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7. Juli 2026

- Grüne Absage an Dreierkoalition - Max Lercher zieht die Reißleine - Auto laden direkt am Arbeitsplatz

- Grüne Absage an Dreierkoalition
- Max Lercher zieht die Reißleine
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Grazer7. JULI 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

29°

Trockene Aussichten

unter

einer dichten

Wolkendecke.

Die Temperaturen

liegen morgen zwischen

19 und 29 Grad.

Geldsegen

Impulse für die City: Graz fördert neue

Projekte und kreative Aktionen in der

Innenstadt mit max. 8.000 €. 7

Kahlschlag

SPÖ zieht Konsequenzen: Nach dem

Wahldebakel folgt die komplette

Auflösung des Stadtvorstandes. 3

Machtkampf im Rathaus

Grüne lassen Kahrs

Dreier-Pläne platzen

DER GRAZER

Politik-Poker. Nach dem Veto der Grünen gegen eine Dreierkoalition mit der ÖVP steht Bürgermeisterin Elke Kahr vor einer Richtungsentscheidung:

Setzt die KPÖ auf den bewährten Kurs mit den Grünen oder öffnet eine Partnerschaft mit der Volkspartei neue finanzielle Spielräume? SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 7. JULI 2026

Grüne Absage

an Dreierkoalition

ENTSCHEIDUNG. Die Grünen verweigern eine Dreierkoalition mit KPÖ und ÖVP und erteilen damit einer favorisierten

Variante von Bürgermeisterin Elke Kahr eine Absage. Morgen, Mittwoch, gibt‘s die nächsten Gespräche.

GETTY

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Hinter den Kulissen wird

im Rathaus intensiv an

der neuen Stadtregierung

getüftelt. Zur Debatte stehen neben

einer Koalition von KPÖ

und der ÖVP und jene der Kommunisten

mit den Grünen, eine

Dreierkoalition aus KPÖ, ÖVP

und den Grünen. Eine Variante,

die insbesondere die KPÖ vorantreibt

(wir berichteten).

Noch bevor Verhandlungen in

diese Richtung starten konnten,

erteilen die Grünen dieser Option

bereits eine Absage. „Wir

verhandeln über eine Zweierkoalition

mit der KPÖ und nicht

über eine Dreierkoalition“, stellt

Grünen-Geschäftsführer Timon

Scheuer klar. „Wir wollen den

Grazer Weg sichern und weitergehen,

damit sind wir den Wählern

im Wort.“ Mit der ÖVP könne

man sich – Stand jetzt – eventuell

eine punktuelle Zusammenarbeit

vorstellen, mehr aber auch

nicht.

Knackpunkt

Knackpunkt ist zu weiten Teilen

der Verkehr. Hier haben sowohl

die Grünen, als auch die ÖVP

ihre roten Linien gezogen. Eine

mögliche Lösung wäre, dass die

KPÖ das Verkehrsressort von

den Grünen übernimmt und

damit die Wogen zu glätten versucht.

Dies dürfte aber dem Umweltgedanken

und dem Ziel der

Verkehrswende der Grünen wi-

dersprechen. Am morgigen Mittwoch

werden die Grünen mit der

KPÖ weiterverhandeln. Man darf

gespannt sein, wie sich die Absage

an die ÖVP auf die Gespräche

auswirkt.

Da eine Dreierlösung nicht

mehr zur Wahl steht, bleiben

Bürgermeisterin Elke Kahr nur

noch die Zweierkoalitionen mit

den Grünen oder der ÖVP. Beide

haben ihren Reiz, weshalb es

in der KPÖ durchaus zwei Lager

gibt. Während die Zusammenarbeit

mit den Grünen wohl

erprobt ist und der KPÖ Zugewinne

bescherte, kann eine Zusammenarbeit

mit der ÖVP besonders

in budgetärer Hinsicht

neue Möglichkeiten öffnen. Die

Wege zur Landespolitik, wo die

ÖVP ja in der Regierung sitzt,

und auch in den Bund wären

deutlich kürzer. Gerade in Zeiten

wirtschaftlicher Not alles andere

als ein unwesentlicher Faktor.

