03.07.2026 Aufrufe

5. Juli 2026

- Kaiserfeldgasse: Weitere Parkplätze werden gestrichen - Im Sommer zahlreiche Konzert-Momente u.a. mit Wolfgang Ambros - Von Bagel bis Vintage: viel los in der Grazer Gastro- und Geschäftsszene

- Kaiserfeldgasse: Weitere Parkplätze werden gestrichen
- Im Sommer zahlreiche Konzert-Momente u.a. mit Wolfgang Ambros
- Von Bagel bis Vintage: viel los in der Grazer Gastro- und Geschäftsszene

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5. JULI 2026, AUSGABE 27

Zu heiß? Nicht in der

Erlebnisregion Graz!

Hirzmann Stausee

Stadtstrand Graz Kesselfallklamm Lurgrotte Quellenwege


Fünf Sommer-Tipps

in der Erlebnisregion Graz

regiongraz.at/coolcation

1.

Graz

Historische Gassen, schattige Innenhöfe und

der Schlossberg mit seinem Uhrturm laden

dazu ein, die UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt

in aller Ruhe zu entdecken. Am Grazer

Stadtstrand an der Mur sorgen Liegestühle,

kühle Getränke und Urlaubsgefühl mitten in

der Stadt für eine sommerliche Pause.

Lurgrotte

Die größte wasserdurchströmte

Tropfsteinhöhle Österreichs

beeindruckt mit gewaltigen

Hallen, bizarren Felsformationen

und jahrmillionenalten

Kalkgebilden. Ein Ausflug unter

die Erde, der staunen lässt und

zugleich angenehm abkühlt.

3.

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2.

Kesselfallklamm

Kühle Schluchten, rauschendes Wasser

und schattige Wege machen die Kesselfallklamm

und die Rettenbachklamm zu

idealen Sommerzielen. Vorbei an kleinen

Wasserfällen, Felsen und Brücken führen

die Wege durch eindrucksvolle

Naturlandschaften.

4. 5.

Zeit am See

Quellenwege

In St. Radegund bei Graz laden mehrere

Rundwege dazu ein, 22 kunstvoll gefasste

Quellen zu entdecken. Die historischen

Brunnen erzählen von der großen Kurtradition

des Ortes und begleiten Besucher

durch schattige Waldabschnitte und

entlang frischer Wasserläufe.

Ob im Schwarzl Freizeitzentrum, an der Copacabana,

am Packer Stausee oder am Hirzmann Stausee, die

Seen rund um Graz bieten an heißen Sommertagen

willkommene Abkühlung. Zwischen Liegewiesen,

schattigen Uferbereichen und erfrischendem Wasser

lässt sich der Sommer entspannt genießen.

TOURISMUSINFORMATION REGION GRAZ

Herrengasse 16, 8010 Graz, T +43 316 8075-0

info@regiongraz.at, regiongraz.at

Fotos: © studio draussen, Michael Königshofer, Mias Photoart, Tom Lamm,

Erwin Haiden


5. JULI 2026, AUSGABE 27

Musikalisch

Der heurige Sommer verspricht zahlreiche

unvergessliche Konzert-Momente,

u. a. mit Wolfgang Ambros (Foto). 14/15

Kulinarisch

In dieser Woche hat sich viel in der

Grazer Gastro- und Geschäftsszene

getan: von Bagel bis Vintage. 8

Verkehr wird zum zentralen Koalitions-Thema

Weitere Parkplätze

werden gestrichen

Brisant. Im Zuge der Umgestaltung der Kaiserfeldgasse werden Bäume gepflanzt und weitere Innenstadt-Parkplätze gestrichen. Kritik kommt

von der ÖVP, die Grünen basteln weiter an der „Grünen Zone“. Das Verkehrsthema drängt sich stark in die Koalitionsverhandlungen. SEITEN 4/5, 6

DER GRAZER, LUEF, KK


2 die seite zwei

www.grazer.at 5. JULI 2026

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Damit Ruh’ ist:

Wird Verkehr

zur Chefsache?

E

s gibt ja viele Themen,

bei denen unsere

ehrenwerten Polit-Vertreter

zum Streiten kommen.

Der Verkehr allerdings sticht

selbst in diesem Zusammenhang

noch einmal heraus.

Während in den letzten fünf

Jahren in der Innenstadt

gefühlt kaum ein Stein auf dem

anderen blieb und Parkplätze

zur Mangelware wurden,

verhärteten sich die Fronten

insbesonders zwischen den

umweltbewussten Grünen und

der wirtschaftsfreundlichen

ÖVP (siehe auch Seiten 4/5).

Dazwischen steht die KPÖ, die

innerhalb der Partei, wie man

hört, durchaus geteilter

Meinung über die Grazer

Verkehrspolitik ist. Klar ist nur:

So wie bis jetzt kann es nicht

mehr weitergehen. Der Gürtel

muss aus wirtschaftlichen

Gründen noch enger geschnallt

werden, teure

Großprojekte wird es keine

geben. Oder, wie Kahr-Sprecher

Georg Fuchs klarstellt:

„Das ist nicht die Epoche der

großen Fantasien.“ Allein

deshalb will die KPÖ möglichst

in Ruhe regieren und keine

Streitereien schlichten müssen.

Dafür braucht es eine stabile

Koalition. Diese wäre mandatstechnisch

am stärksten mit

ÖVP und Grünen als Dreierkoalition

möglich. Und um

inhaltlich auch eine Ruhe zu

haben, müsste Elke Kahr den

Verkehr zur Chefsache

erklären. Denn wie sie selbst

sagt: „Ich bin für alle da!“

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

Bei Fußball-

Legende

Toni Polster

kommen am

Wochenende

Eier, Tee und

Kaffee auf den

Frühstückstisch.

SCHERIAU

... Fußball-Legende Toni Polster

Der Fußballprofi über sein Frühstück, seinen Tipp, wer heuer Weltmeister

wird, und darüber, dass sein Schwiegersohn beim GAK spielt.

Was gibt es am Wochenende bei Ihnen zum

Frühstück?

Am Wochenende gibt es bei uns Ham and Eggs

oder Omelett. Also alles mit Eiern. Dazu trinke

ich einen Tee und später zwei Kaffee. Bei Tee bin

ich nicht wählerisch, egal ob Orange, Zitrone oder

Kamille, ich trinke das, was meine Frau einkauft.

Welchen Bezug haben Sie zu Graz?

Ich habe durch meine Tochter und meinen

Schwiegersohn einen sehr engen Bezug zu Graz.

Beide leben in Graz, da mein Schwiegersohn als

Kapitän beim GAK spielt. Ich bin daher auch ab

und zu bei Spielen im Stadion zu finden. Zudem

habe ich viele Freunde hier, wie Mario Haas, Ivo

Vastic oder Hannes Reinmayr.

Ihr neues Buch „Wir lachen bis heute“ ist

kürzlich erschienen. Was erwartet die Leser?

Zum einen ist es trotz Andi Herzog als Co-Autor

ein Bestseller geworden (lacht). Nein, es war

nie unser Ziel, einen Bestseller zu schreiben. Wir

wollten Leute, die schon lange kein Buch mehr in

der Hand hatten, zum Lesen zurückbringen, und

denen, die gerne lesen, ein Buch zum Lachen

schenken. Ich wünsche allen viel Freude mit dem

Buch.

Die WM ist in vollem Gange. Ihre Erinnerungen

an Ihre beiden Teilnahmen?

Ich habe sehr schöne Erinnerungen an meine

beiden Teilnahmen 1990 und 1998. Wir haben

uns in der Qualifikation gut verkauft. Leider haben

wir die Vorrunde nicht überstanden. Aber damals

war es mit weniger Mannschaften auch sehr

viel schwerer, weiterzukommen.

Ihr Co-Autor Andi Herzog ist auch Co-

Kommentator bei der WM. Wie beurteilen

Sie seine Leistung bisher?

Er macht das fantastisch. Er hat schließlich auch

ein Auge für den Fußball. Meine einzige Kritik:

Er soll aufhören, an die Spieler Schokoherzen zu

verschenken. Da hätte er von mir schon einen

strengen Verweis erhalten. Das stört nur beim

Training und geht auf die Fitness (lacht).

Wie sehen Sie die Leistung der Österreicher?

Zwiespältig – einerseits freue ich mich, dass wir

aufgestiegen sind, andererseits war die Leistung

nicht so gut.

Wer wird Ihrer Einschätzung nach Weltmeister?

Ich habe immer gesagt Spanien, obwohl Frankreich

auch sehr gut ist.

SABRINA NASERADSKY

Anton „Toni“ Polster wurde am 10. März 1964 in

Wien geboren. Seine Fußballkarriere begann 1973

bei Austria Wien. Mit dem Verein wurde er dreimal

Torschützenkönig der österreichischen Bundesliga

und dreimal österreichischer Meister. Er spielte unter

anderem für den FC Sevilla, Torino Calcio, Mönchengladbach

und den 1. FC Köln. Mit der österreichischen

Nationalmannschaft bestritt er zwei WMs und insgesamt

95 Länderspiele, in denen er 44 Treffer erzielte.



graz

6 graz

www.grazer.at 5. JULI 2026

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Die derzeitigen Temperaturen

beweisen, dass der Klimawandel

schon da ist. Klimawandelanpassung

ist daher das Gebot der Stunde.“

LR Simone Schmiedtbauer zur Hitzeperiode LAND STMK / BINDER

Weitere Parkplätze

Der Folder ist Teil der städtischen

Kampagne. TEAM/STRKROTZER

Neuer Folder für

die Gesundheit

■ Der Folder des Gesundheitsamtes

der Stadt Graz „Du

bist nicht allein“ informiert

über seelische Gesundheit,

gibt alltagstaugliche Anregungen

und verweist über einen

Code auf den digitalen Stadtplan

Seelische Gesundheit. Im

Mittelpunkt steht eine einfache

Botschaft: Wer psychisch belastet

ist, soll wissen, dass Hilfe

möglich ist und dass niemand

mit Sorgen, Ängsten oder Überforderung

allein bleiben muss.

Allein in der Raubergasse werden mehr als zehn Parkplätze gestrichen, gesamt doppelt so viele. ÖVP-Chef Kurt Hohensinner

wirft Vizebürgermeisterin Judith Schwentner vor, im Wahlkampf das Gegenteil gesagt zu haben. DER GRAZER, KK

LH Mario Kunasek gratulierte den

400 Maturanten. LAND STMK / JESSE STREIBL

Empfang für

400 Maturanten

■ In der Aula der Alten

Universität empfing Landeshauptmann

Mario Kunasek

jene Schüler, die ihre

Schullaufbahn heuer mit einer

Auszeichnung abgeschlossen

haben. Rund 400 Top-Absolventen

folgten der Einladung

des Landeshauptmanns. „Dieser

besondere Erfolg bei der

Reife- und Diplomprüfung ist

weit mehr als eine Anerkennung

schulischer Leistungen“,

betonte Kunasek.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

Achten Sie auf Ihren Wasserverbrauch?

■ Bei unserer Frage der Woche

wollten wir von unseren

Lesern wissen, ob sie bewusst

auf ihren Wasserverbrauch

achten. Das Ergebnis:

499 Teilnehmer, rund 63 Prozent,

gaben an, auf ihren Wasserverbrauch

zu achten, während

296 Personen dies nicht

tun. Das Ergebnis zeigt, dass

für die Mehrheit der Grazer ein

bewusster Umgang mit Wasser

bereits zum Alltag gehört.

Gleichzeitig macht der Anteil

jener, die nicht auf ihren Wasserverbrauch

achten, deutlich,

dass beim Thema Wassersparen

noch Potenzial für mehr

Bewusstsein besteht.

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

37,2 %

NEIN

62,8 %

JA

795 Teilnehmer, nicht repräsentativ,

Stand: Freitag, 3. Juli, 12 Uhr, Foto: Getty


5. JULI 2026 www.grazer.at

graz 57

TOP

Neue Flugverbindung

Corendon Airlines übernimmt die Flüge

nach Hurghada und bietet die Verbindung

künftig zweimal pro Woche an.

Mehr tödliche Verkehrsunfälle

Seit Jahresbeginn starben in der Steiermark

26 Menschen bei Verkehrsunfällen

– drei mehr als im ersten Halbjahr 2025.

FLOP

in der Innenstadt gestrichen

AUFREGUNG. Im Zuge

der Umgestaltung der

Kaiserfeldgasse werden

zahlreiche Bäume

gepflanzt und rund 20

Parkplätze gestrichen.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Im Zuge der geplanten Umgestaltungen

rund um Kaiserfeldgasse,

Raubergasse und

Schmiedgasse, die in der letzten

Stadtsenatsitzung beschlossen

wurden, werden erneut rund 20

Parkplätze gestrichen. Ein Umstand,

der der ÖVP besonders

sauer aufstößt. Sie wirft der zuständigen

Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner gar Wortbruch

vor. Noch während der

Spitzenkandidaten-Diskussion

zur Gemeinderatswahl in der

Ortweinschule versicherte sie,

dass keine weiteren Parkplätze

gestrichen würden (siehe Video

über den QR-Code), auch wenn

die wirtschaftliche Entwicklung

angespannt ist. Tatsächlich hebt

Schwentner auf die Frage das

„Nein“-Taferl, wie im Video zu

sehen ist. Die nun veröffentlichten

Pläne zeigen jedoch das genaue

Gegenteil.

