5. Juli 2026
- Kaiserfeldgasse: Weitere Parkplätze werden gestrichen - Im Sommer zahlreiche Konzert-Momente u.a. mit Wolfgang Ambros - Von Bagel bis Vintage: viel los in der Grazer Gastro- und Geschäftsszene
- Kaiserfeldgasse: Weitere Parkplätze werden gestrichen
- Im Sommer zahlreiche Konzert-Momente u.a. mit Wolfgang Ambros
- Von Bagel bis Vintage: viel los in der Grazer Gastro- und Geschäftsszene
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5. JULI 2026, AUSGABE 27
Zu heiß? Nicht in der
Erlebnisregion Graz!
Hirzmann Stausee
Stadtstrand Graz Kesselfallklamm Lurgrotte Quellenwege
Fünf Sommer-Tipps
in der Erlebnisregion Graz
regiongraz.at/coolcation
1.
Graz
Historische Gassen, schattige Innenhöfe und
der Schlossberg mit seinem Uhrturm laden
dazu ein, die UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt
in aller Ruhe zu entdecken. Am Grazer
Stadtstrand an der Mur sorgen Liegestühle,
kühle Getränke und Urlaubsgefühl mitten in
der Stadt für eine sommerliche Pause.
Lurgrotte
Die größte wasserdurchströmte
Tropfsteinhöhle Österreichs
beeindruckt mit gewaltigen
Hallen, bizarren Felsformationen
und jahrmillionenalten
Kalkgebilden. Ein Ausflug unter
die Erde, der staunen lässt und
zugleich angenehm abkühlt.
3.
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2.
Kesselfallklamm
Kühle Schluchten, rauschendes Wasser
und schattige Wege machen die Kesselfallklamm
und die Rettenbachklamm zu
idealen Sommerzielen. Vorbei an kleinen
Wasserfällen, Felsen und Brücken führen
die Wege durch eindrucksvolle
Naturlandschaften.
4. 5.
Zeit am See
Quellenwege
In St. Radegund bei Graz laden mehrere
Rundwege dazu ein, 22 kunstvoll gefasste
Quellen zu entdecken. Die historischen
Brunnen erzählen von der großen Kurtradition
des Ortes und begleiten Besucher
durch schattige Waldabschnitte und
entlang frischer Wasserläufe.
Ob im Schwarzl Freizeitzentrum, an der Copacabana,
am Packer Stausee oder am Hirzmann Stausee, die
Seen rund um Graz bieten an heißen Sommertagen
willkommene Abkühlung. Zwischen Liegewiesen,
schattigen Uferbereichen und erfrischendem Wasser
lässt sich der Sommer entspannt genießen.
TOURISMUSINFORMATION REGION GRAZ
Herrengasse 16, 8010 Graz, T +43 316 8075-0
info@regiongraz.at, regiongraz.at
Fotos: © studio draussen, Michael Königshofer, Mias Photoart, Tom Lamm,
Erwin Haiden
5. JULI 2026, AUSGABE 27
Musikalisch
Der heurige Sommer verspricht zahlreiche
unvergessliche Konzert-Momente,
u. a. mit Wolfgang Ambros (Foto). 14/15
Kulinarisch
In dieser Woche hat sich viel in der
Grazer Gastro- und Geschäftsszene
getan: von Bagel bis Vintage. 8
Verkehr wird zum zentralen Koalitions-Thema
Weitere Parkplätze
werden gestrichen
Brisant. Im Zuge der Umgestaltung der Kaiserfeldgasse werden Bäume gepflanzt und weitere Innenstadt-Parkplätze gestrichen. Kritik kommt
von der ÖVP, die Grünen basteln weiter an der „Grünen Zone“. Das Verkehrsthema drängt sich stark in die Koalitionsverhandlungen. SEITEN 4/5, 6
DER GRAZER, LUEF, KK
2 die seite zwei
www.grazer.at 5. JULI 2026
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Damit Ruh’ ist:
Wird Verkehr
zur Chefsache?
E
s gibt ja viele Themen,
bei denen unsere
ehrenwerten Polit-Vertreter
zum Streiten kommen.
Der Verkehr allerdings sticht
selbst in diesem Zusammenhang
noch einmal heraus.
Während in den letzten fünf
Jahren in der Innenstadt
gefühlt kaum ein Stein auf dem
anderen blieb und Parkplätze
zur Mangelware wurden,
verhärteten sich die Fronten
insbesonders zwischen den
umweltbewussten Grünen und
der wirtschaftsfreundlichen
ÖVP (siehe auch Seiten 4/5).
Dazwischen steht die KPÖ, die
innerhalb der Partei, wie man
hört, durchaus geteilter
Meinung über die Grazer
Verkehrspolitik ist. Klar ist nur:
So wie bis jetzt kann es nicht
mehr weitergehen. Der Gürtel
muss aus wirtschaftlichen
Gründen noch enger geschnallt
werden, teure
Großprojekte wird es keine
geben. Oder, wie Kahr-Sprecher
Georg Fuchs klarstellt:
„Das ist nicht die Epoche der
großen Fantasien.“ Allein
deshalb will die KPÖ möglichst
in Ruhe regieren und keine
Streitereien schlichten müssen.
Dafür braucht es eine stabile
Koalition. Diese wäre mandatstechnisch
am stärksten mit
ÖVP und Grünen als Dreierkoalition
möglich. Und um
inhaltlich auch eine Ruhe zu
haben, müsste Elke Kahr den
Verkehr zur Chefsache
erklären. Denn wie sie selbst
sagt: „Ich bin für alle da!“
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...
Bei Fußball-
Legende
Toni Polster
kommen am
Wochenende
Eier, Tee und
Kaffee auf den
Frühstückstisch.
SCHERIAU
... Fußball-Legende Toni Polster
Der Fußballprofi über sein Frühstück, seinen Tipp, wer heuer Weltmeister
wird, und darüber, dass sein Schwiegersohn beim GAK spielt.
Was gibt es am Wochenende bei Ihnen zum
Frühstück?
Am Wochenende gibt es bei uns Ham and Eggs
oder Omelett. Also alles mit Eiern. Dazu trinke
ich einen Tee und später zwei Kaffee. Bei Tee bin
ich nicht wählerisch, egal ob Orange, Zitrone oder
Kamille, ich trinke das, was meine Frau einkauft.
Welchen Bezug haben Sie zu Graz?
Ich habe durch meine Tochter und meinen
Schwiegersohn einen sehr engen Bezug zu Graz.
Beide leben in Graz, da mein Schwiegersohn als
Kapitän beim GAK spielt. Ich bin daher auch ab
und zu bei Spielen im Stadion zu finden. Zudem
habe ich viele Freunde hier, wie Mario Haas, Ivo
Vastic oder Hannes Reinmayr.
Ihr neues Buch „Wir lachen bis heute“ ist
kürzlich erschienen. Was erwartet die Leser?
Zum einen ist es trotz Andi Herzog als Co-Autor
ein Bestseller geworden (lacht). Nein, es war
nie unser Ziel, einen Bestseller zu schreiben. Wir
wollten Leute, die schon lange kein Buch mehr in
der Hand hatten, zum Lesen zurückbringen, und
denen, die gerne lesen, ein Buch zum Lachen
schenken. Ich wünsche allen viel Freude mit dem
Buch.
Die WM ist in vollem Gange. Ihre Erinnerungen
an Ihre beiden Teilnahmen?
Ich habe sehr schöne Erinnerungen an meine
beiden Teilnahmen 1990 und 1998. Wir haben
uns in der Qualifikation gut verkauft. Leider haben
wir die Vorrunde nicht überstanden. Aber damals
war es mit weniger Mannschaften auch sehr
viel schwerer, weiterzukommen.
Ihr Co-Autor Andi Herzog ist auch Co-
Kommentator bei der WM. Wie beurteilen
Sie seine Leistung bisher?
Er macht das fantastisch. Er hat schließlich auch
ein Auge für den Fußball. Meine einzige Kritik:
Er soll aufhören, an die Spieler Schokoherzen zu
verschenken. Da hätte er von mir schon einen
strengen Verweis erhalten. Das stört nur beim
Training und geht auf die Fitness (lacht).
Wie sehen Sie die Leistung der Österreicher?
Zwiespältig – einerseits freue ich mich, dass wir
aufgestiegen sind, andererseits war die Leistung
nicht so gut.
Wer wird Ihrer Einschätzung nach Weltmeister?
Ich habe immer gesagt Spanien, obwohl Frankreich
auch sehr gut ist.
SABRINA NASERADSKY
Anton „Toni“ Polster wurde am 10. März 1964 in
Wien geboren. Seine Fußballkarriere begann 1973
bei Austria Wien. Mit dem Verein wurde er dreimal
Torschützenkönig der österreichischen Bundesliga
und dreimal österreichischer Meister. Er spielte unter
anderem für den FC Sevilla, Torino Calcio, Mönchengladbach
und den 1. FC Köln. Mit der österreichischen
Nationalmannschaft bestritt er zwei WMs und insgesamt
95 Länderspiele, in denen er 44 Treffer erzielte.
graz
6 graz
www.grazer.at 5. JULI 2026
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Die derzeitigen Temperaturen
beweisen, dass der Klimawandel
schon da ist. Klimawandelanpassung
ist daher das Gebot der Stunde.“
LR Simone Schmiedtbauer zur Hitzeperiode LAND STMK / BINDER
Weitere Parkplätze
Der Folder ist Teil der städtischen
Kampagne. TEAM/STRKROTZER
Neuer Folder für
die Gesundheit
■ Der Folder des Gesundheitsamtes
der Stadt Graz „Du
bist nicht allein“ informiert
über seelische Gesundheit,
gibt alltagstaugliche Anregungen
und verweist über einen
Code auf den digitalen Stadtplan
Seelische Gesundheit. Im
Mittelpunkt steht eine einfache
Botschaft: Wer psychisch belastet
ist, soll wissen, dass Hilfe
möglich ist und dass niemand
mit Sorgen, Ängsten oder Überforderung
allein bleiben muss.
Allein in der Raubergasse werden mehr als zehn Parkplätze gestrichen, gesamt doppelt so viele. ÖVP-Chef Kurt Hohensinner
wirft Vizebürgermeisterin Judith Schwentner vor, im Wahlkampf das Gegenteil gesagt zu haben. DER GRAZER, KK
LH Mario Kunasek gratulierte den
400 Maturanten. LAND STMK / JESSE STREIBL
Empfang für
400 Maturanten
■ In der Aula der Alten
Universität empfing Landeshauptmann
Mario Kunasek
jene Schüler, die ihre
Schullaufbahn heuer mit einer
Auszeichnung abgeschlossen
haben. Rund 400 Top-Absolventen
folgten der Einladung
des Landeshauptmanns. „Dieser
besondere Erfolg bei der
Reife- und Diplomprüfung ist
weit mehr als eine Anerkennung
schulischer Leistungen“,
betonte Kunasek.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
Achten Sie auf Ihren Wasserverbrauch?
■ Bei unserer Frage der Woche
wollten wir von unseren
Lesern wissen, ob sie bewusst
auf ihren Wasserverbrauch
achten. Das Ergebnis:
499 Teilnehmer, rund 63 Prozent,
gaben an, auf ihren Wasserverbrauch
zu achten, während
296 Personen dies nicht
tun. Das Ergebnis zeigt, dass
für die Mehrheit der Grazer ein
bewusster Umgang mit Wasser
bereits zum Alltag gehört.
Gleichzeitig macht der Anteil
jener, die nicht auf ihren Wasserverbrauch
achten, deutlich,
dass beim Thema Wassersparen
noch Potenzial für mehr
Bewusstsein besteht.
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
37,2 %
NEIN
62,8 %
JA
795 Teilnehmer, nicht repräsentativ,
Stand: Freitag, 3. Juli, 12 Uhr, Foto: Getty
5. JULI 2026 www.grazer.at
graz 57
➜
TOP
Neue Flugverbindung
Corendon Airlines übernimmt die Flüge
nach Hurghada und bietet die Verbindung
künftig zweimal pro Woche an.
Mehr tödliche Verkehrsunfälle
Seit Jahresbeginn starben in der Steiermark
26 Menschen bei Verkehrsunfällen
– drei mehr als im ersten Halbjahr 2025.
FLOP
➜
in der Innenstadt gestrichen
AUFREGUNG. Im Zuge
der Umgestaltung der
Kaiserfeldgasse werden
zahlreiche Bäume
gepflanzt und rund 20
Parkplätze gestrichen.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Im Zuge der geplanten Umgestaltungen
rund um Kaiserfeldgasse,
Raubergasse und
Schmiedgasse, die in der letzten
Stadtsenatsitzung beschlossen
wurden, werden erneut rund 20
Parkplätze gestrichen. Ein Umstand,
der der ÖVP besonders
sauer aufstößt. Sie wirft der zuständigen
Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner gar Wortbruch
vor. Noch während der
Spitzenkandidaten-Diskussion
zur Gemeinderatswahl in der
Ortweinschule versicherte sie,
dass keine weiteren Parkplätze
gestrichen würden (siehe Video
über den QR-Code), auch wenn
die wirtschaftliche Entwicklung
angespannt ist. Tatsächlich hebt
Schwentner auf die Frage das
„Nein“-Taferl, wie im Video zu
sehen ist. Die nun veröffentlichten
Pläne zeigen jedoch das genaue
Gegenteil.