Der Geschäftsführer der Grünen

Timon Scheuer will keine Dreierkoalition

mit KPÖ und ÖVP. LUEF

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis

Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | PROKURA, LEITUNG HR & FINANZEN: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky

(0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer

(0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-

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VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


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7. JULI 2026 www.grazer.at

graz 3

Max Lercher

zieht Reißleine

PARTEIREFORM. Nach dem Wahldebakel kündigt

Parteichef Max Lercher eine Neugründung der

Stadtpartei an. Hannes Schwarz übernimmt die

Geschäfte bis zur Neuaufstellung im Herbst 2027.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Nach dem jüngsten Wahldebakel

in Graz zieht die

steirische SPÖ Konsequenzen.

In einer Grundsatzrede

kündigte Landesparteichef

Max Lercher eine tiefgreifende

inhaltliche und strukturelle

Neugründung der Grazer Stadtpartei

an. Als erster Schritt wurde

der bisherige Vorstand der

SPÖ Graz vom Landesparteivorstand

einstimmig aufgelöst.

Bis zur organisatorischen Neuaufstellung

im Herbst nächsten

Jahres führt Klubobmann Hannes

Schwarz interimistisch die

Geschäfte. Den Abschluss des

gesamten Prozesses soll eine

Bezirkskonferenz mit Neuwahlen

bilden.

Neuer Weg für Graz

Für die Neuausrichtung verordnet

Lercher der Sozialdemokratie

einen eigenständigen,

bürgernahen Kurs und will der

„Anwalt der Steirerinnen und

SPÖ-Parteichef Max Lercher zieht nun einen klaren Schlussstrich.

Steirer“ sein. Der Landesparteichef

fordert ein Ende interner

Befindlichkeiten und will die

Bewegung radikal öffnen, um

die gesamte Breite der Bevölkerung

abzubilden. Inhaltlich

setzt die SPÖ klare Schwerpunkte

auf die wichtigen Bereiche

Gesundheit, Pflege sowie

auf die Stärkung der steirischen

SPÖ STEIERMARK

Industrie und die Sicherung von

Arbeitsplätzen. Um direkt an die

echten Sorgen anzuknüpfen,

setzt die Landespartei unter anderem

auf Einspruch-Veranstaltungen

an Spitalsstandorten.

Außerdem mobilisiert Lercher

die mobile Helpline: „Wir bringen

sie direkt zu den Steirern in

die Städte.“

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4 graz

www.grazer.at 7. JULI 2026

Laden direkt am Arbeitsplatz

MOBILITÄT. Die Energie Graz startet „charge@work“ bei der Holding Graz. Zehn neue Ladepunkte

bieten den Mitarbeitern günstiges Laden von Elektroautos während der Arbeitszeit.

Von Dorian Krois

redaktion@grazer.at

Die Energie Graz hat den

ersten Standort ihres

neuen E-Mobilitäts-

Ladeangebots „charge@work“

bei der Wasserwirtschaft der

Holding Graz in Betrieb genommen.

Dort stehen ab sofort fünf

Ladesäulen mit insgesamt zehn

Ladepunkten für die Firmenflotte,

Mitarbeiter und Besucher

zur Verfügung. Weitere Standorte

sind bereits in Planung.

Das Modell setzt auf eine klare

Aufgabenteilung: Die Energie

Graz übernimmt die Errichtung,

den Betrieb, die Abrechnung

sowie die Stromlieferung. Der

jeweilige Unternehmenspartner

stellt die Flächen bereit und

beteiligt sich an den Infrastrukturkosten

wie Grabungen oder

dem Netzanschluss. Dadurch

entfällt für die Betriebe der laufende

Verwaltungsaufwand im

Alltag.