Im Büro der Vizebürgermeisterin

sieht man das jedoch entspannt:

„Wir haben immer gesagt,

dass Parkplätze nicht aus

reinem Selbstzweck gestrichen

werden, und dazu stehen wir

auch. Hier entsteht ja ein neuer

Raum für Menschen und Grünraum,

der in einer Stadt für alle

immens wichtig ist.“

Erreichbarkeit

In den vergangenen fünf Jahren

wurden bereits mehr als 1500

Parkplätze im Stadtgebiet aufgelassen.

Wirtschaftstreibende

und Opposition bemängeln seit

Jahren, dass alternative Angebote

wie neue Tiefgaragenplätze

oder ein funktionierendes Parkleitsystem

weiterhin fehlen.

Erst vor wenigen Wochen verkündete

das Traditionsunternehmen

Rollett nach 185 Jahren

das Aus für seinen Standort in der

Innenstadt. Die Geschäftsführung

nannte dabei die erschwerte

Erreichbarkeit ausdrücklich

als einen der Hauptgründe. „Wer

weiterhin Parkplätze in der City

streicht, ohne Alternativen anzubieten,

gefährdet Arbeitsplätze

und Existenzen“, kritisierte Wirtschaftsstadtrat

Kurt Hohensinner

im Wahlkampf.

Ein Ende der Reduktion ist jedoch

nicht in Sicht: Bereits im

April 2024 kündigte die städtische

Verkehrsplanung an, im

Neutorviertel in den kommenden

Jahren mehrere hundert

Stellplätze streichen zu wollen.

Eine offizielle Anfrage der Grazer

Volkspartei im Gemeinderat

bestätigte diesen Kurs. Schwentner

stellte klar, dass die Anzahl

der Kurzparkzonen-Stellplätze

im Zuge des Umsetzungsfortschrittes

sukzessive reduziert

wird. Zudem sollen künftig 25

Prozent der verbleibenden Plätze

für Anrainer reserviert sein.

Diskussions-

Video

Judith Schwentner verneinte die Frage, ob sie weitere Parkplätze streichen

wolle (kleines Bild). Der Plan (auch auf www.grazer.at) zeigt etwas anderes. KK


202425010

6 graz

www.grazer.at 5. JULI 2026

K O M M E N T A R

von

Sabrina

Naseradsky

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at

Die Party mit

dem großen

„ABER“

A

m vergangenen

Sonntag ging die Grazer

Gemeinderatswahl

über die Bühne. Für ein paar

Parteien war danach Party

angesagt, bei anderen herrschte

jedoch eher Katerstimmung.

Dazu gehörte auch die

SPÖ, die mit 5,6 Prozent ein

desaströses Ergebnis eingefahren

hat. Nach Party war

danach eigentlich keinem in

der Partei zumute. Wobei die

Betonung auf eigentlich liegt,

denn Anna Robosch, SPÖ-Vorstandsmitglied,

Sektionsvorsitzende

und Gemeinderätin,

stattete der KPÖ bei ihrer

Wahlparty einen Besuch ab

(nachzulesen im Grazer24,

Ausgabe vom 30. Juni). Ob sie

dort nun gefeiert hat oder, wie

sie selber in einem Instagram-

Video (leider nicht öffentlich

einsehbar) sagt, „nur“

Wahlsiegerin Elke Kahr und

Freunden in der KPÖ zum

Wahlsieg gratuliert hat, wissen

nur sie selbst und die anderen

Gäste. Die Optik bleibt

dennoch eine schiefe. Denn

gerade als Politikerin befindet

man sich im Brennpunkt der

Öffentlichkeit. Ja, Politiker sind

auch Privatmenschen, aber

gerade nach einer verlorenen

Wahl werden die eigenen

Handlungen genau beobachtet.

Vielleicht wäre es besser

gewesen, Anna Robosch wäre

nach der Wahl einfach nach

Hause gegangen; so hat sie

nun aber den Schaden, und

für den Spott muss sie nicht

extra sorgen.

Gespräche über Koalitionen sind angelaufen

Wird der Verkehr

zur Chefsache?

Noch ist der Gemeinderatssitzungssaal leer. Bis 27. August soll die neue Regierung aber stehen.

SPANNEND. Hinter den Kulissen wird bereits intensiv über die neue Stadtregierung

verhandelt. Die KPÖ will ÖVP und Grüne an einen Tisch bringen,

dafür müsste das Verkehrsressort wohl zur Chefsache gemacht werden.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Gemeinderatswahl ist

geschlagen, jetzt laufen

die Verhandlungen und

Gespräche über mögliche Koalitionen

und Arbeitsübereinkommen

auf Hochtouren. Die

Wahlsiegerin KPÖ gibt dabei das

Tempo vor und die Schlagzahl ist

hoch, da man am 27. August den

konstituierenden Gemeinderat

abhalten wird. Zudem geht Bürgermeisterin

Elke Kahr Ende Juli

in Urlaub, bis dahin soll alles in

trockenen Tüchern sein.

Gespräche wurden bereits mit

allen im Gemeinderat vertretenen

Parteien absolviert, wobei

alle am Mittwoch stattgefunden

haben, nur die Grünen am Donnerstag.

Ein Zufall, wie man im

Büro von Elke Kahr mitteilt, die

Grünen hätten am Mittwoch keine

Zeit gehabt.

Während so gut wie alle Fraktionen

von einer angenehmen Atmosphäre

sprachen, ist auch klar,

dass die FPÖ, die Neos und die

SPÖ eine Koalitionsbeteiligung

ablehnen. Bei der FPÖ geht sich

das inhaltlich nicht aus, SPÖ und

Neos, die ja beide den Klubstatus

verfehlten, haben aus ihrer Sicht

nicht den Regierungsauftrag der

Bevölkerung erhalten.

Streitpunkt Verkehr

Bleiben die ÖVP und die Grünen,

die bekanntlich nicht allzu

gut miteinander können. Die

KPÖ hingegen möchte am liebsten

eine stabile Dreierkoalition

schmieden. Ob sich dieser Spagat

ausgeht, wird man in den nächs-

DER GRAZER

ten Tagen sehen. Fakt ist, dass

ÖVP-Chef Kurt Hohensinner

schon im Vorfeld der Wahl als Koalitionsbedingung

festgelegt hat,

dass die Grünen das Verkehrsressort

nicht leiten dürfen. Die grüne

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner hingegen machte

unmissverständlich klar, dass die

Fortsetzung der unter ihr begonnenen

Projekte im Verkehrsressort

für sie nicht verhandelbar ist.

Bleibt als einzige Lösung über,

dass das Verkehrsressort zur

Chefsache erklärt wird und Bürgermeisterin

Elke Kahr für Ruhe

sorgt. „Derzeit ist noch alles offen,

wir denken viele Varianten

durch“, erklärt Kahr-Sprecher

Georg Fuchs. Mitte nächster

Woche will man vertiefende Gespräche

sowohl mit den Grünen

als auch mit der ÖVP führen.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel.

0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | HR/PROKURA: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer |

REDAKTION: Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533),

Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael

Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80

666 6890), | OFFICE MANAGEMENT & MARKETING: Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREI TETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö,

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„Druck- und Recyclingpapierprodukte“

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Druck Carinthia, UW-NR. 1417

Styria GmbH & Co KG,

UW-Nr. UZ24-1417

EU Ecolabel: Bitte

sammeln Sie Altpapier

für das Recycling


5. JULI 2026 www.grazer.at

graz 7

Kommt eine Brücke?

INTERESSANT. Die Andritzer ÖVP ließ mit der Idee eines Bezirksstrandes in einem

Naturschutzgebiet aufhorchen. Genau dort soll auch eine Brücke kommen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Viel Kritik musste die Andritzer

ÖVP für ihre Idee eines

Bezirksstrandes einstecken.

Doch worum ging es konkret? Im

Naturschutzgebiet Weinzödl soll

ein Bezirksstrand nach Vorbild

des Stadtstrandes und der Augartenbucht

entstehen. „Gerade der

Mündungsbereich des Andritzbachs

– direkt neben dem Murradweg

– wird dennoch (entgegen der

Vorschriften) von der Bevölkerung

an schönen Tagen stark frequentiert.

Der Nutzen als Schutzgebiet

ist dort somit real nicht gegeben“,

erklärt VP-Bezirksparteiobmann

Christian Jelesic.

Konkret

Doch so absurd, wie die Idee zu

sein scheint, ist sie gar nicht, denn

wenn man sich den Mobilitätsplan

Graz 2040 anschaut, ist genau

hier eine zusätzliche Murquerung

für Fuß-, Rad- und öffentlichen

Verkehr angedacht. Kuriosum am

Rande: Der derzeit in Bau befindliche

Pongratz-Moore-Steg ist nur

knapp 500 Meter entfernt. Wie

also passt die Planung mit dem

dort befindlichen Naturschutzgebiet

zusammen? Aus dem Büro

von Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner heißt es dazu: „Derzeit

gibt es dazu noch keine konkreten

Planungen. Für die kommende

Gemeinderatsperiode ist

jedoch eine Prüfung möglicher

Optionen vorgesehen, selbstverständlich

unter Berücksichtigung

des Naturschutzgebiets. Ein möglicher

Umsetzungshorizont liegt

im Jahr 2040.“

Hier am Andritzbach könnten ein Strand

und eine Brücke entstehen. CC BY-SA 4.0/C.STOCKNER

Center-Manager Martin Wittigayer

freut sich auf die Coolcation.CENTER WEST

Schulschluss im

Center West

■ Urlaubsfeeling ganz ohne

Kofferpacken heißt es bei Coolcation

im Center West. So wartet

am 10. Juli eine Schulschlussaktion.

Alle Schüler erhalten mit

ihrem Zeugnis 1+1 Tickets für

Woop! und „Abenteuer Minigolf“

sowie ein gratis Eis von

Interspar. Am 14. Juli wartet

eine Autogrammstunde mit den

Sturm-Stars auf die Fans. Im

Anschluss stehen die „Hundstage“

im Zeichen der vierbeinigen

Begleiter. Das Center West

wird dabei zum Dog Beach.


8 graz

www.grazer.at 5. JULI 2026

Geschäfts

Börse

www.grazer.at

Alisa Schmidberger-Ilic

hat ihre

Leidenschaft für

Luxustaschen zum

Beruf gemacht.

In der Pomeranzengasse

hat sie

jetzt Bagatelle

eröffnet.

LUEF

Ex-Innenstadt-Kultlokal ist

jetzt Luxus-Taschen-Store

NEU. Im ehemaligen L’Angolo in der Grazer Innenstadt hat ein Vintage-Designer-Laden aufgesperrt.

Außerdem gibt es einen neuen Bagel-Hotspot und ein Comeback an einem kultigen Pizza-Standort.

In der Grazer Innenstadt gibt’s

eine neue Adresse für Luxus-

Liebhaber: Alisa Schmidberger-Ilic

hat kürzlich im ehemaligen

Kultlokal L’Angolo in der

Pomeranzengasse 3 ein Geschäft

für exklusive Vintage-Designerstücke

eröffnet. Bagatelle heißt

der Laden, in dem sie sorgfältig

ausgesuchte Stücke renommierter

Luxusmodehäuser aus

zweiter Hand – von Hermes und

Chanel über Dior und Gucci bis

hin zu Louis Vuitton und Prada

– anbietet. Sämtliche Produkte

werden durch erfahrene Experten

in Frankreich auf ihre Echtheit

geprüft. Angeboten werden

Taschen, aber auch ausgewählte

Accessoires, Schuhe und persönlich

kuratierte Kleidungsstücke

– eher vom Laufsteg. Alle Stücke

sind entweder unbenutzt oder

neuwertig. „Das ist eine persönliche

Leidenschaft von mir, ich

habe schon 2011 angefangen. In

Graz gibt es so etwas nicht wirklich.

Da haben wir jetzt gesagt:

Komm, wir gehen das jetzt an“,

freut sich die Inhaberin.

Ein Stück New York

In der Sporgasse ist vor Kurzem

„Paddy’s Coffee & Bagel Club“

eigezogen. Die Bagels werden

nach einem New Yorker Rezept

zubereitet und bringen ein Stück

des Big Apple nach Graz. Derzeit

befindet sich das Geschäft

im Soft Launch. Ob mit Fleisch,

Fisch, vegetarisch oder vegan –

das Angebot hält für jeden etwas

bereit. Ergänzt wird die Karte

durch Getränke wie Kaffee oder

Matcha Latte.

In den ehemaligen Räumlichkeiten

der einstigen Pizzeria

„Georgi“ in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße

eröffnet am Montag

das „Alcedo’s“. Künftig gibt es

dort napoletanische Pizza und

gute Drinks auf der Speisekarte.

Außerdem lädt eine neue Dachterrasse

zum Verweilen ein.