Im Büro der Vizebürgermeisterin
sieht man das jedoch entspannt:
„Wir haben immer gesagt,
dass Parkplätze nicht aus
reinem Selbstzweck gestrichen
werden, und dazu stehen wir
auch. Hier entsteht ja ein neuer
Raum für Menschen und Grünraum,
der in einer Stadt für alle
immens wichtig ist.“
Erreichbarkeit
In den vergangenen fünf Jahren
wurden bereits mehr als 1500
Parkplätze im Stadtgebiet aufgelassen.
Wirtschaftstreibende
und Opposition bemängeln seit
Jahren, dass alternative Angebote
wie neue Tiefgaragenplätze
oder ein funktionierendes Parkleitsystem
weiterhin fehlen.
Erst vor wenigen Wochen verkündete
das Traditionsunternehmen
Rollett nach 185 Jahren
das Aus für seinen Standort in der
Innenstadt. Die Geschäftsführung
nannte dabei die erschwerte
Erreichbarkeit ausdrücklich
als einen der Hauptgründe. „Wer
weiterhin Parkplätze in der City
streicht, ohne Alternativen anzubieten,
gefährdet Arbeitsplätze
und Existenzen“, kritisierte Wirtschaftsstadtrat
Kurt Hohensinner
im Wahlkampf.
Ein Ende der Reduktion ist jedoch
nicht in Sicht: Bereits im
April 2024 kündigte die städtische
Verkehrsplanung an, im
Neutorviertel in den kommenden
Jahren mehrere hundert
Stellplätze streichen zu wollen.
Eine offizielle Anfrage der Grazer
Volkspartei im Gemeinderat
bestätigte diesen Kurs. Schwentner
stellte klar, dass die Anzahl
der Kurzparkzonen-Stellplätze
im Zuge des Umsetzungsfortschrittes
sukzessive reduziert
wird. Zudem sollen künftig 25
Prozent der verbleibenden Plätze
für Anrainer reserviert sein.
Diskussions-
Video
Judith Schwentner verneinte die Frage, ob sie weitere Parkplätze streichen
wolle (kleines Bild). Der Plan (auch auf www.grazer.at) zeigt etwas anderes. KK
202425010
6 graz
www.grazer.at 5. JULI 2026
K O M M E N T A R
von
Sabrina
Naseradsky
✏ sabrina.naseradsky@grazer.at
Die Party mit
dem großen
„ABER“
A
m vergangenen
Sonntag ging die Grazer
Gemeinderatswahl
über die Bühne. Für ein paar
Parteien war danach Party
angesagt, bei anderen herrschte
jedoch eher Katerstimmung.
Dazu gehörte auch die
SPÖ, die mit 5,6 Prozent ein
desaströses Ergebnis eingefahren
hat. Nach Party war
danach eigentlich keinem in
der Partei zumute. Wobei die
Betonung auf eigentlich liegt,
denn Anna Robosch, SPÖ-Vorstandsmitglied,
Sektionsvorsitzende
und Gemeinderätin,
stattete der KPÖ bei ihrer
Wahlparty einen Besuch ab
(nachzulesen im Grazer24,
Ausgabe vom 30. Juni). Ob sie
dort nun gefeiert hat oder, wie
sie selber in einem Instagram-
Video (leider nicht öffentlich
einsehbar) sagt, „nur“
Wahlsiegerin Elke Kahr und
Freunden in der KPÖ zum
Wahlsieg gratuliert hat, wissen
nur sie selbst und die anderen
Gäste. Die Optik bleibt
dennoch eine schiefe. Denn
gerade als Politikerin befindet
man sich im Brennpunkt der
Öffentlichkeit. Ja, Politiker sind
auch Privatmenschen, aber
gerade nach einer verlorenen
Wahl werden die eigenen
Handlungen genau beobachtet.
Vielleicht wäre es besser
gewesen, Anna Robosch wäre
nach der Wahl einfach nach
Hause gegangen; so hat sie
nun aber den Schaden, und
für den Spott muss sie nicht
extra sorgen.
Gespräche über Koalitionen sind angelaufen
Wird der Verkehr
zur Chefsache?
Noch ist der Gemeinderatssitzungssaal leer. Bis 27. August soll die neue Regierung aber stehen.
SPANNEND. Hinter den Kulissen wird bereits intensiv über die neue Stadtregierung
verhandelt. Die KPÖ will ÖVP und Grüne an einen Tisch bringen,
dafür müsste das Verkehrsressort wohl zur Chefsache gemacht werden.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Die Gemeinderatswahl ist
geschlagen, jetzt laufen
die Verhandlungen und
Gespräche über mögliche Koalitionen
und Arbeitsübereinkommen
auf Hochtouren. Die
Wahlsiegerin KPÖ gibt dabei das
Tempo vor und die Schlagzahl ist
hoch, da man am 27. August den
konstituierenden Gemeinderat
abhalten wird. Zudem geht Bürgermeisterin
Elke Kahr Ende Juli
in Urlaub, bis dahin soll alles in
trockenen Tüchern sein.
Gespräche wurden bereits mit
allen im Gemeinderat vertretenen
Parteien absolviert, wobei
alle am Mittwoch stattgefunden
haben, nur die Grünen am Donnerstag.
Ein Zufall, wie man im
Büro von Elke Kahr mitteilt, die
Grünen hätten am Mittwoch keine
Zeit gehabt.
Während so gut wie alle Fraktionen
von einer angenehmen Atmosphäre
sprachen, ist auch klar,
dass die FPÖ, die Neos und die
SPÖ eine Koalitionsbeteiligung
ablehnen. Bei der FPÖ geht sich
das inhaltlich nicht aus, SPÖ und
Neos, die ja beide den Klubstatus
verfehlten, haben aus ihrer Sicht
nicht den Regierungsauftrag der
Bevölkerung erhalten.
Streitpunkt Verkehr
Bleiben die ÖVP und die Grünen,
die bekanntlich nicht allzu
gut miteinander können. Die
KPÖ hingegen möchte am liebsten
eine stabile Dreierkoalition
schmieden. Ob sich dieser Spagat
ausgeht, wird man in den nächs-
DER GRAZER
ten Tagen sehen. Fakt ist, dass
ÖVP-Chef Kurt Hohensinner
schon im Vorfeld der Wahl als Koalitionsbedingung
festgelegt hat,
dass die Grünen das Verkehrsressort
nicht leiten dürfen. Die grüne
Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner hingegen machte
unmissverständlich klar, dass die
Fortsetzung der unter ihr begonnenen
Projekte im Verkehrsressort
für sie nicht verhandelbar ist.
Bleibt als einzige Lösung über,
dass das Verkehrsressort zur
Chefsache erklärt wird und Bürgermeisterin
Elke Kahr für Ruhe
sorgt. „Derzeit ist noch alles offen,
wir denken viele Varianten
durch“, erklärt Kahr-Sprecher
Georg Fuchs. Mitte nächster
Woche will man vertiefende Gespräche
sowohl mit den Grünen
als auch mit der ÖVP führen.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel.
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„Druck- und Recyclingpapierprodukte“
Umweltzeichens, Druck
Druck Carinthia, UW-NR. 1417
Styria GmbH & Co KG,
UW-Nr. UZ24-1417
EU Ecolabel: Bitte
sammeln Sie Altpapier
für das Recycling
5. JULI 2026 www.grazer.at
graz 7
Kommt eine Brücke?
INTERESSANT. Die Andritzer ÖVP ließ mit der Idee eines Bezirksstrandes in einem
Naturschutzgebiet aufhorchen. Genau dort soll auch eine Brücke kommen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Viel Kritik musste die Andritzer
ÖVP für ihre Idee eines
Bezirksstrandes einstecken.
Doch worum ging es konkret? Im
Naturschutzgebiet Weinzödl soll
ein Bezirksstrand nach Vorbild
des Stadtstrandes und der Augartenbucht
entstehen. „Gerade der
Mündungsbereich des Andritzbachs
– direkt neben dem Murradweg
– wird dennoch (entgegen der
Vorschriften) von der Bevölkerung
an schönen Tagen stark frequentiert.
Der Nutzen als Schutzgebiet
ist dort somit real nicht gegeben“,
erklärt VP-Bezirksparteiobmann
Christian Jelesic.
Konkret
Doch so absurd, wie die Idee zu
sein scheint, ist sie gar nicht, denn
wenn man sich den Mobilitätsplan
Graz 2040 anschaut, ist genau
hier eine zusätzliche Murquerung
für Fuß-, Rad- und öffentlichen
Verkehr angedacht. Kuriosum am
Rande: Der derzeit in Bau befindliche
Pongratz-Moore-Steg ist nur
knapp 500 Meter entfernt. Wie
also passt die Planung mit dem
dort befindlichen Naturschutzgebiet
zusammen? Aus dem Büro
von Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner heißt es dazu: „Derzeit
gibt es dazu noch keine konkreten
Planungen. Für die kommende
Gemeinderatsperiode ist
jedoch eine Prüfung möglicher
Optionen vorgesehen, selbstverständlich
unter Berücksichtigung
des Naturschutzgebiets. Ein möglicher
Umsetzungshorizont liegt
im Jahr 2040.“
Hier am Andritzbach könnten ein Strand
und eine Brücke entstehen. CC BY-SA 4.0/C.STOCKNER
Center-Manager Martin Wittigayer
freut sich auf die Coolcation.CENTER WEST
Schulschluss im
Center West
■ Urlaubsfeeling ganz ohne
Kofferpacken heißt es bei Coolcation
im Center West. So wartet
am 10. Juli eine Schulschlussaktion.
Alle Schüler erhalten mit
ihrem Zeugnis 1+1 Tickets für
Woop! und „Abenteuer Minigolf“
sowie ein gratis Eis von
Interspar. Am 14. Juli wartet
eine Autogrammstunde mit den
Sturm-Stars auf die Fans. Im
Anschluss stehen die „Hundstage“
im Zeichen der vierbeinigen
Begleiter. Das Center West
wird dabei zum Dog Beach.
8 graz
www.grazer.at 5. JULI 2026
Geschäfts
Börse
www.grazer.at
Alisa Schmidberger-Ilic
hat ihre
Leidenschaft für
Luxustaschen zum
Beruf gemacht.
In der Pomeranzengasse
hat sie
jetzt Bagatelle
eröffnet.
LUEF
Ex-Innenstadt-Kultlokal ist
jetzt Luxus-Taschen-Store
NEU. Im ehemaligen L’Angolo in der Grazer Innenstadt hat ein Vintage-Designer-Laden aufgesperrt.
Außerdem gibt es einen neuen Bagel-Hotspot und ein Comeback an einem kultigen Pizza-Standort.
In der Grazer Innenstadt gibt’s
eine neue Adresse für Luxus-
Liebhaber: Alisa Schmidberger-Ilic
hat kürzlich im ehemaligen
Kultlokal L’Angolo in der
Pomeranzengasse 3 ein Geschäft
für exklusive Vintage-Designerstücke
eröffnet. Bagatelle heißt
der Laden, in dem sie sorgfältig
ausgesuchte Stücke renommierter
Luxusmodehäuser aus
zweiter Hand – von Hermes und
Chanel über Dior und Gucci bis
hin zu Louis Vuitton und Prada
– anbietet. Sämtliche Produkte
werden durch erfahrene Experten
in Frankreich auf ihre Echtheit
geprüft. Angeboten werden
Taschen, aber auch ausgewählte
Accessoires, Schuhe und persönlich
kuratierte Kleidungsstücke
– eher vom Laufsteg. Alle Stücke
sind entweder unbenutzt oder
neuwertig. „Das ist eine persönliche
Leidenschaft von mir, ich
habe schon 2011 angefangen. In
Graz gibt es so etwas nicht wirklich.
Da haben wir jetzt gesagt:
Komm, wir gehen das jetzt an“,
freut sich die Inhaberin.
Ein Stück New York
In der Sporgasse ist vor Kurzem
„Paddy’s Coffee & Bagel Club“
eigezogen. Die Bagels werden
nach einem New Yorker Rezept
zubereitet und bringen ein Stück
des Big Apple nach Graz. Derzeit
befindet sich das Geschäft
im Soft Launch. Ob mit Fleisch,
Fisch, vegetarisch oder vegan –
das Angebot hält für jeden etwas
bereit. Ergänzt wird die Karte
durch Getränke wie Kaffee oder
Matcha Latte.
In den ehemaligen Räumlichkeiten
der einstigen Pizzeria
„Georgi“ in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße
eröffnet am Montag
das „Alcedo’s“. Künftig gibt es
dort napoletanische Pizza und
gute Drinks auf der Speisekarte.
Außerdem lädt eine neue Dachterrasse
zum Verweilen ein.
Shoppingcenter
Auch in der ShoppingCity Seiersberg
tut sich einiges: TKMaxx erweitert
seine Mietfläche auf stolze
3800 Quadratmeter und wird mit
der Eröffnung Ende Oktober der
größte Standort Österreichs. Bereits
am 1. September kommt im
Erdgeschoß neben H&M der einzige
Thomas-Sabo-Pop-up-Store
der Steiermark dazu. „Die Investitionen
internationaler Marken
zeigen, dass die Shopping City
Seiersberg heute weit mehr als
ein Einkaufszentrum ist. Wir sind
eine Plattform für die Zukunft des
Handels“, freut sich Geschäftsführer
Anton Cech.
