3. Juli 2026
- 10 Punkte: Wirtschaftskammer sendet Empfehlungen an Stadtregierung - Erste Gespräche über die neue Stadtregierung wurden aufgenommen - Wir haben das neue Vapiano in der Kaiserfeldgasse getestet
- 10 Punkte: Wirtschaftskammer sendet Empfehlungen an Stadtregierung
- Erste Gespräche über die neue Stadtregierung wurden aufgenommen
- Wir haben das neue Vapiano in der Kaiserfeldgasse getestet
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Grazer3. JULI 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG
Getty
Quelle: GeoSphere Austria
28°
Der Tag
verläuft sehr
freundlich
mit viel Sonne.
Vereinzelte Quellwolken
am Nachmittag bringen
kaum Einschränkungen.
Gesprochen
Die ersten Gespräche über die neue
Stadtregierung wurden aufgenommen.
Zwei Varianten zeichnen sich ab. 3
Gegessen
Wir haben das neue Vapiano in der
Kaiserfeldgasse getestet. Wie es uns
geschmeckt hat, erfährt ihr auf Seite 4
Wirtschaftskammer sendet Empfehlungen an Stadtregierung
Zehn Punkte
für eine
sonnigere Zukunft
FOTO FISCHER, DER GRAZER (2)
Donnerwetter. Wirtschaftlich ziehen bekanntlich dunkle Wolken über Graz auf. Mit zehn Handlungsempfehlungen auf Basis einer detaillierten
Standortanalyse wendet sich die Wirtschaftskammer an die neue Stadtregierung, um die Aussichten zumindest ein wenig aufzuhellen. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 3. JULI 2026
Weichenstellung
für die Zukunft
IWS-Leiter Ewald Verhounig, WK Graz Obmann Bernhard Bauer, Leiter der WK Regionalstelle Graz Viktor Larissegger (v.l.) mit Handlungsempfelungen für Graz. FISCHER
ANGEBOT. Mit Handlungsempfehlungen
an
die neue Stadtregierung
will sich die WK Graz
bei der Entwicklung der
Stadt einbringen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Die kürzlich geschlagene
Gemeinderatswahl nahm
die Regionalstelle Graz
der WK zum Anlass, gemeinsam
mit dem Institut für Wirtschaftsund
Standortentwicklung (IWS)
eine genaue Standortanalyse
durchzuführen.
„Im Zuge dessen haben wir
auch klare Handlungsempfehlungen
in Form eines Zehn-Punkte-Programms
für die neue Stadtregierung
zusammengestellt“,
erklärt Wirtschaftskammer Graz
Regionalstellenobmann Bernhard
Bauer.
IWS-Leiter Ewald Verhounig:
„Graz ist für die Steiermark der
wesentliche Wirtschaftsmotor. Die
Stadt vereint hohe Forschungsund
Innovationskraft mit einer
überdurchschnittlichen Arbeitslo-
senrate und sehr hoher Verschuldung.
Ohne gezielte Investitionen
in Verkehrsinfrastruktur, Stadt-
Umland-Kooperationen und einen
inklusiven Arbeitsmarkt droht
die Standortqualität zu leiden.“
Die Analyse zeigt zudem, dass
Graz im Vergleich zu anderen Ballungsräumen
sehr viele Sozialhilfebezieher
hat. Zudem hat die
Stadt ein Finanzproblem, wie Viktor
Larissegger, Leiter der WKO
Regionalstelle Graz, weiß: „In
den letzten fünf Jahren ist die Verschuldung
nach oben gegangen.
Hier besteht dringend Handlungsbedarf.“
Graz ist eine attraktive Stadt,
dennoch zeigt sich, dass sie beim
Tourismus im Vergleich zu den
anderen Landeshauptstädten auf
dem drittletzten Platz liegt. Für Larissegger
muss man das aber auch
als Chance sehen.