Tarifvorteile im Fokus

Mitarbeiter profitieren an den

Stationen von einem exklusiven

Ladetarif, der bis zu 20 Prozent

günstiger als das öffentliche Laden

ist. Das Laden erfolgt komfortabel

während der Arbeitszeit,

was zusätzliche Wege spart.

Die Geschäftsführer der Energie

Graz, Josef Landschützer und

Boris Papousek, sehen darin

einen echten Standortvorteil

für Unternehmen. Auch Alice

Loidl, Vorstandsdirektorin der

Holding Graz, betont, dass mit

diesem Angebot konkrete Anreize

für nachhaltige Mobilität

im Alltag geschaffen werden.

Boris Papousek (Geschäftsführer Energie Graz), Kajetan Beutle (Holding

Graz) und Alice Loidl (Vorstandsdirektorin Holding Graz) (v.l.).

FOTO FISCHER

Klubobfrau Sandra Krautwaschl kritisiert die Ablehnung im Landtag.

Mur-Antrag abgelehnt

■ Die steirischen Grünen fordern

angesichts zunehmender

Hitzetage kostenlose Bademöglichkeiten

in Flüssen. Klubobfrau

Sandra Krautwaschl betont

die Bedeutung sauberer

Gewässer als Lebensqualität

direkt vor der Haustür. Per Entschließungsantrag

verlangte die

Partei im Landtag ein wissenschaftliches

Monitoring sowie

einen Bericht zur Wasserqualität

der Mur bis Ende 2027. Zudem

fordern die Abgeordneten

GRÜNE

einen langfristigen Stufenplan,

um das Baden an ausgewählten

Flussabschnitten schrittweise

zu ermöglichen. Die Landesregierung

bremst das Vorhaben

jedoch. ÖVP und FPÖ sowie

die SPÖ lehnten den Antrag

ab. Während Landesrat Hannes

Amesbauer den Grünen

„Badewut“ vorwarf, kritisierte

Krautwaschl die ablehnenden

Fraktionen und ortet eine mangelnde

Vision bezüglich des bedeutendsten

steirischen Flusses.



6 graz

www.grazer.at 7. JULI 2026

Neapoletanische

Pizza im Alcedo‘s

Das Alcedo’s hat sich auf Pizzen spezialisiert.

Diese schmecken hervorragend und kamen

schnell und frisch auf den Tisch. DER GRAZER (4)

NEUIGKEITEN. Seit dem gestrigen Montag ist Graz um einen Gastro-Hotspot reicher. In der

Conrad-von-Hötzendorf-Straße hat „Alcedo’s Pizzeria, Diner & Rooftop“ eröffnet.

Von Redaktion

redaktion@grazer.at

In den ehemaligen Räumlichkeiten

der legendären

Pizzeria „Georgi“ hat gestern

„Alcedo’s Pizzeria, Diner &

Rooftop“ eröffnet. Michael Strecker

und Thomas Geiger haben

dem Standort mit viel Liebe zum

Detail neues Leben eingehaucht.

Das „Grazer“-Team hat dem

neuen Lokal einen Besuch abgestattet.

Lokal & Karte

Das Lokal teilt sich in ein Diner im

Erdgeschoss und eine Rooftop-

Bar. Das Diner orientiert sich mit

seinem Interieur am italienischamerikanischen

Stil der 70er- und

80er-Jahre. Helle Farben, Holz

und rote Akzente sorgen für eine

angenehme Atmosphäre.

Die Rooftop-Bar bildet das

Herzstück des Lokals und bietet

einen idealen Rahmen für die

Mittagspause oder ein Afterwork-

Getränk.

Die Preise bewegen sich bei

den Pizzen zwischen 15 Euro und

18 Euro. Insgesamt ist die Preisgestaltung

für Graz angemessen.

Etwas teuer sind die Extra-Zutaten,

die zusätzlich bestellt werden

können. Diese liegen bei zwei

Euro pro Portion. Auch bei den

Getränken bewegt man sich in

einem angemessenen Preisrahmen.

Zudem gibt es hausgemachte

Limonaden und verschiedene

Spritzer-Varianten – perfekt für einen

entspannten Sommerabend.