Gleichzeitig werden rund
1,8 Millionen Euro in die Modernisierung
der Infrastruktur investiert.
Bis Ende des Jahres werden
sämtliche WC-Anlagen vollständig
erneuert und die Kapazität
wird nahezu verdoppelt. Außerdem
kommen neue Beauty-Sta-
tionen und Schminktische dazu.
Im Murpark entsteht indes
ein neuer Intimissimi-Standort.
Die italienische Lingerie-Kette
siedelt im Erdgeschoß ein paar
Meter weiter in die ehemaligen
Flächen der Confiserie Hussel.
Und im Citypark hat mit 1. Juli
die Änderungsschneiderei Mohsen
eröffnet. Alizadeh Mohsen
kürzt Hosen, passt Kleider an,
erneuert Reißverschlüsse oder
bringt Lieblingsstücke wieder auf
Maß. Zu finden ist die Schneiderei
im Obergeschoß.
Kurze Auszeit
Direkt in der Schmiedgasse 17
befindet sich kangyu massage
Graz. Aus baurechtlichen Gründen
muss das Studio vorübergehend
geschlossen bleiben.
Sobald der Termin für die Wiedereröffnung
feststeht, ist das
Institut wieder wie gewohnt für
seine Kunden da.
VENA, LS, VW
5. JULI 2026 www.grazer.at
graz 9
Ab sofort stehen
im Grazer
Augartenpark
17 Stühle
zur freien
Nutzung zur
Verfügung.
Sie können im
Park flexibel
bewegt werden.
STADT GRAZ
Stühle für Augartenpark
■ Im Augartenpark stehen ab
sofort 17 frei nutzbare Parkstühle,
die im Park flexibel bewegt werden
können. Sie sollen zum Verweilen
einladen und sind von den
grünen Metallstühlen inspiriert,
die in Pariser Parks frei zur Verfügung
stehen. Mit diesem Pilotprojekt
möchte die Stadt Erfahrungen
sammeln und herausfinden, ob
das Angebot von der Bevölkerung
angenommen wird. Ist dies der
Fall, könnten weitere städtische
Grünflächen mit flexiblen Parkstühlen
ausgestattet werden. Die
Stühle werden in Kooperation mit
der Caritas betreut. Außerhalb der
Nutzungszeiten werden sie versperrt
und täglich wieder bereitgestellt.
„Wir wollen unsere Parks
nicht nur grüner machen, sondern
auch noch besser nutzbar.
Oft sind es die einfachen Ideen,
die den spürbaren Unterschied
machen“, betont Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner.
10 graz
www.grazer.at 5. JULI 2026
Im südlichen Teil der Puchstraße fehlt ein Gehsteig. Vor allem Oberflächenwasser
sorgen dort für Probleme. Jetzt laufen die Planungen.
Jahrelang geforderter
Gehsteig wird geplant
LANGWIERIG. In der südlichen Puchstraße wurde
endlich die Planung eines Gehsteigs beauftragt.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Gut Ding braucht Weile!
Das wissen auch die Puntigamer,
die seit Jahren
einen Gehsteig in der Puchstraße
fordern, nur zu gut – allen voran
Bezirksvorsteher Helmuth
Scheuch. Der stellte 2017 den
ersten Antrag für einen Gehund
Radweg zwischen Markusgasse
und Puchwirt. „Fußgänger
und Radfahrer aus den relativ
neuen Siedlungsgebieten müssen
Trampelpfade benutzen,
um den nächsten Nahversorger
zu erreichen“, ärgerte er sich
damals. Die dafür benötigten
Wege sind meist nicht asphaltiert,
und wenn es regnet, aufgrund
des Oberflächenwassers
nahezu unpassierbar.
Jetzt traute er seinen Augen
kaum. Just ein paar Tage vor der
Gemeinderatswahl erreichte
ihn die Nachricht, dass besagter
Gehsteig nun doch gebaut
werden soll. Das wird auch im
Stadtplanungsamt bestätigt.
„Nach einer Ausschreibung
wurde nun das Siegerbüro beauftragt,
einen Plan zur Errichtung
des Gehweges auszuarbei-
ten. Ich gehe davon aus, dass
noch im Herbst der Plan fertig
sein wird und danach mit der
Umsetzung gerechnet werden
kann“, so Scheuch.
„Sichere Gehsteige sind keine
Kleinigkeit, sondern Voraussetzung
für eine lebenswerte Stadt.
Jeder geschlossene Lückenschluss
bedeutet mehr Sicherheit
und Lebensqualität“, so die
zuständige Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner. „Deshalb
arbeiten wir konsequent daran,
das Grazer Gehwegenetz weiter
auszubauen.“
Den Stein ins Rollen gebracht
hat letztlich wohl auch die neue
Zentrale des Roten Kreuz, die
Mite Juni eröffnet wurde. Denn
eine neue Verbindungskreuzung
soll entstehen. Genaue Details
können mit Verweis auf die
erst laufenden Planungen noch
nicht bekanntgegeben werden.
Weiterer Abschnitt
Zwei nördlichere Abschnitte der
Puchstraße wurden bereits in
den vergangenen Jahren umgebaut.
Nach dem Teilabschnitt
bis zur Sturzgasse 2021 folgte
2024 der zweite bis zur Hausnummer
62.
KK
Eine gängige Masche ist, dass die Betrüger ihren Opfern einreden,
potenzielle Einbruchsopfer zu sein, und „Hilfe“ anbieten.
Betrüger: Achtung vor
falschen Polizisten
WARNUNG. Die Gemeinde Gratkorn warnt
vor falschen Polizisten am Telefon.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Es ist ein leider immer wieder
hochaktuelles Thema,
nun warnt auch konkret
die Gemeinde Gratkorn vor Betrügern,
die sich am Telefon
fälschlicherweise als Polizisten
ausgeben und sich so bereichern
wollen.
Perfide
Betrüger geben sich am Telefon
als Polizisten aus und behaupten,
dass es in der Nachbarschaft
in Gratkorn zu Einbrüchen gekommen
sei. Mit erfundenen
Geschichten setzen sie ihre Opfer
gezielt unter Druck und behaupten,
Bargeld, Schmuck oder andere
Wertgegenstände müssten zur
angeblichen „Sicherung“ des Vermögens
an die Polizei übergeben
werden. Besonders hinterhältig
ist, dass die Täter ihre Telefonnummern
digital manipulieren.
Dadurch erscheint am Display
beispielsweise eine deutsche Rufnummer,
obwohl sich die Anrufer
tatsächlich im EU-Ausland befinden.
Auf Nachfrage bei der Polizei
heißt es, dass es leider ein immer
GETTY
wieder hochaktuelles Thema ist
und immer neue Betrugsmaschen
ausprobiert werden. Jetzt
gerade sind es angebliche Polizisten,
ein anderes Mal sind es Betrüger,
die sich als Ärzte ausgeben
und behaupten, Geld für schwerkranke
Kinder zu sammeln.
Die Polizei weist ausdrücklich
darauf hin, dass sie niemals telefonisch
die Übergabe von Geld,
Schmuck oder anderen Wertgegenständen
verlangt. Wer einen
solchen Anruf erhält, sollte sich
keinesfalls unter Druck setzen
lassen, das Gespräch sofort beenden
und im Zweifelsfall die
nächstgelegene Polizeidienststelle
kontaktieren.
Im Schadensfall
■ Erstatten Sie umgehend Anzeige
in der nächstgelegenen
Polizeidienststelle.
■ Notieren Sie die Telefonnummer
des Anrufers.
■ Sollten Sie Wertsachen übergeben
haben, verständigen Sie
den polizeilichen Notruf 133.
■ Klären Sie Verwandte und
Freunde über diese Betrugsform
auf.
5. JULI 2026 www.grazer.at
graz 13
12 graz
www.grazer.at 5. JULI 2026
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Entbehrlicher Vorschlag
Vorweg: Österreichs Nationalmannschaft
hat es versucht und
hat auch hart gekämpft, musste
aber leider die Niederlage
von 3:0 von den übermächtigen
Spaniern hinnehmen. Anlässlich
des WM-Fußballmatches
im Sechzehntelfinale Österreich
gegen Spanien ist Bundespräsident
Alexander Van der Bellen
am vergangenen Donnerstag in
der ZIB-1-Abendsendung um
19.30 Uhr im Namen der Kinder
mit einer besonderen Bitte
an alle Eltern herangetreten,
und zwar: „Lassen Sie sie heute,
also am Donnerstag, ein wenig
länger aufbleiben!“ „Ja, bis spät
in die Nacht hinein fernsehen
ist nicht gut, ich weiß das. Aber
drücken Sie diesmal ein Auge zu,
damit die Kinder, die das wollen,
unsere Nationalmannschaft
live anfeuern können“, führte
Van der Bellen weiter aus. Wenn
schon, dann sollte der Appell an
die Eltern wohl eher dem NEOS-
Bildungsminister Christoph Wiederkehr
zustehen. Letztlich aber
entscheiden die Eltern über das
Wohl ihrer Kinder, ob sie länger
aufbleiben dürfen oder nicht.
Diese Verantwortung kann ihnen
niemand abnehmen. Bundespräsident
Alexander Van der Bellen,
der zu wichtigen und existenziellen
Tagesproblemen vornehmlich
schweigt, sollte sich auf sein Aufgabengebiet
konzentrieren und
nicht zur Selbstdarstellung von
einem Fettnäpfchen in das andere
treten.
Peter Puster
* * *
Traurig
Es ist doch eigentlich ein Armutszeugnis
für eine Gesellschaft, dass
es heutzutage für die eigentlich
selbstverständlichsten Parameter
für ein konfliktfreies Miteinander
im öffentlichen Raum Hinweisschilder
oder seit Neuestem
sehr aufdringliche permanent
abgespielte akustische Hinweise
in öffentlichen Verkehrsmitteln
braucht, die (und hier „beißt sich
die Katze in den Schwanz“) leider
in den meisten Fällen überhaupt
nicht beachtet werden, gerade
WEIL viele Menschen so sind, wie
sie heutzutage eben sind. Man
schaue sich nur die vielen ausgelaugten,
unfreundlichen, überheblichen
Gesichter im Alltag
auf den Straßen so an. Man hat
im Zusammentreffen mit Menschen
oft das Gefühl, es wird einem
sein bloßes Hiersein im selben
Moment nicht gegönnt (das
gilt in allen Mobilitätsgruppen),
geschweige denn man möchte
als Fußgänger stehen bleiben,
sich umschauen, langsam durch
die Stadt flanieren etc. Da spürt
man dann die „wohlwollende
Empathie“ des Gegenübers. Viele
Menschen sind, wenn sie einmal
höflich sind, übertrieben höflich
und tun das eigentlich für sich
und möchten dabei möglichst gesehen
werden, welche Großtat an
Entgegenkommen sie da gerade
vollbringen! Ich freue mich meist,
wenn ich älteren Menschen begegne,
da braucht man über die
selbstverständlichsten Dinge wie
Umsichtigkeit, Respekt(abstand)
vor den Mitmenschen und z. B.
Rücksichtnahme beim Ausweichen
auf den Gehsteigen in fast
allen Fällen nicht einmal nachdenken,
die haben das einfach
drauf! Leider werden diese Generationen
über kurz oder lang
nicht mehr hier sein!
Bernd Schimeczek
* * *
Appell
Der Brunnen am Eisernen Tor ist
wieder leer – und das hat einen
traurigen Grund. In den letzten
Wochen wurde beobachtet, dass
viele Menschen den Brunnen
zum Baden nutzen. Dies führt
dazu, dass das Wasser schnell
verschwindet und der Brunnen
nun erneut trockenliegt. Verbote
und Tafeln sollte man aufstellen.
Der Brunnen am Eisernen
Tor ist eigentlich ein historisches
Denkmal und Teil des Stadtbildes.
Mein Anliegen: Wir alle sind
aufgefordert, respektvoll mit historischen
Stätten umzugehen
und diese für die kommenden
Generationen zu schützen. Bitte
verzichten Sie daher darauf, im
Brunnen am Eisernen Tor zu baden.
So bleibt die Schönheit dieses
Ortes erhalten und alle können
ihn weiterhin genießen.
Wolfgang Gottinger
Jetzt App downloaden!
Kommende Woche
im
Neue Führungskräfte
■ Nächste Woche geht es weiter
mit der spannenden Frage, welche
neue Grazer Koalition es geben
wird. Bürgermeisterin Elke
Kahr hat erste Gespräche mit allen
in den Gemeinderat gewählten
Parteien geführt. Eine Koalition
soll bis 27. August stehen.
Innovationsstandort Graz
■ Am Montag werden die neuen
Führungskräfte am LKH Graz
II vorgestellt. Mit dabei sind unter
anderen Therese Gogg, Leitung
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie,
und Oleksiy Tsybrovskyy,
Leitung Institut für Pathologie.
