Newsletter_07-2026_DE
Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird. Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung: Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung. Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor. Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen: ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr. Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.
Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird.
Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung:
Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung.
Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor.
Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen:
ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr.
Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.
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DE 07/26
Papierlose
Kennzeichnung
mit VEYA
im Reinraum
Quelle: AdobeStock 40914936
TITEL
Mit VEYA wird auch Reinraum-Equipment revisionssicher digital beschriftet.
(Bildnachweis: Stormbit GmbH)
Fehlerfreiheit im Reinraum hat oberste Priorität
VEYA zeigt in Echtzeit an,
was vor Ort am Reinraum zählt.
LCD-basiertes MODI-Dashboard:
Über die VEYA- App wird zentral gesteuert, welche
Informationen an welchem Reinraum in Echtzeit angezeigt
werden sollen. (Bildnachweis: Stormbit GmbH)
Papierlose
Kennzeichnung
mit VEYA von Stormbit
In der GMP-konformen Reinraumproduktion haben höchste
Genauigkeit, Reinheit und Sicherheit oberste Priorität.
Dennoch werden viele Dokumentationsprozesse und Kennzeichnungspflichten
nach wie vor papierbasiert durchgeführt
– und bleiben damit anfällig für Fehler und Inkonsistenzen.
Immer mehr pharmazeutische Produktionsstätten
und Labore setzen daher auf papierlose Lösungen, um ihre
Prozesse effizienter und sicherer zu gestalten.
VEYA stammt von Stormbit, das auf Softwarelösungen spezialisierte
Unternehmen der Systec & Solutions Group. Das System ermöglicht
eine papierlose, GMP-konforme Kennzeichnung und Visualisierung
produktionsrelevanter Daten im Reinraumumfeld. Über LCD-basierte
HMIs (zum Beispiel MODI Dashboards) und ePaper-basierte
Labels (LSL’s; LSL = Life Science Label) sowie der entsprechenden
App werden zentrale Informationen wie Produktionsdaten, Raumparameter,
Statusmeldungen oder Reinigungszustände in Echtzeit
angezeigt. Der menschliche Faktor als Fehlerquelle wird eliminiert.
Diese präzise Kommunikation erhöht die Produktionssicherheit
und steigert die Effizienz.
VEYA visualisiert alle relevanten KPIs und Parameter – von
Raumtemperatur, -druck, Luftfeuchtigkeit, Reinigungsstatus sowie
alle auftragsbezogenen Produktionsdaten. So stehen sämtliche entscheidungsrelevanten
Informationen vor und im Reinraum in Echtzeit
zur Verfügung. Die Systeme lassen sich je nach Bedarf und Anwendungsfall
fest in die Reinraumwand integrieren oder sind mobil
an Containern oder Produktionsequipment flexibel montierbar.
Die zugrunde liegenden Daten sind in der Regel bereits in bestehenden
Unternehmenssystemen digital verfügbar. VEYA greift
diese Informationen direkt ab und überträgt sie auf die außerhalb
der Reinräume installierten LCD-Panels oder MODI Dashboards
und ePapers in den Reinräumen. Dort werden sie klar strukturiert,
im Corporate Design des Unternehmens und optimal lesbar dargestellt.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Papieraushängen basiert
die Anzeige auf einer einheitlichen, validierten Datenquelle – widersprüchliche
oder veraltete Informationen werden so zuverlässig
vermieden.
Welche Informationen auf welchem LCD-Panel und Label
angezeigt werden, lässt sich bequem über die zentrale VEYA-App
steuern.
Die MODI Dashboards sind speziell für den Einsatz unter GMP-Bedingungen
und in Reinräumen konzipiert und eignen sich ideal zur
Visualisierung von Rauminformationen sowie für Anwendungen
der Gebäudeautomatisierung. Die lüfterlosen 7“- und 10,1“-LCD-
Displays mit LED-Backlight-Technologie verfügen über ein intuitives
Multi-Touch-Display mit Optical Bonding, das auch mit Reinraumhandschuhen
zuverlässig bedient werden kann. Dank IPS-Panel
mit bis zu 178° Blickwinkel sowie vielfältigen Schnittstellen wie
USB, Gigabit Ethernet, WLAN und Bluetooth lassen sich die Geräte
flexibel in bestehende Infrastrukturen integrieren. Optional sind
Funktionen wie ein vorinstallierter Kioskmodus sowie verschiedene
Montage- und Gehäusevarianten – bis hin zur IP65-Ausführung –
verfügbar.
Mit den ePaper-basierten Labels (LSL’s) bietet der Hersteller
auch die Möglichkeit, Papier von Prozessbehältern, Produktionsgebinden
und Laborgeräten zu entfernen. E-Paper-basierte Labels,
die anstelle von Papieretiketten an den Geräten und Objekten angebracht
werden, beziehen ihre Daten ebenfalls aus der zentralen
VEYA-App. Dadurch sind auch die Kennzeichnungen an Reinraumgeräten
audit-sicher und stets aktuell.
Die LSL‘s wurden ebenfalls speziell für die Life Science Industrie
entwickelt. Die Geräte sind in den Größen 4,2” und 7,5” erhältlich
und verfügen über ein 4-farbiges E-Paper (schwarz, weiß, rot, gelb).
Sie erfüllen die Schutzklasse IP65 und sind für eine optimale Reinigbarkeit
ausgelegt – ein entscheidender Faktor im Reinraum. Eine
integrierte mehrfarbige LED mit Edge-Light sorgt zusätzlich für eine
schnelle visuelle Statuserkennung. Die Anbindung erfolgt drahtlos
über den LSL Access Point, während der Batteriebetrieb eine Laufzeit
von bis zu fünf Jahren ermöglicht. Die Lösung eignet sich ideal
für semi-statische digitale Kennzeichnungsanwendungen und bietet
vielfältige Montagemöglichkeiten – sowohl mit magnetischen als
auch nicht-magnetischen Halterungen, die zudem individuell an
verschiedene Einsatzbereiche angepasst werden können.
Diese innovative Lösung von Stormbit ist agil, flexibel und
schnell anpassbar und bietet maximale Datensicherheit. Das Unternehmen
hat sich im ersten Schritt auf Life-Science-Ready-Lösungen
für die Pharmaindustrie spezialisiert und unterstützt pharmazeutische
Produktionen und Labore von der GMP-konformen Planung
bis zur Implementierung von HMI-Systemen mit VEYA und
validiertem Datentransport.
Systec & Solutions GmbH
Wilhelm-Schickard-Str. 9
Telefon: +49 721 663510
www.systec-solutions.com
D 76131 Karlsruhe
eMail: talk@systec-solutions.com
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Seite 2/69
Lesen
leicht
gemacht auf
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JULI 2026
Liebe Reinraum-Tätige und -Interessierte,
„Es gibt nicht Gutes, außer man tut es“
- dieses berühmte Zitat von Erich Kästner (1950)
kann man wohl nicht immer beim Fußball und
auch nicht in der Politik erwarten, denn natürlich
definiert jeder das „Gute“ nach seinem eigenen
Empfinden.
Ich denke, wir haben für Sie wieder einen ganz
guten Newsletter gemacht. Einen kurzen Überblick
über die Inhalte dieses Newsletters finden Sie hier:
> Papierlose Kennzeichnung mit VEYA
> Wie Reinräume von der
Automobilindustrie inspiriert sind
> Norbert Otto beendet seine aktive Tätigkeit
beim SwissCCS
> Ilmac Lausanne 2026 rückt Labor der Zukunft,
KI und Biotools ins Zentrum
> Innovation trifft Praxis:
POWTECH TECHNOPHARM wird 2026
wieder zum Zentrum der Verfahrenstechnik
> Reinraum mit 100% Energie-Rückgewinnung
aus dem Backprozess
> Fraunhofer FEP nimmt Biolabor
mit Schutzstufe 2 in Betrieb
> OHB Space UK: Wachstum, europäische Kooperation
und erster Großauftrag
> PFENNIG setzt verstärkt auf Produkte aus
Deutschland
> . . .
Mit freundlichem Gruß
Alle Inhalte mit KI übersetzt.
Reinhold Schuster
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Wie Reinräume von der Automobilindustrie inspiriert sind
Configure-to-Order Plus (CTO+)
Vom Engineer-to-Order
zum Configure-to-Order Plus
Im Jahr 2024 hat ABN Cleanroom Technology
die Reinraumbranche neu definiert,
indem es ADAPTUS eingeführt hat, die
weltweit erste Produktplattformstrategie
für Reinraumtechnik. Durch die Organisation
kritischer Reinraumkomponenten
in vorentwickelte und validierte Bausteine
hat ABN die Branche vom traditionellen
Engineer-to-Order-Liefermodell zu einem
intelligenteren, schnelleren und vorhersehbareren
Modell verschoben: Configure-to-
Order Plus.
Configure-to-Order Plus ist der Rahmen,
der regelt, wie ADAPTUS angewendet
wird, und stellt sicher, dass Geschwindigkeit,
Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und
Budgetkontrolle in jedem Projekt gemeinsam
umgesetzt werden – ohne Kompromisse.
Das ist wichtig, weil die Reinraumbranche
seit langem auf Annahmen operiert, die
Projektteams vor schwierige Entscheidungen
stellen. Es wird angenommen, dass eine
schnellere Lieferung das Risiko erhöht.
Es wird geglaubt, dass engere Budgets
die langfristige Leistung einschränken.
Maßgeschneiderte Ingenieurleistungen
werden als einziger Weg zur Einhaltung der
Vorschriften betrachtet. Diese Annahmen
sind keine Gesetze. Sie sind das Produkt
eines Liefermodells, das nie dafür ausgelegt
war, besser zu sein.
CTO+ wurde auf der Ablehnung dieser
Annahmen aufgebaut. Durch die Einbettung
von Leistungsversprechen in die Architektur
der ADAPTUS-Plattform selbst,
anstatt sie durch Projektverfahren zu steuern,
stellt CTO+ sicher, dass keine Konfiguration
jemals das, was einem Kunden am
wichtigsten ist, beeinträchtigt – unabhängig
davon, welche Priorität das Projekt antreibt.
Dieses Whitepaper erklärt, was Configure-to-Order
Plus ist, wie es funktioniert
und warum es die Kompromisse beseitigt,
die Reinraumprojekte jahrzehntelang geprägt
haben.
Immer noch von Grund auf
im Jahr 2026 entwickeln?
Die meisten Reinraumprojekte in der Branche
werden noch immer nach dem Engineer-to-Order
(ETO)-Ansatz durchgeführt.
In diesem Modell wird jeder Reinraum
weitgehend von Grund auf entworfen und
entwickelt, maßgeschneidert auf die spezifischen
Anforderungen eines einzelnen
Projekts. Während dies eine hohe Anpassungsfähigkeit
ermöglicht, führt es auch zu
strukturellen Ineffizienzen, die sich über
den Projektlebenszyklus hinweg verstärken.
Bei einem ETO-Ansatz werden Designentscheidungen
sequenziell getroffen und
sind eng miteinander verbunden. Eine Änderung
in einem Teil des Designs löst eine
Kaskade von Änderungen an anderer Stelle
aus. Wichtige Leistungsmerkmale werden
erst spät im Prozess vollständig sichtbar,
was die Ergebnisse schwer vorherzusagen,
die Validierung komplex macht und Kompromisse
erst nach Festlegung kritischer
Entscheidungen erkennbar werden lässt.
Da Reinraumumgebungen immer komplexer
und stärker reguliert wurden, wurden
diese Einschränkungen zunehmend
bedeutsam. Schnellere Markteinführung,
konsistente Validierung und vorhersehbare
Leistung über den gesamten Lebenszyklus
konnten nicht mehr zuverlässig nur durch
einmalige Ingenieurleistungen erreicht
werden.
Bei ABN Cleanroom Technology führte
diese Realität zu einem frühen und bewussten
Wandel. Anstatt das ETO-Modell zu
verfeinern, wechselte ABN zu einem grundlegend
anderen Ansatz: Configure-to-Order
Plus.
Vom Engineering zur Konfiguration
In CTO+ werden Reinräume nicht von
Grund auf entwickelt. Sie werden aus vorentwickelten
und validierten Bausteinen
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 07-2026
Seite 6/69
Vangelabbeek Tom
konfiguriert, die als Teil einer integrierten
Systemarchitektur entwickelt wurden. Diese
Bausteine, von Luftbehandlungsgeräten
und Wandpaneelsystemen bis hin zu Filtrationsmodulen
und Befeuchtern, sind im
Voraus entworfen, getestet und validiert, mit
definierten Schnittstellen und bekannten
Leistungsmerkmalen. Reinräume werden
durch die Kombination bewährter Komponenten
innerhalb dieser Architektur konfiguriert,
anstatt für jedes einzelne Projekt
Element für Element zu entwerfen.
Dieser Wandel verändert grundlegend,
wo Komplexität gesteuert wird. Der Ingenieuraufwand
verlagert sich von einzelnen
Projekten hin zur Plattformentwicklung,
wobei Wissen, Validierung und Leistung in
das System selbst eingebettet werden. Das
Ergebnis sind Vorlaufzeiten ab nur sechs
Van Walleghem Olivier
Nelissen Jo
Wochen, Kosteneinsparungen von bis zu 20
% und vorhersehbares Verhalten des Reinraums,
noch bevor Bau und Inbetriebnahme
beginnen.
Die Rolle der Plattform: Eine Lektion aus
der Automobilindustrie
Um zu verstehen, wie ein plattformbasiertes
Vorgehen kritische Werte über verschiedene
Reinraumkonfigurationen hinweg schützen
kann, bietet die Automobilindustrie
eine nützliche Parallele.
Um es deutlich zu machen: Betrachten
Sie ein Beispiel, wie der Volkswagen Konzern
gemeinsame Plattformen in seinen
Marken einsetzt. Der Audi S3 und der Volkswagen
Golf, zwei Fahrzeuge verschiedener
Marken innerhalb des gleichen Konzerns,
basieren beide auf der MQB-Plattform. Der
Audi S3 ist auf Geschwindigkeit und Leistung
ausgelegt. Der Volkswagen Golf ist auf
Komfort, Alltagstauglichkeit und Praktikabilität
konfiguriert. Ihre Fahreigenschaften,
Innenausstattung und Ausstattung unterscheiden
sich erheblich. Dennoch erfüllen
beide die gleichen Sicherheits- und Regulierungsstandards,
unabhängig davon, wie
sie konfiguriert sind oder welchen Markt sie
bedienen.
Die Konfiguration wird genutzt, um
unterschiedliche Eigenschaften zu betonen,
wie Leistung oder Kosteneffizienz, aber
niemals, um die kritischen Grundlagen, die
durch die Plattform definiert sind, zu entfernen
oder zu schwächen. Variabilität ist
nur dort erlaubt, wo sie das globale Systemverhalten
nicht beeinflusst.
Der zentrale Erkenntnis dieses Beispiels
ist einfach: Durch die Festlegung kritischer
Grundlagen auf architektonischer Ebene
definiert die Plattform klare Grenzen, innerhalb
derer Konfiguration möglich ist.
Unterschiedliche konfigurierte Ergebnisse
bleiben vorhersehbar, genau weil die Plattform
Variabilität dort verhindert, wo sie am
wichtigsten ist.
ABN Cleanroom Technology wendet
diese gleiche Logik auf die Reinraumlieferung
durch die ADAPTUS-Plattform und
den Configure-to-Order Plus-Rahmen an.
Die Bausteine von ADAPTUS funktionieren
wie die gemeinsame Architektur einer
Automobilplattform, vorentwickelt und in
jeder Konfiguration validiert. Zwei Beispiele
veranschaulichen dies direkt.
ICONIC ist ein Reinraum, der auf Geschwindigkeit
ausgelegt ist. Er ist für Organisationen
konzipiert, bei denen die Markteinführung
die primäre Triebkraft ist, und
liefert einen vollständig validierten, einsatzbereiten
Reinraum in der kürzest möglichen
Vorlaufzeit. INTEGRA ist ein Reinraum, der
auf Energieeffizienz und langfristige Leistung
ausgelegt ist. Er ist die Wahl für Organisationen,
bei denen Nachhaltigkeit und
Gesamtkosten im Vordergrund stehen.
Trotz ihrer unterschiedlichen Schwerpunkte
unterliegen ICONIC, INTEGRA
und alle anderen Konfigurationen den gleichen
garantierten Leistungsniveaus, die als
Olympic Minimum bezeichnet werden und
von der Führungsebene von ABN festgelegt
sowie von der ADAPTUS-Plattform durchgesetzt
werden. Das bedeutet, kein Kunde,
der ICONIC wählt, akzeptiert einen Kompromiss
bei der Zuverlässigkeit. Kein Kunde,
der INTEGRA wählt, akzeptiert einen
Kompromiss bei der Geschwindigkeit. Die
Plattform schützt das, was nicht gewählt
wird, ebenso rigoros wie sie das liefert, was
gewählt wird.
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Dies ist der Unterschied, der Configure-to-
Order Plus von herkömmlichen Ansätzen
unterscheidet. Kunden verhandeln nicht
zwischen Prioritäten. Sie definieren, was
am wichtigsten ist, und das System schützt
alles andere.
Configure-to-Order Plus: Das ABN Cleanroom
Technology Framework
Innerhalb von CTO+ werden Geschwindigkeit,
Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und
Budgetkontrolle als unverhandelbare Systemgrundlagen
betrachtet. Bevor eine Konfiguration
erfolgt, legt die Führung von ABN
die garantierten Leistungsniveaus fest, die
in jedem Projekt in allen vier Bereichen eingehalten
werden müssen. Diese Niveaus
werden als Olympic Minimum bezeichnet.
Das Olympic Minimum ist keine vertragliche
Verpflichtung, die projektbezogen
eingegangen wird. Es ist direkt in die Architektur
der ADAPTUS-Plattform eingebettet,
was bedeutet, dass es vom System selbst
durchgesetzt wird, nicht durch einzelne
Projektentscheidungen oder Verfahren.
Innerhalb dieses Rahmens fällt keine Konfiguration,
unabhängig von ihrem primären
Fokus, unter das Olympic Minimum in den
verbleibenden Bereichen. Die Plattformarchitektur
verhindert dies.
In den meisten Reinraumprojekten der
Branche werden Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit,
Nachhaltigkeit und Budgetkontrolle
als konkurrierende Ziele betrachtet.
Es wird angenommen, dass eine schnellere
Lieferung die Zuverlässigkeit verringert. Engere
Budgets sollen die langfristige Leistung
einschränken. CTO+ basiert auf der Ablehnung
dieser Annahmen.
CTO+ redefiniert die Entscheidungssequenz.
Bevor die Konfiguration beginnt,
wird explizit festgelegt, welches Wertpriorität
hat, basierend auf den Bedürfnissen des
Kunden. Die verbleibenden Werte werden
dann auf Plattformebene durch die Bibliothek
vorentwickelter, validierter Bausteine
geschützt.
Der Prioritätswert des Kunden steuert
die Konfigurationsentscheidungen. Die anderen
drei Werte werden im Prozess niemals
beeinträchtigt.
Dies ist der Unterschied, der Configure-to-Order
Plus von herkömmlichen Con-
LEGOlization: Eine Plattform, multiple Konfigurationen
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figure-to-Order-Ansätzen unterscheidet.
Standard-CTO nutzt Standardisierung, um
Effizienz zu verbessern und Vorlaufzeiten
zu verkürzen. CTO+ geht noch einen Schritt
weiter, indem es sicherstellt, dass Standardisierung
niemals auf Kosten kritischer
Werte erfolgt, egal welche Priorität der Kunde
wählt. Werte werden geschützt, bevor die
Konfiguration beginnt, nicht erst nach Auftreten
von Problemen.
Definition der vier Werte
Schnelligkeit
Schnelligkeit beschreibt, wie schnell ein
Reinraum in validierten Betrieb überführt
werden kann. Es wird gemessen als die Zeitspanne
zwischen Vertragsunterzeichnung
und validierter Übergabe an den Betrieb.
Wenn Geschwindigkeit als primärer Wert
gewählt wird, orientieren sich die Konfigurationsentscheidungen
an der Minimierung
der Gesamtvorlaufzeit des Projekts
bei Design, Bau und Inbetriebnahme, ohne
das Olympic Minimum für Zuverlässigkeit,
Nachhaltigkeit oder Budgetkontrolle zu beeinträchtigen.
Zuverlässigkeit
„Die Reinraumbranche hat jahrzehntelang von Grund auf entwickelt, und
die Ineffizienzen sind unsichtbar geworden, einfach weil sie als normal
akzeptiert wurden. Bei ABN haben wir diese Prämisse abgelehnt. Mit Configure-to-Order
Plus und der ADAPTUS-Plattform haben wir die Komplexität
von einzelnen Projekten wegverlagert und einmalig im Plattformdesign
verankert, wo sie im Laufe der Zeit an Wert gewinnt. Jeder Reinraum, den
wir liefern, übernimmt validierte Leistung ab dem ersten Tag – nicht, weil
wir ihn erneut entwickelt haben, sondern weil wir ihn beim ersten Mal
richtig entwickelt haben. Das ist keine inkrementelle Verbesserung der
Reinraumherstellung, sondern ein grundlegend anderer Ausgangspunkt, der
verändert, was Kunden von einem Reinraumpartner erwarten können.“
Jo Nelissen
CEO / Gründer ABN Cleanroom Technology
Zuverlässigkeit beschreibt die Fähigkeit
des Reinraum-Systems, stabile und vorhersehbare
Leistung während seines Betriebslebens
zu liefern. Wenn Zuverlässigkeit der
primäre Wert ist, konzentriert sich die Konfiguration
auf architektonische Robustheit
durch Redundanz auf Komponenten- und
Teilsystemebene.
Kontinuierliche Überwachung erfolgt
durch CleanConnect, ABNs IoT-Plattform
für ISO-Reinräume, und GMP-Connect,
das Äquivalent für GMP-regulierte Umgebungen.
Zusammen mit dem VIX-System,
ABNs spezieller Zuverlässigkeitsarchitektur,
zielen diese Plattformen auf eine Betriebszeit
von 99,99 % ab, wie in ABNs Portfolio
an Betriebsreinen dokumentiert.
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit beschreibt, wie ein Reinraum
über seinen gesamten Lebenszyklus
hinweg funktioniert, nicht nur
zu einem einzelnen Zeitpunkt. Wenn
Nachhaltigkeit der primäre Wert ist,
werden die Konfigurationsentscheidungen
durch die Gesamtleistung über den
Lebenszyklus bestimmt. Der Fokus liegt
auf Energieeffizienz, der Verwendung
langlebiger und nachhaltiger Materialien
und der Optimierung der Gesamtkosten
über den Lebenszyklus, um langfristige
Umwelt- und Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten.
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gesammelt werden, dienen nicht nur als
Verifikationsnachweis. Diese Daten fließen
zurück in die ADAPTUS-Plattform,
stärken Validierungsnachweise, verfeinern
Leistungsannahmen und ermöglichen eine
kontinuierliche Verbesserung der Bausteine
selbst.
Durch diesen integrierten Ansatz wird
Configure-to-Order Plus durchsetzbar,
überprüfbar und wiederholbar in jedem
Projekt. Kompromisse unterhalb des Olympic
Minimums werden nicht durch Verfahren
kontrolliert oder durch Erfahrung
verhindert. Sie werden architektonisch unmöglich
gemacht.
Das Ergebnis ist eine Plattform, die mit
jedem gelieferten Reinraum präziser, validierter
und zuverlässiger wird.
Preis
Budgetkontrolle beschreibt die anfänglichen
Investitionen, die erforderlich sind,
um einen konformen und voll funktionsfähigen
Reinraum zu liefern. Wenn Budgetkontrolle
als primärer Wert gewählt wird,
konzentrieren sich die Konfigurationsentscheidungen
auf die Minimierung der Anfangsinvestitionen
bei gleichzeitiger Erfüllung
aller Leistungs- und Compliance-Standards.
Das bedeutet, die niedrigstmöglichen
Anfangsinvestitionen zu erzielen, während
man vollständig im Olympic Minimum
für Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und
Nachhaltigkeit bleibt.
ADAPTUS und Wertanalyse:
CTO+ betriebsbereit machen
Die Betriebsfähigkeit von Configure-to-
Order Plus erfordert mehr als nur einen
Rahmen. Es braucht ein System, in dem
Wertprioritäten und garantierte Leistungsniveaus
in umsetzbare Entscheidungen
übersetzt und konsequent während des
Projektlebenszyklus durchgesetzt werden.
Bei ABN Cleanroom Technology wird
dies durch die ADAPTUS-Plattform erreicht.
ADAPTUS ist eine Produktplattform
für Reinräume, die aus vorentwickelten
und validierten Bausteinen besteht. Jeder
Baustein wird als Teil einer integrierten
Architektur entwickelt, mit bekannten
Schnittstellen und definierten Leistungsmerkmalen.
Leistung ist auf Plattformebene
eingebettet und wird konsistent über
Projekte wiederverwendet, anstatt für jeden
Reinraum neu etabliert zu werden. Alle
Bausteine erfüllen ISO 14644 und die einschlägigen
Industriestandards, einschließlich
GMP Anhang 1.
Jeder Baustein innerhalb von ADAP-
TUS ist so konzipiert, dass er das Olympic
Minimum in allen vier kritischen Werten
erfüllt oder übertrifft. Das Olympic Minimum
ist keine vertragliche Verpflichtung,
die nachträglich eingegangen wird, sondern
in die Architektur der Plattform selbst eingebettet,
was bedeutet, dass eine Leistung
unterhalb dieser Schwelle von Anfang an
architektonisch unmöglich ist.
Wertanalyse wird nur nach Festlegung
der Wertprioritäten und Erfüllung des
Olympic Minimums angewandt. Sie dient
dazu, Konfigurationsoptionen innerhalb
dieser geschützten Grenzen zu vergleichen
und zu verfeinern. Verbesserungen bei Effizienz,
Kosten oder Komplexität werden nur
verfolgt, wenn sie die definierten Leistungsniveaus
nicht untergraben. Optimierung erfolgt
bewusst und kontrolliert, niemals reaktiv.
Dieses Sequenzieren ist entscheidend.
Durch die Platzierung der Wertanalyse nach
der Wertdefinition und dem Leistungsschutz
stellt CTO+ sicher, dass der Effizienztrieb
niemals unbeabsichtigte Kompromisse
erzeugt.
Verifikation geht über Design und Lieferung
hinaus in den Betrieb. Durch CleanConnect
für ISO-Reinräume und GMP-Connect
für GMP-Reinräume (entwickelt von dem
Schwesterunternehmen Smartlog) wird die
Reinraumleistung kontinuierlich anhand
der festgelegten Baselines überwacht. Dies
bietet fortlaufende Sicherheit, dass die garantierten
Leistungsniveaus während des
gesamten Lebenszyklus konsequent eingehalten
werden – nicht nur bei der Übergabe.
Betriebsdaten, die durch diese Plattformen
Fazit: Das Reinraum-Kompromiss
ist eine Lüge
Configure-to-Order Plus verändert, was
Kunden von einem Reinraumpartner erwarten
können.
Durch das VIX-System und die ADAP-
TUS-Plattform liefert ABN Reinräume mit
Vorlaufzeiten ab sechs Wochen, einer Betriebszeit
von 99,99 %, Kosteneinsparungen
von bis zu 20 % im Vergleich zu herkömmlichen
Engineer-to-Order-Ansätzen
und voller Einhaltung von ISO 14644 und
GMP Anhang 1 ab dem ersten Tag. Dies
sind keine projektspezifischen Errungenschaften.
Es sind Plattform-übergreifende
Ergebnisse, die jeder Kunde standardmäßig
erbt.
Über die Zahlen hinaus verändert CTO+
die Natur der Kundenbeziehung selbst.
Kunden müssen nicht mehr zwischen Prioritäten
verhandeln oder akzeptieren, dass
die Wahl von Geschwindigkeit anderswo
Risiken bedeutet. Sie definieren, was am
wichtigsten ist, und das System schützt alles
andere. Entscheidungen, die früher Kompromisse
erforderten, erfordern jetzt nur
noch Klarheit über Prioritäten.
Für Branchen, in denen Ausfallzeiten,
Nicht-Konformität oder Kostenüberschreitungen
schwerwiegende Folgen haben, ist
dies keine marginale Verbesserung. Es ist
eine grundlegend andere Basis, um eine
Reinraumanlage zu beauftragen, zu betreiben
und zu erweitern.
ABN Cleanroom Technology liefert
Reinräume, die schneller, zuverlässiger,
nachhaltiger und kostengünstiger sind –
nicht als Wahl zwischen diesen Qualitäten,
sondern als garantierte Kombination aller
vier.
ABN Cleanroom Technology NV
BL 3740 Munsterbilzen
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 07-2026
Seite 10/69
Ein Kapitel geht zu Ende
Norbert Otto beendet seine aktive Tätigkeit beim SwissCCS
Drei Jahrzehnte sind mehr als nur eine lange
Zeitspanne. Sie stehen für Begegnungen,
Entwicklungen, Engagement und viele gemeinsame
Erfahrungen. Als er damals dazukam,
konnte er nicht ahnen, welchen Platz
SwissCCS einmal in seinem Leben einnehmen
würde. Der Verein war für ihn weit
mehr geworden als ein fachliches Netzwerk
– er war über viele Jahre hinweg ein Stück
Heimat.
Über viele Jahre hinweg war Norbert Otto
Teil des Vereins SwissCCS. So ist es ihm
nicht leichtgefallen, sich aus seiner aktiven
Rolle zu verabschieden. Nach über 30 Jahren
im Verein SwissCCS war aber nun der Moment
gekommen. „Mit 71 Jahren fällt dieser
Schritt nicht ganz leicht – und doch fühlt
er sich richtig an“ sagt Norbert Otto. Seine
Verbindung zu SwissCCS, bzw. davor SRRT,
reicht bis in das Jahr 1994 zurück, als er damals
mit einem Schweizer Geschäftspartner
seine Firma in Deutschland gegründet
hat. Was einst mit Neugier und fachlichem
Interesse begann, entwickelte sich rasch zu
einer tiefen Verbundenheit mit den Menschen
und den Themen der Reinraumtechnik,
die diese Gemeinschaft prägen. Über
die Jahre durfte er miterleben, wie sich nicht
nur das Fachgebiet weiterentwickelt hat,
sondern auch SwissCCS selbst hin zu einer
Plattform des Austauschs auf internationaler
Ebene, der Inspiration und des kollegialen
Miteinander.
Besonders in Erinnerung geblieben sind
ihm die Menschen: das gemeinsame Arbeiten,
das Ringen um gute Lösungen bei den
Sitzungen zur Normierung sowohl national
(SNV, VDI, DIN) als auch international
(ISO-Komitee). Die Gespräche am Rande
der Veranstaltungen, wie z.B. die zahlreichen
Schulungen zur Reinraumtechnik,
welche das Vertrauen und die Verlässlichkeit
des Vereins ausmachen. Hierzu zählt
für ihn auch die Zeit als Interimspräsident,
in der man ihm seitens des Vereins großes
Vertrauen entgegengebracht hat. „Vieles hat
sich in diesen Jahren verändert – in unserem
Umfeld, in unserem Fachgebiet und
auch im Verein selbst. Und doch ist eins geblieben:
der Geist der Zusammenarbeit“, so
Norbert Otto.
Mit zunehmendem Alter verschieben sich
die Perspektiven. Was früher selbstverständlich
war, verlangt heute mehr Kraft und
Zeit. Deshalb ist für ihn die Zeit gekommen,
Verantwortung weiterzugeben und Raum
für neue Ideen und jüngere Stimmen zu
geben.
Norbert Otto wird, auch wenn er sich aus
der aktiven Mitarbeit zurückzieht, mit dem
Verein verbunden bleiben. „Ich wünsche
SwissCCS weiterhin eine lebendige Entwicklung,
engagierte Mitglieder und den
Mut, Bewährtes zu bewahrten und gleichzeitig
Neues zu wagen“, sagt Norbert Otto
bei der Abschiedsveranstaltung.