Denn gerade durch die Strei-
Zehn-Punkte-Programm
■ Verkehr & Mobilität
■ Öffentliche Räume
■ Finanzen
■ Rahmenbedingungen
■ Stadtentwicklung &
Stadt planung
chung von Parkplätzen gehen der
Stadt Einnahmen verloren. Aber
auch die Erreichbarkeit und der
Dauerstau sind wichtige Themen.
Konkret
„Man muss sich klar werdem, wo
das Geld herkommt, das man wieder
ausgibt. Es braucht Impulse,
die die Stadt wieder lebendig machen.
Oder wollen wir
aus Graz ein Freilichtmuseum
machen?“, so
Bauer. Aus seiner Sicht
ist es wichtig, flexible
Lösungen zu schaffen.
Gerade für den Bereich
Tourismus. Hier
sollte man auch Tourismuszonen
andenken.
Nicht nur die Belebung
der Mur ist ihm hier ein
große Anliegen: „Wir
sind die einzige Stadt,
die den Lebensraum
■ Forschung & Innovation
■ Standortqualität
■ Bildung
■ Nachhaltigkeit
■ Tourismus
am Fluss nicht nutzt. Man muss
nur nach Marburg oder Laibach
schauen, dann sieht man was das
bringt. Auch für die Wirtschaft der
Stadt.“ Mit dem Hand in Hand
würde auch eine Erweiterung der
Gastgarten-Öffnungszeiten im
Sommer gehen. Graz ist hier die
einzige Stadt in ganz Österreich in
der um 23 Uhr Schluss ist.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis
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3. JULI 2026 www.grazer.at
graz 3
Erste Gespräche abgeschlossen
SPANNEND. Bürgermeisterin Kahr hat diese Woche erste Gespräche mit allen in den Gemeinderat gewählten
Parteien geführt. Mit ÖVP und Grünen werden sie vertieft. Koalition soll bis 27. August stehen.
Von Tobit Schweighofer & Verena Leitold
redaktion@grazer.at
der Gemeinderatswahl
am vergangenen
Nach
Sonntag haben diese Woche
die Parteigremien getagt, um
über das weitere Vorgehen zu
beraten – und teilweise auch die
konsequenzen aus dem Wahlergebnis
zu ziehen: So ist bekanntlich
SPÖ-Spitzenkandidatin
Doris Kampus zurückgetreten.
Darüber hinaus hat Bürgermeisterin
Elke Kahr alle in den
Gemeinderat gewählten Parteien
zu ersten Gesprächen getroffen,
um Gemeinsamkeiten und
Trennlinien für eine mögliche
Zusammenarbeit auszuloten.
Den Abschluss machten am
gestrigen Donnerstag die Grünen.
Am Mittwoch gab es Treffen
mit allen anderen Parteien. Ins-
gesamt berichten alle von sehr
konstruktiven, angenehmen Gesprächen
– auch wenn manche
eine Koalition bereits im Vorfeld
ausgeschlossen hatten: Sowohl
die SPÖ als auch die Neos sehen
ihr Wahlergebnis nicht als Regierungsauftrag
und wollen wohl
auch nicht als Juniorpartner ohne
Stadtratsposten zur Sicherung
der Mehrheit dienen. Und auch
mit FPÖ gibt es keine allzu große
Schnittmenge bei den Themen.
Damit bleiben ÖVP und Grüne
für eine mögliche Koaliton. Mit
diesen beiden Parteien waren
die Gespräche naturgemäß intensiver.
Auch will man diese in
der kommenden Woche in größerer
Runde fortsetzen.
Eigentlich hatte Bürgermeisterin
Kahr bereits am Wahlabend
betont: „Ich möchte den eingeschlagenen
Weg mit den Grü-
nen und der Sozialdemokratie
weiter fortsetzen.“ Eine Koalition
zwischen KPÖ und Grünen würde
sich auch ohne Juniorpartner
ausgehen. Es gäbe allerdings nur
ein Mandat Überhang.
Stehen soll die Koalition jedenfalls
bis zur konstituierenden Sitzung
am 27. August. Bei dieser
wird auch die Bürgermeisterin
selbst offiziell gewählt – natürlich
nur mehr ein Formalakt.