Shoppingcenter

Auch in der ShoppingCity Seiersberg

tut sich einiges: TKMaxx erweitert

seine Mietfläche auf stolze

3800 Quadratmeter und wird mit

der Eröffnung Ende Oktober der

größte Standort Österreichs. Bereits

am 1. September kommt im

Erdgeschoß neben H&M der einzige

Thomas-Sabo-Pop-up-Store

der Steiermark dazu. „Die Investitionen

internationaler Marken

zeigen, dass die Shopping City

Seiersberg heute weit mehr als

ein Einkaufszentrum ist. Wir sind

eine Plattform für die Zukunft des

Handels“, freut sich Geschäftsführer

Anton Cech.

Gleichzeitig werden rund

1,8 Millionen Euro in die Modernisierung

der Infrastruktur investiert.

Bis Ende des Jahres werden

sämtliche WC-Anlagen vollständig

erneuert und die Kapazität

wird nahezu verdoppelt. Außerdem

kommen neue Beauty-Sta-

tionen und Schminktische dazu.

Im Murpark entsteht indes

ein neuer Intimissimi-Standort.

Die italienische Lingerie-Kette

siedelt im Erdgeschoß ein paar

Meter weiter in die ehemaligen

Flächen der Confiserie Hussel.

Und im Citypark hat mit 1. Juli

die Änderungsschneiderei Mohsen

eröffnet. Alizadeh Mohsen

kürzt Hosen, passt Kleider an,

erneuert Reißverschlüsse oder

bringt Lieblingsstücke wieder auf

Maß. Zu finden ist die Schneiderei

im Obergeschoß.

Kurze Auszeit

Direkt in der Schmiedgasse 17

befindet sich kangyu massage

Graz. Aus baurechtlichen Gründen

muss das Studio vorübergehend

geschlossen bleiben.

Sobald der Termin für die Wiedereröffnung

feststeht, ist das

Institut wieder wie gewohnt für

seine Kunden da.

VENA, LS, VW


5. JULI 2026 www.grazer.at

graz 9

Ab sofort stehen

im Grazer

Augartenpark

17 Stühle

zur freien

Nutzung zur

Verfügung.

Sie können im

Park flexibel

bewegt werden.

STADT GRAZ

Stühle für Augartenpark

■ Im Augartenpark stehen ab

sofort 17 frei nutzbare Parkstühle,

die im Park flexibel bewegt werden

können. Sie sollen zum Verweilen

einladen und sind von den

grünen Metallstühlen inspiriert,

die in Pariser Parks frei zur Verfügung

stehen. Mit diesem Pilotprojekt

möchte die Stadt Erfahrungen

sammeln und herausfinden, ob

das Angebot von der Bevölkerung

angenommen wird. Ist dies der

Fall, könnten weitere städtische

Grünflächen mit flexiblen Parkstühlen

ausgestattet werden. Die

Stühle werden in Kooperation mit

der Caritas betreut. Außerhalb der

Nutzungszeiten werden sie versperrt

und täglich wieder bereitgestellt.

„Wir wollen unsere Parks

nicht nur grüner machen, sondern

auch noch besser nutzbar.

Oft sind es die einfachen Ideen,

die den spürbaren Unterschied

machen“, betont Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner.


10 graz

www.grazer.at 5. JULI 2026

Im südlichen Teil der Puchstraße fehlt ein Gehsteig. Vor allem Oberflächenwasser

sorgen dort für Probleme. Jetzt laufen die Planungen.

Jahrelang geforderter

Gehsteig wird geplant

LANGWIERIG. In der südlichen Puchstraße wurde

endlich die Planung eines Gehsteigs beauftragt.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Gut Ding braucht Weile!

Das wissen auch die Puntigamer,

die seit Jahren

einen Gehsteig in der Puchstraße

fordern, nur zu gut – allen voran

Bezirksvorsteher Helmuth

Scheuch. Der stellte 2017 den

ersten Antrag für einen Gehund

Radweg zwischen Markusgasse

und Puchwirt. „Fußgänger

und Radfahrer aus den relativ

neuen Siedlungsgebieten müssen

Trampelpfade benutzen,

um den nächsten Nahversorger

zu erreichen“, ärgerte er sich

damals. Die dafür benötigten

Wege sind meist nicht asphaltiert,

und wenn es regnet, aufgrund

des Oberflächenwassers

nahezu unpassierbar.

Jetzt traute er seinen Augen

kaum. Just ein paar Tage vor der

Gemeinderatswahl erreichte

ihn die Nachricht, dass besagter

Gehsteig nun doch gebaut

werden soll. Das wird auch im

Stadtplanungsamt bestätigt.

„Nach einer Ausschreibung

wurde nun das Siegerbüro beauftragt,

einen Plan zur Errichtung

des Gehweges auszuarbei-

ten. Ich gehe davon aus, dass

noch im Herbst der Plan fertig

sein wird und danach mit der

Umsetzung gerechnet werden

kann“, so Scheuch.

„Sichere Gehsteige sind keine

Kleinigkeit, sondern Voraussetzung

für eine lebenswerte Stadt.

Jeder geschlossene Lückenschluss

bedeutet mehr Sicherheit

und Lebensqualität“, so die

zuständige Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner. „Deshalb

arbeiten wir konsequent daran,

das Grazer Gehwegenetz weiter

auszubauen.“

Den Stein ins Rollen gebracht

hat letztlich wohl auch die neue

Zentrale des Roten Kreuz, die

Mite Juni eröffnet wurde. Denn

eine neue Verbindungskreuzung

soll entstehen. Genaue Details

können mit Verweis auf die

erst laufenden Planungen noch

nicht bekanntgegeben werden.

Weiterer Abschnitt

Zwei nördlichere Abschnitte der

Puchstraße wurden bereits in

den vergangenen Jahren umgebaut.

Nach dem Teilabschnitt

bis zur Sturzgasse 2021 folgte

2024 der zweite bis zur Hausnummer

62.

KK

Eine gängige Masche ist, dass die Betrüger ihren Opfern einreden,

potenzielle Einbruchsopfer zu sein, und „Hilfe“ anbieten.

Betrüger: Achtung vor

falschen Polizisten

WARNUNG. Die Gemeinde Gratkorn warnt

vor falschen Polizisten am Telefon.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Es ist ein leider immer wieder

hochaktuelles Thema,

nun warnt auch konkret

die Gemeinde Gratkorn vor Betrügern,

die sich am Telefon

fälschlicherweise als Polizisten

ausgeben und sich so bereichern

wollen.

Perfide

Betrüger geben sich am Telefon

als Polizisten aus und behaupten,

dass es in der Nachbarschaft

in Gratkorn zu Einbrüchen gekommen

sei. Mit erfundenen

Geschichten setzen sie ihre Opfer

gezielt unter Druck und behaupten,

Bargeld, Schmuck oder andere

Wertgegenstände müssten zur

angeblichen „Sicherung“ des Vermögens

an die Polizei übergeben

werden. Besonders hinterhältig

ist, dass die Täter ihre Telefonnummern

digital manipulieren.

Dadurch erscheint am Display

beispielsweise eine deutsche Rufnummer,

obwohl sich die Anrufer

tatsächlich im EU-Ausland befinden.

Auf Nachfrage bei der Polizei

heißt es, dass es leider ein immer

GETTY

wieder hochaktuelles Thema ist

und immer neue Betrugsmaschen

ausprobiert werden. Jetzt

gerade sind es angebliche Polizisten,

ein anderes Mal sind es Betrüger,

die sich als Ärzte ausgeben

und behaupten, Geld für schwerkranke

Kinder zu sammeln.

Die Polizei weist ausdrücklich

darauf hin, dass sie niemals telefonisch

die Übergabe von Geld,

Schmuck oder anderen Wertgegenständen

verlangt. Wer einen

solchen Anruf erhält, sollte sich

keinesfalls unter Druck setzen

lassen, das Gespräch sofort beenden

und im Zweifelsfall die

nächstgelegene Polizeidienststelle

kontaktieren.

Im Schadensfall

■ Erstatten Sie umgehend Anzeige

in der nächstgelegenen

Polizeidienststelle.

■ Notieren Sie die Telefonnummer

des Anrufers.

■ Sollten Sie Wertsachen übergeben

haben, verständigen Sie

den polizeilichen Notruf 133.

■ Klären Sie Verwandte und

Freunde über diese Betrugsform

auf.


5. JULI 2026 www.grazer.at

graz 13


12 graz

www.grazer.at 5. JULI 2026

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Entbehrlicher Vorschlag

Vorweg: Österreichs Nationalmannschaft

hat es versucht und

hat auch hart gekämpft, musste

aber leider die Niederlage

von 3:0 von den übermächtigen

Spaniern hinnehmen. Anlässlich

des WM-Fußballmatches

im Sechzehntelfinale Österreich

gegen Spanien ist Bundespräsident

Alexander Van der Bellen

am vergangenen Donnerstag in

der ZIB-1-Abendsendung um

19.30 Uhr im Namen der Kinder

mit einer besonderen Bitte

an alle Eltern herangetreten,

und zwar: „Lassen Sie sie heute,

also am Donnerstag, ein wenig

länger aufbleiben!“ „Ja, bis spät

in die Nacht hinein fernsehen

ist nicht gut, ich weiß das. Aber

drücken Sie diesmal ein Auge zu,

damit die Kinder, die das wollen,

unsere Nationalmannschaft

live anfeuern können“, führte

Van der Bellen weiter aus. Wenn

schon, dann sollte der Appell an

die Eltern wohl eher dem NEOS-

Bildungsminister Christoph Wiederkehr

zustehen. Letztlich aber

entscheiden die Eltern über das

Wohl ihrer Kinder, ob sie länger

aufbleiben dürfen oder nicht.

Diese Verantwortung kann ihnen

niemand abnehmen. Bundespräsident

Alexander Van der Bellen,

der zu wichtigen und existenziellen

Tagesproblemen vornehmlich

schweigt, sollte sich auf sein Aufgabengebiet

konzentrieren und

nicht zur Selbstdarstellung von

einem Fettnäpfchen in das andere

treten.

Peter Puster

* * *

Traurig

Es ist doch eigentlich ein Armutszeugnis

für eine Gesellschaft, dass

es heutzutage für die eigentlich

selbstverständlichsten Parameter

für ein konfliktfreies Miteinander

im öffentlichen Raum Hinweisschilder

oder seit Neuestem

sehr aufdringliche permanent

abgespielte akustische Hinweise

in öffentlichen Verkehrsmitteln

braucht, die (und hier „beißt sich

die Katze in den Schwanz“) leider

in den meisten Fällen überhaupt

nicht beachtet werden, gerade

WEIL viele Menschen so sind, wie

sie heutzutage eben sind. Man

schaue sich nur die vielen ausgelaugten,

unfreundlichen, überheblichen

Gesichter im Alltag

auf den Straßen so an. Man hat

im Zusammentreffen mit Menschen

oft das Gefühl, es wird einem

sein bloßes Hiersein im selben

Moment nicht gegönnt (das

gilt in allen Mobilitätsgruppen),

geschweige denn man möchte

als Fußgänger stehen bleiben,

sich umschauen, langsam durch

die Stadt flanieren etc. Da spürt

man dann die „wohlwollende

Empathie“ des Gegenübers. Viele

Menschen sind, wenn sie einmal

höflich sind, übertrieben höflich

und tun das eigentlich für sich

und möchten dabei möglichst gesehen

werden, welche Großtat an

Entgegenkommen sie da gerade

vollbringen! Ich freue mich meist,

wenn ich älteren Menschen begegne,

da braucht man über die

selbstverständlichsten Dinge wie

Umsichtigkeit, Respekt(abstand)

vor den Mitmenschen und z. B.

Rücksichtnahme beim Ausweichen

auf den Gehsteigen in fast

allen Fällen nicht einmal nachdenken,

die haben das einfach

drauf! Leider werden diese Generationen

über kurz oder lang

nicht mehr hier sein!

Bernd Schimeczek

* * *

Appell

Der Brunnen am Eisernen Tor ist

wieder leer – und das hat einen

traurigen Grund. In den letzten

Wochen wurde beobachtet, dass

viele Menschen den Brunnen

zum Baden nutzen. Dies führt

dazu, dass das Wasser schnell

verschwindet und der Brunnen

nun erneut trockenliegt. Verbote

und Tafeln sollte man aufstellen.

Der Brunnen am Eisernen

Tor ist eigentlich ein historisches

Denkmal und Teil des Stadtbildes.

Mein Anliegen: Wir alle sind

aufgefordert, respektvoll mit historischen

Stätten umzugehen

und diese für die kommenden

Generationen zu schützen. Bitte

verzichten Sie daher darauf, im

Brunnen am Eisernen Tor zu baden.

So bleibt die Schönheit dieses

Ortes erhalten und alle können

ihn weiterhin genießen.

Wolfgang Gottinger

Jetzt App downloaden!

Kommende Woche

im

Neue Führungskräfte

■ Nächste Woche geht es weiter

mit der spannenden Frage, welche

neue Grazer Koalition es geben

wird. Bürgermeisterin Elke

Kahr hat erste Gespräche mit allen

in den Gemeinderat gewählten

Parteien geführt. Eine Koalition

soll bis 27. August stehen.

Innovationsstandort Graz

■ Am Montag werden die neuen

Führungskräfte am LKH Graz

II vorgestellt. Mit dabei sind unter

anderen Therese Gogg, Leitung

Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie,

und Oleksiy Tsybrovskyy,

Leitung Institut für Pathologie.

