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3. Juli 2026

- 10 Punkte: Wirtschaftskammer sendet Empfehlungen an Stadtregierung - Erste Gespräche über die neue Stadtregierung wurden aufgenommen - Wir haben das neue Vapiano in der Kaiserfeldgasse getestet

- 10 Punkte: Wirtschaftskammer sendet Empfehlungen an Stadtregierung
- Erste Gespräche über die neue Stadtregierung wurden aufgenommen
- Wir haben das neue Vapiano in der Kaiserfeldgasse getestet

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Grazer3. JULI 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

28°

Der Tag

verläuft sehr

freundlich

mit viel Sonne.

Vereinzelte Quellwolken

am Nachmittag bringen

kaum Einschränkungen.

Gesprochen

Die ersten Gespräche über die neue

Stadtregierung wurden aufgenommen.

Zwei Varianten zeichnen sich ab. 3

Gegessen

Wir haben das neue Vapiano in der

Kaiserfeldgasse getestet. Wie es uns

geschmeckt hat, erfährt ihr auf Seite 4

Wirtschaftskammer sendet Empfehlungen an Stadtregierung

Zehn Punkte

für eine

sonnigere Zukunft

FOTO FISCHER, DER GRAZER (2)

Donnerwetter. Wirtschaftlich ziehen bekanntlich dunkle Wolken über Graz auf. Mit zehn Handlungsempfehlungen auf Basis einer detaillierten

Standortanalyse wendet sich die Wirtschaftskammer an die neue Stadtregierung, um die Aussichten zumindest ein wenig aufzuhellen. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 3. JULI 2026

Weichenstellung

für die Zukunft

IWS-Leiter Ewald Verhounig, WK Graz Obmann Bernhard Bauer, Leiter der WK Regionalstelle Graz Viktor Larissegger (v.l.) mit Handlungsempfelungen für Graz. FISCHER

ANGEBOT. Mit Handlungsempfehlungen

an

die neue Stadtregierung

will sich die WK Graz

bei der Entwicklung der

Stadt einbringen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Die kürzlich geschlagene

Gemeinderatswahl nahm

die Regionalstelle Graz

der WK zum Anlass, gemeinsam

mit dem Institut für Wirtschaftsund

Standortentwicklung (IWS)

eine genaue Standortanalyse

durchzuführen.

„Im Zuge dessen haben wir

auch klare Handlungsempfehlungen

in Form eines Zehn-Punkte-Programms

für die neue Stadtregierung

zusammengestellt“,

erklärt Wirtschaftskammer Graz

Regionalstellenobmann Bernhard

Bauer.

IWS-Leiter Ewald Verhounig:

„Graz ist für die Steiermark der

wesentliche Wirtschaftsmotor. Die

Stadt vereint hohe Forschungsund

Innovationskraft mit einer

überdurchschnittlichen Arbeitslo-

senrate und sehr hoher Verschuldung.

Ohne gezielte Investitionen

in Verkehrsinfrastruktur, Stadt-

Umland-Kooperationen und einen

inklusiven Arbeitsmarkt droht

die Standortqualität zu leiden.“

Die Analyse zeigt zudem, dass

Graz im Vergleich zu anderen Ballungsräumen

sehr viele Sozialhilfebezieher

hat. Zudem hat die

Stadt ein Finanzproblem, wie Viktor

Larissegger, Leiter der WKO

Regionalstelle Graz, weiß: „In

den letzten fünf Jahren ist die Verschuldung

nach oben gegangen.

Hier besteht dringend Handlungsbedarf.“

Graz ist eine attraktive Stadt,

dennoch zeigt sich, dass sie beim

Tourismus im Vergleich zu den

anderen Landeshauptstädten auf

dem drittletzten Platz liegt. Für Larissegger

muss man das aber auch

als Chance sehen.

Denn gerade durch die Strei-

Zehn-Punkte-Programm

■ Verkehr & Mobilität

■ Öffentliche Räume

■ Finanzen

■ Rahmenbedingungen

■ Stadtentwicklung &

Stadt planung

chung von Parkplätzen gehen der

Stadt Einnahmen verloren. Aber

auch die Erreichbarkeit und der

Dauerstau sind wichtige Themen.