C-tec
Cleanroom-Technology GmbH
Tübinger Straße 47
D 72127 Kusterdingen
Telefon: +49 7071 6887180
Telefax: +49 7071 688718700
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Ilmac Lausanne 2026 rückt
Labor der Zukunft,
KI und Biotools ins Zentrum
Am 23. und 24. September 2026 wird die Expo Beaulieu
Lausanne zum Treffpunkt der Schweizer Chemie- und Life-
Sciences-Branche. Die Ilmac Lausanne 2026 erwartet rund
200 Ausstellende und 3’500 Fachbesuchende. Im Zentrum
stehen ein Conference-Programm mit über 70 Vorträgen
und Pitches sowie die Future of Life Sciences - Area, die
zentrale Zukunftsthemen wie Process Analytical Technology,
Biotools, künstliche Intelligenz, Quantum Computing
und das Labor der Zukunft aufgreift.
Die Ilmac Lausanne hat sich in den vergangenen Jahren als fokussierte
Plattform für die Westschweizer Chemie- und Life-Sciences-
Industrie etabliert. 2026 zeigt sie, wie sich Labor- und Prozesstechnologie,
Automatisierung, Digitalisierung und industrielle Anwendungen
entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiterentwickeln.
Damit positioniert sich die Veranstaltung über eine klassische
Labormesse hinaus als Branchentreffpunkt für Forschung, Industrie,
Startups und Technologiepartner:innen.
«Die Anforderungen an Labore, Produktion und Entwicklung verändern
sich rasant. An der Ilmac Lausanne bringen wir die Akteurinnen
und Akteure zusammen, die diese Transformation konkret
gestalten. Von PAT und Automatisierung bis zu KI, Biotools und
neuen Formen der Zusammenarbeit», erklärt Céline Futterknecht,
Exhibition Director Ilmac. «Wir setzen bewusst neue Massstäbe
– inhaltlich, formatmässig und in der Art, wie wir Networking und
Wissenstransfer verbinden.»
Conference-Programm vereint Schweizer Expertise mit internationalen
Impulsen Die begleitende Conference bildet das inhaltliche
Zentrum der Veranstaltung. Sie schlägt die Brücke zwischen wissenschaftlicher
Exzellenz und konkreter industrieller Anwendung.
An beiden Tagen erwarten die Besuchenden über 70 Vorträge und
Pitches, kuratiert von renommierten Partner:innen. Dabei geben
nationale sowie internationale Top-Speaker Einblicke in aktuelle
Entwicklungen und Zukunftsthemen.
Tag 1 steht unter dem Schwerpunkt Process Analytical Technology
(PAT): Unter der Leitung der Swiss Chemical Society (SCS) und in
Zusammenarbeit mit den Swiss Process and Chemical Engineers
(SGVC) stehen Qualitätssicherung, AI-Integration sowie industrielle
Anwendungen im Fokus. Tag 2 widmet sich dem Thema Biotools
und dem Schweizer Life-Science-Ökosystem: Unter der Leitung
von BioAlps, Kanton Waadt und InnoVaud wird gezeigt, wie biokonvergente
Technologien und starke Partnerschaften Innovation
von der Forschung in die Anwendung bringen.
Future of Life Sciences - Area: Innovation erleben
In der Future of Life Sciences - Area werden konkrete Anwendungen
aus Automatisierung, künstlicher Intelligenz, Laborplanung und
industrieller Digitalisierung gezeigt. Die kuratierte Plattform verbindet
Showcases, Fachbeiträge und Dialogformate zur Frage, wie sich
Forschung, Produktion und Patient:innenversorgung bis 2040 verändern
könnten.
Die Area wird in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus dem
Schweizer Life-Sciences-Ökosystem realisiert, darunter Siemens,
HDI, Laborplaner Tonelli sowie weitere führende Branchenakteur:innen.
Gemeinsam wird aufgezeigt, wie Automatisierung,
künstliche Intelligenz und industrielle Anwendungen konkret zusammenspielen,
praxisnah und erlebbar. Mit Brett Staahl (Co-Founder
und VP External Innovation, Scribe Therapeutics) aus den USA
erhält das Programm zudem internationale Perspektiven aus dem
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Life-Sciences-Bereich. Im Fokus stehen an beiden Tagen zentrale
Zukunftsfragen der Branche:
– Tag 1: Labor der Zukunft
Im Zentrum steht die Transformation moderner Labore, von eigenständigen
Einrichtungen hin zu vernetzten, datengetriebenen
Hochleistungsplattformen. Themen wie Automatisierung, neue
Arbeitsweisen und digitale Prozesse zeigen auf, wie sich Geschwindigkeit,
Qualität und Wettbewerbsfähigkeit künftig verändern. Was
bedeutet dies für die Schweiz, und was sollten Unternehmen jetzt
tun, um ihren Vorsprung zu sichern?
– Tag 2: AI & Quantum Computing
Der zweite Tag widmet sich dem Einfluss von künstlicher Intelligenz,
Quantentechnologien und fortschrittlicher Automatisierung auf die
gesamte Life-Sciences-Wertschöpfungskette – von Forschung und
Entwicklung über Produktion und Regulierung bis hin zur Interaktion
mit Patient:innen. Im Fokus steht dabei, wie diese Technologien
bereits heute Prozesse, Entscheidungen und die Zusammenarbeit
im gesamten Ökosystem verändern. Auch hier wird wieder der Frage
nachgegangen, was dies für die Schweiz bedeutet und Unternehmen
tun sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
«Die Life-Sciences-Industrie ist Teil der Schweizer DNA. Um ihre
internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, spielt die
digitale Transformation entlang der gesamten Wertschöpfungskette
eine zentrale Rolle – genau diese Entwicklungen macht die Future
of Life Sciences – Area erlebbar», sagt Jens Feddern, Head Vertical
Market Life Science, Siemens Schweiz AG.
Raum für Austausch und neue Verbindungen Die Ilmac Lausanne
schafft gezielt Raum für vielfältige Begegnungen. Ob im Speakers
Corner, der Startup-Area oder Formaten wie «Women in Life Sciences»,
die Veranstaltung lebt vom persönlichen Austausch und dem
Setzen wegweisender Impulse.
Beim täglichen Networking Lunch sowie dem Networking Apéro
am ersten Messetag entstehen inspirierende Gespräche und neue
Kontakte, ermöglicht durch Endress+Hauser als Networking Partner
und ein Umfeld, das bewusst auf Qualität, Dialog und Vernetzung
ausgerichtet ist. Der Apéro wird zusätzlich gemeinsam mit Apin realisiert.
Beide Events sind im Ticketpreis inkludiert und gelten sowohl
bei den Besuchenden als auch Ausstellenden als beliebte Anlässe
zum Netzwerken. Für weitere Genussmomente sorgen der Barista-
Partner VITARIS sowie der Gelato-Partner Milian, die das Messeerlebnis
auch kulinarisch abrunden.
Swissness als Fundament Die Ilmac Lausanne vereint Schweizer
Qualität, Innovationskraft und internationale Relevanz; sie steht für
exquisites und persönliches Networking in einem kompakten 2-Tages-Format,
eingebettet in eine der stärksten Life-Science-Regionen
Europas. Als führende Plattform der Westschweiz ergänzt sie
die Ilmac Basel optimal, welche als grösste Fachmesse der Chemieund
Life-Science-Industrie in der Schweiz den internationalen Höhepunkt
bildet. «In Lausanne entstehen persönliche Begegnungen
und neue Partnerschaften, während Basel die internationale Bühne
für die Branche bietet. Genau dieses Zusammenspiel macht die Ilmac
einzigartig», so Futterknecht.
Mit Ilmac 365 bleibt die Branche das ganze Jahr über vernetzt. Vor
und während der Messe unterstützt die Plattform als persönlicher
Event-Assistent bei der individuellen Planung des Besuchs und ergänzt
das Live-Erlebnis durch digitale Networking- und Informationsangebote.
Die vollständige Agenda, Ausstellende sowie weitere
Informationen zur Veranstaltung sind auf www.ilmac.ch/365 sowie
in der App jederzeit digital abrufbar.
ILMAC
MCH Messe Schweiz (Basel) AG
Messe Basel
4005 Basel
Schweiz
Telefon: +41 58 206 3106
eMail: anne.klipfel@ilmac.ch
Internet: http://www.ilmac.ch
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2 Jahre in Folge zieht es die Processing Community nach Nürnberg.
Die POWTECH TECHNOPHARM macht sich bereit für die nächste Runde:
Vom 29.09. bis 1.10.2026 dreht sich wieder alles um Technologien
zur Verarbeitung von Pulvern, Feststoffen und Flüssigkeiten.
Innovation trifft Praxis:
POWTECH TECHNOPHARM wird 2026 wieder
zum Zentrum der Verfahrenstechnik
Zwei Jahre in Folge zieht es die Processing Community nach Nürnberg. Die
POWTECH TECHNOPHARM macht sich schon bereit für die nächste Runde:
Vom 29. September bis 1. Oktober 2026 dreht sich auf dem Nürnberger Messegelände
wieder alles um Technologien zur Verarbeitung von Pulvern, Feststoffen
und Flüssigkeiten. Im Fokus stehen aktuelle Markt- und Trendthemen. Drei
Tage voller Expertenaustausch, Innovationen und Trends auf höchstem Niveau
aus der Welt der Verfahrenstechnik für relevante Industriebranchen erwarten
die internationale Processing Community.
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Wenige Monate vor der Messe befindet sich das Team der POW-
TECH TECHNOPHARM mitten in den intensiven Vorbereitungen.
Die aktuellen Hallenpläne für die Fachmesse Ende September sind
bereits online einsehbar. „Die Cross Industry Messe bietet ideale
Chancen. Unternehmen, die neue Märkte erschließen und zusätzliche
Leads gewinnen möchten, sollten sich jetzt eine Ausstellungsfläche
sichern - gemeinsam finden wir eine attraktive Fläche“, betont
Marianny Eisenhofer, Director POWTECH TECHNOPHARM.
„Wir freuen uns darauf, im September wieder die Processing Community
unterschiedlichster Branchen zu vereinen und die POW-
TECH TECHNOPHARM zum Zentrum der Verfahrenstechnik zu
machen.“ 2025 konnten 96 Prozent der befragten Aussteller laut
Umfrage eines unabhängigen Instituts neue Geschäftsverbindungen
knüpfen und erwarteten eine positive Geschäftslage. Ebenfalls
96 Prozent der befragten Besucher blickten optimistisch in die
Zukunft und waren mit ihrem Besuch der POWTECH TECHNO-
PHARM 2025 zufrieden.
Die diesjährige POWTECH TECHNOPHARM findet in den
zentralen Hallen 7A bis 9 des Nürnberger Messegeländes statt – optimal
erreichbar vom U-Bahnhof oder dem Parkplatz Mitte sowie
dem Großparkplatz Ost. Das Messeticket enthält auch in diesem
Jahr das VGN-KombiTicket. So reisen Aussteller und Besucher umweltfreundlich
und kostenlos mit U-Bahn, Straßenbahn, Bus und
Regionalbahn innerhalb Nürnbergs und einiger umliegender Gebiete
zur und von der POWTECH TECHNOPHARM.
Praxiswissen und Branchenvielfalt
Die internationale Community für Verfahrenstechnik trifft sich im
Herbst in Nürnberg, um aktuelle Technologien sowie zukunftsweisende
Innovationen zu präsentieren, sich auszutauschen und
gemeinsam die Herausforderungen und Chancen rund um die
Verarbeitung von Pulvern, Feststoffen und Flüssigkeiten zu diskutieren
und anzugehen. Analysieren, Zerkleinern, Sieben, Mischen,
Fördern, Lagern, Dosieren und Kompaktieren - die Verfahrenstechnik
ist voller dynamischer Prozesse. Neben mechanischen,
thermischen sowie analytischen Verfahren fallen hierunter auch
diejenigen, die mit flüssigen oder pastösen Stoffen und Schüttgütern
vereinigt und gemeinsam prozesstechnisch verarbeitet
werden. Die POWTECH TECHNOPHARM ist die internationale
Plattform, auf der Aussteller die neuesten Produktinnovationen
und Dienstleistungen aus der Verfahrenstechnik den wichtigsten
Industriebranchen präsentieren.
In den Hallen trifft man auch in diesem Jahr altbekannte Aussteller
ebenso wie Erstausteller, die das breite Technikangebot für
das Processing in unterschiedlichsten Branchen ergänzen. Entwickler,
Produktionsverantwortliche, Entscheider und Einkäufer unterschiedlicher
Branchen wie unter anderem Lebensmittel, Chemie,
Pharma, Recycling und Explosionsschutz schätzen besonders den
fachlichen Austausch auf Augenhöhe: Prozesse, Maschinen und
Komponenten sind live erlebbar, der Fokus liegt auf der kompetenten
Beratung zu Innovationsentscheidungen und praktikablen Lösungen
für individuelle Problemstellungen. Die POWTECH TECH-
NOPHARM ermöglicht es den Besuchern aus den unterschiedlichsten
Branchen, über den Tellerrand hinauszuschauen, technologische
Vielfalt zu erleben, sich von Nachbarbranchen inspirieren
zu lassen und unerwartete Impulse zu erhalten.
Markt- und Trendthemen im Fokus
Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sind derzeit in allen Branchen
der Prozessindustrie ein zentrales Thema. Ebenfalls im Fokus
stehen eine verstärkte Automatisierung und Digitalisierung der
Produktion. Die POWTECH TECHNOPHARM 2026 wird diesen
Themen einen besonderen Raum einräumen, unter anderem mit
speziellen Sonderflächen. „Unsere Pavilions bieten Ausstellern eine
unkomplizierte Möglichkeit, an der Messe teilzunehmen und sorgen
durch die Themenclusterung für ein hohe Aufmerksamkeit bei den
Besuchern“, erläutert Eisenhofer und präzisiert: „Networking und
der vertiefte Austausch mit Experten stehen im Mittelpunkt. Dort
findet man innovative Erstaussteller, kleinere Firmen oder Newcomer
in der Prozesstechnik gebündelt.“
Zur POWTECH TECHNOPHARM 2026 sind folgende Pavilions
geplant: Pharma-in-Focus, Recycling-in-Focus, Smart-Industry-in-Focus
sowie der Pavilion Processing Alliance des globalen
Netzwerks führender Fachmessen der NürnbergMesse Group. Die
Allianz verbindet internationale Schlüsselmärkte durch Veranstaltungen
wie die analytica Latin America, FCE Cosmetique, FCE
Pharma, FOODTECH & GLOBAL PACK und IPB China und schafft
damit starke Synergien und eine globale Reichweite für Aussteller.
Aktuelle Themen aus der Welt der Verfahrenstechnik und der wichtigsten
Industriebranchen greift auch das bereits bewährte Forum
POWTECH TECHNOPHARM auf: Unternehmen haben hier die
Möglichkeit, sich und ihre innovativen Lösungen einem interessierten
Publikum in Stage Talks zu präsentieren und mit den Zuhörern
in den Austausch zu gehen.
Ein weiteres Highlight der POWTECH TECHNOPHARM ist
auch 2026 wieder die Sonderschau des VDMA, langjähriger Partner
der Fachmesse: Unter dem Titel „Clean Air – Smart Processing“ und
organisiert durch die beiden Fachverbände Allgemeine Lufttechnik
sowie Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate werden in
Zusammenarbeit mit den Mitgliedsunternehmen aktuelle Themen
und Lösungen gezeigt.
Am geförderten Gemeinschaftsstand „Young Innovators“
präsentieren sich auch in diesem Jahr wieder junge, innovative
Unternehmen aus Deutschland. Ergänzt wird dieser Startup-Bereich
durch eine internationale Startup-Area. Und auch die Nachwuchsförderung
bleibt ein zentraler Bestandteil: Die POWTECH
TECHNOPHARM lädt Bildungsinstitutionen und Studierende am
Student Day ein, die Welt der Verfahrenstechnik in der Praxis kennenzulernen
und wichtige erste Kontakte zu knüpfen. Austausch
und Networking steht auch bei Women4Processing im Mittelpunkt.
Hier treffen sich engagierte Frauen aus Industrie, Forschung und
Entwicklung, Marketing und Sales sowie Wissenschaft, um Wissen
zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Impulse für
die Verfahrenstechnik zu setzen. Nach der Premiere bei der vergangenen
POWTECH TECHNOPHARM geht das Netzwerkformat in
eine zweite Runde.
Virtual Talks, Industry Insights
- fachliche Impulse im Vorfeld der Messe
Bereits vor der Messe im September können sich interessierte
Fachbesucher umfassend informieren. Die POWTECH TECHNO-
PHARM bietet online ein kontinuierliches Programm: In der Webinarreihe
VIRTUAL TALKS stellen Experten aus der Prozesstechnik
regelmäßig Lösungen und Anwendungen zu aktuellen Branchenthemen
vor. Die Teilnahme ist kostenfrei. Darüber hinaus beleuchtet
die Plattform Industry Insights in exklusiven Fachbeiträgen Entwicklungen,
Trends und Projekte aus Chemie, Pharma, Food und
weiteren Prozessindustrien – darunter Themen wie Batterieproduktion,
Containment, Kreislaufwirtschaft, Automatisierung und Digitalisierung.
Ein kostenloser monatlicher News-Service hält Abonnenten
fortlaufend auf dem aktuellen Stand.
NürnbergMesse GmbH
D 90471 Nürnberg
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Bilder © Netzer Group
Reinraum mit 100%
Energie-Rückgewinnung
aus dem Backprozess
© AdobeStock_1162820150
ÖLZ der Meisterbäcker hat in Zusammenarbeit mit dem
international tätigen Engineering-Unternehmen NETZER
GROUP aus Feldkirch (Vorarlberg, Österreich) neue Maßstäbe
bei der Produktion von Gebäck wie Zopf und Toast gesetzt.
Als Generalplaner für Gebäudetechnik hat die NETZER GROUP,
spezialisiert auf Reinraumtechnologie, die komplette Planung der
Gebäudetechnik einschließlich Reinraum übernommen und die
Umsetzung im laufenden Betrieb bis zur Inbetriebnahme erfolgreich
abgeschlossen.
Eine der zentralen Anforderungen bestand darin, die beim Backprozess
entstehende Energie im Sinne der Kreislauf-wirtschaft und
Klimaneutralität nahezu vollständig zurückzugewinnen. Mit dem
Know-how der NETZER GROUP ist das gelungen. Für ÖLZ der
Meisterbäcker bedeutet dies eine 100%ige Energierückgewinnung
aus dem Backprozess. Das führt zur deutlichen Minimierung beim
Einsatz von Gas und damit zu einer Reduktion von umgerechnet 245
Tonnen CO2 pro Jahr – ein Ergebnis, das etwa dem Gasverbrauch
von 141 Haushalten entspricht. So reduzieren sich Energiekosten
und CO2-Aus-stoß für das Unternehmen signifikant.
Florian Rusch, Leiter des Energie-Management-Teams bei ÖLZ der
Meister-bäcker, betont: „Durch einen innovativen Prozess zur Rückgewinnung
der Abwärme aus den Backprozessen unserer neuen
Toast- und Zopf-Backlinien leisten wir einen erheblichen Beitrag
zur energetischen Kreislaufwirtschaft.“ Diese Maßnahmen sind Teil
der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie von ÖLZ der Meisterbäcker,
die auch den Wechsel zu 100% aus Wasserkraft gewonnenem
Vorarlberger Ökostrom umfasst.
Ein weiterer Meilenstein ist die Verlängerung des Mindesthaltbarkeitsdatums
ohne
Konservierungsstoffe. Das
wird möglich, da vor der Verpackung
die Restwärme und Feuchtigkeit,
die das Schimmelwachstum begünstigen könnten, durch
spezialisierte Lüftungsanlagen abgeführt werden. Grundsätzlich
werden vom Backofen über den Slicing-Vorgang bis hin zur Verpackung
die Produkte unter nahezu sterilen Bedingungen vor Schimmelpilzsporen
geschützt, was etwa die Haltbarkeit des Toastbrotes
um bis zu zwei Wochen verlängert. Während andere Hersteller dem
Teig Alkohol beifügen, erreicht ÖLZ der Meisterbäcker dies durch
modernste Reinraumtechnologie.
Die Planung und Umsetzung des Projekts war eine Herausforderung,
insbesondere die Abstimmung der Gebäudetechnik auf die
Anforderungen der Anlagentechnik, die von verschiedenen Unternehmen
aus ganz Europa geliefert wurde. Angesichts der Komplexität
und der Vielzahl technischer Infrastrukturen entschied sich das
NETZER GROUP Projektteam für eine kollaborative 3D-Planung.
Dies gewährleistete einen reibungslosen Bauablauf und die Einhaltung
der Termine sowie eine Minimierung von Zusatzkosten etwa
durch Änderungen.
Bei großen Anlagen ist ein effizientes Kostenmanagement unabdingbar.
Dazu braucht es das Wissen darüber, wo und wie dies
machbar ist. Die NETZER GROUP kann das. So schaffte etwa der
Einsatz eines zertifizierten BUS-System zur Steuerung der mechanischen
Brandrauchverdünnungsanlage, die 19 Rauchabschnitte
abdeckt und mit sechs Ventilatoren arbeitet, eine erhebliche Reduktion
der Anschaffungs- und Wartungskosten.
Die Kälteerzeugung erfolgt durch Maschinen mit natürlichem Käl-
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temittel, wobei Ammoniak (NH3 / R717) zum Einsatz kommt. Aufgrund
seiner toxischen und entzündbaren Eigenschaften erfordert
dies die genaue Einhaltung anspruchsvoller Sicherheitsvorschriften.
Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Krise konnte das
Projekt dank erfahrener Planung, Protokollierung und optimaler
Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Auftragnehmern
nach 16 Monaten Bauzeit termingerecht in Betrieb gehen. ÖLZ der
Meisterbäcker und die NETZER GROUP setzen damit einen neuen
Standard in der Backtechnologie und Nachhaltigkeit.
NETZER GROUP GmbH
Studa 14 6800 Feldkirch
Österreich
Telefon: +43 5522 22818
eMail: info@netzergroup.at
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Fraunhofer FEP nimmt
Biolabor mit Schutzstufe 2
in Betrieb
Hinter dieser Tür wird Zukunft erforscht:
Blick in unseren Schutzstufenbereich.
© Fraunhofer FEP, Finn Hoyer
Das Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik
FEP hat die behördliche Genehmigung für die Aufnahme
von Tätigkeiten mit biologischer Schutzstufe 2 erhalten.
Damit eröffnet der Laborkomplex neue Forschungsund
Testmöglichkeiten für Industrie- und Projektpartner.
Diese Zulassung markiert einen wichtigen Meilenstein in
der Entwicklung der Biomedizinischen Laboreinheit am Institut.
Das Fraunhofer FEP hat mit der Errichtung des Gebäudes RESET
E die infrastrukturellen Grundlagen für innovative biomedizinische
und biotechnologische Forschung geschaffen. Der großzügige Laborkomplex
im Erdgeschoss des Neubaus wurde im Herbst 2023
durch die Arbeitsgruppe „Biomedizinische Laboreinheit“ bezogen
und in Betrieb genommen. Nach einer sorgfältigen Dokumentation
und Anzeige der geplanten Tätigkeiten sowie einer Begehung durch
die Landesdirektion Sachsen erteilte die zuständige Behörde im November
2025 die Genehmigung. Das Labor ist technisch und räumlich
so gestaltet, dass es alle Anforderungen zum sicheren Arbeiten
mit Mikroorganismen der Risikogruppe 2 erfüllt. Biostoffe dieser
Kategorie können Krankheiten bei Menschen hervorrufen, wobei
jedoch eine Verbreitung in der Bevölkerung als unwahrscheinlich
eingestuft wird und eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung
möglich ist.
Sichere Technologie für praxisrelevante Forschung
Die biologische Schutzstufe 2 erweitert das Forschungsspektrum
des Fraunhofer FEP erheblich. Während die bisherige Schutzstufe 1
Sichere Entsorgung biologischer Materialien:
Nach Abschluss der Versuche werden Bakteriensuspensionen
im Autoklaven sicher inaktiviert.
© Fraunhofer FEP, Finn Hoyer
auf Mikroorganismen ohne Pathogenität beschränkt war, ermöglicht
die Schutzstufe 2 nun das sichere Arbeiten mit humanen Proben,
Umweltproben und moderat pathogenen Erregern. Dies bedeutet
für das Institut und seine Kooperationspartner einen direkten Zugewinn
an wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Flexibilität. Das
größere Einsatzspektrum von Erregern ermöglicht praxisrelevantere
und anwendungsnähere Forschungs- und Testmöglichkeiten, sodass
Experimente unter Bedingungen durchgeführt werden können,
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die realen Szenarien deutlich näherkommen. Gleichzeitig führt die
strenge Regulierung dieser Schutzstufe zu einer signifikanten Erhöhung
der Qualitätssicherung und Compliance – ein Wettbewerbsvorteil
für Kunden und Projektpartner.
In der Biomedizinischen Laboreinheit werden experimentelle
Arbeiten aus den Bereichen Chemie, Biologie, Biotechnologie, Bioanalytik
und Zellbiologie durchgeführt. Die Projekte orientieren sich
an den strategischen Themen des Fraunhofer FEP, darunter biotechnologische
Ressourcengewinnung, Hygienisierung, Gewebeaufbereitung,
Smart Farming sowie Wasser- und Abwasseraufbereitung.
Neben Anwendungen für interne Forschungsvorhaben werden auch
kunden- und projektspezifische Versuchsaufbauten und -regime
realisiert. Die einzigartige Stärke des Fraunhofer FEP liegt in der
Verbindung von fachlicher Expertise, moderner Technologie und
strikten Sicherheitsstandards. Biologische und chemische Analysen
werden mit den Kernkompetenzen des Instituts verknüpft, wobei
die gesamte Probenvorbereitung, -herstellung und -analyse inhouse
stattfindet. Dies ermöglicht reproduzierbare, rechtskonforme und
zuverlässige Ergebnisse nach dem aktuellen Stand der Technik und
in Übereinstimmung mit aktuellen DIN-Normen.
Neue Chancen für innovative Kooperationen
„Die Genehmigung der biologischen Schutzstufe 2 ist das Ergebnis
intensiver, engagierter Arbeit aller beteiligten Akteure“, sagt Marleen
Dietze, Beauftragte für Biologische Sicherheit am Fraunhofer FEP.
„Sie eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten, unseren Kunden und
Projektpartnern noch praxisrelevantere Lösungen zu bieten. Mit
dieser Genehmigung können wir Forschungsfragen bearbeiten, die
vorher außerhalb unserer Reichweite lagen. Das stärkt erheblich die
Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Instituts.“
Für die Zukunft plant das Fraunhofer FEP den kontinuierlichen
Ausbau seines Serviceportfolios, die Erweiterung des Technologieparks
sowie den Aufbau eines erweiterten Mikroorganismen-
und Zellbestands, um noch breitere Anwendungsmöglichkeiten
zu erschließen. Hierbei steht das Labor sowohl Industriekunden
als auch öffentlichen Institutionen als kompetenter
Technologie- und Servicepartner zur Verfügung. Das Institut ist
offen für vielfältige Kooperationsformen und richtet sich gezielt
an Akteure aus den Bereichen Life Science, Umwelt- und Biotechnologie.
Mit der Inbetriebnahme des Laborkomplexes mit biologischer
Schutzstufe 2 vervollständigt das Fraunhofer FEP seine Infrastruktur
für innovative Forschung und Dienstleistungen auf höchstem
Niveau. Das Institut unterstreicht damit seinen Anspruch, Unternehmen
und Institutionen bei zukunftsweisenden Entwicklungen
zu begleiten und zu unterstützen.
Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP
D 01277 Dresden
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Mikrofluidik-Chip: Der Mikrofluidik-Chip:
ein Diffusion Bonded Manifold mit präzisen Kanalstrukturen.
Bioprinter für Organs-on-a-Chip: Der Bioprinter druckt
in Hydrogel eingebundene lebende Zellen in winzigen Tröpfchen
direkt auf den Mikrofluidik-Chip.
Next-Gen Life Science Automation
Automatisierung von
Organs-on-a-Chip
für die Medikamentenentwicklung
Die Entwicklung von Medikamenten ist langwierig, komplex und teuer. Ansätze
aus der Organ-on-a-Chip-Forschung versprechen, die Zeit bis zur Zulassung
neuer Wirkstoffe zu verkürzen. Gemeinsam mit Experten der TU Darmstadt hat
Festo ein Exponat entwickelt, das die automatisierte Herstellung solcher Mini-
Organe demonstriert: Ein Bioprinter trägt menschliches Zellmaterial auf einen
Mikrofluidik-Chip auf, auf dem daraus anschließend organähnliches Gewebe
heranwächst. Erstmals kombiniert Festo hierbei zwei Zukunftstechnologien:
SupraMotion und Diffusion Bonded Manifolds.
ausgestattet sind. Bonded Manifolds sind
mehrlagige Kunststoff-Verteilerplatten, die
mit ihren fein strukturierten Mikrokanälen
die exakte Dosierung und Handhabung von
Flüssigkeiten ermöglichen.
SupraMotion: berührungslos
arbeiten im Labor der Zukunft
Die Entwicklung von Medikamenten dauert
lange und ist sehr kostspielig: Ein Wirkstoffkandidat
durchläuft zuerst mehrere präklinische
Studien an Zellkulturen oder Tieren.
In der letzten Phase vor der Zulassung
folgen klinische Studien an Menschen. In
dieser Phase werden pro Medikament im
Schnitt fünf Wirkstoffkandidaten getestet,
von denen am Ende vier scheitern – sogenannte
Late Fails. Der Grund: Oft lassen sich
die Ergebnisse der vorklinischen Studien
nicht gut auf den menschlichen Organismus
übertragen.
Viel bessere Ergebnisse erreicht man
mit sogenannten Organs-on-a-Chip aus
dem Biodrucker, an denen Wirksamkeit
und Nebenwirkungen bereits in den präklinischen
Studien genauer getestet werden
können. Ungeeignete Kandidaten werden
so in einem deutlich früheren Stadium aussortiert,
was Zeit und Geld spart. Organ-ona-Chip
(OoC) bezeichnet Mikrofertigungs-
Verfahren, mit denen Miniaturmodelle
von Organen wie Herz, Lunge oder Darm
erzeugt werden. Auf vorgefertigten Polymer-
oder Kunststoffträgern werden Zellen
so angeordnet und kultiviert, dass sie organähnliche
Gewebe bilden.
Präzise Flüssigkeitssteuerung
für die Gewebezüchtung
Festo zeigt gemeinsam mit Experten der TU
Darmstadt, wie der Verarbeitungsprozess
des Biodrucks automatisiert werden kann
– inklusive einer Lösung zum berührungslosen
Transport der Mikrofluidik-Chips,
die mit Bonded-Manifold-Technologie
Der Transport durch die verschiedenen
Schritte im Produktionsprozess erfolgt mit
der einzigartigen Supraleiter-Technologie
von Festo. Damit lassen sich Objekte berührungslos
auf einem magnetischen Schweber
transportieren. Das kinematische System
bleibt dabei außerhalb des Reinraums und
verschleppt keine Partikel. Die clean gehaltenen
Oberflächen lassen sich leicht reinigen.
Die innovative Technologie lässt sich
mit Automatisierungslösungen für den Life
Science-Bereich zu einem prozesssicheren
Gesamtkonzept kombinieren, das höchste
Anforderungen an die Reinigung und Sauberkeit
erfüllt.
Diffusion Bonded Manifolds von Festo:
Nominiert für den Hermes Award 2026
Festo ist mit den Diffusion Bonded Manifolds
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Automatisierte Herstellung von Organs-on-a-Chip: Gemeinsam mit Experten
der TU Darmstadt hat Festo eine Lösung entwickelt, die die automatisierte
Herstellung von Organs-on-a-Chip demonstriert. © Festo SE & Co. KG
SupraMotion Transportsystem: Berührungsloser Transport mit SupraMotion:
Elektrische Achsen unter der Bodenfläche bewegen den Kryostaten und den
darüber schwebenden magnetischen Carrier von Station zu Station.
unter den drei Nominierten für den Hermes
Award 2026. Der Hermes Award zählt zu den
weltweit renommiertesten Industriepreisen
und wird im Rahmen der Hannover Messe
für eine herausragende Innovation verliehen
– ausgezeichnet werden Produkte und Lösungen
mit einem besonders hohen technologischen
Innovationsgrad.