Die Koalitions-Frage
■ Graz hat außergewöhnliche
Stärken in Forschung, Bildung
und Industrie. Gemeinsam präsentieren
am Montag Vertreter
des Forschungsnetzwerks innoregio
styria ihre Vision und konkrete
Vorschläge.
STREET VIEW, FISCHER, IV STMK
5. JULI 2026 www.grazer.at
graz 13
Jetzt Ferienpate werden!
GUTES TUN. Auch dieses Jahr sucht „der Grazer“ gemeinsam mit Partnerorganisationen Ferienpaten,
die mit Patenschaften in Höhe von 75 Euro Kindern einen schönen Ferienaufenthalt ermöglichen.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
In einer Zeit, in der alles teurer
wird und viele Familien
von finanziellen Herausforderungen
betroffen sind, wird
es zunehmend schwieriger,
Kindern einen Ferienaufenthalt
zu finanzieren. Seit vielen Jahren
sucht „der Grazer“ daher
gemeinsam mit den Partnerorganisationen
Kinderland Steiermark
und Kinderfreunde Steiermark
Ferienpaten, die Kindern
mit einer Patenschaft in Höhe
von 75 Euro eine schöne Auszeit
im Sommer ermöglichen – entweder
als finanzielle Beteiligung
oder als vollständige Übernahme
der Kosten.
Zahlreiche Leser haben bereits
Patenschaften übernommen
und Kindern dadurch
einen Ferienaufenthalt ermöglicht.
Ein besonderer Dank gilt
etwa Gertraude Schwarz, Iva
Segotic und Paul Gragl Jennif,
die je zwei Patenschaften
übernommen haben, und Astrid
Brunner, Gertraud Prügger,
Gerti Marianne Münnich,
Christa Wollinger, Esther Gutmann
sowie Sonja Maes mit je
einer Patenschaft.
Wer noch Ferienpate werden
möchte, hat bis 26. Juli Zeit, eine
Patenschaft zu übernehmen.
Patenschaft
Einzahlungen: Eine Patenschaft
kostet 75 Euro. Mehrere Patenschaften
sind herzlich willkommen.
Bank: RLB Steiermark
IBAN: AT71 3800 0000 0002 8266
BIC: RZSTAT2G
Kontoinhaber: Media21 GmbH
Mit einer Ferienpatenschaft kann Kindern im Sommer ein Aufenthalt in
einem Feriencamp am Wörthersee oder am Turnersee geboten werden. GETTY
Die Volksschule Algersdorf hat den Bauzaun der benachbarten Sport-Mittelschule
Graz-Eggenberg in eine bunte Kunstausstellung verwandelt. STADT GRAZ/FISCHER
Die Baustelle wird bunt
■ Dass Baustellen nicht zwangsläufig
trist und grau sein müssen,
beweist gerade die Volksschule
Algersdorf. In der benachbarten
Sport-Mittelschule Graz-Eggenberg
haben vor kurzem die Umbauarbeiten
begonnen. Rund
200 Zeichnungen der Schüler
schmücken ab sofort den rund
17 Meter langen und 1,75 Meter
hohen Bauzaun.
Ob Löwen, Blumen, Häuser
oder Bären – die Kinder haben
ihrer Kreativität freien Lauf gelassen
und den Bauzaun mit ihren
bunten Motiven in eine Freiluft-
Kunstausstellung verwandelt.
Möglich wurde die Aktion
durch das Engagement der
Volksschule Algersdorf sowie
durch die Zusammenarbeit der
Stadtbaudirektion, der Abteilung
für Bildung und Integration,
achtzigzehn und der GBG. Die
Zeichnungen der Kinder wurden
digitalisiert und auf eine robuste
Bauplane gedruckt, die nun den
Bauzaun ziert.
RR
GRAZ
RGESTÜT
16 www.grazer.at 5. JULI 2026
szene
GRAZ graz
KARMELITERPLATZ
PARTNER:
KARMELITERPLATZ
CH UNTER: FAIRTICKET.AT & OETICKET.COM
19 14| 06 | 2026
Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
RGESTÜT
PIBER
19 | 06 | 2026
OZZI
15.8.: Robin Schulz
TZTE ÖSTERREICH-KONZERT
PIBER
LIPIZZANERGESTÜT
LIPIZZANERGESTÜT
Freitag ist’s, und das Leben geht
weiter. Auch wenn es gestern für
die Mannschaft leider nicht
gereicht hat.“
Sänger Paul Pizzera in seinem Podcast Hawi D’Ehre KK
Top-Konzerte
PARTYSTIMMUNG. Auch diesen Sommer gibt es wieder
einige Konzerte, die man nicht verpassen darf.
PIBER
15 | 08 LIPIZZANERGESTÜT
| 2026
GRAZ
2026
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PARTNER:
& OETICKET.COM
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KARMELITERPLATZ
KARMELITERPLATZ
: FAIRTICKET.AT & OETICKET.COM
| 08 | 2026
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KARMELITERPLATZ
PARTNER:
KARMELITERPLATZ
H UNTER: FAIRTICKET.AT & OETICKET.COM
PARTNER:
7. 8.: Seiler und Speer
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
4. 9.: Pizzera & Jaus
Der Sommer wird laut,
mitreißend und unvergesslich!
Wenn die warmen
Abende nach Musik
verlangen, verwandelt
sich unter anderem
der Karmeliterplatz
wieder in
eine große Open-
Air-Bühne. Hochkarätige
Acts, beste
Stimmung und
Gänsehautmomente
machen die Konzerte
diesen Sommer zu einem
Pflichttermin für Musikfans.
Highlights
Im August warten gleich zwei
Konzertabende, die man sich
rot im Kalender markieren sollte.
Den Auftakt machen am 14.
August Wolfgang Ambros und
EGON7, die mit legendä ren Austropop-Hits,
rockigen Klängen
und jeder Menge Live-Energie
den Karmeliterplatz zum Mitsingen
und Mitfeiern bringen.
Ein Abend voller Klassiker, guter
www.grazer.at
Stimmung und unvergesslicher
Konzertmomente ist garantiert.
Am 15. August übernimmt
Weltstar Robin Schulz die Bühne
und verwandelt den Karmeliterplatz
mit seinen internationalen
Chart-Hits,
pulsierenden Beats
und seiner einzigartigen
Show in
eine riesige Open-
Air-Tanzfläche.
Beste Stimmung,
Sommerfeeling
und zwei musikalische
Highlights, die
den Karmeliterplatz
garantiert zum Beben
bringen.
Bebend
Mit ihrer erfolgreichen „HÖDN“-
Tour machen Seiler und Speer
auch in Graz Halt: Am 7. August
2026 bringt das österreichische
Erfolgsduo die Freiluftarena
B der Messe Graz zum
Beben. Fans dürfen sich auf ein
mitreißendes Open-Air-Konzert
mit den größten Hits, neuen
Songs und jeder Menge
Gänsehaut-Momente freuen.
präsentiert
Termine auf einen Blick
■ Seiler und Speer: 7. August in
der Messe Graz
■ Wolfgang Ambros: 14. August
am Karmeliterplatz mit Egon 7
■ Robin Schulz: 15. August am
Karmeliterplatz
■ Pizzera & Jaus: 4. September
in der Messe Graz
SCHERIAU (2), DEFRANCESCO PHOTOGRAPHY, BEREITGESTELLT
5. JULI 2026 www.grazer.at
szene graz 15 17
Christine Aschbacher GEBURTSTAGSKINDER
Thomas „Wenzo“ Wenzl
Am 10. Juli feiert die ehemalige Arbeitsministerin
ihren 43. Geburtstag.
Happy Birthday!
PARLAMENTSDIREKTION/J. ZINNER; B. GASSER
DER WOCHE Am 11. Juli feiert der Künstler ebenfalls
seinen 43. Geburtstag. Wir wünschen
ihm alles Gute!
im Sommer
Happy Birthday!
Wenn Pizzera & Jaus die Bühne
betreten, sind beste Unterhaltung
und jede
Menge Stimmung
garantiert.
Im Rahmen ihrer
„Jetz’ kummst ma auf de
Tour!“ gastiert das österreichische
Erfolgsduo am 4.
September 2026 in der Freiluftarena
B der Messe Graz.
Gemeinsam mit Special Guest
LEMO erwartet die Besucher
ein unvergesslicher Open-
Air-Abend voller Humor,
eingängiger Hits und mitreißender
Live-Musik – ein
Konzert, das man sich nicht
entgehen lassen sollte.
14. 8.: Wolfgang Ambros
Designer und s’Finks-Mastermind Herbert Traumüller (r.) begrüßte Agenturchefin
Sabrina Deutsch (l.) und Sängerin Monika Martin (M.). CHRISTINE TROPPER
Heißes Sommerfest
■ Bei tropischen Temperaturen
lud Designer Herbert
Traumüller zu seinem mittlerweile
legendären Sommerfest
in seine Boutique s’Finks
am Freiheitsplatz. Bei coolen
Drinks, prickelndem Prosecco
und heißen Beats konnten die
zahlreichen Gäste durch die
wunderschönen Outfits stöbern
und beim Sale das eine
oder andere Schnäppchen ergattern.
Das Sommerfest und
die einzigartigen Angebote
nicht entgehen ließen sich:
Öffi-Stimme Simone Koren-
Wallis, Tanzschul-Lady Claudia
Eichler mit Tochter Lisa
Weswaldi-Eichler, Agenturchefin
Sabrina Deutsch,
Gastronom Cosimo, Sängerin
Monika Martin, die Influencerinnen
Hedi Grager und
Elizabeth Pertschi, Steuerberaterin
Doris Wagner, Immobilienprofi
Michaela Rettenbacher,
Ulli Glettler und
Sandra Assam u.v.m.
Der Trend zu Mocktails
■ Ein Sommerabend, ein guter
Drink und entspannte Musik – für
immer mehr Menschen gehört
dazu nicht unbedingt Alkohol. Der
Trend zu sogenannten „No & Low“-
Drinks hat sich in den vergangenen
Jahren in der internationalen Barkultur
weiterentwickelt. Auch im
Viertel 4 wird dieser Entwicklung
Rechnung getragen. Neben vielen
Getränkeklassikern und Cocktails
mit Alkohol gibt es auch immer
mehr alkoholarme und -freie Varianten
auf der Karte. „Alkoholfreie
Drinks haben sich in den vergangenen
Jahren enorm weiterentwickelt.
Heute geht es nicht darum,
etwas wegzulassen, sondern neue
Geschmackserlebnisse zu schaffen“,
so Viertel-4-Head-Bartenderin
Kate Schröder. Passend dazu
setzt die Pop-up-Bar auch beim
Unterhaltungsprogramm auf entspannten
Sommergenuss. Jeden
Donnerstag verwandelt sich das
Viertel 4 in eine Open-Air-Bühne
für regionale Live-Acts unterschiedlichster
Stilrichtungen.
Gepaart mit Lounge-Bereichen, Liegestühlen, kreativen Drinks und Snacks
entsteht mitten in der Grazer Innenstadt echtes Urlaubsgefühl.
JACK COLEMAN
16 szene
www.grazer.at 5. JULI 2026
Die beiden Alben „Chateau Obscure“ und „Jack of Spades“
von Matter Of Taste genießen Kultstatus. ROCKARCHIV/UMJ
Grazer Kultrocker sind zurück
■ Für das Area53-Festival am 16. Juli gibt’s eine Reunion
der ehemaligen Progrock-Kultband Matter Of
Taste, die Ende der 1990er-Jahre weltweit für Aufsehen
und zum Teil hymnische Kritiken in führenden
Musikmagazinen wie „Metal Hammer“ oder „Rock
Hard“ sorgte. Neben Musikern der Urformation rund
um Gitarrist & Mastermind Franz Wetzelberger, Joe
Vötter (voc), Kurt Strohmeier (voc) und Kurt Schachner
(b) sind Alexander Meister (Klavier & Keyboard,
vormals Egon 7), Sigi Willmann (Drums, auch bei den
Nockis) und Raphael Wetzelberger (git) mit am Start.
Für die Grazer Fans spielen sie ein Warm-up-Konzert
im Moxx: Am 8. Juli um 20 Uhr ist es so weit!
Candlelight Ficus spielt am 1. August
am Mariahilferplatz.
REITHOFER MEDIA
MUR-Szene: 21
Jahre Weltmusik
■ Das Festival MUR-Szene
verwandelt den Grazer Mariahilferplatz
auch in diesem Sommer
wieder in eine Bühne für
musikalische Vielfalt aus aller
Welt. Drei Wochen lang, jeweils
donnerstags, freitags und samstags,
erwartet die Besucher ab
20 Uhr Weltmusik vom Feinsten,
und das bei freiem Eintritt.
Mit seinem abwechslungsreichen
und hochkarätigen Programm
sorgt das Festival auch
heuer wieder für unvergessliche
Sommerabende. Mit dabei
sind Berndt Luef Jazztett,
Patricia Moreno Quintett,
Brot & Sterne, Schneeberger
& Bakanic Quartett, Heinrich
von Kalnein / Horst Michael
Schaffer & JBBG SMÅL,
Candlelight Ficus, JMO, Handmade
und Ismael Barrios Salsa
Explosion.