Konkret

„Man muss sich klar werdem, wo

das Geld herkommt, das man wieder

ausgibt. Es braucht Impulse,

die die Stadt wieder lebendig machen.

Oder wollen wir

aus Graz ein Freilichtmuseum

machen?“, so

Bauer. Aus seiner Sicht

ist es wichtig, flexible

Lösungen zu schaffen.

Gerade für den Bereich

Tourismus. Hier

sollte man auch Tourismuszonen

andenken.

Nicht nur die Belebung

der Mur ist ihm hier ein

große Anliegen: „Wir

sind die einzige Stadt,

die den Lebensraum

■ Forschung & Innovation

■ Standortqualität

■ Bildung

■ Nachhaltigkeit

■ Tourismus

am Fluss nicht nutzt. Man muss

nur nach Marburg oder Laibach

schauen, dann sieht man was das

bringt. Auch für die Wirtschaft der

Stadt.“ Mit dem Hand in Hand

würde auch eine Erweiterung der

Gastgarten-Öffnungszeiten im

Sommer gehen. Graz ist hier die

einzige Stadt in ganz Österreich in

der um 23 Uhr Schluss ist.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis

Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | PROKURA, LEITUNG HR & FINANZEN: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky

(0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer

(0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-

Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890) | OFFICE MANAGEMENT & MARKETING: Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl |

VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


3. JULI 2026 www.grazer.at

graz 3

Erste Gespräche abgeschlossen

SPANNEND. Bürgermeisterin Kahr hat diese Woche erste Gespräche mit allen in den Gemeinderat gewählten

Parteien geführt. Mit ÖVP und Grünen werden sie vertieft. Koalition soll bis 27. August stehen.

Von Tobit Schweighofer & Verena Leitold

redaktion@grazer.at

der Gemeinderatswahl

am vergangenen

​Nach

Sonntag haben diese Woche

die Parteigremien getagt, um

über das weitere Vorgehen zu

beraten – und teilweise auch die

konsequenzen aus dem Wahlergebnis

zu ziehen: So ist bekanntlich

SPÖ-Spitzenkandidatin

Doris Kampus zurückgetreten.

Darüber hinaus hat Bürgermeisterin

Elke Kahr alle in den

Gemeinderat gewählten Parteien

zu ersten Gesprächen getroffen,

um Gemeinsamkeiten und

Trennlinien für eine mögliche

Zusammenarbeit auszuloten.

Den Abschluss machten am

gestrigen Donnerstag die Grünen.

Am Mittwoch gab es Treffen

mit allen anderen Parteien. Ins-

gesamt berichten alle von sehr

konstruktiven, angenehmen Gesprächen

– auch wenn manche

eine Koalition bereits im Vorfeld

ausgeschlossen hatten: Sowohl

die SPÖ als auch die Neos sehen

ihr Wahlergebnis nicht als Regierungsauftrag

und wollen wohl

auch nicht als Juniorpartner ohne

Stadtratsposten zur Sicherung

der Mehrheit dienen. Und auch

mit FPÖ gibt es keine allzu große

Schnittmenge bei den Themen.

​Damit bleiben ÖVP und Grüne

für eine mögliche Koaliton. Mit

diesen beiden Parteien waren

die Gespräche naturgemäß intensiver.

Auch will man diese in

der kommenden Woche in größerer

Runde fortsetzen.

Eigentlich hatte Bürgermeisterin

Kahr bereits am Wahlabend

betont: „Ich möchte den eingeschlagenen

Weg mit den Grü-

nen und der Sozialdemokratie

weiter fortsetzen.“ Eine Koalition

zwischen KPÖ und Grünen würde

sich auch ohne Juniorpartner

ausgehen. Es gäbe allerdings nur

ein Mandat Überhang.

​Stehen soll die Koalition jedenfalls

bis zur konstituierenden Sitzung

am 27. August. Bei dieser

wird auch die Bürgermeisterin

selbst offiziell gewählt – natürlich

nur mehr ein Formalakt.