Die Koalitions-Frage

■ Graz hat außergewöhnliche

Stärken in Forschung, Bildung

und Industrie. Gemeinsam präsentieren

am Montag Vertreter

des Forschungsnetzwerks innoregio

styria ihre Vision und konkrete

Vorschläge.

STREET VIEW, FISCHER, IV STMK


5. JULI 2026 www.grazer.at

graz 13

Jetzt Ferienpate werden!

GUTES TUN. Auch dieses Jahr sucht „der Grazer“ gemeinsam mit Partnerorganisationen Ferienpaten,

die mit Patenschaften in Höhe von 75 Euro Kindern einen schönen Ferienaufenthalt ermöglichen.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

In einer Zeit, in der alles teurer

wird und viele Familien

von finanziellen Herausforderungen

betroffen sind, wird

es zunehmend schwieriger,

Kindern einen Ferienaufenthalt

zu finanzieren. Seit vielen Jahren

sucht „der Grazer“ daher

gemeinsam mit den Partnerorganisationen

Kinderland Steiermark

und Kinderfreunde Steiermark

Ferienpaten, die Kindern

mit einer Patenschaft in Höhe

von 75 Euro eine schöne Auszeit

im Sommer ermöglichen – entweder

als finanzielle Beteiligung

oder als vollständige Übernahme

der Kosten.

Zahlreiche Leser haben bereits

Patenschaften übernommen

und Kindern dadurch

einen Ferienaufenthalt ermöglicht.

Ein besonderer Dank gilt

etwa Gertraude Schwarz, Iva

Segotic und Paul Gragl Jennif,

die je zwei Patenschaften

übernommen haben, und Astrid

Brunner, Gertraud Prügger,

Gerti Marianne Münnich,

Christa Wollinger, Esther Gutmann

sowie Sonja Maes mit je

einer Patenschaft.

Wer noch Ferienpate werden

möchte, hat bis 26. Juli Zeit, eine

Patenschaft zu übernehmen.

Patenschaft

Einzahlungen: Eine Patenschaft

kostet 75 Euro. Mehrere Patenschaften

sind herzlich willkommen.

Bank: RLB Steiermark

IBAN: AT71 3800 0000 0002 8266

BIC: RZSTAT2G

Kontoinhaber: Media21 GmbH

Mit einer Ferienpatenschaft kann Kindern im Sommer ein Aufenthalt in

einem Feriencamp am Wörthersee oder am Turnersee geboten werden. GETTY

Die Volksschule Algersdorf hat den Bauzaun der benachbarten Sport-Mittelschule

Graz-Eggenberg in eine bunte Kunstausstellung verwandelt. STADT GRAZ/FISCHER

Die Baustelle wird bunt

■ Dass Baustellen nicht zwangsläufig

trist und grau sein müssen,

beweist gerade die Volksschule

Algersdorf. In der benachbarten

Sport-Mittelschule Graz-Eggenberg

haben vor kurzem die Umbauarbeiten

begonnen. Rund

200 Zeichnungen der Schüler

schmücken ab sofort den rund

17 Meter langen und 1,75 Meter

hohen Bauzaun.

Ob Löwen, Blumen, Häuser

oder Bären – die Kinder haben

ihrer Kreativität freien Lauf gelassen

und den Bauzaun mit ihren

bunten Motiven in eine Freiluft-

Kunstausstellung verwandelt.

Möglich wurde die Aktion

durch das Engagement der

Volksschule Algersdorf sowie

durch die Zusammenarbeit der

Stadtbaudirektion, der Abteilung

für Bildung und Integration,

achtzigzehn und der GBG. Die

Zeichnungen der Kinder wurden

digitalisiert und auf eine robuste

Bauplane gedruckt, die nun den

Bauzaun ziert.


RR

GRAZ

RGESTÜT

16 www.grazer.at 5. JULI 2026

szene

GRAZ graz

KARMELITERPLATZ

PARTNER:

KARMELITERPLATZ

CH UNTER: FAIRTICKET.AT & OETICKET.COM

19 14| 06 | 2026

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

RGESTÜT

PIBER

19 | 06 | 2026

OZZI

15.8.: Robin Schulz

TZTE ÖSTERREICH-KONZERT

PIBER

LIPIZZANERGESTÜT

LIPIZZANERGESTÜT

Freitag ist’s, und das Leben geht

weiter. Auch wenn es gestern für

die Mannschaft leider nicht

gereicht hat.“

Sänger Paul Pizzera in seinem Podcast Hawi D’Ehre KK

Top-Konzerte

PARTYSTIMMUNG. Auch diesen Sommer gibt es wieder

einige Konzerte, die man nicht verpassen darf.

PIBER

15 | 08 LIPIZZANERGESTÜT

| 2026

GRAZ

2026

2026

GRAZ ERPLATZ

PARTNER:

& OETICKET.COM

COM

ERPLATZ

19 | 06 | 2026

PIBER

19 | 06 | 2026

15 | 08 | 2026

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KARMELITERPLATZ

KARMELITERPLATZ

: FAIRTICKET.AT & OETICKET.COM

| 08 | 2026

15 | 08 | 2026

15

GRAZ

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PARTNER:

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H UNTER: FAIRTICKET.AT & OETICKET.COM

PARTNER:

7. 8.: Seiler und Speer

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

4. 9.: Pizzera & Jaus

Der Sommer wird laut,

mitreißend und unvergesslich!

Wenn die warmen

Abende nach Musik

verlangen, verwandelt

sich unter anderem

der Karmeliterplatz

wieder in

eine große Open-

Air-Bühne. Hochkarätige

Acts, beste

Stimmung und

Gänsehautmomente

machen die Konzerte

diesen Sommer zu einem

Pflichttermin für Musikfans.

Highlights

Im August warten gleich zwei

Konzertabende, die man sich

rot im Kalender markieren sollte.

Den Auftakt machen am 14.

August Wolfgang Ambros und

EGON7, die mit legendä ren Austropop-Hits,

rockigen Klängen

und jeder Menge Live-Energie

den Karmeliterplatz zum Mitsingen

und Mitfeiern bringen.

Ein Abend voller Klassiker, guter

www.grazer.at

Stimmung und unvergesslicher

Konzertmomente ist garantiert.

Am 15. August übernimmt

Weltstar Robin Schulz die Bühne

und verwandelt den Karmeliterplatz

mit seinen internationalen

Chart-Hits,

pulsierenden Beats

und seiner einzigartigen

Show in

eine riesige Open-

Air-Tanzfläche.

Beste Stimmung,

Sommerfeeling

und zwei musikalische

Highlights, die

den Karmeliterplatz

garantiert zum Beben

bringen.

Bebend

Mit ihrer erfolgreichen „HÖDN“-

Tour machen Seiler und Speer

auch in Graz Halt: Am 7. August

2026 bringt das österreichische

Erfolgsduo die Freiluftarena

B der Messe Graz zum

Beben. Fans dürfen sich auf ein

mitreißendes Open-Air-Konzert

mit den größten Hits, neuen

Songs und jeder Menge

Gänsehaut-Momente freuen.

präsentiert

Termine auf einen Blick

■ Seiler und Speer: 7. August in

der Messe Graz

■ Wolfgang Ambros: 14. August

am Karmeliterplatz mit Egon 7

■ Robin Schulz: 15. August am

Karmeliterplatz

■ Pizzera & Jaus: 4. September

in der Messe Graz

SCHERIAU (2), DEFRANCESCO PHOTOGRAPHY, BEREITGESTELLT


5. JULI 2026 www.grazer.at

szene graz 15 17

Christine Aschbacher GEBURTSTAGSKINDER

Thomas „Wenzo“ Wenzl

Am 10. Juli feiert die ehemalige Arbeitsministerin

ihren 43. Geburtstag.

Happy Birthday!

PARLAMENTSDIREKTION/J. ZINNER; B. GASSER

DER WOCHE Am 11. Juli feiert der Künstler ebenfalls

seinen 43. Geburtstag. Wir wünschen

ihm alles Gute!

im Sommer

Happy Birthday!

Wenn Pizzera & Jaus die Bühne

betreten, sind beste Unterhaltung

und jede

Menge Stimmung

garantiert.

Im Rahmen ihrer

„Jetz’ kummst ma auf de

Tour!“ gastiert das österreichische

Erfolgsduo am 4.

September 2026 in der Freiluftarena

B der Messe Graz.

Gemeinsam mit Special Guest

LEMO erwartet die Besucher

ein unvergesslicher Open-

Air-Abend voller Humor,

eingängiger Hits und mitreißender

Live-Musik – ein

Konzert, das man sich nicht

entgehen lassen sollte.

14. 8.: Wolfgang Ambros

Designer und s’Finks-Mastermind Herbert Traumüller (r.) begrüßte Agenturchefin

Sabrina Deutsch (l.) und Sängerin Monika Martin (M.). CHRISTINE TROPPER

Heißes Sommerfest

■ Bei tropischen Temperaturen

lud Designer Herbert

Traumüller zu seinem mittlerweile

legendären Sommerfest

in seine Boutique s’Finks

am Freiheitsplatz. Bei coolen

Drinks, prickelndem Prosecco

und heißen Beats konnten die

zahlreichen Gäste durch die

wunderschönen Outfits stöbern

und beim Sale das eine

oder andere Schnäppchen ergattern.

Das Sommerfest und

die einzigartigen Angebote

nicht entgehen ließen sich:

Öffi-Stimme Simone Koren-

Wallis, Tanzschul-Lady Claudia

Eichler mit Tochter Lisa

Weswaldi-Eichler, Agenturchefin

Sabrina Deutsch,

Gastronom Cosimo, Sängerin

Monika Martin, die Influencerinnen

Hedi Grager und

Elizabeth Pertschi, Steuerberaterin

Doris Wagner, Immobilienprofi

Michaela Rettenbacher,

Ulli Glettler und

Sandra Assam u.v.m.

Der Trend zu Mocktails

■ Ein Sommerabend, ein guter

Drink und entspannte Musik – für

immer mehr Menschen gehört

dazu nicht unbedingt Alkohol. Der

Trend zu sogenannten „No & Low“-

Drinks hat sich in den vergangenen

Jahren in der internationalen Barkultur

weiterentwickelt. Auch im

Viertel 4 wird dieser Entwicklung

Rechnung getragen. Neben vielen

Getränkeklassikern und Cocktails

mit Alkohol gibt es auch immer

mehr alkoholarme und -freie Varianten

auf der Karte. „Alkoholfreie

Drinks haben sich in den vergangenen

Jahren enorm weiterentwickelt.

Heute geht es nicht darum,

etwas wegzulassen, sondern neue

Geschmackserlebnisse zu schaffen“,

so Viertel-4-Head-Bartenderin

Kate Schröder. Passend dazu

setzt die Pop-up-Bar auch beim

Unterhaltungsprogramm auf entspannten

Sommergenuss. Jeden

Donnerstag verwandelt sich das

Viertel 4 in eine Open-Air-Bühne

für regionale Live-Acts unterschiedlichster

Stilrichtungen.

Gepaart mit Lounge-Bereichen, Liegestühlen, kreativen Drinks und Snacks

entsteht mitten in der Grazer Innenstadt echtes Urlaubsgefühl.

JACK COLEMAN


16 szene

www.grazer.at 5. JULI 2026

Die beiden Alben „Chateau Obscure“ und „Jack of Spades“

von Matter Of Taste genießen Kultstatus. ROCKARCHIV/UMJ

Grazer Kultrocker sind zurück

■ Für das Area53-Festival am 16. Juli gibt’s eine Reunion

der ehemaligen Progrock-Kultband Matter Of

Taste, die Ende der 1990er-Jahre weltweit für Aufsehen

und zum Teil hymnische Kritiken in führenden

Musikmagazinen wie „Metal Hammer“ oder „Rock

Hard“ sorgte. Neben Musikern der Urformation rund

um Gitarrist & Mastermind Franz Wetzelberger, Joe

Vötter (voc), Kurt Strohmeier (voc) und Kurt Schachner

(b) sind Alexander Meister (Klavier & Keyboard,

vormals Egon 7), Sigi Willmann (Drums, auch bei den

Nockis) und Raphael Wetzelberger (git) mit am Start.

Für die Grazer Fans spielen sie ein Warm-up-Konzert

im Moxx: Am 8. Juli um 20 Uhr ist es so weit!

Candlelight Ficus spielt am 1. August

am Mariahilferplatz.

REITHOFER MEDIA

MUR-Szene: 21

Jahre Weltmusik

■ Das Festival MUR-Szene

verwandelt den Grazer Mariahilferplatz

auch in diesem Sommer

wieder in eine Bühne für

musikalische Vielfalt aus aller

Welt. Drei Wochen lang, jeweils

donnerstags, freitags und samstags,

erwartet die Besucher ab

20 Uhr Weltmusik vom Feinsten,

und das bei freiem Eintritt.

Mit seinem abwechslungsreichen

und hochkarätigen Programm

sorgt das Festival auch

heuer wieder für unvergessliche

Sommerabende. Mit dabei

sind Berndt Luef Jazztett,

Patricia Moreno Quintett,

Brot & Sterne, Schneeberger

& Bakanic Quartett, Heinrich

von Kalnein / Horst Michael

Schaffer & JBBG SMÅL,

Candlelight Ficus, JMO, Handmade

und Ismael Barrios Salsa

Explosion.