Festo als Automatisierungspartner
für Life Sciences
Mit flexiblen Automatisierungslösungen
unterstützt Festo die Überführung
innovativer Therapien in die klinische
Praxis und macht modernste Biotechnologie
dort verfügbar, wo sie gebraucht
wird. Mithilfe des Produktportfolios
aus Pneumatik, Elektrik, Software und
KI realisiert Festo gemeinsam mit dem
Kunden die perfekte Seamless-Automation-Lösung.
Festo Vertrieb GmbH & Co. KG
D 73734 Esslingen
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Weniger CO2-Emissionen,
keine Ätzchemikalien: Fraunhofer IPT
entwickelt neue Prozesskette
für funktionalisiertes Dünnglas
Laserstrukturierung: Hoher Durchsatz
durch Polygonscanner und UKP-Laser
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen hat gemeinsam
mit Projektpartnern eine Prozesskette zur Fertigung von 3D-Dünngläsern
mit funktionalisierter Oberfläche entwickelt. Die Prozesskette kombiniert
Laserstrukturierung mit anschließender Umformung und reduziert den Energiebedarf
sowie die CO₂-Emissionen. Der Einsatz umweltgefährdender Ätzchemikalien
ist ebenfalls nicht mehr notwendig.
Dünnglas lässt sich vielfältig einsetzen. Insbesondere
findet es dort Verwendung, wo
Bauteile noch dünner oder hochwertiger
gestaltet werden sollen, etwa für hochwertige
Bauteile im KfZ oder Komponenten in
Elektronik, Halbleiterindustrie oder Sensorik.
Allein in der Unterhaltungselektronik
werden jährlich mehr als eine Milliarde
Bauteile aus Dünnglas eingesetzt, hinzu
kommen rund 75 Millionen Einheiten im
Automobilbau, in der Sensorik und in der
Architektur. Ein großer Anteil dieser Gläser
trägt gezielt eingebrachte Mikro- und Nanostrukturen
auf der Oberfläche, etwa zur
Entspiegelung, zur Steuerung der Benetzbarkeit
oder für haptische Rückmeldung.
Neue Prozesskette: Erst Laserstrukturierung,
dann Umformung
Für die Oberflächenstrukturierung von
Dünnglas werden derzeit vor allem zwei
Verfahren eingesetzt: In der industriellen
Praxis ist die chemische Strukturierung am
gebräuchlichsten. Dieses Verfahren erzielt
zwar gute Ergebnisse, jedoch werden dabei
umweltschädliche Ätzmittel, beispielsweise
Flusssäure, eingesetzt. Die zweite Methode
ist die Replikation durch Abformung. Dabei
können auch Strukturen unter sehr hohen
Temperaturen mithilfe eines Formwerkzeugs
in die Glasoberfläche eingebracht
werden, während das Glas in die Endform
gebracht wird. Auch dieses Verfahren liefert
gute Ergebnisse. Jedoch sind die Herstellungskosten
sowie der Rohstoff- und Energiebedarf
deutlich zu hoch, um wirtschaftlich
attraktiv und ökologisch nachhaltig zu
sein.
Im Forschungsprojekt »EffF3D« hat
das Fraunhofer IPT verschiedene Prozessketten
für die Massenfertigung komplex
geformter, funktionalisierter Dünngläser
entwickelt und getestet. Sie bestehen aus
zwei Schritten: der Strukturierung flacher
Glasrohlinge mit einem Ultrakurzpulslaser
(UKP-Laser) und der anschließenden Umformung.
Die Strukturierung der flachen Glasrohlinge
erfolgt mit dem UKP-Laser und Pulsdauern
von weniger als zehn Pikosekunden. Durch
den geringen Wärmeeintrag wird das Material
besonders schonend bearbeitet und es
lassen sich optisch und haptisch wirksame
Mikro- und Nanostrukturen auf Glas erzeugen.
Das Projektteam erprobte zwei komplementäre
Bearbeitungskonzepte. Bei dem
einen wird der Laserstrahl über zwei motorisch
bewegte Spiegel gelenkt. Die Spiegel
werden dabei ständig beschleunigt und
wieder abgebremst, was die Bearbeitungsgeschwindigkeit
begrenzt. Im zweiten Verfahren
wird der Strahl dagegen von einem
sich sehr schnell rotierenden Spiegel mit
vielen kleinen Facetten abgelenkt. Durch
diese kontinuierliche Drehbewegung kann
der Laser große Flächen in sehr kurzer Zeit
bearbeiten. Mit beiden Konfigurationen
konnten die Forschenden Anti-Glare-, Anti-Reflexions-
und Anti-Fingerprint-Strukturen
erzeugen.
Glasumformung:
verschiedene Verfahren im Vergleich
Um die strukturierten Glasrohlinge umzuformen,
verglichen die Forschenden zwei
Varianten der Heißformgebung: die isotherme
und die nicht-isotherme Umformung.
Bei der isothermen Prozessführung wird
das Werkzeug gemeinsam mit dem Glas
aufgeheizt. Dieses Verfahren erzielt besonders
hohe Formgenauigkeiten, allerdings
sind die Zykluszeiten sehr lang.
Die nicht-isotherme Prozessführung,
die am Fraunhofer IPT entwickelt wurde,
trennt die Schritte Heizen, Umformen
und Kühlen voneinander. Der Glasrohling
wird zunächst auf ein vorgewärmtes Formwerkzeug
gelegt und dann in den Ofen gefahren.
Aufgrund seiner geringeren Masse
heizt sich das Glas dort schneller auf als das
Formwerkzeug und wird umgeformt. Anschließend
wird das noch heiße Glas aus
dem Formwerkzeug entnommen und kühlt
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Seite 22/69
außerhalb des Werkzeugs ab. Das Werkzeug steht direkt für
den nächsten Zyklus zur Verfügung. Auf diese Weise lassen
sich Taktzeiten unter 100 Sekunden pro Bauteil erreichen.
Digitale Prozessüberwachung und
Kompensation von Strukturverzerrungen
Im Projekt »EffF3D« wurden verschiedene Beispielkomponenten,
darunter funktionalisierte Mittelkonsolen sowie
Windschutzscheiben, auf seriennahen Anlagen gefertigt.
Da vorstrukturierte Glasrohlinge erstmals auf diese Weise
umgeformt wurden, war die Ermittlung der optimalen Prozesstemperatur
eine zentrale Herausforderung: Sie muss
hoch genug sein, um die Formgebung zu ermöglichen, darf
dabei aber die eingebrachten Mikrostrukturen nicht ungezielt
beeinflussen. Zur Prozessüberwachung nutzten die
Forschenden verschiedene Sensoren wie beispielsweise
Temperaturfühler.
Durch die Umformung verändern sich die zuvor eingebrachten
Mikrostrukturen. Damit die Strukturen am Ende
trotzdem die gewünschte Form und Position haben, haben
die Forschenden eine Kompensationsmethode entwickelt,
die mithilfe von Computersimulationen die zu erwarteten
Verzerrungen im Voraus berechnet. Diese Verzerrungen
werden bei der Strukturierung des Glasrohlings berücksichtigt,
sodass die korrekt geformten Strukturen nach der Umformung
an der richtigen Stelle liegen.
Life Cycle Assessment zeigt Potenzial
der neuen Prozesskette auf
Im Rahmen eines Life Cycle Assessments (LCA) wurden
die Prozessketten anhand zentraler ökologischer Kriterien
wie Energie- und Materialbedarf analysiert. In der Analyse
stellte sich die Kombination aus Laserstrukturierung
und nicht-isothermer Umformung bezüglich der CO₂-
Emissionen als sehr effizient heraus. Da beide Prozesse
– Laserstrukturierung und nicht-isotherme Umformung
– vollständig elektrisch betrieben werden, hängen die jeweiligen
CO₂-Emissionen direkt vom eingesetzten Strommix
ab und werden mit fortschreitender Dekarbonisierung
weiter sinken.
Projektpartner
– Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie
IPT (Koordination)
– Saint-Gobain Sekurit Deutschland GmbH, Herzogenrath
– FLABEG Automotive Germany GmbH, Nürnberg
– ModuleWorks GmbH, Aachen
– LPKF SolarQuipment GmbH, Suhl
– Vitrum Technologies GmbH, Aachen
Förderung
Das Forschungsprojekt »EffF3D – Effiziente Funktionalisierung
von 3D-geformten Dünngläsern« wurde vom Bundesministerium
für Wirtschaft und Energie (BMWE) im
Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung
gefördert.
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
D 52074 Aachen
NEWSLETTER | Ausgabe DE 07-2026
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Um die Kraft im Kollisionsfall abzuschätzen, schlägt der Roboter gegen einen Kraftsensor,
wie er auch für die Messung bei Cobots eingesetzt wird. © Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez
Mit einem Messrohr wird die Partikelemission
in einer Reinraumumgebung ermittelt.
© Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez
Fraunhofer IPA entwickelt
standardisierte Analysen für
anwendungsrelevante Kriterien
Humanoider Roboter
Um Humanoide Roboter in industriellen Anwendungen einsetzen zu können,
müssen sie anwendungsrelevante Kriterien erfüllen. Das Fraunhofer IPA hat
hierfür einen Benchmark entwickelt. Damit können Hersteller und Endanwender
Humanoide hinsichtlich Energieeffizienz, Reinraumtauglichkeit, Datensicherheit
und mehr von neutraler Stelle analysieren lassen.
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik
und Automatisierung IPA hat einen
umfassenden Benchmark zur standardisierten
Analyse Humanoider Roboter entwickelt.
Damit können Hersteller und Endanwender
erstmals die tatsächlichen Fähigkeiten,
Sicherheit und Einsatztauglichkeit
dieser Roboter von neutraler Stelle objektiv
bewerten lassen. Der modular aufgebaute
Benchmark umfasst sechs anwendungsrelevante
Kriterien und basiert auf international
anerkannten Industriestandards.
Von der Medienpräsenz
zur realistischen Bewertung
Humanoide Roboter sind medial omnipräsent
und faszinieren durch ihre menschen-
ähnliche Gestalt. Doch zwischen spektakulärer
Inszenierung und tatsächlichen
Fähigkeiten klafft eine große Lücke. »Für
Endanwender sowie Hersteller ist ein Blick
hinter die mitunter von Marketingagenturen
aufgebaute Fassade essenziell«, erklärt
Simon Schmidt, Geschäftsbereichsleiter
Automatisierte Systeme am Fraunhofer IPA.
»Der Markt ist zu volatil und intransparent,
um Humanoide für eigene Anwendungen
fundiert einschätzen und verlässlich bewerten
zu können.«
Was ist der Benchmark?
Der Benchmark ist eine standardisierte
Dienstleistung, bei der Forschungsteams
des Fraunhofer IPA Humanoide Roboter
durch unterschiedliche Challenges führen
und die Ergebnisse wissenschaftlich auswerten.
Die Grundlagen hierfür entstanden
dank Fördermitteln des Ministeriums für
Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-
Württemberg im Rahmen des KI-Fortschrittszentrums
»Lernende Systeme und
Kognitive Robotik«.
Die modulare Struktur des Benchmarks
ermöglicht es Herstellern, Endanwendern
und Softwareanbietern, gezielt die für ihre
Anwendung relevanten Bereiche zu testen.
Wo möglich, orientiert sich das Benchmarking
an etablierten und seit Jahrzehnten
international anerkannten Industriestandards
– beispielsweise ISO 14644 für Reinraumtauglichkeit
oder ISO 10218 und ISO TS
15066 für funktionale Sicherheit.
Der Benchmark gliedert sich
in sechs zentrale Bereiche:
Die Tests und Benchmarks sind in sechs Kategorien unterteilt. © Fraunhofer IPA
1. Technologien und Basisfähigkeiten:
Untersuchung der verbauten Sensoren,
KI-Modelle, Greifertypen sowie Tests zu
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Seite 24/69
Durch Bewegungen mit verschiedenen Laufwegen auf einer Rampe wird die Fähigkeit zur Selbststabilisierung untersucht.
© Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez
Laufgeschwindigkeit, Greifkräften und
handhabbaren Lasten. Mittels
3D-Tracking-System und Kraftsensoren
werden objektive Messwerte erfasst.
2. Komplexe Fähigkeiten: Bewertung
praxisnaher generischer Aufgaben wie
Treppenlaufen, Hindernisbewältigung,
Bewegungs- und Kraftgenauigkeit sowie
Reaktionsgeschwindigkeit. Die Tests sind
bewusst anspruchsvoll gestaltet, um auch
zukünftige Modellgenerationen vergleichbar
zu machen.
3. Reinraumtauglichkeit: Bewertung der
Partikelfreisetzung nach ISO 14644-14,
des Ausgasungsverhaltens und der
Reinigbarkeit – entscheidend für Einsätze
in Halbleiter-, Pharma- oder Lebensmittelindustrie.
4. Funktionale Sicherheit (Safety): Zentral
für die Mensch-Roboter-Kollaboration.
Getestet werden Stabilität auf verschiedenen
Untergründen, Kraftbegrenzung
bei Kollisionen, Hinderniserkennung
und Systemverhalten bei Ausfällen. Kollisionstests
erfolgen mit denselben Kraftsensoren
wie für kollaborative Industrieroboter.
5. Cybersicherheit (Security): Vier Module
prüfen Schwachstellenmanagement,
sicheren Lebenszyklus, Netzwerksicherheit
und Penetrationsresistenz –
angesichts zunehmender gesetzlicher
Anforderungen ein kritischer Faktor.
6. Energieeffizienz: Messung der Batterielaufzeit
und Leistungsaufnahme in verschiedenen
Szenarien (Stehen, Gehen,
Gehen mit Steigung und Last). Die
Ergebnisse ermöglichen eine realistische
Einsatzplanung und Optimierung von
Ladezyklen.
Am Beispiel des Unitree G1 hat das Fraunhofer
IPA den Benchmark erstmals umfassend
angewendet. Technische Grundlage
war ein im Mai 2025 ausgelieferter Unitree
G1 EDU-4 mit Dex3-1 3-Fingerhänden und
Firmwareversion 1.04.
Während der Roboter eine gute Selbststabilisierung
zeigt und für Reinräume der
ISO-Klasse 5 geeignet sein könnte, wurden
auch deutliche Limitierungen sichtbar. Bei
Kollisionen können Kräfte über 500 Newton
auftreten – weit über den nach Norm
zulässigen Schmerzschwellen. Zudem identifizierten
die Forscher eine kritische Bluetooth-Sicherheitslücke
in der zum Testzeitpunkt
vorliegenden Software-Version,
die eine vollständige Fernsteuerung durch
Angreifer ermöglicht. Diese Lücke ist mittlerweile
behoben. Hinsichtlich der Energieeffizienz
zeigten sich maximale Betriebszeiten
mit einer Akkuladung von 2 Stunden
und 49 Minuten bei reinem Stehen und 1
Stunde und 49 Minuten bei einem typischen
Szenario, das Stehen und Laufen beinhaltet.
Relevanz des Benchmarks
für Unternehmen
»Anwender können die Ergebnisse direkt
interpretieren und so den richtigen Humanoiden
für die richtige Anwendung finden«,
betont Werner Kraus, Forschungsbereichsleiter
am Fraunhofer IPA. Der Benchmark
macht Humanoide nicht nur untereinander,
sondern auch mit bewährten Automatisierungskomponenten
vergleichbar. Dies ist
besonders wichtig, da:
– der demografische Wandel den Einsatz
von Automatisierung in bisher manuellen
Bereichen erzwingt
– hohe Investitionsentscheidungen fundierte,
objektive Bewertungsgrundlagen
erfordern
– Sicherheitsnormen für Humanoide erst
2028 (ISO 25785-1) erwartet werden
– regulatorische Anforderungen an
Cybersicherheit steigen
– sensible Produktionsumgebungen
verlässliche Daten zur Kontaminationsvermeidung
benötigen
Der Benchmark bietet Transparenz in einem
intransparenten Markt und ermöglicht es
Unternehmen, realistische Erwartungen zu
entwickeln und Risiken zu minimieren.
Das Fraunhofer IPA plant, weitere Humanoide
zu testen und eine Vergleichsdatenbank
aufzubauen. Hersteller und Anwender
können einzelne Benchmark-Module
bis hin zu vollumfänglichen Untersuchungen
ab sofort beauftragen und von der vorhandenen
Infrastruktur und Expertise profitieren.
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik
und Automatisierung IPA
Nobelstraße 12
D 70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 970 1667
eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de
Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de
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Fokus auf digitale Lösungen für sichere und
effiziente Kommunikationsprozesse
in der Pharmaproduktion
Neue Software-Company
Stormbit GmbH gestartet
(Bildnachweis: Stormbit GmbH)
Hermann Schäfer
(Bildnachweis: Stormbit GmbH)
Mit der Gründung der Stormbit GmbH
erweitert die Systec & Solutions Group
ihr Portfolio um ein spezialisiertes Softwareunternehmen
für datengetriebene
Produktionsumgebungen. Stormbit entwickelt
digitale Lösungen, die sich nahtlos
in bestehende Systeme integrieren und
zum Beispiel Produktionsdaten in Echtzeit
genau dort verfügbar machen, wo sie
benötigt werden – direkt im Prozess. Zum
Leistungsportfolio gehören die kontextbezogene
Visualisierung produktionsrelevanter
Daten, Lösungen für Gerätetracking
sowie die durchgängige Verfügbarkeit von
Informationen entlang des gesamten Produktionsprozesses.
Darüber hinaus schaffen
die Anwendungen die Grundlage für
Predictive-Maintenance-Konzepte. Ziel ist
es, Transparenz, Effizienz und Sicherheit
nachhaltig zu verbessern – insbesondere
in regulierten Branchen wie der Pharmaindustrie,
aber auch in der Lebensmittel- und
Kosmetikproduktion.
Die Ausgangssituation in vielen Produktionsumgebungen
ist nach wie vor geprägt
von Medienbrüchen: Trotz zunehmender
Digitalisierung werden Informationen
häufig noch papierbasiert dokumentiert
oder sind in verschiedenen Systemen
verteilt. Gerade in sensiblen Bereichen wie
GMP-konformen Reinräumen kann dies zu
Abweichungen, Verzögerungen und potenziellen
Fehlerquellen führen.
Hier setzt Stormbit an. Als Ausgründung
der Systec & Solutions GmbH – einem international
etablierten Spezialisten für HMI-
Systeme in Reinräumen – verbindet das
Unternehmen tiefes Prozessverständnis mit
moderner Softwareentwicklung. Der Anspruch:
Daten dorthin zu bringen, wo Entscheidungen
getroffen werden. Validiert, in
Echtzeit und im richtigen Kontext.
„Die richtigen Informationen zur richtigen
Zeit am richtigen Ort bereitzustellen,
ist der Schlüssel für sichere und effiziente
Produktionsprozesse“, beschreibt Hermann
Schäfer die Lösungen. „In der Praxis sind
diese Informationen jedoch oft verteilt oder
nicht digitalisiert. Mit Stormbit schließen
wir diese Lücke und bringen Daten dorthin,
wo sie im entscheidenden Moment gebraucht
werden. Stormbit schafft dafür die
technologische Grundlage, indem bestehende
Datenquellen integriert und in eine
durchgängige, nutzbare Sicht auf Prozesse
und Assets überführt werden.“
VEYA: Papierlose Kennzeichnung und
Echtzeit-Visualisierung im Reinraum
Ein erstes Beispiel dafür ist die Lösung
VEYA. Das System ermöglicht eine papierlose,
GMP-konforme Kennzeichnung und
Visualisierung produktionsrelevanter Daten
im Reinraumumfeld. Über LCD-basierte
HMIs und ePaper-basierte Labels (LSL’s;
LSL = Life Science Label) sowie einer App
werden zentrale Informationen wie Produktionsdaten,
Raumparameter, Statusmeldungen
oder Reinigungszustände in Echtzeit
angezeigt.
Die Daten stammen direkt aus bestehenden
Unternehmenssystemen und
werden zentral gesteuert, wodurch widersprüchliche
oder veraltete Informationen
vermieden werden, wie es bei manueller
Kennzeichnung oft der Fall ist. Fehlerquellen
werden reduziert. Gleichzeitig reduziert
die digitale Bereitstellung den manuellen
Dokumentationsaufwand. Das Ergebnis
sind mehr Transparenz, höhere Prozesssicherheit
und eine verbesserte Auditfähigkeit.
Neben der Visualisierung von Daten
umfasst das Leistungsportfolio von Stormbit
auch weitere Lösungen. Die Anwendungen
sind flexibel skalierbar und branchenübergreifend
einsetzbar – von der Pharma- über
die Lebensmittel- bis hin zur Kosmetikindustrie.
Erfahrener Geschäftsführer mit Fokus
auf Wachstum und Internationalisierung
Geführt wird die Stormbit GmbH von Hermann
Schäfer, einem erfahrenen Unter-
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nehmer mit ausgeprägter Expertise in der
Entwicklung und Skalierung von Geschäftsmodellen.
Hermann Schäfer ist Elektroingenieur
mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik und
verbindet technisches Know-how mit unternehmerischer
Umsetzungskraft. In seiner
bisherigen Laufbahn hat er zahlreiche
Unternehmen erfolgreich aufgebaut und
weiterentwickelt – sowohl organisch als
auch durch strategische Partnerschaften
und M&A-Aktivitäten.
Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählt die
Etablierung einer US-Tochtergesellschaft
sowie die maßgebliche Mitgestaltung des
Wachstums von Systec & Services, der Vorgängergesellschaft
der heutigen Systec &
Solutions GmbH, bis hin zum späteren Verkauf
an Körber Pharma.
In weiteren Führungspositionen,
unter anderem als Geschäftsbereichsleiter
bei Possehl Digital, begleitete
Hermann Schäfer den Ausbau eines Beteiligungsportfolios
von drei auf zehn
Unternehmen. Seine Schwerpunkte liegen
insbesondere in der Erschließung
neuer Märkte, dem Aufbau skalierbarer
Geschäftsmodelle sowie in der erfolgreichen
Umsetzung von Transformationsund
Change-Prozessen.
Stormbit steht für einen klaren unternehmerischen
Anspruch: „Wir wollen ein
Unternehmen aufbauen, das Technologie
gezielt in messbaren Kundennutzen übersetzt“,
so Schäfer. „Dabei verbinden wir
unsere Erfahrung im Aufbau und in der Skalierung
von Geschäftsmodellen mit einem
tiefen Verständnis für die Anforderungen
moderner Produktionsprozesse in der pharmazeutischen
Industrie.“
Mit der Kombination aus technologischem
Verständnis, unternehmerischer Erfahrung
und einem klaren Fokus auf digitale
Innovation will Hermann Schäfer die Entwicklung
von Stormbit gezielt vorantreiben
und das Unternehmen als starken Partner
für zukunftsfähige Kommunikationslösungen
positionieren.
Über Stormbit
Die Stormbit GmbH ist ein Unternehmen
der Systec & Solutions Group und entwickelt
Softwarelösungen zur kontextbezogenen
Visualisierung und Nutzung von
Produktionsdaten. Ziel ist es, valide Informationen
entlang des gesamten Produktionsprozesses
digital verfügbar zu machen
– in Echtzeit, am richtigen Ort und ohne
Medienbrüche. Dadurch unterstützt Stormbit
Unternehmen dabei, Prozesse sicherer,
effizienter und skalierbarer zu gestalten.
Systec & Solutions GmbH
Wilhelm-Schickard-Str. 9
D 76131 Karlsruhe
Telefon: +49 721 663510
eMail: talk@systec-solutions.com
Internet: http://www.systec-solutions.com
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Der OHB Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs im
neuen Reinraum in Bristol während
der Feierlichkeiten von OHB Space UK.
© OHB
Bei der Unterzeichnung für die ESA-Mission EnVision im
neuen Reinraum von OHB Space UK: Dario Falleri (TAS)
Carole Mundell (ESA), Marco Fuchs (OHB),
Laura Costanza (ESA) Oliver Salisch (OHB), Kim Lake (OHB),
Kevin Guy (WECA), Julie Black (UK Space Agency),
Foto (v.l). © OHB
Bis zu 100 neue Jobs in Bristol geplant – World-Class Reinraum entsteht
OHB Space UK: Wachstum, europäische
Kooperation und erster Großauftrag
Der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB feiert das einjährige
Bestehen seiner britischen Tochtergesellschaft OHB Space UK.
Seit der Expansion in das Vereinigte Königreich im Frühjahr 2025
hat sich der Standort in Bristol dynamisch entwickelt und ist zu einem
festen Bestandteil der internationalen Wachstumsstrategie des
Konzerns geworden.
„Die Raumfahrt boomt – und wir wachsen mit ihr“, sagte Marco
Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE, während der Feierlichkeiten
in Bristol. „Mit OHB Space UK setzen wir unseren Wachstumskurs
konsequent fort und stärken Europas Raumfahrtkräfte
nachhaltig. Ich bin sehr stolz auf das engagierte Team in England
und dankbar für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit
unseren Partnern in Großbritannien, Deutschland und Europa.“
Ausgehend von einem rund 14 köpfigen Team plant OHB Space
UK, in den kommenden fünf Jahren auf über 100 hochqualifizierte
Ingenieurinnen und Ingenieure anzuwachsen. Parallel dazu entsteht
am neuen Standort Aztec West in Bristol derzeit einer der größten
und modernsten Reinräume Englands. Dort sollen künftig institutionelle
und kommerzielle Satelliten integriert und getestet werden.
Darüber hinaus plant OHB am Standort in Bristol die Entwicklung
modernster Raumfahrttechnologien sowie den Aufbau von Systemfähigkeiten.
Ein bedeutender Meilenstein in der noch jungen Unternehmensgeschichte
ist die Einbindung von OHB Space UK in die ESA
Wissenschaftsmission EnVision. Innerhalb dieser Mission zur Erforschung
der Venus verantwortet OHB Space UK die vollständige
Integration sowie die umfangreiche Testkampagne des EnVision-
Satelliten zur Qualifikation für den Einsatz im Weltraum. Das multimillionenschwere
ESA Projekt wird in Partnerschaft mit Thales
Alenia Space Italia realisiert. Während der Jubiläumsveranstaltung
unterzeichneten die beteiligten Parteien einen „Preliminary Authorisation
to Proceed“ (PATP), der den offiziellen Start des Projektes
bei OHB Space UK markiert. Das Vertragsvolumen wird sich auf
rund 24 Millionen Euro belaufen.
„OHB hat sich als geschätzter und verlässlicher Partner für das
ESA‐Wissenschaftsprogramm etabliert. Ich freue mich sehr, dass
sich OHB‐UK nun ebenfalls erfolgreich positioniert und damit die
industriellen Fähigkeiten des Vereinigten Königreichs weiter stärkt.
Mit der starken und komplementären Unterstützung von TAS bin
ich überzeugt, dass OHB‐UK die Integration und die Tests der En-
Vision‐Raumsonde erfolgreich umsetzen und hervorragende Ergebnisse
erzielen wird“, sagte Prof. Carole Mundell, Direktorin für
Wissenschaft bei der ESA.
EnVision ist eine von der ESA geleitete Mission, die eine umfassende
Erforschung der Venus durchführen wird. Dabei werden
Radar, Spektrometer und Radioscience‐Messungen kombiniert, um
Atmosphäre, Oberfläche und Inneres des Planeten gleichzeitig zu
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 07-2026
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© OHB
untersuchen. Die ganzheitliche Analyse ihrer äußeren Erscheinung,
ihrer geologischen Entwicklung und ihrer inneren Dynamik soll aufklären,
wie sich die Venus zu einer lebensfeindlichen Treibhauswelt
entwickeln konnte, ob sie jemals lebensfreundliche Bedingungen
besaß und wie sich erdähnliche Planeten allgemein gebildet und
entwickelt haben.
Die britische Raumfahrtministerin Liz Lloyd erklärte: „Die
Unterzeichnung für eine zentrale Rolle in der EnVision‐Mission der
ESA zur Venus ist ein klares Signal dafür, dass sich OHB Space UK
bereits als verlässlicher Partner für Raumfahrtmissionen auf Weltklasseniveau
etabliert hat. Genau diese Art von hochwertiger Investition
wird das weitere Wachstum des britischen Raumfahrtsektors
vorantreiben.“
Das Event in Bristol fand im Beisein hochrangiger Vertreterinnen
und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Raumfahrt statt. Alle
Gäste zeigten sich über die positive Entwicklung beeindruckt und
lobten das Investment des Raumfahrtunternehmens in der Region.
Der Standort Bristol bietet mit seinem High-Tech-Cluster ideale Voraussetzungen
für die Entwicklung innovativer und wettbewerbsfähiger
Raumfahrtprodukte und -systeme. Die Bürgermeisterin der
Region West of England, Helen Godwin, sagte: „Ich freue mich außerordentlich
darüber, dass OHB Space UK expandiert und dass die
Region West of England einen echten Beitrag zu einer so wichtigen
Mission in der Raumfahrt leisten wird.“
Ein Jahr nach der Gründung zeigt sich: OHB Space UK ist gekommen,
um zu bleiben – als wachsender High Tech Arbeitgeber, als
verlässlicher Partner für europäische Raumfahrtprogramme und als
Beitrag zu einer starken, souveränen und zukunftsfähigen europäischen
Raumfahrtindustrie.
OHB System AG
D 82234 Oberpfaffenhofen
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Feierlicher Spatenstich markiert Beginn des ersten Bauabschnitts
Vetter startet Bau des neuen
Produktionsstandorts in Saarlouis
– Pharmadienstleister feiert Baubeginn mit Projektpartnern und Vertretern aus Land und Region
– Produktionsgebäude mit 50.000 m2 Fläche bildet Auftakt der Bauarbeiten
– Neuer Standort ist Teil der globalen Wachstums- und Investitionsinitiativen
Vetter, einer der weltweit führenden Pharmadienstleister für die
aseptische Herstellung injizierbarer Medikamente, feiert mit einem
traditionellen Spatenstich den Beginn der Bauarbeiten für den neuen
Standort in Saarlouis. Auf dem rund 40 Hektar großen Industrieareal
entsteht im ersten Bauabschnitt eine moderne Produktionsstätte
für die kommerzielle Herstellung von injizierbaren Arzneimitteln.
Insgesamt wird Vetter bis zur geplanten Inbetriebnahme im Jahr
2031 knapp eine halbe Milliarde Euro am Standort investieren. Dies
unterstreicht die starke Position des Unternehmens als einer der
Technologieführer mit höchsten Qualitätsstandards. Zunächst sind
400 bis 500 neue Arbeitsplätze geplant. Bis zur finalen Ausbaustufe
des ersten Bauabschnittes rechnet der Pharmadienstleister mit bis
zu 1.500 Stellen. Perspektivisch sind bis zu 2.000 Arbeitsplätze möglich.
Die erste Ausbaustufe umfasst den Bau eines 50.000 m2 großen
Produktionsgebäudes sowie weiterer produktionsnaher Einrichtungen
wie Labore und Lager. Geplant sind zunächst drei hochmoderne
Reinräume für die aseptische Herstellung innovativer und komplexer
Medikamente – zwei Reinräume zur Abfüllung vorsterilisierter
Spritzen und ein Reinraum zur Abfüllung von Vials.
Vertreter des Pharmadienstleisters Vetter, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft gwSaar sowie politische Vertreter aus
Stadt, Kreis und Land beim symbolischen ersten Spatenstich für den neuen Produktionsstandort in Saarlouis (v. l. n. r.):
Nicholas H. Vetter, Thomas Schuck, Henryk Badack, Jürgen Barke, Gunther Strothe, Anke Rehlinger, Senator h.c. Udo J. Vetter,
Marc Speicher, Patrik Lauer, Wolfgang Kerkhoff. © Vetter Pharma International GmbH
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Stimmen zum Spatenstich
Senator h.c. Udo J. Vetter, Vorsitzender des Unternehmensbeirats
und Mitglied der Inhaberfamilie: „Der heutige Spatenstich markiert
einen entscheidenden Schritt für die Zukunft unseres Familienunternehmens.