Bürgermeisterin ​Elke Kahr (l.) setzt die Gespräche mit Judith Schwentner

von den Grünen und Kurt Hohensinner von der ÖVP fort.

STADT GRAZ/FISCHER


4 graz

www.grazer.at 3. JULI 2026

Vapiano im

Gastro-Test

Wir bestellten unsere Menüs am Smart-

phone. Das Essen wurde uns danach

direkt an den Tisch gebracht. DER GRAZER (4)

NEU. Seit Ende April hat das Vapiano Piccolo in der Kaiserfeldgasse 3 geöffnet. Wir wollten

wissen, was sich gegenüber dem alten Lokal verändert hat und haben es getestet.

Von LS, NASA, VW

redaktion@grazer.at

Bereits im Frühling zog das

altbekannte Vapiano vom

Sparkassenplatz 4 in die

Kaiserfeldgasse 3, wo davor die

vegane Swing Kitchen zu Hause

war. Das kulinarische Angebot

ist sehr ähnlich geblieben: Es

gibt weiterhin Pizza, Pasta, Salate

und Nachspeisen.

Lokal & Karte

Was sich im Vergleich zum früheren

Vapiano verändert hat,

ist vor allem der Bestellvorgang.

Am alten Standort gab man seine

Bestellung direkt an einem

Terminal auf und konnte anschließend

zusehen, wie die

Gerichte frisch zubereitet wurden.

Heute erfolgt die Bestellung

bequem per Tablet oder

über einen QR-Code auf dem

Smartphone. So lässt sich entspannt

durch die Speisekarte

scrollen und das gewünschte

Gericht auswählen. Wer lieber

auf Tablets bestellt, hat im Innenraum

die Möglichkeit, seine

Bestellung dort aufzugeben. Die

Einrichtung ist ihrem Stil hingegen

weitgehend treu geblieben.

Auf den Tischen stehen frische

Kräuter, und das gesamte Restaurant

ist modern, urban und

bewusst schlicht gestaltet – ganz

ohne überflüssigen Schnickschnack.

Wir haben über das Smartphone

zwei Pizzen und einmal Pasta

bestellt - natürlich gleich in

der Menü-Variante, da bekommt

man ein Getränk und einen Beilagensalat

dazu. Das Pasta-Menü

kostete 21,90 Euro, das Menü mit

der Pizza Funghi 16,90 Euro.

Fazit

Die Pasta Gamberetti e Spinaci

mit Garnelen, Grana Padano,

Pesto Genovese, Babyspinat

und Kirschtomaten hätte etwas

mehr Würze vertragen. Geschmacklich

wirkte das Gericht

insgesamt etwas zurückhaltend

und eher mild, überzeugte jedoch

mit frischen Zutaten und

war weder schlecht noch überragend

gut. Der Beilagensalat

mit Rucola-Senf-Dressing war

von der Größe für das Menü

genau richtig und bestand aus

grünem Salat und Radieschen.

Dennoch erinnerte das Dressing

eher an ein Convenience-

Produkt als an ein hausgemachtes

Dressing.

Auch die Pizzen konnten

nicht voll und ganz überzeugen.

Es fehlte die geschmackliche

Vielfalt und sie schmeckten

eher wie eine Fertigpizza als wie

ein frisch zubereitetes Produkt.

Die Pizza mit scharfer Sala-

Die Limonaden haben geschmacklich überzeugt und hatten eine gute Größe.

mi wurde mit extra Chili, Knoblauch

und Mais bestellt. Leider

fand der Mais nicht seinen Weg

auf die Pizza. Dafür gab es Paprikawürfel

oben drauf.

Auch der Service konnte nicht

überzeugen. Zwar war das Personal

freundlich, aber man hatte

das Gefühl, dass sie leicht

überfordert waren mit den Bestellungen.

Dass die Nudeln

weit vor den Pizzen serviert

wurden, lässt auf mangelnde

Koordination schließen.

Sowohl drinnen als auch draußen gibt es zahlreiche Sitzmöglichkeiten.