Bürgermeisterin Elke Kahr (l.) setzt die Gespräche mit Judith Schwentner
von den Grünen und Kurt Hohensinner von der ÖVP fort.
STADT GRAZ/FISCHER
4 graz
www.grazer.at 3. JULI 2026
Vapiano im
Gastro-Test
Wir bestellten unsere Menüs am Smart-
phone. Das Essen wurde uns danach
direkt an den Tisch gebracht. DER GRAZER (4)
NEU. Seit Ende April hat das Vapiano Piccolo in der Kaiserfeldgasse 3 geöffnet. Wir wollten
wissen, was sich gegenüber dem alten Lokal verändert hat und haben es getestet.
Von LS, NASA, VW
redaktion@grazer.at
Bereits im Frühling zog das
altbekannte Vapiano vom
Sparkassenplatz 4 in die
Kaiserfeldgasse 3, wo davor die
vegane Swing Kitchen zu Hause
war. Das kulinarische Angebot
ist sehr ähnlich geblieben: Es
gibt weiterhin Pizza, Pasta, Salate
und Nachspeisen.
Lokal & Karte
Was sich im Vergleich zum früheren
Vapiano verändert hat,
ist vor allem der Bestellvorgang.
Am alten Standort gab man seine
Bestellung direkt an einem
Terminal auf und konnte anschließend
zusehen, wie die
Gerichte frisch zubereitet wurden.
Heute erfolgt die Bestellung
bequem per Tablet oder
über einen QR-Code auf dem
Smartphone. So lässt sich entspannt
durch die Speisekarte
scrollen und das gewünschte
Gericht auswählen. Wer lieber
auf Tablets bestellt, hat im Innenraum
die Möglichkeit, seine
Bestellung dort aufzugeben. Die
Einrichtung ist ihrem Stil hingegen
weitgehend treu geblieben.
Auf den Tischen stehen frische
Kräuter, und das gesamte Restaurant
ist modern, urban und
bewusst schlicht gestaltet – ganz
ohne überflüssigen Schnickschnack.
Wir haben über das Smartphone
zwei Pizzen und einmal Pasta
bestellt - natürlich gleich in
der Menü-Variante, da bekommt
man ein Getränk und einen Beilagensalat
dazu. Das Pasta-Menü
kostete 21,90 Euro, das Menü mit
der Pizza Funghi 16,90 Euro.
Fazit
Die Pasta Gamberetti e Spinaci
mit Garnelen, Grana Padano,
Pesto Genovese, Babyspinat
und Kirschtomaten hätte etwas
mehr Würze vertragen. Geschmacklich
wirkte das Gericht
insgesamt etwas zurückhaltend
und eher mild, überzeugte jedoch
mit frischen Zutaten und
war weder schlecht noch überragend
gut. Der Beilagensalat
mit Rucola-Senf-Dressing war
von der Größe für das Menü
genau richtig und bestand aus
grünem Salat und Radieschen.
Dennoch erinnerte das Dressing
eher an ein Convenience-
Produkt als an ein hausgemachtes
Dressing.
Auch die Pizzen konnten
nicht voll und ganz überzeugen.
Es fehlte die geschmackliche
Vielfalt und sie schmeckten
eher wie eine Fertigpizza als wie
ein frisch zubereitetes Produkt.
Die Pizza mit scharfer Sala-
Die Limonaden haben geschmacklich überzeugt und hatten eine gute Größe.
mi wurde mit extra Chili, Knoblauch
und Mais bestellt. Leider
fand der Mais nicht seinen Weg
auf die Pizza. Dafür gab es Paprikawürfel
oben drauf.
Auch der Service konnte nicht
überzeugen. Zwar war das Personal
freundlich, aber man hatte
das Gefühl, dass sie leicht
überfordert waren mit den Bestellungen.
Dass die Nudeln
weit vor den Pizzen serviert
wurden, lässt auf mangelnde
Koordination schließen.
