efficiency.

The pSemi PE42447 is a HaRP

technology-enhanced SP4T RF

switch that supports a frequency

range from 10 MHz to 8 GHz. It

delivers extremely low insertion

loss and high linearity with high

input power handling capability

making this device ideal for hybrid

analog beamforming and in

5G massive MIMO (multi-input

multi-output) applications. No

blocking capacitors are required

if DC voltage is not present on

the RF ports. The PE42447

is manufactured on pSemi’s

UltraCMOS process.

The Qorvo QPL1842 is a highlinearity

IC designed to support

Broadband CATV DOCSIS 4.0

applications, such as nodes,

amplifiers, and remote PHY

devices, as well as Fiber to the

Home (FTTH), home gateways,

and cable modems.

Its combination of low noise,

excellent distortion and high

gain supports amplification

across demanding architectures.

Powered from a single 5...8 V

supply with 250...350 mA current,

the QPL1842 simplifies

power design while supporting

consistent RF performance, and

packaged in a compact 12-pin, 5

× 5 mm laminate module.

RFMW

www.rfmw.com

hf-praxis 7/2026 59


RF & Wireless

RF Agile Transceiver

for the external power amplifier

(PA) selection. The on-board

transmit (TX) power monitor

can be used as a power detector,

enabling highly accurate TX

power measurements.

• Real-time monitor and

control signals for manual

gain

• Independent automatic gain

control

The AD9361 is a high performance,

highly integrated radio

frequency (RF) Agile Transceiver

designed for use in

3G and 4G base station applications.

Its programmability

and wideband capability make it

ideal for a broad range of transceiver

applications. The device

combines a RF front end with a

flexible mixed-signal baseband

section and integrated frequency

synthesizers, simplifying designin

by providing a configurable

digital interface to a processor.

The AD9361 receiver LO operates

from 70 MHz to 6 GHz and

the transmitter LO operates from

47 MHz to 6 GHz range, covering

most licensed and unlicensed

bands. Channel bandwidths

from less than 200 kHz to 56

MHz are supported.

Analog Devices

www.analog.com

The two independent direct conversion

receivers have state-ofthe-art

noise figure and linearity.

Each receive (RX) subsystem

includes independent

automatic gain control (AGC),

dc offset correction, quadrature

correction, and digital filtering,

thereby eliminating the need

for these functions in the digital

baseband. The AD9361 also

has flexible manual gain modes

that can be externally controlled.

Two high dynamic range analogto-digital

converters (ADCs) per

channel digitize the received I

and Q signals and pass them

through configurable decimation

filters and 128-tap finite

impulse response (FIR) filters

to produce a 12-bit output signal

at the appropriate sample rate.

The transmitters use a direct conversion

architecture that achieves

high modulation accuracy

with ultralow noise. This transmitter

design produces a best

in class TX error vector magnitude

(EVM) of <40 dB, allowing

significant system margin

The fully integrated phaselocked

loops (PLLs) provide low

power fractional-N frequency

synthesis for all receive and

transmit channels. Channel isolation,

demanded by frequency

division duplex (FDD) systems,

is integrated into the design. All

VCO and loop filter components

are integrated.

The core of the AD9361 can be

powered directly from a 1.3 V

regulator. The IC is controlled

via a standard 4-wire serial port

and four real-time input/output

control pins. Comprehensive

power-down modes are included

to minimize power consumption

during normal use. The AD9361

is packaged in a 10 × 10 mm,

144-ball chip scale package ball

grid array.

More features:

• Tunable channel bandwidth:

<200 kHz to 56 MHz

• Dual receivers: 6 differential

• Superior receiver sensitivity

with a noise figure of 2 dB at

800 MHz LO

• RX gain control

• Dual transmitters: 4

differential outputs

• Highly linear broadband

transmitter

• TX noise: -157 dBm/Hz

noise floor

• TX monitor: >66 dB

dynamic range with 1 dB

accuracy

• Integrated fractional-N

synthesizers

• 2.4 Hz maximum local

oscillator (LO) step size

• Multichip synchronization

• CMOS/LVDS digital

interface

Applications:

• Point to point communication

systems

• Femtocell/picocell/microcell

base stations

• General-purpose radio

systems ◄

60 hf-praxis 7/2026


RF & Wireless

Rugged 100 MHz OCXO Reference

Z-Communications, Inc. announced the

launch of its new Oven Controlled Crystal

Oscillator (OCXO) Reference, the

REF100ECA-O. Engineered to deliver ultralow

phase noise and superior frequency

stability, this compact 100 MHz reference

is designed for high-performance laboratory

testing and demanding in-field system

applications.

The REF100ECA-O features an exceptional

phase noise profile of -156 dBc/Hz at a

10 kHz offset, dropping to a floor of -170

dBc/Hz at 1 MHz. It provides a steady 7.5

dBm sine wave power output with a tight

frequency stability of ±50 ppb across a

wide operating temperature range from -40

to +85 °C. Packaged in a rugged, all-metal

enclosure, the device is built to withstand

harsh environments while offering a flexible,

single wide-range supply voltage from

7 to 18 V dc.

Built for Extreme Durability

Unlike standard laboratory references, the

internal OCXO of the REF100ECA-O was

tested to comply with stringent military

standards.