Laufsteg in der Landhausgasse
■ Vergangenen Freitag verwandelte sich die
Landhausgasse in Graz in einen stimmungsvollen
Fashion-Hotspot. Zahlreiche Gäste waren der Einladung
von Carina Harbisch zur exklusiven High-
Summer- und Pre-Fall-Modenschau gefolgt und genossen
einen Abend voller Mode, Inspiration und
sommerlicher Atmosphäre. Unter den Ehrengästen
befanden sich Stadtrat Kurt Hohensinner, Franco
und Andrea Foda, Hedi Grager, Herti Grossauer
und Christof Widakovich, Astrid Hilber, Sabrina
und Stefan Hierländer, Christian Puntigam, Kathi
Paar mit Ehemann Arnold Rojko, Annemarie und
Hans Schullin sowie Zahnärztin Sabine Wenger.
Schauspieler Christoph Schlagenhaufen, Kristin Orthacker
und Mr. Austria Christopher Dengg (v. l.)
LUKART
Kosovos Nationaltrainer Franco Foda, Hausherrin Carina
Harbisch und Stadtrat Kurt Hohensinner (v. l.) FEDOROVA
Im Zeichen der Erdbeere
■ Am Sonntag, dem 28. Juni, luden die Soroptimistinnen
des Clubs Graz Rubin unter ihrer Präsidentin
Kristin Orthacker zum beliebten Strawberry
Brunch ins Restaurant Nullneun in Graz ein. Von
11 bis 15 Uhr erwartete die 160 Gäste nicht nur ein
kulinarisches Erlebnis ganz im Zeichen der Erdbeere,
sondern auch ein unterhaltsames Programm mit
musikalischer Begleitung von Johannes Lafer – für
den guten Zweck. Mit dabei waren: Gastronomin
Claudia Pongratz, Beauty-Expertin Eszter Schratzer,
Unternehmerin Sabine Ksela, Steuerberaterin
Claudia Stadler, Schauspieler Christoph Schlagenhaufen
und Mr. Austria Christopher Dengg.
Schmuck für eine Ikone
■ Inspiriert von Marilyn Monroe, der Ikone Hollywoods,
stellte Schullin die neue Schmuck-Kollektion
2026 „ICONIC M“ vor, einen Monat nach ihrem Geburtstag
vor 100 Jahren. Der Abend im Theaterhaus
Graz begeisterte mit einer eindrucksvollen Inszenierung:
Nach einem glamourösen Empfang präsentierten
Models die neue Schmuckkollektion auf dem Catwalk.
Eine musikalische Performance von „Diamonds Are a
Girl’s Best Friends“ setzte einen weiteren Höhepunkt,
bevor der Abend bei Champagner und anregenden
Gesprächen ausklang. ICONIC M ist eine Hommage
an Ikonen. An Marilyn Monroe, an ikonische Frauen,
an Diamanten und an die eigene Strahlkraft, die jedes
Schmuckstück sichtbar machen soll.
Die neue Schmuckkollektion ist eine Hommage an
Hollywood-Ikonen wie Marilyn Monroe.
LILI SCHULLIN
5. JULI 2026 www.grazer.at szene
17
Grenzenloses Erleben in Graz
FESTIVAL. Es wird viel passieren diesen Sommer in der Stadt. La Strada lädt heuer mehr denn je zur aktiven
Teilhabe ein. In Workshops werden Stadtbewohner zu Mitgestaltenden des künstlerischen Prozesses.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Diese Woche fand die Programmpräsentation
des
Straßenkunst-Festivals La
Strada statt. Menschen werden sich
auf dem Boden ausstrecken und
den öffentlichen Raum vermessen.
Andere balancieren mit Steinen auf
dem Kopf durch die Straßen. Wieder
andere tragen Tubas und Triangeln
zum Freiheitsplatz.
Programm
Den Anfang des Festivals bildet die
Eröffnung auf der Bühne des Grazer
Opernhauses. Mit Möbius erschafft
das 19-köpfige französische Collectif
XY am Freiheitsplatz eine Choreografie
aus Akrobatik, Tanz und poetischen
Bildern. Inspiration findet das
Ensemble in natürlichen Phänomenen.
Der dem La-Strada-Publikum
bestens bekannte Circus Ronaldo
wird mit seinem neuen Stück Da
Capo ins klassische Zirkuszelt bitten.
Mit einer gleichsam zeitgenössischen
wie traditionellen Inszenierung
wird die Commedia dell’arte zu
neuem Leben erweckt. Im Theater
Next Liberty setzt sich Frédérique
Cournoyer-Lessard mit den Fragen
auseinander, was es bedeutet, anders
zu sein und den eigenen Platz
zu finden. Mit SCUSE verbindet sie
einen Theatermonolog mit Zirkuskunst
zu einem berührenden und
vielschichtigen Bühnenwerk. Eine
außergewöhnliche Performance
erwartet das Publikum im Botanischen
Garten: Mit A MOMENT’S
NOTICE schaffen Alex Deutinger
und Alexander Gottfarb ein ebenso
überraschendes wie atmosphärisches
Erlebnis. La Strada lädt heuer
außerdem mehr denn je zur aktiven
Teilhabe ein. In Workshops werden
Stadtbewohner zu Mitgestaltenden
des künstlerischen Prozesses.
Werner Hauser, Werner Johann Schrempf, Diana Brus und Georg Bucher
(v. l.) bei der Programmpräsentation des Festivals La Strada MARGIT KUNDIGRABER
eco
Sabrina Naseradsky
18
sabrina.naseradsky@grazer.at
Gut gemeint ist nicht immer
gut, wie man bei den aktuellen
Maßnahmen sieht.“
WK-Steiermark-Präsident Josef Herk kritisiert, dass die
Mehrwertsteuersenkung nicht leicht umsetzbar ist. O. WOLF
www.grazer.at 5. JULI 2026
WKO-Wirtschaftsbarometer
Keine Erholung
in Sicht
Eher düster präsentiert sich das aktuelle Wirtschaftsbarometer der WK für Graz. Regionalstellenobmann Bernhard Bauer sieht dringenden Handlungsbedarf.
KK, FISCHER
SCHWIERIG. Das aktuelle
Wirtschaftsbarometer
der Wirtschaftskammer
Steiermark zeigt
auch für Graz keine
erfreulichen Zahlen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Insgesamt wurden für das aktuelle
Wirtschaftsbarometer 724
Unternehmen aus allen Regionen
und Sparten befragt. „Wir haben
also einen sehr guten Einblick,
wie es der steirischen Wirtschaft
zur Jahresmitte geht, und dieser
Einblick ist nicht erfreulich“, zeigt
sich Wirtschaftskammer-Steiermark-Präsident
Josef Herk ob der
aktuellen Daten besorgt.
Landeshauptstadt
„Auch die Zahlen aus dem Großraum
Graz geben keinen Grund
zur Freude“, weiß WK-Graz-Regionalstellenobmann
Bernhard
Bauer.
Leider zeigen die Trendpfeile
beim Umsatz wieder nach unten.
So rutscht der Umsatzsaldo
erneut ins Minus (-6,3 Prozentpunkte).
Auch die Erwartungen
für die nächsten zwölf Monate geben
keinen Grund zur Hoffnung.
34,7 Prozent der Unternehmen,
also jedes dritte, erachten einen
Rückgang für wahrscheinlich. Somit
verschlechtert sich der Erwartungssaldo
gegenüber der Winter-
Umfrage und liegt nun bei –9,6
Prozentpunkten.
Bei der Auftragslage wird ebenso
keine Besserung erwartet.
31,2 Prozent gehen von einer Verschlechterung
aus.
Der Iran-Krieg hat zudem die
Preisdynamik verstärkt. 48 Prozent
der Unternehmen mussten
in den letzten Monaten die Preise
erhöhen. An dieser Situation wird
sich auch so schnell nichts ändern
(Erwartungssaldo 29,1 Prozentpunkte).
Die Investitionskrise setzt sich
auch im Großraum Graz fort. Jedes
vierte Unternehmen plant in
den kommenden Monaten keine
Investitionen.
Schwierig bleibt auch der Arbeitsmarkt.
Dieser leidet nach
wie vor unter der schwachen
Konjunktur. 26,6 Prozent der
Unternehmen erwarten in den
kommenden Monaten einen Personalabbau.
Forderung
Diese Zahlen, aber auch die
kürzlich geschlagene Gemeinderatswahl
nahm die Regionalstelle
Graz der WK zum Anlass,
gemeinsam mit dem Institut
für Wirtschafts- und
Standortentwicklung
(IWS) eine genaue
Standortanalyse
durchzuführen.
„Im Zuge dessen haben
wir auch klare
Handlungsempfehlungen
in Form eines Zehn-
Punkte-Programms für die neue
Stadtregierung zusammengestellt“,
erklärt Bauer. IWS-Leiter
Ewald Verhounig: „Graz ist
für die Steiermark der wesentliche
Wirtschaftsmotor. Die
Stadt vereint hohe Forschungsund
Innovationskraft mit einer
überdurchschnittlichen Arbeitslosenrate
und sehr hoher
Verschuldung. Ohne gezielte
Investitionen in Verkehrsinfrastruktur,
Stadt-Umland-Kooperationen
und einen inklusiven
Arbeitsmarkt droht die Standortqualität
zu leiden.“ Die Analyse
zeigt zudem, dass Graz im
Vergleich zu anderen Ballungsräumen
sehr viele Sozialhilfebezieher
hat. Zudem hat die Stadt
ein Finanzproblem, wie Viktor
Larissegger, Leiter der WKO Regionalstelle
Graz, weiß: „In den
Bernhard Bauer
letzten fünf Jahren ist die Verschuldung
nach oben gegangen.
Hier besteht dringend Handlungsbedarf.“
Ähnlich sieht es Obmann
Bauer: „Man
muss sich klar werdem,
wo das Geld
herkommt, das man
wieder ausgibt. Es
braucht Impulse, die
die Stadt wieder lebendig
machen. Oder wollen
wir aus Graz ein Freilichtmuseum
machen?“
Mit dem Handlungsleitfaden
soll die Wirtschaft wieder in den
Fokus gerückt und Lösungen
sollen angeboten werden.
Zehn-Punkte-Programm
für Graz
■ Verkehr & Mobilität
■ Öffentliche Räume
■ Finanzen
■ Rahmenbedingungen
■ Stadtentwicklung & Stadtplanung
■ Forschung & Innovation
■ Standortqualität
■ Bildung
■ Nachhaltigkeit
■ Tourismus
5. JULI 2026 www.grazer.at
eco 19
➜
TEURER
GETTY (2)
Tabakwaren +5,1 %
Schlecht für Raucher, gut für die
Lunge: Tabakwaren sind im Jahresvergleich
um 5,1 Prozent teurer.
Erdäpfel –6,2 %
Die tolle Knolle ist unsere liebste
Beilage. Umso besser, dass sie um
6,2 Prozent günstiger geworden ist.
BILLIGER
➜
W I R T S C H A F T
EcoNews
sabrina.naseradsky@grazer.at
Hypo Vorarlberg
am Siegerpodest
■ Die Hypo Vorarlberg wurde
im Rahmen einer aktuellen
Studie der ÖGVS (Gesellschaft
für Verbraucherstudien mbH)
im Bereich Private Banking
ausgezeichnet und erzielte den
hervorragenden zweiten Platz.
„Vermögende Kunden erwarten
heute weit mehr als klassische
Anlageberatung – gefragt sind
maßgeschneiderte Strategien,
hohe Fachkompetenz, Transparenz
sowie ein umfassendes
Leistungsangebot“, so Stephan
Sausgruber, Vorstand der
Hypo Vorarlberg.
Christina Mandl und Dominic
Neumann luden zum Ubit-Fest. KK
Ein Sommerfest im
Zeichen von Ubit
■ Austausch, fachsimpeln und
gemütlich beisammen sein:
Unter diesem Motto stand heuer
das alljährliche Get-together
der WKO-Fachgruppe Ubit.
Fachgruppenobmann Dominic
Neumann freute sich, zahlreiche
Mitglieder und Freunde
des Hauses im Aiola im Schloss
begrüßen zu dürfen. Bei herrlichem
Sommerwetter genossen
die Gäste coole Drinks und ausgezeichnete
Kulinarik.
Wirtschaftsbund lud
zum Sommerfest
■ WB-Obmann Josef Herk und
Direktor Jochen Pack konnten
mehr als 500 Gäste beim traditionellen
Wirtschaftsbund-Sommerfest
begrüßen. Mit dabei waren
unter anderen: Staatssekretärin
Barbara Eibinger-Miedl, die Nationalräte
Joachim Schnabel und
Kurt Egger, Landeshauptmann-
Stv. Manuela Khom, Klubobmann
Lukas Schnitzer sowie die
Vizepräsidenten der WK Gabi
Lechner, Dietmar Schweiggl
und Herbert Ritter.
J. Pack, B. Eibinger-Miedl, M.
Khom und J. Herk (v. l.) K. MORGENSTERN
Die Zahl der Arbeitslosen blieb im
Juni stabil.