Sowohl drinnen als auch draußen gibt es zahlreiche Sitzmöglichkeiten.
3. JULI 2026 www.grazer.at
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Neues aus dem Stadtsenat
■ Am Freitag hat der Grazer
Stadtsenat mit zwei Beschlüssen
die Neugestaltung der Kaiserfeldgasse
und des Tummelplatzes
weiter vorangebracht. Mit
der beschlossenen Trassenverordnung
kann die Umgestaltung
der Kaiserfeldgasse fortgesetzt
werden. Geplant sind unter anderem
Entsiegelungen, größere
Baumscheiben und neue Grünflächen.
Herzstück des Projekts
ist die Rettung der Lindenallee.
Auch die Neugestaltung des
Tummelplatzes geht mit den
beschlossenen Verkehrsregelungen
in die nächste Phase.
Die Fußgängerzone wird künftig
vom Tummelplatz über die
Hans-Sachs-Gasse bis zum Bischofplatz
erweitert. Rund um
den Platz entstehen außerdem
Begegnungszonen.
Beide Projekte werden mit insgesamt
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6 graz
www.grazer.at 3. JULI 2026
Stockerlplatz für Hypo
■ Die Hypo Vorarlberg wurde
im Rahmen einer aktuellen Studie
der ÖGVS (Gesellschaft für
Verbraucherstudien mbH) im
Bereich Private Banking ausgezeichnet
und erzielte den hervorragenden
zweiten Platz. Gerade
in einem herausfordernden
Marktumfeld unterstreicht diese
Auszeichnung die Bedeutung
professioneller, vertrauensvoller
und individueller Beratung.
„Vermögende Kunden erwarten
heute weit mehr als klassische
Anlageberatung – gefragt sind
maßgeschneiderte Strategien,
hohe Fachkompetenz, Transparenz
sowie ein umfassendes
Leistungsangebot“, so Stephan
Sausgruber, Vorstand der Hypo
Vorarlberg. Insgesamt wurden sowohl
das Angebots- und Servicespektrum
als auch die Beratungsqualität
des Private Bankings von
insgesamt 18 Banken analysiert.
Das die Hypo Vorarlberg hier so
stark abschneiden konnte, zeigt
die Qualität das Bankhauses.
Die Hypo Vorarlberg belegte bei der aktuellen Studie der ÖGSV den ausgezeichneten
zweiten Platz im Bereich Private Banking.
ANGELA LAMPRECHT
CEO Joachim Schönbeck, Wolfgang Leitner, Aufsichtsratsvorsitzender Andritz
und Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender Wiener Börse (v.l.).ANDRITZ
25 Jahre an der Börse
■ Ein besonderes Jubiläum
konnte der Grazer Technologiekonzern
Andritz feiern. Seit
mittlerweile 25 Jahren ist das Unternehmen
an der Wiener Börse
gelistet. Gemeinsam mit Andritz
CEO Joachim Schönbeck, Aufsichtsratsvorsitzender
Wolfgang
Leitner sowie Finanz-Staatssekretärin
Barbara Eibinger-
Miedl, IV-Präsident Georg Knill
und dem Geschäftsführer der
Deutschen Handelskammer in
Österreich Thomas Gindele wurde
dieser wichtige Meilenstein in
der Unternehmensgeschichte in
einem Festakt begangen. „Der
Börsengang 2001 war aus heutiger
Sicht ein voller Erfolg. Ein
Erfolg, von dem alle Stakeholder
profitiert haben – die Aktionäre,
die Mitarbeiter und die Kunden.
Mein aufrichtiger Dank gilt unseren
Kunden, Mitarbeitern und
Investoren für ihr Vertrauen, ihr
Engagement und ihren Beitrag
zu dieser Erfolgsgeschichte“, so
Schönbeck.