• Shock Resistance: Meets MIL-STD-

202G, Method 213, Test Condition C

• Random Vibration: Meets MIL-STD-

810G, Method 514, Test Procedure I

• Sinusoidal Vibration: Meets MIL-STD-

202G, Method 204, Test Condition A

Key Technical Specifications

• Output Frequency:

100 MHz (Sine Wave)

• Phase Noise:

-156 dBc/Hz at a 10 kHz offset

• Power Output:

7.5 dBm into a 50 ohm load impedance

• Frequency Stability vs. Temp.: ±50 ppb

• Aging Rate: ±1 ppb per day

• Spurious Suppression: -80 dB

• Warm-up Time: 5 min

• Visual Status: Built-in green LED

supply voltage indicator

Target Applications

The REF100ECA-O is optimized for highreliability

systems, including Phase Locked

Loops (PLLs), frequency synthesizers,

function generators, and advanced test and

measurement setups. Its ultra-low acceleration

sensitivity of 1 ppb/g (typical) ensures stable

operation even in vibrating environments.

Z-Communications, Inc.

www.zcomm.com

hf-praxis 7/2026 61


RF & Wireless/Impressum

Industry First Verification of 3GPP

RAN5 Rel18 Lower LTM Testcases

hf-Praxis

ISSN 1614-743X

Fachzeitschrift

für HF- und

Mikrowellentechnik

• Herausgeber und Verlag:

beam-Verlag

Dipl.-Ing. Reinhard Birchel

Inh. Claudia Birchel

Georg-Voigt-Str. 41

35039 Marburg

info@beam-verlag.de

www.beam-verlag.de

• Redaktion:

Ing. Frank Sichla (FS)

redaktion@beam-verlag.de

Anritsu Corporation announced

its support for industry first*

verification of 3GPP RAN5

Rel18 NR LTM testcases on its

5G NR Mobile Device Test Platform

ME7834NR.

Background: In mobile networks,

the primary objective of

handover is to ensure that user

equipment (UE) remains continuously

connected to the cell

offering the best radio conditions.

As users move, the network

must transfer the UE from

a serving cell to a neighbouring

target cell with minimal interruption

to ongoing data transmission

and reception. In current 5G

deployments, handover is typically

initiated by the base station

via a Radio Resource Control

(RRC) message. As RRC operates

at Layer 3 (L3), this procedure

– commonly referred to

as an L3 handover – introduces

a brief service interruption.

Anritsu Corporation

www.anritsu.com

Even in well optimised networks,

this interruption is typically in

the range of 50...90 ms. While

acceptable for many broadband

use cases, this latency becomes a

limitation for emerging time critical

communications (TCC) and

extended reality (XR) services,

where even short disruptions can

degrade user experience.

To address this challenge, 3GPP

Release 18 introduced Lower

Layer Triggered Mobility

(LTM), a new mobility mechanism

that enables the network

to trigger handover using Layer

2 signalling, based on Layer 1

measurements performed and

reported by the UE. By leveraging

lower layer information, the

UE can synchronise in advance –

both uplink and downlink – with

a neighbouring cell designated

as an LTM candidate cell.

This proactive approach significantly

accelerates the handover

process, reducing execution

time, signalling overhead,

and service interruption. As a

result, LTM delivers more seamless

mobility, supporting the

stringent latency and reliability

requirements of next generation

5G applications and paving the

way for advanced services in

high mobility and dense network

environments.

Through this initiative, Anritsu is

supporting the industry’s verification

of LTM conformance and

interoperability, helping accelerate

commercial implementation

of 3GPP Release 18 features.

The 5G NR Mobile Device Test

Platform ME7834NR is registered

as Test Platform 251 with

both the GCF and PTCRB. This

platform supports 3GPP-based

Protocol Conformance Test

(PCT) and Carrier Acceptance

Testing (CAT) of mobile devices

incorporating Multiple Radio

Access Technologies. It covers

5G NR in both Standalone and

Non-Standalone modes, along

with LTE, LTE-Advanced,

LTE-A Pro, W-CDMA, NTN

and now LTM. When paired

with Anritsu’s OTA RF chamber

MA8171A and RF converters,

the ME7834NR supports

testing in sub-6 GHz and millimeter

wave (mmWave) 5G NR

frequency bands.

* For NR LTM test cases submissions

to 3GPP RAN5 (Anritsu

survey, April 2026) ◄

• Anzeigen:

Myrjam Weide

Tel.: +49 155 68 051314

m.weide@beam-verlag.de

• Erscheinungsweise:

monatlich

• Satz und

Reproduktionen:

beam-Verlag

• Druck & Auslieferung:

Bonifatius GmbH,

Paderborn

www.bonifatius.de

Der beam-Verlag übernimmt,

trotz sorgsamer Prüfung der

Texte durch die Redaktion,

keine Haftung für deren

inhaltliche Richtigkeit.

Handels- und Gebrauchsnamen,

sowie Warenbezeichnungen

und

dergleichen werden

in der Zeitschrift ohne

Kennzeichnungen verwendet.

Dies berechtigt nicht

zu der Annahme, dass

diese Namen im Sinne

der Warenzeichen- und

Markenschutzgesetz gebung

als frei zu betrachten

sind und von jedermann

ohne Kennzeichnung

verwendet werden dürfen.

62 hf-praxis 7/2026



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