AMS WEST/TAUSCHER
Stabile Zahlen am
Arbeitsmarkt
■ Die Arbeitslosenzahlen im Juni
blieben stabil. Das Plus von 3,6 Prozent
im Vergleich zum Vorjahr besteht
schon seit Jänner. Insgesamt
waren im Juni 35.502 Menschen
ohne Job, ein Plus von 1221 Personen
oder eben 3,6 Prozent. In Graz
waren im Juni 19.470 Menschen
ohne Job: ein Plus von 5,4 Prozent
gegenüber dem Vergleichszeitraum
des Vorjahres. Eine besondere
Herausforderung ist die Zahl der
Langzeitarbeitslosen.
22
viva
graz
www.grazer.at 5. JULI 2026
Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
20
Altersdiskriminierung
Man darf nicht unterschätzen, wie wichtig
es ist, bereits Kindern einen respektvollen
Umgang mit Tieren beizubringen; sie sind
die Erwachsenen von morgen.“
Tierschutzombudsfrau Karoline Schlögl LAND STMK/LAIMER
Viele Betroffene kennen
ihre Rechte nicht
C. Grubbauer, C. Moisi, B. Kowalski,
L. Rederer und N. Rederer AMBOSS
Amboss-Award
für die KAGes
■ Das in der KAGes entwickelte
Notfall- und Teamtrainingsprogramm
„Teamergency“ ist
mit dem Amboss-Award 2026
in der Kategorie „Advanced
Lifelong Learning“ ausgezeichnet
worden. Das Programm integriert
kurze, regelmäßig wiederkehrende
Trainings in den
Arbeitsalltag. Ziel ist es, neben
den fachlichen Kompetenzen
auch die Zusammenarbeit, die
Kommunikation und die Abläufe
in Notfallsituationen zu
verbessern.
Die Gleichbehandlungsanwaltschaft bietet Betoffenen Angebote und Unterstützung an. Firmen können
zudem kostenlose Workshops buchen, um firmenintern für das Thema zu sensibilisieren. GETTY, HELMUTH WEICHSELBRAUCH
HILFE. Altersdiskriminierung ist gesetzlich verboten, wird am Arbeitsplatz
jedoch oft nicht gemeldet. Die GAW bietet Betroffenen Unterstützung.
Unter freiem Himmel wurde
fleißig geschmökert. VIKTORIA DINIUS, KPÖ
Lese-Picknick
am Hasnerplatz
■ Der Bezirksrat von Geidorf
wurde von der Volksschule
Geidorf zu einem Lese-Picknick
am Hasnerplatz eingeladen.
Gemeinsam mit den
Kindern schmökerte unter anderen
Bezirksvorsteher Hanno
Wisiak unter freiem Himmel.
Das Projekt geht zurück auf die
Zeit der Covid-Lockdowns, als
das Homeschooling negative
Auswirkungen auf die Lesekompetenz
hatte. Der Bezirksrat
finanziert das Projekt.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Altersdiskriminierung zeigt
sich nicht nur durch eine
Jobabsage oder eine abfällige
Bemerkung. Oft geschieht sie
viel subtiler, etwa durch verwehrte
Weiterbildungsmöglichkeiten
oder den Entzug von Verantwortungsbereichen.
Das Merkmal Alter ist seit 2004
als Diskriminierungsgrund im
Gleichbehandlungsgesetz (GlBG)
verankert und schützt alle Arbeitnehmenden
mit einem privatrechtlichen
Arbeitsvertrag. Der
Schutz gilt für jedes Alter, denn sowohl
ältere als auch jüngere Menschen
können im Berufsleben aufgrund
ihres Alters benachteiligt
werden. Dennoch werden viele
Fälle von Altersdiskriminierung
nicht gemeldet – häufig, weil Betroffene
ihre Rechte nicht kennen.
Gleichbehandlung
Die Gleichbehandlungsanwaltschaft
(GAW) bietet Menschen,
die von Diskriminierung betroffen
sind, kostenlose Beratung
und Unterstützung. Susanne
Prisching, Leiterin des Regionalbüros
Steiermark, erzählt: „Die
meisten Menschen verbinden
das, was ihnen alltäglich passiert,
nicht damit, dass sie Rechte
und Pflichten haben.“ Vielen
Betroffenen ist oft nicht bewusst,
dass sie sich gegen Altersdiskriminierung
wehren können.
„Menschen müssen nicht zwingend
den Rechtsweg beschreiten.
Es geht darum, dass sie die
Wahlfreiheit haben – und die hat
man erst, wenn man seine Rechte
kennt“, so Prisching. Die GAW
setzt sich dafür ein, die Situation
von Betroffenen zu verbessern
und durch Informations- und
Sensibilisierungsarbeit einen Bewusstseinswandel
in Unternehmen
anzustoßen. „Im gesamten
Antidiskriminierungsbereich
geht es immer um den Schutz
der Menschenwürde“, ergänzt
sie. Menschen, die von Altersdiskriminierung
betroffen sind,
haben unter bestimmten Voraussetzungen
außerdem Anspruch
auf Schadenersatz. „Was sich
durchzieht, ist, dass für Menschen,
die von Belästigungen betroffen
sind, nicht das Geld das
Wichtigste ist. Sie wollen, dass es
aufhört und anderen nicht mehr
passiert“, unterstreicht Prisching.
Mehr Aufklärung kann dazu beitragen,
dass Menschen früher Hilfe
und Unterstützung in Anspruch
nehmen. Eine langjährige Forderung
der GAW ist daher die Ausweitung
des Diskriminierungsschutzes
auf alle Lebensbereiche.
5. JULI 2026 www.grazer.at
graz viva 23 21
➜
IN
GETTY (2)
Strickshorts
Strickshorts sind in dieser Saison total
in und machen jedes Sommeroutfit zu
einem echten Hingucker.
Landesrat Karlheinz Kornhäusl, Ingrid Friedl, Leiterin der Anstaltsapotheke, und
Bernd Leinich, Betriebsdirektor LKH-Univ.-Klinikum Graz (v. l.)LKH-UNIV.-KLINIKUM GRAZ/M. KANIZAJ
Neuigkeiten aus dem
Uniklinikum in Graz
■ Das Uniklinikum Graz hat
zwei Stellen neu besetzt. Bernd
Leinich übernimmt die Betriebsdirektion
des Krankenhauses
und Ingrid Friedl die Leitung
der Anstaltsapotheke. Gemeinsam
mit dem Ärztlichen Direktor
Wolfgang Köle und der Pflegedirektorin
Gabriele Möstl bildet
Leinich nun die kollegiale Führung
des Krankenhauses. „Das
Uniklinikum gewinnt mit Bernd
Leinich einen erfahrenen Strategen
und ausgewiesenen Experten
im Gesundheitswesen, der beste
Voraussetzungen mitbringt, um
die Zukunft unseres Hauses aktiv
mitzugestalten“, betonten die
KAGes-Vorstände Gerhard Stark
und Ulf Drabek. Leinich war zuletzt
von 2016 bis 2026 Geschäftsführer
des Gesundheitsfonds
Steiermark, nachdem er zuvor
als Landeszielkoordinator an der
Umsetzung der Gesundheitsreform
sowie an der Erarbeitung
des Regionalen Strukturplans Gesundheit
beteiligt gewesen war.
Die gebürtige Grazerin Friedl
übernimmt die Leitung der Anstaltsapotheke
des Uniklinikums.
Zuvor leitete sie von 2008 bis 2026
die Anstaltsapotheke des LKH
Graz II. „Mit Ingrid Friedl gewinnt
die Anstaltsapotheke eine
fachlich versierte und äußerst engagierte
Führungspersönlichkeit,
die diesen wichtigen Bereich mit
großer Kompetenz weiterentwickeln
wird“, unterstreicht Stark.
Radlerhosen
Die sportlichen kurzen Radlerhosen
werden dieses Jahr von weiteren und
fließenden Trackpants abgelöst.
OUT
➜
Charity: essen, Auto
waschen und Gutes tun
■ Beim diesjährigen McDonald’s
Car Wash Day haben die Grazer
McDonald’s-Restaurants
gezeigt, was man gemeinsam
erreichen kann. Mitarbeiter, freiwillige
Helfer sowie prominente
Unterstützer wie Sturm-Graz-
Tormanntrainer Stefan Loch und
Sturm-2-Nachwuchs torhüter
Jonas Kollar sammelten 14.000
Euro für das Ronald McDonald
Haus. Gegen eine freiwillige
Spende wurden bei sechs Mäci-
Restaurants für die McDrive-Gäste
die Autoscheiben gereinigt.
Beeindruckt zeigt sich Daniel
Boaje, CEO der DBO Gastronomie
GmbH: „Der Car Wash Day
zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel
wir gemeinsam bewegen können.
Zu sehen, mit wie viel Einsatzbereitschaft
sich unsere Teams und
freiwilligen Helfer engagieren,
erfüllt mich mit Dankbarkeit. Gemeinsam
leisten wir einen wertvollen
Beitrag für die wichtige Arbeit
des Ronald McDonald Haus.“
„Wir sind überwältigt von der
großen Unterstützung aller Beteiligten
und bedanken uns von
Herzen für die beeindruckende
Spendensumme von 14.032 Euro“,
sagt Nina Reiterer vom Ronald
McDonald Haus. „Wenn ein Kind
schwer erkrankt, steht das Leben
einer ganzen Familie plötzlich
Kopf. Aktionen wie der Car Wash
Day helfen uns, betroffene Familien
in dieser schwierigen Zeit zu
unterstützen.“
Profi-Reiniger: Jonas Koller, Daniel Boaje, Stefan Loch und Nina Reiterer
(Ronald McDonald Haus, v. l.)
MCDONALD’S GRAZ
22 viva
www.grazer.at 5. JULI 2026
Sportlich im und
Der Hirzmann-Stausee ist beliebt bei Wassersportlern, aber auch bei Anglern und Familien.
TV LIPPIZZANERHEIMAT /CH
Rätsel-Lösung vom 28.6.2026
F E
T P
F L E X I T Y G R A Z E V
U H A E R A E R G O
G E N I E S S E R E I G L
C A B T E A R L I K
H I D E E N L E O S
S T A T U R C P N U U K
L I F A I A S R U
P I L O T S T U R M F A N
N U N A S Y L B I L D
G K A R E P L A T T E
S E N K B L E I
Lösung:
L O E P Z
K A P M I L I Z GRAZER
G E B O T E E BERG-
Lösung:
E R I S A A R LAND GRAZER
T R I S T Y R I A BERGLAND
Sudoku-Lösung
vom 5.7.2026
4 7 2 5 8 6 1 3 9
5 8 3 1 7 9 4 2 6
6 1 9 2 4 3 7 5 8
7 2 5 9 6 1 8 4 3
1 9 4 8 3 2 5 6 7
8 3 6 4 5 7 9 1 2
2 5 7 6 1 8 3 9 4
9 4 8 3 2 5 6 7 1
3 6 1 7 9 4 2 8 5
5. JULI 2026 www.grazer.at viva
am kühlen Nass
23
Nachwuchs am
Wilden Berg
WASSERSPORT. Die
heimischen Seen sind
nicht nur zum Baden
da. Man kann auf ihnen
auch zahlreiche Sportarten
ausprobieren.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Zwar ist die große Hitzewelle
vorerst vorbei, aber der
Sommer noch lange nicht.
Zudem stehen die Sommerferien
vor der Tür. Die heimischen Seen
sind daher der Anziehungspunkt
für Jung und Alt.
Sportlich
Neben dem Sprung ins kühle
Nass, um eine Runde zu schwimmen,
warten noch zahlreiche andere
Aktivitäten auf sportbegeisterte
Seen-Besucher. Nach wie
vor besonders beliebt ist Standup-Paddeln.
Dabei kann man
entspannt von einer Seite des
Sees zur anderen paddeln. Diese
Aktivität ist am Hirzmann-Stausee
bei Edelschrott besonders beliebt.
Den Paddlern und anderen
Badegästen stehen gebührenfreie
Steganlagen und eine gepflegte
Naturwiese zur Verfügung. Auch
Fischen ist am See besonders beliebt.
Fischerkarten holt man sich
im Buffet Seeblick zur Ströhbernen
Brücke. Auch Boote und Kajaks
können ausgeliehen werden.
Am bekannten und beliebten
Schwarzlsee bei Graz stehen
den Badegästen 30 verschiedene
Sportarten und Freizeitangebote
im Wasser und an Land zur Verfügung.
Neben Spaß im Aquafunpark
kann man unter anderem
auch segeln, paddeln, tauchen,
wakeboarden und Wasserski fahren.
Auf die großen und kleinen
Wasserratten warten auch Wasserrutschen.
Am Trabocher See kann man
am und um den See einiges erleben.
So kann man bei einer
Bootsfahrt die Angler beobachten
oder eben auch selbst zur Angel
greifen. Wer es sportlicher mag,
kann eine Partie Minigolf oder
Tennis spielen sowie den Weg
um den See zum Skaten, Walken,
Laufen oder Spazieren nutzen.
Als wahres Wasserparadies
präsentiert sich der Stubenbergsee.
Egal ob Schwimmen, Surfen,
Stand-up-Paddling, Yoga am See
oder Tretbootfahren, hier ist für
jeden garantiert das Richtige mit
dabei. Auf die Kinder wartet zudem
eine 60 Meter lange Wasserrutsche.