3. JULI 2026 www.grazer.at

graz 5

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die Beschlüsse können die Neugestaltungen weiter umgesetzt werden. STADT GRAZ

Neues aus dem Stadtsenat

■ Am Freitag hat der Grazer

Stadtsenat mit zwei Beschlüssen

die Neugestaltung der Kaiserfeldgasse

und des Tummelplatzes

weiter vorangebracht. Mit

der beschlossenen Trassenverordnung

kann die Umgestaltung

der Kaiserfeldgasse fortgesetzt

werden. Geplant sind unter anderem

Entsiegelungen, größere

Baumscheiben und neue Grünflächen.

Herzstück des Projekts

ist die Rettung der Lindenallee.

Auch die Neugestaltung des

Tummelplatzes geht mit den

beschlossenen Verkehrsregelungen

in die nächste Phase.

Die Fußgängerzone wird künftig

vom Tummelplatz über die

Hans-Sachs-Gasse bis zum Bischofplatz

erweitert. Rund um

den Platz entstehen außerdem

Begegnungszonen.

Beide Projekte werden mit insgesamt

1,5 Millionen Euro aus

dem Europäischen Fonds für regionale

Entwicklung (EFRE) gefördert.

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6 graz

www.grazer.at 3. JULI 2026

Stockerlplatz für Hypo

■ Die Hypo Vorarlberg wurde

im Rahmen einer aktuellen Studie

der ÖGVS (Gesellschaft für

Verbraucherstudien mbH) im

Bereich Private Banking ausgezeichnet

und erzielte den hervorragenden

zweiten Platz. Gerade

in einem herausfordernden

Marktumfeld unterstreicht diese

Auszeichnung die Bedeutung

professioneller, vertrauensvoller

und individueller Beratung.

„Vermögende Kunden erwarten

heute weit mehr als klassische

Anlageberatung – gefragt sind

maßgeschneiderte Strategien,

hohe Fachkompetenz, Transparenz

sowie ein umfassendes

Leistungsangebot“, so Stephan

Sausgruber, Vorstand der Hypo

Vorarlberg. Insgesamt wurden sowohl

das Angebots- und Servicespektrum

als auch die Beratungsqualität

des Private Bankings von

insgesamt 18 Banken analysiert.

Das die Hypo Vorarlberg hier so

stark abschneiden konnte, zeigt

die Qualität das Bankhauses.

Die Hypo Vorarlberg belegte bei der aktuellen Studie der ÖGSV den ausgezeichneten

zweiten Platz im Bereich Private Banking.

ANGELA LAMPRECHT

CEO Joachim Schönbeck, Wolfgang Leitner, Aufsichtsratsvorsitzender Andritz

und Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender Wiener Börse (v.l.).ANDRITZ

25 Jahre an der Börse

■ Ein besonderes Jubiläum

konnte der Grazer Technologiekonzern

Andritz feiern. Seit

mittlerweile 25 Jahren ist das Unternehmen

an der Wiener Börse

gelistet. Gemeinsam mit Andritz

CEO Joachim Schönbeck, Aufsichtsratsvorsitzender

Wolfgang

Leitner sowie Finanz-Staatssekretärin

Barbara Eibinger-

Miedl, IV-Präsident Georg Knill

und dem Geschäftsführer der

Deutschen Handelskammer in

Österreich Thomas Gindele wurde

dieser wichtige Meilenstein in

der Unternehmensgeschichte in

einem Festakt begangen. „Der

Börsengang 2001 war aus heutiger

Sicht ein voller Erfolg. Ein

Erfolg, von dem alle Stakeholder

profitiert haben – die Aktionäre,

die Mitarbeiter und die Kunden.

Mein aufrichtiger Dank gilt unseren

Kunden, Mitarbeitern und

Investoren für ihr Vertrauen, ihr

Engagement und ihren Beitrag

zu dieser Erfolgsgeschichte“, so

Schönbeck.