Laufsteg in der Landhausgasse

■ Vergangenen Freitag verwandelte sich die

Landhausgasse in Graz in einen stimmungsvollen

Fashion-Hotspot. Zahlreiche Gäste waren der Einladung

von Carina Harbisch zur exklusiven High-

Summer- und Pre-Fall-Modenschau gefolgt und genossen

einen Abend voller Mode, Inspiration und

sommerlicher Atmosphäre. Unter den Ehrengästen

befanden sich Stadtrat Kurt Hohensinner, Franco

und Andrea Foda, Hedi Grager, Herti Grossauer

und Christof Widakovich, Astrid Hilber, Sabrina

und Stefan Hierländer, Christian Puntigam, Kathi

Paar mit Ehemann Arnold Rojko, Annemarie und

Hans Schullin sowie Zahnärztin Sabine Wenger.

Schauspieler Christoph Schlagenhaufen, Kristin Orthacker

und Mr. Austria Christopher Dengg (v. l.)

LUKART

Kosovos Nationaltrainer Franco Foda, Hausherrin Carina

Harbisch und Stadtrat Kurt Hohensinner (v. l.) FEDOROVA

Im Zeichen der Erdbeere

■ Am Sonntag, dem 28. Juni, luden die Soroptimistinnen

des Clubs Graz Rubin unter ihrer Präsidentin

Kristin Orthacker zum beliebten Strawberry

Brunch ins Restaurant Nullneun in Graz ein. Von

11 bis 15 Uhr erwartete die 160 Gäste nicht nur ein

kulinarisches Erlebnis ganz im Zeichen der Erdbeere,

sondern auch ein unterhaltsames Programm mit

musikalischer Begleitung von Johannes Lafer – für

den guten Zweck. Mit dabei waren: Gastronomin

Claudia Pongratz, Beauty-Expertin Eszter Schratzer,

Unternehmerin Sabine Ksela, Steuerberaterin

Claudia Stadler, Schauspieler Christoph Schlagenhaufen

und Mr. Austria Christopher Dengg.

Schmuck für eine Ikone

■ Inspiriert von Marilyn Monroe, der Ikone Hollywoods,

stellte Schullin die neue Schmuck-Kollektion

2026 „ICONIC M“ vor, einen Monat nach ihrem Geburtstag

vor 100 Jahren. Der Abend im Theaterhaus

Graz begeisterte mit einer eindrucksvollen Inszenierung:

Nach einem glamourösen Empfang präsentierten

Models die neue Schmuckkollektion auf dem Catwalk.

Eine musikalische Performance von „Diamonds Are a

Girl’s Best Friends“ setzte einen weiteren Höhepunkt,

bevor der Abend bei Champagner und anregenden

Gesprächen ausklang. ICONIC M ist eine Hommage

an Ikonen. An Marilyn Monroe, an ikonische Frauen,

an Diamanten und an die eigene Strahlkraft, die jedes

Schmuckstück sichtbar machen soll.

Die neue Schmuckkollektion ist eine Hommage an

Hollywood-Ikonen wie Marilyn Monroe.

LILI SCHULLIN


5. JULI 2026 www.grazer.at szene

17

Grenzenloses Erleben in Graz

FESTIVAL. Es wird viel passieren diesen Sommer in der Stadt. La Strada lädt heuer mehr denn je zur aktiven

Teilhabe ein. In Workshops werden Stadtbewohner zu Mitgestaltenden des künstlerischen Prozesses.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Diese Woche fand die Programmpräsentation

des

Straßenkunst-Festivals La

Strada statt. Menschen werden sich

auf dem Boden ausstrecken und

den öffentlichen Raum vermessen.

Andere balancieren mit Steinen auf

dem Kopf durch die Straßen. Wieder

andere tragen Tubas und Triangeln

zum Freiheitsplatz.

Programm

Den Anfang des Festivals bildet die

Eröffnung auf der Bühne des Grazer

Opernhauses. Mit Möbius erschafft

das 19-köpfige französische Collectif

XY am Freiheitsplatz eine Choreografie

aus Akrobatik, Tanz und poetischen

Bildern. Inspiration findet das

Ensemble in natürlichen Phänomenen.

Der dem La-Strada-Publikum

bestens bekannte Circus Ronaldo

wird mit seinem neuen Stück Da

Capo ins klassische Zirkuszelt bitten.

Mit einer gleichsam zeitgenössischen

wie traditionellen Inszenierung

wird die Commedia dell’arte zu

neuem Leben erweckt. Im Theater

Next Liberty setzt sich Frédérique

Cournoyer-Lessard mit den Fragen

auseinander, was es bedeutet, anders

zu sein und den eigenen Platz

zu finden. Mit SCUSE verbindet sie

einen Theatermonolog mit Zirkuskunst

zu einem berührenden und

vielschichtigen Bühnenwerk. Eine

außergewöhnliche Performance

erwartet das Publikum im Botanischen

Garten: Mit A MOMENT’S

NOTICE schaffen Alex Deutinger

und Alexander Gottfarb ein ebenso

überraschendes wie atmosphärisches

Erlebnis. La Strada lädt heuer

außerdem mehr denn je zur aktiven

Teilhabe ein. In Workshops werden

Stadtbewohner zu Mitgestaltenden

des künstlerischen Prozesses.

Werner Hauser, Werner Johann Schrempf, Diana Brus und Georg Bucher

(v. l.) bei der Programmpräsentation des Festivals La Strada MARGIT KUNDIGRABER


eco

Sabrina Naseradsky

18

sabrina.naseradsky@grazer.at

Gut gemeint ist nicht immer

gut, wie man bei den aktuellen

Maßnahmen sieht.“

WK-Steiermark-Präsident Josef Herk kritisiert, dass die

Mehrwertsteuersenkung nicht leicht umsetzbar ist. O. WOLF

www.grazer.at 5. JULI 2026

WKO-Wirtschaftsbarometer

Keine Erholung

in Sicht

Eher düster präsentiert sich das aktuelle Wirtschaftsbarometer der WK für Graz. Regionalstellenobmann Bernhard Bauer sieht dringenden Handlungsbedarf.

KK, FISCHER

SCHWIERIG. Das aktuelle

Wirtschaftsbarometer

der Wirtschaftskammer

Steiermark zeigt

auch für Graz keine

erfreulichen Zahlen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Insgesamt wurden für das aktuelle

Wirtschaftsbarometer 724

Unternehmen aus allen Regionen

und Sparten befragt. „Wir haben

also einen sehr guten Einblick,

wie es der steirischen Wirtschaft

zur Jahresmitte geht, und dieser

Einblick ist nicht erfreulich“, zeigt

sich Wirtschaftskammer-Steiermark-Präsident

Josef Herk ob der

aktuellen Daten besorgt.

Landeshauptstadt

„Auch die Zahlen aus dem Großraum

Graz geben keinen Grund

zur Freude“, weiß WK-Graz-Regionalstellenobmann

Bernhard

Bauer.

Leider zeigen die Trendpfeile

beim Umsatz wieder nach unten.

So rutscht der Umsatzsaldo

erneut ins Minus (-6,3 Prozentpunkte).

Auch die Erwartungen

für die nächsten zwölf Monate geben

keinen Grund zur Hoffnung.

34,7 Prozent der Unternehmen,

also jedes dritte, erachten einen

Rückgang für wahrscheinlich. Somit

verschlechtert sich der Erwartungssaldo

gegenüber der Winter-

Umfrage und liegt nun bei –9,6

Prozentpunkten.

Bei der Auftragslage wird ebenso

keine Besserung erwartet.

31,2 Prozent gehen von einer Verschlechterung

aus.

Der Iran-Krieg hat zudem die

Preisdynamik verstärkt. 48 Prozent

der Unternehmen mussten

in den letzten Monaten die Preise

erhöhen. An dieser Situation wird

sich auch so schnell nichts ändern

(Erwartungssaldo 29,1 Prozentpunkte).

Die Investitionskrise setzt sich

auch im Großraum Graz fort. Jedes

vierte Unternehmen plant in

den kommenden Monaten keine

Investitionen.

Schwierig bleibt auch der Arbeitsmarkt.

Dieser leidet nach

wie vor unter der schwachen

Konjunktur. 26,6 Prozent der

Unternehmen erwarten in den

kommenden Monaten einen Personalabbau.

Forderung

Diese Zahlen, aber auch die

kürzlich geschlagene Gemeinderatswahl

nahm die Regionalstelle

Graz der WK zum Anlass,

gemeinsam mit dem Institut

für Wirtschafts- und

Standortentwicklung

(IWS) eine genaue

Standortanalyse

durchzuführen.

„Im Zuge dessen haben

wir auch klare

Handlungsempfehlungen

in Form eines Zehn-

Punkte-Programms für die neue

Stadtregierung zusammengestellt“,

erklärt Bauer. IWS-Leiter

Ewald Verhounig: „Graz ist

für die Steiermark der wesentliche

Wirtschaftsmotor. Die

Stadt vereint hohe Forschungsund

Innovationskraft mit einer

überdurchschnittlichen Arbeitslosenrate

und sehr hoher

Verschuldung. Ohne gezielte

Investitionen in Verkehrsinfrastruktur,

Stadt-Umland-Kooperationen

und einen inklusiven

Arbeitsmarkt droht die Standortqualität

zu leiden.“ Die Analyse

zeigt zudem, dass Graz im

Vergleich zu anderen Ballungsräumen

sehr viele Sozialhilfebezieher

hat. Zudem hat die Stadt

ein Finanzproblem, wie Viktor

Larissegger, Leiter der WKO Regionalstelle

Graz, weiß: „In den

Bernhard Bauer

letzten fünf Jahren ist die Verschuldung

nach oben gegangen.

Hier besteht dringend Handlungsbedarf.“

Ähnlich sieht es Obmann

Bauer: „Man

muss sich klar werdem,

wo das Geld

herkommt, das man

wieder ausgibt. Es

braucht Impulse, die

die Stadt wieder lebendig

machen. Oder wollen

wir aus Graz ein Freilichtmuseum

machen?“

Mit dem Handlungsleitfaden

soll die Wirtschaft wieder in den

Fokus gerückt und Lösungen

sollen angeboten werden.

Zehn-Punkte-Programm

für Graz

■ Verkehr & Mobilität

■ Öffentliche Räume

■ Finanzen

■ Rahmenbedingungen

■ Stadtentwicklung & Stadtplanung

■ Forschung & Innovation

■ Standortqualität

■ Bildung

■ Nachhaltigkeit

■ Tourismus


5. JULI 2026 www.grazer.at

eco 19

TEURER

GETTY (2)

Tabakwaren +5,1 %

Schlecht für Raucher, gut für die

Lunge: Tabakwaren sind im Jahresvergleich

um 5,1 Prozent teurer.

Erdäpfel –6,2 %

Die tolle Knolle ist unsere liebste

Beilage. Umso besser, dass sie um

6,2 Prozent günstiger geworden ist.

BILLIGER

W I R T S C H A F T

EcoNews

sabrina.naseradsky@grazer.at

Hypo Vorarlberg

am Siegerpodest

■ Die Hypo Vorarlberg wurde

im Rahmen einer aktuellen

Studie der ÖGVS (Gesellschaft

für Verbraucherstudien mbH)

im Bereich Private Banking

ausgezeichnet und erzielte den

hervorragenden zweiten Platz.

„Vermögende Kunden erwarten

heute weit mehr als klassische

Anlageberatung – gefragt sind

maßgeschneiderte Strategien,

hohe Fachkompetenz, Transparenz

sowie ein umfassendes

Leistungsangebot“, so Stephan

Sausgruber, Vorstand der

Hypo Vorarlberg.

Christina Mandl und Dominic

Neumann luden zum Ubit-Fest. KK

Ein Sommerfest im

Zeichen von Ubit

■ Austausch, fachsimpeln und

gemütlich beisammen sein:

Unter diesem Motto stand heuer

das alljährliche Get-together

der WKO-Fachgruppe Ubit.

Fachgruppenobmann Dominic

Neumann freute sich, zahlreiche

Mitglieder und Freunde

des Hauses im Aiola im Schloss

begrüßen zu dürfen. Bei herrlichem

Sommerwetter genossen

die Gäste coole Drinks und ausgezeichnete

Kulinarik.

Wirtschaftsbund lud

zum Sommerfest

■ WB-Obmann Josef Herk und

Direktor Jochen Pack konnten

mehr als 500 Gäste beim traditionellen

Wirtschaftsbund-Sommerfest

begrüßen. Mit dabei waren

unter anderen: Staatssekretärin

Barbara Eibinger-Miedl, die Nationalräte

Joachim Schnabel und

Kurt Egger, Landeshauptmann-

Stv. Manuela Khom, Klubobmann

Lukas Schnitzer sowie die

Vizepräsidenten der WK Gabi

Lechner, Dietmar Schweiggl

und Herbert Ritter.

J. Pack, B. Eibinger-Miedl, M.

Khom und J. Herk (v. l.) K. MORGENSTERN

Die Zahl der Arbeitslosen blieb im

Juni stabil.