Fazit

Auf der kleinen, aber feinen Karte

ist für jeden etwas dabei –

ganz egal, ob Fleischliebhaber,

Vegetarier oder Veganer. Die Pizza

Crudo überzeugte auf allen

Ebenen. Der Prosciutto Crudo

schmeckte sehr gut und sowohl

Büffelmozzarella als auch der

Rucola punkteten mit ihrer Frische.

Außerdem verkosteten wir

das „Monthly-Veggie Special“.

Diese Pizza mit Trüffel-Kartoffeln,

einer Creme aus Ricotta,

Zitrone und Paprikatropfen war

nicht nur für die Augen ein echter

Hingucker, auch geschmacklich

überzeugte sie.

Ebenfalls getestet haben wir

die Pizza Tonno mit extra Rucola.

Die Pizza war perfekt gebacken,

jedoch hätte eine Prise

Salz nicht geschadet. Der Rucola

wurde extra serviert, eine super

Idee, so fällt der Salat durch die

Wärme der Pizza nicht so schnell

zusammen. Auch die Pizza Burrata

mit Pesto und die Pizza Diavola

konnten überzeugen. Die

Würze und die Schärfe waren

perfekt austariert. Zu den Pizzen

wurden drei verschiedene Ge-

Die Pizzeria wurde innen komplett neu gestaltet und ist kaum wiederzuerkennen.

würzöle serviert, mit denen sich

der Pizzarand dippen ließ. Besonders

hervorzuheben ist die

tolle Umgestaltung des Lokals.

Wenn man die Räumlichkeiten

sieht, kann man kaum glauben,

dass diese bis vor Kurzem dem

Verfall preisgegeben waren.

Bedient wurden wir vom Chef

Gerade in der warmen Jahreszeit lädt

die Rooftop-Bar zum Verweilen ein.

Thomas Geiger höchstpersönlich.

Man merkt ihm die Liebe

zu seinem neuen Lokal an. Ein

weiteres Highlight war der hausgemachte

Limoncello, der uns

als kleiner Absacker nach den

hervorragenden Pizzen serviert

wurde. Wir kommen auf jeden

Fall wieder.

Das „Monthly-Veggie-Special“ konnte

sich nicht nur optisch sehen lassen.


7. JULI 2026 www.grazer.at

Innenstadtbelebung

graz 7

Förder-Call für die Innenstadt

ATTRAKTIVIERUNG. Mit einem neuen Projekt will das Citymanagement neuen Schwung in die Grazer Innenstadt

bringen. Das Förderprogramm „Impulse für die Grazer Innenstadt“ fördert frische Ideen mit bis zu 8.000 Euro.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Ziel der Initiative ist es der

Innenstadt neuen Auftrieb

zu geben und die Stadt als

lebendigen Wirtschafts-, Lebensund

Erlebnisraum weiterzuentwickeln.

„Jede neue Initiative macht

unsere Innenstadt spürbar lebendiger

und stärker“, so Citymanagerin

Elisa-Maria Steinberger.

Förderung

Gesucht werden Projekte von

Unternehmen, Vereinen und Institutionen,

die in der definierten

Kernzone der Innenstadt

sichtbar wirken. Förderbar sind

etwa Geschäftsneueröffnungen,

Zwischennutzungen, Veranstaltungen,

Märkte, Marketingmaßnahmen

oder kreative

Aktionen im öffentlichen Raum.

Auch Begrünungen, Stadtmöblierung,

Beleuchtung, Wasserelemente,

Spiel- und Erlebnisbereiche

oder Streetart können

eingereicht werden. Die Förderung

beträgt bis zu 80 Prozent der

Projektkosten, maximal 8.000

Euro. Voraussetzung ist ein Mindestprojektvolumen

von 2.000

Euro. Insgesamt stehen 80.000

Euro zur Verfügung. Die Anträge

sind bis 31. Juli 2026 online

möglich. Umgesetzt werden die

ausgewählten Projekte zwischen

1. September und 31. Dezember

2026. Am Ende entscheidet

eine Jury aus Vertretern der Wirtschaftsabteilung

der Stadt Graz,

der Wirtschaftskammer Steiermark

und Echt Graz. Bewertet

werden vor allem Wirksamkeit,

Umsetzbarkeit, Innovation und

Nachhaltigkeit.