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3. JULI 2026 www.grazer.at

graz 7

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ redaktion@grazer.at

Mit dem E-Scooter

Fußgänger gefährdet

■ Polizeikräfte führten gestern

gegen 19:35 Uhr am Murradweg

Verkehrskontrollen

durch, als sie auf zwei Jugendliche

aufmerksam wurden,

die mit E-Scootern mit hoher

Geschwindigkeit in Richtung

Süden unterwegs waren. Da

der Verdacht eines Eigentumsdelikts

bestand, sollten die

beiden angehalten und kontrolliert

werden. Die Jugendlichen

missachteten jedoch die

Anhaltezeichen und flüchteten

über den Murradweg (R2) Richtung

Süden. Mehrere Personen

mussten zur Seite springen, um

eine Kollision mit dem E-Scooter

zu verhindern. Ein weiterer

Anhalteversuch im Bereich der

Nach der Sicherung mit dem Feuerwehrkran wurden die Bäume von den

Einsatzkräften kontrolliert Stück für Stück abgetragen.

FF FELDKIRCHEN

Murfelderstraße blieb ebenfalls

erfolglos. In der Folge wurde

im Bereich des Gasrohrsteges

ein Streifenwagen gut sichtbar,

mit eingeschaltetem Blaulicht

quer zum Radweg positioniert.

Während einem Jugendlichen

die Flucht gelang, kollidierte

der zweite beim Versuch, am

Dienstfahrzeug vorbeizufahren,

mit dessen Front und kam zu

Sturz. Dabei erlitt er leichte Verletzungen.

Die weiteren Ermittlungen

laufen.

Zeugenaufruf nach

Verkehrsunfall

■ Gegen 8:35 Uhr war gestern in

der Früh ein 48-Jähriger aus dem

Bezirk Südoststeiermark mit seinem

Pkw auf der Triester Straße

in Fahrtrichtung Norden unterwegs.

Er wollte an der Kreuzung

Triester Straße – Schwarzer Weg

umkehren, um seine Fahrt wieder

auf der Triester Straße in südliche

Richtung fortzusetzen. Eigenen

Angaben zufolge fuhr er bei

Grünlicht in die Kreuzung ein

und kehrte um. Zeitgleich fuhr

eine 58-jährige Grazerin mit ihrem

Pkw auf der Triester Straße

in südliche Richtung und kollidierte

mit dem Pkw des 48-Jährigen.

Dabei wurden beide Lenker

leicht verletzt. Sie wurden nach

der Erstversorgung ins LKH Graz

eingeliefert. Ein mit der 58-Jährigen

durchgeführter Alkotest

ergab eine schwere Alkoholisierung.

Der Frau wurde der Führerschein

vorläufig abgenommen.

Die Polizei sucht nun nach

Zeugen des Verkehrsunfalles.

Zu Baumbergung in

die Au gerufen

■ Mittwoch am Nachmittag

wurde die FF Feldkirchen bei

Graz zu einer Baumbergung

in die Au gerufen. Nach einem

Unwetter wurden mehrere Bäume

entwurzelt und waren auf

eine Stromleitung gefallen. Die

Bäume wurden mit dem Feuerwehrkran

gesichert und von den

Kräften der FF Feldkirchen kontrolliert

abgetragen.

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www.grazer.at 3. JULI 2026

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Wahlsieger

KPÖ und ÖVP – der Wahlsieger

mit dem zweitstärksten, so wie

es die Wähler gefordert haben.

Robert Neukam

* * *

Thema Verkehr

Die Frage ist, ob die KPÖ den

Verkehr bei Schwentner und

Co. belassen will/kann und ob

die Grünen bereit wären, dieses

Ressort abzugeben (in Sachen

Ressorts wäre es naheliegend,

dass die Grünen „abspecken“,

haben sie doch fast 2,5% und

zwei Gemeinderatssitze verloren).

Wolfgang Wagner

* * *

Finanzen

Egal wer mit wem koaliert, der

Rechnungshof sollte die Stadt

prüfen und dazu verpflichten,

die Finanzen in den kommenden

Jahren zu sanieren und ausgeglichen

zu bilanzieren.