Mit dem neuen Standort in Saarlouis stellen wir die
Weichen für weiteres nachhaltiges Wachstum. Wir schaffen die Voraussetzungen,
um unsere Kapazitäten im Bereich der Herstellung
komplexer Medikamente weiter auszubauen und unseren internationalen
Kunden auch künftig die Ressourcen, Qualität und Zuverlässigkeit
zu bieten, die sie von uns benötigen und gewohnt sind.
Gleichzeitig stärken wir den Industriestandort Deutschland nachhaltig.“
Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes: „Heute ist
ein guter Tag für das Saarland: Mit Vetter kommt ein starkes, innovatives
Unternehmen zu uns – und mit ihm neue Chancen für viele
Menschen. Hier in Saarlouis zeigt sich: Strukturwandel gelingt,
wenn wir ihn aktiv gestalten.“
Jürgen Barke, Wirtschaftsminister des Saarlandes: „Eine solche
Hochtechnologie-Ansiedlung macht uns zu einem der begehrtesten
Standorte für die pharmazeutische Industrie und zeigt, wie Transformation
gelingt: neue, nachhaltige Arbeitsplätze und eine starke
Zukunftsbranche. Das wird Folgeeffekte auslösen, wie wir sie so
noch nicht gesehen haben.“
Patrik Lauer, Landrat des Landkreises Saarlouis: „Gemeinsam
mit Vetter als Anker wollen wir eine neue wirtschaftliche Ära in unserer
Region einläuten und eine weitere Erfolgsgeschichte schreiben.
Wir freuen uns auf ein starkes Unternehmen, das mit seiner
Innovationskraft weitere Betriebe aus naheliegenden Branchen
anziehen soll. Wir stehen hierfür mit einer gut ausgebildeten und
motivierten Arbeitnehmerschaft, einem hervorragenden Bildungsangebot
und einer exzellenten Infrastruktur bereit.“
Marc Speicher, Oberbürgermeister von Saarlouis: „Die Ansiedlung
von Vetter stärkt den Wirtschaftsstandort Saarlouis und das
Saarland. Als erfolgreiches, internationales Familienunternehmen
passt Vetter exakt zu unserer Saarlouiser Wirtschafts- und Ansiedlungsstrategie.
Vetter investiert nicht nur hier bei uns in Saarlouis,
sondern wir gehen auch eine langfristige Gemeinschafts- und Entwicklungspartnerschaft
miteinander ein: Für eine starke Wirtschaft
und gute Arbeit. Wir haben die Ansiedlung im Rathaus in Rekordtempo
bearbeitet und ich freue mich auf die gemeinsamen Jahre mit
Vetter in Saarlouis.“
Globale Investitionen in die Zukunft
Seit über 75 Jahren steht Vetter für Qualität, Innovation und Verantwortung
zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten weltweit.
Um der wachsenden Nachfrage und den steigenden Marktanforderungen
gerecht zu werden, investiert das Unternehmen
nachhaltig in seine pharmazeutischen Produktionsstandorte in
Deutschland, Österreich und den USA. Mit dem neuen Standort in
Saarlouis erweitert Vetter seine Produktionskapazitäten noch einmal
signifikant.
Vetter Pharma International GmbH
D 88212 Ravensburg
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Ausbau der Kapazitäten für strategische Produkte PURELAY® und VISTAFORM®
Etimex Primary Packaging investiert
in die Zukunft des Standorts Dietenheim
Die ETIMEX Primary Packaging GmbH mit
Sitz in Dietenheim baut ihre Produktionskapazitäten
weiter aus und investiert gezielt
in die Zukunft des Standorts. Im Mittelpunkt
der aktuellen Investition steht die
Erweiterung der Kapazitäten für die strategischen
Produktlinien PURELAY® und
VISTAFORM®. Ergänzend entsteht ein
neuer Reinraumbereich der Klasse 7. Die
Fertigstellung des Projekts ist für das erste
Quartal 2027 geplant.
Mit dieser Investition reagiert das Unternehmen
auf die steigende Nachfrage
nach innovativen und nachhaltigen Verpackungslösungen
für die Pharmaindustrie
und unterstreicht gleichzeitig sein langfristiges
Bekenntnis zum Standort Dietenheim.
Die Pharmaindustrie befindet sich derzeit
in einem grundlegenden Transformationsprozess.
Immer stärker rücken nachhaltige
Materialien, Recyclingfähigkeit und
ressourcenschonende Verpackungslösungen
in den Fokus. Traditionelle Blisterverpackungen
auf Basis von PVC/Aluminium
stehen zunehmend in der Kritik, da sie nicht
recyclingfähig sind. Moderne Monomateriallösungen
bieten hier eine zukunftsfähige
Alternative, da sie eine deutlich bessere
Recyclingfähigkeit ermöglichen und gleichzeitig
höchste Anforderungen an Produktschutz
und Prozesssicherheit erfüllen.
Reinraumproduktion nach
ISO 15378 und GMP
Im Zuge der Erweiterung baut ETIMEX außerdem
neue Reinraumkapazitäten auf, die
nach der internationalen Norm ISO 15378
ausgelegt sind. Diese Norm kombiniert die
Anforderungen der „Guten Herstellungspraxis“
(Good Manufacturing Practice – GMP)
mit einem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem
für Primärpackmittel von Arzneimitteln.
Für Hersteller pharmazeutischer Verpackungen
bedeutet dies besonders strenge
Anforderungen an Produktionsumgebung,
Prozesskontrolle, Rückverfolgbarkeit und
Qualitätssicherung. Ziel ist es, das Risiko
von Kontaminationen zu minimieren und
eine gleichbleibend hohe Produktqualität
sicherzustellen.
Der neue Reinraumbereich ermöglicht
ETIMEX, sensible pharmazeutische Anwendungen
unter kontrollierten Bedingungen
zu produzieren und die steigenden regulatorischen
Anforderungen der Branche
optimal zu erfüllen. Gleichzeitig schafft das
Unternehmen damit zusätzliche Kapazitäten
für zukünftiges Wachstum in strategischen
Produktsegmenten.
PURELAY® – Das Original
des PP-Monoblisters seit 1989
PURELAY® gilt als das Original unter den
Polypropylen-Monoblisterlösungen. Die
innovative und prämierte Verpackungstechnologie
basiert auf einem vollständig
aus Polypropylen bestehenden Materialverbund
und ermöglicht damit eine echte
Monomateriallösung für pharmazeutische
Blisterverpackungen.
Durch den Einsatz von PURELAY®
können pharmazeutische Unternehmen
den Materialeinsatz reduzieren, die Recyclingfähigkeit
ihrer Verpackungen und somit
auch ihren CO2-Fußabdruck deutlich verbessern.
Das Material erfüllt höchste Anforderungen
an Barriereeigenschaften, Stabilität
und Verarbeitbarkeit in bestehenden
Verpackungslinien. Darüber hinaus bietet
PURELAY® eine ausgezeichnete Transparenz
sowie eine hohe mechanische Belastbarkeit
– wichtige Eigenschaften für den sicheren
Schutz sensibler pharmazeutischer
Produkte.
Spatenstich in Dietenheim – auf dem Bild, v.l.n.r.:
Christoph Eh (Bürgermeister Dietenheim), Martin Rank (Head of Marketing & Sales),
Manuel Strauch (Plant Manager) und Rainer Gebken (Managing Director)
„PURELAY® ist das Original der PP-
Monoblisterlösungen seit der Vorstellung
durch ETIMEX Primary Packaging
(damals BP Chemicals) im Jahr 1990. In
unserer fast 40jährigen Erfahrung hat
die ETIMEX die ehemalige Pionierleistung
in ein vielfach praxiserprobtes und
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ausgereiftes Produkt weiterentwickelt.
Mit unserer aktuellen Investition stärken
wir gezielt die Kapazitäten für dieses
zukunftsweisende Produkt und unterstützen
unsere Kunden aktiv bei der
Transformation hin zu nachhaltigeren
Verpackungslösungen.“
erklärt Rainer Gebken, Geschäftsführer
der ETIMEX Primary Packaging Gmbh.
VISTAFORM® – PP-Tiefziehfolien für
moderne Lebensmittelverpackungen
Neben PURELAY® investiert ETIMEX
auch in die Erweiterung der Kapazitäten
für die Produktlinie VISTAFORM®. Dabei
handelt es sich um hochwertige Polypropylen-Tiefziehfolien
für die Lebensmittelindustrie.
Die VISTAFORM®-Folien sind sowohl
mit als auch ohne integrierte Sauerstoffbarriere
erhältlich. In Varianten mit Barriere
wird Ethylen-Vinylalkohol (EVOH) eingesetzt,
das eine effektive Sauerstoffbarriere
bietet und somit zur Verlängerung der Haltbarkeit
sensibler Lebensmittel beiträgt.
Die Tiefziehfolien eignen sich für eine
Vielzahl von Anwendungen, darunter Verpackungen
für Wurst- und Molkereiprodukte,
Convenience-Lebensmittel, Snacks
sowie vegetarische und vegane Produkte.
Durch ihre hervorragenden thermoformtechnischen
Eigenschaften ermöglichen
sie eine stabile und präzise Verarbeitung auf
modernen Verpackungslinien.
Strategische Investition
in den Standort Dietenheim
Die Investition in den Ausbau der Produktionskapazitäten
ist zugleich ein klares Bekenntnis
zum Standort Dietenheim. ETI-
MEX baut damit seine Rolle als wichtiger
industrieller Arbeitgeber und Innovationsstandort
in der Region weiter aus.
„Die Erweiterung der Produktionskapazitäten
zeigt deutlich, dass ETIMEX
langfristig in den Standort Dietenheim
investiert und hier Zukunft gestaltet. Das
Unternehmen ist ein wichtiger Arbeitgeber
und Innovationsmotor für unsere
Region. Wir begrüßen diese Investition
ausdrücklich.“
sagt Christoph Eh, der Bürgermeister
der Stadt Dietenheim.
Unsere Investition ist ein klares Signal
für die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts.
Dietenheim ist das Herz unserer
Produktion und ein zentraler Bestandteil
unserer Innovationsstrategie. Mit dem
Ausbau unserer Kapaziätäten und den
neuen Reinraumstrukturen schaffen wir
die Voraussetzungen, um auch künftig
als verlässlicher Partner für die Pharmaindustrie
und die Lebensmittelindustrie
zu wachsen.“
betont Geschäftsführer Rainer Gebken.
ETIMEX Primary Packaging GmbH
D 89165 Dietenheim
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(Sartorius Freiburg)
Sartorius eröffnet neues
Kompetenzzentrum für
Zell- und Gentherapie‐
Komponenten in Freiburg
– Produktionskapazität qualitätskritischer Materialien für den dynamischen
Zell- und Gentherapiemarkt in Freiburg mehr als verdoppelt
– Eröffnung im Gewerbegebiet Haid mit rund 180 Gästen
– Investitionssumme von mehr als 140 Millionen Euro
– Zukunftsweisende Gebäudetechnik: keine Nutzung von fossilen Brennstoffen
Der Life-Science-Konzern Sartorius hat
in Freiburg im Breisgau ein neues Kompetenzzentrum
für die Entwicklung und Produktion
qualitätskritischer Materialien für
den Zell- und Gentherapiemarkt eröffnet. In
Freiburg stellt das Unternehmen essenzielle
Komponenten wie Zytokine oder Wachstumsfaktoren
her, die in den neuartigen
Therapien zum Einsatz kommen. Mit der
Investition von mehr als 140 Millionen Euro
bekräftigt Sartorius seine strategische Ausrichtung
auf das aufstrebende Geschäftsfeld:
Zell- und Gentherapien gewinnen
weltweit stark an Bedeutung und machen
schon heute rund 30 Prozent der Entwicklungs-Pipelines
für Medikamente aus.
„Zell- und Gentherapien geben Patienten
weltweit Hoffnung auf Heilung von
Krankheiten, die bisher als nicht therapierbar
galten. Für die Entwicklung und Herstellung
dieser innovativen Therapien sind
Zytokine, Wachstumsfaktoren und Zellkulturmedien
entscheidend. Der Standort Freiburg
ist ein wichtiger Teil unseres globalen
Netzwerks für diese kritischen Materialien
und diesen dynamischen Markt mit seinen
hohen Anforderungen an Geschwindigkeit,
Skalierung und Prozesssicherheit. Mit den
deutlich erweiterten Kapazitäten können
wir wesentlich flexibler auf die Nachfrage
unserer Biopharma-Kunden reagieren und
sie noch besser dabei unterstützen, Zellund
Gentherapien schneller und effizienter
zum Patienten zu bringen“, sagte René Fáber,
Leiter der Sparte Bioprocess Solutions
und Mitglied des Vorstands von Sartorius.
Im Gewerbegebiet Haid sind auf rund
18.000 Quadratmetern hochmoderne Produktions-,
Labor-, und Büroflächen für
bis zu 180 Mitarbeitende entstanden. Das
neue Gebäude erfüllt höchste GMP-Qualitätsstandards
und damit strenge Anforderungen
der biopharmazeutischen Industrie.
Zudem kommt es aufgrund innovativer
Gebäudetechnik vollständig ohne fossile
Brennstoffe aus: Geothermie sorgt für Wärme,
Brunnenwasser für Kühlung und Photovoltaik
für Stromerzeugung. Für den konse-
quenten Fokus auf Nachhaltigkeit wurde der
Bau bereits mit der Gold‐Vorzertifizierung
der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges
Bauen (DGNB) ausgezeichnet.
„Die Erweiterung des Standorts ist das
Ergebnis einer sehr engen und konstruktiven
Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg.
Besonders positiv hervorheben möchten
wir die Unterstützung der Stadt Freiburg
sowie der beteiligten Planungs-, Bau- und
Technologiepartner. Gemeinsam ist hier
ein Ort entstanden, der Spitzentechnologie
in Forschung und Produktion mit Nachhaltigkeit
verbindet“, sagte Daniel Spatz,
Geschäftsführer von Sartorius CellGenix in
Freiburg.
Die Eröffnung des neuen Werkes markiert
einen wichtigen Meilenstein in der
Entwicklung des Standortes Freiburg: Im
Jahr 2021 hatte Sartorius die Mehrheit an
der 1994 an der Universitätsklinik Freiburg
gegründeten CellGenix GmbH übernommen;
seit Anfang 2026 ist das Unternehmen
vollständig in den Sartorius-Konzern integriert.
In den vergangenen fünf Jahren konnte
die Zahl der Mitarbeitenden in Freiburg auf
rund 140 Personen nahezu verdoppelt werden.
Die Standorterweiterung in Freiburg
ist Teil eines langfristig angelegten Investitionsprogrammes
zum Ausbau des weltweiten
Entwicklungs- und Fertigungsnetzwerkes
von Sartorius. Ziel ist es, das Unternehmen
auf weiteres organisches Wachstum
vorzubereiten, seine Resilienz zu stärken
und standortübergreifend weiterhin eine
hohe Liefertreue sowie gleichbleibende
Produktqualität zu gewährleisten.
Sartorius AG
D 37079 Göttingen
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AT&S investiert in Fehring
in Schlüsseltechnologien der Zukunft
Das steirische Hochtechnologie-Unternehmen stärkt den Standort in Fehring
mit einem umfassenden Investitionsprogramm. Mehr als 30 Millionen Euro
fließen in neue Technologien, Nachhaltigkeit und zusätzliche Arbeitsplätze. 50
neue Jobs und eine Lehrlingswerkstatt für den Fachkräftenachwuchs entstehen.
Neben großen Investitionen am Unternehmenssitz
in Leoben treibt AT&S auch die
strategische Weiterentwicklung des Standorts
Fehring konsequent voran. Nach einer
Phase der Konsolidierung investiert das Unternehmen
gezielt in zukunftsrelevante Geschäftsfelder
und baut seine technologische
Kompetenz weiter aus. Der Fokus in Fehring
liegt auf Anwendungen in der E-Mobilität,
bei Halbleitertestanlagen sowie in den Bereichen
Medizin, Luft- und Raumfahrt und
Defense.
Hohe Investitionen in
Schlüsseltechnologien der Zukunft
Die Mittel fließen bis März 2027 in konkrete
Zukunftsprojekte in Fehring: Rund 8,8 Millionen
Euro werden in die Fertigung für Halbleitertestanlagen
investiert. Weitere rund 10
Millionen Euro betreffen ein strategisches
Projekt für innovative Wechselrichterlösungen
im Bereich E-Mobility, bei dem AT&S
als alleiniger Lieferant für einen deutschen
Premiumhersteller fungiert. Zusätzlich
werden rund 7 Millionen Euro in neue Fertigungstechnologien
für technologisch anspruchsvolle
Anwendungen investiert. Etwa
4 Millionen Euro dienen der Umsetzung von
Nachhaltigkeitsmaßnahmen – darunter erneuerbare
Energien, Recyclingkonzepte
und die nachhaltige Wärmeversorgung im
Rahmen des „Raus aus Gas“-Projekts. In
den vergangenen zwei Geschäftsjahren hat
AT&S bereits 16,5 Millionen Euro in den
Standort investiert, weitere 14 Millionen
Euro sind geplant.
AT&S weiter im Aufschwung
„Wir haben uns neu aufgestellt und investieren
gezielt in Technologien mit hoher
Zukunftsrelevanz. Rund 70 Prozent der
Mittel fließen in innovative Produkte, die
für unsere Kunden strategisch besonders
wichtig sind“, sagt Christopher Hermann,
Director Operations und Standortleiter
in Fehring. „Diese Investitionen sind ein
starkes Bekenntnis zum Standort, zur Region
und zur Kompetenz unseres Teams.
Die positive Entwicklung zeigt, dass wir
mit unserer Strategie und klaren Kundenausrichtung
auf dem richtigen Weg sind“,
ergänzt AT&S-Vorstandsvorsitzender CEO
Michael Mertin.
Mit dem Investitionsprogramm geht
auch personelles Wachstum einher. 35 zusätzliche
Mitarbeiter wurden bereits aufgenommen,
insgesamt sind rund 50 neue
Stellen geplant. Für 2026 ist zudem eine
eigene Lehrlingswerkstatt vorgesehen, um
den Fachkräftenachwuchs nachhaltig zu
sichern. Mit diesem Ausbauschritt unterstreicht
AT&S die strategische Bedeutung
des Standorts Fehring und stärkt langfristig
die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens
in Europa.
AT&S Fehring zählt – gemessen am Umsatz
– zu den größten Leiterplattenwerken
Europas und profitiert zunehmend von der
steigenden Nachfrage nach in Europa produzierten,
sicherheitsrelevanten Hightech-
Lösungen. Mit einer eigenen Engineering-
Abteilung stärkt der Standort zudem seine
Fähigkeit, neue Leiterplattentechnologien
eigenständig zu entwickeln.
AT & S Austria Technologie & Systemtechnik
Aktiengesellschaft
AT 8700 Leoben
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Dauerhaft sicher lesbare Schwarzmarkierung („Black Marking“),
beschriftet mit dem Ultrakurzpulslaser FOBA F.0100-ir.
(Copyright: FOBA)
Edelstahlinstrument mit „Black Marking“.
Für die Markierung wurde der Ultrakurzpulslaser
FOBA F.0100-ir verwendet.
(Copyright: FOBA Laser Marking + Engraving)
Glänzende Metalle, extrem kleine Markierflächen und strenge UDI‐Vorgaben stellen die
Direktkennzeichnung von Medizinprodukten vor Herausforderungen. Der Fachartikel zeigt,
wie Ultrakurzpulslaser diese durch den Markiereffekt “Black Marking” lösen.
Mehr Kontrast, weniger Risiko:
„Black Marking“ für die Medizintechnik
Mit den UDI-Vorgaben nach FDA und MDR ist die Direktkennzeichnung für
viele Medizinprodukte, darunter chirurgische Instrumente und Implantate, verbindlich
geregelt. In der Praxis treffen diese Anforderungen auf hochreflektierende
Metalle, extrem begrenzte Markierflächen und anspruchsvolle Bedingungen
während des gesamten Lebenszyklus. Markierungen müssen dabei dauerhaft
kontrastreich und sicher lesbar sein, ohne Funktion oder Materialeigenschaften
zu beeinträchtigen. Die Schwarzmarkierung mit Ultrakurzpulslasern, auch „Black
Marking“ genannt, hat sich für diese Herausforderungen als zuverlässige Lösung
etabliert. Vor allem auf medizinischem Edelstahl wird dieser Markiereffekt bevorzugt
eingesetzt, er eignet sich aber auch für andere Metalle.
Vier Hürden bei der Direktkennzeichnung
von medizinischem Edelstahl
Edelstahl ist aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit,
mechanischen Stabilität und
Biokompatibilität aus der Medizintechnik
nicht wegzudenken. Die direkte Kennzeichnung
von medizinischem Edelstahl ist
technisch anspruchsvoll. Vier Punkte sind
dabei besonders zu beachten:
1. Reflexionen auf polierten Oberflächen
Hochglanzflächen erschweren die Direktkennzeichnung,
optische Prüfung und
Code‐Verifikation. Reflexionen reduzieren
die Lesbarkeit.
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2. Sehr kleine Markierfelder
und komplexe Geometrien
Auf Mikroinstrumenten oder Funktionsflächen
steht oft nur minimale Fläche zur Verfügung.
Codes müssen extrem fein, präzise
und gleichzeitig sicher lesbar sein.
3. Thermische Einflüsse
und Korrosionsrisiko
Thermisch geprägte Markierverfahren können
Passivschicht und Oberflächeneigenschaften
beeinträchtigen. Das Spannungsverhältnis
zwischen Kontrast, Korrosionsbeständigkeit
und Materialintegrität muss
berücksichtigt werden.
4. Belastung durch Aufbereitung
Reinigung, Desinfektion, Sterilisation und
ggf. Passivierung wirken wiederholt auf die
Oberfläche ein. Markierungen müssen dabei
dauerhaft und korrosionsfrei bleiben.
Die Kombination aus Reflexion, Miniaturisierung,
Materialempfindlichkeit und Aufbereitungsbelastung
führt dazu, dass klassische
Verfahren der Laserbeschriftung (z. B.
Materialabtrag oder Anlassbeschriftung)
bei bestimmten Markieranforderungen
an ihre Grenzen stoßen. Genau an diesem
Punkt zeigt „Black Marking“ seine Stärken,
weil sich damit die vier Herausforderungen
gleichzeitig adressieren lassen.
Wirkprinzip „Black Marking“:
Nanostruktur statt Wärmeeintrag
„Black Marking“ bezeichnet einen Laser‐Markiereffekt,
der tiefschwarze, matte
und nicht reflektierende Kennzeichnungen
erzeugt. Charakteristisch ist die winkel‐ und
lichtunabhängige Lesbarkeit: Die Beschriftung
erscheint unabhängig von Blickwinkel
und Beleuchtung gleichmäßig schwarz. Das
ist besonders relevant für kamerabasierte
Prüfprozesse und die zuverlässige Maschinenlesbarkeit
von DataMatrix‐Codes, die
bei der UDI‐Kennzeichnung üblich sind.
„Die schwarze Kennzeichnung entsteht
dabei nicht durch Materialabtrag oder eine
thermisch erzeugte Oxidschicht, sondern
durch eine Nanostruktur auf der Oberfläche.
Diese sogenannten „ Lichtfallen“ reduzieren
die Reflektion, was zu einem starken
Kontrast führt“, erklärt Damian Zawadzki,
Product & Application Manager bei FOBA
Laser Marking + Engraving.
Für das „Black Marking“-Verfahren werden
Ultrakurzpulslaser eingesetzt. Durch die
ultrakurzen Pulse im Femto‐ und Pikosekundenbereich
mit hoher Pulsenergie entstehen
die für den „Black‐Marking“‐Effekt
erforderlichen Nanostrukturen praktisch
ohne Wärmeeintrag. Weil die Pulsdauer so
kurz ist, wird kaum Energie in das umgebende
Material eingebracht, was häufig als
NEWSLETTER | Ausgabe DE 07-2026
„kalte Laserbeschriftung“ beschrieben wird.
Dass sich die Beständigkeit auch unter
realistischen Bedingungen nachweisen
lässt, zeigen Langzeittests von Medizintechnik-Dienstleister
add‘n solutions und
FOBA Laser Marking + Engraving: Edelstahlinstrumente,
die mit dem „Black Marking“-Verfahren
beschriftet wurden, wurden
wiederholt aufbereitet (Reinigung/
Passivierung in vollautomatisierter Anlage,
Autoklavieren sowie zusätzliche hochalkalische
Reinigungsintervalle). Das Ergebnis
der Testreihe: Nach 1.000 Zyklen waren die
mit dem Ultrakurzpulslaser FOBA F.0100‐ir
erzeugten Markierungen weiterhin zuverlässig
lesbar. „Die Markierung ist noch
immer hervorragend lesbar. Es hält die Lebensdauer
eines Instruments über aus. Bei
den Testinstrumenten gab das Material vor
der Beschriftung auf“, so Dominik Pfeiffer
von add’n solutions.
In Bezug auf die oben genannten vier
Herausforderungen heißt das zusammengefasst:
„Black Marking“ mit Ultrakurzpulslasern
vereint reflexionsfreie Kontrasterzeugung,
hohe Präzision für miniaturisierte
Codes, extrem minimierten Wärmeeintrag
zum Schutz des Materials und eine hohe
Beständigkeit gegenüber Reinigungs‐,
Desinfektions‐ und Sterilisationsprozessen.
„Black Marking“ in der Praxis:
Anwendungsbeispiele
1. Dauerhaft lesbare UDI‐Codes auf
hochpolierten Edelstahlinstrumenten
Ausgangslage: Ein Hersteller von chirurgischen
Instrumenten benötigte eine dauerhaft
beständige, korrosionsfreie UDI‐Markierung
auf einer hochpolierten Edelstahlfläche.
Klassische Markierverfahren mit
Faserlasern lieferten unzureichenden Kontrast
oder führten zu Oberflächenveränderungen.
Zudem erschweren Reflexionen die
maschinelle Lesbarkeit. Auch Standard-Ultrakurzpulslaser
konnten die Erwartungen
des Kunden nicht erfüllen.
Lösung: Entscheidend für eine sichere
Markierung war die stufenlos einstellbare
Pulsbreite des Ultrakurzpulslasers FOBA
F.0100‐ir: Diese ermöglicht die hochpräzise
und optimale Anpassung des Energieeintrags
an Material und Oberflächenzustand.
Dadurch entsteht ein tiefschwarzer, reflexionsfreier
Kontrast ohne Beeinflussung von
Material und Funktion.
Mehrwert: Dauerhaft stabile, prozesssichere
und korrosionsfreie Markierung
von sicher lesbaren UDI-Codes – auch nach
unzähligen Reinigungs‐ und Sterilisationszyklen.
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Ein zuverlässiger „Black‐Marking“‐Prozess
erfordert eine präzise Anpassung der Laserparameter,
wie zum Beispiel Pulsenergie,
Pulsdauer, Wiederholrate und Fokuslage.
Markiertests auf Originalteilen sind dabei
der sicherste Weg, um belastbare Ergebnisse
zu erzielen. „Die Laserexperten in unseren
Applikationslaboren führen mehrere
Tests mit unterschiedlichen Einstellungen
durch. So ermitteln wir die optimalen Parameter,
die den Anforderungen der Kunden
entsprechen“, berichtet Zawadzki.
3. Nachgelagerte Prozesse einbeziehen
Der Produktlebenszyklus (z.B. Reinigung,
Sterilisation oder Passivierung) sollte Teil
der Prozessqualifizierung sein und von Beginn
an berücksichtigt werden, um die Sicherheit
der Markierung zu gewährleisten.
4. Inline‐Prüfung und Dokumentation
bedenken und nutzen
Insbesondere bei UDI‐Anwendungen
empfiehlt sich eine direkte Verifikation der
Codequalität nach dem Markieren durch
ein laserintegriertes Vision-System. Kamerabasierte
Inline‐Prüfungen reduzieren
Risiken frühzeitig, während softwareseitig
erfasste Prozessdaten die Auditfähigkeit
und Rückverfolgbarkeit unterstützen.
2. Zuverlässige Lesbarkeit miniaturisierter
Codes auf Dentalimplantaten
Ausgangslage: Ein Hersteller von Dentalimplantaten
stand vor der Aufgabe, sehr kleine
Markierfelder mit hoher Informationsdichte
zuverlässig zu kennzeichnen. Die glänzenden
Oberflächen erschwerten die maschinelle
Lesbarkeit und die Kennzeichnung
musste exakt auf der kleinen Fläche positioniert
werden.
Lösung: Die hohe Präzision des Ultrakurzpulslasers
FOBA F.0100‐ir und das
laser-integrierte Vision-System IMP (Intelligente
Markierpositionierung) in Kombination
mit der Software MarkUS waren
entscheidend für die Lösung dieser Herausforderung.
Durch die optimale Anpassung
aller Parameter ermöglicht der Laser
filigrane „Black‐Marking“‐Strukturen auf
kleinster Fläche. Die nicht-reflektierende,
tiefschwarze Markierung ist sicher maschinenlesbar.
Der software- und visionbasierte
FOBA‐Workflow sorgt für exakte, automatisierte
Positionierung und Code-Prüfung.
Mehrwert: Zuverlässige Lesbarkeit
selbst kleinster Codes, minimierte Ausschussrate
durch hochpräzise Positionierung
und ein stabiler Markierprozess.
Praxistipps zur Prozessgestaltung und
Qualitätssicherung beim „Black Marking“
In regulierten Umgebungen ist nicht allein
Ultrakurzpulslaser von FOBA mit stufenlos einstellbarer Pulsbreite und
laser-integriertem Kamerasystem. (Copyright: Copyright: FOBA)
die Qualität der Markierung entscheidend.
Ebenso wichtig für die sichere Kennzeichnung
von Medizinprodukten ist, dass der
gesamte Markierprozess stabil und qualifizierbar
ist. Für die erfolgreiche Umsetzung
von „Black Marking“ haben sich in der Praxis
folgende Punkte bewährt:
1. Werkstoff und Oberfläche
frühzeitig berücksichtigen
Legierung, Oberflächenfinish und Sauberkeit
beeinflussen maßgeblich, in welchem
Parameterbereich ein stabiler Kontrast entsteht.
Bereits geringe Änderungen am Material
oder an der Oberflächenvorbereitung
können das Prozessfenster verschieben.
Laserexperte Damian Zawadzki empfiehlt:
„Bei Markierversuchen sollte immer der
reale Serienzustand der Bauteile berücksichtigt
werden.“
2. Parameter gezielt auf
Material und Anwendung abstimmen
5. Markieren, Prüfen und Dokumentieren
als Gesamtsystem
Maximale Sicherheit und Stabilität entstehen,
wenn der Markierprozess ganzheitlich
betrachtet wird. Das heißt, dass alle Schritte
– von der Bauteilpositionierung bis zur Dokumentation
– bedacht werden. Denn ein
geschlossener Markierprozess, wie FOBAs
Workflow, reduziert Schnittstellen, vereinfacht
die Validierung und maximiert die
Stabilität. FOBA kombiniert dafür Lasertechnologie,
Softwaresteuerung, automatisierte
Markierausrichtung, Vision‐Prüfung
und Dokumentation zu einem abgestimmten
Gesamtsystem.
„Black Marking“: Technologie
und Prozess auf einen Blick
„Black Marking“ mit Ultrakurzpulslasern
bietet eine technisch überzeugende Lösung
für die anspruchsvolle Direktkennzeichnung
metallischer Medizinprodukte. Der
tiefschwarze, reflexionsfreie Kontrast, die
hohe Beständigkeit gegenüber Reinigung
und Aufbereitung und der nahezu wärmeeintragsfreie
Markierprozess adressieren
zentrale Herausforderungen der Kennzeichnung
von Medizinprodukten. Entscheidend
für den nachhaltigen Erfolg ist jedoch nicht
allein der Markiereffekt, sondern die durchdachte
Gesamtlösung: Erst ein stabiler, qualifizierbarer
Workflow stellt sicher, dass Markierungen
auch langfristig regulatorischen,
funktionalen und sicherheitsrelevanten
Anforderungen gerecht werden.