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3. JULI 2026 www.grazer.at
graz 7
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ redaktion@grazer.at
Mit dem E-Scooter
Fußgänger gefährdet
■ Polizeikräfte führten gestern
gegen 19:35 Uhr am Murradweg
Verkehrskontrollen
durch, als sie auf zwei Jugendliche
aufmerksam wurden,
die mit E-Scootern mit hoher
Geschwindigkeit in Richtung
Süden unterwegs waren. Da
der Verdacht eines Eigentumsdelikts
bestand, sollten die
beiden angehalten und kontrolliert
werden. Die Jugendlichen
missachteten jedoch die
Anhaltezeichen und flüchteten
über den Murradweg (R2) Richtung
Süden. Mehrere Personen
mussten zur Seite springen, um
eine Kollision mit dem E-Scooter
zu verhindern. Ein weiterer
Anhalteversuch im Bereich der
Nach der Sicherung mit dem Feuerwehrkran wurden die Bäume von den
Einsatzkräften kontrolliert Stück für Stück abgetragen.
FF FELDKIRCHEN
Murfelderstraße blieb ebenfalls
erfolglos. In der Folge wurde
im Bereich des Gasrohrsteges
ein Streifenwagen gut sichtbar,
mit eingeschaltetem Blaulicht
quer zum Radweg positioniert.
Während einem Jugendlichen
die Flucht gelang, kollidierte
der zweite beim Versuch, am
Dienstfahrzeug vorbeizufahren,
mit dessen Front und kam zu
Sturz. Dabei erlitt er leichte Verletzungen.
Die weiteren Ermittlungen
laufen.
Zeugenaufruf nach
Verkehrsunfall
■ Gegen 8:35 Uhr war gestern in
der Früh ein 48-Jähriger aus dem
Bezirk Südoststeiermark mit seinem
Pkw auf der Triester Straße
in Fahrtrichtung Norden unterwegs.
Er wollte an der Kreuzung
Triester Straße – Schwarzer Weg
umkehren, um seine Fahrt wieder
auf der Triester Straße in südliche
Richtung fortzusetzen. Eigenen
Angaben zufolge fuhr er bei
Grünlicht in die Kreuzung ein
und kehrte um. Zeitgleich fuhr
eine 58-jährige Grazerin mit ihrem
Pkw auf der Triester Straße
in südliche Richtung und kollidierte
mit dem Pkw des 48-Jährigen.
Dabei wurden beide Lenker
leicht verletzt. Sie wurden nach
der Erstversorgung ins LKH Graz
eingeliefert. Ein mit der 58-Jährigen
durchgeführter Alkotest
ergab eine schwere Alkoholisierung.
Der Frau wurde der Führerschein
vorläufig abgenommen.
Die Polizei sucht nun nach
Zeugen des Verkehrsunfalles.
Zu Baumbergung in
die Au gerufen
■ Mittwoch am Nachmittag
wurde die FF Feldkirchen bei
Graz zu einer Baumbergung
in die Au gerufen. Nach einem
Unwetter wurden mehrere Bäume
entwurzelt und waren auf
eine Stromleitung gefallen. Die
Bäume wurden mit dem Feuerwehrkran
gesichert und von den
Kräften der FF Feldkirchen kontrolliert
abgetragen.
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Wahlsieger
KPÖ und ÖVP – der Wahlsieger
mit dem zweitstärksten, so wie
es die Wähler gefordert haben.
Robert Neukam
* * *
Thema Verkehr
Die Frage ist, ob die KPÖ den
Verkehr bei Schwentner und
Co. belassen will/kann und ob
die Grünen bereit wären, dieses
Ressort abzugeben (in Sachen
Ressorts wäre es naheliegend,
dass die Grünen „abspecken“,
haben sie doch fast 2,5% und
zwei Gemeinderatssitze verloren).
Wolfgang Wagner
* * *
Finanzen
Egal wer mit wem koaliert, der
Rechnungshof sollte die Stadt
prüfen und dazu verpflichten,
die Finanzen in den kommenden
Jahren zu sanieren und ausgeglichen
zu bilanzieren.
Martin Theis
* * *
KPÖ und Grüne
KPÖ+Grüne <3
Name
* * *
Ausgeschlossen
Sie hat doch eine Koalition mit
der ÖVP eigentlich ausgeschlossen?