In nur 45 Minuten am Wörthersee
chillen – die Koralmbahn
macht’s möglich. Der beliebte
See im Süden Österreichs
bietet zahlreiche Aktivitäten
wie Wakeboarden, Windsurfen,
Pump-Foilen, Surfskaten, SUP,
Kajaken oder Wing-Foilen.
■ Vierfacher Nachwuchs bei
den Europäischen Wildkatzen
am Wilden Berg: Wildkatze
Vroni hat vier Jungtiere zur Welt
gebracht. Gemeinsam mit Kater
Silvester kümmert sie sich
fürsorglich um den Nachwuchs.
Die Jungtiere sind mittlerweile
fünf Wochen alt, ihr Geschlecht
ist derzeit noch nicht bekannt.
Noch verbringen sie viel Zeit in
ihrem geschützten Wurfplatz,
wagen sich aber zunehmend
ins Freie und erkunden neugierig
ihre Umgebung.
mobil
graz
26 www.grazer.at 5. JULI 2026
24
Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Das bringt den Menschen in Mariatrost
und weit darüber hinaus
bessere Verbindungen, mehr Verlässlichkeit
und ein attraktiveres Angebot.“
Judith Schwentner über den Ausbau der Linie 1 STADT GRAZ/FISCHER
Sicher
Zehn Jahre Direktverbindung zum
Flughafen Wien
BERNHARD LUCK
Jubiläum für
FlixBus-Linie
■ Eine echte Erfolgsgeschichte
auf Rädern feiert Jubiläum: Seit
genau zehn Jahren verbindet
die beliebte Fernbus-Linie X96
die steirische Landeshauptstadt
auf direktem Weg mit dem
Flughafen Wien. Was im März
2016 als kleines Pionierprojekt
mit nur vier Fahrten startete, hat
sich im Laufe der Jahre zu einer
tragenden Säule des steirischen
Fernverkehrs entwickelt. Heute
betreiben die Dr. Richard
Gruppe und der Kooperationspartner
FlixBus die stark
gefragte Express-Verbindung
im dichten Zwei-Stunden-Takt.
Insgesamt 18-mal täglich bringen
die modernen Busse Urlauber
und Geschäftsreisende
von den Grazer Einstiegsstellen
Girardigasse und Murpark
sowie aus Pinggau verlässlich
zum Flughafen Schwechat. Die
Bilanz nach einer Dekade kann
sich sehen lassen: Rund 25.700
Fahrten wurden absolviert und
dabei stolze 5,4 Millionen Kilometer
zurückgelegt – was rund
135 Erdumrundungen entspricht.
Während FlixBus die
Ticketplattform stellt, sichert
das Traditionsunternehmen
Dr. Richard den täglichen Fahrbetrieb.
Für die Zukunft haben
die Partner bereits grüne Pläne
geschmiedet. Nach ersten Testläufen
mit E-Reisebussen wird
aktuell intensiv geprüft, ob diese
wichtige Flughafenstrecke
künftig komplett emissionsfrei
bedient werden kann.
Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (l.) und Maria Knauer-Lukas
HAUSJELL
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
E-Scooter sind zu einem
festen Bestandteil des
Grazer Stadtverkehrs geworden
und leisten einen pragmatischen
Beitrag zur urbanen
Mobilität. Als emissionsfreie
Option entlasten sie vor allem
Digitale Helfer fahren
SICHERHEIT. Erweiterte Systeme werden ab Dienstag Standard, um Unfälle
zu vermeiden. Der ÖAMTC fordert jedoch eine feinfühligere Abstimmung.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Wer ab dem 7. Juli einen
Neuwagen in der
Europäischen Union
zulässt, bekommt automatisch
mehr digitale Helfer an die Seite
gestellt. Basis dafür ist eine EU-
Verordnung, die den Autobauern
erweiterte Sicherheitssysteme
ab Werk vorschreibt, um
Unfälle im Straßenverkehr weiter
zu reduzieren. Neben bereits
bekannten Funktionen wie dem
Unfalldatenspeicher gibt es bald
einige Neuerungen an Bord.
Blick auf die Straße
Das weiterentwickelte Notbremsassistenzsystem
erkennt
künftig auch Fußgänger sowie
Radfahrer verlässlich und
bremst im Ernstfall eigenstän-
VERKEHR. Kostenlose
Kurse vom Land Steiermark
und dem ÖAMTC
sollen die Unfallzahlen
mit E-Scootern nachhaltig
senken.
dig ab. Ein Kamerasystem überwacht
die Augenbewegungen
und das Fahrverhalten des Fahrers.
Es warnt aktiv bei nachlassender
Aufmerksamkeit oder
gefährlicher Ablenkung. Durch
verbesserte Technologie erkennt
das System jetzt nicht nur
typische Augenbewegungen
bei Müdigkeit, sondern auch
Ablenkung durch Handynutzung,
was ein großer Fortschritt
in der Unfallprävention sei. Für
Fahrzeuge mit rein hydraulischer
Servolenkung ist der aktive
Notfall-Spurhalteassistent
nach Ablauf einer zweijährigen
Übergangsfrist nun absolute
Pflicht. Ein optimierter Kopfaufschlagschutz
an der Fahrzeugfront
soll zudem Passanten
bei Kollisionen besser vor
schweren Verletzungen schützen.
Beim Mobilitätsclub ÖAMTC
sieht man diesen Schritt zur
Unfallprävention grundsätzlich
positiv, spricht aber auch
Schwachstellen in der Praxis offen
an. Der ÖAMTC gibt zu bedenken,
dass manche Systeme
im realen Alltag noch fehlerhaft
agieren. Ungerechtfertigte
Vollbremsungen oder ständige,
nervige Warnmeldungen würden
Fahrer oft eher irritieren
und ablenken als unterstützen.
Hier seien Gesetzgeber und
Hersteller gleichermaßen gefordert,
die Technik spürbar
feinfühliger auf reale Szenarien
abzustimmen. Wer die elektronischen
Helfer des eigenen Autos
einmal ganz ohne Risiko im
Grenzbereich austesten möchte,
kann dies bei einem Fahrtechniktraining
in den österreichischen
ÖAMTC-Zentren tun.
5. JULI 2026 www.grazer.at
... in Graz
Fast ein ganzes Klagenfurt
pendelt täglich ein – enormer
Druck für das Verkehrsnetz.
mobil graz 25 27
TÄGLICHE EINPENDLER
FÜR JOB UND BILDUNG
110.000 : 400.000
... in Frankfurt am Main
Die Finanzmetropole wird durch
den gewaltigen Pendlerboom
tagsüber zur Millionenstadt.
GETTY (2)
durch den Stadtverkehr
auf kurzen Strecken den öffentlichen
Verkehr und bieten eine
flexible Ergänzung zum eigenen
Auto. Sie ermöglichen eine
unkomplizierte Fortbewegung
ohne Parkplatzsuche und helfen
dabei, das Verkehrsaufkommen
sowie die Lärmbelastung in den
Wohnvierteln zu reduzieren.
Weil die steigende Nutzung im
dichten Stadtverkehr jedoch
auch zu mehr Unfällen führt,
startet das Land Steiermark nun
eine gezielte Sicherheitsinitiative.
Ab sofort können im Rahmen
des „Verkehrssicherheitsprogramms
2026+“ kostenlose
Fahrsicherheitstrainings für Jugendliche
und Erwachsene gebucht
werden. Das Land möchte
damit gezielt die Eigenverantwortung
stärken und das Risiko
für Stürze im Straßenraum minimieren.
Tipps für die Praxis
Ziel der Kurse ist es, die Teilnehmenden
für Gefahrenmomente
im Alltag zu sensibilisieren.
Laut Maria Knauer-Lukas,
Verkehrsexpertin des Landes,
resultieren Verletzungen im
städtischen Bereich meist aus
mangelnder Fahrpraxis, aus Unsicherheiten
bei den Vorrangregeln
und dem falschen Einschätzen
des Bremswegs.
Die zweistündigen Einheiten
vermitteln daher die richtige
Handhabung der Roller, das kontrollierte
Ausweichen bei Hindernissen
sowie das Verhalten
in unerwarteten Konfliktsituationen.
Zudem werden rechtliche
Bestimmungen und Vorschriften
im Straßenverkehr erläutert.
Für die Umsetzung zeichnen der
ÖAMTC und die Easy Drivers
Fahrradschule verantwortlich.
Kurse beim ÖAMTC
Anmeldungen erfolgen direkt
bei den Trainingsanbietern
(Mindestteilnehmerzahl 10
Personen). Während die Easy
Drivers Fahrradschule Termine
und Veranstaltungsorte flexibel
vereinbart, führt der ÖAMTC
die Kurse an ausgewählten
Stützpunkten in der Steiermark
durch. Ein erster Termin in Graz
ist bereits für den 18. Juli von 9
bis 11 Uhr angesetzt. Verkehrslandesrätin
Claudia Holzer betont,
dass durch diese kostenlose
Aufklärung die Sicherheit erhöht
und Unfallzahlen nachhaltig gesenkt
werden sollen.
Damit setzt das Land auf präventive
Aufklärung statt auf Verbote,
um den städtischen Verkehrsraum
für alle Beteiligten
sicherer zu machen. Das kostenlose
Angebot bietet eine einfache
Gelegenheit, das eigene
Fahrverhalten praxisnah zu verbessern,
um sich künftig noch
souveräner im dichten Stadtverkehr
zu bewegen.
ab jetzt mit
Das Notbremssystem erkennt
künftig auch Fußgänger und
Radfahrer. RALPH WAGNER/ÖAMTC
26
sport
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
In Kleinigkeiten fehlt uns die
Qualität. Die sind grundsätzlich
besser als wir.“
Marcel Sabitzer nach dem 0:3 im WM-
Sechzehntelfinale gegen Spanien GEPA
www.grazer.at 5. JULI 2026
In der Alten Poststraße 347 eröffnet
die Indoor Soccer Arena. KK
Indoor Soccer
Arena eröffnet
■ Am kommenden Donnerstag
eröffnet in der Alten Poststraße
376 die Indoor Soccer
Arena „Yard 376“. Ab 14 Uhr
gibt es einen Tag der offenen
Tür mit Hüpfburg und Eis-
Truck. Die offizielle Eröffnung
findet um 18.30 Uhr statt, um
19 Uhr gibt es das Match „Legenden
gegen Kleinfeldnationalteam“.
Hinter dem Projekt
stehen unter anderen die beiden
ehemaligen Sturm-Spieler
Christian Gratzei und Jakob
Jantscher.
Das neue Führungsteam macht
aus dem UBSC die Eagles. KK/EAGLES
Neuer Name für
den UBSC Graz
■ Die neue Führung der Grazer
Basketballer hat den UBSC
Graz in Eagles Graz umbenannt.
„Wir tragen alles mit,
was der Verein über Jahrzehnte
aufgebaut hat. Der Name soll
aber ein Bekenntnis zu einem
Neustart sein“, sagt die Sportliche
Leiterin Kerstin Höger.
Valentina Gruber (r.) und Co. bekommen in Bälde eine aufgewertete Rundfahrt durch drei Bundesländer. GEPA
Rundfahrt für Damen
steht in den Startlöchern
RADSPORT. Am Mittwoch startet in Graz die Tour of Austria. Nächstes Jahr
soll es dann auch eine Damen-Rundfahrt durch drei Bundesländer geben.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Graz ist heuer nicht nur
Etappenort, sondern Ausgangspunkt
der „Tour of
Austria“ für Radprofis. Am Dienstag
gibt es ab 18.30 Uhr auf dem
Mariahilferplatz den „Grand Depart“
mit Teampräsentation, am
Mittwoch rollt die erste Etappe
nach Gamlitz. Und während bei
der Rad-Bundesliga längst Herren-
und Damen-Bewerbe gefahren
werden, so ist die Rundfahrt
immer noch eine reine Herren-
Angelegenheit. Für die beiden
Grazerinnen Katharina Machner
von Cookina Graz und Valentina
Gruber vom RC Gruppetto
Racing Team eine Sache, die sich
dringend ändern sollte. „Damen-
Radsport boomt, und das Niveau
steigt auch von Jahr zu Jahr deutlich
an“, sagen die beiden unisono.
Und auch wenn es mit der
„Sportland NÖ Women Tour“
eine Rundfahrt mit vier Etappen
gibt – echtes Pendant zu den
Männern ist sie keines.
Boom
Schon in naher Zukunft soll sich
das aber ändern, wie Florian König,
Generalsekretär des Österreichischen
Radsportverbands,
erklärt. „Heuer hatten wir schon
das Burgenland dabei, und im
kommenden Jahr soll ein drittes
Bundesland dazukommen.“ Unter
Umständen die Steiermark.
„Es wird jedenfalls ein Bundesland
sein, das an eines der beiden
bisherigen angrenzt. Wenn
das Land Steiermark auch etwas
dazuzahlt, könnte es die Steiermark
werden“, sagt König. Denn
eine Rundfahrt ist teuer. „Weil
der Veranstalter kein Geld durch
Startgebühren lukriert“, sagt König.
„Breitensport bringt Geld,
Spitzensport kostet Geld.“
Die geografische Ausweitung
soll sich dann auch im Namen
der Rundfahrt niederschlagen,
meint König. Wie der genau lauten
wird, steht aber noch in den
Sternen. „Wir tragen damit dem
Boom im Damen-Radsport Rechnung.