Mit einem Förder-Call will Citymanagerin Elisa-Maria Steinberger (kl. Bild) die Innenstadt

neu beleben und für frischen Schwung in der Wirtschaft sorgen. FISCHER; LUEF

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8 graz

www.grazer.at 7. JULI 2026

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mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Gute Zusammenarbeit

Hier zeigt sich wieder, wenn

Anrainer, Behörde, Exekutive

und Bezirksrat gut zusammenarbeiten,

dass man auch

schwierige Situationen in den

Griff bekommen kann. Danke

auch an die Exekutive, die sofort

nach Meldung hier reagiert

hat. Insgesamt sind jetzt schon

fünf Raser mit Geschwindigkeiten

weit über 100 km/h in

der Triester gestoppt worden.

Ich hoffe, es spricht sich unter

den Rasern herum, dass man

in Puntigam für lebensgefährliche

Fahrweise die Rechnung

präsentiert bekommt!

Helmuth Scheuch

* * *

Straßenrennen

In der Triester Straße Höhe

Motorrad Louis gibt es fast keine

Nacht, wo nicht ein Rennen

stattfindet.

Petra Kasper

* * *

Antwort

Am Griesplatz täglich. Ich hoffe

die werden auch erwischt.

Mariella V. Z. Fortmüller

* * *

Penny Parkplatz

Leider nicht überall. Am Penny

Parkplatz in der Mela-

Spira-Straße gibt es einen, der

um ca. 2.30 Uhr reine Runden

dreht, kurz stoppt und weiter

seine Runden am Parkplatz

dreht??

Alfred Suppan

* * *

Antwort

Auf diesem Parkplatz ist immer

BMW-Treffen!

Günter Pratter

* * *

Keine Polizei

Solche Rennen werden

auch in der Grabenstraße

Höhe Grazer Straße

gerne veranstaltet. Vor der

Ortwein-Schule gibt es häufig

Motorradrennen. Polizei?

Nein, keine gesehen.

FMD

* * *

Super!

Richtig so, die Polizei macht

ihren Job und hält die Straßen

sicher, das ist gut für uns alle.

Nenad Topalovic

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Kontrollen

Triester

Straße

In der Nacht auf Sonntag,

den 5. Juli, führte die Polizei

auf der Triester Straße

Geschwindigkeitskontrollen

durch. Dabei wurden mehrere

Pkw-Lenker wegen erheblicher

Geschwindigkeitsüberschreitungen

angezeigt. Zwei

Fahrzeuge wurden vorläufig

beschlagnahmt. Auf Facebook

diskutierten unsere Leser ausführlich

über das Thema.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

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7. JULI 2026 www.grazer.at

graz 9

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ redaktion@grazer.at

Zeugenaufruf:

Rad vs. E-Scooter

■ Kurz vor 14 Uhr ereignete

sich Montagnachmittag ein

Verkehrsunfall am Geh- und

Radweg in der Keplerstraße

stadteinwärts. Ein 35-jähriger

Radfahrer beabsichtigte

einen E-Scooter Lenker zu

überholen. Beim Überholen

fuhr der E-Scooter Lenker

plötzlich nach links, sodass

es zur Kollision der beiden

Verkehrsteilnehmer kam.

Beide Lenker kamen zu Sturz.

Nach einem kurzen Gespräch

setzten beide ihre Fahrt fort.

Aufgrund aufkommender

Schmerzen begab sich der

Radfahrer später in ärztliche

Behandlung, wo in weiterer

Folge eine Faktur des Schlüs-

Montagmorgen wurde die Feuerwehr Lieboch zu Ölbindearbeiten nach

einem Moped Verkehrsunfall gerufen.