FOBA Laser Marking + Engraving
D 23923 Selmsdorf
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Nordeuropas führender 3D-Druck-Anbieter
eröffnet Standort in Dornbirn
Expansion: Prototal Group
startet Service für schnelle
Serienfertigung
im DACH-Raum
Prototal Group fertigt ab sofort auch im DACH-Raum Serienbauteile aus
Kunststoff. Nordeuropas größter Anbieter für industriellen 3D-Druck und
Spritzguss hat einen Standort am Sitz des spezialisierten Tochterunternehmens
1zu1scale in Dornbirn eröffnet. Mit eigener Vertriebsstruktur und der
Integration ins Produktionsnetzwerk ermöglicht Prototal Group auch im
DACH-Raum die flexible Serienfertigung mit sicheren Lieferketten. Das Angebot
richtet sich vor allem an Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt,
Verteidigung und Automobilindustrie.
Mit über 130 industriellen 3D-Druck-Anlagen,
mehr als 110 Spritzgussmaschinen, integriertem
Werkzeugbau und 10 Produktionsstandorten
zählt Prototal Group zu Europas führenden Anbietern.
Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz
in Jönköping (Schweden) deckt die gesamte
Wertschöpfungskette vom Prototyp bis zur
Serienfertigung ab. Prototal Group ist Produktionspartner
für diverse Branchen und betreibt
spezialisierte Kompetenzzentren für Luft- und
Raumfahrt, Verteidigung und die Automobilindustrie.
Das neu gegründete Tochterunternehmen
Prototal GmbH in Dornbirn ermöglicht Kunden
aus dem DACH-Raum den direkten Zugang
zum europäischen Produktionsnetzwerk. Sie
profitieren ab sofort von der flexiblen Fertigung,
der Technologievielfalt und dem großen
Materialportfolio der Gruppe. „Vertrauen ist der
Schlüssel für die erfolgreiche globale Skalierung
neuer Produktlösungen. Dazu braucht es guten
Service und vor allem eine lokale Beratung“, betont
Jan Löfving, CEO von Prototal Group. Der
geografisch günstige Standort in der Bodenseeregion
ist für Kunden aus Deutschland, Österreich
und der Schweiz gut erreichbar.
Digitale Lieferkette für operative Resilienz
Prototal Group startet im DACH-Raum: Nordeuropas größter Anbieter für den
industriellen 3D-Druck betreibt mehr als 130 Maschinen. (Foto: Prototal Group)
Das dezentrale Netzwerk punktet mit hohen
Kapazitäten und bietet Sicherheit und Stabilität.
„Als strategischer Partner schützen wir die
Serienfertigung unserer Kunden zuverlässig vor
Störungen. Produktionsabläufe bleiben auch
unter anspruchsvollen Marktbedingungen planbar“,
sagt Business Developer Kilian Rottenberger.
Risikominimierung gelingt auch dank
der digitalen Lieferkette. Prototal Group fertigt
Komponenten und Ersatzteile auf Abruf. Das
„Cloud-Warehouse“ reduziert physische Lagerkosten
und verkürzt Ausfallzeiten von Monaten
auf Tage.
Globale Expansionsstrategie
Prototal Group expandiert und bietet ab sofort
auch für Kunden aus dem DACH-Raum schnelle
Serienfertigung mit 3D-Druck.
(Foto: Prototal Group)
Kilian Rottenberger ist als
Business Developer der
Prototal GmbH für Kunden aus
dem DACH-Raum zuständig.
(Foto: Prototal Group)
Der Markteinstieg von Prototal Group im
DACH-Raum ist Teil der weltweiten Wachstums-strategie.
Die Gruppe hat in den vergangenen
Jahren globale Vertriebsstrukturen
für Branchen wie Luftfahrt, Verteidigung und
Mobilität aufgebaut und an allen Standorten
in neue Maschinen investiert. „Über Prototal
Group bieten wir innovativen Unternehmen
den direkten Zugang zu Europas führendem
Netzwerk für additive Fertigung und Kunststoff‐Spritzguss.
Für kleine, filigrane Bauteile
mit hohen Anforderungen wie ISO‐13485-
Zertifizierung oder Reinraum ist 1zu1scale die
richtige Adresse“, erklärt Jimmy Müller, Head
of Sales bei Prototal GmbH.
Prototal Group
SE 553 02 Jönköping
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Das fortschrittlichste Lithografiesystem, das für
zukünftige Hochleistungsspeicher und Computerchips von
entscheidender Bedeutung ist, wird eine Schlüsselrolle bei
der Weiterentwicklung der Quantentechnologie spielen.
Funktionierendes Qubit-Array mit Abständen
zwischen den Plunger- (P) und Barriere- (B)
Gates von knapp 6 Nanometern, ermöglicht
durch High-NA-EUV-Lithografie.
Das Bild zeigt außerdem die
Akkumulations- (A) und
Einschluss- (C) Gates.
Weltweit einmalig: imec präsentiert einen
Quantenpunkt-Qubit-Baustein, der mit
High-NA-EUV-Lithografie hergestellt wurde
1. Imec präsentiert weltweit erstmals ein Quantenpunkt-Qubit-Bauelement,
das mittels High-NA-EUV-Lithografie hergestellt wurde.
2. Diese Demonstration ist ein Meilenstein auf dem Weg zur industriellen
Skalierung zuverlässigerer Qubits, der grundlegenden Rechnereinheiten
von Quantencomputern. Quantencomputer werden bei bestimmten Rechenaufgaben,
wie der Entwicklung neuer Medikamente oder der Simulation
physikalischer Prozesse, exponentiell bessere Leistungen erbringen.
3. Durch den Aufbau auf einer Grundschicht aus präzise gefertigten Strukturen
unter Einsatz der High-NA-Technologie ist es imec gelungen, ein funktionsfähiges
Netzwerk aus Qubits mit Abständen von nur knapp 6 Nanometern
herzustellen. Dank der nanoskaligen Abmessungen dieser Hardwarekomponente
lassen sich theoretisch Millionen von Quantenbits auf einem einzigen
Chip integrieren.
4. „Wir können auf jahrzehntelange Innovationen im Halbleiterbereich zurückgreifen
und das gesamte Ökosystem der Silizium-Skalierung nutzen, um
Quantenbausteine über das Stadium von Laborexperimenten hinaus zur
Großserienfertigung zu bringen. Hier haben siliziumbasierte Qubits einen
klaren Vorteil“, erklärt Sofie Beyne, Projektleiterin und Ingenieurin für
Quantenintegration bei imec.
imec, ein weltweit führendes Forschungsund
Innovationszentrum für fortschrittliche
Halbleitertechnologien, präsentierte
auf der ITF World eine weltweite Premiere:
ein Quantenpunkt-Qubit-Baustein, der mit
Hilfe der High-NA-EUV-Lithografie hergestellt
wurde. Diese Leistung ist ein Meilenstein
auf dem Weg zur industriellen Skalierung
zuverlässigerer Qubits, der grundlegenden
Rechnereinheiten von Quanten-
computern. Dies ist, soweit bekannt, der
erste integrierte Hardware-Baustein, der
mithilfe der High-NA-EUV-Lithografie hergestellt
wurde.
Bei bestimmten komplexen Rechenaufgaben,
wie der Entwicklung neuer Medikamente
oder der Simulation physikalischer
Prozesse, könnte ein Quantencomputer exponentiell
bessere Leistungen erbringen als
klassische Computer. Um jedoch einen einsatzfähigen
Quantencomputer zu erhalten,
müssen wir eine Skalierung auf Millionen
miteinander verbundener Qubits (die Rechnereinheiten
eines Quantencomputers) erreichen,
und zwar mit hoher Zuverlässigkeit
und präziser Steuerung.
Von den verschiedenen derzeit untersuchten
Quantenplattformen gelten Silizium-Quantenpunkt-Spin-Qubits
als vielversprechender
Kandidat für die industrielle
Skalierung und werden oft als „die Qubits
der Industrie“ bezeichnet. Ihr Herstellungsprozess
ist weitgehend kompatibel mit der
Produktion von Standard-Computerchips
auf Siliziumbasis (CMOS) – einem Forschungsbereich,
in dem sich imec in den
letzten Jahrzehnten zu einer weltweit an-
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erkannten Autorität entwickelt hat.
„Wir können auf jahrzehntelange Innovationen
im Halbleiterbereich zurückgreifen
und das gesamte Ökosystem der Silizium-Skalierung
nutzen, um Quantenbausteine
über Laborversuche hinaus zu groß
angelegten, industriell herstellbaren Systemen
zu entwickeln. Hier haben Quantenbits
auf Siliziumbasis einen klaren Vorteil“,
erklärt Sofie Beyne, Projektleiterin und Ingenieurin
für Quantenintegration bei imec.
Silizium-Quantenpunkt-Spin-Qubits
schließen ein Elektron in einer Silizium-
Nanostruktur (der Gate-Schicht) ein. Der
„Spin-Zustand“ des eingeschlossenen Elektrons
wird zur Speicherung von Quanteninformation
genutzt. Die Abstände zwischen
den verschiedenen Gates müssen minimiert
werden, um Umgebungseinflüsse zu begrenzen.
Imec ist es gelungen, ein funktionierendes
Netzwerk von Qubits mit Abständen
von knapp 6 Nanometern herzustellen.
Dank der nanoskaligen Abmessungen dieser
Hardwarekomponente können theoretisch
Millionen von Quantenbits auf einem
einzigen Chip integriert werden.
„High-NA-EUV ermöglicht die präzise
Strukturierung von Silizium-Quantum-Dot-
Qubits. Da die Kopplungsstärke zwischen
benachbarten Quantum Dots exponentiell
mit dem Abstand zwischen ihnen zunimmt,
müssen wir Lücken von wenigen Nanometern
zwischen den Steuerelektroden der
Quantum Dots zuverlässig strukturieren.
Dies ist eine echte technische Meisterleistung,
die wir unseren Integrations- und
Strukturierungsteams sowie der herausragenden
High-NA-EUV-Technologie von
ASML zu verdanken haben“, sagt Kristiaan
De Greve, imec Fellow und Programmdirektor
für Quantencomputing.
Diese Demonstration baut auf früheren
Ergebnissen von imec mit Spin-Qubits aus
Silizium-Quantenpunkten auf, die bereits
gezeigt haben, dass CMOS-kompatible Prozesse
zu geringem Ladungsrauschen und
einem stabilen Qubit-Betrieb führen können.
Durch die Einbindung der High-NA-
EUV-Lithografie in den Produktionsprozess
verlagert sich der Fokus von einzelnen
Demonstrationsbauelementen im Labor hin
zu reproduzierbaren Quantenbits, die für
300-mm-Fertigungsanlagen geeignet sind.
Es ist zwar offensichtlich, dass die High-
NA-EUV-Lithografie für Logik- und Speichertechnologien
mit einer Strukturbreite
unter 2 nm entscheidend sein wird, die das
rasante Wachstum fortschrittlicher KI und
Hochleistungsrechner vorantreiben, doch
wird nun deutlich, dass sie auch eine zentrale
Rolle bei der Hardware für das zukünftige
Quantencomputing spielen wird.
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BL 3001 Leuven
Dominic Böhm ab sofort
Head of Sales Thermoplast Germany
Die SHIBAURA MACHINE LWB GmbH verstärkt ihren Vertrieb. Dominic Böhm
übernimmt ab sofort die Position des Head of Sales Thermoplast Germany. Mit
über 20 Jahren Erfahrung in Spritzgießtechnik, Kunststoffverarbeitung und
Automation wird er Kunden bei anspruchsvollen Anwendungen in der Spritzgießproduktion
praxisnah unterstützen.
Praxisnahe Erfahrung entlang der gesamten
Prozesskette der Spritzgießproduktion „Dominic
Böhm bringt als ausgebildeter Verfahrensmechaniker
und Techniker für Kunststoff-
und Kautschuktechnik umfassendes
Know-how in der gesamten Kunststoffverarbeitung
mit. Er wird Kunststoffverarbeiter
Dominic Böhm, ab sofort Head of Sales
Thermoplas Germany bei der
SHIBAURA MACHINE LWB GmbH.
und Spritzgießer in Deutschland praxisnah
dabei unterstützen, ihre Produktionsprozesse
zu optimieren, hochwertige Endprodukte
herzustellen und automatisierte
Produktionszellen zu planen, umzusetzen
und in Betrieb zu nehmen“, sagt Dr. Georg
Holzinger, Managing Executive Officer von
SHIBAURA MACHINE und Sprecher der
Geschäftsführung der SHIBAURA MACHI-
NE LWB GmbH.
Dominic Böhm begann seine berufliche
Laufbahn in der Fertigungstechnik der Automobilzulieferindustrie.
Dort verantwortete
er die Auslegung und Projektierung komplexer
Spritzgießsysteme. Er begleitete die
Inbetriebnahme von Werkzeugen und optimierte
Produktionsprozesse in Projekten
in Europa, Indien, China und Mexiko. Dabei
sammelte er bereits praktische Erfahrungen
mit Lösungen von SHIBAURA MACHINE
und LWB, unter anderem in Projekten in
Indien und Spanien. Zuletzt leitete Böhm
die Anwendungstechnik bei einem Hersteller
von Spritzgießmaschinen und betreute
technologieintensive Kundenprojekte.
„Seit 20 Jahren arbeite ich eng mit der
Produktion in der Spritzgießindustrie. SHI-
BAURA MACHINE LWB steht für herausragende
Kompetenz in Spritzgießtechnik und
Automation. Mein Ziel ist es, Kunststoffverarbeitern
und Spritzgießern in Deutschland
praxisnah zu höchster Effizienz, Präzision
und Zuverlässigkeit zu verhelfen“, sagt Dominic
Böhm. Er berichtet an Dr. Martin
Kovacik, Executive Vice President Thermoplast
Sales and Service EMEA.
Auf der Kuteno in Bad Salzuflen vom 9.
bis 11. Juni, Stand 20-E43, informiert SHI-
BAURA MACHINE LWB, die deutsche
Tochter des japanischen Maschinenherstellers
SHIBAURA MACHINE, Kunststoffverarbeiter
und Spritzgießer über die Vorteile
ihres breiten Portfolios. Dazu gehören vertikale
und horizontale vollelektrische Spritzgießmaschinen
mit Schließkräften bis 3.000
Tonnen sowie Automationslösungen für die
Verarbeitung von Thermoplasten, Elastomeren
und Silikon.
Shibaura Machine LWB GmbH
D 84032 Altdorf
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Seite 41/69
Modulare Softwareplattform für Pharma 4.0: Virtuelle Planung und zertifizierbare Qualität
Fraunhofer IESE entwickelt VIMOPROP
für die digitale Pharma-Produktion
Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE hat mit
VIMOPROP eine modulare Softwareplattform entwickelt, die pharmazeutische
Hersteller bei der virtuellen Auslegung, Simulation und Inbetriebnahme von Produktionsprozessen
unterstützt. Die Plattform leistet einen konkreten Beitrag zur
Umsetzung von Pharma 4.0, indem sie Digitale Zwillinge, modulare Produktionskonzepte
und integrierte Qualitätssicherung in einem durchgängigen digitalen
Ansatz vereint. Ziel ist es, komplexe Produktionsumgebungen – insbesondere für
die Herstellung von Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs) – flexibler,
effizienter und regulatorisch sicher zu gestalten.
Virtuelle Planung und modulares
Produktionsdesign für die Industrie
Produktionsanlagen können mit VIMO-
PROP aus vorgeplanten, wiederverwendbaren
Modulen mit Plug-and-Produce-Fähigkeiten
zusammengesetzt werden. Digitale
Zwillinge und Simulationen bilden Anlagenkomponenten
und Prozesse realitätsnah
ab und ermöglichen virtuelle Tests, Szenarienvergleiche
sowie fundierte Entscheidungen
bei Prozessplanung bzw. -anpassung,
Produktwechseln und Skalierungen – bei
deutlich reduziertem Bedarf an physischen
Versuchen.
»Die pharmazeutische Industrie steht vor
der Herausforderung, hochkomplexe Prozesse
flexibel zu gestalten und gleichzeitig
strengste regulatorische Anforderungen zu
erfüllen. Mit VIMOPROP haben wir eine
digitale Grundlage geschaffen, um Qualität
und regulatorische Anforderungen bereits
im virtuellen Entwicklungsprozess systematisch
abzusichern. Die Projektergebnis-
se zeigen, dass sich Produktionsprozesse
schneller anpassen, Risiken früher erkennen
und Validierungsaufwände deutlich
reduzieren lassen«, sagt Rolf van Lengen,
Projektleiter von VIMOPROP und Research
Manager Digital Healthcare am Fraunhofer
IESE.
Virtuelle Zertifizierung
als Enabler für Pharma 4.0
Ein zentrales Merkmal von VIMOPROP ist
die durchgängige Integration von Qualitätssicherung.
Konzepte wie Quality by Design,
Echtzeit-Qualitätssicherung und die kontinuierliche
Überwachung kritischer Prozess-
und Qualitätsparameter zur Laufzeit
sind fest in die Plattform eingebettet. Simulationsergebnisse
werden automatisiert
gegen definierte Qualitäts- und Leistungskennzahlen
geprüft. Auf dieser Basis können
virtuelle Zertifizierungsberichte erstellt
werden, die industrielle Validierungs- und
Re-Zertifizierungsprozesse gezielt unterstützen
und beschleunigen.
»Wir haben VIMOPROP so entwickelt,
dass Digitale Zwillinge, Simulation und
Qualitätsnachweise nahtlos zusammenspielen.
Über das Co-Simulationsframework
FERAL werden unterschiedliche Modelle
synchron ausgeführt und automatisch
mit hinterlegten Qualitäts- und Compliance-Anforderungen
abgeglichen. So entsteht
ein transparenter und nachvollziehbarer
Nachweis – vom einzelnen Modul
bis zum gesamten Produktionsprozess«,
erklärt Dr. Jessica Mariño Salguero, Ingenieurin
im Bereich Virtual Engineering am
Fraunhofer IESE.
Die Anwendbarkeit des Ansatzes wurde
anhand eines laborhaften Anwendungsfalls
zur sterilen Medienvorbereitung demonstriert.
Die Ergebnisse zeigen, wie sich industrielle
Produktionsprozesse virtuell absichern
und effizient auf neue Anforderungen
übertragen lassen.
Mit VIMOPROP schafft das Fraunhofer
IESE gemeinsam mit seinen Projektpartnern
eine digitale Grundlage für eine
agile, skalierbare und regulatorisch konforme
pharmazeutische Produktion und
unterstützt Unternehmen bei der schrittweisen
Umsetzung von Pharma 4.0 in die
industrielle Praxis. Das Projekt wurde vom
rheinland-pfälzischen Wissenschafts- und
Gesundheitsministerium (MWG) mit einem
Fördervolumen von 400.000 Euro über ein
Jahr unterstützt.
Fraunhofer IESE
D 67663 Kaiserslautern
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Seite 42/69
Führungswechsel in
der Materialtechnologie
am FBH
Laser für Anwendungen im Weltraum, Leistungstransistoren für energieeffiziente Elektronik
oder Komponenten für Quantensysteme – all diese Entwicklungen nehmen ihren
Anfang in der Materialtechnologie. Hier entstehen ultradünne Schichtstapel aus Halbleitern
mit präzise definierten Eigenschaften. Mittels metallorganischer Gasphasenepitaxie
(MOVPE) werden sie gezielt aufgebaut und durch umfassende Materialanalytik
charakterisiert. Sie bilden die Grundlage für vielfältige elektronische und optoelektronische
Bauelemente am Ferdinand-Braun-Institut und auch bei externen Partnern und
Kunden. Für die Höchstfrequenzelektronik sowie für photonische Anwendungen vom
UV- bis in den Infrarotbereich werden sie kontinuierlich weiterentwickelt.
Unter der langjährigen Leitung von Prof. Dr. Markus Weyers hat sich die Abteilung
als leistungsfähiges Kompetenzzentrum für die MOVPE etabliert. Seine Arbeiten haben
maßgeblich zu vielen wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen am FBH
und zum Wachstum des Instituts beigetragen. Er wird die von ihm geleiteten Projekte
insbesondere zu vertikal emittierenden Laserchips (VCSEL) vorerst weiterführen und
seinem Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Nahtloser Übergang und neue Impulse
Mit Dr. Steffen Breuer übernimmt nun ein ebenso ausgewiesener Epitaxie-Experte die
Leitung. Nach beruflichen Stationen unter anderem an der ANU Canberra in Australien,
am Fraunhofer IAF in Freiburg im Breisgau und am Fraunhofer HHI in Berlin setzt er am
FBH auf Kontinuität und Innovation. „Ich freue mich darauf, die sehr erfolgreiche Arbeit
der Abteilung gemeinsam mit dem großartigen Team fortzuführen und neue Impulse
zu setzen. Hochpräzise halbleitende Materialien sind die Grundlage für viele innovative
Hightech-Systeme – hier wollen wir unsere Stärken weiter ausbauen und gezielt auf zukünftige
Anwendungen ausrichten“, sagt Breuer.
Der Übergang erfolgt planmäßig und in enger Abstimmung, sodass die Kontinuität
in Forschung, Entwicklung und Zusammenarbeit mit Partnern nahtlos gewährleistet ist.
Die Abteilung wird ihre Arbeiten an innovativen Materialsystemen für die Halbleiterforschung
konsequent fortführen.
Ferdinand-Braun-Institut gGmbH
D 12489 Berlin
Prof. Dr. Markus Weyers (r.) übergibt die Leitung an Dr. Steffen Breuer. © FBH/P. Immerz
NEWSLETTER | Ausgabe DE 07-2026
Seite 43/69
Der Schritt erweitert die weltweite Kompetenz im Bereich ASIC-Dienstleistungen
und strebt die Durchführung der branchenweit anspruchsvollsten Projekte
in den Bereichen KI, HPC, Mobilfunk und Automotive an.
IC-Link von imec tritt der TSMC 3DFabric®
Alliance bei, um Innovationen im Bereich
fortschrittlicher Verpackungstechnologien
und 3D-ICs voranzutreiben
Imec, ein weltweit führendes Forschungs- und Innovationszentrum für fortschrittliche
Halbleitertechnologien, gab bekannt, dass IC-Link by imec, der Design-
und Fertigungsdienstleister von imec für ASICs und Siliziumphotonik, der
TSMC Open Innovation Platform® (OIP) 3DFabric® Alliance beigetreten ist.
Als Teil des TSMC OIP-Ökosystems fördert die 3DFabric Alliance Innovationen
im Bereich der 3D-integrierten Schaltkreise (ICs), die Einsatzbereitschaft und
die Kundenakzeptanz von TSMCs 3DFabric, einer umfassenden Familie von 3D-
Silizium-Stacking- und fortschrittlichen Verpackungstechnologien, darunter
TSMC-SoIC®, CoWoS®, InFO und TSMC-SoW. Durch diese Partnerschaft
wird IC-Link seine Kompetenzen im Bereich der fortschrittlichen Chip-Integration
ausbauen, während Kunden und das erweiterte 3DFabric-Ökosystem die
globalen ASIC-Dienstleistungen von imec nutzen können.
pertise von imec in den Bereichen moderne
Packaging-Technologien und heterogene
Integration tritt IC-Link nun der TSMC
3DFabric Alliance bei und sendet damit
ein klares Signal, dass das Unternehmen
bereit ist, die anspruchsvollsten Projekte
der Branche in Angriff zu nehmen, insbesondere
in Europa und Nordamerika“, so
Ozgur Gursoy, Director Portfolio & Strategy
für die ASIC-Dienstleistungen von IC-
Link. „Die Zusammenarbeit ist besonders
relevant für Unternehmen, die Halbleiter
für die HPC-, Automotive-, Mobilfunk- und
Telekommunikationsmärkte entwickeln, wo
fortschrittliche Packaging-Technologien zu
einem entscheidenden Faktor für Leistung,
Energieeffizienz und Markteinführungszeit
Das anhaltende Wachstum in den Bereichen
KI, High-Performance-Computing
und speicherintensive Anwendungen bringt
traditionelle Ansätze im Chipdesign an ihre
Grenzen. Systemleistung, Energieeffizienz
und Kosten werden zunehmend nicht
mehr nur durch die Schrumpfung der
Transistoren bestimmt, sondern auch
davon, wie verschiedene Chipkomponenten
zu einem einheitlichen System
integriert werden. Die Integration verschiedener
Chipkomponenten und Speicher
durch fortschrittliche Packaging-Verfahren
hat sich daher von einer eher nebensächlichen
Überlegung zu einem zentralen
Element der Chipinnovation entwickelt.
Für ASICs erfordern diese Veränderungen
ein völlig neues Maß an Zusammenarbeit.
Die Entwicklung modernster
Halbleiterchips und Gehäuse erfordert eine
gemeinsame Optimierung durch iterative
Entwicklungszyklen zwischen den Teams
für Design, Integration und Fertigung. Über
die 3DFabric Alliance von TSMC erhalten
Partner frühzeitig Zugang zu 2,5D-/3D-
Technologien, was eine beschleunigte Entwicklungsarbeit
ermöglicht. Dies verschafft
den Kunden von IC-Link letztlich einen
Vorsprung bei der Entwicklung innovativer
3D-IC-Lösungen und sichert ihnen eine
Spitzenposition im Bereich der ASICs.
„Aufbauend auf der umfassenden Exgeworden
sind. Durch die 3DFabric Alliance
erhalten unsere Kunden Zugang zu Knowhow
im Bereich fortschrittlicher Packaging-
Technologien und einen leichteren Weg
zur Serienfertigung und Industrialisierung,
während sie weiterhin von unseren flexiblen
Geschäftsmodellen profitieren.“
„Das unermüdliche Streben nach höherer
Leistung und größerer Energieeffizienz
treibt die Innovation im Bereich
fortschrittlicher Verpackungstechnologien
und 3D-Integration weiter voran. Bei TSMC
arbeiten wir aktiv mit den Mitgliedern unserer
3DFabric Alliance zusammen, um die
Entwicklungsmöglichkeiten durch unsere
transformativen 3D-IC-Technologien zu
beschleunigen“, erläutert Aveek Sarkar, Leiter
der Abteilung für Ökosystem- und Allianzmanagement
bei TSMC. „Wir begrüßen
die erweiterte Zusammenarbeit von imec
mit dem OIP-Ökosystem im Rahmen der
3DFabric Alliance und freuen uns darauf,
gemeinsam noch mehr Mehrwert für die
Branche zu schaffen.“
IC-Link by imec ist seit 2009 Mitglied
der TSMC Value Chain Alliance (VCA) und
seit 2007 Mitglied der Design Center Alliance
(DCA) und gehört nun als Mitglied der
3DFabric Alliance mit Hauptsitz in Europa
zu den globalen Schlüsselakteuren im Bereich
fortschrittlicher ASICs und Systemintegration.
Diese erweiterte Allianz stärkt den
strategischen Fokus von imec auf Systemskalierung
und heterogene Integration und
verbindet damit die Grundlagenforschung
direkt mit der industriellen Umsetzung. Da
sich die Branche in Richtung modularer
Multi-Die-Systeme bewegt, werden Partnerschaften
wie das TSMC OIP-Ökosystem
und die 3DFabric Alliance eine Schlüsselrolle
dabei spielen, skalierbare, leistungsstarke
Lösungen für die nächste Generation
der Datenverarbeitung zu ermöglichen.
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Seite 44/69
Die Industrie steht vor einer beispiellosen Regulierungswelle: Effizienz allein genügt nicht mehr.
Unternehmen müssen Sicherheit für Mitarbeiter, lückenlose Produktintegrität sowie
die Nachhaltigkeit aller Ausrüstungen und Prozesse gewährleisten.
Arbeitsschutzrichtlinien 2026:
Warum Edelstahl das Rückgrat
der modernen Industrie ist
Vom Inkrafttreten der neuesten Aktualisierungen
der ISO 45001 bis hin zur Verschärfung
der industriellen Sicherheitsprotokolle
(wie z.B. der RD 302/2026) stehen Unternehmen
in Sektoren wie der Lebensmittel-
und Pharmaindustrie vor einem grundlegenden
Paradigmenwechsel, für den die
Wahl der Flurförderzeuge ein entscheidender
Faktor ist.
1. Ergonomie: Von der
Empfehlung zur Verpflichtung
Die Arbeitsschutzinspektionen im Jahr
2026 haben ihren Fokus verstärkt auf Muskel-Skelett-Erkrankungen
(MSE) gelegt.
Die neuen Vorschriften wurden verschärft
und haben sich von bloßen Empfehlungen
zu verbindlichen, prüfbaren Anforderungen
entwickelt. Es ist heute unerlässlich, Aufgaben
zu vermeiden, die das Verdrehen des
Rumpfes oder wiederholte Kraftanstrengungen
erfordern.
– Die Inoxtruck-Lösung: Geräte wie der
Neigelifter EBT750, der Kipper EBT10 oder
der Scherenhubwagen EXT10 ermöglichen
es, die Last dem Bediener anzupassen.
Dank dieser Technologie ist der Zugriff auf
das Produkt vollkommen ergonomisch, wodurch
Verletzungsrisiken eliminiert und die
anspruchsvollsten Standards für das Wohlbefinden
am Arbeitsplatz erfüllt werden.
2. Mikrobiologische Hygiene und
die neue Detergenzienverordnung
Mit der Einführung der Verordnung (EU)
2026/405 sind die Reinigungsprotokolle
nun deutlich strenger. Um den europäischen
Grünen Deal zu erfüllen, ersetzen
Reinigungsmittelhersteller herkömmliche
Tenside durch neue organische Formulie-
rungen. Diese sind zwar umweltfreundlicher,
erfordern jedoch oft längere Kontaktzeiten
oder höhere Konzentrationen, was
das Oxidationsrisiko bei herkömmlichen
Materialien wie lackiertem Stahl erhöht.
Der Edelstahl-Vorteil:
Das hygienische Design von Inoxtruck, gefertigt
mit durchgehenden Schweißnähten
und desinfizierbaren Oberflächen, garantiert
das Fehlen von Toträumen. Unser
Edelstahl hält der täglichen Tiefenreinigung
stand, ohne zu degradieren. Dies verhindert
die Proliferation von Biofilmen und gewährleistet
die Lebensmittelsicherheit.
3. Digitaler Produktpass
und Rückverfolgbarkeit
Nachhaltigkeit ist das Herzstück der europäischen
Industrie im Jahr 2026. Der neue
regulatorische Rahmen verlangt, dass Industriegüter
eine verlängerte Lebensdauer
haben und im Sinne der Kreislaufwirtschaft
leicht rückverfolgbar sind.
– Langfristige Investition: Hochwertiger
Edelstahl gewährleistet eine Ermüdungsund
Korrosionsbeständigkeit, die die Lebensdauer
herkömmlicher Geräte verdoppelt.
Dies steht im Einklang mit dem Ziel
einer Reduzierung des CO2-Fußabdrucks
moderner Produktionsanlagen.
Inoxtruck: Designs der Gegenwart,
bereit für die Zukunft
Die Einhaltung der Vorschriften von 2026
sollte keine administrative Last sein, sondern
eine Chance zur Prozessoptimierung.
Bei Inoxtruck entwickeln wir Materialhandhabungslösungen,
die nicht nur regelkonform
sind, sondern die Produktivität durch
absolute Hygiene und fortschrittliche Ergonomie
steigern.
Arbeitsschutzrichtlinien 2026: Warum Edelstahl das Rückgrat der modernen Industrie ist.
(Copyright: ULMA Lifting Solutions)
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Die Machbarkeit der Integration eines CCD-Bausteins (Charge Coupled Device) in
eine 3D-NAND-ähnliche Architektur ebnet den Weg für eine kostengünstige Speicherlösung
mit hoher Bitdichte, um die Speichergrenze bei KI-spezifischen Arbeitslasten zu überwinden.
Erste dreidimensionale Implementierung
eines ladungsgekoppelten Bauelements
für KI-Speicheranwendungen
– Imec präsentiert die erste 3D-Umsetzung eines ladungsgekoppelten
Bildsensors (CCD) mit einem Kanal aus
Indium-Gallium-Zink-Oxid (IGZO), der Potenzial für
KI-Speicheranwendungen bietet.