AMS WEST/TAUSCHER

Stabile Zahlen am

Arbeitsmarkt

■ Die Arbeitslosenzahlen im Juni

blieben stabil. Das Plus von 3,6 Prozent

im Vergleich zum Vorjahr besteht

schon seit Jänner. Insgesamt

waren im Juni 35.502 Menschen

ohne Job, ein Plus von 1221 Personen

oder eben 3,6 Prozent. In Graz

waren im Juni 19.470 Menschen

ohne Job: ein Plus von 5,4 Prozent

gegenüber dem Vergleichszeitraum

des Vorjahres. Eine besondere

Herausforderung ist die Zahl der

Langzeitarbeitslosen.


22

viva

graz

www.grazer.at 5. JULI 2026

Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

20

Altersdiskriminierung

Man darf nicht unterschätzen, wie wichtig

es ist, bereits Kindern einen respektvollen

Umgang mit Tieren beizubringen; sie sind

die Erwachsenen von morgen.“

Tierschutzombudsfrau Karoline Schlögl LAND STMK/LAIMER

Viele Betroffene kennen

ihre Rechte nicht

C. Grubbauer, C. Moisi, B. Kowalski,

L. Rederer und N. Rederer AMBOSS

Amboss-Award

für die KAGes

■ Das in der KAGes entwickelte

Notfall- und Teamtrainingsprogramm

„Teamergency“ ist

mit dem Amboss-Award 2026

in der Kategorie „Advanced

Lifelong Learning“ ausgezeichnet

worden. Das Programm integriert

kurze, regelmäßig wiederkehrende

Trainings in den

Arbeitsalltag. Ziel ist es, neben

den fachlichen Kompetenzen

auch die Zusammenarbeit, die

Kommunikation und die Abläufe

in Notfallsituationen zu

verbessern.

Die Gleichbehandlungsanwaltschaft bietet Betoffenen Angebote und Unterstützung an. Firmen können

zudem kostenlose Workshops buchen, um firmenintern für das Thema zu sensibilisieren. GETTY, HELMUTH WEICHSELBRAUCH

HILFE. Altersdiskriminierung ist gesetzlich verboten, wird am Arbeitsplatz

jedoch oft nicht gemeldet. Die GAW bietet Betroffenen Unterstützung.

Unter freiem Himmel wurde

fleißig geschmökert. VIKTORIA DINIUS, KPÖ

Lese-Picknick

am Hasnerplatz

■ Der Bezirksrat von Geidorf

wurde von der Volksschule

Geidorf zu einem Lese-Picknick

am Hasnerplatz eingeladen.

Gemeinsam mit den

Kindern schmökerte unter anderen

Bezirksvorsteher Hanno

Wisiak unter freiem Himmel.

Das Projekt geht zurück auf die

Zeit der Covid-Lockdowns, als

das Homeschooling negative

Auswirkungen auf die Lesekompetenz

hatte. Der Bezirksrat

finanziert das Projekt.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Altersdiskriminierung zeigt

sich nicht nur durch eine

Jobabsage oder eine abfällige

Bemerkung. Oft geschieht sie

viel subtiler, etwa durch verwehrte

Weiterbildungsmöglichkeiten

oder den Entzug von Verantwortungsbereichen.

Das Merkmal Alter ist seit 2004

als Diskriminierungsgrund im

Gleichbehandlungsgesetz (GlBG)

verankert und schützt alle Arbeitnehmenden

mit einem privatrechtlichen

Arbeitsvertrag. Der

Schutz gilt für jedes Alter, denn sowohl

ältere als auch jüngere Menschen

können im Berufsleben aufgrund

ihres Alters benachteiligt

werden. Dennoch werden viele

Fälle von Altersdiskriminierung

nicht gemeldet – häufig, weil Betroffene

ihre Rechte nicht kennen.

Gleichbehandlung

Die Gleichbehandlungsanwaltschaft

(GAW) bietet Menschen,

die von Diskriminierung betroffen

sind, kostenlose Beratung

und Unterstützung. Susanne

Prisching, Leiterin des Regionalbüros

Steiermark, erzählt: „Die

meisten Menschen verbinden

das, was ihnen alltäglich passiert,

nicht damit, dass sie Rechte

und Pflichten haben.“ Vielen

Betroffenen ist oft nicht bewusst,

dass sie sich gegen Altersdiskriminierung

wehren können.

„Menschen müssen nicht zwingend

den Rechtsweg beschreiten.

Es geht darum, dass sie die

Wahlfreiheit haben – und die hat

man erst, wenn man seine Rechte

kennt“, so Prisching. Die GAW

setzt sich dafür ein, die Situation

von Betroffenen zu verbessern

und durch Informations- und

Sensibilisierungsarbeit einen Bewusstseinswandel

in Unternehmen

anzustoßen. „Im gesamten

Antidiskriminierungsbereich

geht es immer um den Schutz

der Menschenwürde“, ergänzt

sie. Menschen, die von Altersdiskriminierung

betroffen sind,

haben unter bestimmten Voraussetzungen

außerdem Anspruch

auf Schadenersatz. „Was sich

durchzieht, ist, dass für Menschen,

die von Belästigungen betroffen

sind, nicht das Geld das

Wichtigste ist. Sie wollen, dass es

aufhört und anderen nicht mehr

passiert“, unterstreicht Prisching.

Mehr Aufklärung kann dazu beitragen,

dass Menschen früher Hilfe

und Unterstützung in Anspruch

nehmen. Eine langjährige Forderung

der GAW ist daher die Ausweitung

des Diskriminierungsschutzes

auf alle Lebensbereiche.


5. JULI 2026 www.grazer.at

graz viva 23 21

IN

GETTY (2)

Strickshorts

Strickshorts sind in dieser Saison total

in und machen jedes Sommeroutfit zu

einem echten Hingucker.

Landesrat Karlheinz Kornhäusl, Ingrid Friedl, Leiterin der Anstaltsapotheke, und

Bernd Leinich, Betriebsdirektor LKH-Univ.-Klinikum Graz (v. l.)LKH-UNIV.-KLINIKUM GRAZ/M. KANIZAJ

Neuigkeiten aus dem

Uniklinikum in Graz

■ Das Uniklinikum Graz hat

zwei Stellen neu besetzt. Bernd

Leinich übernimmt die Betriebsdirektion

des Krankenhauses

und Ingrid Friedl die Leitung

der Anstaltsapotheke. Gemeinsam

mit dem Ärztlichen Direktor

Wolfgang Köle und der Pflegedirektorin

Gabriele Möstl bildet

Leinich nun die kollegiale Führung

des Krankenhauses. „Das

Uniklinikum gewinnt mit Bernd

Leinich einen erfahrenen Strategen

und ausgewiesenen Experten

im Gesundheitswesen, der beste

Voraussetzungen mitbringt, um

die Zukunft unseres Hauses aktiv

mitzugestalten“, betonten die

KAGes-Vorstände Gerhard Stark

und Ulf Drabek. Leinich war zuletzt

von 2016 bis 2026 Geschäftsführer

des Gesundheitsfonds

Steiermark, nachdem er zuvor

als Landeszielkoordinator an der

Umsetzung der Gesundheitsreform

sowie an der Erarbeitung

des Regionalen Strukturplans Gesundheit

beteiligt gewesen war.

Die gebürtige Grazerin Friedl

übernimmt die Leitung der Anstaltsapotheke

des Uniklinikums.

Zuvor leitete sie von 2008 bis 2026

die Anstaltsapotheke des LKH

Graz II. „Mit Ingrid Friedl gewinnt

die Anstaltsapotheke eine

fachlich versierte und äußerst engagierte

Führungspersönlichkeit,

die diesen wichtigen Bereich mit

großer Kompetenz weiterentwickeln

wird“, unterstreicht Stark.

Radlerhosen

Die sportlichen kurzen Radlerhosen

werden dieses Jahr von weiteren und

fließenden Trackpants abgelöst.

OUT

Charity: essen, Auto

waschen und Gutes tun

■ Beim diesjährigen McDonald’s

Car Wash Day haben die Grazer

McDonald’s-Restaurants

gezeigt, was man gemeinsam

erreichen kann. Mitarbeiter, freiwillige

Helfer sowie prominente

Unterstützer wie Sturm-Graz-

Tormanntrainer Stefan Loch und

Sturm-2-Nachwuchs torhüter

Jonas Kollar sammelten 14.000

Euro für das Ronald McDonald

Haus. Gegen eine freiwillige

Spende wurden bei sechs Mäci-

Restaurants für die McDrive-Gäste

die Autoscheiben gereinigt.

Beeindruckt zeigt sich Daniel

Boaje, CEO der DBO Gastronomie

GmbH: „Der Car Wash Day

zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel

wir gemeinsam bewegen können.

Zu sehen, mit wie viel Einsatzbereitschaft

sich unsere Teams und

freiwilligen Helfer engagieren,

erfüllt mich mit Dankbarkeit. Gemeinsam

leisten wir einen wertvollen

Beitrag für die wichtige Arbeit

des Ronald McDonald Haus.“

„Wir sind überwältigt von der

großen Unterstützung aller Beteiligten

und bedanken uns von

Herzen für die beeindruckende

Spendensumme von 14.032 Euro“,

sagt Nina Reiterer vom Ronald

McDonald Haus. „Wenn ein Kind

schwer erkrankt, steht das Leben

einer ganzen Familie plötzlich

Kopf. Aktionen wie der Car Wash

Day helfen uns, betroffene Familien

in dieser schwierigen Zeit zu

unterstützen.“

Profi-Reiniger: Jonas Koller, Daniel Boaje, Stefan Loch und Nina Reiterer

(Ronald McDonald Haus, v. l.)

MCDONALD’S GRAZ


22 viva

www.grazer.at 5. JULI 2026

Sportlich im und

Der Hirzmann-Stausee ist beliebt bei Wassersportlern, aber auch bei Anglern und Familien.

TV LIPPIZZANERHEIMAT /CH

Rätsel-Lösung vom 28.6.2026

F E

T P

F L E X I T Y G R A Z E V

U H A E R A E R G O

G E N I E S S E R E I G L

C A B T E A R L I K

H I D E E N L E O S

S T A T U R C P N U U K

L I F A I A S R U

P I L O T S T U R M F A N

N U N A S Y L B I L D

G K A R E P L A T T E

S E N K B L E I

Lösung:

L O E P Z

K A P M I L I Z GRAZER

G E B O T E E BERG-

Lösung:

E R I S A A R LAND GRAZER

T R I S T Y R I A BERGLAND

Sudoku-Lösung

vom 5.7.2026

4 7 2 5 8 6 1 3 9

5 8 3 1 7 9 4 2 6

6 1 9 2 4 3 7 5 8

7 2 5 9 6 1 8 4 3

1 9 4 8 3 2 5 6 7

8 3 6 4 5 7 9 1 2

2 5 7 6 1 8 3 9 4

9 4 8 3 2 5 6 7 1

3 6 1 7 9 4 2 8 5


5. JULI 2026 www.grazer.at viva

am kühlen Nass

23

Nachwuchs am

Wilden Berg

WASSERSPORT. Die

heimischen Seen sind

nicht nur zum Baden

da. Man kann auf ihnen

auch zahlreiche Sportarten

ausprobieren.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Zwar ist die große Hitzewelle

vorerst vorbei, aber der

Sommer noch lange nicht.

Zudem stehen die Sommerferien

vor der Tür. Die heimischen Seen

sind daher der Anziehungspunkt

für Jung und Alt.

Sportlich

Neben dem Sprung ins kühle

Nass, um eine Runde zu schwimmen,

warten noch zahlreiche andere

Aktivitäten auf sportbegeisterte

Seen-Besucher. Nach wie

vor besonders beliebt ist Standup-Paddeln.

Dabei kann man

entspannt von einer Seite des

Sees zur anderen paddeln. Diese

Aktivität ist am Hirzmann-Stausee

bei Edelschrott besonders beliebt.

Den Paddlern und anderen

Badegästen stehen gebührenfreie

Steganlagen und eine gepflegte

Naturwiese zur Verfügung. Auch

Fischen ist am See besonders beliebt.

Fischerkarten holt man sich

im Buffet Seeblick zur Ströhbernen

Brücke. Auch Boote und Kajaks

können ausgeliehen werden.

Am bekannten und beliebten

Schwarzlsee bei Graz stehen

den Badegästen 30 verschiedene

Sportarten und Freizeitangebote

im Wasser und an Land zur Verfügung.

Neben Spaß im Aquafunpark

kann man unter anderem

auch segeln, paddeln, tauchen,

wakeboarden und Wasserski fahren.

Auf die großen und kleinen

Wasserratten warten auch Wasserrutschen.

Am Trabocher See kann man

am und um den See einiges erleben.

So kann man bei einer

Bootsfahrt die Angler beobachten

oder eben auch selbst zur Angel

greifen. Wer es sportlicher mag,

kann eine Partie Minigolf oder

Tennis spielen sowie den Weg

um den See zum Skaten, Walken,

Laufen oder Spazieren nutzen.

Als wahres Wasserparadies

präsentiert sich der Stubenbergsee.

Egal ob Schwimmen, Surfen,

Stand-up-Paddling, Yoga am See

oder Tretbootfahren, hier ist für

jeden garantiert das Richtige mit

dabei. Auf die Kinder wartet zudem

eine 60 Meter lange Wasserrutsche.