FF LIEBOCH

selbeines diagnostiziert wurde.

Die Polizei sucht nun den

unbekannten männlichen E-

Scooter Lenker.

Zeugenaufruf nach

Verkehrsunfall

■ Eine 21-jährige Radfahrerin

aus dem Bezirk Murau lenkte

gegen 14 Uhr ihr Fahrrad auf

dem Geh- und Radweg auf der

Keplerstraße in Richtung Lendplatz.

Bei der Kreuzung mit der

Hans-Resel-Gasse/Mariengasse

wollte sie die dortige Radfahrerüberfahrt

geradeaus überqueren.

Kurz vor der Kreuzung

geriet der entgegenkommende

Lenker eines E-Scooters laut

ihren Angaben zu weit in die

Mitte des Radweges, sodass es

zum Zusammenstoß der beiden

Fahrzeuge kam. Die Frau

kam zu Sturz, worauf der E-

Scooterfahrer anhielt und sich

nach dem Befinden der 21-Jährigen

erkundigte. Da diese laut

eigenen Angaben geschockt

war, gab sie an, dass alles in

Ordnung sei. Daraufhin setzte

der E-Scooterfahrer seine Fahrt

fort. Die 21-Jährige begab sich

im Laufe des Tages in das LKH-

Graz, wo sie nach ambulanter

Behandlung einer Fraktur im

Handgelenk in häusliche Pflege

entlassen wurde.

Betriebsmittel nach

Unfall gebunden

■ Am Montag, dem 6. Juli,

wurde die Feuerwehr Lieboch

um 8.08 Uhr zu einem

Mopedverkehrsunfall alarmiert.

Vor Ort wurden ausgelaufene

Betriebsmittel

gebunden und fachgerecht

entsorgt, um weitere Gefahren

für den Straßenverkehr

zu vermeiden. Im Einsatz

standen die Feuerwehr Lieboch

mit dem HLF1-LB sowie

die Polizei.


23.05.25 10:34

graz

10 www.grazer.at 7. JULI 2026

Zuletzt wurde 2017 in der Stadt gestartet, am morgigen Mittwoch ist es wieder

soweit: Die Athleten gehen für die Österreichrundfahrt in Graz an den Start. GEPA

Ausblick

Was am Mittwoch

in Graz wichtig ist

■ Am morgigen Mittwoch findet in Graz der Start der 75. Österreich-

Radrundfahrt statt. Die erste Etappe der Tour of Austria beginnt um

11:20 Uhr am Mariahilferplatz und führt über 188 Kilometer nach Gamlitz:

In Graz über den Lendkai, Grieskai, Brückenkopfgasse, Griesplatz,

Rösselmühlgasse, Josef-Huber-Gasse, Eggenberger Gürtel, Kärntner

Straße, Wetzelsdorfer Straße und Steinbergstraße bis zur Stadtgrenze.

Es kommt entlang der Strecke zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen

und Einschränkungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln.

■ Die Industriellenvereinigung lädt zum traditionellen Sommerfest.

Beim Netzwerkabend in der Seifenfabrik gibt‘s auch eine Keynote von

Florence Gaub, Militärstrategin und Zukunftsforscherin sowie Direktorin

des Forschungsbereichs am NATO Defense College in Rom.

■ Die steirische Hotellerie plant eine Qualitätsoffensive. Investitionen

werden vom Land Steiermark unterstützt. Morgen werden die

Details im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.

■ Uni for Life, die Weiterbildungsorganisation der Universität Graz,

feiert ihr 20-jähriges Bestehen im Palais Kottulinsky.

■ Der GAK lädt zum Saisonauftakt im Schubertkino und präsentiert

dort auch die neuen Heim- und Auswärtsdressen.

■ Solisten aus der Arena von Verona machen euch heuer wieder in

Graz Station: Morgen gibt‘s um 20 Uhr Aida auf den Kasematten zu

erleben. Es dirigiert Giorgio Croci.

Ausgabe 1/26

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