– Aufgrund der kostengünstigen Herstellung, der hohen
Bitdichte und der blockadressierbaren Eigenschaft ist
der 3D-CCD-Baustein vielversprechend für den Einsatz
als Compute Express Link (CXL®)-Pufferspeicher vom
Typ 3, der bei kommerziellen KI-Speicheranwendungen
zunehmend an Bedeutung gewinnt.
– Ladungstransfervorgänge wurden erfolgreich in einer
Struktur mit drei Wortleitungen und einem vertikal
integrierten IGZO-Kanal getestet.
– „Das Potenzial des 3D-CCD-Bauteils für den Einsatz als
Pufferspeicher liegt in seiner Eignung für die Integration
in eine 3D-NAND-Flash-Architektur, was wir nun erstmals
demonstrieren.“ – Maarten Rosmeulen, Programmdirektor
für Speichersysteme bei imec.
Diese Woche präsentiert imec, ein weltweit führendes Forschungsund
Innovationszentrum für fortschrittliche Halbleitertechnologien,
auf dem IEEE International Memory Workshop (IMW) 2026 eine
3D-Implementierung eines CCD-Speicherbausteins mit IGZO-Kanal
– eine Weltneuheit. Der funktionsfähige 3D-CCD-Baustein besteht
aus vertikalen Memory-Löchern, die durch einen Stapel von
drei Wortleitungen gebohrt wurden, die als Phasengatter dienen.
Der Ladungstransfer (der die Bits darstellt) über die Gates konnte
bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von >4 MHz demonstriert
werden. Die Umsetzbarkeit der Prozessierung des CCD-Bausteins
in einer 3D-NAND-Flash-Architektur gewährleistet eine kosteneffiziente
Fertigung und Bitdichten, die die Grenzen von DRAMs
übertreffen. Dies macht den blockadressierbaren 3D-CCD-Baustein
zu einem attraktiven Compute Express Link (CXL®) Typ-3-
Pufferspeicher für KI-Anwendungsfälle – konzipiert, um mehrere
Prozessoren über einen CXL®-Switch mit hoher Bandbreite mit
großen Datenblöcken zu versorgen.
Der unstillbare Speicherhunger der KI setzt die DRAM-basierte
Speichertechnologie erheblich unter Druck, die zunehmend Schwierigkeiten
hat, den Trend zur Senkung der Kosten pro Bit aufrechtzuerhalten.
Die Speicherindustrie sucht daher nach alternativen, kostengünstigeren
Speicherlösungen, die DRAM und DRAM-basiertes
High-Bandwidth-Memory (HBM) für KI-spezifische Workloads
ergänzen können. Parallel dazu sind neue Speicherschnittstellen
entstanden, die im Vergleich zu herkömmlichen Double-Data-Rate-
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Abbildung 3 – (a) I-f-Kennlinien von 7 Bauelementen mit unterschiedlichen
Durchmessern des Memory Holes (MH), gemessen bis zu 4 MHz;
(b) die Anzahl der pro Zyklus übertragenen Elektronen, ermittelt aus der
Steigung der entsprechenden I-f-Kurven.
Abbildung 1 – (a) Schematische Darstellung der auf drei Wortleitungen
basierenden 3D-CCD-Struktur: unteres Gate (BG), mittleres Gate (CG)
und oberes Gate (TG), wobei sich das Source (S) unten und das Drain (D)
oben befinden; (b) TEM-Querschnittsbild, das drei Gate-Schichten mit
einem Wortleitungsabstand von 80 nm zeigt.
Abbildung 2 – (a) Darstellung des Ansteuerungsschemas über drei Gates
für den seriellen Ladungstransfer in einem 3D-CCD-Speicher mit drei
Wortleitungen; (b) Schematische Darstellung des 3D-CCD-Betriebs, die
den Elektronentransfer durch die Bildung und Verschiebung von Potentialmulden
unter den Gates veranschaulicht.
Bussen (DDR) eine effizientere Nutzung der Hauptspeicherressourcen
ermöglichen. Eine davon ist CXL®, ein Speicherprotokoll, das
darauf ausgelegt ist, über einen CXL®-Switch mit hoher Bandbreite
große Speicherpools für mehrere Prozessoren verfügbar zu machen.
Diese sogenannten CXL®-Typ-3-Pufferspeicher weisen andere
Spezifikationen als DRAM auf und bieten eine ideale Gelegenheit
für die Einführung neuer Speichertechnologien.
Im Jahr 2024 stellte imec das 3D-CCD mit einem IGZO-Kanal
konzeptionell vor – mit vielversprechenden Aussichten auf den Einsatz
als CXL®-Typ-3-Pufferspeicher – und demonstrierte den Speicherbetrieb
anhand eines 2D-Proof-of-Concept. Maarten Rosmeulen,
Programmdirektor für Speicher bei imec: „Das Potenzial dieses
CCD-Bausteins für den Einsatz als Pufferspeicher liegt in seiner
Fähigkeit, in eine 3D-NAND-Flash-String-Architektur integriert zu
werden – der kostengünstigsten Methode, um eine skalierbare, hohe
Bitdichte zu erreichen, die schätzungsweise weit über die Grenzen
von DRAM hinausgeht. Wir zeigen nun erstmals eine funktionsfä-
hige 3D-Implementierung mit einer 3-Word-Line-Struktur, bei der
vertikale IGZO-Kanäle mit Abmessungen erreicht werden, die mit
denen von 3D-NAND vergleichbar sind (d. h. Speicherlöcher mit
einem Durchmesser von 80–120 nm).“
In dem 3D-Bauelement sind die CCD-Register – oder Strings
– in vertikal ausgerichtete Kanäle integriert, die mittels eines von
3D-NAND inspirierten „Punch-and-Plug“-Verfahrens durch den
3-Word-Line-Stapel gebohrt werden. Die horizontalen Word-Lines
fungieren als Gates und bestimmen eine Bitfolge für jeden String.
Diese Bits basieren auf Ladungen, die mithilfe eines gepulsten
Spannungsschemas seriell über die Gates übertragen und gespeichert
werden können.
„Wir erzielen einen zuverlässigen Ladungstransfer entlang des
vertikalen IGZO-Kanals bei Geschwindigkeiten von über 4 MHz“,
fügt Maarten Rosmeulen hinzu. „Die Anzahl der pro Zyklus übertragenen
Ladungen wurde auf einige Tausend gemessen, was für
die Speicherung eines Bits oder sogar mehrerer Bits in realen Speicheranwendungen
ausreicht. Im Gegensatz zu byte-adressierbaren
DRAMs ist unser 3D-CCD-Bauelement für den Datenzugriff auf
Blockebene ausgelegt, was für moderne KI-Workloads besser geeignet
ist. Diese Ergebnisse, in Kombination mit unbegrenzter Lebensdauer,
langer Datenspeicherung (gewährleistet durch das IGZO-Kanalmaterial)
und Niederspannungsbetrieb (aufgrund der ladungsbasierten
Natur des Speicherbetriebs), bringen die 3D-CCD-Technologie
einen Schritt näher an Pufferspeicher-Implementierungen. In
unserer laufenden Arbeit konzentrieren wir uns darauf, die Anzahl
der Wortleitungen zu erhöhen und die Auslesestufe unseres 3D-
CCD-Pufferspeichers zu optimieren. Wir sind nun bereit, unsere
3D-CCD-Bauteiltechnologie gemeinsam mit Industriepartnern auf
die nächste Stufe zu heben und ihr Potenzial für KI-Speicheranwendungen
voll auszuschöpfen.“
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Seite 47/69
Anlagenbauer nutzen den Kalibrierservice von hotset zur Qualitätssicherung
Kalibrierung als Schlüsselfaktor
der Prozesseffizienz
Der deutsche Thermosensoren- und Heizelemente-Hersteller
hotset etabliert sich zunehmend als strategischer
Systempartner für die Mess- und Prüfmittel-Anwender
im Maschinen- und Anlagenbau. Eine zentrale Rolle spielt
hierbei der Kalibrierservice des Geschäftsbereichs Temperature
Solutions, der inzwischen von Verfahrenstechnikern,
Qualitätsmanagern und Instandhaltern zahlreicher Branchen
in Anspruch genommen wird. Lesen Sie hier, warum
ein Zertifikat des hotset-Kalibrierlabors zum Zünglein an
der Waage bei der Optimierung thermischer Prozesse werden
kann.
Die Anforderungen an die Effizienz thermischer Prozesse steigen
unaufhörlich und die Toleranzgrenzen bei der Messung von Temperaturen
werden immer enger. In vielen Branchen ist die regelmäßige
und normgerechte Kalibrierung der hierfür eingesetzten
Mess- und Prüfmittel daher zu einem zentralen Bestandteil der
Qualitätssicherung geworden. Abgesehen von den Herstellern der
Feuerfest-Industrie, des Ofenbaus, der Verfahrenstechnik und der
Wärmebehandlung sind es die Anlagenbauer der Aluminium- und
Stahlindustrie sowie der Automobil- und Luftfahrttechnik, die dazu
in zunehmendem Umfang auf die Leistungen des Kalibrierlabors
von hotset vertrauen. „Wir arbeiten kontinuierlich am Ausbau unseres
Technologie- und Kompetenzspektrums, so dass sich unser Geschäftsbereich
Temperature Solutions auch auf dem Gebiet der Kalibrierung
von Thermosensoren inzwischen für viele Maschinenhersteller
und Anlagenbetreiber zu einem anerkannten Servicepartner
der Qualitätssicherung entwickelt hat“, sagt hotset-Geschäftsführer
Sven Braatz.
Das Kalibrierlabor von hotset bietet viele Möglichkeiten zur
messtechnischen Prüfung von Temperatursensoren in verschiedenen
Temperaturbereichen. (Bild: Hotset GmbH)
Kalibrierung als Wettbewerbsfaktor
Kalibriert und mit Prüfzertifikat:
Thermoelemente und Widerstandsthermometer
aus dem großen Sortiment von hotset.
(Bild: Hotset GmbH)
In den Unternehmen sind es vorrangig die Prüftechniker, Entwicklungsingenieure,
Qualitätsmanager und Instandhalter, die damit betraut
sind, die messtechnische Genauigkeit der in ihren Prozessen
und Verfahren eingesetzten Temperatursensoren zu überwachen.
Um dies sicherzustellen, müssen sämtliche für die berührende Temperaturmessung
fester, flüssiger und gasförmiger Medien verwendeten
Thermoelemente und Widerstandsthermometer regelmäßig
einer normenkonformen Kalibrierung unterzogen werden. Im Kalibrierlabor
von hotset wird dazu die messtechnische Abweichung der
Messfühler durch die Rückführung auf nationale oder internationale
Normale in Übereinstimmung mit dem internationalen Einheitensystem
SI nachgewiesen und dokumentiert. Dabei folgen die Prüfprozesse
und Zertifikate des Kalibrierlabors den Standards der DIN
EN ISO 17025:2005.
Für Anlagenbauer und Baugruppen-Hersteller kann die Kalibrierung
der Temperatursensoren von wettbewerbsrelevanter Bedeutung
sein. Typische Szenarien sind hier beispielsweise, dass der
Kunde den Nachweis verlangt, dass in den von ihm erworbenen
Maschinen oder Geräten nur zertifizierte Temperatursensoren verbaut
sind oder wenn im Fall von Projekten der Instandhaltung und
des Re-Engineerings zu überprüfen ist, ob die vorhandenen Messsysteme
noch den aktuellen Toleranzvorgaben entsprechen. „Bei
längerem Dauerbetrieb unter hohen Belastungen verlieren viele
Messmittel an Genauigkeit, was eine sinkende Prozess- und Produktqualität
sowie unerwünschte Reklamationen seitens der Kunden
zur Folge hat. Solchen Negativentwicklungen lässt sich mit der
regelmäßigen Kalibrierung der Sensoren vorbeugen. Sie stellt sicher,
dass die Messergebnisse stets wiederholgenau und korrekt ausfallen“,
so Sven Braatz. Vor allem Prüftechniker, Qualitätsmanager und
Entwicklungsingenieure im Automobilbau, im Industrieofenbau, in
der Luft- und Raumfahrt oder in Härtereibetrieben und in der Temperiertechnik
räumen der normgerechten Kalibrierung immer höheren
Stellenwert ein. „Als Nachweis für die Kalibrierung erstellen
wir Abnahmeprüfzeugnisse nach 3.1 gemäß DIN EN 10204 oder auch
nach CQI-9 und AMS 2750G“, sagt Helge Meiritz, der bei hotset den
Geschäftsbereich Temperature Solutions leitet.
Der Geschäftsbereich Temperature Solutions von hotset steht
für die Expertise des Unternehmens als Hersteller sowohl von Heizelementen
als auch von Thermosensoren. Unter seiner Regie erfolgen
die Entwicklung, Fertigung und kundenspezifische Konfiguration
von Thermoelementen, Widerstandsthermometern, Heizelementen,
Temperierkanälen und Schutzarmaturen. Oft ist er beteiligt
an der Umsetzung komplexer Lösungen, die hotset als ganzheitlich
agierender Systemanbieter für Kunden in der industriellen Temperier-,
Beheizungs-, Prüf- und Regeltechnik realisiert. „Zudem erstellen
wir auch Thermocouples, also integrierte Lösungen aus Sensorund
Messtechnik“, betont Helge Meiritz.
Große Bandbreite an Möglichkeiten
Abgesehen von der Kalibrierung als kundenspezifische Serviceleistung
lässt hotset auch die Messgenauigkeit der Thermoelemente
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Seite 48/69
und Widerstandsthermometer seiner eigenen Produktlinie hotcontrol
im Kalibrierlabor abgleichen. Dabei werden nicht nur die fertigen
Sensoren kontrolliert, sondern auch alle Zulieferteile für deren
Herstellung – beispielsweise das Mantelmaterial. Das Kalibrierlabor
von hotset bietet mit Kalibratoren, Multimetern, Multiplexern und
Vergleichsstellen viele Möglichkeiten zur messtechnischen Prüfung
der Temperatursensoren bei 0° C sowie im Temperaturbereich von
150 °C bis 1.200 °C.
Die Thermo-Messfühler von hotset gehören weltweit zur Standardausrüstung
vieler Geräte- und Anlagenbauer. Sie stehen als einsatzfertige
Module in zahlreichen Bauformen parat und lassen sich
– je nach Variante – für die berührende Temperaturmessung fester,
flüssiger und gasförmiger Medien nutzen. Sie punkten mit hoher
Messgenauigkeit und schnellen Ansprechzeiten und bewähren sich
vielerorts als langzeitstabile, prozesssichere Sensorlösung für Temperaturbereiche
bis weit über 1.000°C.
Hotset GmbH
D 58511 Lüdenscheid
Vink Chemicals erhält EU-Zulassung für grotanol® 3025 als PT 2-Desinfektionsmittel
Regulatorischer Erfolg
stärkt Marktposition
Vink Chemicals hat einen weiteren regulatorischen Meilenstein
erreicht und für grotanol® 3025 die EU-weite Zulassung
gemäß der Biozidprodukt-Verordnung (BPR) als
Desinfektionsmittel der Produktart PT 2 für CIP und industrielle
Oberflächen erhalten.
Die jetzt erteilte Zulassung umfasst den Einsatz von grotanol® 3025
zum Wischen und Moppen, Sprühanwendungen (etwa in Tanks),
zum Eintauchen sowie dem CIP-Verfahren (Cleaning-in-Place) –
jeweils unter sauberen und verschmutzten Bedingungen (clean/dirty).
Unter die Produktart PT 2 gemäß BPR Verordnung (EU) 528/2012
fallen Desinfektionsmittel, die nicht für eine direkte Anwendung bei
Menschen und Tieren bestimmt sind.
Vielseitig einsetzbar in Kreislaufsystemen
und Produktionsanlagen
Mit der EU-Zulassung als PT 2-Desinfektionsmittel profitieren Anwender
von den vielseitigen Möglichkeiten, die grotanol® 3025
bietet. Das Produkt ist eine Mischung aus CMIT/MIT (3:1) (CAS-Nr.
55965-84-9) und Glutaraldehyd (CAS-Nr. 110-30-8), es zeichnet sich
durch eine breite Wirksamkeit gegen Bakterien, Hefen und Schimmelpilze
aus. Dabei weist das Mittel eine sehr geringe Schaumbildung
auf, es wirkt schnell und lässt sich leicht sowie rückstandsfrei
abspülen.
Oberflächen, die sich mit grotanol® 3025 desinfizieren lassen,
sind zum Beispiel Arbeitsflächen, Maschinen, Geräte, Utensilien,
Böden und Wände, außerdem Innenflächen von Rohren, Behältern,
Füllvorrichtungen, Mischern und von anderen Maschinen. Damit ist
das Produkt von Vink Chemicals für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie
sowie die Metallbearbeitungsflüssigkeitsindustrie
relevant.
Holistischer Ansatz unterstützt Kunden
bei der Hygieneumsetzung
Ein weiterer Vorteil des Produkts von Vink Chemicals ist das einfache
Handling. Darüber hinaus sind die gebrauchsfertigen Lösungen
von grotanol® 3025 leicht biologisch abbaubar und können
komfortabel entsorgt werden. Das Desinfizierungsprodukt ist Teil
eines holistisches Hygienekonzepts, bei dem sowohl die sorgfältige
Rohstoffauswahl, die Reinigung als auch die reguläre Kontrolle
des mikrobiologischen Zustands eine Rolle spielen. Vink Chemicals
bietet biozidhaltige und biozidfreie Reiniger und unterstützt
seine Kunden mit der Durchführung von Hygiene-Audits mit dem
Ziel, eine mögliche mikrobiologische Kontamination im besten Fall
zu vermeiden. Diese Schritte sind ebenfalls Teil des holistischen
Hygienekonzeptes.
Die EU-weite Zulassung unterstreicht die Notwendigkeit, ein sicheres
Desinfektionsprodukt auf dem Markt zu haben.
Vink Chemicals
D 21250 Tostedt
Vink Chemicals hat für grotanol® 3025 die EU-weite Zulassung
als Desinfektionsmittel der Produktart PT 2 für CIP und industrielle
Oberflächen erhalten, das Produkt kann auch zur Desinfizierung von
Innenflächen von Rohren, Behältern, Füllvorrichtungen, Mischern
und anderen Maschinen eingesetzt werden.
(Bild: Vink Chemicals/ Prostock-studio - AdobeStock_1687943824)
Oberflächen, die sich mit grotanol® 3025 desinfizieren lassen, sind
Arbeitsflächen, Maschinen, Geräte, Böden und Wände; das Produkt von
Vink Chemicals ist damit für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie
sowie die Metallbearbeitungsflüssigkeitsindustrie relevant.
(Bild: Vink Chemicals/ Bakha - AdobeStock_1877211690)
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ErP: Was sich jetzt für OEMs, Anlagenbauer
und Betreiber ändert
Verschärfte
Effizienzanforderungen,
klare Systemgrenzen
und neue
Herstellerpflichten
Mit der ErP 2026 verschärft die Europäische
Union ab Juli die Anforderungen
an Ventilatoren deutlich. Neue
Effizienzgrenzen, veränderte Bewertungsmethoden
und erweiterte Dokumentationspflichten
betreffen nicht
nur Ventilatorhersteller, sondern auch
OEMs, Anlagenbauer und Betreiber.
ebm‐papst informiert über die wichtigsten
Änderungen und zeigt, worauf
sich Anwender jetzt einstellen sollten.
Die Mindestwirkungsgrade für Axialventilatoren
wurden seit 2013 schrittweise angehoben.
Ab 2026 gilt ein Minimum Fan Efficiency
Grade von 50 Prozent – maßgeblich ist der
statische Gesamtwirkungsgrad am Bestpunkt.
(Pe = elektrische Eingangsleistung;
ηmin = Mindestventilatoreffizienz;
ηse = statischer Gesamtwirkungsgrad;
BEP = Bestpunkt)
(Bild: ebm-papst)
Auch für Radialventilatoren mit rückwärtsgekrümmten
Schaufeln steigen die Anforderungen
weiter. Ab 2026 liegt der geforderte
Minimum Fan Efficiency Grade bei 64 Prozent
und setzt damit einen neuen Effizienzmaßstab.
(Pe = elektrische Eingangsleistung;
ηmin = Mindestventilatoreffizienz;
ηse = statischer Gesamtwirkungsgrad;
BEP = Bestpunkt)
(Bild: ebm-papst)
Höhere Effizienzanforderungen
– vor allem unter Teillast
Die neue Ventilatorenverordnung hebt die
Mindestwirkungsgrade spürbar an und bewertet
die Effizienz weiterhin über den Fan
Efficiency Grade (FEG), jedoch auf Basis
aktualisierter Messbedingungen. Neu ist der
stärkere Fokus auf das Teillastverhalten. Damit
rückt nicht mehr allein der Bestpunkt in
den Mittelpunkt, sondern das gesamte Wirkungsgradniveau
über den realen Betriebsbereich.
Der vollständige Ventilator
rückt in den Fokus
Erstmals definiert die Verordnung eindeutig,
wann ein Ventilator als vollständig gilt. Entscheidend
ist das Zusammenspiel von Laufrad,
Motor und Stator. Wer unvollständige
Ventilatoren vervollständigt oder in eigene
Systeme integriert und unter eigenem Namen
in Verkehr bringt, gilt regulatorisch als
Hersteller – mit allen Pflichten zur Konformitätsbewertung
und CE‐Kennzeichnung.
Neue Pflichten bei Information,
Dokumentation und Reparatur
Mit ErP 2026 steigen die Anforderungen
auch an die Transparenz deutlich. Hersteller
müssen künftig umfangreiche Informationen
zum Effizienzverhalten, zur Reparierbarkeit
und zur Demontage bereitstellen. Zudem
sind definierte Ersatzteile bis zu zehn
Jahre nach Produktabkündigung verfügbar
zu halten, während Produktinformationen
bis zu 20 Jahre digital vorzuhalten sind.
Die zentralen Funktionsbereiche des Ventilators in Axial- (links) und Radialventilatoren
(rechts): das Laufrad als aerodynamisches Herzstück (grün), der Motor mit integrierter
Elektronik als Antriebseinheit (orange) sowie der Stator, das heißt die luftführenden
und tragenden Strukturen (blau). (Bild: ebm-papst)
Übergangsfristen rechtzeitig
berücksichtigen
Die Verordnung gilt ab dem 24. Juli 2026 für
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sogenannte Stand-alone-Ventilatoren und
Neuprodukte. Für Ventilatoren, die in anderen
Produkten oder Anwendungen – wie
Lüftungsgeräten, Wärmepumpen oder Kälteanlagen
– integriert werden und vor diesem
Datum bereits vermarktet werden, greifen
die Anforderungen ab dem 24. Juli 2027.
Ersatzventilatoren unterliegen ab 2027 klaren
Einschränkungen und dürfen nur noch
unter definierten Bedingungen eingesetzt
werden.
Unterstützung aus einer Hand
ebm-papst bereitet sein Portfolio schon seit
Jahren gezielt auf die Anforderungen der
ErP 2026 vor. Vollständig ausgelegte Ventilatoren,
systembezogene Effizienzbewer-
tungen und transparente Dokumentation
erleichtern Kunden die sichere Umstellung.
Zusätzlich unterstützt ebm-papst mit Beratung,
Messungen und digitalen Auslegungstools
dabei, frühzeitig konforme Lösungen
umzusetzen.
ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KGaA & Co. KG
D 74673 Mulfingen
Richtlinie VDI 2083 Blatt 4.3
Feuchtekontrolle
in Trockenreinräumen
In einigen Industriezweigen, v.a. der Fertigung von Lithium-Batterien, erfordern
die Fertigungsprozesse extrem trockene Reinraumumgebungen. Die Kontrolle
von Kontamination durch Wasser stellt dabei eine zentrale planerische und betriebliche
Herausforderung dar.
Die VDI-Expertenempfehlung VDI-EE
2083 Blatt 4.3 liefert praxisnahe Hinweise
für die Schaffung und den Betrieb von Bereichen
mit Taupunkten von maximal 0 °C,
oft sogar -50 °C.
Wasser als Kontaminante
in reinen Umgebungen
Trockenreinräume kommen zum Einsatz,
wo bereits geringe Luftfeuchten Produktionsprozesse
oder Materialien beeinträchtigen
können. Anders als bei der klassischen
Partikelvermeidung steht hier die gezielte
Reduktion von Wasser in der Raumluft im
Mittelpunkt. Die VDI-EE 2083 Blatt 4.3 definiert
Anforderungen an solche Bereiche
und beschreibt die notwendigen klimatischen
Bedingungen – ohne dabei auf die
eigentlichen Herstellungsprozesse einzugehen.
Sie richtet sich an alle Fachleute, die
solche extrem trockenen reinen Bereiche
planen und betreiben.
Dichtheit der Gebäudehülle
als Schlüsselfaktor
Ein zentrales Thema der Expertenempfehlung
ist die Dichtheit der Umschließungsflächen
und Kanalsysteme. Bereits geringe
Undichtigkeiten führen dazu, dass Feuchtigkeit
aus der Umgebung in den kontrollierten
Bereich eindringt. Die Entfernung dieser
infiltrierenden Feuchtigkeit erfordert einen
erheblichen Energieaufwand. Taupunkte in
diesem Bereich werden mit Adsorptionstrocknung
erzielt. Um eine Schädigung der
Trockner auszuschließen, muss die Freisetzung
von bestimmten Substanzen, z.B.
aus Dichtungen, vermieden werden. Die
extremen Umgebungsbedingungen führen
darüber hinaus zu extrem erhöhtem Verschleiß
bei Tribo-Systemen. Entsprechende
Hinweise zu diesen Punkten werden in der
VDI-Expertenempfehlung gegeben.
Die VDI-EE 2083 Blatt 4.3 ‚Reinraumtechnik
- Trockenreinräume‘ ist im Januar
2026 erschienen und kann zum Preis von
89,00 EUR bei DIN Media bestellt werden.
Seit 1. Mai 2026 liegt die VDI-Expertenempfehlung
auch als englische Sprachausprägung
vor.
VDI Verein Deutscher Ingenieure
Postfach 10 11 39
D 40468 Düsseldorf
Telefon: +49 211 6214251
Telefax: +49 211 6214177
eMail: wollstein@vdi.de
Internet: http://www.vdi.de/tga
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Neuer Nachhaltigkeitsbericht 2024/2025: Hersteller von manueller Reinigungstechnik
baut nachhaltige Wertschöpfung mit regionaleren Lieferketten und ressourcenschonenden
Produkten weiter aus
PFENNIG setzt verstärkt
auf Produkte aus Deutschland
Mit mehr in Deutschland gefertigten Produkten, regionaleren
Lieferketten und mehr Rezyklatanteil im Sortiment
setzt PFENNIG seinen langjährigen Nachhaltigkeitskurs
weiter fort. Der neue Bericht dokumentiert die aktuellen
Entwicklungen des Allgäuer Familienunternehmens.
Ein zentrales Ergebnis des neuen Nachhaltigkeitsberichts: 16,59
Prozent der im Jahr 2023 noch im Ausland produzierten Produkte
werden inzwischen in Deutschland gefertigt. Ein zuvor gesetztes
Ziel von 10 Prozent wurde damit deutlich übertroffen. Dadurch verkürzen
sich Transportwege, gleichzeitig steigen Versorgungssicherheit
und Unabhängigkeit von globalen Lieferketten.
Nachhaltigkeit systematisch verankert
„Wer Verantwortung ernst nimmt, muss handeln. Unser Nachhaltigkeitsbericht
zeigt, was wir bereits umgesetzt haben und woran wir
weiterarbeiten“, sagt Geschäftsführer Dietmar Pfennig. Seit über 50
Jahren entwickelt PFENNIG manuelle Reinigungssysteme für Reinräume,
das Gesundheitswesen und die professionelle Gebäudereinigung.
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Durach bei Kempten
ist heute in mehr als 30 Ländern vertreten. Im Mittelpunkt stehen
Lösungen, die Hygiene, Qualität und Praxistauglichkeit miteinander
verbinden. Nachhaltigkeit ist seit 2011 Teil der strategischen Ausrichtung
und wird seit 2022 systematisch dokumentiert.
Um das Thema Nachhaltigkeit dauerhaft im Unternehmen zu
verankern, hat PFENNIG ein bereichsübergreifendes Nachhaltigkeitsteam
aufgebaut. Mitarbeitende aus verschiedenen Fachbereichen
entwickeln Ziele weiter, begleiten Maßnahmen und bringen
das Thema in bestehende Prozesse ein.
Produkte, die Ressourcen schonen
Dietmar und Petra Pfennig
Auch im Produktportfolio setzt PFENNIG verstärkt auf ressourcenschonende
Lösungen. Einzelne Reinigungswagen bestehen bereits
aus bis zu 84 Prozent Rezyklat, außerdem bietet das Unternehmen
Reinigungstextilien mit hohem Recyclinganteil an, teilweise sogar
bereits mit 100 Prozent. Das Ziel: auch in weiteren Produkten den
Rezyklatanteil erhöhen.
Nachhaltigkeit spielt auch bei der Weiterentwicklung des Sortiments
eine tragende Rolle. Im Berichtszeitraum hat PFENNIG mehr
als 50 Produktentwicklungen und -optimierungen umgesetzt, unter
anderem Blick auf Materialeinsatz, Langlebigkeit Effizienz und Ressourcenschonung.
Neben den Produkten richtet PFENNIG den Blick auch auf den
Einsatz beim Kunden: Modulare Reinigungssysteme und Dosierlö-
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Caverion Deutschland
erwirbt Kees Klima
und Kältetechnik
sungen helfen dabei, Wasser, Chemie und
Materialverbrauch im Reinigungsprozess zu
senken und zugleich verlässliche Hygienestandards
zu unterstützen. Darüber hinaus
wurden nach Unternehmensangaben 41
Lieferanten anhand von Nachhaltigkeitskriterien
bewertet. Hinzu kommen Maßnahmen
zur Energieeffizienz am Standort
sowie interne Workshops und Schulungen
für Mitarbeitende.
Nachhaltigkeit gelingt nur gemeinsam
„Nachhaltige Entwicklung kann nur gemeinsam
mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitenden
und weiteren Partnern gelingen“,
so Petra Pfennig. Rückmeldungen aus
der Praxis und eine enge Zusammenarbeit
seien entscheidend, um Ziele realistisch
umzusetzen und Fortschritte dauerhaft zu
sichern. „Zusätzliche Bestätigung erhielt
unser Kurs zuletzt durch externe Bewertungen:
PFENNIG wurde mit der EcoVadis-Goldmedaille
ausgezeichnet und zählt
damit zu den bestbewerteten Unternehmen
im internationalen Nachhaltigkeitsrating.“
Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht
2024/25 ist auf der Internetseite des Unternehmens
unter https://pfennig-reinigungstechnik.com/de/nachhaltigkeit
zu lesen.
Caverion Deutschland übernimmt zum 31. Mai 2026 die Kees Klima- und Kältetechnik
GmbH in Ronnenberg. Das Unternehmen mit knapp 40 Beschäftigten ist spezialisiert
auf anspruchsvolle Lösungen rund um die Klima-, Kälte, Prozess-, Messund
Regeltechnik. Industrieunternehmen stellen das größte Kundensegment. Die
Akquisition stärkt Caverion insbesondere im strategischen Wachstumsbereich der
Kälte- und Klimatechnik.
Das im Großraum Hannover angesiedelte Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr
2025 einen Umsatz von ca. 6,1 Mio. EUR. Die Marke Kees Klima- und
Kältetechnik GmbH bleibt auch künftig bestehen. Das Unternehmen wird als eigenständige
Niederlassung der Caverion Region Nord-West zugewiesen. Die bisherigen
Eigentümer Ulf Nickel und Jörg Ruhländer werden das operative Geschäft weiterhin
als Geschäftsführer der Kees Klima- und Kältetechnik GmbH leiten.
„Unser Wachstumsfokus liegt unter anderem im Bereich Kälte- und Klimatechnik.
Die Firma Kees stellt eine strategische Ergänzung unseres Leistungsportfolios
in diesem Bereich dar. Vor allem im Industriesektor verfügt das Unternehmen über
einen sehr interessanten Kundenstamm“, sagt Manfred Simmet, CEO Caverion
Deutschland.