In nur 45 Minuten am Wörthersee

chillen – die Koralmbahn

macht’s möglich. Der beliebte

See im Süden Österreichs

bietet zahlreiche Aktivitäten

wie Wakeboarden, Windsurfen,

Pump-Foilen, Surfskaten, SUP,

Kajaken oder Wing-Foilen.

■ Vierfacher Nachwuchs bei

den Europäischen Wildkatzen

am Wilden Berg: Wildkatze

Vroni hat vier Jungtiere zur Welt

gebracht. Gemeinsam mit Kater

Silvester kümmert sie sich

fürsorglich um den Nachwuchs.

Die Jungtiere sind mittlerweile

fünf Wochen alt, ihr Geschlecht

ist derzeit noch nicht bekannt.

Noch verbringen sie viel Zeit in

ihrem geschützten Wurfplatz,

wagen sich aber zunehmend

ins Freie und erkunden neugierig

ihre Umgebung.


mobil

graz

26 www.grazer.at 5. JULI 2026

24

Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Das bringt den Menschen in Mariatrost

und weit darüber hinaus

bessere Verbindungen, mehr Verlässlichkeit

und ein attraktiveres Angebot.“

Judith Schwentner über den Ausbau der Linie 1 STADT GRAZ/FISCHER

Sicher

Zehn Jahre Direktverbindung zum

Flughafen Wien

BERNHARD LUCK

Jubiläum für

FlixBus-Linie

■ Eine echte Erfolgsgeschichte

auf Rädern feiert Jubiläum: Seit

genau zehn Jahren verbindet

die beliebte Fernbus-Linie X96

die steirische Landeshauptstadt

auf direktem Weg mit dem

Flughafen Wien. Was im März

2016 als kleines Pionierprojekt

mit nur vier Fahrten startete, hat

sich im Laufe der Jahre zu einer

tragenden Säule des steirischen

Fernverkehrs entwickelt. Heute

betreiben die Dr. Richard

Gruppe und der Kooperationspartner

FlixBus die stark

gefragte Express-Verbindung

im dichten Zwei-Stunden-Takt.

Insgesamt 18-mal täglich bringen

die modernen Busse Urlauber

und Geschäftsreisende

von den Grazer Einstiegsstellen

Girardigasse und Murpark

sowie aus Pinggau verlässlich

zum Flughafen Schwechat. Die

Bilanz nach einer Dekade kann

sich sehen lassen: Rund 25.700

Fahrten wurden absolviert und

dabei stolze 5,4 Millionen Kilometer

zurückgelegt – was rund

135 Erdumrundungen entspricht.

Während FlixBus die

Ticketplattform stellt, sichert

das Traditionsunternehmen

Dr. Richard den täglichen Fahrbetrieb.

Für die Zukunft haben

die Partner bereits grüne Pläne

geschmiedet. Nach ersten Testläufen

mit E-Reisebussen wird

aktuell intensiv geprüft, ob diese

wichtige Flughafenstrecke

künftig komplett emissionsfrei

bedient werden kann.

Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (l.) und Maria Knauer-Lukas

HAUSJELL

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

E-Scooter sind zu einem

festen Bestandteil des

Grazer Stadtverkehrs geworden

und leisten einen pragmatischen

Beitrag zur urbanen

Mobilität. Als emissionsfreie

Option entlasten sie vor allem

Digitale Helfer fahren

SICHERHEIT. Erweiterte Systeme werden ab Dienstag Standard, um Unfälle

zu vermeiden. Der ÖAMTC fordert jedoch eine feinfühligere Abstimmung.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Wer ab dem 7. Juli einen

Neuwagen in der

Europäischen Union

zulässt, bekommt automatisch

mehr digitale Helfer an die Seite

gestellt. Basis dafür ist eine EU-

Verordnung, die den Autobauern

erweiterte Sicherheitssysteme

ab Werk vorschreibt, um

Unfälle im Straßenverkehr weiter

zu reduzieren. Neben bereits

bekannten Funktionen wie dem

Unfalldatenspeicher gibt es bald

einige Neuerungen an Bord.

Blick auf die Straße

Das weiterentwickelte Notbremsassistenzsystem

erkennt

künftig auch Fußgänger sowie

Radfahrer verlässlich und

bremst im Ernstfall eigenstän-

VERKEHR. Kostenlose

Kurse vom Land Steiermark

und dem ÖAMTC

sollen die Unfallzahlen

mit E-Scootern nachhaltig

senken.

dig ab. Ein Kamerasystem überwacht

die Augenbewegungen

und das Fahrverhalten des Fahrers.

Es warnt aktiv bei nachlassender

Aufmerksamkeit oder

gefährlicher Ablenkung. Durch

verbesserte Technologie erkennt

das System jetzt nicht nur

typische Augenbewegungen

bei Müdigkeit, sondern auch

Ablenkung durch Handynutzung,

was ein großer Fortschritt

in der Unfallprävention sei. Für

Fahrzeuge mit rein hydraulischer

Servolenkung ist der aktive

Notfall-Spurhalteassistent

nach Ablauf einer zweijährigen

Übergangsfrist nun absolute

Pflicht. Ein optimierter Kopfaufschlagschutz

an der Fahrzeugfront

soll zudem Passanten

bei Kollisionen besser vor

schweren Verletzungen schützen.

Beim Mobilitätsclub ÖAMTC

sieht man diesen Schritt zur

Unfallprävention grundsätzlich

positiv, spricht aber auch

Schwachstellen in der Praxis offen

an. Der ÖAMTC gibt zu bedenken,

dass manche Systeme

im realen Alltag noch fehlerhaft

agieren. Ungerechtfertigte

Vollbremsungen oder ständige,

nervige Warnmeldungen würden

Fahrer oft eher irritieren

und ablenken als unterstützen.

Hier seien Gesetzgeber und

Hersteller gleichermaßen gefordert,

die Technik spürbar

feinfühliger auf reale Szenarien

abzustimmen. Wer die elektronischen

Helfer des eigenen Autos

einmal ganz ohne Risiko im

Grenzbereich austesten möchte,

kann dies bei einem Fahrtechniktraining

in den österreichischen

ÖAMTC-Zentren tun.


5. JULI 2026 www.grazer.at

... in Graz

Fast ein ganzes Klagenfurt

pendelt täglich ein – enormer

Druck für das Verkehrsnetz.

mobil graz 25 27

TÄGLICHE EINPENDLER

FÜR JOB UND BILDUNG

110.000 : 400.000

... in Frankfurt am Main

Die Finanzmetropole wird durch

den gewaltigen Pendlerboom

tagsüber zur Millionenstadt.

GETTY (2)

durch den Stadtverkehr

auf kurzen Strecken den öffentlichen

Verkehr und bieten eine

flexible Ergänzung zum eigenen

Auto. Sie ermöglichen eine

unkomplizierte Fortbewegung

ohne Parkplatzsuche und helfen

dabei, das Verkehrsaufkommen

sowie die Lärmbelastung in den

Wohnvierteln zu reduzieren.

Weil die steigende Nutzung im

dichten Stadtverkehr jedoch

auch zu mehr Unfällen führt,

startet das Land Steiermark nun

eine gezielte Sicherheitsinitiative.

Ab sofort können im Rahmen

des „Verkehrssicherheitsprogramms

2026+“ kostenlose

Fahrsicherheitstrainings für Jugendliche

und Erwachsene gebucht

werden. Das Land möchte

damit gezielt die Eigenverantwortung

stärken und das Risiko

für Stürze im Straßenraum minimieren.

Tipps für die Praxis

Ziel der Kurse ist es, die Teilnehmenden

für Gefahrenmomente

im Alltag zu sensibilisieren.

Laut Maria Knauer-Lukas,

Verkehrsexpertin des Landes,

resultieren Verletzungen im

städtischen Bereich meist aus

mangelnder Fahrpraxis, aus Unsicherheiten

bei den Vorrangregeln

und dem falschen Einschätzen

des Bremswegs.

Die zweistündigen Einheiten

vermitteln daher die richtige

Handhabung der Roller, das kontrollierte

Ausweichen bei Hindernissen

sowie das Verhalten

in unerwarteten Konfliktsituationen.

Zudem werden rechtliche

Bestimmungen und Vorschriften

im Straßenverkehr erläutert.

Für die Umsetzung zeichnen der

ÖAMTC und die Easy Drivers

Fahrradschule verantwortlich.

Kurse beim ÖAMTC

Anmeldungen erfolgen direkt

bei den Trainingsanbietern

(Mindestteilnehmerzahl 10

Personen). Während die Easy

Drivers Fahrradschule Termine

und Veranstaltungsorte flexibel

vereinbart, führt der ÖAMTC

die Kurse an ausgewählten

Stützpunkten in der Steiermark

durch. Ein erster Termin in Graz

ist bereits für den 18. Juli von 9

bis 11 Uhr angesetzt. Verkehrslandesrätin

Claudia Holzer betont,

dass durch diese kostenlose

Aufklärung die Sicherheit erhöht

und Unfallzahlen nachhaltig gesenkt

werden sollen.

Damit setzt das Land auf präventive

Aufklärung statt auf Verbote,

um den städtischen Verkehrsraum

für alle Beteiligten

sicherer zu machen. Das kostenlose

Angebot bietet eine einfache

Gelegenheit, das eigene

Fahrverhalten praxisnah zu verbessern,

um sich künftig noch

souveräner im dichten Stadtverkehr

zu bewegen.

ab jetzt mit

Das Notbremssystem erkennt

künftig auch Fußgänger und

Radfahrer. RALPH WAGNER/ÖAMTC


26

sport

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

In Kleinigkeiten fehlt uns die

Qualität. Die sind grundsätzlich

besser als wir.“

Marcel Sabitzer nach dem 0:3 im WM-

Sechzehntelfinale gegen Spanien GEPA

www.grazer.at 5. JULI 2026

In der Alten Poststraße 347 eröffnet

die Indoor Soccer Arena. KK

Indoor Soccer

Arena eröffnet

■ Am kommenden Donnerstag

eröffnet in der Alten Poststraße

376 die Indoor Soccer

Arena „Yard 376“. Ab 14 Uhr

gibt es einen Tag der offenen

Tür mit Hüpfburg und Eis-

Truck. Die offizielle Eröffnung

findet um 18.30 Uhr statt, um

19 Uhr gibt es das Match „Legenden

gegen Kleinfeldnationalteam“.

Hinter dem Projekt

stehen unter anderen die beiden

ehemaligen Sturm-Spieler

Christian Gratzei und Jakob

Jantscher.

Das neue Führungsteam macht

aus dem UBSC die Eagles. KK/EAGLES

Neuer Name für

den UBSC Graz

■ Die neue Führung der Grazer

Basketballer hat den UBSC

Graz in Eagles Graz umbenannt.

„Wir tragen alles mit,

was der Verein über Jahrzehnte

aufgebaut hat. Der Name soll

aber ein Bekenntnis zu einem

Neustart sein“, sagt die Sportliche

Leiterin Kerstin Höger.

Valentina Gruber (r.) und Co. bekommen in Bälde eine aufgewertete Rundfahrt durch drei Bundesländer. GEPA

Rundfahrt für Damen

steht in den Startlöchern

RADSPORT. Am Mittwoch startet in Graz die Tour of Austria. Nächstes Jahr

soll es dann auch eine Damen-Rundfahrt durch drei Bundesländer geben.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Graz ist heuer nicht nur

Etappenort, sondern Ausgangspunkt

der „Tour of

Austria“ für Radprofis. Am Dienstag

gibt es ab 18.30 Uhr auf dem

Mariahilferplatz den „Grand Depart“

mit Teampräsentation, am

Mittwoch rollt die erste Etappe

nach Gamlitz. Und während bei

der Rad-Bundesliga längst Herren-

und Damen-Bewerbe gefahren

werden, so ist die Rundfahrt

immer noch eine reine Herren-

Angelegenheit. Für die beiden

Grazerinnen Katharina Machner

von Cookina Graz und Valentina

Gruber vom RC Gruppetto

Racing Team eine Sache, die sich

dringend ändern sollte. „Damen-

Radsport boomt, und das Niveau

steigt auch von Jahr zu Jahr deutlich

an“, sagen die beiden unisono.

Und auch wenn es mit der

„Sportland NÖ Women Tour“

eine Rundfahrt mit vier Etappen

gibt – echtes Pendant zu den

Männern ist sie keines.

Boom

Schon in naher Zukunft soll sich

das aber ändern, wie Florian König,

Generalsekretär des Österreichischen

Radsportverbands,

erklärt. „Heuer hatten wir schon

das Burgenland dabei, und im

kommenden Jahr soll ein drittes

Bundesland dazukommen.“ Unter

Umständen die Steiermark.

„Es wird jedenfalls ein Bundesland

sein, das an eines der beiden

bisherigen angrenzt. Wenn

das Land Steiermark auch etwas

dazuzahlt, könnte es die Steiermark

werden“, sagt König. Denn

eine Rundfahrt ist teuer. „Weil

der Veranstalter kein Geld durch

Startgebühren lukriert“, sagt König.

„Breitensport bringt Geld,

Spitzensport kostet Geld.“

Die geografische Ausweitung

soll sich dann auch im Namen

der Rundfahrt niederschlagen,

meint König. Wie der genau lauten

wird, steht aber noch in den

Sternen. „Wir tragen damit dem

Boom im Damen-Radsport Rechnung.