Beim Kirschblütenrennen
in Wels war heuer das Starterfeld
der Damen schon größer
als das der Herren“, sagt König.
Und lobt auch den jungen Grazer
Rennstall RC Gruppetto. „Dass
Team-Manager Rene Grossauer
ausschließlich mit Österreicherinnen
fährt, ist ganz toll und verdient
großen Respekt.“
Von dem steigenden Zulauf der
Damen zum Radsport profitieren
auch Machner und Gruber.
„Noch vor wenigen Jahren gab
es keine eigenen Damen-Hosen,
die anders gepolstert sind“, sagt
Machner. „Jetzt gibt es endlich
auch eigene Sättel für Damen,
die breiter sind, weil Frauen ein
breiteres Becken haben und dadurch
die Sitzbeinhöcker weiter
auseinander sind“, sagt Gruber.
5. JULI 2026 www.grazer.at
sport 27
OHA!➜
Allein auf weiter Flur
Als einziger Österreicher erreichte
Sebastian Ofner die 2. Runde in
Wimbledon, schied dort aber aus.
Mehrere Wochen Pause
GAK-Verteidiger Jacob Italiano erlitt
bei der WM einen Muskelbündelriss
und fällt mehrere Wochen aus.
GEPA (2)
Laufen, Skaten, Meditieren
OJE!
➜
WIR BEWEGEN GRAZ. Kommende Woche geht es bei der Aktion von Bewegungsrevolution und
„der Grazer“ nicht nur am Ausdauer, sondern auch um ein ganzheitliches Gesundheitskonzept.
Mehr Bewegung für Jung
und Alt. Das ist das Ziel
von „Wir bewegen Graz“.
Und dafür hat die Bewegungsrevolution
einen eigenen Kalender
mit den verschiedensten Angeboten
zusammengestellt.
Diese Woche stehen wieder
drei spannende Aktionen im Mittelpunkt.
Auf dem Bezirkssportplatz
Kirchnerkaserne am Trattenweg
steht am Dienstag von
18 bis 19.30 Uhr „Mit Sicherheit
rollen“ auf dem Programm – ein
Inlineskate-Training für Kinder
und Jugendliche, die lernen, wie
man sich auf den Rollen sicher
vorwärtsbewegt.
Dank wieder etwas angenehmerer
Temperaturen kann man
am frühen Abend auch wieder
laufen – so wie beim Lauftreff
am Gasrohrsteg in Puntigam. Am
Donnerstag von 18 bis 19.15 Uhr
macht sich die Gruppe auf den
Weg.
Für Erwachsene und Senioren
gibt es aber auch etwas nicht Alltägliches:
Sheng Zhen im Bewegungsstudio
Andritz (Dienstag,
17.15 bis 18.45 Uhr). Bei dieser
Meditationstechnik geht es um
ein ganzheitliches Gesundheitskonzept,
das nicht nur den Geist
zur Ruhe bringt, sondern auch
Muskeln und Sehnen stärkt.
Laufbegeisterte treffen sich am Donnerstag um 18 Uhr am Gasrohrsteg. SPORTUNION
Von Interims- zur Dauerlösung
■ Als Übergangstrainer nach
dem Abgang von Spyros Balomenos
ist Risto Arnaudovski
zu den Handballern der HSG
Graz gekommen. Jetzt haben
die Grazer den Vertrag mit
dem Kroaten verlängert. „Wir
haben seine Arbeit sehr genau
beobachtet und gesehen, dass
er hervorragend zum Team
passt“, sagt HSG-Clubmanager
Michael Schweighofer über
die Verpflichtung.
Risto Arnaudovski führt die HSG
Graz in die neue HLA-Saison.
GEPA
28 grazer sonntag
www.grazer.at 5. JULI 2026
SO ISST GRAZ
Das Café Lagom präsentiert ...
... erfrischenden
Heidelbeersirup
Lena Zechner serviert einen Cocktail
mit dem Heidelbeersirup KK (2)
Skandinavisches Flair und eine
gemütliche Atmosphäre bietet
das Café Lagom in der Goethestraße.
Neben hausgemachtem
Gebäck gibt es hier natürlich Kaffee
oder eine perfekte
Abkühlung im Sommer.
LEO
Zutaten:
300 g Heidelbeeren
(am
besten frisch,
tiefgekühlt ist aber
okay), 200 ml Wasser,
Saft einer Zitrone,
150 g Zucker
Zubereitung:
Die Heidelbeeren waschen und mit dem
Wasser in einem großen Topf aufkochen
lassen. Für circa 10 Minuten auf niedriger
Hitze köcheln lassen, gelegentlich
umrühren und dabei die Beeren zerdrücken.
Topf vom Herd nehmen und
die Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen
und in einem hitzefesten Gefäß auffangen.
Flüssigkeit gemeinsam mit dem
Zucker und dem Zitronensaft erneut in
einem Kochtopf aufkochen und weitere
10 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich
rühren. Den Sirup durch ein
feines Sieb abgießen, in sterile Flaschen
abfüllen und kaltstellen. Sollte der Sirup
durch den hohen Pektingehalt der Heidelbeeren
gelieren, einfach erneut aufkochen
und unter Rühren etwas Wasser
und Zitronensaft hinzugeben.
Der Sirup kann vielseitig eingesetzt werden,
zum Beispiel für eine erfrischende
Limonade. Dazu ein Glas mit Eiswürfeln
füllen, einen Spritzer des Sirups hinzugeben
und mit stillem oder prickelndem
Wasser auffüllen. Für einen sommerlichen
Heidelbeerspritzer den Sirup mit
Wein und prickelndem Wasser mischen.
Auch in fruchtigen Cocktails oder zum
Verfeinern von Süßspeisen eignet sich
der Sirup hervorragend. Prost!
GRAZWORTRÄTSEL
neue Anlage
bei der
Daungasse
Gattung,
Wesen,
Art
steirische
Eishockey-
Challenge
100 qm
Location der
Herbstmesse
in Graz
ausführlich,
weitschweifig
Zauberkraft
Teil von
Ries
Gewand
für Frauen
Domäne
Österreichs
veraltet für
"dienstfrei
oder unbesetzt
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SUDOKU
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Kennz.
für
Leoben
13
10
9
Heimat des
Hippokrates
rollendes
Leder
ein
Außerirdischer
Kabelfernsehsender
in Graz
nahe bei
Reittier
Jesu beim
Einzug in
Jerusalem
ein
Hahnenfußgewächs
17
18
Sicherheitsmaßnahme
auf Grazer
Straßen
Wissensüberprüfung
4
2
19 5
16
8
Währung
in der EU
int. Raumstation
14
Grazer
Bezirk mit
Fußballstadion
Abgemacht!
Glanzpunkt
wegen,
aufgrund
taghell,
lichtdurchflutet
Nachsilbe f.
"so geartet"
Domäne
Estlands
gehupft
wie gesprungen
Sterndeuter
Wallensteins
weiblicher
Vorname
Vorsilbe
für "gleich"
Nische,
Winkel
7 2 5 9
9 2 7
7 1 8
9 4 6
3 6 7 1
6 9
3 2
3 7 4 5
899
11
sowieso
einer
der vier
Erzengel
Abk. für
"Milliliter"
"langes I"
zeitlos
König von
Wessex
† ca. 726
Erkenntnis,
Erleuchtung
Schwierigkeiten
aller Art
7
Mama
von Mama
oder Papa
von
ganzem
Herzen
zu
(Punkt)
Hauptstadt
von Hawaii
12
15
Grazer Autor
u. Politiker
† 1932
(Heinrich)
sich in
die Lüfte
schwingen
Schaltvorgänge
automat.
auslösen
männl.
persönl.
Fürwort
(3. Fall)
engl. für
"Mensch!
Mann!"
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Stoffrand
ägyptischer
Sonnengott
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5. JULI 2026 www.grazer.at
grazer sonntag 29
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 5. JULI
Konzert mit Picknick
Styriarte bietet am heutigen
Sonntag gleich zwei verschiedene
Konzerte in doppelter Ausführung.
Den Anfang macht „Schubertiade“
um 11 Uhr mit einer Aufführung im
Planetensaal des Schloss Eggenberg.
Wie der Name es schon vermuten
lässt, dreht sich dabei alles
um Franz Schubert; Tenor Daniel
Johannsen wird mit einem virtuosen
Klaviertrio auftreten. Wenn
das Wetter mitspielt, kann man im
Anschluss im Park zu Schubert-
Liedern gemütlich picknicken.
Um 17 Uhr gibt es dann das ganze
Programm ein zweites Mal.
WM-Achtelfinale
Österreich ist seit Donnerstag
nicht mehr bei der Weltmeisterschaft
dabei, doch auch ohne die
ÖFB-Elf gibt es in Graz bei zahlreichen
Public Viewings in Lokalen in
der Innenstadt weiterhin spannende
Partien zu sehen. Am heutigen
Sonntag steigt um 22 Uhr das
Achtelfinale; Brasilien und Norwegen
treffen aufeinander.
Stolz-Show in der List-Halle
Auch in der Helmut-List-Halle
geht es heute schon am Vormittag
los. Ebenfalls um 11 Uhr
wird im Rahmen von Styriarte zu
„Die ganze Welt ist himmelblau“
geladen, präsentiert werden dabei
Werke von Robert Stolz, der sich
als Grazer Künstler in der Musikwelt
einen Namen machte.
Eddie Luis und die Gnadenlosen
bringen die Musik
auf die Bühne, um 18 Uhr
findet dann die zweite
Vorstellung des Tages statt.
Album-Präsentation
Im Kunstgarten tritt
heute das Berndt
Luef Quintett auf und
HIGHLIGHT:
11 & 18 Uhr
Helmut-List-
Halle
Eddie Luis und die Gnadenlosen treten heute gleich zwei Mal in der
Helmut-List-Halle auf und bieten eine Stolz-Show.
NIKOLA MILATOVIC, GETTY
lädt noch dazu zu einer Album-
Präsentation. Mit treffenden Einleitungen
und Ausführungen wird
ein „Open-Air-Ohrenspaziergang“
versprochen. Start ist um 17 Uhr,
die Veranstaltung findet nur bei
Schönwetter statt.
Open-Air-Kino
Im Lesliehof werden ab sofort
wieder an vielen (unwetterfreien)
Abenden Kinofilme gespielt. Seit
Mittwoch läuft das Programm,
heute gibt es für Fans von
Bully Herbig genau das Richtige.
Um 21 Uhr wird „Kanu
des Manitu“, Nachfolger des
Kult-Films „Schuh des Manitu“,
gespielt.
Freiluft-Theater
Das Grazer Straßentheater
ist auch heuer wieder im
Hof des Steiermärkischen Landesarchivs
zu Gast und bringt wieder
eine Komödie mit. Diesmal wird
„Auf die Plätze, fertig lo...ve!“ gespielt:
Was als scheinbar harmlose
Begegnung beginnt, entwickelt
sich rasch zu einem turbulenten
Durcheinander aus überraschenden
Besuchen, kleinen Notlügen
und großen Missverständnissen.
Start der Vorstellung unter freiem
Himmel ist um 18 Uhr.
Pretty Woman in Graz
Das Musical „Pretty Woman“ hat
in der Vergangenheit bereits am
Broadway und auf anderen internationalen
Bühnen für große Begeisterung
gesorgt, jetzt kommt
es im Rahmen einer großen
Tournee auch nach Graz. Unter
der Regie von Martin Flohr und
WOHIN AM SONNTAG
produziert von Ralf Kokemüller
erwartet das Publikum eine moderne,
bildgewaltige Inszenierung
mit spektakulären Choreografien,
emotionalen Momenten und
ikonischer Musik. Gleich zwei Vorstellungen
werden geboten, um 14
Uhr und um 18.30 Uhr geht’s los.
Finale Aufführung
Im Cursaal St. Radegund wird
heute zum letzten Mal „Die 3 Dorfheiligen“
vom örtlichen Bauerntheater
aufgeführt. Los geht’s um
17 Uhr.
Verwickelte Geschichte
Das Theater der Schloss-Spiele
Reinthal hingegen ist noch etwas
länger zu sehen. Die „Verwickelte
Geschichte“ mit Musik von Johann
Nestroy am Taggerhof in Kainbach
beginnt um 18.30 Uhr.
Tribute an Freddie Mercury
Auf der Schloßbergbühne
Kasematten wird heute eine der
schillerndsten Persönlichkeiten
der Musikgeschichte wieder zum
Leben erweckt. In „The Spirit of
Freddie Mercury“ wird eine ausgefallene
Bühnenshow geboten,
nicht fehlen dürfen dabei natürlich
die größten Hits der Band Queen.
Um 20 Uhr geht’s los.
Steirische Roas
In St. Bartholomä kann man
heute „a steirische Roas“
erleben. Rund um Kirche und
Dorfplatz entsteht ein Weg
voller Musik, Begegnung und
gelebtem Brauchtum. Von
Station zu Station führt die
Roas durch das Zentrum des
Ortes. Blasmusik, Chöre oder
junge Gruppen, die ihr Können
zeigen, in St. Bartholomä wird
heute alles geboten. Um 9 Uhr
geht’s los.
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