„In den vergangenen Jahren ist Kees nachhaltig und profitabel gewachsen. Mit
Caverion als neuem Eigentümer haben wir die besten Voraussetzungen, dies weiterhin
zu tun“, so Ulf Nickel.
Caverion hat sich das strategische Ziel gesetzt, auch anorganisch zu wachsen.
Nach dem Zukauf von Schulz Lufttechnik und S&A Schaltanlagenbau ist die Akquisition
von Kees Klima- und Kältetechnik ein weiterer wichtiger Meilenstein für den
laufenden Wachstumskurs.
Pfennig Reinigungstechnik GmbH
Heubachstr. 1
D 87471 Durach
Telefon: +49 831 561220
Telefax: +49 831 61084
eMail: info@pfennig-reinigungstechnik.com
http://www.pfennig-reinigungstechnik.com
Caverion Deutschland GmbH
Riesstraße 8
D 80992 München
Telefon: +49 89 374288117
Telefax: +49 89 374288-520
eMail: Holger.Winkelstraeter@caverion.com
Internet: https://www.caverion.de
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Seite 53/69
Pharmadienstleister wird zum siebten Mal in Folge mit
renommiertem Management-Preis ausgezeichnet
Vetter erreicht Platin-Status
als Best Managed Company
– Familienunternehmen überzeugt erneut in allen vier Wettbewerbsbereichen
– Standortentwicklung und Digitalisierung als strategische Investitionsschwerpunkte
– Neue Fachkräftepotenziale und lebenslanges Lernen im Fokus
Vetter, Partner globaler Pharma- und Biotechunternehmen für die
Herstellung lebensverbessernder Medikamente, ist zum siebten Mal
als Best Managed Company ausgezeichnet worden. Das Familienunternehmen
hat damit, als einziges Unternehmen des diesjährigen
Wettbewerbs, den Platin-Status neu erreicht. Der renommierte
Preis wird von Deloitte Private, UBS, Frankfurter Allgemeine Zeitung
und dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. an Unternehmen
für herausragende Leistungen in Führung und Management
vergeben. Die Jury bewertet Unternehmen nach vier Werttreibern:
Strategie, Produktivität, Kultur und Commitment sowie Governance
und Finanzen. Im Jahr 2026 erhält der Pharmadienstleister die Auszeichnung
vor allem für die konsequente Weiterentwicklung seiner
Unternehmensstrategie und Prozesse in einem global herausfordernden
Umfeld. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am
21. Mai im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt wurden die
Trophäe und Urkunde an Vetter übergeben.
Strategische Weitsicht, aktives Risikomanagement
und nachhaltiges Wachstum
Die Jury zeigte sich insbesondere von der konsequenten und kontinuierlichen
Strategiearbeit des Unternehmens beeindruckt: Mit
dem erfolgreichen Abschluss des aktuellen Strategieprogramms
Vetter NExT 2029 wurde eine solide Grundlage geschaffen, um in
diesem Jahr ein neues, zukunftsgerichtetes Programm zu entwickeln
und zu finalisieren. Das Familienunternehmen hebt sich auch durch
seine klare Ausrichtung auf die Erreichung ambitionierter Klimaschutzziele
hervor. Gleichzeitig stärkt die Weiterentwicklung des
integrierten Unternehmensreportings und des fortlaufenden Risikomanagements
die Handlungsfähigkeit des Pharmadienstleisters.
Dies ermöglicht es, auch in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten
und deren möglicher Auswirkungen auf Lieferketten, Energieversorgung
und weitere Rahmenbedingungen, vorausschauend und
verlässlich zu agieren.
„Die wiederholte Auszeichnung als Best Managed Company
mit dem diesjährigen Erreichen des Platin-Status bestätigt die
Stärke und Resilienz unserer strategischen Unternehmensausrichtung“,
freut sich Senator h.c. Udo J. Vetter, Beiratsvorsitzender und
Mitglied der Inhaberfamilie. „Unser nachhaltiges Wachstum ist das
Ergebnis langfristigen Denkens und konsequenter Investitionen in
unser Angebotsportfolio und die dafür notwendige Infrastruktur. So
verfolgen wir Tag für Tag konsequent unser Ziel, Patienten weltweit
mit wichtigen Medikamenten zu versorgen und ihnen so zu mehr
Lebensqualität zu verhelfen.“ Vetter-Geschäftsführer Titus Ottinger
ergänzt: „Ein weiterer Investitionsschwerpunkt liegt für uns in der
Digitalisierung unserer Wertschöpfungsprozesse. Der Hebel ist groß.
Unser Kernanspruch ebenfalls: weniger manuelle Schnittstellen,
mehr durchgängige Datenflüsse, mehr Datenintegrität – ohne Kompromisse
bei der Compliance. Damit festigen wir unsere Position als
Senator h.c. Udo J. Vetter, Beiratsvorsitzender und Mitglied der
Inhaberfamilie (rechts) und Vetter-Geschäftsführer Titus Ottinger (links)
bei der Preisverleihung im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt.
© Vetter Pharma International GmbH
ein Qualitäts- und Technologieführer und auch das langfristige Vertrauen
unserer Kunden in uns.“
Ökologische Verantwortung und
kontinuierliche Investitionen in Mitarbeitende
Die Jury würdigte zudem die klar definierten, ambitionierten Klimaziele,
mit denen Vetter unter anderem die Reduktion seiner CO2-
Emissionen systematisch vorantreibt. Dem Pharmadienstleister gelingt
es, ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg zu
verbinden. Darüber hinaus wurde das umfassende Engagement zur
Fachkräftesicherung und Mitarbeiterentwicklung hervorgehoben:
Mit innovativen Ansätzen wie dem Integrativen Einstiegsprogramm
erschließt Vetter zusätzliche Fachkräftepotenziale und sorgt für erfolgreiche
Qualifizierung, Sprachförderung und Integration. Mit der
unternehmensweiten Einführung der digitalen Lernplattform Vetter
Learning setzt das Unternehmen bewusst den klaren Fokus auf lebenslanges
Lernen, Wissenstransfer und die kontinuierliche Weiterentwicklung
der Mitarbeitenden.
Markus Seiz, Leiter des Best Managed Companies (BMC)-Programms
in Deutschland bei Deloitte Private, betont: „Wir begleiten
Vetter nun schon über viele Jahre und sind immer wieder beeindruckt,
wie intensiv und kontinuierlich sich Management und Mitarbeitende
in strategische Prozesse einbringen. Der Pharmadienstleister
ist darüber hinaus ein herausragendes Beispiel, wie sich der
Bewerbungsprozess selbst als ergänzender Impulsgeber für das
Unternehmen nutzen lässt.“
Vetter Pharma International GmbH
D 88212 Ravensburg
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Jury würdigt Strategie, Innovationskraft, Unternehmenskultur und nachhaltige Unternehmensführung
Ziehl-Abegg zum
dritten Mal in Folge
„Best Managed
Company“
Führungskräfte von Ziehl-Abegg freuen sich über die Auszeichnung als
„Best Managed Company“. (Fotohinweis (falls nötig): BMCA)
Die Ziehl-Abegg SE gehört erneut zu den bestgeführten mittelständischen
Unternehmen Deutschlands. Das Industrieunternehmen
wurde beim „Best Managed Companies Award 2026“ bereits zum
dritten Mal in Folge ausgezeichnet. Vergeben wird der Preis von Deloitte
Private gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen
Industrie (BDI), der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie der UBS.
Die Preisverleihung fand im Frankfurter Gesellschaftshaus Palmengarten
statt. Insgesamt wurden bundesweit 38 Unternehmen
ausgezeichnet, die durch vorbildliche Unternehmensführung überzeugen.
Im Auswahlprozess bewertet eine unabhängige Jury aus Vertretern
von Wissenschaft, Wirtschaft und Medien unter anderem die
Bereiche Strategie, Innovationskraft, Produktivität, Unternehmenskultur
sowie Governance und Finanzen.
„Die erneute Auszeichnung bestätigt unseren Weg. Technologie,
Internationalität und wirtschaftlicher Erfolg sind wichtig – entscheidend
sind aber die Menschen im Unternehmen“, sagt Joachim Ley,
Vorstandsvorsitzender der Ziehl-Abegg SE. „Gerade in Zeiten großer
Veränderungen braucht es Orientierung, Verlässlichkeit und Teams,
die Verantwortung übernehmen.“
Ziehl-Abegg beschäftigt weltweit 5.800 Mitarbeitende und gehört
international zu den führenden Unternehmen in der Luft-,
Regel- und Antriebstechnik. Das Unternehmen setzt neben technologischen
Entwicklungen auch auf neue Wege in Kommunikation,
Employer Branding und Mitarbeitergewinnung. Aufmerksamkeit
erregt Ziehl-Abegg unter anderem mit Aktivitäten auf TikTok, eigenen
E-Sports-Formaten sowie den Social Media Days und dem AI
Communication Award.
Ziehl-Abegg setzt Akzente mit technologischen Entwicklungen
im Bereich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Dazu zählen das
bionische Design moderner Ventilatoren sowie ein neu entwickelter
ferritbasierter Aufzugsmotor, der ohne Seltene Erden auskommt.
Die Innovation wurde auf der Hannover Messe 2026 präsentiert und
für den Hermes Award nominiert. Der Motor erreicht die gleiche
Leistung wie bisherige Lösungen mit Neodym-Magneten, reduziert
jedoch die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen deutlich.
Der „Best Managed Companies Award“ wurde in den 1990er-
Jahren von Deloitte in Kanada gegründet und wird inzwischen in
mehr als 45 Ländern vergeben. Ziel ist es, besonders erfolgreich geführte
mittelständische und familiengeführte Unternehmen sichtbar
zu machen und international zu vernetzen.
Ziehl-Abegg SE
D 74653 Künzelsau
Sanner Gruppe ernennt Dirk Scholz zum neuen CFO
Sanner, ein weltweit führender Hersteller von Healthcare-Verpackungen und CDMO für medizintechnische Produkte,
hat Dirk Scholz zum neuen Chief Financial Officer (CFO) ernannt. Er trat am 2. Mai 2026 in das Unternehmen ein.
Dirk Scholz
Dirk Scholz bringt umfangreiche Fachkenntnisse
und eine mehr als 30-jährige Erfolgsbilanz
in den Bereichen Finanzen und
allgemeine Unternehmensführung in seine
neue Position ein. „Mit seiner internationalen
Erfahrung bei Private-Equity-finanzierten
Firmen sowie großen industriellen
Fertigungsunternehmen ist Dirk Scholz die
ideale Besetzung für Sanner. Er wird uns
dabei unterstützen, unser internationales
Wachstum weiter voranzutreiben und Sanner
als weltweit führenden Anbieter von
kundenspezifischen Lösungen und Dienstleistungen
in den Bereichen Medizintechnik,
Diagnostik, Pharma und Consumer
Healthcare zu positionieren“, sagt Stefan
Verheyden, CEO der Sanner Gruppe.
Neue Geschäftspotenziale erschließen
Dirk Scholz fügt hinzu: „Ich freue mich
sehr, Teil eines so agilen und wachstumsorientierten
Unternehmens zu werden. Die
Kombination aus fundiertem Know-how in
Feuchtigkeitsmanagement und Spritzguss
sowie dem gesamten Entwicklungsprozess
von Verpackungen und Devices ist bei Sanner
wirklich einzigartig.
Sanner GmbH
D 64625 Bensheim
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Seite 55/69
Weidmüller gewinnt
German Innovation Award
mit intelligenter Schnittstellenlösung
Der ERC von PPC und
Weidmüller gewinnt in
zwei Kategorien;
“Building & Elements” und
“Transformative Solutions”.
(Bildquelle: Weidmüller)
Der EEBUS Relais Converter erhält Winner-Auszeichnung
des German Innovation Awards. Das Produkt ist eine gemeinsame
Entwicklung der Power Plus Communications
AG und Weidmüller. Es spielt eine zentrale Rolle für die
Energiewende und den zukunftsfähigen Netzbetrieb.
Weidmüller empfängt in Berlin die Auszeichnung des German Innovation
Awards für den EEBUS Relais Converter (ERC). Das Produkt
gewinnt in den Kategorien “Building & Elements” und “Transformative
Solutions”. Der Preis zeichnet Entwicklungen aus, die sowohl
gesellschaftlich relevant als auch wirtschaftlich wirksam sind.
Der ERC löst eine zentrale Herausforderung der Energiewende:
Viele bestehende Anlagen – Wärmepumpen, PV-Anlagen oder
Ladesäulen – arbeiten noch analog, während das übergeordnete
V.l.n.r. Dr. Joachim Franz Kastner, Program Manager, und Stefan Oermann,
Vice President Global Market Management nehmen den Preis
in Berlin entgegen. (Bildquelle: Grand Visions)
Stromnetz zunehmend digital gesteuert wird. Genau hier setzt der
ERC an: Er übersetzt digitale EEBUS-Steuersignale in analoge Relais-Schaltbefehle.
Dadurch können auch Bestandsanlagen in ein
intelligentes Stromnetz eingebunden werden, ohne dass sie komplett
ausgetauscht werden müssen.
Für den Ausbau von Smart Grids ist diese Technik ein wichtiger
Baustein. Denn Netzbetreiber müssen Anlagen flexibel steuern
können, etwa um Überlastungen zu vermeiden oder erneuerbare
Energien optimal zu nutzen. Der Converter ermöglicht es, sowohl
Stromerzeuger als auch Verbraucher gezielt zu steuern. Dabei können
unterschiedliche Einspeiseleistungsstufen bei den Stromerzeugern
eingestellt werden.
Ein weiterer Vorteil: Mit dem ERC lassen sich gesetzliche Vorgaben
einfacher erfüllen. Dazu gehören Regelungen wie § 14a des
Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und § 9 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
(EEG), die eine steuerbare Integration von Anlagen
ins Stromnetz verlangen. Gerade weil viele Bestandsanlagen noch
keine digitale Steuerungs-Schnittstelle besitzen, schließt die Lösung
eine wichtige Lücke im aktuellen Energiesystem.
Der EEBUS Relais Converter kann über ein Smart Meter Gateway
mit Steuerungsfunktion von PPC angesteuert werden. Er bietet
sichere Update-Möglichkeiten aus der Ferne. So bleibt das System
auch langfristig anpassbar.
„Der German Innovation Award bestätigt unseren Anspruch, die
Energiewende aktiv mitzugestalten. Mit dem EEBUS Relais Converter
schaffen wir eine Brücke zwischen bestehenden Anlagen und
der digitalen Energiewelt und ermöglichen so einen effizienteren
und zukunftssicheren Netzbetrieb“, erläutert Stefan Oermann, Vice
President Global Market Management bei Weidmüller. Mit der Auszeichnung
unterstreicht Weidmüller seine Rolle als Treiber der digitalen
Transformation in der Energie- und Industriebranche.
Weidmüller GmbH & Co. KG
D 32758 Detmold
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Seite 56/69
intensiver Austausch und konkrete Projekte haben gezeigt, welche
Kraft in dieser globalen Community steckt. Die interpack ist das
wichtigste Treffen der Branche weltweit und diese Ausgabe hat das
eindrucksvoll bestätigt“, sagt Thomas Dohse, Director der interpack,
zum Abschluss der Messe.
Sieben Tage lang standen konkrete Lösungen und Partnerschaften
im Mittelpunkt. Viele Gespräche mündeten in Projekten und
Investitionsentscheidungen. Die Messe bestätigte damit ihre Rolle
als führende Plattform der globalen Processing- und Packaging-Industrie
– mit starkem Besucheraufkommen insbesondere aus der
Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie sowie einer hohen Qualität
und Dichte führender und innovativer Anbieter.
Markt wächst – Branche unter Spannung
Credit: Messe Düsseldorf / A. Wiese
interpack 2026 setzt
globales Signal
für die Branche
Die interpack 2026 hat die Energie einer ganzen Branche
spürbar gemacht. Sie wurde wieder zum globalen Treffpunkt
der Processing- und Packaging-Industrie und zeigte
eindrucksvoll, wie konkret der Wandel in Technologie,
Materialien und Prozessen bereits umgesetzt wird.
Die interpack 2026 traf auf eine Branche in einer Phase der Transformation.
Die Nachfrage nach verpackten Produkten steigt weiter,
aber es verschieben sich Anforderungen an Materialien, Produktionssysteme
und Lieferstrukturen. Im Fokus stand auf der Messe
vor allem die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR), die in
vielerlei Hinsicht eine Zäsur für die Branche ist.
Auf der interpack wurde deutlich: Unternehmen reagieren nicht
isoliert, sondern systemisch. Die Aussteller zeigten Lösungen, bei
denen Material, Maschine und Prozess zunehmend zusammengedacht
und aufeinander abgestimmt werden. Damit bestätigt die
interpack ihre Funktion als Konjunkturmotor der Branche: Hier werden
Projekte angestoßen, Investitionen vorbereitet und wirtschaftliche
Dynamik erzeugt.
Systeme, Materialien, Kompetenzen
Automatisierung, datenbasierte Anwendungen und flexible Anlagenkonzepte
sind in der industriellen Praxis angekommen und
wurden auf der interpack als konkrete Anwendungen von Smart
Manufacturing sichtbar. Im Materialbereich lag der Fokus auf innovativen
Lösungen, die unter realen Bedingungen funktionieren
und regulatorischen Anforderungen entsprechen. Future Skills wurden
dort konkret, wo vernetzte und datengetriebene Systeme neue
Kompetenzen in der Produktion erfordern. Die persönliche Nähe,
das gemeinsame Erleben und der offene Dialog verliehen der interpack
eine besondere Intensität.
Specials setzen zusätzliche Impulse
Die interpack 2026 hat ein klares Signal gesetzt: Die Verpackungsbranche
ist enger vernetzt, innovationsstärker und dialogorientierter
denn je. In den Messehallen wurde diese Dynamik unmittelbar
sichtbar. Eine hohe Besucherfrequenz, dichte Gesprächssituationen
und eine durchgehend internationale Präsenz prägten das Bild.
Überall war zu erleben, mit welcher Entschlossenheit Unternehmen
an Lösungen für die Zukunft arbeiten. Es wurde diskutiert, getestet
und entschieden. Die komplette Wertschöpfungskette wurde im
Live-Betrieb gezeigt.
Vom 7. bis 13. Mai trafen sich in Düsseldorf 2.804 Aussteller aus
65 Ländern sowie Fachbesucherinnen und -besucher aus 161 Ländern
auf dem komplett belegten Messegelände. Insgesamt kamen 75
Prozent der Besuchenden aus dem Ausland, 28 Prozent davon aus
Übersee. Auf der parallel stattfindenden Zuliefermesse components
waren zusätzlich rund 100 Unternehmen vertreten. Damit war die
interpack 2026 ausstellerseitig die größte in ihrer Geschichte. Das
unterstreicht, was in den Hallen deutlich zu spüren war: Dies war ein
Ereignis mit außergewöhnlicher Strahlkraft.
„Das war eine Top-interpack. Stark frequentierte Hallen, ein
Auch abseits der Messestände setzte die interpack Akzente. Die
weiterentwickelten Specials ergänzten das Messegeschehen und
brachten zusätzliche Perspektiven mit ein. Das interpack Spotlight
Forum, die SAVE FOOD Expert Talks, Women in Packaging, die
Start-up Zone und der Young Talents Day machten deutlich, wie
breit der Wandel der Branche diskutiert wird – von Technologie und
Nachhaltigkeit über Diversität, Gründungskultur und Nachwuchsförderung
bis zu Qualifikation und Zukunftskompetenzen.
Was bleibt, ist mehr als eine erfolgreiche Messe. Es ist ein klares
Signal: Die Branche steht vor großen Aufgaben und begegnet ihnen
mit Innovationskraft, Kooperation und dem Willen, Zukunft aktiv zu
gestalten. Dazu kommt eine besondere Mischung aus internationaler
Dichte, technischer Tiefe und spürbarer Aufbruchsstimmung, die
diese interpack geprägt hat.
Die nächste interpack findet 2029 statt. Das Datum wird zeitnah
bekannt gegeben.
Messe Düsseldorf GmbH
D 40001 Düsseldorf
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Wearable Technologies Conference Europe erstmals in Düsseldorf
– Premiere der 1st German Health Resilience Conference
MEDICA und COMPAMED 2026:
Von Innovation zu Umsetzung
– neue Themen, Formate und Netzwerke
für die Versorgung der Zukunft
Die Gesundheitswirtschaft steht unter wachsendem Druck, Innovation
schneller und konsequenter in Versorgung zu überführen.
Genau hier setzen MEDICA und COMPAMED 2026 an: als Plattformen,
die nicht nur Trends abbilden, sondern konkrete Umsetzung
ermöglichen. Mit neuen Themen, Programmformaten und gezielten
Networking-Angeboten treiben beide Veranstaltungen den 2025
gestarteten Transformationsprozess weiter voran. Ziel ist es, die
MEDICA und COMPAMED als international führende Community-
Plattformen noch stärker auf die Anforderungen eines zunehmend
vernetzten, dynamischen und entscheidungsgetriebenen Marktes
auszurichten.
Im Zentrum steht dabei eine klare inhaltliche Neustrukturierung.
Die MEDICA 2026 gliedert ihr Angebot in fünf präzise definierte
Themenbereiche -von klinischer Diagnostik und therapeutischen
Technologien über digitale Medizin, Daten und Künstliche Intelligenz
bis hin zu integrierter Versorgung, Gesundheitsinfrastruktur
sowie Bildung und globaler Gesundheit. Damit orientiert sich die
Veranstaltung konsequent an realen klinischen Anwendungsszenarien
und konkreten Bedarfen der Versorgung.
„Die Weiterentwicklung der Themenstruktur und des Programms
basiert direkt auf dem Feedback unserer Community. Wir
haben sehr genau analysiert, welche Inhalte und Formate für unsere
Zielgruppen den größten Mehrwert bieten“, erläutert Carmen Berger,
seit Oktober 2025 verantwortlich für die MEDICA und COMPA-
MED bei der Messe Düsseldorf.
Dieser Anspruch spiegelt sich auch in der Hallenstruktur wider.
Aussteller werden künftig stärker entlang konkreter klinischer Anforderungen
und Anwendungsszenarien positioniert. Gleichzeitig
Die MEDICA und COMPAMED forcieren ihren Transformationsprozess
mit neuen Themen, Programmformaten und Networking-Angeboten
(© Constanze Tillmann/ Messe Düsseldorf).
wird die Qualität und inhaltliche Konsistenz von Gemeinschaftsständen
gezielt weiterentwickelt, um eine klare Orientierung für Besucher
zu gewährleisten.
Neue Programmimpulse setzen gezielt
auf Austausch und Entscheidungsrelevanz
Konferenzen, Fachforen und Sonderschauen bleiben zentrale
Bestandteile des Live-Programms -werden jedoch konsequent weiterentwickelt
und durch neue Formate ergänzt, die stärker auf Interaktion,
Best Practices und konkrete Lösungsansätze ausgerichtet
sind.
Ein zentrales neues Highlight ist die Wearable Technologies
Conference Europe, die künftig im Rahmen der MEDICA in Düsseldorf
stattfinden wird. Gemeinsam mit der etablierten Wearable
Technologies Show stärkt sie ein Themenfeld, das für die Zukunft
der vernetzten Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung
gewinnt -von Prävention über chronisches Krankheitsmanagement
bis hin zu telemedizinischer Betreuung.
„Wearables spielen eine Schlüsselrolle in einer zunehmend datengetriebenen
und patientenzentrierten Versorgung. Mit der Konferenz
schaffen wir neben den Neuheiten bei der WT-Show eine
Plattform für Best Practices, fachlichen Austausch und neue Partnerschaften“,
betont Christian Stammel, CEO der Wearable Technologies
AG.
Mit der 1st German Health Resilience Conference wird ein weiteres
hochrelevantes Zukunftsthema erstmals systematisch adressiert.
Im Fokus stehen die Widerstandsfähigkeit von Gesundheitssystemen
sowie konkrete Strategien für den Umgang mit Krisen und
Belastungssituationen -von Cyberresilienz über Katastrophenmanagement
bis hin zu stabilen Lieferketten.
„Resilienz ist längst zu einer zentralen Managementaufgabe geworden.
Unser Ziel ist es, Entscheider aus unterschiedlichen Bereichen
zusammenzubringen und konkrete Lösungsansätze zu diskutieren“,
so Carmen Berger.
Auch etablierte Formate werden gezielt weiterentwickelt. Die
Sonderschau „Hospital of the Future“ bildet künftig den gesamten
klinischen Patienten-Workflow in einem durchgängig vernetzten
System ab. Gleichzeitig rückt die MEDICA MEDICINE + SPORTS
CONFERENCE näher ins Messegeschehen und wird mit dem ME-
DICA SPORTS HUB verzahnt für eine engere Verbindung von wissenschaftlichem
Austausch und praktischer Anwendung von Innovationen.
COMPAMED stärkt die technologische Basis der Innovation
Parallel zur MEDICA richtet die COMPAMED den Fokus auf die
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Seite 58/69
technologischen Grundlagen der Medizintechnik. Als führende
Plattform für die Zulieferindustrie bündelt sie Kompetenzen in den
Bereichen Fertigungstechnologien, Komponenten, Materialien und
Oberflächenlösungen.
Darüber hinaus gewinnen Themen wie Regulierung, Marktzugang,
Qualitätssicherung sowie Software, Digitalisierung und Cybersicherheit
weiter an Bedeutung -sowohl im Ausstellungsbereich
als auch im Fachprogramm.
In ihrer Kombination sind MEDICA und COMPAMED weltweit
einzigartig: Gemeinsam bilden sie das gesamte MedTech-Ökosystem
ab -von der Idee über Entwicklung und Produktion bis hin zur
Anwendung in der Versorgung. Diese enge Verzahnung wird 2026
weiter gestärkt, unter anderem durch die Integration von COMPA-
MED-Expertise in ausgewählte MEDICA-Formate wie das MEDI-
CA TECH FORUM.
Networking wird gezielter, relevanter
und entscheidungsorientierter
Ein besonderer Fokus liegt auf Formaten, die gezielt den Austausch
auf Entscheiderebene fördern. Geplant sind unter anderem „Women
in Health by MEDICA“, kuratierte Roundtables für politische
und kommunale Entscheider, eine Investors Lounge für Start-ups in
Nachbarschaft zum MEDICA START-UP PARK (mit mehr als 100
erwarteten Beteiligungen) sowie exklusive Masterclass-Meetings
und geführte Rundgänge mit begrenzter Teilnehmerzahl.
Ziel ist es, nicht nur Kontakte zu ermöglichen, sondern konkrete
Kooperationen und strategische Initiativen anzustoßen.
Auch die Infrastruktur entwickelt sich weiter
Parallel zur inhaltlichen Transformation wird auch das Messegelände
kontinuierlich modernisiert. Die umfassende Sanierung der Halle
9, die Modernisierung des Eingangs Nord sowie neue Tagungsräume
sind Teil eines langfristigen Masterplans. Ergänzt wird dies
durch den Bau eines neuen Headquarters der Messe Düsseldorf
-bei laufendem Betrieb. Im Vorjahr zählten MEDICA und COMPA-
MED rund 5.300 ausstellende Unternehmen aus 70 Nationen sowie
78.000 Fachbesucher aus 165 Ländern.
Die MEDICA 2026 und COMPAMED 2026 finden vom
16. bis 19. November auf dem Messegelände in Düsseldorf statt.
Messe Düsseldorf GmbH
D 40001 Düsseldorf
ASEAN RHVAC &
Cleanroom Industry
Expo
(ARHC 2027)
ARHC 2027 findet vom 17. bis 19. März im IMPACT Exhibition
Centre in Bangkok, Thailand, statt. Unterstützt vom Thailand Convention
and Exhibition Bureau (TCEB) und einem renommierten
Netzwerk von über 100 führenden internationalen und regionalen
Handelsverbänden – darunter der Rat der Ingenieure Thailands
(COE), die Malaysian Air-Conditioning & Refrigeration Association
(MACRA), die Contamination Control Society (CCS), das Institute
of Environmental Sciences and Technology (IEST), die Thai Air-
Conditioning Traders Association (TATA), die Indoor Air Quality
Association Thailand (IAQ) und die Air Movement and Control Association
(AMCA) – positioniert sich ARHC als die größte und einflussreichste
HVACR- und Reinraum-Ausstellung in ASEAN.
Aussteller im Fokus:
Carrier, Daikin, Gree, Midea, Haier, Hisense, AAF International,
Bry-Air, Sanyo Denki, TROX, Nicotra Gebhardt, 3AC, EverCool,
Thai Sekisui Foam, AGF, Huakang, NAPA, TN Group, World Cool,
Aoma, Changsheng, Futai, KLC, Seemtek, Teren, Snyli, Long Long,
Greendii, AAE, A.D.D, SCCE, Skill Development, Takamura, Kaidi,
HIRA, Lairun, Kaiser und Kriwan sowie viele weitere Top-Unternehmen
aus der Region.
Aufbauend auf dem großen Erfolg der Ausgabe 2026 wird ARHC
2027 fortschrittliche HVACR-Technologien, Luftfiltrations- und
Reinraumlösungen sowie energieeffiziente Innovationen präsentieren.
Während Südostasien eine rasante Urbanisierung und industrielle
Aufrüstung durchläuft, bleibt ARHC die führende Plattform
der Region für Branchenzusammenarbeit und grenzüberschreitende
Beschaffung und bringt eine vielfältige Auswahl globaler Marktführer
zusammen, um den sich entwickelnden Anforderungen des
Marktes gerecht zu werden.
Registrieren Sie sich im Voraus als VIP-Teilnehmer:
https://wg.hwvips.com/?x=MgjwI9O0O0O7&y=8cd705c42bb33abf23cd44e888a89ea8&isexen=1
ASEAN RHVAC & Cleanroom Industry Expo 2027
IMPACT EXHIBITION CENTRE
11120 Bangkok
Thailand
eMail: grandeur@grandeurint.com
Internet: http://www.aseanhvacexpo.com/
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Seite 59/69
ASYS Group definiert AOI neu
– autonome Inspektion als
Schlüssel für prozessstabile
Leistungselektronik
Mit der Präsentation von AISPECTURE AOI – “World’s first true unsupervised
inspection” setzt die ASYS Group auf der PCIM Europe 2026 einen neuen
technologischen Maßstab in der Fertigung von Leistungselektronik. Die Lösung
markiert einen Paradigmenwechsel: Weg von überwachten, parametrierten Inspektionssystemen
– hin zu einer selbstlernenden, KI-geführten Qualitätsinstanz,
die Prozesssicherheit vom ersten Bauteil an gewährleistet.
Im Fokus des Messeauftritts stehen Fertigungslösungen,
die dort ansetzen, wo klassische
Automatismen an ihre Grenzen stoßen:
bei engen Prozessfenstern, steigender
Variantenvielfalt und höchsten Anforderungen
an Reproduzierbarkeit. Neben AISPEC-
TURE zeigt ASYS eine neue Generation der
Inline-Druckprozessüberwachung im Siebdruck
sowie modulare Automatisierungskonzepte
für Final Assembly – abgestimmt
auf die spezifischen Anforderungen der
Leistungselektronik.
Autonome AOI – Inspektion neu gedacht
Leistungselektronik verlangt maximale
Prozessstabilität: Hohe Leistungsdichten,
thermische Zyklen, neue Materialien und
lange Lebensdauern lassen kaum Spielraum
für Abweichungen. Besonders im
Druck- und Inspektionsprozess wirken sich
kleinste Fehler unmittelbar auf Qualität,
Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit aus.
ASYS begegnet diesen Herausforderungen
mit durchgängigen Prozess- und Linienlösungen,
die konsequent auf Serienfähigkeit,
Skalierbarkeit und statistische Stabilität
ausgelegt sind.
Mit AISPECTURE AOI geht ASYS dabei
einen entscheidenden Schritt weiter:
Das System ist nicht „bedienerlos“ im klassischen
Sinn, sondern KI-autonom. Die zugrunde
liegenden Algorithmen werden gezielt
mit nachweislich korrekten, fehlerfreien
Druckbildern angelernt und entwickeln
daraus ein belastbares Prozessverständnis.