Lucia Grangl
* * *
Antwort
Es gäbe die Möglichkeit eines Arbeitsübereinkommens.
Dies hat
unter Ex-Bürgermeister Nagl
eine Zeitlang mit Elke Kahr als
Vizebürgermeisterin funktioniert.
Diese „Koalition“ wurde
allerdings wegen der Eskalation
und den Differenzen rund um
das Grazer Murkraftwerk und
den Speicherkanal beendet.
Wolfgang Wagner
* * *
Wahlpflicht
So wie die beiden Frauen
sich am Wahltag abgebusselt
haben, ist die Koalitionsfrage
doch längst geklärt! Das
nachträgliche Sudern über den
Wahlausgang hat keinen Sinn.
Es sollten sich alle an der Nase
nehmen, die auf ihr Stimmrecht
gepfiffen haben und kein Verständnis
dafür besitzen, was es
heißt, die Wahlmöglichkeit zu
haben und mitbestimmen zu
dürfen! Deshalb bin ich auch
für eine Wiedereinführung der
Wahlpflicht.
Nahema Guerlain
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Mögliche
Koalitionen
in Graz
Bürgermeisterin Elke Kahr hat
diese Woche erste Gespräche
mit allen in den Gemeinderat
gewählten Parteien geführt.
Mit der ÖVP und den Grünen
sollen die Verhandlungen nun
vertieft werden. Bis zur konstituierenden
Sitzung am 27. August
soll eine Koalition stehen. Wir
haben unsere Leser auf Facebook
gefragt, was sie von den
möglichen Koalitionen halten.
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10 www.grazer.at 3. JULI 2026
Bei Grieskoch 2026 gibt es am morgigen Samstag Streetfood aus aller Welt
– gekocht von kleinen Gastronomen aus dem Grazer Griesviertel. GETTY
Ausblick
Was am Samstag
in Graz wichtig ist
■ Am morgigen Samstag verwandelt sich das Grazer Griesviertel in
einen Treffpunkt für Kunst, Kultur und Kulinarik. Unter dem Motto
„No Foodtrucks allowed – Simple Urban Streetfood“ lädt das Gemeinschaftsprojekt
Grieskoch zu einem genussvollen Sommertag mit internationalem
Essen und Live-Musik bei freiem Eintritt. Verschiedene
Kleingastronomen und Vereine aus Gries kochen frisch vor Ort auf: syrische
Küche, afghanisches Streetfood, ghanaische Spezialitäten, vegane
Currygerichte, Pizza sowie Fair Cocktails. Beginn ist um 12 Uhr.
■ Außerdem findet der vierte Grazer Friedens-Spaziergang statt. Start
ist um 14 Uhr vor dem Rathaus, dann geht es weiter durch Herrengasse,
Opernring, Burggasse, Hofgasse, Hartiggasse und Sporgasse
wieder zurück zum Hauptplatz. Es kommt zu Anhaltungen der Öffis.
Abschluss ist ein Friedensmantra um 16.30 Uhr.
■ Halbfinale in der zweithöchsten Foodball-Spielklasse Division 1:
Die Styrian Bears treffen als Sieger des Grunddurchgangs am Vereinsplatz
in der Herrgottwiesgasse auf die Rangers Mödling. Die Bears haben
das Spiel zur Salsa Bowl ausdgerufen – mit Cocktails, lateinamerikanischer
Kulinarik und Live-Musik nach dem Match.
■ „Du bist nich allein“ heißt es von 11 bis 13 Uhr wieder vor der Universitätsbibliothek.
Anonym, kostenlos und ohne Termin gibt es dort
dann wieder psychologische Beratung.
■ Hans Söllner, der gern als „wuida Hund von Reichenhall“ angekündigt
wird, erregt seit vierzig Jahren die Gemüter. Morgen ist er um
20 Uhr auf den Kasematten zu Gast.
Ausgabe 1/26
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