Martin Theis

* * *

KPÖ und Grüne

KPÖ+Grüne <3

Name

* * *

Ausgeschlossen

Sie hat doch eine Koalition mit

der ÖVP eigentlich ausgeschlossen?

Lucia Grangl

* * *

Antwort

Es gäbe die Möglichkeit eines Arbeitsübereinkommens.

Dies hat

unter Ex-Bürgermeister Nagl

eine Zeitlang mit Elke Kahr als

Vizebürgermeisterin funktioniert.

Diese „Koalition“ wurde

allerdings wegen der Eskalation

und den Differenzen rund um

das Grazer Murkraftwerk und

den Speicherkanal beendet.

Wolfgang Wagner

* * *

Wahlpflicht

So wie die beiden Frauen

sich am Wahltag abgebusselt

haben, ist die Koalitionsfrage

doch längst geklärt! Das

nachträgliche Sudern über den

Wahlausgang hat keinen Sinn.

Es sollten sich alle an der Nase

nehmen, die auf ihr Stimmrecht

gepfiffen haben und kein Verständnis

dafür besitzen, was es

heißt, die Wahlmöglichkeit zu

haben und mitbestimmen zu

dürfen! Deshalb bin ich auch

für eine Wiedereinführung der

Wahlpflicht.

Nahema Guerlain

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Mögliche

Koalitionen

in Graz

Bürgermeisterin Elke Kahr hat

diese Woche erste Gespräche

mit allen in den Gemeinderat

gewählten Parteien geführt.

Mit der ÖVP und den Grünen

sollen die Verhandlungen nun

vertieft werden. Bis zur konstituierenden

Sitzung am 27. August

soll eine Koalition stehen. Wir

haben unsere Leser auf Facebook

gefragt, was sie von den

möglichen Koalitionen halten.

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23.05.25 10:34

graz

10 www.grazer.at 3. JULI 2026

Bei Grieskoch 2026 gibt es am morgigen Samstag Streetfood aus aller Welt

– gekocht von kleinen Gastronomen aus dem Grazer Griesviertel. GETTY

Ausblick

Was am Samstag

in Graz wichtig ist

■ Am morgigen Samstag verwandelt sich das Grazer Griesviertel in

einen Treffpunkt für Kunst, Kultur und Kulinarik. Unter dem Motto

„No Foodtrucks allowed – Simple Urban Streetfood“ lädt das Gemeinschaftsprojekt

Grieskoch zu einem genussvollen Sommertag mit internationalem

Essen und Live-Musik bei freiem Eintritt. Verschiedene

Kleingastronomen und Vereine aus Gries kochen frisch vor Ort auf: syrische

Küche, afghanisches Streetfood, ghanaische Spezialitäten, vegane

Currygerichte, Pizza sowie Fair Cocktails. Beginn ist um 12 Uhr.

■ Außerdem findet der vierte Grazer Friedens-Spaziergang statt. Start

ist um 14 Uhr vor dem Rathaus, dann geht es weiter durch Herrengasse,

Opernring, Burggasse, Hofgasse, Hartiggasse und Sporgasse

wieder zurück zum Hauptplatz. Es kommt zu Anhaltungen der Öffis.

Abschluss ist ein Friedensmantra um 16.30 Uhr.

■ Halbfinale in der zweithöchsten Foodball-Spielklasse Division 1:

Die Styrian Bears treffen als Sieger des Grunddurchgangs am Vereinsplatz

in der Herrgottwiesgasse auf die Rangers Mödling. Die Bears haben

das Spiel zur Salsa Bowl ausdgerufen – mit Cocktails, lateinamerikanischer

Kulinarik und Live-Musik nach dem Match.

■ „Du bist nich allein“ heißt es von 11 bis 13 Uhr wieder vor der Universitätsbibliothek.

Anonym, kostenlos und ohne Termin gibt es dort

dann wieder psychologische Beratung.

■ Hans Söllner, der gern als „wuida Hund von Reichenhall“ angekündigt

wird, erregt seit vierzig Jahren die Gemüter. Morgen ist er um

20 Uhr auf den Kasematten zu Gast.

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