Entscheidungen entstehen nicht aus festen
Regeln oder Grenzwerten, sondern aus kontextbasiertem
Lernen und kontinuierlicher
Selbstverifikation – ganz ohne Human-inthe-Loop
während der Produktion.
World’s first true unsupervised
inspection
AISPECTURE AOI verbindet eine Echtzeit-
Überwachung des Druckprozesses mit einer
automatisierten, hochpräzisen Inspektion
des Druckergebnisses. Zum Einsatz kommen
3D-Laserscanning, hochauflösende
2D-Bildgebung sowie kundenspezifisch
adaptierte KI-Modelle. Der entscheidende
Unterschied zu konventionellen AOI-Systemen:
Es ist weder ein umfangreiches Training
auf Fehlerbilder noch eine manuelle
Parametrierung notwendig.
Das Ergebnis ist eine konsistente Inspektionsqualität
ab dem ersten Bauteil,
stabile First-Pass-Yield-Raten und eine
signifikante Reduzierung von Nacharbeit
und Fehlentscheidungen. Insbesondere bei
variantenreichen Produkten und kleinen bis
mittleren Losgrößen – typisch für viele An-
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Seite 60/69
wendungen der Leistungselektronik – wird
die autonome AOI damit zum strategischen
Faktor für stabile Serienprozesse.
HYCON XH2 Inline-Siebdrucker mit
datenbasierter Prozessregelung
Ergänzend zur Inspektion zeigt ASYS den
HYCON XH2 Inline-Siebdrucker, der eine
kontinuierliche datengestützte Überwachung
und Regelung des Druckprozesses
ermöglicht. Während des Druckvorgangs
misst ein integrierter Piezosensor das
Schwingungs- und Dehnungsverhalten des
Siebs in Echtzeit.
Die erfassten Signale werden laufend an
eine Central-AI-Box übermittelt und dort
analysiert. Auf Basis der Signalveränderungen
werden Rückschlüsse auf den aktuellen
Siebzustand gezogen, sodass der Prozess
automatisch nachgeregelt werden kann. Dadurch
wird der Absprung des Siebs optimal
eingestellt.
Das Resultat ist eine konstant hohe
Druckqualität über den gesamten Produktionszeitraum
hinweg sowie eine signifikant
verlängerte Sieblebensdauer, da mechanische
Überbeanspruchung reduziert wird.
Für Anwendungen der Leistungselektronik
bedeutet dies nicht nur geringeren Ausschuss,
sondern auch eine höhere Prozesssicherheit
bei anspruchsvollen Pasten und
Substraten.
INVENTUS Assembly Automation: Modular
von der Kleinserie zur Linie
Mit INVENTUS zeigt ASYS zudem modulare
Automatisierungslösungen für die Final
Assembly. Die Plattform ist so ausgelegt,
dass sie mit steigenden Stückzahlen, Produktvarianten
und Anforderungen der Leistungselektronik
mitwächst.
Die Bandbreite reicht von einzelnen
Modulen über teilautomatisierte Stationen
bis hin zu vollständig integrierten Linien
und Fabrikkonzepten. Kurze Rampup-Phasen,
reproduzierbare Prozesse
und flexible Konfigurationsmöglichkeiten
unterstützen einen wirtschaftlichen Über-
gang von der Kleinserie zur Serienproduktion.
Fokus auf prozesssichere Serienfertigung
Mit ihrem Auftritt auf der PCIM Europe
2026 unterstreicht die ASYS Group ihren
Anspruch, nicht einzelne Maschinen, sondern
beherrschbare Fertigungsprozesse für
die Leistungselektronik bereitzustellen. Der
Fokus liegt auf dem Zusammenspiel von intelligenter
Inspektion, datenbasierter Prozessüberwachung
und skalierbarer Automatisierung
– als Grundlage für zuverlässige
Produkte in der Serie.
ASYS Prozess- und Reinraumtechnik GmbH
Lerchenbergstraße 31
D 89160 Dornstadt
Telefon: +49 7348 98560
eMail: cleanroom@asys-group.com
Internet: http://www.asys-group.com
Freigegeben für alle Länder / Kontrolle der korrekten Händehygiene im Labor
Händehygiene-Trainingsbox
Derma LiteCheck Box
Eine fehlerhafte Desinfektion kann zu Kreuzkontaminationen, verfälschten
Analyseergebnissen oder mikrobiologischen Risiken in
der Laborumgebung führen. Eine konsequente Händehygiene ist
daher ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung und des
Arbeitsschutzes, wobei vor allem die Einreibetechnik mit Desinfektantien
eine zentrale Rolle spielt. Sogenannte Händehygiene-
Trainingsboxen dienen als didaktische und praktische Schulungssysteme,
um korrekte Desinfektionstechniken zu vermitteln und zu
überprüfen.
Die Derma LiteCheck Box von BODE Chemie ist ein Instrument zur
Kontrolle der effizienten Händedesinfektion und kann mit jedem
gewünschten Händedesinfektionsmittel verwendet werden. Zur
Herstellung einer Trainingslösung wird der Inhalt der mitgelieferten
Visirub-conc.-Tube einer vollen 500-ml-Flasche Sterillium oder
500 ml eines anderen alkoholischen Desinfektionsmittels zugefügt.
Mit dieser Trainingslösung werden die Hände wie bei einer routinemäßigen
Händedesinfektion eingerieben. Das im Inneren der
Derma LiteCheck Box erzeugte UV-Schwarzlicht zeigt schnell und
einfach nahvollziehbar alle Benetzungslücken auf, die durch eine
unvollständige Desinfektion entstanden sind. Durch diesen schnellen
und optisch sehr einprägsamen Fluoreszenztest wird so ein optimaler
Lerneffekt erzielt. Die Derma LiteCheck Box kann schnell
und einfach eingesetzt werden in Laboren, der Produktion, im medizinischen
und pflegerischen Bereich sowie in der Ausbildung.
Das handliche Schulungstool Derma LiteCheck Box wird zusammengefaltet
geliefert und ist leicht und schnell aufzubauen. Die Abmessungen
der gefalteten Box betragen B 35 x H 35 x T 10,8 cm. Die
Lieferung erfolgt inklusive Netzkabel, einer Tube Visirub conc. sowie
einer Informationsbroschüre und Kennzeichnungs-Etiketten. Das
gewünschte Händedesinfektionsmittel bitte separat bestellen.
Carl Roth GmbH + Co. KG
D 76185 Karlsruhe
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Seite 61/69
Die Handhabung und der Transport vorgefüllter Spritzen (PFS) in Nest-&-Tub-Systemen
stellen hohe Anforderungen an die Fördertechnik. Eine präzise Produktführung, eine
maximale Produktschonung sowie eine stabile Prozessintegration sind dabei entscheidend.
Präzise Fördertechnik
für Nest-&-Tub-Systeme in der
pharmazeutischen Produktion
tech hierzu eine Förderlösung auf Basis
des Förderbands TB30.
Das Schweizer Technologieunternehmen
ist seit über 60 Jahren auf die Industrialisierung
und Standardisierung fortschrittlicher
Förderbänder, Transfersysteme und
Aluprofil Systeme spezialisiert.
Prozesssichere Förderung bei
sensiblen Produkten
Für die Umsetzung der Anwendung setzte
Montech auf die halbstandardisierten Förderbänder
TB30. Die Förderlösung kombi-
In automatisierten pharmazeutischen
Produktionsprozessen müssen Nest-&-
Tub-Systeme zuverlässig, präzise und
reproduzierbar gehandhabt werden. Dabei
gilt es, die empfindlichen Produkte
prozesssicher in die Verarbeitungsanlage
einzuschleusen, stabil weiterzuführen
und mechanische Belastungen auf ein
Minimum zu reduzieren. Gleichzeitig erfordern
kompakte Maschinenlayouts eine
Fördertechnik, die sich flexibel in bestehende
Anlagenkonzepte integrieren lässt.
Für einen Maschinenbauer aus der pharmazeutischen
Industrie realisierte Monniert
bürstenlose Antriebe mit reibungsarmen
Gurten und ermöglicht dadurch eine
gleichmäßige Bewegung der Nest-&-Tub-
Systeme auch bei sensiblen Produkten und
hohen Prozessanforderungen. Für die präzise
Produktführung hat Montech speziell
für Anwendungen im medizinischen und
pharmazeutischen Bereich entwickelte Seitenführungen
integriert. Diese lassen sich
flexibel an unterschiedliche Formate anpassen
und gewährleisten eine stabile Führung
der Produkte entlang des gesamten Förderprozesses.
Gleichzeitig erfüllen die eingesetzten
Komponenten hohe Anforderungen
hinsichtlich Reinigbarkeit und Wartungsfreundlichkeit.
Flexible Lösung für
anspruchsvolle Anwendungen
Die modulare Bauweise der Förderbänder
ermöglicht eine einfache Integration in bestehende
Maschinen- und Anlagenkonzepte.
Dadurch lassen sich sowohl Infeedingals
auch Outfeeding-Prozesse platzsparend
und effizient realisieren. Insbesondere für
Maschinenbauer bietet die Kombination
aus standardisierten Komponenten und
kundenspezifischer Anpassbarkeit Vorteile;
Projektierungszeiten lassen sich reduzieren
und individuelle Anforderungen dennoch
flexibel umsetzen. Gleichzeitig sorgen die
kurzen Lieferzeiten und die hohe Konfigurationsflexibilität
der Lösungen von Montech
für eine wirtschaftliche Realisierung
anspruchsvoller Anwendungen in der Pharma-
und Medizintechnik.
NEST Lösung
Montech AG
Gewerbestrasse 12
CH 4552 Derendingen
Telefon: +41 326815500
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Seite 62/69
MedGuard®: mehr als Verpackung
– ein integriertes System für sichere
und nachhaltige Sterilbarrierelösungen
SÜDPACK Medica stellt mit MedGuard® ein ganzheitlich
entwickeltes Verpackungssystem bereit, das Hersteller in
Medizintechnik, Pharma und Life Sciences bei der Auswahl
und Implementierung ihrer Verpackungskonzepte unterstützt.
Unter MedGuard vereint der Verpackungsspezialist
die unterschiedlichen Materialstrukturen mit Prozess-Expertise
zu validierten Verpackungslösungen, die auf Leistung,
Produkt- und Prozesssicherheit und nicht zuletzt
auch auf Nachhaltigkeit entlang des gesamten Lebenszyklus
der Verpackung ausgelegt sind.
verkürzen sowie Risiken in der Verpackungsentwicklung reduzieren.
(zum Produktnavigator)
Gefertigt unter Reinraumbedingungen
Das MedGuard Portfolio umfasst flexible und starre Verpackungssysteme
– von robusten Tiefziehfolien bis hin zu Beutel- und Pouch-
Lösungen. Spezielle Deckelmaterialien werden in zertifizierten
Reinraumumgebungen produziert und unterstützen die Anforderungen
an saubere Produktion und validierungsfähige Sterilverpackungen
(u. a. gemäß ISO 11607).
Starke Partnerschaften über
die gesamte Wertschöpfungskette
Für eine konsistente Systemkompatibilität arbeitet SÜDPACK Medica
mit ausgewählten Herstellern von Papier- und Deckelmaterialien
sowie mit führenden Herstellern von Verpackungsmaschinen
zusammen. Dadurch lassen sich Siegelleistung und Öffnungsverhalten
gezielt auslegen, testen und auf die in der Industrie eingesetzten
Anlagenplattformen optimieren.
Umfassende hauseigene Laborkapazitäten ermöglichen dabei
auch die präzise Messung mechanischer, thermischer und funktionaler
Folieneigenschaften, um kundenspezifische Anforderungen
und Validierungsprozesse unterstützen zu können.
Technische Validierung im Technikum Ochsenhausen
Mit MedGuard verfolgt SÜDPACK Medica konsequent den Systemansatz:
Statt einzelner Materialien erhalten Kunden eine integrierte
Lösung aus Unter- und Deckelfolien oder Beutelsystemen, gepaart
mit Produktions- und Anwendungswissen sowie einer strukturierten
Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung. Ziel ist eine zuverlässige
Performance über den gesamten Lebenszyklus der Verpackung –
von der Entwicklung über die Qualifizierung bis zum kommerziellen
Scale-up. „More than packaging. It’s a system.“ Unter diesem Leitgedanken
adressiert MedGuard zentrale Anforderungen der Gesundheitsbranche:
sterile Barrieresysteme, reproduzierbare Siegelprozesse,
regulatorische Konformität und eine zunehmend geforderte
Kreislauffähigkeit von Verpackungskonzepten.
Schnell zur passenden Materialkombination:
Produkt-Navigator
Mit dem Produkt-Navigator unterstützt SÜDPACK Medica die Materialauswahl
in einem zunehmend komplexen Umfeld. Anwender
können geeignete Materialkombinationen entlang konkreter Applikationsanforderungen
und gängiger Sterilisationsverfahren – etwa
Dampf, EtO oder Gamma – bewerten und so Entwicklungszeiten
Zusätzlich bietet die SÜDPACK Medica ihren Kunden die Option,
im Technikum in Ochsenhausen Siegeltests mit MedGuard-Folien
in Kombination mit verschiedenen Deckelmaterialien durchzuführen.
Diese Versuche ermöglichen eine gezielte Bewertung der
Siegelfenster, der Peel-Leistung und der Prozessrobustheit – und
unterstützen die Verpackungsentwicklung vor dem kommerziellen
Scale-up. Wo erforderlich, koordiniert SÜDPACK Medica auch gemeinsame
Optimierungstest mit dem Kunden und seinen Maschinenlieferanten.
Nachhaltigkeit auf der Grundlage
von Lebenszyklusanalysen
Auch in der MedGuard-Strategie ist Nachhaltigkeit verankert: Die
Nachhaltigkeitsabteilung von SÜDPACK Medica führt u.a. Screening
LCAs durch, um möglichst zügig auf Basis von Sekundärdaten
Umweltbewertungen zu erhalten und sicherzustellen, dass die Verpackungssysteme
die beste Nachhaltigkeitsleistung ihrer Klasse
bieten – ohne dass Sicherheit, Funktionalität oder die Einhaltung
gesetzlicher Vorschriften beeinträchtigt werden.
SÜDPACK Medica AG
CH 6341 Baar
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Seite 63/69
Konzentrationen in Prozessen wie SC1, SC2 und BOE inline messen
Neuer Ultraschallsensor
für Halbleiter-
Nassprozesse
Neue Sensortechnologie misst kritische Chemien
direkt im laufenden Prozess und unterstützt Halbleiterhersteller
dabei, Prozessabweichungen früher zu erkennen,
(Labor-)Aufwand zu reduzieren und Nassprozesse stabiler zu
fahren.
In der Halbleiterfertigung entscheiden zuverlässige, kontrollierte
Nassprozesse über die Ausbeute, Qualität und Reproduzierbarkeit.
Gerade bei Prozessschritten wie SC1, SC2 oder BOE (Buffered Oxide
Etch) müssen chemische Konzentrationen präzise eingehalten
werden, weil schon kleine Abweichungen Reinigungs- und Ätzergebnisse
negativ beeinflussen können. Mit einem neuen, speziell für
den Halbleiterbereich vorgesehenen Sensor, bringt SensoTech nun
eine Ultraschalllösung auf den Markt, mit der sich diese Konzentrationen
direkt inline und in Echtzeit überwachen lassen.
Inline-Messung für kritische Reinigungs- und Ätzprozesse
Im Fokus stehen klassische und modifizierte SC1- und SC2-Chemien
in der Waferfertigung, konkret NH₄OH / H₂O₂ / H₂O beziehungsweise
HCl / H₂O₂ / H₂O, nicht nur in Standardansätzen, sondern
auch in prozessspezifischen Verdünnungen, Konzentrationsfenstern
und angepassten Rezepturen, z. B. mit TMAH. Gleiches gilt
für BOE (beziehungsweise BHF) auf Basis von HF und NH₄F, bei
denen bereits kleinere Abweichungen die Ätzrate, Selektivität und
Prozessstabilität beeinflussen können. Genau für diese chemisch
sensiblen Nassprozesse wurde der neue Sensor ausgelegt.
Der neue
SensoTech-Sensor
ermöglicht die kontinuierliche
Inline-Überwachung chemischer
Konzentrationen in Halbleiter-Nassprozessen.
(Bild: SensoTech GmbH)
Herausforderung im Alltag: Prozesschemie verlässlich
und wirtschaftlich überwachen
Die Zielgruppe sind vor allem Halbleiterhersteller, Betreiber von
Wet Benches und Nassprozessanlagen sowie Prozess-, Equipment-,
Integrations- und Qualitätsingenieure, die chemische Prozessstabilität
im Reinraum sicherstellen müssen. Ihr Alltag ist geprägt von
engen Prozessfenstern, hohem Qualitätsdruck, begrenztem Platz im
Cleanroom und dem Bedarf, chemische Zusammensetzungen möglichst
ohne zusätzliche Probenahme oder manuelles Handling zu
überwachen. Zwar existieren für diese Aufgaben bereits Inline-Analyselösungen,
sie basieren jedoch häufig auf aufwändigeren Messverfahren
und sind entsprechend anspruchsvoll in Integration und
Betrieb. Genau hier setzt der neue Sensor an: Statt auf zeitversetzte
Laboranalysen oder komplexe Analytik zu setzen, stehen Informationen
zur jeweiligen Konzentration unmittelbar im Prozess zur Verfügung.
Ultraschallbasiert, temperaturkompensiert
und für eine unkomplizierte Integration vorbereitet
Die SensoTech-Lösung nutzt die Ultraschall-Laufzeit beziehungsweise
die konkrete Schallgeschwindigkeit im Medium als zentrale
Messgröße zur Konzentrationsbestimmung. Abhängig von Medium
und Prozess lässt sich dieses Messprinzip mit weiteren Parametern
wie Leitfähigkeit oder anderen prozessrelevanten Größen kombinieren.
Das System führt die verfügbaren Messsignale zusammen,
kompensiert Temperatureinflüsse und berechnet daraus die relevante
Konzentrationsinformation in Echtzeit. So entsteht eine
flexible Messarchitektur für unterschiedliche Nassprozesse, ohne
die Integration zu verkomplizieren. Das System ist vollständig wartungsfrei,
kommt ohne Verbrauchsmaterialien aus und lässt sich
über gängige Schnittstellen in bestehende Automatisierungsumgebungen
integrieren.
Mehr Kontrolle über kritische Nassprozesse
Der Controller visualisiert die inline gemessenen Konzentrationen
von beispielsweise TMAH und H₂O₂ sowie die Prozesstemperatur,
in Echtzeit. (Bild: SensoTech GmbH)
Besonders relevant ist die neue Lösung überall dort, wo stabile
Chemiekonzentrationen direkt über Prozessqualität und Anlagenverfügbarkeit
entscheiden. In SC1- und SC2-Bädern betrifft das die
zuverlässige Einhaltung vorgegebener Rezepturen, in BOE-Prozessen
zusätzlich die präzise Führung eines besonders sensitiven Ätz-
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mediums. Die kontinuierliche Konzentrationsüberwachung schafft
hier eine belastbare Datengrundlage, um Prozessabweichungen früh
zu erkennen, Badstandzeiten gezielter zu bewerten und Eingriffe in
Wartung und Chemikalienmanagement besser an den tatsächlichen
Prozesszustand anzupassen.
Direkter Nutzen für Produktion und Prozessführung
Für Betreiber von Nassprozessanlagen bedeutet das vor allem mehr
Sicherheit in der täglichen Prozessführung. Konzentrationsverläufe
werden transparent, Prozessfenster lassen sich stabiler einhalten
und Veränderungen im Badzustand früher bewerten. Das unterstützt
eine reproduzierbare Fahrweise der Anlagen, reduziert unnötig
konservative Badwechsel und verbessert die Grundlage für Qualitätssicherung,
Dokumentation und laufende Prozessoptimierung.
SensoTech GmbH
D 39179 Magdeburg-Barleben
Kabelverschraubungen und
Zubehör für jeden
Einsatzbereich
Dort, wo Kabel oder Leitungen durch eine Gehäusewand
geführt werden, braucht es Zugentlastungen und
Abdichtungen. Ganter liefert jetzt die passenden Kabelverschraubungen
samt Zubehör in drei Gewindetypen.
Kabelverschraubungen sind bewährte, standardisierte Bauteile und
jetzt auch bei Ganter in vielen verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen
Gewindearten erhältlich. Die mit GN 62444 bezeichneten
Normelemente sind im Maschinen- oder Anlagenbau unverzichtbar
und werden überall dort gebraucht, wo Kabel, Schläuche
oder Leitungen durch ein Gehäuse oder eine Trennwand zu führen
sind. Etwa bei Schaltschränken, Schweißmaschinen, Batteriespeichern
oder E-Ladestationen, um nur einige Anwendungen zu nennen.
In allen Fällen fixieren sie die Kabel an der Durchführungsebene,
sorgen somit für effektive Zugentlastung sowie Abdichtung – in
den Kabelverschraubungen von Ganternorm übernimmt dies ein
langlebiger und zuverlässiger Dicht- und Klemmeinsatz aus Chloropren-Kautschuk.
Ganter bietet Kabelverschraubungen mit Klemmdurchmessern
von 3 bis 44 mm und drei Gewindeformen an: metrische Typen in
den Dimensionen M12 bis M63, sogenannte Panzergewinde PG 7 bis
PG 48 sowie – speziell für den US-Markt – inchbasierte NPT-Gewinde
mit konischer Ausformung. PG-Gewinde wurden zwar schon
lange von metrischen Standardmaßen abgelöst, doch bei Reparatur,
Retrofit oder Umbau alter Anlagen sind PG-Verschraubungen echte
Problemlöser und nach wie vor unverzichtbar. Alle drei Formen bietet
Ganter in grauem Polyamid an, daneben in Messing sowie auch
(bis auf die NPT-Versionen) in Edelstahl für korrosive Umgebungen.
Für die meisten Anwendungen ist die Kunststoff-Variante die erste
Wahl und bietet das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis. Dort, wo raue
Bedingungen und höhere Belastungen zu erwarten sind, empfiehlt
Ganter die hochwertigen Metall-Versionen.
Selbstverständlich lassen
sich bei Ganter auch die
passenden Ergänzungsteile ordern:
Schmale Befestigungsmuttern GN 62444.1 aus Messing, Kunststoff
oder Edelstahl kontern die Verschraubungen, wenn bei dünnwandigen
Gehäusen oder Schottblechen lediglich gewindefreie
Durchgangsbohrungen umsetzbar sind.
Verschlussschrauben GN 62444.2 aus Messing oder Kunststoff
verschließen vorhandene, aber nicht benötigte Gehäusebohrungen
sicher.
Mehrfachdichteinsätze GN 62444.3 aus thermoplastischem
Elastomer wiederum erlauben die gleichzeitige Durchleitung von
bis zu acht einzelnen Kabeln durch eine Standard-Kabelverschraubung,
was extrem platz-, zeit- und kostensparend ist.
Zuletzt ermöglichen Reduzierungen GN 62444.4 die Verwendung
kleinerer Kabelverschraubungen z. B. bei standardmäßig größer
ausgeführten Gehäusebohrungen.
Otto Ganter GmbH & Co. KG
Triberger Straße 3
D 78120 Furtwangen
Telefon: +49 7723 65070
Telefax: +49 7723 4659
eMail: info@ganternorm.com
Internet: http://www.ganternorm.com
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Untertischgeräte mit Glastür-Variante und Touch-Display in zwei Ausführungen
/ Ausgezeichnet mit dem iF Design Award 2024
Vernetzbare Laborspüler mit
Kammerbeleuchtung und mehr
Bedienkomfort von Miele Professional
In medizinischen und analytischen Laboren
muss Glas schnell, zuverlässig und rückstandsfrei
gereinigt werden. Genau dafür
hat Miele Professional seine neue Generation
von Laborspülern entwickelt. Die 60 und
90 Zentimeter breiten Untertischgeräte sind
vernetzbar, verfügen über eine beleuchtete
Spülkammer und lassen sich über ein neues
Touch-Display intuitiv bedienen. Für die anschließende
Trocknung stehen zwei Systeme
zur Verfügung.
Bereits vor der Markteinführung wurde
das Design der Geräte mit dem iF Design
Award 2024 ausgezeichnet. Dazu beigetragen
hat unter anderem die serienmäßige
Spülraumbeleuchtung, die das Be- und Entladen
deutlich erleichtert. Die Geräte sind
wahlweise in Weiß oder Edelstahl erhältlich.
Die 90 Zentimeter breiten Topmodelle sind
zusätzlich mit einer Glastür verfügbar – so
bleibt das Laborglas während des gesamten
Spülprozesses sichtbar.
Schon das ExploreLine-Gerät PLW
8604 bietet eine umfangreiche Grundausstattung
inklusive Touch-Display. Programme
lassen sich damit schnell auswählen und
der aktuelle Status bleibt jederzeit im Blick.
Die Geräte der ExpertLine gehen noch eipumpe
passt den Wasserdruck automatisch
an die Beladung an. Eine Sprüharm- und
Spüldruckkontrolle überwacht zusätzlich
den Programmablauf und erkennt beispielsweise
Blockaden durch große Gefäße oder
Pipetten. Für eine sichere und schnelle Beladung
sorgt das Zubehörsystem EasyLoad
mit passenden Beladungsträgern für unterschiedliche
Laborglasformen.
Zwei Systeme für die Trocknung
nen Schritt weiter: Ihr 4,2-Zoll-Farbdisplay
mit der Steuerung M Touch Flex zeigt Programmstatus
und Prozessschritte auch aus
mehreren Metern Entfernung gut lesbar an.
Gleichzeitig unterstützt die Bedienoberfläche
das Laborpersonal bei wiederkehrenden
Aufgaben. Grafische Hinweise
zeigen zum Beispiel, welche Schritte als
Nächstes erforderlich sind. Das erleichtert
die Handhabung und hilft, Stillstandzeiten
zu vermeiden.
Bis zu 19 Programme stehen zur Verfügung,
darunter Programme zum Pasteurisieren
oder zur thermischen Desinfektion.
Zusätzlich können bis zu zehn freie Programmplätze
für individuelle Anforderungen
eingerichtet werden. Besonders schnell
arbeitet das Programm „Extra Kurz“: Bis zu
60 Laborgläser werden darin in nur 25 Minuten
gereinigt. Für einen besonders ressourcenschonenden
Betrieb gibt es außerdem
das Programm „Standard Eco“, das
Wasser- und Energieverbrauch reduziert.
Kontrollfunktionen
für sichere Programmabläufe
Eine patentierte, drehzahlvariable Umwälz-
Für die Trocknung stehen zwei Varianten
zur Verfügung. Geräte mit aktiver Trocknung
trocknen das Spülgut direkt im Gerät.
Alternativ gibt es Modelle mit AutoOpen-
Funktion: Nach Programmende öffnet sich
die Tür automatisch, sobald die Temperatur
im Spülraum ausreichend abgesunken
ist. Restfeuchte entweicht schnell und das
Laborglas trocknet zügig. Bei den meisten
Geräten führt ein Dampfkondensator die
verbleibende Feuchtigkeit nach außen ab.
Vernetzbar und
servicefreundlich konstruiert
Alle neuen Laborspüler sind ab Werk vernetzbar.
Über die Software Miele MOVE
Connect lassen sie sich mit PC, Tablet oder
Smartphone verbinden. Leistungsdaten,
Programme und Verbrauchswerte können
so zentral eingesehen und dokumentiert
werden.
Auch Wartung und Service wurden bei
der Entwicklung berücksichtigt. Zentrale
Bauteile sind so angeordnet, dass sie der
Miele-Service schneller erreichen kann als
bei der Vorgängergeneration. Wartungsarbeiten
lassen sich dadurch deutlich schneller
durchführen. Die Geräte sind für mindestens
15.000 Betriebsstunden ausgelegt.
Ersatzteile bleiben mindestens 15 Jahre verfügbar.
Damit sind die Laborspüler von Miele
Professional zuverlässige und langlebige
Partner im Laboralltag.
Miele & Cie. KG
D 33332 Gütersloh
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Veranstaltungen im Juli 2026
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16.07.2026 Seminar Hygiene
Veranstaltungsort: Affoltern am Albis, Veranstalter: PTS Training Service
Veranstaltungen im August 2026
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25.08.2026 Seminar Reinraum Praxisseminar inkl. Workshops
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
26.08.2026 Seminar Qualifizierung von Anlagen und Utilities
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH),Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
27.08.2026 Seminar Kontaminationskontrollstrategie sinnvoll umsetzen
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
Veranstaltungen im September 2026
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01.09.2026 Seminar GMP-gerechte Kalibrierung
Veranstaltungsort: Mörfelden-Walldorf, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
01.09.2026 Seminar Anforderungen an Single use Systeme
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
01.09.2026 - 03.09.2026 Seminar Pharma-Ingenieur/in (PT 25) - Block I
Veranstaltungsort: Heidelberg, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
02.09.2026 Seminar Das Kalibrierzertifikat
Veranstaltungsort: Mörfelden-Walldorf, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
02.09.2026 Seminar Anforderungen an die Sterilisation
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
03.09.2026 Seminar Sicherer Umgang mit Zytostatika
Veranstaltungsort: Allschwil BL (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
07.09.2026 Symposium 1. Swiss Cleanroom Symposium
Veranstaltungsort: Pratteln (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
08.09.2026 Seminar Learnings durch den neuen Annex 1
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
09.09.2026 - 10.09.2026 Training & Schulung GMP-Reinraumschulung für aseptische Bereiche
Veranstaltungsort: Osnabrück, Veranstalter: Piepenbrock Dienstleistungen GmbH + Co. KG
09.09.2026 Seminar Fortbildung zum Reinraum-Manager
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
09.09.2026 - 10.09.2026 Konferenz Jahresforum Reinraum
Veranstaltungsort: Wien (AT), Veranstalter: imh GmbH
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Veranstaltungen im September 2026
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15.09.2026 - 17.09.2026 Seminar Umgang mit Abweichungen in der Sterilproduktion (S 9)
+ Mikrobiologisches Umgebungsmonitoring (S 6)
Veranstaltungsort: Karlsruhe, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
16.09.2026 - 17.09.2026 Konferenz Konferenz Reinraum
Veranstaltungsort: Wien (AT), Veranstalter: imh GmbH
16.09.2026 - 17.09.2026 Seminar Bestimmung von Messunsicherheiten nach GUM
Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
16.09.2026 - 18.09.2026 Seminar Validierungsbeauftragte/r in der pharmazeutischen Industrie (QV 16)
Veranstaltungsort: Mannheim, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
21.09.2026 - 25.09.2026 Seminar Kalibriertage Thermodynamik:
Prüfmittelmanagement und Kalibriertraining
Veranstaltungsort: Wien (AT), Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
22.09.2026 Seminar GMP-Grundlagen für Neueinsteiger
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
23.09.2026 - 24.09.2026 Messe Ilmac Lausanne 2026
Veranstaltungsort: Lausanne (CH), Veranstalter: MCH Group AG
25.09.2026 - 26.09.2026 Seminar Sicherheitstraining Zytostatika
Veranstaltungsort: Elmshorn, Veranstalter: Berner International GmbH
29.09.2026 - 30.09.2026 Workshop Praxisworkshop Reinigungsvalidierung
Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
29.09.2026 - 01.10.2026 Messe POWTECH 2026
Veranstaltungsort: Nürnberg, Veranstalter: NürnbergMesse GmbH
29.09.2026 Seminar Praxis-Seminar für neue Teammitglieder:
Kontaminationskontrolle und Arbeiten im Reinraum
Veranstaltungsort: München, Veranstalter: comprei Reinraum-Handel und Schulungs GesmbH
30.09.2026 - 11.12.2026 Training & Schulung Lehrgang zum zertifizierten Reinraumexperten | 3 Module 3x3 Tage
Veranstaltungsort: Kempten, Veranstalter: comprei Reinraum-Handel und Schulungs GesmbH
Impressum:
W.A. Schuster GmbH / reinraum online · Mozartstraße 45 · D 70180 Stuttgart · Tel. +49 711-9640350 · Fax 9640366
info@reinraum.de · www.reinraum.de · GF Dipl.-Designer Reinhold Schuster · Stgt, HRB 14111 · USt.-IdNr. DE 147811997
Originaltexte und Bilder:
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