Beim Kirschblütenrennen

in Wels war heuer das Starterfeld

der Damen schon größer

als das der Herren“, sagt König.

Und lobt auch den jungen Grazer

Rennstall RC Gruppetto. „Dass

Team-Manager Rene Grossauer

ausschließlich mit Österreicherinnen

fährt, ist ganz toll und verdient

großen Respekt.“

Von dem steigenden Zulauf der

Damen zum Radsport profitieren

auch Machner und Gruber.

„Noch vor wenigen Jahren gab

es keine eigenen Damen-Hosen,

die anders gepolstert sind“, sagt

Machner. „Jetzt gibt es endlich

auch eigene Sättel für Damen,

die breiter sind, weil Frauen ein

breiteres Becken haben und dadurch

die Sitzbeinhöcker weiter

auseinander sind“, sagt Gruber.


5. JULI 2026 www.grazer.at

sport 27

OHA!➜

Allein auf weiter Flur

Als einziger Österreicher erreichte

Sebastian Ofner die 2. Runde in

Wimbledon, schied dort aber aus.

Mehrere Wochen Pause

GAK-Verteidiger Jacob Italiano erlitt

bei der WM einen Muskelbündelriss

und fällt mehrere Wochen aus.

GEPA (2)

Laufen, Skaten, Meditieren

OJE!

WIR BEWEGEN GRAZ. Kommende Woche geht es bei der Aktion von Bewegungsrevolution und

„der Grazer“ nicht nur am Ausdauer, sondern auch um ein ganzheitliches Gesundheitskonzept.

Mehr Bewegung für Jung

und Alt. Das ist das Ziel

von „Wir bewegen Graz“.

Und dafür hat die Bewegungsrevolution

einen eigenen Kalender

mit den verschiedensten Angeboten

zusammengestellt.

Diese Woche stehen wieder

drei spannende Aktionen im Mittelpunkt.

Auf dem Bezirkssportplatz

Kirchnerkaserne am Trattenweg

steht am Dienstag von

18 bis 19.30 Uhr „Mit Sicherheit

rollen“ auf dem Programm – ein

Inlineskate-Training für Kinder

und Jugendliche, die lernen, wie

man sich auf den Rollen sicher

vorwärtsbewegt.

Dank wieder etwas angenehmerer

Temperaturen kann man

am frühen Abend auch wieder

laufen – so wie beim Lauftreff

am Gasrohrsteg in Puntigam. Am

Donnerstag von 18 bis 19.15 Uhr

macht sich die Gruppe auf den

Weg.

Für Erwachsene und Senioren

gibt es aber auch etwas nicht Alltägliches:

Sheng Zhen im Bewegungsstudio

Andritz (Dienstag,

17.15 bis 18.45 Uhr). Bei dieser

Meditationstechnik geht es um

ein ganzheitliches Gesundheitskonzept,

das nicht nur den Geist

zur Ruhe bringt, sondern auch

Muskeln und Sehnen stärkt.

Laufbegeisterte treffen sich am Donnerstag um 18 Uhr am Gasrohrsteg. SPORTUNION

Von Interims- zur Dauerlösung

■ Als Übergangstrainer nach

dem Abgang von Spyros Balomenos

ist Risto Arnaudovski

zu den Handballern der HSG

Graz gekommen. Jetzt haben

die Grazer den Vertrag mit

dem Kroaten verlängert. „Wir

haben seine Arbeit sehr genau

beobachtet und gesehen, dass

er hervorragend zum Team

passt“, sagt HSG-Clubmanager

Michael Schweighofer über

die Verpflichtung.

Risto Arnaudovski führt die HSG

Graz in die neue HLA-Saison.

GEPA


28 grazer sonntag

www.grazer.at 5. JULI 2026

SO ISST GRAZ

Das Café Lagom präsentiert ...

... erfrischenden

Heidelbeersirup

Lena Zechner serviert einen Cocktail

mit dem Heidelbeersirup KK (2)

Skandinavisches Flair und eine

gemütliche Atmosphäre bietet

das Café Lagom in der Goethestraße.

Neben hausgemachtem

Gebäck gibt es hier natürlich Kaffee

oder eine perfekte

Abkühlung im Sommer.

LEO

Zutaten:

300 g Heidelbeeren

(am

besten frisch,

tiefgekühlt ist aber

okay), 200 ml Wasser,

Saft einer Zitrone,

150 g Zucker

Zubereitung:

Die Heidelbeeren waschen und mit dem

Wasser in einem großen Topf aufkochen

lassen. Für circa 10 Minuten auf niedriger

Hitze köcheln lassen, gelegentlich

umrühren und dabei die Beeren zerdrücken.

Topf vom Herd nehmen und

die Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen

und in einem hitzefesten Gefäß auffangen.

Flüssigkeit gemeinsam mit dem

Zucker und dem Zitronensaft erneut in

einem Kochtopf aufkochen und weitere

10 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich

rühren. Den Sirup durch ein

feines Sieb abgießen, in sterile Flaschen

abfüllen und kaltstellen. Sollte der Sirup

durch den hohen Pektingehalt der Heidelbeeren

gelieren, einfach erneut aufkochen

und unter Rühren etwas Wasser

und Zitronensaft hinzugeben.

Der Sirup kann vielseitig eingesetzt werden,

zum Beispiel für eine erfrischende

Limonade. Dazu ein Glas mit Eiswürfeln

füllen, einen Spritzer des Sirups hinzugeben

und mit stillem oder prickelndem

Wasser auffüllen. Für einen sommerlichen

Heidelbeerspritzer den Sirup mit

Wein und prickelndem Wasser mischen.

Auch in fruchtigen Cocktails oder zum

Verfeinern von Süßspeisen eignet sich

der Sirup hervorragend. Prost!

GRAZWORTRÄTSEL

neue Anlage

bei der

Daungasse

Gattung,

Wesen,

Art

steirische

Eishockey-

Challenge

100 qm

Location der

Herbstmesse

in Graz

ausführlich,

weitschweifig

Zauberkraft

Teil von

Ries

Gewand

für Frauen

Domäne

Österreichs

veraltet für

"dienstfrei

oder unbesetzt

sein"

SUDOKU

oberösterr.

Gemeinde

am

Traunsee

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englisches

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KFZ-

Kennz.

für

Leoben

13

10

9

Heimat des

Hippokrates

rollendes

Leder

ein

Außerirdischer

Kabelfernsehsender

in Graz

nahe bei

Reittier

Jesu beim

Einzug in

Jerusalem

ein

Hahnenfußgewächs

17

18

Sicherheitsmaßnahme

auf Grazer

Straßen

Wissensüberprüfung

4

2

19 5

16

8

Währung

in der EU

int. Raumstation

14

Grazer

Bezirk mit

Fußballstadion

Abgemacht!

Glanzpunkt

wegen,

aufgrund

taghell,

lichtdurchflutet

Nachsilbe f.

"so geartet"

Domäne

Estlands

gehupft

wie gesprungen

Sterndeuter

Wallensteins

weiblicher

Vorname

Vorsilbe

für "gleich"

Nische,

Winkel

7 2 5 9

9 2 7

7 1 8

9 4 6

3 6 7 1

6 9

3 2

3 7 4 5

899

11

sowieso

einer

der vier

Erzengel

Abk. für

"Milliliter"

"langes I"

zeitlos

König von

Wessex

† ca. 726

Erkenntnis,

Erleuchtung

Schwierigkeiten

aller Art

7

Mama

von Mama

oder Papa

von

ganzem

Herzen

zu

(Punkt)

Hauptstadt

von Hawaii

12

15

Grazer Autor

u. Politiker

† 1932

(Heinrich)

sich in

die Lüfte

schwingen

Schaltvorgänge

automat.

auslösen

männl.

persönl.

Fürwort

(3. Fall)

engl. für

"Mensch!

Mann!"

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1

6

3


5. JULI 2026 www.grazer.at

grazer sonntag 29

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 5. JULI

Konzert mit Picknick

Styriarte bietet am heutigen

Sonntag gleich zwei verschiedene

Konzerte in doppelter Ausführung.

Den Anfang macht „Schubertiade“

um 11 Uhr mit einer Aufführung im

Planetensaal des Schloss Eggenberg.

Wie der Name es schon vermuten

lässt, dreht sich dabei alles

um Franz Schubert; Tenor Daniel

Johannsen wird mit einem virtuosen

Klaviertrio auftreten. Wenn

das Wetter mitspielt, kann man im

Anschluss im Park zu Schubert-

Liedern gemütlich picknicken.

Um 17 Uhr gibt es dann das ganze

Programm ein zweites Mal.

WM-Achtelfinale

Österreich ist seit Donnerstag

nicht mehr bei der Weltmeisterschaft

dabei, doch auch ohne die

ÖFB-Elf gibt es in Graz bei zahlreichen

Public Viewings in Lokalen in

der Innenstadt weiterhin spannende

Partien zu sehen. Am heutigen

Sonntag steigt um 22 Uhr das

Achtelfinale; Brasilien und Norwegen

treffen aufeinander.

Stolz-Show in der List-Halle

Auch in der Helmut-List-Halle

geht es heute schon am Vormittag

los. Ebenfalls um 11 Uhr

wird im Rahmen von Styriarte zu

„Die ganze Welt ist himmelblau“

geladen, präsentiert werden dabei

Werke von Robert Stolz, der sich

als Grazer Künstler in der Musikwelt

einen Namen machte.

Eddie Luis und die Gnadenlosen

bringen die Musik

auf die Bühne, um 18 Uhr

findet dann die zweite

Vorstellung des Tages statt.

Album-Präsentation

Im Kunstgarten tritt

heute das Berndt

Luef Quintett auf und

HIGHLIGHT:

11 & 18 Uhr

Helmut-List-

Halle

Eddie Luis und die Gnadenlosen treten heute gleich zwei Mal in der

Helmut-List-Halle auf und bieten eine Stolz-Show.

NIKOLA MILATOVIC, GETTY

lädt noch dazu zu einer Album-

Präsentation. Mit treffenden Einleitungen

und Ausführungen wird

ein „Open-Air-Ohrenspaziergang“

versprochen. Start ist um 17 Uhr,

die Veranstaltung findet nur bei

Schönwetter statt.

Open-Air-Kino

Im Lesliehof werden ab sofort

wieder an vielen (unwetterfreien)

Abenden Kinofilme gespielt. Seit

Mittwoch läuft das Programm,

heute gibt es für Fans von

Bully Herbig genau das Richtige.

Um 21 Uhr wird „Kanu

des Manitu“, Nachfolger des

Kult-Films „Schuh des Manitu“,

gespielt.

Freiluft-Theater

Das Grazer Straßentheater

ist auch heuer wieder im

Hof des Steiermärkischen Landesarchivs

zu Gast und bringt wieder

eine Komödie mit. Diesmal wird

„Auf die Plätze, fertig lo...ve!“ gespielt:

Was als scheinbar harmlose

Begegnung beginnt, entwickelt

sich rasch zu einem turbulenten

Durcheinander aus überraschenden

Besuchen, kleinen Notlügen

und großen Missverständnissen.

Start der Vorstellung unter freiem

Himmel ist um 18 Uhr.

Pretty Woman in Graz

Das Musical „Pretty Woman“ hat

in der Vergangenheit bereits am

Broadway und auf anderen internationalen

Bühnen für große Begeisterung

gesorgt, jetzt kommt

es im Rahmen einer großen

Tournee auch nach Graz. Unter

der Regie von Martin Flohr und

WOHIN AM SONNTAG

produziert von Ralf Kokemüller

erwartet das Publikum eine moderne,

bildgewaltige Inszenierung

mit spektakulären Choreografien,

emotionalen Momenten und

ikonischer Musik. Gleich zwei Vorstellungen

werden geboten, um 14

Uhr und um 18.30 Uhr geht’s los.

Finale Aufführung

Im Cursaal St. Radegund wird

heute zum letzten Mal „Die 3 Dorfheiligen“

vom örtlichen Bauerntheater

aufgeführt. Los geht’s um

17 Uhr.

Verwickelte Geschichte

Das Theater der Schloss-Spiele

Reinthal hingegen ist noch etwas

länger zu sehen. Die „Verwickelte

Geschichte“ mit Musik von Johann

Nestroy am Taggerhof in Kainbach

beginnt um 18.30 Uhr.

Tribute an Freddie Mercury

Auf der Schloßbergbühne

Kasematten wird heute eine der

schillerndsten Persönlichkeiten

der Musikgeschichte wieder zum

Leben erweckt. In „The Spirit of

Freddie Mercury“ wird eine ausgefallene

Bühnenshow geboten,

nicht fehlen dürfen dabei natürlich

die größten Hits der Band Queen.

Um 20 Uhr geht’s los.

Steirische Roas

In St. Bartholomä kann man

heute „a steirische Roas“

erleben. Rund um Kirche und

Dorfplatz entsteht ein Weg

voller Musik, Begegnung und

gelebtem Brauchtum. Von

Station zu Station führt die

Roas durch das Zentrum des

Ortes. Blasmusik, Chöre oder

junge Gruppen, die ihr Können

zeigen, in St. Bartholomä wird

heute alles geboten. Um 9 Uhr

geht’s los.

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